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monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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wärts nehmen die Poſtämter u. die
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
für Aufnahme von Anzeigen an
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ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
176. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
Inſerake
werden angenommen in Darmſtadt,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 15.
Samstag, den 18. Januar.
1913.
Die heutige Nummer hat 38 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Der Elſaß=Lothringiſche Landtag verurteilte
die Agitationstätigkeit des Abg. Wetterlé in
Frank=
reich.
In Verſailles hat geſtern die Wahl des neuen
Präſidenten der franzöſiſchen
Repu=
blik ſtattgefunden. Gewählt wurde Poincaré.
Die Homerule=Bill wurde vom engliſchen
Unterhauſe mit 368 gegen 258 Stimmen in dritter
Leſung angenommen.
Der engliſche Dampfer „Veroneſe” iſt nach einer
Meldung aus Vigo mit 139 Paſſagieren
ge=
ſtrandet. Ueber die Zahl der Geretteten gehen die
Meldungen auseinander.
Der Times zufolge iſt zwiſchen Rumänien und
Bul=
garien ein Abkommen ſo gut wie
abge=
ſchloſſen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7 und 8.
Politiſche Wochenſchau.
— Angeſichts des frühen Oſterfeſtes dürfte diesmal
in den Parlamenten mit Hochdruck gearbeitet
wer=
den, und man hat es tatſächlich im preußiſchen
Abgeord=
netenhauſe fertig gebracht, die erſte Etatsleſung, die ſich
ſonſt ziemlich eine Woche lang hinzog, in drei Tagen zu
beenden. Wenn auch bei der Etatsberatung, an der
übri=
gens Herr v. Bethmann Hollweg nicht teilnahm. über
alles mögliche geredet wurde, ſo drehten ſich die
Diskuſ=
ſionen doch in erſter Linie um die Jeſuitenfrage, und das
Zentrum hatte ſeine erſten Redner vorgeſandt, um den
Bundesratsbeſchluß einer ſtrengen Kritik zu unterziehen.
Bei aller Schärfe wurden jedoch Zuſammenſtöße
ver=
mieden, und auch auf dieſem Gebiete kreuzte man in
vor=
nehmer Weiſe die Klingen. Auch die Erörterung der von
der Linken geforderten Wahlreform ging ohne
Gehäfſig=
keiten vor ſich, obwohl man weiß, daß der kommende
Wahlkampf ſich in erſter Linie um ſie drehen wird,
we=
nigſtens ſoweit die Agitation der Linken in Frage kommt.
Im Reichstage gibt es jetzt die allgemeine
Auseinander=
ſetzung über die innerpolitiſchen Dinge was man
offi=
ziell zweite Beratung des Etats des Reichsamts des
In=
nern nennt. Die verſchiedenſten Gebiete werden hierbei
berührt, etwas Beſonderes pflegt aber kaum
herauszu=
kommen, und in der Hauptſache iſt es auch gar nicht der
Zweck der Uebung, man ſpricht mehr „zum Fenſter
hin=
aus”. Außer dem Etat wird der Reichstag ſich vor allen
Dingen noch mit einer Novelle zur Militärvorlage zu
be=
faſſen haben, und, wie von amtlicher Seite zugegeben
wird=
wird dieſer Nachtrag nicht bloß Forderungen für die
Verſtärkung der Luftflotte bringen, ſondern auch andere
Forderungen enthalten, die beſtimmt ſind, gewiſſe Lücken
in unſerer Rüſtung zu vervolſtändigen. Man ſpricht
u. a. von der Aufſtellung der fehlenden dritten Bataillone,
weiterer Maſchinengewehrkompagnien und dergleichen.
Ob alles Geforderte durchgehen wird, läßt ſich nicht ſo
ohne weiteres ſagen, der Reichstag wird die prüfende
Sonde anlegen und nur das bewilligen, was er für
un=
bedingt erforderlich und mit der Finanzlage vereinbar
hält.
Selten hat die internationale Diplomatie
ſo Fiasko gemacht, wie jetzt bei einer Gelegenheit, wo
man alle Hoffnungen auf ſie geſetzt hatte. Es läßt ſich
nicht leugnen, daß in London die Karre gänzlich
ver=
fahren iſt und man augenblicklich noch keinen Ausweg
kennt, wie man aus dieſer Sackgaſſe kommen ſoll. Man
berät untereinander hin und her, ebenſo treten die
Bot=
ſchafter faſt tagtäglich zu einer Konferenz zuſammen, ohne
daß man aber vom Fleck kommt. Die zu überreichende
Kollektivnote mußte erſt noch den Kabinetten vorgelegt
werden, die ihrerſeits wieder Veränderungen
vor=
nahmen, die abermals der Beurteilung der Botſchafter
unterbreitet werden mußten. Es iſt dabei nicht
uninter=
eſſant, auf ein ſeltſames tendenziöſes Manöver des
Reu=
terſchen Bureaus hinzuweiſen, das bekanntlich auch von
der engliſchen Regierung zu offiziöſen Mitteilungen
be=
nutzt wird. Dieſes Bureau verbreitete ſchlankweg, daß
dieſe Verzögerungen darauf zurückzuführen ſind, daß
Deutſchland an der Note Veränderungen
vorgeſchla=
zen habe, obwohl auch andere, ſogar der Tripel=Entente
angehörige Mächte ein Gleiches getan hatten; ebenſo muß
es Wunder nehmen, daß das genannte Bureau über den
ſeltſamen Schritt der Balkandelegierten anfänglich eine
unrichtige Darſtellung gab, die die ganze Welt alarmierte.
Die ungeduldig gewordenen Herrſchaften ließen mitteilen,
daß ſie den Großmächten eine Note zuſtellen würden, mit
der Mitteilung, daß ſie die Friedensverhandlungen
ab=
brächen und die heimatlichen Regierungen erſucht hätten,
die Feindſeligkeiten wieder aufnehmen zu laſſen.
Hinter=
her ſtellte es ſich aber heraus, daß dieſe Eventualität nur
für den Foll in Ausſicht genommen ſei, daß die Türkei die
Note der Großmächte in ablehnendem Sinne beantwortet
haben würde. Das iſt etwas ganz anderes und ſtellt
die Lage gar nicht ſo geſpannt dar, als es nach dem
Reu=
ter=Telegramm den Anſchein hatte. Im übrigen ſcheinen
die Delegierten doch, vielleicht auch unter dem Druck der
Mächte, wieder etwas zugänglicher geworden zu ſein, ſie
ſollen nach einer Meldung des Matin Sir Edward Grey
erſucht haben, eine neue Sitzung einzuberufen, ſelbſt wenn
die Antwort der Pforte auf die Note der Mächte
ab=
lehnend lauten ſollte. Sie wollen dann nochmals
be=
raten, und erſt wenn dieſe Verhandlungen ergebnislos
verlaufen ſollten, würde die Friedenskonferenz
kurzer=
hand abgebrochen werden. Vielleicht kommt noch im
letz=
ten Moment ein Kompromiß zuſtande, immerhin aber
iſt die Wahrſcheinlichkeit ſehr gering, daß aus all den
Londoner Verhandlungen etwas herauskommt
In größter Spannung war man während dieſer
Woche in Frankreich, wo es ſich darum handelt, ein
neuss Staatsoberhauvt zu erküren, Obwohl der
politi=
ſche Einfluß des Präſidentenpoſtens kein allzu großer iſt,
drängen ſich doch ehrgeizige Staatsmänner dazu, dieſe
höchſte Würde zu bekleiden. Wer der Erleſene ſein wird,
iſt in dem Augenblick, wo wir dieſe Zeilen ſchreiben, noch
unſicher. Nach altem Herkommen hat man eine
Probe=
abſtimmung veranſtaltet, bei der zwar Pams etwas mehr
Stimmen erhielt als Poincaré, indeſſen war zu
berückſich=
tigen, daß die Sozialiſten, deren definitive Haltung bis
zuletzt unbeſtimmt war, nicht teilnahmen. Wer auch aus
der Wahl herborgehen möge, es wäre Frankreich dringend
zu wünſchen, an ſeiner Spitze einen Präſidenten zu ſehen,
der mit ruhiger Beſonnenheit die Geſchäfte verſieht.
Der Fall Wetterlé im elſaß=
Jothringiſchen Landtag.
* In der Donnerstagsſitzung der Zweiten Kammer
des Landtags von Elſaß=Lothringen nahm die Debatte
zum Etat in fünfſtündiger Sitzung ihren Fortgang. Bei
dieſer Gelegenheit nahmen ſowohl der Präſident Dr.
Rick=
lin und der Abgeordnete Hauß vom Zentrum, wie auch
Staatsſekretär Zorn von Bulach Veranlaſſung, die
Agi=
tationstätigkeit des Abgeordneten
Wet=
terlé in Frankreich zur Sprache zu bringen.
Präſident Dr. Ricklin erklärte, daß er über den
Parteien ſtehe und daher nicht befugt ſei, zu urteilen. Im
Namen des Zentrums verurteilte der Abgeordnete Hauß
entſchieden die Entgleiſungen des Abgeordneten Wetterlé.
Das Zentrum bedauere, daß dieſer ſich ſo weit vergeſſen
konnte. Die Fraktion müſſe aber jede Verantwortung
für dieſe Aktion ablehnen. Hauß warf dann noch der
Re=
gierung vor, daß Generalſtabsoffiziere und hohe Beamte
der Rheiniſch=Weſtfäliſchen Zeitung Denunziationsdienſte
leiſteten. Staatsſekretär Zorn von Bulach
bedauerte in ſcharfer Weiſe, daß die Zentrumsfraktion
den Abgeordneten Wetterlé nicht ausgeſchloſſen habe, und
dadurch eine gegenſätzliche Stellungnahme wie das
Reichs=
zentrum und alle anderen Parteien bekundete. Wenn auch
äußerlich vielleicht die Vorträge des Abgeordneten
Wet=
terlé einwandfrei erſchienen, ſo komme es nicht darauf an,
ſondern auf den Effekt und auf das Milieu, in dem ſie
gehalten wurden. Dies aber ſei nationaliſtiſch geweſen.
Aus dem Vortrag hätte man die Abſicht zwiſchen den
Zeilen deutlich leſen können. Ein Ausbau der Verfaſſung
ſei aber nicht zu erhoffen, ſo lange ſolche Reden gehalten
würden. Der Staatsſekretär verteidigte ſodann den
Offi=
ziersſtand gegen die Behauptungen des Abgeordneten
Hauß, daß Generalſtabsoffiziere zu Denunzianten bei der
Rheiniſch=Weſtfäliſchen Zeitung ſich herabwürdigten und
auch von den Beamten glaube er das nicht eher, als bis
der Beweis erbracht worden ſei. Der Abgeordnete
Wet=
terlé gab zu ſeiner Rechtfertigung die Erklärung ab,
daß, wenn heute die Maßnahmen wegen der Ausländer
beſeitigt würden, er ſelbſt morgen ſeine Ausſchließung
aus der Zentrumspartei beantragen werde und werde
die Verfaſſung morgen ausgebaut ſein, ſo werde er gerne
für immer aus dem politiſchen Leben Elſaß=Lothringens
ausſcheiden. In ſeiner Verurteilung ſei man viel zu
eifrig geweſen. Er werde ſämtliche Vorträge drucken und
ſie dem Landtage und der Preſſe zuſtellen laſſen zu ſeiner
Entlaſtung. Er habe ſich in den letzten Tagen viel zu
viel um ſein Seelenheil gekümmert. (Zuruf Peirotes:
Sie kommen doch in die Hölle!) Staatsſekretär
Zorn von Bulach erklärte dann nochmals, daß der
Abgeordnete Wetterlé doch nicht ſo unſchuldig zu tun
brauche. Das unausgeſprochene „Au moins que . . .
habe genug verraten. Herr Wetterlé verkehre in Paris
nur in Kreiſen, die den Revanchegedanken nährten und er
habe dem Lande zweifellos geſchadet.
In einer Proteſtverſammlung in
Straß=
burg nahmen am Donnerstag abend weit über 2000
Perſonen Stellung gegen das Verhalten des Reichs= und
Landtagsabgeordneten Wetterlé. Die Verſammlung nahm
einſtimmig eine Reſolution an, in der das
ver=
hetzende Vorgehen Wetterlés verurteilt und der Landtag
aufgefordert wurde, Stellung gegen den Abgeordneten zu
nehmen.
Deutſches Reich.
Mittelmeerreiſe des Kaiſers. Die
Voſſiſche Zeitung meldet aus Kiel: Die „Hohenzollern”
hat Befehl erhalten, am 19. Februar nach dem Mittelmeer
abzudampfen, und zwar zunächſt nach Venedig. Von dort
begeben ſich der Kaiſer und die Kaiſerin nach Korfu.
— Wieder eine ungültige Wahl. Die
Wahlprüfungs=Kommiſſion des Reichstags erklärte die
Wahl des ſozialdemokratiſchen Abgeordneten Haupt, der
in Jericho gegen den konſervativen Abgeordneten von
Byern gewählt iſt, für ungültig. Genoſſe Haupt galt nach
der Stichwahl als gewählt mit 15 263 Stimmen gegen
15 256 Stimmen, die für ſeinen konſervativen Gegner, den
vorherigen Vertreter des Wahlkreiſes, v. Byern,
abge=
geben waren. In der Hauptwahl waren 11992
ſozial=
demokratiſche, 9850 konſervative und 8291 freiſinnige
Stimmen abgegeben worden. Die Freiſinnigen haben
alſo dem Sozialdemokraten zu dem Mandat verholfen,
das bisher noch nie einem Sozialdemokraten zugefallen
war. Es war nacheinander im Beſitze der Konſervativen,
der Reichspartei, der Nationalliberalen, der Freiſinnigen,
bis die rote Hochflut von 1912, durch den Freiſinn
ver=
ſtärkt, es der Sozialdemokratie zuſpielte. Es beſteht die
ſichere Hoffnung, das Mandat der Sozialdemokratie
wie=
der abzunehmen.
Krankenkaſſen und Aerzte Der
Ver=
band der Aerzte Deutſchlands ſchreibt uns‟ Der vom
Reichsamt des Innern gemachte Verſuch einer
Verſtän=
digung zwiſchen den großen Organiſationen der
Kran=
kenkaſſen und der Aerzte iſt nicht, wie vielfach behauptet
wird, daran geſcheitert, daß der Leipziger Aerzteverband
unerfüllbare Forderungen geſtellt hat. Dieſer Verband
hatte im preußiſchen Miniſterium ausdrücklich ſeine
Be=
reitwilligkeit zu Verhandlungen mit den Kaſſenverbänden
erklärt und demzufolge hatte das Reichsamt des Innern
einen Einigungsentwurf aufgeſtellt, der eine Verhandlung
nur zwiſchen Deutſchem Aerztevereinsbund und
Leipziger Aerzteverband einerſeits und den Verbänden
der Orts=, Betriebs= und Innungskaſſen andererſeits
vor=
ſah. Nachträglich verlangten aber die vereinigten
Kaſſen=
verbände noch die Hinzuziehung des ſogenannten
Reichs=
verbandes Deutſcher Aerzte, und den mußten die beiden
Aerzteorganiſationen allerdings ablehnen, weil er ſchon
allein wegen ſeiner verſchwindenden Mitgliederzahl, die
gefliſſentlich geheim gehalten wird und noch nicht
ein=
mal 100 erreichen dürſte, nicht als berufene Vertretung
der deutſchen Aerzteſchaft anerkannt werden kann.
Ueber den kaſſenärztlichen Dienſt bei den neuerrichteten
Krankenkaſſen für Unterbamte der Reichspoſt= und
Tele=
graphen=Verwaltung ſind zwiſchen Reichspoſtamt und
ärztlicher Organiſation, d. h. dem Deutſchen
Aerztever=
einsbund und dem Leipziger Aerzteverband,
Verein=
barungen getroffen worden, deren Befolgung das
Reichs=
poſtamt den Krankenkaſſen empfiehlt; die Honorar=
Be=
meſſung entſpricht billigen Erwartungen, im übrigen iſt
jedem arbeitsbereiten Arzt ddie Tätigkeit für die Kaſſen
ermöglicht, ſo daß die Aerzte hier nicht, wie ſonſt, Klage
darüber zu führen haben, daß die freie Berufsausübung
durch die Krankenkaſſengründung beeinträchtigt wird. Die
Kaſſen werden ihren Betrieb vorausſichtlich im März
eröffnen.
Zentrum gegen Kanzler. Aus der
Sitzung des Haushaltsausſchuſſes des Reichstages trägt
die Nationalliberale Korreſpondenz noch folgende Epiſode
nach: Im Etat iſt für das Reichsamt des Innern ein
vierter Direktor verlangt. Derſelbe ſoll die handels= und
wirtſchaftspolitiſche Abteilung leiten. In der Sitzung der
Budgetkommiſſion wurde die Stelle bewilligt, aber nicht
mit den Stimmen des Zentrums, ſondern mit den
Stim=
men der Sozialdemokratie. Das Zentrum ſtimmte
da=
gegen.
— Ein Volksverſicherungs=Kartell.
Der Verband öffentlicher Lebensverſicherungsanſtalten in
Deutſchland ſchloß ein Kartell mit denjenigen
Privatge=
ſellſchaften ab, die die Volksverſicherung bereits bisher
mit Erfolg betrieben haben. Dem Kartell gehören
vor=
läufig die „Friedrich Wilhelm”, die „Wilhelma”, „Urania”
und „Deutſchland” an, welcher Konzern einen
Volksver=
ſicherungsbeſtand von etwa 600 Millionen aufweiſt. Der
Anſchluß weiterer Geſellſchaften ſteht unmittelbar bevor.
Die „Viktoria” ſchloß ſich nicht an. Die
Volksverſiche=
rungsgemeinſchaft will unter Wahrung der Selbſtändig=
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Nummer 15.
auf fand die Prämiierung von Mitgliedern
und Angeſtellten ſtatt, und zwar wurde verliehen:
1. Diplom des Bundes Deutſcher Gaſtwirte
für 25jährige Geſchäftstätigkeit den Gaſtwirten Franz
Kratſch, Reſtaurateur, Martin Röhrig, Hotelier,
und Nikolaus Wicklaus, Reſtaurateur, ſämtlich in
Darmſtadt. 2. Für 3jährige Dienſtzeit in ein und
demſelben Hauſe: Frau Liſette Spohr, Geſchäftsführerin
und Fräulein Roſa Horn, Verkäuferin bei
Kantinenpäch=
ter Karl Haas in Darmſtadt, Hausburſche Gg. Heleine
bei Kantinenpächter Schulmerich in Darmſtadt, Georg
Mathäus und Gg. Laumann bei Karl Rapp in Arheilgen,
Aug. Bambay bei Joh. Feuerer in Egelsbach, Kellner
Hans Meier bei M. Schäfer, Schießhaus, in Darmſtadt,
Zimmermädchen Lina Schmidt, Portier Alfons Eichler
und Hausdiener Friedrich Göttmann bei Reuter, Hotel
„Zur Traube” in Darmſtadt, Kellner Joh. Reismann bei
K. Egner, „Stadt Friedberg” in Darmſtadt, Küchenchef
Karl Fußner und Hausmädchen Gretchen Bermond bei
E. Niemann (Bahnhof) in Darmſtadt, Kellner Adolf
Edelmann im Brauerei=Ausſchank „Zur Krone” in
Darm=
ſtadt, Dienſtmädchen Marie Schallner bei Ph. Schuchmann
in Ober=Modau. 2a. Die goldene Medaille des
Bundes Deutſcher Gaſtwirte für 10jährige
Dienſtzeit in ein und demſelben Hauſe: Kellner Phil.
Naumann bei Frau W. Arheilger Witwe. 2b. Die
ſil=
berne Medaille des Bundes Deutſcher Gaſtwirte
für 6jährige Dienſtzeit in ein und demſelben
Hauſe: Kellner Hans Uffelmann auf der Ludwigshöhe,
Kellner Joſ. Bracht bei H. Engelhardt in Darmſtadt,
Zim=
mermädchen Berta Schrafft bei Reuter, „Zur Traube” in
Darmſtadt, Dienſtmädchen Pauline Groſſe bei Arthur
Ritter in Darmſtadt, Hausburſche Konrad Wacker bei Val.
Keim in Egelsbach, Dienſtmädchen Eliſe Krichbaum bei
Strohmenger in Darmſtadt. Den Prämiierten wurde aus
dem ſilbernen Vereinspokal der Ehrentrunk gereicht und
von allen Feſtgäſten ein dreifaches Hoch ausgebracht.
Nach Erledigung des Konzertprogramms fand Ball ſtatt.
* Vorführung künſtleriſcher Farbenphotographien
durch die Heſſiſche Flugſtudiengeſellſchaft. Auf den
heu=
tigen Lichtbilderabend, den die Heſſiſche
Flugſtudien=
geſellſchaft in der Traube ihren Mitgliedern und
Freun=
den bietet, ſei nochmals empfehlend hingewieſen. Zur
Vorführung gelangen, wie mehrfach mitgeteilt,
pracht=
volle Farbenphotographien, die durch den Stuttgarter
Hofphotographen Hildebrandt nach Lumiéreſchem
Verfahren hergeſtellt wurden. Es ſind flugſportliche
Bil=
der, in der Mehrzahl aber prachtvolle Naturaufnahmen
ſaus der Schweiz, der ſchwäbiſchen Alb und aus
Aegyp=
iten. Der Vortrag iſt jedermann zugänglich. (Siehe Anz.)
* Ortsgewerbeverein Darmſtadt. Zu dem
Vorberei=
tungskurſus für die theoretiſche Meiſterprüfung im
Hand=
werk in der Zeit vom 22. Januar bis 1. März 1913 werden
weitere Anmeldungen noch bei der Handwerkskammer
izu Darmſtadt bis ſpäteſtens 20. I. M. entgegengenommen.
Der Kurſus beginnt am 22. Januar.
* Karnevalgeſellſchaft Narrhalla. Man ſchreibt uns:
Auf das große karnevaliſtiſche Konzert am morgigen
Sonntag im feſtlich=närriſch geſchmückten Saalbauſaale
ſſei nochmals empfehlend hingewieſen. Die Kapelle des
Feldart.=Regts. Nr. 61 unter Leitung ihres
Obermuſik=
meiſters Weber wird ihr Möglichſtes tun, um dem
Abend ein echt karnevaliſtiſches Gepräge zu verleihen.
Gemeinſame Lieder und die übliche reizvolle
Luftſchlan=
genſchlacht werden bald für die Stimmung ſorgen, die
ja die Veranſtaltungen der Karnevalgeſellſchaft
Narr=
halla ſtets auszeichnet. Durch die Veranſtaltung des
Preistanzens, das übrigens noch beſondere
Ueber=
raſchungen bringen wird, hat der Große Rat auch in den
Tanz, der um 11 Uhr pünktlich beginnen wird, einen
be=
ſſonderen Reiz gebracht. Es iſt alſo für alles geſorgt.
((S. auch Anzeige.)
* Geſellſchaft Harmloſe. Man ſchreibt uns: Am
Sonntag, den 19. Januar, 6 Uhr 11 Minuten, eröffnet die
Geſellſchaft Harmloſe mit einer Damen= und Herrenſitzung
ihre diesjährigen Karnevalsveranſtaltungen. Laut
An=
zeige findet dieſe Sitzuna mit darauffolgendem Tanz im
„Kaiſer= und Fürſtenſaal” ſtatt unter dem Präſidium des
Herrn Julius Simon. Wie ſchon in früheren Jahren, ſo
war auch diesmal wieder das rührige Elferkomitee
be=
ſtrebt, den erſcheinenden Närrinnen und Narren das Beſte
zu bieten. Beſonders ſei erwähnt, daß eine Reihe
aus=
gezeichneter Mitarbeiter gewonnen wurde. Namen beſter
KKarnevalsredner und Liederdichter, wie Robert
Schnei=
der, Delp. Hartmann, Löb, Dreſte, Krämer, Gg. Jacobi.
Bingenheimer u. a., bürgen dafür. Die Kapelle „Weber”
wird, wie gewohnt, mit allem Schneid als närriſche
Ka=
pelle wirken und Ueberraſchungen ſonſtiger Art ſorgen
für Stimmuna. Das Komitee der Narrhalla hat zur
Sitzung ſein Erſcheinen zugeſagt. Näheres ſiehe Anzeige.
Der Geſangverein Sängerluſt veranſtaltet
Samstag, den 25. Januar, abends ½9 Uhr, ſeinen
Maskenball in ſämtlichen Räumen des
Mathilden=
höhſaales. (Näheres ſiehe Anzeige.)
Orpheum. Es wird beſonders darauf hingewieſen,
daß auch in der Sonntag=Nachmittag=Vorſtellung um
4 Uhr außer dem ungekürzten neuen Programm der
mit beiſpielloſem Lach=Erfolg aufgeführte Sketch „Der
erbrochene Spiege!” zur Darſtellung gelangt. —
Heute Samstag findet der übliche Familien=Abend ſtatt.
Der neue Spielplan, welcher mit durchſchlagendem Erfolg
eingeſetzt hat, läßt keine Wünſche unbefriedigt und paßt
ſich in ſeiner vorwiegend auf Humor und Witz
ge=
ſtimmten Wirkung der gegenwärtigen Faſchingszeit
beſtens an. (Sie e Anzeige.)
* Ludwigshöhe. Morgen, Sonntag, konzertiert die
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter
Ober=
muſikmeiſter Webers Leitung. Das Programm enthält,
der Zeit entſprechend, meiſt heitere und karnevaliſtiſche
Werke. Beſonders aufmerkſam gemacht ſei auf das im
Kölner diesjährigen Karneval allgemein durchſchlagende
reizende Walzerliedchen „Wo man ſingt — wo man lacht”
von Ventibesco. (Näheres Anzeigenteil.)
Hotel Britannia. Der kurzen Friſt, die uns noch
von Faſtnacht trennt, Rechnung tragend, werden die ſo
beliebten Sonntagskonzerte von nun an
närri=
chen Charakter tragen, und zwar iſt für nächſten
Sonntag ein künſtleriſch höchſt intereſſantes luſtiges
Pro=
gramm zuſammengeſtellt, deſſen Beſuch dringend
empfoh=
len werden kann, zumal die Leiſtungen der Hauskapelle ja
genügend bekannt ſind, ebenſo wie das ganze vornehme
Milieu eines Abends im Britannia=Hotel. (S. Anz.)
* Rummelbräu. Am kommenden Sonntag,
nachmit=
tags und abends, wird die Kapelle des Großh. Artillerie=
Korps unter Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters
Mick=
ley die Konzerte zur Ausführung bringen. Herr
Mickley hat hierzu ein ganz beſonderes Programm für
Nachmittag und Abend zuſammengeſtellt. Die einzelnen
Muſikſtücke, die zum Vortrag gelangen, entſprechen der
jetzigen Konzertſaiſon. Das Nachmittags=Progxamm
enthält u. a. „Faſchingskinder” Walzer von Ziehrer,
Solovorträge für Cornet à Piſton und zwei
Pikkolo=
flöten. Das „Muſikaliſche Jahr” in Form eines
Pot=
pourri dürfte beſonders zur Heiterkeit beitragen. Im
Programm zum Abendkonzert iſt Wiener Abend
vorge=
ſehen. Ein Charakterſtück, betitelt „Eine Schlittenpartie‟.
komiſches Intermezzo, dürfte ſehr zur fröhlichen
Unter=
haltung des Publikums beitragen. (S. Anz.)
* Der I. Darmſtädter Kino, Grafenſtraße 12, bringt ab
Samstag, den 18. Januar: Was der Wald erzählt,
ferner den Krieg auf dem Balkan; dieſe Aufnahme aus
ſchußſicherer Ferne des Schlachtfeldes mit Hilfe des
Tele=Objektivs. Auch der übrige Spielplan iſt
erſt=
klaſſig. (Siehe Anzeige.)
* Reſidenztheater. Das Programm des
Reſidenz=
theaters am weißen Turm bringt in dieſer Woche das
Drama in 2 Akten: „Der Roman einer Farmersfrau”
reich an packenden Szenen und doch fein in ſeiner
Aus=
führung; ferner die beiden amerikaniſchen Deamen: „Der
Hüter des Geſetzes und Freibeuter” das Internationale
Motorbootrennen und die neueſten Bilder vom
Kriegs=
ſchauplatz. Die Film: Willi und der Küchenchef, ſowie E
verzwickte Geſchichte werden den Humor vertreten.
(Siebe Anzeige.
* Der American Bio bringt ab heute das ſpannende
dreiaktige Drama „Im Banne des Mammons” (prächtig
„Die
Pfeifen=
koloriert); ferner: „Der Wochenberich
fabrikation” und „Das maleriſche Tananarivo auf
Mada=
gaskar”, äußerſt lehrreiche Naturaufnahmen, und „Die
Momentphotographie”, eine originelle Komödie, ſowie
humorvolle Einlagen. (S. Anz.)
§ Ueberfahren und getötet. Der im hieſigen
Haupt=
bahnhof beſchäftigte Weichenſchmierer Johannes Kolb
aus Hergershauſen wurde Donnerstag nacht auf dem
Bahn=
körper, etwa 100 Meter ſüdlich der Brücke an der
Gries=
heimer Chauſſee, von dem um 12 Uhr 40 Min. nach
Heidel=
berg abgefahrenen Güterzug überfahren und getötet.
§ Feſtgenommen. Ein 24 Jahre alter Schloſſergehilfe
von hier iſt wegen Kuppelei und Zuhälterei feſtgenommen
worden.
* Darmſtädter Faſtnachtszeitung. Rundſchauerliche
Chronik iſt der Titel der in der dritten Nummer
enthal=
tenen diesjährigen Jahresrevue, in der unſer Lokaldichter
Robert Schneider das Jahresgeſchehen wieder einmal im
Spiegelbild Darmſtädtiſchen Humors an uns vorbeiziehen
läßt. Außerdem ſind andere Erinnerungen an die erſte
Sitzung der Karneval=Geſellſchaft „Narhalla” in ihr
ent=
halten, wie Begrüßungsanſprache, Vortraa und ein höchſt
ſenſationelles Lied „Der Menſch” Auch Reim von
Reim=
lingen bringt wieder ſeine witzigen Beanſtandungen.
* Jugenheim a. d. B., 17. Jan. Der Konzert=
Ver=
band der unteren Bergſtraße ſchreibt uns: Am Mittwoch
fand im Hotel Zur Krone” das dritte Konzert dieſes
Winters ſtatt. Es war ermöglicht durch das raſche
Ein=
ſpringen des Herrn Hofkonzertmeiſters Schmidt aus
Darmſtadt, der ſich ſozuſagen in letzter Stunde bereit
er=
klärte, die durch Krankheit verhinderte Geigerin zu
er=
ſetzen, die zu dieſem Konzert engagiert war. Und wie
hat er ſeine ſchwierige Aufgabe gelöſt! Meiſterhaft
ſpielte er u. a. Bruchs Violinkonzert in G-moll, brachte
nachſchaffend alle Schönheiten dieſer wundervollen
Kom=
poſition voll zur Geltung und feſſelte ebenſo durch Tiefe
der Empfindung, wie durch ſeine bei den reichlich
vor=
handenen Schwierigkeiten zutage tretende techniſche Be=
Herr
herrſchung ſeines klangſchönen Inſtrumentes.
Schmidt wird angeſichts dieſes dankbaren Publikums ſein
raſches Einſpringen ebenſowenig bereut haben, wie die
Veranſtalter ihre Wahl. Auch Herr Hofopernſänger
Globerger aus Darmſtadt erntete für ſeine Vorträge
begeiſterten und wohlverdienten Beifall. Er hat ſein in
jedem Regiſter edles Organ ſicher in der Gewalt und weiß
ihm prachtvoll glänzende, kraftvolle Töne ebenſo
wohl=
lautend zu entlocken wie ein bemerkenswert zartes Piano.
Daß zwei Herren auf dem Podium ſich ablöſten, hätte ein
gar zu einförmiges Bild ergeben ohne ihre
liebenswür=
digen, ſchon oft bei uns erprobten Begleiterinnen am
Flügel: Frau Forſtmeiſter Heyer=Jugenheim und Frau
Cora Schulz=Alsbach. Beide führten ihre
verſchieden=
artigen, durchaus nicht leichten Aufgaben ſtilgerecht,
tech=
niſch einwandfrei und ſichtlich mit Luſt und Liebe durch.
Nach dieſen künſtleriſchen Genüſſen war es nur natürlich,
daß die im Konzertſaal erzeugte gute Stimmung bei dem
ſich anſchließenden, durch frohe Reden gewürzten
unge=
zwungenen Beiſammenſein in den Reſtaurationsräumen
voll zum Ausdruck kam.
Mörfelden, 17. Jan. Ein ſchwerer Einbruch
wurde in der Donnerstagsnacht bei einem Wirt verübt
Den Einbrechern fiel ein ganzes Warenlager in die Hände.
Sie erbeuteten Anzüge, Mäntel, Stiefel, eine ſilberne
Herrenuhr, 12 Flaſchen Wein, 4 Flaſchen Sekt,
Zigaret=
ten, 1 Flaſche Hamburger Tropfen, 1 Flaſche Kümmel
und 5—6 Mark. — Ein weiterer Einbruchsverſuch wurde
bei einem zweiten Wirt gemacht, doch wurden die Diebe
durch das erwachende Dienſtmädchen geſtört.
Offenbach, 17. Jan. Eines plötzlichen Todes iſt hier
das einjährige Kind des Franz Maſchmann
geſtor=
ben. Bei Unterſuchung der Todesurſache ſtellte der Arzt
zahlreiche blutunterlaufene Stellen und Verletzungen am
ganzen Körper feſt, ſo daß man vermutet, das Kind ſei
nicht eines natürlichen Todes, ſondern infolge ſchwerer
Mißhandlungen geſtorben.
Neu=Iſenburg, 17. Jan. Das 50jährige
Dienſt=
jubiläum des Lehrers Reeg, der bereits 47 Jahre in
unſerer Gemeinde wirkt, wurde durch eine Feier in
der Turnhalle der Waldſchule begangen, wobei Schulrat
Scherer aus Offenbach im Namen der Regierung und
der Kreisſchulkommiſſion ſeine Glückwünſche darbrachte.
Hierauf beglückwünſchte Bürgermeiſter Pons den Jubilar
im Namen der Gemeinde und händiate ihm eine
Ehren=
tafel aus Hauptlehrer Schlechtweg übermittelte die
Glückwünſche der Lehrerſchaft und überreichte einen Seſ
ſel. Lehrer Bittner ſprach im Namen der Bezirkslehrer.
Nachmittags war im „Rheiniſchen Hof” ein Feſtkommers
Geſtern vormittag erhänate ſich in ſeinem
Kuh=
ſtall der in den 50er Jahren ſtehende Landwirt Gr. Die
Tat dürfte der in ſehr geordneten Verhältniſſen lebende
Mann in geiſtiger Umnachtung vollbracht haben, zumal
man in letzter Zeit bei ihm Anzeichen von
Geiſtesgeſtört=
heit beobachten konnte.
