Inſerate
Abonnementspreis
2
176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47.
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
ſowie von unſeren Agenturen und
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Mittwoch, den 13. Auguſt.
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Der Kaiſfer iſt geſtern abend vom Truppenübungsplatz
Altengrabow nach Mainz abgereiſt.
Deutſche und öſterreichiſche Blätter beſprechen den
zwi=
ſchen Deutſchland und Oeſterreich
beſtehen=
den Gegenſatz in der Frage der Reviſion des
Bukareſter Friedensvertrages.
Anläßlich der Unterzeichnung des Bukareſter
Frie=
dens fand auch zwiſchen dem Kaiſer von
Ruß=
land und dem König von Rumänien ein
De=
peſchenwechſel ſtatt.
Der König von Bulgarien erließ einen
bemerkens=
werten Tagesbefehl an die Armee, in dem
u. a. geſagt wird, daß Bulgarien, von den früheren
Verbündeten verraten, ſich gezwungen geſehen habe, den
Frieden von Bukareſt zu unterzeichnen
und ſpäter das ruhmvolle Werk zum Abſchluß zu bringen
hoffe.
Rumänien, Bulgarien und Serbien erlaſſen
Bekanntmachungen durch welche die
Demobili=
ſierung der Armeen angeordnet wird.
Aus Kalkutta werden große
Ueberſchwemmun=
gen infolge von Dammbrüchen gemeldet.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5 und 6.
Die neugewonnenen
Balkan=
gebiete und ihre wirtſchaftliche
Bedeutung
ſind aus der untenſtehenden Karte, auf der zugleich die
neuen Grenzen verzeichnet ſind, zu erſehen. Sie
ſläßt die definitive Verteilung des mazedoniſchen Gebietes
tan die Sieger erkennen. Die Landkarte des Balkans
ent=
hält ſomit nach dem Bukareſter Frieden ein ganz anderes
Ausſehen. Die frühere europäiſche Türkei iſt zwiſchen
Montenegro, dem neu zu errichtenden Fürſtentum
Al=
banien, Serbien, Bulgarien und Griechenland
aufge=
ſteilt worden. Sehr bedeutend iſt der Gebietszuwachs
Griechenlands und Serbiens, die jetzt faſt ſo groß ſind,
ſwie Bulgarien und Rumänien. Ungewiß iſt noch der
Be=
ſſitzſtand Bulgariens im Oſten der früheren europäiſchen
Türkei, den die Türken nach der Wiederbeſetzung
Adria=
mopels bekanntlich nicht herausgeben wollen.
Der Zuwachs, der den kriegführenden Balkanſtaaten
durch den Zuſammenbruch der Türkei zugefallen iſt, bringt
den einzelnen Ländern eine Fülle neuer
Erwerbsmöglich=
keiten. So erhält Montenegro, deſſen gebirgiger
Charakter bislang für Getreidebau keine Möglichkeit gab,
falls ihm der erſehnte Nordweſtzipfel des Sandſchak
wirk=
lich zufällt, ein Gebiet, das zurzeit faſt nur mit
Ha=
fer und Gerſte beſtellt wird, während das Gebiet von
Ipek ſich in erſter Linie mit der Verwertung der Milch
und der Käſeproduktion befaßt. Auch Serbien, das
bisher in der Viehzucht (namentlich Schweinezucht) ſein
Heil erblickte, und, mit Ausnahme von Mais, wenig
land=
wirtſchaftliche Produkte beſaß, erhält jetzt ein Areal, das
in ausgedehnter Weiſe den Anbau von Hafer, Roggen,
Weizen und Gerſte pflegt. Dazu kommt in der Gegend von
Mitrowitza Viehzucht in großem Stil (Rinder) und bei
Radomir Schafzucht und Wollfabrikation. Daß der
Ex=
port von Häuten und Leder ebenfalls eine weſentliche
Ver=
mehrung erfahren wird, leuchtet ein; ſind doch Dibra,
Monaſtir und Uesküb als Zentren der Lederinduſtrie
be=
rühmt. Für Stahlwaren und Waffenfabrikation kommen
Djakowa, Monaſtir und Uesküb in Betracht, während in
Monaſtir auch der Teppichhandel ſeinen Hauptſitz hat,
das ebenſo wie Prizrend auch einen Ruf als
Fabrikations=
ort feinſter Gold= und Silberwaren genießt. Das
weſent=
lichſte Moment liegt aber für Serbien darin, daß es durch
den Erwerb der ausgedehnten Tabakfelder im äußerſten
Südweſten nun auch in die Reihe der Tabakproduzenten
mit eintritt. Auch Griechenland erfährt eine
weſent=
liche Erhöhung ſeines Tabakareals, erſtens in Epirus,
zweitens aber in dem Landſtrich von Saloniki bis Vodena
und drittens in dem Zipfel am Karakowa=Berg. Das
übrige Areal dient der Beſtellung mit Gerſte und Mais,
zur Schafzucht und Wollfabrikation, ſowie zur
Verwer=
tung der Milch, zu ausgedehnten Weinpflanzungen, ſowie
auf Chalkidike auch zur Salzgewinnung. Saloniki iſt der
Sitz der wertvollſten Induſtrien, Gold= und Silberwaren,
Teppiche, Leder ſind die hauptſächlichſten Erwerbszweige
dieſer Stadt, in der aber auch die Kupferinduſtrie, Dank
den benachbarten Minen, in Blüte ſteht. Seres iſt durch
ſeine Teppiche bekannt. Bulgarien tritt ebenfalls
in die Reihe der Tabakproduzenten, ſind ihm doch durch
die Gebiete von Nevrokop und Tanthi rieſige
Tabak=
felder zugefallen. Aber auch der bisher wenig
ent=
wickelte Getreidebau Bulgariens erfährt eine
heil=
ſame Stütze durch die Landſtriche bei Makri und das
reich geſegnete Ardatal, ſowie das Gebiet über
Adria=
nopel bis an das Meer, die lediglich der Maisanpflanzung
dienen. Rinderzucht und Schafzucht, Seidenfabrikation
und Roſenkultur bieten den Bulgaren neue
Erwerbs=
zweige und werden dazu beitragen, die Wunden zu
ſchlie=
ßen, die ihnen der Krieg geſchlagen.
Die neue Lage.
Durch den Depeſchenwechſel zwiſchen König
Carol von Rumänien und Kaiſer Wilhelm iſt eine
hoch=
bedeutſame Verſſchieblung auf dem Gebiete
der äußeren Politik ins Licht der Oeffentlichkeit
getreten, Wenn König Carol Kaiſer Wilhelm depeſchiert,
daß der nach Ueberwindung bedeutender Schwierigkeiten
in Bukareſt zuſtandegekommene Frieden „Dank Dir” ein
definitiver iſt, ſo bedeutet das, daß ſich Deutſchland an
einer Reviſion des Friedensvertrages nicht beteiligen
werde. Dies wird durch nachfolgende, jedenfalls offiziöſe
Erklärung der Köln. Ztg. beſtätigt:
Deutſchland hat kein Bedürfnis, an den europäiſchen
Verſuchen zur Aenderung des Vertrages teilzunehmen und
begegnet bei anderen Mächten der gleichen Auffaſſung.
Damit iſt ein Vorgehen der europäiſchen Diplomatie
gegen den Friedensvertrag von Bukareſt
ausgeſchloſſen. Soweit die Zuſtimmung der
Groß=
mächte zum Vertrage erforderlich iſt, wird Deutſchland
mitwirken und ſeine Zuſtimmung herbeiführen. Die
Hoff=
nung, daß dies auch ohne eine beſondere diplomatiſche
Veranſtaltung gelingt, braucht nicht aufgegeben zu
werden.
Eine allgemeine europäiſche Intervention iſt dadurch
alſo unmöglich gemacht. Dieſer Schritt Deutſchlands iſt
um ſo bedeutungsvoller, weil Deutſchland ihn als erſte
von allen Großmächten getan hat. Ganz überraſchend iſt
er allerdings nicht gekommen, da die kühle Haltung
der deutſchen Diplomatie zu dem
öſter=
reichiſchen Wunſche auf Reviſion des
Ver=
trages — die ſchließlich auch in einigen viel beachteten
Artikeln der offiziös inſpirierten Preſſe ihren Ausdruck
gefunden hat — bereits erkennen ließ, daß Deutſchland
in dieſem Punkte die Politik Oeſterreich=Ungarns, die
vielleicht eine perſönliche Politik des Grafen Berchtold
iſt, nicht mitzumachen geneigt ſei. Unſere Intereſſen auf
dem Balkan ſind eben zu große, als daß wir dort kritiklos
eine ſpezielle öſterreichiſche Politik vertreten könnten, die
gemeinſam mit Rußland ihre geſamten Trümpfe eineig
auf Bulgarien geſetzt hat, das bei der letzten Kraftprobe
unbeſtrittenermaßen eine nicht unverdiente Niederlage
er=
litten hat. Keineswegs wird man dieſe Haltung ſo
auf=
faſſen dürfen, als ob Deutſchland ſich dabei auch gegen
Bulgarien erklärt hätte; vielmehr dürften die in der
Preſſe aufgetauchten Mitteilungen, daß Deutſchland
ver=
ſchiedentlich auch ſeine Stimme bei den Grenzfeſtlegungen
zugunſten Bulgariens in die Wagſchale geworfen habe, und
daß manche Erfolge, die Bulgarien doch im letzten
Augen=
blick in Bukareſt erzielt hat, auf Deutſchlands
Vermitte=
lungen zurückzuführen ſind, den Tatſachen entſprechen, ſo
bezüglich des Hinterlandes von Kawala und der
Feſt=
legung der Grenze gegen Serbien.
Von beſonderer Bedeutung iſt in
dieſem Zuſammenhang auch die hohe
Auszeichnung des Königs
Konſtan=
tin von Griechenland, die nicht etwa
nur dem Schwager des Kaiſers und
dem ſiegreichen Feldherrn gilt,
ſon=
dern ebenſo auch einen
Um=
ſchwung in unſerer
Poli=
tik Griechenland gegenüber
bedeu=
tet, den man in Athen wohl
verſtan=
den hat und richtig würdigt. Die
deutſche Diplomatie hat ſich
gegen=
über den Vorgängen auf dem Balkan
eine große Zurückhaltung auferlegt
und gemäß dem von den Balkaniern
aufgeſtellten Grundſatz: „Der
Bal=
kan den Balkaniern” ſich jede
Ein=
miſchung verſagt. Es wäre falſch
geweſen, jetzt, nachdem der Friede
geſchloſſen iſt, von dieſem Grundſatz
abzuweichen und nach früheren
Vor=
bildern wieder einmal den
Unter=
legenen in oſtentativer Weiſe die
deutſchen Sympathien zu bekunden,
ohne ihm damit zu helfen.
*
Die Kreuzzeitung ſaat zu
der angeblichen öſterreichiſchen
Verſtimmung: In Wien hat
ſſowohl der Telegrammwechſel
zwi=
ſchen Kaiſer Wilhelm und König
Carol, als auch die Ernennung des
Königs Konſtantin zum deutſchen
Generalfeldmarſchall anſcheinend eine
lebhafte Verſtimmung hervorgerufen,
da man in dieſen beiden Tatſachen
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Augnſt 1913.
Ausland.
Nummer 188,
eine Desavouierung der Wiener Politik durch den
Ber=
liner Verbündeten erblickt. Seinen Ausdruck findet das
öſterreichiſche Mißbehagen bisher in einigen Wiener
Blättern, die zwar keinen offiziöſen Charakter tragen,
je=
doch durch ihre Bedeutung und auch durch ihre
Beziehun=
gen zum Wiener Ballplatz wohl zu beachten ſind.
Es braucht nun kaum betont zu werden, daß die
Verſtim=
mung der Wiener politiſchen Kreiſe nicht nur unberechtigt,
ſondern auch durchaus ungerecht iſt. Die deutſche
Re=
gierung hat in allen Phaſen der öſterreichiſchen
Balkan=
politik der verbündeten Monarchie volle Rückendeckung
gewährt und das zuzeiten mit einem Grade, mit dem
ſich ein großer Teil der öffentlichen Meinung
Deutſch=
lands nicht einverſtanden erklären wollte. Unſere
abſo=
lute Bündnistreue iſt über jeden Zweifel erhaben.
Die Tägliche Rundſchau ſchreibt: Kürzlich
ver=
ſuchten verſchiedene Organe der ausländiſchen Preſſe mit
großer Befliſſenheit, einen fundamentalen
unüberbrück=
baren Gegenſatz zwiſchen Berlin und Wien
zu konſtatieren. Um ihren Zweck, deſſen Ziel ſehr
nahe=
liegend und nicht dreibundfreundlich iſt, zu erreichen,
bau=
ſchen ſie einerſeits unerhebliche Vorgänge in ungehöriger
Weiſe auf. andererſeits geben ſie bekannten Tatſachen
eine irreführende Deutung und Tragweite. Daß man in
der Wilhelmſtraße und am Wiener Ballplatz die
Möglich=
keit für eine Reviſion und ihren wirklichen Wert bisher
verſchieden beurteilte, iſt aus den amtlichen Aeußerungen
der beiden Kabinette kenntlich geworden. Das ſchließt
aber nicht aus, daß man ſich in Wien nach weiterer
Prü=
fung des Sachverhalts, den Anſchauungen des Deutſchen
Reiches, die ohne Zweifel von faſt allen Staaten Europas
geteilt werden, anſchließen wird.
Die Deutſche Tageszeitung meint, daß auch
die öſterreichiſch=ungariſche Politik wohl Anlaß habe, mit
der heutigen Geſtaltung der Dinge, wobei ſie namentlich
die derzeitige Stellung Rumäniens auf dem Balkan meint,
zufrieden zu ſein. — Die Voſſiſche Zeitung möchte
Oeſterreich=Ungarn in ehrlicher Freundſchaft warnen, nicht
uſerloſe Politik in den Balkandingen zu treiben. Das
Blatt iſt der Meinung, „nach unſerer Ueberzeugung iſt,
nachdem Oeſterreich=Ungarn auch den alten rumäniſchen
Feind ſich abwendig gemacht hat, der von Kaiſer Wilhelm
im Namen des Deutſchen Reiches eingeſchlagene Weg der
richtige, der Rumänien und Griechenland (und in
Neben=
wirkung auch Serbien) dem Deutſchen Reich zu Dank
ver=
pflichtet. Die Vorteile hiervon kommen auch der
habs=
burgiſchen Monarchie zugute‟.
Der Peſter Lloyd veröffentlicht eine Wiener
Infor=
mation, nach der die Notwendigkeit einer
Re=
viſion des Bukareſter Friedens damit
begrün=
det wird, daß der Friedensſchluß die wichtigſten Momente
der Raſſenverteilung in Mazedonien außer acht läßt.
Europa habe nur die Wahl zwiſchen einer Reviſion,
welche die härteſten ethniſchen Ungerechtigkeiten wieder
gut macht, und fataliſtiſcher Erwartung eines neuen
Bal=
kankrieges. Gegenüber der Behauptung der franzöſiſchen
Preſſe, daß der Bukareſter Friedensvertrag das
Gleich=
gewicht auf dem Balkan verbürge, erklärt das Neue
Wie=
ner Tagblatt:
„Das unabläſſige Streben Oeſterreich=
Un=
garns für eine verläßliche Balkanordnung bedeutet eine
ausgeſprochene Intereſſenpolitik. Wie ſollte Oeſterreich=
Ungarn ſeine politiſche und ökonomiſche Wirtſchaft
ein=
richten, wenn es immer das Emporſchlagen neuer
Flam=
men in der Nachbarſchaft befürchten müßte?‟ Das Blatt
weiſt den Vorwurf zurück, daß in Oeſterreichs Haltung
in der Reviſionsfrage antiſerbiſche Tendenzen
eine Abſicht der Schwächung Griechenlands und eine
Feindſeligkeit gegen Rumänien zu erblicken ſeien, und
ſchließt: „Wir halten an unſeren vor Beginn der Kriſis
verkündeten Prinzipien feſt, die in der Forderung einer
dauernden Neuerung auf dem Balkan gipfeln. Es iſt
un=
richtig, daß wir mit unſerem Verharren auf ſolcher Politik
Konflikte über Europa heraufbeſchwören. Es wäre um
Europa traurig beſtellt, wenn man ſogleich Konflikte
be=
fürchten müßte, ſobald ein Staat ſich anſchickt, die Politik
zu machen, die ihm die dauernde Ruhe an der Grenze
ſichern ſoll.”
Deutſches Reich.
— Aufhebung des Jeſuitengeſetzes?
In der Deutſchen Tageszeitung lieſt man: Die Kölniſche
Zeitung gibt unter allem Vorbehalte folgendes Telegramm
aus Zürich wieder: Der Berner Bund will aus der
zu=
verläſſigſten Quelle über Paris erfahren haben, daß in
kurzer Zeit ſich der deutſche Bundesrat mit der
endgülti=
gen Aufhebung des Jeſuitengeſetzes beſchäftigen werde.
Die beiden größten Bundesſtaaten, Preußen und Bayern
ſollen hierfür geſchloſſen ſtimmen, ſo daß von 59
Geſamt=
ſtimmen ſicher 23 für die Aufhebung wären. Es bedürfe
alſo noch immer 7 Stimmen, um die abſolute Mehrheit zu
erhalten. Wir geben die Meldung, ſchließt die Deutſche
Tageszeitung, vorläufig ohne Kommentar wieder, da ſich
an ſie eine längere Debatte knüpfen dürfte. Die Berliner
Morgenpoſt bringt dieſelbe Nachricht und meint, möglichſt
ſſonderbar mutet es an, wenn ein Schweizer Blatt die
Meldung über Paris empfangen haben ſoll. Die Jeſuiten
gehören doch ſchließlich nicht zu den elſaß=lothringiſchen
Angelegenheiten, über die man die beſten Informationen
aus Paris empfängt, woran man ſich nun einmal hat
ge=
wöhnen müſſen. — Die ganze Meldung hat einen ſtark
ſenſationellen Beigeſchmack.
— Die Muſterung in Deutſch=
Südweſt=
afrika für die im Jahre 1913 Geſtellungspflichtigen und
Freiwilligen ergab ein recht ungünſtiges Ergebnis. Von
66 gemuſterten Militärpflichtigen wurden nur 6 als feld=
und tropendienſtfähig und einer als tauglich zum Dienſt
mit der Waffe, aber nicht tropendienſtfähig befunden. 47
waren zeitig untauglich und 12 dauernd untauglich zum
militäriſchen Dienſt. In 41 Fällen bildeten Krankheiten
des Herzens die Urſache der Untauglichkeit zum
Militär=
dienſt.
— Zum Hamburger Werftarbeiterſtreik
ſchreibt die Voſſiſche Zeitung: Die Haltung der
Hambur=
ger ſtreikenden Werſtarbeiter kennzeichnet ſich bisher als
ziemlich reſerviert gegenüber den Beſchlüſſen der Berliner
Generalverſammlung des deutſchen
Metallarbeiterverban=
des. Es herrſcht Unwille über die Haltung des
Gau=
leiters, welcher zur Abbrechung des Streikes riet. Ob
un=
ter den Streikenden eine Mehrheit für die Wiederaufnahme
der Arbeit ſich bilden wird, läßt ſich noch nicht ſagen.
Die einzelnen Gruppen der Werftarbeiter werden in
Be=
zirksverſammlungen die Beſchlüſſe der
Generalverſamm=
lung erörtern. Mit der auf der Generalverſammlung
be=
ſchloſſenen Reſolution würde den Arbeitern die
Wiederauf=
nahme der Arbeit inſofern erleichtert werden, als der
Vorſtand beauftragt wird, nach Aufnahme der Arbeit
er=
neut Verhandlungen nachzuſuchen, und vom Tage des
Beginns des Streiks an bis zur Wiederaufnahme der
Ar=
beit Streikunterſtützung zu zahlen.
Staatsſekretär Dr. Solf hat an Bord der
„Eleonore Woermann” ab hier die Reiſe nach Weſtafrika
angetreten.
Eine Kundgebung der deutſchen
Krankenkaſſen. Die geſamten Krankenkaſſen=
Ver=
bände, welche die Intereſſen von über 14 Millionen
Ver=
ſicherten vertreten und Arbeitgeber, Angeſtellte und
Ar=
beiter aller Parteirichtungen in ſich vereinigen, haben
ge=
meinſam eine längere Erklärung aufgeſtellt über die
Vor=
gänge in Bayern in der gerade zurzeit ſo überaus
wich=
tigen Arztfrage, in der es heißt:
Der Bayeriſche Staatsanzeiger veröffentlicht eine
„Einigung zwiſchen Krankenkaſſen und Aerzten in
Bayern” woraus vielfach gefolgert worden iſt, daß die
Einigung bereits vollzogen ſei. Demgegenüber muß
feſt=
geſtellt werden, daß es ſich hierbei gemäß der ergangenen
Einladung lediglich um unverbindliche Beſprechungen
zwiſchen Vertretern von bayeriſchen Aerzten und
baye=
riſchen Krankenkaſſen gehandelt hat. Die Zuſtimmung der
beiderſeitigen Verbände, alſo auch der
Krankenkaſſenver=
bände, iſt bei den Verhandlungen über den vorgelegten
Entwurf eines Abkommens ausdrücklich vorbehalten
wor=
den. Die beteiligten bayeriſchen Krankenkaſſenverbände,
ſoweit ſie dazu ſchon Stellung genommen haben, lehnen
das Abkommen in der vorliegenden Form ab. Befremden
und entſchiedenen Widerſpruch muß es aber vollends
her=
vorrufen, daß die Königlich Bayeriſche Regierung durch
einen Erlaß die Verſicherungsämter auffordert, die
Kran=
kenkaſſen, die über den Sachverhalt nicht unterrichtet ſein
können, zu veranlaſſen, ſich alsbald über die Annahme des
Vertrages ſchlüſſig zu machen und ihre Erklärung darüber
abzugeben. Gegen die Einigung ſelbſt ſind von den
Ver=
bänden der Krankenkaſſen die ſchwerſten Bedenken zu
er=
heben. Die Erklärung ſchließt: Die Grundſätze der
Ver=
einbarung opfern in den wichtigſten Fragen die Intereſſen
der Kaſſen den Intereſſen der Aerzte ohne Gegenleiſtung.
Sie begünſtigen ganz einſeitig die Forderungen der Aerzte,
wie ſie vom Leipziger Verband aufgeſtellt ſind. Die
Ver=
einbarung ſichert den Kaſſen trotz aller Opfer nicht einmal
die ihnen geſetzlich auferlegte ärztliche Behandlung ihrer
Mitglieder. Die Verbände der Krankenkaſſen ſind daher
außerſtande, der Vereinbarung ihre Zuſtimmuna zu geben.
Sollten trotz aller Bedenken die in der Einigung
nieder=
gelegten Grundſätze auch ohne Zuſtimmung der Kaſſen
grundſätzlich maßgebend werden, für die Entſcheidungen
der Verſicherungs= und Verwaltungsbehörden, ſo müßte
die Verantwortung für die verderblichen Folgen für die
Verſicherten in vollem Umfange der Regierung überlaſſen
bleiben. Eine Zuſtimmung der Kaſſen zu den ihren eiges
nen Ruin bedingenden Abmachungen kann nicht erfolgen.
Die Erklärung trägt folgende Unterſchriften:
Haupt=
verband deutſcher Ortskrankenkaſſen (Dresden),
Haupt=
verband deutſchen Betriebskrankenkaſſen (Eſſen),
Geſamt=
verband deutſcher Krankenkaſſen (Eſſen), Allgemeiner
deut=
ſcher Knappſchaftsverband (Berlin), Verband deutſcher=
Innungskrankenkaſſen (Hannover), Zentrale für das
deut=
ſche Krankenkaſſenweſen (Berlin).
Oeſterreich=Ungarn.
Die Diktatur in Böhmen.
Blättermeldun=
gen zufolge wurden von der Prager Statthalterei an die
Bezirkshauptmannſchaften, zuſammenhängend mit der
Einſetzung der kaiſerlichen Verwaltungskommiſſion, drei
Erlaſſe herausgegeben, durch die ſtrengſte Preßzenſur,
ſcharfe Handhabung des Vereins= und
Verſammlungs=
geſetzes und rückſichtsloſes Vorgehen gegen unerlaubte
Straßendemonſtrationen, gegebenenfalls mit
Waffenge=
walt, vorgeſchrieben wird. Auf die Tätigkeit von
Agita=
toren ſoll beſonderes Augenmerk gerichtet werden. Die
Erlaſſe wurden in der vergangenen Woche nochmals in
Erinnerung gebracht.
Frankreich.
Die Aushebung der Zwanzigjährigen=
Der Miniſter des Innern Klotz hat in einem an die
Präfekten gerichteten Erlaß vorgeſchrieben, daß die
Aus=
hebung der 20jährigen jungen Leute zum Heeresdienſt
mit möglichſter Beſchleunigung zu erfolgen hat. Das
Aushebungsgeſchäft ſoll möglichſt unter dem perſönlichen
Vorſitz des Präfekten und nötigenfalls auch am Sonntag
ſtattſinden. Die körperliche Auswahl der Dienſtpflichtigen
ſoll mit großer Sorgfalt erfolgen und alle ſchwächlichen
Perſonen ſollen ausgemuſtert oder auf ein Jahr
zurückge=
ſtellt werden.
