Inſerate
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176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
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wärts nehmen die Poſtämter u. die
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verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
ſowie von unſeren Agenturen und
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den Annoncen=Expeditionen. — Bei
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Der Kaiſer hat befohlen, daß das im Hafen liegende
Torpedoboot ſich an den Bergungs= und
He=
bungsarbeiten an der Unfallſtelle in
Swinemünde beteilige.
Der Reichskanzler iſt geſtern vormittag in
Swine=
münde eingetroffen.
Der Friedensvertrag von Bukareſt iſt bis jetzt
nicht unterzeichnet worden. Man hofft, daß es heute,
Samstag, geſchehen wird.
An der ſüdamerikaniſchen Küſte iſt das
Ham=
burger Segelſchiff „Klio” mit 21 Mann Beſatzung
untergegangen.
Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
10. Auguſt 1813: Blücher übernimmt in Reichenbach das
Oberkommando über die an der Linie Breslau=
Schweid=
nitz ſtehende ſchleſiſche Armee.
Ablauf des Waffenſtillſtandes zwiſchen den Verbündeten
und Napoleon.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Der Friedensſchluß in Bukareſt.
O Ueberraſchend iſt der Friede gekommen, aber
Ueberraſchungen hat er nicht gebracht. Wie in dem ganzen
bisherigen Kriege, iſt auch bei dieſen Verhandlungen das
Schwert des Kriegers mächtiger geweſen als das Wort des
(Diplomaten. Was Bulgarien in dem Kampfe mit ſeinen
früheren Verbündeten auf dem Schlachtfelde verloren hat,
hat es ihnen im Frieden abtreten müſſen, und iſt in dieſer
Hinſicht nicht ein Deut anders behandelt worden, als der
frühere gemeinſame Gegner des Balkanbundes, die
Tür=
kei. Das Recht des Siegers in härteſter Form bleibt
auf dem Balkan in Kraft auch nach der Niederwerfung
der Türkei. Von Mazedonien, das Bulgarien nach der
Niederwerſung der Türkei bis faſt nach Saloniki gehörte,
iſt ihm nur ein ſchmaler Streifen und im Weſten nur der
Kreis im Strumitza geblieben, außerdem allerdings der
Hafen Dedeagatſch, der Bulgarien den Zugang zum
Aegäi=
ſchen Meer eröffnet. Seres und Drama dagegen, die ihm
zuerſt kaum jemand ſtreitig gemacht hat, ſind ihm mit
ihren wertvollen Tabakfeldern entriſſen, ebenſo wie
Ka=
walg, das die Griechen noch in letzter Stunde kurz vor
Beginn der Friedensverhandlungen beſetzten.
Freilich hofft Bulgarien, daß die Großmächte
den Friedensvertrag in letzter Stunde noch abändern
ſkönnten. Oder tut es nur ſo, damit die nicht
beneidens=
werten Friedensunterhändler und die Regierung in letzter
Stunde ihrem Volke ſagen können, ſie wären vor ganz
Europa, nicht vor Serbien und Griechenland,
zurückge=
wichen? Allerdings haben ſich die Großmächte das Recht
vorbehalten, dem Frieden ihre Zuſtimmung zu geben,
und werden von dieſem Rechte ſicher auch Gebrauch
machen; aber ob ſie dabei für Bulgarien die heißen
Ka=
ſtanien aus dem Feuer holen werden, erſcheint doch nach
ihrer bisherigen Zurückhaltung gegenüber den
Balkan=
geſchehniſſen ſehr fraglich. Zweifellos wünſcht Oeſterreich
eine derartige Reviſion des Friedensvertrages, da es ein
ſtarkes Bulgarien zur Aufrechterhaltung des
Gleichge=
wichtes auf dem Balkan und als Gegengewicht gegen ein
ſehr erſtarktes Serbien wünſcht und das gegenwärtige,
durch das Kriegsglück hergeſtellte Gleichgewicht nur als
labiles betrachtet, das durch ein ſtabiles Gleichgewicht
er=
ſetzt werden müſſe. In Deutſchland ſteht man dieſen
öſterreichiſchen Wünſchen mit Sympthie gegenüber,
wenn=
gleich man auch zweifelt, ob ſie ſich werden verwirklichen
laſſen. Zwar wünſcht auch Rußland keine Schwächung
Bulgariens, dürfte aber kaum zu Gewaltmaßregeln gegen
die anderen Balkanſlawen im Intereſſe Bulgariens bereit
ſſein, ſondern ſich auf eine platoniſche Bekundung ſeiner
Sympathie beſchränken.
Eine andere Frage iſt es, ob dieſer den Bulgaren
in Bukareſt aufgezwungene Friede von Beſtand
ſſein wird. Für die nächſten Jahre und Jahrzehnte
vorausſichtlich, kaum aber, wenn in Bulgarien ein neues
waffenſtarkes Geſchlecht herangewachſen iſt an Stelle des
jetzt auf den Schlachtfeldern in Thrazien liegenden. Ruhe
hat ja ſeit Jahrhunderten auf dem Balkan eigentlich
nur immer geherrſcht, ſo lange der eine Teil derart zu
Boden geſchlagen war, daß er ſich nicht wehren konnte.
An dieſem althergebrachten Haß unter den Balkaniern,
den weder das gemeinſame türkiſche Joch erſticken, noch
die Waffenbrüderſchaft in dem ſiegreichen Kampfe gegen
die Türkei auslöſchen konnte, wird auch der gegenwärtige
Friede nichts ändern. Der unter ruſſiſcher Hilfe
entſtan=
dene Balkanbund iſt bei dem Friedensſchluſſe in Bukareſt
endlich zu Grabe getragen worden.
Als eigentlicher Sieger aus dem Kampfe iſt
Rumänien hervorgegangen, das jetzt am Schluſſe der
Kämpfe militäriſch und wirtſchaftlich gerüſtet daſteht,
wäh=
rend die wirtſchaftlichen und völkiſchen Kräfte der übrigen
Balkanier auf Jahrzehnte hinaus erſchöpft ſind und nicht
abzuſehen iſt, wie ſie den Kulturaufgaben gerecht werden
wollen, die ſie mit der Vertreibung der Türken auf dem
Balkan übernommen haben.
Völlig ungelöſt iſt auch noch die Adrianopeler
Frage, die zweifellos nur mit dem Schwert zu löſen
iſt. Daß dazu Bulgarien gegenwärtig imſtande iſt,
er=
ſcheint ausgeſchloſſen, und ob die Großmächte tatſächlich
einen wirkſamen Druck auf die Türkei in dieſer Hinſicht
werden ausüben wollen, erſcheint ſehr fraglich. Daß aber
die ſrüheren Bundesgenoſſen Bulgarien helfen wollen,
um die Türken aus Adrianopel wieder
hinauszu=
ſchlagen, davon hat man bisher noch nicht das geringſte
gehört. Der Schritt der Mächte in Konſtantinopel wegen
der Beſetzung von Adrianopel iſt inzwiſchen erfolgt. Ueber
ſeine Ausſichtsloſigkeit gibt man ſich in diplomatiſchen
Kreiſen wohl keiner Täuſchung hin angeſichts der in der
Türkei in letzter Zeit hervortretenen feſten Entſchloſſenheit
Adrianopel unter allen Umſtänden zu behalten und
höch=
ſtens der Gewalt zu weichen. So ſehr man dieſen
Stand=
punkt verſteht und ſo ſehr man der Türkei wünſcht, daß
es ihr gelingen möge, im Beſitze von Adrianopel zu
blei=
ben, kann man andererſeits doch gewiſſe ſchwere Bedenken
nicht unterdrücken und neigt hier mehr der Anſicht zu, daß
eine Verzicht auf Adrianopel für die Türkei vorteilhafter
wäre, weil er einen dauernden Frieden gewährleiſtet und
der Türkei gleichzeitig die Hände frei gibt für die
Re=
formarbeiten in der aſiatiſchen Türkei und für die
Be=
feſtigung ihres Beſitzes in Aſien, wo nun doch einmal
zweifellos der Schwerpunkt der Türkei liegt.
*
*
Die im Friedensprotokoll feſtgeſetzte Grenze
zwi=
ſchen Bulgarien und Griechenland beginnt
weſtlich des Belaſchitzagebirges, zwiſchen Strumitza und
Doiran, verläuft deſſen Kamm entlang nach Jürükleri
bis zum Dorfe Topolnitza, geht dann über den
Struma=
fluß nach Kodſcha Tſchiflik, Tſchengane, Kaleſi zur Kuppe
1800 und zum Dorfe Lowtſcha, von dort ſüdwärts zu den
Kuppen 660, 1150, weiter zum Dorfe Peritza, nordöſtlich
zum Gipfel Karakowa, von dort ſüdlich bis Tſchadarkaja,
nördlich nach Awlikadak, ſüdlich zum Gipfel Kajindſcha, zu den
Kuppen 1587 und 985, nach Karowo und den Kuppen 1177
und 1845, dann ſüdlich zum Gipfel Techigla, weiter über
das Rujenplateau zur Eiſenbahnſtation Oktſchiler und
den Karaſu entlang bis zum Meere.
Es wird nicht ganz leicht ſein, dieſe obſkuren
Grenz=
orte auf einer gewöhnlichen Karte aufzufinden.
Die ſerbiſch=bulgariſche Grenze beginnt in
der Weſtecke des Belaſchitzagebirges, geht im Bogen
zwi=
ſchen der Strumitza und Radowiſta auf der
Waſſer=
ſcheide zwiſchen Struma und Wardar bis zur heutigen
Südgrenze.
Die bulgariſche Regierung übermittelte den
Vertretern der Mächte eine Note, in der ſie zur
Kenntnis bringt, daß ſie ihren Vertretern in Bukareſt die
nötigen Inſtruktionen erteilt habe, die
Friedensprälimi=
narien zu unterzeichnen, und, um einen neuen Beweis
ihrer Friedensliebe zu geben, beſchloſſen habe, ſofort nach
der Unterzeichnung des Friedensvertrages an die
Ab=
rüſtung der Armee zu ſchreiten, trotz der mehr als
je drohenden Gefahr eines türkiſchen Einfalls in
Südbul=
garien. Dieſer Entſchluß der Regierung ſei der tiefen
Ueberzeugung entſprungen, daß die Mächte die
Ver=
mittlerrolle zugunſten der Annahme der Grenzlinie
Midia-Enos übernommen hätten und nicht ermangeln
würden, die friedlichen Geſinnungen Bulgariens richtig zu
würdigen, daß ſie die Reſpektierung des unter ihrer
Mit=
wirkung zuſtande gekommenen Londoner Vertrages durch
die Türkei durchzuſetzen wüßten, und geneigt ſein würden,
zu allen ihnen zur Verfügung ſtehenden Mitteln zu
grei=
fen, um einem Einfalle ſeitens der Türkei vorzubeugen,
der Schrecken verbreiten und eine vollſtändige Verwüſtung
des Landes zur Folge haben würde. Die Regierung richte
daher in dieſer Angelegenheit einen dringenden Appell an
die Mächte.
Die Wiener Allgemeine Zeitung ſchreibt zu dem
Frie=
densſchluß:
Jetzt, wo auf dem Balkan die Waffen ruhen werden,
ſetzt eine Periode eifriger Arbeit für die euro=
päiſche Diplomatie ein. Der Bukareſter Vorfriede
ſteht, dies läßt ſich ſchon heute konſtatieren, mit den beiden
von Oeſterreich=Ungarn ſchon vor Beginn der
Verhand=
lungen als für ſeine die Anerkennung der Neuregelung
maßgebend aufgeſtellten Prinzipien im Widerſpruch, daß
Bukgarien nicht gedemütigt und nicht aus
Zen=
tralmazedonien verdrängt werde. Es wird die Aufgabe
Oeſterreich=Ungarns und, ſoweit andere Mächte auf dem
gleichen Standpunkt ſtehen, auch dieſer Mächte ſein, den
erwähnten Prinzipien Geltung zu verſchaffen. Wenn aus
manchen europäiſchen Zentren Stimmen kommen, die eine
Beeinfluſſung der Bukareſter Reſultate als überflüſſig
bezeichnen, ſo müſſen wir darin ſeitens der am Balkan
nicht weniger intereſſierten Kreiſe eine nicht unbegreifliche
Desintereſſementserklärung erblicken, die zumindeſt von
dem Geſichtspunkt aus begrüßt werden könnte, daß einer
geringeren Anzahl von Teilnehmern die Vereinfachung
der internationalen Pourparlers zugute käme. Wenn aber
mancherſeits ſogar die Auffaſſung vertreten wird, eine
Einflußnahme der Signatarmächte auf die Bukareſter
Be=
ſchlüſſe ſei unmöglich, ſo hieße dies wohl. die Modiſikation
des Berliner Vertrages den Balkanſtaaten überlaſſen, ein
Vorgang, welcher wohl nicht bloß in Oeſterreich=Ungarn
Bedenken hervorrufen müßte.
In einer Beſprechung des Bukareſter Friedens hebt
die italieniſche Tribuna hervor, daß der Friede in der
ganzen Welt allgemeine Freude hervorrufe Einige
Fra=
gen, ſchreibt das Blatt, Fleiben noch zu löſen, wie z. B. die
Feſtſtellung der Südgrenze Albaniens, die
Beſtimmung der ſerbiſch=bulgariſchen Grenze
und die Lage in Adrianopel, aber man muß hoffen.
daß auch ſie werden gelöſt werden. Italien
beglück=
wünſcht ſich, daß es zu den erlangten Erfolgen beitrug.
Es hält ſich ſtets gegenüber den Kriegführenden in
der=
ſelben billigen Geſinnung, iſt günſtig jedermann und von
dem Wunſche für jedermann erfüllt, die Nationalitäten
zu entwickeln und für ſie politiſche und wirtſchaftliche
Un=
abhängigkeit zu erlangen. Jetzt, während Europa ſich
an=
ſchickt, zu prüfen ob in den Abmachungen des Bukareſter
Vertrages etwas enthalten iſt, was ſeine Intereſſen
ver=
letzen könnte, ſetzt Italien ſeine Bemühungen in der
Rich=
tung fort, jede iſolierte Aktion zu verhindern, die dem
Friedensgedanken im allgemeinen ſchädlich ſein und dem
von Italien geübten Brauche insbeſondere widerſprechen
würde.
Die Wiedereinführung
der dreijährigen Dienſtzeit in
Frankreich.
* Das Geſetz, betr. die Wiedereinführung der
dreijährigen Dienſtzeit in Frankreich iſt im
Amtsblatt veröffentlicht worden. Nach den amtlich
rich=
tiggeſtellten Ziffern wurde das Geſetz im Senat mit 244
gegen 36 Stimmen angenommen, und zwar ſtimmten
da=
für 37 Mitglieder der republikaniſchen Linken, 51 der
republikaniſchen Vereinigung, 119 Mitglieder der
demo=
kratiſchen Linken, 6 republikaniſche Wilde und 31
Konſer=
vative. Dagegen ſtimmten 34 Mitglieder der
demokräti=
ſchen Linken, darunter die ehemaligen Miniſterpräſidenten
Maurice Faure und Pelletan, und zwei ehemalige
Sozia=
liſten. Die ehemaligen Miniſterpräſidenten Combes und
Sarrien, ſſowie d’Eſtournelles de Conſtant enthielten ſich
der Abſtimmung.
Der Matin ſtellt auf Grund der
Abſtimmungs=
ziffern der Kammer und des Senats feſt, daß
das Dreijahrgeſetz in beiden Körperſchaften zuſammen mit
602 gegen 240 Stimmen angenommen wurde und im
Par=
lament eine ungeheure nationale Mehrheit
er=
zielt habe, aber auch eine beträchtliche republikaniſche
Mehrheit habe ſich für das Geſetz ausgeſprochen. Denn
wenn man von den Ziffern die Stimmen der Vereinigten
Sozialiſten und der Konſervativen abzieht, ſieht man,
daß von den Republikanern der beiden Körperſchaften 388
für und 167 dagegen geſtimmt haben. — Der Figaro
ſchreibt: Nunmehr iſt die ungeheure Anſtrengung gemacht
und die Gefahr des Krieges, wie es das Land, die
Volks=
vertretung und die Regierung wollte, beſeitigt. Frankreich
hat in Wirklichkeit nur das Beiſpiel Deutſchlands
befolgt, welches, ohne den Krieg zu ſuchen, ſich für alle
Möglichkeiten vorbereiten wollte. Entſprechend der
ſtän=
digen Sorge der europäiſchen Großmächte iſt es nun an
der Zeit, dem franzöſiſchen Volke einen weniger
aufregen=
den Geſprächsſtoff zu bieten. Während einer ebenfalls
langen Zeit, ſeit dem Zwiſchenfall von Agadir, haben wir
auf beiden Seiten der Grenze nur von Rüſtungen,
Kriegs=
material und Bewaffnung geſprochen. Jetzt iſt es genug;
wir werden ſonſt ſchließlich zwiſchen den beiden Völkern
eine Atmoſphäre unüberwindlicher Feindſeligkeiten
ſchaffen, und wir haben im Gegenteil durch die Annahme
dieſes Geſetzes der Würde und Sicherheit der ganzen Welt
einen glänzenden Beweis für unſere friedlichen Abſichten
gegeben. — Der Radical, das Organ der ſozialiſtiſch=
radi=
kalen Partei, ſchreibt: Wir hoffen, daß der Generalſtab
und die Kriegsverwaltung ſich unter dem Schutze der
Dreijahrsformel nicht in eine trügeriſche Sicherheit
ein=
wiegen laſſen werden. Wir haben erklärt, daß wir für die
Umgeſtaltung der Armee etwas Beſſeres tun könnten, als
eine bloße Verlängerung der Dienſtzeit. Denn durch
die=
ſelbe erhalten wir um den Preis ungeheurer und vielleicht
unnützer Opfer Maſſen. Sache der Heeresleitung wird
es ſein, dieſe Maſſen zu organiſieren.
Deutſches Reich.
— Der Etat der Marineverwaltung für
das Jahr 1914 iſt, wie die Tägl. Rundſchau mitteilt,
an das Reichsſchatzamt gegangen. Es werden
programm=
mäßig zwei Großkampfſchiffe gefordert. Die von vielen
Seiten aufgeſtellte Forderung, ſofort zum
Dreiſchiffbau=
tempo überzugehen, hat alſo keine Berückſichtigung
gefun=
den. Allerdings läßt ſich im gegenwärtigen Augenblick
noch nicht vorausbeſtimmen, welche Entſchließungen in
einem ſpäteren Zeitpunkt ſich als notwendig herausſtellen
werden. England baut drei Schiffe mehr, die urſprünglich
Kanada bauen ſollte, nun ſelbſt, und damit iſt zweifellos
eine erhebliche Machtverſchiebung zu unſeren Ungunſten
in der Nordſee bevorſtehend. Welche Maßnahmen
deut=
ſcherſeits die außerordentlich große engliſche Mehrrüſtung
im Gefolge haben wird, ſteht vorläufig noch dahin.
— Die vierundzwanzigſte Nachwahl
zum Reichstag. Der „neue” Reichstag vom Januar
1912 wird auffallend raſch verbraucht. Jetzt, nach kaum
anderthalbjährigem Beſtehen, muß die 24. Nachwahl
ſtatt=
finden. Schon das Jahr 1912 brachte 13 Nachwahlen.
Bis jetzt ſind im ganzen 19 Nachwahlen erledigt; 5
Nach=
wahlen ſtehen noch aus, und zwar in Landshut (bisher
Zentrum), Neumarkt=Oberpfalz (bisher Zentrum),
Dres=
den=Land (bisher ſozialdemokratiſch), Ragnit=Pillkallen
(bisher konſervativ) und Raſtatt=Bühl=Baden (bisher
Zen=
trum). Da die Wahlprüfungskommiſſion bereits die
Wahlen der Abgeordneten Haupt (Sozialdemokrat) und
Koelſch (nationalliberal) für ungültig erklärt hat und
An=
träge vorliegen, die noch weitere Mandate kaſſieren wollen,
iſt auch in Zukunft für Nachwahlen reichlich geſorgt.
— Die Submiſſionszentrale des Hanſa=
Bundes und die neuen Vergebungen der
Militärbehörden. Durch die Annahme der neuen
Militärvorlagen werden vorausſichtlich über eine halbe
Milliarde in den nächſten drei Jahren im Wege der
Ver=
gebungen durch die Militärbehörden dem wirtſchaftlichen
Leben Deutſchlands zufließen. Daß dieſer Vorgang
ge=
frade in der heutigen Zeit zweifelhafter Konjunktur die
Kreiſe der Induſtrie, des Handels und des Handwerks
lebhaft beſchäftigt, liegt auf der Hand, und es ſind an die
Submiſſionszentrale des Hanſa=Bundes zahlreiche
Wünſche gelangt, darauf hinzuwirken, daß der Weg der
beſchränkten Submiſſion zwar in den notwendigen Fällen
aufrecht erhalten, daß aber bei der freien Vergebung die
Ausſchreibungen derartig ſtattfinden, daß ein möglichſt
großer Kreis von Intereſſierten herangezogen wird. Es
iſt dann ferner darauf hingewieſen worden, daß ſehr
häu=
fig die Ausſchreibung der Submiſſionen nicht in dem
Um=
fang in der großen Preſſe und in der Fachpreſſe erfolgt,
ſo daß die Unternehmer nicht immer in der Lage ſind,
ſich zur rechten Zeit zu informieren. Außerdem muß nach
wie vor darauf hingewieſen werden, daß Induſtrie,
Han=
del und Handwerk in ihren Arbeiten weſentlich gefördert
werden, wenn die Submiſſionsbedingungen möglichſt
ge=
nau ſind und einen klaren Ueberblick über die verlangten
Arbeiten und Leiſtungen, beſonders auch über die Friſten,
innerhalb welcher ſie zu erfolgen haben, gewähren. Die
Submiſſionszentrale des Hanſa=Bundes hat ſich in dieſem
Sinne mit einer Eingabe an die zuſtändigen Amtsſtellen
gewandt.
Die Uneinigkeit in der
ſozialdemo=
kratiſchen Partei. Ueber ſehr hitzige
Fraktions=
ſitzungen der Sozialdemokraten war im Reichstage wäh=
rend der letzten Wochen ſeines Zuſammenſeins manches
erzählt worden, und dieſe Angaben finden jetzt durch
offen=
herzige Berichte einiger ſozialdemokratiſcher Abgeordneten
Beſtätigung. Die Unterwerfung der Minderheit von 37
oder 34 Radikalen in der Frage des Wehrbeitrages und
der Deckungsvorlage ſei, ſo wird mitgeteilt, nach
leiden=
ſchaftlichen Debatten in einer Stimmung der
Verzweif=
lung unter „Zähneknirſchen” erfolgt. Unter Führung des
Abgeordneten Stadthagen erklärt jetzt die Minderheit oder
doch ein täglich wachſender Teil der Minderheit, daß ſie
die Unterwerfung bereut und vom Parteitag als Gegnerin
aller Steuerbewilligungen zu Heereszwecken betrachtet zu
werden wünſcht. Den Verſtoß gegen das Programm
bitten ſie durch ihre Rückſicht auf die Diſziplin zu
ent=
ſchuldigen. Wahrſcheinlich wird daher nicht die Frage des
Maſſenſtreiks, ſondern die der militäriſchen
Bewilligun=
gen im Vordergrunde der in Jena auszufechtenden
Kämpfe ſtehen. Wenn man alle dieſe Erörterungen und
die Schärfe, mit der ſie geführt werden, betrachtet,
ge=
wahrt man, in wie wenig Dingen die Sozialdemokraten
einig ſind. Mit Ausnahme des Endziels allerdings, das
für die blutdürſtigſten Radikalen und die ſanfteſten
Re=
viſioniſten immer noch dasſelbe iſt. Allerdings, wie ſoll
das Endziel verwirklicht werden, ſelbſt wenn wir dieſe
Verwirklichung als an ſich möglich unterſtellen, wenn bei
jedem Vorſchlage über die Wege zu dieſem Ziele ſich
Ver=
wirrung und allgemeine Ratloſigkeit offenbaren? Man
darf heute ſagen, daß die ſozialdemokratiſche Politik an
einem toten Punkt angekommen iſt. Und das in einer
Zeit, wo die ſozialdemokratiſche Reichstagsfraktion 111
Köpfe zählt. Man mag in Jena Einigungsformeln
fin=
den, Riſſe verkleiſtern, die Fahne des Sozialismus
hoch=
halten und hundert andere weihevolle Akte dieſer Art vor
nehmen: es iſt eine ganz andere Frage, ob man die Partei
von dem toten Strange wegzubringen imſtande ſein wird.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Die Militärvorlage. Nach ſicheren
Informa=
tionen ſchreibt die Zeit: Nach den vom Kriegsminiſterium
erhobenen Ziffern iſt in den nächſten Jahren auf eine
Geſamtrekrutenſtärke von 270000 Mann jährlich zu
rech=
nen. Die neuen Rekrutenkontingente für das öſterreichiſche
Heer und die Marine betragen 180000 Mann, für die
Landwehr in Oeſterreich 38000 Mann und ſchließlich für
die ungariſchen Honveds 34000 Mann, zuſammen etwa
270000 Mann. Dieſe neuerliche Erhöhung des
Rekruten=
kontigents bringt für die Bevölkerung zwei große
Vor=
teile mit ſich. Erſtens iſt dadurch die reine Durchführung
der zweijährigen Dienſtzeit gewährleiſtet, da die
Zurück=
behaltung von zweijährig gedienten Rekruten zur
Ab=
leiſtung des ſog. Friedenspräſenzjahres aufhört, und
wei=
ter, daß die Einberufung der Rekruten nach der Dienſtzeit
nur noch während der geſetzlichen Waffenübungen erfolgt,
da die Friedenspräſenzſtärke von 560000 Mann einſchl.
der Unteroffiziere genügen dürfte, um allen Eventualitäten
im Friedensfalle zu begegnen. Die Erhöhung des
Re=
krutenkontingents kommt in erſter Linie den
Infanterie=
truppen zugute. Die Infanteriekompagnien ſollen auf
160 bis 180 Mann erhöht werden, und im Kriegsfalle
ſollen ſie 250 Mann zählen. Die Erhöhung bedeutet
wei=
ter einen weſentlichen Vorteil bezüglich der
Schlagfertig=
keit der Armee. Im Mobilmachungsfalle iſt nämlich die
Zahl der einzuberufenden Landwehr von 250000 Mann
auf 144000 Mann herabgedrückt worden, wodurch ſich
natürlich die Mobilmachung weſentlich beſchleunigt.
Frankreich.
Die Annahme der Heeresvorlage im
Senat. Vor der bereits gemeldeten Annahme des
Mi=
litärgeſetzes bat Barthou den Senat, das Geſetz, das
dem Gebot der Gleichheit entſpreche, anzunehmen, und er=
klärte, das Geſetz müſſe rückſichtslos angewandt werden.
Es werde den Offizieren und Unteroffizieren eine ſchwere
Aufgabe ſtellen. Der Senat könne die Fähigkeiten der
Führer der Armee würdigen. Wir haben Vertrauen zu
ihnen, erklärte der Miniſterpräſident, daß ſie das Geſetz
zur Anwendung bringen werden. Barthou verſprach
als=
dann, das Los der Offiziere und Unteroffiziere zu
ver=
beſſern, und erklärte: Indem wir dieſe Verpflichtung
übernehmen, bringen wir der ganzen Armee unſere
Hul=
digung, Dankbarkeit und das Vertrauen, welche ihr
zu=
kommen, zum Ausdruck, dem ſich der Senat einmütig
an=
ſchließen möge. Hierauf wurde das Geſetz im ganzen,
wie gemeldet, mit 254 gegen 37 Stimmen angenommen
und die Sitzung geſchloſſen.
England.
Bau von Luftſchiffen. Wie die Times
mel=
det, hat die Admiralität ihren erſten Auftrag zum Bau
von Luftſchiffen der Firma Vickers Maxim u. Co. erteilt,
und zwar für Luftſchiffe des Parſevaltyps. Man glaubt,
daß 5 Luftſchiffe in Auftrag gegeben worden ſind.
Amerika.
Die Vereinigten Staaten und Mexiko.
John Lind iſt an Bord des amerikaniſchen Linienſchiffes
„New=Hampfhire” von Galveſtone nach Vera=Cruz
abge=
fahren. Der Vorſitzende des Senatsausſchuſſes für
aus=
wärtige Angelegenheiten erklärte, der Präſident der
Ver=
einigten Staaten ſtehe gegenwärtig einer ſehr ſchweren
Notlage gegenüber; ſie ſei ſchwerer als die in Kuba, welche
ein Sturm im Waſſerglaſe geweſen ſei, verglichen mit dem,
was die Vereinigten Staaten würden tun müſſen, um
die Ordnung in Mexiko wiederherzuſtellen und während
der nächſten Generation oder der nächſten beiden
Genera=
tionen aufrecht zu erhalten.
Perſien.
Straßenkampf in Teheran. Am
Donners=
tag nachmittag fand zwiſchen Bachtiaren und Gendarmen
ein mehr als zweiſtündiger Straßenkampf ſtatt, der um
5 Uhr beendet war. Beiderſeits gab es über 40 Tote
und Verwundete. Ein ſchwediſcher Offizier wurde leicht
verwundet. Sodann wurde zwiſchen den
Gendarmerie=
offizieren und den Bachtiaren=Khans eine Konferenz
ab=
gehalten, während deren Gendarmen alle Straßen
ſperr=
ten und Infanterie mit Maximgeſchützen in der Nähe des
Hauſes in dem die Konferenz ſtattfand, aufgeſtellt wurden.
Die Bachtiaren=Khans willigten ſchließlich ein, ihre Leute
zu entwaffnen. Die Stadt gewann wieder raſch ihr
ruhi=
ges Ausſehen.
*
* Krasnoje=Selo, 7. Aug. Der Kaiſer nahm
heute eine Parade über die Gardetruppen des
Militärbezirks Petersburg ab, welcher der General der
Ka=
vallerie Burggraf und Graf zu Dohna=Schlobitten.
Mili=
tärbevollmächtigter und attachiert der Perſon des Kaiſers,
ſowie die Deputation des preußiſchen Huſaren=Regiments
Kaiſer Nikolaus II. von Rußland, ferner General Joffre
mit der franzöſiſchen Militärdeputation beiwohnten.
Die=
ſelben nahmen auch als Gäſte an dem darauf folgenden
Frühſtück beim Kaiſer teil.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 9. Auguſt.
* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die
Groß=
herzogin begaben ſich Donnerstag vormittag 9½ Uhr
mit Gefolge im Auto nach Lich, woſelbſt auch Se. Königl.
Hoheit der Großherzog, von Romrod kommend
um 11 Uhr eintraf. Die Rückkehr nach Jagdſchloß
Wolfs=
garten erfolgte 7 Uhr abends. (Darmſt. Ztg.)
* Von der Oberrechnungskammer. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben den Dirigenten der
I. Juſtifikatur=Abteilung der Oberrechnungskammer
Rech=
nungsrat Joſef Brücher auf ſein Nachſuchen, unter
Anerkennung ſeiner langjährigen, treu geleiſteten Dienſte,
mit Wirkung vom 1. September d. J. an in den Ruhe=
Der Nachtſchreck.
Südweſtafrikaniſche Skizze von Hans Linck.
„Hotell”— ſtand in großen Lettern von ungefüger
Hand gemalt, über dem Eingang des weltvergeſſenen
Stores in der Steppe. Statt Blumen zogen ſich bunte
Girlanden von leeren Konſervenbüchſen und Bierflaſchen
rings um den niedrigen Bretterbau und wieſen blitzend
ſchon von fern auf die hohe Bedeutung des Hauſes hin..
An dem Tiſch des einzigen geräumten Zimmers, in
dem eine kräftige Konſtitution unter Umſtänden Atem
ſchöpfen konnte — die Seitenkämmerchen waren nur „
wer=
ten Gäſten” zu empfehlen, die ſchon eine Probezeit unter
den Bleidächern Venedigs hinter ſich hatten — ſaß Peter
Becker mit der ſüßſauren Miene eines Wirtes, der abſolut
nichts zu tun hat. Gelangweilt ſtippte er ein
Zucker=
klümpchen nach dem andern in ſeinen Nachmittagskaffee,
und war ſich mit den Gelehrten darin einig, daß dieſe
braune Brühe eigentlich ein verabſcheuungswürdiges
Ge=
tränk darſtelle. Aber die leerſtehenden Regale hinter dem
Buffet wurden dadurch auch nicht voller, und der bunte
Schimmer all der vielfarbigen Flaſchen, die einſt das
un=
gehobelte Holzgeſtell ſo hübſch verdeckten, war und blieb
verſchwunden. Der Frachtfahrer, der ſchon vor Monaten
wohlgefüllte Bierkiſten hätte abliefern müſſen, ließ ſich
immer noch nicht blicken, und die Farmer der
Nachbar=
ſchaft, die ſonſt immer dicke Fettſchwanzſchafe in dünne
Getränke umzuſetzen pflegten, ſchienen notgedrungen zur
Abſtinenz zurückgekehrt zu ſein. Peter Becker erhob ſich
und trat vor die Tür, feſt entſchloſſen, jeden des Wegs
Kommenden zu einer Taſſe Kaffee einzuladen. Er wäre
auch vor Gewalttaten nicht zurückgeſchreckt, wenn ſich nur
ein geeignetes Objekt zur Unterhaltung hätte ſehen
laſſen. Aber mit dem ſtruppigen Kaffernköter der um
den Store ſtrich und gierig ſchmutzige Papierfetzen
ver=
ſchlang, war aus verſchiedenen Gründen nichts
anzu=
fangen, und mit den Hottentotten, die ſchwatzend dicht bei
dar umgeſtürzten Karre ſaßen, durfte er ſich auch in kein
Geſpräch einlaſſen, falls ſein Anſehen ungeſchmälert
blei=
ben ſollte. Immerhin führte ihn die Sehnſucht nach
menſchlichen Tönen näher an den lauten Kreis, und als
er ein paar Schnalzlaute der Namaauaſprache aufgefangen
hatte, trat er intereſſiert einige Schritte vorwärts, und
ließ ſich dann auf der halb zerbrochenen Wagendeichſel
nieder.