Lorſch, 16. Jan. Geſtern abend gegen 5½ Uhr ging
das Anweſen des Trödlers Philipp Schmitt in
Flam=
men auf. Es brannte vollſtändig nieder. Entſtehungs
urſache fſt noch unbekannt.
Mainz. 17. Jan. Rodelunfälle ſind jetzt an
der Tagesordnung. In Bodenheim brach ein Knecht
da=
rechte Bein. In Guntersblum ſtürzte ein 12jähriger
Junge einen ſteilen Abhang hinunter; er wurde ſchwer
verletzt.
Worms, 17. Jan. Geſtern nachmittag wurde vom
Güterboot „Teutonia” aus unterhalb Rhein=Dürkheim im
offenen Rhein ein ſchwimmen der Rehbock be
merkt. Das Tier wurde von der Schiffsmannſchaft im
Nachen aufgefangen und lebend an Bord gebracht. Bei
der Ankunft in Worms wurde der Rehbock polizeilich
be=
ſchlagnahmt.
Geiß=Nidda, 17. Jan. Im 71. Lebensjahre verſtarb
hier der evangeliſche Pfarrer Karl Sauer, der zwei
Fahrzehnte in Rheinheſſen ſein Amt bekleidete. Der
Ver=
torbene war am 19. November 1842 in Ulrichſtein
ge=
boren. Er ſtudierte an der Landesuniverſität und war
Mitalied der Burſchenſchaft Germania. Am 7. April 1867
wurde er Vikar in Lanaaöns. 1869 in Partenheim. 1875
Vikar und am 11. April 1875 Pfarrer in Wolfsheim. Am
1. Mai 1888 wurde er Pfarrer in Partenheim, von wo er
am 25. Juni 1893 hierher als Pfarrer verſetzt wurde.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 16. Jan. Heute abend
hielten der Kaiſer und die Kaiſerin im
Ritter=
ſaal des Königlichen Schloſſes die alljährliche
Defi=
liercour für das diplomatiſche Korps und die
inlän=
diſchen Damen und Herren vom Zivil ab. — Die neue
Flagge und Fahne der Stadt Berlin iſt nach
jahrelangen Experimenten und Nachforſchungen nunmehr
endgültig feſtgeſtellt. Sie wird zum erſten Male ge=
bunten Rock auch noch an, als er ſich längſt einer gewiſſen
körperlichen Rundung erfreute. Bei einer Parade, die
der kommandierende General abnahm, fiel dieſem die
weit über die Front hervorragende Körperfülle des am
Flügel ſeines Zuges ſtehenden Leutnants von Kiderlen
auf und ſcherzend fragte er im Vorbeireiten, indem er auf
das wohlgerundete Bäuchlein zeigte: „Na, Herr Leutnant,
das hat Sie wohl recht viel Geld gekoſtet?” Kiderlen
antwortete prompt: „Jawohl, Exzellenz, es hat mir aber
auch viel Freude gemacht!
* Eine humorvolle Berichtigung des Berliner
Polizei=
präſidenten iſt der München=Augsburger Abendzeitung
zugegangen. Es heißt darin: „Im Berliner Brief Ihrer
Kummer 11, die mir ein ſüddeutſcher Freund zuſandte,
leſe ich, daß ich mich gegen Silveſter=Feiern gewandt
hätte. So menſchenfeindlich bin ich nicht; nur gegen den
Silveſter unfug wende ich mich. Ich gönne jedem
Punſch und Feſtfreude, aber nicht unter unkünſtleriſcher
Umgeſtaltung fremder Zylinder. Hochachtungsvoll
er=
gebenſt Jagow, Polizeipräſident.”
* Ein drolliges Mißverſtändnis. Den Münch. N.
Nachr. wird geſchrieben: Ich bin Deutſch=Amerikaner
vorübergehend in München anſäſſig und habe ein
Töchter=
chen, das zur Erlernung der deutſchen Sprache hier eine
Mädchenſchule (Penſionat) beſucht. Neulich erzählte mir
meine Tochter, daß die jüngeren Mädchen im Penſionat
immer nach dem Eſſen ein kleines Dankgebet in Verſen
herſagen, in dem — — von Würſten die Rede ſei! Ich
ſagte ihr, das ſei nicht gut möglich, ſie ſuchte mich jedock
zu überzeugen, indem ſie die betreffende Stelle wie folgt
herſagte: „Du gabſt uns Würſt, uns ferner geben, Wir
loben Dich durchs ganze Leben!” Wohl
überflüſſiger=
weiſe füge ich hier noch bei, daß der Vers lauten ſollte:
„Da gabſt uns, wirſt uns ferner geben.”
Vor hundert Jahren.
St. Der Evangeliſche Frauenverein für
den Schloßbezirk veranſtaltete am Mittwoch und
Donnerstaa, abends, im Mathildenhöhſaal zum Beſten
der Kleinkinderſchule des Schloßbezirks Aufführungen
von: „Vor hundert Jahren” in Wort, Muſik und
lebenden Bildern, unter Mitwirkung von Frl. A.
Wal=
ter, Frl. M. Lagemann. Herrn W. Horn und des
vereinigten Orcheſters der Großh. Ludwigs= und Liebigs=
Oberrealſchule unter Leitung des Herrn Reallehrers
Pfaff und der Großh. Hofſchauſpielerin Frl. Anna
Ethel. Ein längerer Aufſatz des Herrn Pfarrer
D. Dr. Diehl, von dem die Anregung zu der
Veran=
ſtaltung ausging, hat unſere Leſer bereits eingeführt in
Grund und Zweck der Vorführungen von Bildern, die
uns in die welterſchütternden Ereigniſſe der großen Zeit
zurückverſetzen ſollen. In Zeiten, wo es im lieben
heſſi=
ſchen Vaterland ſo ganz anders ausſah wie heute. Die
Abende waren beide erfreulich zahlreich beſucht und
brach=
ten nach jeder Richtung vollen Erfolg. Erfreulicherweiſe
auch in materieller Hinſicht, denn, wie Herr Pfarrer D.
Dr. Diehl am Schluſſe der Aufführung feſtſtellen konnte.
waren rund 1000 Mark eingegangen, von denen ein recht
erheblicher Teil dem guten Zweck zugeführt werden
kann. Im einzelnen iſt über den Verlauf der beiden
Abende noch folgendes zu berichten. Frl. Lagemann
gab eine Einleitung, die gleichzeitig ein kurzer
Erinne=
rungszug war in die große Zeit und zu den einzelnen
Bildern jeweils eine Erläuterung. Die junge Dame
ent=
ledigte ſich ihrer Aufgabe in rethoriſch lobenswerter
Weiſe. Durch Violinſoli erfreute Herr W. Horn. Der
noch junge Künſtler verfügt über eine ſehr bemerkenswerte
techniſche Fertigkeit und legte auch in ſeinem Vortrag
ein ausgeprägtes künſtleriſches Empfinden an den Tag,
mit dem ſich ein erfreuliches Verſtändnis für den Gehalt
der Kompoſitionen zu Leiſtungen einte, die durchaus
lo=
benswert waren. Herr Horn, ein Schüler der Haynſchen
Muſikſchule, brachte zum Vortrag Andante aus dem
Grand Duo concertant von C. M. von Weber und Alla
Polacca, aus dem Violinkonzert Nr 2 von L. Spohr.
Das Auditorium ſpendete dem jugendlichen Künſtler
leb=
haften Beifall. — Frl. Walter ſang ebenfalls mit
gu=
tem Gelingen das heſſiſche Volkslied: „Saa, was hilft
alle Welt”, ferner: „Wer iſt ein Mann?” Lied von E. M.
Arndt. und „Herz, laß dein Sorgen ſein” — Auch das
Orcheſter, das ſich meiſt aus ſehr jugendlichen
Muſikkräf=
ten zuſammenſetzte, leate Proben ſchönen Könnens ab.
Der lebhafte Beifall, der die muſikaliſchen und
geſang=
lichen Darbietungen auszeichnete, war wohl verdient.
Die Bilder endlich waren von Frl. Anna
Ethel mit bei der Künſtlerin ja ſelbſtverſtändlichem
künſtleriſchen Empfinden und Takt einſtudiert und
ge=
ſtellt worden. Sie wirkten gerade durch die prägnante
ſchlichte Darſtellung außerordentlich eindrucksvoll. Das
Programm verzeichnete folgende Bilder: 1. „Im
Sieges=
taumel” (4. Oktober 1812). Die Nachricht vom „Sieg”
Napoleons in Moskau drinat in ein oberheſſiſches
Fi=
lialdorf. 2. Die Not der heſſiſchen Truppen und ihr erſter
auter Geiſt: die Treue. Prinz Emils Errettung. 3. Der
zweite aute Geiſt der heſſiſchen Truppen: die
Barmherzig=
keit. Eine in Rußland wohnende Oberheſſin nimmt
einen todkranken heſſiſchen Offizier in ihr Haus auf.
4. Der dritte gute Geiſt: der Glaube. Ein
Offiziers=
burſche tröſtet ſeinen auf dem Rückmarſch ſterbenden Herrn
aus dem Neuen Teſtament. 5. Traurige Weihnachten
812. Weihnachten 1812 in einem Darmſtädter
Beamten=
haus. 6. Die Heimkehr Begrüßuna Ueberlebender aus
dem Feldzug 1812 auf dem Darmſtädter Marktplatz
7. Die neue Zeit. Großherzoa Ludewig I. ſagt ſich von
Napoleon los. Auch die Bilder wurden mit lebhaftem
Beifall ausgezeichnet.
Nummer 15.
Seite 5.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
egentlich der Geburtstagsfeier des Kaiſers im Rathauſe
brangen. — In Wanne iſt geſtern der Knappſchafts=
Llelteſte Troſt, ein Hauptbelaſtungszeuge im Eulen=
Durg=Prozeß, beerdigt worden. Troſt war früher
bei der Marinewerft in Hamburg beſchäftigt und iſt dort
mit Eulenburg bekannt geworden. — Der flüchtige
Poſt=
chaffner Gruel, der vor einigen Tagen in Bergen
auf Rügen 16000 Mark unterſchlug, beging heute auf der
Bahnſtrecke Berlin-Nordhauſen Selbſtmord.
In
einem Beſitze wurden 36½ Mark, eine Uhr und ein mit
Patronen geladener Revolver gefunden. — In einem
an der Ecke der Liebigſtraße und Frankfurter Allee
be=
ſtürzte
egenen Kinematographentheater
geſtern abend die Decke ein. Die Beſucher,
hauptſäch=
ich Kinder, kamen zum Glück mit dem Schrecken davon.
Mur eine Frau erlitt eine leichte Verletzung. — Beim
Schlittſchuhlaufen auf der Dahme ertranken geſtern
Drei Burſchen im Alter von 16 bis 18 Jahren. Die
Lei=
chen ſind noch nicht gefunden. — Das bei einem Arzt in
Der Bülowſtraße beſchäftigte Dienſtmädchen iſt heute
ßrüh von einem Manne, der ſich als Telegraphenarbeiter
ausgegeben hat, überfallen und leicht verletzt wor=
Den. Der Täter, der dem Mädchen Pfeſfer in die Augen
treute, entkam unerkannt. Er ließ eine bereits geraubte
Kaſſette zurück, die 60 Mark enthielt.
Ein intereſſantes Kapitel iſt die Frage der
Verteil=
ung der auf die Ergreifung Sternickels
aus=
geſetzten Belohnungen, die eine bedeutende
Höhe erreicht haben. Soweit ſchon früher bekannt war,
Daß Sternickel als Täter von verübten Verbrechen in
Frage kommt, ſind auf ſeinen Kopf 10000 Mark
Belohn=
iung ausgeſetzt. Dazu kommen noch die Summen, die zur
Aufklärung jener Verbrechen ausgeſetzt ſind, von denen
die Täterſchaft Sternickels bisher nicht bekannt war, wie
der Liegnitzer Morde, des ſchon angedeuteten Ber=
Ainer Raubmordes, des Doppelmordes an dem Ehepaar
üm Zelliner Los und eines achtfachen Raubmordes mit
machfolgender Brandſtiftung an der deutſch=ruſſiſchen
GGrenze. Im ganzen ſind auf alle dieſe Verbrechen etwa
22000 Mark Belohnung ausgeſetzt. Bei der Verteilung
dürften von Privatperſonen neben einigen
Landbewoh=
mern in erſter Linie die Bäckersfrau in Frage kommen
bei der Sternickel nach dem Ortwiger Morde erſchien, um
Brot zu kaufen, und der er ſagte, daß er fälſchlich wegen
Mordes verfolgt werde, worauf die Frau die Behörden
aufmerkſam machte und dadurch die baldige Verhaftung
des Mörders ermöglichte. Auch dem Berliner Gaſtwirt
Lehmann, der die Verhaftung der drei Berliner
Kom=
plizen ermöglichte und gleichfalls die Fährte auf
Ster=
mickel lenkte, ſteht ein Teil der auf Sternickels Kopf
aus=
geſetzten Belohnung zu.
Karlsruhe, 17. Jan. Das Schwurgericht
verur=
ſteilte heute nacht die Frau Reichert, geborene Jäger, aus
JJöhlingen wegen Mordes zum Tode und deren
Toch=
tter Emma Reichert wegen Kindestötung zu 4 Jahren und
9 Monaten Gefängnis. Frau Reichert hatte in der Nacht
wom 18. zum 19. September vergangenen Jahres im
Ein=
werſtändnis mit ihrer Tochter ihr Enkelkind in
unmenſch=
llicher Weiſe getötet und den Körper im Herdfeuer
ver=
brannt.
Wolfach, 16. Jan. Bei einem Wegebau, der von der
Stadt im Walde vorgenommen wird, ereignete ſich heute
rvormittag gegen halb 10 Uhr durch die Unvorſichtigkeit
zeines Arbeiters eine Dynamitexploſion. Zwei
AArbeiter, namens Schulitz, mehrfacher Familienvater, und
Gritzer, ledig, wurden ſofort getötet; ſieben weitere
AArbeiter ſind ſchwer verletzt; von ihnen ſchweber
vier jetzt noch in Lebensgefahr. Der ſchuldige Arbeiter
der die mit Dynamit und Pulver gefüllte Büchſe in die
Nähe von offenem Feuer gebracht hatte, wurde verhaftet.
Aulendorf, 17. Jan. Geſtern abend 9 Uhr ſtand das
große Haushaltungsſchulgebäude, das durch
Barmherzige Schweſtern geleitet wird, in hellen
Flam=
men. Das Feuer griff ſo ſchnell um ſich, daß die
Zög=
klinge, die bereits zur Ruhe gegangen waren, nur
notdürf=
tig bekleidet auf die Straße flüchten konnten. Das
Ge=
bäude brannte vollſtändig nieder; die Nebengebäude
waren in großer Gefahr. Von dem Mobiliar konnte faſt
nichts gerettet werden. Die Urſache des Brandes iſt noch
nicht aufgeklärt.
München=Gladbach, 17. Jan. (Amtliche Meldung.)
Am 16. Januar, abends 1 Uhr 5 Minuten, riß bei der
Blockſtation Eicken auf der Strecke Neuwerk=Rheydt der
Güterzug 6318 durch. Acht im Gefälle
zurücklau=
fende Wagen ſtießen mit einem auf Bahnhof Neuwer
haltenden Güterzug zuſammen. Ein Hilfsſchaffner wurde
getötet. Der Zugverkehr auf dem geſperrten Gleis war
vier Stunden unterbrochen. Unterſuchung wurde
ein=
geleitet.
Dresden, 16. Jan. Es iſt jetzt feſtgeſtellt worden, daß
die Vergiftung der Briefträgerfamilie Starke in
Heidenau nicht auf ein Verbrechen oder einen Selbſtmord,
ſondern auf ein verhängnisvolles Verſehen
zurückzufüh=
ren iſt. Der Mann hatte Rattengift gekauft und in
einem Topf aufbewahrt, in den die Frau, die keine
Ahn=
ung davon hatte, Milch ſchüttete, die dann getrunken
wurde und die Vergiftungen herbeiführte.
Leipzig, 16. Jan. In dem vor dem Reichsgericht
ver=
handekten Spionageprozeß gegen den 17jährigen
Kaufmann Willy Worg aus Weißenfels wurde der
An=
geklagte wegen verſuchten Verrats militäriſcher Geheim
niſſe zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Vier Monate
wurden durch die Unterſuchungshaft als verbüßt
ange=
ſehen.
Oranienburg, 17. Jan. In der vergangenen Nacht
drangen Diebe durch das Altarfenſter der katholiſchen
Kirche in das Innere derſelben ein und erbrachen
den Opferſtock. Augenſcheinlich wurden ſie dabei
ge=
ſtört und ließen das Tabernakel unberührt.
Inſterburg, 17. Jan. Ein myſteriöſer
Vor=
fall beſchäftigt die hieſigen Behörden. Die Obduktion
der Leiche des im Inſterburger Unterſuchungsgefängnis
plötzlich verſtorbenen Stadtbaumeiſters Riedel hat als
Todesurſache Vergiftung ergeben. Wie Riedel in den
Beſitz des Giftes gekommen iſt, konnte noch nicht
feſt=
geſtellt werden. Eine genaue Unterſuchung iſt
einge=
leitet.
Mailand, 16. Jan. Gegen das Vereinshaus „Pius X.”
wurde heute nacht ein Bombenanſchlag verübt.
Außer der Zertrümmerung der Fenſterſcheiben
verſchie=
dener Häuſer wurde kein Schaden angerichtet.
Paris, 17. Jan. Aus Madrid wird gemeldet:
Einem Funkſpruch zufolge iſt der engliſche Dampfer
„Veroneſe” der geſtern morgen mit 130 Paſſagieren
Vigo verlaſſen hatte, bei Leixoes geſcheitert. Der
aus Argentinien in Vigo eingetroffene Dampfer „
Hol=
landia” berichtet, daß er von morgens bis mittags in der
Nähe des „Veroneſe” verblieben ſei, jedoch wegen des
überaus ſtürmiſchen Seeganges dem Schiffe keine Hilfe
habe bringen können. Bis mittags waren 84 Perſonen
des „Veroneſe” an Land gebracht worden; 16 Reiſende
ſind bei den Rettungsarbeiten ertrunken.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Crwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
„Mein Freund Teddy”.
Luſtſpiel von Rivoire und Besnard.
Wir bringen im folgenden einen Auszug aus einer
(von Gaſton Sorbets in der Illuſtration théatrale
beſorg=
ten) Sammlung der Pariſer Kritiken, die uns die
Gel=
tung der Autoren in ihrem Heimatlande und die Pariſer
Wirkung ihres Werkes charakteriſtiſch und inſtruktiv
wider=
zuſpiegeln ſcheint.
M. Leon Blum konſtatiert in der „Comoedia” den
glänzenden Erfolg und erklärt ihn folgendermaßen: „Der
Einfall iſt glücklich, die Ausführung faſt durchweg elegant
Sie iſt fein, kokett und vor allem geiſtreich. Der Geiſt der
Herren Rivoire und Besnard zeigt zwei
Eigentümlich=
keiten, deren eine faſt ebenſo ſelten iſt wie die andere; er
iſt nie belanglos und nie mühſelig. Ihre „Worte” ſind
weder nachläſſig improviſierte Redensarten, noch Wen
dungen, die allzu geſucht nach Tiefe ausſehen. Trotzdem
ſie das ſind, was man geiſtreich nennt, haben ſie tieferen
Sinn; und obwohl ſie Wahrheiten enthalten, bleiben ſie
leicht und graziös. Das iſt ebenſo ſelten wie angenehm.
So viel Geiſt, Anmut und Grazie konnten genügen, um
den Erfolg einer leichten Komödie zu ſichern. Aber es
ſtellte ſich als angenehme Ueberraſchung heraus, daß
„Mon ami Teddy” ein ernſthaftes Thema behandelt, ein
Thema, das ohne viel Mühe ernſt und tragiſch hätte
wer=
den können; Rivoire und Besnard konnten ſelbſt nicht
umhin, das Stück, namentlich im dritten Akt, mit einem
gewiſſen zärtlichen Ernſt zu behandeln. Man darf es
ihnen aber nicht übelnehmen, und auch das Publikum
wird ihnen darum nicht böſe ſein. Dieſer dritte Akt fügt
zur Heiterkeit die Gemütsbewegung, und man weiß ſehr
wohl, daß dieſe beiden Arten der Unterhaltung auf der
Bühne ihren Wert gegenſeitig nur erhöhen. Im übrigen
iſt Rivoire der Weichere und Vorſichtigere der beiden
Dichter, während Besnard alle Gaben des findigen und
mutigen Theatermannes hat.
Adolphe Briſſon beobachtet im „Temps”, daß der erſte
Akt des „Mon ami Teddy” zu den hübſcheſten Dingen
ge=
hört, die uns ſeit langem geboten wurden: „Geiſt, feiner
Anſtand, Grazie, ein munterer Dialog, geſcheit, voll
Be=
obachtung, gewürzt durch Bosheit . . . . der richtige Ton
der leichten Komödie, das iſt es, wovon wir hier zu koſten
bekamen. Das war ein Hochgenuß. Alles in allem, dieſe
Komödie beſteht aus einem einfach glänzenden erſten Akt
und zwei anmutigen weiteren Akten. Sie hat Stil und
mehr Kunſt als Handwerk. So manches vielbewunderte
Werk hat nicht ſo viele Vorzüge für ſich aufzuweiſen, wie
dieſes.”
J. Erneſt=Charles macht in „LOpinion” die
Anmerk=
ung, daß Rivoire und Besnard, während ſie in
Gemein=
ſchaft — in guter Gemeinſchaft — ihren „Ami Teddy”
ſchrieben, ſich gewiſſermaßen in jedem Sinne des Wortes
eine angenehme Erholung gönnen wollten: „Mon ami
Teddy” iſt ein Stück, welches den Anſchein erweckt, aus
bloßer Freude am Schreiben geſchaffen zu ſein und ohne
andere Abſicht, als während des Schreibens angenehme
Stunden zu verleben.”
Francis Chevaſſu vom „Figaro” unterſucht in dieſem
Stück vor allem den Charakter und Typus des Helden
„Rivoire und Besnard ſind nicht die Erſten, die den
ameri=
kaniſchen Millionär mit ſeinen kurzen Haaren, ſeiner
gau=
migen Stimme, ſſeiner lakoniſchen Spruchweisheit über
den Ozean bemüht haben. Ihr Freund Teddy —— welcher
— iſt noch immer kurzhaarig,
viele Freunde haben wird
guttural und ſelbſtherrlich; aber hier iſt er außerdem noch
klug, intelligent und ſentimental in der feinſten und
an=
genehmſten Form.”
Frangois de Nion im „Echo de Paris” aus dem
gleichen Geſichtspunkt wie Chevaſſu, fragt ſich, ob der
Amerikaner nicht auf dem beſten Wege iſt, der Gegenſtand
des allgemeinen Intereſſes zu werden: „Das Theater
be=
mächtigt ſich ſeiner.
Robert de Flers ſagt in der „Liberté”: „Sie werden
dieſen Teddy ſehen. Er wird Ihr Freund ſein. Er iſt
ſofort der meine geweſen. Er iſt ein ſo prächtiger Junge
mit ſeiner altfränkiſchen Güte, ſeinem hellen Verſtande
ſeiner Neigung für Reinheit, Redlichkeit und Schönheit,
was ihn nicht hindert, ein ſehr feines Gefühl für die
praktiſchen Realitäten zu haben! Wir verdanken ihm ein
ſehr hübſches Stück, deſſen erſter Akt ganz und gar ein
Meiſterwerk an köſtlicher Grazie und geiſtvoller
Beobacht=
ung iſt, und deſſen beide andere Akte, einige Unſicherheiten
ausgenommen, noch immer unendlich ſympathiſch ſind.
Rivoire und Besnard haben uns bewieſen, daß ſie
im=
ſtande waren, uns eine köſtliche Komödie leichten Stiles
zu geben.”
Erneſt La Jeuneſſe ſchreibt im „Journal”: „Da iſt
alles voll Anmut. Rivoire und Besnard haben ſoeben
Amerika entdeckt. Dieſe angenehme, ehrliche, herzliche und
entzückende Komödie müßte Scribe, Meilhac und Halévy
und den Bewunderern ihrer neueſten und angeſehenſten
Nachfolger gefallen. Mit anmutiger Ironie ſingt ſie das
Lied der Liebe, der Energie und ſelbſt des gut
angewand=
ten Geldes, das nie ſchaden kann. Es ſind prächtige
Men=
ſchen, und alle Welt iſt glücklich.”
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 17. Jan. Im
Finanzaus=
ſchuß der Zweiten Kammer wurde heute die
ge=
meinfame Etatsberatung mit der Regierung
fort=
geſetzt. Beim Kap. 31, Gendarmerie, wurde von
einem Mitglied des Ausſchuſſes der militäriſche
Charak=
ter des Gendarmeriekorps beanſtandet und weiter
ver=
langt, daß in geeigneten Fällen Stationen mit nur einem
Gendarmen beſetzt würden. Die Regierung entgegnete
darauf, daß die Beſetzung der Stationen mit zwei
Gen=
darmen ſich bewährt habe und nur die Orte Griesheim,
Wimpfen mit je einem beſetzt ſeien. Beim Kap. 36,
Lan=
desuniverſität, wurden die Anforderungen für
eine außerordentliche Profeſſur für Kinderkrankheiten von
der Regierung durch den Hinweis auf den für Mediziner
notwendigen Praktikantenſchein begründet und weiter
be=
tont, daß dieſe Forderung auch durch die Hergabe eines
Gebäudes für Kinderheilkunde ſeitens des Vereins für
Säuglingspflege gerechtfertigt werde. Eine
Beanſtand=
ung erfuhr von einer Seite die Forderung einer
Vergüt=
ung zur Förderung von Leibesübungen der
Studieren=
den, da hierfür dieſe wohl ſelber ſorgen könnten. Die
ſtaatliche Fürſorge, die Geld erfordere, erſcheine in
die=
ſem Punkte nicht notwendig. Beim Kap. 37, Techniſche
Hochſchule, mußte als Zuſchuß für die
Papierfabrika=
tion die Summe von 2000 Mark vom Staat gezahlt
wer=
den, da die früher vom Verein der Papierfabrikanten zur
Verfügung geſtellte Summe nicht mehr bezahlt wird. Bei
dieſem Kapitel gedachte der Vorſitzende des
Finanzaus=
ſchuſſes, Herr Dr. Oſann mit warmen Worten der
ſegensreichen und verdienſtvollen Tätigkeit des jüngſt
verſtorbenen Geh. Baurats Prof. Pfarr. Beim Kap. 38,
Gymnaſien, Realſchulen uſw., wurde die
Anreg=
ung im Ausſchuß, die beiden Gymnaſien in Darmſtadt
zu einer Schule zu vereinigen, lebhaft erörtert. Das
Mi=
niſterium des Innern ſtellte ſich aus räumlichen und
ſach=
lichen Gründen auf einen ablehnenden Standpunkt,
wäh=
rend verſchiedene Ausſchußmitglieder unter Hinweis auf
die Vereinfachungsbeſtrebungen auch hier Vereinfachung
verlangten. Beim Kap. 40, Lehrerſeminare uſw., wurde
die Einführung eines Schulgeldes für die Seminariſten
beſprochen, die von der Ausſchußmehrheit angeregt wor
den war. Dieſer Vorſchlag wurde von der Regierung be
kämpft, da man erſt einmal Erfahrungen mit der Ein
führung des ſechſten Schuljahres abwarten müſſe. Beim
Kap. 41, Volksſchulen, gab die Regierung Auskunft,
daß die neu angeforderten 10000 Mark zur Fortbildung
von Volksſchullehrern, zu Informationskurſen, Reiſen
uſw. verwendet werden ſollten. Ueber die Verteilung
der im Etat angeforderten 15000 Mark für Jugendpflege
konnte die Regierung eine nähere Aufſtellung noch nicht
geben, weil dieſe Verteilung erſt in einer im Februar
ab=
zuhaltenden Sitzung des Landesausſchuſſes zur
Förder=
ung der Jugendpflege erfolgen ſoll. Beim Kap. 62,
Invalidenverſorgung, gab die Regierung eine
Darlegung über die geſchichtliche Entwickelung des
In=
validenfonds und erklärte ſich bereit, wenn auch nicht im
Budget, ſo doch außerhalb desſelben nähere
Erläuterun=
gen über die Verwendung dieſes Fonds zu geben. In
der am nächſten Dienstag ſtattfindenden Ausſchußſitzung
hofft man mit den gemeinſamen Etatsberatungen zu
Ende zu kommen.
Zum Fall Winkler -Grünewald.
An die Schriftleitung des Darmſtädter Tagblatts!
Mit der Bitte um Aufnahme nachſtehender Erklärung.
Mit vorzügl. Hochachtung
Dr. Winkler,
Landtagsabgeordneter
Durch meinen erſten Beauftragten, den Amtsrichter
Guſtav Schneider in Bad Nauheim, war Herr Abg. Dr.
Grünewald verſtändigt worden, daß der zwiſchen Herrn
Grünewald und mir beſtehende Streitfall mit der Waffe
auszutragen ſein werde, wenn Herr Grünewald nicht eine
mir genehme Erklärung abgebe. Nachdem der
Amts=
richter Schneider mit Rückſicht auf ſeine amtliche Stellung
gebeten hatte, ihn von der Ueberbringung der Forderung
zu entbinden und da ich auch einen älteren Herrn der Gefahr
einer Beſtrafung mit Feſtungshaft nicht ausſetzen konnte,
(habe ich meinen Bundesbruder, den cand. phil. Tandry,
übrigens kein „junger Student” mehr, mit der
Ueber=
bringung der Forderung beauftragt. Obwohl Herr Grüne.
wald den Auftrag des Herrn Tandry kannte, hat er es
abgelehnt, den Herrn Tandry zu empfangen. Herr Fandry
hatte ſich auf ſeiner Viſitenkarte ausdrücklich als „Kartell
träger Dr. Winklers” bezeichnet. Damit iſt auch die
For=
derung abgelehnt. Wenn Herr Grünewald ſich
nungda=
mit entſchuldigen will, daß ihm Herr Tandry zu jung
geweſen ſei, ſo weiß Herr Grünewald als ehemaliger
Korpsſtudent und Offizier der Reſerve ganz genau, daß
er meinen Beauftragten, ob dieſer nun Student oder
Offizier, ob er jung oder alt iſt, zu empfangen und die
Forderung entgegenzunehmen hat. Herr Grünewald
wollte aber die Forderung nicht annehmen und verſucht
nun nachträglich ſein Glück mit einer Entſchuldigung, die
ſicherlich geeignet iſt, Staunen zu erwecken.
Da Einſender in der Erwiderung des Herrn Abg.
Grüne=
wald kurzweg der Unwahrheit beſchuldigt worden war,
konnten wir ihm die Aufnahme einer ihn rechtfertigenden
Red. d. Tagbl.
Erklärung nicht verſagen.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 17. Jan. Präſident Dr. Kaempf
er=
öffnet um 1 Uhr 5 Minuten die Sitzung.
Kurze Anfragen.
Abg. Giebel (Soz.) fragt, ob es zutreffend iſt, daß
das Direktorium der
Reichsverſicherungsan=
ſtalt die Betriebspenſionskaſſen der Firma Krupp=Eſſen
nicht als Zuſchuß= oder Erſatzkaſſe im Sinne des
Verſiche=
rungsgeſetzes für Angeſtellte, ſondern als Lebensverſiche
rungsunternehmen anerkannt hat. — Miniſterialdirektor
Dr. Caſpar: Das Direktorium der
Reichsverſiche=
rungsanſtalt iſt lediglich gefragt worden, ob die Kruppſche
Penſionskaſſe, die als Verſicherungsverein auf
Gegen=
ſeitigkeit genehmigt iſt, als
Lebensverſicherungsunterneh=
men im Sinne des Geſetzes anzuſehen iſt. Daraufhin
iſt der Firma der Beſcheid geworden, daß ihre
Einrich=
tung den Vorausſetzungen genüge und als ſolche vom
Re=
gierungspräſidenten anerkannt worden iſt.
Abg. Deichmann (Soz.) fragt an, welche
Maß=
nahmen der Reichskanzler zum Schutze der in der
deut=
ſchen Tabakinduſtrie beſchäftigten Heimarbeiter
zu ergreifen gedenke, die in wirtſchaftlicher und beſonders
in geſundheitlicher Beziehung ſchwer zu leiden haben.
Miniſterialdirektor Dr. Caſpar: Bereits am 23.
April 1907 iſt dem Reichstag ein Entwurf vorgelegt
wor=
den, der jedoch nicht verabſchiedet worden iſt. Jetzt iſt
ein neuer Entwurf zum Schutz der in der Tabakinduſtrie
beſchäftigten Arbeiter im Reichsamt des Innern
herge=
ſtellt, der der Prüfung der beteiliaten Reſſorts unterliegt.
Zu der Frage der Fachausſchüſſe für Tabakarbeiter in
der Hausinduſtrie hat der Bundesrat bisher noch nicht
Ge=
legenheit gehabt, Stellung zu nehmen.
Abg. Baudert (Soz.) fragt an, ob eine Aenderung
der Reichstagswahlkreiſe aus Anlaß des
Gebietsaustau=
ſches zwiſchen Sachſen=Koburg=Gotha und
Sachſen=Meiningen bevorſtehe. —
Miniſterial=
direktor Lewald: Eine entſprechende Vorlage iſt in
Vorbereitung.
Abg. Stolle (Soz.) fragt an, ob Oeſterreich=Ungarn
ſeine Zuſtimmung zur Erhebung von
Schiffahrts=
abgaben auf der Elbe erklärt hat. — Geheimer
Lega=
tionsrat Lehmann: Bisher hat Oeſterreich ſeine
Zu=
ſtimmung nicht erklärt. (Hört! hört!)
Abg. Vietmeyer (Wirtſch. Verg.) fragt nach einem
eventuell reichsgeſetzlichen Verbot der Hausarbeit in der
Tabakinduſtrie und der Bilduna von Fachausſchüſſen für
dieſen Gewerbezweig laut § 18 u. f. des
Hausarbeits=
geſetzes. — Miniſterialdirektor Dr. Caſpar: Der
Reichs=
kanzler beabſichtigt nicht, ein reichsgeſetzliches Verbot der
Tabakinduſtrie zu veranlaſſen. Bezüglich des zweiten
Teils der Anfrage verweiſe ich auf eine früher erteilte
Antwort. — Darauf wird die
Generaldebatte über den Etat des Innern
fortgeſetzt. (Fünfter Tag.) — Abg. Hoff (Fortſchr.
