Darmstädter Tagblatt 1913


19. April 1913

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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit=
den
Annoneen=Expeditionen. Bei
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
gerichtlicher
Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnichtübernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 40 Seiten.

Das Wichtigſte vom Tage.

Der Reichstag wird ſpäteſtens am 30. April in die
Pfingſtferien gehen und am 26. Mai wieder zu=
ſammentreten
.
Die Beratung der Wehrvorlage in der Bud=
getkommiſſion
des Reichstags beginnt am Mitt=
woch
nächſter Woche.
Die Königin der Niederlande mit dem Prinzge=
mahl
ſtatteten dem Großherzoglichen Hofe in Karls=
ruhe
am Donnerstag einen Beſuch ab.
Der Prinz von Wales iſt am Donnerstag abend in
London wieder eingetroffen.
Bei der Exploſion des Militärballons in
der Nähe von Paris ſind alle fünf Inſaſſen ums
Leben gekommen.
Offiziell wird mitgeteilt, daß die Einſtellung der
Feindſeligkeiten zwiſchen der türkiſchen und
der bulgariſchen Armee unter gewiſſen Bedin=
gungen
beſchloſſen worden iſt. Der Balkanbund
wird die Note der Mächte annehmen.
as Reuterſche Bureau erfährt, die Mächte hätten im
Prinzip beſchloſſen, Montenegro eine durch die
ſechs Mächte gemeinſam garantierte Anleihe von
30 Millionen Francs anzubieten, deren Modifikation
noch nicht feſtgeſetzt ſei.
Der Ozeanflug des Suchard 2 iſt aufgegeben
worden.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.

Politik und Sport.

C Während ein Pariſer Blatt erzählt, der fran=
öſiſche
Flieger Daucourt ſei bei der Landung
un Berlin ſehr herzlich empfangen worden, berichtet die
Berliner Preſſe übereinſtimmend, daß das
Publikum auf dem Flugplatz Johannisthal äußerſt
ühl geweſen und daß die Offizierflieger ſich diesmal ge=
ſliſſentlich
zurückgehalten hätten. Unter den obwaltenden
Werhältniſſen muß franzöſiſchen Fliegern gegenüber für
teden Deutſchen die größte Zurückhaltung ſelbſtverſtändlich
hein. So fern uns feindliche Kundgebungen gegen fran=
öſiſche
Sportsleute liegen, ſo eindringlich mahnen uns
ie Vorgänge in Lunéville und Nancy, alles zu vermeiden,
was uns von franzöſiſcher Seite als Mangel an
Selbſtachtung angerechnet werden könnte.
Aber außer den Lehren, die die Ausſchreitungen in
Mancy und die Feindſeligkeiten in Lunéville uns gegeben
haben, ſollten die allgemeinen politiſchen Verhäktniſſe uns
im Sportangelegenheiten kühle Zurückhaltung auferlegen.
Jarf doch heute niemand mehr darüber im Zweifel ſein,
daß der internationale Sportbetrieb als ein
die Völker gegenſeitig näherbringendes Moment
lh äglich Fiasko gemacht hat. Die geſteigerten Rüſtungen
in allen Ländern und das Anſchwellen des Chauvinismus
in Frankreich bezeugen, wie wenig es für den Frieden der
Welt bedeutet, daß der internationale Sportbetrieb zu
Waſſer, zu Lande und in der Luft eine immer größere
Ausdehnung gewonnen hat. Je einflußloſer aber dieſer
intternationale Sportbetrieb für die Beziehungen der Völ=
kar
ſich erweiſt, um ſo ſorgfältiger ſollte alles unterlaſſen
werden, was geeignet iſt, über die wahre Bedeutung des
imternationalen Sports zu täuſchen und den chauviniſti=
ſihen
Dünkel gewiſſer Leute zu ſteigern.
Auch in ſolchem Sinne iſt es ſehr dankenswert, daß
dier Flieger Daucourt in Berlin einen kühlen Empfang
giefunden hat. Es macht den Eindruck einer franzöſiſchen
ritungsente, wenn dem Major v. Tſchudi, der den Flie=
gar
Daucourt im Namen der Johannisthaler Flugplatz=
Geſellſchaft begrüßte, die liebenswürdigen Worte in den
Mtund gelegt werden: die Franzoſen brauchten nur einen
iherer tüchtigen Aviatiker zu ſenden, um alle heraufbeſchwo=
rimen
Feindſeligleiten zu zerſtreuen. Da eine derartige
Liebenswürdigkeit aus deutſchem Munde in dieſem
Anugenblick einen empfindlichen Mangel an Takt bedeutet,
vermutlich nicht Major v. Tſchudi, ſondern franzöſiſche
Ennbildungskraft für ſie verantwortlich. Von zuſtändiger
darutſcher Seite ſollte mit der öffentlichen Feſtſtellung des
Sachverhalts nicht gezögert werden.

Die Reichsvermögensabgabe

pird in den Organen der verſchiedenen Intereſſenverbände
elohaft beſprochen. So beſchäftigen ſich auch die techniſchen
Leivarangeſtellten jetzt eingehend mit der Frage einer
nißergewöhnlichen Vermögensabgabe, und die Deutſche
iduſtriebeamten=Zeitung nennt dieſe Art der Deckung

einen an ſich richtigen Weg. Denn, ſo heißt es dann
wörtlich, eine Anleihe von einer Milliarde würde vor=
ausgeſetzt
, daß ſie überhaupt ohne direkten oder indirekten
Zwang voll zu plazieren wäre den Geld= und Kapital=
markt
ganz ebenſo in Anſpruch nehmen wie eine Abgabe;
ſie würde aber außerdem durch die weitgehende Entwer=
tung
aller feſtverzinslichen Anlagepapiere, die ſich in ihrem
Gefolge einſtellen würde, gerade die kleineren und mittleren
Kapitaliſten, die in der Auswahl ihrer Vermögensanlagen
beſchränkt ſind, beſonders ſchädigen, während bei einer
Zwangsſteuer doch immerhin die Möglichkeit beſteht, das
unvermeidlich gewordene Opfer bis zu einem gewiſſen
Grade gleichmäßig zu geſtalten. In dem vorliegenden
Regierungsentwurfe iſt dieſe Möglichkeit freilich nur ſehr
unzureichend verwirklicht. Er will alle Vermögen unab=
hängig
von ihrer Höhe mit einem einheitlichen Satz er=
faſſen
und ſieht ſich weil er dieſen Einheitsſatz natur=
gemäß
nicht allzu hoch fixieren kann
gezwungen, die
Grenze der Beitragspflicht ſehr niedrig bei 10000 Mark
zu ziehen. Er belaſtet alſo das kleine Vermögen, das
als Rücklage und als Quelle beſcheidener Zuſchüſſe zu
einem vielleicht ſehr dürftigen Arbeitseinkommen dient,
arithmetiſch genau ſo ſtark, das heißt ſachlich viel ſtärker
als Reichtümer, die eine völlig arbeitsfreie, dauernd ge=
ſicherte
Exiſtenz auf üppiger Grundlage gewährleiſten. Die
umgekehrte Progreſſion, die in dieſer Regelung liegt, wird
dadurch noch verſchärft, daß die Ergänzungsſteuer von den
höheren, unfundierten (nicht aus Kapitalsbeſitz fließenden)
Einkommen, die zur eigentlichen Vermögensabgabe hinzu=
tritt
, außerordentlich ſchüchtern und zurückhaltend kon=
ſtruiert
iſt. Sie beginnt erſt bei einer Einkommenshöhe
von 50000 Mark und begnügt ſich mit einem Satz von
2 Prozent. Aktiengeſellſchaftsleiter und Aufſichtsräte, die
über kein Vermögen, aber über jährliche Einnahmen von
30= oder 40000 Mark verfügen, können alſo ganz ſteuer=
frei
bleiben, während ein kleiner Beamter, der etwa aus
einem ererbten oder erheirateten Vermögen von 10000
Mark einen jährlichen Rentenzuſchuß von 350 oder 400
Mark bezieht, ein Siebentel oder ein Achtel dieſer Summe
opfern muß.
Der Reichstag wird die Vorlage deren Ausfüh=
rungsdetails
faſt allgemeinem Widerſpruch begegnen
durch Heraufſetzung der Vermögensſteuer= und Herab=
ſetzung
der Einkommenſteuergrenze, ſowie durch Einfüh=
rung
progreſſiver Steuerſätze einigermaßen ſozial und
billig zu geſtalten haben. Auch die ſonſt üblichen Erleich=
terungen
für Steuerträger, deren Leiſtungsfähigkeit durch
beſondere Umſtände (große Kinderzahl, Unterhaltungs=
pflicht
gegenüber Familienangehörigen, dauernde Krank=
heit
) erheblich beeinträchtigt iſt, werden vielleicht we=
nigſtens
in einigem Ausmaße nachträglich einzufügen
ſein.

Schiffsbauten.

O Auf deutſchen Privatwerften befanden ſich im
Jahre 1912 für deutſche Rechnung im Bau 41 Kriegs=
ſchiffe
von zuſammen 165 420 Reg.=Tons Bruttoraumge=
halt
, 1010 Kauffahrteiſchiffe mit 1 224979 Reg.=Tons brutto
(davon 280 Dampfer mit 1013697 Reg.=Tons und 114
Motorſchiffe mit 49647 Reg.=Tons) und 113 Flußſchiffe
mit 14089 Reg.=Tons (davon 93 Dampfer mit 12 499 Reg.=
Tons und 20 Motorſchiffe mit 1590 Reg.=Tons). Von die=
ſen
Schiffen wurden fertiggeſtellt: 21 Kriegsſchiffe mit
51 100 Reg.=Tons brutto, 659 Kauffahrteiſchiffe von 383090
Reg.=Tons brutto (davon 143 Dampfer mit 276 228 Reg.=
Tons und 85 Motorſchiffe mit 10394 Reg.=Tons) und 71
Flußſchiffe mit 8500 Reg.=Tons brutto (davon 57 Dampfer
mit 7649 Reg.=Tons und 14 Motorſchiffe mit 851 Reg.=
Tons. Für fremde Rechnung befanden ſich im Bau
4 Kriegsſchiffe von zuſammen 11112 Reg.=Tons Brutto=
raumgehalt
, 170 Kauffahrteiſchiffe mit 61489 Reg.=Tons
brutto (davon 28 Dampfer von 23 408 Reg.=Tons und 38
Motorſchiffe von 5551 Reg.=Tons) und 63 Flußſchiffe mit
5642 Reg.=Tons brutto (davon 39 Dampfer mit 3779 Reg.=
Tons und 24 Motorſchiffe mit 1863 Reg.=Tons). Fertig=
geſtellt
wurden davon 2 Kriegsſchiffe von 962 Reg.=Tons,
124 Kauffahrteiſchiffe mit 31238 Reg.=Tons (davon 20
Dampfer mit 3638 Reg.=Tons und 18 Motorſchiffe mit 192
Reg.=Tons) und 50 Flußſchiffe mit 5148 Reg.=Tons (davon
29 Dampfer mit 3299 Reg.=Tons und 21 Motorſchiffe mit
1849 Reg.=Tons). Auf ausländiſchen Werften
ſtanden für deutſche Rechnung im Bau 203 Kauf=
fahrteiſchiffe
mit 85676 Reg.=Tons brutto (davon 26
Dampfer mit 49722 Reg.=Tons und 12 Motorſchiffe mit
223 Reg.=Tons) und 13 Flußſchiffe (Dampfer) mit 1961

Reg.=Tons brutto; hiervon wurden fertiggeſtellt 150 Kauf=
fahrteiſchiffe
mit 71689 Reg.=Tons (davon 19 Dampfer mit
45 499 Reg.=Tons und 8 Motorſchiffe mit 179 Reg.=Tons),
ſowie 11 Flußdampfer mit 1801 Reg.=Tons brutto.

Deutſches Reich.

* Reichstagsergänzungswahlen. Durch
die Ungültigkeitserklärungen der Wahlen der Abgeordneten
Vietmeyer (Wirtſch. Vgg.) und v. Kröcher (konſ.) ſind in
den Reichstagswahlkreiſen Waldeck=Pyrmont und Salz=
wedel
=Gardelegen Neuwahlen nötig geworden. In jenem
Wahlkreiſe ſtreiten ſich die Wirtſchaftliche Vereinigung und
die Fortſchrittliche Volkspartei, in dieſem Konſerpative
und Bauernbund um das Mandat. Die Sszialdemokratie
kommt in beiden Wahlkreiſen nicht in Frage. Im Wahl=
kreiſe
Waldeck=Pyrmont erhielten bei der Hauptwahl:
Wirtſch. Vgg. 4403, Fortſchr. Volkspt. 3687, Natl. 2037,
Soz. 1600, in der Stichwahl: Wirtſch. Vgg. 6192, Fortſchr.
Volkspt. 6039. Im Wahlkreiſe Salzwedel=Gardelegen er=
hielten
bei der erſten Wahl: Konſ. 12037, Bauernbund
10 271, Soz. 2407, in der Stichwahl ſiegte der konſervative
Kandidat mit 13 465 Stimmen über den Bauernbündler,
der 13 144 Stimmen erhielt.
Die Beratung der Wehrvorlage wird in
der Budgetkommiſſion des Reichstags am Mittwoch der
nächſten Woche beginnen. Man hofft, die Beratung der
Wehrvorlage bis zu Beginn der Pfingſtferien fertigzu=
ſtellen
. Ob die Budgetkommiſſion die Steuervorlagen teil=
weiſe
in den Pfingſtferien beraten wird, iſt in der Kom=
miſſion
noch nicht entſchieden. Eine Ausſprache über dieſen
Punkt ſoll nach Beendigung der Beratung zur Wehrporlage
erfolgen.
Lieferungen für das Reichsheer und
die Hausarbeit. Dem Reichstag iſt folgende Reſolu=
tion
der Abgg. Ablaß, Baſſermann, Behrens, Hitze und
Trampczinsky zugegangen: Der Reichstag wolle beſchließen,
den Reichskanzler zu erſuchen, anzuordnen, daß die Ver=
waltung
des Reichsheeres bei der Vergebung von Lie=
ferungen
, die ganz oder teilweiſe in der Hausarbeit her=
geſtellt
werden können, 1. Berufsorganiſationen und Ge=
noſſenſchaften
und Hausarbeiter und =arbeiterinnen zu be=
rückſichtigen
, 2. ſolchen Lieferanten den Vorzug zu geben,
die für die in der Hausarbeit hergeſtellte Arbeit mindeſtens
die von den Berufsorganiſationen und Genoſſenſchaften
den Hausarbeitern und =arbeiterinnen gezahlten Löhne
nachweislich zahlen, oder mit dieſen Organiſationen Tarif=
verträge
vereinbart haben, oder deren für die Hausarbeit
gezahlten Löhne von dem zuſtändigen Fachausſchuß als an=
gemeſſen
bezeichnet werden.
Zu den neuen Ermittelungen in der
Jeſuitenfrage teilt eine häufig amtlich bediente Kor=
reſpondenz
folgendes mit:
Es handelt ſich nicht darum, einen Antrag Preußens
oder ähnliches vorzubereiten. Es ſoll vielmehr zu der
ſtrittigen Frage Stellung genommen werden, ob landes=
rechtliche
Vorſchriften, die durch ein Reichsgeſetz aufge=
hoben
ſind, von ſelbſt wieder bei der Beſeitigung des letz=
teren
aufleben‟. Dieſe Frage iſt bei der Verhandlung
über die Aufhebung des Jeſuitengeſetzes in der Reichs=
tagsſitzung
vom 19. Februar d. J. zur Sprache gekommen
und iſt weiter in der Deutſchen Juriſtenzeitung im An=
ſchluß
an die von dem württembergiſchen Miniſterppäſi=
denten
v Weizſäcker im Januar d. J. in der württem=
bergiſchen
Zweiten Kammer abgegebenen Erklärung be=
handelt
worden. Während der Miniſterpräſident v. Weiz=
ſäcker
der Anſicht Ausdruck gab, daß nach Auffaſſung der
württembergiſkchen Staatsregierung landesrechtliche Be=
ſtimmungen
nur während des Beſtehens eines Reichsge=
ſetzes
gegenſtandslos geworden ſeien, daß ſie aber mit der
Aufhebung des Reichsgeſetzes wieder in Kraft treten, wird
von anderer Seite der Standpunkt vertreten daß die lan=
desrechtlichen
Beſtimmungen in ſolchem Falle nicht mehr
aufleben können.
Die Meldung der Korreſpondenz beſtätigt nur, was
über die Angelegenheit bisher ſchon laut wurde. Es ſollen
offenbar Unterlagen für die noch ausſtehende Entſchließung
des Bundesrats zu dem Reichstagsantrag auf Aufhebung
des Jeſuitengeſetzes geſchaffen werden.
Die graue Felduniform. In der Budget=
kommiſſion
des Reichstags gab Generalleutnant Staabs
Auskunft über den Stand der Bekleidungsfrage mit feld=
grauem
Tuch. Für die Heeresverſtärkung müßten, um die
neuen Formationen gleichmäßig in der Bekleidung auszus
rüſten, noch geringe Beſchaffungen von blauem Tuch ge=
macht
werden. Nachdem ſich ein Zentrumsredner mit die=
ſen
Ausführungen nicht zufrieden erklärt hatte, erwiderte
der Kriegsminiſter, ein zu ſchnelles Vorgehen mit der Be=
ſchaffung
von feldgrauem Tuch ſei nicht zweckmäßig, damit
die Frage der Brauchbarkeit des feldgrauen Tuches weiter=
geklärt
werden könne. Die ſechs neuen Kavallerie=Regi=

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Deutſche Doggenklub (Sitz Berlin) in Mainz ſeinen Züchter=
wanderpreis
1913 vergeben. Zu bemerken iſt noch, daß in
allen Klaſſen nur Geldpreiſe in Höhe von etwa 5000 Mark
zur Auszahlung gelangen.
Mainz, 18. April. Der 69jährige Mechaniker J. Bapt.
Ludw. Brirot aus Moulin (Frankreich) wohnt ſeit 1888
in Worms. Als er im vorigen Jahre mit ſeiner Logis=
ſchuld
bei einem Schreiner in Zahlungsſchwierigkeiten ge=
riet
, verfiel er auf die Idee, ſich als Millionenerbe
auszugeben. Er ſchwindelte ſeinem Logisgeber und ſei=
nem
Schwiegerſohn vor, daß er vom Kreisamt aus be=
nachrichtigt
worden ſei, er habe eine Millionenerbſchaft zu
erwarten. Er ſchrieb nun Briefe nach Frankreich, und als
dies nicht zog, ließ er ſich von ſeinem Schwiegerſohn Geld
geben, um mehrmals nach Frankreich zu fahren. Nach
ſeiner letzten Zurückkunft kam eines Tages eine Depeſche
aus Frankreich von einem Notar, worin dem Brirot mit=
geteilt
wurde, daß von einer Erbſchaft für ihn nach ein=
gehender
Erkundigung nichts bekannt ſei. Durch Um=
ſtellung
und Fälſchung einiger Worte gelang es dem
Schwindler, die Depeſche derart zu ändern, daß daraus
hervorging, als ob er in 15 Tagen das Millionenerbe
ausbezahlt erhalte. Dieſe Depeſche ließ er in einem Café
durch einen Oberkellner ſeinem Logisgeber und ſeinem
Schwiegerſohn vorleſen. Der Schwindel kam heraus, und
Brirot wurde verhaftet. Er blieb auch heute noch dabei,
daß er die Erbſchaft zu erwarten habe. Er wurde wegen
Urkundenfälſchung und Betrugs zu drei Monaten Ge=
fängnis
verurteilt.
Weiſenau, 18. April. Ein 11jähriger Knabe fiel in
der vorigen Woche beim Herumturnen an Schulbänken
auf den Kopf, ohne anſcheinend ernſtlichen Schaden zu
nehmen. Vorgeſtern ſtellte ſich Gehirnerſchütte=
rung
ein und der Knabe ſtarb im Krankenhaus, wohin
er am Dienstag gebracht wurde.
Worms, 18. April. Die öffentliche Verſammlung der
in Gründung begriffenen gemeinnützigen Bau=
genoſſenſchaft
zur Erbauung geſunder und billiger
Beamten= und Arbeiterwohnungen war ſehr gut beſucht.
Regiſtrator Haußner hielt einen Vortrag über: Die Woh=
nung
, ihre ſoziale, ſittliche und volkswirtſchaftliche Bedeu=
tung‟
. Dem Redner wurde großer Beifall für ſeinen lehr=
reichen
Vortrag zuteil. Der Vortrag ſoll auf Veranlaſ=
ſung
der Genoſſenſchaft und im Intereſſe der Beteiligten
im Druck erſcheinen. Der Genoſſenſchaft traten ſofort noch
zirka 30 Mitglieder bei, ſo daß die Zahl auf zirka 100 ge=
ſtiegen
iſt. Etwa 20 Perſonen haben ihren Eintritt in
Ausſicht geſtellt.
Eich, 18. April. Die Einführung eines Ferkel=
marktes
wird von unſeren Landwirten, die eine bedeu=
tende
Jungſchweinezucht betreiben, ſchon lange erſtrebt.
In der letzten Gemeinderatsſitzung konnte mitgeteilt wer=
den
, daß die Genehmigung des Ferkelmarktes vom Kreis=
amt
befürwortend dem Miniſterium vorgelegt wird und
die Genehmigung jetzt wohl in kurzem zu erwarten ſei.
Der Ferkelmarkt ſoll allmonatlich zweimal ſtattfinden.
(*) Gießen, 17. April. Eine Frauensperſon und
ein neugeborenes Kind fanden Bahnarbeiter am Bahn=
damm
bei Klein=Linden. Die Mutter, anſcheinend ein
Dienſtmädchen, ſtarb in der Klinik, das Kind fand im
Säuglingsheim Aufnahme.
(*) Bad=Nauheim, 17. April. Eine Gartenſtadi
ſoll im ſüdlichen Stadtteil an der Uſa an der Stelle ent=
ſtehen
, wo jahrhundertelang die Salzſiederei betrieben
wurde und wo bis vor zwei Jahren die alten Siedehäuſer.
des heſſiſchen Staates ſtanden. Es ſollen hier Villen und
kleine Wohnhäuſer entſtehen. Die Bebauungspläne für
das zwiſchen den Gradierbauten und dem Karlsbrunnen
gelegene Gelände hat Geheimerat Hofmann=
Darmſtadt entworfen. Die Annahme durch die Stadtver=
waltung
dürfte bald erfolgen.

Schutzverein für Nieder=Modau.

In der Generalverſammlung des Schutzver=
eins
für Nieder=Modau wurde vom Vorſitzenden
des Beirats über das abgelaufene Geſchäftsjahr ein=
gehend
Bericht erſtattet und die Bilanz genehmigt. Der
Vorſitzende erwähnte unter anderem, daß über 400000
Mark Forderungen vom Schutzverein bereits erworben
worden ſeien und daß er annehme, die Vorteile, die der
Schutzverein durch die Erwerbung der Forderungen zu 50
Prozent und Auslieferung eines Gutſcheins den Spar=
kaſſegläubigern
böte, von dieſen immer mehr erkannt und
gewürdigt würden. Die mißgünſtigen Angaben, die in ein=
zelnen
Orten über die Abſichten des Schutzvereins gefliſſent=
lich
verbreitet wurden, entſprächen nicht der Wahrheit, ſoſei
die Aeußerung, der Schutzverein wolle, nachdem er den
größten Teil der Forderungen erworben habe, den Gläu=
bigerausſchuß
beſeitigen, weiter nichts als eine
Fabel die von gewiſſer Seite erzählt wurde, um dem
Schutzverein in ſeinen guten Abſichten Oppoſition zu
machen. Selbſtverſtändlich laſſe der Schutzverein den
Sparkaſſegläubigern vollſtändig die Freiheit, über ihre
Forderungen nach Gutdünken zu verfügen. Diejenigen,
die glaubten, beſſer zu fahren, wenn ſie ihre Forderungen
dem Schutzverein nicht abtreten, möchten ſie nur in aller
Ruhe behalten, der Schutzverein dränge ſeine
Wohltaten niemanden auf. Was den Wert des
Gutſcheins anbelange, ſo könne er nur wiederholen, was
in den Verſammlungen in Ober=Ramſtadt und Nieder=
Modau von verſchiedenen Rednern ausgeführt worden ſei.
Der Gutſchein ſtelle zweifellos einen nicht zu unterſchätzen=
den
Wert dar, deſſen Höhe man freilich heute nicht an
geben könne, weil doch das Konkursverfahren ſeinen ge=
ordneten
Gang weiter gehe, und die Beendigung des Kon=
kursverfahrens
erſt abgewartet werden müſſe. Wie lange
das Konkursverfahren dauere, hänge nicht nur ab von der
Verwertung der Aktiven, ſondern auch zum großen Teil
von der Frage der Verſtändigung zwiſchen den Mitglie=
dern
und der Konkursverwaltung. Hierfür ſeien gute Aus=
ſichten
vorhanden. Die Verſtändigung zwiſchen Mitglie=
dern
und Konkursverwaltung auf angemeſſener Grund=
lage
liege auch im Intereſſe der Gläubiger. Die Aufgabe
des Schutzvereins ſei es, die ſchwebenden Verſtändigungs=
verhandlungen
zu fördern und zu erleichtern. In der De=
batte
wurde von allen Rednern den Ausführungen des
Vorſitzenden zugeſtimmt. Ein Redner ermahnte insbe=
ſondere
die Mitglieder, ſich raſch mit der Konkursverwal=
tung
zu verſtändigen.
Zu Mitgliedern des Beirats wurden wiedergewählt
die Herren Bankdirektor Stein, Juſtizrat Metz Bank=
direktor
Diehl=Offenbach, Finanzamtmann Heſſe und
Bürgermeiſter Keller=Ober=Modau, ſowie neu als
dritter Vertreter der Gläubiger, der Konkursverwalter
Herr Rechtsanwalt Dr. Hoffmann II.

Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
ſtehenden
Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.

Autoliebchen, das die populärſten Muſik=
nummern
der Gegenwart enthält, kommt am nächſten
Mittwoch, den 23., Donnerstag, den 24.,
Freitag, den 25. und Samstag, den 26. April,

abends 8 Uhr, im Saalbau zur Aufführung. Die luſtige
dreiaktige Operettenpoſſe erlebte im Thaliatheater in Ber=
lin
mit toſendem Beifall über 300 Aufführungen. Auto=
liebchen
entpuppte ſich als ein Kaſſenmagnet erſten Ran=
ges
. Einer der vielen Schlager: Ja, das haben die
Mädchen ſo gerne fand ſo ſtarken Beifall, daß die
Zuhörer bei der Wiederholung mitſangen und dann ſtür=
miſch
da capo verlangten. Das Werk hat neben einer
wirklichen Handlung flotte Geſangstexte, die reizend ver=
tont
ſind, muſtergültige, fein pointierte Verſe, deren Witz
und Pikanterie nicht frivol ſind, eine Muſik, die das Publi=
kum
in Ekſtaſe verſetzt, ſchwärmeriſche Weiſen und ſchnei=
dige
Tänze. Man darf daher mit großem Intereſſe den
Darmſtädter Aufführungen von Autoliebchen entgegen=
ſehen
, da ſie einen reichbedachten Genuß verſprechen.
Näheres ſ. Anz.)

Reich und Ausland.

Aus der Reichshauptſtadt, 17. April. Bürgermeiſter
Dr. Reicke hat im Magiſtrat angeregt, am 22. Mai, dem
hundertjährigen Geburtstage Richard Wagners in den
Städtiſchen Parks öffentliche Konzerte mit Darbietungen
Wagnerſcher Muſik vollſtändig koſtenlos zu veranſtalten.
Unter dem Vorſitze des Oberbürgermeiſters fand heute
vormittag eine Sitzung der gemiſchten Deputation zur
Beratung über Maßnahmen gegen die Lebensmit=
telteuerung
ſtatt. Es wurde beſchloſſen, den Verkauf
von ruſſiſchem Fleiſch fortzuſetzen. In der Tiemann=
chen
Todesermittelungsſache haben, wie vom
Erſten Staatsanwalt des Landgerichts III in Berlin mit=
geteilt
wird, die inzwiſchen abgeſchloſſenen Erhebungen
zu folgendem Reſultat geführt: Eine Mitwirkung fremder
Perſonen am Tode muß als ausgeſchloſſen gelten. Der
damals zur Leiche hinzugerufene praktiſche Arzt Dr. Stern
hat nach der Beſchaffenheit der Leiche und insbeſondere
nach Art und Lage der Strangulierungsmarke am Halſe
den Standpunkt vertreten, daß mit einer an Sicherheit
grenzenden Wahrſcheinlichkeit Selbſtmord anzunehmen iſt.
Seiner Annahme ſteht weder der Sektionsbefund noch
der ſonſtige Sachverhalt bei Auffindung der Leiche ent=
gegen
. Würgemale oder ſonſtige Zeichen von Gewalthand=
lungen
ſind an dem Toten nicht wahrgenommen worden,
auch nicht von dem Hausarzt der Familie, dem Geheimrat
Dr. Volmer. Im Munde haben ſich Spuren von Pulvern
und Giften nicht gefunden. Auffallend war allerdings,
daß die Eliſabeth Heinrich nach dem Auffinden der Leiche
nicht alsbald Hilfe herbeigeholt hat. Doch iſt eine ſolche
Kopfloſigkeit in ähnlichen Situationen von mediziniſchen
Sachverſtändigen auch ſonſt vereinzelt wahrgenommen
worden. Ein Motiv zum Selbſtmord war nicht erſichtlich;
indeſſen kommt es häufig vor, daß Selbſtmörder ohne er=
kennbaren
Beweggrund in den Tod gehen. Dieſer ſchon
damals in allen Punkten feſtgeſtellte und durch die neuen
ſehr eingehenden Erhebungen noch beſtätigte objektive
Sachverhalt erfuhr eine Aenderung durch die Angaben, die
Eliſabeth Heinrich gegenüber dem Privatdetektiv Schwarz
gemacht hat. Die Art und Weiſe aber wie dieſes angeb=
liche
Geſtändnis zuſtande gekommen iſt, laſſen das Ge=
ſtändnis
als vollkommen wertlos erſcheinen. Sie hat ihr
Geſtändnis gegenüber Schwarz nur gemacht, weil dieſer
durchaus eine gewaltſame Tötung des Tiemann erklärt
haben wollte und ihr für den Fall ſolcher Angaben die
baldige Ehe in Ausſicht ſtellte, während er andernfalls die
Verlobung löſen und ſie öffentlich blamieren wollte.
In der Chemiſchen Fabrik Koppel in Hohenſchön=
hauſen
, in der beſondere Zündbänder hergeſtellt werden,
die als Munition für Kinderpiſtolen verwandt werden,
war nach der Morgenpoſt die 65jhrige Arbeiterin Bradt
geſtern damit beſchäftigt, die zur Anfertigung der Zünd=
plättchen
erforderliche, aus Phosphor und chlorſaurem
Kali beſtehende Maſſe auf Papier zu übertragen, als eine
gewaltige Stichflamme unter weithin vernehmbarer
Detonation ihr entgegenſchlug und ihr das Geſicht und
die rechte Hand aufriß. Zwei andere Arbeiterinnen, die
in der Nähe ſtanden, verloren die Beſinnung. Wegen ihrer
Verletzungen wurden Notverbände angelegt. Bei Frau
Bradt kam die ärztliche Hilfe zu ſpät; ſie büßte ihr Leben
ein. Der ſeltſamſte Fund iſt wohl geſtern vor=
mittag
in einem Wagen der Hochbahn gemacht worden
ein etwa zwei Jahre alter, hilflos weinender Knabe. Der
ſchreiende Fundgegenſtand gab an, Fritz zu heißen und
befand ſich in einem Zuge, der von der Warſchauer Brücke
nach dem Kottbuſer Tor fuhr. Aber das iſt auch alles,
was man über ihn erfahren konnte; und die findigen Her=
ren
auf den Fundbureaus werden es nicht leicht haben,
in unſerer Millionenſtadt Fritzens rechtmäßigen Eigen=
tümer
zu ermitteln. Es beſteht allerdings die nicht ganz
unbegründete Hoffnung, daß der Beſitzer den Verluſt ſelbſt
bald merken und die gefundene Wertſache einlöſen wird.
Frankfurt, 18. April. In der Giftmordaffäre
Hopf wurden von der Kriminalpolizei geſtern abend
die Akten abgeſchloſſen; ſie werden nun der Staatsanwalt=
ſchaft
zugeſandt werden. Der Fall wurde derart bearbeitet
daß genügend Belaſtungsmaterial vorhanden iſt, ſelbſt
wenn Hopf ſein Geſtändnis widerrufen ſollte, was immer=
hin
denkbar iſt. In der kommenden Woche wird Hop
vorausſichtlich über das eigenartige Ableben ſeiner
erſten Frau vernommen werden. Hopf hatte bei ſei=
ner
Verhaftung nur noch 800 Mark im Beſitz. Das war
alles, was er an Mitteln beſaß. Die Summe hätte nicht
hingereicht, um die demnächſt fällige Prämie der Lebens=
verſicherung
zu bezahlen. Hopf hatte alſo das größte In=
tereſſe
daran, daß ſeine Frau bald aus der Anſtalt kam,
damit er ſein ſchändliches Werk noch vor dem Fälligkeits=
termin
der Prämie vollenden konnte.
Das Wiesbadener Tagblatt ſchreibt zu der Affäre
noch: Es iſt eigentlich ſchwer verſtändlich, wie es möglich
war, daß der jetzt in Frankfurt hinter ſchwediſchen Gar=
dinen
ſitzende Giftmörder Karl Hopf jahrelang mit Gift,
Tholerabazillen uſw. experimentieren konnte, ohne durch
ſein gemeingefährliches Treiben die Aufmerkſamkeit der
Behörden auf ſich zu lenken. Aber noch eigentümlicher
mutet es an, daß Polizei und Staatsanwaltſchaft, die doch
in Preußen ſonſt gerade nicht ſchlafmützig zu ſein pflegen
elbſt durch die verſchiedenen Privatbeleidigungsprozeſſe,
die Hopf vor Jahren gegen die Preſſe angeſtrengt hatte
nicht auf die Giftbude aufmerkſam geworden ſind, zumal
Hopf ſeine Frauen weit über ſeine Leiſtungsfähigkeit hin=
aus
auf den Todesfall verſichert hatte. Der Mann, der
zu einer ſtaatlichen Einkommenſteuer von ſage und ſchreibe
neun Mark veranlagt war, brachte einige Tauſend Mark
jährlich für Lebensverſicherungszwecke auf! Die Fülle
von Verdachtsmomenten, die ſogar dem Laien beim Stu=
dium
eines der vor ſechs Jahren entſtandenen Aktenbündel
unwillkürlich in die Augen fallen, veranlaßten die Behör=
den
nicht, ſich den Herrn Hopf einmal recht gründlich an=
zuſehen
; im Gegenteil, die Gerichte verknurrten die Ver=
treter
der Preſſe, die in dieſem Falle offenbar auf der
richtigen Spur waren, zu hohen Geldſtrafen wegen Ehren=
kränkung
des dunklen Ehrenmannes! Dem Hopf wurde
Zeit gegeben, ſeiner dritten Frau mit Arſenik oder Cholera=
bazillen
auf den Leib zu rücken, bevor man ſeine fragwür=
dige
Exiſtenz und ſein geheimnisvolles Experimentieren

