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monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
175. Jahrgang
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
Inſerate
werden angenommen in Darmſtadt.
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annonen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Der Kaiſer iſt am Montag abend nach der Schweiz
abgereiſt.
Der Reichskanzler von Bethmann Hollweg
iſt geſtern Nacht in Berchtesgaden eingetroffen.
In der Sache gegen den Pfarrer Traub in
Dort=
mund hat der Oberkirchenrat auf Entlaſſung
Traubs aus dem Amte ohne Penſion erkannt.
Der engliſche Bleriot=Flieger Aſtley, der am
Donners=
tag mit Miß Davies einen Flug von London nach
Paris machte, hat geſtern morgen ſeiner Abſicht
ent=
ſprechend den Flug von Paris nach Berlin
fort=
geſetzt.
Bei dem Straßenbahnunglück bei Pontevico
erlitten Heidelberger Studenten, die unter
Führung des Prof. Hettner eine Studienreiſe machen,
Verletzungen, und zwar vier von ihnen ſehr ſchwere.
Ueber das weſtliche Pennſylvania und Weſt=
Verginia iſt am Montag ein furchtbares Unwetter
hereingebrochen, bei dem 36 Minſchen umgekommen
ſind.
Zur Schweizer Kaiſerreiſe.
Deutſchland und die Schweiz.
— Der Kaiſer iſt nach der Schweiz abgereiſt,
um an den dortigen Manövern teilzunehmen. An und für
ſich hat der Beſuch keinen politiſchen Charakter, indeſſen
läßt es ſich nicht leugnen, daß er in dieſer Hinſicht von
Bedeutung iſt und womöglicherweiſe günſtige Erfolge
zeitigen werde. Es iſt wohl das erſtemal, daß der Kaiſer
groß angelegten Manövern eines nicht verbündeten
Staates beiwohnt, und ſeltſamerweiſe iſt es eine
Re=
publik, die den Kaiſer von Deutſchland für dieſen Zweck
als Gaſt beherbergt. Ob die Einladung auf den
Wunſch des Kaiſers zurückzuführen iſt oder ob die
ſchwei=
zeriſche Regierung aus eigenem Antriebe den Monarchen
erſucht hat, ihm einmal ihre militäriſchen Leiſtungen
vor=
führen zu dürfen, iſt ziemlich belanglos, es handelt ſich
um die Tatſache überhaupt, und man wird dieſe gern
ver=
zeichnen. Weilte doch vor mehreren Monaten der
Präſi=
dent Frankreichs, Herr Falliéres, auf kurze Zeit in Bern,
um der Nachbarrepublik ſeine Aufwartung zu machen,
und wenn jetzt der deutſche Kaiſer auf ſchweizeriſchem
Boden weilt, ſo wird man dies gewiſſermaßen als ein
Gleichgewicht anſehen, indem die Schweiz damit bekunden
will, daß ſie auch mit dem deutſchen Nachbar auf dem
beſten Fuße leben will.
Es iſt erfreulich, zu ſehen, wie dieſe Republik alles
tut, um den Empfang des Monarchen möglichſt herzlich
und glänzend zu geſtalten. Sind doch die
wirtſchaft=
lichen Beziehungen zwiſchen Deutſchland
und der Schweiz — ganz abgeſehen von dem
enor=
men Touriſtenverkehr, der ſich zum größten Teile aus
Deutſchen rekrutiert — ungemein rege, die Schweiz iſt in
vielen Erzeugniſſen auf uns angewieſen, und der Export
der Schweiz nach Deutſchland iſt auf beiden Seiten der
größte gegenüber der Ausfuhr nach anderen Ländern.
Allerdings gibt es auch in der Schweiz wie anderwärts
Elemente, die trotz alledem für Deutſchland nicht allzu
viel übrig haben und ihre Blicke nach anderer Richtung
hin lenken. Dieſe Leute ſind es auch, die ein engeres
wirtſchaftliches Verhältnis zwiſchen Deutſchland zu
hintertreiben ſuchen, wie man beiſpielsweiſe einen
Poſt=
vertrag energiſch ablehnt, wie er zwiſchen Deutſchland
und Oeſterreich=Ungarn abgeſchloſſen worden iſt; der
Poſt=
verkehr würde damit weſentlich ſteigen und nicht minder
der Warenaustauſch, und das eben iſt es, was man
ver=
hindern möchte. Von dieſer Seite wird auch das unſinnige
Gerücht gefliſſentlich genährt, daß Deutſchland eines
ſchö=
nen Tages über die Schweiz herfallen und ſie annektieren
werde.
Es ſteht zu hoffen, daß der Einfluß, der ſich in dieſer
Richtung mehr und mehr bewegt, ſchwinden wird, und
vielleicht wird der Kaiſerbeſuch dazu beitragen, dieſe
Stimmung abzuſchwächen und erfreulichere Gefühle bei
gewiſſen Kreiſen der ſchweizeriſchen Bevölkerung
auszu=
löſen. Es wäre nicht das erſtemal, daß es dem ge=
winnenden Auftreten Wilhelms II. gelänge, falſche
An=
ſchauungen zu beſeitigen und eine Sinnesänderung
gegen=
über Deutſchland herbeizuführen. Derartige moraliſche
Eroberungen können für uns nur von Vorteil ſein, ſelbſt
wenn es ſich um einen neutralen Staat handelt, wie die
Schweiz, denn es könnte Fälle geben, wo eine
wohl=
wollende Neutralität für uns von beträchtlichem Vorteile
ſein würde.
Begrüßungsartikel der Preſſe.
* Dem bevorſtehenden Beſuch des deutſchen
Kai=
ſers in der Schweiz widmen bereits die
maßgeben=
den Schweizer Blätter lange intereſſante Leitartikel.
Der „Bund” führt folgendes aus: „Wir
ſehen dem Beſuch des deutſchen Kaiſers mit
dem Bewußtſein eines bedeutſamen Aktes entgegen. Wie
wir auf der Reede von Romanshorn Kaiſer Franz Joſef
vor drei Jahren und den Präſidenten der franzöſiſchen
Republik mit der vollkommenſten Achtung und Sympathie
bogrüßt haben, ſe wird auch bei dem Beſuch des deutſchen
Kaiſors der Willkommengruß des Schweizer Volkes, das
inmitten der Großmächte nichts ändert, weil alle ſeine
verbrieften Unabhängigkeiten im Bunde mit aufrechter
Freundſchaft mit den umwohnenden Mächten gewahrt
ſind, ein ebenſo herzlicher wie achtungsvoller ſein.”
Die konſervativen Baſeler Nachrichten ſchreiben:
„So heißen wir denn Kaiſer Wilhelm, den bewußten
und kraftvollen Herrſcher, den hochgebildeten und
gerech=
ten Monarchen, den ſympathiſchen Sproß des regierenden
Hohenzollerngeſchlechtes, auf Schweizer Boden herzlich
willkommen. Wir heißen ihn willkommen, als oberſten
Vertreter des deutſchen Volkes, das ſeit langem durch
ge=
meinſame Intereſſen geiſtiger, wirtſchaftlicher und
freund=
ſchaftlicher Natur mit dem unſerigen eng verbunden iſt.
Wir nehmen den Kaiſerbeſuch als gutes Zeichen dafür,
daß auch, draußen im Reiche der Wille herrſcht, dieſe guten
Beziehungen weiter zu henen und zu pflegen und durch
gemeinſame Friedensarbeit die gegenſeitige Achtung zu
ſtärken. — Die Baſeler Nationalzeitung
be=
merkt in ihrem Begrüßungsartikel u. a.; Kaiſer Wilhelm
habe während ſeiner 24jährigen Regierungszeit mit
red=
lichem Willen und ſeltener Tatkraft die ihm obliegenden
ſchweren Herrſcherpflichten erfüllt und eine hohe
Auf=
faſſung von der Bedeutung ſeiner Stellung bekundet. Das
Deutſche Reich ſei während der Regierung des Kaiſers
ein Weltreich geworden und eine Handelsmacht erſten
Ranges. Das Blatt erinnert dann an den Beſuch des
Kaiſers in Luzern vor 19 Jahren und ſpricht die Hoffnung
aus, daß durch den neuen Beſuch die freundſchaftlichen
Beziehungen erhalten und die Entſtehung von Trübungen
vermieden werde. — Das Genfer Journal betont,
daß der Beſuch des Souveräns des benachbarten
Kaiſer=
reichs das höchſte Intereſſe der öffentlichen Meinung
er=
wecke und fügt hinzu die Lage zwiſchen den vier großen
Staaten, welche oft Rivalen, zuweilen auch Gegner ſeien,
lege der Schweiz beſondere Pflichten auf. Dieſe Lage
er=
heiſche eine äußerſte Reſerve hinſichtlich der Haltung der
Schweiz in der internationalen Politik. An den Beſuch
des Präſidenten Falliéres vor zwei Jahren erinnernd,
ſtellt das Blatt feſt, daß ſonſt noch kein europäiſches
Re=
gierungshaupt den ſchweizeriſchen Bundesrat am Sitze
ſeiner Landesregierung beſucht habe. Die Beſuche des
Kaiſers und des Präſidenten Falliéres bedeuteten zwei
durchaus neue Ereigniſſe in der Geſchichte der
ſchweizeri=
ſchen Eidgenoſenſchaft, welche deren hohen Wert zu
ſchätzen wiſſe. Die freundliche Aufmerkſamkeit, welche
dem Schweizerland erwieſen werde, bilde ein neues Pfand
für die guten Beziehungen zu dem großen Kaiſerreich, zu
deren Erhaltung Kaiſer Wilhelm II. immerfort
beige=
tragen habe.
Die Neue Züricher Zeitung ſchreibt u. a.:
Zu uns kommt der Kaiſer vornehmlich aus einem
ſolda=
tiſchen Intereſſe. Es entſpricht ſeinem aufgeſchloſſenen
Ginn, ſeiner vorurteilsfreien Wißbegierde, dem Charakter
des modernen Menſchen, der es vorzieht, ſelbſt zu ſchauen
und zu beobachten, als ſich auf die Auskunft anderer zu
verlaſſen, daß das Oberhaupt des mächtigſten ſtehenden
Heeres der Welt unſere kleine Milizarmee mit eigenen
Augen an der Arbeit ſehen möchte. Wir täuſchen uns
dar=
über nicht, daß der deutſche Kriegsherr auf unſerem
Ma=
növerfelde manches ſehen wird, was mit ſeinen Begriffen
von militäriſcher Präziſion ſchwer vereinbar iſt. Wir ſind
aber überzeugt, daß unſere Truppen das Beſtmögliche
leiſten werden, und daß der kompetente hohe Zuſchauer
die Unterſchiede zwiſchen der Ausbildung unſerer
Mann=
ſchaften und Offiziere und derjenigen ſeiner eigenen
Ar=
meekörper in billige Berechnung ziehen wird. Vielleicht
findet er auch Gelegenheit, ſich zu überzeugen, wie
volks=
tümlich unſere Milizarmee iſt. Das Blatt ſchließt: Es
iſt bloß gerecht, anzuerkennen, daß dar mächtigſte unſerer
Nachbarſtaaten, mit dem der größte Teil der Schweiz durch
Sprach= rnd Literaturgemeinſchaft verbunden iſt, das
Deutſche Reich, ſtets ein lebendiges Verſtändnis für dieſe
Verhältniſſe bekundet und nie den geringſten Verſuch
ge=
macht hat, einen Einbruch in ſie zu unternehmen. Die
deutſchen Staatslenker haben ſich in den Beziehungen zu
unſerem Lande während der ganzen Regierungszeit des
gegenwärtigen Herrſchers einer vornehmen
Delikateſi=
befleißigt. Ihre amtlichen Vertreter in unſerem Lande
baben ihnen dafür auch berichten können, wie ſehr die
Achtung vor deutſcher Tüchtigkeit und die Sympathie für
das deutſche Volk und den deutſchen Staat bei uns
ge=
wachſen ſind. Die unverantwortlichen Skribenten, die im
Reiche gelegentlich das Gegenteil ausſtreuen, ſagen nicht
die Wahrheit. Wir ſchließen mit warmem Gefühl die
deutſche Nation ein, wenn wir heute ihren höchſten
Ver=
treter, den deutſchen Kaiſer Wilhelm II., auf dem Boden
unſerer alten Republik von Herzen willkommen heißen.
Möge ihm eine freundliche Sonne ſcheinen.
Die radikale National Suiſſe äußert ſich:
Die Schweiz wird den Kaiſer ebenſo liebenswürdig
und würdig zu empfangen wiſſen, wie ſie den Präſidenten
der franzöſiſchen Republik empfangen hat. Es wäre ſnur
zu wünſchen, daß der Beſuch dieſelbe Wirkung hat und
eine neue Aera guten Einvernehmens daraus entſtände;
denn zwiſchen der Schweiz und Deutſchland könnte auch
noch der Grundſtein zu beſſeren Beziehungen gelegt
wer=
den. — Die ſozialdemokratiſchen Brütlianer
führen aus: „Die einzige Tatſache, daß der Beſuch des
Kaiſers in den Militärkreiſen Deutſchlands die Diskuſſion
über den Wert des Milizheeres wieder aufleben läßt, iſt
ſchon an und für ſich wichtig. Wenn jemals Europa vor
die Wahl einer Abrüſtung geführt werden ſoll, wird dies
durch das Milisheer geſchehen. Vielleicht hat der Beſuch
keine augenblickliche Wirkung auf die Geſtaltung der
deut=
ſchen Militärverhältniſſe. Vielleicht gibt eir aber im
Gegenteil denen einen Anſtoß, die im Milizheer das Heer
der Zukunft erblicken, und wenn man bedenkt, daß
Deutſchland in Militärfragen tonangebend iſt, ſo muß
mon den Schweizer Manövern, denen der deutſche Kaifer
beiwohnen wird, ein beſonderes Intereſſe
entgegct=
bringen.”
Deutſches Reich.
— Die Reichsfinanzen. In einer
Unter=
redung mit einem Mitarbeiter der „Voſſiſchen Zeitung”
hat Exzellenz Wermuth, der frühere Schatzſekretär und
jetzige Oberbürgenmeiſter von Berlin, ſich abermals über
die Lage unſerer Reichsfinanzen geäußert und dabei ſeine
früheren Mahnungen wiederholt. Die Frage ſei jetzt,
ob es dem Reichskanzler und dem Bundesrat gelinge,
den nächſtjährigen Etat ſo zu balanzieren, daß er in ſich
eine geſchloſſene wirtſchaftliche Einheit bilde, ſich alſo
nicht auf die Ergebniſſe früherer Jahre ſtütze:
Ich denke hier an die Verwendung der Ueberſchüſſe
des Jahres 1911. Das Etatsgeſetz von 1912 geſtattet die
Verwendung dieſer Ueberſchüſſe — von insgeſamt etwa
250 Milionen Mark — für die kommenden, einmaligen
Ausgaben aus Anlaß der Heres= und Flottenverſtärkung
und ſtellt den dafür nicht verwendbaren Teil in Reſerve
mit der Begründung, daß der Etat für 1913 über ſein
Schickſal weitere Entſcheidungen treffen ſoll. Es liegt
alſo die Gefahr ungemein nahe, daß man zur Herſtellung
des Gleichgewichts im ordentlichen Etat große Beträge
aus dieſem Ueberſchußfonds abſchöpft, einem Fonds, der,
in Wirklichkeit gar nicht vorhandem iſt. Denn die
Ueber=
ſchüſſe des Jahres 1911 haben bereits dazu gedient, die
Anleihen der vergangenen Jahre, zu denen das Geſetz
die Ermächtigung erteilte, entbehrlich zu machen und
der=
über hinaus Schulden zu tilgen. Wenn alſo jetzt die
Ueberſchüſſe zu anderen Zwecken verwendet werden, ſo
würde man die frühere Verwendung, mit der eine
heil=
ſame Entwickelung für die Zukunft angebahnt werden
ſollte, rückgängig machen. Ich glaubte, ohne dabei die
Grundſätze der Verfaſſung irgendwie berühren zu wollen,
ſtets daran feſthalten zu müſſen, daß die Finanzbehörde
einer feſten Grundlage bedarf, von der aus ſie das
Gleichgewicht des Etats verteädigen kann Sonſt iſt ſie
den mächtigen Anſprüchen des Reichsreſſorts wehrlos
breisgegeben. Wenn bei der Auftellung des kommenden
Etats jedermann ſich darauf berufen darf, daß die große
Reſerve der Ueberſchüſſe von 1911 im Hintergrunde ſtehe,
wie ſoll es da vermieden werden, daß den Etat für 1913
wiederum der Anfang einer gleich verhängnisvollen
Ent=
wickelung wird, wie wir ſie in den Jahren 1900—1908
ſchaudernd erlebt haben? Für die nächſten Jahre werden
die Etats zweifellos mit einem Minus, d. h. mit einem
Ueberragen der neuen Anleihen über die Beträge der
Schuldentilgung hinaus zu rechnen haben, ſelbſt wenn
man eine günſtige Geſtaltung der tatſächlichen Einnahmen
gegenüber den Anſätzen des Einnahmestats als möglich
vorausſetzen wollte. Deshalb ſehe ich auch nicht recht, auf
welche Weiſe aus ordentlichen Mitteln des Etats ein
Ausgleichsfonds ſollte angeſammelt werden können. An
ſich iſt mir dieſer Gedanke durchaus ſympathiſch; wenn er
ſich aber nur dadurch verwirklichen läßt, daß man eine
neue Anleihe in erheblicher Höhe aufnimmt, ſo mag er
zwar vom Standpunkt der finanziellen Kriegsbereitſchaft
auch fernerhin erwägenswert erſcheinen, aber vom
Stand=
punkt der Entwickelung der ordentlichen Mittel des Reiches
und des eiſernen Feſthaltens an der alljährlichen Bilanz
würde ich ihn dann nicht mehr für heilſam, ja eher für
bedenklich halten müſſen.
Zum Schluß betonte Exzellenz Wermuth nochmals,
daß allein entſcheidend ſei, ob es gelinge, die nächſtjährigen
Etats ſo zu balanzieren, daß die Ausgaben mit den auf
Grund normaler Schätzung ermittelten wirklichen
Ein=
nahmen dieſer einzelnen Jahre in Einklang zu
halt-
zug
ſind. Er hält dies für unmöglich und tritt deshalßlicher
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
Nummer 208.
ein, daß ſchon der Etat für 1913 die Eröffnung neuer
Ein=
nahmequellen vorſehe. Um welche Einnahmequellen es
ſich dabei handele, brauche er nicht nochmals zu erörtern.
Wermuth meint damit natürlich die Erbſchaftsſteuer.
Aus Deutſch=Oſtafrika, Zu Ehren des
Kolonialſtaatsſekretärs Dr. Solf fand am Samstag zu
Tanga unter zahlreicher Beteiligung der
Koloniſtenbevöl=
kerung der Nordbezirke von Deutſch=Oſtafrika eine
Ab=
ſchiedsfeier ſtatt. In längerer Rede fand der
Staats=
ſekretär Worte warmer Anerkennung für die enormen
wirtſchaftlichen Werte, die gerade im Norden der Kolonie
geſchaffen ſeien, und gab den Koloniſten die Zuſicherung
tätiger Beihilfe der Regierung an der weiteren
Erſchlie=
ßung Deutſch=Oſtafrikas. Dabei forderte er aber
gleich=
zeitig angeſichts der gewaltigen Schwierigkeiten der zu
löſenden Probleme Vertrauen für die Regierung des
Landes. In der Frage, ob Eingeborenenkulturen oder
europäiſche Pflanzungen größere Förderung verdienten,
nahm der Staatsſekretär einen mittleren Standpunkt ein.
Für das Parallelogramm der widerſtreitenden Kräfte
zwiſchen Weiß und Schwarz gelte es, die richtige
Dia=
gonale zu finden. Er gab der Ueberzeugung Ausdruck,
daß der neu ernannte Gouverneur Dr. Schnee nicht nur
den ernſten Willen, ſondern auch die Fähigkeit beſitze, dieſe
ſchwierige Frage zur allgemeinen Zufriedenheit zu löſen.
Ueber den lebhaft erörterten Arbeitermangel auf den
Pflanzungen äußerte Dr. Solf, es handle ſich hier nicht um
eine ſpezifiſch oſtafrikaniſche Frage, ſondern um eine ſolche,
die allen tropiſchen Kolonien gemeinſam ſei. Seiner
An=
ſicht nach trete die Arbeiterfrage gerade in Oſtafrika
be=
ſonders dringend auf, weil die Gewöhnung der
Einge=
borenenbevölkerung an regelmäßige Arbeit mit der in
jüngſter Zeit erfolgten ſchnellen Entwicklung des Landes
nicht gleichen Schritt halten könne. Am Schluß ſeiner mit
lebhaftem Beifall aufgenommenen Rede verſicherte der
Staatsſekretär: „Die Regierung will und wird helfen.”