Volkspt.): Wir ſtimmen dem Gedanken vollkommen zu.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Nummer 15.
daß Deutſchland und Preußen nach den gleichen
Geſichts=
punkten verwaltet werden. Dazu iſt aber nötig, auch für
Preußen das allgemeine gleiche Wahlrecht einzuführen.
Trotz des königlichen Verſprechens haben wir noch kein
freies Wahlrecht. Mit dem preußiſchen Wahlrecht iſt
ge=
radezu Schindluder getrieben worden. (Sehr richtig
links.) Ein Spott und Hohn auf jede Mittelſtandspolitik
iſt es, wenn die Konſervativen hier ſich hinſtellen und das
preußiſche Wahlverfahren verteidigen. Mit antiſemitiſchen
Mätzchen iſt nichts getan. (Präſident Dr. Kaempf rügt
den Ausdruck „Mätzchen” als unparlamentariſch.) Der
Grundton deſſen, was die Konſervativen vorgetragen
ha=
ben, war nur die Betonung ihrer ſtrammen Haltung
ge=
genüber der Sozialdemokratie. Für ſie iſt der Kampf
ge=
gen die Sozialdemokratie das A und das O. Aktenmäßig
liegt feſt, daß der konſervative Abgeordnete von Bolko
doch ein Wahlabkommen mit der Sozialdemokratie
getrof=
fen und ſich als Gegenleiſtung verpflichtet hat, gegen jede
Erhöhung von indirekten Steuern zu ſtimmen. Nach der
Aeußerung Dr. Oertels iſt ſomit für Herrn von Bolko
kein Platz in der konſervativen Partei. Es ſollte
uns in dieſer Frage eine klare Antwort, Ja oder Nein,
gegeben werden. Unglaublich iſt es, daß man uns
dar=
aus, daß wir den Zolltarif ſeinerzeit abgelehnt haben,
der Vorwurf machen konnte, die Geſchäfte des Auslandes
zu beſorgen. Ich verſtehe nicht, wie Abgeordneter
Wer=
ner=Gießen die Stirn haben konnte, uns dies vorzuhalten
(Dr. Kaempf bittet, derartige perſönliche Angriffe auf
Abgeordnete zu unterlaſſen.) Zu der Aufgabe des
Staats=
ſekretärs des Innern ſollte es gehören. mit Hilfe der ihm
auf diplomatiſchem und wiſſenſchaftlichem Gebiete zur
Verfügung ſtehenden Mittel feſtzuſtellen, welche Tendenz
die Entwicklung der Preiſe der Nahrungsmittel in den
nächſten Jahren haben wird. Dem Beſtreben des Bundes
der Landwirte, die Zollſätze noch weiter zu erhöhen, muß
ein Riegel vorgeſchoben werden. Den kleinen Bauern
wird durch die Wirtſchaftspolitik der Konſervativen eine
große Laſt auferlegt. Ueberzeugen Sie (nach rechts) uns.
daß ihre Wirtſchaftspolitik für die breiten Schichten des
Volkes ſegenbringend iſt, dann werden wir unſere
Hal=
tung ändern. Aus purer Niederträchtiakeit, lediglich um
das deutſche Volk zu ruinieren, ſind wir nicht ihre
Geg=
ner. Wir verlangen, daß Enqueten veranſtaltet werden
über das Intereſſe der einzelnen Gewerbezweige an der
Zollpolitik. über die Lage der Landwirtſchaft und das
Intereſſe der verſchiedenen landwirtſchaftlichen Betriebe
an der Zollpolitik, über die Einwirkung der Zollpolitik
auf die Konſumenten, ſowie auf die Finanzen von Reich,
Bundesſtagten und Gemeinden. Wie die letzte Taaung
des Bundes der Induſtriellen zeigte, leidet auch
größten=
teils unſere Induſtrie unter dem Druck unſerer
gegen=
wärtigen Wirtſchaftspolitik.
Abg. Hansſen (Däne): Die Anwendung des
Reichsvereinsgeſetzes in den däniſchen Landesteilen hat
leider auch in letzter Zeit begründete Klagen gezeitigt. Bei
uns ſieht es vielleicht noch ſchlimmer aus als in Litauen
und Polen. Selbſt bei Gottesdienſten wird bei uns der
Sprachenparagraph rückſichtslos angewendet. Möge der
Herr Staatsſekretär dafür ſorgen, daß hier Abhilfe dieſer
Mißſtände geſchaffen wird. (Abg. Ledebour (Soz.)
ruft: Das duldet Herr Dallwitz nicht! — Heiterkeit.)
Abg. Warmuth (Wild — Reichspartei): Die
Bankzu=
ſammenbrüche in Jauer und in Oberbayern zeigen, daß
die Schaffung eines Depoſitengeſetzes notwendia iſt. Ein
hoher Prozentſatz der veruntreuten Gelder ſind
Depoſiten=
gelder geweſen. — Aba. Brandys (Pole): Ein
Fremdengeſetz für ausländiſche Arbeiter iſt unbedingt
er=
forderlich. — Aba. Bruhn (Deutſche Reformpt.): Der
kaufmänniſche Mittelſtand leidet ſehr unter der
Konkur=
renz der Warenhäuſer und Konſumvereine. Es müßte
hier von ſtaatswegen eingeſchritten werden. Wir billigen
unſere Wirtſchaftspolitik. — Abg. Brühne (Soz.): Daf
wir die Aufreibung des Handwerks bezwecken, trifft nicht
zu. Dabei würden wir uns ja ſelbſt ſchädigen, denn
tau=
ſende von Handwerkern gehören zu uns. Durch die ganze
Zollvolitik wurde das Handwerk ſchwer geſchädigt. ſo
wurde z. B. den Schuhmachern das Leder ganz
außer=
ordentlich verteuert. Die Einrichtung der
Zwanasinnun=
gen mit ihren Strafbeſtimmungen iſt eine große Gefahr
für den Handwerkerſtand. Für den Schutz der
Arbeits=
willigen iſt bisher genug geſchehen, wir fürchten uns aber
auch nicht vor einem neuen Ausnahmegeſetz. — Abg. Dr.
Pieper (Zentr.): Der Vorwurf, das Zentrum
be=
zwecke den Niedergang des Handwerks, iſt durch nichts
begründet. Wenn die Regierung eine vernünftige
Ger=
maniſierungspolitik betreiben will, ſo muß ſie auch den
Wünſchen und Beſchwerden der Polen und Dänen ein
offenes Ohr leihen. Auf die Lage der
Bühnenangehöri=
gen kann bei der Beratung des Kinematographengeſetzes
näher eingegangen werden. — Staatsſekretär Dr.
Del=
brück: Ich ſtimme dem vollſtändig bei, daß man
all=
gemein willens iſt, die Arbeit der Kopfarbeiter niedriger
einzuſchätzen und zu bezahlen als die des Handarbeiters.
Die allgemeine Aufbeſſerung der Gehälter läßt ſich jedoch
nicht nach einer allgemeinen Anregung durchführen. Das
richtet ſich auch nach den finanziellen Verhältniſſen der
einzelnen Bundesſtaaten. Auf die Ausführungen des
Ab=
geordneten Hansſen kann ich erſt näher eingehen,
wenn ich die amtliche Auskunft über dieſe Angelegenheit
erhalten habe. Ich werde ohne weiteres die erforderlichen
Schritte tun, wenn die dortige Handhabung des Geſetzes
dem Geſetz widerſpricht. — Abg. Meyer=Celle (natl.):
Wie wir auch im vorigen Jahre eine Reſolution auf
grö=
ßeren Arbeitswilligenſchutz befürwortet haben, ſo ſtehen
wir heute auf dem Standpunkte, daß ein größerer Schutz
erfolgen muß, und auch der konſervativen Reſolution
gegenüber ſind wir derſelben Anſicht. — Aba. Graf von
Kanitz (konſ.): Das letzte Jahr hat trotz ſchwerer
Zwi=
ſchenfälle ein gutes wirtſchaftliches Ergebnis gehabt. Dfe
Kohlen haben eine höhere Preisſteigerung erfahren als
die Preiſe der Lebensmittel. Davon lieſt man aber ſehr
ſelten in der fortſchrittlichen oder ſozialdemokratiſchen
Preſſe. Der Grund für die Teuerung in der
Landwirt=
ſchaft iſt der, daß vor dreißig Jahren eben nur die
Ge=
bäude und die Kulturen bezahlt wurden, heute dagegen
der Grund und Boden mit bedeutenden Preiſen. Das
Beſtreben unſerer Reichsbank, große Goldreſerven
anzu=
ſammeln. iſt nur zu unterſtützen. Wir müſſen danach
ſtre=
bren. Kriege mit eigenem Kapital führen zu können und
nicht mit Anleihen. Wir hoffen, daß das neue Jahr
ebenſo günſtig wird, wie das abgelaufene. — Aba. von
Oertzen (Reichspt.): Der Bauernſtand bildet die
Eck=
ſteine unſeres geſamten wirtſchaftlichen Lebens. Es iſt
kein Phantom, den Handwerkerſtand erhalten zu wollen.
Aba. Lizentiat Mumm (Wirtſch. Verg.) fordert
vor=
übergehende Unterkunktsräume für heimatloſe Arbeiter
gegen Beſchäftiaung: Erweiterung der
Schutzbeſtimmun=
gen für jugendliche Arbeiter und Arbeiterinnen von 16
bis 18 Jahren, ſowie größere Ruhezeiten in der
Groß=
eiſeninduſtrie. Das Verbot des Streikpoſtenſtehens hält
er für untauglich. — Staatsſekretär Dr. Delbrüch
betonte, daß in letzter Zeit erhebliche Fortſchritte in der
Fürſorge für Wanderarbeiter erzielt worden ſeien. —
Hier=
mit iſt Schluß der Debatte. — Das Gehalt des
Staats=
ſekretärs wird bewilligt.
Nächſte Sitzung: Dienstag 1 Uhr: Tagesordnung:
Kurze Anfragen und Fortſetzung der Etatsberatung.
Schluß gegen 8 Uhr.
Schiffsunfälle.
* Vigo 17. Jan. Wie hierher gemeldet wird, iſt
der engliſche Dampfer Veroneſe” mit 139
Paſſagieren vor dem Leos=Leuchtturm geſtrandet. Das
Schiff gilt als verloren. Es iſt unmöglich, Hilfe zu
brin=
gen, da der Seegang zu hoch iſt. Der von Argentinien
kommende Dampfer „Hollandia” kreuzte lange Zeit in
der Umgebung des geſtrandeten Schiffes, ohne imſtande
zu ſein, ihm zu Hilfe zu kommen. Nach ſtundenlangen
Be=
mühungen gelang es der „Hollandia” endlich, als ſich die
See etwas beruhigt hatte, einen Teil der Paſſagiere zu
retten, nämlich 84 Männer, Frauen und Kinder. Vom
Lande aus wurden Verſuche mittelſt einer
Korbvorrich=
tung gemacht, das Rettungswerk zu vollenden. Als der
Korb mit einer Anzahl Schiffbrüchiger über dem Waſſer
ſchwebte, riß die Leine und die Unglücklichen ertran=
ken. Die „Veroneſe” iſt in der Mitte gebrochen. Das
Schiff droht jeden Augenblick in den Wellen zu verſinken.
* Oporto, 17. Jan. Der Dampfer „
Vero=
neſe” wird für verloren gehalten. Er liegt ganz auf
einem Felſen; die Wellen bedecken ihn und drohen ihn
zu zerſtören. Infolge hoher See ſind die
Rettungsarbei=
ten ungemein erſchwert. Die Nachrichten über den Stand
der Rettungsarbeiten gehen auseinander. Es liegt jetzt
eine Meldung vor, die nur von fünf Geretteten ſpricht,
„Veroneſe” war auf der Fahrt nach Braſilien und
Ar=
gentinien begriffen.
H. B. Trieſt, 17. Jan. An Bord des Dampfers
„Sebenico” der dalmatiniſchen Dampfſchiffahrts=
Ge=
ellſchaft, welcher eine Ladung Carbid an Bord hatte,
er=
folgte nachts eine furchtbare Exploſion. Ein Mann
wurde ſofort getötet, ein anderer tödlich verletzt, einige
andere mehr oder weniger ſchwer verletzt. Die
Beſcha=
digung des Dampfers iſt bedeutend. Die furchtbare
De=
onation hat in der ganzen Stadt große Aufregung
her=
vorgeruſen. Zahlreiche Fenſterſcheiben wurden zertrüm
mert. Im Palaſthotel wurde ebenfalls ein großer
Ma=
terialſchaden angerichtet.
Die Präſidentenwahl in
Frankreich.
Die Vorverhandlungen.
* Paris, 16. Jan. Die Vollverſammlung der
Republikaner trat abermals zuſammen, um den Kandi
daten für die Präſidentſchaft zu beſtimmen.
Im dritten Wahlgange wurden von 748 Anweſenden 646
Stimmen abgegeben, ſo daß die Majorität 324 betrug
Es erhielten Pams 323, Poincaré 309, Ribot 11, Delcaſſe
2 Stimmen, Deschanel eine Stimme.
* Paris, 16. Jan. Nach einer Note der Agence
Havas unternahm Poincaré zwiſchen der zweiten und
dritten Probeabſtimmung vergeblich bei Bourgeois
Schritte, um ihn im Intereſſe der Einheit der
Republi=
kaner zur Annahme der Kandidatur zu bewegen, welches
auch das Reſultat der Abſtimmung ſein möge. Er erneute
ſeine Bitte nach der dritten Abſtimmung, doch Bourgeois
blieb dabei, das Anſinnen abzulehnen.
* Paris, 16. Jan. Poincaré erklärte den
Dele=
gierten der Gruppen der Linken, er halte es für ſeine
Pflicht, ſeine Kandidatur aufrecht zu
erhal=
ten. Es handle ſich nicht um eine politiſche, ſondern um
eine perſönliche Frage, da gegenwärtig nur zwei
Kandi=
daten übrig ſeien, die demſelben Kabinett angehören. Er
ſei der Anſicht, daß der Unterſchied in der Zahl der für
ihn und für Pams abgegebenen Stimmen zu gerina ſei,
als daß man ihn berückſichtigen müſſe. Poincaré drückte
die Ueberzeugung aus, daß er im Kongreß eine große
Mehrheit erhalten werde. Ein neuer Kandidat, der auf
geſtellt werden ſollte, um die Einigkeit unter den
Repu=
blikanern herzuſtellen, würde denſelben Schwierigkeiten
begegnen, wie er.
Paris, 17. Jan. Ueber die Unterredung
der Führer der Linksrepublikaner mit
Poincaré wird noch gemeldet: Clemenceau bemerkte
zu Poincaré, daß er, wie die Dinge lägen, nur mit den
Stimmen der Rechten zum Präſidenten der Republik
ge=
wählt werden könnte. Es wäre vielleicht möglich, einen
Namen zu finden, welcher alle republikaniſchen Stimmen
auf ſich vereinigen könnte. Poincaré entgegnete man möge
ihm dieſen Namen nennen; übrigens hätten über 100
Re=
publikaner ihr Votum nicht abgeben können und unter
dieſen Umſtänden könne er nur wiederholen, daß er
Kan=
didat bleibe. Darauf begab ſich Combes zu
Bour=
geois und beſchwor ihn im Namen der republikaniſchen
Parteien, ſeine Kandidatur aufſtellen zu laſſen.
Bour=
geois dankte in bewegten Worten, aber er erklärte, ſeine
Geſundheit habe ſich keineswegs gebeſſert und er ſei des=
Freie literariſch=künſtleriſche
Geſellſchaft.
„Die großen Verbrecher Shakeſpeares”.
„Es gehört zu den ſchönſten Aufgaben meines Lebens,
mit meiner Wiſſenſchaft die unerſchöpflichen Schätze der
Shakeſpeareſchen Dramen im neuen Lichte zu zeigen.”
Dieſer Worte, die Staatsanwalt Dr. Erich Wulffen
an den Schluß ſeines Vortrages über „Die großen
Verbrecher Shakeſpeares” ſetzte, bedürfen wir
gleicherweiſe zur Charakteriſierung ſeiner von höchſtem
ſittlichen und ethiſchen Ernſt durchdrungenen Ausführ
ungen, wie zu der gern gegebenen Feſtſtellung, das uns
problematiſch in dieſem Satze ausgedrückt, bei Dr. Erich
Wulffen zur Tat ward: Er zeigte uns in Wahrheit die
unendlichen Schätze Shakeſpeareſcher Dichtungen und
Pſychologien in neuem Lichte, nein, viel mehr als das
er zeigte ſie uns überhaupt erſt. Es gab unter den
Hun=
derten, die faſt atemlos der fließenden, faſt haſtenden, aber
faſzinierenden Rede des Vortragenden lauſchten, woh
niemand, der ſich dem Reiz der Perſönlichkeit des
Red=
ners, noch weniger aber ſeinen geradezu zwingend
über=
zeugenden Ausführungen entziehen konnte, die gegründet
waren in einer unantaſtbaren Logik und die in unendlich
ein geſponnenen pſychologiſchen Charakterdefinitionen,
naturwiſſenſchaftlich und gedanklich aufgebaute
Meiſter=
werke bildeten. Ein allzu kühnes Unterfangen wäre es,
dem ſchon im Beginn das Scheitern an der Unmöglichkeit
ſolgen müßte, auch nur zu verſuchen, die unendliche Fülle
an Gedanken und Ideen und Pſychologien in dem
Rah=
men eines Referates anzudeuten. Nur wer den Vortrag
hören durfte, wird genug ermeſſen können, was er an
neuen literariſchen und pſychologiſchen Worten ſchuf, wenn
er im Grunde auch nur den Beweis erbrachte, daß das
wahre Genie nicht an Ort und Zeit gebunden, und daß
wahrhaft geniale Schöpfungen — und zu dieſen zählen
Shakeſpeares Dramen — Ewigkeitswerte haben.
Verſuchen wir, in wenigen Sätzen den Inhalt des
Vortrages anzudeuten. In der Einleitung gab der
Red=
ner eine kurze Darlegung darüber, wie die moderne
Na=
turwiſſenſchaft zur Interpretin der Künſte wird, wie es
unſerer modernſten Wiſſenſchaft, der Kriminalpſychologie,
vorbehalten blieb, Shakeſpeares Charaktere, vor allem die
pathologiſchen Verbrechernaturen, ganz verſtehen zu
kön=
nen. Und da ergibt ſich nun die überraſchende Tatſache,
daß der große Dramatiker all das, was wir eine
Errun=
genſchaft unſerer Zeit nennen, und was wir unter dem
Begriff „Kriminalpſychologie” zuſammenfaſſen, vor uns
mpfunden, und daß er in ſeinen Worten ſelbſt die
fein=
ſten und logiſchſten pſychologiſchen Definitionen ſeinen
pathologiſchen Verbrechercharakteren gibt. Und nun, in
unſerer neueſten Naturwiſſenſchaft offenbart ſich uns, daß
Shakeſpeare nie ein Anhänger der unbedingten
Willens=
freiheit war, daß er im Gegenteil, wie kein anderer,
menſch=
liche Verpflichtungen aufſtellte daß er aber unter der
zwingen=
den Notwendigkeit pathologiſcher Charalterentwickelungen
ſeine Perſonen leben und handeln ließ. Nie iſt er für das
Zwingende dieſer Notwendigkeit den pſychologiſchen
Beweis ſchuldig geblieben. Er ſtellte oft Diagnoſtiken
von mediziniſcher Schärfe und wie er die
Ent=
wickelung des krankhaften Charakters ſchildert, das
iſt typiſch für unſere heutige modernſte Wiſſenſchaft.
Und noch eins iſt es, das die heutige Kriminalpſychologie
mit Shakeſpeares Diagnoſtiken gemein kennt, das iſt die
heute nicht mehr beſtreitbare Tatſache daß faſt alle die
großen genialen Verbrechen zurückzuführen ſind auf
exuelle Empfindungen, auf ſexuelle Energien, die aus
irgend welchen äußeren Gründen zurückgedrängt wurden
und nun entweder eine Umwertung erfuhren und als
andere Energien — verbrecheriſche Neigungen — nach
Ausdruck rangen, oder auf dem ſexuellen Gebiete
ver=
blieben, aber, irre geleitet (Sadismus uſw.), wiederum
als verbrecheriſche Neigungen ſich betätigten.
Zwei beſonders gravierende Geſtalten griff der
Vor=
tragende zur Illuſtration ſeines Vortrages heraus aus
den Verbrechercharakteren Shakeſpeares: Richard III.
und Othello. Von beiden gab er geradezu wunderbare
Charakterſchilderungen und die Beweisführung dafür,
daß die Tragik ihres Lebens ſich zwingenderweiſe aus
ihrer pathologiſch entarteten Natur ergeben mußte. Und
die Sonetten Shakeſpeares bewieſen, daß er zum großen
Teil ſelbſt all das empfand, was die Charaktere
wider=
ſpiegeln. — Die Zuhörerſchaft bereitete dem
Vortragen=
den Ovationen.
Vorträge.
g. Der Kulturfortſchritt und die Frauen.
Im „Kaiſerſaal” ſprach geſtern abend auf Einladung des
Vortragsamtes der Freien Studentenſchaft
Frau Dr. phil. Helene Stöcker über das Thema: „Der
Kulturfortſchritt und die Frauen” vor einem überwiegend
weiblichen Publikum. Herr Berger begrüßte im Namen
der Freien Studentenſchaft die Erſchienenen und erteilte
hierauf der Vortragenden das Wort. Von der
Betracht=
ung ausgehend, daß der Begriff des Kultrrfortſchrittes
nicht eigentlich in der Entwickelung der techniſchen
Er=
rungenſchaften liege, wenn auch dieſe durchaus nicht zu
unterſchätzen ſeien, erachtet die Rednerin den eigentlichen
Begriff des Kulturfortſchrittes in der Hebung des
ſitt=
lichen Niveaus der breiten Volksmaſſen. Darum ſei
dar=
auf hinzuſtreben, daß allen denen, die manche verachten
zu dürfen glauben, die Entwickelung zu ſittlicher und
wiſſenſchaftlicher Vollkommenheit ermöglicht werde, die
ihrer Fähigkeit und ihrem Wollen entſpricht. Könne man
doch nicht wiſſen, ob nicht in ihnen ein Genius ſich berge.
Selbſt Leſſing und Schiller hätten vielleicht
Bedeutende=
res noch leiſten können, wenn man ihnen die Sorge um
die gemeinen Lebensbedürfniſſe abgenommen hätte. Es
gelte, mehr und mehr perſönliche Kraft frei zu machen
und ihre Entwickelung ſicherzuſtellen. Das bedeute nicht
öde Gleichmacherei, ſondern Wirken im Sinne einer
höhe=
ren Kulturentwickelung. In dieſem Sinne ſei auch der
Eintritt der Frau in das öffentliche Leben zu begrüßen.
Denn die Frau ſei in erſter Linie mit dazu berufen, an
der Verfeinerung der Kultur mitzuwirken. Bei ihrem
Eintritt habe die Frau ſicher noch viel ſchmerzlicher als
der Mann empfunden, daß auf dem Gebiete der
wiſſen=
ſchaftlichen und ſittlichen Kultur noch alles zu tun ſei,
und mit Eifer ſei ſie an die Arbeit herangetreten, alle die
Vorurteile, die ihr entgegenſtanden, hinwegzuräumen,
Ganz beſonders ſchmerzlich habe ſie die Anſchauungen
empfunden, die über das Verhältnis zwiſchen den
Ge=
ſchlechtern unter den Männern herrſchen. Die Frau habe
den Kampf aufgenommen, um die Mißachtung, der ſie
heute vom Manne ausgeſetzt ſei, zu beſeitigen und ſich
das Recht der freien Selbſtbeſtimmung ihrer
Perſönlich=
keit und der vollen Selbſtverantwortung für ihre
Hand=
lungen zu erkämpfen. Von den Gegnern werde die
For=
derung nach Gleichheit der Rechte der Geſchlechter mit der
Motivierung abgetan, die Verſchiedenartigkeit der
Ge=
ſchlechter bedinge auch eine Verſchiedenartigkeit der
Auf=
gaben. Die Verſchiedenartigkeit werde auch von den
An=
hängern der neuen Kultur=Moral nicht beſtritten, ſie
dürfe aber durchaus nicht zur Niederhaltung des
weib=
lichen Geſchlechts benutzt werden. In neuerer Zeit ſeien
dann Beſtrebungen hervorgetreten, den Frauen wie ſie
bisher einſeitig vom öffentlichen Leben ferngehalten
wur=
den, auch die alleinige Beſchäftigung mit wiſſenſchaftlichen
Arbeiten aufzuerlegen. Das eine, was des Weibes
höch=
ſter Beruf ſei, Weib zu ſein, ſollte den ſelbſtändigen
Frauen verſagt ſein. Niemanden falle dagegen ein, vom
Manne, der ſich der Kunſt oder Wiſſenſchaft widmet, das
Zölibat zu verlangen. Die Rednerin beſprach dann
wei=
ter das Problem des unehelichen Kindes, die
Proſtitu=
tionsfrage und empfahl die Rückkehr zu dem Verhältnis
im alten Aegypten und Babylonien, wo man den Begriff
des ehelichen oder unehelichen Kindes nicht gekannt habe.
Zur Hebung des Anſehens und der Achtung des Weibes
forderte ſie einen umfaſſenden Mutterſchutz, der zugleich
das beſte Mittel gegen die Abnahme der Geburten ſei
und daß der Makel, der heute noch dem unehelichen Kinde
und der unehelichen Mutter anhafte, als rückſtändig
be=
ſeitigt werde. Das Geſetz wahre die Rechte der
Unehe=
lichen beſſer, als dies die allgemeine Sitte leider tue. Sie
ſchloß mit der Zuverſicht, daß die gemeinſame Arbeit der
Geſchlechter für die Zukunft zu den beſten Erwartungen
berechtige. — Dem Vortrag ſchloß ſich noch eine lebhafte
Diskuſſion an.
Nummer 15.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Seite 7.
halb nicht in der Lage, das verantwortungsvolle Amt des
Präſidenten der Republik zu übernehmen.
Paris, 16. Jan. Der Miniſterrat trat um
5 Uhr zu einer Sitzung zuſammen, an der Delcaſſé und
Pams nicht teilnahmen. Zahlreiche Senatoren und De=
Dutierte, darunter Clemenceau, verſammelten ſich nach der
Abſtimmung unter dem Vorſitz von Combes. Dieſer
chlug vor, bei Poincaré einen Schritt zu unternehmen
und ihn zu bitten, ſeine Kandidatur aus
repu=
blikaniſcher Diſziplin nicht aufrecht z u erhalten.
Ribot, der aufgefordert wurde, ſich dieſem Schritt
anzu=
chließen, erklärte, er müſſe davon abſehen, da er
ge=
gebenenfalls wieder Kandidat werden könnte. Darauf
vurde eine Delegation von Führern der Geuppen der
Linken zu Poincaré geſchickt, um ihn zum Verzicht zu
ver=
anlaſſen. Poincaré erklärte, er könne ſich dieſer
Anſchau=
ungsweiſe nicht anſchließen. Er ſei der Meinung, daß
Die Nationalverſammlung das letzte Wort ſprechen müſſe.
* Paris, 17. Jan. Nach Schluß der geſtrigen
Voll=
werſammlung begab ſich eine große Anzahl von Repu=
Hlikanern in das Ackerbauminiſterium zum
Mi=
miſter Pams um ihm mitzuteilen, daß er der
ein=
zige Kandidat der Gruppe der Linken ſei.
Pams dankte und erklärte, daß er die ihm angebotene
Kandidatur annehme. Hierauf wurde die Frage erörtert,
ob der Miniſter, da er nunmehr offiziell als Konkurrent
Poincarés auftrete, nicht ſofort ſeine Demiſſion
ein=
reichen ſolle. Pams erklärte, daß er ſich die diesbezügliche
EEntſcheidung für heute vormittag vorbehalte. Trotz des
Abſtimmungsergebniſſes der geſtrigen Vollverſammlung
tritt die Mehrzahl der republikaniſchen Blätter für
Poincaré ein.
Die Wahl.
* Verſailles, 17. Jan. In der heutigen
Natio=
malverſammlung wurden insgeſamt 873 Stimmen
ab=
egeben. Davon erhielten Poincaré 381, Pams 338
Stimmen. Die übrigen Stimmen entfielen dem
Verneh=
imen nach auf den Sozialiſten Vaillant, auf Ribot und
Deschanel. Da keiner der Kandidaten die abſolute
Mehr=
heit von 437 Stimmen erhalten hat, iſt ein zweiter
Wahlgang erforderlich.
* Paris, 17. Jan. Miniſterpräſident Poincaré
iſt im zweiten Wahlgang mit 483 gegen 325
Stim=
men, die auf den Ackerbauminiſter Pams fielen, zum
Präſidenten gewählt worden.
Der neue Präſident.
Noch wenige Tage vor dem Zuſammentritt in
Ver=
ſailles ſchien es, als ſeien die Chancen Poincarés,
Nach=
folger Falliéres” in der Präſidentſchaft der Republik zu
werden, ſtark gefallen, aber in letzter Stunde war er doch
nwieder der ausſichtsreichſte Kandidat, und das Ergebnis
ider Wahl zeigt, daß ihm bei der Entſcheidung das Glück
mnd ſeine Freunde gleich treu geblieben ſind. Als neunter
Präſident Frankreichs zieht nunmehr Raymond
Poincaré in den Elyſée=Palaſt ein, und man kann
twohl ſagen, daß ſich die Republik jenſeits der Vogeſen zu
dieſer Wahl Glück wünſchen darf.
Poincaré wurde am 20. Auguſt 1860 in Bar=le=Duc
ggeboren, ſtudierte die Rechte, wurde Advokat und war
dann einige Zeit im Ackerbauminiſterium tätig. Zum
Abgeordneten im Mansdepartement gewählt, trat er
zu=
mnächſt keiner Partei bei, er zog aber bald durch die klare
rund eingehende Behmndlung finanzieller Fragen die
Auf=
merkſamkeit auf ſich. Im Kabinett Dupuy übernahm
Poincaré im April 1893 das Unterrichtsminiſterium, im
zweiten Kabinett Dupuy echielt er das Finanzportefeuille
rund leitete in dem darauffolgenden Kabinett Ribot
wie=
der die Unterrichtsangelegenheiten. Nachdem er im
Ok=
ttober 1895 mit Ribot zurückgetreten war, wurde er
Vize=
tpräſident der Deputiertenkammer und 1903 in den Senat
gewählt. Später wurde er verſchiedentlich aufgefordert,
wieder ein Portefeuille zu übernehmen, aber er hielt ſich
fim Hintergrunde, und man war eigentlich überraſcht, daß
er ſich nach dem Rücktritte Caillaux im Januar v. J.
be=
reit finden ließ, ein neues Kabinett zu bilden, das man
wegen der hervorragenden Perſönlichkeiten, die ſich ihm
anſchloſſen, das „ſtarke” genannt hat
Poincaré hatte neben dem Präſidenten die Leitung
der auswärtigen Politik Frankreichs übernommen und die
Zuſtimmung des Parlaments zu dem deutſch=franzöſiſchen
Marokko=Abkommen herbeizuführen. Das tat er mit
gro=
ßem Geſchick, wie er ſich denn überhaupt auf dem Geliete
der auswärtigen Angelegenheiten ſtark betätigte. Seine
Reiſe nach Petersburg ſollte der Kaiſerbegegnung in
Bal=
tiſchport in den Augen ſeiner Landsleute ein Paroli
bie=
ten, und wenn auch die wirklichen Ergebniſſe dieſer Reiſe
für Frankreich nicht weit her ſein mochten, ſo hob ſie doch
ſeine Popularität. Die Franzoſen fühlten ſich in ihm
durch den ihm am Zarenhofe gewordenen Empfang
ge=
ehrt und forſchten dem politiſchen Reſultate nicht weiter
nach. Poincaré brachte vom Newaſtrande den ihm
ver=
liehenen Alexander=Newsky=Orden mit heim, mit dem er
ſich nun ſchmücken kann, wenn er als Staatsoberhaupt
neuerdings nach Rußland fährt oder den Zar in Frankreich
empfängt. Auch während der letzten Balkanwirren trat
Poincaré mit Anregungen und Vorſchlägen mehrfach
her=
vor, ohne freilich beſonderen Erfolg zu haben.
Der neue Präſident der Republik gehört bekanntlich
der Akademie an; er hat ſich vielfach literariſch betätigt und
genießt deshalb auch außerhalb der politiſchen Kreiſe
großes Anſehen. Er gilt als ein in ſeinen Entſchlüſſen
vorſichtiger Mann, der vorausſichtlich keine abenteuerliche
Politik ſeines Vaterlandes, weder im Innern noch nach
außen hin, unterſtützen wird, und ſomit kann ſeine Wahl
auch im Auslande vertrauensvoll aufgenommen werden.
Der Balkankrieg.
Die Note der Großmächte.
IB. London, 17. Jan. Daily Telegraph meldet
aus Konſtantinopel: Die Note der Großmächte
konnte geſtern noch nicht überreicht werden. Alle
Botſchafter, mit Ausnahme eines einzigen, haben von
ihren Regierungen gleichlautende Inſtruktionen erhalten
infolge des Uebereinkommens der Botſchafter in London.
Der deutſche Botſchafter iſt noch immer ohne
Inſtruktio=
nen. Dieſe Tatſache wird in politiſchen Kreiſen ſtark
kommentiert. Man glaubt hier mit Beſtimmtheit, daß
Deutſchland die ottomaniſchen Intereſſen vertreten will.
Bei jeder ſich bietenden Gelegenheit iſt Deutſchland ſtets
für die Intereſſen Rumäniens eingetreten. Man nimmt
deshalb an, daß Rumänien mit Hilfe deutſcher
Unterſtütz=
ung ſeine Forderungen mit Bulgarien durchſetzen wird,
ſolange der Krieg noch andauert. Nach einem
Friedens=
ſchluß wäre es bedeutend ſchwieriger, eine Einigung zu
Erelen.
* London, 17. Jan. Von hervorragender
diploma=
tiſcher Seite wird erklärt, Deutſchland habe weder
formell noch ſachlich etwas mit der Verzögerung der heute
erfolgenden Ueberreichung der Kollektivnote zu
tun. Die Balkandelegierten ſind geſtern nicht zu einer
Beſprechung zuſammengekommen.
Rumänien und Bulgarien.
* London, 16. Jan. Dr. Danew der rumäniſche
Geſandte Miſchu und der rumäniſche Miniſter Jonescu
hatten heute nachmittag eine Zuſammenkunft, die
eine Stunde währte. Nach der Beendigung war Dr.
