Abonnementspreis
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175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 44 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Bei der Reichstagserſatzwahl im Wahlkreiſe
Reuß ä. L. wurde der ſozialdemokratiſche Kandidat
Cohen gewählt.
Die Sammlungen zur Nationalflugſpende
ergaben insgeſamt rund ſieben Millionen Mark.
Prinz Heinrich erließ als Protektor eine Dankſagung an
die Spender und Organiſatoren.
Bei den Landtagsproporzwahlen in
Würt=
temberg verlor die Deutſche Partei noch einen Sitz
an das Zentrum, ſo daß Rechte und Linke jetzt gleich
ſtark ſind.
Im preußiſchen Miniſterium des Innern wurden geſtern
die erſte deutſche Polizeikonferenz
er=
öffnet.
Durch Exploſion einer Granate auf dem
Schieß=
platz Unterlüß bei Celle wurden zwei Arbeiter und ein
Mädchen getötet.
Das öſterreichiſche Abgeordnetenhaus hat
geſtern das Kriegsleiſtungsgeſetz in dritter
Beſung mit 250 gegen 116 Stimmen angenommen.
Die italieniſche Kammer vertagte ſich bis
zum 6. Februar 1913.
Die Londoner Friedenskonferenz hielt am
Donnerstag nachmittag unter dem Vorſitz Venizelos
ihre dritte Beratung ab und vertagte ſich auf
Sams=
tag nachmittag 4 Uhr, da die türkiſchen Delegierten
ihre Inſtruktionen noch nicht erhalten haben. Der
König wird die Delegierten der Friedenskonferenz
am Samstag mittag empfangen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
Politiſche Wochenſchau.
— Die Diplomatie hat das Wort. In London
be=
raten die Herren Federfuchſer, wie der alte Marſchall
Vor=
wärts die Diplomaten zu bezeichnen pflegte, „um zu
ver=
derben, was das Schwert errungen” Ganz ſo ſchlimm
iſt es nun freilich nicht, die Balkanſtaaten werden aus
den Kämpfen nicht ganz ohne Gebietserweiterung
hervor=
gehen, freilich werden ſich allzu weitgehende Träume der
Mächte nicht erfüllen. Hat man es doch nicht bloß mit der
Friedenskonferenz zu tun, ſondern die ſo ſchön benamſte
Botſchafter=Reunion tagt zu gleicher Zeit, und ein
be=
kanntes Sprichwort ſagt ja, daß viele Köche den Brei
ver=
derben. Warten wir es ab. Man wird ſich in Geduld
faſſen müſſen, denn ſo ſchnell wird die Sache nicht von
ſtatten gehen. Die Türken laſſen ſich viel Zeit, in ihrer
ſtoiſchen Ruhe haben ſie ſich noch nie beeilt, namentlich
in unbequemen Fragen, und gleich nach Eröffnung der
Verhandlungen begannen ſie mit ihrem alten Geduldſpiel.
Die Frage iſt die, ob die griechiſchen Friedensdelegierten
zugelaſſen werden ſollen, ſo lange Griechenland den
Waf=
fenſtillſtand noch nicht unterzeichnet hat, ſondern die
Kämpfe mit den Türken fortſetzt. Man erhob
türkiſcher=
ſeits ſofort Proteſt gegen die Teilnahme der griechiſchen
Unterhändler mit dem Erfolge, daß die Verhandlungen
eine, wenn auch nur kurze Vertagung erfahren mußten.
Gegenüber dem türkiſchen Standpunkt wird geltend
ge=
macht, daß auch während der Verhandlungen in der
Schweiz ſeinerzeit der Krieg zwiſchen Italien und der
Türkei ſeinen Gang weiternahm und man hierin keinen
Hindernisgrund fand. Nun, man wird ſich wohl auch in
dieſer Frage einigen, um das ganze ſchwere Werk nicht zu
ſtören. Allzu viel Optimismus iſt allerdings auf keiner
Seite vorhanden, und vielleicht iſt das ganz gut,
wenig=
ſtens bleiben dann die bitteren Enttäuſchungen erſpart.
Bezeichnend für die Auffaſſung der Situation iſt ein
In=
terview, das der bulgariſche Friedensdelegierte einem
Zei=
tungskorreſpondenten gab und worin er kurzerhand
er=
klärte, daß, wenn die Verhandlungen ſcheitern ſollten man
ſich bei Tſchataldſcha wiederſehen würde. Die Geiſter
werden zweifelsohne ſcharf aufeinanderplatzen,
insbeſon=
dere bei der Frage der Gebietsabtretungen. Es ſpielen
hier noch andere Probleme hinein, deren Kompliziertheit
eine ſchnelle Löſung nicht erwarten läßt. Ueberhaupt iſt
die Lage recht ungeklärt. Das gilt beſonders von dem
Konflikt zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und Serbien; bald
ſpricht man von einer Zuſpitzung, bald wieder von einer
Entſpannung. Begreiſlich iſt es aber, wenn man ſich in
der Donaumonarchie auf alle Eventualitäten beizeiten
vorbereitet und ſich von den Ereigniſſen nicht überraſchen
laſſen will. Weiß man doch nicht, welchen Gang die
Bot=
ſchafterkonferenz in London nehmen und ob man dort zu
einem Reſultat kommen wird. Es handelt ſich dabei mehr
um eine akademiſche Erörterung, das Ergebnis dieſer
Kon=
ferenz wird man daher aller Wahrſcheinlichkeit nach nicht
zu hoch veranſchlagen dürfen, ganz abgeſehen davon, daß
auf dem Balkan der Kriegszuſtand fortdauert. Zu Lande
und zu Waſſer waren in den letzten Tagen ſchwere
Ge=
fechte zu verzeichnen.
In ſo bewegten Zeiten wie den jetzigen begrüßt man
es doppelt, wenn die leitenden Staatsmänner der
verſchie=
denen Mächte das Wort ergreifen, um ſich zur Lage zu
äußern, nur haben ſie leider zumeiſt die Gepflogenheit,
ge=
rade in den Punkten, auf die es am meiſten ankommt, zu
verſagen, und es iſt keine Seltenheit, daß ihre Auslaſſungen
wichtiger ſind in dem, was ſie verſchweigen, als was ſie
ſagen. Auf der neugewählten Duma iſt endlich die ſeit
langem erwartete Rede des
Miniſterpräſiden=
ten Kokowzow vonſtatten gegangen, und man muß
ſagen, daß ſie, obwohl ſie keine Klärung bringt und
ver=
ſchiedene Deutung haben kann, doch in erſter Linie als
ein Manifeſt des Friedens angeſprochen werden darf. Als
ein ſolches wurde ſie nicht nur in Paris und in London,
ſondern auch in Wien beurteilt. Dieſer Auffaſſung zu
widerſprechen, liegt kein zwingender Grund vor.
Aller=
dings hat Kokowzow die Haltung Rußlands gegenüber
dem öſterreichiſch=ſerbiſchen Gegenſatz nicht mit der
Klar=
heit umſchrieben, die der öffentlichen Meinung willkommen
geweſen wäre, und an einer verſteckten Kritik der von
der Donaumonarchie beſolaten Balkanpolitil hat er es
auch nicht fehlen laſſen. Dabei muß aber berückſichtigt
werden, daß Kokowzow die überlieferte Orientpolitik
Ruß=
lands nicht vergeſſen konnte, und der Preſtigepolitik des
ruſſiſchen Panſlawismus gerade deshalb redneriſche
Zu=
geſtändniſſe machen durfte, weil ihr die amtliche Politik
Rußlands nicht entſprach. Unter ſolchen Umſtänden
braucht nicht jeder einzelne Satz Kokowzows auf die
Gold=
wage gelegt zu werden. Haben doch die Times in der
Hauptſache recht, wenn ſie den Nachdruck auf die Erklärung
legen, daß Kokowzow die großen Mächtegruppen nicht
gegeneinander ausſpielen wolle. Im übrigen müſſen den
Worten Kokowzows ſehr bald ruſſiſche Taten in Geſtalt der
Stellung folgen, die Rußland auf der Botſchafter=
Ver=
einigung einnimmt. Was über deren Ergebnis demnächſt
bekannt gegeben werden wird, iſt beſſer als irgend welche
Konmentare geignet, die wahre Nakur der Dumarede
Kokowzows erkennen zu laſſen.
Wenn Kokowzow ſagte, daß das Vorhandenſein
zweier Mächtekonſtellationen keinen Grund zur
Beunruhi=
gaung gebe, daß vielmehr beide ſehr gut zuſammenwirken
könnten, ſo hat zufällig einen ähnlichen Gedanken faſt zur
ſelben Stunde ein leitender Staatsmann der
Dreibund=
mächte ausgeſprochen. In der italieniſchen Kammer hielt
der Miniſter des Aeußern di San Giuliano auf
eine Intervellation über die vorzeitige Erneuerung des
Dreibundes eine längere Rede, die bei aller Betonung
der Vorteile des Dreibundes für ſeine Angehörigen eine
durchaus friedliche Tendenz verriet. In dem augenblicklich
herrſchenden Wirrwarr hat man wenigſtens die
Beruhi=
gung, daß die Mächte alles daran ſetzen, um
Unbeſonnen=
heiten zu verhindern; ob ihr Bemühen freilich am letzten
Ende von Erfolg ſein wird, iſt eine andere Frage.
Schwere Stunden hat man wieder einmal an der
Donau, wo zu der kritiſchen äußeren Lage wieder innere
Verwicklungen zu verzeichnen ſind. In Wien macht die
Oppoſition dem Miniſterium die Hölle heiß, indem man in
einer ſo wichtigen Frage, wie die augenblicklich zu
behan=
delnde Militärvorlage, die wüſteſte Obſtruktion treibt.
Dauerſitzungen und Dauerreden ſind an der Tagesordnung,
und wenn am letzten Ende auch die Obſtruktion den Gang
der Dinge nicht aufhalten kann, ſo muß ſie doch dem
Aus=
lande gegenüber einen ſchlechten Eindruck machen, da ſie die
innere Zerriſſenheit aller Welt zu einer Zeit vor Augen
führt, wo Oeſterreich=Ungarn auch im Innern durchaus
gefeſtigt daſtehen müßte.
Auch in Frankreich ſteht eine wichtige Frage auf
der Tagesordnung, die Präſidentenwahl, die am 4.
Ja=
nuar zu erfolgen hat. Man hatte große Hoffnungen auf
Leon Bourgeois geſetzt. und in der Tat hätte man kaum
eine geeignetere Perſönlichkeit finden können, denn er iſt
ein durchaus gemäßigter Politiker, der über lange
Er=
fahrungen verfügt und der richtige Mann am richtigen
Platze geweſen wäre; nach langem Schwanken hat er aber
ſchließlich die ihm angetragene Kandidatur abgelehnt. Er
ſelbſt ſoll den früheren Miniſterpräſidenten Ribot
vorge=
ſchlagen haben, aber auch der ehrgeizige Deschanel möchte
gern den Präſidentenſeſſel einnehmen; ob gerade ſeine
Wahl für Frankreich von Segen ſein würde, darf
bezwei=
ſelt werden.
Die Annahme des
Heeres=
geſetzes in Frankreich.
* In den Nachrichten des Deutſchen Wehrvereins leſen
wir: Mit emſigem Fleiß haben die deutſchen Telegraphen=
Agenturen während der geſamten Verhandlungen über die
franzöſiſche Heeresvorlage in der Pariſer Kammer alles
das herausgepickt, was während der Verhandlungen von
den Abgeordneten an Fehlern und Schäden in Frankreichs
Heer bemängelt wurde. Alles aber, was die franzöſiſchen
Volksvertreter mit berechtigtem Stolz lobten, hat man
nicht nach Deutſchland gedrahtet.
Und ſo iſt man auch im allgemeinen darüber zur
Tagesordnung hinweggegangen, daß am 10. ds. Mts.
das Kadergeſetz von der franzöſiſchen Kammer mit
einer geradezu überwältigen den Mehrheit
angenommen worden iſt. Die France Militaire vom
11. bringt die Mitteilung, daß bei der Abſtimmung ſich
ſämtliche Hände zur Annahme erhoben, mit Ausnahme der
Abgeordneten der äußerſten Linken, welche ſich der
Ab=
ſtimmung enthielten. Stolz ſchreibt das genannte Blatt
am 12. Dezember:
„Das Kadergeſetz iſt durch die Kammer mit einer
un=
geheuren Mehrheit angenommen worden. Bei der
Gegenprobe erhob ſich nicht eine Hand, die
die Genehmigung verweigerte. Wir ſind
glücklich und ſtolz auf dieſe großartige Kundgebung.”
Framkreichs Heer und Frankreichs Volksvertretung
kann auf dieſe Kundgebung auch ſtolz ſein. Es iſt
außer=
ordentlich bezeichnend für die Geſinnung der franzöſiſchen
Sozialdemokratie, daß ſie zwar dem Geſetz ihre
Zuſtim=
mung offiziell nicht gab, indem ſie ſich der Abſtimmung
enthielt, daß aber nicht ein Abgeordneter gegen das
Geſetz geſtimmt hat.
Wir haben wieder die Erfahrung gemacht, daß man
bei uns gefliſſentlich alles das über Frankreichs Heer
be=
richtet, was geeignet iſt, die Armee unſerer Nachbarn
herabzuſetzen, daß aber mit Bewußtſein das unterdrückt
wird, was geeignet iſt, uns ein den tatſächlichen
Verhält=
niſſen entſprechendes Bild über die Zuſtände in der
fran=
zöſiſchen Armee zu geben. Dasiſt eine gefährliche,
ſozuſagen törichte Politik. Gefährlich, weil ſie
uns zu Trugſchlüſſen führt, töricht, weil durch ſolche Politik
die tatſächlichen Verhältniſſe nicht geändert werden. Wir
haben auch wieder den Beweis dafür erhalten, wie in
Frankreich der Grundſatz, daß Heeresfragen keine
Parteifragen ſind, daß Heeresfragen vielmehr
Fra=
gen ſind, die das Volk als Ganzes angehen, hochgehalten
wird.
Deutſches Reich.
— Ergebnis der Nationalflugſpende.
Prinz Heinrich veröffentlicht ein auch von dem
Präſi=
denten der Nationalflugſpende, Grafen von Poſadowsky=
Wehner, unterzeichnetes Dankſchreiben, in dem es heißt:
Die Sammlungen für die Nationalflugſpende ſind
im weſentlichen abgeſchloſſen. Sie haben ſich durch das
einmütige Zuſammenwirken aller Kreiſe der Bevölkerung
zu einer nationalen Spende im wahren Sinne des
Wor=
tes geſtaltet. Dies kommt in dem erfreulichen
Geſamt=
ergebnis von rund 7 Millionen Mark zum Ausdruck. Es
iſt uns daher ein Herzensbedürfnis und eine Pflicht, allen
denen, die am Gelingen mitgewirkt haben, den
wärm=
ſten und aufrichtigſten Dank zum Ausdruck zu bringen.
Der Dank gilt in erſter Linie naturgemäß den Spondern
ſelbſt: den einzelnen, die Beiträge nach ihrem Können
geleiſtet, den Bankinſtituten, gewerblichen
Unternehmun=
gen und ihren Arbeitern, den Organen der
Selbſtver=
waltung, den Angehörigen von Armee und Marine, den
Schulen, Vereinen, den Deutſchen im Auslande, kurz
allen, die an dem Geſamtergebnis durch Spenden
betei=
ligt ſind. Aber auch an alle dieſenigen richtet ſich unſer
Dank, die ſich der Arbeitsmühe und Sammlung
unter=
zogen haben, an die behördlichen Stellen, an die Landes=,
Provinzial=, Kreis= und Ortskomitees, und nicht zum
mindeſten an die deutſche Preſſe, die in jedem Stadium
der Vorarbeiten die Nationalflugſpende verſtändnisvoll
und nachdrücklich unterſtützt hat. Die Höhe des
Ergeb=
niſſes bietet die Möglichkeit, das Flugweſen in wirkſamer
Weiſe zu fördern, zum Gedeihen der Induſtrie und zum
Wohle des Vaterlandes.
— Reichstagserſatzwahl in Reuß ä. L.
Bei der Reichstagserſatzwahl im Wahlkreiſe Reuß ältere
Linie erhielt Cohen=Frankfurt a. M. (Soz.) 7869, Dr.
Streſemann (natl.) 5273, Amtsgerichtsrat Lattmann
(Wirtſch. Vgg.) 1460 Stimmen. Cohen iſt ſomit gewählt.
Bei der Hauptwahl im Januar dieſes Jahres ſiegte der
verſtorbene ſozialdemokratiſche Kandidat Förſter mit
8542 Stimmen. Auf Burchardt (natl.) entfielen 3804 und
auf Matheus (Fortſchr. Volkspt.) 3319 Stimmen. Es
er=
hielten ſomit der ſozialdemokratiſche Kandidat 673, die
bürgerlichen Kandidaten 390 Stimmen weniger als bei
der Hauptwahl.
— Das Reichstheatergeſetz. Die auf
Ein=
ladung der Reichsregierung ſtattfindenden Beſprechungen
mit Vertretern der Berufsverbände über den Entwurf für
ein Reichstheatergeſetz werden, wie gemeldet, am 3.
Ja=
nuar im Reichsamt des Innern ihren Anfang nehmen.
Es ſind zur Teilnahme aufgefordert der Bühnenverein,
die Bühnengenoſſenſchaft und der Chorſängerverband. Im
Gegenſatz zu den Beſprechungen im Dezember v. J.
wer=
den diesmal auch zwei Vertreterinnen der
Bühnengenoſſen=
ſchaft an der Ausſprache teilnehmen. Es iſt dies
notwen=
dig, weil in den Beſtimmungen über den Bühnenvertrag
Vorſchläge enthalten ſind, die zum Teil ausſchließlich die
weiblichen Angeſtellten betreffen. Da die Intereſſen der
einzelnen Arten von Angeſtellten — z. B. der Schauſpieler,
Artiſten und Muſiker — ſehr verſchieden ſind, werden die
Verhandlungen mit den einzelnen Gruppen nacheinander
geführt werden; innerhalb jeder Gruppe werden jedoch
Unternehmer und Angeſtellte gleichzeitig gehört werden.
Die Beſprechungen beziehen ſich naturgemäß in erſter Linie
auf den Artikel 2 des Reichstheatergeſetzentwurfs, in dem
die privatrechtliche Seite des Theaterweſens geregelt wird.
— Die erſte Preußiſch=Süddeutſche
Klaſſenlotterie. Der Preußiſch=Süddeutſche
Lot=
terievertrag iſt in Bayern bereits vollzogen worden. Die
auf Bayern entfallenden Loſe ſind bereits vor einiger
Zeit nach dort verſandt worden, ſo daß die erſte
Preu=
ßiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie unter Teilnahme
Bayerns im Jahre 1913 (erſte Ziehung am 13. und 14.
Januar) ſtattfinden kann. Ein Anſchluß anderer
Bun=
desſtaaten, wie z. B. Sachſens oder Hamburgs, an die
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie iſt nicht zu
erwar=
ten. Die zuletzt aus 380000 Stammloſen und 36000
Freiloſen beſtehende, mit 190000 Gewinnen und 2
Prä=
mien ausgeſtattete Klaſſenlotterie wird durch den
Hinzu=
tritt Bayerns eine weitere Vermehrung an Loſen und
Gewinnen erfahren. Es werden 48000 Stück Stammloſe
und 4000 Freiloſe mehr ausgegeben, ſo daß im ganzen
428090 Stammloſe und 40000 Freiloſe zur Verfügung
ſtehen. Auch die Zahl der Gewinne wird um 24000
ver=
mehrt, ſo daß im ganzen 214000 Gewinne und 2
Prä=
mien eingeſetzt ſind, die auf 5 Klaſſen zu verteilen ſind.
— Der Studentenausſtand im
Parla=
ment. Der Medizinerſtreik in Halle ſoll bei der erſten
Leſung des Etats im preußiſchen Abgeordnetenhauſe
Gegenſtand einer Erörterung werden. Die Regierung ſoll
aufgefordert werden, die ſchwierige Frage des
Ausländer=
tums an den preußiſchen Univerſitäten einer erneuten
Regelung zu unterziehen und allen berechtigten Wünſchen
der deutſchen Studenienſchaft nachzukommen. Von
amt=
licher Seite wird der Medizinerſtreik auf Mißverſtändniſſe
zurückgeführt, die in kürzeſter Zeit beſeitigt werden
dürf=
ten. Mit dieſer Regelung will man ſich aber nicht
be=
gnügen, ſondern verlangen, daß die Ausländer
Sonder=
beſtimmungen unterworfen werden, damit ungeeignete
Elemente von den deutſchen Hochſchulen ferngehalten
werden.
— König oder Regent? Wie aus München
gemeldet wird, ſoll die Löſung der Regentſchaftsfrage
oder der Frage der Proklamierung eines neuen Königs
von der bayeriſchen Regierung bereits ſo weit vorbereitet
ſein, daß mit den Führern der Parteien des Landtages
offiziell Fühlung genommen werden konnte. Man
er=
wartet, daß der Landtag demnächſt zu einer kurzen
Ta=
gung zwecks Löſung dieſer Frage einberufen werde. Die
Meldung bedarf aber der Beſtätigung.
— Die bayeriſche Regierung und der
Jeſuitenerlaß. Die Korreſpondenz Hoffmann,
München, ſchreibt: Durch ein unter dem 14. Dezember
erlaſſenes Ausſchreiben, das von den Staatsminiſterien
des Innern und beider Abteilungen in ihren
Amtsblät=
tern veröffentlicht wurde, werden die königlichen
Regie=
rungen, Kammern des Innern, die Diſtriktspolizei und
die Behörden auf den Beſchluß des Bundesrats vom
28. November und die darin gegebene Begriffsbeſtimmung
für die Ordenstätigkeit hingewieſen. Der
Bundesrats=
beſchluß vom 28. November, der den bisher nicht näher
umſchriebenen Begriff der verbotenen Ordenstätigkeit
authentiſch abgrenzt, iſt für Bemeſſung dieſes Begriffs
nunmehr ausſchließlich maßgebend. Durch dieſen
Be=
ſchluß werden alle früheren, vor der authentiſchen
Aus=
legung erteilten Vollzugsanweiſungen ohne weiteres
er=
ſetzt. Durch Miniſterialausſchreiben vom 14. Dezember
werden die Vollzugsbehörden auf den Bundesrats=
Be=
ſchluß, den ſie ihrem Verfahren fortan zugrunde zu legen
haben, noch beſonders hingewieſen.
— Die Landtagswahlen in Württemberg.
Das Reſultat der Landtagsproporzwahlen in
Württem=
berg liegt vor. Von 17 zu wählenden Kandidaten entfielen
auf das Zentrum 5, Sozialdemokraten 4, Volkspartei 4,
Konſervative und Bund der Landwirte 3,
Nationallibe=
rale 1. Der neue Landtag ſetzt ſich demnach aus 26 (früher
25) Mitgliedern des Zentrums, 20 (15) Konſervativen und
Bund der Landwirte, 19 (23) Mitgliedern der
Fortſchritt=
ichen Volkspartei, 17 (16) Sozialdemokraten und 10 (13)
Nationalliberalen zuſammen. Bei den Proporzwahlen
verloren die Nationalliberalen noch 1 Sitz an das
Zen=
trum. Somit ſind Rechte und Linke jetzt gleich ſtark. Die
Wahlen bedeuten einen völligen Sieg der Konſervativen
über die Liberalen. Früher hatte die Linke 52 und die
Rechte 40 Sitze, jetzt haben beide je 46.
— Dasſächſiſche Volksſchulgeſetz
geſchei=
tert. Nachdem das Einigungsverfahren des Landtags
ergebnislos verlaufen iſt, fand in beiden Kammern die
Schlußabſtimmung über das Volksſchulgeſetz ſtatt. Da
beide Kammern in den Fragen der Erteilung des
Reli=
gionsunterrichts, der Errichtung der allgemeinen
Volks=
ſchule und der Schulgeldfreiheit auf abweichenden
Be=
ſchlüſſen beharrten, iſt das Volksſchulgeſetz endgültig
ge=
fallen. Kultusminiſter Beck ſprach ſein Bedauern über
das Scheitern des großen Reformwerkes aus. Beide
Kam=
mern ſchloſſen die Sitzung mit einem Hoch auf den König
und das Vaterland.
— Die mecklenburgiſche
Verfaſſungs=
frage. Dem verſammelten Landtag iſt, wie die
Landeszeitung für beide Mecklenburg meldet, am
Frei=
tag die Antwort der Großherzöge auf die Ablehnung der
Verfaſſungsvorlage zugegangen. In der Antwort heißt
es u. a.: „Wir ziehen die Vorlage zurück, welche der
Einigung der beiden Stände dienen ſollte. Die allſeitig
als notwendig erkannte Verfaſſungsreform muß jedoch
durchgeführt werden. Unſere weiteren Entſchließungen
werden wir unſeren getreuen Ständen auf einem
außer=
ordentlichen Landtage kundgeben, den wir zur endgültigen
Erledigung der Verfaſſungsfrage 1913 einzuberufen
beab=
ſichtigen.”
— Die Wahlrechtsreform in Reuß j. L.
Der Ausſchuß des reußiſchen Landtages hat die
Wahl=
rechtsvorlage angenommen, und zwar mit zwei
Aen=
derungen; es ſollen nämlich nach dem Beſchluſſe des
Aus=
ſchuſſes eine Zuſatzſtimme erhalten die höher Gebildeten
und die Handwerker, die den Meiſtertitel zu führen
be=
rechtigt ſind. Die Höchſtzahl der einem Wähler zuſtehenden
Stimmen beträgt bekanntlich 5.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Annahme des Kriegsleiſtungsgeſetzes
n ach 56ſtündiger Sitzung. Das öſterreichiſche
Ab=
geordnetenhaus hat am Donnerstag das
Kriegsleiſtungs=
geſetz in der Kommiſſionsfaſſung unter Ablehnung
ſämt=
licher Abänderungsanträge angenommen. Der § 6, nach
welchem das Perſonal der zu Kriegsleiſtungen in
An=
ſpruch genommenen Verkehrsmittel und Induſtrieanlagen
auf die Dauer der Inanſpruchnahme des Unternehmens
in dem bisherigen Arbeitsverhältnis bleiben muß, wurde
in namentlicher Abſtimmung mit 270 gegen 143 Stimmen
angenommen. Bei § 9 wurde ein ſozialdemokratiſcher
Ge=
genantrag, nach welchem die zu Kriegsleiſtungen
Heran=
gezogenen nicht der Militärgerichtsbarkeit, ſondern der
Zivilgerichtsbarkeit unterſtellt werden, in namentlicher
Ab=
ſtimmung mit 224 gegen 201 Stimmen abgelehnt. Am
Freitag ſollte die dritte Leſung der Vorlage ſtattfinden Um
7¼ Uhr abends wurde die Sitzung nach 56ſtündiger Dauer
geſchloſſen.
Das Eherecht in Oeſterreich. Das
Herren=
haus nahm in allen Leſungen die Novelle zum
Bürger=
lichen Geſetzbuch an.
Im Laufe der Debatte betonte Dr. v. Grabmayr die
Reformbedürftigkeit des Eherechts und trat namens der
Verfaſſungspartei für Erſetzung des gegenwärtig geltenden
konfeſſionellen Eherechts durch die obligatoriſche Zivilehe
ein, die das Eherecht mit dem Staatsgrundgeſetz in
Ein=
klang bringe. Dies ſei zwar gegenwärtig infolge der
trau=
rigen Verhältniſſe im Parlament nicht wöglich, doch ſei
das von der Zukunft zu erwarten. — Freiyerr v Call
er=
innerte an die Aeußerung Grabmayrs, daß die Aufrollung
des Ehereformproblems den Kulturkampf
heraufbeſchwö=
ren würde, den die Bevölkerung nicht wolle. Die
Verwelt=
lichung des Eherechts würde nicht in erſter Linie an der
Gruppe der Rechten, ſondern an dem Widerſtande der
Be=
völkerung ſcheitern. Die Auflöſung der Ehe bedeute die
Zerſtörung der Familie. — Fürſtbiſchof=Kardinal Nagl
trat namens der Gruppe der Rechten für die Wahrung der
katholiſchen Grundſätze der Ehe ein und erinnerte an den
Widerſtand der Bevölkeruna gegen die ſeinerzeit angeregte
Ehereform. Man überſehe bei der übermäßigen Betonung
der Zivilehe, daß die Quelle eines wahren ſittlichen
Rück=
halts in der religiöſen Ueberzeugung liege. — Auch die
folgenden Redner, Hofrat Lammaſch und Graf Bilinski,
ſprachen ſich entſchieden gegen die Verweltlichung des
Eherechts aus. — Juſtizminiſter Ritter Kochenburger
er=
klärte, die Novelle umfaſſe alles, was man an dem
gelten=
den hundertjährigen bürgerlichen Geſetzbuch als unbedingt
verbeſſerungs= und ergänzungsbedürftig bezeichnen könne,
ausgenommen das internationale Privatrecht und das
Eherecht. Die Vorarbeiten für die erſchöpfende
Neurege=
ung des internationalen Privatrechts ſeien faſt beendet.
Die Regierung werde bald eine diesbezügliche Vorlage
unterbreiten. Wenn auch in der Novelle aus leicht
begreif=
lichen von Grabmayer ſelbſt dargelegten Gründen das
Eherecht fehle, ſo trage doch die Novelle auf dem Gebiete
des Familienrechts und des Sachen=Schuldrechts,
nament=
lich hinſichtlich des Dienſtvertrages, den wichtigſten
For=
derungen der Neuzeit Rechnung. Die Novelle ſei ein
Werk von großer ſozialer Tragweite.
Italien.
Die Dankesbezeugungen in der
Kam=
mer. Am Schluſſe der Kammerſitzung drückte
Miniſter=
präſident Giolitti dem Präſidenten der Kammer Marcora
auch namens der Kammer ſeine Glückwünſche aus, die
Marcora dankend erwiderte, indem er darauf hinwies,
daß niemand die Liebe und Dankbarkeit der Kammer
und des Landes mehr verdiene als Giolitti. Durch den
einzigartigen unermüdlichen Eifer, unterſtützt von ſeinen
Mitarbeitern und der Weisheit des Köngs, habe er Italien
die Möglichkeit gegeben, ſeinen Glauben an ſich ſelbſt zu
tärken. Auch dem Heere und der Marine drückte Marcora
die Glückwünſche aus, ebenſo dem ganzen italieniſchen
Volke, dem er wünſche, daß es bei jeder Gelegenheit die
Standhaftigkeit bewahre, die es im Kampfe dieſes Jahres
leitete und bewahrte, daß es ſich immer mehr moraliſch
hebe und nicht vergeſſe, wie notwendig es ſei, die Mittel
zur Verteidigung ſeiner Integrität immer weiter zu
ver=
ſtärken im Intereiſe ſeiner Größe und Zukunft. Der
Prä=
ſident ſchloß mit dem Wunſche, daß Italien ſeinen
Bünd=
niſſen und Freundſchaften treu bleibe, aber beſonders ſich
auf ſich ſelbſt und ſeine moraliſchen und materiellen Kräfte
verlaſſe und ſein Pulver trocken halte. Die Kammer
ver=
tagte ſich alsdann bis zum 6. Februar 1913.
Schweiz.
Der Gotthardvertrag, den die Schweiz in
Frühling 1909 mit der deutſchen und der italieniſchen
Re=
gierung abgeſchloſſen hat, iſt bekanntlich von der Schweiz
noch nicht ratifiziert worden. Jetzt haben 103000 Bürger
von Bern an den Bundesrat eine Bittſchrift gerichtet,
vorin ſie die Bundesverſammlung erſuchen, den Vertrag
an den Bundesrat behufs neuer Verhandlungen mit
Deutſchland und mit Italien zurückzuverweiſen. Die
ſozialdemokratiſchen Vertreter im Nationalrat
ver=
langten, daß der Bundesrat das Sitzungsprotokoll
über die Berliner Gotthardkonferenz, die
diplomati=
ſche Konferenz zwiſchen dem Bundesrat und der
deutſchen und italieniſchen Regierung, ſerner die
Denk=
ſchrift des Reichskanzlers veröffentlichen ſoll. Der
Bun=
despräſident Forrer erklärte, die Akten zum
Gotthardver=
trag eigneten ſich nicht alle zur Veröffentlichung; doch ſtän=
Groß=New=Vork in Zahlen.
** Von dem gewaltigen Wachstum Groß=
New=Yorks gibt der neue Bericht der Stadtverwaltung
ein impoſantes Bild, beweiſt doch die Statiſtik, daß in
Groß=New=York alle 40 Minuten ein neuer
Baukörper errichtet wird. Der
Bevölkerungs=
zuwachs beziffert ſich Monat um Monat um 17000
Menſchen, um rund 200 000 im Jahre, und alle dieſe
Men=
ſchen brauchen Wohnſtätten, Arbeitsſtätten,
Verkehrsmög=
lichkeiten und Häuſer. Dadurch erklärt es ſich auch, daß
jahraus jahrein, täglich, den Sonntag nicht
ausgenom=
men, im Durchſchnitt 37 neue Bauten errichtet werden,
und die amtliche Einſchätzung des Immobilienbeſitzes
er=
gibt die Tatſache, daß der Eigentumswert alle 40 Minuten
um nahezu 1400 Mark wächſt. Allein in den letzten zehn
Jahren ſind in den fünf Stadtteilen Manhattan, Brooklyn,
Brorix, Queens und Richmond, nicht weniger als 135693
Bauten errichtet worden, die einen Koſtenaufwand von
1839500000 Dollars erforderten. Der Immobilienwert
der Stadt Groß=New=York wird auf 7861898890 Dollars
bewertet und dieſe Ziffer übertrifft damit den Realbeſitz
aller amerikaniſchen Staaten weſtlich des Miſſiſſippi
zu=
ſammen. Groß=New=York gibt allein für ſeine
Beleuch=
tung Rieſenſummen aus, die Gasrechnung beläuft
ſich jährlich auf nahezu 32 Milllionen Dollars, die
Koſten der elektriſchen Beleuchtung auf über 25 Millionen,
und in jeder Nacht geben die New=Yorker für die
Beleuch=
tung ihrer Wohnräume und ihrer Geſchäftsräume
durch=
ſchnittlich 157000 Dollars aus, alſo rund 57 Millionen
Dollars im Jahr. Alle 4 Minuten wird in Groß=
New=York ein Kind geboren, alle 7 Minuten ruft der
Tod einen von den Lebenden ab und alle 10 Minuten
wird eine neue Ehe geſchloſſen. Die Zahl der täglichen
Geburten erreicht 160 mehr als die Liſte des Todes. Groß=
New=York zählt heute eine Einwohnerſchaft von nahezu
5 200000 Köpfen und dieſer gewaltigen, ſtetig wachſenden
Menſchenmenge müſſen ſich in raſtloſer Erweiterung
natur=
gemäß die Verkehrsverhältniſſe und der Verkehr anpaſſen.
