Inſerafe
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175. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
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Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
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ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 28 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Die Truppenſchau vor dem Kaiſer auf dem
„Großen Sande” bei Mainz findet am
Mitt=
woch, den 21. d. Mts., ſtatt und beginnt um 7 Uhr früh.
Zum Präſidenten der Eiſenbahndirektion
Mainz wurde Geheimer Regierungsrat Laury,
ſeither im Miniſterium der öffentlichen Arbeiten zu
Berlin, ernannt.
Die Einladungen an die Mächte zu der vom Grafen
Berchtold angeregten gemeinſamen Konferenz über
die Lage in der Türkei ſind erfolgt. Die
Ant=
worten werden in den nächſten Tagen erwartet.
Die franzöſiſche Regierung hat von dem
Thron=
wechſel in Marokko den Signatarmächten der
Alge=
cirasakte Kenntnis gegeben.
Miniſterpräſident Poincaré iſt am Donnerstag abend
von Moskau wieder nach Petersburg abgereiſt.
Das bulgariſche Königspaar hat ſich zur Feier
des 25jährigen Regierungsjubiläums
des Königs nach Tirnowo begeben, wo geſtern
große Feſtlichkeiten ſtattfanden.
Zum türkiſchen Miniſter des Innern wurde
der Arbeitsminiſter Damad Scherif ernannt.
Politiſche Wochenſchau.
— In dieſer Woche vollendete Prinz Heinrich
von Preußen ſein 50. Lebensjahr, und in der ihm
eigen ſchlichten Art beging er dieſen Tag in aller Stille.
Gewiß iſt Prinz Heinrich keine politiſche Perſönlichkeit,
er hat ſich von dem öffentlichen Treiben meiſt fern
ge=
halten, trotzdem aber geziemte es ſich, auch an dieſer
Stelle ſeines Wirkens für das Wohl der Nation zu
ge=
denken. Soeben erſt iſt Prinz Heinrich von ſeinem
kaiſer=
lichen Bruder mit einer wichtigen Miſſion betraut
wor=
den, die auch in politiſcher Hinſicht von Bedeutung ſein
kann. Als Vertreter des Kaiſers geht der Prinz zu den
Beiſebungsfeierlichkeiten nach Tokio, um alsdann die
deutſchen Beſithungen in Oſtaſten und die dort
ſtattonier=
ten Kriegsſchiffe zu inſpizieren. Dieſes iſt im
gegenwär=
tigen Moment nicht ohne Wichtigkeit, denn der ferne Oſten
befindet ſich zweifellos in einer ſchweren Kriſis und
nie=
mand vermag vorauszuſagen, wie ſich dort ſpeziell in
China, die Dinge entwickeln werden. So findet Prinz
Heinrich erneute Gelegenheit, ſich auch nach politiſcher
Richtung hin zu betätigen, und wir wollen nur hoffen,
daß ſeine Miſſion von dem beſten Erfolge begleitet ſein
möge.
Auf innerpolitiſchem Gebiete herrſcht nach
wie vor Stille, die durch die jetzt kommende Zeit der
Par=
teitage kaum unterbrochen wird In Nachen nimmt der
deutſche Katholikentag den üblichen Verlauf, zu
Aus=
einanderſetzungen kommt es bei dieſer Gelegenheit
nie=
mals, obwohl manche politiſche Vorgänge in den Reden
geſtreiſt werden. In dieſen Tagen hat in Leipzig eine
Konferenz liberaler Arbeiter ſtattgefunden, welche dahin
übereinkamen, unter Anſchluß an die Fortſchrittspartei
eine beſondere Organiſation liberaler Arbeiter zu
ſchaf=
ſen. Man will auf dieſe Weiſe die Arbeiter nach
Mög=
lichkeit der Sozialdemokratie entziehen und ſie veranlaſſen,
der Fahne des Liberalismus zu folgen. An und für ſich
können ſolche Sonderorganiſationen von Vorteil ſein,
andererſeits aber können ſie auch leicht den Keim für
eine Spaltung in ſich bergen, wenn den etwaigen
Sonder=
wünſchen nicht genügend Rechnung getragen wird. Ob
die neue Organiſation der Fortſchrittspartei den
erhoff=
ten Erfolg bringen wird, muß abgewartet werden, ebenſo,
ob die liberalen Arbeiter in der Politik eine Rolle ſpielen
werden.
In Würzburg wurde in dieſer Woche der deutſche
Handels= und Gewerbekammertag abgehalten, auf der
eine Reihe von Handwerkerforderungen eingehend
be=
ſprochen ſind, um erneut bei Regierung und Parlament
vorzugehen. Es läßt ſich nicht leugnen, daß in das
Hand=
werk neuerdings ein friſcher Zug gekommen iſt, nachdem
es gleichfalls gelernt hat, ſich zu organiſeren und durch
ſolchen Zuſammenſchluß einen größeren Einſluß
auszu=
üben. Nicht bloß die einzelnen Gewerbe haben ſich
zu=
ſammengetan, ſondern auch die offiziellen Vertreter des
Handwerks haben ſich geeinigt, um durch gegenſeitige
Ausſprache beſſer und nachdrücklicher für das Wohl des
Handwerks ſorgen zu können. Man muß anerkennen, daß
auf dieſem Wege ſchon manches geſchaffen iſt, wie man
überhaupt gut daran tut, ſich weniger auf die
Unter=
ſtützung anderer Elemente zu verlaſſen, als auf dem Wege
der Selbſthilfe an der Förderung des Handwerks zu
arbeiten. Auch Gegenſtand der Würzburger
Erörterun=
gen bildete hauptſächlich die Frage der Inkraftſetzung
des zweiten Teiles zum Schutze der Bauforderung und
die Aufhebung des vielgenannten § 100 au der Gewerbe=
ordnung, der den Innungen die Einführung, den
Ab=
ſchluß von Preiskonventionen verbietet. Die noch immer
ungelöſte Submiſſionsfrage gab Anlaß zu lebhaften
Aus=
einanderſetzungen.
Auf dem Gebiete der auswärtigen Politik
nimmt nach wie vor der Balkan das meiſte Intereſſe
für ſich in Anſpruch. Erfreulicherweiſe ſcheint man jetzt
dort über die innere ſchwere Kriſis hinwegkommen zu
wollen, nachdem ſich in voriger Woche die Dinge ganz
bedenklich zugeſpitzt hatten. Zu dem Konflikt mit
Mon=
tenegro iſt indeſſen neuerdings ein ſolcher mit Bulgarien
hinzugekommen. Hier will man wohl gerne die ſchönen
großen bulgariſchen Träume verwirklichen. Als
Vor=
wand für einen Vorſtoß gegen die Türkei gilt das
Ge=
metzel von Kotſchana. Vielleicht wird aber auch hier
ein kalter Waſſerſtrahl von den Großmächten ausgehen,
die erhitzten Gemüter zur Ablühlung zu bringen. Eine
gemeinſame Konferenz der Mächte iſt von Oeſterreich
an=
geregt worden. Gleichwohl aber darf man nicht zu
opti=
miſtiſch in die Zukunft blicken. Viel hängt davon ab,
ob die gegebenen Verſprechungen auch wirklich gehalten
werden. Dagegen ſcheint der Kriegstanz, der von der
Türkei und Italien aufgeführt wird, nunmehr endlich
wirlich zu Ende zu gehen. Von Aktionen hört man
gar nichts mehr kaum noch von den
Vorpoſtenplänke=
leien, es macht faſt den Eindruck, als wenn man ſich auf
beiden Seiten einem ſüßen Nichtstun hingäbe, als ob
gar kein Feind vorhanden wäre. Die in der Schweiz
geführten unverbindlichen Vorverhandlungen ſollen einen
Liemlich günſtigen Verlauf nehmen und ſo darf man
denn die Erwartung hegen, daß dieſes ſeltſame
Kriegs=
ſpiel bald aufhören wird.
Die Beendigung des türkiſch=italieniſchen Krieges ſoll
auch bei den Petersburger Beſprechungen
zwiſchen Herrn Poincare und den leitinden ruſſiſchen
Stellen zur Erörterung gelangt ſein, und es heißt ſogar,
daß es dieſen Beratungen zu danken ſei, wenn die
Tür=
kei, die von Petersburg aus angeblich benachrichtigt
wurde, jetzt ſich nachgiebiger zeige. Der Beſuch des
fran=
zöſiſchen Miniſterpräſidenten an der Newa hat jetzt ſein
Ende gefunden, und man kann ſagen: „Viel Lärm um
nichts.‟ Der galliſche Hahn hat ſich wieder einmal
um=
ſonſt aufgebläht. Von den ruſſiſchen Staatsmännern iſt
fortwährend auf das gefliſſentlichſte verſichert worden, daß
der Beſuch Poincarés nicht im Stande ſei, die guten
Be=
ziehungen zu anderen Mächten (lies: Deutſchland) irgend
wie zu ſtören, und der Marineminiſter Fürſt Lieven hat
ſogar das Beſtehen oder den Abſchluß einer neuen
Marinekonvention ganz entſchieden in Abrede geſtellt.
Damit iſt keineswegs geſagt daß die Konferenzen völlig
unbedeutend wären. Es iſt klar, daß dieſe Beſprechungen
irgend welche Folgen haben werden, ſicherlich aber keine.
welche eine Aenderung der bisher eingeſchlagenen Politik
ankündigen. Wenn man in Petersburg bei dieſen
Konfe=
renzen mehrfach auch den engliſchen Botſchafter
hinzugezogen hat, ſo iſt das eine
ſelbſtver=
ſtändliche Folge der beſtehenden intimen Entente
zwiſchen Großbritannien und dem Zweibunde.
Jedenfalls haben wir in Deutſchland angeſichts
der ſehr oſtentativ zur Schau getragenen freundlichen
Ge=
ſinnung Rußlands gegenüber Deutſchland keinerlei
Ver=
anlaſſung, durch die Petersburger Beſprechungen ſich
irgend wie beunruhigt zu fühlen.
Zur Abwechslung taucht auch wieder einmal die
Marokkofrage auf. Sultan Muley Hafid hat
nun=
mehr definitiv abgedankt, und die Scheinregierung an
ſeinen jüngeren Bruder Juſſuf abgetreten, er ſelber hat
das „Regieren” ſatt, ihm iſt eine ſichere Penſion
Frank=
reichs lieber und er hat ſich jetzt dorthin begeben, um ſich
ein bischen zu amüſieren. Soweit wäre ja alles ganz
ſchön, aber im Innern des Landes geht es nach wie vor
drunter und drüber, und die franzöſiſchen Truppen ſind
der Lage nicht gewachſen. Es heißt daher, daß 30 000
Mann Verſtärkung in der nächten Zeit abgehen würden,
da man eingeſehen hat, daß man für Marokko eine ganze
Armee aufſtellen müſſe, um eine Ordnung der Dinge
hor=
beizuführen. Der Beſitz Marokkos dürfte den Franzoſen
noch recht teuer kommen.
Die Balkanaktion Oeſterreich=Ungarns.
*⁎* Ohne Zweifel darf die Anregung desGrafen
Berchtold zu einem Meinungsaustauſch der
Mächte über die gegenwärtige Lage am Balkan,
insbeſondere auch darüber, wie das jetzige Regime in der
Türkei zu unterſtützen und die Beziehungen der letzteren
zu den übrigen Balkanſtaaten zu regeln wären, auf
allge=
meine Zuſtimmung rechnen. Der öſterreichiſch=ungariſche
Miniſter des Aeußern wird ſich bei ſeinem Vorgehen der
Einwilligung Rußlands, der anderen Vormacht am
Bal=
kan, verſichert haben, ehe er mit ſeiner Abſicht hervortrat,
die lediglich dem Frieden dient. Die Erfahrung hat
ge=
lehrt, daß innere Kriſen in der Türkei, Unruhen und
Umwälzungen daſelbſt ſehr oft die Ruhe am Balkan
über=
haupt in ungünſtigſter Weiſe beeinfluſſen. Sobald der
Regierung am Goldenen Horn die Zügel entfallen, iſt
der Friede auf der ganzen Halbinſel bedroht, denn
ver=
ſchiedene Staaten möchten gern die Verlegenheit der
Türkei benutzen, um gewiſſe gegen den Status quo am
Balkan gerichtete Wünſche zur Erfüllung zu bringen. Nur
der entſchiedene, feſte Wille der Großmächte, den
Beſitz=
ſtand auf der Balkanhalbinſel zu wahren, hat jene Pläne
bisher zu Waſſer werden laſſen. In letzter Zeit war die
Situation wieder beſonders gefährlich. Montenegro
nahm für die Albaneſen Partei, und ein Konflikt ſchien
unvermeidlich zu ſein, er wurde aber infolge ruſſiſcher
Intervention in Cetinje noch in letzter Stunde
ausge=
glichen, und nun treten die Bulgaren für ihre angeblich
unterdrückten Brüder in Mazedonien ein und möchten der
Türkei den Krieg erklären. So viel iſt aber gewiß, mag
nun Montenegro, Bulgarien oder ein anderer
Balkan=
ſtaat das Schwert ziehen, ſo geht es im Wetterwinkel
Europas drunter und drüber, und niemand kann wiſſen,
welche weiteren Folgen dann noch entſtehen. Dieſe
wei=
teren Folgen ſind es gerade, welche von den Großmächten
gefürchtet werden und dieſe veranlaſſen, den Frieden am
Balkan ängſtlich zu hüten.