Das Geſpräch neben ihm verſtummte auf einen
Augen=
blick. Argwöhniſch blickten die Hottentotten zu dem
Weißen hinüber, aber der kümmerte ſich nicht um die,
ver=
ſtand wohl auch ihre Sprache nicht, und ſchien, die Augen
auf den Boden geheftet, über die Reparatur ſeiner Karre
nachzudenken.
Die Weiber begannen wieder zu tuſcheln und zu
flüſtern und ſchwiegen erſt, als einer der braunen Geſellen,
der, auf einer Klippe ſitzend, ſeine Genoſſen überragte, die
Pfeife aus dem Mund nahm und die Aſche ausklopfte.
„Ja” — hörte Peter Becker den alten Hottentotten die
Erzählung wieder aufnehmen — Ihr habt gut lachen!
Hendrik Witboi iſt damals, als er in der Kalahari den
töd=
lichen Schuß auf den Löwen abgegeben hatte, auch wie
ein Verrückter davon gelaufen, aber der wußte
dochwenig=
ſtens, wovor er floh. Und ich habe bis heute keine
Ahnung, was es eigentlich für eine Bewandtnis mit dem
unheimlichen Geſpenſt hat, das mich ſo in Angſt und
Schrecken verſetzte. Genau ſo friedlich wie jetzt ſaßen wir
damals um das Feuer und plauderten über alles
Mög=
liche. Die Pfeifen gingen mählich aus, finſter und kalt
überfiel uns die Nacht. Wir ſchlugen die Woylachs um
uns und rückten eng um den glimmenden Baumſtumpf
zuſammen, und ich nickte übermüdet ſchon vornüber, als
mich plötzlich das Geſchrei meiner Kameraden wieder aus
dem Halbſchlaf auffahren ließ. Gleich darauf hörte auck
ich das knirſchende Kniſtern, mein erſter Gedanke war:
Die Steppe brennt, aber blau=ſchwarz, ohne roſigen
Schein, wölbte ſich der Himmel über uns.
„Ach!” Peter Becker hatte in Gedanken den kurzen
Seufzer ausgeſtoßen. Vielleicht bedauerte er es daß kein
Steppenbrand ausgebrochen war und die ſchlaftrunkenen
braunen Halunken kurzerhand vertilgt hatte, vielleicht war
es auch nur ein Ausdruck der Teilnahme, der den Erzähler
aufmuntern ſollte
Aber der Hottentott ſchwieg. Mürriſch betrachteten
die neugierigen, braunen Weiber den Fremden, der ſie
um ihre Senſation gebracht hatte, dann redeten ſie, alle
durcheinanderplappernd, heftig auf ihren Aelteſten ein.
Aber der ließ ſich noch Zeit und ſchaute lächelnd auf die
zierlichen Feſſeln der ſchmalen Füßchen, die unruhig vor
ihm hin= und herzappelten, und ſich vor Ungeduld kaum
zu faſſen wußten. Und als er endlich wieder den Mund
auftat ſprach er von allen möglichen Dingen, von der
Walfiſchbay und ihren ſchönen Schlupfwinkeln, von dem
ſchwarzen Meſſias, der unweit der Grenze auf engliſchem
Gebiet aufgetaucht war, nur von dem Schrecken der
da=
maligen Nacht erwähnte er nichts mehr. Erſtaunt horchte
Peter Becker auf, doch er nahm ſich zuſammen und unter
drückte ein Lächeln, als der alte Hottentott nach einem
prüfenden Seitenblick auf ihn ganz unvermittelt auf das
alte Thema zurückſprang. Kein Zweifel, der ſchlaue Fuchs
hatte ſich überzeugen wollen, ob er dem Geſpräch gefolgt
war und nun, da kein Blick ſeine Verwunderung verraten
hatte, ſchien er beruhigt zu ſein.
„Und” — ſo fuhr der alte Hottentotte in ſeiner
Er=
zählung fort. — „das kniſternde Knirſchen kam näher
während wir die Decken zuſammenrafften, überflog uns ,
aus der Dunkelheit hervorbrechend ein greller Blitz,
zu=
gleich tönte ein unheimliches Salvengeknatter in unſere
Ohren, dem wieder ein dumpfes, keuchendes Seufzen wie
das Todesröcheln zahlloſer Verwundeter folgte. Doch
kein Kommando erklang, ſtumme Geiſter ſchienen ſich wild
zu bekämpfen, wie aus den kleinen Kanonen ſprühten
feurige Schlangen in die Nacht, flogen in raſendem Flug
auf uns zu und wir dachten nicht mehr an die froſtige
Kälte, warfen in bebender Angſt unſere Decken fort, und
liefen planlos immer tiefer in den Buſch.
Als ich mitten im Lauf über einen Strauch ſtolperte
und zu Boden ſchlug, glaubte ich ſchon mein Ende nahe.
Von Entſetzen geſchüttelt, wagte ich mich kaum
um=
zuſehen, doch als ich den Kopf wandte, ſah ich das Dunkel
gleichmäßig wie immer über der Steppe liegen kein Laut
klang durch die Nacht, und der feurige Spuk war ebenſo
plötzlich verſchwunden, wie er zuvor aufgetaucht war=
Die Stille beruhigte mich wieder, und ich wollte ſchon
an einen böſen Traum, der mich geplagt hatte, glauben,
wenn ich nicht aus den ſtoßweiſen Atemzügen hinter mir
die=
ſelbe Angſt, die mich befallen, heraus gehört hätte. Und
meine Genoſſen waren womöglich noch furchtſamer als
ich, denn als wir uns nach Verlauf einiger Tage wieder
dem Lager näherten, ließen ſie mich dem Lager zu
voran=
ſchreiten und kamen in weiten Abſtänden hinten mir drein
ſtand verſetzt und ihm aus dieſem Anlaß die Krone zum
Ritterkreuz 2. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des
Großmütigen verliehen, ſowie den Oberrechnungsreviſor
bei der II. Juſtifikatur=Abteilung Rechnungsrat Heinrich
Graubert zum Dirigenten der I. Juſtifikatur=Abteilung
der Oberrechnungskammer mit Wirkung vom 1.
Sep=
tember d. J. an ernannt.
* Ordensverleihung.
Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Forſtwart der
Kommunal=
forſtwartei Schlierbach Förſter Georg Reinhard zu
Schlierbach das Allgemeine Ehrenzeichen mit der
In=
ſchrift „Für treue Dienſte” verliehen.
In den Ruheſtand verſetzt wurde der
Amts=
gerichtsdiener bei dem Amtsgericht Langen Richard
Herrmann auf ſein Nachſuchen, unter Anerkennung
einer langjährigen treuen Dienſte, mit Wirkung vom
Tage des Dienſtantritts ſeines Nachfolgers.
Die Hegezeit der Feldhühner. Auf Grund des
§ 3 der Verordnung vom 2. September 1893 wurde mit
Rückſicht auf den Stand der Ernte und der Weinberge
das Ende der Hegezeit der Feldhühner für die
Provinzen Starkenburg, Rheinheſſen und
Ober=
heſſen mit Ausnahme der Kreiſe Alsfeld, Lauterbach und
Schotten auf den 24. Auguſt d. J. feſtgeſetzt. Für die drei
letztgenannten Kreiſe behält es bei der allgemeinen
Vor=
ſchrift ſein Bewenden, wonach die Hegezeit der
Feld=
hühner am 31. Auguſt endigt. Von einer Abkürzung
der Hegezeit für Wachteln wird Abſtand genommen.
g. Kriegsgericht. Das Gericht der 25. Diviſion ſetzte
geſtern vormittag im Anſchluß an eine Augenſcheinnahme
der Oertlichkeiten die am Mittwoch vertagte Verhandlung
gegen den Sergeanten Becker vom Artillerie=Regiment
Nr. 84 (Straßburg) im Lager bei Griesheim, fort. Der
Widerſpruch zwiſchen den Angaben des Wachtmeiſters und
des angeblich Mißhandelten konnte auch jetzt nicht
aufge=
klärt werden. Das Gericht ſah nur als erwieſen an, daß
Becker zweimal nach dem Kanonier geſchlagen hat und
verurteilte ihn wegen vorſchriftswidriger Behandlung
eines Untergebenen zu 8 Tagen Mittelarxeſt. Als
nicht erwieſen konnte angenommen werden, daß der
Ka=
nonier im Stalle mißhandelt wurde, denn dieſer ſelbſt
ſtellte es entſchieden in Abrede.
* Aus der Stadtverordneten=Verſammlung. Herr
Stadtv. Schupp erſucht uns, zu berichtigen, daß er in
der vorgeſtrigen Stadtverordneten=Verſammlung nicht
von ſich als „geborener Fußgänger” geſprochen, ſondern
geſagt habe: Die Fußgänger haben das älteſte und
langeborene Recht auf den Straßen, brauchen ſich
vor den unſinnig ſchnellfahrenden Automobilen nicht
in die Torhallen zu flüchten und wir können hier
be=
ſchließen daß die höchſtzuläſſige Fahrgeſchwindigkeit
innerhalb der Stadt nicht 15, ſondern 10 km (ſtarker
Trab) ſei. — Das Letztere deantragte Herr Stadtv.
Nodnagel alsdann und wurde angenommen.
* Handwerkskammer zu Darmſtadt. In der letzten
Zeit wird von ſeiten der verſchiedenſten Handwerkszweige,
insbeſondere des Baugewerbes, Klage über
man=
gelnde Arbeit geführt. Dieſen Zuſtand empfindet
das Handwerk umſo drückender, da die Koſten der
Roh=
materialien, die Arbeitslöhne und öffentlichen Laſten in
ſtändiger Steigung begriffen ſind. Die Handwerkskammer
zu Darmſtadt erachtete es als ihre Aufgabe für Abhilfe
nach Möglichkeit Sorge zu tragen. Eine Beſſerung dieſer
Verhältniſſe läßt ſich wohl ſchon herbeiführen, wenn
Be=
hörden, denen die Vergebung von in Ausſicht
genomme=
nen Arbeiten und die Ueberwachung der
Unterhal=
tungsarbeiten zuſteht, auf dieſen Umſtand Rückſicht
neh=
men und die Ausſchreibung derartiger Arbeiten und
Lieferungen frühzeitig anordnen. Von weſentlichem
Vor=
teil nicht zuletzt auch für die vergebenden Behörden wäre
es weiter, wenn die Einreichungs= und Lieferungsfriſten
nicht zu kurz bemeſſen würden. Durch angemeſſene
Terminfeſtſetzung iſt es dem Handwerker möglich, in Ruhe
eine Arbeit auszukalkulieren, die oft nötige Einholung
von Offerten für Materialien ſorgfältig auszuführen, und
kann hierdurch das fertiggeſtellte Angebot nur günſtig
be=
einflußt werden. Die Behörde hat dann ihrerſeits die
Gewähr, ein gut durchgearbeitetes, auf ſicherer Grundlage
beruhendes Angebot zu erhalten. Es wird aber weiter
das infolge kurzer Termine herbeigeführte Ueberhaſten in
der Bearbeitung der Angebote vermieden, wodurch der
Handwerker vor manchem Schaden bewahrt bleibt und
die Behörden ſich ſelbſt unangenehme Weiterungen
er=
ſparen. Die Handwerkskammer zu Darmſtadt hat daher
auch in einem Rundſchreiben an die in Betracht
kommen=
den Reichs= Staats= und Kommunalbehörden auf dieſe
Geſichtspunkte aufmerkſam gemacht und um frühzeitiges
Ausſchreiben unter möglichſt ausgiebig bemeſſenen Friſten
erſucht
— Vom Großh. Hoftheater. Die neue
Spiel=
zeit beginnt am 7. September mit der Neuinſzenierung
von Wagners „Tannhäuſer und der Sängerkrieg auf
Wartburg” Mit dieſer Vorſtellung beginnt auch das
neue Abonnement, zu deſſen Anmeldung die Friſt
bereits am 17. Auguſt abläuft. Am 10. September
nimmt das Schauſptel mit Goethes „Fauſt” ſeine
Tätig=
keit wieder auf. Im Laufe des erſten Spielmonats
werden folgende Werke neu, beziehungsweiſe
neuein=
ſtudiert im Spielplan erſcheinen: „Die weiße Dame‟
mit Kapellmeiſter Ottenheimer als Dirigenten, „Die
Königskinder‟ Dirigent Hofrat de Haan, „Der
Zigeuner=
baron” unter muſikaliſcher Leitung von Kapellmeiſter
Kleiber. Im Schauſpiel „Hans Sonnenſtößers
Höllen=
fahrt” Regiſſeur Herr Harprecht, „Aleſſandro und der
Abt‟ Regie Herr Baumeiſter, und „Belinde‟, Regie
Herr Eister.
Waſſerverſorgung von Wixhauſen durch Darmſtadt.
In der nichtöffentlichen Sitzung der Stadtverordneten=
Verſammlung wurde einem Vertrage mit der Gemeinde
Wixhauſen zugeſtimmt, der die Verſorgung von Wixhauſen
mit Waſſer aus dem ſtädtiſchen Waſſerwerk zum
Gegen=
ſtand hat. Der Anſchluß erfolgt durch eine 1,5 Kilometer
ange Verbindungsleitung zwiſchen Arheilgen und
Wix=
hauſen, an die ſich das Ortsnetz anſchließt. Wie bei dem
Arheilger Vertrag iſt auch hier vorgeſehen, daß die Stadt
das Anlagekapital vorlegt, das von der Gemeinde
Wir=
hauſen aus dem Reinertrag von Waſſergeld verzinſt und
getilgt wird. Den etwa ſich ergebenden Fehlbetrag hat
die Gemeinde zuzuſchießen. Die Koſten der Anlage
be=
tragen rund 40000 Mark.
* Die Fliegerkaſerne. Die Bauarbeiten zur
Errich=
tung des Mannſchaftsgebäudes für die Fliegerkompagnie
auf dem Truppenübungsplatz werden laut
Bekanntmach=
ung des Militärbauamts in Loſen vergeben.
) Von der Heag wird uns mitgeteilt, daß von
heute ab in der Heidelbergerſtraße, Ecke Ahaſtraße, für
die elektriſche Straßenbahn eine Halteſtelle errichtet
worden iſt. (Und die ſo dringend erwünſchten
Halte=
ſtellen Riedeſelſtraße, Lichtenbergſtraße uſw. ?) — Zur
Er=
leichterung des Verkehrs der Straßenbahnwagen läßt die
Heag zurzeit für die Ueberleitung der Wagen von der
Rheinſtraße nach dem Paradeplatz eine automatiſche
Weichenſtellanlage anbringen.
Für Automobiliſten. Der Heſſiſche
Automobil=
klub macht darauf aufmerkſam, daß auf ſeine Eingabe
die Stadtverordneten=Verſammlung beſchloſſen hat, die
Kirchſtraße für den Automobilverkehr frei zu geben.
Jedoch darf eine Geſchwindigkeit von 10 km nicht
über=
ſchritten werden.
Zur Ausſtellung in der Landesbaugewerkſchule.
In dem Artikel der geſtrigen Nummer iſt am Schluſſe
mehrfach Lehrer Fey genannt. Wir werden darauf
auf=
merkſam gemacht, daß Herr Fey Hauptlehrer iſt.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 2. Auguſt l. J.
männ=
lich 9551, weiblich 6492, zuſ. 16043, in Prozenten 59,54,
40,46. Der Krankenſtand betrug am 2. Auguſt I. J.
männlich 477, weiblich 278, in Prozenten 4,99, 4,28
(1912: 3,92 4,83). An Krankengeld wurden
aus=
gezahlt in der Woche vom 28. Juli bis 2. Auguſt I. J.
6296,26 Mk. (1912: 5097,23 Mk.) An Wöchnerinnen
waren vorhanden am 2. Auguſt l. J. 33.
Sterbe=
fälle kamen vor in der Woche vom 28. Juli bis
2. Auguſt I. J. 1.
Jungdeutſchland. Der Heſſiſche
Landes=
verband Jungdeutſchland hat in ſeinem
ab=
gelaufenen (erſten) Geſchäftsjahr aus dem ihm vom
Miniſterium aus dem Staatsfonds für Jugendpflege,
ſowie aus den von verſchiedenen Verbänden und
Gönnern zur Verfügung geſtellten Mitteln 80
Ver=
inen Unterſtützungen gewährt. Bedacht wurden
in erſter Linie Turnvereine, ferner Wander= und
Sport=
vereine, ſowie Jugendabteilungen von Stenographen=
und Handlungsgehilfen=Vereinen. Außerdem haben auch
einzelne Bezirksorganiſationen des Heſſiſchen
Landes=
verbandes Jungdeutſchland aus Mitteln ihrer
Mit=
gliederbeiträge oder den ihnen von den Kreiſen
ge=
währten Zuſchüſſen ihren angeſchloſſenen Vereinen
Bei=
hilfen bewilligt. Die beiden Landesverbände der
kon=
eſſionellen Jugendvereine, die ebenfalls dem
Landes=
verband Jungdeutſchland angeſchloſſen ſind. hatten vom
Miniſterium je einen beſonderen Fonds zur Unterſtützung
ihrer Vereine erhalten.
* Der Verein für Handlungs=Kommis von 1858
(Kaufmänniſcher Verein) in Hamburg, Bezirk Darmſtadt,
hielt im Hotel Prinz Carl” eine gut beſuchte
Monats=
verſammlung ab, die ſich u. a. auch mit dem kürzlichen
Erlaß des Kriegsminiſtecs an die Handelskammern
be=
faßte. Einſtimmig wurde folgende Reſolution
ange=
nommen: „Der Verein für Handlungs=Kommis von 1858
(Kaufmänniſcher Verein) in Hamburg, Bezirk Darmſtadt,
erwartet von der Großh. Handelskammer, ſowie von
Handel und Induſtrie in Darmſtadt, daß dem Erſuchen
des Kriegsminiſters um Einſtellung verabſchiedeter
Offiziere, deren Penſionen zum Teil aus den Steuern
der Privatangeſtellten mit beſtritten werden, keine Folge
gegeben wird. Der 58er Verein richtet die Bitte an die
Großh. Handelskammer und die maßgebenden Stellen
von Handel und Induſtrie, dafür zu ſorgen, daß die
Handlungsgehilfen, die von der Pike an gedient haben
und ſchwer um ihre wirtſchaftliche Exiſtenz ringen
müſſen, in erſter Linie als Mitarbeiter für Handel,
Gewerbe und Induſtrie herangezogen werden. Bei dem
Ueberfluſſe gelernter ſtellenloſer, dabei durchaus
taug=
licher Handlungsgehilfen iſt es eine ſoziale Pflicht von
Handel und Induſtrie, dieſe Kräfte zuerſt bei der
Be=
ſetzung offener Stellen zu berückſichtigen, zumal ſich dem
Staate bei gutem Willen zweifellos die Möglichkeit
bietet, für die verabſchiedeten Offiziere in den
Staats=
betrieben ſelbſt geeignete Stellungen zu beſchaffen.
Der Heſſiſche Fechtverein Waiſenſchutz (
Zweig=
verein Darmſtadt) hält am Sonntag, den 10. Auguſt,
im Städtiſchen Saalbau ein zweites Sommerfeſt ab.
Da das Feſt hauptſächlich als Kinderfeſt gedacht iſt, iſt
auch beſonders für deren Unterhaltung durch Kletterbaum,
Eierlaufen, Sackhüpfen, Ballwerfſpiel u. a. m. beſtens
geſorgt. Aber auch für die Eltern und für Freunde des
Vereins iſt Sorge für Unterhaltung getragen, wie
Preis=
ſchießen, abends Tanz uſw. (Näheres ſiehe Anzeige.)
* Darmſtädter Turnerſchaft. Beim Wettkampf des
Spicherer Berg=Turnfeſtes in Saarbrücken erhielt Turner
Walter Hermanny (Turngemeinde Darmſtadt) den
10. Sieg mit 69 Punkten.
* Der Bäckergehilfen=Fachverein, der am Sonntag,
den 17. Auguſt, ſein Fahnenweihfeſt begeht, hat ſeine
unſtvoll hergeſtellte Fahne im Laden des Herrn
Sie=
berling auf dem Marktplatz ausgeſtellt. Die Fahne
iſt von der Koburger Fahnenfabrik Wittmann
her=
geſtellt.
* Zu dem Bootsunglück auf dem Tegernſee ſind in
der Auslage unſerer Expedition einige Bilder ausgelegt,
ſo das Landhaus des infolge des Unglücks ſchwer
er=
krankten Kammerſängers Slezak, der Künſtler im Kreiſe
ſeiner Familie und ſchließlich der Intendant Volkner,
der vor dem Unglück das Boot verließ.
* Der Raubmord im Eiſenbahnzuge. In der
Eiſen=
bahn=Raubmordſache veröffentlicht die Frankfurter
Krimi=
nalpolizei folgendes Ausſchreiben: „Bei dem Mord iſt
eine ſilberne Remontoir=Uhr, Marke „Omega” mit
ver=
ziertem Deckel und eigenartigem ſilbernen Zifferblatt mit
goldenen Zahlen geſtohlen worden. Auf dem Rückendeckel
der Uhr befindet ſich, erhaben modelliert, eine
Frauenge=
ſtalt mit Lyra und der Aufſchrift: L. A. Muſika. An der
Uhr befand ſich eine rotgoldene enggliedrige Uhrkette, Art
Panzerkette, die ebenfalls von dem Raubmörder geſtohlen
und verſetzt wurde. Beide Gegenſtände wurden
bekannt=
lich von der Kriminalpolizei bei einer
Pfänderſammel=
ſtelle ermittelt und konfisziert. An dieſer Kette fehlt
der runde Knopfloch=Einhängering, den der
Mörder vermutlich zurückgelaſſen hat. Perſonen, die am
26. Juli, an dem Tage des Mordes in der Zeit von
1 Uhr mittags bis 7 Uhr abends eine ſolche Uhr mit Kette
bei einer Perſon geſehen haben, werden erſucht, der
Staatsanwaltſchaft Darmſtadt Mitteilung zu machen. —
Neue bemerkenswerte Ermittelungen ſind in der
Ange=
legenheit noch nicht gemacht worden.
* Ein Einbruchsdiebſtahl wurde geſtern nacht in dem
Lederwarengeſchäft von Sans in der Schulſtraße verübt,
indem die Verkaufsräume mittels Nachſchlüſſel geöffnet
wurden. Die Diebe nahmen zwei große Handkoffer mit,
die ſie mit kleineren Lederſachen füllten. Der Wert der
geſtohlenen Sachen beträgt etwa 1000 Mark.
* Kinotheater. Man ſchreibt uns:
Reſidenz=
theater am Weißen Turm. In phantaſiereichen
Far=
ben ſchildert der Verfaſſer in dem Zweiakter „Ihre
Ver=
gangenheit” ein überaus ſvannendes Lebensbild, das
durch ſeine natürliche Entwickelung, flotte Handlung und
treffliche Darſtellung zu den beſten zählt, die Gaumont
geſchaffen hat. Der Dreiakter „Auf dornigem Pfade” läßt
auch in ſeiner Photographie, Regie und Darſtellung nichts
zu wünſchen übrig. Auf die Lachmuskeln des Zuſchauers
wirken die amerikaniſche Komödie „Die Helden vom
Weſten” und die tolle Humoreske „Ein origineller Fächer”
Der Film „Deutſche Motorbootsrennen” und die neueſte
kinematographiſche Berichterſtattung beſtreiten den
inter=
eſſanten Teil. (Näheres ſiehe Anzeige.)
Union=
Theater (Kunſtlichtſpiele, Rheinſtraße 6). Für das
moderne Kinotheater iſt es ein Haupterfordernis, daß es
ſich von Senſationen freihält und doch das Neueſte vom
Film=Markt bringt. Dieſer Aufgabe wird das Union=
Theater von Anfang an gerecht, wie man ſich in den
näch=
ſten Tagen wieder zu überzeugen Gelegenheit hat. Wir
heben aus der Menge des Gebotenen diesmal nur
folgen=
des hervor: „Das Ehrenwort” (der Königin von Saba).
ein großes, modernes Drama, in dem die bekannte Kino=
Diva Erna Morena Triumphe der Schauſpielkunſt feiert,
und die hochkomiſchen Humoresken „Moritz als Napoleon”
ſowie „Eiferſucht” in welch letzterem der bekannte Max
Linder wieder einmal die Hauptrolle ſpielt. Alles andere
reiht ſich dem Vorgenannten in beſter Weiſe an.
Konzertveranſtaltungen. Ludwigshöhe. Es
ſei auch an dieſer Stelle bekanntgegeben, daß die
Ausfüh=
rung des morgigen Sonntags=Konzertes dem Muſik=
Und das Lager ſelbſt wollten ſie auch nicht mehr verlaſſen,
und ſo begab ich mich ſchließlich allein an die Stelle, an
der das feurige Geſpenſt aus dem Boden gewachſen war.
Doch wie ich auch den Boden abſuchte, die Pad
durch=
liefen wie immer die gleichen Wagenſpuren und von der
unheimlichen, wilden Jagd war keine einzige Spur mehr
zu ſehen.
Und wenn Euch” — ſo ſchloß der alte Hottentotte ſeine
Rede — „einmal dasſelbe begegnen ſollte, ſo werdet Ihr
nicht mehr ſo ungläubig lächeln wie jetzt, ſondern werdet
ganz genau ſo wie ich vor dem entſetzlichen Spuk fliehen,
bis Euch die Beine nicht mehr tragen können.”
Die kraushaarigen Rundköpfe wiegten ſich zweifelnd
hin und her, und achteten gar nicht darauf, daß der Platz
neben ihnen wieder frei war.
Der brave Wirt hatte genug von der Unterhaltung,
er kraulte ſich kopfſchüttelnd hinter dem Ohr, und ſchritt
einer Behauſung zu. Das fehlte gerade daß es zu allem
in Süd=Weſt noch geiſterte! Nachdenklich trank er den kalt
gewordenen Kaffee aus und kramte in ſeinem gelichteten
Warenbeſtand herum, um vielleicht doch noch ein paar
wirklich trinkbare Tropfen zu erhalten. Doch nur eine
Blechkanne gab beim Rütteln gluckſende Antwort. Dea
Storemann zog erfreut den Stöpſel hoch, ein ſcharfer,
ſtechender Dunſt ſtieg ihm kitzelnd in die Naſe, mit einem
Ruck ſetzte er die Flaſche wieder auf den Tiſch. Und
hei=
ligen Eifer auf der Stirn, holte er aus der verſtaubten
Schublade Tinte und Papier hervor, und malte mit vieler
Mühe ein paar Buchſtaben auf die Fläche. Die Worte
des Hottentotten klangen ihm dabei im Ohr, und nötigten
ihm ein breites Schmunzeln ab, alle Furcht vor
Geſpen=
ſtern hatte der ſcharfe Dunſt der Benzinflaſche verjagt,
einen Punkt ſetzte er noch hinter den Satz, dann hielt er
ſein Machwerk prüfend vor ſich.
„Und wer gute Augen hatte, konnte bei günſtigen
Lichtverhältniſſen die verkrüppelten Buchſtaben entziffern:
„Das Automobil als Schutz vor Aufſtandsgefahr oder der
Eindruck des Kraftwagens auf die Hottentotten” — ſo
ollte nämlich der Titel der Broſchüre lauten, die der guke
Patriot im Intereſſe des deutſchen Kriegsminiſteriums
zu verfaſſen gedachte.
Aber es blieb leider nur bei dem Titel, denn als nach
zwei Wochen der brave Wirt trotz aller Anſtrengung erſt
fünf Zeilen der Einleitung zuſtande gebracht hatte,
er=
kannte er die Nutzloſigkeit aller Schriftſtellerei und
ver=
wandte das Manuſkript ſchließlich als Fidibus, wodurch
die Archive ſicherlich um ein wertolles Dokument
eigen=
gebracht
artiger, ſüdweſtafrikaniſcher Schriftſprache
wurden! . . .
Feuilleton.
** Goethe=Erinnerungen. Einem uns zur Verfügung
geſtellten Bande „Leben in Frankfurt a. Main”.
Auszüge der Frag= und Anzeigungs=Nachrichten (des
Intelligenzblattes) von ihrer Entſtehung an im Jahre 1722
bis 1821, herausgegeben von Maria Belli, entnehmen wir
nachſtehende intereſſante Eintragungen, die ſich auf den
Tod von Goethes Mutter beziehen:
Donnerstag, den 15. September 1808.
S. T. Herr Johann Caſpar Göthe, weyl. Ihro Röm.
Kayſerl. Majeſtät würkl. Raths wie auch beider Rechten
Doctoris und Advocati ordin, dahier nachgel. verwittwete
Ehegattin, S. T. Frau Catharina Eliſabetha, geb. Textor
alt 77 Jahr 6 Monat 25 Tage. — Dazu findet ſich folgende
Fußnrte: „Frau Rath Göthe hat hier fünf Kaiſerkrönungen
erlebt, und jedesmal von der gleichen Stelle ſie mit
ange=
ſehen. Neben der Uhr im Römer befindet ſich ein kleines
Zimmer; von da aus war ſie Zuſchauerin. — Bis an das
Ende ihrer Tage blieb ſich dieſe merkwürdige Frau gleich.
Auf ihrem Sterbebette hörte ſie die Stimme eines
Tiſch=
lers, der gekommen war, ſich für die Anfertigung ihres
Saraes zu empfehlen; ſie ſagte: „es ſei ihr leid, er käme
zu ſpät, Alles wäre ſchon von ihr angeordnet”, ließ ihm
aber zur Entſchädigung ein Geldgeſchenk reichen. — Als
ihr letzter Tag nun herangekommen war, ließ die
Ster=
bende ſpät Abends ihren Neffen und Arzt, Dr. Melber,
den ſie ſehr liebte, noch einmal zu ſich beſcheiden, und legte
ihm die unumwundene Frage vor, wie viel Stunden ihr
noch übrig ſeien? Auf eine ausweichende Antwort
wurde ſie faſt ärgerlich. „Mach Er mir nichts vor, Vetter,
ich weiß doch, daß es aus mit mir iſt. Sag Er’s rund
heraus, wie lange habe ich noch zu leben?‟ Die
Erwider=
ung, daß es wohl noch bis den kommenden Mittag dauern
könne, hörte ſie mit heiterer Faſſung an. „Nun muß Er
mir aber auch noch verſprechen, mich nicht eher zu
ver=
laſſen, als bis ich todt bin” bat ſie zuletzt. Der Arzt erfüllte
ihren Wunſch und blieb bei ihr, bis ſie gegen Mittag
12 Uhr entſchlummert war.
Unter dem 4. November 1808 leſen wir: „
Nächſt=
kommenden Dienstag, den 8ten dieſes, Vormittags um
11 Uhr und darauf folgende Tage um gedachte Stunde,
werden auf dem Roßmarkt in der Behauſung Lit. E.
No. 229 zum goldenen Brunnen, die zum Nachlaß der
ver=
torbenen S. T. Frau Rath Göthe gehörige, ſämtlich ſehr
gut gehaltene Effecten, beſtehend in Schränken, Kommoden.
Bettladen. Tiſchen, Canapees, Stühlen, Betten, Spiegeln,
Uhren, Porcellain und Steingut=Servicen, Glaswerk,
Zinn, Kupfer, Meſſing benebſt einer eiſernen Geldkiſte ꝛc.
gegen gleich baare Bezahlung öffentlich verſteigert werden.
Klebinger, geſchw. Ausrüfer.” — Wo mögen alle dieſe
koſt=
baren Sachen geblieben ſein, und welchen Wert würden
ſie heute wohl repräſentieren!
C.K. Farbenorgien der Pelzmode. Ein ſeltſames
Schauſpiel ſteht uns für die kommende Modeſaiſon bevor:
die Buntheit der Pelze. Während man bisher
ge=
rade in dem koloriſtiſch ſo ſchlichten Ton der feinen Felle,
in dem hinſpielenden Glanz ihrer Reflexe und der weichen
ſanften Wärme ihrer Schatten die höchſte Schönheit dieſer
koſtbaren Frauenzierde ſah, ſollen nun alle Wunder des
korps des Leibgarde=Regiments unter Obermuſikmeiſter
Hauskes Leitung obliegt. (Siehe auch Anzeige.)
Schützenhof. Morgen, Sonntag, den 10. Auauſt
abends, konzertiert, bei jeder Witterung, wiederum die
Kapelle des Großh. Heſſ. Feldartillerie=Regiments Nr. 61
unter Leitung des Obermuſikmeiſters M. Weber. Die
Ka=
pelle kommt von einer erfolgreichen Badekonzertreiſe zurück.
Beſonders gewähltes Programm. I. a. als Einlage: „Auf,
zum Schützenhof” Marſch von M. Weber. Bei ungünſtiger
Witterung Streichkonzert im Saale. (Näheres ſiehe
An=
zeige.) — Café Metropole. Man ſchreibt uns: Um
dem hieſigen Publikum einmal etwas Apartes zu bieten.
hat Herr Fiſcher ſich für kurze Zeit die „Berliner
Bauernſchänke” ab 15. Auguſt engagiert. Wer
je=
mals in Berlin war und in der Berliner Bauernſchänke
die fröhlichen Stunden verlebt hat, wird es mit Freuden
begrüßen, wenn auch hierher einmal etwas derartiges
kommt. Das Unternehmen ſteht unter perſönlicher Leitung
des Direktors Karl Menzel, des ehemaligen Inhabers
der Berliner Bauernſchänke. Das Unternehmen reiſt mit
vollſtändig eigener erſtklaſſiger Ausſtattung und
Dekora=
tionen und war jetzt zuletzt in Chemnitz mit Rieſenerfolg
tätig. Das Nähere erſieht man aus den Annoncen und
Tageskalender.
