Abonnementspreis
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176. Jahrgang
Monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh, Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Der Reichstag vertagte ſich geſtern bis
Diens=
täg, den 25. Februar.
Im franzöſiſchen Parlament wurde am
Don=
nerstag nachmittag die Botſchaft des neuen
Prä=
ſidenten Poincaré verleſen.
Die Petersburger Telegraphen=Agentur erfährt von
zu=
ſtändiger Stelle, daß Rumänien und Bulgarien
die Vermittlung der Großmächte
ange=
nommen haben.
Der interimiſtiſche Präſident von Mexiko,
Huerta, will dem neuen Kabinett die Entſcheidung
über Maderos Schickſal überlaſſen. Diaz erklärte,
daß er für die Präſidentſchaft kandidieren werde.
Die Feuersbrunſt in Tokio zerſtörte 3990
Häuſer. Der Schaden beträgt über 1½ Millionen
Pfund Sterling.
Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
22. Februar 1813: Kgl. Verordnung (d. d. Breslau), die
das Tragen der ſchwarz=weißen Kokarde, als äußeres
Zeichen der Vaterlandsliebe, verlangt.
23. Februar 1813: Der König von Sachſen, Friedrich
Auguſt, flüchtet nach Regensburg.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5 und 6.
Pelitiſche Wochenſchau.
— Träge ſchleichen im Reichstage wie auch im
preußiſchen. Abgeordnetenhauſe die Debatten
dahin; man nimmt ſich außerordentlich viel Zeit, obwohl
gerade in dieſem Jahre infolge des frühen Oſtertermins
es wünſchenswert wäre, wenn man ſich kurz faßte und
die Veratungen nicht gar zu lange hinauszöge. Um ſo
eifriger wird in, den Kommiſſionen gearbeitet, und hier
liegt augenblicklich der Schwerpunkt der Verhandlungen.
In der Bugdetkommiſſion des Reichstages war es ſogar
zu einem Zwiſchenfall gekommen, der weittragende Folgen
für unſere innere Politik hätte nach ſich ziehen können.
Ein Antrag des Zentrums, Meſſegelder für die Offiziere
während des Dienſtes im Hafen nicht zu bewilligen, führte
znzeinem Konflikt mit Herrn v. Tirpitz, der in größter
Er=
regung erklärte, daß er keinen Tag mehr länger
Staats=
ſekretär ſein wolle, wenn dieſer Antrag zum Geſetz
er=
hoben würde: Es wird aber nichts ſo heiß gegeſſen, wie
es gekocht wird; man vertagte die Abſtimmung, und die
Gemüter beruhigten ſich in der Zwiſchenzeit. Das.
Zen=
trum zog ſeinen urſprünglichen Antrag zurück und gab ihm
eine Geſtalt, die auch Herrn v. Tirpitz annehmbar
er=
ſchien. In der Preſſe hatte der Zwiſchenfall lebhafte
Kom=
mentare hervorgerufen; es gab recht hitzige
Auseinander=
ſetzungen, und jetzt zum Schluß muß man ſagen: Viel
Larm um nichts! Unterbrochen wurden die
Etatserörte=
rungen durch einen Initiativantrag des Zentrums
be=
treffs Aufhebung des Jeſuitengeſetzes. Viel neues brachte
die Diskuſſion freilich nicht und konnte ſie auch kaum
brin=
gen; ſelbſt Spahn, der namens ſeiner Partei zur
Be=
gründung vorgeſchickt war, erklärte, daß er nicht gerne
ſchon oft Geſagtes wiederholen möchte. Daß der Antrag
irgendwelchen Einſtuß auf die Reichsregierung haben
könnte iſt kaum anzunehmen, glänzte ſie doch auch durch
Abweſenheit.
Vor ſeiner Vertagung wird der Reichstag ſich
be=
kanntlich noch mit der neuen großen
Militärvor=
lage zu beſaſſen haben. Dieſe iſt nunmehr vom
Kriegs=
miniſterium fertiggeſtellt und dem Reichsſchatzamt
zuge=
gangen, damit dieſes ſich über die Deckungsfrage ſchlüſſig
werden kann. So leicht dürfte das Herrn Kühn freilich
nicht fallen, zumal die Meinungen über die Art und Weiſe
der Koſtenaufbringung im Schoße der Reichsregierung
auseinandergehen ſollen. Um eine Beſitzſteuer wird man
nicht herumkommen können, nur wird es ſich darum
han=
deln, in welche Form man dieſe einkleidet. Dringend zu
wünſchen wäre es, wenn man ſich etwas beeilte und der
Oefſentlichkeit über die neuen Forderungen Mitteilung
machte, damit die Kombinationen endlich aufhören und
man wüßte woran man iſt.
Die Hoffnung, daß das verwandtſchaftliche Band, das
jetzt Hohenzollern und Welfen umſchlingen ſoll,
die braunſchweigiſche Frage mit einem Schlage gelöſt habe,
hat ſich bisher nicht erfüllt. Im Bundesrat hat man
zu der Sache noch keine Stellung genommen und manches
deutet darauf hin, daß dies fürs erſte kaum geſchehen
dürfte. Wie es heißt beharrt der Herzog von Cumberland
nach wie vor auf ſeinem früheren Standpunkt und wenn
dies auch nur aus theoretiſch=rechtlichen Gründen ſein
mag, ohne daß je eine Verwirklichung jener Aſpirationen
zu befürchten iſt, ſo iſt dieſes Faktum doch nicht aus der
Welt zu ſchaffen und die Situation, die zu dem letzten
Bundesratsbeſchluſſe geführt hat, iſt ſomit im Grunde
ge=
nommen unverändert. Was den Prinzen Ernſt Auauſt
anlangt, ſo hat er durch den Eintritt in die preußiſche
Armee und den dabei geleiſteten Treueid ſeinerſeits eine
veränderte Lage geſchaffen, die aber allein dem Bundes=
ratsbeſchluſſe gegenüber nicht genügt. Es wird
abzuwar=
ten ſein, in welcher Weiſe man ſich mit dieſer Situation
abfinden und ob man Mittel und Wege ſuchen wird, um
dem ſympathiſchen Prinzen die Beſteigung des ihm
recht=
mäßig zuſtehenden Thrones von Braunſchweig zu
er=
leichtern. Eine überraſchende Meldung brachte am
Don=
nerstag die Nordd. Allg. Ztg., die mitteilte, daß das
Her=
zogspaar von Eumberland dem deutſchen Kaiſerpaar im
März einen Beſuch abſtatten werde, nachdem die Kaiſerin
zuerſt in Gmunden ihren Beſuch gemacht habe. Damit
wird die vollſtändige Ausſöhnung des welfiſchen Hauſes
Cumberland mit dem preußiſchen Hofe beſiegelt.
Mit Hochdruck arbeitet man augenblicklich an der
Seine, um die als Antwort auf die deutſche
Heeres=
verſtärkung anzuſehende Militärvorlage zu
be=
ſchleunigen. Alle Blätter bringen ſpaltenlange begeiſterte
Artikel, und es iſt klar, daß das Proiekt in der Kammer
glatt durchgehen wird; auch von den Sozialiſten ſind
kaum Schwierigkeiten zu erwarten, wenn auch ein
Mani=
feſt, ſich dahin ausſpricht, daß, wie die deutſchen Genoſſen
ſich bemühten, die übermäßigen deutſchen Rüſtungen zu
hemmen, die franzöſiſchen Sozialiſten ein ähnliches
Ver=
fahren einſchlagen müßten. Bei alledem kann man aber
nicht von einer Deutſchenhetze ſprechen, wie ſie früher bei
gleichen Gelegenheiten zu verzeichnen war, man will eben
nur zu verſtehen geben, daß Frankreich nicht zurückbleiben
kann, wenn Deutſchland im Hinblick auf die internationale
Lage glaubt, ſeine Rüſtung verſtärken zu müſſen.
Jeden=
falls konnte ſich Herr Poincars für den Antritt ſeiner
Prä=
ſidentſchaft kein beſſeres Debut wünſchen, ſein unbedingtes
Eintreten für die geplante Militärvorlage dürfte zur
Ge=
winnung von Popularität ungemein viel beitragen. Der
Abgang Fallieres’ vollzog ſich in üblichen Formen, wie
ja dieſer letzte Präſident es kaum verſtanden hat, ſeiner
Amtsführung ein beſtimmtes Gepräge aufzudrücken. Er
fühlterſichtkediglich als repräſentative Perſönlichkeit, ohne
auf Beeinfluſſung der Politik zu beharren, er glaubte
ſei=
ner Pflicht zu genügen, wenn er im Miniſterrat den
Vor=
ſitz führte, von irgend welcher eigenen Initiative war
kaum jemals etwas zu ſpüren. Unter Herrn Poincaré
wird es vielleicht etwas anders werden.
Am Donnerstag nachmittag wurde im Parlament die
Botſchaft des neuen Präſidenten Po incars verleſen. In
Frankreich hat dieſe im ganzen weniger Beachtung
ge=
funden, als die Ernennung Deleaſſes zum Votſchafter in
Petersburg, die ziemlich überraſchend kam. Eine
freund=
ſchaftliche Geſinnung Rußlands gegen den Dreibund iſt
darin gerade nicht zu erblicken, wenn von Frankreich aus
auch in Abrede geſtellt wird, daß in ſeiner Ernennung
eine Spitze gegen Deutſchland zu erblicken ſei.
Anderer=
ſeits wird aber in der Pariſer Preſſe bezeichnenderweiſe
darauf hingewieſen, daß Delcaſſés Ernennung in
Eng=
land angenehm berühren werde. Das iſt deutlich genug!
Auf dem balkaniſchen Kriegsſchauplatze
iſt in der letzten Woche keine weſentliche Veränderung zu
verzeichnen, die Ungunſt der Witterung hat umfangreiche
Kämpfe verhindert. indeſſen ſcheint es doch dem Ende
ent=
gegenzugehen, Hakki Paſcha weilt als türkiſcher
Delegier=
ter in London, wo er bereits mehrfach Konſerenzen gehabt
hat Die Botſchafter ſollen geneigt ſein, neue
Friedens=
verhandlungen zu befürworten, und es wird wohl nicht
lange dauern. bis es tatſächlich dahin kommt. Auch
hin=
ſichtlich der Differenzen zwiſchen Rumänjen und
Bulga=
rien ſcheint eine Entſpannung eintreten zu wollen,
nach=
dem in der letzten Zeit die Situation ſich anſcheinend
be=
denklich zugeſpitzt hatte Nunmehr heißt es aber, daß
beide Staaten bereit ſeien, ſich einem eventuellen
Schieds=
ſpruche der Mächte zu unterwerfen, und damit gewinnt
die Situation ein weſentlich freundlicheres Ausſehen,
ins=
beſondere iſt dadurch der vielfach befürchtete Ausbruch
eines ſchweren Konfliktes zwiſchen Rußland und
Oeſter=
reich in die Ferne gerückt. Freilich wäre ein ſolcher ſehr
nach dem Herzen gewiſſer Leute deren Hoffnungen dahin
gehen, den Einfluß Oeſterreichs auf dem Balkan durch
einen Kriea, wenn irgend möglich, gänzlich wegzuwiſchen;
eventuell könnte es aber auch anders kommen.
Eine Revolution hat es wieder einmal in Mexicko
gegeben, und ſie hat mit dem Siege der Rebellen geendet.
Wie lange ſich freilich die neuen Nachthaber ihrer
Verr=
ſchaft freuen werden, ſteht dahin, denn Revolution machen
gehört in jenen Gegenden zu den Lieblingsbeſchäftigungen
der Politiker und des Militärs. In Waſhington mag
man dieſe Wirren nicht ungern geſehen haben, und man
bereitete ſich bereits darauf vor, erforderlichenfalls zu
intervenieren, indeſſen iſt es nicht dahin gekommen, und
Uncle Sam hat das Nachſehen. Trotzdem werden die
Dinge doch wohl einmal dahin führen müſſen, daß Mexiko
ſeine Selbſtändigkeit aufgibt und ſich den Vereinigten
Staaten von Nordamerika angliedert.
Die Botſchaft des Präſidenten
Poineare,
* Am Donnerstag nachmittag wurde im Parlament
die Botſchaft des neuen Präſidenten
Poin=
caré verleſen.
Die Botſchaft ſtellt feſt, daß ſich der Uebergang der
präſidialen Gewalt in friedlicher, geregelter Weiſe
voll=
zogen und von neuem die Augen der Welt auf die
un=
erſchütterliche Feſtigkeit der
Einrichtun=
gen Frankreichs gelenkt habe Die Republik, heißt es,
gab einen neuen Beweis ihrer Lebensfähigkeit, und
Frank=
reich habe gezeigt, daß es ſich endgültig an die Sitten und
die Freiheit gewöhnt habe. Poincaré erklärte weiter, er
werde bei der Ausübung des erſten Amtes des Landes ſich
der gleichen peinlichen Loyalität befleißigen, mit welcher
ſein ausgezeichneter Vorgänger die hohe Stellung
ausge=
füllt habe. Er werde ebenſo ſeine Ehre darein ſetzen,
die Verfaſſung zu verteidigen die nach den grauſamen
Prüſungen des Jahres 1870 Frankreich in einem langen
Zeitraum Ruhe und Arbeit verſchaffte, die es ſich nicht
unterbrechen laſſen wolle Die Botſchaft betont weiter
die Notwendigkeit einer feſten, klarſehenden Exeku
tiv=
gewalt. Poincaré werde darüber wachen daß die
Regierung ihr Anſehen unter der Kontrolle der
Parla=
mente unverſehrt bewahre. Die Regierung müſſe in
ſchweren Stunden der Führer und Berater der
öffent=
lichen Meinung ſein und ſich bemühen, herauszufinden,
was neue Ideen an Lebendigem, für die Zukunft
Frucht=
barem enthielten.
Die Botſchaft erwähnt ſodann die verſchiedenen
Re=
formen, durch die die Republik beſtändig das Beſte
ſuche, namentlich mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung
der Steuern und der Vervollkommnung des Wahl!
ſyſtems, das ſo ſehr wie möglich den deutlichen
ge=
nauen Ausdruck des Volkswillens wiedergeben ſolle Die
Republik offenbare Sympathien und Intereſſe für die
Landleute, deren Laſten ſie erleichtern wolle, für das
Gedeihen von Handelund Induſtrie, indem ſie ſich
bemühe, alle Quellen des wirtſchaftlichen Reichtums zu
go=
ſchließen. Die Republik ſehe vor ſich, auch auf ſozialem
Gebiete, ein unermeßliches Feld von Hoffnungen und
Ver=
beſſerungen offen, Um fortſchreitend ihre Aufgabe zu
er=
füllen, die ihr zu tun bliebe, habe die Republik die Pflicht,
mit Feſtigkeit die innere Ordnung aufrecht zu
erhalten und eiferſüchtig über das Gleichgewicht des
Budgets und die Integrität der finanziellen Macht zu
wachen. Endlich müſſe die Republik, ſoweit dies von ihr
abhänge, alles tun, um Frankreich in dem allgemeinen
An=
ſehen der nationalen Würde die Wohltaten des äußeren
Friedens zu ſichern.
Der Friede werde nicht durch den Willen einer
ein=
zigen Macht dekretiert. Daß ein Volk wirkſam friedfertig
ſei, ſei nur möglich unter der Vorausſetzung, daß es ſtets
kriegsbereit ſei. Ein vermindertes, durch ſeine
Schuld der Erniedrigung ausgeſetztes Frankreich würde
nicht mehr Frankreich ſein. Es hieße ein Verbrechen gegen
die Ziviliſation begehen, wenn man Frankreich inmitten
ſo vieler Nationen, die unaufhörlich militäriſche Kräfte
entwickelten, in Verfall geraten ließe. Die franzöſiſche
Armee und Marine gäben jeden Tag Beweiſe ihrer
Er=
gebenheit und Tapferkeit „Wenden wir ihnen”, fährt die
Botſchaft fort, zunſere Wachſamkeit zu und ſchrecken vor
keinem Opfer und keiner Anſtrengung zurück, um ſie zu
ſichern und zu ſtärken. In ihrer ſtillen Arbeit ſind ſie die.
nützlichſten Hilfsmittel unſerer Diplomatie. Unſere.
Worte um Frieden und Humanität werden um ſo mehr
Ausſicht haben, gehört zu werden, je mehr man weiß, daß
wir gut bewaffnet und entſchloſſen ſind. Seit einigen
Monaten arbeiten wir mit ganz Europa daran, die
Ge=
fahren einer furchtbaren Kriſis zu beſchwören. Stark
durch das Vertrauen des Parlaments und Landes. ſicher
der Treue der verbündeten Freunde, wird die Regierung
beharrlich die Politik der Offenheit, Weisheit und
Feſtig=
keit verfolgen Dieſer Politik zu dienen und dabei die
Einigkeit zukünftig aufrecht zu erhalten, werde ich ohne
Schwäche meine ganze Energie aufbieten.”
Die Botſchaft, die in der Kammer durch Briand, im
Senat durch Barthou verleſen wurde, fand in beiden
Ver=
ſammlungen ſehr herzlichen Beifall, am meiſten der Teil
über die auswärtige Politik, ſowie über die
Notwendig=
keit, Frankreich ſtark zu erhalten. Bei dem Paſſus über
die Wahlreform erhob ſich auf der Linken einiges Murren,
das jedoch ſogleich durch den Beifall des Zentrums und
der äußerſten Linken übertönt wurde. Nur die
Sozia=
liſten der Kammer zeigten ſich dem patriotiſchen Appell
gegenüber reſerviert.
Die Ernennung Delcaſſés zum
Botſchafter in Petersburg
wird von der Pariſer Preſſe im allgemeinen günſtig
be=
urteilt.
Das Echode Paris erklärt, Delcaſſé ſei der rechte
Mann am rechten Platz. Seine Wahl habe in Petersburg
ſo lebhafte Befriedigung hervorgerufen, daß Saſonow
ſeine Ernennung noch am ſelben Tage, an dem die
Zu=
ſtimmung des Zaren erfolgte, auch nach London
telegrn=
phiert habe. In anderen Hauptſtädten werde man aus
dieſem Anlaß vielleicht von neuem widerſinnige Märchen
wachrufen wollen. Man werde vielleicht von neuem von
einer Einkreiſung Deutſchlands und von
ruſ=
ſiſch=franzöſiſchen Intrigen gegen
Oeſter=
reich, ſowie von Gefahren ſprechen, mit denen Delcaſſe
den Frieden bedrohe. Dieſe Gerüchte habe Delcaſſé in
ſeiner Kammerrede im Jahre 1908 mit Erfolg
zurückge=
wieſen. — Der Gaulois meint, die Ernennung
Del=
caſſés und die Rückkehr zum dreijährigen Militärdienſt
ſeien keine Herausforderung, ſondern eine
Er=
widerung. Deutſchland vermehrt ſeine Stärke. Seien
auch wir ſtarkg wenn wir geachtet ſein wollen. — Jaurés
ſchreibt in der Humanite: Deleaſſe hat mindeſtens
zwei Jahre lang unermüdlich behauptet, daß auch Kaiſer
Wilhelm ſeine friedfertigen Abſichten kenne. Es wäre ein
dreifaches Verbrechen von Deleaſſe, wenn er nach Peters:
burg ginge, um dort die Rolle eines Störenfriedes zu
ſpielen. Diejenigen, die ihn für dieſen Poſten gewählt
haben, ſind für ſeine Tätigkeit verantwortlich, und wenn
Delcaſſé durch duntles Ränkeſpiel die europäiſche
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Nummer 45.
Spannung vermehren würde, dann würde auf dem Haupt
Polncarés eine furchtbare Verantwortung laſten. — Der
Figaro, der zu den entſchiedenſten Gegnern
Delcaſſés=
gehort, ſchreibt: Delcaſſé kann in der Regierung kein
Miniſter des Aeußern ſein. Die von ihm begangenen
Fehler, die wir noch jetzt ſchwer zu büßen haben,
bewei=
ſen dies. Er kann auch kein Ularblickender und vorſichtiger
Miniſterpräſident ſein, aber er hat zahlreiche Eigenſchaften,
um ein wirklicher Botſchafter in der nützlichen Bedeutung
des Wortes zu werden. Sein einziger Platz iſt übrigens
in Petersbura, die ührigen Hauptſtädte ſind ihm
ver=
chloſſen wegen der Erinnerung an ſeine famoſe
Ein=
kreiſungspolitik gegen Deutſchland, die
ſo kläglichen Schiffbruch erlitten hat, ſowie wegen ſeiner
Sucht, Geheimverträge abzuſchließen. — Die Liberté
ſchre bt: Dieſe Ernennung war bereits vor acht Tagen
entſchieden. Sie ſteht demgemäß in keinem unmittelbaren
Zuſammenhang mit der Haltung Frankreich gegenüber
den militäriſchen Maßnahmen Deutſchlands. Die Wahl
Delcaſſés für den Petersburger Poſten war logiſcherweiſe
durch das innige franzöſiſch=ruſſiſche
Zu=
ſammenarbeiten in der Orientfrage angezeigt. Die
neue Stellung des ehemaligen Miniſters des Aeußern,
welcher die franzöſiſcheruſſiſche Allianz befeſtigte und die
Entente=Cordiale mit ins Leben gerufen hat, wird für
die Bekräftigung des franzöſiſch=ruſſiſchen Bündniſſes
und der Tripel=Entente beſonders nützlich ſein.
Ueberdies erhält die Entſendung Delcaſſés nach
Peters=
burg gerade jetzt, wo Rußland mit wachſendem Eifer die
Reorganiſierung der Flotte unternimmt, mit Rückſicht auf
ſeine Erfahrungen auf dieſem Gebiete, eine beſonders
er=
freuliche Bedeutung. Auch von England wird die
Er=
nennung Delcaſſés als eine den gemeinſamen Intereſſen
der Tripel=Entente ſehr günſtige Maßnahme
an=
geſehen.
In Kammerkreiſen hat die Ernennung
Del=
caſſés viel Befriedigung, aber auch große
Ueber=
raſchung hervorgerufen, da ihm noch vor wenigen
Tagen die Präſidentſchaft der radikalen Linken angeboten
worden war und er zur Uebernahme dieſer Stellung
ge=
neigt ſchien. Delcaſſé wird am 1. März dem
diploma=
tiſchen Diner im Elyſée beiwohnen und bereits am
8. März nach Petersburg abreiſen.
Deutſches Reich.
— Der Nachtragsetat für die
Luft=
flotte. Der Nachtragsetat für die Luftflotte, mit dem
ſich der Bundesrat ſchon in der nächſten Zeit beſchäftigen
dürfte, wird, wie die Tägl. Rundſchau erfahren haben
will, annähernd 20 Millionen Mark für den Ausbau
un=
ſerer Luftflotte anfordern, die ihre Deckung in den
Ueber=
ſchüſſen des Jahres 1912 finden werden. Mit dieſer
Summe ſollen gebaut werden: A. Luftſchiffe: 3 „
Zeppe=
lin”, 1 „Schütte=Lanz” und 1 „Parſeval‟ Der
Weiter=
bau des „Militärluftſchiffes” iſt nicht in Ausſicht
genom=
men. Die Koſten der beiden ſtarren Luftſchifftypen mit
Halle belaufen ſich auf rund 1300000 Mark für das
Luft=
ſchiff; der „Parſeval” komm je nach ſeiner Größe auf
400 000—500000 Mark zu ſtehen. Der Neubau von fünf
ſenkbaren Luftſchiffen erfordert die ziemlich koſtſpielige
Herſtellung von Füllanlagen. Notwendig iſt ferner die
Erhöhung des Mannſchaftsſtandes der drei Luftſchiffer=
Bataillone, um die notwendige Bedienungsmannſchaft
heranzubilden, und Kaſernenbauten an den
Stationie=
rungsplätzen der „Lenkbaren”. Endlich iſt eine
Vergröße=
rung der Döberitzer Militärſchule zur Ausbildung von
Offizieren und Mannſchaft im Flugweſen geplant.
B. Flugzeuge: Gegenwärtig beſtehen in Deutſchland 15
verſchiedene Typen von Flugzeugen, die zu militäriſchen
Zwecken geeignet ſind. Die Militärverwaltung prüft ſchon
ſeit längerer Zeit die einzelnen Syſteme auf ihre
Verwend=
harkeit. Im Vordergrunde ſtehen: „Rumpler=Taube‟,
„Albatros=Werke”, „Luftverkehrsgeſellſchaft”, „Aviatik”,
„Harlan=Werke‟, „Euler=Werke” und „Otto=München”.
Die Koſten eines Flugzeuges belaufen ſich auf 12—25000
Mark. Dazu treten noch die Ausgaben für die Schuppen,
die ſich für einen Schuppen, in dem zwei bis drei Flug
zeuge untergebracht werden können, auf 6—8000 Mark
be=
laufen. Die Anſchaffung einer erheblichen Anzahl von
Flugzeugen zu militäriſchen Zwecken wird noch im Laufe
dieſes Jahres erfolgen. Zu gleicher Zeit dürfte eine nach
militäriſchen Geſichtspunkten notwendige Organiſation
der Flugzeugflotte erfolgen, die uns in den Stand ſetzt,
der franzöſiſchen Luftflotte das notwendige Gegengewicht
zu bieten.
— Der Bundesrat überwies den Entwurf der
Bekanntmachung, betreffend die Ausführung des § 8 des
Verſicherungsgeſetzes für Angeſtellte, dem zuſtändigen
Ausſchuß; dem Entwurf der Beſtimmungen, betreffend die
Beſchäftigung jugendlicher Arbeiter auf
Steinkohlenberg=
werken in Preußen, Bayern, Sachſen, Elſaß=Lothringen,
ſowie dem Entwurf der Beſtimmung über die Einrichtung
und Betrieb von Anlagen zur Herſtellung von Bleifarben
und anderen Bleiprodukten wurde zugeſtimmt.
— Deutſch=ruſſiſche Beziehungen. Die
Norddeutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt anläßlich der
dreihundertjährigen Jubelfeier des Hauſes Romanow:
Mit dem Anfang der Teilnahme Rußlands an den
Geſch cken der europäiſchen Völkerfamilie knüpften ſich
auch die erſten politiſchen Beziehungen zwiſchen Preußen
und der öſtlichen Nachbarmacht. Von einer kurzen
Unter=
brechung im 18. Jahrhundert abgeſehen, haben dieſe
Be=
ziehungen ſeit zweihundert Jahren das Gepräge eines
friedlichen und freundſchaftlichen Verhältniſſes bewahrt
und ſich nach der Einigung der deutſchen Nation unter
Preußens Führung von Preußen auf Deutſchland
über=
tragen. Dieſes traditionelle deutſch=ruſſiſche
Freund=
chaftsverhältnis iſt durch verwandtſchaftliche Bande
zwi=
chen den Herrſcherhäuſern und durch die Pflege
ver=
trauensvoller perſönlicher Beziehungen der Monarchen
zueinander fortgeſetzt gefeſtigt worden. Seine Bewahrung
entſpricht großen dauernden Intereſſen der beiden Reiche,
wie des deutſchen und des ruſſiſchen Volkes, die aus
wech=
ſelſeitig geübter guter Nachbarſchaft Vorteil ziehen und
durch keine weſentlichen Gegenſätze behindert ſind, ſich
innerhalb ihrer Grenzen friedlich nebeneinander zu
ent=
wickeln. In der Zuverſicht auf den Fortbeſtand der
deutſch=ruſſiſchen Freundſchaft nehmen wir herzlichen
An=
teil an der Jubelfeier des Hauſes Romanow mit dem
Wunſche, daß es Seiner Majeſtät dem Kaiſer Nikolaus und
einen Nachfolgern vergönnt ſein möge, in glücklicher
Re=
gierung weiterhin für Rußlands Wohlfahrt und Größe
zu wirken.
Die Novelle zur Gebührenordnung
für Zeugen und Sachverſtändige iſt, wie
verlautet, fertiggeſtellt worden und dem preußiſchen
Staatsminiſterium zugegangen. Nach ihrer
Durchbe=
ratung wird ſie dem Bundesrat zur
Beſchluß=
faſſung vorgelegt und dann dem Reichtage noch
in dieſer Seſſion unterbreitet werden. In dem
Entwurf iſt eine Erhöhung der Gebühren für Zeugen
und Sachverſtändige im Durchſchnitt um 50 Prozent
vor=
geſehen und insbeſondere ſind auch Steigerungen der
Sätze für den Aufwand und die Nachtquartiere
vorgenom=
men, was den beſonderen Wünſchen der Intereſſenten
aus Sachverſtändigenkreiſen entſprechen dürfte. Im
all=
gemeinen handelt es ſich um die Heraufſetzung der
Maxi=
malſätze, und in der Hauptſache haben die Gebühren für
Sachverſtändige eine Erhöhung erfahren. Die
vorge=
ehene Neuordnung wird eine ganz bedeutende
Vermeh=
rung der Koſten bringen, die ſowohl der Staatskaſſe zur
Laſt fallen, als auch den Parteien im
Zivilprozeßverfah=
ren, ſo daß eine Verteuerung der Rechtspflege bei
An=
nahme des Geſetzentwurfs naturgemäß eintreten wird.
Die Beſeitigung des Impfzwanges
wurde in der Petitionskommiſſion des Reichstages
ver=
handelt und nach langer Ausſprache der Regierung zur
Berückſichtigung überwieſen. In dem Entſchluß der
Kom=
miſſion wird die Regierung aufgefordert, eine
Sachver=
ſtändigenkommiſſion aus Impfgegnern und
Impffreun=
den einzuberufen. Aufklärung des Volkes werde dazu
bei=
tragen die etwas geräuſchvolle Agitation der
Impf=
gegner auf das richtige Maß zurückzuführen.
— Zur Welfenfrage. Kürzlich hatte die Poſt
aus zuverläſſiger Quelle mitgeteilt, daß Prinz Ernſt
Auguſt bereits vor ſeiner Vereidigung als preußiſcher
Offizier auf Hannover verzichtet habe. Hierauf erwidert
die welfiſche Deutſche Volksztg., daß dieſe Meldung den
„Gipfel böswillig=tendenziöſer Berichterſtattung” (!)
be=
deute. Die Poſt kann demgegenüber nur wiederholen, daß
ſie ihre Nachricht in vollem Umfange durchaus
aufrecht=
erhält.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Vergebung von Marinelieferungen.
In dem von dem Budgetausſchuß des öſterreichiſchen
Ab=
geordnetenhauſes zur Unterſuchung der Vergebung von
Marinelieferungen eingeſetzten Subkomitee erklärte der
Miniſter Frhr. v. Georgi bezüglich der Vergebung eines
40 000=Tonnen=Schwimmdocks für die Marine an eine
Hamburger Firma: Die Vergebung ſei erfolgt mit
Rück=
ſicht auf die große Preisdifferenz zwiſchen dem deutſchen
Angebot und dem Angebot der Trieſter Firma Cantiere
Navale und wegen der größeren Garantie bezüglich der
Fertigſtellung des Docks ſeitens der deutſchen Firma, da
bei der Cantiere Navale wiederholt bedeutende Termin=
überſchreitungen vorgekommen ſeien. Während die
deut=
ſche Firma nur 6856 600 Mark, alſo 8090 788 Kronen
ver=
langte, ſtellte ſich das Mindeſtangebot der Cantiere
Na=
vale auf 8 762000 Kronen, welcher Betrag erſt nach der
Ver=
gebung der Lieferung an die deutſche Firma auf 8 228000
Kronen reduziert worden ſei. Die deutſche Firma
ver=
pflichtete ſich, das Material möglichſt aus Oeſterreich=
Un=
garn zu beziehen unter der Bedingung, daß die
öſterrei=
chiſche Induſtrie das Material zum deutſchen
Konkurrenz=
preiſe liefere. Das Subkomitee nahm einen Antrag an,
die Trieſter Firma Cantiere Navale, deren Angebot nicht
akzeptiert worden war, und Vertreter der Firmen
Wit=
kowitz und Petravio zu hören, ferner einen Antrag auf
Vorlage der geſamten Akten des Falles.
Frankreich.
Präſident Poincaré empfing am
Donners=
tag, um 4 Uhr nachmittags, das diplomatiſche Korps,
deſ=
en Doyen, der engliſche Botſchafter Sir Bertie, ihm die
Glückwünſche des diplomatiſchen Korps ausſprach. Bertie,
erinnerte an die Bande des Vertrauens und der
Sym=
pathie, welches die Vertreter der fremden Mächte mit
Poincaré als Miniſterpräſidenten und Miniſter des
Aus=
wärtigen verknüpft hätten. Bertie fügte hinzu, das
diplo=
matiſche Korps wiſſe, daß es ſtets darauf rechnen könne,
daß Poincaré ſich dafür einſetzen werde, die
freundſchaft=
lichen Beziehungen aller Länder zu Frankreich aufrecht
zu erhalten und noch enger zu geſtalten. Er ſchloß mit
Wünſchen für das perſönliche Wohlergehen Poincarés
und für die Wohlfahrt Frankreichs. Präſident Poincaré
verſicherte in ſeiner Antwort, er ſei ſehr glücklich, den
Aus=
druck ſeiner aufrichtigen Freundſchaft für die auswärtigen
Vertreter, mit denen er immer ſchon ſtändige Beziehungen
herzlichſter Art unterhalten habe, erneuern zu können. Er
bleibe ihnen für die wertvolle Hilfe dankbar verbunden,
die ſie unter oft ſchwierigen Umſtänden der Regierung
der Republik bei dem Friedenswerk geleiſtet hätten, an
welcher ſie im Einverſtändnis mit den anderen
europäi=
ſchen Mächten dauernd gearbeitet hätte. Zum Schluß gab
er ſeinen guten Wünſchen und ſeiner Zuverſicht Ausdruck,
die Bande des Vertrauens und der Sympathie, die ihn
mit dem diplomatiſchen Korps verbänden, noch feſter
zie=
hen zu können. Hierauf unterhielt ſich Poincars mit jes
dem der auswärtigen Vertreter.
Spanien.
Zur Beſetzung von Tetuan wird dem
Journal des Débats aus Madrid gemeldet, daß die
ſpa=
niſche Regierung weder Frankreich noch England von
dieſer im letzten Augenblick beſchloſſenen Maßnahme
ver=
ſtändigt habe. In politiſchen Kreiſen hält man es
für=
möglich, daß die Beſetzung von Tetuan beſchleunigt
wurde, weil die Ratifizierung des franzöſiſch=ſpaniſchen
Marokkovertrages ſeitens des Parlaments aller
Voraus=
ſicht nach noch geraume Zeit auf ſich warten laſſen dürfte.
Belgien.
Die Heeresreform. Bei der Beratung der
Vorlage der Heeresreform in der Kammer erklärte der
Abgeordnete Woeſte, daß er der Vorlage zuſtimme. Ex
ließ ferner durchblicken, daß die weitere Erhöhung des
Effektivbeſtandes des Heeres vielleicht bald notwendig
ſei, die jedenfalls auch eine Verlängerung der Dienſtzeit
bedingen werde. Es könnte ſich auch die Notwendigkeit
des Ausbaues der Feſtungen ergeben.
Rußland.
Freundſchaftliche Geſinnung fün
Frankreich. Der Kaiſer verlieh, um von neuem ſeine
freundſchaftliche Geſinnung für Frankreich und ſeine
per=
ſönliche Zuneigung für Poincaré auszudrücken, dem
Präſidenten den St. Andreasorden. Die Ordensinſignien
werden durch den Kanzleidirektor des Miniſteriums des
Aeußern, Kammerherrn Baron Schilling, nach Paris ges
bracht und Anfang nächſter Woche überreicht werden=
Vereinigte Staaten.
Antitruſtgeſetz. Gouverneur Wilſon ſagte in
einer längeren Erklärung über die ſieben von ihm
unter=
zeichneten Antitruſt=Bills, ein ehrlicher Mann und ein
ehr=
liches Geſchäft hätten nichts zu fürchten. Allein
diejeni=
gen, die rückſichtslos auf den Ruin ihrer Konkurrenten
losarbeiteten und aus den Taſchen des Volkes mehr
her=
ausſtehlen wollten, als ſie zu fordern hätten, ſeien daran
intereſſiert, daß die Bills nicht Geſetzeskraft erlangten.
Die Verrohung des Ballſaals
in Amerika.
(*) Die vornehme Geſellſchaft Amerikas hat ſich gegen
die Seuche der Wackel= und Schiebetänze nicht anders
wehren können, als daß ſie nunmehr zu dem letzten, dem
Radikalmittel, gegriffen hat: dem Boykott des
Tanzes. Statt der großen Bälle, die die
Haupt=
anziehungskraft der Winterſaiſon in New=York,
Phila=
delphia und Boſton bildeten, werden nur noch
Feſtlich=
keiten mit Diners, mit
Theateraufführun=
gen und Konzerten veranſtaltet, bei derſen nicht
getanzt werden darf. So erklärte eine der führenden
Damen der New Yorker Geſellſchaft, Mrs. Philip Lydig,
daß ſie diesmal ihren jährlichen Ball, auf den man ſtets
mit großer Spannung wartete, ausfallen läßt und ſtatt
deſſen eine Theateraufführung veranſtaltet.
Terpſichore iſt aus den Feſtſälen der oberen
Vier=
hundert verbannt: man will lieber gar nicht tanzen laſſen.
als daß man jene entſetzlichen Gliederverrenkungen aus
Südamerika und dem Pariſer Montmartre zuläßt, die
allein an der Verrohung der Sitten im Ballſaal ſchuld
ſein ſollen. Der Grizzly=Bär und der Tango, ſie haben
mit ihren plumpen Tritten die gute Sitte und das feine
Benehmen in Grund und Boden zerſtampft! Das iſt
die Klage, die eine Dame der eleganten Welt, die ihren
bekannten Namen unter einem Pſeudonym verbirat, in
einem Aufſatz des American Magazine anſtimmt:
„Warum iſt der Tanz aus den Feſten dieſes Winters ver=
bannt?” fragt ſie. „Die jungen Leute haben ſich das
ſelbſt zuzuſchreiben. Wenn ſie den Turkey Trot und dieſe
anderen entſetzlichen Importen aufgeben und wieder die
guten anſtändigen alten Tänze tanzen wollen, dann
können ſie auch wieder die Freuden des Ballſagles
ge=
nießen. Aber das tun ſie nicht. Wo getanzt wird, da
werden gerade dieſe Tänze getanzt, und ſelbſt Gewalt
würde unſere Jugend nicht davon abhalten. Die Folge
ber davon ſind Zuſtände, von denen ich nur einige
wenige Symptome anführe. Wenn eine Gaſtgeberin
er=
leben muß, daß ihre weiblichen Gäſte die Kotillon=
Ge=
ſchenke und=Blumen der anderen Gäſte ſtehlen, wenn ſie
mitanſehen muß, wie ſich Pärchen aus der Geſellſchaft in
dunkle Winkel zurückziehen zu einem Flirt, der
eigent=
lich ſchon kein Flirt mehr iſt, wenn ſie eingeladene Herren,
die ſie nur ganz oberflächlich kennt, unter den Tiſchen
ihres Boudoirs ſchlafend findet — was dann? All das
und noch viel Schlimmeres iſt in den letzten drei
Sai=
ſons vorgekommen, und warum? Allein infolge dieſer
ſchrecklichen Tänze. Zu Anfang dieſes Winters gab
Mrs. Cornelius Vanderbilt einen wundervollen Ball in
ihrem Palaſt in der Fünften Avenue. 250 Perſonen
wa=
ren geladen, und 303 paſſierten nach der ſpäteren Zählung
den Eingang. Am nächſten Tage erklärte Mrs.