In welcher Form die Anregung des Grafen Berchtold
verwirklicht werden ſoll, ſteht noch dahin. Der geplante
Meinungsaustauſch der Mächte bietet übrigens eine
er=
wünſchte Gelegenheit, zur Beilegung des türkiſch=
italie=
niſchen Krieges geeignete Schritte zu tun. Beiden
Staa=
ten könnte das nur willkommen ſein, denn einen noch
jahrelangen Kriegszuſtand können ſie unmöglich wollen,
ein ſolcher würde auch die Geduld der hierdurch
wirtſchaft=
lich ſchwer geſchädigten übrigen Staaten auf eine gar zu
harte Probe ſtellen.
Die Neue Freie Preſſe meldet: Einladungen an
die Mächte zu der vom Grafen Berchtold angeregten
Ausſprache unter den Unterzeichnern des Berliner
Ver=
trages über die Verhältniſſe in der Türkei ſind
bereits erfolgt. Die Antworten werden in den nächſten
Tagen erwartet. Man nimmt an, daß die Mächte dem
Vorſchlag Berchtolds zuſtimmen werden. Es liegt kein
ſpezielles Programm vor. Die Konverſation ſoll durch
die Botſchafter bei den Großmächten erfolgen.
Der Peſter Lloyd erfährt aus Wien von
eingeweih=
ter Seite: Wir glauben zu wiſſen, daß man in unſeren
leitenden Kreiſen angeſichts der Verhältniſſe in der Türkei
den Augenblick für gekommen erachtet, in eine
Unter=
haltung mit den übrigen Mächten über die
Fragen einzutreten, welche eine allgemeine
Beruhi=
gung bei der ottomaniſchen Bevölkerung, insbeſondere
bei den Nationalitäten, hervorrufen ſollen. Es handelt
ſich hierbei nicht um eine Rückkehr zur
Poli=
tik der Intervention, ſei es auch in verſteckter
Form. Dies liegt der öſterreichiſch=ungariſchen Politik
ſicherlich ganz fern; die Abſicht einer ſolchen Aktion kann
nur darauf gerichtet ſein, durch wohlwollende Ratſchläge
nach allen Seiten die günſtigen Dispoſitionen auf Seiten
der Türken zum Wohle der Balkanvölker und der Türkei
ſelbſt auszunützen. Das Motiv dieſer Politik iſt das
freundſchaftliche bewährte Intereſſe der Monarchie an
dem Wohlergehen der Türkei und der Balkanvölker und
die Zuverſicht, mit der ſie erfüllt iſt, kann nur aus dem
Vertrauen zum neuen Regime in der Türkei geſchöpft
ſein.
Der Voſſiſchen Zeitung wird aus Wien berichtet:
Der Anregung des Grafen Berchtold zu einem
gemein=
ſamen Austauſch der Großmächte werden Vorſchläge
folgen, durch die Oeſterreich=Ungarn ſeine Erfahrungen
betreffs der Zentraliſation der Verwaltung
gemiſcht=
ſprachiger Provinzen mit Berückſichtigung der Rechte der
Minoritäten der türkiſchen Regierung zur Beachtung
empfiehlt. Anſcheinend dürfte es ſich um den
verfaſſungs=
mäßigen Ausbau bereits beſtehender provinzieller
Organi=
ſationen in der Türkei handeln.
Aus Rom wird gemeldet: Die Anregung des
Grafen Berchtold wird hier mit ziemlicher
Zurück=
haltung aufgenommen. Man findet ihren Zweck nicht
ganz klar. Ein bloßer Meinungsaustauſch, ſo meint
man, könne kaum zum Ziele führen. Eine Konferenz
würde, wenn ihr Programm nicht ſcharf umgrenzt iſt,
wahrſcheinlich nur neue Sorgen wecken. Die Blätter
ent=
halten ſich eines jeden Kommentars bis auf das Giornale
d’Italia, dem die Möglichkeit einer Gleichſtellung der
verſchiedenen Balkanvölker mit der osmaniſchen Raſſe
nicht einleuchten will. Die Anregung Berchtolds könnte,
ſo erklärt das Blatt, die Auflöſung der Türkei um ein
Kurzes aufſchieben und ſchon damit wäre manches
ge=
wonnen.
Der Gaulois iſt bis jetzt das einzige Pariſer
Organ, welches die Initiative des Grafen
Berchtold einer Beurteilung unterzieht. Das Blatt
ſchreibt:
Es liegt auf der Hand, daß, wenn die Mächte über
die Politik, die inbezug auf den Balkan eingenommen
werden ſoll, einig ſind, ein wohltätiger und ſogar
entſchei=
dender Einfluß auf die künftigen Entſchließungen der
bulgariſchen Oppoſition und der albaniſchen und
mazedo=
niſchen Bevölkerung ausgeübt werden kann. Es iſt von
Wichtigkeit, der Entwicklung einer Kriſe vorzubeugen,
deren Folgen für die Aufrechterhaltung des status quo
auf der Balkanhalbinſel verhängnisvoll werden könnten.
Es handelt ſich folglich darum, dem Verſuch, welchen das
türkiſche Kabinett in dieſem Augenblick gemacht hat, eine
Hilfe zu gewähren, damit es in den Stand geſetzt wird,
die Anarchie zu bemeiſtern und damit zu gleicher Zeit
jede ehrgeizigen Einflüſſe, welche dem Reiche innere
Schwierigkeiten ſchaffen können, entmutigt werden. Es
muß anerkannt werden, daß, wenn dies Reſultat erreicht
würde, ein erſter Schritt zur Beendigung der
italieniſch=
türkiſchen Feindſeligkeiten geſchehen wäre. Denn die
tür=
kiſche Regierung, an deren verſöhnlichen Abſichten nicht
gezweifelt werden kann, wird es nicht wagen, ernſthafte
Friedensverhandlungen mit Italien anzubahnen, wenn
ſie nicht fühlt, daß ſie imſtande iſt, ſie der Nation
annehm=
bar zu machen.
Deutſches Reich.
— Hohe Militärs bei den
Flotten=
manövern. Zur Teilnahme an der Flottenübung am
16. September iſt eine Anzahl der höchſten deutſchen
Militärperſonen kommandiert worden, unter ihnen auch
der Kriegsminiſter und der Chef des Generalſtabes der
Armee. Dieſe Maßnahme verfolgt offenbar den
Zweck, ein verſtändnisvolles Zuſammenwirken von Heer
und Marine für den Ernſtfall zu garantieren. Dem
Marineverordnungsblatt zufolge ſind zur Teilnahme an
der Flottenübung am 16. September kommandiert: Frhr.
v. d. Goltz, Generalfeldmarſchall und Generalinſpekteur der
6. Armeeinſpektion, v. Bülow, General der Infanterie,
kommandierender General des 3. Armeekorps, v.
Heerin=
gen, General der Infanterie, Kriegsminiſter, v. Moltke,
Generaladjutant, Chef des Generalſtabs der Armee,
Gallwitz, General der Artillerie, Inſpekteur der
Feld=
artillerie, Sixt v. Arnim, General der Infanterie und
kommandierender General des vierten Armeekorps, Mukda,
General der Infanterie, Chef des Ingenieur=
Pionier=
korps und Generalinſpekteur der Feſtungen, v. Kirchbach,
General der Artillerie und kommandierender General
des 19. (2. ſächſiſchen) Armeekorps.
— Von der Reichswertzuwachsſteuer.
In dem gegenwärtigen Etatsvoranſchlag für 1912/13 iſt
der Ertrag der Reichswertzuwachsſteuer für den
preußi=
ſchen Staat auf nur 800000 Mk. eingeſetzt worden, alſo
eine verhältnismäßig ſehr geringe Summe, die auf die
Beſtimmungen des Ausführungsgeſetzes zurücZuführen
iſt, wonach die mit der Veranlagung betrauten
Kommu=
nen 5 Prozent und der Staat nur den gleichen Anteil
erhalten ſoll. Der Ertrag der Wertzuwachsſteuer im
gan=
zen Reich iſt auf 23 Millionen, in Preußen auf 16
Millio=
nen geſchätzt worden. Wie man uns ſchreibt, dürften die
800000 Mark, die 5 Prozent des Geſamtbetrages von
16 Millionen darſtellen, noch nicht imſtande ſein, die
ent=
ſtehenden Unkoſten zu decken. Im Jahre 1911 war dies
in noch geringerem Maße der Fall, da die Einnahme aus
der Reichswertzuwachsſteuer für Preußen ſich auf nur
700000 Mark belaufen hat. Man wird aber erwarten
können, daß die Einnahme eine größere wird, ſobald
das Geſetz längere Zeit in Geltung iſt, und es iſt zu
hof=
fen, daß dies bereits im ſnächſten Etat zum Ausdruck
ge=
langen kann.
Die franzöſiſchen Offiziere im
Reichslande. Die vom Matin gemeldete neue
Ver=
fügung der elſaß=lothringiſchen Regierung über den
Aufenthalt franzöſiſcher Offiziere in Elſaß=Lothringen
wird nun vom Lorrain erheblich eingeſchränkt. Die
Ver=
fügung könne höchſtens den Teil des Elſaß betreffen, in
dem die Manöver abgehalten werden. Aber in Lothringen
ſeien Aufenthaltserlaubniſſe an franzöſiſche Offiziere auch
für die Zeit nach dem 15. Auguſt erteilt worden. Von
dem im Matin gemeldeten völligen Verbot der
Aufent=
haltserlaubnis für die Zeit vom 15. Auguſt bis zum
Schluß der Herbſtmanöver kann alſo keine Rede ſein.
Ausland.
England.
Veränderung im Kabinett. Gerüchte von
der bevorſtehenden Veränderung im Kabinett Asquith
treten mit einiger Beſtimmtheit in verſchiedenen
eng=
liſchen Blättern auf. Wie ein Liverpooler Blatt meldet,
wird Sir Rufus Iſaac anſtelle Buxtons Handelsminiſter
werden.
Die zur Beratung der Frage der
Sicherheit zur See ernannte Kommiſſion
hat einen längeren Bericht veröffentlicht. Sie empfiehlt
darin eine große Anzahl von Rettungsbooten und
Ret=
tungsflößen, die für alle an Bord befindliche Perſonen
ausreichen müſſen, betont aber nachdrücklich, daß die
Stabilität und die Seetüchtigkeit der Dampfer von
vor=
wviegender Wichtigkeit ſei und daß als Vorſorge gegen
einen möglichen Unglücksfall alles andere notwendig
untergeordnet werden müſſe. Die Kommiſſion iſt weiter
der Anſicht, daß die Einführung von Scheinwerfern für
die Handelsmarine nicht ratſam ſei, da der Nachteil die
Vorteile überwiegen würde. Im übrigen iſt die
Kom=
miſſion der Meinung, daß die Routen über den
Atlan=
tiſchen Ozean als vorſichtig gewählt und muſterhaft zu
betrachten ſeien.
Rußland.
Das ruſſſiſch=franzöſiſche
Communi=
aué über die Reiſe des Miniſterpräſidenten Poincaré,
das angeblich in ſehr allgemein gehaltenen Ausdrücken
gehalten ſein wird, ſoll am Samstag, den 17. Aug.,
ver=
öffentlicht werden.