Norwegen.
Deutſche Geſchütze. Nach einer Mitteilung hat
Norwegen nach längeren Erprobungen ein
Gebirgs=
artilleriegerät der Firma Ehrhardt angenommen. Es wird
die Bezeichnung 19111 führen. Das Geſchütz hat eine
Rohrweite von 7,5 Zentimeter, Rohrbremſe und
Rund=
blickerfernrohr, Einheitsgeſchoß, 6300 Meter größte
Schuß=
weite, das Gerät wird auf Tragtieren fortgeſchafft, kann
aber auch von Mannſchaften an Trageinrichtungen
beför=
dert werden. Zu jedem Geſchütz gehört ein
zweiräderi=
ger Karren für die Hinterlafette, das Zubehör und die
Schilde. Die Batterie ſchafft die Munition auf
einſpän=
nigen Karren fort, deren jeder 24 Schuß trägt.
Amerika.
Die Vereinigten Staaten und Mexiko,
Präſident Wilſon deutete an, er ſei geneigt, zu glauben,
es beſtehe eine, wenn auch nicht ausgedehnte
Organiſa=
tion, die wünſche, einen Krieg mit Mexiko herbeizuführen.
Den Beſuchern erklärte er, Lind ſei hauptſächlich inſtruiert
worden, die amerikaniſche Regierung über die Zuſtände
in Mexiko und die Möglichkeiten für die Dienſte Amerikas
im Intereſſe des Friedens zu unterrichten.
Ultima Chule.
Isländiſche Reiſebilder von Dr. Walter Georgi.
III.
Von Thingvellir zum Haukatal.
Hinter Thingvellir tritt ein ſchmaler Pfad anſtelle
der Fahrſtraße. Bald überſchreitet er auf einer
natür=
lichen Felsbrücke die tiefe Felsſchlucht der Hräfnagjä, um
ſich alsdann mühſam über Geröllmaſſen bergan zu
ar=
beiten. Mit einer düſteren Melancholie umfängt uns das
„Hraun”, wie der Isländer ein weites,
ununterbroche=
nes Lavafeld zu nennen pflegt. Jedes Leben erſcheint
hier völlig erſtarrt, nirgends hebt ſich ein Strauch,
nir=
gends ein grünender Grasbüſchel, auf dem das durch die
unendliche Monotonie der Gegend ermüdete Auge
auszu=
ruhen vermöchte. Selbſt das genügſame Vidirgeſtrüpp
meidet das Steinfeld, das ſich mit grauem,
flechtenarti=
gem Moos beſcheiden muß. Es iſt verſtändlich, daß die
isländiſchen Volksſagen in dieſe Wüſten die Heimat der
Geächteten und Friedloſen verlegen. Faſt glaubt man in
den von öden Schluchten durchfurchten Lavabergen die
Tore zum Schattenreich des Todes zu entdecken.
Voll lauernder Heimtücke ſtellt ſich hier dem Ritt ein
Hindernis um das andere entgegen. Jeden geringen
Vor=
teil des Terrains ſucht der Pfad auszunutzen. Wo die
harte Lavadecke in lange ſchmale Spalten brach, zwängt
er ſich ſkrupellos in die kaum einen halben Meter breite
Enge des klaffenden Riſſes. Nur mit Mühe verhindert
der Reiter eine Berührung mit den ſcharfkantigen
Rän=
dern der Lavadecke. Läſtige Mückenſchwärme tauchen
hin=
ter den Felsblöcken auf und hüllen Pferd und Reiter in
eine graue, peinigende Wolke, aus der nur ein ſchnell
an=
geſchlagener Galopp Befreiung bringt.
Wenn nach mehreren Stunden im Oſten das breite
Flußtal des Hvita ſichtbar wird, nimmt auch die
Land=
ſchaft einen lieblicheren Charakter an. Saftige Weiden
bedecken wieder die Abhänge und verſcheuchen raſch die
niedergedrückte Stimmung. Bei klarem Wetter grüßt
hier die Schneekuppe der Hekla über das weite Tal
her=
über. Doch uns verſagie ſie, in ſchweres Gewölk gehüllt,
ihre Gunſt. An einigen heißen Quellen, in deren
kochen=
dem Waſſer wir Eier ſieden und eine warme Suppe berei=
ten, wird kurze Mittagsraſt gehalten. Dann geht es in
gemächlichem Tempo weiter, an Bauernhöfen vorbei.
durch brückenloſe, reißende kleine Flüſſe, über Lava und
Heide, durch Wälder aus mannshohem Birkengebüſch, bis
wir am Spätnachmittag an einem Gehöft anpochen und
für uns und unſere Pferde Unterkunft für die Nacht
er=
bitten. Die Gaſtlichkeit iſt eine der hervorragendſten
Cha=
raktereigenſchaften des Isländers und im Laufe der
Jahr=
hunderte gewiſſermaßen ein Beſtandteil isländiſcher
Kul=
tur geworden. Der Bauer auf dem Lande öffnet ſein
ärm=
liches Heim jedem, der ihn darum angeht, zumal er ſelbſt
auf den meiſten längeren Reiſen in der gleichen Lage die
gleiche Gaſtfreundſchaft von jedem anderen erwartet. Auch
uns empfing der Bauer vom Middalshof freundlich,
über=
gab unſere Pferde einem Knecht und führte uns in ſein
beſtes Zimmer. Die Einrichtung des Raumes entſprach
den beſcheidenen Anſprüchen der armen
Bauernbevölker=
ung. Nur die unvermeidliche Stammbaumtafel verlieh
neben mehreren billigen Oeldrucken den kahlen Wänden
einigen Schmuck. Dagegen ließ die wohlgeordnete
reich=
haltige Bibliothek dieſer einfachen Leute auf ein
erſtaun=
liches Bildungs= und Unterhaltungsbedürfnis ſchließen.
Der Middalshof glich dem unter den Bauernhöfen
Islands vorherrſchenden Typus mehrerer eng
aneinander=
gelehnter einſtöckiger Hütten, die man aus aufeinander
geſchichteten Lagen von Steinen und Raſenſtücken
er=
richtet. Wäre die Front aus leichter Bretterverſchalung
und das aufdringlich glänzende Wellblechdach nicht
vor=
handen, ſo würde man eine ſolche Anſiedelung ſelbſt aus
der Nähe lediglich für eine kleine natürliche
Bodenerhöh=
ung halten können. Stallung und Heuſtadel lagen
geſon=
dert, aber noch innerhalb der ebenfalls aus Raſenſtücken
aufgeführten niedrigen Mauer. Das Innere der
Wohn=
hütten enthielt außer einigen Nebenräumen vor allem
die typiſch isländiſche Schlafſtube, in der ſich auch
tags=
über jedermann aufhält. Sie iſt ein langer ſchmaler
Raum, deſſen beide Längsſeiten je eine Reihe von
Bett=
ſtellen einnimmt, von denen die eine den weiblichen, die
andere den männlichen Perſonen vorbehalten iſt. Die
Erfährung hat durchaus gelehrt, daß dieſe Art des von
Kindheit an beſtehenden freieren Umgangs zwiſchen
bei=
den Geſchlechtern einen günſtigeren Einfluß auf das
unge=
ſtörte Zuſammenleben ausübt, als die im übrigen Europa
ſtreng durchgeführte Abſperrung. Während derſtrengſten
Winterkälte verläßt man oft wochenlang nicht die
Schlaf=
ſtube, meiſt auch nicht die Betten, um an Heizmaterial zu
ſparen. Die Beſchaffung von Heizſtoffen iſt eines der
ſchwierigſten Probleme auf Island. Holz iſt in
Erman=
gelung jeglicher ertragreicher Wälder ein ebenſo rarer
Ar=
tikel, wie die teure Kohle, die vom Ausland eingeführt
werden muß. Man ſieht ſich daher in ärmeren Gegenden
gezwungen, zu getrocknetem Schafsmiſt oder ausgedörrten
Vogelbälgen Zuflucht zu nehmen. Beſonders an der Küſte
erblickt man häufig auf den Mauern oder zwiſchen den
Felſen Unmengen zum Trocknen verbreiteter Bälge von
Möwen und Seepapageien, die ſpäter als Brennmaterial
Verwendung finden. Eiſerne Geruchsnerven ſetzen dieſe
Holz= und Kohlenſurrogate jedenfalls voraus.
Wie eine lukrative Waldwirtſchaft auf der von
Grön=
land nur um wenige Hundert Kilometer entfernten Inſel
infolge des hochnordiſchen Klimas an der Eigenart der
Witterung ſcheitert, ſo verbietet auch die geringe
Som=
merwärme dem Isländer die Ausſaat von Getreide;
Wieſenbau in beſcheidenen Grenzen und Viehzucht müſſen
ihm dieſen Ausfall erſetzen. Vor allem aber ſtellen die
großen Schafherden einen nicht unbeträchtlichen Anteil
am Nationalvermögen dar, während man der Ziegen=
und Rindviehzucht erſt in zweiter Linie Beachtung ſchenkt.
Dagegen macht der Gartenbau in neuerer Zeit im
gan=
zen Lande bedeutſame Fortſchritte.
Als ich am Abend nach dem im Heuſtadel
eingebau=
ten einfachen Gaſtzimmer ging, um die verdiente Ruhe
aufzuſuchen, ſtand am öſtlichen Himmel in der klaren
Abendluft der zweikuppige Kegel der Hekla in feierlicher
Majeſtät. Wie ein lockendes Phantom hob ſich der Berg
mit dem leuchtenden Silber friſchgefallenen Schnees auf
dem Rücken hoch über die Ebene der Hvita hinweg.
Violette Schatten lagen auf den Bergen nach Norden.
Mit ihren gewaltigen Leibern ſchienen ſie näher an die
kleinen Erdhütten heranzurücken, die ſich ängſtlich an ihre
Hänge ſchmiegten. Unten im Tal graſten friedlich unſere
Pferde. Der Himmel ſpannte ſeine Bogen ins
Grenzen=
loſe. Nichts regte ſich rings. Es war, als ob alles
in=
einanderſtröme und ſich im Unendlichen wiederfände. Der
Abend vor dem Middalshof wird mir ebenſo
unvergeß=
lich bleiben wie die Mitſommernacht auf den Lavafelſen
am Thingvellir.
Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913=
Seite 3.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 13. Auguſt.
* Vom Hofe. Die Herzogin Johann
Albrecht zu Mecklenburg, ſowie Graf und
Gräfin Kuno zu Stolberg=Roßla nebſt
Prinzeſſin Mathilde und Prinzeſſin
Chriſtoph zu Stolberg=Roßla nahmen am
Montag an der Frühſtückstafel in Jagdſchloß
Wolfs=
garten teil. (Darmſt. Ztg.)
* Von der Landesuniverſität. Se. Königl. Hoheit
der Großherzog haben den ordentlichen Profeſſor in
der juriſtiſchen Fakultät der Landesuniverſität Dr.
Wilhelm van Calker in Gießen auf ſein Nachſuchen
mit Wirkung vom 1. Oktober 1913 aus dem
Staats=
dienſte entlaſſen.
* Pfarrperſonalien. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog haben dem Pfarrer Jakob Fiſcher zu Alten=
Buſeck die evangeliſche Pfarrſtelle zu Rodheim v. d. Höhe,
Dekanat Rodheim, übertragen. Pfarrer Eßlinger zu
Auerbach wurde auf ſein Nachſuchen vom Antritt der
Pfarrſtelle Rodheim v. d. Höhe freigegeben.
* Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Bürgermeiſter,
Ortsgerichts=
vorſteher und Standesbeamten Jakob Geil zu Schorns
heim, Kreis Oppenheim, das Silberne Kreuz des Ver
dienſtordens Philipps des Großmütigen verliehen.
— Vom Großh. Hoftheater. Die
Hoftheater=
leitung hat neben den bereits genannten Neuheiten in
Schauſpiel: „Hans Sonnenſtößers Höllenfahrt”, „Belinde‟,
„Marionetten” und „Helden” nun auch eine Novität des
amüſanten Genres zur Aufführung angekauft. Die
Schnurre „Der Feldherrnhügel oder die Sehnſucht nach
dem Zylinder” der beiden bekannten Autoren Roda
Roda und Karl Rößler, des Verfaſſers der „Fün
Frankfurter”, wird noch im Laufe des Herbſtes am
Hoftheater zur Erſtaufführung gelangen. Für den
Silveſterabend iſt die Premiére der erfolgreichſten
Berliner Poſſe „Filmzauber” in Ausſicht genommen.
Die Erſtaufführungen der neueſten Operetten von Lehär,
Fall, Strauß und Eysler werden im Hoftheater knapp
nach den Wiener Uraufführungen ſtattfinden.
* Auf dem Truppen=Uebungsplatz Griesheim bei
Darmſtadt ſind zu einem etwa dreiwöchigen
Aus=
bildungskurſus 25 Leutnants und
Vizewacht=
meiſter der Kavallerie des Beurlaubtenſtandes des
XVIII. Armeekorps einberufen. Dieſe Kurſe ſind ſeit
1911 in der deutſchen Armee eingeführt. Sie bezwecken,
die praktiſchen und theoretiſchen Kenntniſſe der
Teil=
nehmer in allen Zweigen des Kavalleriedienſtes zu
ver=
vollſtändigen und zu vertiefen und die Einberufenen
mit den neuen Aufgaben und Erfahrungen der Waffe
bekannt zu machen. Der Kurſus ſteht unter Leitung
des Rittmeiſters Rogalla v. Bieberſtein,
Es=
kadronchef im Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24. Als
Ausbildungsoffiziere und Lehrer ſind ihm beigegeben
die Oberleutnants Frhr. v. Preuſchen vom Garde=
Dragoner=Regiment Nr. 23, Lindemann vom Dragoner=
Regiment Nr. 6 in Mainz und Volk vom Ulanen=
Regiment Nr. 6 in Hanau. Sie teilen ſich in die
Lehr=
gegenſtände: Feld=, Schieß= und Telegraphen= und
Pionierdienſt. Der Kurſus iſt der 25. Kavallerie=
Brigade unterſtellt. — Zur Abhaltung des
Brigade=
exerzierens ſind im Lager bei Griesheim eingetroffen:
Der Stab der 28. Kavallerie=Brigade — Kommandeur:
Oberſt v. Selchow — das 1. Badiſche Leib=Dragoner=
Regiment Nr. 20 — Kommandeur: Oberſtleutnant Graf
v. Geßler, Standort des Brigadeſtabes und des
Regi=
ments Karlsruhe — und das 2. Badiſche Leib=Dragoner=
Regiment aus Bruchſal und Schwetzingen —
Komman=
deur: Major Eſchborn.
* Die Akademiſchen Volksunterrichtskurſe veranſtalten,
um auch während der langen Hochſchulferien mit ihren
Hörern im Zuſammenhange zu bleiben, in den Monaten
Auguſt und September einige Vorträge aus dem Gebiete
des allgemeinen Wiſſens. Der erſte dieſer Vorträge, deren
Beſuch, dem Weſen der ganzen Einrichtung entſprechend
unentgeltlich iſt, findet am Freitag, den 15. d. M., abends
um 8¾ Uhr, im kleinen Saal der „Stadt Pfungſtadt” ſtatt
und handelt über „Populäre Aſtronomie‟ Der
Beſuch der Vorträge iſt ganz zwanglos und ſteht in der
Hauptſache den jetzigen und ehemaligen Hörern der Kurſe,
ſowie ſolchen frei, die beabſichtigen, während des
Winter=
ſemeſters an dem einen oder dem anderen Kurſe (deutſche
Sprache, Rechtſchreibung, Leſen, Rechnen, Schreiben)
teil=
zunehmen. Jede Auskunft über Weſen und Einrichtung
der Kurſe wird an den betreffenden Abenden erteilt, ſowie
auch vom Vorſitzenden, Herrn Johannes Schaer,
Pankra=
tiusſtraße Nr. 23.
* Katholikenverein. Auf das am Freitag (Mariä
Himmelfahrt) im Konkordiaſaal ſtattfindende Feſt
konzert ſei auch an dieſer Stelle aufmerkſam gemacht
Die Mitglieder ſämtlicher hieſigen katholiſchen Vereine
ſind hierzu eingeladen. (Näheres in heutiger Anzeige.)
* Katholiſcher Geſellen=Verein. Man ſchreibt uns:
Aus großer Zeit” oder „Lützow und ſeine Helden”, ſo
lautet der Titel des Schauſpieles, das der katholiſche
Ge=
ſellen=Verein am Sonntag, den 17. Auguſt, abends 7½
Uhr, und am Mittwoch, den 20. Auguſt, abends 8 Uhr, zur
Aufführung bringen wird. Der Kartenvertrieb iſt ſehr
rege. Die Karten für die Sonntagsvorſtellung ſind ſchon
faſt ſämtlich verkauft. Dagegen ſind noch Karten für die
Mittwochsvorſtellung (erſter Platz 1 Mk., zweiter Platz
50 Pfg.) im Geſellenhaus und im Pfarrhaus St. Ludwig
zu haben. Das Theaterſtück wurde unter ſachkundiger
Leitung eingeübt und verſprechen ſich darum die Geſellen
von ihrer Aufführung einen vollen Erfolg. (S. Anz.)
Vogelſchutz. Am 20. Auguſt d. J., nachmittags von
2 Uhr an, findet die diesjährige
Mitgliederver=
ſammlung des Vogelſchutzvereins für das
Großher=
zogtum Heſſen in Offenbach a. M. im Hotel „Kaiſer
Fried=
rich” ſtatt. Der bekannte Ornithologe Pfarrer
Klein=
ſchmidt aus Dederſtedt bei Halle, ein geborener Heſſe,
wird dabei einen Vortrag halten über: „Seltene und
wertvolle Arten im Beſtand der heſſiſchen Vogelwelt und
ihr Schutz” Auch Nichtmitglieder ſind eingeladen.
-gs. Selbſtmord. Geſtern abend gegen 6 Uhr brachte
ſich ein in der Gartenſtraße wohnhaftes 19jähriges
Mäd=
chen in der Eſchollbrückerſtraße hinter dem neuen
Laza=
rett einen Schuß mit einem Revolver bei. Das
Mäd=
chen wurde von der Rettungswache in hoffnungsloſem
Zuſtande mittels Krankenkraftwagens in das Städtiſche
Krankenhaus gebracht, wo es bald darauf geſtorben iſt
* Kinotheater. Welch hohen Kunſtgenuß das Reſ
i=
denztheater am weißen Turm ſeinen Beſuchern zu
bieten beſtrebt iſt, beweiſt der neue, auf das ſorgfältigſte
zuſammengeſetzte Spielplan, der ab heute in Szene geht
Aus demſelben iſt vor allen Dingen das große
Senſations=
ſchauſpiel in drei Akten, betitelt: „Der Mann mit dem
Mantel” in dem zwei neue Sterne der Nordiſchen
Film=
komp., Frau Auguſte Blad und Auguſte Blom, vertreten
ſind, zu erwähnen. Für dieſen Film beſitzt das Theater
das Alleinaufführungsrecht. Außer dieſem Drama ſei das
Auftreten des kleinſten Schauſpielers der Welt, Bubi, in:
Bubi und ſeine nervöſen Eltern” erwähnt. Zu vergeſſen
iſt nicht die herrliche Naturaufnahme: „Der Park von
Schwetzingen” und die neueſte kinematographiſche, Zeitung
Als Einlage wird noch ein großer Roman in 3 Akten:
„Adreſſatin verſtorben” vorgeführt. (Siehe Anz.).
Union=Theater (Kunſt=Lichtſpiele Rheinſtraße 6).
An der Spitze des von morgen ab erſtmalig vorgeführten
Programms ſteht ein ſpannendes italieniſches Drama
das ſich „Die Braut des Leutnants” betitelt und ſeines
intereſſanten Sujets wegen den Beifall jeden
Kino=
beſuchers finden dürfte. Aber auch die beiden kleineren
Dramen „Ehrenſache” und „Indianer und Bleichgeſichter”
ſtehen dem erſtgenannten außergewöhnlich großen in keiner
Weiſe nach. Die Humoresken „Die verflixten Hoſenträger
„Fritzchen ſorgt für ſeinen Vater” und „Liebesmacht”
be=
ſtreiten den komiſchen Teil des Programms, das an
Aktualität an erſter Stelle ſteht. Davon legt
u. a. auch das „Journal” das die neueſten Ereigniſſe der
Welt im Bild feſthält, ein beredtes Zeugnis ab. Doch auch
ſonſt lernen wir die Welt in den ſchönen Naturaufnahmen
kennen, von denen die von Seringapadam diesmal die
prächtigſte iſt. (Siehe Anzeige.)
* Konzerte. Im „Heſſiſchen Hof” findet
heute das übliche Mittwoch=Konzert, ausgeführt von
einer größeren Abteilung der Kapelle des Leibgarde=
Infanterie=Regiments, ſtatt, worauf auch an dieſer
Stelle beſonders hingewieſen ſei. — Ludwigshöhe.
Heute Mittwoch, nachmittags 4 Uhr, findet Kur=Konzert
und im Anſchluß daran abends 8 Uhr großes
Abend=
konzert mit Reunion ſtatt, das von der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter Leitung des
Herrn Obermuſikmeiſters Weber ausgeführt wird. Um
10 Uhr 45 Min. iſt Lampionpolonäſe mit Muſik nach
Böllenfalltor und Kaſtanien=Allee. Bei ungünſtiger
Witterung findet abends nur Reunion ſtatt. (Siehe
Anzeige.)
W. Groß=Gerau, 12. Aug. Der Starkenburger
Miſſions=Verein feierte am Sonntag hier ſein
Jahresfeſt. Schon morgens predigte Miſſionar
Weismann Reiſeprediger für Baſel in Darmſtadt,
am Feſtort. Nachmittags 2 Uhr fand dann der
Feſt=
gottesdienſt ſtatt, in dem Pfarrer Fiſcher=Groß=
Bieberau die Feſtpredigt über Matth. 9. 35, 36 hielt,
in der er die Herzen dafür erwärmte, mit Erbarmen in
die Völkerwelt zu ſchauen und ihnen in dieſem Erbarmen
den Heiland als das Beſte zu bringen. Oberhofprediger
Ehrhardt=Darmſtadt, ſprach als Vorſitzender des
Starkenburger Miſſions=Vereins der Gemeinde den Dank
für die gaſtliche Aufnahme aus und wies auf die Pflicht
hin, die wir als chriſtlich deutſches Volk haben, die in
neuerer Zeit gegebenen reichen Miſſionsmöglichkeiten
aus=
zunutzen. Die Chorſchule half den Gottesdienſt durch ihre
friſchen Lieder verſchönen. In der
Nachverſamm=
lung im Gaſthaus „Zum weißen Roß” hieß zunächſt der
Stellvertreter des Dekans, Pfarrer Allwohn, den Verein
und die zum Feſt Erſchienenen willkommen. Dann gab
Pfarrer Wahl=Schlierbach ſeine Eindrücke von der Baſeler
Miſſionswoche wieder und Miſſionar Weismann erzählte
von ſeiner Arbeit in Indien. Ein Abſchiedsgruß des
Ortspfarrers Scciba ſchloß das ſchön verlaufene Feſt,
deſſen klingender Erfolg eine Kollekte von etwa 130 Mark
für die Baſeler Miſſion war.
Offenbach, 12. Aug. Eine Revolverſchießerei
ſpielte ſich in Offenbach im Großen Biergrund ab. Dort
wurde der Schirmflicker Johann Bertſch von den
übel=
beleumundeten Gelegenheitsarbeitern Möllinger,
Konſtantin und Mainz, die den Bertſch ſchon
meh=
rere Tage verfolgten, um ihm eins auszuwiſchen,
über=
fallen. Als das Kleeblatt mit Meſſern auf Bertſch
los=
gehen wollte, zog dieſer einen Revolver und gab einen
Schuß ab, der den Möllinger in den rechten Arm traf, ſo
daß dieſer dem Krankenhauſe zugeführt werden mußte
Die Kugel konnte noch nicht entfernt werden. Bertſch iſt
verhaftet worden und nach Vernehmung wieder auf freien
Fuß geſetzt, da erwieſen iſt, daß er in Notwehr gehandelt
hat.
A Beerfelden, 11. Aug. Geſtern mittag wurde die
hieſige Freiwillige Feuerwehr ſamt den
Hilfsmannſchaften durch den Kreisfeuerwehr=
Inſpektor, Herrn Meier=Erbach, beſichtigt. Alle
vor=
geführten Uebungen zeugten von guter Schulung. Als
ob der Theorie gleich die Praxis folgen ſollte, ſchreckte
dann abends etwa ½8 Uhr Feuerlärm die Bewohner
der Gammelsbacher Chauſſſee. Die Flammen ſchlugen
meterhoch über ein Dach empor. Bald jedoch ſah man,
daß es ſich um einen Kaminbrand handelte, der bald
wie=
der gelöſcht war, ohne daß die Feuerwehr weiter benötigt
wurde.
Heppenheim a. d. B., 12. Aug. Der hieſige
Krieger=
verein begeht am 17. Auguſt ſein 40jähriges
Stiftungsfeſt. Der Verein hat unter ſeinen 220
Mit=
gliedern noch 19 Kriegsteilnehmer aus 1870/71, aber auch
noch mehrere, die den 1866er Krieg mitmachten.
