Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg viertelj. 1.80 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 38 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Am Donnerstag vormittag 11 Uhr iſt, einer Meldung aus
Athen zufolge, der deutſche Kreuzer „Goeben”
mit dem Prinzen Heinrich von Preußen an
Bord in See gegangen. König Konſtantin hatte den
Prinzen an Bord geleitet.
Beſtern mittag fand in Schleiz die feierliche
Beiſetz=
ung des verſtorbenen Fürſten Heinrich Tlv.
Reuß j. L. ſtatt.
Das Luftſchiff „Z. 4” iſt geſtern nachmittag freigegeben
worden und nach 4 Uhr wieder in Metz gelandet.
Die Vereinigung der Botſchafter zu
Lon=
don trat geſtern vormittag im Auswärtigen Amte
zu=
ſammen.
Die engliſche Suffragette Frau Pankhurſt die
Ur=
heberin des Anſchlages gegen das Haus des
Schatzkanz=
lers Lloyd Georges, wurde deswegen, ſowie wegen
an=
derer Eigentumsvergehen zu dreijährigem
Zucht=
haus verurteilt.
Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
6. April 1813: Preußen reklamiert die im Frieden von
Tilſit (1806) abgetretenen Provinzen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
Politiſche Wochenſchau.
— Der Reichstag iſt nunmehr nach der Oſterpauſe
wieder zuſammengetreten; der wichtigere Abſchnitt ſeiner
Tagung hat begonnen, indem es gilt, die Rieſenvorlage
zur Erledigung zu bringen, die beſtimmt iſt, den
militäri=
ſchen Schutz Deutſchlands in einem Maße zu verſtärken,
wie dies bisher noch niemals der Fall geweſen iſt. Wir
leben in einer außerordentlichen Zeit, und eine ſolche
er=
fordert auch außerordentliche Mittel. Die
parlamentäri=
ſche Beratung der Wehrvorlagen hat allerdings noch nicht
begonnen, die Parteien haben erſt in dieſer Woche ihre
Vorberatungen abgehalten, und zu einer definitiven
Stel=
lungnahme wird man wohl noch nicht gekommen ſein,
denn niemand weiß, was die in Ausſicht ſtehenden
Be=
ratungen im Penum wie in der Kommiſion bringen
werden. Die Ende voriger Woche veröffentlichten
Vor=
lagen haben, was ihren militäriſchen Teil anlangt keine
ſonderliche Ueberraſchung mehr hervorgerufen, die
Haupt=
daten waren ja inzwiſchen bekannt geworden, und die
gro=
ßen Verſtärkungen, die angefordert werden, werden als
etwas gleichſam unbedingt Erforderliches hingenommen.
Weſentliche Abſtriche werden daher kaum zu erwarten ſein,
zweifellos dürfte die Militärvorlage nach dem aufgeſtellten
Grundſatz angenommen werden. Weſentlich anders ſteht
es dagegen um die Deckungsfrage. Die von der
Re=
gierung veröffentlichten Vorſchläge haben nirgends einen
ſo rechten Widerhall gefunden, von allen Seiten, von rechts
wie links werden lebhafte Bedenken geäußert, auch der
Umweg, der bei der vom Reichstag gewünſchten Beſitzſteuer
gewählt iſt, ſtößt auf Widerſpruch, wenn auch aus den
ver=
ſchiedenſten Gründen. Das Ganze macht den Eindruck
eines mit größter Mühe zuſammengeleimten
Kompro=
miſſes, und mit ziemlicher Gewißheit kann man ſchon heute
ſagen, daß die Regierungsvorſchläge nur zu einem
ge=
ringen Teil Annahme finden werden, und daß
vorausſicht=
lich von den Fraktionen neue Steuern beantragt werden.
Obwohl die Zeit ziemlich drängt, wird man im Reichstage
nichts übereilen, und ſo iſt denn bereits der Wunſch der
Regierung, die Vorlagen bis zu Pfingſten unter Dach und
Fach zu bringen, geſcheitert; der Seniorenkonvent hat ſich
dahin entſchieden, die Tagung über Pfingſten hinaus
aus=
zudehnen. Das läßt auch darauf ſchließen, daß man mit
weitſchichtigen Erörterungen der finanziellen Seite der
Wehrvorlagen zu rechnen hat. In der nächſten Woche wird
die Plenarberatung beginnen, und man darf wohl
an=
nehmen, daß die einleitende Rede im Hinblick auf die
Be=
deutung des Stoffes vom Reichskanzler ſelbſt gehalten
wer=
den wird. — Dann iſt in dieſen Tagen dem Reichstage
noch eine Vorlage zugegangen, deren Erledigung er bis
zur Vertagung ſicherlich noch vornehmen wird. Es handelt
ſich um das Gefetz betreffend die Einführung
gleich=
mäßiger Wahlurnen, das einem Wunſche des Parlaments
entſpricht, um das Wahlgeheimnis zu ſichern. Man weiß,
daß die Regierung von dieſem Antrage anfänglich nicht
ſonderlich entzückt war, und wenn ſie jetzt dem Wunſche
nachgekommen iſt, ſo geſchab dies wohl in der Hauptſache
aus Zweckmäßigkeitsgründen. zumal ſich gegen die
For=
derung kaum etwas Stichhaltiges einwenden ließ. Man
hat nunmehr die Sache lediglich vom praktiſchen
Stand=
punkte angefaßt und darum auch von künſtleriſchen
Wahl=
urnen, an die man früher dachte, Abſtand genommen.
Widerſtand dürfte dieſe Vorlage im Reichstage ſchwerlich
finden, und man wird ſie bald verabſchieden, um ſie bei
den nächſten Erſatzwahlen bereits zur Anwendung zu
bringen.
Auf dem Balkan drängen die Dinge jetzt zu einer
Entſcheidung. Was man lange vermeiden wollte, iſt jetzt
eingetreten: die Flottendemonſtration gegen Montenegro
hat begonnen, und damit hat die ganze Angelegenheit einen
wirklich internationalen Charakter angenommen. Schon
die Vorgänge, die ſich bei der Erwägung der
Flotten=
demonſtration abgeſpielt haben laſſen die ungeheure
Schwierigkeit der Situation erkennen, und leider deutet
der Gang der Dinge darauf hin, daß es hinſichtlich der
Komplikationen damit nicht ſein Bewenden haben dürfte.
Die unheilvollen panſlaviſtiſchen Einflüſſe in Petersburg
ſpielen in der Affäre eine maßgebende Rolle, ſie drängen
Rußland zu einer Außenpolitik, die nimmermehr zum Heil
Europas ausſchlagen kann. Das kleine Montenegro hätte
es ſicherlich nicht gewagt, den Großmächten zu trotzen,
wenn es ſich nicht auf den Beiſtand Rußlands hätte
ver=
laſſen können. Oſtentatio beteiligt ſich auch Rußland
nicht an der Flottendemonſtration, es begnügt ſich mit
ſeiner diplomatiſchen Zuſtimmung, um gerade noch den
Anſtand zu wahren. In Wirklichkeit ſteht es auf ſeiten
Montenegros, das auch trotz der Demonſtration ſchwerlich
einlenken und die Belagerung von Skutari aufheben wird.
Welchen Ausgang bei einem weiteren Weigern
Monte=
negros die Demonſtration nehmen wird, läßt ſich heute
kaum überſehen. Oeſterreich wird unmöglich zurückweichen
können, es wird ſchließlich, wenn ſich das als notwendig
erweiſt, zum. Aeußerſten ſchreiten, und dann haben wir
die ſchlimmſten internationalen Verwiclungen, und all
das um den Zaunkönig Nikita! Hoffentlich gelingt es der
Einſicht der Mächte, das Schlimmſte zu vermeiden. In
dieſer Hinſicht darf man vielleicht auf die loyale Haltung
Englands bauen, das ſich während der ganzen
Wir=
ren ſehr korrekt benommen hat. Mag dieſe Stellung auch
etwas egoiſtiſchen Beweagründen entſprechen, da
Eng=
lands Intereſſen auf dem Balkan mit denen ſeiner Freunde
von der Tripel=Entente nicht identiſch ſind, ſo kommt dieſes
Moment aber doch Europa zugute, und es wäre dringend
zu wünſchen, daß die engliſchen Staatsmänner verſuchten,
weiter vermittelnd einzugreifen. Auch uns in Deutſchland
kann das nur erwünſcht ſein, daß jetzt von der Themſe her
ein weſentlich anderer Wind nach Deutſchland weht, als es
in den letzten Jahren der Fall war. Zu den
Kundgebun=
gen der verſchiedenen Staatsmänner kommt jetzt die
Teil=
nahme des engliſchen Königspaares an den Potsdamer
Hochzeitsfeierlichkeiten. Es wird zwar begreiflicherweiſe
erklärt, daß dieſer Beſuch einen rein privaten Charakter
trage, immerhin darf er trotzdem als ein erfreuliches
Zei=
chen für die Beziehungen beider Länder gelten, nachdem
König Georg hat wiſſen laſſen, daß er mit Rückſicht auf die
allgemeine internationale Lage vorläufig nicht beabſichtige,
ſeine Antrittsbeſuche bei den verſchiedenen Regierungen
zu machen. Tatſache iſt, daß das Verhältnis Englands zu
den anderen Mächten der Tripel=Entente einen kleinen Riß
bekommen hat infolge der offenen Reden im Parlament,
die aller Welt dartaten, daß England gegen allgemeine
Erwartung ſich nicht gebunden habe und wünſche, mit
Deutſchland aufrichtige und vertrauensvolle Beziehungen
zu unterhalten.
DDagegen iſt es unverkennbar, daß die noch vor dem
Balkankriege ſo guten Beziehungen zwiſchen
Deutſch=
land und Rußland bedenklich ins Wanken geraten
ſind. Die Wogen des Panſlavismus gehen in Rußland
augenblicklich ungemein hoch, und die geſamte Politik des
Zarenreiches wird dadurch beeinflußt. Herr Saſſonow
mit ſeiner früher deutſchfreundlichen Politik iſt völlig an
die Wand gedrückt worden, und nicht umſonſt waltet Herr
Deleaſſe in Petersburg ſeines Amtes. Wird doch auch die
neue große deutſche Militärvorlage in nicht
mißzuver=
ſtehender Weiſe mit den Aenderungen auf dem Balkan
be=
gründet. und gerade unſere Oſtarenze erfährt durch die
Pläne der Regierung einen weſentlich verſtärkten Schutz.
Wie es in den Wald hineinſchallt, ſchallt es wieder heraus.
Deutſchland und der
Kaſtanterleg.
*⁎* Der offiziöſe Bericht über die vertraulichen
Mit=
teilungen der Regierung in der Budgetkommiſſion
des Reichstags über den Balkankrieg gewährt zwar
kein Bild über die gegenwärtige internationale
Lage und keinen Ausblick in die nächſte Zukunft, aber er
enthält doch manches Intereſſante. Daß die drei anderen
Balkanſtaaten durch das voreilige Losſchlagen
Montene=
gros überraſcht worden ſind und ſich die Sache vielleicht
noch überlegt hätten, war nicht allgemein bekannt; um ſo
mehr iſt das jetzige montenegriniſche Verhalten, welches
auch der Beendigung des Krieges im Wege ſteht und
inter=
nationale Schwierigkeiten heraufbeſchwört, zu verurteilen,
und um ſo weniger haben die Mächte Veranlaſſung, den
Störenfried ſanft anzufaſſen.
Sonſt enthält der Bericht wenig Neues, er gibt aber
eine Darſtellung über die Tätigkeit Deutſchlands in einigen
Phaſen der Balkanwirren. Dieſe Tätigkeit iſt
hauptſäch=
lich eine vermittelnde geweſen. So in der bulgariſch=
ru=
mäniſchen Angelegenheit, wo unſere Regierung die
Wün=
ſche Rumäniens nach Möglichkeit unterſtützt hat. Auch
hinſichtlich der Erhaltung einer lebensfähigen Türkei auf
deren aſiatiſchem Gebiete hat ſich Deutſchland bemüht und
will nach dieſer Richtung hin auch die Löſung der
Inſel=
frage geregelt wiſſen, alſo auf ein Verbleiben derjenigen
Inſeln bei der Türkei hinwirken, deren Beſitz in den
Hän=
den einer fremden Macht die politiſchen und
wirtſchaft=
lichen Intereſſen des aſiatiſchen Osmanenreiches gefährden
kann. Im allzemeinen kann wohl dieſe Polit!? der deut=
ſchen Regierung angeſichts der hervorragenden Beteiligung
des deutſchen Kapitals in jenem Gebiete gebilligt werden,
ebenſo, daß wir Oeſterreich=Ungarn in der albaniſchen
Frage zur Seite ſtanden und zu deſſen Gunſten zu
ver=
mitteln ſuchten. Aus dem kurzen Berichte iſt es zwar nicht
klar zu erſehen, aber man gewinnt doch den Eindruck, daß
der Anteil Deutſchlands an der erzielten Verſtändigung
über Albanien und an der Feſtſtellung der
Friedensbedin=
gungen größer iſt, als man annimmt.
Die weiteren Mitteilungen über die Regelung der
türkiſchen Staatsſchuld, ſowie über die Konzeſſionen und
Verträge, welche ſich auf die von der Türkei abzutretenden
Gebiete beziehen, verweiſen nur auf die baldigſt in Paris
zuſammenkommende internationale Kommiſſion, die unter
Zuziehung hervorragender Finanzmänner alles ordnen
ſoll. — Bemerkenswert in dem offiziöſen Berichte iſt noch
die Feſtſtellung, daß bisher noch keine Macht die
Darda=
nellenfrage angeſchnitten hat; es dürfte alſo wohl bei den
jetzt geltenden Abmachungen bleiben, an deren
Beibehal=
tung ja bekanntlich namentlich England intereſſiert iſt.
Deutſches Reich.
Die Fraktionen des Reichstages
ha=
ben mit der Beratung der neuen Wehr= und Steuergeſetze
begonnen. Nach dem Wunſche der Fraktionen ſoll am
Montag und Dienstag der nächſten Woche zunächſt die neue
Wehrvorlage beraten werden und von Mittwoch bis
Frei=
tag die neuen Steuergeſetze. Die Beratung der
Wehrvor=
lage wird mit einer Rede des Reichskanzlers eingeleitet
werden, während die Einleitungsrede für die neuen
Steuergeſetze der Reichsſchatzſekretär übernommen hat. Ob
die Steuergeſetze einer beſonderen Kommiſſion überwieſen
werden ſollen, iſt noch nicht entſchieden, aber doch ziemlich
wahrſcheinlich. Die zweite Leſung des Militäretats ſoll
nach Beendigung der Beratung der Steuergeſetze in
An=
griff genommen werden, hierauf folgt die zweite Beratung
des Etats des Reichskanzlers und des Auswärtigen
Am=
tes. Man hofft bis zum 23. April die zweite „Leſung des
Etats abſchließen zu können. Die Regierung legt Wert
darauf, daß der Etat bis Pfingſten erledigt wild. Eine
Verabſchiedung der Heeresvorlage vor Pfingſten und eine
geſonderte Beratung der Steuergeſetze nach Pfingſten oder
gar im Herbſt dürfte kaum ſtattfinden, da das Zentrum
und die Rechte dafür ſind, alle Vorlagen kurz
hintereinan=
der mit denſelben Mehrheiten zu verabſchieden. Es dürfte
alſo dahin kommen, daß die Heeresvorlage bis Pfingſten
wohl in der Kommiſſion zur Verabſchiedung gelangt, im
Plenum aber erſt nach Pfingſten beraten wird. Bis dahin
dürfte auch über die Steuergeſetze eine Entſcheidung in der
Kommiſſion gefallen ſein. Man nimmt an, daß der
Reichstag nach Pfingſten noch zwei bis drei Wochen tagen
wird.
Eine neue Reichstagserſatzwahl iſt
durch die Ungültigkeitserklärung der Wahl des
Abgeord=
neten v. Oertzen (Reichspt.) im Wahlkreiſe Potsdam 9
(Jüterbog=Luckenwalde) nötig geworden. Bei der
Haupt=
wahl im Januar vorigen Jahres erhielt der
ſozialdemo=
kratiſche Kandidat 13367, der Reichsparteiler 11044 und
der freiſinnige Kandidat 9226 Stimmen. In der Stichwahl
wurde v. Oertzen (Reichspt.) mit 16942 gegen den
ſozial=
demokratiſchen Kandidaten gewählt, auf den 16652
Stim=
men fielen.
Das Wahlurnengeſetz. In der
Begrün=
dung zu der Wahlurnen=Vorlage wird darauf hingewieſen,
daß der Reichstag wiederholt durch Mehrheitsbeſchluß eine
weitere Sicherung des Wahlgeheimniſſes durch amtliche
Wahlurnen verlangt habe. Die Induſtrie habe ſich auf
Grund der Reichstagserörterungen mit der Schaffung
ſol=
cher Wahlurnen befaßt und dem Reichsamt des Innern
ſeien eine Anzahl Muſter zugegangen. Die meiſten davon
ſeien wegen ihrer Umſtändlichkeit oder wegen ihrer hohen
Koſten nicht brauchbar geweſen. Unter dieſen Umſtänden
erſcheine es angebracht, von der Einführung eines
einheit=
lichen Wahlurnenmuſters abzuſehen und ſich ſtatt deſſen
auf den Erlaß von Vorſchriften über die Beſchaffenheit
der Wahlurnen zu beſchränken, wie dies der Reichstag
wiederholt angeregt und zuletzt auch in einer
Zentrums=
reſolution angenommen habe. Vorausſetzung ſei, daß es
einen Urnentyp gebe, der an der Hand ſolcher Vorſchriften
gegebenenfalls auch in den kleinſten Orten hergeſtellt
wer=
den könne. Ein ſolcher Typ iſt nun gefunden worden (die
Vorlage bringt auch eine Abbildung): Er beſteht in einem
viereckigen Kaſten von mindeſtens 90 Zentimeter Höhe, der
im Lichten mindeſtens 35 Zentimeter weit iſt und im
Deckel=
einen höchſtens 2 Zentimeter breiten Spalt hat, durch den
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Nummer 79.
die Stimmzettelumſchläge hineingeſteckt werden müſſen.
Die vorgeſchlagenen Maße, vor allem die große Höhe,
er=
ſcheinen als erforderlich, um ein regelmäßiges Schichten
der Umſchläge wirkſam zu verhindern. Aus der Größe der
Wahlurne ergibt ſich von ſelbſt, daß das Gefäß nicht wie
bisher auf den Tiſch geſtellt werden kann, ſondern neben
den Tiſch zu ſtellen ſein wird. Eine
vorſchrifts=
mäßige Wahlurne kann überall unter Verwendung
weni=
ger Bretter oder einer Kiſte, die mindeſtens die
vorgeſchla=
genen Abmeſſungen hat, auf einfachſte Weiſe hergeſtellt
werden.
— Die Leuchtölkommiſſion des
Reichs=
tages erledigte die noch ausſtehenden Reſte des
Leucht=
ölgeſetzes (Petroleum=Monopol). Die Beſtimmungen
über die Entſchädigung der Angeſtellten erfuhren eine Reihe
Erweiterungen. Im übrigen wurden ſämtliche
Beſtim=
mungen mit geringfügigen Aenderungen nach dem Entwurf
der Regierungsvorlage, und zwar faſt durchweg mit den
Stimmen der Konſervativen, Nationalliberalen,
Freiſinni=
gen und Sozialdemokraten gegen die Stimmen des
Zen=
trums und der Polen angenommen. Die dritte Leſung
ſoll nach der Feſtſtellung des vorläufigen Berichts
er=
folgen.
— Das deutſche Kanonenboot „Panther”
wird demnächſt nach Erledigung der ihm geſtellten
Auf=
gabe die liberianiſchen Gewäſſer verlaſſen. Während der
letzten Wochen hatte der „Panther” die zur Entſcheidung
der Entſchädigungsanſprüche deutſcher Firmen aus dem
jüngſten Aufſtande auf deutſches Verlangen eingeſetzte
in=
ternationale Kommiſſion auf einer Küſtenfahrt nach den
Plätzen gebracht, an denen beſondere Erhebungen in dieſer
Frage vorzunehmen waren. Die Kommiſſion ſetzt
nun=
mehr ihre Arbeiten in Monrovia fort.
— Marokkaniſches. In der Budgetkommiſſion
des Reichstages erklärte Unterſtaatsſekretär Zimmermann
zur Frage des marokkaniſchen Minenreglements, es ſeien
franzöſiſcherſeits keine Vorſchläge gemacht worden, die
un=
ſere Intereſſen ſchädigen könnten. Bevor das
Minenregle=
ment nicht in Kraft geſetzt ſei, werde Deutſchland die
Aus=
fuhr marokkaniſcher Erze nicht zulaſſen. Der Fall Stöſſel
werde von den beiden Konſulaten in Caſablanca
behan=
delt. Im weſentlichen erkennt Frankreich den deutſchen
Standpunkt an. Eine befriedigende Regelung iſt deshalb
zu erwarten. Die Hafenverhältniſſe in Marokko ließen
leider immer noch zu wünſchen übrig. Das würde erſt
mit dem Ausbau der Häfen anders, der in Laraſch durch
eine deutſche Geſellſchaft erfolge, während für Caſablanca
jetzt eine Adjudikation ſtattgefunden habe; für Tanger ſtehe
eine ſolche bevor. Die franzöſiſche Anregung wegen
Auf=
hebung des Inſtituts der Schutzgenoſſen iſt nicht erfolgt.
Die Aufhebung der deutſchen Poſt ſtehe nicht bevor.
— Vom elſaß=lothringiſchen Landtag.
Die zweite Leſung des Etats wurde in der Zweiten
Kam=
mer des elſaß=lothringiſchen Landtages beendet. Beim
Etat der Landwirtſchaft kam es zwiſchen dem Staatsſekretär
Zorn von Bulach und dem Zentrum abermals zu
Aus=
einanderſetzungen wegen der Landwirtſchaftskammer. Der
Staatsſekretär erklärte es für eine große Ungerechtigkeit,
daß das Zentrum die Verdienſte des Landwirtſchaftsrates
derart, mie geſchehen, herunterſetze. Dieſer habe bisher
ſtets ſeine Schuldigkeit getan und zum Nutzen des Landes
gewirkt. Es treffe auch nicht zu, daß, wie behauptet, die
kleinen bäuerlichen Beſitzer nicht darin vertreten ſeien.
Das Zentrum wehrte ſich dagegen, daß es politiſche
Hinter=
gedanken habe, wenn es für die Errichtung der Kammer
eintrete. Nach längerer zum Teil erregter Debatte über
den Entwurf der Waſſerbauverwaltung ſpeziell bei dem
Titel „Hüninger Kanal” kam am Schluß der Sitzung
der kaiſerliche Gnadenfonds zur Beratung und
Abſtim=
mung. Das Ergebnis war bei der erſten Abſtimmung
durch Aufheben der Hand zweifelhaft, worauf der
Präſi=
dent zur namentlichen Abſtimmung ſchritt. Verſchiedene
Vertreter des Zentrums verließen vor der Abſtimmung
den Saal. Die Abſtimmung hatte das Reſultat, daß der
Gnadenfonds mit 20 gegen 20 Stimmen abgelehnt wurde.
Ausland.
Schweiz.
Der Gotthardbahnvertrag. Der
National=
rat ratifizierte den Gotthardbahnvertrag in namentlicher
Abſtimmung mit 108 gegen 77 Stimmen. Der Ständerat
wird den Vertrag in der nächſten Woche erörtern.
Frankreich.
Für die dreijährige Dienſtzeit. Der
Kampf der nationaliſtiſchen Preſſe zwecks
Wiedereinfüh=
rung der dreijährigen Dienſtzeit wird von Tag zu Tag
heftiger, da man offenbar befürchtet, daß das Geſetz
äußerſt bedroht ſei. So richtet das Echo de Paris an erſter
Stelle in Rieſenlettern einen Aufruf an Frankreich, in dem
geſagt wird: „Im Oktober 1913 wird die Effektivſtärke
der deutſchen Armee 900000 Mann betragen. Die Armee
Frankreichs dagegen beſitzt nur 480000 Mann. Die einzige
Möglichkeit, unſeren Effektivſtand einigermaßen an den
deutſchen heranzubringen, iſt die Wiedereinführung der
dreijährigen Dienſtzeit in gleicher Weiſe für alle und ohne
Ausnahmen.‟ Dieſer Aufruf iſt von vielen ehemaligen
Generalen der franzöſiſchen Armee unterzeichnet und
ſchließt mit den Worten: „Alle Patrioten müſſen für die
dreijährige Dienſtzeit mit Wort und Tat eintreten, damit
auf dieſe Weiſe auf die Kammer ein Druck ausgeübt wird
und der Feldzug der Antimilitariſten gegen die dreijährige
Dienſtzeit Schiffbruch erleidet.”
Dänemark.
Die Verfaſſungsänderung gefallen. Im
Landsthing wurde über die Regierungsvorlage,
betref=
fend die Verfaſſungsänderung, verhandelt. Der
Freikon=
ſervative Graf Frijs beantragte Uebergang zur
Tagesord=
nung, ſowie die Ernennung einer Kommiſſion zur
Bera=
tung der Angelegenheit. Miniſterpräſident Berntſen
wider=
ſetzte ſich dem Antrage, der nach längerer Debatte mit 33
Stimmen der Rechten und Freikonſervativen gegen 31
Stimmen der miniſteriellen Linken, Radikalen und
Sozia=
liſten angenommen wurde, Damit iſt die
Regierungsvor=
lage, betreffend die Verfaſſungsänderung, gefallen.
Griechenland.
Die Zivilliſte des Königs. Die Kammer
wird in den nächſten Tagen zuſammentreten, um die Frage
der Zivilliſte des neuen Königs zu regeln. König Georg
bezog als Zivilliſte 1½ Millionen Drachmen (zu 0,80 M.);
außerdem als perſönliche Subvention von den
Schutzmäch=
ten Griechenlands 300000 Drachmen. Die von der
Kam=
mer zu genehmigende Zivilliſte des Königs Konſtantin
wird wahrſcheinlich auf 1½ Millionen feſtgeſetzt werden.
Kronprinz Georg wird, wie üblich, 200000 Drachmen
er=
halten. Auch die Apanage der Königin=Mutter wird
feſt=
geſetzt werden.
Vereinigte Staaten.
Der Präſident und die Preſſe. Unter
den demokratiſchen Sitten, die Präſident Wilſon einführt,
iſt eine, der man anderswo eine fleißige Nachahmung
wün=
ſchen möchte. Schon jetzt gelten die amerikaniſchen
Regie=
rungsſtellen bei den Zeitungsleuten als diejenigen, bei
denen ſie am leichteſten Zutritt erhalten und
Erkundigun=
gen einziehen können. Aber der Präſident ſelber war doch
nur immer für einige Auserwählte zu ſprechen, deren Zahl
unter Herrn Taft ſehr gering war; und ſein Staatsſekretär
Knox liebte es gar, ſich mit einer nahezu europäiſchen
Re=
ſerve zu umgeben. Das ſoll nun unter dem neuen
Präſi=
denten ganz anders werden. Er will nicht nur die
einzel=
nen Zeitungsleute recht oft bei ſich ſehen und jedem nach
Möglichkeit Rede und Antwort ſtehen, ſondern er hat
über=
dies zwei Stunden in der Woche ausgewählt, an denen er
ſie alle um ſich verſammeln will. An jedem
Dienstag=
morgen und Donnerstagnachmittag will er ihnen je eine
Stunde widmen und die allgemeinen Richtlinien ſeiner
Politik, ſowie beſondere Tagesfragen mit ihnen erörtern.
Der Inhalt dieſer Unterhaltungen wird zwar zum großen
Teil vertraulicher Art ſein, nichtsdeſtoweniger aber den
Berichterſtattern wertvolle Richtlinien für ihre Beurtei=
lung der Ereigniſſe geben. So wenigſtens berichtet der
Daily Telegraph, und er hat ſich hoffentlich damit nicht
einen kleinen Aprilſcherz geleiſtet.
Anerkennung der chineſiſchen
Repu=
blik. Staatsſekretär Bryan teilte allen diplomatiſchen
Vertretern in Waſhington formell mit, daß die
Vereinig=
ten Staaten beabſichtigten, am 8. April, dem Tage des
Zu=
ſammentritts des chineſiſchen Parlaments, die chineſiſche
Republik anzuerkennen. Gleichzeitig ſchlug der
Staats=
ſekretär vor, daß auch alle anderen Regierungen an dieſem
Tage die chineſiſche Republik gemeinſam anerkennen.
China.
Die mongoliſche Frage. Dem Hutuchtu ging
ein neues Schreiben der chineſiſchen Regierung zu, in dem
dieſe die Mongolen auffordert, durch Aufgabe der
Unab=
hängigkeit den Konflikt friedlich beizulegen. China ſei
be=
reit, alle Schulden der Mongolen zu bezahlen und
ver=
ſpreche dem Hutuchtu und den Fürſten Belohnungen. Es
verpflichtet ſich, die Nordmongolei nicht in eine chineſiſche
Provinz zu verwandeln und die Koloniſation durch
Chine=
ſen nicht zuzulaſſen. China fordere aber, daß die
Ver=
handlungen in den mongoliſchen Angelegenheiten mit
Rußland unbedingt von der chineſiſchen Regierung geführt
würden. Der Hutuchtu antwortete, die Mongolen teilten
den Wunſch, den Konflikt friedlich beizulegen, ſeien aber
nicht geneigt, ihre Unabhängigkeit zu opfern. Vor allem
müßten beide Regierungen die Truppen zurückziehen,
wor=
auf China einen Bevollmächtigten, der ein Anhänger des
Friedens ſei, zur Führung der Verhandlungen nach Urga
entſenden möge, wo dieſer jedoch ohne Militär einzutreffen
habe.
*
* London, 3. April. Das Königspaar wird
nur wenige Tage vor der Hochzeitsfeier am deutſchen
Kai=
ſerhofe, wahrſcheinlich am 21. oder 22. Mai, abreiſen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 5. April.
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog empfingen am Freitag vormittag 9½ Uhr
im Neuen Palais den Generalmajor Freiherrn von=
Heyl. (Darmſt. Ztg.)
* Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Obertelegraphenſekretär
Andreß in Mainz die Erlaubnis zur Annahme und
zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Deutſchen Kaiſer,
König von Preußen, verliehenen Kronen=Ordens 4. Klaſſe
erteilt.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Heinrich Maus
in Bechenheim, Kreis Alzey, eine Lehrerſtelle an der
Gemeindeſchule zu Nack, in demſelben Kreiſe; dem Lehrer
Chriſtoph Mees zu Wendelsheim, Kreis Alzey, die
Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu St. Johann, in
demſelben Kreiſe.
Genehmigung einer Stiftung. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben der zugunſten der
Großh. Techniſchen Hochſchule zu Darmſtadt errichteten
„Wilhelm=Opel=Stiftung” zur Förderung der
Luftſchiff=
fahrt im Betrag von 20000 M. die Allerhöchſte
Ge=
nehmigung erteilt.
* Erledigte Stelle. Die Stelle des Oberförſters
der Oberförſterei Ulrichſtein.
* Militärdienſtnachrichten. Oberſt Frhr. v.
Langer=
mann und Erlencamp, Kommandeur des Ober=
Elſäſſiſchen Infanterie=Regts. Nr. 167 in Caſſel (zuvor
beim Stabe des Leibgarde=Infanterie=Regts. Nr. 115),
in Genehmigung ſeines Abſchiedsgeſuches mit der
geſetz=
lichen Penſion und der Erlaubnis zum Tragen der
Regiments=Uniform zur Dispoſition geſtellt. —
Oberſt=
leutnant v. Studnitz, Kommandeur des Ulanen=
Regts. Graf Haeſeler (2. Brandenburgiſches) Nr. 11 in
Saarburg (früher im Generalſtab des XVIII.
Armee=
korps), in den Generalſtab der Armee verſetzt und der
Erſten Armee=Inſpektion (Standort Danzig) als
General=
ſtabsoffizier überwieſen.
— Vom Großh. Hoftheater. Am Sonntag gelangt
Ri=
chard Wagners „Tannhäuſer und der Sängerkrieg auf
Wartburg” als 152. Abonnementsvorſtellung (Buchſt. B 39,
in der bekannten Beſetzung zur Aufführung. Beginn 6½
Uhr. Der Ibſen=Zyklus wird am Montag mit der
Neu=
einſtudierung der „Wildente”, die im Abonnement der
Serie D zufällt, weitergeleitet. Die Hauptrollen weiſen
Furcht und Vererbung.
* Unter den Sterblichen ward noch keiner gefunden,
der ohne Furcht geweſen wäre. Furcht iſt das
unentrinn=
bare Grundgefühl, das den Menſchen unter ſeiner
Herr=
ſchaft hält. Die inſtinktive Furcht iſt ein angeborenes oder
ererbtes Gefühl. Sie zeigt ſich auch bei Tieren. Spalding,
ein Amerikaner, machte folgenden Verſuch: er brachte eine
Henne mit ihrer Brut auf eine Wieſe. Weder die Alte
noch die Jungen hatten je einen Raubvogel geſehen.
Plötz=
lich ließ Spalding einen Falken los. Die Jungen duckten
ſich ſofort nieder und verſteckten ſich im Graſe, während die
alte Henne den Feind mit ungeſtümem Mute angriff.
Preyer ſagt mit Recht: „Die Behauptung, das Kind, dem
die Furcht nicht anerzogen ſei, kenne dieſelbe nicht, iſt
falſch.‟ Er berichtet, daß ſein Kind im 21. Monat alle
Zeichen der Furcht zeigte, wenn es von ſeiner Wärterin
dicht am Meere auf dem Arm getragen wurde. Selbſt bei
Windſtille und Ebbe fing es an zu wimmern und
klam=
merte ſich mit beiden Händen ſeſter an. Daß Säuglinge
im Badewaſſer die Hände aus dem Waſſer herausheben,
daß ſie erſt mit Schreien aufhören, wenn ſie ſich genügend
unterſtützt fühlen, iſt bekannt. Ganz junge Kinder, die
noch nie gefallen waren, zeigen Furcht, wenn die
Wär=
terin ſie zum Scherz in ihren Armen in Fallbewegung
ge=
raten ließ.
So zweifellos es eine angeborene Furcht gibt, ſo kann
doch das Angeborenſein einer beſtimmten Furcht nicht
nachgewieſen werden, wie Dr. Otto Gramzow, der im
Aprilhefte der Weſtermannſchen Monatshefte der „Furcht”
eine pſychologiſche Studie widmet, betont. Das Kind zeigt
im früheſten Alter bereits eine unbeſtimmte Furcht vor
dem Neuen und Unbekannten. Dieſe Furcht vor dem
Neuen (Neophobie) iſt auch bei vielen Erwachſenen
vor=
handen, zum Beiſpiel in wiſſenſchaftlichen und
wirtſchaft=
lichen Dingen und in der Politik. Bei Kindern wird es
am deutlichſten, daß in der Neophobie der
Selbſterhal=
tungstrieb unmittelbar wirkſam iſt. Neophobie iſt die un=
beſtimmte Furcht vor irgend einer Schädigung. Sie iſt ein
unwillkürliches Zurückſchrecken. Verſtand und Phantaſie
ſind daran nicht beteiligt. Denn die Kleinen ſind beim
Auftreten der Neophobie noch nicht ſo weit entwickelt, um
die überraſchende Erſcheinung zu ihrem Wohl und Wehe
in Beziehung bringen zu können. Am früheſten und am
ſtärkſten wird der Säugling durch Gehörseindrücke
beein=
flußt. Als Darwins Sohn fünfeinhalb Monate alt war,
fing der Vater eines Tages in ſeiner Gegenwart laut zu
ſchnarchen an. Das Kind wurde ſofort ernſt und brach in
Tränen aus. Das Zuſchlagen einer Tür, Donner und
andere ſtarke Geräuſche verſetzen kleine Kinder oft in
hef=
tige Furcht. Auch der Anblick des Unbekannten und
Un=
gewohnten löſt Furcht aus, wenn auch etwas ſpäter als
Gehörseindrücke. Furchterregend wirkt der Anblick von
Tieren und fremden Menſchen. Preyer berichtet, daß ein
vier Monate altes Mädchen zu weinen anfing, wenn ſich
ihm die eigene Mutter mit einem großen Hut auf dem
Kopfe näherte. Es lächelte, ſobald der Hut weggetan
wurde. Was mag ſo manches bedauernswerte Kind
an=
geſichts der Rieſenhüte der letzten Mode ausgeſtanden
haben! Als Hektor von Andromache Abſchied nahm,
fürch=
tete ſich ſein Söhnchen Aſtyanax vor dem wehenden
Helm=
buſch. Der Vater tat, was verſtändige Erzieher in
ſol=
chem Falle ſtets tun werden: er beſeitigte die
Veranlaſ=
ſung der Furcht, indem er den Helm auf den Erdboden
ſtellte.
Beſonders merkwürdig iſt die Furcht kleiner Kinder
vor ſchwarzen Gegenſtänden und vor der Dunkelheit.
Tie=
demann berichtet von ſeinem Knaben, daß er ſich im
fünf=
ten Monat von ſchwarzgekleideten Perſonen mit ſichtlichem
Widerwillen abwandte. Preyer gibt an, daß ein Mädchen
von 17 Monaten ſich vor der eigenen Mutter fürchtete,
wenn ſie Trauerkleider trug. Mit der Furcht vor dem
Schwarzen ſcheint die Furcht vor der Dunkelheit identiſch
zu ſein. Viele kleine Kinder, deren Sinne eben zur
Fähig=
keit der Aufnahme von Eindrücken erwacht ſind, weinen,
wenn ſie ſich in einem dunklen Zimmer befinden. Viele
ſchlafen nur ein, wenn die Nachtlampe brennt, Solche Er=
ſcheinungen legen den Gedanken nahe, daß die Eindrücke
des Schwarzen mit pſychologiſchen Vorgängen verknüpft
ſind, die den Gefühlston der Unluſt mit ſich führen. Dann
wäre dieſe Art urſprünglicher Furcht eine rein phyſiſch
be=
gründete Erſcheinung. Aber der Gedanke iſt doch auch
nicht abzuweiſen, daß in der Furcht vor dem Schwarzen
und der Nacht ein ſtarker Reſt vorelterlicher Erfahrung
vererbt iſt. Der Urmenſch, nur im Beſitze der primitivſten
Verteidigungsmittel, hatte alle Urſache, die Nacht zu
fürch=
ten. Feinde und wilde Tiere konnten ihm unbemerkt
nahen. Früh wird es ihm zur Gewohnheit geworden ſein,
bei Einbruch der Dunkelheit in ſein Verſteck zu flüchten.