Miniſterpräſident Poincaré beſuchte am
donnerstag in Moskau den Kreml, beſichtigte die Kirchen
und Sehenswürdigkeiten und nahm alsdann beim
Stadt=
hauptmann das Frühſtück ein. Nachmittags empfing er
die franzöſiſche Kolonie und beſuchte mehrere Muſeen.
Abends reiſte der Miniſterpräſident nach Petersburg.
Seine Abreiſe verzögerte ſich um eine Stunde, weil die
Strecke durch einen in der Nähe von Moskau entgleiſten
Vorortzug geſperrt war.
Luxemburg.
Die Großherzogin und das neue
Schul=
geſetz. Das amtliche Memorial veröffentlichte dieſer
Tage das neue, gemäßigt liberale Schulgeſetz, das mit
Zweidrittelmehrheit von der Kammer angenommen
wor=
en war und das die junge Großherzogin Marie
Adel=
heid aber erſt jetzt unterſchrieben hat. Die öffentliche
Meinung hatte ſich über den langen Aufſchub bereits ſtark
erregt, da ein ſolcher Fall nie dageweſen war. Es ſteht
noch nicht feſt, ob das Geſetz noch für das am künftigen
Oktober beginnende Schuljahr zur Anwendung gelangen
wird, da das Geſetz erſt zwei Monate nach ſeiner
Ver=
öffentlichung angewandt werden darf. Nach dem
allge=
meinen Dafürhalten hat ſich die Großherzogin, deren
Mut=
er bekanntlich aus dem katholiſchen Hauſe Braganza
ſtammt, in ihrem zeitweiligen Widerſtand gegen das
Ge=
etz durch den Klerus und die Hofkamarilla beſtärken
laſ=
en. Dieſer Eindruck bleibt trotz der ſchließlichen
Ge=
nehmigung des Geſetzes beſtehen. Denn erſt in den letzten
Tagen hat die beſonders ſtark anwachſende Aufregung in
der öffentlichen Meinung der Großherzogin die Augen
ge=
öffnet. Dieſes Verhalten hat der Volkstümlichkeit der
Großherzogin bei allen Liberalen und ſelbſt gemäßigt
lerikalen Elementen geſchadet.
Serbien und Bulgarien.
Die Allianz. Der bulgariſche
Unterrichtsmini=
ſter Bobotſchew hat in einer Unterredung mit dem
Korre=
ſpondenten des Matin folgendes erklärt: Es beſteht eine
Verſtändigung zwiſchen Bulgarien und Serbien, aber
eine Allianz. Serbien und Bulgarien haben gemeinſame
Intereſſen und Beſtrebungen. Selbſtverſtändlich wollen
ſie in Uebereinſtimmung handeln. Dieſer Zweck kann
ohne endgültige Engagements, ohne Bindung erreicht
werden und es iſt unerläßlich, daß wir an dem Tage,
deſſen Morgenröte nahe iſt und wo die europäiſche Frage
für immer gelöſt werden wird, die Hände frei haben, um
unſere Rechte geltend zu machen. Vielleicht, ſchloß der
bulgariſche Miniſter, können in zwei oder drei Wochen
wunderbare Veränderungen vorliegen. Jede Stunde
bringt uns der unvermeidlichen Löſung näher,
* Wilhelmshöhe, 16. Aug. Prinz
Hein=
rich von Preußen wird auf Schloß Wilhelmshöhe
Sonntag, den 18. Auguſt, eintreffen, um ſich vor ſeiner
Reiſe nach Japan und Oſtaſien von dem Kaiſerpaar zu
verabſchieden. Am Sonntag, den 18. Auguſt, wird zu
Ehren des Geburtstages des Kaiſers Franz
Joſef von Oeſterreich große Galatafel im Schloſſe zu
Wilhelmshöhe ſtattfinden. Es ſind dazu Einladungen
an die Spitzen der Militär= und Zivilbehörden Kaſſels
ergangen. Am Abend findet große Feſtvorſtellung im
Hoftheater zu Kaſſel ſtatt; es gelangt neu einſtudiert
und in neuer glanzvoller Ausſtattung die beliebte Oper
von Konxad Kreutzer „Das Nachtlager in Granada” zur
Aufführung. Am Montag, den 26. Auguſt, wird das
Kaiſerpaar die Sommerreſidenz Wilhelmshöhe wieder
verlaſſen.
* Die Reiſe des Prinzen Heinrich von
Preußen nach Japan. Prinz Heinrich, der als
Vertreter des Kaiſers zur Teilnahme an den
Beiſetzungs=
feierlichkeiten des japaniſchen Herrſchers beſtimmt iſt und
auf dem Landwege nach Kiautſchou fährt, dürfte ſich dort
auf dem Panzerkreuzer „Gneiſenau” einſchiffen, um nach
Japan zu gelangen. Kommandant des Schiffes iſt
Ka=
pitän z. S. Brüninghaus, der bis vor nicht langer Zeit
Chef der Abteilung Kiautſchou im Reichsmarineamt war.
Der Kreuzer „Gneiſenau” den der Kronprinz bei ſeiner
Reiſe nach Indien benutzte, iſt mit Räumen ausgeſtattet,
die für die Aufnahme eines Admirals beſtimmt ſind. Da
der kommandierende Admiral des Oſtaſiatiſchen
Kreuzer=
geſchwaders, Admiral von Kroſigk, auf dem
Panzerkreu=
zer „Scharnhorſt” ſeine Flagge gehißt hat, kann nur der
Gneiſenau” für die Ueberfahrt des Prinzen in Frage
kommen. Beide Panzerkreuzer ſind Schweſterſchiffe, die
eine Waſſerverdrängung von 11600 Tonnen aufweiſen.
Die Beſatzung beträgt 765 Mann und die Armierung acht
21=Zentimetergeſchütze, ſechs 15=Zentimetergeſchütze und
zwanzig 8,8=Zentimetergeſchütze. Sie gehören
demnach=
einem älteren Typ an. „Gneiſenau” iſt im Juni 1906 auf
der Weſerwerft vom Stapel gelaufen. Für Reiſende, die
direkt nach Japan fahren wollen, dürfte es von Intereſſe
ſein, daß ſeit kurzer Zeit die Fahrzeit von Berlin nach
Tokio um 11½ Stunden verkürzt worden iſt. Die Züge,
die an die dreimal wöchentlich auf der Sibiriſchen Bahn
verkehrenden Expreßzüge Anſchluß haben, führen direkte
Schlafwagen, die die Reiſenden aufs bequemſte über die
koreaniſchen und ſüdmandſchuriſchen Linien befördern.
Die Züge haben vermöge der Dampfſchiffverbindung
Fuſan-Schimonoſeki direkten Anſchluß an einen neu
ein=
gerichteten, mit allem modernen Komfort ausgeſtatteten
Luruszug der zwiſchen Schimonoſeki und Tokio verkehrt=
Außer der Zeiterſparnis hat die neue Verbindung
gegen=
über der über Wladiwoſtok auch den Vorzug, daß die
Seefahrt von Schimonoſeki nach Fuſan nur etwa zehn
Stunden erfordert, gegen 40 Stunden der oft, namentlich
im Winter, recht unangenehmen Fahrt zwiſchen
Tſuru=
gara und Wladiwoſtok.
* Brüſſel, 16. Aug. Die deutſche Kolonie
in Antwerpen veranſtaltete geſtern abend zu Ehren des
Kommandanten, der Offiziere und der Seekadetten von
S. M. S. „Viktoria Luiſe” das im Hafen von
Ant=
werpen liegt, einen Feſtkommers an dem ſich etwa)
600 Perſonen beteiligten. Das Kaiſerhoch brachte Wil= von Mallinckrodt aus, worauf Otto Lürmann die=
Ofiziere und Kadetten der „Viktoria Luiſe” begrüßte und
die Bedeutung der Marine für Deutſchland hervorhob,
die man in Antwerpen ganz beſonders zu würdigen
ver=
ſtehe. Im Namen der Offiziere dankte Korvettenkapitän
von Waldeck für den freundlichen Empfang, der ihnen in
Antwerpen ſeitens der Deutſchen bereitet worden ſei. Zu
gleicher Zeit wurde die Mannſchaft der „Viktoria Luiſe‟
im deutſchen Seemannsheim bewirtet. Heute nachmittag
haben die Offiziere die Autoritäten von Antwerpen und
die deutſche Kolonie zu einem Thé dansant auf das Schiff
geladen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 17, Auguſt.
Ernennung. Zum Präſidenten der Königl.
Preuß. und Großh. Heſſ. Eiſenbahndirektion in Mainz
iſt der bisherige Geheime Regierungsrat Laury im
Meine Erinnerungen an Gravelotte.
Von Eliſabeth von Roſenberg.
Wenn der Hochſommer naht, und unter den ſurrenden
Schlägen der Senſe die reife Frucht zu Boden ſinkt, dann
ſchleicht ſich immer von neuem die Erinnerung an jenen
Hochſommertag in meiner Seele, an dem vor 42 Jahren
unter der Glut der Auguſtſonne die Sichel des Todes ſo
überreiche Ernte hielt auf dem Felde der Ehre — der
Tag von Gravelotte.
Zwei Jahre vor dem Ausbruch des Krieges gegen
Frankreich hatte ich mich, getäuſcht in meinem
uner=
ſchütterlichen Glauben an Liebe und Treue, der
Kranken=
pflege gewidmet, um unter dem Zeichen des roten
Kreu=
zes in aufopfernder Pflege dem blutenden Herzen Frieden
zu geben, nicht ahnend, daß ich ſchon ſo bald beſtimmt ſein
würde, den neuen Beruf unter den Schrecken des Krieges
in ſeinem furchtbarſten Ernſte kennen zu lernen. Die
Mo=
bilmachung im Juli 1870 führte mich aus der Stille des
heimiſchen Krankenhauſes in ein Kriegslazarett der
2. Armee, das nach den ſchweren und verluſtreichen
Ge=
fechten vom 16. Auguſt Pflegeperſonal an die Feldlazarette
entſandte, die ihrerſeits den Verbandplätzen der
Truppen=
teile wegen der ungeheuren Zahl von Verwundeten jede
entbehrliche Hilfskraft zur Verfügung ſtellten. Ein
ein=
ſamer franzöſiſcher Bauernhof, von einer Mauer
um=
geben und von mächtigen Buchen umrauſcht, der unter
dem Schutze einer Hügelkette den feindlichen Geſchoſſen
un=
erreichbar war, nahm am 18. Auguſt unſer Feldlazarett
auf. Von fernher rollte bald, wie von ſchwerem Gewitter,
der Donner der Geſchütze zu uns herüber. Der mörderiſche
Kampf um die feindlichen Höhen tobte ſeit Stunden. Und
bald kamen in unaufhaltbarer Folge als ſichtbare Zeichen
der ſchweren Verluſte, die unſere heldenmütigen Truppen
zu erleiden hatten, von den Verbandplätzen die
Verwun=
deten, denen die notwendigſte ärztliche Hilfe zu Teil
ge=
orden war. Unter fieberhafter Arbeit flogen uns die
Stunden dahin. Und als der Tag ſeinem Ende zuneigte,
war in unſerem Gehöft der letzte Platz mit
Schwerver=
wundeten belegt, von denen mancher mit der ſinkenden
Sonne die müden Augen für immer ſchloß. Aber der
An=
riff der pommerſchen Regimenter, der am Abend gegen
die feindliche Stellung einſetzte und den Sieg an unſere
Fahnen heftete, brachte neue ſchwere Verluſte.
Als ſchon das Tageslicht faſt erloſchen war, da
trug man einen ſchwerverwundeten Offizier auf einer
Bahre in den Raum, der meiner Leitung unterſtellt war
Ein Kopfſchuß hatte ihn niedergeſtreckt; faſt das ganze
Ge=
ſicht bedeckte ein Verband, nur ein Auge war ſichtbar, ſtarr
und halbgeſchloſſen, und um die dunklen Wimpern irrten
die Schatten des Todes. Da auf einmal ſandte der Mond,
der über dem blutigen Schlachtfelde leuchtend aufging,
ſeinen vollen Glanz durch das offene Fenſter und
lichtüber=
flutet lag die Geſtalt des Schwerverwundeten vor mir.