Allein innerhalb der Stadtgrenzen zählt man 82
Straßen=
bahnen, 32 Dampfſtraßenbahnen und eine große
Omnibus=
geſellſchaft, die im vergangenen Jahre 1600 Millionen
Paſſagiere beförderte und nahe 78 Millionen Dollars durch
küllets einnahm. Noch vor zehn Jahren brachte man
ſtündlich 70000 Paſſagiere über den Eaſt River nach Long
Island. Heute ſind die Verkehrseinrichtungen imſtande,
nach jeder Richtung in der Stunde 700000 Menſchen zu
befördern.
Und trotzdem dieſe Rieſenſtadt die zweitgrößte Stadt
der Erde geworden iſt und ſtetig weiterwächſt, ſind die
Entwickelungsmöglichkeiten ſelbſt innerhalb des
Stadt=
geländes noch nicht entfernt ausgenutzt: New=York fühlt
ſich noch in ſeinen Kinderſchuhen. In der Stadt verfügt
man noch über 85000 Acres unbebautes Gelände. Schon
heute aber iſt die Hudſon=Metropole ein Brennpunkt
ame=
rikaniſchen Wirtſchaftslebens. Die City New=Yorks zählt
nicht weniger als 26000 Fabrikanten und im
Bannkreis der Städt New=York ſtellt die
Induſtrie jährlich für rund 2 Milliarden
Dol=
lars Waren her: das iſt ein Zehntel der induſtriellen
Geſamtproduktion der ganzen Vereinigten Staaten. Schon
heute iſt New=York unumſtritten die größte Fabrikſtadt
der Welt. In Groß=New=York wird ein Viertel aller
Bücher und Druckſachen hergeſtellt, die ganz Amerika
her=
vorbringt, und innerhalb der Stadtgrenzen von New=York
fabriziert man mehr als die Hälfte der Bekleidung, die
die Vereinigten Staaten für Männer, Frauen und Kinder
benötigen. Die Zahl der Arbeiterſchaft New=Yorks hat in
dieſem Jahr die Ziffer von 700000 Köpfen überſchritten.
Am merkwürdigſten aber iſt die Tatſache, daß die
Zu=
nahme der Bevölkerung ſich nicht verlangſamt,
ſondern auch ihr Tempo von Jahr zu Jahr ſich
beſchleu=
nigt. Statiſtiker haben berechnet, daß bei dem Fortwalten
dieſer Umſtände Groß=New-York im Jahre 1950 über eine
Bevölkerung von 19 Millionen Seelen verfügen würde.
Aber dafür iſt die Metropole auch die Stadt der
gewaltig=
ſten Inveſtierungen, deren Umfang ſich in den Anleihen
und Schulden ſpiegelt. Die Schuld der Stadt New=York
beläuft ſich gegenwärtig auf 1037811718 Dollars und
31 Cents und iſt damit größer als die geſamte
Staats=
ſchuld der Vereinigten Staaten, ja faſt ſo groß wie die
Schuldenlaſt des Deutſchen Reiches. New=York ſchuldet
fünfmal ſo viel wie Philadelphia, Chicago und Boſton
zu=
ſammen. Aber dieſe märchenhaften Summen ſind
durch=
weg ausgezeichnet angelegt und bringen eine gute
Ver=
zinſung, die von Jahr zu Jahr zunimmt; die größten
An=
leihen haben die mächtigen Verkehrs= und Hafenanlagen
gefordert.
Feuilleton.
Großherzogliches Hoftheater.
W-l. Am Donnerstag wurde das Spiel von Hugo von
Hoffmannsthal „Jedermann” wiederholt. Der
Auf=
führung wurde dasſelbe lebhafte Intereſſe
entgegen=
gebracht, wie der erſten. Der Eindruck der Aufführung
war teilweiſe noch ſtärker als am erſten Abend, da Herr
Ehrle, der die Titelrolle ſpielte und eine durchaus
ſelb=
ſtändige Leiſtung bot, durch die Innerlichkeit ſeines Spiels
das tragiſche Moment in dem Schickſal des mitten aus der
Lebensfreude und dem Lebensgenuſſe plötzlich zur letzten
Pilgerfahrt abgerufenen reichen Mannes in einer dem
Charakter des Stückes entſprechenden und in die
drama=
tiſche Wirkung ſteigernden Weiſe zur Geltung zu
bringen=
verſtand. So wurde man von ſeinen Ausbrüchen der
Verzweiſlung, Angſt und Reue, die den dramatiſchen
Höhe=
punkt des Stückes bezeichnen ſollen, wirklich ergriffen. An
Stelle von Frl. Uttmann, die beurlaubt war, ſprach Frl.
Alſen die Rolle des Glaubens. Dadurch kam in das
ſtimmlich ſchön abgetönte Zwiegeſpräch zwiſchen den
Werken und dem Glauben des erſten Abends ein fremder
Ton hinein; denn die letztere Rolle erfordert ein weiches
und mildes, zu Herzen gehendes und kein heroinenhaftes
Organ. Das Publikum ſpendete nach Schluß der
Auffüh=
rung reichen Beifall.
* Aus Kunſt und Wiſſenſchaft. Heimiſche Kunſt.
Im Inſel=Verlag zu Leipzig erſcheint demnächſt eine
Aus=
gabe von Ernſt Elias Niebergalls „Datterich”
Mit ſieben Originallithographien, Innentitel und
Ein=
bandzeichnung von Emil Preetorius. Titel von
F. W. Kleukens. Einmalige Auflage von 400
Exem=
plaren. 75 Exemplare auf Japanbütten in Pergament
60 Mk. 325 Exemplare auf van Gelderbütten in
Halb=
pergament 25 Mk. Drei der Japanexemplare werden vom
Künſtler mit der Hand koloriert und koſten 120 Mark. —
Von Herrn Profeſſor Dr.=Ing. Vetterlein=Darmſtadt
wurde in dem Straßburger Vorort Kronenburg eine
katholiſche Kirche erbaut, die am 15. Dezember
eingeweiht wurde. Die Straßb. Poſt ſagt, daß die ganze
architektoniſche Anlage der Kirche den bewußt ſchaffenden
und einem beſtimmten Ziele zuſtrebenden Künſtler verrate,
den die geſamten Akten jedem Mitgliede des Parlaments
zur Einſicht offen.
Frankreich.
Die Präſidentenwahl. Die Vertreter der
ſechs linksrepublikaniſchen Gruppen der Kammer und des
Senats hielten eine Verſammlung ab, um über die durch
die Weigerung Bourgeois geſchaffene Lage zu beraten.
Nach längerer Erörterung wurde beſchloſſen, am 15.
Ja=
nuar eine Verſammlung aller republikaniſchen Senatoren
und Deputierten mit Ausnahme der Gemäßigten und der
Sozialiſten einzuberufen, die ſich über ein gemeinſames
Mandat für die am 17. Januar ſtattfindende Wahl des
Nachfolgers des Präſidenten einigen ſoll. Falls in dieſer
Verſammlung kein Mandat die abſolute Mehrheit erhalten
ſollte, würde am 16. Januar noch ein zweiter und
erfor=
derlichenfalls ein dritter Wahlgang vorgenommen werden.
Frankreichs ſchwarze Armee. Die Kammer
beriet über den Kolonialetat. Kolonialminiſter Lebrun
verſicherte, daß er nach dem Bericht des Gouverneurs von
Franzöſiſch=Weſtafrika nicht daran denke, die Verſuche der
Rekrutierung ſchwarzer Truppen aufzugeben. Die
Leich=
tigkeit, mit der 5000 Mann rekrutiert worden ſeien,
berech=
tigte zu dem größten Vertrauen auf die Möglichkeit einer
normalen Rekrutierung. Mit Methode werde man dahin
gelangen können, eine ſchwarze Armee zu ſchaffen, ohne
die Kolonie wirtſchaftlich und politiſch zu ſchädigen.
China.
Der ruſſiſch=chineſiſche Konflikt.
Yuan=
ſchikais Ratgeber Tujuntſin iſt in Mukden eingetroffen, um
ſich mit der Lage der Mandſchurei bekannt zu machen und
die in der Preſſe aufgetauchten Gerüchte, daß Rußland und
Japan die Annexion der Mandſchurei vorbereiteten, an
Ort und Stelle nachzuprüfen. Das Erſuchen der inneren
Mongolei um die Organiſation der Selbſtverwaltung
wurde vom Präſidenten abgelehnt. Trotz offizieller
Ge=
genmaßnahmen dauert die antiruſſiſche Agitation
unge=
ſchwächt an. Die Agitatoren verſichern der Bevölkerung,
ein bewaffneter Zuſammenſtoß zwiſchen Rußland und
China ſei unvermeidlich. Der Handelsverein in Mukden
forderte durch ein Rundſchreiben die Vereine in Kirin,
Charbin und Zizikar auf, ruſſiſches Geld und ruſſiſche
Waren zu boykottieren.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 21. Dezember.
Ernannt wurde der Reallehrer an der
Auguſtiner=
ſchule (Gymnaſium und Realſchule) zu Friedberg Heinrich
Müller zum Reallehrer an dem Realgymnaſium zu
Darmſtadt mit Wirkung vom 1. Januar 1913 an unter
Belaſſung in der Kategorie der Volksſchullehres.
* Militärdienſtnachrichten. Den Charakter als
Oberſt=
leutnant erhält: Buddecke, Major, zugeteilt dem
Gro=
ßen Generalſtabe (früher Inf.=Regt. 115); v.
Braun=
behrens, Hauptmann und Bezirksoffizier in
Darm=
ſtadt I, erhält den Charakter als Major: v. Borcke,
Oberleutnant im Oldenburg. Inf.=Regt. Nr. 91, in das
Leibg.=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115 verſetzt;
v. Zangen, Hauptmann und Batteriechef im Großh.
Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25, zum
Stabe des 2. Unterelſäſſ. Feldart.=Regts. Nr. 67 verſetzt;
v. Scholten, Hauptmann im 2. Großh. Heſſ. Feldart.=
Regt. Nr. 61, als Batteriechef in das Großh. Art.=Korps,
1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25, verſetzt; Becker,
Hauptmann beim Stabe des 2. Großh. Heſſ. Feldart.=
Regts. Nr. 61, zum überzähligen Major befördert;
v. Kietzell, Hauptmann und Kompagniechef im Inf.=
Regt. Nr. 64, früher Inf.=Regt. 115, zum Adjutanten der
Generalinſpektion des Militär=Erziehungs= und
Bil=
dungsweſens ernannt; Buddecke, Major und
Batail=
lons=Kommandeur im Inf.=Regt. Nr. 173, früher Inf.=
Regt. 115, der Abſchied mit der Erlaubnis zum Tragen
der Uniform des Leibg.=Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.)
Nr. 115 bewilligt; Salzer, Major und Abteilungs=
Kommandeur im Feldart.=Regt. Nr. 80, der Abſchied mit
der Erlaubnis zum Tragen der Uniform der Schutztruppe
für Südweſtafrika bewilligt (Wormſer); Holtz, char.
Fähnrich im Leibg.=Inf.=Regt. Nr. 115, zum Fähnrich
befördert; Freytag, Unteroffizier im Inf.=Regt. 117,
Frhr. v. Reinhardt, Unteroffizier im Garde=Drag.=
Regt. Nr. 23, Haneſſe und v. Ilſemann,
Unter=
offiziere im Großh. Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=
Regt. Nr. 25, zu Fähnrichen befördert; Mac Lean,
Hauptmann und Kompagniechef im Inf.=Regt. Nr. 54,
wird unter Beförderung zum Major zum Stabe des
Inf.=Leib=Regts. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117
verſetzt; Klein, Vizefeldwebel (Gießen), Malzan,
Vizefeldwebel (Gießen), Blad, Vizefeldwebel (
Frank=
furt a. M.), Rauſch, Vizefeldwebel (Gießen) zu
Leut=
nants der Reſerve des Infanterie=Regiments Kaiſer
Wil=
helm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116 befördert; Knewitz,
Vize=
feldwebel (Mainz), Thylmann, Vizefeldwebel
(Mainz), Schweitzer, Vizefeldwebel (Frankfurt a. M.),
zu Leutnants der Reſerve des Inf.=Leib=Regts.
Groß=
herzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, Neumetzger,
Vize=
wachtmeiſter (Hanau) zum Leutnant der Reſerve des
2. Großh. Heſſ. Feldart.=Regts. Nr. 61 befördert.
g. Kriegsgericht. Der Unteroffizier K. von der 3.
Eskadron des Garde=Dragoner=Regiments Nr. 23, ſtand
wegen Mißhandlung eines Untergebenen
geſtern vor dem Kriegsgericht der 25. Diviſion. Der
An=
geklagte iſt beſchuldigt, auf der Stube einen Dragoner
der=
artig geſtoßen zu haben, daß dieſer beim Hinfallen
eine Verletzung unterm Auge davontrug. Dies beſtreitet
der Angeklagte, er habe nur einen Teppich etwas ſchnell
an ſich genommen, wobei wohl der Soldat einen Stoß
bekommen habe. Abſichtlich ſei dies aber nicht geſchehen.
Das Gericht kann ſich dieſer Verteidigung nicht
anſchlie=
ßen und verurteilt K. zu 10 Tagen Mittelareſt. — Wegen
eines vor dem Dienſteintritt begangenen
Streikver=
gehens hatte ſich der Füſilier Wiedemann vom
Leib=
garde=Regiment 115 zu verantworten. 17 Kollegen, die
ſich wegen des gleichen Deliktes vor dem Zivilgericht zu
verantworten hatten, wurden freigeſprochen.
Gegen W. mußte, da er inzwiſchen zum Militär eingerückt
war, vor dem Kriegsgericht verhandelt werden. Die
eigentlich nur formelle Anklage endete mit einem
Frei=
ſpruch des Angeklagten. — Der Musketier Georg
Krebs vom Infanterie=Regiment Nr. 168 hat im April
dieſes Jahres vor Dienſteintritt in Kalk bei Köln eine
Mietsſchuld von 17 Mark hinterlaſſen und der geſchädigte
Logiswirt hatte gegen Krebs Strafantrag geſtellt. K.
wurde zu 10 Mark Geldſtrafe verurteilt. — Der
frühere Zwangszögling Hugo Elbert von der 6.
Kom=
pagnie des Infanterie=Regiments Nr. 168 hat aus Furcht
vor dem Zwang und aus Bequemlichkeit dem
Geſtellungs=
befehl des Bezirkskommandos Friedberg nicht Folge
ge=
leiſtet, ſo daß er zwangsweiſe zum Regiment gebracht
werden mußte. Er hatte ſich geſtern deshalb wegen
Fahnenflucht vor dem Kriegsgericht zu verantworten.
Er iſt geſtändig und wird zu 45 Tagen Gefängnis
verurteilt.
O In der nichtöffentlichen Sitzung der
Stadt=
verordneten=Verſammlung wurden die Anſtellungen
des Hilfsſchuldieners Rück als Schuldiener der
Peſta=
lozziſchule, des Hilfsſchuldieners Eidenmüller als
Schul=
diener der Stadtmädchenſchule I und des Oberheizers
Schmidt als Maſchinenmeiſter im Städtiſchen
Kranken=
haus genehmigt.
D Vom Großh. Hoftheater. Die heutige zweite
Kin=
dervorſtellung zu ermäßigten Volksvorſtellungspreiſen
„Hänſel und Gretel” von Engelbert Humperdinck
beginnt um 6 Uhr; Ende gegen 8 Uhr. Morgen
nachmit=
tag geht als zwölfte Volksvorſtellung zu ermäßigten
Prei=
ſen L’Arronges Luſtſpiel „Haſemanns Töchter” in
Szene. Der Kartenverkauf findet heute noch im
Verkehrs=
bureau ſtatt, Sonntag ſind die etwa noch vorrätigen
Kar=
ten an der Hoftheaterkaſſe erhältlich, die ab 11 Uhr
vor=
mittags geöffnet iſt. Sonntag abend geht „Carmen”
unter der Direktion von Richard Lert in Szene. Die
dritte Kindervorſtellung „Rübezahl oder der Geiſt der
Berge” iſt für Montag angeſetzt. Auch zu dieſer
Vor=
ſtellung, die um 6 Uhr beginnt und um 8 Uhr zu Ende
iſt, gelten die ermäßigten Volksvorſtellungspreiſe.
* Rentenquittungen. Vom 1. Januar 1913 ab müſſen
zu den Invaliden=, Kranken= und Altersrentenquittungen
ausſchließlich die neuen Formulare verwendet werden,
die auf Anfordern von der Landesverſicherungsanſtalt
„Großh. Heſſen” in Darmſtadt an ihre Rentenempfänger,
die ſelbſtredend ihre Adreſſe genau anzugeben haben, zum
Verſand gelangen. Da aber unter den Rentenempfängern
vielfach Zweifel darüber herrſchen, welches alte und
wel=
ches neue Formulare ſind, wird auf Nachſtehendes
auf=
merkſam gemacht: Die neuen Quittungsformulare
unterſcheiden ſich von den alten dadurch, daß der
die betreffende Rente kennzeichnende Buchſtabe
J., K. und A. nicht mehr über dem Wort
„Rentenquittung”, ſondern rechts neben dieſem
ſteht; ferner ſind jetzt die oben rechts ſtehenden Worte
„U=Nummer” und „Poſtvermerk” mit zwei Strichen und
die unter den Worten „(des Empfängers Stand:)”
befind=
liche behördliche Beſcheinigung mit einem dicken
ſchwar=
zen Strich umrahmt, was bei den bisherigen
Quittungs=
muſtern nicht der Fall war.
Probebeleuchtung. Man ſchreibt uns: Seit längerer
Zeit ſchon werden in der unteren Rheinſtraße zwiſchen
Neckarſtraße und dem offen gelaſſenen Bahnübergang im
Anſchluß an die Beleuchtung in der Breiten Allee Verſuche
mit Gashängeglühlicht gemacht, welche, wie uns auf
Be=
fragen mitgeteilt wurde, zu einem gewiſſen Abſchluß
in=
ſofern gekommen ſind, als nunmehr die Stadtverwaltung
zu entſcheiden haben wird, ob und in welchem Umfange
einer durch die auffallend in die Erſcheinung tretende
beſſere Beleuchtung in der Breiten Allee bedingten
Ver=
beſſerung der Beleuchtung in der Rheinſtraße
näher=
getreten werden ſoll. Zunächſt ſind vom alten
Bahnüber=
gang ab bis zum „Hotel Köhler” bzw. bis zur Wenckſchen
Tabak- und Zigarrenfabrik fünf Stück zweiflammige Gas=
Hängeglühlicht=Laternen gleichen ſtündlichen
Gasver=
drauchs und gleicher Leuchtkraft (400 Hefnerkerzen) wie
der Gas=Hängeglühlicht=Laternen in der Breiten Allee
auf=
gemacht, während von da ab auf der Nordſeite, aufwärts,
zwei zweiflammige Gas=Hängeglühlicht=Laternen mit je
600 HK. Helligkeit aufgeſtellt ſind, denen eine einflammige
Gas=Hängeglühlicht=Laterne mit 300 HK. Helligkeit folgt.
dieſen drei vorgenannten Gas=Niederdruck=Starklicht=
Invertlaternen ſteht je eine zweiflammige Gas=Normal=
Hängelicht=Laterne mit je 250 HK. Helligkeit gegenüber,
womit die Ueberlegenheit des Gas=Hängeglühlichts
gegen-
über dem ſtehenden Gasglühlicht in der Rheinſtraße vor
Augen geführt werden ſoll, welches letztere bei gleicher
Hel=
ligkeit einen größeren ſtündlichen Gasverbrauch hat. Zum
Schluſſe der vorgeführten Beleuchtungskörper ſind nächſt
der Toreinfahrt der Vereingten Geſellſchaft „Caſino” noch
zwei zweiflammige Gas=Hängeglühlicht=Lampen desſelben
Typs und gleicher Ausführung, gleicher Leuchtkraft und
gleichen Gasverbrauchs wie der Lampen in der Breiten
Allee an Auslegern, bzw. Aptierungsarmen, (
Krumm=
ſtäben), welche auf den vorhandenen Kandelabern
ange=
bracht ſtnd, aufgehängt, wodurch es ermöglicht wird, die
Beleuchtungskörper in etwas, ſoweit es der eigenen
Sicher=
heit derſelben gegen Beſchädigungen wegen zuläſſig er
ſcheint, vor die Bäume zu bringen, deren Stämme die
Be=
leuchtungskörper oben faſt vollſtändig verdecken. Letztere
Gas=Hängeglühlicht=Lampen, welche, wie die übrigen Gas=
Hängeglühlicht=Laternen, mit den zurzeit in allen größeren
Städten Aufnahme und Einführung findenden Fernzünd=
und Löſchapparaten ausgerüſtet ſind, ermöglichen es, die
Beleuchtung vom Gaswerk aus automatiſch in und außer
Betrieb zu ſetzen, wie das ſchon ſeit der Einführung der
Gasbeleuchtung in Arheilgen mit der dortigen öffentlichen
Beleuchtung und mit der Beleuchtung im neuen
Bahn=
hofsgebiet ſeit dem 1. Mai I. Js. der Fall iſt und deren
Einführung für die geſamte öffentliche Beleuchtung in
Darmſtadt ſeitens der Stadtverwaltung geplant ſein ſoll.
Ein photographiſches Kunſtblatt. Die
wunder=
bare Pracht der leider ſchnell „zerfloſſenen” Rauhreif
landſchaft, die wir ſeit Jahren ſo ſchön und
ſtimmungs=
voll nicht mehr geſehen und die beſonders im Herrngarten
ganz entzückende Motive hervorgezaubert hatte, iſt von
Fräulein Suſanna Homann, Werkſtätte für moderne
Lichtbildkunſt, in einer ungemein reizvollen
photographi=
ſchen Aufnahme feſtgehalten worden. Und zwar in einer
beſonders reizvollen Partie am Herrngartenteich mit dem
großen, efeubewachſenen Baum im Vordergrund. Der
Bildausſchnitt iſt außerordentlich geſchickt gewählt und
ſichert dem Bild eine ungemein künſtleriſche Wirkung.
Beſonders gut gelungen iſt das Feſthalten der
Perſpek=
tive in der Aufnahme. Während die vorderen Partien,
beſonders die feinen bereiften Aeſte und Zweige, faſt
plaſtiſch ſich abheben, ſind die zurückliegenden wie in
zarten Duft getaucht, ohne jedoch an Klarheit und
Deut=
lichkeit zu verlieren. Das hübſche Bild iſt für einige Tage
in der Bilderauslage unſerer Expedition in der
Rhein=
ſtraße ausgeſtellt.
Neuer Erfola heſſiſcher Architekten. Man
ſchreibt uns Beim Wettbewerb des Barmer Bauvereins
unter den Architekten Rheinlands und Weſtfalens
be=
teiligten ſich 120 Bewerber. Den erſten Preis mit
2000 Mk. errangen die Architekten Phil. Schnatz,
Bens=
heim=Eſſen und Karl Mink, Worms=Eſſen. Beide
Herren waren längere Zeit am hieſigen
Stadtbau=
amte tätic
§ Schutzmannsſchule. Donnerstag vormittag nahm
der 16. Lehrgang der gemeinſamen Schutzmannsſchule für
das Großherzogtum Heſſen, an welchem drei Schutzleute
aus Darmſtadt, drei Schutzleute aus Mainz, zwei
Schutz=
leute aus Offenbach, zwei Schutzleute aus Worms, ein
Schutzmann aus Neu=Iſenburg, zuſammen zwölf Mann,
deſſen perſönliche Schöpfung ſie iſt. Man fühle das
Mo=
derne und Perſönliche bis in den letzten Gewölbebogen
und das letzte Ornament. Der Schöpfer der Kirche,
Pro=
feſſor Vetterlein, dürfe mit Genugtuung auf ſein Werk
zurückblicken. Er habe ſchöne künſtleriſche Werte in dem
hieran ſo armen Kronenburg geſchaffen und es ſei auch
in dieſem Falle nach dem bekannten weiſen Worte die
große Liebe geweſen, die die großen Werte ſchuf.
Fortſchritte der deutſchen drahtloſen
Telephonie. In den letzten Wochen haben von Nauen
nach Berlin täglich Verſuche ſtattgefunden, drahtlos zu
telephonieren. Die Verſuche haben zu dem Ergebnis
ge=
führt, daß man ohne Schwierigkeit einen ganzen
Zei=
tungsartikel drahtlos telephonieren kann und die
draht=
loſe Meldung auch in einer Entfernung bis zu 400
Kilo=
metern verſtanden werden würde, wenn die Apparate der
Empfangsſtation entſprechend geſtellt ſind. Dieſe
über=
raſchende Vervollkommnung der drahtloſen Telephonie
in Deutſchland iſt auf die Leiſtung der
Hochfrequenz=
maſchinen des Telefunkenſyſtems zurückzuführen.
Inter=
eſſant iſt, daß das Obſervatorium in Potsdam, das zur
Aufnahme von Eiffelturmzeitſignalen eine drahtloſe
Empfangsſtation hat, vor einigen Tagen die Umfrage
ſtellte, woher die Zeitungsvorleſungen kommen, die neben
den Signalen vernommen werden.
* Sieben Millionen Mark Gerichtskoſten! In London
hat, wie bereits gemeldet, in dieſen Tagen die
Schlußver=
handlung in dem Prozeß ſtattgefunden, den die engliſche
Telephongeſellſchaft aus Anlaß der
Verſtaat=
lichung des Telephonbetriebes gegen den
General=
poſtmeiſter angeſtrengt hatte. Die Londoner Blätter
geben bei dieſer Gelegenheit einen eindrucksvollen Bericht
über den Aufwand an Geld, Schriftſätzen und Reden, den
der im Juni eröffnete Rieſenprozeß verurſacht hat. Von
einer bisher unerhörten Höhe iſt die Klageſumme, die die
Geſellſchaft von dem engliſchen Staat fordert. Beträgt
ſie doch nicht mehr und nicht weniger als 420 Millionen
Mark, ein Betrag, der auf Grund der im Verlaufe der
Prozeßverhandlungen zwiſchen den Parteien geſchloſſenen
Vergleiche allerdings auf 160 Millionen Mark ermäßigt
worden iſt. Es begreift ſich ohne weiteres, daß ein ſolcher
Prozeß eine dem Klagegegenſtand entſprechende
Beibrin=
gung von Gutachten und Schriftſtücken aller Art als
un=
vermeidliche Begleiterſcheinung haben mußte. Man hat
denn auch nach Schluß der Sitzungen 1500 Kilogramm
be=
ſchriebenes Papier wegräumen müſſen, das ſich ſeit
Mo=
naten in den weiten Räumen des Londoner Juſtizpalaſtes
zu Bergen türmte. Die Uebertragung der amtlichen
Ver=
handlungsſtenogramme, die gedruckt und in Oktavbänden
herausgegeben wurden, füllt nicht weniger als 5000
Druck=
ſeiten. Die ſtenographiſche Berichterſtattung und die
Drucklegung haben 6000 Mark gekoſtet. Die Aufnahme
der Materialvorräte und ihre Unterbringung hat 800
Ar=
beiter 18 Monate lang beſchäftigt und hat zur
Feſtſtel=
lung eines Wertes von 5 Millionen Mark geführt. Die
Koſten der Gutachter und Sachverſtändigen berechnen ſich
auf rund 2 130000 Mark, was für den Tag der
Gerichts=
verhandlung 6000 Mark ausmacht. Wie verlautet, hat der
erſte Rechtsbeiſtand der Geſellſchaft vor Beginn des
Pro=
zeſſes 30000 Mark und weitere 2000 Mark täglich erhalten.
Dafür hat der Herr Rechtsanwalt freilich auch 12 Tage
lang geredet und ½ Million Worte verarbeitet. Noch
iſt der Zeugen zu gedenken, denen 25000 Fragen vorgelegt
wurden. Aber die Sache iſt nun glücklich zu Ende, und
das Schlußurteil iſt für Mitte Januar nächſten Jahres
zu erwarten. Vorausgeſetzt, daß nicht Berufung eingelegt
wird, wird dann der Prozeß rund 7 Millionen Mark
ge=
koſtet haben.
* Der verlaſſene Kaiſerpalaſt in Peking. Ein ſoeben
aus der „verbotenen Stadt” zurückgekehrter Prinz hat dem
Pekinger Korreſpondenten des Daily Telegraph ein
troſt=
loſes Bild von den dort herrſchenden Zuſtänden entworfen.
In den ungeheueren Räumen des Winterpalaſtes hauſt,
von allen Verwandten und Freunden verlaſſen, die
Kaiſe-
rin=Witwe und der kindliche Kaiſer in trauriger
Einſam=
keit. Wohl ſind noch einige hundert Eunuchen da, aber
alle Prinzen und Hofbeamten und die Bewohnerinnen des
kaiſerlichen Harems haben ſich heimlich aus dem Staube
gemacht. Noch werden jeden Tag ſo und ſo viele hundert
Schafe und Geflügel, wie es die Ordnung des kaiſerlichen
Hausbaltes vorſchreibt, geſchlachtet, aber es iſt niemand
da, um ſie zu eſſen, und ſo haben die Metzger außerhalb
der verbotenen Stadt eine billige Bezugsquelle gefunden.
Die Eunuchen ſind gänzlich unbeaufſichtigt und haben nach
und nach viele Koſtbarkeiten geraubt und verkauft. Wenn
nichts geſchieht, um dieſem Treiben Einhalt zu tun,
wer=
den die Paläſte bald gänzlich ausgeräumt ſein. Die
Kai-
ſerin=Witwe wacht Tag und Nacht, ſie wagt es nicht, nach
dem Sommerpalaſt überzuſiedeln, weil es ſich in
Mand=
ſchukreiſen herumgeſprochen hat, daß man ſie töten würde
ſobald ſie ſich außerhalb der verbotenen Stadt ſehen ließe.
Der Kaiſer iſt ein Kind, das nicht begreift, was vor ſich
geht. Er ſpielt den ganzen Tag mit Bleiſoldaten. In
europäiſchen Kreiſen in Peking bedauert man, daß die
verbotene Stadt nicht in ein Muſeum, ähnlich dem Kreml
von Moskau, umgewandelt wird. Eine Reuterdepeſche
beſagt, die Kaiſerin=Witwe habe gebeten, den kaiſerlichen
Haushalt nach dem Sommerpalaſt zu verlegen und die
verbotene Stadt zum Sitz der Reichsregierung zu machen.
* Das Ende des Rieſenmuffs. An den letzten
Renn=
tagen in Paris, die dort bekanntlich eine Art von
Mode=
ſchau ſind, erregte es unter der Damenwelt nicht geringes
Aufſehen, daß einige der eleganteſten Vertreterinnen des
ſchönen Geſchlechts winzige, die Hände kaum bedeckende
Muffs trugen, wie ſie zu Zeiten unſerer Mütter und
Großmütter beliebt waren. Die Mode bevorzugt ja die
Gegenſätze, ſie ſpringt gern von einem Aeußerſten zum
anderen über, und es iſt daher nicht beſonders
verwunder-
lich, daß ſie den Rieſenmuff plötzlich verwirft und ihn
durch einen winzigen erſetzt. Und es kommt dabei noch
etwas anderes in Betracht. Man trägt gegenwärtig mehr
Pelz als je zuvor. Zum Pelzmantel aber wirkt der
Rieſen=
muff überladen, er ſtört das Bild der Geſamterſcheinung
und läßt einen koſtbaren, geſchmackvollen Pelzmantel nicht
recht zur Geltung gelangen. Das ſind die Gründe, aus
denen einige der tonangebenden Pariſerinnen dem
Rieſen=
muff den Krieg erklärt haben, und da unſere deutſchen
Frauen die eine Dummheit nachgemacht haben, ſo werden
ſie ſich wohl auch die zweite nicht entgehen laſſen.
Nach=
ahmen iſt immer leichter als ſelbſt finden.
teilnahmen, nach achtwöchiger Dauer mit einer Prüfung
ſein Ende. Zu der Prüfung waren außer den
Unterrichts=
erteilern noch verſchiedene Herren als Vetreter der
beteilig=
ten Städte erſchienen. Das Reſultat der Prüfung kann
als günſtig bezeichnet werden. Am Nachmittag fand noch
eine praktiſche Prüfung im Rettungs= und
Krankenbeför=
derungsdienſt ſowie im Turnunterricht ſtatt, welche von
einem Führer der hieſigen Freiwilligen
Sanitätshaupt=
kolonne und ſeitens eines Mitgliedes der Turngemeinde
geleitet wurde.
* Kunſtſtickerei. Man ſchreibt uns: Heute und
mor=
gen iſt in dem Laden des Herrn Hubert Bringer auf der
Wilhelminenſtraße eine Tiſchdecke ausgeſtellt, die als ein
Meiſterwerk der Nadelmalerei bezeichnet werden kann und
die ſowohl dem entwerfenden Architekten, Herrn Jakob
Krug, der bekanntlich ein Schüler des Herrn Prof. Olbrich
iſt, als auch der ausführenden Firma auf gleiche Weiſe zur
Ehre gereicht. Trotz der dezenten Farben, die gewählt
wur=
den, zeigt die Decke eine geradezu überraſchende
Farben=
pracht.
* Die Vorſtände der beiden Lehrervereine, des
heſſi=
ſchen Landes=Lehrervereins und des Katholiſchen
Lehrer=
vereins, haben beſchloſſen, zum 2. Januar eine
allgemeine Lehrerverſammlung in der
Turnhalle (Woogsplatz) einzuberufen, um in einer
ein=
drucksvollen Kundgebung ihre Forderungen zur
Beſol=
dungsreform zu vertreten. Neben den beiden Vorſitzenden
der beiden Lehrervereine wird Landtagsabgeordneter
Bach=Mainz über „Die Beſoldungsvorlage vom 7.
De=
zember 1912 und die heſſiſchen Volksſchullehrer” ſprechen.
Volksbildungsverein. Die
Hauswirtſchaft=
liche Rezept=Sammlung von Dr. Kaufmann,
die in deſſen jüngſtem Vortrag hier vergriffen war, iſt
im Verkehrsbureau erhältlich.
* Der Verkehrsverein macht auf die nächſten
Volksvorſtellungen zu ermäßigten Preiſen im Großh.
Hoftheater auch an dieſer Stelle aufmerkſam. (Siehe
heutige Anzeige.)
* Der Kirchengeſangverein der Johannesgemeinde
veranſtaltet am erſten Weihnachtsfeiertage, abends
5 Uhr, wteder, wie alljährlich, eine größere
kirchen=
muſikaliſche Aufführung in der Johanneskirche. Und
zwar wird er diesmal ein hier noch nicht gehörtes
volkstümliches Weihnachtsoratorium: „Euch iſt heute der
Heiland geboren” von E. Degen für Chor, Soli, Orgel
und Blasinſtrumente, zur Aufführung bringen. Die
Solopartien haben Fräulein Anna Müller von
Frank=
furt (Sopran) und Herr Chr. Moll (Tenor) übernommen.