Danew, der die erwarteten Inſtruktionen von ſeiner
Re=
gierung erhalten hat, damit beſchäftigt, lange Depeſchen
nach Sofia zu ſenden. Jonescu, der beabſichtigte,
Paris, Berlin und Wien zu beſuchen, verläßt morgen
London, um direkt ſich nach Bukareſt zu begeben, da er
ge=
zwungen iſt, den Beſuch in den anderen Hauptſtädten
aufzugeben.
* London, 16. Jan. Wie das Reuterſche Bureau
erfährt, legte Dr. Danew in der Zuſammenkunft, die er
heute mit Jonescu und Miſchu hatte, die Antwort
der bulgariſchen Regierung auf die
rumäni=
ſchen Anſprüche, betr. die Dobrudſcha=Grenze und die
künftige Stellung der Kutzowalachen in dem von der
Türkei infolge des Krieges an Bulgarien abzutretenden
Gebiete, vor. Ueber die Art der Zugeſtändniſſe, die
Bul=
garien zu machen bereit iſt, verlautet nichts. Von beiden
Seiten wird eine große Zurückhaltung beobachtet. Die
Mitteilungen Bulgariens werden, ſobald Jonescu in
Bukareſt eintrifft, dem rumäniſchen Kabinett vorgelegt
werden. Bis zur Ankunft Jonescus in Bukareſt am
näch=
ſten Sonntag wird eine weitere Entwickelung der Dinge
in dieſer Angelegenheit nicht erwartet.
* London, 16. Jan. Der rumäniſche Miniſter
Jo=
nescu erklärte einem Vertreter des Reuterſchen Bureaus,
daß er vor zwei Tagen Telegramme erhalten habe, die
ihn nach Bukareſt zurückriefen. Er halte es deshalb
für beſſer, nachdem er mit Dr. Danew geſprochen, daß
er direkt nach Hauſe reiſe und die Geſchäfte in den
Hän=
den Miſchus laſſe. Nach ſeiner Rückkehr nach Bukareſt
würden, falls es notwendig ſei, an Miſchu neue
Inſtruk=
tionen geſandt. Hinſichtlich der Annahme, daß
Rumä=
nien durch ſeine jetzige Haltung das Vorgehen Bulgariens
gerade zu der Zeit behindere, da Bulgarien ſeine Hände
voll habe, ſagte Jonescu, die zwiſchen beiden
Regierun=
gen ſchwebende Frage ſei ſehr alt. Es ſei nicht richtig,
wenn man ſage, daß ſie erſt kürzlich oder jetzt zum erſten
Male aufgetaucht ſei. In jedem Falle ſei ſie nicht im
gegenwärtigen Moment vorgebracht worden, um
Bulga=
rien zu behindern. Es ſei auch eine Tatſache, daß
Bul=
garien ſich in dieſer Richtung nicht beklagt habe. Der
Mi=
mniſter fügte noch hinzu, die Meldung, daß Rußland
er=
ſucht worden ſei, in die Frage einzugreifen, beruhe nicht
auf Wahrheit.
HB. London, 17. Jan. Der Times zufolge iſt
zwiſchen Rumänien und Bulgarien ein
Ab=
kommen ſo gut wie abgeſchloſſen. Bulgarien
willigt in die Feſtſetzung der Grenze von Siliſtrien
wei=
ter nach dem Schwarzen Meere hin. Ferner will
Bulga=
rien alle Feſtungen Siliſtriens ſchleifen.
Die Kriegsgreuel.
* London, 16. Jan. Im Unterhauſe fragte
der Unioniſt Walter Guinnes den Miniſter Grey, ob er
von Metzeleien Kenntnis erhalten habe, die gegen
muſelmaniſche und iſraelitiſche Nichtkombattanten und
Kriegsgefangene in Saloniki und den anderen Orten
Mazedoniens von den Truppen der
Balkanver=
bündeten und von ſelbſtändigen Banden verübt ſein
ſollen. Grey erwiderte: Die Berichte, die ich über
Ge=
walttätigkeiten erhalten habe, die an den Bewohnern
des bulgariſch=ſerbiſchen Okkupationsgebietes verübt ſein
ſollen, werden, obwohl es ſich in manchen Fällen um Akte
rregulärer Banden handelt, formell zur Kenntnis der
bulgariſchen und ſerbiſchen Regierung gebracht werden.
Wien, 17. Jan. Die Reichspoſt veröffentlicht einen
ausführlichen Bericht einer ungenannten Perſönlichkeit,
deren hervorragende Stellung als Gewähr für die
Authentizität der Mitteilungen erſcheinen müſſe, über die
Greuel, welche von ſerbiſchen Banden und
reaulären Trupen in Albanien verübt worden ſein
ſollen. In dem Bericht werden auf Grund von
Aus=
ſagen angeblich vertrauenswürdiger Zeugen die von
Ser=
ben bei der Beſetzung der albaniſchen Städte
begange=
nen Unmenſchlichkeiten im einzelnen geſchildert. Es heißt
da: „Die Serben rotteten die Bewohnerſchaft ganzer Orte
und Gegenden aus. Im Wilajet Koſſowo ſchätzt man
die Zahl der getöteten Albanier auf 25000.‟ Der Bericht
wendet ſich ſchließlich an Eurova, das durch die
Entſend=
ung einer Unterſuchungskommiſſion ſich von der
Richtig=
keit der Tatſachen überzeugen möge.
Letzte Nachrichten.
* Belgrad, 17. Jan. Geſtern erfolgte die
feier=
liche Flaagenhiſſung auf dem öſterreichiſchen
Konſulat in Mitrowitza mit dem aleichen Zeremoniell wie
in Prizrend. Zu der Feierlichkeit war der
öſterrei=
chiſche Konſul in Belgrad, Wildner, entſandt.
* Athen. 17. Jan. Der Kronprinz wurde
durch königliches Dekret zum
Höchſtkommandieren=
den der Armeen in Mazedonien und Epirus ernannt.
Darmſtadt, 18 Januar.
W-l. Großh. Hoftheater. In der Straußſchen
„Fledermaus” gaſtierte geſtern abend Herr Martin
Pietſch vom Stadttheater in Brünn als „Eiſenſtein”
Das Gaſtſpiel hatte den erwünſchten Erfolg nicht. Es iſt
ausgeſchloſſen, daß der Sänger das Fach des Operetten=
Tenors ausfüllen kann, da er überhaupt keinen Tenor,
ſondern einen Bariton, und zwar von ſchwerem Kaliber,
beſitzt, ſo daß er eher für das Fach eines Heldenbaritons,
als für das eines Spieltenors geeignet erſcheint. Auch
ſeine ganze Perſönlichkeit iſt für dieſes Fach zu wuchtig
und ungeeignet. Unter dieſen Umſtänden wird der Frage
eines Engagements wohl nicht näher getreten werden.
Von allen Vertretern des Eiſenſtein hat übrigens keiner
Herrn Weber wieder erreicht. — Trotzdem es in kurzer
Zeit die dritte Aufführung der „Fledermaus” war, war ſie
zahlreich beſucht.
nn. Kolonialvortrag. Vor einem außerordentlich
zahl=
reichen Auditorium hielten geſtern abend im großen Saale
des Hotels „Zur Traube” auf Veranlaſſung der
Deut=
ſchen Kolonialgeſellſchaft und des
Flot=
tenvereins Herr und Frau Plantagenbeſitzer
Richard und Elſa Deeken einen hochintereſſanten
Vortrag über das Pflanzerleben auf der
Inſel Samoa. Herr Juſtizrat Dr. Grünewald
begrüßte namens der beiden Vereine die zahlreiche
illuſtre Verſammlung und insbeſondere Herrn Deeken
als alten Bekannten, der bereits vor 11 Jahren einen
Vortrag über das gleiche Thema gehalten habe. Herr
Deeken betonte, daß ſich ſeit der 11 Jahre in Samoa
vie=
les geändert hat. Als 1900 Samoa deutſch wurde,
herrſch=
ten auf der Inſel Aufſtände aller Art. weil drei Mächte:
Deutſchland, Amerika und England um ſeinen Beſitz
ran=
gen. Dank den Beſtrebungen deutſcher Diplomatie iſt es
gelungen, dieſe größte und herrlichſte Inſel in
Deutſch=
lands Beſitz zu bringen, und damit uns ein reiches und
ziviliſiertes Kolonialgebiet zu ſichern. Samoa iſt von
einer beiſpielloſen Fruchtbarkeit, hat tropiſches, aber ſehr
angenehmes Klima, ſo daß der Deutſche
Temperatur=
ſchwankungen kaum verſpürt. Außerdem iſt Gelegenheit,
auf den Bergen zu wohnen und ſich dort für die Arbeit
in der Ebene wieder zu ſtärken. Die
Durchſchnittstempe=
ratur der Ebene beträgt 25—30 Grad, auf den Bergen
6—8 Grad Celſius. Schnee und Eis ſind auf Samoa
un=
bekannt. Die Größe der Inſel entſpricht derjenigen des
Herzogtums Sachſen=Meiningen, und das
Wirtſchafts=
leben hat dort einen recht annehmbaren Umfang. Redner
ſchilderte ſodann ſehr anſchaulich die Entſtehung der
Sa=
moa=Inſeln aus altem vulkaniſchem Bergland und die
Neubildung des jetzigen in tropiſcher und paradieſiſcher
Vegetation und Klima kaum übertreffbaren deutſchen
Ko=
lonialbeſitzes. Der ſamoaniſche Urwald beſteht nur aus
Laubwald, und nur an der Meeresküſte zieht ſich ein
großer Palmengürtel entlang und dort liegen auch die
ſchönen kleinen, wie Bienenkörbe ausſehenden
Wohn=
häuſer der Inſelbewohner. Die Zahl der Einwohner
be=
trägt etwa 35000. Sie wohnen meiſt an der Küſte, weil
ſie dort die beſten Lebensbedingungen, Fiſchfana und
Jaad. vorfinden. Der Verkehr geſchieht nur auf Booten
(Einbaum), die ſich die Bewohner aus Baumſtämmen
ſelbſt bauen. Zur Fortbewegung dienen kleine Schaufeln,
die ſie äußerſt kunſtgerecht handhaben. Die Hauptſtadt
der Inſel iſt Apia. Es iſt eine ſchmucke und ſchöne
Stadt mit ganz europäiſchem Einſchlag, mit
Warenhäu=
ern. Kaufläden und Villen, und liegt dicht am Meer. Die
früheren ärmlichen Holzbuden ſind gänzlich verſchwunden.
Die Stadt hat nur eine Straße von etwa 2—3 Kilometer
Länge. Eingehend und mit Humor ſchilderte noch der
Redner die Sitten und Gebräuche der Samoaner und gab
ein hochintereſſantes Bild von dem Werdegang der
Pflan=
jungen (hauptſächlich Kakao und Kautſchuk), ferner von
den Schwierigkeiten, die bei der Arbeiterfrage
überwun=
den werden mußten. Das alles hob ſich ab zu einer
präch=
tigen Schilderung von Land und Leuten auf der Inſel
Samoa, die mit Recht die „Perle der Südſee” genannt
wird. Ganz reizend und vielfach mit humoriſtiſchem
Ein=
ſchlag berichtete dann Frau Deeken über das häusliche
Le=
ben der Pflanzerfamilien, beſonders die Dienſtbotennot,
die Speiſebereitung und die Schul= und Lehrverhältniſſe
der Kinder und die Garten= und Feldarbeit, und hob die
Eintracht und die herrliche Lebensweiſe ganz beſonders
hervor, wie ſie ſolche an der Seite ihres Gatten in Samoa
geführt hat. Eine reiche Lichtbilderſerie von dem Leben
und Treiben der Einwohner von Samog unterſtützte die
Vortragenden, denen am Schluß reicher Beifall geſvendet
wurde. Namens der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft und
des Flottenvereins ſprach auch Herr Juſtizrat Dr.
Grüne=
wald den beiden Vortragenden Dank und Anerkennung
aus und bat um kräftige Unterſtützung der
Kolonialbe=
ſtrebungen des Deutſchen Kolonialvereins.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 17. Jan. Der deutſche
Reichsaus=
ſchuß für olympiſche Spiele wendet ſich in
einem Aufruf an alle Kreiſe der Bevölkerung mit der
Bitte, ihm Mittel zuzuführen. Es handelt ſich um die
würdige Vorbereitung der nächſten internationalen
olym=
piſchen Spiele, die 1916 in Deutſchland ſtattfinden, und
um die Förderung eines geſunden Sports überhaupt.
* Berlin, 17. Jan. Auf Samoa iſt nach einer
telegraphiſchen Meldung des Kaiſerlichen Gouvernements
der Händler Lehners ermordet worden. Es liegt
Raubmord vor. Die Ermittelungen waren bis jetzt
er=
gebnislos.
* Berlin, 17. Jan. Dem zwiſchen privaten und
öffent=
lichen Lebensverſicherungs geſlellſſchaften
abgeſchloſſenen Kartell bezüalich der Volksverſicherung
iſt auch die Rothenburger Verſicherungsanſtalt Görlitz
bei=
getreten, die über einen Verſicherungsbeſtand von rund
140. Millionen Mark verfügt. Der Geſamtbeſtand der
nunmehr im Kartell vereiniaten Geſellſchaften beträgt
zur=
zeit rund ¾ Milliarden Mark.
* Frankfurt a. M., 17. Jan. Wie der
Handelskam=
mer mitgeteilt wird, iſt die Herſtellung je einer
neuen
Fernſprechverbindungsleitung
zwiſchen Frankfurt a. M. und Hamburg,
ſo=
wie zwiſchen Frankfurt a. M. und Bremen in
Ausſicht genommen. Sobald die verfaſſungsmäßige
Ge=
nehmigung erteilt iſt. wird mit den Bauarbeiten
begon=
nen werden. — Die Abwickelung der Geſpräche nach
Ham=
bura und Bremen, worüber bisher lebhaft Klage geführt
wurde, wird nach Inbetriebnahme der neuen Leitung
ſchneller erfolgen.
* Straßburg, 17. Jan. In der heutigen
Vormittags=
ſitzung der Zweiten Kammer interpellierte Abg.
Emmel (Soz) die Reaierung wegen der Inſtruktionen
der Vertreter Elſaß=Lothringens im Bundesrate und
dar=
über, ob dieſe Inſtruktionen ſo erfolgen, daß ſie
ſelb=
ſtändiges Handeln gewährleiſteten, unabhängig von
preußiſchen Beſchlüſſen. Emmel trat dann weiter für die
Aufhebung des Jeſuitengeſetzes als eines
Ausnahme=
geſetzes ein. Weiter fraate er an, ob die Regierung das
Material betreffend die Verfaſſungsfrage nach Berlin
ge=
ſandt habe. Im Namen ſeiner Fraktion verurteilte er
lebhaft im allgemeinen das Verhalten des Abgeordneten
Wetterlé.
* Danzig, 17. Jan. Den Danziaer Neueſten Nach
richten zufolge iſt heute morgen das Schloß des
Oberamt=
manns Dr. Mittag in Radawnitz vollſtändig
niedergebrannt. Nur die Umfaſſungsmauern und
der Turm ſind erhalten geblieben. Der Schaden wird
auf 160000 Mark geſchätzt.
* Rom, 17. Jan. Der König empfing heute
vor=
mittag den bisberigen deutſchen Botſchafter v. Jagow
in Abſchiedsaudienz. Heute abend gibt der Könia zu
Ehren des Botſchakters ein Diner, an dem der Miniſter
des Aeußern di San Giuliano und die Mitglieder der
deutſchen Botſchaft teilnehmen.
— Berlin, 17. Jan. Heute nacht verſuchte der
Schau=
ſpieler Franz ſich in ſeiner Wohnung in der Kufſteiner
Straße zu erſchießen und brachte ſich eine ſchwere
Kopfverletzung bei. Franz war jahrelana am
Schau=
ſpielhaus engagiert und ſeit der Zeit, da Zickel nicht mehr
Direktor war zumeiſt ſtellenlos.
HB. Breslau. 17. Jan. In Oppeln ſind heute früh
3 Kinder im Alter von 5, 3 und 1½ Jahren in
Ab=
weſenheit der Mutter, die zu einigen Beſorgungen
aus=
gegangen war, in der Wohnung verbrannt. Die
Kinder hatten durch Spielen mit Streichhölzern das
Feuer verurſacht. Als die Mutter zurückkam, fand ſie die
Kinder als Leichen vor.
HB. London, 17. Jan. Trotz aller Dementi glaubt
man hier, daß Caſtro alles verſuchen werde, um Vene=
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Nummer 15.
zuela zu erreichen. Auf Kuba ſeien alle Vorkehrungen
getroffen, um einen Einbruch in Venezuela
vorzuneh=
men. Man habe ſich ausreichend mit Proviant und
Muni=
tion verſehen.
HB. New=York, 17. Jan. Der Streik der
Hotel=
ongeſtellten nimmt immer größeren Umfang an.
Gegen 50000 Kellner und Köche befinden ſich im
Aus=
ſtand. Den großen Hotels war es bisher möglich,
Hilfskräfte heranzuziehen, dagegen befinden ſich die
klei=
neren Hotels in einer recht ſchwierigen Lage.
Die deutſche Spitzbergen=Expedition.
* Berlin, 17. Jan. Auf die erſte Nachricht, daß die
von Schroeder=Stranz mit Hilfe einiger Gönner
unternommene Expedition nach dem
Nord=
oſten Spitzbergens in Not geraten ſei, hat ſich die
deutſche Regierung durch die Geſandtſchaft in Kriſtiania
mit der norwegiſchen Regierung über die Möglichkeit
einer Hilfsexpedition in Verbindung geſetzt. Die
nor=
wegiſche Regierung hat, da eine Hilfeleiſtung vom
euro=
päiſchen Feſtlande aus nach den Eisverhältniſſen des
Po=
larwinters wenig Ausſicht auf Erfolg bietet, in
entgegen=
kommender Weiſe die ihr in Spitzbergen ſelbſt zu Gebote
ſtehenden Mittel und Kräfte zur Verfügung geſtellt und
auf radiotelegraphiſchem Wege entſprechende Weiſungen
nach Spitzbergen gelangen laſſen. Eine
Hilfsexpe=
dition wird demgemäß, falls ſie nicht ſchon unterwegs
ſein ſollte, ſchleunigſt von der Advent=Bai aufbrechen, um
zunächſt die auf dem Marſche von dem Schiffe dorthin
zurückgekehrten Gefährten des Kapitäns Ritſchner
aufzuſuchen, und dann bis zu dem in der Treurenberg=
Bai eingefrorenen Schiffe vorzudringen. Sonach iſt von
der Regierung alles veranlaßt, was nach Lage der Dinge
zurzeit geſchehen kann, um den etwa in Not befindlichen
Hilfe zu bringen. Nach Anſicht des Berliner Vertreters
der Expedition, des Bruders des Expeditionsleiters,
be=
ſchränkt ſich nämlich die Notlage auf diejenigen
Expedi=
tionsteilnehmer, die mit dem Kapitän Ritſchner den
Marſch vom Schiffe zur Advent=Bai unternommen haben
und nicht zu dem Schiffe zurückkehren konnten, während
ſich der auf dem Schiff zurückgebliebene Teil der
Expedi=
tion ebenſo wie die Teilnehmer der von Schroeder=
Stranz ſelbſt geleiteten Schlittenexpedition außer Gefahr
oder Not befinden dürften, da das Schiff im Polarmeer
ein erprobtes Fahrzeug und auf ſeiner Ausreiſe anfangs
Auguſt 1912 mit Proviant für neun Monate verſehen
wor=
den ſei. Ueber die Gründe, die Ritſchner und ſeine
Be=
gleiter veranlaßt hat. das Schiff zu verlaſſen, iſt man in
Regierungskreiſen lediglich auf Vermutungen angewieſen,
da die Regierung dem ganzen Unternehmen Schroeder=
Stranz an ſich fern ſteht.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Wiedergewinn verlorener Schönheit.
Von einer Sachverſtändigen.
Wenn die Frauenwelt nur aufhören würde, kvsmetiſche
Mittel zu gebrauchen und ſtatt deſſen ein wenig mehr
geſunde Vernunft anwendete, ſo könnten alle Frauen
ihren jugendlichen Teint wiedergewinnen und für immer
behalten. Schlechter Teint wird gewöhnlich dadurch
hervorgerufen, daß die Haut nicht mehr die Kraft hat,
ihre äußere Schicht, ſo wie die Natur es will,
ab=
zuwerfen. Das Reſultat iſt, daß die halb abgeſtorbene
äußere Hülle aufliegen bleibt, bis ſie hoffnungslos
ver=
unſtaltet iſt.
Das Vernünftigſte, das in einer ſolchen Lage zu tun
t, iſt, die häßliche äußere Teintſchicht gänzlich zu
ent=
fernen. Dies wird in vielen Fällen durch Anwendung
von etwas halbſtarkem Cleminit erreicht werden. Dieſe
Subſtanz, deren Anwendung durchaus nicht
unange=
nehm iſt, ſcheint die lebloſe äußere Schicht zu entfernen
und die junge, feſte ſchöne Haut darunter zu befreien.
Wenn es Ihre Abſicht iſt, dieſe einfache Methode zu
verſuchen, brauchen Sie nur ungefähr fünfunddreißig
Gramm halbſtarkes Cleminit in Ihrer Apotheke zu
be=
ſtellen und es einige Nächte vor dem Schlafengehen wie
Goldcream aufzulegen. Mit einem jungen und hübſchen
Geſicht, ſeien Sie verſichert, fühlt man ſich ohne Zweifel
wohler.
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Naß=
kaltes, nebliges Wetter, wie es der Winter bringt
bleibt nicht ohne Einfluß ſelbſt auf die kräftigſte
Kon=
ſtitution; um ſo mehr greift es weniger Kräftige an,
zu=
mal ſolche, die unter Nervoſität, B utarmut oder unter
Verdauungsſtörungen leiden. Dieſem ſchlimmen Einfluß
des Wetters arbeitet man am beſten durch Anwendung
eines Nähr= und Kräftigungsmittels entgegen, das
blut=
bildend und nervenſtärkend wirkt und dem geſamten
Körperſyſtem neue Energie und Widerſtandskraft
ein=
flößt. Dazu gibt es wohl nichts Beſſeres als das nach
folgendem Rezept hergeſtellte Tonikum, das ein
hervor=
ragender franzöſiſcher Arzt, Dr. Pasquier, in einem
Ar=
tikel empfiehlt: 15 gr. Cardamommtinktur, 90 gr
ein-
facher Zuckersirup, 60 gr. Salrado comp., 85 gr. dest.
Wasser. Man nimmt davon 1—2 Eßlöffel vor jeder
Mahlzeit und vor dem Zubettgehen. Schon nach einigen
Tagen macht ſich ein Gefühl beſſeren Wohlbefindens
be=
merkbar. Nachfragen in verſchiedenen Apotheken
er=
wieſen, daß dies Rezept um dieſe Jahreszeit in der Tat
viel verlangt wird.
Zur Beachtung! Obwohl das obige Rezept ſich
auch bei körperlicher Entkräftung uſw. vorzüglich bewährt
hat, ſollte es wegen ſeiner fleiſchbildenden Eigenſchaften
doch nur von ſolchen angewandt werden, welche an Körper=
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der großen Geldlotterie zugunſten des Muſeums für
Völker= und Länderkunde (Linden=Muſeum) zu
Stuttgart ſtatt. Dieſe Lotterie zeichnet ſich durch
einen beſonders günſtigen Gewinnplan aus, da bei nur
100000 Loſen 6012 nur bare Geldgewinne mit 120 000 Mk.
verloſt werden, ſomit ſchon auf ca. 16 Loſe 1 Treffer
fällt. Die Gewinne werden ſofort nach Erſcheinen der
amtlichen Liſte ohne jeden Abzug ausbezahlt. Der
Hauptgewinn beträgt 50 000 Mk. Originalloſe à 3 Mk.,
Loſe 14 Mk., 10 Loſe 28 Mk., Porto und Liſte 30 Pfg.,
ind durch alle durch Plakate kenntlichen Verkaufsſtellen,
ſowie direkt durch das Generaldebit J. Schweickert,
Stuttgart, Marktſtraße 6, zu beziehen.
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1
Nordamerika: „Amerika”, von New=York kommend,
15. Jan. 2 Uhr 25 Min morgens auf der Elbe. „Barcelona”
nach New=York 14. Jan: 11 Uhr 20 Min. morgens Lizard
paſſiert. „Bosnia” nach Boſton und Baitimore, 14. Jan.
8 Uhr 20 Min. morgens Cuxhaven paſſiert. „
Weſt=
phalia”, von Galveſton kommend, 14. Jan. voz
Nor=
folk. — Verſchiedene Fahrten: „C. Ferd. Laclsz nach
Indien, 14. Jan. von Malta nach Port Said. „
Cleve=
land”, erſte Weltreiſe, 14. Jan. 2 Uhr nachm. von
hokohama, „Kaiſer” nach Genua, 14
Jan. 12 Uhr
mittags Queſſant paſſiert. „Otavi”, heimkehrend,
I3. Jan. in Sierra Leone. „Slavonia” von Weſtafrika.
kommend. 15. Jav 2. Uhr 25 Min. morgens auf der Elbe
Dankſagung.
Für alle uns in ſo überreichem Maße
gewor=
denen Beweiſe herzlicher Teilnahme bei der
Krank=
heit und dem Heimgang unſeres unvergeßlichen,
in Gott ruhenden Bruders, Schwagers u. Onkels
Herrn Wilhelm Weiler
ſagen wir beſonders den Barmherzigen Schweſtern
für die treue, aufopfernde Pflege und ferner auch
für die zahlreichen Blumenſpenden unſeren
innig=
ſten Dank.
(2151
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Heinrich Weiler,
Hofdachdeckermeiſter.
Darmſtadt, den 17. Januar 1913.
Schneebericht.
Neunkirchen, 22 cm, lückenloſer, alter
Pulver=
ſchnee, Rodelbahn gut, Skibahn ſehr gut. — Nonnrod,
Reichelsheim,
16 cm, lückenloſer, alter Schnee. —
12 cm, lückenloſer, alter, tauender Schnee. —
Linden=
fels, 10 cm, lückenloſer, alter, tauender Schnee.
Beerfelden, 18 cm, lückenloſer, alter, tauender Schnee,
Rodelbahn mäßig. — Michelſtadt, 10 cm, lückenloſer,
alter Schnee, gefroren, Rodelbahn mäßig. —
Wald=
michelbach, 15 cm, lückenloſer, tauender Schnee,
Ro=
delbahn mäßig, Feldbera (Taunus): Nebel und
Schnee. Rodel und Schneeſchuhbahn gut. Höhe der
Schneedecke 34 cm. — Gersfeld: Im Tal 15 cm, auf
der Höhe 30 cm., im Tal verweht, auf den Bergen
gleichmäßig. Pulverſchnee, minus 5 Grad. Die
Schnee=
ſchuhbahn eignet ſich zu größeren Touren, ſowie auch
zum Ueben. Eislaufplatz gut. Skikurſus hat begonnen
und dauert bis zum 20. Januar. — Frankenheim
(Rhön): Schneehöhe 30 cm, minus 6 Grad Celſius,
Rodel=
bahn ſehr gut. Schneeſchuhbahn ſehr aut.
Triberg:
Wetter bewölkt, plus 1,6 Grad Celſius, Schneedecke
10 cm, Rodelbahn gut. Tauwetter. — Heigenbrücken:
Froſtwetter, Schneehöhe 15—20 cm. Beſchaffenheit des
Schnees: Pulverſchnee mit Neuſchnee, Schneedecke
aleich=
mäßig. Beſchaffenheit der Rodelbahn ſehr gut.
Schnee=
ſchuhgelände ſehr gut. Tagsüber mild.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das weſtliche Tief hat ſich weiter oſtwärts
ausge=
breitet. Auf ſeiner Vorderſeite wehen bei uns ſüdliche
Winde, die Erwärmung und Tauwetter brachten.
Schnee=
fälle gingen geſtern in unſerem Bezirk verbreitet nieder.
Wir werden auch morgen unter dem Einfluß des Tiefs
ſtehen, ſo daß wir wolkiges Wetter und verbreitete
Nie=
derſchläge zu erwarten haben.
Ausſichten für Samstag, den 18. Januar:
Wolkig, zeitweiſe Niederſchläge, mild, ſüdweſtliche Winde.
Tageskalender.
Samstag, 18. Januar.
Großh. Hoftheater (Poſſen=Zyklus), Anfang
Uhr: „Kyritz=Pyritz”
Vorſtellung um 8½ Uhr im Orpheum.
Vorführung von Farbenphotographien durch
Hof=
photograph Hildebrandt um 8 Uhr im Hotel „Zur
Traube” (Flugſtudien=Geſellſchaft)
Muſikaliſcher Abend des Muſikvereins um 8 Uhr
im Vereinshaus.
Geburtstagsfeier S. M. des Kaiſers um 8½ Uhr
in der „Ludwigshalle” (Kriegerkameradſchaft Germania),
Konzert um 4 Uhr auf der Ludwigshöhe.
Ball des Oekonomen=Vereins um 8 Uhr im „
Schützen=
hof
Maskenbälle: Vereinigte Geſellſchaft um 8 Uhr.
Bayernverein um 7.71 Uhr im „Perkeo”.
Sonntag, 49. Januar.
Großh. Hoftheater (Volksvorſtellung), Anfang 2½
Uhr: „Alt Heidelberg”.
Abends 3½ Uhr (Ab. C):
„Siegfried‟
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Probe des Muſikvereins um 11 Uhr.
Generalverſammlung des Geſangvereins „
Lie=
derzweig” um 5 Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz.
Generalverſammlung des Sterbekaſſevereins
Einigkeit I um 3 Uhr in der „Ludwigshalle
Damen= und Herrenſitzung der Turngemeinde
Darmſtadt um 7.11 Uhr im Turnhauſe.
Damen= und Herrenſitzung der Geſellſchaft
„Harmloſe” um 5.11 Uhr im „Kaiſerſaal”.
Karneval. Konzert der Karnevalgeſellſchaft „
Narr=
halla” um 8.11 Uhr im Saalbau.
Faſchings=Vergnügen: Chauſſeehaus um 4 Uhr.
Palaisreſtaurant um 7 Uhr.
Rummelbräu
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
um 4 und 8 Uhr. — Britannia=Hotel um 7½ Uhr.
Kölniſcher Hof um 4 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 20. Januar.
Hofreite=Verſteigerung des Friedrich
Schub=
kegel (Landwehrſtraße 19) um 10 Uhr auf dem
Orts=
gericht I.
Pferde=Verſteigerung um 11 Uhr in der
Ar=
tillerie=Kaſerne (Regt. Nr. 61).
Brennholz=Verſteigerung um 9½ Uhr im
Rat=
haus zu Roßdorf.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
American=Bio beim Bismarckdenkmal.
Vor=
ſtellungen von 3—11 Uhr täglich.
Reſidenztheater (am weißen Turm): Vorſtellungen
von 4—11 Uhr.
Uniontheater (Kunſtlichtſpiele), Rheinſtraße 6.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbei agen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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Weiß Damast volle Dessins
95₰
,
130 cm breit, bekannte solide
Weiß Damast Marke, elegante Muster . . 1.15
Seite 10.
Darmſtädter
Samstag, den 18. Januar 1913.
Nummer 15.
Während meines
Inventur-Ausverkaufs
10
6 Rabatt
(2129
VIEET CeRA
Ludwigsplatz, Ecke Schulstrasse.
Bekanntmachung.
Montag, 20. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Privatier Friedrich
Schubkegel dahier und ſeinen
Kin=
dern zugeſchriebene Liegenſchaft:
qm
Flur
Nr.
III 1223 409 Hofreite
Land=
wehrſtraße
Nr. 19,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K110/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 20. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(V26142
Müller.
Dünger=Verkauf.
Das unterzeichnete Regiment
kann größere Mengen
Pferde=
dünger wagen= und waggonweiſe
abgeben. Der Dünger wird auf
Wunſch an Ort jund Stelle ge=
(2136
fahren.
Garde=Dragoner=Regiment
(1. Großh. Heſſ.) Nr. 23.
Ein Erkergeſtell, vernickelt, mit
2 groß. Glasplatten u. 3
elektri=
ſche Pendelhängelampen billig zu
verkaufen. Offerten unter A
han die Expedition d. Bl. (*1624
auf.
Größeres Aktenregal
geſucht. Offerten mit Größen=
und Preisangabe unter A 11 an
die Exved. ds. Bl.
(*1643
11. Vorbereitungskurſus für die
theoretiſche Meiſterprüfung im Handwerk.
Nach dem Reichsgeſetz vom 30. Mai 1908 (ſog. kleiner
Befähigungs=
nachweis) dürfen bekanntlich im allgemeinen nur noch ſolche Perſonen
Lehrlinge an eiten, welche die Meiſterprüfung beſtanden haben.
Ueberdies läuft am 1. Oktober 1913 die Friſt ab, bis zu
wel=
cher die Meiſterprüfung noch ohne Nachweis der beſtandenen
Geſellenprüfung abgelegt werden kann. (Die Beſtimmungen finden
gleicherweiſe auf männliche wie auf weibliche Gewerbetreibende
An=
wendung.)
Um daher noch möglichſt vielen Handwerkern die Teilnahme an
der Prüfung nach den erleichterten Beſtimmungen zu ermöglichen, iſt
die Abhaltung einer außerterminlichen Meiſterprüfung im Frühjahr
dieſes Jahres angeordnet worden und beabſichtigen wir zur
Vorbe=
reitung auf den theoretiſchen Teil der Meiſterprüfung einen
Kurſns in Buchführung, Wechſellehre, Scheckverkehr, Gewerbe=
Verſicherungs= und Genoſſenſchaftsgeſetzgebung abzuhalten.
Derſelbe wird bei genügender Teilnahme am 22. Januar beginnen
und am 1. März endigen. Als Unterrichtzeit ſind die Mittwoch
und Samstag=Nachmittage vorgeſehen.
Anmeldungen werden auf der Handwerkskammer zu Darmſtadt,
Georgenſtraße 9 bis ſpäteſtens 20. Januar entgegengenommen.
Die Teilnehmergebühr mit 10 Mark iſt im Voraus zu entrichten.
Darmſtadt, den 7. Januar 1913.
(1080a
Der Vorſtand des Ortsgewerbevereins
zu Darmſtadt.
Holz-Verſteigerung.
Samstag, den 25. ds. Mts. vormittags 9 Uhr
werden in der Turnhalle dahier (Woogsplatz 5) aus der
Forſt=
wartei Beſſunger Forſthaus Diſtrikt Wenzenwieſenſchlag,
Haſen=
ruh, am grünen Teich und Gebranntes verſteigert:
Scheiter Rm: 127 Buchen, 4 Hainbuchen, 3 Birken, 119
Eichen, 2 Erlen, 94 Kief rn.