§ Eberſtadt, 8. Aug. Die Heſſiſche Eiſenbahn=Aktien=
Geſellſchaft hat anläßlich der Sonntag und Montag
ſtatt=
findenden Eberſtädter Kirchweihe ihre Fahrzeiten auf
der Strecke Darmſtadt-Eberſtadt bedeutend verſtärkt.
Die Fahrzeiten ſind aus den ausgehängten Extrafahrplänen
zu erſehen.
4 Aus dem Kreiſe Bensheim, 8. Aug. Die
Samm=
lung zur Errichtung eines Bismarck=
Denk=
mals bei Bingen hat ergeben: Gemeinde Alsbach 68 M.,
Auerbach 50, Balkhauſen 5, Beedenkirchen 20, Bensheim
542, Biblis 16, Bickenbach 21, Bobſtadt 6, Bürſtadt 27.
Elmshauſen 22. Fehlheim 3, Gadernheim 7, Gronau 6
Groß=Hauſen 10, Groß=Rohrheim 3, Hähnlein 12.
Hoch=
ſtätten 7, Hofheim 23, Jugenheim 119, Klein=Hauſen 13.
Kolmbach 6, Lampertheim 74, Langwaden 2, Laudenau6,
Lautern 7, Lindenfels 102, Lorſch 69, Nordheim 43, Ober=
Beerbach 14, Reichenbach 21, Rodau 6, Schannenbach 7,
Schlierbach 9, Schönberg 20, Schwanheim 9, Seeheim 63,
Wattenheim 4, Winterkaſten 27, Zell 10, Zwingenberg 81,
im ganzen 1571 Mark.
Groß=Hauſen, 8. Aug. Der hieſige Kriegerverein
wird am Sonntag, den 17. Auguſt, das 25jährige
Stiftungsfeſt, verbunden mit der Einweihung des
Kriegerdenkmals feiern, wozu eine große Anzahl
von auswärtigen Vereinen erſcheinen wird. Die
Vorbe=
reitungen ſind ſchon in vollem Gange.
Viernheim, 8. Aug. Der Landwirt G. Heckmann IV.
fiel beim Kornabladen lt. W. Ztg. ſo unglücklich von der
Tenne, daß er von einer Leixe des Leiterwagens
förm=
lichaufgeſpießt wurde und nur mit Mühe aus ſeiner
entſetzlichen Lage befreit werden konnte. Der Aermſte
ſchwebt in großer Lebensgefahr.
Sprendlingen, 8. Aug. Geſtern mittag fand hier im
Rathaus eine Verſammlung von
Gemeindevertre=
tern aus Sprendlingen, Egelsbach, Langen und Neu=
Iſen=
burg wegen der Schaffung einer elektriſchen
Bahn Offenbach-Iſenburg-Sprendlingen nach
Egels=
bach ſtatt. Den Vorſitz führte Bürgermeiſter Metzger=
Lan=
gen, der den ſchon vorberatenen Plan der Aktiengeſellſchaft
für Bahnbau noch einmal vorlegte und zur Diskuſſion
ſtellte. Ein Vertragsentwurf zwiſchen den
Ge=
meinden und der Geſellſchaft wurde gutgeheißen,
doch wurden noch einige Wünſche wegen des Güterverkehrs
und des Fahrpreiſes einer weiteren Regelung empfohlen.
Es ſteht alſo feſt, daß in allernächſter Zeit mit dem Bau
der elektriſchen Bahn begonnen wird, die einen großen
Fortſchritt im Verkehr der Gemeinden untereinander
be=
deutet.
Heuſenſtamm, 8. Aug. Eine ſeltſame Geſchichte hat
ſich vor einigen Tagen hier zugetragen. Ein
Schreiner=
geſelle, der hier Arbeit genommen hatte, wollte in einem
Gaſthof übernachten. Kaum hatte er ſich ins Bett
bege=
ben, als er von einem Bienenſchwarm, der ſich in
dem Bett eingeniſtet hatte, umſchwärmt wurde. Der
Schreinergeſelle trug zahlreiche Bienenſtiche
da=
von und mußte ärztliche Hilfe in Anſpruch nehmen.
Mainz, 8. Aug. Der vor einigen Wochen ſpurlos
ver=
ſſchwundene 18jährige Sohn des Weichenſtellers Schlapp
vom nahen Uhlerborn iſt bis jetzt trotz der angeſtellten
Recherchen noch nicht ermittelt worden. Es ſteht indes
feſt, daß der junge Burſche nicht, wie allgemein
angenom=
men wurde, in Mainz Werbern für die Frem
den=
legion in die Hände gefallen iſt, vielmehr erſcheint es
als zweifellos, daß der unbeſonnene junge Mann, dem
ſein Beruf als Streckenarbeiter nicht mehr zuſagte,
frei=
willig für jene berüchtigte Truppe ſich
an=
werben ließ. Schlapp hob noch ſeinen Monatsgehalt ab,
machte damit die Kirchweih zu Wackernheim mit und iſt
ſeitdem verſchwunden. In Mainz war er um dieſe Zeit
überhaupt nicht; vielmehr fuhr er mit der Bahn direkt nach
Frankreich. Von dem deutſchen Grenzort Brennweier aus
richtete der Betörte an einen Freund eine Anſichtskarte,
worin er kurz mitteilt, daß er morgen die franzöſiſche
Grenze überſchreiten und ſich ſofort für die Fremdenlegion
melden werde. Die anfangs zu Hilfe gerufene
Staatsan=
waltſchaft hat denn auch die weiteren Schritte eingeſtellt.
Oſthofen, 8. Aug. Geſtern vormittag wurde die
zehn=
jährige Tochter des Gaſtwirts Hamſcher auf dem Felde
von dem eigenen Fuhrwerk des Hamſcher
über=
fahren und war auf der Stelle tot. Der Unglücksfall
geſchah daurch, daß Hamſcher in einem Hohlwege hielt
und, als plötzlich das Pferd davon rannte, kam die
Ver=
unglückte, die weder nach rechts noch nach links ausweichen
konnte, unter die Räder und wurde zerdrückt.
Nieder=Saulheim, 8. Aug. Im Dienſt
verun=
glückt iſt der 31jährige Weichenſteller Joh. Degreif.
Er wollte eine kleine Strecke von der Station entfernt die
Lampen anzünden. Dabei fiel eine der ſchweren Laternen
herunter, da der Aufzug nicht in Ordnung war, und traf
den Mann ſo unglücklich im Geſicht, daß das Naſenbein
zerſchmettert wurde und er bewußtlos auf die Schienen
fiel. Der Vorgang war auf der Station nicht bemerkt
worden, und ſo wäre der Verunglückte von dem nahenden
Perſonenzug ſicher überfahren worden, wenn nicht ein paar
ährenſuchende Kinder im Feld den Vorgang mit angeſehen
und durch Rufen und Schreien die Feldarbeiter
aufmerk=
ſam gemacht hätten.
* Nauheim, 7. Aug. Ein Beſuch der
Zaren=
familie in Friedberg wird im Spätſommer
er=
wartet. Die Zarin ſoll wieder die Nauheimer Kur
ge=
brauchen. — Wie an zuſtändiger Stelle verſichert wird, iſt
von dem Zarenbeſuch nichts bekannt.
Bad=Nauheim. 7. Aug. Wir werden erſucht, den
Be=
richt über den Beſuchder amerikaniſchen Aerzte
dahin zu ergänzen, daß, nach der Anſprache des
Kurdirek=
tors, Herr Sanitätsrat Dr. Baur einen etwa
dreiviertel=
ſtündigen Vortrag ſüber die Entwickelung Bad=
Nau=
heims, ſeine Kurmittel und deren Wirkungen hielt, um
mit längeren Ausführungen über die erfolgreichen
Be=
handlungen der Herzkrankheiten zu ſchließen. Daß
An=
ſprache und Vortrag in engliſcher Sprache gehalten
wur=
den, ſei noch nebenbei bemerkt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 7. Aug. Der Prinz von
Wales iſt von ſeinem Familienbeſuch am Mecklenburg=
Strelitzer Hofe geſtern nachmittag zu kurzem Aufenthalt
in Berlin eingetroffen und hat wie bei ſeinen früheren
Beſuchen der Reichshauptſtadt in ſtrengſtem Inkognito im
Hotel Eſplanade mit ſeiner Begleitung Wohnung
genom=
men. Heute vormittag iſt der Prinz im Automobil nach
Neu=Strelitz zurückgereiſt. Der Prinz wird Ende des
Monats wieder nach Berlin kommen, um hier dem Kaiſer
ſeinen Beſuch zu machen. Von der urſprünglich geplanten
Reiſe nach Homburg v. d. H. iſt abgeſehen worden. —
Für die Umgeſtaltung des
Univerſitätsvier=
tels wird jetzt der erſte Schritt getan. Von den beiden
neuen Flügeln, die ſich vom Univerſitätsgebäude bis zur
Dorotheenſtraße hin erſtrecken ſollen, wird der Flügel au
der Oſtſeite zuerſt erbaut. Das alte Kaſtanienwäldchen iſt
dart ſchon vor einiger Zeit abgeholzt, und das ganze
Ge=
lände iſt mit einem feſten Bauzaun umgeben worden. Der
Bau des Oſtflügels wird durch die Miniſterial= und
Bau=
kommiſſion ausgeführt. — Heute nacht drangen
Ein=
brecher in die Villa des Rentiers Piechatzek in
Kon=
radshöhe bei Tegel durch ein Fenſter ein und plünderten
trotzdem die Bewohner in einem Nebenraum ſchliefen —
die Zimmer aus. Sie erbeuteten eine Menge Silber= und
Goldſachen, Wäſche, Kleidungsſtücke und bares Geld. Von
den Dieben fehlt bisher noch jede Spur.
Frankfurt, 7 Aug. Im Laufe der polizeilichen
Unter=
ſuchung gegen den Giftmörder Hopf hat ſich
heraus=
geſtellt, daß Hopf ſich auch wiederholt der Beihilfe zum
Verbrechen gegen das keimende Leben ſchuldig gemacht
hat, indem er ganz gewerbsmäßig Abortionsmittel
ver=
kaufte und ſich für dieſe Mittel recht hohe Beträge, bis
zu 200 Mark, zahlen ließ. Heute hatte ſich das erſte Opfer
Hopfs, eine junge Frau, vor der Strafkammer zu
ver=
antworten. Hopf wurde aus der Unterſuchungshaft als
Zeuge gefeſſelt vorgeführt und vernommen. Das Gericht
verurteilte die Angeklagte zu ſieben Wochen Gefängnis und
empfiehlt ſie der bedingten Begnadigung.
Duisburg, 7. Aug. Der ſeltene Fall, daß eine
Stadt=
verwaltung als Erbauerin eines Hotels
fungiert, wird aller Vorausſicht nach demnächſt hier in die
Erſcheinung treten. Schon ſeit längerer Zeit macht ſich
hier der Mangel an einem erſtklaſſigen Unterkunftshrt
für Fremde bemerkbar. Angeſichts des immer mehr
ſtei=
genden Verkehrs hat ſich nun die letzte
Stadtverordneten=
ſitzung mit dieſer Frage beſchäftigt und den prinzipiellen
Beſchluß gefaßt, ſich an der Gründung eines Hotels zu
beteiligen. Der Bau ſoll nicht zu groß werden, doch ſoll
er mit allen Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten der
Neuzeit ausgeſtattet werden. Als Platz hat man
natür=
lich die Gegend am Bahnhof ins Auge gefaßt. Allerdings
iſt nicht beabſichtigt, daß die Stadt das Hotel in eigener
Regie führen ſoll. Vielmehr iſt beabſichtigt, zu Zwecken
des Hotelbaues und der Führung des Betriebes eine
Aktiengeſellſchaft zu gründen, an der ſich die Stadt in
er=
heblichem Maße beteiligen wird. Einen anderen Teil der
Aktien ſoll die Handelskammer übernehmen. Die nötigen
Mittel gedenkt man durch ein Darlehen bei der ſtädtiſchen
Sparkaſſe zu erhalten. Man will aber noch warten, bis
der Geldmarkt eine etwas günſtigere Tendenz zeigt. Auch
die noch nicht zum Abſchluß gekommene Frage des
Bahn=
hofsumbaues läßt es angebracht erſcheinen, das Proiekt
noch einige Zeit zurückzuſtellen.
Hagen (Weſtfalen), 8. Aug. Geſtern abend fuhr ein
Zug auf der Strecke Herdecke-Lüttringhauſen im
Tun=
nel in eine Rotte ausländiſcher Arbeiter, von welchen drei
Mann tödlich verletzt worden ſind.
Preßburg, 8. Aug. Frau Hofrichter, die Gattin
des wegen Giftmordes verurteilten ehemaligen
Oberleut=
nants Hofrichter, hat ſich von einer ungariſchen Familie
adoptieren laſſen, um eine neue Eh e eingehen zu können.
Szikszo, 7. Aug. Hochwaſſer überflutete
zahl=
reiche Ortſchaften im Abaujer=Komitate. Zahlreiche
Häu=
ſer ſind eingeſtürzt. Mehrere Menſchenopfer ſind zu
be=
klagen. Bahndämme und Brücken wurden fortgeſchleppt.
Auch im Unger=Komitate ſind die Flüſſe aus dem Ufer
getreten und richteten ungeheuren Schaden an.
Rom, 8. Aug. Von den im Anſchluß an das
Atten=
tat auf das Automobil der Familie Pariſer
Ver=
hafteten ſind alle wieder freigelaſſen worden weil ſie mit
dem Verbrechen in keinem Zuſammenhang ſtehen. Es ſind
jetzt zwei Brüder Derroti verhaftet worden, die auf
das Automobil der Familie Pariſer geſchoſſen haben ſollen.
Sie geben zu, auf das Automobil geſchoſſen zu haben, da
ſie glaubten, daß es ſich um das Automobil des Prinzen
Borgheſi handelte, an dem ſie ſich rächen wollten.
Nancy, 7. Aug. Das Schwurgericht verurteilte
den aus Berlin ſtammenden Walter Hermann, der
unter dem Namen Dr. Kraus ärztliche Praxis ausübte,
zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit. Hermann
ſteckte ſeine Villa in Brand, um die Verſicherungsſumme
zu erhalten. Wie aus der Verhandlung hervorging, hat
Hermann ein ziemlich bewegtes Leben hinter ſich. Er
be=
ſuchte in Berlin die Forſtſchule, wurde jedoch entlaſſen
und trat in ein Bankgeſchäft ein. Hier wegen
Unterſchlag=
ungen entlaſſen, wurde er Kaufmann, aber wegen
Betrü=
gereien und Fälſchungen verurteilt. Infolgedeſſen
flüch=
tete er nach England und ließ dabei ſeine Frau in
Mün=
chen im Stich. In London gab er ſich als Kunſthändler
aus, aber auch als ruſſiſcher Fürſt, und ging eine neue
Ehe ein, brachte die Mitgift durch und wurde zu Zwangs
arbeit verurteilt. Als Arbeiter begab er ſich ſodann nack
Amerika, wurde ſchließlich Arzt in den United States auf
Grund eines in San Franzisko gekauften Diploms, ſchloß
eine dritte Ehe und verſchwand wiederum mit dem Gelde
der Frau. Er ging nach Aegypten und kam von dort
nach Nancy.
London, 8. Aug. Die Herzogin von
Con=
naught iſt in Cowes (Inſel Wight), wohin man ſie zur
gänzlichen Erholung von ihrem ſchweren Unterleibsleiden
gebracht hatte, in der Nacht zum Mittwoch neuerdings ſo
ſchwer erkrankt, daß ihr Leibarzt telegraphiſch aus
London nach Cowes gerufen wurde. Am Mittwoch hat
ſich ihr Zuſtand der während der Nacht zu großen Be
ſorgniſſen Anlaß gab, wieder gebeſſert. Man gibt ſich
jetzt der Hoffnung hin, daß ſie wieder geneſen wird.
Neu=York, 7. Aug. Der Neu=York Herald meldet,
daß=
der Dampfer „Imperator” von der Hamburg-
Amerika=Linie auf ſeiner gegenwärtigen Reiſe nach Neu=
York einen Unfall erlitten hat. Während der
Dampfer in der Mitte des Ozeans mit einer
Geſchwindig=
keit von 23 Knoten in der Stunde fuhr, trat plötzlich
in=
folge eines Bruches im Maſchinenraum eine Stockung in
der Steuerung des Schiffes ein, ſo daß der Dampfer einige
Male rund im Kreiſe fuhr. Da ſich der Vorfall jedoch um
Mitternacht ereignete, wurde er nur von wenigen
Paſſa=
gieren bemerkt. Nach kurzer Zeit war jedoch der Unfall
behoben und das Schiff konnte ſeine Fahrt fortſetzen. In
der Nähe der amerikaniſchen Küſte kam jedoch, wie das
Blatt weiter meldet, der Dampfer wiederum in große
Gefahr. Einige der ſchweren Geſchoſſe, die augenblicklick
bei den vor der amerikaniſchen Küſte ſtattfindenden
Ge=
ſchützprüfungen der britiſchen Flotte verwandt werden,
fielen ganz in der Nähe des Rieſendampfers ins Meer.
Der Dampfer ſteuerte aus dem Verſuchsfelde und konnte
unbehelligt ſeine Fahrt beendigen.
Regenbogens auf die Pelze herniedergezaubert werden.
Wie ein Aufſatz der Dame verrät, ſind in Paris ſchon die
erſten Vorboten dieſer neuen Mode ans Licht getreten; bei
den letzten Renntagen tauchten orangefarbene, roſige,
gra=
natrote und feuerrote Füchſe auf, und jetzt ſieht man ſogar
bronzegrüne und ruſſiſch=grüne Pelze, aus denen
Abend=
mäntel und Nachmittagskleider geſchnitten werden. Für
dieſe phantaſtiſchen Witze der Mode iſt das
Maul=
wurfsfell das geeignetſte Material, und ſo kann man
denn Opernmäntel aus glänzend grünem Maulwurf ſehen
über den zur Vervollſtändigung des exotiſchen Bildes ein
großer weißer Fuchs mit ausgeſtreckten Beinen, mit Kop
und Schweif gelegt iſt. Daneben leuchten rote
Maulwurfs=
mäntel, ringsum eingeſäumt von mehr als handbreiten
Skunksſtreifen, die auch am Halſe nicht breiter werden. Der
Maulwurf als der Modepelz iſt raſch um das 25fache
ſei=
nes einſtigen Wertes geſtiegen. Auch die natürlichen Töne
der Felle finden in dieſer wahrhaft „expreſſioniſtiſchen”
Palette der Mode Verwendung, ſo beſonders der gelb
leuchtende Iltis, deſſen dunkle Flecken tiefſchwarz
nach=
geſchminkt werden. Die neueſten Stolen ſind ſehr breit
und im Rücken oft mantillenartig gehalten, da die leichten
Nachmittagstoiletten im Winter ausgiebigen Schutz
ver=
langen. Alle Zobelſtolen werden mit Hermelin gefüttert
damit man ſie abends umgekehrt tragen kann. Hermelin
iſt überhaupt der geſuchteſte Pelz des Jahres und bereits um
50 Proz. im Preis geſtiegen. Zu den Farbenorgien werden
natürlich billige Felle von Hunden, Ratten, Affen
ver=
wendet, die aber unter vornehm klingenden Pſeudonymen
auftreten. Ob die Muffen groß oder klein werden, ſteht
im Rate der Modeſchöpfer noch nicht feſt, doch dürften
größere Dimenſionen vorherrſchen, denen als Gegengewicht
der winzige Ziermuff” zur Seite tritt; eine Neuheit, die
man nur als Spielzeug in der Hand hält, denn die Hände
kann man zuſammen darin nicht unterbringen
*⁎* Vom Kampfplatz des modernen Tanzes. Aus der
neuen Welt iſt ganz allmählich und langſam eine Revo=
lution zu uns gekommen, die jetzt glücklich alle alten Sitten
und Anſchauungen umgeſtürzt hat. Der Ballſaal iſt der
Schauplatz dieſer Revolution und der moderne Tanz ihr
radikaler Ausdruck. Dahin iſt die Herrſchaft des
Dreivier=
teltaktes, dahin die weiche Melodik des Walzers. Mit
dem Boſton kam das Hüpfen und Zappeln im
Zweiviertel=
takt, und dann bezauberte die Fülle neuartiger Steps”
alle tanzfreudigen Gemüter. Der Geiſt der Tanzmüdigkeit
aber iſt mit dieſen Senſationen aus dem Yankeeland vom
Parkett hinweggefegt, und eine Tanzmanie iſt wieder
her=
eingebrochen wie in der Blütezeit des Walzers vor einem
ganzen und der der Polka vor einem halben Jahrhundert.
In dem Heimatlande dieſer Tanzrevolution aber gehen die
Wogen dieſer choreographiſchen Orgien noch höher als bei
uns, und ſtaunend hören wir von immer neuen Erfindun
gen, die ſicherlich auch uns in der kommenden Saiſon
be=
glücken werden. In den eleganten Badeorten, wo ſich
jetzt die amerikaniſche jeunesse dorée ihr Rendezvous gibt,
in Neuport und Atlantic City, bilden der Truthahntanz,
der Tango und der Kaninchenſchritt den Triumph aller
Feſte, und immer exotiſcher werden die Geburten einer
aufregenden Tanzphantaſie. Dem „Dinner Lurch”, der ein
merkwürdiges Eidechſenſchleichen darſtellt, iſt nunmehr das
Allerneueſte auf dieſem Gebiete gefolgt: der „Mule
Balk” der ſeinen Namen wie ſeinen Hauptpas von dem
graziöſen Schritt des Maultieres entlehnt. Dieſer Tanz,
über deſſen ſenſationelle Erfolge lange Depeſchen in den
amerikaniſchen Blättern Erſtaunliches melden, iſt eine Art
Potpourri der beliebteſten Modetänze, ein Ragout all des
Tollen, das man bisher ausgedacht. Die verführeriſchen
Klänge des Truthahnſchrittes leiten dieſe „moderne
Polo=
näſe” ein. Dann ſchlägt die Muſik jäh in einen wilden
Galopp um, den man im Pferdeſchritt tanzt, und ihn löſen
ebenſo plötzlich die Takte des Tangos ab. Während alles
in dieſem Lieblingstanz ſchwelgt, geht die Muſik, raſch
ab=
brechend, in einen Walzer über. Aber dieſe Sirenenklänge
verhallen ohne Wirkung. Trotz des wiegenden Dreiviertel=
taktes bleibt alles beim Tango, und dem Orcheſter bleibt
nichts anderes übrig, als zögernd wieder in den Zwei
vierteltakt zu verfallen. Nun werden die Paare um ſo
lebendiger; der „Mauleſeltritt” in dem dieſes
Tanzpot=
pourri ſeinen Gipfel erreicht, wird mit Leidenſchaft
aus=
geführt, und ſchließlich endet das unharmoniſche Getöſe in
der Rückkehr zu dem einleitenden Truthahntanz, der ſo
gleichſam den Sieg der Gegenwart über den abgeſetzter
früheren König des Ballſaales, den Walzer, ſymboliſiert.
In weiten Kreiſen des amerikaniſchen Volkes wird
dieſe neue Tanzleidenſchaft, die bei der Jugend eine ſolche
Begeiſterung auslöſt, als eine ſchwere moraliſche Gefahr
empfunden, und ſo fanatiſch die Anhänger der modernen
Tänze für ihr „Recht der freien Bewegung” eintreten, ſo
erbittert wird der Kampf hiergegen geführt; es iſt eine
wirkliche Schlacht der Geiſter und Anſchauungen, die heute
in Amerika um den Tanz ausgefochten wird. Der Biſchof
von Naſhville, Thomas Bryne, hat die Freunde des Tango
und „anderer Extravaganzen” mit den ſchwerſten
Kir=
chenſtrafen bedroht,. und die Frage, ob die Kirche
über=
haupt ſolche Ausſchweifungen der Mode dulden darf, ob
ſie nicht vielmehr mit allen Mitteln die Ausbreitung dieſer
Seuche” verhindern muß, beſchäftigt viele Gemüter. Die
kirchlichen Vereinigungen ſtehen zum großen Teil auf dem
Standpunkte, daß man das Vorgehen in das Belieben des
einzelnen Geiſtlichen ſtellen müſſe und nicht die Kirche als
Ganzes ſich in dieſen Streit miſchen dürfe. Verſchiedene
Prediger aber haben bereits große Erfolge mit ihrem
Kreuzzug gegen die modernen Tännze gehabt, die ſie
an=
klagen, „den Stand der öffentlichen Moral auf eine tiefere
Stufe zu erniedrigen” Auch die Frauen ſelbſt nehmen ſich
immer energiſcher dieſer Sache an; ſo hat der Chikagoer
Frauenklub den gegenwärtigen Tanzſtil als ungeeignet für
anſtändige Damen erklärt.
1
Parlamentariſches.
* In den letzten Sitzungen des Finanzausſchuſſes
der Zweiten Kammer wurde die Regierung
er=
ſucht, Berechnungen über die Wirkungen verſchiedener
An=
träge und Anregungen, die aus dem Schoße des
Aus=
ſchuſſes eingingen, anzuſtellen und dem Ausſchuſſe zu
unterbreiten. Dieſem Erſuchen hat die Regierung
ent=
ſprochen und durch die verſchiedenen Miniſterien dem
Aus=
ſchuſſe das gewünſchte Material zugehen laſſen.
Es war, wie das Mainzer Journal mitteilt, im
Finanzausſchuß angeregt worden, den verheirateten
Staatsdienſtanwärtern den halben
Woh=
nungsgeldzuſchuß nach fünfjähriger
Verwen=
dungszeit zu gewähren. Die Feſtſtellung dieſer Perſonen,
auf die die Vorausſetzung zutreffe, würde eine
zeit=
raubende Rundfrage notwendig machen. Auf Grund
früheren Materials ſchätzt die Regierung das halbe
Wohnungsgeld auf 45000 Mark, berückſichtigt man jedoch
daß vorausſichtlich eine größere Anzahl von Aſpiranten
(Schreibgehilfen, Finanzaſpiranten uſw.) in den höheren
Ortsklaſſen ſich befindet, ſo wird ſich der Bedarf auf
50000 bis 55000 Mark jährlich ſtellen. Auf Wunſch iſt die
Regierung bereit, eine Umfrage zu veranſtalten, um
ge=
naue Feſtſtellung zu ermöglichen. — Was die
Neben=
einnahmen der Oberlehrer durch
Privatunter=
richt und Halten von Penſionären anlangt, ſo wird
fol=
gendes mitgeteilt: An den höheren Schulen waren im
Schuljahr 1909 bis 1910 — für jedes Schuljahr liegen
amtliche Erhebungen vor — 460 Oberlehrer und 110
Real=
lehrer angeſtellt; außerdem unterrichteten 105 Aſſeſſoren
und 60 Lehrer bezw. Lehrerinnen. Privatunterricht
er=
teilten 158 Oberlehrer, 77 Aſſeſſoren und 104 Reallehrer,
Lehrer und Lehrerinnen. Es hielten insgeſamt 30
Ober=
lehrer 56 Penſionäre von den Reallehrern und definitiv
angeſtellten Lehrern an den höheren Bürgerſchulen hielten
insgeſamt 20 Reallehrer bezw Lehrer 48 Penſionäre. Es
iſt alſo immerhin ein weit kleinerer Bruchteil, als vielfach
angenommen wurde. Eine weſentliche Veränderung
wird=
ſeit 1910 aller Vorausſicht nach nicht eingetreten ſein. —
Angeregt wurde, zu berechnen, welchen Mehrbedarf aus
der Schaffung eines einheitlichen
Gehalts=
ſatzes von 1500—2500 Mark für die Unterbeamten
erwachſen würde. Nach den Feſtſtellungen der Regierung
würde dies einen Mehraufwand über die Vorſchläge der
Regierungsvorlage hinaus in Höhe von 308046 Mack
ver=
urſachen; das Verlangen nach einem Gehaltsſatz von 1700
bis 2500 Mark, das in einer Eingabe der vereinigten
Kanzleidiener uſw. enthalten iſt, würde dieſen Mehrbedarf
auf 498000 Mark, alſo auf rund eine halbe Million
ſteigern.
Gegenüber den Anträgen des Abg. Henrich betr.
das Wohnungsgeld äußert ſich die Regierung wie
folgt: Es könne nicht empfohlen werden, den vollen
Woh=
nungsgeldzuſchuß im Falle des Bedürfniſſes auch
ande=
ren unverheirateten Beamten zu gewähren. Zunächſt
müſſe daran erinnert werden, daß dieſelben ſchon günſtig
geſtellt ſeien, da ſie zwei Drittel des Wohnungsgeldes
er=
halten, ſo daß für die Staatskaſſe nur 46000 Mark dadurch
erſpart werden. Etwaigen Härten in einzelnen Fällen
trage der Geſetzentwurf in ausreichendem Maße
Rech=
nung. Der unverheiratete Beamte, der Eltern,
Anver=
wandten im eigenen Haushalt Wohnung und Unterhalt
gewährt, erhält den vollen Wohnungsgeldzuſchuß. Dieſe
Grundſätze ſeien von der Regierung ſtets liberal
gehand=
habt worden. Nach überſchläglichen Feſtſtellungen würde
die Ausführung der Anträge Henrich die Staatskaſſe mit
40000. Mark jährlich mehr belaſten. Die vorgeſehene
anderweitige Feſtſetzung der Beſoldungsdienſtzeit würde
dieſen Bedarf noch um etwa 10000—15000 Mark ſteigern.
Ohne die nötigen Deckungsmittel ſei dieſer Wunſch
uner=
füllbar.
(Schluß folgt.)
Norwegiſche Stimmung.
WB. Molde, 3. Aug. Ein ſonniger Sonntag ſtrahlt
über dem herrlichen Land. Heute iſt doppelter Feiertag,
denn Norwegen feiert den Geburtstag ſeines Königs. Mit
dem norwegiſchen Volk feiert auch die deutſche
Hochſee=
flotte, die ſeit 8 Tagen über 20 Häfen und Fjorde
ver=
ſtreut hier zu Anker liegt. Schon die ganze Woche über
grüßt jeden Morgen um 8 Uhr, wenn bei „Flaggenparade‟
die deutſchen Farben am Heck des Schiffes langſam und
majeſtätiſch hochgehen, nach Präſentiermarſch und „Heil
Dir im Siegerkranz” auch die norwegiſche
Natio=
nalhymne von Bord aus die gaſtlichen Berge. Heute
aber haben die Schiffe fröhlichen, bunten Schmuck
ange=
ilegt, ſie haben über die Toppen geflaggt” d. h. alle ihre
Flaggen und Wimpel von Maſt zu Maſt vereinigt; und
mittags mit dem Glockenſchlag zwölf künden 21
Salut=
ſchüſſe jedes einzelnen der 26 deutſchen Kriegsſchiffe dem
König des Landes ihren majeſtätiſchen Huldigungsgruß
Von 546 deutſchen Kanonenſchüſſen hallen die norwegiſchen
Gletſcherberge und Wieſentäler wider, und ängſtliche,
arg=
wöhniſche Gemüter mögen in dieſem dröhnenden
Donner=
gruß bereits wieder einmal eine „deutſche Invaſion”
hören.
Bereits hat ja anläßlich der Uebergabe des Frithjof=
Denkmals durch den deutſchen Kaiſer an den norwegiſchen
König in dieſen Tagen ein Drontheimer Blatt gemurrt und
gemäkelt: „Wir wünſchen keine deutſche Siegesallee in
den norwegiſchen Fjorden!‟ Das ſoll nicht etwa eine
künſtleriſche Kritik am kaiſerlichen Geſchmack ſein, ſondern
die Bekundung politiſchen Mißtrauens gegen deutſche
Ab=
ſichten.
„Deutſche Geſchwader behandeln norwegiſche Fjorde
und Häfen wie ihr heimiſches deutſches Fahrwaſſer”
wird dann weiter geklagt und zugleich verleumdet.
Denn es iſt unumſtrittene Tatſache, daß keine einzige
Schießübung, ja nicht einmal ein ſtrategiſches oder
takti=
ſches Manöver innerhalb der norwegiſchen
Hoheitsgewäſ=
ſer, geſchweige denn in den Fjorden und Häfen
vorge=
nommen wurde, ebenſowenig natürlich ein „
Landungs=
manöver” bei dem bewaffnete Truppen fremdes
Terri=
torial=Gebiet betreten müßten. Wie mir der Kommandant
eines Depeſchenbootes erzählte, geht die deutſche
Korrekt=
heit ſogar ſo weit, daß ein Torpedoboot, das für etwa
eine Stunden in den Hafen von Bergen einläuft, um dort
die Poſt der Flotte abzuholen, erſt die Erlaubnis dazu bei
der norwegiſchen Hafenbehörde beantragt.
„Alle norwegiſchen Fahrſtraßen werden unterſucht
und die deutſchen Seekarten berichtigt,” wird dann weiter
verdächtigt. Mit Verlaub: Wer könnte, wer kann etwas
Derartiges beſſer und erſolgreicher tun: ein deutſches
Kriegsſchiff in einer einzigen Woche und mit Leuten und
Booten, die durch Ausſehen und Tracht jedermann
weit=
hin kenntlich ſind, oder die unzähligen engliſchen Dampf=
und Segeljachten, die während der vielen Monate des
lan=
gen Sommers in jedem Fjord, in jeder Bucht, in jedem
Hafen anzutreffen ſind? Wohin man auch einen Ausflug
unternehmen möge, überall weht irgendwo in dieſem
Lande eine engliſche Fahne — bei engliſchen Mietern oder
Beſitzern, von Haus und Boden herab, auf Farmen oder
Fiſcheri=Revieren. Aber dieſe Engländer ſind ſcheinbar
über den norwegiſchen Argwohn erhaben, wie es wir
Deutſchen auch ſein ſollten — noch mehr ſein ſollten.