Ich weiß nicht, was mir die Kraft gab, nicht
zu=
ſammenzubrechen unter der Wucht des Schmerzes, der mich
bis in die Tiefe der Seele erſchütterte. Der Mann dort,
der in ſeiner Sterbeſtunde meiner Pflege anvertraut war,
er war es, dem meine Liebe gehört hatte in
unwandel=
barer Treue, dem ich Jahre meines Lebens freudig
ge=
opfert hatte im Glauben an unſer einſtiges Glück. In
dieſem Glauben hatten wir uns vor 6 Jahren zum letzten
Mal die Hand gedrückt. Was für Erinnerungen ſtiegen
jetzt in mir empor! — Von Jugend auf eng befreundet
durch täglichen Verkehr in der kleinen Garniſon, in der
unſere beiden Väter bei demſelben Truppenteil ſtanden.
Da war es kein Wunder, daß wir dann als Erwachſene
ines Tages, an dem die Trennungsſtunde ſchlug, weil der
Jugendfreund in die Armee eintrat, erkannten, daß aus
der Freundſchaft der Kinder eine tiefe Zuneigung
ent=
ſtanden war, die wir unausgeſprochen im Herzen
trugen. Und wieder vergingen Jahre, da kam die
Stunde, wo er um mich warb mit heißen Worten der
Liebe, wo wir uns gelobten, treu zu einander zu halten,
bis er imſtande war, mich als Gattin heimzuführen. Wohl
wußten wir beide, daß dieſer Tag noch fern war, denn
unſere beſcheidenen Mittel reichten zu einem Ehebund nicht
aus. Aber im Bewußtſein, das Glück doch eines Tages
zu erringen, erſchien ja das Warten ſo leicht.
Sein Dienſt führte ihn in eine ferne Garniſon. Und
Jahre vergingen. Seltener wurden ſeine Briefe und ihre
zärtliche, einſt ſo zuverſichtliche Sprache erkaltete mehr und
mehr. Und dann kam die Stunde, die die Hoffnung meines
Lebens mit einem Schlage vernichtete, die Stunde, als er
mir ſchrieb, er könne es nicht verantworten, mein
Schick=
ſal noch länger an ſeine ungewiſſe Zukunft zu feſſeln.
Glückſelige Hoffnungen langer Jahre ſanken in den Staub,
mein Herz war gebrochen — und der, der es brach, er lag
nun, ein dem Tode Geweihter, vor mir. Tief
erſchüttert=
ſaß ich an ſeinem Lager. Waren es meine heißen Tränen,
die auf ſeine bleiche, kalte Hand fielen? Das brechende
Auge öffnete ſich weit, und ein ſtaunender, flehender Blick
traf mich. Er hatte mich erkannt. Seine Hand ruhte in
der meinen und das fliehende Leben ließ ihm noch die
Kraft, mir durch einen ſchwachen Druck zu ſagen, daß er
meine Verzeihung empfunden hatte. Das müde Augenlid
ſenkte ſich wieder — durch den ſtillen Raum zogen die
fernen Klänge der Reträte, die von einem auf dem
Schlachtfelde lagernden Truppenteil herüberſchallten. Und
als die feierliche Weiſe des Gebets einſetzte, da ruhten
meine Hände ſegnend auf ſeinem Haupte — und er tat
ſeinen letzten Atemzug.
Miniſterium der öffentlichen Arbeiten in Berlin ernannt
worden. Der neue Präſident wird ſein Amt am 1.
Sep=
kember d. Js. antreten.
* Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 22,
vom 16. Auguſt, hat folgenden Inhalt: 1.
Bekannt=
machung, den Steuerausſchlag zur Beſtreitung der
Bedürfniſſe der Landjudenſchaftskaſſe für das Rabbinat
Darmſtadt II für 1912 (Rj.) betreffend. 2. Verzeichnis
der Vorleſungen, Uebungen und Praktika, welche im
Winterſemeſter 1912/13 in den ſechs Fachabteilungen
der Großh. Techniſchen Hochſchule zu Darmſtadt
abge=
halten werden. 3. Ordensverleihungen.
E Bevölkerungsbewegung in Darmſtadt. Zu der
geſtern mitgeteilten Notiz über die Zahl der Bevöl=
Ferung von Darmſtadt teilt uns der
Oberbür=
germeiſter folgendes mit: Die betreffende Notiz geht
meines Erachtens von nicht zutreffenden Vorausſetzungen
aaus. Es ſteht heute noch keineswegs feſt, wie die
Bevöl=
klerungsbewegung in der Stadt Darmſtadt ſeit der letzten
WVolkszählung verlaufen iſt. Das polizeiliche
Melde=
material ergibt keine Sicherheit angeſichts der
zahl=
rreichen Verſtöße gegen die Meldepflicht. Von
der Bevölkerung wird die polizeiliche Meldepflicht
weni=
ger genau genommen wie die ſtandesamtliche. Richtig iſt,
daß die Stadt Darmſtadt die allgemeine
Erſcheinung der Großſtädte teilt, wonach
die Geburten in Abnahme begriffen und die Vororte
ge=
wwachſen ſind. Dieſes Wachstum der Vororte iſt jedoch
micht auf die Steuerverhältniſſe zurückzuführen, da die
Steuern in der Stadt Darmſtadt weit niedriger ſind, als
die Steuern in den Vororten. Als beſondere Gründe
Für die rückläufige
Bevölkerungsbeweg=
ung dürften in Betracht kommen: Die Verlegung
grö=
ßßerer Etabliſſements, zum Beiſpiel der Merckſchen und
Schenckſchen Fabrik, die Errichtung des neuen Bahnhofes
rmit den zugehörigen Werkſtätten, die ein Abwandern der
Arbeiter nach den näher gelegenen Landorten zur Folge
gehabt hat. Die Villenkolonie an der Eberſtädter
Chauſ=
ſſee, die Einzel=Landhäuſer in anderen Nachbarorten
haben eine ganze Anzahl Bewohner aus dem Stadtgebiet
hhinausgeführt. Die Zahl der Studierenden auf der
Tech=
miſchen Hochſchule hat abgenommen. Innerhalb der
letz=
iten fünf Jahre ſind zwei Kompagnien des Infanterie=
Regiments Nr. 115 und eine Kompagnie des
Trainbat=
ttaillons nach dem Truppen=Uebungsplatz, alſo nach
Griesheim, verlegt worden, ohne daß hierüber polizeiliche
Meldungen erſtattet worden ſind.
A Tuberkuloſe=Maßregeln auf Zündholzſchachteln.
Um die Tuberkuloſe=Bekämpfung in Heſſen zu fördern,
werden in Kürze gewöhnliche Zündholzſchachteln mit
aauf der Unterſeite verſehenen
Mahnun=
gen und Belehrungen hinſichtlich der
Tu=
berkuloſe und ihrer Be kämpfung in den
Handel kommen. Die Anregung hierzu gaben Ihre
Kö=
migliche Hoheit die Großherzogin, welche bei einem
Beſuche der Dresdener Hygiene=Ausſtellung im
ver=
gangenen Jahre ſolche Schachteln mit hygieniſchen
An=
weiſungen geſehen haben, die in Argentinien verkauft
werden. Die Firmen „Vereinigte Zündholzfabrik
Rei=
chenbach und Beſſunger in Nieder=Ramſtadt und Chriſtian
Büttel in Pfungſtadt” haben ſich alsbald bereit erklärt,
die gute Sache zu unterſtützen. Der Gedanke, auch auf
dieſe Art dem Volkswohl zu dienen, kann nur mit
Freu=
den begrüßt werden. Möge er ſeine gute Wirkung nicht
werfehlen. Auf den Preis der Zündhölzer hat dieſe Art
der Volksbelehrung keinen Einfluß. Dreiviertel der
Zündhölzerſchachteln werden von den Firmen
Reichen=
bach u. Beſſunger in Nieder=Ramſtadt, und ein Viertel
von der Firma Chriſtian Büttel in Pfungſtadt hergeſtellt.
Auf der zurzeit in dem Darmſtädter Reſidenzſchloß
be=
findlichen Ausſtellung „Der Menſch” ſind in der Abteilung
kber Tuberkuloſe dieſe Zündholzſchachteln mit den ver=
Achiedenen Aufdrucken zu ſehen.
* Einrichtung eines Jugendgartens. Hinter dem
alten Schießhaus herrſcht ſeit einigen Wochen reges
Treiben. Es wird dort ein Garten angelegt. Die
Arbeiter ſind aber nicht Erwachſene, ſondern
Schulmädchen. Und mit welchem Eifer betreiben
Die Kleinen ihre Arbeit! Ein Teil der Wieſe iſt ſchon in
Grabland umgewandelt und täglich kommt ein neues
Stück hinzu. Auch für einen Brunnen und eine Schutz=
Halle wird geſorgt. Der Brunnen verurſacht beſonders
hohe Koſten, weil bis zu der Tiefe von 17 m gebohrt
werden mußte, um genügend Waſſer zu bekommen.
(Edle Menſchen= und Kinderfreunde haben einen Teil
Der entſtandenen Koſten gedeckt, noch bleibt aber der
größere Teil zu beſtreiten. Auskunft über Zweck und
Einrichtung des Jugendgartens erteilen bereitwilligſt
Die Herren Profeſſor Kiſſinger und Oberlehrer
Schütz, auch nehmen ſie weitere Beiträge zu den Koſten
gerne entgegen.
— Führungen in der Ausſtellung „Der Menſch”
Obwohl die Ausſtellung „Der Menſch” in Darmſtadt
ſo gehalten iſt, daß ſie jedem Beſucher ohne Führung
leicht verſtändlich wird, iſt doch mehrfach der Wunſch
laut geworden, daß einzelne Gruppen durch Führungen
erläutert werden. Dieſem Wunſche Rechnung tragend,
wird der wiſſenſchaftliche Leiter der Ausſtellung, Dr.
med. Arthur Luerſſen, in Zukunft an mehreren
Tagen öffentliche Führungen veranſtalten, die
etwa ¾ bis 1 Stunde dauern und dem Zuhörer
eine tiefer gehende Belehrung und Erklärung auf
dem betreffenden Gebiete geben. Auch werden Fragen
über ſchwierigere Dinge gern beantwortet werden.
Zunächſt werden ſolgende Führungen veranſtaltet:
Samstag, den 17. Auguſt, durch die Gruppe:
Volks=
krankheiten, Sonntag, den 18. Auguſt, durch die Gruppe:
Körperpflege, Montag, den 19. Auguſt, durch die
Gruppe: Kleidung. Die Führungen beginnen um
10 Uhr; Teilnehmer können ſich um dieſe Zeit beim
Aufſeher melden. Die Führungen ſind für die
Be=
ſucher der Ausſtellung koſtenlos.
— Das dankbare Modautal. Dem Vorſitzenden
der Ortsgruppe Darmſtadt des Odenwaldklubs, Herrn
Bürgermeiſter Mueller, iſt am 15. Auguſt aus Nieder=
Modau folgendes Schreibeu zugegangen: „Im Namen
meiner Gemeinde ſage ich Ihnen herzlichen Dank für
Ihre Freundlichkeit und Opferwilligkeit, die Sie unſerem
in Elend geratenen Modautale durch Ihren ſo
wohl=
gemeinten Aufruf entgegenbringen. Mit Ihrem ſo
wohlwollenden Aufruf haben Sie den bedrängten und
tiefgebeugten Familien neuen Lebensmut gegeben, ſo daß
ſie mit Vertrauen in die Zukunft blicken können. Sie
dürfen verſichert ſein, daß Ihnen mit dem Komitee
viele dankbare Herzen entgegenſchlagen mit der Hoffnung
auf endliche Hilfe! Möge Ihnen für Ihre ſo hoch
ge=
ſchätzte Bemühung und Unterſtützung, ſowie für Ihre
Stadt viel Segen erblühen. Mit vielem Dank und
Ehrerbietung Ihr ergebener Schaller, Bürgermeiſter.‟ —
So oft die Darmſtädter Bürgerſchaft bisher um
Be=
tätigung hilfsbereiter Nächſtenliebe angegangen wurde,
hat ſie nicht verſagt. Die Mitglieder und Freunde des
Klubs, die Einwohnerſchaft Darmſtadts werden auch
jetzt das Vertrauen der unverſchuldet in Not geratenen
Volksgenoſſen in ihre Opferwilligkeit rechtfertigen. Sie
können allerdings den Notſtand nicht beheben. Dazu
iſt die Hilfe weiterer Kreiſe erforderlich. Sie werden
aber tun, was in ihren Kräften ſteht, um ihn zu
lindern. Gebe jeder, was er kann. Des herzlichſten
Dankes dafür darf er ſich im voraus verſichert halten.