Knüppel Rm: 61 Buchen, 3 Hainbuchen, 59 Eichen, 3
Er=
en, 38 Kiefern, 1 Lärchen, 2 Fichten
Reiſig Hdt. Wellen: 56,8 Buchen, 10,6 Eichen, 1,4
Erlen, 22,4 Kiefern.
Stöcke (grob) Rm: 48 Buchen, 40 Eichen, 2 Erlen,
35 Kiefern.
Kaufliebaber werden erſucht, das Holz vor der
Ver=
ſteigerung einzuſehen, der Großh. Forſtwart Kolb zu Beſſunger
Forſthaus wird dasſelbe auf Verlangen vorzeigen. Die blau
unter=
ſtrichenen Nummern kommen nicht zum Ausgebot.
Darmſtadt, den 17. Januar 1913.
(2101
Großherzogliche Oberförſterei Beſſungen.
J. V.: Kindhäuſer, Großh. Forſtaſſeſſor.
Stammholz-Verſteigerung.
Montag, den 27., und Dienstag, 28. Januar 1913,
jedesmal von vormittags 9 Uhr an,
werden im hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Malchertanne
519 Kiefernſtämme
von 3—16 m Länge und 20—46 cm Durchmeſſer an Ort und Stelle
meiſtbietend verſteigert. — Die Zuſammenkunft iſt am erſten Tag am
Bahnwärterhaus am Malcherweg und am zweiten Tag am
Bahn=
wärterhaus am Seeheimerweg.
Holzverzeichniſſe werden von hieſiger Bürgermeiſterei auf Wunſch
unentgeltlich verabfolgt.
Bemerkt wird, daß ſich ſchönes Schnittholz darunter befindet.
Auskunft erteilt Forſtwart Weingärtner, Bahnhofſtraße 4
Pfungſtadt, am 15. Januar 1913.
(II,2062
Großherzogliche Bürgermeiſterei Pfungſtadt
Lang.
Brennholz=Verſteigerung Nr. 6.
(Stadtwald).
Freitag, den 24. Januar 1913, vormittags 9 Uhr, werden
in der Turnhalle (Woogsplatz 5) hier aus den Abteilungen 13, 14
und 15 (Franzoſenberg) und 3 (Dieterſchlag) der Forſtwartei Beſſunger
Laubwald (Förſter Lehr) verſteigert:
Scheiter: 360 rm Buchen, 39 rm Eichen, 2 rm Kiefern.
Knüppel: 316 rm Buchen, 56 rm Eichen, 5 rm Kiefern
Reiſigknüppel: 31 rm Eichen, 7 rm Fichten.
Reiſigwellen: 4720 Wellen Buchen.
Stöcke: 73 rm Buchen (fein), 19 rm Eichen (fein), 33 rm Buchen
(grob), 41 rm Fichten (grob).
Das Holz hat bie laufenden Nummern 286 bis 685.
Inter=
ſtrichene Nummern werden nicht verſteigert. Um vorherige
Einſicht=
nahme wird gebeten.
Darmſtadt, den 16. Januar 1913.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
33sm
Billige Kartoffeln!
Vorzügl. Induſtrie à Ztr. 2.20 M.,
Kochäpfel à Ztr. 8 M. noch
abzu=
geben Mühlſtr. 5, H. Görgen. (*1549sid
Neu eingeführt!
Hochfeiner
Sahne-Schicht-Käse
Leichteſt verdaulicher,
an=
genehm ſchmeckender
Weich=
käſe, wird von jed. Magen
vertragen, ſoeben
einge=
troffen bei (2150so
„ Tel.
Paul März, 1154,
Landwehrstrasse,
Tel.
A. Reichard, 104.
Ecke Bleich- u. Casinostr.
Tel.
Wilh. Beck, 1o86,
Saalbausfrasse.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Ich bringe hierdurch zur Kenntnis derjenigen jungen Leute, welche ſich zum
mehrjährig freiwilligen Dienſt (als zwei=, drei=, vier= fünf= oder ſechsjährige) im
Heere, in einer Unteroffizierſchule oder der Kaiſerlichen Marine melden wollen, hierzu
eines Meldeſcheins bedürfen. Dieſer Schein wird für diejenigen jungen Leute,
welche im Kreiſe Darmſtadt eine Lehranſtalt beſuchen, ſich in Stellung, in einem
Arbeits= oder Dienſtverhältnis befinden, auf meinem Bureau, Neckarſtraße 3, Zimmer
Nr. 38, ausgefertigt.
Hierzu iſt erforderlich die Vorlage:
1. eines Geburtsſcheins (Auszug aus dem Zivilſtands=Regiſter),
2. ſchriftliche und beglaubigte Einwilligung des Vaters,
3. Leumundszeugnis über die Führung für die Zeit vom Austritt aus der
Schule ab. Für den Fall, daß der Nachſuchende ſich währenddem an
ver=
ſchiedenen Orten aufgehalten haben ſollte, müßte von der Polizeibehörde
jedes dieſer Orte ein Zeugnis erbracht werden.
4. Zeugnis, daß der ſich Meldende durch Zivilverhältniſſe nicht gebunden iſt.
Die Beſcheinigung zu 1 wird durch das Standesamt, die zu 3 und 4 durch die
Bürgermeiſterei bezw. die Ortspolizeibehörde und zwar, für Militärzwecke, koſtenfrei
ausgefertigt.
Ausdrücklich wird bemerkt, daß ſofortige Ausfertigung des Meldeſcheins nicht
erfolgen kann, daß die Nachſuchung vielmehr mindeſtens 3 Tage vor dem
Zeit=
punkt, zu welchem von demſelben Gebrauch gemacht werden ſoll, zu bewirken iſt.
Darmſtadt, den 8. Januar 1913.
Der Zivil=Vorſitende der Erſatz=Kommiſſion des Aushebungsbezirks Darmſtadt.
Dr. Reinhart.
An die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Indem ich Sie auf vorſtehende Bekanntmachung hinweiſe, empfehle ich Ihnen,
dieſelbe zur Kenntnis der Beteiligten zu bringen und dieſe insbeſondere auf den
Schlußſatz ausdrücklich aufmerkſam zu machen.
Darmſtadt, den 8. Januar 1913.
(1394a
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion des Aushebungsbezirks Darmſtadt.
Dr. Reinhart.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Brille
Faß mit Inhalt. 1 zoldener
Damen=
zwicker. 2 mittelgroße Schlüſſel. 1 noch faſt neuer Glacéhandſchuh.
1 Paar Herrengummiſchuhe. 1 evangel. Katechismus. 1 Haarpfel.
braunes Portemonnaie mit Inhalt 1 weißer Pelz. 1 braunes
altes Portemonnaie mit Inhalt. 1 ſilbernes Kettenarmband. —
Zu=
gelaufen: 1 weiß und ſchwarzgefleckte Katze.—
Im Monat
De=
zember im Großh. Hoftheater liegen geblieben und bei der
dorti=
gen Verwaltung in Verwahr: 1 ſchwarzer Pelz. 1 weißes Tuch mit
Silber geſtickt. 1 Autoſchleier 1 Stock 1 Opernglas. 1 ſchwarzes
Tuch mit bunter Borde. 1 ſchwarzes Spitzentuch. 1 ſchwarzes Tuch,
1 Beutel. 1 Lorgnette. 1 Rocknadel. 1 Bund Schlüſſel. 1 Armband.
1 Opernglasfutteral. 1 Herrenregenſchirm. 1 Brillenfutteral. 1
Zwicker=
futteral. 4 Taſchentücher, gez. O. R., E. und 2 ohne Zeichen. 9
Damen=
ſchirme. 9 Paar Handſchuhe.
(2120
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 2 Pinſcher, 1 Foxterrier. 1 Pinſcher, 1 Kriegshund (
zuge=
laufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=
Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
findet dortſelbſt jeden Werktag vormittags um 10 Uhr, ſtatt. (2067
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 19. Jan.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende
Apo=
theken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=Apotheke,
Wilhelminenplatz Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Ueberwachung der Pflegekinder.
Das Unterbringen eines Kindes unter 6 Jahren in entgeltliche
Pflege iſt nur mit Erlaubnis der Ortspolizeibehörde zuläſſig.
Ehe dieſe Erlaubnis erteilt werden kann, ſind die perſönlichen und
häuslichen Verhältniſſe der Pflegeeltern eingehend durch die Behörde
zu prüfen. Dies erfordert ſtets einige Zeit.
Wir empfehlen deshalb denjenigen Perſonen, die Pflegekinder
aufnehmen wollen, ſich vorher und zwar alsbald bei uns oder der
Großh. Zentrale für Mutter= und Säuglingsfürſorge (
Heinheimer=
ſtraße 21) anzumelden. Die Pflegeſtellen werden alsdann eingehend
geprüft und geeignetenfalls vorgemerkt.
Vor Erteilung der ortspolizeilichen Genehmigung darf kein
Pflegetind angenommen werden. Im Zuwiderhandlungsfalle trift
die Eltern, ſowie diejenige Mittelsperſon, welche das Kind in Pflege
gegeben hat, eine Geldſtrafe von 40—150 Mk. Das
Pflegever=
hältnis wird aufgelöſt.
Die Pflegemütter werden in ihrem eigenen Intereſſe davor
gewarnt, ein Kind aufzunehmen, ehe die ortspolizeiliche
Geneh=
migung erteilt worden iſt.
Darmſtadt, den 14. Januar 1913.
(1855dfs
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Polizei=Verordnung bringen wir erneut zur
allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 15. Januar 1913.
(1957fs
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Polizei=Verordnung,
betreffend den Betrieb der elektriſchen Straßenbahn
in der Kirchſtraße zu Darmſtadt.
Um Unglücksfälle und Verkehrsſtörungen beim Betrieb der
elektriſchen Straßenbahn in der Kirchſtraße zu Darmſtadt zu verhüten,
wird nach Anhören der Stadtverordneten=Verſammlung mit
Geneh=
migung des Großh. Miniſteriums des Innern vom 9. Oktober 1909
zu Nr. M.d J. III, 11075 auf Grund des Art. 56 der Städteordnung
verordnet, was folgt:
1. Das Aufſtellen von Fuhrwerken jeglicher Art von
Hand=
wagen, Tieren und ſonſtigen den Verkehr hindernden Gegenſtänden
iſt in dem Teil der Kirchſtraße zwiſchen der Ludwigſtraße und der
Pädagogſtraße während der Zeit des Betriebes der elektriſchen
Straßenbahn (gegenwärtig zwiſchen 545 morgens und 11‟ nachts)
im allgemeinen verboten.
§ 2. Während der Zeit des Betriebes der elektriſchen
Straßen=
bahn kann in Fällen dringenden Bedürfniſſes ausnahmsweiſe vom
Polizeiamt nach Benehmen mit der ſtädtiſchen
Straßenbahnverwal=
tung geſtattet werden, auf dem ſüdlichen (zunächſt der Stadtkirche
und des erſten Polizeireviers gelegenen) Straßenbahnaleis der in § 1
genannten Straßenecke Gegenſtände der erwähnten Art aufzuſtellen.
Dabei darf der zwiſchen den Weichenſpitzen der Gleiswechſel liegende,
zur größeren Deutlichkeit durch Marken im Pflaſter und an den
an=
grenzenden Häuſern bezeichnete Teil der Straßenfläche nicht
über=
ſchritten und der Straßenverkehr auf dem anderen Gleis in keiner
Weiſe beeinträchtigt werden.
Geſuche um Gewährung von Ausnahmen der vorgenannten
Art ſind möglichſt 21 Stunden vorher beim Polizeiamt oder bei der
ſtädtiſchen Straßenbahnverwaltung anzubringen. Bei der
Geneh=
migung ſolcher Ausnahmen iſt der Zeitraum, worauf ſie ſich beziehen,
jedesmal genau nach der Tageszeit zu beſtimmen.
§ 3.
Fuhrwerke und Handwagen, die aus geſchäftlichen oder
anderen Gründen in der Nähe der Kirchſtraße aufgeſtellt werden ſollen,
können außerhalb der Straßenbahngleiſe auf dem Straßengelände zu
beiden Seiten der Stadtkirche aufgeſtellt werden. Dabei dürfen die
durch Marken im Pflaſter bezeichneten Straßenflächen nicht
über=
ſchritten werden. Die Ausfahrt für die Geräte der Feuerwehr aus
dem Geräteraum hinter der Stadtkirche muß in genügender Breite
dauernd freigehalten werben.
§ 4. Alle in Bewegung befindlichen Fuhrwerke, insbeſondere
auch Automobile und Motorfahrräder, haben auf der genannten
Straßenſtrecke die rechte Seite der Fahrbahn in der Fahrtrichtung
einzuhalten. Findet ausnahmsweiſe eingleiſiger Betrieb ſtatt (§ 2),
ſo iſt, ſobald ein Straßenbahnwagen naht, nach der Seite des
be=
triebsfreien Gleiſes auszuweichen.
Das Vorfahren, ſowie der Verſuch des Vorfahrens vor
Fuhr=
werke oder Straßenbahnwagen iſt verboten.,
Kurzes Halten der Fuhrwerke (zum ſofortigen Auf= und
Ein=
ſteigen, Ab= oder Ausſteigen und dergl.) iſt geſtattet, ſofern dadurch
keine nennenswerte Hemmung des Fahrverkehrs eintritt.
Unter allen Umſtänden müſſen die Lenker ihre Fahrzeuge
dauernd unter Aufſicht halten und jederzeit bereit ſein, den
Straßen=
bahnwagen Platz zu machen oder auszuweichen.
§ 5. Für den durchgehenden Verkehr von beladenen
Laſt=
fuhrwerken, von Automobilen und Motorfahrrädern, ſowie von ſolchen
Fuhrwerken, die wegen ihrer Beſchaffenheit oder Ladung ſchwer
lenkbar ſind, oder die Breite der Fahrbahn auf mehr als die Hälfte
in Anſpruch nehmen, wird der in § 1 genannte Teil der Kirchſtraße
geſperrt.
§ 6. Fußgänger, die nicht ein beſtimmtes einzelnes Haus
der genannten Straßenſtrecke beſuchen wollen, haben während
der Zeit des Betriebs der Straßenbahn ſtets den in der
Fahrt=
richtung rechts gelegenen Fußſteig zu benutzen.
Das unnütze Stehenbleiben von Fußgängern auf den
Fuß=
ſteigen oder der Fahrbahn, insbeſondere an den Straßenecken, iſt
verboten.
§ 7. Für den in § 1 genannten Straßenteil werden die mit
den vorſtehenden Beſtimmungen nicht in Einklang ſtehenden
Vor=
ſchriften der Polizei=Verordnung vom 15. Auguſt 1899, betr.
Maß=
regein zur Verhütung von Unglücksfälln und Verkehrsſtörungen
aus Anlaß des Betriebs der Straßenbahnen in der Stadt Darmſtadt,
aufgehoben.
§ 8. Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften der § 1—6
werden, ſofern nicht nach anderen Strafbeſtimmungen eine höhere
Strafe verwirkt iſt, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft.
§ 9. Dieſe Polizei=Verordnung tritt mit dem Tage der
Betriebs=
eröffnung auf dem in der Kirchſtraße neugelegten zweiten Gleis der
elektriſchen Straßenbahn in Kraft.
Darmſtadt, den 14. Oktober 1909.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Nachdem in letzter Zeit wiederholt Verſtöße gegen die
geſetz=
liche Verpflichtung zur Anmeldung der Ausverkäufe feſtgeſtellt
worden ſind, bringen wir nachfolgend die maßgevenden
Beſtimm=
ungen erneut zur Kenntnis der Beteiligten, mit dem Anfügen, daß
wir in jedem Fall der Uebertretung Strafanzeige erheben werden.
Darmſtadt, den 15. Januar 1913.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Betr. Ausführung des Reichsgeſetzes vom 7. Juni 1909 gegen
den unkauteren Wettbewerb.
Bekanntmachung.
Auf Grund der Beſtimmungen des § 7 Abſatz 2 und des § 9
Abſatz 2 des Geſetzes vom 7. Juni 1909 gegen den unlauteren
Wett=
bewerb und des § 1 der Vollzugsbekanntmachung vom 2. September
1909 wird für den Kreis Darmſtadt nach Anhörung der Großh.
Handelskammer und Handwerkskammer Folgendes mit Wirkung
vom 1. Januar 1910 angeordnet:
I. Wer in öffentlichen Bekanntmachungen oder in Mitteilungen,
die für einen größeren Kreis von Perſonen beſtimmt ſind, den
Ver=
kauf von Waren unter der Bezeichnung eines Ausverkaufs wegen
Aufgabe des Geſchäfts oder wegen Aufgabe einer Warengattung oder
wegen Umbau oder Umzugs oder wegen eines elementaren
Ereig=
niſſes ankündigt, hat drei Tage vor der Ankündigung bei der Großh.
Handelskammer Darmſtadt Anzeige über den Grund des Ausverkaufs
und den Zeitpunkt ſeines Beginns zu erſtatten und ein Verzeichnis
der auszuverkaufenden Waren einzureichen.
Der Ankündigung eines Ausverkaufs im Sinne des Abſatzes 1
ſteht jede ſonſtige Ankündigung gleich, welche den Verkauf von Waren
wegen Beendigung des Geſchäftsbetriebs, Aufgabe einer einzelnen
Warengattung oder Räumung eines beſtimmten Warenvorrats aus
dem vorhandenen Beſtande betrifft.
Auf Saiſon= und Inventurausverkäufe, die in der Ankündigung
als ſolche bezeichnet werden und im ordentlichen Geſchäftsverkehr
üblich ſind, finden die vorſtehenden Anordnungen keine Anwendung.
II. Saiſon= und Inventurausverkäufe, die in der Ankündigung
als ſolche bezeichnet werden und im ordentlichen Geſchäftsverkehr
üblich ſind, dürfen in einem Geſchäft innerhalb eines Kalenderjahres
im Ganzen nur zweimal, und zwar in der Dauer von je vier Wochen
abgehalten werden.
Der eine dieſer Ausverkäufe darf nur in die Zeit vom 2. Januar
bis 15. Februar, der andere nur in die Zeit vom 1. Juli bis 15. Auguſt
gelegt werden.
Darmſtadt, den 27. Dezember 1909.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(2069si
von Grancy.
Bekanntmachung
über die Behandlung der Zugtiere im Winter.
An alle Beſitzer von Zugtieren und Leiter von Fuhrwerken
richten wir die dringende Mahnung, bei Kälte und Straßenglätte
ernſtlich darauf Bedacht zu nehmen, daß die Zugtiere vor den
nach=
teiligen Einflüſſen der Witterung nach Möglichkeit geſchützt
werden, daß namentlich:
1. die Zugtiere niemals länger als unbedingt erforderlich
und niemals unbedeckt im Freien ſtehen gelaſſen werden,
2. das Zaumzeng im Stall aufbewahrt oder andernfalls vor
dem Anlegen das Gebiß erwärmt wird, und
3. die Hufeiſen der Pferde zum Schutze gegen das Ausgleiten
gehörig geſchärft oder mit Stollen verſehen ſind.
(2068si
Darmſtadt, den 15. Januar 1913.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Ueberſicht
der Durchſchnittspreiſe von
folgen=
den Früchten und
Verbrauchsgegen=
ſtänden in der Zeit
vom 1. bis 15. Januar 1913 Sack à 100 Kilo
Weizen von Mk. 21.— bis 23.
Korn
„ 18.— „ 19.—
Gerſte
„ „ 20.− „ 21.—
Hafer
17.— „ 21.—
Butter ½ Kilo Mk. 1.40
Butter in Partien Mk. 1.30
Eier per Stück 10 Pfg.
Eier in Partien per 25 Stück
Me. 2.50
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 6.—
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 1.50
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 3.50
Heu per 50 Kilo Mk. 4.50
Darmſtadt, 17. Januar 1913.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Fuhrleiſtungen.
Die Abfuhr des Hauskehrichts
und die bei dem
Straßenreinig=
ungsbetrieb vorkommenden
Fuhr=
leiſtungen ſollen für die nächſten
3 Jahre verdungen werden.
Die Unterlagen der Verdingung
liegen bei dem Tiefbauamte,
Zim=
mer Nr. 7, zur Einſicht offen.
Angebote ſind bis
Mittwoch, 29. Januar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle
einzu=
reichen.
(1885ds
Darmſtadt, 14. Januar 1913.
Tiefbauamt.
Keller.
Spülung des
Waſſer=
rohrnetzes.
In der Nacht von Samstag, den
18. auf Sonntag, den 19. Januar
Ifd. Js., findet eine Druckohr=
Spülung ſtatt, welche in der Zeit
von 10 Uhr abends bis 5 Uhr
morgens eine zeitweiſe
Unter=
brechung der Waſſerabgabe, ſowie
eine Trübung des Waſſers mit ſich
bringt. Die Waſſerabnehmer
wer=
den deshalb gebeten, ſich vorher mit
Waſſer zu verſorgen.
(2098
Darmſtadt, 17. Januar 1912.
Städliſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Verkauf von Bahnſchwellen.
Am Mittwoch, den 22.
Ja=
nuar ds. Js., vormittags 10 Uhr,
werden auf Bahnhof Kranichſtein
1070 Stück kieferne u. 50 St. eichene
Bahn=, ſowie 105,00 lfde. Meter
kieferne Weichenſchwellen, die für
Bahnzwecke nicht mehr
verwend=
bar ſind, und 5 cbm Bauholz in
einzelnen Loſen öffentlich meiſt=
(IV2017
bietend verſteigert.
Die Bedingungen werden im
Termin bekannt gegeben.
Gr. Eiſenbahn=Betriebsamt 1.
Bekanntmachung.
Die am 16. ds. Mts. abgehaltene
Holzverſteigerung iſt genehmigt.
Am 29. ds. Mts. können die
Ab=
fuhrſcheine bei den Kaſſenſtellen
in Empfang genommen werden.
Die Ueberweiſung erfolgt am
(2103
30. Januar.
Darmſtadt, 17 Januar 1913.
Großh. Oberförſterei Beſſungen.
J. V.: Kindhäuſer.
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
a teilung B, wurde heute
einge=
tragen hinſichtlich der Firma:
Odenwälder Hartſtein=
Induſtrie Darmſtadt,
frü=
her in Ober=Ramſtadt.
Generaldirektor Karl Weber in
Würzburg iſt aus dem Vorſtande
ausgeſchieden.
(2065
Darmſtadt, 14. Januar 1913.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Pferde=Verkauf.
Montag, 20. Januar 1913,
um 11 Uhr vormittags,
wird im Hofe der Artillerie=Kaſerne
am Beſſunger Weg ein zum
Mil=
tärdienſt nicht geeignetes5½
jähri=
ges Remontepferd öffentlich und
meiſtbietend gegen Barzahlung
(1992
verſteigert.
Darmſtadt, im Januar 1913.
I. Abteilung
Feldartillerie=Regts. Nr. 61.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Nummer 15.
Bekanntmachung,
die Aufſtellung der Kehrichtgefäße betreffend.
Das Aufſtellen der Kehrichtgefäße vor den Hofreiten
auf der Straße iſt verboten. Offene Kehrichtgefäße dürfen
inner=
halb der Hofreiten an den Eingängen nicht ſo aufgeſtellt werden,
daß ihr oft widerwärtiger oder Ekel erregender Inhalt von der Straße
aus geſehen werden kann. Zum Aufbewahren des Hauskehrichts
eignen ſich am beſten die mit Deckel verſehenen Kehrichtgefäße, wie
ſie von hieſigen Firmen in den Handel gebracht werden. Dieſe
runden Kehrichteimer mit Tragbügel und daran befeſtigtem
Deckel verhindern das Herausſcharren und Verſchleppen des Kehrichts
durch Hunde, erleichtern das Entleeren der Behälter bei der Abfuhr
und ſind, wenn ſie, wie vorgeſchrieben, innerhalb der Hofreiten an
den Eingängen aufgeſtellt werden, für das Straßenbild nicht mißſtändig.
(2139si
Darmſtadt, den 16. Januar 1913.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Beſichtigung von Mietwohnungen und Schlaſſtellen.
die Wohnungs= und Feuerſtättenbeſichtigung findet gegenwärtig
(1457a
im II. und VII. Polizei=Revier ſtatt.
Darmſtadt, den 9. Januar 1913.
Banpolizeiamt.
Steinberger.
Angeſtelltenverſicherung.
Die Reichsverſicherungsanſtalt für Angeſtellte hat das unten
abgedruckte Merkblatt für die Entrichtung der Beiträge zur
Ange=
ſtelltenverſicherung aufgeſtellt. Ich verweiſe die Arbeitgeber auf den
Inhalt dieſes Merkblattes und empfehle ihnen, ſich die Vordrucke für
die Nachweiſungen nach § 181 des Verſicherungsgeſetzes für
Ange=
ſtellte rechtzeitig zu beſchaffen. Die Nachweiſungen werden in dem
Bureau Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 1, abgegeben.
(2158a
Darmſtadt, den 7. Januar 1913.
Der Oberbürgermeiſter:
I. V.: Mueller.
Merkblatt der Reichsverſicherungsanſtalt für die
Entrichtung der Beiträge zur Angeſtelltenverſicherung.
1. Der Arbeitgeber iſt verpflichtet, die Beiträge für ſich und ſeine
Angeſtellten an die Reichsverſicherungsanſtalt zu zahlen (§§ 176
177 des Geſetzes). Znwiderhandlungen ſind mit Strafe bedroht
§ 340 a. a. O.).
2. Der Arbeitgeber hat bei der erſten Beitragszahlung —
erſt=
malig alsbald nach Ablauf des Monats Januar 1913 — eine
Nachweiſung (§ 181 a. a. O.) über ſeine
verſicherungspflich=
tigen Angeſtellten und die fälligen Beiträge aufzuſtellen
und vorher oder bei der Einzahlung der Beiträge an die
Reichs=
verſicherungsanſtalt in Berlin=Wilmersdorf, Hohenzollerndamm,
einzuſenden. Hierzu ſind die Vordrucke bei der
Ausgabe=
ſtelle für die Angeſtelltenverſicherung ſeines Sitzes zu
ent=
nehmen. Bis zu 20 Angeſtellten dient der einſeitige Vordruck.
Bei mehr als 20 Angeſtellten kommen mehrere einſeitige
Vor=
drucke oder Einlagevordrucke, die gleichfalls von der
Ausgabe=
ſtelle abgegeben werden, zur Verwendung. In die Nachweiſung
ſind die Angeſtellten in der Reihenfolge der
Gehalts=
klaſſen, mit der Klaſſe A beginnend, einzutragen.
3. Beſchäftigen mehrere Arbeitgeber den Verſicherten
wäh=
rend des Monats (§ 177 a. a. O.), ſo können an Stelle der
Nachweiſe (Nr. 2) Poſtkartenvordrucke benutzt werden, die
gleichfalls von der Ausgabeſtelle ausgehändigt werden.
4. Statt der Verwendung von Marken hat die
Reichsverſicherungs=
anſtalt mit Zuſtimmung des Reichskanzlers den Poſtſcheckverkehr
für die Beitragseinzahlung für den Fall des § 176 zugelaſſen,
für den Fall des § 177 vorgeſchrieben (ſiehe auch weiter unten
Nr. 8). Hiernach ſind die aus den Nachweiſungen zu 2 und 3
ſich ergebenden Beitragsſummen bis zum 15. des auf den
Mo=
nat, für den die Beiträge zn zahlen ſind, folgenden Monats
dem Konto der Reichsverſicherungsanſtalt bei dem Poſtſcheckamt
in Berlin zu übexweiſen. Hierfür ſind beſondere Zahlkarten
und Ueberweiſungsformulare eingeführt, die der Arbeitgeber
ei ſeiner Poſtanſtalt erhält und zweckmäßig frühzeitig abhebt
Die Erläuterungen zur Ausfüllung und Benutzung ſind auf
der Rückſeite der Formulare angegeben. Auf der Rückſeite der
Abſchnitte findet man eine Kontrollüberſicht, die zur Nachprüfung
der Beitragsſumme dient und auszufüllen iſt.
5. Für Lehrer und Erzieher aller Art, die bei mehreren
Fami=
lien während eines Monats tätig ſind, können die fälligen
Bei=
träge nach vorheriger Anzeige an die
Reichsverſicherungs=
anſtalt vierteljährlich eingezahlt werden. In dieſem Falle
müſſen die Poſtkartenvordrucke (Nr. 3) benutzt werden.
6. Bei der zweiten und den folgenden Beitragszahlungen müſſen
die Veränderungen angegeben werden, welche die Abweichung
gegen die vorherige Beitragsſumme klarſtellen. Veränderungen
ſind dann gegeben, wenn Angeſtellte
a)aus dem Dienſt ausſcheiden (Abgang);
b) in den Dienſt neu eingeſtellt werden (Zugang);
c) Gehaltsänderungen erfahren, die den Angeſtellten in eine
andere Gehaltsklaſſe bringen.
In den Fällen der Nr. 3 ſind Veränderungsanzeigen einzuſenden
a) bei monatlicher Beitragszahlung, wenn es ſich um den
Wechſel in der Perſon des Angeſtellten handelt;
b) bei vierteljährlichen Beitragszahlungen (für Lehrer und
Erzieher) nach Ablauf des Kalendervierteljahres vor oder
bei Einzahlung der Beiträge, wenn in einem Kalender
monat des Vierteljahrs ein Wechſel in der Perſon des
Angeſtellten oder eine Aenderung in dem gezahlten
Ent=
gelt eintritt.
7. Zu den Veränderungsanzeigen ſind dieſelben Vordrucke
wie für die erſten Meldungen zu verwenden. Die
Verände=
rungen ſind nach der Einteilung zu Nr. 6 unter a (Zugang),
b (Abgang) und e (Gehaltsänderung) geſondert aufzuführen.
Sind keine Veränderungen eingetreten, ſo iſt dieſes durch
Be=
richtigung des auf den Poſtſcheckformularen unter der
Kontroll=
überſicht (Nr. 4) vorgeſehenen Textes zu vermerken. Die
Ver=
änderungsanzeigen ſind vor der nächſten Beitragszahlung,
päteſtens gleichzeitig mit ihr, an die
Reichsverſicherungs=
anſtalt abzuſenden.
8. Die Einzahlung der Beiträge an die
Reichsverſicherungs=
anſtalt hat der Arbeitgeber in der Verſicherungskarte durch
Eintragung des Beitrags und Beiſchrift ſeines Namens oder
ſeiner Firma handſchriftlich oder durch Stempel zu vermerken.
Arbeitgeber, die bei ſtändig beſchäftigten Angeſtellten (§ 176)
Marken benutzen wollen, können dieſe nach vorheriger
Einzah=
lung der fälligen Beiträge, tunlichſt auf das Poſtſcheckkonto
(Nr. 4), von der Reichsverſicherungsanſtalt beziehen.
9. Arbeitgeber, die Angeſtellte in mehreren Betrieben (Filialen)
an demſelben oder verſchiedenen Orten beſchäftigen, können die
Beiträge von dem Hauptbetrieb aus zahlen; ſie müſſen alsdann
für jeden Betrieb eine beſondere Nachweiſung (§ 181 a. a. O.,
ſ. Nr. 2) an die Reichsverſicherungsanſtalt einreichen.
Mittwoch, den 29. ds. Mts., vormittags 10 Uhr, ſoll der
erforderliche Bedarf an Verpflegungsbedürfniſſen für das
unter=
zeichnete Garniſonlazarett für die Zeit vom 1. April 1913 bis
31. März 1914, ſowie die Abnahme der Küchenabfälle, Brotreſte
und Knochen vergeben werden.
(1997ss
Die Bedingungen, welche vor Einſendung der Angebote zu
unterſchreiben ſind, liegen im Garniſonlazarett zur Einſicht auf.
Garniſonlazarett.
Gebrauchte Kopierpreſſe zu
kaufen geſucht. Offerten unt.
(*1536
W73 an die Exped.
Nähmaſch. (Schwingſch.) vor= u.
rückw. näh., 5 J. Gar., unt. Preis
ſof. z. vk. Maadalenenſtr. 7, Hth. I. (*153
En unſer Handels=Regiſter, Ab=
J teilung A, wurden folgende
Einträge vollzogen:
Am 8. Januar 1913.
Gelöſcht die Firma von
Amts=
wegen:
Rudolph Vollrath,
Darm=
ſtadt.
Hinſichtlich der Firma:
Gebr. Wartensleben,
Pferdehandlung,
Darm=
ſtadt.
Die Geſellſchaft iſt aufgelöſt. Die
Firma iſt erloſchen.
Hinſichtlich der Firma:
Georg Zorn, Darmſtadt.
Friedrich Peter Zorn,
Hand=
ſchuhmacher in Darmſtadt, iſt zum
Prokuriſten beſtellt.
Am 10. Januar 1913.
Hinſichtlich der Firma:
E. Merck, Darmſtadt.
Die Prokura des Wilhelm Möſer
in Darmſtadt iſt erloſchen. Dr.
Walter Bekh, Chemiker Carl Löw,
Apotheker, beide in Darmſtadt
ind als Geſamt=Prokuriſten be
ſtellt; ſtets zwei der beſtellten
Ge=
ſamt=Prokuriſten ſind zur
Zeich=
nung der Firma berechtigt.
Neu eingetragen die Firma:
Alfred Wagner, Bluſen=
Spezialiſt, Darmſtadt.
Inh.: Alfred Wagner,
Kauf=
mann in Darmſtadt.
Am 11. Januar 1913.
Hinſichtlich der Firma:
J. B. Zimmer, Darmſtadt,
Hermann Jakob Zimmer iſt am
25. Juni 1912 volljährig geworden
und ſomit die Vertretungsbefug
nis der Johann Baptiſt Zimmer
Witwe in Darmſtadt, für ihn
er=
loſchen.
Am 13. Januar 1913.
Neu eingetragen die Firma:
Hermann Hachenburger,
Darmſtadt.
Inhaber: Hermann
Hachenbur=
ger, Kaufmann in Darmſtadt.
Her=
mann Hachenburger Ehefrau,
Fran=
ziska Bertha, gen. Eddy, geb.
Als=
berg, in Darmſtadt, iſt zur
Pro=
kuriſtin beſtellt.
Am 16. Januar 1913.
Hinſichtlich der Firma:
Franz Kircher, Darmſtadt.
Die offene Handelsgeſellſchaft
ſt mit Wirkung vom 1. Dezember
1912 aufgelöſt. Geſchäft und Firma
ind auf den ſeitherigen
Geſell=
ſchafter Heinrich Kircher als
Ein=
zelkaufmann übergegangen. (2066
Darmſtadt, 16. Januar 1913.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 12. Februar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Wirt Georg Brück
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 687 247 Hofreite
Lichten=
bergſtraße 72,
II 687¾/10 48 Grasgarten (
Vor=
garten) daſelbſt
nebſt
Wirtſchafts=
inventar,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K112/12
Darmſtadt, 23. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(V1407
Bekanntmachung.