„Die Invaſion des Großkapitals” wird dann
ſchließ=
lich beklagt und beargwohnt — auch wieder mit einer
Spitze gegen Deutſchland. Und doch iſt es bekannte
Tat=
ſache, daß das deutſche Kapital aus Norwegen fernbleibt;
daß gerade in dieſen Tagen wieder eine engliſche
Ge=
ſellſchaft einen der größten Waſſerfälle Norwegens, den
Aura=Voß, erworben hat, um die 700000 Pferdeſtärken
ſeines Gefälles für eine Induſtrieanlage zu verwerten.
Freilich: die „Invaſion des Großkapitals” iſt es, die
in Norwegen eine antideutſche Stimmung beabſichtigt und
mit Erſolg betreibt — aber in anderem Sinne, als das
Drontheimer Blatt es wahr haben will. Die Invaſion
des engliſchen Großkapitals nämlich in der
norwegi=
ſchen Preſſe. Und das iſt der wundeſte Punkt, auf
den mich Norweger ſelbſt aufmerkſam machten, und zwar
Norweger, die es wiſſen könnten: daß in einem recht
be=
deutenden Teil der norwegiſchen Preſſe recht beträchtliches
engliſches Kapital tätig iſt. Sollte das nicht mancherlei
erklären?
Worin beſteht nun aber eigentlich die „deutſche
In=
vaſion”? Es iſt Tatſache, daß der deutſche Kaiſer als
einer der Erſten norwegiſche Abgelegenheit und
Abge=
ſchloſſenheit überwunden, daß er als einer der Erſten die
Schönheiten dieſes herrlichen Landes entdeckte und
er=
ſchloſſen hat — nicht nur für ſeine deutſchen Landsleute
und „Nachläufer”, ſondern auch für die amerikaniſche und
engliſche Touriſtenwelt. Hier z. B. Molde: früher ein
winziges Dörflein mit etwas Fiſcherei und Fiſchausfuhr,
iſt es jetzt ein anſehnliches Städtlein geworden, das
ein=
zig und allein durch und für den Fremdenverkehr
ge=
wachſen iſt.
Es iſt weiter eine Tatſache, daß dieſe einzige Woche
Aufenthalt der deutſchen Flotte in den norwegiſchen
Fjor=
den für das Land und ſeine Bevölkerung den Zufluß von
rund 1 Million Mark bedeutet. 30000 Menſchen ſind zu
verpflegen; 26 Kriegsſchiffe kaufen Kohle, Waſſer und
auch Proviant; 30000 Menſchen, Offiziere, Beamte und
Mannſchaften, machen eine Woche lang Ausflüge, machen
Einkäufe für die Lieben in der Heimat, kurzum
veraus=
gaben ein ganzes Monatsgehalt und womöglich auch
Er=
ſpartes dazu. Geſtern traf ich in Nees einen einfachen
Schuſter, der von Bord des dort ankernden Linienſchiffes
zurück kam. Er hatte dort — auf dieſer ſchwimmenden
Bank — 720 deutſche Reichsmark in norwegiſches Geld
eingewechſelt! Dazu ſoll man nicht vergeſſen, daß jeder
Deutſche, ob Touriſt oder Kriegsſchiffsmatroſe, doch auch
norwegiſches Geld in der Hand hat. Kein Wunder, daß
der Gemeinderat von Loen das deutſche Konſulat
auf=
fordert, ein deutſches Kriegsſchiff nach Loen zu beſorgen.
Es dürfte des herzlichſten Empfanges ſicher ſein.”
Und das Leben iſt die wahre Geſinnung der
nor=
wegiſchen Bevölkerung, nicht jene politiſche
Stimmungsmache eines gewiſſen Teiles der
norwegi=
ſchen Preſſe. Eine kleine Einſchränkung iſt
aller=
dings zu machen: der norwegiſche Bauer, Fiſcher oder
Schiffer iſt fromm und ſo ernſt, wie ſeine ſchroffen Berge
ſeine dunklen Waldſeen und ſein ſchweres Leben. Wir
in Deutſchland kennen ja dieſe verſchloſſenen Sinnierer
durch ihre Landsleute Ibſen und Björnſon. Dieſer fromme
und ſtille Ernſt des Volkes wird durch die ſingende
Heiter=
keit unſerer Matroſen, durch die luſtigen Weiſen unſerer
Bordkapellen zunächſt aufgeſchreckt. Aber die vertrauende
Gaſtfreundſchaft iſt dann doch bald da, ſobald die ſtramme
Diſziplin unſerer Leute — auf die man als Reiſender
ſtolz blickt — und ihr naiver Naturfrohſinn erkannt
wer=
den; dann kann es allerdings vorkommen, daß ſelbſt
Nor=
weger es ausſprechen daß dieſes deutſche Auftreten auch
der norwegiſchen Miliz im benachbarten Barackenlager
als Muſter dienen könnte.
Zweieinhalb Millionen Einwohner hat dieſes
nor=
diſche Bergland und eine jährliche Auswandererziffer von
20000 Menſchen. Alſo ſo groß wie das
Auswanderer=
kontingent unſeres deutſchen 65=Millionen=Volkes.
Nor=
wegen iſt arm und der Norweger hat ſchwer zu arbeiten;
aber eine „deutſche Invaſion” hat er nicht zu befürchten,
ſondern nur deutſchen Gewinn zu erwarten.
Die Schwedin Ellen Key hat in dieſen Tagen von der
Kulturgemeinſchaft der germaniſchen Staaten
Deutſch=
land, Dänemark, Norwegen. Schweden und Holland
ge=
ſprochen, hat einem gegenſeitigen Gedankenaustauſch das
Wort geredet, damit Vorurteile verſchwinden, damit ſich
findet, was durch Geſchichte, Glauben und Kultur
zuſam=
men gehört. Vielleicht mag dann das geſamte norwegiſche
Volk doch einmal der neueſten Frithjof=Hymne zuſtimmen,
die ein norwegiſcher Komponiſt und Major jetzt dem
deut=
ſchen Kaiſer gewidmet hat:
„Sie grüßen den Häuptling mit Geigenklang
Und kommen zu Hauf, wo er ſtand,
Sie harren am Weg, ſie winken vom Hang,
Denn ſie wiſſen, er liebte ihr Land.
Er iſt Norges, der Norweger Freund.”
Luftfahrt.
* Johannisthal, 8. Aug. Der Flieger
Ja=
noir der vorgeſtern an einem Tage von Paris nach
Berlin flog, ſtartete heute früh 5 Uhr 7 Minuten auf
ſeinem Depeduſſineindecker zu einem Fluge nach
Petersburg. Er beabſichtigt, die erſte
Zwiſchen=
landung in Riga oder Dünaburg vorzunehmen und hofft,
ſchon heute abend in Petersburg einzutreffen.
* Johannisthal 8. Aug. Der franzöſiſche
Flieger Janoir iſt bei Seelow (Mark) wegen
Motor=
defektes gelandet. Bei der Landung wurde der
Pro=
peller zerſchlagen.
* Johannisthal, 8. Aug. Der Flieger
Fried=
rich, der heute morgen um 4½ Uhr zu einem Fernflug
nach Königsberg aufſtieg, landete um 6 Uhr 20 Minuten
bei Schneidemühl und flog im Laufe des Tages nach
Königsberg weiter.
* Stuttgart 8. Aug. Die Oberleutnants
Schäfer und Kleyers welche geſtern abend, von
Straßburg i. E. kommend, in Kaclsruhe eingetroffen
waren und dort übernachtet hatten, ſind dort heute früh
zum Fluge hierher aufgeſtiegen und um 6.15 Uhr auf dem
Kannſtatter Waſen glatt gelandet. Sie
beabſich=
tigen, noch heute nach Ulm zu den dortigen
Pionier=
übungen weiterzufliegen.
* Ulm, 8. Aug. Der Offizierflieger Leutnant
Donnevert und der Beobachtungsoffizier Leutnant
Wencher, die in Koburg zur Einweihung des dortigen
Flugſtützpunktes waren, trafen geſtern auf einer Rumpler=
Taube hier ein. Sie waren in Koburg um 3 Uhr 35 Min.
nachmittags aufgeſtiegen und ohne Zwiſchenlandung
hier=
her geflogen. Die Landung erfolgte hier glatt um 6 Uhr
25 Minuten abends. Die Flieger nehmen an der
Pio=
nierübung teil, die hier vom 11. bis 14. Auguſt
ſtatt=
findet.
* Gotha 8. Aug. Das Militärluftſchiff
„Z 4”, welches geſtern abend hier gegen 9 Uhr zue Fahrt
nach Königsberg i. Pr. aufgeſtiegen war, iſt heute früh
nach rund zehnſtündiger Fahrt in Königsberg glatt
ge=
landet.
* Kopenhagen, 8. Aug. Laut Nationaltidende
hat der Agent einer deutſchen
Luftſchiffahrts=
geſellſchaft ſich an den Gutsbeſitzer Rasmuſſen in
Strandholm gewendet, um ein nur einen Kilometer
öſt=
lich vom Hafen Rodby unmittlbar an der Oſtſee gelegenes
Terrain zur Anlegung eines Luftſchiffhafens
und Uebungsplatzes für Luftſchiffe zu erwerben.
Rodby ſoll als däniſcher Ausgangspunkt für die
beabſich=
tigte Route nach der Inſel Femarn dienen.
Die Bootsunfälle.
* Swinemünde, 7. Aug. Zu dem
Bootsun=
glück wird weiter gemeldet: Das gekenterte Boot gehörte
dem Bootsbeſitzer Bauer, der ebenfalls ertrunken iſt,
wäh=
rend ſein Sohn gerettet wurde. Das Unglück geſchah
zwi=
ſchen 4 und 5 Uhr nachmittags, einige Kilometer von der
Seebrücke entfernt. Es ſind ſechs Perſonen gerettet, elf
ſind ertrunken, bezw. werden vermißt. Das Boot
ſoll mit etwa 20 bis 22 Perſonen beſetzt geweſen ſein. Das
Unglück geſchah dadurch, daß es 600 Meter von
Swine=
münde in der Richtung auf Ahlbeck beim Wenden von
einer heftigen Boe umgeſchlagen wurde. Es war kein
eigentliches Motorboot, ſondern ein Segelboot, das
mit einem Hilfsmotor ausgerüſtet war.
Der Bootsführer des verunglückten Motorbootes hat
erzählt, daß das Boot gekentert ſei, weil die Inſaſſen.
die von Spritzern getroffen wurden, trotz ſeiner Warnung,
auf die andere Seite ſich ſtellten und
da=
durch das Boot aus dem Gleichgewicht
brach=
ten. In dem Augenblick, als der Kahn ſich auf die Seite
legte, entſtand eine furchtbare Verwirrung. Alle
Fahrgäſte ſtürzten ins Waſſer. Die mit den Wellen
Rin=
genden, ſoweit ſie nicht ſchwimmen konnten, verſuchten,
ſich an das Segelwerk des Bootes feſtzuklammern. Da die
meiſten von ihnen mit Mänteln und Wollzeug bekleidet
waren, ſanken ſie, ehe ſie die Bootsplanken ergreifen
konn=
ten. Nur wenige erreichten ſchwimmend das Boot, in das
ſie hineinkletterten und ſich ſo gut es aina, feſtklammerten.
DDer Fiſcher Bauer verſuchte mit dem Bootshaken die
Er=
trinkenden heranzuziehen, doch gelang es ihm nur, eine
Perſon zu retten. An der Landungsbrücke ſpielten ſich
herzzerreißende Szenen ab. Nur mit Mühe konnten die
Unglücklichen, die ihre Angehörigen nicht zurückkommen
ſahen, dazu veranlaßt werden, die Brücke zu verlaſſen.
Der Trauer in Swinemünde geſellte ſich ein ſtarker
Un=
wille hinzu, da man, ähnlich wie im Vorjahre bei der
Brückenkataſtrophe in Binz, die Badeverwaltung
beſchul=
digt, daß ſie nicht genügend Rettungsmaß
regeln getroffen hätte. Wie im Vorjahre ſei es auch
in dieſem wiederum unſere Kriegsmarine
geweſen, die raſch und tatkräftig Hilfe leiſtete, nämlich
die Bemannung der „Hohenzollern” die auch
Sauerſtoff=
apparate mitbrachte. Als der verunglückte
Landgerichts=
rat Frank=Berlin gefunden wurde, ſchlang man um den
Körper des noch Lebenden eine Leine, die über der Bruſt
befeſtigt war. Das andere Ende der Leine wurde an dem
Motorboot befeſtigt, das den Frank aufgefunden hatte,
Anſtatt daß man den Körper, in dem ſich noch Leben
be=
fand, ſofort in das Motorboot genommen hätte, ſchleppte
man ihn von der Auffindungsſtelle bis an den
Brücken=
kopf im Waſſer. In dem Moment, als das Motorbodt
am Brückenkopf anlangte, eilte ein Obermaſchiniſtenmaat
von der „Hohenzollern” hinzu. um den Frank aus dem
Waſſer herauszuholen. Der Brückenwärter verweigerte
dem Maaten den Zutritt zu der Brücke, weil er nicht im
Beſitze einer Karte war. Erſt am Brückenkopf konnte der
Maat Frank aus dem Waſſer holen und ſtellte nun
Wie=
derbelebungsverſuche an, die jetzt erfolglos waren. In
einer Proteſtverſammlung, die auf heute vormittaa
ein=
beruſen wurde, ſollen die Einzelheiten beſprochen werden.
HB Swinemünde, 8. Aug. Zu der
Boots=
kataſtrophe wird noch gemeldet: Zahlreiche Boote
ſetzen die Suche nach den Verunglückten
un=
unterbrochen fort. Auf Befehl des Kaiſers nimmt auch
ein Torpedoboot daran teil. Bisher blieben die
Be=
mühungen, weitere Leichen zu bergen, jedoch ohne Erfolg.
Die Arbeiten geſtalten ſich nicht leicht, da die See zurzeit
bewegt iſt. In Swinemünde dauert die Aufregung
wei=
ter an. Man iſt fortgeſetzt bemüht, die Perſönlichkeiten
derer feſtzuſtellen, die an der Segelpartie auf dem
ver=
unglückten Boot teilgenommen haben. Auf Befehl des
Kaiſers unterblieb das übliche Abendkonzert an Bord der
„Hohenzollern” Sämtliche Schiffe im Hafen haben die
Flaggen auf Halbmaſt geſetzt.
* Swinemünde, 8. Aug. Die beiden
gerette=
ten Schüler ſind der 17jährige Mannſtein aus
Char=
lottenburg und der 20jährige Berthold Friedemann aus
Berlin.
HB Swinemünde, 8. Aug. Dem Kaiſer
wurde auf ſeinen Wunſch bis geſtern abend 9 Uhr über
alle Einzelheiten berichtet. Heute in den frühen
Morgen=
ſtunden wurde mit Tauchern die Suche nach den
Lei=
chen fortgeſetzt, an der auch Dampfer des Hafenbauamtes
ſowie mehrere Fiſcherboote teilnehmen. Bis jetzt wurden
zwei weitere Leichen geborgen. Der Kaiſer hat ſich heute
wieder eingehend Bericht erſtatten laſſen. Die Polizei
behörde vernahm heute vormittag mehrere Gerettete.
Dieſe erzählten, daß ſich das Boot durch eine Bö zur
Seite gelegt habe. Der Bootsführer habe völlig den Kopf
verloren und nicht einmal den Verſuch gemacht, die
Schwimmgürtel an die Ausflügler zu verteilen. Dasſelbe
bekundete auch ein Schifffer, der in der Nähe weilte.
Die=
ſer ſagte, die Situation ſei durchaus nicht ſo verzweifelt
geweſen; wenn der Bootsführer nicht den Kopf verloren
hätte, ſo wäre vielleicht nichts paſſiert. So habe er es
auch verabſäumt, den Schwertkaſten abzudichten, um das
weitere Eindringen von Waſſer zu verhindern.
* Swinemünde, 8. Aug. Der Kaiſer erkundigte
ſich wiederholt bei dem Landrat v. Bötticher nach dem
Bootsunglück. Das ausgeſandte Torpedoboot hat
an der Unfallſtelle Taucher zu dem geſunkenen Boote
niedergehen laſſen. Leichen wurden bei dem Boote nicht
gefunden. Das Boot wurde gehoben und eingeſchleppt.
* Swinemünde, 8. Aug. Der Student Simon
Blatt aus Krakau wurde heute vormittag noch als
ge=
rettet ermittelt. Er erklärte, daß er von einem
Fiſcher=
boote, das in der Nähe der Unfallſtelle hielt, gerettet, dann
auf ein Motorboot übernommen und zur Seebrücke
ge=
bracht worden ſei. Blatt gab ferner an, auf dem
ver=
unglückten Boote hätten ſich 20 Perſonen, darunter vier
Damen, befunden. Das Unglück iſt nach ſeinem
Dafür=
halten lediglich höherer Gewalt zuzuſchreiben. Das Un
glück ſei etwa zwei Minuten nach dem Wenden des Bootes
eingetreten. Die Entfernung der Unglücksſtelle vom
Strande beträgt etwa 4000 Meter.
* Swinemünde, 8. Aug. Nach der Auskunft der
Badeverwaltung ſind nach den bisherigen Feſtſtellungen
13 Perſonen vermißt, darunter die beiden
Fräu=
lein Hollatz=Neuſtettin. Der dreizehnte Vermißte iſt von
den Angehörigen noch nicht beanſprucht.
* Swinemünde, 8. Aug. Vermißt wird noch
die 29jährige Ehefrau des Kaufmanns Heuſter aus Wil==
mersdorf. Auch Dr. Hirſch aus Berlin ſoll zu den Opfern
der Kataſtrophe gehören.
* Swinemünde, 8. Aug. Heute nachmittag
wurde von einem Fiſcher eine weibliche Leiche
ein=
gebracht. Die Regierungsdampfer „Schwalbe” und „
Dan=
zig” brachten kurz nach 5 Uhr ſieben Leichen in den
Hafen.
* Berlin, 8. Aug. Das Bootsunglück auf
diem Schwielowſee, das ſich faſt zu gleicher Zeit
ereignete, wie das auf der Reede von Swinemünde, wurde
dadurch herbeigeführt, daß das kleine Segelboot durch
die zahlreichen Inſaſſen überlaſtet war. Der Sohn
Waſſermanns verſuchte, den Vater zu retten, und tauchte
wiederholt, dabei geriet er unter das Boot, konnte ſich
nicht mehr befreien und ertrank ebenfalls. Frau Fabian,
die eine gute Schwimmerin iſt, brachte die Geſchwiſter
Herdlich an den Bootskörper heran und ließ die Kinder
ſich dort feſtklammern, dann ſchwamm ſie, um Hilfe zu
holen, an das Ufer und man telephonierte nach Ferch
* Tegernſee, 7. Aug. Kammerſänger Slezak
gibt über die Sturmfahrt folgende Darſtellung: Mein
Segelboot „Liſerl” iſt eine kleine engliſche Jacht mit
einem Floſſenkiel, in dem tauſend Kilo Blei liegen; es
galt als unkenterbar und hat in Starnberg ſchon Preiſe
errungen; der Vorbeſitzer beſaß es zwölf Jahre lang, ich
fahre damit ſchon zwei Jahre. Als wir in den See
ge=
kommen waren, erhob ſich eine ziemlich gute Segelbriſe,
wir ſegelten mit großem Vergnügen dahin und waren
alle recht aufgeräumt. Da Intendant Volkner ſagte,
er müſſe um 5 Uhr zu Hauſe ſein, um ſeine Poſt
erledi=
gen zu können, und es zu regnen begann, machte ich den
Vorſchlag, beide Herren an den Steg des Badebeſitzers
Kellerer zu ſegeln. Ich war der Meinung, daß beide
Her=
ren ausſteigen würden, mein Kollege Sturmfels machte
ſich aber erbötig, mit mir nach Egern zurückzukehren und
mir beim Anfahren an die Boje zu helfen. Ich nahm das
Anerbieten an, da ich abſolut gar keine Gefahr ſah.
In=
tendant Volkner ſtieg bei Kellerer aus, der
Schifferknecht ſchob darauf das Segelboot wieder ins
Waſ=
ſer. Der Schifferknecht, ein Mann, der die
Witterungs=
verhältniſſe am Tegernſee gewiß kennt, ahnte auch nicht,
daß der Sturm ſo plötzlich kommen könne, ſonſt hätte er
uns ſicher abgeraten, weiter zu ſegeln. Wir gelangten
bis in die Mitte des Sees hinaus, da kam plötzlich eine
Bö daher und erfaßte uns mit einer ungeheuren Gewalt.
Ich ſteuerte nach Segelvorſchrift gegen die Bö, damit der
Druck auf die Segel nachlaſſe. In demſelben Augenblick
kam von der anderen Seite wieder eine Bö, eine Art
Wirbelwind, der das Schiff mit Waſſer füllte. Sturmſels
rief: Was ſoll ich machen? Ich ſchrie ihm zu:
Wegſprin=
gen, um Gotteswillen! Ich wollte die Segel
herunterlaſ=
ſen, die Zeit war aber zu kurz, um auch nur zum Tau zu
gelangen. Ich machte einen Kopfſprung ins
Waſ=
ſer und ſchwamm davon; nach ungefähr zwei oder drei
Schwimmtempös drehte ich mich nach dem Kollegen um;
ich ſah die Spitze des Maſtes mit der Fahne im See
ver=
ſinken; Sturmfels habe ich nicht mehr geſehen. Ich machte
krampfhaft einige Schwimmtempos, um aus dem Wirbel.
den ich in meiner nächſten Nähe ſah, herauszukommen;
ich fühlte immer mehr ein Ziehen nach unten. Jetzt
be=
merkte ich erſt, daß es nicht der Wirbel war, der mich
hinabzog, ſondern mein ſchwerer Wetterkragen, der ſich
mit Waſſer vollgeſogen hatte. Mit furchtbaren
Anſtren=
gungen gelang es mir, die Knöpfe und die Oeſen zu
lö=
ſen und mich von dem Kragen zu befreien, der ſofort
ver=
ſank. Nun war ich ſoweit erleichtert, um wieder
ſchwim=
men zu können; ich war vollſtändig bekleidet, trug ſchwere
Stiefel uſw. Ich rief um Hilfe.
Da kamen drei Boote von der Badeanſtalt Kellerer:
zwei waren mit Schifferknechten beſetzt und eines mit.
einem jungen Sommergaſt. Ich rief ihnen zu, ſie ſollten
den anderen ſuchen. Der Sommergaſt ruderte auf mich
zu, die beiden anderen Kähne ſuchten nach Sturmfels. Ich
lehnte es ab, in den Kahn zu ſteigen, weil das Boot zu
klein war und leicht gekentert wäre. Ich hielt mich, da
ich ſchon zu ſchwach war, um weiter zu ſchwimmen, am
Boot rückwärts an und ließ mich ſo ans Land ziehen. Als
ich feſtes Land unter meinen Füßen ſpürte, wollte ich
auf=
ſtehen, ich war aber dazu nicht mehr imſtande: mich hatte.
die Kraft verlaſſen, ich mußte mich am Ufer hinlegen und
die furchtbare Brandung der Wellen einige Zeit über mich
hinweggehen laſſen. Das kleine Boot, das mich gerettet,
füllte ſich auch raſch mit Waſſer; ſein Führer leerte es und
lud mich ein, mit ihm nach Egern heimzufahren; ich lehnte
dies ab, da ich erſt wiſſen wollte, was mit Sturmfels
ge=
ſchehen war.
Der junge Mann beſchwor mich, da ich ganz naß und
dem Winde ausgeſetzt war und doch nicht helfen könne,
einzuſteigen und heimzufahren. Wir ruderten dann nach
Hauſe, wo ich mich umzog, aber gleich wieder fortging,
um mich nach dem Schickſal des Kollegan zu erkundigen.
Ich konnte nichts erfahren und war ſo entſetzlich
aufge=
regt, daß der Arzt darauf beſtand, daß ich zu Bette gehe
Kammerſänger Slezak glaubt, daß Sturmfels nicht
unter das Boot kam, weil es nicht umſchlagen, ſondern
ſich bei ſehr ſtarkem Sturme nur mit Waſſer füllen und
ſenkrecht ſinken kann. Slezak war der Meinung, daß
Sturmfels ſchwimmen könne, erfuhr aber erſt heute,
daß=
er kein guter Schwimmer war; er hätte ſonſt Sturmfels
nicht zugerufen, wegzuſpringen und vom Boot zu laſſen
Nach Anſicht Slezaks hat Sturmfels die Geiſtesgegenwart
verloren und ſich am Boot feſtgehalten, anſtatt, wie ihm
geraten worden war, wegzuſpringen.
Handel und Verkehr.
— Poſtſcheckverkehr. Im Reichspoſtgebiet iſt
die Zahl der Kontoinhaber im Poſtſcheckverkehr Ende Juli
1913 auf 81722 geſtiegen. (Zugang im Monat Juli 753)
Auf dieſen Poſtſcheckkonten wurden im Juli gebucht 15
Millionen Mark Gutſchriften und 1532 Millionen Mark
Laſtſchriften. Das Geſamtinhaben der Kontoinhaber
be=
trug im Juli durchſchnittlich 170,5 Millionen Mark. Im
Verkehr der Reichspoſtſcheckämter mit dem
Poſtſparkaſſen=
amt in Wien, der Poſtſparkaſſe in Budapeſt, der
lurem=
burgiſchen und belgiſchen Poſtverwaltung, ſowie den
ſchweizeriſchen Poſtſcheckbureaus wurden 7,4 Millionen
Mark umgeſetzt, und zwar auf 3430 Uebertragungen in
der Rechtung nach und auf 15550 Uebertragungen in der
Richtung aus dem Auslande.
Vermiſchtes.
C. K. Die Zunahme des
Champagnerkon=
ſums. Einen intereſſanten Ueberblick über die
ge=
waltige Zunahme des Champagnerkonſums während des
etzten halben Jahrhunderts gewährt eine Statiſtik, die
Yves Guyot in der Nature veröffentlicht. Nach dieſer
Zuſammenſtellung, die ſich ausſchließlich auf echten
franzöſiſchen Champagner beſchränkt, wurden in den
Jahren 1846147 insgeſamt 7067 281 Flaſchen franzöſiſcher
Champagner verkauft, darunter 4710915 Flaſchen an
das Ausland. 1872/73 betrug der Konſum bereits
22381 838 Flaſchen, von denen über 18 Millionen auf
das Ausland entfielen, während 1909/10 der
Geſamt=
konſum nicht weniger als 39 294 526 Flaſchen erreichte,
wovon das Ausland über 26 Millionen verbrauchte,
alſo nahezu doppelt ſo viel wie Frankreich, das
Heimat=
land des Champagners.
C.K. Eine Waffenſammlung als Geſchenk
für das Brüſſeler Muſeum. Im Brüſſeler
Ein=
quantenaire=Muſeum hat eine prächtige Waffenſammlung
Aufſtellung gefunden, die Georges Titeca als Geſchenk
hinterlaſſen hat. Die umfangreiche Kollektion, die von
dem Sammler in 20jähriger Arbeit zuſammengebracht
wurde, enthält nach einem Bericht des Cicerone nicht
weniger als 263 militäriſche Kopfbedeckungen, daruntec
ſolche von größter Seltenheit, 119 Schwerter und Degen,
437 Trommeln, 50 Patronentaſchen, zahlreiche
Helmplat=
ten, Küraſſe, Fahnen, Lanzen und Muſikinſtrumente, die
alle aus der Zeit des Ancien régime, der franzöſiſchen und
belgiſchen Revolution und des zweiten Kaiſerreiches
ſtam=
men. Die Aufſtellung iſt nach den einzelnen Perioden
erfolgt.
Literariſches.
Alex. Joſ. von Gilbur: Eines Narren
Liebestraum. Leipzig, W. Härtel u. Co. Nachf. Preis
1 Mk. Eine vielverſprechende Erſtlingsgabe eines
jun=
gen Lyrikers. Die flotten Gedichte ernſten und heiteren
Genres mit dem geſunden Humor bilden zuſammen eine
Handlung für ſich. Man ſieht beim Leſen im Geiſt den
jungen Verfaſſer am ſonnigen Oſtſeeſtrande flirten und
genießen, und freut ſich über ſeine unſchuldige Keckheit,
ſowie über ſeine Art, das Leben zu nehmen.
— Die neue Lieferungsausgabe von
Fried=
rich Nietzſches Werken, welche im Verlag von
Alfred Kröner in Leipzig zu erſcheinen beginnt, iſt aus
einem praktiſchen Bedürfnis hervorgegangen. Die
Fähig=
keit und Sehnſucht nach ernſtem Studium von Nietzſches
Schriften fällt aber nur ſelten zuſammen mit der
Mög=
lichkeit, ſich auf einmal in den Beſitz aller ſeiner Werke
zu ſetzen. Deshalb iſt in den öffentlichen Bibliotheken
die Nachfrage nach Nietzſche ſo groß, daß der Einzelne ſich
oft monatelang gedulden muß, ehe er einen Band
aus=
geliehen erhalten kann. Dieſem Mißſtand ſoll durch die
Lieferungsausgabe abgeholfen werden. Die neue
Liefe=
rungsausgabe umfaßt den Inhalt der bereits beſtehenden
Taſchenausgabe in zehn Bänden. Dazu kommt der noch
ausſtehende Band 11. Sie erſcheint vollſtändig in 44
Lieferungen zu je 1 Mark.
Der neue Balkankrieg.
Die Friedensverhandlungen in Bukareſt.
* Bukareſt, 7. Aug. Die
Friedenskonfe=
renz trat heute früh unter dem Vorſitze Majorescus
zu=
ſammen. Venizelos erklärte, daß ſich Bulgarien und
Griechenland über die Grenzfrage vollkommen geeinigt
hätten; Tontſchew gab die gleiche Erklärung ab.
Majo=
reseu ſagte, daß die Konferenz einen zeitlich un
be=
ſchränkten Waffenſtillſtand beſchließen ſollte
nachdem man ſich grundſätzlich über den Frieden geeinigt
habe. Der Vorſchlag wurde angenommen. Die Führer
der Miſſionen übernahmen es, dieſe Tatſachen den Armeen
zur Kenntnis zu bringen. Der Präſident erklärte, daß
man keine Friedenspräliminarien, ſondern den
endgül=
tigen Frieden unterzeichnen müſſe. Er ſchlug
vor, jedes Land ſolle Delegierte bezeichnen, die das
Pro=
okoll zu redigieren und den Friedensvertrag vorzubereiten
hätten. Es wurden dazu beſtimmt: Radew, Spalaikowitſch,
Politis, Matanowitſch, Piſſoski, Pilitti. Die Konferenz
beſchloß, in der Nachmittagsſitzung alle Fragen der
gegen=
ſeitigen Behandlung der Schulen und Kirchen und die
durch den Krieg, aber nicht direkt durch Waffengewalt
er=
wachſenen Schäden zu erörtern. Auf Vorſchlag von
Veni=
zelos wurde General Coanda zum militäriſchen
Sachver=
ſtändigen für alle Fragen ernannt, die ſich bei der
Redigie=
rung des Friedensvertrages ergeben könnten. Man hofft,
daß der Vertrag am Samstag unterzeichnet wird.
* Bukareſt, 7. Aug. Die
Friedenskonfe=
renz hat heute nachmittag ihre zweite Sitzung
ab=
gehalten. Die griechiſchen und bulgariſchen
Bevollmäch=
tigten gaben die ſchriftliche Erklärung ab, daß ſie inbetreff
der Grenzfrage vollkommen einig ſeien. Die gleiche
Er=
klärung wurde von dem ſerbiſchen und dem bulgariſchen
Bevollmächtigten abgegeben. Der Vorſitzende gab bekannt,
daß die nächſte Sitzung morgen nachmittag um 4 Uhr
ſtatt=
finden werde, um die Fragen zweiter Ordnung zu regeln.
Er ſprach die Hoffnung aus, daß dies die letzte Sitzung
ſein möchte oder doch die vorletzte.
Die Türkei und die Großmächte.
* Konſtantinopel, 7. Aug. Die Vertreter
der Großmächte beſuchten heute nachmittag,
nachein=
ander den Großweſir und übermittelten ihm folgende
identiſche Verbalnote: Auf die Weiſung meiner
Re=
gierung bin ich beauftragt, mit größter Entſchiedenheit
der Kaiſerlichen Regierung Achtung vor der
Aufrechterhal=
tung der mit dem Londoner Vertrag aufgeſtellten
Grund=
ſätze zu empfehlen, namentlich jener Beſtimmung, die ſich
auf die Grenzlinie Enos=Midia bezieht. und Eurer Hoheit
zu erklären, daß die Mächte bei der Abgrenzung geneigt
wären, die Bedingungen, die die Kaiſerliche Regierung zur
Sicherung dieſer Grenze für unerläßlich erachtet, in
Er=
wägung zu ziehen. Der Großweſir erwiderte, daß er die
Note zur Kenntnis des Miniſterrates bringen und raſche
Antwort geben werde.
Konſtantinopel, 8. Aug. Der
Miniſter=
rat begann heute mit der Beratung der identiſchen
Note der Mächte.
Bulgariſche Grauſamkeiten.
* Saloniki, 7. Aug. (Agence d’Athènes.) Die mit
der Unterſuchung der bulgariſchen
Grauſamkei=
ten betraute parlamentariſche Kommiſſion
faßte einen Bericht ab, aus dem hervorgeht, daß die
Bul=
garen vornehmlich in der Gegend von Gümüldjina und
von Dedeagatſch Griechen und Mohammedaner ſyſtematiſch
aus dem Lande vertrieben und die von ihnen bewohnten
Dörfer einäſcherten. Allein nördlich von Gümüldjina
wur=
den 18 Dörfer eingeäſchert. Biſchöfe und Geiſeln wurden
allenthalben fortgeführt. In Dedeagatſch wurden 800
Notabeln zur Zahlung von Löſegeld gezwungen und 187
von ihnen, die ſich nicht loskaufen konnten, fortgeführt.