Lampertheim, 11. Aug. Eine wilde Jagd ſpielte
ſich geſtern zwiſchen hier und Kirſchgartshauſen ab. Fünf
auf dem Kirſchgartshäuſerhof zurzeit beſchäftigte
Ernte=
arbeiter aus Württemberg hatten in einer hieſigen
Wirtſchaft Streitigkeiten mit dem Wirt bekommen und
waren aus der Wirtſchaft herausbefördert worden.
Hier=
über aufgebracht, gebärdeten ſich die Arbeiter wie wild,
ſchlugen Fenſterſcheiben ein und riſſen auf dem Heimweg
Tore und Gartenzäune um. Die Polizei, die zu Hilfe
ge=
rufen wurde, nahm die Verfolgung der Arbeiter auf und
es gelang ihr die Feſtnahme, die ſich auf dem freien
Felde ziemlich ſchwierig geſtaltete.
Mainz, 12. Aug. Siebzehn Militärkapellen mit etwa
700 Muſikern und Spielleuten traten geſtern nachmittag um
2 Uhr auf dem Großen Sande zur Uebung für die
Truppenſchau voredem Kaiſer an. Zuerſt erfolgte
der Parademarſch aller Kapellen einzeln, dann in
Bri=
gaden= und zuletzt in Diviſionsformation. Die fremden
Kapellen trafen ſchon früh morgens hier ein. — Die
Vor=
parade zur Truppenſchau fand heute vormittag
um 10 Uhr in Anweſenheit des kommandierenden
Gene=
rals des 18. Armeekorps, Generals der Infanterie von
Schenck, auf dem Großen Sande ſtatt. Teil nahmen daran
die Infanterie=Regimenter 87 und 117, die 1. und 3.
Kom=
pagnie der Unteroffizierſchule Biebrich, das Dragoner=
Regiment Nr. 6, das Ulanen=Regiment Nr. 6, die Pionier=
Bataillone Nr. 21 und 25 und die Fußartillerie=Regimenter
Nr. 3 und 18, außerdem noch von allen übrigen an der
Truppenſchau teilnehmenden Truppen je ein Adjutant,
ſo=
wie ſämtliche Unteroffiziere, die am Tage der Parade als
rechte Flügel=Unteroffiziere Verwendung finden. — Die
Straßenausſchmückung zu dem Kaiſertage iſt inzwiſchen
auch ſo ziemlich fertig geworden. Die Einzugsſtraße zeig
den üblichen ragenden Wald von Flaggenmaſten, die mit
Fichtengrün umwunden und verbunden ſind. Die Große
Bleiche bietet wieder wie gewöhnlich das bekannte
feſtlich=
vornehme Bild und der Deutſchhaus=Platz zeigt den
ge=
wohnten verſchwenderiſchen Schmuck. — Der
Polizeibe=
richt meldet: Ein hieſiger Metzgerburſche will am Sonn=
Feuilleton.
ml. Herbſthüte. Die Hutmode iſt in dieſem Sommer
inſofern originelle Wege gewandelt, als ſie den ausge
ſprochenen Sommerhut, den Strohhut, ver-bannte. Die
Sommerhüte tragen ſamt und ſonders ein herbſtliches, ja
geradezu winterliches Gepräge. Eigentlich wird alſo der
Uebergang zur Herbſtmode kaum wahrzunehmen ſein
Auch im Herbſt werden die ſchwarzen Samthüte, die ſo
großen Anklang als Sommerhüte gefunden haben, Mode
ſein, und die großen Schleifen aus Malinetüll werden
nach wie vor ſich der Gunſt der Damen erfreuen. Aber
auch Zylinder=Plüſch ſoll neben dem allbeherrſchenden
Samt zur Geltung kommen. Allerdings dürfte es ſchwer
gegen den ungleich eleganteren und überdies ſolideren
Moleskin=Plüſch zu kämpfen haben. Was die Farben
anbetrifft, ſo ſteht Schwarz an erſter Stelle. Sein Wider
part Weiß wird natürlich, beſonders in der beliebten
Kombination Schwarz=Weiß, auch vertreten ſein.
Da=
neben verſpricht man ſich viel von einem Dunkelbraun,
das in Paris „Contre” oder „Fourrure” genannt wird
und von einem ganz dunklen Blaugrau Petrol” — das
von Schwarz manchmal kaum zu unterſcheiden iſt. Als
weitere Modefarben dürften noch Myrthengrün, Téte de
Négré, Cériſe und Altgold anzuſprechen ſein.
Die mittelgroßen Formen werden in dieſem Herbſte
das Rennen machen, während die großen Formen nach
wie vor geradezu verbannt ſind. Der Kopf iſt durchweg
weich, der übrige Teil des Hutes iſt hart. Der Aufſchlag
auf der linken Seite dürfte Anklang finden. Dabei geht
die rechte Seite tief herunter, ſchmiegt ſich an die Stirn
an und bedeckt Ohr und Auge. Bisweilen iſt aber auch
der kleine Rand hinten merklich breiter und gewöhnlich
ſenkrecht nach aufwärts gekrempt. Glocken und kleine
Topfformen, mit ſeitlichen oder nach hinten ausladenden
Aufſchlägen, ſind andere reizvolle Hutfarben, die der
Herbſt beſchert. Die Köpfe ſind bei allen Formen ſehr
flach gehalten. Sehr ſchick ſind die Ninicheformen mit dem
augenblicklich ſo beliebten Kinnband. Für die Garnitur
kommt Band an erſter Stelle in Betracht. Faille iſt ſehr
bevorzugt. Es wird ſowohl ſchmalrippig, wie auch in
ganz breiten Rippen getragen. Straußfedern ſind
wie=
der die Helden des Tages und ihre Anordnung und
Ver=
arbeitung iſt durchweg höchſt apart. Man ſieht
Strauß=
federphantaſien in den mannigfaltigſten Formen.
Bis=
weilen ſind ſie auch mit ein Paar Stangen Paradies= und
auch Stangenreihern zuſammengebracht. Der Reiher ſelbſt
hat ſich überlebt. Da er aber wegen ſeines hohen Preiſes
allmählich wohl Luxusartikel werden wird, ſo wird er
über kurz oder lang von den Extravaganten der
Mode=
damen wieder erkoren werden. Auch Pelzhüte werden
im Herbſt ſchon zu ſehen ſein, und zwar in gemeinſamer
Verarbeitung mit Samt. Beſondere Pelztoques ſcheinen
für den Herbſt und noch mehr für den Winter eine große
Zukunft zu haben. Zum Schluß ſei noch die ſchwarze
Lack=
ledermode erwähnt, von der der Confectionair berichtet.
Zweifellos iſt ein Trotteur aus ſchwarzem Lackleder, mit
Samt oder Taft abgepaſpelt oder mit weißem Glacéleder
verarbeitet, ein aparter Uebergangshut.
— Ein italieniſches Manöveridyll. Bei Combo, an
der toskaniſchen Küſte, wo König Viktor Emanuel
mit ſeiner Familie die Sommerwochen verlebt, fanden
vor kurzem Manöver der italieniſchen Flotte ſtatt, und es
kam dabei auch zu Landungsübungen. Ein Matroſe des
Panzerſchiffes „Roma” erzählt eine luſtige Epiſode aus
dieſen Manövern in einem Briefe an ſeine Eltern. „Als
das Wunder der Wunder” ſo erzählt die italieniſche
Blaujacke in dieſem Berichte, der im Caffaro veröffentlicht
wird, „galt eine Reihe kleiner Haufen, die wir für
Steine hielten. Sie erſtreckten ſich längſt des Strandes
und wir waren ſofort davon überzeugt, daß wir hinter
dieſen natürlichen Schanzen den Gegner zu ſuchen hatten.
Wir landeten alſo und witterten bereits irgendeinen
Hin=
terhalt, da keine Schüſſe fielen. Kurz entſchloſſen ſtürmten
wir vor, um die feindliche Verſchanzung in unſere Hand
zu bringen. Da mußten wir aber ſehen: dieſe Steinhügel
waren gar keine Steinhügel, ſondern Berge von
Hunder=
ten und Aberhunderten von Pappſchachteln, und hinter
ihnen lauerte kein Feind, ſondern ungezählte Flaſchen
prachtvollen Weines. Wir ſtanden erſt ziemlich verblüfft,
dann kam einem von uns die Erleuchtung, und er ſchrie:
„Das ſind die Flaſchen des Königs!‟ Das wirkte
an=
ſteckend, und da wir nach dem todesmutigen Sturme das
Bedürfnis hatten, in irgendeiner Weiſe unſerem
Erſtau=
nen Ausdruck zu geben, riefen wir alle: „Es leben die
Flaſchen des Königs!” Aber bald zeigte ſich, daß dieſe
Berge von Weinflaſchen und Paketen nicht durch Zufall
in die Nähe unſerer Landungsſtelle gekommen waren. Ein
paar Beamte des königlichen Haushaltes tauchten auf:
und nun wurde es bekannt: jeder von uns Matroſen ſollte
eines dieſer Pakete erhalten, dazu eine Flaſche Wein und
ein Paket Zigaretten. Im Paket fanden wir ein halbes
Huhn, Salami, Schinken, Trauben, Obſt, Käſe und
ſchließ=
lich ein rundes Brot, das ſo groß war, daß der heilige
Antonius acht ſeiner Armen damit gelabt hätte.” Bald
erſchien unter den Matroſen der kleine Prinz Humbert
und unterhielt ſich mit ihnen, „wie mit älteren Brüdern”
und dann kam der König. „Er blieb in unſerer Mitte,
ſprach mit allen, fragte, ob wir beim Landungsmanöver
tüchtig naß geworden wären, und als bald darauf die
Königin und die Prinzeſſinnen auch erſchienen, gab es
einen großen Jubel.”
C) Mütter=Penſionen in Amerika. Das von dem
Staate Neu=Jerſey eingeführte Penſionsgeſetz für Mütter
iſt jetzt in Wirkſamkeit getreten. Nach den
Beſtimmun=
gen des Geſetzes ſollen künftig alle Witwen, die kein
Ver=
mögen beſitzen und Kinder haben, ſich dabei aber durch
eigene Arbeit ernähren müſſen, vom Staate eine Beihilfe
zur Erziehung und Unterhaltung ihrer Kinder gewährt
bekommen. In ſechs Fällen ſind nach Prüfung der
Ver=
hältniſſe laufende Penſionen bereits bewilligt worden.
Die Witwe Katharine Dullar, die zwei Kinder hat und
ſich durch Uebernahme von Haushaltungsarbeiten
durch=
ſchlägt, erhält fortan von der Staatskaſſe monatlich 56
Mark, Thereſa Cannon, die drei Kinder hat und ein
klei=
nes Ladengeſchäft betreibt, erhält 72 Mark im Monat, und
die Wäſcherin Florence Fredericks mit vier Kindern 88
Mark. Die höchſte Penſion, die bisher ausgeſetzt wurde,
erhält Frau Verona Voß, die ihre ſechs kleinen Kinder
durch ihren Verdienſt als Fabrikarbeiterin ernährt. Die
Staatskaſſe hat dieſer tapferen Mutter bis aufsweiteres
eine Beihilfe von 120 Mark im Monat ausgeſetztz
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
Nummer 188.
tag abend von einem Fremden angeſprochen und in einer
Wirtſchaft freigehalten worden ſein, wobei der Fremde
verſucht habe, ihn zur Unterzeichnung eines
Ver=
trages zum Eintritt in die Fremdenlegion zu
veranlaſſen. Der Fremde ſoll hellgrauen Anzug mit
Knie=
hoſe, hellgrauen Schnitthut und ſchwarze Schnürſchuhe
ge=
tragen haben. Nachforſchungen zu ſeiner Ermittelung ſind
eingeleitet.
Worms, 12. Aug. Die Elektriſierung des
rheinheſſiſchen Verkehrsweſens ſoll in
ab=
ſehbarer Zeit in großem Maßſtabe durchgeführt werden.
Von der Direktion der großen Rheinheſſiſchen
Ueberland=
zentrale ſoll, wie verlautet, an alle intereſſierten
Gemein=
den, die bereits an die Zentrale angeſchloſſen ſind, ein
Rundſchreiben ergangen ſein, worin die Gemeinden zur
Aeußerung von Wünſchen betreffs Errichtung von
elektriſchen Bahnen nach den größeren
Verkehrs=
zentren aufgefordert werden. In zahlreichen Ortſchaften
ſteht man dieſem neuen großen Projekt durchaus
ſympa=
thiſch gegenüber. Nicht nur in der Wormſer Gegend,
ſon=
dern auch im mittleren und im nordöſtlichen Teil der
Pro=
vinz, wie namentlich im Selztale, begrüßt man die neue
Anregung mit Freuden. Dort ſucht man mehr den direkten
Anſchluß mit Mainz.
Oppenheim, 12. Aug. Vom Auto überfahren
wurde Herr Maurermeiſter Val. Kurz von hier. Auf der
Chauſſee nach Ludwigshöhe, auf dem Deinheimer Buckel,
ſtieg Herr Kurz von ſeinem Fuhrwerk. Da fuhr ein
Wies=
badener Automobil vorbei, das Kurz mit dem Schutzblech
erfaßte und ungefähr 10 Meter mit ſich ſchleifte. Dem
Un=
glücklichen wurden drei Rippen gebrochen und ſchwere
Quetſchungen zugefügt. Der Automobilbeſitzer fuhr den
Verletzten in ſeine Wohnung nach Oppenheim, wo ihm
ſofort ärztliche Hilfe zuteil wurde.
(*) Alsfeld, 12. Aug. Dem geſtrigen großen
Brand iſt das Anweſen der Firma Beckert
vollſtän=
dig zum Opfer gefallen. Der Beſitzer Beckert
wurde ſchwer verletzt, ſeine zu Beſuch bei ihm
wei=
lende Nichte wurde verletzt, erlitt eine Nervenerſchütterung
und verlor die Sprache. Die mit wertvollen Schnitzereien
verſehene Kanzel aus der Walpurgiskirche befand ſich zur
Wiederherſtellung bei Beckert. Das wertvolle Altertum
iſt verbrannt und die Kirchengemeinde hat einen
unerſetz=
baren Schmuck der altehrwürdigen Kirche verloren. Das
benachbarte alte Brauhaus und die Schäferſche Wohnung
konnten von der Feuerwehr gerettet werden.
14. Vorbereitungskurſus für die theoretiſche
Meiſterprüfung im Handwerk.
— Anläßlich der im Herbſt ſtattfindenden
Meiſter=
prüfung im Handwerk wird der Ortsgewerbeverein zu
Darmſtadt in der Zeit vom 3. September bis 11. Oktober
dieſes Jahres abermals einen 14. Vorbereitungskurſus
für dieſelbe abhalten. Derſelbe ſoll 6 Wochen hindurch
Mittwoch und Samstag nachmittags von 2 bis 5 Uhr
ſtattfinden, um auch den auswärtigen Teilnehmern den
Beſuch zu ermöglichen. Gegenſtände des Unterrichts ſind
aus der Geſetzeskunde die Hauptbeſtimmungen der
Ge=
werbeordnung über den Gewerbebetrieb die
Beſchäftig=
ung von Arbeitern und Lehrlingen, Geſellen= und
Meiſter=
prüfungen, ſowie die damit verbundenen Vorrechte, die
Organiſation des Handwerks uſw.; ferner die
Beſtimmun=
gen über Gewerbegericht und die Grundzüge der
Arbei=
terverſicherungsgeſetzgebung. Die Prüflinge werden
wei=
ter eingeführt in Buch= und Rechnungsführung, Zweck
und Weſen derſelben, ſowie die Art und Weiſe der
Ver=
buchungen, ſie erhalten praktiſche Uebungen in der
ge=
werblichen Buchführung und in der Kalkulation; weiter
werden die allgemeinen Grundzüge der Wechſellehre,
ſo=
wie des Scheckverkehrs uſw. gelehrt. Die bisherigen
Vor=
bereitungskurſe haben ſich bewährt, da die vorgenannten
Lehrgegenſtände für die theoretiſche Meiſterprüfung
vor=
geſchrieben ſind und ohne ausreichende Kenntnis das
Be=
ſtehen der Meiſterprüfung ausgeſchloſſen iſt. Es iſt auch
nicht jedem Prüfling möglich, ſich ohne jede Hilfe in den
umfangreichen Stoff einzuarbeiten. Zur Teilnahme
wer=
den ſowohl männliche wie weibliche Gewerbetreibende
(ſelbſtändig oder unſelbſtändig) zugelaſſen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 11. Aug. Wie der Berliner
Lokalanzeiger meldet, ſoll ſowohl die Regierung als auch
die Stadt Berlin tatkräftig Hand anlegen wollen, um die
Reichshauptſtadt mit einer genügenden Menge Radium
zu Heilzwecken gegen den Krebs auszurüſten. In der
Berliner Stadtverordnetenverſammlung werde
vorausſicht=
lich ſchon in der erſten Sitzung nach den Ferien die Frage
zur Erörterung geſtellt werden. — Die Dresdener
Bank iſt heute durch einen raffinierten Schwindel
um 30000 Mark geſchädigt worden. Auf eine
Effekten=
rechnung, auf der alle Unterſchriften und Zeichen
ordnungs=
mäßig vorhanden zu ſein ſchienen, wurde in der
Haupt=
depoſitenkaſſe der Bank der genannte Betrag
ausgehän=
digt. Erſt einige Stunden ſpäter ſtellte es ſich heraus, daß
die vorgelegte Rechnung falſch war. Sie lautete auf Aktien
der Dresdener Waffen= und Munitionsfabriken. Nach der
ganzen Sachlage ſcheint der Schwindel von zwei Perſonen
ausgeführt worden zu ſein. Auch iſt die Direktion der
Anſicht, daß der Schwindler, der das Geld behoben hat,
einen Helfershelfer gehabt haben muß, der entweder ein
Beamter der Bank oder ein Kaſſenbote der Depoſitenkaſſe
iſt. — Bei einem Zuſammenſtoß zwiſchen einem
Auto und einem Omnibus in der Linienſtraße wurden
der Lenker des Omnibus’ und der Schaffner in weitem
Bogen auf die Straße geſchleudert. Sie trugen ſchwere
Verletzungen davon. — Aus dem Stichkanal geländet
wurde die Leiche des 14 Jahre alten
Dienſt=
mädchens Minna Brenzke vom Kottbuſer Ufer. Das
Mädchen, deſſen Vater Weichenſteller iſt, kam nach ſeiner
Einſegnung zu einem Kaufmann in Stellung. Freitag
abend erhielt die Br. den Auftrag, den Badeofen zu
hei=
zen. Dabei entzündete ſie einen Haufen Papier, ſo daß
die Badeſtube bald in einer Ecke brannte. Als ſie das
Feuer ſah, verlor ſie jede Ueberlegung, lief davon und
ſprang wahrſcheinlich gleich ins Waſſer. Der Brand, der
ſofort entdeckt wurde, konnte gelöſcht werden, ehe er
wei=
tere Ausdehnung angenommen hatte.
Kaiſerslautern. 12. Aug. Der von der Gendarmerie
und der Polizei ſeit acht Tagen durch ausgedehnte
Streif=
züge geſuchte Mörder des Gendarmen Lindner,
Klin=
gel, wurde heute früh gegen 4 Uhr in einem Keller des
Germaniaſaales in der Pariſer Straße entdeckt und
ohne Gegenwehr feſtgenommen.
Hamburg, 12. Aug. Geſtern wurde der Fenſterputzer
Wockenfuß und zwei ſeiner Komplizen feſtgenommen
die durch Bandendiebſtähle in Hamburg und
Ber=
lin in mehr als 50 Einbruchsfällen und außerdem auch in
Wien Waren im Werte von mehr als 100000 Mark
er=
beuteten. In Hamburg und in Wandsbeck wurden ihre
Warenlager in eigens dazu gemieteten Häuſern beſchlag=
nahmt; man vermutet, daß noch weitere exiſtieren.
Wocken=
fuß, der erſt im Oktober 1912 eine ſiebenjährige
Zuchthaus=
ſtrafe beendete, hat auch vielfach Poſtbriefkaſten beraubt
und die dabei erbeuteten Briefe zu betrügeriſchen
Mani=
pulationen benutzt.
Stettin, 12. Aug. Nach einer Schlägerei die
geſtern abend zwiſchen Kornträgern entſtanden war,
ver=
haftete der Schutzmann Liebe einen der Hauptbeteiligten
und brachte ihn zur Wache. Kurz vor dem Wachlokal
feuerte ein ehemaliger Fürſorgezögling, der dem
Trans=
port gefolgt war, mehrere Schüſſe auf den Beamten ab
und verletzte ihn ſchwer.
Innsbruck, 12. Aug. In der Nähe von Hal
platzte ein Reifen an dem Automobil der Wiener
Fa=
milie Gürtler. Das Automobil ſtürzte um, die 5
In=
ſaſſen wurden herausgeſchleudert und derart
ver=
letzt, daß ſie ins Hoſpital übergeführt werden mußten.
Mailand, 12. Aug. Die vor einigen Wochen aus der
Maximuskirche geſtohlenen Altarbilder wurden
hier in der Wohnung eines gewiſſen Fortis
aufge=
funden.
Paris, 12. Aug. Nach einer Meldung des Matin
ver=
läßt der deutſche Arbeiter Schneider mit ſeiner
Fa=
milie freiwillig Luneville, um ſeinen Wohnſitz
wieder in Deutſchland zu nehmen. Dagegen meldet das
Journal, daß die Behörde Schneider aufgefordert habe,
Frankreich zu verlaſſen. Eine förmliche
Ausweiſungsver=
fügung ſcheint jedoch nicht ergangen zu ſein
Paris, 12. Aug. In dem Dorfe Buſſiére im
Departe=
ment Creuſe beſchloſſen die Pächter Blanchard und ſein
Sohn Jean, die beide in dasſelbe Mädchen verliebt
waren, ihren Streit durch einen Zweikampf zu
ent=
ſcheiden. Einzige Zeugin dieſes Duells war die
um=
worbene Geliebte. Nachdem jeder der Beiden drei
Re=
volverſchüſſe abgegeben hatte, gingen die Kämpfer mit
Meſſern aufeinander los und Jean tötete ſeinen Vater
durch einen Stich in die Bruſt. Der Mörder wurde
ver=
haftet.
Madrid, 11. Aug. In Gandia brach in einem
über=
füllten Kinematographentheater Feuer aus. Es entſtand
eine Panik. 49 Perſonen wurden verletzt, davon 14
lebensgefährlich. Zahlreiche Perſonen erlitten
Quetſch=
ungen.
Helſingfors, 12. Aug. In Kotka iſt eine
Zelluloid=
fabrik abgebrannt. Der Schaden beträgt über eine
Million Mark.
Kalkutta, 11. Aug. Infolge von Dammbrüchen ſind
große Ueberſchwemmungen eingetreten, viele
Bergwerke ſtehen unter Waſſer. Viele hundert
Quadrat=
meilen Land ſind überſchwemmt. Die Verluſte an Vieh
und Feldfrüchten ſind enorm.
Luftfahrt.
* Frankfurt a. M., 12. Aug. Das Luftſchiff
„Viktoria Luiſe” das ſich zurzeit in Baden=Baden
befindet, unternimmt von dort aus täglich ausgedehnte
Spazierfahrten. — Das Luftſchiff „Sachſen” wird
Mitt=
woch, den 13. Auguſt, eine Fernfahrt von Hamburg nach
Norderney unternehmen und am Donnerstag, 14. Auguſt,
bei günſtiger Witterung eine Mondſcheinfahrt von Ham=
Am Freitag, den
burg nach Potsdam ausführen. —
15. Auguſt, fährt die „Hanſa” von Leipzig nach Potsdam
und umgekehrt die „Sachſen” von Potsdam nach Leipzig.
* Aachen, 12. Aug. Der in Villacoubley heute früh
um 5 Uhr gleichzeitig mit Letort aufgeſtiegene, um den
Pommerypokal konkurrierende Franzoſe de Marnier
machte um 10 Uhr 20 Minuten vormittags eine
Orien=
tierungslandung bei Aachen in der Nähe einer
Militär=
kapelle, deren Spielleute auf Befehl einiger Offiziere dem
Flieger bei ſeinem Wiederaufſtieg nach Johannistal
be=
hilflich waren.
* Bremen, 11. Aug. Der franzöſiſche Flieger
Seguin ſtieg geſtern morgen in Biarritz zum Fluge nach
Bremen auf und wurde abends in der Nähe von Bremen
geſichtet. Er verlor dort aber die Orientierung und landete
gegen 8 Uhr abends auf einer Wieſe im
Teufels=
moor. Der Apparat wurde leicht beſchädigt, der Flieger
blieb unverletzt. Er beabſichtigt nach beendeter
Repa=
ratur abends nach Bremen weiter zu fliegen.
* Bremen 11. Aug. Der franzöſiſche Flieger
Seguin der geſtern abend 7.48 Uhr auf einer Wieſe
im Teufelsmoor landete, hat den Flug von Biarritz
bis dorthin ohne Zwiſchenlandung durchgeführt. Er ſtieg
abends von der Landungsſtelle wieder auf und flog nach
Bremen, wo er auf dem Flugplatz
Neuenlander=
felde glatt landete.