mit Gift und Bazillen endlich einmal gründlich unter die
Lupe nahm.
Bad Homburg, 18. April. Ein ſeltenes, aber um ſo
ſinnigeres Geſchenk wird die Taunusſtadt Bad Hom=
burg
, die der Kaiſer ſelbſt ſeine zweite Reſidenz ge=
nannt
hat, dem Kaiſer aus Anlaß ſeines 25jährigen Re=
gierungsjubiläums
darbieten. Der prachtvolle Kurpark,
in deſſen buntem Schmuck die Heilquellen jährlich Tau=
ſende
von Fremden anlocken, iſt bekanntlich ein Lieblings=
plätzchen
des Monarchen und ſeiner Gemahlin, beſonders
da, wo ſich zwiſchen alten Linden und Buchen der freie
Ausblick nach den wundervollen Taunusbergen bietet.
Dort grenzen an den Park die ſtädtiſchen Audenwieſen
und oft äußerte der Kaiſer den Wunſch, daß dort die Stadt
einen künſtleriſchen Park anlegen möchte, der einen groß=
artigen
Abſchluß des Kurparkes bilden würde. Aber
immer ſcheiterte die Erfüllung dieſes Wunſches an der
Knappheit des Homburger Stadtſäckels. Jetzt haben die
ſtädtiſchen Behörden beſchloſſen, als Jubilaumsgeſchenk
dieſe Wieſen in einen modernen Park umzuwandeln und
ihm den Namen Kaiſer Wilhelm=Park zu gehen.
Kolmar (Ober=Elſaß), 18. April. Ein ſchweres
Automobilunglück ereignete ſich geſtern in den
Vogeſen zwiſchen Diedolshauſen und Schnierloch. Eine
größere Abteilung der Kolmarer Garniſon unternimm
zurzeit dort Gebirgsübungen. Als geſtern nachmittag
das Laſtautomobil der Firma Schneider u. Co. aus Kol=
mar
vorbeifuhr, ſetzten ſich 18 Soldaten auf das Auto,
An einer abſchüſſigen Stelle rannte das Auto gegen einen
Baum und überſchlug ſich. Die 18 Soldaten wurden
herabgeſchleudert, vier wurden ſchwer und acht leicht ver=
letzt
. Der Chauffeur blieb unverletzt.
Leipzig, 18. April. Die Eröffnung der inter=
nationalen
Baufach=Ausſtellung Leipzig 1913
findet am 3. Mai durch König Friedrich Auguſt von
Sachſen ſtatt.
Plauen i. V., 18. April. Der Vogtländiſche Anzeiger
meldet aus Treuen: Im Walde wurde die 15jährige He=
lene
Schüler aus Mahnbrück, in einem Erdloch liegend,
ermordet aufgefunden. Der mutmaßliche Täter
iſt ein unbekannter Mann, der ſich geſtern in Mahnbrück
aufgehalten hat.
Pillau, 17. April. Der heute Morgen eingetroffene
chwediſche Dampfer Fermia, Kapitän Taube,
fand auf ſeiner Reiſe nach Pillau den ſchwediſchen
Schoner Phönix treibend. Die aus ſechs Mann
beſtehende Beſatzung hatte das Schiff verlaſſen. Der
Kapitän des Dampfers begab ſich an Bord des Phönix
und nahm die Schiffspapiere an ſich. Der Verſuch des
ſchwediſchen Dampfers, den Schoner ins Schlepptau zu
nehmen, mußte bei Stolpmünde aufgegeben werden, da
das Schiff zu viel Waſſer im Raum hatte. Von der Be=
ſatzung
fehlt jede Kunde. Ein Beiboot befand ſich noch
am Schoner.
New=York, 17. April. Nach einer Depeſche aus
Malone im Staate New=York brach in der Nacht 1 Uhr
im Hotel Dewillſon Feuer aus. Sieben Perſonen
verbrannten, fünfzehn wurden verletzt. Die Flam=
men
ergriffen das Treppenhaus und verſperrten dreißig
Gäſten den Ausweg. Einige Frauen ſprangen vom drit=
ten
Stockwerk hinab; ſie wurden ſchwer verletzt.

Parlamentariſches.

** Darmſtadt, 18. April. Der Finanzaus=
ſchuß
der Zweiten Kammer ſetzte heute ſeine Be=
ratungen
fort. Es wurden zunächſt die vom Abg. Brauer
angefertigten Berichte über die Vorſtellungen der Rad=
fahrer
=Union, des Heſſiſchen Radfahrerbundes und der
Bürgermeiſter inbetreff Ermäßigung der Fahr=
radſteuer
verleſen und genehmigt, ebenſo die Vor=
tellung
der Gemeinde Richen, betr. Hagelſchäden. Der
Ausſchuß hat beſchloſſen, dieſe Vorſtellungen abzulehnen.
Der Vorſtellung der Gemeinde Wörrſtadt, betr, die
Bahnlinie Undenheim, beſchloß der Ausſchuß zuzuſtimmen.
Eine eingehende Erörterung fand eine Vorſtellung des De=
tailliſtenvereins
zu Offenbach über das Offenbacher
Brückengeld. Der Ausſchuß beſchloß, die Regierung zu
erſuchen, den Beſtrebungen von Stadt und Kreis Offen=
bach
über die Aufhebung reſp. Regelung des Brückengeld=
weſens
im Sinne der Beſtimmungen des Kunſtſtraßen=
geſetzes
möglichſt Vorſchub zu leiſten und in dieſem Sinne
die Vorſtellungen für erledigt zu erklären. Ueber die Vor=
ſtellungen
von Geometern 1. Klaſſe will der Aus=
ſchuß
erſt nach Vorlegung von Material ſeitens der Re=
gierung
verhandeln. Eine Vorſtellung der Zeichen=
ehrer
um Anrechnung ihrer Probedienſtzeit wurde bis
ur Beratung der Beſolduugsvorlage zurückgeſtellt. Die
Vorſtellung der Irrenwärter um anderweite Re=
gelung
ihrer Dienſt= und Bezahlungsverhältniſſe ſoll zu=
nächſt
mit der Regierung einer Beſprechung unterzogen
werden. Da der Ausſchuß heute nicht vollzählig ver=
ſammelt
war und auch in der nächſten Woche mehrere Mit=
lieder
behindert ſind, wird die geplante Ausſprache über
die weitere Behandlung der Beſoldungs
reform erſt in der übernächſten Woche ſtattfinden.

Der Nieder=Modauer Bank=
krach
vor der Strafkammer.

Elfter Verhandlungstag.
g. In der geſtrigen Verhandlung wurde die Verneh=
mung
des Zeugen Daniel Perron fortgeſetzt. Er wird
zunächſt über die Verhältniſſe des Vereins zur V.=V.=G,
vernommen. Es ſeien ſtets nur die beſten Hypotheken an
die V.=V.=G. übertragen worden. Als Neff im Auguſt
911 den Verluſt von 400000 Mark durch den Ausfall des
kontos Adam feſtgeſtellt habe, wurden neue Mitglieder zu
werben geſucht. Den Handwerkern, die Arbeiten haben
vollten, wurde geſagt, ſie müßten Mitglied werden. Als
er hörte, daß Jſaak dem Verein 55000 Mark zugewendet
habe, habe er ſofort den Eindruck gehabt, daß Jſaak dazu
einen Grund haben müſſe. Daß in dem von der Bank zut
Verfügung geſtellten Schuldentilgungsfonds von 60000 Mk.
dieſe 55000 Mark enthalten waren, habe er nicht gewußt.
Auf Veranlaſſung des Staatsanwalts äußerte ſich der
Rechner Neff über den Beſuch der Vorſtandsmitglieder
bei Ihrig. Man habe damals geſagt, der Verein werde
durch die hohen Bankzinſen ruiniert. Als man dies Herrn
Ihrig ſagte, ließ er den Herren das Lombardkonto vor=
legen
mit den Worten: Sehen Sie nach, Sie bezahlen nur
4 Prozent. Von dem Wechſelkonto, das man mit 6 Prozent
verzinſen mußte, habe man nichts geſagt. Auch Ihrig
habe das Wechſelkonto nicht erwähnt. Zeuge Neff habe
den Eindruck gehabt, daß Ihrig wiſſen mußte, was die
Nieder=Modauer Herren wiſſen wollten, wenn ſie von den
hohen Bankzinſen ſprachen. Er hatte deshalb auch den
Eindruck gehabt, daß den Herren etwas weis gemacht
werden ſollte. Ein gutgläubiges Mißverſtändnis hält er
für ausgeſchloſſen. Ihria behauptet, daß er alle Kontis
vorgelegt habe. Auf die Frage, warum Neff dem Vorſtand
nichts ſagte, antwortete er, er wollte ſeine Stellung

[ ][  ][ ]

nicht gefährden. Als er die 525000 Mark in die Aktiva der
Bilanz einſtellen ſollte, weigerte er ſich, da er darin eine
Bilanzverſchleierung erblickte. Daraufhin habe ihm Ihrig
erklärt: Wenn Sie nicht parieren, ſchmeiße ich Sie hinaus!
Als nächſter Zeuge wird der Buchhalter Nikolaus
Roth, früher in Darmſtadt, jetzt in Schaffhauſen, ver=
nommen
. 1898 oder 1900 habe er zuſammen mit Jſaak,
Vogel und Landsberg Bauplätze erworben. Dieſe wur=
den
an Bauunternehmer zur Bebauung verkauft. Dieſe
Unternehmer ſeien Handwerker geweſen, die zum Teil kein
Geld hatten. Anzahlungen wurden nicht gemacht und das
Baugeld mußte den Unternehmern ebenfalls geliefert wer=
den
. Die Grundſtücke wurden zu 38 bis 40 Mark für den
Quadratmeter berechnet, während er ihnen ungefähr au
25 Mark zu ſtehen kam. Das Baugeld mußte Jſaak liefern
Die geſamten Auslagen des Konſortiums wurden durch
die erſten Hypotheken gedeckt. 1904 ſei Jſaak erkrankt und
wollte ſich von den Engagements befreien. Da habe, er
den Pallmann beigebracht, den er ſchon längere Zeit kannte
da er größere Lieferungen für die Bauunternehmer hatte.
Er habe dabei nichts gefunden, daß Pallmann Wechſel
auf Nieder=Modau beibrachte. Pallmann habe immer ge=
ſagt
, er habe Nieder=Modau Gefälligkeiten erwieſen. Daß
Nieder=Modau keinerlei Vorteile von den Engagements
hatte, habe er gewußt, daß ſich die Vorſtandsmitglieder
des Vereins dadurch der Untreue ſchuldig machten, daran
habe er nicht gedacht. Daß Nieder=Modau die Bürg
ſchaft über ſeine Schulden von 101000 Mark übernahm
habe er nicht gewußt. Bei der Spekulation habe er ſein
geſamtes Vermögen, ziemlich 100000 Mark, verloren. Es
ſei eine durch und durch verfehlte Spekulation geweſen.
Dadurch, daß die Häuſer meiſt leerſtanden, wurde keine
Miete bezahlt und die Häuſer kamen zur Subhaſtation
Da das Konſortium die Bürgſchaften für die zweiten und
dritten Hypotheken übernommen hatten, hatten ſie den
geſamten Verluſt zu tragen gehabt. Er habe gedacht, daf
Pallmann mit Nieder=Modau in einem Kreditverhältnis
ſtand, welcher Weiſe dieſes Verhältnis war, habe er nicht
gewußt. Pallmann habe immer geſagt, daß er keinen
Pfennig aus ſeinem Geſchäft ziehe. Pallmann habe ge
wiſſermaßen als Bankier gegolten, weil die Geldgeſchäfte
ſehr lebhaft waren. Mit Adam ſei er nur geſellſchaftlich
zuſammengekommen. Bei dieſen Zuſammenkünften ſei es
gewöhnlich ſehr lebhaft zugegangen. Wenn Geſchäfte ab=
geſchloſſen
waren, dann wurden oft Gelage veranſtaltet, an
denen Adam, Roßmann, Pallmann und Spemann teil=
nahmen
. Jſaak ſei niemals dabei geweſen. Blankette des
Nieder=Modauer Vereins habe er bei Pallmann nicht ge=
ehen
. Der Verkehr zwiſchen Jſaak und Pallmann ſei ſehr
intim geweſen. Zeuge kam etwa 1908 nach Gründung der
V.=V.=G die die ganze Arrangements übernahm, aus dem
Konſortium. Zeuge hat auch einige Wechſelblankette ge=
ſehen
, er kann ſich nicht mehr entſinnen, ob die Blankette
von Adam allein unterſchrieben waren oder auch von
Pallmann. Das Verhältnis zwiſchen Adam und Pallmann
ſei derartig geweſen, daß Adam, der ſehr gutmütig war,
alles tat, was Pallmann wollte. Er habe auch gehört,
daß Pallmann wiederholt zu Adam ſagte, er könne die
Wechſel ruhig unterſchreiben, ſie hätten keine Gefahr. Der
Meinung ſei auch er, Zeuge, geweſen, denn Pallmann ſagte
immer, es ſeien ja Deckungen vorhanden. Adam habe ihn
nach ſeiner Flucht in Zürich aufgeſucht. Adam ſagte, er
habe ſein geſamtes Vermögen und ſeine Liegenſchaften ab=
getreten
, ſo daß er jetzt nichts mehr beſitze. Zeuge Roth
hat dem Adam Unterkunft gegeben und ihm geſagt, er
könne nach Amerika gehen, er habe auch Verwandte drüben.
Er habe ihm dann weiter fortgeholfen.
Der Staatsanwalt beantragt. den Zeugen nicht zu ver=
eidigen
, da immerhin der Verdacht beſtehe, daß er von der
Geſchäftsbeziehungen mit Nieder=Modau genauer Kennt=
nis
hatte, wenn er ſich auch überwiegend nur um die tech=
niſchen
Geſchäfte kümmerte. Dem widerſprechen Rechts=
anwalt
Neuſchäffer und Rechtsanwalt Schödler
Das Gericht beſchließt, daß von der Vereidigung abzuſehen
ſei wegen des Verdachtes der Teilnahme.
Nächſter Zeuge iſt Rudolf Baſſing=Mainz, der
bei Pallmann von 1904 bis 1910 in Stellung war. Er habe
bei Pallmann Blankoakzepte mit der Unterſchrift Philipp
Adam geſehen. Wenn die Herren Jſaak, Roth. Adam
Roßmann oder Perron in das Kontor kamen, wurde der
Buchhalter Pallmanns immer von Pallmann hinausge=
jagt
. Jſaak und Adam ſind wiederholt zuſammen bei P.
geweſen. Zeuge Saalfrank war von 1905 bis 1909
bei Pallmann in Stellung, er hat die gleichen Wahrneh=
mungen
gemacht wie der vorige Zeuge Bankier
Wolfsthal in Aſchaffenburg gibt an, daß er durch
Vermittelung des Jſaak mit Pallmann in Verbindung trat.
Die eingeholten Auskünfte über Pallmann waren ſehr
gute. Seines Wiſſens ſei Adam zum erſten Male mit
Pallmann bei ihm geweſen, der ihm den Adam als Rech=
ner
der Nieder=Modauer Kaſſe vorſtellte. Es wurden da=
mals
zwei Urkunden unterzeichnet, durch die der Verein
dem Pallmann Urkunden als Sicherheiten zedierte, als Ge=
genleiſtung
dafür, daß Pallmann dem Vereir
einen laufenden Kredit eingeräumt habe
Zeuge Wolfsthal war der Anſicht, daß die Grundlagen die=
ſer
Urkunden tatſächlich richtig waren. Iſaak habe ihm da=
umals
ſein Vermögen auf 800000 bis 1000000 Mark ange=
geben
. Auf Grund des zwiſchen Pallmann und Nieder=
Modau abgeſchloſſenen Vertrages nahm er die Nieder=
Modauer Wechſel herein. Wie Jſaak und Pallmann zu=
heinander
ſtanden, habe er nicht gewußt. Als das Bank
ggeſchäft des Zeugen 1905 an die Bayeriſche Handelsbank
überging, liefen keine Wechſel Nieder=Modaus mehr. Als
dann ſpäter wieder Wechſel kamen, habe die Bank wieder=
holt
eine Bilanz des Nieder=Modauer Vereins verlangt,
aum ſich von den Verhältniſſen Nieder=Modaus zu über=
zeugen
, man wollte aus der Bilanz erſehen, wieviel Ak=
zepte
Nieder=Modaus überhaupt liefen. Das Verlanget
mach der Bilanz wurde an Pallmann und Nieder=Modau
geſtellt. Auch nach der Richtigkeit einzelner Akzepte habe
man ſich beim Verein erkundigt und einmal die Antwort
terhalten, es ſei alles in Ordnung. Da keine Bilanz zu er=
halten
war, habe die Bank das Vertrauen verloren und
11908 wurden deshalb die Beziehungen gelöſt. Das erfolgte
in der Weiſe, daß ſämtliche Akzepte, etwa 150000 Mark
von der Genoſſenſchaftsbank eingelöſt wurden. Von einer
Erklärung, die 1905 von der Genoſſenſchaftsbank verlangt
ſſein ſoll, das Bankhaus Wolfsthal ſolle keine Wechſel mehr
kauf Nieder=Modau hereinnehmen, wiſſe er nichts. 1908 ſei
ſjeine ſolche Erklärung abgelehnt worden, da ja die ganze
AAngelegenheit erledigt war. Den Angeklagten Jſaak habe er
iktets für einen gewandten Mann und anſtändigen Charakter
gehalten. Er perſönlich habe Jſaak noch 1908 mit 45000
Mark unterſtützt, um ihm Gelegenheit zu verſchaffen, ſich
zu rangieren. Das Vertrauen zu Jſaak ſei erſt erſchüttert
vworden, als man erfahren habe, daß Iſaak ſich mehr en=
tgagiert
habe, als nach ſeiner Anſicht gut war, als er grö=
Zere Mengen von Pfandbriefen der Landwirtſchaftlichen
Kreditbank lombardiert hatte, und Bedingungen zur Rück=
mahme
eingegangen war, die er nicht erfüllen konnte. Dieſe
fandbriefe hatten damals nicht den Wert wie andere
Pfandbriefe. Von Iſaak habe die Bank immer Ueber=
oeckung
gehabt.
Gegen 2 Uhr wurde die Weiterverhandlung auf Sams=
ag
vertagt.

Deutſcher Reichstag.

* Berlin, 18. April. Präſident Dr. K aempf.
eröffnet um 1 Uhr 6 Minuten die Sitzung. Die
zweite Beratung des Etats für die Verwaltung des
Reichsheeres
wird fortgeſetzt. Abg. Götting (natl.): Angeſichts
der bevorſtehenden großen Heeresvermehrung, wo mehr
als 4000 Offiziere zur Neueinſtellung kommen, iſt es an
gebracht, den vielen in der Preſſe erſcheinenden Beſchwer=
den
ehemaliger Offiziere auf den Grund zu gehen und
die Reformbedüftigkeit der von ihnen berührten Punkte
zu erwägen. Die Avancementsverhältniſſe ſind reform=
bedürftig
, um die Berufsfreudigkeit der Offiziere zu ſtei=
gern
. Die Stellung der Sanitätsoffiziere gegenüber dem
Offizierkorps iſt keineswegs erfreulich. Ein gewiſſer Un=
terſchied
wird noch immer gemacht. Die Zeugoffiziere
werden beim Uebertritt in die Zivilverwaltung hintangeſetzt
die mittlere Beamtenlaufbahn wird ihnen oftmals ver=
ſchloſſen
. Techniſche Militärbeamte ſollten möglichſt in
Beamtenſtellen übergeführt werden; zum wenigſten iſt zu
fordern, daß eine Nachprüfung eintritt, in welchem Ver=
hältnis
die zur Angeſtelltenverſicherung zu leiſtenden Bei=
träge
zu den eventuellen Koſten einer etatsmäßigen An=
ſtellung
ſtehen. Durch die neue Heeresvermehrung bekom=
men
wir ein Volksheer im wahrſten Sinne des Wortes
deshalb müſſen auch alle berechtigten Wünſche dieſes Tei=
les
unſerer Nation voll erfüllt werden. Abg. Sper=
lich
(Zentr.): Die Haltung des Kriegsminiſters in Be=
urteilung
des Rybnicker Falles war nicht ganz einwand=
frei
. Einmal betonte er, in ein ſchwebendes Verfahren
nicht eingreifen zu wollen, dann aber gab er doch ein
Urteil ab bei dem er ſich noch dazu nicht auf aktenmäßiges
Material, ſondern auf einen bloßen Bericht ſtützte. Das
Eingreifen der Militärbehörde in die Ausübung der Pri=
vatrechte
eines Reſerveoffiziers müſſen wir als völlig un=
berechtigt
zurückweiſen Allerdings iſt ein Politiſieren
im Offizierkorps verderblich; das ſehen wir in anderen
Ländern, und da ſollte der Kriegsminiſter jedem Verſuch
dazu energiſch entgegentreten. Abg. Stücklen (Soz.):
Die Reſolution Ablaß, daß bei der Beſetzung militäriſcher
Stellen allein die perſönliche Tüchtigkeit entſcheiden ſoll
ſtimmen wir zu. Ebenſo ſtimmen wir der Reſolution Ab=
laß
auf Reform des geſamten Militärſtrafrechts, des Be=
ſchwerderechts
und des ehrengerichtlichen Verfahrens
gegen Offiziere zu, ſowie der Reſolution Mumm, in einem
Nachtragsetat die Mittel für eine Freifahrt beurlaubter
Soldaten in ihre Heimat und zurück anzufordern. Nur
wünſchen wir, daß der Urlaub und die Freifahrt als Recht
feſtgelegt werden und nicht der Entſcheidung des Haupt=
manns
überlaſſen bleiben. Das könnte leicht zur Korrup=
tion
führen. Auch gegen die Reſolution Ablaß- Baſſer=
mann
, betreffend Vergebung von Lieferungen, haben wir
keine Bedenken. Der Reſolution über die Einjährigen
beförderungsſtatiſtik ſtimmen wir zu. Intereſſant wird
der Nachweis ausfallen, wieviel jüdiſche Einjährige zu
Offizieren befördert werden. (Heiterkeit) Das Zulage=
weſen
für die Offiziere bekämpfen wir entſchieden. Viele
kleine Poſten können unbedenklich geſtrichen werden. Die
Nationalliberalen haben geſtern mit den Konſervativen
den Verſuch gemacht, die Debatte zu ſchließen. Das war
wohl das erſte Anzeichen für die Steuerkoalition. (Sehr
gut!) Die Worte des Kriegsminiſters, daß für ein natio=
nales
Heer auch nationale Führer notwendig ſeien, paßt
in einen Kriegerverein, aber nicht hierher Zur Nation
gehören auch wir, und wenn wir gegen die Klaſſen, die
dem Volk alles verteuern und das Leben im Vaterlande
zur Hölle machen, kämpfen, dann vertreten wir die wah=
ren
Intereſſen der Nation. In anderen Ländern, wie in
der Schweiz, gibt es ſozialdemokratiſche Offiziere, und
die ſind ebenſo vaterlandstreue Offiziere, wie die andern
Bei uns bringt es ein Sozialdemokrat nicht einmal zum
Gefreiten und auch die Polen werden nicht als national
vollwertig betrachtet. Wenn ein Krieg kommt, dann ver
zichtet man nicht auf die Sozialdemokraten. (Sehr richtig!
bei den Soz.) Die Zahl der Adjutanten bei den Fürſten
und Prinzen iſt viel zu groß. Es iſt eine große Frage, ob
unſere Junker als Heerführer einmal etwas großes leiſten
können, wie es dem Bayerngeneral Hartmann, dem Sohn
eines Taglöhners, im Jahre 1870 gelang. Die Zurückſetz
ung der Sanitätsoffiziere iſt offenbar. Im Kaſino ran
gieren ſie hinter dem jüngſten Offizier. Auch darauf iſt
der Aerztemangel zurückzuführen. Die Kriegervereine ſind
keine Privatvereine. Der Stempel iſt ſogar vom Miniſter
des Innern und vom Kriegsminiſter genehmigt worden
Das Lokalverbot treibt wunderliche Blüten. So durfte
der Sohn eines Genoſſen, ein Gaſtwirtsſohn, wohl die
elterliche Wohnung, nicht aber das Lokal betreten. ( Heiter=
keit
.) Dieſe Art der Sozialdemokratenbekämpfung iſt nutz=
los
. Unſere Kritik iſt auf Beſſerung der Verhältniſſe zu=
geſchnitten
. Wir lehnen es ab unſer Heer vor den Augen
des Auslandes herabzuſetzen. Die Politik ſoll in der Ka
ſerne verpönt ſein, trotzdem wird von jenen Stellen am
allerärgſten Politik betrieben. Bei den Tagungen des
Bundes der Landwirte ſind Offiziere in Uniform zugegen
geweſen. Das widerſpricht der Zuſage des Kriegsmini=
ſters
, daß Soldaten nicht an politiſchen Verſammlungen
teilnehmen Am allerverderblichſten iſt es wenn ein Ge
neral an einem Bierabend wie es in Saarbrücken der Fal
war, eine politiſche Rede hält. Wenn Offiziere ſich ſelber
penſionieren, dann ſollte eine ſtrenge körperliche Unter=
ſuchung
ſtattſinden. Dem Simulantentum muß ein Rie=
gel
vorgeſchoben werden Ebenſo iſt andererſeits Geſin=
nungsſchnüffelei
den Offizieren gegenüber zurückzuweiſen.
Es müſſen umfangreiche Maßnahmen getroffen werden,
um Vorfälle wie in Straßburg zu verhindern. Jetzt wird
das Volk mit der Penſionierung des Kommandanten be=
ſtraft
und muß jährlich 19000 Mark Penſion zahlen. Die
Bevorzugung der Garde ſteht außer Zweifel. Zum wenig=
ſten
ſollten dieſe Herren auf die Offizierszulagen verzich=
ten
, die doch immer etwas Almoſenhaftes an ſich haben.
Skandalös iſt es, daß 2 Millionen für den Neubau einer
Villa für den Chef des Militärkabinetts gefordert werden
Auf das ſchärfſte proteſtieren wir gegen die Verwendung
des Militärs bei Streiks, wo die Soldaten zur Unterdrück=
ung
des arbeitenden Volkes herangezogen werden. Wir
lehnen den Militäretat ab. (Beifall bei den Soz.)
Kriegsminiſter von Heeringen: Wenn die Armee
einmal aufgeboten werden müßte um innere Unruhen zu
unterdrücken, ſo wäre das eine Aufgabe, bei der Lorbee=
ren
nicht zu holen ſind. Das Heer würde ſich aber als
Rückgrat des Staates erweiſen Ob das Sanitätskorps
Herrn Stücklen ſehr dankbar ſein wird möchte ich bezwei=
feln
. Ueber die Achſeln werden die Militärärzte nicht an=
geſehen
. Was die Penſionierung anbetrifft, ſo haben
Offiziere und Beamte nur ein Anrecht darauf, wenn dies
geſetzlich feſtſteht. Der Alarm von Straßburg hat gewiß
ſeine komiſche Seite, aber der Gouverneur hat keine Schuld
daran. Er war lediglich auf das Verſehen eines jüngeren
Offiziers zurückzuführen. In eine ernſte Prüfung des
Rybnicker Falles werde ich eintreten, ſobald aktenmäßiges
Material vorliegt. Die Politik iſt aus der Armee fernzu=
halten
. Zu politiſchen Verſammlungen dürfen weder

