Abonnementspreis
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175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Vekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 52 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Die Kaiſerin iſt geſtern vormittag in Straßburg
eingetrofſen.
Der deutſche Kronprinz iſt geſtern als Vertreter
des Kaiſers bei den
Beiſetzungsfeierlich=
keiten für die Gräfin von Flandern nach
Brüſſel abgereiſt.
Die Entſcheidung des Bunde srats über die
Aus=
legung des Jeſuitengeſetzes beſteht in der
Ablehnung des bayeriſchen Antrages und der Annahme
der preußiſchen Interpretation.
Der Direktor des Leſſing=Theaters in Berlin, Otto
Brahm, iſt am Donnerstag abend geſtorben.
Die Wiener Preſſe bezeichnet die Reiſe des
öſter=
reichiſchen Armee=Inſpekteurs, Freiherrn
v. Hötzendorf, nach Bukareſt als ein Ereignis
von weittragender Bedeutung.
Es beſtätigt ſich, daß England die Abſicht hat, den
diplomatiſchen Meinungsaustauſch unter den
Groß=
mächten über die Orientfrage in der Form einer
Botſchafterkonferenz weiterführen zu laſſen.
Zum Dumapräſidenten wurde mit 251 gegen
150 Stimmen der Oktobriſt Rodzianka gewählt,
der bereits Präſident der dritten Reichsduma war.
Ueber die Philippinen=Inſeln Samar und
Leyte, ſowie über den nördlichen Teil von Panay
iſt ein ſchwerer Zyklon hingegangen. Viele
Men=
ſchen ſind umgekommen. Der Schaden iſt ſehr groß.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
Politiſche Wochenſchau.
— Der bekannte Ausſpruch des Fürſten Bismarck, daß
der Balkan die Knochen eines pommerſchen
Grena=
diers nicht wert ſei, ſcheint noch immer Geltung zu haben,
und zwar nicht bloß bei uns, ſondern auch bei den
übri=
gen Mächten. Es ſteht außer Frage, daß die Machthiber
ſowohl in London als auch in Paris wenig Neigung
haben, ausgerechnet für die Serben die Kaſtanien aus
dem Feuer zu holen, und an beiden Stellen hat man
nicht verſehlt, ſich gegen die übermäßigen ſerbiſchen
For=
derungen ganz entſchieden auszuſprechen. Man hat wohl
auch mit etwas ſehr gemiſchten Gefühlen das
pan=
ſlawiſtiſche Treiben in Petersburg beobachtet, da für die
Ententemächte immerhin die Gefahr beſteht, in einen
Konſlikt zwiſchen Rußland und Oeſterreich mit
hineinge=
zogen zu werden, und eine derartige Verantwortung
mochte man nicht gerne auf ſich laden. Es iſt daber
keineswegs ausgeſchloſſen, daß von der Themſe und von
der Seine her Vorſtellungen nach der Newa ergangen
ſind, ſich nicht gar zu ſehr zu engagieren, und ebenſo iſt
es wohl ziemlich ſicher, daß gleichzeitig von Berlin aus
vermittelnd eingegriffen worden iſt Jedenfalls weht
augenblicklich in Petersburg ein etwas anderer Wind,
man ſieht wohl, daß man ſich zu weit vorgewagt hat und
lenkt jetzt ein. Die ganze Schuld wird auf den Belgrader
Geſandten Hartwig geſchoben, der weiter gegangen ſei,
als es im Sinne der Petersburger verantwortlichen
Stel=
len liege. Angeſichts dieſer Stimmung iſt man in
Bel=
grad beſcheidener geworden. Herr Paſitſch betont ſehr
eindringlich, von den friedlichſten Abſichten beſeelt zu
ſein, und er ſpricht, nachdem er erſt gar gewaltig in die
Kriegstrompete geſtoßen, jetzt die Hoffnung aus, daß men
auf freundſchaftlichem Wege zu einer Verſtändigung
kom=
men werde. Das offiziöſe deutſche Communiqué, das zu
Beginn der Woche in der Norddeutſchen Allgemeinen
Zeitung veröffentlicht wurde, hat bis zu einem gewiſſen
Grade klärend gewirkt, indem erneut zutage trat, daß die
Mächte die Herauslöſung einer Sonderfrage nicht wünſchen,
ſondern eine allgemeine Regelung der Dinge auf dem
Bal=
kan vorzunehmen beabſichtigen. Damit ſind die
ſerbiſch=
öſterreichiſchen Differenzen zwar nicht gehoben, aber doch
vertagt, und es ſteht zu erwarten, daß man allmählich in
Belgrad Vernunft annehmen und ſich mit geringeren
Konzeſſionen begnügen wird, wenn die Geſamtheit der
Mächte es will. Freilich ganz beſeitigt iſt durch dieſe
Ver=
ſchiebung die Gefahr eines Konfliktes nicht. Hoffen wir.
daß die friedliche Tendenz weiter die Oberhand behalten
und keine neuen Störungen eintreten werden. Ob der
Friede zwiſchen der Türkei und den Balkanſtaaten ſo
ſchnell erfolgen wird, wie man gehofft hat, läßt ſich heute
nicht überblicken. Die Verhandlungen kommen kaum vom
Fleck, ſie werden vielleicht von beiden Seiten hingezogen.
Die Verbündeten hoffen auf den Fall von Adrignopel und
die Türken ihrerſeits auf weitere Erfolge an der
Tſcha=
taldſcha=Linie. Daß die Bulaaren wie auch die übrigen
Balkanſtaaten ungeheure Verluſte gehabt haben müſſen,
geßt daraus hervor daß man nicht nur den nächſtfährigen
Rekrutenjahrgang einzieht, ſondern auch denienigen des
Jahres 1914 bereits ſetzt zu den Waffen einzuberufen ſich
genötigt ſieht! Kenner der Verhältniſſe auf dem Valkan
ſprechen die Anſicht aus, daß ſich die Folgen des Krieges
trotz ſeiner vorausſichtlichen Kürze in ſchrecklicher Weiſe
benterkbar machen werden.
In dieſer Woche hat der Reichstag ſeine
Ver=
handlungen wieder aufgenommen und einer ſeiner erſten
Handlungen war die Wahl eines neuen Präſidenten. Herr
Kaempf hat, wie ſein Mandat, auch den Präſidentenpoſten
zu behaupten vermocht, mit einer großen Mehrheit wurde
er am Mittwoch gleich im erſten Wahlgange gewählt.
Sonderlich überraſcht hat es nicht mehr, nachdem es in
den letzten Tagen hieß, daß die geſamte Linke ſofort für
ihn ſtimmen würde, und daß auch die Sozialdemokraten
darauf verzichten wollen, in einer Sonder=Rhöidatur
bervorzutreien. Vom Zentrum kandidierte Herr Dr.
Spalm nicht wieder, und ſo begnügte ſich ſeine Partei
damit, weiße Zettel abzugeben. Auf welchem
Partei=
ſtandpunkte man auch ſtehen mag, man wird mit dieſem
Reſultat einverſtanden ſein können, von der Erwägung
ausgehend, daß in einer ſo. ſchwierigen Zeit wie der
jetzigen, kleinere Zwiſtigkeiten bei Seite geſchoben werden
müſſen. Die Interpellation über die auswärtige Politik,
die ſich in derſelben Sitzung des Reichstages anſchließen
ſollte, fiel unter den Tiſch, da Herr Bethmann Hollweg
erklärte, vorläufig noch nicht antworten zu können und
die Ausſprechung wird anfangs nächſter Woche zur
all=
gemeinen Etatberatung ſtattfinden. Bei der
Fleiſch=
teuerungsinterpellation, die darauf folgte, kam
weſent=
lich neues nicht heraus.
Im italieniſchen Parlament kommt jetzt
die Genugtuung für die Erfolge in dem Kriege
mit der Türkei zum Ausdruck. Im Senat und
in der Kammer kam es bei der Vorlegung
der Friedensakte zu größeren
re=
lichen Kundgebungen, wobei es nicht an ehrenden
Worten für Arme und Marine ſehlte. Dieſes Lob iſt
freilich etwas übertrieben, denn hervorragende
Leiſtun=
gen waren von den italieniſchen Streitkräften nur in
ganz geringem Maße zu verzeichnen, und wvenn der
Er=
folg ſchließlich trotz alledem auf Seiten Italiens zu
ver=
zeichnen war, ſo iſt dies weniger der eigenen Tüchtigkeit
zu verdanken, als vielmehr dem Glücksumſtande, daß die
Balkanwirren hinzukamen, die der Türkei es auf das
dringlichſte nahelegten, ihren Frieden mit Italien zu
machen, damit die Balkanſtaaten nicht noch einen
wert=
vollen Verbindeten hinzubekämen. Das Glück iſt nun
einmal entſcheidend und die Italiener können ſich des
neuen Beſitzes erfreuen. Damit iſt ein alter Traum in
Erfüllung gegangen, denn ſchon ſeit vielen Jahren hatte
Italien Abſichten auf Tripolitanien, ohne Gelegenheit
zu finden, ſeine Wünſche durchzuführen. Das
neuerwor=
bene Gebiet iſt für das Apenninenreich von großem
wirtſchaftlichen Werte, denn die Beziehungen zu den
bei=
den Ländern ſind ziemlich enge und der italieniſche
Han=
del dominiert daſelbſt. Aber auch in politiſcher Hinſicht
hat Italien durch dieſe Erwerbung zweifellos eine
Stär=
kung erfahren, und es iſt nicht ganz nebenſächlich, daß
es dem Apenninenreiche gelungen iſt, im Norden
Afri=
kas an der Mittelmeerküſte feſten Fuß zu faſſen. Italien
tritt damit in die Reibe der Großkolonialmächte, und dem
entſprechend iſt auch die ſetzt vorgenommene Bildung
eines beſonderen Reſſortminiſteriums, das dem bei den
Friedensverhandlungen als Bevollmächtigten tätig
ge=
weſenen Deputierten Bertolini zugefallen iſt. Als
Mit=
telmeermacht hat Italien dann um ſo größere Geltung,
und es heißt denn bereits auch, daß die Flotte eine
Ver=
ſtärkung erfahren wird. Für den Dreibund iſt dieſes
Moment von ziemlicher Bedeutung, weil dadurch im
Verein mit Oeſterreich, das gleichfalls ſeine
Seeſtreit=
kräfte erhöht anderen Mächten gegenüber im Mittelmeer
ein Gegengewicht geſchaffen wird. Italien hat jetzt zur
Genüge geſehen, wie notwendig eine Anlehnung an
Deutſchland und Oeſterreich iſt, wenn ſeine Intereſſen
auf dem Spiele ſtehen denn die Ententemächte die ſo oft
Vorſuche machten. Italien auf ihre Saite hinüherzuziehen.
haben dentlich gezeigt, wie unzuverläſſig ſie ſind, wenn
die eigenen Intereſſen in Frage kommen.
Erweiterung der verfaſſungsrechtlichen
Befugniſſe des Reichstags?
C Nachdem der ſozialdemokratiſche
Reichstags=
abgeordnete Scheidemann in der Mittwochſitzung des
Reichstages es als einen eines Kulturvolkes
unwür=
digen Zuſtand bezeichnet hat, daß der Reichstag
nicht aus eigener Initiative
zuſam=
mentreten könne, iſt in der Donnerstagsſitzung des
Reichstages vom volksparteilichen Abgeordneten Dr.
Wendorff eine Ergänzung der Reichsverfaſſung im
Scheidemannſchen Sinne befürwortet worden. Abg. Dr.
Wendorff wünſcht für den Reichstag das dem
Bundes=
rat zuſtehende Recht, ſelber ſeine Einberufung zu
ver=
langen. Dem Bundesrat iſt dieſes Recht durch Art. 14
der Reichsverfaſſung verliehen, demzufolge die Berufung
des Bundesrates erfolgen muß, ſobald ſie von einem
Drittel der Stimmenzahl verlangt wird. Ob der
Bun=
desrat von dieſem Rechte jemals Gebrauch gemacht hat,
ſteht dahin; ihm verfaſſungsrechtlich ein derartiges Recht
zu gewähren, iſt darum begründet, weil der Bundesrat
ein mitherrſchendes Organ, Mitträger der
Reichsſou=
veränität iſt. Der Reichstag dagegen ſtellt nur die
ver=
faſſungsmäßige Teilnahme des Volkes an der Ausübung
der Reichsgewalt dar, ohne eigentliche obrigkeitliche
Rechte zu beſitzen; er hat alſo mit gutem Grunde in der
Reichsverfaſſung nicht die gleiche Befugnis, wie der
Bundesrat, erhalten.
Vielmehr iſt es nach Artikel 12 der Kaiſer allein,
der den Reichstag beruft. Hierin vor allem zeigt ſich,
wie der verſtorbene Heidelberger Staatsrechtslehrer
Hermann Schulze zutreffend hervorhebt, die
reichs=
oberhauptliche Stellung des Kaiſers.
Dieſe Stellung in der vom Abgeordneten Dr. Wendorff
gewünſchten Weiſe zu mindern, erſcheint um ſo weniger
zuläſſig, als der Kaiſer, dem bekanntlich kein Veto
zu=
ſteht, auf dem Gebiet der Geſetzgebung kärglicher mit
Rechten ausgeſtattet iſt, als jeder konſtitutionelle
Monarch. Vom Standpunkt des Reichstages aber fällt
die Tatſache ins Gewicht, daß die Einberufung des
Reichstages keineswegs in die Willkür des Kaiſers
ge=
ſtellt iſt, ſondern nach Artikel 13 der Reichsverfaſſung
„alljährlich” erfolgen muß. Ueber eine zu kurze Dauer
der alljährlichen Tagung des Reichstages kann ſich im
Ernſte niemand beklagen. Denn ſeit langen Jahren
pflegen ſich die Verhandlungen des Reichstages ſo lange
hinzuziehen, bis zunehmender ſchwacher Beſuch der
Sitzungen den Schluß oder die Vertagung ratſam macht.
Mit der verfaſſungsrechtlichen Feſtlegung, daß der
Reichstag alljährlich einberufen werden muß, geht das
deutſche Reichsrecht in der Form über das engliſche
hinaus. Denn in der engliſchen Verfaſſung beſteht keine
ausdrückliche Vorſchrift darüber, wann und wie oft das
Parlament durch die Krone einzuberufen iſt. Die
jähr=
lich mindeſtens einmal erfolgende Einberufung des
bri=
tiſchen Parlaments bildet trotzdem ſeit zwei
Jahrhunder=
ten einen grundlegenden Satz des engliſchen
Staats=
rechts. Der Uebung nach mit der engliſchen Praxis
über=
einſtimmend, in der Form über das engliſche
Verfaſſungs=
recht hinausgehend, hat ſich die deutſche Regelung der
Einberufung des Reichstages bisher hinlänglich
be=
währt, um eine nicht unbedenkliche
Aende=
rung als überflüſſig erſcheinen zu laſſen.
Die Auslegung des Jeſuitenerlaſſes
durch den Bundesrat.
* Der Bundesrat hat in ſeiner
Donnerstags=
ſitzung über die Ausführung des
Jeſuiten=
geſetzes folgenden Beſchluß gefaßt:
Da Zweifel über die Bedeutung des Begriffs der
verbotenen Ordenstätigeit im Sinne der
Bekannt=
machung des Reichskanzlers vom 5. Juli 1872 entſtanden
ſind, und die bayeriſche Regierung eine
authentiſche Auslegung dieſes Begriffs
bean=
tragte, beſchloß der Bundesrat: Verbotene
Ordenstätig=
keit iſt jede prieſterliche oder ſonſtige religiöſe Tätigkeit
gegenüber anderen, ſowie die Erteilung von Unterricht.
Unter die verbotene religiöſe Tätigkeit fallen nicht,
ſo=
weit nicht landesherrliche Beſtimmungen entgegenſtehen:
Das Leſen ſtiller Meſſen, die im Rahmen einer
Fami=
lienfeier ſich haltende Primizfeier und das Spenden der
Sterbeſakramente. Nicht unterſagt ſind wiſſenſchaftliche
Vorträge, die das religiöſe Gebiet nicht berühren. Die
ſchriftſtelleriſche Tätigkeit wird durch das Verbot nicht
be=
troffen.
Damit iſt der Antrag der Ausſchüſſe, welcher der
preußiſchen Interpretation entſpricht,
an=
genommen und ſomit wird die Feier der ſtillen Meſſe
und die Spendung der Sterbeſakramente die einzige
geiſt=
liche Tätigkeit bleiben, die den Jeſuiten erlaubt iſt; auch
wird ihrer Vortragstätigkeit, ſoweit ſie ſich auf
wiſſen=
ſchaftlichem Gebiet bewegt, nichts im Wege ſtehen. Da
den Jeſuiten jede geiſtliche, ſeelſorgeriſche Tätigkeit
ver=
boten iſt, ſo iſt auch ihre Tätigkeit durch Miſſionen und
Konferenzen ausgeſchloſſen. Damit iſt die bayeriſche
Regierung, die ſich zum Anwalt der Jeſuiten
aufge=
worfen hatte, im Bundesrat gegen Preußen
unter=
legen.
Der Jeſuitenerlaß der bayeriſchen
Regierung vom 11. März dieſes Jahres, deſſen
Ungültigkeit durch den Beſchluß des Bundesrats
feſtgeſtellt iſt, beſtimmte:
Es wird verfügt, daß fortan beim Vollzuge
des Reichsgeſetzes vom 4. Juli 1872 und der zugehörigen
Ausführungsbeſtimmungen zu der Ordenstätigkeit, die
den Angeyorigen des Ordens der Geſellſchaft Jeſu und
den mit dieſem als verwandt erklärten retigiöſen
Geſell=
ſchaften verboten iſt, weder die ſogenannten
Konferenz=
vorträge noch ſolche prieſterliche Handlungen zu zählen
ſind, die zum Zwecke vorübergehender Aushilfe in der
Seelſorge in Abhängigkeit vom zuſtändigen Pfarramt
vorgenommen werden.”
Der bayeriſche Erlaß beſagte weiter:
„Solche, in profanen Räumen ſchon bisher
unbedenk=
lich zugelaſſenen Konferenzvorträge werden in den vom
Verbote betroffenen Wirkungskreis auch dann nicht
ein=
zuziehen ſein, wenn ſie in kirchlichen Räumen
abgehal=
ten werden und wenn mit ihnen Gelegenheit zum
Empfange der Sakramente verbunden wird.”
Als dieſer Geheimerlaß durch die Preſſe bekannt
ge=
worden war, griff der Reichskanzler ein. Er
rich=
tete, wie er am 26. April im Reichstage bei
Beantwor=
tung einer Interpellation der Nationalliberalen
mit=
teilte, ſofort an die bayeriſche Regierung das amtliche
Erſuchen, ihm ben Wortlaut des Erlaſſes mitzuteilen.
Dieſem Erſuchen entſprach das Miniſterium Hertling und
es teilte dem Reichskanzler unmittelbar danach mit, daß
es beabſichtige, beim Bundesrat eine authentiſche
Inter=
pretation des Begriffs der „verbotenen Ordenstätigkeit”
zu beantragen. Dieſe Abſicht wurde alsbald ausgeführt.
Damit war für den Bundesrat die formelle Unterlage
für den Beſchluß gegeben, den er jetzt gefaßt hat.
Man darf geſpannt ſein, welche Konſequenzen Bayern
aus dieſer für das ganze Deutſche Reich gültigen
Aus=
legung des Jeſuitenerlaſſes ziehen wird.
Deutſches Reich.
— Anfragen im Reichstag. Im Reichstag
find folgende Anfragen eingegangen: Anfrage Dr.
Mül=
ler=Meiningeſt: Werden die verbündeten Regierungen
noch in der laufenden Seſſion einen
Theatergeſetzent=
wurf vorlegen? — Anfrage des Abg. Mumm: Iſt dem
Reichskanzler bekannt, daß, da nach den geſetzlichen
Be=
ſtimmungen das Bühnenweihfeſtſpiel „Parſifal”
dem=
nächſt ſchutzfrei wird, weite Kreiſe des Volkes für eine
reichsdeutſche Geſetzesbeſtimmung, ſowie für eine
inter=
nationale Konvention eintreten, um ungeeignete
Darbie=
tungen des Feſtſpiels zu Erwerbszwecken unmöglich zu
machen? — Anfrage des Abg. Dr. Liebknecht: Iſt der
Reichskanzler bereit, Auskunft darüber zu geben, ob und
welche Maßnahmen getroffen oder geplant ſind, um
das Gebiet des Deutſchen Reiches gegen die
Einſchlep=
pung der Cholera zu ſchützen und ob und wieweit die
Reichsregierung zu dieſem Behufe ein gemeinſames
Vor=
gehen mit den Regierungen anderer Staaten in die Wege
geleitet hat? — Weiter iſt eine Interpellation des Abg.
Albrecht eingelaufen: Was gedenkt der Reichskanzler
als verantwortlicher Leiter des Reichseiſenbahnamts zu
tun, um gemäß Artikel 43 der Reichsverfaſſung dafür
Sorge zu tragen, daß die preußiſchen Staatseiſenbahnen
ſo mit Betriebsmaterial ausgerüſtet werden, wie es das
Verkehrsbedürfnis erheiſcht?
— Die deutſche Regierung und der
franzöſiſch=ſpaaniſche Marokkovertrag.
Dem Journal des Débats wird aus Madrid gemeldet, die
deutſche Regierung habe in Madrid und Paris bezüglich
des franzöſiſch=ſpaniſchen Marokkovertrages zwei
Bemer=
kungen gemacht. 1, daß die in dem Vertrag den beiden
Mächten zuerkannte Befugnis, in ihrer Zone über das
Tabakmonopol vor deſſen Erlöſchen im Jahre 1933 zu
verfügen, den Grundſätzen der wirtſchaftlichen Gleichheit
widerſpreche und 2, daß eine den Bau der franzöſiſchen
und der ſpaniſchen Teilſtrecke der Eiſenbahnlinie Tanger=
Fez betreffende Beſtimmung, den Grundſätzen der in=
ternationalen Submiſſion aller öffentlichen Arbeiten in
Marokko zuwiderlaufe. Die franzöſiſche und die ſpaniſche
Regierung hätten einvernehmlich beſchloſſen, die
Unter=
zeichnung des Marokkovertrages wegen der deutſchen
Bemerkungen nicht zu verſchieben. Dieſelben würden
mit der dentſchen Regierung erörtert werden und ſchienen
keinerlei ernſte Schwierigkeiten zu bereiten.
— Zur Durchführung der
Angeſtell=
ten=Verſicherung. Offiziös wird mitgeleilt
Durch Beſchluß vom 29. Juni dieſes Jahres hat der
Bun=
desrat gemäß §. 9 Abſ. 1 des Verſicherungsgeſetzes für
Angeſtellte vom 20. Dezember 1911 beſtimmt, welche
Ge=
haltsklaſſe der Berechnung des Mindeſtbetrages im Sinne
dieſer Vorſchrift zugrunde zu legen iſt. Auf Grund des
§ 320 des angezogenen Geſetzes werden vom Miniſter
des Innern die nunmehr gemäß § 9 Abſ. 3 zu treffenden
Entſcheidungen für die in Betrieben oder im Dienſt eines
Gemeindeverbandes oder einer Gemeinde beſchäftigten
Beamten oder ſonſtigen Angeſtellten auf die
Kommunal=
aufſichtsbehörden übertragen. Die Entſcheidung iſt nach
folgenden Geſichtspunkten zu treffen:
1. Bei den auf Lebenszeit Angeſtellten ailt die
An=
wartſchaft als gewährleiſtet, wenn ihnen kraft Geſetzes
oder auf Grund eines Ortsſtatuts oder eines Beſchluſſes
des zuſtändigen kommunalen Organes oder nach dem
In=
halt ihrer Anſtellungsurkunde oder ihres ſchriftlichen
Dienſtvertray/s die im erwähnten Bundesratsbeſchluß
feſtaeſetzten Mindeſtbeträge an Ruheaeld und
Hinter=
bliebenenrente zuſtehen. 2. Bei den auf Kündiaung
An=
geſtellten gilt die Anwartſchaft gewährleiſtet, wenn außer
den unter 1 benannten Vorausſetzungen noch folgende
Bedingungen erfüllt ſind” a) die Kündiaung muß vom
Vorhandenſein eines wichtigen Grundes (val. § 626 des
Bürgerlichen Geſetzlnches) abhänaig gemacht ſein.
b) Falls für die Entſcheidung darüber, ob ein wichtiger
Grund vorliegt, der Rechtsweg ausgeſchloſſen iſt, muß
in anderer Weiſe dafür geſorgt ſein, daß dieſe
Entſchei=
duna nicht lediglich dem Ermeſſen des zur Kündfaung
be=
rufenen kommunalen Oraanes endaültig überlaſſen bleibt.
Es muß vielmehr dem Betroffenen die Möglichkeit ofſen
ſtehen. durch Anrukung einer außerhalb der Kommme
ſtehenden Inſtanz eine Nachprüfung zu erreichen. 3. Bei
den auf Probe Angeſtellten ailt die Anwartſchaft als
ge=
mährleiſtet, wenn die Anſtellung auf Grund oder nach den
Grundſätzen des 6 10 des Kommunalheamtengeſetzes und
für eine heſtimmte, die Vorausſetzungen der
Verſiche=
rungsfreiheit erfülſende Stelle (val zu 1 und 2) erfolat
iſt. Auf Lehrverkonen an kommnnolen
Unterrichtsanſtal=
ten erſtrockt ſich dieſe Perfügung nicht.
— Das Reichs=Petroleum=Monopol
und die Handlungsgehilfen. Bei den
Er=
örterungen über das in Ausſicht ſtehende Reichs=
Petro=
leum=Monopol iſt bisher die Frage nach dem Schickſal
der jetzt im Petroleum=Großhandel tätigen Angeſtellten,
deren Zahl auf etwa 3000 geſchätzt wird, faſt unbeachtet
geblieben. Und doch hängt von der glücklichen Löſung
dieſes Punktes nicht nur die wirtſchaftliche Lage und
oftmals die ganze Zukunft der davon direkt Betroffenen,
ſondern auch die Geſtaltung des kaufmänniſchen
Arbeits=
marktes überhaupt in einem ſehr bedeutſamen Grade ab.
Der Deutſchnationale Handlungsgehilſen=Verband hat
deshalb in einer ausführlich begründeten Eingabe den
Bundesrat erſucht, dieſem Teile des Entwurfes ſeine
beſondere Aufmerkſamkeit zuzuwenden und dafür zu
ſorgen, daß unter allen Umſtänden jede Benachteiligung
der in Betracht kommenden Handlungsgehilfen
verhin=
dert wird.
— Aerzteverband und Reichspoſt. Der
Verband der Aerzte Deutſchlands ſchreibt: In der
Tages=
preſſe wird in den letzten Tagen eine Notiz verbreitet,
nach welcher die zwiſchen der Reichspoſtverwaltung und
der ärztlichen Organiſation ſchwebenden Verhandlungen
über die ärztliche Verſorgung der Krankenkaſſe ſüe Unter=
beamte des Reichspoſtamts endgültig geſcheitert ſeien.
Dieſe Notiz iſt irrig, die Verhandlungen ſind vielmehr
dank des wohlwollenden und weitgehenden
Entgegen=
kommens des Reichspoſtamtes ſoweit gediehen, daß in
Kürze eine für beide Teile befriedigende Regelung der
Angelegenheit zu erwarten ſteht.
— Aenderung des
Landtagswahlrech=
tes in Reuß j. L. Dem am 4. Dezember
zuſammen=
tretenden Landtag des Fürſtentums Reuß j. L. wird
ein Regierungsantrag auf Abänderung des
Landtags=
wahlgeſetzes vorliegen. Einmal wird die Zahl der
Ab=
geordneten, die in den allgemeinen Wahlen gewählt
wer=
den, um fünf auf 17 erhöht. Außer dem Vertreter des
fürſtlichen Paragiums Reuß=Köſtritz werden 63
Höchſt=
beſteuerte im Landtag ſitzen. Doch ſollen künftig erſt
Per=
ſonen mit über 7500 Mark Einkommen zu den
Höchſt=
beſteuerten gerechnet werden. Bisher war die Grenze
beim Einkommen von 5000 Mark. Es wird ferner unter
Berückſichtigung von Einkommen, Bildung (Einjährig=
Freiwilligen=Zeugnis) und Alter (vollendetes 50.
Lebens=
jahr) ein Mehrſtimmenrecht vorgeſehen. Doch ſoll
nie=
mand mehr als fünf Stimmen abgeben können. Auch
werden ſechsjährige Wahlperioden in Ausſicht
genom=
men, während es bisher nur ſolche von dreitähriger
Dauer waren.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Loyalitktskundgebung des Wiener
Gemeinderats. Am Donnerstag nachmittag fand
in Wien eine außerordentliche Gemeinderatsſitzung mit
der Tagesordnung: Loyalitätskundgebung, ſtatt. Nach
einer patriotiſchen Rede des Bürgermeiſters Neumayer
wurde die Kundgebung zum Beſchluß erhoben. In den=
Kundgebung heißt es: Der Friede Oeſterreich=Ungarns
iſt ſeit Ausbruch des Balkankrieges durch unberechtigte,
maßloſe Eroberungsgelüſte bedroht, welche in der
Hoff=
nung auf die Uneinigkeit der Völker ſo reiche Nahrung
finden. Die Erbitterung des Volkes über vereinzelte,
unpatriotiſche Aeußerungen und Handlungen wächſt
ſtündlich. Wohl iſt der Friede das höchſte Gut der Völ= und ſeine Erhaltung große Opfer wert, aber das
wirt=
ſchaftliche Gedeihen der Völker und der Segen der Arbeit
werden nur ſolchen Staaten zuteil, welche den Frieden
nicht durch ehrloſe Schwäche, ſondern geſtützt auf das.
Bewußtſein ihrer gerechten Sache kraftvoll erhalten. —
Mit dem Abſingen der Volkshymne und begeiſterten
Hoch=
ruſen auf den Kaiſer, das Vaterland und die Armee
wurde die Sitzung geſchloſſen. Inzwiſchen hatten ſich
gegen 2000 Perſonen im Arkadenhof des Rathauſes
ver=
ſammelt, welche nun mit den Mitgliedern des Gem
inde=
rats unter Abſingung patriotiſcher Lieder und Hocheufen
auf den Kaiſer zum Deutſchmeiſter=Denkmal zogen. Hier
hielt vor der inzwiſchen auf 3000 Perſonen
angewach=
ſenen Volksmenge Bürgermeiſter Neumayer nochmals
eine begeiſtert aufgenommene, patriotiſche Anſprache,
worauf ſich die Menge unter brauſenden Hochrufen auf
Kaiſer und Reich zerſtreute.
England.
Die öſterreichiſch=ungariſchen
Dread=
noughts. Der Unioniſt Yerburgh fragte im
Unter=
hauſe an, ob die Admiralität auf die Erklärungen
auf=
merkſam geworden ſei, die der öſterreichiſch=ungariſche
Marineminiſter am 7. November und am 16. November
in der öſterreichiſchen bezw. ungariſchen Delegation
ab=
gegeben habe, daß er ſowohl von der öſterreichiſchen wie
von der ungariſchen Regierung ermächtigt worden ſei,
außer den bereits gegenwärtig im Bau befindlichen noch
Die Darmſtädter Stadtkapelle.
Von D. Dr. Wilhelm Diehl.
Die Predigtgottesdienſte in der Darmſtädter
Stadt=
kapelle ſind bisher ſeit der Einweihung der neuen Kapelle,
die im Jahre 1870 erfolgte, von den Geiſtlichen der
Stadt=
gemeinde, deren Zahl bis 1907 vier, von 1907 ab fünf
betrug, im Turnus gehalten worden, ſo daß jeder
Geiſt=
liche alle vier, reſpektive fünf Wochen an einen
Predigt=
gottesdienſt in dem Kirchlein kam. Mit Beginn des neuen
Kirchenjahres tritt die Aenderung ein, die vom
Stand=
punkte des Gemeindelebens mit Freuden zu begrüßen iſt,
daß fortan die Predigtgottesdienſte in der Kapelle von
den beiden Stadtpfarrern Diehl und Beringer
über=
nommen werden, während die drei Stadtpfarrer Velte,
Kleberger und Vogel im Turnus ausſchließlich in der
Stadtkirche predigen werden. Dieſe Maßnahme, die eine
weſentliche Aenderung im Gefolge hat, gibt mir
Veran=
laſſung, die Blicke der Leſer dieſer Zeitung einmal auf die
Geſchichte des Gotteshauſes zu lenken, das ſeit
Jahr=
hunderten bei den Darmſtädtern „die Kapell” heißt: alſo
auf den gegenwärtigen Bau und ſeinen Vorläuſer, das
„alte Kapellchen”.
Die alte Kapelle, die den alten Darmſtädtern noch
bekannt iſt, iſt in der Zelt des Landgrafen Ludwig V.
entſtanden, der 1596—1626 über Heſſen=Darmſtadt regierte.
Sie ward auf Koſten eines landgräflichen Dieners, des
Leib= und Zeltſchneiders Hermann Bierlein,
er=
richtet, der — wie Johann Balthaſar Schuppius in einer
ſeiner Schriften berichtet — „wider das ſechſte Gebot
ge=
ſündigt hatte” und „vermeynete, durch den Bau der
Ca=
pell Ablaß bei ſeinem Herrn, dem Landgrafen, zu
er=
langen”; was ihm freilich nicht gelang, denn er mußte
die vorgeſchriebene Kirchenbuße trotzdem auf ſich nehmen,
da der Landgraf meinte, „das ſey keine Straffe ſondern
eine Wohltat, daß Bierlein mit der Chriſtlichen Gemeinde
wieder verſöhnet werde‟ — Möglich iſt es, ſogar
wahr=
ſcheinlich, daß Bierleins Vergehen darin beſtand, daß
aus ſeiner im Mai 1601 geſchloſſenen Ehe bereits im
Oktober ein Kind geboren wurde. Das Jahr 1601 wäre
dann das Erbauungsjahr der Kavelle. Die Kapelle ſollte,
wie ſchon der Name andeutet, keine Kirche ſein. Sie
ſollte als gottesdienſtlicher Raum für die
Leichenpredig=
ten gelten, wenn einer auf dem um die Kapelle
gelege=
nen Gottesacker zur letzten Ruhe gebracht ward. Sie
beißt deshald in den Akten des 17. Jahrhunderts auch
öfters die „Totencapell auf dem
Gottes=
acker‟.
Bierlein ſtellte die Kapelle im vollſtändigen Rohbau
her, einſchließlich der Bedachung. Er ließ aber weder
Fenſter einſetzen, noch ſorgte er für die innere Einrichtung
des Gotteshauſes. Fenſter und Einrichtung fehlten der
Kapelle noch in den 30er Jahren des 17. Jahrhunderts.
Im Jahre 1637 ward die Behörde auf den Zuſtand der
noch immer im Rohbau daſtehenden Kirche aufmerkſam
und verlangte, daß Bierleins Erben die Kirche
fertig=
ſtellen ließen. Die Erben aber weigerten ſich deſſen. Sie
erklärten, Bierlein „ſei nit willens geweſen, die Kirch
weiter auszubauen, habe Gott gedancket, daß die Kirche
ſoweit ausgebawet ſei, hette nit anders gemeinet, er
dorffte (— brauchte) nit mehr daran bawen” Sie waren
übrigens damit einverſtanden, daß ein bei der Stadt
ſtehendes Kapital der Bierleinſchen Erbſchaft zu dem
Ausbau der Kapelle verwandt würde. Aber die Stadt
erklärte ſich außerſtande, dies Kapital zur Zeit
abzu=
legen d. h. herauszuzahlen. Damit blieb die Sache liegen.
Die Folge war, daß der Bau verfiel. Im Jahre 1650
war er bereits eine Ruine. Im Jahre 1657 nahm ſich
die Stadt des Gebäus an. Am 15. Auguſt brachte ſie den
Erben Bierleins, Bechtold, dahin, daß er auf das bei
der Stadt ſtehende Kapital von 300 ſl. nebſt den Zinſen
von über zwei Jahrzehnten verzichtete auch noch weitere
25 ſl ſchenkte, während die Stadt ſich bereit erklärte,
„die Kirche vollends auszubawen und aus ihrem
gemei=
nen Aerario jederzeit im weſentlichen Baw und Eſſe zu
erhalten und ſofort mit Bawung des Dachſtuhls und
der Decke oder Kirchenhimmels, auch der Fenſter einen
Anfang zu machen, folgend aber mit Verſertigung des
Pflaſters (— Fußbodens), der Kirchenthüren, Stühle und
anderer Notdurft die Kirche in gehörigen Stand zu
ſetzen” Was die Stadt hier verſprach, hielt ſie auch. In
den nächſten Jahren wurde die Bierleinſche Kapelle in
ordnungsgemäßen Zuſtand verſetzt. Sie erhielt im
weſentlichen die Form, in der ſie uns bis zu ihrem
Ab=
bruch im Jahre 1868 begegnet.
Die Kapelle diente fortan, wie bisher ſchon, als
Totenkapelle, zur Abbaltung der Leichenpredigten. Im
Jahre 1714 erhielt ſie dann eine neue Beſtimmung. Als
in dieſem Jahre in Darmſtadt ein
Garniſonspfarr=
amt eingerichtet ward ſtellte man dem Militär unter
Wahrung der herkömmlichen Rechte die Gottesackerkapelle
als Gotteshaus zur Verfügung damit in ihr alle
Militär=
beerdigungen, Militärtrauungen und Kommunionen darin
gehalten, auch allſonntäglich den Soldaten gepredigt
würde. Sie war nunmehr Soldatenkirche, wie ſie
im Volksmund auch hieß. Dabei blieb es bis zum Jahre
1768, in dem der Soldatenlandgraf Ludwig IX. den
Militärgottesdienſt, nicht eben zum Vorteil der
Stadt=
gemeinde, in die Stadtkirche verlegte, in der er noch heute
gehalten wird. Die Pfarrer, die als Militärgeiſtliche in
der Kapelle während des 18. Jahrhunderts wirkten, ſind:
Johann Lorenz Dieffenbach 1714—1715,
Jo=
hannes Klein 1715—1719, Wilhelm Adam
Göbel 1719—1726, Johannes Mitzenius 1726
bis 1727 und 1728—1731, Juſt Chriſtoph Sevflart
1727—1728, Chriſtian Ludwig Brade 1731—1737,
Ernſt Chriſtian Mahler 1737—1740, Friedrich
Wilhelm Hennemann 1740—1741, Juſt Konrad=
Rühfell 1741—1743, Georg Daniel Jaup 1743
bis 1747, Chriſtian Jakob Panzerbleier 1748
bis 1756, Georg Ludwig Hohenſchild 1756
bis 1768.
Bald nach dem Auszug des Militärs erhielt die
Ka=
pelle wieder eine neue Beſtimmung. Die Darmſtädter
Reformierten, die bis dahin, ſoweit ſie nicht den
lutheriſchen Gottesdienſt in der Stadtkirche beſuchten, in
Groß=Zimmern zum reformierten Gottesdienſt gegangen
oder — wie es in den Akten heißt — „in Kutſchen
ge=
fahren” waren, baten am 26. März 1770 den Landgrafen
Ludwig IX., daß ihnen das Recht der Abhaltung
refor=
mierten Gottesdienſtes in dem lutheriſchen Darmſtadt,
das ſie zur Zeit nicht hatten, allergnädigſt verſtattet
wer=
den möchte beneben der Erlaubnis, auf eigene Koſten
einen Prediger halten und die „ohnehin leerſtehende C
a=
pelle auf dem Gottesacker” als gottesdienſtliches
Lokal benutzen zu dürfen, bis ſie im Stande
wären, ſich eine eigene Kirche zu erbauen.
Dieſe Erlaubnis wurde ihnen bereits am 27. März 1770
gegeben. Unter dem Datum des 26. Oktober 1771
erhiel=
ten ſie dann noch ein aus zehn Paragraphen beſtehendes
Privileg, das ihnen ihr Recht der freien Religionsübung
in beſtimmten Schranken ausdrücklich beſtätigte. Als das
Privileg in die Hände der Darmſtädter Reformierten kam,
waren ſie bereits anderthalb Jahre in ungeſtörter
Nutz=
nießung der Kapelle, denn am 8. April 1770, am
Palm=
ſonntag, hatte bereits der erſte reformierte Gottesdienſt
in der Kapelle ſtattgefunden.