Das Werk, das in der Tonführung ſchlicht iſt und an
das muſikaliſche Verſtändnis keine große Anforderungen
ſtellt, wird, wie an anderen Orten, ſo auch hier, ſeines
Eindrucks nicht verfehlen. Näheres folgt.
— Evangeliſche Martinsgemeinde. Es wird
darauf aufmerkſam gemacht, daß am erſten
Weih=
nachtsfeiertag ſtatt des Gottesdienſtes im
Ge=
meindehaus ein Frühgottesdienſt in der
Mar=
t inskirche ſtattfindet, und zwar um 7 Uhr.
* Frauenverein für die Südoſtpfarrei der
Stadt=
gemeinde. Die Weihnachtsfeier für die
Kinder=
ſchule (Kiesſtraße 50) findet nächſten Sonntag, den
22 d. Mts., nachmittags 3½ Uhr, im großen Saale des
Gemeindehauſes, Kiesſtraße 17, ſtatt. Die Eltern und
Angehörigen der Kinder, ſowie die Mitglieder des
Frauenvereins haben freien Eintritt und ſind freundlichſt
eingeladen, desgleichen die gütigen Spender von
Weih=
nachtsgaben.
* Die Heſſiſche Zimmerſchützen=Vereinigung (Sitz
Darmſtadt) veranſtaltet unter Mitwirkung des
Geſangver=
eins „Teutonia” am Sonntag, den 22. Dezember, im
„Kaiſerſaal” eine große Weihnachtsfeier mit
Kon=
zert, Theater, reichhaltiger Tombola und Tanz.
* Der Geſangverein „Sängerluſt” veranſtaltet am
1. Feiertage ſeine Weihnachtsfeier im Mathildenhöhſaale.
Der Abend verſpricht ein recht genußreicher zu werden,
zumal ein ſchönes, gediegenes, reichhaltiges und
ab=
wechſelungsreiches Programm zuſammengeſtellt iſt. Es
enthält mehrere Chorvorträge, ernſte und heitere
Vor=
träge, zwei Theaterſtücke und außerdem ſind noch einige
Soliſten gewonnen worden. Den Abſchluß der
Veranſtal=
tung bildet ein Tanzkränzchen am Sonntag, 29. Dezember,
im Saale der Turngemeinde. (Näheres ſiehe Anzeige.)
* Die Turngeſellſchaft Darmſtadt feiert am
Donnerstag, den 26. Dezember (2. Feiertag), im
Feſt=
ſaale ihres Turnhauſes, Dieburgerſtraße 26, ihre
dies=
jährige Weihnachtsfeier. Das ſehr ſchön und abwechs=
lungsreiche Programm ſtellt einen genußreichen Abend
in Ausſicht. Die Muſik wird von der Kapelle des
Leibgarde=Infanterie=Regiments Nr. 115 ausgeführt.
(Siehe Anzeige.)
* Die Kaufmänniſche Stenographen=Geſellſchaft
„Gabelsberger” veranſtaltet ihre Weihnachtsfeier
am 2. Weihnachtsfeiertag im Feſtſaal des
„Rummelbräu”, Allee 61. Fur die Veranſtaltung
iſt ein beſonderes Programm zuſammengeſtellt, ſo daß den
Beſuchern angenehme Stunden in Ausſicht ſtehen. Die
Feier beginnt pünktlich um 7½ Uhr, während der ſich
anſchließende Tanz bereits um 11 Uhr ſeinen Anfang
nimmt. (Näheres Anzeige in der heutigen Nummer.)
Orpheum. Am 2. Weihnachtsfeiertag finden
zwei Vorſtellungen ſtatt und wird das neue
Weihnachtsprogramm eine Serie auserleſener
Kunſt=
kräfte umfaſſen. Weiteres folgt.
* Im Reſtaurant Rummelbräu konzertiert morgen
Sonntag die Kapelle des Leibgarde=Regiments unter
Obermuſikmeiſter Hauske. Die Programme bieten
eine intereſſante Auswahl beſſerer Tonwerke. Im
Abend=
lonzerte werden außer einer Weihnachtsfantaſie u. a.
noch aufgeführt: Fragmente aus der Oper „Kuhreigen”
von W. Kienzl, die berühmte Méditation über Bachs
1. Präludium und Tonbilder aus „Cavalleria rusticana‟
von P. Mascagni. (Siehe auch Anzeige.)
* Weihnachtskonzert. Auf das am morgigen Sonntag
im „Schützenhof” ſtattfindende große Weihnachts=
Konzert der Kapelle des Großh. Artillerie=Korps
unter Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters Mickley
ſei hiermit nochmals hingewieſen.
§ Unglücksfall. Vorgeſtern fiel ein zwei Jahre altes
Kind in der Küche in eine Blechſchüſſel mit heißem Waſſer
und hat ſich derart verbrannt, daß es in der folgenden
Nacht geſtorben iſt.
§. Selbſtmordverſuch. Ein im Beſſunger Stadtteil
wohnhafter lediger Schreinergehilfe verſuchte ſich in ſeiner
Wohnung durch Strangulation zu entleiben. Er wurde
in das ſtädtiſche Krankenhaus verbracht.
* Einbruchsdiebſtahl. In der Wohnung des Wirtes
vom Städtiſchen Saalbau wurde am Donnerstag abend
zwiſchen 6 und 7 Uhr ein frecher
Einbruchsdieb=
ſtahl verübt. Nachdem der oder die Täter die
Woh=
nungstür mit einem Drücker geöffnet hatten, erbrachen ſie
mit Gewalt alle Schränke und Käſten. Geraubt iſt ein
Barbetrag von etwa 830 Mark und eine
goldene Herrenuhr mit Sprungdeckel im Werte
von etwa 100 Mark. Die Schlöſſer von den Schränken fand
man bei der Entdeckung des Einbruchs am Boden liegen.
Kranichſtein, 20. Dez. Der auf heute feſtgeſetzt
ge=
weſene Termin zur landespolize ilichen
Ab=
nahme der Erweiterung des Bahnhofs
Kranich=
ſtein fällt aus. Feſtſetzung eines neuen Termins
wird demnächſt erfolgen.
Gernsheim, 20. Dez. Ein zahlreiches
Abſter=
ben des Wildes hat der letzte plötzliche
Witterungs=
umſchlag verurſacht. Insbeſondere der Rehbeſtand
er=
leidet empfindlichen Schaden.
* Crumſtadt, 20. Dez. Ein ſeltenes Jubiläum
feiert Herr K. Hebermehl, der Präſident des im
Jahre 1841 gegründeten Geſangvereins „Germania”.
Sind es doch bereits 40 Jahre, daß er ſein Amt als
Präſident des Verein führt, daß er das Schifflein des
Vereins durch alle Klippen und Gefahren, die ihm
droh=
ten, geführt, und iſt es nicht zuletzt ſein Verdienſt, daß
der Verein heute gefeſtigt daſteht, geſtützt auf ſeine
tradi=
tionelle Vergangenheit, bewußt ſeiner Pflicht, das ihm
von den Vätern vermachte Erbe, die Hebung des
Volks=
geſanges und Volksſinnes, zu wahren und zu fördern.
Möge es Herrn Hebermehl vergönnt ſein, noch lange
Jahre in dieſem Sinne zu wirken.
Offenbach, 20. Dez. Geſtern vormittag 9 Uhr wurde
aus einem Weiher in den ſtädtiſchen Anlagen am
Dreieich=
ring eine unbekannte weibliche Leiche geländet. Die
Geländete, die in der verfloſſenen Nacht den Tod geſucht
haben dürfte, iſt etwa 20 Jahre alt. — Geſtern nachmittag
um 1 Uhr geriet das drei Jahre alte Söhnchen Heinrich
des bei der Firma F. L. Vombach angeſtellten Heizers
Meyer aus der Karlſtraße 64 in der Rohrſtraße unter
einen ſtädtiſchen Pfuhlwagen und erlitt ſo ſchwere
Ver=
letzungen, daß es kurz nach ſeiner Verbringung in das
Krankenhaus ſtarb.
Nieder=Liebersbach, 20. Dez. Ein tragiſches Ende
fand geſtern abend das 1 Jahr alte Kind des Bürgers
Kadel. Die Mutter des Kindes, das in einem
Bett=
chen in der Küche lag, hatte Tannenreiſig und
Tannenzapfen auf das Herdfeuer gelegt und war
dann weggegangen. Als ſie zurückkam, fand ſie die Küche
voller Rauch und ihr Kind tot im Bettchen. Es war
durch den Qualm erſtickt.
Mainz, 19. Dez. Die Einwohnerzahl der Stadt
Mainz betrug nach der Fortſchreibung der Bevölkerung
Ende September 112870 Perſonen. Ehen wurden
insge=
ſamt 202 (209) oder auf 1000 Einwohner und aufs Jahr
berechnet 7,17 (7,53) geſchloſſen. Die Zahl der Geborenen
(ohne die Totgeborenen) belief ſich auf 596 (628) oder
21,16 (22,65) pro Mille, die der Geſtorbenen (ohne die
Tot=
geborenen) auf 382 (455) oder 13,56 (16,41) pro Mille, ſo
daß ſich ein Geburtenüberſchuß von 214 (173) oder 7,60
(6,24) pro Mille ergibt. Die Zahl der Geborenen war alſo
noch geringer wie im gleichen Vierteljahr des Vorjahres,
während die Sterblichkeitsverhältniſſe infolge des kühlen
Sommers ſich weſentlich günſtiger geſtalteten.
* Mainz, 20. Dez. Der Bürgermeiſter Dr. Schmidt
iſt heute nachmittag 5 Uhr hier geſtorben.
Worms, 20. Dez. Am Mittwoch ſtarb Herr Prof. Dr.
Auguſt Scheuermann, Großh. Oberlehrer. Der
Ver=
ewigte wirkte 25 Jahre mit Treue und Hingebung an der
Vereinigten Anſtalt Gymnaſium und
Real=
ſchule und nach deren Trennung am Gymnaſium.
Mölsheim. 20. Dez. Geſtern wurden hier der
Tag=
ter L. und deſſen Sohn durch die Pfeddersheimer
Gen=
darmerie wegen Jagdfrevels verhaftet ſund
in Unterſuchungshaft gebracht.
Bingen, 20. Dez. Herr C. H. Fiſcher ſen. hat für
die Armen der Stadt Bingen 400 Zentner
Braunkohlenbriketts geſtiftet. — Das
Kreis=
amt teilte der Stadtverordnetenverſammlung mit, daß
es, da ſich ein Verbot des Viehhandels an den
Tagen vor den Märkten nicht durchführen läßt, der
Mein=
ung iſt, von einer Aufhebung der Vormärkte als nicht
zweckmäßig abzuſehen. Bürgermeiſter Neff führte hierzu
aus, daß von ſeiten des Miniſteriums bereits ein
Ver=
bot der Märkte ergangen wäre, da der Raum, in dem
die Viehmärkte abgehalten würden, keinen waſſerdichten
Boden hätte. Dieſes Verbot ſei jedoch mit Rückſicht auf
den bevorſtehenden Bau eines Schlachtviehhofes wieder
rückgängig gemacht worden. Die Angelegenheit wird
nochmals die nächſte Stadtverordnetenſitzung beſchäftigen,
da erſt ein Beſchluß des Marktausſchuſſes herbeigeführt
werden ſoll.
Gießen, 20. Dez. Der G. A. veröffentlicht folgendes
Schreiben: An die Großh. Zentrale für Mutter= und
Säuglingsfürſorge: Ihre Königl. Hoheit die Großherzogin
haben mich beauftragt. Höchſtihre Freude und Genugtuung
darüber kundzugeben, daß es der Großh. Zentrale für
Mutter= und Säuglingsfürſorge gelungen iſt, den
bedeut=
ſamen Bau einer Kinderklinik in Gießen zu vollenden und
in Betrieb zu nehmen. Die Frau Großherzogin ſind
über=
zeugt. daß die Anſtalt mit dazu beitragen wird, die
bekann=
ten Aufgaben der Säuglings= und Kinderfürſorge und
da=
mit das Gemeinwohl zu fördern. Für die Ausbildung der
Kreispflegerinnen der Großh. Zentrale und der
Eleonoren=
ſchweſtern wird die Klinik ohne Zweifel bald
unentbehr=
lich werden. Ihre Königliche Hoheit möchten ferner bei
dieſer Gelegenheit der von vielen Seiten betätigten
ver=
dienſtvollen Mitarbeit an der Errichtung der Kinderklinik
und auchder Stadt Gießen gedenken, die durch eine für ein
Freibett zu verwendende jährliche Stiftung im Betrage
von 600 Mark ihre Sympathie für die Einrichtung bezeugt
hat. Die Frau Großherzoain haben den Wunſch
ausge=
ſprochen, daß dieſes Schreiben durch Sie veröffentlicht
werde. Baron von Leonhardi, Oberhofmeiſter J. K. H.
der Großherzogin.
* Gießen, 20. Dez. Der Landgerichtsrat und
außer=
ordentliche Profeſſor Dr. Julius Friedrich hat einen
Ruf als ordentlicher Profeſſor des öffentlichen Rechts
an die Hochſchule für Kommunal= und
Sozialver=
waltung in Köln angenommen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 19. Dez. Vom
deut=
ſchen Kaiſerhofe intereſſieren zwei Meldungen. Die
eine, auch von der halbamtlichen Norddeutſchen
Allgemei=
nen Zeitung übernommene, beſagt, daß für die glückliche
Entbindung der Prinzeſſin Auguſt Wilhelm von Preußen
vom nächſten Sonntag ab kirchſiche Fürbitten angeordnet
Freie literariſch=künſtleriſche
Geſellſchaft.
Wiederum danken wir der Freien literariſch=
künſtle=
riſchen Geſellſchaft die Bekanntſchaft mit einem
inter=
eſſanten Werke, das unſeren Konzertſälen bisher fern
blieb, obwohl es unleugbar reich iſt an muſikaliſchen
Schönheiten und einem begabten Sänger dankbare
Auf=
gaben bietet.
„Die ſchöne Magelone” iſt ein 14 Geſänge
um=
faſſender Liederzyklus, von Johannes Brahms
kompo=
niert, in dem Johann Ludwig Tieck die „wunderſame
Liebesgeſchichte der ſchönen Magelone und des Grafen
Peter aus der Provence” nach dem bekannten
Volks=
buche in feine poetiſche Form gekleidet hat. Die Sänge,
in deren Vertonung, was die ausdrucksvolle Erſchöpfung
des textlichen Gehalts und der ſeeliſchen Empfindungen
durch die Muſik anbelangt, Johannes Brahms von
ſei=
nem Beſten gab, einen ſich bei aller Schlichtheit der
poeti=
ſchen Form und Anſpruchsloſigkeit der Erzählung zu
einem Hohenlied von der treuen Liebe. Was die Lieder
am Gehalt der Erzählung nicht erſchöpfen — es werden
immer nur die nachhaltigen ſeeliſchen Empfindungen,
Gefühle und Eindrücke geſungen — wird durch
verbin=
denden Text ergänzt, der geſprochen wird. Dieſes
Spre=
chen war das einzig Unſchöne und Illuſionsſtörende des
Abends, denn man ließ den Sänger, der, wie viele
ſei=
ner Kollegen, ebenſo gut ſingen wie ſchlecht rezitieren
konnte, den Text ſelbſt ſprechen.
Geſanglich brachte der Abend einen einzigartigen,
von Vortrag zu Vortrag ſich ſteigernden Kunſtgenuß. Herr
Hofopernſänger R. Jung vom Hof= und Nationaltheater
in Mannheim konnte geſanglich kaum beſſer ſeine ſchöne
Aufgabe löſen. Sein jugendfriſcher, prachtvoll gefärbter,
volltönender Tenor, der die Höhen mühelos erklomm
und von wunderbarer Fülle und Innigkeit in den
mittle=
ren und tiefen Lagen iſt, zeugt von einer
hervorragen=
den Schulausbildung und mit feinem künſtleriſchem Takt
zwang der Sänger ſeine bedeutenden Mittel
zurück=
haltend in die künſtleriſche Ausdrucksform. Dabei iſt dem
Künſtler ein Vortrag eigen von ſelten ſeelenvollerer
Ver=
tiefung, ſo daß er die Hörer geradezu in Bann ſchlug. —
Herr Ferdinand Edlinger von der Eliſabeth
Duncanſchule begleitete die Geſänge am Flügel mit
rei=
fem künſtleriſchem Verſtändnis. Das zahlreiche
Publi=
kum ſpendete beiden Künſtlern rauſchenden Beifall. M. St.
Kunſthalle am Rheintor.
I.
Es iſt, wenn auch künſtleriſch nicht gerade
überwälti=
gend ſo doch außerordentlich erfreulich, was die Gruppe
heſſiſcher, vornehmlich Darmſtädter, Künſtler leiſtet, die
zurzeit in der Kunſthalle am Rheintor ausſtellt. Doppelt
erfreulich, weil auch eine ganze Anzahl Künſtler und
Künſtlerinnen vertreten iſt mit guten Werken, denen man
ſonſt nicht allzu oft begegnet. Ein Beweis dafür, daß in
Darmſtadt auch außerhalb der berufenen Pflegſtätten der
Kunſt fleißig und zielbewußt geſchafft wird und daß auch
in der Stille manch ſchönes Können der Reife
entgegen=
lüht.
Gleich beim Beginn unſerer Wanderung im Parterre
feſſeln uns ein paar reizende Landſchaften von Heinr.
Zernin, die durch die Zartheit und Farbenfriſche
ihres Kolorits geradezu überraſchen. Es ſind die beiden
heimiſchen Motive vom Rutſenbach und vom alten
Eber=
ſtädter Weg. Auch die Felſengruppe und der blühende
Apfelbaum ſind, obwohl weniger zart und weniger locker
gemalt, reich an koloriſtiſchen Reizen. Zwei meiſterhaft
gezeichnete Köpfe — Porträtſtudien in Kohle — ſtellt Ed.
Selzam aus, der auch in dem oberen Raum II noch
ein ſicher gemaltes Bauernmädchen, ebenfalls Kopfſtudie,
ausſtellt; die drei Bilder verraten wieder den ſicheren,
reifen Künſtler, als den wir Eduard Selzam nun ſchon oft
kennen lernten. — Marie Seyd hat zwei große
Aquarelle ausgeſtellt, von denen der „Blumenmarkt” eine
Szene von unſerem Wochenmarkt mit den um den
Brun=
nen gruppierten Blumenverkäuferinnen und dem
Reſi=
denzſchloß im Hintergrund, eine ganz reizende Löſung der
Aufgabe bedeutet. „Bergeinſamkeit” zeigt noch Mängel
in der koloriſtiſchen und perſpektiviſchen Durcharbeit.
Frieda Beſt=Mainz iſt mit zwei flott gemalten
Land=
ſchaften vertreten, von denen die ſatte, gut erfaßte
Wald=
ſtudie uns künſtleriſch wertvoller dünkt, als die
farben=
frohere Landſchaft, die im Kolorit nicht frei von ſtörenden
Härten iſt. — Dann hängen da noch in der letzten Niſche
ein Blumenſtück von Marie Stern eine recht
tüch=
tige und durchdachte Arbeit, und zwei reizvolle kleine
Städtebildchen von Richard Lipps, die bei allem
liebevollen Eingehen auf Details doch nicht den Blick für
die Größe der Aufgabe miſſen laſſen.
Im Treppenhaus iſt unten eine Anzahl
Pla=
ſtiken ausgeſtellt, die uns Bernhard Hoetger, Mit=
glied der Künſtlerkolonie, von einer ganz anderen Seite
ſeines Schaffens zeigen. Aus dem Schöngeiſt und
Schönheitsſucher iſt ein Verherrlicher der Arbeit
gewor=
den, der ein paar Plaſtiken — Bronzen — ſchuf, von
ge=
radezu erbarmungsloſer Realiſtik: die „Menſchliche
Maſchine” und „Der Arbeiter‟ Daneben zeigt eine
Kol=
lektion reizender, ganz individuell aufgefaßter
phantaſie=
voller Kleinplaſtiken in Majolika des Künſtlers Eigenart
in monumentaler Formengebung. Denn dieſe kleinen
Figuren ſind durchaus monumental erfaßt. Meiſterhaft
modelliert iſt auch die Büſte eines lachenden Mädchens,
ebenfalls in Majolika. Der weibliche Kopf iſt aus
frühe=
ren Ausſtellungen ſchon bekannt. — Auch Fritz Deckers
Büſte eines Jünglings war bereits Gegenſtand der
Be=
ſprechung.
In Raum II hat LeoKayſer eine Kollektion ſeiner
fein ausgeführten Radierungen, Kaltnadelarbeiten und
Stiche ausgeſtellt, die aufs neue beſtätigen, daß wir in
dem jungen Künſtler eine Kraft von ſchöpferiſcher
Eigen=
art beſitzen, deren hohes Können mächtig der
Vollend=
ung entgegenſtrebt. Beſonders feſſeln in der Kollektion
einige Aktſtudien, die den ſicheren Zeichner und
Formen=
ſchöpfer zeigen und auch von des Künſtlers Humor und
Phantaſie reden. — Die beiden Hauptwände des
Rau=
mes werden eingenommen von umfangreichen
Kollektio=
nen reizender Aquarelle der Profeſſoren Albert
Hart=
mann und Wilh. Bader. Faſt durchweg prächtig
gemalte Bilder, techniſch die Meiſter verratend,
durch=
flutet von Licht und Sonne und von ſtrahlender
Farben=
frohe und=Friſche. Aus faſt allen dieſen
Landſchafts=
bildern, die die Schönheiten der Natur zu allen
Jahres=
zeiten widerſpiegeln, grüßen uns liebe bekannte
Plätz=
chen aus der näheren und weiteren Umgebung
Darm=
ſtadts, und führen uns überzeugend die Wahrheit des
Sprichworts zu Gemüt: „Warum in die Ferne
ſchwei=
fen
Als Dritter im Bunde dieſer hervorragenden
Aquarelliſten ſchließt Heinr. Reinh. Kröh ſich an,
von deſſen reifer Kunſt einige Werke erneut zeugen.
Auch=
ein paar Oelbilder hat der greiſe Meiſter ausgeſtellt,
der=
immer noch mit einer Friſche malt, um die manch
rin=
gende Jugendkraft ihn beneiden könnte. — Joh.
Lipp=
mann, deſſen künſtleriſches Schaffen erſt vor kurzem
an=
dieſer Stelle eingehender gewürdigt wurde, hat ein paar
hübſche, den reifen Künſtler und charakterfeſten
Schil=
derer von Volkstypen verratende Paſtell= und
Bunt=
ſtiftzeichnungen ausgeſtellt. — Zwei kleine, liebevoll=
worden ſind. Prinz Auguſt Wilhelm, der vierte Sohn
des Kaiſerpaares, vermählte ſich am 22. Oktober 1908 mit
der Prinzeſſin Alexandra Viktoria zu Holſtein=Glücksburg;
die Ehe war bisher kinderlos. Nach einer zweiten
Mel=
dung ſoll die Verlobung des Prinzen Oskar, des fünften
Kaiſerſohnes, mit der Tochter des Prinzen Friedrich
Leo=
pold von Preußen, Prinzeſſin Viktoria Margarete, ſeiner
Couſine, bevorſtehen. Prinz Oskar iſt am 27. Juli 1888
geboren, ſteht alſo im 25. Lebensjahre. — Eine Beſtätigung
dieſer Verlobungsnachricht liegt noch nicht vor. — Zwei
Millionen Wertzuwachs in vier Jahren!
Unter dieſer Spitzmarke teilt die Bauwelt zu dem Verkauf
des Grundſtücks Leipziger Straße 123a für 5 Millionen
an die Firma L. A. Herpich Söhne folgendes mit: Es
iſt dies das größte Grundſtück der Leipziger Straße, das in
letzter Zeit ſeinen Beſitzer gewechſelt hat, und zwar umfaßt
es 80 Geviertruten. Die bisherigen Eigentümer, Bankier
Mack und Baumeiſter Arnold Kuthe, kauften das
Grund=
ſtück, auf dem ſich früher das berühmte Godefroyſche
Pa=
lais erhob, vor etwa vier Jahren von den in Hamburg.
anſäſſigen Godefroyſchen Erben für 3 100000 Mark. Das
altertümliche Haus mit einer architektoniſch reizvoll
durch=
gebildeten Faſſade wurde damals niedergeriſſen und ein
modernes Bureau= und Geſchäftshaus erbaut. Mack und
Kuthe haben demnach in vier Jahren einen Gewinn von
1900000 Mark, alſo von bald 2 Millionen Mark, zu
ver=
zeichnen. — Gegen den Direktor Nordau vom Friedrich
Wilhelmſtädtiſchen Schauſpielhaus, das ſich ſchon ſeit
eini=
ger Zeit in Zahlungsſchwierigkeiten befindet, iſt
Kon=
kurs=Eröffnung beantragt worden.
Frankfurt, 20. Dez. Der Finanzausſchuß des
17. Deutſchen Bundes= und goldenen
Ju=
biläumsſchießens hat einen erheblichen Ueberſchuß
herausgerechnet. Die Höhe der Summe läßt ſich
augen=
blicklich noch nicht genau feſtſtellen, da verſchiedene Prozeſſe
mit Pächtern von Lokalen ſchweben, deren Ausgang erſt
ab=
gewartet werden muß. Erſt danach wird es möglich ſein,
das tatſächliche Zahlenmaterial zu veröffentlichen.
Hanau, 20. Dez. Zu den Erkrankungen im
Eiſenbahnregiment Nr. 3 iſt heute zu berichten,
daß ein Stillſtand in den Erkrankungsfällen
einge=
treten iſt. Es iſt kein neuer Fall vorgekommen. Die
geſtrige Konferenz von höheren Militärärzten hat die
Ur=
ſache der Krankheit noch nicht feſtſtellen können. Die
bak=
teriologiſche Unterſuchung wird, wie der Hanauer
An=
zeiger meldet, noch einige Zeit in Anſpruch nehmen.
Detmold, 20. Dez. Für den Wiederaufbau des
im Februar d. J. niedergebrannten fürſtlichen
Hof=
theaters, der auf eine Summe von 800000 Mark
ge=
ſchätzt iſt, bewilligte die Stadtverordnetenverſammlung
heute abend einen Zuſchuß von 100000 Mark. Der
Hof=
theaterbau ſoll ſofort in Angriff und das Gebäude im
Dezember 1913 in Benutzung genommen werden.
Celle, 20. Dez. Ein ſchweres
Exploſions=
unglück, dem drei Menſchenleben zum Opfer
fie=
len, ereignete ſich geſtern im Laboratorium der Rheiniſchen
Metallwarenfabrik Ehrhardt auf dem Schießplatz
Unter=
lüß beim Laden einer Granate. Zwei Arbeiter wurden
ſofort getötet, ein junges Mädchen ſchwer verletzt.
Das=
ſelbe ſtarb nach zwei Stunden. Zwei Arbeiter erlitten
erhebliche Verletzungen. Die Urſache des Unglücks iſt noch
nicht feſtgeſtellt worden.
Hamburg, 20. Dez. In der Nacht auf den 19.
Dezem=
ber brach in Pinneberg in den vereinigten
Leder=
leim=Fabriken von Jens u. Ehlers Großfeuer aus.
Die Fabrikanlagen brannten vollſtändig nieder. Der
Materialſchaden iſt bedeutend. Die Entſtehungsurſache iſt
noch unbekannt.
Wien, 20. Dez. Die Polizei hat die Namen der drei
Individuen, welche geſtern maskiert einen
Raub=
anfall auf einen Fabrikanten und deſſen Sohn im
Bezirk Naubau verübten, feſtgeſtellt. Einer der Täter,
der jugendliche Maſchinenbaulehrling Plaſſy, wurde
be=
reits verhaftet. Er legte ein umfaſſendes Geſtändnis
ab. Die beiden anderen Täter, gleichfalls junge Burſchen,
ſind flüchtig.
Paris, 20. Dez. In der Luftſchifhalle zu
Isle=
les=Moulineaux brach geſtern ein Feuer aus, das
ziem=
lich großen Umfang annahm, aber noch gelöſcht
werden konnte, ehe es die in der Halle untergebrachten
400 Waſſerſtoffbehälter erreicht hatte. Der angerichtete
Schaden iſt gleichwohl ziemlich bedeutend, da mehrere
Ballonhüllen und Gondeln verbrannten und außerdem
die Beſtandteile einiger Flugzeuge zerſtört wurden. Am
meiſten wurde das zur Ablieferung an das
Kriegsmini=
ſterium bereit gehaltene Luftſchiff „Lieutenant Chauré”
beſchädigt.
Paris, 20. Dez. Das größte franzöſiſche
Provinz=
theater in Nantes iſt geſtern vollſtändig
aus=
gebrannt; auch das Nebengebäude, in dem ſich ein
Muſikkonſervatorium befand, brannte nieder. Zahlreiche
Inſtrumente und Noten wurden vernichtet.
Brüſſel, 19. Dez. In Rumpſt bei Antwerpen ſtürzte
geſtern auf einer ſchlechten Straße eine große Limouſine in
voller Fahrt um. Der Beſitzer des Kraftwagens,
Ba=
ron van Zuylen, der den Wagen ſelber ſteuerte, wurde
getötet. Baron van Zuylen=Myevelt war der Sohn des
Präſidenten des Automobilklubs von Frankreich und ein
ſehr erfahrener Autoſportmann. In dem Wagen, der auf
der Fahrt von Brüſſel nach Antwerpen war, befanden ſich
die Baronin von Baſſompiére, eine Verwandte von
Zuy=
lens, eine engliſche Dame, Miß Wood und der Lt. Goffinet
vom 2. Regiment der Reitenden Jäger, ein Mitglied der
Familie der Barone Goffinet, der vertrauten Freunde des
verſtorbenen Königs Leopold. Das Regenwetter der
letz=
ten Tage hatte die Chauſſee, auf der Kanaliſationsarbeiten
ausgeführt worden waren, nahezu unfahrbar gemacht, ſo
daß die beiden Seitenräder des Autos im Schlamme
ver=
ſanken. Der ſchwere, mit großer Geſchwindigkeit fahrende
Wagen überſchlug ſich dadurch und ſtürzte auf die Seite.
Der Baron van Zuylen erlitt einen ſchweren Schädelbruch
und ſtarb nach wenigen Minuten; auch die Baronin von
Baſſompiere wurde ſchwer am Kopfe verletzt und infolge
großen Blutverluſtes bewußtlos. Die beiden anderen
In=
ſaſſen erlitten Verletzungen leichterer Natur; ſie wurden
in eine benachbarte Mühle geſchafft, dort verbunden und
konnten bereits von dem Unterſuchungsrichter vernommen
werden.
Stockholm, 20. Dez. Beim Einſturzeines
Neu=
baues in Grebro wurden fünf Perſonen getötet,
vier mehr oder weniger ſchwer verletzt.
Sitzung der Großh.
Handels=
kammer Darmſtadt
vom 16. Dezember.
Am 16. November iſt Herr Fabrikant Georg
Tu=
ger II. in Heppenheim, welcher von 1907 bis 1911 der
Handelskammer angehört hat, und am 14. Dezember Herr
Kommerzienrat Diefenbach=Darmſtadt,
welcher von 1873 bis 1884 Mitglied der Handelskammer
geweſen war, verſtorben. Zu Anfang Dezember d. J.
ſind 25 Jahreſeit Gründung der
Kaufmänni=
ſchen Fortbildungsſchule verfloſſen. Von den
Gründern der Schule, welche ſeinerzeit durch den
Han=
delsverein Darmſtadt ins Leben gerufen worden iſt, iſt
noch Herr Theodor Kalbfuß als Mitglied des
Kurato=
riums dieſer Schule tätig. Weiter hat der gegenwärtig
dirigierende Lehrer der Schule, Herr Lehrer Speckhardt,
ebenfalls während der verfloſſenen 25 Jahre ſeine Kräfte
dieſer Schule gewidmet.
Bei den diesjährigen Ergänzungs= und
Erſatzwahlen zur Handelskammer, welche
in der Zeit vom 11. bis 27. November
ſtattgefun=
den haben, ſind in Darmſtadt folgende Herren
wieder= bezw. neugewählt worden: Fritz Becker, Ludwig
Fiſcher, Kommerzienrat Frölich, Kommerzienrat Jacobi,
Ludwig Joſeph, Bankdirektor C. Parcus und
Kommer-
zienrat C. Wittich. In Bensheim iſt Herr Kaufmann
Daniel Reiling wiedergewählt worden, für den Kreis
Groß=Gerau anſtelle des Herrn Kommerzienrat Carl
Opel, welcher eine Wiederwahl abgelehnt hatte, Herr
Kommerzienrat Dr. Wilhelm Opel in Rüſſelsheim, und
in Heppenheim Herr Kaufmann Georg Hamel II.
Zur Beſprechung des Entwurfs eines Geſetzesüber
den Verkehr mit Leuchtöl hat Anfang Dezember
auf Veranlaſſung der Handelskammer eine Verſammlung
von Intereſſenten aus den Kreiſen des Großhandels,
ſo=
wie des Kleinhandels, der Standard Oil Company, und
der Deutſchen Petroleum=Aktiengeſellſchaft ſtattgefunden.
Weiter iſt dieſe Angelegenheit auf einer Vertreterkonferenz
der Heſſ. Handelskammern in Frankfurt a. M. verhandelt
worden. Auf Grund dieſer Beſprechungen, ſowie der
Ver=
handlungen im Reichstag und dem Deutſchen Handelstag
at nunmehr die Handelskammer unter eingehender
Er=
wägung der für dieſen wichtigen Geſetzentwurf in
Be=
tracht kommenden Geſichtspunkte eine Sonderkommiſſion
eingeſetzt, welche zu einem geeignet erſcheinenden
Zeit=
punkte weitere Schritte unternehmen ſoll. Die
Handels=
kammer iſt der Ueberzeugung, daß der vorliegende
Ge=
ſetzentwurf geeignet iſt, unter allerdings einſchneidenden
Abänderungen eine brauchbare Grundlage für eine
künf=
tige befriedigende Verſorgung Deutſchlands mit
Petro=
leum zu bieten.
Durch die Handelskammer waren die zur
Ausführung des
Angeſtielltenverſichk=
rungsgeſetzes nötigen Vertrauens= und
Erſatzmännerwahlen der Arbeitgeber in
den Wahlkreiſen Darmſtadt=Stadt, Darmſtadt=Land,
Bens=
heim, Groß=Gerau, Erbach und Heppenheim in die Wege
geleitet werden. Es war gelungen, einheitliche
Vorſchlags=
liſten, welche die Namen von 18 Vertrauensmännern und
36 Erſatzmännern enthalten, aufzuſtellen. Da keine
Ge=
genliſten vorhanden waren, waren ſämtliche Herren als
gewählt zu betrachten. Es haben nun noch ſeitens der
Vertrauensmänner im Monat Januar 1913 die
geſetzmä=
ßig vorgeſehenen Wahlen der Mitglieder des
Verwal=
tungsrats, der Beiſitzer der Rentenausſchüſſe, des
Schiedsgerichts und des Oberſchiedsgerichts, ſowie ihrer
Erſatzmänner, zuſammen 108 Herren, ſtattzufinden. Zur
Durchführung dieſer Wahlen ſollen, wenn irgend möglich,
ebenfalls einheitliche Vorſchlagsliſten durch Vermittelung
des Deutſchen Handelstags aufgeſtellt werden. Dies kann
nur durch einen zu bildenden Wahlausſchuß geſchehen.