Zur Entgegennahme von Spenden iſt der
Rechner des Klubs, Herr Kaſſier Löwe, Waldſtraße 6,
bereit; auch ſind Sammelliſten im Umlauf.
* Künſtler=Poſtkarten. Zum 70. Geburtstag
Eugen Brachts ſind aus Anlaß der Bracht=
Aus=
ſtellung in kleinerer Auflage Poſtkarten nach Aquarellen
des Meiſters in künſtleriſcher Ausſtattung und vollendeter
Ausführung herausgegeben und in allen
Pavierhand=
lungen zu haben. Einige der Karten waren bereits zur
Poſtkartenwoche erſchienen, aber bald vergriffen. Die
Siegelmarken, mit denen die einzeln eingepackten
Karten verſehen ſind, wurden nach Entwürfen von
Herrn Enders hergeſtellt. Die Ausgabe iſt geſetzlich
geſchützt.
— Der Heſſiſche Polizei= und Schutzhundverein
läßt jetzt ſchon auf die von ihm am 21. und 22. September
geplanten erſten öffentlichen Hauptprüfungen von
Polizei= und Schutzhunden aufmerkſam machen, zu
denen Hunde aus ganz Deutſchland zugelaſſen werden.
Die Hunde werden in 2 Abteilungen getrennt geprüft.
Die Naſen= und Waſſerarbeiten finden am 21. im
Ge=
lände am alten Schießhaus und am Steinbrückerteich,
die Gehorſamsübungen und Arbeiten an
Verſuchsver=
brechern am 22. in der Rennbahn an der
Heidelberger=
ſtraße ſtatt. Der Verein gehört noch keinem Verband
an, ſein Vorhaben iſt mit großen Koſten verbunden und
er wäre Intereſſenten für Stiftung von Geld= oder
Ehren=
preiſen hierzu beſonders dankbar. Der erſte Vorſitzende,
Revier=Polizeikommiſſär Lindemann, Lagerhausſtraße 5,
nimmt ſie gerne entgegen und erteilt jede weitere
Aus=
kunft. Alles nähere über die Prüfungen kann aus
ſpäter in dieſem Blatte erſcheinenden Anzeigen erſehen
werden.
— Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 10. Auguſt l. J.
männ=
lich 9874, weiblich 6511, zuſ. 16385, in Prozenten 60,16,
39,74. Der Krankenſtand betrug am 10. Auguſt I. J.
männlich 418, weiblich 338, in Prozenten 4,13, 5,19.
An Krankengeld wurden ausgezahlt in der Woche
vom 5. Aug. bis 10. Aug. I. J. 5723,37 Mk. (1911: 5307,48
Mark). An Wöchnerinnen waren vorhanden am
10. Auguſt l. J. 27. Sterbefälle kamen vor in der
Woche vom 5. Auguſt bis 10. Auguſt l. J. 1.
* Städtiſche Leſehalle. Wegen baulicher
Ver=
änderung und Umzug muß die Leſeballe von
Montag, den 19., bis einſchließlich Samstag, den 24. Aug.,
geſchloſſen bleiben. Der Ausleihbetrieb in
der Bücherhalle erleidet keine Unterbrechung.
* Silberne Hochzeiten. Am Sonntag feiern die
Ehe=
leute Heinrich Schäfer, Schutzmann i. P., Ruthsſtraße
Nr. 13 part., das Feſt der ſilbernen Hochzeit; ferner die
Eheleute Adam Wambold, Glöckner der
Petrusge=
meinde (Beſſungen).
* Die Privilegierte Schützengeſellſchaft Darmſtadt
hält am Sonntag ihr diesjähriges Ritterſchießen
ab. Hierbei wird der Wanderbecher, Stiftung Karl
Schmitt, herausgeſchoſſen. (Siehe Anzeige.)
* Ludwigshöhe. Im morgigen
Sonntags=
konzert vom Muſikkorps des Leibgarde=Regiments,
unter Obermuſikmeiſter Hauske ausgeführt, wird des
Tages von Gravelotte gedacht werden. Bei ungünſtigem
Wetter wird das Konzert in den Saal verlegt. (Siehe
Anzeige.)
* Schützenhof. Morgen Sonntag, dem Gedenktage
von Gravelotte, gibt die Kapelle des Leibgarde=Regiments
Nr. 115 ein Patriotiſches Konzert nach einem
entſprechend zuſammengeſtellten Programm. Bei
un=
günſtiger Witterung findet das Konzert im Saale ſtatt.
(Siehe Anz.)
* Schuls Felſenkeller. Seit geſtern abend gelangt im
Schulſchen Felſenkeller, Dieburger Straße 85, das bekannte
und beliebte Wiener Bockbier zum Ausſchank. Der
Stoff iſt ganz vorzüglich und findet nebenbei heute abend
ſowie morgen Sonntag Freikonzert ſtatt. (S. Anz.)
Trebur, 16. Aug. In unſerem Orte, dem alten
Trebur, mit ſeiner ehemaligen Kaiſerpfalz und ſeinen
Reichstagen zu den Zeiten der Karolinger, wurde
un=
längſt wieder ein hochintereſſanter Inſchriftenſtein
in dem Mauerwerk des Kirchturms gefunden,
nach=
dem ein Stück Verputz abgefallen war. Nach den
An=
gaben des Großh. Denkmalpflegers lautet die etwas
be=
ſchädigte lateiniſche Inſchrift zu deutſch: „Zu Ehren
des göttlichen Kaiſerhauſes. Der Göttin Virodacthis
hat der Domänebezirk von Nidda und die
Einwohner=
ſchaft des Vicus Auguſti (dieſen Bau) auf öffentliche
Koſten errichtet.‟ Dieſer rätſelhafte Stein ſoll dem Ende
des 2. Jahrhunderts entſtammen und ſomit das älteſte
Denkmal der Treburer Funde ſein. Man hat es alſo mit
einer Inſchrifttafel eines römiſchen Tempels zu tun, der
möglicherweiſe im 8. Jahrhundert den
Karolingerbau=
ten eingefügt wurde und ſpäter aus den Trümmern
der=
ſelben beim Kirchturmbau Verwendung fand. Da
näch=
ſtes Jahr der ganze Verputz des Turmes abgenommen
werden ſoll, hofft man, weitere Funde zu machen, die zur
Klärung des Fundes beitragen dürften.
Mainz, 16. Aug. Die Truppenſchau vor dem
Kaiſer auf dem „Großen Sand” am Mittwoch, den
21. d. Mts., nimmt nach einer beim hieſigen
Gouverne=
ment eingetroffenen Mitteilung bereits um 7 Uhr
vormit=
tags ihren Anfang.
Mainz, 16. Aug. Auf einem Baugelände in
Weiſenau, das früher der Rheiniſchen Baugeſellſchaft
ge=
hörte, wurden zwei menſchliche Skelette bei
Erd=
arbeiten freigelegt. Dieſelben lagen etwa 2,50 Meter tief
und waren noch gut erhalten. Der Fund wurde dem
ſtädtiſchen Muſeum zu Mainz überwieſen. Man glaubt,
daß die Skelette aus napoleoniſcher Zeit ſtammen, wo um
Mainz herum bekanntlich wiederholt ſehr blutige Kämpfe
ſtattfanden.
Bingen, 16. Aug. Geſtern wurde hier eine
Geſell=
ſchafter= und Aufſichtsratsſitzung der Binger
Feſthal=
lengeſellſchaft abgehalten, in der der
Aktiengeſell=
ſchaft für Hoch= und Tiefbauten, vorm. Gebr. Helfmann
in Frankfurt a. M., die Ausführung des
Saalbauprojek=
tes übertragen wurde. Dabei iſt durch Vertrag feſtgelegt
worden, daß die Arbeiten und Lieferungen an der Feſthalle
von der unternehmenden Firma an Binger
Gewerbe=
treibende vergeben werden ſollen, ſofern dieſe unter
den gleichen Bedingungen und zu denſelben Preiſen
ar=
beiten wie die auswärtigen Gewerbetreibenden. Die
Uebergabe des ſchlüſſelfertigen Baues wurde bei hoher
Konventionalſtrafe auf den 15. Juli 1913 feſtgelegt.
Ein=
ſchließlich der Einrichtung werden ſich die geſamten Koſten
des ganzen Baues auf rund 600000 Mark ſtellen.
Nierſtein, 16. Aug. Der 18jährige Sohn Johann der
Witwe Gries von hier wurde beim Aufwinden eines
Schiffsankers vom Ankerſpill erfaßt, wobei er einen
dop=
pelten Schädelbruch erlitt, an deſſen Folgen er im
Krankenhaus bald darauf ſtarb. Der Schickſalsſchlag
trifft die Witwe um ſo härter, als vor einiger Zeit ein
anderer Sohn auf ähnliche Weiſe verunglückte, der ſeitdem
als Siecher ſein Leben friſtet.
Feuilleton.
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Die
Reife=
zeugniſſe der Oberlyzeen. Die preußiſche
Mädchenſchulreform hat bekanntlich höhere Mädchenſchulen
mit Reifezeugnis geſchaffen. Dieſe voll ausgebauten,
ſtaatlich anerkannten Anſtalten heißen amtlich
Ober=
lyzeen. Bis jetzt hat der Bundesrat die Anerkennung
der Reifezeugniſſe dieſer Schulen noch nicht
ausgeſpro=
chen. Wie aber das Deutſche Philologenblatt in Nr. 30
mitteilt, liegen jener Behörde gegenwärtig diesbezügliche
Anträge von drei Bundesſtaaten vor, von Preußen,
Sach=
ſen und Baden. Daß über die ſchon länger vorliegenden
Anträge von Preußen und Sachſen ein endgültiger
Be=
ſchluß noch nicht zuſtande gekommen iſt, ſoll darin ſeinen
Grund haben, daß auch ein Antrag der badiſchen
Regier=
ung zu erwarten war. Mit jener Anerkennung wird
dann die Gleichſtellung der Oberlyzeen mit den
Gym=
naſien, Realgymnaſien und Oberrealſchulen endgültig
ausgeſprochen. Sie iſt natürlich von größter Bedeutung
für die Beſucherinnen dieſer ausgebauten höheren
Mäd=
chenſchulen, da dieſe dann z. B. bei Verſetzungen nach
Prima (Apothekerberuf u. a.) und bei Beſtehen der
Reife=
prüfung dieſelben Berechtigungen wie die höheren
Knabenſchulen erteilen. Zurzeit beſtehen in Preußen 239
Oberlyzeen gegen 225 im Jahre 1910.
Sicherheitslampe für Kohlengruben.
Dem Konſtrukteur einer Sicherheitslampe Farber in
Dortmund iſt ein Preis von 600 Pfund Sterling (12000
Mark) zuerkannt worden, der von einem engliſchen Koh=
Lengrubenbeſitzer für die beſte elektriſche Sicherheitslampe
geſtiftet worden iſt. Ein weiterer Preis von 50 Pfund
Sterling wurde einem Erfinder Bohrer=Hannover
zu=
erkannt. Der Wettbewerb war für alle Nationen offen.
* Der Arzt als Detektiv. In der Revue führt Dr.
de Neuville aus, daß der wahre Detektiv der Arzt iſt, und
erzählt zum Beweiſe folgende Geſchichte: In Havre wird
vor drei Jahren die Leiche einer Gaſtwirtsfrau gefunden.
DDie Mordkommiſſion erſcheint in Begleitung eines Arztes.
Dieſer unterſucht mit einem Mikroſkop die einzelnen
Spuren des Verbrechens und fragt nach einigen
Augen=
blicken des Schweigens: „Welches Schiff iſt zuletzt in den
Hafen eingelaufen?” „Die „Donna=Maria” aus Sizilien.”