Vander=
bilt: „Ich habe meinen letzten Ball gegeben. Das geht
o nicht weiter! Die koſtbarſten Teppiche ſind durch
brennende Zigarren, die man achtlos wegwarf, durch
ganze Ströme von Wein, die ausgegoſſen wurden,
ver=
nichtet. Die von bedeutenden Malern ausgeführten
De=
korationen der Wände ſind mit Streichhölzern zerkratzt:
ob=
wohl nur in den Rauchzimmern geraucht werden ſollte
war alles mit Tabakswolken erfüllt. Und als am Ende
die Diener das Licht ausdrehen wollten, da fanden ſie in
den Garderoben Herren im ſchweren Schlaf der
Trunke=
nen.” Aehnliche Erfahrungen haben andere Damen der
erſten Geſellſchaft mit ihren Bällen gemacht. Junge
Mäd=
chen aus guten Familien rauchen ungeniert in
Geſell=
ſchaften, und ein Verkehrston iſt eingeriſſen, der an die
Ausdrucksformen der Gaſſe erinnert.”
Sind nun die Tänze die einzigen Schuldigen? Die
Damen ſind der Anſicht, aber ein berühmter Dandy. Mr.
Parker, der um ſeine Meinung befragt wurde, möchte das
Uebel bis an die Wurzel verfolgen, die er in den — engen
Röcken der letzten Mode ſieht. Erſt durch die Humpelröcke
ſei das Uebel der Wackeltänze heraufbeſchworen worden.
Wie dem auch ſei, der Kreuzzug gegen die Verrohung der
Tanzſitten hat zu einem greifbaren Reſultat geführt. Nach
dem letzten Ball der Mrs. Vanderbilt, der ein ſo trauriges
Licht auf die neueſten Gepflogenheiten der Jugend warf,
aten ſich die führenden Geſellſchaftsdamen von New=York==
Philadelphia und Boſton zu einer Organiſation
zu=
ſammen. Dieſer „Schutzliga” wie ſie ſich nennt.
ge=
hören Mrs. Cornelius und Reginald Vanderbilt, Mrs=.
Stuyveſant Fiſh, Mrs. Goelet. Mrs. Guineß und ein
Dutzend anderer Multimillionärsfrauen an; ſie haben
einen „Geſetzkoder” des Tanzes aufgeſtellt, in dem die
Regeln des Anſtandes und der guten Sitte angegeben ſind,
denen ſich die jungen Leute erſt fügen müſſen, bevor ſie
wieder bei ihnen tanzen dürfen. Bis dahin wird man
in=
den Paläſten der oberen Vierhundert keine Ballmuſit
mehr hören und keine ſich luſtig drehenden Paare ſehen
Nummer 45.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Seite 3.
Wilſon verheißt ſchließlich der Bevölkerung von New=
Jerſey ein neues Zeitalter wirtſchaftlicher Gedeihung.
* Hagg. 20. Febr. Die Königin wird am
26. Februar mit der Prinzeſſin Juliana nach dem
Taunus abreiſen. Von dem dortigen Aufenthalt aus
wird ſie für einige Tage nach dem Haag zurückkehren.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 22. Februar.
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben nachſtehenden Perſonen die
Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihnen
verliebenen Auszeichnungen erteilt, und zwar: der von
Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog von Sachſen=Weimar
verliehenen Auszeichnungen: das Großkreuz des Ordens
der Wachſamkeit oder vom weißen Falken an den
Ober=
kammerherrn V. Riedeſel Freiherrn zu
Eiſen=
bach Exzellenz, das Komturkreuz 1. Klaſſe desſelben
Ordens an den Oberhofmarſchall Freiherrn von
Ungern=Sternberg und an den Oberhofmeiſter
Dr. Freiherrn v. Leonhardi, das Ritterkreuz
1. Klaſſe desſelben Ordens an den Generaldirektor
Dr. Eger, die Goldene Verdienſtmedaille an den
Kammerdiener Heinrich Ludolph, die Silberne
Ver=
dienſtmedaille an die Hoflakaien Paul Bott und Kari
Craß; ferner der von Sr. Hoheit dem Herzog=Regenten
von Braunſchweig verliehenen Auszeichnungen: das Ver
dienſtkreuz 2. Klaſſe an den Palaisinſpektor Heinrich
Kloß, das Ehrenzeichen in Gold an den Kammerdiener
Kari Küſter, das Ehrenzeichen in Silber an den Jäger
Philipp Menger, an den Hoflakai Jakob Rödler
und an den Obergartengehilfen Valentin Ganßmann;
ferner dem Fabrikarbeiter Georg Heinrich Schäfer zu
Darmſtadt, in Dienſten der Firma E. Merck hier, das
Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift „Für treue
Arbeit” zum 17. Februar 1913 verliehen.
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Karl Moosbrucker aus Worms eine Lehrerſtelle an
der Gemeindeſchule zu Groß=Rohrheim, Kreis Bensheim.
* Erledigte Stelle. Die mit einem evange
liſchen Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle an der
Ge=
meindeſchule zu Alt=Wiedermus, Kreis Büdingen.
Mit der Stelle iſt vertretungsweiſe Organiſten= und
Lektorendienſt in Eckartshauſen verbunden. Das
Präſentationsrecht ſteht dem Herrn Grafen zu Yſenburg
und Büdingen in Meerbolz zu.
* Militärdienſtnachrichten. Der Charakter als
Gene=
ralleutnant wurde verliehen den Generalmajoren von
Zaſtrow (vormals im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115),
Inſpekteur der Landwehrinſpektion Köln, und v.
Papp=
ritz (früher im Generalſtabe des Armeekorps),
Komman=
deur der 5. Kavalleriebrigade (in Frankfurt a. O.) und
kommandiert zur Vertretung des Kommandanten von
Königsberg i. P., unter Ernennung zum Kommandanten.
Zu Oberſten befördert die Oberſtleutnants v. Len gerke
(früher im Inf.=Leibregiment Großherzogin Nr. 117) beim
Stabe des Infanterie=Regiments Nr. 131 (in
Mörchin=
gen), unter Ernennung zum Kommandeur des Infanterie=
Regiments Nr. 130 (in Metz), Freiherr v Gregory
(früher im Infanterie=Regiment Nr. 168) beim Stabe des
Infanterie=Regiments Nr. 97 in Saarburg, und von
Baath (früher Adjutant beim Generalkommando),
Kom=
mandeur des Küraſſier=Regts. Nr. 2 (in Paſewalk). Oberſt
leutnant v. Colomb (früher im Großh. Artilleriekorps
Nr. 25), beim Stabe des Feldart.=Regts. Nr. 50 (in
Karls=
ruhe), mit der Führung dieſes Regiments beauftragt.
Major Frhr. v. Hügel (vormals im Leibgarde=Regt. Nr.
115), aggregiert dem Inf.=Regt. Nr. 81 (in Frankfurt
am Main), zum Stabe des Regiments übergetreten.
Ma=
for v. Schwarzkoppen (früher im Generalſtab des
Armeekorps) im Großen Generalſtabe, in den Generalſtab
des Goupernements von Berlin verſetzt und gleichzeitig
zur Dienſtleiſtung beim Oberbefehlshaber in den Marken
kommandiert. Leutnant Wiſotzki (Darmſtädter) im
Inf.=Regt. Nr. 128 (in Danzig) zum Oberleutnant
be=
fördert. In Genehmigung ſeines Abſchiedsgeſuches mit
der geſetzlichen Penſion zur Dispoſition geſtellt:
Breſt=
lin. Oberſtleutnant und Kommandeur des Kurheſſ. Train=
Bataillons Nr. 11, mit der Erlaubnis zum Tragen der
Uniform des Großh. Artilleriekorps, 1. Großh. Heſſ.
Feld=
artillerie=Regts. Nr. 25. Zum Aſſiſtenzarzt befördert:
Unterarzt der Reſerve Thurm (Gießen).
g. Provinzialausſchuß. Die Fr. Schleicher Ehefrau
ſucht um Erlaubnis zum Betrieb einer
Schank=
wirtſchaft mit alkoholfreien Getränken im Häuschen
am Eiſenbahnübergang in der Wallſtraße in Offenbach
nach. Baupolizeiliche Bedenken beſtehen nicht, auch iſt die
Bedürfnisfrage bejaht worden. Wohl aber beſtehen Be
denken hinſichtlich der Vorſtrafen der Geſuchſtellerin bezw.
ihres Ehemannes. Die Geſuchſtellerin iſt vor längerer
Zeit mit zwei unerheblichen Strafen belegt worden, ihr
Mann dagegen mehrmals in neuerer Zeit ziemlich
erheb=
lich. Der Provinzialausſchuß weiſt das Geſuch ab unter
der Verurteilung in die Koſten des Verfahrens. — Der
Jakob Landgraf VIII. in Bürſtadt ſucht um
Erlaub=
nis zum Betriebe einer Schankwirtſchaft in ſeinem Hauſe,
Ecke Bürgel= und Bonificiusſtraße, nach. Der
Geſuch=
ſteller hatte im Januar 1911 in Gemeinſchaft mit drei
wei=
teren Bürſtädtern ein Konzeſſionsgeſuch für den neuen
Ortsteil von Bürſtadt eingereicht und waren damals
ſämtliche Geſuche von allen Inſtanzen, unter Verneinung
der Bedürfnisfrage abgewieſen. Am 26. Auguſt 1912
reichte Jakob Landgraf erneut ein Geſuch ein, das von
Kreisausſchuß Bensheim wiederum abgewieſen wurde.
Er legte Berufung beim Provinzialausſchuß ein und
brachte zur Begründung erneut vor, daß der Gemeinderat
von Bürſtadt das Bedürfnis für eine Wirtſchaft in dem
neuen Ortsteil bejaht habe. Er ſei auch bereit, bei der
Konzeſſionserteilung eine Herberge für durchreiſende
Handwerksburſchen in ſeinem Hauſe einzurichten.
Außer=
dem wolle er den Beweis dafür erbringen, daß er mit
ſeinem Geſuch die Priorität habe. Der Provinzialausſchuß
verſagte die nachgeſuchte Konzeſſion. — In
der anſchließenden nichtöffentlichen Sitzung wurde die
Be=
ratung des Provinzialvoranſchlags für 1913
vorgenommen.
Vom Großh. Hoftheater. Kapellmeiſter Paul
Ottenheimer wurde ab Herbſt 1913 als erſter
Kapellmeiſter an das Großh. Hoftheater berufen.
An der künſtleriſchen Stellung Hofrat de Haans wird
hierdurch nichts geändert.
Der neue Spielplan der nächſten Woche (ſiehe
An=
zeigenteil) iſt: Freitag, den 28. Februar. 130.
Abonne=
mentsvorſtellung. C 33. Zum erſten Male wiederholt:
„Onkel Dazumal” Hierauf: „Die ſchöne Galathee” Zum
Schluß: „Champagner=Viſionen” (Ballett). Gewöhnliche
Preiſe. Anfang 7½ Uhr. Samstag, den 1. März.
131. Abonnementsvorſtellung. A 33. „Jedermann”.
Ge=
wöhnliche Preiſe. Anfang 8 Uhr. Sonntag, den
2. März. Nachmittags 2½ Uhr: „Taifun”. (
Zweiund=
zwanzigſte Volksvorſtellung zu ermäßigten Preiſen.)
Abends 7 Uhr. 132. Abonnementsvorſtellung. D 33.
Zum erſten Male: „Manon” Oper in 4 Akten von
Maſ=
ſenet. Gewöhnliche Preiſe.
— Zur Feier des 25jährigen Jubiläums der
Frei=
willigen Sanitäts=Hauptkolonne vom Roten Kreuz
Darm=
ſtadt iſt jetzt das ſehr reichhaltige Programm aufgeſtellt.
Die Feier beginnt am Sonntag, den 2. März, vormittags
11½ Uhr, im großen Saale des ſtädtiſchen Saalbaues mit
einem Feſtakt, der von der Kapelle des Leibgarde=
Re=
giments mit der Ouvertüre zu „Rienzi” von Richard
Wag=
ner eingeleitet wird. Darauf bringt der Kath.
Kirchen=
geſangverein St. Ludwig unter Leitung des Herrn
Muſik=
direktors Klaſſert Rezitativ und Chor aus der „Schöpfung”
von Haydn zum Vortrag, und daran ſchließen ſich die
Begrüßungsanſprachen an. Dann folgt ein ſzeniſcher Pro
log mit lebenden Bildern, verfaßt von Herrn
Stadtſekre=
tär Göbel, worin die allegoriſchen Figuren „Das rote
Kreuz” von der Hofſchauſpielerin Frl Ilſe Berka und
„Der Krieg” von Herrn Fr. Zulauf dargeſtellt werden
die Stellung der lebenden Bilder hat in dankenswerter
Weiſe Herr Hofſchauſpieler Hans Baumeiſter
über=
nommen. Weiter kommt noch das Brachmannſche Gedicht
„Columbus” mit der Muſik von Krinninger zum Vortrag
Mittags 1 Uhr findet dann im Saalbaugarten der
Appell der Kolonne Darmſtadt. Entgegennahme der
Glückwünſche uſw. ſtatt. Des beſchränkten Raumes
we=
gen können hierzu nur Inhaber von Ehrenkarten Zutritt
erhalten. Um 3 Uhr nachmittags iſt im Saalbau ein
Feſteſſen, bei dem die ſchon erwähnte Kapelle die
Ta=
felmuſik ſtellt. Abends von 8 Uhr ab iſt wiederum im
großen Saale des Saalbaues eine geſellige Vereinigung
der Kolonnenmitglieder mit ihren Angehörigen und
Gäſten, wobei Prolog, lebende Bilder, ein humoriſtiſcher
Vortrag „Max und Moritz” ein von 16 jungen Damer
getanzter Roſenwalzer und eine Pantomime „Das rote
Kreuz als Eheſtifter” zur Aufführung kommen werden
Den Schluß des Feſtabends wird ein Tanzvergnügen
bilden.
* Silberne Hochzeit. Am Sonntag begeht Her
Johann Weinkauf nebſt Ehefrau, geb. Zöſch, das
Feſt der Silbernen Hochzeit.
— Verein für Verbreitung von Volksbildung.
Der weite Raum des Mathildenhöhſaales vermochte
kaum die Zuhörermenge zu faſſen, die am Donnerstag
abend durch das von Dr. Haupt behandelte Thema:
„Urſprung, Entwickelung und Zukunft unſerer Erde”
an=
gezogen worden war. Dieſen ſo gewaltigen Stoff im
Rahmen eines einzigen Vortrags zu bringen, bedeutet
an ſich ſchon eine Leiſtung, und der Redner wußte dabet
ſeine Ausführungen auf feſſelnder naturwiſſenſchaftlicher
Grundlage ſehr gemeinverſtändlich zu geſtalten. Der
zweiſtündige Vortrag war von Lichtbildern begleitet
* Frauenverein der Martinsgemeinde. Der
3. Vortragsabend des Frauenvereins der
Martins=
gemeinde, der am Montag im Gemeindehaus,
Moller=
ſtraße 23 ſtattfindet, wird den Vortrag des Herrn Pfarrer
Bickelhaupt aus Groß=Umſtadt bringen, der vor
einigen Wochen bereits angekündigt war, aber wegen
Verhinderung des genannten Herrn verſchoben werden
mußte. Das Thema dieſes Vortrags, der von
Licht=
bildern begleitet iſt, lautet: „Die Wartburg in Sage und
Geſchichte‟. Die Mitglieder des Frauenvereins und
deren Angehörige ſind hierzu freundlichſt eingeladen,
ebenſo ſind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen.
Verein für Frauenſtimmrecht. Man ſchreibt uns:
Auf den am 26. Februar im „Kaiſerſaal” ſtattfindenden
Vortrag des Herrn Richard Feldhaus wird
hier=
mit hingewieſen. R. Feldhaus gilt als eine der
markan=
teſten Erſcheinungen in der deutſchen Friedensbewegung.
Seit 20 Jahren tritt er ſtandhaft für dieſelbe ein. Ein
zweiter Peter v. Amiens reiſt er von Stadt zu Stadt —
oft weit über die Grenzen Deutſchlands hinaus —, um
den Kreuzzug gegen den Krieg zu predigen. So hat er
ſchon Tauſenden die Friedensidee gepredigt, das Denken
angeregt und dieſelbe zur Ausbreitung gebracht. Er
wurde geradezu ein Quellfinder für die Deutſche
Frie=
densgeſellſchaft und hat dieſelbe den 600. Vortrag, den
R. Feldhaus am 13. Februar in Stuttgart gehalten hat,
unter ihr Protektorat genommen. Von Lichtbildern wirk
unter anderen vorgeführt: Maulwurfstaktik der
Bul=
garen; Die vollgefreſſenen Hunde auf dem Schlachtfelde;
Rückzug der Türken nach der Schlacht von Lüle=Burgas;
Türkin mit Kind auf der Flucht: Leitung einer Schlacht,
10 Kilometer hinter der Front uſw. R. Feldhaus iſt als
vorzüglicher Redner bekannt und iſt allen denjenigen, die
ſich über die Friedensbewegung unterrichten wollen, der
Beſuch des Vortrages zu empfehlen.
* Die Stenographen=Vereinigung „Gabelsberger”
ladet ihre Mitglieder nebſt Angehörige und Freunde
zu dem am Sonntag ſtattfindenden Nachmittags=
Spaziergang nach Jugenheim=Melibokus=Auerbach
höflichſt ein. (Siehe Anzeige.)
* Ludwigshöhe. Tas morgige Konzert führt die
Kanelle des Leibgarde=Regiments unter Obermuſike
meiſter Hauskes Leitung aus. Die Vortragsordnung
iſt ſorgfältig und künſtleriſch zuſammengeſtellt.
Hervor=
gehoben ſeien u. a. die Ouvertüre zu Fr. v. Holſteins
Oper „Der Haideſchacht” und die Fantaſie aus
Meyer=
beers „Prophe
(Siehe Anzeige.)
* Hotel Britannia. Auf das morgige Konzert
ſei auch hiermit hingewieſen. (Siehe Anzeige.
*
Reſtaurant Rummelbräu. Morgen Sonntag
werden die Konzerte nachmittags und abends von des
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter
Obermuſikmeiſter Webers Leitung ausgeführt. Das
Programm iſt, wie im Anzeigenteil erſichtlich, wiederum
ſehr reichhaltig und ſei beſonders auf die beiden
Ouver=
türen von Franz von Suppe „Die ſchöne Galathee”
und „Dichter und Bauer” aufmerkſam gemacht. (Siehe
Anzeige.)
* American Bio (moderne Lichtſpiele) bringt ab heute
ein Drama aus dem Großſtadtleben, betitelt „Die
Ta=
rantella”. Beſondere Vorzüge dieſes Films ſind die
ſpannend und pſychologiſch fein aufgebaute Handlung und
die vorzügliche Darſtellung und Ausſtattung. Aus dem
Programm ſeien noch zu erwähnen die Films „Die
Per=
lengewinnung” und „Der ſiebente Sohn”, eine beſonders
zu Herzen gehende Tragödie einer Witwe.
Orpheum. Der heutige Samstag=Familien
abend bringt die 16. Wiederholung des amüſanten
Wie=
ner Operetten=Einakters „Komm’ Mädel und tanz” und
der darauffolgenden aktuellen Revue „Darmſtadt, das iſt
was für dich”. Morgen, Sonntag, ſind z wei
Vor=
ſtellungen, nachmittags bei den bekannten
volkstüm=
lichen Preiſen. (S. Anz.)
Griesheim, 21. Febr. Geſtern abend ſprach in dem
hieſigen Rathausſaal Herr Profeſſor Dr. Frenzel aus
Darmſtadt über „Aufgaben und Ziele des Vereins
für ländliche Wohlfahrtspflege und
Hei=
matſchutz‟ Daran ſchloß ſich ein Vortrag des Herrn
Lehrers Hering über „Jugendpflege‟ Die
Anweſen=
den ſchloſſen ſich hierauf zu einer Ortsgruppe des
oben=
genannten Vereins zuſammen.
* Roßdorf, 20. Febr. Herr Kreisſchulinſpektor Prof.
Dr. Frenzel hielt hier einen Vortrag über „
länd=
liche Wohlfahrts= und Jugendpflege‟ Der
Redner betonte die Notwendigkeit, daß mancherlei Dinge,
die für das Gedeihen der Gemeinde von hoher Bedeutung
ſind, wozu aber die Gemeinden geſetzlich nicht verpflichtet
wären, aus der Bevölkerung heraus angeregt würden. Es
müßte nicht alles vom grünen Tiſch aus getan werden;
Feuilleton.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
C.K. Nikiſch über den Parſifalſchutz. Eine
intereſſante Meinungsäußerung von Nikiſch über den
Par=
ſifalſchutz und das Schickſal von Wagners letzter Schöpfung
berichtet der Muſikkritiker des Londoner Daily Telegraph,
der mit dem bekannten Dirigenten in dieſen Tagen in
London über die Frage geſprochen hat. Nach Anſicht
Ni=
kiſchs braucht man für das Schickſal des Parſifal nichts
zu fürchten. Alle, die das Werk außerhalb Bayreuths
auf=
führen, werden es bald wieder beiſeite ſchieben infolge
der gewaltigen Ausgaben, die die Aufführung mit ſich
bringt, Auf der anderen Seite würde ſich heute niemand
mit einer nur mittelmäßigen Aufführung zufrieden geben
Wer würde z. B. eine gewöhnliche Chorſängerin als
„Blumenmädchen” ertragen? Nikiſch iſt der Anſicht, daß
faſt alle Parſifal=Aufführungen, von deren Möglichkeit jetzt
ſo viel geſprochen wird. mit ein oder zwei Ausnahmen mit
einem finanziellen Fiasko enden werden, weil kein
ge=
wöhnliches Operntheater die Koſten der Vorſtellung
be=
ſtreiten könne: und ſo glaubt er denn, daß der Parſifal ganz
von ſelbſt wieder nach Bayreuth zurückkehren wird, um
dort unter angemeſſenen Verhältniſſen weiter gegeben zu
werden.
* Hilfe für die deutſche Spitzbergen=
Expedition. Wie ein Funkentelegramm von Spitz
bergen an die Zeitungen Aftenpoſten und Tidens Tegn
meldet, berichtete der Leiter der Hilfsexpedition für die
deutſche Expedition. Ingvard Jenſen, über den Verlauf
der Expedition aus der Adventbai folgendes
Am 12. Februar iſt die Expedition nach furchtbaren
Stra=
pazen zurückgekehrt. Schon am erſten Marſchtage zerbrach
der Schlitten. Am Auslauf der Dickſonbucht trafen wir
ungeheure Schneemaſſen. Ein gewaltiger Schneeſturm
zwang die Expedition, ſich drei Tage in den Zelten
auf=
zuhalten. Nach dem Schneeſturm mußten infolge des tie
ſen Schnees verſchiedene Ausrüſtungsgegenſtände zurück=
gelaſſen werden. Um die Strecke von 4 Kilometern
zurück=
zulegen, brauchte man 48 Stunden. Bei Mount Sir
Thomas erfroren Jakob Rognlies beide Hände und
Füße, weshalb es notwendig war, zurückzukehren. Außer
den Schlitten, Schlafſäcken und dem notwendigen
Pro=
viant mußte alles zurückgelaſſen werden. Rognlies wurde
an einem Schlitten feſtgeſchnürt und ſo transportiert. Am
erſten Tage der Heimreiſe wurde ununterbrochen 21
Stun=
den marſchiert. Man kam aber nur 20 Kilometer
vor=
wärts. Am 6. Februar erreichte die Expedition die Hütte
am Kap Thordſen. Ein Mann ging von hier nach
der Adventbai. um Pferde zu holen, mußte aber des
aufgebrochenen Eiſes wegen zurückkehren. Der
Ueber=
gang über den Fjord mit Schlitten wurde vergebens ver
ſucht. Am 10. Februar erreichte man die Mitte des Fjords
Der Schnee war aber ſo weich, daß ein Vorwärtskommen
mit Schlitten unmöglich war. Nachmittags brachen zwei
Mann nach der Adventsbai auf, um Hilfe zu holen.
In=
folge des Schneeſturms kamen ſie dort erſt am 11. Februau
mittags an. Es wurde ſofort Hilfe für die
Zurückgebliebe=
nen abgeſandt, die man am 12. Februar mittags auf dem
Eiſe fand. Die Hunde waren in dem tiefen Schnee nur
wenig nützlich; vier davon ſtarben, einer entlief. Die
Ex=
pedition litt nachts ſehr unter der Kälte; ſie war an den
beiden letzten Tagen faſt ganz ohne Proviant. Sobald
ſich das Wetter wieder beſſert, ſollen eventuell von der
Adventbai einige Männer mit leichter Ausrüſtung nach
der Wijdebucht abgehen und die Mitteilung
über=
bringen, daß Hilfe ſobald als möglich kommen werde.
Einige Teilnehmer an der letzten Hilfsexpedition ſind be
reit, an der neuen Expedition teilzunehmen
* Ein ſeltſamer Klub. Durch Zufall wurde unlängſt
in London ein höchſt eigenartiger Klub entdeckt, oder
beſſer geſagt, es drang einiges über ſeine phantaſtiſchen
Satzungen in die Oeffentlichkeit. Dieſer Klub führt ſchon
einen recht ſonderbaren Namen, der Anregung zum
Nach=
denken gibt. Er betitelt ſich ſtolz: „Schwarzer Bohnen=
Klub” (Black Bean Club limited). In dieſen erkluſiven
Klub finden nur 40 Damen Aufnahme, die jedoch bei
ihrem Eintritt eine Gebühr von 10 Pfund Sterl., gleich
200 Mark, bezahlen müſſen, und in gleicher Höhe einen
jährlichen Mitgliedsbeitrag. Dabei tagen dieſe Klubdamer
nur einmal in jedem Jahre. Allerdings wird bei dieſer
Gelegenheit eine für die Zukunft des einzelnen
Mitglie=
des entſcheidende Zeremonie vorgenommen, die die
Ge=
müter in begreifliche Aufregung verſetzt. Man höre und
ſtaune! Ein Beutel, deſſen Inhalt aus 39 weißen
Bah=
nen und einer ſchwarzen Bohne beſteht, wird lautlos
her=
umgereicht, und jede der Damen faßt herzklopfend hinein,
um ſich ihre Schickſalsbohne herauszugreifen. Die glück
liche Finderin der ſchwarzen Bohne wird ſich, ſo lautet das
Bohnenorakel, noch in demſelben Jahre, das heißt vor
Abſchluß des zwölften Monats nach dieſer Zeremonie,
verheiraten. Die übrigen 39 Damen aber geben ſich
feier=
lichſt das Verſprechen, ſich vor Ablauf dieſer Zeit weder
zu verloben, noch zu verheiraten. Der vom Schickſal alſo
bevorzugten Dame wird alsdann bei ihrer Verheiratung
aus Klubmitteln nicht nur die Ausſteuer zum Geſchenk
ge=
macht und der Hochzeitsſchmaus bezahlt, ſondern ihr
ſo=
gar noch die Mittel zu einer dreiwöchigen Hochzeitsreiſg
an die Hand gegeben. So lautet der Bericht. Leider
feh=
len indes die noch weit intereſſanteren Angaben über di
bisher mit dem Bohnen=Orakel gemachten Erfahrungen
und die zeitgemäße Statiſtik, die genau berichtet, wieviele
Damen ſſich das Eheglück durch dieſe neuartige
Vermitte=
lung bereits erwarben.
* Die ſtudierte Hausfrau. Die Frau Doktor iſt jung
verheiratet; ſie hat zwar ſehr viel gelernt, aber die
Pro=
bleme des Haushalts ſind ihr ein fremdes Gebiet, in das
ſie ſich erſt „einarbeiten” muß. Alles iſt daher der
Gegen=
ſtand angeſtrengteſten Studiums für ſie. Heute morgen
beſchäftigte ſie ſich mit den Frühſtückseiern. „Mary” fragt
ſie, „ſind die Eier von unſeren Hühnern?” Ja” lautet die
Antwort; „friſch heute morgen gelegt.” „Sie ſcheinen mir
doch aber ſehr klein zu ſein. Mary. Hätten Sie nicht beſſer
gesan, die Hühner etwas länger darauf ſitzen zu lallen?
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Nummer 43.
die Gemeinden ſollten aus eigenem Ankrieb für das
Ge=
meinwohl ſorgen, wobei von den Behorden Unterſtützung
mit Rat und Tat gerne gewährt werden würde. Der
etwa zweiſtündige Vortrag berührte dann beinahe
ſämt=
liche Gegenſtände der ſozialen Fürſorge unſerer Zeit.
Erwähnt ſei davon unter anderem die Säuglingsfürſorge,
Verſorgung der Gemeinden mit tüchtigen Hebammen und
Schweſtern, Kinderkrippen, Kleinkinderſchulen, ferner die
anſteckenden Krankheiten, beſonders die Tuberkuloſe, die
Sauberkeit im Haushalt und die Bedeutung einer
tüchti=
gen Hausfrau und Mutter für die Geſundheit und den
Kräftezuſtand der Familienmitglieder, und ſomit für die
Bekämpfung der ſogenannten Wohnungskrantheiten.
Er=
wähnt wurde ferner die Wöchnerinnenfürſorge durch die
Gründung von Hauspflegevereinen und Frauenvereinen,
die Pflegekinder und ihre Ueberwachung, die Armen= und
Krankenpflege in den Gemeinden. Neben den
Schulein=
richtungen wurde beſonders die Fortbildungsſchule
be=
ſprochen und die Notwendigkeit der obligatoriſchen
Ein=
führung des Haushaltungs= und Kochunterrichts für
ſchul=
entlaſſene Mädchen betont. Eingehend beſchäftigte ſich der
Vortrag mit der Fürſorge der ſchulentlaſſenen Knaben
und deren körperlichen, ſittlichen und geiſtigen
Weiterbil=
dung (Jungdeutſchlandbund). Zum Beweiſe, wie nötig
die körperliche Kräftigung unſerer geſamten Jugend ſei,
wurde auf die alljährlich weniger günſtig werdenden
Er=
gebniſſe der Rekrutierung und die Abnahme der Geburten
hingewieſen. Von anderen Stoffen, die der Redner in
den Bereich der Betrachtung zog, ſeien noch erwähnt die
Volksbildungsvereine, Volks= und Schulbibliotheten,
der Schund in Literatur und Kunſt, das Vortragsweſen,
der Heimatſchutz und die Denkmalpflege, Tierſchutz,
ins=
beſondere Vogelſchutz, die Blumenpflege in Schule und
Familie, der Beſuch von Muſeen und die Gründung von
Ortsmuſeen. — Es wurde nach dem intereſſanten Vortrag
eine Ortsgruppe des Vereins für ländliche
Wohlfahrtspflege und Jugendpflege
ge=
bildet, der ſämtliche Anweſenden beitraten. Den Vorſitz
übernahm Herr Bürgermeiſter Lorenz.
Groß=Gerau, 21. Febr. Im Kreiſe Groß=Gerau nimmt
der Obſt=und Gemüſebau von Jahr zu Jahr einen
größeren Umfang an. Um aus den Erzeugniſſen einen
möglichſt hohen Gewinn zu erzielen, und ihnen raſchen
Abſatz zu ſchaffen, wird in dieſem Frühjahr ein
Groß=
markt eingerichtet, und zwar in Nauheim. Die
Vor=
bereitungen ſind ſoweit getroffen, daß bereits mit dem
Verkauf des Spargels begonnen werden kann. An den
Spargelmarkt ſollen ſich Märkte für Früh= und
Spät=
gemüſe und nachher für Obſt anſchließen. Zahlreiche Obſt=
und Gemüſezüchter der Umgebung haben ſich bereit
er=
klärt, das Unternehmen zu unterſtützen.
Offenbach, 21. Febr. In die katholiſche Kirche von St.
Paul in der Kaiſerſtraße waren Einbrecher
eingedrun=
gen, die mit einem mit Leim beſtrichenen Fiſchbeinſtab
den Opferſtock zu entleeren verſuchten. Durch
das unerwartete Hinzukommen des Kirchendieners
wur=
den die beiden in ihrem Vorhaben geſtört und ergriffen
die Flucht. Es gelang, einen derſelben, den 34jährigen
Kaufmann Carbonelle aus Antwerpen, feſtzunehmen,
während ein anderer, den der Verhaftete nicht kennen
will. entkam. C. will erſt vor einigen Tagen nach
Deutſch=
land gekommen ſein. — In der letzten
Stadtverordneten=
ſitzung erklärten ſich die Stadtverordneten damit
einver=
ſtanden, daß die Gebühren für die Amtshandlungen
des Oberbürgermeiſters künftia nicht mehr erhoben
wer=
den ſollen. Dann wurde die Einrichtung der Stelle eines
ſtädtiſchen Materialienverwalters beſchloſſen und dafür
2360 Mark ausgeworfen.
Worms, 21. Febr. Ein angeblicher „
Millionen=
ſerbe” wurde in der Perſon eines hier wohnenden, aus
MMoulins in Frankreich gebürtigen 69 Jahre alten
Me=
ſchanikers feſtgenommen, weil er ſeinen Schwiegerſohn
und verſchiedene ſonſtige Leute auf Grund gefälſchter
Schriftſtücke um etwa 2000 Mark betrogen hat
Er hat dieſen Leuten vorgeſchwindelt, er habe eine
Erb=
ſchaft von über drei Millionen zu erwarten; dadurch hat
er ſie zur Hergabe von Geldern uſw. veranlaßt. Zur
Glaubhaftmachung ſeiner Angaben hat er gefälſchte
De=
peſchen und Briefe vorgezeigt.
Nierſtein, 21. Febr. In dieſer Woche wurde die
hie=
ſige Einwohnerſchaft durch ein furchtbares Getöſe
mit gewaltigen Erderſchütterungen, wie bei einem
Erdbeben, in große Aufregung verſetzt. In einem
hieſi=
gen Steinbruch hatten ſich nämlich unter donnerartigem
Getöſe etwa 200000 Kubikmeter Erd= und Geſteinsmaſſen
gelöſt und waren zuſammengeſtürzt. Darunter befanden
ſich Felſen von 2—3000 Zen’ner.
Hechtsheim, 21. Febr. Anſcheinend ſehr erregt über
die exemplariſche Strafe, welche das Schöffengericht über
ihren Kameraden, den Maurer Löb aus Hechtsheim
wegen Gewalttätigkeiten gegen Beamte der
Dampfſtraßen=
bahn verhängte, verurſachten deſſen Freunde in einer
Wirtſchaft zu Hechtsheim einen großen Krawall,
bei dem zwei Maſchiniſten der Dampfſtraßenbahn durch
Meſſerſtiche verletzt wurden. Es wurde dabei auch
Mobiliarſchaden angerichtet. Die Perſonalien der Täter
wurden feſtgeſtellt.
Gießen, 20. Febr. Gegen die Wahl des Karl
Jun=
ker zum Beigeordneten von Inheiden
er=
hoben verſchiedene Wähler Einſpruch, den ſie darauf
ſſtützten, daß vor und nach der Wahl in der Wirtſchaft des
Gewählten Freibier gegeben worden ſei. Der
Kreis=
ſausſchuß des Kreiſes Gießen verwarf die
Einwendun=
igen als unbegründet. Er erachtete es als nicht zweifels=
Frei feſtgeſtellt, daß Freibier vor der Wahl verabreicht
(wurde. Daß dies nachher geſchehen ſei, ſtehe feſt. Es
fehle aber der Nachweis, daß es vor der Wahl
verſpro=
ſchen worden ſei. Gegen die Entſcheidung des
Kreisaus=
ſchuſſes hat ſein Vorſitzender im öffentlichen Intereſſe
Be=
rufung verfolgt. Zur Begründung wurde im weſentlichen
tausgeführt, wenn Verabreichung von Freibier nach der
WWahl nur im Falle vorherigen Verſprechens die Wahl
un=
kültig mache, ſo ſei es nicht möglich, den Unfug des
Frei=
bierſpendens zu beſeitigen, da es ſchwer ſei, nachzuweiſen,
daß das Bier vorher in Ausſicht geſtellt worden ſei. Die
Berufung wurde von dem Provinzialausſchuß
für begründet erklärt und unter Aufhebung der
Ent=
ſſcheiduna des Kreisausſchuſſes die Wahl des Karl Junker
ffür ungültia erklärt. Die Koſten des Verfahrens fallen
der Gemeinde Inheiden zur Laſt, mit Ausnahme des
durch die anwaltliche Vertretung des Gewählten
entſtan=
denen Koſtenbetrages.
Wallenrod, 21. Febr. Einige hier an der
Waſſerleit=
una beſchäftiate Arbeiter machten geſtern bei dem
Pfarr=
hauſe einen Fund. Ungefähr einen Meter tief fanden
ſſie einen ſchwarzen dicken Balken, der ungefähr eine Länge
von 5—8 Meter hatte. Der Balken war mit verſchiedenen
Löchern und Zapfen verſehen. Als die Arbeiter den
Bal=
ken herausnahmen, fanden ſie verſchiedene Scherben,
Klin=
gen und Hufeiſen. Aus welcher Zeit die Altertümer
ſtammen, konnte nicht feſtgeſtellt werden.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 20. Febr. Der König
und die Königin von Dänemark werden, wie
ſchon mitgeteilt, am Montag, den 24. d. M., 3 Uhr
nach=
mittags, in Berlin auf dem Lehrter Bahnhof eintreffen,
im Kgl. Schloſſe Wohnung nehmen und ſich vier Tage
in der Reichshauptſtadt aufhalten. Bei der Ankunft in
Berlin findet großer Empfang ſtatt. Vom Pariſer Platz
b’s zum Schloß bilden ſämtliche Truppen der Standorte
Berlin und Charlottenburg mit ihren Fahnen und Regi=
Der Reorganiſator der
mentsmuſiken Reihen.
preußiſchen Strafanſtalten, Wirklicher Geheimer Rat
Krohne, iſt im Alter von 76 Jahren geſtorben. — Die
ſtädtiſchen Gedenkfeiern für 1813, wie ſie der
Magiſtrat vorgeſchlagen hat, erregten in der Sitzung der
Stadtverordnetenverſammlung einen Sturm, bei dem die
Meinungen heftig aufeinander platzten. Die
So=
zialdemokraten erklärten, daß die Mehrheit des preußiſchen
Volkes und der Berliner Bürger keine Veranlaſſung haben
ener Zeit feierlich zu gedenken. Unmittelbar nach der
Er=
klärung der Sozialdemokraten gab der liberale
Stadtver=
ordnete Caſſel dem Gefühl der Empörung Ausdruck,
wel=
ches die Mehrheit der Verſammlung und die Bürgerſchaft
erfüllen müſſe angeſichts der Negierung deſſen, was das
Volk als Dankbarkeit empfinde. Auch Stadtverordneter
Mommſen erklärte, daß die Sozialdemokraten bei dieſem
Vorgehen gar nicht zu verſtehen ſeien. Die Erregung
zit=
terte noch lange nach, ſo daß der Vorſteher bei den nächſten
Punkten der Tagesordnung mit Hilfe der Glocke
wieder=
holt Ruhe ſchaffen mußte. — Ein erbitterter Strei
um die Buchſtaben D. M. Z. iſt in Berlin
ent=
brannt. Die Deutſche Montags=Zeitung, die als Kopf
dieſe Buchſtaben führt, hatte aus hier nicht intereſſierenden
Gründen mit einem Teil ihrer früheren Mitarbeiter
ge=
brochen, worauf dieſe ebenfalls eine Montagszeitung unter
der Flagge „D. M. Z.” herausgaben. Das iſt ihnen aber
jetzt auf Antraa der älteren Deutſchen Montags=Zeitung
durch einſtweilige Verfügung des Kgl. Amtsgerichts
Ber=
lin=Mitte verboten worden unter Androhung einer Strafe
von 1500 Mark für jeden Fall des Zuwiderhandelns.