— Der Landtag von Schwarzburg=
Rudolſtadt tritt heute Mittwoch zuſammen. Er war
bekanntlich am 4. März ds. Js. aufgelöſt worden, weil
die ſozialdemokratiſche Mehrheit die Vorlage betreffs
einer unweſentlichen Abänderung des Wahlrechts
abge=
lehnt hatte und überhaupt ein erſprießliches
Zuſammen=
wirken zwiſchen Landtag und Regierung nicht zu
er=
warten war. Bei den am 7. Juni vorgenommenen
Neu=
wahlen behaupteten die Sozialiſten ihre Majorität; ſie
erhielten wieder neun Sitze, während auf die bürgerlichen
Parteien ſieben entfielen. Der Appell der Regierung an
die Wähler war alſo fruchtlos geblieben. Für die
be=
ginnende neue Legislaturperiode iſt gleich ein
Konflikts=
punkt vorhanden, da die Regierung im Juli öhne
Zu=
ſtimmung des Landtags allen Staatsbeamten und
Volks=
ſchullehrern eine Teuerungszulage von 8 Prozent des
Gehalts bewilligt hat, was eine Aufwendung von 130000
Mark nötig macht und nur dann ohne Sanktion der
Volksvertretung zuläſſig geweſen wäre, wenn infolge
Auflöſung oder aus ſonſtigen Gründen kein Landtag da
war. Die ſozialiſtiſche Mehrheit wird ohne Zweifel die
nachträgliche Genehmigung der Ausgabe verweigern,
aber auch abgeſehen hiervoa iſt die Rudolſtädter
Regie=
rung bei der Zuſammenſetzung des Landtags in einer
ſchwierigen Lage. Man darf geſpannt ſein, wie ſich die
Dinge in dem Fürſtentum weiter entwickeln werden.
Ausland.
England.
Die Tibetfrage. Wie das Reuterſche Bureau
erfährt, erhielt die engliſche Regierung bisher keine
Ant=
wort von China auf die engliſche Denkſchrift betreffend
Tibet.
Anrufung des Schiedsgerichtes. Amtlich
wird bekannt gegeben, daß die britiſche Regierung die
formelle Forderung an die Vereinigten Staaten richten
wird, den Streit über den Hay=Pauncefote=Vertrag und
den Panamakanal einem Schiedsgericht zu übertragen.
Rußland.
Kein Einfuhrverbot für ausländiſches
Getreide. Wie von zuſtändiger Stelle mitgeteilt wird,
iſt die Nachricht, der ruſſiſche Handelsminiſter arbeite an
einem Geſetzentwurf, welcher ein vollſtändiges
Einfuhr=
verbot für ausländiſches Getreide nach Rußland verfügt,
vollkommen falſch. In Wirklichkeit verhält es ſich
ffolgen=
dermaßen: Auf Beſchluß des Miniſterrats iſt beim
Han=
delsminiſterium eine beſondere Kommiſſion unter dem
Vorſitz des Mitglieds des Conſeils, Handelsminiſters
Langowoi, eingeſetzt worden, welche ſich mit der Frage
beſchäftigen reſp. Maßnahmen ausarbeiten ſoll, auf welche
Weiſe der Einfuhr ausländiſchen Getreides nach Rußland
zu ſteuern ſei. Von einem Einfuhrverbot iſt überhaupt
nicht die Rede, aber da ausländiſches Getreide nach
Ruß=
land zollfrei eingeführt werden darf, wird die Kommiſſion,
die ihre Sitzungen noch nicht begonnen hat, ſich wohl
zu=
nächſt mit der Frage der evtl. Einführung eines Zolls
auf ausländiſches Getreide zu beſchäftigen haben.
Gute Ernte. Nach der Schätzung des ſtatiſtiſchen
Zentralkomitees übertrifft die diesjährige Ernte die
vor=
jährige bedeutend. Der Mehrertrag beträgt mindeſtens
116 Millionen Pud.
Serbien.
Rußlandreiſe des Kronprinzen. Ende
Auguſt (ruſſ. Kalenders) wird Kronprinz Alexander nach
Petersburg reiſen. Dieſer Reiſe wird in politiſchen
Krei=
ſen große Bedeutung beigemeſſen. Es heißt, daß der
Kronprinz am Zarenhof die jetzige Lage am Balkan zur
Erörterung bringen und ſich über die Auffaſſung der
ruſſiſchen maßgebenden Kreiſe informieren wolle.
Türkei.
Die Friedensfrage. Der Konſtantinopeler
Berichterſtatter des Matin meldet: Kiamil Paſcha habe
ihm auf ſeine Frage, ob er die Macht übernehmen werde,
erklärt, er wolle nicht derjenige ſein, der den Frieden
ab=
ſchlüge. Er wolle nicht, daß man noch einmal gegen ihn
den Vorwurf erhebe, er habe dem Auslande
muſelman=
niſchen Boden abgetreten. Selbſt wenn die türkiſche
Re=
gierung zu Zugeſtändniſſen bereit wäre, ſo könnte der
Sultan die Araber nicht verhindern, den Krieg
fortzu=
ſetzen. Die türkiſchen Truppen in Tripolis ſeien auf 2 bis
3000 Mann zuſammengeſchmolzen, die Italiener ſeien
zahlreich. Mögen ſie, ſchloß Kiamil Paſcha, die
tatſäch=
liche Eroberung vollziehen, dann werden wir uns beugen.
Aber welche Regierung könnte bei den fanatiſchen Arabern
durchſetzen, daß ſie den Kampf aufgeben, welche
Regie=
rung könnte von deren türkiſchen Glaubensgenoſſen
ver=
langen, daß ſie den Arabern nicht mit Geld und Waffen
beiſtehen? Ein Diplomat, anſcheinend der türkiſche
Bot=
ſchafter ſelber, hat einem Redakteur der Agence Fournier
erklärt, daß ohne die Zurücknahme des Annektionsdekrets
von Tripolitanien und der Cyrenaika ſeitens der
italie=
niſchen Regierung ein Friedensſchluß für die Türkei
un=
möglich ſei. Auch ein Teilverzicht auf Tripolitanien ſei
undenkbar. Der italieniſche Botſchafter Tittoni, dem der
Redakteur dieſe Erklärung vorlegte, erklärte, er könne ſich
hierüber nicht äußern, weil er ſich gegenwärtig der
äußer=
ſten Zurückhaltung befleißigen müſſe.
Vereinigte Staaten.
Der Panamakanalſtreit. Aus Waſhington
wird gemeldet: Die Entſcheidung über die Forderung
Englands, den Panamakanalſtreit einem Schiedsgericht zu
unterbreiten, dürfte erſt im Oktober nach der Rückkehr des
Staatsſekretärs Knox von den Beiſetzungsfeierlichkeiten
in Japan getroffen werden.
China.
Der Aufſtand in der Mongolei gewinnt
an Ausdehnung. Zahlreiche Banden überſchritten die
Grenze nach der Mandſchurei und haben Taonanfu in der
Mandſchurei, weſtlich von Charbin, beſetzt. Der
Miniſter=
rat hat, nachdem er ſich mit der mongoliſchen Frage
be=
ſchäftigt hat, zehntauſend Mann chineſiſcher Hilfstruppen
nach Tarmanfu geſchickt.
* Der Beſuch der ſchwediſchen
Jour=
naliſten. Die Vertreter der ſchwediſchen Preſſe
wohn=
ten am Montag der großen Parade des Gardekorps und
des dritten Armeekorps auf dem Tempelhofer Feld bei.
Ein Frühſtück, das der ſchwediſche Geſandte und Frau
Graſin Taube nach dem Schluß der Parade im Hotel
„Kaiſerhof” ihrem interimiſtiſchen Heim, zu Ehren der
ſchwediſchen Journaliſten und ihrer deutſchen Wirte gaben,
eröffnete die Reihe der geſelligen Veranſtaltungen der
Dertſchland=Fahrt. Graf Taube gab der Ueberzeugung
Ausdruck, daß auch dieſer Beſuch der ſchwediſchen
Nedak=
teure eine große Anzahl glänzender hoch intereſſanter
Tage verheiße und zur Stärkung der ſchon beſtehenden
Freundſchaft zwiſchen Deutſchland und Schweden
bei=
tragen werde. Chefredakteur Dr. Karl Hildebrand vom
„Stockholms Tagblad” antwortete im Namen der
ſchwe=
diſchen und deutſchen Kollegen. Er betonte, daß von den
verſchiedenen Mitteln, die es gebe, um zwei Völker
einan=
der näher zu bringen, eines der beſten ſicherlich das ſei,
die gegenſeitige Kenntnis von einander zu fördern. Daß
dies in erſter Linie die Aufgabe und das Verdienſt der
Preſſe ſei, habe Graf Taube vor zwei Jahren in
Stock=
holm, wo er als Miniſter des Aeußern die deutſchen
Redakteure begrüßte, freundlich anerkannt. Der heutige
Tag ſei ein neuer Beweis für das ſympathiſche
Ver=
ſtändnis, das er der Preſſe entgegenbringe.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 4. September=
* Vom Hofe. Die Fürſtin zu Solms=Lich
nebſt Kindern trafen am Montag 6,10 Uhr nachm. zum
Beſuch in Jagdſchloß Wolfsgarten ein. (Darmſt. Ztg.)
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog dem Rabbiner des Rabbinats Mainz Dr.
Siegmund Salfeld in Mainz den Charakter als
Pro=
feſſor und dem Kommerzienrat Bernhard Albert
Mayer in Mainz, 1. Vorſteher der iſraelitiſchen
Religionsgemeinde daſelbſt, das Ritterkreuz 1. Klaſſe
des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen.
* In den Ruheſtand verſetzt wurden der
Real=
lehrer an der Oberrealſchule am Friedrichsplatz zu
Offenbach Ludwig Stahl und der
Hauptſteueramts=
diener Leonhard Albert Petri zu Gießen, beide auf
Nachſuchen, unter Anerkennung ihrer langjährigen treu
geleiſteten Dienſte: letzterem wurde aus dieſem Anlaß das=
Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift „Für
lang=
jährige treue Dienſte” verliehen.
* Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Otto Sonne,
Chef=
redakteur der „Illuſtrirten Zeitung” zu Leipzig, die
Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von
Ihrer Königl. Hoheit der Großherzogin Marie Adelheid
von Luxemburg, Herzogin zu Naſſau, verliehenen
Ritter=
kreuzes 2. Klaſſe mit der Krone des Militär= und
Zivil=
verdienſtordens Adolphs von Naſſau erteilt.
g. Ferienſtrafkammer. Ein 12jähriger Schüler von hier
hatte ſich geſtern wegen Unterſchlagung und
Urkunden=
fälſchung, ſowie wegen eines fortgeſetzten ſchweren
Dieb=
ſtahls vor der Strafkammer zu verantworten. Für den
jugendlichen Leichtſinn war bereits die Zwangserziehung
beſchloſſen, jedoch nicht zur Ausführung gekommen. Es
iſt der Sohn einer Witwe, die durch ihre Beſchäftigung
nicht in der Lage iſt, ſich viel um den Buben zu
beküm=
mern. Für einen hieſigen Photographen hatte er
Gel=
der einzukaſſieren, wozu ihm ein Buch eingehändigt
wurde, in das die einzuziehenden Summen eingetragen
wurden. Er hat nun in einem Falle ſtatt 4 Mark nur 2
abgeliefert und, um dieſe Unterſchlagung zu verdecken,
die Zahl 4 in dem Buche in eine 2 gefälſcht. Ferner gibt
er zu, in das Zimmer eines Fräuleins Walter, die bei
ihnen Wohnung inne hatte, eingedrungen zu ſein und
aus einem verſchloſſenen Behälter mehrmals Geld
ins=
geſamt 19,11 Mark, entnommen zu haben. Das Käſtchen
öffnete er mit einem Schlüſſel, der nicht dazu gehörte.
Das Gericht erkennt auf 9 Tage Gefängnis, die
jedenfalls bedingt erlaſſen werden. Auch dürfte nunmehr
die Ueberführung in Zwangserziehung bald erfolgen. —
In ganz gemeiner Weiſe hat der 19jährige Arbeiter
Jo=
hann Wilhelm Führſen aus Offenbach einem 11
Jahre alten Mädchen 10 Mark entwendet. Die 11jährige
Jochter des Arbeiters Graf hatte für den Vater, der eine
Krankenkaſſe verwaltete, Geld einkaſſieren und einem
1812 in der Dichtung.
Von Dr. Paul Landau.
Ueber Rußlands Leichenwüſtenei
Faltet hoch die Nacht die blaſſen Hände;
Funkeläugig durch die weiße weite,
Kalte Stille ſtarrt die Nacht und lauſcht.
R. Dehmel.
Am 15. Dezember Anno Domini 1812 ſauſte ein
Schlitten durch das ſtille Weimar: aus der
Vermumm=
ung dichter Pelze ſchaute das fahle Geſicht des
Franzoſen=
kaiſers mit glühenden Augen. Vorn ſaß ſein treuer
Mame=
luck Ruſtan, hinten ſtanden zwei ſächſiſche Küraſſiere. An
der Poſt hielt er kurze Minuten und vergaß nicht, ſich nach
Goethe zu erkundigen und ihm einen Gruß zu ſenden.
Dann ging es weiter — nach Frankreich Wie ein
unheim=
liches Nordlicht war er ſo blitzartig aufgetaucht, und dies
Bild des zum erſten Mal bezwungenen, fliehenden,
winter=
lich erſtarrten Napoleon, das auch auf Karl Auguſt tief
er=
ſchütternd wirkte, prägte ſich Goethes Seele
unvergeß=
lich ein. Mit gewaltiger Kraft faßte er im „Buch des
Timur” ſeines Divan die „ungeheure Weltbegebenheit, wie
in einem Spiegel, auf, worin wir, zu Troſt und Untroſt
den Widerſchein eigener Schickſale erblicken.”
Der früheſte Reflex dichteriſcher Geſtaltung des
Schick=
ſalsjahres 1812 leuchtet in dieſem grandioſen Gedicht, das
als Héhepunkt des ganzen weſtöſtlichen Divan gedacht
war, vor uns auf. Unter der Maske des orientaliſchen
Deſpoten, hervortretend aus einem 400jährigen
Spiegel=
bild des fernſten Oſtens, erſcheint hier der Dämon der
Unterdrückung” angeweht vom tötenden Eishauch, „wie
ihn Gottes Hand in Rußland bereitet.” Man hat leugner
wollen, daß des Welteroberers Schickſal in dieſem
weſtöſt=
lichen Gedicht „Der Winter und Timur” ſymboliſiert ſei,
weil Goethe damals ein unbedingter Verehrer des großen
Korſen war, aber, wie Konrad Burdach überzeugend
aus=
neführt hat es haben die patriotiſchen Impulſe ſeiner
Taufgebung, beſonders Karl Auguſts, und der Kaiſerin
Chr. SexLudovien von Oeſterreich dies Werk dem Gentit des
Dichters entwunden, als ein Fragment wenigſtens des
er=
hofften deutſchen Nationalepos. „Nirgends ſonſt hat er
wie hier, dem Haß gegen den Weltbezwinger und
Welt=
verwüſter, dem grauſamen Triumph über ſeinen Fall ſo
ſchneidend, ſo unverſöhnlich Worte geliehen.”
Das Volkslied aber ſtimmte zu gleicher Zeit den
gleichen Ton wie der Weimarer Geheime Rat und
Olym=
pier an, nur jubelnder, wilder und naiver. Als ein
markiger Freudengeſang tönte das „Fluchtlied” durch die
deutſchen Lande:
„Mit Mann und Roß und Wagen,
Sc hat ſie Gott geſchlagen.
Es irrt durch Schnee und Wald umher
Das große, mächtige Kaiſerheer.”
Und nun werden ſie aufgezählt: „Jäger ohne Gewehr,
Kaiſer ohne Heer, Heer ohne Kaiſer, Wildnis ohne Weiſer,
Trommler ohne Trommelſtock, Küraſſier im Weiberrock”
uſw. Noch viele andere Lieder wurden damals geſungen,
ſo das derb=friſche mit dem Refrain:
„Juchheiraſſaſa,
Koſaken ſind da!
Sie haben lange Bärte, wie die Teufel ſnd ſie da.”
Der fliehende Napoleon entfeſſelt hier übermütigen Humor:
Und als der Wagen ſo ſchnell hinrollt!
Da fragte man ihn, wo er jetzt hinwollt”
Er ſagte, er wolle fahren nach Paris,
Kurieren laſſen ſeine erfrorenen Füß.
Und als er nun gekommen bis nach Paris,
Da beſah der Senat ſeine geſchwollenen Füß:
„J. Na-pi-pa-poleon, wie ſiehſt Du mir denn aus?
Wie biſt Du denn gekommen aus Rußland heraus?”
Die Berliner reimen einen Spottvers, den Theodor
Fon=
tane der Ueberlieferung für würdig gefunden hat:
„Ja der Ruſſe, ja der Ruß‟
Hat uns gezeigt, wie man’s machen muß:
Im ganzen Kremmel
Nicht eine Semmel,
Und auf den Hacken
Immer nur Hunger und Koſaken.
Warte
Bonaparte,
Du Kujon,
Andre Woche, wir kriegen Dich ſchon!“
Es ſind helle Vorklänge der Poeſie der Freiheitskriege, die
hier erſchallen; die Freiheitsdichter ſtimmen ſchon ihre
Leier: Rückert dichtet im Lenoren=Ton von dem in
Rußland erfrorenen franzöſiſchen Krieger und der Brand
von Moskau begeiſtert Staegemann zu einer
Nach=
dichtung des alten Dies irae von Thomas de Celano:
„Tag des Zornes! Tag der Rache!
Säumeſt du ſo lang? erwache
An des Hohns ruchloſer Lache!.
Raben ziehn, die finſtern Sagen.
Moskau hat in Flammentagen
Bonapartes Sieg erſchlagen.”
Mit dem ruſſiſchen Unglück begann allgemein in den
Herzen der Unterworfenen ein grimmer Haß und Hohn
an die Stelle blinder Vergötterung und Schwärmerei zu
treten. Wie reſpektlos parodiert die erſte größere deutſche
Napoleon=Dichtung, die politiſche Komödie „Napoleon”
die Friedrich Rückert unter dem Pſeudonym Freimund
Raimar 1816 und 1818 herausgab, die Laufbahn des
großen Mannes! Der ruſſiſche Feldzug erſcheint hier
unter der Allegorie, daß Napoleon ſeinem „Kind aus
zwei=
ter Ehe” den Ruhm, den Storch vom Kremlturm in
Moskau holen ſoll, dabei faſt erfriert und ſich nur
müh=
ſam bei ſeinem ſchlafenden Söhnchen wieder erwärmt.
Doch bald erfolgt wieder ein Umſchwung in der
allge=
meinen Stimmung. Den Gefangenen von St. Helena
um=
euchtet die Gloriole des Märtyrertums, und der
Macht=
loſe, unwürdig Behandelte erringt neue Siege in den
Gemütern. Lord Byron erhebt ſich in flammenden
Anklagen gegen die Kerkermeiſter des Entthronten, gegen
die kleine Welt, die ihn nun verhöhni, und in Heines
„Grenadieren” (1819) erklingt die erſte pathetiſche
Verherr=
lichung jener bisher verſpotteten Tragödie in Rußlands
Eisfeldern. ein Hohes Lied der Treue und der Napoleon=
Nummer 208.
Därmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
Seite 3.
Mitglied ein Zehnmarkſtück als Krankengeld bringen
ſſollen. Unterwegs ſetzte ſich das Mädchen, als es ſchon
kaſſiert hatte, auf eine Bank, um das Geld zu zählen.
Hier ſetzte ſich dann der Angeklagte dazu und unterhielt
ſich mit der Kleinen. Anſcheinend hat er hierbei ein
Zehnmarkſtück direkt aus dem Portemonnaie genommen.
Er behauptet, es habe an der Erde gelegen. Das Gericht
verurteilt den vorbeſtraften Angeklagten zu 3 Monaten
Gefängnis.
* Mandatsniederlegung. Stadtverordneter
Kauf=
mann Roth hat aus Geſundheitsrückſichten ſein Mandat
als Stadtverordneter niedergelegt. Die
Nieder=
legung iſt bereits vom Oberbürgermeiſter beſtätigt. Herr
Roth iſt herzleidend.