Offiziere noch Mannſchaften zugelaſſen werden, deshalb
war es nicht richtig, daß Militärs mit ihren Famileen
einer Verſammlung des Bundes der Landwirte beiwohil=
ten
, die ſie allerdings für eine wirtſchaftliche hielten. J=
kann
es dem General Eichhorn nicht verdenken, wenn er
auf dem hiſtoriſchen Boden von Saarbrücken eine patrio=
tiſche
Rede gehalten hat. (Bravo! rechts.) Daß die Offi=
ziere
im Ernſtfalle ihren Aufgaben nicht gewachſen wären
iſt eigentlich eine Beleidigung des Offizierkorps. Die
Führer werden jederzeit ihre Aufgaben zu löſen wiſſen
(Bravo! rechts.) Das Leben in der Kaſerne iſt der Er=
ziehung
gewidmet. Blinden Gehorſam gibt es nicht
Streikarbeit leiſtet das Heer nicht. Wo es bei Arbeiter=
bewegungen
eingegriffen hat, geſchah es auf Wunſch und
zum Schutze des Publikums. Wenn Herr Stücklen über
die Unüberſichtlichkeit des Etats klagt, ſo verweiſe ich ihn
darauf, daß Eugen Richter im Jahre 1875 (Heiterkeit) aus=
drücklich
anerkannte, daß der Militäretat muſtergültig ſei.
Bei der Reitſchule in Hannover handelt es ſich bei den
veranſtalteten Jagden nicht um feudale Vergnügen, ſon=
dern
um einen ſchweren Dienſt. Der Offizier muß eben
in dieſer Hinſicht ausgebildet werden, um auch ungünſti
gem Terrain ohne Gefahr entgegenſehen zu können. Die
Kriegervereinsbeſtrebungen beſitzen ſelbſtverſtändlich unſer
Wohlwollen. Sie pflegen die Treue zu Kaiſer und Reich
das iſt auch meine Auffaſſung von national. Deshalb
habe ich eine Partei zu bekämpfen, die ſich offen zur Re
publik bekennt. Zur Ausbildung der Soldaten gehört
nicht nur Schießen und Marſchieren, wir müſſen ſie auch
zu patriotiſchen Deutſchen erziehen. (Lebhaftes Bravo
rechts. Unruhe bei den Soz.) Das iſt unſere Pflicht. Es
wäre ein Verbrechen, wenn wir es nicht täten. Wenn
die Sozialdemokraten auch nicht die Abſicht haben, unſer
Heer vor dem Auslande herabzuſetzen, die Wirkung ihrer
Kritik iſt es aber. Der deutſche Offizier iſt mit ſeinen
Untergebenen innig verbunden. (Sehr richtig! rechts. Un=
ruhe
bei den Soz.) Jeder Offizier iſt ſich bewußt, daß er
heutzutage in einer Schlacht nicht durchkommen kann, went
er nicht die Anhänglichkeit ſeiner Soldaten beſitzt. Dieſe
zu erlangen, iſt unſere Aufgabe. (Lebhafter, wiederholter
Beifall rechts. Ziſchen links.)
Abg. Dr. Hoppe (natl.): Den Offizieren muß mög=
lichſt
ſicheres Avancement und ein Mindeſtmaß ihres ſtän=
digen
Einkommens geſichert werden Die Urlaubsverhältniſſe
der Offiziere müſſen gebeſſert werden. Abg. Erzber=
ger
(Zentr.): In der Kaſerne ſind noch nicht alle Zu=
ſtände
ſo wie wir ſie wünſchen. Mit Schokolade können
die Soldaten aber auch nicht großgezogen werden. In
den Lazaretten beſtehen vielfach große Uebelſtände. Vor
allem ſollte man nicht jeden, der ſich krank meldet, als
Simulanten anſehen. Die Rizinusbehandlung in den
erſten Tagen ſollte man unterlaſſen. Unerklärlich iſt es,
daß bei der Ueberfüllung des Aerzteſtandes Mangel an
Sanitätsoffizieren beſteht. Eine Anrechnung der Studien=
zeit
auf die Dienſtzeit iſt nötig. Die Behandlung der
Mannſchaften auf den Kontrollverſammlungen iſt unwür=
dig
. Der Duellunfug muß beſeitigt werden. Die Sozial=
demokraten
verlangen Straffreiheit für Herausforderung
zum Zweikampf und der unblutig verlaufenen Zweikämpfe
(Widerſpruch bei den Soz.) Hoffentlich bringt die beſon=
dere
Kommiſſion ein brauchbares Geſetz zuſtande Wir
beantragen Gefängnisſtrafe und Aberkennung der bürger=
lichen
Ehrenrechte, damit die Offiziere ohne Penſion zu
verabſchieden ſind. Es wäre am beſten, dem Kriegsmini=
ſter
für jeden Mann eine Pauſchalſumme zu bewilligen.
(Der Kriegsminiſter proteſtiert!) Wir wollen die Kom
mandanten an offenen Plätzen ſtreichen. Hoffentlich g=
lingt
es dem Reichskanzler bis zur dritten Leſung, die
Fürſten und Prinzen zum Verzicht der perſönlichen Ad
jutanten zu bewegen. In einer Zeit, wo das Volk ſc
große Opfer bringen ſoll, ſollte auch den Fürſten kein
Opfer zu groß ſein
Württembg. Bundesratsbevollmächtigter Generalmajo:
v. Grävenitz: Der Abg Erzberger hat wiederum au
den bereits vorgebrachten Fall zurückgegriffen, von einen
im Lazarett verſtorbenen Grenadier. Hier iſt den Mili=
tärärzten
kein Vorwurf zu machen. Der Soldat war an
einem inneren Leiden, wahrſcheinlich Krebs, erkrankt, und
da ſich keine äußeren Symptome zeigten, wurde er zu
lange im Dienſt gelaſſen und die Operation zu ſpät vor=
genommen
. Abg. Hähnle (Fortſchr. Vvt): Die Fern=
haltung
der Soldaten von politiſchen Verſammlungen
ſollte ohne Anſehen der Partei durchgeführt werden. Die
Kontrollverſammlungen erfüllten auch ihren Zweck, wenn
ſie nur einmal im Jahre ſtattfänden; dann würden ſie
von der Bevölkerung auch nicht ſo ſchwer empfunden. Eine
Beförderung von Juden hat ſo gut wie gar nicht ſtatt=
gefunden
.
Kriegsminiſter von Heeringen: Die Anſicht iſt
nicht richtig, die Penſionsbewilligung an verabſchiedete
Offiziere erfolge willkürlich. Im Gegenteil, es wird jeder
geſetzliche Anſpruch auf das genaueſte geprüft. Im letzten
Jahre ſind von 565 verabſchiedeten Offizieren 178, das
ſind 32 Prozent, ohne Penſion in den Ruheſtand getreten
Abg. Brandis (Pole): Die Geſinnungsſchnüffeler
bei Militärperſonen ſollte im eigenen Intereſſe der Mili=
tärverwaltung
unterbleiben. Abg. Hegenſcheidt
(Reichspartei): Die Klagen der Militäranwärter dauern
fort. Man ſollte im Intereſſe der Selbſterhaltung für die=
ſen
Stand ſorgen, um die Arbeitsfreudigkeit der Militär=
perſonen
zu erhalten. Die Militärverwaltung ſollte der
Kommunalverwaltungen gegenüber die Rechte der Mili
täranwärter zu ſchützen ſuchen. Abg. Haegy (Elſ.)
Man hat in Elſaß=Lothringen noch immer den Anſchein,
als ob die militäriſche Verwaltung dort eine Art Neben=
regierung
führt. Es wird auch bittere Klage geführt über
den militäriſchen Boykott gegen Geſchäftsleute. Wir be
grüßen die Anträge, die Kontrollverſammlungen auf eine
jährlich herabzuſetzen. Wir ſchließen uns den Wünſchen
auf einmalige freie Eiſenbahnfahrt für die Militär
urlauber an. Die Beſtrafungen für Kontrollverſammlungs
vergehen ſind meiſt unverſtändlich; beſonders trifft dies
bei den vier katholiſchen Geiſtlichen in Diedenhofen zu.
Kriegsminiſter von Heeringen: Ueber das Ver
halten der Bezirksoffiziere bei den Kontrollverſammlun
gen iſt in der Kommiſſion und im Reichstage ſchon genug
geſprochen worden; ich brauche alſo nicht mehr auf Einzel=
heiten
einzugehen. Der Bezirksoffizier hat ſich keinerlei
ſtrafrechtlichen Verſtoß zuſchulden kommen laſſen. Dem
General v. Prittwitz war es durchaus nicht zu verdenken,
wie ich ſchon geſtern ausgeführt habe, wenn er nach ſeinem
Abſchied von verantwortlicher Stelle bedauert, daß in
Elſaß=Lothringen die antideutſchen Störmungen noch im=
mer
vorherrſchen. Die Jagdverpachtung in Elſaß= Lothrin=
gen
an Ausländer habe ich verboten, da es nicht angeht
daß wir in militäriſch wichtigen Grenzländern Ausländern
Gelegenheit geben, alle Verhältniſſe kennen zu lernen.
Abg Liebknecht (Soz.): Die deutſchen Waffen=
und Munitionsfabriken haben, wie feſtſteht, beunruhigende
Notizen in die franzöſiſche Preſſe lanziert, um zu neuen
Rüſtungen zu treiben. Die Firma Krupp hat durch un=
lautere
Mittel verſucht, für ſie intereſſantes Material der
Armeeverwaltung in die Hände zu bekommen. Anzuer=
kennen
iſt, daß der Kriegsminiſter ſofort eingriff und eine
Unterſuchung einleitete. Dieſe hat ergeben, daß meine Be=

[ ][  ][ ]

hauptungen richtig waren. Die Intereſſen des Rüſtungs=
kapitals
ſind überall dieſelben; ſie ſind international. Dieſe
Kapitaliſten haben nur das Intereſſe, den Frieden unter
den Völkern zu zerſtören.
Kriegsminiſter von Heeringen: Der Abg. Lieb=
knecht
hat verſucht, es ſo hinzuſtellen, als ob unſere Waf=
fen
= und Munitionsfabriken verſuchen, andere Völker zu.
veranlaſſen, uns anzugreifen. (Abg. Ledebour ruft:
Faule Phraſen! Präſident Dr. Kaempf ruft ihn zur
Ordnung.) Man kann uns keinen Vorwurf machen, daß
wir bei den Privat=Waffen= und Munitionsfabriken Be
ſtellungen machen; wir ſind auf ſie angewieſen, da unſere
taatlichen Fabriken nicht imſtande ſind, ſoviel herzuſtellen,
als wir brauchen. Da wir im Frieden nicht immer ſo viel
Arbeit geben können, als ſie brauchen, iſt es ſelbſtver=
ſtändlich
, daß ſie auf Beſtellungen des Auslandes ange=
wieſen
ſind. Den Nutzen davon haben die ſozialdemokra=
tiſchen
Arbeiter. (Lachen links.) Sonſt wären tauſende
von ihnen brotlos. Bezüglich der Behauptung, ich läge
zu Füßen des Generalſtabs, verweiſe ich auf die Erklärung
des Reichskanzlers, wonach die Wehrvorlage im Novem=
ber
vorigen Jahres in ihren Grundzügen beſchloſſen war.
Daß die Angelegenheit Krupp hier vorgebracht worden
iſt, bedauere ich. Ich habe den Abg. Liebknecht gebeten,
die Sache nicht vorzubringen, da die Unterſuchung nicht
abgeſchloſſen iſt. (Abg. Liebknecht ruft: Iſt abge=
ſchloſſen
!) Soviel ich weiß, iſt die Unterſuchung noch nicht
abgeſchloſſen. So viel ſteht in dem Falle feſt, ein An=
geſtellter
der Berliner Filiale der Firma Krupp hat ver=
ſucht
, von verſchiedenen Feldwebeln des Zeugperſonals
Mitteilungen zu erhalten, die ſie nicht machen durften. Ein
Verrat militäriſcher Geheimniſſe liegt nicht vor. Wie
weit die Direktion der Firma Krupp an der Angelegenheit
beteiligt iſt, ſteht noch nicht feſt. Ich bitte deshalb, mit
dem Urteil über die Firma Krupp noch zurückzuhalten. Wir
haben der Firma viel zu verdanken, das muß anerkannt
werden. (Beifall rechts. Widerſpruch links.,
Abg. Gans Edler zu Putlitz: Ueber die vor=
gebrachten
Dinge will ich nicht ſprechen, weil ich nicht in
ein ſchwebendes Verfahren eingreifen will. Wir müſſen
ſelbſtverſtändlich verlangen, daß gegen Schuldige einge=
ſchritten
wird. Die Gründe für die Heeresvorlage
liegen tiefer, als hier angenommen wird. Auch liegt der
Zeitpunkt weiter zurück, an dem die Vorlage notwendig
erſchienen iſt. Das alles iſt aber genügend erörtert wor=
den
. Sie (zu den Sozialdemokraten) dürfen den Anti=
militarismus
nicht in die Soldaten hineinbringen, um
ihnen das Leben zu verekeln. Dem muß mit allen Mitteln
begegnet werden. Verbeſſerungen in unſerem Heeres=
weſen
ſind zweifellos notwendig. Wir wollen aber nicht
an den Grundfeſten unſerer Wehrkraft rütteln laſſen
Unſere Wehrkraft muß ungeſchwächt erhalten bleiben. ( Leb=
hafter
Beifall rechts.)
Hierauf wird die Weiterberatung auf Samstag
11 Uhr vertagt. Schluß nach halb 8 Uhr.
Berlin, 18. April. Der Seniorenkonvent
des Reichstags trat heute kurz vor Beginn der Ple=
narſitzung
zuſammen, um den Geſchäftsplan aufzu=
ſtellen
. Danach ſoll der Reichstag ſpäteſtens am 30. April
in die Pfingſtferien gehen. Bis dahin ſoll der Etat in
zweiter und dritter Leſung durchberaten ſein. In der
nächſten Woche ſoll, wenn möglich, die Sitzungszeit des
Plenums abgekürzt werden, um der Budgetkommiſſion
mehr Zeit zur Beratung über die Wehrvorlage zu laſſen
Nach den Ferien tritt die Budgetkommiſſion wieder am
19. Mai, das Plenum am 26. Mai zuſammen. Wie lange
dann der Reichstag beieinander bleibt, iſt noch ungewiß.

Luftfahrt.

* Breslau, 18. April. Leutnant Carganico
machte heute früh zur Bewerbung um den Preis für die
Nationalflugſpende für den Zweiſtundenflug einen
Flug von 2 Stunden, 5 Minuten und 37½ Sekunden.
* Lugano, 17. April. Der Leichnam des am
19. März in den Luganer See geſtürzten Schweizer Flie=
gers
Primaveſi iſt heute nachmittag nach vierwöchi=
gem
vergeblichem Suchen endlich durch den Fiſcher Rizzieri
in der Nähe des vor kurzem gelandeten Aeroplans ge=
funden
worden. Der junge Flieger hatte damals von
Mailand aus einen Flug nach Lugano unternommen, um
ſeine dort wohnenden Eltern zu überraſchen. Er ſtürzte
aber vor den Augen ſeiner Mutter und in Gegenwart von
hunderten von Zuſchauern aus 200 Meter Höhe plötzlich
in den Luganer See, und weder von dem Bleriot=Eindecker
noch ſeinem Piloten war etwas zu entdecken. Obgleich ein
in der Nähe befindlicher Dampfer ſofort zu der Abſturz=
ſtelle
eilte und viele Motor= und Ruderboote zu Hilfe
kamen, wurde nichts weiter gefunden als der Rock und die
Mütze des Piloten, deren er ſich wahrſcheinlich noch im
Augenblick des Sturzes entledigt hatte. Die Familie des
Verunglückten ließ dann aus Genua einen Taucher kom
men, der von einem beſonders für ſolche Zwecke konſtruier=
ten
Boote aus mit einem Scheinwerfer den Grund des
Sees abſuchte, jedoch ohne eine Spur zu entdecken. Das
Leben von Primaveſi war hoch verſichert, und die Geſell=
ſchaft
weigerte ſich, die Verſicherungsſumme eher auszu=
zahlen
, als der Leichnam zur Stelle geſchafft war.
Ein Flug London-Köln.
H. B. Köln, 18. April. Der engliſche Flieger Hamel
iſt geſtern in Begleitung des Journaliſten Duprée über den
Kanal geflogen und hat ohne Zwiſchenlandung Köln er=
reicht
. Er ſtieg mittags 12 Uhr 30 Minuten über Dover
auf und flog über den Kanal. Er ſuchte dann nach Belgien
zu kommen. Unterwegs verlor er die Orientierung, bis
er den Rhein erreichte. Dann flog er den Rhein entlang
und landete um 6 Uhr glücklich auf dem Butzweiler Flug=
platz
bei Köln. Es iſt dies das erſte Mal, daß ein Flieger
verſucht hat, von England nach Deutſchland zu gelangen.
H. B. Köln, 18. April. Der engliſche Flieger Ha=
mel
iſt heute früh mit dem D=Zuge über Brüſſel nach
England abgefahren. Sein Apparat befindet ſich
noch in Köln und wird in den nächſten Tagen nach England
zurückexpediert werden.
Ein furchtbares Ballonunglück.
H.B. Paris, 18. April. Zu dem furchtbaren Bal=
lonunglück
, das ſich geſtern in der Nähe von Paris
ereignete wird noch gemeldet: In dem Städtchen Fon=
tenay
ſah man einen Ballon, deſſen Gondel mit fünf In=
ſaſſen
beſetzt war, dicht über den Häuſern wegſtreichen,
Die Luftſchiffer warfen vergebens Ballaſt aus, um den
Ballon in die Höhe zu bringen. Die Gondel ſchlug viel=
mehr
mit ſtarker Wucht gegen einen Schornſtein. Der
Ballon wurde dann weitergetrieben und ſtrich über Noiſy,
wo er durch einen heftigen Windſtoß gegen ein Haus ge=
ſchleudert
wurde. Dann kam der Ballon auf freies Feld
in der Nähe von Villier=ſ.=M. Beim Ueberfliegen des Ge=
ländes
durchriß die Gondel mehrere Telegraphendrähte.
Bald darauf hörte man einen lauten Knall. Der Ballon
man aus unbekannter Urſache explodiert. Die Gondel fiel

bei dem 2 Kilometer entfernten Orte Malnoue zu Boden.
Man fand alle fünf Inſaſſen blutüberſtrömt am Boden
liegen. Während zwei Offiziere und ein Sergeant be=
reits
tot waren, atmeten die beiden anderen noch. Sie
wurden in ſchwerverletztem Zuſtande nach dem Kranken=
hauſe
der Ortſchaft gebracht, wo beide inzwiſchen ihren
Verletzungen erlegen ſind. Unter den getöteten
Offizieren befand ſich auch der Hauptmann Clavenad, der
ſeinerzeit wegen eines Zeitungsartikels aus Marokko ſtraf=
verſetzt
wurde.
* Paris. 18. April. Als der Militärballon Zo=
diaque
über Fontenay ſchwebte, verſuchten Zuaven das
Leitſeil zu ergreifen, was ihnen aber nicht gelang. Das
in der Gondel vorgefundene Bordbuch erwähnt, daß die
Luftſchiffer in 800 Meter Höhe über Paris hinfuhren, dann
fielen, um ſich von neuem über die Wolken zu erheben.
An dieſer Stelle bricht der Bericht ab. Der Kriegsminiſter
begab ſich an die Unfallſtelle und beſuchte ſodann den nach
dem Militärhoſpital nach Vincennes gebrachten Leut=
nant
, der ſeinen ſchweren Verletzungen noch am Abend
erlag, ſo daß das Unglück allen fünf Inſaſſen
des Ballons das Leben koſtete.
* Paris, 18. April. Ueber die Vorgänge bei dem
furchtbaren Ballonunglück bei Fontenay=ſur=
Marne können, da demſelben ſämtliche Inſaſſen zum
Opfer fielen, lediglich Vermutungen ausgeſprochen werden.
Mehrere Fachleute neigen zu der Annahme, daß die Bal=
lonhülle
bei dem Anprall an einen Baum zerriſſen wurde,
und daß der Riß ſich raſch erweiterte, ſo daß das ganze
Gas ausſtrömte. Doch hält man es auch für möglich, daß
einer der Luftſchiffer die Geiſtesgegenwart verlor und die
Reißleine in einer allzu großen Höhe und ſo heftig ge=
zogen
habe, daß die Hülle in ihrer ganzen Länge platzte
und der Ballon wie ein Stein herniederfiel. Eine Explo=
ſion
wird als ausgeſchloſſen erachtet, da an der Ballonhülle
keine Spur einer Verbrennung wahrzunehmen iſt. Die
Luftſchiffer haben jedenfalls verzweifelte Anſtrengungen
gemacht, ihren Ballon in einer gewiſſen Höhe zu erhalten.
Sie hatten nicht nur allen Ballaſt, ſondern auch alle In=
ſtrumente
, den Anker und ſogar einen Teil ihrer Kleidung
über Bord geworfen. Der Führer des Ballons, Aumond=
Thieville, war ein ſehr erfahrener Luftſchiffer und hatte
ſchon über hundert Fahrten unternommen. Er hatte ſich
auch als Forſchungsreiſender hervorgetan und namentlich
die Gegend des Tſchadſees erforſcht. Der Hauptmann
Clavenad, der gleichfalls verunglückte, war ein bekannter
Militärflieger und vor Jahresfriſt Leiter des Militärflug=
weſens
in Marokko geweſen, jedoch dieſer Stelle enthoben
worden, weil er in einem Blatte an dem Verhalten des
Kriegsminiſteriums harte Kritik geübt hatte.
Der Ozeanflug aufgegeben!
* Madrid, 18. April. Einer Meldung des Tage=
blattes
aus Las Palmas zufolge betraf den Ballon Su=
chard
2 deſſen Abfahrt heute nachmittag ſtattfinden
ſollte, ein neues Mißgeſchick. Durch die Unvorſichtigkeit
eines Arbeiters blieb ein Hauptventil des zu dreiviertel
gefüllten Ballons geöffnet, ſo daß ſämtliches Gas
entweichen konnte. Kapitän Brucker erbat telegra=
phiſch
1500 Waſſerſtoff=Flaſchen aus Deutſchland.
* Las Palmas, 18. April. Der Vertreter der
Unternehmer der beabſichtigten Luftfahrt nach Amerika hat
erklärt, das Unternehmen ſei aufgegeben wor=
den
. Die Teilnehmer kehren nach Deutſchland zurück.

Der Vorfall in Naney.

* Paris, 18. April. Anläßlich des bisher bekannt
gewordenen Ergebniſſes der Unterſuchungüber den
Nancyer Zwiſchenfall ſchreibt der Figaro: Man
hat den Eindruck, daß nur die Vorgänge auf dem Bahn=
hof
eine Bedeutung haben können; die Streitigkeiten im
Kaſino und in der Bierhalle verdienen keine weitere Be=
achtung
. Wenn aber feſtgeſtellt iſt, daß die fremden Rei=
ſenden
, in deren Begleitung ſich Damen befanden, verfolgt=
m
Warteſaal, auf dem Bahnſteig und im Wagenabteil
eine Zeitlang beſchimpft und behelligt werden konnten,
ohne daß weder die Polizeibeamten noch die Schutzleute
eingriffen, um dieſem Skandal ein Ende zu machen, dann
braucht man nicht weiter zu ſuchen, denn ein ſolches Be=
nehmen
wäre unverzeihlich, und die Behörde würde die
Pflicht haben, einzugreifen. Es handelt ſich um den guten
Ruf der franzöſiſchen Gaſtlichkeit und Höflichkeit. Die
ſchuldtragenden Beamten müſſen beſtraft
und die Urheber der Ruheſtörungen, falls ſie ausfindig ge=
macht
werden können, dem Geſetz entſprechend verfolgt
werden. Damit wäre dann der Zwiſchenfall abgeſchloſſen
Die alldeutſchen Blätter hatten nicht nötig, ſich zu ſo be=
dauerlich
heftigen Auslaſſungen gegen Frankreich hin=
reißen
zu laſſen. In Paris allein leben über 10000C
Deutſche, die ſich hier ſehr wohl fühlen und die nichts
anderes wünſchen, als hier bleiben zu können. Wir freuen
uns übrigens, daß ein beträchtlicher Teil der deutſchen
Preſſe durch vernünftige Erörterung den in Paris durch
die Artikel der alldeutſchen Zeitungen hervorgerufenen
Eindruck zu verwiſchen beſtrebt war. Es liegt im In=
tereſſe
beider Länder, die den Wunſch und die Pflicht
haben, in Frieden zu leben, daß die Wiederholuna ſolcher
Vorfälle verhindert werde. Die franzöſiſchen Behörden
mögen darüber wachen. Der Takt des franzöſiſchen Publi=
kums
und diskretes Benehmen unſerer fremden Gäſte
werden das Ihrige dazu beitragen.
* Nancy, 17. April. Die amtliche Unter=
ſuchung
des Zwiſchenfalles iſt beendet wör=
den
. Staatsrat Ogier iſt heute nachmittag mit dem Be=
richt
nach Paris zurückgekehrt. Die heute vernommenen
Zeugen, namentlich die Bahnhofsbeamten, wiederholten
ihre bereits gemachten Ausſagen. Sie erklärten, nicht ge=
ſehen
zu haben, daß die Deutſchen geſchlagen worden ſind.
* Paris, 18. April. Staatsrat Ogier hat dem
Miniſter des Innern Klotz geſtern abend ſofort nach ſeiner
Ankunft aus Nancy über das Ergebnis ſeiner Unter
ſuchung des Zwiſchenfalles Bericht erſtattet.
* Paris, 13. April. Die Meldung, daß das Stück
Coeur de francaiſe in Nancy und anderen
Städten verboten worden ſei, beſtätigt ſich nicht. Die
Theaterdirektoren wurden lediglich von den Bürger=
meiſtern
vorgeladen und ihnen ans Herz gelegt, dafür zu
ſorgen, daß die Aufführung keine Ruheſtörung veranlaſſe.
Die Theaterdirektoren verſprachen, vor Beginn des Stückes
an das Publikum in dieſem Sinne Anſprachen zu richten.
In Nancy verlas der Direktor vor Beginn der Vorſtellung
einen Brief des Verfaſſers des Stückes, in dem die Zu=
ſchauer
aufgefordert werden, ihre Ruhe zu bewahren.
Wenn auch während zweier Szenen, wo die Schauſpieler
in deutſchen Uniformen auftraten, einige Zwiſchenrufe er=
tönten
, ſo wurde die Ruhe doch nicht weiter geſtört.
* Paris, 18. April. Mehrere Blätker wollen wiſſen
daß Staatsrat Ogier in ſeinem Bericht Strafmaß=
nahmen
gegen jene Beamten beantragen werde, deren
Pflicht es geweſen wäre, einzuſchreiten und den Vorfall
ihrer Behörde zu melden. Ferner hielt Ogier Maßnah=
men
für nötig, um die Wiederholung derartiger Vorfälle

zu verhindern, ſo z. B. ſoll die Ueberwachung der Bahnhöfe
an der Oſtgrenze, insbeſondere die des Bahnhofs von
Nancy, verſtärkt werden. Die Präfekten der Oſtdeparte
ments ſollen beauftragt werden, alle erforderlichen Maß=
nahmen
für die Aufrechterhaltung der Ordnung zu treffen.
Die franzöſiſche Regierung wird vorausſichtlich ſchon heute
die ihr notwendig erſcheinenden Maßregeln und Vorkeh=
rungen
treffen und der deutſchen Regierung unverweilt zur
Kenntnis bringen. Man hofft, daß damit die Sache er=
ledigt
ſein werde.
* Paris, 18. April. (Agence Havas.) Der Miniſter
des Innern Klotz traf auf Grund des von Staatsrat
Ogier erſtatteten Berichtes und nach Beſprechung mit dem
Miniſterpräſidenten folgende Strafmaßnahmen=
wegen
des Vorfalles von Nancy: 1. Die
beiden Polizeiagenten werden abgeſetzt; zweitens
werden Maßnahmen über die Umgeſtaltung der Nancyer
Polizei unverzüglich getroffen. Im Intereſſe des Dienſtes
erfolgt die Verſetzung der beiden Polizeikommiſſare.
Der Präfekt des Departements Meurthe et Moſelle, weil
er es verabſäumt hat, das Miniſterium des Innern aus
eigenem Antrieb und unverzüglich zu unterrichten, erhält
ein anderes Amt
* Paris, 18. April. Der Miniſter des Aeußern
Pichon empfing heute abend den deutſchen
Botſchafter Frhr. von Schoen und teilte ihm die
vom Miniſter des Innern getroffenen Strafmaßnahmen
mit. In hieſigen amtlichen Kreiſen glaubt man, daß da=
mit
der Zwiſchenfall erledigt ſei.

Die Erkrankung des Papſtes.

* Rom, 17. April. Die heute vormittag feſtgeſtellte
Beſſerung im Befinden des Papſtes hielt in
den erſten Nachmittagsſtunden an. Giornale d’Italia
glaubt, daß die Krankheit des Papſtes nunmehr bis zum
Geneſungsſtadium gediehen iſt. Unterrichtete Per=
onen
verſicherten, wenn der heute früh konſtatierte Zu=
ſtand
morgen andauere, würde man den letzten Krankheits=
bericht
ausgeben mit der Erklärung, daß jede Befürchtung
für die Geſundheit des Papſtes beſeitigt ſei.
* Rom, 17. April. Das heute abend herausgegebene
Bulletin über das Befinden des Papſtes be=
ſagt
: Der Papſt verbrachte den Tag gut und fieberlos,
Abends betrug die Temperatur 36,8 Grad. Die Beſſerung
des Bronchialkatarrhs hält an. Der Tribuna zufolge
iſt in dem Befinden des Papſtes eine bemerkenswerte
Beſſerung eingetreten. Marchia Fava erklärte ſich ziemlich
befriedigt. Die Schweſtern des Papſtes ſetzten ihre Ver=
wandten
telegraphiſch von der Beſſerung in dem Befinden
ihres Bruders in Kenntnis.
* Rom, 18. April. Der Morgenbericht vom
Krankenlager des Papſtes beſagt: Die Beſſerung ſowohl
der katarrhlichen Erſcheinungen in den Bronchien als auch
des Allgemeinbefindens hält an. Temperatur 36,8 Grada
HB. Rom, 18. April. Der Papſt ließ geſtern
Abend den Staatsſekretär Merry del Val rufen und
hatte mit ihm eine halbſtündige Unterredung. Man glaubt,
daß der Papſt dem Kardinal=Staatsſekretär ſein geiſtliches
und päpſtliches Teſtament übergeben wollte. Obgleich die
offiziellen Bulletins optimiſtiſch lauten, iſt der Zuſtand des
Papſtes unverändert, d. h. nach wie vor ernſt.

Der belgiſche Generalſtreik.

* Brüſſel 18. April. In Cheratte bei Lük=
tich
wo ſämtliche Bergarbeiter ſtreiken, kam es geſtern
nachmittag am Eingang eines Bergwerks zu Anſamm=
lungen
. Eine Abteilung Kavallerie ſuchte die Streiken=
den
zu zerſtreuen, ſie machte ſogar von der Waffe Ge=
brauch
und gab eine Salve ab, verletzte aber niemand,
Im übrigen war geſtern im ganzen Lande allesruhig.
Es fanden nur einige Verhaftungen von Streikenden
ſtatt, die Arbeitswillige beläſtigten.
* Brüſſel, 17. April. Heute hat der Exodus
der Kinder der Streikenden nach Frankreich und
Holland begonnen. Ueber die Streiklageiſ
folgendes zu berichten aus Mons: In der Borinage
ſtreiken etwa 7500 Arbeiter weniger als geſtern, dagegen
wird 2. in Charleroy: eine kleine Ausdehnung der Be=
wegung
konſtatiert. 3. im Lande von Lüttich und im
Zentrum von La Louviére werden kleine Abnahmen
der Streikenden feſtgeſtellt, im ganzen aber hat ſich die
Zahl der Streikenden ungefähr auf der Höhe von geſtern
erhalten, da in Flandern teilweiſe eine kleine Zu=
nahme
zu verzeichnen iſt.
HB. Brüſſel 18. April. Die Ausſtandsbes
wegung iſt anſcheinend an einem Wendepunkt an
gelangt, denn ſeit heute treten auch diejenigen Arbeiter
auf den Plan, die zum Streik gezwungen ſind, weil es
in vielen Fabriken an Material fehlt und wegen techniſcher
Schwierigkeiten, durch die die Fabrikbeſitzer gezwungen
ſind, ihre Betriebe einzuſchränken. Dieſe erhebliche Vert
mehrung der Zahl der Streikenden kann gefährlich wer=
den
, weil es ſich hier um Leute handelt, die nicht durch
poliliſche Motive getrieben werden und denen es daher
auch kaum um politiſche Betätigung zu tun iſt. Der
Aerger dieſer Leute über den bevorſtehenden Verdienſt=
ausfall
richtet ſich natürlich in erſter Linie gegen die Ar=
beiter
, die den Streik hervorgerufen haben=

Der Balkankrieg.