Frauen und Kinder, unter ihnen zwei Mädchen im Alter
von ſieben Jahren, wurden mißhandelt und mißbraucht
und die Einwohnerſchaft ganzer Dörfer niedergemetzelt.
Bulgarien und die Türkei.
* Sofia, 8. Aug. (Agence Bulgare.) Die Nachricht,
Bulgarien habe der Türkei den Krieg erklärt und
ähnliche türkiſche Meldungen ſind erfunden, um den
An=
ſchein zu erwecken, als ob die Türkei von Bulgarien an=
gegriffen oder provoziert worden ſei und um den Einfall
zu rechtfertigen, den die türkiſche Armee in bulgariſches
Gebietet vorbereitet, um die Wiederbeſetzung Adrianopels
zu rechtfertigen. Bulgarien iſt weit davon entfernt, an eine
militäriſche Aktion gegen die Türkei zu denken, ſondern es
wird unmittelbar nach Unterzeichnung des Friedens ſeine
Truppen nach Sofia zurückziehen.
Letzte Nachrichten.
* Bukareſt, 8. Aug. Die ruſſiſche
Regier=
ung hat — wie die Agence Havas meldet — bei der
rumäniſchen Regierung durch ihren Geſandten daran
er=
innert, daß ſie ſich vorbehalte, den
Friedensver=
trag, was Kawala anbetrifft, zu revidieren. Wie
verlautet, ſei ein gleicher Schritt von Oeſterreich=Ungarn
kürzlich unternommen worden. Dieſes Vorgehen hat=die
öffentliche Meinung lebhaft erregt und wird von der Preſſe
ſcharf kritiſiert.
* Bukareſt, 8. Aug. Hinſichtlich der Anerkennung
der Gegenſeitigkeit in Schul= und Kirchenfragen
iſt bisher zwiſchen den ſerbiſchen und bulgariſchen
Dele=
gierten keine Verſtändigung erzielt worden. Die
Bulgaren wünſchen die Frage auf der Grundlage der
Gegenſeitigkeit zu löſen, wie ſie es bereits mit den
grie=
chiſchen Delegierten taten, während die Serben den
Grund=
ſatz der Gegenſeitigkeit nicht anerkennen wollen.
* Bukareſt 8. Aug. Mit Rückſicht auf die
Schwie=
rigkeiten, die ſeitens der Verbündeten gemacht werden,
dürfte es zur Abfaſſung eines Anhanges zum
Friedensprotokoll nicht kommen, ſo daß alle nicht
unmittelbar die Friedensbedingungen betreffenden
Beſtim=
mungen im Sitzungsprotokoll verzeichnet werden.
Die Unruhen in China.
HB. Canton, 8. Aug. Die Lage iſt hier ſehr
ernſt. Man denkt daran, die engliſchen Truppen, welche
die Vorſtadt Schemi beſetzt halten, zu verſtärken. — Aus
Schanghai wird gemeldet, daß General Sin=Fu=
Tſzeao, der Kommandant der Rebellentruppen, welche das
Fort Wuſung beſetzt halten, die ihm angebotene Schlacht
angenommen hat. Er rückte ein und beſetzte die Schulen,
wurde dann aber nach blutigem Kampfe, der über eine
Stunde dauerte, zurückgeworfen. In dieſem Kampfe fielen
3000 Mann. Infolge der vielen Kämpfe und der
Deſer=
tionen iſt die Beſatzung des Forts ſo
zuſammengeſchmol=
zen, daß die Uebergabe des Forts bald erwartet wird.
Einige Kreuzer, die von Norden angekommen waren,
be=
ſchoſſen die Feſtung, richteten aber nur wenig Schaden an.
* Schanghai, 7. Aug. Zwiſchen den Forts und
den regierungstreuen Kreuzern fand heute ein
weiteres kurzes Feuer ſtatt. Man erwartet keine ernſten
Kämpfe, bis die Truppen auf dem Lande zum Vorrücken
bereit ſind, wozu die Vorbereitungen nahezu vollendet
ind.
Letzte Nachrichten.
(Wiolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Düren, 8. Aug. Auf der Zeche „Hugo” Schacht 2
entſtand heute früh in einem ſenkrechten Brennſchacht
in=
folge Exploſion einer Benzinlampe ein
Grubenbrand. Die Früh= und die Mittagsſchicht
konnten wegen ſtarken Rauches nicht einfahren.
Menſchen=
leben ſind nicht zu beklagen.
* Paris, 8. Aug. Ueber den angeblich neuen
Zwi=
ſchenfall in Luneville, wo der Pöbel die
Wohn=
ungseinrichtung eines zu einer Militärübung nach
Deutſch=
land einberufenen Mannes vollſtändig zerſtört haben
ſollte, iſt bis heute vormittag 10 Uhr beim Miniſterium des
Innern keinerlei Bericht eingegangen. Die
Behör=
den in Luneville antworteten auf eine telephoniſche
An=
frage, ſie wüßten von nichts.
* Agen, 8. Aug. Das Schwurgericht ſprach die
des Mordes an dem Abbé Chaſſaing angeklagte Alice
Crespy frei.
* Liſſabon, 8. Aug. Ueber das Befinden dies
Präſidenten de Arriaga werden keine Bulletins
mehr ausgegeben. Der Präſident hofft, am Samstag die
Amtsgeſchäfte wieder aufzunehmen.
Barcelona, 8. Aug. Die Ausſtändigen haben
faſt einſtimmig den Ausgleichsvorſchlag des
Mini=
ſters des Innern abgelehnt.
London, 8. Aug. Der Polizeirichter überwies den
Deutſchen Kermerskothen, der angeblich an Lord
Rothſchild einen Erprefſerbrief richtete,
dem Kriminalgericht.
— Heidelberg, 8. Aug. Seit acht Tagen werden in der
Umgegend in den Schlöſſern Einbrüche verübt; ſo
wur=
den u. a. in dem Schloſſe des Freiherrn von Racknitz in
Heinsheim wertvolle Schmuckſachen geſtohlen. Auch in die
Schlöſſer in Neckarſteinach und Hochhauſen wurde
ein=
gebrochen.
HB. Leun, 8. Aug. Durch Großfeuer wurden in
der letzten Nacht hier zwei Doppelhäuſer und 8 Scheunen
eingeäſchert. Der Schaden beläuft ſich auf mindeſtens
70000 Mark und iſt nur teilweiſe durch Verſicherung
ge=
deckt.
HB. Avignon, 8. Aug. Eine grauenhafte
Tat=
eines religiös=wahnſinnigen Geſchwiſterpaares
hat ſich hier zugetragen. Ein gewiſſer Marie Jullien und
deſſen 17jährige Schweſter ſchlugen eine jüngere Schweſter
mit Knüppeln tot, um den böſen Geiſt zu vertreiben.
Dar=
auf gingen beide zum Pfarrer, dem ſie die Tat mitteilten.
Die ganze Familie war ſeit langem von religiöſem
Wahn=
ſinn befallen.
— Vevey, 8. Aug. Auf dem Genfer See geriet
eine der größten auf dem See verkehrenden Barken die
mit Zement und Kalk beladen war, in Brand. Die
Ver=
ſuche, das Feuer zu löſchen, blieben erfolglos. Die
Be=
ſatzung iſt gerettet worden.
Saida, 8. Aug. Für den 6. d. M. war die
Ent=
laſſung des ehemaligen Bürgermeiſters Trömel aus
dem hier ſtehenden Regiment der Fremdenlegion angefetzt.
Der Grund iſt allgemeine Nervenkrankheit. Trömel will
morgen über Oran nach Marſeille abreiſen. Er nimmt
wahrſcheinlich in der Schweiz endgültigen Aufenthalt.
Briefkaſten.
R. K., hier. An die Strafkammer.
L. R., Dieburg. Wenden Sie ſich an das Großh.
Finanzamt Darmſtadt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Im Laufe des geſtrigen Tages hatte ſich das
konti=
nentale Hoch noch weiter oſtwärts ausgebreitet. Bei
mäßigen nördlichen Winden haben wir kühles, trockenes
Wetter. Heute beginnt der Druck überall zu fallen. Bei
nordweſtlichen Winden haben wir deshalb morgen vielfach
wolkiges Wetter, doch nur leichte Niederſchläge zu
er=
warten.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 9. Auguſt:
Wolkig, geringe Niederſchläge, kühl, vorwiegend
nord=
weſtliche Winde.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Rheinisches
Maschinenhau, Eiektrotschnſt.,
Automobllbau, Brückenbau.
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Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1
Nordamerika: „Hamburg” vom Mittelmeer, 4. Aug.
5 Uhr 30 Min. morgens in Neu=York. „Preſident
Lincoln”, von Neu=York kommend, 4. Aug. 6 Uhr 15 Min.
abends in Hamburg. —Südamerika, Weſtküſte Amerikas:
„Betahnia” nach der Weſtküſte Amerikas, 4. Aug. in
North Shields. „Dortmund” 3. Aug. 3 Uhr nachm. in
Santos. „Hohenſtaufen” nach Mittelbraſilien, 4. Aug.
6 Uhr abends von Oporto. „König Friedrich Auguſt‟
nach dem La Plata, 3. Aug. 10 Uhr abends von Liſſabon.
„Silvia” nach dem La Plata, 3. Aug. 12 Uhr mittags
in Antwerpen. — Verſchiedene Fahrten: „Andaluſia”.
von Indien kommend, 4. Aug. von Port Said nach
Hamburg. „Duala” 2. Aug. in Bonny, ausgehend.
„Ekbatana”, von Perſien und Indien kommend, 4. Aug.
in Suez. „Fürſt Bismarck”, fünfte Nordlandfahrt,
4. Aug. 7 Uhr morgens von Merok.
Vergnügungs=
dampfer „Meteor”, ſiebente Nordlandfahrt, 4. Aug. 7 Uhr
morgens in Odde. „Nicomedia” von Perſien kommend
3. Aug. in Marmagao. „Otavi” nach Weſtafrika, 3. Aug.
von Las Palmas. „Swakopmund” von Weſtafrika
kommend, 4. Aug. 5 Uhr morgens in Rotterdam.
„Windhuk” 3. Aug. von Laurenco Marques.
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53,
„Rotterdam” 3. Aug. nachm. in Neu=York eingetroffen.
„Nieuw Amſterdam” 24. Juli nachm. in Rotterdam
ein=
getroffen.
„Noordam” 1. Aug. nachm. in Rotterdam
eingetroffen. „Ryndam” 29. Juli vorm. von Neu=York
abgegangen.
„Potsdam” 3. Aug. 11 Uhr 50 Min.
vorm. Scilly paſſiert.
Familiennachrichten.
Statt Karten!
Die Geburt eines Sohnes zeigen
hoch-
erfreut an
Rudolf Schreiner u. Frau Barbara
geb. Schlippe.
Darmstadt, den 7. August 1913.
Moosbergstr. 28.
(*5158
Todes=Anzeige.
Allen unſeren Verwandten und Bekannten
die betrübende Nachricht, daß heute vormittag
11½ Uhr unſer lieber Sohn und Bruder
Adolf
nach langem, mit Engelsgeduld ertragenem,
ſchwerem Leiden im Alter von 9½ Jahren
ſanft entſchlafen iſt.
(16839
Die Beerdigung findet am Sonntag, den
10. Auguſt, nachmittags 5 Uhr, vom Portale
des Friedhofes aus, ſtatt.
Um ſtilles Beileid bitten
die tieftrauernden Eltern:
Johannes Wolf und Frau
Luiſe, geb. Lang,
zugleich im Namen der Hinterbliebenen.
Darmſtadt, Frankfurt, Höchſt i. O.,
den 8. Auguſt 1913.
Tageskalender.
Samstag, 9. Auguſt.
Sommerfeſt des Bürgervereins und Darmſtädter
Fechtklubs im Garten des Vereinshauſes
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Heſſiſcher Hof
um 8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Wander=Ausſtellung „Das Kind”,
Alexander=
ſtraße 20 (geöffnet von 2—9 Uhr).
Sonntag, 10. Auguſt.
Sommerfeſt des Heſſiſchen Fechtvereins „
Waiſen=
ſchutz” um 4 Uhr im Saalbau.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Schützenhof um
8 Uhr. — Bürgerkeller um 4 Uhr.
Wander=Ausſtellung „Das Kind”,
Alexander=
ſtraße 20 (geöffnet von 11—9 Uhr)
Verſteigerungskalender.
Montag, 11. Auguſt.
Hofreite=Verſteigerung des Mathias
Schieß=
linger (Landgraf Philipp=Anlage 24) um 10 Uhr auf
dem Ortsgericht I.
Weißbindergeräte= uſw. Verſteigerung um
10 Uhr Erbacherſtraße 13
Torf=Verſteigerung um 10 Uhr im Rathaus zu
Pfungſtadt.
Jagdverpachtung um 1 Uhr im Rathaus zu
Leng=
feld.
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet Sonntags und
Freitags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags von
3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags Donnerstags und
Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld. — Das
Münzkabinett iſt geöffnet: Sonntags von 11—1
Uhr Mittwochs von 3—5 Uhr.
der
Ausſtellung von Schülerarbeiten
Landesbaugewerkſchule Neckarſtraße 3 (geöffnet von
11—1 Uhr).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
D
(165
Das Bier für die Familie. — Unerreicht in seiner Wohlbekömmlichkeit.
(14025a
Kurſe vom 8. Auguſt 1913.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
B.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,50
3½ Deutſche Reichsanl. . 84,60
74,90
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,50
3½ do. Conſols . . . 84,8)
3
74,60
do.
do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,70
90,70
do.
3½
80,50
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,70
3½
82,90
do.
13
do.
73,50
4 Hamburger Staatsanl.
,80
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98, 20
3 do. do. (unk. 1918) 96,60
3½
do.
82,90
3
do.
72,9)
4 Sächſiſche Rente..
75,50
4 Württemberg unk. 1921 97,5)
3½
do. v. 1875 94,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 95,00
1¼ Griechen v. 1887
55,50
Italiener Rente
100,00)
4½ Oeſterr. Silberrente 85,80
4 do. Goldrente . . . 92,2.)
do. einheitl. Rente 82,20
3 Portug. unif. Serie I 61,65
-
3 do. unif. Ser. III
3 do. Spezial . . . . 10,00
5 Rumänier v. 1903 . . 99,40
do.
v. 1890 . . 94,00
4 do.
v. 1905 . . 87,50
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,40
4 do. v. 1902 . . . . 91,0
4½ do. v. 1905 . . . . 99,5)
3½ Schweden . . . .
85,80
4 Serbier amort. v. 1895 85,5)
4 Türk. Admin. v. 1903 77,60
4 Türk. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente . . . 86,10
4 do. Staatsrente. . . 81,80
InProt.
3.
5. Argentinier . . . . . . 98,80
81,60
4½ Chile Gold=Anleiße . 92,60
5 Chineſ. Staatsanleihe. 97,70
90,80
do.
4½
4½ Japaner . . . . . . . 91,3)
5 Innere Merikaner. . . 80,50
49,00
do.
4 Gold=Merikanerv. 1904 73,00
5 Gold=Merikaner . . .
3 Buenos Aires Provinz 65,60
Aktien inländiſ her
Transvortanſtalten.
10 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 139,00
7 Nordd. Lloyd . . . . . 116,20
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 125,50
Aktien ausländiſher
Transvortanſtalten.
5 Anatol. Eiſenh. 69)
Einz. Mk. 403 . . 114,00
6 Baltimore und Ohio . 100,7
6 Schantungbahn . . . . 125,8)
8 Luxemb. Prince Henri 164,00
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 26.75
6 Pennſylvania R. R. . 113,50
Letzte Indnſtrie=
Aktien.
Divid.
4 Brauerei Werger
60,00
28 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik . . . . . . 545,00
14 Chem. Fabrik Gries
heim . . .
. . . . 239,00
30 Farbwerke Höhſt . . 609,00
20 Verein chen. Fabriken
Mannheim . . . . 332,50
10 Cement Heidelberg . . 144,00
30 Chem. Werke Albert 445,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 318,25
5 Lahmeyer. . . . . . .
Een
In Proz.
Twvid
8 Schuchert, Nürnberg 153,50
12 Siemens & Halske 218,80
5 Bergmann Electr. . . 128,00
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 164,80
0 Gummi Peter . . . . 73,40
0 Kunſtſeide Frankfurt
30 Adler=Fahrradwerke
410,00
Kleyer .
,
9 Maſchinenf. Badenix 145,00
0 Wittener Stahlröhren 136,00
9 Steana Romana Petr. 156,80
15 Zellſtoff Waldhof . . 221,50
12,83 Bad. Zucker=
Wag=
häuſel. . . . . . . 204,90
0 Neue Boden=A. A.=Beſ. 70,50
0 Südd. Immobilien . 49,75
Bergwerks=Aktien.
10 Aumeß=Friede . . . . 170,30
14 Bochumer Bergö. u.
Gußſt. . . . . . . 221½
11 Deutſch=Luremburg.=
Bergh. . . . . . . 146,00
10 Gelſenkirchener . . . . 184,00
9 Harpener . . . . . . . 192,50
18 Phönir Bergb. un
Hüttenbetrieb. . . 256½
3 Oberſhl. Eiſen=Ind.=
Caro. . . . . . . . 76,75
6 Laurahütte . . . . . . 16½00
10 Kaliwerke Aſchersleben 143,00
13
Weſteregeln 189,00
7½ South Weſt Africa
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 87,50
4½ Nordd. Lloyd=Obl. 98,00
4 Eliſabethbahn, freie . . 88,90
4 Franz=Jofefs=Bahn . .
73,10
3 Prag=Duxer . . . . .
5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,90
4 Oeſterr. Staatsbahn . 87,10
75,20
do.
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 96,50
do.
In Prot,
Bf.
2¾ Oeſt. Sädb. (Lomb.) 52,40
74,30
3 Raab=Oedenbura
4 Kronprinz Rudolfbahn 87,50
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 85,00
4½ Moskau=Kaſan . . . 93,30
84,70
do.
4 Wladichawchas . . . . 85,80
4 Rjäſan Koslow . . . . 85,20
3 Portugieſ. Eiſens. .. 74,60
85,00
4½
do.
69,50
2‟) Livorneſer . .
3 Saloniaue=Monaſtir . 62,20
79,30
4 Baadadbahn
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 91,90
4 Miſſouri=Paciſie. . .
4 Northern=Paciſic . . . 95,50
4 Southern=Paciſie . . . 90,50
5 St. Louis und San
Franeisco. . . . . —
F Tehnantepec . . . . . . —
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 195,00
7½ Veraiſch=Märkiſche
Bahn .
143,00
9½ Berlin. Handelsgef. .159,75
6½ Darmſtädter Bank . 114,10
12½ Deutſche Bank . . . 245,90
6 Deutſche Vereinsbank 115,25
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . .
112,00
10 Diskonto=Kommandit 182,60
8½ Dresdener Bank 149,80
10 Frankf. Hppoth.=B. 205,75
6½ Mitteld. Kreditbank 113,90
7 Nationalb. für Deutſchl. 114, 70
7 Pfälziſche Bank. . . . 122,90
6,95 Reichsbank . . . . . 133,00
Rhein. Kreditbank. . .127,00
5 A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 108,50
½ Wiener Bankverein . 131,25
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17. . . 94,90
Znpron.
Zf.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
85,20
„. 19 . . . . .
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S.15— 19, 21—26 93,50
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
84,00
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,40
3½
84,40
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
96,80
S. 12, 13, 16
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23. . .
96,80
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,40
S. 3—5 . . . . . . . . 84,20
S. 9—11 . . . . . . . 84,30
4 Meininger Hyp.=Bank 95,50
3½
do.
84,40
4 Rhein. Hyvothek.=Bank
(unk. 1917) . 94,60
3½ do. (unk. 1914).
83,40
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,60
3½
do.
85,20
Städte=
Obligationen.
94,60
4 Darmſtadt . . . .
31,
do.
86,40
4 Frankfurt. . . . .
96,50
31
do.
95,80
4 Gießen . . .. . . . . —
31
.
4 Heidelberg . . . .. . 93,60
31
do.
84,50
4 Karlsruhe . . . . . . 95,00
31
do.
85,20
4 Magdeburg. . . . . . —
31.
do.
4 Mainz . . . . . . .. 93,60
31.
86,00
do.
4 Mannheim . . . . . . 94,75
3½
89,00
do.
4 München
94,80
3½ Nauheim . . . . .
4 Nürnberg. . . . . . . 98,00
3½
do.
84,00
4 Offenbach. .
94,50
Zf.
InPreſ.
3½ Offenbach . . . . .
-
Wiesbaden . . . . .
87,60
do.
Worms. . . . . . . . 94,00
3½
85,00
do.
4 Liſſaboner v. 1886 . 74,50
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Ttr. 100 181,80
3½ Cöln=Mindner „ 100 135,60
3 Holl. Komm. . fl. 100
3 Madrider . . Fs. 100 72,70
4 Meininger Pr.=Pfand=
.136,00
briefe . . . . . .
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 181,00
3 Oldenburger . . . . .
2½ Raab=Grazer fl. 150 —
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
fl. 7
Augsburger. . .
Braunſchweiger Tlr. 20 196,20
Freiburger . . . . Fs.15
Mailänder . . . . Fs.45 37,50
do. . . . Fs.10
Meininger . . . . fl. 7 34,80
Oeſterreicherv. 1864fl. 100
do. v. 1858fl. 100 502,00
Ungar. Staats . . fl. 100
Venediger . . . . Fs. 30 75,10
Türkiſche . . . . Fs. 400 157,40
Gold, Silber und
Banknoten.
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Es iſt allgemein bekannt, daß manche Herren und Damen in Liebesangelegenheiten ganz
verblüfſnde Erfolge erzielen. Sie kommen, — ſehen, — ſiegen! Ihnen zu widerſtehen iſt
un=
möglich, ob man will oder nicht. man muß ſolche Perſonen lieben. Woran das liegt, kann man
ſich meiſt nicht erklären, da die Betreffenden weder durch große Schönheit noch etwa durch
hervor=
ragende Geiſtesgaben ſich vor anderen auszeichnen. Oft iſt ſogar das Gegenteil der Fall, indem
ſchömen und ligen Meiſchen der oder dieGeliedte abſpenſin genacgt werden blrch ſuant uaden
buhler, der häßlich und geiſtig minderbegabt iſt. Dieſe ſonderbaren Geheimniſſe des Liebes= und
Selenlebens hat nun ein bekannter Pfychologe, Dr. F. Amos., gründlich erforſcht und iſt dabe
zu dem überraſchenden Schluſſe gelangt, daß dieſe gehein
mnisvolle Macht ſich jede Perſon aneignen,
daß alſo jeder Herr die Zuneigung einer jeden Dame und jede Dame die Zuneigung eines
jeden Herrn eringen kann. Wie es gemacht wird, hat er in einem Buche genau beſchrieben.
Wer die darin gegebenen Regeln befolgk, erobert die Herzen im Sturme und zwingt die geliebte
Verſon zur Zuneigung. Der Titel des Buches lautel: „Das Geheimnis der verfönlichen
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(Amtlicher Bericht.) Auftrieb: Rinder 116, darunter
Ochſen 44, Bullen 3, Färſen und Kühe 69. Kälber 675,
Schafe 86, Schweine 1390. Marktverlauf: Kälber und
Schafe lebhaft, ausverkauft, Schweine ruhig, geringer
Ueberſtand. Kälber: 1. Feinſte Maſt (Vollm.=Maſt)
und beſte Saugkälber, Lebendgewicht 66—68 M.,
Schlacht=
gewicht 110—113 M., 2. mittlere Maſt= und gute
Saugkäl=
ber, Lebendgew. 63—67, Schlachtgew. 107—114, 3. geringere
Saugkälber, Lebendgew. 57—62, Schlachtgew. 97—105.
Schafe: Maſtlämmer und jüngere Maſthammel.
Le=
bendgewicht 46—47, Schlachtgew. 96—98. — Schweine:
1. Fettſchweine, über 3 Zentner, Lebendgew. 63,50—66,
Schlachtgew. 81—83, 2. vollfleiſchige Schweine, über 2½
Zentner, Lebendgew. 63—65, Schlachtgew. 80—82, 3.
voll=
fleiſchige Schweine, über 2 Zentner, Lebendgew. 63—66,
Schlachtgew. 80—83, 4. vollfleiſchige Schweine, bis zu
2 Zentner, Lebendgew. 63—66, Schlachtgew. 80—83 M.
* Berlin, 7. Aug. Der Saaten ſtand in
Deutſchland Anfang Auguſt iſt, wenn 2 gut
3 mittel bedeutet: Winterweizen: 2,4, Sommerweizen 2,6
(Vorjahr: 2,4, (2,4); Winterſpelz 2,3 (2,0); Winterroggen
2,6 (2,4); Sommerroggen 2,6 (2,4); Sommergerſte 2,4 (2,2);
Hafer 2,5 (2,7); Kartoffeln 2,5 (2,8); Klee 2,6 (3,2);
Lu=
zerne 2,5 (2,6); Bewäſſerungs=Wieſen 2,1 (2,0); andere
Wieſen 2,4 (2,6).
In den Bemerkungen des Statiſtiſchen Amts
zum Saatenſtand Deutſchlands heißt es: Die bereits
Ende Juni eingetretene kühle und naſſe Witterung, die bis
in das letzte Drittel des Berichtsmonats anhielt, wirkte
trotz der zu niedrigen Temperaturen doch im ganzen nicht
ungünſtig auf das Wachstum der Früchte ein. Ueber
tie=
riſche Schädlinge wird nur ſelten berichtet, häufiger über
ſtarke Verunkrautung der Getreide= und Kartoffelfelder;
hier und da waren ſie vom Unkraut völlig überwuchert.
Winterroggen ſtand ziemlich dünn, verſpricht aber
meiſt befriedigende Erträge; ebenſo läßt Winterweizen im
großen und ganzen gute Erträge erhoffen. Den
Som=
merſaaten gereichte das feuchte Wetter weniger zum
Nachteil; zwar fand auch hier, namentlich bei Hafer und
Gerſte vielfach eine ſtarke Lagerung ſtatt, doch wird der
Stand der Früchte durchſchnittlich als zufriedenſtellend
be=
zeichnet. Von Kartoffeln wird vielfach berichtet, daß ſie
unter der ungünſtigen Witterung leiden und mancherorts
anfangen krank zu werden. Auch über das Auftreten der
Kräuſelkrankheit und die Schwarzbeinigkeit wird oft
ge=
klagt. Trotzdem iſt bei anhaltend günſtiger Witterung auf
eine zufriedenſtellende Ernte zu hoffen. Die Ernte von
Klee und Luzerne iſt durch das feuchte Wetter erſchwert
und konnte nicht überall gut geborgen werden, ſo daß die
Qualität des Futters häufig beeinträchtigt wurde dem
Nachwuchs dagegen waren die Niederſchläge ſehr dienlich;
der zweite Schnitt verſpricht, beſonders auf frühgemähten
Wieſen, ein recht guter zu werden. Die reichlichen
Nieder=
ſchläge waren für die Wieſen von Vorteil; ſie verzögerten
zwar die Einbringung des Heus und beeinträchtigten auch
nicht ſelten deſſen Güte, doch zeigt ſich jetzt faſt überall ein
freudiges Wachstum der Grasnarbe, ſo daß mit einer
guten Nachmahd zu rechnen ſein dürfte.
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Wir bringen das Reichsgeſetz vom 28. Mai 1894, betreffend den Schutz der
Brieftauben und den Brieſtaubenverkehr im Kriege, wiederholt zur allgemeinen
(16735
Kenntnis.
Darmſtadt, den 6. Auguſt 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Geſetz,
betreffend den Schutz der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr im Kriege.
Vom 28. Mai 1894.
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutſcher Kaiſer, König
von Preußen ꝛc.
verordnen im Namen des Reiches, nach erfolgter Zuſtimmung des Bundesrats und
des Reichstags, was folgt:
§ 1. Die Vorſchriften der Landesgeſetze, nach welchen das Recht, Tauben zu
halten, beſchränkt iſt, und nach welchen im Freien betroffene Tauben der freien
Zu=
eignung oder der Tötung unterliegen, finden auf Militärbrieftauben keine Anwendung.
Dasſelbe gilt von landesgeſetzlichen Vorſchriften, nach welchen Tauben, die in
ein fremdes Taubenhaus übergehen, dem Eigentümer des letzteren gehören.
§ 2. Inſoweit auf Grund landesgeſetzlicher Beſtimmungen Sperrzeiten für den
Taubenflug beſtehen finden dieſelben auf die Reiſeflüge der Militärbrieſtauben keine
Anwendung, Die Sperrzeiten dürfen für Militärbrieftauben nur einen
zuſammen=
hängenden Zeitraum von höchſtens je zehn Tagen im Frühjahr und Herbſt umfaſſen.
Sind längere als zehntägige Sperrzeiten eingeführt, ſo gelten für Militärbrieftauben
immer nur die erſten zehn Tage.
§ 3. Als Militärbrieftauben im Sinne dieſes Geſetzes gelten Brieftauben, welche
der Militär=(Marine=Verwaltung gehören oder derſelben gemäß den von ihr erlaſſenen
Vorſchriften zur Verfügung geſtellt, und welche mit dem vorgeſchriebenen Stempel
verſehen ſind.
Privatperſonen gehörige Militärbrieftauben genießen den Schutz dieſes Geſetzes
erſt dann, wenn in ortsüblicher Weiſe bekannt gemacht worden iſt, daß der
Züchter=
ſeine Tauben der Militärverwaltung zur Verfügung geſtellt hat.
§ 4. Für den Fall eines Krieges kann durch Kaiſerliche Verordnung beſtimmt
werden, daß alle geſetzlichen Vorſchriſten, welche das Töten und Einfangen fremder
Tauben geſtatten, für das Reichsgebiet oder einzelne Teile desſelben außer Kraft
treten, ſowie daß die Verwendung von Tauben zur Beförderung von Nachrichten
ohne Genehmigung der Militärbehörde mit Gefängnis bis zu drei Monaten zu
be=
ſtrafen iſt.
Urkundlich unter Unſerer Höchſteigenhändigen Unterſchrift und beigedrucktem
Kaiſerlichen Inſiegel.
Gegeben Neues Palais, den 28. Mai 1894.
Wilhelm.
(L. 8.)
Graf von Caprivi.
Bekanntmachung.
Nachſtehende Polizeiverordnung vom 26. Auguſt 1910 wird wiederholt
veröffent=
licht. Genaue Beachtung derſelben wird dringend empfohlen.
Darmſtadt, den 5. Auguſt 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Polizei=Verordnung
vom 26. Auguſt 1910.
Auf Grund des Art. 78 der Kreis= und Provinzialordnung wird unter
Zu=
ſtimmung des Kreisausſchuſſes und mit Genehmigung des Großherzoglichen
Mini=
ſteriums des Innern vom 23. Auguſt 1910 zu Nr. M. d. J. II 3715 für den Kreis
Darmſtadt folgendes verordnet:
§ 1. Der Zuzug fremdländiſcher Arbeiter, ihrer Frauen, Kinder und etwaigen
ſonſtigen Begleiter iſt vor der Ankunft unter Angabe ihrer Zahl der
Ortspolizei=
behörde des Beſchäftigungsortes von dem Arbeitgeber oder ſeinem Stellvertreter ſchriftlich
anzuzeigen. War die Anzeige vor der Ankunft nicht möglich, ſo iſt ſie ſofort bei dem
Eintreffen der obengenannten Perſonen an ihrem Beſtimmungsort ſpäteſtens aber
binnen 24 Stunden darnach, der Ortspolizeibehörde zu erſtatten. Die Anzeige ſoll
Namen und Heimatſtaat der Zugezogenen enthalten.
Die Ortspolizeibehörde iſt zur ſofortigen Mitteilung an das Großh.
Kreis=
geſundheitsamt verpflichtet. Bei Krankheitsverdacht hat die Mitteilung telephoniſch
oder telegraphiſch zu geſchehen.
§ 2. Die Zugezogenen ſind verpflichtet, auf Ladung der Ortspolizeibehörde zur
Unterſuchung durch den Großh. Kreisarzt zu erſcheinen. Säumige werden polizeilich
vorgeführt. Der Arbeitgeber oder ſein Stellvertreter hat die für das Erſcheinen im
Unterſuchungstermin erforderliche Zeit zu gewähren.
Diejenigen Perſonen, die ſich über eine in den letzten zehn Jahren
vorausge=
gangene erfolgreiche Impfung oder über eine überſtandene Blatternerkrankung nicht
ausweiſen können, werden im Unterſuchungstermin geimpft. Der Unterſuchungstermin
ſoll in der Regel am Beſchäftigungsorte ſtattfinden, wenn nicht unverhältnismäßige
Koſten hierdurch entſtehen. Wer ſich der Impfung entzieht, oder ſich weigert, die
Impfung vornehmen zu laſſen, hat die ſofortige Ausweiſung aus dem Großherzogtum
zu gewärtigen.
In dem Termin werden die Zugezogenen gleichzeitig auf das Vorhandenſein der
ägyptiſchen Augenkrankheit hin unterſucht und die notwendigen Maßnahmen getroffen.
§ 3. Jeder Geimpfte muß in einem zweiten Termin dem Großh. Kreisarzt zur
Nachſchau vorgeſtellt werden, falls ein ſolcher beſtimmt wird. Die Vorſchrift des § 2
Abſ. 1 Satz 3 findet entſprechende Anwendung.
§ 4. In dem in § 2 erwähnten Unterſuchungstermin ſoll eine Namensliſte unter
Angabe der Geburtstage oder wenigſtens des ungefähren Alters der vorgeführten
Perſonen von dem Arbeitgeber oder deſſen Stellvertreter dem Großh. Kreisarzt
vor=
gelegt werden.