Na=
türlich wird der Streit um das Eigentumsrecht an den
Buchſtaben D. M. Z. bis zur höchſten Gerichtsinſtanz
durch=
geführt werden. — Am Weinbergsweg wurden heute zehn
Perſonen von einem tollwütigen Honde
ge=
biſſen. Ein Schutzmann tötete das Tier mit dem Sä.
bel. Die Verletzten wurden in das
Tollwutunterſuchungs=
inſtitut gebracht.
Kolmar i. E., 21. Febr. Geſtern nachmittag ereignete
ſich hier ein ſchweres Bauunglück. Neun Arbeiter
waren mit dem Abbrechen eines Hayſes beſchäftigt, als
plötzlich eine Mauer einſtürzte, die Decke durchſchlug und
fünf Arbeiter mit in die Tiefe riß, die alle ſchwer verletzt
wurden, davon einer lebensgefährlich.
Münſter i. W., 21. Febr. In Halingen
erkrank=
ten fünf Perſonen unter
Vergiftungserſchein=
ungen nach dem Genuß einer Milchſuppe. Ein Knecht
iſt bereits geſtorben, während vier andere hoffnungslos
darniederliegen. Man vermutet, daß verſehentlich
Rattenaiſt in die Milch gekommen iſt.
Kuſel, 20. Febr. Licht in das Dunkel, das über dem
Verſchwinden eines jungen Mannes, des
18jährigen Adolf Jung aus Niederalben, lag, hat heute
ein Brief an die Eltern gebracht, in welchem der Vermißte
von Marſeille aus kurz mitteilt, daß er mit mehreren
Deutſchen nach Afrika zur Fremdenlegion
einge=
ſchifft worden ſei.
Glatz. 21. Febr. Der frühere Apothekenbeſitzer und
Millionär Schittny, der ſich mit dem von ihm erfundenen
Jeruſalem=Balſam ein großes Vermögen erworben hat,
mußte ſich geſtern vor der Strafkammer wegen
Steuer=
hinterziehung in Höhe von über 500000 Mark
ver=
antworten. Das Urteil lautet auf 51200 Mark
Geld=
ſtrafe, ſowie auf Nachzahlung der hinterzogenen
Steuer.
Aroſa, (Graubünden), 20. Febr. Das Hotel
See=
hof, eines der größten und älteſten Hotels, iſt
abge=
brannt. Die Gäſte des vollbeſetzten Hauſes,
größten=
teils Engländer, konnten meiſtens nur das Leben retten.
Der Brand wütet zurzeit fort. Ueber die Urſache des
Brandes verlautet: Ein Zimmermädchen, das heute früh
5 Uhr verreiſen wollte, ſich die Haare brannte und dabei
den Spiritusapparat umwarf, hat die Feuersbrunſt
ver=
ſchuldet; es iſt davongelaufen, ſtatt den Brand zu erſticken.
Das ganze Hotel mit 80 Betten iſt dem Brand zum Opfer
gefallen. Die Gäſte ſtürzten auf den Feuerlärm hin mit
dem Perſonal, nur notdürftig bekleidet, aus den Betten.
Alle haben nur Kleinigkeiten gerettet, doch iſt
glücklicher=
weiſe kein Menſchenleben zu beklagen und auch niemand
verunglückt. In dem Brandgetümmel kam es bei
Tages=
anbruch zu mancherlei tragikomiſchen Szenen. Bei der
iſolierten Lage des Hotels ſind andere Gebäude von dem
Brand verſchont geblieben
Paris, 20. Febr. Die zur Unterſuchung des
vor=
geſtern auf dem Panzerſchiff „Danton” erfolgten
Unglücks eingeſetzte Kommiſſion hat beſchloſſen, die
Bruchſtücke des geplatzten Geſchützes einer fachmänniſchen
Prüfung unterziehen zu laſſen, um feſtzuſtellen, ob das
Geſchützmaterial mangelhaft war.
Paris, 21. Febr. In einem Kino=Theater in
Pernery kam es geſtern während einer Vorführung zu
aufregenden Szenen. Der Saal, der etwa 1000 Perſonen
faßt, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Plötzlich
ver=
nahm man von verſchiedenen Stellen her lautes Stöhnen
und Jammern. Als Licht angezündet war, ſah man
etwa 30 Kinder ſich vor Schmerzen winden. Unter den
Anweſenden entſtand eine Panik. Die Kinder wurden
ins Freie geſchafft, wo ſie ſich bald erholten. Aus einem
ſchadhaften Ofen waren Kohlengaſe ausgeſtrömt,
wodurch die Kinder in Erſtickungsgefahr kamen. Nach
einer anderen Lesart ſollen übermütige Jungen eine
Stinkbombe weggeworfen haben und der entſtandene
Ge=
ruch die Kinder betäubt haben.
London, 20. Febr. Die Polizei verhaftete in
Portsmouth geſtern einen angeblichen Deutſchen oder
Holländer namens William Klare aus Soutſea wegen
Spionageverdachts. Klare, der ſeit einiger Zeit
in Porſea wohnte, erregte zunächſt dadurch Verdacht, als
er verſuchte, ſich ein geheimes Codebuch zu verſchaffen,
das nur von den höchſten Seeoffizieren benutzt wird. Der
Erſte, mit dem er anzuknüpfen verſuchte, ging ſcheinbar
darauf ein, erſtattete aber der Behörde Anzeige, und die
Polizei beobachtete Klare mehrere Monate. Geſtern nach
mittag hatte er den Handel abgeſchloſſen, und gleich
dar=
auf wurde er verhaftet, Klare ſoll, wie aus Portsmouth
jetzt berichtet wird, ein Zahntechniker und deutſcher
Unter=
tan ſein.
London, 20, Febr. Unter der Beſchuldigung, heute
morgen den Teepavillon in Kewgardens
ange=
ſteckt zu haben, erſchienen zwei junge Frauen beim
Polizeigericht in Richmond. Der Pavillon, der vermittels
paraffindurchtränkter Baumwolle angezündet worden
war, wurde vollſtändig zerſtört. Der Schaden wird
auf 1900 Pfund Sterling geſchätzt. Die Angeklagten be=
nahmen ſich vor Gericht lärmend, die eine warf ein
Akten=
heft auf den Richter, ſo daß die Polizei dazwiſchentrat.
Der Fall wurde eine Woche zurückgeſtellt.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 21. Febr. Präſident Dr. Kaempf
er=
öffnet die Sitzung um 1 Uhr 5 Minuten. — Auf der
Tages=
ordnung ſteht zunächſt folgende
kurze Anfrage
der nationalliberalen Abgeordneten Baſſermann und
Frei=
herr v. Richthofen: Welche Maßnahmen zum Schutze
der Deutſchen in Mexiko ſind ſeitens des Herrn
Reichskanzlers erfolgt? — Staatsſekretär v. Jagow:
Ich freue mich, mitteilen zu können, daß kein
Reichsange=
höriger den Kämpfen in Mexiko zum Opfer gefallen iſt.
Nur ein Deutſcher, der trotz Vermahnungen
photographi=
ſche Aufnahmen auf der Straße gemacht hatte, iſt leicht
verwundet worden. Wir haben alles getan nach Eintreffen
der erſten Meldung, um unſere Landsleute zu ſchützen
und zu verſuchen, die Kämpfe zu lokaliſieren. Es wurde
ein 24ſtündiger Waffenſtillſtand erwirkt, währenddeſſen alle
Reichsangehörigen Gelegenheit hatten, aus der Gefahrzöne
zu kommen in einen Vorort, wo unſer Geſandter Häuſer
zur Unterkunft gemietet hatte. In den dortigen
Ge=
wäſſern befindet ſich zurzeit nur S. M. S. „Bremen”
Große, unaufſchiebbare Reparaturen halten es in
Phi=
ladelphia zurück. Die amerikaniſchen Schiffe, die in den
mexikaniſchen Gewäſſern ſich aufhalten, ſind angewieſen
worden, als Zufluchtsſtätte für alle Fremden zu dienen
und auch zu Lande für den Schutz des Lebens und
Eigen=
tums der Ausländer zu ſorgen. Dafür haben wir der
Regierung in Waſhington gedankt. Sollten deutſche
Reichsangehörige aus Anlaß der Unruhen Schaden
er=
leiden, ſo werden wir nach den Grundſätzen des
Völker=
rechts die mexikaniſche Regierung erſatzpflichtig machen.
Im übrigen üben wir die Zurückhaltung, die wir inneren
Vorgängen fremder Staaten gegenüber beobachten müſſen.
Das wird uns aber nicht abhalten, mit Nachdruck für den
Schutz unſerer Reichsangehörigen einzutreten. (Lebhaftes
Bravo!)
Hierauf wird der Geſetzentwurfüber die
Re=
gelung der deutſch=öſterreichiſchen Grenze
bei Hammerunterwieſenthal=Weipert in dritter Leſung
ohne Debatte angenommen.
Es folgt die Fortſetzung des
5
Etats des Reichseiſenbahnamtes.
Abg. Schwabach (natlib.): Namens meiner
Par=
tei habe ich den Präſidenten des Reichseiſenbahnamtes
dringend zu bitten, ſeinen ganzen Einfluß aufzubieten, um
die vom Reichstag wiederholt geforderte einheitliche
Ruhe=
zeit für das Perſonal durchzuführen. Zur geſetzlichen
Regelung dieſer Frage ſcheint allerdings die Zeit noch
nicht gekommen. Der Gebührenſarif bedarf einer
Re=
viſion. Trotz des enormen Aufſchwunges, den die
preu=
ßiſche Eiſenbahn genommen hat, iſt wegen der
bedauer=
lichen Verquickung der Eiſenbahnfinanzen mit den
preu=
ßiſchen Staatsfinanzen eine Entwicklung zur Stetigkeit in
der Eiſenbahnpolitik nicht zu erwarten. Darunter leiden
beide Teile. Eine gewiſſe Vereinheitlichung des
Ver=
kehrsweſens wäre wohl möglich durch völlige Durchführung
der Betriebsmittelgemeinſchaft und durch gemeinſame Be
triebswerkſtätten. Von einer weitgehenden
Unzufrieden=
heit über den preußiſch=heſſiſchen Eiſenbahnvertrag kann
keine Rede ſein. Der Vertrag iſt ſorgfältig vorbereitet
worden, und zwar mit der Hoffnung, daß die übrigen
Bundesſtaaten dieſem Beiſpiel folgen. Deshalb wäre es
unklug geweſen, dieſen Vertrag ſo zu geſtalten, daß er zur
Unzufriedenheit führen müßte. — Abg. Haehnle (
Fort=
ſchrittliche Volkspartei): Im Intereſſe des
Gemein=
wohls und des Verkehrs iſt es dringend
erforder=
lich, eine Ueberlaſtung des Eiſenbahnperſonals Zzu
verhindern. Eine geſetzliche Feſtſetzung der Dienſt=
und Ruhezeit des Eiſenbahnperſonals liegt im
In=
tereſſe der ſtetigen Fortentwicklung unſeres
Verkehrs=
weſens, und wir beharren mit Entſchiedenheit darauf, daß
dieſe geſetzliche Regelung bald erfolat. Leider ſind die
Vorarbeiten zur Vorlegung einer Denkſchriſt über die
Wir=
kung der Güterwagengemeinſchaft und über
Verhand=
lungen zur Vereinheitlichung des Eiſenbahnweſens im
Einvernehmen mit der Kommiſſion des Handelstages und
des Generalſtabes noch nicht abgeſchloſſen. Die
Unter=
nehmungen der einzelnen Staatsbahnen werden
nament=
lich an den Grenzen der Einzelſtaaten unangenehm
empfunden, insbeſondere wegen der noch immer beliebten
Konkurrenz der einzelnen Verwaltungen untereinander.
Das Reichseiſenbahnamt ſollte nicht nur als
Aufſichts=
behörde tätig ſein, ſondern vor allen Dingen darauf
hin=
wirken, daß eine Vereinheitlichung der einzelſtaatlichen
Bahnen herbeigeführt wird, wenn auch noch vielfach
Ab=
neigung dagegen vorhanden iſt. Um Klarheit über dieſe
Verhältniſſe zu ſchaffen, iſt die erwähnte Denkſchrift
not=
wendig. Preußen, das die Präſidialmacht in Deutſchland
hat, wird es an gutem Willen hierbei nicht fehlen laſſen.
Präſident des Reichseiſenbahnamtes Wackerzapp
Die Feſtſetzung der Arbeitslöhne und die Regelung der
Arbeitsbedinaungen ſind eine interne Angelegenheit der
einzelſtaatlichen Verwaltungen. In die
württembergi=
ſchen oder bayeriſchen Eiſenbahnangelegenheiten uns
ein=
zumiſchen, haben wir um ſo weniger Anlaß. als Bayern
ein Reſervatrecht beſitzt. Heſſen hat bei Abſchluß des
Eiſenbahnvertrages mit Preußen ein gutes Geſchäft
ge=
macht. Das Gegenteil von dem, was Abg. Haſenzahl
ſagte, Heſſen ſei übers Ohr gehauen worden, iſt richtig.
Eine geſetzliche Regelung der Dienſt= und Ruhezeit
er=
ſcheint nicht notwendig, nicht einmal zweckmäßig.
In=
dieſer Hinſicht beſtehen ausreichende Beſtimmungen. Eine
andere Regelung wäre auch durch Reichsgeſetz nicht zu
erlangen. Vielfachen Anregungen zufolge, ſind die
Re=
gierungen bereit geweſen, in eine weitere Prüfung der
Frage der Dienſt= und Ruhezeit einzutreten, und ſie haben
im vorigen Jahre neue diesbezügliche Beſtimmungen
er=
laſſen. Um dem geſteigerten Verkehr Rechnung zu tragen,
iſt eine bedeutende Vermehrung des Perſonals
eingetre=
ten. Ueber die gewünſchte Denkſchrift ſchweben zurzeit
noch Verhandlungen. Ich perſönlich verſpreche mir von
einer ſolchen aber keinen Nutzen, da die nötigen Angaben
ſtets ſchon den einzelſtaatlichen Landtagen gemacht
wer=
den. Mit der Zuziehung der Einzelſtaaten zu einer
Be=
triebsmittelgemeinſchaft und der Vereinheitlichung der
Verwaltung müſſen wir aber recht vorſichtig vorgehen,
da=
mit es nicht ausſieht, als ob auf die einzelnen
Bundes=
ſtaaten ein Druck ausgeübt werden ſollte. Unſere nächſten
Ziele ſind Erleichterungen in der Abrechnung im
Per=
ſonenverkehr, im Uebergangsverkehr und bezüglich der
Erſparniſſe an Perſonal. Auch wird angeſtrebt, die
Ver=
hältniſſe auf den Wettbewerbslinien vertraglich zu regeln.
Kommt eine Verſtändigung zuſtande, ſo iſt die
Verein=
heitlichung des Bahnverkehrs einen erheblichen Schritt
vorwärts gekommen. Die militäriſche Leiſtungsfähigkeit
der Eiſenbahn iſt unter allen Umſtänden gegeben, zu
Be=
ſorgn ſſen iſt kein Anlaß vorhanden
Abg. Graf Kanitz (konſ.): Die preußiſche
Eiſenbahn=
ſtatiſtik zeigt, daß Heſſen bei der Eiſenbahngemeinſchaft
Kummer 45.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913,
Seite 5.
mit Preußen nicht zu kurz gekommen iſt. Es iſt nicht
rich=
tig, daß Herr v. Breitenbach ſich gegen eine
Vereinheit=
lichung des deutſchen Eiſenbahnweſens beſonders
ableh=
nend verhalten habe. Die Eiſenbahnüberſchüſſe ſind von
größter Bedeutung für die preußiſchen Finanzen. Eine
Abtretung der einzelſtaatlichen Bahnen an das Reich
gegen Zuſicherung der bisherigen Ueberſchüſſe würde
vor=
teilhaft ſein für Staaten, die weniger als die Zinſen ihres
Anlagekapitals herausgewirtſchaftet haben, nachteilig wäre
ſie aber für diejenigen, die Ueberſchüſſe erzielt haben.
Preußen iſt es nicht zu verdenken, wenn es ſich ablehnend
gegen das Projekt der Vereinheitlichung verhält. Dazu
war das Riſiko, das ſeinerzeit übernommen wurde, zu
groß. Wir ſind gerne bereit, für die Förderung des
Eiſenbahnverkehrs einzutreten. Die Finanzlage
Preu=
ßens vermögen wir aber nicht zu gefährden.
Abg.
Stolle (Soz.): Auf vielen Gebieten des
Eiſenbahn=
weſens beſtehen ſchreiende Mißſtände, die das
Reichseiſen=
bahnamt zu beſeitigen hat. Dahin gehört namentlich der
Mangel an Betriebsmitteln und baulichen Einrichtungen
Von einer ungeahnten Vermehrung des Verkehrs iſt gar
keine Rede geweſen. Das fiskaliſche Intereſſe muß
hin=
ter den Intereſſen des Verkehrs zurücktreten. Im
In=
tereſſe unſerer Induſtrie und Landwirtſchaft iſt eine
durch=
greifende Herabſetzung und Vereinheitlichung der
Güter=
tarife auf den deutſchen Eiſenbahnen unbedingt notwendia
Leider ſind die dahingehenden Anträge von
Handels=
kammern und anderen Körperſchaften bis jetzt immer
ab=
gelehnt worden. Die zahlreichen Unglücksfälle, die durch
Ueberfahren von Fuhrwerken durch Eiſenbahnzüge
her=
vorgerufen werden, verlangen gebieteriſch Abhilfe.
Na=
mentlich iſt die Anſtellung zahlreichen Perſonals
notwen=
dig, um das Schließen und Oeffnen der Schranken zu
überwachen. — Abg. Liſt (natlib.): Der einzige Ausweg
aus der Zerriſſenheit des Eiſenbahnweſens wäre eine
Fi=
nanz= und Betriebsgemeinſchaft, dem ſteht aber der preu
ßiſche Eiſenbahnminiſter entgegen. Die Verbindungen in
Süddeutſchkand ſind völlig ungenügend. Zwiſchen
Ba=
den und Elſaß=Lothringen, namentlich zwiſchen Freiburg
und Mülhauſen, iſt die Welt mit Brettern vernagelt. Auf
dieſe vorſintflutliche Weltabgeſchiedenheit iſt auch das
Auf=
treten eines Wetterké zurückzuführer) (Heiteskeit und
Zurufe.) In Württemberg liegen die Verhältniſſe
ähn=
lich. So fehlt jede direkte Verbindung Heilbronn-
Karls=
ruhe. Eine Reichseiſenbahn zu ſchaffen für das ganze
Reichsgebiet, iſt auch meiner Meinung nach, ſo ſchön der
Gedanke iſt, jetzt nicht möglich, aber die
Betriebsgemein=
ſchaft iſt doch anzuſtreben, und die kann zur
Finanzge=
meinſchaft führen. Jeder große Gedanke iſt erſt
allmäh=
lich und unter Ueberwindung großer Schwierigkeiten
durchzuführen. Das wird auch hier der Fall ſein.
Preu=
ßex hat die Pflicht, in dieſer großen nationalen Frage
voranzugehen. —
Abg. Blunck (Fortſchr. Vpt.): Die
Exhöhung des Transporttarifs für Miſchfutter auf das
Dreifache berührt beſonders unangenehm in einer Zeit,
wo alles daran einheitlich arbeitet. Mittel zu erlangen zur
Milderung der Fleiſchteuerung. Eine Reviſion des
Ta=
rifs iſt baldigſt erforderlich. — Abg. Werner=Hersfeld
(Reformpt.): Aus der Statiſtik nachweiſen zu wollen, daß
die Ruhezeiten der Eiſenbahner ungenügend und
unge=
ordnet ſind, geht nicht an, da die Statiſtiken vielfach falſch
und lückenhaft ſind. Beſonders dem Lokomotivperſonal
muß ausreichender Urlaub gewährt werden, damit auch
tatſächlich eine Erholung ſtattfinden kann. Für die
Aus=
bildung dieſer Beamtenkategorie ſollte mehr als bisher
geſchehen. — Präſident des. Reichseiſenbahnamtes
Wackerzapp: Auf alle Anregungen, die heute hier
ausgeſprochen wurden, einzugehen, iſt unmöglich. Die
Klagen über zu hohe Gütertarife ſind unbegründet, ihre
Kürzung iſt ſchon längſt erfolgt. Die Frage der
Um=
leitung von Güterzügen hat nur Bedeutung für die
Be=
triebsverwaltungen, aber nicht für die Auftraggeber. Die
Betriebsſicherheit iſt auf allen deutſchen Bahnen, nament.
lich im Vergleich zum Auslande, ganz außerordentlich
groß. Die Zahl der Unfälle hat ſtetig abgenommen. Die
Frage des Tarifs für Miſchfutter iſt einem beſonderen
Ausſchuß überwieſen worden, deſſen Beſchluß
abzu=
warten iſt.
Hiermit iſt Schluß der Debatte. Der Etat wird
be=
willigt und der Reichstag vertagt ſich. Nächſte
Sitzung: Tienstag 1 Uhr: Rechnungsſachen,
Peti=
tionen, Wahlprüfungen. Schluß ¾6 Uhr.
Luftfahrt.
Darmſtadt, 21. Febr. Heute vormittag 10 Uhr
10 Min. landete Oberleutnant Hetker aus Heidelberg
in Begleitung des Oberleutnants Plom von der Straß
burger Fliegerſtation mit ſeinem Doppeldecker in elegan
tem Gleitfluge auf dem Truppenübungsplatz. Er hatte
die Fahrt von Heidelberg hierher in 48 Minuten
zurück=
gelegt. Die Durchſchnittshöhe betrug 800—1200 Meter.
* Johannisthal, 20. Febr. Heute nachmittag
ereignete ſich in Johannisthal ein Fliegerabſturz.
Der Ingenieur Hartmann mit dem Monteur
Schlimme auf einem Wright=Doppeldecker war zu
einem Probeflug aufgeſtiegen. Bei der Landung berührte
der Apparat mit der einen Tragfläche den Erdboden.
Da=
durch überſchlug ſich die Maſchine und wurde total
zer=
trümmert. Hartmann erlitt eine Verſtauchung der Beine,
der Monteur eine Schnittwunde im Geſicht. Beide
wur=
den nach ihren Wohnungen gebracht.
C.K. Mit der Flugmaſchin e zum Nordpol.
Der däniſche Flieger Leutnant Ulrich Birch, der
be=
ſonders im Flug über Waſſer große Erfolge erzielte, hat
ſich bereit erklärt, an der nächſten Expedition des Kapitäns
Amundſen nach dem Nordpol teilzunehmen. Für eine
Erreichung des Pols mit der Flugmaſchine iſt nach ſeiner
Meinung nur eins nötig: ein genügend kräftiger und
aus=
dauernder Motor, der außerdem durch große Kälte nicht
beſchädigt wird. „Man gebe mir einen ſolchen Motor”
ief Birch aus, „und es wird weder große Schwierigkeiten
noch große Gefahren bereiten, den Pol im Fluge zu
er=
eichen.”
Der Balkankrieg.
Rumänien und Bulaarien.
* London, 20. Febr. Die Groß mä ch te
oten am Dienstag in Sofia und Bukareſt ihre
Ver=
nittelung in den zwiſchen Bulgarien und Rumänien
chwebenden Fragen an. Man hat allen Grund, zu
glau=
ben, daß beide Regierungen die Vermittelung annehmen
werden. Alle Mächte handeln in vollſtändigem
Einver=
tändnis mit dem Wunſche, eine Löſung des
rumäniſch=
bulgariſchen Streitfalles herbeizuführen. Man weiß noch
nicht, ob man einzelne Mächte beauftragen wird, in dem
Namen aller zu handeln.
* Petersburg, 20. Febr. Die Petersburger
Te=
legraphenagentur erfährt von zuſtändiger Stelle, daß
Rumänien und Bulgarien die Vermittelung der
Großmächte angenommen haben.
* Bukareſt, 20. Febr. Indepedance Roumaine
ſchreibt: Die liberale Partei fährt fort, die
internatio=
nale Aktion der Regierung zu erleichtern, aber
unter der weſentlichen Vorausſetzung, daß es eine Aktion
der Regierung gibt. Es geht das Gerücht, daß die
Ver=
handlungen in Sofia abgebrochen ſind, und die
beider=
ſeitigen Regierungen zur Vermittelung der Mächte ihre
Zuflucht nehmen. Eine ſpäte, jedoch gute Löſung, wenn
ſie eine freundſchaftliche Intervention der
verſchiedenen Kabinette bedeutet, um zu einer
Verſtändi=
gung auf den von Rumänien feſtgeſtellten Grundlagen zu
gelangen. Wenn es ſich aber darum handelt, das
Mini=
mum der rumäniſchen Anſprüche dem Schiedsſpruche der
Mächte vorzulegen, ſo würde dies das Ende der Aktion
der Regierung bedeuten, welche nicht verſuchen könnte, vor
die öffentliche Meinung mit dem Mißerfolg zu treten. Die
liberale Partei iſt weit davon entfernt, in der Mediation
eine Feindſeligkeit zu erblicken. Sie iſt von allem
An=
fang an für die Löſung der Streitfrage durch eine
Ver=
ſtändigung geweſen. Die Vermittelung hätte den Vorteil,
den Beweis für die Freundſchaften zu liefern, auf die
Rumänien rechnen kann. Aber dieſe Löſung muß ſchnel
erfolgen, noch vor dem Abſchluß des Friedens auf dem
Balkan.
Montenegros Anſprüche auf Skutari.
* London, 20. Febr. Wie das Reuterſche Bureau
erfährt, erſchien heute nachmittag der montenegriniſche
Delegierte Popowitſch im Auswärtigen Amt
und gab eine Erklärung in dem Sinne ab, daß er, um
die Haltung der montenegriniſchen Regierung vollſtändig
klar zu machen, angewieſen ſei, die Situation, wie ſie
heute ſei, darzulegen. Montenegro habe bei dem Angriff
auf Skutari bereits viel verloren. Der Beſitz Skutaris
ſtelle für Montenegro den hauptſächlichſten Grund zum
Kriege dar. In kurzer Zeit würden die
montenegrini=
ſchen Bemühungen von Erfolg gekrönt und die Stadt
genommen ſein. Unter dieſen Umſtänden ſei er
angewie=
ſen, der britiſchen Regierung kategoriſch zu erklären, daß
Montenegro auf keinen Fall mit einer Transaktion
ein=
verſtanden ſein könne, die das Ziel hätte, daß Skutari nicht
montenegriniſch werde, ſelbſt wenn der Vorſchlag von
einer Großmacht kommen ſollte. Montenegro ſei
entſchloſſen, niemals Skut ari zu
räu=
men. Wenn es angegriffen würde, ſo ſei es entſchloſſen,
eher Gefahr zu laufen, vernichtet zu werden, als die Stadt
aufzugeben.
Vom Kriegsſchauplatze.
* Athen, 21. Febr. Bei Metzovo griffen am
Mittwoch türkiſche Truppen gemeinſam mit
Abtei=
lungen irregulärer Streitkräfte das Lager der Griechen
von Devrentza an, wurden aber unter großen Verluſten
in der Richtung auf Chriſtovitza zurückgeſchlagen. Bei
Beſani dauert der Artilleriekampf fort. Das Feuer der
türkiſchen Batterien war nur ſchwach.
Nach den letzten Berichten beträgt die Zahl der aus
Epirus Geflüchteten 22000. Dieſelben wurden
in Korfu, Preveſa, Arta Kephalonia, Trikala und Lariſſa
untergebracht. Die Hilfskomitees können nur
unzurei=
chende Unterſtützungen gewähren, wegen der
außerordent=
lichen Koſten für die Unterkunft und Unterhaltung, welche
vro Tag 13000 Drachmen betragen.
Die Revolution in Mexiko.
* Mexiko, 20. Febr. Die Parteien Huertas
und Diaz’ trafen weitere Abmachungen für die
zukünf=
tige Regierung. Esquival Obregan wurde zum
Finanz=
miniſter ernannt, Manuel Garza Aldape zum
Ackerbau=
miniſter. Aldape ſteht mit dem Aufſtand im Norden in
Verbindung. Seine Aufgabe wird ſein, die Löſung der
Agrarfrage zu ſtudieren, die eine der ſtärkſten Urſachen
des Mißvergnügens in Mexiko, im Norden wie im Sü
den, iſt. Von Politikern werden wahrſcheinlich de 7
Barra, Alberto Farzia und Rodolf Oreyes Vortefeuilles
erhalten. Die genaueſten, jetzt erhältlichen
Verluſtſchätz=
ungen geben die Zahl der Getöteten auf 3000 an,
von denen die Mehrzahl Privatperſonen, Frauen und
Kinder ſind; die Zahl der Verwundeten wird auf 7000
angegeben. In vielen Fällen ſind ganze Familien durch
explodierende Granaten und das Maſchinengewehrfeuer
getötet worden. Vielfach liegen verkohlte Leichname auf
den Abfallhaufen, die Feuer gefangen haben. Alle
Glie=
der der Familie Madero ſind geflüchtet. Diaz gab
klar zu verſtehen, daß er für die Präſidentſchaft
kandidie=
ren wird. Man hält es für wahrſcheinlich, daß Huerta
ſich der Wahl nicht widerſetzen wird. Der Grund, weshalb
Diaz keinerlei Anſtrengung gemacht hat, die proviſoriſche
Präſidentſchaft zu übernehmen, ſcheint der zu ſein, daß er
für die bevorſtehende Wahlkampagne ganz freie Hand in
der Leitung ſeiner Partei haben wollte. Das
Schick=
al Maderos wird in die Hände des neuen Kabinetts
gelegt und ſicher vor heute abend entſchieden ſein. Der
frühere Präſident iſt jetzt der perſönliche Gefangene
Huer=
tas, der jede Verantwortung für ſein Schickſal ablehnt
* Mexiko, 20. Febr. Heute ſind mehr als 300
politiſche Gefangene freigelaſſen worden
Felir Diaz lehnt jede Verantwortung für den Tod Guſtavo
Maderos und Adolfo Baſſos ab. Der Oberintendant des
Nationalpalaſtes erklärte, Guſtavo Madero ſei getötet
worden, als er zu entkommen ſuchte.
* New=York, 21. Febr. Nach einer Meldung
aus Mexiko rüſten ſich die Zapatiſten jetzt zu einer
Kampagne gegen die ne ue Regierung. Es
wird gemeldet, daß eine kleine Abteiluna von Rebellen in
der Nähe der Hauptſtadt ſich befinde und daß
Regierungs=
truppen gegen ſie ausgeſandt worden ſeien. Nach eine:
unbeſtätiaten Meldung ſoll Cuernavaca in die Hände
Za=
patas gefallen ſein.
Letzte Nachrichten.
* Mexiko, 21. Febr. Diaz iſt aeſtern nachmittag
an der Spitze der Truppen, die den heftigen Anariffen
der Regierungstruppen neun Tage Widerſtand leiſteten,
in die Stadt eingezogen. Es wurde ihm ein
begeiſterter Empfang zuteil. Huerta wohnte der
Beſich=
tigung der Truppen bei und tauſchte mit Diaz
Glück=
wünſche aus. Er ordnete die Infreiheitſetzung aller unter
Madero Gefangenen an. Die Anhänger Orozeos
erkann=
ten Huerta im Intereſſe des Landes an.
Vermiſchtes.
Der Schiedsſpruch im Malergewerbe
für Südweſtdeutſchland. Der Schiedsſpruch ir
den Verhandlungen im Malergewerbe
Südweſtdeutſch=
lands, der in Frankfurt unter dem Vorſitze des
Magiſt=
ratsſyndikus Dr. Hiller gefällt worden iſt, geht dahin, daß
eine durchgängige Arbeitszeitverkürzung
ab=
gelehnt wird. Lediglich mit Rückſicht auf die weiten
Wege zur Arbeitsſtelle in größeren Orten wie Straßburg,
Mülhauſen, Wiesbaden, Offenbach und Darmſtadt iſt
eine Verkürzung der Arbeitszeit von 10 auf 9½ Stunden
und in Frankfurt von 9½ auf 9 Stunden bewilligt
wor=
den. Es wurden Lohnerhöhungen von insgeſamt
4 Pfennig (verteilt auf drei Jahre, 2 Pfennig für 1913,
1 Pfennig für 1914 und 1 Pfennig für 1915) feſtgeſetzt
Acht Orte erhalten nur 3 Pfennig, dagegen die Städte
Mannheim, Ludwigshafen, Darmſtadt, Pforzheim,
Singen in Baden, Konſtanz und Hanau 5 Pfennig. Die
Städte Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden, Straßburg und
Mülhauſen 6 Pfennig, einſchließlich des Lohnausgleichs
für die Verkürzung der Arbeitszeit. Dieſe beginnt erſt
1914. Die Lohnaufbeſſerung betrifft ſowohl die Mindeſt
löhne des Tarifs, als auch an etwa nicht qualifizierte
Ar=
beiter bezahlte höhere Löhne. Der Schiedsſpruch
unter=
liegt der Nachprüfung durch das Zentralſchiedsgericht in
Berlin. Bei den vorhergehenden Verhandlungen hatten
die Arbeitgeber Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürz
ung abgelehnt, während die Arbeiter auf ihren
Forder=
ungen nach einer allgemeinen Arbeitszeitverkürzung und
Lohnerhöhungen von 4 bis 10 Pfennig pro Stunde und
dazu keinen Lohnausfall für die Arbeitszeitverkürzung
be=
harrt hatten.
Literariſches.
In anſprechender rötlichbrauner Leinengewandung
präſentiert ſich der ſoeben erſchienene, diesjährige
Zei=
tungskatalog der ſeit dem Jahre 1864 beſtehenden
Annoncen=Expedition Daube u. Co., G. m.
b. H., Geſchäftsſtelle: Frankfurt a. M. Seinen
Vor=
gängern hinſichtlich ſeines handlichen Formats angepaßt
behandelt der Katalog in ſeinem erſten Teile die
Tages=
reſp. politiſchen Zeitungen des In= und Auslandes nach
den einzelnen Ländern geordnet, in ſeinem zweiten Teil
hingegen ſinden wir die Fachzeitungen des In= und
Auslandes nach Branchen eingeteilt in erſchöpfender
Weiſe. In unſerer heutigen Zeit, mit ihren gegen früher
ungleich häufigeren Aenderungen in Preiſen,
Spalten=
einteilungen uſw. der Zeitungen, dürfte daher für jeden
Intereſſenten ein exakt bearbeiteter Katalog, wie wir ihr
aus den Händen der Firma Daube u. Co. zu empfangen
gewohnt ſind, ein ſtets willkommener, wertvoller Führer
ſein.
Die Börſe, ihre Entſtehung und Entwicklung,
ihre Einrichtung und ihre Geſchäfte. Die
Welthandels=
güter Getreide, Kaffee, Zucker. Lehr= und Handbuch für
Kaufleute. Bankbeamte, Kapitaliſten und Studierende der
Handelswiſſenſchaften von Max Fürſt. Geb. 5.50 Mark.
Verlag der modernen kaufmänniſchen Bibliothek, G. m.
b. H Leipzig=R. Das Werk iſt beſtimmt, Kaufleuten
Bankbeamten, Kapitaliſten und Studierenden der
Han=
delswiſſenſchaften zu dienen, die ſich über die Börſe, über
dieſes von ſo vielen Seiten angefeindete, aber für den
Wirtſchaftskörper unentbehrliche Gebilde unterrichten
wollen. Der Verfaſſer, Herausgeber des „Swoboda”,
des größten deutſchen Arbitragewerkes, der viele Jahre
im Berliner Börſenhandel tätig geweſen iſt, hat ſeine
Aufgabe in reichem Maße erfüllt.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 21. Febr. Das Abgeordnetenhaus
hat heute einſtimmig endgültig das Waſſergeſetz
nach den Beſchlüſſen des Herrenhauſes angenommen.
* Berlin, 21. Febr. Als Beſitzer des
tollwutver=
dächtigen Hundes, der geſtern nachmittag in dem
Weinbergsweg eine Anzahl von Perſonen gebiſſen hatte,
iſt der Tiſchler und Zigarrenhändler Barts in der
Danzi=
ger Straße ermittelt worden. Der Hund biß den Beſitzer
ebenfalls und lief weg. Der Kadaver des Hundes wurde
in das Inſtitut für Infektionskrankheiten geſchafft, wo
heute die Obduktion vorgenommen wurde.
* Straßburg i. Elſ., 21. Febr. In bezug auf die
Ge=
hälter der höchſten und der höheren Beamten hat
die Subkommiſſion der Finanzkommiſſion
der Erſten Ka m mer des Landtages die Vorlage
der Regierung wieder hergeſtellt und ſich ſomit in einen
Gegenſatz zur Zweiten Kammer gebracht. Hierbei ging
die Kommiſſion von der Erwägung aus, daß die Frage
einer Kürzung der feſten Gehälter zurzeit undiskutabel
ſei. In eine Würdigung ſei eventuell erſt dann
einzutre=
ten, wenn die Vorlage der Verwaltungsreform von dez
Regierung unterbreitet werden wird. Dann wäre zu
er=
wägen, ob nicht ſtatt einer Kürzung der Gehälter eine
Trennung von penſionsfähigen und nichtpenſionsfähigen
Gehältern, welch letztere zu Repräſentationszwecken
aus=
geworfen würden, vorgenommen werden ſoll, um auf
dieſe Weiſe eine Regelung der höchſten Beamtengehälter
vorzunehmen, wie ſie in anderen Bundesſtaaten üblich
iſt. Aus Abgeordnetenkreiſen der Erſten Kammer
ver=
lautet, daß die Regierungsvorlege faſt einſtimmig in dem
Plenum der Erſten Kammer zur Annahme gelangen würde.
* Neu=Strelitz, 21. Febr. Zu der Meldung aus
Schwerin, daß die mecklenburgiſche Regierung
beabſichtigt, eine neue Verfaſſungsvorlage mit
Hilfe der Ritterſchaft zugunſten der Landwirtſchaft
einzu=
bringen, meldet die Landeszeitung für beide Mecklenburg,
daß, ſoweit ſie an den zuſtändigen Stellen feſtſtellen
konnte, der Regierung von dieſem Plane abſolut nichts
bekannt iſt.