Daß ſich von daher Erfahrungsſpuren im Nervenapparat
vererbt haben, iſt ſehr wahrſcheinlich.
Neben der inſtinktiven und erfahrungsmäßigen gibt
es auch eine Furcht vor eingebildeten Gefahren. Sie kann
erſt auftreten, wenn Phantaſie= und Verſtandestätigkeit
des Kindes erwacht ſind. Das Kind dichtet dem Neuen
und Unbekannten etwas Drohendes an. Es bevölkert die
Dunkelheit mit lebenden Weſen oder mit Geſpenſtern, falls
ihm unverſtändige Leute bereits aufregende Geſchichten
von Geſpenſtern, Zauberern, Hexen uſw. erzählt haben
Für die volle Entwickelung eines Furchtgefühls iſt
weſentlich, daß das Kind mit dem gefürchteten Gegenſtand
allein iſt. Ein Knabe meiner Bekanntſchaft glaubte in
einer Verzierung des Ofens den Kopf eines Hundes zu
erblicken, der bei längerem Anſtarren offenbar auf ihn
zu=
zukommen ſchien. Darum weigerte ſich das Kind in
auf=
geregter Weiſe, allein in dieſem Zimmer zu bleiben,
wäh=
rend es ſich in Gegenwart der Eltern oder der Wärterin
nicht fürchtete. In der Furcht des Kindes drückt ſich ein
Gefühl der Schwäche aus. Bewußtſein und Gefühl der
eigenen Schwäche ſind weſentliche Beſtandteile jeder
Furcht. Man fürchtet das nicht, dem man ſich überlegen
weiß oder fühlt. Deshalb mag die Furcht in Urzeiten
hauptſächlich zur Kräftigung des Triebes zur
Vergeſell=
chaftung und zur Herausbildung des ſozialen Inſtinkts
beigetragen haben.
Nummer 79.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Seite 3.
folgende Beſetzung auf: Werle: Herr Baumeiſter,
Gre=
gers: Herr Ehrle, Ekdal: Herr Weſtermann, Hjalmar: Herr
Fürgas, Gina: Frl. Heumann, Hedwig: Frl. Artl. Sörby:
Frl. Alſen, Relling: Herr Heinz, Mellwig: Herr Peterſen,
Greberg: Herr Herrmann, Petterſen: Herr Kräger, Jenſen:
Herr Kroczak, Fler; Herr Wagner, Balle: Herr Jordan,
und Kaſperſen: Herr Knispel. Die ſzeniſche Leitung
at Oberregiſſeur Valdek. — Die erſten beiden
Vor=
verkaufstage für die Fortſetzung der Frühlingsfeſtſpiele:
Der Ring des Nibelungen” die am Donnerstag den
10. mit „Rheingold” einſetzt, haben ein jetzt ſchon für
alle Abende nahezu ausverkauftes Haus ergeben. Die
we=
nigen noch vorrätigen Zyklusabonnements werden täglich
an der Hoftheater=Tageskaſſe und im Verkehrsbureau
aus=
gegeben. Einzelkarten dürften ſchwerlich erhältlich ſein.
70. Geburtstag. Am 5. April d. J. begeht Frau
K. Lotz Witwe, geb. Sproß, Große Ochſengaſſe 26 im
Goldenen Anker” in beſter Geſundheit ihren 70.
Geburts=
tag. Die alte Dame wohnt 33 Jahre im „Goldnen
Anker=
Künſtlerfeſt am 5. April im Saalbau. Das
Konzert unter Leitung des Herrn Generalmuſikdirektor
gritz Steinbach=Köln beginnt pünktlich um 8 Uhr.
Kammermuſik=Vereinigung de Haan, Schmidt,
Schnurrbuſch, Gims, Andrä. Wegen des Künſtlerfeſtes
findet die vierte Matinee nicht am 6., ſondern acht Tage
ſäter, am 13. April ſtatt. Zur Aufführung gelangt
icht das urſprünglich vorgeſehene Streichquartett von
Zemlinsky, ſondern das einzige 1873 komponierte Streich=
4uartett Verdis, der nur wenige Monate nach Wagner
as Licht der Welt erblickte, und deſſen 100. Geburtstag
urch dieſe Aufführung gedacht ſein ſoll. Die übrigen
Nummern des Programms Schumann=Trio und
Kammerlieder von Baußnern erfahren keine Aenderung.
Städtiſche Bureauaſſiſtenten= und
Kanzliſten=
rüfung. Mit der mündlichen Prüfung am Donnerstag
ter vergangenen Woche fanden die dritte
Bureau=
ſſiſtentenprüfung und die zweite Kanzliſtenprüfung
ihren Abſchluß. Den Vorſitz führte Herr Bürgermeiſter
Nueller. Von den vier Kandidaten der erſten
Prüfung konnte einer zur mündlichen Prüfung nicht
ßtugelaſſen werden, die drei anderen beſtanden und zwar
täner mit „gut” und zwei mit „ausreichend — gut‟
Von den beiden Teilnehmern an der Kanzliſtenprüfung
beſtand einer mit „ausreichend — gut” und der andere
mit „ausreichend‟
* Zahnärztliche Poliklinik für die
Volksſchul=
ſtänder der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt
(Waldſtraße 21). Sprechſtunden von 9—12 und von
2 —5 Uhr. Im März wurden behandelt 631 Kinder
357 Mädchen, 274 Knaben) mit 356 Konſultationen.
Gefüllt wurden 1432 Zähne, ausgezogen wurden 527
Zähne (469 Milchzähne, 58 bleibende Zähne). Zahl der
Tage, an denen Sprechſtunden abgehalten wurden: 22.
— Gartenbauperein. Die letzte Monatsver
ammlung des Gartenbauvereins war nach
Ausweis der Präſenzliſte von 121 Mitgliedern beſucht.
Der 1. Vorſitzende, Herr Profeſſor Völſing, eröffnete
die Verſammlung mit einigen Mitteilungen, u. a. einer
Einladung des Kreis=Obſt= und Gartenbauvereins zu
einer Verſammlung in Eberſtadt, bei der ein Vortrag
uber den Obſtbau und den Einfluß der Erdſchichtung
ge=
balten werden ſoll. Sodann wurden verſchiedene Licht.
bilder von Blumenſchmuck an Fenſtern und Balkonen,
zum Teil in farbigen Bildern, vorgeführt. Herr Kötter
machte einige Mitteilungen über Froſtſchutz der Blüte an
Spalier= und Zwerg=Obſtbäumen und über verſchiedene
Räucherapparate. Eine Mitteilung, daß Winterſpinat
beſſer überwintere, wenn er nicht mit der Gießkanne
auf=
gezogen ſei, eief eine Debatte hervor, in der dafür und
dagegen geſprochen wurde. Auch wurde Anwendung von
geoltem Papier, ſtatt Fenſtern, bei Miſtbeeten empfohlen.
Die übliche Gratisverloſung ſchloß die Verſammlung,
Eine praktiſche Neuerung iſt eingeführt, indem im
Vor=
ſaal an den verſchiedenen Blumenſorten, die zur
Ver=
loſung kommen, Schildchen mit dem Namen und der Be
handlung derſelben angebracht ſind.
Der Hilfsverein für die Baſeler Frauenmiſſion
hofft durch die Veranſtaltung des Miſſionstees viel
An=
regung und Förderung des Miſſionsſinnes und
Ver=
ſrändniſſes bieten zu können. Fräulein Raaflaub
wie Herr Miſſionar Weismann vermögen als lang:
jährige Miſſionsarbeiter aus reicher Erfahrung zu be
richten. Ein jugendlicher Chor wird durch muſikaliſche
Darbietungen den Abend feſtlich geſtalten helfen. Soweit
die Karten noch reichen, ſind ſie beim Hausverwalter
des „Feierabend” und an der Kaſſe zu haben. (Siehe
Anzeige.
Turngemeinde Darmſtadt. Auf die heute abend
9 Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz anberaumte
Fortſetzung der Hauptverſammlung ſei nochmals
aufmerkſam gemacht.
— Deutſcher Wehrverein. Der für den 8. d. M.
ge=
plante Vortrag des Herrn General Keim: „Warum
muß Deutſchland ſeine Rüſtung verſtärken?” mußte
be=
dauerlicherweiſe wegen Erkrankung des Herrn Genera
Keim verſchoben werden. Weitere Mitteilung
er=
geht noch. Die bereits gelöſten Karten behalten
Gültig=
keit.
* Das Doppelquartett „Rheingold” feiert am Sonntag
im „Kaiferſaal” ſein 10. Stiftungsfeſt mit Ball.
Der unter der bewährten Leitung des Herrn Fr. Damm
ſtehende Chor wird u. a. einige neue Chöre zum Vortrag
bringen. Durch ein äußerſt ſorgfältig zuſammengeſtelltes
Programm wird der Verein ſeinen Beſuchern einige
ge=
nußreiche Stunden bereiten. (Siehe Anzeige.)
* Die Geſellſchaft „Atoca‟=Darmſtadt feiert heute
Samstag in den Räumen des Mathildenhöhſaales ihr
Frühlingsfeſt. Dieſer Abend verſpricht durch die
Mitwirkung der Herren Adam Rieſinger (Tenor),
Aug. Heldmann (Humoriſt) und des Doppelquartetts
„Rheingold” ein recht glanzvoller zu werden. Ein flotter
Tanz wird den Schluß der Feier bilden. (Siehe Anzeige.)
Bezirkskaſſe Darmſtadt. Vom Rechnungsjahr 1913
ab ſind die Zahltage der Bezirkskaſſe wie folgt
feſtgeſetzt: Montags bis einſchl. Freitags vormittags von
8—12½ Uhr, Samstags von 8—1 Uhr. Außerdem ſind
für die Erhebungsmonate April, Juni, Auguſt, Oktober,
Dezember und Februar Montags bis einſchl. Freitags
Zahlſtunden auf 2½—4 Uhr nachmittags feſtgeſetzt. In
den übrigen Monaten Mai, Juli, September, November,
Januar, März fallen die ſeither beſtandenen Zahlſtunden
von nachmittags 2½—4 Uhr aus. Geſchloſſen iſt
das Erhebungslokal am 13. und 14. jeden Monats, ſowie
am 26. und 27. der Erhebungsmonate.
* Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 29. März l. J.
männ=
lich 9298, weiblich 6529, zuſ. 15827, in Prozenten 58,75
41,25. Der Krankenſtand betrug am 29. März I. J.
männlich 437, weiblich 232, in Prozenten 4,70, 3,55
An Krankengeld wurden ausgezahlt in der Woche
vom 24. März bis 29. März l. J. 5925,21 Mk. (1912:
5228,65 Mk.) An Wöchnerinnen waren vorhanden
am 29. März I. J. 31. Sterbefälle kamen vor
in der Woche vom 24. März bis 29. März I. J. 3.
* Kaninchenansſtellung. Man ſchreibt uns: Unter
dem Protektorat des Herrn Bürgermeiſter Mueller
ver=
anſtaltet der Kaninchenzuchtverein Darmſtadt
und Umgegend vom 12.—14. April im Heſſiſchen
Hof unter dem Namen „Heſſen=Schau” eine Ausſtellung
für das ganze Großherzogtum Heſſen. An Größe und
Reichhaltigkeit wird dieſelbe alle ihre Vorgänger weit
über=
treffen, die Landwirtſchaftskammer und die Stadt
Darmſtadt haben Zuſchüſſe geleiſtet, ſo daß ein ſchöner
Fonds zu Prämiierungszwecken vorhanden iſt. Die
Beſichtigung beginnt Samstag abend 6 Uhr und
Sonntag vormittag 8 Uhr. Offizielle Eröffnung
Sonn=
tag, den 13. April, vormittags 11 Uhr, alsdann auch
Beginn des Fleiſchmarktes.
Konzerte. Ludwigshöhe. Auf das morgige
Sonntagskonzert der Kapelle des Leibgarde=
Regiments ſei auch an dieſer Stelle aufmerkſam ge
macht. Bei ſchönem Wetter werden von nun an die
Kon=
zerte (Mittwochs und Samstags), ſowie die
Sonntags=
konzerte in den Garten verlegt und mit
Militar=
muſik ausgeführt werden. (Siehe die diesbezügliche Anz.)
— Rummelbräu. Morgen Sonntag abend konzertiert
das Muſikkorps des Leibgarde=Regiments unter
Ober=
muſikmeiſter Hauske und iſt eine beſonders ſchöne
Vor=
tragsordnung hierfür aufgeſtellt. Es ſei hiermit auch auf
die diesbezügliche Anzeige hingewieſen, welche einen
Aus=
zug aus der Spielfolge enthält.
* Kinotheater. „Ewigkeitsdokumente vom Südpol”
Die Aufnahmen von der Expedition von Scott, die
gegen=
wärtig im Olympia=Theater und im I. Darm
ſtädter Kino vorgeführt werden, ſind ein ewiges Do
kument, ein dauerndes Wahrzeichen für die exakte
For=
ſchung dieſes bedeutenden Mannes. Die heutigen Bilder
zeigen uns die letzten Wege des Kapitäns Scott,
offen=
baren uns in eingehender Weiſe das Land, das er nicht
mehr wiederſehen ſollte. So lebendig dieſe Szenen
ge=
ſchildert, ſo ergreifend ſie in ihrer Einfachheit und
fein=
ſinnigen Darſtellung wirken, um ſo erſchütternder ſtimmt
es uns, wenn wir nachher erfahren, daß Scott und ſeine
Begleiter in dieſem Zelt, in dem ſie eben noch gemütlich
zuſammen ſind, ſiegesfreudig lächelnd, von einem Schnee
ſturm überraſcht, ihren Tod fanden. — Im Reſidenz
Theater am Weißen Turm kommt heute wieder
ein kinematographiſches Meiſterwerk zur Vorführung, das
Drama des Berliner Literaten Paul Lindau: „Der
An=
dere” in fünf Akten; und in der Hauptrolle des Stückes
Albert Baſſermann. Darin liegt der Reiz der Vorſtellung
der beſten unſerer Bühnenkünſtler einer im Lichtbild. Was
Baſſermann gibt, iſt etwas Bedeutendes, iſt die ſchöpferiſche
Großtat eines genialen Künſtlers; eine aus tauſend und
abertauſend Nüancen gebildete, fein abgeſtufte
Seelen=
ſtudie von feſſelnder Sprache. — Union=Theater
(Kunſtlichtſpiele, Rheinſtraße 6). „Im Sektrauſch” betitelt
ich das zweiaktige ergreifende Großſtadt=Drama, in dem
die Leiden einer Varietékünſtlerin geſchildert werden, um
die ein edler Mann kämpft und in dem die Niedertracht
am Ende doch ihren Lohn erhält. Die Spieldauer beträgt
eine Stunde. Das Drama „Der Nabob” dem bekannten
Daudetſchen Werke entnommen, ſpielt in Paris, und
füh=
ren die Bilder bis in die Diamantenfelder Südafrikas
Zum Totlachen ſind die Komödie „Die Nachtwandlerin”
und die Grotesk=Humoreske „Der Regenſchirm‟ Die
Fauna des Meeres lernen wir in einer intereſſanten
Na=
turaufnahme kennen, während das Journal wichtige
Bil=
der der Tagesereigniſſe bringt. Und zu all den ſchönen
Bilder bekommt der Beſucher noch ein erſtklaſſiges
Künſtler=
konzert.
Bank für Handel und Induſtrie.
60. General=Verſammlung.
St. Im Sitzungsſaal der Darmſtädter Bank fand
geſtern vormittag 11 Uhr die 60. ordentliche
Generalver=
ſammlung der Bank ſtatt. Den Vorſitz führte der
Präſi=
dent des Aufſichtsrates, Reichstagspräſident Dr. Kaempf.
Als Vertreter der Berliner Direktion wohnten Geh.
Ober=
finanzrat Max v. Klitzing=Berlin der
Generalverſamm=
lung bei.
Präſident Dr. Kaempf eröffnete die Verſammlung
kurz nach 11 Uhr und konſtatierte nach herzlicher
Be=
grüßung der Erſchienenen, daß die Generalverſammlung
nach den Statuten ordnungsgemäß einberufen worden iſt.
Vor Eintritt in die Tagesordnung teilt der Präſident mit
daß Albert Freiherr von Oppenheim=Köln
verſtor=
ben iſt. Der Verſtorbene war lange Jahre Mitglied des
Aufſichtsrates und hat an den Verhandlungen ſtets eifrig
und ſachkundig teilgenommen. Er war ein treuer Berater
der Bank, die ihm ein ehrendes Andenken bewahren wird.
Herr Karl von Metzler=Frankfurt a. M. hat den
Wunſch geäußert aus dem Aufſichtsrat auszuſcheiden. Er
hat ein ganzes Menſchenalter hindurch geholfen, die
An=
gelegenheiten der Bank zu verwalten. Hohes Alter und
Krankheit zwingen ihn zum Austritt. Namens der Bank
des Aufſichtsrats und der Direktion wird dem
Scheiden=
den aufrichtigſter Dank geſagt. Herr Geheimrat
Hedde=
rich=Darmſtadt hatte den Wunſch geäußert, am 31.
De=
zember 1912 aus der Direktion auszutreten. Auch dieſer
hat im Laufe von dreißig Jahren der Bank ganz
unſchätz=
bare Dienſte geleiſtet. Wir hoffen, daß Herr Geheimrat
Hedderich noch lange Jahre dem Aufſichtsrat, für den wir
ihn vorſchlagen werden, angehören wird Geheimrat
Hedderich ſpricht für die Anerkennung ſeiner Tätigkeit
herzlichſten Dank aus.
Der Präſident teilt dann mit, daß zur
Generalver=
ammlung angemeldet wurden 23 453 Aktien mit 164 171
Stimmen. Vertreten ſind 19503 Aktien durch 39 Perſonen
mit 136 521 Stimmen. Der Bericht des Vorſtandes über
das abgelaufene Geſchäftsjahr iſt im Druck erſchienen. Auf
ſeine Verleſung wird verzichtet. (Wir haben bereits einen
Auszug daraus mitgeteilt.) Nach dem Reviſionsbericht
des Aufſichtsrates iſt die Bilanz nach ſoliden
Grund=
ſätzen bezogen und in allen Teilen richtig. Die Zahlen
haben wir bereits veröffentlicht. Der Reingewinn beträgt
11 155300 Mark. Es wird die gleiche Dividende wie das
Vorjahr — 6½ Prozent — vorgeſchlagen und Entlaſtung
beantragt und beſchloſſen.
In der Diskuſſion fragte Rechtsanwalt
Grüne=
baum=Aſchaffenburg an, ob es richtig iſt, daß beabſichtigt
ſei, den Sitz der Bank von Darmſtadt nach Berlin zu
verlegen. Weiter fragt Redner, ob ſich nicht die unge
heuren Laſten der Unkoſten verringern laſſen und ob ſich
nicht dazu übergehen ließe, die Errichtung von neuen
Fi=
lialen und Depoſitenkaſſen einzuſchränken, zumal doch die
kleinen Plätze niemals das herausbringen können, was die
Unkoſten erfordern. — Geheimrat v. Klitzing: Die
Ab=
ſicht, den Hauptſitz der Bank nach Berlin zu verlegen,
be=
ſteht nicht. Wir legen vielmehr großen Wert darauf,
daß der Sitz der Bank in Darmſtadt bleibt, wo
die Heimat der Bank iſt und auch bleiben ſoll. Daß ſich
der Schwerpunkt der Verwaltung von Darmſtadt weg
ver=
legt hat, iſt eine Folge der allgemeinen wirtſchaftlichen
Entwickelung, die dazu führt, daß die Reichshauptſtadt
im=
mer mehr der Mittelpunkt des wirtſchaftlichen Lebens
ge=
worden iſt. Was die Ausdehnung der Bank betrifft, ſo
kann ich die Beruhigung geben, daß der Vorſtand an
eine weitere Expanſion von Belang nicht
denkt. Wir glauben, daß im weſentlichen die
Organiſa=
tion als abgeſchloſſen gelten kann, nachdem auch jüngſt noch
die Angliederung des ſchleſiſchen Geſchäfts erreicht wurde.
Was die Unkoſtenlaſten betrifft, ſo hat der Herr Vor=
Konzerte.
mm. Im 214. Vereinsabend des Richard
Wag=
rer=Vereins trat am Donnerstag Frau
Kammer=
jängerin Lilly Hoffmann=Onégin aus
Stutt=
gart gemeinſchaftlich mit Herrn Prof. Felix Berber=
Credner, dem bekannten Violinvirtuoſen aus
Mün=
chen, auf. Die ſympathiſche Künſtlerin, die im Beſitze einer
prachtvoll in allen Lagen ausgeglichenen voluminöſen
Altſtimme iſt, deren höhere Lage ſie bevorzugt, erfreute
bereits mit der Konzertarie: „Endlich ſoll mir erblüh’n
(in wonnevoll Geſchick” von Chriſtoph Willibald von Gluck
durch die vollendete Reinheit der Tonbildung und die
Klarheit des Vortrags. Hier, wie auch bei allen
folgen=
den einfachen Liedvorträgen iſt als beſonderer Vorzug
die ſelten, aber wirkungsvoll angewandte Unterſtützung
des Geſanges durch paſſende Mimik zu erwähnen, die
ja nicht überladen ſein darf. Vier Lieder für Alt ließen
dann den ganzen Klangzauber der edlen Stimme ſich
ent=
falten; es waren das früher viel geſungene ſchwediſche
Volkslied „Der Hirt”, deſſen ſchwermütige und doch an
iehende Melodie mehrere ältere Lieder= und
Männerchor=
jomponiſten zu „eigenen” Werken inſpiriert hatte, und
„Freierei” von A. Frederik Lindblad (1801—1878), die
zum erſtenmal im Vereinsſaal gehört wurden, und die
immer wieder gern gehörten Lieder von Edvard Grieg
„Ein Traum” und „Im Kahne”, von denen das letzte auf
Verlangen wiederholt wurde. Von den drei Liedern von
Eugen B. Onégin (geb. 1883), die ſich ſämtlich durch
die gute Singbarkeit der Melodie auszeichneten, wirkten
die ſchönen und gewählten ernſten Harmonien in tiefe
Lage zu Carmen Sylvas Gedicht „Sein Weib” ſehr gut.
Das Lied „Flieder” (Otto Julius Bierbaum) dürfte
jedoch in der Klavierbegleitung etwas einfacher geſtaltet
ſein. Eine originelle Idee iſt die Form einer Suite, derer
Bezeichnung „im alten Stil” ſich allerdings nur auf die
Anordnung der einzelnen Sätze, nicht aber auf ihre
har=
moniſche und modulatoriſche Geſtaltung bezieht. Zu
grunde liegt ihr ein Gedicht von Heinrich Heine, der, wie
viele andere bedeutende Dichter, Bilder aus dem Katzen=
leben poetiſch ſchildert, die hier eine dramatiſch belebte
Vertonung fanden und mit Beifall aufgenommen wurden.
Der Komponiſt begleitete ſämtliche Geſangsnummern mit
Geſchick auswendig.
Die Violinvorträge des Herrn Profeſſors Berber,
die von Fräulein Marie Schwan von hier ſehr
ge=
wandt begleitet wurden, waren vollendete Leiſtungen der
Technik und des Vortrags. Meiſterhaft kam W. A.
Mo=
zarts Violinkonzert in D=dur zur Wiedergabe, und die
minutiöſen Verzierungen und Triller wurden virtuos
aus=
geführt, wie auch die gut klingende — leider aber zu
Mo=
zarts Stil recht übel paſſende — große Kadenz mit
beſon=
derer Bravour erklang. Großer Ton und leidenſchaftliche
Wärme kamen dem Rondo capriccioſo von Camille Saint=
Saöns zugute, dem am Schluß des Konzertes noch eine
einſtimmige Gigue für Solovioline von Bach folgte, die
uns beſſer gefiel, als die vorher geſpielte, etwas zu
kraft=
voll und wuchtig erfaßte Chaconne (aus der vierten
Soliſſimoſonate) von Sebaſtian Bach: Das polyphone
Violinſpiel iſt bei mehr als 2 Stimmen der Natur des
Inſtruments nicht angemeſſen, konnte aber in älterer Zeit,
in der ein anderer gekrümmter Bogen, deſſen Bezug durch
Daumendruck der führenden Hand geſpannt und in der
Spannung während des Spiels modifiziert wurde, beſſer
gepflegt werden. Somit zeigte ſich dieſe Setzart damals
nicht ſo bogentechnikwidrig und auch nicht ſo klanghäßlich,
wie heutzutage, wo außerdem ſolche Stücke in großen
Konzertſälen räumlich deplaziert ſind. Eine „
Unterſtütz=
ung” durch das Klavier, wie ſie Mendelsſohn und
Schu=
mann verſucht haben, würde das Uebel nur vergrößern
Man würde deshalb gut tun, ſtatt dieſer „Soliſſimo”=
Sui=
ten Bachs, von denen einzelne Sätze ja ganz famos klingen,
lieber die Original=Violinſonaten (Suiten) für Klavier
und Violine zu Gehör zu bringen und damit dem
Zuhörer einen beſſeren Begriff von Bachs Bedeutung als
Komponiſt zu geben
Die techniſche Ausführung der eminent ſchwierigen
Chaconne gelang Herrn Felix Berber in jeder Hinſicht
voll=
kommen ſicher. — Der Konzert=Abend war gut beſucht und
ſein Programm recht anregend.
Feuilleton.
* Der neue Rieſendampfer „Vaterland” ſoll 4050
Rei=
ſende aufnehmen und eine Beſatzung von 1200 Mann
er=
halten. Die erſte Klaſſe wird 700 Reiſende beherbergen
können, die zweite 600, die dritte 1050 und die vierte 1700.
Nach den Plänen werden die Geſellſchaftsräume
wieder etwas vom Herkömmlichen ganz Abweichendes
bie=
ten. Man hat für ſie eine zuſammenhängende Flucht
vor=
geſehen und ſie auf raffinierte perſpektiviſche Durchblicke
hin angelegt. Die Stile Louis XIV. und XVI. werden
in dieſen Räumen herrſchen. Da iſt zunächſt das
ellipſen=
förmig angelegte Ritz=Carlton=Reſtaurant im Empireſtil
Ueber eine offene Plattform mit mehreren Stufen kommt
man zum Wintergarten im Stile des ſechzehnten Louis
mit vergoldetem Lattenwerk und Stuckmarmor. Es reiht
ſich der Hauptvorplatz an, auf den zu beiden Seiten die
mächtigen, durch ſechs Stockwerke führenden Freitreppen
münden. Dahinter liegt die ſehr geräumige Halle des
Schiffes mit geſchnitzten Eichenholzwänden und
wertvol=
len Wandgemälden. Beim Weitergehen kommt man auf
einen Vorplatz, der in das im Kolonialſtil gehaltene
Da=
mengemach führt, einen ganz hell gehaltenen Salon mit
Bibliothek. Darüber liegt das flämiſch durchgeführte
Rauchzimmer mit Bar. Auf dem Hauptpromenadendeck
iſt als Neuheit ein Grillraum angebracht. Der Speiſeſaal
für die Hauptmahlzeiten iſt ein feſtlich geſtimmter Raum
mit rieſigem Gewölbe auf Pilaſtern ruhend und von einer
künſtleriſch ausgeführten Glaskuppel überragt. Der in
Weiß und Gold gehaltene Saal geht beinahe durch drei
Stockwerke und bietet 700 Gäſten gleichzeitig an einer
Menge einzelner Tiſche für beliebig zuſammengeſtellte
Gruppen Platz. Auch das nachgerade zu einer
Selbſtver=
ſtändlichkeit auf den größten Schiffen unſerer Zeit
gewor=
dene Schwimmbad wird durch mehrere Stockwerke führen
In pompejaniſchem Stil gehaltene Moſaikſäulen tragen
die Decke. Ueber eine halbovale Treppe erreicht man das
Marmorbecken von 57 Quadratmeter Grundfläche,
* Wie ein Engländer Berlin wiederſah. Der
eng=
liſche Journaliſt Valentine Williams, der in früheren
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Nummer 79.
redner ſelbſt anerkannt, daß wir nicht allein die
Leidtra=
genden ſind, ſondern daß die Unkoſten bei allen
Groß=
banken von Jahr zu Jahr ſteigen. Die Filiale in
Ham=
burg hat große Unkoſten verurſacht, weil wir dort nicht
mit einer kleinen Depoſitenkaſſe arbeiten können.
Uebri=
gens hat die Hamburger Filiale ihre Unkoſten beinahe
ſelbſt gedeckt. Von anderen Großbanken iſt dies ſelten
er=
reicht worden. Wir werden fortgeſetzt bemüht ſein, die
Unkoſten herabzumindern. Einen großen Teil dieſer
Un=
koſten machen übrigens die Beamtenaufbeſſerungen und
ſonſtigen ſozialen Aufgaben aus, die ſich immer mehr
ſteigern. Ich glaube aber verſichern zu können, daß eine
weitere Steigerung der Unkoſten nicht eintreten wird. Es
iſt ſogar gelungen, die ſachlichen Unkoſten unter den Stand
des Vorjahres zurückzudrängen.
Die Anträge des Vorſtandes reſp. Aufſichtsrats
wer=
den hiernach einſtimmig angenommen. In den
Aufſichtsrat werden an Stelle der obengenannten
Ausge=
ſchiedenen die Herren Geheimrat Hedderich=Darmſtadt
und Geheimrat Grünfeld=Beuthen gewählt.
Auf Anfrage des R.=A. Grünebaum teilt
Geheim=
rat v. Klitzing mit, daß die laufenden Geſchäfte ſich
trotz der dauernden Kriegsgefahr auch weiter in
befriedi=
gender Weiſe abwickeln werden. Allerdings fehlen die
großen außerordentlichen Gewinne aus Konſortial=
Be=
teiligung und Effekten=Transaktionen. Doch brauche man
nicht zu verzagen, denn im vorigen Jahre war es auch
ohne Kriegsfurcht genau ſo, und der Sommer hat dann
die Sache wieder wettgemacht. Sollte uns demnächſt ein
dauernder Frieden beſchieden ſein, wird auch das
geſchäft=
liche Leben wieder Aufſchwung nehmen, und wir dürfen
hoffen, Ihnen im nächſten Jahre wieder eine Dividende
anzuſetzen, die Sie befriedigen wird.
Darauf ſchließt Präſident Kaempf mit Dank an die
Teilnehmer die Generalverſammlung.
Hilfsaktion im Konkurs Nieder=Modau.
* Auf Einladung des Schutzvereins für
Nie=
der=Modau fand am Donnerstag in Ober=
Ram=
ſtadt eine ſtark beſuchte Verſammlung der
Spar=
einleger des Kreditvereins Nieder=
Modau ſtatt. Nachdem Rentner Ludwig Roll als
Geſchäftsführer des Schutzvereins die Erſchienenen
be=
grüßt und Juſtizrat Metz=Darmſtadt den Vorſitz
über=
nommen hatte, legte Bankdirektor Stein=Darmſtadt die
ſeitherigen Sanierungsbeſtrebungen und die jetzt von dem
Schutzverein geplante Hilfsaktion dar. Die mit den
Staat wegen Gewährung eines Darlehens geführten
Ver=
handlungen gelangten zu keinem Ziel, da der Staat aus
Gründen der Konſequenz für beſtehende und ſpätere Fälle
glaubte, die Hingabe eines Darlehens ablehnen zu ſollen.
Ebenſo ſcheiterten die mit der Landwirtſchaftlichen
Ge=
noſſenſchaftsbank bis zum äußerſten Zeitpunkt geführten
Verhandlungen an Bedingungen, deren Erfüllung dem
Schutzverein unmöglich war. Dadurch, daß die
Darm=
ſtädter Volksbank jetzt auf Erſuchen des Schutzvereins in
entgegenkommender Weiſe einen größeren Kredit
bereit=
geſtellt und daß auf Beſchluß der Gläubigerverſammlung
auch aus der Konkursmaſſe Mittel zur Verfügung geſtellt
werden, iſt der Schutzverein nunmehr in der Lage, die
Hilfsaktion in umfangreicher Weiſe durchzuführen. Es
ſollen den Gläubigern gegen Abtretung ihrer
Forderun=
gen von dem Schutzverein alsbald 50 Prozent ihrer
Einlagen in bar ausbezahlt werden. Für den Fall
daß in dem Konkurs eine höhere Quote erzielt wird, ſollen
die ſich hieraus ergebenden Ueberſchüſſe ebenfalls den
Spareinlegern, die ihre Forderungen dem Schutzverein
abtreten, zugute kommen. Zu dieſem Zweck ſoll den
Spar=
einlegern außer dem baren Betrag von 50 Prozent noch
ein Gutſchein ausgehändigt werden, deſſen Wert ſpäter
von dem Schußverein feſtgeſtellt und an die Spareinleger
ausbezahlt=wird. Der Schutzverein rechnet darauf, daß
er auf dieſe Weiſe ſpäter noch eine nicht unerhebliche
wei=
tere Lnote an die Spareinleger auszahlen kann, da er
auf rein gemeinnütziger Grundlage arbeitet und
die ſeiner Verwaltung angehörenden Perſonen (mit
Aus=
nahme einer geringen Vergütung für den Geſchäftsführer)
ihre Stellung ehrenamtlich und unentgeltlich
bekleiden. Namens der Verſammlung dankte Juſtizrat
Metz=Darmſtadt, der Vorſitzende des
Gläubigeraus=
ſchuſſes. dem Redner für ſeine mit ſtarkem Beifall
aufge=
nommenen Ausführungen und betonte, daß mehrere
Mit=
glieder des Gläubigerausſchuſſes dem Beirat des
Schutz=
vereins angehören und die Intereſſen der Gläubiger
hier=
durch in dem Schutzverein gewahrt werden. In der ſich
anſchließenden lebhaften Diskuſſion wurde auf
verſchie=
dene Anfragen einzelner Spareinleger ausgiebige
Auf=
klärung gegeben. Fabrikant Palmy=Gundernhauſen
betonte, daß es durch die Hilfsaktion möglich ſei, die von
dem Konkursverwalter eingezogenen Haftſummen alsbald
den Spareinlegern zufließen zu laſſen, während ſie ſonſt
bis zur ſpäteren Beendigung des Konkursverfahrens
hin=
terlegt bleiben müſſen. Poſtſekretär Weber=Ober=
Ram=
ſtadt bezeichnete es als einen erheblichen wirtſchaftlichen
Vorteil, daß durch die Auszahlungen des Schutzvereins
Handel und Wandel in der ſchwer betroffenen Gegend
wieder gehoben werden können. Auf Anfrage des Herrn
Weber gab der auf Einladung des Schutzvereins
eben=
falls erſchienene Konkursverwalter Rechtsanwalt Dr.
Hoffmann II.=Darmſtadt Aufklärung über die
verſchie=
denen Punkte des Konkursverfahrens und insbeſondere
über die günſtige Verſtändigung, die in dem mit der
Land=
wirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank geführten
Regreß=
prozeß erzielt worden iſt. Kreisrat Dr. Wagner=
Dieburg, der ſtets für eine Milderung der ſchweren
wirt=
ſchaftlichen Kataſtrophe eingetreten iſt, hob mit Worter
warmer Anerkennung hervor, daß durch den
Konkursver=
walter und den Gläubigerausſchuß die Intereſſen der
Spareinleger auf das beſte gewahrt worden ſind, und
mpfahl den Spareinlegern lebhaft, das Angebot des
Schutzvereins in ihrem eigenſten Intereſſe anzunehmen
Zum Schluſſe ſprachen Poſtſekretär Weber und
Bür=
germeiſter Rückert=Ober=Ramſtadt ihre
Befriedig=
ung über die ſeitherige Führung des Konkursverfahrens
aus und dankten dem Schutzverein herzlich für ſeine
un=
eigennützigen Beſtrebungen. Bürgermeiſter Rückert gab
insbeſondere der Hoffnung Ausdruck, daß die Tätigkei
des Schutzvereins der Bevölkerung zum Segen dienen
werde.
Arheilgen, 4. April. Infolge des Zuſammenbruchs
der Heſſiſchen Genoſſenſchaftsbank entſtand
ein großer Run auf die Spar= und
Darlehns=
kaſſe in Arheilgen, welche dem Verband der
heſſi=
ſchen Genoſſenſchaften angehört. Die Kaſſe zahlte auch alle
Einlagen bis zum Betrage von 200 Mark ſtatutengemäß
aus. Höhere Beträge unterliegen der vorſchriftsmäßigen
vierteljährlichen Kündigung. Es ſteht zu erwarten, daß
nunmehr die Kaſſe vorausſichtlich den Einlegern, welche ihr
Guthaben kündigen, auch die Hypothekengelder kündigt
Wenn die Rückforderungen der Spareinleger ſo weiter
gehen, haben ſie ſelbſt den Schaden zu tragen, denn auf
die Dauer kann die Kaſſe dem Anſturm nicht ſtandhalten.
Griesheim, 4. April. Durch die Liquidation
der Landwirtſchaftlichen
Genoſſenſchafts=
bank Darmſtadt hat der Vorſtand und Aufſichtsrat
der Griesheimer Spar= und Darlehnskaſſ
in gemeinſamer Sitzung einſtimmig beſchloſſen, hiermit
öffentlich zu erklären, daß die Kaſſe keine Einlagen bei
der Bank hat, ſondern daß die bei ihr eingelegten Gelder
durchweg in Griesheimer erſten Hypotheken
und Kaufſchillingen angelegt ſind. Die Kaſſe iſt
daher vor Verluſten bewahrt und kann mit Ruhe der
Zu=
kunft entgegenſehen. Jede nähere Aufklärung wird in einer
auf Sonntag, den 13. April, im Rathausſaale zu
Gries=
heim einberufenen Generalverſammlung erteilt,
zu welcher auch alle Spareinleger eingeladen ſind.