Montag, 3. Februar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Malermeiſter Georg
Ludwig Stier dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
878¾/10 249 Hofreite
Ried=
lingerſtraße
Nr. 35,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K92/12
verſteigert werden.
falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
ann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 6. Januar 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(V1408
Bekanntmachung.
Montag, 3. Februar 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die zum Nachlaß des Lehrers
Andreas Friedrich Ruhland dahier
gehörige Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 1408 280 Hofreite
Wendel=
ſtadtſtraße
Nr. 11,
III 1407 119 Grasgarten (
Vor=
arten)
da=
ſelbſt,
zwecks Aufhebung der zwiſchen den
Erben beſtehenden Gemeinſchaft
in unſerem Bureau zwangsweiſe
K61/12
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 6. Januar 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V1409
Spülung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des
Waſſer=
rohrnetzes in den unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche
in der Zeit von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe
Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung des Waſſers
mit ſich bringt; die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich
vorher mit Waſſer zu verſorgen.
Spülplan.
1. In der Nacht von Montag, den 20. zu Dienstag, den
21. ds. Mts. werden geſpült:
die Spülbezirke 1 und II.
In dieſe Bezirke fallen alle Straßenzüge ſüdlich der
Bismarck=
ſtraße, weſtlich vom Paradeplatz, nördlich des Teiles der Rheinſtraße
zwiſchen Ernſt=Ludwigs=Platz und Wilhelminenſtraße, weſtlich des
Teiles der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Rheinſtraße und
Heinrichs=
ſtraße, weſtlich vom Wilhelminenplatz, nördlich des Teiles der
Heinrichs=
traße von der Wilhelminenſtraße bis zur Heidelberger=Straße, öſtlich
des Teiles der Heidelberger=Straße, zwiſchen Heinrichsſtraße und
Eſchollbrücker=Straße, nördlich der Eſchollbrücker=Straße, zwiſchen
Heidel=
berger=Straße und Stadtallee, nördlich der Stadtallee von der
Eſcholl=
brücker=Straße bis zur Main=Neckar=Bahn und öſtlich der Main=Neckar=
Bahn zwiſchen Stadt=Allee und Bismarckſtraße.
Von den dieſe Spülbezirke umgrenzenden Straßen und Plätzen
werden mitgeſpült die Bismarckſtraße, die oben angegebenen Teilſtrecken
der Wilhelminenſtraße und der Heinrichsſtraße und die Nordſeite der
Rheinſtraße, zwiſchen Ernſt=Ludwigsplatz und Wilhelminenſtraße.
Ferner wird noch mitgeſpült die Frankfurter=Straße, zwiſchen
Bis=
marck= und Kahlertſtraße.
2. In der Nacht von Mittwoch, den 22. zu Donnerstag,
den 23. ds. Mts. werden geſpült:
die Spülbezirke III und IV.
In den Spülbezirk III fallen ſämtliche Straßenzüge nördlich
der Bismarckſtraße und weſtlich der Frankfurter=Straße, ſowie die
Straßenzüge nördlich der Holzhofallee und weſtlich der Main=Neckar=
Bahn.
Von den dieſen Bezirk umſchließenden Straßen werden
mitge=
pült die Frantſurter=Straße von der Kahlertſtraße aus in der Richtung
nach Arheilgen und die Holzhofallee.
In den Spülbezirk IV fallen die Straßenzüge öſtlich des Teiles
der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Heinriche= und Rheinſtraße, ſüdlich
des Teiles der Rheinſtraße, zwiſchen Wilhelminenſtraße und Ernſt=
Ludwigs=Platz, ſüdweſtlich vom Ernſt=Ludwigs=Platz und Marktplatz,
ſüdweſtlich und weſtlich der Kirchſtraße, weſtlich des Teiles der
Karlsſtraße, zwiſchen Kirchſtraße und Heinrichsſtraße und nördlich des
Teiles der Heinrichsſtraße, zwiſchen Karls= und Wilhelminenſtraße.
Von den dieſen Spülbezirk eingrenzenden Straßen und Plätzen
werden mitgeſpült die Kirchſtraße, die oben angegebenen Strecken der
Karls= und Heinrichsſtraße, ſowie die Südweſtſeite des Ernſt=Ludwigs=
und des Marktplatzes und die Oſtſeite des Wilhelminenplatzes, ferner
wird mit dieſem Bezirk geſpült die Kapellſtraße.
3. In der Nacht von Samstag, den 25. zu Sonntag, den
26. ds. Mts. werden geſpült:
die Spülbezirke VI und VII.
Dieſe Bezirke liegen einmal zwiſchen Dieburger= bezw.
Alexander=
ſtraße und Heinrichsſtraße und erſtrecken ſich ferner vom Parade=,
Ernſt=Ludwigs= und Marktplatz, ſowie der Kirch= und Karlsſtraße bis
zum Woog und der Odenwaldbahn; ausgeſchloſſen iſt die
Mathilden=
höhe, ſowie die Alexander= und Dieburger=Straße ſelbſt.
Darmſtadt, den 17. Januar 1913.
(2097so
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
„ieferung von Fleiſch — mit Ausnahme des Ochſenfleiſches —
Fleiſchwaren, Brot, Flaſchenbier, Milch, Butter, Eier,
Mehl, Kaffee, verſchiedene Kochviktualien, Seife u. dergl.
mehr, für das Stadtkrankenhaus während des Verwaltungsjahres
vom 1. April 1913 bis 31. März 1914.
Die Lieferung der vorbezeichneten Nahrungsmittel und
Ver=
brauchsgegenſtände ſoll auf dem Wege der Verdingung vergeben
werden. Es wird nur beſte Ware verlangt
Die Lieferungsbedingungen ſind auf dem Verwaltungsbureau
im Stadtkrankenhaus, Grafenſtraße 9, einzuſehen. Für die Angebote
dürfen zwecks Einheitlichkeit nur die hierzu beſtimmten
Druckformu=
lare verwendet werden. Sie ſind auf dem Verwaltungsbureau des
Stadtkrankenhauſes gegen eine geringe Vergütung zu erhalten.
An=
ebote, zu denen das vorgeſchriebene Formular nicht verwendet wurde,
finden keine Berückſichtigung.
Wer ſich an der Lieferung bereiligen will, den bitten wir, ſeine
verſchloſſenen, mit bezüglicher Aufſchrift verſehenen Anuebote
Freitag, den 31. Januar l. J., vormittags zwiſchen 10 u. 12 Uhr,
im Stadtkrankenhauſe, Grafenſtraße 9, in den im Haupteingang
an=
gebrachten Angebotkaſten einzulegen. Die Warenproben ſind auf
dem Verwaltungsbureau abzugeben. Die Proben dürfen nicht mit
dem Namen des Einlegers verſehen ſein, ſondern müſſen ein Zeichen
oder einen Buchſtaben tragen. Das gleiche Zeichen muß auch in dem
Angebot angegeben ſein.
Die Preiſe ſind (unter Nichtberückſichtigung der ſogenannten
Ladenpreiſe) lediglich per Kilogramm bezw. per Liter zu ſtellen. Für
die Brötchen dagegen wird ein Abgebot auf den Preis von 3 Pfg.
für 50 Gramm verlangt und bei Schweine=, Kalb= und Hammelfleiſch
ind die Preiſe mit Abgeboten unter dem jeweiligen Ladenpreis zu
ſtellen. Es wird noch ausdrücklich darauf hingewieſen, daß die
ein=
gelegten Preiſe für die ganze Zeit der Lieferung verbindlich ſind und
daß Anträgen auf Erhöhung der Submiſſionspreiſe innerhalb der
Lieferungszeit unter keinen Umſtänden ſtattgegeben werden kann.
Die Genehmigung der Vergebung, ſowie die Auswahl unter
allen Anbietenden bleibt dem Herrn Oberbürgermeiſter vorbehalten.
(1995ss
Darmſtadt, den 10. Januar 1913.
Die Direktion des Stadtkrankenhauſes.
Die Steinmetzarbeiten fur Neubauten des Garniſon=Lazaretts
Darmſtadt ſollen wie folgt vergeben werden:
Los I, Krankenblock II und Pavillon,
Abſonderungshaus.
II,
Die Bedingungen und Zeichnungen liegen im Neubaubureau,
Stadtallee 5 (Hopfengarten), während der Dienſtſtunden von 8 bis
12 Uhr vormittags und 3 bis 6 Uhr nachmittags offen und können
daſelbſt die Verdingungsunterlagen gegen poſt= und beſtellgeldfreie
Einſendung von 1,20 Mk. für je 1 Los bezogen werden.
Die ausgefüllten Angebote ſind verſiegelt und mit
entſprechen=
der Aufſchrift verſehen, nebſt den vorgeſchriebenen Proben bis zum
3. Februar 1913, vormittags 10 Uhr, an das vorgenannte
Ge=
ſchäftszimmer einzuſenden, zu welcher Zeit die Eröffnung erfolgt.
Die Zuſchlagsfriſt beträgt 28 Tage.
(1991
Darmſtadt, den 17. Januar 1913.
Militär=Bauamt.
Stammholz=Verſteigerung.
[ ← ][ ][ → ]Rummer 15.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Seite 13.
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Nummer 15.
Die Patienten finden im Kaffee
Hag, dem coffelnfreien Bohnenkaffee,
den gleichen Geſchmack des Kaffees,
ohne eine Erregung des Herzens zu
verſpüren.
Geheimrat Exzellenz v. Leyden.
(Vortrag „Herzneuroſe und deren
Behandlung”.)
(III,2022
Vorträge.
— Verein für Verbeitung von
Volks=
bildung. Der dritte Vortrag Profeſſor Dr. A. E.
Bergers beleuchtete ebenſo gründlich als feſſelnd die
Kulturverhältniſſe der Hohenſtaufenzeir und gab dann
ein lebensvolles Bild dieſes Teils der Kulturgeſchichte
des Mittelalters. Ausgangspunkt für dieſe Betrachtung
war der Einfluß der Kreuzzüge, der Berührung des
Abendlandes mit dem Orient auf das wirtſchaftliche,
wiſſenſchaftliche, künſtleriſche und religiöſe Leben des 12.
und 13. Jahrhunderts. Seine Handelsverbindungen
über das Mittelmeer wurden erſchloſſen, und das bis
da=
hin außerhalb liegende Deutſchland trat in den
Wirk=
ungskreis des Welthandels, den ihm Italien vermittelte,
und Regensburg, Augsburg, Nürnberg, Kolmar und
Straßburg nach Süden, Köln uſw. nach Nordweſten
ge=
ſtalteten ſich zu den mächtig emporblühenden
Eingangs=
türen und die ausſchließliche Agrar= und
Naturalwirt=
ſchaft ging allmählich zur Geldwirtſchaft über. Der Blick
und die Lebensauffaſſung weiteten ſich, die
rellgigs=
asketiſche Anſchauung machte einer freieren Platz, und
reiche Quellen wiſſenſchaftlicher Befruchtung wurden
durch die Berührung mit Arabertum (beſonders in
Spa=
nien) zugängig. Auf religiöſem Gebiete zeigten ſich die
erſten Anſätze zum Uebergang von einſeitiger chriſtlicher
Unduldſamkeit zur Toleranz, wie denn auch
beiſpiels=
weiſe das Gleichnis der drei Ringe in Leſſings „Nathan”
auf einen mauriſch=ſpaniſchen Urſprung zurückgeführt
werden kam. Gbenſh erführ das ganze künlerſche
Leben reiche und mannigfache Anregungen, und unter den
Wiſſenſchaften gilt dies beſonders von Aſtronomie,
Mathe=
matik und Heilkunde. Es iſt die Epoche des auf
lehns=
rechtlicher Grundlage erwachſenen Rittertums mit ſeiner
Bildung weltlich=laienhaften Charakters im Gegenſatze
zur bisherigen religiös=kirchlichen. Man räumt wieder
dem Leben, ſeiner Ausgeſtaltung und ſeinem Genuß
Rechte ein, und das Rittertum gewährt bei ſolcher
Auf=
faſſung auch der Frau einen beſſeren Platz. Sie erringt
ſich (wenigſtens die verheiratete) eine gewiſſe
Gleich=
berechtigung, nimmt ſogar im Frauen= und Minnedienſt
eine bevorzugte Stellung ein, wenn auch dieſe letztere,
an ihren Lebensanſchauungen und Aeußerlichkeiten
kle=
bend, vielfach der Innerlichkeit entbehrt. Die
ritterſchaft=
liche Bildung, für die Frankreich (wie früher Gallien für
Germanien) tonangebend und führend war, war zwar
hanptſächlich eine äußerliche (Tüchtigkeit im
Waffenhand=
werk gute Verkehrsformen, Geſang, Muſik, etwas
Fran=
zöſiſch), aber doch auch bei vielen von innerer
Einwirk=
ung. Man erzog den Ritter zur Mannhaftigkeit,
Cha=
rakterfeſtigkeit und Selbſtbeherrſchung.
Der Vortrag ging näher auf dieſe Erziehung und
die höfiſch=ritterliche Kultur, ſowie ihre Lebensideale ein,
ſchilderte weiter die ganze Organiſation des Rittertums,
ſeine Bewaffnung, Kriegskunſt, den Burgenbau, das
häusliche und öffentliche Leben mit Jagd, Turnier uſw.,
und ſchloß mit der Betätigung des Rittertums auf dem
Gebiete der Kunſt und Poeſie mit Erwähnung des
Minnegeſangs, des Ritterromans und des Epos.
Hart=
mann von der Au, Wolfram von Eſchenbach, Gottfried
von Straßburg, Walter von der Vogelweide und viele
andere ſind leuchtende Sterne jener Zeit und ihre
dich=
teriſchen Schöpfungen nehmen einen hervorragenden Platz
in der Weltliteratur ein. Auch dieſer Vortragsabend
hatte der zahlreichen Zuhörerſchaft eine Fülle des
Wiſſens=
werten in zweckmäßigſter Gruppierung und vollendeter
Form gegeben.
Luftfahrt.
Luftdienſt in England
Man ſchreibt uns: Die britiſche Marine entwickelt
beſondere Tätigkeit hinſichtlich der Funkentelegraphie=
und Flugſtationen längs der Küſte,
Flight
Comman=
ders mit Flugzeugen ſollen in Port Victoria, Harwich,
an der Küſe von Vorkſhire, in Grinsby. Kirkwal.
Ro=
ſyth uſw. ſtationiert werden. Ihr Zuſammenarbeiten
mit den Funkentelegraphieſtationen wird ſichergeſtellt.
Den hauptſächlichſten dieſer „Air Stations” werden
Luft=
ſchiffe zugeteilt. Für die erſte Air Station — Isle of
Grain bei Sheerneß — iſt bereits ein Flight Commander
ernannt. Im Jahre 1912 iſt 22 Offizieren und
Mann=
ſchaften der Marine und Marine=Infanterie das
Flug=
zeugnis des Royal Aero Club erteilt worden. — In der
Dezember=Navyliſt iſt zum erſtenmal das neue Air=
De=
partement der Admiralität aufgeführt: Chef ein Captain,
Stab: ein Commander, ein Engineer Lieutenant, ein
Aſſiſtent Clas.
Sport, Spiel und Turnen.
* Darmſtädter Sportklub 1905. Am kommenden
Sonntag ſpielt die erſte Elf des Darmſtädier
Sporkklubs gegen die Ligamannſchaft des F.=K.
Hanau 1893 in Hanau. Sportklub konnte im vorigen
Jahre die gleiche Mannſchaft Hanaus mit 73 Toren auf
ſeinem Platze beſiegen und darf man auf ſein Abſchneiden
in Hanau geſpannt ſein.
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4 do. einheitl. Rente 85,40
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5 Rumänier v. 1903 . . 100,10
do. v. 1890 . . 93,8)
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v. 1905 . . 87,50
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 89,50
do. v. 1902 . . . . 95,30
1
do. v. 1905 . . . . 100,10
3½ Schweden . . . .
88,25
4 Serbier amort. v. 1895 85,50
4 Türk. Admin. v. 1903 78,
4 Türk. uniſiz. v. 1903 86,20
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Nummer 15.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Seite 19.
Gretchens Roman.
Von Fr. Lehne.
Sie traf ihn in ſeinem kleinen Gärtchen an, damit
be=
ſchäftigt, Unkraut aus den Beeten zu zupfen. Da es ſehr
heäß war, arbeitete er in Hemdsärmeln. Er hatte eine
Küchenſchürze ſeiner Frau umgebunden, der er ſich unter
hielen Entſchuldigungen entledigte, als er den
unerwarte=
en Beſuch erblickte.
Fräulein von Löwen, ach Verzeihung, gnädige Frau!
kio kommen Sie denn her? So überraſchend! Nein, wer
ur das geſagt hätte — und mich nicht zu vergeſſen — Die
reude ſtrahlte ihm nur ſo aus dem guten Geſicht, und
m mer wieder drückte er die feinen Hände der jungen Frau,
nachdem er die ſeinen ſorgfältig abgewiſcht hatte.
Schnell hatte er die anfängliche Verlegenheit
über=
prinden; er ſetzte ſich neben Gretchen in die ſchattige Laube
un d beide plauderten von früheren Zeiten. Er freute ſich,
zu hören, daß ſie die Muſik nicht vernachläſſigt hatte,
ſon=
derrn täglich übte. Sie erzählte ihm von ihrem Leben im
Flüiden, und ſeine kleinen, klugen Augen betrachteten das
ſch öne Geſicht der jungen Frau. Er ſah die feinen Linien
unn die Augen und den Mund, deſſen Lächeln etwas
Weh=
mlitiges hatte — ſo, wie man wohl nach vergoſſenen
Trä=
nem lächelt —
Wies gelomnen, wißtenſenicht. unſ einem
Rel=
ſprachen ſie von Ernſt Brand.
Ja, Gretchen wußte es, hatte es in den Zeitungen
ge=
leſen, daß er in Bayreuth ſingen würde, und zwar den
„Siegfried”, eine Rolle, für die er geradezu prädeſtiniert
ſchien durch ſeine heldenhafte, kühne, jugendliche
Er=
ſcheinung.
Sie freue ſich herzlich über dieſen Erfolg, meinte ſie in
etwas gezwungen leichtem Tone; doch ihre Stimme bebte
leiſe; die Verſtellung gelang ihr doch nicht ſo gut.
Mittlerweile hatte der kleine Benjamin für Gretchen
ein Glas Limonade gebracht, und ſein Vater gab ihm den
Auftrag, das Photographiealbum zu holen.
Hier, gnädige Frau, dieſe Bilder hat er mir alle
ge=
ſchenkt — und hier ſind auch Kritiken, die er mir geſandt
hat — eine lobender als die andere —
Schnell überlas Gretchen die Berichte. Ja, Böttge hatte
recht; ſie waren glänzend, voll uneingeſchränkten Lobes.
Ernſt Brand konnte wirklich zufrieden ſein!
Mit leicht bebenden Händen blätterte ſie in dem Album,
und des Geliebten Geſtalt trat ihr in den verſchiedenſten
Stellungen und Rollen entgegen, da als „Tannhäuſer”, da
als „Lohengrin”, als „Fanſt”, als „Siegfried” — ſie
ver=
tiefte ſich in die Betrachtung der Bilder, jeden Zug ſeines
ſchönen, intelligenten Geſichtes ſtudierend, daß ſie gar nicht
merkte, wie Meiſter Bättge ſie beobachtete und dann ſtill
der ſch banſcke we zur belehſtang ider ingt achege
ten Anſicht.
Sie konnte ſich kaum losreißen von dem Anblick der
Photographien, und als ſie das Album endlich aus der
Hand legte, blieb es doch aufgeſchlagen vor ihr liegen.
Mit einigem Herzklopfen hatte Böttge Gretchens Frage
nach ihrem Bilde erwartet, das ſich nicht mehr in dem
Al=
bum befand; aber zum Glück kam dieſelbe nicht.
Er hatte die Photographie nicht mehr; ſie war nicht
mehr in ſeinem Beſitz, trotzdem er ſie ſo gehütet hatte;
eines Tages jedoch, nach einem Beſuche Brands kurz vor
deſſen Abreiſe, war ſie verſchwunden!
Er ahnte, wußte, daß der junge Künſtler ſie an ſich
ge=
nommen; kamen doch als Erſatz ein ganzes Dutzend von
ihm, und der Meiſter ſagte nichts — er wollte ihm dieſe
kleine Erinnerung an das geliebte Mädchen nicht
miß=
gönnen!
Gretchen verabſchiedete ſich jetzt; ſie hatte, wie immer,
die Zeit bei ihrem lieben Meiſter verplaudert; ein
weh=
mütig Zurückverſetzen war es ihr geweſen, eine
Erinne=
rung an die Vergangenheit, in der ihr Herz noch von
keinen Sorgen und trüben Gedanken beſchwert war — wo
die Zukunft ihr hell und ſtrahlend vorgeſchwebt — — und
es war doch nur alles Täuſchung und holder Traum
ge=
weſen.
Der Beſuch in der Heimat hatte Gretchens Gedanken
rebelliſcher gemacht — und jetzt wur ihr au Har bemukt.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913,
Nummer 15.
Ge en Slehe der et e u gr e
ſo ſtill und traurig werden laſſen inmitten der glühenden
Pracht des Südens — die Sehnſucht nach dem Geliebten
war es, die trotz des Schweren, das er ihr zugefügt,
im=
merfort in ihr lebte!
Wenn ſie ihn vielleicht nur einmal wieder ſehen und
hören könnte, dann würde es ſicher ruhiger in ihr werden,
ſo ſprach ſie ſich ſelbſt zu.
Und da reifte in ihr der Entſchluß, ihn in Bayreuth
in hören. Die Gelegenheit war ſo günſtig; die Feſtſplele
hatten gerade ihren Anfang genommen, und Anfang
näch=
ſter Woche wollte man ſo wie ſo reiſen!
Als Margarete von ihrem Wunſche ſprach, hatte Lionel
nicht dagegen; ja, er griff mit Freuden dieſen Gedanken
auf, da er die Muſik ſehr liebte und viel Sinn und Gefühl
dafür hatte, wenngleich er ſie nicht ausübte.
Ueber Claudias Geſicht flog ein ſeltſames Lcheln.
Ah, Du weißt jedenfalls, Margareta, daß Brand dort
ſingt.
Gewiß iſt mir das bekannt, Clandia, entgegnete die
junge Frau und begegnete ruhig dem lauernd auf ſie
ge=
richteten Blick.
Brand — Brand — wer iſt das? fragte Lſonel.
Seine Gattin gab ihm Aufklärung und er erinnerte ſich
auch. Da fügte die Majorin boshaft hinzu
Uebrigens war er im Winter das Ideal ſämtlicher
junger Mädchen der Stadt Margareta nicht
ausge=
ommen
Lionel Catlins Auge verfinſterte ſich, und ſeine
Eiſer=
ſucht wurde rege. Am liebſten hätte er da die Zuſage
wie=
der rückgängig gemacht: doch fehlte es ihm an einem
trif=
ligen Grund.
Auf die Bemerkung Claudias entgegnete Gretchen
nichts; ſie maß nur die Stiefmutter mit einem langen,
erente e e et ehtente ten
niederſchlagen mußte.
Ich möchte doch ſehen, wo Papa bleibt, meinte die
junge Frau und erhob ſich, willſt Du mich begleiten,
Lio=
nel? Sicher iſt er noch im Garten.
Natürlich war er ſofort bereit mitzugehen. Er ſchob
ſeinen Arm unter den ihren und ſprach zärtlich auf ſie ein,
während ſie das Zimmer verließen.
Mit böſen Augen ſtarrte Claudia den beiden nach. O,
wie ſie die Stieftochter haßte, die in ſo ruhiger ſicherer
Gelaſſenheit über ſie hinwegblickte!
Wenn ſie ihr einen Stein in den Weg legen könnte, mit
Wonne würde ſie es tun.
Und vielleicht blieb die Gelegenheit nicht aus, ihr alle
Demütigungen heimzuzahlen, die ihr durch Margareta
ge=
worden waren. Sie würde keine Rückſicht kennen!
Was würde z. B. Mr. Lionel Catlin, dieſer blind
ver=
liebte Gatte, ſagen, wenn er erführe, daß Margareta einſt
kurz vor ihrer Verlobung mit ihm in zarten Beziehungen
zu dem berühmten Tenor geſtanden, die ſie aber
aufge=
geben, als der ſchwerreiche Bewerber aufgetreten war?
Und jetzt hatte ſie den ſündigen Wunſch, ihn wiederzuſehen!
Es war ja alles Unſinn, dieſe ganze Begeiſterung für
die Feſtſpiele! Man meinte doch die Perſon und nicht die
Sache — ſie durchſchaute gar wohl die blonde, ſcheinheilige
Stieſtochter, der ſie wohl noch die Maske vom Geſicht
her=
unterreißen würde — — nur Geduld!
Claudia fühlte ſich ihrer Sache ziemlich ſicher — — ſie
wollte ſchon acht geben! Und Margaretas verwundbare
Stelle kannte ſie genau — das war die noch nicht erloſchene
Liebe zu Ernſt Brand, wie ſie wohl ahnte
Lionel Catlin war ſehr eiferſüchtig, da ein wenig
Dich=
tung unter die Wahrheit gemiſcht
und man würde
reiſſieren
enen eh eie eie e en te n
ſinnigen Träumereien.
20. Kapitel.
Herrliche, unvergeßlich ſchöne Weiheſtunden waren es,
in denen Margareta den Offenbarungen eines Großen
lauſchte.
Die Muſik umſpann ſie ganz mit ihrem Zauber,
daß=
ſie wie im Traume einherging. Dieſe Weltentrücktheit
trug ihr harmloſe Neckereien des Gatten und des Vaters
ein, die beide ihre empfängliche Seele kannten.
Mit bebendem Herzen hatte ſie der herrlichen Stimme
des Künſtlers gelauſcht, den ſie jetzt nach Monaten zum
erſten Male wiederſah.
Ihr Ohr trank förmlich die wunderbaren, ſüßen Töne,
die ſeinem Munde entſtrömten, und ihre Augen konnten
ſich nicht ſatt ſehen an ſeiner ſtrahlenden,. kraftvollen
Er=
ſcheinung — das war wohl der „Siegfried”, der dem
Meiſter vorgeſchwebt hatte.
— Trotzdem Margareta mit ihren Angehörigen
in demſelben Hotel wie Ernſt Brand wohnte, war ſie ihm
noch nicht begegnet — — und morgen ſchon würden ſie
weiter reiſen — da war wenig Gelegenheit, ihn noch zu
treffen!
Vielleicht war es auch beſſer für ſie; denn mit Bangen
hatte ſie gefühlt, welche Macht ſchon ſeine Stimme allein
auf ſie ausübte — wieviel mehr erſt würde der Zauber
ſeiner Perſönlichkeit ſie wieder unwiderſtehlich gefangen
nehmen. Nein, es war wohl doch beſſer ſo —
An der Mittagstafel, die eine erleſene Geſellſchaft
ver=
einte, ſchwirrten die Namen der Künſtler an ihrem Ohr
vorüber, und der ſeinige war es zumeiſt, der genannt, von
dem in Tönen höchſter Bewunderung und Schwärmerei
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Sternickel! — Entſetzen und Ueberraſchungen. — Eine
wichtige Frage. — Vom Sechstage=Rennen. — Das
Pu=
blikum des Sportfeſtes. — Muß dies ſein? — Die
Regel=
ung des Straßenverkehrs. — Polizeiliche Vorſchriften. —
Der Großſtadtſinn. — Eine Gedächtnisausſtellung der
Königlichen Akademie der Künſte. — Was ſie uns bringt.
— Aus dem Theaterleben. — Auf Richard Wagners
Spuren.
„Haben Sie vielleicht Sternickel
ge=
ſehen?” Mit dieſer Frage konnte man lange Zeit
hin=
durch unſere Kriminalbeamten recht nervös machen. Hatte
es doch der abgefeimte Verbrecher, der ſich bereits einmal
ſeiner Feſtnahme entzogen, verſtanden, ſich Jahr um Jahr
vor Erkennung und Verhaftung zu ſchützen. Dann geriet
er in Vergeſſenheit, wie ſo vieles bei uns, obgleich es
tage= und wochenlang die Gemüter erregt, und der
be=
rüchtigte Name tauchte nur gelegentlich in den Zeitungen
auf, falls man glaubte, den im Geheimen noch immer
Ge=
ſuchten gefunden zu haben. Nun hat man ihn endlich
und ſicherlich dauernd gefaßt, nachdem er ſein langes
ver=
brechenbehaftetes Schuldkonto mit einer neuen furchtbaren
Bluttat belaſtet. Letztere, deren Schauplatz ja nahe Ber=
lin gelegen, und die unſerer Polzei gelungene
Enideck=
ung, daß ſich hinter dem „Knecht Heinrich” der mehrfache
Mörder verborgen, hat hier außerordentliches Aufſehen
erregt und ſogar für eine nach Weltſtadtverhältniſſen
merkwürdig lange Friſt das Intereſſe für die politiſchen
Händel dieſer Welt in den Hintergrund gedrängt. Bald
freilich wird’s dieſer Sternickelſache ebenſo ergehen, wie
ſo mancher anderen; es folgen noch einige Berichte über
die Schwurgerichtsſitzung, dann eine turze Mitteilung
über die Hinrichtung, und die Angelegenheit, wie der
Verbrecher und ſeine Taten ſind aus der Erinnerung
unſerer Einwohnerſchaft geſtrichen. Bei der gerichtlichen
Sühne dürfte es übrigens wichtig ſein, zu erfahren, auf
welche Weiſe es dem Täter möglich war, Jahr um Jahr
unter verſchiedenen falſchen Namen zu leben, obgleich in
der Mark Brandenburg die polizeiliche Anmeldepflicht
be=
ſonders ſtreng durchgeführt wird.
Bemerkenswert war es, daß die zwei Mittäter des
Mörders nach ihrer Flucht vom Tatort ihre erſte Nacht
in den Hallen am Zoologiſchen Garten zubrachten, um
dort dem gerade begonnenen Sechstage=Rennen
beizuwohnen. Natürlich ſoll damit kein Schlaglicht auf
das Publikum jenes merkwürdigen weltſtädtiſchen „
Ver=
gnügens” geworfen werden, aber man darf trotzdem wohl
hochachtungsvollſt und ergebenſt bemerken, daß unſere
Kriminalpolizei unter den Zuſchauern derartiger „
ſport=
licher Ereigniſſe” ſchon häufig alte Freunde gefunden hat,
denen dies Wiederſehen keine allzu beträchtliche Freude
bereitete. Ganz eigentümlich iſt es, welche
Anziehungs=
kraft eine derartige Strampelleiſtung auf gewiſſe
Bevöl=
kerungsſchichten ausübt, die ſich hier Nächte lang
aufhal=
ten, um dem Herumraſen der Wettbewerber zuzuſchauen,
um vielleicht mitzuwetten, ihrer Spottluſt zu fröhnen oder
ein Abenteuer — falls es bei einem ſolchen bleibt —
an=
zuknüpfen. Sehr merkwürdige und verdächtige Geſtalten
treten einem hier oft entgegen, die wahrlich nicht die
Teil=
nahme für den Sport hergeführt und die uns in böſer
Weiſe das nächtliche Berlin verkörpern. Daneben
aller=
hand Stutzer, welche die Nacht zum Tage machen und,
nachdem ſie Geld und Zeit ſchon überall anders
durchge=
bracht, hier noch die Morgenſtunden verweilen, in der
ſtillen Erwartung, die erſchlafften Nerven durch einen ſich
innerhalb der Bahn ereignenden Unglücksfall aufzukitzeln
oder ſonſt was zu erleben! Der Grund, weshalb auch die
Weiblichkeit — der Begriff dieſes Wortes iſt ja ſehr
dehn=
bar — hier vertreten iſt, iſt nicht ſchwer zu erraten, aber
es iſt doch hervorzuheben, daß ſich gegen früher die beſſeren
Kreiſe mehr und mehr fernhalten und daß auch diesmal
wieder die in die Zuſchauerreihen eingebaute „
Fürſten=
loge” unbenutzt blieb — iſt doch einmal der nächtliche
Be=
ſuch eines ſolchen „Sportfeſtes” einem ſehr hochgeſtellten
Herrn nicht nur ſeitens ſeines Herrn Papas, ſondern auch
an vielen anderen Stellen arg verübelt worden! Und mit
Recht. Leiter ſcheint’s kkeine behördliche Handhabe zu
geben, dieſe Art von „Vergnügungen” zu unterſagen, gegen
welche die ſpaniſchen Stierkämpfe noch ritterliche
Schau=
ſpiele ſind. Gewiß hätte ſonſt bereits unſer
Polizeipräſi=
dent eingegriffen, und zwar unter der lebhaften
Zuſtim=
mung des weitaus größten Teils unſerer Einwohnerſchaft.
Dieſer Zuſtimmung dürften ſich ſehr bald, nachdem
das erſte Krakelen verhallt iſt, die von Herrn von Jagcw
erlaſſenen neuen Verordnungen betreffs des
Straßenverkehrs erfreuen. Es iſt auffallend und
für den Großſtadtſinn der Berliner nicht beſonders ſchmei=
Ghelhaſt, daß es überhaupt derartiger Verordnungen bei
darf, die u. a. Winke geben, wie bequem es für alle Paſs
ſanten iſt, ſtets rechts zu geben und wie man am beſten
die Fahrwege kreuzt, ohne ſein wertes Leben zu
gefähr=
den. Der Berliner bildet ſich ja ſonſt ſo viel auf ſeine
Findigkeit und ſein Weltſtädtertum — das er namentlich
gern durch Wort und Tat „draußen” zur Schau trägt
nicht immer zur Freude der übrigen Zeitgenoſſen! — ein;
um ſo auffallender iſt es, wie wenig er dies in ſeiner
von ihm ſo gern gerühmten Stadt ſelbſt durchzuführen
verſteht. In keiner anderen Weltſtadt wird ſo viel gegen
die einfachſten Regeln des öffentlichen Verkehes
gefün=
digt, wie in Berlin, und man kann nur annehmen, daß
entweder unſer Weltſtadtleben noch ſehr in den
Kinder=
ſchuhen ſteckt, es alſo noch nicht in Fleiſch und Blut der
Einwohnerſchaft übergegangen iſt, oder daß hier der nun
einmal vorhandene Widerſtandsgeiſt und das
Selbſtändig=
keitsgefühl der Berliner erheblich mitſpielen. Nur daß
dies gelegentlich auf Koſten des eigenen Lebens und jenes
anderer geht! Man muß nur einmal an den belebteſten
Platz= und Straßenübergängen beobachten, mit welcher
verwirrenden Haſt trotz der ſichernden Abſperrungen das
Kreuzen des Fahrdammes ausgeführt wird: einer läuft
faſt den anderen um, man prallt gegeneinander, jeder
denkt nur an ſich und an den rettenden Bürgerſteig, durch
ſeine eigene Unruhe noch jene der übrigen vermehrend,
Dadurch aber können an jenen Stellen, an denen der
Wagenverkehr nicht durch unſere braven Schutzleute
ge=
regelt wird, ſeitens der Fußgänger die ſchlimmſten
Un=
glücksfälle herbeigeführt werden. Der Pariſer, der Lon
doner, der New=Yorker wird lachen, wenn er hört, daß
die verehrten Berliner, hauptſächlich Berlinerinnen,
poli=
zeilich ermahnt werden müſſen, in den Hauptſtraßen nicht
gruppenweiſe ſtehen zu bleiben, um den übrigen Verkehr
nicht zu hindern, daß die Fußgänger ſtets rechts gehen
ſollen, daß auch die Fahrſtraßen hauptſächlich für die
Fuhr=
werke und die Reitwege für die Reiter beſtimmt ſind und
nicht für unſere holden Frauen und deren Begleiter, um
ſich dort in natürlich überaus wichtige Erörterungen
ein=
zulaſſen. Für Berlin ſind leider dieſe Vorſchriften ſehn
angebracht, und es iſt gut, daß ſie erlaſſen wurden, ſei es
auch nur, daß man nun gewiſſermaßen unter polizeilichem
Schutz ein kerniges Wörtlein gegen die Zuwiderhandeln
den . . . vor ſich hinbrummeln kann!