Einſtellung der Feindſeligkeiten zwiſchen der Türkei und
Bulgarien.
* Konſtantinopel, 18. April. Offiziell wird
mitgeteilt, daß infolge eines mündlichen Abkommens die
Einſtellung der Feindſeligkeiten zwiſchen
der türkiſchen und der bulgariſchen Armee
unter folgenden Bedingungen beſchloſſen worden iſt:
1. Bei Tſchataldſcha und bei Bulair werden die Feind=
ſeligkeiten
bis zum 23. April eingeſtellt; 2. Wann die
Friedensverhandlungen in dieſem Zeitraum nicht zum
Ziele führen, ſo kann die Friſt durch Vereinbarung ver=
längert
werden; 3. Von beiden Parteien wird eine Kom=
miſſion
beſtimmt, die die neutrale Zone zwiſchen den bei=
den
Heeren feſtſetzen wird; 4. Im Falle der Wiederauf=
nahme
der Feindſeligkeiten müſſen beide Parteien dies 48
Stunden vorher mitteilen die Stunden rechnen von 8 Uhe
abends des Tages der Mitteilung an; 5. Während der
Dauer der Einſtellung der Feindſeligkeiten wird ſich die
ottomaniſche Flotte der Verproviantierung des bulga=
riſchen
Heeres zwiſchen dem Golf von Saros und der
Küſte des Schwarzen Meeres nicht widerſetzen.
Annahme des Vorſchlags der Mächte.
* Wien, 18. April. Ein Miniſter teilte dem Korre=
ſpondenten
der Neuen Freien Preſſe in Sofia mit, daß

[ ][  ][ ]

päteſtens übermorgen ſeitens der Verbündeten den
Geſandten in Sofia offiziell mitgeteilt wird, daß der
Walkanbund die Vorſchläge der Mächte an=
mimmt
und nur bei minder weſentlichen Fragen gewiſſe
Worbehalte macht. Montenegro werde morgen telegra=
ohiert
, daß Bulgarien, Serbien und Griechenland die letzte
Mote der Mächte für annehmbar erklären und daß Monte
niegro ſich dieſem Standpunkt anſchließen möge. Der Mi=
miſter
fügte hinzu, dem raſchen Abſchluß des Friedens
iſtehe nichts mehr im Wege. Dr. Danew werde ſobald als
nöglich nach London reiſen, wo die weiteren Verhand=
wrungen
ſtattfinden.
* Sofia, 17. April. Nach einer Meldung des Mir
ſt die Verzögerung der Antwort Serbiens
mauf die letzte Note der Mächte durch die Abweſenheit
wes Miniſterpräſidenten Paſitſch verurſacht, der ſich gegen=
wärtig
auf der Rückreiſe von Uesküb befindet. Die Zu=
ſtimmung
der ſerbiſchen Regierung zur Note der Mächte
wird heute hier erwartet. Griechenland hat bereits wiſſen
raſſen, daß es die Note annimmt. In Erwartung des
Friedensſchluſſes ſind die Kriegsoperationen heute nicht
wieder aufgenommen worden.
Die Botſchafterkonferenz in London.
* London, 17. April. Um 4 Uhr nachmittags ver=
ſaammelten
ſich die Botſchafter. Premierminiſter As=
uith
und der ſtändige Unterſtaatsſekretär des Auswär=
tigen
Amtes Arthur Nicolſon wohnten der Sitzung bei
ha Sir Edward Grey abweſend war. Die Sitzung zog ſich
heute ungewöhnlich in die Länge und wurde erſt um 6½
Uhr abends auf Montag nachmittag vertagt. Außer dem
Bremierminiſter und dem Unterſtaatsſekretär des Aus=
wärtigen
Amts Nicolſon nahm als Vertreter des Ge=
heimen
Rats Viscount Morley teil.
* London, 17. April. (Reuter.) Man nimmt an
naß die Botſchafter heute eine beſtimmte Form der
fnnanziellen Beihilfe für Montenegro erörtert haben und
zut der Entſcheidung gelangten, die zurzeit des Abgangs
der Depeſche noch nicht bekannt geweſen iſt. Hinſichtlick
des Waffenſtillſtandes zwiſchen der Türkei und Bulgarier
itt die Lage noch nicht ganz geklärt, es iſt indeſſen ſicher
daaß angeſichts der Befürchtungen von der Möglichkeit
ennes bulgariſchen Vormarſches über Tſchataldſcha
hinaus beſondere Anſtrengungen gemacht werden, um die
Ginſtellung der Feindſeligkeiten in dieſer Gegend zuſtande
zu bringen. Daß eine Zuſammenkunft der bulgariſchen
und türkiſchen Befehlshaber veranlaßt worden iſt und eine
Ginigung über einen zeitweiligen Waffenſtillſtand erzielt
worden ſei, heißt es an amtlicher Stelle, dies ſei zur Be=
eldigung
der Toten geſchehen. Aber was auch immer der
tochniſche Grund ſein mag, den man anführt, weil das
Abkommen zwiſchen der Türkei und Bulgarien nicht zwi=
ſchen
allen am Kriege Beteiligten getroffen worden iſt, ſo
i: man doch entſchieden der Anſicht, daß es der Vorläufer
für eine endgültige Einſtellung der Feindſeligkeiten und
dies Friedensſchluſſes iſt
Die rumäniſch=bulgariſche Frage.
* Petersburg, 17. April. Die heutige Sitzung
dar bulgariſch=rumäniſchen Konferenz
daruerte 1½ Stunden. Die Arbeiten ſchreiten günſtig fort.
Tia ſich einige Vollmachten als mangelhaft erwieſen
häben, wurde beſchloſſen, die Sitzungen bis zur Rückkehr
udes Miniſters des Aeußern Saſonow zu unterbrechen, der
icc auf ſein Landgut begab und dort bis Montag zu blei=
bam
gedenkt.
* Bukareſt, 17. April. Der Ackerbauminiſter
Fülipesco deſſen Rücktritt geſtern amtlich genehmigt
wrde, erklärte in einem dem Univerſul gewährten Inter
Diew über Gründe ſeiner Demiſſion, vor allem ſei es die
Behandlung des rumäniſch=bulgariſchen Streit
4 lles, mit der er nicht einverſtanden ſei. Die Fragen
da inneren Politik ſpielten nur eine nebenſächliche Rolle
Gerbiſch=bulgariſche Kriſe.
* Wien, 17. April. Die Neue Freie Preſſe meldet
us Belgrad: In den Beziehungen zwiſchen Ser=
en
und Bulgarien iſt eine ernſte Kriſe ein
etreten. Durch eine wochenlange erregte Preßpolemik iſt
uf beiden Seiten eine gereizte Stimmung hervorgerufen
vierden, welche angeſichts des unmittelbar bevorſtehenden
Fliedensſchluſſes und der damit ſich einſtellenden Not=
vandigkeit
, an die Löſung der Grenzfrage heranzutreten,
tefig zunimmt. Das von der Regierung ausgegebene
iſſſungswort einer Reviſion des Bündnisvertrages fand
i günſtigſte Aufnahme. In ſerbiſchen Kreiſen wird er=
läart
, daß ein Konflikt mit Bulgarien unausbleiblich
vurrde, wenn es der Reviſion nicht zuſtimmen ſollte.
* Belgrad, 17. April. In der Skupſchtina
elllte bei der Feſtſetzung der morgigen Tagesordnung der
kationaliſt Ribac den Antrag, daß ſeine Anfrage über den
erbiſch=bulgariſchen Bündnisvertrag mor=
heit
beantwortet werde. Der Miniſterpräſident lehnte den
nttrag ab, da eine Beſprechung des Vertrages noch nicht
ingebracht ſei. Nach kurzer lebhafter Beratung wurde der
lmtrag mit 80 gegen 20 Stimmen abgelehnt.
Der Widerſtand Montenegros.
* Wien 17. April. Die Neue Freie Preſſe meldet:
die montenegriniſche Regierung ſich bis=
er
geweigert hat, den Befehl der Pforte an Eſſad Paſcha,
ie abziehenden Serben nicht anzugreifen, gelangen zu
uiſſeen, wird der Gedanke erwogen, daß die Kommandan
mi der Blockadeflotte einen Parlamentär an Eſſad Paſcha
h Skutari ſenden, welcher dem türkiſchen Kommandan=
m
die Ordre der türkiſchen Regierung zu übermitteln
ütte. Außerdem wird ein Weg geſucht, um die monte=
triniſche
Bevölkerung zu überzeugen, daß Montenegro
ithächlich dem Veto Europas gegenüberſtehe und daß es
aher mehr ein Widerſtand gegen Europa als die Fort=
itzrung
des Krieges wäre, wenn die Montenegriner die
ſehagerung fortſetzen.
Aufgabe der Belagerung Skutaris?
* Paris, 18. April. Aus beſonderer Quelle wird
s Cetinje gemeldet, König Nikita bereite eine

Proklamation an ſein Volk vor, die ausführlich
begründen ſoll, daß er infolge des Abzuges der Serben
gezwungen ſei, die weitere Belagerung Sku=
taris
aufzugeben.
Die Finanzkonferenz in Paris.
* Paris, 17. April. Bezüglich der Blättermeldung,
daß eine hervorragende politiſche Perſönlichkeit, etwa
Briand oder Ribot, dazu auserſehen wären, den Vor=
ſitz
in der bevorſtehenden internationalen
Finanzkommiſſion zu führen, wird offizös er
klärt: Man legt hier wie überall Wert darauf, der Kom
miſſion einen rein fachmänniſchen Charakter zu erhalten
und ſie nicht in eine diplomatiſche Konferenz umzugeſtal=
ten
; jedoch beabſichtigt man mit Rückſicht auf die Pflicht
der Gaſtlichkeit, welche der franzöſiſchen Regierung durch
die Einbernfung der Kommiſſion nach Paris auferlegt
wird, zum mindeſten den Vorſitz in der erſten Sitzung
einer beſonders hervorragenden Perſönlichkeit anzuver=
trauen
, um hierdurch den fremden Delegierten einen Be=
weis
von Courtoiſie zu geben.
Letzte Nachrichten.
* Wien 18. April. Die Politiſche Korreſpondenz
meldet aus Belgrad: Man hat hier Anhaltspunkte dafüt
gewonnen, daß ſich in der Haltung Montenegros
zu der Skutarifrage ein den Wünſchen Europas
entſprechender Umſchwung ſich zu vollziehen beginnt. Die
Erwartung ſei begründet, daß in Cetinje zwiſchen der
Einſicht, daß weitere Verſuche, den Willen der Mächte hin=
ſichtlich
Skutaris umzuſtoßen, ausſichtslos ſeien, und dem
Entſchluſſe, auf Skutari zu verzichten, nur eine kurze Zeit=
panne
liegen werde. Das montenegriniſche Volk emp
finde den Verzicht zweifellos als eine herbe Enttäuſch=
ung
, jedoch werde der König Mittel und Wege finden, um
die Gemüter zu beruhigen, ſo daß keine nachteiligen Rück=
wirkungen
auf die innere Lage Montenegros eintreten
werden.

Vermiſchtes.

Bedingte Verurteilung. Staat=
liche
Mittel für die Jugendfürſorge. Die
Frage der bedingten Verurteilung iſt durch die Verhand=
lungen
über den Entwurf betreffend das Strafverfahren
gegenüber Jugendlichen wieder Gegenſtand lebhafter Er=
örterungen
geworden. Da die Literatur über dieſe
Fragen für den Laien ſchwer zugänglich iſt, ſo hat die
Deutſche Zentrale für Jugendfürſorge einem lebhaften
Wunſch aus den Reihen ſozial=intereſſierter Vereine und
Perſonen entſprechend das Material über die geſchicht=
liche
Entwicklung und die geltenden Beſtimmungen in der
März=Nummer ihrer Mitteilungen zuſammengeſtellt.
Die Mitteilungen ſind von der Geſchäftsſtelle der Deut=
ſchen
Zentrale für Jugendfürſorge, Berlin C. 19, Wall=
ſtraße
89, zu beziehen. Der Artikel über die bedingte Be=
gnadigung
iſt auch als Sonderabdruck erſchienen.
CK. Das Einkommen des Prinzen von
Wales. Ein ſoeben in London erſchienenes Weißbuck
zeigt, daß das Nettoeinkommen des Prinzen von Wales
im Jahre 1912 aus ſeinen großen Beſitzungen des Herzog=
tums
von Cornwall ſich auf 1627000 Mark belief. Die
Bruttoeinnahme aus dieſen Beſitzungen belief ſich auf
3034510 Mark, wobei die Hauptpoſten ſich aus Abgaben
aus den Erträgniſſen der Bergwerke und aus Dividen
den zuſammenſetzen. Das rieſige Einkommen des Prin=
zen
wird für ihn vorläufig verwaltet und zu ſeinem Ver=
mögen
geſchlagen, ſo daß er, wenn er die ſelbſtändige Ver=
waltung
ſeiner Einkünfte übernehmen wird, einen gewal=
tig
geſteigerten Beſitz ſein eigen nennen dürfte.

Literariſches.

Die Kunſt unſerer Heimat. Zeitſchrift
der Vereinigung zur Förderung der Künſte in Heſſen und
im Rhein=Main=Gebiet. Jahrgang 1913, Heft 1 ( monat=
lich
ein Heft) 12,50 Mk., für Mitglieder der Vereinigung
10 Mk. Das erſte Heft des neuen Jahrgangs erſchien
unter der Redaktion des Profeſſors Dr. Chr. Rauch in
Gießen, der die Zeitſchrift in Verbindung mit zahlreichen
hervorragenden Kunſthiſtorikern fortführen wird Heft 1
iſt dem Meiſter Eugen Bracht, der ja zu Heſſen beſondere
Beziehungen hat, gewidmet. Es bringt eine Reihe guter
Wiedergaben von zum größten Teil unveröffentlichten
Bildern Brachts und dazu eine feinſinnige fachmänniſche
Würdigung aus der Feder des Darmſtädter Malers Pro=
feſſor
Adolf Beyer. Sodann gibt Bracht ſelbſt Auszüge
aus einer Selbſtbiographie, die intime Einblicke in die
künſtleriſche Werkſtatt, das ſeeliſche und techniſche Ent=
ſtehen
ſeiner Werke gibt. Jeder Künſtler und intereſſierte
Laie weiß, daß die Aufzeichnungen der Künſtler ſelber
über ihr Schaffen zu den wertvollſten Quellen der Kunſt=
geſchichte
gehören, ja letzten Endes vielleicht die einzig
ſicheren Zeugniſſe für die Entſtehung eines Kunſtwerkes
ſind. Und Bracht behandelt dieſe Frage mit einer ſeltenen
Eindringlichkeit, ohne jemals dunkel und unverſtändlich
zu werden. In der Abteilung der kleinen Beiträge ſollen
alle wichtigen Kunſtfragen unſeres Gebietes behandelt
werden, beſonders ſolche, die Zukunftswerte enthalten. Das
Heft iſt durch jede Buchhandlung oder vom Verlage (Hof=
und Univerſitätsdruckerei Otto Kindt, Gießen) zur Anſicht
zu beziehen.

Letzte Nachrichten.

(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 18. April. In der Univerſitäts= Bib=
liothek
wurde ein ungariſcher Rechtsanwalt als
Büchermarder feſtgenommen. Der Verhaftete, der in
der hieſigen juriſtiſchen Fakultät immatrikuliert iſt, hatte
aus einer großen Reihe von Büchern wertvolle Blätter
herausgeſchnitten und ebenſo ganze Bücher entwendet und
die Titelblätter mit dem Univerſitätsſtempel entfernt. In
ſeiner Wohnung wurden außerdem Bücher gefunden, die
aus der Leipziger Univerſitäts=Bibliothek entwendet
waren.
* Karlsruhe, 18. April. Der König von Schwe
den iſt, von Paris kommend, um 7 Uhr 11 Minuten

hier eingetroffen und hat im Reſidenzſchloß Wohnung
genommen.
Schrimm (Provinz Poſen), 18. April. Heute nacht
ſind bei einem Hausbrand drei Frauen verbrannt.
Berlin, 18. April. Anläßlich ſeines 70. Ge
burtstages ſind dem Oberhofprediger Dr. Dryan=
der
vom Kaiſerpaare und vom Kronprinzenpaare
Glückwunſchtelegramme zugegangen. Das Komitee für
eine Dryander=Stiftung überreichte als Grund=
ſtock
87000 Mark. Auch vom Reichskanzler iſt ihm ein
herzlich gehaltenes Glückwunſchtelegramm zugegangen.
Berlin, 18. April. Das Haus des Oberhoſprediger
Dryander in der Oranienburger Straße war heut,
vormittag anläßlich ſeines 70. Geburtstages das
Ziel zahlreicher Gratulanten. Die Glückwünſche des Kai=
ſerpaares
überbrachte Prinz Friedrich Wilhelm in Be=
gleitung
des Hofmarſchalls v. Schwarzkoppen.
Berlin, 18. April. Der Präſident des Reichsbank
präſidiums, v. Havenſtein, iſt an einer Darmfiſtel
ſchwer erkrankt. Eine Operation war bisher un=
möglich
.
Berlin, 18. April. An der Ecke Wichmann= und
Kantſtraße ereignete ſich heute ein ſchwerer Zuſam
menſtoß zwiſchen einem Straßenbahnwagen
und einer beſetzten Autodroſchke. Frau Ober=
leutnant
Wieſand aus Steglitz erlitt ſchwere
Schnittwunden.
Frankfurt a. M., 18. April. Der Landesausſchuß
beantragte die Zuſtimmung des Kommunal=Landtages zu
einer Stiftung aus Anlaß des 25jährigen Re
gierungsjubiläums des Kaiſers in Höhe
50000 Mark, von denen 25000 Mark dem im Jahre 1906
begründeten Fonds zur Errichtungeines Siechen=
heims
(Wilhelm=Auguſte=Viktoria=Heim) und die an=
deren
25000 Mark der Idiotenanſtalt zu Idſtein zur Er=
richtung
einer Aufnahmeſtation und Krankenabteilung
überwieſen werden ſollen
Eſſen=Ruhr, 18. April. Auf Zeche Rheinbaben
wurden durch vorzeitige Exploſion eines
Sprengſchuſſes zwei Bergleute getöiet und
zwei lebensgefährlich verletzt. Auf Zeche Karolinen=
glück
ereigneten ſich nicht weniger als acht Unfälle.
Ein Bergmann wurde lebensgefährlich verletzt
Herne, 18. April. Der Generaldirektor der Ge=
werkſchaft
Konſtantin der Große, Bergaſſeſſor Pieper
wurde heute neben der Zechenbahn der Schachtanlagen
und 5 als Leiche aufgefunden. Neben ihm ſtand
ſein Pferd. Vermutlich iſt er während eines Morgenrittes
von einem Schlaganfall betroffen worden.
H.B. Paris, 18. April. Heute früh erfolgte, wie an
gekündigt, die Hinrichtung der drei zum Tode ver=
urteilten
Automobilbanditen. Die Todesſtraft
für Dieudonné iſt in lebenslängliche Gefängnisſtrafe um=
gewandelt
worden.

Briefkaſten.

F. M. Hier iſt der Marktpreis des vereinbarten
Lieferungstages zu zahlen.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen
Das nordweſtliche Tief hat ſeit geſtern ſeine Lage
kaum verändert. Eines ſeiner Randgebilde ging geſtern
über uns hinweg und brachte uns reichliche Niederſchläge.
Auf ſeiner Rückſeite ſanken die Temperaturen etwas. Von
Südweſten her dringt hoher Druck vor, doch werden wir
morgen noch mit dem Einfluß des nordweſtlichen Tiefs
zu rechnen haben.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 19. April
Wechſelnd bewölkt, unbeſtändig, einzelne Regenſchauer.
weſtliche Winde, Temperatur wenig verändert.
(Schluß des redaktionellen Teils.)

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[ ][  ][ ]

Schönheitspflege u. Geſichtsmaſſage.
Das erfolgreichſte Verfahren, das in der modernen
Schönheitspflege zur Anwendung gelangt, iſt die Maſſage.
Sie iſt uralt als Heilmittel und war ſchon den älteſten
Völkern bekannt. Sie hat den Zweck, in den Muskeln die
durch Arbeitstätigkeit angeſammelten Giftſtoffe zu ent=
ferien
, wodurch der Muskel ausruht und ſeine Elaſtizität
wiedergewinnt. Bei ſchlecht ausſehender, trockener und
ſchlaffer Haut iſt die Maſſage unerläßlich und das ratio=
nellſte
Mittel zur Beſeitigung dieſer und darauf baſiren=
der
Schönheitsmängel. Die Maſſage darf nicht planlos,
ſondern muß nach beſtimmten, wiſſenſchaftlich begründeten
Prinzipien ausgeführt werden. Zahlreiche Methoden
kommen hierbei zur Anwendung, doch wird die Hand=
maſſage
von der Wiſſenſchaft am meiſten befürwortet. Die
menſchliche Hand, ein Kunſtwerk der Natur, bietet in
ihrem Bau die Möglichkeit einer Fülle von Griffen und
Bewegungen, die eine gründliche Durcharbeitung der Haut
und ihrer Gewebe ermöglichen. In einer geſunden, für
ihre Verrichtungen ſtets imſtande gehaltene Haut ſind
übermäßige Trockenheit oder Verfettung, Miteſſer oder
Puſteln unmöglich. Die Geſichtsmaſſage wird mit beiden
Händen in gleichmäßiger Bewegung ausgeführt. Auf die
Empfindlichkeit der Haut muß natürlich Rückſicht genom=
men
und dabei immer ein geeigneter Creme benutzt wer=
den
, um ſo mehr, wenn ſich die Haut trocken anfühlt, da
dann auch der ein gutes Nährmittel für ſie bildet. Die
aus tieriſchen und vegetabiliſchen Stoffen gewonnenen
Fette ſind die beſten, da ſie am leichteſten von der Haut
aufgenommen werden. Geſichtsmaſſage darf niemals zu
derb ausgeführt werden. Allmählich ſteigende Zunahme des
Druckes, häufiger Wechſel der zu maſſierenden Stellen und
gelenkige Finger des Maſſeurs bilden die Hauptſache. Die
für die Zwecke der Geſichtspflege nötigen Maſſagehand=
griffe
laſſen ſich in mehrere Gruppen teilen. Der Maſ=
ſierende
muß die Technik dieſer Handgriffe vollſtändig be=
herrſchen
, bevor er es unternimmt, zur Ausbildung der
Schönheitspflege zu ſchreiten. Eine notwendige Ergänz=
ung
der Handmaſſage bildet die Vibrationsmaſſage mit=
telſt
elektriſcher Apparate. Die moderne Induſtrie hat
hier helfend eingegriffen und Apparate konſtruiert, die die
mechaniſche Arbeit der Hand erſetzen ſollen. Zu dieſem
Zwecke werden verſchiedene Gummieinſätze an dem vibrie=
renden
Arm des Apparates eingeſchraubt und mit dieſen
gleitet nun die geübte Hand des Maſſeurs über die Haut
Alle Falten und Fettanſätze werden hierbei in beſtimmten
Strichen behandelt. Die Wirkung iſt verblüffend und da=
bei
angenehm wohltuend für die Haut. Ein weiteres
Hilfsmittel in der Schönheitspflege iſt die pneumatiſche
Maſſage. Das Verfahren beruht darauf, daß man kleine
Glasglockei verſchiedener Formen auf die Haut aufſetzt,
ſie luſtleer macht, wodurch die Haut in die Höhlung der
Glocke hineingezogen wird. Dadurch werden die Fett=
polſter
von ihrer Unterlage abgehoben und zerteilt. Die
Luftentleerung der Glasglocke erfolgt durch Druck auf
einen Gummiball, der durch einen Schlauch mit dem Glas=
teil
verbunden iſt.
Jeder rationellen Ge=
ſichtsmaſſage
ſoll ein Ge=
ſichtsdampfbad
voraus=
gehen
. Die vorteilhafte
Wirkung, die mit reinem
Waſſerdampf auf der Haut
des Menſchen erzielt wird,
läßt ſich durch Beigabe
8
von Kräutern in Paſtillen=
7

form noch bedeutend ſtei=
gern
. Durch das Dampf=


bad wird die Haut weicher
und die zum Zerdrücken
u. Zerteilen vorhandenenO mmmm
Stoffe weichen ſchneller
den Maſſageknetungen. Auch Miteſſer und verhärtete
Puſteln können leichter entfernt werden. Die in vielen
Großſtädten gemachten Erfahrungen auf dem Gebiete der
Maſſage haben den Beweis erbracht, daß ſelbſt grobe
Schönheitsfehler bei längerer und ſachgemäßer Behand=
lung
gänzlich beſeitigt werden können.
Nach Abſolvierung eines Kurſes über Schönheits=
pflege
und Maſſage unter Leitung von Dr. Hirſchberg,
Spezialarzt in Berlin, hat es die unterzeichnete Firma
übernommen, die Schönheitspflege auf wiſſenſchaftlicher
Grundlage auszuüben. In ihrem neueingerichteten ſepa=
raten
Spezial=Salon erfolgt Behandlung durch Geſichts=
dampfbäder
, Handmaſſage, elektriſche Vibrations= und
pneumatiſche Maſſage, Roll= und Stäbchen= und amerika=
niſche
Maſſage. Spezialbehandlung beſonderer Schön=
heitsfehler
, wie Miteſſer, Pickel, trockene Haut, Falten,
Doppelkinn, Sommerſproſſen, Leberflecken, Naſen= und
Geſichtsröte, Haarentfernung, Haarfärben und Bleichen.
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Arbeit iſt eine der ausführlichſten, die vielleicht ſeit
100 Jahren über das populäre, natürliche Fachinger
Waſſer verfaßt worden iſt. Dieſe neue Broſchüre, welche
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Brunnen=Inſpektion in Fachingen (Reg.=Bez. Wiesbaden)
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waren
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Photographiſche Artikel, Hauswirtſchaftliche Maſchinen
und Geräte, Spielwaren uſw. iſt die Firma Auguſt
Stukenbrok, Einbeck. Wir verweiſen auf den der
heutigen Ausgabe beigefügten Proſpekt.
(9296

Familiennachrichten.

Todes=Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
hiermit die ſchmerzliche Mitteilung, daß es
Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unſeren
lieben, treubeſorgten Vater, Schwiegervater,
Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
Jon. Lepper
Bahnbeamter i. P.
nach kurzer, aber ſchwerer Krankheit geſtern
nachmittag 5 Uhr im Alter von 78 Jahren in
ein beſſeres Jenſeits abzurufen.
(9398
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Eliſe Körber, geb. Lepper, Ludwig Körber,
Jean Stauß,
Anna Stauß,
Chr. Bender,
Marie Gietz,
Jak. Gietz
Greta Strohmayer,
Jean Strohmayer,
geb. Lepper,
Ph. Lepper,
Karl Rühl.
Emilie Rühl, geb. Lepper,
Darmſtadt, den 18. April 1913.
Die Beerdigung findet am Sonntag, nachmit=
tags
½4 Uhr, vom Trauerhauſe Aliceſtraße 17
aus, ſtatt.
(9398

Statt jeder beſonderen Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
heute nacht 3½ Uhr unſere liebe, einzige Tante
und Großtante
(*10596
Fräulein Magdalena Klein
nach längerem, ſchwerem, mit großer Geduld
ertragenem Leiden, verſehen mit den hl. Sterbe=
ſakramenten
, zu ſich abzurufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Johanna Haſſemer, geb. Braden.
Darmſtadt, den 18. April 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 20. April,
nachmittags 4 Uhr, vom kath. Schweſternhaus
aus und der Trauergottesdienſt am Montag,
vorm. 8¼ Uhr, in der St. Ludwigskirche ſtatt.

Todes=Anzeige.
(Statt beſonderer Anzeige.)
Heute abend verſchied in Leipzig=Gohlis
nach kurzem, ſchwerem Leiden infolge einer
Operation im 47. Lebensjahre unſer lieber,
guter Bruder, Schwager und Onkel, der
Privatier
Herr Hugo Kumbruch.
In tiefſtem Schmerze
im Namen aller Hinterbliebenen:
die Geschwister Kumbruch.
Leipzig=Gohlis, Darmſtadt, Köln, Dortmund,
Johannesburg (Transvaal), 16. April 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 20. April,
nachmittags 4 Uhr, vom Darmſtädter Fried=
(B9349
hof aus, ſtatt.

Todes=Anzeige.
Hierdurch die traurige Nachricht, daß mein
lieber Mann, unſer guter Vater, Sohn, Schwie=
gerſohn
, Bruder und Schwager
(9348
Jullus wenzel
nach langem, ſchwerem, mit großer Geduld er=
tragenem
Leiden geſtern abend 9½ Uhr im
Alter von 34 Jahren ſanft dem Herrn ent=
ſchlafen
iſt.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Helene Wenzel, geb. Haas,
Familie Jakob Wenzel,
Georg Haas,
,
Friedrich Kares.
Darmſtadt, den 17. April 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 20. April,
nachmittags 5 Uhr, vom Portale des Fried=
hofes
aus, ſtatt.

Todes=Anzeige.
Heute nacht 2 Uhr verſchied ſanft nach
langem, ſchwerem Leiden im Alter von 73.
Jahren mein treubeſorgter Gatte, unſer guter
Vater, Schwiegervater und Großvater
Georg Schneider
Ministerialkanzlist i. P.
Darmſtadt, den 18. April 1913.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 20. April,
nachmittags ½5 Uhr, vom Portale des Fried=
(9409
hofes aus, ſtatt.

Kriegerverein
Darmſradt.
Die Beerdigung unſeres Mit=
glieds
und Feldzugskameraden
Herrn Georg Schneider
9410
Ministerialkanzlist 1. P.
findet am 20. April, nachm. 4½ Uhr, vom Por=
tale
des Darmſtädter Friedhofs aus ſtatt.
Wir erſuchen die Kameraden von Schupp
bis Zöller, ſowie des 2. Bezirks, ſich dort zu
Der Vorſtand.
verſammeln.

Dankſagung.
Für die aufrichtigen Beweiſe herzlicher Teil=
nahme
während der ſchweren Krankheit und bei
dem Hinſcheiden meiner innigſtgeliebten Frau,
unſerer lieben, treuſorgenden Mutter, Schwieger=
mutter
, Großmutter und Tante,
Frau Therese Haar
ſowie für die überaus reichen Kranz= und Blumen=
ſpenden
, ferner allen, welche ihr die letzte Ehre
erwieſen, ſagen wir auf dieſem Wege unſeren
innigſten Dank.
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
(9401
Karl Haar,
Familie H. Schwalb.

[ ][  ][ ]

Todes=Anzeige.
Heute nachmittag 5¾ Uhr verſtarb ſanft
nach kaum zweitägigem Krankſein unſer treu=
beſorgter
Vater und Onkel
(9400
HerrJohannes Müller
Gaſtwirt zum Deutſchen Kaiſer.
Die tieſtrauernden Hinterbliebenen:
Anna Müller,
Dina Nold, geb. Knöß.
Goddelau, den 17. April 1912.
Die Beerdigung findet ſtatt am Sonntag, den
20. April, nachmittags 3 Uhr.

Tageskalender.

Samstag, 19. April.
Hauptverſammlung des Verkehrsvereins um
8½ Uhr im Kaiſerſaal.

Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte unſeres
lieben
(9316
Herrn Carl Flehinger
ſagen innigſten Dank
die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 18. April 1913.

Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Bürgerkeller
um 8 Uhr.
Perkeo um 8 Uhr. Reſtaurant Me=
tropole
um 8 Uhr.
Sonntag, 20. April.
Großh. Hoftheater. Anfang 6 Uhr, Ende nach
10¾4 Uhr (Außer Abonnement): Siegfried
Jahrhundertfeier des Katholikenvereins um 8 Uhr
im Konkordiaſaal.
Wanderung des Odenwaldklubs nach Eberbach
Dilsberg (Abfahrt 4.56 Uhr).

Generalverſammlung der Krankenkaſſe für Be=
amte
, Kaufleute und Gewerbetreibende um 10 Uhr im
Mathildenhöhſaal
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Peckeo um
4 und 8 Uhr. Bürgerkeller um 4 Uhr. Reſtaurant
Metropole um 4 und 8 Uhr. Café Union um 4 und
8 Uhr. Britannia=Hotel um 7½ Uhr. Rummel=
bräu
um 8 Uhr.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der Stadt Pfungſtadt.

Verſteigerungskalender.

Montag, 21. April.
Hofreite=Verſteigerung des Friedrich Schub=
kegel
(Landwehrſtraße 19) um 10 Uhr auf dem Orts=
gericht
I.
Weißzeug= uſw. Verſteigerung um 2 Uhr im
ſtädtiſchen Leihamt.
Kunſthale an Rheinor, geöfnet Wertegs von
114 und Sonntags von 104 Uhr.

Druk und Beragt z. g. Pitihe Baſtuchonchert=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für, Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.


Das Frühjahr ist dat
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stoffen
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die Expedition d. Bl.
1, auf 1. Hypoth. zu
4000 Mk. leihen geſucht Off.
unt. C46 an die Exp. (*10558soi

1200 Mk.
zu leihen geſucht
von Selbſtgeber gegen gute
Bürgſchaft. Zinſen u. Rück=
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Zur Aufklärung

Die Einigungsverhandlungen im Maler= und Weißbindergewerbe,
welche am 8. und 9. April in Berlin ſtattgefunden haben, ſind geſcheitert, ob=
gleich
die Arbeitgeber einer ſofortigen Lohnerhöhung von 3 Pfg. für
die Stunde zugeſtimmt haben.
Da wir im allgemeinen Intereſſe einer weiteren Lohnſteigerung und
einer Verſchlechterung des Reichstarifs nicht zuſtimmen können, ſind wir genötigt,
den Kampf fortzuführen.
Einige Weißbindergeſchäfte haben mit der Gehilfen=Organiſation einen
ſogenannten Sondertarif abgeſchloſſen, nach welchem Sie zunächſt u. A. höhere
Löhne zahlen müſſen, aber nur ſo lange, bis mit uns ein neuer Reichs=
tarif
abgeſchloſſen iſt; alsdann ſollen deſſen Beſtimmungen auch für dieſe
Geſchäfte in Kraft treten.
Das heißt alſo: dieſe Geſchäfte unterſtützen jetzt die Gehilfen, über=
laſſen
uns den Kampf und wollen dann die gleichen Rechte, welche wir mit
ſchweren Opfern zu erringen ſuchen, auch für ſich in Anſpruch nehmen.
Wir überlaſſen es der öffentlichen Meinung, ſich über dieſe Handlungs=
weiſe
ein Urteil zu bilden und bitten unſere geehrte Kundſchaft, für deren
Intereſſen wir doch in erſter Linie eintreten, uns das gleiche Entgegen=
kommen
wie bisher zu erweiſen und uns durch Zurückſtellung der Arbeiten zu
unterſtützen.
Vereinigung der Weißbinder=, Maler= u. Lackierermeiſter
von Darmſtadt.
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Mitglied des Hauptverbandes deutſcher Arbeitgeberverbände im Malergewerbe.

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Der Unterricht wird ganz individuell erteilt und je nach
der Veranlagung des Lernenden angepaßt.
Eine Entlaſſung findet erſt dann ſtatt, wenn der Schüler
die Methode vollkommen beherrſcht; keine Nachzahlung, ſodaß
Jeder ſein Ziel erreichen kann.
Anmeldungen werden tägl. v. 28 Uhr entgegengenommen.
Um perſönliche Rückſprache und Anmeldung wird gebeten.
Darmstadt.
Lnisenstr. 10, part. Direktor: P. A. Fay.

[ ][  ][ ]

N 46.

Samslag, 19. April.

1913.

Bekanntmachung.

Der Beginn der auf den 25. bezw. 30. April bekanntgegebenen Sperrung der
Straße Darmſtadt-Roßdorf bezw. Ortsdurchfahrt Roßdorf iſt infolge raſcherer Be=
endigung
anderer Walzarbeiten auf den 21. bezw. 25. April verlegt.
Die Großh. Bürgermeiſterei Roßdorf und die in der Umgebung gelegenen
Bürgermeiſtereien wollen Vorſtehendes auf ortsübliche Weiſe bekannt geben.
(9347si
Darmſtadt, den 17. April 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.

Bekanntmachung.

Am 1., 3., 4., 7., 8., 10., 11., 14, 15., 21., 25. und 28. April 1913 von 7½ Uhr
vormittags bis zum Einbruch der Dunkelheit wird Schießen abgehalten.

1 Im nördlich Meſel in nordnardweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach,
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=
wieſe
-Sauwieſe==Schreibertwieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Verordnung Kreisamt Darmſtadt vom 25. September 1909), was zur allgemeinen
Kenntnis gebracht wird.
Darmſtadt, den 19. März 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V: Dr. Reinhart.
(7555a

Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.