Nieder=Modau, 4. April. Im Lokal des Herrn
Bürgermeiſters Schaller findet Sonntag nachmittag 3½
Uhr eine von dem „Schutzverein für Nieder=
Modau” einberufene Verſammlung der Gläubiger des
Spar= und Kreditvereins Nieder=Modau ſtatt, in der
Herr Bankdirektor Stein über die Durchführung der
Hilfs=
aktion Bericht erſtatten wird. Wir machen unſere Leſer
in Nieder=Modau und deſſen Umgebung auf dieſe
wich=
tige Veranſtaltung ausdrücklich aufmerkſam.
Heppenheim, 4. April. In der Generalverſammlung
der Automobil=Genoſſenſchaft Weinheim=
Tröſel wurde feſtgeſtellt, daß der Verkehr im Jahre
1912 von 91000 Fahrgäſten, darunter 42000 Arbeitern,
be=
nutzt wurde. Gleichwohl konnten wegen der niedrigen
Tarife der Arbeiterkarten die Selbſtkoſten nicht
ge=
deckt werden. Deshalb haben vier Genoſſenſchaftler
auf ihre Anteile von zuſammen 15000 Mark zugunſten der
Geſellſchaft entſagt. Da auch die heſſiſche und die
ba=
diſche Regierung je 2500 Mark Subvention in ſichere
Aus=
ſicht ſtellten, iſt der Fortbeſtand des Automobilverkehrs
Weinheim-Gorxheim-Flockenbach-Tröſel geſichert,
Bürſtadt, 4. April. Selbſtmord beging geſtern der
alleinſtehende Martin Winkler von hier. Mit einer
Jagd=
flinte erſchoß er ſich. Vor etwa drei Wochen brannte ſeine
Scheuer ab, und die Indizien häuften ſich ſo, daß jeder
Unparteiiſche deſſen Schuld erkennen mußte. Heute ſollte
eine nochmalige Unterſuchung durch das Gericht erfolgen
und event. die Verhaftung des Winkler.
W Lampertheim, 3. April. Recht anſehnliche Preiſe
wurden bei der heutigen
Brennholzverſteiger=
ung aus dem hieſigen Gemeindewald erzielt. Es kamen
zu ſtehen: Tannen=Scheiter auf 7,50—9 Mark, Tannen=
Knüppel auf 5 Mark und Buchen=Knüppel auf 9—10 Mark
pro Raummeter. Für tannene Wellen wurden pro 100
Stück 3—8 Mark bezahlt.
Geinsheim, 4. April. Auf dem Heimwege
verun=
glückt iſt der 18jährige Arbeiter Häupt von hier. Als
er von ſeiner Arbeit in Rüſſelsheim heimkehrte, wurde er
beim Ueberſchreiten des Bahngleiſes von der gerade
nie=
derfallenden Abſperrſtange mit voller Wucht auf den Kopf
getroffen und ſchwer verletzt. Er wurde mit einem
Automobil zu ſeinen Angehörigen gebracht.
Mainz, 4. April. Im Bahnhof Mainz=Süd
werden gegenwärtig für den Eiſenbahnverkehr ſehr
wich=
tige Aenderungen vorgenommmen. Die
bis=
her vor dem Tunnel liegende Gleiskreuzung wird entfernt
und an das andere Ende des Bahnhofs gelegt, außerdem
wird ſogenannter Richtungsbetrieb eingerichtet, d. h. die
Züge aus einer Richtung kommen auf dem gleichen
Bahn=
ſteig an, bezw. fahren dort ab. Die Neuerungen erhöhen
nicht nur die Betriebsſicherheit im Mainzer Südbahnhof,
ſondern geben dem Hauptbahnhof ebenfalls größere
Bewe=
gungsfreiheit beim Ablaſſen der Züge in den Richtungen
Worms und Frankfurt, die bisher häufig unliebſame
Auf=
enthalte hatten, weil aus Gründen der Betriebsſicherheit
größere Zwiſchenräume zwiſchen den einzelnen Zügen ſein
mußten als ſie in Zukunft nötig ſein werden.
Worms, 4. April. Der Voranſchlag der Stadt
darf als befriedigend bezeichnet werden. In der
Betriebs=
rechnung ſchließt er mit 4 290071 Mark (4099810 Mark im
Vorjahre), in der Vermögensrechnung nur mit 614134
Mark ab. Größere außerordentliche Ausgaben ſind dieſes
Jahr alſo nicht geſtellt. Eine Erhöhung der Umlagen tritt
nicht ein. Die Kommunalſteuern ſind mit 1752920 Mark
(1576919 Mark im Vorjahre) angeſetzt; die Billett=,
Wa=
renhaus= und Filialſteuer läßt 40000 Mark Einnahme
er=
warten. Bezüglich der Gehalte der Lehrer wird
bald=
möglichſt eine Vorlage gemacht werden hierfür dürften
17000 Mark erforderlich werden. Die Anſchaffung einer
dringlich erforderlichen Dampfſpritze wird nunmehr
erfol=
gen, die Koſten dafür ſtellen ſich auf 30000 Mark. Weiter
bemerkenswert iſt der Ausbau des alten Schlachthauſes
(Wollſtraße) für Zwecke der Feuerwehr. Hierfür ſind
40000 Mark bereitgeſtellt. Auch für den Ausbau des
Hafens und ſeine Einrichtungen ſind 38700 Mark
erfor=
derlich. Die zum Ausgleich der Vermögensrechnung
er=
forderliche Summe von 476112 Mark wird durch
Auf=
nahme eines neuen Darlehens beſchafft.
Guntersblum, 4. April. Die Errichtung einer
Bienenzuchtſtation auf dem Kühkopf, die der,
rheinheſſiſche Bienenzüchterverein beſchloſſen hat, wird
jetzt in Kürze vorgenommen werden.
Alzey, 4. April. Der hier beſchäftigte Kaufmann
Pfeil wurde von ſeinem Chef wegen Unregelmäßigkeiten
entlaſſen, worauf Pf. ſich von Alzey entfernte und
wahrſcheinlich Selbſtmord verübte. Seine Kleider und ſein
Militärpaß wurden in Worms am Ufer des Rheins
ge=
funden.
Zeiten als Korreſpondent in Berlin lebte, veröffentlicht
jetzt in der Daily Mail eine Schilderung der Eindrücke, die
er bei ſeiner Rückkehr nach Berlin empfing. Wie hat ſich
Berlin verändert! „Dieſe Stadt iſt heute von Willenskraft
durchſättigt. Sie gleicht einem Maſchinenſaal, der durch
den Gang gewaltiger Maſchinen bebt und zittert. Und
ſofort ſpürt man, daß hinter dieſer gewaltigen Arbeit
Zielbewußtſein und der Wille zum Erfolg ſtehen.‟ Der
Engländer ſpricht dann von der gewaltigen Organiſation
des äußeren Lebens, von Ordnung, Sauberkeit und von
den „palaſtähnlichen Hotels und den prunkvollen
Reſtau=
rants, in denen man für billiges Geld aus einer
märchen=
haft reichhaltigen Speiſekarte ein Mahl auswählen kann”:
mit den beſcheideneren Bemühungen anderer Hauptſtädte
ſei der Vergleich verblüffend. „Und doch, wie ſehr dieſer
konzentrierte Willen und die Entwickelung Berlins
Be=
wunderung heiſchen: befriedigend iſt das Endergebnis
doch nicht.” Noch hat der neue Geiſt ſeine Formen nicht
gefunden, und die Grazien müſſen oft trauernd beiſeite
ſtehen. Als Beweis dafür nennt der Engländer den
ge=
waltigen Gegenſatz zwiſchen der edlen Altberliner
Archi=
tektur aus Schinkels Zeit und der Baukunſt des modernen
Berlin, die er umſchreibt als eine „chaotiſche und
ſchauer=
liche Miſchung, in der jeder bekannte oder unbekannte Sti
von den Pharaonen bis zu Wilhelm II. vertreten iſt.
Wo=
hin man immer im modernen Berlin den Blick richtet, ſieht
man die Bemühung, eine neue Note anzuſchlagen. Und
oft genug wird dabei die Schönheit durch den
übertriebe=
nen Ehrgeiz Eindruck zu machen, erſtickt. Es bleibt das
Gefühl, daß Neu=Deutſchland vor allem die Kraft
an=
betet. Die Faſſaden vieler neuen Rieſenreſtaurants und
Cafés ſind mit gewaltigen bildhaueriſchen Torſos im
Stile Rodins geſchmückt; oft ſtrebt die Phantaſie des
Bild=
hauers zum Erotiſchen, oft auch zum Dämoniſchen.” Und
eine ähnliche Unausgeglichenheit, ein ähnlicher Ehrgeiz,
unter allen Umſtänden einen großartigen Eindruck zu
er=
zielen, ſpürt der Engländer in den neuen großen
Stra=
ßenzügen des Weſtens. „Da ſtehen altdeutſche Häuſer mit
geſchweiften roten Dächern und Giebelarchitektur in Holz
neben Sandſteinbauten im Renaiſſanceſtil. Manche
Häu=
ſer ſehen wie Feuerwachen aus, andere wie Kirchen und
dann wieder andere wie Häuſer. Aber mit ihren
blitz=
blanken Fronten und ihren lichten Dächern verleihen ſie
dieſen Vororten Berlins gewiß eine heitere fröhliche Note.
Aber der Geſamteindruck für den Ausländer iſt doch der,
daß der gewaltige Fortſchritt der Reichshauptſtadt
viel=
fach den Sinn für Proportionen und den Sinn für das
Angemeſſene zerſtört. Zweck und Mittel geraten mitein
ander in Streit. Der Engländer empfindet es als
unzu=
ſammengehörig, wenn er ein einfaches Mittageſſen in einem
Prunkgebäude einnehmen ſoll, das „eher an die
Weſt=
minſter=Hall als an ein Reſtaurant gemahnt”, und
das=
ſelbe Gefühl beſchleicht ihn, wenn er in einer „prächtigen
domartigen Halle mit gotiſchen Fenſtern und gewaltigen
Pfeilern — Socken kauft” Am meiſten aber hat ihn die
gewaltige Ausdehnung überraſcht, die das Berliner
Nachtleben genommen hat. Er ſieht darin ein
Sym=
ptom für eine der ſchwerſten Gefahren, die das neue
Deutſchland bedrohe: das Zeichen für eine zunehmend
materialiſtiſche Lebensbetrachtung. „Oft iſt in
Deutſch=
land dagegen der Warnungsruf erhoben worden. Denn
dieſe Tendenz zum Materialismus muß ſchließlich die
ſittliche Wohlfahrt des deutſchen Polkes gefährden.”
C) Goldene Kleider. Eines der koſtbarſten modernen
Damenkleider hat vor einiger Zeit, wie eine engliſche
Zeitſchrift ausführt, in Los Angeles in Kalifornien ſein
Debut beſtanden. Die Trägerin war Frau Klara Baldwin
Stocker, eine der reichſten Frauen Kaliforniens, die von
ihrem Vater, dem „glücklichen Baldwin” ein Vermögen
erbte, das auf 60 Millionen geſchätzt wird. Frau Baldwin
Stocker erſchien in der Oper in einer prachtvollen Geſell
ſchaftsrobe, die über und über mit echten Juwelen
ge=
ſchmückt war. Das Kleid beſtand im übrigen aus weißem
Atlas, der aber nur die Folie zu dem prachtvoll gewebten
echten Goldnetz bot, das den Clou der Toilette bildete.
„Mit ihrem goldſchimmernden Gewande, den blitzenden
Edelſteinen, den brillantbeſetzten Schuhen und dem
herr=
lichen Diamantendiadem” ſo berichtet ein Augenzeuge, „
er=
chien ſie wie die Geſtalt aus einem Märchenbuche, die
durch ein Wunder in dieſe Welt verſchlagen worden war.”
Aber von einem Wunder war allerdings keine Rede, denn
dieſes Kleid aus Gold hat zuſammen mit den Juwelen
nach den Schätzungen von Kennern einen Wert von rund
450000 Mark. Das erinnert an das Aufſehen, das vor
einiger Zeit eine reiche und exzentriſche Amerikanerin
machte, als ſie auf einem New=Yorker Balle in einem
Koſtüm erſchien, das über und über mit Goldmünzen
be=
deckt war. Ihre Schuhe waren mit echten Goldplättchen
belegt und ſie trug an jenem Abend eine maſſiv goldene,
mit Juwelen beſetzte Krone, die ihre 100000 Mark
ge=
koſtet hatte. In dem Atelier von Worth, dem berühmten
Schneider, war vor einiger Zeit als Schauſtück ein
Ball=
kleid mit langer Hofſchleppe ausgeſtellt. Es war aus altem
Moiree hergeſtellt, mit reicher echter Goldſtickerei
über=
zogen: und dieſes golddurchwirkte Gewebe war mit echten
Perlen beſetzt. Worth bewertete dieſes Kleid auf 240000
Mark; was aus dem Gewande geworden iſt, weiß man
nicht, aber ein Angebot von 200000 Mark wurde
abge=
lehnt. Auch Sarah Bernhardt beſaß vor einigen
Jah=
ren eine Robe, die über und über mit koſtbaren
Edelſtei=
nen beſetzt war. Die Schleppe dieſer Robe, die aus
elfen=
beinfarbener Seide gearbeitet war, trug einen echten
Her=
melinbeſatz; um den Rock aber ſchlang ſich ein Band, das
mit 1800 Juwelen geſchmückt war. Die berühmte
Tragö=
din hatte 30000 Mark für dieſe Robe angelegt. Aber bei
dieſen hübſchen Preiſen darf nicht vergeſſen werden, daß
das Geld nicht verloren iſt, wenn das Kleid abgelegt
wird, denn die Juwelen verlieren ihren Wert nicht und
die zu Stickereien verwendeten echten Goldfäden werden
ſorgſam wieder losgelöſt und können zu neuen Stickereien
verwendet werden.
Pariſer Wohnungsnöte. Es gibt wohl kaum einen
Pariſer, der nicht in letzter Zeit über die ungeheure
Stei=
gerung der Wohnungsmieten geſtöhnt hat. Wie der
Gaulois durch eine Zuſammenſtellung früherer und
gegen=
wärtiger Mietpreiſe klarlegt, ſind die Preiſe um das
Dop=
pelte, ja Dreifache in die Höhe gegangen. Ueberall
ſpie=
len ſich an den Quartalen die gleichen kleinen Tragödien
ab: kaltblütig wird dem Mieter mitgeteilt, daß er ſtatt
4500 Francs nun 8000 oder ſtatt 3000 nun 5600 Francs
zu zahlen hat. In beſonders teuren Gegenden, z. B. an
der Madeleine=Kirche, zahlt man 8500 Francs für eine
Wohnung, die 1880 3800 Francs koſtete, und in den
Champs Elyſées koſtet eine erſte oder zweite Etage, die
früher höchſtens 12—15000 Francs brachte, 60000 und
mehr Francs. Was die Läden anlangt, ſo erzählte man
ſich vor zehn Jahren noch mit Staunen von zwei oder drei
eleganten Geſchäften, die mehr als 100000 Francs Miete
aufwenden mußten. Heute überraſcht nichts mehr an
die=
ſer Tatſache. Noch beunruhigender aber iſt die ungeheure
Steigerung, die die bürgerlichen Wohnungen unter 15000
Francs erfahren haben. Früher zahlte man für eine
be=
ſcheidene Bürgerwohnung 1500 Francs; heute fangen die
Mieten für ein Unterkommen, wie es Familien des
Mittel=
ſtandes beanſpruchen können, mit 3000 Francs an.
Zu=
nächſt dachte man, dieſe Wohnungsteuerung würde nur
vorübergehend ſein, aber ſie hält ſeit einigen Jahren an,
ſteigt beſtändig und wächſt ſich allmählich zu einer
ſchwe=
ren Kalamität aus. Alle Welt zerbricht ſich den Kopf
dar=
über, woher das wohl kommt. Die Beſonneneren ſehen ein,
daß das Schimpfen auf den Hauswirt allein es nicht tut,
daß es ſich nicht nur um eine Verſchwörung dieſer
mäch=
tigen Menſchenklaſſe handelt, ſondern daß die Gründe
tie=
fer liegen, daß ſie ſehr zahlreich und kompliziert ſind. Als
Haupturſachen laſſen ſich anführen: die außerordentlich
ge=
wachſenen Koſten für den Hausbau, der heute 45 Prozent
teurer iſt, als 1910, und die immer größere Einwanderung
von Fremden, beſonders reichen Fremden nach Paris. Es
ſind hauptſächlich die vielen Südamerikaner, die jeden
Preis zahlen und die Hauswirte verwöhnen. Die
Hoff=
nung, die man darauf geſetzt hat, daß die
Verkehrsverbind=
ungen mit den Vororten immer ſchneller und bequemer
werden, haben ſich nicht erfüllt. Der Pariſer hat
augen=
ſcheinlich eine gewiſſe Abneigung dagegen, das ihm
lieb=
gewordene Zentrum der Stadt zu verlaſſen und „auf dem
Lande” zu wohnen. So bleibt den armen Mietern nichts
anderes übrig, als weiter zu ſtöhnen und immer mehr zu
bezahlen, denn die Hauswirte ſind gegenwärtig noch die
Stärkeren und allen Klagen und Beſchwörungen können
ſie den triumphierenden Hinweis auf die Zettel
entgegen=
ſetzen, die in allen Stockwerken verkünden: „Vermietet”.
Gießen, 4. April. Der ordentliche Profeſſor und
der=
zeitige Rektor an der Techniſchen Hochſchule zu Karlsruhe,
Dr. v. Zwiedinek=Südenhorſt, hat einen Ruf
als Profeſſor an die philoſophiſche Fakul
tät der Landesuniverſität erhalten. Dr. von
Zwiedineck=Südenhorſt iſt am 24. Februar 1871 in Graz
als Sohn des Univerſitätsprofeſſors Hans v. Z. geboren;
er beſuchte das Gymnaſium zu Graz und ſtudierte in Graz,
Heidelberg und Leipzig. 1894 wurde er Konzipient der
Finanzprokuratur Graz, 1896 Konzipient der Handels= und
Gewerbekammer in Graz, 1898 kam er in gleicher Eigen
ſchaft nach Wien und dann ins Miniſterium des Innern
1902 wurde v. Z. als Profeſſor der Techniſchen Hochſchule
nach Karlsruhe berufen. Er beſchäftigt ſich ſchriftſtelleriſch
hauptſächlich mit Arbeiterfragen.
*) Büdingen, 3. April. Wegen des Anſchluſſes
der Stadt an die elektriſche Zentrale
Wöl=
fersheim haben ſich die fürſtliche Verwaltung und der
Gewerbeverein an den Stadtvorſtand gewandt. Falls
die Stadt ſich nicht an Wölfersheim anſchließt, beabſichtigt
die Standesherrſchaft, ein eigenes Elektrizitätswerk zu
errichten. Es beſteht wenig Sympathie für den Anſchluß,
da die Stadtverwaltung ihrem neuen, mit großen Koſten
erbauten Gaswerk keinen Konkurrenten ſchaffen will.
Büdingen, 4. April. Zwei 15jährige Knaben
von Büdingen hantierten mit einem Teſching; er entlut
ſich und die Ladung drang dem 15jährigen
Schreiberlehr=
ling Herbert von Büdingen in den Unterleib. Die
Kugel mußte durch Prof. Böttcher entfernt werden. Das
Befinden iſt beſorgniserregend. — Die Fürſtlich
Iſenburg=Büdingenſche Fideikommißverwaltung kaufte
am letzten Montag die Erbacher Mühle nebſt
Liegen=
ſchaften für den Preis von 93000 Mark.=
(*) Gambach, 3. April. Vom Tode des Ertrinkens
rettete Straßenwärter Wagner den kleinen Otto Becker=
Dieſer war in die tiefe Wetter geſtürzt. Nur mit großer
Mühe konnte Wagner das bereits bewußtloſe Kind
heraus=
ziehen. Durch künſtliche Atmung rief er es wieder ins
Leben zurück.
Kunſtnotizen.
Aeber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Crwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
— Mozart=Verein. Das am nächſten
Mon=
tag, den 7. April, im Saalbau ſtattfindende 2.
Win=
terkonzert gewinnt durch die Mitwirkung der Großh
Hofkapelle erhöhte Bedeutung und Anziehung. Zur
Auf=
führung gelangen eine Anzahl wertvoller klaſſiſcher, ſowie
moderner Chorwerke. Der herrliche Schubertſche
achtſtim=
mige Chor: „Geſang der Geiſter über den
Waſ=
ſern” eine wirkliche Perle der geſamten Chorliteratur,
hat für Darmſtadt gewiſſermaßen den Charakter einer
Novität, denn er wurde zuletzt im Mozart=Verein anfangs
der 1880er Jahre geſungen. Als weitere Neuheit ſei auf
den Chor „Prometheus” von Karl Bleyle verwieſen
der vor kurzem von dem Wiener Männergeſangverein mit
ungewöhnlichem Erfolge zur erſtmaligen Wiedergabe ge=
Aangte. Des gleichen Komponiſten „Ein
Harfen=
klang” mit Alt=Soli, welcher Chor im Orcheſterkonzert
des letzten Winters mit ſo lebhaftem und ungeteiltem Bei
fall aufgenommen wurde, die charakteriſtiſchen Stücke aus
„Die Ruinen von Athen” von Beethoven, ſowie
die klangprächtigen Chöre der Schmiede und Hirten aus
„Pandora” von unſerem einheimiſchen Tonmeiſter
Ar=
nold Mendelsſohn, vervollſtändigen die diesmal ganz
be=
ſonders umfangreichen und gehaltvollen Darbietungen des
Vereins. In der Soliſtin des Abends, Frau Kammer
ſängerin Anna Erler=Schwandt von München, hat der
Verein eine erſte und bedeutende Geſangskraft gewonnen
deren ausgereifte und allſeitig gerühmte Künſtlerſchaft
auch bei dem hieſigen Publikum volle Würdigung und
Anerkennung finden wird. Sie bereichert das Programm
mit L. v Beethovens „An die Hoffnung” für Alt=Solo mit
Orcheſter und Liedern von Fr. Schubert, ebenfalls mit
Orcheſterbegleitung in der Bearbeitung von Bleyle und
Mottl. Die kleineren Soli in den „Pandora=Chören” hat
unſer allbeliebter einheimiſcher Tenor, Herr Franz
Mül=
ller, gütigſt übernommen. (Näheres im Anzeigenteil.)
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 3. April. Geſtern iſt im
Alter von 42 Jahren der vortragende Rat im
Reichskolo=
nialamt, Geheimer Oberregierungsrat Dr. v. Spalding,
geſtorben. Er war 1908 nach Errichtung des
Reichskolo=
nialamtes zum Regierungsrat und vortragenden Rat
be=
fördert worden. Als ſolcher nahm er die Geſchäfte des
Gouverneurs von Deutſch=Oſtafrika in Vertretung des
be=
urlaubten Gouverneurs für die Zeit vom Ende des Jahres
1909 bis Juni 1910 wahr. — Zur Ausbildung in der
drahtloſen Militär=Telegraphie ſoll in Ruhleben eine
Funkerſchule gegründet werden, die mit der bereits
beſtehenden Kavallerie=Telegraphenſchule vereinigt wird
und ihr Heim in der bisherigen Kaſerne der Infanterie=
Die Tarifver=
Schießſchule in Ruhleben erhält. —
handlungen für das Berliner Baugewerbe
vor dem Gewerbegericht ſind geſtern abend beendet
wor=
den mit dem Zuſtandekommen eines Schiedsſpruches, der
dahingeht, daß im Laufe der dreijährigen Tarifperiode der
In der
Stundenlohn um 3 Pfg. erhöht werden ſoll.
ſtädtiſchen Irrenanſtalt bei Herzfelde ſtürzten
ſich während eines Spazierganges im Anſtaltsgarten vier
Beiſteskranke auf die beiden die Aufſicht führenden
Pfle=
ger und verſuchten mit abgebrochenen Schemelbeinen, die
ſie unter den Kleidern verborgen trugen, ſie
niederzuſchla=
gen. Den beiden Beamten gelang es, ſich der Angreifer
zu erwehren und zwei von ihnen nach heftiger Gegenwehr
zu überwältigen. Den beiden anderen gelang es, über die
Anſtaltsmauer zu klettern und zu entkommen.
Homburg, 4. April. Der Kaiſer hörte heute vor
mittag den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts
Gene=
raladjutanten Freiherrn v. Lyncker. Am ſpäteren
Vor=
mittag begab ſich der Kaiſer im Automobil nach Hohemarl
zu einem Beſuch der Königin der
Nieder=
lande und einem Gegenbeſuch bei dem Prinzgemahl
Heinrich der Niederlande. Zur Frühſtückstafel bei Ihren
Majeſtäten im hieſigen Königlichen Schloß waren geladen:
der Großherzog und die Großherzogin von Heſſen und
Prinzeſſin Heinrich von Preußen.
Freiburg (Breisgau), 4. April. Zwei Knaben im
Alter von 7 und 9 Jahren fanden geſtern nachmittag auf
einem Schuttabladeplatz eine Konſervenbüchſe, in
der ſich offenbar mit Rattengift vermiſchter Kakao befand.
Nachdem beide von dem Inhalt der Büchſe genoſſen hatten
erkrankten ſie alsbald unter Vergiftungserſcheinungen.
Der jüngere der beiden iſt noch in der Nacht geſtorben.
den älteren hoffen die Aerzte am Leben zu erhalten.
Freiburg (Breisgau), 4. April. Die
Unterſchlag=
ungen des Kaſſierers Rieſterer bei dem hieſigen
Bankhauſe J. A. Krebs betragen nach den nunmehr
geſchloſſenen Unterſuchungen 90500 Mark. Die
Verun=
treuungen ſind durch raffinierte Fälſchungen begangen
worden, aber die Depotbeſtände ſind unangetaſtet
ge=
blieben.
Köln, 3. April. In Gegenwart der Spitzen der
Be=
hörden, der beiden Ehrenbürger der Stadt, Exzellen;
Becker und Domherr Schnütgen, fand heute mittag die
feierliche Uebergabe des neuen Stadthauſes von
Köln ſtatt. Nachdem Stadtbauinſpektor Nolte dem
Ober=
bürgermeiſter Wallraff den Schlüſſel des Hauſes
über=
reicht hatte, dankte dieſer allen am Bau Beteiligten und
erinnerte an die große Vergangenheit der Stadt.
Regier=
ungspräſident Dr. Steinmeiſter wünſchte der Stadt Köln
Glück zu dem herrlichen Bau und gab eine Reihe
aller=
höchſter Auszeichnungen bekannt.
Küſtrin, 4. April. Tcotz aller Nachforſchungen der
Polizeibehörden hat man von den beiden verſchwundenen
Bankiers Puppe, Vater und Sohn, bisher keine
Spur entdecken können. Man nimmt an, daß beide über
Düſſeldorf und Köln nach Belgien entflohen ſind, wo
Ver=
wandte der Familie Puppe wohnen. Hinter ihnen iſt
be=
reits der Steckbrief erlaſſen worden. In der geſtrigen
Stadtverordnetenverſammlung wurde eingehend über eine
Hilfstätigkeit für die Gewerbetreibenden beraten, die durch
den Konkurs dem Untergang nahe gebracht worden ſind
Zurzeit ſchweben zwiſchen den Stadtverogdneten und
einer Großbank Verhandlungen. Falls es möglich iſt,
den Konkurs in Ruhe abzuwickeln, darf man darauf
rech=
nen, daß einige große Wechſel von Baumeiſtern und
Holz=
händlern eingelöſt werden. Andernfalls dürften dieſe
ebenfalls gezwungen ſein, den Konkurs anzumelden.
Heringsdorf, 4. April. Bei der Fahrt eines Autos
mit zwei Paſſagieren aus Swinemünde verſagte plötzlich
die Steuerung und das Fahrzeug ſtreifte einen
Leitungs=
maſt. Die Inſaſſen wurden am Kopf, an den Händen
und Beinen verletzt. Das Auto wurde vollſtändig
zer=
trümmert.
Brüſſel, 4. April. In Antwerpen ſtürzte geſtern
abend eine Mauer ein. Bei dem Einſturz wurden
4 Perſonen zum Teil ſchwer verletzt.
Paris, 3. April. Der Kaſſationshof verwarf
die Berufung von neun Automobilbanditen,
dar=
unter diejenige der vier zum Tode verurteilten Verbrecher.
Paris, 3. April. Der Marinepräfekt von Toulon hat
dem Marineminiſter mitgeteilt, daß auf dem nach Biſerta
fahrenden Unterſeeboot „Turquoiſe” ſieben Mann
von einer Woge über Bordgeſpült ſeien, von denen
zwei Mann gerettet wurden. Unter den Ertrunkenen
be=
inden ſich ein Leutnant und ein Fähnrich. Der
Unglücks=
fall ereignete ſich nachts gegen 2 Uhr. Das Unterſeeboot
iſt von zwei Torpedobootszerſtörern begleitet nach Toulon
zurückgekehrt.
London. 3. April. Die Suffragette Frau
Pank=
hurſt wurde heute vom Strafgericht wegen Aufreizung
zu dem im Landhauſe des Schatzkanzlers Lloyd George
begangenen Bombenattentat zu drei Jahren
Zucht=
haus verurteilt. Die halb verrückte Verbrecherin
legte vor Gericht ein freches Betragen an den Tag. Sie
erklärte, ſie übernehme die Verantwortlichkeit für das
Ver=
brechen, erkläre ſich aber nicht ſchuldig, weil ſie von
Män=
nern erlaſſene Geſetze nicht anerkenne. Sie werde weiter
kämpfen und durch Hungerſtreik in kürzeſter Zeit ihre Ent
laſſung aus dem Gefängnis erzwingen. Nach der
Ver=
kündung des Urteils veranſtalteten die im Saale
anweſen=
den Suffragetten eine außergewöhnliche Kundgebung und
ſkandalierten.
London, 4. April. In der Gartenvorſtadt Londons
Ham=
ſtead legten Wahlweiber Feuer an die Kirche
der Frauengemeinde. Durch die Hitze ſchmolz das
Blei=
rohr der Waſſerleitung und das ausſtrömende Waſſer
er=
tickte den Brand.
Hongkong, 4. April. Der hier eingetroffene
bri=
iſche Dampfer „Taion” der auf dem Haikiang
(Weſt=Fluß) verkehrt, berichtet, daß er von Piraten
angegriffen worden ſei, deren Zahl auf 30 bis 100
geſchätzt werde. Die Piraten, die mit Revolvern
bewaff=
net waren, waren in Hongkong als Paſſagiere für Konk
mun an Bord gegangen. Bei der Einfahrt in das Delta
des Kantonfluſſes erhoben ſich die Piraten, töteten den
hineſiſchen Steuermann und hielten ſo das Schiff auf. Sie
feſſelten den Kapitän, den erſten Offizier und den
Inge=
nieur; ſie töteten einen und verwundeten 4 chineſiſche
Paſſagiere, plünderten die Kabine einer Miſſionarin, die
Kabine der Schiffsoffiziere und machten ſich in einem
Boot mit beträchtlicher Beute, darunter 30000 Mark in
bar, davon, nachdem ſie die Maſchinerie des Schiffes zum
größten Teil zerſtört hatten.
Der Nieder=Modauer
Bank=
krach vor Gericht.
Am Montag beginnt vor der Strafkammer I des
Großh. Landgerichts Darmſtadt im Schwurgerichtsſaale
der Prozeß gegen die Schuldigen des Zuſammenbruchs
des Spar= und Kreditvereins Nieder
Modau, der Anfang vorigen Jahres mit einer
Ueber=
ſchuldung von 1600000 Mark in Konkurs ging. Die An
klage iſt gerichtet gegen:
1. Den 57 Jahre alten früheren Sparkaſſe= Gemeinde=
und Kirchenrechner Philipp Adam in Nieder=Modau
der beſchuldigt iſt, in den Jahren 1902 bis 1911 fortgeſetzt
als Vorſtandsmitglied des Spar= und Kreditvereins
Nie=
der=Modau bares, nicht ihm gehöriges Geld ſich
angeeig=
net, Wertpapiere abgetreten, den Reviſionsbeamten Beck zu
ſtrafbaren Handlungen verleitet, ſowie Bilanzen und
Wechſel gefälſcht und davon Gebrauch gemacht zu haben.
Er wird von Rechtsanwalt Oppenheimer verteidigt
2. Den 47jährigen früheren Bankier, jetzigen
Privat=
mann Moſes Iſaak aus Pfungſtadt, der beſchuldigt
iſt, ſeit 1902 den Adam zu ſeinen verbrecheriſchen
Hand=
lungen verleitet und außerdem ſich der Hehlerei ſchuldig
gemacht zu haben, indem er einen großen Teil der von
Adam ausgeführten Unterſchlagungen uſw für ſich
aus=
beutete. Verteidiger iſt Rechtsanwalt Schödler.
3. Den 39 Jahre alten Reviſionsbeamten Heinrick
Beck hier, der angeklagt iſt, in den Jahren 1908 und 1909
als Reviſor des Spar= und Darlehnsvereins unberechtigt
ca. 28000 Mark an Adam ausgezahlt und außerdem
un=
berechtigt für ſich einen Betrag von 3000 Mark aus der
Kaſſe erwommen zu haben. Er ſoll weiter Protokolle und
Quittungen gefälſcht und zum Zwecke der Täuſchung
da=
von Gebrauch gemacht, ſowie in den Jahren 1909 bis 1911
durch Vorlegung gefälſchter Bilanzen Dritte getäuſcht und
in ihrem Vermögen geſchädigt haben. Verteidiger iſth
Rechtsanwalt Neuſchäffer
4. Den 1853 in Erbach i. O. geborenen Bankdirektor
Kommerzienrat Karl Ihrig hier, der beſchuldigt iſt, den
Beck zur Begehung ſeiner ſtrafbaren Handlungen verleitet
durch Aufſtellung und Verwendung falſcher Vermögens
aufſtellungen über die Kaſſe Täuſchungen hervorgerufen
und zahlreiche Perſonen geſchädigt, ferner durch
Vorſpiege=
lung falſcher Tatſachen Vorſtand und
Aufſichtsratsmit=
glieder der Kaſſe getäuſcht und geſchädigt, ſowie endlich
noch den Verſuch gemacht zu haben, den Adam, als deſſen
Verfehlungen entdeckt waren, der Beſtrafung zu entziehen,
indem er ihn bei der Flucht nach Amerika begünſtigte.
Ver=
teidiger ſind die Rechtsanwälte Hallwachs und v.
Bren=
tano.
Die drei erſtgenannten Angeklagten ſind in
Unter=
ſuchungshaft. Adam war zunächſt nach Amerika geflohen
wurde aber von dort ausgeliefert, doch mußten mit den
amerikaniſchen Behörden noch längere Verhandlungen
ge=
pflogen werden, damit unter Zuſtimmung Adams die
An=
klage auf ſämtliche Punkte, darunter Unterſchlagungen
einer halben Million Mark, Bilanzverſchleierung,
Wechſel=
fälſchungen uſw. ausgedehnt werden konnte. Ihrig
be=
findet ſich gegen eine Kaution von 50000 Mark auf freiem
Fuße. Die von Staatsanwalt Dr. Krug mit
außerordent=
licher Gründlichkeit und Sachkenntnis ausgearbeitete
An=
klageſchrift umfaßt 200 Seiten in Schreibmaſchinenſchrift.
Es ſind etwa 90 Zeugen geladen. Den Vorſitz führt Land
gerichtsdirektor Dr. Nagel. Die Zeugenvernehmung iſt
auf verſchiedene Tage verteilt. Die erſten drei bis vier
Tage ſollen der Vernehmung der Angeklagten gewidmet
ein.
Als Sachverſtändiger wird Regierungsrat
Baſtian, als ſachverſtändiger Zeuge Bankdirektor
Stein fungieren.
Die Vorgeſchichte des Falles
ſpiegelt ſich im weſentlichen in folgendem wieder: Am 19
Dezember 1911 mußte über den Spar= und Kreditverein
Nieder=Modau das Konkursverfahren eröffnet werden.
Nach der Konkursbilanz betrugen die Aktiven des
Kredit=
vereins rund 900000 Mark, die Paſſiven 2500000 Mark.
Es iſt eine Ueberſchuldung von 1 600000 Marl
vorhanden. Der Kreditverein zählte 196 Mitglieder. Da
er als „Genoſſenſchaft mit unbeſchränkter Haftpflicht”
ge=
gründet iſt, haften die 196 Mitglieder mit ihrem ganzen
Vermögen für den Fehlbetrag von 1600000 Mark. Von
den 196 Mitgliedern iſt ein Teil vermögenslos oder
nahe=
zu vermögenslos. Andere beſitzen ein Vermögen von 1000
Mark, 2000 Mark, 4000 Mark uſw. Nur ganz wenige
be=
ſitzen ein Vermögen, das auf 100000 Mark oder mehr zu
veranſchlagen iſt. Ein einziges Mitglied ſoll ein
Ver=
mögen von etwa 200000 Mark haben. Die geſamten
Ver=
mögen aller Mitglieder haben den Betrag von 1600000
Mark bei weitem nicht erreicht. Nach dem
Genoſſenſchafts=
geſetz war der Fehlbetrag in ziffernmäßig gleichen
Be=
trägen auf die haftpflichtigen Mitglieder auszuſchlagen.
Hierbei ſind die Ausfälle, die bei den ganz oder teilweiſe
zahlungsunfähigen Mitgliedern entſtehen, zu
berückſich=
tigen.. Es mußte das geſamte Vermögen jedes Mitgliedes
mit Beſchlag belegt werden. Da das höchſte Vermögen
eines Mitgliedes auf 200000 Mark geſchätzt wurde und
da die Haftſumme ziffernmäßig für jedes Mitglied gleick
ſein muß, hatte das Konkursgericht die Haftſumme für
jedes Mitglied auf 200000 Mark feſtgeſetzt. Da jedes der
196 Mitglieder mit ſeinem ganzen Vermögen haftbar war,
mußte nach dem Geſetz das ganze Vermögen jedes
Mit=
gliedes in Beſchlag genommen werden. Aus dieſer
geſetz=
lichen Notwendigkeit entſtand ein namenloſes Elend.