Wir hatten oben des Großſtadtſinnes gedacht
jenes den Weltſtädtern angeborenen reſp. anerzogenen
beſonderen „Nebenſinnes” — der ja vielumfaſſend iſt und
ſich nicht bloß auf das vernünftige Benehmen innerhalb
des vollſten Straßenteubels erſtreckt ſondern auch auf
allerhand andere Dinge, ſo auf die Aufnahmefähigkeit der
Unterhaltungen und Beluſtigungen jeglicher Art.
Jetzt=
bricht ja wieder deren Hochſtut herein, und man wußt
immer wieder erſtaunen, was auf dieſem Gebiete
zahl=
reiche unſerer Mitbürger leiſten können. Nicht nur die
Abende und Nächte verlangen gegenwärtig ihre volle
Ausnutzung, auch die Tage mit ihren mannigfaltigen
An=
ſprüchen an jene, die ihren beſtimmten Teil am „Berliner
Leben” nehmen. Und deren ſind ſehr viele, wie man ſich
in den Mittagsſtunden des letzten Mittwoch überzeugen
konnte, gelegentlich der vor geladenen Gäſten erfolgten
Eröffnung der in der Königlichen Akademie der
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Ferer beſten Geſelſchaſtstreiſe eingeſunden, daruner
Träger und Trägerinnen weitbekannter Namen, neben
m anmutigen Vertreterinnen der jüngſten
Modeſchöpf=
gen, um dieſer feſſelnden „Premiere” Ludwig Manzels,
neuen Akademiepräſidenten, beizuwohnen, da unter
ner umſichtigen Leitung dieſe Ausſtellung zuſtande
ge=
fmen. „Und ſiehe, es iſt gut ſo” dieſe Beurteilung
hrte man häufig vernehmen und von den Mienen
ab=
ent. Der ſchöne Brauch unſerer Alademie, nach dem
nſcheiden ihrer der Kunſt ergeben geweſenen Mitglieder
ſin Lebenswerk in den hauptſächlichſten Schöpfungen
ich einmal an uns vorüberziehen zu laſſen, iſt auch in
ſſem Falle lebhaft zu begrüßen. Neues wird uns
ſelbſt=
rtändlich nicht geboten, aber wir empfangen doch
noch=
ſiss den Eindruck jener Tätigkeit, welche die drei
Ge=
ſimten in unſerem Kunſtleben Jahrzehnte hindurch
aus=
jot. Sehr umfangreich durch ſeine Gemälde und
Aqua=
le; iſt der außerordentlich fleißig geweſene Albert
ertel vertreten, und es iſt nicht zu verwundern, daß
Ausbeute keine ganz gleichmäßige iſt; namentlich die
den letzten Jahren entſtandenen Bilder vercaten eine
tr iſſe Unſicherheit in der maleriſchen Durchführung.
eſto mehr entſchädigen uns einige der großen heroiſchen
mdſchaften und verſchiedene größere italieniſche Motive,
die „Olivenernte auf Capri” und die „Uferſtraße
ſiſchen Rapollo und St. Margherita” auch die „
An=
fft des Marktſchiffes in Capri” iſt voll echten Lebens
Webens. Von Otto Leſſing finden wir eine
ſeihe trefflicher Büſten, unter dieſen die ſehr
charakteriſti=
ſier Moltkes und Ludwig Knaus’, ferner eine ein
Grab=
nkmal krönende tiefempfundene und kraftvoll
zuſammen=
faßte Grablegung; die idealen Einzelfiguren laſſen
zu=
eilen den künſtleriſchen Schwung vermiſſen, das
Aka=
hmiſche haftet ihnen an. Von dem ausgeprägten deko=
rativen Talent Leſſings berichten uns mehrere in üppigem
Renaiſſanceſtil gehaltene Prunkgefäße. Die von Paul
Wallot herrührenden Entwürfe laſſen uns intereſſante
Blicke in das Entſtehen und Werden des
Reichstags=
gebäudes werfen; es iſt bewundernswert, mit welcher
Hingebung ſich Wallot ſelbſt ſcheinbar unbedeutenden
kunſtgewerblichen Ausſchmückungen widmete und mit
wel=
cher Sorgfalt er die Vorlagen ausführte. Außer einem
gar zu maſſigen Entwurf zum Niederwalddenkmal
er=
blicken wir nur noch die Skizzen zu der Trauerdekoration
des Berliner Königsſchloſſes anläßlich des Hinſcheidens
Kaiſer Wilhelms I. und einige Pläne zu Grabmälern —
ſehr ſchade iſt’s, daß das Beſtreben der Akademie, uns
auch das Wirken Wallots in Frankfurt a. M. und
Dres=
den zu ſchildern, trotz aller Bemühungen erfolglos blieb.
Für unſere Theater iſt es ſchwer, den Wettkampf mit
den ſich jetzt ſteigernden abendlichen Vergnügungen
auf=
zunehmen, um ſo ſchwerer, als eigentlich „Schlager”
feh=
len. Darunter leidet natürlich auch der Beſuch grad unſerer
angeſehenſten Bühnen, denn auf „olle Kamellen” mögen
ſie auch von den bekannteſten neueren Dichtern ſtammen,
gibt der Berliner nicht viel, er muß etwas Friſch=
Zug=
kräftiges haben. Und den übrigen Bühnen geht’s nicht
ſo gut, wie dem Charlottenburger Deutſchen
Opernhauſe, das von Beginn an über eine ſehr große
Schar von Abonnenten verfügt, deren pünktliche Zahlungen
dem Direktor das Leben recht erleichtern. Freilich ſtellt
ſich auch bei ihm eine Sorge ein, und zwar jene, den
Spiel=
plan möglichſt reichhaltig zu geſtalten, damit die Getreuen
des Hauſes nicht zu ſehr über deſſen Eintönigkeit murren.
Eine ſehr erwünſchte Bereicherung des Repertoires brachte
das zum erſten Male dort aufgeführte Kurt Höſelſche
Muſikdrama: „Wieland der Schmied” das muſi=
kaliſch wie tertlich ſehr wirkungzvol ſt und auf
Wagner=
ſchen Wegen Bemerkenswertes bietet. Man weiß, daß
Wagner ſich mit demſelben Stoff beſchäftigt hatte, der mit
ſeiner Romantik, in deutſcher Sage wurzelnd,
beträcht=
lichen Reiz ausübt, und daß der Meiſter hoffte, ihn ſpäter
vollendet zu ſehen. Vollendetes im wahren Sinne des
Wortes hat uns nun Höſel nicht gegeben, hierzu iſt er zu
wenig ſelbſtändig; aber was er uns bot, iſt voll Geſchmack
und Empfindung und wird ein nicht übermodernes
Publikum gern befriedigen. Bis auf geringe Ausnahmen
war die Aufführung eine ſehr günſtige, und der lebhafteſte
Beifall des willig bis Mitternacht ausharrenden
Publi=
kums bewies, daß Direktor Georg Hartmann mit dieſem
Werk einen guten Griff getan hat.
Allgemeine Körperschwäche
ist in unserem nervösen Zeitalter
leider ein weitverbreitetes Ubel. Wer
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Has Jahr 1913 ist laut Gesetz das letzte Jahr, in welchem die Ubergangsbestimmungen
für das Damen-Schneider-Gewerbe noch Geltung haben. Bis zum 1. Oktober 1913
Eanen alle Personen, welche in der Damen-Schneiderei tätig sind, aber noch keine Gesellen-
Ind Meisterprüfung abgelegt haben, die Prüfung ablegen ohne Nachweis einer dreijährigen
ehrzeit. Alle Schneiderinnen, welche 1913 21 bzw. 24 Jahre alt sind, können die Meisterprüfung
Degen ohne vorherige Gesellenprüſung. Es ist also die höchste Zeit zur Anmeldung für den
heoretischen Vorbereitungskursus zur Meisterprüfung, welcher im März stattfindet, sowie zur
fesellen- u. Meisterprüfung selbst. Wer 1913 seine Gesellen- bzw. Meisterprüfung nicht macht,
amn später dieselbe nur ablegen, wenn eine dreijährige Lehrzeit nachgewiesen werden kann.
Ver nun die Gesellen- oder Meisterprüfung ablegen will, muss ein Kleid selbständig zuschneiden,
nprobieren u. anfertigen können. Es entsteht für jede Dame, welche sich einer solchen Prüfung
nkerwerfen will, die Frage, wo erhalte ich die beste Ausbildung im Zuschneiden u. Anprobieren
nd wem vertraue ich mich an? Welche Institute sind berechtigt zu beruflicher Ausbildung nach
orschrift der Handwerkskammer? Welche Institute dürfen sich Bekleidungs-Akademien
ennen? Es kommen nur solche Institute in Betracht, dessen Inhaber oder Inhaberin längere Zeit
Is Lehrer oder Lehrerin an einer Bekleidungs-Akademie tätig gewesen sind, das
Schneider-
landwerk praktisch erlernt und ausgeübt haben. Bekleidungs-Akademie darf sich nur ein Institut
ennen, an welchem nach eigenem vom Inhaber entworfenen System unterrichtet wird.
Meister-
junse in Damen- und Herrenschneiderei dürfen nur von solchen Instituten erteilt werden,
vllche ihren Unterrichtsplan nach Vorschrift der Handwerkskammer eingerichtet haben.
Die Bekleidungs-Akademie Darmstadt Waldstr. 4
st das einzige Institut im Grossherzogtum Hessen, welches den vorgenannten Vorschriften
naspricht. Der Direktor und Inhaber Herr Anton Scheidt war 10 Jahre als Lehrer an
imem der besten Institute Deutschlands tätig und hat das Schneiderhandwerk praktisch
rieernt und ausgeübt. An vorgenanntem Institut wird das einfachste System
Deutsch-
umds gelehrt, welches vom Inhaber selbst entworfen ist. An diesem Institut ist das erste
Mal in Deutschland eine Fassonabteilung für die Schüler eingeführt, worin dieselben
täg-
ich im Zuschneiden, Stoffeinteilen und Anprobieren praktisch tätig sind, und so eine
wirk-
ich theoretische und praktische Ausbildung erhalten. Herr Anton Scheidt gibt jährlich an
ferschiedenen Gewerbeschulen als Fachlehrer Unterricht unter Aufsicht der
Landesgewerbe-
chörde. Die Kurse für Gesellen- und Meisterprüfung an der Bekleidungs-Akademie
Darm-
ta-dt sind nach Vorschrift der Handwerkskammer eingerichtet. Der Unterricht an
vor-
emanntem Institut wird persönlich vom Inhaber und dessen Frau nebst einer Direktrice
teilt und ist so jedem Schüler und Schülerin die beste Gelegenheit geboten zur erfolgreichen
Ausbildung. Zu jeder näheren Auskunft sind wir gerne bereit. Prospekte gratis u. franko.
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Seite 24.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Seite 28.
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S. Friedrich Joſef. Dem Vizefeldwebel im Leibgarde=
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Ramſtädterſtr. 67. Am 14.: Karl Friedrich Avemaria,
7 Tage, ev., Heinheimerſtr. 96. Am 15.: Eliſabetha
Kehr, geb. Bauer, Witwe des Kupferſchmieds, 62 J.,
ev., Alexanderſtr. 23. Am 16.: Dienſtmagd Roſa Bender,
38 J., kath, Pallaswieſenſtr. 127.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Septuageſimae, den 19. Januar 1913
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Mittwoch, den 22. Jan., abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Abends um 6 Uhr: Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Dr.
Diehl. — Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Kleberger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Freitag, den
24. Jan., abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer
D. Dr. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr.
Kindergottesdienſt fällt aus.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey.
Vormittags um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: 25jährige
Jubelfeier des Kirchengeſangvereins. Prälat
D. Flöring. — Nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde
im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtift: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Pfarrer Wagner. — Vormittags um 11½ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarrer Wagner. — Abends um 6 Uhr:
Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
Gemeindehaus, Hofgartenſtraße 8:
Mitt=
woch, den 22. Januar, abends um 8 Uhr: Bibelſtunde.
Pfarrer Wagner.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Rückert.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 19. Jan.,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abend um 8½ Uhr:
Fvangeliſation.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Waptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 19. Januar, vormittags um
9½ Uhr: Gebet= und Erbauungsſtunde. — Um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt. — Nachmittags um 4 Uhr: Predigt.
Prediger Höpfner. — Abends um 6 Uhr:
Jugend=
gottesdienſt.
Methodiſtengemeinde (Tannusſtraße 53): Sonntag,
den 19. Jan., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Abends um 8 Uhr: Predißt. Prediger Lutz aus
Frank=
furt a. M.
Katholiſche Gemeinden
Sonntag Septuageſimae, den 19. Januar 1915
St. Ludwigskirche: Samstag, den 18. Januar,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beictte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe.
Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. — Nachm. um
3 Uhr: Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit Predigt.
Kapelle der Warmherzigen Hchweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 5 Uhr:
Ver=
ſammlung des 3. Ordens. — Abends um 6 Uhr:
Roſen=
kranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: hetl. Meſſe.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt.
Militärgemeinde: Sonntag, vormittags um 9½ Uhr:
Auf dem Uebungsplatz bei Griesheim Singmeſſe mit
Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 18. Jan.,
nach=
mittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt und Generalkommunion der
So=
dalität. —
Um 9½ Uhr: Hochamt und Predigt. —
Nachm. um 2 Uhr: Sakramentaliſche Andacht; ſodann
Sodalität.
Rapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
18. Jan., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr:
Nummer 15.
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr:
Sakramen=
taliſche Bruderſchaftsandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 18. Jan., nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
— Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. —
Nachmittags um
2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht.
Werktags um ¾8 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, vorm. um 7 Uhr:
Beichte. — Um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt. — Nachm.
um ½2 Uhr: Andacht.
The Church of England Service
Septuagesima Sunday, 19th Jan. 1913.
Divine Service followed by Holy Commünion will be
held in the Hofkirche at 3.15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 10. Jan.: Dem Inſtallateur
Wilhelm Schäfer S. Friedrich, geb. 15. Nov. 9. Jan.:
Dem Taglöhner Johann Ludwig Hirſch S. Karl Friedrich,
geb. 23. Dez.
Johannesgemeinde: 12. Jan.: Dem Kaufmann
Karl Bauer S. Karl Heinz, geb. 8. Dez. Dem Schloſſer
Ludwig Arndt T. Mary, geb. 14. Dez.
Martinsgemeinde: 7. Jan.: Dem
Fabrik=
arbeiter Heinrich Kahl S. Friedrich, geb. 11. Dez.
12. Jan.: Dem Maſchinenſchloſſer Peter Bernhardt T.
Eliſabeth Magdalene Henriette, geb. 20. Dez.
Petrusgemeinde: 12. Jan.: Dem Inſtallateur
Jacob Engel T. Anna Margareta, geb. 14. Dez.
Paulusgemeinde: 12. Jan.: Dem
Weißbinder=
meiſter Philipp Karl Weidmann S. Johann Peter Ernſt,
geb. 3. Dez. Dem Gärtner Heinrich Ludwig Geyer S.
Heinrich Ludwig, geb. 15. Dez. 13. Jan.: Dem Heizer
Adam Draudt T. Eliſe, geb. 3. Okt.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 15. Jan.: Kaufmann Otto Wilh.
Horſt zu Goddelau und Chriſtine Auguſte Marie Becker.
Paulusgemeinde: 11. Jan.: Schneidermeiſter
Johann Schupp und Luiſe Wilhelmine Treiber.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 10. Jan.: Ludwig Seippel, Sohn.
des Hausburſchen, 2 J., ſtarb 8. Jan. (Einſegnung.)
15. Jan.: Heinrich Seippel, Sohn desſelben, 1 J., ſtarb
13. Jan. Schreiner Johannes Huy, 54 J., ſtarb 13. Jan.
17. Jan.: Emilie Merck, geb. Korndörfer, 73 J., ſtarb
15. Jan.
Johannesgemeinde: 15. Jan.: Witwe Johanna
Eliſabeth Fiſcher, geb. Hartkopf, 92 J., ſtarb 13. Jan.
Martinsgemeinde: 15. Jan.: Marie Tuch,
Ehe=
frau des Bildhauers, 38 J., ſtarb 13. Jan. (Einſegnung.)
Petrusgemeinde: 14. Jan.: Heinrich Dörner,
Sohn des Kaufmanns, 2 J., ſtarb 14. Jan. (Einſegnung.)
15. Jan.: Oberpoſtſchaffner Adam Waſenmüller, 72 J.,
ſtarb 13. Jan.
Paulusgemeinde: 8. Jan.: Paul Bangert, Sohn
des Bäckermeiſters, 2 J., ſtarb 5. Jan. Marg. Seibert,
24 J., ſtarb 6. Jan. 9. Jan.: Schutzmann Guſtav Block,
53 J., ſtarb 6. Jan. 13. Jan.: Pauline Müller, geb.
Dieffenbach, Ehefrau des Pfarrers, 79 J., ſtarb 9. Jan.
14. Jan.: Marie Schumann, geb. Faſt, Witwe des Geh
Regierungsrates, 76 J., ſtarb 11. Jan. 16. Jan.: Angelica
Mootz, Tochter des Generalleutnants, 76 J., ſtarb 14. Jan.
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Gewerbemuseum.
Wander-Ausstellung des deutschen Museums
für Kunst in Handel und Gewerbe Hagen i. W.:
Vorbildliche Industriebauten.
Zusammengestellt von Architekt Walter Gropius in Berlin.
Fabriken, industrielle Verwaltungsgebäude und Arbeiterhäuser von
Behrens, Beutinger, Erlwein, Gropius, Jost, Metzendorff,
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Eintritt für Mitglieder und deren Angehörige frei, für
Nichtmitglieder reservierter Platz Mk. 3.—, für Studierende und
Schüler Mk. 1 50. Vorverkauf im Verkehrsbüro.
(1709ids
Vorträge zu Gunſten des Unologr. Inſtiluts der Großherzogl.
(1601a
Techniſchen Hochſchule
21. Jan. 1913, 8 Uhr abends, im großen phyſik. Hörſaal.
1. Vortrag: Prof. Dr. Fr. Limmer,
Bilder von Alt-Braunschweig,
-
§ Goslar und Hildesheim.
Vorverkauf für alle 3 Vorträge im Büro des Verkehrsvereins.
Verein für naturgemäße Lebens= u. Heilweiſe, e. V.
(Naturheilverein) Darmſtadt.
Am Freitag, den 24. Januar, abends 8½ Uhr, wird Herr
Direktor Rudolf Diekmann, Schriftſteller aus Berlin,
deſſen Vorträge ſich durch ihren ſachlichen und belehrenden Inhalt
auszeichnen im Kaiſerſaal (Grafenſtr.), einen öffentlichen
Vortrag = halten über:
Die Willensbildung und ihre Bedeutung
für die moraliſche und die leibliche Geſundheit.
Der Redner wird dabei das Weſen der Erziehung im allgemeinen,
die wechſelnden Anſichten über des Kindes Seelenleben, das Erwachen
der Sinnesorgane, die Unarten des Kindes und deren Urſachen, die
Willensbildung in der Schule, das Verhältnis von Schule und Haus,
die ſexuelle Belehrung ꝛc. behandeln und weiter über Wille und
Geſundheit, Wille und Moral, über Selbſterziehung, Charakter,
Mangel an Energie ꝛc. ſprechen.
Wir laden zu recht zahlreichem Beſuche ein.
Eintrittsgeld für Nichtmitglieder 30 Pfennig. Mitglieder und
neu beitretende Mitglieder haben freien Eintiſtt
Der Vorstand.
2036sf)
76
Verein für Geflügel- und Vogelzucht,Ornis
Montag, den 20. Jan. 1913
abends 8½ Uhr
E. Haupt-Versammlung
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im Vereinslokal „Zur Stadt Pfungstadt‟.
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Der Vorstand.
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Palals-Restaurant
35 Hügelstrasse 35.
Sonntag, den 19. Januar 1913, 7 Uhr abends
Großes Laſchings=Vergnügen.
Meine ſämtlichen Vereine, Freunde und Bekannten ſind höflichſt
eingeladen.
Karl Teuschier.
*1610)
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Ecke Eckhardtſtraße und Rhönring.
Samstag, 18. Jan.
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es Metzelſuppe
Ac-k
Sencſer. wozu frdl. einladet
Karl Keil, Metzger u. Wirt. (*1545
Heute Samstag:
Metzel=
Suppe
Morgens Wellfleiſch mit Kraut
wozu freundlichſt einladet (*1557
Geors Uhrig, Wingertsbergſtr. 2.
Reſtaurat. zum Gaswerk.
Heute Samstag:
M
Metzel=
Suppe
wozu freundlich einladet (*1520
Peter Roth.
Programm
zu dem am Samstag, den
18. Jan, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Inf.=(Leibgarde=)Regts. Nr. 115.
1. King Kotton=Marſch von
Souſa. 2. Ouverture zur Oper
„Die Zauberflöte” von Mozart.
3. a) Vorſpiel zu „Staurd
Jor=
ſalfar”: b) Solveys Lied aus
„Veer Gynt” von Grieg. 4.
Fan=
taſie aus „Tiefland” von d’Albert.
„Junge Mädchen tanzen gern”.
Walzer aus „Frauenfreſſer” von
Eysler. 6. Tiroler
Kaiſerjäger=
marſch von Mühlberger.
Sonntag, den 19. Januar
vormitags 11½—12½ Uhr aufdem
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
des Großh. Train=Bat. Nr. 18.
Programm:
1. Feſtmarſch aus dem Es-dur=
Konzert von Beethoven. 2.
Ouver=
ture zur Oper „Wenn ich König
wär” von Adam. 3. a) Träumerei
(op. 15 Nr. 7) von Schumann;
b) Lied ohne Worte (op 30 Nr 7)
von Mendelsſohn. 4. Ungariſche
Tänze (Nr. 5 u. 6) von Brahms.
5. Fantaſie aus der Op. „Rienzi”
von Wagner. 6. „Wiener Blut”,
Walzer von Strauß.
Britannla-Horel.
Sonntag, den 19. und Sonntag, den 26. ds. Mts.:
Künstler-Konzert
mit karnevalistischem Programm.
G: Anfang 7½ Uhr.
2.
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Hotel Kolnischer Hor.
Jeden Sonntag
Künstler=Konzert.
Eintritt frei.
Anfang 4 Uhr.
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Restadrahr Rammelbrau.
Sonntag, den 19. Januar
fei
6 grosse
mmtal-treichkonerte
ausgeführt von der Kapelle des Grossh. Artillerie-Korps
Leitung Herr Obermusikmeister F. Mickley.
Programm: U. a. Ouvertüre „Die Savoyarden” v. Offenbach.
Große Fantasie aus „Rigoletti” v. Verdi. Schattenspiele (In the
Shadows) v. Fink. „Faschingskinder‟, Walzer v. Ziehrer. „Das
musikalische Jahr” in Form eines Potpourri v. Morena. Solo-
Vorträge für Cornett à Piston und 2 Pikkoloflöten.
Abend-Konzert
Wiener-Abend
Im Programm die neuesten Wiener Schlager.
Anfang nachmittags 4 Uhr Eintritt à 25 Pfg.
und abends 8 Uhr.
NB. Die vorderen Lokalitäten sind für Nichtkonzertbesucher reserviert.
Jeden Donnerstag Künstlerkonzert bei freiem Eintritt. (2102
Ludwigshöhe.
Jeden Mittwoch und Samstag
Kur-Konzert.
Eintritt 25 Pfg. 10 Abonnementskarten zu Mk. 1.50
(B1881
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an der Kaſſe.
(C
Krieger= u. Zuiuitar=Verein „Blücher
Sonntag, den 26. Januar, abends 8 Uhr
im Kaisersaal, Grafenstr. 18
(*8
Grosser Maskenban
Eintritt: Herrenmasken 1 Mk. (ink! Tanz), Damenmasken 50 Pfg.,
Nichtmasken: Herren 50 Pfg., 1 Dame frei, jede weitere
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Dame 30. Pfg.
Vorverkauf bei: Kaufmann Schmunk, Mollerſtr. 1 (am
Schloß=
gartenplatz) und bei den Mitgliedern. — Es ladet ergebenſt ein
Der Vorstand.
Bestauration nach Belieben.
Sur Bavaria=
21 Grafenstrasse 21
Sonntag, den 19., Sonntag, den 26. Januar
und Sonntag, den 2. Februar:
Kappen-Abend mit Konzert
(*1581
wozu höflichſt einladet
Adalbert Eppler.
Chausseehaus Heidelbergerstr. 89
Morgen Sonntag nachmittag 4 Uhr
Karnevalistisches Konzert
Eintritt frei!
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Eintritt frei!
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Motto: „Mir kennes net losse!‟
Sonntag, den 19. Januar, abends 6 Uhr 11 Minuten
im Kaiser- und Fürstensaal (Grafenstrasse 18)
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Sonntag, den 19. Januar, abends 8 Uhr 11 Min,
im Städtischen Saalbau:
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Der große
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Präsident.
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Eintritt 50 Pfennig
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Morgen Sonntag, 19. Januar, nachm. 4 Uhr:
Humoriſtiſches Konzert
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61
Leitung: Obermusikmeister M. Weber.
Im Programm: „Geſchiedene Frau”. Ouverture
„Bruder luſtig‟. „Berlin bei Nacht”. Auf Wunſch:
„Tyrol in Lied und Tanz”. „Meyer=Polka”. U. a.:
Cölns größter Schlager: „Wo man singt, wo man lacht‟
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Walzerlied von Ventilesco.
Eintritt 25 Pfg.
Obere Räume zur freien Benützung.
Weg nach Böllenfalltor iſt beleuchtet.
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Sonntag, den 19. Januar
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Winter (präm.), Soubr.,
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meinnicht, Glücksklee, Baby, Winz.
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Dam.-Maskenanz., 2. H.-Veberzich. u.
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ſowie anerkannt vorzüglichen Speisen und Getränke beſtens
empfohlen.
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Hochachtungsvoll
H. Woelfing, Besitzer.
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A. Schrimpff & Frau, Neckarstr. 22, pt.
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(*1620
Mederne Balltänze sowie schnelles Erlernen.
Nummer 15.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
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1
Seite 31.
Jamstag, 25, Januar, abonds ½ 5 Mhr
in sämtlichen Räumen des Mathildenhöhsaaies (Dieburgerstr. 26)
im Arheilgen bei Erzgräber, „Zum Schwanen” statt. Abmarsch ½3 Uhr Luisenpiatz, bei schlechtem Wetter Abfahrt 285 Uhr Luisenplatz,
für Fremde im Vorverkauf Mk. 1.— pro Person bei: Friseur Schnebele, Schustergasse 15; Friseur Scherer, Arheilgerstr. 7:
Eintrittskarten Treusch, Zigarrenhandlung, Mollerstraße 17 und Eekhardtstraße 1 und Verkehrsbüro. Abends an der Kasse: Herren Mk. 1.50
und Damen Mk. 1.—. Maskenabzeichen für Mitglieder unentgeltlich bei Adam Frey, Rheinstr. 18, Seitenbau rechts.:: NB. Die Nachfeier findet Sonntag, 26. Januar,
Der Vorstand.
weiß. Turm
MOrfo:
Vom Guten das Beste,
Vom Neuen das Neueste!
Ab heute ein Riesenprogramm
unter anderem:
2137
I deh Kranen!
Ein spannendes Wildwest-Drama in 2 Akten.
Derkaterdes deserzes
Amerikanisches Drama.
Die Freibeuter
Sensationsdrama.
Des Neueste von Friegschawlatt
und anderes mehr.
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Rheinstr. 6 Tel. 2170
bringt heute vollständig neues, auserwähltes
und erstklassiges
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(*1657
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Koloriertes Drama in 2 Akten
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hygienisch der Neuzeit entsprechend
ein-
gerichtet und bestens ventiliert.
Preise der Plätze:
30, 50, 80 Pfg., 1.—, 1.50
Hotel „Heß‟
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Etwas Neues, noch nie
Geschenes, ein Einfall von
grandios. Witz! Im ganzen
Hause ein
einzigesdröhnen-
des Gelüchter!
Heute
Samstag,
13. Januar
Familien-Abend
Morgen
Sonntag,
19. Januar
Vorstellungen
Nachm. 4 Uhr:
Volks-
Vorstellung
bei kleinen Preisen
sowie abends 8¼ Uhr.
In — beiden 2t
Sonntags-Vorstellungen 22
Der
Dazu die brillante
M. NEUE
II. Januar-Serie
erster Kunstkräfte.
Montag, 20. Januar
und foigende Tage:
1 Nur noch kurze Zeit!
Der
Num. Park. bei Hugo de Waal,
Rheinstrasse 14. (2155
Trverk. u. Freise nied t.
American
210
beim Bismarckdenkmal
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Schlager-
Programm
(2278
Gure Rochbirnen u. Aepfel
verkaufen Mühlſtr. 39. (*1546
1. Saccoanzuge, neu, bill. zu vf.
31554) Waldſtr. 34 (Torhalle r.).
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beim Bismärckdenkmal
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Ab heute, nur 3 Tage:
neues kon-
Die beiden
berühmt. Menschendarsteller
Wanda Treumann
Viggo Larsen in
Krlaufe
Eine moderne Künstler-
Tragödie in 3 Akten.
Die Presse schreibt: „Noch
niemals ist eine
Künstler-
tragödie von so
grossem
Stil im Film dargestellt worden!
usw.
(2153
Tanger. Die kaupt- u.
Seestadt Marokkos. Aktuell.
Diverse Dramen und
Humoresken!
Sonntags keine gekürzten
Programms.
Großherzogl. Hoftheater
Samstag, den 18. Januar 1913.
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Außer Abonnement.
Dritter Abend:
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inſpektor Ernſt Schwerdtfeger.
Ermäßigte Preiſe.
Anf. 7½ Uhr. — Ende 10 Uhr.
Kartenvk. v. 9½—1½ u. v. 6½ U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Sonntag, 19. Jan. Nachmittags
2½ Uhr: 16. Volksvorſtellung zu
ermäß. Preiſen. „Alt=
Heidel=
berg.‟ Verkauf der noch
vor=
handenen Karten an der
Tages=
kaſſe im Hoftheater am Tage der
Vorſtellung, vorm. von 11 Uhr ab.
Abends 6½ Uhr: 100. Ab.=Vſt.
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O 26. „Siegfried.”
Montag, 20. Jan. 101. Ab.=Vſt.
D 25. Zum erſten Male: „Mein
Freund Teddy.‟ Luſtſpiel in
3 Akten von Andre Rivoire und
Lueken Besnard. Deutich von
Bolten=Baeckers. Gew. Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 21. Jan. Außer Ab.
Einmaliges Gaſtſpiel v. Madame
Charles Cahier. „Alda.” Große
Oper von Verdi. Amneris:
Ma=
dame Charles Cahier.
Gewöhn=
liche Preiſe. Anfang 7 Uhr. (Vgl.
beſondere Anzeige.)
Sonntag, den 19. Januar 1913.
16. Volksvorſtellung
zu ermäßigten Preiſen.
Alt=Heidelber g.
Schauſpiel in 5 Akten
von Wilhelm Meyer=Förſter.
Spielleiter: Heinrich Hacker.
Perſonen:
KarlHeinrich,
Erb=
prinz v. Sachſen=
Karlsburg
Frz. Schneider
Staatsminiſter v.
Haugk
Johs. Heinz
Hofmarſch. Frhr.
von Paſſarge
Guſtav Semler
Kammerherr von
Breitenberg
Auguſt Kräger
Kammerh. Baron
von Metzing . . Herm. Knispel
Dr. phil. Jüttner Ludw. Wagner
Lutz,Kammerdien. Rich. Jürgas
Graf von
Hs. Baumeiſter
Aſterberg
Karl Bilz
Frz. Herrmann
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Emil Kroczak
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v. Reinecke
v. Wedell, Saxo=
Boruſſige
Erſter
.
Zweiter
,
Dritter
,
Vierter (15
Fünfter
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Frau Rüder
Frau Dörffel, d. Minna Müller=
Tante .
Kellermann . . Adolf Jordan
Käthie
Ein Muſikus . . Franz Geibel
Schöler=1
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Glanz,
Reuter, S
Ad.
Jungmann
Adolf Braun
. Paul Eisner
Ludw. Indorf
Samska Asbel
..Otto Wolf
Br. Waigandt
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Rudolph
. Käthe Gothe
Adolf Klotz
A. Fleiſchmann
Edm. Göllnitz.
Nach dem 3. Akte längere Pauſe.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 2.05 M.,
Mittel=
loge 2.05 M., Balkonloge 2.05 M.,
1 Rang 2.05 M., II. Rang 1.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 1.55 M.,
14.—20. Reihe 1.05 M., Parterre
1.05 M., I. Galerie 0.45 M.,
II. Galerie 0.35 M.
Anfang 2½ Uhr. Ende nach 5 Uhr.
Sonntag, den 19. Januar 1913.
100. Abonnem.=Vorſt. C 26.
Siegfried.
Zweiter Tag aus dem
Bühnen=
feſtſpiet „Der Ring des
Nibe=
lungen” in 3 Aufzügen von Rich.
Wagner.
Muſikal. Leiter: Willem de Haan.
Spielleiter: Wilhelm Riechmann.
Perſonen:
Siegfried . . . Georg Becker
Karl Bernhardt
Mime.
Der Wanderer . Georg Weber
.L. Schützendorf
Alberich . .