§ 5. Die Koſten der Unterſuchung und Impfung werden auf die Polizeikaſſe
übernommen.
§ 6. Die nach Art 89 des Polizeiſtrafgeſetzes vorgeſchriebenen Anmeldungen,
ſowie die nach anderen Beſtimmungen beſtehenden Verpflichtungen zur Anzeige des
Arbeitsantritts bleiben unberührt.
§ 7. Arbeitgeber oder deren Stellvertreter, welche die in §§ 1—3 dieſer
Ver=
ordnung angeordneten Aufſichtsmaßregeln verletzen, werden, ſofern nicht eine
Be=
ſtrafung aus § 327 des Reichsſtrafgeſetzbuches zu erfolgen hat, mit Geldſtrafe von
1—30 Mark beſtraft.
§ 8. Die vorſtehenden Vorſchriften treten mit dem Tag ihrer Veröffentlichung
im Amtsverkündigungsblatt in Kraft. Mit dem gleichen Tage iſt die Polizeiverordnung
vom 9. Juni 1908, betreffend das Auftreten von Blatternerkrankungen unter
fremd=
ländiſchen Arbeitern, aufgehoben.
(16640ds
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Polizei=Verordnung bringen wir wiederholt mit dem Anfügen
zur öffentlichen Kenntnis, daß die Polizeiorgane angewieſen worden ſind, dieſelbe
ſtreng zu handhaben.
(16774
Darmſtadt, den 5. Auguſt 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Polizei=Verordnung
über den Verkehr von Fuhrwerken und Fahrzeugen im Kreiſe Darmſtadt.
Auf Grund des Artikels 6t des Geſetzes, betreffend die innere Verwaltung und
die Vertretung der Kreiſe und der Provinzen vom 12. Juni 1874, in der Faſſung der=
Bekanntmachung vom 8. Juli 1911, ſowie des § 366, Ziffer 10 des
Reichsſtrafgeſetz=
buches, wird unter Zuſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes und mit Genehmigung Großh.
Miniſteriums des Innern vom 17. März 1913 zu Nr. M. d. J. 4074 für den Kreis
Darmſtadt folgendes verordnet:
§ 1.
Alle auf öffentlichen Straßen verkehrende Fuhrwerke und Fahrzeuge haben,
ſofern die Beſchaffenheit der Straßen es geſtattet, die rechte Seite der Fahrbahn
einzuhalten.
m
Beim Einbiegen in eine andere Straße iſt nach rechts in kurzer Wendung,
nach links in weitem Rogen zu fahren.
Fahrzeuge im Sinne dieſer Polizei=Verordnung ſind insbeſondere auch alle
Kraftfahrzeuge und alle Fahrräder, ſofern dieſe die Fahrbahn benutzen.
§ 2.
Der Führer eines Fuhrwerks oder Fahrzeugs hat ſeinen Sitz auf dem
Fuhr=
werk oder Fahrzeug ſo zu wählen, daß er die Fahrbahn auch ſeitlich des Fuhrwerks
oder Fahrzeugs ſtets gut überſehen kann.
§ 3.
Während der Dunkelheit, ſowie bei ſtarkem Nebel müſſen alle auf öffentlichen
Straßen oder Plätzen befindlichen Fuhrwerke mit hellbrennenden Laternen verſehen
ſein. Der Gebrauch von Laternen mit farbigen Scheiben iſt unterſagt.
Fuhr=
werke, welche nach ihrer Bauart vorzugsweiſe der Perſonenbeförderung dienen, müſſen
auf der Vorderſeite oben rechts und links mit Laternen verſehen ſein, die ſo eingerichtet
und angebracht ſind, daß ihr Lichtſchein von Entgegenkommenden und Ueberholenden
deutlich wahrgenommen werden kann. Ausnahmsweiſe kann bei Perſonenfuhrwerken
von dem Kreisrat eine von vorerwähnter Beleuchtungsart abweichende Beleuchtung
für ausreichend erachtet und zugelaſſen werden.
Bei Fuhrwerken anderer Art genügt in der Regel die Anbringung einer Laterne=
Dieſe iſt an der oberen linken Seite des Fuhrwerks zu befeſtigen und nur, wenn
die Art der Ladung (Feuergefährlichkeit uſw.) die Befeſtigung am Wagen ſelbſt
aus=
ſchließt, an der linken Seite des Zugtieres (bei zwei Zugtieren des linken Zugtieres)
anzubringen.
Außer dieſer einen Laterne iſt aber in folgenden Fällen noch eine zweite zu
führen:
a) wenn der Lichtſchein der einen Laterne von rückwärts nicht deutlich
wahr=
genommen werden kann;
b) wenn die Ladung von Fuhrwerken ſeitlich oder nach hinten in
gefahr=
bringender Weiſe hervorſteht (z. B. Langholzfuhrwerke, Möbelwagen uſw.),
und zwar an dem hervorſtehenden Teil der Ladung.
§ 4.
Fuhrwerke müſſen im Schrittmaß fahren auf allen Strecken, für welche das
Schrittfahren durch Lokalpolizei=Verordnung und durch öffentlichen Anſchlag
ange=
ordnet iſt.
§ 5.
Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften dieſer Polizei=Verordnung werden
mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
§ 6.,
Dieſe Polizei=Verordnung tritt am 1. April 1913 in Kraft. In Kraft
bleibt neben den vorſtehenden Beſtimmungen die Polizei=Verordnung, betreffend
den Verkehr von Fuhrwerken in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt, vom
20. Februar 1904.
Mit Wirkung vom 1. April 1913 treten außer Kraft:
1, die Lokalpolizei=Verordnung, betreffend Vorkehrungen gegen Beſchädigung
durch Fuhrwerke zur Nachtzeit, vom 5. Februar 1875;
2. die Polizei=Verordnung vom 19. Juni 1890, betreffend Sicherung des
Ver=
kehrs auf der Landſtraße;
(3. die Polizei=Verordnung vom 12. Juni 1893, betreffend die Verwendung rot
und grün leuchtender Laternen an Straßenfuhrwerken.
Darmſtadt, den 25. März 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungs
platz bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
(14797a
Darmſtadt, den 29. Juli 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Zuſammenſtellung der Schießtage anf dem Trnppen=Aebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 2. bis 16. Auauſt 1913.
Abſper
von er der
erung
bis Die
Abſperrung
erſtreckt ſich Bemerkungen 2. Aug.
5. Aug.
6. Aug.
9. Aug.
11. Aug.
16. Aug. Samstag
Dienstag
Mittwoch
Samstag
Montag
Samstag Infanterie
und
Kavallerie von
7
5
100 B.
100 V. 4. m.
3 N
0N.
40 N. Bis zum
Land=
graben
Bekanntmachung.
Am 11., 12. u. 14. Auguſt 1913, von 7 Uhr vormittags bis zum Einbruch der Dunkelheit,
wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des XVIII. Armeekorps auf
dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten werden.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete
Gelände=
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
„ Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Verordnung Kreisamt Darmſtadt, 25. September 1909.)
Darmſtadt, den 25. Juli 1913.
(16263a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Bekanntmachung.
Das Großh. Proviantamt Darmſtadt hat den Ankauf von Roggenſtroh
auf=
genommen. Der Heuankauf wird fortgeſetzt.
Darmſtadt, den 7. Auguſt 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
An die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Wir empfehlen, die Beteiligten Ihrer Gemeinden auf vorſtehende
Bekannt=
machung noch beſonders hinzuweiſen.
Darmſtadt, den 7. Auguſt 1913.
(16778sid
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Bekanntmachung.
Wegen der Ausführung von Kleinpflaſterarbeiten, iſt die Kreisſtraße Groß=
Gerau-Mörfelden von km 3,6 bis 7,4 vom 11. d. Mts. ab auf etwa
10 Wochen für den geſamten Fuhrwerks= und Automobilverkehr polizeilich
geſperrt.
Die in der Richtung von Mörfelden nach Groß=Gerau und umgekehrt fahrenden
Fuhrwerke, Automobile uſw. haben die Straße von Mörfelden über Gräfenhauſen-
Schneppenhauſen-Braunshardt-Worfelden-Klein=Gerau-Groß=Gerau und
umge=
kehrt zu benützen.
(16779
Groß=Gerau, den 5. Auguſt 1913.
Großherzogliches Kreisamt Groß=Gerau.
(gez.) Dr. Wallau.
Die bei Verechnung der Lieferungen für die Arme zugrunde zu legenden
Durch=
ſchnittsmarktpreiſe im Kreiſe Darmſtadt haben im Monat Juli 1913 für Hafer 21 Mark,
für Heu 7 Mark, für Strob 5 Mark pro 100 Kilo betragen.
(16780
Berlin, den 14. Juli 1913.
Ankauf volljähriger Truppendienſtpferde
im Herbſt 1913.
1. Zum Ankauf von warmblütigen volljährigen Reit= und Zugpferden ſollen
im Großherzogtum Heſſen die nachbezeichneten öffentlichen Märkte abgehalten werden:
von der 7. Ankaufskommiſſion:
am 7. Oktober, 8 Uhr vormittags, Butzbach (Oberheſſen);
von der 8. Ankaufskommiſſion:
am 8. September, 8 Uhr vormittags, Darmſtadt;
Alzey (Rheinheſſen).
9.
2. Die Pferde ſind in geringem Umfange für Kavallerie, in der Hauptſache für
Feldartillerie und Train, die von der 7. Kommiſſion zu kaufenden zum Teil auch für
Maſchinengewehr=Kompagnien beſtimmt.
3. Beim Ankauf werden die Anforderungen zugrunde gelegt, die für den
Re=
monteankauf maßgebend ſind; mit Rückſicht auf die große Zahl der für den ſofortigen
Truppengebrauch erforderlichen Pferde wird allgemein ein ſcharfer Maßſtab angelegt
werden.
Zugpferde für Maſchinengewehr=Kompagnien müſſen in Sielen gehen, ſind
paarweiſe mit 1000 Kilogramm Laſt im tiefen Boden vom Bock vorzufahren und
dürfen keine Schimmel ſein.
Es werden nur Pferde angekauft im Alter von fünf bis zu zehn Jahren und
in einer Größe von 1,52 Meter bis 1,66 Meter Stockmaß (ohne Eiſen gemeſſen).
Von dieſen Alters= und Größengrenzen wird nicht abgewichen werden. Pferde,
die erſt 4½ jährig ſind, oder bei denen das Zahnalter Zweifel zuläßt, müſſen daher
zurückgewieſen werden. Tragende Stuten ſind vom Ankauf ausgeſchloſſen.
4. Die angekauften Pferde werden ſofort abgenommen und den Truppenteilen
unmittelbar überwieſen. Die Bezahlung erfolgt gegen Quittung bar oder mittels Schecks.
5. Pferde mit Mängein, die geſetzlich den Kauf rücgängig machen, ſind vom
Verkäufer gegen Erſtattung des Kaufpreiſes, der Transport= und ſonſtigen Koſten
zurückzunehmen, desgleichen ſolche Pferde, die ſich binnen 45 Tagen nach dem
Ankaufs=
tage als Klophengſte erweiſen und Stuten, deren Trächtigkeit nachträglich feſtgeſtellt
wird. Da dies häufig erſt im vorgeſchrittenen Stadium möglich ſein wird, muß vor
dem Verkauf gedeckter Stuten gewarnt werden.
Die geſetzliche Gewährsfriſt wird für periodiſche Augenentzündung auf 28 Tage,
für Kehlkopfpfeifen auf 21 Tage verlängert. Mit Rückſicht auf die durch die
Zurück=
nahme für den Verkäufer entſtehenden Unkoſten wird empfohlen, die Pferde vor dem
Verkauf beſonders auf Roaren eingehend zu unterſuchen.
Zur Anzeige von dem Mangel eines Pferdes iſt nicht nur die Kommiſſion, die
es gekauft hat, ſondern auch jede andere Stelle der Heeresverwaltung berechtigt, alſo
auch der Truppenteil, dem das Pferd überwieſen iſt.
6. Verkäufer, die Pferde vorführen, die ihnen nicht eigentümlich gehören, müſſen
ſich gehörig ausweiſen können.
7. Der Verkäufer iſt verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue ſtarke,
rind=
lederne Trenſe mit glattem, ſtarkem, einfach gebrochenem Gebiß und eine neue
Kopf=
halfter von Leder oder Hanf mit zwei mindeſtens 2 Meter langen Stricken
unent=
geltlich mitzugeben.
8. Die Verkäufer werden erſucht, die Schweife der Pferde nicht übermäßig zu
beſchneiden und die Schwanzrübe nicht zu verkürzen.
9. Vorſtehende Ankaufsbedingungen gelten ſinngemäß auch für nicht öffentliche
(16391
Märkte.
Kriegsminiſterium
Remonte=Inſpektion.
(gez.) Haack.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 ſilbernes Halskettchen mit Medaillon, in der
Mitte 2 Photographien. 1 Damenſchirm mit Borte und geradem
Stock. 1 großer Schlüſſel. 1 Bund Schlüſſel. 1 weißer Kinder=
Strohhut. 1 graues Wachstuchportemonnaie mit einigem Inhalt.
1 Taſchentuch, gez. G. E. 1 Damenhut mit ſchwarzem Band. 1 gold.
Armband. 1 gelber Panamahut mit braunem Band. 1 Paar ſchw.
(16752
Damenhandſchuhe. — Zugelaufen: 1 Jagdhund.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund, 1 Pinſcher (zugelaufen). Die Hunde können
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
(16760
Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 10. Aug.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und Beſſunger
Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
abgeſchloſſen.
Bekanntmachung.
Die nachſtehenden Vorſchriften der Polizeiverordnung über den
Woog bringen wir erneut zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 6. Auguſt 1913.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Polizeiverordnung,
den Woog betreffend.
(„Darmſtädter Taglatt” Nr. 212 vom 9. September 1908.)
Auf Grund des Art. 56 Abſ. 2 Ziffer 1 des Geſetzes, die
Städte=
ordnung betreffend, vom 15. Juni 1874, wird nach Anhörung der
Stadtverordnetenverſammlung der Haupt= und Reſidenzſtadt
Darm=
ſtadt mit Genehmigung Großherzoglichen Miniſteriums des Innern
vom 21. Auguſt l. J. zu Nr. M. d. J. 14409, verordnet, was folgt:
Die polizeiliche Aufſicht über den Woog ſteht dem Großh.
Polizeiamt zu, das ſie durch die ihm unterſtellten Organe,
insbe=
ſondere auch durch den als Polizeiaufſeher zu beſtellenden Pächter
der ſtädtiſchen Badeanſtalten am Woog ausübt.
Den zur Aufrechterhaltung der Sicherheit, Ruhe und Ordnung
an und auf dem Woog ergehenden Anordnungen und Weiſungen
des Großh. Polizeiamts Darmſtadt oder der dienſthabenden
Polizei=
beamten hat jedermann Folge zu leiſten.
Unterſagt iſt jeder Unfug im Waſſer, an den Ufern, in den
Badehäuſern und in den Anlagen des Woogs; jede Beſchädigung
der Dämme, Uferwerke, Badehäuſer, Nachen, Bäume, überhaupt aller
on und auf dem Woog befindlichen Anlagen und Einrichtungen;
ferner das Anhängen an die unter den Duſchebrücken befindlichen
Waſſerleitungsröhren, das Betreten der Grasflächen, ſowie aller nicht
beſtimmungsgemäß den Badenden für immer oder zeitweiſe zur
Be=
nutzung überlaſſenen Wege, Treppen und Anlagen, ſchließlich das
eigenmächtige Oeffnen oder das Ueberſteigen der Einfriedigungen.
In den Anlagen des Woogs müſſen Hunde an der Leine
geführt werden.
Das Mitnehmen der Hunde in die Badehäuſer und an die
ſöffentlichen Badeplätze, ſowie die unmittelbar am Waſſer
herführen=
den Wege an der Weſt= und Südſeite des Woogs iſt nicht geſtattet.
Das Fahren und Reiten auf dem über dem weſtlichen
Woogs=
damm führenden Weg iſt unterſagt. Ausgenommen von dieſem
Verbot ſind leichte durch menſchliche Kraft bewegte Fahrzeuge, z. B.
Fahrräder, Kinderwagen.
Während der Badezeit iſt das unbefugte Betreten des
Frauen=
bades durch männliche Perſonen mit Ausnahme von Knaben bis zu
5 Jahren unterſagt.
Ebenſo dürfen weibliche Perſonen während der Badezeit die
für Männer beſtimmten Badeanſtalten, Badeplätze und die
unmittel=
bar am Woog herführenden Wege an der Weſt= und Südſeite nicht
unbefugt betreten.
Das Baden im offenen Woog iſt des Schwimmens nicht
kundigen Perſonen nur an der ſogenannten „Inſel” ſowie an den
durch Einfriedigungen und durch Anſchlag hierfür beſonders kenntlich
gemachten Stellen geſtattet.
Ganz unterſagt iſt das Baden und das Fahren mit Nachen in
der hinter der Militärſchwimmanſtalt gelegenen (nordweſtlichen) Ecke
des Woogs, ſowie für männliche Perſonen jenſeits der nach den
Frauenbädern zu durch Fäſſer bezeichneten Grenze.
Das Aus= und Ankleiden darf nur unmittelbar am Ufer,
dagegen nicht an oder auf den Dämmen geſchehen.
Ebenſo iſt das Betreten der Dämme und Anlagen in
entklei=
detem Zuſtande, ſowie das Abſpringen von den Landungsbrücken
verboten.
Die Badenden haben ſich, falls ſie nicht in einer geſchloſſenen
Zelle baden, der Badehoſen oder Badeanzüge zu bedienen.
Die Benutzung von Seife, das Waſchen von Kleidungsſtücken,
ſſowie jede ſonſtige Verunreinigung des Waſſers, der Badezellen
und=Hallen, der Ufer und Dämme, ſowie das Einwerfen von Steinen
jund ſonſtigen Gegenſtänden in das Waſſer iſt verboten.
Hunde oder andere Tiere dürfen in dem Woog weder gewaſchen
noch gebadet werden.
Die Benutzung der Badehäuſer iſt nur nach Entrichtung der
won Großh. Bürgermeiſterei feſtgeſetzten Gebühr und nach Löſung
einer Badekarte geſtattet. Die Badekarte iſt ſowohl den
Polizei=
beamten als auch dem Woogspächter und ſeinen Beauftragten auf
Verlangen vorzuzeigen.
Innerhalb der Badeanſtalten, mit Ausnahme des Kaſſenraums,
ſiſt das Rauchen verboten.
Von Einbruch der Dunkelheit bis 5 Uhr morgens iſt das
Baden unterſagt. Der Schluß der Badezeit wird durch ein
Glocken=
zeichen angegeben.
Zuwiderhandlungen gegen die vorſtehenden Vorſchriften
werden, inſofern nicht andere ſtrafgeſetzliche Beſtimmungen Platz
greiſen, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft.
Außerdem haben Zuwiderhandelnde gegebenenfalls die
zwangs=
weiſe Wegwellung vom Woog zu gemätige.
Dieſe Polizeiverordnung tritt am 15. I. Mts. in Kraft; von
dieſem Jage an iſt die Polizeiverordnung, den Woog betreffend,
vom 7. Juni 1885, außer Kraft geſetzt.
(16761
Darmſtadt, den 7. September 1908.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
½ kg per
Ochſenfleiſch
96 Pfg.
Rindfleiſch
. . . 90 „
Fett, roh
. . . 70 „
Fett, ausgelaſſen . . . 80 „
Leber
,. . 80 „
Kalbfleiſch
. . . . 100 „
Hammelfleiſch
. 100 „
Bruſt
70 „
Schweinefleiſch, Bauch=
lappen mit Zugabe. 90 „
Schweinefleiſch, Bauch=
lappen ohne Zugabe 100 „
Schweinefleiſch, Braten=
ſtücke
100 „
Kotelett, Kotelettſtück u.
geſalzenes Fleiſch . 110 „ per½ kg
. 120 Pfg.
Dörrfleiſch .
Speck
. 120 „
Schmalz, ganz und
ausgelaſſen .
90 „
Schinken m. Bein . . . 120 „
Rollſchinken . .
140 „
Schinken (gekocht) im
240
Ausſchnitt
Lenden u. Schnitzel
140 „
Fleiſch ohne Knochen u.
gehacktes Fleiſch
130
Rippenſpeer m. Knochen 120
Rippenſpeer ohne Knochen 140 „
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt 96 „
Leber= u. Blutwurſt . . 80 „
Darmſtädter Wochenmarkt.
Die nachſtehende Bekanntmachung Großh. Polizeiamts
Darm=
ſtadt bringe ich mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß die
Marktwagen am Schloßgraben und erforderlichen Falles auf dem
Platz weſtlich des Hallenſchwimmbades nächſt der alten Stadtmauer
aufzuſtellen ſind.
Darmſtadt, den 25. Juli 1913.
(16234mss
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Schmitt.
Bekanntmachung.
Betreffend: Wochenmarkt.
Der Wochenmarkt iſt auf den alten Schlachthofplatz
ausge=
dehnt worden.
Die Anfahrt der Marktfuhrwerke zum Schiller= und alten
Schlachthofplatz hat von der Alexanderſtraße und dem Schloßgraben
her zu geſchehen.
Darmſtadt, den 18. Juli 1913.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
I. V.: Stumpf.
Schlachtvieymartte Darmſtadt
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. —
Schweine=
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
(4329a
Nähere Auskunft erteilt die Schlacht= und Viehhofdirektion.
3
Lerdingung von Waſſerteirungsarbeiten.
Die zur Herſtellung der Waſſerverſorgungsanlagen für die
Gemeinden Weiterſtadt, Kreis Darmſtadt, und Haingrund, Kreis
Erbach i. O., erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, und zwar:
A. für Weiterſtadt (in einem Loſe)
Röhrengräben (ca. 8000 m), Rohrlieferungen (ca. 5000 m,
80 mm bis 150 mm l. W., und 360 Hausanſchlüſſe),
Verlegungs=
arbeiten (werden nicht getrennt vergeben) und
Waſſermeſſer=
ſchacht;
B. für Haingrund
Los 1: Quellenfaſſungen, Sammelkammer und Hochbehälter
(80 cbm Nutzinhalt),
Los 2: Röhrengräben (ca. 4200 m), Rohrlieferungen (ca.
3600 m, 60 und 80 mm l. W., und 60 Hausanſchlüſſe) und
Verlegungsarbeiten (werden nicht getrennt vergeben)
ſollen durch ſchriftliche Angebote vergeben werden.
Pläne und Bedingungen ſind bei uns, letztere auch bei den
Großh. Bürgermeiſtereien Weiterſtadt und
Hain=
grund einzuſehen. Angebotsvordrucke ſind nur von uns, und
zwar für das Los Weiterſtadt zu 4.00 Mark und für jedes Los von
Haingrund zu 2.50 Mark gegen Bareinſendung (nicht in Briefmarken)
zu beziehen. Angebote ſind verſchloſſen und mit entſprechender
Auf=
ſchrift verſehen, aus der das Objekt und die Losnummer ſowie der
Unternehmer zu erſehen iſt, bis längſtens Samstag, den 30. Auguſt
1913, vorm. 10 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde,
Bleichſtraße 1, einzureichen, woſelbſt auch die Eröffnung in
Gegen=
wart der Vieter ſtattfindet. Es können nur Angebote unter Benutzung
der Vordrucke ohne Textänderungen und Zuſätze berückſichtigt werden.
Freie Auswahl bleibt ausdrücklich vorbehalten. Zuſchlagsfriſt 4 Wochen.
Darmſtadt, den 5. Auguſt 1913.
(16745a
Großh. Kulturinſpekton Darmſtadt.
Wallek.
Torfverſteigerung.
Montag, den 11. Auguſi 1913, vormittags um 10 Uhr
anfangend, werden auf dem Rathauſe zu Pfungſtadt
cg. 400000 Stück Torf
an die Meiſtbietenden verſteigert.
Pfungſtadt, den 6. Auguſt 1913.
(16684fs
Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
J. V.: Nungeſſer.
Handkarren, für
Kolonialwaren=
uterhalt. Stz= u. Liegewagen
hdlg. od. Metzger geeignet, zu ver=B billig zu verkaufen. Näheres
kaufen. Frankfurterſtr. 21. (16638ds. Brandgaſſe 14, Hint., II. (*4884ms
Bekanntmachung.
In unſer Genoſſenſchaftsregiſter
iſt heute bei dem unter Band III
Nr. 22 eingetragenen
Landwirt=
ſchaftlichen Konſumverein,
einge=
tragene Genoſſenſchaft mit
unbe=
ſchränkter Haftpflicht in Arheilgen,
folgendes eingetragen worden:
Durch Beſchluß der
Generalver=
ſammlung vom 7. Juni 1913 wurde
§ 30 Abſatz 1 des Statuts dahin
lautend abgeändert: „Die
Be=
rufung der Generalverſammlung
muß mit einer Friſt von
min=
deſtens einer Woche den Genoſſen
in den beiden Lokalblättern „
Ar=
heilger Anzeiger” und „Arheilger
Nachrichten” bekannt gegeben
wer=
den.”
(16740
Darmſtadt, 2. Auguſt 1913.
Großherzogliches Amtsgericht II.
Mnlf!!
s Ziehung: 19. August 1913
Giessener
2
=Geid-Lorterie
1492 Geldgewinne im Betrage von M.
2
M
000
E ſgerenne
§ 10000
600
1
1 Haup g-winn (15812a
a
1000
usw. usw.
Porto und Liste
S Lose à 1 Mk., 25 Pfg. estra b
allen Loseverkaufsstellen oder direict
durch:
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Aufgebot.
Der Nieder=Ramſtädter Spar= und Darlehnskaſſenverein,
E. G. m. u. H. zu Nieder=Ramſtadt, vertreten durch Rechtsanwalt
Juſtizrat Metz III. in Darmſtadt, hat das Aufgebot zwecks
Kraft=
loserklärung des Hypothekenbriefes über die im Grundbuch für Traiſa,
Blatt Nr. 127 in Abteilung III unter Ord.=Nr. 1 zu Gunſten der
Spar= und Darlehnskaſſe Traiſa E. G. m. u. H. eingetragenen und
an die Antragſtellerin zedierten, auf Flur 1 Nr. 120¾0 laſtenden
Sicherungshypothek in Höhe von Mark 5100 nebſt Zinſen beantragt.
Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, ſpäteſtens in dem auf
Dienstag, den 6. Januar 1914, vormittags 9½ Uhr,
vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 118, anberaumten
Auf=
gebotstermine ſeine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen,
widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
(16820
Darmſtadt, den 27. Juli 1913.
Großherzogliches Amtsgericht II.
Aufgebot.
Die Bezirks=Sparkaſſe zu Groß=Bieberau, vertreten durch
Ge=
heimer Juſtizrat Dr. Hoffmann I. und Rechtsanwalt Dr.
Hoff=
mann II., hat das Aufgebot zwecks Kraftloserklärung der vom
Amts=
gericht II Darmſtadt über die zu Gunſten der Sparkaſſe und
Kredit=
anſtalt, jetzt Bezirks=Sparkaſſe zu Groß=Bieberau, im Grundbuch für
Traiſa Band III Blatt 269 Abt. III unter Nr. 2a und b
einge=
tragenen Hypotheken in Höhe von 27000 Mark und 3000 Mark am
2 . Juni 1903 bezw. 2. September 1904 ausgeſtellten
Hypotheken=
briefe beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert,
(16819
ſpäteſtens in dem auf
Dienstag, den 6. Januar 1914, vormittags 9½ Uhr,
vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 118, anberaumten
Auf=
gebotstermine ſeine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen,
widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Darmſtadt, den 2. Auguſt 1913.
Großherzogliches Amtsgericht II.
Vergebung von Bauarbeiten.
Die nachſtehenden Rohbauarbeiten für den Neubau eines
Hof=
dienerwohnhauſes in der Pankratiusſtraße zu Darmſtadt werden
unter Hinweis auf den Miniſterialerlaß vom 16. Juni 1893 und
deſſen Nachtrag vom 24. Februar 1911 zum Wettbewerb ausgeſchrieben:
Erd= und Maurerarbeiten: (353 cbm Erdaushub, 330 cbm
Backſteinmauerwerk, 214 qm Fachwandausmauerung, 52 qm
Sand=
ſteinſockelverblendung, 363 am Balkenfelder zu ſticken und zu ſtreichen).
Steinhauerarbeit: (12 cbm Hauſteine, wie Tür= und
Fenſter=
umrahmungen, Geſimſe, Treppentritte aus rotem Sand= oder
Kunſt=
ſtein). Beton= und Terrazzoarbeit: (Stockwerkstreppen aus
Eiſen=
beton ca. 60 lfd.m Stufen, 24 qm Decken aus Eiſenbeton, 82 am
gewöhnliche Betondecken zwiſchen eiſernen Trägern, 37 qm
Beton=
boden, 25 qm Terrazzoboden). Zimmerarbeit: (44 ebm Tannenholz,
2000 Ifd.m Holzwerk abzubinden, 130 lfd.m Dachgeſims, 380 qm
Deckenſchalung, 184 qm Bretterverſchläge, 1 Stockwerkstreppe mit
16 Stufen, 63 lfd.m eichene Trittſtufen für die Eiſenbetontreppe).
Eiſenlieferung: (3900kg eiſ. Träger). Grobſchloſſerarbeit: (225 kg
Kleineiſenzeug). Dachdeckerarbeit: (271 qm Schieferdach, 50 Ifd. m
Schneefanggitter). Spenglerarbeit: (40 Ifd.m Kandel, 21 lfd.m
Abfallrohre).
Die Verdingungsunterlagen liegen vom 12. d. Mts. ab
wäh=
rend der Dienſtſtunden auf unſerem Amte (Zimmer Nr. 6) zur
Ein=
ſichtnahme offen; die Angebotsformulare werden, ſolange der
Vor=
rat reicht, gegen Erſtattung der Selbſtkoſten daſelbſt abgegeben.
Die Angebote ſind verſchloſſen, portofrei und mit deutlicher
Aufſchrift verſehen bis Samstag, den 23. d. Mts., vormittags
10 Uhr, an uns einzureichen, worauf deren Eröffnung im Beiſein
der erſchienenen Bewerber erfolgt.
Zuſchlagsfriſt 3 Wochen.
Darmſtadt, den 6. Auguſt 1913.
(16833ss
Großherzogliches Hochbauamt.
Diehl.
Obſtverſteigerung.
Die Verſteigerung des Ertrags der Apfelbäume an der Böſchung
zwiſchen dem Oſtbahnhof und der Ueberführung des Seiterswegs
dahier links der Bahnſtrecke Darmſtadt-Wiebelsbach ſoll Dienstag,
den 12. Auguſt ds. Js., vorm. 9 Uhr, an Ort und Stelle erfolgen.
Zuſammenkunft am Stellwerk 1 des Oſtbahnhofs.
Darmſtadt, den 6. Auguſt 1913.
(16712
Eiſenbahn=Betriebsamt 2.
für 25 Mk.
Stark. Tourenrad zu verk.
*5215) Wittmannſtr. 30, part.
Pillig zu verk.: 1 blauer Diwan,
6 Leinen=Bettüch., Chaiſelong.
*5217) Kaſinoſtr. 21, 1. St.
Unterhaltungs=
Arbeiten 1913.
Die Unterhaltungs=Arbeiten für
die Zeit vom 1. September 1913
bis 31. März 1914 ſollen vergeben
werden.
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, zur
Ein=
ſicht und Unterzeichnung bis
ein=
ſchließlich
Samstag, 23. Auguſt 1913,
vormittags 10 Uhr,
(16838si
offen.
Darmſtadt, 10. Auguſt 1913.
Stadtbauamt.
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u. reinige ich bis dahin zu jedem mir
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für das Mannſchaftsgebäude der Flieger=
Die Bauarbeiten kompagnie auf dem Truppenübungsplatz
Darmſtadt ſollen in 4 Loſen und zwar:
Los I: Erd=, Maurer= und Asphaltarbeiten,
Los II: Steinmetzarbeiten,
Los III: Zimmerarbeiten,
Los IV: Schmiede= und Eiſenarbeiten,
öffentlich vergeben werden.
Die Zeichnungen und Bedingungen liegen in dem Neubaubüro
der Fliegerkaſerne auf dem Truppenübungsplatz Darmſtadt, Gebäude
Nr. 1, Zimmer Nr. 8, während der Dienſtſtunden vormittags von
8,30 bis 12,30 und nachmittags von 3 bis 6 Uhr offen und können
daſelbſt eingeſehen werden, auch können die Verdingungsunterlagen
von da gegen poſt= und beſtellgeldfreie Einſendung bezogen werden
und zwar: Los I zu 1.55 Mk.,
Los II zu 50 Pfg.,
Los III zu 60 Pfg.,
Los IV zu 60 Pfg.
Die ausgefüllten Angebote nebſt den dazu gehörigen Proben
ſind verſiegelt, poſt= und beſtellgeldfrei und der bezüglichen Aufſchrift
verſehen, an vorgenanntes Baubüro am Montag, den 18. Auguſt
1913, und zwar für Los I bis ſpäteſtens 10 Uhr, Los II — 10½
Uhr, Los III — 11 Uhr. Los IV — 10¾ Uhr einzuſenden, woſelbſt
um dieſelbe Zeit die Eröffnung erfolgt.
(16824
Die Zuſchlagsfriſt beträgt 28 Tage.