Einem alten. gelähmten und arbeitsunfähigen Manne mußte
das ganze Vermögen mit Beſchlag belegt werden, ſo daß
die bitterſte Not vor der Tür ſtand. Bei den Landwirten
mußten die Liegenſchaften mit Sicherungshypotheken
be=
legt und der Viehſtand gepfändet werden. Tiefe
Verzweif=
lung herrſchte nicht nur im Modautale, auch in anderen
Gegenden des Odenwaldes, in der Bergſtraße und in
Darmſtadt, wo der Kreditverein ſeine haftpflichtigen
Mit=
glieder beſitzt. Das Elend beſchränkte ſich nicht auf die
Kreiſe der jetzigen Mitglieder. Durch Kaufſchilling= und
Hypotheken=Geſchäfte waren zahlreiche weitere Exiſtenzen
mit dem Kreditverein verbunden.
Infolge früherer geſchäftlicher Transaktionen des
Kre=
ditvereins konnte es dazu kommen, daß auch in Darmſtadt
zahlreiche Häuſer, an denen der Kreditverein Nieder=
Modau direkt oder indirekt beteiligt war, auf dem Wege
der Zwangsverſteigerung auf den Markt geworfen
wur=
den. Rund 1000 Spareinleger hatten ihr Geld
vertrauens=
voll bei dem Kreditverein angelegt. Die Spareinlagen
betrugen 1600000 Mark. Auch dieſe Kreiſe ſind in
drin=
gende Not geraten. In vielen Fällen ſind es ſauer
ver=
diente Gelder kleiner Leute, die von ihren Erſparniſſen
leben müſſen. In anderen Fällen handelt es ſich um die
Erſparniſſe von Familienvätern, die ihre Söhne nicht
ſelbſtändig machen, ihre Töchter nicht ausſtatten können,
weil ihr beſcheidenes Vermögen vollſtändig in der
Kon=
kursmaſſe feſtgelegt iſt. Nach eingehenden Beratungen, an
welchen erfahrene Sachverſtändige und auch Profeſſor Dr
Krüger von Berlin, der Anwalt des allgemeinen
Ver=
bandes der deutſchen Genoſſenſchaften, teilgenommen
haben, hat man als den einzigen Weg zur Rettung die
Gründung des Schutzvereins erkannt, die unter
der dankenswerten Beteiligung größerer Genoſſenſchaften
der Schulze=Delitzſchen Richtung erfolgt iſt. So konnte
das allerſchlimmſte vermieden werden. Der Schutzverein
beabſichtigt, die bedürftigen Mitglieder des Kreditvereins
bei ihrer Haftverbindlichkeit gegenüber der
Konkursver=
waltung zu unterſtützen und die Forderungen der
Spar=
einleger unter entſprechendem Nachlaß zu erwerben. Für
die Spareinleger hat dies den großen Wert, daß ſie an
Stelle einer unſicheren Ausſicht auf die Zukunft alsbald ihr
Kapital, wenn auch mit erheblichem Nachlaß, ausbezahlt
erhalten und hiervon wieder leben und wirtſchaften
kön=
nen. Der Konkurs Nieder=Modau ſteht alſo in ſeiner
furchtbaren Tragweite in der Geſchichte der deutſchen
Ge=
noſſenſchaften einzig da. In Ober=Mockſtadt betrug der
Fehlbetrag nach der Konkursbilanz 500000 Mark, in
Nieder=Modau 1600000 Mark; in Ober=Mockſtadt wurde
als Vorſchuß von jedem Mitglied 2300 Mark gefordert, in
Nieder=Modau 200000 Mark.
Noch umfangreicher wurde das Unheil durch die
Hereinbeziehung des landwirtſchaftlichen
Kon=
ſumvereins Nieder=Modau in die Affäre. Der
Landwirtſchaftliche Konſumverein war nämlich Mitglied
des Spar= und Kreditvereins und wurde als ſolches
eben=
falls zur Haftpflicht herangezogen und zwar mit 200000
Mk. Da das Vermögen hierzu nicht ausreichte, mußte
auch über den Landwirtſchaftlichen Konſumverein der
Konkurs eröffnet werden. Auf Grund der unbeſchränkten
Haftpflicht wurde jedem Mitglied die Haftſumme von
30000 Mk. auferlegt, da das Geſamtvermögen aller
Mit=
glieder nicht ausreichte, die 200000 Mk. aufzubringen und
das Höchſtvermögen des Einzelnen 30000 Mk. betrug. Da
von den 60 Mitgliedern des Konſumvereins etwa die
Hälfte Mitglied des Spar= und Kreditvereins waren
wurden noch etwa 30 Familien in den Zuſammenbruch
hineingezogen. — Der Leichtſinn und die ſträfliche
Geld=
wirtſchaft der Angeklagten hatte alſo die furchtbarſten
Folgen.
Der Konkursverwalter hat alsbald nach der
Eröff=
nung des Konkurſes an dem Landgericht Darmſtadt eine
Regreßklage gegen die Genoſſenſchaftsbank und
ihren Direktor Kommerzienrat Ihrig auf Grund ihrer
frü=
heren geſchäftlichen Beziehungen zu dem Kreditverein e;. Die Genoſſenſchaftsbank ſtrebte eine
Verſtändig=
ung dieſer Differenzen an. Nach längeren
Unterhand=
lungen hat die Genoſſenſchaftsbank dem
Konkursver=
walter folgenden äußerſten Verſtändigungsvorſchlag
ge=
macht: Nachdem der Krevitverein Nieder=Modau in
früheren Jahren Hypotheken und Kaufſchillinge im Ge=
Seite 6.
Darmſtädter Tagbintt, Samstag, den 5. April 1913.
Nummer 79.
ſamtbetrage von über einer Million Mark an die
Ver=
waltungs= und Verwertungsgeſellſchaft in Frankfurt
ab=
getreten und für den Eingang der abgetretenen
Forde=
rungen die Ausfallsbürgſchaft übernommen hat, erklärt
ſich die Genoſſenſchaftsbank bereit, alle Engagements des
Kreditvereins Nieder=Modau bei der
Verwertungs=
geſellſchaft zu übernehmen, während der
Kreditver=
ein Nieder=Modau ſeinen Geſchäftsanteil bei der
Ver=
wertungsgeſellſchaft auf die
Genoſſenſchafts=
bank überträgt. Die Genoſſenſchaftsbank ermäßigt
ferner ihre im Konkurs angemeldete Forderung von
350000 auf 150000 Mk. Auf die Reſtforderung von
150000 Mk. rechnet ſich die Genoſſenſchaftsbank eine in
ihrem Beſitz befindliche Hypothek von 20000 Mk. an, ſo
daß die Genoſſenſchaftsbank nur noch mit einer
Konkurs=
forderung von 130000 Mk. in die Maſſe geht; hierzu
kommt noch eine Reihe beſonderer Bedingungen, die im
Intereſſe der Mitglieder und der Spareinleger von dem
Konkursverwalter aufgeſtellt und von der
Genoſſenſchafts=
bank akzeptiert worden ſind. Dieſer Vorſchlag wurde
an=
genommen. So konnten Dank der emſigen Bemühungen
des Konkursverwalters Rechtsanwalt Dr. E. E.
Hoff=
mann II. erhebliche Summen gerettet werden. Dann
trat auch die Hilfsaktion in Tätigkeit, deren Wickſamkeit
aus den Veröffentlichungen der jüngſten Tage bekannt iſt.
Die materiellen Folgen der Straftaten der heutigen
Anklage gehen alſo ihrer Regelung entgegen. Die
An=
klage ſelbſt, die den Schuldigen aber der gerechten Strafe
zuführen ſoll, hat auf die materielle Seite der Anklage
kaum noch irgend welchen Einfluß. Wir werden über die
Verhandlungen berichten.
Luftfahrt.
* Berlin, 3. April. Der Prinz=Regent
Ludwig von Bayern hat das Protektorat über den
Prinz Heinrich=Flug 1913 übernommen, ſoweit
der Flug die bayeriſche Pfalz berührt.
— Emden, 4. April. In der Nähe von Abelitz,
das 16 Kilometer von Emden entfernt iſt, ging der
Frei=
ballon „Nordſee” aus Wilhelmshaven nieder. Die
Inſaſſen, 4 Seeoffiziere, wurden leicht verletzt. Der
Ballon wurde geborgen.
Der Zeppelinbeſuch
in Frankreich.
Erfreulich ſchnell hat der unliebſame und ärgerliche
Zwiſchenfall von Luneville ſeinen Abſchluß gefunden.
Die franzöſiſche Regierung zeigte ſich gentlemanlike und
ſammelte glühende Kohlen auf die Häupter derjenigen, die
ihr dieſe edle Handlungsweiſe nicht zugetraut hatten. Sie
hat die Offiziere per Eiſenbahn, nur unter Begleitung
eines Polizeikommiſſars, über die Grenze befördert und
dem „Z. 4‟ den Zurückflug über die Grenze mit eigener
Beſatzung geſtattet. Unſer neueſter Luftkreuzer iſt inzwi.
ſchen ſchon auf dem Exerzierplatz Frescati bei Metz
ge=
landet und geborgen. Wir haben allerdings keinen Grund,
den Nachbarn jenſeits der Vogeſen, in deſſen Hand unſere
neueſte Kriegswaffe durch ein widrig Geſchick gegeben
war, beſonders dankbar zu ſein für ihren „Edelmut” denn
einmal hätten die deutſchen Behörden ohne jeden Zweifel
im umgekehrten Falle ebenſo gehandelt. Und zum anderen
haben die Kerren der franzöſiſchen Militärluftſchiffahrt
die ſogar ihre tüchtigſten Vertreter aus dem Generalſtabe
in Paris nach Luneville geſchickt haben, von der
willkom=
menen Gelegenheit, den modernſten deutſchen Luftkreuzer
eingehend zu beaugenſcheinigen, ſo ausgiebig Gebrauch
gemacht, daß ihnen kaum etwas verborgen geblieben ſein
wird. Zum dritten endlich hat ſich die Bevölkerung —
das wäre in Deutſchland ſicher nicht paſſiert — durchaus
feindlich den Offizieren und Monteuren gegenüber
benom=
men, das Auto mit Steinen beworfen, die Herren
be=
ſchimpft uſw. Die Behörden ſollen allerdings es nicht an
der erforderlichen Höflichkeit haben fehlen laſſen.
Es bleibt alſo unter allen Umſtänden ein höchſt
be=
dauerliches und ärgerliches Mißgeſchick, das beſſer
ver=
mieden wäre. Daran ändert auch nichts die Tatſache, daß
die Landung freiwillig erfolgte und „internationalem
Brauch” entſprechen ſoll. Es lag nämlich weder eine
Motorpanne noch ſonſt ein Defekt, noch Benzinmangel vor.
Der Führer des Luftſchiffes, Kapitän und Hauptmann der
Reſerve Gluud, gibt amtlich folgende Darſtellung über
die
Urſachen der Landung:
„Wir haben um 6 Uhr früh Friedrichshafen verlaſſen,
um mit dem Zeppelin eine Höhenverſuchsfahrt zu
unter=
nehmen. Wir ſollten mit einer Militärkommiſſion
ver=
ſchiedene Verſuche ohne Zwiſchenlandung unternehmen
und uns nach Baden=Baden begeben, um dort zu landen.
Sogleich nach der Abfahrt ſtieg das Luftſchiff auf 2000
Meter Höhe. Wir überflogen den Schwarzwald. Bis
da=
hin herrſchte klares Wetter; über dem Schwarzwald trat
Nebel auf. Wir gaben uns Rechenſchaft, daß ein heftiger
Wind uns nach Weſten trieb und wir ſehr bedeutend von
unſerer Fahrtrichtung abwichen. Wir konnten jedoch nicht
verſuchen, zu landen, weil wir den Schwarzwald überflogen
und ſpäter in unſeren Verſuchen durch den beinahe 1500
Meter hohen Feldberg behindert worden wären. Wir
ſetzten alſo unſere Fahrt während mehrerer Stunden fort.
Erſt um 1 Uhr nachmittags, als wir in etwa 1000 Meter
Höhe waren, gaben wir uns darüber Rechenſchaft, daß
wir bereits über Frankreich ſchwebten. Ein Durchblick in
einer Höhe von 400 bis 500 Meter Höhe ſetzte uns in den
Stand, manövrierende Infanterietruppen zu ſehen. Wir
ſuchten darauf einen Landungspunkt, das
Ueb=
ungsfeld von Luneville. Nachdem wir den Offizieren, die
an Bord waren, die Sachlage vorgetragen hatten,
ent=
ſchloſſen wir uns, entſprechend den
internatio=
nalen Vorſchriften, zulanden umkorrekt
zu handeln, und auch aus politiſcher
Er=
wägung, um darzutun, daß wir nicht mit
Abſicht ſondern durch einen Unfall auf
franzöſiſches Gebiet getrieben waren. So
ließen wir uns ohne weiteres auf das Truppenübungsfeld
hinab. Bei unſerem Abſtieg beſichtigte der General
Les=
cot gerade eine Abteilung Kavallerie. Der General ſtieg
an Bord unſerer Gondel, befragte uns, ließ ſich unſere
Pa=
piere geben und durch Kavallerie und ein Bataillon Jäger
zu Fuß, das ſofort herbeigerufen wurde, unſer Luſtſe
von der herbeiſtrömenden Menge abſondern. Alsdann
kam auch der Bürgermeiſter von Luneville Baron
Türk=
heim, der Unterpräfekt, der Polizeikommiſſar, und
unter=
ſuchten unſere Apparate. Wir haben über Tag die
Gon=
del nicht verlaſſen. Am Abend ſandte man uns aus dem
Militärkaſino von Luneville eine Mahlzeit, die wir in
der Gondel einnahmen. Von einem Offizier begleitet,
be=
gaben wir uns alsdann zum Poſtbureau und
telegraphier=
ten an die deutſche Botſchaft in Paris, an das
Kriegs=
miniſterium in Berlin, an den Grafen Zeppelin und an
unſere Freunde. Wir haben uns über die Höflichkeit,
mit der uns bisher die Zivil= und Militärbehörden von
Luneville behandelt haben, nur lobend
auszuſpre=
chen.” Hauptmann Gluud erklärte weiter, daß er an
Bord keine weiteren außergewöhnlichen Apparate mit ſi
geführt habe. Er ſei des Luftſchiffes durchaus
Herr geweſen, aber gegen ſeine Abſicht nach
Frank=
reich hineingetrieben, hätten ſie auf franzöſiſchem Boden
zu landen beſchloſſen, um damit eben zu beweiſen, daß
ihre Fahrt über franzöſiſches Gebiet nur einem
Zu=
fall zuzuſchreiben war.
Weniger höflich war, wie geſagt, die
Haltung der Bevölkerung.
Sehr bald ſtrömte eine ungeheuere Menſchenmenge aus
der Stadt hinaus, um den deutſchen Luſtkreuzer zu
beſich=
tigen. Es verbreitete ſich unter der Menge das Gerücht,
daß die deutſchen Luftſchiffer, wo ſie zu landen verſucht
hätten, Schriftſtücke und photographiſche Apparate über
Bord geworfen hätten; man hat, ſetzt der Berichterſtatter
des Matin hinzu, allerdings bis jetzt keinen Apparat oder
Schriftſtücke gefunden. Die Luftſchiffer verſichern, daß ſie
zwar allerlei Gegenſtände, die die Gondel beſchwerten, ſich
entledigt hätten, da das Luftſchiff Gas verlor; daß ſie aber
ihre Papiere und alle Vorrichtungen einem der Offiziere
der Garniſon von Luneville gegeben hätten.
Die Stimmung der Menge, die man
glück=
licherweiſe durch den Ordnungsdienſt der Truppen von
dem Luftſchiffe abhalten konnte, ſcheint jedoch keineswegs
freundlicher Art geweſen zu ſein. Nach dem
Berichterſtat=
ter des Echo de Paris fehlte es nicht an Hitzköpfen, die
von nichts weniger ſprachen, als
den Zeppelin in Brandzuſtecken.
Auf Befehl des Generals Lescot wurde ein
Draht=
zaun um den Kreuzer gezogen, und ein doppelter
Trup=
enpoſten nahm um ihn herum Aufſtellung, um die immer
mehr anſchwellende Menſchenmenge abzuhalten. Zwei
Maſchiniſten des „Zeppelin”, die ſich unter die Menge
wagten, wurden beläſtigt. Nach dem Berichterſtatter des
Scho de Paris rief man den deutſchen Offizieren, die ſich
am Abend in die Stadt zum Telegraphenamt begaben
auch feindliche Rufe nach, und ſelbſt einige Steine
wur=
den gegen das Automobil des Bürgermeiſters geworfen,
das dieſer den Offizieren zur Verfügung geſtellt hatte. Am
Abend hatte der Bürgermeiſter, Baron von Türkheim, den
Hauptmann George zur Tafel geladen. Dieſe Einladung,
bemerkt der Berichterſtatter des Echo de Paris, iſt aber in
Luneville ziemlich übel vermerkt worden. Die
Freunde des Bürgermeiſters erklären ſie dahin, daß er das
getan habe, um damit der Bevölkerung anzudeuten, daß ſie
ihre Gäſte, wer ſie auch ſeien, und wenn ſie auch Deutſche
ſeien, zu achten hätten. Man erzählt in der Stadt auch.
daß, um dieſes Verhalten des Bürgermeiſters noch zu
be=
tonen, auch der Diviſionsgeneral von Luneville andere von
den Offizieren am Abend eingeladen habe.
Nach einer anderen Meldung verſuchte die Menge
zwei=
mal, mit Meſſern und Stöcken das Luftſchiff zu
bedrohen. Die ſtarke militäriſche Bewachung
ver=
eitelte dieſe Verſuche. Später wurde übrigens gemeldet,
daß die Mitteilung, der Kommandierende des Luftſchiffes
ſei zum Maire eingeladen worden, ſichnicht beſtätige.
Ein merkwürdiges Zuſammentreffen.
* Nancy, 3. April. Die Nachricht von der Landung
des Zeppelinluftſchiffes wurde im Laufe des Nachmittags
in der Stadt bekannt und gab zu zahlreichen Erörterungen
Anlaß. Ein merkwürdiges Zuſammentreffen iſt es, daß
gerade in der letzten Nacht intereſſante Manöver
vorgenommen worden ſind, um mit Scheinwerfern, die ſich
auf Automobilen befanden, nach Ballons zu ſuchen.
Gleichzeitig waren mitten in der Nacht Landungsübungen
vorgenommen worden. So konnte zum Beiſpiel das
Luft=
ſchiff „Adjutant Vincenot”, welches in der Dunkelheit in
großer Höhe über Toul kreuzte, ſchnell entdeckt und
ver=
folgt werden.
Die Darſtellung der deutſchen Offiziere beſtätigt.
Ein Offizier des Luftſchifferkorps in Paris erklärte
einem Mitarbeiter des Figaro, daß die Darſtellung der
deutſchen Offiziere richtig zu ſein ſcheine. Es iſt in der
Tat nicht möglich, daß die Abſicht beſtanden hat, die
fran=
zöſiſche Grenze zu überfliegen. Als ſie ihren Irrtum
er=
kannten, war es zu ſpät, um die deutſche Grenze zu
er=
reichen. Wenn ſie umgekehrt wären, wäre der Fall ernſt
geworden und man hätte notgedrungen an einen
Spio=
nageverſuch geglaubt. Ich bin überzeugt, daß ſich die
deutſchen Offiziere zweifellos über den Ernſt der
Lage klar geworden ſind. Ihr Niedergehen auf
dem Uebungsplatz von Luneville war ſehr vernünftig. Sie
wußten, daß ſie dort die entſprechende Hilfe bei der
Lan=
dung finden würden und daß ſie, um die Schwierigkeit des
Falles möglichſt zu heben, ſich am beſten den franzöſiſchen
Militärbehörden ſtellen. Die deutſchen Offiziere ſind die
Opfer eines unvorhergeſehenen
Aben=
teuers, und man hätte Unrecht, der Angelegenheit in
Frankreich allzu große Bedeutung beizulegen. — Der
Ex=
zelſior ſchreibt: Die Landung des Zeppelin auf
franzöſi=
ſchem Boden beweiſt, daß es die höchſte Zeit iſt, daß die
Staaten über die Schaffung eines internationalen
Luft=
kodexes ſich in Einvernehmen ſetzen.
Die amtliche Unterſuchung.
Das franzöſiſche Miniſterium des Innern gab über
den Zwiſchenfall des „Z. 4‟ folgende offizielle Note
aus:
Die Regierung hat bei der erſten Nachricht von der
Landung eines deutſchen Luftſchiffes in Luneville eine
dringliche Unterſuchung eröffnet, die den militäriſchen
Behörden übertragen worden iſt. Die Unterſuchung wurde
von dem General Lescot mit Unterſtützung des Generals
Hirſchauer und des Unterpräfekten Lacombe geleitet. Sie
hat ergeben, daß das gelandete Luftſchiff ein
Privatfahr=
zeug iſt, und daß die drei Offiziere, die ſich an Bord
be=
fanden, der Prüfungskommiſſion angehörten, die erſt über
die Erwerbung des Ballons für die deutſche Armee zu
be=
ſtimmen hatte. Die Unterſuchung hat weiterhin feſtgeſtellt
daß der Führer des Ballons die Landung in einem Gefühl
der Korrektheit ſofort vollzog, als er bemerkte, daß er ſich
oberhalb einer franzöſiſchen Garniſon befand. Der erſte
der deutſchen Offiziere, Hauptmann George, hat außerdem
auf Ehrenwort verſichert, daß der Ballon ſich verirrt hatte
und daß während ſeiner Fahrt keinerlei Aufnahmen oder
ſtrategiſche Feſtſtellungen gemacht worden ſind. Nach der
ganzen Sachlage hat die Unterſuchung ergeben, daß der
Ballon ſich tatſächlich verirrt hatte und daß die Inſaſſen
durchaus korrekt gehandelt haben. Infolgedeſſen hat der
General Lescot die Erlaubnis gegeben, daß der 3. 4"
ofort wieder gefüllt und die Rückkehr nach Deutſchland
auf dem Luftwege antritt mit ſeinen eigenen Technikern.
Die Offiziere, die ſich auf dem Ballon befanden, kehren
nach Deutſchland mit der Eiſenbabn zurück und werden von
dem Polizeikommiſſar bis zur Grenze des Bahnhofs
Avricourt begleitet werden. Die Regierung erachtet, ſo
ſchließt die offizielle Note, den Zwiſchenfall hiermit für
erledigt.”
Die Maßnahmen in Friedrichshafen.
Lloydkapitän Gluud hatte an die
Luftſchiffbauge=
ellſchaft Zeppelin folgendes Telegramm gerichtet:
Schiff 4 gelandet, da im Nebel franzöſiſche Grenze
über=
fahren. Warten auf Gas, um weiterzufahren; hoffe, daß=
Formalitäten ſich morgen erledigen.” — Der Luftſchiffbau
Zeppelin ſandte zwei Eiſenbahnwagen mit je 200 gefüllten
Gasflaſchen nach Luneville. Heute vormittag iſt eine
dritte Sendung mit ebenfalls 200 Flaſchen abgegangen. —
Die von Friedrichshafen aus verbreitete Meldung, daß
ein Extrazug mit Gasflaſchen nach Luneville abgegangen
ſei, iſt falſch. Es wurde vielmehr an den
fahrplanmäßi=
gen Zug 8 Uhr 55 Min. geſtern abend ein einziger
Wag=
gon mit Gasflaſchen angehängt, der, wenn er ohne
Aufent=
halt weiterbefördert wird, heute vormittag um 10 Uhr in
Luneville eintreffen dürfte. Direktor Colsmann, der
geſtern in Frankfurt weilte, hat ſich von dort gleichfalls
nach Luneville begeben.
Die Folgen des Zwiſchenfalles?
* Paris, 4. April. Der Figaro ſchreibt: Man kann
ſich leicht die Erregung vorſtellen, die der Vorfall bei der
gegenwärtigen internationalen Lage in der
gan=
zen Oſtgegend Frankreichs hervorgeruſen hat. Er erklärt,
aus einem bloßen Mißgeſchick können
über=
raſchende Verwickel ungen entſtehen,
Die augenblickliche Situation iſt ſehr geeignet, eine
ner=
vöſe Stimmung hervorzurufen, deren Folgen kaum be= ſind. Frankreich wird ſich beeilen, ein
wirk=
ſames Geſetzüber die Luftpolizei zu ſchaffen.
Es kann ſolche Spazierfahrten nicht dulden, die dazu
dienen könnten, die franzöſiſchen Verteidigungs= und
Be=
eſtigungslinien auszuſpionieren. — Die Radicale erklärt,
das Vorkommnis ſei in jedem Falle beklagenswert, ob es
nun auf eine Abſicht oder bloße Ungeſchicklichkeit
zurück=
zuführen ſein mag. Die deutſchen Offiziere, die den
Zep=
pelin lenkten, müſſen unter allen Umſtänden ſtreng getadelt
werden. In den Zuſtänden der Spannung, in der ſich=
Europa befindet und angeſichts der patriotiſchen Erregung,
die über die neuen Wehrvorlagen hüben und drüben
her=
vorgerufen wurde, dürfte es nicht geſtattet ſein,
Zwiſchen=
fälle herbeizuführen, welche die ſchwerſten Folgen nach ſich
ziehen könnten.
Die Freigabe und die Landung des Kreuzers in Metz.
* Paris, 4. April. Eine Havas=Note beſagt: Es iſt
beſchloſſen worden, dem Zeppelin=Luftſchiff die R
ück=
fahrt zu geſtatten. Die Offiziere werden in
Be=
gleitung eines Polizeikommiſſars mit der Eiſenbahn an
die Grenze gebracht werden. Der Zwiſchenfall wird als
erledigt angeſehen.
* Metz, 4. April. Das Zeppelin=Luftſchiff „Z. 4‟
hat nachmittags die deutſch=franzöſiſche Grenze
bei Wic in Elſaß=Lothringen überflogen.
Es=
ſchwebt über der Luftſchiffhalle „Frescati” bei Metz. —
Das Luftſchiff iſt 4 Uhr 15 Minuten glatt gelandet
und in die Halle verbracht worden.
* Metz, 4. April. Von den Offizieren des
Luftſchiffes „Z. 4” ſind in Deutſch=Avricourt
ange=
kommen: Kapitän George, Oberleutnant Brandets,
Kapitän Gluud und Ingenieur Sieges. Sie ſind im
Hotel Royal abgeſtiegen.
* Friedrichshafen, 4. April. Wie der „
Luſt=
chiffbau” erfährt, iſt das Luftſchiff „Z. 4” nur von einem
Polizeikommiſſar zwecks Unterſuchung wegen des
Ver=
dachts der vermutlichen Spionage betzeten worden. Im
übrigen iſt das Luftſchiff von den franzöſiſchen Behörden
als deutſcher Boden betrachtet worden.
* Paris, 4. April. Aus Luneville wird gemeldet:
General Hirſchauer hat eingehend den Zeppelinkreuzer,
die Gondeln und die geſamte innere Einrichtung beſichtigt.
Auf das Erſuchen des Kapitäns Gluud geſtattete der
General, daß 20 Luftſchiffer, die mit dem Straßburger
Zuge eingetroffen waren, den Exerzierplatz betreten
durf=
ten, um bei der Ausbeſſerung der Beſchädigungen
behilf=
lich zu ſein. Da bei dem Landen einige Aluminiumſtangen
im Innern des Luftſchiffes gebrochen waren, mußten
dieſe durch proviſoriſche Holzleiſten erſetzt werden. Auch
einzelne Gasballons waren nur teilweiſe gefüllt, ſo daß
das Luftſchiff für die Rückfahrt erheblich entlaſtet
wierden mußte. Dies geſchah hauptſächlich durch
Herausnehmen eines der beiden hinteren Motoren. Im
übrigen ſind die geſtern telegraphiſch erbetenen 200
Gas=
flaſchen aus Friedrichshafen ſchon heute früh hier
einge=
troffen. — Die Meldung von der Freigabe des Ballons
traf heute früh aus Paris in Luneville ein. Gegen Mittäg
wurde mit der Füllung des Ballons
be=
gonnen. Um 12 Uhr 50 Min. ſtieg das Luftſchiff auf
und verſchwand gegen halb 2 Uhr den Blicken. Der
Zolleinnehmer von Luneville verlangte ein
Zolldepot von 7000 Francs, die auch gezahlt wurden;
je=
doch wird dieſe Summe zurückerſtattet werden.
* Paris, 4. April. Wie Pariſer Blätter melden,
gelang es Einwohnern von Luneville trotz ſchärfſter
Be=
wachung, das Luftſchiff mit Inſchriften (?),
beſonders mit „Vive la France”, zu verſehen. Die
morgens eingetroffene Nachricht von Paris über die
Frei=
gabe des Luftſchiffes wurde dem Kapitän vom
Unterprä=
fekten und General Lescot überbracht. 11 Uhr 45 Min.
trieb ein Windſtoß das Luftſchiff in die
Höhe und die 30 Soldaten, die es hielten,
mit. Es war ein angſtvoller Augenblick. Alles
rief „Loslaſſen!”, worauf die Soldaten ſich zur Erde
fal=
len ließen. Dann ſenkte ſich plötzlich das Luftſchiff vorn
bis auf zwei Meter auf den Boden. Um das Gleichgewicht
wieder herzuſtellen, begab ſich die Mannſchaft durch den
Laufgang in die hintere Gondel. Das Luftſchiff hatte
nach dem Aufſtieg mit heftigem Wind zu kämpfen. Es
hatte nur die eigene Mannſchaft an Bord; währenddeſſen
wurden die deutſchen Offiziere, die von einem
beſonderen Beamten begleitet waren, vom Bürgers
meiſter in deſſen Automobil nach
Avri=
court gebracht. Der abmontierte dritte Motor wurde
mit einem Wagen nach dem Bahnhof gebracht.
* Friedrichshafen, 4. April. Dem „
Luftſchiff=
bau” wird von Kapitän Glu ud mitgeteilt, daß die drei
Maybach=Motoren während der ganzen
Fahrt ohne die geringſte Störung
gelau=
fen ſind. Die Meldungen, wonach die Notwendigkeit der
Landung mit ſchweren Motordefekten motiviert wird,
ent=
behren jeder Grundlage.
Nummer 79.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Seite 7.
Der Balkankrieg.
Die Flottendemonſtration gegen Montenegro.
* Paris, 4. April. Die Agence Havas veröffentlicht
jolgende Note: Nachdem die ruſſiſche Regierung
mitgeteilt hat, daß ſie Frankreich und England an der
Flottendemonſtration beteiligt zu ſehen wünſcht,
at die Regierung der Republik beſchloſſen, an dieſer
feier=
lichen Beſtätigung des europäiſchen Willens teilzunehmen.
Der Kommandant des „Edgar Quinet”, der nach Korfu
(ntſandt worden war, hat infolgedeſſen Befehl erhalten,
ich mit dem Kommandanten des engliſchen Schiffes ins
Einvernehmen zu ſetzen und ſich gemeinſam mit ihm nach
ntivari zu begeben.
* Wien, 3. April. Nach den letzten den hieſigen
anterrichteten Stellen zugekommenen Nachrichten über die
Lage in Skutari ſind die Belagerungstruppen mit
er Heranſchaffung ſchwerer Geſchütze von San Giovanni
i Medua beſchäftigt. Da die Geſchütze nicht vor Ende der
Woche in Stellung gebracht werden können, ſo iſt es wenig
wahrſcheinlich, daß vor Samstag ein neuer Sturm
ſtatt=
indet.
* Wien, 4. April. Die Blätter beſprechen mit Ernſt
ie Nachricht, daß ein ruſſiſches Schiff in Antivari
Priegsmaterial auslade, und erblicken hierin
ine — wenn auch nicht offizielle — Beteiligung
Rußlands an dem Widerſtande
Monte=
egros und Serbiens gegen die Beſchlüſſe Europas,
enen die ruſſiſche Regierung zugeſtimmt habe. Die Preſſe
verlangt energiſch eine Aufklärung ſeitens des
Petersbur=
er Kabinetts und betont, daß jeder Verſuch einer
ruſ=
iſchen Zwieſpältigkeit in der Skutari=
Frage dem Frieden Europas ſchaden müſſe. Auf
eden Fall treten die Blätter dafür mit aller Entſchiedenheit
in, daß= Skutari unter allen Umſtänden, ſo wie es Europa
eſchloſſen hat, albaniſch werden müſſe
nötigenfalls
wenn nicht mit Europa, dann ohne Europa. Die Monarchie
werde, wenn ſie auf ihrem Willen beſtehe, auch nicht allein
beleiben
Wien, 4. April. Die „Reichspoſt” meldet: Das
Oberkommando über die internationale
Demon=
ſſtrationsflotte in der Adria wird der engliſche
Idmirak führen.
. Das bulgariſche Königspaar in Adrianopel.
* Sofia, 3. April. König Ferdinand und
Königin Eleonore ſind geſtern nach Adrianopel
abgereiſt, wohnten dort dem in der griechiſchen Kirche
ab=
gehaltenen Trauergottesdienſt für den König der Hellenen
ei und beſichtigten ſpäter die Selim=Moſchee und die
Oſt=
ſwrts. Die fremdländiſchen Militärattachés nahmen die
Werteidigungswerke von Adrianopel in Augenſchein und
hehrten hierauf nach Sofia zurück.
Der Dank Serbiens.
* Belgrad, 3. April. Die Skupſchtina iſt heute
uſammengetreten. Der Miniſterpräſident dankte
in einer längeren Rede den ſerbiſchen Offizieren
und Soldaten für die Beweiſe der Aufopferung und
Tapferkeit und erklärte, daß die ſerbiſche Regierung den
gefallenen Helden auf dem Amſelfelde bei Koſſowo eine
Gedächtniskirche errichten werde. Die ſerbiſche Regierung
werde auch für die Angehörigen der Gefallenen und die
Invaliden Sorge tragen. Die Skupſchtina brach in
ſtür=
miſche Jubelrufe auf die Armee aus. Nächſte Sitzung am
8. April.
Die Kämpfe um Skutari
H.B. Wien, 4. April. Die Südflawiſche
Korreſpon=
denz meldet aus Cetinje: Trotz ſtrenger Abſperrung des
Operationsgebietes von Skutari von allen
fremden Beobachtern ſickern doch Berichte über den Ver
lauf der militäriſchen Operationen durch. Nach Mitteilung
an unterrichteter Stelle kann feſtgeſtellt werden, daß der
allgemeine Angriff der vereinigten Serben und
Montene=
riner mit einem Mißerfolge der Belagerer geendet
hat. Der Verſuch, die eigentlichen, die Stadt
beherrſchen=
een Redouten zu erobern, iſt unter Verluſten abgeſchlagen
worden. Der ſeit Montag andauernde Stillſtand in den
Kämpfen wird als nicht freiwillig bezeichnet. Die
Trup=
wen, die über 4000 Tote und Verwundete verloren, ſind
außerſt erſchöpft. Man erwartet den Anmarſch neuer
ſer=
biſcher Infanterie. Zwei neue ſchwere Haubitzen werden
gegen den Taraboſch angefahren. Die Verteidigung wird
von der türkiſchen Beſatzung mit dem Mute der
Verzweif=
ltung geführt, da namentlich die Maliſſoren nach dem Fall
von Skutari ein Maſſaker befürchten, das bei der
unge=
heuren Erbitterung der Kämpfer nicht ausgeſchloſſen iſt.
Letzte Nachrichten.
* Konſtantinopel, 4. April. Der Osmaniſche
Eloyd tritt den von einem hieſigen Blatte verbreiteten
Ulngaben über einen Gegenſatzzwiſchen dem
deut=
chen und dem franzöſiſchen Botſchafter
ent=
gegen und ſtellt feſt, daß ſie ebenſo unzutreffend ſeien, wie
die kürzlich in franzöſiſchen Zeitungen erſchienenen
Be=
hauptungen über eine Auseinanderſetzung zwiſchen dem
deutſchen und dem ruſſiſchen Botſchafter. Das Blatt glaubt
verſichern zu können, daß die Großmächte in voller
Einmütigkeit handeln und auch der perſönliche
Ver=
lehr ihrer Vertreter dieſe Harmonie niemals vermiſſen ließ.
H.B. Wien, 4. April. Von hieſiger informierter
Stelle wird mitgeteilt, daß die Antwort der
Bal=
anſtaaten auf die Mediation der Großmächte noch
immer nicht erfolgt iſt. was für die weitere Entwicklung
der Kriſe als ſehr bedauerlich bezeichnet werden müſſe.
Aluch die griechiſche Regierung, bei der die Mächte wegen
der Truppentransporte auf griechiſchen Schiffen vorſtellig
geworden ſind, hat noch keine Antwort erteilt.
* Wien, 4. April. Die Neue Freie Preſſe meldet
aus Cetinje, daß am Mittwoch am Taraboſch ein
rößerer Kampf ſtattgefunden hat und daß
die Montenegriner große Verluſte erlitten haben.
* London, 4. April. Zu dem Beſchluß der
Flot=
tendemonſtration iſt alles geregelt. Alle
Mächte außer Rußland nehmen daran
teil. Die internationale Flotte wird durch den
rang=
älteſten Offizier befehligt werden. Man nimmt an, daß
dies ein Engländer oder ein Oeſterreicher ſein wird.
Vermiſchtes.