Gefunden: 1 Kinder= und 1 Damenſchirm. 1 Offiziers= Leib=
binde
. 1 Paar ſchwarze und 2 Paar braune Kinderſtrümpfe. 1 Kinder=
brille
. 1 gelbes Halskettchen mit ſechseckigem Anhänger. 1 Porte=
monnaie
mit 3 Schlüſſeln. 1 weißer Pelz mit ſchwarzen Punkten.
1 ſchwarzes Stofftäſchchen. 1 braunes Handtäſchchen. 1 Haarlocke
mit Pfeilen. 1 ſilbernes Bröſchchen in Schleifeform. 1 altes grün=
liches
Portemonnaie mit Inhalt. 1 goldener Doppelſchlangenring.
1 doppelte Brillantnadel in Goldfaſſung und Kettenverbindung ( an=
fangs
Januar in einem Ballſaal gefunden). 1 Trauring, gez. A. W.
(3337
Zugelaufen: 1 Wolfsſpitz.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 Foxterrier. 1 Dobermann (zugelaufen). Die Hunde
können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dort=
(9298
ſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt.
Straßenſperre. Wegen Vornahme von Kanglarbeiten bleibt
die verlängerte Heidenreichſtraße zwiſchen der Soderſtraße und
dem Weg nach dem Botaniſchen Garten noch bis zum 26. April lfd.
(9297
Js. für den Fuhrwerks= und Perſonenverkehr geſperrt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 20. April,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende Apo=
theken
geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtr., und Beſſunger
Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
ab geſchloſſen.

Bekanntmachung
betreffend die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe in der Haupt=
und Reſidenzſtadt Darmſtadt.

Da aus Anlaß der Meſſe am Sonntag, den 20. April 1913,
für die Stadt ein geſteigerter örtlicher Geſchäftsverkehr zu erwarten
iſt, wird hiermit auf Grund des § 105b Abſatz 2 der Reichsgewerbe=
ordnung
und der §§ 143 und 145 der Ausführungsverordnung zur
Gewerbeordnung für dieſen Tag die Offenhaltung ſämtlicher offenen
Verkaufsſtellen einſchließlich der Verkaufsſtände der Meſſe in der Zeit
von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends zugelaſſen.
Während dieſer Stunden iſt die Beſchäftigung von Gehilfen,
Lehrlingen und Arbeitern in allen offenen Verkaufsſtellen geſtattet.
Darmſtadt, den 14. April 1913.
(9034ms
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.

Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwarent. d. Haupt= u. ReſidenzſtadsParmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)

per
kg
96 Pfg.
Ochſenfleiſch . . .
Rindfleiſch . . . . . 90

Fett, roh
70
Fett, ausgelaſſen . . . 80
,
Leber
. . . . . 80
Kalbfleiſch . . . . . 100
Hammelfleiſch
100
70
Bruſt .
Schweinefleiſch
94
Rippchen, Kammſtück, ge=
ſalz
. Fleiſch u. Kottelets 104 per ½. kg
Speck geräuchert . . . 120 Pfg.
Hörrfleiſch
. . 120
Schinken m. Bein . . . 120
Rollſchinken .
140
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen .
96
Schwartenmagen,
Fleiſch= u Bratwurſt
96
Leber= u. Blutwurſt.
80
(6926

Aushändigung der Loſungsſcheine an die
Militärpflichtigen.
Diejenigen Militärpflichtigen, die ſich im laufenden Jahre da=
hier
zur Muſterung geſtellt haben und in der Stadt Darmſtadt
wohnhaft ſind, werden hierdurch aufgefordert, ihre Loſungsſcheine
in der Zeit von Montag, den 21. April bis einſchließlich Sams=
tag
, den 26. April d. Js., vormittags von 912 Uhr, in dem
Stadthauſe, Rheinſtraße 18, Zimmer Nr. 44, abzuholen oder gegen
vorzulegende Empfangsbeſcheinigung abholen zu laſſen.
Nach Ablauf dieſer Friſt erfolgt Zuſtellung auf Koſten der
Säumigen.
Darmſtadt, den 18. April 1913.
(9341a
Der Oberbürgermeifter:
J. V.: Schmitt.

Schlachtviehmärkte Darmſtadt
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. Schweine=
märkte
: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
(4329a
Nähere Auskunft erteilt die
Schlacht= und Viehhofdirektion.
Zuchtbiehmärte in Darmſtadt.
Zuchtviehmärkte finden in dieſem Jahre noch ſtatt:
Am 6. und 20. Mat,
am 2., 16. und 30. September,
17. Junz,
3.
14. und 28. Oktober,
1., 15. und 29. Juli, 11. 25. November,
19. Auguſt,
23. Dezember.
9.
Jeder Markt beginnt morgens 8 Uhr.
(8876os
Darmſtadt, den 11. April 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.

Bekanntmachung.

Das zum Nachlaß des verſtorbenen Peter Völger IX. in
Arheilgen, Dieburgerſtraße 6, gehörende Vieh (2 Pferde, 3 Kühe,
11 Rind), ſowie die Ackergeräte (2 ſchwere und 2 leichte Wagen, Pflüge,
Eggen u. a. m.) und die Vorräte (Stroh, Heu, Grummet, Dickwurz
lund Kartoffeln) ſollen durch den unterzeichneten Ortsgerichtsvorſteher
am Donnerstag, den 24. April, vormittags 9 Uhr anfangend,
ſöffentlich gegen Barzahlung verſteigert werden.
Arheilgen, den 19. April 1913.
(9283sm
Der Großherzogliche Ortsgerichtsvorſteher:
Benz.

Gepolſterter Seſſel mt Backen,
ſowie ſtarkes Büchergeſtell zu
werk. Pallaswieſenſtr. 15, I. (*10517

Ia Wiesenheu 1a
abzugeben. Wo? ſagt d. Exp. (*10532

Matria Pritcharmg,
Mittwoch, den 23. Ifd. Mts.,
vormittags 11 Uhr,
werden auf dem Grundſtück des
ſtädtiſchen Gaswerks an der Frank=
furter
Straße die nachverzeichneten
Altmaterialien öffentlich meiſtbie=
tend
verſteigert:
1. ca. 9500 kg Schmiedeeiſen,
2. 6800 Gußeiſen,
3. 50 Zink,
42
Meſſing.
4.
Die näheren Bedingungen wer=
den
vor der Verſteigerung bekannt
gegeben. Das Material kann an
Ort und Stelle eingeſehen werden.
Darmſtadt, 16. April 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Ekert. (9230s

Die Niederdruckdampf=
heizungs
=Anlage
für das Haus Wieſenſtraße Nr. 11
ſoll vergeben werden.
Die Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Nach auswärts werden Ange=
botsſcheine
nicht abgegeben.
Angebote ſind bis
Montag, 28. April 1913,
vormittags 10 Uhr,
(9282si
einzureichen.
Darmſtadt, 17. April 1913.
Stadtbauamt.
Buxbaum.

Verkauf von Bahnſchwellen.
Am Donnerstag, den 24. April
ds. Js., vormittags 9 Uhr, wer=
den
auf dem neuen Bahnhof
Darmſtadt, Hbf., in der Nähe des
Eilgüterſchuppens 300 Stück höl=
zerne
, zu Bahnzwecken nicht mehr
verwendbare Schwellen und 2 obm.
Brennholz öffentlich meiſtbietend
(IV, 9262.
verſteigert.
Die Bedingungen werden im
Termin bekannt gegeben.
Großh. Eiſenbahn=Betriebsamt I.

En unſer Genoſſenſchafts=Regiſter
) wurde heute eingetragen hin=
ſichtlich
der Firma:
Zentralkaſſe der heſſiſchen
landwirtſchaftlichen Ge=
noſſenſchaften
, eingetrage=
ne
Genoſſenſchaft mit be=
ſchränkter

Haftpflicht,
Darmſtadt.
(9310
Karl Schuppert iſt aus dem
Vorſtande ausgeſchieden und an
ſeine Stelle der Königliche Bank=
inſpektor
Georg Mager in Darm=
ſtadt
in den Vorſtand gewählt.
Darmſtadt, 17. April 1913.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.

Bekanntmachung.

Montag, 21. April 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Privatier Friedrich
Schubkegel dahier und deſſen Kin=
dern
gehörige Liegenſchaft:
Nr.
Flur
qm
III 1223 409 Hofreite Land=
wehrſtraße

Nr. 19,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K110/12
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, wird Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 29. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(V,8040
Müller.

Bekanntmachung.

Mittwoch, 21. Mai 1. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die dem Georg Brück dahier
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 687 247 Hofreite) Lichten=
bergſtr
.
II 6875/10 48 Gras=
garten
Nr. 72,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K112/12
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, kann Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 15. April 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,9255

die beite Selegenheit
gebrauchte Möbel aller Art am ſchnellſten und
ſicherſten zu verwerten, bietet mein Unternehmen:
Uebernahme zur Versteigerung und Verkauf
vollständiger Haushaltungen, wie Nachlässe,
einzelne Möbel etc.
Auf Wunſch vorherige Taxation. Geſchäftsprinzip: korrekt,
diskret und bill. Berechnung. Abrechnung kann ſofort nach
Verſteigeruug und Verkauf erfolgen.
Weg= und Umziehenden beſtens empfohlen.
Bitte meine Verſteigerungs= und Verkaufsanzeigen zu beachten.
Beste Referenzen.
(4303a
Johannes Krummeck, Auftionator u. Taxator
Telephon 1774 Bleichstrasse Nr. 1. Telephon 1774.

Belatinachung.

Dienstag, 22. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Philipp Maul V. zu
Ernſthofen im Grundbuch hieſiger
Gemarkung zugeſchriebene Liegen=
ſchaft
:
Nr.
Fur
qm
*2.
256 211 Hofreite Beck=
ſtraße
Nr. 8,
IX 255 63 Grabgarten
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K102/12
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, wird Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 28. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,8041

Bekanntmachung.

Mittwoch, 7. Mai 1913,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die dem Oberpoſtſchaffner
Georg Bert und deſſen Ehefrau,
Eliſabethe, geb. Beyer, dahier zu=
geſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr. am
912 150 Hofreite Beſ=
ſungerſtraße

Nr. 14,
V 913 126 Grabgarten da=
ſelbſt
,
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
mannſtraße
1, zwangsweiſe ver=
ſteigert
werden.
(K91/12
Die Verſteigerung wird auch
dann genehmigt werden, wenn ein
der Schätzung entſprechendes Ge=
bot
nicht eingelegt iſt, jedoch die
eingelegten Gebote die Hälfte des
Geſamtbetrags der Schätzung er=
reichen
.
Darmſtadt, 28. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI,8043

Bekanntmachung.

Mittwoch, 14. Mgi I. Js.,
vormittags 10 Uhr.
ſoll die dem Kaufmann Auguſt
Kuhlmann, zur Zeit in Bris=
bane
in Auſtralien, und deſſen
Sohn Friedrich Wilhelm Kuhl=
mann
daſelbſt, im Grundbuch hie=
ſiger
Gemarkung zugeſchriebene
Liegenſchaft:
qm
Flur Nr.
III 596 65 Grasgarten
(Vorgarten)
III 596¾/10 244 Hofreite Rhön=
ring
Nr. 11,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K87/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 18. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V.6906,40

Verkauf von Matratzenſtreu
Am Mittwoch, den 23. April,
wird die Matratzenſtreu einer
Eskadron auf dem Hofe der Ka=
vallerie
=Kaſerne an der Holzhof=
(9231
allee verſteigert.
Der Verkauf beginnt um 9 Uhr
vormittags.
Leib=Dragoner=Regiment
(2. Großh. Heſſ.) Nr. 24.

Faſt neues ſchwarzes Pianino
7 wegzugsh. billig zu verkaufen
*10512) Wenckſtr. 22. 3. St. I.

Bekanntmachung.

Montag, 5. Mai 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Friedrich Röder
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr.
qm
VI 516 123 Grabgarten
Frankenſtein
ſtraße,
48 Grasgarten
Frankenſtein=
ſtraße
,
VI 516¾/10 218 Hofreite Fran=
kenſteinſtraße

Nr. 58,
VI 516/10 36 Grasgarten
(Vorgarten)
daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
mannſtraße
1, zwangsweiſe verſtei=
(K26/13
gert werden.
Darmſtadt, 1. April 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI,8042

Bekanntmachung.

Mittwoch, 21. Mai I. J.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Philipp Adam und
dem Philipp Wilhelm Adam zu
Nieder=Modau, im Grundbuch hie=
ſiger
Gemarkung zugeſchriebenen
Grundſtücke:
Flur Nr.
qm
34 264 1225) Acker über der
37 27 1542) Pallaswieſe,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K104/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 15. April 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,9256

Günſtig für
Brautleute!
Vollſtänd. neue, eleg., mod. Braut=
ausſtattung
, beſtehend aus. apart.,
ſchwer eich. Speiſezimmer, beſtes
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3tür. ebenſo Kredenz, ſchwer. Eßtiſch
m. Zügen, hübſch. Umbau m. Seiten=
ſchränken
, feiner Moquette=Diwan,
beſſ. Lederſtühle, ſchwere Standuhr
Gongſchlag) u. Repetierwerk, ferner
kompl, mod., pol. Schlafzimmer
(feine Arbeit), als: 2 ſchwere Betten
m. beſt. Inhalt, groß. 2tür. Spiegel=
ſchrank
hübſch. Waſchkommode m.
weiß. Marmor u. Tollette, 2 Nacht=
ſchränke
m. Marmor, Handtuchh.,
ſowie der prachtvoll. echt. piteh-
pine
-Kücheneinrichtung m. Dop=
pelſchrank
, Tiſch, alles mit Lino=
leumbelag
, 2 Stühle eventl. verſch.
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Vorhänge, 2 Teppiche, alles billig
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ſowie gerahmte Künſtler= Stein=
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braune Farbtöne, aparte neue Fassons, hübsch garniert
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aus engl. gemusterten und unifarb. blauen Stoffen, mit hübschen,
farbigen Aufschlägen, aparte Kragen, fesche Fassons
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13-
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Jacke auf Seide, solide Qualitäten

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Serie II regulärer Wert bis 40. . . . durchweg 2100
Serie III regulärer Wert bis 50.
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schwarze Tuch-Paletots
geschweifte und lose Formen
Serie 1 regulärer Wert bis 22. . . . durchweg 1475

Serie II regulärer Wert bis 34. . . . durchweg 2200
Serie III regulärer Wert bis 45. . . . durchweg 3400
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PopelinJacken und Mäntel
Serie T regalärer Wert bis 12. Cacken) . durchweg 625
Serie II regulärer Wert bis 15. . . . durchweg 1320 Serie II regdlärer Wert bis 20.-

Gambia- und Alpacca-Mäntel
ait geuchwelten Käcken and iene Posn.
Serie Tregulärer Wert bis 15. . . . durchweg 975

Serie III regulärer Wert bis 25. . . . durchweg 1650 Serie III regulärer Wert bis 24.

Seiden- und
Voile-Mäntel
moderne Sachen, Voile-Mäntel, zum
Teil auf reinseidenem Taffet

Serie I
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Schaufenster
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Infolge Aufgabe eines Engros-Geschäftes kaufte ich dessen Restbestände in
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ind
, Einaie
Lackier-
foie

sehr vorteilhaft, was ich meiner wert. Kundschaft zu gute kommen lasse.
Ich betone ausdrücklich, daß es sich nur um schwere, tadellose Ware handelt.

Emaille
Wasserkrüge, gebaucht, 15 cm
Wasserkrüge, gebaucht, 17 cm
Leuchter, glatt .
Leuchter, Muschelform
Konsole mit Schöpfer
Tassen, Birnform, 9 cm
Tassen, Birnform, 10 cm
Kehrschaufeln
Teller, 18 cm . . . . .
Teller, 26 cm . . . . .

1.15
1.40
25
30
38
18
25
30
18
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Tonvasen, ff. bemalt

Serie

III

28 65 75
Blumentöpfe, moderne Dekore
Serie
28 75 95 1.25 1.95
Steingut
Waschgarnitur, steilig, bemalt 85
Waschgarnitur, 4tellig, bemalt 1.35 1 Zuckerdosen
Waschbecken, gross, erème . . 95 Butterdosen
Krug, gross, créme . . .
48
Wellhölzer, bemalt
Salz- oder Mehlfässer, bunt 28
Tonnen, zum Aussuchen . .
18
Gewürztonnen, zum Aussuchen . 8
35
Schüsseln, gross B
28
Schüsseln, rund, gross . ..

Emaille

Seifenhalter für Badewannen, weiß 37
Etagen-Essenträger 127m 1.65
telle
14 om 2.30

Seifenhalter für Badewannen
dekoriert 48

4 teil. 5
Etageren-Essenträger 16 cm. 2.75
Schaum- u. Milchlöffel 3 Stück 75
Zwiebelbehälter . . . . . . . 75
Aluminium
60
Milchkocher
Schaum- u. Milchlöffel 3 Stück 75
Deckel, verschiedene Größen . . . 23

Gelegenheitskauf
in indischblauem
Porzellan
Kaffeekannen . . . . . 60, 48
98
Teekannen, gerade Form.
runde Form
68
Teekannen,
160, 1.10,

Milchkannen . . 60, 48, 40
48
45
Tassen mit Untertasse 28
95

Dessertteller,

gross

27

Waschgarnitur, moderne Form
H. dekoriert,
3.75
Becken 37 cm gross .

f. bemalt . ..

3

Ein Posten Tonnengarnituren
moderne Form, ff. dekoriert 4.75

Tortenplatten
mit Nickelfassung
1.25

Lackierwaren
Petrolkannen mit Eisenfuß, 1Liter 40
Petrolkannen . . . . . 3 Liter 75
Petrolkannen, schwerer . 3 Liter 85
Bürstenblech mit 3 Bürsten . . 70
Bürstenblech mit 4 Bürsten . . 85
Blumensprüher . . . . . . . 20
Gebäckkasten, fr. bemalt . . . 85
22
Teedose, bronziert . .
18
Mehlschaufeln, groß
schwer Größe I II III
Muschelformen, verzinnt
283848
Kristallgläser
geschliffen oder graviert
zum Aussuchen
Serie I
III
17 28 36
Porzellan
Speiseteller . . . . 12 Stück 95
massiv
Speiseteller, mit grünem Rand . 25
Dessertteller, mit grünem Rand . 18
Kompotteller mit grünem Rand . 14
28
Eierservice, 4teilig
4
Menagen, Zteilig
12
Schwedenständer
Satz Milchkannen, dekoriert . 90
90
Kaffeeservice, 9teilig
Tassen mit Untertasse
85
6 Stück
mit Goldrand

ietschmann Nachf.
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Größtes Spezialgeschäft am Platze für Haus- und Küchengeräte.

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[ ][  ][ ]

3 91.

Samstag, 19. April.

1913.

Wenn Sie Ihr Kind
gesund, munter und geistig frisch sich
entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm
Dr. Hommel’s Haematogen.
WARNUNG! Man verlange ausdrück-
lich
den Namen Dr. Hommel. (VI676

Sport, Spiel und Turnen.

sr. Pferderennen. Karlshorſt. Ritterſport= Jagd=
rannen
: 3000 Mark, Diſtanz 3400 Meter: 1. Herrn Sollo=
naays
Sprühfeuer (Kauliſch), 2. Landesvater (Wurſt), 3.
Eſeſelberg (Schumann). Tot. 38:10, Pl. 16, 13:10. Un=
ſpdaziert
: Grane. Leicht, 38 Lg. Preis von Königs=
birg
; Ehrenpreis und 3000 Mark, Diſtanz 3600 Meter:
Rittm. von Bachmayrs Heiotoho (Beſ.) 2. Citat (Lt.
Uhnen Sydow), 3. Melton Pet (Lt. von Lütcken) Tot. 43:10,
PI. 23. 26:10. Unpl.: Red Clover (4), Beatrice B. (angeh.),
burondelle (gef.). Leicht, ¾4 Lg.-Weile, Hürden=
kannen
der Vierjährigen; 15000 Mark. Diſtanz 3000 Me=
ſer
: 1. Fürſt Hohenlohe=Oehringens Sweet flag ( Sand=
mann
), 2. Muſchy (Theilen) 3. La Turbie (H. Teich=
Unann). Tot. 83:10, Pl. 30, 25, 23110. Unpl.: Dahme (4)
ſelly, Menelik (5), Huſarenliebe (6), Jungtürke (7), Prio=
iza
(gef.), Steinau, Ortrud. Leicht, 343 Lg. Roſen=
herg
=Jagdrennen: Ehrenpreis und 8000 Mark, Diſtanz
1500 Meter: 1. Herrn G. Nettes Senſible Symons (Herr
bodel), 2. Kilmallock (Lt. Graf Strachwitz), 3. Berolina
Herr Purgold). Tot. 21.10, Pl. 15, 16110. Unpl.: Dop=
halgänger
(4), Pilis, Tytagan. Sehr ſicher 3 Lg. Kopf
bis 5 Lg. Preis der Flora; 4500 Mark. Diſtanz 4200
Oeter: 1. Herrn H. Schultzes Reveuſe (Th. Baſtian).
.) Gefa (Naſh), 3. Poſtillon (E. Weber). Tot. 13.10, Pl.
12:10. Unpl.: Großherzog (4), Kanter, 43 Lg.
Uannſee=Jagdrennen; Ehrenpreis und 4500 Mark. Diſtanz
900 Meter: 1. Herrn E. F. Guetſchows Trill (Lt. Frhr.
hem Wangenheim), 2. Coronation (Lt. Frhr. von Ber=
ſham
), 3. Proſa (Lt. Graf Schmettow). Tot. 16:10, Pl. 11,
3.10. Unpl.: Plenty (4), Zale. Ueberlegen 2½ Lg. bis
Leile. Preis von Dahlwitz; 3000 Mark, Diſtanz 1200
Neter: 1. Herrn J. Lippolds Querulo (Schläfke), 2.
Uhutbeh (Archibald), 3. Naſeweis (W. Bullock). Tot. 71:10,
ſ 21, 16. 55110. Unpl.: Alice (4), Methuſalem, Lonpre,
eſſala, Seetang, Geduld, Zarina. Leicht ½1 Lg.
zu München=Daglfing.
Trabrennen
Luſtes Rennen: 1. Teufelspferd (Baade) 2 Goldlack ( Abs=
ſiel
yer), 3. Maja (Ch. Mills). Tot. 27110, Pl. 15, 41, 17.10.
Ampl.: Olga, Miß Sphinxland, Dr. Queuß, Der Mongole,
üland IV, Fauſtinus, Miß Elſe, Tattenbach, Magnat,
ſabella Sendling, Cheribert. 12 Lg. Zweites Ren=
leir
: 1. Amanda 1 (Wiltſhire), 2. Lovag (Beſ.), 3. Qualio
erech). Tot. 22110 Pl. 13, 23, 15:10 Unpl.: Edwina,
ſoſe Gri. Evchen Danno. 25 Lg.
Drittes Rennen:
Fina (Ch. Mills), 2. Trotzdem (Wiltſhire), 3. Freiſchütz

(Bef). Tot. 310, Pf. 32, 19. 35210. Unpl.; Sphinr Alln,
Waldſchratt, Arkus, Falot, Freudig, Alveno, Petro Fre=
cher
Geſell, Curator, Ellus, Miß Paula, Sphinx, Dalila I,
Alma II. Viertes Rennen: 1. Der Schelm (Huber),
2. Espoir du Forez (Pankratz), 3. Enzian (Kreipel). Tot.
97110, P. 23, 22, 77.10. Unpl.: Fleche Kuſer, Pomeranze,
Pikant. Ediſon I. Cleveland, Narquois, Baldrian,
Attila IV, Dr. Mong, Guy Baron. Fünftes Rennen:
1. Goasbua (Huber), 2. Germania I (Kreipel), 3. Quas=
cay
(Gratzl). Tot. 24:10, Pl. 14, 19, 16:10. Unpl.: Gonda,
Pfarrkirchner, Qualta, Vulkan, Miß Sphilia I, Dr.
Queuß, Weidenhofer, Ludwigsfelg. Sechſtes Rennen:
1. Treuherz (Goebl) 2. Algeciras (Weidmüller), 3. Ju=
piter
I (Sigrin). Tot. 95:10 Pl. 12, 16. 13:10. Unpl.:
Bubi I, Batiſtella, Jagello, Waſſerſpecht, Quido,
Schmuggler.
Auteuil. Prix de Garches; 3000 Francs, Diſtanz
4000 Meter: 1. Monſ. A. Marones Raßhampton ( Ber=
teaur
) 2. Hindou II (E. Dour) 3. Apiariſt (Powers).
Tot. 28:10, Pl. 22, 26:10. Unpl.: Bruges (4), Charlotte II
(gef.), Caubet Tauzia. 56 Lg. Prix Clin=For; 4000
Francs, Diſtanz 3100 Meter: 1. Monſ. L van de Poeles
Lancelot II (A. Carter), 2. Le Sopha (Head), 3. Capri=
cieur
(A Chapman). Tot. 36:10. Pl. 13. 14, 15.10. Unpl.:
Maſter Bill (4), Biſe, Rob Roy II, Havelock, Le Scorpion,
Prix Pride=of=Kil=
Roi d’9s II, Virulente, 13 Lg.
dare: 10000 Francs, Diſtanz 3500 Meter: 1. Monſ. H.
Letelliers Sulpice (Powers), 2. Bercy (G. Mitchel) 3.
Parrain Paul (R. Sauval). Tot. 119110, Pl. 35, 20. 50.10.
Unpl.: Mont Boran (4), Inquiſitif (5), Roitelet IV (6),
Prince de Saint Taurin Penſtemon, Pierre Corneil,
Braviſſimo. Nereſtan, Rubinat II Due de Dantzig (gef.)
Kurzer Hals-Kopf=-Hals. Prix du Barry: 6000
Francs, Diſtanz 4200 Meter: 1. Monſ. James Henneſſys
Univers II (A. Carter), 2. Maurienne (Blaiſſe), 3. Urbaine
(Parfrement). Tot. 30110, Pl. 19 13:10. Unpl.: Repos
(gef). 105 La. Prir de la Pepiniere; 4000 Francs,
Diſtanz 3500 Meter: 1. Monſ. L. Olry=Roederers Maki II
(M. Barat), 2. Patricien (Bourdale), 3. Romarin II
(Parfrement). Tot. 15:10, Pl. 11. 20110. Unpl.: L Epave,
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Elin d'Oeil, Mediein, Taylor. 1½6 Lg.
Der Weinbergſche Rennſtall iſt am Don=
nerstag
in Hoppegarten eingetroffen. Das jetzt in dem
neuerbauten Training=Etabliſſement der Frankfurter
Züchter untergebrachte Lot umfaßt 32 Pferde. Die blau=
weißen
Streifen werden vorläufig aber noch nicht am
Start zu ſehen ſein da die Herren A. und E. von Wein=
berg
am nächſten Sonntag nicht in die Ereigniſſe der
Grunewaldbahn eingreifen und auch während des zwei=
tägigen
Kölner Meetings keine Pferde laufen laſſen.
* Fußball. Morgen Sonntag ſtellt der Darmſtädter
Sportklub 1905 vier Mannſchaften ins Feld. Die erſte
Mannſchaft iſt ſpielfrei wegen Abſage des Gegners. Die
zweite Elf des Sorptklubs ſpielt in Langen gegen die
gleiche des Fußballklubs Langen, die dritte Mannſchaft


Fusballubs Britannia=Frankſurt a. Rr. Die vierte Team
des Darmſtädter Sportklubs 1905 fährt nach Mainz, um
der gleichen Elf des Fußballvereins Mainz gegenüberzu=
treten
. Auch die Alte=Herren=Mannſchaft hat ihre Tätig=
keit
wieder aufgenommen und wird ſich in Arheilgen mit
derjenigen des Fußballklubs Olympia=Arheilgen meſſen.
* Leichtathletik. Die Leichtathletik=Abteilung des
Darmſtädter Sportklubs 1905 eröffnet am kommenden
Sonntag die Saiſon, indem ſie die Läufer Merkel und
Chriſt, ſowie Herrn Ackermann (Wurfübungen) nach Bür=
ſtadt
entſendet. Merkel wird in der Laufkonkurrenz 7500
Meter ſtarten.
* Olympiſcher Sport. Man ſchreibt uns: Morgen,
Sonntag, nachmittags halb 4 Uhr, bringt der Fußballklub
Olympia 1898 am Oberwaldhaus ſeinen diesjährigen
Mannſchafts=Waldlauf zum Austrag. Der Veranſtalter
entſchied ſich gerade für dieſe von zahlreichen Spaziergän=
gern
beſuchte Gegend, um das hieſige Publikum für dieſen
leider noch zu wenig beachteten Sport zu intereſſieren,
ohne es jedoch erſt auf den Sportplatz zu nötigen. Die
ca. 7½ Kilometer lange Strecke führt durch die herrlichen
Waldungen am Oberwaldhaus. Auf der Wieſe am Stein=
brücker
Teich beginnend, gehts ein Stück die Oppermanns=
wieſenſchneiſe
entlang, von der die Läufermenge aber
bald rechts im Walde verſchwindet, um den Oberfelder=
Pfad zu erreichen, von welchem die Markierung über die
Oppermannswieſe und dann durch Wald auf allmählich
ſteigenden Gelände in der Richtung des Glasberges auf
den Kohlberg führt. Von dort gehts durch wildromantiſche
Steinbrüche bergauf bergab weiter quer durch den Wald
nach der Woogsbergſchneiſe Dieſe geht es hinab, die
Scheftheimer Wieſen entlang, über den Ruthſenbach, auf
gewundenem Wege um den Woogsberg längs des Stein=
brücker
Teiches, auf der Dieburger Straße dem Ziel ent=
gegen
, welches ganz in der Nähe des Ablaufes iſt. Da
neben verſchiedenen Frankfurter Vereinen auch der Sieger
des vorjährigen Waldlaufes ſein Erſcheinen zugeſagt hat,
verſpricht die Veranſtaltung recht intereſſant zu werden.
sr. Hockey. Akademiſche Hockey= Meiſter=
ſchaft
von Deutſchland. Der Verteidiger der Ata=
demiſchen
Hockey=Meiſterſchaft von Deutſchland und des
von Kaiſer Wilhelm II. im Vorjahre geſtifteten Pokals,
der Leipziger Sportklub, hat jetzt unter den neun gemelde=
ten
Vereinen die Ausloſung der Gegner vorgenommen
Es ſpielen zunächſt der Akademiſche Sportklub Freiburg
gegen den Leipziger Sportklub 2. Mannſchaft und dann
in der Vorrunde der Sieger dieſes Spieles gegen den
Leipziger Sportklub 1. Mannſchaft, und weiter der Akade=
miſche
Sportklub Straßburg gegen Jahn=München, Ver=
liner
Hockeyklub gegen Berliner Sportklub und Akademi=
ſcher
Sportverein Dresden gegen Berliner Fußballklüb
Preußen‟. Das Schlußſpiel findet am 30. November
ſtatt, und zwar, falls der Verteidiger der Meiſterſchaft, der
Leipziger Sportklub, beteiligt ſein ſollte, in Leipzig, ſonſt
wird der Ort ausgeloſt Die ſonſtigen Spiele müſſen vor
dem 1. Mai oder nach dem 30. September entſchieden
werden.

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I

ge
Ce-
§

3 Mh. e
Z ehen

Das Stärkſte.