Bei der Privilegerteilung hatten die Reformierten
gemeint, daß ſie bald im Stande ſein würden eine eigene
Kirche zu bauen. Sie hatten deshalb um Benutzung der=
drei weitere Dreadnoughts für 1915
vorzu=
ſehen. Parlamentsunterſekretär Mac Namara erwiderte
namens der Admiralität, es ſei die Aufgabe der
Adutra=
lität, die gegenwärtige oder beabſichtigte Entwicklung
der Flottenmacht fremder Staaten mit ſtändiger
Auf=
merkſamkeit zu verfolgen. Jede Nachricht, die dies
Ge=
biet berühre, werde von verantwortlichen Offizieren zur
Kenntnis der Admiralität gebracht. Dieſe Maſchinerie
arbeite ununterbrochen und regelmäßig. Daher ſei auch
die Aufmerkſamkeit Churchills auf die erwähnten
Re=
den, wie ſie in öſterreichiſchen Blättern berichtet ſeien,
ebenſo auch auf andere Reden über denſelben Gegenſtand
gelenkt. Danach erklärte der öſterreichiſch=ungariſche
Marineminiſter zuerſt, er habe die Ermächtigung
erhal=
ten, für 1915 den Erſatz der Monarch=Klaſſe zu fordern.
Am 19. November erklärte er dagegen im Plenum der
öſterreichiſchen Delegation, es ſei ihm nicht gelungen,
im Budget die Rate zum Erſatz der Monarch=Klaſſe
durchzuſetzen, der auf eine ſpätere Zeit verſchoben worden
ſei. Sollten ſpäter Aenderungen eintreten, ſchloß Mac
Namara, werden auch ſie beachtet.
Rußland.
Eröffnung der vierten Duma. Zum
Dumapräſidenten wurde mit 251 gegen 150 Stimmen der
Oktobriſt Rodzianko gewählt, der bereits Präſident der
dritten Reichsduma war. Als ſich bei der Wahl des
Präſidenten herausſtellte, daß die Abſtimmung zugunſten
der Oktobriſten ausgefallen war, verließen die
Nationa=
liſten und die Rechte, etwa 150 Abgeordnete, den
Sitzungsſaal. In ſeiner Antrittsrede drückte der
Prä=
ſident der vierten Reichsduma, Rodzianko, die Gefühle
unerſchütterlicher Ergebenheit, die die Duma gegenüber
dem Kaiſer hege, aus, deſſen hoheitsvollem Willen das
ruſſiſche Volk ſtets folgen werde. Er führte u. a. aus
die Feſtigung der Grundlagen des Oktobermanifeſtes
müſſe die allererſte Sorge der ruſſiſchen Volksvertretung
ſein. Das ruſſiſche Volk erwarte von ſeinen Vertretern
Langeſtrengteſte Aufmerlſamkeit und unabläſſige
Sorgſ=
für die weitere Entwicklung und Feſtigung der
Kriegs=
macht Rußlands. Unter großem Beifall erklärte der
Präſident: Wir müſſen ſtets ein Ziel im Auge
behal=
ten: nämlich die Wohlfahrt und das Glück unſeres
gro=
ßen Vaterlandes, zu deſſen Ruhme und unverletzbarer
Integrität und für deſſen Würde wir alle unverzagt
bereit ſind, alle unſere Kräfte und unſer Leben
hinzu=
geben, falls es uns beſchieden ſein ſollte, da die am
politiſchen Himmel aufgezogenen Wolken
Gewitterwol=
ken werden. Schließlich ermächtigte die Duma den
Prä=
ſidenten, dem Kaiſer zur Geneſung des Thronfolgers
die Glückwünſche des Hauſes darzubringen.
Rumänien.
Bei den Senatswahlen im erſten
Wahl=
körper wurden 22 Konſervative, 23 demokratiſche
Kon=
ſervative und 17 Liberale gewählt. Zwei Stichwahlen
ſind erforderlich.
* Diplomatiſche Miſſionen des
Prin=
zen Heinrich von Preußen. Nach einer
Preß=
meldung ſollte Prinz Heinrich von Preußen nach
Be=
endigung des Konareſſes für Flugtechnik in Frankfurt
a. M. und nach Rückkehr nach Kiel im Auftrage des
Kai=
ſers in diplomatiſcher Miſſion nach London reiſen und
ebenſo war eine Mitteilung verbreitet worden, die eine
gleiche Miſſion des Prinzen nach St. Petersburg in
Aus=
ſicht nahm. An unterrichteten Stellen, die hiervon etwas
wiſſen müßten, iſt von derartigen divlomatiſchen
Miſ=
ſionen nichts bekannt, ſo daß die Nachrichten als haltloſe
Kombinationen anzuſehen ſind.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 30. November.
* Vom Hofe. Der Großherzog begab ſich am
Donnerstag vormittag 9¾ Uhr nach dem Kranichſteiner
Park wo Hofjagd auf Sauen ſtattfand. Das
Jagd=
frühſtück wurde 12½ Uhr in Schloß Kranichſtein
ge=
nommen. Die Großherzogin empfing am Donnerstag
nachmittag 2¼ Uhr im Neuen Palais Frau Oberhof=
prediger Ehrhardt und hierauf die Vorſteherin des Alice=
Hoſpitals Fräulein Winter. (Darmſt. Ztg.)
* Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Profeſſor an der
Landes=
univerſität zu Gießen Dr. Giſevius die Erlaubnis
zur Annahme und zum Tragen des ihm von Ihrer
Königl. Hoheit der Großherzogin Marie Adelheid von
Luxemburg verliehenen Offizierkreuzes des Ordens der
Eichenkrone erteilt.
* Beſtätigt wurde der von dem Herrn Fürſten zu
Yſenburg und Büdingen in Büdingen auf die
Lehrer=
ſtelle an der Gemeindeſchule zu Büches, Kreis Büdingen,
präſentierte Lehrer Wilhelm Uhl zu Bindſachſen, in
demſelben Kreiſe, für dieſe Stelle.
* Verliehen wurde das Ehrenzeichen für Mitglieder
freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung Sr. Königl.
Hoheit des Großherzogs an Heinrich Bieſer I.,
Philipp Link III., Jakob Hahn II. und Johann
Höhn zu Ober=Hilbersheim.
sk. Radfahrer und Straßenbahn. (Urteil des
Reichs=
gerichts vom 28. November 1912.) (Nachdruck verboten.)
Der Kläger H. war am 6. November 1909 zwiſchen 7 und
8 Uhr morgens auf ſeinem Fahrrade die Eſſen=Horſter
Straße in Eſſen hinabgefahren. Ihm war in einer
Entfernung von 10—12 Meter ein Wagen der
Straßen=
bahn gefolgt. Plötzlich war H. ohne erſichtlichen Grund
und ohne ſich nach rückwärts umzuſehen, von dem linken
Geleiſe auf das rechte hinübergefahren. Dabei ſtieß er
mit dem Straßenbahnwagen zuſammen und wurde
über=
fahren. Für den bei dem Zuſammenſtoß erlittenen
Scha=
den machte er die Süddeutſche Eiſenbahngeſellſchaft in
Darmſtadt, die Eigentümerin der Straßenbahn,
ver=
antwortlich, und beide Inſtanzen, Landgericht Eſſen und
Oberlandesgericht Düſſeldorf verurteilten auch die
Be=
klagte auf Grund des Haftpflichtgeſetzes, dem Kläger zwei
Drittel des Schadens zu erſetzen. Wenn der Sachverhalt
auch nicht ganz feſtſtehe, ſo hatte das Berufungsgericht
er=
klärt, ſo ſei doch ſo viel erwieſen, daß der Kläger, als die
Straßenbahn bis auf etwa 12 Meter an ihn
herangekom=
men geweſen ſei, plötzlich die Geleiſe gewechſelt und vor
die Straßenbahn gefahren ſei. Daß er zu dieſem Wechſel
gezwungen geweſen ſei, ſei nicht erſichtlich; ein ihm
ent=
gegenkommendes Fuhrwerk habe er ſchon längſt zuvor
ſehen müſſen und hätte genügend Zeit gehabt, ſchon
vor=
her auszuweichen. Bei dieſem Wechſel der Geleiſe habe
ſich der Kläger unbedingt vergewiſſern müſſen, daß kein
Straßenbahnwagen hinter ihm herkäme. Das habe er
nicht getan und darin beſtehe ſeine Schuld. Das
Ver=
halten des Klägers ſei aber nicht allzu ſtreng und milder
zu beurteilen, weil er geglaubt habe, ſich auf ſein Gehör
verlaſſen zu dürfen und ſich nicht erſt umſehen zu
brau=
chen. Signale habe der Führer des Straßenbahnwagens
nicht gegeben, auch vorher niemals geläutet. Dies führe
dazu, in gerechter Abwägung der beiderſeitigen Schuld
die Straßenbahngeſellſchaft zwei Drittel des Schadens
tragen zu laſſen. Die Reviſion der
Straßenbahngeſell=
ſchaft wurde zurückgewieſen.
D Vom Großh. Hoftheater. Heute geht als 70.
Abon=
nementsvorſtellung, Buchſtabe A 18, der Schlußteil der
neuinſzenierten Wallenſtein=Trilogie, „Wallenſteins Tod‟
in Szene. Es gelten die kleinen Preiſe. Sonntag,
nachmittags 2½ Uhr, findet als neunte Voksvorſtellung
zu ermäßigten Preiſen eine Aufführung des
Schönthan=
ſchen Luſtſpiels, „Der Raub der Sabinerinnen” ſtatt.
Der Vorverkauf findet heute noch im Verkehrsbüro ſtatt.
Am Tage der Vorſtellung ſind Karten lediglich an der
Hoftheaterkaſſe erhältlich, welche zu dieſem Zwecke ab
11 Uhr vormittags offen gehalten wird. Sonntag abend
verabſchiedet ſich Georg Baklanoff als Rigoletto.
Die Oper, die Kapellmeiſter Lert dirigiert, und deren
ſzeniſche Leitung Oberregiſſeur Valdek hat, weiſt folgende
Beſetzung auf: Gilda Frau Kallenſee, Magdalena Frl.
Jacobs Herzog Herr Globerger. Monterone Herr
Ste=
phani, Marullo Herr Semper, Vorſa Herr Jahn,
Spara=
fucile Herr Schützendorf. Am Dienstag wird Paul
Linckes Operette „Grigri” wieder im Spielplan
erſchei=
nen.
Rh. Von der Techniſchen Hochſchule. Geſtern
unter=
nahm Herr Profeſſor Dr.=Ing. Köhler mit zahlreichen
Studierenden der Abteilung für Maſchinenbau einen
Studienausflug nach Frankfurt a. M., wo am Vormittag
die Müllverbrennungsanlagen in Niederrad, am
Nachmit=
tag die Maſchinenfabrik J. S. Fries Sohn in
Sachſen=
hauſen beſucht wurden. Heute nachmittag beſichtigt Herr
Baurat Proſeſſor Knapp mit Studierenden der
Archi=
ektur=Abteilung die Eiſenbauanſtalt von E. Donges hier
in der Landwehrſtraße. — Am Montag den 2. Dezember,
findet mittags 12 Uhr im Hörſaal 138 der Techniſchen
Hochſchule eine Nichtinkorporierten=
Ver=
ſammlung ſtatt, in welcher der Ausſchuß der Freien
Studentenſchaft ſein Verhalten in der Ausländerfrage, die
durch die Veröffentlichuna der Korporationen provoziert
worden iſt, den Nichtinkorporierten gegenüber vertreten
will. — Zu der Diplom=Hauptprüfung der Ab=
teilung für Ingenieurweſen, die vom 9. bis einſchließlich
14. Dezember abgehalten wird, haben ſich insgeſamt 13
Kandidaten gemeldet; im Sondergebiet Eiſenbau 1, im
Waſſerbau 5, im Städtiſchen Tiefbau 2 und im
Eiſenbahn=
bau 5. Auf Beſchluß des Großen Senats findet dieſe
Prüfung nach der neuen Diplomprüfungsordnung ſtatt,
wonach Eiſenbetonkonſtruktionen und Statik der
Eiſen=
betonkonſtruktionen in den Prüfungsplan aufgenommen
ſind, Ingenieur=Hochbauten dagegen in Wegfall kommt,
jedoch mit der Maßgabe, daß vor dem 1. Oktober 1913 die
neue Prüfungsordnung nicht unbedingt verlangt wird.
Von den 13 Kandidaten ſind 9 Staatsdienſtanwärter und
1 Schlußprüfungskandidat. — Der Akademiſche B
au=
ingenieurverein feiert am Samstag, den 7. Dez.,
ſein 14jähriges Stiftungsfeſt, anläßlich deſſen im Gelben
Saale des Reſtaurant Sitte ein Feſtkommers ſtattfindet.
Bei dieſem wird der Vorſitzende, cand. ing. Wenzel,
einen Feſtvortrag halten über „Die Studienreiſe der
Bau=
ingenieurabteilung an die Waſſerkante unter Leitung von
Herrn Geh. Baurat Proſeſſor Koch im Sommer 1912‟
* Den Gedenktag ihres 25jährigen Beſtehens kann
am moegigen 1. Dezember die hieſige Kaufmänniſche
Fortbildungsſchule der Großherzoglichen
Han=
delskammer begehen. Hunderte von jungen Kaufleuten
haben während dieſes Zeitraumes ihre theoretiſche
Aus=
bildung in dieſer Schulanſtalt empfangen. Die
beſchei=
dene Zahl von 12 Schülern, mit denen am 1. Dezember
1887 der Unterricht begonnen wurde, iſt heute auf die
ſtatt=
liche Beſucherziffer von nahezu 300 Schülern angewachſen.
Zur Zeit der Gründung der Schule konnte die
Unterrichts=
adbeit von einem einzigen Lehrer erledigt werden (es
war dies der jetzt zum Leiter der Schule beſtellte Herr
Lehrer Speckhardt); heute ſetzt ſich das Lehrerkollegium
aus 12 Herren zuſammen. Der Entwickelungsgang der
Kaufmänniſchen Fortbildungsſchule zeigt ſo recht, einen
wie gewaltigen Aufſchwung das kaufmänniſche
Unter=
richtsweſen überhaupt genommen hat; denn während zur
Zeit ihrer Gründung derartige Schulanſtalten faſt nicht
beſtanden, beſitzen heute alle deutſchen Städte, ſelbſt die
kleineren, ſpezielle Schulanſtalten zur Heranbildung der
kaufmänniſchen Jungmannſchaft. Dem damaligen
Vor=
ſtande des Handelsvereins zu Darmſtadt gebührt das
Verdienſt, in Darmſtadt eine der erſten deutſchen
kauf=
männiſchen Fortbildungsſchulen ins Leben gerufen zu
haben. Die kaufmänniſchen Fortbildungsſchulen wachſen
ſich zu einem immer wichtiger werdenden Faktor für unſer
Wirtſchaftsleben aus. Möge auch die hieſige Schulanſtalt
nach dieſem erſten Vierteljahrhundert ihres Beſtehens ſich
weiter entwickeln zum Segen für die kaufmänniſchen
An=
geſtellten, die ihr geiſtiges Rüſtzeug zu vervollkommnen
beſtrebt ſind zum Segen für die Geſchäftsinhaber, denen
gut ausgebildete, tüchtige Mitarbeiter nur wünſchenswert
ſein können
* Verein Kunſtfreund. Die am 28. November
abge=
haltene Jahresverloſung hatte folgendes
Ergeb=
nis: Am Pilſenſee von Schoyerer, Gewinner: Herr
Lud=
wig Wagner; Eichen bei Dachau von Schoyerer,
Gewin=
ner: Herr Direktor Henſing; Sonniger Herbſttag am
Bodenſee von Schoyerer, Gewinner: Herr Adolf Reuter;
Dorfſtraße in Brandau von Schlegel, Gewinner: Herr
Direktor Dr. Schnell; Kirchhof in Zell von Epp,
Gewin=
ner: Herr Georg Chriſt; Alte Frau von Krauſche,
Gewin=
ner: Herr Baurat Heyer; Ententeich von Gehrig,
Gewin=
ner: Herr Buchdruckereibeſitzer Hohmann; Herbſtlandſchaft
von Gehrig, Gewinner: Herr Dr. Lautz; Herbſtlandſchaft
von Reichenbach, Gewinner: Herr Sanitätsrat Dr. Hüffel;
Landſchaft aus König i. Odw. von Schlegel, Gewinner:
Herr Numrich; Betende Bäuerin von Epp, Gewinner:
Herr Stabsarzt Dr. Boßler; Großmutters Beſuch von
Epp, Gewinner: Herr Kaufmann Notti; Zwei
Landſchaf=
ten aus Schleſien von Krauſche, Gewinner: Herr
Haupt=
mann Winter; Mondnacht in Venedig von Gehrig,
Ge=
winner: Herr Oberrechnungsreviſor Schlörb; Landſchaft
bei Jugenheim von Horſt, Gewinner: Herr Dentiſt
Weid=
ner; Blick auf die Bergſtraße von Schlegel, Gewinner:
Herr Sigmund Anſpach; Elfeicherweg von Schlegel,
Ge=
winner Herr Adolf Trier. Ferner wurden die aus den
Zinſen des Vereinsvermögens erworbenen folgenden
beiden Bilder verloſt: Feldwache von Behringer,
Gewin=
ner: Herr Adolf Trier; Bauernburſche von Höſch,
Ge=
winner: Herr Otto Wolff.
* Gramola=Konzert. Am Mittwoch abend
veran=
ſtaltete die Firma K. Jäger hier einen Gramola=Abend im
großen Saal der „Traube” der ſehr zahlreich und von
dem beſten Publikum beſucht war. Jeder, der für die
Fortſchritte der Technik eingenommen iſt, muß mit neuer
Begeiſterung dieſe Veranſtaltung verlaſſen haben
mit der Ueberzeugung, daß „wir es am Ende ſo herrlich
veit gebracht” Schon die gefällige Form des Gramola=
Apparates (er iſt ohne ſichtbaren Schalltrichter) macht
einigen Eindruck. Sobald jedoch das Spiel beginnt, iſt
eine vollſtändige Illuſion wirkſam, um ſelbſt den
ver=
wöhnteſten Konzertbeſucher zu befriedigen. Die
Mög=
lichkeit, nach eigenem Geſchmacke die Lautſtärke und die
Kapelle auch nur inſolange gebeten, „bis dieſe Kirche
er=
bauet ſei” Aus dem Proviſorium der Benutzung ward
aber, da die reformierte Gemeinde die Mittel zum Bau
nicht aufbringen konnte, ein Definitivum. Die Kapelle
ßlieb „die reformierte Kirche” wie ſie im
Volks=
mund genannt ward, ſolang eine reformierte Gemeinde
in Darmſtadt beſtand, alſo bis zur Union, der
Vereinig=
ung der lutheriſchen und reformierten Gemeinde, die im
Jahre 1833 vollzogen ward. In den 63 Jahren des
Be=
ſtehens der reformierten Gemeinde wirkten in der
Ka=
pelle folgende reformierte Pfarrer: Jakob
Koop=
ſtatt 1770—1778 (ſpäter Pfarrer in Otterberg, dann in
Worms, dann in Heidelber), Chriſtian Ernſt
Büt=
tingshauſen 1778—1787 (dann Pfarrer in
Handſchuhs=
heim, dann in Frankenthal und zuletzt in Groß=Umſtadt),
Gottfried Chriſtian Lauter 1787—1789 (dann
Rektor der lateiniſchen Schule in Heidelberg), Peter
Will 1790 (dann Pfarrer an der deutſch=reformierten
Gemeinde in London, ſpäter Pfarrer in Curacao, ein
Sohn des Darmſtädter Kabinettsbuchdruckers Johann
Jakob Will und bedeutender Forſcher, deſſen
Lebens=
geſchichte von allergrößtem Intereſſe iſt), Johannes
Bähr 1790—1799 (dann Pfarrer in Heidelberg,
geſtor=
ben 1828 als Prälat in Karlsruhe), Johann
Baltha=
ſar Reck 1799—1816 (der einzige reformierte Pfarrer
von Darmſtadt, der in dieſer Stellung verſtarb), Franz
Ludwig Keim 1816—1833 (ward bei Einführung der
Union dritter Stadtpfarrer der vereinigten evangeliſchen
Zivilgemeinde und ſpäter Mitglied des Oberkonſiſtoriums
und ſtarb in Darmſtadt im Jahre 1850).
Bereits im Jahr 1833, als die Kapelle von der
refor=
mierten Gemeinde zur vereinigten evangeliſchen
Zivil=
gemeinde überging, war das Kirchlein in einer üblen
Ver=
faſſung. Pfarrer Ewald ſchreibt darüber in ſeiner
muſterhaft geführten Kirchenchronik: Obgleich das
Kirch=
lein nicht Wenigen eine gar werthe Stätte der Erbauung
geworden iſt, ſo könnte man es doch füglich ein Stiefkind
dex Gemeinde genng. Daß das, was bis jetzt dafür
geſchehen, kaum das Nothdürftigſte war, bekundet die
Feuchtigkeit und der Modergeruch, die im Innern
herr=
ſchen, vor allem aber die auf den erſten Blick auffallende
Armſeligkeit und Ungleichheit der Fenſter und der
Vor=
hänge.” Und ſpäter berichtet Ewald: „Hat man die
Stadtkapelle zuweilen ein Kröteenloch genannt, ſſo
ſteht allerdings richtig, daß ſie in ihrem bisherigen
Zu=
ſtand mit der gewöhnlichſten Dorfkirche den Vergleich nicht
ausgehalten hätte. Gleichwohl iſt das Kirchlein bei aller
Nothdurft und Armſeligkeit fortwährend einem
aus=
gewählten Teil der Gemeinde eine gar liebe Stätte der
Andacht und Erbauung geweſen, und zwar nicht blos
den vormals Reformirten. Von 1840 an predigte der
Stadtpfarrer Dr. Ludwia blos noch in der Stadtkapelle
und Viele, die zu dieſen Predigten regelmäßia ſich
ein=
fanden, hörte ich oftmals den Wunſch ausſprechen, es
möchte ein gemeinſchaftliches Unternehmen zur
Entſer=
nung der im Innern herrſchenden Feuchtigkeit, wie zur
Erweiterung und Verſchönerung dieſes unzureichenden
Gotteshauſes angeregt werden.”
Ende 1856 und Anfang 1857 ſchien es, als ob für das
ltehrwürdige Kirchlein beſſere Zeiten kommen ſollten. In
einer am erſten Weihnachtsfeiertag in der Kapelle
ge=
haltenen Predigt trat der kurz vorher zum vierten
Stadt=
pfarrer ernannte Pfarrer Ewald für die Herrichtung
er Kapelle ein, und im Anfang 1857 legte der
Gemeinde=
rat und ſpätere Beigeordnete Michael Harres, ein
ſehr bauverſtändiger Mann, einer im oberen Rathausſaal
zuſammengekommenen Anzahl von Gemeindegliedern
einen von ihm entworfenen Plan vor, worauf ſofort zur
Ausführung des Planes erkleckliche Beiträge freiwillig
gezeichnet wurden. Als man aber bei der vorgeſetzten
Behörde um Erlaubnis zur Erhebung einer Kollekte für
die beſſere Einrichtung der Kapelle und die Behebung der
ſchlimmſten Schäden nachſuchte, erhielten die Bittſteller
keine Antwort, und als ſie auf Antwort drängten, wurde
ibnen vom Kreisamt eröffnet; an der Stadtkavelle ließe
ſich ja doch nicht viel mehr reſtaurieren, für die große
Ge=
meinde wäre eine zweite Kirche allerdings Bedürfnis,
dem würde man aber in aller Bälde auf andere Weiſe
abhelfen müſſen. Die Sache blieb nunmehr Jahrelang
liegen. 1864 kam ſie erneut in Anregung. Doch
ſchei=
terte auch diesmal der Plan. Man war ſich nicht klar
darüber, wer denn eigentlich Eigentümer des Gotteshauſes
ſei, die evangeliſche Gemeinde oder die Stadt. Nachdem
die Verhandlungen über dieſe Frage in dreijähriger
Ar=
beit zu Ende gebracht waren, erklärte ſich am 16. Mai
1867 der Stadtvorſtand der als Eigentümerin
feſtgeſtell=
ten Stadt Darmſtadt mit dem Umbau der Kapelle
ein=
verſtanden, und zwar nach einem von Stadtbaumeiſter
Hechler entworfenen und von den oberſten Behörden
inzwiſchen genehmigten Plane. Laut Voranſchlag
wur=
den für den Umbau 19500 fl. bewilligt; ſpäter wurde
dieſe Summe beträchtlich erhöht. Am zweiten Oſtertag
1868 wurde in der Kapelle die letzte Predigt gehalten und
dann das Gotteshaus abgebrochen. Am 21. Juli wurde
zur neuen Kirche der Grundſtein gelegt. Es geſchah dies
in einer für das damalige evangeliſche Darmſtadt
charak=
teriſtiſchen Weiſe. Die Grundſteinlegung
ge=
ſchah am genannten Tage um 12 Uhr mitags, ohne ein
Wort der Weihe, ohne Gebet, ohne Sang und Klang, in
Gegenwart des Bürgermeiſtereiſekrctärs Kraft des
Stadtbaumeiſters Hechler, der Stadtbauaufſeher
Stöf=
ſel und Mauer, ſowie des Maurermeiſters Klump
und ſeiner Geſellen. Weder der Kirchenvorſtand noch die
Darmſtädter Pfarrer waren zu dieſer Feier eingeladen
worden. Man kann wohl beſtimmt behaupten, daß eine
ſolche Grundſteinleaung in Heſſen=Darmſtadt wohl noch
nie vorgekommen iſt. Jedenfalls war der Vollzug des
Werkes ohne einen der Pfarrer, die in der Kirche wirken
ſollten, ſehr merkwürdig, auch wenn man beachtet, daß der
Bürgermeiſtereiſekretär Kraft es ſpäter im Volksmund
zur Würde eines Pfarrers („Parre Kraft”) gebracht hat.
Merkwürdig waren auch die Einlagen in den Grundſtein.
Klangwirkung zu modulieren, ſowie das faſt vollſtändige
Fehlen ſtörender Nebengerauſche ſind Vorzüge, die nicht
eindringlich genug hervorgehoven werden können. —
Das Programm, deſſen geſchmackvolle Zuſammenſtellung
zu rühmen iſt, ließ an Mannigfaltigkeit nichts zu
wun=
ſchen übrig. Zu erwähnen als beſonders anſprechend
ſind: „Styrinnie” aus Mignon gefungen von Emmi
Deſtinn; „Sarabande” von Händel=Burmeſter, geſpielt
von Profeſſor W. Burmeſter ferner aus Bohéme: „Wie
eiskalt iſt dies Händchen”, geſungen von Jadlowker. Auch
die Baßpartie von Schaljapin aus „Norma” von
Bel=
lini: „Steig auf den Hügel, Druidenſchar” ſowie die
Ca=
ruſo=Vortrage ſind lobend zu erwähnen. Doch ſollen dieſe
Zeilen eine Auswahl darſtellen ohne jegliche Kritik, die
höchſtens dahin zu faſſen wäre, daß dem oben genannten
Veranſtalter des Abends aller Dank gebührt.
* Der Vorſtand des Vereins für das Deutſchtum im
Ausland teilt mit, daß der Vorverkauf für das am 4.
De=
zember ſtattfindende „Deutſche Feſt” für
Nichtmit=
glieder am 27. November im Papierhaus Elbert
begon=
nen hat. Bei dem großen Intereſſe, das man dieſer
Ver=
anſtaltung ſtets entgegenbringt, iſt es geraten, ſich
bei=
zeiten mit Eintrittskarten zu verſehen. Die zahlreichen
Mitwirkenden walten mit Eifer ihres Amtes. Tänzer
und Tänzerinnen haben ſich mit ſeltener Grazie die
ſchwierige Kunſt der Gruppierungen und
Tanzbewegun=
gen zu eigen gemacht und werden in ihren
geſchmack=
vollen Koſtümen ein noch nicht dageweſenes Bild bieten.
Auch für den kulinariſchen Teil des Feſtes wird reichlich
Sorge getragen. An der Ausſchmückung der
Erfriſch=
ungsſtände, Verkaufsbuden, wird eifrig gearheitet jeder
Räum irägt den Charakter des Feſtes: hier weiß mit
blau — öber geblümt in Meißnerart — dori ganz weiß,
wie Nymphenburger Poizellan — uſw.; ebenſo
chatakteri=
ſtiſch ſind die Kbſtüme det Damen gehulten. Als ein für
das Feſt befonders günſtiger Umſtand trifft es ſich, daß
das Hoftheäter an dieſem Abend geſchloſſen iſt und das
Publikum nicht durch andere Veranſtaltungen abgelenkt
wird. Der Vorverkauf für die Garderobenummern findet
von Montag ab im Verkehrsbureau ſtatt. Alles Nähere
werden die ausführlichen Anzeigen bringen.
— Der Ortsgewerbeverein Darmſtadt veranſtaltet am
Montag, den 9. Dezember, im Kalſerſaal, Grafenſtraße,
einen Lichtbildervortrag über: 1. Eine
Wander=
ung von Nauheim bei Groß=Gerau über Jagdſchloß
Mönchbruch nach Rüſſelsheim, hierſelbſt Beſichtigung der
alten Feſtung und der Opelwerke. 2. Beſichtigung des
Tonwerks Heppenhelm, des neu erbauten Hotels „Halber
Mond”, ſowie Heppenheims und Umgegend. Prachtvolle
Aufnabmen der Opelwerke mit ihren Betriebsräumen und
der Vortrag des Vorſitzenden der Ausflugskommiſſion des
Ortsgewerbeverelns, Heren Malermeiſters Georg Kraus,
ſollen jedem ein Bild dieſes mächtigen Werkes geben.
Herrliche Naturaufnahmen gewaltiger Baumrieſen, der
Mühle im Jagdſchloß Mönchbruch, Baumgruppen der
Dachenau werden auch einen Einblick in die Schönheit
des Waldes am Untermain geben. — In der zweiten
Ab=
teilung bringt der Vortragende das Tonwerk Heppenheim,
den „Halben Mond” Heppenheim ſelbſt mit ſeinen
pracht=
vollen alten und neuen Bauten und ſeiner ſchönen
Um=
gegend. Die Mitglieder mit ihren Angehörigen
möchten nicht verſäumen, dieſen Vortrag zu beſuchen und
werden die Eintrittskarten hierzu, ſo lange der
Vor=
rat reicht, bei Herrn Sattlermeiſter Wallauer
Rhein=
ſtraße Nr. 37, koſtenlos gegen Einzeichnung in die
Liſte abgegeben. Gäſte und Freunde können durch
Mit=
glieder eingeführt werden. (Näheres in den Anzeigen.)
s. Katholikenverein. Der zweite Wintervorfrag
findet am nächſten Sonntag ſtatt. Direktor Dr.
Seiden=
berger=Gernsheim ſpricht über „Die Lebenswelsheit im
deutſchen Sprichwort”. (S. Anzeige.)
* Auf den Vortrag des Herrn Sanitätsrates
Dr. Nöllner über „Die Milch und ihre Produkte als
Nähr= und Heilmittel”, welcher am Sonntag, den 1.
De=
zember, abends 8 Uhr im „Feierabend” Stiftſtraße 51,
ſtattfindet, ſei hier nochmals hingewieſen. (S. Anzeige.)
* Jungliberaler Verein. Man ſchreibt uns:
Wenn=
gleich in den gegenwärtigen Zeitläuften die äußere
Politik faſt das geſamte politiſche Intereſſe an ſich
ge=
riſſen hat, rechnet der hieſige Jungliberale Verein doch
auf einen zahlreichen Beſuch ſeines am nächſten
Don=
nerstag, 5. Dezember, im Reſtaurant Sitte
ſtattfinden=
den zweiten Diskuſſions=Abends an dem eine
vorzugs=
weiſe innerpolitiſche Angelegenheit auf der
Tagesord=
nung ſteht. Der bekannte badiſche nationalliberale
Land=
tagsabgeordnete, Herr Oberamtsrichter Dr. Koch aus
Mannheim, wird einen Vortrag halten über das
Thema: „Die Sozialdemokratie und die anderen
Par=
teien‟ Der Referent des Abends wird zwar das
Ver=
hältnis aller Parteien zur Sozialdemokratie darſtellen,
ganz beſonders wird er aber das der nationalliberalen
zur äußerſten Linken zum Gegenſtand ſeiner
Betrachtun=
gen machen. Wer darum, einerlei, ob Mitglied oder
Freund des Jungliberalen Vereins, es irgendwie er=
möglichen kann, gelegentlich des bevorſtehenden
Dis=
kuſſions=Abendes zu erſcheinen, unterlaſſe dies nicht.
Ganz beſonders bemerkt ſei, daß auch Damen
willkom=
men ſind.
Nationalliberaler Verein. Wie aus dem
An=
eigenteil erſichtlich, veranſtaltet der
Nationallibe=
rale Verein am Dienstag, den 3. Dezember, abends
halb 9 Uhr im Reſtaurant Sitte, Karlſtraße Nr. 15, ſeine
Hauptverſammlung. — Aufgrund der
Verhand=
lungen in dem Vorſtand des Vereins wurde der Beſchluß
gefaßt, in dieſem Winter das politiſche Leben in dem
Nationalliberalen Verein reger als bisher auszugeſtalten.
Vorträge und Beſprechungen über aktuelle Fragen ſollen
auch ſolche Kreiſe, die ſich bisher politiſch nicht betätigt
haben, herbeiziehen. Als erſter Vortrag iſt für den 3. Dez.
ein ſolcher des Herrn Referendars Dingeldey über den
deutſchen Imperialismus und die
gegen=
wärtige auswärtige Politik in Ausſicht
ge=
nommen. Das Thema iſt überaus intereſſant, ſoll es doch
auf die Ausdehnungsbeſtrebungen der verſchiedenen
Nationen Rückſicht nehmen. Dabei wird auch Gelegenheit
ſein, die auswärtige Politik des Reichs zu behandeln” ein
Vorwurf, der ſicherlich die weiteſten Kreiſe intereſſieren
wird.
* Heſſiſches Lehrerinnen=Heim. Heute, Samstag, den
30. November, ſindet nachmittags 4 Ub: im Rathaus die
Hauptverſammlung des Heimvereins ſtatt, zu der die
Mit=
glieder, Freunde und Gönner des Vereins herzlich
einge=
laden ſind. Tagesordnung: Kaſſenbericht, Jahresbericht,
Antrag des Vorſtandes auf Abänderung von § 18 der
Sta=
tuten, Referat über „Deutſche Leierinnen=Heime‟
* Verſämmlung des Penſionärveteins. Auf die am
3 Dezember nachmittags in der Reſtaurgtion Zur Stadt
Pfungſtadt” hiefſelbſt ſtatſindende Verſammlung des
beſſiſchen Penſionärvereins ſei hiermit nochmäls aufmerk.
ſam ſiemacht
Vortrag. Zu einer der bedeütungsvellſten
Vor=
ragsveranſtaltungen dieſes Winters dürfte vielleicht der
Abend werden, an dem Schweſter Henriette
Arendt über das Thema „Kinderhandel in
Europa” ſprechen will. Schweſter Arendt wurde viel
ils erſte deutſche Polizeiaſſiſtentin genannt, da ſie ſchon
1903 dieſes Amt in Stuttgart bekleidete. Dann wurden
ihre Bücher ſozialen Inhaltes viel geleſen, bis ſie mit
ihrer Broſchüre „Erlehniſſe einer Polizeiaſſiſtentin” die
die Konflikte in ihrer Amtstätigkeit ſchildert, die endlich
zur Niederlegung ihres Amtes im Jahre 1908 führten,
aufs Neue die Aufmerkſamkeit auf ſich zog. Schon in
die=
ſem Buch wirft Schweſter Arendt grelle Lichter auf den
Kinderhandel. Schweſter Arendt hat es ſich nun zum
Beruf gemacht, dem Kinderelend nachzugehen und ſeine
Opfer zu befreien. Ueber tauſend Kinder vermochte ſie
ſchon dem Handel zu entreißen und ihre Perſönlichkeit und
ihr Werk werden vielleicht am beſten durch Erwähnung
der Tatſache gekennzeichnet, daß ihr der Dichter Paul
Heyſe einen Teil des ihm verliebenen Nobelpreiſes „als
Zeichen der größten Bewunderung für ihre Arbeit”
zu=
ſandte. Schweſter Arendt ſucht jetzt in Vortragsreiſen auf
das furchtbare, kulturwidrige Schauſpiel des
Kinderhan=
dels hinzuweiſen. Der Vortrag findet Montag, den
2. Dezember, abends, im Fürſtenſaal ſtatt. (Siehe Anz.)
* Zitherkkub „Edelweiß” Wie aus dem Anzeigenteil
erſichtlich, feiert Sonntag der Zitherklub „Edelweiß” ſein
fünftes Stiftungsfeſt.
g. Geflüſgelausſtellung. Der Verein für Vogel=
und Geflügelzucht (Aelterer Verein, gegründet
1876, Protektor Se. Kgl. Hoheit der Großherzog)
veran=
altet heute und morgen wiederum im „
Mathildenhöh=
ſaal” wie alljährlich eine Vereinsausſtellung
die in jeder Hinſicht als wohlgelungen bezeichnet werden
kann. In dem hellen und luftigen großen Saal ſind die
Ausſtellungsobjekte in reinlichen Behältniſſen, die ſämtlich
Eigentum des Vereins ſind, überſichtlich und
zuſammen=
hängend angeordnet. Die ausgeſtellten Tiere zeigen, wie
bei dem unermüdlichen Züchterfleiß dee Vereins=
Mit=
lieder nicht anders zu erwarten war, eine vorzügliche
Qualität. Sie haben das für die Zucht äußerſt ungünſtige
Wetter dieſes Jahres ſehr gut überſtanden. Die
Aus=
ſtellung iſt wie immer ſehr gut beſchickt, weiſt doch der
Katalog 414 Nummern auf. Am ſtärkſten iſt wie immer
die Klaſſe der Hühner vertreten und zwar mit 138
Num=
mern, davon allein 47 Italiener, mit 27 Nummern ſind
Orpington vertreten, Wyandottes mit 14 Nummern,
außerdem ſind noch ausgeſtellt Plymouth=Rocks,
Lang=
ſhan, Faverolles, Jokohama, Minorka, Hamburger,
Reichs=
hühner, Oſtfrieſiſche Möven. Naſſauer Maſthühner,
Seiden=
hühner, Bantams, Butchi=Chabos, Mille Fleurs und
Perl=
hühner. Die nächſtſtärkſte Klaſſe ſind die Tauben mit 96
Nummern, auch hier ſind die bedeutendſten Zucht= und
Zier=
raſſen ausgeſtellt, von letzterer intereſſieren am meiſten
die vom Mitglied A. Lang ausgeſtellten Lockentauben.
von erſteren die mit 48 Tieren vertretenen Brieftauben,
hier beſonders die beim Preisflug nach Wabern prämlier=
ten Tiere mit Angabe der Flugzeiten. Die Verkaufsklaſſe,
durch deren Einrichtung den Beſuchern der Ausſtellung
er=
möglicht iſt, zu erſtaunlich billigen Preiſen
verhältnis=
mäßig gutes Material zu erwerben, weiſt 88 Nummern
auf, die Sammelklaſſe 34 Waſſergeflügel 37, Truten und
Faſanen 11 Nummern. Den Preisrichtern Aug. Schlegel=
Hanau und Jakob Storck IV.=Lengfeld oblag bei dem
faſt durchweg vorzüglichen Ausſtellungsmaterial eine
ſchwierige Arbeit. Dem Katalog ſind zum größten Teil
die Verkaufspreiſe der verkäuflichen Ticee beigefügt. Auf
der Ausſtellung ſind noch vertreten die Firma E. J.