Hierzu ſoll am 3. Januar 1913 eine Verſammlung von
Delegierten der Vertrauensmänner in Berlin ſtattfinden.
In einer von der Handelskammer einberufenen
Verſamm=
lung der Vertrauens= bezw. Erſatzmänner des Bezirks iſt
als Delegierter für Berlin Herr Kaufmann Wilhelm
Kalb=
fuß beſtimmt worden.
An den Verſammlungen des Bundes Deutſcher
Nah=
rungsmittel=Fabrikanten und =Händler in Berlin vom
25.—27. November d. Js., gelegentlich welcher ſowohl
über allgemeine Fragen der Nahrungsmittelgeſetzgebung,
wie beſondere Fragen der Nahrungsmittelbranche ſehr
eingehend verhandelt worden iſt, hat in Vertretung der
Handelskammer Herr Kommerzienrat Frölich
teilge=
nommen.
Gelegentlich der Ausſchußſitzung des
Han=
delsvertragsvereins am 5. Dezember d. J.
in Berlin, zu welcher wegen der auf der Tagesordnung
ſtehenden einſchneidenden Fragen der Zoll= und
Handels=
politik die dem Handelsvertragsverein angeſchloſſenen
Handelskammern Einladungen erhalten hatten, hat Herr
Syndikus Dr. Human die Handelskammer vertreten.
Anſtelle des bisherigen
Handelsſachverſtän=
digen Bruchhauſen iſt Herr Karl Arnim Krieg zum
Handelsſachverſtändigen bei dem Kaiſerl. Konſulat in
Mexiko beſtellt worden. Herr Bruchhauſen wird
Han=
delsſachverſtändiger in Buenos=Aires.
Die Vereinigung heſſiſcher Gerichtsvollzieher hat das
Juſtizminiſterium um Verſſtaatlichung des
Ge=
richtsvollzieherweſens gebeten. Hierzu hat
ge=
nanntes Miniſterium die Handelskammern um Aeußerung
erſucht. Die Handelskammer Friedberg hat daraufhin
eine Eingabe ausgearbeitet, welche ſeitens des Vorortes
des Heſſiſchen Handelskammertags dem Juſtizminiſterium
orgelegt worden iſt. In dieſer Eingabe ſpricht ſich der
Heſſiſche Handelskammertag in eingehenden Ausführungen
gegen eine Verſtaatlichung des Gerichtsvollzieherweſens
aus und tritt dafür ein, es möchte künftighin jeder
Auf=
traggeber berechtigt ſein, ſeine Aufträge demjenigen
Ge=
richtsvollzieher zu übergeben, zu deſſen Gewandtheit und
Promptheit er das meiſte Vertrauen hat. Jeder
Gerichts=
vollzieher müßte verpflichtet ſein, alle ihm aufgetragenen
Geſchäfte auszuführen, einerlei, ob der Schuldner in ſeinem
Bezirk oder in demjenigen eines anderen
Gerichtsvoll=
ziehers wohnt.
Die Handelskammer hat Veranlaſſung genommen, in
den Tageszeitungen darauf hinzuweiſen, es könnten die
bei der Neuausſtellung von
Legitimations-
karten ſich ergebenden Schwierigkeiten dadurch
vermie=
den werden, daß die Anträge auf Ausſtellung dieſer
Kar=
ten möglichſt frühzeitig im laufenden Monat bei den
zu=
ſtändigen Kreisämtern geſtellt werden.
An das Großh. Miniſterium des Innern iſt unter
näherer Darlegung der Sachlage die Bitte gerichtet
wor=
den, es möchten die ſeit Jahren gehandhabten
Vor=
ſchriften zum Schutze gegen Seuchengefahr,
vor allen die Quarantäne, wieder aufgehoben werden.
Daraufhin hat das Miniſterium mitgeteilt, es ſei die
Quarantäne mit den übrigen damit zuſammenhängenden
Maßnahmen auf Zucht= und Nutzvieh beſchränkt worden,
das aus noch verſeuchten Gebietsteilen eingeführt wird.
Der Verband zur Wahrung der Intereſſen der
deutſchen Betriebskrankenkaſſen hat die
Handelskammer darauf aufmerkſam gemacht, es ſeien die
Arbeitgeber, welche für ihre Fabrikbetriebe Krankenkaſſen
haben, vielfach nicht darüber unterrichtet, daß ſie, wenn die
Betriebskrankenkaſſen nach der Reichsverſicherungsordnung
weiter beſtehen ſollen, einen Antrag auf Zulaſſung der
Kaſſen bei ihren Verſicherungsämtern unbedingt bis zum
Ablauf dieſes Jahres ſtellen müſſen.
Die Handelskammer erklärte ſich mit einem Vorgehen
des Deutſchen Handelstags bezüglich der Anfechtung
amtlicher Verfügungen einverſtanden, wonach die
von Behörden oder Beamten ergehenden Entſcheidungen,
Beſcheide, Entſchlüſſe, Anordnungen und Verbote und
anderweitige Verfügungen, deren Anfechtung an die
Inne=
haltung einer Friſt gebunden iſt, am Schluſſe die Eröffnung
enthalten müſſen, innerhalb welcher Friſt, in welcher Form
und an welcher Stelle die Anfechtung anzubringen iſt,
In einer Sitzung der Verkehrskommiſſion der
Han=
delskammer war eingehend über die Wünſche für den
kommenden Sommerfahrplan verhandelt
wor=
den. Nach Abſchluß aller Ermittelungen ſind ausführliche
Eingaben an die Königl. Preußiſche und Großh. Heſſiſche
Eiſenbahndirektion gerichtet worden. Die Handelskammer
ſucht vor allem eine Verbeſſerung der Zugverbindungen
vom Rheinlande über Mainz=Darmſtadt nach
Süddeutſch-
land herbeizuführen, den Verkehr auf der Strecke Mainz=
Aſchaffenburg, ſowohl bezüglich der Schnelligkeit, wie
be=
züglich der Lage der Züge zweckmäßig auszugeſtalten, in
Mainz gute Anſchlüſſe in der Richtung nach Kreuznach=
Saarbrücken und ebenſo in Aſchaffenburg nach und von
Marienbad=Karlsbad zu ſchaffen, die Verbindungen von
Saarbrücken über Mannheim, ſowie von Worms über
Bensheim nach Darmſtadt zu verbeſſern, die Verbindungen
von Sprendlingen (Rheinheſſen) bzw. Alzey nach
Darm=
ſtadt, ſowie von Bensheim mit der Riedbahn und mit
den rheinheſſiſchen Bahnen weiter auszugeſtalten, die
Zug=
verbindungen auf der Strecke Frankfurt=Mannheim über
Dornberg=Groß=Gerau zu verbeſſern und außerdem noch
Zuverbeſſerungen im Intereſſe des Arbeiterverkehrs zu
erreichen.
Von ſeiten des Vorſtandes der
Landesverſicherungs=
anſtalt des Großherzogtums iſt ein Wegweiſer durch
die wichtigſten Beſtimmungen der
Reichs=
verſicherungsordnung mit beſonderer
Berückſich=
tigung der von der Landesverſicherungsanſtalt geſchaffenen
oder unterſtützten heſſiſchen Wohlfahrtseinrichtungen und
Wohlfahrtsbeſtrebungen herausgegeben worden. Die
Er=
werbung dieſes Wegweiſers, welcher im Einzelverkauf
60 Pfg. koſtet, erſcheint ſowohl für Arbeitgeber, wie für
Arbeitnehmer ſehr zweckmäßig.
Parlamentariſches.
* Der Präſident des Finanzausſchuſſes
Erſter Kammer hat, der Darmſt. Ztg. zufolge an die
Regierung folgendes Schreiben gerichtet: Da die
nun=
mehr vorgelegte Beſoldungsordnung weitdre Mittel
er=
fordert als die vorläufige Regelung der Gehalte im Juli
1912 beanſpruchte, wird der Finanzausſchuß nach ſeiner
Erklärung vom 3. Oktober d. J. vor Erledigung dieſer
Vorlage die in Ausſicht genommene
Organiſations=
änderung der Baubehörden verlangen müſſen. Namens
des Ausſchuſſes erſuche ich deshalb ergebenſt um
ge=
fällige Auskunft, bis wann man der Denkſchrift Großh.
Regierung über dieſe Maßnahmen entgegenſehen kann.
Die Beiſetzungsfeierlichkeiten
in München.
* München, 19. Dez. Heute nachmittag 5 Uhr fand
im Barbaroſſaſaale der Königsreſidenz Tafel zu 112
Gedecken ſtatt. Inmitten der Hauptſeite der
hufeiſenför=
migen Tafel, die, der Veranlaſſung entſprechend,
ſchlich=
ten weißen Blumenſchmuck trug, ſaß der Prinz=
Regent, zu ſeiner Rechten der Kaiſer. Es folgten
rechts die Prinzeſſin Ludwig, Erzherzog Franz
Ferdi=
nand, die Herzogin Philipp von Württemberg, der
In=
fant Don Carlos von Spanien, die Prinzeſſin Arnulf,
der Großherzog von Baden, die Erzherzogin Germana,
der Großherzog von Mecklenburg=Schwerin, links vom
Regenten die Großherzogin von Toscana, der Großfürſt
Boris von Rußland, die Herzogin Robert von
Württem=
berg, der Doyen des Diplomatenkorps, Frühwirt, die
Prinzeſſin Ludwig Ferdinand, der Großherzog von
Heſſen, die Erzherzogin Agnes, der Erbgroßherzog von
Mecklenburg=Strelitz, gegenüber dem Regenten der König
von Sachſen, dieſem zur Linken der König der Belgier,
die Erzherzogin Joſeph, der Herzog von Genua, die
Prinzeſſin Leopold, der Herzog Albrecht von
Württem=
berg, die Erzherzogin Margaretha, der Großherzog von
Oldenburg; rechts vom König von Sachſen folgten die
Prinzeſſion von Bourbon die Gräfin Caſerta, der Herzog
von Teck, die Prinzeſſin Franz, Botſchafter Cambon, die
Prinzeſſin Alfons, der Großherzog von Sachſen=Weimar.
An der rechtsſeitigen und linksſeitigen Tafel ſaßen: die
und mit gutem Können gemalte Landſchaften mit
Fa=
ſanen ſteusrt Heinr. Deuchert bei, ein reizvolles
Stilleben mit goldenen Taſſen und einer Reifrockpuppe
in nicht ganz einwandfreier Zuſammenſtellung, aber
da=
für koloriſtiſch eigenartig und feſſelnd und eine gut gelöſte
Aufgabe darſtellend, Marie Stegmayer, und eine
gut erfaßte, aber etwas hart kolorierte Ittertal=
Land=
ſchaft Joſ. Müller. — Die ganze rechte Wand iſt
Profeſſor Richard Hölſcher eingeräumt, der ein
ſpaar mit gewohnter Meiſterſchaft gemalte Porträts —
Geheimerat Dr. Back und G. Altheim — ausſtellt, eine
Uniformſtudie, d. h. das Ganzbildnis eines Offiziers,
ein Paſtellbildnis eines Jungen und ein paar köſtliche
Studienköpfe. Geradezu frappierend ſicher in der
Zeich=
nung und im Kolorit den feinſinnigen Farbenkünſtler
zeigend, ſind dieſe Bilder erneute Beweiſe von der
Meiſterſchaft Hölſchers, die wir ja ſchon oft und gern
an=
erkannt haben.
Im anſchließenden Raum IV iſt herrſchend in
Quali=
tät und Quantität das produktive heimiſche Künſtlerpaar
Adolf und Anna Beyer. In den prachtvollen
duftenden Blumenſtücken, durchweg gemalt in flotter
Tech=
nik und im Kolorit voller Farbenfülle und natürlicher
Schönheit, ſcheinen die beiden ſich überbieten zu wollen.
Daneben zeigt Frau Anna Beyer in einem
Damen=
porträt erneut ihre kernhafte Friſche und hervorragendes
Können in der Löſung feſſelnder und ſchwieriger
kolori=
ſtiſcher Aufgaben. Auch die Porträtſtudie mit dem
eigen=
artigen Licht= und Farbeneffekt zeugt davon, wie von dem
zielbewußten Vorwärtsſchreiten der Künſtlerin, deren
Werke überdies ſtets eine zeichneriſche Klarheit
aus=
zeichnet. Daß dieſe ſtets auch die Grundlage der Kunſt
Profeſſor Adolf Beyers iſt, haben wir oft ſchon
her=
vorgehoben. Der Künſtler bringt außer den
Blumen=
ſtücken eine Anzahl weiblicher Studien, in Paſtell
muſter=
haft gezeichnet und prachtvoll gemalt, ferner ein
ent=
zückendes Mädchenbildnis, ebenfalls in Paſtell, und
einige Landſchaften. Alle dieſe Bilder ſind Erzeugniſſe
reifer Künſtlerſchaft und vielſeitigen Talentes. — Karl
Küſtner=Guntersblum und Melchior Kern ſind
im gleichen Raum noch mit einigen, leider nur wenigen
„ M.
St=
kleinen Landſchaften ehrenvoll vertreten.
Söhne des Kaiſers und die übrigen Prinzen und
Prin=
zeſſinnen des Königshauſes und die Vertreter der
Bun=
desſtaaten, der Reichskanzler, ſowie die Herren des
diplo=
matiſchen Korps. An der in der Mitte des Saales
auf=
geſtellten Tafel befanden ſich Miniſterpräſident Freiherr
von Hertling, Staatsſekretär Dr. Delbrück, bayeriſcher
Kriegsminiſter Freiherr von Kreß, Deputationen des
Bundesrats und der Kammer der Abgeordneten, der Chef
des Zivilkabinetts des Kaiſers und die Herren des
diplo=
matiſchen Korps uſw. Marſchalltafel fand nicht ſtatt.
* München, 19. Dez. Um 6¼ Uhr reiſte der
Kaiſer mit ſeinen Söhnen nach Potsdam.
Abends fand in der preußiſchen Geſandtſchaft
zu Ehren des Re ichs kan z l er s, des
Staatsſekretärs Delbrück und des Unterſtaatsſekretärs
Wahnſchaffe Tafel ſtatt, an der die Herren des
Ehren=
dienſtes, die Kommandeure jener Regimenter, deren
In=
haber der Kaiſer iſt, ſowie die Herren der Geſandtſchaft
teilnahmen.
* München, 20. Dez. Die Korreſpondenz Hoffmann
meldet: Der Prinz=Regent richtete an den
Kai=
ſer ein Telegramm nach dem Neuen Palais: „Es
iſt meinem Herzen ein Bedürfnis, hier noch einmal
mei=
nen tiefgefühlten Dank zu ſagen für all die Liebe, die Du
meinem in Gott ruhenden Vater in den letzten Tagen
erwieſen. und Deine perſönliche Teilnahme an den
Lei=
chenfeierlichkeiten und Ehrungen, die Du dem teuren
Verblichenen durch Armee und Marine zuteil werden
ließeſt. Dies ſind rührende Beweiſe für die Innigkeit
Deiner Beziehungen zum bayeriſchen Köniashaus, für
die ich und ganz Bayern Dir aufrichtig Dank wiſſen.
gez. Ludwia.”
HB. München, 20. Dez. Die Direktoren der
bei=
den Kamm ern des Landtags wurden heute
mor=
gen vom Prinz=Regenten in Audienz empfangen.
Vor=
mittags 11 Uhr fand in der Theatinerhofkirche ein
Trauer=
gottesdienſt ſtatt, dem Prinz=Regent Ludwia, ſämtliche
Prinzen und Prinzeſſinnen des königlichen Hauſes, das
diplomatiſche Korps und die Hofgeſellſchaft beiwohnten.
Nationalflugſpende.
* Die erwähnte Geſamtſumme von 7
Mil=
lionen Mark verteilt ſich auf die einzelnen
Bundesſtaaten in folgender Weiſe: Preußen:
3 797617 Mk. (darunter Berlin: 410828 Mk.), Bayern:
187419 Mk., Königreich Sachſen: 95530 Mk.,
Württem=
berg: 78271 Mk., Baden: 94 266 Mk., Heſſen: 43080 Mk.,
Mecklenburg=Schwerin: 2775 Mk., Sachſen=Weimar: 46 568
Mark, Mecklenburg=Strelitz: 7673 Mk., Oldenburg: 40 (92
Mark, Braunſchweig: 41768 Mk., Sachſen=Meiningen:
3146 Mk., Sachſen=Altenburg: 24 191 Mk., Sachſen=Coburg=
Gotha: 4810 Mk., Anhalt: 34368 Mk., Schwarzburg=
Rudolſtadt: 5769 Mk., Schwarzburg=Sondershauſen: 7241
Mack, Waldeck: 5342 Mk., Reuß ältere Linie: 55 Mk.,
Reuß jüngere Linie: 66 Mk., Schaumburg=Lippe: 5604 Mk.,
Lippe=Detmold: 6933 Mk., Lübeck: 16073 Mk., Bremen:
57893 Mk., Hamburg: 253346 Mk., Elſaß Lothringen:
81 268 Mk. Die Deutſchen im Auslande ſammelten 217878
Mark.
Für einen Teil dieſer Beträge haben ſich die Spender
den Verwendungszweck vorbehalten, Unter
dieſe Kategorie fällt z. B. ein Poſten von 1060018 Mk.
die lediglich für Beſchaffung von Flugzeugen verwendet
werden dürfen; ferner 577000 Mk. für die Begründung
der Deutſchen Verſuchsanſtalt für Luftfahrt und 338 287
Mark für verſchiedene andere Zwecke. Danach verbleibt
eine Summe von 5159082 Mk., deren Verwendung zum
Beſten des nationalen Zwecks dem Ermeſſen des
Reichs=
komitees überlaſſen bleibt. Zur Verwaltung und
Verwendung dieſer Summen in dem gedachten Sinne iſt
mit Genehmigung des Kaiſers ein Kuratorium von 47
Mitgliedern gebildet worden, deren angeſehene Namen
und Fachkenntniſſe eine ſichere Garantie dafür gewähren,
daß die vom deutſchen Volk gebrachten Opfer der
För=
derung des Flugweſens und damit dem Wohle des
Vater=
landes nutzbar gemacht werden.
Der Halleſche Studenten=
Ausſtand.
* Halle 19. Dez. Vom Medizinerſtreik
wird der Halleſchen Zeitung von autoritativer Seite
fol=
gendes mitgeteilt: Die Fakultät handelte genau
entſpre=
chend ihrem Anfang Mai gefaßten Beſchluß, der ſeinerzeit
den Klinikern wörtlich von dem Dekan vorgeleſen und
ihnen inzwiſchen in Abſchrift zugeſtellt wurde. Sie hat
außerdem die Wünſche der reichsdeutſchen Mediziner
be=
züglich der ärztlichen Vorprüfung für Ausländer bereits
im Mai dem Kultusminiſterium befürwortend zugeleitet.
Es trifft demnach bei dem bedauerlichen Ausſtand der
Me=
diziner in Halle die Fakultät keinerlei Verſchulden. Die
in früheren Semeſtern nichtdeutſchen Medizinern gewährte
Vergünſtigung, ohne Abſolvierung des Vorexamens zu
praktizieren, iſt darin begründet, daß der
Miniſterial=
erlaß vom 22. Auguſt 1896 nicht nur von der hieſigen
Fakultät anders interpretiert wurde, als ihn
— wie ſich jetzt herausſtellt — das Miniſterium ausgelegt
wiſſen will. Der Erlaß beſtimmte, daß zum Praktizieren
an den Kliniken nur diejenigen Mediziner zugelaſſen
wer=
den ſollen, welche die ärztliche Vorprüfung oder ein
der=
ſelben gleichwertiges Examen im Ausland abgelegt
haben. Von der hieſigen mediziniſchen Fakultät wurde
dieſe Beſtimmung — zumal 1896 in Halle kaum
Auslän=
der ſtudierten — als nur unſere reichsdeutſchen Mediziner
angehend ausgelegt, während er in der Tat für alle
deutſche und nichtdeutſche Studierende Gültigkeit haben
ſoll. Nach dieſer Klarſtellung wird ſelbſtverſtändlich in
Zukunft die Fakultät nur denjenigen Studierenden der
Medizin, welche in ihrer Vorbildung den Beſtimmungen
des Miniſterialerlaſſes vom 22. Auguſt 1896 entſprechen,
das Praktizieren geſtatten. Inzwiſchen ging der
Fakul=
tät am 18. Dezember ein neuer Erlaß des
Mini=
ſteriums vom 16. Dezember zu, der durch den oben
erwähnten Antrag der Fakultät veranlaßt war. Der
Er=
laß ſteht im Einklang mit der Auffaſſung der Fakultät,
geht aber inſofern noch weiter, als er beſtimmt, die
gegen=
wärtig bereits im 6. Semeſter oder in früheren ſtehenden,
dort inſkribierten Ausländer, welche infolge des milden
Verfahrens der Fakultät zum Praktizieren zugelaſſen ſind
ohne den vorgeſchriebenen Nachweis geführt zu haben,
ſollen ihre Studien in der bisherigen Weiſe beenden. Im
übrigen dürfen Ausnahmen nicht mehr geſtattet
werden. Nach dem Beſchluß der hieſigen Fakultät
wür=
den die jetzt erſt im 6. Semeſter ſtehenden Ausländer
künf=
tig nicht mehr zum Praktizieren zugelaſſen.
H.B. Halle 20. Dez. Der Streik der
Medi=
ziner an der Univerſität Halle iſt jetzt beigeleat.
Die Fakultät hat heute der Studentenſchaft die offizielle
Erklärung zukommen laſſen, daß ausländiſche
Studie=
rende ohne Nachweis des beſtandenen Phyſikums in
Zu=
kunft nicht mehr zum Praktizieren an den deutſchen Kliniken
zugelaſſen werden ſollen. Den noch ohne dieſen Nachweis
zugelaſſenen Ausländern ſoll aus Billigkeitsgründen
ge=
ſtattet werden, ihr Studium zu Ende zu führen.
* Heidelberg, 20. Dez. In der geſtrigen
über=
aus zahlreich beſuchten öffentlichen Verſammlung der
Heidelberger Klinikerſchaft wurde im
An=
ſchluß an ein Referat des gand. med. Riedel aus Halle
über die Bewegung in der Hallenſer
Kliniker=
ſchaft die Abſendung eines Sympathie=Teelgramms an
die Halleſchen Kollegen, ſowie nach mehrſtündiger
Dis=
uſſion folgende Eingabe an die hieſige mediziniſche
Fa=
kultät einſtimmig beſchloſſen: Die Fakultät möge zur
Beſſerung der Ausländerverhältniſſe von den Ausländern
owohl das Phyſikum als auch ein Examen in der
deut=
ſchen Sprache als Berechtigung zum Praktizieren fordern,
ſowie durch Einführung eines von der Fakultät mit den
Akademikern zu vereinbarenden entſprechenden numnerus
elausus die drohende Beeinträchtigung der deutſchen
Kli=
nikerſchaft verhindern.
Sport, Spiel und Turnen.
Fußballſport. Darmſtädter Sportklub
1905. Während im I. und III. Bezirk im Weſtkreis der
A=Klaſſe die Meiſterſchaftsſpiele ſchon längſt
ihre Erledigung gefunden haben. kämpfen die Vereine im
II. Bezirk noch jeden Sonntag um den Meiſtertitel. Auch
m dieſem Sonntaa findet ein ſolches intereſſantes Treffen
auf dem Sportklub=Sportplatz am alten Schieß‟
haus ſtatt. Der Darmſtädter Sportklub 1905 hat hier den
1. F. C. Bag=Kreuznach zu Gaſte. Für die Feiertage hat
die Sportklub=Elf keinen Gegner engagiert und findet dann
das nächſte Spiel am 5. Januar n. J. ſtatt. Dieſes iſt das
Entſcheidungsſpiel der A=Klaſſe gegen den Fußball=Verein
„Haſſia”, Mainz.
Der Balkankrieg.
Die Friedensverhandlungen.
* London, 19. Dez. Die
Friedenskonfe=
renz hielt heute nachmittag 4 Uhr unter dem Vorſitz
Venizelos ihre dritte Beratung ab. Reſchid Paſcha und
Salih Paſcha verließen ſchon am 4 Uhr 50 den St.
James=
palaſt und begaben ſich in ihr Hotel. Die Konferenz
ver=
tagte ſich auf Samstag nachmittag 4 Uhr, da die türkiſchen
Delegierten ihre Inſtruktionen, die ihnen durch
Sonder=
kurier zugehen, noch nicht erhalten haben. Der König
wird die Delegierten der Friedenskonferenz am Samstag
mittag im Buckinghampalaſt empfangen.
* Konſtantinopel. 19. Dez. Die türkiſchen
Bevollmächtigten in London ſollten heute der
Friedenskonferenz erklären, man müſſe, da die
Zulaſſung der griechiſchen Bevollmächtigten zu den
Verhandlungen ohne Unterzeichnung des
Waffenſtillſtan=
des von ſeiten Griechenlands die Friedensverhandlungen
in die Länge ziehen könnte, in das
Waffenſtillſtandsproto=
koll eine Zuſatzbedingung aufnehmen, die die
Ver=
proviantierung Adrianopels und der anderen belagerten
ürkiſchen Plätze geſtatte.
* London 20. Dez. Wie das Reuterſche Bureau
erfährt, herrſcht in diplomatiſchen Kreiſen eine weit
op=
timiſtiſchere Auffaſſung der europäiſchen Lage.
Wenn auch über die Beſprechungen der Botſchafter
Still=
ſchweigen bewahrt wird, ſo gibt man doch zu, daß ſie
be=
reits gute Ergebniſſe gehabt haben.
— London, 20. Dez. Der deutſche Botſchafter,
Fürſt v. Lichnowsky, ſprach ſich über die geſtrige
Bot=
ſchafterkonferenz ſehr zuverſichtlich aus. In der nächſten
Sitzuna wird höchſtwahrſcheinlich eine Verſtändigung über
die ſerbiſche Hafenfrage derart erzielt werden, daß Serbien
ind die Tripel=Entente ſich dem Wunſch des Dreibundes
nach einem neutralen albaniſchen Hafen und einer
neutra=
en Bahn fügen werden. Cambon wird morgen nach Paris
abreiſen.
Der türkiſch=griechiſche Kampf.
* Konſtantinopel, 20. Dez. Ein hier
angekom=
mener Marineoffizier berichtet über die Tätigkeit der
türkiſchen Flotte in den letzten Tagen: Am 12.
De=
zember liefen 4 Torpedobootszerſtörer und 2 Torpedoboote
zu einer Erkundungsfahrt aus, vemerkten aber nichts vom
Feind. Am 13. Dezember, morgens, dampfte das
Linien=
ſchiff „Meſſudije” bis zur Umgegend des Forts Kumkaleh
und Sedilbahr, als es ſich plötzlich einem Angriff von acht
griechiſchen Torpedoboots zerſtörern
aus=
geſetzt ſch. Der „Meſſudije” ſchlug ſie in die Flucht. Am
16. Dezember machte die erſte türtiſche
Torpedobootsdivi=
ſion eine Erkundung und kehrte zurück um dem
Komman=
auten zu berichten. Dieſer entſchloß ſich zur Offenſive
und lief mit der Flotte aus den Dandanellen aus
Das Linienſchiff „Hair Eddin=Barbaroſſa” feuerte dieerſten
Schüſſe ab Sodann eröffneten der „Torgud Reis” „Aſſur
Tewfik” „Meſſudije” und „Mediidije” ununterbrochen das
Feuer Der griechiſche Panzeekreuzer „Aweroff” erwiderte
dasſelbe; nach einer halben Stunde waren bereits einige
Kanonen des „Aweroff” gefechtsunfähig. Trotzdem ſetzte
er ſeinen Widerſtand noch eine Stunde fort, bis auch die
großen Geſchütze ſchwiegen. Dann flüchtete er in der
Rich=
tung auf Imbros. Die türkiſche Flotte griff
ſo=
dann die „Hydra”, „Spetſai” und „Pfgra” an. Um das
Geſchwader gegen einen Torvedoanariff zu ſchützen,
be=
ſchäftiate die erſte türkiſche Torvedobootszerſtörerdiviſion
die griechiſchen Torvedobootszerſtörer, indem ſie deren
Feuer auf ſich lenkte. Die türkiſche Flotte konnte ſo den
Reſt des griechiſchen Geſchwaders anareifen und zum
Rück=
zua zwingen. Während des Gefechtes näherten ſich die
beiden Geſchwader auf 3000 Meter. Vorſichtshalber
um=
fuhr unſere Torpedobootszerſtörerdiviſion die Inſel
Tene=
dos. Um 4 Uhr nachmittags verſuchte dieſe Diviſion den
Anariff auf die acht griechiſchen Torpedobootszerſtörer,
Nachdem ungefähr 100 Schüſſe abgegeben waren.
been=
digte ſie die Erkundung und vereinigte ſich abends wieder
mit der Flotte. Der Offizier erklärte, er ſah, wie der
„Aweroff” ſich neigte, am Bua, in der Nähe des
Schorn=
ſteins und an anderen Stellen beſchädigt.
* Athen, 20. Dez. Die Agence d’Athènes
veröffent=
licht über die Seeſchlacht am 16. Dezember auf
Grund des Berichts des Kapitäns, der mit ſeinem Schiff
von den Dardanellen hier einlief, folgende Einzelheiten:
Der türkiſche Panzer „Hair Eddin=Barbaroſſa” iſt faſt
völ=
ig zerſtört. Er iſt an Backbord und Steuerbord getroffen
worden und jetzt mit Wachstuch verkleidet. Während des
Kampfes brach an Bord des Panzers Feuer aus, es gelang
jedoch, dies zu löſchen. Konteradmiral Halvy und vier
Offiziere wurden getötet. Bei den Mannſchaften iſt die
Zahl der Verwundeten und Toten ſehr groß. Ein
Hoſpi=
talſchiff iſt abgeſandt worden, um ſie aufzunehmen. Drei
andere türkiſchen Schiffe erlitten ebenfalls ſchweren
Schaden.
Letzte Nachricht.
* Saloniki, 20. Dez. Der König von Bul
garien iſt heute früh abgereiſt.
Vermiſchtes.
Künſtlerſteinzeichnungen. Gute und
preiswerte Kunſt zu ſchaffen, um auch des weniger
Be=
mittelten Heim zu verſchönern, und um die guten Werke
unſerer Künſtler ſiegreich werden zu laſſen im Kampf
gegen Kitſch und geſchmackverderbende, kunſttötende
Maſ=
ſenware, iſt eine der beſten Beſtrebungen unſerer Zeit.
Sie iſt typiſch und von beſonderer Bedeutung für unſere
Zeit, weil darin Künſtler und Kunſtgewerbe Hand in
Hand gehen und beweiſen, zu welch hervorragenden
Re=
ſultaten dieſes Zuſammenarbeiten führt. Eines der beſten
Mittel, gute Kunſt populär zu machen, bilden die
Künſt=
lerſteinzeichnungen, deren Herſtellung neuerdings
der „Deutſche Verlag”, G. m. b. H., Berlin SW. 48, mit
beſonders glücklichem Erfolge betreibt. Eine
außerordent=
lich hoch entwickelte Drucktechnik, in dar bei der
Verviel=
fältigung den Intentionen der Künſtler in jeder
Forder=
ung Rechnung getragen wird, ermöglicht es, daß die
künſt=
leriſche Wirkung dieſer Blätter in der Leuchtkraft der
Farben und der reſtloſen Grſchöpfung des
Stimmungs=
gehaltes Originalen gleichkommt. Vor uns liegt zur
Beſprechung eine Kollektion von 10 Bildern, durchweg
beſte deutſche Kunſt. Da ſind zwei prächtige Bilder von
Wendel: „Neckarſtädtchen” und „Vor der Herberge‟
prachtvoll in Zeichnung und Kolorit, kerndeutſch in der
Auffaſſung und dekorativ und ſtimmungsvoll in der
Wir=
kung. Dann zwei Bilder von Geyer=Heidelberg, und
Goethes Gartenhaus. Letzteres ganz in geheimnisvoll.
ernſten, duftig=grünen Schleier gewoben. Weiter zwei
prächtige, ſtimmungsreiche Landſchaften märkiſchen
Cha=
reiters von ter Hell, ein reizendes Stadtbild aus
Wimpfen, „Zwielicht” von Kalbe, ein „Fiſcherſtädtchen”
von Hartig, ein Winterbild „Chriſtabend” von Albitz,
und eine farbenfrohe Anſicht „An der Saale‟ —
Sämt=
liche Blätter ſind Künſtlerwerke von hohem Reiz und
wohl wert, den Gabentiſch unter dem Chriſtbaum zu
zieren.
Literariſches.
Die neuen Schüler= und
Schülerinnen=
kalender für 1913 für Schüler höherer Lehranſtalten
aus dem Verlage von Moritz Schauenburg in Lahr (
Ba=
den) ſind auch wieder eingetroffen. Der neuc Jahrgang
enthält außer wertvollen Tabellen einen Artikel über
Theodor Körner mit einem Bildnis des Helden, wodurch
der Kalender im Jubiläumsjahre der Befreiungskriege
beſonderes Intereſſe gewinnt. Auch der übrige Inhalt
bietet ſo viel Wertvolles, daß allen Eltern von Schülern
und Schülerinnen höherer Lehranſtalten empfohlen
wer=
den kann, den Kalender, der nur 60 Pfg. koſtet, zu
er=
werben. Er kann durch jede gute Buchhandlung bezogen
werden.
— Mona Liſa. Roman von Hedwig Stark.
Verlag Vereinigte Kunſtanſtalten A.=G., München=Zürich.
Es iſt die Weihe einer großen, übermenſchlichen
Leiden=
ſchaft, die uns aus den Zeilen dieſes großgedachten und
ſchön durchgeführten Schickſalsbildes entgegenweht.
Hed=
wig Stark griff nach dem ſtärkſten Probleme des
Indi=
viduums, und der Kampf, den die irdiſche und die
himm=
liſche Liebe um den Beſitz eines Mannesherzens führen, er
ſt uns in dieſem neueſten Buche der Autorin mit einer
Plaſtik und einer Kraft geſchildert, die zu ehrlichem
Inter=
ſſe zwingt. „Mona Liſa” iſt ein Buch voll innerer Weihe
und Kraft, ein wirklich gutes Buch. Uebrigens nicht das
Buch einer Frau, die für Backfiſche ſchreibt, ſondern ein
ernſtes Buch mit ernſten Problemen für reifende und
ge=
reifte Menſchen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Burean.)