— Die Nationalſpende für das
Kaiſer=
ubiläum zum Beſten der chriſtlichen Miſſionen in den
deutſchen Schutzgebieten gewinnt von Tag zu Tag
größe=
tes Verſtändnis und wachſende Bedeutung in allen
Schichten unſerer Bevölkerung, ſoweit ſie ſich
vater=
ländiſches Empfinden bewahrt haben. Iſt doch auch durch
dieſe Spende jedermann, ob reich oder arm, ob hoch oder
gering, Gelegenheit geboten, ſeinem Kaiſer zum
Regie=
rungsjubiläum ein Zeichen dankbarſter Verehrung
dar=
zubringen. Landesausſchüſſe ſind zurzeit an der Arbeit
m Hamburg, Württemberg, Königreich Sachſen, Provinz
Sachſen, Großherzogtum Heſſen, Bremen, Weſtpreußen,
Schleſien und Thüringen. Neben der Ehrung des
kaiſer=
lichen Jubilars wird auch die vom Kaiſer warm gebilligte
Zweckbeſtimmung der Spende den Eifer aller Beteiligten
anfachen. Gilt es doch die Miſſion, deren ſelbſtloſe,
opferfreudige Tätigkeit für die Eingeborenen uns erſt die
volle wirtſchaftliche Erſchließung unſerer Kolonien
er=
möglicht, beſſer als bisher inſtand zu ſetzen, ihren
zahl=
reichen Aufgaben tatkräftig nachzukommen. Ueber drei
Millionen Mark, die aus beſtimmten, meiſt kleinen Kreiſen
der alten Miſſionsfreunde ſtammen, gibt die Miſſion
jähr=
lich für ihre wertvolle Erziehungsarbeit in den deutſchen
Kolonien aus. Wie ganz anders könnte ſie ihrem
hin=
gebungsvollen Berufe nachkommen, wenn ihr dieſe
Summe vom deutſch=evangeliſchen Volke in doppelter
Höhe zur Verfügung geſtellt würde! Hoffentlich ruft die
Nationalſpende neben dem Verſtändnis für unſere
Ko=
lonialverpflichtungen auch einen reichen Heerbann von
Gaben auf, der nicht bloß einmal, ſondern regelmäßig das
hohe Kulturwerk der Miſſion unterſtützt und damit dem
rühmenswerten Vorbild der weitſchauenden Engländer
und Amerikaner nacheifert, die ſchon lange den
unerſetz=
lichen Wert miſſionariſcher Betätigung in ihren Kolonien
erkannt haben.
Darmſtadt, 5. April.
— Richard Wagner=Verein. In der geſtern abend im
„Kaiſerſaal”
abgehaltenen außerordentlichen
Hauptverſammlung wurden, nachdem einige vom
Vorſtande beantragte Satzungsänderungen einſtimmig
angenommen worden waren, Neu= bezw.
Ergän=
zungswahlen zum Vorſtand vorgenommen
die das Ergebnis hatten, daß zum Vorſitzenden Rat
Sonne, zum erſten Stellvertreter des Vorſitzenden
Pro=
feſſor Mendelsſohn, zum zweiten Stellvertreter
Oberleutnant v. Küchler, zum Schriftführer Oberlehrer
Dr. Schmidt zum Stellvertreter des Schriftführers
Oberlehrer Dr. Ausfeld, zum Bücherwart
Eiſenbahn=
inſpektor a. D. Scheyrer gewählt wurden. Beiſitzer
bleiben, wie ſeither, die Herren Regierungsaſſeſſor
Ditt=
mar, Gerichtsaſſeſſor Dr. Melior und Kapellmeiſter
Reh=
bock.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 4. April. Prinz Heinrich von
Preußen iſt geſtern an Bord des großen Kreuzers
„Goeben” von dem Piräus nach Brindiſi in See
ge=
gangen, wo er vorausſichtlich morgen eintrifft. Der
kleine Kreuzer „Breslau” befindet ſich ſeit geſtern bei
der internationalen Flotte vor Antivari.
* Berlin, 4. April. In der Budgetkommiſſion
des Reichstages erklärte der Reichsſchatzſekretär=
Kühn bei dem Poſtulat „Beihilfen an hilfsbedürftige
Veteranen”, daß im Jahre 1910 183000
Kriegsteil=
nehmer im Jahre 1911 195000, im Jahre 1912
232000 und am 1. März 1913 245000 Beihilfen
be=
zogen hätten. Von ſämtlichen in Frage kommenden
Vete=
ranen erhielten jetzt 67 Prozent Beihilfen gegen 45
Pro=
zent im Jahre 1910 und es ſolle noch mehr geſchehen. Da
aus dem Leuchtölgeſetz ein Erträgnis zu dieſem Zweck
nicht zu erwarten ſei, werde er den Verbündeten
Regie=
rungen vorſchlagen, dem Reichstage eine Geſetzesvorlage,
ungbhängig von dem Schickſal des gemachten Entwurfs,
zu unterbreiten. Er glaube den Geſetzentwurf in nicht zu
ferner Zeit in Ausſicht ſtellen zu können. Nach weiteren
Ausführungen verſchiedener Redner bewilligte die
Kom=
miſſion die für die hilfsbedürftige Veteranen
angeforder=
ten 31 Millionen Mark, das ſind 2 Millionen mehr als
im Vorjahre.
* Bayreuth. 4. April. Dr. Hans Richter erhielt
heute anläßlich ſeines 70. Geburtstages eine
außer=
ordentliche Zahl perſönlicher Glückwünſche von der
Fa=
milie Richard Wagners, deren Freunden, ſowie den
Ver=
ehrern in ganz Europa. Insbeſondere ließ die Stadt
Wien durch ihren Bürgermeiſter, die Wiener Hofoper und
der Wiener Singverein, an deſſen Spitze Richter ſeit mehr
als 10 Jahren ſtand, durch Vertreter ihre herzlichſten
Glückwünſche ausſprechen. Auch die Bevölkerung nimmt
an dem Gedenktag herzlichen Anteil.
* Schleiz, 4. April. Heute mittag fand in der
alt=
ehrwürdigen Bergkirche die Feier der Beiſetzung des
verſtorbenen Fürſten Heinrich XIV. Reuß j. L. ſtatt.
Die ganze Stadt ſteht im Zeichen der Trauer. Während
der Nacht loderten vor dem Schloſſe, ſowie auf den
öffentlichen Plätzen auf hohen Obelisken mächtige
Gas=
flammen. Auf dem Wege vom Schloſſe bis zur Bergkirche
nahmen etwa 6000 Perſonen, Vereine und Schulkinder
Aufſtellung. An der Beiſetzungsfeier nahmen unter
ande=
ren teil: Prinz Auguſt Wilhelm von Preußen, als
Ver=
treter des Kaiſers, Prinz Johann Georg von Sachſen,
als Vertreter des Königs von Sachſen, Prinz Heinrich
von Bayern. als Vertreter des Prinz=Regenten, Herzog
Ernſt von Sachſen=Altenburg, die Prinzen Hermann und
Heinrich von Schönburg=Waldenburg, der bulgariſche
Ge=
ſandte Geſchow, ſowie viele andere hochgeſtellte
Perſön=
lichkeiten.
* Chriſtiania, 4. April. Aus Spitzbergen wird
dem Blatte Aftenpoſten gemeldet, daß das
Expedi=
tionsſchiff „Hertha” in Green Harbour geſtern
nach viertägiger Fahrt durch das Eis angekommen iſt. An
Bord iſt alles wohl. Man will verſuchen, mit der „
Her=
tha” in das Fjord einzudringen. Falls dies unmöglich
ſein ſollte,wird eine Schlittenexpedition von Green
Har=
bour abgehen.
* Athen, 4. April. Der Verein der Kaufleute
Athens hat beſchloſſen, die italieniſche
In=
duſtrie, bevor Maßnahmen gegen italieniſche Waren
getroffen werden, zu verſtändigen, daß die feindliche
Hal=
tung Italiens gegen die griechiſchen Rechte einen
pein=
lichen Eindruck im ganzen Lande hervorgerufen habe; daß
dieſe eine Kluft zwiſchen den beiden befreundeten Völkern
ſchaffe, deren Folgen der Abbruch der Handelsbeziehungen
werden könnte. Die Induſtriellen Italiens ſollen daher
gebeten werden, darauf hinzuwirken, daß die Haltung des
römiſchen Kabinettes ſich ändere und damit der Abbruch
der brüderlichen Beziehungen vermieden werde.
* El Paſo. 4. April. Nachrichten aus Mexiko
zu=
folge hat ſich Huerta um allen Parteien zu genügen
und den Frieden tatſächlich herzuſtellen, damit
einverſtan=
den erklärt, daß Lascubian für den Reſt der
Amts=
periode des verſtorbenen Präſidenten Madero proviſoriſch
die Präſidentſchaft übernimmi,
Berlin, 4. April. Nach Unterichlagung en 2
Mack flüchtete der 30jährige Kontoriſi Beärend
aus Tempelhof, der in einem Exportgeſchäft engeneät
war, nach Amcrika. Unter dem Vorwande, daß er krank
ſei, hatte er einen längeren Urlaub erbeten. Beim
Nach=
prüjen der Bücher ſtellten ſich die Unterſchlagungen heraus.
Berlin, 4. April. Der Zirkus Schumann iſt
durch Kauf in den Beſitz von= Max Reinhardt
übergegangen. Der Zirkus ſoll bis zum Herbſt zu einem
großen Theater umgebaut werden.
Eſſen a. d. Ruhr 4. April. Bei einem Hochofen
der Friedrich=Wilhelms=Hütte in Millheim an der Ruhr
wurden zwei Arbeiter durch giftige Gaſe getötet
aufgefunden.
H. B. Solingen, 4. April. Die
Fleiſchvergif=
tungsfälle im Solinger Bezirk haben jetzt die Zahl
500 erreicht. Bis auf etwa 20 Perſonen, deren Zuſtand
noch bedenklich iſt, befinden ſich die Erkrankten auf dem
Wege der Beſſerung.
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habe ich ſofort Anna weggeſchickt und dir zehn Schachtel
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hoffe, daß ihr, die Kinder und du ſelbſt, nun ſchnell den
böſen Katarrh los ſein werdet. Aber laß dir’s nun auch
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man Kinder hat, immer Fays ächte Sodener, weil ſie
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Die Wetterlage hat ſich ſeit geſtern wenig verändert.
Ueber Nordeuropa lagert hoher Druck, der uns heute
Auf=
heiterung gebracht hat, während über Biscaya ein
Tief=
druckgebiet liegt. Bei friſchen nordöſtlichen Winden liegen
die Morgentemperaturen bei 9 Grad. Niederſchläge treten
in Deutſchland vereinzelt auf. Wir werden morgen unter
dem Einfluß des Hochdruckgebietes ſtehen und heiteres,
trockenes Wetter zu erwarten haben.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 5. April. Meiſt
heiter und trocken, tagsüber warm, nachts kühl, friſche
öſt=
liche Winde.
Familiennachrichten.
* Sür die uns aus Anlaß unſerer Silbernen
* Hochzeit in ſo reichem Maße zuteil
gewor=
denen Glückwünſche und Geſchenke ſagen wir
* Allen unſeren herzlichſten Dank, da es uns nicht
* möglich iſt, jedem Einzelnen unſeren Dank
abzu=
ſtatten. Beſonders ſei noch gedankt für das Muſik=
§ſtändchen und die Geſangsvorträge des Bürger=
F vereins Beſſungen.
(B8188
Darmſtadt, am 4. April 1913.
Dalentin Kehres und Frau.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Heute nacht verſchied nach kurzem, ſchwerem
(*9325
Leiden unſer lieber Onkel
Herr Apotheker
Wilhelm Lauer
im 71. Lebensjahre.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Zahnarzt Ed. Jäger,
Agathe Jäger, geb. Lauer,
Apotheker A. Metzler,
Laura Metzler, geb. Lauer,
Rechtsanwalt L. Raab,
Emmi Raab, geb. Lauer,
Ludwig Lauer.
Darmſtadt, Gießen, Karlsruhe,
den 4. April 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 6. April,
nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des
Beſſunger Friedhofes aus, ſtatt.
Danksagung.
Für die überaus herzliche Teilnahme bei dem
uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte ſprechen wir
Allen, insbeſondere für die troſtreichen Worte
des Herrn Pfarrer Scriba bei der Einſegnung
in Langſtadt und Herrn Pfarrer Waitz bei ſeiner
Grabrede, ferner Herrn Schulrat Gunderloch für
den anerkennenden Nachruf, Herrn Lehrer
Von=
derheyd als Vertreter des Bezirksvereins
Baben=
hauſen und Herrn Bürgermeiſter Sauerwein aus
Langſtadt, ſowie für die zahlreichen Kranz= und
Blumenſpenden unſeren innigſten Dank aus.
Langſtadt und Darmſtadt,
den 3. April 1913.
(8094
Im Namen der tieſtrauernden Hinterbliebenen:
Margarete Buss Wwe.
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Freitags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Großh. Porzellanſammlung im Prinz=Georgs=
Palais (Schloßgartenplatz). Geöffnet Sonntags von
11—1 Uhr. Eintritt 50 Pfg.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meiner lieben Frau, unſerer
unvergeßlichen Mutter und Großmutter (8250
Karoline Feldmann
geb. Blöcher
ſagen wir allen Freunden und Bekannten für die
zahlreichen Kranz= und Blumenſpenden und die
Beteiligung an der Beerdigung beſten Dank;
insbeſondere Herrn Pfarrer Gerhard für die
tröſtenden Worte und der Krankenſchweſter für
ihre liebevolle Pflege.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Jacob Feldmann VII.
Griesheim, den 4. April 1913.
Tageskalender.
Samstag, 5. April.
Künſtlerfeſt um 8 Uhr im Saalbau.
Hauptverſammlung der Turngemeinde Darmſtadtz
um 9 Uhr.
Frühlingsfeſt der Geſellſchaft „Atoca” um 8 Uhr im
Mathildenhöhſaale.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller
um 8 Uhr. — „Perkeo” um 8 Uhr.
Sonntag, 6. April.
Großh. Hoftheater. Anfang 6½ Uhr, Ende 10 Uhr
(Ab. B): „Tannhäuſer
Stiftungsfeſt des Doppelquartetts „Rheingold” um
8 Uhr im „Kaiſerſaal”
Wanderung des Vereins „Die Wetterfeſten” nach
Lengfeld (Abfahrt 6.57 Uhr).
Ausflug des Deutſchen und Oeſterreichiſchen
Alpen=
vereins nach Michelſtadt-Marbach (Abfahrt 8.09 Uhr)=
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller
um 4 Uhr und 8 Uhr. — Perkeo” um 4 Uhr und 8 Uhr.
Rummelbräu um 8 Uhr.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
Generalverſammlung des Obſt= und
Gartenbau=
verbandes für den Kreis Darmſtadt um 4 Uhr im „Berg=,
ſträßer Hof” zu Eberſtadt.
Verſammlung der Gläubiger des Spar= und
Kredit=
vereins Nieder=Modau um 3½ Uhr im Lokal des
Bür=
germeiſters Schaller zu Nieder=Modau.
Verſteigerungskalender.
Montag, 7. April.
Hofreite=Verſteigerung des Adam Schäfer
(Lauteſchlägerſtr. 6) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I
Dünger=Verſteigerung um 9 Uhr in der
Dra=
gonerkaſerne (Regiment Nr. 24).
Brennholz=Verſteigerung um 10 Uhr
Schwa=
nenſtraße 21.
Brennholzverſteigerung um 9 Uhr im Rathaus
zu Roßdorf.
Stamm= und Stangenholz=Verſteigerung
um 8½ Uhr in der Brücherſchen Wirtſchaft zu Arheilgen.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügens nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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[ ← ][ ][ → ]Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Nummer 79.
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Samstag, 5. Apri.
1913.
Bekanntmachung.
Der Kreis=Ausſchuß hat beſchloſſen den Kreisangehörigen zur Pflege ihrer
Obſt=
baumpflanzungen, ſoweit möglich, den Kreis=Obſtbautechniker und die
Kreisbaum=
wärter gegen Zahlung einer Vergütung an die Kreiskaſſe zur Verfügung zu ſtellen.
Anträge auf Inanſpruchnahme des Kreis=Obſtbautechnikers oder eines
Kreis=
baumwärters ſind an Kreis=Obſtbantechniker Dorſch, Neckarſtraße 3, zu richten.
Die an die Kreiskaſſe zu entrichtende Vergütung iſt wie folgt feſtgeſetzt:
Für Inanſpruchnahme des Kreis=Obſtbautechnikers:
5 Mark für den ganzen und 2,50 Mark für den halben Tag; ferner die
auf=
gewendeten Bahnfahrtkoſten;
p) Für Inanſpruchnahme eines Kreisbaumwärters:
3 Mark für den ganzen und 1,50 Mark für den halben Tag; ferner die
auf=
gewendeten Bahnfahrtkoſten
Zu a und b kommen in Anſatz:
Bei Inanſpruchnahme bis zu 3 Stunden .
.½ Tag
Tag.
bei 3 und mehr Stunden:
Die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden werden beauftragt, vorſtehende
Bekanntmachung zur Kenntnis ihrer Gemeindeangehörigen zu bringen.
(8003
Darmſtadt, den 1. April 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
In Vertr.: v. Werner.
Bekanntmachung.
Am 1., 3., 4., 7., 8., 10., 11., 14., 15., 17., 18., 21., 22., 24., 25., 28. und 29. April
1913 von 7½ Uhr vormittags bis zum Einbruch der Dunkelheit wird Schießen
ab=
gehalten.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
„ Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
„ Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertwieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Verordnung Kreisamt Darmſtadt vom 25. September 1909), was zur allgemeinen
Kenntnis gebracht wird.
Darmſtadt, den 19. März 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(7555a
I. V.: Dr. Reinhart.
Veraſſkenachung
Die Kreisſtraße von Wixhauſen bis Gräfenhauſen iſt behufs Einwalzens der
Fahrbahn von Montag, den 7. April d. Js. ab auf ca. 2 Wochen für Fuhrwerke,
Automobile, Motorräder und dergl. geſperrt.
Die Großh. Bürgermeiſtereien Wixhauſen und Gräfenhauſen wollen
Vorſtehen=
des in ortsüblicher Weiſe bekanntgeben.
(7871ds
Darmſtadt, den 29. März 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: von Werner.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Bekanntmachung der Großh. Hauptſteuerämter Darmſtadt und
Offenbach vom 21. April 1903 bringen wir hiermit zur Kenntnis der Beteiligten.
Darmſtadt, den 2. April 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: v. Werner.
Bekanntmachung.
Die im Regierungsblatt Nr. 34 von 1901 erſchienene Bekanntmachung der Großh.
Miniſterien des Innern und der Finanzen bringen wir mit dem Anfügen zur Kenntnis
der Beteiligten, daß Zuwiderhandlungen gegen die nachſtehenden Beſtimmungen, ſofern
nicht die Strafe der Defraudation verwirkt iſt, nach § 430 Abſatz 2 des Geſetzes betr.
die Beſteuerung des Branntweins vom 24. Juni 1887 bezw. vom 7. Juli 1902 mit einer
Geldſtrafe bis zu Einhundertfünfzig Mark oder mit Haft beſtraft werden.
Gleichzeitig wird bekannt gemacht, daß durch den Bundesratsbeſchluß vom
18. September 1902 an Stelle der Worte in Ziffer 3 und 5a der nachſtehenden
Beſtimmungen, „deſſen Stärke weniger als 80 Gewichtsprozent beträgt” die Worte zu
ſetzen ſind: zin welchem das Alkoholometer eine Stärke von weniger als 80
Gewichts=
prozent anzeigt” und an Stelle der Worte in Ziffer 4 und 5b „und Geruch” die Worte:
„Geruch oder Farbe” zu ſetzen ſind.
Darmſtadt und Offenbach, den 21. April 1903.
Großh. Hauptſteneramt Darmſtadt.
Großh. Hauptſteneramt Offenbach.
Dr. Heil.
Dr. Würth.
Bekanntmachung.
Nachoem an den durch Bekanntmachung vom 18. März 1896 (Reg.=Blatt Seite 31)
veröffentlichten „Beſtimmungen über den Handel mit denaturiertem Branntwein” infolge
der vom Bundesrat erlaſſenen endgültigen Branntweinſteuer=
Ausführungsbeſtim=
mungen einige Aenderungen eingetreten ſind, wird der nunmehr gültige Wortlaut dieſer
Beſtimmungen nachſtehend mit dem Anfügen zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß
als Hebeſtellen, bei welchen der Handel mit vollſtändig denaturiertem Branntwein
anzumelden iſt, nur die Hauptſteuerämter und Steuerämter in Betracht kommen.
Darmſtadt, den 1. April 1901.
Großherzogliches Miniſterinm
Großherzogliches Miniſterium
der Finanzen.
des Innern.
gez.: Gnauth.
gez.: Rothe.
gez.: Ueberle,
Beſtimmungen
über den Handel mit vollſtändig denaturiertem Branntwein.
1. Auf den Handel mit vollſtändig denaturiertem Branntwein findet § 23 der
Gewerbeordnung keine Anwendung.
2. Wer mit vollſtändig denaturiertem Branntwein handeln will, hat dies vor
Eröffnung des Handels der Hebeſtelle und der Ortspolizeibehörde unter Bezeichnung
der Verkaufsſtelle anzumelden. Die Hebeſtelle trägt die Anmeldung in ein Verzeichnis
ein und erteilt über die Anmeldung eine Beſcheinigung, ohne welche mit dem Handel
nicht begonnen werden darf. Die Beſcheinigung iſt in der Verkaufsſtelle aufzubewahren
und de n Beamten auf Verlangen vorzuzeigen. Liegen Thatſachen vor, welche die
Unzu=
verläſſickeit des Gewerbetreibenden in bezug auf den Handel mit denaturtertem
Brannt=
wein wahrſcheinlich machen, ſo hat die Hebeſtelle vor Erteilung der Beſcheinigung an
das DHauptamt zu berichten.
3. Denaturierter Branntwein, deſſen Stärke weniger als 80 Gewichtsprozent
be=
trägt, oder der in unerlaubter Weiſe (Ziffer 4) behandelt iſt, darf nicht verkauft oder
feilgehalten werden.
4. Es iſt verboten, aus denaturiertem Branntwein das Denaturierungsmittel
ganz oder teilweiſe auszuſcheiden oder dem denaturierten Bran ntwein Stoffe
beizu=
fügen, durch welche die Wirkſamkeit des Denaturierungsmittels in Bezug auf Geſchmack
und Geruch vermindert wird.
5. In den Verkaufsräumen iſt an einer in die Augen fallenden Stelle und in
deutlicher Druckſchrift eine Bekanntmachung auszuhängen, wonach es verboten iſt:
a) denaturierten Branntwein, deſſen Stärke weniger als 80 Gewichtsprozent
be=
trägt, zu verkaufen oder feilzuhalten:
b) aus denaturiertem Branntwein das Denaturierungsmittel ganz oder t eilweiſe
auszuſcheiden oder dem denaturierten Branntwein Stoffe beizufügen, durch
welche die Wirkſamkeit des Denaturierungsmittels in Bezug auf Geſchmack und
Geruch vermindert wird, oder ſolchen Branntwein zu verkaufen oder feilzuh alten.
6. Das Hauptamt kann die Erteilung der Beſcheinigung verſagen oder die
Fort=
ſetzung des Handels mit denaturiertem Branntwein unterſagen, wenn Tatſachen
vor=
liegen, welche die Unzuverläſſigkeit des Gewerbetreibenden in Bezug auf dieſen
Gewerbe=
betrieb wahrſcheinlich machen. Von der Entſcheidung iſt der Ortspolizeibehörde
Mit=
teilung zu machen.
räume, in denen die Lagerung, die Verwendung oder der Verkaufdenaturierten
Brannt=
weins ſtattfindet, während des Betriebs oder der Offenhaltung des Geſchäfts zu jeder
Zeit, ſonſt von morgens 6 bis abends 9 Uhr, zu betreten, die Vorräte an denaturiertem
und undenaturiertem Branntwein zu revidieren und Proben davon zu entnehmen. Auf
Verlangen iſt dem Beſitzer für entnommene Probe Entſchädigung in Höhe des üblichen
Kaufpreiſes zu leiſten.
8. Die Beteiligten ſind verpflichtet, auf Anfordern den Beſtand an denaturiertem
und undenaturiertem Branntwein, ſowie an Denaturierungsmitteln anzugeben und
vor=
zuzeigen, ſowie den Steuerbeamten über den Gewerbs= oder Geſchäftsbetrieb Auskunft
zu erteilen. Die Oberbeamten der Steuerverwaltung ſind berechtigt, die Eipkaufs=,
Lager, Fabrikations= und Verkaufsbücher während der Geſchäftsſtunden einzuſehen.
3. Die in Ziſſer 7 bezeichneten Beſugniſſe ſtehen für den Handel mit volſtändig
denaturiertem Branntwein auch den Beamten der Polizeiverwaltung zu.
(8002
Bekanntmachung.
Betreffend: Das Muſterungs=Geſchäft im Kreiſe Darmſtadt im Jahre 1913.
Für den Kreis Darmſtadt wird das Muſterungs=Geſchäft vom 26. März bis
12. April lfd. Js. im Hauſe der Turngemeinde, Woogsplatz 5 dahier, vorgenommen
werden.
Die Muſterung findet in folgender Weiſe ſtatt:
Mittwoch, den 26. März: der ſämtlichen Militärpflichtigen 1. aus der Stadt
Darmſtadt, deren Namen mit A bis C beginnen, 2. der Gemeinde Nieder=
Beerbach.
Donnerstag, den 27. März: desgleichen 1. der Stadt Darmſtadt, Buchſtaben D
bis F, 2. Gemeinde Braunshardt, 3. Gemeinde Schneppenhauſen.
Freitag, den 28. März: desgleichen Stadt Darmſtadt, Buchſtaben G und HI.
Samstag, den 29. März: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtaben J und K,
2. Gemeinde Hahn.
Montag, den 31. März: desgleichen Stadt Darmſtadt, Buchſtaben L bis N.
Dienstag, den 1. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtaben O bis R,
2. Gemeinde Nieder=Ramſtadt mit Waſchenbach.
Mittwoch, den 2. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtabe 8, jedoch
nur die in den Jahren 1891 und 1892 geborenen Militärpflichtigen,
2. Gemeinde Erzhauſen.
Donnerstag, den 3. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtabe 8, die
im Jahre 1893 geborenen Militärpflichtigen, 2. Gemeinde Meſſel,
3. Gemeinde Wixhauſen.
Freitag, den 4. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtaben I bis V,
2. Gemeinde Eich, 3. Gemeinde Roßdorf, 4. Gemeinde Weiterſtadt.
Samstag, den 5. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtaben W bis 2,
2. Gemeinde Gräfenhauſen, 3. Gemeinde Malchen.
Montag, den 7. April: desgleichen Gemeinde Arheilgen.
Dienstag, den 8. April: desgleichen 1. Gemeinde Eberſtadt, 2. Gemeinde
Eſchollbrücken.
Mittwoch, den 9. April: desgleichen Gemeinde Griesheim.
Donnerstag, den 10. April: desgleichen 1. Gemeinde Ober=Ramſtadt, 2.
Ge=
meinde Traiſa.
Freitag, den 11. April: desgleichen Gemeinde Pfungſtadt.
Sämtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1893 geboren und im Kreiſe
Darmſtadt geſtellungspflichtig ſind, die Ueberzähligen (dienſttaugliche Leute aus
früheren Jahren, welche infolge hoher Losnummer nicht eingeſtellt worden ſind und
über die noch nicht definitiv entſchieden iſt, die alſo keine andere Militär=Legitimation
haben, als ihre Loſungs= und Geſtellungsſcheine), ſowie die Zurückgeſtellten aus
früheren Jahren (im Jahre 1891 und 1892 Geborene) werden hiermit aufgefordert,
ſich an den vorbezeichneten Tagen jedesmal pünktlich 7¼ Uhr vormittags zur
Muſterung einzufinden.
Die Militärpflichtigen aus früheren Jahren haben ihre Loſungsſcheine ſofern
dieſelben nicht ſchon bei der Anmeldung zur Stammrolle abgegeben worden ſind, bei
der Muſterung vorzulegen, damit ſie ergänzt und berichtigt werden können.
Auch werden unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 3. Januar l. Js.
(Amtsverkündigungs=Blatt Nr. 5 von 1913) die im Jahre 1893 geborenen, im Beſitz
des Berechtigungsſcheines zum einjährig=freiwilligen Dienſt befindlichen
Militär=
pflichtigen, welche bis jetzt ihre Zurückſtellung vom Militärdienſt noch nicht
bean=
tragt haben, wiederholt aufgefordert, dies alsbald und ſpäteſtens im
Muſterungs=
ermin zu tun.
Samstag, den 12. April findet die Loſung ſtatt, und zwar von vormittags
8 Uhr ab für die Militärpflichtigen aus der Stadt Darmſtadt, von 10 Uhr ab für
die Militärpflichtigen aus den Landgemeinden.
Von der perſönlichen Geſtellung vor der Erſatz=Kommiſſion ſind nur entbunden:
1. Diejenigen im Beſitz des Berechtigungsſcheins zum einjährig=freiwilligen
Dienſt befindlichen Leute, welche vorſchriftsmäßig ihre Zurückſtellung bei
der Erſatz=Kommiſſion beantragt haben.
2. Diejenigen, welche ſich als Freiwillige bei einem Truppenteil gemeldet und
Annahmeſchein für die Einſtellung im Herbſt l. Js. erhalten haben.
3. Diejenigen, welche wegen ihres Geſundheitszuſtandes, z. B. Blödſinn,
Ver=
krüppelung ꝛc. nicht perſönlich ſich ſtellen können, was durch ein ärztliches
Zeugnis und eine Beſcheinigung der betreffenden Bürgermeiſterei beſtätigt
ſein muß.
Wer an Epilepſie zu leiden behauptet, hat auf eigene Koſten drei
glaubhafte Zeugen hierfür zu ſtellen oder ein Zeugnis eines beamteten
Arztes beizubringen.
Die Militärpflichtigen, welche ohne genügenden Entſchuldigungsgrund ſich zur
Muſterung nicht ſtellen oder nicht pünktlich zu derſelben erſcheinen, haben die Nachteile
zu erwarten, welche für dieſen Fall in der Wehrordnung feſtgeſetzt ſind. Dieſelben
ver=
lieren unter Umſtänden die Berechtigung, an der Loſung teilzunehmen, ſowie die aus
Reklamationsgründen erwachſenen Anſprliche und werden, neben Verurteilung in eine
Geldſtrafe bis zu 30 Mark oder 3 Tagen Gefängnisſtrafe, vorweg zum Miltärdienſt
herangezogen.
Das perſönliche Erſcheinen bei der Loſung bleibt den Militärpflichtigen überlaſſen
Bezüglich der Geſuche um Zurückſtellung und Befreiung vom Militärdienſt
in Berückſichtigung häuslicher, gewerblicher und Familienverhältniſſe ꝛc. wird auf
die §§ 32 u. 33 der Wehrordnung vom 22. November 1888 (Reg.=Bl. Nr. 6s von 1901),
das Reglement vom 12. Mai 1868 (Reg.=Bl. Nr. 26 von 1868) und die diesſeitige
Bekannt=
machung vom 5. Februar l. Js. (Amtsverkündigungs=Blatt Nr 16) mit dem Anfügen
aufmerkſam gemacht, daß diejenigen Perſonen, zu deren Gunſten wegen Arbeits= und
Aufſichtsunfähigkeit die Zurückſtellung eines Militärpflichtigen in Anſpruch genommen
wird (Eltern und Geſchwiſter ꝛc. derſelben), vor der Erſatz=Kommiſſion an dem Tage
zu erſcheinen haben, an welchem die Muſterung der betreffenden Militärpflichtigen
ſtatt=
findet. Die Geſuche ſind alsbald, ſoweit noch nicht geſchehen, bei den Großherzoglichen
Bürgermeiſtereien vorzubringen
Ebenſo haben diejenigen Reklamanten, deren Söhne 1911 und 1912 wegen
häus=
licher ꝛe. Verhältniſſe zurückgeſtelltworden ſind, inſofern ſie eine weitere Zurückſtellung
bezw. die Befreiung vom Militärdienſt für die Friedenszeit glauben in Anſpruch
nehmen zu können, ihre Geſuche bei den Großherzoglichen Bürgermeiſtereien zu erneuern
undmit ihren Söhnen vor der Erſatzkommiſſion zu erſcheinen, gegenfalls die
Reklamg=
tionen unberückſichtigt bleiben.
Ferner wird darauf hingewieſen, daß ſpätere Geſuche um Zuweiſung zu einem
anderen Truppenteil unberückſichtigt bleiben; denen, die beſandere Wünſche für einen
Fruppenteil oder Standort haben, wird empfohlen, ſich rechtzeitig zum freiwilligen
Dienſt zu melden.
Zugleich wird bekannt gemacht daß über etwaige von Reſerve= und
Landwehr=
mannſchaften, ſowie Erſatz=Reſerviſten eingereichten Geſuche um Zurückſtellung wegen
häuslicher, gewerblicher oder Familienverhälnuiſſe an den Tagen verhandelt wird, an
welchen die Muſterung der betreffenden Ortsangehörigen angeſetzt iſt.
Darmſtadt, am=6. März 1913.
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt.
(5767a
Dr. Reinhart Reg.=Rat.
Darmſtadt, den 19. März 1913.
Betreffend: Das Muſterungsgeſchäft für 1913 im Kreiſe Darmſtadt.
Der Zivil=Vorüitzende der Großherzaglichen Erſatz=Kommiſſtion Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Unter Bezugnahme auf die wiederholt erfolgte diesſeitige Bekanntmachung des
Muſterungstermins empfehle ich Ihnen, ſich an den in derſelben näher bezeichneten
Tagen mit den Militärpflichtigen Ihrer Gemeinden vormittags 7½ Uhr zum
Muſterungs=
geſchäft einzufinden.
Nummer 40.
Amtsverkündigungsblatt Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt.
Samstag, den 5. April 1913.
Die betr. Milttärpflichtigen ſind darauf aufmerkſam zu wachen, daß ſie ſich in
Den Gtraſſen Trmſtabis und im Mifterungstofal rühig und amſtänbig zu betragen
haben unb Kementlich ſicht im Aigetrinkeſſen ſfranbe vor Der (rſag=Kommiſſion
erſcheiſſen bürſen Iitiiherhandelnihe werben alsbald in Gewahrſam gebracht und
Uiter Imſtäſben eitſpretheſid Beſtraift
Militärpflichtige, welche nicht vünkllich erſcheinen, ſind, ſofern ſie dadurch nicht
eine hürtere Straſe verwirlt huben, mit Gelbſtraſe bis zu 20 Mk. oder Haſt bis zu
Lagen zu beſtrafen.
Oie Angehörigen von Militärpflichtigen, welche zu ihren Gunſten die
Zurück=
ſtellung und bezw. Befreiung ihrer Söhne vom Militärdienſt in Anſpruch nehmen,
ind auf dieſenigen Tage vorzuladen, an welchen die betr. Militärpflichtigen zu er=
((955a
Dr. Reinhart.
ſcheinen haben.
Mitliche Nüchrichten des Groſth. Polizeiamis Darmſtapt.
Ibranien Morle.
Gefünden!
Uillfler Mobeiiinhang
Mollldie Mn -. 50 Mr. Inhalt. 1 golbeſſer Ring mit gelbem Slein
Famlenſthirm iit Silberknoſſ. 1 ſchwarger amſenaſimigürſel
Mit Bergöldeter Schſalle Turſſter Kiſabenlobenhnt. 1 Meiſtel und
eine Angahl uroſſe Brahtiägel. 1 ſchwatger Pamenacfgürter. Fſeues
Kommlſtisnbiſchlein. friſch beſohlter Banſenſchſärſtieſel. (Eine
Anlzahl bicke Schranhen. 1 ameſiſchiem Iin fülberſeit Knopf Ind
Beſchlau. 1 Pamenſchirm mi kleinem fülberſſem Griſſchen. Züge=
(H12
lanſen! T Hiind Tahilter Wicchörnchen
Sonntagsrühe in den Rpotheren, Minl Gommtag, den G. Npri
1 Uhr allenbs folgende
Apo=
ſinb nachmmitaus in Der Seit von 1
heken geöſſiſer. Einhorn-Apothete, Kirchſtraiße und Beſfunger
Npl-
theke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
ab=
geſchlloſſen.
Bekanntmachuing.
Betreffend: Vorkehrungen gegen Beſchäbigungen der Straßenpaſſanten
Dei Der Mörfahie von Bachbetfel-Arbeilen
Mir haben wieberholt die Mlihſehinnng Genacht, daß
Dach-
becker bei ber Wornachme von Pacharbeiten, ſaichbem ſie an beihe
(nben hes betreſſeiden Gebäuhes die ſblichen Warnungsgeſchen
(quer ausgeleuie Matleſt) (nſgeſtellt haben, öhne weiſeres Nlegel- un
Schieſerſtücke auf die Straßſe hernmterwerſen, die nicht ſellen
auſſer=
halb des Abſperrungsgebieles nieberfallen. Mit Rſikſicht auf die
Dierburch hervorgerſifeie erhebliche Gefährbung der Worübergehenden
ſehen wir uns veraſlaſtt, die beireſſenden Haſhwerſer darauf
ailf-
merrſam An mächen, Deiſt ſie beſ Vornahme von Dach- und Hans,
Meboratüren berbflichtet ſind, ſicht Mür genſaſ Nr. 20b Pol-
Straf=Geſ. Warnungszeichen anfanſtellen, ſondern Ir Mäckſicht
Iuf and Ziff. A N.-St.-G.-R. Ind Nrt. 292 RalStraſ=Geſ. alle
Vorkehrnngen zu treffen, um das Herabfallen von Ziegel= und
Schieferſtücken zu berhindern. Insbeſondere ſind Wihrend der
fraglichen Mebeiten an der unteren Faibtamr Sreitborrahen
Mänbringen! unter Feinen Umſtänden bürfen, nlch Wenn Aanf-
Kandszeichen ansgeſtellt ſind, Biegel- vder Schieferſtücke
abſicht=
lich auf die Straße geworfen werden.
Solche Gegenſtände ſind vſelmehr in Körben oder dergleichen
zu ſammeln unb herliter au Trigen.
Zuwiberhandlungen haben die Beſtrafung auf Grund der
ge=
nannten Geſetzſtellen zur Wolge
Da es immerhin vorkommen kann, daß trotz aller
Vorſichts=
maßregeln Sleyel- und Schieſerſtücke auf die Straße fallen. v er
ſüchen wir das Wublikum, die Warnungszeichen gehörig zu
be=
achten.