Wenz mit einer Kollektion Geräte und einer Anzahl
Vogel=
käfige, die Firma E. Adler mit einer Kollektion von
Spratts Futterartikeln. Mit der Ausſtellung iſt eine
Verloſung verbunden, bei welcher nur lebendes
Ge=
flügel verloſt wird, und kann man hierbei für 50 Pfennig
einen Stamm Hühner, Entenſtämme, Gänſe und
verſchie=
denes anderes Geflügel gewinnen, außerdem bei der
10 Pfg.=Tombola unter Umſtänden eine Gans, Ente oder
einen Hahn. Ein Beſuch der Ausſtellung kann nur
em=
pfohlen werden.
* Prämiierte Geflügelzüchter. Auf der Süddeutſchen
Junggeflügel=Ausſtellung zu Würzburg erhielten auf
aus=
geſtellte Tiere die Herren Pet. Dietz II. zu Wixhauſen
einen Siegerpreis, einen Ehrenpreis, zwei 1., drei 2.,
einen 3. und einen Reſervepreis: Nik. Schäfer, hier,
einen 3. und einen 4. Preis und Gg. Schleidt, hier,
einen 2., einen 3., einen 4. und einen 5. Preis. Sämtliche
Herren ſind Mitglieder des Vereins für Geflügel= und
Vogelzucht „Ornis”, Darmſtadt.
* Weihnachtsbeſcherung in der Herberge zur Heimat.
Die hieſige Herberge zur Heimat, Große Ochſengaſſe Nk. 8,
Telephon Nr. 2583, wird auch in dieſem Jahre für die
durchreiſenden Handwerksburſchen wieber eine
Chriſt=
beſcherung veranſtälten. Schön jetzt wird die Herberge
vön einer größen Anzahl Hilfeſuchender in Anſpruch
ge=
nommen. Zum Weihnächtsſeſte iſt der Zudräng abex
ftets ſo groß, daß bei weitem nicht alle Aufnähme
finden können. Wir weiſen daher auch hier nochmals auf
die im Anzeigenteil befindliche Bitte der Herberge um
Gaben empfehlend hin, denn je reichticher die Gaben
ein=
gehen, deſto mehr Freude kann bereitet werden.
* Rechtzeitig einkaufen. Man ſchreibt uns: Alle
diejenigen, welche ſozial fühlen und noch
Mitgefühl=
für ihre Nebenmenſchen haben, werden die Bitte der
Verkäuferinnen und Verkäufer in den Labengeſchäften
verſtehen, abends nach 7 Uhr, da doch auch wieder
aufge=
räumt werden muß, nicht mehr einzukaufen, ſondern
die=
ſes vorher zu beſorgen; ebenſo tunlichſt zu vermeiden, den
Sonntag zum Einkauf zu benutzen.
* Orpheum. Heute Samstag verabſchiedet ſich im
Rahmen eines Familien=Abends das überaus erfolgreiche
zweite November=Programm mit den allbeliebten „
klein=
ſten Künſtlern” aus Liliput und darf hierbei, insbeſondere
dieſen, wohl der Wunſch „Auf Wiederſeben” ausgedrückt
werden. — Morgen Sonntag, den 1. Dezember, ſtellt ſich
in zwei Vorſtellungen das neue Programm, als letzter
Spielplan vor Weihnachten, vor und ſindet ſich darin
wiederum eine reichhaltige Serie hochintereſſanter
Dar=
bietungen vereinigt. An erſter Stelle ſteht Erneſto Bellini,
das telepathiſche Phänomen, deſſen verblüffende
Leiſtun=
gen als Gedankenleſer jüngſt in Berlin geradezu
Sen=
ſation erregten; ein großes zoologiſches Potpourri, der
beliebte Humoriſt Neſemann, ein tollkühner Drahtſeilakt
mit Motorbetrieb u. a. m. werden die Vorſtellung erſte
klaſſig vervollſtändigen. Weiteres folgt. (Siehe Anz.)
* Ludwigshöhe. Für das morgige Sonniagskonzen
der Kapelle des Leibgarde=Regiments ſei auf das ganz
beſonders intereſſant zuſammengeſtellte Programm aufs
merkſam gemacht. Goldmark iſt mit Motiven aus ſeiner
muſikaliſch gehaltvollen Oper „Das Heimchen am Herd”
und Wolf=Ferrari mit ſeiner reizenden Walzerſerenade,
Vorſpiel zum III. Akt aus „Schmuck der Madonna”
ver=
treten. (Siehe auch Anzeige)
* Reſtaurant Rummelbräu. Das morgige
Nachmit=
tag= und Abendkonzert wird von der Kapelle des Großh.
Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61, unter Webers Leitung,
ausge=
führt. Wie im Anzeigenteil erſichtlich, bringt das
Pro=
gramm viel Abwechslung. Eine Abteilung Darmſtädter
Komponiſten (S. May, P. Probſt, Hans Fiſcher, W. G.
Hilge) wird dem Abendkonzert beſonderen Reiz veeleihen,
wobei eine neue Kompoſition von unſerem Mitbürger
Herrn P. Probſt erſtmalig zur Aufführung gelangen wird.
Einſchmeichelnde Wiener Walzer enthält die letzte
Ab=
teilung des Programms.
* Im Singſpielhaus „Metropol”. Alexanderſtraße,
Nr. 5, findet heute die Abſchiedsvorſtellung der beliebten
Andreas Hofer=Truppe ſtatt. (Näheres ſ. Anz.)
* Der I. Darmſtädter Kino bringt ab Samstag und
folgende Tage ein Senſationsdrama, betitelt „Die
ſchwarze Höhle” Aufgenommen in den
Felſen=
geſtaden der nordiſchen Küſte, iſt dieſes Sujet ganz
hervor=
ragend. Außerdem kommen eine Serie Aufnahmen
Es waren dies: das neueſte Adreßbuch der Stadt, das
neueſte Staatshandbuch des Großherzogtums, ker
Re=
ſidenzkalender von 1868, der Voranſchlag der Stadt von
1868, die neueſte Zuſammenſtellung der Bevölkerung des
Großherzogtums, die neueſte Nummer eines jeden
der=
malen hier erſcheinenden Tag= oder Wochenblattes, zwei
photographiſche Abbildungen der alten Kapelle, Walthers
Buch: „Darmſtadt, wie es war” der Stadtplan, der
Vor=
anſchlag zum Umbau der Kapelle, das Verzeichnis der
freiwilligen Beiträge. Eine ſehr gründliche
Ausarbei=
tung, die Ewald im Auftrag der Stadt für die
Grund=
ſteinlegung über die Geſchichte der alten Kapelle und des
Neubaus, ſowie über das dermalige kirchliche Leben in
Darmſtadt niedergeſchrieben hatte, wurde ad acta
genom=
men und nicht in den Grundſtein gelegt.
Im Jahre 1870 ward der Neubau fertig. Am 22. Mai
ward er eingeweiht. Die Einweihung verlief
folgender=
maßen: Zur Bildung des Zuges verſammelte ſich
Ge=
meinderat und Kirchenvorſtand, ſowie die eingeladenen
Behörden und Geſchenkgeber auf dem Rathaus, die
Geiſt=
lichkeit in der Sakriſtei der Stadtkirche. Um ½10 Uhr
ſetzte ſich der Feſtzug in Bewegung. Voran als Marſchall
der Ratsdiener, dann der Gemeinderat, der Stadtrechner,
der Kirchenvorſtand. 12 Konfirmandenknaben mit den
neuen Tauf= und Abendmahlsgefäßen, die eingeladenen
Behörden, die Schenkgeber und Stifter. An der
Stadt=
kirche reihten ſich die Geiſtlichen zwiſchen den
Konfirman=
den und den Behörden ein. An der Kirche übergab der
Baumeiſter (Hechler) den Schlüſſel dem Bürgermeiſter
(Fuchs), der die Kirche aufſchloß und die nun
zugäng=
lichen Näume der Geiſtlichkeit zur Benutzung für
kirch=
liche Zwecke überantwortete. Nach dem Einzug folgte
dann die Weiherede des Prälaten Zimmermann.
Die Feſtpredigt hielt Pfarrer Ewald über 1. Moſis 28,
Vers 17; ſie erſchien ſpäter im Druck. Hierauf taufte
Pfarrer Ritſert ein Kind, dann wurde Abendmahl
gehalten, an dem ſich außer dem Prälaten Zimmermann,
den Stadtpfarrern Rinck, Ritſert und Ewald nur ſechs
Männer beteiligten, ſämtlich Mitglieder des
Gemeinde=
rats Eine größere Beteiligung konnte nicht ſtattfinden,
weil man aus der grundloſen Beſorgnis, es würden
ſich zuviel Leute zu dieſer Feier drängen, die
Ankün=
digung der Feier im Wochenblatt — der Sitte zuwider—
unterlaſſen hatte. Ueber die Stiftungen zur Kirche habe
ich bereits vor einigen Wochen berichtet.
Die neue Kapelle war, wie die Stadtkirche, Eigentum
der Stadt. bis zu der im Jahre 1890 erfolgten
Ver=
mögensauseinanderſetzung zwiſchen der Stadt und der
vereinigten evangeliſchen Zivilgemeinde. Auf Grund des
damals abgeſchloſſenen Vertrags wurde beſtimmt: „Die
Stadt erkennt an, daß die Stadtkirche (einſchließlich des
Turmes) und die Stadtkapelle im Eigentum der
evange=
liſchen Gemeinde ſtehen Das Schulhaus hinter der
Stadt=
kirche, die dortige Schuldienerwohnung, der Schulvlatz
und das Gelände um die Stadtkayelle (alter Friedhof)
werden auf den Namen der Stadt überſchrieben; die
bei=
den letzteren Plätze ſollen aber neben ihren Schulewecken
als Kirchenplätze erhalten und nie für Zwecke benutzt
werden, welche mit dem Charakter dieſer Kirchen im
Widerſpruch ſtehen. Sollte in Zukunft einmal eine
die=
ſer Kirchen erweitert werden, ſo erſtattet die Stadt das
hierzu erforderliche Gelände unentgeltlich zurück.”
Konzerte.
mm. Im Muſikvereinsſaale fand am Donnerstag
abend ein Liederabend von Fräulein Aenni Wie gand
aus Frankfurt a. M. ſtatt. Der recht gute Beſuch der
Veranſtaltung bewies, daß ſich die Künſtlerin bereits
hierſelbſt in muſikliebenden Kreiſen ihre Freunde
er=
worben hat. Von den zahlreichen, nicht zu oft gehörten
Liedern älterer Meiſter, die zum Vortrag kamen, waren
es zunächſt Alexander Ritters „Schlichte Weiſen”, nach
Worten von Felix Dahn, und Geſänge von Hermann
Bötz, aus „Rispetti” nach Ueberſetzungen von Paul
Heyſe, die ein tieferes Intereſſe beanſpruchen durften.
Mit einfachen, doch gut ausgewählten, harmoniſchen
Mitteln verſtehen es dieſe Komponiſten, eine ruhige
Stimmung feſtzuhalten, die gleichfalls dem Lied von
Hugo Brückler eigen iſt. Die außerordentlich klare Aus=.
ſprache und der reine Klang tieferer Mezzoſoprantöne
ſind beſondere Vorzüge der Sängerin, die gerade in
die=
ſen Liedern recht vorteilhaft bemerkbar waren.
Ein unverkennbares Talent für den Vortrag der
moderner empfundenen Tonſchöpfungen von Neter
Cor=
nelius offenbarte ſich in deſſen gefühlvollen und
fein=
ſinnigen Liedern, unter ihnen „Abendgefühl” und dem
zwar oft gehörten, aber doch ſelten mit ſo viel
Inner=
lichkeit und Zartheit des Empfindens geſungenen Lied:
„Komm” wir wandeln zuſammen im Mondſchein.”
ründliche und allſeitige muſikaliſche Durchbildung ſind
die Grundbedingungen für eine verſtändnisvolle
Inter=
pretation der an modulatoriſchen Wendungen ſo reichen,
modernen Lieder von Siegmund von Hausegger, die
durch melodiſche Reize überraſchen. Zu den
feinſinnig=
ſten Erzeugniſſen neuzeitlicher Liedkunſt gehören aber
Hugo Wolfs Tonſchöpfungen, in deren Gefühlsinhalt
ſich die Künſtlerin vollſtändig eingelebt hat. Die drei
Lieder nach Mörike wurden mit perſönlichem, warmen
Empfinden vorgetragen und die gute Vortragskunſt die
ſich die Dame bereits angeeignet hat, läßt über kleine,
bei der Bildung hober Töne noch nicht ganz
überwun=
dene Intonationsſchwierigkeiten hinweaſehen, zumal die
allgemeine muſikalfſche Begabung eine recht aute iſt. Die
Klavierbegleitung führte im allgemeinen recht ſicher und
diekret, jedoch etwas nüchtern. Herr Paul Meyer aus
Frankfurt aus. Für den warmen Beifall dankte
Frän=
lein Wiegand mit dem bühſch geſungenen
Selbſtgeſtänd=
nis „Ich bin meiner Mutter einziges Kind.”
aus dem Balkankeieg ſowie das ſonſtige erſtklaſſige
Prog amm zur Aufführung.
* Das neue Programm im Reſidenztheater am weißen
Turm zeigt als Erſtes den nordiſchen Kunſtfilm „Der
Taucher‟. Das Drama iſt mit demſelben Geſchick,
Hand=
lung und Photographie ausgeſtattet, wie man es bei
de=
berühmten Nordiſchen Filmcompagnie gewohnt iſt. Der
ſpannende amerikaniſche Detektivroman „Der verlorene
Finger” und die reizende Komödie „Ihre alte Liebe‟
ſind amerikaniſchen Urſprungs. Erwähnt ſei noch die
hoch=
intereſſante Wochenchronik und die hereliche, kolorierte
Naturaufnahme „Im Tale der Eure”. (S. Anzeige.)
-gs- Jagdunfall. Geſtern mittag kurz nach 12 Uhr
wurde ein 13jähriger Knabe bei einer Treibjagd in der
Nähe von Darmſtadt durch einen Schrotſchuß verletzt, ſo
daß derſelbe mittels Krankenautomobils in das ſtädtiſche
Krankenhaus gebracht werden mußte.
§ Feſtgenommen wurde ein 43 Jahre alter Taglöhner
von hier wegen Diebſtahl und Unterſchlagung, ein 45
Jahre alter Schuhmacher von hier wegen Hehlerei und
ein 56 Jahre alter Schloſſer von hier wegen Diehſtahl.
-h- Bensheim, 29. Nov. Die Landhaus=
Ge=
ſellſchaft m. b. H., die vor einigen Jahren hier
gegründet wurde, hat, wie man uns mitteilt, für das
nächſte Jahr ſehr umſangreiche Aufträge für Erbauung
von Landhäuſern. Die Tätigkeit dieſer Geſellſchaft
er=
ſtreckt ſich auf ganz Deutſchland und iſt deren
Haupt=
architekt Herr Proſeſſor Metzendorf hier.
-h- Von der Bergſtraße, 29. Nov. Den hohen Preis,
den die Winzer in dieſem und im vorigen Jahre für ihr
Produkt erhielten, gibt, wenn nicht alle Anzeichen trügen,
wieder Anlaß zu vermehrtem Anbau von
Re=
ben. Gegenwärtig ſind die Weinbergbeſitzer fleißig
mit Düngen und Hacken der Weinberge beſchäftigt. Das
neue Weingeſetz, das ſehr ſcharfe Vorſchriften gegen die
Weinpantſcher enthält, wird in Winzerkreiſen als ein
mächtiger Förderer der Weinbauer angeſehen. Das
froſt=
loſe Herbſtwetter hat bis jetzt das Rebholz ſehr gut
aus=
gereift und iſt in dieſem Winter ein Erfrieren des
Hol=
zes ſo gut wie ausgeſchloſſen, was eine Hauptbedingung
für das nächſtjährige Erträgnis iſt.
Gießen, 29. Nov. Die
Stadtverordneten=
verſammlung beſchloß mit allen gegen eine Stimme
die Einführung einer Filial= und
Warenhaus=
ſteuer. Die Warenbausſteuer beträgt bei einem
Um=
ſatz von 150000 bis 300000 Mark 1½ Prozent des
Um=
ſatzes, bei 300 000 bis 400000 Mark 1¾ Prozent, bis
600000 Mark 2 Prozent, bis 1 Million 2½ Prozent und
bei über 1 Million 3 Protent. Die Filialſteuer wird von
Filialen auswärtiger Geſchäftsleute erboben. Sie
be=
trägt bei einem Umſatz bis zu 100000 Mark 2 Prozent
des Umſatzes, bei einem Umſatz bis zu 200000 Mark
von den erſten 100000 Mark 2 Protent. und vom
Mehr=
umſatz 2½ Prozent, bei einem Umſatz von mehr als
200000 Mark 2½ Prozent, von 200000 Mark und von
dem übrigen Betrag 3 Prozent. Wenn die Steuer
15 Prozent des Reinertrags überſteiat, ſo iſt ſie auf
An=
trag des Pflichtigen auf dieſen Betrag, keinesfalls aber
auf weniger als 1 Prozent des Umſatzes zu hemeſſen.
*Gießen, 29. Nov. Vor 14 Tagen fand im
Schif=
fenbergerwalde ein Piſtolenduell ewiſchen dem
Leutnant Ittmann vom 3. Fußartillerieregiment in
Mainz und einem Franzoſen namens Fjahierg ſtatt Der
Franzaſe erhielt einen Schuß in den rechten Oberſchenkel
und iſt an den Folgen der Vermundung geſtorben
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 28. Nov. Die erſte
Ein=
üſcherung im Krematorium, das vor wenigen
Tagen eingeweiht wurde hat heute nachmittag
ſtattge=
funden. — Otto Brahm, der Direktor des
Leſſing=
theaters, iſt heute abend an Darmkrebs geſtorben. Er
war bereits ſeit längerer Zeit zuckerkrank Brahm iſt nur
56 Jahre alt geworden. Er übernahm 1892 die Leitung
des Deutſchen Theaters, ſpäter die des Leſſina=Theatecs,
das unter ſeiner Führung bald einen hohen Rang unter
den modernen Bühnen einnahm. — Ueber die Vorgänge
in dem Kinderhort der 41. Gemeindeſchule
wird noch mitgeteilt: In dem Hauſe Emdenerſtraße 16
be=
findet ſich die 41. Gemeindeſchule für Knaben und
Mäd=
chen. In der Zeit von nachmittags 2 bis 7 Uhr
verſam=
meln ſich hier ungefähr 40 bis 50 Mädchen im Alter von
6 bis 14 Jahren, deren Eltern beide außer dem Hanſe
beſchäftigt ſind. Damit dieſe Kinder nicht auf die Straße
angewieſen ſind, halten ſie ſich unter Aufſicht einer
Lehre=
rin in den Schulräumen auf, wo ſie ihre Schularbeiten
machen und in Nähen und Handarbeiten unterrichtet wer=
den. Im Kellergeſchoß des Schulgebäudes befindet ſich
eine Kaffeeküche, die von einem gemeinnützigen Verein
unterhalten wird. Als ſich geſtern nachmittag gegen 5 Uhr
ungefähr 50 Kinder an langen Tiſchen in der Küche
nie=
dergeſetzt hatten, um, wie üblich, Kaffee zu trinken,
klag=
ten nach einer Weile die meiſten der Mädchen über
hef=
tiges Unwohlſein. Auch bei der Lehrerin und den
Köchin=
nen machte ſich dies bemerkbar. Plötzlich fielen von den
zwölf am ſchwerſten erkrankten Kindern fünf
beſinnungs=
los auf ihren Plätzen um. Während ſich zwei bald wieder
erholten, erlangten die anderen drei Mädchen das
Be=
wußtſein nicht wieder. Die Lehrerin ſchickte ſofort zur
Feuerwehr, die bald darauf auch erſchien. Mit Hilfe ihrer
Sauerſtoffapparate gelang es ihnen auch, die Bewußtloſen
wieder ins Leben zurückzurufen. Sie waren jedoch durch
die Vergiftung ſo mitgenommen, daß man es für geraten
hielt, ſie nach dem Krankenhauſe zu bringen. Dort liegen
ſie noch ſchwer danieder. Lebensgefahr beſteht jedoch bei
keiner der Erkrankten. Alle anderen Kinder erholten ſich
bald wieder in der friſchen Luft vollſtändig. Die
Zuſam=
menkunft mußte aber unterbcochen und die Mädchen nach
Hauſe entlaſſen werden. Wie das Unglück geſchehen
konnte, weiß man noch nicht recht. Unterſuchungen, die
darübar angeſtellt wurden, ſind noch nicht zum Abſchluß
gelangt.
Metz, 28. Nov. Seit einiger Zeit wurden bei der
Kreisdirektion Metz Kreuzottern in größerer
An=
zahl gegen die übliche Belohnung eingeliefert. So
er=
folgte an einem einzigen Sonntag die Ablieferung von
20 bis 30 ſolcher Reptilien. Dies ließ den Schluß zu, daß
ſich die Kreuzottern in dem Direktionsbezirk ſehr ſtark
vermehren müßten. Als nun die Behörde der Sache auf
den Grund ging, ſtellte ſich heraus, daß findige
Bauers=
leute eine regelrechte Otternzucht eingerichtet
hatten. Beſtrafungen machten dem Unfug ein ſchnelles
Ende. Die Einlieferung von Kreuzottern hat ſeitdem
ſtark abgenommen.
Stuttgart, 28. Nov. In der Wohnung des Edelſtein=
und Juwelenhändlers Karl Schweizer erſchienen
heute vormittag auf Verabredung ein angeblicher Jean
Hiller, der erſt ſeit einigen Tagen hier Wohnung
genom=
men hatte, und ein angeblicher Privatier Karl Weber
aus Worms, der geſtern in einem hieſigen Hotel
abgeſtie=
gen war, um Juwelen zu kaufen. Während der
Ver=
handlungen gelang es einem von den beiden, unbemerkt
einen dritten Genoſſen in die Schweizerſche Wohnung
ein=
zulaſſen. Sie überfielen den Juwelenhändler,
würgten ihn, wurden aber, da eine Hausbewohnerin auf
den Lärm aufmerkſam wurde, in ihrem Vorhaben geſtört
und flohen ohne Beute unter Zurücklaſſung einiger Wert=
und Bekleidungsgegenſtände.
Dresden, 28. Nov. Der Landesverband der
Saal=
inhaber im Königreich Sachſen hat dem Paſtor Dr.
Burk in Auerbach, der ſeinerzeit in Auerbach einen
Scheiterhauſen errichtete, um den „Alkoholteufel” zu
ver=
brennen, den Krieg erklärt. Man will dem Paſtor
kei=
nen Zutritt mehr zu Verſammlungen geſtatten und hat
an alle Saalinhaber Sachſens einen diesbezüglichen
Auf=
ruf erlaſſen.
Weimar, 29. Nov. Bei einer unvermuteten Reviſion
in der Ortskrankenkaſſe, deren Kaſſierer ein
ge=
wiſſer Hermann Elbel iſt, wurden umfangreiche
Unter=
ſchlagungen feſtgeſtellt. Die Unterſuchung dauert
noch fort.
Erfurt, 28. Nov. Die hieſige Kriminalpolizei hat
zwei internationale Einbrecher unter großen
Schwierigkeiten verhaftet, da dieſe mit Revolvern
be=
waffnet waren. In einem hieſigen Hotel, wo ſie
über=
nachtet hatten, wurde ein großes Lager geſtohlener Gold=
und Silberſachen, Juwelen, ſeidene Kleider,
zuſammen=
geſchmolzenes Gold und andere koſtbare Gegenſtände
ge=
funden. Ein Einbrecher will Detlefs heißen und aus
Berlin ſtammen, der andere verweigert jede Auskunft.
Wilhelmshaven, 29. Nov. Die hieſige Werft
wurde geſtern abend 11.15 Uhr durch die Werftfeuerglocke
alarmiert. Es brannte das Artillerie=Reſſort, Magazin 2,
an der Königſtraße, deſſen wertvoller Inhalt zum Teil
den Flammen zum Opfer fiel. Leicht beſchädigt
wurde das vor dem brennenden Magazin liegende
Ge=
ſchützlagerhaus. Die angrenzende Artillerie=Mechaniker=
Werkſtätte wurde nicht in Mitleidenſchaft gezogen. Von
dem ausgebrannten Gebäude blieben nur die
Umfaſſungs=
mauern ſtehen. Der Schaden iſt beträchtlich.
Paris, 28. Nov. Der Agence Havas wird aus
Lune=
ville berichtet, daß der Gendarmeriewachtmeiſter in
Arra=
court, der die irrtümliche
Mobiliſierungs=
order verbreitet hatte, nicht verhaftet, ſondern von
ſei=
nen vorgeſetzten Behörden wegen der befriedigenden
Ausführung dieſes Befehls belobt worden ſei.
Paris, 29. Nov. In dem Bureau eines hieſigen
Warenhauſes erſchoß geſtern nachmittag ein
Kaſſenbote namens Barrande den Buchhalter Muzet durch
fünf Revolverſchüſſe. Barrande, der ſich
wider=
ſtandslos verhaften ließ, erklärte, er habe die Tat aus
Rache begangen, weil Muzet ihn ſeit Jahren auf jede
mögliche Weiſe gequält habe. Man glaubt, daß Barrande
in einem Anfall von Verfolgungswahnſinn gehandelt hat.
Paris, 28. Nov. Als heute nachmittag eine
Kom=
pagnie Infanterie in Vincennes mit Platzpatronen
exer=
zierte, wurde von einem Soldaten ein ſcharfer Schuß
abgegeben, wodurch zwei Soldaten getötet, ein dritter
ſchwer verwundet wurde.
Brüſſel, 29. Nov. Durch den Einſturz der
Kalk=
grube bei Tournay ſind ſieben Perſonen getötet
worden.
London, 29. Nov. Die Stimmrechtsweiber
haben neue Exzeſſe begangen. Geſtern abend
wur=
den in der City und im Weſten von London in gegen 30
Briefkäſten Löſungen von Teer und Schmutzfarbe
geworfen. Gleiche Attentate wurden in einer Reihe von
Provinzſtädten begangen, ſo daß ein planmäßiger
Feld=
zug vorliegt. In mehreren Fällen goß man Säuren
in die Briefkäſten; den öffnenden Beamten wurde die
Hand verbrannt. Auch enthielten manche Käſten
entzünd=
liche Flüſſigkeiten, ſo daß die Briefe bei der Entleerung
in Brand gerieten. Ein großer Teil wichtiger
Send=
ungen iſt vernichtet worden.
Shyeveport (Louiſiana), 29. Nov. Drei Neger,
die vor kurzem einen Schöffen tödlich angegriffen hatten,
wurden während der Ueberführung in ein anderes
Ge=
fängnis gelyncht.
Manila, 28. Nov. Ueber die Inſeln Samar
und Leyte, ſowie über den nördlichen Teil von Panay
iſt ein ſchwerer Zyklon hingegangen, Viele
Men=
ſchen ſind umgekommen. In Tacloban ſind’zwei Dampfer
geſcheitert. Der Schaden beträgt mehrere Millionen
Peſas.
Eine ſpätere Meldung beſagt: Es handelt ſich um
einen Taifun, der beſonders die Provinz Cebu
heim=
ſuchte. In wenigen Minuten waren 8000 Häuſer
und Hütten ins Meer geweht und 1000 Perſonen
getötet worden. Zwölf große Dampfer und 100
klei=
nere Schiffe ſind geſunken. Mit dem Dampfer „
Taya=
bas” der Pompania general de Tabacos ſind 160
Perſo=
nen umgekommen. Eine Flutwelle, die durch ein
Seebeben verurſacht war, drang hundert Kilometer weit
ins Land hinein und zerſtörte die Ernte, darunter auch
die Tabakpflanzungen. Der Verluſt wird auf 80
Millio=
nen Mark geſchätzt.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 29. Nov. Präſident Dr. Kaempf er
öffnet die Sitzung um 1 Uhr 5 Minuten. Erſter Punkt der
Tagesordnung ſind
kurze Anfragen.
Auf die Frage des Abg. Mumm (Wirtſch. Vgg.),
ob Schritte getan ſeien, um die am 5. Februar 1912
ver=
tagte Brüſſeler Konſerenz zur Reviſion des afrikaniſchen
Splrituoſenhandels zu neuem Zuſammentritt zu
veran=
laſſen, erwiderte Geheimrat Gleim daß zurzeit keine
Schritte zu dieſem Zweck eingeleitet ſeien, da ſie zurzeit
ausſichtslos ſeien. — Auf die von nationalliberaler Seite
geſtellte Frage, in welcher Weiſe in Ermangelung eines
deutſchen Kriegsſchiffes für den Schutz der Deutſchen in
Saloniki geſorgt ſei, erwiderte Geheimrat Lehmann:
Bei den Ereigniſſen in Saloniki iſt bisher Leben und
Eigentum der Deutſchen nicht zu Schaden gekommen; die
dortigen Behörden haben in Verbindung mit den
Kon=
ſuln Maßnahmen getroffen, um jede Gefahr für Leben
und Geſundheit der Deutſchen zu beſeitigen. Sollte ſich
die Lage wider Erwarten zuſpitzen, ſo ſind die deutſchen
Kriegsſchiffe im Mittelmeer imſtande, in kurzer Zeit vor
Saloniki zu erſcheinen. — Ferner fragen die
National=
liberalen an, ob dafür geſorgt ſei, daß die geſetzlich
vor=
geſehene Errichtung von Maſchinengewehrkompagnien
ſofort und mit der gebotenen Schnelligkeit durchgeführt
werden kann. Kriegsminiſter v. Heeringen: Die nach
dem Friedenspräſenzgeſetz für 1911/12 vorgeſehenen 114
Maſchinengewehrkompagnien ſind am 1. Oktober 1912
er=
richtet worden. Wie die weiteren Verſtärkungen, die
ge=
ſetzlich genehmigt ſind, durchgeführt ſind, wird der Etat
für 1913 ausweiſen. Die Verſicherung kann ich aber geben,
daß für den Kriegsfall das Erforderliche in die Wege
geleitet worden iſt. (Allſeitiges Bravo!) — Endlich fragt
der Abg. Goehre (Soz.), ob die verbündeten
Regierun=
gen bereits Stellung zu den Reſolutionen über die
Wohn=
ungsreform genommen haben, die der Reichstag in ſeiner
Sitzung vom 2. Mai d. J. einſtimmig beſchloſſen hat und
Fenilleton.
* Donna Lina Crispi. Die zweite, nach einigen auch
die dritte, Gattin des italieniſchen Staatsmannes, die
mit ihm die Jahre des höchſten Glanzes wie den
Lebens=
abend geteilt hatte, iſt, wie ſchon gemeldet wurde, am
Morgen des 25. Novembers in Neapel an einer
Nieren=
entzündung geſtorben. Donna Lina, wie ſie in der
Oeffentlichkeit kurzerhand genannt wurde, hat das
Jahr=
zehnt nach dem Todes ihres Gemahls faſt ebenſo
unbe=
achtet verlebt, wie die Zeit vor ihrer Vermählung, als
ſie noch Filomena Barbagallo hieß. Von der Zeit an,
als Francesco Crispi zum erſten Male an die Spitze der
Regierung trat, bis zu ſeinem endgültigen Sturz, etwa
zehn Jahre lang, ſtand ſie aber im Mittelpunkt des
öffentlichen Intereſſes, und es würde vielleicht mehr als
gut war von ihr geredet. Nicht als ob Donna Lina etwas
wie politiſchen Einfluß im gewöhnlichen Sinne geübt
hätte, aber die parlamentariſche und journaliſtiſche
Geg=
nerſchaft Crispis verſchonte auch ſeine Lebensgefährtin
nicht, und wenn auch gewiß viel grundloſe üble Nachrede
über ſie verbreitet wurde, ſo hat ſie doch ſelbſt durch die
Art, wie ſie die Rolle der Gattin eines der erſten
Män=
ner Italiens ſpielte, manches abfällige Urteil
herausge=
fordert. Aus unſcheinbaren Verhältniſſen
hervorgegan=
gen, hat Frau Crispi, als ſie plötzlich auf die Höhen des
Lebens gehoben wurde, das taktvolle Gleichgewicht nicht
immer zu bewahren gewußt und iſt zum guten Teil wohl
dafür verantwortlich zu machen, daß ſich um das Haus
Crispi eine Klientel im altrömiſchen Sinne ſcharte, die
nicht durchweg aus einwandfreien Geſtalten beſtand,
ſon=
dern zum Teil aus Strebern, die in der Umgebung des
mächtigen Politikers unverdiente Vorteile zu erhaſchen
ſuchten. Wenn gelegentlich zur Zeit der heftigen
Partei=
angriffe auf Crispi von Mißbräuchen die Rede war, die
man ihm ſelber zur Laſt legen wollte, ſo handelte es ſich
gewöhnlich um Dinge, die dem etwas abenteuerlichen
Kreis aufs Kerbholz zu ſetzen ſind, der Donna Lina
um=
ſchmeichelte. Um ihretwillen hatte Crispi ſeine erſte
Gattin, Roſalia Montmaſſon verlaſſen, die ihm
Gefähr=
tin war in ſeinen beſten Jahren und ſeine treue
Beglei=
terin auf ſeinen Feldzügen in Sizilien unter Garibaldi.
Dieſe zweite Heirat zog ihm eine Anklage wegen Bigamie
zu, und vor der Verurteilung rettete ihn ſchließlich nur
ein bei der erſten Eheſchließung zufällig begangener
Formfehler. Crispi, der damals Miniſter des Innern
war, mußte aber ſeinen Abſchied nehmen. Die
Ver=
ſchwendungsſucht ſeiner Frau brachte ihn dann in
Geld=
ſchwierigkeiten, bis er ſich im Jahre 1897 wegen
unrecht=
mäßiger Verwendung öffentlicher Gelder zu
verantwor=
ten hatte. Er erhielt nach Einſtellung des Verfahrens
für ſeine Handlungsweiſe einen öffentlichen Tadel. Donna
Lina hat mit ihrem Gemahl nicht nur die Jahre des
Glanzes, ſondern auch der Leiden geteilt; nach ſeinem
Tode hat ſie in beſcheidener Zurückgezogenheit ein kleines
Haus zu Neapel bewohnt und ſich Werken der
Wohltätig=
keit gewidmet. An ihrem Sterbelager ſtand die einzige
Tochter Giuſeppina, Fürſtin Linguagloſſa. Der ehemalige
Freundeskreis war ſchon lange zerſtoben.
C K. Die wahre Kunſt des Einkaufens. Eine „Liga
der Käuferinnen” hat ſich in Paris gebildet; ſie ſtellt ſich
die Aufgabe, den Damen die ſchwere, gerade jetzt, zur
Weihnachtszeit, ſo wichtige Kunſt beizubringen,
verſtän=
dig und richtig einzukaufen. Nur wenige
Grundwahr=
heiten ſind es die die Anhängerinnen dieſes
gemeinnützi=
gen Bundes als unverbrüchliche Geſetze befolgen ſollen.
Aber dieſe wenigen Regeln werden, ſo meinen die
Grün=
der der Liga, ein tiefgreifendes Uebel in unſerer
Frauen=
welt heilen, viele ſchlimme Stunden verhindern und
Ströme von Tränen trocknen. Die erſte dieſer Wahrheiten
iſt die, ſich immer vor Augen zu halten, daß jede unſerer
Handlungen Folgen hat. Wie leicht vergißt das die
Dame in der berauſchenden Atmoſphäre des eleganten
Ladens, in dem momentanen Entzücken über irgend
etwas, in der Hitze des Kaufens. Und dann bekämpfe
man die Unſchlüſſigkeit, dieſes ewige Schwanken, dieſes
qualvolle Hin und Her, das Schreckgeſpenſt der
Ver=
käufer und die Qual des Begleiters Wer ſich zwingt,
ruhig zu überlegen und dann entſchieden zu handeln,
der wird vor den Enttäuſchungen nachher, vor den raſch
folgenden Gewiſſensbiſſen ſo ziemlich geſchützt ſein. Und
dann ihr Frauen, ſo ruft die Bundesregel, ſpart euch die
Einkäufe nicht auf den letzten Augenblick auf, beſtellt eure
Toiletten nicht zu ſpät, gebt nicht nach Geſchenken auf die
Suche, wenn der Gabentag bereits angebrochen iſt! Welche
Verwirrungen und Sorgen werden nicht in den
Geſchäf=
ten durch die gebieteriſche Haſt der Käuferin
hervorge=
rufen; wie werden die Geſchäfte und die Arbeiterinnen,
die die eine Hälfte des Jahres wenig zu tun haben, in
der anderen Hälfte überlaſtet und gedrängt. Man
unter=
drücke die kindliche Sucht, ſtets mit der Hetzpeitſche
hin=
ter dem Lieferanten zu ſtehen. Anſtatt die eigene
Ver=
ſpätung zu vermeiden läßt man ſie den anderen
ent=
gelten. Endlich als Wichtigſtes: Käuferin, bezahle gleich
deine Schulden! Läßt man Rechnungen anſtehen, dann
werden die Preiſe unnötig in die Höhe geſchraubt. Man
kauft teurer, wie man durch das Hetzen ſchlechter
gear=
beitete Sachen bekommt. Vor allem aber entſteht durch
die Rechnungen im Budget der Dame eine Unordnung,
deren ſie ſchwer Meiſterin wird; ſie hat keinen Ueberblick
mehr über Ausgaben und Einnahmen, und es folgen all
jene peinlichen Szenen und Verlegenheiten, die den
Katzenjammer des Einkaufrauſches darſtellen. Das etwa
ſind die goldenen Regeln der neuen „Liga der
Käufe=
rinnen”
* Die Induſtrie des Chriſtbaumes. Der Chriſtbaum
in der heutigen Aufmachung führte ſich erſt im 17.
Jahr=
hundert ein. Mit Lichtern wurde er erſt im 18.
Jahrhun=
dert ausgeſtattet. Gegenwärtig knüpft ſich an die
Aus=
ſchmückung des Chriſtbaumes eine ganze Induſtrie. In
den idylliſchen Walddörfern Thüringens, Sachſens und
Schleſiens erzeugt die — leider ſchlecht bezahlte —
Haus=
induſtrie gewaltige Mengen von Chriſtbaumſchmuck. Der
ſtarken Verbreitung des Weihnachtsbaumes im Auslande
iſt eine kräftige Steigerung der Ausfuhr von
Weihnachts=
artikeln gefolgt. Im Jahre 1911 belief ſich Deutſchlands
Geſamtausfuhr an Chriſtbaumſchmuck und
Kinder=
ſpielzeug auf 501619 Doppelzentner im Werte von
90,11 Millionen Mark. Davon gingen nach den
Vereinigten Staaten 181777 Doppelzentner, nach
Groß=
britannien 121564 Doppelzentner, Frankreich 22 249
Doppelzentner, und nach Oeſterreich=Ungarn 17010
Doppelzentner. Bedeutende Mengen wurden auch nach
Belgien, Auſtralien, den Niederlanden, der Schweiz, nach
Südamerika und Aſien ausgeführt.
wenn ja, mit welchem Ergebnis. Unterſtaatsſekretär
Richter: Die Reſolutionen des Reichstages über
Wohn=
ungsreform ſind vom Bundesra: dem Reichskanzler über.
wieſen worden. Es ſinden e =gebende kommiſſariſche
Be=
ſprechungen ſtatt. Ich bin aber nicht imſtande, Ihnen zu
ſagen, ob es möglich ſein wird, dem Hauſe noch in dieſer
Seſſion einen diesbezüglichen Geſetzentwurf vorzulegen.
Sodann wird die Debatte über die
Teuerungsinterpellation
fortgeſetzt. — Abg. Sieg (natl.): Als praktiſcher
Land=
wirt kann ich beſtatigen, daß ſich unſere Wirtſchaftspolitik
vorzüglich bewährt hat. Ueber den Rückgang der Seuchen
ſind wir ſehr erfreut. Ich ſelber habe in den 33 Jahren
meiner Wirtſchaftsführung dreimal die Maul= und
Klauen=
ſeuche gehabt. (Stürmiſche Heiterkeit.) Hinſichtlich der
verteuerten Zuſtände hat der Landwirtſchaftsminiſter
durchaus recht. Die große Mehrzahl meiner Freunde iſt
ſchon jetzt bereit, die Regierungsvorlage anzunehmen.
Gerade in dieſen ſchweren Zeiten haben wir ane Urſache,
dafür einzutreten, daß Deutſchland dauernd mit eigenem
gutem Fleiſch verſorgt werden kann. (Beifall.)