Militär=Bauamt.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 14. Auguſt l. Js., vormittags
9 Uhr und nachmittags 3 Uhr
(ev. Freitag, den 15. Auguſt, Fortſetzung)
verſteigere ich im Auftrag der Erben die zum Nachlaß des
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dentiſten Ad. Mahr gehörigen Möbel und
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und zwar:
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6 gepolſterten Stühlen, 1 Sofa, 1 Seſſel, 1 Schaukelſeſſel,
1 Lutherſtuhl, 2 Eckſeſſel, 4 Rohrſtühle und andere Stühle,
1 Bücherſchrank, 1 großer Spiegel mit Trumeau, 2
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1 geſchnitzte Truhe, 1 Pfeilerſchränkchen, 1 kleines Büfett,
1 Damenſchreibtiſch, 1 Spiegelſchrank, 2 Kleiderſchränke,
1 Waſchkommode mit Marmorplatte, 2 Nachttiſchchen und
2 komplette Betten mit Roßhaarmatratzen, 2 geſtickte
Ofen=
ſchirme, verſchiedene Ziertiſche, 1 Spinnrad, 2 Etageren und
ſonſtige Zierſtücke, 1 Eisſchrank, 1 Flurgarderobe, 5
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lateure u. Nippſachen, ferner 1 Smyrnateppich, 1 Linoleum=
Vorlage, ſämtliche Vorhänge, Kleider, darunter 1
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und beugen der Möglichkeit eines Plattfusses vor.
Mit dieser Bekanntmachung weisen wir auf
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Samstag, 9. Auguſt.
1913.
Man tut gut, ſich von
Zeit zu Zeit daran zu
erinnern, daß von all den
Maßnahmen, die der
mo=
derne Menſch zur
Ge=
ſunderhaltung ſeines
Kör=
pers vornehmen muß, die
richtige Pflege der Zähne beinahe die wichtigſte iſt. Wenige
ahnen, daß ſchadhafte Zähne nicht nur unſer
Wohlbefin=
den erheblich beeinträchtigen, ſondern — neue
Unter=
ſuchungen haben das in überraſchender Weiſe bewieſen —
häufig den Ausgangspunkt mannigfachſter Krankheiten
bilden können, deren Urſache oft rätſelhaft blieb. Als
richtig kann eine Zahnpflege nur dann bezeichnet werden,
wenn die zahnzerſtörenden Gärungs= und Fäulniserreger,
die ſich im Munde täglich neu bilden, auch täglich
un=
ſchädlich gemacht werden. Das iſt nur zu erreichen
durch den täglichen Gebrauch eines antiſeptiſchen
Zahn=
pflegemittels.
Die Wirkungsweiſe des Odols iſt eine ganz
eigen=
artige. Während andere Mund= und
Zahnreinigungs=
mittel, ſoweit ſie für die tägliche Zahnpflege überhaupt
in Betracht kommen, lediglich während der wenigen
Se=
kunden der Mundreinigung ihre Wirkung ausüben, wirkt
das Odol noch ſtundenlang, nachdem man ſich die Zähne
geputzt hat, nach. Dieſe einzigartige Dauerwirkung iſt
aller Wahrſcheinlichkeit nach darauf zurückzuführen, daß
ſich das Odol beim Mundſpülen förmlich in die Zähne
und die Mundſchleimhäute einſaugt, dieſe gewiſſermaßen
imprägniert und ſo gleichſam einen antiſeptiſchen Vorrat
hinterläßt, der noch ſtundenlang den zahnzerſtörenden
Fäulnis= und Gärungsprozeſſen entgegenwirkt. (I,15950
Briehinkels Sunndags=
Noochmitdags=Bedrachtunge.
Sehr verehrter Herr Redackdöhr!
Und mir hawwe auch en Brief kricht die Woch.
Anno=
niehm. Un ohne daß en Name drunter geſtanne hett. No
freilich, wenn ich emal jemand en annoniehme Brief ſchicke
dhet, da dhet ich mein Name auch net drauf ſchreiwe, da
verliert ja die ganz Sach ihrn Reitz, wenn mer hieſchreibt:
ihr ganz ergebenſte un ſo. Awwer Spaß hatt er mer
ge=
macht, der Brief, indem weil dadrinn emal mei Briehinkel
ganz gehöhrich un mit Frackduhr de Kobf geweſche hatt
kricht. Auch noch von zahrter Hand, die wo auch noch
verſtellt war. Awwer deß is galnicht neehdich, daß mer
ſei Hand verſtellt, wenn mer jemand annoniehm
ver=
duwacke will, beſonners wenn mer von Nadur aus ſo e
bees Pod hatt. Nemlich die Wiſſenſchaft un ſo. die is
heut ſoweit, daß ſe auch an eme annoniehme Brief de
Abſender erausbringt, indem weil mer ja die Schrift
dagg=
dilloſchkobiern kann, un vun de Kuferd kann mer
Finger=
abdrick mache, beſonders wenns ſchon ſo vergriffe is, wie
deß war wo mer kricht hawwe, ſo daß jeder halbwichſicher
Bollezeihund ohne Exame un ohne Brill ſchun de
Ab=
ſender rausbringe dhet am bloße Geruch.
Und awwer mit de Ordegravieh ſcheint die Verfaſſerin
de Entebürzelſen, indem nehmlich, weil deß dem gifdiche
zſiet mit eme große „Eß” geſchriebe werd und ihne” mit
eme große „Ihn” un Briehinkel wird nicht Brühhinkel
geſchriebe, ſondern: groß Br, i, e, Brie h. i, n, hin, k. e, I.
kel, rie, Brie, inkel, hinkel — Briehinkel. Wenigſtens ſo
eece cenen
Mädchenſchule ging, buſchdabiert un rechtgeſchriwwe nach
de ganz alt Ordegravieh. Jedenfalls un meiner
Mah=
nung nach, wenn mer in de Ordegravieh net mit kann,
dann ſoll mer de Leut auch kei Brief ſchreiwe, un wenns
auch annoniehm is. Deß baßt ſich niſcht.
Ich war ja deerſt im Glauwe, der Brief der wär vun
de Entebürzelſen, indem nehmlich weiß deß dem gifdiche
Geſteck grad ehnlich geſehe hett, un ich hab fier mich
ge=
denkt: word nur, Alldieche, dich will ich ſchun
beanno=
niehmbriefe, odder bebriefannoniehme, ich weiß net, wie
mer in dem Fall ſecht; jedenfalls ich hetter eins
eige=
wickelt. deß wo ſe ſich nicht hinner de Spiechel geſteckt
hett. Awwer er kann nicht vonner ſei, der Brief, indem
daß ſe mer dieſer Dags ein geſchriwwe hatt aus de
Schweiz. Denke ſe hie, aus de Schweiz! So Leut, un
Schweiz! Wo mer doch weiß, daß ſe noch nicht emal ebbes
zu de Wehrſteuer gewe, un wo ſe doch des ganz Jahr am
Hungerduch nage, nadierlich an eim von Baddiſt mit eme
zweiſchleferige Monnogramm drinn. Awwer nadierlich,
im Sommer gehts in die Schweiz, un da leßt ſe ſich per
Gnädig Frau tiddeliern un per Signoria, un ihr Mann.
der Staches, ſchreibt ſchließlich in die Fremdebücher:
Mon=
ſiöhr Entebürzeliano nebſt Frau von Gemahlin. Un for
lauter nowele Krämbf kriſche ſe de Gletſcherbrand, als
wie wanns net auch en Schnubbe dhet. Un deheim eſſe
ſe zu viert ei Koddlätt, un vum Knoche dhun ſe am annern
Dag noch Bulljoh koche. Un im Sommer werrn Brief
geſchriebe aus de Schweiz un Anſichtspoſtkatte an die
Be=
kannte vum ganze Kercheſprengel, um daß mer ſich ja
ärchern ſoll. Awwer da is ſe ſchief gewickelt, die
Ente=
bürzelſen, ich ärcher mich nicht, un wann ich verblatzt
vor Zorn.
Ich weiß iwwerhaubt wirklich nicht, wo deß noch hie
ſoll in unſerm nickodienfreie un allgehohlarme
Reklame=
markezeitalter. Ich bin ja auch fier de Fortſchritt. awwer
alles was in Sack geht, mit de Mode gehts entſchiede zu
weit. Un was ewe alles Mode is! Net nor, daß die
Mädcher Dokter werrn un Villeſofie ſtudiern un Bicher
ſchreiwe iebers gefährliche Alter un ſo, was ja an for
ſich ganz ungefehrlich is; naa, jetzt puſche ſe aach noch de
Archidekte ins Handwerk und werrn Dibbl. ing. Ohne
Stuß, dieſer Dag hott e Mädche, es erſte in Deitſchland.
an de hieſia Hochſchul ’s Exame gemacht. Ob ſe wohl aach
es Prackdiſche gemacht hatt un hott bei de Maurer es
Friehſtick geholt und Backſtaa geſchuckt un Speiß enuff
gezoge?
Un wann nu aa des Maſchienebaufach
ſtudiert, no do muß ſe doch erſt emol de Hammer ſchwinge
un es Kloweei’gibſe un es Feile lerne un muß an de
Bohrmaſchien Beſcheid wiſſe un ſo. Naa, ich maan. des
gingt zu weit.
Annerſeits derf mer jo aach ſage, daß de Mädcher
des Lewe immer ſchwerer gemacht werd. Die Zeit konnte
ſe als noch in de Kaufmannsberuf enei rutſche, awwer
jetzt kimmt es Kriegsminiſterium her un gibt e
Verord=
nung heraus, daß die iwwerfliſſige Offezier Kaufleit
werrn ſollte. No, deß verſteh, wer will. Jetzt is die
ganz Zeit lamediert worde, mir braichte mehr Soldade.
— un nu häwwe mer uff eilmal widder zu viel Offezier
ieberfliſſig. Do hott ſich doch de Kriegsminiſter ſicher
verrechent, wie de Edahd uffgeſtellt is worde, odder es
Buddgädd odder wie mer deß Ding haaßt.
No awwer, deß is ganz egal, wann er erſt emol
Mode werd, der Offezier als Kaafmann, un wann
ſchließ=
lich e paar Leitnant beim Schade un Fillgrabe ſin un
verkaafe Hering un Sierubb un Laddwerg, dann hawwe
gach widder die Mädcher mehr Schahs, an de Mann zu
kumme. Dann nehmlich die nei Mode vun wege dem
„Los vum Mann”, des is fauler Lauwer, un die, wo’s
am lautſte kreiſche, wärn froh, wann ſe erſt emal aan
hette. Ich kenn deß. Gott, mer hott doch gaach e paar
heiratsfähige Döchter. Ach, un wos gewe ſich die Mädcher
fier Mieh. Die ſchwierigſte Mode mache ſe mit, um damit
daß ſe auffalle. Werkdags ſteige ſe auf de Bummel wie
aus de Modewelt eraus geſchnitte, un Sunndags mache ſe
mit irgendeme Duhrnklub iwwer Feld in eme alte
Lode=
rock, der wo zum in die Höh knöbbe is. un in eme
Schitze=
hietche mit eme Raweflitſch, un en Spazierknibbel in de
Hand, un genägelte Ilwedritſcher an de Füß, ſo groß,
daß mer drinn ſterwe kann, un de Ruckſack uff em Buckel:
un Wochedags ſcheniern ſe ſich, mit em Henkelkorb uff de
Mack zu geh. Sunndags werd de Staab pundweis
ver=
ſchluckt un Werkdags werd en Schleier vors Geſicht
ge=
bunne, Jano, deß is ewe ſchick, un jed Mädche, wo ebbes
gelte will in de Geſellſchaft, muß ewe den Rummel mit=
Weun ich do Suchend dent. Do is aue
Johr aamal en Ausflug gemacht worrn mit em Verein.
un do hott mer ſei beſte weiße Klaader a’gezoge mit
Rü=
ſchelcher un Vollah mit Eiſätz, un Krauſe, un Iwwerwerf,
un Bliſſee, un mit Schinke= un Buffärmel, un mit ertra
Reif in de Röck, daß ſe orndlich eweg geſtanne hawwe.
Un hinne hatt mer ſiche Kannebeekiſſe hingebunne, um
damit, daß mer gewißt hott, wos hinne un vorne war.
Hett mer ſichs damals draame loſſe, daß die Röck noch
emal ſo eng werrn, daß mer noch net emal Fudder
enei=
mache kann, un daß mers noch ärger ſieht, wie mit ere
Kiddebarieh?
Un die Bluhſe, wo ſe anhawwe, do ſin faſt kaa Aermel
mehr dra dadefor is awiper e Owerlicht drinn. Un
Strimbf hawwe ſe an de Bei, do is Loch an Loch. un
deß haaßt mer dorchbroche. — Wann zu meiner Zeit emal
ga e winzig klaa Löchelche im Strumbf gehatt hott, daß
mer die bloß Haut dorchſehe konnt, un es hott ſich
erum=
gebabbelt, dann hatt ſe Bläß gehaaße fier ihr Lebzigdag.
Heit is es ſchick, un ſie werrn algezoge, un wann mer
aus de Verkeltung net mehr erauskimmt. Un Abfätz
hawwe ſe an de Stiefel, ſo hoch, wie e Zwernröllche, daß
ſe kaum drinn geh kenne, un deßhalb miſſe ſe mit ihre
Sitzgelegenheit hie un her ſchwenke, damit ſe net, de
Ballahs verliern.
Glaabt mer awwer, ſe kemte dorch all die Fiſſemadende
zu eme Mann?
— Jau, deß Ooſezeig vun Männer hott
ſelbſt ſei Laſt mit ſich un muß ſich de Kobb verbreche, ob
mer zu eme Köddweih die gelwe Bockskalbſtiwwel aziehe
kann, un ob zu ere blimmerante Krawatt e paar violettene
Strimbf baſſe. Un die, wo e Blatt hawwe, ſage, es weer
geſinder, wann mer de Hut auflaſſe dhet, un die, die wo
noch mit ihrm Skalb Brulljes mache kenne, behaubte, es
weer geſinder wann mern abdhet. Un frieher hatt e
Mann entwedder en Bart odder er hatt kaan; heit loſſe
ſe ſich en kobiern, daß ſe e paar Dinger unner de Nas
hawwe, wie em Herr Großherzog ſeine Gail ihr Schwenz.
Un je enger als de Weibsbilder ihr Röck werrn, deſto
weiter werrn de Mannsbilder ihr Hoſe, ſogar Kennel
hawwe ſe unne dra, un ich ſeh ſchun die Zeit kumme, wo
die Meddermafohſe ferdich is. un aus de Weiwer ſin
Männer worrn und aus de Männer Weiwer. Un
deß=
wege is es jo widder gut, wann die moderne Frau
lang=
ſam in die Berufe vun de Männer eneiritſcht und ihr
Poſſitzion werd immer feſter, dann die ſchlabberige
Deig=
brieder hawwe ja ewe ſchun mit zwanßig Jahr de
Knie=
ſchnackler, un mit verzig wolle ſe wege jedem Dreck ſterwe.
Wie meiner. Bei dem hab ich die Woch morjens widder
e Gedicht gefunne, deß wo er awends gedicht hatt, es ſin
bloß e paar Fers, un deſſentwege will ichs Ihne net
vor=
enthalte:
O. ſtiller, ſießer Awendfriede,
Du ſenkſt dich mild uff Fraad un Laad,
Un all die Menſche, all die miede,
Hillſt in dei Flitſch du weit un braad.
Un all die Schmerze, all die Sorje,
Die nimmſt du in dein Mudderarm,
Un alle Welt fiehlt ſich geborie
An deiner Bruſt ſo waach un warm.
Un all des Dages lauter Druwel
Verſenkſt du in dei ſieße Ruh,
Un all der Menſche Luſt un Juwel
Deckſt du mit mildem Lächle zu.
Un all die Stunde, all die mieße,
Verſchwinde in Vergeſſenheit,
un langſam dhut der Dag verfließe
Eniwwer in die Ewigkeit.
O ſtiller, ſießer Awendfriede,
Du linderſt alles Erdeweh;
Ach, könnt ich, wann mir’s einſt beſchiede,
Mit dir ſo friedlich ſchlafe geh.
No, wos is deß? Deß ſin bloß ſo dumme
Dichters=
boſſe; des ſoll ſo was haaße dann wann em werklich e
bißche wos fehlt, do lammediert er wie en Kribbel am
Wähk un maant, er mißt ins Gras beiße.
Awwer ich will ſchließe, ich wollt jo ſo viel gornet
ſage, ſundern bloß deß mit dem annoniehme Brief, awwer
Sie wiſſe jo, wie deß is, wann mer ſo ins Schwäzze
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2.
(16777
Wie wir vergeben unſern
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Roman von E. Krickeberg.
(Nachdruck verboten.)
16
Ich möchte an Fräulein von Steltz nicht erleben, daß
ſie die Grenze überſchreitet, die ich ſelbſt für meine
Freunde um das Heiligtum meines Innern gezogen habe.
Aber ich glaube, Brigitte tut das nie, ſie iſt ſo taktvoll.
Und das ſind Sie nicht, alter Hartkopf, wollten Sie
hinzufügen?
Nein, das wollte ich nicht, Väterchen. Sie machen
eine Ausnahme. Für Sie gibt es keine Grenze. Sie
ſchlang ihren Arm liebevoll um ſeine Schulter. Schelten
Sie mich, Harto, ſo viel Sie wollen, nur verlaſſen Sie
mich nicht. Was finge ich wohl an ohne Sie? Sie haben
ſeit langem zwiſchen mir und der Welt vermittelt — und
eine Frau muß doch einen Freund haben, auf den ſie ſich
ſtützen kann.
Harto ſeufzte. Ich bin ein alter Mann. Wie lange
werde ich hier noch zu weilen haben? Und was dann,
wenn ich gegangen bin? Das eben macht mich ſo beſorgt
um Sie, daß Sie nicht aufhören, ſich der Welt entgegen
zu ſtellen, anſtatt mit ihr zu gehen.
Anita erſchauerte. Sprechen wir nicht von ſo trüben
Dingen; mir iſt ohnehin ſo ſeltſam beklommen zu Mute.
Und ihre Stimme wurde nicht beſſer, als ſie ſchon von
ferne auf dem verabredeten Rendezvousplatze im
Zoolo=
giſchen Garten neben Brigitte und Heini einen Herrn in
Offiziersuniform erblickte. Sie blieb ſtehen und faßte
Hartkopfs Arm.
Wer kann der Herr bei Fräulein von Steltz ſein?
Sie hat einen Vetter, der ihr nahe zu ſtehen ſcheint .
pielleicht iſt es der — das würde mich furchtbar ſtören.
Hartkopf zuckte die Schultern. Ich weiß nicht, glaube
aber eher, es wird der Bruder ſein. Sagte ſie nicht, ſie
habe einen Bruder, der Gardeoffizier ſei?
Anita nickte, und zögernd ſchritt ſie den Wartenden
entgegen. Es koſtete ſie Ueberwindung, die Bekanntſchaft
eines fremden Herrn zu machen. Fräulein von Steltz hätte
ſie wenigſtens vorbereiten ſollen. Doch die ſchien nicht
das mindeſte Außergewöhnliche an der Gegenwart des
Herrn zu finden. Voll Freude blickte ſie den Kommenden
entgegen.
Da ſind Sie ja endlich, Sie Langbleiberin! Das
heißt, ich will damit nicht etwa ſagen, daß uns die Zeit
lang geworden iſt. Heini hat uns auf das Herrlichſte
amüſiert, aber mein Bruder brannte darauf, Sie kennen
zu lernen, Frau von Drewensberg.
Sie ſtellte ihn vor: Wolfgang von Steltz! — Dann
fuhr ſie luſtig und harmlos fort: Denken Sie, wir trafen
ihn unterwegs, und da Heini ſich außerordentlich für die
hübſche, blanke Uniform intereſſierte, nahmen wir ſie
ein=
fach mit — natürlich ging das nicht ohne den Menſchen,
der zufällig darin ſteckte.
Ich hoffe, er iſt Ihnen nicht läſtig, gnädige Frau,
fiel „dieſer Menſch” beſcheiden, aber doch mit einer
ge=
wiſſen naiven Sicherheit ein. Wolfgang von Steltz war
ein außergewöhnlich ſtattlicher und ritterlicher junger
Mann. Die leichtgebogene, ſchön geſchnittene Naſe und
das feſte Kinn gaben ihm einen Ausdruck von Mut und
Energie. Ein flottes Schnurrbärtchen ſchmückte ſeine
Lippe, und aus den Augen ſtrahlte eine unverwüſtliche
gute Laune und froher Wagemut. Er ſah ſeiner
Schwe=
ſter ſehr ähnlich, nur fehlte ſeinem Geſicht noch das
In=
ſichgefeſtigte der Züge Brigittes, und eine gewiſſe
Schel=
merei dominierte in ihnen, die die Schweſter zwar auch
beſaß, die aber nur ſelten bei ihr zum Ausdruck kam.
Man ſah auf den erſten Blick: dieſer liebenswürdige
junge Menſch beſaß die Gabe, des Lebens Kümmerniſſe,
die ihm, dem jungen, mittelloſen Offizier, gewiß nicht
ſel=
ten fühlbar nahetraten, mit heiterer Zuverſicht und
viel=
leicht ein ganz klein wenig Leichtſinn zu tragen. Er war
noch mitten in ſeinen Brauſejahren. Er glaubte an eine
Zukunft und war entſchloſſen, ſie ſich zu erobern.
Es iſt doch ſonderbar, mußte Anita denken, daß die
Beiden, Bruder und Schweſter, trotz ihrer Verſchiedenheit
in gleicher Weiſe ſo überaus ſympathiſch für mich ſind.
Sie haben ſo etwas Bekanntes und Vertrautes für mich,
das mich anheimelt.
Hat mein Bub Sie auch nicht gar zu ſehr mit ſeinen
Fragen und Wünſchen geplagt? erkundigte ſie ſich. Er
kann darin viel leiſten.
Das hat uns ja gerade ſo viel Spaß gemacht,
ver=
ſicherte Brigitte. Uebrigens war ich heute diſpenſiert.
Mein Bruder iſt Herrn Heini von Drewensberg
augen=
blicklich intereſſanter.
Wolfgang lachte. Ja, er kennt die Uniform eines
Gardeleutnants nun von Kopf bis zu Fuß. — Was iſt
das, Heini?
Das Portopeh! — Mutti, kriege ich auch einmal einen
ſilbernen Portopeh und einen Degen und einen Helm,
wenn ich Offizier bin? Darf ich nicht Papas aus dem
Spind nehmen?
Was ein Häkchen werden will, krümmt ſich beizeiten,
meinte Brigitte lachend.
Die Drewensberg ſind, wie es ſcheint, alle mit Leib
und Seele Soldat, warf Wolfgang von Steltz hin.
Nicht alle! erklärte Anita. Es gibt zwei Richtungen
unter den Drewensbergs. Die einen ſind Soldaten, die
anderen Gelehrte, und beide betreiben ſie ihr Metier
gründlich.
Heini war ſchon ungeduldig: Komm doch, Mutti:
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faſſen dürfen, Mutti! Und er nahm die Mutter an die
Hand und zog ſie, die zum erſtenmal mit ihm im
Zoolo=
giſchen Garten war, von einem Käfig zum andern, und
der neue Onkel Wolf mußte an ſeiner anderen Seite gehen
und alles mit bewundern und auf tauſend Fragen
Ant=
wort geben, ſo ſehr auch Anita wehrte, daß er dem Herrn
von Steltz nicht läſtig werden möge.
Gnädige Frau, ich bin kinderlieb, verſicherte Wolfgang
mit Nachdruck. Seien Sie verſichert, daß mir das
Zu=
ſammenſein mit dem kleinen Kerl ein großes Vergnügen
gewährt — zumal ich dabei zugleich in Ihrer Geſellſchaft
ſein darf, hätte er hinzufügen können, denn er war von
Anita bezaubert. Ihre ſtolze Schönheit, vereint mit der
ſchlichten Vornehmheit ihres Weſens, über das die
Schatten der Vergangenheit eine ſtille Schwermut
breite=
ten, hatte ihn ſofort gefangen genommen, und er tat alles,
um ſie aufzuheitern. Es gelang ihm auch wirklich
einige=
mal, ein herzliches Lachen aus ihr herauszulocken.
Vater Hartkopf, der mit Brigitte von Steltz langſam
hinter ihnen dreinſchlenderte, horchte auf, und es ging
wie ein Sonnenblitz über ſein ernſtes Geſicht. Gott ſei
dank! Sie kann noch lachen, ſagte er zu ſeiner Begleiterin.
Ich fürchtete, ſie würde rettungslos in ihrem Kummer
und der Miſere des Daſeins verſinken. Mit Ihrer Hilfe,
gnädiges Fräulein, hoffe ich, ſie dem Leben
wiederzu=
gewinnen.
Ich hoffe noch viel mehr, Herr Hartkopf.
Aber das ungewohnte Umherſtehen, die intenſive
Aufmerkſamkeit, die Heini verlangte, das Schauen und
nicht zum mindeſten das Hin und Her der vielen Menſchen,
machten Anita müde, und als ſie am Hauſe der Giraffen
angelangt waren, die auf Heini immer einen beſonders
faſzinierenden Eindruck machten und von denen er ſich
ſchwer trennen konnte, war ihr die Luft in dem Raum
unerträglich, und ſie ſtahl ſich von der Geſellſchaft ins
Freie zurück. Gerade als ſie aus der Tür tcat, ging ein
Herr draußen vorüber. Sie konnte eben nur einen Blick
in ſeine Augen tun, dann ſchoben ſich andere Menſchen
zwiſchen ſie und ihn, der eine Blick aber hatte ihr einen
zitternden Schreck in die Glieder gejagt. Waren das nicht
die Augen Eberhardts geweſen?
Ihr Herz ſchlug ungeſtüm. Hochaufgerichtet ſtand ſie
und ſtarrte ihm nach. Sie merkte es nicht, daß Brigitte
neben ſie trat und ſie erſtaunt beobachtete.
Jetzt ſchob ſich die Menſchenwand wieder auseinander.
Da ſah ſie ihn noch einmal ganz deutlich. Er war es
un=
zweifelhaft. Langſam ging er den Weg entlang, ohne ſich
nach ihr umzuwenden. Hatte er ſie erkannt oder nicht?
Was iſt Ihnen denn! Sehen Sie einen Geiſt?
fragte Fräulein von Steltz, und ſie folgte der Richtung
von Anitas Blick. Da war es, als ob ſie erſchrack, und
raſch ſchob ſie ihren Arm unter den der Freundin.
Kom=
men Sie, meine liebe Frau von Drewensberg, die Luft
in dem geſchloſſenen Raum hat Ihnen nicht gut getan,
und ſie führte die Willenloſe in der dem Wege Ebechardts
entgegengeſetzten Richtung.
Als Hartkopf ſich zu ihnen geſellte, erſchrack er über
die Bläſſe Anitas. Iſt Ihnen nicht gut? fragte er ſie leiſe.
Harto, flüſterte ſie haſtig, wir müſſen heimgehen auf
der Stelle. — Ich glaube, Drewensberg befindet ſich im
Garten.
Sie ſehen Geſpenſter! — Und ſelbſt, wenn er hier
wäre . .. . Wollen Sie ſich lächerlich machen oder dem
Vorwurf der Unhöflichkeit gegen Fräulein von Steltz
ausſetzen? — Ich meine, der Garten iſt groß genug,
daß=
zwei Menſchen, die ſich nicht mögen, einander aus dem
Wege gehen können.
So nahm ſich Anita notgedrungen zuſammen, aber
mehr als einmal begegnete ſie einem forſchenden Blick
Brigittes. Ihre frohe Stimmung war nun dahin. Sie
war zerſtreut und unruhig, und ihre Augen befanden ſich
immer auf der Suche. Für ſich ſelbſt fürchtete ſie die
Be=
gegnung mit dem Schwager nicht. Sie würde imſtande
ſein, kalt an ihm vorüberzugehen wie an einem
Frem=
den; aber wenn Heini den Onkel Eberhardt entdecken
ſollte, würde er ihr Beſtreben, ihn zu meiden, ſicherlich
unmöglich machen.
Es koſtete ihr große Ueberwindung, ſtill zu ſitzen, dem
Konzert zu lauſchen und auf die heiteren Einfälle des
jungen Offiziers und ſeine ritterlichen Huldigungen
liebenswürdig zu antworten.
Brigitte hatte Heini auf den Schoß genommen. Das
ſonſt ſo zurückhaltende junge Mädchen war dem Kinde
gegenüber ganz Hingabe. Sie blühte förmlich auf im
Ver=
kehr mit ihm. Ihre Augen, alle ihre Bewegungen
ſtröm=
ten eine Zärtlichkeit gegen den Kleinen aus, daß Anita
manchmal ganz betroffen davon war und ein leiſes
un=
angenehmes Empfinden, eine gewiſſe Eiferſucht ſich in ihr
regte, wenn ſie ſah, wie rückhaltlos Heini ſich in ſeinem
natürlichen Anhänglichkeitsbedürfnis der Tante anſchloß.
Sie konnte es nun einmal nicht ertragen, des Kindes
Liebe mit einem anderen zu teilen, ausgenommen Vater
Harto, der ihr wie ein Großvater ihres Lieblings
er=
ſchien.
(Fortſetzung folat.)
Zur neuen Saison — nur neue Waren! Dieser Grundsatz bedingt eine enorme
Preisherab-
setzung aller Waren und eine außergewöhnliche günstige Kaufgelegenheit im Saison-
Ausver-
kauf. Die vorhandenen Vorräte bieten noch immer eine sehr bedeutende Auswahl, besonders
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Dem Saison-Ausverkauf sind noch ca. 1000 Jackett-Kostüme unterstellt, die ziemlich alles
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einfachsten bis zu hocheleganten Genres vorhanden ist.
Der reguläre
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wert dieser Jackett-
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tüme ist ganz erheblich
Diese Kostüme kommen in Serien von 7.50 bis 65.— zum Verkauf.
höher!
Um jetzt noch in Wasch-Jackett-Kostümen eine Total-Räumung herbeizuführen, ist es
erforderlich, ganz bedeutende Preisermäßigungen eintreten zu lassen. Die
Ausverkaufs-
preise sind deshalb noch einmal herabgesetzt.
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Wetter=
umſchwung begünſtigt nunmehr wieder den anerkannten
Heilerfolg der hieſigen Bäder. Die diesjährige Frequenz
beträgt bis Ende Juli 1067 Perſonen gegen 759 im
Vor=
jahre weiſt mithin einen Zuwachs von 308 Perſonen auf.
Augenblicklich anweſend ſind 358 Kurfremde. Auch die
Zahl der Bäder hat gegen das Vorjahr mit 6040 eine
Zunahme von 511 erfahren. Inhalationen wurden 623
verabfolat, gegenüber 229 in der Saiſon 1912, alſo 394
mehr. Daß dieſer Erfolg trotz der ſeither höchſt
ungün=
ſtigen Witterung eintreten konnte, iſt wieder ein neuer
Beweis für die Anziehungskraft und die Heilwirkung
unſerer Quellen.
Solbad und Inhalatorium Salzungen (Thüringen).
Bis zum 1. Auguſt waren 3465 Perſonen zur Kur hier
eingetroffen.
Nordſeebad Büſum. Eine Sehenswürdigkeit für alle
Beſucher des Nordſeebades Büſum bildet das neuerrichtete
Nordſee=Schauaquarium des Herrn A. Siegfried.
Das=
ſelbe, in unmittelbarer Nähe des Strandes gelegen,
ent=
hält auf einem Komplex von ca. 25 Meter Länge und
8½ Meter Breite 32 große Aquarien, beſetzt mit den Tieren
der Nordſee. Da ſehen wir in einem großen Becken eine
Anzahl reizender Haifiſche und Rochen, ein anderes
be=
herbergt die Blumen des Meeres als da ſind: Seenelken,
Seeroſen, Sandroſen uſw. Hummern und Taſchenkrebſe
uſw. ſehen wir ihre Kämpfe ausführen; an den Scheiben
und Felſen klettern Seeſterne und Seeigel, und ſo geht
es fort, in jedem Becken neue Tiere. Dieſes Unternehmen
des Herrn Siegfried dürfte ſicher und nicht mit Unrecht
viele nach Büſum ziehen.
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Zweigverein Darmſtadt.
Sonntag, den 10. Auguſt 1913, nachm. 4 Uhr,
im Städtiſchen Saalbau
Grosses Sommerfest
Kinderfest
Konzert einer größeren Abt. des Leibg.=Regts. Nr. 115.
Preisſchießen (Schluß 10 Uhr). Tanz uſw.
Eintrittspreis für Mitglieder 20 Pfg. à Perſon. (16750
„ Fremde 50 Pfg. Kinder frei.
Bei ungünſtiger Witterung findet das Feſt im Saale ſtatt.
Mitglieder wollen ſich durch ihre Jahreskarte ausweiſen.
Der Vorstand.
Hierzu ladet ergebenſt ein
Ludwigshohe
Sonntag, den 10. August 1913
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Alympia
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DARMSTADT
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Heute Samstag
Programmwechsel
Das Opfer
seines Berufes
Drama aus dem modernen
Leben, in 2 Akten.
Dänischer Kunstfilm.
Eine falsche Spur.
Komödie.
der Kapelle des Leibgarderegiments
— Dirigent: Obermusikmeister Hauske
Anfang 4 Uhr.
Eintritt 30 Pfg.
Augustinals Heldentenor
Humor.
Cinesino als Luftschiffer
Humor.
Als Einlage: *5214
Das ergreifende Drama
Unter dem Makel
des Verdachts.
Das Tagesgespräch von Darmstadt!
NB. Für Nichtkonzertbesucher ist der hintere Garten geöffnet.
G
„Schutzenkol
Sonntag, den 10. August, abends 8 Uhr:
Grosses Militär-Konzert
der Kapelle des Grossh. Hess. Feld-Art.-Regt. 61
pers. Leitung: Obermusikmeister
M. WEBER.
Besonders gewähltes Programm; u. a. als Einlage:
„Auf zum Schützenhof‟ Marsch von M. Weber.
Bei ungünstiger Witterung: Streichkonzert im Saale.
Eintritt 15 Pfennig.