Die Schutzmannſchaft iſt angewieſen, die Beachtung obiger
Vorſchriften zu überwachen und ſegen Zuwiderhandelnde Anzeige zu
erhebeſſ. Paſſanten, welche durch berabfallende Gegenſtände verletzt
oder gefährbet werden ſollten, wollen auf dem auſtändigen
Molizei-
rebier alsbalb hiervon Ailzeige Machen, damit der Sachverhalt ſofor
(7875ds
ſeſtgeſtellt werben fann.
Darmſtadt, den 1. Apeil 1913.
Großherzogliches Polizelamt Darmſtadt.
Gennes.
Bekanntmachung
den Schutz der Angeſtellten in offenen Verkaufsſtellen gegen
Geſnndhentsgefährdungen, insbeſoſhere die Einrichtung
ans-
reichender Sitzgelegenbeit betreſfend.
Die Inbaber von offenen Verkauf sſtellen ſind zufolge à (12,
Abſ. 1 des Handelsgeſetzbiſches verpflichtet, die Geſchäftsräume ſo
ein=
zurichten und den Geſthäftsbetrieb ſo an regeln, daſt die Angeſtellten
gegen eine Gefäbrdung ihrer Gefundheit, ſoweit die Natur des
Beiriehes es geſtalfel, geſchützt ſind.
jum Zweike der Durchführung dieſes Grundſatzes hat der
Bundesrat auf Grund des § 150 der Geiverbeordiliiiig folgende
Beſtimmungen über Die Einrichtung von Sitzgelegenheit für
An=
geſtellte in offenen Verkaufsſtellen erlaſſen. (Bekanntmachung des
Meitbsfanglers vom 2u. Robember 1900)
In beſtjeitigen Mäumen der oſſenen Verkaufsſtellen, in welchen
Die Kunbſchaft bedient wird, ſowie in den zu ſolchen
Merkaufs=
ſtellen gehörenden Schreibſtüben (Kontoren) muß für die
da=
ſelbſt beſchäftigten Gehilſen und Uebrlinge eine nach der Zah
dieſer Perſonen ausreſchende, geeigſete Eittgelegenbeit vor
haubeſt ſein. Für die mit der Redienung der Kundſchaft
beſchäftigten Perſonen muß die Eitzgelegenheit ſo eingerichtet
ſeinl, baſt ſie anch während kürgerer Arbeitsunterbrechting
beſtlitzt werben Fann.
Die Meſintzung der Sitzgelegenheit muß den bezeichneten
Verſonen während der Zeit in welcher ſie durch ihre Ae=
Ghäftigung nicht daran gehindert ſind, geſtattet werden.
2. Unberührt bleibt die Weſuguis der zuſtändigen Behörden,
im Aege der Verfügung für einzelne offene Verkaufsſtellen
(F 130u der Gewerbesrötung) oder dilch allgemeine
Un-
örbiſing für die oſſenen Verkanſsſtellen ihres Mezirfs (5 130
Abſ. 2 a. 1. D.) zu beſtimmen, welchen beſonderen
Auforde-
rlngen die Gitgelegenheit in Rückſicht auf die Jahl der
Perſoſen, für weſche ſie beſtimme iſt, ſowie hinſichtlich ihrer
Lage und Deſchaſſenbeit geitigen Minh.
Allgeſſteille Mnordilingen zur Ausfübrung dieſer
Bundesrats=
vorſchriften im Einne der Ziſſer 2 ſind bis jetzt nicht erlaſſen.
Va iſt darum Siche der Roligeibehörde, im eingelnen die zur
Durchführung der Rundenratswörſchriſten, ſowſe überhaupt des § (9
Abſ. 1 des Hainbelsgeſetbichs erforderlichen Allorsnungen zu erlaſſenl.
In dieſem Swecke werden wir eine zeitweilige Beſichtinnng
der offenen Verkaufsſtellen und der zu folihen gebörenden
Eibreibſtüben (Kontoren) während der Geſihäſtsſtunden direb unſere
Beaiten vornehiſten laſſenl. Hierbei Vorgeſundene
Zitwiderband-
luigen degen die eribäblten Mundesratsvorſchriften werden genlaß
147 Abſ. 1 diſſer 4 der Geiverbeorönng Beſtraſung des veraut-
Wortliſchen Geſthäftsinbabers mnit Geldſtrafe bis 300 Mark, im Un-
Vermögeſtsfalſe iit Halſt aur Wolge Miben.
Darmſtabt, den 2. April 1913.
(7934fs
Großherzogliches Polizeiamt
Gennes.
Verkauſopreiſe der Fleiſch- u. WUmrſtmoren i. d. Hanpt- u. Reſidenzſtadt Darmſtad
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.
Der½ K
per ½ k
Whſenfleiſch
965 Pfg. Speck, gerguchert
120 Pfg.
Rindfleiſb
Hörrfleiſ(D
120)
70
Fett, 1ob
Schinken m. Bein . . . 190
Nollſchinken
2
Fett, ansgeliſſen
140
ſiche
Schweineſchmalg, rob
Kalbfleiſth
u. ausgelaſſen . . . 96 „
. . 100 „
Saiartenmägen,
100 „
Hamrmelfleiſit)
9)
Fleiſih- u. Bratioueſt
Bruſt
Schwelliefleiſen)
80
14 „ Leber= u. Bliltwurſt
Riſſpchen, Kammſtik,
ge=
ſald Fleiſchn Kottelels 104
((49196
Photograph. Bedarfsartikel (2
Martins-Drogerie, Pankratius-Str. 41.
Spenglerarbeiten.
Die bei Erbanung eines Kre=
Malbrinms beim neuen Wriebhof
Vorfomrmenden Spenglerarbeſte
alls Kupfer (a 250 qm
Abbeck-
ungen und dergleſchen) ſollen ver=
Uebent Werben.
Arbeilsbeſchreibungen und
Be=
biniguingen lſegen bei demt
Unter-
geichſielen Amte, Graſenſtraße Nr. 30,
Zimmer Nr. 9, offen.
Nilgebote ſind bis
Freitag, 18. April 1913,
Vormittaus 10 Uhr,
(A106ao
einnreichen.
Darmſtadt, 4. April 1913.
Gtabtbauamt.
Migbanm.
Oktroi=Rückvergütung.
Anſprſche nf Oftroi-Rückver-
Intind aus dem- Verwattingsjahr
1912 (1. Apeil 1912 bis 31. Mär,
191i) müſſen unter Vorlage der
be=
glialichen Ausfuhrbeſcheinigunigen
anſchmimengeſtellt Ind der
Gutt=
tingen ſiber die bezahlte Oftrol=
Gbgabe länuſtens bis zum 1. Mai
de. Js. geltend geſſacht werben.
Darmſtadt, 2. April 1915.
Der Oberbürgermeiſter.
M.. Schmitt. (1250se
En uiſſer Handels-Regiſter,
Ab-
leiluig 1, wurde heilte einge=
Traten hilſichtlich der Firma:
Reſidenz-Antomat,
Geſell=
ſchaft mirbeſchränkter
Haf=
ng, Darmſtadt.
Der bisherige Geſchäftsführer
Milly Schaadenhauſen iſt alls
geſchieden, an ſeiner Slelle iſt der
Gaſtwirt Paul Geher in
Darm=
ſtadt zum Geſchäftsführer be=
(6092
ſtellt.
Darmſtadt, 2. April 1913.
Großh. Amtsoericht Darmſtadt I.
(l unſer Handels=Regiſter,
Ab=
a teilung A, wurden folgende
Einträge Bollgogen:
Min 25. März 1913.
1. Hinſichtlich der Firma:
Rechts=Inkaſſo=Burenn
„orinna- Katbarinn
Geb=
hardt, Darmſtadt.
Geſchäft und Firma iſt auf
Jacob Gebhardt, Kaufmann in
Darmſtadt, üibergegangen.
Die Prokura des Kaufmanns
Jachb Gebhardt in DDarmſtadt iſt
erlöſchen.
Die Firma iſt geändert in:
Rechts=Inkaſſo=Burean
„Fortung‟ Jacob
Geb=
bardt.
2. Hinſichtlich der Firma:
Eliſabeth Müller, Heinrich
Miller Witwe. Dampf.
ziegelei Darmſtadt.
Geſchäft ſamt Firma iſt auf
Karl Heinrich Müller, Diplom=
Ingenieur in Auerbach, überge=
Dangen.
Die Firma iſt geändert in
Dampfziegelei Karl
Hein=
rich Müller.
Am Dn. März 1913.
Hinſichtlich der Firmn
M. Merz Nachfl. Jacob
Schroth, Darmſtadt
Geſchäft ſamt Firma iſt au
Ludiig Meig, Kanfmann
Darmſtadt, Gbergegangen.
Am 4. April 1913.
Hinſichtlich der Firma!
Gebr. Fiſcher, Darmſtadt
Geſchäft ſamt Firma iſt au
Jafoh Fiſcher, Sanfmann
Darmſtadt, Ludwig Fiſcher, Kauſ=
Mann in Darmſtadt, als
verſön=
lſch baftende Geſellſchafter, über=
Gegaligen.
Offene Handelsgeſellſchaft.
Die Geſellſchaft hat am 1. April
1913 begoninen.
Die Prokura der Chriſtian Fiſcher
Ehefrau, Mäbette, geb. Adam,
Darmſtadt, iſt erloſchen. (B129
Die Firmia iſt geändert
Gebr. Fiſcher, Möbel=
Banblung.
Darmſtadt, 4. April 1913.
Großh. Amttsgericht Darmſtadt 1.
Verkauf von Matraßenſtren
Am Montag, den 7. April,
wird die Matratzenſtren einer
Gsfadron auf dem Hoſe der
Ka=
vallerſe=Kaſerne an der
Holghoſ=
llee verſteigert.
(3006it)
Der Verkauf beginnt um 9 Uhr
Vormittags.
Leib=Dragoner=Reſiment
(2. Großh. Heſſ.) Nr. 24.
N
Tin prartlicher Ien-
Ioiſer Anm Winknf
Griental. Teppſche
Reiwilinnriekfe Sen
Khülrr Deufie Jlluh
Teppichhane Cberbard
Warfart Ain Mnain
Friesenafftuße Na.
Aufnahme der Viehbeſtände in Ausführung des
Reichsviehſenchengeſetzes.
Nach den ih I1- 13 des heſſiſchen Geſetzes zur Ausführung des
Reſchs=Riehſeuchengeſetzes und des Geſetzes üiber die Entſchädigung
für an Maul= und Klauenſeuche gefallenem Rindvieh ſind die
Vieh=
beſitzer, die nach der letzten allgemelnen Piehzählung einen
Rindvieh=
beſtand neu angeſchafft oder den zur Zeit der Blehzählung
vorhan=
deſten Beſtand um mehr als ein Fünſtel vermehrt haben, verpflichtet,
die Zahl der zugegangenen Tiere bis ſpäteſtens 14. April eines jeden
Jahres nnaufgefordert bei der Stadtverwaltung (Stadthaus,
Zim=
me Nr. 56) anzumelden.
In gleſcher Welſe haben Pferdebeſitzer, die Pferde von einem
höheren Werte als 1000 Mark beſitzen, dieſe unter Angabe des Wertes
innerhalb 14 Tagen nach Beginn des Rechnungsjahres (1. April) oder
ſach dem Erwerb im Stadthaus nnaufgefordert anzumelden.
Ebenſo haben Händler bei Beginn des Rechnungsjahres ihren
Jahresumſatz, der am Schluß des Rechnungsjahres (31. März) auf
Grund der von den Händlern zu führenden Kontrollbücher (38 20—24
der Ausführungsbeſtimmungen des Bundesrats) feſtgeſtellt wird,
ſchätungsweſſe angngebent.
Die Nichtbeachtung dieſer Beſtimmungen hat zur Folge, daß
den Viehbeſitzern für das an einer Seuche gefallene Vieh keinerlei
Eltrſchädigung gewährt wird.
(7355sss
Darmſtabt, den 25. März 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
Die Verſteigerungen im ſtädtiſchen Pfandhaus.
Nach dem Ausſchreiben der Pfänderverſtelgerung laufen
er=
fahrungsgemäß ſtets mündliche oder ſchriftliche Geſuche von
Pfand=
hausſchildnern bei uns ein, leils auf Verſchiebung der Verſteigeruing
hrer Pfänder, leils auf gänzliche Ausnahme derſelben von der
Ver=
ſteigerung gerſchtet. IIm den Schuldnern zweckloſe Gänge und Mühe
zu erſparen, gebe ſch hiermit bekannt, daß alle derartige Geſuche
ab=
gewieſen werden müſſen, da die Pfandhausordnung die Verſteigerung
aller verfallenden Pfänder, deren Einlöſung oder Verlängerung
innerhalb des hierfür beſtimmten Zeitraums vor dem
Verſteigerungs=
termin nicht erfolgt, ausdrücklich vorſchreibt und Ausnahmen von
dieſer Vorſchrift nicht zuläſſig ſind.
(7967fa
Darmſtadt, den 1. April 1913.
Der Oberbürgermeiſter:
J. P.: Schmitt.
Ausführung von Gasanlagen im Innern der
Gebände und Grundſtücke.
Die Einrichtung von Gas=Belenchtungs=, Heiz= und Kraft=
Anlagen im Innern der Gebände und Grundſtücke, welche an das
Nohrnet des ſtädtiſchen Gaswerks angeſchloſſen werden ſollen, ſowie
Die Morlahme von Erweiterlingen, Veränderlingen und Reparaturen
barf nur durch ſolche Inſtallateure erfolgen, die vom Herrn
Ober=
bürgermeiſter eine ſchriftliche Erlaubnis hierzu erhalten und ſich
ver=
pflichtet haben, alle dieſe Einrichtungen unter Zugrindelegung und
gewiſſenhafter Beobachtung der hierfür erlaſſenen Beſtimmungen und
Vorſchriften auszuffihren.
Dieſe Grlaubnis iſt folgenden Firmen erteilt:
Hugo Kötting, Liebfrauenſtr. 75.
Gottfried Beck, Karlſtr. 39
Wilh. Krätzinger, Ludwigſtr. 11.
Gebr. Becker Nachf., Grafen=
Chriſt. Landzettel, Kaupftr. 7.
ſtraſſe 27.
Heinrich Becker, Brandgaſſe 2. Ludwig Lauſenſchläger,
Neckar=
ſtraße 96.
Lnd. Breitwieſer, Nieder=Ram=
Ernſt Lorey, Karlſtr. 56.
ſtädterſtr. 54.
Heinr. Brunner, Eliſabethenſtr. 33. Lndw. Luck, Heidelbergerſtr. 50.
Karl Darmſtädter, Sandbergſtr. 66 V. Marquardt u. Ph. Wamſer,
Dieburgerſtraße 54.
W. Eberhardt, Nieder=Ram=
Phil. Maul, Heldelbergerſtr. 19.
ſtädterſtr. 11.
Müller u. Dilling, Kaſinoſtr. 27.
Fr. Gwald (Inh. Fr. Wenz)
Gg. Nenmann, Heidelbergerſtr. 117
Goderſtraße 49 und hd.
Throdor Fen, Kranichſteinerſtr. Ba.Ang. Neumeher Wwe., Große
Ochſengaſſe 33.
Grorg Ang. Fink, Rhönring 53.
Heinr. Ningler, Landwehrſtr. 47.
Ludwig Fiſcher, Langgaſſe 21.
Jafor Nohl, Martinſtr. 24.
Bernhard Gaus, Rheinſtr. 47.
Heinrich Panli, Orangerie-Allee7.
Franz Geiger, Karlſtraße 36.
Wilb. Gelſius, Führmannſtraße 6. Ludwig Pohl, Heinheimerſtr. 15.
F. W. Preuſiner, Bleichſtr. 40.
Jafob Glock, Langegaſſe 9.
Karl Rockel Nachf. (Inh. Georg
(Enſtav Gölfel, Karlſtr. 12
Momberger), Schützenſtr. 4.
Alerander Guntrnm, Stiftſtr. 52.
G. W. Roth, Moosbergſtr. 97
Pbilipp Handſchnch, Schloß=
Pbilipp Roth, Mühlſtr. 17.
gartenſtraſſe 37.
Ludwig Heppenheimer, Luiſen= J. Rühl, Saalbauſtr. 24.
Phil. Schäfer, Landwehrſtr. 39.
ſtraße 2.
Wilh. Heppenheimer, Kiesſtr. 80. Friedr. Schiller, Tannenſtraße 7.
Kurt Hiſſerich, Bleichſtr. 23.
Karl Schreiner. Soderſtr. 48.
Karl Hoffmann, Wienersſtr. 44.
Franz Schulz, Karlſtr. 104½.
Balth. Ittmann, Liebfrauenſtr. 85.Heinrich Schwarz, Kiesſtr. 36.
Lebuh. Sommer, Roßdörſerſtr. 3.
Hermann Jung, Bleichſtr. 1I.
Karl Innn. Saplanerniſſe 1
Wilh. Stauß, Inſelſtraße 21.
Pbilipp Juna, Aieranderſtr. 1).
Karl Tanzer, Marktplatz 7.
Farl Kämmerer, Parensſtraße 10. Michnel Vollrath, Nieder=
Ram=
ſtäidterſtraſe 51.
Go. Kaiſer, Rheinſtr. 5.
Rob. Kaſſer, Landgraf Georgſtr. 8. Hch. Waldſchmidt, Ludwigshöh=
Georn Keil. Gliſabethenſtr. 36.
traße 31
Anguſt Keller, Kaupſtr. 45.
Otto Wamboldt, Heerdweg 2.
Adolf Kling. Graſenſtr. 35.
Joh. Waſſer, Aexanderſtr. 7.
Ludw. Kling & Co., Rheinſtr. 17. Wal. Wedel, Beckerſtraße 7.
Klinr& Rettbern, Ludwigspl. 8½ Karl Wenz, Wendelſtadtſtr. 39.
Albert Klöpfer, Beſſungerſtr. 84. Karl Zaum Hoſſtallſtraße 8.
Pbil. Kraus Nachf. (Inh. Adam
Bender), Karlſtraſſe 51.
Darmſtadt, den 2. April 1913.
Städtiſche Gaswerks=Verwaltung.
(8052ai
Friedrich.
Die beſte Gelegenheit
gebrauchte Möbel aller Art am ſchnellſten und
ſicherſten zu verwerten, bietet mein Unternehmen:
Tebernahme zur Versteigerung und Verkauf
vollständiger Haushaltungen, wie Nachlässe,
einzelne Möbel eto.
Auf Wunſch vorberige Taration. — Geſchäftsprinziv: korrekt,
diskret und bill. Berechnung.
Abrechnung kann ſofort nach
Verſteigerung und Verkauf erfolgen.
Weg= und Umziehenden beſtens empfohlen.
Bitte meine Verſteigerungs= und Verkaufsanzeigen zu beachten.
Beste Referenzen.
(4303a
Nummer 79.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Seite 13.
Jubiläums=Stipendien=Stiftung zu Ehren der 25jährigen
Regierung des höchſtſeligen Großherzogs Ludwig III.
Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den
Kapital=
zinſen drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen
einer, eine gleichmäßige Beihilfe zu den Koſten ihrer Ausbildung auf
einer höheren Bildungsanſtalt erhalten ſollen, ſind für das Jahr
1913 drei Stipendien von je 400 Mark zu vergeben.
Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es
können jedoch nur Angehörige ſolcher Gemeinden berückſichtigt werden,
welche Beiträge zu dieſer Stiftung geleiſtet haben.
Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum
Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanſtalt beſuchen oder
beſuchen wollen und ſich um das Stipendium zu bewerben
beab=
ſichtigen, ſind eingeladen, ihre Geſuche durch ihre betreffende
Bürger=
meiſterei an die Bürgermeiſterei der Hauptſtadt ihrer Provinz, alſo
aus Orten der Provinz Starkenburg an Herrn Oberbürgermeiſter in
Darmſtadt, aus Rheinheſſen an Herrn Oberbürgermeiſter in Mainz,
aus Oberheſſen an Herrn Oberbürgermeiſter in Gießen
bis längſtens zum 20. April ds. Js.
gelangen zu laſſen.
An Zeugniſſen ſind den Geſuchen beizulegen:
1. ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis,
2. eine behördliche Beſcheinigung, daß und wo Geſuchſteller
ſtudiert,
3. das Maturitäts= bezw. Schulabgangszeugnis,
(8223ss
4. ein Führungs= (Leumunds=) Zeugnis.
Außerdem iſt der Nachweis zu erbringen, daß der Geſuchſteller
in Heſſen geboren, bezw. heſſiſcher Staatsan ehöriger iſt.
Gießen, Mainz, Darmſtadt, den 18. März 1913.
Das Kuratorium:
Mecum
Dr. Göttelmann
Dr. Gläſſing
Oberbürgermeiſter.
Oberbürgermeiſter.
Oberbürgermeiſter.
Schlachtviehmärkte Darmſtadt
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. —
Schweine=
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
(4329a
Nähere Auskunft erteilt die
Schlacht= und Viehhofdirektion.
Brennholz=Verſteigerung.
Montag, den 7. April I. J.,
vormittags 9 Uhr anfangend, werden auf dem Rathaus dahier
aus dem Roßdörfer Gemeindewald, Diſtrikt Mark, verſteigert:
Scheiter, rm: 25 Eichen, 31 Kiefern, 36 verſchiedene Sortimente;
Knüppel, rm: 28 Buchen und Eichen, 106 Kiefern, 121 Fichten,
38 verſchiedene Sortimente;
Stöcke, rm: 134 Kiefern, 198 Fichten, 10 verſchiedene Sortimente.
Die zur Verſteigerung kommenden Kiefern=Scheiter und=Knüppel
ſind blau unterſtrichen.
Roßdorf, den 27. März 1913.
(7435ss
Großh. Bürgermeiſterei Roßdorf.
Lorenz.
Beehre mich herdurch, meine Niederlassung am
miesigen Platse Wilhelminenstrasse Nr. 29
anzuzeigen, woselbst ich meine
Zahn-Pracis
ab 7. Abril ds. Js. ausübe.
Sprechstunden: 9—1 Uhr vormittags, 2—6 Uhr nachmittags.
Sonntags 9—1 Uhr vormittags.
Hochachtungsvoll
Oskar B. Weber, Dentist
bisheriger Assistent bei Zahnarst Dr. Schlapp.
(8154
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aus Düngergruben.
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Schlachthof.
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Bekanntmachung.
Montag, 21. April 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Privatier Friedrich
Schubkegel dahier und deſſen
Kin=
dern gehörige Liegenſchaft:
Nr.
Flur
qm
III 1223 409 Hofreite
Land=
wehrſtraße
Nr. 19,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K110/12
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 29. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(V.8040
Müller.
Bekanntmachung.
Dienstag, 22. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Philipp Maul V. zu
Ernſthofen im Grundbuch hieſiger
Gemarkung zugeſchriebene
Liegen=
ſchaft:
Nr.
qm
Flur
256 211 Hofreite Beck
IX.
ſtraße Nr. 8,
IX 255 63 Grabgarten
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K102/12
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 28. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,8041
Bekanntmachung.
Mittwoch, 7. Mai 1913,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die dem Oberpoſtſchaffner
Georg Bert und deſſen Ehefrau,
Eliſabethe, geb. Beyer, dahier
zu=
geſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr.
qm
V 912 150 Hofreite
Beſ=
ſungerſtraße
Nr. 14,
V 913 126 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe ver=
(K91/12
ſteigert werden.
Die Verſteigerung wird auch
dann genehmigt werden, wenn ein
der Schätzung entſprechendes
Ge=
bot nicht eingelegt iſt, jedoch die
eingelegten Gebote die Hälfte des
Geſamtbetrags der Schätzung
er=
reichen.
Darmſtadt, 28. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frautz. (VI,8043
Belauntmachung.
Montag, 5. Mai 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Friedrich Röder
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr.
VI 516 123 Grabgarten
Frankenſtein=
ſtraße,
48 Grasgarten
Frankenſtein=
ſtraße,
VI 516¾/10 218 Hofreite
Fran=
kenſteinſtraße
Nr. 58,
VI 516¾/0 36 Grasgarten
(Vorgarten)
daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe verſtei=
(K26/13
gert werden.
Darmſtadt, 1. April 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
(VI,8042
Frantz.
ickwurz zu vertaufen
B8193) Ludwigshöhſtr. 14.
Bekanntmachung.
Donnerstag, 10. April I. Js.,
vormittags 9 Uhr,
ſollen die zum Nachlaß der
Pri=
vatier Johann Georg Klenk
Ehe=
leuten gehörigen Immobilien:
Flur Nr. qm
II 568 485 Hofreite Hohler
Weg Nr. 20,
II 567 200 Grabgarten
da=
ſelbſt,
II 569 375 Grabgarten
da=
ſelbſt,
II 570 495 Bauplatz Obere
Liebfrauenſtr.,
auf freiwilligen Antrag, zum
Zwecke der Auseianderſetzung,
in unſerem Bureau zum dritten
und letztenmal mit unbedingtem
Zuſchlag öffentlich verſteigert
werden.
Darmſtadt, 5. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,5743
Bekanntmachung.
Montag, den 7. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Lackierermeiſter Adam
Schäfer Eheleuten dahier zuge
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 1446 391 Hofreite
Laute=
ſchlägerſtraße
Nr. 6,
II 1445 78 Grasgarten
da=
ſelbſt,
II 1447 160 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K20/13
Darmſtadt, 3. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,5742
Bekanntmachung.
Mittwoch, 14. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Auguſt
Kuhlmann, zur Zeit in
Bris=
bane in Auſtralien, und deſſen
Sohn Friedrich Wilhelm
Kuhl=
mann daſelbſt, im Grundbuch
hie=
ſiger Gemarkung zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur
Nr. qm
III 596 65 Grasgarten
(Vorgarten)
III 596¾/10 244 Hofreite
Rhön=
ring Nr. 11,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K87/12
Darmſtadt, 18. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V.6906,40
e
Dünger=Verkauf.
Dienstag, 8. April, von
980 Uhr vormittags ab
wird auf dem hinteren Hofe der
alten Kavallerie=Kaſerne in
Darm=
ſtadt die Matratzenſtreu einer
Eskadron öffentlich meiſtbietend
(8001so
verſteigert.
Garde=Dragoner=Regiment
(1. Großh. Heſſ.) Nr. 23.
e
Dünger=Verkauf.
Dienstag, 8. April ds. Js.,
vormittags 8½ Uhr,
wird auf dem Hofe der
Artillerie=
kaſerne, Heidelbergerſtraße in
Darm=
ſtadt, die Matratzenſtreu der
dritten Batterie meiſtbietend ver=
(8148
kauft
Feld=Artillerie=Regiment Nr. 25.
Brennholzverſteigerung
Montag, den 7. April 1913,
vormittags 10 Uhr,
werden in der Schwanenſtr. 21,
zunächſt der Beckerſtraße
40 Haufen Brennholz
(*9155
verſteigert.
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Griesheim b. D.
Mitglied des Polizei= und
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(*9041fs
zu verkaufen
Oberd
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Nummer 79.
(VI,1482
Nehmen Sie
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’
Haematogen unmittelbar vor der
Haupt-
mahlzeit! Ihr Appetit wird reger, Ihr
Ner-
vensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte
werden gehoben. Warnung: Man verlange
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 4. April. (
Börſen=
wochenbericht.) Die Verhältniſſe am Geldmarkt
haben eine erfreuliche Beſſerung erfahren, indem der
Privatdiskont bis auf 4¾ Prozent zurückgehen konnte.
Der Quartalstermin iſt glatt vorübergegangen und die
Reichsbank wurde viel weniger als ſeither in Anſpruch
genommen. Zur Gelderleichterung trugen allerdings auch
große Diskontkäufe ſeitens der Hypothekenbanken bei, mit
welchen man indes für die Folge nicht mehr ſo ſtark
rech=
nen darf. Aber die Auslaſſungen des Geſchäftsinhabers
der Berliner Handelsgeſellſchaft, Karl Fürſtenberg in der
Generalverſammlung geben einen erneuten Lichtblick für
die Zukunft. Fürſtenberg ſagte, daß der Verlauf der
letz=
ten Wochen einen freundlicheren Eindruck hinterlaſſe,
wo=
für er auf die glatte Erledigung der Märzliquidation und
die erhebliche Ermäßigung der Privatdiskontſätze
verwies Er führte an, daß das Geld langſam aber ſtetig
an die Märkte zurückfließe. Je mehr wir uns dem Herbſt
nähern, dürften dieſe Verhältniſſe ſich beſſern, im
Gegen=
ſatz zu den Vorjahren, wo gerade das Gegenteil der Fall
geweſen iſt. Von der Induſtrie hört man weiterhin nur
Befriedigendes, ſo kondte die Oberſchleſiſche Eiſen=
In=
duſtrie=Geſellſchaft wieder 3 Prozent gegen 0 Prozent im
Vorjahre deklarieren. Der Vorſtand berichtete dabei, daf
die Geſellſchaft in allen Betrieben zufriedenſtellend
be=
ſchäftigt ſei. Trotz der andauernden knappen
Geldverhält=
niſſe hat der Eiſenmarkt bisher eine bemerkenswerte
Feſtigkeit bekundet. Auch am Kohlenmarkte hat die
gün=
ſtige Verfaſſung im allgemeinen ſtandgehalten. Die
Ab=
ſchlüſſe für das neue Geſchäftsjahr ſind zu den erhöhten
Preiſen in der Hauptſache gemacht. In erſter Linie
ſind=
es Kohlen für induſtrielle Zwecke, die ſtark abgerufen
wer=
den, während das Geſchäft in Hausbrandkohlen beſonders
in den gröberen Nußſorten und Anthrazitnüſſen weniger
günſtig liegt. Bei der vorgerückten Jahreszeit iſt hier
eine Beſſerung des Geſchäfts nicht mehr zu erwarten.
Die abgerufenen Mengen werden auf Lager genommen.
Der Koksmarkt bewahrt eine feſte Haltung, trotz der
Herabſetzung der Beteiligungsanteile in Koks um fünf
Prozent. Dieſe Herabſetzung iſt wohl mit Rückſicht auf die
ab 1. April ſtark geſtiegene Beteiligung erfolgt. Im
Brechkoks war es trotz der Steigerung der Produktion
bisher nicht möglich, die Nachfrage voll zu befriedigen.
Vom Ausland lauten die Nachrichten weiter günſtig und
es konnten hauptſächlich in Frankreich erhebliche Mengen
deutſcher Kohlen untergebracht werden. Recht erfreulich
iſt auch die Verlängerung des beſtehenden
Verbandsver=
trages des Roheiſenverbandes bis Ende 1917. Ferner
wurde der Verkauf für das zweite Semeſter zu
unver=
änderten Preiſen freigegeben. Eine alleinige Ausnahme
machen die Preiſe des Gießerei=Roheiſens I und III in
den oſt= und mitteldeutſchen Gebieten, welche eine kleine
Erhöhung erfahren haben. All dieſen ſehr befriedigenden
Momenten gegenüber bieten die neuerdings
ſchwanken=
den politiſchen Vorgänge am Balkan, ein wenig
erfreu=
liches Paroli. Die Börſe hat ſich eine zeitlang wegen des
Ausſehens des politiſchen Horizontes wenig intereſſiert
wendet aber demſelben wieder größere Aufmerkſamkeit zu.
Dadurch wurde die Tendenz weſentlich beeinflußt und der
Verkehr durch völlige Zurückhaltung der Spekulation
weſentlich beſchränkt. Es machte ſich in den letzten Tagen
mehr Verkaufsluſt geltend, ſo daß eine vorwiegend
ſchwache Haltung die Oberhand gewinnen konnte.
Zu den Details übergehend, iſt die Feſtigkeit des
deutſchen Rentenmarktes bemerkenswert. Die Käufe des
Privatpublikums hielten an und bewirkten, daß eine
weitere Preisbeſſerung, beſonders für die 3prozentigen
Gattungen erfolgte.
Auch Ausländiſche Staatsfonds bekundeten gute
Hal=
tung, wobei Rumänier, Serben und namentlich Chineſen
im Kurs profitierten. Oeſterreichiſch=ungariſche Renten
waren um Bruchteile anziehend. Die Beſſerung der
De=
viſe Wien von 84,45 auf 84,70 wurde günſtig beachtet.
Hingegen lagen Ruſſen ſchwächer, da die unklaren
Mani=
pulationen der ruſſiſchen Diplomatie verſtimmte. Der
Bahnenmarkt war ruhiger und eher matter, nur
Lom=
barden (Südbahn) und 3prozentige Südbahn=Prioritäten
reger beachtet und Raab=Oedenburger anſehnlich (bis 51.
ſteigend, letztere haben gute Einnahmen, ſo daß mit einer
Erhöhung der Dividende gerechnet werden kann.
Bankaktien zeigten feſte Tendenz, doch ſind die
Ver=
änderungen ohne Belang. Von Kolonialwerten iſt die
ſtarke Steigerung für Diamantaktien, angeblich auf
ſüd=
deutſchen Kaufbegehr erwähnenswert, Romana erreichten
620. Das Montangebiet war zeitweiſe belebter, bei
höhe=
ren Kurſen, aber ſchließlich ebenfalls abgeſchwächt unter
dem Einfluß der allgemein ſchwachen Stimmung.
Am Kaſſainduſtriegebiet geſtaltete ſich ein regeres
Leben und es konnten vorübergehend größere
Kurs=
erhöhungen erfolgen. Später erfolgten wieder Abgaben,
bei verminderter Kaufluſt. Aluminium avancierten au
283 und notierten zuletzt 275, Bielefelder Dürckop auf 397,
ſchließlich. 3.90, Kleyer auf 568, ſchließlich 559,30,
Holzver=
kohlung ſchließlich 341½, Deutſche Gold= und
Silber=
ſcheide=Anſtalt nach 654 wieder 650. Recht feſt ſind
Ba=
diſche Anilin bei 553. Chemiſche Albert bei 453, Höchſter
Farbwerke bei 634, Bergmanns Elektrizität bei 120,
All=
gemeine Elektrizitäts=Geſellſchaft bei 237, Chemiſche
Griesheim bei 248,75 und Oberſchleſiſche Eiſeninduſtrie bei
83½. Die Erklärung der Daimler Motoren=Geſellſchaft,
ihre Dividende auf 12 Prozent gegen 10 Prozent im
Vor=
jahre zu normieren, bewirkten eine Steigerung der
Ak=
tien auf 312½. Benz lagen ruhiger bei 247½, ebenſo
Kunſtſeide bei 63. Die Aktien der Geſellſchaft für
Spinnerei und Weberei Ettlingen, ſchließen unverändert
(114½) trotz der Dividendenfeſtſetzung von 7 Prozent
gegen 5¼ Prozent im Vorjahre, Zellſtoff Waldhof
ver=
teilte 15 Prozent wie im Vorjahre. Die
Generalverſamm=
lung der Bank für Handel und Induſtrie genehmigte die
Auszahlung einer Dividende von wieder 6½ Prozent.
Bei Wochenſchluß war die Stimmung anfangs weiter
re=
ſerviert und das Geſchäft ſehr ruhig, auf die
Zurückhal=
tung der Spekulation. Später erfolgte eine Beſſerung,
auf zuverſichtlichere Londoner Berichte. Der
Kaſſa=
induſtriemarkt konnte ſich zum Teil befeſtigen, auch Ruſſen
waren erholt.
Die Aktien=Geſellſchaft für Schriftgießerei und
Ma=
ſchinenfabrik vorm. Huck verteilte für das abgelaufene
Geſchäftsjahr 6½ Prozent gegen 6 Prozent im Vorjahre
Von Loſen notieren: Augsburger 34,15,
Braun=
ſchweiger 197,90, Meininger 34,75, Genua 205, Türkiſche
158,70, Freiburger 101,50, Ungariſche 375, Mailänder
45=Frcs.=L. 140, Mailänder 10=Fres.=L. 34,90, Venediger
57,50, Raab=Grazer Anrechtsſcheine 39,30 in Reichsmark;
Gothaer Prämie II 116, Madrider 73, Donau=
Regulie=
rung 165 in Prozent. Ferner ſchließen: 4proz. Reichs
(unkündbar 1925) 99,35, 4proz. Reichs (unkündbar 1918)
99,35, 3½proz. Reichs 86,50, 3proz Reichs 76,60, 4proz.
Heſſen von 1899 98,50, 4proz. Heſſen von 1906 97,75 G.,
4proz. Heſſen von 1908/09 97,85, 4proz. Heſſen (unkündbar
1921) 100, 3½proz. Heſſen 85,30, 3proz. Heſſen 74, 4proz.
Darmſtädter 96,50, 3½proz. Darmſtädter 88, 4proz. Heſſ.
Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 18—23) 98,40 G., 4proz. Heſſ.
Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 24—25) 98,60 G., 3½proz. Heſſ
Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 3—5) 86 G., 3½proz. Heſſ. Land.=
Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11) 86,10 G., 4proz. Heſſ. Kommunal=
Pfdbr. (S. 10—12) 98,40 G., 4proz. Heſſ. Kommunal=
Pfdbr. (S. 13—14) 98,60 G., 3½proz. Heſſ. Kommunal=
Pfdbr. (S. 1—3) 86,20, 3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr.
(S. 4) 86,10 G., Darmſtädter Bank 122,30, Südd.
Eiſen=
bahn=Geſellſchaft 126,30, Südd. Immobilien=Geſellſchaft
(Mainz) 55,50 G., Lederwerke vorm. Spicharz Offenbach
a. M. 61 B., Schramms Lack= und Farbenfabriken
Offen=
bach a. M. 275, Faber u. Schleicher A.=G. Offenbach a. M.
129½ G Chemiſche Mühlheim a. M. 67,90, Schantung
128½, South=Weſtafrika 127½, Otavi=Anteile 112, Otavi=
Genußſcheine 80, 4½proz. Ruſſen 99,50, 4proz. 1880er
Ruſſen 89,10 P., 4proz. 1902er Ruſſen 89,50, 3¾oproz.
Ruſſen 84. 3½proz. Ruſſen 79,40, 3proz. Ruſſen 73, 4proz.
unifiz. Türken 86,80, 4proz. Adminiſtrations=Türken 77 G.,
4proz. Bagdad=Türken 79,20, 4proz. konvertiert. Türken
(1905/1911) 74,30 G., 5proz. Bulgaren 99,35, 4proz. Serben
80,85, 4½proz. Serben 88,70, Griechen von 1890 59.