* Riga, 11. Aug. Der franzöſiſche Flieger Janoir
ſtieß heute nachmittag bei dem Verſuch, aufzuſteigen, gegen
die Mauer des Aerodroms. Für die Ausbeſſerung
des Apparates ſind zwei Tage nötig.
Sporf, Spiel und Turnen.
— Keglerfeſt in Frankfurt. Das Feſt, das am
Sams=
tag ſeinen Anfang nahm und bisher den beſten Verlauf
hatte, iſt von den Keglern fortlaufend gut beſucht. Auch
der Montag war vom Wetter begünſtigt. Infolgedeſſen
war der Beſuch des Feſtplatzes, beſonders in den
Abend=
ſtunden, recht lebhaft. Auf dem Platze konzertierten zwei
Kapellen. Das Tanzpodium war den ganzen Abend über
dicht belagert und auch auf dem Juxplatze herrſchte reges
Treiben. Auf den Kegelbahnen war der Andrang
zeit=
weiſe ſo ſtark, daß abgeſperrt werden mußte. Die
Reſul=
tate vom Montag von den einzelnen Bahnen ſind
fol=
gende: Bahn 1. Löb=Schwanheim 4 Wurf 32 Holz;
Bahn 2. Filling=Frankfurt und Weber=Frankfurt 5 Wuc
35 Holz; Bahn 3, Meiſterbabn: Behring=Hamburg 5 Wurf
250 Punkte: Bahn 4 und 5. Ehrenbahn: Isringshaus=
Barmen 12 Wurf 78 Holz; Bahn 6: Hellen=Düſſeldorf und
Noß=Barmen 4 Kugeln 32 Holz: Bahn 7: Brothun=
Braun=
ſchweig und Schulze=Uelzen 6 Wurf 50 Holz; Bahn 8:
Noß=Barmen 6 Wurf 51 Holz; Bahn 9: Weber=Frankfurt
4 Wurf 29 Holz; Bahn 10, Ehrenbahn: ſiehe Bahn 4 und 5.
Nachzutragen iſt noch, daß am Sonntag Ingenieur R
Pfeifer=Darmſtadt auf der Aſphaltbahn mit 27
Zweiter wurde. Die Beteiligung am Kegeln iſt
außer=
ordentlich ſtark, ſo daß bis jetzt faſt nur auswärtige
Teil=
nehmer an die Reihe kamen. Auf dem Feſtplatze gab es
am Dienstag abend wieder Doppelkonzert mit Italieniſcher
Nacht.
Landwirtſchaftliches.
— Darmſtadt 12. Aug. Schweinemarkt am 11.
Auguſt 1913. Auftrieb durch Händler 116 Schweine,
Auf=
trieb durch die Bezugsvereinigung 58 Schweine. Preiſe
1. Qualität, ausgeſuchte Ware, Schlachtgewicht 50
Kilo=
gramm, 84 Mark, 2. Qualität 83 Mark, 3. Qualität 82
Mark. Marktverlauf: ruhig, Ueberſtand.
Die Balkanſtaaten nach dem
Friedensſchluß.
Ein Tagesbefehl des Königs von Bulgarien an die
bulgariſche Armee.
* Sofia, 11. Aug. Der König richtete einen
Tagesbefehl an die Armee, in dem er an die
Siege im Laufe des türkiſchen Krieges erinnert, der mit
einem vollſtändigen Triumph der bulgariſchen Waffen
endete, währenddeſſen die bulgariſchen Truppen die Welt
durch ihre Tapferkeit und ihre Manneszucht in Erſtaunen
ſetzten und den Ruhm der alten bulgariſchen Zaren neu
belebten. Der Tagesbefehl fährt fort:
Soldaten! In dem Augenblick, wo Ihr an den
hei=
matlichen Herd zurückkehren ſolltet, traſ uns ein neuer
Schlag: Unſere Verbündeten, mit denen wir ganz
beſtimmte Verträge hatten, verrieten uns und
woll=
ten uns entreißen, was durch das Blut von
Zehntauſen=
den von Helden erkauft war. Entrüſtet über dieſen
Ver=
rat, konnte das ganze Bulgarenvolk, vom
Staatsober=
haupt bis zum letzten Bauer und Arbeiter, dieſe
Berau=
bung nicht hinnehmen. Kein vaterlandsliebender
Bul=
gare hätte freiwillig und kampflos auf Monaſtir, Dibra,
Ochrida, Perlepe, Saloniki, Seres und auf das andere
Bulgarenland verzichtet, wo unſere Blutsbrüder leben.
Herausgefordert von den alten Verbündeten, mußten wir
widerwillig den ſchweren Kampf von neuem beginnen.
Er wäre von Erfolg gekrönt geweſen, wenn nicht eine
Reihe unvorhergeſehener politiſcher Zwiſchenfälle unſere
Kräfte lähmte. Von allen Seiten bedrängt, ſehen wir
uns gezwungen, den Frieden von Bukareſt zu
unterzeichnen, da unſer Vaterland nicht imſtande iſt, mit
fünf Nachbarn zu kämpfen, ohne Gejahr zu laufen, alles
zu verlieren. Erſchöpft, ermüdet, aber nicht beſiegt.
muß=
ten wir unſere glorreichen Fahnen für beſſere Tage
zu=
ſammenfalten.
Ruhmbedeckte Soldaten! Jetzt, da ich die Reihen
Eurer heldenmütigen Regimenter verlaſſe, erachte ich es
als meine heilige Pflicht, Euch namens Bulgariens meine
herzliche, tiefgefühlte Danlbarkeit für alle Opfer, Mühen
und Leiden auszuſprechen, die Ihr während dieſes
gigan=
tiſchen Kampfes erduldet habt. Möge Gott Euch all das
lohnen, was Ihr getan. Die Geſchichte und die Nachwelt.
werden darüber urteilen und es zu würdigen wiſſen. Mit
goldenen Lettern werden ſie verzeichnen, wie ſehr Ihr
Euch um das Vaterland verdient machtet. Ich wünſche,
daß Ihr wohlbehalten zu Eurem Herd zurückkehren und
mit neuer Kraft und Energie Euch Eurer friedlichen
Be=
ſchäftigung hingeben möget, und daß Freiheit und
nationaler Wohlſtand um Euch blühen. Erzählet
Euren Kindern und Enkeln von der Tapferkeit der
bul=
gariſchen Soldaten und bereitet ſie vor, eines
Tages das ruhmvolle Werk zum Abſchluß
zu bringen (!), das Ihr begonnen habt.
Am Schluſſe des Tagesbefehls nimmt der König von
ſeinen Soldaten und Mitarbeitern Abſchied.
Depeſchenwechſel zwiſchen dem Kaiſer von Rußland
und dem König von Rumänien.
* Bukareſt, 11. Aug. Anläßlich der
Unterzeich=
nung des Friedens tauſchten der Kaiſer von
Rußland und der König von Rumänien
fol=
gende Telegramme aus:
Peterhof. Ich bitte Eure Majeſtät, meine
auf=
richtigſten Glückwünſche anläßlich der Wiederherſtellung
des Balkanfriedens entgegenzunehmen. Dies wohltuende
Ergebnis iſt zugleich ein unzweifelhafter Erfolg
Rumä=
niens. Ich hege die beſten Wünſche für das Glück und die
Wohlfahrt Ihres Landes, das durch die vorausſehende.
Weisheit ſeines Herrſchers geleitet wird. Nikolaus.
Der König erwiderte: Tief gerührt von dem
mit=
fühlenden Intereſſe und den herzlichen Glückwünſchen, die
Eure Kaiſerliche Majeſtät mir anläßlich des ſoeben
voll=
endeten Friedenswerkes zu übermitteln geruhten, danke
ich derſelben von Herzensgrunde für dieſe neuen,
unend=
lich koſtbaren Beweiſe Ihrer Freundſchaft. Möge der
Frieden dauerhaft ſein und Ruhe und Wohlfahrt auf die
Balkanhalbinſel zurückführen, indem er ihre Völker
ein=
ander nähert, die ſo viele gemeinſame Intereſſen haben.
Bulgarien und Rumänien.
* Bukareſt, 12. Aug. König Carol hat
Ein=
zelheiten des abgeſchloſſenen Friedens dem König
Fer=
dinand mitgeteilt, welcher mit einem Telegramm
ant=
wortete, in dem er dem König von Rumänien dafür
dankt, daß ſeine und der rumäniſchen Regierung
Weis=
heit durch den Bukareſter Frieden dem Balkankriege ein
Ende gemacht habe, und in welchem er den Wunſch
aus=
ſpricht, die Beziehungen Rumäniens und
Bulgariens möchten zukünftig die freundlichſten ſein.
Eine Rede des griechiſchen Miniſterpräſidenten.
* Bukareſt, 12. Aug. Geſtern abend gab die
Ge=
meindevertretung von Bukareſt zu Ehren der
Delegierten der Friedenskonferenz ein
Bankett. Nach einer Reihe von Trinkſprüchen eröffnete
der Bürgermeiſter Fürſt Cantacuzene mit einem
Toaſt auf den Herrſcher Rumäniens und die Balkanſtaaten
das. Bankett. Miniſterpräſident Venizelos ſagte:
Dank Rumänien gelangten wir zu einem Frieden,
der, weil er weder Uebermaß noch Ungerechtigkeit
beſtä=
tigt, für einen dauernden Frieden gehalten werden darf.
Dank der großen Rechte der Völker, die in Freiheit und
Wohlſtand leben wollen, fand das Geſetz des
Gleichge=
wichts hier für den Orient und Europa ſeine Formel und
Anwendung. Aber das große, unter den Auſpizien
Ru=
mäniens vollführte Werk hatte auch einen anderen Erfolg,
vielleicht von weit größerer Bedeutung, für die Zukunft
unſerer Völker. Die jungen Staaten wurden groß. Sie
zogen aus den Ratſchlägen ihrer Beſchützer Nutzen und
gelanaten nicht ohne Irrtümer der Jugend und Kriſen
des Wachstums zur Großjährigkeit und fühlen ſich von
jetzt an fähig, ſich ſelbſt im Kreiſe der Nationen zu führen.
Wir ſehen, daß wir gemeinſame Intereſſen haben. Die
beſte Art, ſie zu befriedigen, iſt, uns über den Gegenſtand
dieſer Intereſſen im Geiſte der Verſöhnlichkeit und
Un=
parteilichkeit zu verſtändigen und alle Bande der
Einig=
keit und Brüderlichkeit zwiſchen uns zu vervielfachen.
Aufrichtige Bemühungen und gegenſeitiger guter Wille
werden uns in den Stand ſetzen, aus der neuen Aera
des Fortſchritts und der wirtſchaftlichen
Ausbreitung, ſowie der brüderlichen
Ge=
meinſchaft Nutzen zu ziehen. Möge die Stadt
Bu=
kareſt die Wiege einer immer innigeren Einigkeit zwiſchen
unſeren Staaten und unſeren Völkern ſein
Namens der bulgariſchen Delegation ſprach
Ton=
tſchew, der im weſentlichen ausführte: Ich ſehe, wir
gehen einer Zukunſt entgegen, die ſich auf einer
An=
näherung unſerer beiden Völker in
gemein=
ſamer Arbeit, auf den friedlichen Eroberungen auf dem
Gebiete der Ziviliſation, ſowie auf der ſtets wachſenden
und immer enger werdenden geiſtigen Verwandtſchaft
aufbaut. Die bulgariſchen Delegierten geben ſich gern
dem Glauben hin, daß der freundliche Gedanke, der uns
Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Angnſt 1913.
Seite 5.
heute abend zuſammenführte, ein gutes Vorzeichen für
dieſe von uns gewünſchte Zukunft iſt.
Heute unternehmen die Delegierten einen Ausflug
nach Sinaia und folgen dann einer Einladung des
Mi=
niſters des Innern Take Jonescu zu einem intimen
Dejeuner. Die Mehrzahl der Delegierten wird am
Mitt=
woch abreiſen, bis auf Radew, den dritten bulgariſchen
Delegierten, der bis zur Wiederaufnahme der
diplomati=
ſchen Beziehungen mit Rumänien in Bukareſt bleibt.
Die Furcht vor den Bulgaren.
* Athen, 11. Aug. Die Panik, welche die
Be=
wohner Thraziens und Mazedoniens
ange=
ſichts der bevorſtehenden Rückkehr der Bulgaren
erfaßt hat, iſt unbeſchreiblich. Griechen und Türken
raffen ihre Habe zuſammen, um in griechiſches Gebiet
überzuſiedeln. In Porto Lagos verſammeln ſich die
Be=
wohner Kanthis und bitten die griechiſche Flotte, ſie nach
Thaſos zu befördern. Auch die Bewohner von Makri
und Gümüldſchina rüſten ſich zur Auswanderung. Die
Regierung verfolgt mit einer gewiſſen Unruhe den Strom
der Einwanderung, der ihr nicht geringe Laſten auferlegen
wird, obwohl die Erwerbung einer zahlreichen
arbeit=
ſamen Bevölkerung für die wirtſchaftliche Entwicklung
von Neuhellas bedeutſam iſt.
Friedensfeiern.
* Sofia, 11. Aug. Dem Gottesdienſt in der
Kathedrale wohnten das Königspaar, die Miniſter,
die ehemaligen Miniſter, viele Würdenträger und ein
zahlreiches Publikum bei. Beim Verlaſſen der Kirche
wurde der König von der verſammelten Menge lebhaft
begrüßt. Der König kehrte zu Fuß ins Palais zurück;
eine ungeheure Menſchenmenge folgte und bereitete ihm
auf dem ganzen Wege begeiſterte Huldigungen.
HB Belgrad, 12. Aug. In allen Landeskirchen
werden anläßlich des Friedensſchluſſes
Dank=
gottesdienſte abgehalten. Dem Tedeum in der
Kathedrale wohnte der König mit dem ganzen Hoſſtaat
bei. Ein Armeebefehl des Königs, in dem auf
die erweiterte Landesgrenze hingewieſen wird, ſteht
be=
vor. Miniſterpräſident Paſitſch werden bei ſeiner
Rückkehr beſondere Ehrungen bereitet werden.
Immer=
hin iſt die Oppoſition bereits an der Arbeit gegen
Pa=
ſſitſch tätig. Großes Aufſehen erregen hier die Telegramme
des deutſchen Kaiſers und des Königs Carol, ſowie die
Ernennuna König Konſtantins zum deutſchen
General=
feldmarſchall. Man glaubt hierin, ſowie in dem ganzen
Verhalten des Kaiſers in der letzten Zeit ein Abſchwenken
Deutſchlands von der öſterreichiſchen Balkanpolitik zu
ſehen und iſt darüber ſehr erfreut.
Demobiliſierung der Armeen.
* Sofia, 11. Aug. (Meldung der Agence Bulgare.)
Der Miniſterrat beſchloß die Demobiliſierung
ſder Armee. Die betreffende Verfügung wird
unver=
züglich erlaſſen. Heute vormittag wurde in der
Kathe=
drale ein Trauergottesdienſt für die Opfer des Krieges
und ein Dankgottesdienſt anläßlich des Friedensſchluſſes
abgehalten.
* Bukareſt, 11. Aug. Der König unterzeichnete
den Befehl, betreffend die Demobiliſierung, welche
am 31. Juli (13. Auguſt) beginnt.
* Belgrad. 12. Aug. Politika zufolge hat der
König an die Armee einen Tagesbefehl erlaſſen,
in dem er der ſerbiſchen Armee für ihre
bewunderungs=
würdige Tapferkeit und die Erfüllung ihrer nationalen
Pflicht ſeinen Dank ausſpricht, der gefallenen Offiziere
und Soldaten gedenkt und die baldige
Demobili=
ſierung in Ausſicht ſtellt.
Der Armeebefehl des Königs von Serbien.
* Belgrad, 12. Aug. Der Armeebefehl des
Königs vom 11. Auguſt lautet: Helden! Geſtern
wurde zu Bukareſt der Friede geſchloſſen. Durch den
Frieden iſt auch unſere neue Grenze gegen Bulgarien
feſt=
geſetzt worden. Sie ſchließt außer den im Kriege gegen
die Türkei eroberten, auch die wertvollen Striche
Maze=
doniens ein, in dem ſich die wichtigen Orte Egri,
Pa=
lanka, Katowo, Kotſchana, Iſtip, Radewiſta, Petſchewo
Pareſo, Selo und Doiran befinden, mit einem
bedeuten=
den Teil des Doiranſees. Helden! Durch das Blut, das
Ihr vergoſſen habt, durch Euer Heldentum,
Selbſtver=
leugnung und die ruhmreichen Siege habt Ihr erreicht,
daß Serbiens Jahrhunderte alter Wunſch ſich erfüllte. Ich
nahm Rache an Koſſowo und wuſch die Schande von
Sli=
mitza ab. Ihr habt die Opſer gerechtfertigt, die das Volk
freiwillig um dieſes Krieges willen ertrug, habt meine
Hoffnungen gerechtfertigt und die Hoffnungen Eurer
Ober=
befehlshaber, habt bewirkt, daß Serbien ruhmreich
da=
ſtand und in der ganzen Welt Anerkennung fand. Ihr,
mein glorreiches, heldenhaftes Heer, ſeid Schöpfer der
neuen Grenzen Serbiens. Helden! Bald werde ich
mei=
nen Befehl zur Demobiliſation folgen laſſen, aber trotz
der Freude, daß Ihr zu Eurem heimatlichen Herd
zurück=
kehren werdet, krampft ſich mein Herz zuſammen bei dem
Gedanken an die zahlreichen Familien, deren Ernährer
als Helden auf dem Schlachtfelde gefallen ſind.
Unſterb=
llicher Ruhm wird denen, die auf dem Felde der Ehre
ge=
fallen ſind. Sie vergoſſen ihr Blut und gaben ihr Leben
für das Glück und die Größe des Vaterlandes. Und Ihr.
Ihr Helden, die Ihr alle Anſtrengungen überlebtet, und
alle Hinderniſſe überwunden habt, Ihr werdet zu den
Euren zurückkehren, um Eure Arbeiten fortzuſetzen und
Euch auf Euren Lorbeerkränzen auszuruhen, lebt wohl,
meine mutige, unbeſiegbare Armee!
Die Antwortnote der Türkei.
* Konſtantinopel, 12. Aug. Die
Antwort=
note der Pforte hat folgenden Wortlaut: In
Beantwortung der Erklärung, die Seine Exzellenz mir
namens Ihrer Regierung abzugeben die Güte hatte, beeile
ich mich, zu verſichern, daß die kaiſerliche Regierung
ſtän=
dig bemüht geweſen iſt, unabhängig von jeder Erwägung
ſich nach den im Londoner Vertrage niedergelegten
Grundſätzen zu richten. Wenn nichtsdeſtoweniger die
Be=
ſtimmung der Linie Enos-Midia von ihr nicht nach dem
Beiſpiel der anderen Beſtimmungen des Vertrages
reſpek=
tiert werden konnte, ſo geſchieht dies, weil ſich die Pforte
der gebieteriſchen Notwendigkeit gegenüber befand,
einzu=
ſchreiten, um die ſyſtematiſche Ausrottung von
Bewoh=
nern zu verhindern, deren einziges Unrecht es war,
jen=
ſeits der Linie Enos-Midia ſich zu befinden. Sie
be=
fand ſich außerdem nicht minder der gebieteriſchen
Not=
wendigkeit gegenüber, ſich die Grenzlinie zu ſichern,
welche die Sicherheit der Hauptſtadt und der
Dardanel=
len verbürgen kann und infolgedeſſen die Herſtellung
nor=
maler und dauernder Beziehungen zwiſchen den
benach=
barten Staaten geſtattet. Ich ſtelle mit lebhafter
Dank=
barkeit feſt, daß Seine Exzellen in Ihrer Erklärung dieſe
Notwendigkeit zugibt, denn ich geſtatte mir, hierin eine
Rechtfertigung der von der Pforte befolgten Richtlinien
zu erblicken, indem ich auf den hohen Gerechtigkeits= und
Billigkeitsſinn der Mächte vertraue. Ich hoffe
zuverſicht=
lich, daß Sie auch werden zugeben wollen, daß die
Grenzlinie, welche die Pforte in ihrer Mitteilung vom
19. Inli=ſich vorzeichnet, die einzige iſtswelche die erfor=
derliche Bedingung der Sicherheit der Hauptſtadt und der
Meerenge erfüllt.
Die Londoner Botſchafterkonferenz.
* London, 11. Aug. Wie das Reuterſche Bureau
erfährt, iſt die Botſchaftervereinigung heute zu
einer grundfätzlichen Einigung über gewiſſe, bisher
noch in Erwägung befindliche wichtige Punkte gelangt.
Betreffs der ägäiſchen Inſeln ſchlug Sir Edward Grey
eine vermittelnde Formel zwiſchen den Anträgen
Frank=
reichs und Italiens vor. Die Geſandten beider Mächte
werden Greys Vorſchlag ihren Regierungen unterbreiten.
Man erwartet zuverſichtlich, daß bei der morgen oder
Mittwoch ſtattfindenden Zuſammenkunft ein Einvernehmen
auf dieſer Grundlage erzielt werden wird. Außerdem
wurden heute Einzelfragen verhandelt, welche keine
Schwierigkeiten herbeiführen dürften, wie die Feſtſetzung
der Entſchädigung für die Mitglieder der internationalen
Kontrollkommiſſion und für andere internationale
Be=
amte. Die Konferenz prüfte auch Montenegros Verlangen
nach einer Berichtigung der Grenze Nordalbaniens.
Dieſer Berichtigung ſtimmten Grey, ſowie die Botſchafter
Cambon und Benckendorff zu, den anderen Mächten wird
ſie unterbreitet werden. Schließlich beſchäftigte ſich die
Konferenz mit dem Verlangen der Grenzbevölkerungen nach
Erleichterungen für den Beſuch ihrer altgewohnten Märkte
in Orten, diesſeits oder jenſeits der Grenze. Man kam
überein, einen modus vivendi für dieſen Zweck
feſtzu=
ſtellen.
* London, 12. Aug. Wie das Reuterſche Bureau
erfährt, wurde auf der heutigen
Botſchafterkon=
ferenz eine prinzipielle Verſtändigung über eine Anzahl
wichtiger vorliegender Fragen erreicht. Ueber die Frage
der Atgäiſchen Inſeln hat Sir Edward Grey ein
Kom=
promiß vorgeſchlagen, welches die Vorſchläge Frankreichs
und Italiens ausgleichen ſoll und den beiden Regierungen
durch ihre Botſchafter übermittelt werden. Man erwartet,
daß auf der nächſten Konferenz, die heute oder am
Mitt=
woch ſtattfindet, eine Verſtändigung auf dieſer Baſis
er=
reicht werden wird. Die übrigen Punkte, die erörtert
wurden, betrafen Details, die keine Schwierigkeiten
er=
warten laſſen.
Letzte Nachrichten.
* Sofia, 12. Aug. (Meldung der Agence Bulgare.)
Wie das Hauptquartier erfährt, befeſtigen die
Tür=
ken Kirk=Kiliſſe. Die Türken nahmen die Ernte
weg und führten ſie nach Tirnovadjik fort. Die
Ein=
wohner der Dörfer Klazowo Siknihor und Kamila
flüchteten in die Wälder. Viel Vieh wurde geraubt.
Die Dörfer Velika, Modaſſura, Maſſa, Pirpopoli, Urgari
und Yama wurden von den Türken umzingelt. Die
Sol=
daten begehen allerlei Gewalttaten. Griechen dienen den
Türken als Spione. Geſtern abend wurde ein bulgariſcher
Poſten bei Kuyunoflaular im Bezirk Harmanly von einer
türkiſchen Abteilung von 20 Reitern und 200 Infanteriſten
angegriffen, die etwa 60 Leute aus jenem Gebiet gefangen
nahmen und nach Sapskoej brachten.
HB. Wien, 12. Aug. Wie die Neue Freie Preſſe
aus Sofia meldet, hat die bulgariſche Regierung
zwei Noten an die Großmächte gerichtet, und
zwar im Zuſammenhang mit dem Friedensſchluß. In
der erſten Note an die Großmächte heißt es, daß
Bulga=
rien von allen Seiten angegriffen worden ſei und daß es
nur gezwungen Frieden ſchloß. Bulgarien
bitte in dieſer Notlage die Großmächte, den Frieden
von Bukareſt nicht zu ratifizieren, ſondern
einer gründlichen Reviſion zu unterziehen. In der
zwei=
ten Note wird verlautbar, daß Bulgarien unverzüglich
die Demobiliſierung der Truppen vorgenommen habe,
was jedoch angeſichts des Eindringens der Türken in
bulgariſches Gebiet große Schwierigkeiten bereitet habe.
Bulgarien hofft, daß Europa energiſch die Türkei auf
Er=
füllung der Bedingungen des Londoner Vertrages
ver=
weiſt. Radoslawow und Genadiew beſuchten die
Geſand=
ten der Großmächte, die ihnen erklärten, Bulgarien ſolle
keine Bedenken hegen, ſeine Truppen zu entlaſſen.
* Paris, 12. Aug. Havas veröffentlicht folgende
Note: Der Augenblick ſcheint uns gekommen zu ſein, die
widerſprechenden Nachrichten über die Haltung der
Regierungen von Frankreich und
Ruß=
land in der Kawala=Angelegenheit klarzu!