„Dieſe Frau” nimmt der Doktor das Wort, „iſt von
einem Menſchen ermordet worden, der linkshändig iſt,
einen kleinen Schnurrbart trägt und wahrſcheinlich aus
Sizilien ſtammt. Er muß mit der „Donna Maria”
an=
gekommen ſein. Er hat vielleicht noch jetzt in ſeiner Taſche
das Ende einer Kerze.‟ Ein Kriminalbeamter erhält den
Auftrag, alle von Sizilien eingelaufenen Schiffe nach
ver=
dächtigen Fahrgäſten abzuſuchen. Inzwiſchen erklärt der
Arzt, worauf er ſeine Schlüſſe gründete: „Der Mörder
hat ſich beim Eintreten an der Tür verwundet. Das
blutbefleckte Holzſtück läßt vermuten, daß man es mit
einem Linkshändigen zu tun hat. Neben den Blutflecken
ſieht man auf dem Boden Spuren, die von einer
bren=
nenden Kerze herrühren. Das beſtärkt mich in meinen
Annahmen, daß der Menſch in ſeiner Rechten ein Licht
und in ſeiner Linken ein Mordwerkzeug trug. Die
mikro=
ſkopiſche Unterſuchung der Kerzenflecke zeigt, daß es ein
ähnliches Licht war, wie es Sizilien herſtellt. Der
mut=
maßliche Mörder muß alſo auf einem ſizilianiſchen
Dampfer angekommen ſein. Eine zweite mikroſkopiſche
Unterſuchung ſtellte in dieſen Spuren zwei winzige rote
Härchen feſt, augenſcheinlich Schnurrbarthaare.” In
die=
ſem Augenblicke trat der Kriminalbeamte ein. Er führte,
mit Handſchellen gebunden, einen Menſchen mit einem
kleinen roten Schnurrbart. Der Unbekannte gab ſeinen
Namen an: Foforazzo, Fahrgaſt an Bord der „Donna=
Maria‟. Der Doktor hielt ihm ein Stück Papier hin, er
nahm es mit der Linken. Man beſah ſeine Hände, die
Linke war verwundet. Man unterſuchte ihn, er hatte in
ſeiner Taſche noch den Lichtſtummel.
Auch ein „Tizian‟. Ein franzöſiſcher
Kunſtſamm=
ler, der kürzlich die italieniſchen Antiquitätenhandlungen
und Trödelbuden auf der Suche nach koſtbaren Raritäten
durchſtöberte, hatte dabei das Glück, in einem Laden eine
herrliche „Kreuzabnahme” zu entdecken, die der
Verkäu=
fer als echten Tizian auszugeben beliebte. Er kaufte das
Bild zu einem angemeſſenen Preiſe und ließ auf die
koſt=
bare Leinwand, um den Scherereien mit der italieniſchen
Zollbehörde aus dem Wege zu gehen, ein modernes
Por=
trät oberflächlich aufpinſeln, ſo daß es bei der Ankunft in
Paris nur einer leichten Abwaſchung bedurfte, um den
Tizian wieder in die Erſcheinung treten zu laſſen. Das
als modernes Bild deklarierte Werk paſſierte denn auch
anſtandslos die Grenze, als aber der ob ſeines Fundes
hochbeglückte Pariſer Sammler zu Hauſe in Anweſenheit
einer zahlreichen Karona von Freunden, die er zur Feier
des Ereigniſſes eingeladen hatte, daran ging, die
häß=
liche Uebermalung zu entfernen, verflüchtigte ſich im
Ver=
folg der Waſchung zu ſeinem Schrecken auch der Tizian
und machte einem darunter befindlichen pompöſen
Reiter=
bilde des Königs Viktor Emanuel II. Platz, der auf einem
feurigen Roß dahinſprengte.
* Das kleinſte Baby der Welt. Amerikas Intereſſe
iſt jetzt auf den winzig kleinen, 12 Tage alten Sohn von
Mr. und Mrs. Charles Dailey aus Philadelphia
ge=
richtet. Dieſes kleine Kerlchen wiegt gerade 1¾ Pfund
und iſt nicht länger als 6¾ Zoll. In jeder anderen
Hin=
ſicht jedoch iſt das Kerlchen normal und, wenn nichts
Un=
vorhergeſehenes eintritt, vollkommen lebensfähig. Das
Kind iſt vor einigen Tagen von den Aerzten in einen
Brutapparat geſteckt worden, in dem es einige Wochen
verbleiben ſoll. Täglich werden über das Befinden des
Kleinen Bulletins herausgegeben und im ganzen Lande
verteilt. So klein iſt das winzige Häufchen menſchlichen
Lebens, daß ein Serviettenring mit Leichtigkeit über
ſei=
nen Kopf geſtreift und ein Fingerring von mittlerer
Größe über ſeine Waden gelegt werden kann. Jeden
Tag nimmt das Kind jedoch 1¼ Gramm an Körpergewicht
zu und die Aerzte haben berechnet, daß es nach Ablauf
eines Jahres, wenn es am Leben erhalten bleiben ſollte,
ungefähr 2¾ Pfund wiegen dürfte. Die Mutter des
Kindes iſt erſt 16 Jahre alt. Sie wiegt weniger als 90
Pfund und iſt 5 Fuß 2 Zoll groß. Der Vater wird
dem=
nächſt 17 Jahre und gehört ebenfalls zu der Klaſſe der
Federleichten.
Alzey, 16. Aug. Der Totſchlag des 25jährigen
Mau=
rers Ph. Lang durch den eigenen Vater geſchah, nach den
bis jetzt ermittelten Ergebniſſen der gerichtlichen
Unter=
ſuchung, aus Notwehr. Im Verlaufe eines
Wort=
wechſels nahm der angetrunkene Sohn ſeinen Spazierſtock
und ſchlug ihn auf ſeinem Vater entzwei. Der
ſchwerver=
letzte Vater griff dann in der Notwehr nach einem Meſſer
und verletzte den Angreifer tödlich.
Alsheim, 16. Aug. Einen ſonderbaren Fund
machte der Maurer Johann Neuert. Als er das Dach des
Taglöhners Fritz Seibel in der Keſſelgaſſe umdeckte, fand
er unter den Dachſparren eine Schnupfdoſe, in der 7
Geld=
ſtücke, in Watte eingewickelt, enthalten waren und zwar
vier 20=Francsſtücke mit den Jahreszahlen 1808, 1812,
1817 und 1830; ferner zwei 10=Guldenſtücke mit der
Jah=
reszahl 1825 und zuletzt 2=Fr.=Dor F 1830 in der Größe
eines Zweimarkſtückes. Die Münzen beſitzen noch den
Glanz eines neugeprägten Zwanzigmarkſtückes.
Frei=Weinheim, 16. Aug. Wie die Direktion der
Köln=Düſſeldorfer Dampfſchiffahrtsgeſellſchaft mitkeilt,
iſt eine Verlegung der Landungsbrücke von
hier nach Oeſtrich nicht geplant.
Gaulsheim, 16. Aug. Mit dem Bau der Brücke
über den Rhein bei Geiſenheim bis Gaulsheim wird, wie
nunmehr feſtſteht, am 1. April 1913 begonnen. Die
Bauzeit iſt auf drei Jahre bemeſſen, ſodaß die Eröffnung
dieſer ſtrategiſch wichtigen Brücke im Frühjahr 1916
er=
folgen wird.
Nieder=Olm, 16. Aug. Der am hieſigen Amtsgericht
beſchäftigte Gerichtsſchreiber Schraus fuhr in der
Dun=
kelheit mit dem Fahrrad den Ebersheimer Berg hinunter,
ſtürzte dabei und brach beide Beine.
Vorüber=
gehende Bauern brachten den Verunglückten hierher.
Gießen, 16. Aug. Am Mittwoch nachmittag wurde
der Bahnarbeiter Wilh. Wagner aus Lollar im
hieſi=
gen Bahnhofe beim Ueberſchreiten der Geleiſe von einer
Maſchine erfaßt und ihm der rechte Unterſchenkel
oberhalb des Knöchels überfahren. Der Verletzte
wurde nach Anlage eines Notverbandes in die
Chirur=
giſche Klinik gebracht.
— Bad=Nauheim, 16. Aug. Bis zum 15. Auguſt ſind
30 078 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem
Tage noch 6988 anweſend waren. Bäder wurden bis zum
15. Auguſt 376 081 abgegeben.
Langsdorf, 16. Aug. Ein etwa dreijähriges Kind
iſt geſtern hier in Abweſenheit der Eltern in einen Zuber
mit Waſſer geſtürzt und beim Nachhauſekommen fand
man das Kind ertrunken vor.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 15. Aug. Am heutigen Tage,
dem letzten ihres Beſuches, waren die deutſch=
ameri=
kaniſchen Lehrer Gäſte der Stadt Spandau. Sie
be=
ſuchten die Königliche Landesturnanſtalt. Am Abend fand
im Lehrervereinshaus in Berlin ein
Abſchiedszuſammen=
ſein ſtatt. Heute verlaſſen die Deutſch=Amerikaner in
ver=
ſchiedenen Gruppen Berlin, um ſich nach
Mitteldeutſch=
land, nach der Schweiz oder nach Paris zu kurzem
Aufent=
halt zu begeben. — Auf dem Gute Uetz (Oſthavelland),
welches dem Prinzen Heinrich gehört, ſind heute nacht
zwei große Arbeiterwohnhäuſer mit Nebengebäuden
voll=
ſtändig niedergebrannt. Der Viehbeſtand iſt teils
verbrannt. Perſonen ſind nicht umgekommen. — Ein
tragikomiſcher Zwiſchenfall bei einer
Film=
aufnahme ereignete ſich heute morgen. Eine
Schau=
ſpielertruppe hatte ſich mit allem möglichen Drum und
Dran in die Jungfernheide begeben, um einen neuen
Filmſchlager „Verzweifelter Kampf zwiſchen Förſter und
Wilderer” kinematographiſch aufzunehmen. Alles war
be=
reit, der Motor des Apparates war in voller Tätigkeit, ein
Förſter lag ſchon „erſchoſſen” auf dem Raſen, und der
andere Förſter machte ſich mit zwei hinzueilenden
Gen=
darmen an die Verfolgung der „Wilderer” als plötzlich
von der Chauſſee ſechs handfeſte Arbeiter, die durch die
Schüſſe aufmerkſam gemacht worden waren, hinzueilten
und, ohne die Situation zu begreifen, ſich blindlings auf
die Fliehenden ſtürzten, die ſie alsbald, in der Meinung,
Wilddiebe vor ſich zu haben, verprügelten. Der Vorgang
ſpielte ſich ſo ſchnell ab, daß die Schauſpieler die Angreifer
gar nicht von der eigentlichen Sachlage verſtändigen
konnten. Da der Motor des Apparates ununterbrochen
weiterarbeitete, ſo iſt die ganze eigenartige Szene auf dem
Film verewigt worden. — Der durch ſeine zahlreichen
zweifelhaften Gründungen von Terrain=Geſellſchaften und
durch den Konkurs der Vereinsbank in Frankfurt a. Oder
weiteren Kreiſen bekannt gewordene Agent und
Hypo=
theken=Vermittler Leo Schiffmann, der ſeit einiger
Zeit in Berlin in Unterſuchungshaft ſitzt, iſt geſtern
nach=
mittag wieder auf freien Fuß geſetzt worden. Aus
welchem Grunde die Haftentlaſſung erfolgt iſt, war noch
nicht zu ermitteln.
Frankfurt, 16. Aug. Wie bereits gemeldet, wird der
Kaiſer am Montag zur Beſichtigung des
Oſthafens hier eintreffen und um 12 Uhr im
Automobil vom Hauptbahnhof abfahren. Nach
Beſich=
tigung des Oſthafens wird er, wie ſchon erwähnt, durch
dieſen bis zur Eyßenſtraße, von da mit Dampfer bis
zum Fahrtor und von dieſem nach dem Römer fahren.