(*5243
HESSISCHER HOF
samstag, den 9. August, 8 Uhr abends
E P2
(5
157
großs. Willtar-Konzert
C
Im Progrmm:
Adam, Ouverture z. Op. „Wenn ich König wär‟ Verdi, Große
Fantasie „Traviata‟. Kremser, Walzer-Tongemälde „Das Leben
ein Tanz . Bruno Marks (Charakterstück) Die kleinen Soldaten.
Meyerbeer, Fackeltanz (B-dur), Conradi, Ouverture zu: „Berlin
wie es weint und lacht‟
(16781
Eintritt und Programm 15 Pfennig.
Ia
Restaurant Golling
Pankratiusstr. 29
Pankratiusstr. 29
Sonntag, den 10. August
Grosses Bockbierfest
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Waldtriede‟
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(16713
die ganze Nacht geöffnet.
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Sonntag, den 10. Auguſt, und
Montag, den 11. Auguſt,
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von nachmittags 4 Uhr ab
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(Militärkapelle)
Montag: Frühschoppen-Konzert.
Anerkannt prima Weine und Biere. Küche unter
Leitung eines erſtklaſſigen Chefs. 16714
Kirchweihe in Everſtaor.
Totengräber vom Feläberg.
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Kasimir hat einen Klaps.
wozu freundlichſt einladet
Eintritt frei.
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Morgen Sonntag Verſchiedenes: Braten, Ragouts,
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haren, Kalbsbraten, Geſpickte Kalbsvögel, Gefüllte Kalbsbruſt,
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So hat Darmstadt
noch nie gelacht!
Programm
zu dem am Samstag, den
9. Aug., von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
d. Großh. Heſſ. Train=Bat. Nr. 18.
1. „Deutſchlands Ruhm und
Ehre‟ Marſch von Blankenburg.
2. Ouverture zu „Berlin, wie es
weint und lacht” von Conradi
3. „Roſenlieder” von Philipp zu
Eulenburg: a) „Monatsroſe‟
b) „Wilde Roſe” e) „Seeroſe‟
4. „Weaner Madle”, Walzer von
Ziehrer. 5. Große Fantaſie aus
von
der Oper „La Traviata‟
Verdi. 6. „Treu zur Fahne‟, Marſch
von Blon.
Sonntag, den 10. Auguſt
vormittags 11¼ Uhr ab auf dem
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
des Inf.=(Leibgarde=Regts. Nr. 115.
Programm:
1. „Aus großer Zeit”, Marſch
von Villinger. 2. Ouverture zu
„Hunyady Laszlo” von F. Erkel.
3. Fantaſie aus „The Geisha” von
S. Jones. 4. „Am Meer” Liet
von Fr. Schubert. 5. „La
Barca-
role‟ Walzer von J. Offenbach.
6. Der alte Berner Marſch von
Schmeling.
Woog, am 8. Auguſt 1913.
Waſſerhöhe am Peger 3,79 m.
Luftwärme 14 C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 190 C.
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Sonntag, den 10. und Montag, 11. Auguſt,
von nachmittags 4 Uhr an:
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Eintritt frei!
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Montag: Urſideles Frühſchoppen=Konzert.
Gasthaus zur Narmohle, Enerstadt.
Am Kirchweih=Sonntag, 10. Aug., 4 Uhr nachm.:
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Das Tagesgespräch Darmstadts
bildet ab Samstag, den 9. Auguſt 1913, unſer neues
Weltſtadt=Rieſen=Programm!
Auf vielſeitigen Wunſch:
Ein Liebesleben
Großes Drama in 2 Akten. — Nordiſcher Kunſtfilm.
Mit dieſem Drama kommen wir dem Wunſch eines
Teiles von unſerem Publikum nach. Es erübrigt
ſich, nähere Details anzuführen. Der Film iſt eine
Glanzleiſtung und wird ſich alle Beſucher zu
Freun=
den machen. Hervorragende Inſzenierung u. Regie,
ſowie glänzende Spielweiſe ließen dies Drama
überall die höchſten Triumphe feiern.
Bubi unternimmt einen Streifzug
Eine Perle des Humors.
Die
Sen=
ſation der
Gegen=
wart!
Schlager!
Die
Sen=
ſation der
Gegen=
wart!
Entlarvt
Die
Sen=
ſation der
Gegen=
wart!
Senſations=Drama in 3 Akten.
Mit dieſ. Drama zeigen wir die größte Senſation
der Gegenwart. Mit hohen Koſten haben wir das
Erſtaufführungsrecht für Darmſtadt erworben, um
dem hieſigen Publikum mal was anderes zu zeigen.
Wer hätte nicht ſchon von weiblicher Intrigue gehört?
Doch ſteht in dieſem Drama der Mann mit all ſeiner
Liſt und Intrigue an der Spitze. In unſerer Zeit, wo
ſelbſt über Leichen hinweg jeder ſein. Vorteil ſucht,
iſt dieſes Drama geſpielt. Die beſten italien.
Künſtler hab. ſich in dieſ. furchtb.
Intriguen=
ſpiel vereinigt, u. es iſtihn. glänz.gelungen,
ein wahrheitsgetreues Bild zu geben.
Aufreg. Verfolgungs-Szenen
Spannende Spielweise!
So ist das Leben!
Die
Sen=
ſation der
Gegen=
wart!
Eine reizende, unübertroffene Komödie.
Eine neue Senſation:
Im Sträder des Eebent
Eine ergreifende Familientragödie in 2 Akten.
In dieſem unübertroffenen Film zeigen wir unſerem
Publikum die Folgen einer unglücklichen Ehe für
die Kinder. Selten wird ein Drama ergreifender
und veredelnder auf die Zuſchauer wirken. In
dieſem Meiſterwerk moderner Lichtſpielkunſt paart
ſich die Strenge des Vaters mit einem immer
wieder verzeihenden Mutterherzen.
Schafkopf, König der Polizisten
Sie werden lachen.
Körperkultur an der Schießſchule v. Lorient
Eine intereſſante Aufnahme.
NB.
Mit dieſem Programm, das
alles bisher Dageweſene weit in
den Schatten ſtellt, hoffen wir unſer
Publikum in noch höherem Maße als
bisher zu befriedigen. Getreu unſ.
Grund=
ſatz, ſtets das Beſte zu bieten, genießen wir
als 5fache Theaterbeſitzer beim Filmeinkauf
die größten Vorteile, von denen unſer
Pub=
likum den größten Nutzen hat. Ab
Sams=
tag, den 9. Auguſt, iſt unſer Theater
täglich von 3 Uhr ab geöffnet.
A. Loeffler, Leiter und
Mit=
inhaber d. I.
Darm=
ſtädter Kino.
Zahle die beſten Preiſe für getr.
Herren= u. Damenkl., Wäſche,
Stiefel, Möbel, Gold und Silber.
Fr. Levi, Kl. Ochſengaſſe 4. (16737a
Kranke Kleintiere
Tierklinik: werden in gute
Behandlung genommen. (*5128soi
W. Göbel, Pankratiusſtr. 48.
Ab heute der neue
Elite-Pracht-Spielplan
Ein Triumph der Lichtſpielkunſt!
Las Leben ein Koman
Modernes Schauſpiel mit ergreifender Handlung, welches die
Deviſe trägt: „So iſt das Leben!” mit Fräulein Gudrun
Hildebrandt in der Hauptrolle. Dieſes umfangreiche
Drama, welches von der erſten bis zur letzteu Szene
lebens=
wahr wirkt, ſpannende Momente zeigt und photographiſch
ein Meiſterwerk iſt, wird nicht verfehlen, eine Senſation
erſten Ranges zu bilden.
Als zweiter Schlager
(16764
6 2
3
Launen des Schicksais
Ergreifendes Drama in 2 Akten. — Dieſer Film bietet eine
der größten Senſationen, die je gezeigt wurden . . . . . .
Idee, Ausſtattung, Darſtellung, alles iſt wirklich erſtklaſſig
und eine Attraktion für jedes Publikum.
Ein ſelten ſchönes Bild:
Für das Glück des Bruders
Großes Drama in 2 Akten. — In der poeſievollen
Um=
gebung der Lagunen, der Kanäle und Paläſte Venedigs
ſpielt dieſe ergreifende Szene. Die heldenmütige Aufopferung
einer Schweſter für den Bruder erntet hier den ſchönſten Lohn.
Hauptmann Brands Frau
Aeußerſt ſpannendes Lebensbild. — In dieſem Bilde
ent=
wickelt ſich ein erſchütterndes Herzensdrama. Insbeſondere
das ſeelenvolle Spiel iſt über jede Kritik erhaben.
vorzügliche
4
(
bumoresken
Wundervolle Naturaufnahmen
ergänzen
mit dem Pathé Journal das Rieſenprogramm=
Verſäumen Sie nicht, ſich dieſe an ſpannenden
Momenten reichen, wie hochintereſſanten Bilder
anzuſehen. — Extra=Einlagen nach Bedarf.
2
Snititut für Canzkunst
Bringe dem geehrten Publikum zur gefl. Kenntnis, daß ich noch
Anmeldungen für die im Hotel „Prinz Carl”’ ſtattfindenden Herbſt=
und Winterkurſe von 11—5 Uhr in meiner Wohnung,
Kranichſteiner=
ſtraße 44, parterre, entgegennehme.
(16037a
Johanna Georg, geb. Merz
(frühere Großherzogliche Hof=Solo=Tänzerin.
Spannendes Drama in 3 Akten.
(16772
Wenn Träume wahr
werden, Amerik. Drama.
Maldnerblar
Gutgespielte Komödie,
Mornz
uls Hapoleon
Moritz Prince in der
Hauptrolle.
OMen
Elrersucht
In der Hauptrolle
der grosse Kinokomiker
Max Linder.
Dalckslchfige
Meerbewohner
Interessante Wasseraufnahme
U. T. Wochenbericht
Künstler-Konzert.
Sonntags Aufang 3 Uhr.
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Rheinstr
Telephon 173
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heute
Ab
In der Hauptrolle
die weltberühmte Kino-Diva
Erna Horena
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in 3 Akten
von Karl Schönfeld.
Geſunde Sommerkoſt!
Je öſter Sie Mondamin gebrauchen, deſto
beſſer für die Geſundheit? derganzen Familie.
Nicht nur Milchſpeiſen,’ſondern auch andere
köſt=
liche und nahrhafte Süßſpeiſen, wie z. B.
Zitronen=
oder Apfelſinenauflauf, Chokoladenflammeri, auch
Kirſch=Pflaumenſpeiſe werden
ſchmackhaft und ſchnell mit
Dokauhrz
hereitet. Einige von diefen Rezepten ſind auf den
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VI, 13373
Luftfahrt.
sr. Ein Völkerſchllachts=
Erinnerungs=
flug wird vom Leipziger Verein für Luftfahrt am
23. und 24. Auguſt auf dem neuen Flugplatz der Leipziger
Luftſchiffhallen= und Flugplatz=Aktien=Geſellſchaft in
Leip=
zig veranſtaltet werden. Die Zahl der Teilnehmer iſt auf
8 Zivil=Piloten und 6 Offiziers=Flieger beſchränkt. Die
Flugzeuge müſſen in allen Teilen mit Ausnahme des
Motors deutſche Erzeugniſſe ſein. Nennungsſchluß iſt am
12. Auguſt beim Schriftführer des Leipziger Vereins für
Luftfahrt, Hofjuwelier Heinrich Schneider=Leipzig,
Markt 1. Das Programm für Samstag, 23. Auguſt, ſieht
folgende Wettbewerbe vor: 1. Ankunfts=Preis: Alle
Flug=
zeuge, welche mit einem Paſſagier aus einer Entfernung
von mindeſtens 75 Kilometer auf dem Luftwege nach dem
Flugplatz kommen und dort in der Zeit von 4 bis 8 Uhr
nachmittags landen, erhalten einen Preis, der im
Ver=
hältnis ſteht zu der von ihnen zurückgelegten Strecke.
Ge=
ſamt=Preiſe 5000 Mark, gegeben vom Kriegsminiſterium,
2. Wettbewerb um den kürzeſten Anlauf, 3. Wettbewerb
um den kürzeſten Auslauf, 4. Wettbewerb um die größte
Geſamt=Flugzeit, 5. Früh=Preis, 6. Höhen=Preis. Am
Sonntag, 24. Auguſt, werden die Wettbewerbe um die
größte Geſamt=Flugzeit, den kürzeſten Anlauf und den
kürzeſten Auslauf fortgeſetzt. Ferner wird veranſtaltet
der Völkerſchlacht=Erinnerungs=Flug, beſtehend in einem
Rundflug um das Schlachtfeld (Entfernung zirka 75
Kilo=
meter) mit einer militäriſchen Erkundigungs=Aufgabe.
Der Flug iſt offen für Offiziere. Ferner iſt ein
Schnellig=
keits=Wettbewerb vorgeſehen mit gleichzeitigem Start von
mindeſtens drei Bewerbern zur Erfüllung eines
mili=
täriſchen Auftrages.
sr. Der deutſche Höhenrekordflug mit
zwei Paſſagieren, den der Aviatiker Stoeffler am
13. Juli d. Js., in Kiel mit ſeinem Aviatik=Pfeil=
Doppel=
decker aufſtellte iſt jetzt von der Flugzeugabteilung des
Deutſchen Luftfahrer=Verbandes mit 1740 Meter offiziell
anerkannt worden.
sr. Die Flüge um den Michelin=Pokal die
der franzöſiſche Aviatiker Cavelier ſeit dem 29. Juli
täg=
lich auf der Strecke Etampes-Gidy unternahm, ſind jetzt
zum Abſchluß gebracht worden. Cavelier hat im ganzen
an 9 Tagen 7096,320 Kilometer zurückgelegt und damit
eine Leiſtung erzielt, die nicht ſo leicht wird überboten
werden können, da bei derartigen ſich über mehrere Tage
erſtreckenden Flügen immer mit den Witterungs=
Verhält=
niſſen zu rechnen iſt.
sr. Zu dem Todesſturz des engliſchen
Aviatikers Oberſt Cody wird noch gemeldet:
Oberſt Cody ſtieg Donnerstag früh mit einem Paſſagier
auf einem ſelbſtkonſtruierten Eindecker auf, ſtürzte aber
aus einer Höhe von 200 Meter ab. Cody und ſein
Paſſa=
gier waren auf der Stelle tot. Oberſt Cody gehörte zu
den bekannteſten und älteſten engliſchen Flugzeug=
Kon=
ſtrukteuren und aktiven Fliegern. Er beſchäftigte ſich ſchon
früh mit der Konſtruktion von Drachen, die dazu beſtimmt
waren, Menſchen emporzutragen. Im Jahre 1905 gelang
es Oberſt Cody, mit Hilfe der von ihm konſtruierten
Drachen einen Mann auf 1913 Meter emporzuheben. Dann
nahm Oberſt Cody die Konſtruktion von Flugmaſchinen
auf, die er an zahlreichen Typen von Mehrdeckern und
Eindeckern zum Teil für die engliſche Heeresverwaltung
ausführte. Größtenteils probierte er ſeine
Konſtruktio=
nen perſönlich aus und es gab hierbei naturgemäß häufig
ernſtliche Zwiſchenfälle. Dieſe hielten aber den kühnen
Flieger und Konſtrukteur nicht ab, immer und immer
wieder neue Konſtruktionen auszuprobieren, mit denen
er teilweiſe recht hervorragende Erfolge erzielte. Auch auf
dem Gebiete des Luftſchiffbaues machte ſich Cody einen,
Namen. Unter anderem war er der Konſtrukteur des
maſchinellen Teiles eines der erſten engliſchen Militär=
Luftſchiffe, des Nulli Secundos I. Seine erſten
Aero=
plan=Konſtruktionen ſtammen aus dem Jahre 1909.
Sport, Spiel und Turnen.
sr. Rennen zu Karlshorſt. Begonien=Jagd=Rennen;
3000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Hrn. H. Weſtens
Sternſchnuppe (Fritſche), 2. Herkus Monte (B. Streit),
3. Adlerhorſt (Steffen). Tot. 28:10. Pl. 15 15, 38:10.
Unpl.: Vanitas Frankfurt, Gondola, Dandolo, Vilja.
Ueberlegen ¾—Hals-3 Lg. — Mars La=Tour=Rennen;
Ehrenpreis und 3500 Mark, Diſtanz 4200 Meter: 1. Lt.
Graf Bethuſy=Huc’s Bulawayo (Lt. v. Falckenhauſen),
2. Nowton (Lt. Graf Strachwitz), 3. Mr. Girdle (Lt. von
Wangenheim). Tot. 65110. Pl. 18, 17, 29:10. Unpl.:
Perſian Gate (4), Heiotoho, Der Dragoner, Paſſing Faic,
Colclough II, Aſteroid. Kampf Hals—3—6 Lg. —
Ber=
liner Hürden=Rennen; 6000 Mark, Diſtanz 2700 Meter:
1. Hrn. F. v. Schmidt=Pauly’s Polia (Weishaupt), 2.
Bra=
bant (V. Roſak), 2. Delila (Jentzſch). Tot. 27110. Pl. 12,
14, 123110. Unpl. Ovation (4), Roſenkavalier, Louvre,
Rache, Pharao. Gegenwehr 1—6—3 Lg. — Preis von
Paulsborn; Ehrenpreis und 4800 Mark, Diſtanz 3400
Meter: 1. Hrn. Wernigk’s Chantecler (Lt. Graf Holck),
2. Oberbayer (Lt. v. Falckenhauſen), 3. Res Clover (Lt.
Wittmack). Tot. 12:10. Pl. 10, 11110. Unpl.: Jaſpis
(4), Cobden. Ueberlegen ½—8—12 Lg. — Friſchlings=
Preis; 4500 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Hrn. C. von
Guſtedt’s Harzer (B. Streit), 2. Jungchen (Wiſchek), 3.
Contca (Fritſche). Tot. 70110. Pl. 20, 22, 15:10. Unpl.:
Katarakt (4), Verlaß, Fröhliche Zeit, Ibenhorſt, Harriet,
Extra. Kampf Hals-6—1½ Lg. — Preis von
Neuen=
hagen; 3000 Mark. Diſtanz 1200 Meter: 1. Gr. L. Henckel’s
Sybilla (Scheffer), 2. Alteſſe II (W. Plüſchke), 3. Salier
(B. Streit). Tot. 183:10. Pl. 36, 18, 20:10. Unpl.:
Grau=
bart, Komm doch, Kurmack, Theodoſius, Eigenlob
Finder=
lohn. Kampf Kopf½ Lg. — Fünftauſendzweihundert=
ſies Reunen: Ehrenpreis und 30 Mar, Diſtanz 590
Meter: 1. Dr. V. Saloſchin’s Vorwärts II (Lt. Prinz
Bentheim), 2. Santuzza (Lt. Graf Holck), 3. Gardone
(Hr. Herfeldt). Tot. 54:10. Pl. 16, 13110. Unpl.:
Cha=
noine, Flint, Yamethen. Sehr leicht 2—7—3 Lg.
sr. Segeln. Bei der Cowes=Segelwoche
kam der von Kaiſer Wilhelm II. geſtiftete Pokal bei einem
Handikap zur Entſcheidung, an dem ſich die Jachten der
größeren Klaſſen bis zu 15 Meter abwärts beteiligen
konnten. Es konkurrierten: die engliſche Schooner=Jacht
„Margeritha”, die deutſche Schooner=Jacht des Dr. Krupp
v. Bohlen und Halbach, ſowie die engliſchen Jachten
„White Header” und „Wendur” „Germania” ſtartete als
Malboot und vergütete an „Margeritha” 1 Min. 28 Sek.,
an „Withe Header” 7 Min. 20 Sek. und an „Wendur” 10
Min. 16 Sek. „Margeritha” ſiegte überlegen und gewann
den Kaiſer=Pokal. Die deutſche Jacht „Paula III.
konnte am gleichen Tage den Commodore=
Herausforde=
rungs=Pokal gewinnen.
sr. Lawn=Tennis. Das Lawn=Tennis=
Turnier in Pyrmont ergab im Herreneinzelſpiel
um den Preis des Fürſten von Waldeck=Pyrmont den
Sieg von Lindpaintner der in der Schlußrunde mit
6:4, 6:4, 6:8. 644 über Grimm ſiegreich blieb. Das offene
Herreneinzelſpiel um den Preis der Kurverwaltung
ge=
wann gleichfalls Lindpaintner gegen Grimm mit 611, 622.
Mit Frau Lent als Partnerin konnte Lindpaintner ferner
das gemiſchte Doppelſpiel ohne Vorgabe ſiegreich
beſtrei=
ten. Das offene Herrendoppelſpiel gewannen Burns-
Roſenberg.
Literariſches.
Der letzte Student. Roman von Rudolf
Hans Bartſch. Verlag Ullſtein u. Co., Berlin=Wien.
Preis 1. M. Der ſoeben in der Sammlung der Ullſtein=
Bücher zu 1 M. erſchienenen Roman „Der letzte Student”
von Rudolf Hans Bartſch ſpielt im Revolutionsjahr
1848 in Wien. Aus dem Munde unſerer Väter, die
Zeu=
gen jener Tage waren, bewahren wir alle noch ſo viele
Erinnerungen auf, daß es uns iſt, als hätten wir ſie
ſelbſt erlebt.
Anmnmmmnſemnuingenn enunntntnſenthtn,
mmimmmmmmmmimmmmmnmmnlimmmmiinnnmmiimmhmuus
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Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 3. Aug.: Dem Heizer Franz Grün,
Taunusſtraße 44, ein S. Jakob Georg. Am 1.: dem
Schreiner Peter Zehfuß, Kranichſteiner Straße 51, ein S.
Walter Peter. Am 3.: dem Maurer Martin Biſchoff,
Landwehrſtraße 68, ein S. Paul. Dem Sergeanten im
Garde=Drag.=Regt. Nr. 23 Anton Lutz, Sandſtraße 42,
eine T. Amanda Hildegard. Dem Gärtner Guſt.
Hoſe=
mann, Erbacher Straße 142, eine T. Erneſtine Eliſabeth
Klara. Dem Schweizer Johannes Eberhardt, Erbacher
Straße 138, ein S. Oskar Guſtav.
Aufgebote. Am 4. Aug.: Metzger Heinrich Speier,
Große Ochſengaſſe 5, und Roſa Margarete Frautner,
Brandgaſſe 8. Metzger Jakob Link, Hinkelhof, und
Dienſtmagd Margar. Söhnlein zu Nürnberg. Bäcker
Bernhard Neuroth II. zu Spachbrücken und Marie
Lorenz zu Roßdorf. Am 6.: Maurer Wilhelm Joſeph
Saal zu Duisburg=Meiderich und Roſina Eufinger zu
Niederbrechen. Bureaubeamter Philipp Bindeburg zu
Eſſen=Rüttenſcheid und Stütze Anna Margareta Suſanna
Emilie Bornmann, Frankfurter Straße. Schreinergeſelle
Georg Höhner, Ireneſtraße 7, und Eliſab. Lantelme
zu Rohrbach. Am 7.: Aushilfsſchaffner Joh. Ad.
Satt=
ler, Wingertsbergſtraße 7, und Taglöhnerin Eva Margar.
Reinhart, Witwe, zu König. Gutspächter Aug. Wilh.
Schüler zu Metlitzhof und Emilie Erna Sophie Louiſe
Kellner hier.
Geſtorbene. Am 4. Aug.: Fabrikarbeiter Johann
Reichert, 57 Jahre, ev., Beckerſtraße 28. Am 5.: Johann
Friedrich Wilhelm Zwicknagl, 3 Jahre, ev., S. des
Bier=
brauers, Gutenbergſtraße 35. Privatin Helene Jung,
56 Jahre, ev., Waldſtraße 34. Am 6.: Marie
Hachen=
berger geb. Bonifer, 45 Jahre, kath., Ehefrau des
Garde=
ſergeanten, Rheinſtraße 47.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 19. Juli: Dem Eiſenbahnſchaffner Ad.
Helm, Ludwigshöhſtraße 31, eine T. Barbara. Dem
Zu=
ſchneider Ad. Böhm, Schießhausſtraße 51, eine T. Marg.
Luiſe. Am 21.: ein unehel. Sohn Hans Heinrich. Am 29.:
dem Schaffner und Wagenführer Wilhelm Bremmer,
Kiesbergſtraße 48, ein S. Willi Georg. Am 23.: dem
Ser=
geanten im Leib=Drag.=Regt. Nr. 24 Heinrich Lotz,
Hei=
delbergerſtraße 86, ein S. Walter Heinrich Wilhelm. Am
25.: eine unehel. Tochter Anna. Am 28.: dem
Straßen=
bahnſchaffner Karl Steiger, Orangerieſtraße 16, ein S.
Hans.
Aufgebotene. Am 26. Juli: Zuſchneider Wilh.
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mann zu Offenbach a. M. und Anna Marie Katharine
Margarete Treiber, Martinſtraße 22. Am 28.:
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meiſter Fritz Friedrich Wilhelm Albert Kaſigkeit,
Beſ=
ſungerſtraße 114, und Johanna Wilhelmine Repp,
da=
ſelbſt. Am 4. Aug.: Packer Karl Chriſtian Rüdel zu
Pforzheim und Eliſabetha Kathar. Trumpfheller,
Heidel=
berger Straße 127. Schreiner Friedrich Paul Schiller,
Tannenſtraße 7, und Anna Katharina Roth, daſelbſt.
Eheſchließungen. Am 26. Juli: Bahnmeiſter 1. Klaſſe
Ludwig Philipp Grünewald zu Kaſtrop und Maria
Geiger, Ludwigshöhſtraße 14. Am 2. Aug.: Sergeant
im Großh. Artilleriekorps Otto Emil Karl Teſchner,
Heidelberger Straße 47, und Magdalena Fell,
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bethenſtraße 30. Schmiedemeiſter Heinrich Mohr,
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bethenſtraße 61, und Schneidermeiſterin Anna Maria
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beth Hühnergarth, Schießhausſtraße 49. Am 5.:
Hand=
lungsgehilfe Bernhard Eberhardt, Neue Niederſtraße 6,
und Thereſe Marta Allweier, Beſſunger Straße 87.
Sterbefälle. Am 26. Juli: Großh. Oberhoflakai Karl
Brand 64 Jahre, ev., Beſſunger Straße 38. Am 29.:
Kathar. Landzettel geb. Lang, Witwe des
Hofgarten=
arbeiters, 72 Jahre, ev., Wingertsgäßchen 17. Am 31.:
Wilhelmine Neumann geb. Kaul, Ehefrau des
Schaff=
ners bei der Staatsbahn, 35 Jahre, ev., Donnersbergring
34. Am 5. Aug.: Landwirt Chriſtian Beſt, 77 Jahre,
ev., Ludwigshöhſtraße 22.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
12. Sonntag nach Trinitatis, den 10. Auguſt 1913
Hofkirche: Kein Gottesdienſt., — Mittwoch, den
13. Aug., abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Kollekte für die innere Miſſion.
Stadtkapelle: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller. Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung.
Kollekte für die innere Miſſion. — Abends um 6 Uhr:
Pfarrer Gerhard. Kollekte für die innere Miſſion.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt. — Vorm. um
9 Uhr: heil. Abendmahl im Lager.
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. — Vorm. um 11½ Uhr:
Kindergottes=
dienſt für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. —
Nach=
mittags um 2 Uhr: Chriſtenlehre für den Oſt bezirk in
der Kirche, für den Nord bezirk im Martinsſtift, für den
Weſt bezirk im Gemeindehaus. — Nachmittags um 4 Uhr:
Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Schneider.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 9. Auguſt, abends um
8 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 10. Aug., vorm. um
10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer
Lenz. — Kindergottesdienſt fällt aus.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Chriſtenlehre (Knaben und Mädchen). Pfarrer Wagner.
Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Wagner.
Panknskirche: Vormittags um 8½ Uhr: Chriſtenlehre
(auch für den Aſſiſtentenbezirk). Pfarrer Rückert. —
Vormittags um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Pfarrer
Rückert. Feier des heil. Abendmahls. Anmeldung von
¾10 Uhr an in der Sakriſtei.
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 10. Auguſt,
vormittags um 9½ Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Dr.
Bingel.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 10. Aug.,
nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Dienstag, den
12. Aug., abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde.
Donnerstag, den 14. Auguſt, abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde. — Samstag, den 16. Aug., abends um
9 Uhr: Bibelſtunde für Beamte. — Zweig der
Stadt=
miſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.). Sonntag, den 10. Aug.,
vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmittags
um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge. — Um 4½ Uhr:
Bibelſtunde für Jungfrauen. — Freitag, den 15. Aug.,
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 10. Aug., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
Abends um 8½ Uhr: Predigt. Pred. Berner aus
Frank=
furt a. M. — Dienstag, den 12. Aug., fällt die Bibelſtunde aus.
Hettesdienſt der Nenapoſtoliſchen Hemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getanſter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 10. Aug., vorm. um 9½ Uhr:
Erbauungsſtunde. — Vormittags um 10½ Uhr:
Sonn=
tagsſchule und Bibelſtunde. — Nachmittags um 4 Uhr:
Predigt. Herr Prediger Sult aus Hamburg. —
Mitt=
woch, den 13. Aug., abends um 8½ Uhr: Gebetſtunde.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 10. Aug., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Um 4 Uhr: Predigt. — Freitag, den 15. Aug., abends um
9 Uhr: Predigt. Prediger Eckert aus Offenbach.
Katholiſche Gemeinden
13. Sonntag nach Pfingſten, den 10. Auguſt 1913
St. Ludwigskirche: Samstag, den 9. Aug.,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr:
Hoch=
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe.
Nachmittags um 3 Uhr: Andacht zu Ehren der hochheil.
Dreifaltigkeit.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 5 Uhr:
Ver=
ſammlung des Vereins chriſtlicher Mütter. — Abends
um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe. — Montag, nachm. um 4 Uhr:
Sakramentaliſche Betſtunde.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 9. Aug.,
nack=
mittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und
Predigt. — Nachmittags um 2 Uhr: Andacht und Segen.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
9. Aug., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Andacht zu
Ehren der allerheiligſten Dreifaltigkeit
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 9. Aug., nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Um ½2 Uhr:
Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Werktags um
¼/7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 10. Aug., vorm.
um 7 Uhr: Beichte. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
— Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 3. Aug: Dem Poſtboten Karl
Götz S. Karl Werner, geb. 8. Juli.
Schloßgemeinde: 27. Juli: Dem Taglöhner
Ludwig Stöſſel T. Maria, geb. 15. März. Ein unehel.
Sohn.
Johannesgemeinde: 3. Aug.: Dem
Geſchäfts=
führer Richard Böhme T. Annemarie Elſe, geb. 24. April.
Dem Bürogehilfen Georg Eckert S. Konrad Wilhelm,
geb. 5. Juni.
Martinsgemeinde: 30. Juli: Dem Gasarbeiter
Karl Friedrich Wilhelm Wacker T. Helene Mathilde,
geb. 30. Juni. 31. Juli: Dem Schloſſer Leonhard Grimm
S. Heinrich, geb. 24. April. 3. Aug.: Dem Platzmeiſter
Johann Heinrich Hirſch T. Johanna Eliſe, geb. 8. Juli.
4. Aug.: Dem Reſervelokomotivführer Georg Philipp
Schäfer S. Georg, geb. 7. Juli. 5. Aug.: Eine uneheliche
Tochter Eliſabeth Franziska Charlotte, geb. 13. Juni.
Petrusgemeinde: 27. Juli: Dem Joh. Wilh.
Knieriem T. Karoline Charlotte Marie, geb. 1. Mai.
3. Aug.: Dem Bahnarbeiter Joh. Peter Leonhardt S.
Hans Wilhelm, geb. 29. Mai. Dem Bäckermeiſter Gg.
Wilh. Schmidt S. Georg Wilhelm, geb. 6. Juli. Dem
Jakob Röder S. Wilhelm Walter, geb. 19. Juni.
Paulusgemeinde: 3. Aug.: Dem Dachdecker
Karl Friedrich Aßmuth S. Georg Karl, geb. 9. Juni.
Dem Schloſſer Daniel Müller S. Wilhelm, geb. 11. Juni.
Dem Magazinverwalter Mathias Kiſſel T. Erna Kath.
Eliſabeth, geb. 13. Juni. Dem Poſtillon Ludwig Vollet
. Friedrich, geb. 10. Juli.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 2. Aug.: Fabrikant Ludwig
Böhringer und Maria Lina Petry. Bürgermeiſterei=
Kanzliſt Friedrich Ferdinand Reh und Anna Katharina
Keil. 3. Aug.: Kaufmann Johann Diehl und Philippine
Katharine Heitzenröder. 5. Aug.: Großh.
Miniſterial=
reviſor Johann Adam Heß und Luiſe Helene Marie
Beckenhaub.
Petrusgemeinde: 5. Aug.: Handlungsgehilfe
Bernhard Eberhardt zu Darmſtadt und Thereſe Allweier
dahier.
Paulusgemeinde: 3. Aug.: Schmiedmeiſter Hch.
Mohr und Anna Marie Eliſabeth Hühnergarth.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 2. Auguſt: Gardeunteroffizier
i. P. Kaſimir Kaiſer, 78 J. 9 Mon.
Martinsgemeinde: 3. Aug.: Franziska Lang,
Ehefrau des Schreinermeiſters, 60 J., ſtarb 1. Aug. (
Ein=
ſegnung.) 7. Aug.: Joh. Friedrich Wilhelm Zwicknagel,
S. des Bierbrauers, 3¼ J., ſtarb 5. Aug.
Petrusgemeinde: 1. Aug.: Kath. Landzettel,
geb. Lang, Ehefrau des verſt. Hofgartenarbeiters, 72 J.,
ſtarb 29. Juli. 3. Aug.: Wilhelmine Neumann, geb.
Kaul, Ehefrau des Eiſenbahnſchaffners, 35 J., ſtarb
31. Juli.
Dorothea Gräb, geb. Hein, Ehefrau des
Maſchinenbauers, 47 J., ſtarb 1. Aug.
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