Roman von Fritz Gantzer.
(Nachdruck verboten).
A
etybille Frank beobachtete längſt, daß ſich Henning
iit woch mit Mühe aufrecht hielt. Mit ſcharfem Auge er=
frte
: ſie die elende körperliche Verfaſſung des jungen
Aies, den nahen Ausbruch einer Krankheit. . . Und
Aler ſchwankend auf ſie zutrat und ihr die Hand zum Ab=
ſild
reichte, gab ſie ſeine brennende, fieberheiße Rechte
i wieder frei.
Neein, ich laſſe Sie nicht ſo fort, Herr Bruns, ſagte ſie
Etierden.
Warum nicht? fragte er, ſich ſtark machend, mit einem
Eblegenen Lächeln.
Weil Sie krank ſind und der Heimweg in der eiſigen
Aſſie Ihren Tod zur Folge haben könnte.
Huenning verſuchte ein neues Lächeln. Aber es gelang
t. Ganz verzerrt ſah ſein Geſicht aus. Es iſt nicht der
nwert. Ein bißchen Erkältung. Und ich muß nach
Anderg zurück, ſonſt verliere ich meine Stellung.
Möller verſteht keinen Spaß. . . Er ſetzt mich ohne
rhken vor die Tür. . . Und dann iſt die Landſtraße
ſte mächſte Zukunft. . . .
Fimerlei, was Ihrer auch warten mag, ſetzte ſie ſeinem
Llideen Sprechen mit Nachdruck entgegen. Ich bin es
r Mutter ſchuldig, Sie nicht fortzulaſſen.
hemning entzog der um ihn Beſorgten ſeine Hand mit

einem harten, eigenſinnigen Ruck. Ich kann nicht bleiben.
Und mir den Tod holen? . . . Pah, was würde daran ge=
legen
ſein, wenn er käme? Dann wäre alle Not mit
einem Schlage zu Ende. Er wandte ſich nach einem heißer
hervorgeſtoßenen Abſchiedswort zur Tür und trat zwei
Schritte zu ihr hin. Ehe er ſie erreichte, kam die eben
mühſam hinabgerungene Schwächeanwandlung wieder
und übermannte ihn. Taumelnd ſchlug er zur Seite und
griff haltſuchend ins Leere. Ehe er zu Boden ſtürzte,
ſprang Sybille Frank hinzu und fing ihn in ihren Armen
auf.
Möller . . . lallte er
Der Wagen.
das Pferd .
noch, den letzten Reſt des zur Geltung kommenden Pflicht=
gefühls
Ausdruck verleihend. . . Meine Stellung . . . ich
verliere meine Stellung. . .
Aber er ließ ſich nun widerſtandslos zu der Ofen=
bank
führen, von der die Baſe ſich händeringend erhoben
hatte, und ſank ſchwer darauf nieder. Ganz zuſammen=
geſunken
hockte er dort, mit ſchlaff herabhängenden Armen
und geſchloſſenen Augen, während Sybille Frank das Bett
friſch überzog und für ihn herrichtete. Willenlos ließ er
zu, daß ſie ihm beim Einkleiden behilflich war. Als er fünf
Minuten ſpäter in den Kiſſen lag, packte ihn ein Schüttel=
froſt
, der ſeine Glieder fliegen machte. Und als der Tag
vom grauen Dämmerlicht allgemach hinweggetrunken
wurde, brannte ſein Blut im hellen, hohen Fieber, das
ihm die Beſinnung nahm. . .
Es war acht Uhr abends. Johann Balduin

Möller befand ſich im Zuſtand hochgradigſter Erregung.
Er eilte in kurzen Zwiſchenräumen vom Laden vor die
Tür und ſah nach Henning aus. Zu jedem ſeiner Kunden
ſprach er mit aufgeregter, zitternder Stimme von der Un=
zuverläſſigkeit
des Perſonals von heutzutage. Und auf
die darob an ihn ergehenden Erkundigungen, was denn
paſſiert ſei, hub er ein wüſtes Lamento an, das ſeinen
jungen Mann mit Schmähreden und Verdächtigungen
gemeinſter Art überſchüttete. Wenn ich es Ihnen ſage:
Sie werden’s ja ſehen: Durchgegangen. Pferd und Wa=
gen
verſetzt. .. Oder Kanaille liegt irgendwo voll wie eine
Kanone im Chauſſeegraben. . . Und mein Pferd geht mir
dabei zugrunde. . . Iſt er nur erſt hier! Er fliegt. Fliegt
ſofort, ſage ich Ihnen. . . So, das macht: Zucker 15, Gries
20, macht 35, zwei Heringe 15, macht 50, Strup 10, macht
60. . . So, ſtimmt! . . . Ja, er fliegt!. . . n Abend! . . .
Neun Uhr. Der Krämer bekam es mit der Wut, die
ſich auf alles, was ihm in den Weg kam, entlud. Die
letzten ſich einſtellenden Kunden fuhr er grob an. Antje,
der Magd, die ihn nach etwas fragte, warf er als Antwort
ein Paket Streichhölzer an den Kopf, und mit ſeiner Frau
fing er ohne Grund Streit an.
Als es gegen 10 hinkam, riß er ſeine Mütze vom Haken
und erklärte Madame Möller: So, nu werd’ ich den Plun=
derlump
von der Polizei heimholen laſſen. Ich geh ſofort
zum Wachtmeiſter rüber.
Knallend warf er die Haustür zu, ſtand dann einen
Augenblick und ſah die Straße hinab. Kam da nicht in

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Darum ſollte ihn jeder frmken.
I, 925

der Ferne Wagenklappern? Er lauſchte wie ein Luchs,
legte den Kopf zur Seite und ballte die in die Hoſentaſchen
vergrabenen Hände zu Fäuſten. . . Na, warte man! knirſchte
er. Biſt du’s nur! Du fliegſt!
. . . Wirklich! Der müde einhertrottende Schimmel.
Das Kreiſchen der Räder im Schnee und dazu das ein=
tönige
Klipp und Klack der ausgefahrenen Buchſen...
run ſchon ganz nahe. Keine zehn Schritte mehr entfernt.
Balduin Möller ſchoß wie ein Habicht hinzu, vollge=
pfropft
mit einer Fülle von Flüchen und Schimpfwörtern,
von denen nun auch ſchon die erſten hervorkollerten wie
Kartoffeln aus einem übervollen Sack. Er kam aber nicht
weit über den Anfang. Eine dunkle, knarrende, ihm
(remde Stimme aus dem Innern des Wagens ſchloß die
hochgezogenen Schleuſen ſeiner Erregung.
Maul halte, Sie, Herr Möller! Verſtehe Sie? Seiens
zufriede, daß ich Ihne den Gaul ſamt der Karre bringe
tu. . . Ihr Komieß liegt auf’n Tod krank in Elmsdahl..
Und nu mein Lohn. . . Gebe Sie zwei Mark. . . Aber
ſchnell, daß ich heimkomm.
Balduin Möller war ſo verblüfft, daß er ganz gegen
ſeine Art kein Feilſchen verſuchte. Er zahlte und zog den
maroden Schimmel am Zügel auf den Hof. . .
Na ja, da mochte er ſchon krank ſein. . . Wenn ’s nicht
ſchließlich ein Schwindel war. Trau, ſchau, wem!
Er hatte nur Scherereien von der dummen Geſchichte.
Und für die nächſten Tage konnte er nun ſelbſt die Fahr=
ten
über Land machen, bis er einen anderen jungen Mann
hatte. .. Denn der Bruns mochte ſehen, wo er blieb. Solche
Leute, auf die kein Verlaß war, konnte Herr Johann Bal=
Duin Möller nicht gebrauchen

de aun ſchen Auſe uis der baſet. und der ſeſt,
durchgefrorene Schimmel ſtolperte bei dem ſchwankenden
Licht in den Stall.
Sibylle Frank begleitete den Arzt vor’s Haus,
wo die Kaleſche hielt, die ihn vor einer Viertelſtunde ge=
holt
hatte und nun wieder nach Köln zurückbringen ſollte.
Das iſt eine böſe Sache mit Ihrem Kranken, liebe Frau,
erwiderte er auf ihre angſtvolle Frage. Da haben wir
eine mit ungewöhnlicher Heftigkeit auftretende Lungen=
entzündung
ſchlimmſter Art. Seien Sie mir auf dem
Poſten und befolgen Sie meine Vorſchriften genau.
Sonſt . . . Er hob die Schultern und ſtieg auf. Alſo, die
Medizin beſorgt der Kutſcher. . . Morgen früh bin ich
wieder da. Komme aber mit meinem eigenen Fuhr=
werk
. . . Gute Nacht!
Er ſagte ſeinen Gruß mit eigentümlicher Betonung,
ſo, als wenn es recht vonnöten ſei, etwas Gures zu wün=
ſchen
, wo viel Böſes zu erwarten war.
Und es wurde auch nicht anders.
Bis gegen Mitternacht lag der Kranke in einem Zu=
ſtand
der Betäubung. Nur die unruhig hin= und her=
taſtenden
Hände und ein pfeifendes Röcheln bewieſen, daß
er kein Toter war. Aber bald, nachdem die alte Wanduhr
mit knarrendem Laut und vielem Geräuſch die zwölf
Schläge heruntergehaſpelt hatte, begann Henning unruhig
zu werden. Wilde Fieberphantaſien ſtellten ſich ein, die den
in Feſſeln geſchlagenen Geiſt des Kranken durch ein bun=
tes
Land führten und Bilder wunderlichſter Art vor ſeiner
Seele erſtehen ließen.
Sibylle Frank ſaß mit gefalteten Händen neben dem
Bett und lauſchte mit zitterndem Herzen dem wirren, be=

wegten Aiuf und üb, das iber die ſehenheiten Bi=
ihres
kranken Schützlings kam.
Nun war es die Furcht vor ſeinem Brotherrn, die ihn
peinigte. Von dem ſteifen Weggenoß auf ſeinen Fahrten
über Land erzählte er, gab ihm freundliche Koſenamen und
redete ihm gut zu, da ſie ja nun bald zu Hauſe ſein wür=
den
, wo es einen warmen Stall und eine volle Krippe
gäbe.
Dann wieder rief er Signes Namen und klagte ſich
an, daß er mit zu geringem Eifer nach ihr geſucht. Aber
ſie ſolle nur warten und Geduld haben. Er finde ſie ſchon
noch. Und dann würde ſie immer bei ihm bleiben, nie
wieder würde er ſie von ſich laſſen.
Es war unzweifelhaft klar, daß er mit alledem von
ſeiner Liebe ſprach, und Sibylle Frank mußte deſſen ge=
wiß
werden: was ihn fortgetrieben hat, meln Kind zu
ſuchen, iſt ſeines Herzens Drang geweſen, das hat ſeine?
Blutes Wallen getan. . . Die rote, brennende Liebe. . .
Und zuletzt auch die Mutter. Er rief nach ihr, er
flehte, daß ſie zu ihm kommen und ihn ſtille machen möchte.
Und wenn ſich dann die Hand der neben ihm Wacht
haltenden Frau mit einem linden Berühren auf ſeine
glühende Stirn legte, ſchien es, als beruhige ihn das, als
verlöre das zehrende Fieber für flüchtige Sekunden Dauer
an Macht. Und über ſeine Lippen ging jedesmal ein
Laut, aus tiefſter Seele wie ein warmes Frohglück quel=
lend
: Mutter!
(Fortſetzung folgt.)

[ ][  ][ ]

Nationalspende
zum
Kaiserjubiläum
für die
christlichen Missionen in unseren
Kolonien und Schutzgebieten.
Unter dem Protektorat Seiner Hoheit des Herzogs
Mhann Albrecht zu Mecklenburg, Regenten des
Herzogtums Braunschweig, Präsidenten der Deutschen
Kolonial-Gesellschaft.

Zum Regierungsjubiläum Seiner Majestät des Kaisers
rüstet sich das deutsche Volk, eine Nationalspende für die
christlichen Missionen in den deutschen Kolonien und Schutz-
gebieten
zu überreichen. Seine Majestät der Kaiser hat
hauldvollst seine Freude über den Plan geäussert und seine
Bsereitwilligkeit ausgesprochen, die Nationalspende für den
angegebenen Zweck in Empfang zu nehmen.
Die Sammlungen werden von beiden Konfessionen
gatrennt organistert und durchgeführt.
Die evangelischen Glaubensgenossen haben die Arbei-
r
den Kolonien und Schutzgebieten mutig in Angriff genommen.
eben ihren religiösen Aufgaben haben die Missionen ein
ansgedehntes Schulwesen und einen umfassenden ärzt
uchen Samariterdienst eingerichtet. Es gilt, den Ein-
zübotenen
zu einem verständigen, brauchbaren Arbeiter, zu
eiem zuverlässigen Menschen, zu christlichen Lebensanschau-
wunngen
zu erziehen. Ausserdem aber bedarf die eingeborene
Bevölkerung dringend ärztlicher Hilfe zur Bekämpfung der
arheerenden Seuchen und der Kindersterblichkeit, die das
üchwerste Hindernis einer gedeihlichen wirtschaftlichen Ent-
wckelung
bilden.
Das Regierungsjubiläum des Kaisers bietet uns die
Glelegenheit, durch eine Spende unseren Missionen zu helfen
in d damit zugleich ein nationales Interesse zu fördern. Möge
ſuch jetzt die Opferwilligkeit sich bewähren und der Grösse
les Bedürfnisses wie dem hohen Zwecke entsprechen.
Zum Zweck der Sammlung von Geldspenden für die
bangelischen Missionen sind die Unterzeichneten zu
liaem Landeskomitee zusammengetreten.
An alle unsere Glaubensgenossen ergeht die herzlichste
bite, sich an der Nationalspende für unsere Missionen nach
Ksäften zu beteiligen. Alle Gaben, grosse wie kleine, sind
Fillkommen.
Daas Landeskomitee für das Grossh. Hessen.
Karl Fürst zu Solms-Hohensolms-Lich,
Vorsitzender.

Auf Grund vorstehenden Aufrufs bitten die Unter-
eschneten
, das nationale Werk der Kaiserjubiläumsspende
al-h Kräften zu unterstützen und Beiträge an eine der unten
Ezeichneten Sammelstellen einzahlen oder dem Sammler,
e im Auftrag des Komitees die einzelnen Häuser mit einer
larnmelliste aufsuchen wird, übergeben zu wollen.
Darmstadt, 18. April 1913.
Das Ortskomitee für eine Nationalspende
anlässlich des Kaiserjubiläums.
Ammenn, Chefredakteur. Behre, Chefredakteur
r. A. E. Berger, Professor an der Technischen Hochschule.
r. Dr.Ing. Braun, Minister der Finanzen. Dr. Collatz,
ralkt. Arzt. Dr. Dettmann, Redakteur. Dingeldey,
ftarrer. Ehrhardt, Oberhofprediger. Euler, Oberkonsistorial-
nt
und Superintendent. Dr. von Ewald, Staatsminister.
eIV, Provinzialdirektor. D. Dr. Flöring, Prälat,
berkonsistorialrat und Superintendent. Dr. Glässing!
berbürgermeister. Grünewald, Geheimer Justizrat.
r. Habicht, Sanitätsrat. von Hombergk zu Vach,
lunister des Innern. Huff, Hauptlehrer. Frau Dr. Willy
lierck. Milkau, Oberpostdirektor. D. Nebel,
räsident des Oberkonsistoriums. Dr. Neidhart, Geheimer
egationsrat. Noell, Generalleutnant z. D. D. Petersen,
eineimer Oberkonsistorialrat. Frau Generalleutnant von
Murskow. von Randow, Generalmajor und Stadtkomman-
mntt
. Rückert, Pfarrer. Sonne, Rat. Velte, Pfarrer.
ſaggner, Pfarrer. D. Waitz, Pfarrer. Dr. Waldaestel,
hc-fredakteur. Widmann, Pfarrer.
(9326
Sammelstellen: Die Bank für Handel und Industrie,
e IDepositenkasse dieser Bank, die Expeditionen der Darm-
äcter
Zeitung, des Darmstädter Tagblatts, des Darmstädter
ägrlichen Anzeigers, der Neuen Hessischen Volksblätter.
Me
Minonnen Vercm Darmstadt.
Anm Sonntag, den 20. April 1913, abends 8 Uhr:
Jahrhundert=Feier
mit Theater, Chorgesängen und Tanz.
Zu zahlreichem Beſuch ladet ein
Der Vorstand.
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um den von Sr. Majeſtät dem Kaiſer
und König geſtifteten Wanderpreis
am 5., 6., 7. und 8. Mai 1913 zu

Frankrurt am Mam.
Der Verkauf der Einzel=Karten für das Begrüßungs=
konzert
, die Wettgeſänge und für das Preisſingen mit
Preisverteilung beginnt am
21. April ds. Js.
Die Preiſe ſind wie folgt feſtgeſetzt:
Begrüßungs=Konzert
Montag, 5. Mai, abends 8 Uhr:
§ I. Rang Mk. 10.
Parkett Mk. 6.
2
Fur einen der Wertgeſange
am 6. Mai, vorm. 10 Uhr oder nachm. 2½ Uhr,
am 7. Mai, vorm. 10 Uhr oder nachm. 2½ Uhr,
am 8. Mai, vorm. 9½ Uhr:
7
I. Rang Mk. 4.
Parkett Mk. 3.-
5
Für das
Preisſtngen u. die Preisverreilung
am 8. Mai, nachm. 2 Uhr:
I. Rang Mk. 10.
Parkett Mk. 6.
Die Eintrittskarten ſind dahier erhältlich bei den H. H.:
C. A. André, Steinweg 7; B. Firnberg, Schillerſtraße 20;
§ Th. Henkels Muſikalienhandlung, Schillerſtraße 14; G.
M. Holz, Kaiſerſtraße 28 und 59; Schillerplatz 2, Zeil 70,
Opernplatz 2.
Anmeldungen auf obige Karten nehmen entgegen:
in Mainz Herr Viktor von Zabern, Ludwigſtraße
Wiesbaden Herr Auguſt Engel, Hofl. Sr. Maj. d. Kaiſers
u. Königs, Taunusſtraße 12/16; Wilhelmſtraße 2, Friedrich=
ſtraße
41 u. Rheinſtraße 123; Darmſtadt Herr Hugo de Waal,
Hofl. Sr. Maj. des Kaiſers u. Königs, Rheinſtraße 14; Offen
2 bach Herr Joh. André, Domſtraße 21/23; Hanau Herrn
Fr. Königs Hofbuchhandlung (A. Zippelius).
Frankfurt a. M., im April 1913.
Die Ortskommission.
I,9324)
Sesggegggggggggee
Hayn’scher Frauenchor
Montag, 21. April, abends 8 Uhr, im Kaisersaal, Grafenstr.:
IV. Konzert
unter Mitwirkung des Herrn Kammersänger Georg Weber.
Programm: -Morgenstunde=, Bruch. =Im Wasser wogt die Lilie‟,
Sag’ an, o lieber Vogel mein-, Bob. Kahn. 3 Skizzen aus Ialien‟
Ph. Gretscher und =Die Windsbraut=, P. Hoppe, Frauenchöre mit
Solis und Klavierbegleitung. Solo: Frl. A. Krömmelbein, Sopran,
Frl. Bürstlein, Mezzosopran und Frl. A. Landzettel, Alt. Archibald
Douglase, Loewe. Der Doppelgängere, =WohineFrühlingsglaubee,
Schubert. =Dein Angesicht:, =Der Hidalgo-, Schumann. Lieder für
(8941ids
Baritonsolo: Herr Gg. Weber.
Karten zu 3., 2. und 1. Mk., Schülerkarten 50 Pfg., bei
Heinrich ärnold, Wilhelminenstr., im Verkehrsbüro u. an der Abendkasse.
Mäzädzhan-Rochkurs
der Fräulein Hedwig Ammann-Leipzig.
über Heilkraft der Nahrung, richtige
vertruge Zuſammenſtellung der Speiſen
Montag 21., Dienstag 22., Freitag 25. und Samstag,
26. April 1913, abends 8½ Uhr
im kleinen Saal der Turngemeinde, Woogsplatz.
Einzelner Abend 80 Pfg., ganzer Kurs Mk. 3.
Es empfiehlt ſich, Karten ſchon im Vorverkauf: Reform=
geschäft
Arista, Ernſt=Ludwigſtraße 3, zu löſen.
Die Vorträge behandeln im einzelnen: Diät für die ver=
ſchiedenen
Temperamente für Kopfarbeiter für körperlich
Arbeitende für Mütter und Kinder bei akuten und chroniſchen
Krankheiten für die Jahreszeiten Gärung als Urſache von
Paraſiten; Vermeidung, Ueber=Ernährung, die Frau als Aerztin.
Es werden Koſtproben gereicht.
(8962a
Man genieße vorher kein Abendeſſen.

Bensheim a. d. B.
Seutseles-Haus
Mote
empfiehlt
(7418a
seine Säle für Ausflüge und Festlichkeiten.
Schöne Zimmer mit und ohne Pension.

[ ][  ][ ]

6
Restaurant Rummelbräu‟
ausgeführt vom Grossh. Artillerie-Corps
Sonntag,
20. April: Grosses Miiktar-Streichkonzert Leitung: Her Obermustkm. F. Micklege
Anfang 8 Uhr. (9406) Eintritt 30 Pf.

Odenwaldklub,

Ortsgruppe
Darmstadt.

(E. v.)

I. Wanderund
Sonntag, 20. April 1913
Eberbach-Hirschhorn- Finsterbach-
tal
-Neckarhäuser Hof-Dilsberg.
Darmſtadt Hauptbahnhof ab 4 Uhr 56.
Oſtbahnhof 5 10,
Marſchzeit 6 Stunden.
2.0
Führer die Herren I. und K. Schäfer.
P
Der Vorstand.
Teilnehmer= und Tiſchkarten von Donnerstag ab bei Herrn
Rob. Bergmann.
(9228

Deuischer und Oesterreichischer

Sektion
Darmstadt

Mpenveren

Gegründet
1870.

Dienstag, den 22. April 1913, abends 8½ Uhr,
im Fürſtenſaal, Grafenſtraße 20:
Monats=Versammlung
Vortrag des Herrn Erwin E. von Paska aus Wien:
Dalmatien und die albanische Küste‟
mit Vorführung farbiger Lichtbilder.
(9273
Zu dieſem Vortrag ſind die Familienangehörigen der Mit=
glieder
und eingeführte Gäſte willkommen. Der Vorstaad.

Festhaus-verein Darmstadt.
Die ordentliche Hauptversammlung
des Vereins für das Jahr 1913 wird
Montag, den 28. April 1913
abends ½9 Uhr pünktlich im Grünen Zimmer des Kaiser-
saales
(Grafenstrasse 18) mit folgender Tagesordnung abge-
halten
werden: 1. Verlesung des Protokolls der vorjährigen Haupt-
versammlung
. 2. Jahresbericht des Vorsitzenden, 3. Rechnungs-
ablage
und Entlastung des Schatzmeisters. 4. Neuwahl des Vor-
standes
, sowie der drei von der Hauptversammlung zu wählenden
Mitglieder des Verwaltungsbeirats. 5. Beratung und Beschluss-
fassung
über die vorliegenden Anträge.
(9353
Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder bittet
Der Vorstand.

Lortſchritliche Poltspartei Darmſtadt.
Die Fortſchrittliche Volkspartei Darmſtadt
veranſtaltet am
Donnerstag, den 24. April, abends 8½ Uhr,
im Kaiſerſaal (Grafenſtraße)
eine
Sedcnkierer

bei der

Herr Dr. R. Strecker-Bad=Nauheim
über das Thema
Was lehrt uns 1813?
ſprechen wird. Alle freiheitlich geſinnten Vaterlandsfreunde, Frauen
und Männer, ſind zu dieſer Feier herzlich eingeladen.
(0382sm
Der Vorſtand: J. A. Saeng.

Verein für Geflügel- u. Vogelzucht, Ornis‟
Montag, 21. April 1913, abends 8½ Uhr
Monatsversammlung
im Vereinslokal Zur Stadt Pfungſtadt.
Tagesordnung: U. a. Vortrag über Schild=
E.
tauben und Aufzucht von Jungtieren. Reich=
haltige
Verloſung von Tauben, Bruteiern ꝛc.
Mherathte
9229)
Der Vorstand.

Volksvorstellungen im Grossh. Hoftheater.
Als nächſte Volksvorſtellung iſt in Ausſicht genommen:
Dienstag, den 29. April, abends ½ 8 Uhr
(9395
Die fünf Frankfurter‟.
Beſtellungen hierfür können bis Donnerstag, den 24. April,
bei den betreffenden Vereinsſtellen und beim Verkehrs=Büro ge=
macht
werden.
Verkehrs-Verein.

Villenkolonie Buchschlag de Krmnktan.

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Waldhotel,

direkt am Bahnhof M.-N.-B.

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Mittagstisch von 122 Uhr.
Gute Restauration.
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gehendes
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Mittwoch, 23. April, 8 Uhr
Donnerstag, 24. April, 8 Uhr
Freitag, 25. April, 8 Uhr
Samstag, 26. April, 8 Uhr
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Berliner
Operetten-Posse:

als
eschen
Operetten-Posse mit Ge-
sang
u. Tanz in 3 Akten
von Jean Kren. Ge-
sangstexte
von Alfred
Schönfeld. Musik von
Jean Gilbert

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3., 2., 1.50 u. 1. Mk.
Vorverkauf: Verkehrsbüro.

Großherzogl. Hoftheater
Sonntag, den 20. April 1913.
Außer Abonnement.
Frühlings-Festspiele.
IV. Abend.
Auf Allerhöchſten Befehl
bei feſtlich erleuchtetem Hauſe.
Zweiter Tag=
Siegfried.
Muſikaliſcher Leiter: Generalmuſik=
direktor
Br. Walter=München.
Perſonen: z
Siegfried
ttt
Mime.
Kttr
Der Wanderer .
Alberich . . . . L. Schützendorf
Fafner . .
AlfredStephanit
Erda .
. . Anna Jacobs
Brünnhilde.
,
Katt
Die Stimme des
Waldvogels . . Olga Kallenſee
Schauplatz der Handl.: 1. Auf=
zug
: Eine Felſenhöhle im Walde.
2. Aufzug: Tiefer Wald. 3. Auf=
zug
: Wilde Gegend am Fuße eines
Felsberges, dann auf dem Gipfel
des. Brünnhildenſteins.
Siegfried: Modeſt Men=)
zinsky, vom Opernhaus in
Köln,
Mime: Joſef Pauli,
vom Kgl. Hoftheater in Dres=
den
.
* Der Wanderer: Kam=15
merſänger Walter Soomer,
vom Kgl. Hoftheater in Dres=S
dezt.: Brünnhilde: Kammer=
ſängerin
3denka Mottl=
Faßbender, vom Kgl. Hof=
theater
in München,
Spielleiter: Richard Lert.
Die neuen Dekorationen u. Koſtüme
nach Entwürfen von Leo Impe=
koven
=Berlin.
Nach dem 1. u. 2. Aufzuge finden
Pauſen von je einer halben Stunde
ſtatt.
Erhöhte Preiſe.
Anf. 6 Uhr. Ende nach 10¾ Uhr.
Kartenpk. v. 10½1½ u. v. 5 1I. an.
Der Beginn der Vorſtellung und
der Aufzüge wird durch Fanfaren
angezeigt.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Montag, 21. April. 158. Ab.=Vſt.
B 41. Ibſen=Zyklus. IV Ab.
Neu einſt.: Hedda Gabler.
Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Dienstag, 22. April. 159. Ab.=Vſt.
D 40. Mignon. Kl. Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 23. April. (Keine
Vorſtellung)
Donnerstag, 24. April. Außer
Abonnem. Frühlings= Feſt=
ſpiele
. V. Abend. Der Ring
des Nibelungen. Dritter
Tag: Götterdämmerung.
Erhöhte Preiſe. Anfang 6 Uhr.
Aus dem Spielplan.
Freitag, 25. April Außer Ab.
XI. Sondervorſtell. Die
Jungfrau von Orleans.
Anfang 8 Uhr. (Zu dieſer Vor=
ſtellung
findet ein Kartenverkauf
nicht ſtatt.)

Bürger-Keller
Täglich Konzert.
Damen-Orchester
Dir.: F. Schmiedl.
Stets freier Eintritt!

Brhannlasßsolen
Sonntag, den 20. April:
Grosses Künstler-Konzert.
Beginn 7½ Uhr.
(9388

Ladwigshole.
Sonntag, den 20. April 1913:

Ininkurskonzert
ausgeführt von der Kapelle des Leib=
garde
=Regiments (größerem Teile)
unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Bei ſchönem Wetter Militärmuſik im Garten,
: andernfalls Streichmuſik in den Sälen. :

Anfang 4 Uhr.

Eintritt 30 Pfg. (einschl. Billettsteuer.)

Café Union, Inh.: Pecher
Ernst-Ludwigstraße 8, gegenüb. dem Residenz-Theater.

Sonntag
Künstler-Konzert.
Gute Besetzung!
Anfang nachmittags 4 Uhr, abends 8 Uhr.
Eintritt frei.

Vorzügliche Biere, hell und dunkel, aus der Brauerei Schönbergen
zum Hessischen Hof.
(*10603
Echt Berliner Weißbier.

M

CafcRestaurant Netropole
Täglich Konzert
der
Elite-Damen-Kapelle 2
Dir.: Carl Molinsky.
Sonntag, den 20. April 1913, Anfang 4 Uhr nachmittagse
Vorzügl. franz. u. norddeutsche Küche,
prima Weine
bestgepflegte Biere.
Um geneigten Zuspruch bittet
Gg. Fischer.
9393)

Elisabethen-
Restauration z. Stadt Pfungstadt, strase 2
Mittagstiſch à 75 Pfg. u. 1.10 Mk., im Abonnement billiger.
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
Morgen, Mess-Sonntag, verschiedenes Geflügel,
Braten, Ragouts, Kalbskeule, gefüllte Kalbsbrust,
Kalbszunge, Kalbshaxen, Schweinerücken, Kas-
seler
Rippenspeer, gebackene Kalbsleber, Rum=
steaks
, Schnitzel, Kottelets, Beefsteaks und sonst
noch täglich abwechselnde reichhaltige Früh-
stücks
- und Abendkarte.
Eis
is
Die meiſten Speiſen werden ſofort ſerviert.
Von 4 Uhr ab Tanzkränzchen im weißen Saal.
Dienstbach.
*10522)
werden modern und
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Kaupſtraße 37, 1. Stock. (8943aj*9898ids) Taunusſtr. 42, 1.=St==

[ ][  ][ ]

An unsere Imburger!
Das jüngſt gefeierte 25jährige Jubiläum der Frei=
twilligen
Sanitäts=Hauptkolonne vom Roten Kreuz
Darmſtadt hat gezeigt, daß die Bevölkerung unſerer
Stadt den bekannten Beſtrebungen das größte Intereſſe
entgegenbringt. Mehr als hundert deutſch geſinnte
Männer, die tätige Nächſtenliebe üben wollen, gehören
bereits der Kolonne an. Um aber den in ernſter Zeit
ſſeitens der Militärbehörden für den Kriegsfall ſowohl,
wie im Hinblick auf den ſtändig wachſenden Rettungs=
dienſt
in Stadt und Umgebung zu ſtellenden Anforde=
trungen
vollauf genügen zu können, iſt es notwendig,
daß ſich immer noch mehr Kräfte in den Dienſt der
guten Sache ſtellen. Körperlich rüſtige und gut be=
leumundete
Männer mit nationaler Geſinnung, vom
220. Lebensjahre ab, werden aus allen Berufskreiſen
twillkommen geheißen. Die Ausbildung erfolgt unter
militärärztlicher Leitung und erſtreckt ſich auf Lehr=
worträge
und angewandte Uebungen im Gelände.
Da in nächſter Zeit wieder eine Reihe vorbildender
Vehrvorträge beginnen ſoll, wolle man Anmeldungen
hierzu bald auf der Rettungswache, Bismarckſtr. 28,
oder im Geſchäftszimmer (Altes Theater) bewirken,
woſelbſt auch jede nähere Auskunft gern erteilt wird.
Der Kolonnenführer:
(9396a
Reinh. Lotheißen, Hauptmann à la suite.
Belnchen Seeen Darmſtadt.
Protektor: Seine Königliche Koheit der Grossherzog.
Einladung.
Wir beehren uns hiermit, unſere Mitglieder zu der am
Hamstag, den 19. April 1913, abends pünktlich 8½ Uhr
im
Fürstensaal, Grafenstrasse 20
ſtattfindenden
Haupt-Verſammlung
rgebenſt einzuladen.
Tagesordnung:
1. Bericht des Vorſitzenden, Rechnungsablage, Bericht der Rech=
nungsprüfer
, Entlaſtung des Rechners.
2. Voranſchlag für 1913.
3. Wahl des Vorſitzenden.
4. Ergänzungswahl des Vorſtandes. Aus demſelben ſcheiden
aus die Herren: Hofuhrmacher Karp, Sanitätsrat Dr. Kolb,
Eiſenbahninſpektor Scheyrer und Bankdirektor Stein. Die
vorſtehend genannten Herren ſind für das laufende Jahr
ſatzungsgemäß nicht wieder wählbar.
5. Beratung und Beſchlußfaſſung über die eingegangenen An=
träge
.
6. Vortrag von Herrn Profeſſor Dr.=Ing. Vetterlein: Lebens=
rage
des Großherzoglichen Hoftheaters.
Gäſte, auch Damen ſind willkommen.
(939
Der Vorstand.
Olympia-Theater
Rheinstr. 2 Darmstadt Rheinstr. 2
PROGRAMM
vom 19. bis einschl. 21. April 1913:
Nach den Flitterwochen.
Urgelungene Humoreske.
Die drei Kameraden.
Hervorragend dramatischer nordischer
Kunstfilm.
Moritz auf der Brautschau.
Humoreske.
Die entscheidende Stunde.
Ergreifendes Drama.
Das Neueste aus aller Welt.
Ein Kind des Westens.
Ergreifendes Drama.
(9380

nion
Srhedter
Kunstlichtspiele Rheinstr. 6
Ab heute:
Der (*10700
Gnlbedacite
Augenblick
Drama in 2 Akten
aus dem Leben eines
Kunstmalers
kolor. und herrliche
Farbenpracht
der Szenerien.
Ctert
lösgoschicn
Komödie.
Als Einlage:
Schwarzes Blut
ergreifendes Drama
in 3 Akten.
Aumoresken, Natur-
und wissenschaftl.
Aufnahmen.
Einlagen nach Bedarf.
Künstler-Konzert.
Ue
Gasassssassse
Konzertsaal Perkeo
Alexanderſtr. 12 und 14. S
Monat April täglich
grosse humorist. Konzerte
Musik, Gesang u. Tanz.
§ Anfang abends 8 Uhr.
Sonntag Nachmittag 4 und
abends 8 Uhr. (7805a
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Fleisch u. veg. Kost von
60 Pf. b. M. 1. im Abonn.
Abendtisch
Fleisch u. veget. Kost v.
50 Pf. b. 70 Pf. im Abonn.
Ausschank des berühmten
:: Wormser Weinmostes::
Kein Trinkzwang. (114
Reform-Restaurant
tock.
Alexanderstrasse 4.