Abg. Graf v. Schwerin=Löwitz (konſ.): Auch
von landwirtſchaftlicher Seite iſt die Fleiſchteuerung
be=
dauerlich. Was wir wünſchen und brauchen, ſind
gleich=
mäßige, beſſere Preiſe, mit denen wir beſtehen können und
die den Verbrauch nicht erſchweren. Wenn wir uns auf
die ausländiſche Fleiſchverſorgung einlaſſen wollen, ſo
müſſen wir wie England viele Millionen in den Bauch
von Kühlſchiffen und Kühlräumen ſtecken und wir
bedür=
fen einer beſonderen Flotte, die die Fleiſchverſorgung
Deutſchlands im Kriegsfalle ſicherſtellt. Für unſere
Vieh=
zucht iſt es notwendig, daß ſie vor fortdauernder
Beun=
ruhigung geſchützt wird. Trotz der enormen
Bevölker=
ungsſteigerung produziert die deutſche Landwirtſchaft
ſchon heute 95 Prozent des ganzen Fleiſchbedarfes. Da
kann man nicht behaupten, daß es um die Verſorgung
unſerer Großſtädte beſſer beſtellt wäre, wenn wir nicht
5 Prozent, ſondern wie England, 50 Prozent, des
Flei=
ſches von dem Auslande beziehen müßten. In 5 Jahren
wird das Ziel erreicht ſein, daß die Landwirtſchaft den
geſamten Bedarf decken kann. Durch das
Fleiſchbeſchau=
geſetz erleidet die Landwirtſchaft erhebliche Koſten. Durch
das ſehr umfangreiche Verwerſen minderwertigen
Flei=
ſches wird der Landwirtſchaft jährlich 60 Millionen Mark
Verluſt zugemutet. Wenn man dem argentiniſchen Fleiſch
gegenüber auf § 12 des Geſetzes verzichtet, ſo ſollte man
auch nicht ſo rigoros unſerem nicht ganz vollwertigen
Fleiſch gegenüber verfahren. Die Amerikaner ſchicken uns
auch nicht ihr beſtes Fleiſch; das eſſen ſie allein. Wollen
Sie uns wie mit dem Petroleum auch in der
Fleiſchver=
ſorgung von den Truſts abhängig machen? Die Haltung
der Stadt Berlin gegenüber dem Angebot der
Pommer=
ſchen Viehzuchtgenoſſenſchaft, welche ſich bereit erklärte, zu
ſehr mäßigen Preiſen auf die Zeit von fünf Jahren ohne
jedes Riſiko der Stadt jährlich 60 000 Schweine zu liefern,
iſt unverſtändlich. Dabei würde die Bevölkerung beſſer
fahren, als gegenwärtig bei dem ruſſiſchen Fleiſch,
deſſen Quantität noch nicht einmal vier Prozent
des geſamten Fleiſchbedarfes der Stadt ausmacht. Ich
würde es bedauern, wenn der ernſte Verſuch der
Land=
wirtſchaft, einen Ausgleich zu ſchaffen, an dem
Wider=
ſtand der ſtädtiſchen Verwaltung ſcheitern ſollte. In
die=
ſem Falle würden die Städte die Schuld an einer
Wieder=
kehr der Fleiſchnot tragen. Unſere verfaſſungsrechtlichen
Bedenken gegen den § 33a der Geſchäftsordnung beſtehen
fort. Wir lehnen den ſozialdemokratiſchen Antrag ab.
(Beifall.) Der Komiſſionsberatung ſtimmen wir zu.
(Bravo!)
Präſident Dr. Kaempf teilt mit, daß der
urſprüng=
liche ſozialdemokratiſche ſpezialiſierte
Interpellationsan=
trag zurückgezogen und durch folgende Faſſung erſetzt
worden iſt: „Die Behandlung der den Gegenſtand der
In=
terpellation bildenden Angelegenheit durch den
Reichs=
kanzler entſpricht nicht den Anſchauungen des Reichstags.”
Weiter beantragen die Sozialdemokraten: „Die Frage,
ob auf Grund des§ 33a der Geſchäftsordnung Anträge
zu=
läſſig ſind, die ſpezialiſieren, nach welcher Richtung die
Behandlung der den Gegenſtand der Interpellation bil=
denden Angelegenheit durch den Reichskanzler der
An=
ſchanung des Reichstages entſpricht oder nicht, der
ver=
ſtärllen Geſchäftsordnungskommiſſion zur Beratung und
alsbaldigem Bericht an das Plenum zu überweiſen.”
Staatsſekretär Dr. Delbrück: Der Grund, daß wir
bei dem aufrichtigen Willen aller Beteiligten nicht zu
einem poſitiven Ergebnis kommen, liegt darin, daß die
Erörterung des Plenums auf einer falſchen
Vorausſetz=
ung aufgebaut worden iſt, daß von den Herren der Linken
die Fleiſchnot als eine Folge unſerer Zollpolitik betrachtet
wird, und daß daher die Debatte immer in einen
wirt=
ſchaftspolitiſchen Kampf ausartet, ſo daß das eigentliche
Ziel aus dem Auge verloren wird. Gewiß, unſere
Zoll=
politik geht darauf aus, die Preiſe zu erhöhen. (Hört,
hört! und große Unruhe links.) Unſerer einheimiſchen
Produktion ſoll ein Vorſprung gegeben werden
gegen=
über der ausländiſchen, und mit dieſer Wir ſchaftspolitik
haben wir die glänzende Entwicklung erreicht, die wir bei
uns ſehen. Das Vermögen des deutſchen Volkes iſt
be=
deutend gewachſen und wir können eine ſoziale Politik
treiben, wie ſie ſo groß an Opfern kein Staat der Welt
nachmacht. Erſt in letzer Zeit hat England den Verſuch
gemacht, uns in dieſer Beziehung zu folgen. Soll nun
wirklich dieſe Wirtſchaftspolitik die Schuld an der
augen=
blicklichen Teuerung tragen? Das wirtſchaftliche Leben
eines Landes ſpielt ſich nicht innerhalb ſeiner Grenzpfähle
ab, ſondern wird beeinflußt durch die Vorgänge auf der
ganzen Welt. Infolge dieſer internationalen
Entwick=
lung des Wirtſchaftslebens wird auch die Preisſteigerung
hervorgerufen und durch ähnliche Vorgänge in anderen
Ländern, und das iſt der wahre Grund für die jetzige
Teuerung, nicht die Wirtſchaftspolitik. Selbſt
Großbri=
tannien, das klaſſiſche Land des Freihandels, iſt nicht frei
geblieben von bedeutenden Preisſteigerungen, ebenſo
Dänemark, Schweden, die Schweiz, Oeſterreich=Ungarn
uſw. Dieſe internationalen Urſachen der Teuerung aus
der Welt zu ſchaffen ſind wir nicht imſtande und wir
brauchen darüber uns nicht in unfruchtbare Diskuſſionen
einzulaſſen. Unfruchtbar, weil dieſer Reichstag keinen
Zoll an unſerer Wirtſchaftspolitik ändern wird. (Zuruf
links: Leider!) Man ſollte es deshalb auch der Rechten des
Hauſes nicht ſchwer machen, an der Löſung des Problems
mitzuarbeiten, indem man fortdauernd ihre
Wirtſchafts=
politik angreift. Es muß feſtgeſtellt werden, daß das
Quantum des zur Verfügung ſtehenden Fleiſches immer
noch größer iſt, als vor zehn Jahren. Wir beſtreiten nicht,
daß das Fleiſch immer noch knapp iſt. Um dieſes Uebels
Herr zu werden, müſſen wir praktiſch den Hebel anſetzen:
Vermehrung der Viehzucht, Verbeſſerung der Veterinär=
und Seuchenpolizei, innere Koloniſation und Verbeſſerung
des Futteranbaues. Wir müſſen dahin zielen, daß
gleich=
mäßige Preiſe erzielt werden. Wir wollen keine
Sus=
penſion der Zölle, ſondern nur einen Erlaß der Zölle aus
Billigkeitsgründen. Ein Novum iſt das Eingreifen der
Kommunen und das Angebot der Landwirtſchaftskammern
an die großen Städte. Zu den anderen Aufgaben der
Städte gehört ſicher auch eine Reform des ſtädtiſchen
Schlachthofweſens. Von heute auf morgen laſſen ſich
ſolche Probleme nicht löſen. Deshalb hoffe ich, daß
wir aus den theoretiſchen Erörterungen zum Ziele
kom=
men. Ich hoffe, daß es gelingt, die Schlächter zu
Genoſ=
ſenſchaften zuſammenzuſchließen, an denen die Kommunen
beteiligt ſind in bezug auf ihre Leitung und
Finanzier=
ung. Durch Reden ſind die Preiſe noch niemals
herab=
gedrückt worden. Die Enquete=Kommiſſion wird
ver=
ſuchen, dem Problem praktiſch beizukommen. In ihrer
Zuſammenſetzung liegt für mich die Hoffnung, daß es ihr
gelingen wird, praktiſche Arbeit und Erfolge auf dieſem
wichtigen und allen am Herzen liegenden Gebiete zu
er=
zielen. (Beifall.)
Vizepräſident Dove teilt mit, daß über die
ſozial=
demokratiſchen Interpellationsanträge morgen
nament=
lich abgeſtimmt werden wird.
Abg. Gothein (Fortſchr. Vpt.): Die Reden der
Re=
gierung und Abgeordneten der Rechten waren ein
Eier=
tanz. Heute wurde, das war neu, anerkannt, daß die
Zollpolitik die Preiſe erhöhen ſoll; früher hieß es, es ſolle
nur eine Stabiliſierung angeſtrebt werden. Nicht nur die
unteren Volksſchichten, auch weite Kreiſe des Mittelſtan=
des werden von der Fleiſchnot betroſſen. Der
Landwirt=
ſchaftsminiſter trat demgegenüber als Prophet der
Fleiſchabſtinenz auf. Daß der Fleiſchbedarf nicht gedeckt
wird, zeigt ſich in der Zunahme der Schlachtungen von
Pferden Ziegen und Hunden. Herr von Schorlemer preiſt
das Pferdefleiſch in einem Maße, das erwarten läßt, daß
er uns beim nächſten parlamentariſchen Diner
Pſerde=
fleiſch vorſetzen will. Die Aufgabe der Städte
liegt auf anderem Gebiete, als auf dem der
Teuerungs=
bekämpfung. Sonſt müßte Berlin auch ſtädtiſche
Korſett=
läden eröffnen. (Heiterkeit.) Berlin verſpricht ſich von
dem Angebot der Landwirtſchaftskammer keine
Verbil=
ligung für die Bevölkerung. Deshalb kann es nicht
Wun=
der nehmen, wenn es das Angebot ablehnt. Die
Land=
wirtſchaft kommt ihren Verpflichtungen nicht voll nach,
denn ſie ſcheut ſich vor dem Riſiko der Viehzüchtung, denn,
wie der Abg. Sieg beſtätigt, verlangt die Schweinezucht
liebevolle Behandlung der Mutterſau. (Heiterkeit.) Bei
einer kurzfriſtigen Suspenſion eines Zolles kann
aller=
dings die Nachfrage der betreffender Ware ſo groß
wer=
den, daß der Preis auch im Auslande ſteigt. Das wird
aber niemals der Fall ſein bei dauernder Aufhebung eines
Zolles. Die württembergiſche Regierung hat anerkannt,
daß die Futtermittelzölle nicht im Intereſſe der
Landwirt=
ſchaft liegen. Weshalb ſchafft man ſie denn nicht
ſchleu=
nigſt angeſichts der Teuerung ab und will bis zum
Ab=
ſchluß der neuen Handelsverträge warten? Am wenigſten
kommen die Domänen ihrer Verpflichtung hinſichtlich der
Viehzucht nach. Man ſollte ihnen ein Mindeſtmaß von
Viehhaltung vorſchreiben. Die Futtermittelzölle und das
Einfuhrſcheinſyſtem ſind eine Verſündigung gegenüber
dem kleinen Landwirt und gegenüber den Konſumenten.
Sie müſſen beſeitigt werden. Die Fideikommiſſe ſind
ein Krebsſchaden für unſer Volk. Was nützt uns alle
innere Koloniſation, wenn die Fideikommiſſe jährlich
zu=
nehmen. Wir treiben einer großen Reihe von
Fleiſch=
notjahren entgegen; eines iſt immer noch ſchlimmer als
das vorhergehende. Schuld daran ſind die Regierung
und die Parteien die an dem bisherigen Syſtem
feſt=
halten. — Abg. Seyda (Pole): In demſelben
Augen=
blick, in dem der Miniſter ſeine Arbeiterfreundlichkeit
be=
teuert, iſt er im Begriff, ein Dekret zu unterzeichnen, durch
das viele Gutsbeſitzer und Hunderte von Arbeiterfamilien
von Haus und Hof getrieben werden. Niemand fragt
aber danach, ob ſie Fleiſch, oder ob ſie überhaupt
Brot=
für ſich haben. (Lebhafter Beifall bei den Polen) Wit
können der Regierung den Vorwurf nicht erſparen, daß
ſie mit Abhilfemaßnahmen viel zu ſpät eingegriffen hat.
Es iſt uns vollſtändig unmöglich gemacht, einen kleinen
Grundbeſitz zu erwerben und dadurch an der
Fleiſchver=
ſorgung des Volkes uns zu beteiligen. — Abg. Ricklin
(Elſ.=Lothr.): Auch ich bedauere den Notſtand in der
Fleiſchverſorgung. Mit der Art, wie der Reichskanzler
die Interpellation beantwortet hat, kann ich mich
voll=
ſtändig einverſtanden erklären. Unſere Wirtſchaftspolitik
hat zweiſellos einen erheblichen Aufſchwung in Handel
und Wandel verurſacht. — Abg. Gebhart (Wirtſch.
Vgg.): Die Sozialdemokraten benutzen wie ſeither, auch
jetzt wieder, die Fleiſchteuerung zur Agitation. Sie
ſchlachten die Notlage des Volkes vom parteipolitiſchen
Standpunkte aus. Die Zölle haben auch dem kleinen
bäuerlichen Beſitz Vorteile gebracht. Gegen die
Einführ=
ung von argentiniſchem Gefrierfleiſch muß ich mich ganz
entſchieden wenden; dadurch würde nur der Preis des
einheimiſchen Fleiſches heruntergedrückt. Der
Kommiſ=
ſionsberatung ſtimmen wir zu. Gegen die Beſchimpfung
des Bauernſtandes durch den Abg. Scheidemann lege ich
Proteſt ein. — Abg. Südekum (Soz.): Auf das ent
ſchiedenſte weiſe ich zurück, daß der Abg. Scheidemann
den Bauernſtand beleidigt hat. Im Gegenteil, wir
So=
zialdemokraten haben ſtets die Intereſſen des
Bauern=
ſtandes gewahrt. (Lachen rechts.) Die Rechte hat ſtets
mit dem Bauernſtande die Großgrundbeſitzer identifiziert.
Die Anſicht des Staatsſekretärs Dr. Delbrück iſt äußerſt
naiv. Daß man bei einem ſolchen ſozialen Problem
Er=
örterungen über die allgemeine Wirtſchaftsvolktik
ver=
meiden kann, das geht doch nicht. Unſere
Wirtſchafts=
politik hat nicht ſo glänzende Erfolge wie das hier
hin=
geſtellt wird, denn dem eigentlichen Produzenten, dem
Vierzig Jahre im Dienſte der Kunſt.
„Alles künſtleriſche Schaffen iſt
Ent=
wickelung. Künſtleriſche Weiterbildung ſetzt
inneren künſtleriſchen Beſitz voraus..
Es ſind Joſeph M. Olbrichs Worte, die wir heute
der Beſprechung eines Buches voranſetzen wollen, in
dem Fräulein Anna Ethel, ehedem Großherzoglich
heſſiſche Hofſchauſpielerin, ihres Lebens und ihres
künſt=
leriſchen Wirkens Erinnerungen niederlegt. Wenn
Olbrich dieſes Leitwort auch ſeinem Kunſtſchaffen einſt
prägte, es hat vollgültigen Allgemeinwert, und wer die
vorliegenden Erinnerungsblätter lieſt und ſo ziemlich am
Schluß auf die Worte Olbrichs ſtößt, dem drängt von
ſelbſt ſich die Ueberzeugung auf, daß auch der Autorin
Lebensgang eine aus künſtleriſchem Schaffen ſich ergebende
Entwickelung war, aufgebaut auf inneren künſtleriſchen
Beſitz.
Und dann der Titel. Die Kunſt läßt ſich nicht
beherr=
ſchen, ſie iſt göttlich. Nur wer ſich berufen fühlt, ihr zu
dienen, wird ein wahrer Künſtler. Es will uns
dün=
ken, daß Anna Ethel nicht zufällig den Titel wählte „im
Dienſte der Kunſt” daß ſie ihn vielmehr in richtiger
Erkenntnis der Wahrheit dieſes Satzes ihren
Erinnerun=
gen voranſetzte. Denn durch das ganze Buch geht wie
ein Bekenntnis eine heiße, unendliche Liebe zur Kunſt,
die ihren ſchönſten Ausdruck findet in einem durch nichts
zu erſchütternden Pflichtbewußtſein, der Hehren
Gött=
lichen zu dienen. Nur auf eine momentane Bitternis
im Gedenken ſchmerzlicher Stunden iſt es darum wohl
zurückzuführen, wenn die Künſtlerin an einer Stelle Klage
darüber führt daß man ihr Wirken beim Abſchied von der
Hofbühne „Dienſttätigkeit” genannt. — Weſſen Los iſt
wohl reicher an Schönem und Gutem, was das Leben zu
bieten hat, aber auch an Schmerzlichem und Bitterem, als
das des Künſtlers, der Künſtlerin? Wer bliebe im Dienſte
der Kunſt von Enttäuſchungen und Prüfungen
ver=
ſchont? Wie ſchön und groß gedacht klingt darum der
Ausſpruch der Autorin nach kurzer Schilderung der erſten
Jugend, des erſten Schrittes auf die die Welt bedeutenden
Bretter: „Wenn die ſchwarzen und die heiteren Loſe, die
aus der Zeiten Schoße mir geworden, nicht zu gleichen
Teilen fielen, wenn die ſchwarzen oft und reichlich
über=
wogen, ich habe meinen Entſchluß und ſeine Ausführung
nie bereut, auch nicht in den ſchwerſten Stunden, die mir
mein Beruf brachte. Hätte ich es noch einmal zu tun, ich
ließe wie damals die Jugendgeſpielen und ginge dem
Stern meines Lebens, der Kunſt, entgegen.‟—
Es iſt im Grunde doch unendlich viel, was die
Künſt=
lerin in ihren Erinnerungen gibt. und es iſt von ganz
beſonderer Bedeutung für Darmſtadt. Während einer
Uintereſſanten Spanne Zeit has Anna Ethel der Bühne
unſeres Hoftheaters angehört, und ihre Erinnerungen
zeigen, daß ſie ſtets einen offenen Blick für das Leben in
ſeiner Geſamterſcheinung gehabt, ihr Gedächtnis iſt
ſtau=
nenswert. Was zieht bei der Lektüre all an unſerem
Geiſte vorüber, lebt wieder auf, was in der Erſcheinungen
Fülle zurückgeſunken ins Nichts und doch ſo groß einſt
war, ſo voller Begeiſterung und Größe, voller Luſt und
Schmerz. Von ihren Lehrjahren plaudert die Autorin,
die ſie in Stuttgart verbrachte, wie ſie Sängerin werden
wollte und dann doch ganz dem Schauſpiel ſich widmen
mußte. Wie köſtlich ſind die Schilderungen der
Empfind=
ungen der jungen Kunſtnovize und der Freundin, die ſich
bei einem Gaſtſpiel der gottbegnadeten Marie Stehle
äußern in jauchzendem Enthuſiasmus und in einer
Be=
geiſterung, die im Kulminationspunkt Tränen erpreßt.
Und wie aus den Erinnerungen an die Kriegszeiten
haf=
ten blieb der überwältigende Eindruck des Kampf= und
Trutzliedes der deutſchen Helden: „Es brauſt ein Ruf wie
Donnerhall” — Ueber den Rahmen intereſſanter kleiner
perſönlicher Erlebniſſe hinaus feſſeln die Erinnerungen
an eine ſchier endloſe Reihe von Gaſtſpielen großer
Künſt=
ler und Künſtlerinnen, die im Laufe der Jahrzehnte über
Darmſtadts Hofbühne ihrer Sterne Strahlen leuchten
ließen. Namen klingen an unſer Ohr, an die ſich aus der
Vergangenheit heraus ungewollt die Vorſtellung von
etwas Großem, Ueberragendem knüpft, und Namen, die
noch heute der Kunſtglorie Schein hell umſtrahlt. In die
Weimarer Anfangszeit reichen die Erinnerungen
zu=
rück, von wo die Künſtlerin über Berlin nach
Darm=
ſtadt kam, von Theodor Wünzer an Julius Werther
empfohlen. Am 8. Mai 1873 betrat ſie zum erſten Male
die Darmſtädter Bühne als Philippine Welſer, und nach
weiteren erfolgreichen Gaſtſpielen als Gretchen und Luiſe
erfolate das Engagement.
Naturgemäß füllen die Schilderungen des
künſtleri=
ſchen Wirkens und des Lebens in Darmſtadt den weitaus
breiteſten Raum der Erinnerungen aus. Ernſtes und
Heiteres weiß die Autorin gleich fließend und gleich
feſſelnd zu ſchildern in dieſem lokalgeſchichtlich
bedeut=
ſamen Teil des Buches, der in ſeiner Reichhaltigkeit ſaſt
einer gewiſſenhaften Chronik der künſtleriſch
bedeuten=
den Ereigniſſe unſeres Theaterlebens gleich kommt. Es
iſt hier nicht Raum, auch nur alle die Namen der Kunſt=
und Literaturgrößen zu erwähnen, zu denen die
Künſt=
lerin in Beziehung trat. Als beſonders ereignisreich
tritt die Erinnerung an das erſte Gaſtſpiel Klara
Zieg=
lers aus dem Rahmen der Aufzählungen, dann
Schilder=
ungen der Direktoren und vieler Kollegen, beginnend mit
Hugo Edward und endend mit Künſtlern, die noch heute
an unſerer Hofbühne tätig ſind. Butterweck der
unver=
gleichliche Komiker, iſt vielfach genannt. Ueber Otto
Müller, den noch heute lebenden Romanſchriftſteller, Otto
Roquette, den einſt oft aufgeführten Darmſtädter Bühnen=
dichter, Friedrich Mitterwurzer, Jacques Ofſenbach,
Fer=
dinand Hiller, Haaſe, Theodor Wünzer, Marie Seebach,
Saraſate uſw. finden wir treffende Charakterſtudien. In
interſſanter und da aus der Praxis heraus geſchrieben,
überzeugender Weiſe ſind mehrfach Verſuche gemacht
und Hinweiſe gegeben zur Löſung der ſozialen Fragen
des Schauſpielerinnenberufes. Und wie ſeſſelnd weiß ſie
zu ſchildern, wie damals noch Begeiſterung und
Enthu=
ſiasmus das Theater durchbrauſten: „Kein Plätzchen war
je frei bei Stücken wie Götz von Berlichingen”,
„Egmont” „Die Räuber”, „Wilhelm Tell”, „Jungfrau
von Orleans”, kurz: bei allen herrlichen Dramen. Nicht
nur bei Szenen und Aktſchlüſſen wurde applaudiert und
geruſen, auch bei jeder Kraft= und Lieblingsſtelle brach
ſpontaner Beifall los. — Eines Abends nun genügten
den jungen feurigen Enthuſiaſten ihre Hände und Füße
nicht mehr zum Applaus. Da hoben ſie die hölzernen
Klappſitze aus und trommelten damit auf die Lehnen und
Brüſtungen. Ich gebe gerne zu, daß dabei auch ein
bis=
chen jugendliche Radauluſt mitſpielte; aber ein ehrlicher
Enthuſiasmus war in dieſer Jugend für die Werke
unſerer großen Dichter und für die, die ihnen deren
Ge=
ſtalten auf der Bühne verkörpern durften.” . . . Die
Autorin vertritt mit Recht den Standpunkt, daß der
Dar=
ſteller den Applaus zur Anſeuerung bedarf, daß das
Publikum ſich viel ſelbſt ſchädigt, wenn es in ſeinen
Bei=
fallsbezeugungen ſo ſparſam wird, denn der laute Dank
des Zuhörers eiſert den Künſtler an, ſein Höchſtes zu
bie=
ten, alles zu geben, was er geben kann.
Voll köſtlichen Humors ſind die Schilderungen der
ſogenannten „Schmierenfahrten” der Enſemblegaſtſpiele,
Abſtecher, Feriengaſtſpiele. Hugo Edward Gg. Heinr.
Hacker waren meiſt die „Direktoren” dieſer Gaſtſpiele, die
ſo viel Schönes und Humorvolles brachten und auch wohl
heute noch bringen, die dem ſorglos fröhlichen
Künſtler=
volk deſſen wirtſchaftliche Exiſtenz geſichert iſt, aber auch
Proben geben davon, wie heute noch Tauſende von
Kol=
legen, die vielleicht die gleiche heiße Liebe zum Beruf
er=
füllt, ihr Brot verdienen müſſen. — Nach 26jähriger
Wirk=
ſamkeit ſchied Fräulein Ethel aus dem Verbande des
Hof=
theaters. Der Kunſt blieb ſie treu bis heute. In der
„Freien literariſch=künſtleriſchen Geſellſchaft” fand ſie oft
Gelegenheit zu künſtleriſcher Betätigung, die „viel
An=
regung und mancherlei Arbeit” brachte. Es iſt faſt eine
Geſchichte des Voreins, was die Autorin in dieſem Kapitel
ſagt. Vielfach ſtellte ſie auch gern und ſtets mit Erfolg
ihre Kunſt in den Dienſt der Wohltätigkeit.
Das inhaltlich wie im Aeußeren gleich vornehm
aus=
geſtattete Buch, deſſen Widmung Ihre Kgl. Hoheit die
Großherzogin angenommen hat, bietet eine ſolche Fülle
des Intereſſanten und Leſenswerten, daß ihm ein großer
Freundeskreis von vornberein geſichert iſt.
M. St.
Arbeiter, geht es bei dieſer Politik ſchlechter, als früher.
Das Einfuhrſcheinſyſtem iſt der Hauptſehler des ganzen
Wirtſchaftsſyſtems. Von unſeren politiſchen Machtmitteln
müſſen wir Gebrauch machen, ſonſt hätte die Regierung
noch nicht eingegriffen, wenn wir nicht im Lande unſere
Stimme erhoben hätten. Bedauerlich iſt der Beſchluß des
Deutſchen Städtetages, es könne nicht Aufgabe der
Kom=
munen ſein, dauernd in die Preisgeſtaltung der
Lebens=
mittel einzugreiſen. Das Miniſterium ſteht unter
agrari=
ſchem Kommando, deshalb ſucht es zur Aufrechterhaltung
des § 12 des Fleiſchbeſchaugeſetzes die fadenſcheinigſten
Gründe hervor. Die Berechnungen des
Reichsgeſund=
heitsamtes über den Fleiſchkonſum ſind falſch; ſie ſtützen
ſich auf falſche Zahlen. Die Berichte der Schulärzte
ſpre=
chen von ſchrecklichen Verhältniſſen der
Familienernähr=
ung und der Wohnungsverhältniſſe. Das deutſche Volk
wird es doch noch dahin bringen, daß es zu beſſeren
Da=
ſeinsbedingungen kommt.
Präſident des Reichsgeſundheitsamtes Geheimer
Re=
gierungsrat Dr. Bumm: Einen Verdienſt hat das
Reichsgeſundheitsamt ſich dadurch erworben, daß es
hinſichtlich des Fleiſchkonſums möglichſt zuverläſſige
Zah=
len geſchaffen hat. Unſere Statiſtik ſtützt ſich auf amtliche
Erhebungen und ſind genauer als die Zahlen privater
Statiſtiken. Irgend ein abſichtlich oder leichtfertig
erziel=
tes falſches Ergebnis iſt vollkommen ausgeſchloſſen. Eine
neue Statiſtik iſt in Vorbereitung. Der ſchlechte
Ernähr=
ungszuſtand der Schulkinder iſt vielfach auf eine falſche
Ernährungsweiſe zurückzuführen; dies trifft nicht nur bei
den Kindern der Armen, ſondern in noch weit größerem
Maße bei den Reichen zu.
Es wird hierauf ein Schlußantrag
angenom=
men. Der ſozialdemokratiſche Geſchäftsordnungsantrag
wird der Geſchäftsordnungskommiſſion überwieſen. Die
Geſetzesvorlage über die Zollerleichterung für Fleiſch wird
einer Kommiſſion von 28 Mitgliedern überwieſen. — Es
folgt die ſozialdemokratiſche Interpellation über den
Wa=
genmangel. — Staatsſekretär Dr. Delbrück erklärt, der
Reichskanzler ſei bereit, die Interpellation in der
zwei=
ten Hälfte der nächſten Woche beantworten zu laſſen. —
Nach der debatteloſen Erledigung einer Reihe von
Rech=
nungsſachen erfolgt Vertagung.
Nächſte Sitzung Samstag 11 Uhr. Tagesordnung:
Namentliche Abſtimmung über den Interpellationsantrag,
Geſetzentwurf über den Zuſammenſtoß und die Bergung
von Schiffen, das Kinderſaugflaſchengeſetz, das
Poſtſcheck=
geſetz. — Schluß 7¾ Uhr.
— Berlin, 29. Nov Die konſervative
Relchstagsfraktion wählte für ihren verſtorbenen
Vorſitzenden v. Normann den Abg. Graf Kanitz zu
ihrem Vorſitzenden und Abg. Graf v. Weſtarp zu deſſen
Stellvertreter.
Parlamentariſches.
** Darmſtadt, 29 Nov. Der zweite (
Ge=
ſetzgebungs=) Ausſchuß der Zweiten Kammer
be=
ſchäftigte ſich in einer heute nachmittag gemeinſam mit der
Regierung abgehaltenen Sitzung eingehend mit der
Re=
gierungsvorlage, betr. die Abänderung des
Handels=
kammergeſetzes als Vertreter der Regierung waren
Miniſter Erz. von Hombergk zu Vach, die
Miniſte=
rialräte Hölzinger, Dr. Kratz u. a. zugegen. Der
Ausſchuß nahm bei der Regierungsvorlage beſonders
An=
ſtoß an der neuen Beſtimmung des Art. 1, wonach in
Art. 3 des Geſetzes geſagt wird, daß das Miniſterium des
Innern nach Anhörung oder auf Antrag der
Handels=
kammer beſtimmen kann, daß für deren Bezirk Wahlrecht
und Beitragspflicht für kleinere Gewerbetreibende,
De=
tailliſten ꝛc. von einer beſtimmten Mindeſthöhe der durch
Ortsſatzung vorgeſehenen Merkmale für den Umfang des
Betriebes maßgebend ſein ſoll. Der Ausſchuß beſchloß
heute nach Anhörung der Regierung, dieſen Abſatz des
Art. 1 des neuen Geſetzes zu ſtreichen; womit ſich die
Re=
gierung unter dem Hinweis, daß man ja die Wirkungen
des letzteren erſt abwarten könne, ehe man eine endgültige
Regelung über dieſe Frage treffe, einverſtanden erklärte.
Es bleibt alſo bei der bisherigen Beſtimmung, wonach
jeder, der ins Handelsregiſter eingetragen iſt, auch
wahl=
bo echtigt iſt. — Weiter genehmigte der Ausſchuß noch den
Geſetzentwurf, betreffend die Eingemeindung von
Koſtheim zu Mainz, die am 1. Januar 1913 zu erfolgen
hat und die Regierungsvorlage, betr. die Heranziehung
der Grundſtückseigentümer der Süd= und Südweſtfront
von Mainz zu den Geländeerwerbskoſten.
Landtagsſtichwahlen in Württemberg.
* Stuttgart, 29. Nov. Bei dem heutigen
zwei=
jen Wahlgange ſtanden 24 Mandate zur
Entſcheid=
ung. Es erhielten: Volkspartei 6, Konſervative und
Bauernbund 6. Nationalliberale 5, Sozialdemokraten 3
Zentrum 2 Mandate; zwei Mandate ſtehen noch aus. —
Es wurden demnach bis jetzt gewählt: 21 Zentrum,
17 Konſervative und Bauernbund, 15 Volkspartei, 13
Sozialdemokraten und 9 Nationalliberale.
Der Balkankrieg.
Zur Lage.
* Köln 28. Nov. Ein Berliner Telegramm der
Kölniſchen Zeitung, überſchrieben: „Klärung” führt
aus: Aus der nunmehr feſtgeſtellten grundſätzlichen
Hal=
tung der Beteiligten iſt der Gewinn an Zeit zu buchen,
der allein eine gewiſſe Bürgſchaft für die Auffindung
einer friedlichen Löſung darſtellt, ferner die
innere Einmütigkeit, die den Gedankenaustauſch
der Mächte leitet und deren Grundſatz es iſt, daß keine
von ihnen durch Eingängerei das einheitliche Bemühen
ſtört. Weiter ſagt das Telegramm: Kein Vernünftiger
wird jetzt den Propheten ſpielen und behaupten wollen,
daß nun alle und jede Gefahr gebannt ſei. Aber ſo
töricht, wie es anfangs manchem ſchien, war es doch
nicht, an der Hoffnung feſtzuhalten, daß bei der großen
Balkanregelung die europäiſche Vernunft
durch=
dringe. Sind die üppigſten Wünſche ihrer Gegner
zurück=
gedrängt, ſo muß ſich zwiſchen den Adria=Intereſſen
Oeſterreich=Ungarns und den Siegesmärſchen Serbiens
eine Linie finden laſſen, ohne daß über dieſe Aufgabe,
deren Löſung möglich iſt, ein Krieg ausbricht, den
nie=
mand wollen kann, am wenigſten aber, wie die Dinge
etzt liegen, der Balkanbund.
* London 29. Nov. Die Times nimmt mit
Ge=
nugtuung Kenntnis von der Verſicherung ihres Berliner
Korreſpondenten, daß keinerlei Zweifel in der
Aufrich=
tigkeit der deutſchen Regierung, noch in der
Friedensliebe ſowohl der Regierung, als auch des
deutſchen Volkes beſtehen. Die Times fährt fort: In
einem ſolchen Moment haben die wirklichen Tatſachen
viel mehr Ueberzeugungskraft als Worte, und der beſte
Beweis für die Aufrichtigkeit Deutſchlands iſt, daß es
keine Macht und kein Geſchütz in Bewegung geſetzt hat.
Solange die nichtintereſſierten Mächte ruhig und feſt
bleiben, iſt immer noch reichlich Raum für die Hoffnung.
daß ſich ein friedlicher Ausweg aus den
gegen=
wärtigen Schwieriakeiten finden wird. Glücklicherweiſe
iſt die öffentliche Meinuna Deutſchlands, Englands und
Frankreichs einig über die gebieteriſche Notwendigkeit,
einen Kriea zu vermeiden. Wir glauben, daß
das=
ſelbe von Italien gilt. Und wenn vier Großmächte
darüber einer Meinung ſind, ſollte die Erhaltung des
europäiſchen Friedens kein unlösbares Problem bilden.
— Die Times betont weiter, daß das Telegramm des
Reichskanzlers an den Oberpräſidenten in Oſtpreußen
einen weiteren erfreulichen Beweis von den friedlichen
Abſichten der deutſchen Regierung enthalte.
* Paris 29. Nov. In Erörterung der Balkan=
Schwierigkeiten ſtellt die Preſſe heute mit
Befrie=
digung feſt, daß die Lage eine bemerkenswerte
Ent=
ſvannung aufweiſt und alle Großmächte einia an der
Erhaltung des Friedens mitwirkten. Der Plan
einer Botſchafterkonferenz wird von mehreren Blättern
mit umverhohlener Zuſtimmung mfgenommen, da auf
dieſe Weiſe die Herſtellung eines Einvernehmens zwiſchen
den Großmächten erleichtert und beſchleunigt werden
könnte.
Eine Botſchafterkonferenz.
* Köln, 28. Nov. Der Köln. Ztg. wird aus Berlin
geſchrieben: Es beſtätigt ſich, daß England die
Ab=
ſicht hat, den diplomatiſchen Meinungsaustauſch unter
den Großmächten über einzelne Punkte der Orientfrage
ſtatt, wie bisher, von Kabinett zu Kabinett in der Form
einer Botſchafterkonſerenz weiterführen zu
laſſen. Dieſe Konferenz iſt nicht zu verwechſeln mit der
eigentlichen Orientkonferenz, die, wenn
über=
haupt, erſt nach dem Friedensſchluß zwiſchen Pforte und
Balkanregierungen zuſammentreten könnte. Der Vorteil
einer ſolchen Botſchafterkonferenz, deren Arbeiten
natür=
lich zunächſt nur vorbereitender Natur ſein würden, könnte
darin beſtehen, daß für die einzelnen Fragen eine
ge=
meinſame Auffaſſung der Großmächte feſtgeſtellt würde,
was für ſpäter notwendige Verhandlungen mit den
Bal=
kanſtaaten zur Erleichterung dienen könnte. Was
Eng=
land vorſchlägt, iſt im weſentlichen ein Wechſel der
Methode um den diplomatiſchen Meinungsaustauſch
zu beſchleunigen. England hat auch ſeinerſeits die
Punkte bezeichnet, die es auf der Botſchafterkonferenz
er=
örtert ſehen möchte. Es ſteht natürlich den anderen
Großmächten frei, wenn ſie noch andere Punkte auf
die=
ſer Konferenz erörtert ſehen wollen, dafür Vorſchläge
zu machen. Ueber die Stellung der übrigen Mächte
zu der engliſchen Anregung iſt zurzeit Näheres noch nicht
bekannt, da den Kabinetten der engliſche Vorſchlag erſt
heute früh zugegangen iſt. Auch der Ort, wo die
Kon=
ferenz eventuell zuſammentreten würde, ſteht noch nicht
feſt.
London 29. Nov. Der Dailv Telegraph
be=
merkt, daß die Anregung elner Konferenz an
ſich beweiſe, daß die Kanzleien auf ein beſtimmtes Ziel
hinarbeiten und daß das Konzert der Mächte ſich
als eine Realität erweiſe. Das Blatt erblickt die Urſache
zu der glücklichen Wendung die die Kriſis genommen
habe, in der planmäßigen Mäßigung des Grafen
Berch=
old und in dem Beſuch des Erzherzogs Franz Ferdinand
n Berlin und in der Audienz des öſterreichiſchen
Bot=
ſchafters bei dem Zaren Nikolaus. Enaland. ſo fährt
as Blatt fort, hat den gleichen mäßigenden Einfluß auf
die Mitglieder der Trivel=Entente ausgeübt, wie
Deutſch=
land auf Oeſterreich=Ungarn. Die endgültige Beileauna
der Balkanfrage iſt ſicher ein Problem, deſſen Löſung
der Dreibund und die Tripel=Entente auf
entgegengeſetz=
ter Linie anſtreben.
— London, 29. Nov. Nach der Pall Mall Gazette
ſoll die Botſchafterkonferenz möglichſt ſchmell
bekunden, daß ſich die Mächte über Albanien, die
euro=
päiſchen Inſeln und die Dardanellen verſtändigt hätten.
Sie könne darnach noch als Mittel zur Annäherung der
Mächte beſtehen bleiben. Als Ort der Konferenz dürfte
Berlin gewählt werden.
Die Waffenſtillſtands=Verhandlungen.
* Konſtantinopel, 28. Nov. Die
Bevoll=
mlächtigten der beiden kriegführenden
Teile hatten eine neue Zuſammenkunft. In offiziellen
Kreiſen wird über die Verhandlungen das ſtrengſte
Stillſchweigen bewahrt. Türkiſche Kreiſe zeigen ſich
opti=
miſtiſch und glauben, daß die Verhandlungen bis zum
Montag werden zum Ziele kommen können. — Osman
Nizami nahm an dem heutigen Miniſterrat teil.