* Die Ausſtellung: Das Gas in Haus und Gewerbe
übte bis zum Schluß eine außerordentliche
Anziehungs=
kraft auf die Bewohner Darmſtadts und der Umgebung
aus. Der Elitetag bildete eine Grenze in den
Veran=
ſtaltungen, indem bis dahin täglich große Kochvorträge
ſtattfanden, an deren Stelle von Freitag ab nachmittags
laufende Vorführungen der Kocher und Bratapparate
traten, bei denen zwei Vortragsdamen der Gaszentrale
den Beſuchern jede gewünſchte Auskunft bereitwilligſt
er=
teilten. Auch die Vorführung des Waſchautomaten „Fix”
am Samstag, bei dem außer dem Herrichten und
Ein=
legen, ſowie dem Ausſpülen der Wäſche keinerlei
Hand=
arbeit zu leiſten iſt, erregte das lebhafteſte Intereſſe der
Hausfrauen und wurde daher am Sonntag nachmittag
wiederholt. Dabei wurden mit dem Waffeleiſen der
Zentralwerkſtatt Deſſau auf Gas Waffeln bereitet, die
den Beſuchern ſichtlich vortrefflich mundeten. — Am
Samstag abend fand das der ungünſtigen Witterung
wegen mehrfach verſchobene Ausſtellungskonzert bei
gro=
ßer Illumination mit ſämtlichen Beleuchtungskörpern,
Sternen, Pyramiden uſw. ſtatt. Die kühle Witterung
hatte wohl viele davon abgehalten, den magiſch
be=
leuchteten Saalbaugarten zu beſehen. Die erſchienenen
Beſucher, die im Garten und auf der Terraſſe Platz
ge=
nommen hatten, haben ihren Entſchluß ſicherlich nicht
be=
reut und einige angenehme Stunden bei den Vorträgen
der unter Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters
Rühle=
mann konzertierenden Kapelle des Leibdragoner=
Regi=
ments Nr. 24 verlebt. Der gut beſuchte und beifällig
aufgenommene Schlußvortrag des Ausſtellungsleiters,
Herrn Ingenieur Puchala, belehrte an Hand einer
gro=
ßen Zahl von Lichtbildern über die Bereitung und die
vielſeitige Verwendungsmöglichkeit des
Steinkohlen=
gaſes. Zum Schluſſe wird noch ein kurzer Rückblick auf
die Ausſtellung intereſſieren. Der Beſuch wies von Tag
zu Tag ſteigende Ziffern auf und erreichte am Schlußtag
die Höchſtzahl von 3200 Perſonen, ſo daß die
Geſamt=
beſuchsziffer für 6½ Tage auf die außerordentliche Höhe
von 13 500 Perſonen ſtieg. Zu dieſem Erfolg können wir
iſowohl die Zentrale für Gasverwertung in Berlin, wie
auch die Verwaltung des ſtädtiſchen Gaswerks nur
be=
glückwünſchen.
Der Zweck der Ausſtellung, auf die
Fort=
ſchritte, welche auf dem Gebiete der Gasverwertung gerade
in den letzten Jahren erzielt wurden, hinzuweiſen, die
Hausfrauen über die Möglichkeit des ſparſamen
Ver=
brauchs aufzuklären, aber auch das Vorurteil zu
zer=
kſtreuen, als ob eine elegante Beleuchtung der Wohnung,
ſeine einwandfreie, ſchattenloſe Beleuchtung der
Schau=
ffenſter und eine helle Reklame= oder bequeme
Treppen=
ſhaus=Beleuchtung nur durch Elektrizität erzielt werden
ſkönne, wurde ſicherlich erreicht und der Gasbeleuchtung,
fſowie der Verwendung des Gaſes in der Küche viele
neue Freunde gewonnen. Die in verſchiedenſten
Ausführ=
ungen vorgeführten Fernzündungen (Multiplex=,
Aska=
nia= uſw. Zündungen) bei der Gasbeleuchtung
vereini=
igen deren Billigkeit mit der Bequemlichkeit der
elektri=
iſchen Belenchtung. Das lebhafte Intereſſe und der ſtarke
Beſuch gewährleiſten wohl, daß die in der Ausſtellung
gegebenen Anregungen ſich weithin verbreiten zum
Wohle der Allgemeinheit. Allen beteiligten Firmen, die
in hervorragender Weiſe zum Gelingen der Ausſtellung
beitrugen, dem Stadtbauamt und der Stadtgärtnerei,
welche die Ausſchmückung des Saalbaues übernommen
hatten, der Preſſe und beſonders der Gaszentrale und
deren tüchtigen Beamten und Beamtinnen gebührt der
Dank der Stadt und der ſtädtiſchen Gaswerksverwaltung.
Die Wanderausſtellung geht zunächſt nach Bad Nauheim
zur Tagung des Mittelrheiniſchen Gas= und
Waſſerfach=
männervereins, ſodann nach Höchſt a. M., Frankfurt a. M.,
Eſſen uſw.
Arbeiterbeſuche zur Ausſtellung „Der Menſch”
Als im vergangenen Jahre die Internationale Hygiene
Ausſtellung zu Dresden ihrem Ende zuging, nahm die
Zahl der Beſucher oft derartig zu, daß die Haupthalle
der Ausſtellung, der Palaſt „Der Menſch” zuweilen
polizeilich geſperrt werden mußte. Namentlich waren es
neben den vielen Gelehrten und Fachleuten Arbeiter, die
in großer Anzahl gemeinſam die Ausſtellung beſuchten.
Die größeren Betriebe und Fabriken Sachſens hatten
ſchon gleich nach Eröffnung ihren Arbeitern Urlaub und
Geldbeihilfen zum Beſuche der Ausſtellung gewährt. In
vielen Fällen wurden die Fabriken an dem Tage des
Ausſtellungsbeſuches geſchloſſen; außerdem gewährten,
wie durch eine neue Umfrage jetzt feſtgeſtellt worden iſt,
die Unternehmer ihren Arbeitern die Unterhaltungskoſten
für die freien Tage in Dresden, ja viele Fabrikbeſitzer
ließen auch die Frauen und die Heimarbeiterinnen an
dem Beſuch der Ausſtellung teilnehmen. In
Arbeiter=
kreiſen wurde dieſe Gelegenheit zum Beſuch der Ausſtellung
freudig benutzt und, wie aus den Mitteilungen der
Unter=
nehmer hervorgeht, hat die Beſichtigung der Abteilung „Der
Menſch” den Beteiligten hohen Nutzen gebracht. Auch
die größeren Firmen Weſtdeutſchlands werden, ſoweit
dies noch nicht geſchehen, gerne die Gelegenheit benutzen,
ihren Arbeitern den großen Reichtum an Wiſſen und
Aufklärung, den die Darmſtädter Ausſtellung „Der
Menſch” bietet, zugänglich zu machen. Die
Eiſenbahn=
verwaltung hat ſich bereit gefunden, für ſolche
Maſſen=
beſuche Extrazüge zu ermäßigten Fahrpreiſen einzulegen
und auch die Ausſtellungsleitung hat den Eintrittspreis
für Arbeitermaſſenbeſuche auf 50 Pfg. ermäßigt.
Außer=
dem iſt die Ausſtellung mit Rückſicht auf die
aus=
wärtigen Beſucher bis abends 10 Uhr, ununterbrochen,
auch Sonntags, geöffnet.
Die Ausſtellung „Der Menſch” in Darmſtadt iſt am
Sonntag von über 5000 Perſonen beſucht worden. Bei
dieſem ſtarken Andrange hat ſich die räumliche Anlage
der Ausſtellung im Reſidenzſchloß vorzüglich bewährt. Die
breiten Zugänge in der Mitte der einzelnen Hallen
er=
möglichten ein bequemes Hindurchſchreiten und ein
ruhi=
ges Verteilen des Publikums in die einzelnen
Seiten=
gänge, ohne daß beſonders bemerkenswerte Stauungen
entſtanden wären. Auch für eine Ventilation in der
Aus=
ſtellung iſt durch die großen Schloßfenſter in den hohen
Hallen geſorgt, ſo daß ſtets friſche Luft zugeführt werden
kann. Die Beſucher ſetzten ſich zum großen Teile aus
Inhabern von Tageskarten und aus den mit
Sonder=
zügen von auswärts Gekommenen zuſammen. Vereine
befanden ſich unter den Beſuchern nur wenige, da ſich
dieſe für gemeinſame Maſſenbeſuche meiſtens die
Wochen=
tage ausſuchen.
n. Von der Militärſlieger=Abteilung. Als ſeiner Zeit
Fabrikant Euler von Frankfurt a. M. die Flugübungen
hier begann und einen größeren Betrieb ins Leben rief,
war ihm die Militärbehörde in richtiger Erkenntnis der
Bedeutung tatkräftig entgegengekommen. Es wurde der
in ſeinen örtlichen Verhältniſſen ſo günſtige Platz zur
Verfügung geſtellt und an deſſen Nordoſtſeite ein
Schup=
pen für die Flugzeuge errichtet. Trotz eines ſpäteren
ſoriſchen Anbaus vermochte latzterer jedoch nur eine
geringe Anzahl Flugzeuge aufzunehmen, ſo daß er für
ige Bedürfniſſe bei weitem nicht ausreicht. Die
Mili=
tärverwaltung, in deren Eigentum er ſteht und die ihn
nach Ueberſiedelung Eulers nach Frankfurt allein zur
Ver=
fügung hat, läßt eben umfangreiche Bauarbeiten
vor=
nehmen, um die fragliche Halle ſo zu vergrößern, daß
darin zwanzig Flugzeuge untergebracht werden
können. Es wird daſelbſt eine Militärfliegerabteilung
ihren Standort erhalten. Bis 1. Oktober d. J. ſoll die
Erweiterung fertiggeſtellt ſein, und es wird ſich von da
an wehl ein reges Leben in flugtechniſcher Beziehung
entfalten
* Sedanfeier der vereinigten Kriegervereine. Der
diesjährige Sedantag wurde wieder gemeinſam in der
Turnhalle am Woogsplatz von den ſämtlichen hieſigen
Haſſia=Vereinen unter Mitwirkung der Turngemeinde
gefeiert. Die Kameraden mit ihren Familien hatten der
Einladung ſehr zahlreich Folge geleiſtet, ſo daß der Saal
ſchon frühzeitig vollſtändig beſetzt war. Die Herren
Offi=
ziere der Garniſon waren diesmal nur in geringer
An=
zahl vertreten, da die meiſten Truppenteile ſich zurzeit
im Manöver befinden. Dagegen hatten ſich mehrere
ehe=
malige Krankenpflegerinnen aus dem Feldzuge 1870/71
eingefunden und am Ehrentiſche Platz genommen. Der
muſikaliſche Teil wurde von der Kapelle des Leibgarde=
Infanterie=Regiments Nr. 115 ausgeführt, unter Leitung
ihres altbewährten Dirigenten, Herrn Obermuſikmeiſter
Hauske. Die Feier wurde pünktlich um 8 Uhr eingeleitet
durch den „Sedanmarſch”. Herr Oberleutnant a. D.
Lotheißen, Ehrenvorſitzender des Militärvereins
Germania II, begrüßte in Verhinderung des 1.
Vorſitzen=
den des Kriegervereins Darmſtadt die Anweſenden.
Seine Rede klang aus in ein dreimaliges Hurra auf
Se. Maj. den deutſchen Kaiſer als oberſten Kriegsherrn,
ſowie auf Se. Königl. Hoheit den Großherzog, unſeren
geliebten Landesfürſten. Dem Muſikſtück „Des deutſchen
Kriegers Traum vor der Schlacht” zolkten die
Feſtteil=
nehmer einen derartigen Applaus, daß ſich die Kapelle
zu einer Wiederholung entſchließen mußte. Der von
der Turnerſingmannſchaft unter Leitung des Dirigenten,
Herrn Etzold, vorgetragene Chor: „Steh’ feſt, du
deut=
ſcher Eichenwald” ſowie der ſpäter dargebrachte Chor:
„An die Heimat” fanden berechtigten Beifall.
Kame=
rad Leutnant d. L. K. Göbel hielt die Feſtrede,
ge=
tragen von echt patriotiſchem Geiſte, die Ereigniſſe der
großen Zeit von 1870/71 ſchildernd. Er bezeichnete Heer
und Flotte gewiſſermaßen als eine Verſicherung gegen
den Krieg und knüpfte daran eine Mahnung an die
deutſche Jugend, ſich durch körperliche Ausbildung zu
befähigen, wenn das Vaterland rufe, es ihren Vätern
im Kampfe gleich zu tun. Ein hierauf ausgebrachtes
Hoch auf das deutſche Vaterland fand ſtürmiſche
Auf=
nahme. Es folgten Leiterpyramiden, geſtellt von
Tur=
nern der Turngemeinde Darmſtadt, welche mit großer
Sicherheit ausgeführt wurden. Den Trinkſpruch auf
Heer und Marine brachte der 2. Vorſitzende des
Krieger=
vereins Darmſtadt, Herr Oberbürgermeiſter a. D.
Schä=
fer, aus. Eine Dichtung, betitelt: „1870/71,
Erinner=
ungen an Deutſchlands größte Zeit” vortrefflich
ausge=
arbeitet durch den Kameraden Leutnant d. L. K. Göbel,
mit patriotiſchen Liedereinlagen, welche von den
An=
weſenden mitgeſungen wurden, verſtand Herr Bruno
Schulz in meiſterhafter Weiſe den Feſtteilnehmern zu
Gehör zu bringen. Der Verfaſſer ſowohl als auch der
Vortragende ernteten hierfür den wohlverdienten
Bei=
fall. Eine ebenfalls hübſche Programmnummer bildete
eine von Turnern der Turngemeinde geſtellte Reckriege,
welche äußerſt ſchwierige Uebungen mit großem
Ge=
ſchick dem Auge darboten. Nachdem noch der 1.
Vor=
ſitzende, Herr Hauptmann a. D. Waldecker, der inzwiſchen
erſchienen war, den Anweſenden für ihr Erſcheinen und
den Mitwirkenden für ihre liebenswürdige Unterſtützung
gedankt hatte, beendete die Kapelle durch Darbietung
einiger hübſcher Konzertſtücke das für dieſen Abend
auf=
geſtellte Programm, womit die vaterländiſche Feier einen
würdigen Abſchluß fand.
* Ein Beſuch des Landesmuſeums. Am Sonntag, den
1. September, endete ein Beſuch, den die im Kreis=Obſt=
und Gartenbauverband vereinigten Obſt= und
Gartenbau=
vereine des Kreiſes Darmſtadt den zoologiſchen
Samm=
lungen des Landesmuſeums machten. Herr Profeſſor Dr.
Liſt hatte ſich im Vorſommer bereit gefunden, einer
An=
zahl Herren, die ſich dem Verband zur Verfügung geſtellt
hatten, an Ort und Stelle Art und Zweck der Aufſtellung,
welche die reichen Sammlungen im neuen Gebäude durch
Herrn Profeſſor Dr. von Koch gefunden haben, zu
erläu=
tern. Dieſe Herren, faſt alle Lehrer in den Gemeinden
des Kreiſes, führten nun abwechſelnd die Mitglieder der
jeweils erſchienenen Vereine in den verſchiedenen
Abteil=
ungen der zoologiſchen Sammlungen und gaben die
nötigen Erläuterungen. 14 Vereine beſuchten ſo an 5
Sonn=
tagen die genannten Sammlungen. Führer und Hörer
ſind befriedigt nach Hauſe zurückgekehrt und es ſteht zu
er=
warten, daß gar mancher der Teilnehmer dieſer Führungen
den ſchönen Bau des Landesmuſeums wieder aufſuchen
wird, um durch erneute Betrachtung ſeine Kenntniſſe zu
er=
weitern. Der Verband und die Beſucher aber wiſſen Dank
den führenden Herren, ſowie Herrn Profeſſor Dr. Liſt, der
ſo bereitwillig den Wünſchen des Verbandes entſprach,
und nicht zuletzt auch der Großh Muſeumsdixektion, die
den Zutritt zu den Sammlungen zu ſonſt geſchloſſener Zeit
geſtattete. Daß nach Abſchluß der je 1½ſtündigen
Führ=
ung durch die zoologiſchen Sammlungen auch die anderen
Sammlungen des Muſeums beſucht wurden, ſei der
Voll=
ſtändigkeit halber noch bemerkt.
* Der Männergeſangverein „Concordia” veranſtaltete
aus Anlaß des 10jährigen Jubiläums ſeines
verdienſt=
vollen Dirigenten, Herrn Richard Etzold, im
Mathilden=
höhſaal eine Feier die einen guten Beſuch aufzuweiſen
hatte und den beſten Verlauf nahm. Die Veranſtaltung
wurde eingeleitet durch ein Konzert am Samstag, bei
welchem der Vorſitzende, Herr Dingeldein, zunächſt
die zahlreich erſchienenen Gäfte und Mitglieder begrüßte,
worauf der aktive Chor der Concordia den
Begrüßungs=
chor mit friſchen Stimmen ertönen ließ. Der
Ehrenvor=
ſitzende, Herr Patzelt, hielt darauf die Feſtrede, in
welcher er der Einführung und der Entwickelung des
Männergeſanges von früheſter Zeit bis in die
Gegen=
wart gedachte und dann die großen Erfolge
er=
wähnte, die der Männergeſangverein „Concordia”
unter der 10jährigen Leitung des unermüdlichen
Dirigenten Herrn Etzold zu verzeichnen hat. Als
die Sänger dann die beiden Chöre: „Kloſter Lorſch”
von Neff (der perſönlich anweſend war), und „
Morgen=
rot” von Brodt zum Vortrag gebracht hatten, ehrte in
einer herzlichen Anſprache der Vorſitzende den Dirigenten
Herrn Etzold, indem er ihm im Namen des Vereins ein
künſtleriſch ausgeſtattetes von Kunſtmaler M. Richter
ge=
fertigtes Diplom und ein Geſchenk überreichte. Im Namen
der Sänger widmete ein Mitglied des aktiven Chores
Verehrung, das im „Buch Legrand” (1827) brauſend
fort=
hallt. 1811 hatte Heine den Kaiſer geſehen und einen
un=
vergänglichen Eindruck fürs Leben empfangen: „Ich ſehe
ihn immer noch hoch zu Roß, mit den ewigen Augen und
dem marmornen Imperatorengeſichte, ſchickſalsruhig
hinab=
blickend auf die vorbeidefilierenden Garden — er ſchickte
ſie damals nach Rußland” und dann erblickte er 1813
dieſe „Waiſenkinder des Ruhmes” wieder; „durch die
Riſſe ihrer zerlumpten Uniformen lauſchte das nackte Elend,
und obgleich verſtümmelt, ermattet und meiſtens hinkend,
blieben ſie doch noch immer in einer Art militäriſchen
Schrittes.”
Die tragiſche Größe dieſer Kataſtrophe von 1812, die
Heine geahnt, kam zum machtvollen Ausdruck in der
far=
benprächtigen, romanhaft ſpannenden „Geſchichte
Napo=
leons und der Großen Armee im Jahre 1812‟ des Grafen
Ségur (1824) Dies Werk „ein Ozean. eine Odyſſee
und Ilias, eine Oſſianſche Elegie, ein Volkslied” wie es
Heine nennt, erſchütterte die Gemüter aufs tiefſte und hat
die Dichter mit glühenden Phantaſien erfüllt bis auf den
heutigen Tag. In Wilhelm Hauffs Novelle „Das
Bild des Kaiſers” vernimmt man den Nachhall von
Ségurs „Heldenepos” und Ludwig Rellſtab, der
„deutſche Ségur” ſchließt ſich in ſeinem trefflich
erzählen=
den und vielgeleſenen Roman „1812‟ (1824) ziemlich eng
an ſein Vorbild an. Seine Schilderungen der Schlacht,
des Brandes von Moskau, des Ueberganges über die
Bereſina, umrankt von romantiſchen und aufregenden
Er=
lebniſſen einiger polniſcher und deutſcher Offiziere, ſind
lebendig und packend im Zuſtändlichen, wenn auch ohne
künſtleriſche Originalität. Er ſchuf den rechten guten
„Schmöker” der alten Zeit mit ſeiner ſoliden Technik und
der behaglich ſpannenden Darſtellung, durch den Unzählige
alle Schauer und Abenteuer dieſes Jahres nacherlebt
haben. Das lvriſche Echo der neuen Napoleon=
Begeiſter=
ung aber bot Gaudy in ſeinen ſchwungvollen „
Kaiſer=
liedern” (1835), dem erſten Verſuch, die Totalität dieſes
Heldenlebens epiſch zu erfaſſen. Die ruſſiſchen Bilder
„Entſcheidung” „Borodino”, „Moskau” und „Moskaus
Brand” ſind itm wohl mit am beſten gelungen.
Unterdeſſen bemächtigte ſich in Frankreich die Bühne
des grandioſen Stoffes; eine Unzahl Vaudevilles ſchufen
die Napoleon=Legende; am erfolgreichſten war das Stück
des älteren Dumas, der in 20 Bildern den Helden von
der Leutnantszeit in Toulon bis nach St. Helena
beglei=
tete. Ein Prunkſtück der Aufführung war das Jahr 1812
und der Brand von Moskau. Börne ſogar war begeiſtert
von dieſen Flammeneffekten und dem ſtarken Kontraſt
des ewigen Schnees. Dumas Vorbild des hiſtoriſchen
Ausſtattungsſtücks lebt noch heute, beſonders in den
fran=
zöſiſchen Revuen, fort Mit Kunſt hatte es wenig zu tun.
Das große Kunſtwerk von 1812 ſollte überhaupt von keinem
Mitlebenden und keinem Franzoſen geſchaffen werden.
Und doch hatte ein großer Dichter und Darſteller an dem
Feldzuge teilgenommen, hatte mit ſcharfem Blick das
Völ=
kerchaos der großen Armee ſtudiert mit kaltem Blut ihre
Siege und ihren Untergang beobachtet: Stendhal.