* Berlin, 20. Dez. Bei den Bauarbeiten am
Gleis=
dreieck ereignete ſich heute nachmittag ein Unfall.
Ein ſchwerer eiſerner Träger ſtürzte auf eine
Dampf=
winde und verletzte zwei Arbeiter. Der eine der
Arbei=
ter, mit Namen Kurs aus Neu=Kölln, verſtarb gleich
dar=
auf. Der andere Arbeiter, namens Scheer=Potsdam,
wurde in hoffnungsloſem Zuſtande nach dem
Kranken=
hauſe gebracht.
* Wildpark. 20. Dez. Der Kaiſer traf um 8 Uhr
25 Minuten mit den Prinzen Eitel Friedrich, Auguſt
Wil=
helm und Oskar, von München kommend, mit Sonderzug
auf der Fürſtenſtation Wildpark ein.
* Wiesbaden. 20. Dez. Vor der Strafkammer des
hie=
ſigen Landgerichts begann heute der Prozeß gegen den
im Mai dieſes Jahres wegen verſchiedener Schwindeleien
verhafteten 26jährigen Majoratsherrn Graf Leopold
Saltern=Ahlimb und ſeine Mutter. Der Graf war
ſeinerzeit in der Unterſuchungshaft behalten worden, ſeine
Mutter war jedoch auf freien Fuß geſetzt worden. Der
Graf kam im Mai nach Wiesbaden, um hier eine reiche
Ruſſin zu heiraten. Er bezahlte ſeine Hotelrechnungen
zum Teil mit Wechſeln, die nicht eingelöſt wurden. Als ſich
herausſtellte, daß der Graf in Konkurs und ſein und
ſei=
ner Mutter Güter in Zwangsverwaltung ſtehen, ſtellten
die Geſchädigten Strafantrag. Der Graf hat durch ſein
flottes Leben trotzdem er ein jährliches Einkommen von
100000 Mark hatte, in zwei Jahren 1¼ Millionen Marl
Schulden gemacht. Die Verhandlungsdauer iſt auf zwei
Tage feſtgeſetzt.
Schluß des ſächſiſchen Landtags.
* Dresden, 20. Dez. Heute nachmittag fand im
Thronſaal des Reſidenzſchloſſes durch den König der
feierliche Schluß des gegenwärtigen
Land=
tages ſtatt. Der König hielt die Thronrede, in der er
zunächſt mit aufrichtiger Teilnahme des Hinſcheidens des
Prinz=Regenten von Bayern gedachte. Die
Thron=
rede weiſt auf die großen Fragen der auswärtigen
Po=
litik hin, die in letzter Zeit die Bevölkerung,
insbeſon=
dere den ſächſiſchen Handel, in Spannung hiekten.
Hoffentlich werde das koſtbare Gut des Friedens auch
weiter erhalten bleiben dank der weiſen Führung der
Politik des Reiches durch den Kaiſer. Weiter wird auf
die diesjährigen Kaiſermanöver in Sachſen hingewieſen.
Mit Genugtuung wird die kaiſerliche Anerkennung für
die Leiſtungen der ſächſiſchen Armee im Rahmen des
eutſchen Reichsheeres hervorgehoben. Es werden dann
die zur Verabſchiedung durch den Landtag gelangten
Geſetzentwürfe aufgezählt. Zum Schluß wird das
leb=
hafte Bedauern ausgeſprochen, daß trotz langer,
mühe=
voller Arbeit die bedeutſamſte geſetzgeberiſche Aufgabe
der diesmaligen Tagung, der Volksſchulgeſetzentwurf,
nicht verabſchiedet werden konte, da die bis zum lebzten
Augenblick fortgeſetzten Bemühungen zu einer
Verſtän=
digung leider nicht führten.
* Hörde, 20. Dez. Heute morgen fand auf dem
Hör=
der Hochofenwerke eine Exploſion ſtatt. Die
Dächer der umliegenden Baulichkeiten wurden zerſtört und
die Fenſterſcheiben eingedrückt. Verſchiedene Maſchinen
ſind beſchädigt worden. Ein Arbeiter iſt verletzt. In der
Nähe der Exploſionsſtelle iſt eine Dynamitpatrone
aufge=
funden worden. Der Betrieb iſt nicht geſtört.
* Wien, 20. Dez. Das Abgeordneten haus hat
das Kriegsleiſtungsgeſetz in dritter
Le=
ſung mit 250 gegen 116 Stimmen angenommen.
Darauf begann die Beratung des
Geſchäftsordnungspro=
viſoriums.
* Wien, 20. Dez. (Abgeordnetenhaus.) Bei
der Verhandlung über den Antrag auf Verlängerung
des Geſchäftsordnungsproviſoriums
pro=
teſtierten die Tſchechiſch=Radikalen lärmend gegen einen
Schlußantrag. Einige Tſchechiſch=Radikale ſchlugen mit
ihren Pultdeckeln auf die Pulte. Abgeordneter Liſy pfiff
auf einer Signalpfeife. Auch einige Slovenen beteiligten
ſich an dem Lärm. Der Schlußantrag war unterdeſſn
angenommen worden. Nach einiger Zeit hatte ſich der
Skandal gelegt.
* Vern, 20. Dez. Die Winterſeſſion der
Bun=
desverſammlung wurde heute geſchloſſen.
Das Budget iſt angenommen worden, nur die
Sozial=
demolraten halten dagegen geſtimmt, weil ihre Anträge
auf Herabſetzung der Zolleinnahmen und
Militäraus=
gaben abgelehnt worden waren. Angenommen wurde
ferner die Vorlage zur Schaffung eines Amtes für die
Sozialverſicherung, welches die Kranken= und
Unfallver=
ſicherung einrichten und die Altersverſicherung
vorberei=
ten ſoll. Die nächſte Seſſion beginnt am 25. März
kom=
menden Jahres. Zur Behandlung gelangt der St.
Gott=
hardvertrag, gegen deſſen Annahme 121500 Bürger durch
Unterſchrift petitionieren, ſowie ein neues
Arbeiterſchutz=
geſetz (Fabrikgeſetz).
* Waſhington, 20. Dez. Präſident Taft iſt mit der
Bahn nach Keyweſt (Florida) abgereiſt, wo er ſich auf
einem Schlachtſchiff nach dem Panamakanal einſchiffte.
Die Vereinigten Staaten von Mexiko.
* Waſhington, 20. Dez. Der amerikaniſche
Botſchafter in Mexiko, K. L. Wilſon, reiſt heute
nach Mexiko ab und überbringt die geſtern vom Kabinett
unter Mitwirkung des Präſidenten Taft entworfene
For=
derung, durch welche die mexikaniſche Regierung
erſucht wird, Maßnahmen zu ergreifen, um die Wirren
in Mexiko unverzüglich zu beenden. Man glaubt zu
wiſſen daß dieſe Forderung durch die Schritte der
frem=
den Mächte herbeigeführt worden iſt, die ſich dazu durch
die Zerſtörung des Eigentums ihrer Staatsangehörigen
verankaßt ſahen.
— Berlin, 20. Dez. Im Miniſterium des Innern
wurde die erſte Polizeikonferenz der deutſchen
Bundesſtaaten durch den Miniſter Dallwitz eröffnet. An
den Verhandlungen, die zwei Tage dauern, nehmen u. a.
vom Miniſterium des Innern Wirkl. Geh. Ober=Reg.=Rat
Maubach und Geh. Regierungsrat Rodenbeck teil, vom
Berliner Polizeipräſidium v. Jagow. Vertreten waren
ſämtliche Bundesſtaaten zum Teil durch die Leiter der
kriminaliſtiſchen Abteilungen Bei der Konferenz handelt
es ſich um die Schaffung eines einheitlichen Syſtems für
ganz Deutſchland auch bezüglich der Verfolgung des
Ver=
brechens.
— Berlin, 20. Dez. Vor dem Schöffengericht begann
heute eine Verhandlung in einer Privatklage, die
Mareoni gegen den Redakteur Scholz von der Welt am
Montag angeſtrengt hat. In einer Beſprechung der
Tita=
nie=Kataſtrophe hatte Scholz gegen Marconi den
Vor=
wurf erhoben, die Kataſtrophe zu ſelbſtſüchtigen Zwecken
ausgebeutet zu haben, indem ſeine Geſellſchaft
Nachrich=
ten über die Kataſtrophe zurückhielt, um ſpäter größeren
Nutzen herauszuſchlagen. Zur heutigen Verhandlung iſt
u. a. der zweite Telegraphiſt der Titanie erſchienen.
Mittags wurden Vergleichsverhandlungen eingeleitet. —
Vor der Strafkammer begann heute der Prozeß gegen
den ehemaligen Theater=Direktor Dr. Zickel. Er ſoll,
wie die Anklage behauptet, nicht rechtzeitig Konkurs
an=
gemeldet haben, obwohl die von ihm geleitete Geſellſchaft
überſchuldet war. Auch ſoll er keine Bilanzen gezogen
haben. — In der Kunſtanſtalt von Albrecht und
Meiſter in Reinickendorf=Oſt brach heute
vor=
mittag 10 Uhr Feuer aus, das ſich raſch über den erſten
und zweiten Stock ausbreitete. Die Arbeiter und das
ge=
ſamte Perſonal konnten ſich rechtzeitig in Sicherheit
bringen. Der Brand ſoll durch unvorſichtiges Hantieren
mit Benzin entſtanden ſein. Verletzt wurde niemand.
H. B. München, 20. Dez. Der bayeriſche Miniſterpräſident
hat die Präſidenten des Landtages und die Parteiführer
von einer Regierungsvorlage verſtändigt, die dem
im Januar zuſammentretenden außerordentlichen
Land=
tage vorgelegt werden ſoll. Danach wird der
Volksver=
tretung eine Verfaſſungsänderung
vorgeſchla=
gen werden, die zur Aufhebung der
Regent=
ſchaft führen ſoll.
— Landshut, 20. Dez. Der Brauereibeſitzer Johannes
Holpel aus Unter=Griesbach flüchtete unter Zurück=
laſung von 300 0 Mart Schulden nach Amerika.
Außer=
dem ließ er ſich umfangreiche Wechſelfälſchungen zuſchulden
kommen.
Zühlsdorf, 20. Dez. Wie feſtgeſtellt wurde, ſind
52 kerſtehende Sommervillen erbrochen und
ausgeplündert worden.
— Schneidemühl, 20. Dez. Unter dem Verdacht, an
dem Attentat auf den Berliner Schnellzug in der Nacht
zum 29. November beteiligt geweſen zu ſein, wurde der
Bahnwärter Kluck verhaftet. Er hatte damals die erſte
Anzeige gemacht.
Brieikallen.
H. 100. Nach dem Geſetz vom 17. Juli 1912, die
Ab=
änderung des Geſetzes über den Urkundenſtempel vom
12. Auguſt 1899 in der Faſſung der Bekanntmachung vom
24. März 1910 betreffend, wird bei
Lebensverſicherungs=
verträgen ein Stempel von 5 Pfennig für je 100 Mark
Ver=
ſicherungsſumme erhoben. Nach der Bekanntmachung vom
2. Auguſt dieſes Jahres (ſiehe Reg.=Bl. Seite 445), die
Ausführung des vorgenannten Geſetzes betreffend, iſt
die=
ſer Stempel auch für Feuerverſicherungsverträge zu
er=
heben. Verſicherungsverträge bis zu 3000 Mark
Verſiche=
rungsſumme ſind ſtempelfrei.
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Der Geſamtauflage heutiger Ausgabe unſeres
Blattes iſt ein Proſpett beigefügt von dem
Mitteldeutſchen Braunkohlenſyndikat zu Leipzig
über „Grudetoks das billigſte
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material” und „Erfahrungen einer Hausfrau mit dem
Grude=Ofen”, worauf hiermit hingewieſen wird, (26159
Für die Weihnachtsfeiertage!
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Vorzüglicher Feiertagstrunk.
Versand ab Donnerstag, den 19. Dezember ds. Js.
Bestellungen hierauf nehmen jetzt schon die bekannten Verkaufsstellen,
sowie die Brauerei selbst — Telephon 385 — entgegen.
(25899msm
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Bulgaria” nach Boſton und Baltimore,
15. Dez. 9 Uhr 15 Min. abends in New=York. „Moltke‟
von Genua und Neapel nach New=York, 16. Dez.
morgens Fayal paſſiert. „Preſident Grant” von New=
York kommend, 16. Dez. 11 Uhr 15 Min. abends von
Cherbourg nach Hamburg. „Prinz Oskar” von
Phila=
delphia kommend, 16. Dez. 11 Uhr 30 Min. abends in
Hamburg. „Cleveland”, erſte Weltreiſe, 16. Dez. 7 Uhr
abends von Batavia.
Nordd. Lloyd Bremen. Mitgeteilt von dem
Ver=
treter Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
„Großer Kurfürſt” 15. Dez. 4 Uhr morgens in New=
York angekommen. „Brandenburg” 15. Dez. 5 Uhr
nachm. in Philadelphia angekommen. „Kronprinzeſſin
Cecilie‟ 14. Dez. 12 Uhr nachm. von New=York. „George
Waſhington” 16. Dez. 12 Uhr 15 Min. nachm. von
Cherbourg. „Prinzeſſin Alice‟ 15. Dez. 12 Uhr mittags
von Singapore. „Lützow” 15. Dez. 11 Uhr vorm. in
Kobe angekommen. „Prinz Ludwig” 15. Dez. 7 Uhr
vorm. in Colombo angekommen. „Bremen” 17. Dez
7 Uhr vorm. von Antwerpen abgegangen. „Seydlitz”
16. Dez. 9 Uhr vorm. von Southampton abgegangen.
„Thüringen” 14. Dez. 4 Uhr nachm. in Bremen
an=
gelommen. „Greifswald” 15. Dez. 3 Uhr nachm. in
Antwerpen angekommen. „Lothringen” 15. Dez. 4 Uhr
nachm. in Melbourne angekommen. „Rheinland‟
15. Dez. 2 Uhr nachm. in Antwerpen angekommen.
„Auchenarden” 14. Dez. von Funchal nach Rotterdam
abgegangen. „Gießen” 15. Dez. von Funchal nach Vigo
abgegangen. „Borkum” 17. Dez. von Bremerhaven nach
La Plata abgegangen. „Vryhandel” 14. Dez. von
Santos nach Bahia abgegangen. „Köln” 16. Dez. in
Antwerpen angekommen. „Prinz=Regent Luitpold‟
16. Dez. 6 Uhr vorm. in Marſeille angekommen.
„Schleswig” 15. Dez. 11 Uhr vorm. von Venedig nach
Alexandrien abgegangen. „Coblenz” 16. Dez. 10 Uhr
nachm. von Brisbane abgegangen.
Todes=Anzeige.
Geſtern mittag 12 Uhr verſchied nach kurzem,
ſchwerem Leiden unſere liebe, gute Mutter,
Schwiegermutter und Großmutter (B26147
Frau Anna Marie Hofmann
geb. Pohl.
im Alter von 76 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Hofmann.
Darmſtadt, Villingen, Brensbach i. O.,
dei 20. Dezember 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag, 22. Dezember,
nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus
Beſſunger=
ſtraße 74 aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſerer lieben Mutter,
Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und
(B26148
Tante
Frau
we.
Maqdalene Wenz
W-
ſagen wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarrer Rückert
für die troſtreiche Grabrede unſern innigſten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Wilhelm Wenz.
Darmſtadt, den 20. Dezember 1912.
Nachruf!
Heute erhielten wir die Nachricht daß
geſtern abend in Jena, wohin die Familie vor
kurzem verzogen war, unſer treuer Mitarbeiter
Herr Georg Berth
viele Jahre Metteur der „Darmſtädter Zeitung”,
im 74. Lebensjahre plötzlich verſchieden iſt.
Vor ungefähr Jahresfriſt mußte Herr Berth
infolge Krankheit ſeine Stellung nach mehr
denn 44 jähriger Tätigkeit aufgeben.
Wir hatten in Herrn Berth einen
unermüd=
lichen, gewiſſenhaften Mitarbeiter, der ſich unſere
Anerkennung und Wertſchätzung in reichem
Maße erworben hatte. Ein treues Gedenken
(26181
werden wir ihm bewahren.
Darmſtadt, den 20. Dezember 1912.
L. C. Witlich’ſche Hofbuchdruckerei.
Nachruf!
Geſtern abend iſt in Jena im Kreiſe ſeiner
Familie unſer Kollege
(26180
Herr Georg Berth
im Alter von 74 Jahren plötzlich verſchieden.
Herr Berth hatte ſich durch ſein aufrichtiges,
gerades Weſen die Wertſchätzung aller ſeiner
Mitarbeiter erworben. Wir werden ſein
An=
denken in Ehren halten.
Darmſtadt, den 20. Dezember 1912.
Das techniſche Perſonal
der L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meiner lieben Mutter, unſerer
Schwiegermutter, Groß= und Urgroßmutter
Christlane Hoppehhetmel
insbeſondere Herrn Pfarrer D. Dr. Diehl für die
tiefergreifende Grabrede, ſagen wir hiermit unſeren
innigſten Dank.
(*14702
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Georg Betz.
Darmſtadt, den 21. Dezember 1912.
Schneebericht.
Feldberg i. T.: Schneehöhe 5 bis 7 Zentimeter,
Rodelbahn noch ungünſtig, Schneeſchuhbahn gut. —
Hoherodskopf: Schneehöhe 20 Zentimeter, —5 Grad,
Schneeſchuhbahn gut. — Ruheſtein: Schneehöhe 25
Zentimeter, 2 Grad Kälte, Wetter iſt prachtvoll,
Rodel=
bahn gut. — Schierke im Harz: 2 Grad Kälte,
25 Zentimeter Neuſchnee, prächtige Winterlandſchaft,
Schlittenfahrten ins Gebirge.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die nördliche Depreſſion iſt, ohne unſer Wetter zu
beeinfluſſen, oſtwärts gezogen. Im Bereich des
kontinentalen Hochs herrſcht bei uns trockenes, kaltes
Wetter. Die Morgentemperaturen liegen in Deutſchland,
von Nord nach Süd abnehmend, zwiſchen 50 und 4 C.
Leichte Niederſchläge fielen verbreitet. Wir werden auch
morgen unter Hochdruckeinfluß ſtehen.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 21.
De=
zember: Wechſelnd bewölkt, meiſt trocken, kalt,
Nacht=
froſt, vielfach Morgennebel.
Tageskalender.
Samstag, 21. Dezember.
Großh. Hoftheater (außer Abonnement), Anfanz
6 Uhr: „Hänſel und Gretel”.
Weihnachtsturnen der Jugendabteilung der
Turn=
gemeinde Darmſtadt um 6½ Uhr.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller
um 8 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23):
Vom verſtorbenen Prinz=Regenten Luitpold; der Prinz=
Regent Ludwig; der St. James=Palaſt in London, in
dem die Friedensverhandlungen zwiſchen der Türkei
und den Balkanſtaaten ſtattfinden; Blick auf das Lager
von Bachtſchiköe mit dem Eiſenbahnzug, in dem der
Waffenſtillſtand abgeſchloſſen wurde.
Sonntag, 22. Dezember.
Großh. Hoftheater (Volksvorſtellung), Anfang 2½
Uhr: „Haſemanns Töchter”. — Abends 7 Uhr (Ab. C):
„Carmen”.
Weihnachtsfeiern: Kriegerverein um 4 Uhr in der
Turnhalle am Woogsplatz. — Frauenverein „Caritas”
um 4½ Uhr in der Freimaurerloge. — St.
Eliſabeth=
verein um 5 Uhr im „Konkordiaſaal” —
Zimmer=
ſchützen=Vereinigung um 7 Uhr im „Kaiſerſaal”
Konzerte: Bürgerkeller um 4 Uhr. — Schützenhof um
8 Uhr. — Kölniſcher Hof um 4 Uhr. — Rmmelbräu um
4 und 8 Uhr. — Palaisgarten um 6 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 23. Dezember.
Immobilien=Verſteigerung des Hch. Schäfer
und der Dorothea Fuchs (Große Kaplaneigaſſe 18 und
20) um 9 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Arbeitsvergebung (Fahren und Schlagen von
Steinen) um 9 und 3 Uhr im „Chauſſeehaus”.
Holzverſteigerung um 9 Uhr im Reſtaurant „
Hei=
liges Kreuz”
Dünger=Verſteigerung um 11½ Uhr in der
Ar=
tillerie=Kaſerne (Regt. Nr. 61).
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½—11 Uhr.
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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Hemden
Beinkleider
Nachtjacken
Hand-Arbeiten
Weiße Oberhemden
Farb. Oberhemden
Kragen
Krawatten
Manschetten
Vorhemden
Kragenschoner
Hosenträger
Socken
Schirme
Taschentücher
Normalhemden
Normaljacken
Normalhosen
Nachthemden
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Sport-Strümpfe
Handschuhe
Paletots-Kleidchen
Russenkittel
Mützen — Hauben
Pelze
Hemden — Beinkleider
Leib- u. Seelhosen
Schurzen
Taschentücher
Sweaters
Handschuhe — Strümpfe
Gamaschen
Kragen- Lavalliers
Schirme
Garnituren, Muff u. Pelz
Handarbeiten
UeberziehJäckchen
Capes
Knabenhosen
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Markt 7
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Markt 7
26122)
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Rentenanſtalta. G. und Lebensverſicherungs=Bank
zu Darmſtadt.
Protektor: Seine Königl. Hoheit der Grossherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein.
Gegründet 1844.
Abteilung für Verſicherung ſteigender Renten.
Beſtand Ende 1911: 6437 Mitglieder mit 12645 Einlagen.
Die Anſtalt, die Ende 1911 eine Jahresgeſellſchaft für die Verſicherung ſteigender Renten
geſchloſſen hat, ladet hiermit zum Beitritt der mit Beginn dieſes Jahres neu eröffneten
Jahres=
geſellſchaft ein.
Die auf Gegenſeitigkeit und Erbverbrüderung beruhende Verſicherungsart bezweckt, ihren
Teil=
nehmern gegen unwiderrufliche Kapitaleinlagen jährliche Renten zu gewähren, welche mit zunehmendem
Lebensalter des Verſicherten wachſen.
Eine volle Einlage beträgt 100 Mark. Teileinlagen ſind zuläſſig. Die Jahresrene kann auf
150% der Einlage ſteigen.
(22943a
Nähere Auskunft wird bereitwilligſt erteilt auf dem Haupt=Bureau der Anſtalt in Darmſtadt,
Eliſabethenſtraße Nr. 60, ſowie von den Agenten derſelben.
Beſchluß.
Das Konkursverfahren über das
Vermögen des Gottlob Schölkopf
in Darmſtadt iſt aufgehoben
wor=
den, da der im Termin vom
1. Oktober 1912 angenommene
Zwangsvergleich rechtskräftig
be=
ſtätigt iſt.
Termin zur Abnahme der
Schluß=
rechnung iſt auf
Donnerstag, 2. Januar 1913
vormittags 10 Uhr,
vor dem Großherzoglichen
Amts=
gericht I — Neues Gerichtsgebäude
am Mathildenplatz, — Zimmer
Nr. 219, beſtimmt. (26117
Darmſtadt, 14. Dezember 1912.
Der Gerichtsſchreiber
Großherzoglichen Amtsgerichts I.
Gaszuglampe, 1
Kinderklapp=
ſtuhl zu verk. Beckſtr. 57. (*14747
Dünger=Verſteigerung.
Mit Rückſicht auf die Feiertage
findet die nächſtwöchentliche
Dün=
gerverſteigerung in der Artillerie=
Kaſerne am Beſſungerweg am
Montag, den 23. ds. Mts.,
vormittags 11½ Uhr,
(26006fs
ſtatt.
Darmſtadt, im Dezember 1912.
I. Abteilung
Feldartillerie=Regts. Nr. 61.
Kanarienhähne
(Seifert), gut ſingend, bill. abzug
*14751) Liebfrauenſtr. 89, 1. St.
Bekanntmachung.
Montag, 6. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Heinrich Schäfer
und deſſen Ehefrau Karoline, geb.
Geiger, in Darmſtadt
zugeſchriebe=
nen Liegenſchaften:
Flur VIII Nr. 699½/00, 510 qm
Hofreite Heidelbergerſtraße Nr. 130
undl Flur VIII Nr. 679 365 qm
Hofreite Moosbergſtraße Nr. 94,
jetzt Flur VI Nr. 487, 77 qm
Grasgarten Moosbergſtr., Flur VI
Nr. 487¾,, 193 qm Hofreite
Moos=
bergſtr. Nr. 94, Flur VI Nr. 4877/10
95 qm Grasgarten (Vorgarten)
Moosbergſtraße, Flur VI Nr. 488
123 qm Grasgarten (Vorgarten)
Heidelbergerſtr., Flur VI Nr. 488¾/10
285 qm Hofreite Heidelbergerſtr.
Nr. 130, Flur VI Nr. 489 103 qm
Grabgarten Heidelberſtraße in
unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, wiederholt
zwangs=
weiſe verſteigert werden.
Die Genehmigung der
Verſteige=
rung wird auch dann erfolgen, wenn
der Schätzungspreis nicht erzielt
wird und anderweite rechtliche
Hinderniſſe nicht entgegenſtehen.
Darmſtadt, 13. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI25744
getr. Kleid., Schuhe
Ich kaufe und Wäſche. Zahle
die höchſten Preiſe. Poſtkarte
ge=
nügt. H. Wischniack,
Neu=
gaſſe Nr. 1.
(*14709so
die Erweiterung der in der
Stadtkaſſe vorgeſehenen
Zen=
tralheizungsanlage ſoll vergeben
werden.
Die Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Die Angebotsſcheine werden an
auswärtige Firmen nicht
abge=
geben.
Angebote ſind bis
Freitag, den 3. Januar 1913
vormittags 10 Uhr,
einzureichen.
(26099si
Darmſtadt, 19. Dezember 1912.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
Bekanntmachung.
Montag, 6. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Weißbinder Georg
Stier dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
II 846 400 Hofreite Nieder=
Ram=
II 847 479
Grab=
ſtädter
ſtädter=
garten
ſtraße 20,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K83/12
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 9. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25623
Bekanntmachung.
Das nachſtehende von dem Direktorium der Reichsverſicherungsanſtalt
heraus=
gegebene Merkblatt für die Entrichtung der Beiträge zur Angeſtelltenverſicherung
wird ſowohl für die Arbeitgeber, wie auch für ihre Angeſtellte von beſonderem
Inter=
eſſe ſein. Wir bringen es deshalb zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 16. Dezember 1912.
(26075
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt (Verſicherungsamt).
Fey.
Merkblatt der Reichsverſicherungsanſtalt
für die Entrichtung der Beiträge zur Angeſtelltenverſicherung.
1. Der Arbeitgeber iſt verpflichtet, die Beiträge für ſich und ſeine Angeſtellten an
die Reichsverſicherungsanſtalt zu zahlen (§§ 176, 177 des Geſetzesſ.
Zuwider=
handlungen ſind mit Strafe bedroht (§ 340 a. a. O).
2. Der Arbeitgeber hat bei der erſten Beitragszahlung — erſtmalig alsbald nach
Ablauf des Monats Januar 1913 — eine Nachweiſung (§ 181 a. a. O.) über
ſeine verſicherungspflichtigen Angeſtellten und die fälligen Beiträge
auf=
zuſtellen und vorher oder bei der Einzahung der Beiträge an die
Reichsverſiche=
rungsanſtalt in Berlin=Wilmersdorf, Hohenzollerndamm, einzuſenden. Hierzu
ſind die Vordrncke bei der Ausgabeſtelle für die Angeſtelltenverſicherung
ſeines Sitzes zu entnehmen. Bis zu 20 Angeſtellten dient der einſeitige
Vor=
druck. Bei mehr als 20 Angeſtellten kommen mehrere einſeitige Vordrucke oder
Einlagevordrucke, die gleichfalls von der Ausgabeſtelle abgegeben werden, zur
Verwendung. In die Nachweiſung ſind die Angeſtellten in der Reihenfolge
der Gehaltsklaſſen, mit der Klaſſe A beginnend, einzutragen.
3. Beſchäftigen mehrere Arbeitgeber den Verſicherten während des Monats
(§ 177 a. a. O.), ſo können an Stelle der Nachweiſe (Nr. 2) Poſtkartenvordrucke
benutzt werden, die gleichfalls von der Ausgabeſtelle ausgehändigt werden.
4. Statt der Verwendung von Marken hat die Reichsverſicherungsanſtalt mit
Zu=
ſtimmung des Reichskanzlers den Poſtſcheckverkehr für die Beitragseinzahlung
für den Fall des § 176 zugelaſſen, für den Fall des § 177 vorgeſchrieben (ſiehe
auch weiter unten Nr. 8). Hiernach ſind die aus den Nachweiſungen zu 2 und
3 ſich ergebenden Beitragsſummen bis zum 15. des auf den Monat, für den
die Beiträge zu zahlen ſind, folgenden Monats dem Konto der
Reichsverſiche=
rungsanſtalt bei dem Poſtſcheckamt in Berlin zu überweiſen. Hierfür ſind
beſondere Zahlkarten und Ueberweiſungsformulare eingeführt, die der
Ar=
beitgeber bei ſeiner Poſtanſtalt erhält und zweckmäßig frühzeitig abhebt. Die
Erläuterungen zur Ausfüllung und Benutzung ſind auf der Rückſeite der
For=
mulare angegeben. Auf der Rückſeite der Abſchnitte findet man eine
Kontroll=
überſicht, die zur Nachprüfung der Beitragsſumme dient und auszufüllen iſt.
5. Für Lehrer und Erzieher aller Art, die bei mehreren Familien während eines
Monats tätig ſind, können die fälligen Beträge nach vorheriger Anzeige an die
Reichsverſicherungsanſtalt vierteljährlich eingezahlt werden. In dieſem
Falle müſſen die Poſtkartenvordrucke (Nr. 3) benutzt werden.
6. Bei der zweiten und den folgenden Beitragszahlungen müſſen die
Verände=
rungen angegeben werden, welche die Abweichung gegen die vorherige
Beitrags=
ſumme klarſtellen Veränderungen ſind dann gegeben, wenn Angeſtellze
a) aus dem Dienſt ausſcheiden (Abgang):
b) in den Dienſt neu eingeſtellt werden (Zugang);
c) Gehaltsänderungen erfahren, die den Angeſtellten in eine andere
Gehalts=
klaſſe bringen.
In den Fällen der Nr. 3 ſind Veränderungsanzeigen einzuſenden:
a) bei monatlicher Beitragszahlung, wenn es ſich um den Wechſel in der
Perſon des Angeſtellten handelt;
b) bei vierteljährlichen Beitragszahlungen (für Lehrer und Erzieher) nach
Ablauf des Kalendervierteljahrs vor oder bei Einzahlung der Beiträge,
wenn in einem Kalendermonat des Vierteljahrs ein Wechſel in der
Per=
ſon des Angeſtellten oder eine Aenderung in dem gezahlten Entgelt eintritt.
7. Zu den Veränderungsanzeigen ſind dieſelben Vordrucke wie für die erſten
Meldungen zu verwenden. Die Veränderungen ſind nach der Einteilung zu
Nr. 6 unter a (Zugang), b (Abgang) und e (Gehaltsänderung) geſondert aufzu:
führen. Sind keine Veränderungen eingetreten, ſo iſt dieſes durch Berichtigung
des auf den Poſtſcheckformularen unter der Kontrolüberſicht (Nr. 4) vorgeſehenen
Textes zu vermerken. Die Veränderungsanzeigen ſind vor der nächſten
Beitragszahlung, ſpäteſtens gleichzeitig mit ihr, an die
Reichsverſicherungs=
anſtalt abzuſenden.
8. Die Einzahlung der Beiträge an die Reichsverſicherungsanſtalt hat der
Ar=
beitgeber in der Verſicherungskarte durch Eintragung des Beitrags und
Bei=
ſchrift ſeines Namens oder ſeiner Firma handſchriſtlich oder durch Stempel zu
vermerken. Arbeitgeber, die bei ſtändig beſchäftigten Angeſtellten (§ 176)
Marken benutzen wollen, können dieſe nach vorheriger Einzahlung der fälligen
Beiträge, tunlichſt auf das Poſtſcheckkonto (Nr. 4), von der
Reichsverſicherungs=
anſtalt beziehen.
9. Arbeitgeber, die Angeſtellte in mehreren Betrieben (Filialen) an demſelben oder
verſchiedenen Orten beſchäftigen, können die Beiträge von dem Hauptbetrieb aus
zahlen; ſie müſſen alsdann für jeden Betrieb eine beſondere Nachweiſung (§ 191
a. a. O., ſ. Nr. 2) an die Reichsverſicherungsanſtalt einreichen.
Bekanntmachun g.
Es iſt beabſichtigt, die ſtädtiſche Induſtriegleisanlage auf der Südſeite der
Weiterſtädterſtraße um etwa 120 m nach Weſten zu verlängern. An dieſer
Verlängerung wollen die Firmen Jonas Meyer, Holzhandlung und
Rein-
hardt & Co., Eiſengießerei dahier Anſchlußgleiſe nach ihren Grundſtücken
herſtellen.
Die Pläne und Beſchreibungen dieſer Anlagen liegen in der Zeit von
Sams=
tag, den 21. ds. Mts. bis Montag, den 30. ds. Mts. einſchließlich auf dem
Stadthauſe, Rheinſtraße dahier, Zimmer Nr. 29, zur Einſicht offen.
Etwaige Einwendungen gegen die geplanten Anlagen ſind innerhalb dieſer
Friſt bei Meidung des Ausſchluſſes ebenda vorzubringen.
(26129
Darmſtadt, den 20. Dezember 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhardt.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum
einjährig=
freiwilligen Militärdienſt im Frühjahr 1913.
Diejenigen jungen Leute, welche beabſichtigen, ſich der im Frühjahr 1913
ſtatt=
findenden rubr. Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre desfallſigen
Geſuche um Zulaſſung bei Meidung des Ausſchluſſes von dieſer Prüfung
ſofort und ſpäteſtens bis zum 1. Februar 1913
bei der unterzeichneten Kommiſſion einzureichen.
Hinſichtlich der Anbringung der Geſuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt:
1. Das Geſuch iſt bei der unterzeichneten Prüfungs=Kommiſſion nur dann
einzureichen wenn der ſich Meldende im Großherzogtum Heſſen ſeinen
dauernden Aufenthaltsort hat.
2. Die Zulaſſung zur Prüfung kann im Allgemeinen nicht vor vollendetem
17. Lebensjahr erfolgen.
3. Das Geſuch muß von dem Betreffenden ſelbſt geſchrieben ſein. Auch
erſcheint es zweckdienlich, wenn ſtets die nähere Adreſſe angegeben wird.