Der Kaiſer wird gegen 2 Uhr den Römer betreten, in dem
jetzt ſchon viele fleißige Hände mit Eifer an der
Aus=
ſchmückung tätig ſind. Die weite Römerhalle wird, wie bei
allen großen Feſtlichkeiten der Stadt, mit Pflanzengrün
geſchmückt. Nach der Beſichtigung des Saales wird der
Kaiſer in den Kaiſerſaal geleitet, wo die Stadt dem
hohen Gaſte zu Ehren ein Frühſtück veranſtaltet, zu
dem etwa 70 Perſonen eingeladen ſind. Der Kaiſer wird
an der Ecke der Intzeſtraße und Schmickſtraße durch den
Oberbürgermeiſter empfangen. Der ganze Römerberg
wird abgeſperrt. Nach den genauen Dispoſitionen trifft
dann der Kaiſer am Montag mittag gegen ½4 Uhr zum
Beſuch des Prinzenpaares Friedrich Karl von Heſſen und
der Kronprinzeſſin von Griechenland auf Schloß
Friedrichshof in Kronberg ein und verweilt dort
bis zum Mittwoch. Außer dem Beſuch der neu
reno=
vierten Burg Kronberg iſt für Dienstag ein Beſuch der
Saalburg in Ausſicht genommen, während für die
übrige Zeit noch keine Dispoſitionen bekannt ſind. Die
Stadtverwaltung und die Bürgerſchaft Kronbergs werden
aus Anlaß der Anweſenheit des Kaiſers durch
Beleucht=
ung und Illumination von Stadt und Burg Kronberg
und ſeiner maleriſchen Umgebung eine impoſante
Hul=
digung darbringen. Die kaiſerlichen Automobile, welche
den Kaiſer durch Frankfurt und dann nach Kronberg
fahren, treffen bereits Sonntag in Kronberg ein. Der
kaiſerliche Hofzug wird Montag von Frankfurt nach
Kronberg übergeführt, um Mittwoch früh das kaiſerliche
Gefolge nach Mainz zu bringen und wieder nach
Kron=
berg zurückzukommen. Der Kaiſer wird ſich Mittwoch
früh von Schloß Friedrichshof im Automobil zur
Truppenſchau nach Mainz begeben und auf =gleichem
Wege dahin zurückfahren. Die Abreiſe des Kaiſets von
Kronberg erfolgt Mittwoch abend.
Frankfurt, 16. Aug. Die Chauffeure der
Automobildroſchken planen, der Frankf. Ztg.
zufolge, am Montag, am Tage des Kaiſerbeſuchs, einen
Streik. Bei diefer Arbeitseinſtellung handelt es ſich
keineswegs um die Erreichung höherer
Lohnforderun=
gen oder einer Arbeitsverkürzung, ſondern nur um eine
Art Demonſtration gegen die hohen polizeilichen
Beſtrafungen, die in der letzten Zeit gegen Chauffeure
wegen zu ſchnellen Fahrens und wegen anderer
Ver=
gehen gegen die Straßenpolizeivorſchriften verhängt
worden ſind. Die Polizei hat von der Abſicht der
Chauf=
feure erfahren und trifft Gegenmaßregeln. Sie wird
morgen im Amtsblatt eine Verordnung erſcheinen laſſen,
wonach am Tage des Kaiſerbeſuchs ſämtliche Droſchken,
die Automobil= und Taxameterdroſchken, von
mor=
gens acht Uhr bis abends zehn Uhr ſtändig
im Dienſt ſein müſſen. Die Polizei wird zu allen
Stunden die Droſchkenhalteplätze revidieren laſſen und
feſtſtellen, ob die Droſchken im Dienſt ſind. Wenn ſie
nicht am Platze ſind, ſo muß nachgewieſen werden, daß
ſie unterdeſſen eine Fahrt ausführen. Auf
Zuwiderhand=
lung ſind Geldſtrafen ausgeſetzt.
Frankfurt, 16. Aug. Geſtern nachmittag wurde in der
Oppenheimer Landſtraße der 11jährige Sohn des
Mon=
teurs Dorniß von einem Automobil überfahren
und ſofort getötet. Die Leiche wurde auf
Veran=
laſſung der Staatsanwaltſchaft beſchlagnahmt. Wen die
Schuld an dem Unglück trifft, iſt noch nicht feſtgeſtellt.
Stuttgart, 16. Aug. In Ellwangen fuhr geſtern
ein mit zwei Perſonen beſetztes Automobil in eine
Schar ſpielender Kinder, wobei ein Knabe
lebensgefährlich verletzt wurde. Hierauf ergriffen die
Automobiliſten die Flucht. Als man ihrer ſchließlich in
Bopfingen habhaft werden wollte, fuhr das Automobir
gegen eine Hausecke. Die Automobiliſten verließen das
Gefährt und entkamen. Es iſt jetzt feſtgeſtellt, daß es ſich
anſcheinend um ein geſtohlenes Fahrzeug handelt, das
von zwei Sacharin=Schmugglern benutzt worden iſt.
Dortmund, 16. Aug. In Horſtmar hat ſich geſtern
eine ſchwere Bluttat abgeſpielt. Der Berginvalide Michael
Ocebeck wurde auf Anſtiften eines Koſtgängers von
ſeiner Frau und ſeinem Sohne gemeinſam ermordet.
Man fand die Leiche mit einer Schußwunde in der Bruſt
und tiefen Schnittwunden im Halſe auf. Das Mörder=
Trio wurde verhaftet.
Meran, 16. Aug. Zwei Damen aus Deutſchland
unternahmen nach ihrer Ankunft in Sulden noch einen
Spaziergang gegen die Schaumbachhütte zu, als plötzlich
ein ſtarker Steinſchlag niederging. Die eine
Dame erlitt einen Bruch des Fußes, die andere trug
mehr=
ache Verletzungen davon. Schuttmaſſen von 100 Metern
Breite ſtürzten herab. Einige Schritte weiter wären die
Damen begraben geweſen.
Brüſſel, 15. Aug. Beim Empfang des
Königs=
paares in der Handelskammer von Antwerpen
ereig=
nete ſich, während der König ſeine Rede hielt, ein
Un=
glücksfall. Ein junges Mädchen fiel durch das
Glas=
dach auf die erſte Galerie und wurde ſchwer verwundet.
In der Verſammlung brach eine Panik aus. Der König
unterbrach ſeine Rede, ſetzte ſie jedoch nach wenigen
Mi=
nuten fort.
Paris, 15. Aug. Der Pariſer Polizei iſt es gelungen
den Schwindelbankier Louis Joſeph
Princetau feſtzunehmen und zu verhaften. Den
Pariſer Gerichten waren ſchon ſeit einiger Zeit aus
Elſaß und dem Rheinland Mitteilungen
zugegan=
gen, daß bei den dortigen Gerichten eine ganze Zahl von
Klagen gegen Princetau eingelaufen war. Die Kläger
ſetzten ſich in der Hauptſache aus Kaufleuten und
Offi=
zieren zuſammen. Princetau iſt ein Bruder des Fliegers
gleichen Namens, der vor einiger Zeit auf dem Flugfelde
Iſſy=les=Moulineaux in ſeinem Apparat verbrannte. Die
Zahl der Geſchädigten beläuft ſich auf 80, davon ſind 78
Deutſche und 2 Franzoſen. Der Betrüger hat es
ver=
ſtanden, kleinere und größere Summen unter
Verſprech=
ung von gewinnbringenden Operationen an der Pariſer
Börſe zu erhalten. Auf dieſe Weiſe hat er ſich ungefähr
300000 Francs zuſammengeſchwindelt.
Dover, 16. Aug. Noch immer herrſcht Ungewißheit
über das Schickſal der Jacht „Silver Crescent”
der in Eckernförde verhafteten und wieder freigelaſſenen
fünf Engländer.
Madrid, 16. Aug. Bei einem Unwetter in dem
Golf Gascogne ſind 150 Perſonen
umgekom=
men. Eine Subſkription für die Familien der
Verun=
glückten wurde eröffnet und ergab ein reiches Erträgnis.
Das Königspaar und die Königinwitwe beteiligten ſich
an der Subſkription. Die meiſten der Verunglückten,
ſo=
weit ſie aus Bermeo ſtammten, waren junge Leute.
London, 16. Aug. Die Regierung der portugieſiſchen
Republik teilte vor einiger Zeit dem Exkönig
Ma=
nuel mit, daß ihm die ſeinerzeit beſchlagnahmte
Ein=
richtung des ihm früher gehörigen Schloſſes
zurück=
erſtattet werden ſolle. Der Exkönig Manuel antwortete
darauf, daß er von dieſem Anerbieten Gebrauch mache,
und ließ ſich die Sachen nach England nachſchicken.
Nun=
mehr hat König Georg dem Exkönig in dem
Kenſing=
tonpalais eine Reihe großer Räume zu
Wohn=
zwecken zur Verfügung geſtellt. Manuel wohnte bisher
auf einer Privatbeſitzung, die ihm während der Dauer
ſeiner Verbannung von einem Privatmanne in Richmond
zur Verfügung geſtellt worden war.
London, 16. Aug. Die Times melden aus Panama
vom 15. d. M.: Man ſchätzt, daß im Panamakanal
noch etwa 30 Millionen Kubikmeter Erde
aus=
zuheben ſind, und zwar 10 Millionen beim Durchſtich
von Culebra. Die Durchfahrt von Schiffen dürfte im
September 1913 möglich ſein.
London, 16. Aug. In der Nähe der kanariſchen
In=
ſeln ſtieß ein Fiſcher auf der felſigen Südweſt=Strecke auf
das Wrack eines geſunkenen Schiffes. Da die
Ebbe ziemlich niedrig war, konnte man das Deck des
Schiffes ſehen. Man glaubt, daß das Schiff ſchon ſeit
einigen Monaten im Waſſer liegt. Weitere
Unterſuch=
ungen ſollen angeſtellt werden.
London, 16. Aug. Die Polizei zwrifelt jetzt nicht
mehr daran, daß der Koffer der Prinzeſſin
Friedrich Karl von Heſſen geſtohlen worden
iſt. Die Belohnung auf Wiedererlangung wurde heute im
Auftrage des Londoner griechiſchen Geſandten von 100
auf 200 Mark erhöht. Die Prinzeſſin weilt gegenwärtig
zu Beſuch bei ihrer Schweſter, der Kronprinzeſſin von
Griechenland.
Der Köln. Ztg. wird über den Diebſtahl noch
berich=
tet: Die Prinzeſſin hatte mehrere Wochen in Eaſtburne an
der engliſchen Südküſte verbracht und wollte ſich auf dem
Wege über Folkeſtone nach Deutſchland zurückhegeben.
Sie mußte dabei über London reiſen, wo ſie dem Beſuch
einer Freundin mehrere Stunden widmete und ſich dann
in einem Motorwagen nach dem Viktoria=Bahnhof begab,
von wo um halb 9 Uhr abends der Zug abging, der die
feitländiſchen Reiſenden nach dem Schiffe in Folleſtane
bringen ſollte. Der Verkehr war ſehr ſtark, und eine dichte
Menſchenmaſſe, in der jede Kontrolle des Einzelnen
un=
möglich war, erfüllte den Bahnhof. Das Gepäck der
Prinzeſſin war bei der Ankunft von Eaſtburne drei
Ge=
päckträgern im Viktoria=Bahnhof übergeben worden, die
es nach der auf der anderen Seite gelegenen Plattform
der Südoſt= und Chathambahn hinüberſchafften. Dort
ſtand es über eine Stunde, und die Gepäckträger, die wie
alle ihresgleichen in England, von der
Eiſenbahngeſell=
ſchaft angeſtellte Leute ſind, ſchwören darauf, daß es
nie=
mand während dieſer Zeit angerührt hätte. Der
Dieb=
ſtahl muß alſo kurz vor der Abfahrt begangen worden
ſein. Denn, als man um dieſe Zeit daran ging, unter
Begleitung des Kammerdieners und der Jungfer, die die
Prinzeſſin bei ſich hatte, das Gepäck in den Wagen zu
ſchaffen, vermißte man auf einmal einen ſchwarzen Kaſten
von über einem Meter Länge, verſehen mit dem
Mono=
gramm der Prinzeſſin, der obenauf gelegen hatte. Der
Gepäckträger erklärte zwar, ſich an dieſen ſchwarzen Kaſten
nicht erinnern zu können; aber jene beiden verſichern,
daß er noch vor kurzem bei dem Gepäck geweſen ſei.