* Konſtantinopel, 28. Nov. Ein maßgebender
türkiſcher Staatsmann erklärte dem Vertreter des
Wolff=
bureaus, daß bisher von Frieden
sverhand=
lungen nicht die Rede ſein könne. Die
bul=
gariſchen und türkiſchen Unterhändler in Bagtſchekoej
hätten nur den Auftrag, über die Bedingungen für den
Waffenſtillſtand zu verhandeln. Türkiſcherſeits ſei
dabei der Standpunkt vertreten, daß der Waffenſtillſtand
auf dem geſamten Kriegsſchauplatz eintreten müſſe,
wäh=
renddeſſen alle Truppennachſchübe und
Munitionstrans=
porte zu unterbleiben hätten, die Verpflegungszufuhr und
der Abtransport der Kranken und Verwundeten aber
er=
laubt ſein ſolle. Dahin gehöre auch die Erlaubnis des
Eintritts des Roten Kreuzes in Adrianopel, Erſt wenn
der Waffenſtillſtand effektiv ſei, könne man über die
Vor=
ſchläge zu Friedensverhandlungen beraten. — Bis mittag
waren die Verhandlungen in Bagtſchekoc) anſcheinend noch
zu keinem Ergebnis gelangt, doch ſollen die Bulgaren
enb=
gegenkommender geworden ſein.
* Paris 29. Nov. Zu den Verhandlungen in
Tſchataldſcha meldet der Sonderberichterſtatter des Petit
Pariſien aus Sofia, daß Miniſterpräſident
Geſchow ihm erklärt habe, die Beſprechungen gingen
in normaler Weiſe vor ſich. Er perſönlich ſei der Anſicht,
daß die Sache ſo gut gehe als ſie überhaupt gehen könne.
Ferner wird aus Sofia berichtet, daß der Finanzminiſter
Theodorow heute in das bulgariſche Hauptquartier nach
Kirk Kiliſſe abreiſen werde. Man erblickt hierin ein
gün=
ſtiges Anzeichen für den Abſchluß eines Waffenſtillſtandes.
Die albaniſche Frage.
* Vallona, 28. Nov. Ismail Kemar Dey in
hier eingetroffen. Er beſuchte die Konſuln von Italien
und Oeſterreich=Ungarn. Man nimmt an, daß die
Prok=
lamierung der Unabhängigkeit und der
Neu=
tralität Albanſens und die Einſetzung einer
provi=
ſoriſchen Regierung unmittelbar bevorſtehen. Sobald als
möglich wird eine Kommiſſion zu den europäiſchen
Regier=
ungen, zuerſt zu der italieniſchen geſandt, um die Aner.
kennung der Unabhängigkeit Albaniens zu
er=
bitten. Bisher ſind 80 albaniſche Delegierte eingetroffen,
weitere werden erwartet, darunter Iſſa Boljetinaz mit
einer bewafſneten Macht. Wie verſichert wird, hob
Kemal in einer Unterredung mit den Konſuln hervor, die
Unabhängigkeit Albaniens gründe ſich auf die Prinzipien
der territorialen Integrität und Neutralität. Albanien
habe Vertrauen zu dem Wohlwollen ſämtlicher Mächte
und zu der Unterſtützung Italiens und Oeſterreich=
Ungarns.
* Rom, 28. Nov. Wie der Agenzia Stefani aus
Vallona gemeldet wird, haben die albaniſchen Delegierten
heute in einer Verſammlung, in der Ismail Kemal den
Vorſitz führte, die Unabhängigkeit Albaniens
proklamiert. Unter dem Jubel der Bevölkerung, die
vor dem italieniſchen und öſterreichiſch=ungariſchen
Konſu=
lat begeiſterte Kundgebungen veranſtaltete, wurde die
albaniſche Flagge gehißt.
Oeſterreich und Rumänien.
— Wien, 29. Nov. Die Entſendung des
Armeeinſpektors Freiherrn v
Hötzen=
dorf nach Bukareſt wird in politiſchen Kreiſen
als eine gewiſſe Ergänzung der Berliner Reiſe von
Schemuas bezeichnet.
* Wien, 29. Nov. In Beſprechung der Reiſe
des Armeeinſpektors Freiherrn von
Hötzendorf nach Bukareſt betonen die Blätter
übereinſtimmend, bei den intimen Beziehungen zwiſchen
Oeſterreich=Ungarn und Rumänien ſei es
nicht ungewöhnlich, daß ein Meinungsaustauſch zwiſchen
beiden Mächten ſtattfinde, der ſich aus der Situation
ſelbſt ergebe. Daß dieſer Reiſe eine gewiſſe volitiſche
Bedeutung innewohne, erhelle daraus, daß von
Hötzen=
dorf der Ueberbringer eines eigenhändigen Schreibens
des Kaiſers an den König von Rumänien ſei.
Letzte Nachrichten.
* Konſtantinopel 29. Nov. Ein
maßgeben=
der türkiſcher Staatsmann enklärte geſtern nachmittag
dem Vertreter des Wolffbureaus, daß die
Verhand=
lungen noch immer ohne Reſultat
verlau=
fen ſeien, aber auf eine baldige Beendigung hoffen
lie=
ßen. Der ſtrittige Punkt bei den Verhandlungen ſei zur
Stunde Adrianopel; das Uebrige gelte als nebenſächlich.
* Konſtantinopel, 29. Nov. (Amtlich.) Es
ſind bisher 51 Cholerafälle in ganz
Konſtan=
tinopel vorgekommen, davon war faſt die Hälfte
töd=
lich. Die Epidemie wütet unter den Truppen vor
Tſcha=
taldſcha und in der Choleraſtation St. Stefani weiter, wo
die Lage troſtlos iſt. Die Regierung beſchloß, auch in
Hademkoej eine Choleraſtation zu errichten.
* Belgrad 29. Nov. Das Amtsblatt
Samou=
prava fordert die ſerbiſche Preſſe auf, die
ſer=
biſchen Intereſſen nicht durch eine
heraus=
fordernde Schreibweiſe zu ſchädigen Die
Balkanſtaaten hätten unter den gegenwärtigen
Verhält=
niſſen keine Urſache, die auf der Tagesordnung ſtehenden
Fragen zu komplizieren. Die Intereſſen der
Balkan=
völker erfordern, daß ihre Beſtrebungen durch ſachliche
Argumente unterſtützt würden. Zu dem letzteren
gehör=
ten indeſſen keineswegs unſinnige Drohungen und
Herausforderungen.
* Belgrad, 29. Nov. Aus Uesküb wird
gemel=
det: Die Serben nahmen geſtern Dibra ein.
* Belarad, 29. Nov. Prinz Georg iſt in
Uesküb an Bauchtyphus erkrankt. Er wurde nach
Belgrad übergeführt.
* Cetinje 28. Nov. In einem Manifeſt gibk
der König bekannt, daß er die weiteren
militäri=
ſchen Operationen perſönlich leiten werde. Der
bisherige Kommandeur der Oſtarmee Wukotitſch wird
zum Cbef des Generalſtabes ernannt. Man erwartet
die Verlegung des Hauptquartiers nach Zruda.
* Sofia, 29. Nov. Zwei türkiſche
Redif=
diviſionen erasben ſich den bulaariſchen
Truv=
nen bei dem Dorfe Merhumli, zwiſchen Dedſagatſch und
Dimotika.
Großherzogliches Hoftheater.
Freitag, den 29. November.
„Fauſt”.
W-l. Heute abend fand bei aufgehobenem Abonnement
das erſte Gaſtſpiel des Herrn Georg Baklanoff
vom K. K. Hofoperntheater in Wien ſtatt. Da die
Direk=
tion die Gaſtſpiele zu gewöhnlichen Preiſen ſtattfinden
läßt, ſo iſt es begreiflich, daß das Haus vollbeſetzt war
und für Sonntag ein ausverkauftes Haus in ſicherer
Aus=
ſicht ſteht. Als erſte Partie ſang Herr Baklanoff den
Mephiſto in Gounods „Fauſt”. Daß er dieſe neben der
des Rigoletto ſingen kann iſt in dem phänomenalen
Um=
fange ſeiner Stimme begründet, mit der eine fabelhafte
Ausgiebigkeit und Kraft des Tones Hand in Hand gehen.
Es ſind aber nicht allein die Fülle und Pracht ſeines
Organs, die den Zuhörer feſſeln und ſaszinieren, ſondern
auch das von einer ſtark ausgeprägten künſtleriſchen
In=
dividualität Zeugnis ablegende Spiel durch das er den
eingefleiſchten Teufel markiert. Die lange, hagere und
unheimliche Geſtalt in dem dunkelgrauen Lemurenkoſtüm,
das ihn im Dunkel der Nacht faſt unſichtbar macht, die
ſataniſche Maske, der ſchleichende Gang, die lauernde,
ſtets auf Böſes ſinnende Miene vereinigen ſich zu dieſem
Geſamtbild eines echten Teufels. Ergänzt wird dieſe
ſeine originelle Darſtellung durch das intereſſante und
charakteriſtiſche Spiel ſeiner langfingerigen Hände. Von
der traditionellen Auffaſſung der Rolle bält Herr Bakla=
noff ſich fern. Köſtlich ſpielte er die Szene mit Frau
Marthe, in der er auf alle poſſenhaften Mätzchen verzichtet
und die Marthe wie ein unliebſames Anhängſel hinter
ſich herſchleppt. Dabei ſagen ein boshafter Seitenblick,
ine Wendung des Kopfes oder eine charakteriſtiſche
Hand=
bewegung mehr, als ſtark aufgetragenes Spiel. So muß
ein Mephiſto, obwohl er ſchon eine ganz hervorragende
geſangliche Leiſtung an ſich und eine Ausnahmeleiſtung
iſt, als Ganzes genommen und beurteilt werden, um ihm
in vollem Maße gerecht zu werden. Das Publikum war
begeiſtert und rief den Gaſt nach jedem Akte mehrere Male
hervor.
Den „Fauſt” ſang Herr Globerger der in dieſer
Partie hier ſchon gaſtiert hat, mit muſikaliſcher Sicherheit
und geſangstechniſch lobenswert. In der Gartenſzene
kam er aber mit der Stimme zu wenig heraus und
er=
ſchöpfte den erotiſchen Gehalt der Partie nicht. Fräulein
Geyersbach ſang die Margarethe wieder mit ſchöner
Wärme und prächtigem Ton. Auch Herr Semper als
Valentin zeichnete ſich durch ſtimmliche Friſche und Kraft
des Vortrages vorteilhaft aus. In der kleinen Partte
der Frau Marthe bewährte ſich Fräulein Jacobs
als zuverläſſige Sängerin, während Fräulein Jüttner
in der für eine Soubrette nun einmal unmöglichen Partie
der Siebel Sauberkeit und Korrektheit des Vortrages
vereinigte, aber zu wenig Energie des Tones entfaltete.
Die Chöre hielten ſich mit geringen Ausnahmen gut. Die
Aufführung wurde von Herr Hofkapellmeiſter de Haan
mit Temverament und Energie geleitet.
H. B. Wien 29. Nov. Eine panikartige
Stim=
mung hat ſich der Bevölkerung in den galiziſchen
Grenzgebieten bemächtigt. Die Sparkaſſen
wer=
den beſtürmt. Die Lemberger Sparkaſſe allein ſoll in
den letzten Tagen über 15 Millionen Kronen ausgezahlt
haben. Zahlreiche Familien flüchten in die nächſten
Städte. Manche Grenzorte ſind von den Bewohnern
faſt gänzlich verlaſſen.
* Rom, 29. Nov Der Präſident der proviſoriſchen
Regierung Albaniens Ismail Kemal Bey, richtete
an den italieniſchen Miniſter des Aeußern, Marcheſe di
San Giuliano, folgende Depeſche der
Nationalveir=
ſammlung, die ſich aus Delegierten aus allen Teilen
Albaniens ohne Unterſchied der Religion
zuſammen=
ſetzt: Ich proklamierte heute in der Stadt Vallona die
politiſche Unabhängigkeit Albaniens und ſetzte eine
pro=
viſoriſche Regierung ein, die die Exiſtenzrechte des
alba=
neſiſchen Volkes, welches durch die ſerbiſchen Armeen mit
der Ausrottung bedroht wird, verteidigen und den
natio=
nalen Boden, der von den verbündeten Armeen
über=
ſchwemmt wird, befreien ſoll. Indem ich Vorſtehendes
zur Kenntnis Eurer Exzellenz bringe, bitte ich die
Regier=
ung Seiner Königlichen Majeſtät dieſen Wechſel im
poli=
tiſchen Leben der albaneſiſchen Nation gütigſt anerkennen
zu wollen. Die Albaneſen, die in die Familie der Völker
Oſteuropas eingetreten ſind, in welcher ſie ſich ſchmeicheln,
die Aelteſten zu ſein, verfolgen nur das einzige Ziel, mit
den alten Balkanſtaaten in Frieden zu leben und ein
Ele=
ment des Gleichgewichts unter ihnen zu werden. Sie ſind
überzeugt, daß die Regierung Seiner Königlichen
Maje=
ſtät, ſowie die ganze ziviliſierte Welt ihnen einen
wohl=
wollenden Empfang bereiten und ſie gegen jede Antaſtung
ihrer nationalen Exiſtenz, und gegen jede Verſtümmelung
ihres Territociums ſchützen wird.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Burean.)
* Berlin, 29. Nov. Der Kronprinz iſt heute
vor=
mittag vom Bahnhof Friedrichſtraße zu den
Beiſetzungs=
feierlichkeiten der Gräfin von Flandern nach Brüſſel
abgereiſt.
* Berlin, 29. Nov. Einer telegraphiſchen Meldung
aus Buca zufolge, trat der Gouverneur Ebermaier
am 25. November eine Reiſe in den Norden des
Schutz=
gebietes an, die mehrere Monate dauern dürfte.
* Wiesbaden, 29. Nov In der heutigen
Stadtver=
ordnetenſitzung wurde der Bürgermeiſter Geheimer
Ober=
finanzrat Gläſſing mit 48 Stimmen zum
Ober=
bürgermeiſter von Wiesbaden gewählt. Fünf
weiße Zettel wurden abgegeben.
* Donaueſchingen, 29. Nov. Der Chef des
Militär=
kabinetts, Frhr. v. Lyncker iſt heute zum Vortrag
bei dem Kaiſer hier eingetroffen. Der Kaiſer fuhr
am Nachmittag zur Jagd nach dem Amtenhäuſelberg.
* Straßburg, 29. Nov. Pünktlich, wie angekündigt,
traf um 10 Uhr 45 Minuten vormittags der
Sonder=
zug der Kaiſerin auf dem Hauptbahnhofe ein. Da
die Reiſe in ſtrengſtem Inkognito erfolgt, fand beſonderer
Empfang nicht ſtatt. Die Kaiſerin, die ſich des beſten
Ausſehens erfreut, wurde beim Verlaſſen des Hofwagens
vom Prinzen Joachim, ihrem jüngſten Sohne, herzlich
begrüßt, der zugleich einen prachtvollen Blumenſtrauß
überreichte. Nachdem die hohe Frau mit den Herren der
Begleitung des Prinzen: Oberleutnant von Roeder,
Oberleutnant Freiherr von Maltzahn und Oberleutnant
v. Trotha, einige Worte der Begrüßung gewechſelt hatte,
begab ſie ſich durch den Fürſtenſalon nach den
bereit=
ſtehenden Automobilen des Prinzen Joachim, der dann
an der Seite ſeiner Mutter die Straßen entlang zu dem
Kaiſerpalaſt fuhr, überall vom Publikum lebhaft begrüßt.
In Begleitung der Kaiſerin befanden ſich die Gräfin von
Keller, ſowie der Kammerherr von Reden.
* Metz, 29. Nov. Die Polizei nahm geſtern
Wer=
ber feſt, die zwei Deutſche militärpflichtigen Alters zum
Eintritt in die Fremdenlegion zu verleiten ſuchten.
Die Werber leugnen dies nicht ab, beſtreiten aber, daß ſie
ein Geſchäft daraus machen, junge Leute für die
Fremden=
legion zu gewinnen. Die beiden Deutſchen ſind von der
Grenzpolizei in Noveant angehalten worden.
* Wilhelmshaven 29. Nov Zu dem Brande auf
der Werft wird weiter gemeldet: Gegen 11 Uhr 15
Mi=
nuten nachts geriet das Artilleriereſſortmagazin Nr. 2 an
der Königſtraße in Brand. Der wertvolle Inhalt fiel teils
den Flammen zum Opfer, und wurde teils beſchädigt.
Das davor gebaute Geſchützlagerhaus, ſowie die
angren=
zende Artillerie= und Mechaniker=Werkſtätte wurden nicht
in Mitleidenſchaft gezogen. Von dem ausgebrannten
Ge=
bäude ſind nur die Umfaſſungsmauern ſtehen geblieben
*. Malmö, 29. Nov. Das größte Trockendock von
Skandinavien wurde heute in Gegenwart des Königs,
mehrerer Miniſten und der Behörden feierlich
einge=
weiht. Das Trockendock hat eine Länge von 163 Metern
eine Breite von 21,76 Metern und eine Tiefe von 1,25
Metern.
* Rom, 29. Rov. Im Hinblick auf die
Studenten=
demonſtrationen die vorgeſtern vor dem
öſter=
reichiſch=ungariſchen Konſulat in Venedig ſtattfanden,
entſetzte der Miniſterpräſident den Polizeichef von
Venedig zeitweilig ſeines Amtes. Er richtete gleichzeitig
ein Rundſchreiben an die Präſekten, in welchem er ihnen
mitteilte, daß noch ſchärfere diſziplinäre Maßnahmen
er=
griffen würden, wenn ſich ähnliche Vorfälle an anderen
Orten wiederholten.
* Brüſſel, 29. Nov. Heute vormittag fuhr der
Schnellzug Brüſſel-Antwerpen bei der
Sta=
tion Mecheln auf einige leere Waggons auf, die
zer=
trümmert wurden. Die Lokomotive des Schnellzuges
entgleiſte. Es darf als ein Wunder bezeichnet werden, daß,
trotzdem der Zug in voller Geſchwindigkeit war, nur
wenige Perſonen verletzt wurden. Die Strecke war
meh=
rere Stunden geſperrt. Der Materialſchaden iſt groß.
* London, 29. Nov. Das Reuterſche Bureau meldet
aus Bombay: Die nnabhängigen Fürſten und Edlen
Indiens beraten über die Idee, für ein königliches
Geſchenk an die Kaiſerliche Regierung, nämlich drei
Dreadnoughts und neun Panzerkreuſzen
erſter Klaſſe, die nötigen Summen zu ſammeln. Man
nimmt an, daß die Kriegsſchiffe im Roten Meer, im
Mit=
telmeer und Indiſchen Ozean ſtationiert werden. Der
Gedanke iſt jedoch noch im Entſtehen. Eine offizielle
Be=
ſtätigung ſteht aus.
— Mannheim, 29. Nov. Ein im Landesgefängnis
befindlicher Verbrecher ſchlug mit einem ſchweren
Ham=
mer den Aufſeher zu Boden und entriß ihm die
Schlüſſel und die Geldtaſche. Er entkam und verſchaffte
ſich in einem Krankenhaus Kleider und Ausweispapiere.
Darauſ begab er ſich wieder nach Mannheim zurück, wo
verhaftet merben lennte.
— München, 29. Nov. In letzter Zeit wurde
feſtge=
ſtellt, daß große Mengen Saecharin geſchmuggelt
wurden. Jetzt wurde ein Friſeur mit zwei Helfershelfern
verhaftet, da ſie in ſtarkem Verdacht ſtehen, bei dem
Schmuggeln mitgeholfen zu haben.
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Licht, elegant, Kastbar!
ie man einen hübſchen Teint bekommt. Eine
Leſerin, deren Geſichtshaut unter dem Gebrauch von
Puder, Carmin und Cremes ſehr gelitten hatte, ſendet das
nachſtehende Rezept ein. Wie ſie ſagt, hat die danach
ange=
ſertigte, einfache, unſchädliche u. wohlfeile Lotion ihre Haut
wieder ganz weich und geſchmeidig gemacht und ihrem
Teint ein ſo zartes, hübſches Ausſehen verliehen, daß ſie
nunmehr alle ihre anderen gewohnten Toilettemittel
auf=
gegeben hat. Die Miſchung kann jeder Apotheker oder
Drogiſt wie folgt zuſammenſtellen: 60 g Roſenwaſſer,
60 g Fleurs d’Oxzoin, 3,5 g Benzoetinktur. Vor Gebrauch
ſchüttele man die Flüſſigkeit immer tüchtig durcheinander
und trage dann ein wenig mit der Hand oder vielleicht
beſſer noch mit einem weichen Läppchen oder Schwämmchen
auf, und zwar tue man dies jeden Morgen und Abend.
Unſere frdl. Leſerin möchte ihren Namen aus perſönlichen
Gründen nicht veröffentlicht ſehen, doch können wir von
der Mitteilung zum Nutzen anderer Leſerinnen Gebrauch
machen. Sie fügt noch hinzu, daß ſie das Rezept von
einer 65 Jahre alten Dame erhalten habe, welche durch
ihren friſchen Teint und die gänzliche Abweſenheit von
Runzeln das Ziel großer Bewunderung unter ihren
(24592
Bekannten war.
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können. Den zahlloſen Präparaten und
Behand=
ungen nach zu ſchließen, welche fortwährend gegen
Mager=
keit, zur Entwicklung der Büſte, ſowie im allgemeinen zur
Umwandlung hagerer, eckiger Formen in die normale Füe
blühender Geſundheit und Schönheit annonciert werden,
exiſtieren augenſcheinlich eine Menge Leute beidertei
Ge=
ſchlechts, denen ihr mageres, überſchlankes Ausſehen ſehr
nahegeht. Für dieſe dürfte die nachſtehende Vorſchrift
für ein fleiſchbildendes Nähr= und Kräftigungsmittel
zweifellos von Intereſſe ſein, mit dem in ſolchen Fällen
Abhilfe geſchaffen werden kann. Bei einigermaßen
regel=
mäßiger Anwendung erzielt man nämlich meiſt ſchon in
kurzer Zeit eine ganz erfreuliche Gewichtszunahme. Mit
dieſer geht eine Hebung des Allgemeinbefindens Hand in
Hand, und das Auftreten von großer Schwäche, Nervoſität
und anderer läſtiger Begleiterſcheinungen übergroßer
Magerkeit wird verhindert; trübe Augen werden hell, und
friſche, roſige Wangen zeugen von guter Geſundheit.
Das abſolut harmloſe Mittel kann man ſich in ieder
Apotheke nach folgendem Rezept zuſammenſtellen laſſen
15 gr. Cardamommtinktur, 90 gr. einfscher
Zucker-
sirup, 60 gr. Salrado comp. Man miſcht die Beſtandteile
in etner Flaſche von 250gr. Inhalt gut durcheinander und
fülle dann mit deſt. Waſſer vollſtändig auf. Man nehme
davon 1—2 Eßlöffel etwa 20 Minuten vor jeder Mahlzeit
und vergeſſe beim Eſſen nicht, alles tüchtig zu kauen.
Zur Beachtung! Obwohl das obige Rezept ſich
auch bei körperlicher Entkräftung uſw. vorzüglich bewährt
hat, ſollte es wegen ſeiner fleiſchbildenden Eigenſchaften
doch nur von ſolchen angewandt werden, weiche an
Körvergewicht zunehmen möchten.
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geliebte Gattin unſere liebe Tochter,
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im kaum vollendeten 22. Lebensjahre nach
chwerem Leiden geſtern abend ¾11 Uhr ſanft
verſchieden iſt.
Für die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Guſtav Geyer, Kahlertſtraße 51.
Darmſtadt, den 29. November 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag, 1. Dez., nachm.
2½ Uhr, von der Friedhofskapelle aus, ſtatt.
Einſegnung ¼ Stunde vorher.
Dankſagung.
Allen, die uns bei dem Hinſcheiden unſeres
lieben Gatten und Vaters ihre Teilnahme
be=
kundeten, herzlichen Dank.
(24622
Darmſtadt, den 28. November 1912.
Frau Jakob Christ Wwe.,
Familie Fritzges,
„ Ieedt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Ueber dem öſtlichen Kontinent lagert hoher Druck
Im Norden liegt eine ſtarke Depreſſion, die ein Randtief
ach dem Kanal und Nordfrankreich entſendet. Bei ung
iſt unter dem Einfluß des kontinentalen Hochs
Auf=
heiterung eingetreten. Infolgedeſſen ſind die
Tempera=
uren heute nacht geſunken, vielerorts trat Nachtfroſt ein.
Das weſtliche Randtief wird unſer Wetter vorübergehend
beeinfluſſen.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 30.
No=
vember: Zunächſt trüb und regneriſch, mild, ſpäter
Nach=
laſſen der Niederſchläge und der Bewölkung, kühler.
Tagestalender.
Samstag, 30. November.
Großh. Hoftheater (Ab. A), Anfang 7 Uhrt
„Wallenſteins Tod‟
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Oepbeum.
eneralverſammlung des Vereins Heſſiſches
Lehrerinnenheim um 4 Uhr im Rathausſaal.
Beburtstagsfeier Sr. Kgl. Hoheit des
Groß=
herzogs: Kriegerverein Darmſtadt um 8½ Uhr in der
Turnhalle am Woogsplatz. — Kriegerkameradſchaft
„Germania” um 8½ Uhr in der „Ludwigshalle‟.
Konzerte: Hotel Heß um 3 und 8 Uhr. —
Ludwigs=
höhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. —
Sing=
ſpielhaus „Metropole” um 8 Uhr.
Sonntag, 1. Dezember.
Broßh. Hoftheater (Volksvorſtellung), Anfang
2½ Uhr: „Der Raub der Sabinerinnen‟ — Abends
7 Uhr (Außer Abonnement): „Rigoletto”
Vorſtellung um 4 und 8½ Uhr im Orpheum.
Familienabend des Frauenvereins für den
Südoſt=
bezirk der evang. Stadlgemeinde um 8 Uhr Kiesſtc. 17.
Vortrag von Sanltätsrat Dr. Nöllner um 8 Uhr im
„Feierabend‟. (Evang. Arbeiter= und
Handwerker=
verein).
Vortrag von Direktor Dr. Seidenberger um 8 Uhr im
„Konkordiaſaal” (Katholikenverein).
Stiftungsfeſt des Zitherklub „Edelweiß” um 7½ Uhr.
im „Kaiſerſaal”
Geſellige Zuſammenkunft des Vogelsberger
Höhenklubs im Reſtaurant Sitte.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Rummelbräu
um 4 und 8 Uhr. — Hotel Heß um 4 und 8 Uhr.
Bürgerkeller um 4 Uhr — Kölniſcher Hof um 4 Uhr.
Singſpielhaus „Metropole” um 4 und 8 Uhr.
Geflügel=Ausſtellung im Mathildenhöhſaal,
Verſteigerungskalender.
Montag, 2. Dezember.
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(Riedlingerſtraße 35) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Schwellen=Verſteigerungen: um 9 Uhr auf
Bahnhof Darmſtadt=Oſt (Roſenhöhe), um 11 Uhr auf
Bahnhof Roßdorf, um 4 Uhr auf Vahnhof
Gundern=
hauſen.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hoſöuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otle Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Man Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbei agen und Mitteilungen
aus dem Geſchäfteleben: Haus Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Mracgelandt.
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Freunde herzlichſt um Gaben an Geld, warmer Kleidung und
Wäſche, Zigarren, Tabak uſw., auch guter Leſeſtoff und Spiele ſind
recht willkommen. Alle, auch die kleinſten Gaben werden dankbar
angenommen oder abgeholt durch unſeren Hausvater, Herrn Huhn,
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jener Straße.
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des Artikels 11 der allgemeinen Bauordnung und der Artikel 1 u. 2 des Geſetzes vom
26. Juli 1884.
die Enteignung von Grundeigentum betreffend, bei Großh. Kreisamt
30. Sep. 189,
zwecks Eröffnung der Weiterſtädterſtraße zwiſchen Kirſchenallee und dem
ver=
legten Teil jener Straße Antrag auf Einleitung des Enteignungsverfahrens bezüglich
der nachbezeichneten, in der Gemarkung Darmſtadt gelegenen Grundſtücke geſtellt:
Kultur=
art
Nr.
Eigentümer
Wohnort
und
5
Gewann
(22
(585
am
am
178//10 1 Bauplatz, 1 Trier, Adolf, Rentner
Jugenheim 10529/10 45%10
Weiterſtädt.
Weg
179½ Hofreite,
706 39
daſ.
179¾10 Grasgarten
83 27
Bleichplatz
Unter d. doh.
Stube
179%/10 Straße,
141
141
Weiterſtädt.
Weg
180¾10 1 Straße,
85 84
daſ.
180%/10
Acker,
1961%/10
23
Unter der
hoh. Stube
18370 1 Straße,
684 1 221
daſ.
184 Acker,
1400
63
daſ.
185 Acker,
1375
daſ.
1825½/00 Straße, Schneider, Ludwig, Koh=Darmſtadt! 395 208
lenhändler
daſ.
Schneider, Theodor i,
Erben des letzteren ſind:
1. ſeine Witwe Friederike
Anna Kathar. Auguſte,
geb. Rummel
und Kinder:
(beide großjährig)
2. Schneider. Ludw.,
Geo=
meter 1. Kl.,
3. Louiſe, geb, Schneider,
Ehefrau des
Stadtſekre=
tärs Ernſt
Heppenhei=
mer
10¾/0 1 Hofreite, Strauß, Heinrich, Kauf=
175
82
Am Gtoh= mann
berg
9¾/10 Hofreite, Wagner, Peter †, u. ſeine
694
162
daſ.
Witwe Johannette, geb.
Keller
deren Kinder:
(alle großjährig)
1. Apotheker Ludw. Paſſet
Witwe, Louiſe, geb.
Wagner,
2. Dentiſt Wilbelm Rechel
Ehefrau, Margarethe,
geb. Wagner,
3. Wagner, Ludwig,
Ar=
chitekt,
4. Wagner, Peter, Dr.
Rechtsanwalt
Acker, 1 Trier, Theodor .
Frankfurt 1281
Am
Groh=
deſſen Erben ſind:
a. M.
bergſeine Witwe Berta, geb.
Brunner
444
Acker,
und deren Söhne:
daſ.
(grosjährig)
1. Trier, Bernhard,
Acker,
2930 ) 32
208½0
Am Sand= 2. Trier, Julius
hügel
2169 103
200
Acker,
daſ.
2163 103
201 1 Acker,
daſ.
1188 56
202 Acker,
duſ.
787 67.
Acker,
1977/10
daſ.
305
Acker,
1710
Weiterſtädt
Weg
2556 145
Acker,
Am
Groh=
berg
61
71/10 Bauplatz, Ruths Friedrich, Rent= Darmſtadt 317
ner f, u. deſſen Witwe
daſ.
Heinericke Chriſtine, geb.
Flinspach
nebſt Kinder:
(alle großjährig)
1. Ruths, Heinrich Dr., 1Dobergin b.
Angerm inde
2. Ruths, Anna (ledig), Darmſtadt
3. Chemiker Dr. Wilhelm
Knell Ehefrau, Eliſe,
geb. Ruths,
4. Oberingenieur Dr. Ha=Groß=
Lich=
rald Wallem Ehefrau, terfelde=
Weſt
Lina, geb. Ruths
6¼/10 Bauplatz, Schönberg, Jſaak Witwe, 1 Darmſtadt 841
145
Weiterſtäot. Fanny, geb. Koch
Weg
Kultur=
art
Nr.
Eigentümer 1 Wohnort
und
Gewann
om 1 qm.
Hofreite=
1. May, Moritz, )
Kauf=
grund,
206½/10
Darmſtadt
1125) 126
Simon,? leute
Am Sand=
Joſeph,
hügel
204½10 Hofreite,
1389 I 145
daſ.
203¾10 Acker,
507
64
daſ.
205 Acker,
734
daſ.
207½0 Acker,
1981 21
daſ.
208¾/10 Acker,
1689 1 198
daſ.
1¼/0 Bauplatz,
414
Weiterſtädt.
Weg
198 1 Acker, Pitthan, Friedr. Pet., Rent=
1600
Am Sand= ner u. Ehefr. Philippine,
hügel geb. Poths (letztere
ver=
ſtorben)
199 Acker,
788
und Kinder:
daſ.
(alle großiährig)
1. Hermine, Ehefrau von Langen
Landwirt Aug.
Opper=
mann,
2. Pitthan, Wilh., Land= Darmſtadt
wirt,
3. Thereſe, Ehefrau von Moritzbronn
Landwirt Karl Puth bei Eichſtädt
in Mittel=
Acker, 1 Reuling, Dr. Gg., Stabs= franken
2031
arzt 1.,
daſ.
deſſen Erben ſind
(großjährig bis auf Nr. 2)
1. Rechtsanwalt Dr. Carl Darmſtadt
Reuling Witwe,
Pri=
vatin,
2. Annemarie Ausfeld
(minderjährig), für
die=
ſelbe ihr Vater Dr. Carl
Ausfeld, Oberlehrer
3. Elſa, Ehefrau des
Poli=
zeiamtmanns Rudolf
Lauteſchläger, geb.
Reu=
ling,
1 4. Fritz Reuling,
Refe=
rendar,
5. Reuling, Ludwig, Apo=Heidelberg
theker
190 Acker, Winter, Heinrich, Pri= Darmſtadt 1207
196
vatier
daſ.=
Hofreite Firma Gebr. Lutz, A.=G.,
189¾0.
7334
Weiterſtädt.) Maſchinenfabrik und
Weg 81, I. Keſſelſchmiede
Der Sand.
hügel
186 Hofreite Mahr, Wilhelm, Zimmer=
6996
meiſter
(Fabrik)
Weiterſtädt.
Weg 80,
Am
Sand=
hügel
183¾/10 1 Acker, Möſer, PhilippVII., Land=
1701
101
Der Sand= wirt, u. Ehefrau Anna,
hügel geb. Stumpf
169 Acker, Fehrer, Franz, Kauf=
1198
Am Sand= mann t.
deſſen Erben ſind:
hügel
(alle großtährig)
1. Poſtrat Wilh. Filzinger Unbekannt
Witwe, Sophie, geb.
Fehrer,
2. Fehrer, Wilhelm,
Melbourne
(Auſtralien)
3. Fehrer, Heinrich Juſtus, Darmſtadt
Kaufmann,
4. Dr. Fritz Benkwitz Ehe= Straßburg
frau, Marie, geb. Preß i. E.
167 Acker, Simon, Wilhelm, Fuhr= Darmſtadt! 4745
unternehmer, und
Ehe=
daſ.
frau Marie, geb. Möſer
Acker, 1 Jacobi Ferdinand, Kom=
170
225
2412
Der Sand= merzienrat, u. Ehefrau,
geb. Möſer
hügel
Acker, Meſſer, Peter I
Pfungſtadt 2247 249
171½0
daſ.
172¼10 Acker, Firma Nathan, E., Söhne, I Frankfurt 7427 1457
offene Handelsgeſellſch. a. M.
daſ.
180¾/10 Acker, Das Großherzogl. Haus= Darmſtadt 267 230
Familieneigenkum (für
daſ.
dasſelbe Großh. Ober=
101½ Acker,
förſterei Darmſtadt)
517
160
Ueber der
Pallaswieſe
104½0 Acker,
2369 ) 469
daſ.
107½10 Acker,
826 141
daſ.
1087/10 Acker,
574 174
daſ.
101¾0 Acker,
2432 190
daſ.
180¾10 Acker,
91
Der
Sand=
hügel
Kultur=
Se 58
(*18
art
Wohnort
Eigentümer
S. 265
Nr.
und
6e
Gewann
8
qm
am
Kaus, Heinrich 2., Oeko= Darmſtadt 256 71
119) 103710 Acker,
nom, u. Ehefrau, Eliſa=
Ueber der
bethe, geb. Sehnert,
Pallaswieſe
7 Sehnert, Phil.,
Metzger=
meiſter, u. Ehefr., Helene,
geb. Germann
130
862
Reinhardt, Wilh., For=
106¾/0 Acker,
mermeiſter, u. Ehefrau,
daſ.
Margarethe, geb. Lehr,
Weingärtner, Heinrich,
Former, und Ehefrau,
Anna, geb. Maurer
2096 1 170
100¾/10 Acker, 1 Ranis, Heimann,
Kauf=
mann †
daſ.
deſſen Witwe, Hedwig,
geb. Sommer,
und Kinder:
(alle großjährig)
1. Ranis, Max,
Kohlen=
händler,
2. Ranis, Nathan, Kauf= 1 Dortmund
mann,
3. Lina, Ehefrau v. Kauf= Darmſtadt
mann Theodor Meyer
813
Acker, 1 Trinkaus, Phil., Wagen=
197
Am Sand= wärter 1, und ſeine
Witwe Katharine, geb.
hügel
Germann,
ſowie deren Kinder:
(alle großjährig)
Frankfurt
1. Trinkaus, Johann,
a. M.
2. Anna, Ehefrau v. Emil 1 Straßburg
i. E.
Kowalewski,
Kaiſers=
3. Trinkaus, Peter.
lautern
4. Marie, Ehefrau von Nürnberg
Adolf Hench,
Köln
5. Trinkaus, Phil., Schloſſ.
6. Eliſabeth, Ehefrau von Oppenheim
Poſtbeamten Aug. Lang a. Rh.
20370 Acker, Hipp. Guſtav, Kaufm. †,I Darmſtadt 926) 11
daſ.
deſſen Witwe Auguſte,
geb. Orth,
und Tochter:
Marie, Ehefrau von In= Frankfurt
a. M.
genieur Albert Böhl
Acker, Bodenheimer, Simon I., Darmſtadt 1434 16
204/10
daſ.
Kaufmann f, und ſeine
Witwe Regina, geb.
Bendheim,
deren Kinder:
(alle großjährig)
1. Eva, Ehefrau von Rab=
Reckling=
biner Dr. Moſes Marx, hauſen
2. Bodenheimer, Leo, Kauf= Darmſtadt
mann,
3. Bodenheimer, Meyer,
Rechtsanwalt,
4. Bodenheimer, Max,
Kaufmann,
5. Bodenheimer, Berthold,
KaufmannsWitwe,
Klo=
tilde, geb. Fulda
Acker,
/10
Weiterſtädt.
1. Schaberger, Adolf,
1965 23
Weg
7¾10 Acker,
Am Groh= 2. Schmuck, Wilhelm,
berg
Dies wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht mit dem Anfügen, daß der Antrag
nebſt Plänen vom 2. bis 16. Dezember 1912 auf der Großh. Bürgermeiſterei
Darmſtadt während der üblichen Dienſtſtunden zu jedermanns Einſicht offenliegen wird.
Zur Verhandlung über den Plan und die zu leiſtende Entſchädigung, ſowie zur
Entgegennahme etwaiger Einwendungen und Anträge wird Tagfahrt vor der
Lokal=
kommiſſion anberaumt auf
Freitag, den 20. Dezember 1912, nachmittags 2 Uhr
(Sitzungsſaal des Kreisausſchuſſes, Darmſtadt, Neckarſtraße 3).
Die Eigentümer, Pächter, Mieter u. ſonſtige an den abzutretenden Grundſtücken
per=
ſönlich Berechtigten, ſowie alle übrigen bei der Enteignung Beteiligten werden aufgefordert:
1. Einwendungen gegen den Plan bei Meidung des Ausſchluſſes und Annahme
der Einwilligung in die beanſpruchte Abtretung oder Beſchränkung,
2. Erklärung auf die angebotene Entſchädigungsſumme bei Meidung der
Unter=
ſtellung der Annahme des Angebots,
3. Anträge auf Ausdehnung der Enteignung bei Meidung des Ausſchluſſes mit
ſolchen,
4. Anträge auf Aufrechterhaltung beſtehender Laſten (Art. 19 des Geſ.) bei
Meidung des Ausſchluſſes mit ſolchen,
5. Anträge auf Einrichtung und Unterhaltung von Anlagen, welche für die
be=
nachbarten Grundſtücke oder im öffentlichen Intereſſe zur Sicherung gegen
Gefahren und Nachteile notwendig ſind oder notwendig werden bei
Mei=
dung des Ausſchluſſes mit ſolchen,
6. etwaige noch unbekannte Anſprüche und Rechte an die zu enteignenden
Grundſtücke bei Meidung des Ausſchluſſes mit ſolchen,
in dem oben erwähnten Termin mindich vorzubringen. Wer am verfönlichen
Erſcheinen verhindert iſt, hat ſich zur Vermeidung der vorgenannten
Rechts=
nachteile durch einen mit ſchriftlicher Vollmacht verſehenen Bevollmächtigten
vertreten zu laſſen.