4. Dem Geſuche ſind folgende Papiere beizufügen:
a) Geburtszeugnis (Auszug aus dem Zivilſtands=Regiſter, nicht Taufſchein).
b) Die Einwilligung des geſetzlichen Vertreters mit der Erklärung, daß für
die Dauer des einjährigen Dienſtes die Koſten des Unterhalts, mit Einſchluß
der Koſten der Ausrüſtung, Bekleidung und Wohnung, von dem Bewerber
getragen werden ſollen; ſtatt dieſer Erklärung genügt die Erklärung des
geſetzlichen Vertreters oder eines Dritten, daß er ſich dem Bewerber
gegen=
über zur Tragung der bezeichneten Koſten verpflichte und daß, ſoweit die
Koſten von der Militärverwaltung biſt itten werden, er ſich dieſer
gegen=
über für die Erſatzpflicht des Bewerbers als Selbſtſchuldner verbürge.
Die Unterſchriſt des geſetlichen Vertreters und des Driten ſowie die
Fähigkeit des Bewerbers, des geſetzlichen Vertreters oder des Dritten zur
Beſtreitung der Koſten iſt obrigkeitlich zu beſcheinigen. Uebernimmt der
geſetzliche Vertreter oder der Dritte die in vorſtehendem Abſatze bezeichneten
Verbindlichkeiten, ſo bedarf ſeine Erklärung, ſofern er nicht ſchon kraft des
Geſetzes zur Gewährung des Unterhalts verpflichtet iſt, der gerichtlichen oder
notariellen Beurkundung.
der Polizei=Obrigkeit, oder
der vorgeſehzten Dienſtbehörde auszuſtelln iſt.
d) Ein ſelbſtgeſchriebener Lebenslauf.
5. In dem Geſuche iſt ferner anzugeben:
a) In welchen zwei fremden Sprachen (wahlweiſe von Franzöſiſch, Engliſch,
Lateiniſch und Griechiſch und an Stelle des Engliſchen Ruſſiſch) der ſich
Meldende geprüft ſein will.
b) Ob, wie oft und wo der ſich Meldende ſich der Prüfung vor einer Prüfungs=
Kommiſſion bereits unterzogen hat.
6. Iſt bereits früher ein Geſuch um Zulaſſung zur Prüfung eingereicht worden,
ſo bleibt dem erneuten Geſuche nur ein Unbeſcholtenheitszeugnis
bei=
zulegen.
7. Es iſt nur zweimalige Teilnahme an der Prüfung ohne Weiteres
ge=
ſtattet eine dritte Zulaſſung könnte ausnahmsweiſe von der Erſatzbehörde
3. Inſtanz genehmigt werden.
Im weiteren weiſen wir darauf hin daß Geſuche um Zulaſſung zu einer
ſpäteren, als der im Frühjahr des I. Militärpflichtjahres — d. i. des Jahres, in
welchem das 20. Lebenslahr vollendet wird — ſtattfindenden Prüfung, der Genehmigung
der Erſatzbehörde 3. Inſtanz bedürfen und bei den Erſatz=Kommiſſionen des
Aufenthalts=
orts, nicht bei uns, einzureichen ſind, welche die Geſuche der Erſatzbehörde 3. Inſtanz
vorlegen werden.
Da die Erledigung derartiger Geſuche eine längere Zeit beanſprucht, ſo empfiehlt
ſich im Intereſſe der Nachſuchenden, mit Einreichung derſelben nicht bis zum äußerſten
Termin zu warten, ſondern dieſelben alsbald anhängig zu machen, andernfalls unter
Umſtänden eine Zulaſſung zur bevorſtehenden Prüfung nicht mehr möglich iſt.
Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden geſtellt werden, gibt die
Prüfungs=Ordnung (Anl. 2 zur Wehr=Ordnung vom 22. November 1888 — Reg.=Bl.
Nr. 68 von 1901) Aufſchluß.
Bezüglich des Prüfungstermins, ſowie des Lokals, in welchem die Prüfung
ſtattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung, oder es ergeht beſondere Ladung zur Prüfung
Darmſtadt, den 18. Dezember 1912.
Großherzogliche Prufungskommiſſion für Einjährig=Freiwillige.
Der Vorſitzende:
von Werner, Regierungsrat.
(26087a
Darmſtadt, den 17. Dezember 1912.
Betreffend: Das Militär=Erſatz=Geſchäft für 1913; hier Aufſtellung der Stammrollen.
Der Zimi=Vorſitzende der Groß. Erſatz=Kommiſion Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Ichempfehle Ihnen, die Aufſtellung der Rekrutierungsſtammrollen für 1913
nun=
mehr alsbald vorzunehmen, ſodaß dieſelbe bis 15. Januar k. Js. erfolgt iſt und die
Einſendung unfehlbar bis zum 1. Februar k. J. ſtattfinden kann. Dabei verweiſe ich
Sie auf die genaueſte Beachtung der ergangenen Beſtimmungen, namentlich des § 46
der Wehrordnung vom 22. November 1888 (Reg.=Blatt Nr. 68 von 1901), umſomehr,
als alle nicht vorſchriftsmäßig aufgeſtellten Stammrollen zur Berichtigung und eventl.
vollſtändigen Umarbeitung, bezw. Neuaufſtellung zurückgegeben werden müßten.
Im weiteren wollen Sie für rechtzeitige ortsübliche Bekanntmachung der
Auf=
forderung Sorge tragen, daß in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar nicht
allein die Militärpflichtigen des Jahrgangs 1913 (die im Jahre 1893
Ge=
borenen), ſondern auch diejenigen der Jahrgänge 1912 und 1911 (die im Jahre
1892 und 1891 Geborenen), ſowie überhaupt alle Militärpflichtigen, welche eine
end=
gültige Entſcheidung über ihre Dienſtpflicht durch die Erſatzbehörden noch nicht erhalten
haben, ſich bei der Bürgermeiſterei desjenigen Orts zur Stammrolle anmelden müſſen,
an welchem ſie ihren dauernden Aufenthalt haben. Auf dieſe letztere Beſtimmung
der § 25, 2 der W.=O. wird um ſo nachdrücklicher hingewieſen, als es ſchon häufig
vor=
gekommen iſt, daß Militärpflichtige aus anderen Kreiſen des Großherzogtums, obgleich
ſie im diesſeitigen Bezirk ihren dauernden Aufenthalt nicht hatten, nur aus dem
Grunde in die Stammrollen des Kreiſes eingetragen worden waren, weil ſie ſich hier
zu ſtellen wünſchten. Dies iſt nicht ſtatthaft. Sie wollen daher Anträgen, weiche in
dieſer Beziehung, an Sie geſtellt werden ſollten, unter keiner Bedingung ſtattgeben, die
betreffenden Miltärpflichtigen, bezw. deren Angehörige, vielmehr auf die beſtehenden
geſetzlichen Beſtimmungen verweiſen, ſowie darauf aufmerkſam machen, daß Leute,
welche im diesſeitigen Kreiſe nach den geltenden Beſtimmungen nicht
geſtellungspflich=
tig ſind und ſich dennoch hier zur Muſterung ſtellen wollen, zu derſelben nicht
zuge=
laſſen werden würden und ſich die daraus dann entſtehenden Nachteile ſelbſt
zuzu=
ſchreiben hätten.
Ehenſo iſt es unter keinen Umſtänden angängig, daß umgekehrt Militärpflichtige
welche in ihren Gemeinden dauernden Aufenthalt haben, die Anmeldungen deshalb
unterlaſſen, weil ſie ſich in ihren reſp. Heimatsgemeinden melden wollen oder gemeldet
haben, um ſich demnächſt in ihrem Heimatsbezirk zur Muſterung ſtellen zu können. In
Fällen dieſer Art, welche Ihnen bekannt werden, ſind die Betreffenden von Ihnen zur
Reldung anzuhalten. Außerdem iſt eine von ſolchen Miltärpflichtigen ſpäterhin, vor
Beginn der Muſterung, beabſichtigte Abmeldung nur dann entgegenzunehmen wenn
Sie ſich die Ueberzeugung verſchafft haben, daß dieſelben tatſächlich außer Arbeit
ge=
treten ſind und den Ort verlaſſen werden.
Insbeſondere aber wäre darauf zu achten, daß
I. die Entgegennahme der Anmeldung zur Stammrolle ſeitens der nicht am Orte
der Anmeldung geborenen Militärpflichtigen ſtets abhängig zu machen iſt:
a) bei den Militärpflichtigen des jüngſten Jahrgangs ihier 1913) von Vorlage
eines Geburtsſcheins (Auszug aus dem Zivilſtandregiſter), Taufſcheine,
Hei=
matſcheine Abmeldebeſcheinigungen Arbeitsbücher, ſowie anderweite, wenn
auch von Amtsſtellen ausgefertigte Beſcheinigungen oder Mitteilungen genügen
nicht;
b) bei den Militärpflichtigen der älteren Jahrgänge (hier 1912, 1911 und event.
früher) von Vorlage des Loſungsſcheines:
II. genaues Augenmerk auf die Rechtſchreibung der Namen der Militärpflichtigen
zu richten iſt, ſowie auch darauf, daß der Geburtsort richtig bezeichnet und der
in Betracht kommende Verwaltungsbezirk (Kreis, Amtshauptmannſchaft,
Ober=
amt Bezirksamt ꝛc) zutreffend angegeben wird; bei mehreren Vornamen iſt der
Rufname zu unterſtreichen;
III. a) der hauptſächliche oder alleinige Beruf ſoweit angängig, genau zu
be=
zeichnen iſt, z. B. Bäckergeſelle, Zigarrenarbeiter, Handlungsreiſender uſw.;
b) bei Arbeitern und Taglöhnern derjenige Arbeits= oder Geſchäftszweig
anzugehen iſt, in weichem dieſelben ſtändig oder meiſtens arbeiten (ob in
Landwirtſchaft, bei Forſt=, Garten=, Bau=, Eiſenbahn=, Chauſſee=, Hafen=,
Kanalarbeiten uſw.);
c) derjenige Beruf einzutragen iſt, welcher ſeit Verlaſſen der Schule die längſte
Zeit hindurch ausgeübt wurde:
d) ſpeziell in Hinſicht der Sattler, Schloſſer, Schmiede, Schneider, Schuhmacher,
Wagner und Zimmerleute feſtzuſtellen wäre, ob dieſelben dieſes Gewerbe
ordnungsmäßig gelernt haben ſowie ſetzt noch betreiben;
e) bei allen denjenigen, deren Beruf dies annehmen läßt, insbeſondere aber
den in der Landwirtſchaft tätigen Militärpflichtigen durch Eintragung
des Vermerks „m. Pf.; (mit Pferden) oder „o. Pf.” (ohne Pferde) in Spaltes
erſichtlich zu machen iſt, ob dieſelben mit Pferden umzugehen verſtehen
oder nicht;
IV. bei den Namen derjenigen Militärpflichtigen, von welchen ſich ein Bruder im
aktiven Dienſt befindet oder ein ſolcher ſich gleichfalls bei der Muſterung hier
oder auswärts zu geſtellen hat, ein entſprechender Vermerk zu machen iſt.
Die Militärpflichtigen würden daher bei Anmeldung zu der Stammrolle in dieſer
Hinſicht zu befragen ſein:
V. bei den Namen derienigen Militärpflichtigen, welche ſchon gerichtliche Strafen
erhalten haben, dieſe unter Angabe des betreffenden Gerichts und Datum des
Urteils einzutragen ſind, auch anzugben iſt, ob die Sterafe verbüßt iſt.
Indem ich Ihnen ſchließlich noch empfehle, bei der von Ihnen zu erlaſſenden
Aufforderung wegen Anmeldung zur Stammrolle zugleich auf die Strafen aufmerkſam
zu machen, weiche nach § 25, 11 d. W.=O. denſenigen treffen, welcher die vorgeſchriebene
Meldung zur Stammrolle oder zur Berichtigung derſelben unterläßt, beauftrage ich Sie,
am Schluſſe der Stammrolle noch ausdrücklich zu beſcheinigen:
1. daß, bezw. wann die Aufforderung, ſich zur Stammrolle anzumelden, erfolgt iſt,
2. daß die in derſelben eingetragenen, nicht im Orte geborenen Militärpflichtigen
dort ihren dauernden Aufenthalt haben, bezw. in Arbeit ſtehen,
3. daß die in Ihren Gemeinden zuſtändigen, ſich jedoch daſelbſt nicht aufhaltenden
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täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
Haematogen unmittelbar vor der
Haupt-
mahlzeit Ihr Appetit wird reger, Ihr Ner.
vensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte
werden gehoben. Warnung: Man verlange
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Friede auf Erden! — Befürchtungen und Hoffnungen.
Die Adventszeit. — Weihnachtsleben auf der Straße. —
Der moderne Wunſchzettel. — Die armen Männer.
Einnahmen und Ausgaben. — Von früheren Zeiten. —
Einiges vom Kammergericht. — Die Feſtſitzung des
Ver=
eins für Geſchichte Berlins. — Aus dem Theaterleben.
Und Friede auf Erden! Der ſehnſüchtige
Wunſch, oft hingeſprochen nach alter, lieber Gewohnheit,
hat diesmal ſeine beſondere Bedeutung. In den
feier=
lichen Klang der Weihnachtsglocken, der ſo wunderſam in
unſere Herzen tönt, miſcht ſich das Echo klirrenden
Waf=
fenlärms. Gar plötzlich hat die europäiſche Landkarte
ein anderes Geſicht bekommen und die Geographiebücher
bedürfen einer genauen Durchſicht. Weltgeſchichtliche
Er=
eigniſſe haben ſich vor unſeren Augen vollzogen, und die
ſogenannten Operettenvölter ſind faſt über Nacht zu
An=
ſehen gelangt. Die ironiſche Betrachtung, die man ihnen
früher widmete, iſt verſchwunden, vielleicht daß ein
Nach=
hall derſelben für die in London jetzt tagende „ö rig=
denskonferenz: übrig geblieden iſt. Der kann
heute wiſſen, wie deren Ergebnis ſein wird! Hin und her
ſchwanken die Meinungen darüber, recht ungewiß ſchauen
ſelbſt die prüfendſten politiſchen Augen in die nächſte
Zu=
kunft. Ein Gefühl des unzufeieden=dumpfen Gärens und
ungewiſſer Erſchütterungen wird man nicht los. In
un=
ſeren militäriſchen Kreiſen ſteckt man die Köpfe
zuſam=
men, und wenn man vom nächſten Frühling ſpricht, ſo
ſind’s nicht etwa Urlaubspläne die man lebhaft erörtert,
ganz andere und ernſthaftere Dinge werden da behandelt.
Ebenſo in den feſtverſchloſſenen Sitzungszimmern unſerer
geoßen Banken: man muß nicht nur das Pulver trocken,
ſondern auch das Geld feſthalten, heißt’s da. Ach ja, es
wird leider nur zu feſt gehalten, auch an Stellen, die es
nicht nötig haben! Ein ſchlimmer wirtſchaftlicher
Druck iſt überall zu ſpüren, und im Intereſſe unſeres
ganzen Erwerbslebens iſt es nur auf das innigſte zu
hoffen, daß bald eine Erleichterung eintritt.
Die Hoffnung, ſie ſchwebt ja jetzt wieder überall
von früh bis ſpät durch die große, lärmerfüllte Stadt,
ſie niſtet ſich aller Orten ein und verbreitet ſtill ihren
weihevollen Segen, ſie macht die Herzen der Kinder höher
ſchlagen und nimmt auch von denen der Erwachſenen
Beſitz, ſie huſcht in die tiefſten Kellerlöcher hinein und
erfült die ſtolzeſten Räume mit ihrem verſöhnenden und
verſchönenden Scheine. Vor allem aber umſchwebt ſie die
zahlloſen Geſchäftsleute, die goldene Berge von dieſen
letzten Vorweihnachtstagen erträumen,
Exwortungs=
freudig ſind ſie ja nun von neuem hier aufgebaut
wor=
den, all die kleinen und großen fliegenden”
Ausſtellun=
gen, in ihren Gegenſätzen uns ſo ſeltſam berührend: hier
ein paar billige Spielſachen und Bilderbücher, Stück für
Stück einen Nickel, abends von einer flackernden Laterne
beleuchtet und von dem fadenſcheinig gekleideten
Ver=
kaufer im ſtets gleichbleibenden kläglichen Tone
angeprie=
ſen, mit einer Tageseinnahme von ein paar Mark, dort
die gewaligen, von einem Mere elektriſchen Lichtes
überfluteten Warenhäuſer mit einem Perſonal von einigen
tauſend Köpfen und einem täglichen Umſatz von vielen
hundertauſend Mark.
Gar bunt ſehen plötzlich viele der ſonſt ſo nüchternen
Berliner Straßen aus. Hundertfacher Krimskrams
wird in ihnen ſeilgeboten; da furrt und ſchnurrt, klippert.
und klappert, praſſelt und raſſelt es: „Eenen Jroſchen noch
de joldene Damenuhr!” — „For eenen Sechſer ſechs
ſcheene Weihnachtspoſtkarten!” — „Hin und her, kreuz und
quer looſt de Maus, wat will man mehr? Und koſtet bloß
zehn lumpige Reichspfennige” wobei man ſchon über das
blecherne Ding ſtolpert, das ſeine unberechenbaren Kurſe
auf dem Bürgerſteige zieht. — „Een jeſundes Baby,
be=
dahf keener Pflege und ſchreit von alleene, wenn Se’s
drücken, ſtrampelts mit de Beene,” und ſo fort.
Kinder=
harmonikas werden rührende Töne entlockt, Knarren und
Waldteufel muſizieren dazwiſchen, und in all dem
Ge=
lärm, Gepolter, Gezeter kommt auch der Berliner Humor
nicht zu kurz. Zwar nicht bei den „Italianos” die auf
Bänken, Gittern, Hausvorſprüngen Brückengeländern
ihre weißleuchtenden „Gipsfiguri” aufgebaut haben und
ſtill=beſcheiden der Käufer harren, deſto mehr bei den
Händlern mit mechaniſchem Spielzeug, die Berliner
Sprache und Witz gepachtet zu haben ſcheinen. Eine
ganze Armee dieſer wackelnden, turnenden, boxenden,
radelnden, Auto= und Luftſchiffahrenden. Kopfſtehenden
und ſonſt irgendeine paſſende oder unpaſſende
Beſchäftig=
ung ausübenden Männlein und Weiblein iſt auf den
freien Plätzen anmarſchiert und zeigt unentgeltlich, die
verſchiedenartigſten Kunſtſtücke. Auch der Zeitſtrömung
wird dabei Rechnung getragen; der Bulgare kommt ſehr
gut und der Türke ſchlecht weg, um die anderen
Balkan=
ſtaaten kümmert man ſich weniger. In den
merkwürdig=
ſten Anpreiſungen ſuchen die Ausrufer für ihre
Lilipu=
taner=Kindlein das Intereſſe der Vorüberwandelnden zu
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Meine Verkaufsräume sind am Sonntag, den 22. ds. Mts. von 11—7 Uhr abends geöffnet.
erwelen und es gelngt ihnen in vielen Fälen: „Es iſ
ein Geſchäft, das bringt noch etwas ein!”. Und das
können nicht alle hieſigen Geſchäftsleute ſagen, in erſter
Linie nicht jene mit teuren Luxusſachen. Da merkt man
doch die finanzielle Kriſis mit den ſehr erheblichen
Börſenverluſten der letzten Wochen, und Leute, die es
ſonſt nicht nötig hatten, zeigen jetzt recht, recht trübe
Ge=
ſichter!
Freilich, einen modernen Wunſchzettel zu
befriedigen, dazu gehört heute eine ſehr gutgeſpickte
Börſe. Schon wenn man das Spielzeug für die jüngſten
Zeitgenoſſen betrachtet, das einen tiefen Eingriff in die
Taſche erfordert. Da gibts hunderterlei Dinge von
aus=
geklügelter Erfindung, mit allen Schlichen und Pfiffen
moderner Technik, mit elektriſchen und ſonſtigen
Witz=
chen, die ſelbſt Erwachſene in Erſtaunen ſetzen. Gott,
waren wir früher beſcheiden! Ueberhaupt: welch
Um=
ſchwung von einſt und jetzt, welche ein ſtetig ſteigender
Lurus, verbunden mit verfeinertem Geſchmack. Wieviel
Schönes und Erleſenes bieten uns jetzt die Auslagen
unſerer Schaufenſter dar. Koſtbare Schmuck= und
Pelz=
ſachen — um nur zwei ſehr begehrte Dinge
hervorzu=
heben —, die in beſonders reicher Ausführung vor drei
Jahrzehnten angeſtaunt wurden und in den
wohlhaben=
deren Kreiſen den Geſprächsſtoff bildeten, gibt’s heute zu
vielen Hunderten. Nicht nur in den Geſellſchaften, auch
in den Theatern, in den Weinlokalen und Kabaretts wird
eine Toilettenpracht entfaltet, daß in dieſer Beziehung
Berlin jetzt nicht mehr hinter Paris zurückſteht, im
Gegenteil. Auch der Geſchmack hat ſich weſentlich
ge=
hoben; keine Uebertreibungen und Firlefanzereien mehr
— von Ausnahmen abgeſehen —, ſondern das Beſtreben
nach vornehmer Einfachheit. Aber das iſt ja grad am
teuerſten! So’n ſchlichtes, für die Straße berechnetes
Schneiderkleid dreihundert Mark, eine nette Bluſe, die
man „auch” in Premieren anziehen kann, hundert Mark,
ein entſprechender hübſcher Gürtel dazu fünfzig Mark,
eine niedliche Geſellſchaftsrobe fünfhundert Mark — und
dann immer noch darüber! Das ſind etwa keine Aus=
nahmepreiſe, o nein, fragt nun die Ehegaten, die
wer=
den Euch ſchon Auskunft geben können! Aber ganz unter
uns, ein bißchen happig iſt’s doch! Und wenn wir die
Zeiten kurz vor dem Ausbruch des deutſch=franzöſiſchen
Krieges — was durchaus keine Anſpielung auf etwaige
kommende Ereigniſſe ſein ſoll — mit den heutigen
ver=
gleichen, ſo will uns die ungeheure Steigerung des
Auf=
wandes und der Lebensführung gar zu ſchnell erſcheinen.
Manches, was nach außen ſo fröhlich glänzt und glitzert,
iſt im Innern doch recht faul, und vieles in Berlin, was
der Weltſtadt einen ſo übermütig=lebensfreudigen Schein
verleiht ſehr ungeſund, ſobald man etwas näher hinter
die Kuliſſen guckt.
Wenn wir inmitten dieſes haſtig=nervöſen,
aufreiben=
den Getriebes auf ein Stück des alten Berlin ſtoßen, ſo
berührt uns das ganz eigentümlich und ganz beſonders
ſympathiſch. Man läßt ja jetzt glücklicherweiſe jenen
Ueberbleibſeln baulicher und künſtleriſcher Art aus
frü=
heren Zeiten ſorgſame Schonung zuteil werden, und auch
das in der Lindenſtraße befindliche Kammergericht,
das unter König Friedrich Wilhelm I. gebaut wurde,
wird uns erhalten bleiben, auch wenn binnen kurzem aus
ſeinen geſchichtlichen Räumen der Sitz dieſes höchſten
preußiſchen Gerichtshofes nach dem prunkenden Neubau
auf dem Platz des ehemaligen Botaniſchen Gartens
ver=
legt ſein wird. In dem mit den Bildniſſen der
preußi=
ſchen Könige geſchmückten ehrwürdigen Feſtſaale des
altersgrauen, von ſo vielen großen Erinnerungen
durch=
wehten Gebäudes wird am kommenden Sonntag der
„Verein für Geſchichte Berlins” ſeine
ein=
tauſendſte Sitzung abhalten, und der kluge und ebenſo
tatkräftige wie liebenswürdige Vorſitzende dieſes
Ver=
eins, Amtsgerichtsrat Dr Richard Bérinquier,
den Vortrag über die Geſchichte des Kammergerichts
hal=
ten, zu welchem feſtlichen Ereignis der Kaiſer, der jenem
hervorragenden Verein ſtets warme Förderung zuteil
werden ließ, ſein Erſcheinen zugeſagt hat. Ein
feſſeln=
des Stück preußiſcher wie Berliner Geſchichte wird da
an den Hörern vorüberziehen, iſt doch auch dieſer Ge=
richtshof aus den beſcheidenſten Anſingen hervorgegangen
und hat ſich mehr und mehr aus einem kleinen Reis zu
einem ſtarken und ſchattenſpendenden Baume entwickelt.
Klingt es nicht wie eine Sage, wenn man erfährt, daß
der Bauplatz dieſes Kammergerichts außerhalb der Stadt
lag, an der Teltower Landſtraße, wo ſich nur Gärten
hinzogen, die ſich in Ackerland verloren? Dem
Soldaten=
könig lag daran, die neubegründete Friedrichſtadt nach
dieſer Gegend hin zu erweitern, und es bedurfte
aller=
hand Vergünſtigungen, um die Beamten zu einer „
Ueber=
ſiedelung” hierher zu beſtimmen. Als der Bau fertig
war, lag er völlig zwiſchen Gärten, nur an der
Vorder=
ſeite führte die mit jungen Linden bepflanzte
Linden=
ſtraße vorüber, das Ganze ein Idyll, das für uns einen
ſeltſamen, märchenhaften Reiz hat, namentlich in dieſer
weihnachtlichen Zeit mit ihrem Trubel und Jubel.
Zwei willkommene Weihnachtsgaben beſcherte uns
der Generalintendant Graf v. Hülſen=Haeſeler
mit zwei Neueinſtudierungen, und zwar des „Don
Car=
los” im Schauſpiel= und des „Rheingolds” im
Opernhauſe. Schillers Dichtung wurde uns unverkürzt
geboten und hielt uns abermals volle fünf Stunden
hin=
durch in ihrem Bann. Während die Beſetzung
verſchiede=
nes zu wünſchen übrig ließ, und auch der ganze Ton zu
gedämpft war, der hiſtoriſchen Ueberlieferung damit mehr
gerecht werdend, als unſerem perſönlichen Empfinden,
war die Inſzenierung von erleſenem Geſchmack und
ge=
diegener Schönheit. Das verwöhnteſte Künſtlerauge
konnte ſich an dieſen Bildern voll feinſter
Farbenharmo=
nien erfreuen. Das gleiche war beim „Rheingold” der
Fall mit der Fülle maleriſcher Szenen, bei denen vielleicht
ein Weniger angebracht geweſen wäre; gern hätten
wir=
auf die Mithilfe des Kinematographen verzichtet. Mit
großer Hingebung waren die Mitwirkenden und das=
Orcheſter bei der Sache; es war eine ſehr gute und
wirk=
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Greichens Roman.
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(Nachdruck verboten.)
13)
Mr. Catlin, Gretchen, der darauf brennt, die
Bekannt=
ſchaft der Geigenkünſtlerin zu machen, die ihn ſo ſehr
ent=
zückt hat.
Der junge Mann, mit größter Eleganz gekleidet,
be=
ſtätigte dieſe Worte, indem er ſeine dunklen, glühenden
Augen unverwandt auf Margareta heftete. Und ſo
un=
verhohlen trug er ſeine Bewunderung zur Schau, daß das
junge Mädchen faſt peinlich davon betroffen war und es
als Erlöſung begrüßte, als die hohe Geſtalt des Vaters
ſich näherte.
Da bin ich wieder, Kind, rief der Major fröhlich, und
Claudia kommt auch ſogleich — wir möchten jetzt doch
Detwas genießen — — ah, meine liebe Frau von Lügern,
wandte er ſich an dieſe, wie ſchön, daß ich Sie endlich
be=
grüßen und Ihr Händchen drücken kann —
Weißt Du, Papa, ich muß geſtehen, daß ich etwas
Durſt habe, meinte Gretchen, da iſt das ein ſehr netter
Gedanke von Dir.
Als Ernſt das hörte, ging er eilig davon, was aber
weiter nicht auffiel, da man in ein lebhaftes Geſpräch
ge=
kommen war. Mr. Catlin erſtand einen Strauß glühend
roter Nelken und legte einen ſo hohen Betrag dafür hin,
daß das junge Mädchen ihn faſt erſchrocken anſah, ob er
ſich nicht geirrt.
aiſe dem Maen ich der e in un, breicen, 65
wird ſchon ſtimmen; Mr. Catlin opfert ſich heut abend,
lächelte ſie, er hat Trude Leßner faſt ihre ſämtlichen
Male=
reien abgekauft.
Margareta fühlte ſich ſeltſam irritiert von der Nähe
des jungen Mannes. Seine Augen brannten förmlich
auf ihrem Geſicht, daß ſie kaum aufzuſehen wagte.
Darf ich Ihnen dieſe kleine Erfriſchung anbieten,
gnädiges Fräulein? Ernſt Brand war es, der mit
die=
ſen Worten ihr ein Glas kühlen Moſels darreichte.
Wie lieb von Ihnen! dankbar lächelte ſie ihm zu, als
ſie das Glas an ihre Lippen ſetzte und trank — das hat
mir wirklich wohl getan!
In dieſem Augenblick kam Frau Claudia
herange=
rauſcht.
Hier, meinſt Du, Eberhard, wollen wir eſſen?
be=
merkte ſie zu ihrem Gatten. Ich muß geſtehen, daß mir
der Platz nicht ſonderlich gefällt! Riedberg hat drüben
im Sektzelt ſo nette Plätze belegt.
Sie beachtete die Stieftochter gar nicht, trotzdem ſie
mit derſelben noch gar nicht am heutigen Abend
geſpro=
chen. Ihr Herz war voller Neid — ſie hatte zu viel
Kom=
plimente über deren Spiel und Ausſehen hören müſſen!
Außerdem war ſie auch etwas verſtimmt; denn bis jetzt
hatte ſie vergebens nach Ernſt Brand geſucht — er war
nicht zu finden geweſen; ſollte er etwa gar ſchon gegangen
ſein? Unruhig ſchweiften ihre Augen umher; ſie drehte
Gretchen den Rücken und hatte infolgedeſſen auch den
Künſtler nicht geſehen, der mit derſelben ſprach.
Des in mir ied, Glaldie, aiſehtite der Maher atf
ihre Bemerkung, doch Gretchen wollte ihr Blumenzelt
noch nicht gern verlaſſen, deshalb meinte ich, wollten wir
bei ihr bleiben. Außerdem möchte ich noch nicht mit Sekt
anfangen —
Und wir, Mr. Catlin und ich, bitten um die
Erlaub=
nis, uns für einen Augenblick anzuſchließen! bat Frau
von Lügern, ich hab heute ſo wie ſo noch kein Wort mit
Gretchen reden können, und hier zwiſchen den Palmen
iſt doch wirklich ein hübſches Plätzchen, gnädige Frau,
man ſitzt ſo ungeniert — wir dürfen alſo bleiben —?
Wenn es den Herrſchaften Vergnügen macht — der
Tiſch iſt gerade ausreichend — entgegnete der Major, den
Zug des Unwillens nicht gewahrend, der über Claudias
Geſicht bei Nichtachtung ihres Wunſches glitt, da er ſich
eben nach der Tochter umgewandt.
— alſo abgemacht, Kind, wir bleiben hier bei Dir,
und der Herr Brand wird uns hoffentlich auch noch das
Vergnügen ſeiner Gegenwart ſchenken —
Der verneigte ſich tief bei des Majors einladenden
Worten und trat etwas vor.
Brand —
Hatte ſie denn recht gehört? Jäh wandte ſich Clandia
um, ihre Unterhaltung mit Mr. Catlin abbrechend, der
ihr vorhin ſchon vorgeſtellt war. Da blickte ſie gerade in
ſeine ernſten grauen Augen.
Hier war er alſo, den ſie ſo ſehr geſucht — hier bei
der verhaßten Stieftochter und anſcheinend gut Freund
mit ihr?
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Der Major ſtellte ſeiner Gattin mit einigen
liebens=
würdigen Worten den Sänger vor, und man nahm Platz.
In Claudia tobte ein Aufruhr, den ſie kaum noch zu
verbergen verſtand. Ihre Augen glühten und ihre
Wan=
gen brannten — — endlich, endlich war ihr Wunſch
er=
reicht; ſie ſaß mit ihm an einem Tiſch! Faſt gierig forſchte
ſie in ſeinen Zügen, ob ihn das Wiederſehen nicht ergriff,
ob nicht ein Strahl der alten Liebe in ſeinen Augen
auf=
flammte — aber nein, ruhig, unbewegt blieb ſein Geſicht,
und kühl und fremd war der Blick, den er ihr zuwandte.
Aber wenn er mit der Stieftochter ſprach, dann
ſtrahlten ſeine Augen, und dann kam auch in ſeine Stimme
jenes heimliche Beben, das ſie ſo gut noch kannte, das ſich
dem Ohr ſo unwiderſtehlich einſchmeichelte.
Alſo ſtand es mit ihm — er hatte ſich in jenes blonde
Heiligenbild vergafft, das mit ſeiner raffinierten
Kokette=
rie die Männer an ſich zog — Riedberg erſt, dann jetzt den
jungen Amerikaner, von deſſen märchenhaftem Reichtum
man Wunderdinge ſprach. Der ſaß ja da, als ob er ganz
verzückt wäre — als ob es für ihn nur noch ein Weſen gäbe
auf der Welt — Margareta von Löwen! Lächerlich, was
man überhaupt nur an dem ſimplen Dinge finden
konnte — —
Man plauderte an dem kleinen Tiſche zwanglos und
ließ ſich die Oelikateſſen gut ſchmecken. Da ging
Hilde=
gard von Oſten vorüber. Als ſie die Gruppe erblickte,
ſtutzte ſie und blieb ſtehen.
Hier biſt Du, Aſta, ich ſuche Dich ſchon wie eine
Steck=
nadel — das glaube ich — ſolch hübſches Plätzchen wie
Du gefunden —
Wenn es Dir ſo gut gefällt, dann bleibe doch bei uns,
vorausgeſetzt, daß Reginald Dich nicht zu ſehr vermiſſen
wird, ſcherzte Aſta.
Hildegard ſetzte ſich und nahm ſofort den
ange=
ſchwärmten Künſtler in Beſchlag, ihn in ihre lebhaften
Art mit tauſend Fragen beſtürmend.
Er war ein zu himmliſcher Menſch, wie ſie ſo oft
ſchon erklärt hatte, und jetzt ließ ſie ſich die günſtige
Ge=
legenheit, mit ihm zuſammen zu ſein, nicht entgehen.
Gar bald erſchallte heiteres Lachen, hervorgerufen
durch Hildegards etwas draſtiſche Art, von dem Tiſch,
und die Vorübergehenden riefen der kleinen Geſellſchaft
manches Scherzwort zu.
Sie trinken ja gar nicht, Herr Brand, bemerkte da
der Major, oder ſo wenig wie ein junges Mädchen, das
ſich vor den Geiſtern des Weines fürchtet.
Danke, Herr Major, jedoch möchte ich mir heut etwas
Beſchränkung auflegen, da ich morgen den „Fauſt” zu
ſingen habe.