* Kolmar in Poſen, 21. Febr. Der Direktor der fallit
gewordenen Provinzialbank in Kolmar. Kurt Fiſcher,
iſt unter Hinterlaſſung zahlreicher perſönlicher Schulden
geflüchtet.
* Peſt, 21. Febr. Der Wahlreform=Ausſchuß
hat die Wahlvorlage der Regierung
ange=
nommen.
HB. Hanau, 21. Febr. Die Typhusepidemie
beim erſten Bataillon des dritten Eiſenbahn=Regiments
iſt in den letzten Tagen erheblich zurückgegangen. Es
ſind noch 65 Soldaten krank davon vier ſchwer; 150
he=
finden ſich auf Heimatsurlaub und 3 im Geneſungsheim.
— Düſſeldorf, 21. Febr. Der Verband der
Lichtſviel=
theaterbeſitzer von Rheinland und Weſtfalen hat geſtern
einen Antrag beſchloſſen, ab 1. April ſämtliche
Licht=
ſpieltheater in Rheinland und Weſtfalen
auf vier Monate zu ſchließen und dieſen Antrag
auf die Tagesordnung der demnächſt in Köln
ſtattfinden=
den Verſammlung zu ſetzen und ihn zur Annahme
drin=
gend zu empfehlen. Dadurch ſoll die Ermäßiauna der
Billettſteuer und die Milderung der betreffs der
Kino=
theater beſtehenden Beſtimmungen erreicht werden.
HB. Breslau, 21. Febr. In einem vornehmen Hotel
erſchoß ſich in der vergangenen Nacht der
Gerichts=
referendar Dr. jur. Graf Julius Poſadowsky=
Weh=
ner aus Düſſeldorf. Er war 30 Jahre alt und gehörte
als Leutnant dem Reſerveoffizierkorps der Bonner
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Hufaren an. Seit kurzem weilte er in Breslau zu Beſuch
bei Verwandten. Ueber das Motiv des Selbſtmordes iſt
nichts bekannt.
HB. Oberhof, 21. Febr. Herzog Karl Eduard
zu Sachſen=Koburg= Gotha hatte heute auf der
neuen Bobſleighbahn einen Unf alI. Sein Bobſleigh
wurde beim Auslaufen an einen Baum geſchleudert. Der
Herzog zog ſich mehrere Verletzungen zu.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
ClGARETTE
Jugendlicher Teint für Alle.
Unterſuchungen haben ergeben, daß die ganze
Schön=
heit des Teints auf der Dermis beruht, der eigentlichen
Haut, welche in der Kindheit von einer feinen, transparenten
Schicht, der Epidermis, bedeckt iſt, durch welche das zarte
Roſa der Geſichtshaut in all’ ſeiner jugendlichen Schönheit
und Friſche ſichtbar iſt. Mit den Jahren bleibt wohl die
eigentliche Haut dieſelbe, die feinen Partikel der äußeren
Schicht mehren ſich aber, ſie werden hart u. ſchälen ſich nicht
los, wenn ſie einmal abgeſtorben u. nutzlos geworden ſind;
daher die vielen Runzeln, die Fältchen u. die mißfarbenen
Stellen, welche die darunter befindliche roſige Haut ganz
verdecken. Um ſie zutage treten zu laſſen, muß man die ab
geſtorbenen, welken Partikel der äußeren Hautſchicht
ent=
fernen; Seife, Waſſer u. Gold=Cream bringen das nur bis
zu einem gewiſſen Grade fertig; wo die feinen Partikel
be=
ſonders angehäuft u. feſt ſitzen, hilft nur ein paſſendes
Löſe=
mittel, wie das vegetabiliſche Wachs, das unter dem Namen
reines Parinolwachs in den Apotheken u. Drogerien
käuf=
lich iſt. Dies beſitzt anſcheinend die bemerkenswerte
Eigen=
ſchaft, in die Hautſchicht einzudringen, die mißfarbenen,
welken Partikel nach u. nach zu löſen und zu entfernen.
Man wende es allabendlich an u. waſche es morgens ab;
dies nimmt dann die abgeſtorbenen Partikel mit. Mar
ſetze das für eine Zeitlang regelmäßig fort u. man wird über
die Wirkung auf Haut und Teint erſtaunt ſein.
(4128
200 Huſter waren ſicher da,
in alle Stimmen ſchallten ein paar
Huſtenexploſio=
nen hinein, und dem ganzen Hauſe wurde der
Ge=
nuß verdorben. Wenn ſich die Damen doch daran
gewöhnen wollten, außer Bonbons auch ein paar
achte Fays Sodener Mineral=Paſtillen in die
Bon=
bonniere zu tun! Sie würden ſich dann ſelbſt von
dem läſtigen Huſtenreiz befreien u. anderen Leuten
nicht den Genuß verderben. Fays ächte Sodener
ſollte jeder, der ſich auch nur ein wenig erkältet
fühlt, regelmäßig mit ins Theater, in Konzerte u.
in Geſellſchaft nehmen — die Wohltat, die er ſich
ſelbſt damit erweiſt, wird ihn zum ſtändigen
Freund von Fays Sodenern machen. Beim
Ein=
kauf achte man auf den Namen „Fay” und
hüte ſich vor Nachahmungen.
(I,3505
über Vermögens=, Fami=
Auskunlfe lien- u.
Geſchäftsverhält=
niſſe, Beobachtungen
Ermittelungen bei Eheſcheidungs= u.
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Aus dem Geſchäftsleben.
Man ſchreibt uns über „Natürliche Haarpflege‟
Zu den Urſachen, welche Haarausfall und Kahlköpfigkeit
hervorrufen, gehört die unter dem Namen
Seborr-
hoesicca (trockener Talgfluß) bekannte Entzündung
der Kopfhaut. Die entzündete Haut ſtößt Schüppchen
ab, die ſich mit dem reichlichen Hauttalg der gleichfalls
mit entzündeten Talgdrüſen zu einer mehr oder weniger
trockenen Maſſe vereinigen. Iſt die Abſonderung der
Talgdrüſen gering, ſo bilden ſich nur kleieartige Maſſen
auf der Kopfhaut. Die durch die Krankheit
hervor=
geruſene Kahlheit des Kopfes wird Alopecia furfuracen
(apolpecia — Kahlheit, furſuraceakleiig von furfur
Kleie) genannt. Die Kopfhaut der damit Behafteten iſt
mit feinen und feinſten, weißen, weißgrauen, auch gelb
braunen Schuppen bedeckt. Von der chemiſchen Induſtrie
wurde ein zur Beſeitigung der Kopfſchuppen aus
chemiſch völlig unſchädlichen Subſtanzen zuſammengeſetztes
Haarpflegemittel „Shampoon mit dem Schwarzen Kopf”
ergeſtellt. Wöchentlich ein=, zweimal angewendet und
dauernd benutzt, hebt es die phyſiologiſchen Funktionen
der Haare und gewährleiſtet infolge ſeiner
vorzüg=
lichen Reinigungsfähigkeit und ſeines kosmetiſchen
Effekts ein ſchuppenfreies, volles, nicht fettiges und doch
glänzendes Haar.
Der „T=Haken” beſeitigt alle Schwierigkeiten mit
einem Schlage. Trotz ſeiner Zierlichkeit beſitzt der Haken
infolge feiner ingeniöſen Anwendung phyſikaliſcher
Ge=
ſetze eine geradezu erſtaunliche Tragkraft, die für den
dreifach befeſtigten Einzelhaken z. B. 20 Kilogramm und
mehr beträgt. Da die Befeſtigung des „T=Hakens” nur
durch eine Stahlnadel erfolgt, hinterläßt er, wenn man
ihn von der Wand abnimmt, keine ſichtbaren Spuren,
Der „I=Haken” hält in jeder Wand feſt, ganz gleich, ob
ſie aus Holz oder Gips beſteht, oder aber gemauert und
verputzt iſt. Er kann zum leichten und ſchnellen
Auf=
hängen von Bildern, Spiegeln und vielerlei anderen
Gegenſtänden verwendet werdrn. Der „T=Haken” wird
in 4 verſchiedenen Größen hergeſtellt, und die Preiſe
überſteigen nur wenig die bisher für größere Nägel und
Haken üblichen. Der „T=Haken” iſt durch alle beſſeren
Eiſenhandlungen zu beziehen. (Näheres ſiehe Anzeige.)
Rote, riſſige, aufgeſprungene Hände.
Man waſche ſich die Hände mit warmem Waſſer, als
dann benutze man die milde Zuckooh=Hautcréme
(*0, 50, 75 Pf.) Dieſe Hautcrème hat insbeſondere bei
der Frauenwelt glänzendes Lob gefunden. Zuckooh=
Céme macht die Haut über Nacht ſamtartig weich
und geſchmeidig, ſie dringt reſtlos in die Haut ein, ohne
die Poren zu verſtopfen und wird mit Recht ein
Uni=
verſalſchönheitsmittel gegen rauhe und ſpröde Haut der
Hände und des Geſichts genannt. Wer außerdem
täg=
lich Geſicht und Hände mit der wundervoll milden
Zuckooh=Seife wäſcht, übt unbedingt rationeile
Hautpflege. In allen Apotheken, Drogerien und
Par=
fümerien erhältlich.
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Aragonia” nach New=York, 18. Febr. in
Halifax. „Iſtria” 18. Febr. 7 Uhr morgens von Por
Arthur. „Naneric” 17. Febr. 11 Uhr 15 Min. abends
von Boſton nach Baltimore. „Preſident Lincoln”, von
New=York kommend, 18. Febr. 3 Uhr nachm. in
Ham=
burg. — Südamerika, Weſtküſte Amerikas: „Dortmund”.
18. Febr. 7 Uhr morgens in Santos. „Rhaetia”, von
Nordbraſilien kommend, 18. Febr. 7 Uhr abends von
Havre. „Silvia” heimkehrend, 18. Febr. morgens von
Montevideo. — Oſtaſien: Andaluſia” 18. Febr. 2 Uhr
nachm. von Boſton nach New=York. „Braſilia”,
heim=
kehrend, 18. Febr. 8 Uhr morgens Gibraltar paſſiert.
„Brisgavia” heimkehrend, 18. Febr. in Yokohama
„Preußen” heimkehrend, 18. Fehr. in Schanghai. „
Sene=
gambia” ausgehend, 18. Febr. morgens in Port Said.
„Suevia” ausgehend, 18. Febr. in Schanghai.
Holland=Amerika;Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53
„Rotterdam” 14. Jan. vorm. in Rotterdam eingetroffen.
„Nieuw. Amſterdam” 17. Febr. nachm. in New=York
eingetroffen. „Noordam” 16. Febr. 1 Uhr 30 Min. nachm
Lizard paſſiert. „Ryndam” 14. Febr. nachm. in Rotterdam
eingetroffen. „Potsdam” 11. Febr. vorm. von New=York
abgegangen.
Familiennachrichten.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Todes=Anzeige.
Heute früh entſchlief ſanft im nahezu
vollendeten 88. Lebensjahre unſer guter Vater,
Schwiegervater, Großvater und Bruder
ard
Uehann Heihrioh Herst
Großh. Gendarmeriebrigadier i. P.
Um ſtille Teilnahme bitten:
Anna u. Elisabeth Horst,
Familie J. Völker.
Darmſtadt, den 21. Februar 1913
(Hochſtr. 42)
(*4866
Die Beerdigung findet Sonntag vormitta
11½ Uhr, von der Friedhofskapelle aus, ſtatt.
Auf Wunſch des Verſtorbenen bittet man von
Kranzſpenden abſehen zu wollen.
Todes=Anzeige.
Allen Freunden, Verwandten und Bekannten
die ſchmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem
Allmächtigen gefallen hat, unſere liebe Mutter,
Tochter, Schweſter, Schwägerin, Tante und Braut
Soohie Maas
heute nacht nach kurzem, ſchwerem Leiden im
Alter von 29 Jahren zu ſich zu rufen. (*4904
Arheilgen, den 21. Februar 1913.
Jakob Maas u. Familie
Phil. Stork VIll. u. Familie
Valentin Maas u. Familie
Gottlieb Bergner u. Kinder.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 23. Febr.,
nachm. 1 Uhr, vom Trauerhauſe Heinrichſtr. 21
aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
an dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte ſagen
wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarrer Widmann
für ſeine troſtreiche Grabrede, den Schweſtern der
Martinsgemeinde für ihre aufopfernde Pflege,
meinem verehrten Herrn Chef und werten
Mit=
arbeitern, ſowie für die zahlreichen
Blumenſpen=
den unſeren innigſten Dank.
(4669
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Jakob Spieß und Kinder.
Darmſtadt, den 21. Februar 1913.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Zwiſchen Tiefdruckgebieten über dem Mittelmeer und
Finnland erſtreckt ſich ein Rücken hohen Druckes von
Js=
land über Deutſchland, Böhmen und Ungarn nach dem
Schwarzen Meer. Im Bereich des hohen Druckes haben
wir trockenes Froſtwetter. Die Temperaturen liegen
heute morgen in unſerem Bezirk zwiſchen 5 und 12 Grad
minus (Lauterbach). Von Nordweſten her breitet ſich
hoher Druck aus, ſo daß wir morgen noch keine
durch=
greifende Aenderung des Wetters zu erwarten haben.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 22. Februarz
Wechſelnd bewölkt, noch meiſt trocken, mildtt.
Tageskalender
Samstag, 22. Februar.
Großh. Hoftheater (Kinder=Vorſtellung). Anfang
3 Uhr, Ende gegen 6½ Uhr: „Wilhelm Tell”. — Abends
8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr (Sonder=Vorſtellung): „Der
Zerriſſene‟
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Konzert zum Beſten der Verabreichung eines warmen
Frühſtücks an arme und kränkliche Kinder um 8 Uhr im
„Chauſſeehaus”
Hauptverſammlung des Sterbekaſſenvereins
Darmſtadt um 8½ Uhr in der „Stadt Koburg
Konzerte: Hotel Heß um 3 und 8 Uhr. — Ludwigshöhe
Bürgerkeller um 8 Uhr.
um 4 Uhr. —
Sonntag, 23. Februar
Großh. Hoftheater (Volks=Vorſtellung). Anfang
3 Uhr, Ende 5 Uhr: „Hänſel und Gretel”. — Abends
7½ Uhr, Ende 10½ Uhr (Ab. C): „Eva”
Norſte.
ſhr m Orpheum
C.
Hauptprobe zum Konzert (Frithjof) um 10 Uhr im
Saalbau.
Generalverſammlungen: Darmſtädter Konſum=
Spar= und Prodnktions=Genoſſenſchaft um 3 Uhr im
„Mathildenhöhſaal”
Schlachtvieh= Verſicherung für
den Landkreis Darmſtadt um 3 Uhr im „Perkeo”
Katholikenverein um 5 Uhr.
Teeabend des Katholiſchen Frauenbundes um 5 Uhr
im Geſellenhaus
Geburtstagsfeier des Königs von Württemberg
um 8 Uhr im Reſtaurant Englert (Verein der
Württem=
berger)
Spaziergang der Stenographen=Vereinigung „
Ga=
belsberger” nach Auerbach (Abfahrt 1.07 Uhr)
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß um
3 und 8 Uhr. — Bürgerkeller um 4 und 8 Uhr. —
Bri=
tannia=Hotel um 7½ Uhr. — Rummelbräu u. 4 u. 8 Uhr=
Nonſteigerungskalender.
Montag, 24. Februar.
Brennholz=Verſteigerung um 9 Uhr im
„Darmſtädter Hof” zu Griesheim.
Brennholz=Verſteigerung um 9½ Uhr im
Eber=
ſtädter Gemeindewald (Zuſammenkunft auf dem
Bäcker=
weg am Eingang des Waldes)
Holzverſteigerung um 9 Uhr in der Hebererſchen
Wirtſchaft zu Meſſel.
Holeverſteigerung um 9 Uhr in der Güntherſchen
Gaſtwirtſchaft zu Roßdorf.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Reſidenztheater (am weißen Turm): Vorſtellungen
von 4—11 Uhr.
Uniontheater (Kunſtlichtſpiele), Rheinſtraße 6.
American=Bio beim Bismarckdenkmal. Vorz
ſtellungen von 3—11 Uhr täglich.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Haus Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Nummer 45.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Seite 7.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
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Seite
ſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Nummer 45.
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1913.
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In Gemäßheit des §1 der Pferde=Aushebungs=Vorſchrift vom 15. September
1902 wird für das laufende Jahr die Vormuſterung des Pferdebeſtandes des
Kreiſes Darmſtadt in folgender Weiſe vorgenommen:
1. Dienstag, den 11. März 1913, vormittags 820 Uhr zu Pfungſtadt am
Ausgang nach Hahn, die Pferde aus der Gemeinde Pfungſtadt:
2. Dienstag, den 11. März 1913, vormittags 930 Uhr zu Hahn am
Aus=
gang nach Pkungſtadt, die Pferde aus der Gemeinde Hahn:
3. Dienstag, den 11, März 1913, vormittags 10 Uhr zu Eſchollbrücken
am Ausgang nach Hahn, die Pferde aus den Gemeinden Eich und Eſchollbrücken;
4. Mittwoch, den 12. März 1913, mittags 12 Uhr, zu Darmſtadt in
der Heinrichſtraße zwiſchen Wieners= und Gervinusſtraße — Zugang von der
Wieners=
ſtraße, Abgang nach der Gervinusſtraße — die Pferde aus den Straßen des VI.
Poli=
zeirevier=Bezirks:
5. Mittwoch, den 12. März 1913, nachmittags 3 Uhr zu Roßdorf am
Ausgang nach Darmſtadt, die Pferde aus der Gemeinde Roßdorf:
6. Donnerstag, den 13. März 1913, vormittags 8 Uhr zu Darmſtadt in
der Blumenthalſtraße zwiſchen Lagerhaus= und Landwehrſtraße — Zugang von der
Lagerhausſtraße, Abgang nach der Landwehr= bezw. Aliceſtraße — die Pferde aus den
Straßen des III. Polizeirevier=Bezirks:
7. Donnerstag, den 13. März 1913, vormittags 930 Uhr zu
Weiter=
ſtadt am Ausgang nach Schneppenhauſen, die Pferde aus der Gemeinde Weiterſtadt:
8. Donnerstag, den 13. März 1913, vormittags 950 Uhr zu
Brauns=
hardt am Wege Weiterſtadt=Schneppenhauſen, die Pferde aus der Gemeinde
Braunshardt;
9. Donnerstag, den 13. März 1913, vormittags 10 Uhr zu
Schneppen=
hauſen am Ausgang nach Weiterſtadt, die Pferde aus der Gemeinde Schneppenhauſen:
10. Donnerstag, den 13. März 1913, vormittags 1020 Uhr zu
Gräfen=
hauſen am Ausgang nach Schneppenhauſen, die Pferde aus der Gemeinde
Gräfen=
hauſen:
11. Donnerstag, den 13. März 1913, vormittags 11 Uhr zu Erzhauſen
auf dem Vieinalweg nach Wixhauſen, in der Nähe der Dreſchhalle, die Pferde aus
der Gemeinde Erzhauſen;
12. Freitag, den 14. März 1913, vormittags 8 Uhr zu Darmſtadt am
Platz vor dem Hallenſchwimmbad, die Pferde aus den Straßen des I. und II.
Poli=
zeirevier=Bezirks;
13. Freitag, den 14. März 1913, vormittags 1020 Uhr zu Griesheim am
Ausgang nach Darmſtadt, die Pferde aus der Gemeinde Griesheim;
14. Samstag, den 15. März 1913, vormittags 8 Uhr zu Darmſtadt in der
Landgraf Philipp=Anlage, zwiſchen Wald= und Hügelſtraße — Zugang von der
Hügel=
ſtraße, Abgang durch die Waldſtraße — die Pferde aus den Straßen des IV.
Poli=
zeirevier=Bezirks;
15. Samstag, den 15. März 1913, vormittags 945 Uhr zu Eberſtadt am
Ausgang nach Seeheim, die Pferde aus den Gemeinden Malchen und Eberſtadt:
16. Samstag, den 15. März 1913, vormittags 11 Uhr zu Nieder=Beerbach
am Ausgang nach Eberſtadt, die Pferde aus der Gemeinde Nieder=Beerbach;
17. Montag, den 17. März 1913, vormittags 8 Uhr zu Darmſtadt am
Rhönring zwiſchen Moller= und Schuknechtſtraße — Zugang von der Mollerſtraße,
Abgang nach der Schuknechtſtraße — die Pferde aus den Straßen des VII.
Polizei=
revier=Bezirks;
18. Montag, den 17. März 1913, vormittags 915 Uhr zu Wixhauſen in
der Nähe des Bahnhofs, die Pferde aus der Gemeinde Wixhauſen;
19. Montag, den 17. März 1913, vormittags 945 Uhr zu Arheilgen am
Ausgang nach Kranichſtein, die Pferde aus der Gemeinde Arheilgen;
20. Montag, den 17. März 1913, vormittags 1020 Uhr zu Kranichſtein
auf der Straße nach Meſſel, die Pferde des Hofgutes Kranichſtein:
21. Montag, den 17. März 1913, vormittags 1110 Uhr zu Meſſel am
Ausgang nach Darmſtadt, die Pferde aus der Gemeinde Meſſel;
22. Dienstag, den 18. März 1911, vormittags 8 Uhr zu Nieder=
Ramſtadt am Ausgang nach Oher=Ramſtadt, die Pferde aus den Gemeinden
Wuſchenbach, Traiſa und Nieder=Ramſtadt:
23. Dienstag, den 18. März 1913, vormittags 9 Uhr zu Ober=Ramſtadt
am Ausgang nach Nieder=Ramſtadt, die Pferde aus der Gemeinde Ober=Ramſtadt;
24 Dienstag, den 18. März 1913, vormittags 11 Uhr zu Darmſtadt
in der Klappacherſtraße zwiſchen Witmann= und Schießhausſtraße — Zugang von der
Schießhausſtraße, Abgana nach der Wittmannſtraße — die Pferde aus den Straßen des
V. Polizeirevier=Bezirks.
Jeder Pferdebeſitzer iſt verpflichtet, ſeine ſämtlichen Pferde vorzuführen, mit
Ausnahme:
a) der unter 4 Jahre alten Pferde;
b) der Hengſte;
c) der Stuten die entweder hochtragend ſind (deren Abfohlen innerhalb der
nächſten 4 Wochen zu erwarten iſt), oder noch nicht länger als 14 Tage
abgefohlt haben;
d) der Vollblutſtuten, die im „Allgemeinen deutſchen Geſtütbuch” oder den
hierzu gehörigen offiziellen — vom Unionklub geführten — Liſten
einge=
tragen und von einem Vollbluthengſt laut Deckſchein belegt ſind, auf
An=
trag des Beſitzers;
e) der Pferde, welche auf beiden Augen blind ſind;
k) der Pferde, welche in Bergwerken dauernd unter Tag arbeiten;
g) der Pferde, welche wegen Erkrankung nicht marſchfähig ſind oder wegen
Anſteckungsgefahr den Stall nicht verlaſſen dürfen:
h) der Pferde welche bei einer früheren, in der betreffenden Ortſchaft
abge=
haltenen Muſterung als dauernd kriegsunbrauchbar bezeichnet worden ſind;
1) der Pferde unter 1,50 Mtr. Bandmaß.
Unter beſonderen Umſtänden, namentlich in dringenden Fällen, kann durch uns
eine Befreiung von der Vorführung geſtattet werden.
In den unter e—g aufgeführten Fällen ſind vom Ortsvorſtand ausgefertigte
Beſcheinigungen vorzulegen, denen bei hochtragenden Stuten (e) auch der Deckſchein
beizufügen iſt.
Von der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde ſind ausgenommen:
1. Mitglieder der regierenden deutſchen Familien:
2. die Geſandten fremder Mächte und das Geſandtſchaftsperſonal;
3. die aktiven Offiziere und Sanitätsoffiziere bezüglich der von ihnen zum
Dienſtgebrauch gehaltenen Pferde;
4. Beamte im Reichs= oder Staatsdienſte, hinſichtlich der zum Dienſtgebrauch,
ſowie Aerzte und Tierärzie, hinſichtlich der zur Ausübung ihres Berufes
an dem Tage der Muſterung unbedingt notwendigen eigenen Pferde:
5. die Poſthalter, hinſichtlich derjenigen Pferdezahl, welche von ihnen zur
Beförderung der Poſten kontraktmäßig gehalten werden muß;
6. die ſtädtiſchen Berufsfeuerwehren.
Diejenigen, die ihre geſtellungspflichtigen Pferde nicht rechtzeitig oder
vollzählig vorführen, haben außer der geſetzlichen Strafe bis zu 150 Mark zu
gewärtigen, daß auf ihre Koſten eine zwangsweiſe Herbeiſchaffung der nicht
geſtellten Pferde vorgenommen werden wird. Die Vorführung der Pferde hat
durch zuverläſſige Perſonen und mit der erforderlichen Vorſicht zu geſchehen.
Darmſtadt, den 17. Februar 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
An das Großherzogliche Polizeiamt Darmſtadt und die Großherzoglichen
Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Indem wir Sie auf vorſtehende Bekanntmachung hinweiſen empfehlen wir Ihnen,
dem Muſterungsgeſchäfte beizuwohnen, um dabei die nötige Unterſtützung zu leiſten
und durch Ihre Kenntnis der Perſonen und Pferde das Vorkommen von Unterſchleifen
und Täuſchungen verhäten zu helfen. Insbeſondere wollen Sie dafür beſorgt ſein,
daß die zu muſternden Pferde nicht allein zur beſtimmten Stunde pünktlich
vor=
geführt, ſondern auch gemeindeweiſe in der oben angegebenen Ordnung und
innerhalb der Gemeinden in der Reihenfolge Ihrer Liſte aufgeſtellt werden.
Dieſe Aufſtellung hat nicht erſt auf dem Muſterungsplatze zu erfolgen, die
Pferde müſſen vielmehr in dieſer Ordnung ſchon dahin verbracht werden.
Es emnpfiehlt ſich daher, die ordnungsmäßige Aufſtellung ſchon in Ihren
Gemeinden vorzunehmen und bei dem Marſch zum Muſterungsplatze dieſe
Ordnung einzuhalten. Die Pferde werden abgeſchirrt gemuſtert.
Die Vorführungsliſten werden Ihnen mit beſonderer Verfügung in den nächſten
Tagen wieder zugehen.
M
zur Aufrechterhaltung der Ordnung und zur Verhütung von Unglücksfällen, von Ihnen
rechtzeitig zu treffen ſind.
Darmſtadt, den 17. Februar 1913.
(4507a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachune
g.
Nachſtehende Polizeiverordnung vom 26. Auguſt 1910 wird wiederholt
veröffent=
licht. Genaue Beachtung derſelben wird dringend empfohlen.
Darmſtadt, den 17 Februar 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Polizei=Verordnung
3
vom 26. Auguſt 1910.
Auf Grund des Art. 78 der Kreis= und Provinzialordnung wird unter
Zu=
ſtimmung des Kreisausſchuſſes und mit Genehmigung des Großherzoglichen
Mini=
ſteriums des Innern vom 23. Auguſt 1910 zu Nr. M. d. J. II 3715 für den Kreis
Darmſtadt folgendes verordnet:
§ 1. Der Zuzug fremdländiſcher Arbeiter, ihrer Frauen, Kinder und etwaigen
ſonſtigen Begleiter iſt vor der Ankunft unter Angabe ihrer Zahl der
Ortspolizei=
behörde des Beſchäftigungsortes von dem Arbeitgeber oder ſeinem Stellvertreter ſchriftlich
anzuzeigen. War die Anzeige vor der Ankunft nicht möglich, ſo iſt ſie ſofort bei dem
Eintreffen der obengenannten Perſonen an ihrem Beſtimmungsort. ſpäteſtens aber
binnen 24 Stunden darnach der Ortspolizeibehörde zu erſtatten. Die Anzeige ſoll
Namen und Heimatſtaat der Zugezogenen enthalten.
Die Ortspo izeibehörde iſt zur ſofortigen Mitteilung an das Großh.
Kreis=
geſundheitsamt verpflichtet Bei Krankheitsverdacht hat die Mitteilung telephoniſch
oder telegraphiſch zu geſchehen.
§ 2. Die Zugezogenen ſind verpflichtet, auf Ladung der Ortspolizeibehörde zur
Unterſuchung durch den Großh. Kreisarzt zu erſcheinen. Säumige werden polizeilich
vorgeführt. Der Arbeitgeber oder ſein Stellvertreter hat die für das Erſcheinen im
Unterſuchungstermin erforderliche Zeit zu gewähren.
Diejenigen Perſonen, die ſich über eine in den letzten zehn Jahren
vorauege=
gangene erfolgreiche Impfung oder über eine überſtandene Blatternerkrankung nicht
ausweiſen können, werden im Unterſuchungstermin geimpft. Der Unterſuchungstermin
ſoll in der Regel am Beſchäftigungsorte ſtattfinden, wenn nicht unverhältnismäßige
Koſten hierdurch entſtehen. Wer ſich der Impfung entzieht, oder ſich weigert, brs
Impfung vornehmen zu laſſen, hat die ſofortige Ausweiſung aus dem Großherzogtum
zu gewärtigen.
In dem Termin werden die Zugezogenen gleichzeitig auf das Vorhandenſein der
ägyptiſchen Augenkrankheit hin unterſucht und die notwendigen Maßnahmen getroffen.
§ 3. Jeder Geimpfte muß in einem zweiten Termin dem Großh. Kreisarzt zur
Nachſchau vorgeſtellt werden, falls ein ſolcher beſtimmt wird. Die Vorſchrift des. § 2
Abſ. 1 Satz 3 findet entſprechende Anwendung.
§ 4. In dem in § 2 erwähnten Unterſuchungstermin ſoll eine Namensliſte unter
Angabe der Geburtstage oder wenigſtens des ungefähren Alters der vorgeführten
Perſonen von dem Arbeitgeber oder deſſen Stellvertreter dem Großh. Kreisarzt
vor=
gelegt werden.
§ 5. Die Koſten der Unterſuchung und Impfung werden auf die
Polizeikaſſe=
übernommen.
§ 6. Die nach Art. 89 des Polizeiſtrafgeſetzes vorgeſchriebenen Anmeldungen,
ſowie die nach anderen Beſtimmungen beſtehenden Verpflichtungen zur Anzeige des
Arbeitsantritts bleiben unberührt.
§ 7. Arbeitgeber oder deren Stellvertreter, welche die in §§ 1—3 dieſer
Ver=
ordnung angeordneten Aufſichtsmaßregeln verletzen, werden, ſofern nicht eine
Be=
ſtrafung aus § 327 des Reichsſtrafgeſetzbuches zu erfolgen hat, mit Geldſtrafe von
1—30 Mark beſtraft.
§ 8. Die vorſtehenden Vorſchriften treten mit dem Tag ihrer Veröffentlichung
im Amtsverkündigungsblatt in Kraft. Mit dem gleichen Tage iſt die Polizeiverordnung
vom 9. Junt 1908, betreffend das Auftreten von Blatternerkrankungen unter
fremd=
ländiſchen Arbeitern, aufgehoben.
(4460ds
Betreffend: Ausführung des Reichsimpfgeſetzes.
Alle Eltern und Pflegeeltern, welche in dieſen Tagen von uns aufgefordert
worden ſind, den Nachweis zu führen daß die Impfung ihrer im Jahre 1912
impf=
pflichtig geweſenen Kinder und Pflegebefohlenen erfolgt oder aus einem geſetzlichen
Grund unterblieben iſt, machen wir darauf aufmerkſam, daß dieſer Nachweis durch
Vorlage des Impfſcheins oder eines ärztlichen Zeugniſſes am
Mittwoch, den 26. Februar und 19. März d. J.,
nachmittags von 2—3 Uhr,
in dem Schulhaus in der Rundeturmſtraße 9 geführt werden muß, wenn ſie ſich
nicht einer Beſtrafung auf Grund des § 14 des Reichsimpfgeſetzes ausſetzen wollen.
Darmſtadt, 20. Februar 1913.
(4605a
Großherzogliches Kreisgeſundheitsamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Beſt.
Ortsſatzung,
betreffend die Erhebung einer Filialſteuer in der Gemeinde Griesheim.
Auf Grund der Artikel 24 ff. des Geſetzes, die Gemeindeumlagen betreffend.
und des Artikels 15 der Landgemeindeordnung, wird auf Beſchluß des Gemeinderats
und nach Anhör des Bürgermeiſters und Kreisausſchuſſes mit Genehmigung der
Großh. Miniſterien des Innern und der Finanzen für die Gemeinde Griesheim
das Folgende beſtimmt:
§ 1.
Gewerbetreibende, die im Gemeindebezirk Griesheim, ohne in ihm ihren
Wohnſitz oder Hauptbetriebsſitz zu haben, Verkaufsſtellen oder Lager unterhalten,
von denen aus Waren zum Verkaufe abgegeben werden, ſind zur Zahlung der
Filial=
ſteuer verpflichtet.
§ 2.
Die Filialſteuer wird nach nachſtehenden Sätzen erhoben:
von einem Umſatz von 1000— 35000 Mk. einſchließlich
vom weiteren Umſatz von über 35000— 70000 Mk. einſchl. . 1½ ℳ
70000—150000
2½7
vom Umſatze über 150000 Mk.
Ueberſteigt die nach Abſ. 1 berechnete Steuer nachweislich 15% des Ertrags im
Sinne des Art. 11 Abſ. 3 O. 1.6, ſo iſt die Steuer auf Antrag des Pflichtigen auf
dieſen Betrag, keinesfalls auf weniger als 1% des Umſatzes zu ermäßigen.
Mehrere Filialgeſchäfte werden als ein Ganzes beurteilt.
Für die Steuerveranlagung maßgebend iſt der Umſatz des letzten zur Zeit der
Veranlagung abgelaufenen Geſchäftsjahres. Beſteht der Filialbetrieb noch nicht ein
Jahr lang, ſo iſt der Umſatz nach den zur Zeit der Veranlagung vorliegenden
An=
haltspunkten zu ſchätzen. Während des Steuerjahrs eintretende Aenderungen ſind erſt
bei der Beſteuerung für das folgende Jahr zu berückſichtigen.
Die Veranlagung der Filialſteuer erfolgt für jedes Steuerjahr im Anſchluß an
die der allgemeinen Gewerdſteuer nach dem G. U. G. vom 8. Juli 1911.
§ 5.
Die Betriebsinhaber ſind verpflichtet, auf die an ſie ergehende Aufforderung
der zuſtändigen Steuerveranlagunasbehörde innerhalb einer von dieſer
vorzubeſtim=
menden Friſt von mindeſtens 14 Tagen eine Erklärung über den erzielten Umſatz und
weitere für die Steuerveranlagung erhebliche Tatſachen einzureichen.
In der Aufforderung iſt der Rechtsnachteil anzudrohen, daß nach fruchtloſem
Ablauf der Friſt die entſprechenden Feſtſtellungen ohne weitere Mitwirkung der
Be=
teiligten von Amtswegen feſtgeſtellt würden und daß ihnen, abgeſehen von der etwa
verwirkten Strafe, für das betreffende Steuerjahr eine Einſprache dagegen nicht
zuſtehe.
6.
Im übrigen gelten die Vorſchriften des G. U. G. vom 8. Juli 1911.
§ 7.
Dieſe Ortsſatzung tritt am 1. April 1913 in Kraft.
Griesheim, den 17. Februar 1913.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Griesheim.
(4714
Kunz.
Nummer 22.
Samstag, den 22. Februar 1913.
Amtsverkündigungsblatt Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Da wieder die Zeit herannaht, die Eltern und Vormünder vor die ernſte Frage
der Wahl eines Berufes für die zur Entlaſſung aus der Schule kommenden Kinder
und Mündel ſtellt, ſo iſt es am Platze, hierbei auf Grund von Darlegungen der
Handwerkskammer zu Darmſtadt, auf das Handwerk zu verweiſen. Das
Hand=
werk in ſeiner reichen Vielgeſtaltigkeit bietet — wie dieſe Darlegungen der Handwerks=
Kammer näher ausführen — jedem ernſten, ehrlich vorwärtsſtrebenden jungen Menſchen
günſtige Ausſichten auf eine geſicherte Exiſtenz und iſt in vielen Zweigen Gelegenheit
geboten, auch wenn kein allzu reichliches Kapital zur Verfügung ſteht, ſich ſelbſtändig
zu machen. Aber auch wem dieſes letzte Ziel verſagt ſein ſollte, findet bei tüchtiger
Ausbildung in den meiſten Fällen lohnenden Erwerb, denn viele Handwerkszweige
ſind in ſtetig ſteigender Entwicklung begriffen und in der Lage, dauernd gute Löhne
zu zahlen. Die immer noch vielfach verbreitete ungünſtige Anſicht über die Bedeutung
und Zukunft des Handwerks iſt eine durchaus irrige. Wenn auch im Wandel der
Zeiten einige Handwerkszweige der fortſchreitenden Entwicklung und dem
Ueberhand=
nehmen der Technik nicht Stand halten konnten und ins Hintertreffen gerieten, ſo
ſind doch wieder andere Zweige gerade durch die Errungenſchaften der Neuzeit zu
hoher Blüte gelangt. Bei manchen Betrieben iſt eine Konkurrenz der Induſtrie
über=
haupt nicht zu befürchten, da hierin die handwerksmäßigen Erzeugniſſe durch die
maſchinenmäßige Herſtellung der Induſtrie überhaupt nicht= erſetzt werden können.
Wer daher aus den zahlreichen Beſtrebungen ſtaatlicher, kommunaler und
gemein=
nütziger Korporationen zur Hebung des Handwerks lernt, an ſich gut veranlagt iſt,
nach erlangter Selbſtändigkeit gute Arbeit liefert und auch den Wünſchen des kaufenden
Publikums in genügendem Maße Rechnung trägt, der wird die Ergreifung und
gründliche Erlernung eines Handwerkszweiges ſicher nicht zu bereuen haben.
Ohne Zweifel ſind die Anſprüche der Konſumenten gegen früher verwöhnter
geworden, dem ſteht aber entgegen, daß die künſtleriſche Geſtaltung der handwerklichen
Erzeugniſſe, die in zahlreichen Fachſchulen, Kurſen und Ausſtellungen dem
Lern=
begierigen dargeboten werden, den jungen Handwerker in die Lage ſetzen, allen
An=
forderungen zu genügen.