Zugleich werden die Eigentümer auf folgende Beſtimmungen der Art. 27 u. 9
des Enteignungsgeſetzes beſonders verwieſen:
1. Artikel 27: Wenn dritte Perſonen als dinglich Berechtigte oder wegen ſonſtiger
Rechtsverhältniſſe bei der Enteignung beteiligt ſind, ſo muß ſie der
Eigen=
tümer ſofort nach Zuſtellung der Bekanntmachung der unterzeichneten Behörde
bezeichnen, welche ſie ſodann unter Androhung des geeigneten Rechtsnachteils
zu der Tagfahrt vorzuladen hat.
Unterläßt der Eigentümer dieſe Bezeichnung, ſo bleibt er für dieſe
An=
ſprüche verantwortlich.
2. Artikel 9: Der Eigentümer des abzutretenden Grundſtücks muß von Zuſtellung
der Bekanntmachung an zu neuen Anlagen oder zu einer von der bisherigen,
beziehungsweiſe der gewöhnlichen abweichenden Art der Bewirtſchaftung die
Genehmigung der Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt einholen, widrigenfalls
dafür eine Entſchädigung demnächſt nur inſoweit verlangt werden kann, als
durch die Veränderung auch für den öffentlichen Zweck, für welchen die Enteignung.
geſchieht, der Wert des Geländes erhöht worden iſt.
Räumt der Eigentümer von dem obigen Zeitpunkt an einem anderen
ein dingliches Recht an dem zu enteignenden Grundſtück oder ein perſönliches
Recht auf deſſen Benutzung ohne Genehmigung der Großh. Bürgermeiſterei
Darmſtadt ein, ſo ſteht jenem anderen an die letztere ein Anſpruch auf eine
beſondere Entſchädigung nicht zu.
Die Unternehmerin wird zu dem Termin unter dem Rechtsnachteile geladen,
daß im Falle ihres Ausbleibens Verzichtleiſtung auf Fortſetzung des
Enteignungs=
verfahrens unterſtellt und ſie mit den bis dahin entſtandenen Koſten belaſtet werden wird
Darmſtadt, den 26. November 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Piſtor.
Bekanntmachung.
Unter Bezugnahme auf unſere Bekanntmachung vom 27. Auguſt 1900 (
Tag=
blatt 210 von 1900) bringen wir wiederholt zur öffentlichen Kenntnis, daß die
Bahne=
ordnung für die Nebenbahnen Deutſchlands vom 5. Juli 1892 eine Bewachung der in
Schienenhöbe liegenden Wegeübergänge, d. h. die Anbringung von Schranken bei den
Nebenbahnen, nur in Ausnahmeſällen vorſieht, weshalb auch von den
Eiſenbahn=
behörden ſolche Schranken der Regel nach nicht angeordnet werden. Die Vermeidung
von Unfällen kann daher nur dadurch erreicht werden, daß die Fuhrwerksbeſitzer und
Wagenführer beim Befahren ſolcher Bahnübergänge es an der erforderlichen Vorſicht
nicht ſehlen laſſen.
Die Beteiligten werden daher erneut und auf das Nachdrücklichſte auf die
be=
ſonderen Gefahren hingewieſen, die durch Unaufmerkſamkeit beim Befahren von
Uebergängen der Nebenbahnen entſtehen.
(24600
Darmſtadt, den 28. November 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Au die Großh. Vürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Wir weiſen Sie auf vorſtehende Bekanntmachung hin. Sie wollen dieſelbe
ortsüblich veröffentlichen laſſen.
Darmſtadt, den *8. November 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung,
die Einführung einer Einſchreibgebühr für die Führung der Lehrlingsrolle
bei der Handwerkskammer zu Darmſtadt betreffend.
Einem Erſuchen der Handwertskammer zu Darmſtadt entſprechend geben wir
bekannt, daß mit Genehmigung Großh. Miniſteriums des Innern Abteilung für
Landwirtſchaft, Handel und Gewerbe, vom 14. Oktober 1912, zu Nr. M. d. J. III 11476
von der Hanwerkskammer als Entſchädigung für die durch ordnungsmäßige Führung
der Lehrlingsrolle entſtehende Arbeit und Koſten für jede vom 1. Januar 1913
ab erfolgende Anmeldung zur Lehrlingsrolle eine Einſchreibgebühr von 2 Mk.
erhoben wird. Für dieſe Gevühr haftet der Handwerkskammer gegenüber der
Lehrmeiſter unbeſchadet ſeines Rechts, von dem Vater oder dem geſetzlichen
Vertreter des Lehrlings ſich Erſatz zu verſchaffen.
Die Gebühr iſt gleichzeitig mit der Anmeldung des Lehrlings an die
Hand=
werkskammer und von Innungsm tgliedern an den Innungsvorſtand zu
ent=
richten und wird auf Verlangen Quittung erteilt. Im Nichtzahlungsfalle wird die
Gebühr auf Grund der §§ 103a Abſ. 1, 89 Abſ. 3 der Reichsgewerbeordnung nach
Maßgabe des Geſetzes, betr. das Verfahren der Zwangsvollſtreckung im
Verwaltungs=
wege, vom 30. Seplember 1893, beigetrieben.
Weiter wird noch darauf hingewieſen, daß trotz wiederholter Veröffentlichungen
die Vorſchriften über die Anmeldung der Lehrlinge zur Lehrlingsrolle immer noch
nicht ſo beachtet werden, wie dies zur ordnungsmäßigen Durchführung der
Vor=
ſchriften des Handwerkergeſetzes erforderlich iſt.
Nach § 126b der Reichsgewerbeordnung und den hierzu von der
Handwerks=
kammer erlaſſenen Vorſchriften zur Regelung des gewerblichen Lehrlingsweſens iſt
jeder Lehrmeiſter verpflihtet, innerhalb 4 Wochen nach Eintritt eines Lehrlings
einen Lehrvertrag in dreifacher Ausfertigung abzuſchließen und den Lehrling
unter Vorlage eines Exemplars des Vertrages bei der Handwerkskammer auf
vorgeſchriebenem Formular anzumelden. Innungsmitglieder haben ihre Lehrlinge
bei der Innung anzumelden. Den Innungen wird daher empfohlen, ſich jeweils ein
4. Exemplar des Vertrages zu ihren Akten einhändigen zu laſſen.
Die genaue Beachtung dieſer Vorſchriften wird den Lehrmeiſtern ernent
beſonders empfohlen und hierzu bemerkt, daß die Beauftragten der
Handwerks=
kammer angew eſen ſind, dem Lehrmeiſter eine gedruckte Aufforderung zur
An=
meldung des Lehrlings bei der Handwerkskammer zuzuſtellen, ſobald bei den
Reviſionen die Nichtbeachtung dieſer Vorſchriften feſtgeſtellt wird. Kommt der
Lehr=
meiſter auch dieſer Aufforderung innerhalb einer Friſt von 14 Tagen nicht nach,
ſo wird von der Handwerkskammer unnachſichtig und ohne weitere Mahnung
Straf=
antrag gegen die Säumigen geſtellt werden.
(24602
Zuwiderhandlungen gegen die von der Handwerkskammer innerhalb ihrer
Zuſtändigkeit erlaſſenen Vorſchriften werden mit Geldſtrafe bis zu 20 Mk. beſtraft.
Darmſtadt, den 26. November 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Michel.
Ludwig Friedrich Gandenberger wurde als Wiegemeiſter für die Gemeinde
Pfungſtadt ve pfl chtet.
(24504
Das Großh. Miniſterium des Innern hat dem Kirchengemeinderat Marbach amg
Neckar die Erlaubnis erteilt, 8500 Loſe einer am 2. Dezember d. Js. zu
veranſtalten=
den Kirchenbaulotterie (Geldlotterie) zur Wiederherſtellung der dortigen
Alexander=
kirche innerhalb des Großherzogtums zu vertreiben.
Nach dem von der zuſtändigen Behörde genehmigten Verloſungsplan dürfen
80 000 Loſe à 2 Mk. ausgegeben werden. Zum Vertrieb in Heſſen dürfen nur mit
dem heſſiſchen Zulaſſungsſtempel verſehene Loſe gelangen.
(24603
Während der Zeit des Vertriebes der Loſe zur I. Klaſſe einer Königl. Preußiſchen
Lotterie iſt Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der Loſe in Heſſen nicht geſtattet.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 kleine Geldtaſche an einer Kette mit Haken.
1 Rabattmarkenkarte mit grünen Marken beklebt. 1 Zwicker mit
Futteral. 1 vergoldeter Anhänger von einem Kollier (Blumenkörbchen
darſtellend). 1 kleines Schließkörbchen mit Damenwäſche. 1 Parr
Herrenglacéhandſchuhe. 1 Damenſchirm. 1 Anzahl Schlüſſel. 1
Be=
ſchlaghammer.
(24594
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 3 Pinſcher, 1 Kriegshund. 1 Pinſcher (zugelaufen). Die
Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
aus=
gelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet
dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(24576
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 1. Dez.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apo=
theken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=Apotheke,
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
geſchloſſen.
angrienvögel (Männven und
Weibch.) ſowie Käfige werd.
verk. Moosbergſtr. 76, II. (B24617
Frackanzug etc. zu verkauf.
B24491) Mathildenſtraße 33.
Bekanntmachung.
Samstag, 28. Dezember 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Georg Bert
Ehe=
leuten in Darmſtadt
zugeſchriebe=
nen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
I 84¾/10 151 Hofreite
Beſ=
ſungerſtraße
Nr. 14,
I 853/100 127 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
Darmſtadt, 4. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI23666
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Warſtwareni. d. Haupi= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per ½
Ochſenfleiſch
.100 Pfg
Rindfleiſch
94
Fett, roh
70
Fett, ausgelaſſen
80
Leber
80
Kalbfleiſch
100
Hammelfleiſch
100
Bruſt
70
Schweinefleiſch
100
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 110
per 1 kg
Speck, geräuchert
. 120 Pfg.
Dörrfleiſch
. 120
Schinken m. Bein . . . 120
Rollſchinken
140
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen
. 96
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt . 96
Leber= u. Blutwurſt . . 80
ehrock, Frack., Smoking=
An=
züge , Zylinder, zu verleihen
Rheinſtraße 5, 2. Stock. (18329a
Welze werd. zu ſchick. Toque, mod.
Muff u. Stola bill. angefertigt
24456a) Ludwigspl. 8, Vdh. III.
Fiserne Dienstbaten-Bett=
E stelle mit Strohmatratze
zu verf. Martinstr. 62. II.(12882
Jeue ſü v. Damenuhr, go d. Herten=
Nuhrkette, Petrol.=Lampe ſehr bill.
zu verk. Soderſtr. 6½, I. (*12351
eintar
der mataſ Kadt
das beweiſen nicht allein die Erfolge der Balkanmächte, ſondern auch das rieſige Anwachſen der mir angeſchloſſenen Einkaufsgenoſſenſchaft. Das Prinzip
derſelben iſt die Konzentration des Warenkonſums von 250 Geſchäften gleicher Art; die Umſätze belaufen ſich auf viele Millionen und bilden heute einen
bedeutenden Faktor im deutſchen Handel und der Induſtrie.
Es iſt naturgemäß, daß die im Einkauf ſo bevorzugten Geſchäfte ohne Schwierigkeit billig verkaufen können, und dies beſonders, wenn dieſelben
ohne allzu große Speſen im eigenen Hauſe wohnen, wie dies bei uns der Fall iſt. Wir leben in einer teuren Zeit und es iſt jedes Käufers gutes Recht,
gerade in der Hauptkaufszeit — alſo Weihnachten — ſich zu überzeugen, wie und wo er ſein Geld am beſten anlegt. Dies ſoll und muß er aber ohne
Voreingenommenheit tun, und da wird er finden, daß mein Spezialgeſchäft bei einer enormen Auswahl ſehr billig und keinesfalls teurer wie größte
Betriebe verkauft, ob dieſelben ſich nun in Frankfurt oder Berlin befinden. Gerade die größten Betriebe leiden heute unter prozentual ſo hohen Organiſations=
und Betriebs=Unkoſten, daß jede Billigkeit nahezu unterbunden wird. Daher prüfen Sie und kaufen Sie dort, wo Sie am beſten Ihr eigenes
Intereſſe finden in Preiswürdigkeit und Auswahl. Ich bringe alle meine Spezialartikel in jeder Preislage, ſo daß niemand ſich im Kaufe
zwingen muß. Meine billigen Preiſe geben abſolute Befriedigung. — Ich bitte aufmerkſam meine Schaufenſter und Angebote an dieſer Stelle zu beachten.
Seidenhaus Eduard Volz, Ludwigſtraße 13.
24589)
Ehie Reiſchverdingung für den Standort und den
Trüppenübungs=
platz Darmſtadt für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 1913
findet am 3. Dezember 1912. 9 Uhr vormittags, im
Geſchäfts=
zimmer des Proviantamts — Eſchollbrückerſtraße 25 — ſtatt.
Die Lieferungsbedingungen liegen in der Garniſon=
Fleiſch=
ausgabeſtelle — Blumenthalſtraße 111 — aus, können auch gegen
Bezahlung der Selbſtkoſten bezogen werden.
Verſiegelte Angebote mit der Aufſchrift: „Angebote auf
Fleiſch=
lieferung” ſind im Geſchäftszimmer des Proviankamts vor Beginn
des Termins abzugeben.
Die Lieferung für den Truppenübungsplatz erfolgt zuſammen
mit dem Bedarf für die Garniſon Darmſtadt nach den für die
Gar=
niſon gültigen Bedingungen durch die Fleiſchausgabeſtelle. (24080ss
Proviantamt Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Der Voranſchlag der Gemeinde, ſowie des Waſſerwerks
Nieder=Beerbach für 1913 liegt vom 2. bis 9. Dezember 1912
auf dem Bürgermeiſterei=Bureau zu Einſicht ofſen.
(24609
Nieder=Beerbach, den 29. November 1912.
Groß. Bürgermeiſterei Nieder=Beerbach.
Geibel.
Bekanntmachung.
Der Voranſchlag der Gemeinde Weiterſtadt für 1913
liegt von Montag, den 2. Dezember 1912, an acht Tage lang auf dem
Bürgermeiſtereibüro zu Jedermanns Einſicht offen.
Weiterſtadt, 28. November 1912.
(24512
Großh. Bürgermeiſterei Weiterſtadt.
Becker.
Bekanntmachung.
Montag, 9. Dezember I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Förſter i. P. Jakob
Simon Eheleuten dahier
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
II 853¾10 193 Hofreite Nied.=
Ramſtädter=
ſtraße 14,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K67/12
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 15. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V23701
Freiwillige
Immobiliar=Verſteigerung.
Donnerstag, 5. Dezember I. Js.,
vormittags 9 Uhr,
ſoll das Anweſen des Privatiers
Johann Philipp Vetter dahier,
Heinheimerſtraße Nr. 22,
Flur Nr. am
IV 2291/10 459 Hofreite
Hein=
heimerſtraße,
IV 229¾/10 32 Grasgarten
da=
ſelbſt,
IV 234 178 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Bureau öffentlich
verſteigert werden. (V24104
Darmſtadt, 19. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 8. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Friedrich Ballé zu
Offenbach a. M. und dem Jakob
Mohr zu Darmſtadt im Grundbuch
hieſiger Gemarkung zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 112 3723¾10 Hof= )
Die=
reite burger=
III 110/10 198 Grab= (ſtraße
garten) Nr. 96,
nebſt Zubehör, insbeſondere
Brauereieinrichtung, in unſerem
Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K51/12
werden.
Darmſtadt, 22. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V24520
mon alt. Jagdhund b abzug.
*12989so) Langegaſſe 32.
Bekanntmachung.
Montag, 30. Dezember 1. Js.,
vormittags 11 Uhr.
ſoll die dem Metzger Philipp
Krämer und deſſen Kindern
da=
hier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
28 3214/100o 128 Hofreite
Irene=
ſtraße,
28 32145/1000 59 Grasgarten
(Bleichplatz)
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K97/12
Darmſtadt, 25. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V24522
Bekanntmachung.
Mittwoch, 8. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr.
ſoll die dem Weißbindermeiſter Karl
Blümlein dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 1002//10 683 /10 Hofreite
Darmſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K100/12
Darmſtadt, 27. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V24521
Bekanntmachung.
Montag, 2. Dezember I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Georg Ludwig Stier
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 844½1/1000 247 Hofreite
Ried=
lingerſtraße
Nr. 35,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(B92/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 31. Oktober 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V22736
(B24637
Guterhaltener
Smocking-Anzug
(mittlere Figur) zu verkaufen.
Näh. in der Expedition d. Blattes
Schülergeige
tadellos erhalt., für nur Mk. 40.—
abzugeb. Mathildenſtr. 9, II(B24638
Elektr. Schellenanlag. u. Reparatur.
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Von Paul Lindenberg.
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Nervöſe Tage. — Das ruhige Haus in der Wilhelmſtraße.
— Ideale und reale Güter. — Aus dem dunklen Berlin.
Das „Studium” unſerer Verbrecher. — Spezialitäten.
Eine nette G. m. b. H. — Gute Einkünfte. — Die hellen
Berliner und wie ſie hineingelegt werden. — Die
wirt=
ſchaftliche Lage der bildenden Künſtler. — „Bemalte
Beine‟. — Modeſchwankungen der Kunſt. — Solche Preiſe
und ſolche. — Gaſtſpiel des ruſſiſchen Balletts.
Das waren nervöſe Tage, die uns die letzte
Wochenwende gebracht; alles ſchien ins Schwanken und
Wanken gekommen zu ſein und nach den Meinungen
ver=
ſchiedener politiſcher Propheten ſtand man am Vorabend
eines großen europäiſchen Krieges. Gut, daß ſich in
die=
ſem Falle das alte Wort bewährte, daß der Prophet in
ſeinem Vaterlande nichts gilt, vor allem nicht in dem
ſchlichten, langgeſtreckten Gebäude der Wilhelmſtraße 75,
in welchem die Fäden der auswärtigen Politik
Deutſch=
lands zuſammenlaufen. Genau wie vor drei Jahren, als
gelegentlich der Einverleibung Bosniens und der
Herze=
gowina ein ernſter Zwiſt zwiſchen Oeſterreich und Serbien
auszubrechen drohte, man in Berlin kalt Blut bewahrte
Agegenüber allen möglichen Gerüchten und phantaſtiſchen
Uebertreibungen, war das Gleiche auch diesmal der Fall.
„Bange machen gilt nicht”, ſagt der Berliner, und ſo gern
man ſich auch in Erörterungen einläßt über die Weltlage
und andere gruſeln machen will mit Erzählungen von
Kriegsvorbereitungen aller Art von denen man „aus
ſicherſter Quelle” vernommen, ſo wollte und konnte man
nicht an eine unmittelbare Gefahr glauben. Denn in
allen Kreiſen, ob hoch oder gering, iſt man der Meinung,
daß wegen einer ganz lokalen Streitfrage die nur
Oeſter=
reich und Serbien etwas angeht, nicht Europa unter die
Waffen zu treten braucht. Auch die kampffroheſten
Mili=
tärs wiſſen, daß ein Keieg heutzutage nur mit der echten
und rechten Volkskraft durchgeführt werden kann, wenn
die ernſteſten idealen und realen Güter einer Nation in
Frage kommen.
Um ſehr reale Güter handelt es ſich ſtets bei den
kriminellen Sachen, an denen es ja hier nie fehlt
und an die man ſich ſchon=ſg=gewöhnt hat, daß man ſich
nur noch mit Ausnahmen beſchäftigt. Zu dieſen gehört der
Ein der letzten Sonntagsnacht vorgekommene Kampf
mehre=
rer Kriminalſchutzmänner mit einem Verbrecher namens
Gorſki, der zu den gefährlichſten Genoſſen ſeiner Zunft
ge=
hört nein, gehörte. Denn ſeine Zugehörigkeit zur
Ver=
brechergilde hat in jener Nacht ein ſchnelles Ende genom=
men, da er bei ſeiner Verhaftung durch einen der Beamten
erſchoſſen wurde, ehe er ſelbſt Zeit fand, ſich ſeiner Waffe
zu bedienen. Der Lebenslauf Gorſkis zeigt, daß jene
unſerer modernen Verbrecher, die es in ihrer „Kunſt” zu
etwas bringen wollen, ein regelrechtes Studium
durch=
machen, um ihr „Fach” gründlich zu erlernen. Auch die
Herren Verbrecher folgen dem Zuge der Zeit und ſuchen
ſich gleich beim Beginn ihrer Laufbahn Spezialitäten aus,
um es darin zu möglichſter Meiſterſchaft zu bringen.
Früher, in der guten, alten Zeit war es anders, da mauſte
ſo ein Dieb, was ihm unter die Finger kam, heute
revi=
dierte er die Böden, morgen, die Keller, bald die Küchen,
dann die Vorderwohnungen ſeiner lieben Nebenmenſchen,
er arbeitete mit Dietrich und Brecheiſen, nahm alles, was
er zu verwerten gedachte, und war, was man ſo ſagt, kein
Koſtverächter. Das iſt ganz anders geworden; die Herren
mit der Parole: „Eigentum iſt Diebſtahl” — aber nur
wenn’s ſich um das Eigentum Anderer handelt — wählen
jetzt ihre Spezialitätenfächer Herr Gorſki hatte ſich als
ſolches das Oeffnen von Geldſchränken erkoren. Ebenfalls
nach bekanntem Muſter gründete er eine G. m. b. H. und
nahm als Teilnehmer in dieſelbe zwei Gefährten auf, die
er im Zuchthauſe kennen gelernt und die ſich von ihrer
„verdienſtvollen” früheren Tätigkeit her einige tauſend
Mark auf die Bank gelegt hatten. Mit Hilfe derſelben
wurde ein nach neueſten Erfindungen eingerichteter
Sauer=
ſtoffapparat gekauft, und Gorſki ließ ſich mehrere Monate
hindurch von einem hieſigen Schloſſer Unterricht erteilen,
wie man die geheimnisvollen Kräfte des Apparates am
beſten verwerten könne, und er zeigte ſich als ein eifriger
und kluger Schüler, der bald ſein Meiſterſtück machte.
Dazu hatte er ſich mit ſeinen Genoſſen ein Bankgeſchäft in
Antwerpen ausgeſucht; der Apparat, den man vo der
Reiſe zerlegt und an Ort und Stelle wieder
zuſammen=
geſetzt hatte, trat in Tätigkeit, und nach drei Stunden war
ein dickleibiger Geldſchrank geöffnet, eine Summe von
etwa 120000 Mark in barem Geld konnte als Ertrag
ein=
geheimſt werden. Nach dieſem erſten Erfolge arbeitete die
G m. b. H., die ihren Sitz in Berlin hatte aber keinen
Wert darauf legte, daß ihre Firma gerichtlich eingetragen
wurde, fleißig und erfolgreich weiter, ſo daß für die
Teil=
nehmer ſehr hübſche Dividenden abfielen, die in Saus
und Braus durchgebracht wurden. Bis ſich endlich doch
mal unſere gar ſo neugierigen Behörden mit den Herren
Aktionären des näheren beſchäftigten und ſie eines ſchönen
Tages ſämtlich einlochten. Der Präſident der
Vereinig=
ung, Meiſter Gorſki, heuchelte Geiſteskrankheit und wurde
freigeſprochen, d. h. man überwies ihn einer ſtädtiſchen
Irrenanſtalt. Und wie man erwarten konnte, bereitete
der vermeintliche Irre mit außerordentlicher Umſicht und
raffinierter Schlauheit alles für ſeine Flucht vor, die ihm
auch glückte. Unter anderm Namen eröffnete er eine neue
Firma, beſchäftigte ſich abermals mit eingehender
Er=
forſchung der Geldſpinden, bis ihn nun doch ſein Geſchick
ereilte
Ein recht einträgliches Geſchäft, welches dieſer Herr
Gorſki aufgetan hatte, bloß etwas gefährlich. Andere
Mitglieder der Gaunerei ſuchen ſich ähnliche
Erwerbs=
quellen zu erſchließen, nur daß es bei einem
Abgefaßt=
werden nicht gleich an Kopf und Kragen geht.
So hat ein kürzlich hier verhafteter Juwelendieb, als
Ignaz Loewy in das Taufregiſter eingetragen, in
unſeren erſten Hotels gute Ernte gehalten. Bei ſeinem
Berhör aad er mit liebenswirdiger
Harmloſig=
keit und freundlichem Lächeln an, daß er ſtets
Neigung für das nähere Kennenlernen fremder
Hotelzim=
mer und deren Inhalt — notabene, wenn die Gäſte nicht
anweſend waren — gehabt hätte, daß er aber doch erſt in
die feineren Kniffe dieſer Beſchäftigung eingedrungen wäre
infolge einer Vorleſung des bekannten Kriminalpſychologen
Profeſſors Dr. Reis über Hoteldiebe. Der Herr Profeſſor
hätte ſo nett und anſchaulich von den Tricks berichtet, die
jene Herren zu ihrem Vorteil anwenden, daß Jgnazchen
gar nicht dem Reiz hätte widerſtehen können, jenen
An=
regungen zu folgen „und” ſetzte er mit gütiger Offenheit
ſinzu, „es hat ſich gelohnt!“
Gelohnt hat’s ſich auch bei einem dieſer Tage
verhaf=
teten Buchmacher, pardon, „Tipſter”, wie ſich die Gentlemen
der Rennplätze auszudrücken belieben. Beſagter Zeitgenoſſe
war ſehr für das Engliſche eingenonmen, ſeinen ſchonen
deutſchen Namen Blume, den er hier einige Zeit hindurch
geführt, wandelte er in Watſon und Ready, gelegentlich
auch in Robinſon um und verlagte ſeinen Wohnſitz nach
London, von wo er eine Reihe von Briefen an Wettluſtige,
namentlich in Berlin, losließ, in denen er allerhand Schliche
der Trainer und Jockeis auskramte, mit deren Hilfe man
nach genauer Kenntnisnahme gewaltige Gewinne auf
Pariſer Rennplätzen machen könnte und zwar mit einem
urſprünglichen Einſatz von 1000 Mk. binnen vier Wochen
ſolche von 40000 und 50000 Mk. Die berühmte und ſo gern
angeführte „Helligkeit” der Berliner bewährte ſich in
die=
ſem Falle nicht, denn eine ganze Zahl der Briefempfänger
fiel auf den Schwindel herein, vind Herr Wilhelm Blume,
ach nein, Mr. Harold Watſon, machte glänzende Geſchäfte.
So glänzende, daß er nach Berlin kam, um die Gelder
per=
ſönlich einzuheimſen, bei welcher Gelegenheit die Polizei,
der jene obigen Briefe zur Kenntnis gelangt waren, ihn
bat zu einer näheren Unterhaltung nach dem
Alexander=
platz zu folgen. Das Pauderſtündchen dehnte ſich etwas
änger aus und wird ſich wohl zu einigen Jährchen ſtiller
Zurückgezogenheit in Plötzenſee oder einem anderen
idyl=
liſchen Orte mit ähnlichen Einrichtungen entwickeln. An
ſich war jenes Briefſchreiben recht einträglich, brachte es
doch Tageseinnahmen bis zu 15000 Mk.
Da kann man wirklich das einſt vielgeſungene
Ber=
liner Couplet wieder aufwärmen: „Das iſt noch ein
Ge=
ſchäft, das bringt doch etwas ein!” Im Gegenſatz zu dem
Beruf unſerer bildenden Künſtler, die, bis auf
ver=
ſchwindende Ausnahmen, grad gegenwärtig ſchwer unter
der Ungunſt der Zeiten zu leiden haben. Um einen feſten
Anhalt zu gewinnen, wie eine Beſſerung herbeizuführen
iſt, findet augenblicklich eine Umfrage über die
wirtſchaft-
liche Lage der Maler und Bildhauer in Groß=Berlin ſtatt.
Die Ausfüllung von Fragebogen, welche ſich auf die
ver=
ſchiedenen Einnahmen beziehen, ſowie Ausgaben,
ein=
ſchließlich jener für das Studium uſw., ſollen eine
Unter=
lage bilden, um die wirtſchaftlichen Intereſſen unſerer
Künſtlerſchaft energiſcher als bisher vertreten zu können.
Ob unter den Einnahmen ſchon ſolche für„bemalte
Beine” ſtehen, iſt unbekannt. In der Tat ſoll unſeren
Künſtlern ein neuer Verdienſt blühen, indem ſie ſtatt der
Leinwand, ſtatt Pappe und Papier von nun an das zarte
Fleiſch zierlicher Ballettänzerinnen zur Ausführung ihrer
Malereien zur Verfügung haben ſollen. In Paris kann
man auf den großen Variétébühnen ſchon derartige
beweg=
iche Kunſtwerke erblicken, und da darf natürlich auch
Ber=
lin nicht zurückſtehen. Eine hieſige Tänzerin hat bereits
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den Dlätern migeleit, daß ſie ſeit einigen Wochen ihre
Beine von einem der bekannteſten Berliner Kunſtmaler
„bearbeiten” laſſe und daß ſie im Laufe des Dezember
dieſe wandernden Gemälde einem verehrlichen Publikum
Groß=Berlins von der Bühne herab zeigen wird. Jetzt
wird’s bald nicht mehr heißen, die Kunſt geht nach Brot,
ſondern: die Kunſt geht nach Bein!
Leider geht die Kunſt aber auch nach ganz
merkwür=
digen Strömungen des Geſchmacks, welch letzterer oft mit
allerhand Mitteln erzwungen oder doch wenigſtens ſtark
beeinflußt wird. Wir erlebten dies von neuem bei der
zweiten dieſer Tage hier ſtattgefundenen
Verſteiger=
ung des künſtleriſchen Nachlaſſes von
Rein=
hold Begas, die im Durchſchnitt nur mäßige Preiſe
brachte. Noch vor einem Jahr war für des Künſtlers große
und ſchönheitsvolle Bronzegruppe „Der elektriſche Funke‟
50000 Mk. gefordert worden, hier, bei der Auktion, blieb
das Angebot bei 12500 Mk. ſtehen, und zwar kaufte die
Familie das Werk zurück. Kleinere Plaſtiken gingen ſchon
für mehrere hundert Mark fort, auch die prächtigen
Mar=
morſkulpturen wurden bei weitem nicht nach ihrem
eigent=
lichen Wert bezahlt. — Wie anders jagten ſich da die
Preiſe in die Höhe bei der gleichzeitig ſtattfindenden
Ver=
ſteigerung der vom früheren Direktor unſeres
Kupferſtich=
kabinetts Profeſſors Dr. Lippmann hinterlaſſenen
Kunſtſchätze, Preiſe, die ſelbſt genaueſte Kenner des
inter=
nationalen Kunſtmarktes in Erſtaunen verſetzten. Gemälde,
deren vor Jahrhunderten verſtorbene Meiſter nur in
eng=
ſten Kreiſen der Kunſtliebhaber bekannt und geſchätzt ſind,
brachten es auf 50. und 600 Mk., allin an dem erſten
Vormittag der Auktion belief ſich das Ergebnis auf über
eine halbe Million Mark.
Eine andere Kunſt bringt uns zur Zeit das
Ruſſi=
ſche Ballett im Neuen Königlichen
Opern=
hauſe zur Anſchauung, eine Kunſt, die auch ihren ſehr
großen Kreis von Anhängern hat, denn trotz der hohen
Preiſe iſt das Theater allabendlich ſehr gut beſucht. Was
wir ſchon früher an dieſen ruſſiſchen Gäſten gerühmt,
zeich=
net auch ihr diesmaliges Gaſtſpiel aus: die Friſche der
Darſtellung, das wirklich künſtleriſche Erfaſſen des
Dar=
geſtellten, eine Grazie, die ſich ohne jegliche Anſtrengung
und körperliche Schwere gibt. Daneben intereſſiert das
charakteriſtiſche „Nationale” dieſes Balletts, das, aus mehr
denn hundert Perſonen beſtehend, von bewundernswerter
Einheitlichkeit iſt. Das zeigten am beſten das auch
muſi=
kaliſch ſehr gefällige Märchenballett „Der Feuervogel” und
die famoſen „Polowetzer Tänze”, die uns auch in ihrer
Er-
findung viel Intereſſantes gaben. Als glänzende
Solo=
kräfte erwieſen ſich wiederum Fräulein Karſavina und
die Herren Bolm und Nijinſky, welche ſelbſt die
größ=
ten Gegner des Balletts — und es gibt deren hier genug,
— überzeugen können, daß ſie uns vollendet Künſtleriſches
bieten.
Literariſches.
Graf von Hoensbroech: „14 Jahre
Jeſuit.‟ Erſt vor kurzem hat der bekannte Kämpfer
perſönlich einen kurzen Abriß ſeines Lebens gegeben und
ſein gewaltiges, erſchöpfendes Wert, die Wündige
Gie=
ſchichte des Jeſuitismus und ſeines eigenen Lebens war
bereits früher Gegenſtand der Beſprechung in dieſem‟
Blatt. Jetzt liegt eine wohlfeile Voltsausgabe des
Wer=
kes vor (Breitkopf & Härtel, Leipzig, Preis 1 Mk. der
erſte Band). Juſt zu der Zeit, da der Kampf für und
wider den Orden auf allen Seiten entbrannt. Man mag
ſich zu dem Grafen ſtellen wie man will, das muß jeder
zugeben, ſeine Darſtellung iſt eine Kulturtat und wer mit
der notwendigen Objektivität der Lektüre ſich widmet,
wird ſein Wiſſen unendlich bereichern.
— Karl Taneras, des bekannten Verfaſſers der
„Ernſten und heiteren Erinnerungen eines
Ordonnanz=
offiziers 1870/71‟, „Geſchichte der deutſchen
Be=
freiungskriege” hatte, als ſie vor zwanzig Jahren
zuerſt erſchien, ſich eines beſonderen Beifalls zu erfreuen.
Es war daher ein guter Gedanke der
Verlagsbuchhand=
lung C. H. Beck in München, anläßlich der
Jahrhundert=
feier der Befreiungskriege Taneras Buch in neuer
Bear=
beitung durch Oberſtleutnant Freiherrn von Lupin und
bereichert durch eine Anzahl Vollbilder von E. Zimmer
neu erſcheinen zu laſſen. (Preis des ſtattlichen Buches
gebunden 3,50 Mk.) Unter den zahlreichen Erſcheinungen,
die zur Jahrhundertfeier der deutſchen Befreiungskriege
beitragen wollen, wird dieſe Darſtellung ohne Zweifel
einen hervorragenden Platz beanſpruchen dürfen. Der
ſehr billige Band verdient die weiteſte Verbreitung in
allen Volkskreiſen und ſollte zumal in die Schul=, Volks=
und Militärbibliotheken aufgenommen werden.
Ein modernes Märchen.
Es war einmal eine arme Waise, die schon in frühester
Jugend Vater und Mutter verloren hatte. Ihre einzige
Zu-
flucht war eine alte, geizige Frau, bei der sie von früh bis
spät schwere Hausarbeii verrichten mußte, um ihr bischen
Brot zu erwerben.
Eines Abends, als sie gerade etwas früher wie sonst
iertig war und schon hoſſte, zeitiger ins Bett zu kommen,
wurde ihr aufgetragen, noch einen großen Ressel sehr
schmutziger Wäsche bis zum nächsten Morgen fertig zu
waschen, anderenfalls sie mit Schimpf und Schande aus
dem Hause gejagt würde.
Willig machte sich das Mädchen an die Arbeit! Aber
kaum hatte sie die nötigen Vorbereitungen zum Waschen
getroffen, überwältigte sie die Müdigkeit, sie sank auf einen
Schemel und schlief ein. Da erschien ihr im Traum eine
gütige Fee; diese sprach: „Fürchte Dich nicht und schlafe
ruhig; ich bin die Fee „Persila” und werde Dir helſen.
Wenn Du aufwachest, wird die Wäsche fertig gewaschen
sein.‟ Bei diesen Worten entleerte sie eine kleine Schachtel
weißen Pulvers in den Waschkessel, tat die Wäsche hinein
und kochte sie unter mehrmaligem Umrühren. Dann
ntschwand sie.
Als das brave Mädchen nun erwachte und die Wäsche
aus dem Kessel nahm, sah sie mit Erstaunen, daß jedes
Stück blülenweiß geworden und aller Schmutz wie
fortge-
ilogen war. Da erinnerte sie sich ihres Traumes und sie
pries die gütige Fee, die ihr so wundersam geholfen. Von
nun an aher hatte sie es in ihrem Dienst stets gut, denn
wenn sie wieder waschen mußte, gebrauchte sie fortan das
Zaubermittel, dessen Namen sie später auf der Schachtel,
welche die Fee auf dem Boden liegen gelassen hatte,
entdeckte. Dieser aber lautete
Eitr Zausermteter
nennen es entzückt die Hausfrauen und mit Recht, denn schier unbegreiflich erscheint ihnen die
wunderbare Wirkung von Persil. Fast unzählig sind seine Vorzüge:
Denkbar gründlichste Reinigung, auch der schmutzigsten Wäschestücke — völlige
Entfernung selbst der hartnäckigsten Flecken — absolut schonende Behandlung der
Wäsche, daher unentbehrlich für zarte Gewebe, Spitzen, Stickereien etc. — Wesentliche
Verkürzung der Waschzeit — erhebliche Ersparnis an Waschmaterial,
Feuerungs-
kosten, Waschlohn usw. und bedeutende Verringerung der Arbeitsleistung.
Aber auch für Kinder- und Krankenwäsche gibt es nichts besseres, als Persil, da es stark
desinſizierend wirkt, Krankheitskeime tötet und alle scharfen Gerüche beseitigt. Dabei ist
Persil garantiert unschädlich.
Kein Wunder,
daß die Verwendung von Persil immer mehr zunimmt, sehen doch die Hausfrauen sehr schnell
ein, wieviel sie dabei gewinnen. — Erhältlich nur in Original-Paketen, niemals lose.
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Plattangen ſchüttelte den Kopf. Wie ſonderbar es
doch auf der Welt zuging! Was mochte da wohl bei
Wullnows paſſiert ſein? Hatte Roßdorff mit ihnen
Frie=
den geſchloſſen? Am liebſten hätte er ſofort an ihn
tele=
graphiert.
Aber ſchnell verwarf er den Gedanken wieder. Was
hatte er noch mit Frau Gunild von Wullnow zu tun?
Nichts, rein gar nichts! Und wenn das Herz darüber
brach, ſie war eines anderen Weib geworden, es konnte
zwiſchen ihnen von Liebe nie mehr die Rede ſein.
Und doch ſang das Vöglein Hoffnung in ſeiner Bruſt,
hatte nie aufgehört zu ſingen und hätte es doch tun ſollen,
denn Donatus Freiherr von Plattangen war ein
Ehren=
mann und wollte es bleiben, bis er drüben bei ſeinen
toten Ahnen lag.
Als Mannchen nach Klotzowen kam, waren die
Tam=
piſchkehner ſchon da. Agathe Dittmark ſtrahlte über das
ganze Geſicht. Ihr Vater aber ſtrich ſich nachdenklich
ſeinen langen, weißen Vollbart und muſterte heimlich
Plattangen. Wie mußte der arme Kerl leiden! Und wer
ung ſchdt Seine Schnigeſt heiſt, nunr daus ſie
die Beſcherung!
Soviel zu erfahren geweſen war, ſchrie Gunilds
un=
glückliche Ehe zum Himmel. Sein Bruder hatte ihm
neu=
lich einen Brief der jungen Frau geſchickt, den er keinem
Menſchen gezeigt, über den er mit niemand geſprochen
hatte. Wozu auch die alten Wunden nutzlos aufreißen,
die noch nicht einmal vernarbt waren! Das ſah er ja an
Plattangens ſcharfen Zügen. Und wenn er Chriſtoph
Sollenſtern ins Vertrauen gezogen, hätte der doch nicht
auf die Dauer den Mund gehalten. Ab und zu ſah
Onkel=
chen doch mal zu tief in die Flaſche, und dann floß ihm
der Mund über.