Grie=
chen von 1887 56, 5proz. Chineſen 101,70, 4½proz. Chineſen
93, 5proz. Chineſen (Tientſin=Pukow) 96 G., 4½proz.
Japaner 91,85, 4proz. Japaner 84,25.
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Das Stärkſte.
Roman von Fritz Gantzer.
(Nack dert verbotzh).
20)
Wie war es denn? Es deuchte ſie alle, als ob Signe
geſtorben, wenigſtens als ob ſie ihnen unwiderruflich
ver=
loren. Sie wußten: Unſer eigenſtes iſt ſie nicht mehr.
Das ſtarke Zuſammengehörigkeitsgefühl, an dem lange
Jahre in ſtiller Arbeit geknüpft und gewebt, hat eine
ein=
zige Stunde, ja, eine noch weit geringere Spanne Zeit mit
einem einzigen ſcharfen Schnitt vernichtet. Eine Kluft
ſpannt ſich zwiſchen Signe und uns, die wir wohl mit
alter Liebe zu überbrücken unendlich gern bereit ſind
wir vermögen es ja gar nicht anders — aber. .
Dieſes Aber lag bei Signe. .. Wenn ſie nun, auf der
anderen Seite ſtehend, die Hand nicht entgegenſtrecken
konnte oder wollte? Wenn ſie ſagte: Ich bin ja nicht
Signe Bruns, ſondern Signe Frank, und daraus die
Kon=
ſequenzen zog?
Wenn und aber! Immer wieder, ſtändig ſich
wen=
dend und drehend, zu keinem runden So wird’s ſein!
führend. Und wie das niederdrückte, die Stirn in die
ſtützende Hand zwang und dem Auge einen trüben
Schim=
nier gab! Wie alles Frohe aus dem Leben
hinwegge=
wiſcht ſchien!
Erſt zur Mitternacht hin trennte man ſich. Frau
Barbara begab ſich in Signes Zimmer und hütete ihren
Schlaf. Wie oft hatte ſie das doch getan, als Signe noch
ein kleines Kind geweſen, da ſie ihrer treueſten Obhut und
Pige deonrſtel Deſer Gedane leſte ihrer gmen
Herzensnot tiefgründigſte Bitternis erſt in vollſtem Maße
aus. Erſt am Bett Signes wußte ſie, wie unendlich tief
und innig ihr Gefühl für die Schlafende war, daß ihre
Liebe unlösbare Wurzeln geſchlagen.
Eine elende Müdigkeit übermannte die bis gegen den
Morgen hin wachende Frau endlich. Und als das erſte
blaſſe Grau des neuen Tages ſich ins Zimmer ſtahl, war
ſie feſt eingeſchlafen und hatte ihren Kopf auf Signes
Kiſſen gelegt.
.. . Der laute Tag riß Signe aus ihrem bleiernen
Schlaf. Mit Mühe fand ſie ſich zurecht und erinnerte ſich
der Vorgänge des geſtrigen Tages. Wie war das doch
alles geweſen? Richtig: So und ſo und ſo. Zuletzt . .
o Gott, zuletzt das Schreckliche, dieſe wie ein vernichtender
Strahl wirkende Eröffnung. Sie begann zu zittern,
wandte den Kopf und erblickte die Schlafende.
Meine Mutter, durchzuckte es ſie. . . Aber nein, das
war ja ihre Mutter nicht. . . Der Menſch, den ſie ſo
nennen mußte, war die Frau, bei der ſie geſtern im
Kran=
kenhauſe geweſen, zu der ſie ein ungewiſſes Ahnen ſeit
dem Tage des Findens gezogen. Und ihr Vater nicht
Herr Tobias Bruns, der ehrenwerte Kaufmann, der
ge=
achtete und angeſehene Mann, ſondern der Unheimliche,
Zerlumpte, Verwahrloſte, der ihr auf abendlicher Straße
das Geheimnis ihres Lebens in roher Rückſichtsloſigkeit
enthüllt. Und Henning und Gerhard nicht ihre
Brü=
der. . . Und ſie ſelbſt ein Vogel im fremden Neſt.
O Gott! Das klare Empfinden kam ſo wuchtig und
erſchütternd, daß ſie ſich mit einem Ruck im Bett aufrichtete
und daut ebeitie, daß aich Fa Balber ſch in de
Höhe fuhr.
Beider Augenpaare ſenkten ſich ineinander. Es ſtand
eine Unſumme von Furcht und Scheu in dem einen wie in
dem anderen. Es war hüben und drüben ein Fragen
und Suchen und Warten. Und das Verlangen: Rede Du
zuerſt. Ich weiß nicht, was ich reden ſoll! Und wenn ich
es wüßte, wagte ich es nicht.
Endlich ſprach Frau Barbara. Mein liebes Kind,
ſagte ſie zaghaft und leiſe, als fürchte ſie ſich, als käme
ihre Zunge über das ihr bisher vertraute Wort nicht mehr
hinweg. und dann, wie ein plötzlich ſein Bett
verlaſſen=
der Strom, wenn er viele Waſſer führt, den Deich
durch=
bricht und die Ebene überflutet, ſo elementar, gewaltig,
unaufhaltſam, ein erſchütterndes Weinen.
Wir wollen ganz ruhig miteinander reden, Signe,
ſagte Frau Bruns, als ſie endlich ſtiller wurde, und was
Du zu allererſt wiſſen mußt, das ſoll Dir nicht länger
ver=
borgen bleiben. Wir hatten uns die Eröffnung alles
deſſen für ſpäter vorbehalten, aber das Schickſal hat Dir
vor der Zeit die Binde von den Augen geriſſen. Nun
ſollſt Du ganz klar ſehen. Und dann erzählte ſie Signe
und berichtete getreu von dem Tage an, da man ſie im
Saal des „Güldenen Rings” gefunden, bis zu den letzten
Ereigniſſen.
Signe hatte in tiefer Bewegung und atemloſer Scheu
zugehört. Und als Frau Barbara am Ende war,
ver=
mochte ſie nichts zu entgegnen. Aber die Hände legte ſie
vor das Geſicht und verharrte lange in
zuſammengeſunke=
ner Stellung. Sie wollte ein einziges Wort formen, das
Seite 22.
Tagslt,
Nummer 79.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Der Wert des Geldes. — Erſt verkannt und dann erkannt.
— Juwelenſachen. — Was man nach Italien mitnehmen
muß. — Leute von heute. — Bankgründungen und ihre
Erfolge. — Aus dem Spielerprozeß. — Die
wirtſchaft=
liche Lage unſerer Künſtler. — Schlimme Einzelheiten.
Ein Zuſammenſchluß. — Aus unſeren Kunſtausſtellungen.
— Die Ausſtellung: Das Kind. — Oper und Luſtſpiel in
unſerem Theaterleben.
In den letzten Jahren, die vielen unſerer Induſtrie
zweige wie unſerem Handel und Wandel einen
erheb=
lichen Aufſchwung gebracht, ſchien es, daß zahlreichen
An=
gehörigen beſtimmter Berufszweige die Bedeutung vom
Wert des Geldes abhanden gekommen war. Ganz
beſonders in Berlin Der Luxus ſtieg in außerordentlicher
Weiſe, für Vergnügungs= und Geſellſchaftszwecke wurden
die beträchtlichſten Summen geopfert, wenn man ſich nicht
in den tollen Wirbel des Winterlebens ſtürzte, unternahm
man koſtſpielige Reiſen nach der Riviera, Aegypten oder
ſonſt wohin im Süden, ſelbſt die größten Ausgaben
ſchie=
nen keine Rolle zu ſpielen. Dann kam der Balkankrieg,
der ſchwere Erſchütterungen der Vörſe brachte nebſt
ande=
ren üblen finanziellen Ueberraſchungen, und im Anſchluß
daran die plötzlich auftauchende gewaltige Summe zur
Verſtärkung unſerer Wehrmacht. Und ſiehe da, nun wußte
man mit einem Male wieder den Wert des Geldes ſehr
gut einzuſchätzen und rechnete und rechnete, bis man
häu=
fig unter Minus der Einnahmen und zum Nullpunkt des
Vermögens kam! Dieſes etwas gar zu plötzliche
Er=
kennen des Kaſſenſchwundes wird freilich nicht viel helfen,
unſere Steuerbehörden haben recht ſcharfe Augen und
merkwürdig feine Fühler, die Milliarde wird trotz allem
und allem aufgebracht werden. Freilich dürfte es nicht
ohne heftige Kämpfe im Reichstage, der jetzt wieder ſeine
Sitzungen eröffnet hat, abgehen, aber zu einer Auflöſung
von der man hier und da an den bewußten „
gutunterrich=
teten Stellen” flüſtert, dürfte es nicht kommen.
Auf andere Anſichten vom Wert des Geldes ſtößt man
gelegentlich einiger vielbeſprochener
Tagesereig=
niſſe. Eine hier zum Beſuch weilende Ruſſin, die in
ihrer Handtaſche für 125000 Mark Juwelen trägt, gibt
dieſelbe ruhig in der Garderobe eines Lichtſpieltheaters
ab, um ſie nachher nicht wieder zu finden, da ſie in
un=
glaublicher Leichtfertigkeit ſich mit Gaunern eingelaſſen;
nur durch den Spürſinn unſerer Polizei und allerhand
glücklichen Zufälligkeiten bekommt ſie ihren Schatz wieder.
Dann werden in Italien der Gattin eines früheren
hie=
ſigen Warenhausbeſitzers, deren Namen mit allerhand
wenig erfreulichen Prozeſſen verquickt geweſen, für 1200.
Mark Juwelen geſtohlen, aber, wie ein tröſtender Zufe
lautet, bilden dieſelben nur einen Teil des ganzen Beſitze
an funkelnden Edelſteinen und kunſtfertigen Geſchmeiden
die betreffende Dame barg in einer kleinen eiſernen
Kaſ=
ſette, die ſich in ihrem großen Koffer befand, noch weiteren
Schmuck für 200000 Mark! Mit Schmuckſachen für 380 (100
Mark, abgeſehen davon was ſonſt noch an der werten
Perſönlichkeit blinkend bammelte, eine kurze
Vergnüg=
ungsfahrt nach Rom zu unternehmen, iſt allerdings ein
Wagnis, das ja auch ſeine Strafe empfangen hat! Na,
und daß die Leutchen, die ihren Aufwand aus den
Taſchen anderer beſtreiten oder ſich auch „ſpielend” durchs
Leben bringen, ſich keine Sorgen um das Morgen und
Uebermorgen machen und das alte Lied verwirklichen:
„Ach, das Gold iſt nur Chimäre” iſt weiter nicht
verwun=
derlich. Einen recht netten Einblick gewährte da der vor
kurzem beendete Prozeß gegen die „Bankiers” Kwiet und
Gans, die vor wenigen Jahren ihre edle Firma mit dem
Rieſenkapital von 5000 Mark begründeten und einen
jähr=
lichen Aufwand von 60000 bis 90000 Mark trieben. Man
ſieht, der Gimpelfang iſt noch immer recht lohnend wie
es auch der gegenwärtig hier zur Verhandlung ſtehende
Spielerprozeß Stallmann erweiſt. Die Gentlemen, die in
ihn verwickelt ſind, haben nie die Not des Lebens kennen
gelernt — Spaß, wenn, wie es nachgewieſen wurde, ſich
in einem hieſigen Hotel binnen einer Nacht ein
Spiel=
gewinn von 160000 Mark ergab! Ueberhaupt ſchwirrt es
bei den Verhandlungen von großen Summen derart
um=
her, daß jenen armen Schächern, die mit jeder Mark
rech=
nen müſſen, Hören und Sehen vergehen kann. Intereſſant
iſt übrigens die Tatſache, daß in dem Pariſer Heim des
Angeklagten Stallmann alias Baron König auch ein
einem regierenden Hauſe angehörender deutſcher Prin
verkehrt hat — ſeltſam, daß keine der Parteien Wert
darauf legte, den Namen zu erfahren!
In ſchroffem Gegenſatz zu jenem Uebermut und jener
Großmannsſucht, die ſich in verſchwenderiſchen Ausgaben
nicht genug tun können, ſteht die üble
wirtſchaft=
liche Lage eines erheblichen Teils unſerer
Künſtlerſchaft. Der wiederholt betonte „Zwieklang
zwiſchen künſtleriſchem Drang und wirtſchaftlichem
Zwang” hat ſich gerade in jüngſter Zeit ſtark geltend
ge=
macht und bot Veranlaſſung, daß in München ein „
Wirt=
ſchaftlicher Verband bildender Künſtler” begründet ward,
der ſchnell eine große Mitgliederzahl gewann. Selbſt in
der bajuvariſchen Hauptſtadt, dem vielgerühmten Capua
unſerer Künſtler, war man des ewigen Bohéme=Lebens
ſatt geworden, eben weil man davon nicht ſatt wurde, und
vergaß üßer dem Drang, ſich in ſozialer und
wirtſchaft=
licher Weiſe durch einen engen Zuſammenſchluß zu
kräf=
tigen, alle Spaltungen und Kämpfe, die während des
letz=
ten Jahrzehnts die Münchener Künſtlerſchaft erregte und
zerſplitterte. Es mußte ſchon ſchlimm gekommen ſein,
wenn man all das vergaß und einträchtlich ſich
zuſammen=
fand, um über Krankenkaſſen, Invalidenverſorgung und
Altersunterſtützungen zu beraten. Und es war in der=
Tat ſchlimm genug geworden, wie aus der Erzählung
eines begabten jüngeren Künſtlers hervorging: „Meine
Not wurde zur Verzweiflung, als alle meine Wege
um=
ſonſt waren, und meine Freunde mir nichts mehr borgen
konnten, weil ſie eben ſelbſt auch nichts mehr hatten. Da
ging ich zum Photographen und retouchierte
Vergröße=
rungen von Porträts, dafür bekam ich 1½ bis 2 Mark
täglich, mußte aber den ganzen Tag dieſe ſtumpfſinnige
Arbeit verrichten und konnte nur zwei, höchſtens drei
Por=
träts à 0,50 Mk. fertig bekommen. Als ich dieſe
entſetz=
liche Frohnarbeit nicht mehr aushielt, ſpielte ich abends
in einer Weinkneipe um fünf Mark Klavier” Zwei andere
Künſtler ſteckten abends die ſtädtiſchen Nachtlaternen an
und bekamen dafür „Gehalt”, was immer noch
erwünſch=
ter war, als das Abendeſſen, das ein Dritter dafür erhielt,
wenn er in einem verrufenen Lokal zur Guitarre Lieder
ſingen durfte. Aehnliche und noch ſchlimmere Sachen
könnten wir von Berlin berichten, von manchem Anlauf
zu ſtolzem Flug, den vielverſprechende Talente
genom=
men, und von manch ſchwerem Sturz in die tiefſte Tiefe.
Freudig iſt’s daher zu begrüßen, daß man jetzt auch bei
uns dem Münchener Beiſpiel folgen und einen
wirtſchaft=
lichen Zuſammenſchluß der Künſtlerſchaft erſtreben will,
zunächſt für Berlin, um ihn ſpäter über das ganze Reich
auszudehnen. Eine Reihe unſerer hervorragenden
Künſt=
ler hat deshalb für den heutigen Samstag zu einer
all=
gemeinen Künſtler=Verſammlung im Bürgerſaale unſeres
Rathauſes eingeladen und ſollen hierbei die wichtigſten
Fragen erörtert werden; ſo wird Bürgermeiſter Dr.
Reicke über die Stellung der Behörden zur Kunſt und Dr.
Friedrich Naumann über das Problem des
wirtſchaft=
lichen Zuſammenſchluſſes der Künſtlerſchaft ſprechen,
fer=
ner wird das Ergebnis der letzten veranſtalteten
wirt=
ſchaftlichen Umfrage in unſerer Künſtlerſchaft mitgeteilt
und erörtert werden.
Die künſtleriſche Ausbeute unſerer gegenwärtigen
Kunſtausſtellungen iſt verhältnismäßig recht gering.
Wes=
halb unſer Künſtlerhaus der Krakauer Künſtler=
Vereinigung „Sztuka” Gaſtfreundſchaft gewährte, iſt
ſchwer zu verſtehen. In der Mehrzahl der Gemälde liegt
geſucht Effektvolles und ſelbſt Brutales, andere wollen
durch grellkoſtümierte Volksſzenen Aufſehen erregen,
tüch=
tiges techniſches Können geht in der Sucht, auf jeden Fall
originell zu erſcheinen, unter. Noch ſchlimmer wie die
Gemälde ſind die Bildhauerwerke mit ungewollt
komi=
ſchen Verrenkungen der dargeſtellten Figuren, die alles
andere ſein können, als wie es die Bezeichnungen des
Kataloges angeben. — Bei Schulte hat Anna
Bo=
berg eine Stockholmerin, nicht weniger als 50 Motive
aus den Lofoten, darunter ſolche recht großen Umfangs,
ausgeſtellt. Bei dieſer Fülle bedingt der Stoff ſchon eine
gewiſſe Einſeitigkeit, aber auch die Künſtlerin bemühte ſich
nur wenig, ihn wechſelvoller zu formen, wodurch das
Intereſſe recht beeinträchtigt wird; ſonſt weiß Anna
Bo=
berg, die Autodidaktin iſt, ſcharf zu beobachten und leiſtet
Treffliches in Lichtwirkungen. Als unſere weitaus erſte
Bildnismalerin zeigt ſich hier wiederum in ihrer leider
Nummer 79.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Seite 23.
wenig umfangreichen Sammlung von Porträts Sophie
Koner; wie verſteht es dieſe bedeutende Künſtlerin, ihre
Bildniſſe in ſeinſinniger Weiſe charakteriſtiſch zu geſtalten
und ihnen einen maleriſchen Reiz zu geben, der immer
wieder ſeine vollſte Anziehungskraft ausübt.
Der Kunſt in umſichtiger Auswahl werden wir auch
in einer Ausſtellung begegnen, die, zugunſten des
Berliner Vereins vom Roten Kreuz veranſtaltet, das
Kind in ſeiner körperlichen und geiſtigen
Entwicklung behandelt und die in kurzem in den
Ausſtellungshallen am Zoologiſchen Gacten eröffnet
wer=
den wird. Das Schlagwort: „Wir leben im Zeitalter des
Kindes” ſoll hier zur Wahrheit werden, gewiß mit
ent=
chiedener Berechtigung. Alle Völker der ziviliſierten Welt
ſcheint heute das gleiche Streben zu beſeelen, die jüngſte
Generation unter den zuträglichſten
Entwicklungsmög=
lichkeiten für Körper und Geiſt aufwachſen zu laſſen. Die
Vereinstätigkeit hat auf dem Gebiete des Kinderwohles,
der Jugendfürforge und der Säuglingspflege mit
erfreu=
lichem Anlauf eingeſetzt, um Fehler und Mängel der
häuslichen Erziehung zu beſeitigen und wünſchenswert=
Vorbilder zu ſchaffen. Das Augenmerk der Frauenwelt
richtet ſich mit Vorliebe auf die Beſſerung der
Geſund=
heitsverhältniſſe in der Zeit der kindlichen Hilfloſigkeit
und auf die Erleichterung der Härten und Brutalitäten,
die bei ſpäteren Lebensaltern durch ſoziale Mißſtände
ver=
ſchuldet werden; die Männerwelt intereſſieren die
ſchwer=
wiegenden Fragen der körperlichen, geiſtigen und ſittlichen
Erziehung. Den harmoniſchen Ausgleich zwiſchen körper=
licher und geiſtiger Ausbildung zu finden, iſt das
Beſtre=
ben hervorragender Soldaten. Die Geſundheitspflege in
der Schulzeit bildet das Studium wiſſenſchaftlicher
Kapa=
zitäten. Jugendfürſorge und Zwangserziehung lenken die
Aufmerkſamkeit der Philantropen auf ſich. Der
Ausſtel=
lung „Das Kind in ſeiner körperlichen und geiſtigen
Ent=
wicklung” harren alſo wichtige Aufgaben. In ihr wird
in weiteſtem Umfange die Darſtellung der
verſchieden=
artigſten Zwecke und Ziele erfolgen, durch welche Staaten
und Kommunen, Vereine und Einzelperſonen auf die
Ver=
vollkommnung des heranwachſenden Geſchlechts von der
Geburt bis zur Mündigkeit hinzuwirken ſuchen. Die
Viel=
ſeitigkeit der Ausſtellung ergibt ſich aus den
Hauptgrup=
pen, die in Körperpflege, Belehrung, Erziehung, Spiel
und Unterhaltung, Ernährung, Kleidung und Wohnung
Jugend=Wohlfahrtseinrichtungen, die Wahl des künftigen
Berufs, hiſtoriſche Vergleiche und kinematographiſche
Vor=
führungen zerfallen. Bei geſchickter Durchführung wird
die Ausſtellung ihren wichtigen Zweck erfüllen.
Ein Kind des freien Amerika wählte Giacomo
Puccini zur Titelheldin ſeiner neuen Oper: „Das
Mädchen aus dem goldenen Weſten” die mit
großem Erfolg ihre deutſche Erſtaufführung im
Char=
lottenburger Deutſchen Opernhauſe erlebte,
Daß dieſes Werk für Amerika geſchrieben und in erſter
Linie auch berechnet war, erſieht man gar bald aus dem
Text, der durchaus für amerikaniſche Nerven und
Verhält=
niſſe zugeſchnitten iſt. Die ſogenannte Romantik des
Gold=
gräberlebens in der erſten Hälfte des vorigen Jahrhun=
derts bildet den Inhalt, in deſſen Mittelpunkt ein ebenſo
ſchönes wie tugendhaftes und aufopferungsvolles junges
Mädchen, die Inhaberin eines kaliforniſchen Wirtshauſes,
geſtellt ward, die einen als Mörder verfolgten
Goldgrä=
ber rettet. Es ſcheint, daß Puccini, dem wir ſo viel
Her=
vorragendes verdanken, nicht mit allzu großer
Begeiſter=
ung an das Libretto gegangen iſt; ihm fehlt zudem der
fortreißende dramatiſche Zug, der uns vielleicht eine
der=
artige „Dichtung” erträglich gemacht hätte. Sehr gut
ge=
lungen ſind dafür die lyriſchen Teile mit verſchiedenen
Duetten und Liedern und die feſſelnde Behandlung des
Orcheſters wobei der Komponiſt ſehr geſchickt
amerika=
niſche Anklänge verwertete. Die Aufführung war
tadel=
los und trug viel zu der freudigen Aufnahme der Oper
bei. — Dasſelbe kann man auch bei dem im Theater
in der Königgrätzerſtraße zum erſten Male
auf=
geführten neuen Luſtſpiele Lothar Schmidts „Das
Buch einer Frau” ſagen. Es gibt verſchiedene
Brüchigkeiten in dem Stück, über die uns nur ein flottes
und ſicheres Spiel hinwegbringen kann. Aber das Ganze
iſt doch ſehr witzig und luſtig, und wenn auch dies und
jenes nach bewährtem Muſter bearbeitet wurde, ſo
ent=
ſchädigt uns die Grundidee, daß die „Heldin” in ihrem
anonym erſchienenen „Buche einer Frau” ihre eigenen
Eheirrungen ſchildert, und daß dieſes Buch von ihrem
doppelt ahnungsloſen Gatten, einem Schriftſteller, bis über
den grünen Klee ob ſeiner Wahrheit und Klarheit gelobt
wird; daraus ergeben ſich dann ſehr nette Ueberraſchungen,
bis alles in Wohlgefallen endet.
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Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Nummer 79.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
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Briehinkels Sunndags=
Noochmitdags=Bedrachtunge.
Wie die alte Grieche noch nei warn, da hawwe ſe e
Stickers dreivertelsdutzend Weibsleit gehatt, die wo ſe
Die neu Muſe” gehaaße hawwe. Ausgerechent die
„neu” Muſe. Als wann dreivertelsdutzend ſchun emol
zehe geweſe weern.
Vun dene iwwerrickſe Geſtecker hatt jede en annern
Vorname gehatt. So hott beiſchbielsmeßig die aa, die
Aelſt, die hott „Glioh” gehaaße. Deß war e Fetze vun
eme Mädche, ich ſag derr Ihne, die hatt derr Ihne e paar
Baa wie e Owerohr — ſo dick net ſo ſchwazz! Die
war Stennodibbiſtin uff eme Auskunftsbieroh un hott die
ganze Dag an de Schreibmaſchin erumgefingert un hott
alles uffgeſchriwwe, wos baſſiert is, ’s reinſte Dagblättche.
— Die zwatt, die hatte ſe die „Kalliohbe” gedaaft. Deß
war e Schläächtſchwätzern. Die hott derr Ihne des Blaue
vum Himel erunner geloge un hott aus ’re Mick en
Ele=
fant gemacht. — Die dritt hatt den komiſche Name „
Mel=
bomehne‟. Deſſentwege hott ſe aach iwwer jeden Dreck
e ſchebb Maul gezoge. Jeden Schbaß hott ſe dragiſch
genumme un is de ganz Dag erum gange un hott e
Ge=
ſicht gemacht wie e Verſuchskaninche in ’re Eſſigfawrick.
Die vert, deß war die „Dhalija‟. Deß war e Nudel! E
richdich Buweroll; die hott alles ins Lächerliche
enei=
gezoge und is bloß in franzöſiſche Luſtſchbieler gange.
Die fimft war des „Eradohche” e lieb Oesche, awwer
nixdeſtotrotz hatt ſe’s doch knibbeldick hinner de Ohrn ſitze
un hott mit jedem ihrn Ulk verzinkt. — Dann is die ſext
kumme, die „Eudärrbe‟ Des war e muſigahliſch
Wun=
nerkind. Die hott nemlich die Gählerieb geblooſe un hott
des Grammefon dezu geſchbielt. — Die ſiwend, deß war
die „Därbzichorie‟. E Leichtflitſch erſter Klaß. Die is
derr Ihne uff jeder Kärb erumgefloge un uff jeder
Alle=
verzehdagsmuſik, un hott dhugeſtebbt, daß die Schwart
gekracht hott un hott dezu geſunge:
Mei Schatz, was tanzt du liewer,
En Walzer oder Schiewer?
Das iſt mir ganz egal:
Komm her, mer ſchiewe dorch de Saal.
Die acht, deß war die „Bollehimmnia‟. Deß war aach
e richtig Mövche. Die war Ehrenjungfraa vun alle
Lie=
derdafeln un hott in alle gemiſchte un ungemiſchte
Geſang=
vereine mitgeſunge. — Die neunt endlich, deß war ſo
Halbſchläächt, ſo e mondſichdig Sterndeidern. Deßhalb
hott ſe aach den ſcheene Nome „Uhrania” uffgehenkt krickt
Alfo, wie geſagt, deß warn alſo die neu Muſe vun de
alte Grieche, wie ſe noch nei warn. Ewe die neu
Weibs=
leit, die hawwe domals was gegolde; es warrn ſogenannte
Göddinne; ſie ſin veehrt worn un hawwe gehuldicht
krickt.
Jetzt, wann die alte Grieche heut noch lewe dhete,
dann hette ſe ſicher anſtatt neu Muſe ihrer zehe. Un die
zehnd, die weer ſinnbildlich dargeſtellt worrn mit eme
Klaad aus lauter Annohſe un mit ere Blagahdſail in de
Hand un mit e paar Backe wie e Poſauneengel. Alſo un
die zehnt Muſe, die hette ſe dann — „Reklame” gehaaße
Deß weer dann ſo gewiſſermaße die Owwermus geweſe.
weil nemlich ohne die die annern Muſercher iwwerhaubt
met mehr exſeſtiern kenne
Awwer die alte Grieche hawwe vun de Reklame noch
kaan Dunſt gehatt (die neie Grieche wiſſe ſe ſehr zu
ſchätze!), un wann ſo e alter Griech dene annern alte was
verkaafe hott wolle, dann hott er en Bollezeidiener
ge=
numme, odder en Dienſtmann un hott’s ausſchelle loſſe:
„Auf dem hieſigen Makplatz iſt eine große Sendung
Ode=
un ſo weiter fort,
wäller Quetſche angekommen. .
genau wie mir’s vor korz 25 Johr aach noch gemacht
hawwe
Heit is deß nadierlich annerſter. Heit nitzt kaa
Bolle=
zeidiener mehr was un kaa Dienſtmann, un wann er e
Schell hott ſo groß wie des Armeſinderglöckche uff em
Rothaus, un wann er des Maul uffreißt, daß mer for
drei Mak aanzlinge Fennig druff zehle kann. Heit macht
des die Reklame! Un e dichtiger Geſchäftsmann, der wo
glaabt, er kemt ohne die Reklame aus, der werd ſehr bald
merke, daß er uff em Holzwähk is. Selbſt e weltfremder
Generaldirektor, der wo geglaabt hott, er hett for ſei
Hof=
kunſtinſtiduhd die großbrotzig Reklame net needich, der
kann jetzt ſehe, wie mer die kunſtliewendſte Bubligimmer
for’s Theater intreſſiern kann, blos durch e geeignet
Reklame.
Freilich, ſchichtern darf ſe net ſei, ſundern ſie muß ihr
Elleboge benitze un muß ſich vornehin dricke un muß de
dicke Willem makiern, die Reklame. Un uffalle muß ſe,
daß ſe ſogar e Blinder ſieht mit eme Stecke. Un e
Ge=
ſchäftsmann, der wo die Reklame benitze dhut, der derf
net beſcheide ſei, ſundern der muß deß, wo er an de Mann
bringe mecht, lowe. Arg lowe. So arg lowe, bis daß
er’s ſelbſt glaabt
Annerſeits hawwe awwer aach die Geſchäftsleit unner
de Reklame ſelbſt arg zu leide, indem daß ſe als emol
bees vun ere gebeetzt werrn. Wie beiſchbielsmeßig jetzt,
wo ſe de Poſt Konggerenz mache will un gibt vun ſich
Macke eraus, „Reklamemacke‟ He, ſoe hochnäſig
eigebild Ding! — Awwer, deß is ewe grad des richdiche
Zeiche, dodro kann mer ſe widder erkenne, die Reklame,
dann ſie is neidich un mecht bei allem owe dra ſei. Sie
bild ſich jedenfalls ei, ihr Macke dhete aach emol ſo
geſam=
melt un geſucht werrn, als wie die vun de Poſt. Un ſie
glaabt valleicht, es dhet aaner geſchwind hergeh un dhet
noch ſchnell ſei ganz Vermöge in Reklamemacke allege, um
damit, daß er nir zu dere Milljadd dezuzugewe braicht
indem weil mer nemlich des Geld, deß wo mer in
Brief=
macke a’gelegt hott, net zu verſteiern brauch. Awwer do
werd ſe ſich eklich in Hals ſchneide, die Reklame. So
ſchläächt is kaaner, un wann er noch ſo gern ſich vun dere
Milljadd dricke dhet. Vordehand kumme ewe blos die
Buwe un Mädcher un mache die Geſchäftsleit glicklich
un de ganze Dag geht die Ladedier: „Hawwe ſe
Re=
klamemacke?!“ — Un unnerſtehn ſe ſich, un gewe ſe ſo eme
Krobſch kaa. Der ſchild Ihne de Lade ſo voll, daß in de
nechſte verzeh Dag kaa Hund kaa Stick Brod mehr vun
Ihne nimmt.
Deßhalb ſorgt ſich aach jeder Geſchäftsmann, der wo
noch es bische wos uff ſich halte dhut, ſchläunigſt vor die
neediche Reklamemacke. Mei Fritzche hott ſchun e ganz
Buch voll un alle Branche ſin eidrächdich newernanner
ge=
babbt. So ſieht mer Reklamemacke vun Automobillwäge
un gehackte Hammelskotlett, vun Schoggelad un
Schuh=
wix, vun Kunſtbudder un Unnerhoſe, vun Kaiſerdinte
un Blutwein, vun Lerneleidenohnezuklagenzigarette un
Eiernudel, vun Knorrsſoos un Bortwuchsmiddel, vun
Hiehneraageblaſter un Lewensverſicherunge, vun
Malz=
kaffee un Schamboon, vun Zah’waſſer un Abfiehrmiddel,
vun Kaggaoh un Fleckeſaaf, vun Backpulwer un
Braun=
kohlebrigädds. — — Nadierlich, es muß ſo en Geſchäfts=
mann arg gude Nerfe hawwe, dann wann bei dem
geje=
wärdiche flaue Geſchäftsgang in aaner Duhr bloß
Kund=
ſchaft kimmt, die wo Reklamemacke geſchenkt hawwe will,
do kann aaner kunfuß debei werrn.
Awwer net bloß die Geſchäftsleit hawwe unner de
Fuchdel vun de Reklame zu leide, aach die Kundſchaft.
Dann wann die net dhut, was die Reklame will, dann
kimmt ſe eifach mit em kaddegohriſche Imberradief un
geht her un ſeegt eifach: Koche mit Gas! un: Waſche mit
Luft! un: Schmicke dein Heim! un: Wixe mit Pilo! un:
Bade zu Haus
Wann do aaner net ganz kugelſicher is, dann werd
er vor lauter Kaddegohriſcheimberadiefreklamebefehl ganz
mickedormelich un krickt de Drehworm un geht hie un bad
ſich mit Gas, un ſchmickt ſein Koch, un kocht ſei Heim, un
weſcht ſich mit Wix un dreibt ſo lang Unfug, bis er in de
Zwangsjack ſtickt. — Als wege de Reklame!
E’ annerer, der wo ſich bei dere Widderung en
rich=
diche, vorſchrieftsmeßige un ordsiebliche
Waldfriedhofs=
jodler zugelegt hot, um damit, daß er net ufffellt unner
ſeine Mitberjer, un weil ewe jeder verkelt ſei muß, un weil
ganer net geſund is, der wo ewe net verkelt is, un weil
ganer, der wo kaa Verkeldung hott, nor ja ſchnell zum
Dokder geh ſoll, damit daß der em e Verkeldung
ver=
chreibt, un weil . . . un weil . . . Ja, jetzt bin ich aus em
Errdumm kumme. Alſo noch emol vun vorne. Nemlich
wann aaner, der wo ſich ſo en gemiedliche Kremadoriums
kotzer zugelegt hott, wann der alſo ganz fidel iwwer die
Gaß geht un huſt zu ſeim Vergniege, daß die
Laderne=
blöck wackele un die ganze Strimbcher die Krenk krieje,
da, do fellt em uff aamol die Reklame, e Blagahd, vor die
Nas: — „Huſte nicht!“ — Nadierlich erſchreckt er, laaft
kam, kaaft ſich Bommbomm und Drobbs, un lutſcht
Dun=
zäbbcher un Bawelljodde un dhut’s Derbendieneel halwe
Schobbe weis inſtalliern, un macht ſich Briesnitz, un
gorjelt mit Dannebbel. Nadierlich hatt er die ganz Zeit
blos de Huſte, jetzt is er uff aamol doodſterwekrank un
dhut ſich em Fiewer ſchun en Baam in de Dann
eraus=
ſuche, wo er drunner begrawe ſei will.
Ja, die Reklame maands als emol ganz gut — un
doch legt ſie newers Neſt. So ſitze mer do neilich in eme
Reſterand un ich beſtell mer e paar Eier im Glas, weil
ich mei Zeh’ net bei mer hatt. Bis die gemacht warn, die
Eier maan ich, do hab ich aus Langeweil mit em
Streich=
hölzerbixche geſchbielt un les dodruff uff de Rickſeit
No ich will ſchweige devo, awwer ſo Streichhölzerbixcher
geheern uff kaan Wertsdiſch, ganz beſunners net, wann
mer ſich vorher Eier im Glas beſtellt hott. Un wann mer
Reklame mache will for Sandbach, dann ſoll mer de annern
Leit net de Abbeditt verderwe. Die Streichhölzerbixcher,
die wo ich maan, deß ſind die bekannte „
Dieausſtellung=
dermenſchſtreichhölzerbixcher‟ —
Nu hott ſich awwer ſchun ſeit anno ſibbzig die
Re=
klame aach mit unſerm Paddriodißmuß beſchäftigt un
deß Ausland hott immer en Rieſereſchbekt vor uns krickt,
mann mer „Hurahh!” gekriſche hawwe un „Hoch!” un
„Es brauſt en Ruf wie Donnerhall” un ſo, un hawwe am
Sedansdage Mordsfeierwerk losgeloſſe. Ich glaab
awwer, daß jetzt die, die wo die ganz Zeit am laut’ſte
worn mit ihrm Reklamepaddriodißmuß, daß die ſich jetzt
baß verwunnern, wann en der Schbaß ſo deier kimmt;
un uff die Rede im Reichsdag werd mer ſo geſpannt ſei
wie e alt Säg mit ere neie Kordel. Ja, die Reklame koſt
Geld, viel Geld, un deß dhut aam widder de ganze
Schbaß an ihr verderwe!
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Mozart-Verein.
Montag, 7. April 1913, abends 8 Uhr
Iiter-konzert
I.
im Saalbau.
Mitwirkende: Frau Anna Erler-Schnaudt, Kammer
sängerin aus München, Herr Frz. Müller, Konzertsänger von hier
und die Großh, Hofkapelle.
Leitung: Herr Großh. Kapellmeister Fr. Rehbock.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Seite 29.
Vortragsordnung:
1) 3 Stücke aus „Die Ruinen von Athen‟ für Chor und
Orchester von L. v. Beethoven. 2) „An die Hoffnung‟ für
eine Altstimme mit Orchester von L. v. Beethoven. 3) „Gesang
der Geister über den Wassern‟ für 8stimmigen
Männer-
chor mit Orchester von Fr. Schubert. 4) 3 Lieder für Alt mit
Orchester von Fr. Schubert: a) „Ganymed‟, b) „Der Tod und das
Mädchen‟, c) „Die Allmacht” 5) Zwei Chöre mit Orchester
von Carl Bleyle: a) „Ein Harfenklang” mit Alt-Solo, b) „Prometheus”.
6) Chöre und Soli der „Hirten und Schmiede” mit Orchester
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aus „Pandora” von Arnold Mendelssohn.