Eltern und Vormünder mögen aber bei der Suche nach einem Beruf für den
Sohn oder Mündel den Rat beachten, vor allem auf die natürliche Begabung und
den Wunſch zur Erlernung eines beſtimmten Gewerbes, die beide ſich bei normal
entwickelten Menſchen im reiferen Kindesalter bemerkbar machen, gebührend Rückſicht
zu nehmen und insbeſondere darauf ſehen, die Kinder zu einem richtigen
Handwerks=
meiſter in die Lehre zu geben. Die durch ordnungsmäßige Lehre auferlegten
natur=
gemäß beſchränkten Erwerbsverhältniſſe zeitigen nach zurückgelegter Lehre gute Früchte
und machen ſich ſpäter in hohem Maße bezahlt. Iſt doch auch in vielen Fällen die
Unterſtützung bei Erlernung eines Berufes das einzige, was die Eltern ihren Kindern
mit auf den Lebensweg geben können. Dabei iſt weiter zu beachten, daß im
Hand=
werk die Ausbildungskoſten in der Regel gering ſind im Vergleich zu den Aufwendungen,
die die Vorbereitung auf andere, viel weniger ausſichtsvolle Berufe verurſacht. In
einigen Handwerkszweigen wird ſogar ſchon während der Lehrzeit ein, wenn auch
nicht großer Lohn, bezahlt oder aber dem Lehrling freie Koſt und Wohnung gewährt.
Die Ausführung der Beſtimmungen des Handwerkergeſetzes bezüglich der Geſellen=
und Meiſterprüfungen werden dazu in anzuerkennender Weiſe von den gewerblichen
Korporationen in ſtändig zunehmendem Maße gefördert, ſodaß der junge Handwerker
nach vollendeter Lehr= und Geſellenzeit, die durch die Meiſterprüfung gekrönt wird,
nicht nur fachlich gut ausgebildet daſteht, ſondern auch über recht ſchöne Kenntniſſe
auf dem Gebiete der Gewerbe= und ſozialen Geſetzgebung, der Buchführung und ſonſt
wertvollem Wiſſen verfügt. In fachlicher und theoretiſcher Beziehung gerüſtet kann
er getroſt den Kampf mit dem Leben aufnehmen und er wird bei Fleiß und
Nüchtern=
hheit einer ſorgenfreien Zukunft entgegengehen.
In Nachſtehendem geben wir zunächſt eine Darlegung der Verhältniſſe in
ver=
ſchiedenen männlichen Handwerkszweigen, in denen nach unſeren Erhebungen
Lehr=
linge geſucht werden, und die Ausſicht auf gut bezahlte Gehilfenſtellungen, ſowie unter
Umſtänden auch auf Selbſtändigmachung bieten. Es werden in der
Bekleidungs=
branche bei Schneider und Schuhmacher Lehrlinge ſtets geſucht. Die Ausſichten ſind
gute, und finden tüchtig ausgebildete Geſellen gute Löhne ſowohl in Klein= wie
Großbetrieben. Beſonders ſind gut durchgebildete Gehilfen für die Damenſchneiderei
geſucht, und wird in manchen Gegenden von den ſogenannten Konfektionsſchneidern
den Lehrlingen ſchon Stücklohn bezahlt.
Im Nahrungsmittelgewerbe, den Metzgern, Bäckern und Konditoren, wird ſtets
über Lehrlingsmangel geklagt. Es wird daher hier vielfach den Lehrlingen Koſt und
Wohnung, ſowie auch entſprechender Lohn, bezahlt. Die Ausſicht auf gut bezahlte
Gehilfenſtellen ſind nicht ſchlecht und iſt ſtrebſamen Leuten mit etwas Kapital
Gelegen=
heit geboten, ſich eine Exiſtenz zu ſchaffen.
Im Friſeurgewerbe wird gerade nicht über Mangel an Lehrlingen geklagt, und
wenn auch im Herrengeſchäft die Ausſichten weniger gut ſind, ſo finden doch geſchickte
junge Leute, die ſich zu Damenfriſeuren eignen, gut bezahlte Gehilfenſtellen. Dazu
kommt noch, daß gerade dieſes Gewerbe durch Unterhaltung gut geleiteter Fachſchulen
die Ausbildung ſeines Nachwuchſes in jeder Weiſe fördert.
In den verſchiedenen Zweigen des Bauhandwerks und da beſonders in den
Städten, werden Maurer=, Zimmerer= und Dachdecker=, Schreiner=, Tapezier= und
Tüncherlehrlinge ſtets geſucht Hier wird in manchen Zweigen ſchon den Lehrlingen
Lohn gezahlt und die Gehilfen durchweg gut entlohnt. Auch im Spengler= und
In=
ſtallationsgewerbe finden brauchbare junge Leute gute Lehrſtellen und Ausſicht auf
Vorwärtskommen. Ebenſo liegen die Verhältniſſe im Schmiedehandwerk und finden
gut durchgebildete junge Leute leicht Aufnahme in Großinduſtrie, Brauereien,
Fuhr=
geſchäften uſw.
Guten Verdienſt und Ausſicht auf Vorwärtskommen bietet auch das
Mechaniker=
handwerk, insbeſondere ſoweit es ſich um Fahrrad= und Automobilbau handelt. Gleiches
kann auch von den Elektroinſtallateuren und Elektromechanikern geſagt werden.
In den vorſtehenden Ausführungen iſt auf Handwerkszweige verwieſen, in
denen ſtets Lehrſtellen vorhanden ſind. Damit ſei aber nicht geſagt, daß in anderen
Handwerkszweigen nicht unterzukommen ſei, wenn auch die Nachfrage hier nicht
immrr ſo groß iſt wie in den bezeichneten Gewerben. So hat z. B. das
Schloſſerge=
werbe ſtets einen ſtarken Andrang von Lehrlingen und iſt es faſt immer möglich,
ſpäter in der Induſtrie eine guibezahlte Stellung zu finden. Die ganze Frage
über=
haupt erſchöpfend zu behandeln iſt ausgeſchloſſen, denn es wird einleuchten, daß auch
in den vielen andern, nicht genannten Gewerbezweigen ebenfalls Lehrſtellen vorhanden
ſind und Ausſicht auf Vorwärtskommen beſteht. In den graphiſchen Gewerben, Buch=
und Steindruck, ſowie in den Lurusgewerben, Sattlereien, Lederwarenfabrikation,
Photographen und dergl. finden beſonders etwas künſtleriſch veranlagte junge Leute
ſicheres Unterkommen.
Ferner gibt es eine Reihe von Gewerben, die verhältnismäßig ſeltener auftreten
oder auch nur in beſtimmten Gegenden betrieben werden, zu denen aber je nach Lage
der Verhältniſſe geraten werden kann. Lehrer oder ſonſtige an den betreffenden Orten
im öffentlichen Leben ſtehende Perſonen werden in ſolchen Fällen geeigneten Rat erteilen.
Soviel über die männlichen Lehrlingsverhältniſſe. Aber auch für weibliche
Hand=
werksbetriebe wird ein Hinweis von Intereſſe ſein. Trotz verſchiedener
Veröffent=
lichungen in der Preſſe hält es immer noch ſchwer, die Eltern von Lehrmädchen
zum Abſchluß der Lehrverträge über die geſetzlich feſtgelegte Lehrzeit zu veranlaſſen.
Im Intereſſe der Mädchen ſelbſt und zur Heranbildung eines tüchtigen Nachwuchſes
wurde die Lehrzeit in den einzelnen Handwerkszweigen feſtgelegt und wäre es nur zu
wünſchen, daß bei Eltern und Kindern ſich mehr Verſtändnis für dieſe Anordnung
indet. Kann das junge Mädchen doch nach beendigter Lehrzeit ganz andere
An=
orderungen an Lohn uſw. ſtellen, während es ſonſt in vielen Fällen nur ſchlecht
be=
zahlte Arbeiterin bleibt. Zudem werden die größeren Konfektions= und ſonſtigen
Geſchäfte immer mehr dazu übergehen, die beſſer bezahlten Stellungen als Direktricen,
erſte Arbeiterinnen und dergl. nur ſolchen Perſonen zu übertragen, die die
Meiſter=
prüfung beſtanden haben.
Die hauptſächlich hier in Betracht kommenden Gewerbezweige ſind
Weißzeug=
näherinnen, Damenſchneiderinnen, Friſeuſen und Modiſtinnen.
Bei den Weißzeugnäherinnen ſind in wenig Fällen richtig abgeſchloſſene
Lehr=
verträge angetroffen worden, die meiſten Mädchen lernen hier nur kurze Zeit zum
eignen Bedarf. Trotzdem ſind die Ausſichten auf lohnenden Erwerb in dieſem Fache,
bei gehöriger Erlernung, Lehrzeit zwei Jahre, nicht ſchlecht, da ein großer Bedarf der
von dieſem Gewerbe erzeugten Artikel ſtändig vorhanden iſt. Ueber Ausſichten als
Damenfriſeuſen liegen noch wenig Erfahrungen vor, ohne Zweifel finden aber auch
hier anſtellige Mädchen gutes Fortkommen.
In dem Modiſtinnenberufe herrſcht gerade kein Mangel an Lehrmädchen, doch
iſt hier Gelegenheit geboten, wenn Geſchmack und Anſtelligkeit vorhanden iſt, bei
ge=
höriger Durchbildung ſtets gut bezahlte Stellungen in großen Modehäuſern und
der=
gleichen zu erreichen.
Am meiſten wird von weiblichen Perſonen das Schneiderinnengewerbe ergriffen
und wurden hier auch die meiſten Lehrverhältniſſe aufgefunden. Gerade in dieſem
Berufe iſt es verhältnismäßig leicht, ſich eine Exiſtenz zu gründen. Vor allem aber
gehört hierzu eine gediegene Ausbildung, für welche die vorgeſchriebene Lehrzeit von
3 Jahren nicht zu kurz gegriffen iſt. Gerade aber in dieſem Gewerbe ſind viele
Lehr=
verhältniſſe über kurze Zeit mit der Begründung eingegangen worden, die Mädchen
lernen nur für den eigenen Hausgebrauch und würde eine kürzere Lehrzeit hierfür
genügen. Es mag daher auch an dieſer Stelle ausgeführt ſein, daß die Lehrverträge
über die für die einzelnen weiblichen Handwerkszweige feſtgelegte Zeit von 2 bezw. 3
Jahren geſetzlich abzuſchließen ſind. Werden Mädchen eingeſtellt, die nur für den
eigenen Bedarf das betreffende Handwerk erlernen, ſo dürfen dieſelben nur höchſtens
6 Monate beſchäftigt werden.
Die Beſtrebungen hervorragender Stellen, die Zukunft der im Erwerbsleben
tätigen Frauen zu ſeſtigen, haben — wie die Handwerkskammer am Schluſſe
dar=
legt — die Vorſchriften über die Regelung der Lehrlingsverhäſtniſſe im weiblichen
Handwerk veranlaßt. Es muß daher auch darauf geſehen werden, daß dieſe
Be=
ſtimmungen ſtets Beachtung finden.
Darmſtadt, den 18. Februar 1913.
Großherzogliche Kreisſchulkommiſſion Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung.
Betreffend: Das Erſatz=Geſchäft pro 1913, insbeſondere Anträge auf Zurückſtellung und
bezw. Befreiung Militärpflichtiger vom Militärdienſt auf Grund häuslicher
Verhältniſſe ꝛc.
Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß diejenigen Angehörigen
von Militärpflichtigen oder Militärpflichtige ſelbſt, welche glauben, die nachſtehend
ab=
gedruckten Vergünſtigungen des § 32,2 der W.=O. in Anſpruch nehmen zu können, ihre
desfallſigen Anträge alsbald und ſpäteſtens bis zum Erſatz=Geſchäft im
laufen=
den Jahr bei den Großherzoglichen Bürgermeiſtereien vorzubringen haben, und wird
hierbei ausdrücklich darauf aufmerkſam gemacht, daß Geſuche der rubr. Art, welche nach
dem Erſatz=Geſchäft eingehen, keine Berückſichtigung mehr finden können, es ſei denn,
daß die Verhältniſſe, welche einen Antrag rechtfertigen, erſt nach dieſer Zeit
ein=
getreten ſind.
Darmſtadt, den 5. Februar 1913.
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatzkommiſſion Darmſtadt.
Dr. Reinhart, Regierungsrat.
Abdruck
ꝛc.
ꝛc.
2. Es dürfen vorläufig zurückgeſtellt werden:
a) die einzigen Ernährer hilfloſer Familien, erwerbsunfähiger Eltern, Großeltern
oder Geſchwiſter;
b) der Sohn eines zur Arbeit und Aufſicht unfähigen Grundbeſitzers, Pächters
oder Gewerbetreibenden, wenn dieſer Sohn deſſen einzige und unentbehrliche
Stütze zur wirtſchaftlichen Erhaltung des Beſitzes, der Pachtung oder des
Gewerbes iſt;
c) der nächſtälteſte Bruder eines vor dem Feinde gebliebenen, oder an den er
haltenen Wunden geſtorbenen, oder infolge derſelben erwerbsunfähig gewordenen
oder im Kriege an Krankheit geſtorbenen Soldaten, ſofern durch die
Zurück=
ſtellung den Angehörigen des letzteren eine weſentliche Erleichterung gewährt
werden kann;
Militärpflichtige, welchen der Beſitz oder die Pachtung von Grundſtücken durch
Erbſchaft oder Vermächtnis zugefallen, ſofern ihre Lebensunterhaltung auf deren
Bewirtſchaftung angewieſen und die wirtſchaftliche Erhaltung des Beſitzes oder
der Pachtung auf andere Weiſe nicht zu ermöglichen iſt;
Inhaber von Fabriken und anderen gewerblichen Anlagen, in welchen mehrere
Arbeiter beſchäftigt ſind, ſofern der Betrieb ihnen erſt innerhalb des dem
Militärpflichtjahre vorangehenden Jahres durch Erbſchaft oder Vermächtnis
zugefallen und deren wirtſchaftliche Erhaltung auf andere Weiſe nicht möglich
iſt. Auf Inhaber von Handelshäuſern entſprechenden Umfangs findet dieſe
Vorſchrift ſinngemäße Anwendung;
Militärpflichtige, welche in der Vorbereitung zu einem beſtimmten Lebensberüfe
oder in der Erlernung einer Kunſt oder eines Gewerbes begriffen ſind und
durch eine Unterbrechung bedeutenden Nachteil erleiden würden.
g) Militärpflichtige, welche ihren dauernden Aufenthalt im Auslande haben.
ꝛc.
Darmſtadt, den 5. Februar 1913.
Betreffend: Das Erſatz=Geſchäft pro 1913, insbeſondere Anträge auf Zurückſtellung und
bezw. Befreiung Militärpflichtiger vom Militärdienſt auf Grund
häus=
licher ꝛc. Verhältniſſe.
Der Zivil=Vorſitzende der Großh. Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Indem ich Sie auf meine Bekanntmachung vom Heutigen in rubr. Betreff
hin=
weiſe, beauftrage ich Sie zugleich, die aufgenommenen Reklamationsprotokolle, gehörig
vervollſtändigt und erläutert, ſtets alsbald hier vorzulegen. Sie wollen auch, ſoweit
tunlich, für die Verbreitung der Bekanntmachung in Ihren Gemeinden Sorge tragen
und namentlich ſolche Leute, von denen Ihnen aus eigener Erfahrung bekannt iſt, baß
ihre Verhältniſſe einen Antrag rechtfertigen, möglichſt auf dieſelbe aufmerkſam machen.
Dr. Reinhart, Regierungsrat.
(3493a
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 alter ſchwarzer Damenhandſchuh. 1 Peitſche
mit farbigem Stiel. 1 ſeidener Damengürtel mit ſchwarzer Schnalle.
1 kleiner Hohlſchlüſſel. 1 kleines ſchwarzes Wachstuchhandtäſchchen.
1 Taſchentuch, gez. E. H. mit Krone. 1 farbiges Perlenhandtäſchchen.
1 graues Kinderhandtäſchchen mit Taſchentuch. 1 Zehnmarkſtück. —
Zugelaufen: 1 Dobermann. — Zugeflogen: 1 graue Taube mit
ge=
locktem Gefieder. 1 weiße Taube.
(4628
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund. 1 Dobermann (zugelaufen), Die Hunde
können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet
dort=
ſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt.
(4630
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 23. Febr.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende
Apo=
theken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und Beſſunger
Apo=
theke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir erneut zur Kenntnis
der Beteiligten.
Darmſtadt, den 18. Februar 1913.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Polizeiverordnung
betreffend die Ausführung der Kaiſerlichen Verordnung vom 9. Juli
1900, hier: Anzeigepflicht der Motore.
Auf Grund des Artikels 78 der Kreis= und Provinzialordnung
vom 12. Juni 1874 wird mit Zuſtimmung des Kreisausſchuſſes und
mit Genehmigung Großh. Miniſteriums des Innern vom 29. Oktober
1901 zu Nr. M. d. J. III. 5947 für den Kreis Darmſtadt verordnet,
was folgt:
§ 1. Jeder Gewerbetreibende, in deſſen Werkſtätte ein durch
elementare Kraft (Dampf, Wind, Waſſer, Gas, Luft, Elektrizität uſw.)
bewegtes Triebwerk in gleichviel welchem Umfange zur Verwendung
kommt, hat die erfolgte Aufſtellung und Inbetriebnahme innerhalb
8 Tagen nach Beginn der letzteren der Ortspolizeibehörde anzuzeigen.
§ 2. Jeder Gewerbetreibende, der zur Zeit des Inkrafttretens
dieſer Polizeiverordnung in ſeiner Werkſtätte einen Motor der in
§ 1 bezeichneten Art benutzt, hat dies bis zum 15. Januar 1902 der
Ortspolizeibehörde anzuzeigen.
Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften in den §§ 1
und 2 werden mit Geldſtrafen bis 30 Mark beſtraft.
Dieſe Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündigung
im Kreisblatte in Kraft.
Darmſtadt, den 10. Dezember 1901.
(4526fs
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Tohn’s Volldampf-Waschmaschine m.
Feuerung, Wringmaschine, beide
faſt neu, umſtändehalber bill. zu vk.
Näh. Heidelbergerſtr. 115. (B4582
Vill. zu verk.: 1 ſechsarmige
Zug=
krone mit Prismen f. Petrol.
Staffelei, 2 Küchengasl. m. Kleinſt.
Grafenſtraße 20, II. rechts. (*4841
Kanalbau=Materialien.
Die Lieferung von Steinzeug=
und Eiſenwaren ſoll verdungen
werden.
Lieferungs=Bedingungen liegen
bei dem Tiefbauamte, Zimmer
Nr. 7, zur Einſicht offen. Auch
werden dort die Angebotſcheine
abgegeben.
Angebote ſind bis
Freitag, 28. Februar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle
einzu=
reichen.
(4488ds
Darmſtadt, 19. Februar 1913.
Tiefbauamt.
Keller.
es kauft
40—50 Ztr. gutes Heu (*4724is
G. Plößer, Arheilgerſtr. 57.
teuer Stoßkarren, 1 Fahrra
A Eisſchrank billig zu verkau
Beſſungerſtraße 94.
(*4
Gut. Konfirmanden=Anzugnebſt
Hut für 6 Mark abzugeben
Schießhausſtraße 31, I.
(B4583
Nummer 45.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Seite 13.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Hangt= u. Reſtden zſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per ½ kg
per ½ kg
Ochſenfleiſch . . . .
.100 Pfg.1 Speck, geräuchert . . . 120 Pfg.
Rindfleiſch . . . . . 90 „ Dörrfleiſch
. . 120
Fett, roh
, ,
„ Schinken m. Bein . . . 120 „
Fett, ausgelaſſen . . .
Rollſchinken
140 „
„
Leber
.,,,
„ Schweineſchmalz, roh
Kalbfleiſch . . . . . 100 „
u. ausgelaſſen
. . 96 „
Hammelfleiſch
. 100 „ Schwartenmagen,
Bruſt .
Fleiſch= u. Bratwurſt
70 „
Schweinefleiſch
94 „ Leber= u. Blutwurſt . . 80 „
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 104 „
ie in der Zeit vom 1. April 1913 bis 31. März 1914 bei dem
ſtädtiſchen Gaswerk vorkommenden Rohrgrabenarbeiten ſollen
vergeben werden. Die Vergebungsbedingungen können bei
unter=
zeichneter Verwaltung, Frankfurterſtraße 29, I., Zimmer 3, in den
Dienſtſtunden eingeſehen werden.
Angebote ſind bis Montag, den 10. März I. Js.,
vor=
mittags 10 Uhr, verſchloſſen und mit dem Vermerk „Erdarbeiten”
perſehen, einzureichen.
(4658soi
Darmſtadt, den 20. Februar 1913.
Städtiſche Gaswerks=Verwaltung.
Friedrich.
Brennholz-Verſteigerung.
(Harras.)
Montag, 24. Februar I. J., vormittags 9 Uhr,
ſollen im „Darmſtädter Hof” zu Griesheim aus Harras, Abt. 9,
12, 14 und 19, und Trieſch, Abt. 3, 10, 12 und 13 (Abz. Nr. 492—896)
verſteigert werden:
Scheiter: Kiefern 77 rm (rund), 74 rm (geſpalten);
Knüppel: Eichen 2 rm, Kiefern 425 rm;
Reiſig=Knüppel: Eichen 4 rm, Kiefern 24 rm (lang), 102rm
(kurz);
Reiſig=Wellen: 2190 Stück Kiefern;
Stöcke (fein): Kiefern 277 rm.
Unterſtrichene Nummern werden nicht verſteigert. Um
vor=
herige Einſichtnahme wird gebeten.
(4211os
Darmſtadt, den 13. Februar 1913.
Großherzogliche Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Brennholz=Verſteigerung.
Montag, den 24. Februar I. Js.
ſollen im Eberſtädter Gemeindewald, Diſtrikt Klingsackertanne (in der
Nähe der Eſchollbrückerſtraße) nachverzeichnete Holzſortimente
öffent=
lich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden:
98 rm Kieſern=Scheiter
1,8 rm Buchen=Scheiter
Knüppel
Knüppel
510 Stück „ Wellen.
70 Stück „ Wellen
Stöcke.
167 rm
Zuſammenkunft der Steigerer findet vormittags 9½ Uhr am
Bäckerweg am Eingang des Waldes ſtatt.
Eberſtadt, den 17. Februar 1913.
(4529fs
Großh. Bürgermeiſterei Eberſtadt.
Schäfer,
Holzverſteigerung.
Freitag, den 28. Februar 1913, vormittags 9 Uhr
anfangend, werden aus dem hieſigen Gemeindewald (Gebirge)
nach=
verzeichnete Hoizſortimente an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert.
9 Eichen=Stämme von 17—39 cm Durchm. und 6—8 m Länge
4—10
27 Buchen „
„ 34—50
,
8—12„
14—20 „
3 Fichten
„
Derbſtangen „ 8—11 „
„ 7—14„
8—11.
23 Lärchen „
„ 10—14„ „
,
„
Brennholz:
300 rm Buchen=Scheiter, 2 rm Buchen=Knüppel, 136 rm Buchen=Stöcke
6 „ Eichen
130 St. Eichen=Wellen
„ Eichen
2 „ Kiefern „ 30 „ Kiefern „ 300 „ Kiefern= „
5 rm Stöcke.
Zuſammenkunft am Pflanzgarten. Die Eichen= und Buchen=
Stämme kommen zuerſt zum Ausgebot. Die Buchen eignen ſich als
Schnittholz.
Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zahlungsfriſt bis
(4632
Ende November d. Js. gewährt.
Seeheim, den 20. Februar 1913.
Großh. Bürgermeiſterei Seeheim.
Hill.
ie Erd., Beton= und Mauerarbeiten evtl. mit Material=
lieferung zur Herſtellung einer Fußwegunterführung und
1 eines Durchlaſſes im Bahnhof Babenhauſen ſind zu
ver=
geben. Angebotsunterlagen können auf dem Bureau der
unterzeichneten Dienſtſtelle, früheres Empfangsgebäude der
Main=Neckar=Bahn, nordöſtlicher Flügel, eingeſehen oder ſoweit der
Vorrat reicht, ausſchließlich der Zeichnungen, gegen porto= und
be=
ſtellgeldfreie Einſendung von Mk. 1.8) (in bar) bezogen werden.
Angebote ſind verſchloſſen und mit entſprechender Aufſchrift
zum Eröffnungstermin, 5. März ds. Js., vormittags 11 Uhr,
(IV,4517,63
hierher einzuſenden. Zuſchlagsfriſt 2 Wochen.
Großh. Heſſiſche Eiſenbahnbauabteilung Darmſtadt.
Konfirmation 1913!
on- Konfirmandenhüte, weiße Hemden, Röcke,
Tür Mädchen. Hosen, Korsetten, Handschuhe,
Taschen-
tücher, Kränze, Sträußchen,
Kerzen-
schmuck, Kerzentücher, Regenschirme etc.
Weiße Oberhemden, Kragen, Manschetten,
Für Khaben: Krawatten, Hosenträger, Regenschirme,
Handschuhe, Taschentücher, Mützen,
Stöcke etc.
Berufskleidung für jedes Gewerbe.
(4675a
Verkauf eines
Glas=
daches uſw.
Das Glasdach (ca. 7,50m: 16.00m
groß), das maſſiv eiſerne Tor,
ſo=
wie zwei desgl. Türen am
Ein=
gang des ſtädtiſchen
Kranken=
hauſes ſollen zuſammen oder auch
einzeln verkauft werden.
Die Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Mittwoch, den 5. März 1913,
vormittags 10 Uhr,
(4706so
einzureichen.
Darmſtadt, 20. Februar 1913.
Stadtbauamt.
Burbaum.
Bekanntmachung.
Freitag, den 28. März 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die
1. der Gaſtwirt ChriſtophKrauß
Witwe, Maria, geb. Stoll,
in Hof a. d. Saale,
2. dem Schloſſer Chriſtian
Krauß daſelbſt,
3. dem Kürſchner Heinrich
Krauß daſelbſt
gehörige, in der Gemarkung
Darm=
ſtadt (Beſſungen) gelegene
Liegen=
ſchaft:
Flur Nr. qm
XVIII 157 377 Hofreite Neue
Niederſtraße
Nr. 22,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
Darmſtadt, 19. Februar 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
(VI, 4613
Frantz.
Holzverſteigerung
Mittwoch, 26. Februar, nachm. 4 Uhr, im Gaſthaus zum Mühlt
tal (Gebrüder Bauer) zu Eberſtadt aus Gemarkung Eberſtadt, Diſtrikte:
1. Marienhöhe (Abt. Steinernkreuz und Haſelberg nahe der
Darmſtädter Straße)
Kiefern; 14 rm Knüppel, 780 Wellen, 7rm Stöcke; Pappeln:
1,6 rm Scheiter (in der Hirtenbach); Birken: 8 rm Reiſig
(Büchelsberg): 50 Kiefern=Reisſtangen (Haſelberg); 120
Lärchen=Reisſtangen (hinter der Kühruhe).
2. Riedberg
Kiefern; 70 Reisſtangen, 22 rm Knüppel, 830 Wellen, 5 rm
Stöcke.
Auskunft erteilen zu 1. Forſtwart Kirſchner und
Forſtwart=
ſchüler Karl Kirſchner zu Eberſtadt, zu 2. Forſtwart Pfeiffer zu Eberſtadt.
Eberſtadt, 20. Februar 1913.
(4745
Großh. Oberförſterei Eberſtadt.
Joſeph.
Stamm= und Nutzholz=Verſteigerung.
Freitag, den 28. Fehruar I. J., von vormittags 9½ Uhr
an, werden im Gundernhäuſer Gemeindewald verſteigert
1,53 Feſtmeter
3 Stück Eichen=Stämme
O,89
„ Eſchen
6
9,49 „
16 „ Kiefern „
„ Lärchen „
3,40 „
64,09
202 „ Fichten
,
1886
„ Derbſtangen 102,54 „
„
Reisſtangen 12,43
1191
Die Fichten=Stämme werden von Abzählungs=Nr. 676 bis 884,
1122 bis 1135, 1180 bis 1210, 1632 bis 1665 und 1702 bis 1729
aus=
geboten. Die übrigen Fichten=Stämme werden nicht verſteigert.
Die Zuſammenkunft iſt auf dem Meſſeler Weg am Eingang
(4722si
des Waldes.
Gundernhauſen, den 20. Februar 1913.
Großh. Bürgermeiſterei Gundernhauſen.
Schütz.
Stärkewäsche
wird wie neu gebügelt
(1082a
Mauerſtraße 10, 1. Stock.
bis 28.
„Weisse Woche
Februar,
auf Kinder-Wäsche und Baby-Artikel
Kassen- auf die regulären Preise aller übrigen
0 Rabatt Weißen Artikel‟
Herren-, Damen-Wäsche, Weißwaren jeder Art, Gardinen
Spezial-
Geschäft
4663)
: Ernst-: 27 5
Ludwia Schwab luengsr. 22
UII
Bekanntmachung.
Montag, 31. März 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Heinrich Schäfer
und deſſen Ehefrau Karoline, geb.
Geiger, in Darmſtadt zugeſchrie
benen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
VI 488 123 Grasgarten (
Vor=
garten)
Heidel=
bergerſtraße,
VI 488¾/10 285 Hofreite
Heidel=
bergerſtr. 130,
VI 489 103 Grabgarten
da=
ſelbſt,
VI 487 77 Grasgarten
Moosbergſtr.,
VI 487¾/10, 193 Hofreite
Moos=
bergſtr. Nr. 94,
VI 4877/10 95 Grasgarten (
Vor=
garten) daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
Darmſtadt, 18. Februar 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI,4612
Wenruen
chulerinnen (iſrael.) erh. Pension.
Off. u. J 98 a. d. Exp. (*4889sm
Vorzügl. Privat-Mittagstisch Nieder=
Seite 14.
Darmſtadter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Nummer 45.
Der Erſatz des gewöhnlichen Kaffees
durch Kaffee Hag, den coffelnfreien
Bohnenkaffee, iſt bei Zahn= und Mund=
Frankheiten recht angebracht.
Zahuarzt Albert Schulz, Köln.
(Zit. in „Die Güldenkammer”, Ihrg. 2, Heft 11.)
(III,4627
Zweite Kammer der Stände.
5 2. Sitzung.
St. Darmſtadt, 21. Februar.
Am Regierungstiſch: Staatsminiſter v. Ewald Exz.,
Finanzminiſter Braun Exz., Geheimerat Dr. Becker,
Geh. Oberfinanzrat Dr. Rohde, ſpäter Miniſter des
Innern v. Hombergk zu Vach Exz.
Präſident Köhler eröffnet die Sitzung um 9,20 Uhr.
Es wird ſofort in die Tagesordnung eingetreten und die
Spezialberatung zum Kapitel 10 des
Hauptvoran=
ſchlages:
Staatseiſenbahnen,
fortgeſetzt. Abg. Raab ſtellt feſt, daß er ſich die Zahlen,
die er bezüglich der Arbeiterlöhne hier vorgebracht, nicht
etwa aus dem Aermel geſchüttelt hat, daß ſich ſeine
Aus=
führungen vielmehr auf amtliches Material ſtützten. Es
ſteht feſt, daß Sonntagslöhne nur im inneren Dienſt
ge=
zahlt werden. Aus dem Zahlenmaterial des Herrn
Finanzminiſters geht nur hervor, wie außerordentlich
niedrig die Löhne früher geweſen ſind, es widerlegt aber
gar nicht, daß die Löhne auch noch heute ſehr niedrig ſind.
Wenn der Herr Finanzminiſter ſo gern mit der
prozen=
tualen Rechnung manövriert, hätte er noch weiter
zurück=
greifen ſollen, dann hätte er vielleicht eine 100prozentige
Erhöhung herausgerechnet. Zugeben mußte der
Finanz=
miniſter aber, daß in einer ganzen Anzahl von Orten der
Lohn unter dem ortsüblichen Tagelohn bleibt, und es iſt
doch bekannt, daß der ortsübliche Tagelohn ſchon das
Exi=
ſtenzminimum bedeutet. Was der Abg. Dr. Oſann geſtern
geſagt hat, war recht wenig für die Eiſenbahnarbeiter und
entſpreche kaum dem Verſprechen, das er in der
Eiſen=
bahnerverſammlung gegeben habe. In das Loblied auf
die Wohlfahrtseinrichtungen könne er nicht mit
einſtim=
men. Derartige Einrichtungen ſind heute in allen
beſſe=
ren Großbetrieben, es iſt alſo nichts beſonderes. Wir
er=
kennen gerne an, wenn etwas beſſer wird in den
Eiſen=
bahnbetrieben, aber ein Loblied zu ſingen, haben wir
keine Veranlaſſung. Wenn der Abg. Oſann ſich darüber
beſchwerte, daß in der ſozialdemokratiſchen Preſſe die
guten Einrichtungen nicht anerkannt, ſondern
totgeſchwie=
gen werden, ſo muß ich demgegenüber doch bemerken, daß
ich in der nationalliberalen Preſſe noch niemals etwas
geleſen habe über die niederen Löhne der Eiſenbahner
und über den Terrorismus der Eiſenbahnbehörden. Als
der Abg. Reh geſtern ſprach, habe ich mich erſt davon
überzeugen müſſen, ob das wirklich der Abg. Reh iſt.
Sehr richtigl Heiterkeit. Unruhe) Ich habe von den,
was ich vorgeſtern geſagt, kein Wort zurückzunehmen.
Meine Vorwürfe richteten ſich nie gegen die Arbeiter,
ſon=
dern gegen die Eiſenbahnbehörde, die ſie zur Heuchelei
zwingt. Wer für Volksrechte kämpfen will, darf nicht ſo
zimperlich tun, ſondern muß die Dinge beim richtigen
Namen nennen.
Abg. Ulrich: Aus dem Gehörten dürften Sie wohl
nun überzeugt ſein, daß der Vorwurf der Heuchelei
nie=
mals den Arbeitern gemacht wurde. Was die
Eiſen=
bahnverwaltung ihren Arbeitern zumutet, iſt der ſchlimmſte
Terrorismus. Von keinem anderen Arbeitgeber wird
das auch nur verſucht. Man darf dem Arbeiter nicht
zu=
muten, daß er mit ſeiner Arbeitskraft auch ſeine
Menſchen=
rechte verkauft. Ich möchte einmal ſehen, was der Herr
Rechtsanwalt Reh getan hätte, wenn die Regierung von
ihm, als er Notar wurde, gefordert hätte, nun nicht mehr
freiſinnig zu ſein. Er hätte, davon bin ich überzeugt,
ſein Patent der Regierung um die Ohren geſchlagen.
(Große Unruhe. Zwiſchenrufe.) Die Debatte der letzien
Tage hat mir bewieſen, daß wir hier im Hauſe nicht
auf=
hören dürfen, die Rechte Heſſens gegen den preußiſchen
Fiskalismus zu wahren. 41 Redner haben geſprochen,
und 40 davon haben Klagen und Beſchwerden vorgebracht.
Nur einer hat ſich in Lobeshymnen ergehen zu müſſen
ge=
glaubt. Wenn ich nicht Herrn Dr. Oſann kennen würde,
hätte ich geglaubt, es ſpreche ein Verteidiger des
preußi=
ſchen Fiskus hier im Hauſe. Jedenfalls möchte ich dem
preußiſchen Verkehrsminiſter dieſen Verteidiger warm
empfehlen. Ich habe von dem, was ich gegen die
Eiſen=
bahngemeinſchaft geſprochen, nichts zurückzunehmen, denn
ich laſſe mich durch die momentanen Ueberſchüſſe nicht ins
Bockshorn jagen. Es werden wieder magere Jahre
kom=
men, und dann werden wir nicht einmal in der Lage ſein,
unſere Schuldenzinſen zu zahlen. Die Herren, die die
gegenwärtige Lage ſo roſig ſchildern, unterlaſſen, darauf
hinzuweiſen, daß wir auch im gegenwärtigen Etat wieder
6 Millionen neue Schulden machen. Es iſt grundfalſch,
wenn behauptet wird, Preußen tilge ſeine
Eiſenbahn=
ſchuld erſt in 200 und Heſſen in 73 Jahren. Preußen tilgt
ganz gewaltig mehr, es hat 37 Prozent in 50 Jahren
ge=
tilgt und hat außerdem ein Extraordinarium von 800
Millionen Mark. Wir müſſen unbedingt mehr tilgen,
wenn wir nicht in komenden Jahren große Nachteile
er=
leben wollen und wenn es nicht ſo weit kommen ſoll, daß
wir uns mit unſeren Eiſenbahnfinanzen ganz in Händen
Preußens befinden. Die Situation bei der Schaffung
der Eiſenbahngemeinſchaft war für uns nur ſo ungünſtig,
weil es uns an Fühlung mit den ſüddeutſchen Staaten
fehlte, weil die ſüddeutſchen Staaten nicht einen
Eiſen=
bahnverband gegründet haben, der die Situation
gegen=
über Preußen ganz anders geſtaltet hätte. Wir bekämpfen
heute den Vertrag nicht als ſolchen, ſondern weil wir den
Teilungskoeffizienten für falſch und ungerecht halten. Wir
fordern eine Teilungsziffer von 3:97. Dann brauchten
wir keine neuen Schulden zu machen und könnten unſere
Eiſenbahnſchulden bezahlen. Das notwendige Material
für eine Vertragsreviſion zuſammenzubringen, kann nicht
ſchwer ſein, wenn die Regierung es nur wollte. Wir
wer=
den nicht ruhen, das Material zu verlangen, und ſolange
die Regierung es uns verweigert, muß ſie ſich den
Vor=
wurf gefallen laſſen, daß ſie mit ſchuld iſt an der
Benach=
teiligung des Landes. Wenn der Herr Finanzminiſter
die Worte ſeines Vorgängers wiederholte, es ſollte nicht
ſo viel geredet werden, ſo unterließ er leider, zu erwähnen,
daß ſich Finanzminſter Dr. Gnauih damit gegen einen
anderen Verteidiger des preußiſchen Eiſenbahnfiskus,
gegen Frhrn. von Heyl, wandte. Redner kommt dann
auf allgemeine Verkehrswünſche zu ſprechen und
befür=
wortet den Antrag Köhler. Die. Unterſtützung der
Schaffung von Automobillinien ſeitens der Regierung iſt
zu begrüßen. Jedenfalls iſt es dringend notwendig, für
Odenwald und Vogelsberg beſſere Verkehrsbedingungen
zu ſchaffen. Man ſollte einmal prüfen, wie ſich der
elek=
triſche Betrieb mit Schienen oder ohne Schienen (bei
Kleinpflaſter) mit Oberleitung ſtellt. Vielleicht kommt
man dann zu einem Miſchſyſtem. Bezüglich der
Arbeiter=
fahrkarten bitte er um Berückſichtigung ſeines
diesbezüg=
lichen Antrages. Die Erklärung des Herrn
Finanzmini=
ſters zu der Umleitung von Zügen in Offenbach begrüße
er dankbar. Die Angelegenheit iſt wirklich von
aller=
größter Wichtigkeit. Schließlich verteidigt Redner ſeinen
ſcharfen Ton, den er für nötig hält, um im preußiſchen
Abgeordnetenhauſe Eindruck zu machen.
Präſident Köhler: Nach dem mir jetzt vorliegenden
amtlichen Stenogramm hat der Abg. Ulrich zu Beginn
ſei=
ner Rede in bezug auf den Abg. Reh geſagt, dieſer hätte,
wenn die Regierung von ihm verlangt hätte, als er Notar
wurde, nicht mehr freiſinnig zu ſein, ſein Patent der
Re=
gierung um die Ohren geſchlagen. Ich bedauere, dieſe
Worte nicht alsbald gehört zu haben, und muß dieſe
Rede=
wendung als unzuläſſig erklären. Ich rufe den Abg,
Ulrich zur Ordn ung.