ſtellen. Keine von beiden verlangte jemals von dem
an=
deren das Opfern ſeines Standpunktes. Beide teilten
einander regelmäßig ihre Anſichten mit. Rußland wußte,
daß Frankreich dafür war, Kawala, eine griechiſche Stadt,
an Griechenland zu geben. In Frankreich war der Wunſch
Rußlands nicht unbekannt, dieſen Hafen am Aegäiſchen
Meere Bulgarien zu ſichern. Die beiden Regierungen
wußten, daß keine von ihnen ihrer Meinung ſolche
Wich=
tigkeit beimäße, daß ſie von ihren Verbündeten das Opfer
ſeiner Neigungen hätte fordern müſſen, da die Tendenzen
der allgemeinen Politik der Mächte und die Tatſachen
ſie dahin führen mußten, ſich auf eine der Löſungen zu
einigen. Da die Frage der Reviſion heute negativ
ent=
ſchieden iſt, iſt es nicht mehr an der Zeit. auf die
Ange=
legenheit einzugehen. Sicher iſt, daß die Beziehungen
zwiſchen den beiden Ländern niemals herzlicher waren,
als in dieſem Augenblick.
Vermiſchtes.
Der Jäger aus Kurpfalz, bekannt durch
das gleichnamige, luſtige Liedlein, wird jetzt wieder in aller
Mund kommen, wenn der deutſche Kaiſer dieſen
volks=
tümlichen Jagd= und Hüttenherrn vom Hunsrück und
Soonwald durch ein Denkmal verewigt. Es iſt deshalb
zu begrüßen, daß die Kunſtanſtalt des Petrus=Verlags in
Trier nach Vorlagen von Künſtlerhand zwei ausgezeichnet
gelungene farbige Reproduktionen von dem viel gefeierten
„Jäger aus Kurpfalz” hergeſtellt hat (Ladenpreis 10 Pfg.
das Stück), die beſonders in Offizier= und Jägerkreiſen
allgemeines Intereſſe erwecken werden. Die Originale,
die dem graziöſen Stile des Rokoko ſo fein
nachempfun=
den ſind und eine humorvolle Auffaſſung des Liedchens
wiedergeben, gehören dem Garde=Jäger=Bataillon in
Potsdam.
— In dem 82. Bericht der Leipziger
Lebens=
verſicherungs=Geſellſchaft auf
Gegen=
eitigkeit (Alte Leipziger), vorm.
Lebensverſicherungs=
wird mit=
Geſellſchaft zu Leipzig — Geſchäftsjahr 1912—
geteilt: Die Ergebniſſe des verfloſſenen 82. Geſchäftsjahrs,
in dem der Verſicherungsbeſtand der Geſellſchaft die
Summe von einer Milliarde Mark überſchritten hat, ſind
befriedigend geweſen. An neu beantragten und
abgeſchloſ=
ſenen Verſicherungsſummen hat das Jahr 1912 alle
vorher=
gehenden Jahre übertroffen mit Ausnahme des Jahres
1911, in dem wegen des damals dem Reichstage
vorliegen=
den Entwurfes des Verſicherungsgeſetzes für Angeſtellte
aus dieſen Kreiſen Verſicherungen in Höhe von mehreren
Millionen Mark neben dem regelmäßigen Geſchäft
abge=
ſchloſſen worden waren. Obwohl durch das erwähnte
Geſetz im Deutſchen Reiche nunmehr gegen zwei Millionen
Perſonen, die bisher ihre und ihrer Hinterbliebenen
Siche=
rung vornehmlich bei den privaten Verſicherungsanſtalten
ſuchten, der ſtaatlichen Verſicherung unterworfen worden
ſind, werden dieſe Kreiſe bei den verhältnismäßig langen
Karrenzzeiten und bei den auf lange Jahre hinaus für die
Hinterbliebenen ungenügenden Leiſtungen der ſtaatlichen
Verſicherung die private Verſicherung zur Ergänzung der
taatlichen nicht entbehren können. Es ſind insgeſamt 9538
Anträge über 86 139944 Mark Verſicherungsſumme
ein=
gereicht und 8833 Verſicherungen über 76 714 194 Mark
ab=
geſchloſſen worden. Der reine Zuwachs an Verſicherungen
hat 2227 Perſonen, verſichert mit 38625 255 Mk., betragen.
Der Geſamtverſicherungsbeſtand iſt auf 112916
Perſonen,
verſichert durch 134857 Polizen mit 1026 450 777 Mark,
ge=
ſtiegen. Die Geſellſchaft hat vereinnahmt an
Verſicherungs=
beiträgen 41759 691,21 Mark, an Zinſen 15875988,32 Mk.
und hat zu zahlen gehabt an Verſicherungsbeträgen, die
durch das Ableben von Verſicherten oder das Erleben eines
beſtimmten Zeitpunktes fällig geworden waren, 26 466 548
Mark 32 Pfg. Das Geſellſchaftsvermögen hat eine
Ver=
mehrung erfahren um 16 189062,31 Mark und iſt geſtiegen
auf 392 661 538,31 Mark. Die Verwaltungskoſten der
Ge=
ſellſchaft, die zu allen Zeiten ſehr niedrige waren, betrugen
in der Abteilung für Todesfallverſicherungen 5,34 Prozent
der Prämien= und Zinſeneinnahme. Der im Berichtsjahr
erzielte Ueberſchuß der Todesfallverſicherungen beläuft ſich
auf 12 656 650,72 Mark. Er übertrifft den Ueberſchuß des
Jahres 1911 (12411 236,15 Mark) um 245 414,57 Mark und
iſt der größte, den die Geſellſchaft bis jetzt erzielt hat.
Literariſches.
— Soeben veröffentlicht die Wiener Mode ein
neues Preisausſchreiben, und zwar für das „Beſte
Re=
zept‟. Die hundert beſten Rezepte aus den Eingängen
werden mit Preiſen belohnt, und zwar mit einem erſten
Preiſe in Form einer goldenen Armbanduhr im Werte
von 180 Kronen, drei zweiten Preiſen von je 20 Kronen
in bar und 96 Troſtpreiſen. Die hundert beſten und
er=
probteſten Rezepte werden alſo da zuſammenkommen, ein
koſtbarer Schatz für jede Hausfrau. In den nächſten
Hef=
ſten der Wiener Mode kommen dieſe Rezepte zum Abdruck
und wer ſie haben will, muß ſofort direkt oder beim
Buch=
händler die Wiener Mode beſtellen, denn die Hefte werden
ſchnell vergriffen ſein.
F. Steinbrecher: Der Weg zur
Geſund=
heit und Kraft. 5 Bogen Großoktav. Preis 1,20 M.
München, 1913. F. W. Max Riehn. Mit vorliegender
Schrift ſchließt ſich der Verfaſſer den immer größer
wer=
denden Beſtrebungen, Geſundheit und Kraft der Nation
zu heben, an. Mit einfachen, natürlichen Mitteln will er
den Millionen von Menſchen mit geſchwächter
Willens=
kraft den Weg zeigen, aus dumpfer Reſignation ans Licht
der Erkenntnis emporzuſteigen. Dem Starken aber bietet
er die Mittel, ſich die Kraft zu erhalten, um im
olympi=
ſchen Wettſtreit mit anderen Nationen die Palme zu
er=
ringen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 12. Aug. Die Norddeutſche Allgemeine
Zei=
tung ſchreibt: Die amtlichen Ermittelungen über den
Zwiſchenfall in Lunéville beſtätigen, daß den
Erzählungen der Frau Schneider etwas Tatſächliches nicht
zugrunde liegt. Als irrtümlich ſtellte ſich auch die
Preſſe=
meldung heraus, daß der Landwehrmann Schneider die
Angaben ſeiner Frau nach dem Beſuch in Lunéville als
zutreffend bezeichnete.
* Berlin, 12. Aug. In der Guntzelſtraße in Berlin-
Wilmersdorf wurden bei einem Einbruch in die
Woh=
nung einer Privatiere Silberſachen, Schmuckgegenſtände
und Pelze im Werte von 50000 Mark geſtohlen.
* Stuttgart, 12. Aug. Die nach der
Wehrvor=
lage für Württemberg zu ſchaffende
Unteroffiziers=
bildungsanſtalt wird in Ellwangen errichtet werden. Die
Anſtalt wird bis zum Herbſt 1914 fertiggeſtellt ſein.
* Mailand, 11. Aug. Der Streik neigt ſich
entſchieden ſeinem Ende zu. Die Wiederaufnahme
der Arbeit macht ſich ſtark bemerkbar. Zahlreiche
Stra=
ßenbahnwagen und Fuhrwerke verkehren. Der Verſuch,
den Streik auf andere Verkehrsmittelpunkte auszudehnen,
iſt tatſächlich geſcheitert. In Rom ſetzte die Arbeitskammer
den Beginn des Streikes auf 4 Uhr nachmittags feſt, aber
überall wurde bis abends gearbeitet. Die Stadt hat ihr
normales Ausſehen. Der Verkehr iſt ungeſtört. Nur
einige Zeitungen mußten die vierte Ausgabe ausfallen
laſſen, weil ſpäter am Abend die Typographen ſtreikten.
Teilweiſe Arbeitseinſtellungen werden nur aus Piſa. San
Pier d’Arena und Seſtri Ponente gemeldet. Die
Arbeits=
kammer in Genua riet öffentlich und eindringlich vom
Streik ab.
* Mailand, 12. Aug. Die Arbeit iſt heute morgen
in weitem Umfange wieder aufgenommen worden
und der Generalſtreik iſt ſo gut wie beendet. Die Arbeit
ruht faſt nur noch in der Metallinduſtrie. Die
Straßen=
bahnen haben den Dienſt auf faſt allen Linien wieder
auf=
genommen. — In Rom war vom Streik nichts zu merken.
Die Zeitungen ſind heute morgen wieder erſchienen.
* Lunéville, 12. Aug. Die Familie des deutſchen
Ar=
beiters Schneider iſt heute morgen nach Baden
ab=
gereiſt. Es ereignete ſich kein Zwiſchenfall, auch erhoben
die Behörden von Lunéville gegen den Entſchluß
Schnei=
ders, die Stadt zu verlaſſen, keinerlei Widerſpruch.
* Barcelona, 12. Aug. Zahlreiche Infanterie und
Kavallerie, Gendarmen und Polizei ging in die
benachbarten Arbeiterbezirke ab. Die Ausſtändigen
verhalten ſich abwartend. Alle Fabriken ſind im Betrieb.
* Albany (Staat Neu=York), 12. Aug. Die Legislatur
des Staates Neu=York hieß den Bericht der Kommiſſion
gut, in welcher der Gouverneur Sulzer beſchuldigt wird,
Wahlgelder für den perſönlichen Gebrauch verwendet zu
haben. Die Legislatur nahm darauf mit 64 gegen
30 Stimmen den Vorſchlag des Abgeordneten Levy
an, die Reſolution auf Erhebung einer Anklage gegen
Sulzer zur Beratung zu ſtellen.
* Albany (Staat Neu=York), 11. Aug. Der
Gouver=
neur des Staates Neu=York Sulzer veröffentlicht eine
Erklärung, in der er die Beſchuldigung kategoriſch
ab=
leugnet, daß er Wahlgelder zu Spekulationen
ver=
wendet habe.
Berlin, 12. Aug. Die Dresdener Bank ſetzte
eine Belohnung von 1000 Mark für zweckdienliche
Angaben zur Entdeckung vorgekommener Fälſchungen
aus. Die vorgelegte Quittung trug den dreifachen
Stem=
pel der Dresdener Bank und auch die entſprechende
Unter=
ſchrift.
Die Verlobungs=
HB. München, 12. Aug.
gerüchte vom Luxemburgiſchen Hofe, der ſich
zurzeit auf Schloß Hohenburg bei Lengries in Bayern
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
Nummer 188.
aufhält, nehmen jetzt beſtimmte Formen an. Wie aus
München gemeldet wird, ſoll, einem Gerücht zufolge, der
präſumptive Verlobte der 19jährigen Großherzogin
Marie Adelheid von Luxemburg der 29jährige Prinz
Heinrich von Bayern ſein, der oft zu Beſuch auf
Schloß Hohenburg weilt. Er iſt der Sohn des
verſtorbe=
nen Prinzen Arnulf von Bayern und ſteht als Rittmeiſter
und Schwadronchef im 1. Schweren Reiter=Regiment in
München. Sein Onkel iſt der Prinz=Regent Ludwig.
— Köln, 12. Aug. Zu der angeblich bevorſtehenden
Aufhebung des Jeſuitengeſetzes erfährt die
Kölniſche Volkszeitung: Der Bundesrat werde nach
den Ferien ſich mit dem Jeſuitengeſetz beſchäftigen. In
Preußen werde der Miniſterrat gleichfalls im Oktober ſich
mit der Frage befaſſen. Es komme aber durchaus keine
Aufhebung, ſondern nur eine Erleichterung des
Jeſuitengeſetzes durch eine andere Auslegung der den
Jeſuiten erlaubten Tätigkeit in Frage.
HB. Wertheim, 12. Aug. Ein toller
Knaben=
ſtreich ereignete ſich in dem benachbarten Kembach, wo
ſich 6 Schulknaben in einen Steinbruch begaben und den
dort aufbewahrten Sprengpulver=Vorrat
fan=
den. Sie nahmen einen Teil davon in den Hoſentaſchen
mit und kamen dann überein, das Pulver anzuzünden.
Bei der Exploſion ſtanden die Kinder ſofort in Flammen,
Sie ſprangen in einen benachbarten Bach, wodurch die
Flammen gelöſcht wurden. Drei Kinder ſind ſchwer
ver=
letzt, eines trug leichtere Brandwunden davon, während
zwei mit dem Schrecken davonkamen.
— Fürſtenwalde a. d. Spree, 12. Aug.
Generalfeld=
marſchall von der Goltz, der ſich zurzeit in Barow
am Scharmützelſee befindet, wurde anläßlich ſeines 70.
Geburtstages Gegenſtand zahlreicher Ehrungen. Von
vielen hochgeſtellten Perſönlichkeiten gingen ihm
Glück=
wünſche zu. Heute abend findet ein Feſteſſen ſtatt.
— Warſchau, 12. Aug. In Alknich übernachtete ein
Vater mit ſeinen beiden Söhnen im Alter von 12 und 14
Jahren in einer mit friſchem Heu gefüllten Scheune.
Infolge des Heugeruches ſtarben die beiden Knaben
während der Vater nach langen Bemühungen wieder ins
Leben zurückgerufen werden konnte.
HB. Kalkutta, 12. Aug. Infolge der rechtzeitigen
Warnungen, die gegeben wurden, ehe die Uferdämme
des Damodarfluſſes durchbrachen, iſt der Verluſt an
Menſchenleben nur gering. Der Maharadſcha von
Burd=
wan ſtellt alle Staatselefanten für den Rettungsdienſt zur
Verfügung. Die meiſten Bewohner hatten ſich auf die
Dächer der Häuſer, Bäume und ſonſtige hoch gelegene
Punkte in Sicherheit gebracht. Viele Kohlengruben im
Bezirke von Jaerria ſtehen vollſtändig unter Waſſer.
Briefkaſten.
L. K. Wenden Sie ſich an einen Arzk.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Hoher Druck bedeckt heute faſt ganz Weſt= und
Mitteleuropa, der von Weſten her noch ſtändig ſteigt
und die Depreſſion, die heute über der Oſtſee liegt,
zurückdrängt. Unter dem Einfluß des vordringenden
Hochdruckgebietes haben wir morgen meiſt heiteres,
trockenes Wetter zu erwarten. Ueber Island iſt eine
neue Depreſſion erſchienen, die uns aber vorläufig noch
nicht beeinfluſſen dürfte.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 13. Auguſt:
Meiſt heiter, trocken, mäßig warm, nordweſtliche Winde,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Kreizlos ſoll die Nahrung ſein, welche Herzkranke,
Nieren= und Harnleidende nehmen; daher empfiehlt
ſich in dieſen Fällen ganz beſonders „Kufeke” als
diätetiſches Nährmittel. Es iſt vollkommen neutral,
dabei aber wohlſchmeckend, leicht verdaulich und kräftigt
den geſchwächten Körper. Ueber die verſchiedenen.
Ge=
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Kinder im erſten Lebensalter trotz ſorgfältigſter und
liebevollſter Pflege nicht recht in der Ernährung
vor=
wärts kommen, ſo empfiehlt ſich unter allen Umſtänden
ein Verſuch mit Neſtle’s Kindermehl. Bei Magen=
und Darmſtörungen, die infolge Verabreichung ſchwer
verdaulicher Kuhmilch oder nicht geeigneter Nährmittel
entſtanden ſind, wirkt Neſtle in kürzeſter Zeit geradezu
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Aus dem Geſchäftsleben.
Man ſchreibt uns: Die Benzwerke=Gaggenau
haben in letzter Zeit wieder einige bemerkenswerte
Er=
folge erzielt. Auf der diesjährigen Internationalen
Automobil=Ausſtellung St. Petersburg erhielten Venz=
Gaggenau=Fabrikate zwei Goldene Medaillen und zwar
die Goldene Medaille des Kriegsminiſteriums für
Laſt=
wagen und eine Goldene Medaille für Feuerſpritzen
Dieſe letzte Auszeichnung gewinnt dadurch an
Be=
deutung, daß ſie an kein anderes der beteiligten deutſchen
Fabrikate verliehen wurde. Außer den ſchon früher
ver=
öffentlichten Lieferungen wurden auch jetzt für die
Auto=
mobiliſierung der Pflicht=Feuerwehr Caſſel zehn
Feuer=
wehr=Fahrzeuge beſtellt. Auch die Stadt Wiesbaden
gab eine Motor=Feuerſpritze in Auftrag, der die Lieferung
von drei großen Automobil=Omnibuſſen
voraus=
gegangen iſt.
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Arcadia” 9. Aug. 5 Uhr 30 Min. morgens
von Neworleans. „Armenia” 8. Aug. 10 Uhr 45 Min.
morgens in Neu=York. „Hamburg” 8. Aug. 1 Uhr nachm.
von Neu=York über Gibraltar und Neapel nach Genua
„Imperator” 9. Aug. 1 Uhr nachm. von Neu=York über
Plymouth und Cherbourg nach Hamburg. „Indore‟
8. Aug. 5 Uhr 15 Min. nachm. von Boſton nach
Baltimore. „Patricia” 9. Aug. 2 Uhr nachm. von Neu=
York direkt nach Hamburg. „Preſident Grant” nach
Neu=York, 10. Aug. 10 Uhr 10 Min. abends von
Southampton. „Spreewald” 9. Aug. 4 Uhr 15 Min.
nachm. in Neworleans. „Willehad” von Kanada
kom=
mend, 9. Aug. 11 Uhr abends in Hamburg. — Oſtaſien
„Fürſt Bülow‟ 9. Aug. nachm. von Port Said nach
Marſeille. „Goldenfels” 8. Aug. nachm. von Penang
nach Colombo. „Sambia” 10. Aug. 3 Uhr nachm.
Gibraltar paſſiert, heimkehrend. „Segovia” 9. Aug.
11 Uhr morgens Gibraltar paſſiert, heimkehrend. „Sileſia‟
8. Aug. 4 Uhr nachm. von Kobe nach Tſingtau —
Ver=
ſchiedene Fahrten: „Ekbatana” von Perſien kommend,
9. Aug. von Meſſina. Vergnügungsdampfer „Meteor”
ſiebente Nordlandfahrt, 10. Aug. 10 Uhr 30 Min. morgens
in Merok. „Rhenania”, von Afrika kommend, 9. Aug.
10 Uhr 15 Min. abends in Hamburg. „Slavonia”, von
Afrika kommend, 11. Aug. 9 Uhr 15 Min. morgens
auf der Elbe.
Familiennachrichten.
Statt Karten!
Die glückliche Geburt eines kräftigen,
gesunden Knaben zeigen hocherfreut an
*5528)
Joseph ihrig u. Frau.
Danksagung.
Für die uns anläßlich des Hinſcheidens meiner
lieben Gattin, unſerer guten Mutter
(16978
Frau
Babette Sommerlad
geb. Schieck
dargebrachten zahlreichen Beweiſe aufrichtigen
Bei=
leids und Mitgefühls, insbeſondere dem Herrn
Pfarrer Vogel für die troſtvollen Worte, ſowie
den Schweſtern des evangeliſchen Gemeindehauſes
der Stadtgemeinde für ihren hilfreichen Beiſtand
in den ſchwerſten Stunden und für die überaus
reichen Blumenſpenden ſagen wir unſeren
herz=
lichſten Dank.
(16978
Im Namen der Hinterbliebenen:
Carl Th. Sommerlad,
Großh. Förſter i. P.
Darmſtadt, 12. Auguſt 1913.
Statt jeder beſonderen Nachricht.
Todes=Anzeige.
Geſtern abend entſchlief ſanft nach kurzem,
ſchwerem Leiden im 74. Lebensjahre
geb. Taute.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 12. Auguſt 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 14. Aug.,
vormittags 11 Uhr, von der Friedhofskapelle
aus, ſtatt.
(17031
.
Todes=Anzeige.
Statt Karten.
Verwandten und Bekannten die
ſchmerz=
liche Mitteilung, daß mein lieber Mann, unſer
treubeſorgter Vater, Schwiegervater,
Groß=
vater und Onkel
(17021
Kon dd Krebs
Schuhmachermeiſter
nach kurzem Krankenlager ſanft entſchlafen iſt.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, 11. Auguſt 1913.
Roßdörferſtraße 67.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 14. Aug.,
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des
Fried=
hofes aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
anläßlich des Ablebens unſeres nun in Gott
ruhenden Sohnes
(17023
Adolf
ſagen wir Allen unſeren herzlichſten Dank;
ins=
beſondere danken wir den lieben Schweſtern des
ſtädtiſchen Krankenhauſes für die aufopfernde
Pflege, ſowie Herrn Pfarrer Widmann für die
ſchmerzlindernden Worte am Grabe.
Darmſtadt, den 12. Auguſt 1913.
Familie Johannes Wolf
zugleich im Namen der trauernden Hinterbliebenen.
Tageskalender.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. — Heſſiſcher
Hof um 8 Uhr.
Wander=Ausſtellung „Das Kind”,
Alexander=
ſtraße 20 (geöffnet von 2—9 Uhr).
Bilder vom Tage (Auslage in unſerer Expedition
Rheinſtraße 23): Anſichten von der
Spitzbergen=
expedition Schröder=Stranz, hier Bildniſſe des Malers
Rave und Dr. Rüdiger in der Funkenſtation Green=
Harbour und eine Aufnahme aus Nordoſtland,
Pro=
bieren der Schlittenhunde, eine Balkankarte nach dem
Frieden von Bukareſt, Bildniſſe aus dem Krupp=Prozeß
und eine Sitzung der Delegierten zur
Balkanfriedens=
konferenz in Bukareſt.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 14. Auguſt.
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 9 und 3 Uhr
Wilhelminenſtraße 35.
Dünger=Verſteigerung um 9½ Uhr in der
Dra=
goner=Kaſerne (Regt. Nr. 23).
Unentgeltliche ärztliche Beratungs= und
Fürſorgeſtellefür unbemittelte
Lungen=
kranke, Wilhelminenſtraße 34. Sprechſtunden jeden
Littwoch von 11—12 und 1½—3 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für des Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
nach Pilsner Art
nach Münchner Art
Hell Export HuGE
feinste Tafelbiere
im Flaschen und Syphons.
3826a
Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
Seite 7.
für Herren- u. Knaben-Anzüge
Posten
jeder Meter
Posten IIl
jeder Meter
Posten I
jeder Meter
Posten Vl
jeder Meter
Posten IV
jeder Meter
Posten V
jeder Meter
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Knaben-Hosen
2 Posten Coupons für
Die regulären
Verkaufspreise sind
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3.10 u. 3.20, jeder Coupon
Markt
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Stück 8 ₰ Schulschwämme
Stück 3 ₰ Griffel
10 Stück 5 ₰ mit 10 Griffeln
Stück 9 ₰
17029
Junge ſaubere Frau ſucht
tags=
über Laufdienſt.
(*5277om
Näh. Große Kaplaneigaſſe 15.
Einf. Fräulein
ſucht tagsüb. Stelle als Stütze. Off.
unt. H 5 an die Exp. (*5358im
Frau ſ. Laufſt. v. 8—11 Uhr vm.
Lauteſchlägerſtr. 48, II. Et. (*5317im
Junge Frau ſucht Laufdienſt
vormittags 2—3 Stunden
*5486) Friedrichſtraße 9, Seitenb.
Fleiß. ſaub. Mädchen ſucht
Lauf=
dienſt für ganze Tage, auch ſtunde
weiſe. Näh. Kiesbergſtr. 5, H. (B170os
Anſt. ſaub. Mädch., 25 J., ſ. St. als
Alleinmädch. zum 1. Sept. Off. u.
H 16 an die Exped. (*5415mdf
Nähe der Dieburgerſtraße für
morgens Laufdienſt oder
Aus=
hilfe geſucht. Dieburgerſtr. 69.
*5507)
Leißler.