Und Gunild helfen konnte er noch viel weniger. Wenn
er ſie auch aufgefordert hätte, nach Tampiſchkehnen auf
einige Zeit zu kommen, würde ſie doch der Einladung
nicht gefolgt ſein, weil ſie es nicht durfte. Da blieb
wei=
ter nichts übrig, wie abwarten, vielleicht kam nach dem
Sturme doch noch Sonnenſchein.
Frau von Dittmark nahm Plattangen gleich in
Be=
ſchlag, erkundigte ſich nach der Wirtſchaft. Mannchen
mußte Rede und Antwort ſtehen, und nach wenigen
Minu=
ten konnte er nicht anders, als zuſagen, ſich den neuen
Hühnerhof in Tampiſchkehnen in der kommenden Woche
anzuſehen.
Sen veranig ſetenen ſch n. ich lnh ven ut
tangens Stirn ſchwanden die Falten. Er war immer ein
guter Geſellſchafter geweſen, wenn das Thema nicht
be=
ſonders hohe Anſprüche ſtellte, und das kommt in Maſuren
nicht allzu häufig vor. Ein bißchen Wirtſchaft, ein
biß=
chen Politik und Familienklatſch, dann wurden die lieben
Nachbarn durchgehechelt, nicht gerade boshaft, aber kleben
blieb an jedem etwas, die Jungen klagten auch über das
langſame Avancement, und daß Kommandos ſo
ſchreck=
lich ſchwer zu bekommen wären, da böte doch heukzutage
die Marine viel mehr, und ſchließlich kam man zu der
Erkenntnis, daß ja ſehr wenig wunderſchön im Leben
ſei, daß es aber noch viel ſchlimmer ſein könnte. Man
dankte Gott ehrlichen Herzens für den mitunter dornigen
Erdenſpaziergang.
Plattangen ſchärfte Agathe ein, beſonders Roßdorff
recht herzlich zu begrüßen und ihm ans Herz zu legen, ja
nicht das Kommen zu vergeſſen, wenn in den maſuriſchen
Wäldern der Hirſch ſchreit.
Das werde ich beſtimmt nicht vergeſſen, auszurichten,
erwiderte Fräulein von Dittmark lachend.
Dies helle Lachen tat Mannchen weh. Und doch wars
kein Neid, er gönnte Roßdorff ſein Glück von ganzem
Herzen.
Sollenſtern ſchwang ſich zu einer Rede auf. Natürlich
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wurde ſie en bichen derd, denr in auter Geſalſchaſt ſaß
ihm der Rotwein immer anſtandslos die Kehle hinunter.
Und als die Tampiſchkehner abends nach Hauſe
fuh=
ren, ging Frau von Dittmark ihr gutes Herz durch.
Der arme Plattangen — wie lieb muß er Gunild
haben!
Aber ihr Mann bedeutete ihr, zu ſchweigen, ſonſt
redete womöglich Agathe in Petersburg Unſinn
zuſam=
men und Gunild durfte den Kopf nicht vollſtändig
ver=
lieren. —
Mannchen ſaß bis Mitternacht am Schreibtiſch. Der
Brief an Roßdorff wurde ſehr lang, und als ihn am
näch=
ſten Morgen der Poſtbote mitgenommen hatte, ſtiegen
Plattangen Zweifel auf, ob er nicht mehr geſchrieben
hatte, als er vor ſeinem Gewiſſen verantworten konnte.
Wullnow war wütend, als er erfuhr, daß Gunild
gegen ſeinen Willen Roßdorff empfangen hatte.
Meine Wünſche ſcheinen Dich nicht im geringſten zu
kümmern! ſagte er giftig.
Ich hatte meine Gründe.
Natürlich — Du wollteſt das Neueſten über
Plat=
tangen hören!
Alſo eiferſüchtig biſt Du?
Auf den Kerl — nein!
Diesmal überwand er aber die Oppoſition bei ſeinem
Weibe nicht ſo leicht.
Zum letzten Male bitte ich Dich, in etwas anderem
Tone von Plattangen zu ſprechen!
Was hat denn Roßdorff Dir von dem
hochwohl=
geborenen Reichsfreiherrn Donatus von Plattangen
er=
zählt?
Daß die Gerüichte über ſeine Schulen arg übertriedenf
worden ſeien.
Und das glaubſt Du natürlich?
Ja.
Nanu! In der Kirche kam das Ja nicht halb ſo
be=
ſtimmt aus Deinem Munde!
Da ſtampfte Gunild zornig mit dem Fuße auf. Du
ſollſt Deine Sticheleien laſſen!
Und Du Deine Geheimniskrämerei!
Ja, ich habe ein Geheimnis — gemeinſam mit
Roß=
dorff.
Auf den hatte Wullnow nachgerade eine gelinde Wut
bekommen. Und trotzdem verlangſt Du, daß ich Dir
aufs Wort glaube? Frauenlogik!
Es geht Dich nichts an!
So, ſo!
Wullnow bemühte ſich, es gleichgültig zu ſagen, aber
die beiden kurzen Worte kamen ihm doch ziſchend aus der
Kehle.
Die Ehe ging immer mehr in die Brüche.
Eines Sonntags brachte der Diener eine Karte.
Was — Uruſoff iſt wieder im Lande?
Ohne ein einziges Wort der Aufklärung an ſeine
Frau zu richten, ſtürmte Wullnow hinaus auf den
Korri=
dor, durch die Tür hallten die lauten Worte, er umarmte
und küßte den Fürſten Uruſoff auf beide Wangen nach
ruſſiſcher Sitte.
Dann führte er ihn herein.
Liebe Gunild, mein Jugendfreund aus den luſtigen
Belgrader Tagen. Wir haben uns dort gemeinſam die
erſten Sporen verdient.
niemels halte ihr Mann den Ranen des Auſen eri
wähnt.
Es war ein ſchöner, mittelgroßer Mann in Wullnows
Alter, in der kleidſamen Uniform der Chevaliergarde, des
vornehmſten ruſſiſchen Gardekavallerieregiments. Sein
blaſſes Geſicht umrahmte ein dunkler, ſpitz zugeſchnittener,
kurzer Vollbart, der das Geſicht noch bleicher erſcheinen
ließ. Die braunen Augen, über die die Lider halb
heruntergeſaſſen waren, blickten ſchwermütig in die Weltz
die wohlgepflegte ſchneeweiße Hand zitterte ein wenige
Der Fürſt machte einen blaſierten, nervöſen Eindruck, nur
dann und wann ſchoß ein Blitz aus ſeinen Augen, dabef
biß er die Zähne zuſammen und ließ die Unterlippe ein
wenig hängen.
Man unterhielt ſich in franzöſiſcher Sprache. Wulls
now gab ein paar gemeinſame Jugendſtreiche zum beſtenz
man lachte, verabredete einen vergnügten Abend. Wieden
umarmten und küßten ſich Wullnow und Uruſoff, dann
ein reſpektvoller Abſchied des Fürſten von Gunild. Ihr
Mann begleitete ihn noch bis zur Flurtür und kehrte, ſich
die Hände vergnügt reibend, zurück.
Das iſt mal endlich eine freudige Ueberraſchung! Wis
hat Dir der Urnſoff gefallen?
Ein echter Ruſſe, wie mir ſcheint.
Jawohl — mit ſeinen Vorzügen und Fehlern! Ein
wirklich guter Freund, übermütig wie ein Toller und
plötzlich wieder ein Kopfhänger voll Weltſchmerz!
Und nun kramte er aus, die ganzen Belgrader Tage
zogen an Gunilds Augen vorüber, und was er nicht
ſagte, konnte ſie ſich unſchwer hinzudenken.
(Fortſetzung folgt.)
H Grosser (E
Unser grosser Weihnachts-Verkauf beginnt heute.
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Was mir der Totengräber auf dem
Friedhof erzählte.
Sie ſagen in Norba, die Toten hätten keine Ruhe in
ihrem engen Haus. Einige wollen geſehen haben, wie ſich
die Gräber öffneten in der Nacht. Andere ſagen, am
letz=
ten Tag des Novembermondes feierten die Geiſter der
Toten am Kirchhof ein Feſt.
Aber nicht die Geiſter aller Toten nehmen daran
teil. Der Totengräber hat mir erzählt, daß es die Geiſter
der Toten ſind, denen man am hinteren Ende des
Kirch=
hofs ihre Ruheſtätte gegeben hat — eng an der Mauer
und unter den fünf hohen Fichten, die mächtige Stämme
haben. Es ſind auch nur die Geiſter Derer die vor
vielen Jahren geſtorben ſind, jung an Jahren, in der Blüte
des Lebens.
Ich glaubte den Leuten von Norba nicht. Da hat mich
der alte Totengräber bei Seite genommen und ich bin
mit ihm gegangen. Und da hat er mir’s erzählt. Er hat
mir auch ein vergilbtes Blatt gezeigt; das habe er vor
Jahren hinter einem Grabſtein gefunden. Auf dem Papier
habe ich die Geſchichte geleſen, wie es kam, daß die Geiſter
der Toten in trüber Novembernacht ein großes Feſt feiern
am Kirchhof.
Warum mich die Erzählung ſo ergeiffen hat?
Ich habe nicht finden können, wann es war; aber ich
habe gefunden, daß es in einer Zeit war, da es den
Leu=
ten von Norba gut ging und da ſie Brot hatten in Hülle
und Fülle. Und ich habe weiter geleſen, daß die Wieſen
ein ſmarägdenfarben Kleid an hatten im Sommer und
daß die Aecker reiche Frucht trugen im Herbſt. Und daß
die Leute von Norba überglücklich waren über das
geſeg=
nete Jahr und mit frohen Augen und voller Zuverſicht dem
kommenden Winter entgegen ſahen.
Der kam ganz plötzlich und unerwartet ſchnell. — Kurze
Zeit, ganz kurze Zeit, ehe er ſeinen glänzenden Einzug im
Lande hielt, hingen die Wolken ſchwer herab, war der
Himmel grau, tiefgrau bis an den Rand. Kurze Zeit,
ganz kurze Zeit, ehe die erſten Flocken fielen, flogen die
Vögel niedrig, zwitſcherten die Vögel ängſtlich und bang.
Noch war die Luft lind und das Wetter herbſtlich=ſchön.
In der darauffolgenden Nacht aber ſchlug das Wetter
um, und der Sturmwind flog heran. Der riß ſchwer und
mit ſtarker Hand an den Fenſterläden und wollte mit
Ge=
walt ins Haus.
und dann hüpſten ſie hernieder und ſie lanzten bald
hinauf nach dem Himmel, bald flatterten ſie hernieder zur
Erde, bis die Schneeflocken endlich einen Halt gefunden
hatten und ſich auf die Aeſte legten und die Dächer der
Häuſer.
Da machten nun die Leute von Norba ein gar erſtaunt
Geſicht, als ſie am nächſten Morgen erwachten und die
Erde ſtehen ſahen im weißen Kleide. Zuerſt freuten ſin
ſich und waren guter Dinge. Als aber die Kälte zunahm
und faſt die Luft erſtarren ließ, wurden ſie ärgerlich und
ſahen ſich bang an.
Wenige Tage darauf kam des Hemſchbauern Knecht
heim und liſpelte ſeinem Herrn ein paar Worte ins Ohr.
Der ſah ihn ſtarr an und rief die andern herbei. Und
er=
zählte ihnen, wie es aus dem Oſten ins Land gewankt
ſei und Verderben in die Häuſer bringe. Da ſah einer
dem andern ins Auge lange Zeit. Und es ſagte keiner ein
Wort. Aber ſie wußten’s alle: Durchs Land ſchritt
die Peſt.
Als die jungen Burſchen von Norba das Entſetzliche
hörten, kamen ſie am Hügel vor dem Toce zuſammen
und berieten lange Zeit. Und dann gaben ſie einander die
Hand und ſchwuren einen grimmen Schwur. Und
ge=
lobten, treu zuſammen zu halten und teinen Fremden in
die Stadt zu laſſen, niemanden aus Norba heraus.
Sie wollten aber Wachen ausſtellen am Tor mit
Schwer=
tern und Hellebarden.
Und vergingen die Tage. Die Kälte hielt an, und
das Grauen wuchs in der Stadt. Denn Jörg der Schmied,
einer von der Wache am Tor, hatte einen angeſehenen
Bürger erſchlagen, der mit Gewalt aus der Stadt wollte.
Da ſchloſſen ſich die Leute von Norba ein in ihre
Kam=
mern. Die einen beteten, die andern, die leicht Erregten,
weinten.
Die jungen Burſchen von Norba aber hielten gute
Wacht.
Am ſiebzehnten Tage, nachdem des Bürgermeiſters
Tochter Jette Hochzeit gemacht hatte mit dem Schreiber
Schurz, ſah man gegen abend im Oſten einen blutroten
Feuerſchein. Langſam kroch er den Himmel herauf und
war anzuſehen wie ein grimmig Tier und wurde größer
und bedeckte den ganzen Himmel. Da wußten die in
Nrſeba, daß die Peſt auch ihren Einzug gehalten hatte in
den Dörfern und Städten über den Bergen. Denn der
Schein war der Widerſchein des großen Feuers, das man
in Lohdorf und Slitiſe angezündet hatte, um die Toten
mit ihrem Heim zu verbrennen.
Und wer’s nicht glaubte, dem konntens die
Flücht=
linge künden, die an den nächſten Tagen um Einlaß
flehten.
Aber die jungen Burſchen waren auf ihrer Hut, und
die Abgewieſenen ſchritten ſluchend zurück ins Elend.
Nun kamen ſie ſcharenweiſe jeden Tag. Die meiſten
baten um Brot, andere um Obdach.
Aber die jungen Burſchen von Norba hatten kaltes
Blut und die Tränen erweichten nicht ihr hartes Herze.
Sie konnten auch mit dem Schwerte ihren Worten
Nachdruck verleihen. Das fühlten beſonders die Frauen
und Kinder, die die Peſt zu Witwen und Waiſen gemacht,
und die ſich nun mit Gewalt Eintritt verſchaffen wollten.
Es war ein grimmiges Ringen ums Leben, das bischen
Leben. Haufenweiſe lagen ſie vorm Tor, und immer neue
ſanken ſchwer getroffen. Nun drängten die Aeußerſten
nach, und die Frauen wurden wild in ihrer Angſt ums
Leben der Kinder. Sie wolen Brot, Prot, Brotf Richt
für ſich — für die Kinder! — Und wollten Brot, Brot.
Brot! — Und ſtarben für ihre Kinder. .
Denn die jungen Burſchen von Norba hatten kaltes
Blut und waren feſte Geſellen. Sie ſchlugen wild um ſich
und riefen bei jedem Hieb „Peſt! Hol’ euch die Peſt!”
bis ſie Ruhe hatten vor den Weibern von Slitiſe und
Loh=
dorf.
Und nun hielten ſie ein, und ſie lächelten, wie Sieger
lächeln nach großer Schlacht. Und hörten doch nicht, wie
ein Fluch die Luft durchzitterte, ein tauſendfacher Fluch,
der Fluch gemordeter Weiber und Kinder.
Und ſahen ſie ſich alle ſo froh an, die jungen Burſchen
von Norba. Und hörte doch keiner das Wehegeſchrei, das
aus den Häuſern ihrer alten Väter tam. Und hoben ſie
den Becher, gefüllt bis an den Rand, und ſie tranken aufs
Wohl ihrer Stadt und auf ihr künftig Glück.
Draußen aber vor dem Tore lagen viele Leichen. Und
der Himmel war tiefſchwarz, als trauere er um die Toten
vor Norba. Und wilder ſtieß der Wind ins Horn, und
wilder fuhr er über das öde Land. Feſt griff er die
kah=
len Bäume an, daß die Aeſte niederſchwankten bis auf den
Grund und die Schar Geier davonflog, die ſich in die
Beute teilen wollte, mit gräßlichem Schrei.
Und vom Tore her klangen helljauchzende Stimmen.
Die jungen Burſchen von Norba waren gar guter Dinge.
Und hoben wieder den Becher und — — — hielten ein.
Und blickten ſtarr.
Ueber die Heide, vom Hügel drüben, kam es lautlos
heran. Im weiten Mantel kam es mit bleichen Wangen
und hohlem Auge. Und ging gebückt. Und ſtand vor
dem Tor.
Die Burſchen von Norba griffen nach dem Schwert,
wildgrimmig nach dem Schwert. Sie fühlten ’s an und
— ſtanden ſtill. Und ſahen, wie die Geſtalt da vor ihnen
wuchs und größer wurde und über ſie herfiel und ſie mit
gieriger Hand feſt an der Kehle packte und würgte. Und
es kam ein Sturmwind, der fuhr hernieder mit ſtarkem
Griff. Und läuteten wild die Glocken — ha! ha!
wer=
läutete die Glocken? Sie läuteten den jungen Burſchen
von Norba das Totengeläut
Als die Peſt die Frevler vor der Mauer gewürgt hatte,
wollte ſie in die Stadt. Da ſah ſie die Leichen der
gemor=
deten Frauen und Kinder, mit furchtbarer Wunde in der
Bruſt. Und blickte auf entſetzte Züge, erzeugt durch
wahn=
ſinnige Angſt und raſendes Begehren.
Da ſtieß die bleiche Geſtalt einen markerſchütternden
Ruf aus, der ſchrecklich die Luft durchbebte, ſo daß die
Leute von Norba auf die Knie fielen und laut zu Gott
beteten.
Aber die Peſt hat keiner mehr geſehen im Land. Die
jungen Burſchen von Norba waren ihre letzten Opfer; die
jungen Burſchen von Norba aber haben ihr Grab
gefun=
den auf dem Kirchhof, an der Mauer, unter fünf jungen
Fichten.
Die Fichten ſind größer geworden mit der Zeit; nun
haben ſie mächtige Stämme. Stumm ſtehen ſie am
hin=
teren Ende des Kirchhofs ein Mahnzeichen, voll düſterer
Schwermut. In ihrem Schatten aber tanzen die Geiſter
der Toten. Der Totengräber hat ſie tollen ſehen, als
feierten ſie ein großes Feſt. Seit der Stunde geht er
nie mehr allein auf den Kirchhof am Abend des letzten
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Ueber Werke, Künftler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
tegenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ir Urreil vor.)
. 3. Hofmuſik=Konzert. Im nächſten
Sin=
fonie=Konzert der Hofkapelle am Montag, 2. Dezember,
wird die Zuhörerſchaft in Fräulein Edith v. Voigtländer
eine jugendliche Geigerin kennen lernen, die in der kurzen
Zeit ihrer Künſtlerlaufbahn ſchon auf glänzende Erfolge
im den vornehmſten Konzertſälen zurückblicken kann. In
allen Berichten wird ihre den ſchwerſten Aufgaben
ge=
wachſene Technik, wie das echt muſikaliſche Erſaſſen der
vorzutragenden Werke gerühmt. Sowohl das Vermögen,
zarten poetiſchen Stimmungen vollkommen gerecht zu
werden, als auch, wenn es gilt, mit männlicher Energie
ihr Inſtrument zu meiſtern, gehört zu den Vorzügen der
Künſilerin. Mit der Wahl des H-moll=Konzertes von
Saint=Saöns, das, vor Jahren durch Eugen Jſay in einem
Hofmuſik=Konzert geſpielt, noch in der Erinnerung vieler
ſein wird, hat ſich Fräulein von Votgtländer eine ebenſo
große als ſchöne Aufgabe geſtellt, um ihr vielſeitiges
Können im hellſten Lichte erſtrahlen zu laſſen. — Erwähnt
ſei noch, daß das geſamte Programm beſonders glücklich
zuſammengeſtellt iſt. Auch die Novität des Abends, eine
Suite von Cleuver, iſt ein äußerſt anſprechendes, geſund
und natürlich empfundenes, in der Faktur eine
Meiſter=
hand erlennen laſſendes Werk.
— Richard Wagner=Verein. Trotz den
ganz beſonders geſteigerten Anſprüchen, die in dieſen
Wochen an die regelmäßigen Konzert= und
Theater=
beſucher geſtellt werden, macht ſich doch, wie zu erwarten
war, für das hier nächſten Donnerstag angekündigte
Wiederauftreten Joan de Manéns im Richard
Wagner=Verein ein ungewöhnliches Intereſſe geltend.
Die ſenſationellen Erfolge, die der berufene Erbe
Sara=
ſates in ſeinen beiden erſten hieſigen Konzerten
davon=
trug, ſind eben noch in friſcher Erinnerung. Zudem
dürfte es für lange Zeit das letzte Mal ſein, daß der große
ſpaniſche Geiger den Weg nach Darmſtadt findet, da
ſeine Honoraranſprüche eine derartige Höhe erreicht
haben, daß ſie für hieſige Verhältniſſe kaum mehr
er=
ſchwinglich ſind. Dem Richard Wagner=Verein, der für
dieſen Abend beſonders große Opfer gebracht hat, iſt
daher ein ausverkauftes Haus zu wünſchen.
Svort.
* Fußball. Darmſtädter Sportklub 1905.
Nachdem die 1. Mannſchaft des Darmſtädter Svortklubs
1905 die gleiche des F.=K. „Germanial=Pfungſtadt mit
311 Toren beſiegen konnte, darf man das Spiel am
kom=
menden Sonntag mit dem F.=K. „Germania”=
Ludwigs=
hafen mit großer Spannung erwarten. Ludwigshafen
ſteht zurzeit mit an erſter Stelle.
Automobilſport. 834 Kllometer in ſechs
Stunden legte auf der Brooklands=Automobil=Renn=
bahn der bekannte franzöſiſche Automobl.= Reunſahrer
Hömöry auf einem Lorraine=Dietrich=Wagen bei einem
Rekordverſuch zurück. Er ſtellte damit einen neuen
Welt=
rekord auf und verbeſſerte gleichzeitig alle beſtehenden
Wektrekords von einer Stunde aufwärts, indem er in der
erſten Stunde 157,100 Kilometer, in zwei Stunden 305,450,
in drei Stunden 427,755, in vier Stunden 545.847 in fünf
Stunden 650,552 und in ſechs Stunden 833,937 Kilometer
zurückgelegt hatte. Der benutzte Wagen war ein
dies=
jähriger Grand=Prix=Rennwagen von 155 Millimeter
Bohrung und 200 Millimeter Hub.
* Winterbetrieb auf der Berninabahn. Die elektriſche
Berninabahn von St. Moritz über Pontreſina-
Bernina=
paß-Poſchiavo nach Tirano iſt bekanntlich die höchſte
Adhäſionsbahn Europas. Ihr Kulminationspunkt bei
der Station Bernina=Hoſpiz erreicht eine Meereshöhe von
2245 Meter. Ein Teil der Strecke liegt ganz im
Hoch=
gebirge, in nächſter Nähe der impoſanten Berge der
Ber=
ninagruppe, mit ihren Gleiſchern und ihrem ewigen
Schnec. Kein Wunder, daß im Winter die Berninabahn
mit den gewaltigen, auf der Paßhöhe und namentlich am
Südabhange des Paſſes ſich ablagernden Schneemaſſen
einen fortwährenden Kampf durchzuführen hat. Die
Bahnlinie iſt auf große Strecken durch Galerien und
Tun=
nels gegen Schneefälle und Lawinen geſichert, ſo daß der
Betrieb ohne Gefährde über den Paß bis zu der auf
vor=
ſpringendem Hochplateau liegenden Alp Grüm
durch=
geführt werden kann. Von hier blickt man hinab auf das
400 Meter tiefer liegende Plateau von Cavaglia, zu
dem die Bahn in großen Kehren und Windungen
hinab=
ſteigen muß. Auf dieſer Strecke ſammeln ſich im Winter
meiſt große Schneemaſſen, ſo daß der Bahnbetrieb trotz
der Arbeit der gewaltigen Schneeſchleudermaſchinen in
der Regel für längere Zeit unterbrochen werden muß.
Der Winterfahrplan ſieht daher vom 15. November an
eine Schlittenverbindung zwiſchen Alp Grüm und
Ca=
vaglia vor. In dieſem Winter ſind nun die
Schneever=
hältniſſe ſo günſtig, daß der durchgehende
Bahn=
betrieb von St. Moritz bis Tirano bis auf
weiteres aufrecht erhalten werden kann.
Es dürfte dies für die zahlreichen Freunde des
Win=
terſports, welche das Engadin beſuchen, von
beſon=
derem Intereſſe ſein, da ihnen Ausflüge nach Poſchiavo
und Tirano ohne Umſteigen ermöglicht werden.
Luftfahrt.
* Frankfurt a. M., 29. Nov. Das Luftſchiff
„Viktoria Luiſe” wird in den nächſten Tagen ſeine
Fahrten einſtellen. Nach dem Subventionsvertrag mit
der Reichsregierung hat aber das Schiff vor Einſtellung
ſeines Betriebes noch drei militäriſche Uebungsfahrten
auszuführen, Die erſte dieſer drei Fahrten wurde geſtern
nachmitag Unter Dr. Eckeuers Leitung vollzogin; es
nahmen daran teil, ein Ofſizier des Großen
General=
ſtabes und ein Funkenoffizier. Die Fahrt ging bis
Koblenz und dann zurück über Mainz nach Frankfurt.
Die beiden anderen militäriſchen Fahrten der „Viktoria
Luiſe werden vorausſichtlich noch in dieſer Woche
ausge=
führt.
sr. Einenneuen Angriffauf den Diſtanz=
Weltrekord der Freiballone unternimmt
zur=
zeit der Franzoſe Emile Dubonnet, der im Februar
dieſes Jahres den Weltrekord mit einer Fahrt von
Pa=
ris nach Kiew an ſich brachte. Seine Leiſtung wurde
in=
des bei dem Gordon=Bennet=Fliegen von ſeinem
Lands=
mann Bienaimse überboten, der den Rekord auf 2191
Kilometer emporſchraubte. Dubonnet iſt nun mit dem
2200 Kubikmeter großen Ballon „Condor” von
Com=
piegnie (Frankreich) aufgeſtiegen, um einen neuen
An=
griff auf den Weltrekord zu verſuchen.
Gewinnonszug
der
1. Preußiſch-Süddentſchen
(227. Königlich Prenßiſchen) Klaſſenlotterte
5. Klaſſe 17. Ziehungstag 28 November 1913
Aut iede gruogen Aummer ind amet gleich hehe Gebime
gefallen, und zwar je einer anf die Loſe gleicher Rummer
in den beiden Abteilungen 1 und in.
(Lacdmc verdaten)
(Eün Gewahr u. St. k. . 3.)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
340 Mk. gezogen:
64 Gewinne zu 3000 Mk. 12762 13787 23322 29866
35067 35434 40492 42865 58806 61072 62518 79616
82389 84824 102461 108340 120844 121644 125528
126717 130026 137438 145020 156262 160548 162146
170349 178294 179101 182126 198603 203371
108 Gewinne zu 1000 Mk. 762 3244 5951 13717
15617 19128 19843 20738 24379 28127 28703 60884
51692 57366 53162 61369 64656 68648 73213 72371
74366 74735 77437 81501 68832 95396 97181 102665
108454 116607 119067 123963 132106 144790 145267
150648 150779 151732 168027 169620 160085 160663
161423 161851 163026 164936 179612 179916 184991
20095d 201362 201398 204237 207529
228 Gewinne zu 600 Mk. 176 1967 8101 10211.
10302 12426 18682 21006 22219 23037 23362 23624
24638 25173 26921 29464 30165 32294 36941 39396
42214 42501 4265 4543d a67ös 46so2 agrot 660as
68669 61762 63549 63660 63846 66124 66216 67108
71255 73151 74145 78860 79506 80814 82691 83594
87218 88172 92247 95742 96163 101970 103410
105575 107062 108147 108314 111090 112364 113237
116727 119207 124515 126906 128079 12570s 15015d
162366 132483 133245 133268 135630 135885 136116
140587 140796 141209 141830 143090 146893 147563
150597 153023 153133 164489 161672 162208 162281
162700 164542 165063 166831 167970 168299 168438
172198 173061 179006 179465 179961 180131 182038
182276 182955 168665 169668 191630 191865 195197
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In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
6 Gewinne zu 10000 Mk. 34374 68884 144802
72 Gewinne zu 3000 Mk. 22228 29238 31276 36966
41436 50396 51379 55679 62026 68549 69286 92017
96336 100225 106532 111016 111050 113134 114467
121156 124918 127626 141767 143794 145770 152840
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Morgens, vor Schulanfang im Winter.
(Eine hygieniſche Betrachtung.)
Von Dr. Thraenhart, Freiburg i. Br.
Die Stunde vor Schulanfang iſt für den
Geſundheits=
zuſtand des Kindes, namentlich im Winter, von großer
Bedeutung. Steht es zu ſpät auf, ſo vernachläſſigt es
ſeines Körpers Nahrung und Notdurft, was ihm
körper=
lich entſchieden zum Nachteil gereicht und ſeine geiſtige
Tätigkeit in der Schule ſtört. Um zur rechten Zeit,
min=
deſtens eine Stunde vor dem Weggehen von Hauſe,
auf=
ſtehen zu können, müſſen die Kinder abends zeitig ins
Bett gehen. Vorher ſind noch die für den nächſten
Schul=
tag nötigen Bücher zu packen. Morgens müſſen ſie in
aller Ruhe, ohne jede Haſt, ſich rein waſchen und dann
recht gründlich abtrocknen. Denn mit feuchter Haut und
mit Waſſer im Gehörgang in die winterliche
Morgen=
kälte hinauszulaufen, iſt ſehr ſchädlich. Auch Mundſpulen
und Gurgeln werde nie vernachläſſigt. Ebenſo muß das
Kind genügende Zeit zum Anziehen haben, ſonſt ſtürzt es
mit halboffenem Mantel, durch den weit geöffneten Mund
„atemlos” die kalte Luft einatmend, zur Schule und zieht
ſich leicht eine Erkältung zu, muß zudem vielleicht ſchon
an der nächſten Straßenecke ſtehen bleiben, um das in der
Haſt ſchlecht gebundene Schuhband wieder feſt zu machen.
Auch zum ruhigen Eſſen und genügenden Zeckauen
des Frühſtücks gehört Zeit. Dieſe ſich zu nehmen, muß
man die Kinder nötigenfalls zwingen. Sie dürfen
mor=
gens nicht im Stehen Kaffee oder Milch brühend heiß
hinuntergießen und das Brot haſtig verſchlingen, oder
aus Angſt vor dem Zuſpätkommen überhaupt nichts eſſen.
Gerade in der kalten Jahreszeit muß die Körpermaſchine
gleich morgens gut angeheizt werden; und die Nahrung
ſtellt das Heizmaterial dar.
Faſt noch wichtiger als die Nahrungsaufnahme iſt ein
anderes Geſchäft, welches regelmäßig jeden Morgen noch zu
Hauſe mit Muße erledigt werden muß: des Leibes Notdurft.
Sehr beherzigenswert iſt, was in dieſer Beziehung Prof. De.
O. Kohlrauſch ſagt: „Ich habe alte und ſehr erfahrene
Familienväter und Mütter gekannt, die neben anderen
Er=
ziehungsgrundſätzen es für eine goldene Regel erklärten,
die Kinder von Jugend auf zur rechtzeitigen Befriedigung
des Stuhlbedürfniſſes anzuhalten. Jedes Kind mußte
dies morgens vor der Schule tun, es mochte einzuwenden
haben, was es wollte. Die Natur gewöhnt ſich ſo leicht
an die Regelmäßigkeit in dieſer Beziehung. Die Aerzte
könnten Manchem einen lebenslänglichen Arzneigebrauch
erſparen, wenn ſie auf dieſe ſcheinbare Kleinigkeit achteten
und in den Familien, die ſich ihrer Obhut anvertrauen,
ein Wort zur rechten Zeit redeten.” Prof. Dr Ebſtein, der
bedeutende Göttinger Kliniker, ſchreibt: „Ich habe ſchon
Kinder ſagen hören, daß ſie wegen der Schule keine Zeit
zu dieſem Geſchäft hätten. Beſonders bei Mädchen
be=
dingt unzeitige Zimperlichkeit auf dieſe Weiſe eine früh.
zeitig beginnende Stuhlträgheit und hartnäckige
Ver=
ſtopfung, welche die eigentliche Urſache von vielen ſpäteren
chroniſchen Leiden wird.” Auch der große hygieniſche
Praktiker Sanitätsrat De Paul Niemeyer äußert ſich
hierüber in ſeinen Aerztlichen Sprechſtunden: „Die
Ge=
ſundheitslehre richtet an Eltern und Erzieher die
drin=
gende Mahnung, ihre Pflegebefohlenen zu dem
geſund=
heitsmäßigen Morgenſtuhlgange ebenſo ſtreng anzuhalten
wie zur Waſchung, Mundſpülung u. dergl.”
Jung gewohnt alt getan! Mögen dies die Eltern
ſtets beherzigen und die Stunde morgens vor dem
Schul=
anfang, beſonders im Winter, zur körperlichen und
gei=
ſtigen Geſundheitspflege Ihrer ſchulpflichtigen Lieblinge
genau überwachen.
Vermiſchtes.
* Aus dem neuen San Franzisko. Im April 1906
wurde San Franzisko durch ein verheerendes Erdbeben
in Schutt und Aſche gelegt, und heute ſchon — nach wenig
mehr als ſechs Jahren — iſt es nahezu wieder aufgebaut.
Von ihm und ſeinen Bewohnern erzählt Felix Baumann
in Nr. 4 der Zeitſchrift Ueber Land und Meer (Stuttgart,
Deutſche Verlags=Anſtalt) mancherlei Intereſſantes. Kurz
nach der Erdbebenkataſtrophe veröffentlichte ein
Ameri=
kaner eine Broſchüre, in der er das alte San Franzisko
für tot erklärte und aus den Ruinen die Entſtehung einer
gänzlich veränderten Stadt prophezeite. Und er hat recht
behalten. Denn aus den Trümmern von 1906 iſt eine
Stadt erſtanden, die San Franzisko an der Spitze der
merikaniſchen Großſtädte marſchieren läßt. Es ſteht da
als die kaliforniſche Handelszentrale, ausgeſtattet mit allem
Yankeekomſort der Neuzeit, mit Wolkenkratzern,
Rieſen=
läden, faſhionablen Reſtaurants, eleganten Theatern uſw.
Selbſt das Chineſenviertel, von jeher der Schrecken der
Stadt, iſt in neuer, moderner Form, in einem kurioſen
Durcheinander von olzidentaler und orientaliſcher
Bau=
kunſt wieder erſtanden, bietet aber durch geräumigere
Bauweiſe nicht mehr die Gefahren von ehedem in bezug
auf Feuer und Seuchen. Trotzdem ſich eine Kataſtrophe
wie die von 1906 am „Goldenen Tor” Kaliforniens jeden
Tag wiederholen kann, leben die Franziskoer doch ſorglos
wie vordem; ſie kennen keine Furcht und ſind durch die
vielen Erdbeben und die Rieſenbrände, die die Stadt ſchon
zu wiederholtenmalen ſehr ausgiebig heimgeſucht haben, zu
einer Art Fataliſten geworden. Sie betrachten den
Auf=
ruhr der Elemente als ein mit in den Kauf zu nehmendes
Uebel, für das ſie das angenehme, ſchnee= und eisfreie
Klima und die überreichen Bodenerzeugniſſe reichlich
ent=
ſchädigen. Ueberhaupt gehört San Franzisko, die „Queen
Oity of the West”, zu den lebensluſtigſten Städten in den
Vereinigten Staaten. Leben und leben laſſen iſt von jeher
die oberſte Deviſe ſeiner Einwohner, die an
Kosmopoli=
tismus nichts zu wünſchen übrig laſſen, geweſen. Der
Begriff „San Franziskoer” umfaßt heute Vertreter aller
Nationen der Welt und hat am „Goldenen Tor” ein
Konglomerat von internationalem Blut geſchaffen, das den
üblichen Begriff „leicht” noch weſentlich übertrifft.
Trotz=
dem aber wird am Tage auch in San Franzisko fleißig
gearbeitet, während das, was der Franziskoer ſich an
Vergnügen gönnt — und er gönnt ſich nicht zu wenig —
ſich in der Hauptſache auf den Abend und die Nacht
er=
ſtreckt. In dieſer Beziehung, wie in jeder anderen auch,
iſt eben das neue San Franzisko ſchon durchaus Weltſtadt,
und es dürfte ſich bis zum Tage der Eröffnung der
gro=
ßen Panama=Weltausſtellung im Jahre 1915 nicht nur
von ſeiner letzten Kalamität wieder ganz erholt, ſondern
ſich dann noch mehr als jemals zu einer amerikaniſchen
Großſtadt par excellence entwickelt haben.
* Bon der „Harmonie der Sphären”. Wohl den
mei=
ſten unſerer Leſer wird aus mannigfachen Dichtungen das
Wort von der „Harmonie der Sphären” bekannt ſein;
aber es iſt tauſend gegen eins zu wetten, daß nur die
aller=
wenigſten wiſſen, was darunter zu verſtehen iſt, welche
tiefere Deutung dieſe drei Worte beſitzen. Kurz geſagt,
es handelt ſich um eine Hypotheſe, die durch mehr als
zwei Jahrtauſende die erieſenſten Geiſter beſchäftigt hat.
In einer muſikaliſch=aſtronomiſchen Phantaſie gibt nun
Dr. C. R. Kreuſchner in der ſoeben erſchienenen Nummer 1
des 55. Jahrganges von „Ueber Land und Meer” (
Deut=
ſche Verlagsanſtalt, Stuttgart) einige intereſſante
Auf=
ſchlüſſe über die „Harmonie der Spären”; danach iſt kein
Geringerer als der Weltweiſe Pythagoras der eigentliche
Vater des Geſetzes von der Harmonie der Sphären. Er
ſoll der erſte und zu ſeiner Zeit der einzige geweſen ſein,
der die Sphärenmuſik, d. h. die Töne, die die in Bewegung
befindlichen Planeten von ſich geben ſollen, zu hören fähig
geweſen ſei. Vor allen aber, die ſich im Lauf der
Jahr=
hunderte mit dieſem Problem beſchäftigten, hat wohl die
ſeltſamſte wiſſenſchaftliche Spekulation über die Harmonie
der Sphären der Aſtronom Johannes Kepler aufgeſtellt.
Lange Jahre ſeines Lebens hat er ſich faſt ausſchließlich
damit befaßt und eigentlich nur ſo nebenher dabei die
nach ihm benannten Geſetze der Planetenbewegung, die
ihn berühmt machten, gefunden. Nach ihm beruht die
Harmonie nicht auf Tönen von verſchiedenem Klang und
unterſchiedlicher Stärke, ſondern in den
Zahlenverhält=
niſſen, die den muſikaliſchen Konſonanzen entſprechen. Er
ſuchte das Geſetz der Harmonie in den Winkeln an der
Sonne, die den täglich zurückgelegten Bogen entſprechen
oder, wie die Aſtronomie der Gegenwart ſich ausdrückt,
in den täglichen heliozentriſchen Winkelbewegungen, die
ſich fortwährend ändern und in Sonnennähe am größten,
in Sonnenferne aber am kleinſten ſind.
Um den Anſchluß an die Harmonielehre zu gewinnen,
drückt Kepler die tägliche heliozentriſche Bewegung in
Bogenſekunden aus und bringt dieſe Zahlenwerte in
un=
mittelbare Verbindung mit derjenigen Saite, die
ver=
möge ihrer Länge die entſprechende Anzahl von
Schwing=
ungen in der Zeiteinheit macht. Aendert ſich nun aber die
heliozentriſche Bewegung eines Planeten während ſeines
Umlaufes, ſo entſpricht ihr auch nicht andauernd derſelbe
Ton. Der Veränderung der Geſchwindigkeit entſpricht
vielmehr ein muſikaliſches Intervall, das um ſo größer
wird, je größer die Exzentrizität der Planetenbahn iſt.
Wo dieſes Intervall aber auf der Taſtatur der
Himmels=
orgel zu ſuchen iſt, beſtimmt er aus der Entfernung des
Planeten von der Sonne. Faſt alle ſpäteren Aſtronomen
ſind über die Keplerſchen Phantaſien lächelnd
hinweg=
gegangen, und ſo iſt und bleibt die unhörbare Weltmuſik
auch fernerhin nur ein dichteriſches Gleichnis.
Literariſches.
Meyers Hiſtoriſch=Geographiſcher
Kalender für das Jahr 1913. 17. Jahrgang.