Abg. Wiegand beſpricht unter Darlegung
ſtati=
ſtiſchen Materials die finanziellen Verhältniſſe der
Auto=
mobillinie Weinheim-Tröſel und dankt der Regierung
dafür, daß ſie gleich der badiſchen dieſe Linie durch einen
Zuſchuß unterſtütze. Die Linie ſei von großem Segen für
die Arbeiter, die ſelbſt Anteilſcheine genommen haben:
ſelbſt Abtſteinach, das eine Stunde von Tröſel liegt, hat
ſſich beteiligt. Er hoffe, daß die vom Abg. Köhler
bean=
tragte Vorlage recht bald kommt, und daß man nach
ſäch=
ſiſchem Muſter dieſe Automobillinien errichtet.
Finanzminiſter Braun Exz.: Der Abg. Raab hat
meine Zahlen über die Arbeiterlöhne heute ſo unrichtig
wiedergegeben, daß die Eiſenbahner darüber ein ganz
falſches Bild erfahren müſſen. Ich habe geſagt, daß an
einigen Orten im Direktionsbezirk Mainz niedrigere
Löhne bezahlt werden, als die ortsüblichen Tagelöhne
be=
tragen. Ich habe aber ausdrücklich hinzugefügt, daß es
ſich einmal um Durchſchnittslöhne handelt, und ferner, daß
ſie nur an neueintretende Arbeiter gezahlt wurden, und
daß auch deren Löhne ſchon nach einem Jahre erhöht
worden ſind. Zu den fraglichen Sätzen kommen hinzu die
Akkordſätze und tatſächlich ſtehen heute überall
die Löhne der Eiſenbahner mindeſtens 25
Pfennig höher, als die der Tagelöhner in anderen
Betrieben. Damit ſchränkt ſich die Darſtellung, die der
Abg. Raab heute gegeben hat, unzweifelhaft
außerordent=
lich ein. Ich hebe das nur hervor, damit nicht ein ganz
falſches Bild bei den Eiſenbahnern entſtehen ſoll.
Abg. Henrich ſtellt zunächſt einige Aeußerungen
der Abgg. Senßfelder und Hauck richtig und wendet ſich
dann gegen den Abg. Raab. Das Akkordlohnſyſtem iſt nicht
zu empfehlen, auch nicht das Stückzeitverfahren: die
Ar=
beiter lehnen beides ab und beklagen die
Schwerfällig=
keit der Ausführung. Redner will die Lohnfrage bei
Be=
ſprechung der Interpellation Oſann ausführlicher
behan=
deln, da die neuen Zahlen erſt nachzuprüfen ſind. Er geht
dann auf die Frage des Streikrechts der Eiſenbahnarbei=
Extra-Angebot?
Aar
Für Knaben:
Stehkragen, gute Qualität
Stück 25, 30, 40 ₰
Stehumlegkragen, moderne Form . . .
. . Stück 50, 40 ₰
Manschetten
,
Paar 40 ₰
Serviteurs, glatt, gestickt, oder mit Falten . . Stück 60, 45, 28 ₰
Hosenträger .
Paar 70, 58 ₰
Krawatten, schwarz und farbig, in grösster Auswahl, zu billigsten Preisen
Handschuhe, Glacé, schwarz und weiss .
Paar 1.25
Strümpfe, Wolle plattiert .
Paar 85 ₰
Stickerei-Schürzen mit Träger
. Stück 95 ₰
Konfirmations-Karten billigst, in enormer Auswahl!
2.25
95 ₰
1.65
1.45
95 ₰
In grösster Auswahl:
Uhrketten, Manschettenknöpfe, Broschen, Blusen-Nadeln,
Haarspangen, Kämme, Portemonnaies, Handtaschen etc.
Weisse Stickereiröcke
Stück 1.20, 1.75,
Hemden, Achsel- oder Vorderschluss .
. . . Stück 1.25,
Hemden, Achselschluss, mit gestickter Passe oder Stickerei .
Beinkleider mit Stickerei .
Stück 1.15,
Korsetts, aus gutem Drell, alle Weiten . . 2.50, 1.95, 1.35,
Kurzwaren und Besätze in grosser Auswahl
(4660
[ ← ][ ][ → ]Nummer 45.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Seite 15.
ter ein und wendet ſich ſcharf gegen den Abg. Raab und
deſſen Vorwurf der Heuchelei gegen die
Eiſenhahnarbei=
ter. Seine Partei ſtehe voll auf dem Boden des
unein=
geſchränkten Koalitionsrechts. Staatsarbeiter ſeien aber
anders zu behandeln, als Privatarbeiter, denen nur das
Streikrecht zur Seite ſteht. Der Staatsarbeiter hat eine
andere Stellung und andere Unterſtützung im Parlament.
Ein Eiſenbahnerſtreik ſei ein allgemeines Unglück, die
Verwaltung hat das Recht und die Pflicht, ihm
vorzu=
beugen; nicht mit erzwungenen Reverſen, ſondern mit
ſozialen Einrichtungen. Der Staatsarbeiter erſtrebt mit
Recht beamtenähnliche Stellung; das macht an ſich ſchon
den Streik unmöglich. Zur Reviſionsfrage übergehend,
betont Redner, daß niemand den Vertrag grundſätzlich
bekämpfe. Das ſei das Recht aller derer, die den Vertrag
von vornherein nicht für richtig gehalten haben. Dazu
komme, daß der Vertrag in ſeiner jetzigen Geſtalt ein
Hin=
dernis für die Ausdehnung der Eiſenbahngemeinſchaft
darſtelle, wie die Verhandlungen in einer Reihe von
Einzellandtagen bewieſen. Redner widerlegt dann eine
Reihe von Einwendungen gegen das Reviſionsbegehrenund
belegt das mit Zahlen. Von der Enquete erwartet
Red=
ner und ſeine Partei zu erfahren den heutigen Wert
unſe=
rer Bahnen nach ihrem Anteil am Geſamtverkehr im
Ver=
hältnis zu früher und zu Preußen und ſpeziell den
heu=
tigen Verkehrsumfang der konkurrenzierten Linien. Iſt
das ſchon aus den Geſchäftsberichten der Ludwigsbahn
bekannt, dann ſei nichts einzuwenden, wenn man dieſe
Verluſtbeträge den Verhandlungen zugrunde lege. Die
Kardinalfrage ſei die: Iſt Heſſen dem Werte und den
heu=
tigen Leiſtungen ſeiner Bahnen entſprechend an dem
finanziellen Ertrag der Gemeinſchaft beteiligt? Beſteht
die Möglichkeit größeren Einfluß zur Förderung der
Verkehrsintereſſen des Landes zu erlangen? Iſt die
Künd=
barkeit unter beſtimmten Vorausſetzungen zu erlangen?
Der Vertrag ſei ein Verſuch, ein Sprung ins Dunkle
ge=
weſen, jetzt habe man genügend Erfahrungen geſammelt,
und die müßten verwertet werden.
Abg. Reh: Es iſt unzweifelhaft daß der Abg. Raab
ſich geſtern und auch heute Entgleiſungen geleiſtet hat.
Daran ändert auch die heutige Hilfsſtellung des Abg.
Ulrich nichts und auch nicht der immenſe Aufwand an
Lungenkraft, die die beiden Herren aufgewendet haben
und die in gar keinem Verhältnis zu der Bedeutung der
Sache ſtand.
Abg. Bähr als letzter Redner zu dieſem Kapitel
möchte nur den Herrn Finanzminiſter fragen, ob er ſeine
Anfrage bezüglich des Bahnbaues Hanau-Büdingen für
ſo unwichtig halte, daß er nicht einmal eine Antwort
dar=
auf erteilen wolle.
Finanzminiſter Braun Exz.: Zu der mich ſehr
freundlich apoſtrophierenden Anfrage des Abg. Bähr
kann ich konſtatieren, daß ich angenehmerweiſe einmal mit
Herrn Bähr einig bin, allerdings nur teilweiſe. Der
Abg. Bähr, der ſonſt ſtets bei der Hand iſt, den Vorwurf
Zu erheben, daß die Regierung ſich Uebergriffe geſtatte,
die Selbſtverwaltung der Gemeinden nicht achtet uſw., er
hat der Regierung diesmal den Vorwurf gemacht, daß ſie
zu wenig in das Selbſtbeſtimmungsrecht der Gemeinden
hereinrede, daß ſie ſich nicht genügend für das
Zuſtandekom=
men der Bahn einſetzt und dahingehend auf die
Gemein=
den einwirkt. Die Sache liegt ſehr einfach. Die
Regier=
ung kann bei dem Verlauf, den die Angelegenheit
genom=
men hat, nur abwarten. Wir haben es früher zu tun
gehabt mit dem Widerſtand der preußiſchen Gemeinden,
beſonders auch der Stadt Hanau. Das hat ſich aber mit
der Zeit geradezu umgekehrt. Während man heute bei
den preußiſchen Gemeinden das Projekt betreibt, will die
Gemeinde Büdingen nicht mehr mitmachen. Die
Stim=
mung iſt auf heſſiſcher Seite umgeſchlagen und wir ſind
nicht in der Lage, bei dieſer Sachlage weiteres zu tun,
denn nach Art. 3 des Nebenbahngeſetzes ſetzt die
Gewähr=
ung der ſtaatlichen Beihilfe in allen Fällen voraus, daß
die Streitpunk’e über die Geländeſtellung uſw. erledigt
ſind. Wenn ſich die Gemeinden alſo noch darüber ſtreiten,
iſt für die Regierung gar keine Möglichkeit gegeben, den
Ständen eine Vorlage zu machen. Es muß alſo erſt das
Ergebnis eines Verwaltungsſtreitverfahrens darüber
ab=
gewartet werden, wieweit die Gemeinde Büdingen zur
Be=
teiligung gezwungen werden kann. Die Beſchwerden der
Gemeinde Langenbergheim ſind ſicher berechtigt, denn
dieſe Gemeinde iſt in eine ſehr mißliche Lage gekommen,
darüber bin ich mit Herrn Bähr einig. Es iſt richtig, daß
dieſe Gemeinde bei Durchführung der Feldbereinigung
bereits auf die Bahnlinie Rückſicht genommen und einen
„Bandwurm” an Gelände, wie der Abg. Bähr es
bezeich=
nete, durch ihren ganzen Ort liegen ließ. Dafür ſind wir
aber nicht verantwortlich zu machen.
Damit iſt die Beſprechung geſchloſſen.
Abg. Brauer möchte in einer perſönlichen
Bemerk=
ung feſtſtellen, daß ſeine Ausführungen zum
Eiſenbahn=
gemeinſchaftsvertrag fälſchlich ſo aufgefaßt worden ſeien,
als ob er und ſeine Partei Gegner der Reviſion wären.
Er ſtehe nach wie vor auf dem gemeinſam eingebrachten
Antrag.
Es erfolat Abſtimmung. Der
Ausſchußan=
trag, die Einnahmen mit 17 443000 Mark und die Aus=
gaben mit 490 0 Mart zu bewinigen, wird
angenom=
men. Der Antrag Ulrich, dahin zu wirken, daß die
Fahrſtrecke für Arbeiterfahrkarten von 50 auf 80
bis 100 Kilometer heraufgeſetzt werde, wird einſtimmig
angenommen. (Bravo!) Der Antrag Köhler und
Genoſſen, betr. die alshaldige Einbringung einer Vorlage
über die Errichtung von Automobillinien uſw.
wird einſtimmig angenommen.
Das Kapitel 11: Lotterie, wird debattelos
ange=
nommen nach dem Ausſchußantrage, in Einnahme 804 450
Mark zu bewilligen.
Ueber Kapitel 12: Direkte Steuern,
Rega=
lien, indirekte Auflagen und Einnahmen
aus verſchiedenen Quellen, und Antrag der
Abgg. Dr. Oſann, Molthan und Henrich
ent=
ſteht zunächſt eine Geſchäftsordnungsdebatte, nach der
be=
ſchloſſen wird, die Behandlung der Frage der
Schreib=
gehilfen bis zur Beratung des Kapitels 89
zurückzu=
ſtellen.
Abg. Uebel führt Beſchwerde über die
Doppelbe=
ſteuerung einer Anzahl Rodgauarbeiter, die ſowohl in
Heſſen wie in Frankfurt zur Steuer herangezogen werden,
wo ſie arbeiten. Ihre bisherigen Reklamationen haben
leider keinen Erfolg gehabt. Er bitte daher die Regierung.
hier Abhilfe zu ſchaffen.
Abg. Lutz möchte ſich gegen die für 1915 in Ausſicht
geſtellte Steuererhöhung ausſprechen, angeſichts der
Tat=
ſache, daß wir ſchon ohnehin höhere Steuern zahlen, als
in Preußen. Man hat mehrfach vom Abbau der Steuern
geſprochen. Ich darf betonen, daß das in ländlichen
Krei=
ſen ſehr große Freude hervorgerufen hat. Es iſt bekannt,
daß wir in Heſſen ſehr hohe Staatsſteuern zahlen müſſen,
die viele reiche Leute abhält, nach Heſſen zu ziehen. Viel
ſchlimmer aber wirken noch die Gemeindeſteuern, die einen
Schuldenabzug nicht geſtatten. Beſonders haben darunter
die Bauern zu leiden, die bei gleichem Einkommen wie
ein Gewerbetreibender bedeutend mehr Steuern zahlen
müſſen. Es iſt unbedingt nötig, den
Immobilienumſatz=
ſtempel zu erniedrigen. Redner begründet das in längeren
Darlegungen. Er beſpricht dann die Frage der ländlichen
Arbeiter aus dem Auslande. Auch dieſe ſeien in bezug
auf Vermittelung, Transport uſw. ſehr teuer geworden,
und ſie würden auch zu hoch beſteuert. Vor allem iſt zu
beanſtanden, daß dieſe Leute ſchon in den erſten Tagen,
wo ſie noch nichts verdient haben, Steuern zahlen müſſen
Da die Leute nichts haben, muß der Bauer es vorlegen,
und häufig kommt er ganz um dieſe Summe. Redner
be=
ſpricht weiter die Vereinfachung der Staatsverwaltung
und fordert die Vereinfachung der Steuererhebung, die
zurzeit dreiviertel Millionen Mark koſtet. Sehr eingehend
beſpricht Redner die Wirkung der Reichserbſchaftsſteuer,
die beſonders in Oberheſſen vielfach außerordentliche
Här=
ten in der Auslegung gebracht hat. Er möchte die
Regie=
rung dringend bitten, hier mildernd einzugreifen, ſoweit
das möglich iſt.
Abg. Dr. Oſann vermißt noch die Antwort auf die
Anfrage, wie es mit der Zahlung von Steuern für die Bad
Nauheimer Betriebe ſteht. Weiter regt er wiederholt die
Frage des Generalpardons an, mit dem andere Staaten,
ſo namentlich Baden, gute Erfolge erzielt haben. Die
For=
derung der Herabſetzung des Immobilienſtempels ſei zu
befürworten. Der Regierung ſei Dank zu ſagen für den
Frlaß des Immobilienſtempels bei Verkäufen, die aus
Anlaß der Nieder=Modauer Affäre notwendig wurden.
Daß die Reichserbſchaftsſteuer hin und wieder hart wirke,
ſei wohl richtig. Andererſeits habe ſie aber doch auch
in=
bezug auf Steuerhinterziehungen uſw. durch die
Dekla=
rationspflicht aut gewirkt. Das Erbrecht des Reiches
be=
dürfe der Reform dahingehend, daß über
Geſchwiſterkin=
der hinaus ein Erbrecht der Verwandten nur dann vorliegt,
wenn ein Teſtament entſprechend beſtimmt; daß aber
andernfalls der Staat oder das Reich erbberechtigt ſind.
Geheimerat Dr. Becker: Die vom Abg. Uebel
gerügte Doppelbeſteuerung von Arbeitern in heſſiſchen
und preußiſchen Gemeinden kommt tatſächlich leider vor.
Man kann zwar mit den verſchiedenen Staaten eine
Ver=
ſtändigung verſuchen, dieſe Doppelbeſteuerung für die
Ge=
meinden zu vermeiden, daß ſich das aber in allen
Fällen ermöglichen läßt, erſcheint zweifelhaft.
In den meiſten Fällen liegen die Dinge ſo,
daß die Gemeinden beider Staaten Anſprüche auf die
Steuer erheben können. Es kommt das daher, daß die
Arbeiter ihren Wohnſitz beibehalten, wenn ſie in einer
be=
nachbarten preußiſchen Stadt Arbeit erhalten und
ſich dort die ganze Woche aufhalten. Für die Staatsſteuer
iſt die Doppelbeſteuerung durch Reichsgeſetz ausgeſchloſſen,
danach kommt es allein auf den Wohnſitz an. Dieſer
iſt dort anzunehmen, wo der Mann mit ſeiner
Fa=
milie wohnt. Bei unverheirateten Arbeitern iſt das nicht
ganz ſo klar und muß in Einzelfällen entſchieden
wer=
den. Was die Ausführungen des Abg. Lutz über das
Gemeindeumlagengeſetz betrifft, ſo würde es die
End=
loſigkeit der Eiſenbahndebatten erneuern, wenn wir uns
ſo allgemein nochmals über das Gemeindeumlagengeſetz
unterhalten wollen. Ich glande, wir ſollen doch ncht
in jedem Jahr bei der Etatsberatung dieſe Dinge immer
wieder aufrollen, denn ſie ſind doch ſeinerzeit recht
gründ=
lich behandelt worden. Namentlich war dies mit der
Frage des Schuldenabzuges der Fall, der mit einer
Gründ=
lichkeit behandelt wurde, wie kaum eine zweite
Angelegen=
heit. Das ganze Haus, mit Ausnahme der
äußer=
ſten Linken, hat ſich damals auf den
Stand=
punkt geſtellt, daß bei der Gemeindeſteuer ein
allgemei=
ner Schuldenabzug nicht ſtattfinden dürfe, weil das
prak=
tiſch undurchführbar iſt. Daß auf dem Gebiete der
Steuer=
erhebung noch Vereinfachung oder Erſparniſſe eintreien
können, dem muß widerſprochen werden, denn gerade hier
kann z. Zt. nur unter Zuhilfenahme der Abend= und
Nacht=
ſtunden noch die Arbeit bewältigt werden. Die Art der
Steuererhebung iſt für das Publikum bei uns beſſer als
in Preußen. Von einer Wirkung der neuen
Steuer=
geſetzte ſollte man noch nicht reden, denn dieſe Wirkung
muß man doch erſt abwarten. Die Beſprechung der
Warenhaus= und Filialſteuer ſollte man den
Gemeinde=
parlamenten überlaſſen, die das ja auch recht gründlich
tun. Wenn der Abg. Lutz ſagte, in ländlichen Kreiſen ſei
die Freude über die Abſicht des Abbaues der Steuern
groß, ſo kann ich dem hinzufügen, daß das auch in
ande=
ren, wohl in allen Kreiſen der Fall iſt, doch glaube ich,
daß die theoretiſche Freude der Praxis nicht ſtandhalten
wird. Was die gerügten hohen Koſten der
Steuerver=
anlagung betrifft, ſo darf dabei nicht außer Acht gelaſſen
werden, daß dieſe Behörde nicht nur die Staatsſteuer,
ſondern auch die Gemeindeſteuer, die
Landwirtſchafts=
kammerbeiträge, eine ganze Reihe von anderen öffentlichen
Abgaben mit bearbeitet. Die Frage, ob die Regierung nicht
endlich gewillt iſt, in Bad Nauheim Steuern zu
be=
zahlen, iſt ganz einfach dahin zu beantworten, daß es da
nicht auf den Willen ankommt, ſondern daß die
Regier=
ung dazu verpflichtet iſt und ſich dieſer Verpflichtung auch
nicht entzieht. Für 1912 zahlt der Staat faſt 18000
Mark an Grund= und Gewerbeſteuer. Bad Nauheim ſollte
aber auch nicht außer Acht laſſen, daß es doch ſehr große
Vorteile aus dem vom Staat unterhaltenen
Badeunter=
nehmen hat. Die Einkommenſteuer=Erträge ſind in Bad
Nauheim ſeit 1890 auf das 12fache geſtiegen. Was den
vom Abg. Oſann erwähnten Generalpardon betrifft,
ſo ſind in Baden allerdings die Erträgniſſe der
Vermö=
gensſteuer in 1910 um 2,48 Prozent und nach dem
General=
pardon 1913 um 4,39 Prozent, die Einkommenſteuer
in 1912 um 5,81 Prozent und in 1913 um 8,36 Prozent
ge=
ſtiegen. Die badiſche Regierung fügt aber ſelbſt
nach der uns zugekommenen Mitteilung hinzu,
daß dieſe Zunahme zum großen Teil auf die Beſſerung der
allgemeinen wirtſchaftlichen Lage zurückzuführen iſt.
Solche Schwankungen finden wir übrigens auch in Heſſen
ohne den Generalpardon. Eine prozentuale Berechnung
des Zuganges kann ſehr täuſchen. Erſt jüngſt hat die
Ein=
kommenſteuer in einem Bezirk Heſſens um 20 Prozent
zu=
genommen. Der Generalpardon hat auch ſeine Nachteile.
Im Grunde genommen iſt er doch eine Prämie auf die
Unehrlichkeit. Zum Teil haben wir übrigens auch in
Heſſen ſchon den Pardon, in der Beſtimmung nämlich, daß
bei freiwilliger Nachdeklarierung nur die hinterzogene
Steuer nachgezahlt werden muß, aber keine Beſtrafung
eintritt. Daß die Unterſchiede zwiſchen heſſiſchen und
preußiſchen Steuern groß ſind, iſt richtig, doch empfiehlt
es ſich nicht recht, allzu oft davon zu ſprechen, denn zum
Zuzug nach Heſſen kann das ſicher nicht veranlaſſen. Es
liegt der Unterſchied im weſentlichen daran, daß Heſſen
zu mehr als einem Viertel ſeiner ganzen Staatseinnahmen
auf den Ertrag der direkten Steuern angewieſen iſt,
wäh=
rend Preußen nur ein Zehntel ſeines geſamten
Staats=
bedarfs aus den direkten Steuern zu decken braucht.
Die ſozialdemokratiſche Behauptung, daß unſere
Steuer=
entwickelung die Beſitzenden entlaſte, iſt falſch. Ich kann
das zahlenmäßig beweiſen: Im Jahre 1870 betrugen die
Steuererträgniſſe aus den Einkommen bis zu 900 Mark
34 Prozent der geſamten Einkommenſteuer, heute nur
noch 7 Prozent. Alſo iſt die Belaſtung von niederen
Einkommen auf ½ zurückgegangen. Anders aber iſt es
mit der Belaſtung der großen Einkommen. Die
Einkom=
men über 100000 Mark haben von der geſamten
Einkom=
menſteuer im Jahre 1870 aufgebracht 1½ Prozent, heute
bringen ſie 13,59 Prozent auf, das iſt das 10—11fache
der Steuern. Die prozentuale Belaſtung der kleinſten
ſteuerpflichtigen Einkommen betrug 1870: 1,21 Prozent,
heute beträgt ſie 0,63; ſie iſt alſo auf die Hälfte
zurückge=
gangen. Die prozentuale Belaſtung der höchſten
Ein=
kommen in 1870 betrug 181 Prozent, heute beträgt ſie
5,73 Prozent; ſie iſt alſo auf mehr als das dreifache
geſtie=
gen. Und während danach das höchſte Einkommen 1870
nur anderthalbmal ſo hoch belaſtet war als das niedrigſte.
zahlt es heute prozentual faſt 9mal ſoviel als das geringſte.
Mit dieſer Steuerentwickelung zu Laſten der Beſitzenden
und zur Entlaſtung der kleinen Einkommen können wir
alſo recht zufrieden ſein. (Beifall.)
Da noch 6 Redner zu dieſem Kapitel gemeldet ſind,
wird die Beratung hier abgebrochen und auf
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Sanstag, 22. Fehrngr.
1915.
Sport, Spiel und Turnen.
* Fußballſport. Darmſtädter Sportklub
1905. Morgen nachmittag 2 Uhr finden auf dem neuen
Sportplatz am Schießhaus zwei
Fußballwett=
kämpfe ſtatt, und zwar ſpielt die 1. Mannſchaft des
Fußbaluiubs „Dreieich”=Dreieichenhain gegen die 2.
Mann=
ſchaft des Sportklubs, und des erſteren 2. Mannſchaft
gegen die hieſige 3. Mannſchaft.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchielt, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
Agnes Sorma=Gaſtſpiel im
Darm=
ſtädter Saalbautheater. Aus der Fülle der
all=
täglichen theatraliſchen und künſtleriſchen
Veranſtaltun=
gen wird ein ganz beſonderer Kunſtgenuß hervorragen,
der ein außerordentliches Theaterereignis bedeutet. Am
Mittwoch, den 5., und Donnerstag, den 6.
März, wird im Saalbautheater in Darmſtadt
ein zweimaliges Gaſtſpiel der weltberühmten großen
Schauſpielerin Frau AgnesSorma ſtattfinden. Ueber
Frau Sorma ſchreiben, hieße Eulen nach Athen tragen.
Agnes Sorma iſt die berühmteſte Erſcheinung am
deut=
ſchen Theaterhimmel. Die Stücke „Johannisfeuer”
von Hermann Sudermann und „Geſpenſter”
von Henrik Ibſen, welche für die Darmſtädter
Gaſt=
ſpiele gewählt ſind, bieten Frau Sorma Gelegenheit, alle
ihre großen Mittel zur Schau zu tragen. Für
geſchmack=
volle Inſzenierung und tadelloſes Zuſammenſpiel iſt
beſtens Sorge getragen, ſo daß man von den Gaſtſpielen
der Frau Agnes Sorma eine bedeutende Anregung
er=
warten darf. Der alleinige Vorverkauf findet
nur im Verkehrsbureau am Ernſt=Ludwigsplatz
ſtatt.
Profeſſor Paul Grümmer von der K. K.
Muſikakademie in Wien, der am nächſten Dienstag zum
erſtenmal im Rahmen der Richard Wagner=Vereins=
Kon=
zerte auftreten wird, zählt unter den bedeutenden Celliſten
unſerer Tage unbeſtritten zu den allererſten. In einem
Wieneriſchen Blatte leſen wir über ihn: . . . „Das ganze
Konzert war ein großer, weihevoller Kunſtgenuß, voll der
nachhaltigſten und tiefſten Eindrücke. Unter dem Bogen
des ausgezeichneten Künſtlers wird alles mehr Geſang
und Ausdruck als techniſche Virtuoſität. Man iſt
über=
raſcht, daß ein Cello mit ſolch inniger Zartheit und in ſo
tiefinnerlichem ſeligen Piano erklingen kann, und möchte,
gleich dem Meiſter, der beim Spiel zumeiſt die Augen
ge=
ſchloſſen hält, die Augen ſchließen, um ſo ganz die
Weis=
heit und Philofophie überragenden Offenbarungen ſeiner
Muſik in ſich aufzunehmen. Das Celloſpiel Paul Grüm=
S die tieſte S.
unvergleichliche Klangſchönheit ausgezeichnet. Sein
vollendetes techniſches Können tritt nur als ſouveränes
Ausdrucksmittel zur Erreichung wunderbarſter
Klangwir=
kungen in Erſcheinung, ohne ſich je in den Vordergrund
zu ſtellen. Paul Grümmers Spiel beglückt, begeiſtert und
vermittelt die ganze Allgewalt der Tonſprache.”
Deutſcher Handelstag.
* Berlin, 20. Febr. In ſeiner zweiten
Vollver=
ſammlung beſchäftigte ſich der Deutſche
Handels=
tag u. a. mit der Vertretung von Induſtrie und
Handel in den Erſten Kammern. Nach einem
längeren Referat des Geheimen Kommerzienrats Dr. F.
Neven Dumont=Köln gelangte ohne Erörterung folgender
Antrag einſtimmig zur Annahme: Angeſichts der durchaus
ungenügenden Vertretung von Induſtrie und Handel in
den Erſten Kammern der meiſten deutſchen Bundesſtaaten
ſpricht ſich der Deutſche Handelstag dafür aus, daß den
genannten Berufszweigen eine ſolche Vertretung in einem
ihrer Bedeutung entſprechenden Maße gewährt und den
Handelskammern das Wahlrecht hierfür verliehen werde.”
Eine längere Debatte veranlaßte der Schutz der
Ar=
beitswilligen. Geheimer Kommerzienrat Deußen=
Krefeld befürwortete folgenden Antrag des Ausſchuſſes:
Der Deutſche Handelstag gewann auf Grund von beiden
Mitgliedern veranſtalteten Umfragen die Ueberzeugung,
daß, um den Uebelſtänden bei Streiks im weſentlichen zu
begegnen und die Arbeitswilligen nicht ferner dem
Terro=
rismus der Streikenden in der bisherigen Weiſe
auszu=
ſetzen, ein ausgiebigerer ſchnellerer Schutz der
Arbeits=
willigen auf geſetzlichem Wege zu ſchaffen ſei. Geheimer
Kommerzienrat Dr. Weber=Gera beantragte, dem Antrage
hinzuzufügen: Der Handelstag ſpricht die Notwendigkeit
aus, daß das Streikpoſtenſtehen geſetzlich verboten werde.
Von anderen Rednern, insbeſondere von dem Geheimen
Kommerzienrat Neven Dumont=Köln, wurde der Antrag
bekämpft, da er im Reichstage nicht zur Annahme gelangen
werde Auf ſtürmiſches Verlangen der Verſammlung zog
ſchließlich Geheimer Kommerzienrat Weber ſeinen Antrag
zurück. Der Antrag des Ausſchuſſes gelangte einſtimmig
zur Annahme. Dann trat eine Mittagspauſe ein.
In der Nachmittagsſitzung des Deutſchen
Handels=
tages berichtete Generalſekretär Sötbeer=Berlin über den
Internationalen Handelskammerkongreß in Boſton im
Herbſt 1912. Es ſei dort eine Annäherung zwiſchen den
Vertretern des Handels und der Induſtrie des ganzen
Erdballs vollzogen worden. Auf Antrag Sötbeers wurde
beſchloſſen, der Handelskammer in Boſton für den
glänzen=
den Empfang, und die großartige Gaſtfreundſchaft
telegra=
phiſch den innigſten Dank abzuſtatten. Alsdann ſchloß
der zweite Vorſitzende, Kaufmann Robinow, den
Han=
delstag.
Landwirtſchaftliches.
Die Pferde= und Fohlen=Auktion in
Darmſtadt am 25. Februar, vormittags 10 Uhr,
wird mit eu. 80 Pferden heſcher Landwirie beſchickt.
Etwaige Fehler und Untugenden müſſen von den
Ver=
käufern angegeben werden. Die Auktion bietet daher eine
gute und reelle Gelegenheit zum Ankauf von Zucht= und
Gebrauchsmaterial.
— Fohlenimport. Es iſt beabſichtigt, in dieſem
Sommer, nicht wie bisher üblich, Stutfohlen aus Belgien
und Oldenburg, ſondern nur belgiſche Stutfohlen
einzu=
führen. Dieſe belgiſchen Fohlenimporte ſollen künftig
dann alljährlich, die Oldenburger dagegen bis auf weiteres
nur ein über das andere Jahr durchgeführt werden.
Maß=
gebend hierfür iſt die Tatſache, daß der dem Arbeitsſchlage
(Belgier) zuzuzählende Pferdebeſtand doppelt ſo groß iſt,
als der dem Wagenſchlage (Oldenburger), wie es ja auch
jede Pferdeſchau zeigt, auf welcher meiſt mindeſtens
dop=
pelt ſo viele Belgier als Oldenburger ausgeſtellt werden,
wie es weiterhin aber auch die Stammbuchführung eraibt
(1130 belgiſche gegen 630 Oldenburger Stuten), und wie
es ſchließlich auch die Zahl der belgiſchen Landbeſchäler
(45) gegenüber der Zahl der Oldenburger Beſchäler (21)
erweiſt. Es ſollen daher auch die für den
Fohlenimport=
zur Verfügung ſtehenden Mittel künftig in der Weiſe zu
etwa zwei Drittel für die belgiſchen und zu etwa einem
Drittel für die Oldenburger Stutfohlen Verwendung
fin=
den, daß die Einfuhr aus Belgien alljährlich, die aus
Ol=
denburg nur alle 2 Jahre vorerſt ſtattfinden ſoll. Der
diesjährige Ankauf in Belgien iſt für Juni vorgeſehen, die
Abnahme der Fohlen erfolgt vorausſichtlich, im Gegenſatz
zu den früheren Jahren, direkt im Anſchluß an den
An=
kauf. Anfragen über die bisherigen Preiſe der belgiſchen
Fohlen beantwortet die Landwirtſchaftskammer in
Darm=
ſtadt, welche auch die näheren Beſtimmungen über den
Fohlenimport verſendet. Die Beſtellungen haben mit
möglichſt genauer Angabe des gewünſchten Alters, der
Raſſe uſw bis zum 1. Mai ſchriftlich bei der
Landwirt=
ſchaftskammer in Darmſtadt zu erfolgen. Die
Landwirt=
ſchaftskammer behält ſich vor, den Import auszuſetzen,
falls die Beſtellung eine ſo geringe iſt, daß die auf das
einzelne Tier entfallenden Koſten zu hoch werden. Die
Landwirtſchaftskammer übernimmt bei dieſen Ankäufen
die ſämtlichen allgemeinen Koſten (alle Koſten abzüglich
der Ankaufspreiſe). Außerdem wird noch ein Zuſchuß zu
den Ankaufskoſten gewährt, deſſen Höhe ſich nach der
Be=
teiligung am Import richtet, aber 20 Prozent des
Ankaufs=
preiſes nicht überſteigen ſoll. Der Zuſchuß wird an einen
Beſteller nur für höchſtens zwei Tiere bewilligt.
Holzverſteigerungen.
S. Gundernhauſen, 21. Febr. Die Verſteigerung
vom 21. ds. Mts. hatte folgendes Ergebnis: Für Fichten=
Stämme wurden keine genügenden Gebote gemacht und
wurde die Verſteigerung aufgehoben. Dieſelben wurden
an Herrn Gg. N. Stühlinger III. in Reinheim zu
folgen=
den Preiſen aus der Hand abgegeben: 3. Klaſſe 16 Mk.,
4. Klaſſe 15 Mk., 5. Klaſſe 14 Mk. und 5. Klaſſe 13 Mk.,
5. Klaſſeb 13 Mk. per Feſtmeter. Die Derbſtangen
brach=
ten einen Erlös von 10,60 Mk. per Feſtmeter und wurden
genehmigt.
Frankfurt am Main
An der Markthalte 6, 1.
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Kontirmanon
Schwarze Stoffe
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Schwarz Satintuch
Reine Wolle
Meter 3.25, 2.50, 2.10, 2.—, 1.60,
Schwarze gemust. Stoffe 425
Reine Wolle
sonst Meter 2.— . . Meter
Schwarz Cheviot
Reine Wolle, ca. 110 cm breit
Meter 2.—, 1.80, 1.40, 1.25,
Schwarze Serge
Reine Wolle
Meter 2.75, 2.40,
Schwarze Mohair
Reine Wolle
Meter 3.—, 2.75, 2.50, 2.25,
Schwarze Kammgarne 000
Reine Wolle
Meter 4.50, 3.25, 2.40.
175
Schwarze Popeline
Reine Wolle
Meter 3.50, 3.25. 2.25,
Cremerstohe
Creme-Wollbatist
Reine Wolle
Meter 2.—, 1.80, 1.65, 1.48, 1.25, 60
430
Créme-Cachemire
Reine Wolle
1
Meter 2.—, 1.80, 1.65, 1.40,
Créme-Voile
mit Seidenstreifen . Meter 10
98
168
Créme-Halbseide
Meter
(75
25
Creme gemustert. Stoffe
1
Reine Wolle
Meter 2.—, 1.80, 1
1950
Créme-Seid.-Cachemire
sonst Meter 4.— . . Meter
950
Cröme-Seiden-Crèpe
110 cm breit. reine Wolle mit
Seide, sonst Meter 4.—, Meter
950
Crème-Eolienne
110 cm breit
sonst Meter 3.60 . . Meter 2
reine Wolle
Chevio
110 em breit
Tarbige Stoffe
nur marineblau
Meter 1.80, 1.65, 1.20 98 ₰
reine
Kammgarnstoffe wolle 185
nnr marineblau
Meter 2.50, 2.25, 2.—,
Satintuch, reine Wolle
in allen Farben
Meter 2.50, 2.25,
Spezial-Marken in marineblau
Satintuch reine Wolle
Meter 2.25, 2.10, 1.60,
reine
Mohair und Crêpe Wolle
in allen Farben
Meter
line reine Wolle
in allen Farben
Meter
160
45
150
75
Neuheiten für Frühjahr in engl. Geschmack, grosse Sortimente 50
Meter 3.75, 3.50, 2.75, 2.50. 2.25, 1.85.
sämtlich zirka 130 cm breit
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 45.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 45.
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Am Tage nach dem Begräbnis wurde das Teſtament
des Freiherrn geöffnet. Frau Chriſta ſollte auf Heidegg
bleiben — einer ſeiner Söhne, Fabi vorausſichtlich, das
Gut verwalten. Nach dem Tode Frau Chriſtas ſollten
ihre Söhne um Haus Heidegg loſen.
Fabi ſagte der Mutter, wie es ſtand. Sie würden
Heidegg nicht halten können. Bis jetzt war er der einzige,
der nicht von den Einkünften des Gutes zehrte. Editha
hörte teilnahmslos zu. — Sie ging das alles ja nichts an.
Was war ihr Heidegg! Keine Heimat, an der ſie mit
Liebe hing — hier entſchied ſich nur immer ihr Schickſal,
um Qual und Verzweiflung in ihr Daſein zu bringen.
Da geſchah etwas Unerwartetes: Erika, die ſonſt nie
den Mund auftat, wenn’s nicht gerade unbedingt nötig
war, ſagte plötzlich: Nimm alles Geld, das mir gehört,
Fabian, wir wollen Heidegg halten. Ueber die erſten
ſchweren Zeiten wird mein Vermögen ſchon
hinüber=
helfen. Ich habe mich entſchloſſen, Heidegg nicht mehr zu
verlaſſen, und ich brauche für mich ſo wenig.
Wer hätte das gedacht! Die Brüder ſchüttelten Erika
die Hand, Frau Chriſta umarmte ſie in tiefer Bewegung.
In der Erika ſteckt doch mehr, als wir geahnt haben,
ſagte Diez nachher. Er hatte nun auch mehr Mut, Mutter
Chriſtel ſeine Schulden neueſten Datums zu beichten. Die
letzten Schulden, Muttchen, ſie ſollte es ihm nur glauben,
und er ginge doch nun fort, und das Leben am Gelben
Meer war gewiß nicht ſo koſtſpielig, wie in K., der großen
Garniſon, wo die Offiziere den Mittelpunkt der
Geſellig=
keit bildeten.