Junges wilig. Mädchen ſucht
Laufſtelle od. ſonſt. paſſ. Beſchäft.
Näh. Kaupſtr. 7, II., r.
(*5445
Saub. Mädchen ſucht
Lauf=
ſtelle, vormitt. 3 Stund.
(*5437
Näh Neue Ireneſtr. 7, II, r.
Ordentl., fleiß. Hausmädchen,
w. gut näh. u. büg. k., ſ. St. f. 15. Aug.
od. ſp. Hauptpoſtlag. Darmſtadt
K. B. 1000.
(*5444
Beſſeres Mädch., das koch. kann
und in allen häuslichen Arbeiten
gut bewandert iſt, ſucht Stellung
als Anfangsköchin, auch allein, wo
Lauffr. vorh, bis 1. oder 15. Sept.
Angebote unter H 40 an die Ex
pedition dieſes Blattes.
(*5483
Kinderfraulein, 21 Jahre, ſucht
Stellung für ſofort oder 15. Aug.
Zu erfragen Marthahaus, Stiftſtr. 14,
E. Voelmy.
(*5474md
ſucht
Junges Mädchen Stelle
tagsüb. zu 1 oder 2 beſſeren Kindern.
Landwehrſtraße 64.
(*5478
Unabh. Frau ſucht Aushilfe oder
Laufdienſt, auch wird zum Waſchen
angenomm. Nied. Ramſtädterſtr. 35,
Vorderhaus, Manſarde. (*5482
Junge unabhängige Frau ſucht
Laufdienſt vorm. 3—4 Stunden.
*5515) Liebfrauenſtr. 86, 4. St.
Mädchen vom Lande ſuchen zum
1. u. 15. Sept. Stellen. Fr. Margarete
Schmädt, gewerbsmäßige
Stellenver-
mittlerin, Schlachthauspl. 3. (*5514
mpfehlem
Putzen.= Zu erfr. Magdalenenſtr. 1
Hths. Frau Hofferberth. (*5509
Ee ſucht bis
Angehende Küchln Ende des
Monats Stelle, am liebſten in
Herrſchaftshaus. Näheres bei
Otto Bgner, Offizier-Kasino. (*5508
Männlich
Junger Mann
(z. Zt. im elterlichen Hauſe) wünſcht
zwecks weiterer Ausbildung in nur
beſſ. Kolonialwaren eine
Volontär=
ſtelle. Derſelbe volontiert auf eigne
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Off. u. G 89 an die Exp. (*5325im
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erfahren in der einfachen, doppelten,
amerikaniſchen Buchführung, ſowie
Schreibmaſchine, wünſcht bis zum
15. Auguſt Stellung als zweiter
Buchhalter. Offerten u. H 45
an die Expedition.
(*5526
Solberſunger Mann 23 Z. m.
la Zeugniſſen, der z. Zt. noch ſeiner
Militärpflicht genügt, firm in
Buch=
führung jeder Art, mit allen
Kontor=
arbeiten vertraut, ſucht per 1. Okt.
ds. Js. in Darmſtadt Stellung als
Kontoriſt. Offerten unter H 14
an die Expedition ds. Bl. (*5416msi
unſon Kanfgayy mit gut. Zeug=
Jungel Kaurmann niſſen ſucht per
ſofort Stellung als Verkäufer oder
Lageriſt in der Kolonialwaren=
und Delikateſſenbranche. Offerten
unter H 13 an die Expedition
dieſes Blattes.
(*5406
Friseurgehlife ſucht bis zum
23. Aug. Stellung. Offert, unter
H 33 an die Expedition. (*5467
Junger Kaufmann ſucht
Ne=
benbeſchäftigung durch
Adreſſen=
ſchreiben ꝛe. Offert. unt. H 27 an
die Expedition erbeten.
(*5447
Tüchtiger, energiſcher, im
Eiſen=
betonbau durchaus erfahrener
ſucht
Zimmerpolier Stellung.
Off. unt. H 43 Exped. (*5519ms
Beſſerer Arbeiter, anfangs 20er,
kautionsfähig, auf jetzigem Poſten
ſeit 5 Jahren, ſucht für jetzt oder
ſpäter dauernde, eventl.
Lebens=
ſtellung. Offerten erbitte unter
H 28 an die Expedition. (*5462mdf
ſucht Stelung
Junger Mann irgend welcher
Art. Kaution kann geſtellt werden.
Off. u. 6 45 an die Exp. (*5153sm
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welche ſchon praktiſch tätig war
und eine ſchöne Handſchrift beſitzt,
auf das Land geſucht. Gefl.
An=
gebote unter H 12 an die Expd.
dieſes Blattes.
(16931imd
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im Umgang mit beſſerer
Kund=
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Off. m. Zeugnisabſchrift erbeten.
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Weißwaren,
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erbitten
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Nähe Darmſtadts geſucht. Angebote
unter H 39 an die Expedition
dieſes Blattes erbeten.
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in Kochen und Hausarbeit nicht
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Suche große Anzahl Mädchen in
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(*5441
Näheres Expedition.
Wegen Ertrank. d. jetz. jüng.,
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Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
Seite 9.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
Nummer 188.
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3
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90,60
do.
3½
do.
8
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13½
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3
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4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,2
3 do. do. (unk. 1918) 96,50
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3½
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1 do. Goldrente . . . 92,80
do. einheitl. Rente . 82,10
3 Portug. unif. Serie I 61,60
3 do. unif. Ser. III 65,00
do. Spezial . . . . 9,90
5 Rumänier v. 1903 . . 100,00
v. 1890 . . 94,10
1 do.
v. 1905 . .
4 do.
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,20
do. v. 1902 . . . . 90,30
4
E do. v. 1905 . . . . 99,70
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Türk. Admin. v. 1903 77,50
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5 Innere Mexikaner . . . 80,10
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50,00
do.
4 Gold=Mexikanerv. 1904 72,00
5 Gold=Mexikaner . . . . 94,30
3 Buenos Aires Provinz 65,70
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
10 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 139,20
Nordd. Lloyd . . . . . 116,20
6½ Südd. Eiſenb.=Gef. . 125,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60½
Einz. Mk. 408 . . 113,00
6 Baltimore und Ohio . 100,20
6 Schantungbahn . . . . 124,25
8 Luxemb. Prince Henri 163,50
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 27,25
6 Pennſylvania R. R.
Induſtrie=
Leßte
Aktien.
Divid.
4 Brauerei Werger . . 60,00
28 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik . . . . . . 546,25
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim
.. . . . .230,00
30 Farbwerke Höchſt . . 614,75
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 325,00
10 Cement Heidelberg . . 148,00
30 Chem. Werke Albert 444,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . .325,75
5 Lahmeyer. . . . . . .
InProz.
Letzte
Divid
8 Schuchert, Nürnberg 154,30
12 Siemens & Halske 218½
5 Bergmann Electr. . . 127,75
10Deutſch. Ueberſee Electr. 164,80
0 Gummi Peter . . . . 72,40
0 Kunſtſeide Frankfurt
30 Adler=Fahrradwerke
411,00
Kleyer
9 Maſchinenf. Badeniz 145,00
)Wittener Stahlröhren 134,00
9 Steana Romana Petr. 159,25
15 Zellſtoff Waldhof . . 221,75
12,83 Bad. Zucker=
Wag=
häuſel. . . . . . . 204,90
0 Neue Boden=A. A.=Geſ. 70,50
0 Südd. Immobilien . 51,00
Bergwerks=Aktien.
10 Aumetz=Friede .
171,50
14 Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 221½
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 147,25
10 Gelſenkirchener . . . . 187,20
9 Harpener . . . . . . . 191,20
18 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 237,75
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro. . . . . . . . 76,75
6 Laurahütte . . . . . . 169,00
10 Kaliwerke Aſchersleben
Weſteregeln 187,00
7½ South Weſt Africa —
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 87,80
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
-
4 Eliſabethbahn, freie . . a
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 85,30
80
3 Prag=Duxer . . . .
5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,70
4 Oeſterr. Staatsbahn . 87,50
do.
75,00
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,20
do.
Bf.
InProt.
2¾/1 Oeſt. Sübb. (Vomb.) 52,50
74,30
3 Raab=Oedenburg
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 85,00
4½ Moskau=Kaſan . . .
84,70
do.
4 Wlabichawcha? .. . .
4 Rjäſan Koslow . . . . 85,00
3 Portugieſ. Eiſenb. .. 74,40
4½
do.
878
2½, Livorneſer . .
3 Salonique=Monaſtie . 62,00
79,30
4 Baadabbahn .
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 92,00
4 Miſſouri=Paciſie. . .
4 Northern=Paciſie . . . 95,60
4 Southern=Paciſie . . . 90,50
5 St. Louts und San
Francisco. . . . .
5 Tehuantepec . . . . . . —
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
-
Untern. Zürich .
7½ Bergiſch=Märkiſche
143,50
Bahn . . . .
9½ Berlin. Handelsgef. .159,75
6½ Darmſtädter Bank 114,40
12½ Deutſche Bank . . . 245,75
6 Deutſche Vereinsbank 115,00
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 112,00
10 Diskonto=Kommandit 183,90
8½ Dresdener Bank
148,50
10 Frankf. Hypoth.=B. 205,75
6½ Mitteld. Kreditbank 113,50
7 Nationalb. für Deutſchl. 115,00
7 Vfälziſche Bank. . . . 122,90
6,95 Reichsbank . . . . 133,60
Rhein. Kreditbank. . .127,25
5 A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 109,00
7½ Wiener Bankverein . 131,10
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17. . . 94,90
8
In Proz.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
85,20
S. 19. . . .
4 Frankf. Hyp.=Kreditv
S.15—19, 21—26 93,50
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
3½
do.
84,00
4 Heff. Land.=Hyp.=Bank 97,40
3½
84,40
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
96,80
S. 12, 13, 16
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23. . . . . . . . . 96,80
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,40
S. 3—5 . . . . . . . . 84,20
S. 9—11 . . . . . . . 84,30
4 Meininger Hyp.=Bank 95,50
31
84,40
do.
4 Rhein. Hyvothek.=Bank
(unk. 1917) . . 94,60
3½ do. (unk. 1914) . . 83,40
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,60
3½
do.
84,80
Städte=
Obligationen.
-
Darmſtadt . . . . .
3½
86,40
do.
Frankfurt. . . . . . . 96,50
3½
do.
95,50
4 Gießen . . . . . . . .
31
85,70
do.
4 Heidelberg . . . . . . . 93,70
3½
84,50
do.
4 Karlsruhe . . . . . . 95,00
31
do.
86,50
Magdeburg. 7 . . . . —
31
.
4 Mainz . . . . . . .. —
31
do.
85,00
4 Mannheim . . . . . . 94,10
3½
89,00
do.
4 München . . . . . . . 94,30
3½ Nauheim . . . . . .
4 Nürnberg. . . . . . . 98,00
3½
84,00
o.
4 Offenbach. . .
94,50
In Prot.
Zf.
3½ Offenbach . . . . . . —
4 Wiesbaden . . . . . . —
31.
87,60
do.
4 Worms. . . . . . . . 94,05
3½
85,00
do.
4 Liſſaboner v. 1886 . —
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner 100 135,00
3 Holl. Komm. fl. 100 101,10
3 Madrider Fs. 100 73,20
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 135,25
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 180,50
3 Oldenburger . . . . . . 125,00
2½ Raab=Grazer fl. 150 110,40
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger. . . . . fl. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 196,10
Freiburger . . . . Fs. 15
Mailänder . . . . Fs.45 —
do. . . . . Fs.10
Meininger . . . . . fl. 7 34,70
Oeſterreicherv. 1864fl. 100
do. v. 1858fl. 100 502,00
Ungar. Staats fl. 100 384,00
Venediger . . . . Fs. 30
Türkiſche . . . . Fs. 400 158,20
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,40
20 Franks=Stücke . . . . 16,22
Amerikaniſche Noten. . . 4,19
Engliſche Noten . . . . . 20,43
Franzöſiſche Noten. . . . 80,95
Holländiſche Noten. . . . 168,40
Italieniſche Noten . . . . 79,00
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,70
Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,05
60
Reichsbank=Diskonto.
Reichsbank=Lombard=Zsf. 7%
Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 gold. Kinderring mit
2 Steinen. 1 großer Schlüſſel. 1 graues gehäkeltes Handtäſchchen
mit lila Seide gefüttert. 4 mittelgroße Schlüſſel. 1 Bündel ſchwarze
Schnürriemen. 1 goldener Ohrring mit 5 Steinchen. 1 ſchwarzſeid.
(16975
Damenſchirm. 4 mittelgroße und 2 kleine Schlüſſel.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 2 Pinſcher. Die Hunde können von den Eigentümern bei
dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der
nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags
(16976
10 Uhr, ſtatt.
Aufnahme der Viehbeſtände in Ausführung
des Reichsviehſeuchengeſetzes.
Die Liſte der hieſigen Beſitzer von Rindvieh, die nach den
Be=
ſtimmungen des Ausführungsgeſetzes zum Reichsviehſeuchengeſetz
und des Geſetzes über die Entſchädigung für an Maul= und
Klauen=
ſeuche gefallenes Rindvieh beitragspflichtig ſind, liegt vom 13. bis
einſchließlich 20 ds. Mts. im Stadthaus, Zimmer Nr. 56, offen.
Einwendungen ſind ebendaſelbſt während der Offenlage vorzubringen.
Darmſtadt, den 12. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
(17002mso
J. V.: Jaeger.
Nächſter Zuchtviehmarkt in Darmſtadt
Dienstag, den 19. Auguſt 1913.
Darmſtadt, den 11. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
(17001ms
J. V.: Schmitt.
Verhütung von Aeberſchwemmungen.
Ueberſchwemmungen kanaliſierter Grundſtücke bei heftigen
Regen=
fällen ſind häufig zurückzuführen auf ungeeignete Ausbildung und
mangelhafte Unterhaltung der Entwäſſerungsanlangen.
Das Tiefbauamt iſt auf Antrag bereit, durch unentgeltliche
Unterſuchung der örtlichen Verhältniſſe feſtzuſtellen, wie die
Ueber=
ſchwemmungen mit geringſtem Koſtenaufwand zu verhüten ſind.
Die Beobachtung nachſtehender Vorſichtsmaßregeln wird
em=
pfohlen:
Regenrohranſchlüſſe ſollen in der Nähe der Fundamentmauern
aus ſtarkwandigen Eiſenrohren beſtehen, da nur ſolche hinreichende
Widerſtandsfähigkeit beſitzen gegen Beſchädigungen durch
Froſt=
wirkung und Setzen des Untergrundes. Verſtopfungen der
Regen=
rohranſchlüſſe ſind zu verhüten durch Anordnung von Schmutzfängern
oder außeiſernen Sinkkaſten am Fuße der Regenabfallrohre. Die in
ihnen zurückgehaltenen Feſtkörper müſſen von Zeit zu Zeit entfernt
werden.
Hofeinläufe und deren Einfallgitter ſind zur Erhaltung des
glatten Abfluſſes des Regenwaſſers öfters zu reinigen.
Kellerfenſter, Einfaſſungen von Luft= und Lichtſchachten, Haus=
und äußere Kellereingänge ſollen etwas über den angrenzenden Hof=
und Straßenflächen ſitzen. Wo dies nicht zu ermöglichen iſt, ſind
Schutzvorkehrungen zu ſchaffen gegen oberirdiſchen Eintritt des
Regen=
waſſers in die Gebäude: Kellerfenſter und Schächte ſind mit dichtem
Verſchluß (Drahtglas, Eiſen= oder Holzdeckel) zu verſehen; tiefliegende
Eingänge ſind zu ſichern durch dichtſchließende Schutzbretter in feſt
angebrachten Falzen.
Bei Eingüſſen und Einläufen unter Straßenhöhe iſt der Austritt
der Kanalwaſſer infolge Rückſtau durch geeignete Vorkehrungen zu
verhüten. Ein befriedigender Erfolg iſt aber nur zu erreichen, wenn
die Vorrichtungen in die Hausentwäſſerungsanlage ſo eingefügt
wer=
den, daß den durch ſie zu ſchützenden Leitungen, Eingüſſen und
Ein=
läufen Regenwaſſer fern gehalten wird. Solches darf nur unterhalb
der Rückſtauſicherungen den Leitungen zugeführt werden.
Während der Zeit der heftigen Regenfälle, alſo von März bis
September, ſind die Rückſtauſicherungen ſtets in betriebsfähigem
Zu=
ſtand zu erhalten, öfters von Schmutz zu reinigen und in ihren
beweg=
lichen Teilen wie Scharnieren, Hähnen, Gleitflächen und
Nieder=
ſchraubvorrichtungen einzufetten. Hartgewordene Gummi= und
Filz=
dichtungen ſind zu erneuern.
Ueberſchwemmungen von Kellern werden auch häufig
veran=
laßt durch undichte Tonrohrſtränge im Innern und in der Nähe der
Gebäude. Bei ihnen ſind mindeſtens die Muffen gründlich zu dichten
und mit einem Zementwulſt zu umhüllen. Schadhafte Rohre ſind
ausgeſchloſſen. Mehr iſt aber die Erſetzung ſolch minderwertiger
Leitungen durch eiſerne Rohre mit Bleidichtung geboten.
Darmſtadt, den 8. Auguſt 1913.
(16826sm
Städtiſches Tiefbauamt.
Großh. Landes=Heil= und Pflegeanſtalt
CC
2
bei Goddelau.
„Philippshoſpitat
Auf dem Wege des öffentlichen Anerbietens ſoll als Bedarf
vom 1. Oktober 1913 bis Ende März 1914 zur Lieferung vergeben
werden:
1. 36000 Kilo Kornmehl,
2. 18000 „ Kernmehl,
3. 36000
Schwingmehl,
4. 1600 Liter Mohnol,
5. 200 Kilo getrocknete Gemüſe
Langſchnitt=
bohnen,
6. 200 „ (Julienne)
Fran=
zöſiſche Suppe,
7. 2200 „ dörre weiße
Bohnen,
8. 2200 „ Erbſen, geſchälte,
geſpaltene,
9. 2200 „ Linſen,
10. 300
Aepfel, gedörrte,
11. 3800 Kilo Latwerge und
Marmelade,
12. 300 „ Zwetſchen, gedörrt
ausgeſteinte,
13. 900 „ Gerſte, geſchälte,
14. 1000 „ grüne Kern,
15. 700 „ Suppennudeln,
16. 200 „ Gemüſenudeln,
17. 1500 „
Reis,
18. 1500 „ Spelzgries,
19. 2000 „
Meliszucker in
Würfeln,
20. 1900
Meliszucker,
ge=
ſtoßen,
21. 4000
Kornſtroh.
Die in Anlage A des Erlaſſes der Großherzoglichen Miniſterien
vom 16. Juni 1893, das Verdingungsweſen betreffend, enthaltenen
Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen,
ſowie die hieſigen Lieferungsbedingungen und Muſter liegen auf
dem Geſchäftszimmer des Unterzeichneten am 19., 20. und 21.
dieſes Monats, vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags
von 2 bis 5 Uhr offen.
Die Bedingungs= und Angebotsformulare können gegen
Erſtattung der Selbſtkoſten bezogen werden. Ein Verſand von
Muſtern nach auswärts findet nicht ſtatt.
Angebote ſind verſchloſſen und verſehen mit der Aufſchrift
„Angebot zu der am 12. Auguſt ausgeſchriebenen Lieferung” bis zum
Eröffnungstermin, den 4. September ds. Js., vormittags 10 Uhr,
entweder durch die Poſt einzureichen oder in den Angebotskaſten
einzulegen. In den Angeboten ſind die Bedingungen anzuerkennen.
Zuſchlagsfriſt 14 Tage.
Die einzureichenden Warenmuſter müſſen getrennt von den
Angeboten verpackt und mit der Aufſchrift: „Muſter zum Ausſchreiben
vom 12. Auguſt 1913‟ verſehen ſein.
Goddelau, den 12. Auguſt 1913.
Großh. Direktion der Landes=Heil= und Pflegeanſtalt bei Goddelan.
J. A.: Stroh, Rechnungsrat.
(17025
Unterhaltungs=
Arbeiten 1913.
Die Unterhaltungs=Arbeiten für
die Zeit vom 1. September 1913
bis 31. März 1914 ſollen vergeben
werden.
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, zur
Ein=
icht und Unterzeichnung bis
ein=
ſchließlich
Samstag, 23. Auguſt 1913,
vormittags 10 Uhr,
offen.
(16838si
Darmſtadt, 10. Auguſt 1913.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 10. September I. J.,
vormittags 9 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Heinrich
Philipp Jacoby dahier
zugeſchrie=
bene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 957 161 Hofreite
Parcus=
ſtraße Nr. 5,
III 958 73 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K32/13
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das
einge=
legte Meiſtgebot die Schätzung
nicht erreicht.
Darmſtadt, 26. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,16184
Bekanntmachung.
Mittwoch, 24. September I. J.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bäckermeiſter Adam
Ihrig dahier zugeſchriebene
Lie=
enſchaft:
qm
Flur Nr.
III 1024 252 Hofreite
Kahlert=
ſtraße Nr. 49,
nebſt Geſchäftsinventar und
La=
deneinrichtung in unſerem Bureau
zwangsweiſe verſteigert werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann Ge
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das
einge=
legte Meiſtgebot die Schätzung
nicht erreicht.
Darmſtadt, 26. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(K30/13 Müller. (V,16186
Bekanntmachung.
Mittwoch, 24. September I. Js.,
vormittags 9 Uhr,
ſoll die dem Heinrich Schneider
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 1299 475 Hofreite
Alice=
ſtraße Nr. 30,
III 1299//10 28 Grasgarten
Vorgarten)
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K1/13
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 4. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,16940
Bekanntmachung.
Mittwoch, 24. September I. Js.,
vormittags 9 Uhr,
ſoll die der Ehefrau des
Kauf=
manns Jakob Schroth, Johanna,
geb. Merz, dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
500 Hofreite
Schul=
ſtraße 12,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K58/13
verſteigert werden.
Darmſtadt, 4. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,16939
Bekanntmachung.
Mittwoch, 24. September1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Friedrich Röder
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr.
qm
VII 6
44 Grasgarten (
Vor=
garten)
Mar=
tinſtraße,
VII 6¾/10 246 Hofreite
Martin=
ſtraße Nr. 74,
VII 6¾/10 348 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, wiederholt
zwangs=
weiſe verſteigert werden. (K37/13
Die Genehmigung der
Verſteige=
rung kann auch dann erfolgen, falls
kein der Schätzung entſprechendes
Gebot eingelegt wird und andere
rechtliche Hinderniſſe nicht
ent=
gegenſtehen.
Darmſtadt, 4. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
Frantz. (VI,16941
Zut erhalt. Kinderwagen zu vl.
Anzuſehen nachmitt. Kiesſtr. 66,
(*5495
Sturm.
Ertra billiger
SekunWaren
Verkauf
Als beſonders preiswert empfehle:
Herren=
Boxleder=Schnürſtiefel 40—46
Boxleder=Zug= und Schnallenſtiefel
Kalbleder= Zug= und Schnürſchuhe
Roßchevreau=Schnürſtiefel, Lackkappen . . .
Braune Chevreau=Schnürſtiefel, Lackkappen
Braune Kalbleder=Schnürſtiefel
Hellbraune Schnürſchuhe 40—46 . .
Wichsleder Zug= und Schnürſchuhe
Segeltuch=Schnürſchuhe 40—46 .
Leder=Hausſchuhe 40—46
Stoff=Hausſchuhe 40—46
Damen=
Chevreau=Schnürſtiefel 36—38
Chevreau=Knopf= und Schnürſtiefel 36—39
Chevreau=Schnürſtiefel Derby Lackkappen .
Braune Chevreau=Schnürſtiefel, Lackkappen
Moderne Knopfſchuhe in braun und ſchwarz
Elegante Schnürſchuhe Derby Lackkappen
Elegante Lack=Schnürſchuhe
Moderne weiße Leinen=Halbſchuhe
Schwarze Leder=Spangenſchuhe
Segeltuch=Schuhe in ſchwarz und braun
Leder=Hausſchuhe 36—42 . . .
Sammet=Hausſchuhe 36—42
Stoff=Hausſchuhe 36—42 .
Kinder= 27—30
3.25
Wichsleder=Knopfſtiefel
Braune Schnürſtiefel
4.−
Braune Knopfſtiefel
3.90
Boxleder=Schnürſtiefel
3.90
Braune Sandalen
2.25
Segeltuch=Schuhe
1.25
4.75
5.50
6.75
7.50
5.50
6.50
7.50
4.50
2.75
1.75
1.85
1.25
85
31—35
3.75
4.50
4.40
4.40
2.45
1.50
Zardchgesetzte Schanwaren
weit unter Preis.
Schuhwarenhaus
1 Louisenplatz 1
Die Benutzung der ſtädtiſchen Anſchlagſäuten
ſoll neu vergeben werden. Die Bedingungen liegen vom 7. bis
ein=
ſchließlich 16. ds. Mts. auf Zimmer 39 des Stadthauſes,
Rhein=
ſtraße 18, zur Einſicht offen. Bewerber wollen ihre Angebote bis
päteſtens 20. I. Mts., abends, bei mir einreichen und gleichzeitig den
von ihnen für den Anſchlag vorgeſehenen Preistarif vorlegen.