Dem Generalkriegskommiſſar war 1812 ſtets eine heilige
Erinſterung, das größte Schauſpiel ſeines Lebens, das
tn manchen Einzelheiten auf ſeine Maſſen= und
Schlachten=
ſchilderungen eingewirkt hat. Grandioſer aber hat
Bal=
zac in einigen ſeiner kleineren Erzählungen, ſo „Oberſt
Chabert”, die phantaſtiſch=grauſige Stimmung dieſes
Schickſalszuges erfaßt und zum ſchauerlich= wilden
Hinter=
grund tragiſcher Menſchenſchickſale gemacht. Auf Stendhals
und Balzacs Spuren wandelt der große Meiſter, der uns
als Ruſſe und Nachkomme eines damals mitkämpfenden
Geſchlechts die Dichtung von 1812 ſchenken ſollte: Leo
Tolſtoi in ſeinem „Krieg und Frieden” (1864—72). Der
eigentliche Kern des einzigartigen Romans iſt nach
Tol=
ſtois eigener Auffaſſung das Jahr 1812, und die ganze
große Zahl der auftretenden Perſonen, die Fülle der
vor=
aufgehenden Ereigniſſe, ſie ſtehen unter dem Zwange des
gewaltigen Beſetzes, der Vorſehung, die ſich 1812 entfaltete.
In einer ungeheuer breiten Expoſition werden die beiden
Gegenſpieler, das heilige Mütterchen Rußland und die
napoleoniſche Welt erſt in all ihren pſychologiſchen
Wur=
zeln und Tiefen geſchildert, bevor ſie im weltgeſchichtlichen
Ringen ſich meſſen. Die breiten Gemäldegruppen ballen
ſich immer feſter zuſammen in dan mit einer Meiſterſchaft
ohne Gleichen gegebenen Darſtellungen der ruſſiſchen
Volks=
bewegung, der Mordſchlacht von Borodino, des Moskauer
Brandes, der Flucht alles zuſammengehalten durch die
Entwicklung des Grafen Pierre Beſuchow, dieſes Symbols
der ruſſiſchen Volksſeele. Ein nicht zu überbietender
Höhepunkt der hiſtoriſchen Dichtung iſt hier erreicht. In
dieſem Werk wird 1812 fortleben
Alle Dichter nach Tolſtoi ſtehen unter dem Einfluß
ſeines Romans. Nach der Lektüre des Auches mag
Ri=
chard Dehmel ſeine herliche Ballade „Anno Domini
1812” dies geſpenſtiſche Nachtbild des fliehenden Kaiſers,
geſchaffen haben. Auch Emil Ludwig ſteht in ſeinem
leidenſchaftlich gefühlten Napoleon=Drama, deſſen
Glanz=
partie die ruſſiſchen Szenen des dritten und vierten Aktes
ſein dürften, im Banne Tolſtois. Weniger ſchon Sophus
Michaélis in ſeinem glänzend geſchriebenen Buch
„1812; der ewige Schlaf‟ Es iſt die kecke und bunt
be=
lichtete Art des Impreſſionismus, die hier einen Triumph
der Schilderungskunſt feiert, ſelten geſtört durch
roman=
hafte Epiſoden. Wie der Kielland von „Rund um
Napo=
leon” hat Michaélis ſeine höchſt perſönliche intime Art,
Geſchichte zu erleben, und weiß dem Stoff neue Seiten
ab=
zugewinnen, ihm ein ſprühendes Feuerwerk ſcharfer
Re=
flexe zu entlocken.
Die Ereigniſſe von 1812 ſind in zahlloſen Dichtungen
behandelt worden: der Brand von Moskau” erſcheint im
Drama (Gelpcke, 1864); die York=Epiſode bildet das
Haupt=
thema in dem Drama Greifs und dem „1812” von Otto
von der Pforten. In den Werken, die die Laufbahn
Napoleons ſchildern — man denke an das Epos Edgar
Quinets und den Roman Karl Frenzels „Lueifer”
ſpielt natürlich das Schickſalsjahr 1812 ſeine Rolle. Von
ſolchen Dichtungen ſei zum Schluß nur die jüngſte und
bedeutendſte erwähnt: des engliſchen Dichters Thomas
Hardy Drama in drei Bänden, 19 Akten und 130 Szenen
„The Dynaſts” das Napoleon im Kampf mit Europa von
1805.—1815 darſtellt. Dies gedankentiefe fauſtiſch
an=
mutende Werk enthält auch in dem dem ruſſiſchen Feldzug
gewidmeten Teile anſchauliche Bilder von eigentümlicher
Stimmungskraft.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
Nummer 208.
Platz auf dem Lande aufzuſteigen, 10 Minuten zu fliegen
und jenſeits einer bezeichneten Linie auf dem Waſſer
nie=
derzugehen. Nach dem Niedergang auf dem Waſſer iſt
der Motor ganz abzuſtellen, ſo daß der Propeller nicht
mehr rotiert. Es iſt ſodann vom Waſſer wieder
aufzu=
ſteigen und nach dem Startplatz auf dem Lande
zurückzu=
kehren. Bruno Büchner ſtartete trotz Regenwetter
nach=
mittags 4 Uhr 20 Min. auf dem Flugplatz in
Heiligen=
damm. Er ging nach einem Fluge von 10 Minuten auf
das Waſſer nieder, ſtellte den Moror vorſchriftsmäßig ab,
warf dann den Propeller ſelbſt wieder an, erhob ſich bei
mäßigem Winde und nur etwa 100 Meter Anlauf ohne
Schwierigkeit vom Waſſer und landete nach ſchönem
Rundfluge in elegantem Gleitfluge 4 Uhr 38 Min. wieder
auf dem Flugplatz. Büchner löſte damit als Erſter die
für den Ausſcheidungs=Wettbewerb geſtellten
Bedingun=
gen und vollbrachte eine ausgezeichnete, bislang in
Derſchland noch nicht erreichte Leiſtung. Um 6 Uhr 30
Minuten ſtartete Büchner für die Hauptkonkurrenz.
* Hamburg, 3. Sept. Das Zeppelin=
Luft=
ſchiff „Hanſa” nahm geſtern außer der Manſchaft
nicht weniger als 42 Perſonen an Bord. Das bedeutet
einen Rekord in der Perſonenbeförderung. Heute früh
um 4 Uhr fährt das Luftſchiff nach Heiligendamm
zum Waſſerflugzeug=Wettbewerb.
* Hamburg, 3. Sept. Das Luftſchiff „Hanſa”
ſtieg heute früh um 7 Uhr mit 14 Offizieren zur Fahrt
nach Heiligendamm auf, wo es um 9 Uhr 20 Min.
geſichtet wurde. Nach einer Schleifenfahrt um den
Kreu=
zer „München” und den Ort Heiligendamm nahm das
Luftſchiff eine Waſſerlandung vor. Während es ankerte,
erhielt es den Beſuch des Großherzogs von Mecklenburg=
Schwerin und des Prinzen zu Schleswig=Holſtein mit
Gemahlin. Kurz nach 10 Uhr trat die „Hanſa” die
Rück=
fahrt über Travemünde und Lübeck nach Hamburg an,
wo es um halb 1 Uhr auf dem Flugplatz glatt landete.
Beim Einbringen in die Halle wurde das eine
Seiten=
ſteuer etwas beſchädigt, deſſen Reparatur einen oder zwei
Tage erfordern dürfte, da ein Erſatzſteuer aus
Friedrichs=
hafen geſandt werden muß.
HB. Heiligendamm, 3. Sept. Heute vormittag
hat das Oſtſeebad Heiligendamm den Beſuch des
Zep=
pelin=Luftſchiffes „Hanſa” erhalten. Das
Luft=
ſchiff kam um halb 10 Uhr in der Richtung von
Bruns=
haupten in Sicht, flog in weitem Bogen über
Heiligen=
damm und den Flugplatz hinweg und ſenkte ſich dann
etwa anderthalb Seemeilen vom Ufer entfernt auf die
Waſſerfläche nieder. In einem Motorboot fuhr der
Groß=
herzog von Mecklenburg und einige Herren vom Komitee
nach dem Luftkreuzer, um die Mannſchaft und die
Paſſa=
mere zu begrüßen. Nach ungefähr halbſtündigem
Aufent=
halt erhob ſich die „Hanſa” wieder und fuhr nach
Ham=
durg zurück.
* Paris, 3. Sept. Der engliſche Flieger
Aſt=
ley, der am Donnerstag voriger Woche mit einem
Paſ=
ſagier einen Flug von London nach Paris gemacht hat,
hat heute morgen, ſeiner vorher angekündigten Abſicht
entſprechend, die Fahrt nach Berlin fortgeſetzt
Er bewirbt ſich damit ebenfalls um den Pommerypokal.
Heute morgen herrſchte günſtiges Wetter. Es wehte ein
leichter Südweſtwind. Auf dem Manöverfelde von
Iſſy=
les=Moulineaur waren die Luftreiſenden bereits um
4 Uhr eingetroffen; 5 Uhr 29 Min. erfolgte der Start. Die
Maſchine erhob ſich ſchnell in 300 Meter Höhe und
ver=
ſchwand mit günſtigem Rückwind in der Ferne. Aſtley
hat genügend Oel und Benzin mitgenommen, um erſt in
Mezieres die erſte Zwiſchenlandung machen zu müſſen.
Die zweite ſoll erſt in Bonn erfolgen.
Der Kaiſerbeſuch in der Schweiz.
* Berlin, 2. Sept Der Kaiſer iſt um 10 Uhr
B0 Min. abends im Sonderzug vom Potsdamer Bahnhof
nach der Schweiz abgereiſt. Mit dem Kaiſer
fuhren Fürſt Fürſtenberg, Generaloberſt v. Pleſſen,
Ober=
hofmarſchall Graf Eulenburg. Am Bahnhof waren zum
Abſchied in Vertretung des ſchweizeriſchen Geſandten,
der ſich bereits in ſeinem Heimatlande befindet, der
ſchweizeriſche Legationsrat Dr. Deucher und der
ſchweizer=
iſche Geſandtſchaftsattaché Dr. Jäger erſchienen. Von der
kaiſerlichen Familie hatte ſich der Kaiſer bereits im Schloß
verabſchiedet.
* Zürich, 3. Sept. Die Vorarbeiten für den
Kaiſerempfang ſind im Gange. Der Verkehr iſt
enorm Nach einer regneriſchen Nacht ſcheint das Wetter
ſich im Laufe des Vormittags langſam aufzuklären. Die
Hauptſtraßen bieten ein prächtiges, farbenfrohes Bild.
Ueberall wird noch in Eile die letzte ordnende Hand
ange=
legt. Die Häuſer prangen im Schmuck unzähliger Flaggen
und Wimpel. Das Schwarz=weiß=rot tritt ſtark in den
Vordergrund. Die öffentlichen Gebäude und auch viele
große Geſchäftshäuſer zeigen ſehr geſchmackvollen Schmuck.
Es ſind die umfaſſendſten Vorſichtsmaßregeln getroffen
worden, auch auf den Bahnen. Der Salonzug wird von
zwei leichteren Schnellzugsmaſchinen geführt werden, da
dieſe einen beſſeren Ueberblick auf die Strecke gewähren,
als die großen Schnellzugslokomotiven. Die Stationen,
die vom Salonzug berührt werden ſind angewieſen
wor=
den, dafür zu ſorgen, daß dieſer Zug durch keine
Gegen=
züge aufgehalten wird und daß auf den Perrons der
Bahnhöfe nur dasjenige Perſonal anweſend iſt, das
augen=
blicklich Dienſt hat. In Zürich ſind die mit der
Aufrecht=
erhaltung der Ordnung beim Kaiſerbeſuch aufgebotenen
Militärmannſchaften, Polizeimannſchaften und Vereine
angewieſen worden, dem Publikum gegenüber die größte
Nachſicht und Geduld zu üben und ſich in keiner Weiſe
pro=
vozieren zu laſſen.
Bundespräſident Forel iſt heute vormittag nach
zehn Uhr, von Bern kommend, hier eingetroffen.
Bei dem Empfang der deutſchen Kolonie
durch den Kaiſer am Donnerstag nachmittag wird
Pro=
feſſor Bluemner eine Anſprache halten. Am Freitag
nach=
mittag wird der Kaiſer 125 Vertreter der deutſchen
Kriegervereine beim Tee im Garten der deutſchen
Geſandt=
ſchaft in Bern ſehen Beim Diner zu 45 Gedecken am
Dienstag im Hotel Baur au Lac werden die Schweizer
Männer=Geſangvereine Lieder vortragen. Anſprachen
werden nicht gehalten werden.
* Winterthur, 3. Sept. Bei den Manövern
der 5. und 6. Diviſion ſtehen insgeſamt 1310 Offiziere,
21700 Mann und 5700 Pferde unter Waffen. Die
Mit=
teilungen der Manöverleitung beſchränken ſich, um die
Manöver möglichſt kriegsgemäß zu geſtalten, nur auf die
Notwendigkeiten. Den Führern iſt nur bekannt, eine
blaue Heeresabteilung hat die Aare überſchritten und iſt
am 1. September bis Baden (Schweiz) gekommen. Eine
rote Heeresabteilung ſammelt ſich ſeit längerer Zeit bei
St. Gallen. Vermutlich werden ſich die beiderſeitigen
Spitzen morgen am Spätnachmittag berühren.
Bei den Manövern des dritten Schweizer Armeekorps
werden folgende Staaten durch Militärmiſſionen
ver=
treten ſein: Araantinien, Belgien, Braſilien, Chile,
Deutſchland, Frankreich, England, Guatemala, Japan,
Italien, die Niederlande, Oeſterreich=Ungarn, Peru,
Por=
tugal, Rumänien, Rußland, Spanien, Vereinigte
Staa=
ten, Uruguay.
* Wil in der Schweiz, 3. Sept. (Manöver der
5. und 6. Diviſion.) Die 6. rote Diviſion ſetzte ſich
heute morgen in der Richtung auf Goſſau-Wil in Be
wegung. Die 5. blaue Diviſion marſchiert über den
Jul=
ſteg, Richtung Kirchberg. Der Marſch über den Steg
hin=
aus ſoll nicht vor 11 Uhr vormittags angetreten werden.
Die rote Kavalleriebrigade III lag in Tuttwil und ſicherte
die dortigen Höhen. Sie ſteht von heute vormittag 11
Uhr an zur Verfügung des Kommandanten der 6.
Divi=
ſion. Die letzte Nacht war ſehr ſtürmiſch und regneriſch.
Gegen Morgen hatte der Regen indeſſen faſt völlig
auf=
gehört, jedoch bleibt der Himmel ſtark bewölkt.
* Wil, 3. Sept. (10 Uhr 30 Min. vorm.) Die 6.
Di=
viſion hat heute morgen ihren Vormarſch in zwei
Ko=
lonnen angetreten. Das Marſchziel bildete laut
Armee=
befehl für beide Kolonnen Wil. Die Kolonne rechts ſteht
unter dem Befehl des Oberſtbrigadiers Scheerer und
be=
ſteht aus den Infanterie=Regimentern Nr. 1 und 31 mit
dem Artillerie=Regiment Nr. 12. Das Gros der Kolonne
links ſteht unter dem Kommando des Oberſtbrigadiers
v Schultheß und umfaßt eine Guide=Schwadron mit den
Infanterie=Regimentern Nr. 32 und 34, dem Artillerie=
Regiment Nr. 11 und zwei Sappeurkompagnien. Rote
Infanteriepatrouillen hatten ſchon um 9 Uhr Wil erreicht.
* Wil, 3. Sept. (11 Uhr vormittags.) Die 6.
Di=
viſion hat ihren Vormarſch unterbrochen, nachdem ſie
das durch den Armeebefehl vorgeſchriebene Marſchziel
Wil erreicht hat.
* Genf, 3. Sept. Die dem Kaiſer und ſeinem
Gefolge, ſowie den Bundesbehörden zur Verfügung
ge=
ſtellten Automobile ſind geſtern unter der Leitung des
Kommandanten vom Freiwilligen Automobilkorps
Herrn Empeyta, mit der Beſtimmung nach Zürich und
Wil von Genf aus abgefahren. Der für den Kaiſer
be=
ſtimmte ſchwere Wagen wurde vollſtändig von der Genfer
Automobilfabrik Piccard, Pictet u. Co, hergeſtellt und
wird von dem leitenden Ingenieur der genannten Firma
geſteuert, dem als Mechaniker ein Soldat der
Feſtungs=
truppen beigegeben iſt.
* Die Köln. Ztg. weiß über das Reiſeprogramm
des Kaiſers noch folgende Einzelheiten anzugeben:
Der Kaiſer wird ſich bis Samstag abend in den Schweizer
Bergen aufhalten. Es handelt ſich alſo um einen
mehr=
tägigen Beſuch im Gebiete der ſchweizeriſchen
Eidgenoſ=
ſenſchaft; um einen Beſuch, der in ſeinem ausgedehnten
programmatiſchen Umfang diesmal über den Austauſch
von kurzen Höflichkeitsformen mit den
Regierungsbehör=
den des befreundeten Nachbarſtaates hinausgeht. In
Baſel wird der Kaiſer von einer Abordnung der
ober=
ſten Behörde des Kantons Baſelſtadt am Bahnhof
be=
grüßt; ſchon nach wenigen Minuten ſetzt er die Reiſe nach
Bürich fort, wo er für zwei Tage in einer
herrſchaft=
lichen Villa am linken Ufer des Züricher Sees in der
Gar=
tenſtadt Enge Wohnung nimmt. In Zürich, der größten
Stadt der Schweiz, empfangen den Kaiſer bei ſeiner
An=
kunft der ſchweizeriſche Bundespräſident Dr. Ludwig
Forrer, zwei weitere Mitglieder der ſiebenköpfigen
ober=
ſten ſchweizeriſchen Landesbehörde und die Züricher
Re=
gierungsvertreter. Der Kaiſer begibt ſich dann in
Be=
gleitung der Gaſtgeber in offener Fahrt durch die große
und für den Anlaß feſtlich geſchmückte Hauptſtraße von
Bürich, durch die Bahnhofſtraße, nach der Villa
Rie=
ter dem ehemaligen Sitz der Familie Weſendonck, die
dem ſchweizeriſchen Bundesrate durch das
Entgegenkom=
men der Eigentümerin für den Kaiſer zur Verfugung
ge=
ſtellt wurde. Am Abend findet in dem alten und
inter=
national bekannten Züricher Gaſthof, dem Hotel Baur au
Lac, am Seeufer, ein Prunkmahl ſtatt, an dem
verſchie=
dene Vertreter der Züricher Behörden, die bundesrätliche
Abordnung und das Gefolge des Kaiſers teilnehmen
wer=
den. Der nächſte Tag, der 4. September, iſt in der erſten
Hälfte, ebenſo wie die Morgenſtunden des 5. September
— dem Beſuch der Herbſtmanöver der 5. und 6. Diviſion
der ſchweizeriſchen Milizarmee eingeräumt.
* Baſel, 3. Sept. Um 3 Uhr 31 Min. verkündeten
Kanonenſchüſſe die Ankunft des Kaiſerlichen
Sonderzuges, der aus ſieben Hof= und einem
Ge=
päckwagen beſtand. Um 3 Uhr 33 Min. fuhr der Zug in
den Bundesbahnhof ein. Die Perronſtrecke, an der der
Bug hielt, war durch eine grüne Hecke begrenzt und mit
deutſchen und Schweizer Flaggen, ſowie Girlanden
ge=
ſchmückt. Zur Begrüßung waren erſchienen: der deutſche
Geſandte Baron von Bülow, mit dem Militärattachee
von Bismarck, der deutſche Generalkonſul in Baſel,
Wun=
derlich, und verſchiedene Schweizer Offiziere, ſowie die
Vertreter der Regierung, Dr. Simon, Peter und Dr.
Burckhardt und der Regierungsſekretär Imhoff. Der
Kaiſer in der Uniform der Gardejäger verließ den
Wagen und wendete ſich, um die Vorſtellung=abzuwarten,
an die ihm bereits bekannten Herren, wonach ihm die
an=
deren Herren vorgeſtellt wurden. Der Kaiſer unterhielt
ſich längere Zeit mit dem Direktor der Bundesbahnen
Zingg und dem Oberſtleutnant Spröſſer von
Bernegg. Er gab hierauf ſeinen beſten Wünſchen für
das Gedeihen Baſels Ausdruck. Um 3 Uhr 45 Min. nahm
der Kaiſer mit dem Direktor der Bundesbahnen und drei
ſchweizeriſchen Offizieren im Zuge wieder Platz und fuhr
nach Zürich weiter.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einfender verantwortlich.)
Zur Markthallenfrage.
An dieſer Stelle ſind in letzter Zeit oftmals Wünſche
laut geworden, die den Marktverkehr in einer Markthalle
abzuwickeln in Vorſchlag brachten. So liebenswürdig
die Verfaſſer der „Eingeſandt” als wahre, echte Tier= und
Menſchenfreunde ſich auf einmal entpuppen, ſo angenehm
es für Käufer und Verkäufer iſt, unter Dach und Fach
zu ſein, ſo ſchwer iſt es für eine Stadtverwaltung, einen
geeigneten Platz und die nötigen Mittel hierfür zu finden.
Zunächſt muß bei dieſer Frage der alte Ludwigsbahnhof
ausgeſchaltet werden. Weil an der Peripherie der Stadt
gelegen, kann man es niemand zumuten, etwa von der
Taunus=, Roßdörfer=, Martinſtraße, Tintenviertel,
Mar=
tinsviertel, Beſſungen uſw. halbe Tagereiſen zu machen,
um ihre Einkäufe zu decken. Auch ſind, wie verlautet, die
Bahnſteighallen von der Eiſenbahndirektion bereits zu
gleichen Zwecken für anderweitige Bahnhöfe beſtimmt.