Nun war es glücklich heraus! Diez hatte ſich damit
geplagt, wie er der Mutter die Kunde von ſeiner
Ab=
kommandierung in die Mandſchurei beibringen ſollte.
Noch haben wir ja goldenen Frieden, tröſtete er die
tödlich Erſchrockene. Denke nur, wie hübſch es iſt, ſich die
Welt einmal in Aſien anzuſehen. Der Erika bringe ich
einen kleinen Chineſen als Groom mit, — ſie will ſich ja
ein Reitpferd kaufen, — und Dir, Mutter, japaniſche
Stickereien für Dein Wohnzimmer. Paß mal auf, Dein
leichtſinniger Junge wird dort unten bei der „gelben
Ge=
fahr” noch ganz zahm und vernünftig.
Diez konnte, wenn er es darauf anſetzte,
unwiderſteh=
lich ſein. Es gelang ihm auch heute, ſeine Mutter beinahe
davon zu überzeugen, daß es für ihn eigentlich das größte
Glück ſei, nach Port Arthur zu kommen. Als er Nika
ſeinen Abſchiedsbeſuch machte, traf er im früheren
Ka=
binett der alten Gräfin, das die junge Herrin ſich nun
nach ihrem Gefallen eingerichtet hatte, Frau von
Helme=
ring und ihre Tochter.
Das ſüßliche Lächeln verſchwand von Fräulein Eliſa=
beths Zügen, als Diez gemeldet wurde. Sie hatte
näm=
lich ſoeben Frau Chriſta um dieſes „mißratenen Sohnes”
willen „bedauert‟ Nun ſtand Diez in Lebensgröße vor
ihr, noch ehe Nika Fräulein Eliſabeth hatte entgegnen
können; daß die Heidegger alleſamt — auch der
leicht=
ſinnige Diez — ihre beſten Freunde wären. Nika wurde
den beiden Damen gegenüber ſo eiſig, daß Frau von
Helmering es für geboten hielt, ihren Beſuch abzukürzen.
Und ſie war doch in der Abſicht gekommen, ihres Sohnes
Prinzipalin, „ihrer lieben, entzückenden Baronin”, ihr
Herz auszuſchütten. Ja, ſie, die arme, ſchwergeprüfte
Mutter, litt ſo unendlich unter der unüberlegten
Ver=
lobung ihres Sohnes. Sie betete täglich darum, daß
dieſe Verlobung zurückginge,aber Gaſton war ſo
zart=
fühlend, die Löſung müſſe von Editha ausgehen. Ihr
noch ungeklagtes Leid wie eine ſchwere Bürde mit ſich
ſchleppend, rauſchte Frau von Helmering in die
Inſpektor=
wohnung zurück.
Gaſton lag in ſeinem Zimmer auf der Chaiſelonque
und rauchte. Ein junger Foxterrier zerrte ſpielend an
einem Briefblatt auf dem Teppich. Sie iſt eine Gans!
rief Helmering den Seinen entgegen, und letztere waren
nicht im Zweifel, wen er damit meinte.
Sie hat mir geſchrieben, fuhr Helmering verärgert
fort, daß Erika, die Närrin, die längſt reif für eine
Ner=
venheilanſtalt iſt, all ihr Geld den Stiefgeſchwiſtern
hin=
geworfen habe. Ich ſollte es mir ja doch nicht zu Herge
Seite 22.
Samstag, den 22. Februar 1913.
Darmſtädter Tagbl
Nummer 45.
Kohrirmanden-Relun
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schwarz . . . . . . . Mk. 3.2 19.2 7.2
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dankend, bitte ich meine ſehr geehrte Kundſchaft, mir dasſelbe auch
für die Folge zu bewahren und zeichne
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Diez, Du biſt doch noch ganz der Alte, erwiderte Nika
lachend und errötete dabei unwillkürlich.
Frech? Was? Solche, dir mir wohlwollen,
behaup=
ten, Frechheit ſtünde mir am beſten.
Nika antwortete lachend: Warum ſoll ich es Dir
nicht ſagen, aus welchem Grunde ich mein Haar nicht
wachſen laſſe. Zuerſt bat Serge, mein Mann, mich darum,
und dann wollte ich mich ſelbſt daran erinnern, daß
über=
eilte, dem Trotz entſprungene Handlungen uns nur
lächer=
lich machen — endlich aber, Diez — Nika fuhr mit allen
fünf Fingern ihrer Linken durch das weiche, dichte Gelock,
iſt es auch bequem.
Von da an, wo Paſtors Lenchen, meine alte Flamme,
mir von Deiner Not erzählte, gewann ich eine großartige
Hochachtung vor Dir. Nika.
Danke! Aber nun erzähl’ mir von Deinem Leben.
Was iſt da viel zu berichten? Es tut mir leid, daß
ich meinem alten Herrn die letzten Lebensjahre durch
mein Schuldenmachen erſchwert habe. Deine Großmutter
hätte darüber gelacht und geſagt: Recht ſo, daran erkennt
man den Grandſeigneur. Aber Mutter Chriſtel hat viel
weinen müſſen meiner Streiche wegen. Laſſen wir nun
mich beiſeite — mich intereſſiert es zu hören, wie Dein
Lebenslauf geweſen iſt, ſeit jener ſeligen Zeit, wo Du
mir in ſchöner nachbarlicher Freundſchaft als
Willkom=
mensgruß die Zunge herauszuſtecken pflegteſt.
Diez, Du biſt wirklich unverbeſſerlich.
Schadet nichts, Nika, ſchenk mir bitte noch eine Taſſe
Tee ein, und dann bin ich ganz Ohr.
Nika erzählte, daß ihr Gatte ihr die halbe Welt
ge=
zeigt habe. Durch ihre Schilderungen klang die innige
Zuneigung, welche ſie für Serge Lansky gefaßt hatte. Er
war die Güte ſelber, ſagte ſie wiederholt.
Auf dem Heimweg nach Heidegg dachte Diez über
Aie nacht de paie die ie Guſin decd uch ie Fer
Sterbeſtunde etwas Geſcheites zuſtande gebracht mit Nikas
Zwangsverlobung. Liſtig war ſie ſtets geweſen, die alte
Dame, und hatte es verſtanden, andere Leute zu ihrem
Vorteil auszunutzen. Wie gut es Sergius Lansky
gelun=
gen war, den kleinen Wildfang Nika zu erziehen. Klug
war ſie von jeher geweſen — ohne Vorurteile, gerecht und
freimütig. Sie ſagte immer nur das, was ſie empfand.
— Aufrichtigkeit lag ihr übrigens im Blut, von der
Groß=
mutter her. Aber Nika würde Wehrloſen niemals wehe
tun.
Klaus Heidegg, der ſich Nachurlaub erwirkt hatte, um
ſeiner Mutter während der erſten ſchweren Zeit nach
dem Verluſt des Vaters nahe zu ſein, war nicht wenig
erſtaunt, als Editha ihm die Einladung ihrer künftigen
Schwiegermutter zu einer Taſſe Tee überbrachte.
Wie kommt Frau von Helmering darauf, mich
einzu=
laden? meinte er kopfſchüttelnd; ich kenne die Dame ja
überhaupt nicht.
Sie ſcheint Dich aber doch kennen lernen zu wollen —
Fabi iſt immer ſo abweiſend gegen Gaſtons Mutter und
Schweſter — ſie hofft mehr von Deiner Liebenswürdigkeit,
Klaus, antwortete Editha freudig erregt.
Eliſabeih hatte ſo verbindlich geſchrieben. Ach, ſie,
Editha, hatte ſicher oft nur Geſpenſter geſehen, und nun
wurde noch alles gut.
Fahre nur zu Helmerings, Klaus, flüſterte Erika,
als die Schweſter außer Hörweite war — glaube mir, die
führen etwas im Schilde gegen uns — ich habe Eliſabeths
Brief geleſen; er iſt viel zu katzenfreundlich, um aufrichtig
zu ſein.
(Fortſetzung folgt.)
e er it en enene
unſer Plan, ein Gut zu kaufen, nun ins Waſſer fallen
müſſe. Sie fürchte, ihr eigenes, verfügbares Vermögen
würde nicht ganz ausreichen.
Gaſton ſprang wütend auf und begann im Gemach
auf und ab zu laufen: Als ob ich in der letzten Zeit
über=
haupt noch mit dieſem lumpigen Gelde gerechnet hätte.
Von einem Gutshof war längſt nicht mehr die Rede
zwi=
ſchen uns. Editha phantaſiert. Ich glaube, wenn ich ihr
mit der Fauſt ins Geſicht ſchlüge, ſie wäre imſtande, mir
die Hand zu küſſen.
Man muß ſich an ihre Familie wenden und die
Kar=
ten aufdecken, ſprach Frau von Helmering würdevoll.
Komm, Eliſabeth, ich werde Dir eine Einladung an
Editha und ihren Bruder Klaus diktieren. Ich ſehe ja,
lieber Gaſton, daß Deine Mutter und Schweſter energiſch
für Dich handeln müſſen, damit Dir geholfen wird.
Nika, ſagte Diez, als die beiden einander in den
hohen, bequemen Lehnſeſſeln der alten Gräſin gegenüber
ſaßen, rauchten, und der Diener das Teetiſchchen
herein=
gerollt hatte, „Du biſt doch ein ganzer Kerl, und Deine
kurzen Haar kommen mir wie ein Orden vor, den Du
Dir ſelber geſtiftet haſt. Verzeih’ — aber ich kann auch in
ſchweren Augenblicken des Lebens nie ganz ernſt bleiben.
Ein Abſchied auf Leben und Tod iſt immerhin ernſt,
und wer weiß, ob wir noch einmal Gelegenheit haben
werden, einander ſo gemütlich rauchend wie eben
gegen=
überzuſitzen. Alle Japanerkugeln treffen ja nicht, aber
wenn es wirklich losgehen ſollte — man kann ja nie
wiſſen, was einem paſſiert — ſo möchte ich jedenfalls
nicht aus meinem unnützen Daſein ſcheiden, ohne erfahren
zu haben, warum Du noch immer kurzes Haar trägſt,
Nika? — Eitel biſt Du nicht — oder vielleicht doch — denn
das Knabenhafte ſteht Dir verdammt gut.
Nummer 45.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Seite 23.
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Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Nummer 45.
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ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Ke
u
Ze eaen
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachbruck verboten.)
Friedensbegehren. — Das Geld, das ſeinen Beruf
verfehlt hat. — Rückblicke.
— Eine Erinnerungs=
Ausſtellung an die Freiheitskriege. — In Berlin
vor hundert Jahren. — Das erſte Todesopfer.
Pariſer Beſuch. — Futuriſtiſche Offenbarungen. —
Mo=
dernſte Kunſt. — Die Schüler Eugen Bracht’s. — Berliner
Klein=Plaſtik. — Bevorſtehende Kunſtereigniſſe.
Die Blicke ſind noch immer geſpannt zum Balkan und
zur unteren Donau gerichtet — mit welcher Freude würde
man von einer Entſpannung der Lage Kenntnis nehmen.
In der Aufſichtsratsſitzung einer unſerer erſten
Groß=
banken ward kürzlich mitgeteilt, daß ſich allein in
Deutſch=
land das Privatkapital, das im Hinblick auf die politiſche
Unſicherheit zurückbehalten wird, alſo nicht tätig auf dem
Geldmarkte mitarbeitet, auf über 600 Millionen
Mark beläuft. Das bedeutet für viele durchaus ſolide
Unternehmungen eine erhebliche Schwächung und eine
ſtarke Beeinträchtigung unſeres geſamten wirtſchaftlichen
Lebens. Und dabei muß man ſich auf neue große Opfer
gefaßt machen, bedingt durch die Stärkung unſerer
Wehr=
macht, und auf weitere finanzielle Verluſte unſeres
Han=
dels und Wandels mit dem Orient, ſo lange dort der
Krieg noch währt.
Da iſt es wohl angebracht, der gewaltigen nationalen
Erhebung und Bewegung vor hundert Jahren zu
geden=
ken, jenes ſtürmiſchen Aufbäumens des ganzen Volkes
gegen Fremdherrſchaft und Bevormundung. Eine am
Donnerstag vormittag eröffnete Ausſtellung von
Erinne rungen an die Befreiungskriege in
uuſerem Märkiſchen Muſeum führt uns jene
große Zeit lebhaft vor Augen und dürfte, wie es ſchon
die ſchlichte Einleitungsfeier bewies das Intereſſe
wei=
teſter Kreiſe finden. In mehreren ſehr hübſch mit
Pal=
men und blühenden Blumen geſchmückten Sälen des
an=
heimelnd altertümlichen Baues iſt eine Fülle der
mannig=
fachſten Gegenſtände vereint, die uns von den Tagen des
Rückzuges einzelner Teile der großen Armee durch Berlin
bis zur Rückkehr der tapferen Truppen im Herbſt 1815 des
näheren erzählen. Sehr ſtattlich ſind die
Samm=
lungen von zeitgenöſſiſchen Abbildungen der
verſchiede=
nen Ereigniſſe, von Karikaturen Napoleons, von
Extra=
blättern und von Bildniſſen der führenden Männer und
Helden, auch von Briefen der letzteren mit manch
feſſeln=
dem Inhalt. Daneben fehlt es nicht an Waffen und
Fahnen, an Beſtätigungen über Geſchenke zur Ausrüſtung
der Freiwilligen — neben einer Quittung über „drei
Paar Schuhe” liegt eine ſolche über „eine Schnur echter
Perlen” — an eiſernen Ringen mit der Inſchrift: „Gold
gab ich für Eiſen” — an ſonſtigen Beweiſen der fcoheſten
Opferwilligkeit, ſowie an Kriegsmedaillen und ſo fort.
Am gleichen Donnerstag wurde hier in
ſtimmungs=
voller Weiſe, in Gegenwart des Fürſten Leopold zur
Lippe, des erſten blutigen Opfers der Freiheitskriege
ge=
dacht, des aus Lippe gebürtigen Freiherrn v.
Blom=
berg, zu deſſen Gedenken ein vor der Bartolomäuskirche
aufgeſtelltes Denkmal enthüllt wurde. Schon Mitte
Fe=
bruar 1812 erzählte man ſich, daß die Ruſſen nahten, und
da nach den Aeußerungen von in Berlin eingetroffenen
Reiſenden, die unterwegs ruſſiſche Truppen getroffen, ſich
dieſe Mitteilung bewahrheitete, machten ſich einige junge
Freiwillige, unter ihnen der auch als vaterländiſcher
Sänger hervorgetretene Alexander Freiherr von
Blom=
berg, auf den Weg und ritten den Ruſſen entgegen, um ſie
zu einer ſchnellen Beſetzung Berlins zu beſtimmen. In
Landsberg a. W. trafen ſie auf eine ruſſiſche Vorhut, die
unter dem Befehl der Oberſten Tettenborn und
Tſchernit=
ſcheff ſtand, welche den Verſicherungen der kampfluſtigen
jungen Helden, daß ſich die geſamte Einwohnerſchaft bei
ihrem Einrücken erheben würde Glauben ſchenkten. Das
ruſſiſche Streifkorps war nur 3000 Mann ſtark, während
ſich die franzöſiſche Beſatzung Berlins auf 10000 Köpfe
belief, die Bürgerſchaft aber über keinerlei Waffen
ver=
fügte, abgeſehen von den paar hundert Bürgergardiſten,
die, wie die übrigen Einwohner, nichts von dem
Hand=
ſtreich wußten. Es war, wie bekannt, am 20. Februar,
als die Ruſſen in Berlin einrückten. An der Spitze der
Ruſſen war Alexander von Blomberg in die Stadt
ge=
ſtürmt, ſank jedoch in der Nähe des Neuen Königstors,
von einer Kugel getroffen, tot nieder; mit Recht ſchmückt
ſein Grab auf dem St. Georgen=Friedhofe die Inſchrift:
„Erſtes Opfer im deutſchen
Freiheits=
kampfe‟
Von der Vergangenheit zur Zukunft, allerdings einer
ſehr merkwürdigen Zukunft, wenn wir Herrn F. T.
Ma=
rinetti Glauben ſchenken wollen, dem aus Paris
wie=
der einmal unter uns aufgetauchten leidenſchaftlichen
Apoſtel des Futurismus. Man kennt ja die
ſeiner=
zeit hier öffentlich verteilten „Manifeſte” des betreffenden
Herrn, in denen er’die Dynamitarden aufrief, um
ſämt=
liche Kunſtſammlungen zu zerſtören, an deren Stelle dann
die herrlichen Erzeugniſſe der futuriſtiſchen Kunſt geſetzt
werden ſollten. Diesmal erzählte uns, mit dem Vortrage
köſtlicher Proben ſeiner Dichtungen, der genannte Herr
von der Zukunftslyrik, die nur aus Subſtantiven beſteht
und dadurch den einzig richtigen Eindruck erzwingen will.
Heiliger Bimbam, welch ein Blödſinn ward da im
Chora=
lionſaale verzapft und fand ſogar die lebhafte
Zuſtimm=
ung mehrerer Dutzend „teutſcher” (!) Mägdelein und
Jünglinge, welche die Luſt an Senſationellem hingeführt.
Sie verſtanden zwar nicht viel von dem franzöſiſchen
Ge=
plapper, ſchienen ſich aber außerordentlich wichtig zu
fühlen, daß ſie dieſen verrückten „Offenbarungen”
bei=
wohnen konnten.
Jene ſeltſamen Zeitgenoſſen und Genoſſinnen im
Alter von 17 bis 20 Jahren werden natürlich auch für die
„Kunſt” des Herrn Max Pechſtein ſchwärmen, der
eine Kollektivausſtellung ſeiner „Gemälde” im Fritz
Gurlittſchen Kunſtſalon veranſtaltet hat.
Immer wieder muß man an die Zeichnungen des kleinen
Moritz in den „Fliegenden” denken, wenn man dieſe
Verunglimpfungen menſchlicher Körperformen und der
landſchaftlichen Natur erblickt. Wie muß ſich nur bei
einem ſolchen Modernſten die Welt ausnehmen! Oder
ſollte es bloß Berechnung ſein bei einem gänzlichen Ver=
ſagen jeglichen Könnens, un von ſich reden zu machen?
Ein paar Schritte weiter aus dieſem ſinnloſen Wuſt von
grellen Farben und Verzeichnungen, und wir können in
dem gleichen Salon einen Künſtler bewundern, den aus
der franzöſiſchen Schweiz ſtammenden J. B. Nieſtlé,
der uns wahrhaft ſtaunenswerte Ausſchnitte der Natur
mit nicht minder wundervollen Darſtellungen einzelner
Tiere gibt. Seit Bruno Liljefors’ Meiſterwerken haben
wir nichts ähnliches an gleichvollendeter Wiedergabe
deſſen was da kreucht und fleucht im Wald, im Waſſer, auf
dem Felde, in der Luft, geſehen.
Im Verein Berliner Künſtler finden wir
eine Ausſtellung von Arbeiten der Berliner und
Dresdener Schüler Eugen Bracht’s. Innige
Freude gewährt es, an der Hand dieſer zum Teil ganz
vortrefflichen Gemälde zu beobachten, welch eine reiche
und ſegensvolle Tätigkeit dieſer eine bedeutſame Künſtler
entwickelt hat, der leider ſchon vor geraumer Zeit die
hie=
ſige Stätte ſeines Wirkens verließ, um mit Freuden in
Elb=Florenz aufgenommen zu werden. Unter ſeinen ſich
hier zuſammengefundenen einſtigen Schülern ſehen wir in
hervorragender Weiſe Ludwig Dettmann, Paul Vorgang,
Mar Schlichting, Karl Langhammer, Adolf Obſt, Hans
Hartig, C. Kayſer Eichberg u. a. vertreten. Bei der
Mehr=
zahl der Genannten wirkt noch heute, wenn auch in
be=
ſtimmter ſelbſtändiger Weiſe, der ernſte und gehaltvolle
Eindruck nach, den in beträchtlich zurückliegender Zeit
Meiſter Bracht auf ſie ausgeübt. Warm zu begrüßen iſt
es, daß ſich der Verein neuerdings die Pflege der Klein=
Plaſtik, auf welchem Gebiete in Berlin ſo
außerordent=
lich Tüchtiges geleiſtet wird, angedeihen läßt und den
Ver=
kauf zu ſehr mäßigen Preiſen vermittelt. Einzelne dieſer
Bronzen, Porzellane und Terrakotten würden ihren
Künſt=
lern ſelbſt auf den großen internationalen Ausſtellungen
vollſte Ehre einlegen, ſo die lieblichen Mädchenfiguren
Mar Ungers, die von dem ganzen Reiz edelſter Antike
umfloſſen ſind, das Waldidyll Rudolf Kaesbachs von
keuſcher Poeſie und zarteſter Stimmung, die flotte Diana
Johann Röttgers; als ein ganz genialer Beobachter
und daneben humorvoller Schilderer des Tierlebens
er=
weiſt ſich Sigismund Wernekinck, deſſen in
Por=
zellan ausgeführte köſtliche Froſch=, Fuchs= und
Meer=
ſchweinchen=Darſtellungen ehrlichſte Bewunderung
er=
wecken und bereits ihre Liebhaber fanden.
Zwei Ereigniſſe auf verſchiedenem künſtleriſchen Felde
wird uns die nächſte Woche bringen und zwar eine neue
Ausſtellung in der Akademie der Künſte als
Vorfeier des Regierungsjubiläums des Kaiſers, da
die=
ſelbe eine Zahl der bemerkenswerteſten deutſchen
Kunſt=
werke enthalten wird, die im letzten Vierteljahrhundert
entſtanden ſind. Erfreulicherweiſe iſt es gelungen,
hervor=
ragende Künſtler zur Beteiligung zu veranlaſſen, die ſich
ſonſt derartigen Veranſtaltungen ferngehalten. Unſere
Königliche Oper wird uns die Strauß=
Hoffmanns=
thalſche „Ariadne auf Naxos” beſcheren und zwar
im Königlichen Schauſpielhauſe, deſſen Intimität dem in
timen Werke zum weſentlichen Vorteil gereichen dürfte.
Mehrere Vorträge bereiteten uns ſchon auf die Premiere
vor, für die ungewöhnlich hohe Eintrittspreiſe feſtgeſetzt
worden ſind und zwar ſechzig Mark für einen Sitz im
erſten Rang und vierzig Mark für einen Parkettplatz; ſelbſt
wer ſich mit dem zweiten Rang begnügt, muß noch ein
Doppelgoldſtück entrichten. Trotzdem darf man ſicher ſein,
daß an dem betreffenden Abend die Tafel mit dem Worte:
„Ausverkauft!” an der Kaſſe hängen wird.
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[ ← ][ ][ → ]
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Seite 25.
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auch k. I. u. II. Hypothek zuſ. geſtellt
werd. Off. u. J 46 Exped. (*4762so
Pünktlicher Zinszahler ſucht per.
15. März 1600 Mark auf
II. Hypothek nur von Selbſtgeber
zu leihen. Prima Bürgſchaft iſt
vorhanden. Offerten unt. H 43
an die Exped. ds. Bl. (*4352ims
4wie Dar=
Bar-Geid lehen, Be=
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zu 5%, Hypoth. v. 4% an, erh. ſichere
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Philipp Jakob Schneider Wwe.
Nummer 45.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Seite 29.
gewinnt die
vortreffliche
Qualitäts-
SVEIMA
Cigarette
Me
Briehinkels Sunndags=
Noochmitdags=Bedrachtunge.
Alſo, wann Aaner maant, unſer Stadträdcher werrn
bloß dofor do, um damit daß ſe ſich briſte kenne mit ihrem
Tidel, un kenne die annern iwwer die Axel a’gucke, die
wo ſe enuff gewehlt hawwe uffs Radhaus; un kenne ſo
dhu, als gotterſprich: Mir ſind die Leit, un mir wiſſe
Beſcheid im kummenahle Worſchtkeſſel, un uns kann
kaaner! Wer deß glaabt, der is ganz gaſchdich uff em
Holzwähk, indem daß die Herrn Stadträd noch wos ganz
annerſter zu dhu hawwe, als wie bloß dodruff acht zu
gewe, daß ſe ſtets mit de gebiehrende Hochachtung
be=
hannelt werrn, ſo gewiſſermaße mit „Vorſicht! Nicht
ſtürtzen! Zerbrechlich!” un ſo. Onaa, ſo Stadträd hawwe
gach net bloß als emol e Redd zu halte, um damit daß
ihr verehrliche Herrn Wähler ſehe, daß ſe aach do ſin
un dhun, ohne mit de Wimpern zu zucke, ihr Flicht gege
ihr Vadderſtadt erfille. Un ſie ſin aach net bloß defor
do, daß ſe vor alle Dinge ihr eigene Indreſſer emol im
Aag behalte un im annern Aag die Brüfadindreſſer vun
ihre pp. Wähler un ſo. Onaa, ſie miſſe aach als emol for
die große Allgemeinheit was dhu, un miſſe als emol wos
bewillige. Un werklich, wann ſe als grad emol ihr
Schbendierhoſe ahawwe, dann kimmt ſen gornet ſo genau
druff aa, dann dhu ſe nor ſo drufflos bewillige. Genau
wie die paar roſarode Borſchuademokrade, die wo neilich
im Landdag for lauter Gebſchnitzigkeit ſogor gege ihrn
eigene Wille bewilligt hawwe
No alſo, um’s korz un ſchmerzlos zu mache, unſer
Stadtvädder hawwe uns die vorig Woch, außer e paar
Kanala’ſchliß un Baudißbensgeſuche, aach die
langer=
ſehnde un jedenfalls ſehr bobbeläre „
Billjädde=
ſteier” bewilligt, un hawwe domit eme langgeheegde
Wunſch ſämtlicher Vereine Rechnung gedrage. Dann die
ſämtliche Vereinskaſſierer hawwe nemlich, wie uff
Kum=
mando, en diefe Seifzer der Er,leicht”erung losſchwirrn
loſſe, ſo dief, daß mer geglaabt hott, ſie hette’n aus de
klaane Fußzeh’ eruff geholt. Eweſo ſämtliche
Kunzert=
gärte= un Säälbeſitzer, inkluſiefe vum Saalbaupächter,
die warn einſtimmig der Maanung un hawwe geſagt:
„Noja, die Steier hott uns grod noch gefehlt.‟ En
Beweis, daß ſe alſo aach vun de Bewilligung der
Bill=
jäddeſteier befriedricht ſin.
Nor Aaner hott ſich dief gekränkt gefiehlt, indem
weil mer’n ſo ganz links hott newe lieje loſſe, un des
is Ihne nemlich unſer Herr Schenerahldiräkder. No, er
werd ſich awwer zu dreeſte wiſſe, wann er ſich aach net
an dem Faggelzug am nechſte Sunndagmittag um 3 Uhr
bedeilige derf, den wo der „Verein der vereinigten
Ver=
einskaſſierer” unner liebenswierdiger Mitwirkung vun de
Saal= und Gaddereſteradöhr, un unner Muſikbegleitung
vun ſämtliche Millidehr= und Zifillkabälle, dem
hochver=
ehrte Stadtratskolleſchium darbringe will.
Jano, do is emol net dro zu dibbe, mit dere Steier
hawwe ſich unſer Stadträt widder mol e Denkmal geſetzt,
deß wo ſchätzungsweis un unner Brieder mindeſtens
nochemol ſo viel wert is, als wie die
ſounſovielzig=
dauſend Mak, die wo die „Billjäddeſteier” for die
be=
ſteierte Eitrittskadde eibringe ſoll.
Vun alle Vergniege ſolle nemlich zehe Brozent un
zum allerwenigſte fimf Knibbel bro Eidrittskaad erhowe
werrn, un damit mer net err werd, ſin alle meegliche
un unmeegliche Vergniege aansling uffgefiehrt, bis uff
de Hebamme ihr Kriſtbeſcheerung am Juddedeich, die hott
mer debei vergeſſe.
Nu bin ich ja der Letzte, der wo an unſere Stadträts
ihrne Beſchliß erum mähgele will, okkondrohlehr im
Gege=
daal, deſſentwege dhu ich aach jetzt gleich um Ver
zeihung bidde, wann ich mer erlaab eizuwende, daß ſe
ſich bei dere Steier doch in eme falſche Errdumm befinne,
indem weil ſe dißmol de Gaul vun hinne uffgeſcherrt
hawwe, un indem weil die Steier eine ungerechte is.
Deß behaubt ich. Un ich werr de Wahrheitsbeweis defor
aldrete. Schawoll!
Is deß nemlich valleicht gerecht, daß mer den
ver=
ſteiert, der wo Eidritt bezählt, un leßt den frei ausgeh.
iwwer den wo de Herr Indra im Orfeum ſoe ſchee
Kuhblädd geſunge hott, nemlich „den Mann mit dem
Freibilljädd‟? — Den Kunzert=Vergniegen= un
Theater=
habiduh? Dann daß erſtensmal die Steier uff de Eidritt
geſchlage werd, deß is emol klar, un daß bei de greeßte
A’zahl vun Kunzerte, ätzedera, unſoweider, in Darmſtadt
die meiſte Beſucher „Freibilljäddler” ſind, is widder klar
(mit Ausnahme vakleicht vun de Firma „Richadd=Wagner=
Verein” die wo ſowieſo kaa Steier bezahlt). Deſſentwege
weer’s doch viel richdicher geweſe, mer hett die
Frei=
billjädder verſteiert, do weer die Ei’nahm, gering
gerechend, nochemol ſo groß worrn, un der Uffwand an
Beamte un ſo, der wo dorch die nei Steier bedingt werd,
der hett ſich wenigſtens bezahlt gemacht.
Nemlich, daß die Steier ſich net ſo glatt „ei’nemme‟
leßt wie Lewerdrahn un ſo, deß is leicht eizuſehe. Bis
die Eidrittskadde allemol all noochgezehlt un abgeſtem
belt ſin, deß macht Arweid. Nooch meiner Schätzung
brauch mer dodezu mindeſtens un beſcheide gerechnet
Dutzend Beamte mehr, und zwar: en Billjäddſteierſtembler,
en Billjäddſteierkondrollehr, en
Billjäddſteierowerkon=
drollehr, en Billjäddſteierkaſſier, en Billjäddſteieraſſiſtent,
en Billjäddſteieroweraſſiſtent, en Billjäddſteierbuchhalter,
en Billjäddſteierſäkredehr, en Billjäddſteierowerſäkredehr,
en Billjäddſteierdiener, en Billjäddſteiermahnbode un en
Billjäddſteierpandmaaſter
Wos werd do noch vun de ganze Billjäddſteier
iwwe=
rig bleiwe!
No. ich kennt mich jo aach teiſche, indem nemlich weil
ich vun dem ganze Steier=Einemmereibedrieb ſoviel
ver=
ſteh, offe geſtanne, wiee Kuh vum Duhſchtäbb. Ich
maan jo aach nor ſo. Un deß is nu emol ſo bei mir,
wann ich ebbes uff em Reff hab, dann werd ausgepackt.
Ich muß halt als emol mei Herz ausleern, ſunſt ſteeßt
mer’s de Krotze ab. No, un weil ich jetzt grad emol am
Ausleern bin, do kimmt’s uff e Dreckſchibb voll aach net
mehr a! Nemlich — awwer die Broſa werd Ihne
val=
leicht langweilig, deshalb will ich Ihne zur Abwechſlung
emol „per Vers” kumme, alſo nemme Se mer’s net iwwel,
wann ich jetzt mit em „Taſſo” ſeelig des Dichders Aag
e bische in ſcheenem Wahnſinn rolle los. Alſo: Ewe
ſieht mer in de Zeidung hie und do als e Annohs:
„Weiße Woche‟
dhut mer leſe,
Da in Leddern, fett un groß.
„Weiße Woche‟? Gottverdebbel,
Was mit ſo’re „Weiße Woche‟
Da doch wohl zuſammehenkt.
Deßhalb dacht ich dieſer Dag,
No, du guckſt mol eifach nach,
Wos der Ausdruck „Weiße Woche‟
Schließlich alls bedeide mag.
Un ſo gingt ich an die Läde
Un guckt mir den Zimmet an;
Doch, ich muß es eigeſtehe,
Meiſtens konnt ich gor net dra.
Zwar vun weitem konnt ich leſe
Aach e Schild gleich: „Weiße Woch”,
Nur die Auslag zu bedrachte,
War ſehr kombliziert jedoch.
Denn vorm Lade dhate ſteh
Hunnerd Weibsleit, un noch meh!
Ja, die dhate, ſcheint’s, den Ausdruck
„Weiß Woch” aach net recht verſteh.
Langſam hab ich dorch en Klumbe
Korraſchiert mich dorchgedrickt,
Mit verſchied’ne Ribbeſtumbe
Is mer’s endlich ach geglickt.
Awwer, was ich dann geſehe,
Gott verhaag die Ebbelkiſt!
Ja, mei ſiddliches Emfinde
Hott ſich koloßal entriſt.
In de Auslag, dick und braad,
Lag, vum dinnſte Spitzeklaad
Bis uff die intimſte Sache
Da, der weiße Dameſtaat.
Weiße Damedaſchedicher=
No, des gingt jo ſchließlich noch;
Awwer, „Weiße Dameſtrimbcher”,
Schee dorchbroche, Loch an Loch
„Weiße Dameanſtandsröckcher”
Un ſogar — ach, awwer naa!
Aach noch „Weiße Damehemdcher”
Mit dem needge Drum un Dra.
’s is derr net die Meeglichkeit,
„Damehoſe” eng un weit;
Naa, deß geht doch, Gottverdullich,
Gege alle Schicklichkeit.
Un ich maan, wos ſunſt mer azieht.
Haamlich, uff de bloße Leib,
Deß geheert eich, frei un offe,
Doch net hinn’re Erkerſcheib.
Is er ja aach zart un dufdich,
All der weiße Damekram,
Werd er meiſtens doch verduckelt
Un — ich ſeh en kaum dehaam.
Ja ich hab deß, wie geſagt,
So genau noch nie bedracht,
Wann mei Fraa ihr ſchwazz „weiß Weſch”
weſcht,
Druckend ſe ſe bloß bei Nacht.
Awwer ich wollt gornix ſage,
Weer es ieblich un modern,
Daß in weiße Hoſe gingte,
Jetzt die Dame wie die Herrn,
Daß mer wos vum Hemd dhet ſehe,
In ’re ausgeſchnittne Weſt,
Awwer ohne Suffrachädde
Sich deß wohl net eifiehrn leßt.
Deßhalb maan ich, korz un gut,
’s weer net ſchee, daß mer voll Mut,
Zeigt die Sache, die e Rock ſunſt
Sehr dißgred verdecke dhut.
Doch es iſt nu ſo mol Mode,
E Weiß Woch” zu arraſchiern,
Selbſt die Derke un Bullgarier
Dhate’s aach ſchun akzäbbdiern,
Dhut mer in die Zeidung gucke,
Lieſt mer immer Ebbes Nei’s,
Dann die Schwäwwelbande macht aam
Woch for Woch wos annerſt „weiß”.
Selbſt der „Jährling” wie geſagt,
Hott jüngſt aach „Weiß Woch” gemacht,
Wie er nemlich kerzlich mol en
Weiße Schimmel hott geſchlacht!
Weil ich awwer grad an dem weiße Schimmel bin,
do fellt mer aach grad unſer großer Landsmann, de Herr
Liewig, ſeelig, ei. Net nor, daß der arm Kerl in de
Viehhofsgaß uf die Welt kumme is, un hott deſſentwege
ſpeter de Fleiſchäxdrackt erfinne miſſe, wos em aach dorch
die Studie, die wo er in ſeine Jugend in de Viehhofsgaß
hott mache kenne, geradezu ſpielend gelunge is; — nag,
jetzt muß ſich aach noch der arm Kerl die Eiquaddierung
im Watzevertelſer Faſſelſtall gefalle loſſe. Deß is doch
entſchiede e Injuriebeleidichung, die wo mindeſtens mit
zwaa Jahr Gefängnis un fimfjährige Ehrenverluſt bes
ſtroft geheert. Es gibt jo Leit, die wo behaupte, en Mann,
wie de Liewig, der wo dorch’s Rindvieh ſo e beriehmt
Entdeckung gemacht hett, der dhet en Uffenthalt im
Faſſel=
ſtall als e Ehr a’ſehe. No, ich will gar net ſtichele, awwer
ich maan, do dhete annere Leit, die wo dorch’s Rindvieh
kaa Endeckung gemacht hawwe, eher enei geheern.
Awwer vor’m Liewig ſei Denkmal is de Faſſelſtall kaa
werdicher Uffenthalt. Deß maan ich. — —
R. Sch.
Mat.
Konfekt
Suensananr
Idedie kbraimtter
Dose 20St. 1Mark Arzflich empfohlen!
(II 1470)
[ ← ][ ][ → ]Seite 30.
imstag, den 22. Februar 1913.
Nummer 45.
Weltausstellung Turin 1911 „Grand Prix‟
(4465a
von höchster künstlerischer Vollendung
bezüg-
lich Gesang, Stimmhaltung u. Konstruktion.
D. R.-P. Nr. 154. 612, Nr. 159 581, Nr. 214. 611.
Lang jähriger alleiniger hiesiger Vertreter:
I. W. Zimmermann
Hoflieferant
Darmstadt Rheinstr. 14.
Saalbau (grosser Saal)
Donnerstag, 27. Februar, abends 8 Uhr:
Vortrag mit Lichtbildern
des Kriegsberichterstatters
Eugen Reichsfreiherrn von Binder-Krieglstein.
Kriegserlebnisse und Beobachtungen aus den albanesischen
italienischen, arabischen, montenegrinischen und türkischen
Feldlagern während der Kriege und Aufstände der letzten
Jahre in Albanien, Tripolis und dem Balkan.
Der durch seine Teilnahme an den Kriegen, Aufständen und
Expeditionen der letzten sechzehn Jahre auf allen
Kriegsschau-
plätzen der Welt bekannte Kriegsberichterstatter, dessen fesselnde
und wahrheitsgetreue Schilderungen dem deutschen Lesepublikum
längst bekannt sind, wird, eben von Tschataldscha zurückgekehrt,
über seine Erlebnisse und Erfahrungen sprechen.
Seine weitblickenden politischen und militärischen
Betrach-
tungen, die uns die Schauer und das Grauenvolle des
Rassen-
kampfes um das türkische Erbe vor das geistige Auge rücken,
gipfeln in einem Aufrufe an die germanischen Brudervölker zum
Zusammenschlusse gegen die Drohungen des Panslavismus und
sind ein Warnungsschrei gegen die slavische Hochflut, die sich
von Osten kommend, gegen die Germanen wälzt.
Karten im Vorverkauf Mk. 3.50, 2.50, 1.50, —.80, bei Gg.
Thies Nachf. Leopold Schutter, Elisabethenstrasse 12,
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musikalien- und Pianohandlung. An der Abendkasse Mk. 4.—
für die Herren
3.− 2.—, 1.—. (Auf Karten zu Mk. 4.— 3.—, 2
Offiziere, Kolonial-, Flotten- und militär-wissenschaftlichen Vereine
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helminenstr., G. F. Frank, Parf.
Elisabethenstr. 9, A. Logel, Central-
Drog., C. Bley. Wilhelminenstr.