Darmſtadt, den 1. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter
J. V.: Jaeger.
(16577mm
ue
int
Dunger-Berhanf
Donnerstag, den 14. Auguſt,
von 99 Uhr vormittags ab,
wird auf dem hinteren Hofe der
alten Kavallerie=Kaſerne in
Darm=
ſtadt die Matratzenſtreu von einer
Eskadron öffentlich meiſtbietend
(16874im
verſteigert.
Garde=Dragoner=Regiment
Nr. 23.
Darll-
Glühstoffeisen, Plätt- Stahl- Kohlen-
. Spiritus-Bügeleisen, Amerikaner und
Frankfurter gerippte Glänzer, Brust- u.
Aermelbügelbretter, Spirituskocher,
Klei-
erbügel empfiehlt
(*5490
Ernst Crämer, Ludwigstr. 7.
Getreide aller Art
kauft
(16584a
Tarl Manck Nachf., Darmstadt,
Wendelſtadtſtraße 40.
Sehr ſch. Aquarium m. Fiſch. f.
8 Mk., 1 w. Sportwagen mit
Verd. f. 6 Mk. zu verk. Arheilger=
(*5492
ſtraße 2, III.
Hochedle Dobermann=Welpen
Mutter „Ortrud v. Kranichſtein”
nach dem höchſtpräm. „Cyrano
v. Kranichſtein‟, 1,2 braun=rot, 2,
Oiſa=
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
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über W. A. Mozartſche Opern
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geht tanzen” Walzerduett aus d.
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Gelegenheit gefunden, ihr hervorragendes Talent voll zu
entfalten und uns im Rahmen einer spannenden und an
hochdramatischen Szenen reichen Handlung ein
Lebens-
bild von realistischer Echtheit zu geben. Ihr feines
Kunst-
empfinden verleitet sie nie zu Uebertreibungen, wie es ihr
auch stets den richtigen Ausdruck für ihre künstlerische
und menschliche Persönlichkeit eingibt. Erinnert sei hier
nur an ihre geniale Verkörperung der Hauptrollen in:
„Die schwarze Gräfin” und „Die stärkere Macht”, zwei
Films, die in der ganzen Kulturwelt Aufsehen erregten.
Zwei weitere Schlager!
Edith, die Tochterseines Chefs
Dramatische Handlung aus dem Leben in 3 Akten
Ein Drama, wie es wuchtiger und die Herzen der
Be-
schauer aufrüttelnder wohl noch nicht auf den Markt
ge-
bracht worden ist. Keine banale Liebesgeschichte ist in
die Handlung eingeflochten, sondern mit gewaltigen Zügen
ist das entsetzliche Leiden einer Heldin gezeichnet.
Er-
schütternd ist der Eindruck auf den Beschauer und bis
in die tiefsten Gründe der Seele erschauern wir vor der
Tragik dieses Lebens und Sterbens.
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Comtesse und Troubadour
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
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19
8. Kapitel.
An den gemeinſamen Ausflügen nahm auch ſtets
Wolf von Steltz teil. Er war bis über die Ohren in Anita
verliebt und machte ihr ganz offenkundig, aber ſtets in
taktvoller und ritterlicher Weiſe den Hof. Anita duldete es
lächelnd. Sie hatte den ſtets frohgelaunten,
liebens=
würdigen, offenherzigen jungen Mann gern, und daß er
aus ſeiner Schwärmerei für ſie nicht ernſtere Abſichten
herleiten konnte, dafür ſorgten die Verhältniſſe ganz von
ſelbſt.
Gewöhnlich hielt er ſich auf den Partien an ihrer Seite,
während ſich Brigitte und Hartkopf Heini widmeten.
So ſchlenderten ſie eines Tages durch den
Grune=
wald nach Pichelswerder. Bis zur Spandauer Chauſſee
waren ſie gefahren und die Stunde Weges von dort aus
durften ſie Heini als tapferem kleinen Fußgänger getroſt
zumuten.
Sie gingen am Zaun der militäriſchen Schießſtände
entlang. Von fern ertönte der pfeifende Schall von
Ge=
wehrſchüſſen. Tante Gittachen und Väterchen Harto
muß=
ten Heini haarklein erzählen, wie, wo und warum die
Soldaten ſchöſſen, und ob ſie auch die Vögelchen nicht
träfen, und die Eichhörnchen. Dann machte ihn Hartkopf
auf einen Specht aufmerkſam, der ganz in der Nähe
furcht=
los und eilfertig über die Erde lief, um von Zeit zu Zeit
an einem Baumſtamm emporzuklettern und das Köpfchen
mit dem koketten roten Federkrönchen aufmerkſam hin und
her zu wenden. Das war eine große wichtige
Begeben=
beit, die Heni genau erforſchen mußte. Die drei blieben
bedeutend zurück, während Anita und Wolfgang von
Steltz ihren Weg langſam fortſetzten.
Es war ein herrlicher Tag. Der Himmel ein wenig
bedeckt, das milderte die Hitze. Ein ſchwacher Wind ging
leiſe ſauſend durch die Baumkronen und bewegte die
Farrenbüſchel am Boden, daß Sonnenblitze wie goldene
Schmetterlinge über ſie hinglitten. Finken ſchmetterten
ihre fröhlichen Lieder und Holztauben gurrten im Wipfel
einer Tanne. Sonſt war es ſtill ringsum, und weit und
breit kein Menſch zu erblicken. Anita hatte ſich
ausnahms=
weiſe einmal am Nachmittag eines Wochentages frei
machen können. So waren ſie nicht, wie ſonſt an den
Sonntagen, gezwungen, inmitten eines ganzen Schwarms
von Ausflüglern zu wandern, bevor es ihnen gelang, ein
ſtilles Plätzchen zu finden.
Sie empfand das Alleinſein und die Stille als eine
unendliche Wohltat. In durſtigen Zügen atmete ſie den
würzigen friſchen Waldduft und ein ſtilles Träumen
über=
kam ſie, in das die Stimme ihres Begleiters wie der
Rhythmus eines Liedes hineinklang,, deſſen Worte
unver=
ſtanden an ihrem Ohr vorüberglitten. Er merkte, daß ihre
Gedanken weitab weilten und ſchwieg rückſichtsvoll.
Eine ganze Weile gingen ſie ſo, ohne zu ſprechen,
nebeneinander her, ſie unbewußt glücklich, er ſelig in dem
vollen Bewußtſein ihrer bezaubernden Nähe.
Plötzlich ſagte Anita unvermittelt: Ich bin Ihnen
allen ſo dankbar, daß Sie mich hier herausgeführt haben.
Ach, wie bin ich manchmal der Großſtadt und des ganzen
geräuſchvollen Lebens und Treibens in ihr müde. — Wie
ſehne ich mich danach, einmal für ein paar Wochen allem
Zwang zu entfliehen.
Das könnten Sie doch, gnädige Frau, ſagte er warm,
und das ſollten Sie auch.
Ich kann es nicht und ich darf es auch nicht. Das
wiſſen Sie ja, Herr von Steltz.
Ach, rief er voll heißen Unmuts, wenn man doch reich
wäre!
Sie mußte lachen. Das ganze jugendliche Ungeſtüm,
das noch nicht gelernt hatte, ſich zu beſcheiden, klang aus
ſeiner Stimme.
Was würden Sie denn tun, wenn Sie reich wären.
Herr von Steltz?
Dann würde ich täglich zehn Geſangſtunden bei Ihnen
nehmen und die Bedingung ſtellen, daß Sie mir die hier
im Grunewald oder in der Schweiz, in Italien oder
Aegypten, je nach Zeit und Wunſch, erteilen müßten und
kein Ton dabei geſungen würde.
Das iſt eine großartige Idee! Nur würde ihre
Aus=
führung der Familie Drewensberg die willkommene
Ver=
anlaſſung geben, mich als moraliſch verdächtige oder
geiſtig geſtörte Perſon unter Kuratel zu ſtellen.
Sie denken gering von der Familie Ihres Mannes!
Nein — ich laſſe ihr vollkommen Gerechtigkeit
wider=
fahren. Schon meines Mannes wegen würde ich nie
im=
ſtande ſein, ſeine Angehörigen zu verunglimpfen. Ich
halte ſie als Menſchen für durchaus tüchtig in ihrer Art,
achtbar und ehrenwert, ja, den Begriff der Ehre mit
pein=
licher Gewiſſenhaftigkeit hochhaltend. Aber gerade das
macht ſie als Eltern und Großeltern engherzig und
unge=
recht bis zur Gehäſſigkeit. Im übrigen aber, fügte ſie
lächelnd hinzu, bedürfte es dieſer unangenehmen
Eigen=
ſchaften nicht einmal, um Ihr vorgeſchlagenes Syſtem der
Stundengebung verdächtig und als Familienärger zu
empfinden.
Er mußte auch lachen. Doch raſch wieder ernſt
wer=
dend, ſagte er mit demſelben Ungeſtüm:
Ja, aber hinaus müſſen Sie doch einmal aus der
Tretmühle des Alltags! Es iſt grauſam, daß Sie mit
Ihren herrlichen Gaben den kleinen Miſeren des Lebens
preisgegeben ſein ſollen. Ich möchte Ihnen die Hände,
Seite M.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Anguſt 1913.
Nummer 188.
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unter die Füße breiten . .. aber ich — ich armſeliger
Stümper — wie kann und darf ich das auch nur wünſchen.
Das würden Sie auch bald wieder bereuen, ſcherzte
Anita. Ich habe es lernen müſſen, feſt aufzutreten. Sie
würden es bald merken, daß Sie es nicht mit
Sylphiden=
füßchen zu tun haben.
Spotten Sie nur! — Dabei lachen Sie doch, und wenn
es mir gelungen iſt, Sie einmal lachen zu machen, bin
ich den ganzen Tag glücklich.
Sie ſind ſehr genügſam in Ihren Anſprüchen an das
Glück.
Das kann ich nicht finden. Das Lachen iſt eine ſo
ſeltene Gabe bei Ihnen, wie Sonnenſchein am
Fronleich=
namstage. In meiner Heimat behauptet man nämlich,
daß es ſtets an den Fronleichnamstagen regne, und ich
kann mich in der Tat vieler erinnern, die verregnet ſind.
Merkwürdig, ſagte Anita, von meinem Manne habe
ich dieſelbe Bemerkung gehört. Wo liegt denn Ihre
Heimat?
Nun, da ſo in einem verlorenen Winkel im Oſten,
nicht weit von der polniſchen Grenze, warf er leicht hin,
und in demſelben Atem fuhr er fort: Sehen Sie nur das
Eichhörnchen, gnädige Frau . . . nein, nicht dort — da
oben in jenem Baum. Sehen Sie nur, wie phänomenal
geſchickt es von Wipfel zu Wipfel ſpringt.
Anita betrachtete zerſtreut das Tierchen, während ihre
Gedanken an dem Faden des Geſpräches weiterſpannen,
und nach einer Weile ſetzte ſie das alte Thema fort:
An der Oſtgrenze? Die Steltzes ſind doch, wie ich
von Ihrem Fräulein Schweſter gehört habe, ein
rheini=
ſches Geſchlecht. — Ach, ich vergaß, daß Sie ja eigentlich
nicht Steltz heißen.
Wer hat Ihnen das geſagt? fragte er ſichtlich
unan=
genehm überraſcht. Doch nicht auch meine Schweſter?
Gewiß, Ihre Schweſter, woher ſollte ich es ſonſt
wiſſen? Und ſie erzählte ihm den Vorgang mit dem
Adreß=
buch und ſchloß: Ihr Fräulein Schweſter erzählte mir, daß
Sie den Namen Ihres Stiefvaters angenommen hätten.
Iſt denn das ein Geheimnis?
Er proteſtierte lebhaft: Warum nicht gar, er habe
ſich eigentlich gar nichts bei dieſer Frage gedacht.
Ich habe nicht gewußt, daß man ohne weiteres einen
anderen Namen annehmen darf, fuhr Anita fort. Ich
meinte, es gehöre eine ſpezielle behördliche Erlaubnis
dazu. Mich intereſſiert das, da ich nicht weiß, ob ich nicht
ſchließlich noch ſelber in die Lage kommen kann, den
Namen Drewensberg abzulegen.
Das wird ſicher nie geſchehen, griff er haſtig das
Thema auf. — Im Gegenteil.
Sie ſah ihn erſtaunt an. Das können Sie nicht
be=
urteilen, Herr von Steltz. — Haben Sie die Erlaubnis
zum Tragen des Namens Ihres Stiefvaters extra
nach=
ſuchen müſſen?
Er nahm den Hut ab und fuhr ſich mit dem
Taſchen=
tuch über die Stirn, ihm war heiß geworden. Nein, ſagte
er gezwungen, wir haben ihn eigentlich auch nicht offiziell
angenommen.
Sie wunderte ſich, warum er das ſo verlegen
vor=
brachte.
Nicht offiziell, ſagte er noch einmal haſtig, ſondern
eigentlich nur . . . nur aus Laune.
Aus Laune . .. ſeines Vaters Namen aufgeben. Das
verſtand ſie nicht.
Oder vielmehr der Mutter zuliebe.
Sie ſchüttelte immer erſtaunter den Kopf. Das
ver=
ſtand ſie erſt recht nicht, und es klang ſo gepreßt und
wider=
willig, daß ihr plötzlich die Idee kam, an den Namen
ſeines Vaters knüpften ſich vielleicht nicht gute
Erinne=
rungen für ihn, und die Familie hätte Grund, ihn zu
verſchweigen. Sie wollte um die Welt nicht indiskret ſein.
So begann ſie ein anderes Thema, und die Haſt, mit der
er darauf einging, zeigte ihr, wie erleichtert er ſich fühlte.
Das verletzte ſie im Geheimen. Immer wieder mußte ſie
merken, daß auf jener Seite nicht die volle Ehrlichkeit ihr
gegenüber waltete. Sobald das Geſpräch zwiſchen ihnen
einmal die Grenze erreichte, hinter der das Vertrauen
wahrer Freundſchaft beginnt, zogen die Steltzes ſich
zu=
rück. — Nun, dann mußte ſie ſich alſo künftig auch eine
gewiſſe Reſerve auferlegen.
Er erzählte lebhaft und mit einer Luſtigkeit, die nicht
echt war, allerhand drollige Sachen und beobachtete ſie
dabei fortgeſetzt verſtohlen, denn er fühlte, daß ſie etwas
gegen ihn hatte.
Gnädige Frau, ſagte er plötzlich, ich weiß, Sie ſind
unzufrieden mit mir und erwägen wohl jetzt bei ſich, ob
es nicht beſſer ſei, ein Stückchen von uns Steltzes
abzu=
rücken. Ich bitte Sie dringend, tun Sie das nicht. Es
würde mich und meine Schweſter ſehr unglücklich machen,
wenn Sie uns mißverſtehen ſollten.
Ich verſtehe Sie nicht falſch — ich verſtehe Sie nur
nicht ganz . . . aber es iſt meine alte Torheit, vieles zu
ernſt und ſchwer zu nehmen.
Sie können dieſe Sache nicht ernſter nehmen als ich.
Ich glaube, Sie wiſſen gar nicht, was ich meine.
Oh, das fühle ich ſehr wohl! Sie wiſſen nicht, wie
Sie mit uns Steltzes daran ſind — das iſt’s! Aber,
gnä=
dige Frau, wenn Sie mir doch glauben möchten, daß Sie
keine beſſeren und ehrlicheren Freunde in der ganzen Welt
beſitzen als uns. Ich habe keinen ſehnlicheren Wunſch als
den, einmal frei heraus mit Ihnen reden zu dürfen . ..
Sie ſind eine ſo ehrliche Natur, man kann in Ihr Leben
hineinblicken wie in einen kriſtallklaren Spiegel — und ich
komme mir ſo minderwertig vor, daß ich, wie die
Ver=
hältniſſe liegen — einſtweilen wenigſtens, nichts Gleiches
mit Gleichem vergelten kann. Ich leide darunter wie
meine Schweſter, aber wir hoffen, nicht mebr lange den
Zwang ertragen zu müſſen.
(Fortſetzung folgt.)
Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
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Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
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Bramdrup, Post Simmerstédt
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§ 3. Preis: 250 M. bar Herr Wilhelm‟
Bresinski, Plön i. Holstein,
Eutiner Chaussee 17.
I 4. bis 12. Preis, bestehend in Stoff1
04,
zu einem Anzuge von Dessin 380
& welches die meisten, nämlich 475,
gasse 6, I
1 Stimmen erhielt:
Herr Otto Greuling, Erfurt, Comthur-
Frau Amanda Golze, geb. Wilke, Berlin
80 36, Lausitzerstrasse 50,
14 Herr Schiller, Pfedelbach, Bz. Stuttgart
„ Brung Loan, Steinkirchen bei,
Rauscha,
Fräulein Kaufmann, Hamburg,
Herr Hermann Robe, Horst, Post 1
Teschendorf (Bz. Stettin),
„ Helmut Begemann, Cuxhaven,
Kirchenpauerstrasse 24,
Frau A. Pertz, Hannover-Gr. Buchholz,
„7 Herr R. Le. G. Falch, Charlottenburg2, 1
Goethestrasse 14.
Nachdruck verboten.
„ 188.
Mittwoch, 13. Auguſt.
1913.
Man tut gut, ſich
von Zeit zu Zeit daran
zu erinnern, daß von all
den Maßnahmen, die der
moderne Menſch zur
Geſunderhaltung ſeines
Körpersvornehmen muß,
die richtige Pflege der Zähne beinahe die wichtigſte
iſt. Wenige ahnen, daß ſchadhafte Zähne nicht nur
unſer Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen, ſondern
— neue Unterſuchungen haben das in überraſchender
Weiſe bewieſen — häufig den Ausgangspunkt
mannig=
fachſter Krankheiten bilden können, deren Urſache oft
rätſelhaft blieb. Als richtig kann eine Zahnpflege nur
dann bezeichnet werden, wenn die zahnzerſtörenden
Gärungs= und Fäulniserreger, die ſich im Munde
täglich neu bilden, auch täalich unſchädlich
ge=
macht werden. Das iſt nur zu erreichen durch den
täglichen Gebrauch eines antiſeptiſchen Zahnpflegemittels.
Die Wirkungsweiſe des Odols iſt eine ganz
eigen=
tartige. Während andere Mund= und
Zahnreinigungs=
mittel, ſoweit ſie für die tägliche Zahnpflege überhaupt
in Betracht kommen, lediglich während der wenigen
Sekunden der Mundreinigung ihre Wirkung ausüben,
wirkt das Odol noch ſtundenlang nachdem man
ſich die Zähne geputzt hat, nach. Dieſe einzigartige
Dauerwirkung iſt aller Wahrſcheinlichkeit nach darauf
zurückzuführen, daß ſich das Odol beim Mundſpülen
förmlich in die Zähne und die Mundſchleimhäute
ein=
ſaugt, dieſe gewiſſermaßen imprägniert und ſo
gleich=
ſam einen antiſeptiſchen Vorrat hinterläßt, der noch
ſtundenlang den zahnzerſtörenden Fäulnis= u.
Gärungs=
prozeſſen entgegenwirkt.
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½ Flaſche M. —.85.
Kongreſſe und Verbandstage.
15. Deutſcher Handwerks= und
Gewerbe=
kammertag.
— Halle a. S., 11. Aug. Unter dem Vorſitz des
Herrenhausmitgliedes Klempner=Obermeiſters Plate=
Han=
nover, ſowie in Anweſenheit von zahlreichen
Delegier=
ten der angeſchloſſenen Innungen und anderen
Korpora=
tionen trat hier der 15. Deutſche Handwerks=
und Gewerbekammertag zuſammen. Die
Be=
ratungen begannen heute nachmittag mit einer
geſchloſſe=
nen Mitgliederverſammlung, in der zunächſt der
Tätig=
keitsbericht entgegengenommen wurde. Derſelbe
weiſt einleitend auf die ſteigende Inanſpruchnahme des
Geſchäftsbetriebes der Zentrale hin, die eine Neuregelung
des Geſchäftsganges notwendig gemacht hat. Auch die
Errichtung einer Hauptſtelle für das Verdingungsweſen
wird für die Organiſation der Geſchäftsſtelle eine nicht
unerhebliche Aenderung im Gefolge haben. Auf dem
Ge=
biete des Gewerberechts ſtand die Herausgabe einer
Denk=
ſchrift, betr. die Abänderung der Gewerbeordnung, im
Vordergrunde. Dieſe Denkſchrift will die Grundlagen für
eine Neuregelung des Handwerksgeſetzes von 1897 ſchaffen,
die der Entwickelung der Rechtslage ſeit dem Beſtehen
der Handwerkskammern Rechnung trägt. An den
Reichs=
tag und die verbündeten Regierungen wurde eine
Ein=
gabe gerichtet, die für das Gebiet des Arbeitstarifrechtes
eine geſetzliche Regelung anbahnen und insbeſondere die
Rechtsverbindlichkeit der Tarifverträge herbeiführen ſoll.
Die immer mehr wachſende Bedeutung und Ausdehnung
ee ee
der rechtlichen Verhältniſſe für das weibliche Handwerk
haben die Organe des Kammertages auch im
Berichts=
jahre wiederholt beſchäftigt. Die Arbeiten ſind noch nicht
abgeſchloſſen und namentlich iſt noch keine
Uebereinſtim=
mung hinſichtlich derjenigen Erwerbszweige erzielt
wor=
den, die als handwerksmäßige gelten ſollen. Auch über
die Frage der Abgrenzung des Handwerks gegenüber
nicht handwerksmäßig betriebenen Gewerbezweigen mußte
wiederholt eine Entſcheidung getroffen werden,
nament=
lich hinſichtlich der gewerblichen Gärtnereien und Köche.
Auf wirtſchaftlichem Gebiete ſtanden die Beſtrebungen
nach einer Reform des Verdingungsweſens an erſter
Stelle. Die Vorſchläge bezüglich der Vergebung
öffent=
licher Arbeiten und Lieferungen ſind vom preußiſchen
Kriegsminiſterium verſuchsweiſe für die
Bekleidungs=
abteilung angenommen worden. Hinſichtlich der
Schädig=
ung des Handwerks durch die Konſumvereine iſt eine
neue Eingabe an den Reichstag und Bundesrat gemacht
worden. In der Angelegenheit der Sicherung der
Bau=
forderungen, der Reviſion des Genoſſenſchaftsgeſetzes und
namentlich hinſichtlich der Linderung der Fleiſchnot, ſowie
der Bekämpfung des Zugabeunweſens iſt der Vorſtand
ebenfalls energiſch tätig geweſen. Der Bericht erwähnt
des weiteren noch die verſchiedenen Arbeiten auf dem
Gebiete der Sozialpolitk und des Unterrichtsweſens.
Der Tätigkeitsbericht wurde genehmigt und ſodann
der Bericht des Rechnungsprüfungs=Ausſchuſſes
entgegen=
genommen, der gleichfalls Billigung fand. In den
lau=
fenden Etat des Jahres ebenſo wie in den des nächſten
Jahres wurde ein beſonderer Betrag für die neue
Haupt=
ſtelle für das Verdingungsweſen angenommen. Die
Rech=
nung für 1913/14 wurde ohne Widerſpruch entlaſtet und
der Etat für 1914/15 gebilligt.
Als Ort des nächſten
Handwerks= und Gewerbekammertages wurde
Mann=
heim gewählt. — Damit hatte die geſchloſſene
Mitglie=
derverſammlung ihr Ende erreicht. Morgen beginnt die
öffentliche Hauptverſammlung.
* Gewerbebibliothek und Vorbilderſammlung. (
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ſtraße 3). Neu zugegangen ſind: Baukunſt und
Baukunde: Baldauf und Pietzſch, Städtiſche Wohn=
und Geſchäftshäuſer. (1912). Van der Kloes, Anleitung
für den Maurer. 1913. Holme, Old houſes in Holland.
1913. Handbuch der Architektur, 60 Bände. (Exemplar
für die Handbibliothek, des Leſeſaals.) Jordan und
Michel, Die künſtleriſche Geſtaltung von
Eiſenkonſtruk=
tionen. Text und Atlas. 1913. Margarethenhöhe bei
Eſſen, Margarethe Krupp=Stiftung für Wohnungsfürſorge.
Erbaut von Gg. Metzendorf. 1913. Dansk Architektur.
(Däniſche Baukunſt). 1892—1912. Högg, Moderne
Laden=
einbauten. 1913. Monographien deutſcher Städte, Band3:
Darmſtadt, 1913. Neumann. Die Barockbauten Wiens.
1880 1881. (Vorb.=S) Wohnhäuſer Kleine
Wohn=
häuſer, Arbeiterhäuſer und Villen, herausgegeben von
Gebhardt. 1. Heft: Hugo Eberhardt. 1913. (Vorb.=S.)
Kunſt und Kunſtgewerbe: Rieci, de, Der Stil
Louis XVI. Stuttgart 1913. Koch, Speiſezimmer. 1913.
Hoeber, Peter Behrens, Moderne Architektur 1. Band.
1913. Burlington Fine Arts Cub, Exhibition of
illu-
minated manuscripts. 1908 Ruben, Die Reklame. 1913.