Ach ja, natürlich, rief Hildegard entzückt aus, ich war
ja ſchon rein närriſch vor Freude!
Sie hatte die Arme ziemlich ungeniert auf dem Tiſch
eliegen und war in beſtändigem Kampf mit den langen
Handſchuhen, die von den ziemlich mageren Unterarmen
ſtets herunterglitten. Und da denken Sie an Ihre
Stimme, Herr Brand, fuhr ſie fort, das iſt nett, das iſt
menſchenfreundlich von Ihnen! — Werden Sie den Fauſt
mit oder ohne Bart ſingen? Hoffentlich ohne — ich muß
geſtehen, daß ich dieſe blonden germaniſchen Vollbärte
bei Lohengrin, Tannhäuſer uſw. gräßlich finde — deshalb
haben Sie mir gleich ſo ſehr gefallen, daß Sie dieſem
meinem Geſchmack ſo gut Rechnung trugen.
Alle lachten über ihre drollige Art; nur Claudia
ver=
zog etwas ſpöttiſch den Mund, und Frau von Lügern
ſagte leiſe mahnend: Aber, Hildegard!
Was denn, Aſtachen? Ach ſo, weil ich Herrn Brand
geſagt habe, daß ich ihn bewundere? Nun, andere
ſchrei=
ben es ihm! — Aber wirklich, Herr Lohengrin, unter den
vielen roſafarbenen Briefen, die ſicher täglich in Ihr
Haus fliegen, befindet ſich keiner von mir — und
be=
teuernd legte ſie die Hand auf das Herz, ihn ſchelmiſch
mit den klugen, dunklen Augen anſehend; die Geiſter des
Weines ſpielten in ihr und ließen ſie noch übermütiger
als ſonſt ſein. Hildegard von Oſten war ja bekannt als
enfant terrible, als Original — und doch überſchritt ſie
niemals die Grenzen, die einer Dame gezogen ſind.
Während das Geſpräch nun ſo hin und her ging,
verhielt ſich Mr. Catlin ziemlich ſchweigſam — einesteils
weil er dem Wortgeplänkel doch nicht ſo ſchnell zu folgen
vermochte, andernteils, weil ihm die Herrſchaften alle
fremd waren. Aber doch war es ſein Wunſch, hier zu
ſitzen — in Gretchens Nähe! Als er ihre holde Geſtalt
auf dem Podium hatte ſtehen ſehen, war es über ihn ges
kommen, wie ein Blitz — dieſe oder keine! Er hatte nach
dem Konzert Gelegenheit geſucht, ſich ihr zu nähern, und
durch Frau von Lügern, die gut bekannt war mit ſeinem
Oheim, dem Bankier Scholz, wurde ihm ſein Wunſch
erfüllt.
Na, Gretelein, wie wär’s, wenn Du nachher mit
mir eine kleine Promenade durch den Saal machteſt? Du
haſt Dir all die Herrlichkeiten noch gar nicht richtig
an=
geſchaut, und Deine Blumen biſt Du ſo ziemlich alle los,
meinte Hildegard, übrigens iſt es möglich, daß nachher
noch getanzt wird! Heut’ abend iſt es himmliſch! Alſo
ich hole Dich nachher ab. Für jetzt muß ich mich
verab=
ſchieden und mal nach meinen alten Herrſchaften ſehen
Sie ſtand auf und reichte allen die Hand.
Auf Wiederſehen! — — Alſo. Herr Brand, erſt
Rangloge rechts iſt mein Platz morgen abend, damit Sie
es wiſſen! — Uebrigens dürfen Sie Papa auch guten
Abend ſagen.
Ich habe mir erlaubt, Herrn Regierungsrat ſchon zi
begrüßen.
Ach, das tut nichts! Doppelt genäht hält beſſerl
Mama wird ſich ebenfals freuen, wenn Sie uns Ihre
Auf=
wartung machen — alſo a rivederci —
Alle ſahen der großen, etwas eckigen Geſtalt
Hilde=
gards nach, die ſo wenig graziös, aber ſo natürlich
dahin=
ſchritt, achtlos das koſtbare Seidenkleid hinter ſich
her=
ſchleifend, und ſo unbekämmert darum, ob ſie gefiel oder
(Fortſetzung folg
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Weihnachtsüberraſchung.
Von Marie Stahl.
In der Familie Köhnemann ſpielten zum
Weihnachts=
feſt die Ueberraſchungen eine große Rolle. Jedes
Ge=
ſchenk ſollte eine Ueberraſchung ſein, die dem glücklichen
Empfänger vollkommen unerwartet kam. So war es bei
den Großeltern Lüdeckes Sitte geweſen und Frau
Bet=
tina Köhnemann geb. Lüdecke, hielt ſtreng darauf, daß
Traditionen heilig gehalten wurden. Die Sache hatte
nun aber ihre zwei Seiten. Es war zwar furchtbar natt.
wenn all die großen und kleinen Ueberraſchungen unter
dem Weihnachtsbaum erſchienen, das Wundern und
Er=
ſtaunen nahm kein Ende, und ſelbſt wenn man das
Ge=
genteil erhielt von dem, was man ſich gewünſcht, war
man doch gerührt und entzückt, daß der Geber ſich ſo
an=
geſtrengt, gerade das ausfindig zu machen, woran man
nicht im Traum gedacht. Doch dieſes Syſtem der
Heim=
lichkeit ſtellte mindeſtens vier Wochen lang vor dem Feſt
die ganze Hausordnung auf den Kopf und für Herrn
Köhnemann bedeute das eine Leidenszeit, für die geſtickte
Weſten und Hauspantoffel keine rechte Entſchädigung
bildeten.
In jedem Jahr gewöhnte er ſich erſt langſam und
ſchwer an das Verſteckſpiel im Hauſe.
Es ſing auch in dieſem Jahr damit an, daß er eines
Tages, vier Wochen vor dem Chriſtfeſt, als er aus dem
Geſchäft heimkam, die Tür zum Wohnzimmer ſeiner Frau
verſchloſſen fand.
Was ſoll denn das heißen? Mach doch auf, Betty!
rief er und riß ungeduldig am Schloß.
Du kannſt jetzt nicht herein! tönte es von innen.
Zum Donnerwetter, warum denn nicht? Was iſt
denn los?
Das wirſt Du ſpäter erfahren, habe nur Geduld.
Laß doch gefälligſt den Unſinn und mach auf:
Nicht um die Welt!
Er trommelte wütend gegen die Tür, daß ſie in allen
Fugen krachte. Jetzt kam Bettina heraus und ſagte mit
Nachdruck:
Wir haben in vier Wochen Weihnachten!
Er ſank in einen Stuhl.
Himmel, iſt es wieder ſo weit? Wollen wir nicht
lie=
ber einen Vertrag ſchließen? Wir ſchenken, uns
gegen=
ſeitig die Ueberraſchungen, ich gebe Dir Geld und Du
kannſt Dir kaufen, was Du willſt.
Damit kam er ſchlecht an.
Du biſt ein poeſieloſer Menſch und verdirbſt mir den
ganzen Spaß. Ohne Ueberraſchung gibt es für mich
keine Weihnachten, ſagte ſeine Frau mit aufſteigenden
Tränen. Wie ſchön war das Feſt in meinem
Eltern=
hauſe, ich vergeſſe nie —
Er wußte, jetzt kam die Geſchichte, wie Mama Lüdecke
einmal mit einem ganz alltäglichen Kochtopf überraſcht
wurde, und als ſie den Deckel hob, war ein ſchweres
gol=
denes Kettenarmband darin und ebenſo fand Papa
Lü=
decke ein feines Portefeuille mit goldgeſticktem
Mono=
gramm in einem Paar Kniewärmer.
Nun ja, laß nur. Alſo es bleibt bei den
Ueberraſch=
ungen, ſagte er ſchnell und ergab ſich in das
unvermeid=
liche Schickſal.
Es ſchienen ſich in dieſem Jahr außerordentliche
Dinge vorzubereiten, die ganze Atmoſphäre daheim war
mit Geheimniſſen und Verſchwörungen wie mit
Elektri=
zität geladen und überall war er überflüſſig. Von
häus=
lichem Behagen und traulichem Zuſammenſein im Fa=
milientreſe komnte keine Rede ſein. Sebſt die Kinder
nahmen ſich das Recht, ihm die Türen vor der Naſe
zu=
zumachen.
Dabei fiel ihm endlich auf, daß Otto, der Primaner,
ſtets das dringende Bedürfnis hatte, ihn auszuſperren,
wenn Fanny, das hübſche Kinderfräulein, anweſend war
und wenn Edith, ſeine Aelteſte, ihm energiſch den
Zu=
tritt verweigerte, war gewöhnlich Herr Gadebuſch, ihr
Geſanglehrer, mit ihr beſchäftigt. Als er ſeiner Frau
dieſe Beobachtungen mitteilte, lächelte ſie milde.
Die Weihnachtszeit macht Dich immer nervös, mein
Beſter. Du haſt nun einmal keinen Sinn für
Ueberraſch=
ungen. Die Kinder haben ſich etwas ſehr Hübſches für
Dich ausgedacht, ſie brauchen dazu die Hilfe von
Fräu=
lein und Herrn Gadebuſch. Aber ich darf nichts verraten.
Uebrigens will ſich Onkel Theobald Heiligabend mit
Edith verloben. Er machte geſtern nicht mißzuverſtehende
Andeutungen und er ſchentt ihr ein echtes Kaffeeſervie
bereits für die Ausſtattung.
Onkel Theobald Büttner war eigentlich kein Onkel,
ſondern ein Hausfreund mit einem glänzend fundierten
und ſehr rentablen Kaffee=Engrosgeſchäft.
Es iſt die Frage, ob Edith ſich mit ihm verloben
will, bemerkte Herr Köhnemann, denn er hatte noch nichts
von einer zarten Neigung ſeiner hübſchen
Achtzehnjähri=
gen zu dem Kaffeeonkel bemerkt, der bereits anfing,
rund=
lich zu werden. Aber ſeine Frau hörte nicht mehr, ſie
war ſchon wieder hinter Schloß und Riegel verſchwunden.
Am Morgen des 24. Dezember hatte das
Weihnachts=
fieber im Köhnemannſchen Hauſe den Höhegrad erreicht.
Im Feſtſaal war von früher Stunde an ein Rumoren,
Hämmern und Klopfen, daß Herr Köhnemann um ſeinen
beſten Morgenſchlaf kam, und ſpäter bekam er ſeinen
Kaffee kalt, niemand hatte Zeit. Etwas verdrießlich
be=
gab er ſich auf ſein Kontor, denn er war doch nur überall
im Wiege. Es verbeſſerte ſeine Stimmung nicht, daß
Onkel Theobald im Laufe des Vormittags zu ihm kam
und ihm mitteilte, er beabſichtige, ſich unter dem
Weih=
nachtsbaum mit Edith zu verloben. Es ließ ſich nichts
dagegen ſagen, denn Theobald Büttner war eine Portie,
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aber er hate ſich doch für ſeinen Liebling etwas anderes
gewünſcht.
Nach den anſtrengenden Geſchäften des Quartals
wäre ihm ein ſtilles Weihnachtsfeſt im engſten
Familien=
kreiſe ſehr viel lieber geweſen, als die geräuſchvollen
Ver=
anſtaltungen daheim mit den berühmten Ueberraſchungen,
und als ſich am Abend ſein Haus mit Gäſten füllte,
über=
kam ihn eine heimliche Sehnſucht, die heilige Nacht auch
als ſtille Nacht zu feiern.
Freunde und Verwandte drängten ſich im Salon, ein
Lohndiener reichte Punſch und Torte umher und ein
leb=
haftes Stimmengeſurr verriet allgemeine Spannung. Er
mußte die Honneurs machen, Frau Betty war noch nicht
ſichtbar und Onkel Theobald im Frack mit einer weißen
Gardenie im Knopfloch lief nervös aufgeregt und etwas
kopflos umher.
Endlich öffneten ſich die Flügeltüren zu dem kleinen
Saal, der in eine Bühne umgewandelt war. Der
Vor=
hang teilte ſich und ein allgemeines Ah! der
Ueber=
raſchung wurde hörbar, als man eine maleriſch
arran=
gierte und beleuchtete Dekoration vor ſich ſah, die mit
Hilfe von Tannen und Blattpflanzen eine Waldlandſchaft
darſtellen ſollte.
Doch die Szene blieb leer.
Man ſah erwartungsvoll dem Auftreten der Akteure
entgegen, es verging eine Minute, es vergingen zwei
Mi=
nuten — man hörte Unruhe und Lärm hinter der Bühne,
einer von den älteren Herren klatfchte in die Hände und
rief „Bravo!‟ Die Tanten lachten, da ſtolperte plötzlich
der zehnjährige Alfred im Schäferkoftüm auf die Bühne
und rief verſtört in das ſtaunende Publikum hinein:
Mama, Edith iſt fort! Wir können ſie nicht finden
und da iſt ein Brief!
Die Aufregung, die nun folgte, war unbeſchreiblich.
Frau Betty wurde ohnmächtig, als ſie den Brief geleſen
und mußte mit kaltem Waſſer und Eau de Cologne
be=
handelt werden. Herr Köhnemann ſagte lakoniſch:
Da haben wir die Ueberraſchung!
Nach wenigen Minuten ſaß er in einem Auto und
jagte mit Eilzugsgeſchwindigkeit in eine entlegene
Vor=
ſtadt. Er kannte Herrn Gadebuſchs Adreſſe und wußte
jetzt, daß ſeine Beobachtungen ihn nicht getäuſcht.
Er fand dort in einer ſtillen Straße diejenige, die er
ſuchte, aber ganz etwas anderes, als er erwartete.
Statt einer öden Junggeſellenwohnung und einer
kompromittierten Tochter fand er ein trauliches
Familien=
heim und eine freundliche, alte Dame im ſchwarzſeidenen
etwas altmodiſchen Kleide machte ihm die Tür auf.
Er hatte ſeinen Stock feſter gefaßt und halb erhoben,
denn ſein Blut kochte, er war feſt entſchloſſen geweſen, dem
Störer ſeines Familienglücks einen derben Denkzettel zu
geben und keinen Pardon, doch vor dieſer lieben, alten
Frau zog er höflich den Hut.
Entſchuldigen Sie, wenn ich ungelegen komme
wohnt Herr Gadebuſch bei Ihnen?
Ich bin ſeine Mutter und Sie ſind ſicher Herr
Köhne=
mann. Bitte, treten Sie näher. Ihre Tochter iſt ſeit
einer halben Stunde bei mir und mein Sohn hat ſich
ſo=
fort auf den Weg zu Ihnen begeben, um Ihnen dies
zu melden, da wir Fräulein Edith nicht bewegen konnten,
in das Elternhaus zurückzukehren.
Es wurde ihm ganz ſeltſam zu Mut, als er über die
Schwelle des Wohnzimmers trat. So ähnlich war es bei
ſeiner Mutter auch geweſen in der Weihnachtsſtube.
Das war ein Weihnachtsbaum wie aus ſeinen
Kinder=
tagen, mit echten Aepfeln, Nüſſen und Traubenroſinen,
an dem echte Wachskerzen ihren köſtlichen Duft mit den
Tannennadeln vermiſchten, und unter dem Baum das
Chriſtkindlein in der Krippe. Wie ſo ganz anders
hei=
melte ihn dieſer Baum an als die kalte, duftloſe
Pracht des elektriſch erleuchteten Paradebaumes mit dem
künſtlichen, glitzernden Schmuck in feinem modernen,
luxu=
riöſen Heim! Das ganze Zimmer mit den ehrbar,
feier=
lichen Familienporträts und dem altväteriſchen Hausrat
mutete ihn an wie eine Viſion aus vergangenen,
glück=
lichen Jugendtagen.
Und jetzt ſtürzte Edith ihm entgegen und flog an
ſei=
nen Hals.
Vati, Vati, verzeih, aber ich kann nicht Onkel
Theo=
balds Braut werden! Mutter will es durchaus und in
meiner Angſt lief ich hierher, denn ich wußte nicht
wo=
hin!
Die alte Frau Gadebuſch ließ Vater und Tochter allein
und nun kam es zu einer langen, vertraulichen Aus=
ſprache. Der geängſigte Maun nahm ſeine Tochter in ein
ernſtes Verhör, er mußte alles wiſſen. Zum Schluß
at=
mete er befreit auf, und gab ſeinem Liebling den
Ver=
zeihungskuß. Und als nun der junge Mann zurückkehrte,
hatte er mit ihm eine ebenſo gründliche
Auseinander=
ſetzung und eine Unterredung mit ſeiner Mutter. Dann
durften ſich die Liebenden unter dem Weihnachtsbaum
den Verlobungskuß geben, denn er fand nichts
einzuwen=
den gegen ihren bereits geſchloſſenen Herzensbund. Ernſt
Gadebuſch berechtigte durch Befähigung und Charakter
zu erfreulichen Ausſichten für ſeine Zukunft. Er war
be=
reits Konzertmeiſter an der Oper und der hübſche, friſche
Menſch erſchien ihm willkommener als Schwiegerſohn,
als der angejahrte Hausonkel.
Er konnte ſich ſchwer von dem kleinen Heim trennen,
das im Duft und Glanz echter Weihnachtspoeſie ſtrahlte,
doch es galt zu eilen. So packte er das Brautpaar in ſein
Automobil und jagte mit ihnen dem eigenen Hauſe zu,
das er in ſo großer Beſtürzung verlaſſen.
Er kam gerade noch zur rechten Zeit, um eine völlige
Auflöſung der Feſtverſammlung zu verhüten. Und nun
wollte er auch noch ſeinen Weihnachtsſpaß haben. Die
ganze Geſellſchaft mußte ſich noch einmal vor der Bühne
verſammeln und als der Vorhang ſich teilte, ſtand er in
der Mitte, das Brautpaar rechts und links an der Hand
in bengaliſcher Beleuchtung und das Fräulein ſpielte auf
dem Klavier eine Jubelhymne.
Meine verehrten Anweſenden, als Verlobte erlauben
ſich vorzuſtellen Fräulein Edith Köhnemann und Herr
Ernſt Gadebuſch, rief er fröhlich in das Publikum hinein
und nach einer Pauſe ſprachloſen Erſtaunens fing ein
Fa=
milienonkel an laut zu klatſchen und Bravo zu rufen,
wor=
auf ein allgemeiner Beifallsſturm losbrach, in den
ſchließ=
lich auch Onkel Theobald einſtimmte, um den Korb, den
er bekommen, nicht zur Kenntnis kommen zu laſſen. Das
hübſche Paar gewann ſchnell die allgemeine Sympathie
für ſich, auch Frau Betty fand ſich in das
Unabänder=
liche, doch ſie lächelte etwas ſauerſüß zu der Durchkreuzung
ihrer Pläne, als ihr Gatte ſie umarmte und lachend ſagte:
Da haſt Du nun deine Weihnachtsüberraſchung. Dieſes
Mal haben Dich Deine Kinder noch übertroffen und nun
ſage nie mehr, daß ich ein poeſieloſer Menſch ſei, der
kei=
nen Sinn für den Reiz einer Ueberraſchung habe.
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Flugmaſchinen, der Franzoſe Roland Garros, von Tunis
aus ausgeführt. Er legte die 26 Kilometer lange Strecke
von Tunis bis Marſala glatt zurück. Zwei franzoſiſche
Torpedojäger und drei Torpedoboote waren auf die
Nach=
richt des Fliegers hin aus dem Hafen von Biſerta
ausge=
laufen und beobachteten die Flugſtrecke. Der Aeroklub
Italiens hatte in Tratani einen Landungsplatz eingerichtet.
Ferner waren in verſchiedenen Orten Benzin= und
Oel=
vorräte bereitgeſtellt worden. Nach zweiſtündigem Fluge
über das Meer erreichte Garros die ſizilianiſche Küſte und
landete zunächſt bei Marſala. Mittags ſtieg er wieder auf
und flog nach Tratani weiter, wo er um halb 3 Uhr
lan=
dete. Sein Fahrzeug wurde bei der Landung leicht
be=
ſchädigt und mußte zunächſt einer Reparatur unterzogen
werden. Garros beabſichtigt ſodann, ſeinen Flug nach
Rom fortzuſetzen.
Sport, Spiel und Turnen.
— Hockey. Am erſten Weihnachtsfeiertag nachmittags
ſpielt auf dem Sportplatz (Rennbahn) an der
Heidelber=
ger Straße eine Mannſchaft der Hockeyabteilung
des Fußballklubs „Olympia‟=Darmſtadt gegen eine
Mannſchaft der Hockeyabteilung des Frankfurter
Fußballvereins, E. V., Frankfurt. Die beiden
Mannſchaften ſtehen ſich zum erſten Male gegenüber und
verſpricht das Spiel ſehr intereſſant zu werden. Die
Olympia=Mannſchaft hat durch die Wettſpiele, die ſie an
den keten Sonntagen in Mannheim und Franfurt
aus=
trug, manche Erfahrung geſammelt.
* Rudern. Hervorragende Leiſtungen
Berliner Wanderruderer. In und um Berlin,
wo die idealſten Waſſerverhältniſſe für die Ruderer
ge=
geben ſind, hat die Wanderruderei immer in hoher Blüte
geſtanden und die im Jahre geruderten Kilometer von
ein=
zelnen Ruderern gingen oft in die Tauſende. In dieſem
Jahre ſcheint aber ein Kilometerfreſſer den Rekord erreicht
zu haben, wenigſtens ſind ähnlich erreichte Zahlen nicht
bekannt. Es handelt ſich um einen 30jährigen Herrn
Bick=
ler, Mitglied des Verliner Rudervereins „Sturmpogel”,
der allein ſchon in der Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober,
alſo in ſechs Monaten, nicht weniger als 7000
Kilo=
meter zurückgelegt hat. Er ruderte dieſe ſtattliche Zahl
allein und im Mannſchaftsboot, machte kleine, ſowie ſehr
große Fahrten. In der Hauptſache war es ihm darum zu
tun, den Preis des Deutſchen Ruderverbandes für den
Wanderruderwettbewerb zu erhalten, was ihm ohne
Zweifel auch gelungen iſt. Von der Leiſtung kann man
ſich ungefähr einen kleinen Begriff machen, wenn man in
Betracht zieht, daß die Entfernung von Berlin nach der
franzöſiſchen Grenze zirka 900 Kilometer beträgt und,
die=
ſen Weg achtmal durchmeſſen, iſt Bickler gerudert. Er hat
hiermit ſeinen ſchärften Berliner Rivalen, Herrn Küter
vom Berliner Ruderklub „Hellas”, den vorjährigen
Preisträger für die meiſten Kilometer beim
Verbands=
wettbewerb, überholt, der in dieſem Jahre bezw. vom
1. Oktober 1911 bis 30. September 1912, alſo in zwölf
Monaten, 5371 Kilometer gerudert hat. An und für ſich
eine ſehr beachtenswerte Leiſtung. Den
Wanderruder=
rekord in der Sonderklaſſe „mit einer Dame am Steuer”
dürſte jedoch in dieſem Jahre, wie wohl überhaupt
bis=
her, ein Mitglied des Touren=Ruderklubs von 1892, Herr
Rechtsanwalt Korſch, erreicht haben, der eine Ferienfahrt
von 720 Kilometer in einer Ruder= und Segelgig
zurück=
gelegt hat. Die Leiſtung an ſich iſt kein Rekord, daß aber
ſeine Mutter, eine Dame von nahezu 60 Jahren, die ganze
vierwöchige ununterbrochene Ruderfahrt das Steuer
be=
dient hat, iſt eine ebenſo originelle wie hervorragende
Leiſtung. Die Reiſe ging von Berlin nach den
Mecklen=
burgiſchen Seegebieten und wieder zurück.
er Dias Programm für die Kieler Woche 1913 liegt
jetzt vor. Die Regatten werden im nächſten Jahre etwas
ſpäter als gewöhnlich beginnen, und zwar am 26. Juni
mit einer Regatta des Kaiſerlichen Jachtklubs für R=
Jachten bis zu 8 Metern und einer gemeinſamen Regatta
zer Sonderjachten des Norddeutſchen Regattavereins und
des Kaiſerlichen Jachtklubs. Am 27. Juni hält der
Kaiſer=
liche Jachtklub ſeine See=Regatta für die A= und R=Klaſſen
von 8 Metern ab. Am 28. Juni folgt eine zweite Regatta
für die Sonderklaſſe, ſowie die zweite Hafen=Regatta
für die kleinen Klaſſen unter Leitung des Norddeutſchen
Regattavereins. Am 29. Juni veranſtaltet der
Norddeut=
ſche Regattaverein eine Seewettfahrt. Nach einer dritten
Hafen=Regatta für die Sonderklaſſe am 30. Junk folgt am
1. Juli die große Regatta Kiel-Eckernförde, von wo die
Jachten am folgenden Tage nach Kiel zurückgehen. Am
2. Zukt wird für die F. Klaſſn von 7 Meter ab und für
die Sonderklaſſen gleichzeitig eine vierte Wettfahrt
ver=
anſtaltet, der am 3. Juli eine fünfte
Sonderklaſſenwett=
fahrt und Kämpfe der Rennjachten von 8 Metern abwärts
folgen. Am 4. Jult verlaſſen dann die Teilnehmer mit
der Regatta Kiel-Travemünde das Kieler Revier und in
Travemünde ſind noch vom Lübecker und Norddeutſchen
Regattaverein für den 6., 7., 8. und 9. Juli Wettfahrten
vorgeſehen. Die großen Jachten gehen am 8. Juli von
Travemünde nach Warnemünde weiter, wo der Großh.
Mecklenburgiſche Jachtklub am 10. Juli ſeine Regatta
ver=
anſtaltet. Bemerkenswert iſt, daß die früheren Hafen=
Regatten in Kiel für die kleinen Klaſſen vollſtändig
auf=
gegeben ſind und daß auch dieſe Wettkämpfe auf der
Föhrde abgehalten werden. — Von größeren
Veranſtal=
tungen iſt die Berliner Frühjahrsſegelwoche in der Zeit
vom 26. April bis 5. Mai angeſetzt und die Berliner
Herbſtſegelwoche in der Zeit vom 29. Auguſt bis 10.
Sep=
tember.
* Hanns Braun, der erfolgreichſte Mittelſtreckenläufer
des Kontinents, der durch ſeine wunderbaren Leiſtungen
den Ruhm des deutſchen Sports in alle Weltteile truß,
zieht ſich definitiv vom Raſen zurück. Hanns Braun, der
Sohn des Münchener Schlachtenmalers Profeſſor Braun,
wibmete ſich dem Sport 1903, um Radpolo ſpielen zu
lernen. Angeeifert durch ſeinen Klubkollegen, den
ehe=
maligen iriſchen Meiſter Henderſon, der die läuferiſchen
Fähigkeiten an Braun entdeckte, begann Braun im
Früh=
jahr 1904 unter Henderſons Anleitung das Lauftrainisg
und ſtartete am 10. Juli 1904 zum erſten Male. Im Jahre
1907 ſchlug er ſchon den Ungar Bodor und ſtellte in
Frank=
furt a. M. über 1500 Meter die erſte deutſche Höchſtleiſtung
auf. Im nächſten Jahre, bei den Ausſcheidungskämpfen
in Leipzig für die olympiſchen Spiele in London, wurde
er erſt richtig erkannt. Zwei neue Rekorde über 800 und
1500 Meter lief er dort leicht und wurde nach London
ent=
ſandt, um als erſter Deutſcher die engliſche Meiſterſchaft
im 800=Meterlaufen zu gewinnen. Durch ſeine
hervor=
ragende Mitwirkung blieb die deutſche Stafette gegen
Ungarn ſiegreich. Am 3. Juli 1900 gewann er die
eng=
liſche Meiſterſchaft über eine halbe engliſche Meile in einer
Minute und 57,6 Sekunden; im Vorjahre ſchlug er auf der
Hygiene=Ausſtellung in Dresden vor nahezu 10 000
Per=
ſonen den amerikaniſchen Meiſterläufer Giſſing, und
wenige Wochen ſpäter in London den auſtraliſchen Meiſter
Whitley abermals im Kampfe um die engliſche
Meiſter=
ſchaft Sein glänzendes Abſchneiden bei den olympiſchen
Spielen in Stockholm dieſen Sommer, wo er gegen die
eminenten Fähigkeiten der Amerikaner ebenfalls neue,
Weltrekordzeit laufend, mit Handbreite zweiter Sieger
blieb über 400 Meter in 48,3 Sekunden, iſt noch in friſcher
Erinnerung. Eine beſondere Leiſtung vollbrachte Braun.
in Prag, wo er den berühmten Prager Tagblatt=Pokal,
ein Vereinsmehrkampfpreis, dreimal und daher
endgüll=
tig gewann. Mit Braun verliert die deutſche Sportwelt
ihren ſympathiſchſten und tüchtigſten Leichtathleten.
Wie=
derholt von Mitaliedern königlicher Häuſer ausgezeichnet,
war er die Senſation jedes Meetings.
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[ ← ][ ][ → ]Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8— 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 10. Dezember: dem Poſtboten
Hein=
rich Arras, Stiftſtr. 35, ein S. Karl. Am 15.: dem
Schloſſer Heinrich Karl Franz Matthes, Arheilgerſtr 82,
eine T. Greta Mathilde. Am 13.: dem Poſtboten Franz
Georg Stay, Schuchardſttr. 6, eine T. Ella Ida. Am 14.:
dem Schloſſer Heinrich Wittig, Kiesſtr. 8, ein S.
Wil=
helm. Am 11.: dem Großh. Oberlandesgerichtsſekretär
Dr. Franz Anton Johann Bittel, Steinſtr. 15, ein S.
Johannes Otto Ferdinand Rudolf. Am 16.: dem
Eiſen=
bahnwerkſtättenſchloſſer Julius Brencher, Neue
Irene=
ſtraße 2, eine T. Liſette Magdalena Chriſtina. Am 14.:
dem Schloſſer Friede. Reininger, Frankfurterſtr. 18, eine
T. Marie. Am 16.: dem Emaillierbrenner Friedrich
Weber, Feldbergſtr. 30, eine T. Anna. Am 12.: dem
Metzgermeiſter Heinrich Jakob Sehnert, Bleichſtr. 44,
ein S. Philipp Ludwig. Am 18.: dem Schreiner Georg
Menz, Magdalenenſtr. 5, ein S. Jakob. Am 17.: dem
Bierbrauer Franz Faver Dirſcherl, Pankratiusſtr. 21,
ein S. Franz Karl Georg. Am 13.: dem Schloſſer Lud=
Zwig Körner, Kaupſtr. 2, eine T. Eliſabeth Anna. Dem
Bankbeamten Richard Carl Bernau, Obere
Liebfrauen=
ſtraße 46, eine T. Toni Lina. Dem Wäſchereibeſitzer
Philipp Korbus, Luiſenſtr. 34, ein S. Philipp.
Aufgebotene. Am 17. Dezember: Fabrikarbeiter
Heinrich Wamſer, und Krankenpflegerin Eva Mania
Vay, beide Ballonplatz 3. Hilfsheizer Simon
Speng=
ler zu Biſchofsheim,und Verkäuferin Eliſabethe Weſp,
Blumenthalſtr. 62. Landwirt Jakob Engelhard, und
Louiſe Schudt, beide zu Hillesheim. Schloſſer Wilhelm
Funck zu Altheim, und Stütze Joſefine Striff, hier.
Am 19.: Schauſpieler Chriſtian Ungemach, und
Schau=
ſpielerin Marie Frieda Meier, beide Alexanderſtr. 5.
Geſtorbene. Am 14. Dezember: Buchhalter beim
ſtädtiſchen Tiefbauamt Heinrich Luber, 57 J., ev.,
Pan=
kratiusſtr. 40. Am 15.: Privatin Eliſabethe Kinſcherf,
83 J., kath., Hügelſtr. 63. Heinrich Wilhelm Stay, S.
des Fabrikarbeiters, 7 Mte., ev., Gervinusſtr. 41.
Eliſa=
betha Kathaxina Engel, geb. Müller, Witwe des
Fa=
hikarbeiters, 62 J., ev., Hinkelsgaſſe 18. Am 14.:
Land=
wirt Franz Flott, 43 J., ev., Hahn. Am 15.: Rentner,
Kommerzienrat Johann Wilhelm Diefenbach, 86 J.,
ev., Rheinſtr. 21. Am 14.: Hoftheaterſchreiner Johann
Karl Klenk, 66 J., ev., Alexanderſtr. 13. Fuhrmann
Johannes Bauer, 42 J., kath., Karlſtr. 44. Am 15.:
Friedrich Ludwig Stößel, S. des Dachdeckers, 3 Mte.,
ev., Acheilgerſtr. 37. Am 16.: Privatin Chriſtiana
Heppenheimer, 81 J., ev., Mathildenplatz 13. Marie
Magdalena Wenz, geb. Lang, Witwe des Gärtners,
75 J., ev., Schießhausſtr. 3. Am 17.: Georg Wagner,
S. des Fabrikarbeiters, 3 J., ev., Arheilgen. Am 18.:
Valeska Helene Karoline Saeger, geb. Hußgen, Witwe
des Oberzahlmeiſters a. D., 67 J., ev., Hügelſtr. 67. Jakob
Menz, S. des Schreiners, 6 Stunden, Magdalenenſtr. 5.
Helene Karoline Formkals, T. des Kaufmanns, 7 J.,
ev., Eberſtadt. Ludwig Schulze, S. des Hilfsarbeiters,
8 Mte., kath., Kirſchenallee 7. Oberpoſtſekretär i. P. Karl
Ferdinand Mühlpforth, 67 J., ev., Müllerſtr. 32.
Dreherlehrling Wilhelm Römer, 15 J., ev.,
Weiter=
ſtadt. Anna Wilhelmine Martin, T. des Schneiders,
6 J., ev., Mauerſtr. 14. Jakob Hönig, S. des
Lumpen=
ſammlers, 1 J., ev., Erbacherſtr. 45. Am 19.: Taglöhner
Theobald Schüler, 84 J., ev., Ballonplatz 10.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 3. Dezember: dem Weißbindermeiſter
Philipp Karl Weidmann, Wittmannſtg. 8, ein S.
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hann Peter Ernſt. Am 5.: dem Lithograph Karl Friedrich
Stahlecker, Karlſtr. 67, eine T. Helene Margareta.
Am 8.: dem Glaſer Jakob Creter, Weinbergſtr. 13, ein
S. Jakob Willi. Am 10.: dem Rechtsanwalt Dr. Georg
Heinpich Maurer, Wittmannſtr. 2, ein S. Egon Georg
Emil Willi Richard. Am 7.: dem Kaufmann Jakob
Piſtor, Weinbergſtr. 11, eine T. Dora. Am 8.: Ein
un=
ehelicher Sohn Heinrich. Am 9.: dem Uhrmacher Emil
Kehmptzow Karlſtr. 115, ein S. Ernſt Ludwig Peter.