Eine Markthalle, wenn ſolche einmal hier nötig
wird, gehört ins Zentrum der Stadt, und zahlreiche
Nach=
barſtädte haben nach dieſem Problem ihre Markthallen
errichtet. So wird Straßburg i. E. angeführt, deſſen
alter Bahnhof ſ. Zt. Mitte der Stadt an der Ill gelegen,
Ende der 70er Jahre aus ſtategiſchen Gründen ca.
600 Mcier vom alten Platz nach der Außenſelite der Stadt
verlegt wurde, um eine Markthalle daraus entſtehen zu
laſſen. Bemerkenswert iſt, daß damals der alte Bahnhof
in Straßburg bereits von ausgebauten Quartieren
um=
geben war, was man von dem Zwiſchenteil des alten und
neuen Bahnhofes dahier nicht ſagen kann und ſobald auch
nicht ſagen wird. — Nun wäre es wünſchenswert zu
erfahren, wie ſich Marlthallen rentieren. Z. B. hat
Ber=
lin außer der Zentralmarkthalle noch 13 Markthallen mit
einem Aufwand von ca. 12 Millionen Mark erbaut, von
denen ſich zur Zeit nur die Hälfte einigermaßen rentiert,
während die andere Hälfte wenig einbringt, oder ſogar
leerſteht. Der Koſtenpunkt für eine neuzeitig eingerichtete
Halle iſt demnach auf rund 1 Million zu veranſchlagen und
erfordert eine Verzinſung nebſt Unterhaltung von
50000 Mark pro Jahr. Unſer Wochenmarkt wirft jährlich
26000 Mark ab und wäre demnach ein Fehlbetrag von
24000 Mark zuzüglich der bisher auf dem Wochenmarkt
(Marktplatz) gehabten Einnahmen, von den Steuerzahlern
aufzubringen: an Amortiſation iſt hierbei nicht zu denken.
So viel iſt lekannt, daß auch faſt alle benachbarten
Markt=
hallen wegen ihrer Rentabilität zu kämpfen haben. Zu
be=
merken iſt ferner, daß eine ſolche Halle während der
Hoch=
ſaiſon im Herbſt, nicht ausreichend und man zu den freien
Plätzen ſeine Zuflucht zu nehmen gezwungen iſt.
Für uns Darmſtädter kommt in erſter Linie unſer,
ſeit Jahrhunderten liebgewordener Marktplatz, der
An=
ziehungs= und Sammelpunkt vieler Generationen, in
Frage. Daher ſoll man, falls künftig er den Anſprüchen
nicht mehr vollſtändig genügt. baldigſt eine Vergrößerung
der Fläche, die zunächſt durch Fallen des Häuſerblockes
(ehem. Hofapotheke) mittelſt einer Lotterie koſtenlos zu
erzielen iſt, bezwecken, die Zu= und Abfuhr der den
Wochenmarkt beſuchenden Fuhrwerke genau ordnen, und
in zweiter Linie, falls der Stadtſäckel ſpäter wieder
der=
art geſtellt iſt, das Riſiko eines Hallenbaues zu
über=
nehmen, im Anſchluß an den vergrößerten Marktplatz
eine Markthalle errichten.
A.
Handel und Verkehr.
* Blitzzüge Berlin-Petersburg. Zu det
geplanten Durchführung der beiden Blitzzüge Berlin-
Königsberg bis nach Petersburg erklärt das preußiſche
Eiſenbahnminiſterium, daß die Durchführung in der Tat
noch im Laufe dieſes Herbſtes erfolgen dürfte. Die
Ver=
handlungen mit Rußland, das gegen den Plan eine
ge=
wiſſe Abneigung gezeigt hatte, ſeien nunmehr zu einem
befriedigenden Abſchluß gelangt. Die von mehreren
Seiten geäußerte Anſicht, daß die Durchführung bereits
vom 28. Oktober ab in Kraft treten ſoll, wird indes als
den Tatſachen vorauseilend bezeichnet.
* Berlin, 2. Sept. In der heute zu Berlin
abge=
haltenen Aufſichtsratsſitzung der Bank für Handel
und Induſtrie wurde der Semeſtral=Abſchluß
vorge=
legt, welcher recht befriedigende Ergebniſſe und eine
gün=
ſtige Entwicklung der Geſchäfte zeigt.
Vermiſchtes.
. Aufruf an die ehemaligen
Angehö=
rigen der II. Torpedoabteilung bezw. II.
Torpedo=Diviſion in Wilhelmshayen. Am
22., 23. und 24. September d. J. findet in Wilhelmshaven
die 25jährige Jubelfeier der zweiten Torpedo=Diviſion
ſtatt, für die auf Wunſch ausführliche Programme
koſten=
frei vom Jubiläumsausſchuß der zweiten Torpedo=
Divi=
ſion in Wilhelmshaven zugeſandt werden. Die
ehemali=
gen Angehörigen der Torpedowaffe beabſichtigen,
anläß=
lich der Jubelfeier der aktiven Truppe eine Ehrengabe
in anſprechender Form als ein Zeichen treuer
Anhänglich=
keit zu überreichen. Die zu dieſem Zweck erforderlichen
Mittel ſollen durch freiwillige Zuwendungen aufgebracht
werden, die in jeder Höhe an die Städtiſche Sparkaſſe in
Wilhelmshaven mit einem bezüglichen Vermerk
einge=
ſandt werden können.
B.B. Billige Weihnachtsnüſſe wird es in
dieſem Jahre geben. Zunächſt hat der Haſelnußſtrauch
ſo viel Früchte angeſetzt, wie kaum je zuvor, die Ernte
wird daher eine ganz außerordentlich gute ſein. Die
Urſache liegt darin, daß die meiſt in den Februar und
März fallende Blütenperiode völlig froſtfrei und ſomit
dem Fruchtanſatz ſehr förderlich war. Aber auch die
deutſchen Wallnußbäume ſind gut behangen und haben
ebenſo wie die Haſelnußſträucher den ſchweren Stürmen
der letzten Zeit getrotzt. Die ſtarke Stengelung
verhin=
derte ein Abfallen der Früchte, ſo daß die diesjährige
Ernte einen ganz vorzüglichen Ertrag und billige Preiſe
bringen wird.
Literariſches.
Die erſte Vorſtellung der luſtigen Weiber von
Windſor hat der Maler Edgar Bundy in ſeinem Gemälde,
das wir in der illuſtrierten Zeitſchrift Moderne Kunſt
(Verlag von Rich. Bong, Berlin W. 57, Preis des
Vier=
zehntagsheftes 60 Pfg.) wiedergegeben finden, mit
über=
legenem Humor feſtgehalten. Aus dem übrigen Inhalt
der beiden zuletzt erſchienenen Hefte 24 und 25 dieſes
vor=
nehmen Journals heben wir beſonders die beiden mit
prächtigen Zeichnungen von Künſtlerhand verſehenen
Auf=
ſätze „Auf dem Schießplatz der Feldartillerie‟
Sommer=
plauderei von C. v. Schimmelpfennig und „
Spreewald=
fahrten” von Willy Werner hervor. Ebenſo muß Erich
Haenels Aufſatz über den bekannten Radierer Georg Jahn
genannt werden, der mit zahlreichen Reproduktionen nach
den beſten Arbeiten dieſes Künſtlers geſchmückt iſt. Für
belletriſtiſche Unterhaltung edelſter Art ſorgt H. Aeckerles
Erzählung „Warum”, die mit ſtarker Spannung einſetzt.
Ueber „Ergötzliches aus der Zoologie des Altertums”
plaudert Dr. Emil Carthaus, wobei manches klaſſiſche
Münchhauſenſtückchen, das früher durchaus ernſt
genom=
men wurde, entlarvt wird. Ferner ſchildert Georg Buß
„Das Hotel einſt und jetzt” in friſcher, humorvoller Weiſe,
und Chriſtian Morgenſtern hat drei ſtimmungsvolle,
form=
vollendete Gedichte beigeſteuert.
Aus der Türkei.
* Konſtantinopel, 3. Sept. Der
jung=
türkiſche Kongreß iſt geſtern nachmittag im
Zentral=
klub in Stambul eröffnet worden. Anweſend waren 27
ehemalige Deputierte als Vertreter des Klubs für Einheit
und Fortſchritt, alle dem früheren jungtürkiſchen Komitee
angehörenden Miniſter und etwa hundert
Provinz=
delegierte. Die Verhandlung wurde für geheim erklärt.
Die von der Regierung entſandten Vertreter wurden nicht
zugelaſſen. Zunächſt nahm der Kongreß den Bericht
ent=
gegen, der die Ereigniſſe dieſes Jahres ſchildert und den
Entſchluß des Komitees ausdrückt, alle Waffen zu nützen,
die das Geſetz bietet. Der Kongreß beſchloß, daß alle ge=
Nummer 208.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
Seite 7.
weſenen Deputierten der jungtürkiſchen Partei an der
Sitz=
ung teilzunehmen haben, die über die Beteiligung an den
Wahlen entſcheiden ſoll. Der Bericht tadelt die albane
ſiſche Politik der Regierung in der Friedensfrage und gibt
zu, daß das letzte Kabinett auf Erſuchen Italiens in
Be=
ſprechungen eingetreten ſei, aber die Aufrechterhaltung der
ottomaniſchen Sonveränität über Tripolis und Benghaſi
beanſtandet Das Komitee wünſche, daß die gegenwärtige
Regierung an dem gleichen Prinzip feſthalte. Es werde
ſich mit allen Kräften gegen die Durchführung des
Friedensbeſchluſſes auf Grund einer Verſtückelung oder
Verkaufs türkiſchen Gebiets widerſetzen. Der Kongreß
wählte den früheren Miniſter des Innern Haßſchi Alli zum
Präſidenten und vertagte ſich auf Mittwoch.
* Konſtantinopel, 3. Sept. Nach Mitteilungen
aus anſcheinend informierten Kreiſen dauern die
Friedensverhandlungen in der Schweiz
fort. Alemdar erfährt, die leitenden Kreiſe Italiens hätten
den Wunſch geäußert, daß ein Muſelmann das türkiſche
Miniſter ium des Aeußern übernimmt, damit die
Tripolitaner mehr Vertrauen gewinnen, daß ihre Rechte
gewahrt werden. —— Einem Gerücht zufolge wird der
jetzige Miniſter des Aeußern Noradung Hian ſeinen Poſten
mit dem Handelsminiſter Reſchid, dem früheren
Bot=
ſchafter in Wien, tauſchen.
Letzte Nachrichten.
* Dortmund, 3. Sept. Heute vormittag wurde das
Urteil im Disziplinarverfahren gegen den
Pfarrer Traub bekannt gegeben. Der Oberkirchenrat
verurteilte den Pfarrer Traub zur Amtsentſetzung
ohne Penſion.
HB. Berchtesgaden, 3. Sept. Reichskanzler
von Bethmann Hollweg iſt heute nacht zur
Gemsjagd auf dem Hohenſtaufen bei Berchtesgaden
ein=
getroffen. Der Kanzler wurde im Grand=Hotel von dem
König der Belgier beſucht und nebſt Gemahlin und dem
Geſandten v. Bülow zum Diner geladen. Auch der
Pa=
riſer deutſche Botſchafter Freiherr von Schön weilt in
dieſem Jahre wieder in Berchtesgaden und hatte mit dem
Reichskanzler eine längere Beſprechung.
— Innsbruck, 3. Sept. Der Schriftſteller
Vollmöl=
ler überfuhr mit ſeinem Automobil die 5jährige
Tochter eines Buchbinders. Das Kind war ſofort tot.
Vollmöller, dem kein Verſchulden treffen ſoll, ſtellte ſich
ſofort der Staatsanwaltſchaft.
— Mailand, 3. Sept. Heute nacht ſtürzte beim
Ran=
gieren auf einem kleinen Bahnhof der Strecke Bologna-
Florenz ein Güterwagen um und ſperrte das Gleis. Der
von Florenz kommende Schnellzug konnte nicht mehr
rechtzeitig benachrichtigt werden und fuhr mit voller
Wucht auf den feſtgelegten Güterzug. Unter den
Trümmern wurden zwei Tote, neun Leicht= und
28 Schwerverwundete hervorgezogen. Außerdem
wurden der Heizer und der Lokomotivführer des
Schnell=
zuges tödlich verletzt, als ſie im letzten Augenblick vor
dem Zuſammenſtoß abſpringen wollten. (Frkf. Ztg.)
HB. Paris, 3. Sept. In der Nähe von Nizza rannte
das Automobil, das den regelmäßigen Dienſt
zwi=
ſchen Nizza und Vievola verſieht, gegen einen Felſen.
Acht Reiſende wurden ſchwer, vier leicht verletzt.
HB. Amſterdam, 3. Sept. Wie gemeldet wird, wurde
in Amſterdam das Scharlachfieber für epidemiſch
erklärt. In der letzten Woche wurden 146 Fälle
verzeich=
net, aber kein einziger Todesfall. Die Epidemie trägt
einen gutartigen Charakter, der indeſſen ihrer
Verbreit=
ung günſtig iſt.
— Norwich, 3. Sept. Die Ueberſchwemmung
forderte keine weiteren Opfer. Das Waſſer fällt langſam.
Bei den Rettungsarbeiten kam ein Angeſtellter eines
Fiſchhändlers um, der innerhalb von drei Stunden 83
Frauen und Kinder rettete.
* Pittsburg, 3. Sept. Bei dem geſtrigen Unwetter
ſind 36 Menſchen umgekommen. Viele werden
ver=
mißt. Der Schaden wird auf 1½ Millionen geſchätzt.
as Spezialhaus fürDamen-Konfektion
RLnMANN BERGEn, Hoflieferant
10 Ernst-Ludwigstraße 10, Ecke Marktpassage,
hält während seines jetzt 30jährigen Bestehens stets
streng an dem Grundsatze fest:
(5745a
brauchbare gute Waren
mög-
lichst billig zu liefern. :: :: ::
Angeſichts der Verteuerung der meiſten Genußmittel
iſt auf die Billigkeit von
(9606M
SANGROJEE
beſonders hinzuweiſen. Dieſe fachgemäße Miſchung
vor=
zugsweiſe britiſch=indiſcher Tees ſteht qualitativ ſo hoch,
daß ſie den weitgehendſten Anſprüchen zu genügen
ver=
mag. Dabei ſtellt ſich infolge der außergewöhnlichen
Ausgiebigkeit eine Taſſe Sang=Ho Tee auf kaum
über 1 Pfg. MoRlz LANDAU, Fernſprecher 116.
Sür Hausfrauen bieter ſich in Darmſtadt bei F. B.
Grodhaus, Seifenfabrik, am Weißen Turm, ſehr
günſtige Gelegenheit, billige Kerzen einzukaufen, indem
dieſe einen großen Poſten beim Guß wenig beſchädigte
Elektra=Kerzen erworben hat und ſehr billig abgibt.
Da Elektra=Kerzen ſehr ſparſam brennen, ein äußerſt
intenſives Licht geben, nicht rinnen und nicht riechen, ſo
ſehe man genau auf die Marke Elektra, die jedes Paket
tragen muß, ſowie auf die Firma Franz Kuhn, chemiſche
Werke, Nürnberg, und nehme nichts anderes.
Die Ratsherrnbrüderſchaft
erlaubt ſich hiermit auf die Anſchaffung ihres neuen
Leichenwagens aufmerkſam zu machen. Der Wagen
bietet in ſeiner ernſten und würdigen Erſcheinung
Gewähr für eine pietätvolle Beſtattung.
(14411a
Befondere Beſtellungen hierzu nehmen entgegen:
Wagenverwalter Lorenz, Woogsplatz 5, Tel. Nr. 216,
Wagenführer Ernſt Büchler, Nieder=Ramſtädterſtr. 51.
Tel. Nr. 1073.
Familiennachrichten.
Statt jeder beſonderen Mitteilung.
Freunden und Bekannten die traurige
Mit=
teilung, daß heute morgen mein lieber Mann,
unſer guter Schwiegerſohn
(18534
Richard Herrmann
nach kurzem, ſchwerem Krankenlager
verſchie=
den iſt.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Kätha Herrmann, geb. Schäfer,
Heinrich Schäfer, Schreinermeiſter,
und Frau.
Darmſtadt, 3. September 1912.
Die Beerdigung findet in Berlin ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher
Teilnahme beim Hinſcheiden unſerer
lieben Mutter ſagen herzlichen Dank.
Rätha Mohr, geb. Jeit,
Gustav Deit,
Adolf Deit.
(18543
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Ueber Oſteuropa liegen verſchiedene Tiefdruckgebiete,
ebenſo über der Nordſee, über Südweſteuropa ein
Hoch=
druckgebiet. Geſtern fiel an vielen Orten Regen, der zum
Teil von Gewittererſcheinungen begleitet war. Die
Temperaturen liegen der Regel entſprechend. Unter dem
Einfluſſe des vordringenden nordweſtlichen
Tiefdruck=
gebietes iſt wieder Trübung und Regen zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 4.
Sep=
tember: Wieder Trübung, Regen, wärmer.
Tageskalender.
Hauptverſammlung des Verbandes evang.=
kirch=
licher Frauenvereine um 3 Uhr Kiesſtraße 17.
Monatsverſammlung des Kriegervereins um 8½
Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz.
Wiederbeginn der Singproben des
Kirchen=
geſangvereins der evang. Stadtgemeinde um 8¼ Uhr
Kiesſtraße 17.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — „Perkeo” um
8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23):
Der Empfang des Kaiſerpaares in Luzern bei der erſten
Schweizerreiſe Kaiſer Wilhelms II. im Mai 1893; das
Luftſchiff „Hanſa” während einer Fernfahrt über
Helgo=
land; die neue Vigiljochbahn bei Meran; der
Kamerad=
ſchaftsſchwur öſterreichiſcher Offiziere.
Verſteigerungslalender.
Donnerstag, 5. September
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟
Grummetgras=Verſteigerungen: um 11 Uhr,
im Prinz Emilgarten, — um 2 Uhr im Herrngarten, —
um 4 Uhr im Schloßgarten zu Kranichſtein.
Dünger=Verſteigerung um 10 Uhr in der
Ar=
tillerie=Kaſerne (Regt. Nr. 25).
Obſt=Verſteiger ung um 10 Uhr an der Straße von
der Emelinenhütte nach Traiſa.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Kurſe vom 3. September 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
8f.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,20
3½ Deutſche Reichsanl. . 89,40
do.
79,06
3
4 Preuß. Schatzanweifg. 100,10
89,40
3½ do. Conſols
79,50
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 99,80
do.
3½
83,00
do.
3
do.
3½
77,90
do.
3
4 Hamburger Staatsanl. 99,80
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 99,80
4 do. do. (unk. 1918) 100,10
87,80
do.
3½
77,50
do.
3
3 Sächſiſche Rente . . . . 79,60
4 Württemberger v. 1907 100,00
do. v. 1875 95,00
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen v. 1887 . . 55,90
3¾ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 90,60 6½ Luxemb. Prince Henri 163,00
1 do. Goldrente . . . 95,70
4 do. einheitl. Rente 87,40
3 Portng. unif. Serie I 64,101 getzte Induſtrie=
3 do. unif. Ser. III
3 do. Spezial .
5 Rumänier v. 1903 . . 101,70
4 do. v. 1890 . . 95,40
t do. v. 1905 . . 92,00
. 90,50
4 Ruſſen v. 1880 .
. 91,00
4 do. v. 1902
4½ do. v. 1905 . . . . 100,75
3½ Schweden
4 Serbier amort. v. 1895 85,00
4 Türk. Admin. v. 1903 83,50
4 Türk. unifiz. v. 1903 91,70
4 Ungar. Goldrente . . . 90,70
4 do. Staatsreute. . . 87,80
InProz.
Zf.
5 Argentinier
.101,25
4
87,50
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 93,20
5 Chineſ. Staatsanleihe . 100,00
do.
94,80
4½
4½ Japaner . .
94,70
5 Innere Mexikaner . . . 94,50
3
do.
59,00
93,00 4 Gold=Mexikanerv. 1904 88,10
5 Gold=Mexikaner . . . . 100,25
4=Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,0013 Buenos Aires Provinz 70,90
87,901 Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt.
.157,10
5 Nordd. Lloyd . . . . . 128,00
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 128,00
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 119,75
8 Baltimore und Ohio . 109,50
6½ Schantungbahn . . . 136,75
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 21,20
6 Pennſylvania R. R. . 123,00
Divid. Aktien.
10,00 4 Brauerei Werger
72,00
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik .
.553,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim .
.259,50
30 Farbwerke Höchſt . . 652,20
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 356,50
10 Cement Heidelberg . . 152,00
30 Chem. Werke Albert 467,50
12½ Holzverkohlung Kon=
4 Lahmeter . . . . . . . 129,00
Letzte
In Proz.
Divid.
7½Schuchert, Nürnberg 161,75
12 Siemens & Halske .241,90
5 Bergmann Electr. . . 139,50
10Deutſch. Ueberſee Electr. 170,50
0 Gummi Peter . . . . 119,50
0 Kunſtſeide Frankfurt 116,00
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 577,75
10 Maſchinenf. Badenia 180,00
6 Wittener Stahlröhren 217,00
8 Steana Romana Petr. 159,75
15 Zellſtoff Waldhof . . 244,50
12½ Bad. Zucker=
Wag=
häuſel.