Frankenburger, Die Alt=Münchener Goldſchmiede und ihre
Kunſt. 1913. Haustüren: 20 alte Haustüren. Nach
pho=
tographiſchen Aufnahmen von Guſtav Mandt. (Vorb.=
S.) Conz, Vorzugsdruck von der Originalradierung „Frau
v. H.‟ (Vorb.=S.) Geßner, Contes nouveaux et idylles.
Mit Vignetten in Radierung. 1773. (Vorb.=S.)
Photo=
graphien von alten Kunſtgegenſtänden. 52 Stück. (Vorb.=
S.)) Lübke, Peter Viſchers Werke. (Vorb.=S.) Ubbelohde,
Der Rhein. Nach Federzeichnungen. (Vorb.=S.) Colasant,
Lart byzantin en Italie. 1913. (Vorb.=S.) Photographie
eines Grabſteins (Sarkophag aus dem Diözeſanmuſeum)
Trier. (Vorb.=S.) — Technologie: Heermann,
Mecha=
niſch= und phyſikaliſch=techniſche Textil=Unterſuchungen.
1912. Loeſcher, Die Bildnisphotographie. 1907.
Volkswirtſchaft Statiſtik und
Rechts=
kunde: Sombart, Die gewerbliche Arbeiterfrage. 1912.
Jünger, Heſſiſches Gemeindeſteuerbuch. 1913. —
Ver=
ſchiedenes. Crantz, Arithmetik und Algebra zum
Selbſt=
unterricht. 1. Teil. 1912. Behrendſen, Anfertigung von Wäſche.
und Oberkleidung. 1912. Weiler, Fleiſche=Lehrling. 1913.
Katalog der Nüenberger Stadtbibliothek. Geſchichte.
2. Teil 1913. Friedrich, Geſchichte von Nieder=Ramſtadt.
1913. Dunkhaſe Die Neuheit der Erfindung nach Patent=
und Gebrauchsmuſterrecht. 1913. Die Werke liegen im
Beſeſalt der Viblolher im Vorbilderſal auf
4 Wochen zu jedermanns Einſicht offen. Außerdem liegen
im Leſeſaal die neueſten Nummern der wichtigeren
ge=
werblichen, techniſchen Kunſt= und kunſtgewerblichen
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Fuhrmann Auguſt Kompenhaus, Kahlertſtr. 1½, ein S.
Ernſt. Am 8.: dem Landwirt Jakob Göbel V. in
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Gartenarchitekt Erwin Bauer Gervinusſtr. 49, ein S.
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Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
Nummer 188.
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Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 13. Auguſt 1913.
Nummer 188.
Fleiſchverſorgung.
ſprechende Ausnutzung zugemutet werden kann. Nationale
Gründe erfordern mit Recht eine ſtarke eigene Viehzucht.
Die gegenwärtige Heranziehung des Auslandes liegt
aber auch im Intereſſe unſerer heimiſchen Landwirtſchaft,
da ſie Zeit zur Aufzucht und Schonung der Beſtände
braucht und die Schlachtung unreifen Viehs im eigenen
Intereſſe verhindern muß.
Von Stadtrat Steinborn, Berlin-Wilmersdorf.
Der gewerbliche Arbeitsmarkt liegt in Deutſchland
nicht allzu günſtig und zeigt ſtarke Neigung zur
Verſchlech=
terung. Den Städten drohen hieraus zu den bisherigen
neue Aufgaben, denn die Erfahrung hat gelehrt, daß in
Zeiten des Darniederliegens des allgemeinen
Arbeits=
marktes die Anträge an die Kommunen um Schaffung von
Arbeitsgelegenheiten. Einrichtung von Notſtandsarbeiten
ſich häufen. In der Tat ſind ſolche bereits jetzt in
Nürn=
berg und Frankfurt a. M. geſtellt. Mit welchem Erfolge
bleibt abzuwarten. Die ungewöhnliche Geldknappheit und
der hohe Zinsfuß werden viele Gemeinden zwingen,
manch liebes Projekt auf beſſere Zeiten zu verſchieben.
Hinzu kommt, daß die allgemeine Teuerung anhält.
Die Fleiſchpreiſe ſteigen und noch iſt bis heute kein von
der Regierung akzeptiertes wirkſames Mittel zu ihrer
Linderung gefunden. Silbergleit, der gewiſſenhafte
Sta=
tiſtiker, hat jüngſt in dankenswerter Weiſe das Reſultat
der bisherigen kommunalen Maßnahmen in der
Fleiſch=
verſorgung feſtgeſtellt. Ergänzend wäre dieſem nur
hin=
zuzufügen, daß die teilweiſen Mißerfolge der Städte faſt
ausſchließlich auf den bei der Neuheit der Aufgabe
ent=
ſchuldbaren Mangel in den Verkaufsorganiſationen
zurückzuführen ſind. In meiner „Reform der
Fleiſchver=
ſorgung” habe ich jüngſt geglaubt, die Frage der
voraus=
ſichtlichen künftigen Fleiſchverſorgung erörtern zu ſollen,
wenn, wie angenommen werden muß, die Gemeinden ihre
Mitwirkung in Zukunft ablehnen. Dem bisherigen
Auf=
gabenkreis der Städte lag dieſe Tätigkeit bekanntlich fern
und Rückſichten aller Art mußten erklärlicherweiſe viele
von energiſchem Handeln abhalten. In meiner
Unter=
ſuchung habe ich auch auf Fehler und Mängel in der
Vieh=
verwertung und Fleiſchvetleilung hingewieſen. Grund
hierfür war mir die Erwägung, daß bei der unleugbaren
Viehknappheit alles vermieden werden muß, was zu
un=
nützer Verteuerung des Fleiſches beiträgt. Die Kritik, die
ſich an meine Ausführungen knüpfte, hat mir im
allge=
meinen Recht gegeben. Aus Großſchlächterkreiſen wird
mir nachträglich als wundeſter Punkt die Kreditfrage
eines großen Teiles der Ladenſchlächter bezeichnet.
„Kaſſageſchäfte” heißt es hier würden immer ſeltener
und die aus den Kreditgeſchäften entſtehenden großen
Verluſte müßten notwendigerweiſe zur Fleiſchverteuerung
beitragen. Uebrigens wurde die Unzulänglichkeit der
Be=
triebsmittel im Fleiſcherhandwerk auch auf dem Kaſſeler
Verbandstage als „kritiſch” bezeichnet. Bleibt alſo hier
die Entwickelung einer beſſeren Organiſation abzuwarten,
dann dürfen inzwiſchen aber die Bemühungen, die
Teue=
rung auf ein erträgliches Maß zurückzuführen, nicht ruhen.
Ungelöſt iſt nach wie vor die Frage der ſofortigen
Beſchaffung von gutem und billigem Fleiſch zum Zwecke
der Verhütung weiterer Preisſteigerung und zur
ratio=
nellen Ernährung unſeres Volkes, deſſen Wohlfahrt zu
betreiben, Pflicht für Reich, Staat und Kommunen iſt. Die
Ratſchläge auf Einſchränkung des Konſums haben bei
unſerer nach Anſicht der Ernährungsphyſiologen ſtark
Fleiſch eſſenden Nation ihre Grenzen. Ein Ueberfluß an
Vieh gilt im allgemeinen in den europäiſchen Ländern
(mit Ausnahme Rußlands) und in unſeren Kolonien in
nennenswerter Weiſe als kaum vorhanden, und unſere
heimiſche Landwirtſchaft wird — dauernd vorerſt kaum —
Schweine beſtenfalls gegen Ende dieſes Jahres zu etwas
billigerem Preiſe auf den Mackt bringen können.
Deut=
ſches Rindvieh dagegen wird leider nach wie vor hoch im
Preiſe bleiben, denn ſeine Aufzucht erfordert Jahre.
Da iſt es denn erfreulich, daß in der jüngſt im
Han=
delsminiſterium in Petersburg ſtattgefundenen Konferenz
feſtgeſtellt wurde, daß Rußland, deſſen letzte
Rindfleiſch=
ſendungen an Berlin übrigens von vorzüglicher Qualität
waren, über genügende Fleiſchmengen verfügt, um den
Export nach Deutſchland für die Dauer aufrecht erhalten
zu können. Nur hat man dort geglaubt betonen zu ſollen,
daß die Ausfuhr nicht dem Ermeſſen der deutſchen
Ver=
waltungsbehörden anheimgegeben werden dürfe, ſondern
daß ſie einer vertraglichen Regelung bedarf. Die
Be=
ſchaffung der jetzt noch fehlenden Kühlwaggons, ſowie
ausreichende Schlachtgelegenheiten, glaubte man zuſagen
zu ſollen. Hier dürfte regierungsſeitig freiwillig und nicht
erſt auf Antrag der Gemeinden einzuſetzen und dafür zu
ſorgen ſein, daß die noch beſtehende
Einführungsmöglich=
keit mit Zoll= und Frachterleichterungen auch über den
(1. Oktober dieſes Jahres hinaus Gültigkeit erhält. Den
Städten wäre hierdurch wenigſtens die Möglichkeit
gegeben, ſich in der Fleiſchverſorgung erneut betätigen zu
können und einer drohenden weiteren Aufwärtsbewegung
der Fleiſchpreiſe in etwas vorzubeugen, ohne damit
frei=
lich das ſich immer mehr aufdrängende
Ernährungs=
problem der Maſſen der Großſtadt zu löſen.
Des weiteren dürfte regierungsſeitig die
Heran=
ziehung der Erzeugniſſe der überſeeiſchen extenſiven ſich
an=
ſcheinend beſonderer Geſundheit erfreuenden Viehzucht
in Form von Gefrierfleiſch mehr als bisher zu fördern
ſein. Scheidet jetzt auch Argentinien aus, ſo bleibt doch
das ſehr produktive Auſtralien mit ſeinem großen
Vieh=
reichtum offen. Aus dieſem hat ſich die Einfuhr von
Hammeln bewährt, und wenn der Deutſche im allgemeinen
auch kein Hammelfleiſcheſſer wie der Engländer iſt, ſo
dürfte in Zeiten allgemeinen Fleiſchmangels auch hier die
Gewöhnung Wandel ſchaffen. Weiter wäre mindeſtens
die Einfuhr auſtraliſcher Gefrierkälber zu begünſtigen.
Beide Fleiſchſorten ſind unter Beobachtung der
Beſtim=
mungen des § 12 des Fleiſchbeſchaugeſetzes bequem
ein=
zuführen möglich. Freilich erfordern ſie bei größerem
Im=
port — und nur ein ſolcher iſt lohnend — den Bau von
Kühl= und Gefrierhäuſern in Deutſchland, in die Kapital
zu inveſtieren dem Handel nur bei Gewähr für ent=
Landwirtſchaftliches.
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 5. bis 11. Auguſt.
Abgeſehen von einem Teil Schleſiens und von Bayern,
wo ſtärkere Niederſchläge vorkamen, konnte die Ernte in
den letzten Wochen flott gefördert werden. Eine von
amt=
licher Seite Anfang Auguſt vorgenommene Schätzung der
Getreideernte in Preußen mit den Vergleichszahlen für
das Vorjahr gibt folgendes Bild (in Tonnen — 1000
Kilogramm):
Winterweizen Winterroggen Sommergerſte
1750 172
8 660 858
Schätzung 1913 2 300807
1972153
Ernte 1912 2 447953
8 742830
Sommerweizen Sommerroggen Hafer
Schätzung 1913 260 312
5 780 147
65 167
61951
5 831012
Ernte 1912 300 592
Bleiben dieſe Schätzungen auch hinter den Ergebniſſen
des Vorjahres zurück, ſo ſtellen ſie doch für ſämtliche
Fruchtarten höhere als Mittelerträge in Ausſicht. Die
Schätzung der Roggenernte iſt um ſo überraſchender, als
man in den letzten Tagen vielfach über Enttäuſchungen
beim Erdruſch klagen hörte, und man wird abwarten
müſſen, ob ſich, wenn erſt weitere Druſchergebniſſe
vor=
liegen, nicht eine Reviſion als nötig erweiſen wird. Es
iſt jedenfalls bemerkenswert, daß gerade die
Begutacht=
ungsnote für Roggen Anfang Auguſt keine Veränderung
aufzuweiſen hatte, während die übrigen Fruchtarten ihren
Stand im Juli noch zu verbeſſern vermochten. Für
Ame=
rika hat das Ackerbaubureau die Weizenſchätzung von
700 auf 744 Millionen Buſhels erhöht; man iſt drüben
auch weiter auf Export bedacht und zu Zugeſtändniſſen
geneigt geblieben. Dieſer Umſtand, ſowie das aus
Ruß=
land gemeldete beſſere Wetter und unerwartet große
Welt=
verſchiffungen hielten die Stimmung allgemein unter
Druck. Für die Geſtaltung der Marktlage in Deutſchland
iel der Umſtand ins Gewicht, daß ſich das Angebot
an=
geſichts dringender Feldarbeiten in engen Grenzen hält
und greifbare Ware knapp iſt. Nichtsdeſtoweniger mußte
ſich Weizen niedriger ſtellen, nur München meldete infolge
regneriſcher Witterung höhere Preiſe. Demgegenüber war
die Haltung für Roggen im allgemeinen ſtetig, da
Nach=
frage ſeitens der Küſte beſtand und auch die erwähnten
Erdruſchtäuſchungen die Tendenz ſtützten. Hafer war
be=
reits mehrfach in guten Qualitäten am Markte, doch
gehen Forderungen und Gebote noch ſehr auseinander.
Die bisher gezeigte Braugerſte iſt meiſt vollkörnig, aber
in der Farbe weniger befriedigend; das Geſchäft hat ſich
noch nicht entwickelt. Futtergerſte wurde von Rußland
billiger angeboten. Für inländiſches Getreide ſtellten ſich
die Preiſe am letzten Markttage wie folgt:
Hafer
Roggen
Weizen
-
164 (—1
Königsberg
166 (*2
161 (—5
Danzig . . . 213 (—3
161 (—
-
162
Stettin . .
-
-
159
159
Poſen . . . 198 (—
-
158
160
Breslau . . . 204 (*1
3
-
185
)166
. 202 (—2
Berlin
175 (—
164 (—3
Magdeburg . 197 (—
-
188
168
Halle . . . . 199 (—5
-
166 (—1
n170
. 198. (—1
Leipzig
180 (—2
169 (—
Hannover . . 200
178 (—2
168 (—4
—1
206
Köln
190 (—
172½ (—2½
2½ (45
Frankfurt a. M. 2
Mannheim . 217½ (*2½) 175 (—2½)
170 (*2
172 (*3
München . . 230 (*4
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Sept. 200,75 (— 2)
Peſt Okt. 192,20 (—0,85), Paris Aug. 224,45 (—2,43),
Liverpool Okt. 160 (— 2,55), Chicago Sept. 132, 10 (—3,70),
Roggen: Berlin Sept. 168 (—0,25), Hafer: Berlin
Sept. 163,25 (—2,75), Futtergerſte: Südruſſ. frei
Ham=
burg unverzollt ſchwim. 122 (—5), Herbſt 117,25 (—3),
Mais: La Plata ſchwim. 109 (—) Mark.
H. Frankfurt a. M., 12. Aug. (
Fruchtmarkt=
bericht.) Am Wochenmarkt war der Verkehr ſehr ruhig,
aber die Stimmung im allgemeinen zur Feſtigkeit geneigt
Neuer Landweizen war noch nicht offeriert, da durch das
eingetretene Regenwetter das Einbringen der Ernte
er=
ſchwert iſt. Alter Landweizen zeigte keine Veränderung
bei mäßigen Abſchlüſſen. Hingegen wurde neuer
Land=
roggen reichlich angeboten und auch ziemlich zu
behaupte=
ten Preiſen gehandelt. Hafer ebenfalls ſtärker offeriert
in vorwiegend ruſſiſchen Qualitäten und dabei im Preis
etwas ermäßigt. Gerſte wenig beachtet und ſchwach, da
die Brauereien infolge ſchlechten Bierkonſums nur geringe
Kaufluſt zeigen. Mais und Futtermittel ſtetig. Die
For=
derungen für Mehl ſind unverändert, aber Abgeber
williger.
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt
ſchwä=
cher bei kleinem Geſchäft. — An der Berliner
Pro=
duktenbörſe war Getreide kaum verändert. Die
preu=
ßiſche Ernteſtatiſtik hatte keinen weſentlichen Einfluß,
weder der Mehrertag von Weizen, der erwartet worden
war, noch der kleine Minderertrag von Roggen, da die
Qualität viel beſſer iſt als im Vorjahre und diesmal wohl
nichts davon zu Futterzwecken verwendet werden wird.
Einige kleinere Roggenkäufe der Mühlen und zu
Export=
zwecken fanden ſtatt. Hafer war ſtärker angeboten bei
nachgebendem Preis. — Nach den letzten Kabelnachrichten
von den amerikaniſchen Getreidemärkten
(Neu=York und Chicago) waren Weizen und Mais
ſchließ=
lich feſter auf Meldungen über Regen, ungünſtige Berichte
aus Argentinien und auf die beſſere Nachfrage nach
Loko=
ware ferner ſtimulierten umfangreiche Verſchiffungen von
den Seeplätzen. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort
in dieſer Woche von 38,87 Millionen Buſhels auf 42,49
Millionen Buſhels geſtiegen, hingegen die Maisvorräte
von 6,39 Millionen Buſhels auf 5,22 Millionen Buſhels
zurückgegangen.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie
folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer 21,
Norddeut=
ſcher 21, Kurheſſiſcher 21, Ruſſiſcher 23.25—24.25, Laplata
27
2.75—24, Rumäniſcher 23.25—24, Redwinter 23—24,
Manitoba 22.25—24, Kanſas 23.50—24, Walla=Walla 23.25
bis 23.75; Roggen hieſiger, 17—17.25, Bayeriſcher 17
bis 17.25, Ruſſiſcher 18—18.50, Amerikaniſcher 17.50—17.75,
Rumäniſcher 18—18.50; Gerſte, Pfälzer, 17.25—17.75
hieſige und Wetterauer 16.50—17, Riedgerſte 17—17.25,
Fränkiſche 17—17.25, Ungariſche —.—: Hafer hieſiger
18.50—19, Bayeriſcher 18.25—19.25, Ruſſiſcher 18.50 bis
20.75, Amerikaniſcher 18—18.75, Rumäniſcher 18.75—20.75;
Mais mixed 15—15.25, Ruſſiſcher 15—15.50, Donaumais
14.75—15, Rumäniſcher 15.25—15.50, La Plata 14.50 bis
14.75, Weißer Mais 15—15.20, Weizenſchalen 9.25—9.50,
Weizenkleie 9.25—9.50, Roggenkleie 10—10.50, Futtermehl
12—14, Biertreber getrocknet 12.50—13, Futtergerſte 14.50
bis 14.75; Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab
Mann=
heim) Nr. 0 31.25—31.50, feinere Marken 31.75—32, Nr. 1
30—30.25, feinere Marken 30.50—30.75, Nr. 2 29—29.25,
feinere Marken 29.50—29.75, Nr. 3 27—27.25, feinere
Mar=
ken 27.50—27.75, Nr. 4 23—23.25, feinere Marken 23.50 bis
23.75; Roggenmehl, hieſiges, Nr. 0 26—26.25, Nr. 1
24—24.25, Nr. 2 21.75—22.
Sport, Spiel und Turnen.
sr. Pferde=Rennen. Trabrennen zu Hamburg=
Farmſen, 11. Aug. I. Rennen: 1. Annona (C. Mills),
2 Sonnenſtrahl (Oſterhoff), 3. Lady Electwood (
Weilham=
mer). Tot. 23:10. Pl. 20, 79, 59110. Unpl.: Arnording
(4), Senechall, Erle, Linda Scott, Edith, Ingrain, Farrar,
Spötterin, Franctireur Mimulus, Nicolette, Young
Ax=
tell jr. 3 Lg.-Hals. — II. Rennen: 1. Lord Alentell (
Ger=
kens) 2. Erzherzog, 3. Sage. Tot. 19110. Pl. 13, 23, 15:10.
Unpl.: Edith (4), Regenbogen, Dalline, Dolline, Datura,
Egbert, Kochel, Bela Idolita. — III Rennen: 1.
Speku=
lant (G. Treuherz), 2. Nachtlicht (Dieffenbacher), 3. Radau
(A. Mills). Tot. 285:10. Pl. 38, 21. 16:10. Unpl.:
Far=
zara (4), Pirol, Ananas, Morenga, Irländer. 1½—½ Lg.
— IV. Rennen: 1. Edinbourgh (C. Mills), 2. Tmin, 3.
Ga=
rantie. Tot. 31:10. Pl. 24, 20, 29110. Unpl.: Guy
Ba=
ron jc. (4), Teddy Worthy, Herode, Graziös, Afframoni,
Meum. 1—1½ Lg. — V. Rennen: 1. Mädy (Lichtenfeld),
2. Burgfalter, 3 Leuchtfeuer. Tot. 44:10. Pl. 21, 14,
60:10. Unpl.: Artus' Tochter, Axnording, Chiffa,
Novel=
liſt, Heinerle, Quendel, Dieſtel, Milka, Alle, Feuergeiſt,
Monacco Perry, Coffman, Kreſſe, Maſcha, Bellona. 2—½
Lg. — VI. Rennen: 1. Brünne (C. Mills), 2. Rivale, 3.
Landluft. Tot. 35:10. Pl. 20, 18, 36110. Unpl.:
Quil=
laja, Leonidas, Winella, Dollarprinz, Alentell jr., Diva,
Schampus, Erſter Buchholzer, Miß Paula Sphinx.
Ra=
bato. Ein gegen den Sieger Brünne eingelegter Proteſt
wurde zurückgewieſen. — VII. Rennen: 1. Miß Alentell
(Hr. C. Perner), 2. Parmene, 3. John H. Tot. fehlt.
Unpl.: Sonntagskind. Klondyke, Santuzza, Nicotin, Azolla,
Pfingſtmädel.
* Kölner Auguſt Meeting. Preis von
Nip=
pes; 7000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. W.
Linden=
ſtadts Was Ihr wollt (Davies), 2. Mactee (Raſtenberger),
3. Bürgermeiſter (H. Teichmann). Tot. 25:10. Pl. 17
22:10. Unpl.: Kalman (4), Wahrheit, Sarolta.
Ueber=
legen 3—1½ Lg. — Caius=Handicap; 7000 Mark, Diſtanz
1200 Meter: 1. Hrn. F. C. Krügers Coeur Dame (
Raſten=
berger), 2. Jota (F. Bullock), 3. Fabel (Davies). Tot.
22110. Pl. 12. 11, 13:10. Unpl.: Saturn II (4), C=Moll,
Quagga, Prinz von Sagan (der am Rennen nicht
teil=
nahm und auf den die Wetten zurückgezahlt wurden).
Verhalten ½—3 Lg. — Preis von Donaueſchingen:;
Gold=
pokal und 50000 Mark. Diſtanz 2200 Meter: 1. Frhrn. S.
A. v. Oppenheims Majeſtic (Archibald), 2. Nikias (F.
Bul=
lock), 3. Alvarez (Schläfke). Tot. 18:10. Pl. 13, 17110.
Unpl.: Metaſtaſio. Ueberlegen 2—Hals—3 Lg. — Saint=
Maclou=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 2000 Meter: 1. Hrn.
C. Fröhlichs Labrador (Sumter), 2. Milleur (Kühl), 3.
Carolus (Warne). Tot. 62:10. Pl. 20, 20, 17110. Unpl.:
Boiling Hot (4), Whiſpering Captain, Coup dOeil.
Rain=
bow Trout. Kampf Hals-2 Lg. — Preis von Mehrheim;
4500 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1. Fehrn. S. A. v.
Op=
penheims Azur (Archibald), 2. Donnerwetter (
Raſtenber=
ger), 3. Trotz (Schläfke) Tot. 22110. Pl. 13. 17, 20110.
Unpl.: Livadia (4), Atina, Fox, Twiggetit. Leicht 2—Kopf.
— Preis von Mülheim; 7000 Mark, Diſtanz 1600 Meter:
1. Frhrn. S. A. v. Oppenheims Rien ne va plus (
Archi=
bald), 2. Major Fife (Davies), 3. Corvette (Scheffer).
Tot. 25:10. Pl. 15, 26:10. Unpl.: Sunſtar (4), Baldur,
Catena. Sehr leicht 2½—1½ Lg. — Kirſchblüte=Rennen;
7000 Mark, Diſtanz 2900 Meter: 1. Hrn. E. Suckows
Ju=
riſt (E. Francke), 2. Reichsritter (Theilemann), 3. Abſage
(Dyhr). Tot. 81:10. Pl. 21, 20. 31110. Unpl.:
Oberleut=
nant (4), Triſtan, Florika, Norton Con, Fxlander,
Dollar=
prinzeſſin, Lohengrin II, Sea Sick. Kampf Hals-1½ Lg.
* Vom 1. Bundesſchießen des Heſſiſchen Schützenbundes.
Bei dem am Sonntag ſtattgefundenen
Bundesſchie=
ßen in Guſtavsburg errangen unter ſcharfer
Kon=
kurrenz die Mitglieder der Schützengeſellſchaft „Wildſchütz”
Herr Martin Abt den erſten Ehrenpreis und Herr Jakob
Fuchs den ſiebenten Preis auf Feldſcheibe.
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