Mit 365 erläuterten, hiſtoriſch und geographiſch
denk=
würdigen Landſchafts= und Städtebildern, Porträten,
intereſſanten Darſtellungen aus dem Gebiete der
Lite=
ratur, Natur, Kultur= und Kunſtgeſchichte, einer
Gedenk=
tagerubrik, einer Jahresüberſicht mit aſtronomiſchen
No=
tizen, einem Regiſter und einem Kalendarium auf der
Rückſeite. Als Abreißkalender eingerichtet. Preis 1,75
Mark. Verlag des Bibliographiſchen Inſtituts in Leipzig
und Wien. Napoleon, mit ſeinem Stabe eine Schlacht
betrachtend, darunter die Darſtellung einer freundlichen
Szene aus dem Leipzig der Befreiungskriege, ſo zeigt ſich
uns das hübſche, kolorierte Titelblatt zum neuen
Jahr=
gang von „Meyers Hiſtoriſch=Geographiſchem Kalender”
Iſt damit ſchon äußerlich auf die große Zeit der
Erheb=
ung Deutſchlands hingewieſen, ſo geſchieht das noch
wei=
ter durch den vielgeſtaltigen Inhalt, der einen
beträcht=
lichen Teil ſeines Bilderſchmucks und Textes den
Män=
nern und Ereigniſſen der damaligen ſchweren Zeiten
widmet. Aber einſeitig iſt der Kalender dadurch nicht
geworden, er führt uns vielmehr durch alle Länder und
Zeiten, durch Hochgebirge und Ebenen, durch Städte und
Dörfer, zeigt uns berühmte Perſönlichkeiten, intereſſante
Völkertypen, Bauwerke, Kunſtgegenſtände und vieles
an=
dere, was innerhalb ſeiner weitgezogenen Grenzen
Auf=
merkſamkeit verdient.
— Velhagen u. Klaſings Volksbücher.
Nr. 58: Der Große Kurfürſt. Von Dr. Wilhelm
Steffens. Mit 27 Abbildungen und einem farbigen
Um=
ſchlagsbild. Nr. 59: Der Nordpol. Von Guſtav Uhl.
mit 31 Abbildungen und einem farbigen Umſchlagbild..
Nr. 60: Goethes Fauſt. Von Karl Strecker. Mit 40,
Abbildungen und einem farbigen Umſchlagbild. Nr. 61:
Nürnberg. Von Dr. Paul Joh. Rée. Mit 27
Abbild=
ungen und einem farbigen Umſchlagbild. Nr. 62:
Lud=
wig Dettmann. Von Dr. Franz Deibel. Mit 30
Abbildungen, darunter 7 in farbiger Wiedergabe. Jeder
Band koſtet 60 Pfg. Man muß immer von neuem ſtaunen,
was für vortreffliche Bände der Verlag von Velhagen u.
Klaſings Volksbüchern für den billigen Preis von 60 Pfg.
in die Welt ſendet. Eine Monographie über den
Königs=
berger Maler Ludwig Dettmann, die Dr. Franz Deibel,
einer unſerer begabteſten und modernſten
Kunſtſchrift=
ſteller, verfaßt hat, vermittelt in ausgezeichneten
Repro=
duktionen auch bildlich eine klare Vorſtellung von dem
Schaffen des Meiſters. Die der Erdkunde gewidmeten
Volksbücher werden durch die lehrreiche und
unterhalt=
ſame Beſchreibung des Nordpols und ſeiner
Entdeckungs=
geſchichte von Guſtav Uhl und die anmutige Schilderung
Nürnbergs durch Dr. Paul Joh. Rée vermehrt. Ein
kräftiges Bild des Großen Kurfürſten entwirft Dr.
Wil=
helm Steffens. An den Fauſt wagt ſich mit Glück auf
die=
ſem immerhin beſchränkten Raum ein ſo vortrefflicher
Schriftſteller wie Karl Strecker.
— Der Untergang der Türkei heißt der
aktuelle Aufſatz, mit dem der Herausgeber E. Banſe der
„Erde” illuſtrierte Halbmonatsſchrift für Länder= und
Völkerkunde, Reiſe und Jagd (Verlag A. Duncker,
Wei=
mar, Preis pro Quartal 3 Mk.), Heft 4 eröffnet, welches
ſich faſt ausſchließlich mit dem Schauplatz der neueſten
Kriegswirren beſchäftigt. Die zahlreichen Abbildungen
ſind vorzüglich wiedergegeben. „Die Erde” zeigt auch
in ihrem neueſten Heft, daß ſie mit den Zeitereigniſſen
zu gehen weiß; ſie kann dem gebildeten Leſer als eine
vortreffliche Ergänzung ſeiner täglichen Zeitungslektüre
aufs beſte empfohlen werden.
— Deniſe de Montmidi, Roman von Georg
Frhr von Ompteda. Ueber Georg von Omptedas
Erzählerkunſt noch ein Wort des Lobes zu ſagen, iſt
eigent=
lich überflüſſig, denn eine große Reihe vielgerühmter
Werke hat ihm eine ſo treue Gemeinde von Leſern
ge=
ſchaffen, wie ſie nur wenigen modernen deutſchen
Schrift=
ſtellern beſchieden iſt. Als neueſter Band der Ullſtein=
Bücher erſcheint jetzt zum Preiſe von nur einer Mark einen
der beſten Romane des erfolgreichen Autors: Deniſe de
Montmidi.
C „Verdorrtes Laub” Skizzen von Marie
Carla Folkmann. (Silva=Verlag, Berlin=Wilmersdorf,
Sigmaringerſtraße 15. Broſch. 1,20 Mk.) Sieben Skizzen
aus dem Leben, dem vollen, friſch pulſierenden und dem
dem Durchſchnittsmenſchen verſchloſſenen Leben der
Son=
derklaſſen. Und das verdorrte Laub ſind wir, iſt die
Liebe und die Sehnſucht, iſt das Glück und das Unglück,
Die Autorin ſchreibt einen kernhaften Stil und verſteht
knapp, aber eindringlich zu ſchildern.
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volkstümliche Muſik.
Im Abend=Konzert, II. Teil: Darmſtädter Komponiſten (
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III. Teil: Wiener Walzer, M. Zierer, L. Fall und Joh. Strauß.
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unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Aus der Vortragsordnung: Herold: Ouvertüre zu „Zampa”.
Goldmarck: Motive aus der Oper „Das Heimchen am Herd‟
Lchar: Eva=Walzer. Wolf-Ferrarl: Intermezzo aus „Der Schmuck
der Madonna”. Kreutzer: Szene und Arie aus „Das Nachtlager
zu Granada”. Strauß: Ouvertüre zur Operette: „Die
Fleder=
maus” u. a. m.
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Chr. W. v. Gluck.
Ouvertüre zur „Iphigenie in Aulis‟
I. Bild: „Meissener Figuren‟.
Gavotte, Musik: a. Musette aus Armide von Chr. W.
v. Gluck, b. Walzer von Fr. Popy.
II. Bild: Griechische Vasen”. Musik: Präludium von
Fr. Chopin.
III. Bild: „Nymphenburg‟. Menuett von A. Mozart.
IV. Bild: „Meissener Zwiebelmuster‟. Musik: Frou=frous-
Polka von R. Berger.
V. Bild: „Delft‟. Holzschuhtanz aus „Zar und
Zimmer-
mann” von A. Lortzing.
VI. Blld: „Wedgwood‟. Fragmente aus „Orpheus” von
Chr. W. v. Gluck.
VII. Bild: „Allerlei Porzellan‟‟. Musik aus „Orpheus‟
von Chr. W. v. Gluck.
II. Teil: Ball.
Die Gruppen und Reigen werden geleitet von der Grossh.
Hofballettmeisterin Frau Thiele-Leonhardt.
Die Musik wrd ausgeführt von dem Musikkorps des
Leibgarde-Infanterie-Regiments (I. Grosss. Hess.) Nr. 115 unter Leitung
des Herrn Obermusikmeisters Hauske.
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Programm
zu dem am Samstag, den
30. Nov., von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. Rheiniſcher Marſch von
Wol=
rad Eigenbrodt. 2. Ouverture zu
Schillers „Wallenſteins Lager”
von Fr. Roſenkranz. 3. Zwei Stücke
von J. Offenbach: a) Trinklied
a. d. Operette „Das Mädchen von
Elizonda”: b) Entr.=Akt aus der
Operette „Pariſer Leben”. 4. „Anna,
was iſt denn mit dir‟ Walzer
nach Motiven der Operette „Der
liebe Auguſtin” von Leo Fall.
5. „Pauline geht tanzen”
Walzer=
lied aus der Poſſe „Große
Ro=
ſinen” von W. Kollo. 6. „Two
Step tanzt man heut”, Two Step
aus der Poſſe „Autoliebchen” von
J. Gilbert.
Sonntag, den 1. Dezember
vormittags 11 Uhr auf dem
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
Programm:
1. Krönungsmarſch a. d. Oper
„Die Falkunger” von E. Kretſchmer.
2. Auf Wunſch! Ouverture zur
Oper „Fideliot von L. van
Bet=
hoven. 3. Volksſzene aus der Op.
„Der Evangelimann” von W.
Kienzl. 4. Auf Wunſch! Anna,
was iſt denn mit dir ?½, Walzer
nach Motiven der Operette Der
liebe Auguſtin” von Leo Fall.
5. „Pauline geht tanzen”
Walzer=
lied aus der Poſſe „Große
Ro=
ſinen” von W. Kollo. 6. „An die
Geſchütze‟ Marſch (Herrn
Ober=
muſikmeiſter Weber gewidmet) von,
P. Probſt.
St. Lisabethen-Vereins-Lotterie.
Die Ausſtellung der Gewinne
iſt von Donnerstag, den 5. Dezember, bis Sonntag, den 8.
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Aufgenommen in den wilden Felsengestaden der
nordischen Küste, zeigt es uns die Erlebnisse eines
Küstenwächters mit einer Falschmünzergesellschaft,
die dort seit langem ihr Wesen treibt. Das
eigen-
artige Milieu, die wildromantische Gegend, das
fes-
selnde Spiel der Darsteller, die von Szene zu Szene
gesteigerte Spannung geben diesem Sujet den
Stempel etwas ganz Hervorragendem.
Moritz und der boshafte Koch
Ganz hervorragender origineller Humor.
Der Balkankrieg
Keine Imitation, sondern Aufnahmen von den
Schlachtfeldern.
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Einladung
zur
Hauptversammlung am Dienstag, den 3. Dezember,
abends 8½ Uhr im gelben Saale des Restaurants Sitte
Karlsstraße 15.
Tagesordnung:
1. Vorſtandswahl;
2. Rechnungsablage;
3. Vortrag des Herrn Referendar Dingeldey über:
Deutſcher Imperialismus und die
gegen=
wärtige auswärtige Politik.
Hieran anſchließend Diskuſſion;
4. Organiſationsfragen.
Zu dieſer Verſammlung bitten wir unſere Mitglieder ſowie die
Freunde unſerer Beſtrebungen zahlreich zu erſcheinen.
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Der Vorſtand des Nationalliberalen Vereins.
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Großherzogl. Hoftheater
Samstag, den 30. November 1912
70. Abonnem.=Vorſt. A 18.
Wallenſtein’s Tod.
Trauerſpiel in 5 Aufzügen
von Schiller.
Spielleiter: Emil Valdek.
Perſonen:
Wallenſtein,
Her=
zog zu Friedland Johann. Heinz
Ockavio
Piccolo=
mini,
General=
leutnant . . Hs. Baumeiſter
Max Piccolomini,
ſein Sohn, Obriſt Kurt Ehrle
Graf Terzly,
Wal=
lenſteins Schwag. Heinrich Hacker
Illo, Feldmarſch. Guſtav Semler
Iſolani, General
der Kroaten . . Richard Jürgas
Buttler, Chef eines
Dragonerregim. Kt. Weſtermann
Rittm. Neumann,
Terzky’s Adjut. . Paul Eisner
Obriſt Wrangel,
von den
Schwe=
den geſendet . . W. Riechmann
Gordon,
Komman=
dant von Eger . Herm. Knispel
Baptiſta Seni,
Aſtrolog . . . Ludw. Wagner
Schwed. Hauptm. FranzSchneider
Deveroux § . L. Schützendorf
Macdo=
nald . Auguſt Kräger
Herzogin v.
Fried=
land,
Wallen=
ſtein’s Gemahlin Sofie Heumann
Thekla, Prinzeſſin
von Friedland,
ihre Tochter . . Barb. Uttmann
Gräfin Terzty, d.
Herzog. Schweſt. Herta Alſen
Fräul. Neubrunn,
Hofd. d. Prinzeſſ. E. Mühlpforth
Kammerfrau der
Herzogin
. Agn. Wisthaler
Bürgermeiſter v.
Eger .
Walter Cant
Kammerdiener . Paul Peterſen
Ein Adjutant . . Adolf Klotz
Ein Gefreiter . . Emil Kroczak
Erſter
Zweiter/ Küraſſier Ad. Jungmann
Ludwig Indorf
Nach dem 3. Aufz. längere Pauſe.
Kleine Preiſe:
Proſzeniumsloge 5.10 M.,
Mittel=
loge 5.10 M., Balkonloge 4.60 M.,
I. Rang 4.10 M., II. Rang: 1.—6.
Reihe 2.05 M., 7. u. 8. Reihe 1.65 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 3.60 M.,
14.—20. Reihe 3.10 M., Parterre:
1.—5. Reihe 2.25 M., 6.—8. Reihe
1.85 M., I. Galerie 1.05 M., II.
Ga=
lerie 0.55 M.
Anfang 7 Uhr — Ende 11 Uhr.
Kartenverk. v. 9½—1½ u. v. 6 U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Sonntag, 1. Dez. Nachmittags
2½ Uhr: Neunte Volksvorſtellung
zu ermäßigten Preiſen. „ Der
Raub der Sabinerinnen.”
Vorverkauf bis einſchl. Samstag,
30. Nov., nur im Verkehrsbüro
(Ernſt=Ludwigspl.). Verkauf der
noch vorhandenen Karten an der
Tageskaſſe im Hoftheater am Tage
der Vorſtellung, vorm. von 11 Uhr
ab. — Abends 7 Uhr: Auß. Ab.
Zweites u. letztes Gaſtſpiel George
Baklanoffs vom Kaiſerl. Königl.
Hofoperntheater in Wien. „
Ri=
goletto.” Oper von Verdi.
Rigoletto: George Baklanoff.
Ge=
wöhnliche Preiſe.
Sonntag, den 1. Dezember 1912.
Neunte Volksvorſtellung
zu ermäßigten Preiſen.
Der Raub der Sabinerinnen.
Schwank in 4 Akten von Franz
und Paul von Schönthan.
Spielleiter: Heinrich Hacker.
Perſonen:
Martin Gollwitz,
Profeſſor
. JohannesHeinz.
Friederike, deſſen
Frau
. Sofie Heumann
Paula, d. Tocht. Käthe Gothe
Dr. Neumeiſter . Kt. Weſtermann=
Marianne, ſeine
Frau
Ilſe Berka
Karl Groß . . Paul Peterſen
Emil Groß, gen.
Sterneck, deſſen
Sohn
. Frz. Schneider
Emanuel Strieſe,
Theaterdirektor . Adolf Jordan
Roſa, Dienſtmäd=Minna
Müller=
chen b. Gollwitz) Rudolph
Auguſte, Dienſtm.
bei Neumeiſter Em. Mühlpfort
Meißner, Schul=
Herm. Knispel
diener
Nach dem 2. Akte längere Pauſe.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 2.05 M.,
Mittel=
loge 2.05 M., Balkonloge 2.95 M.,
I. Rang 2.05 M., II. Rang 1.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 1.55 M.,
14.—20. Reihe 1.05 M., Parterre
1.05 M., I. Galerie 0.45 M.,
II. Galerie 0.35 M.
Anfang 2½ Uhr. — Ende 5 Uhr.
Sonntag, den 1. Dezember 1912.
Außer Abonnement.
Zweltes und letztes Gastspiel
Georg: Baklanoffs.
Rigoletto.
Oper in 4 Akten. Nach dem
Ita=
lieniſchen des F. M. Piave, von
J. C. Grünbaum. Muſik von
J. Verdi.
Muſikal. Leiter: Richard Lert.
Perſonen:
Herzog von
Man=
tua
. Aug. Globerger
Rigoletto, ſ.
Hof=
narr
Gilda, deſſ. Tocht. Olga Kallenſee
Graf v. Monterone Alfr. Stephani
Graf v. Ceprano Auguſt Kräger
Die Gräfin, ſeine
Gemahlin . . Erika Hartmut
Marullo, Kavalier Otto Semper
Borſa, Höfling . Karl Jahn
Sparafucile, ein
Bravo
L. Schützendorf
Maddalena, ſeine
Schweſter
. Anna Jacobs
Giovänna, Gildas
Geſellſchafterin . JohannaKaſten
Ein Huiſſier . . Br. Waigandt
Ein Page . . . Hede Schaub
* Rigoletto: George Banklanoff
vom K. K. Hofopernth. in Wien.
Nach dem 2. Akte längere Pauſe.
Gewöhnliche Vreiſe.
Proſzeniumsloge 6.10 M.,
Mittel=
loge 6.10 M., Balkonloge 5.10 M.,
I. Rang 4.60 M., II. Rang: 1.—6.
Reihe 2.60 M., 7. u. 8. Reihe 2.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 4.10 M.,
14.—20. Reihe 3.30 M., Parterre:
1.—5. Reihe 2.80 M., 6.—8. Reihe
2.25 M., I. Gal. 1.25 M., II. Gal.
0.65 M.
Anf. 7 Uhr. — Ende nach 9½ Uhr.
Kartenvk. v. 10½—1½ u. v. 6 U. an.
Der freie Eintritt iſt ohne
Aus=
nahme aufgehoben.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Dienstag, 3. Dez. 71. Ab.=Vſt.
B 18. „Grigri.” Gewöhnliche
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 4. Dez. (Keine
Vor=
ſtellung.)
Donnerstag, 5. Dez. 72. Ab.=Vſt.
C 18. Zum erſten Male: „ Die
fünf Frankfurter‟
Luſt=
ſpiel in 3 Akten von Carl Rößler.
Gew. Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Aus dem Spielplan.
Montag, 2. Dez. Drittes Konzert
der Hofmuſik. (Soliſtin: Edith
von Voigtländer.) Anfana 7 Uhr.
Handel und Verkehr.
— Fortfall der Stückzins=Verechnung
bei den Dividenden=Papieren. Nachdem
der Bundesrat der von den Börſenvorſtänden beantragten
Abanderung der Bekanntmachung über die Feſtjetzung des
Börſenpreiſes von Wertpapieren zugeſtimmt hat, werden
vom 2. Januar 1913 ab alle Aktien, auch
Stammvor=
zugsaktien und Vorzugsaktien, frei Zinſen an der
Frank=
furter Börſe gehandelt und notiert. Der Dividendenſchein
von allen inländiſchen Aktien, auch ſolcher Geſellſchaften, die
ihr Geſchäftsjahr am 31. Dezember 1912 abſchließen, bleibt
an den Stücken heften. Der Handel, „ausſchließlich” der
Dividende für das abgelaufene Geſchäftsjahr, erfolgt
erſt von dem zweiten Börſentag ab nach der
Hauptver=
ſammlung, die den Wert der Dividende feſtſetzt. Es
ver=
ſteht ſich das auch für diejenigen neuen Aktien, die nur
mit einem Teil an der Dividende des laufenden
Ge=
ſchäftsjahres teilnehmen. Der Börſenvorſtand wird im
amtlichen Kursblatt leweilig veröffentlichen, welche Aktien
vom folgenden Börſentage ab ausſchließlich des
Divi=
dendenſcheines gehandelt werden. Außerdem wird bei
denjenigen Aktien, bei denen ſich der Kurs ausſchließlich
des Dividendenſcheines verſteht, der Betrag der
Divi=
dende in der betreffenden Kolonne des Kursblattes
aus=
gefüllt. Bei ausländiſchen Aktien wird der
Dividenden=
ſchein wie bisher erſt dann vom Stück getrennt, wenn
er zur Auszahlung gelangt. Alle bis zum 31. Dezember
1912 einſchließlich und auf ſpätere Termine geſchloſſenen
Geſchäfte, auch Prämien=Stellage= und
Prolongations=
geſchäfte, gelten als nach altem Brauch abgeſchloſſen und
ſind dementſprechend zu erfüllen
II Frankfurt. 29. Nov. (
Börſenwochen=
bericht.) Die unſichere politiſche Lage beeinflußte auch
in der erſten Wochenhälfte die Börſen in ungünſtiger
Weiſe Dazu trat noch die Ultimoliquidation, welche bei
dem knapperen Geldſtande verhältnismäßig alatte
Er=
ledigung fand, wenngleich für Nachzüaler noch bis 6½
Prozent für Prolongationsgeld bewilligt wurde. Der
Pribatdiskont hat ſich auf 5½ Prozent knapp an den
offiziellen Satz erhöht. Die inzwiſchen eingetretene
Entſpannung, wie ſich Graf Berchtold bei dem
Em=
pfang verſchiedener Diplomaten ausdrückte, hat
wie=
der einen Umſchwung in der Tendenz zur
Beſſer=
ung hervorgerufen und die politiſche Situation
weſentlich hoffnungsvoller geſtaltet. Das Geſchäft. zu
Be=
ginn der Woche in engen Grenzen ſich bewegend,
ent=
wickelte auf die beruhiatere Auffaſſung größere
Lebhaftig=
keit bei ſichtbar ſeriöfen Meinungskäufen. Immerhin
muß nochmals darauf hingewieſen werden, daß die
ver=
ſchiedenen Verhandlungen der Mächte, ſowie der
Balkan=
ſtaaten mit der Türkei neuere Zwiſchenfälle bringen
kön=
nen und damit Schwankungen deg Kurſe an den Börſen
nicht ausbleiben werden.
Zu den Einzelheien des Verkehrs übergehend, haben
deutſche Renten auf größere Abgaben zur Flüſſigmachung
von Barmitteln etwa ½ Prozent im Preiſe nachgeben
müſſen, nur einzelne Baden und Heſſen blieben gut
be=
hauptet. Ausländiſche Staatsfonds ſind ebenfalls zum
größten Teile billiger. Die Hypothekenbanken haben
viel=
fach beim Abſchluß von Beleihungen, die in den nächſten
Monaten fällig werden, die „Kriegsklauſel” angewandt.
Ferner iſt zu bemerken, daß die Verſicherungsgeſellſchaften
diesmal der Börſe ſehr geringe Beträge Ultimogeld zur
Verfügung geſtellt haben, und daß ſie ſo gut wie gar nicht
mehr Diskonten kaufen, weil ſie, offenbar um für alle
Fälle gerüſtet zu ſein, große Barbeſtände anſammeln. Die
Verſicherungsgeſellſchaften denken dabei offenbar daran,
daß bei einer weiteren Zuſpitzung der politiſchen Sttuation
ſehr bedeutende Lombardierungen von Policen bei ihnen
vorgenommen werden dürften.
Von Transportaktien waren Hamburger Paketfahrt,
Norddeutſcher Lloyd und Schantung nach zeitweiſer
ſtär=
kerer Abſchwächung ſchließlich wieder anſehnlich erholt.
Raab=Oedenburger bis 39½, Orientbahnen bei 148 und
Baltimore und Ohio bei 105 niett iger gegen die
Vor=
woche; ebenſo Lombarden bis 17½ und 3proz.
Süd=
bahn=Prioritäten bis 50,80.
Am Bankenmarkt ſind mehr oder minder Einbußen
zu verzeichnen; ſelbſt Reichsbank, trotz den höheren
Er=
trügniſſen, infolge des erhöhten Zinsſußes bis 132.10
rückgänaig. Recht feſt ſchließen Darmſtädter,
Diskonto=
comandit und öſterr Kreditaktien. Die Deutſche
Vereins=
hank und die Deutſche Effekten= und Wechſelbank ſtellen
je 6 Prozent Dividende in Ausſicht. Rege Umſätze hei
zeitweiſe bedeutenden Schwankungen vollzogen ſich auf
dem Montangebiet, doch ſind wieder anſehnliche
Erhol=
ungen bei Wochenſchluß eingetreten. Die Spekulation,
vorwiegend in Berlin, hatte Mitte der Woche große
Po=
ſitionslöſungen vorgenommen und dem Markte eine
ge=
ſundere Baſis durch dieſe Abwickelungen gebracht.
Das Kaſſainduſtriegebiet blieb von der allgemein
ängſtlich gewordenen Stimmung nicht verſchont und es
er=
folgten bedeutende Rückſchläge. Nach ruhigerer
Beurteil=
ung, daß doch vorerſt die Induſtrie nur mäßig geſchädigt
wird und bieher mit vorzüglicher Beſchäftigung arbeitet,
zeigte ſich wieder mehr Aufnahmeluſt und dadurch
Kurs=
beſſerung. „Kleyer bis 5633‟ Aluminium bis 253½,
Kunſt=
ſeide bis 90 Prozent. Bielefelder Maſchinenfabrik
Dür=
kopp bis 463 ₰ holt ſonſt ſind gegen die Vorwoche zumeiſt
ſchwächere Kurſe; Gritzner bis 285. Gummi Peter bis 90,
Daimler bis 309¾4, Deutſche Gold= und Silber=
Scheide=
anſtalt bis 645½. Höchſter Farbwerke bis 62334, Badiſche
Anilin bis 517, Hokzverkohlung bis 324, Ehemiſche Albert
bis 453, Chemiſche Griesheim bis 248,20, Rütgers bis 189.
Elektrizitätsaktien hatten ebenfalls unter der Mattigkeit
zu leiden, waren aber ſchließlich in gutar Tendenz auf den
aünſtigen Ausweis der Schuckert=Geſelſchaſt, die 3
Pro=
zent, gegen 7½ Prozent im Vorjahre, zur Verteilung
bringt. Die Siemens Schuckertwerke geben vorausſichtlich
10 Prozent und die Siemens u. Halske, A=G., 13 Prozent.
Chemiſche Fabrik Gernsheim=Heubruch, bei der
bekannt=
lich gegenwärtig eine Fuſionsaktion mit der Th.
Gold=
ſchmidt A.=G. in Eſſen im Gange iſt, geben für das
abzu=
laufende Geſchäftsjahr wahrſcheinlich 10 Prozent, gegen
8 Prozent im Vorjahre. Der Wochenſchluß zeigte eine
freundliche Stimmung, da die Meldungen bezüglich der
politiſchen Entſpannung weiter günſtig lauten und man
insbeſondere annimmt, daß der Frieden zwiſchen den
Balkanſtaaten und der Türkei bald zu erwarten iſt. Auf
allen Gebieten vollzogen ſich wieder größere
Kurserhol=
ungen, beſonders bei einzelnen Banken, Montan= und
Kaſſawerten.
Von Loſen notieren: Augsburger 35,25,
Braun=
ſchweiger 203,10, Pappenheimer 64,75, Genua 205,—,
Türkiſche 156,—, Freiburger 80,50, Ungariſche 382.—,
Mailänder 45 Francs=Loſe 140,20 Mailänder 10 Francs=
Loſe 36,—, Venediger 45,—, Meininger 34,30, Rgab=
Grazer=Anrechtsſcheine 36,20 G., in Reichsmank: Gothaer
Prämie II 116,—, Donau=Regulierung 152 P., Madrider
7050, in Prozent; ferner ſchließen: 4proz. Reichs (
rückzahl=
bar bis 1918) 100,15, 3½proz. Reichs 88,30, 3proz. Reichs
77,25, 4proz. Heſſen von 1899 99½ G., 4proz. Heſſen von
1906 99,70 G, 4proz. Heſſen von 1908/09 99,60, 4proz. Heſſen
(rückzahlbar bis 1921) 100,40, 3½proz. Heſſen 86,80 G.,
Sproz. Heſſen 76,20, 4proz. Darmſtädter 97,70 G., 3½proz.
Darmſtädter 88,25, 4proz. Heiſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (Serie
18—23) 99,60 G., 4proz. Heſſ. Land.=Hyp=Pfdbr. (Serie
24—25) 99,70, 3½proz. Heſſ. Land. Hyp.=Pfdbr. (Sczie
(3—5) 87,60, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (Serie
9—11) 87,70 G., 4proz. Heſſ Kommunal=Pfdbr. (Serie
10—12) 99,60 G., 4proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (Serie
13—14) 99,70, 3½proz. Heſſ. Kommungl=Pfdbr. (Serie
1—3) 87,80 G., 3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (Serie 4)
87,70 G., Darmſtädter Bank 119½, Südd. Eiſenbahn=
Geſellſchaft 124½ B., Südd. Immobilien=Geſellſchaft
(Mainz) 56 B. Lederwerke vorm. Spicharz (Offenbach
a. M.) 65 B., Schramms Lack= und Farbenfabriken (
Offen=
bach a. M.) 262 G Chemiſche Mühlheim am Main 60.—,
Schantungbahn 127,25, South Weſtafrika 128,50, Otovi=
Anteile 110,—, Otavi=Genußſcheine 75,50, 4½proz. Ruſſen
100,10, 4proz. 1880er Ruſſen 88,70 G., 4proz. 1902er Ruſſen
88,70, 3¼uproz. Ruſſen 84,—, 3½proz. Ruſſen 79,75, 3proz.
Ruſſen 70,75, 4proz. unifizierte Türken 84½ G., 4proz.
Ad=
miniſtrations=Türken 77,30 G., 4proz. Bagdadbahn
80,60 G., 4proz. konvertierte Türken von 1905/11 76,30 G.,
öproz. 'Chineſen 99,30, 4½proz. Chineſen 92,90, 5proz.
Chineſen (Tientſin=Bukow) 95,50, 5proz. Bulgaren 99 B.,
4pro: Serben 87,20, 4proz. Serben 79,—, Griechen von
1890 57,20, Griechen von 1887 53,25, 4½proz. Japaner
92,85, 4proz. Japaner 87,—. 3proz. Buenos=Aires 68½/.
aus
Vorkenharte Angesole useter- Hauskandbtenung
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Sveikauns=eeickenke
Wärmflaschen, gut verzinnt, (
1.80, 1.15, 35 ₰
Leibwärmer
1.25, 95 ₰
Verdampfschalen .
2.25, 1.50, 95 ₰
Haushalt-Waagen, genzu
gehend, 4.25, 2.65, 2.10, 1.75
Kohlenkasten,
Guss, oval,
1.50, 1.30, 1.10, 98 ₰
Kohlenfüller,
viereckig, stark,
1.85, 1.25, 55 ₰
Ofenvorsetzer,
mit Rand,
1.50, 1.20, 95, 12 ₰
Ofenvorsetzer,
mit brone. oder vernick.
Gussgallerie,
2.75, 2.25, 1.55
Kohleneimer,
rund oder oval,
1.60, 1.25, 35 ₰
Kohlenschaufeln
35, 25, 18, 18 ₰
Kohlentrommeln,
mit Deckel und
Dekor . . 2.75, 2.25
Holz- oder Briketts-
..95, 45 ₰
kasten
Kohlenkasten, englische Form mit
Gold- oder Blumendekor,
2.75, 2.25, 1.20
Kohlenkasten, mit
Hand-
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Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Advent
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Hofkirche: Samstag, den 30. November, abends um
6 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 1. Dez., vormittags um
½ 10 Uhr: Beichte und Anmeldung zur hl. Kommunion
in der Sakriſtel. — Vorm. um 16 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt mit Feier des heil. Abendmahls. — Nachm. um
3 Uhr: Vesper. — Mittwoch, den 4. Dez., abends um 6 Uhr:
Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Prälat D. Flöring.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. Kollekte
für den Kirchenfonds. — Vorm. um 11½ Uhr: Kinder=
gotesdienſt. Pfarer v. Dr Diebl. — Abends um
6 Uhr: Pfarrer Kleberger. Kollekte für den Kirchenfonds.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Dr.
Diehl. Kollekte für den Kirchenfonds. — Vormittags um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtcke. — Vorm. um 10½ Uhr:
Abendmahlsfeier im Lager — Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Joßanneskirche: Kollekte für die Kleinkinderſchule. —
Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx. — Vormittags um
11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Abends um 5 Uhr:
Pfarrer Dingeldey. In beiden Gottesdienſten Feier
des heil. Abendmahls mit Vorbereitung.
Martinskirche: Kollekte für die Armen. — Vorm. um
10 Uhr: Pfarrer Widmann. Feier des hl. Abendmahls
mit Vorbereitung. Anmeldung von ½ 10 Uhr an in der
Sakriſtei. — Nachm. um 2 Uhr: Kindergottesdienſt für
den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann — Abends um 6 Uhr:
Pfarraſſiſtent Lautenſchläger. — Nachm. um 4 Uhr:
Bibelſtunde im Martinsſtiſt. Pfarrer Veller.
Bfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Kleberger.
Eliſabethenſtift: Samstag, den 30. Nov., abends um
8 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 1. Dezember, vorm.
um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil. Abendmahl.
Pfarrer Lenz. — Vorm. um 11¾ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. — Nachm. um 3 Uhr: Kommunionvesper.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Kollekte für die
Kirche. — Vormittags um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Beichte und Feier des heil. Abendmahls. Anmeldung in
der Sakriſtei. Pfarrer Wagner. — Abends um 6 Uhr:
Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
Pauluskirche: Kollekte für den Kirchenfonds. —
Vor=
mittags um 10 Uhr: Pfarrer Rückert. Feier des heil.
Abendmahls mit Vorbereitung. Anmeldung von ½10 Uhr
ab in der Sakriſtei. — Vorm. um 11½ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Rückert. — Abends um 6 Uhr:
Abend=
mahlsgottesdienſt mit Einzelkelch. Pfarrer Rückert.
Anmeldung von ½ 6 Uhr ab in der Sakriſtei.
Lutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am 1. Advents=Sonntag, den 1. Dez.,
nachmit=
tags um 5 Uhr, im „Feierabend‟, Stiftſtraße 51: Pfarrer
Anthes.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 1. Dez.,
vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Zweig der
Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag.
den 1. Dez, vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Auſtatholiſche Gemeinder Sonntag, den 1. Dez, vorm.
um 10 Uhr: Deutſche Meſſe mit Predigt im evang.
Gemeindehauſe, Kahlertſtr. 26. Herr Pfarrverweſer Frey
von Heßloch.
Freirekigloſe Gemeinde: Sonntag, den 1. Dez, abends
um 6 Uhr in der Freimaurer=Loge: Erbauung. Prediger
Dr. Hermann Ohr.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Hemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 1. Dez., vorm. um 9½ Uhr:
Erbauung und Gebetsſtunde. — Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt. — Nachm. um 4 Uhr: Predigt, Taufe
und Abendmahl. — Abends um 6 Uhr:
Jugendgottes=
dienſt.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 1. Dez., nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntaasſchule
(Kindergottesdienſt). — Abends um 8 Uhr: Predigt.
Prediger Lutz aus Frankfurt a. M.
Katholiſche Gemeinden
1. Advents=Sonntag, den 1. Dezember 1912
St. Ludwigskirche: Samstag, den 30. Nov.,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:g Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte, — Um 6 Uhr: Rorate=Amt. — Um 7 Uhr:
Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militär=
gottesdienſt mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit
Predigt. — Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. —
Nachmittags um 3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht
mit Predigt und Prozeſſion. — An allen Werktagen,
vorm. um ½ 7 Uhr: Rorate=Amt. — Donnerstag,
nach=
mittags um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vormit=
tags um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 2 Uhr:
Adventsandacht.
Kavelle der Engliſchen Fräukein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, vormittags um
9 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 30. Nov.,
nach=
mittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Somtag, vorm. von 6 Uhr am Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
Rorate=Amt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt und Predigt.
— Nachm. um 2 Uhr: Adventsandacht. — Freitag, abends
um 5½ Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
Kapelle in Arheilgen: Vorm. um ½10 Uhr: Amt
mit Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
30. Nov., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Großes Gebet
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: hl.
Meſſe. — Um 9 Uhr: hl. Meſſe. — Die Betſtunden dauern
von morgens 6 Uhr bis abend 6 Uhr. — Letzte Stunde
abends von 5—6 Uhr.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 30. Nov., nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. —
Werktags um ¾ 8 Uhr: Singmeſſe.
In der Provinzial=Pflegeanſtalt bei
Eberſtadt: Sonntag, vormittags um 11 Uhr:
Ge=
legenheit zur heil. Beichte. — Montag um 7 Uhr: heil.
Meſſe mit Predigt und gemeinſchaftliche Kommunion.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vormittags um
7 Uhr: Beichte. — Vorm. um ½ 8 Uhr: Amt und
Pre=
digt. — Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
The Church of England Service
ist Sunday in Advent, ist Dec. 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche,
Residenz-
schloss, at 4,15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Grkaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 24. Nov.: Dem Fuhrmann
Georg Kramer S. Georg, geb. 21. Okt. 27. Nov.: Dem.
Fuhrmann Nikolaus Baumann T. Eliſabeth. geb. 19. Nov.
22. Nov.: Dem Straßenreiniger Friedrich Karl Wilhelm
Wollmert T. Karoline Emma, geb. 7. Okt. 23. Nov.;
Dem Friedhofsarbeiter Georg Otto Landzettel T.
Eliſa=
beth Marie, geb. 3. Oktober.
Johannesgemeinde: 24. Nov.: Dem
Kauf=
mann Heinrich Carl S. Balthaſer Hermann Fritz, geb.
15. Auguſt.
Martinsgemeinde: 20. Nov.: Dem Glaſer Gg.
Erb S. Heinrich, geb. 9. Nov. 24. Nov.: Ein unehelicher
Sohn Heinrich Friedrich, geb. 15. Nov. Dem
Gerichts=
ſchreiber=Aſpirant Wilhelm Wolf S. Hans Werner, geb.
4. Nov.
Petrusgemeinde: 24. Nov.: Dem Hausdiener
Joh. Peter Stiebel T. Anna Eliſabeth, geb. 13. Okt. Dem
Schmied Konrad Schlitzberger T. Anna Wilhelmine, geb.
4. Nov. Dem Stadttaglöhner Phil. Gimbel S. Hans
Friedrich, geb. 1. Nov.
Paulusgemeinde: 24. Novbr.: Dem
Straßen=
reiniger Heinrich Schmidt T. Sophie Eliſabeth, geb.
18. Sept. Dem Schreiner Auguſt Karl Eduard Emil
Hunnemann T. Emilie Karoline, geb. 29. Aug.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 23. Nov.: Tapezier Auguſt
Albrecht Friedrich Sturm und Anna Marie Großklaus.
Maſchinenmeiſter Georg Volk zu Saarbrücken und Luiſe
Großkinski.
Johannesgemeinde: 23. Nov.: Hofgärtner
Heinrich Eduard Göbel und Marie Walter von hier.
28. Nov.: Friſeur Adam Sehnert von hier u. Katharina
Stauth von Pfungſtadt.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Hofgemeinde: 24. Nov.: Großh. Oberſt=
Hof=
meiſterin Freiin Wilhelmine Marie von Senarclens=
Grancy, Exzellenz, 75 J., ſtarb 22. Nov. 27. Nov.: Großh.
Reallehrer und Hoforganiſt Hugo Römer, 47 J., ſtarb
25. Nov.
Stadtgemeinde: 23. Nov.: Barbara Krauß, T.
des Knechts, 2 Mon., ſtarb 21. Nov. 28. Nov.:
Rech=
nungsrat i. P. Jakob Chriſt, 79 J., ſtarb 26. Nov.
Johannesgemeinde: 27. Nov.: Karoline Fraas,
geb. Rudolph, Ehefrau des Portiers i. P., 66 J., ſtarb
25. November.
Martinsgemeinde: 24. Nov.: Emilie Egner,
Tochter des verſtorb. Meßgermeiſters, 29 J., ſtarb 22. Rov.
Paulusgemeinde: 25. Nov.: Privatmann Wilh.
Kagels, 41 J. ſtarb 22. Nov. 27. Nov.: Privatmann
Friedrich Reining, 66 J., ſtarb 25. Nov.
Beerdigte von auswärts: 28. November:
Selina Stephan, geb. Sigriſt zu Nieder=Lahnſtein, Ww.;
des Werkmeiſters, 69 J., ſtarb 25. Nov.
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