. 210,25
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 122,50
3 Südd. Immobilien . 63,70
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 196,50
14 Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 239,75
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 181,50
10 Gelſenkirchener . . . . 205,75
8 Harpener . . . . . . . 199,00
15 Phönix. Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 275,50
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro. . . . . . . . 86,75
4 Laurahütte . . . . . . 179,00
10 Kaliwerke Aſchersleben 168,20
Weſteregeln 211,55
1
7½ South Weſt Africa 144,25
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 88,10
4½ Nordd. Lloyd=Obl. 99,50
4 Eliſabethbahn, freie . . 94,15
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 89,00
3 Prag=Duxer . . . . . . 75,80
5 Oeſterr. Staatsbahn .
4 Oeſterr. Staatsbahn . 93,75
do.
80,10
ſtanz . . . . . . . 331,00‟ 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99,80
do.
4
77,30
Iufron
2¾/10 Oeſt. Südb. (Lomb.) 54,70
77,10
3 Raab=Oedenburg
4 Kronprinz Rudolfbahn 93,30
4 Ruſſ. Südweſt . . . . . 88,20
4½ Moskau=Kaſan . . . 97,00
do.
88,25
4 Wladichawchas . . . . 88,70
4 Rjäſan Koslow . . . . 88,00
3 Portugieſ. Eiſenb. . . 77,70
do.
88,00
4½
2¼/10 Livorneſer . . . . .
3 Salonique=Monaſtir . 64,00
4 Bagdadbahn . . . . . . 83,40
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 97,00
72,00
4 Miſſouri=Pacific.
4 Northern=Paciſic . . . 98,50
4 Southern=Pacific . . . 94,70
5 St. Louis und San
Francisco . . . . . 86,10
98,00
5 Tehuantepec .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 198,90
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn .
.. 148,70
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 172,10
6½ Darmſtädter Bank . 123,60
12½ Deutſche Bank . . . 259½
6 Deutſche Vereinsbank . 123,00
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 117,30
10 Diskonto=Kommandit 189,251 3½ do.
8½ Dresdener Bank . . 157,40
9½ Frankf. Hypoth.=B. 215,50
6½ Mitteld. Kreditbank 119,00
7 Nationalb. für Deutſchl. 126,50
7 Pfälziſche Bank . . . . 127,50
5.86 Reichsbank . . . . . 134,00
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,70 4 Mannheim
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 124%
7½ Wiener Bankverein . 135,75
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17 . . . 98,00 1 4 Offenbach .
InProz
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19 . . . . . . . 89,00
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S.15—19, 21—26 97,20
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,00
3u
do.
88,00
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 99,90
3½
do.
88,80
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
99,40
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23.
99,60
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, C
. 88,80
S. 3—5
88,60
S. 9—11
88,70
4 Meininger Hyp.=Bank 99,00
3
do.
88,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 97,40
3½ do. (unk. 1914) . . 88,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 99,90
do.
3½
89,40
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt.
98,40
3½ do.
89,30
Frankfurt .
. . 100,20
3½ do.
95,00
4 Gießen .
do.
91,00
4 Heidelberg
88,00
4 Karlsruhe
. 98,50
do.
88,00
4 Magdeburg
. 99,90
3½ do.
4 Mainz
. 99,00
do.
90,00
. 98,40
½ do.
88,10
4 München
.100,20
3½ Nauheim
4 Nürnberg
. 100,00
do.
In Proz
Bf.
3½ Offenbach .
88,00
4 Wiesbaden . . . . .
3½ do.
4 Worms .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1889
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner 100 134,00
3 Holl. Komm. . fl. 100 108,50
3 Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 135,40
4 Oeſterr. 1860er Loſe .
3 Oldenburger . .
2½ Raab=Grazer fl. 156 113,80
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . fl. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 205,00
Fs. 15 —
Freiburger
Mailänder
Fs. 45 —
Fs. 10 —
do.
ſl. 7
Meininger?
Oeſterreicherv. 1864 fl. 100 521,00
do. v. 1858 fl. 100 450,00
Ungar. Staats . . fl. 100
Benediger . . . . Js. 30
Türkiſche . . . . Fs. 400 175,00
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns
20,42
20 Franks=Stücke .
16,17
Amerikaniſche Noten . .
4,18
Engliſche Noten . . . . . 20,43
Franzöſiſche Noten. . . . 80,95
Holländiſche Noten. . . . 169,25
Italieniſche Noten . . . . 80,20
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,75
Ruſſiſche Noten . . . .
Schweizer Noten . . . . . 80,90
Reichsbank=Diskonto. .
Reichsbank=Lombard 39f. 5½
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
Nummer 208.
Oldololoſloſondololeidlolle
SlOoſOlCoſoloionOlole
Sfebderke Setgeretd
umum umn
Le.
Mcme
nunnnuün e u m e
ee en
Imm
Uni Blusenstoffe Blusenstreifen mit aparten Bordüren Meter changeant, mit Fransenbordüre . Meter 3 Blusenstoffe 6. Blusenstreifen moderne Streifen . . . . . . Meter 4- changeant . . . . . . . „ . Meter 32. Blusenstreifen Moderne Melangen reine Wolle, für Hemdblusen . Meter für Jackenkleider, 110 cm breit . Meter 2 Blusenstoffe Kostümstoffe 80 mit Noppenbordüre Meter 130 cm breit, engl. Geschmack . Meter 2— Fresko
elegante Streifen . . . . . . Meter 2
Kammgarn-Cheviot
mit modernen Linienstreifen . . Meter 3—
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letzte Neuheit, 110 cm breit . . Meter 3—
Double face
50
moderner Kostümstoff, 135 cm breit, Meter 3—
Ausstellung in underm Schaufenster am Marſet.
Markt
Gebr. Rothodtetd
18515
Markt
2.
Mitglied des Rabatt-Sparvereins.
AOlOlOlOlOlOlOlOlOlolOtOlOlOlOlOlOlOlolOlOlOlOlOlOlOlolOlololoſollolololö
B
Weiblich
Tüchtige,
Schuh=
branche kundige Verkäuferin
ſucht alsbald Stellung
Soder=
ſtraße 40, I., rechts. (*5073im
Fräulein, läng. Zeit in Kond. u.
Café ſelbſtänd. tätig, ſucht anderw.
Stellung. Offert. unt. MI 98 an
die Expedition ds. Bl. (*5169ms
aus achtb. Fam.
Beſſere Dame wünſcht
gutge=
hende Filiale zu übernehmen.
Kau=
tion kann geſtellt werden. Offert.
unter M 22 a. d. Exped. (*4828sm
16jähr. Mädchen aus guter
Familie, welches das
Maſchinen=
ſchreiben und Stenographieren
ge=
lernt hat, ſucht Stelle z. 1. Oktob.
Off. unt. N 7 an die Exp. (*5226
20jährige, flotte
Rechnerin
ſucht geeigneten Poſten. Off. unt.
N 5 an die Exp. ds. Bl. (*5179
Frl., 20 J., mit höherer
Töchter=
ſchulbildung, ſucht zum 1. Obtober
Stellung als Stütze, bezw.
Geſell=
ſchafterin bei alleinſt. Dame oder
kinderl. Ehepaar. Dieſelbe
bewan=
dert im Kochen, Nähen, Bügeln,
Sticken u. allen ſonſt. Hausarbeit.
Off. u. N 11 a. d. Exp. (*5197ms
Frau empfieht ſich im
Anferti=
gen von Kinderkleidern, auch
Knabenkleidern.
(*5252md
Zu erfragen in der Exped.
Weißnäherin, die auch ausbeſſ.
u. perf. Maſchinenſt., ſucht Kunden
i. u. auß. d. Hauſe, übernimmt auch
Ausſtattungen. Näh. Exp. (*5269
empf. lich in
Perf. Schneiderin u. außer d.
Hauſe Liebfrauenſtr. 63, pt. (*5136mf
Büglerin (Anfängerin) ſucht
Kunden außer dem Hauſe. Näh.
Ruthsſtraße 20, II. (*4971om
Gut empf. jg. Frau ſucht morg.
2 Std. Laufd. Zu ſprechen
Arheil=
gerſtraße 7, 2. Stock, von 5 Uhr
nachmittags.
(*5160
Frau ſucht Lanfſtelle. Näheres
Waldſtraße 23.
(*5175
Junge, reinliche Frau ſucht
Laufſtelle für morgens
Rüthsſtraße 8.
*5170)
Fräulein, 19 J., aus guter
bürgerlicher Familie, ſucht in
evangel. Hauſe (*5178mdf
Stellung als Stütze.
Familienanſchl., keine
gegen=
ſeitige Vergütung. Off. unt.
6 an die Exped. ds. Bl.
Mehrere Mädchen
ſuchen Stellung. Gewerbsmäßige
Stellenvermittlung, Sophie
Dül=
fer, Gießen, Neuſtadt 50. (18427
Junge fl. Frau ſucht morgens
u. mittags Laufdienſt (*5198
Grafenſtr. 27 Seitenb., I. Stock l.
Frauſ. Laufd. 2 Std. morg., geht
halbe Tage Waſchen und Putzen
Alexanderſtr. 15, Mittelb., p. (*5196
Beſſ. Kindermädch. ſ. St., auch
als Hausmädch. Frau Sidonie Frank,
ge=
werbsmäßige Stellenvermittlerin. (*5204
2 Std. KArlſtr. 65, Htb., II. I. (*5238 Junge Frau geht tagsüber putzen
Erhalſerſtr. 16, Geider. (*5222 Stelle ſuch. 14—17j. Landmädch.
ſof. n. 1. Okt. d. Johannette Weiß=
mantel, gewerbsmäßige Stellenver-
mittlerin, Kasinostrasse 17. (*5242 Eine Frau ſucht Laufdienſt —
*5241)
Langegaſſe 53. Beſ.Fräul., in Hand= u. Haus=
arbeit gut bewandert, ſucht tagsüb.
Stellung in beſ. Hauſe. Of. erb.
unt. N 17 an die Exp. (*5250 Frl., beſſ., i. Koch., Haus, w. ſchneid.,
ſ. erf., auch geſellſchaftl. gew., w. St.
in gut. Fam. einz. Dame od. Herrn.
Off. u. N. 12 hauptpoſtl. (*5256 Stellen ſuchen: Jungfer, welche
ſchneidern k., Kinderfräul., Lehrers=
tocht., Stützen, welche koch. können,
Hausmädch., welche ſchneid., büg,
ſervieren u. alle Hausarbeiten ver=
richt., Küchenmädch. i. Herrſchaftsh.,
mehrere jüngere Mädchen v. Lande
f. ſofort. u. 1. Okt. Minna Dingeldein,
gewerbsmähige Stellenvermittlerin,
Schützenſtr. 10½, Tel. 531. (*5268 Hotelzimmermädchen ſucht
Stellg. ſofort oder 15. Sept. Näh.
Eliſabethenſtr. 39, I., I. (*5262mdf Junge Frau ſucht Laufdienſt,
geht auch ½ Tage Waſcheng
Müllerſtr. 9, Vdh. (*5201 Junge Frau ſucht Laufdienſt
Mollerſtr. 6, 3. St., rechts. (*5207 ſucht für morgens
Mädchen Laufdienſt in beſſ.
Hauſe Blumenthalstr. 69. (*5176md Ja. Fran ſucht daufdlenſtmorg.
2 St. v. 9—11 Uhr od. mttgs. Frau
Buser, Kl. Kaplaneigaſſe 3, I. (*5209 1Ia= Mädchen weſch Schnebern
gelernt hat, ſucht Stelle in kl. Haus=
halt als Hausmädchen, geht auch zu
Kindern. Gardistenstr. 18, I. (*5153 Männlich
Kaufmann bish. a. Geſchäftsf.
Buchh. und Reiſender tätig, ſucht
per 1. Okt. andere Stellg. (*5237ms
Off. u. N 10 an die Expedition. Junger Mann ſucht Stell. für
Lager oder Magazin. Of. unt.
MI 82 an die Exped. (*5150ms Junger Mann, 29 J. alt, z. Z.
als Magazinier tätig, ſucht per ſo=
fort oder ſpäter Stellung als La=
geriſt, Verkäufer, kl. Reiſe oder
als Bürodiener u. Kafſenbote.
Vin firm in der Kolonialwaren=,
Delikateſſen=, Fiſch= und Futter=
mittelbranche, ſowie mit Büro=
arbeiten vertraut. Offerten unter
M 95 a. d. Exped. (*5177md jed. Art,
Schreibmaſchinenarv. (auch
fremdſpr.) im Hauſe zu übern. geſ.
Offert. unt. N1 an die Exped. (*5150 Mann, 40 Jahre alt, Invalide,
ſucht leichte Beſchäft. irgendw. Art.
Offert. unter N 2 Exped. (*5173mdf Uhrmacher=Lehrſtelle
geſucht für Sohn guter Familie.
Bereits 16 Jahre. Offerten erb.
unter M 55 a. d. Exp. (*4993oim
für meinen Sohn
Süche Mechaniker=Lehrſtelle.
Näheres Frankfurterſtr. 130. (*5166
Weremen
e
Gerkauferi
geſucht. Branchekundige bevorzugt.
Vorzuſtellen zwiſchen 1 u. 2 Uhr.
M. Weygandt, Tapiſſerie
K18042) Wilhelminenſtr. 9.
Maſchinenſchreiverin
(Syſtem Unterwood), welche
ſteno=
graphiert, geſucht. Offerten unter
N 16 an die Exped. (18525ms
Fräulein
energiſch, vertraut mit Buchführung
und Schreibmaſchine, ſofort geſucht
für meine Filiale hier. 500 Mark
Kaution muß geſtellt werden.
Rote Radler.
*5230)
Aushilfsweiſe zum Regiſtrieren
Fräulein oder junger Mann
alsbald geſucht. Offert. u. N 20
an die Expedition ds. Bl. (*5257
Branchekundige Verkäuferin
für Kurz=, Weiß=, Woll= und
Modewarengeſchäft geſucht. Zu
erfragen Büro, Mauerſtr. 4. (*5191
Tüchtige
Verkadferi
welche flott bedienen kann, für ein
Geſchäft der Lebensmittelbranche
per ſofort oder ſpäter geſucht.
Ausführliche Offerten mit
An=
gabe der Gehaltsanſprüche unter
N 21 an die Expedition. (18536
Für größere Maſchinenfabrik
Frauieit
per 1. Oktober geſucht, das flott
ſtenographiert u. perfekt Maſchine
ſchreibt. Ausführl. Offertenmit
An=
gabe der Gehaltsanſpr., Referenzen
u. Beifügung von Zeugnisabſchr.
unter N 8 a. d. Exp. d. Bl. (*522
tageübe!
Braves Mädchen geſucht
Lauteſchlägerſtr. ½, part. (*5200
Gut empfohlene Flickfrau
(*5258
per ſofort geſucht.
Heidelbergerſtraße 81, part.
Einige Beihilfen
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Luiſenſtraße 30.
und Lehr=
Konfektion,
(*5161
aus achtbarer Fa=
Lehrmädchen mile per ſofort
geſ. Offenbacher Lederwarengeschäft
Carl Sans, Schulstr. 1 (*5082im
e
geſucht
Lehrmädchen Konfektion,
Nied.=Ramſtädterſtr. 15. (*5164msm
geſucht
Lehrmädchen (*5182mdh
Konfektion, Roßdörferſtr. 4, part.
Kräftiges, fleißiges Mädchen
mit guten Zeugniſſen ſofort, evtl.
ſpäter geſ. Beckſtr. 65, p. (*4988omf
Sofort ein Laufmädchen geſ.,
nicht über 15 Jahren
*5167) Dieburgerſtr. 5, 2 Tr. r.
Köchin nach auswärts
ſofort oder ſpäter geſucht. (*5236
Vorſtellen 3—5 Uhr nachmittags
Grüner Weg 91, II.
Saubere Frau zum
Brötchen=
tragen geſucht
(*5245
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Hügelſtraße.
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Undartellcher Arbeitenachgeis Darmslalt
Grafenſtraße 30 part. (Tele=
1. Gewerbliche Abteilung, phon Nr. 371). —
Geſchäfts=
ſtunden von 8—12½ Uhr und von 2½—6 Uhr.
Allgemeiner unentgeltlicher Nachweis für Arbeitgeber
und Arbeitnehmer.
Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 6
2. Dienſtboten=Abteilung, (Telephon Nr. 371). —
Geſchäfts=
ſtunden von 9—12 Uhr und von 3—6 Uhr.
(12960a
Von den Herrſchaften wird eine Einſchreibgebühr von
20 Pfg. und eine Vermittlungsgebühr von 1 Mk. erhoben.
Für Dienſtboten iſt die Benutzung der Abteilung koſtenlos.
Zentralanſtalt für Arbeits= und Wohnungsnachweis.
Wir ſuchen durchaus branchekundige
I. Verkäuferinnen
für die Abteilungen
Glas, Porzellan und Haushaltartikel.
Nur Damen, welche bereits in größeren
Ge=
ſchäften dieſer Branchen tätig waren, wollen
ausführliche Offerten mit Bild und
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anſprüchen richten an
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Frankfurt a. M.
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Suche z. 1. Okt. Köchinnen u.
Alleinmädchen in beſſ. Häuſern.
Frau Sidonie Frank, gewerbsmäßige
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Nummer 208.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
Seite 9.
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Darmſtädter Tagblatt, Mitttroch, den 4. September 1912.
Nummer 208.
Landwirtſchaftliches.
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 27. Aug. bis 2. Sept.
Die Getreidemärkte ſtanden auch in der Berichtswoche
unter dem Eindruck der in Weſteuropa und in
Südruß=
land durch Regen hervorgerufenen Ernteſchäden. In
Amerika wurde gleichfalls über ungünſtiges Wetter
ge=
klagt, das die Dreſcharbeiten behindert, und auch aus
Ka=
mada kommen Meldungen, wonach kühles und
regneri=
iſſches Wetter die Reife verzögere und die Ernte nur
lang=
ſſſam fortſchreiten laſſe. In Deutſchland haben ſich die
Verhältniſſe in den letzten Tagen etwas günſtiger geſtaltet,
ſo daß man das durch die lang andauernde Feuchtigkeit
ſarg mitgenommene Getreide endlich einbringen zu können
chofft. Infolge der ſchlechten Beſchaffenheit eines großen
Teiles der deutſchen Weizenernte iſt das anfangs ſo
leb=
hafte Ausfuhrgeſchäft zum Stillſtand gekommen; vielfach
ſuchten die Provinzhändler ſogar frühere Abſchlüſſe
rück=
gängig zu machen. Die Befürchtung, daß es an
kündig=
ungsfähigem Weizen fehlen dürfte und die im Vergleich
zum Berliner Wertſtande hohen Preiſe für ausländiſchen
Weizen veranlaßten im Lieferungsgeſchäfte Deckungen
und Meinungskäufe, doch vermochten ſich die dadurch
her=
vorgerufenen Preisfortſchritte angeſichts der gebeſſerten
Witterung nicht voll zu behaupten. Roggen zeigte anfangs
gleichfalls feſte Haltung, zumal ruſſiſches Angebot fehlte
und an der Küſte gute Nachfrage zu Exportzwecken
be=
ſtand; indes bewirkte auch hier der Witterungsumſchwung
im weiteren Verlauf eine Abſchwächung, aber mehr für
September, als für ſpätere Sichten. Das
Inlandsange=
bot behielt nur mäßigen Umfang, und die Nachfrage des
Auslandes, wenn auch zu etwas ermäßigten Preiſen,
blieb beſtehen. Im Hafergeſchäft machte ſich in den erſten
Tagen noch rege Kaufluſt ſeitens des Auslandes
bemerk=
bar, auch die inländiſchen Verbraucher griffen lebhafter
zu, ſo daß die Preiſe weiter anzogen. Mit dem Eintritt
beſtändigerer Witterung ließ das Intereſſe nach und auch
entgegenkommende nordruſſiſche Offerten trugen zuletzt
dazu bei, die Unternehmungsluſt einzuſchränken.
Brau=
gerſte iſt in feinen Qualitäten weiter gut unterzubringen.
Ruſſiſche Futtergerſte ſtellte ſich anfangs billiger, befeſtigte
ſich aber wieder, da Regenmeldungen aus Rußland zu
Deckungen Anlaß gaben. Mais hatte bei wenig
veränder=
ten Preiſen ruhiges Geſchäft. Es ſtellten ſich die Preiſe.
für inländiſches Getreide am letzten Markttage wie folgt:
Roggen
Hafer
Weizen
174½ (* ½)
Königsberg.
173
2 ) 182
. 208
Danzig
177
169
Stettin
207
208 (*2 ) 168
169 (*4
Poſen
166
166 (*4
201
Breslau .
168
200 (*2 )
. 208
Berlin
164
182 (*2
Magdeburg . 202
172
188
. 203
Halle
167
202
222 (*4
Leipzig
)170
203 (*
188 (*6 )
Dresden .
168.
Roſtock
178.