Harne, Lerterct.

GRAEENSTR-2EGKE RHEINSTR
19. April An Heute 21. April
den im Rahmen des großen Schlagers
Maskierte Liebe
gehaltenen, äußerst fein und vornehm gespielten
Schlager, der damals fortwährend gänzlich aus-
verkauftes
Haus brachte. Betitelt ist dieser ganz
hervorragende Film
Geienne Schmluch
von
K. v. Rotheck.
Möge auch dieser Film volle Anerkennung finden.
Sturm an der Küste von Vendre
herrlicher Naturfilm.
Der Traum des Kutschers
ergötzlicher Humor.
Die mexikanische Frau
äußerst fein gespielter dramatischer Film.
Moritz als Schutzmann
originell, humoristisch.
(*10639
An den Ufern des Pescara
ganz hervorragend herrliche Naturaufnahme.
Einlagen: Dramen, Natur, Humor, Wissenschaft.
iinerlcan B10
moderne Lichtspiele
am Bismarck-
Ernst-Ludwigstr. 23, penkmal
19.22. April.
9356
Wir bringen als Schlager I. Ranges das feingespielte
tiefergreifende Drama aus dem Leben der oberen Zehn-
tausend
, en erstklassigen Film, betitelt:
Kontesse
LSaral
Aeußerst bis inseinzelne Detail durchgearbeitetes Drama.
Herz und Pflicht. Hervorragend gut gespieltes,
gänzlich koloriertes Drama.
Familie Klaus auf Reisen. Aeußerst humor-
voller
Schlager.
In Indochina. Schöne Naturaufnahme.
Roman und Wirklichkeit. Aeußerst humorvoll.
Die Kristalle. Sehr belehrende Aufnahme.
Einlagen aller Art.
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Lots aus Hannover
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Strohhüten und Blumen.
Bude 1. verlängerte Reihe am Porzellan.
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Solbad und Inhalatorium.
neumatische Kammern, Bade- und Trinkkuren.
Prospekte durch Bade- u. Verkehrsverein e. V.
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WP. H5 6.8 70
W3½ 4-
Zk. 4.-Bd. Stck. 5 6 8 10 9d. Slck.
KonauGalifiten. Zäalihifen.
Jeine Ausstaffg InOriginal-Merall-
Galrär
Kandnsvon 20dtlick.
Gnienäbcku
Cgarelle Jubrik. (8
I KoleeSd.
ZnidzenesdenAönigendachsen.

Briehinkels Sunndags=
Noochmitdags=Bedrachtunge.

Acht Dag April 1913.
Drehne wie e Handkees groß
Kennt waaß Gott mer flenne;
Sag mer aans, wie kann mer bloß
So was Friehling nenne?!
Soll an dere Unglickszahl
Werklich ebbes dro ſei?
Soll die 13 ohne Wahl
Diß Johr unſer Loh’ ſei?
Soll deß, wos uns broffezeit
So e alt Ziſcheunern,
Sich jetzt in de Friehlingszeit
Schun verallgemeinern?

Zwar es haaßt, mer weer e Dhor.
Wann mer nach dem Schmuhs freegt,
Doch faſt ſcheint’s, als wann diß Johr
Alles ſchee de Ruß kreegt.
Ja, die ganze Friehlingsbracht
Is dodal de Katze,
Wann mer ſich den Kitt bedracht,
Kennt mer grad verblatze!
Rings um die Marienheeh,
Genzlich ohne Zweck jetzt,
Leihd der ganze Bliedeſchnee
Rujuniert im Dreck jetzt.
Un die Bergſtroß hatt=derr aach
Schun ihr Friehlingsklaad o‟,
Doch vun aam zum annern Dag
War es futſchigado.
Naa, daß ſin waaß Gott kaa Kreem
Un waaß Gott kaa Boſſe,
Ach, die ſcheene Mandelbeem
Sin vun Gott verloſſe.
Abbrigohs= un Perrſiſchblied
Aach dodal verhunzt is.
Un die Hoffnung, wie mer ſieht,
Widder for umſunſt is.
Dhut der Kram am Baam verfriere,
Sin daß kaa Fineſſe,
Un ich glaab, die meiſte Biern
Sin for diß Johr geſſe.
Aach die Kerſche, wie geſagt.
Hawwe ſchnell de Krach krickt,
Selbſt die Kwetſche, iwwer Nacht
Hawwe die ihr Sach krickt.
Kerſchemichel, Kerſchligehr,
Kwetſcheſchnabs un =kuche,
Die ſin diß Johr, oh Mallehr,
Bleeslich zum Verſuche.
Nor allaans die Ebbelbeem
Dhan noch net ganz bliehe,
Deßhalb kann mer ganz bekwehm
Noch ſei Ebbel krieje.
Sunſt do dhat mer als ſein Dorſcht
Sich mit Meiwei ſtille,
Heit do drinkt mer, vorbeſorgt,
Mehrſtens nor Kamille.
Selbſt des Veilche ſeifzt: Ach Gott,
Herr Du meines Läwens,
Wann die Welt de Schnubbe hott,
Is mein Duft vergäwens.
Amſchel, Droſſel, Fink un Schtaar
Leide an Bronſchidiß.
Un die ganze Vogelſchaar
Hott de Diffderidiß.
Aach der Storch des Ooſevieh,
Der ſunſt des Geriß hott,
Gibt ſich diß Johr gorkaa Mieh,
Weil er Rheumadiß hott.
Wann der Zuwachs drum net wächſt.
Oder dhut mißrade,
Mangelt’s ſchließlich uns demnächſt
Aach noch an Salldade.

Un fend ſo an Ricgang fat,
Kennt des Geld nix dauche,
Un mer kennt die ſchee Milljadd
Schließlich net verbrauche.
Ja, des Friehlings holder Schmelz
Leßt ſich gornet fiehle,
Drum geht mer im Winderbelz
In die Friehlingsſchbiele‟.
Un Jung=Siegfried ſingt Eich do,
Daß der Lenz kaa Ruh hott,
Doch er zieht ſein Ulſter o,
Wann er nix zu dhu hott.
’'s läßt vun der Theaterſunn
Sich kaa Siegfried deiſche,
Wann die Winderſterm aach ſchun
Dem Wonnemond dhun weiche.
Dann des Wetter hott ſich do
Komiſch aach benumme,
Un die Wolke ſin Eich
Gege in Wind geſchwumme.
Die Sufflees im Kaſte drei',
Dhat e Genzhaut krieje,
Wie die Nixe in dem Rhei'
Batſchte voll Vergnieje.
Deß is aach kaan Schbaß gewiß,
Wann mer ſo in Rhei’ muß.
Bei der Widdrung bad gewiß
Mer ſich nor, wann’s ſei muß.
Ja, bei ſo ’re Friehlingszeit
Sin daß ſchläächte Boſſe,
Un de beſt, mer is geſcheid
Un dhuts genzlich loſſe.
Doch die Schbiele ungeacht
Un drotz aller Kiehling,
Warn das Scheenſte, wie geſagt,
An dem äbſche Friehling.
Ach, die Kunſt, die is es doch.
Die uns dhut erhewe,
Gibt’s jetzt viel Kadoffel noch,
Laßt ſich’s ganz ſchee lewe.
Wann nor die Geſchäfte aach
Sich dhen ebbes beſſern,
Doch die werrn ſich hinnenach
Langſam jetzt verwäſſern.
Dann es fehlt am need’ge Laaf,
Doch was hilft das Kräckſe,
Bei der Zeit leßt an de Kaaf
Sich kan Kundſchaft nexe.
Ja, die Friehjohrsmode macht
Jedem jetzt viel Kummer,
Gebt mol acht, un iwwer Nacht
Rutſche mer in Summer.
Nor de Dame, ’s is e Graus,
Drage ihrn Bollehro,
Der ſieht wie en Kobbſchmuck aus
Vun eme Hehrrehrroh.
Doch die Weiwer, unſcheniert
Dorch die Stroß dhun ſchäbbche
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E Raſierersnäbbche.

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Selbſt mei Nachſchwalb, acherieh,
Kimmt in ihre Wut her,
Kreiſcht: Fui Deiwel, ach wie ſchee,
Nix wie ſo an Hut her!
Doch die Große ſicherlich
Schitze doherngege
Erſtens vor me Sunneſtich,
Zweitens aach vorm Rege.
Ja, der Rege! ’s is e Schand.
Der geheert zur Meß jetzt,
Un dem Kasber Hildebrand
Drebbelts uff ſei Sſchbäß jetzt.
Freilich er macht doch ſei Denz,
Dhut er ſich nor zeige.
Heert mer gleich die Reſidenz
Aach ſchun Hurrah kreiſche.
Newedro ſchießt ganz fidel
Nooch de Scheib manch Schlibbche,
Beſſer drifft es, meiner Seel,
Johanna uff ihrm Dibbche.
Un fimf Mann, die hawwe Eich
Dort e Schlang am Wickel,
Newedr reit Arm un Reich
Uff beſchwibſte Gickel.
Un die Schönheit wo mer ſieht
In der Bud ganz hinne,
Ise Scheenheit vun Geblied,
Nerjends ſunſt zu finne.
Bilder ſtellt ſe, wunnerſchee,
Dann die wirke plaſtiſch,
Wer nix dhut vun Kunſt verſteh,
Maant, ſie weern mehr draſtiſch.

Doch a Aag, das hent mer dro.
Gibt’s ſo was zu ſehe,
Dann warum? Eino
. un ſo . .
Iwwerhaubt . . . vun weje . . .
Ja, bei dere Meßmuſik
Kimmt’s aach uff die Teen o‟,
Dann deß ſieht mer knibbeldick
Selbſt beim Motto Pheno.
Seh ich den, wie der ſo grad,
Stumm un ſteckeſteif is,
Denk ich, daß als Dibblomahd
Der ſo ziemlich reif is.
Der merkt nemlich allerdings
Wann er in Hibbnohs is
Aach die Bohn net, was Eich rings
Uff de Welt jetzt los is.
Dann aach in de Bolledick
Merkt mer den April jetzt,
Un ſie is deß Läwe dick,
Un macht, was ſe will jetzt.
Zwar mer dibbſcht ja allerſeits
Un dhut haamlich riſte.
Awwer Frankreich dhuts bereits
Nooch Rewa’ſch geliſte.
Ja, mer war Eich bees entſetzt,
Als mer heert die Sache
Frankreich, des benimmt ſich jetzt
Grad wie ſei Apache.
Uns geſchiehts jo recht jawoll!
Deß is gorkaa Schwindel,
Mir ſin viel zu rickſichtsvoll
Gege deß Geſindel!

Kemmts in Deiſchland ſe ſoweit,
So gemein zu wiete?
Naa, mir dhun vor Höflichkeit
Selbſt uns iwwerbiete.
Jeden Fremdling hellt mer hoch,
Kimmt er aus der Ferne,
Ja, ſelbſt unſer Mudderſchbroch
Dhun mer drum verlerne.
Iww’rall lieſt mer unſcheniert,
Wo mer hin dhut gucke,
Daß franzöſiſch mer barliert
Un dhut engliſch ſpucke.
Kimmt was vor dann, ohne Scherz,
Dhut mer ſich erhitze,
Un mer dhut die Druckerſchwärz
Fäſſerweis verſchbritze.
Doch was nitzt deß Poſidief
Nir! Drum werd’s jetzt zeitlich:
Schreibt emol en laute Brief,
Awwer deitſch un deitlich!
Lunwill’ und Naſſie hott’s
Eckladand bewieſe,
Daß der Schowiniſtebrotz
Net is zu genieße.
Ewe ſin mer grad im Zorn.
Wann’s aach was zu dhu gibt,
Nemmt emol den Ochs am Horn,
Daß es endlich Ruh gibt.
Laßt Eich jetzt bei guder Zeit
Net die Mieh verdrieße,
in domit genug for heit,
Ich will endlich ſchließe.
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Feſtſpiele.
Es iſt mit der Berühmtheit eine ganz eigene
Sache! Viele ſtreben mit allen Mitteln ihr ganzes Leben
danach, wenden die größten Mühen und auch Koſten auf
um dies Ziel zu erreichen, es iſt jedoch alles vergebens!
Anderen gelingt’s im Umſehen, irgendein Zufall verhilft
dazu, undzwenn es in ſolchem Falle ſich auch nur um eine
Tagesberühmtheit handelt, es macht nichts man ſtand
doch in der Zeitung, es wurde von einem geſprochen, man
war plötzlich etwas geworden! Zu Beginn dieſer Woche
hatten es etliche unſerer holden Einwohnerinnen darauf
angelegt, in die Zeitung zu kommen denn dem Verbote
zum Tort, welches unſer Polizeipräſident unter Zuſtimm=
ung
der geſamten männlichen und auch eines ſehr erheb=
lichen
Teils der weiblichen Bevölkerung erlaſſen hatte,
ſtolzierten ſie mit langen, keck hervorragenden Spießen, die
mit drohendem Trotz aus den Kopfbedeckungen hervor=
guckten
, umher. Weniger errötend aber deſto neugieriger
folgten die Berichterſtatter ihren Spuren, um Beſtrafung
oder wohl gar Verhaftung des eingehenden zu ſchildern,
aber ſie fanden dazu keine Gelegenheit; die ſonſt als ſo un=
höflich
und ſpürlüſtern verſchrieenen Berliner Schutzleute
waren von merkwürdiger Rückſichtnahme und ſchienen
plötzlich dieſen Paſſantinnen gegenüber eine Tarnkappe
über ihre Pickelhaube geſtülpt zu haben
nur fürchten
wir, daß Rückſichtnahme und Tarnkappe nicht von gar ſo
langer Dauer ſein werden!
Ihrer Berühmtheit aus dem Wege gingen dagegen
jene kürzlich in Nancy ſo gaſtfreundſchaftlich behandelten
deutſchen Ausflügler. Hätten ſie ihre Namen ge=
nannt
bei ihrer in Metz angebrachten Beſchwerde, ſo
wären dieſelben heute die augenblicklich bekannteſten in
Deutſchland und weit über deſſen Grenzen hinaus. Re=
porter
, Zeichner und Photographen hätten ſich die Beine
abgelaufen, um ſie in Wort und Bild der verehrlichen Mit=
welt
bekannt zu machen, und der Telegraph hätte nach
allen Richtungen hin von ihnen erzählt. Die Erlebniſſe
jener Touriſten, die man zuerſt für aufgebauſcht hielt, die
aber nun durch die offiziellen Pariſer Erklärungen ihre
Beſtätigung fanden, haben auch hier recht böſes Blut ge=
macht
, ſelbſt in jenen Kreiſen, die immer wieder und wie=
der
für eine Annäherung an Frankreich gewirkt. Man iſt
zufrieden, daß die Angelegenheit ſofort im Reichstag zur
Sprache kam, und man hofft, daß franzöſiſcherſeits in ge=
nügender
Weiſe Genugtuung für die Beſchimpfung ge=
geben
wird. Jedenfalls hat die um dieſe Zeit bei uns ſehr
ſtarke Reiſeſehnſucht nach dem ſonſt in ſeinem Frühlings=
zauber
ſo lockenden Paris einen ſtarken Dämpfer erhalten,
und es dürfte ſich zeigen, daß derartig rüde Vorkommniſſe,
wie die Nancyer, nicht nur von politiſcher, ſondern auch
von weit empfindlicherer Nachwirkung ſein dürften.
Die erwähnte Sucht nach Berühmtheit kann unter an=
derm
recht zweiſchneidig ſein und üble Folgen haben, wie
es der Detektiv Schwarz ſchon erfahren hat und noch des
näheren erfahren wird Himmel, das war eine Aufregung
in Berlin über die Entdeckung des Charlotten=
burger
Gymnaſiaſtenmordes wie wir ſie
lange nicht gehabt. Ueberall ward davon geſprochen, an
den Stammtiſchen, in Omnibuſſen, in den Wagen der
Straßen= und Eiſenbahnen, in Geſchäften und Werkſtätten
Schreibſtuben und Verſammlungen; dicke Tränen wurden
um das furchtbare Schickſal des armen Jungen vergoſſen,
man ereiferte ſich über die entſetzliche Unmoralität der
Berliner Dienſtboten, als deren verabſcheuungswürdige
Vertreterin die p. p. Eliſe Heinrich betrachtet wurde, und
erboſte ſich über die Unfähigkeit unſerer Polizei und Aerzte
in der Aufſpürung und Verfolgung eines gar ſchrecklichen
Verbrechens! Und nun erwies ſich alles als eine Seifen=
blaſe
, die erſt ſo merkwürdig ſchillerte und dann jäh zer=
platzte
. Der aber, der den ganzen Rummel angerichtet
und zuerſt ſo redſelig geweſen, iſt plötzlich ſeltſam ſtumm
geworden und nun werden doch noch Polizei und Ge=

richt mit der Angelegenheit zu tun bekommen, freilich in
anderer Weiſe, wie viele geglaubt.
Auch die wertgeſchätzten Futuriſten, die wir hier ja
ſchon des öfteren liebevoll berückſichtigt, hätten wohl kaum
gedacht, daß man ſich eingehend mit ihnen in unſerem
Abgeordnetenhauſe abgeben würde. Unſere Land=
tagsvertreter
entdeckten mit einem Male ihren Sinn für
Kunſt und beſchäftigten ſich des näheren mit allerhand
künſtleriſchen Strömungen wie Entgleiſungen; daneben
wurden die Zuſtände in unſeren Muſeen und ſtaatlichen
Kunſtanſtalten unter die Lupe genommen, wobei es im
allgemeinen recht gnädig abging. Anders war es bei den
Ausführungen, die ein bekannter freiſinniger Rednec den
Berliner Königlichen Theatern widmete, die dabei bös
fortkamen. Aber dieſe Kritik, die in mancher Weiſe als
berechtigt gelten kann und hoffentlich Nutzen bringt, war
doch im allgemeinen zu einſeitig und deshalb an Wirkung
einbüßend. Intereſſant waren ſodann die Ecklärungen
des Kultusminiſters über das wiſſenſchaftliche
Zentrum in Dahlem, das in unſerm freundlichen
Nachbarorte in allmählichem Entſtehen begriffen iſt. Man
muß ſich nun ſchon damit abfinden, daß zunächſt die
Sammlungen des Völkermuſeums dorthin verlegt werden,
obwohl einer der Abgeordneten mit Recht hervorhob, wie
ſehr die weite Entfernung den Beſuch beeinträchtigen
würde. Die gegenwärtige Ueberfüllung des Muſeums
kommt dieſem freilich auch nicht zu ſtatten; es iſt nur zu
bedauern, daß nicht rechtzeitig, ſchon vor Jahrzehnten,
fiskaliſche Terrains auf Charlottenburger Gebiet, unweit
des Zoologiſchen Gartens, zurückbehalten wurden, ſie hät=
ten
ſich entſchieden beſſer zu jenem wiſſenſchaftlichen Zen=
trum
geeignet, wie das entfernte Dahlemer Gelände
Auch mit der Jugendpflege beſchäftigte ſich das hohe Haus
der Abgeordneten und es gab allerhand lebhafte Ausein=
anderſetzungen
um den Jung=Deutſchland=Bund und
um ſonſtige Beſtrebungen, unſere Jugend auf nationaler
Grundlage auch außerhalb der Schule zu erziehen und die
vielfach verloren gegangene Freude an der Natur, an
Sport und Spiel im Freien zu erwecken und zu fördern.
Dieſe Beſtrebungen treten uns mehrfach entgegen in
der Ausſtellung Das Kind die kürzlich in den Zoo=
Hallen eröffnet wurde. Wenn auch das Geſchäftliche, wie
leider bei ſo vielen anderen Ausſtellungen, etwas zu ſehr
in den Vordergrund tritt, ſo finden wir doch ſehr viel
Intereſſantes, das die rege Beachtung der Eltern und =
dagogen
verdient. Beſonders die Abteilungen über Er=
ziehungsweſen
, Kinderpflege, über Ernährung der ganz
Kleinen, körperliche Ausbildung der Größeren bieten uns
viel Wiſſenswertes. Auch Naturkunde und Literatur kom=
men
zu ihrem Recht, genaue Einblicke gewinnen wir in
das moderne Unterrichtsweſen, das immer weitere Ver
ſuche zeitigt, die Selbſttätigkeit der Kinder anzuregen und
den erſten Unterricht durch ein viel umfaſſendes Anſchau=
ungsmaterial
zu heben. Sehr hübſche Vergleiche kann
man anſtellen zwiſchen dem vom Berliner Märkiſchen
Muſeum und vom Sonneberger Induſtrie= und Gewerbe=
muſeum
ausgeſtellten alten Spielzeug, das vor weit mehr
denn hundert Jahren gearbeitet ward, und den Erzeug=
niſſen
unſerer heutigen Spielzeuginduſtrie. In letzterer
Beziehung hat die Technik mitgewirkt, um wirklich Uber=
raſchendes
zu leiſten, das auch die Erwachſenen anzieht
und beluſtigt; mit Vergnügen ſchaut man dem Wettrennen
der Affen auf ihren Räderkarren zu, beobachtet die Löſch=
ung
eines Großfeuers, verfolgt die Zickzacklinien einer
umfaſſenden Eiſenbahnanlage die getreu der Wirklichkeit
nachgebildet iſt, alles mit Hilfe der Elektrizität in fort
währende Bewegung geſetzt und mit automatiſchem Be=
triebe
. Natürlich iſt auch das Luftſchiffweſen ſorgſam be=
dacht
worden und nicht minder der Balkankrieg, dieſer
durch einen figurenreichen Kampf um Adrianopel. Alt
und Jung werden mit Freude und Nutzen dieſe Ausſtel=
lung
beſuchen.
Aus der raſtlos flutenden Gegenwart wenden ſich
immer wieder und wieder die Blicke zurück in die Ver=
gangenheit
und zwar in jene vor hundert Jah=
ren
. Landwehr und Landſturm waren ja ins Leben ge=
rufen
worden, der Platz vor den Zelten im Tiergarten in
Berlin war der Sammelpunkt der ſich Meldenden, die ſich
in ſo großen Scharen einſtellten, daß bald fünf Bataillone
Infanterie zu je 800 Mann und ſechs Schwadronen Ka=
vallerie
zu 96 Mann, im ganzen alſo 4576 Mann, gebildet
werden konnten. Von früh bis ſpät wurde geübt, ſowohl
auf dem Exerzierfelde vor dem Brandenburger Tor, auf
welchem ſich heute der gewaltige Reichstagspalaſt erhebt
wie auf dem Wilhelmplatz. Hinter ihren Studenten und
Schülern, hinter den jungen Künſtlern und Kaufleuten,
die den grünen Rock der freiwilligen Jäger angezogen
hatten oder ſich bei den aktiven Regimentern befanden,
ſtanden die Univerſitätsprofeſſoren und Schullehrer, die
bereits zu Anſehen gelangten Maler Bildhauer, Schau=
ſpieler
, Kaufherren und Gewerbetreibenden nicht zurück.
Man ſah Fichte, den großen Philoſophen, und Schleier=
macher
, den redegeübten Theologen, Dicektor Schadow

von der Kunſtakademie und Iffland vom Königlichen
Schauſpielhauſe, man ſah die hervorragendſten Juriſten,
Induſtriellen, Muſiker und viele andere, die einen weithin
ſichtbaren Platz im Leben einnahmen, unter den emſig
Exerzierenden. Manche phantaſtiſch bewaffnete Erſchein=
ung
fiel da auf; ſo ſteckten in dem breiten Ledergurt, den
ſich Fichte umgeſchnallt hatte, zwei rieſige altertümliche
Piſtolen, zu denen der gewaltige Pallaſch paßte, Iffland
trug den Bruſtharniſch der Jungfrau von Orleans, die
Modellkammer der Kunſtakademie und die Garderoben
der königlichen Theater waren geleert worden, die merk=
würdigſten
und im Ernſtfalle untauglichſten Waffen glänz=
ten
im Schein der Berliner Frühlingsſonne. Natürlich
ließ ſich dies und anderes der allzeit rege Berliner Witz=
nicht
entgehen und uzte über manches und manchen,
ohne daß dies von den Betreffenden übelgenommen
wurde. Ins Feld waren ja jetzt die kriegsbegeiſterten
Scharen gerückt, bald drangen die erſten Mitteilungen von
blutigen Kämpfen nach Berlin und verbreiteten dort die
enthuſiaſtiſch aufgenommenen Nachrichten der erſten Siege.
Unter dieſen war jener bei Möckern ſtattgefundene der zu=
nächſt
wichtigſte, da er die Berliner von der gerechtfertig=
ten
Sorge eines feindlichen Vordringens bis zur Haupt=
ſtadt
befreite. Glänzende Waffentaten hatte das Yorckſche
Korps vollführt, nicht minder die unter dem Befehl Bor=
ſtells
ſtehenden Regimenter, ſo daß mit Recht dem König
gemeldet werden konnte: Der Graf Wittgenſtein und alle
Ruſſen ſind außer ſich über das heldenmütige Betragen
unſerer Truppen. Am 20. April vernahm man in Berlin
das dröhnende Echo eines ſchweren Geſchützfeuers, und
als der Abend kam, war der Himmel in der Richtung nach
Spandau blutigrot. Die Feſtung war noch in franzöſi=
ſchem
Beſitz, ward aber ſeit Wochen belagert, ohne daß
man den Feind zur Uebergabe zwingen konnte. Schweren
Herzens hatte endlich der preußiſche Genecal von Thümen
den Befehl zu der entſcheidenden Beſchießung gegeben, die
an mehreren Stellen Brände entzündete und ein Viertel
der Stadt in Aſche legte. Fünf Tage ſpäter kapitulierte
die franzöſiſche Beſatzung, die Berliner ſtrömten ſcharen=
weiſe
nach der Nachbarſtadt aber nicht nur um die kriege=
riſchen
Verheerungen anzuſehen ſondern um auch den not=
leidenden
Bewohnern umfaſſende Hilfe angedeihen zu
laſſen.
Merkwürdig iſt’s daß uns auf keiner unſerer Bühnen
dieſe große Zeit vor einem Jahrhundert entgegengetreten,
und daß auch unſer Königliches Schauſpielhaus ſtets auf
Otto von der Pfortens dramatiſche Bilder 1812 zurück=
greift
. Zu wohltätigem Zweck mit Unterſtützung eines
Komitees, gelangte im Neuen Operntheater K. H. Mül=
lers
Schill=Feſtſpiel zur einmaligen Aufführung;
ſo dramatiſch der Stoff iſt, ward er uns doch nicht in
einem packenden Ganzen vorgeführt, ſondern auch nur in
geſchichtlichen Szenen, welche, ſo hübſch einzelne davon
waren, doch nicht unſere dauernde Teilnahme erwecken.
Man muß ſich wundern, daß unſere Hofbühne ſich bisher
Paul Oskar Höckers Das Volk in Waffen
entgehen ließ, das bei ſeiner hieſigen erſten Aufführung
zur Hundertjahrfeier der Landwehr viel zu beſcheiden als
Feſtſpiel bezeichnet wurde. In dieſem Stück liegt Saft
und Kraft, pulſt viel von dem Drängen und Gären der
waffenfrohen Jugend des Jahres 1813, werden uns die
damaligen Träger der großen nationalen Ideen packend
gezeichnet und fehlt es auch nicht an einer feinempfunde=
nen
, liebenswürdigen Stimmungsmalerei, die einen will=
kommenen
Wechſel hervorruft zwiſchen den reich entwickel=
ten
hiſtoriſchen Vorgängen. Warum greifen da nicht unſere
Bühnen zu?

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*6
Es war keine leichte Aufgabe, die sich Urban Gad,
Einleltung- der Dichter, gestellt hatte, als er an die Kompo-
sition
seines neuesten Film-Opus, des vieraktigen Dramas Der Tod in
Sevilla ging. Es bedurfte schon eines Mannes der mit scharfem Blick
Charaktere zu erfassen weiß, der die nationalen Eigenschaften des Romanen
gründlich studiert hatte, um dieser Aufgabe so gerecht zu werden, wie es
ihm wieder gelungen ist.
Aber auch Urban Gad, der Regisseur, stand vor gewaltigen
Schwierigkeiten bei der Ausführung seines Werkes. War er doch genötigt,
mit einem großen Apparat, fast könnte man sagen mit einer provisorischen
Filmfabrik, die beschwerliche Reise nach dem Herzen Spaniens anzutreten,
dort ein Ensemble von ersten schauspielerischen Kräften zusammenzustellen
und mit zäher Geduld für die Tätigkeit im Film auszubilden, bevor er an
die Herstellung des Films selbst gehen konnte.
Und wenn ihm das Werk glückte, so glänzend glückte, daß es in
seiner Komposition, in Stimmung, Milieu und Darstellung eines der her-
vorragendsten
Produkte der modernen Kinematographie bildet, so ist das
nicht nur dem Zusammenwirken von Schriftsteller, Regisseur und Dar-
steller
zu danken: Asta Nielsen, die große Tragödin, hat wieder einmal
ein Meisterwerk mimischer Darstellungskunst geliefert. Sie, das Kind des
Nordens, hat es verstanden, sich so völlig in das Denken und Fühlen der
südländischen Schwester einzuleben, daß es ihr gelungen ist, eine Pracht-
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Vorträge.

Parſifal=Vortrag.
Zum Beſten der Richard Wagner= Stipen=
dien
=Stiftung ſprach am Donnerstag abend im
dichtbeſetzten Kaiſerſaal Herr Profeſſor Dr. Gotthold
Hennings über Wagners Parſifal. Der Vortragende
ließ zur Einleitung ſeiner Ausführungen eine Anzahl
prächtiger farbiger Lichtbilder vorführen, die die bedeu=
tendſten
Bühnen=Szenenbilder aus Wagners ſämtlichen
Werken zeigten und die mehrfach laute Bewunderung her=
vorriefen
. Es war beſonders intereſſant, zu ſehen, daß
die Regie der Frühlingsfeſtſpiele unſeres Hoftheaters ſich
in vielen Szenen eng an dieſe Bühnenbilder angelehnt
hat, daß wir alſo tatſächlich Aufführungen und Inſze=
nierungen
haben, wie ſie auch Bayreuth nicht ſchöner haben
kann.
Der Redner zeichnete dann in kurzen markanten
Zügen ein Lebensbild Wagners und ſeines einzigartigen,
überragenden Kunſtſchaffens und =ſchöpfens. Ueber kei=
nen
Künſtler, ſo konſtatierte er mit Recht, iſt ſo viel ge=
ſchrieben
worden, wie über Richard Wagner, dem nach
Bismarck größten Deutſchen ſeines Jahrhunderts. Ein
Katalogwerk über die Wagner=Literatur umfaßt 4 Bände
und führt über 10000 Nummern auf. In Wagners muſi=
kaliſchen
Dramen gipfelt der Ausdruck deutſcher Kunſt=
kultur
, geboren aus dem Zuſammenfaſſen der verſchie=
denen
Künſte zu einem neuen Geſamtkunſtwerk. Er
wurde dadurch zu der bedeutendſten Erſcheinung auf dem
Gebiete der geſamten Kultur. Sein Tondrama iſt eine
ureigene Schöpfung, die kein anderer vor ihm und nach
Dann
ihm auch nur annähernd wieder erreicht hat.
wandte ſich der Vortragende dem Parſifal zu, dem
größten und bedeutendſten Werke Wagners ſeinem
Schwanengeſang, das in ſeiner fruchtbarſten Schaffens=
periode
, der Weſendonkzeit, erſtanden iſt Er vertrat die
Anſicht, daß, wenn nun auch der Parſifal freigegeben
wäre, ſeine Bedeutung für Bayreuth niemals beeinträch=
tigt
werden könne, denn nirgends werde man imſtande
ſein, dieſes wunderbare und gewaltige Werk ſo ſtilecht auf=
zuführen
, wie in Bayreuth. Der Unterſchied wird immer
der ſein, daß mannach München, Wien oder ſonſtwohin
reiſt, um Parſifal zu ſehen, nach Bayreuth aber pil=
gert
man.
Im dritten Teil ſeines Vortrages, dem künſtleriſch be=
deutendſten
, gab der Redner dann in einer Verbindung
von muſikaliſchem Vortrag mit Rezitationen einen Wider=
ſchein
des Werkes ſelbſt durch die Wiedergabe des Vor=
ſpiels
und zahlreicher Szenen, unter beſonderer Berück=
ſichtigung
und Herausarbeitung der Leitmotive, die das
Charakteriſtikum der Wagnerſchen Tonſchöpfungen bilden.
Der feſſelnde, auf umfaſſendes Kennen und großes
Können aufgebaute Vortrag erntete rauſchenden Beifall.