Für Nichtmitglieder sind reservierte Plätze für
Mk. 3.30, ffr Mitglieder ebensolehe unter Vorlegung
ihrer Jahreskarte und einer Aufzahlung von 55 Pfg. für jede
Karte in der Hofbuch- u. Kunsthandlung von Müller & Rühle,
Elisabethenstraße 5, zu haben.
Kammermusik-Vereinigung
Hofrat W. de Haan, Hofkonzertmeister E. Schmidt, Konzertmeister
P. Schnurrbusch, Hofmusiker G. Gims und E. Andrä-
Sonntag, den 13. April 1913, vormittags 11¼ Uhr:
IV. Matinee
unter gefl. Mitwirkung von Frau Sophie Schmidt-IIling (Sopran),
sowie der Herren Kammermusiker August Köhler (Flöte) und
Julius Winkler (Klarinette). — PROGRAMM: G. Verdi,
Streichquartett.
W. von Baußnern, 6 Kammerlieder.
R. Schumann, Klaviertrio.
Karten zu 4, 3, 2 u. 1 Mk. bei Thies Nachf.
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Sonntag, den 13. April, pünktlich abends 7½ Uhr,
im Kaiſer= und Fürſtenſaal, Grafenſtraße 18—20:
Abend=Unterhaltung
mit Tanz.
Mitwirkende: Fräulein Wilhelmine Eichner vom Stadttheater in
Heilbronn, die Singmannſchaft der „Turngemeinde Darmſtadt‟
Leitung: Herr W. Etzold) und Herr Mechler.
Zu dieſer Veranſtaltung laden wir unſere Mitglieder, ſowie
Freunde und Gönner unſerer Geſellſchaft freundlichſt ein. Beſondere
Einladungen ergehen nicht.
Eintritt inkl. Steuer 40 Pfg. — Mitglieder haben nur gegen
Vorzeigung der Mitgliedskarte freien Eintritt.
Kaufmännische Stenographen-Gesellschaft „Gabelsberger‟
Abteilung Geselligkeit.
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Gesellschaft „Atoca‟, Darmstadt, 1908.
Eintritt 15 Pfg.
ofeet Eintritt 15 Pfg.
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am Samstag, den 5. April, abends 8 Uhr
im Mathildenhöhsaal, (Dieburgerstr. 26)
Theater!
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„Köchin Anton‟
Kohlert.
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Militär. Schwank.
Unter gütiger Mitwirkung des Herrn Adam Riesinger (Tenor),
Herrn Aug. Heldmann (Humor.), Doppelquartett „Rheingold‟.
Musik: 61er Artillerie.
NB. Die Nachfeier findet am Sonntag, den 6. April,
nach-
mittags 4 Uhr, in Nieder-Ramstadt im Saale der Restauration
„Zur Post” statt. — Abmarsch um 3 Uhr vom Friedhof.
Freunde und Gönner ladet höfl. ein
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Der Vorstand.
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6
Restauration zur „Stadt Pfungstadte
Elisabethenstrasse 2.
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Sonntag, den 6. April 1913:
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Manſtar
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der Kapelle des Leib=Garde=Regiments, unter
Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Aus der Vortragsordnuag: Adam: Ouvertüre z. „Die
Nürnberger Puppe‟. Verdi: Motive aus „Troubadour‟. Strauss:
„Frühlingsstimmen”, Walzer. Demersseman: „Ein Fest in
Aran-
juez”. Michels: Czardas usw.
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Haublasnoker
Sonntag, 6. April 1913,
0
G
ohzerea
ausgeführt von der Kapelle des Leibgarde=Regiments
(größerer Teil derſelben)
unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Aus der Vortragsordnung: Mozart: Ouvertüre zu „Don
Juan” Puccini: Fantaſie aus „Madame Butterfly”. Strauss:
„O ſchöner Mai”, Walzer. Wagner: Motive aus „Die
Meiſter=
ſinger von Nürnberg” Fr. Köhler: „Frühling”, Fantaſieſtück uſw
Eintritt 30 Pfg.
Anfang 4 Uhr.
NB. Bei ſchönem Wetter Konzert im Garten nach beſonderer
Vortragsordnung; auch die Kurkonzerte finden von jetzt an im
Freien ſtatt, ſofern es die Witterung geſtattet. (B8198
mit den großen
Doppelſchrauben=
Schnell= und
Poſtdampfern des
Norddeutſchen
Kloyd.
Regelmäßige
verbindungen nach
allenübrigenWeltteilen.
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und Platzbelegungen
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Norddeutſcher
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Dieburg: Carl Reh.
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Alexanderſtr. 12 und 14.
Monat April täglich
8 grosse humorist. Konzerte 2
Musik, Gesang u. Tanz.
3 Anfang abends 8 Uhr.
2 Sonntag Nachmittag 4 und
abends 8 Uhr. (7805a
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Großherzogl. Hoftheater
Sonntag, den 6. April 1913.
152. Abonnem.=Vorſtellung. B 390
Tannhäuſer.
Große romant. Oper in 3 Akten
von Richard Wagner.
Muſikal. Leiter: Richard Lert.
Spielleiter: Emil Valdek.
Perſonen:
Hermann,
Land=
graf v. Thüringen AlfredStephani
Tannhäuſer,
Georg Becker
Wolfram von
* Otto Semper
Eſchinbach,
Walther v. d.5
Aug. Globerger
Vogelweide,
Biterolf,
* L. Schützendorf
Heinrich der
Karl Bernhardt
Schreiber,
Reimar von .
W. Riechmann
Zweter,
Eliſabeth, Nichte
des Landgrafen
GertrudGeyers=
bach
Milena v. Sugh
Venus
Ein junger Hirte . Kathar. Jüttner
Dritter Land
Vierter grafen Johannaſaſſen
Erika Hartmut
Sybille Huber
Die drei Grazien! Luiſe Müller
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Beurlaubt: Käthe Meißner.
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Mittel=
loge 6.10 M., Balkonloge 5.10 M.,
I. Rang 4.60 M., II. Rang: 1.—6.
Reihe 2.60 M., 7. u. 8. Reihe 2.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 4.10 M.,
14.—20. Reihe 3.30 M., Parterre:
1.—5. Reihe 2.80 M., 6.—8. Reihe
2.25 M., Erſte Galerie 1.25 M.,
Zweite Galerie 0.65 M.
Anfang 6½ Uhr. — Ende 10 Uhr.
Kartenvk. v. 10½—1½ u. v. 5½ U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Montag, 7. April. 153. Ab.=Vſt.
D 39. Ibſen=Zyklus. II. Ab.
Neu einſt.: „Die Wildente‟
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr!
(Vergl. beſondere Anzeige.)
Dienstag, 8. April. 154. Ab.=Vſt.
C 38. „Der Barbier von
Sevilla.” Kleine Preiſe.
Anfang 7½ Uhr.
Mittwoch, 9. April. Keine
Vor=
ſtellung.
Donnerstag, 10. April. Außer
Abonnem. Frühlings=
Feſt=
ſpiele. II. Abend. Neu einſtud.
und neu inſzeniert: Der Ring
des Nibelungen. Vorabend:
Das Rheingold‟ Erhöhte
Preiſe. Anfang 7 Uhr. (Vergl.
beſondere Anzeige.)
Aus dem Spielplan.
Freitag, 11. April. Außer Ab.
26. Volksvorſtellung zu ermäßigten
Preiſen. „Die fünf
Frank=
urter.” Anfang 7½ Uhr. —
Vorverkauf bis einſchl.
Donners=
tag, 10. April, nur im
Verkehrs=
büreau (Ernſt=Ludwigsplatz).
Ver=
kauf der noch vorhandenen Karten
an der Tageskaſſe im Hoftheater
am Tage der Vorſtellung, vorm
von 11 Uhr ab.
Nummer 79.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Seite 30.
Ab Heute, Samstag bis inkl. Freitag, den II. April
bringen wir das Meisterwerk:
Moietsten wege ues kapkan Seof
Keine langweilige Naturaufnahmen, sondern ein packendes, spannendes Lebensbild dieser
tapferen, todesmutigen Männer. Die prächtigen Aufnahmen wurden von dem Expeditionsmitglied
Ponting im Auftrage der Firma Gaumont gemacht. — Nur allzuwahr zeigen uns die Bilder, welche
Qualen und Entbehrungen diese kühnen Polarforscher durchzumachen hatten. .. .. .. ..
Dieser vollkommene und letzte Film wurde in Berlin und Frankfurt vor hohen geladenen Gästen
und der Presse in Separat-Vorstellungen gezeigt und als die grösste Aktualität gekennzeichnet.
Immin
Trotz der hohen Kosten zur Erlangung dieses Films lassen wir eine Preiserhöhung nicht eintreten, um
dieses ewige Dokument, das dauernde Wahrzeichen für die exakte Forschung dieses bedeutenden
Mannes, einem jeden zugänglich zu machen.
2
Die Theaters sind täglich, ab heute von 3 Uhr an geöffnet.
Olvmola-Theater
Rheinstrasse 2.
Haunadanushunnhunn
Allein- und
Erstaufführung
für Darmstadt.
Handusnhsuunnnauun
Darmstädter Nafs
Grafenstrasse.
(8054
Olvmpia-
Darmstadt
Darmstadt
2 Rheinstr. 2 Mhiedter 2 Rheinstr. 2
PROGRAMDI
vom 5. bis inkl. 7. April 1913
Außer dem Meisterfilm:
Die letzten Wege des Kapitän Scott
bringen wir ab heute bis einschließlich Montag:
Einer Mutter
(
Seneimnis.
Dramatisch nordischer Kunstfilm.
Hauptdarsteller: Herr W. Psylander u. Frl. Ebba Thomsen
Bunuy anldem Woge zum Derhr
Humoreske.
Es muss die Medizin nehmen
Humoristisch.
8053
Evtl. Einlagen nach Bedarf.
Vornehmstes
Jafelwosser.
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Leicht verdauleb, e
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spannenden, tiefergreifenden Handlungen,
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5. April Programm 8. April
Als Hauptschlager
Nummer 79.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Seite 31.
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Ab heute u. folgende Tage
der berühmte Autorenfilm:
Verkdeft
Mimisches Drama in 5 Akten
von Dr. Paul Lindau.
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EAberr Dussermamn 2
der grösste Schauspieler der Welt, in der
Hauptrolle. — Vorführungsdauer 1½ Stunden.
Trotz d. enorm. Unkosten kein Preisaufschlag!
Vereinskarten haben keine Gültigkeit.
Beginn der Vorstellung
jeweils Wochentags: 5, 5, 7 und 9 Uhr.
Erste Vorführung Samstag nachmittag 3 Uhr.
Vorverkauf ab Freitag an der Kasse
von nachmittags 3 Uhr ab. —
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Heute Trischeingerrerten.
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Orangen und Blut=Orangen
Spaniſche Orangen
Stück 5 Pfg., Dutzend 55 Pfg., Spaniſche Blut=Orangen
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2
80 „
80
,
8
90 „ „ „ 8 „
90
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115 „
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bringt heute ein
Lanz hervorragendes Programm.
In der ersten Abteilung:
Der Nabob=
Drama in 2 Akten nach dem berühmten
— Werke von A. Daudet.
Ferner herrliche Natur-Aufnahmen
aus der Steierischen Alp und der Rax.
Als Einlage:
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Im Sektrausch
Großstadt-Drama in 2 Akten.
Spieldauer ca. 1 Stunde.
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auge=
nehmen, kühlen Aufenthalt.
Künstler-Konzert
Anfang: Wochentags 3½ Uhr, Sonntags 3 Uhr.
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Eberſtadt. (9007a
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zu dem am Samstag, den
5. April, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtat=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Train=Bat. Nr. 18.
1. „Alte Kameraden” Marſch
von Teike. 2. Ouverture aus
„Fasantasena” v. Hauſe. 3. a) „Die
kleine Barmaid”, b), Vivel'amour‟
beide aus der Operette „Grigri”
von Lincke. 4. „Mein Traum”,
Walzer von Waldteufel. 5.
Fan=
taſie aus der Oper „Das Glöckchen
des Eremiten” v. Reckling. 6. Kaiſer
Friedrich=Marſch von Friedemann.
Sonntag, den 6. April
vormittags 11½ —12¼ Uhr auf dem
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
des Großh. Art.=Korps.
Programm:
1. „In Treue feſt‟, Marſch von
Teike. 2. Fantaſie aus „
Rhein=
gold” von Wagner. 3.
Triumph=
marſch aus „Alda” von Verdi.
4. Tanz=Suite von Waldteufel.
5. „In Kompagniefront‟, Marſch
von Blon.
Die Gläubiger des Spar= und Creditvereins Nieder=Modan
laden wir hiermit zu einer Verſammlung auf
Sonntag, den 6. April, nachmittags 3½ Uhr,
in das Lokal des Herrn Bürgermeiſters Schaller in Nieder=
Modau ein.
Tagesordnung:
Bericht des Herrn Bankdirektor Stein in
Darmſtadt über die Durchführung der
Hilfs=
aktion und freie Ausſprache hierüber.
Zu dieſer Verſammlung werden nur Gläubiger
des Spar= und Creditvereins zugelaſſen.
Der Schutzverein für Nieder=Modau G. m. b. H.
8090)
Ludwig Roll, Geſchäftsführer.
Hune eutht. etſt antet
Dirigent: Franz Damm.
Sonntag, 6. April, abends 8 Uhr, im Kaiſerſaal:
10jdhr. Stiftungs-Fest mit Ball
unter gütiger Mitwirkung der Konzert=Sängerin Fräulein
M. Becker (Sopran), Herrn Konzert=Sänger J. Jenkel=
Mainz (Bariton), der Herren V. Härtl (Violine), A.
Held=
mann (Humoriſth, ſowie einer Abteilung der Kapelle des
Leibg.=Inf.=Reg. Nr. 115.
Eintritt 40 Pfg.
Eintritt 40 Pfg.
Zu zahlreichem Beſuche ladet höflichſt ein
8248)
Der Vorſtand.
Miſſionstee
des Hilfsvereins der Baſeler Frauenmiſſion
Montag, den 7. April, 4 Uhr nachmittags,
im Feierabend, Stiftſtraße 47.
(B8119
Eintritt 20 Pf.
Namens des Vereins laden zu zahlreichem Beſuch ein
J. Ruhland.
J. Gengnagel.
Bellen=Schau
Größte Kaninchen=Ausſtellung mit Verkaufs= u. Fleiſchmarkt
für das ganze Großherzogtum Heſſen
(Protektor: Herr Bürgermeiſter Mueller)
vom 12.—14. April, Brauerei zum Heſſiſchen Hof, Mathildenplatz.
Alles Nähere durch Plakate. — Um Beſuch bittet
Der alte Darmſtädter Verein.
8221ss)
(
Dehte
U.
Patent- und ingenieur-Büro (234a
Rheinstr. 19, I. Darmstadt Telefon 1695.
Sene e
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
Nummer 79.
LSNA
nübertroffene Erfolge
bei der Subventionsfahrt des
reußischen Kriegsministeriums1912
bei der Internationalen Militärprüfungsfahrt des
Russischen Kriegsministeriums 1911
erzieltes Prädikat:
„Im Vergleich zur Konkurrenz‟
Vollkommen kriegsbrauchbar
DAS LASTAUTO
Sen sosehüret
22.
Ausgezeichnet
bei der
(I,8182
Internationalen Militärprüfungsfahrt des
ussischen Kriegsministeriums 1912
Internationalen Militärprüfungsfahrt des
Rumänischen Kriegsministeriums 1912
Größerer Auftrag des
Bulgarischen Kriegsministeriums 1912
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II
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[ ← ][ ][ → ]38 70.
Samstag, 5. April.
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Zeugn., ſow. 16 jähr. Mädch., wel=
ches alle beſſere Handarbeiten kann,
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Wienersſtr. 66, Seitenbau. (*9285 Alleinſt. ſ. Frau, 50 J., ſ. tagsüb.
b. H. Arb., i. a. Zw. d. Haush. erf.
Schloßgartenſtraße 41, II. (*8244
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machen und bügeln kann, Lehrers=
tochter, welche Liebe zu Kindern hat,
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Stellenvermittlerin, Ladwigstr. 8. (*9186soi gabe des hieſ. Büros. Beſchäft., geht auch in Wäſcherei.
Pankratiusſtraße 29, part. (*9263ſ. für mittags Beſchäftigung, gleich 18 Jahre, im Haushalt nicht un=
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anſchluß Hauptbeding. In Darm=
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Laufdienſt. Langegaſſe 29, Vorder=
haus. Frau Kressel. (*9250 Liebfrauenſtr. 81, Arnold. (*3154 ſucht von morg.
Junge Frau 5—11 Uhr Lauf=
dienſt, geht auch halbe Tage putzen
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verſtin aſte Zaewders, ſücht 1r ib,
od. ſpät. dauernde Stellg. Gefl. Off.
erb. unt. W56 a. d. Exp. (*9266
Gefl. Zuſchriften erbeten an
N. Becker, Rhönring 57, I.(7902ds Junger, verheirateter Mann
ſucht Stellung, am liebſten Ver=
trauenspoſten. Kaution k. geſtellt
werd. Off. u. U 27 Exp. (*8258sms uahhelte
Ianyaiohoran Dn
z. Zt. Bürovorſteher b. Verſ.=Akt.=
Geſ., ſelbſtändig in allen Büro=
arbeiten, ſucht p. 1. Juli ev. früher
anderw. Engagement wegen Auf=
(*8515ism
Aelt. Mädch. ſucht d. ganz. Tag) Off. u. U 76 a. d. Exp. d. Bl. Junger, kräftiger, ſolider Mann
Für ein junges, geb. Mädchen, welcher Art. Näh. Kl. Ochſen=
gaſſe 2, Seitenbau.
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weit. Ausbildunggeſucht. Familien=militärfrei, mehrere Jahre auf
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
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Seite 86.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 5. April 1913.
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1913.
Sport, Spiel und Turnen.
* Darmſtädter Sportklub 1905. Am Sonntag ſpielt
die Ligamannſchaft des Sportklubs Bürgel gegen die
Meiſterſchaft=Elf des Darmſtädter Sportklub 1905. Vor
dieſem Spiel treffen ſich die zweiten Mannſchaften des
Freiſpielklubs Neu=Iſenburg und die der einheimiſchen
im friedlichen Wetkampf.
Die dritte Elf Sportklubs
begibt ſich nach Neu=Iſenburg, um dort der gleichen
Mannſchaft Freiſpielklubs gegenüberzutreten.
Landwirtſchaftliches.
— Dienstag, den 22. April d. J., findet in
Bens=
heim auf der ſtädtiſchen Bleiche an der Straße nach
Schönberg (mit Zugang von der Platanenallee oder durch
die Eliſabethenſtraße aus) ein Prämiierungs=
e
verbunden mit Ferkelmarkt, ſtatt. Der Auftrieb des
Viehes beginnt vormittags um 8 Uhr und ſoll möglich
um 9 Uhr beendet ſein. Alle Landwirte des Kreiſes
Bensheim und ſeiner Nachbarkreiſe ſind zur Beſchickung
des Marktes hiermit eingeladen. Zur Prämiierung
ge=
langen nur Zuchttiere, die vom Beſitzer der Landwirt ſein
muß, ſelbſt gezüchtet wurden oder ſich doch nachweislich
bereits ¼ Jahr in deſſen Beſitz befinden. Am Auftrieb
und der Prämiierung können ſich auch Tiere ſolcher
Land=
wirte beteiligen, welche nicht Mitglieder des
landwirt=
wirtſchaftlichen Bezirksvereins Bensheim ſind. Dem
landwirtſchaftlichen Bezirksverein Bensheim, der den
Zuchtviehmarkt veranſtaltet, ſtehen auch diesmal wieder
reichliche Mittel zur Preisverteilung zur Verfügung.
An=
meldungen zur Beſchickung des Marktes haben ſeitens
der Landwirte bei den Großh. Bürgermeiſtereien ihres
Wohnortes zu erfolgen. Hierbei iſt anzugeben: Gattung,
Zahl, Alter und Geſchlecht der zum Auftrieb gelangenden
Tiere. Die Großh. Bürgermeiſtereien müſſen die
An=
meldungen bis ſpäteſtens den 20. April I. J. an den
Vorſitzenden des landwirtſchaftlichen Bezirksvereins
Bensheim, Kreisrat Eckſtein, einſenden. Verſpätete
An=
meldungen können nur dann berückſichtigt werden, wenn
ſich kein Platzmangel einſtellt. Auch alle diejenigen
Land=
wirte, welche den Markt nicht beſchicken können, ſind zu
deſſen Beſuch eingeladen. Beſonders wird ſich den
Ge=
meinden gelegentlich des Zuchtviehmarktes eine paſſende
und angenehme Gelegenheit bieten, ihre Faſelviehbeſtände
zu ergänzen. Zu dieſem Zweck tritt auch die Kreis=
Kör=
kommiſſion an dieſem Tage in Tätigkeit und findet das
Ankören junger Faſeltiere koſtenlos ſtatt. Für die
Ge=
währung von Prämien gelegentlich des
Zuchtvieh=
marktes in Bensheim gelten folgende Grundſätze: Am
Preisbewerb können ſich Tiere von Landwirten (und nicht
Händler) des Kreiſes Bensheim und ſeiner benachbarten
Kreiſe beteiligen, einerlei, ob der Landwirt Mitglied des
landwirtſchaftlichen Bezirksvereins Bensheim iſt oder
nicht. Es können nur Tiere Preiſe erhalten, die a) den
Rindern der Simmentaler Raſſe und deren Kreuzungen,
ſowie der Odenwälder Naſſe und deren Krenzungen
an=
gehören; b) den Schweinen der Yorkſhireraſſe oder deren
M
Ziegen der reinen Saanenraſſe angehören. Die Preiſe
werden nur für gutgezüchtete Zuchttiere vergeben, von
deren Eigenſchaften ſich eine günſtige Einwirkung auf.=
Verbeſſerung der Zucht erwarten läßt und
dementſpre=
chend weiter zur Zucht verwandt werden. Bei der
Beur=
teilung der vorgeführten Tiere wird in erſter Linie deren
Zuchtwert, ſodann aber auch deren Haltung berückſichtigt.
Tiere, deren hervorragende Leiſtungen glaubhaft
nachge=
wieſen ſind, haben den Vorzug vor denen, bei welchen der
Nachweis fehlt. Reinraſſige Tiere ſind bei gleicher Güte‟
höher zu bewerten, wie Kreuzungstiere.
Groß=Gerau, 4. April Unſer letzter
Fer=
kelmarkt hatte wieder einen ſehr guten
Geſchäftsgang=
zu verzeichnen. Es waren 626 Tiere aufgetrieben, welche
bei der überaus großen Nachfrage rapiden Abſatz fanden.
Die ohnedies hohen Preiſe hatten daher eine weitere
Steigerung erfahren und bewegten ſich für Ferkel zwiſchen
20—25 Mack für Springer 28—32 Mark und für Einlegen
40—60 Mark pro Stück. Mit dem nächſten Ferkelmarkt,
der am Montag, den 7. ds. Mts. abgehalten wird, iſt
wie=
der eine Prämiierung verbunden.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueber
rift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt e
Brund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Als ein großerMißſtand muß es bezeichnet werden,
daß ſowohl der Warteſaal der elektriſchen Bahn als die
dortigen Aborte ſchon um 11½ Uhr abends geſchloſſen
werden, während doch der Dienſt der Bahn bis 12¾
Uhr=
andauert. Was würde man wohl ſagen wenn man zu
einem Nachtzuge auf einen Bahnhof der Hauptbahn käme
und dort die Warteſäle und Aborte verſchloſſen fände?)
Die Notwendigkeit des Warteſaales am Ernſt=Ludwigs=
Platze, wo man oft ¼ Stunde verweilen muß, und bei
ſchlechtem Weter unbedingt eine Zuſlucht braucht, kann
Niemand beſtreiten. Erſcheint aber die Dienſtzeit der
Be=
wachung für eine Perſon zu lange, ſo muß eben dort wie
überall ſonſt für Ablöſung geſorgt werden; aber der der= Zuſtand darf nicht länger mehr andauern S.
altbewährt bei Nieren- und Blasenleiden, Harn säureund Eiweiss.
Nach den neuesten Forschungen ist sie auch dem
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zu empfehlen. Für werdende Mütter und Kinder in der Entwicklung
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Mollerſtr. 14, eine T. Maria Wilhelmine Kunigunde. Am
29.: dem Heizer Heinrich Mink, Heinheimerſtr. 13, eine
T. Marie.
Aufgebotene. Am 1. April: Schreiner Karl
Herr=
mann, Schloßgaſſe 32, mit Auguſte Margareta Katharina
Eckhardt, Gutenbergſtr. 19. Poſtaſſiſtent Johannes
Ludwig Dern, Rhönring 125I, mit Maria Roßmann,
Lichtenbergſtr. 80. Rangierer Jakob Speyer,
Fuhr=
mannſtr. 12, mit Marie Götz, Fuhrmannſtr. 12.
Vize=
feldwebel Karl Kraft, Alexanderſtr. 22, mit Emilie
Frank in Langwaſſer. Polierer Ludwig Lehr,
Schu=
knechtſtr. 57 mit Schneiderin Maria Katharina Vetter
Heinheimerſtr. 8. Kaufmann Heinrich Traum,
Lieb=
frauenſtr. 103, mit Magdalena Bloch in Balkhauſen.
Am 2.: Landwirt Friedrich Hugo Lenßen in Leipzig,
mit Pauline Klüpfel, daſelbſt. Schneidermeiſter Georg
Schmitt III. in Bensheim, mit Krankenpflegerin
Chri=
ſtina Rothenhöfer, Schützenſtr. 20. Bautechniker Johann
Georg Schönig, Adolf Spießſtr. 23, mit Adele Amanda
Scholte, Adolf Spießſtr. 23. Am 3. April: Maſchiniſt
Auguſt Wilhelm Schmidt, Landwehrſtr. 37, mit
Dienſt=
mädchen Thereſia Juſtine Löffler in Griesheim b.
Darm=
ſtadt. Metzger Wilhelm Bauer, mit Dienſtmädchen
Roſa Auguſte Traugott, beide in Frankfurt a. M.
Fa=
brikarbeiter Georg Feid in Ueberau, mit Dienſtmagd
Martha Eliſabeth Heipel, hier. Gärtner Max
Ezero=
min in Nieder=Ramſtadt, mit Dienſtmädchen Auguſte
Bender daſelbſt.
Geſtorbene, Am 2. April: Dienſtknecht Karl Keil, 26 J.
ev., in Höckersdorf, Kreis Schotken, hier, Erbacherſtr. 25.
Anſtreicher, zurzeit Gardefüſilier im Leibgarde=Inf.=Regt.
Nr. 115, Karl Emil Salzer, 21 J., ev., Alexanderſtr. 27.
Am 3.: Invalide, früher Schreiner Philipp Rau, 72 J.,
ev., Magdalenenſtr. 13. Taglöhner Johannes Kugler,
64 J., kath., Lichtenbergſtr. 76. Am 2.: Konrad
Schyd=
lowsky, 5 Mte., ev., S. des Fuhrmanns Schulzengaſſe 3.
Am 3.: Näherin Joſephine Haffer, 81 J., ev., Neue
Ireneſtraße 13.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 23. März: Ein unehelicher Sohn Georg.
Am 19.: dem Obertelegraphenaſſiſtenten Andreas Kar
Wilhelm Heinrich Klippel, Moosbergſtraße 55, eine T.
Margarete Eliſabeth. Am 21.: dem Fabrikarbeiter Adam
Hörr, Heidelbergerſtraße 118, eine T. Katharina. Am
20.: dem Kaufmann Heinrich Wilhelm Kröh,
Soder=
ſtraße 117, eine T. Eliſabeth Henriette. Dem Metzger
David Kaffenberger, Rückertſtraße 8, eine T. Käthe
Luiſe. Am 25.: dem Weißbinder Georg Mink,
Oran=
gerieſtraße 32, ein S. Hermann. Am 31.: dem Schreiner
Georg Seibert, Tannenſtraße 17, ein S. Karl
Hein=
rich. Am 29.: dem Lackierer Auguſt Rühl,
Moosberg=
ſtraße 68, eine T. Margareta Eliſabeth. Am 25.: dem
Schreiner Ludwig Uhrhan, Schießhausſtraße 60, ein S.
Ludwig. Am 30.: dem Küchenchef Johann Baptiſt Mohr,
Niederſtr. 20., ein S. Günther. Am 26.: dem
Tag=
löhner Leonhard Herrmann, Beſſungerſtraße 70, ein S.
Leonhard. Am 28.: dem Kaufmann Miguel Frau,
Kirchſtraße 17, eine T. Franziska. Am 2. April: dem
Hausdiener Karl Weinehl, Heidelbergerſtraße 88, ein S.
Heinrich.
Aufgebotene. Am 25. März: Vizewachtmeiſter
Rein=
hold Wilhelm Krüger, Heidelbergerſtraße 47, mit Alma
Helene Beyer zu Mannheim. Am 26.: Diplom=
Inge=
nieur Richard Koch zu Nürnberg mit Apollonia
Katha=
rina Irene Meiſenzahl Annaſtraße 44. Schriftſetzer
Heinrich Friedrich Knöll, Niederſtraße 7, mit
Marga=
retha Buchmüller, Beſſungerſtraße 75. Vizewachtmeiſter
Karl Auguſt Singhoff, Beſſunger Weg 125, mit Suſanna
Heinz, Holzhofallee 32. Am 29.: Großh.
Gerichts=
aſſeſſor Dr. jur. Wilhelm Theodor Leopold Conzen zu
Offenbach a. M. mit Anna Margaretha Eliſabetha
Scheuermann, Landskronſtraße 57. Am 1. April:
Miſ=
ſionsarbeiter Gottlob Friedrich Jakob Zollmann,
Moos=
bergſtraße 79, mit Mathilde Wintter zu Karlsruhe.
Eheſchließungen. Am 22. März: Bautechniker Georg
Stumpf, Arheilgerſtraße 42, mit Katharina Auguſte
Eliſabethe Stier, Schießhausſtraße 8. Kaufmann
Jo=
hann Baptiſt Eyßen, Sandbergſtraße 25, mit Marie
Schaffner zu Wolfskehlen. Hilfsarbeiter Georg
Heck=
mann, Stiftſtraße 91, mit Anna Klara Ehrhardt,
Tannen=
ſtraße 17. Monteur Johann Chriſtian Ernſt Gräb,
Heidelbergerſtrße 110, mit Franziska Wild zu Steffel
Kreis Limburg. Apotheker Alois Alfons Adolf Hippauf
zu Mainz mit Margareta Kirſch, Mühlſtraße 5.
Ma=
ſchinenſchloſſer Georg Friedrich Wilhelm Gries zu
Ober=Urſel mit Magdalene Steil, Sandbergſtraße 18.
Am 27.: Hausdiener Alois Rezbach, Bleichſtraße 46,
mit Anna Krämer, Tannenſtraße 5. Am 29.: Diener
Karl Apollinaris Heil, Wilhelmſtraße 4, mit
Marga=
reta Nicklaß, Wilhelminenſtraße 57.
Geſtorbene. Am 24. März: Anna Juſtine Kugel,
geb. Preſſon, Ehefrau des Weißbindermeiſters, 60 J., ev.
Seekatzſtraße 10. Julie Klemm, geb. Heuer, Witwe des
Bergdirektors ,80 J., ev., Wittmannſtraße 15. Am 17./18.
Jan.: Johann Traum, Sohn des Hausburſchen, 1 Mt.,
Weinbergſtraße 27. Am 29. März: Landwirt Peter
Geiger II., 65 J., ev., Ludwigshöhſtraße 14. Privatier
Bruno von Böhm Bezing, 61 J., ev., Annaſtraße 26.
Am 31.: Ludwig Uhrhan, Sohn des Schreiners, 6 Tage
Schießhausſtraße 60. Am 2. April: Weichenwärter i. P.
Friedrich Korell, 80 J., ev., Tannenſtraße 1½.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Miſericordias Domini, den 6. April 1913
Hofkirche: Kein Gottesdienſt.
Stadtkirche: Samstag, den 5. April, abends um
6 Uhr: Vorbereitung zum hl. Abendmahl. Pfarrer.
Kle=
berger. — Sonntag, den 6. April, vorm. um 9 Uhr:
Konfirmation der Konfirmanden des Südoſt bezirks
und Abendmahlsfeier. Pfarrer Kleberger. —
Vormit=
tags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer D. Dr.
Diehl. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer Vogel.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Dr.
Diehl. (Abſchiedspredigt.)
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
6. April, vorm. um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den
Süd=
weſt bezirk. Pfarrer Velte. — Nachm. um 2 Uhr:
Taubſtummengottesdienſt mit Abendmahl.
Pfarrer D. Dr. Diehl.
Feierabend (Stiftſtr. 51): Vorm. um 11 Uhr:
Chriſtenlehre für den Oſt bezirk (Knaben und Mädchen).
Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkapelle): Vorm. 8 Uhr.
Vorm. um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr. 24,
Muſikſaal).
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Marx. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Vormittags um 9 Chriſtenlehre für den Nord bezirk.
Pfarrer Marx.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Prof.
Pfann=
müller. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für
den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. — Nachm. um
2 Uhr: Chriſtenlehre für den Oſt bezirk in der Kirche,
für den Nord bezirk im Martinsſtift. — Nachmittags um
4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann.
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Chriſtenlehre (Mädchen). Pfarrer Wagner. —
Vormit=
tags um 10 Uhr: Pfarrer Wagner. — Vormittags um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Wagner.
Pauluskirche: Vormittags um 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. — Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarraſſiſtent Herpel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Herpel.
Lutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am Sonntag Miſericordias Domini, den
6. April, nachmittags um 5 Uhr, im „Feierabend”,
Stift=
ſtraße 51: Pfarrer Anthes.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 6. April,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um 8½ Uhr:
Evangeliſation. — Montag, den 7. April, abends um
8½ Uhr: Bibelſtunde für Frauen.
Dienstag, den
8. April, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde für
Jung=
frauen und Blaukreuz=Bibelſtunde. — Donnerstag, den
10. April, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. — Samstag,
den 12. April, abends um 9 Uhr: Bibelſtunde für Beamte.
— Zweig der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.).
Sonntag, den 6. April, vormittags um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: Bibelſtunde
für Jünglinge. — Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jung
frauen. — Freitag, den 11. April, abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, den
6. April, abends um 8¼ Uhr: Predigt. — Dienstag, den
8. April, abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger A.
Berner aus Frankfurt a. M.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Waptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 6. April, vorm. um ½ 10 Uhr:
Bibelſtunde.
Nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Höpfner. — Vorm. um ½11 Uhr: Sonntagsſchule.
Mittwoch, den 9. April, abends um 8½ Uhr: Gebetsſtunde.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 6. April, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule. — Um
4 Uhr: Predigt. Prediger Lutz aus Frankfurt. —
Frei=
tag, den 11. April, abends um ½9 Uhr: Bibelſtunde.
Prediger Ekert aus Offenbach.
Katholiſche Gemeinden
2. Sonntag nach Oſtern, den 6. April 1913
Kollekte für die Armen des St. Vinzenz=Vereins
St. Ludwigskirche: Samstag, den 5. April,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur
hl. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
hl. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr:
Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militär=
gottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit
Predigt. — Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. — Nachm. um
3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit Predigt und
Prozeſſion. — An allen Werktagen, vorm. um 6 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Abends um 6 Uhr: Andacht
zu Ehren des hl. Geiſtes.
Kapelle der Engliſchen Fräukein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um
9 Uhr: Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 5. April,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl.
Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl.
Meſſe mit Predigt.
Um ½10 Uhr: Hochamt und
Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Hochamt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
5. April, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Herz=
Jeſu=Andacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 5. April, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte.
Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Nachmittag: um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. —
Werk=
tags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vorm. um 7 Uhr:
Beichtgelegenheit. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
— Nachm. um ½2 Uhr: Andacht.
The Church of England Service
2nd Sunday after Easter, 6th April 1913.
Divine Service will be held in the Hofkirche
at 3,15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 2. April: Dem Gärtner Georg
Weicker T. Katharina Georgine, geb. 14. Nov.
Johannesgemeinde: 30. März: Dem
Fuhr=
mann Theodor Hauß S. Auguſt Ferdinand, geb. 16. Febr.
Martinsgemeinde: 23. März: Dem
Labora=
toriums=Gehilfen Georg Schoch T. Margarete, geb.
13. Febr. 28. März: Dem Hausburſchen Chriſtian Alb.
Konrad Schnepper T. Katharine Antonie Marie, geb.
9. März. 30. März: Dem Ortskrankenkaſſekontrolleur
Georg Hugo Golombek S. Franz Wolfgang, geb. 17. März.
Petrusgemeinde: 30. März: Dem
Straßen=
reiniger Hermann Raimud S. Max Paul, geb. 17. Febr.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 29. März: Maurermeiſter Hch.
Diehl zu Hergershauſen und Katharina Breitwieſer zu
Langſtadt.
Martinsgemeinde: 24. März: Schuhmacher Hch.
Kraft und Helene Löber, beide hier. 30. März:
Land=
wirt Georg Schäfer zu Duſenbach und Eliſabeth
Eber=
hardt zu Pfirſchbach. Hausburſche Ludwig Geyer und
Marie Waldmann.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 28. März: Johanna Stork,
Tochter des Taglöhners, 5 Mon., ſtarb 26. März. 2. April:
Henriette Keller, geb. Raab, Witwe des
Dachdecker=
meiſters, 86 J., ſtarb 31. März. 30. März:
Dachdecker=
meiſter Adam Berſch, 63 J., ſtarb 28. März.
Johannesgemeinde: 31. März: Suſanne Will,
geb. Renneis, Ehefrau des Kolportage=Buchhändlers,
67 J., ſtarb 29. März.
Martinsgemeinde: 30. März: Paul Büttner,
Sohn des Fuhrunternehmers, 15 J., ſtarb 28. März.
Bureaugehilfe Karl Wilhelm Volz, 19 J., ſtarb 28. März.
2. April: Lehrer Georg Buß aus Langſtadt, 30 J., ſtarb
30. März. 28. März: Eliſabeth Seibel, ledig, 80 J., ſtarb
25. März.
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Beringer
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Vogel.
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