176
2
Hamburg
186
Düſſeldorf . . 217
203 (48
Frankfurt a. M. 216½ (*1½) 178 (-
220
182½ (*2½) 185
Mannheim . . 220
Straßburg . . 225 (75 ) 187½(
)188 (—5
München . . 230 (—2 ) 183
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Sept. 211 (— 1,50),
Peſt Okt. 193,75 (— 1,85), Paris Sept. 210,80 (— 2,45),
Chicago Sept. 142,75 (— 2,10), Liverpool Okt. 172,40
—), Roggen: Berlin Sept. 171,25 (—2,50), Hafer:
Berlin Sept. 175 (—1), Futtergerſte: Südruſſ. frei
Hamburg unverzollt Aug. 125,25 (—0,25), Sept.=Dez.
124 (*1), Mais: La PlataJuli=Auguſt, Auguſt=Sept.
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Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
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Schmidt, Mühlſtraße 7, ein S. Friedrich Jakob. Am 26.:
dem Badewärter Johs. Großhaus, Arheilger Straße
Nr. 92, eine T. Marie Berta. Am 28.: dem Bügler Feibel
Kibel, Große Bachgaſſe 14, ein S. Philipp. Am 29.:
dem Metzgermeiſter Heinrich Auguſt Freund,
Liebig=
ſtraße 33, ein S. Auguſt Georg Guſtav. Am 30.: dem
Kaufmann Paul Robert Metzger, Pankratiusſtr. 41,
ein S. Rudolf Karl. Am 27.: dem Vizefeldwebel im In=
fanterie=Regiment Nr. 88, zur Zeit kommandiert zur 4.
Artilleriedepotdirektion, Georg Wilhelm Vierhub,
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tenbergſtr. 87, eine T. Eliſabeth Frieda Emilie Henriette.
Am 28.: dem Kaiſerlichen Rechnungsrat a. D. Johann
Philipp Schubkegel, Schwanenſtraße 71, ein S. Joſeph
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Schäfer, Heinheimerſtraße 75, und Köchin Marianna
Schütze, Allee 1. Kaufmann Stephan Heinr. Lucht in
Biebrich a. Rh. und Johanna Marie Eliſab. Mößmer,
Ernſt=Ludwigsplatz 4. Am 30.: Mathematiker Alfred
Hermann Wulf in Hannover und Johanna Amalie
Rehberg in Köln. Techniſcher Betriebsleiter Karl A.
Brezing hier und Eliſabeth Roßbach in Wiesbaden.
Fabrikdirektor Chemiker Aug. Eggert. Adolf Koch in
Aſchbach i. O. und Wilhelmine Eliſabeth Kathar.
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Charlotte Schallas in Gießen.
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Gelfius hier mit Eliſabetha Wolf in Elsheim. Am
29.: Kaufmann Joſeph Engelhard mit Kathar.
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ger, beide bier. Am 31.: Kaufmann Heinrich Geil mit
Anna Becker, beide hier. Kunſtgewerbezeichner Auguſt
Schön in Stuttgart mit Emilie Kühnly, hier.
Schuhmacher Heinrich Schönberger hier mit Chriſtiane
Lutz zu Bönnigheim., Handlungsgehilfe Philipp
Ho=
wahrde mit Marg. Schanz, beide hier. Kaufmann
Friedrich Zorn mit Anna Anders, beide hier.
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ſchneider Karl Töpel mit Näherin Helene Müller,
beide hier.
Geſtokbene. Am 28. Aug.: Gummiarbeiter Kaſpar
Lautenbach, 36 J., ev., Sandbach. Am 29.: Marie
Mink, T. des Heizers, 7 Mon., ev., Ballonplatz 9.
Schneider Friedrich Hoffmann, 66 J., ev., Wembach.
Am 30.: Fuhrmann Georg Schrod, 51 J., kath., Große
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Grofßh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 goldener Damenring mit rotem viereck. Stein.
1 Sack Hafer. 1 Matratze für ein Kinderbett. 1 Aktendeckel mit
Einlage (Evangel. Bundesbote), 1 alter Kinderſchirm. 1 feſtſtehendes
Meſſer mit Horngriff. 2 Schlüſſel. 1 Schreibzeugmäppchen. 1
Hunde=
halsband mit Marke 287. 1 Quittungskarte, auf den Namen M.
Größmann und eine ſolche auf den Namen M. Schneider ausgeſtellt.
— Zugelaufen: 1 junger Hund.
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Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Rehpinſcher. 1 Spitzhund, 1 Wolfshund (zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt. (18492
Lieferung
von Weißzeug, Bettwerks= und Kleiderſtoffen, Wolle uſw. für
das ſtädtiſche Pfründnerhaus und das ſtädtiſche Armenhaus
zu Darmſtadt.
Es ſollen die nachverzeichneten Gegenſtände auf dem
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dingungswege angeſchafft werden, nämlich:
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80 „ Baumwollſtoff zu Sommerhemden für Männer 0,80 „
100 „
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100 „ blaugeſtreifter Oxfordſtoff zu Männerhemden 0,80
75 „ Baumwollſtoff zu Frauenkleider
0,90
150 „ blaugeſtreift Leinen zu Bettbezügen
0,80
50
Leinen zu Bettüchern
100 „ graues Leinen zu Strohſäcken
1,20
50 „ Gebild Leinen zu Handtüchern
0,50
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50 „ gewöhnliches Handtuchleinen
0,50
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0,90
25 „ weißes Leinen zu Wirtſchaftsſchürzen . 1,50—1,60
50 „ weißer Köper zu Vorhängen .
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15 kg graue Wolle zu Strümpfen.
Wir laden Lieferungsluſtige ein, ihre mit bezüglicher Aufſchrift
verſehenen Angebote verſchloſſen am Samstag, den 14. September
ds. Js., vormittags zwiſchen 10 und 11 Uhr, in den im unteren
linken Hausflur des Stadthauſes aufgehängten Kaſten für
Ver=
dingungsangebote einzulegen, Muſterſtücke dagegen bei dem
Ober=
verwalter der ſtädtiſchen Armenanſtalten, Frankfurter Straße 35,
ab=
zugeben. Der letztere wird den Intereſſenten jede gewünſchte
Aus=
kunft erteilen, auch Muſter uſw. vorlegen.
(18517mi
Wir bemerken noch, daß die Preiſe lediglich in dem Angebot
und nicht auf den einzureichenden Muſterſtücken anzugeben ſind.
Die Muſterſtücke ſollen mit einem Zeichen verſehen ſein,
wel=
ches auch in dem Angebot enthalten ſein muß. Das Zeichen
darf nicht ſo gewählt werden, daß aus demſelben die anbietende
Firma erkennbar iſt.
Darmſtadt, den 3. September 1912.
Städtiſches Pflegeamt.
Krapp.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 5. Septbr. 1912, nachm. 4 Uhr,
verſteigere ich im Saale der Ludwigshalle, Obergaſſe dahier,
öffent=
lich meiſtbietend folgende Pfänder:
1. beſtimmt: 1 Partie weiße und bunte Bluſen, 1 Eisſchrank
und 1 Fleiſchklotz;
2. vorausſichtlich: 2 Büfetts, 2 Schreibtiſche, 1 Pianino mit
Stuhl, 6 Vertikos, 4 Spiegel, 2 Tiſche, 1 Anrichte, 1 Pfeiler=,
2 Kleider=, 1 Silber= und 1 Kontorſchrank, 1 Plüſchſofa mit
2 Seſſel, 1 Kommode, 1 Serviertiſch, 5 Stühle, 1 Divan,
1 Muſikwerk, 1 Fahrrad, 1 Pferd, 2 Landauer u. a. m.
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher
Bleichſtraße 28, I.
18537)
Obſt=Verſteigerung.
Mittwoch, den 11. September, vormittags 9 Uhr
anfangend, wird in den Gemeinde=Obſtanlagen die diesjährige
Obſt=
ernte, beſtehend in 350 Ztr. Aepfel und Birnen, losweiſe verſteigert.
Zuſammenkunft an der Rheinſtraße.
(18546
Stockſtadt, am 3. September 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Stockſtadt.
Merz.
Verſtergerungs=Anzerge.
Freitag, den 6. September d. Js., vorm. 11 Uhr
werden im Verſteigerungslokal Waldſtraße 21 folgende Gegenſtände
zwangsweiſe gegen bar verſteigert:
1 Pianino, 1 Salonſchrank, 1 Diwan mit Umbau, 1
Näh=
maſchine, 1 Vertiko, 1 Schuttwagen, 1 Warenſchrank mit
Friſeurartikel, 1 Chaiſelongue, 1 vollſt. Bett u. 1 Küchenſchrank.
Darmſtadt, den 3. September 1912.
(18490mdf
Wieser, Pfandmeiſter.
Verſteigerung einer Hofreite
nebſt Grundſtücken.
Donnerstag, den 12. September 1912, nachmittags 4 Uhr,
ſollen auf freiwilligen Antrag des Sachverwalters Ernſt Wolf zu
Darmſtadt die in der Gemarkung Malchen gelegene Hofreite (
Gaſt=
wirtſchaft mit Tanzſaal nebſt Oekonomiegebäuden) und verſchiedene
Grundſtücke im Bureau der unterzeichneten Stelle öffentlich
meiſt=
bietend verſteigert werden.
(18429
Malchen, den 1. September 1912.
Großherzogliches Ortsgericht Malchen.
Walther.
Obſt=Verſteigerung.
Mittwoch, den 11. September, vormittags 8½ Uhr,
auf dem Krappendamm bei Stockſtadt wird das Obſt daſelbſt, ca.
40 Ztr. Aepfel und Birnen, verſteigert.
Nähere Auskunft durch Güteraufſeher Horſt, Stockſtadt.
Gernsheim, am 2. September 1912.
(18426
Großherzogliche Oberförſterei Gernsheim.
Petith.
Obſt=Verſteigerung.
Dienstag, 10. September, vormittags 11 Uhr,
wird an der Wieſenwärterwohnung Plattenhof (Gemarkung Erfelden)
das Herbſtobſt von dem Plattengut, Schuſter= und Karlswörth und
der Knoblochsau, zuſammen etwa 360 Ztr. Aepfel und 4 Ztr. Birnen,
losweiſe verſteigert.
(18428
Dornberg, 2. September 1912.
Großherzogliche Oberförſterei Dornberg.
Kleinkopf.
GROsSHERZOGLichEs HOF-THEATER
DANMSTADT.
Hshaasan
VORVERKAUF.
Auf Grund der bekannten Bestimmungen beginnt der Verkauf der Eintritts-Karten
Mittwoch, den 4. September 1912
und findet Wochentags, vormittags von 9½ bis 1½ Uhr, und Sonntags, vormittags von 10½
bis 1½ Uhr, an der Tageskasse statt.
Es stehen zum Verkauf die Karten für die Vorstellungen:
SONNTAG, den 8. September. 1. Ab.-Vorstellung. B 1. Neu einstudiert: 1PHIGENIA
IN AULis. Grosse Oper in 3 Aufzügen, nach dem Französischen. Musik von Gluck
(in der Bearbeitung von Richard Wagner). Gewöhnliche Preise. Anfang 7 Uhr.
DIENSTAG, den 10. September. 2. Ab.-Vorstellung. A 1. DIE MIBELUNGEN. Ein
deutsches Trauerspiel in 3 Abteilungen von Friedrich Hebbel. Neu einstudiert: Der
gehörnte Siegfried. (Erste Abteilung.) Neu einstudiert: Siegfrieds Tod.
(Zweite Abteilung.) Kleine Preise. Anfang 7 Uhr.
MTTwoch, den 11. September. 3. Ab.-Vorstellung. B 2. DlE NIBELUNGEN.
Ein deutsches Trauerspiel in 3 Abteilungen von Friedrich Hebbel. Zum ersten
Male: Kriemhilds Rache. (Dritte Abteilung.) Kleine Preise. Anfang 7 Uhr.
DONNERSTAG, den 12. September. 4. Ab.-Vorstellung. C 1. DlE LUsTIGEN
WElSER VON WiNDsoR. Kleine Preise. Anfang 7 Uhr.
PREISE DER PLATZE:
Gewöhnliche Preise Kleine Preise
Proszeniumsloge
Mittelloge . . . .
Balkonloge . . .
I. Rang
,,
II. Rang
Sperrsitz
Parterre
I. Calerie
II. Galerie
(1.—6. Reihe)
(7. u. 8. Reihe)
( 1.—13. Reihe)
(14.—20. Reihe)
(1.—5. Reihe)
(6.—8. Reihe)
Jeder Theaterbesucher hat auf Grund
Mk. 6.10
Mk. 6.10
Mk. 5.10
Mk. 4.60
4
Mk. 2.60
Mk. 2.05
Mk. 4.10
Mk. 3.30
Mk. 2.80
Mk. 2.25
B
85
Mk. 1.25
Mk. 0.65
K
seiner Eintrittskarte
Mk. 5.10
Mk. 5.10
Mk. 4.60
Mk. 4.10
Mk. 2.05
Mk. 1.65
Mk. 3.60
Mk. 3.10
Mk. 2.25
Mk. 1.85
Mk. 1.05
Mk. 0.55
das Anrecht, am
Abend beim Billetteur unentgeltlich ein Exemplar des neu erscheinenden
Programmbuches zu beziehen.
DARMSTADT, den 2. September 1912.
(18494
Die Direktion
des Grossh. Hoftheaters und der Hofmusik.
Bekanntmachung.
1 Dienstag, 1. Oktober 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Heinrich Schäfer
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
flur Nr. qm
VIII 699/100 510 Hofreite
Hei=
delberger
delberger=
ſtraße 130,
VIII 679/10 365 Hofreite
Moosberg=
ſtraße 94,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
Darmſtadt, 13. Auguſt 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen).
Frantz. (VI17454
Bekanntmachung.
Dienstag, 1. Oktober 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Heinrich Schäfer
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
VIII 699//100 510 Hofreite
Hei=
delberger
delberger=
ſtraße 130,
VIII 679/10 365 Hofreite
Moosberg=
ſtraße 94,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
verſtei=
gert werden.
Darmſtadt, 12. Auguſt 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI17453
Flur Nr. qm
Mainzer Herbſipferdemarkt 1912.
Der Herbſtpferdemarkt
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Donnerstag, den 19. September 1912,
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Jacob Pfeiffer, Lederfabrik, Eberſtadt.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
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Nummer 208.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
Seite 13.
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Roman von Sidonie Judeich=Mierswa.
(Nachdruck verboten.)
11)
Bettelarm! Sie ſagte es immer und immer wieder,
mit beinahe irrem Lächeln ſagte ſie es. Dann raffte ſie ſich
zuſammen. Ihre Geſtalt ſtraffte ſich. Nein, das kann nicht
ſein! Es iſt nicht wahr! Gerüchte übertreiben, verſtellen,
greifen oft aus der Luft, ſtempeln zur Wahrheit, was nur
Schein iſt! Wie an einem Strohhalm klammerte ſie ſich
an dieſen Gedanken. Sie wurde ruhiger und ermahnte
Karl Auguſt, der noch immer angſtvoll vor ihr ſtand, ſich
zuſammenzunehmen. Noch wiſſen wir nichts Genaues.
Faß Dich, Karl Auguſt! Nutzloſes Klagen iſt unwürdig!
Wir wollen uns nicht werfen laſſen. Aufrecht muß man
ſtehen und ſich nicht beugen vor den Schlägen des Geſchicks.
Selbſt beſiegt, muß man noch Sieger bleiben über ſich ſelbſt,
mein Sohn!
Mama, ich bewundere Dich, daß Du jetzt ſo ſprechen
und denken kannſt. Er küßte die Hand ſeiner Mutter.
Ihm war erbärmlich zumute, denn er dachte an die
Sum=
men, die er geſtern verſpielt hatte, und die er decken mußte.
Schweigend ſtanden ſich Mutter und Sohn gegenüber.
Jeder mit ſeinen eigenen trüben und quälenden Gedanken
beſchäftigt. Und Frau von Leerſen gedachte auch wieder
Joachims. Mit wenigen Worten erzählte ſie Karl Auguſt,
welche Szene ſie ſoeben mit ſeinem Bruder erlebt hatte.
Karl Auguſt war aber zu ſehr mit ſich und ſeinen
Nöten beſchäftigt, um für die Angelegenheiten Joachims
etwas übrig zu haben.
Ach bah, Mama, ſagte er leichthin, Du legſt der Sache
bick zu it Wen det. Des nit ſch doch leißt wicher
einrenken; eine Dummheit iſt’s, weiter nichts.
Frau von Leerſen ſchüttelte ernſt den Kopf.
Ein Unglück, ſage lieber! Es war das erſte, das mich
heute traf, dann folgte das andere. Es muß wohl wahr
ſein, jenes häßliche Wort, daß ein Unglück nie allein kommt!
Und erſchauernd, wie unter der dunklen Ahnung
kommen=
den Unheils, zuckte ſie zuſammen.
4. Kapitel.
Es kam wirklich, dieſes Unheil und beſchatteie das
Haus, in dem bisher ſcheinbar nur Freüde, Glück und
ſorg=
loſes Genießen gewohnt hatten, immer ſchwerer und
ſchwe=
rer mit ſeinen dunklen Schwingen
Schon nach ganz kurzer Zeit war Miniſter Leerſen
von der Audienz zurückgekehrt und hatte ſich ſofort in ſein
Zimmer begeben.
Niemand hatte ihn kommen hören, denn ſeiner
ſon=
ſtigen Gewohnheit zuwider hatte er nicht am Portal
ge=
klingelt, ſondern ſich mit ſeinem Drücker die Haustür ſelbſt
geöffnet. So war er unbemerkt ins Haus gekommen. Das
hatte er gewollt. Einen Augenblick blieb er, nachdem er
die Haustür leiſe geſchloſſen hatte, ausruhend ſtehen. Seine
Kraft, ſeine Selbſtbeherrſchung war zu Ende. Er ſank
förmlich in ſich zuſammen. Das kleine Stück Weges vom
Schloſſe bis zu ſeinem Hauſe hatte er aufrecht und ſtramm
gehend zurückgelegt. Keiner, dem er mit dem
verbind=
lichen Lächeln, das immer auf ſeinen Zügen lag, einen
Gruß erwiderte, hätte auch nur im entfernteſten ahnen
können, daß hier ein vom Geſchick Gerichteter ſchritt. Jetzt
ſank die Maske, die er draußen getragen hatte, von ihm.
Wankend, ſich mit den Händen an den Wänden forttaſtend,
ſchlich er durch das Veſtibül nach ſeinem Arbeitszimmer,
ee
ahnen, daß er daheim war. Allein, ganz allein wollte er
ſein und bleiben — bis — Als ob ihn das Fieber
ſchüt=
telte, ſchlugen ſeine Zähne zuſammen, eine namenloſe Angſt
malte ſich in ſeinen Zügen Seine Frau, die Kinder —
nein, er wollte ſie nicht wiederſehen! Leiſe und unhörbar
drehte er den Schlüſſel ſeiner Tür herum.
Stunde um Stunde verging.
In atemloſer Spannung, nur hier und da ein Wort
wechſelnd, ſaß Frau von Leerſen mit ihrem älteſten Sohne
in ihrem kleinen, im Geſchmack Louis XIV. gehaltenen
Bondoir.
Die kleine Pendüle auf dem Sims des ſchwaxzen
Marmorkamins rückte und rückte und zeigte bereits die
Mittagsſtunde an.
Jetzt mußte er doch bald heimkehren, deſſen Kommen
ſie bangend entgegenharrten, um Aufklärung und
Gewiß=
heit zu erhalten. Wie entſetzlich dieſes Warten war! Bei
jedem Klingellaut fuhr man zuſammen. Das mußte er
ſein! Aber immer wieder war es eine Täuſchung geweſen.
Beſucher, die man nicht angenommen hatte, waren
dage=
weſen. Dann war Chriſta, ganz erfüllt von der Neuigkeit,
die die ganze Stadt erregte, angeſtürzt gekommen: Denkt
nur, der alte Silbergleit ſoll ausgekniffen fein! Das alte
Schenſal hat fürchterliche Betrügereien gemacht. Sogar
Durchlaucht ſoll mächtig viel Geld verloren haben! Iſt
das nicht gemein! Mir tut der Sohn fo leid. Nun iſt’s
Eſſig mit ſeiner Karriere!
Ja, wir wiſſen ſchon, Chriſta. Karl Auguſt ergriff!
die Hand der Schweſter und führte ſie zur Tür Komm',
Kind, geh’ auf Dein Zimmer! Mama hat heftige Migräne.
Das tut mir leid, Mamachen. Heut’ morgen ſahſt Du
doch noch ſo friſch und munter aus. Recht gute Beſſerung!
(184485
du e örſtn ſich den Aender neind in die Seite
Du ſiehſt ja aus wie ſieben Meilen böſer Weg. Dazu
Mamas Migräne — Karl Auguſt, ſollte ein gewiſſer
jun=
ger Mann mal wieder „Generalbeichte” abgelegt haben?
Na, mit der Abſolution ſieht’s wohl windig aus! Lachend
lief ſie hinaus und empor in den erſten Stock, wo auch ihr
Zimmer lag. In Joachims Zimmer hörte ſie ja Schritte!
Sollte er zu Haus ſein? Sonſt war er doch um dieſe Zeit
immer noch im Miniſterium. Sie klopfte leiſe, öffnete die
Tür und huſchte hinein. Er war wirklich ſchon daheim!
Es weht unten bei Mama ſchwüle Luft, Joachim!