Am 8.: dem Sergeant im Leib=Drag.=Regt. Nr. 24, Karl
Friedrich Guillaume, Beſſungerſtr. 107, ein S. Wilhelm
Heinrich. Am 10.: dem Taglöhner Tobias Göttmann,
Sandbergſtr. 4, ein S. Heinrich. Am 14.: dem Großh.
Finanzaſſeſſor Karl Friedrich Bock, Mathildenſtr. 35,
ein S. Kurt Karl Nikolaus Ludwig. Am 15.: dem Kgl.
Großbritanniſchen Geſchäftsträger Richard Maximilian
Baron Acton, Wilhelmſtr. 24, eine T. Gabrielle Maria
Leopoldine. Dem Friſeur Julius Baas,
Beſſunger=
ſtraße 25, eine T. Katharina. Am 17.: dem Maurer
Hein=
rich Georg Aßmuth, Orangerieſtr. 34, ein S. Heinrich
Ludwig. Am 15.: dem Regiſtrator Johann Philipp
Creter, Moosbergſr. 48, eine T. Ruth Martha. Am 14.:
dem Inſtallateur Jakob Engel, Moosbergſtr. 50, eine
T. Anna Margareta.
Aufgebotene. Am 10. Dezember: Schneidermeiſter
Joh. Schupp, Heidelbergerſtr. 115, und Luiſe Wilhelmine
Treiber, Martinſtr. 22. Am 9.: Spengler Martin
Hauf zu Viernheim, und Anna Helene Wolf,
Roß=
dörferſtr. 61. Am 16.: Bezirksfeldwebel Friedrich Georg
Löchel zu Frankfurt a. M., und Katharina Krämer,
Hermannſtr. 23.
Eheſchließungen. Am 7. Dezember: Schloſſer Daniel
Müller, Schießhausſtr. 20, und Maria Margaretha
Kartſcher, Beſſungerſtr. 114. Am 7.: Bauaſpirant Carl
Laux zu Bingen am Rhein, und Mactha Dorothea
Grünewald, Heidelbergerſtr. 106. Briefträger
Jo=
hannes Horſt zu Gießen, und Anna Luiſe Adelberger,
Moosbergſtr. 76.
Geſtorbene. Am 8. Dezember: Städt. Bureaubeamter
i. P. Julius Georg Ferdinand Brauns, 67 J., kath.,
Sandbergſtr. 27. Am 9.: Eliſabethe Volz, geb. Nohl,
Witwe des Bureaudieners, 74 J., ev., Wittmannſtr. 30.
Am 12.: ordentl. Profeſſor des Maſchinenbaues, Geh.
Baurat Dr.=Ing. Georg Adolf Pfarr, 62 J., ev.,
Eich=
bergſtr. 8. Luiſe Chantre, geb. Culmann, Witwe des
Lehrers, 63 J., ev., Martinſtr. 26. Am 14.: Karl
Dei=
bel aus Wieſeck, 17 J., ev. Am 16.: Großh. Förſter i. P.
Ernſt Vöglin, 70 J., ev., Heidelbergerſtr. 108½.
Am 18.: Docothea Mohn, geb. Balbach, Witwe des
Briefträgers, 86 J., ev., Moosbergſtr. 28. Am 19.:
Hein=
rich Hermann Schmoll, Sohn des Schmiedes, 2 J., ev.,
Heidelbergerſtr. 40. Anna Maria Hofmann, geb. Pohl,
Witwe des Landwirts, 76 J., ev., Beſſungerſtr. 74.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
4. Advents=Sonntag, den 22. Dezember 1912
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Velte. — Abends um 6 Uhr: Pfarraſſiſtent Müller.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Nachm. um 5 Uhr: Weihnachtsfeier im
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt. — Vorm. um
9 Uhr: Gottesdienſt im Lager. — Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey. — Vormittags um 11½ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann. — Nachm. um 3½ Uhr: Weihnachtsfeier
des Kindergottesdienſtes des Oſt bezirks. Pfarrer
Wid=
mann. — Um 5½ Uhr: Weihnachtsfeier des
Kinder=
gottesdienſtes des Weſt bezirks. Pfarrer D. Waitz.
Eliſabethenſtift: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Nachm. um 4 Uhr: Weihnachtsfeier der
Kleinkinderſchule.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Kollekte für den
Kindergottesdienſt. — Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarraſſiſtent Lie. Adolph. — Nachmittags um
4 Uhr: Chriſtfeier des Kindergottesdienſtes. Pfarrer
Wagner.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Herpel. — Nachm. um 4 Uhr: Weihnachtsfeier des
Kindergottesdienſtes. Pfarrer Rückert. (Kollekte für
den Kindergottesdienſt.)
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 22. Dez.,
nachm. um 4 Uhr: Weihnachtsfeier der Sonntagsſchule.
— Montag, den 23. Dez., abends um 8 Uhr:
Weihnachts=
feier des Hoffnungsbundes. — Mittwoch (1.
Weihnachts=
feiertag), den 25. Dez., nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde.
— Donnerstag (2. Weihnachtsfeiertag), den 26. Dezember,
abends um 7 Uhr: Weihnachtsfeier der Stadtmiſſion.
Eintritt 30 Pfg. — Zweig der Stadtmiſſion
(Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 22. Dez.,
vor=
mittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Abends
um 7 Uhr: Weihnachtsfeier der Sonntagsſchule.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Waptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 22. Dez., vorm. um 9½ Uhr:
Gebetſtunde. — Nachm. um 5 Uhr: Weihnachtsfeier der
Sonntagsſchule.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 22. Dez., nachmittags um ½4 Uhr: Weihnachtsfeier
der Sonntagsſchule.
Katholiſche Gemeinden
4. Advents=Sonntag, den 22. Dezember 1912
St. Lndwigskirche: Samstag, den 21. Dez.,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr:
Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr: heil.
Meſſe. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um
11 Uhr: letzte hl. Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr:
Adventsandacht. — Montag und Dienstag, vorm. um
½7 Uhr: Rorate=Amt.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachmittags um 6 Uhr:
Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
heil. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 21. Dez.,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ¾6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
Rorate=Amt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt. —
Nachm. um 2 Uhr: Andacht und Segen.
Kapelle in Arheilgen: Vormittags um ½10 Uhr: Amt
und Predigt.
St. Martinskapelle zu Weſſungen: Samstag, den
21. Dez., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr:
Advents=
andacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 21. Dez., nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vorm. um ½6 Uhr: Beichte. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½ 2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. —
Werk=
tags um ¾8 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vorm um 7 Uhr:
Beichte. — Vorm. um ½8 Uhr: Amt und Predigt. —
Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht. — Montag, abends
um 5 Uhr: Adventsandacht.
The Church of England Service
4th Sunday in Advent, 22nd Dec. 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche,
Residenz-
schloss, at 3,15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 17. Dez.: Dem
Elektritätshilfs=
arbeiter Georg Hotz S. Georg Kurt, geb. 30. Sept. Dem
Schloſſer Johannes Bönſel T. Katharina, geb. 25. Nov.
18. Dez.: Dem Metzgermeiſter Peter Vogel S. Peter Georg
Johann, geb. 6. Nov. Ein unehelicher Sohn Friedrich,
geb. 14. Sept.
Johannesgemeinde: 13. Dez.: Dem Hilfsheizer
Adam Schröder S. Adolf, geb. 4. Nov. 15. Dez.: Dem
Garderobier Adam Brehm S. Adam Heinrich Georg
Erwin, geb. 5. Aug.
Martinsgemeinde: 15. Dez.: Dem Heizer Gg.
Vierheller S. Eduard, geb. 24. Nov. 15. Dez.: Dem
Fabrikarbeiter Ludwig Bien S. Philipp Johannes, geb.
23. Okt. Eine uneheliche T. Käthe Eliſabeth, geb. 1. Dez.
Paulusgemeinde: 4. Dez.: Dem Großh.
Re=
gierungsaſſeſſor Louis Ferdinand Leo Robert Freiherrn
v. Löw und zu Steinfurth S. Auguſt Friedrich Hermann
Konrad Erwin, geb. 31. Okt.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 14. Dezember.: Lehrer Jakob
Schrauth und Chriſtine Nold von Wald=Amorbach.
15. Dez.: Schreiner Wilhelm Karl Hermann Friedrich
und Eliſabethe Wilhelmine Scheidler.
Johannesgemeinde: 17. Dez.: Kellner Paul
Neuffer und Eliſe Otto von hier.
Martinsgemeinde: 14. Dez.: Fabrikarbeiter
Jo=
hann Alexander Schlagberger und Margarethe
Traun=
felder, beide hier.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 16. Dez.: Theaterſchreiner Joh.
Karl Klenk, 67 J., ſtarb 14. Dez. 19. Dez.: Chriſtiane
Heppenheimer, 81 J., ſtarb 16. Dez. 14. Dez.: Minna
Merz, geb. Oßwald, Witwe des Feldwebels, 69 J, ſtarb
11. Dez. 18. Dez.: Katharina Engel, geb. Müller, Witwe
des Fabrikarbeiters, 62 J., ſtarb 15. Dez.
Martinsgemeinde: 12. Dez.: Anna Luiſe Geiſel,
geb. Lerch, Witwe des Großh. Förſters, 74 J., ſtarb
10. Dez. 13. Dez.: Meſſingformer Wilhelm Löhr, 55 J.,
ſtarb 10. Dez. 17. Dez.: Friedrich Ludwig Stößel, S.
des Dachdeckers, 3 Mon., ſtarb 15 Dez. Buchhalter
Hein=
rich Luber, 57 J., ſtarb 14. Dez.
Paulusgemeinde: 12. Dez.: Eliſabeth Volz, geb.
Nohl, Witwe des Privatiers, 74 J., ſtarb 9. Dez. 15. Dez.:
Luiſe Chantre, geb. Culmann, Witwe des Lehrers, 63 J.,
ſtarb 12. Dez. 16. Dez.: Der Zögling im Aliceſtift Karl
Deibel aus Wieſeck, 17 J., ſtarb 14. Dez. 19. Dez.:
Magdalene Wenz, geb. Lang, Witwe des Gärtners,
75 J., ſtarb 17. Dez.
Beerdigte von auswärts: 17. Dez.:
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Zu unſerer am zweiten Weihnachts-
Feiertag ſtattfindenden
Weiädchisteler
(26130
laden wir unſere Mitglieder herzlichſt ein.
Als Ausweis dient die 4. Quartalskarte.
Fremde können gegen vorherige Einzeichnung in die beim
Hausmeiſter aufgelegte Liſte eingeführt werden.
Der Vergnügungs=Ausſchuß.
Unsere
Weihnachts-Feier
findet am 1. Feiertag, abends 7 Uhr, im
Konkordia-Saale
33 Waldstrasse 33
statt, wozu wir unsere Mitglieder sowie Freunde des Vereins
freundlichst einladen.
Der Vorstand.
26100soi)
— Eintritt frei —
Eintritt frei —
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Müllerſtraße 21, I. lks. (*14605fs
Kaufm. Stenographen-Gesellschaft, Gabelsberger Darmstadt
Abteilung Geselligkeit.
Donnerstag, den 26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag)
pünktlich abends 7½ Uhr
im Festsaal des „Rummelbräu‟, Allee 61
:: Weihnachtsfeier::
mit anschließendem
TANZ.
Für die Veranstaltung haben wir ein gewähltes Programm
zusammengestellt, und laden wir unsere Mitglieder, sowie
Freunde und Gönner unserer Gesellschaft freundlichst ein.
Besondere Einladungen ergehen nicht.
(26069si
Hessische Zimmerschützen-Vereinigung
Sitz Darmstadt.
Unter gütiger Mitwirkung des Geſangvereins „Teutonia”
Sonntag, 22. Dezember, abends 7 Uhr, im Kaisersaal
Grosse Weihnachtsfeier
Konzert und Theater.
Reichhaltige Tombola. Tanz.
Alle Freunde und Gönner des Schießſportes ſind freundlichſt
eingeladen.
Der Vorständ.
2617a
Zu
Weihnachts-
Geſchenken
empfehle
Wormser Weinmost
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Lorscher alkoholfr. Weine
Alkoholfr. Schaumweine
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Für Kranke und
Rekon-
valeszenten
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Drucksachen
bitte zu verlangen
Johannes Horn
Alexanderstr. 4, I.
Reform-Restaurant
Sendungen frei Haus
Bei 12 Flasch. Preißermäß.
(*514
Me
Metzel=
ſuppe
wozu freundlichſt einladet (*14671
Karl Heussner
„Zum Juſtizpalaſt‟
Gartenſtr. 26.
Gegr. 1875. Juriſtiſche Perſon.
Donnerstag, den 26. Dezember 1912,
(2. Feiertag) abends 7 Uhr
im grossen Festsaale
unseres Turnhauses,
Dieburgerſtraße 26,
steler Mit Tanz.
26152si)
Hierzu ladet höflichſt ein
Der Vorstand.
Gesangverein „Sängerluste
Inhaber der Medaille für Kunst und Wissenschaft.
Dirigent Karl Grim.
Gegründet 1849.
Mittwoch, den 1. Feiertag, abends präzis 7 Uhr
Weinnachtsteler mir Thedter
im Mathildenhöhsaale.
Gesangsvorträge — Solisten.
Der Vorstand.
NB. Die Nachfeier findet am Sonntag, den 29. Dezember,
von nachmittags 4 Uhr ab im kleinen Saale der
Turn-
gemeinde, Woogsplatz statt.
(26097
Allee 61
Restaurant Zum Schwaneneck
Samstag, den 21. Dezember
Metzel=
ſuppe
wozu freundlichſt einladet
Andr. Gerhard, Schwanenstr. 79.
Daſelbſt Vereinszimmer mit
ff. Klavier. (*14661
Restadrahr Kammelbrau
Sonntag, den 22. Dezember 1912,
nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr:
Zwei hiltär-(Streich-)Konzerte
der Kapelle des Grossh. Leibgarde-Regiments
Dirigent: Obermusikmeister H. Hauske.
Aus den Vortragsordnungen:
Nachmittags: Adam: Ouvertüre zu „Wenn ich
König wäre‟. Verdi: Fragmente aus „La Traviata‟.
Beethoven: Adagio a. d. Sonate pathétique. Schreiner:
Von Gluck bis Wagner. L. Fall: Walzer aus „Brüderlein
fein‟.
Abends: Mascagni: Fantasie aus „Cavalleria
rusticana‟. Strauß: „Frühlingsstimmen‟, Walzer.
Nicolai: Ouvertüre zu „Die lustigen Weiber‟ Bach:
Medistion über das I. Präludium. W. Kienzl:
Inter-
mezzo aus „Der Kuhreigen‟. Zum Schlusse: Grosse
Weihnachtsfantasie. Eintritt 25 Pfg. (26177
Palaisgarten
Saalbaustr. 37, Inh. Bernh. Bux.
Sonntag, den 22. Dezember und folgende Sonntag
Konzert (Garde-Drag. Nr. 23.)
Anfang 6 Uhr.
Höf ichſt ladet ein
(*14711)
Eintritt frei.
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Garantiert reines, ausgelaſſenes Sackfett . . . . .
. . . . per Pfd. 70 Pfg.
Stets friſches Hackfleiſch
per Pfd. 90 Pfg.
Stets friſche Rindswürſtchen (aus eigenem, elektriſchem Betrieb) per Stck. 15 Pfg.
Garantiert 3—4 Wochen altgeſchlachtetes Roaſtbeef, ohne Knochen per Pfd. 1.— Mk.
Bitte jeden Intereſſenten, von Sonntag, den 22. Dezember ab meine Fleiſch=Ausſtellung zu beſichtigen.
Obige Preiſe verſtehen ſich im Laden abgeholt, von heute bis zu den Feiertagen. Ich habe dieſe Woche ca. 2000 kg geſchlachtet.
Der Di. Eliſaberhverein
lädt alle Wohltäter und Freunde zu der am Sonntag, den 22.,
nachmittags 5 Uhr im Konkordiasaal, Waldstraße 33,
ſtattfindenden
Christbescheerung
freundlich ein und ſpricht zugleich ſeinen herzlichſten Dank aus für
alle ihm ſo reichlich zugewandten Gaben.
(*14739
Schutzenhol
Hügelstrasse.
Sonntag, den 22. Dezember:
Grosses Militär-Streich-Konzert
ausgeführt von der Kapelle des Grossh. Art.-Korps.
Leitung Herr Obermuſikmeiſter F. Mickley.
Im Programm: Fröhliche Weihnachten, Tongemälde v. Koedel.
Kommentar: 1. Am heiligen Abend. 2. Schneefall. 3. Blinder
Leſer=
mann vor der Tür 4. Knecht Ruprecht kommt. 5. Der
Tannen=
baum. 6. Stille Nacht. 7. Der Feſtmorgen bricht an. 8. Was das
Chriſteind beſcheret hat. 9. Spaziergang. 10. Auf der Hauptwache.
11. Pava’s Mittagsſchläfchen. 12. Was Papa nicht ſehen darf.
13. Schlittenfahrt. 14. Auf dem Tanzboden. 15. Der Traum des
kleinen Fritz. Gute Nacht.
(*14655
Aufang 8 Uhr.
Eintritt à 25 Pf.
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51 Bleichstrasse 51
Jeden
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Sonntag: Willltar-Konzert
Eintritt frei.
Anfang 4 Uhr.
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Schener werden und
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Bürger=Keller
Täglich Konzert
Salon-Damen-Orchester
Stets freier Eintritt.
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Volks=Vorltellungen
im Großherzogl. Hoftheater.
Als nächſte Volksvorſtellungen ſind in Ausſicht genommen:
Sonntag, den 29. Dezember: „Der Hochtouriſt”.
Mittwoch, den 1. Januar 1913: „Meyers”,
Sonntag, den 5. Jan. 1913: „Der G’wiſſenswurm”.
Beſtellungen für dieſe Vorſtellungen müſſen immer vier Tage
vor der Aufführung bei den betreffenden Vereinsſtellen gemacht ſein.
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Vorkehrs-Verein.
Sehsarionene Artrantionen.
6 Kapellen!
6 Kapellen!
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vom 25. Dez. — 5. Jan.
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Samstags,
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Sonntag, den 8., 15. und 22. Dezember d. Jahres
Mainz, auf dem Messplatz, an der Stadthalle.
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Elisabethenstraße 19. — Telephon 543.
ierdurch beehre ich mich ergebenst mitzuteilen, dass ich mein voriges
Jahr verkauftes Papier- und Schreibwarengeschäft wieder selbst
übernommen habe. Gleichzeitig empfehle ich als passende
Das Programm des (26162
beim Bismarckdenkmal
bringt ab heute
beim Bismarckdenkmal
enthält den großen 3-Akter
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denen Karten an der Tageskaſſe
im Hoftheater am Tage der Vor
ſtellung, vorm. von 11 Uhr ab. —
Abends 7 Uhr: 82. Ab.=Vſt. C 20.zahl, der Geiſt der Berge.”
„Carmen.” Gewöhnliche Preiſe.
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Berge.” Anfang 6 Uhr. (Vergl.
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Erſter deutſcher Kino=Kongreß.
II.
— Berlin, 19. Dez. In den fortgeſetzten
Berat=
ungen des Deutſchen Kinokongreſſes ſprach
Privatdozent Dr. Seddig=Frankfurt a. M. über
die neueſten Forſchungen auf dem Gebiet der
Kinematographie. Der Redner betonte, daß man
bei kinematographiſchen Aufnahmen bisher mit einer
Be=
lichtungsſkala von einer Zehntauſendſtel Sekunde
ausge=
kommen ſei. Neuerdings habe ſich aber, namentlich für
wiſſenſchaftliche Zwecke, die Notwendigkeit ergeben,
äußerſt ſchnelle Vorgänge feſtzuhalten, zum Beiſpiel die
Bewegung von Gliedmaßen verſchiedener Inſekten. Eine
Aufnahme ſolcher ſchnellen Vorgänge war auch aus dem
Grunde nicht möglich, weil die bisher benutzten Licht=
quellen nicht die erforderliche Lichtſtärke aufwieſen. Es iſt
jetzt Profeſſor Miethe=Charlottenburg gelungen,
Aufnah=
men auch von nur einer Hunderttauſendſtel Sekunde zu
er=
zielen. Als Lichtquelle benutzt man die Funken der
Ley=
dener Flaſche.
Heute vormittag fand die erſte Tagung des
Schutz=
verbandes der Deutſchen Lichtbildtheater
ſtatt, die ſich mit ſpeziellen Standesfragen zu befaſſen
hatte. Das erſte Thema betraf die Frage, ob man mit der
Konzeſſionspflicht für
Kinematographen=
theater einverſtanden ſein ſolle. Aus der Mitte der
Verſammlung wurde der Meinung Ausdruck gegeben, daß
der Entwurf des Reichstheatergeſetzes nur für große
Sprechbühnen zugeſchnitten ſei, nicht aber für die kleinen
Gewerbebetriebe der Kinotheater. Auch die
Konzeſſions=
pflicht für die Kinotheater ſei abzulehnen. Man ſolle
über=
haupt jetzt noch nicht mit geſetzgeberiſchen Maßnahmen
kommen, die ſchließlich in einer nahen oder kurzen Zeit
doch wieder umgeſtoßen werden müßten. Das ganze
Kinogewerbe ſei noch in der Entwickelung begriffen und
man könne heute nicht ſagen, wohin dieſe Entwickelung
führen werde. — Von einem öſterreichiſchen Vertreter
wurde demgegenüber geltend gemacht, daß in Oeſterreich
bereits die Konzeſſionspflicht beſtehe und daß man dort
mit ihr gute Erfahrungen gemacht habe: Vor allem
werde dadurch der Ueberhandnahme der Kinotheater
ge=
ſteuert und den bereits beſtehenden Theatern die
Exiſtenz=
möglichkeit geſichert. — Ein Chemnitzer Vertreter ſtellte ſich
ebenfalls auf den Standpunkt, daß die Konzeſſionierung
einzuführen ſei, auch um unlautere Elemente von dem
Be=
rufe fern zu halten. Von anderer Seite wurde wieder
darauf hingewieſen, daß die Konzeſſionierung auch eine
Verteuerung der Betriebskoſten zur Folge haben würde,
denn natürlich würden die Films, da ſie nicht mehr an ſo
zahlreichen Bühnen benutzt würden, teurer werden.
Wache=Dresden hielt den Zeitpunkt für eine geſetzliche
Regelung der Frage noch nicht für gekommen. Wenn die
Konzeſſionierung imſtande wäre, das Eindringen des
Großkapitals in das Kinogewerbe zu verhüten, dann
müſſe man ſie mit Freuden begrüßen. Stegerwald=
Ham=
burg hielt es für unmöglich, die Kinotheater unter das
Reichstheatergeſetz zu ſtellen. Es handelte ſich in
Wahr=
heit ja gar nicht um Theater und es handele ſich bei den
Kinoleitern nicht um Theaterdirektoren. In Wirklichkeit
ſeien es doch nicht künſtleriſche Aufgaben, die dieſe Leiter
zu vollziehen hätten, ſondern mechaniſche. Ueberdies ſind
die baupolizeilichen Beſtimmungen ſo ſcharf, daß man
ſchon heute von einer Art Konzeſſionierung ſprechen könne.
Es wurde ſchließlich beſchloſſen, ſich gegen die
Einführung der Konzeſſionierung zu
er=
klären. Ferner wurde eine Reſolution angenommen,
es ſollten Schritte getan werden, daß die Kinobeſitzer zu
den Beratungen über das Reichstheatergeſetz
hinzuge=
zogen würden. Dann beſchäftigte ſich die Tagung mit
dem Thema Zenſur. Allgemein wurde darüber geklagt,
daß die Zenſur zu ſcharf gehandhabt werde.
Literariſches.
„Das Märchenſchloß‟ Das Grazer
Tag=
blatt ſchreibt: Das liebe traute Märchen zieht ja auch heute
noch, trotzdem Motor und Luftſchiff den Spielwinkel der
Kinderſtube beherrſchen, die Kleinen in ſeinen
Zauber=
bann. Und ſchon gar, wenn es ſo köſtlich und eigenartig
ſeine Stoffe aus unſerer Zeit nimmt, wie es in dem
ſo=
eben erſchienenen Buche „Das Märchenſchloß” von
Emma Schwab der Fall ſ. (Berlag Deutſche
Ber=
einsdruckerei, Graz. Preis gebd. 3 Kr. 60 Heller.) In=
Stadt und Land, in Wäldern und Halden flüſtert und
raunt es geheimnisvoll; um Bergſee und Meer, Straße
und Stube ſchlingt ſich ein köſtlicher Märchenreigen. Der=
Weihnachtsengel, das Chriſtkind, die Muttergottes,
ge=
ſellen ſich zu Nixen, Berggeiſtern und anderen
Märchen=
geſtalten. Menſchen, Blumen und Tiere erſcheinen in
bunter, wunderſamer Folge in dieſen anderthalb
Dutzend=
liebenswürdig und wirkſam erzählten Märchen.
Sogar=
um Graf Zeppelin, dem „Alten vom See”, rankt ſich das
Märchen. In vorzüglicher Weiſe wird Emma Schwabs
Fabulieren unterſtützt durch die Zeichen= und Farbenkunſt
eines Grazer Künſtlers. Hans von Schroetter hat es
ver=
ſtanden, ſich in die Märchenſtoffe einzufühlen:
Märchen=
ſtimmung und poetiſcher Hauch liegen über den vielen
entzückenden Vollbildern und anmutigen Vignetten.
Ganz dem Anſchauungs= und Auffaſſungsvermögen der
Kinder angepaßt, erregen die geſchmackvollen,
linienküh=
nen Bilder doch auch das Gefallen des Erwachſenen.
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halt, Illuſtration und Ausſtattung machen dieſes Mär= zu einem entzückenden Weihnachtsgeſchenk.
— Paul Lindenberg: Wider den
Halbs=
mond. Eine Erzählung aus dem bulgariſch=türkiſchen
Kriege. Mit 4 Farbenbildern und Illuſtrationen nach=
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Verlagsbuchhandlung, Berlin. Eine neue Jugendſchrift
Paul Lindenbergs dürfte für unſere Knabenwelt das
willkommenſte literariſche Feſtgeſchenk ſein. Unvergeſſen
leben ja die Geſtalten ſeiner „Fritz Vogelſang”=Bücher
und ſeines „Kurt Nettelbeck” fort und haben oft den Wunſch
rege gemacht, von ihm eine neue Gabe in der gleichen
Richtung und von demſelben Werte zu erhalten. Soeben
iſt dieſe erſchienen in prächtiger Ausſtattung und mit
ge=
wähltem Illuſtrationsſchmuck, und wir ſind überzeugt,
ſie wird die gleiche beifallsfrohe Aufnahme finden wie die
eben erwähnten Erzählungen. „Wider den Halbmond”
bildet einen vollen Griff in die friſcheſte Gegenwart;
ſpielt doch die Erzählung, deren Held ein
vaterlandsbe=
geiſterter bulgariſcher Jüngling iſt, in dem ſoeben
abge=
ſchloſſenen bulgariſch=türkiſchen Kriege und entrollt vor
uns eine Fülle buntbelebter und farbiger Schilderungen
aus dem Kriegsleben, ſo aus der Erſtürmung von
Mu=
ſtafa=Paſcha, aus den Schlachten bei Kirk=Kiliſſe und Lüle=
Burgas wie aus der Belagerung von Adrianopel. Paull
Lindenberg kam zuſtatten, daß er die großen Schwinguns
gen des bulgariſchen Freiheitsdranges auf bulgariſchem
Boden miterleben konnte und daß er ein genauer Kenner
des Kriegsſchauplatzes wie der Sitten und Gebräuche
des=
bulgariſchen und türkiſchen Volkes iſt.
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eine halbe Seite Raum für Notizen. Der übrige Inhalt!
iſt dem Frauenleben angepaßt. Jahr für Jahr iſt dem
Kalender ein ſchönes Titelbild von künſtleriſchem Werte
beigefügt. Das heurige: „Im Burggarten” nach dem
Ge=
mälde von Fritz Beckert, verſetzt in die Zeit vor hundert
Jahren, und A. v. Gaudy gibt dem in Verſen Ausdruck,
die wiederum von der hohen Begabung der Dichterin
Zeugnis ablegen. Möge das geſchmackvolle und praktiſche
Notizbüchlein, das neben dem belletriſtiſchen Teile alles,
was zum Kalender gehört, enthält, zu den alten manche
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Uber seine Verwendung
schreibt die Zeitschrift „Das Land‟ in Nr. 10 vom 15. Februar 1912 folgendes:
Erfahrungen einer Hausfrau
mit dem Grudeofen.
Nachdem erst vor kurzem mit Nachdruck auf
den Wert der Grudeöfen verwiesen wurde, möge
nun auch einmal einer Hausfrau das WWort gestattet
sein, um in Kürze die
praktischerprobten
Vorzüge der „Grude‟
darzulegen.
Voraus-
schicken will ich, daß
ich mich auf Grund
meiner langjährigen
Erfahrungen nur
Io-
bend über diese
lei-
der noch viel zu
wenig. bekannte
Koch-
vorrichtung
ausspre-
chen kann. Meines
Er-
achtens gibt es
über-
haupt kaum ein
billi-
geres und wohlfeileres
Brennmaterial als den
Grudekoks.
Mein Haushalt —
im ländlichen Orte
besteht aus sechs
Personen. Der für
sechs Köpfe
aus-
reichende Grudeofen ist mittlerer Größe. Ich
brauche nun weder Kohlen- noch Gasherd und
habe auf der anderen Seite in der Grude zu jeder
Tageszeit heißes oder kochendes Wasser. Des
Morgens dient die Grude zum Bereiten von Kaffee,
Milch und Kakao. Die abends übergeschüttete
Grudeasche wird ein wenig nach der Seite entfernt,
und schon nach kurzer Zeit beginnt das Wasser zu
sieden. Fleischsuppen, Hülsenfrüchte, überhaupt
Gerichte, die länger
kochen müssen,
wer-
den gegen 8 Uhr in
die Grude geschoben,
während das Aufsetzen
der Kartoffeln bis 11
Uhr Zeit hat. So
an-
gerichtet kann man
das Mittagessen um
12½ Uhr auftragen.
Das Essen ist
stets schmackhaft;
An-
brennen sowie
Uber-
kochen nicht zu
be-
fürchten. Sämtliche
Töpfe, auch
Wasser-
kessel, überhaupt alles,
was in der Grude nur
irgend Platz findet,
selbst
übereinanderge-
setzte Töpfe können
hineingestellt werden.
Darin liegt es, daß
immer Wasser zum Aufwaschen zur Verfügung steht.
Ich backe in meinem Grudeofen Puffer, Kuchen
und Brot. Allerdings ist die Oberhitze nicht sehr
stark; das Brot bleibt etwas hell, ohne daß jedoch
der Geschmack beeinträchtigt würde. Bei größeren
Ofen soll — wie ich höre — auch dieser Ubelstand
Wenden!
jammerren Privarmertel zuradzutommen, von großem Vor=
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Stüc
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wegfallen. Ubrigens brate ich in meiner Grude
junges Geflügel sowohl als auch Wild. Das Fleisch
bleibt saftiger, als wenn es auf dem Gasherde
ge-
kocht oder gebraten wird. Natürlich muß
dement-
sprechend etwas mehr Grudekoks aufgeschüttet
werden. Meine nur mittelgroße Küche wird durch
die Grude stets angenehm erwärmt, denn die
Tem-
peratur hält sich ständig auf 12—140 R. Man möge
diesen Vorteil im Winter, auch mit Rücksicht auf
das Dienstmädchen, das doch nahezu den größten
Teil des Tages in der Küche zubringt, gegenüber
den kalten Küchenräumen, in denen ein Gasherd
im Gebrauch ist, nicht geringschätzen. Zudem eignet
sich der Grudeofen auch zum Trocknen von
Säug-
lingswäsche, Handtüchern und sonstigen
Kleinig-
keiten.
Nachmittags habe ich dürch ihn Wasser zum
Kaffee, und abends sind die Suppen für die Kleinen
bereit. Im Winter bekommen die Kinder ihre
Wärm-
flaschen ins Bett. Alles das bestreite ich mit 10 Pf.
Grudekoks, der für 24 Stunden ausreicht, je nach
den Tagesgerichten auch mit weniger. Ich kenne
vier bis sechs Personen starke Familien, die in
24 Stunden sogar nur für 6 —8 Pf. Grudekoks
ver-
brauchen. Spricht das nicht schon allein für die
Grude und ihre Einführung überall da, wo sie noch
nicht heimisch wurde? Ich wundere mich immer,
daß der Grudeofen in seiner Verbreitung auch heute
noch immer auf bestimmte Gegenden beschränkt
ist. Für ländliche Arbeiterfamilien, die doch in der
Regel mit recht vielen Kindern gesegnet zu sein
pflegen, würde die Grude eine erhebliche Ersparnis
bedeuten. Hat die Arbeiterfrau einen Grudeofen in
der Wohnung, so kann sie ohne Sorge ihrem Be-
rufe nachgehen, denn die Grude bietet ihr sichere
Gewähr, daß ihre Angehörigen das Mittagessen in
gut durchgekochtem Zustande und pünktlich zur
gewünschten Zeit erhalten, ohne daß sie ständig
zugegen sein müßte. Selbstredend hat jede
Haus-
frau erst zu leren. Vor Jahren fehlte auch mir
noch das Geschick; es fällt nun mal kein Meister
vom Himmel, ebensowenig eine Meisterin. Wir alle
müssen das Richtige lernen und uns dann so
ein-
richten, wie es unserem Gutdünken entspricht.
In einer mir befreundeten Familie ist die Grude
im Laufe von 17 Jahren nur zweimal ausgegangen!
Das erzählte die Frau des Hauses denn auch mit
rechtem Frauenstolze.
Und was die wirtschaftliche Seite anbelangt,
möchte ich nur darauf hinweisen, daß man einen
Grude-
ofen schon für 10 M. erstehen kann. Es ist also selbst
einem nur über geringe Barmittel verfügenden Arbeiter
möglich, sich eine Grude anzuschaffen. Ein Grudeofen
im Preise von 10 M. bietet Raum für eine große
Anzahl Töpfe und Kessel. Der Grudekoks kostet
in Norddeutschland 1,60 M. der Zentner.
Mögen sich die Leserinnen des „Land‟ doch
von einschlägigen Geschäften gelegentlich
Preisver-
zeichnisse kommen lassen, zumal diese kostenlos
zu beziehen sind. Neuerdings hat man die
Grude-
öfen in einer so vorzüglichen Ausführung,
beispiels-
weise mit Wasserbehälter und Auslaufhahn versehen,
daß sie geradezu eine Zierde für jede Küche bilden.
Ich für meinen Teil möchte den Grudeofen
jedenfalls nicht wieder entbehren. Und es
bleibt nur der Wunsch, daß der Grudeofen allgemein
Eingang finden möge.
Das Mitteldeutsche Braunkohlen-Syndikat zu Leipzig ist auf Wunsch
gern bereit, Bezugsquellen für Grudeöfen und Grudekoks nachzuweisen.
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