Pr. Schaefer, Drog., Gerh. Schmitt Nchf.,
Luisenstr. 10.
(II666
Mittwoch, den 26. Februar 1913. abends 8 Uhr,
im Städtischen Saalbau:
mit Lichtbildern und kinematographischen Vorführungen
von Oberleutnant Paul Graetz
über:
Eine Erkundungsfahrt durch Neu-Kamerun
der Nachweis des Kongo-Ouellflusses und Vollendung
der Durchquerung Afrikas im Motorboot.
Karten zu Mk. 3.50, 2.50, 1.50 und 80 Pfg. bei Georg Thies
Nachf. (Leopold Schutter), Grossherzogl. Hoflieferant,
Elisabethen-
strasse 12, an der Abendkasse Mk. 4.—
2.— und 1.—. Für die
Herren Offiziere Sperrsitz Mk. 1.75 bezw. Mk. 2.—.
(4344isi
Veren tur Pradchstimrecht.
Mittwoch, den 26. Februar, 8¼ Uhr abends
im Kaisersaal:
Oeffentlicher Vortrag
des Herrn Richard Feldhaus
Redner des Internationalen Friedensbureaus, über:
Der Balkankrieg und die Friedensbewegung
mit Lichtbildern vom Kriegsschauplatz.
Eintritt 20 Pfg.
Freie Aussprache.
Jedermann ist zu diesem Vortrag freundlichst eingeladen
4574)
Der Vorstand.
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Vier öffentliche Vorträge
über wichtige Zeitfragen von Chemiker Woldemar Richter, Leipzig.
Dienstag, den 25. Februar:
Die Entwicklung der Geisteskräfte
Bewusste Ausbildung der schöpferischen und erfinderischen
Fähigkeiten. Die körperlichen Vorbedingungen. Die
Wirkungs-
weise des Geistes im Körper. Die Veranlagung. Entwickelung des
Charakters und der Begabung.
Mittwoch, den 26. Februar:
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für Kaufleute, Disponenten, Gelehrte, Künstler, Ingenieure, Lehrer,
Beamte, sowie für alle, die sich in verantwortlicher Stellung
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finden und auf Nerven- und Gehirnkraft angewiesen sind. —
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abreichung von Kostproben.
Donnerstag, den 27. Februar:
Speisenbereitung für Kopfarbeiter
mit Verabreichung v. Kostproben. Praktische Anleitungen u. Rezepte
für Zubereitung u. passende Zusammenstellungen. Die Hausfrau als
Hüterin der Gesundheit u. Leistungsfähigkeit der ganzen Familie,
Freitag, den 28. Februar:
Fasten, das stärkste Heilmittel
Blutreinigung und Reinigung des ganzen Körpers durch Fasten.
Fastenkuren sind Wunderkuren. Medizinische Eigenschaften der
Speisen. Die richtige Einteilung für die Nahrungsaufnahme und
Enthaltung und vieles andere.
(4576
Beginn pünktlich abends 8½ Uhr.
Eintritt für jeden Vortrag 50 Pfg. — Reserviert Mk. 1.—.
Einlasskarten im „Reform-Geschäft‟, Ernst-Ludwigstr. 3 u. am
Saaleingang ½ Stunde vor Beginn der Vorträge.
Mazdaznan-Vereinigung, Darmstadt.
Frauenverein der Martinsgemeinde.
III. Vortragsabend
am Montag, den 24. Februar 1913, abends 8 Uhr, im
Gemeindehaus, Mollerstr. 23,
Vortrag von Herrn Pfarrer Bickelhaupt aus Gross-Umstadt über:
„Die Wartburg in Sage u. Geschichte‟
mit Lichtbildern.
Eintritt für Mitglieder und deren Angehörige frei, für Nicht-
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mitglieder 30 Pfg.
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abzugeben
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Richard Wagner-Verein Darmstadt.
Dienstag, den 25. Februar 1913, abends 8 Uhr,
im Festsaale der Turngemeinde
e
Konzert
St. Eliſabethenkirche.
Montag, den 24. Februar, abends 8 Uhr, in St. Eliſabeth
Wiſſenſchaftlicher Vortrag über
(C
„Kirche und individuelle Selbſtbeſtimmung
NB. Auch Damen haben Zutritt.
(4595
Verein der Württemberger.
Sonntag, den 23. Februar, abends 8 Uhr:
Geburtstags-Feier Sr. Maj. des Königs
Wilhelm II. von Württemberg
im Vereinslokal, Restauration Englert, Ballonplatz.
Hierzu ladet Landsleute und Freunde des Vereins höfl. ein
Der Vorstand.
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tenkarten zu 1.— Mk. und Schülerkarten zu 50 Pfg. bei Heinrich
Arnold, im Verkehrsbureau und abends an der Kasse.
Beitrittserklärungen für das am 11. Januar 1913 begonnene
neue Vereinsjahr, die noch vor dem obigen Konzerte erfolgen,
berechtigen zu dessen freiem Besuche. Der Jahresbeitrag
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trägt 12 Mk., für einen Sperrsitzplatz 20 Mk. Der Vorstand.
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nachmittags ab 3 Uhr:
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Hotel „Hess‟
Reichhaltige Auswahl in Torten und Gebäck.
Die Konzerte finden im Haupt-Restaurant
statt und ist der Zutritt frei.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
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den 25. Februar laufenden Programm den
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Dieser Film zeigt uns die Liebe eines
Bauern-
sohnes zu der Nichte des Dorfarztes, welche beide
jedoch schwere Qualen erleiden müssen, denn an
einem Morgen wurde die Mutter des Bauernsohnes
D tot aufgefunden und der Verdacht ruhte auf ihm,
trotzdem er unschuldig war, bis es sich später
heraus-
stellte, dass sein Vater, welcher aus dem Irrenhaus
entflohen war, seine Mutter ermordete, August wurde
freigelassen und die beiden Liebenden wurden wieder
glücklich.
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Die List des
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tiefergreifendes Wildwest-Drama.
Ausserdem vervollständigen Humoresken und Natur-
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[ ← ][ ][ → ]Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
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Festfolge:
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II. 1.00 Uhr nachmittags: Appell der Kolonne Darmstadt.
III. 3.00 Uhr nachmittags: Festessen.
IV.. 8.00 Uhr abends: Gesellige Vereinigung.
Laſch
Die Einzelheiten über vorstehende Festfolge sind aus dem lokalen Teil zu ersehen.
Der Zutritt zu den Veranstaltungen ist frei gegen Karten, deren Ausgabestellen
noch besonders bekannt gegeben werden.
Es darf erwartet werden, dass die Einwohnerschaft durch zahlreiche Beteiligung ihr
Interesse für die Kolonne und deren segensreiche Tätigkeit zum Ausdruck bringt.
Der Ehren-Ausschuss:
4713)
Ehren-Vorsitz: von Hombergk zu Vach, Minister des Innern, Exz., Territorialdelegierter des
Roten Kreuzes für das Grossherzogtum Hessen.
Hauser, Dr., Geh. Obermedizinalrat Netz, Sparkassendirektor
Anspach, Max, Kaufmann
Hauske, Obermusikmeister
Balser, Dr., Ober-Medizinalrat
Noack, Geh. Regierungsrat
von Hessert, Geh. Oberjustizrat, Noellner, Dr., Sanitätsrat.
Bender; Dr., Justixrat
Bankdirektor
Nohl, Rentner
Benjamin, Bankdirektor.
Best, W. Geheimerat
von Heyl, Frhr., Generalmajor à la von Oetinger, Ritter und Edler,
Kammerherr und Majoratsherr
Braun, Dr , Dr. ing., Finanzminister, suite
Heyl, Dr., Professor, Geh. Ober- Offenberg, Reichsbankdirektor
Brink, Bankdirektor
Medizinalrat
Osann, Dr, Justizrat und Landtags-
Hickler, Kommerzienrat
abgeordneter
Buchner, Buchbändler
Pellar, Kunstmaler
Treusch von Buttlar-Brandenfels, Hölzel, Privatier
Human, Dr.,
Handelskammer-
von Plüskow, Generalleutnant, Exz.
Frhr, Oberstleutnant z. D.
Pützer, Professor
syndikus
Buxbaum, Stadtbaurat
Ramdohr, Apotheker
Joseph, Ludw., Kaufmann
Deinhard, Generalmajor z. D.
von Randow, Generalmajor und
Italiener, Dr., Rabbiner
Dietz, Dr., Geh. Regierungsrat
Stadtkommandant
Keller, Dr., Senatspräsident
Dischinger, Kommerzienrat
von Reinhardt, Dr., Generaloberarzt
Eger, Dr., Generaldirektor des Klassert, Musikdirektor
Kleinschmidt, Dr., Geh. JustizratRiedesel, Frhr. von Eisenbach, Ober-
Grossh. Hoftheaters
kammerherr, Exz:
Kolb, Dr., Sanitätsrat
Ehrhardt, Oberhofprediger
Elz, Dr., Ehren-Domkapitular und Korwan, Generalleutnant z. D., Exz. Roemheld, Geheimerat
Rudolph, Photograph
Kratz, Dr., Ministerialrat
Geistlicher Rat
Schaefer, Oberbürgermeister a, D.
von Ewald, Dr., Staatsminister, Exz. Landzettel, Stabsquartiermeister,
Schlager, Kommerzienrat
Ehren-Kolonnenführer
von Falkenhayn, Oberst z. D.
von Leonhardi, Frhr, Oberkammer- Schmidt, Oberst
Fey, Provinzialdirektor
Stapel, Gartendirektor
herr
Lindemann, Dr., Generalarzt a. D. Stein, Bankdirektor
Fischer, Dr, Medizinalrat
Wilhelm, Prinz zu Löwenstein-Stemmer, Rentner
Fischer, Branddircktor
von Ungern-Sternberg, Frhr., Ober-
Wertheim-Freudenberg
Gennes, Regierungsrat
hofmarschall
Glässing, Dr., Oberbürgermeister Lücke, Divisionspfarrer
Süffert, Geheimerat
Maass, Major a. D.
Goebel, Stadtsekretär
Trier, Louis, Kommerzienrat
Gross, Dr., Medizinalrat, Kreisarzt Markel, Dr., Sanitätsrat
Velte, Stadtpfarrer
Habicht, Dr., Sanitätsrat
Marx, Dr., Rabbiner
Hahn, Generalmajor und General- Merck, Louis, Dr., Geh, Kommer-1 Waldecker, Hauptmann a. D.
Weber, Dr., Dr. ing., Geheimerat
zienrat
Weber, Dr, Ministerialrat
Hannemann, Redakteur und Schrift- Milkau, Oberpostdirektor
Wickop, Prof., Geh. Baurat, Rektor
Mueller, Bürgermeister
Nebel, D „ Oberkonsistorialpräsident! der Technischen Hochschule
Happel, Dr, Leibarzt
Wittmann, Rentner
Neidhart, Dr., Legationsrat
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Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
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Leitung: Obermusikmeister M. Weber.
Im Nachmittagsprogramm: Ritter von Gluck: Ouvertüre
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Suite Nr. 1 (=Morgenstimmunge, =In der Halle des Bergkönigse).
G. Herold: Ouvertüre zu -Zampar.=Frühlingsklänges von Wiggl
Gebhart u. a. m.
Im Abendprogramm: Fr. von Suppé: Ouvertüre zu =Die
schöne Galathees u.=Dichter und Bauer-. P. Probst: -Deutscher
Truppengeiste. Franz Lehär: Walzer aus der Operette=Eva-.
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unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Aus der Vortragsordnung: von Holſtein: Ouvertüre zu „Der
Heideſchacht” Meyerbeer: Fantaſie aus „Der Prophet”. Strauß:
„Neu=Wien”, Walzer. Verdi: Motive aus „Rigoletto”. Reindel:
„Ungariſche Rhapſodie‟. Lehär: „Eva=Walzer”. Gravert: „J Pifferi”
hiſtoriſcher italieniſcher Marſch uſw.
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Ermässigter Ververkauf wie bekannt.
Num. Park. à 3 M. b. Hugo de Waal,
Rheinstrasse 14. (4712
ee e
Der
(*4849
Fleiſchverkau=
Kiesſtraße 21.
Prima
Maſt=Ochſenſtleiſch
alle Stücke 82 Pfg.
Schweineſleiſch 88 Pfg.
NB. Prima Wurſtwiren Pfd. 70 Pfg
enig gebrauchtes Büfett biulg
zu kaufen geſucht. Offerten
mit Preisangabe unter K 4 an
die Exped. d. Bl.
(*489s
Theaterplatz
Parterre, Buchstabe B.
iſt abzugeben.
(*4905
Kiesſtraße 77, I. Stock.
egen Trauerfall 2 Theaterabon.
Plätze, ½ Sperrſitz 61 A und
Sperrſitz 75 D für den Reſt
der Spielzeit abzugeben. (*4772
Strauss,
Dieburgerſtraße 50, I.
Großherzogl. Hoftheater
Samstag, den 22. Februar 1913.
6. Kinder-Vorstellung.
Wilhelm Tell.
Schauſpiel in 5 Akten
von Friedrich Schiller.
Nach dem 2. Akte längere Pauſe.
Beurlaubt: K. Meißner, B. Uttmann.
Zu dieſer Vorſtellung findet ein
Kartenverkauf nicht ſtatt.
Anf. 3 U. — Ende gegen 6½ U.
Samstag, den 22. Februar 1913
VIII. Sonder-Vorstellung.
Der Zerriſſeue.
Poſſe in 3 Akten v. Joh. Neſtroy.
Perſonen:
Herr v. Lips, Ka
pitaliſt . . . . Richord Jürga:
Stifler
ſeine Otto Thomſer
Frz. Schneider
Sporner
Wixer FreundePaul Peterſen
Madame Schleyer Herta Alſen
Gluthammer,
Schloſſer .
Hs. Baumeiſter
Anton, ) Bediente Franz Kroczak
Joſef, „bei Herr Ad. Jungmann
Chriſt. v. Lips K. Enzbrenner
Krautkopf, Pachter
auf ein. Beſitzung
des Herrn von
. . . Ludw. Wagner
Lips .
Kathi, ſ. Verw. . Käthe Gothe
Staubmann,
Juſtitiär . . . Herm. Knispel
Lehrling.
Frieda Herbach
Erſter (Knecht b. Ferz. Herrmann
Zweiter) Krautk. Adolf Klotz
Nach d. 1. u. 2. Akte je läng. Pauſe.
Zu dieſer Vorſtellung findet ein
Kartenverkauf nicht ſtatt.
Anf. 8 U. — Ende gegen 10 U.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Sonntag, 23. Febr. Nachmitt.
3 Uhr. 21. Volksvorſtell. zu
er=
mäßigten Preiſen. „Hänſel u=
Gretell” Verkauf der noch
vor=
handenen Karten an der
Tages=
kaſſe im Hoftheater am Tage der
Vorſtellung, vorm. von 11 Uhr
Abends 7½ Uhr. 126. Ab..
Vorſt. C 32. Zum erſten Male:
„Eva”. Operette in 3 Akten von
Lehär. Gewöhnliche Preiſe.
Montag, 24. Febr. Keine Vorſt.
Dienstag, 25. Febr. 127. Ab.=
Vorſt. B 33. „Egmont.” Kl.
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Sonntag, den 23. Februar 1913,
21. Volks-Vorstellung
zu ermässigten Preisen.
Hänſel und Gretel.
Märchenſpiel in 3 Bildern v.
Adel=
heid Wette. Muſik von
Engel=
bert Humperdinck.
Perſonen:
Peter, Beſenbind. Otto Semper
Gertrud, ſ. Weib Minna Müller=
Rudoldh
Hänſel, 1 deren Gt. Geyersbach
Gretel, Kinder Hede Schaub
Die Knuſperhexe Anna Jacobs
Sandmännchen
JohannaKaſten
Taumännchen
Nach dem 2. Bilde längere Pauſe=
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 2.05 M.,
Mittel=
loge 2.05 M., Balkonloge 2.95 M.,
I. Rang 2.05 M., II. Rang 1.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 1.55 M.,
14.—20. Reihe 1.05 M., Parterre
1.05 M., I. Galerie 0.45 M.,
II. Galerie 0.35 M.
Anfang 3 Uhr. — Ende 5 Uhr.
Sonntag, den 23. Februar 1913.
126. Abonnem.=Vorſt. C 32.
Zum erſten Male:
Eva. (Das Fabrikmädel.)
Operetie in 3 Akten von Dr. A
M. Willner, Robert Bodanzky,
Eugen Spero.
Muſik von Franz Lehär.
Muſikal. Leiter: Erich Kleiber.
Spielleiter: Emil Valdek.
Perſonen:
Octave Flaubert,
Fabrikbeſitzer. . Otto Thomſen
Dagobert Mille
Paul Peterſen
fleurs .
Pepita Deſiré Pa
querette . .
Elſa v. Blank
Bernard Larouſſe
1. Werkführer
d. Fabr. Flaubert W. Riechmann
Eva
Olga Kallenſee
Mathieu, e. Diener
i. Hauſe Flaubert Adolf Klotz
Voiſin, 1.
Buch=
halter in der
Fa=
brik Flaubert . Auguſt Kräger
Prunelles, 2. Buck
halter in der
Fa=
brik Flaubert . Rich. Jürgas
Fredy.
Teddy.
George
Guſtave
Emil Kroczak
Willy André
Ad. Jungmann
Jean Sautier
Elli.
. . Hede Schaub
Schiſchi . . . .
Margot . . . .
Mouche
Ein Chauffeur
Ar=
Erſter
Zweiter) beiter
Ar=
Erſte
Zweite ) beiterin
Tilli Art’l
Agnes Kräger
Vikt. Ungibauer
K. Enzbrenner
Br. Waigandt
Ludwig Indorf
Frieda Herbach
Anna Guerdan
Zeit: Gegenwart. — Der 1. u.
2. Akt ſpielt tn der Fabrik des
Oktave Flaubert bei Brüſſel, de
3. Akt in einem kleinen
Miet=
palais im Bois de Boulogne
zu Paris.
Geſtaltung d. Bühnenbildes:
Hof=
theatermaler Kurt Kemvin u. Ober
inſpektor Ernſt Schwerdtfeger.
Nach d. 1. u. 2. Akte je läng. Pauſe.
Gewöhnliche Preiſe:
Proſzeniumsloge 6.10 M.,
Mittel=
loge 6.10 M., Balkonloge 5.10 M.,
I. Rang 4.60 M., II. Rang: 1.—6
Reihe 2.60 M., 7. u. 8. Reihe 2.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 4.10 M.,
14.—20. Reihe 3.30 M., Parterre:
1.—5. Reihe 2.80 M., 6.—8. Reihe
2.25 M., I. Galerie 1.25 M.,
II. Galerie 0.65 M.
Anf. 7½ Uhr. — Ende 10½ Uhr.
Kartenvk. v. 10½—1½ u. v. 6½ U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Montag, 24. Febr. Keine Vorſt.
Dienstag, 25. Febr. 127. Ab.=
Vorſt. B 33. „Egmont.” Kl.
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 26. Febr. 128. Ab.=
Vorſt. A 32. „Martha.” Kl
Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Donnerstag, 27. Febr. 129. Ab.=
Vſt. D 32. „Die fünf
Frank=
furter.” Gew. Pr. Anf. 7½A
Nummer 45.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. Februar 1913.
Seite 35.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
— 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 16. Febr.: dem Keſſelſchmied Eduard
Schork, Viktoriaplatz 8, eine T. Luiſe Margarete. Am
15.: dem Rangiermeiſter bei der Staatsbahn, Peter
Lud=
wig, Blumenthalſtr. 58, eine T. Elſe Johanna. Am 18.:
dem Lokomotivhilfsheizer bei der Staatsbahn, Anton
Heiler, Pfründnerhausſtr. 17, ein S. Johannes. Am
15.: dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Preußer,
Roß=
dörferſtr. 5, eine T. Sofie Chriſtine. Am 18.: dem
Milch=
fahrer Leonhard Kohlmann, Erbacherſtr. 125, ein S.
Dem Bierbrauer Johann Hartl, Feldbergſtr. 32½, eine
T. Margarete Bertha. Am 19.: dem Metzger Anton
Leitner, Weiterſtädter Weg 48, eine T. Anna Alma.
Am 16.: dem Schreiner Peter Meiſter, Wenckſtr. 22, eine
T. Eva Eliſabeth. Am 19.: dem Kaufmann Jakob Auguſt
Rudolf Sellwig, Teichhausſtr. 53, eine T. Chriſtine
Bar=
bara Karoline Elſe Kora. Am 15.: dem Bierbrauer
Jo=
hann Ludwig Heß, Heinheimerſtr. 73, eine T. Margarete.
Aufgebotene. Am 17. Febr.: Oberlehrer Heinrich
Friedrich Alfred Strauch in Bremen, mit Anna Maria
Becker, Roßdörferſtr. 7. Gerichtsaſſeſſor Friedrich
Hein=
rich Karl Brückmann in Berlin, mit Margareta
Klin=
ger, Lagerhausſtr. 7. Am 18.: Spengler Jakob Funk,
Friedrichſtr. 30, mit Köchin Johanna Blum in
Wies=
baden. Fabrikant Paul Wertheimer in Bielefeld, mit
Helene Kahn, Karlſtr. 3. Buchdrucker Maximilian
Bolkart, Grafenſtr. 27, mit Frieda Teichmüller,
Gra=
fenſtraße 21. Am 19.: Kaufmann Heinrich Thomas Franz
Baßmann, hier mit Roſina Oegen in Frankfurt
am Main. Fabrikarheiter Johann Leonhard Huber in
Groß=Umſtadt, mit Katharina Morgenroth in Weiten=
Geſäß. Fabrikarbeiter Bernhard Greb in Offenbach
a. M., mit Maria Eliſabeth Sydon in Offenbach a. M.
Schneidermeiſter Phil. Roth, Mollerſtr. 10, mit
Schnei=
derin Suſanna Paulina Eliſabeth Stappelton,
Hein=
heimerſtr. 15. Am 20.: Muſiker Karl Ferdinand Otto
Reißig in Frankfurt a. M., mit Marie Schäfer, hier.
Händler Auguſt Fendt in Altheim, mit Dienſtmagd
Karolina Schneider in Altheim. Former Otto Geil
in Simmersbach, mit Anna Becker in Nieder=
Eiſenhau=
ſen. Schutzmann Peter Hartmann in Hamburg, mit
Helene Grüll, Griesheimer Weg 19. Schreinergehilfe
Karl Fritz Popplow in Schotten, mit Zigarrenarbeiterin
Margarete Heck in Schotten. Lackierer Leonhard
Breit=
wieſer. Langegaſſe 27, mit Köchin Katharina Lang,
Wilhelminenſtr. 9. Gaſtwirt Johann Adam Wolf,
Waldſtr. 23, mit Anna Katharina Conrad in Trebur.
Geſtorbene. Am 17. Febr.: Ludwig Albert
Hein=
lein, 1 J., ev., S. des Fuhrmanns, Holzſtr. 7.
Marie
Spieß, geb. Walter, 38 J., ev., Ehefrau des Buchdruckers,
Wenckſtr. 56. Margarete Lotter, geb. Breitwieſer, 71 J.,
ev., Witwe des Maurers, Sandbergſtr. 31. Am 18.: Guſtav
e Hotz, 7 J., ev., S. des Heizers, hier. Wilhelm Michel,
11 Mte., ev., S. des Mehlhändlers, in Erbach i. O.
Maurer Wilhelm Emig, 54 J., ev., in Roßdorf. Am 19.:
Kohlmann, ohne Vornamen, S. des Milchfahrers,
Er=
bacherſtr. 125. Barbara Katharina Gries, 2 Mte., kath.,
T. des Schreiners, Langegaſſe 5. Major a. D. Karl Franz
Wilhelm Gerlach, 83 J., kath., Heinrichſtr. 119. Am 20.:
Landwirt Heinrich Uhrig III., 61 J., ev., in
Nieder=
klingen.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Beöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Falle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 7. Febr.: dem Laboratoriumsgehilfen
Otto Hermann Waffenſchmidt, Weinbergſtr. 11, eine T.
Marie Emma. Am 10.: dem Großh. Miniſterialrat Dr.
Ernſt Weber, Heinrichſtr. 47, eine T. Am 8.: dem
Schnei=
der Heinrich Weil, Beſſungerſtr. 118, ein S. Heinrich.
Am 9.: dem Kaufmann Robert Blum, Martinſtr. 54,
ein S. Karl Peter. Am 7.: dem Diplom=Ingenieur Hans
Wallot, Martinſtr. 79, ein S. Am 8.: dem Eiſenbahn=
Bauaſſiſtent Franz Auguſt Kreft, Donnersbergring 26,
eine T. Maria Sophie Katharina. Am 16.: dem
Tele=
graphenaſſiſtent Jakob Kratz, Moosbergſtr. 54, ein S.
Ernſt. Am 17.: dem Straßenkehrer Hermann Alexander
Reinmuth, Sandbergſtr. 28, ein S. Max Adam. Am 14.:
ein unehel. S. Hermann. Am 13.: dem Fabrikarbeiter
Ludwig Karl Theodor Böckler, Weinbergſtr. 11, ein S.
Franz. Am 14.: dem Sergeant im Feldart.=Regt. Nr. 61,
Konrad Schönig, Beſſungerſtr. 125, eine T. Eliſabeth.
Am 17.: dem Bahnmeiſterdiätar Nikolaus Geißler,
Beſ=
ſungerſtr. 122, ein S. Johann Maria Joſeph
Aufgebotene. Am 10. Febr.: Mühlenarbeiter Johann
Peter Leonhard zu Oſthofen, mit Barbara Heiſer,
Wilhelmſtr. 51. Am 11.: Bautechniker Georg Stumpf,
Arheilgerſtr. 42, mit Katharina Auguſte Eliſabethe Stier,
Schießhausſtr. 8. Am 13.: Oberförſter Dr. Eduard
Zent=
graf in Halle a. d. S., mit Anna Thereſe Helene Luiſe
Walther, Martinſtr. 40. Am 14.: Fabrikant Georg
Wilhelm Johann Göbel, Martinspfad 72, mit Emmy
Adelheid Wilhelmine Marie Johanna Hoffmann in
König i. O. Am 18.: Diener Karl Apollinaris Heil,
Wilhelmſtr. 4, mit Margareta Nicklaß,
Wilhelminen=
ſtraße 57.
Eheſchließungen. Am 8. Febr.: Sergeant Rudolph
Erdmann Emil Robe, Heidelbergerſtr. 47, mit Katharina
Maurer, Niederſtr. 17. Am 18.: Sergeant Philipp
Roßmann, Heidelbergerſtr. 47, mit Katharina Schmitt,
Landwehrſtraße 39.
Geſtorbene. Am 10. Febr.: Reiſender Emil Greweg,
45 J., ev., Neue Niederſtr. 17. Privatier Chriſtian Mathias
Philipp Jakob Enders, 68 J., ev., Kiesſtr. 125. Am 11.:
Katharina Caeſar, geb. Beyſiegel, Witwe des Apothekers
86 J., ev., Kiesſtr. 118. Telegraphenaſſiſtent Karl Schacht,
24 J., ev., Karlſtr. 56. Am 13.: Hermann Heinrich Franz
Klick, S. des Sergeanten, 2 Mte., ev., Weinbergſtr. 26.
Am 16.: Eliſabeth Erneſtine Marie Erdmann, T. des
Bezirksfeldwebels, 9 Mte., ev., Tannenſtr. 35. Am 15.:
Martin Joſeph Gündling, S. des Fabrikarbeiters, 16 J.,
kath., Nieder=Ramſtädterſtr. 177. Am 10.: Bruno
Mar=
tiné, S. des Schneiders, 13 J., ev., Nieder=
Ramſtädter=
ſtraße 177.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Okuli, den 23. Februar 1913
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Mittwoch, den 26. Febr., abends um 6 Uhr: 4.
Paſſions=
andacht.
Stadtkirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
D. Dr. Diehl. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer
Kle=
berger.. — Mittwoch, den 26. Februar, abends 8 Uhr:
Liturgiſche Paſſionsfeier unter Mitwirkung des
Kirchengeſangvereins. Pfarrer Velte. Kollekte.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Vogel. — Nachm. um 3 Uhr: Prüfung der
Konfirman=
den des Kaplaneibezirks. Pfarrer Beringer.
Freitag, den 28 Febr., abends um 8 Uhr:
Paſſions=
andacht. Pfarrer D. Dr. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr.
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (
Stein=
ſtraße 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
— Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Mittwoch, den 26. Febr., abends um 8 Uhr: 4.
Paſſions=
andacht. Pfarrer Marx.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. —
Nach=
mittags um 3 Uhr: Prüfung der Konfirmanden des
Nord bezirks.
Pfarraſſiſtent Lautenſchläger.
Abends um 8 Uhr: Paſſionsgottesdienſt. Pfarrer
Wid=
mann. — Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde im
Martins=
ſtift. Pfarrer Veller.
Pfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrr D. Waitz.
Eliſabethenſtift: Vormittags um 10 Uhr:
Haupt=
gottesdienſt. Pfarrer Lenz. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. — Donnerstag, den 27. Februar,
nachm. um 3 Uhr: 4. Paſſionsandacht.
Beſſunger Kirche (Fetrusgemeinde): Kollekte für
Rinder=
bügen. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarr=
aſſiſtent Lic. Adolph. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Lic. Adolph. — Abends um
6 Uhr: 3. Paſſionsandacht. Pfarrer Wagner. Feier
des heil. Abendmahls mit vorausgehender Beichte.
An=
meldung von ½6 Uhr ab in der Sakriſtei.
Pauluskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Herpel. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarraſſiſtent Herpel. — Abends um 6 Uhr: 3.
Paſſions=
andacht. Pfarrer Rückert.
Lutheriſcher Hottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am Sonntag Okuli, den 23. Febr.,
nachmit=
tags um 5 Uhr, im „Feierabend” Stiftſtr. 51: Pfarrer
Anthes.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 23. Febr.,
vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Montag, den 24. Febr.,
abends um 8½ Uhr: Frauen=Bibelſtunde. — Dienstag,
den 25. Febr., abends um 8½ Uhr: Blaukreuzſtunde.
Mittwoch, den 26. Febr., vorm. um 9½ Uhr und nachm.
um 3 Uhr: Philadelphia=Konferenz. Redner: Pfarrer
Lenz und Pfarrer Eßlinger=Auerbach. — Abends um
8½ Uhr: Evangeliſation. — Donnerstag, den 27. Febr.,
Samstag, den
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
1. März, abends um 9 Uhr: Beamten=Bibelſtunde.
Zweig der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.).
Sonntag, den 23. Febr., vormittags um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Nachm. um 3 Uhr: Bibelſtunde für
Jüng=
linge. — Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen.
Freitag, den 28. Febr., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. — Mittwoch,
abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Waptiſten),
Mauer=
traße 17: Sonntag, den 23. Febr., vorm. um 9½ Uhr:
Erbauungs= und Gebetsſtunde. — Um 10½ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Höpfner. — Abends um 6 Uhr: Jugendgottesdienſt.
Mittwoch, den 26. Febr., abends um 8½ Uhr: Predigt.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 23. Febr., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Schubert aus
Frank=
furt a. M. — Freitag, den 28. Febr., abends um ½9 Uhr:
Bibelſtunde. Prediger Eckert aus Offenbach.
Katholiſche Gemeinden
3. Faſten=Sonntag, den 23. Februar 1913
St. Ludwigskirche: Samstag, den 22. Februar,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur beil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr:
Hoch=
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Akademiſcher
Gottes=
dienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: Armenſeelenandacht
für die Abgeſtorbenen der Gemeinde. — Mittwoch, abends
um 6 Uhr: Faſtenpredigt. — Freitag, abends um 6 Uhr:
Kreuzwegandacht.
Kapelle der Barmderzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 4 Uhr:
Vor=
trag für die Jugendabteilung der Jungfrauen=
Kongre=
gation. — Um ½5 Uhr: Verſammlung der Jungfrauen=
Kongregation. — Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Kränlein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 22. Febr.,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt. — Um 9½ Uhr: Hochamt mit
Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Andacht und Segen.
Abends um 8 Uhr: Faſtenpredigt des Paters Cletus=
Frankfurt. — Dienstag und Freitag, abends um ½ 6 Uhr:
Faſtenandacht.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
22. Febr., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr:
Armen=
ſeelenandacht. — Verſammlung des Marienvereins.
Freitag, abends um 6 Uhr: Faſtenandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 22. Febr., nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte.
Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. —
Werk=
tags um ¼8 Uhr: Singmeſſe. — Donnerstag, abends
um 5 Uhr: Faſtenandacht.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, nachm. um 4 Uhr:
Andacht und Predigt. — Montag, abends um 5 Uhr:
Faſtenandacht.
The Church of England Service
3rd Sunday in Lent, 23rd Febr. 1913.
Divine Service followed by Holy Communion will be
held in the Hofkirche at 11,30 a. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Gekaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Hofgemeinde: 16. Febr.: Dem Großh. Hoflakai
Fr. Frank S. Friedrich, geb. 29. Dez.
Stadtgemeinde: 12. Febr.: Dem
Stadtkaſſe=
aſſiſtenten Johann Chriſtian Debus T. Gertrud Chriſtiane
Johanna, geb. 13. Mai 1912. 16. Febr.: Dem
Straßen=
bahnſchaffner Heinrich Hotz 2 Töchter Erneſtine und
Eliſabeth, geb. 11. Jan. 2. Febr.: Dem Aufzugführer
Jakob Unrath S. Jakob Willi, geb. 1. Jan. 6. Febr.:
Dem Erbgrafen Wilhelm Auguſt Franz von Schlitz,
ge=
nannt von Görtz, T. Anna Eliſabeth Marie Jenny, geb.
26. Dez. 16. Febr.: Dem Buchdruckereifaktor Chriſtian
Wilhelm Dulke T. Dorothea Katharina, geb. 6. Febr.
Dem Schloſſermeiſter Ludwig Lautenſchläger S. Wilhelm
Ludwia, geb. 21. Jan. Dem Kaufmann Johann Georg,
Link S. Johann Leonhard Erwin, geb. 7. Jan. Dem
Schloſſer Karl Gottfried Wilhelm Würtenberger S.
Fried=
rich Wilhelm, geb. 22. Dez.
Johannesgemeinde: 16. Febr.: Dem
Maſchinen=
techniker Heinrich Schuchmann S. Heinrich Friedrich Emil,
geb. 16. Dez. Dem Former Anton Lehr S. Heinrich,
geb. 20. Okt. Dem Amtsanwaltsgehilfen Georg Döll
S. Friedrich Georg Heinrich, geb. 13. Jan. Dem
Emaillier=
brenner Friedrich Weber T. Anna, geb. 16. Dez. Dem
Brauereihilfsarbeiter Adam Grund T. Chriſtine Eliſabeth,
geb. 4. Jan. 17. Febr.: Dem Poſtaſſiſtenten Georg Benz.
T. Anna Margarethe Eliſabeth, geb. 27. Jan.
Martinsgemeinde: 13. Febr.: Dem Haus=,
burſchen Adam Beſt T. Sophie Eliſabeth, geb. 27. Sept.
6. Febr.: Dem Eiſenbahnaſſiſtenten Karl Otto Hentſchel
T. Frieda Margarete, geb. 11. Jan. Dem Hilfsſchaffner!
Heinrich Pfarrer S. Ernſt Ludwig, geb. 6. Febr. Dem
Schreiner Georg König S. Friedrich, geb. 30. November.
16. Febr.: Dem Fuhrunternehmer Jakob Fey II. S. Adolf
Heinrich Ludwig, geb. 28. Jan. Ein unehelicher S. Karl
Willi, geb. 21. Nov. 19. Febr.: Dem Weißbinder Ottot
Schnauber T. Eliſe Helene, geb. 24. Dez.
Petrusgemeinde: 16. Febr.: Dem
Lokomotiv=
führer Karl Beringer S. Auguſt, geb. 25. Jan. Dem
Portier Carl Heinrich Auguſt Müller S. Emil, geb.
22. Aug. 1912. 19. Febr.: Dem Hilfsheizer Karl Bäckel
T. Eliſabeth Katharina Anna, geb. 6. Jan.
Paulusgemeinde: 16. Febr.: Dem Schreiner
Karl Heinrich Göbel S. Ludwig Wilh., geb. 14. Jan. Demt
Kutſcher Max Heinrich Ramm S. Hans Karl Richard,
geb. 16. Jan.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 15. Febr.: Zimmermann Hch.
Wilhelm Reidel und Chriſtine Schäfer. Betriebsingenieur
Albrecht Auguſt Eduard Vilmar in Boizenburg a. d. Eibe
und Henriette Marie Helene Martha Finkenwirth.
Johannesgemeinde: 15. Febr.: Kaufmann‟
Georg Rautenſtrauch und Anna Bernius von hier.
Prerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 15. Febr.: Karl Friedrich Hirſch,
8 Wochen, ſtarb 12. Febr. 17. Febr.: Hermann Aden,
18 J. 4 M., ſtarb 14. Febr. Eliſabeth Lautz, geb. Lautz,
Witwe des Metzgermeiſters, 85 J., ſtarb 14. Febr. 18. Febr.:
Metzgermeiſter Valentin Sattler, 50 J., ſtarb 16. Febr.
19. Febr.: Eliſabeth Stroh, geb. Reinhard, Witwe des
Wagners, 75 J., ſtarb 17. Febr. 10. Febr.: Eva Eliſabeth
Brohm, geb. Rühl, Ehefrau des Schuhmachermeiſters,
56. J., ſtarb 7. Febr. 12. Febr.: Geheimerat Wilhelm
Haas, 73 J., ſtarb 8. Febr. 19. Febr.: Katharine Ihrig,
geb. Brückner, Witwe des Taglöhners, 66 J., ſtarb=
17. Febr.
Johannesgemeinde: 16. Febr.: Marie Becker,
geb. Hamann, Ehefrau des Lokomotivführers, 57 Jahre,
ſtarb 14. Februar.
Martinsgemeinde: 14. Febr.: Auguſte Rammelt,
T. des Hofmuſikers i. P., 34 J., ſtarb 11. Febr. 15. Febr.:
Marie Hartmann, Witwe des Zieglers, 74 J., ſtarb
13. Febr. 20. Febr.: Marie Spieß, Ehefrau des
Buch=
druckers, 38 J., ſtarb 17. Febr. 13. Febr.: Privatin Luiſe
Heuß, 77 J., ſtarb 10. Febr. 17. Febr.: Schloſſer Adam
Ewald, 57 J., ſtarb 15. Febr. Barbara Sonnthal, geb.
Wagner, Ehefrau des Inſtallateurs, 51 J., ſtarb 15. Febr.
Petrusgemeinde: 17. Febr.: Sophie Wilhelmine
Marie Rothe, Tochter des Geh. Oberfinanzrats, 72 J.
ſtarb 14. Febr.
Paulusgemeinde: 14. Febr.: Telegraphenaſſiſtent
Karl Wilhelm Schacht, 24 J., ſtarb 11. Febr. 18. Febr.:
Zögling im Aliceſtift Bruno Martiné, Sohn des Schneiders
zu Worms, 14 J., ſtarb 16. Febr.
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Seite 36.
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