Karl Auguſt hat mich an die Luft geſetzt. Mit einem
Ge=
ſicht — nuh! Aber auch Du, mein Sohn Brutus, haſt eine
Leichenbittermiene aufgeſetzt. Biſt Du geſtern unſolid
ge=
weſen und haſt Du heute Kater? Genau ſo ſiehſt Du aus.
Aufs Amt biſt Du, ſcheint’s, auch nicht gegangen. Iſt mir
ſehr recht, denn ich weiß ſo nicht, wie ich die langen
Vor=
mittagsſtunden totſchlagen ſoll und komme mir vor wie
ein ausgeſetztes Kind Moſes Sonſt hatte ich Montag
vormittag Malſtunden bei Ada Jerling, Deinetwegen, Du
Ungeheuer, weil Du Dich in meine Ada verguckt haſt, hat
man ſie mir weggenommen! Nun vertreib’ mir zur Strafe
dafür die Zeit! Mein Gott, warum biſt Du nur ſo ſtumm?
Oeffne doch mal endlich die Roſenlippen! Ich will die
Koſten der Unterhaltung nicht allein tragen. Sonſt
ver=
dufte ich einfach hier, weil ich annehme, ich ſtöre. Und
das iſt kein angenehmes Gefühl für ein ſenſibles junges
Mädchen, Du!
Nein, bleibe, Chriſta, ich bitte Dich, bleibe, bat Joachim
und ergriff die Hände der Schweſter. Ihn hatte ihre liebe
Stimme wie ein wärmender Sonnenſtrahl berührt. Ihre
neckenden Worte waren iam wie leiſe, linde Liebkoſungen
berelhenten. Die ſchnane, auhen iltn Bote
ins=
licher Verſtändnisloſigkeit für ſeine Leiden, die er eben
wieder aus dem Munde ſeiner eigenen Mutter hatte hören
müſſen, hatten ihn wie verhärtet. Stumm vor ſich
hin=
brütend, hatte er dageſeſſen und war ſich grenzenlos
ein=
ſam und unglücklich vorgekommen. In dieſer Stimmung
an Ada zu ſchreiben oder zu ihr zu gehen, ehe er nicht noch
einmal mit ſeinem Vater geſprochen hatte, vermochte er
nicht. Wenn auch der Vater ſeinen Entſchluß nicht
bil=
ligen würde, ſo würde er ihn ſicher nicht ſo kalt von ſich
weiſen, wie es die Mutter getan hatte! Nur ein mildes
Wort war es, das er erſehnte! Wo aber blieb der Vater
nur heute ſo lange?
Aber natürlich bleibe ich, ſogar gern bleibe ich. Dies
„bleibe” klang ordentlich ſehnſuchtsvoll, Joachim!
Ich habe auch Sehnſucht, Chriſta, große Sehnſucht
nach jemanden, der mich verſteht, jemanden, der Anteil an
mir nimmt.
Warm ſchloß ſich eine kleine weiche Hand um die ſeine
Sprich, Joachim, was drückt Dich?
Hand in Hand ſaßen die Geſchwiſter zuſammen und
Chriſta vernahm aus ihres Bruders Mund die Geſchichte
ſeiner leidvollen Liebe. —
Unten im Boudoir ſeiner Mutter aber ſchritt Karl
Auguſt ruhelos auf und ab. Sein Blick flog zu der
Mut=
ter. Schweigend ſaß ſie in ihren Seſſel zurückgelehnt,
un=
durchdringlich waren ihre Züge. Nur die Falte zwiſchen
den dunklen Brauen grub ſich immer tiefer in die weiße
Stirn.
Nun halte ich es aber tatſächlich nicht mehr aus,
Mama, fuhr Karl Auguſt nervös auf. Vielleicht iſt Papa
dieh glenten, Er her nitrich ger lich geilſcgt. 3
möchte doch mal nachſehen! Eilends entfernte er ſich.
Langſam kehrte er nach kurzer Zeit zurück. Eine fahle
Bläſſe lag auf ſeinem Geſicht, und ſeine Stimme klang
heiſer vor Erregung: Mama, die Tür von Vaters
Arbeits=
zimmer iſt verſchloſſen Der Schlüſſel ſteckt, wie ich mich
überzeugt habe, innen. Papa iſt alſo da! Ich habe
ge=
rufen, geklopft, aber keine Antwort erhalten. Kein Laut
war zu hören!
Es wurde dunkel vor Frau von Leerſens Augen und
lähmendes Entſetzen kroch in ihr empor.
Mein Gott, mein Gott, was bedeutet das?
Ihr Auge ſuchte das des Sohnes. Dort ſtand auch
das Furchtbare zu leſen, was ſoeben in ihr emporgezuckt
wari Karl Auguft dachte — fürchtete das gleiche wie ſie.
Jetzt aber war er der Beſonnere.
Mama, wir müſſen uns Zugang zu dem Zimmer
ver=
ſchaffen, aber ſo, daß es niemand auffällt. Man kann
nicht wiſſen, was geſchehen iſt.
Ja, ja, ja! Frau von Leerſen nickte mechaniſch mit
dem Kopfe. Sprach es da nicht Karl Auguſt aus, was ſie
ſoeben gedacht hatte: man kann nicht wiſſen, was
ge=
ſchehen iſt!
Und es war etwas geſchehen, etwas Schreckliches,
Grauenvolles. Sie fühlte es.
Die Tapetentür im roten Salon, murmelte ſie. Mit
fliegenden Kleidern haſtete ſie vorwärts und durchlief die
Flucht der mit fürſtlicher Eleganz ausgeſtatteten
Emp=
fangsräume. Mehr als einmal drohte ihr ſonſt ſo ſicherer
Fuß auf dem ſpiegelglatten Parkett auszugleiten, aber
Karl Auguſt ſtützte ſie.
(Fortſetzung folgt.)
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
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Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
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Veranstalter: Velociped-Club.
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gegründet 1900.
Am Freitag, 6. September 1912, abends 8½ Uhr,
eröffnet der im Jahre 1900 gegründete Verein für Stenotachygraphie
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zu Darmſtadt in ſeinem Vereinslokal
„Brauerei Fays, Ballonplatz
einen unentgeltlichen Unterrichtskurſns, wozu wir die verehrten
Damen und Herren zu recht zahlreicher Beteiligung höflichſt einladen.
Anmeldungen hierzu werden im Vereinslokalentgegengenommen.
Der Vorstand.
Semeindegelangverein der
evang. Staligemeinde.
Wiederbeginn der Singproben
Mittwoch, den 4. September, abends 8¼ Uhr
im Gemeindehaus, Kiesſtraße 17.
Neue Mitglieder willkommen.
Für den Vorſtand:
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Gesellschaft „Arminius‟ Darmstadt
Gegründet 1911.
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Vereinslokal: „Zum Landgrafen Georg‟.
Unſer diesjähriges Stiftungsfeſt findet am Samstag, den
7. September a. c., abends 8½ Uhr, im Konkordiaſaale,
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rika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Hrn. Adolf Rady,
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ſtadt, Zimmerſtraße 1.
Dampfer „Batavia‟, 30. Auguſt
2 Uhr nachmittags von New=Vork
nach Boſton und Baltimore. —
Dampfer „Graf Walderfee”, von
Philadelphia kommend, 30. Auguſt
7 Uhr 10 Minuten abends in
Ham=
burg. — Dampfer „Hoerde” nach
New=Orleans, 28. Auguſt 2 Uhr
15 Minuten nachmittags in
Phila=
delphia. — Dampfer,
Kronprin=
zeſſin Cecilie”, nach New=York,
30. Auguſt 10 Uhr 50 Minuten
abends von Southampton.
Schiffsbericht. Norddeutſcher
Lloyd Bremen. Mitgeteilt von dem
Vertreter Anton Fiſcher,
Darm=
ſtadt, Frankfurterſtraße 12 und 14.
Der Dampfer „Kaiſer
Wil=
helm II.” iſt am 27. Auguſt von
New=York nach Bremen
abgegan=
gen. — Der Dampfer „König
Albert” iſt am 29. Auguſt in
Neapel angekommen. — Der
Dampfer „Köln” hat am 29. Auguſt
Lizard päſſert. — Der Dampfer
„Brandenburg” iſt am 28. Auguſt
von Baktimore abgegangen. —
Der Dampfer Man” iſt am
29. Auguſt von Bremerhaven
ab=
gegangen.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. September 1912.
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Sport.
G.A. Turnen. Zöglingswetturnen und
Turnwarteübung. Der Main=Rheingau der
Deut=
ſchen Turnerſchaft machte zum erſten Male einen Verſuch
mit einem Zöglings=Vierkampf im Freihochſprung,
Weit=
ſprung, Kugelſtoßen und einer Freiübung innerhalb
ſei=
ner Bezirke. Der Verſuch kann als in auen Teilen
vor=
züglich ausgefallen bezeichnet werden. Die Zöglinge des
erſten Bezirks turnten in Sprendlingen, des zweiten
Be=
zirks in Groß=Gerau, des dritten Bezirks in Bensheim
und des vierten Bezirks in Dieburg. Die Orts= und
Kreisbehörden nahmen regen Anteil an dieſen
Veran=
ſtaltungen. In Sprendlingen gab der Herr
Bürgermei=
ſter ſein Intereſſe für die Beſtrebungen des Main=
Rhein=
gaues durch perſönliches Erſcheinen während des
Tur=
nens und der Siegerverkündung kund. Für den erſten
Sieger im zweiten Bezirk, in Groß=Gerau, hatte der Kreis
Groß=Gerau in dankenswerter Weiſe einen prachtvollen
Eichenlaubkranz geſtiftet. Im dritten Bezirk, in
Bens=
heim, hielt der Vorſitzende des Jungdeutſchlandbundes
im Kreiſe Bensheim, Herr Oberſt v. Kalinowski in
Bens=
heim, eine begeiſternde Anſprache an die Zöglinge; Herr
Kreisrat Eckſtein und Herr Landrat von Kalinowski
waren ebenfalls perſönlich erſchienen, und die Großh.
Bürgermeiſterei Bensheim durch Herrn Beigeordneten
Denig vertreten. In den vier Bezirken traten zuſammen
399 Zöglinge an, und zwar in Sprendlingen 89, in Groß=
Gerau 121, in Bensheim 115, in Dieburg 74. Dank der
vorzüglichen Herrichtung der Turnplätze durch die
betref=
fenden Ortsvereine wickelte ſich das Turnen unter Leitung
der Bezirksturnwarte flott und ohne den geringſten
Un=
fall in knapp zwei Stunden ab. Die höchſterreichbare
Punktezahl wurde bei ſämtlichen Uebungsarten mehrmals
erreicht. In Sprendlingen konnten 66 Zöglinge, in Gr.=
Gerau 80, in Bensheim 96 und in Dieburg 61 Zöglinge,
die die Mindeſtzahl, 35 von 70 erreichbaren Punkten
er=
langt hatten, als Sieger mit der ſchlichten Ehren=Urkunde
bedacht werden. Erſte Sieger wurden im: 1. Bezirk: Ph.
Heil, Turngemeinde Sprendlingen, mit 63½ Punkten;
2. Bezirk: Jean Heiſter, Turngeſellſchaft Walldorf, mit 68
Punkten; 3. Bezirk: Friedrich Michel, Turnverein
Hoff=
nung=Hahn, mit 67 Punkten und 4. Bezirk: Joſ. Euler,
Turnverein Dieburg, mit 66½ Punkten. Die den
Wett=
turnen vorausgegangenen Turnwarteübungen in den
Be=
zirken brachten den Vereinsturnwarten eine ganze Reihe
Anregungen, zur Verwertung in den von ihnen
geleite=
ten Turnbetrieben. Die Turnordnung wurde durch einige,
die ernſte turneriſche Arbeit würzende, munter
ausge=
führte Turnſpiele etwas früher wie gewöhnlich
beſchloſ=
ſen, um Zeit für die letzten Vorbereitungen zum
Wett=
turnen am Nachmittag zu gewinnen.
Pferderennen. Die Ergebniſſe der
Bade=
ner Woche. Trotzdem neben verſchiedenen kleineren
Rennen die beiden Hauptprüfungen, der Große Preis und
das Fürſtenberg=Memorial, über die Grenze wanderten,
beträgt die ganze Gewinnſumme der fremden Ställe doch
noch etwa 10000 Mark weniger, als im Vorjahre.
Da=
mals gingen rund 224000 Mark ins Ausland; diesmal
entfallen auf Frankreich 200990 Mark, wozu noch 3000
Mark für den einen belgiſchen Sieg kommen, während
289845 Mark gegen 259340 Mark im Vorjahre von den
einheimiſchen Ställen gewonnen wurden. Dabei iſt
aller=
dings zu berückſichtigen, daß eine ganze Reihe von
Kon=
kurrenzen den Ausländern von vornherein verſchloſſen
ſind. Am beſten von den in= und ausländiſchen Ställen
ſchnitt das Königliche Hauptgeſtüt Graditz ab deſſen
Ver=
treter durch drei Siege, darunter im Zukunfts=Rennen
und im Stiftungs=Preis, ſowie verſchiedene Platzgelder
81100 Mark zuſammengaloppierten. Dann folgt Monſ.
E. Balli mit 60000 Mark, dem Werte von Rire aux
Lar=
mes Großen=Preis=Siege. An dritter Stelle ſteht Monſ.
J. Stern, der neben dem Prince of Wales=Stakes durch
Gilles de Rais noch drei Rennen mit Don Diegue und
damit im ganzen 40760 Mark gewann. 40000 Mark
ent=
fallen durch Sarraſins Erfolg im Fürſtenberg=Memorial
auf Monſ. M. Caillault. Als Nächſte folgen die Herren
A. und C. v. Weinberg, die trotz ihrer großen Streitmacht
in Baden=Baden nur auf drei kleinere Rennen Beſchlag
legen konnten, aber durch eine ganze Reihe von
wert=
vollen Platzgeldern noch auf 31025 Mark kamen. Die
Herren K. und A. Utzſchneider folgen lediglich durch
Cairo mit 30 280 Mark vor Herrn A. von Schmieder mit
23 190 Mark, Herrn H. Junk mit 21 450 Mark, Herrn R.
Haniel mit 18770 Mark und Monſ. Ephruſſi mit ſich
lediglich aus Platzgeldern zuſammenſetzenden 16800
Mark. Ueber 10000 Mark gewannen noch Herr H.
Wencke, Herr W. Lindenſtaedt, Herr L. Scholl, Monſ. L.
Olry=Roederer, Herr O. Brekow und Monſ. W. Botten.
Mit kleineren Summen folgen noch 25 deutſche und 7
ausländiſche Rennſtallbeſitzer. Freiherr S. A. v.
Oppen=
heim, deſſen Dolomit man die beſten Ausſichten auf
Er=
folge in den beiden Hauptrennen einräumte, mußte ſich
durch das Mißgeſchick ſeines Cracks mit 4300 Mark
be=
gnügen. Unter den Jockeis ſchoß diesmal F. Bullock mit
9 Siegen und 4 zweiten Plätzen bei 25 Ritten den Vogel
ab. Von großen Rennen gewann er das Zukunfts=
Ren=
nen und den Stiftungs=Preis, während der mit 5 Siegen
an zweiter Stelle folgende franzöſiſche Jockei O'Neill
Fürſtenberg=Memorial, Großen Preis und Oppenheim=
Memorial auf ſein Konto brachte. Viermal ſiegte Mac
Gee, dreimal Parfrement, je zweimal Ted Rice, Fox und
Lane und je einmal Printen, Archibald, Winkfield,
But=
ler, Brown, Brumm und Blades. In die beiden
Herren=
reiten teilten ſich Herr Purgold und Leutnant Graf
Holck.
Rennen zu Strausberg. Biesdorfer
Flach=
rennen; 2500 Mk., Diſtanz 1000 Meter: 1. Abtlg.: 1. Hrn.
R. v. Wallenbergs Galanterie (O. Müller), 2. Brangäne
(Schläfke), 3. Methuſalem (Bleuler). Tot. 31:10, Pl. 10,
10, 10110. Unpl.: Jungchen (4), Contra, Iſolde,
Cava=
lier. Ueberlegen 2—3 La. — Biesdorfer Flachrennen;
2500 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 2. Abteilung: 1. Herrn
Guetſchows Heuſchrecke (Raſtenberger), 2. Baſalt II (H.
Teichmann), 3. Immo (Ludwig). Tot. 17110, Pl. 11, 12,
20110. Unpl.: Verus (4), Junggeſelle, Geduld, Goldbach,
Salta. Kampf, Kopf-1½ Lg. — Wilkendorfer Rennen;
Ehrenpreis und 2500 Mark, Diſtanz 2800 Meter: 1. Dr. F.
Rieſes Doma (Herr Purgold), 2. Fetiſch (Lt. Graf
Bethuſy=Huc), 3. Angola (Lt. von Egan=Krieger). Tot.
27110, Pl. 15, 15:10. Unpl.: Imker (4), Laurin. — Preis
von Groß=Beſten; 2400 Mark, Diſtanz 2400 Meter:
1. Herrn M. Hartmanns Ingraban (Naſh), 2. Farneſe
(Weishaupt), 3. Jeſſonda (Theilen). Tot. 54:10, Pl. 22,
15:10. Unpl.: Sälde (4), Poſtillon (angeh.). Ueberlegen
5—10 Lg. — Gamengrund=Jagdrennen; 2300 Mark,
Diſtanz 3500 Meter: 1. Herrn F. Simons Hades (Newey),
2 Mars (Weishaupt), 3. Apache (Th. Baſtian). Tot. 21:10,
Pl. 12, 13:10. Unpl.: Dietlinde (4), Muſe. Verhalten
15—1½ Lg. — Kurpark=Steeple=Chaſe; Ehrenpreis und
2500 Mark, Diſtanz 4500 Meter: 1. Herrn H. Kemptens
Coppee (Herr von Weſternhagen), 2. Lads Love (Herr
Purgold), 3. The Metalman (Lt. von Egan=Krieger).
Tot. 65:10, Pl. 20, 13, 25:10. Unpl.: Scibio (4), Halley,
Kiriquette, Exkluſive, Blondel, Coſta Rica. Kampf, ¾
bis 3 Lg. — Altbuchhorſter Jagd=Rennen; 2200 Mark,
Diſtanz 3000 Meter: 1. Herrn H. Geitners Waldtraut
(Torke), 2. Menelik (Streit), 3. Carol (Weishaupt). Tot.
33110, Pl. 11 10, 11110. Unpl.: Mortimer II (4),
Escu=
rial, Nogat, Menſur, Red Beß. Sehr ſicher 2—4 Lg.
S. Lawn=Tennis. Das Lawn=Tennis=Retour=
Wettſpiel Berlin-Stettin zwiſchen dem
Ber=
liner Lawn=Tennisklub Blau=Gold und dem Stettiner
Lawn=Tennis=Turnierklub wurde am Sonntag mit ſechs
Herren=Einzelſpielen und drei Herren=Doppelſpielen
aus=
getragen. Die Berliner errangen ſechs und die Stettiner
drei Siege, ſo daß alſo der Sieg an Berlin fiel. Im
Ein=
zelſpiel ſiegte Hoppe=Stettin gegen Doelle=Berlin, Gaſt=
Stettin gegen OHara Murray=Berlin, Wechsler=Berlin
gegen Ballhorn=Stettin, Klatte=Berlin gegen W. Lenzner=
Stettin, Guth=Berlin gegen K. Lenzner=Stettin und
Pa=
cully=Berlin gegen Buſch=Stettin. In den Doppelſpielen
ſiegten Hoppe=Gaſt gegen Doelle=O’Hara Murray, Klatte=
Guth gegen Ballhorn=Buſch und Pacully=Wechsler geger=
Gebrüder Lenzner.
Das internationale Lawn=Tennis=
Tur=
nier zu Homburg v. d. Höhe fand nach einigen
unliebſamen Unterbrechungen durch Regenwetter jetzt
ſeinen Abſchluß. Im Herren=Einzelſpiel um den
Hom=
burger Pokal ſiegte Otto Kreuzer. Nachdem er in der
vier=
ten Runde v. Biſſing geſchlagen hatte, traf er in der
Schlußrunde auf F. G. Lowe, der vorher Albrecht 6—4
9—7, zurückgezogen, geſchlagen hatte. Nach ſpannendem
Kampfe blieb Otto Kreuzer in der Schlußrunde dann
gegen Lowe mit 6—4 1—6 6—0 3—6 8—6 ſiegreich. Das
offene Herren=Einzelſpiel fiel an Lowe, der in der vierten
Runde bereits mit Kreuzer zuſammengetroffen und ihn
mit 10—8 6—4 6—6 7—3 6—1 geſchlagen hatte. In der
Schlußrunde hatte er dann Floda mit 6—4 6—0 4—6 6—4
geſchlagen. Das Damen=Einzelſpiel wurde von Fräulein
Salin gewonnen, die Frl. Weihermann 6—3 6—4 ſchlug.
Das Herren=Doppelſpiel ſicherten ſich O. Kreuzer=Lowe
gegen H. Kreuzer=Albrecht überlegen mit 6—1 6—4,
zu=
rückgezogen. Das gemiſchte Doppelſpiel gewannen Frl.
Salin=O. Kreuzer gegen Frl. Flint=Fitting 6—3 10—8.
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