Fafner . . . . Alfred Stephani
Anna Jacobs
Erda . .
Brünnhilde
Milena v. Sugh
Die Stimme des
. Olga Kallenſee
Waldvogels .
Nach o. 1. u. 2. Aufz. je läng. Pauſe.
Gewöhnliche Preiſer
Proſzeniumsloge 6.10 M.,
Mittel=
loge 6.10 M., Balkonloge 5.10 M.,
I. Rang 4.60 M., II. Rang: 1. —6
Reihe 2.60 M., 7. u. 8. Reihe 2.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 4.10 M.,
14.—20. Reihe 3.30 M., Parterref:
1.—5. Reihe 2.80 M., 6.—8. Reihe
2.25 M., I. Gal. 1.25 M., II. Gal.
0.65 M.
Anf. 6½ Uhr. — Ende 11 Uhr.
Kartenpk. v. 10½—1½ u. v. 5½ U. an.
Anfang des 2. Aufzuges 8½ Uhr.
Anfang des 3. Aufzuges 9¾ Uhr.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Montag, 20. Jan. 101. Ab.=Vſt.
D 25. Zum erſten Male: „Mein
Freund Teddy.” Luſtſpiel in
3 Akten von André Rivoire und
Dueien Besnard. Deutſch von
Bolten=Baeckers. Gewöhnl. Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Dienstag, 21. Jan. Außer Ab.
Einmaliges Gaſtſpiel von Madame
Charles Cahier. „Ald a.” Große
Oper von Verdi. Amneris:
Ma=
dame Charles Cahier. Gewöhnl.
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 22. Jan. 102. Ab.=Vſt.
A 26. „Die fünf Frank=
Gewöhnliche Preiſe.
furter.”
Anfang 7½ Uhr.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 23. Jan. 103. Ab.=
Vorſt. B 26. Gaſtſpiel von
Flo=
renee Mabeth. „Rig oletko.=
Oper in 4 Akten von Verdi.
Gilda: Florence Macbeth. Gew.
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Trotz enormer Verkäufe in den letzten Tagen ist die Auswahl in den verschiedenen Genres
nicht erheblich kleiner geworden, Ich bin daher genötigt, durch noch billigere Preise eine
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Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Nummer 15.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 18. Jan. (
Börſenwochen=
bericht.) Die abgelaufene Berichtswoche war weniger
lebhaft und auch die Stimmung eine minder animierte.
In London will noch immer reine Entſcheidung ſauen,
und dieſe verlangſamte Tätigkeit in den
Friedensverhand=
lungen beginnt an den Borſen einige Unruhe zu
verur=
ſachen. Dadurch wurde das Geſchäft ſehr beengt und die
Spekulation, weiche in der letzten Zeit große
Engage=
ments eingegangen hatte, nahm ebenſo ſtarke
Realiſatio=
nen vor. Immerhin kann die Tendenz nicht als matt
bezeichnet werden, denn es iſt die Hoffnung, daß es
ſchließ=
li chooch eine Loſung geben wird, nicht geſchwunden. Das
allgemeine Intereſſe richtet ſich jetzt in noch verſtärktem
Maße als ſeither nach London, weil dort die
Entſcheid=
ung darüber, ob die drohende Kündigung des
Waffen=
ſtillſtandes auf dem Balkan tatſächlich eintreten oder ob
die Türkei nachgeben wird, als unmittelbar bevorſtehend
gilt. Die mißliche finanzielle Poſition der Türkei dürfte
vielleicht ein ſtarkes Argument zum Einlenken bieten und
ſich für dasſelbe ein Weg finden laſſen, um ſich aus der
unhaltbaren Lage herauszufinden. Ein weiterer Grund
zur Zurückhaltung war auch die ſtärkere Nachfrage nach
Gold und damit das Anziehen des Privatdiskonts auf
4¾/0 Prozent. Nach Berlin ſind ziemlich große
Dispoſi=
tionen, zum Teil auch noch aus der Provinz, gelegt
wor=
den, die bis zum 15. Januar gedeckt werden mußten. Nicht
ohne Einfluß blieb ferner der Umſtand, daß recht
erheb=
liche Beträge Wechſel, beſonders auch an die Reichsbank,
waren oder ſind, zu deren Deckung der offene Markt
her=
halten mußte. Ferner hat England neuerdings einen Teil
der nach Deutſchland gegebenen Gelder zurückverlangt,
weil der hieſige Zinsſatz ſich nicht mehr recht gelohnt hat.
Die Seehandlung verfügt zur Zeit über recht anſehnliche
Beträge und hat davon größere Summen hergegeben,
und zwar bis Ende Januar zu 4¼ Prozent, bei
beſon=
ders großen Poſten zu 4½ Prozent. Ebenſo hat die
Preu=
ßiſche Zentral=Genoſſenſchaftskaſſe tägliches Geld
abge=
geben und auch die Diskonten aus dem Markte
genom=
men. Man beeilt ſich jetzt, einige neue Anleihen zur
Sub=
ſkiption aufzulegen, um dadurch auch das Publikum zur
Herausgabe der zurückerhaltenen Gelder zu veranlaſſen.
Bei der Reichsbank tritt nach den gewaltigen Anſprüchen
des Dezembers jetzt mit jedem Ausweis eine zunehmende
Entſpannung ein.
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, ſind
Deutſche Renten im allgemeinen etwas ſchwächer, doch
hält die Nachfrage ſeitens des Anlagekapitals
unvermin=
dert an. Recht feſt hielten ſich 4proz. und 3½proz. Heſſen.
Ausländiſche Staatsfonds lagen ruhiger und notieren
zum Teil um Bruchteile niedriger. Am Markt für
Trans=
portwerte iſt die Feſtigkeit der Aktien der Süddeutſchen
Eiſenbahngeſellſchaft hervorzuheben, während im übrigen
matere Kurſe zu verzeichnen waren. Insbeſondere
wur=
den Hamburger Paketfahrt offeriert. Nachdem die
Spe=
kulation in den letzten Wochen ſo tätig war, machte ſich
jetzt die Beſorgnis geltend, daß die Dividende, welche
man ſeither auf 11 bis 12 Prozent taxiert hatte, doch nur
etwa) 10 Prozent betragen ſolle. Dabei hörte man auch
von Differenzen im Pool; ferner ſei ein Anleihebedarf
vorhanden, der durch eine Obligation=Emiſſion von 20
Millionen Mark gedeckt würde. Norddeutſcher Lloyd
gin=
gen ebenfalls zirka 1¼ Prozent zurück. Am Bankengeviet
herrſchte zeitweiſe mattere Tendenz, bei indes nur
kleine=
ren Veränderungen. Für Diskonto=Kommandit beſtand
ſtärkere Kaufluſt zu etwas erhöhtem Kurs. Kolonialwerte
waren ſchließlich nachgebend, da dem kleinen Angebote
keine Abnehmer gegenüberſtanden. Aus den Antworten
des Bundesrates auf frühere Anregungen des Reichstags
iſt von Intereſſe, daß wegen Schaffung eines Schuldbuchs
für die deutſchen Schutzgebiets=Anleihen Verhandlungen
mit der Reichsſchuldenverwaltung ſchweben, ferner, daß
Verhandlungen über Einführung der Kaiſerlichen
Berg=
ordnung und damit der Schürffreiheit im Gebiete der
Kaoko=Land= und Minengeſellſchaft eingeleitet ſind.
Der Montanmarkt unterlag ſtärkeren Schwankungen.
während die Betriebstätigkeit andauernd günſtig iſt,
u. a. ſei der Spezifikationenſtand der Schleſiſchen
Röhren=
werke dopelt ſo hoch als im Vorjahre, ſind neuerdings
Gerüchte von Stabeiſenpreis=Abſchlägen bekannt
gewor=
den. Auch der Sechsmonats=Mehrüberſchuß von 6,5
Mil=
lionen Mark bei dem „Phönix” bleibe hinter den
Erwart=
ungen zurück. Bevorzugt blieben Eſchweiler, Laura und
Harpener.
Am Kaſſainduſtriemarkt machte ſich die allgemein
vor=
herrſchende Zurückhaltung ebenfalls bemerklich, ſo daß
überwiegend Kursabſchläge erfolgten: Kleyer bis 590,
Akkumulatoren bis 408, Bielefelder Maſchinenfabrik
Dür=
kopp bis 484½, Daimler bis 311¾, Benz bis 245¾,
Holz=
verkohlung bis 330 40, Deutſche Gold= und Silberſcheide=
Anſtalt bis 663, Farbwerke Höchſt bis 630, Allgemeine
Elektrizitäts=Geſellſchaft bis 239½, Schuckert bis 147,
Siemens und Halske bis 218½, Naphtha bis 340. Gut
behauptet ſchließen Badiſche Ainilin bei 529½,
Motoren=
fabrik Oberurſel zu 137½, Mannesmann bis 214½ und
die beiden Zuckerfabriken (Waghäuſel 201½,
Franken=
thal 399). Eine ganz bedeutende Einbuße (bis 60
Pro=
zent) erlitten Kunſtſeide nachdem jetzt bekannt wird, daß
ein Fehlbetrag bei Aufzehrung aller Reſerven
vorhan=
den iſt und vorausſichtlich eine Sanierung erforderlich
würde. Gummi Peter hielten ſich auf 85¼ Prozent.
Die Geſellſchaft gibt bekannt, daß der Abſchluß per 30.
September 1912 einen Verluſt von 1852 216 Mark ergibt,
welcher aus den vorhandenen Reſerven ſeine Deckung
findet. Der Verluſt iſt darauf zurückzuführen, daß bei
der Abſtoßung älterer, nicht mehr marktfähiger
Waren=
beſtände, beſonders aus der Fahrradbereifung, erhebliche
Preisnachläſſe gewährt oder in der Inventur zugrunde
gelegt werden mußten. Ferner lagen Minderleiſtungen
der Maſſivreifen während der erſten Monate des
abge=
laufenen Geſchäftsjahres bei den ſchwebenden Verträgen
vor; endlich wurden Verluſte, die ſich durch die völlige
Neuorganiſation und Auflöſung einzelner Filialen
er=
geben haben, gänzlich verrechnet. Die Entwickelung des
neuen Geſchäftsjahres läßt ſich nach Ablauf der erſten
Wintermonate, in welchen die Umſätze erfahrungsgemäß
niedrig bleiben und die in der Hauptſache der
Vorbereit=
ung der kommenden Saiſon dienen, nicht zuverläſſig
beur=
teilen.
Der Wochenſchluß geſtaltete ſich luſtlos, da jede
An=
regung fehlte. In Montanaktien gab die Spekulation
größere Abgaben, welche beſonders bei Phönix den Kurs
um über 2 Prozent drückten. Dabei wurden
Befürcht=
ungen ins Treffen geführt, wonach die Konjunktur den
Höhepunkt erreicht habe.
Von Loſen notieren: Augsburger 35,50,
Braunſchwei=
ger 208, Genuaer 208, Türkiſche 158, Freiburger 78,
Un=
gariſche 386, Meininger 3450, Venediger 45,75,
Mailän=
der 45=Fr.=Loſe 140, Raab=Grazer Anr.=Sch. 41,30,
Mai=
länder 10=Fr.=Loſe 32,50 in Reichsmark, Gothaer
Prä=
mie II 118, Madrider 75, Donau=Regulierung 164 in
Prozenten; ferner ſchließen: 4proz. Reichs (rückzb. 1918)
100 P, 3½proz. Reichs 88,60, 3proz. Reichs 78,25, 4proz.
Heſſen von 1899 99,90, 4proz. Heſſen von 1906 100, 4proz.
Heſſen von 1908/09 99,90, 4proz. Heſſen (rückzb. 1921)
100,20, 3½proz. Heſſen 87,70, 3proz. Heſſen 76,65, 4proz.
Darmſtädter 98,75, 3½proz. Darmſtädter 88,50, 4proz.
Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 18—23) 99,20, 4proz. Heſſ.
Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 24—25) 99,30, 3½proz. Heſſ.
Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 3—5) 87,30, 3½proz. Heſſ. Land.=
Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11) 87,10, 4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr.
(S. 10—12) 99,20 6, 4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 13
bis 14) 99,30 G, 3½proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 1—3)
8730 G, 3½proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 4) 87,20 G,
Darmſtädter Bank 122½, Südd. Eiſenb.=Geſ. 128, Südd.
Immob.=Geſ. (Mainz) 60,75, Lederwerke vorm. Spicharz
Offenbach a. M. 64 B, Schramms Farben= und Lack=Fabr.
Offenbach a. M. 275 G, Chemiſche Mühlheim a. M. 70,
Schantung 131½, South=Weſtafrika 126½, Otavi=Anteile
109, Otavi=Genußſch. 74, 4½proz. Ruſſen 100,20, 4proz.
1880er Ruſſen 89,65, 4proz. 1902er Ruſſen 90,60, 3¾oproz.
Ruſſen 8775, 3½proz. Ruſſen 82, 3proz. Ruſſen 72,25,
4proz. unifiz. Türken 86,20 G, 4proz. Adminiſtr.=Türken
78 50 G, 4proz. Bagdad=Türken 81,10, 4proz. konvert.
Tür=
ken von 1905/11 76,40 G, 5proz. Bulgaren 99.25, 4½proz.
Serben 89,30 G, 4proz. Serben 80,80G, Griechen von
1890 5780 G, Griechen von 1887 54,20 G. 5proz. Chineſen
100 B, 4½proz. Chineſen 93 50, 5proz. Chineſen (Tientſin=
Pukow) 97,50 B, 4½proz. Japaner 92,55, 4proz. Japaner
86, 3proz. Buenos=Aires 69.
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Nummer
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Seite 35.
Großh. Handelskammer
Darmſtadt.
Sitzung vom 13. Januar.
Nachdem zunächſt die neugewählten
Handels=
kammermitglieder, nämlich für den Kreis
Darm=
ſtadt die Herren Kaufmann Ludwig Joſeph (
Erwerbs=
gruppe Großhandel) und Kaufmann Fritz Becker (
Er=
werbsgruppe Kleinhandel), ſowie für den Wahlkreis
Groß=Gerau Herr Kommerzienrat Dr. Wilhelm Opel und
Heppenheim Herr Kaufmann Georg Hamel II.
willkom=
men geheißen worden waren, wurde die Neuwahl
des Präſidiums vorgenommen. Es wurden
wiederum die Herren Bankdirektor C. Parcus
zum 1. Vorſitzenden und Geheimer
Kommerzien=
rat Dr. Louis Merck und Kommerzienrat
F. Jacobi zu ſtellvertretenden Vorſitzenden gewählt.
Die einzelnen Kommiſſionen wurden folgendermaßen
zuſammengeſetzt: Kommiſſion für Geſetz=,
Steuer= und Zollweſen: Geh. Kommerzienrat
Dr. L. Merck (Vorſitzender), L. Fiſcher, Kommerzienrat
L. Frölich, L. Joſeph, W. Kalbfuß, W. Rummel. E.
Schenck, Kommerzienrat H. Schlager und Eugen Trier.
Kommiſſion für Verkehrsweſen:
Kom=
merzienrat F. Jacobi (Vorſitzender), F. Becker, L. Fiſcher,
Kommerzienrat L. Frölich, Regierungs= und Baurat H.
Jordan, W. Kölb, Eugen Trier und Kommerzienrat C.
Wittich.
Kommiſſion für Kleinhandel: W. Kölb
(Vorſitzender), F. Becker, L. Fiſcher und W. Kalbfuß.
Kuratorium der Kaufmänniſchen
Fort=
bildungsſchule: Kommerzienrat Frölich (
Vorſitzen=
der), Syndikus Dr. Human, W. Kölb, Kommerzienrat
Jacobi, Kommerzienrat H. Schlager, W. Rummel als
Vertreter der Handelskammer, Beigeordneter Fr. Schmitt
als Vertreter der Stadt und Th. Kalbfuß und
Kommer=
zienrat Carl Wittich als Vertreter des
Handels=
vereins.
Der vom Syndikus vorgelegte Teil A des
Jah=
resberichtes für 1912, welcher eine Schilderung
der Lage der verſchiedenen Induſtrie= und Handelszweige
des Bezirks gibt, wurde durchgeſprochen und im
end=
gültigen Wortlaut feſtgeſtellt. Es wurde beſchloſſen,
zu=
nächſt die einleitenden Betrachtungen dieſes Teils dem
Großh. Miniſterium des Innern, den heſſiſchen
Handels=
kammern und der Preſſe zu übernetteln. Der
vollſtän=
dige Jahresbericht dürfte in etwa 3 Wochen erſcheinen.
Die Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt hatte die
Entwürfe von Ortsſatzungen, betreffend
Erhebung einer Filial= und
Warenhaus=
ſteuer in Darmſtadt, zu gutachtlicher Aeußerung
überſchickt. Nachdem die Angelegenheit ſeitens der
Kom=
miſſion für Kleinhandel der Handelskammer unter
Zu=
ziehung von weiteren Sachverſtändigen durchberaten
wor=
den war, wurde beſchloſſen, ſich zuſtimmend zu den
Vor=
ſchlägen der Großh. Bürgermeiſterei zu äußern. Die
Steuern, welche nach den Jahresumſätzen erhoben
wer=
den ſollen, bleiben beträchtlich unter der geſetzlich
zu=
läſſigen Höhe.
Eine norddeutſche Firma hatte um die Bewilligung
eines ſtändigen freien
Eigenveredelungsver=
kehrs mit ausländiſchem Palmöl gebeten,
das gereinigt und in einer beſonderen Vorrichtung mit
Luft gebleicht werden ſoll. Nach Prüfung der Sachlage
äußerte ſich die Handelskammer, daß die Seifeninduſtrie
gegen die Bewilligung eines derartigen
Veredelungsver=
kehrs nichts einzuwenden habe. Die Palmkernölfabriken
ſtellten ſich jedoch auf einen durchaus ablehnenden
Stand=
punkt. Unter eingehender Darlegung dieſes
Standpunk=
tes wurde dem Großh. Miniſterium des Innern
mitge=
teilt, daß bei Zutreffen der Angaben der
Palmkernöl=
ffabriken die Vorausſetzungen des § 2 der
Veredelungs=
ſordnung wohl nicht als vorliegend zu betrachten ſeien.
Die Handelskammer hatte gegen die Zulaſſung
des Veredelungsverkehrs mit ausländi=
ſchen Waren aus unedlen Metallen zum
Ueberziehen mit Kautſchuk nichts einzuwenden.
Der Deutſche Handelstag hatte ein Rundſchreiben
verſandt über Beraubung von
Warenſendun=
gen nach Belgien, Italien und England.
Diesbezügliche Rundſchreiben ſind dann an die Firmen
des Handelskammerbezirks geſchickt worden. Es ſind
darauſhin jedoch keinerlei gewichtige Klagen vorgebracht
worden. Dagegen iſt über Beraubungen von
Warenſendungen nach Spanien Klage geführt
worden, worauf der Deutſche Handelstag unter
Darleg=
ung des Sachverhaltes gebeten worden iſt, auch in
die=
ſem Falle feſtſtellen zu wollen, ob noch weitere Klagen
in Deutſchland vorliegen, worauf Erfolg verſprechende
Schritte zu unternehmen wären.
Die Handelskammer hatte im Intereſſe der
Zünd=
holzhilfsinduſtrie im vorigen Jahre eine
Ein=
gabe an den deutſchen Reichstag gerichtet, in welcher die
bedrängte Lage geſchildert wurde, in welche dieſe
In=
duſtrie infolge der Kontingentierung der
Zündholzfabri=
ken gekommen iſt. Der Handelskammer erſchien der
Wunſch, es möchte den Fabriken der Hilfsinduſtrie ein
Kontingent an der Zündholzfabrikation zugeteilt werden,
welches dieſelben dann entweder ſelbſt ausnutzen oder an
andere Zündholzfabriken übertragen könnten, der vollſten
Würdigung wert. Nach einer uns zugegangenen
Mit=
teilung hat ſich die Petitionskommiſſion des Reichstages
mit unſeren Vorſtellungen beſchäftigt und beſchloſſen, den
Wunſch wegen Zuerteilung eines Kontingents an die
Zündholzhilfsinduſtrie dem Herrn Reichskanzler zur
Er=
wägung mitzuteilen.
Das Kaiſerliche Geſundheitsamt hat
Feſtſetzun=
gen über Eſſig und Eſſigeſſenz fertiggeſtellt,
welche u. E. geeignet ſind, die Verhältniſſe zwiſchen den
beiden Induſtrien welche Eſſig bezw. Eſſigeſſenz
her=
ſtellen, für die Zukunft zu klären. Es iſt ein
diesbezüg=
liches Schreiben an das Kaiſerliche Geſundheitsamt
ge=
richtet worden. Bezüglich der Feſtſetzungen für Eſſig
iſt ein weiteres Schreiben an das Großh. Miniſterium
des Innern gegangen, in welchem darum erſucht wird,
es möchte die Bezeichnung „Weineſſig” für das
mit 20 Prozent Weingehalt hergeſtellte Produkt noch bis
zur Erneuerung der beſtehenden Handelsverträge geſtattet
bleiben, unbeſchadet der übrigen auf Weineſſig
bezüg=
lichen Beſtimmungen des Entwurfes. Unter den
gegen=
wärtigen Zollverhältniſſen iſt die deutſche
Weineſſig=
induſtrie nicht in der Lage, mit den bevorzugten
Wein=
bauländern, wie Frankreich, Italien und Spanien, zu
konkurrieren, welche infolge ihrer bedeutend geringeren
Weinpreiſe den nur aus Wein hergeſtellten Weineſſig
zu unerheblich teureren Preiſen nach Deutſchland einführen
können, als das in Deutſchland als „Weineſſigverſchnitt‟
zu bezeichnende Produkt verkauft wird. Ein
gleicharti=
ges Schreiben wurde im Anſchluß an das erſtgenannte
Schreiben auch dem Kaiſerlichen Geſundheitsamte in
Ber=
lin übermittelt.
Das Großh. Miniſterium des Innern macht darauf
aufmerkſam, daß die Käufer von ſogenannten
Drogenſchränken ein Riſiko inſofern übernehmen,
als der Gewinn aus den Verkäufen gering iſt, zahlreiche
Mittel im Drogenſchrank unverkäuflich bleiben oder durch
das lange Lagern unwirkſam werden. Derartige Mittel
werden bei den behördlichen Reviſionen, denen die
Dro=
genſchränke geradeſo unterliegen wie die Drogengeſchäfte
beanſtandet.
Am 3. Januar d. J. hat in Berlin eine vom Deutſchen
Handelstag einberufene Verſammlung zur
Vorbereit=
ung der Wahlen für die
Angeſtelltenver=
icherung ſtattgefunden, an welcher der von den
Ver=
trauensmännern unſeres Bezirks gewählte Delegierte,
Herr Wilhelm Kalbfuß, teilgenommen hat. Die
Ver=
ſammlung war von 122 Delegierten beſucht. Es wurde
ein Wahlausſchuß von 22 Mitgliedern gebildet, in
wel=
chen als Vertreter des Großherzogtums Heſſen Herr
Fa=
brikant Feiſtmann=Offenbach gewählt wurde. Auf die
Vorſchlagsliſte für die 4 Verwaltungsorgane der
Ange=
ſtelltenverſicherung wurden für das Großherzogtum Heſſen
folgende 4 Herren geſetzt: 1. Für den
Verwalt=
ungsrat: Herr Bankdirektor Diehl=Offenbach, als
Erſatzmann 1. Kl.; 2. für den Rentenausſchuß:
Herr Direktor Kanitzer=Ortenberg, als Erſatzmann 1. Kl.;
3. für das Schiedsgericht: Herr Fabrikant Fritz
Reinhart=Worms, als Erſatzmann 1. Kl.; 4. für das
Ober = Schiedsgericht: Herr Banunternehmer
Heinrich Sames=Darmſtadt.
Der Generaldirektion der Königl. Württembergiſchen
Staatseiſenbahnen wurde mitgeteilt, daß u. E. ein
Be=
dürfnis für die Beförderung von
Schwefel=
kohlenſtoff in Keſſel=oder anderen
Gefäß=
wagen beſteht. Irgendwelche Bedenken dagegen werden
aus unſerem Bezirke nicht erhoben.
Auf eine Zuſchrift der Handelskammer an die
Bür=
germeiſterei Darmſtadt wegen mangelhafter
Gas=
beleuchtung Darmſtadts iſt ein längeres
Ant=
wortſchreiben eingegangen, in welchem u. a. mitgeteilt
wird, es ſeien die Gasabnehmer durch öffentliche
Be=
kanntmachungen erneut auf die Gründe etwaiger
man=
gelhafter Leucht= und Heizkraft ihrer Einrichtung und
auf die Abhilfsmittel aufmerkſam gemacht worden. Die
Gaswerksverwaltung hat weiter darauf hingewieſen, daß
in einer Anzahl von Straßen die Beleuchtung ſehr gut
ſei. Auch ſeien einzelne Geſchäfte, welche ihre
Beleucht=
ungskörper von der Stadtverwaltung hätten nachſehen
laſſen, mit dem gegenwärtigen Zuſtande ſehr zufrieden.
Auf Wunſch des Deutſchen Verbandes für das
Kauf=
männiſche Unterrichtsweſen iſt in der Preſſe darauf
hinge=
wieſen worden, daß gelegentlich der Internationalen
Ausſtellung für Buchgewerbe und Graphik im Jahre 1914
in Leipzig auch eine Internationale
Ausſtel=
lung für das kaufmänniſche
Bildungs=
weſen geplant iſt, wobei die geſchichtliche Entwickelung
des Handels tunlichſt berückſichtigt werden ſoll. Auch im
Auslande iſt das Intereſſe für die Veranſtaltungen ſehr
rege. In verſchiedenen fremden Staaten ſind bereits
Landeskomitees für die Durchführung der Arbeiten
ge=
bildet worden. Weiter iſt auf Wunſch der Deutſchen
Geſellſchaft für Kaufmanns=Erholungsheime ebenfalls in
der Preſſe darauf hingewieſen worden, daß das
Kauf=
manns=Erholungsheim in Traunſtein in
Bayern während des ganzen Winters geöffnet ſei.
Gleichzeitig wurde darauf aufmerkſam gemacht, daß trotz
der vollkommenen Einrichtung und der vorzüglichen
Ver=
pflegung in dem Heime der Penſionspreis pro Tag für
Wohnung und Beköſtigung nur 280 Mark inkl.
Trink=
gelderablöſung beträgt. Den entfernter Wohnenden wird
ſeitens der Geſellſchaft Fahrpreisermäßigung gewährt.
Die Aufnahmebedingungen ſind von der Geſchäftsſtelle
der Deutſchen Geſellſchaft für Kaufmanns=
Erholungs=
heime in Wiesbaden erhältlich.
Der Ausſchuß zur Förderung des Unternehmens der
Illuſtrierten Techniſchen Wörterbücher
hat die Handelskammer um Abgabe eines
Gut=
achtens über den Wert dieſer Veröffentlichungen
erſucht. Es ſind daraufhin eine Anzahl der
namhafte=
ſten Induſtriellen unſeres Bezirks um ihre Anſicht
be=
fragt worden. Auf Grund der eingegangenen Antworten
iſt unſererſeits ein Gutachten des Inhalts erſtattet
wor=
den, daß die illuſtrierten techniſchen Wörterbücher
tatſäch=
lich einem Bedürfnis entſprächen, den einzelnen Werken
vorzügliche Dienſte leiſteten und es wünſchenswert ſei,
daß das nutzbringende Werk auch noch möglichſt auf die
bis jetzt noch nicht bearbeiteten Fachgebiete der Technik
und der Induſtrie ausgedehnt werde.
Vom Verein Hamburger Spediteure, dem die
gro=
ßen angeſehenen Speditionsfirmen Hamburgs faſt
aus=
nahmslos angehören, iſt eine Sammlung der im
Hamburger Speditionsverkehr üblichen
Bedingungen vorgenommen und herausgegeben
worden. Dieſe Bedingungen, welche für das
Speditions=
gewerbe in Hamburg allgemein zur Anwendung kommen,
werden von der Handelskammer auf Wunſch den
ein=
zelnen Intereſſenten zugeſtellt.
HobgebeegesseauGbebEEJEwof
Fayt ichte
5 Sodener Wineral-Paſtillen
we
III u. XVIII der Ge
us den He
m Tau
Bad Soden
mein
is hergestellt, die sich
8
*3
ſeit Jahrhunderten
8 bei Huſten, Heiſerkeit, Bronchialkatarrh
Nachahmungen weite man gurie
all erhältſen. 35 Pfg. per Schachtel,
Geoesotspwoesoesoetetseeretwoi
Neotien.
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Braten, Gulasch, Kapern, Madeira, Meerrettich,
Pilz, Sardellen, Senf, Tomaten, Zwiebel,
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für zwei grosse Fleischpertionen.
Preis pro Würfel 10 Pfennig.
Zu haben in den meisten Kolonialwarengeschäften.
Houssedy & Schwarz, Rotti-Ges. m. b. H., München.
Der Geſundheit
förderlich iſt ein Glas Heſſenbräu. Es erfriſcht,
kräftigt, regt den Appetit an und fördert die
Ver=
dauung. Die Wohlbekömmlichkeit dieſes
Haus=
trunkes wird allgemein beſtätigt.
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Morgen u. die folgenden Tage
verkaufen wir eine Anzahl
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Seite 36.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Nummer 15.
Inventur-Ausverkaufs-Preisen!
Die grossen Bestände an Herren-Anzügen (sowohl Strassen-, als auch Reise-, Sport- und Gesellschafts-
Anzüge), die bei der Inventur-Aufnahme am Lager waren, wurden bei dem jetzigen Inventur-Ausverkauf
ganz erheblichen Preis-Reduzierungen unterworfen. Wir bieten hiermit jedermann Gelegenheit — nicht
billige — sondern nur bessere und beste Konfektion zu auffallend niederen Preisen zu erwerben.
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zweireihige Sacco-Fassons, nur
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Weingläser . . 95, 75, 50, 10 ₰
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handl. u. Familienanſchl. Beding.
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lung, Mühſtr 23, Hth., I. l. (*1652 auch als Beilöchin. Katharina läger,
gewerbsmäßige Stellenve mittlerin
Donnersbergring 30, a. d. Ahnſtr. (4 Ordentl. fleißiges Mädchen, im
Kochen bewand., ſucht Aushilfe od.
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bis 2 Uhr. Fr. Drescher. Allcestr. 43. (*1607 Laufstelle
oder ſonſtige Arbeitsgelegenheit
ſucht eine rüſt., gut empfohl. Perſon.
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2 Std. u. nachm. 1 Std. Arbeit.
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ſucht Stelle Weinbergſtr. 26. (*1644 ſucht Stellung
Kochlehrfräul. zur weiteren
Ausbildung in Hotel=Reſtaurant.
Off. unter WV 52 Erped. (*1506so Anmitn Jg. Techniker (Architekt)
z. Zeit a. erſtkl. Büro tätig, ſucht p.
. April. ev. auch früher, anderweit
Stell. Off. u. W30 Exv. (*1400fso
mimmt auger d. Hauſe
Büglerin noch Kunden an
*1220ms)
Waldſtraße 7, 1. St.
Jg. Mädchen, w. ſchneid. kann u.
etw. Hausarbeit verſt., ſucht
Stel=
lung in gutem Hauſe. Zu erfrag.
in der Expedition.
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Tücht. Waſchfrau ſucht Waſch. u.
Putz., gebt auch Büg. Gut. Zeugn. ſt.
z. Dienſt. Müller, Maherstr. 18, II. (*1083ids
Einf. beſcheid. Fräul. aus achtb.
Fam., in all. häusl. Arb. erfahr.,
wünſcht in beſſ. Hauſe Aufn. per
1. März, ev. ſpät T ſchengeld erw.
Wo? ſagt die Exped. (*1253ms
Junge Frau ſucht Laufdienſt
vormittags 1 Stunde für dauernd
Wienersſtraße 70, Manſ. (*1519
Unabläug, junge Frau hat noch
Tage frei für Waſchen u. Putzen.
Näh. Diehurgerſtr. 5, Hth., I. r. (*1547
Junge Witwe ſucht Stelle
tags=
über f. Kochen und Hausarbeit.
Off. u. W 72 Exped. (*1352
Kaufmann
32 Jahre alt, verheiratet, mehrjähr.
Beſitzer einer größ, altrenomierten
Eiſenhandlung verbunden mit
Bau=
materialien, Kohlen uſw, die aber
im März infolge Krankgeit in de
Familie auf einen anderen Beſitzer
übergeht, ſomit ſelbſtändige
Ge=
ſchäftsführung und ferner auch die
Bankbranche vollſt. kennt, ſucht p.
1. April ds. Js. paſſ. Lebensſtellung.
Offerten unter Chiffre V 64 an
die Expedition ds. Bl. erb. (1719a
Orfahr. Kaufmann, der ſein bis=
Therig. Geſchäft aufgibt, ſucht neue
Existenz
Guld
durch Uebernahme einer gut.
Gene=
ralvertretung, Verwalter, Aufſeher
oder der il. Kaution oder Kapital
genügend vorhanden. Offert. unt.
(*1612sm
W93 an die Exped.
Kaufmann
in allen Zweigen des kaufmänn.
Berufes erfahren, übernimmt als
Nebenbeſchäftigung in den
Abend=
ſtunden Nachtragen von Büchern,
Korreſpondenz uſw. bei beſcheid.
Anſprüchen. Gefl. Angebote unter
A 14 an die Expedition. (*1660
Warenagenturen,
Vertretungen od. dergl. werden v.
unabhäng., ſelbſt. Geſchäftsmann
noch übernommen.
*1423fs
Offert. unt. W 41 a. d. Exped.
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ſucht Vertrauenspoſten oder
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Off. u. W. 77 a. d Erv. (*1585
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ung als Kaſſierer, Kaſſenbote od.
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ſchreiben uſw. Off. u. W 82 an
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Mann mit Einjähr.=Berechtigung
per 1. April auf Fabrik=Büro. Off.
unt. W 60 an die Exp. (*1504soi
Begabt. Junge der Mittelſchule,
welcher ſtenographiert u. Maſchine
ſchreibt, ſucht Lehrſtelle. (*1354
Offert. u. W 71 a. d. Expedit.
Jung., ſtrebſ. Mann, 23 J. alt,
mit Einjähr.=Freiw.=Berechtigung,
miltärfrei, der 81 Jahre als
Lehr=
ling in Buchhandlung tätig war,
aber weg. Erkrankung dieſen
Be=
ruf aufgeben mußte, danach die
Handelsſchule in Darmſtadt
ab=
ſolviert hat, ſucht p. 1. April d. J.
geg. geringe Vergütg. eine Stellg.
als Volontär auf einem kaufm.
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1. Stock.
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J0. Mädchein aus uiter
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Seite 38.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 18. Januar 1913.
Nummer 15.
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