Für die Nationalſpende zum
Kaiſerjubiläum

für die chriſtlichen Miſſionen in unſeren Kolonien und
Schutzgebieten hat ſich nun auch hier in Darmſtadt ein
Ortskomitee gebildet das im Inſeratenteile der heu=
tigen
Nummer einen Aufruf an die Bevölkerung Darm=
ſtadts
erläßt, den wir der beſonderen Beachtung unſerer
Leſer empfehlen. Von Herrn Univerſitätsprofeſſor
D. Dr. Schian in Gießen wird uns zu der National=
ſpende
geſchrieben:
Daß einem Herrſcher aus beſonderem Anlaß eine
Spende für Wohlfahrtszwecke dargebracht wird, iſt nichts
Seltenes. Aber daß ſolche Spende für die chriſtlichen Miſ=
ſionen
beſtimmt wurde, iſt noch nicht dageweſen. Wahr=
ſcheinlich
wird es auch unter denen, die der Miſſion fern=
ſtehen
, manches Kopfſchütteln erregen. Wenn es nur der

Wunſch des Kaiſers wäre, auf den dieſe Zweckbeſtimmung
zurückginge, ſo würde mancher den Gedanken nicht los=
werden
: ein anderer Zweck, der allen Deutſchen gleich=
mäßig
am Herzen läge, wäre zugkräftiger geweſen. Aber
wenn auch der Kaiſer ſeine Freude über den Plan ge=
äußert
hat, ſo hat doch nicht er den Zweck feſtgelegt. Das
haben auch nicht etwa die deutſchen Miſſionsleute getan;
ihnen hätte ſchon der nötige Einfluß gefehlt. Es wird
vielmehr für alle Zeit denkwürdig bleiben, daß der Ge=
danke
, wie authentiſch feſtgeſtellt iſt, aus Kreiſen hervor=
gegangen
iſt, die mit dem heimatlichen Miſſionsleben
Deutſchlands nur in loſer Beziehung ſtehen. Und was hat
dieſe Kreiſe dazu bewogen? Die Sorge um unſere deut=
ſchon
Kolonien und Schutzgebiete und die Erkenntnis, daß=
die
Miſſion einer der wichtigſten Faktoren für eine ge=
ſunde
und zukunftsreiche Entwickelung dieſer Gebiete iſt.
Leider iſt gerade dieſe Erkenntnis bei uns in Deutſch=
land
noch herzlich wenig verbreitet. Man überläßt die
Fürſorge für die Miſſion den Kirchenleuten im engeren
Sinne, den Miſſionsvereinen, denen man nur dann eine
Gabe reicht wenn man ſie nicht gut abweiſen kann. Die
Miſſionsſache gilt vielen noch heute als die Sache der
Pietiſten, der Stillen im Lande von denen der moderne
Kulturmenſch ſich geſchieden weiß Ganz anders ſteht es
in England und Amerika. Längſt haben die Engländer
eingeſehen, daß ihre Miſſionen ein ungeheuer wichtiger
Faktor für ihre weltpolitiſche und wirtſchaftliche Entfal=
tung
ſind. Längſt wiſſen die weitblickenden Bürger der
Vereinigten Staaten, daß die Weltſtellung ihres Handels,
zumal in Oſtaſien, auf dem Verſtändnis jener großen
Völker für amerikaniſches Weſen und auf dem Vertrauen
zu amerikaniſchen Einrichtungen beruht, und daß die Miſ=
ſionen
dazu weſentliche Hilfe leiſten. Wir hätten in
Deutſchland wahrhaftig Grund genug, uns gleichfalls all=
mählich
zu dem Verſtändnis dafür durchzuringen, daß die
Miſſion in unſeren Kolonien eine Sache des ganzen deut=
ſchen
Volkes iſt. Wer ſich mit ihr einigermaßen näher
beſchäftigt, weiß, welche gewaltige Kulturarbeit ſie
leiſtet. Die ſich immer ſtärker entwickelnde ärztliche Miſſion
nimmt den Kampf mit den verheerenden Krankheiten, die
unter den Eingeborenen graſſieren, auf; es iſt Arbeit zur
geſundheitlichen Kräftigung, zur Mehrung der Bevölker=
ung
, die ſie tut; alſo eine Wirkſamkeit die die Arbeits=
kräfte
nachhaltig verſtärkt. Was die Miſſion für die intel=
lektuelle
Hebung der Eingeborenen tut, ſollte allmählich
bekannt ſein; die törichten Vorurteile, als ob ſie ihre.
Schützlinge lediglich Gebetsübungen machen laſſe, ſind es
wirklich wert, daß ſelbſt 2er Gegner des Chriſtentums
ihnen endlich den Abſchied gibt.
Das Schulweſen der Miſſionen in unſeren Ko=
lonien
zählt für die evangeliſche Miſſion 1760 Schulen mit
86000 Schülern, für die katholiſche 1280 Schulen mit 74000
Schülern, für die Miſſionen zuſammen alſo 3040. Schulen
mit 160000 Schülern! Ein Blick auf die Proben der Ar=
beit
in den Miſſionsſchulen der Baſeler Miſſion, wie ihn
die zur Zeit tagende völkerkundliche Ausſtellung in Gießen
ermöglicht, genügt, um den verhältnismäßig hohen Stand
der Bildung zu erkennen, den die Miſſionsſchulen ihren
Zöglingen vermitteln. Aber damit iſt die kulturelle Ein=
wirkung
der Miſſionen noch keineswegs zu Ende. Jede
Miſſionsſtation in der heidniſchen Wildnis iſt ein Anſchau=
ungsunterricht
großen Stils. Der Miſſionar lernt, wenn
er ſeine Siedelung errichtet, ſelbſt die Ziegelſtreicher, Holz=
ſäger
, Handlanger und Maurer an. Die primitive Wirt=
ſchaftsform
gerät auch in jenen Gebieten infolge des Ein=
zugs
weißer Anſiedler ins Wanken. Da iſt es von hoher
Wichtigkeit, daß die Miſſion den Stämmen, unter denen
ſie arbeitet, den Uebergang zu den neuen Wirtſchaftsfor=
men
erleichtert. Der Miſſion iſt es gelungen, auf der
Goldküſte die Kakaokultur als Eingeborenen=Bauernkultur
ſo ſehr einzubürgern, daß die Goldküſte jetzt mit einem
Export von 20 Millionen Mark das erſte Kakaoland der
Welt iſt. Die Miſſion hat im Südweſten von Deutſchoſt=
afrika
den Weizenbau in größerem Umfange, in Uganda
die Baumwollenkultur eingebürgert. Das ſind nur einige
von den durchſchlagenden Gründen, die das ganze deutſche
Volk als ſolches innerlich nötigen müſſen, der Miſſion in
unſeren Schutzgebieten beizuſpringen. Daß für den Chri=
ſten
noch viele andere, noch tiefer liegende Momente dafür
vorhanden ſind, iſt ſelbſtverſtändlich. Die Miſſionen ſoll=

ten aber auch vom ganzen Vole Anerkennung für die ſtl=
liche
Sebung erwarten dürfen, die ſie den Eingeborenen
bringen, für die Bekämpfung des Aberglaubens, der
von allen anderen üblen Wirkungen abgeſehen ſogar
unter dem Geſichtspunkte der Volksgeſundheit einen ſchwe=
ren
Schaden bedeutet. Alſo: hier wird einmal dem deut=
ſchen
Volke als einem Kulturvolke im Zuſammenhang mit
einem nationalen Anlaß Gelegenheit geboten, etwas für
die Hebung ſeiner Kolonien zu tun. Da ſollte niemand,
der es irgend vermag, zurückſtehen, ſondern ſeinen Beitrag
ſpenden. Das deutſche Volk möge beweiſen, daß es über
den materiellen Intereſſen die ideellen nicht vergeſſen will!

Luftfahrt.

Waſſerflugzeug=Wettbewerb.
sr. Das Rennen der Waſſerflugzeuge um
den Pokal Jacques Schneider bildete den Ab=
ſchluß
der diesjährigen Monaco=Veranſtaltungen. Wäh=
rend
die vorhergegangenen Konkurrenzen der Waſſerflug=
zeuge
ein faſt vollſtändiges Fiasko ergeben hatten, war es
dieſem Wettbewerb vorbehalten, das Meeting noch zu
einem guten Abſchluß zu bringen. Die Bedingungen des
Wettbewerbes waren: 150 Seemeilen fliegend zurückzu=
legen
und 2,5 Seemeilen auf dem Waſſer abzuſchwimmen.
Vier Bewerber fanden ſich ein, und zwar: Eſpanet auf
Nieuport, Garros auf Morane Prevoſt auf Deperduſſin
und Weyman auf Nieuport. Das Ergebnis war folgen=
des
: Prevoſt gewann das Rennen in 3 Stunden 48 Min.
22 Sekunden mit einer reinen Flugzeit von 2:47:00. Gar=
ros
hatte wiederholt Motorſchwierigkeiten, konnte ſich aber
noch als Zweiter paſſieren. Weymann mußte nach 240
Kilometer aufgeben da der Kolben eines Zylinders feſt=
gefreſſen
war. Auch Eſpanet gab vorzeitig auf, weil ſein
Motor unregelmäßig arbeitete.

Landwirtſchaftliches.

Landwirtſchaftliche Haushaltungsſchulen zu Langen und
Lindheim.
Die Landwirtſchaftskammer Darmſtadt eröffnet am
1. Juli 1913 den zweiten fünfmonatlichen Haushaltungs=
kurſus
für das Jahr 1913 an ihren Haushaltungsſchulen
zu Langen und Lindheim. Der praktiſche und theo=
retiſche
Haushaltungsunterricht erſtreckt ſich auf die An=
leitung
im ſelbſtändigen Kochen mit Rückſicht auf die Be=
dürfniſſe
des ländlichen und bürgerlichen Tiſches, Zube=
reitung
und Aufbewahrung der Speiſen, in der Käſeberei=
tung
, Federviehpflege, Gartenwirtſchaft, im Waſchen und
Bügeln, Reinhalten des Hauſes, Buchführung. Da in die=
ſem
Kurſus auch ein ſehr gründlicher Handarbeitsunterricht,
in welchem das Stricken, Wäſche Schnittzeichnung, Wäſche=
zuſchneiden
, Hand= und Maſchinennähen, Ausbeſſern er=
lernt
wird, da ferner auch allgemein bildende Fächer wiet
Aufſatz, Rechnen, Singen, Geſundheitslehre und Kranken=
pflege
gelehrt wird, iſt die Teilnahme an dem Unterricht
nicht nur Töchtern von Landwirten, ſondern auch denen
des Mittelſtandes ſehr zu empfehlen. Hinzuweiſen iſt noch
auf die gründliche Ausbildung in den laufenden Arbeiten
im Obſt= und Gemüſebau, ſpeziell auf die Konſervierung,
das Einmachen des Obſtes und der Gemüſe. Ebenſo wer=
den
der Ernte und Winteraufbewahrung des Obſtes und
der Gemüſe große Beachtung geſchenkt. Daß zur Erlern=
ung
eines ſo großen Lehrplanes wie des oben angeführ=
ten
ein mehrmonatlicher Lehrkurſus notwendig iſt, iſt als
ſelbſtverſtändlich zu betrachten. Wenn auch in letzter Zeitz
vielfach kurze Wander=Haushaltungskurſe errichtet wur=
den
, auf denen in wenigen Wochen die Einführung in
einige Obliegenheiten des Haushaltes bezweckt werden
ſoll, ſo muß doch jeder Vater, der ſeiner Tochter die gründ=
liche
Ausbildung in den hausmütterlichen Pflichten geben
laſſen will ſeinem Kinde einen längeren Unterricht zu=
kommen
laſſen. Die Landwirtſchaftskammer kommt den
Eltern ſehr entgegen, indem ſie den Unterricht und Pen=
ſionspreis
denkbar niedrigſt feſtgeſetzt hat. Für Unterricht
und Logis ſind pro Kurſus für Heſſinnen 25 Mark, von
Nichtheſſinnen 40 Mark zu bezahlen. Die Koſten für Ver=
pflegung
berechnen ſich nach der wirklichen Aufwendung=

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jenigen
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Ludwig. Dem Hilfsſchloſſer Ludwig Heckmann, Land=
wehrſtr
. 47, ein S. Hermann. Am 17.: dem Bauhilfsarbei=
ter
Heinrich Auguſt Harceus, Lauteſchlägerſtr. 48, eine
T. Anna Eliſe. Dem Schmied Johannes Ramge, Fuchs=
ſtraße
14, eine T. Marie Katharine. Dem Schloſſer Fried=
rich
Johann Fuhrer, Schulzengaſſe 3, ein S. Ludwig,
Am 14.: dem Buchbinder Philipp Vetter, Kiesſtr. 93
eine T. Anna. Am 15.: dem Metzger Wilhelm Falter,
Kirchſtr. 2, eine T. Eliſabeth. Am 13.: dem Großh. Re=
gierungsrat
Ernſt Karl Otto Emil Piſtor, Wilhelminen=
platz
7, eine T. Dem Bureaudiener Georg Frick, Neckar=
ſtraße
5, ein S. Willi.
Aufgebotene. Am 15. April: Friſeur Franz Johann
Wegener, Lauteſchlägerſtr. 32, mit Verkäuferin Katha=
rine
Kahl, Lauteſchlägerſtr. 32. Kutſcher Franz Taver
Ellermann, Landwehrſtr. 43, mit Margareta Fried=
rich
, in Stockſtadt a. Rh. Weißbinder Ludwig Ger=
mann
IV., mit Anna Barbara Geißlinger, beide in
Pfungſtadt. Taglöhner Leonhard Schmidt in Groß=
Steinheim, mit Dienſtmagd Maria Eva Jordan, hier.
Geometer 1. Klaſſe Ludw. Aug. Helfrich Schneider
Friedrichſtr. 38, mit Luiſe Auguſte Emilie Franzmann,
in Steinbach. Kaufmann Konrad Chriſtian Wilhelm
Dickhaut in Kaſſel mit Maria Eliſe Vial in Wetter
(H. N.). Ziegeleigehilfe Georg May, mit Dienſtmäd=
chen
Katharine Heß, beide in Nieder=Beerbach. Schuh=
macher
Joh. Friedr. Fiſcher, Stiftſtr. 46, mit Katharina
Thereſia Reith, Stiftſtr. 101. Taglöhner Georg Adam
Müller, Arheilgerſtr. 14, mit Lauffrau Sofie Kohl=
rieſer
, Arheilgerſtr. 14. Metzger Karl Matheis, Ober=
gaſſe
36, mit Margareta Seehauß in Schwanheim. Am
16.: Schneider Georg Buch in Bingen, mit Anna Maria
Born in Stromberg. Poſtaſſiſtent Georg Fiſcher in
Langen, mit Katharina Hofmann in Lindenfels. Ge=
ſchäftsführer
Peter Paul Schlicker in Koblenz mit Ver=
käuferin
Eliſabeth Maria Suſanne Kath. Juſt, hier.
Koch und Wirt Franz Kaver Buttler, Roßdörferſtr. 1
mit Regina Kriegbaum in Winterkaſten. Fabrikant
Johannes Gruber in Pfungſtadt, mit Anna Feucht
Heinheimerſtr. 77. Trompeter=Sergeant Karl Reich=
hardt
, hier, mit Hermine Marie Heyer in Uhlkau. Geo=
meter
1. Klaſſe Wilhelm Klinger, Schwanenſtr. 26, mit
Franges Berger, in Lauſanne. Maurer Peter Werk=
mann
, mit Dienſtmädchen Anna Maria Sattig, beide
in Dieburg. Am 17.: Buchhalter Franz Adalbert Eis=
vogl
in Hachenburg im Weſterwald, mit Anna Maria
Friederike Löchel, Dieburgerſtr. 17. Hausdiener Joſeph
Kraus, mit Magazinarbeiterin Eliſabethe Oſterfeld,
beide Griesheimerweg 3. Fabrikarbeiter Heinrich Ehr=
hardt
, Liebfrauenſtr. 68, mit Dienſtbote Marie Rein=
heimer
in Groß=Bieberau. Landwirt Hermann Lell=
bach
in Odernheim, mit Suſanne Friederike, gerufen
Senna, Brengel, Heidelbergerſtr. 21. Uhrmacher Otto
Rehn, Karlſtr. 30, mit Gertrude Maria Hubertina de
Haan, Nieder=Ramſtädterſtr. 56. Feldwebel im Leibgarde=
Inf.=Regt. Nr. 115, Johannes Jakob Weber, Alexander=
ſtraße
22, mit Margareta Gräber in Pfaffen=Beerfurth.
Schmied Ludwig Herbold, hier, mit Anna Marie
Schuſter in Herborn. Glaſer Johann Philipp Neff in
Köln=Klettenberg, mit Büglerin Joſephine Wieland in
Köln=Sülz. Erdarbeiter Franz Chriſtian Watzelhan in
Eltville, mit Köchin Katharina Germann in Biebrich
WWeißbinder Johannes Gußmann III. in Eberſtadt, mit
Köchin Katharina Braml, Heinrichſtr. 10. Sergeant im
Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115, Adam Bauer Alexan=
Oerſtraße 22, mit Katharina Schäfer in Hammelbach.
Geſtorbene. Am 14. April: Magdalena Lydia Vogel,
3 J., ev., T. des Landwirts Arheilgerſtr. 25. Poſtſchaff=
mer
i. P. Philipp Jünger, 71 J., apoſt.=kath., Kaupſtr. 48.
Kellner, zurzeit Gardiſt im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115,
Karl Michael Huß, 20 J., kath., Alexanderſtr. 22. Thereſe
Haar, geb. Ruppert, 62 J., kath., Ehefrau des Schrei=
ners
, Mollerſtr. 10. Chriſtine Becker, geb. Koop, 72 J.,
dv., Witwe des Kaſernenwärters i. P., Arheilgerſtr. 53.
lm 15.: Kätchen Eliſe Seibert, 5 J., ev., T. des Ran=
iermeiſters
in Arheilgen, hier, Grafenſtr. 9. Am 17.:
Whilippine Eliſabeth Vonderſchmitt, 21 Tage, ev., T.
ies Packers, Gutenbergſtr. 31.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.

Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 1. April: Dem Bäcker Leonhard
Bangert, Ludwigshöhſtr. 23, ein S. Otto. Am 3.:
ine unehel. Tochter, Berta Marie Anna. Am 7.: dem
Sanitätsſergeant Wilhelm Schmitt, Frankenſteinſtr. 40
enn S. Jakob Friedrich Wilhelm. Am 19.: dem Vize=
wachtmeiſter
Georg Roßmann, Heidelbergerſtr. 47, eine
. Elſa Lina. Am 9.: dem Bauaſpirant Johann Georg
Ruppel, Moosbergſtr. 44½, ein S. Hans Werner. Am
110.: dem Hausdiener Alois Rezbach, Weinbergſtr. 11,
enne T. Anna Maria. Am 14.: dem Kaufmann Karl
Kindel, Nieder=Ramſtädterſtr. 75, ein S. Friedrich Karl.
Aufgebotene. Am 7. April: Kirchendiener Georc
Kropp, Witwer, Hofgartenſtr. 8, und Lina Vöglin zu
chotten. Am 9.: Spengler und Inſtallateur Friedrich
Schiller, Tannenſtr. 7, und Luiſe Wilhelmine Kiſtinger,
Ludwigshöhſtr. 35. Am 10.: Architekt, Dipl.=Ing. Otto
PDoerbecker zu Marburg (Lahn), und Maria Dettweiler
hoochſtraße 51. Am 11.: Dipl.=Ing. Carl Philipp Con=
ad
zu Gleiwitz, und Olga Agnes Alice Schnabel,
Heinrichſtr. 144. Am 14.: Maler und Lackierer Ludwig
Noldt, Beſſungerſtr. 85, und Eliſabetha Margatertha
Schönſtein, Wittmannſtr. 14. Am 16.: Sergeant im
Großh. Art.=Korps Philipp Friedrich Chriſtian Buſch
beidelbergerſtr. 47, und Eliſabeth Würſching, Karl=
twaße
105.
Eheſchließungen. Am 5. April: Sergeant im Train=
Baataillon Nr. 18 Ernſt Willi Otto Schütz, Heidelberger=
waße
49, und Märgaretha Kurz, Ahaſtr. 22. Am 12.:
Uirzewachtmeiſter im Feld=Art.=Regt. Nr. 61, Carl Auguſt
Singhoff, Beſſungerweg 125, und Suſanna Heinz,
belelzhofallee 32.
Geſtorbene. Am 4. April: Apotheker Wilhelm Lauer,
J., ev., Klappacherſtr. 6. Am 8.: Geheimer Oberſchul=
at
: i. P. Friedrich Wilhelm Greim, 88 J., ev., Martin=
traße
38. Am 13.: Babette Wick, geb. Mauer, Witwe
eis Kunſtmalers, 76 J., ev., Heidelbergerſtr. 120.

Kältesbienſtliche Anzeigen.

Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Kantate, den 20. April 1913
Hofkirche: Samstag, den 19. April, abends um 6 Uhr:
Beichte. Sonntag, den 20 April, vorm. um ½10 Uhr
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der
Sakriſtei. Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Feier des heil. Abendmahls.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Kollekte für die Evangeliſchen im Ausland. Vormit=
tags
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Abends um 6 Uhr: Pfarrer Velte. Kollekte für
die Evangeliſchen im Ausland.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller. Kollekte für die Evangeliſchen im Ausland.
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Vogel.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
20. April, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Südweſt bezirk. Pfarrer Velte. Vorm. um 11 Uhr:
Chriſtenlehre für den Schloßbezirk. Pfarrverwalter
Klingelhöffer.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr.
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt ( Stein=
ſtraße
24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Vormit=
tags
um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk im
Gemeindehaus. Pfarrer Marx.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann. Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottes=
dienſt
für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. Nach=
mittags
um 2 Uhr: Chriſtenlehre für den Oſt bezirk in
der Kirche, für den Nord bezirk im Martinsſtift.
Nach=
mittags
um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer
Veller.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey.
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Hickel. Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=
gottesdienſt
.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Kollekte für die
deutſch=evangeliſchen Gemeinden im Ausland. Vorm.
um 8½ Uhr: Chriſtenlehre (Mädchen). Pfarrer Wagner.
Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Wagner. Vor
mittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Wagner.
Pauluskirche: Kollekte für Rinderbügen. Vormit=
tags
um 8½ Uhr: Chriſtenlehre. Pfarrer Rückert.
Borm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Herpel. Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarraſſiſtent Herpel.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 20. April,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach=
mittags
um 4 Uhr: Bibelſtunde. Abends um 8½ Uhr:
Evangeliſation. Montag, den 21. April, nachmittags
um 4 Uhr: Vortrag von Herrn Lic. Dr. Vollrath.
Thema: Unſer Glaube und ſein Gegenſtand‟ Diens=
tag
, den 22. April, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde für
Jungfrauen und Blaukreuzſtunde.
Donnerstag, den
24. April, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Sams=
tag
, den 26. April, abends um 9 Uhr: Bibelſtunde für
Beamte. Zweig der Stadtmiſſion ( Beſſunger=
ſtraße
88, Hth.). Sonntag, den 20. April, vormittags um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nachmittags um 3 Uhr:
Bibelſtunde für Jünglinge. Um 4½ Uhr: Bibelſtunde
für Jungfrauen. Freitag, den 25. April, abends um
8½ Uhr: Bibelſtunde.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 20. April, abends um 8¼ Uhr: Predigt. Prediger K.
Friederich aus Heidelberg. Dienstag, den 22. April,
abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger A. Berner
aus Frankfurt a. M.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus=
Mitt=
ſtraße
4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr.
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptiſten), Mauer=
ſtraße
17: Sonntag, den 20. April, vorm. um ½ 10 Uhr:
Erbauungsſtunde.
Vorm. um ½11 Uhr: Sonntags=
Nachmittags um 4 Uhr: Predigt. Prediger
ſchule.
Höpfner. Danach heil. Abendmahl. Abends um
6 Uhr: Jugendverſammlung. Mittwoch, den 23. April,
abends um 8½ Uhr: Gebetsſtunde.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 20. April, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Lutz aus Frankfurt.
Freitag, den 25. April, abends um ½9 Uhr: Bibelſtunde.
Prediger Ekert aus Offenbach.
Katholiſche Gemeinden
4. Sonntag nach Oſtern, den 20. April 1913
Kollekte für die Nationalſpende zum Kaiſerjubiläum für
die chriſtlichen Miſſionen
St. Ludwigskirche: Samstag, den 19. April, nach=
mittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur hl. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr:
hl. Meſſe. Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. Nachm. um 3 Uhr:
Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit Predigt.
An allen Werktagen, vorm. um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
Nachm. um 4 Uhr: Ver=
um
½ 7 Uhr: heil. Meſſe.
ammlung im Mädchenheim. Um 5 Uhr: Verſamm=
lung
des 3. Ordens. Abends um 6 Uhr: Roſenkranz=
andacht
.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe
Militärgemeinde: Sonntag, vormittags um 9¼ Uhr:
Auf dem Uebungsplatz bei Griesheim Singmeſſe mit
Predigt.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 19. April, nach=
mittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Um 8 Uhr:
Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe.
heil. Beichte.
hl. Meſſe mit Predigt. Generalkommunion der Sodali=
tät
. Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt. Nachm.
um 2 Uhr: Sakramentaliſche Andacht; darauf Sodalität

und Aufnahme neuer Mitglieder. Mittwoch, abends
um 8 Uhr: Vortrag von Herrn Prof. Lauer.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen:
Samstag, den
19. April, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. Nachmittags um ½3 Uhr: Sakra=
mentaliſche
Bruderſchaftsandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 19. April, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vorm. um ½ 6 Uhr: Beichte. Um ½ 7 Uhr:
Austeilung der heil. Kommunion. Um ¼10 Uhr:
Hochamt und Predigt.
Nachmittags um ½2 Uhr:
Chriſtenlehre. Um 2 Uhr: Andacht. Um 5 Uhr:
Andacht. Werktags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vorm. um 7 Uhr:
Beichtgelegenheit. Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Nachm. um ½ 2 Uhr: Andacht.
The Church of England Service
4th Sunday after Easter, 20th April 1913
Divine Service will be held in the Hofkirche
at 3,15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at Heidel-
berg
, will officiate.
Gottesdienſt in der Synagoge der israelitiſchen Religions
geſellſchaft.
Pessach-Fest
Dienstag, den 22. April:
Vorabend 7 Uhr 10 Min. Morgens 7 Uhr 45 Min.
Nachmittags 5 Uhr. Abends 8 Uhr 20 Min.
Mittwoch, den 23. April:
Morgens 7 Uhr 45 Min. Nachmittags 5 Uhr. Feſtes=
ausgang
8 Uhr 20 Min.
Wochengottesdienſt von Donnerstag, den 24. April, an:
Morgens 6 Uhr 15 Min. Nachmittags 7 Uhr.
Abends 8 Uhr 20 Min.
Samstag, den 26. April:
Vorabend 7 Uhr. Morgens 7 Uhr 45 Min. Nach=
mittags
5 Uhr. Sabbatausgang 8 Uhr 25 Min.

Getaufte, Getraute und Beerdigte.

Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 29. März: Dem Oberlandes=
gerichtsſekretar
Dr. Franz Anton Johann Bittel S. Joh.
Otto Ferdinand Rudolf, geb. 11. Dez. 13. April: Dem
Ofenſetzer Heinrich Adam Stieglitz T. Marie Eliſabeth,
geb. 7. März. Dem Taglöhner Heinrich Ahl S. Michael,
geb. 31. März. 17. April: Dem Taglöhner Adam Volz
2. Anna, geb. 4. April.
Johannesgemeinde: 13. April: Dem Schloſſer
Ludwig Rühl III. S. Ernſt Ludwig, geb. 22. März. Dem
Keſſelſchmied Eduard Schork T. Luiſe Margarete, geb.
16. Febr. Dem Apotheker Joſeph Wilhelm Platz T.
Hertha Eliſabeth, geb. 20. März. Dem Magazinarbeiter
Martin Kreſſel S. Heinrich Wilhelm, geb. 9. Okt. Dem
Beizer Georg Wilhelm Waſſum S. Daniel Johann Wil=
helm
, geb. 19. März.
Martinsgemeinde: 9. April: Dem Kunſt=
gewerbezeichner
Auguſt Joſef Schön S. Robert, geb
5. Dez. Dem Weißbinder Friedrich Schmidt S. Hans
Theodor, geb. 23. Febr. 13. April: Dem Miniſterial=
reviſor
Johann Wilhelm Wandel T. Annelieſe, geb.
14. Jan. Dem Geſchäftsreiſenden Jakob Bender T.
Frida Elſe, geb. 3. Febr. Dem Briefträger Karl Hoth
T. Marie, geb. 10. März. Dem Fabrikarbeiter Ludwig
Ritſert S. Ludwig, geb. 21. Febr.
Petrusgemeinde: 5. April: Ein unehel. Sohn
Georg. 10. April: Dem Küchenchef Joh. Baptiſt Mohr
S. Günther, geb. 30. März. 13. April: Dem Lackierer
Auguſt Rühl T. Margarete Eliſabeth, geb. 29. März.
Dem Fabrikarbeiter Jakob Ludwig Wedel S. Peter
Ludwig, geb. 16. März. 16. April: Dem Forſtwart
aſpiranten Eugen Hermann Julius Wilhelm Klipſtein
T. Anna Margarete, geb. 13. März.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 29. März: Landwirt Chriſtoph
Metzler zu Kleeſtadt und Margarete Bauſch. Schreiner
Matthäus Müller dahier und Witwe Suſanna Mohr,
geb. Metz. Architekt Auguſt Philipp Stroh dahier und
Anna Barbara Gerhardt. 5. April: Architekt Johann
Friedrich Emil Kroll zu Worms und Anna Kramer
12. April: Diplom=Ingenieur Friedrich Auguſt Hackmann
zu Frankfurt a. M. und Marie Grünewald. 16. April:
Großh. Ober=Rechnungsreviſor Adolf Orth und Henriette
Rumpf. 15. April: Maurer Heinrich Schwinn zu Neu=
ſtadt
i. O. und Anna Rodenhauſen von Rai=Breitenbach.
Johannesgemeinde: 14. April: Prokuriſt
Chriſtian Wagner in Fulda und Anna Schmitt von hier.
Petrusgemeinde: 15. April: Friſeur Karl
Friedrich Lang und Frieda Roth, beide hier.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 28. März: Privatmann Heinr
Konrad Schmidt, 75 J., ſtarb 25. März. 29. März: Wil=
helmine
Müller, Tochter des verſt. Kriegskanzleiſekretärs,
80 J., ſtarb 27. März. Dorothea Gotha, geb. Becker,
Ehefrau des Schneiders, 59 J., ſtarb 26. März. 1. April:
Dorothea Lang, geb. Lang, Ehefrau des Privatmanns,
72 J., ſtarb 30. März. 11. April: Henriette Kayſer, geb
Kaup, Witwe des Kaufmanns 74 J., ſtarb 9. April.
14. April: Anna Katharine Kuniſch, geb. Graf, Ehefrau
des Privatmanns 55 J., ſtarb 11. April. 12. April:
Veterinärrat Dr. Friedrich Eiſe, 64 J., ſtarb 11. April.
(Einſegnung.) 15. April: Gardeſergeant i. P. Johannes
Hartherz, 79 J., ſtarb 12. April. 11. April: Anna Maria
Vollrath, geb. Wallbott, Ehefrau des Elektromonteurs,
26 J., ſtarb 8. April.
Martinsgemeinde: 10. April: Leutnant a. D
Peter Lommel, 72 J., ſtarb 8. April. 12. April: Lokomotiv=
führer
i. P. Adam Ahl, 68 J., ſtarb 9. April. Privatier
Konrad Schmunck, 56 J., ſtarb 9. April. Eliſabethe
Schröbel, Witwe des Schreiners, 63 J., ſtarb 9. April.
16. April: Chriſtine Becker, Witwe der Kaſernenwärters,
71 J., ſtarb 14. April.
Petrusgemeinde: 16. April: Babette Wick, geb.
Maurer, Witwe des Kunſtmalers, 76 J., ſtarb 13. April.
Trauungen ausw. Paare: Pfarrer Beringer.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
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Programm
zu dem am Samstag, den
19. April, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle
des Großh. Garde=Dragoner=
Regiments Nr. 23.
1. The Motor‟ Marſch von
Roſey. 2. Fantaſie aus Die
Walküre von Wagner. 3. An=
dante
aus der Sonate Pathe-
tique
von van Beethoven. 4. In=
troduktion
und Chor aus Carmen
von Bizet. 5. Soldatenleben,
militäriſches Tongemälde von
Kéler=Béla.
Sonntag, den 20. April
vormittags 1112 Uhr auf dem
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
des Leib=Drag.=Regts. Nr. 24.
Programm:
1. Echtes Wiener Blut, Marſch
von C. Komzak. 2. Ouverture zur
Oper Der Kalif von Bagdad von
F. Boieldieu. 3. Verſuch’s doch
mal, Walzer nach Motiven der
Operette Das Autoliebchen von
J. Gilbert. 4. Einzug der Gäſte
auf der Wartburg aus der Oper
Der Tannhäuſer von R. Wagner.
5. Große Fantaſie aus der Oper
Der Prophet von G. Meyerbeer.
6. Wir von der Kavallerie‟, Marſch
von J. Lehnhardt.

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262
Geflügel.
Mache meine werte Kundſchaft darauf aufmerkſam,
daß der Feiertage wegen mein Verkauf Montag
morgen auf dem Marktplatz ſtattfindet.
Hochachtungsvoll
Carl Collin
Gräfenhausen.
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