Die=
ſer Kaſten enthielt außer einigen Briefen und einem
ver=
goldeten Flaſchenſervice eine Bibel, die der Prinzeſſin
beſonders wertvoll war und deren Verluſt ſie ſchmerzlich
empfand. Sie war mit einem Autograph des Kaiſers
Friedrich, ihres Vaters, geſchmückt, und ſtellte für ſie ein
Andenken dar. Der Dieb hat wahrſcheinlich geglaubt,
etwas anderes zu faſſen und hat vermutlich gemeint, in
dem Kaſten ſeien die Juwelen der Prinzeſſin. Die
Poli=
zei wurde ſogleich verſtändigt, und Scotland Yard ſetzte
einige ſeiner geſchickteſten Geheimpoliziſten in Bewegung,
um nach dem unbekannten Dieb zu fahnden. Bis jetzt
ſind die Bemühungen erfolglos geweſen, und die
Aus=
ſichten, das verſchwundene Stück wiederzubekommen, ſind
nicht ſehr groß, wenn nicht der Dieb, für den die Bibel
keinen Wertgegenſtand darſtellt, freiwillig ſeinen Raub
zurückgibt. Immerhin hat man eine Belohnung
ausge=
ſetzt. Derartige Diebe arbeiten an den Londoner
Bahn=
höfen mit großem Geſchick und oft mit Erfolg. Sie
tra=
gen oft die Maske eines eleganten Herrn zur Schau, der,
ſein Stöckchen ſchwingend und ſcheinbar einen
ankommen=
den Freund erwartend, auf dem Bahnſteig hin und her
geht, der aber jede Unachtſamkeit — etwa wenn der
Rei=
ſende, nach einem Träger rufend, ſich von dem Gepäcknetz
entfernt, wo noch ſein Gepäck ruht — benutzt. Beliebt ſind
auch die Diebſtähle, während das Opfer harmlos in dem
Speiſewagen ſich ſeines Lebens freut und nicht ahnt, wer
in ſeinem verlaſſenen Abteil ſich unnütz macht.
CK. New=York, 15. Aug. Am Dienstag iſt in der
amerikaniſchen Metropole der größte
Grundſtücks=
handel abgeſchloſſen worden, den die Geſchichte New=
Yorks aufzuweiſen hat: eine von Coleman Dupont
orga=
niſierte Geſellſchaft hat das Grundſtück Broadway Nr. 120
gekauft, die Stätte, wo ſich das im Januar
nieder=
gebrannte gewaltige Gebäude der Equitable
Lebensver=
ſicherung erhob. Für das Grundſtück iſt ein Preis von
rund 56 Millionen Mark feſtgeſetzt worden, ſo daß auf
den Quadratfuß etwa 1128 Mark entfallen, ein Preis,
den man in der New=Yorker Finanzwelt ſogar als billig
anſieht. Die Geſellſchaft beabſichtigt, auf dem
Grund=
ſtück einen neuen, 36 Stockwerk hohen Wolkenkratzer zu
errichten, deſſen Koſten auf 64 Millionen Mark
veran=
ſchlagt ſind. Schon im Mai 1914 wird der neue Bau
ge=
brauchsfähig ſein. Wenn auch dieſer neue Wolkenkratzer
die Höhe des jetzt vor der Vollendung ſtehenden
Wool=
worth=Turmes nicht erreicht, ſo wird er doch nach ſeiner
Vollendung das größte Geſchäftshaus der
Welt ſein. Die Architekten haben Pläne entworfen,
die den jüngſten Gipfel amerikaniſcher
Geſchäftshausbau=
kunſt darſtellen. Im Parterre ſind prachtvolle Arkaden
vorgeſehen, mit großen Läden und breiten marmornen
Treppenhäuſern. Die Entwürfe zur Faſſade zeigen ein
bemerkenswertes Streben zur Einfachheit, die
Einzel=
formen lehnen ſich an Renaiſſance=Motive an, als
Mate=
rial für den Bau iſt Stein, Backſtein und Terracotta
vorgeſehen.
New=York, 15. Aug. Die junge Witwe des
Ober=
ſten John Jakob Aſtor, der bei der „Titanic”=
Kata=
ſtrophe umkam, hat einem Knaben das Leben geſchenkt.
Die amerikaniſchen Zeitungen geben dem „glücklichen
Ereignis” mehr Raum, als man in Europa einem
Königs=
kinde geben würde, und veröffentlichen ſtündlich Bulletins
über das Befinden von Mutter und Kind. Der jüngſte
Aſtor iſt in dem neun Tage nach der
Verhei=
ratung ſeines Vaters abgefaßten Teſtament für
Aſtors Verhältniſſe nicht gerade reich bedacht. Er
erbt vorläufig „nur” 12 Millionen Mark. Indeſſen
ſoll Colonel John Jacob Aſtor noch bei Lebzeiten eine
rieſige Summe für ſeine junge Frau ſichergeſtellt haben,
und dieſe erbte außerdem 20 Millionen Mark in bar, den
Palaſt in der fünften Avenue und ein Jahreseinkommen
von 400000 Mark. Notleiden wird alſo auch der jüngſte
Aſtor nicht, wenn er auch nicht wie ſein Stiefbruder
Vin=
cent, der ſich zurzeit in England aufhält, 400 Millionen
Mark geerbt hat.
Johannesburg, 16. Aug. Das Kaufhaus Bödiker und
Co., in Lüderitzbucht iſt durch ein Großfeuer
zer=
ſtört worden. Der Schaden beträgt eine Viertel Million,
iſt aber durch Verſicherung gedeckt.
Kongreſſe und Verbandstage.
Katholikentag in Aachen.
VI.
— Aachen, 15. Aug. Zum Schluß der letzten
ge=
ſchloſſenen Verſammlung wurde die Neuwahl des
Zentralkomitees vorgenommen. Die verleſene und
natürlich einſtimmig angenommene Liſte wies zwei Lücken
gegenüber der bisherigen auf: Es fehlten Frhr. v. Soden=
München, der wegen ſeines Eintritts in das bayeriſche
Miniſterium ſeine Mitgliedſchaft niedergelegt hat, und=
Graf Oppersdorff. Graf Oppersdorff iſt ſomit aus dem
Zentralkomitee der Katholikentage hinausgewählt
wor=
den. Endlich beſchloß die Verfammlung, dem
Zentral=
komitee, das die endgültige Entſcheidung zu treffen hat,
als Ort der nächſten Tagung Metz vorzuſchlagen,
wäh=
rend als Ort der übernächſten Tagung von den Grafen
Droſte und Galen, Münſter empfohlen wurde. Damit
war die Tagesordnung der letzten geſchloſſenen
Verſamm=
lung erſchöpft, und män zog hinaus nach der Feſthalle,
wo um 10 Uhr die vierte or dentliche
General=
verſammlung ſtattfand. Der bayeriſche
Landtags=
abgeordnete, Gymnaſiallehrer Stang=Würzburg, ſprach
über den Bonifaziusverein. Der Präſident des
Katho=
likentages, Landtagsabgeordneter Dr. Schmitt gab in
ſeinem Schlußwort einen kurzen Rückblick über den
Verlauf der Tagung und betonte, daß das Geheimnis des
Erfolges der Katholikentage darin beruhe, daß, ſobald
auf der Rednertribüne ein Ton angeſchlagen werde, er
n den gleichgeſinnten Herzen aller Zuhörer widerklinge.
Dann betonte der Präſident den feſten Zuſammenhang
zwiſchen Volk und dem Epiſkopat und ſprach allen, die
ſich un die bieherige Tagung verdient genacht haben,
den Dank der Katholiken aus. — Mit der Abſingung des
Liedes „Großer Gott wir loben Dich” wurde der
59. Katholikentag geſchloſſen.
Luftfahrt.
* Eſſen, 16. Aug. Als Sieger der Weitfahrt
für Freiballons, für die am letzten Sonntag 35 Ballons
geſtartet waren, wurde geſtern Dr. Henoch erklärt, der
den Ballon „Magdeburg” führte. Dr. Henoch hat mit
ſeinem Ballon über 850 Kilometer zurückgelegt. Er iſt bei
Pyſtian in Ungarn gelandet.
* Petersburg, 16 Aug. Das Marineminiſterium baut
auf der Golodaj=Inſel bei Petersburg das erſte
Aero=
drom zu Verſuchen für die Verwendung von
Flugappa=
raten für die Kriegsflotte.
Sport.
* Das Internationale Lawn=Tennis=Turnier zu
Ham=
burg nahm ſeinen Anfang. Im Herreneinzelſpiel um die
Meiſterſchaft von Deutſchland ſiegten bisher in der 1
Runde: H. Wehrenberg gegen H. Riſch 6—1 6—3, Dr.
Hintzelmann gegen K. Frankenſtein 6—4 6—4, F.
Eichen=
berg gegen v. Weſtenholz 6—3 6—0, in der 2. Runde W.
Gaſt gegen P. Hendel 6—2 6—2. A. Bruns gegen Th.
Köpcke 8—6 7—5, B. Lange gegen G. Raſch 6—1 6—1, A.
Jochheim gegen F. Sieſe 6—2 6—1, Dr. Haſelden gegen
O. Jeß 6—1 6—1, Graf Salm gegen P. G. Hoffmann 6—3
3—0 zgz. und in der 3. Runde W. Gaſt gegen A. Bruns
6—1 6—2. — Im Dameneinzelſpiel um die Meiſterſchaft
von Deutſchland ſiegten in der 2. Runde Frl. Müller=Beeck
gegen Frl. Glardon 6—5 6—2, Frl. Meinhold gegen Frl.
Benck 6—4 6—4 und in der 3. Runde Frl. Rieck gegen Frl.
Gruwe 6—0 6—0. — Das Herrendoppelſpiel um die
Meiſterſchaft von Deutſchland ergab bisher folgende
Re=
ſultate: 2. Runde: Gaſt=Graf Salm gegen H. Diepholz=
Bruns 6—3 6—2, Gebrüder Heiſterbergk gegen Me.
Dor=
nan=S. Krull 6—1 6—3, F. Eichenberg=Köpcke gegen L.
Silverſtolpe=Dr. Kuyper 6—3 6—4. Im gemiſchten
Doppelſpiel um die Meiſterſchaft von Deutſchland ſiegten
in der 1. Runde: Frl. Meinhold=H. Müller=Beeck über Frl.
Eichenberg=K. Lühmann 6—2 8—6 6—4 und in der 2.
Runde Frl. Rieck=Heyden gegen Frl. Leſchen=Wehrenberg
7—5 6—3.
* Schwimmſport. Eine hervorragende
Leiſtung vollbrachte der Ruſſe Romantſchenko,
der das Kaſpiſche Meer in einer 50 Kilometer langen
Strecke in der hervoragenden Zeit von 24 Stunden 10
Minuten durchſchwamm.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abf. 2 bes
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Denkt die Stadtverwaltung wohl nach dem
Vor=
gang anderer Städte an Einführung einer
Kinemato=
graphenſteuer und an eine Luſtbarkeitsſteuer? Hoffentlich
aber denkt ſie nicht an eine Waſſerſteuer, welche das
Drängen einer kleinen Vereinigung eingeführt haben
möchte. Während dies vielleicht der Vereinigung
vorteil=
haft erſcheint, würde aber dieſe Beſteuerung beſonders
der Allgemeinheit von größtem Nachteil ſein. Nach
amt=
lichen Feſtſtellungen hat die Bevölkerung Darmſtadts
nicht unerheblich abgenommen, was für die
ſtädtiſche Verwaltung ſicher Bedenken veranlaſſen müßte,
neben den hohen Steuern, eventuell geſteigerter
Haus=
miete uſw. auch noch eine Waſſerſteuer einzuführen!
Handel und Verkehr.
— Patentanmeldungen. (Mitgeteilt von
Dipl.=Ing. Klemens Herszberg u. Co., Patent= und
Inge=
nieur=Büro, Darmſtadt, Rheinſtr. 19.) 67a. Sch. 39952.
Staubſaugevorrichtung für Schleifmaſchinen mit
umlau=
fender Schleifſcheibe und kreiſender Schleifſcheibeſpindel
nach Patent 241 021; Zuſ. z. Patent 241 021. Friedrich
Schmalz, G. m. b. H., Offenbach a. M. 21. 12. 11.
Gebrauchs muſterert eil un gen. 42n.
517752. Immerwährender Kalender. Huppe &
Ben der, Offenbach am Main. 16. 7. 12.
50 d. 517872. Freiſchwingender Planſichter. Karl
Fr. Hillesheimer, Offenbach am Main. 7. 6. 12.
54 b. 517 798. Doppelwochen=Notiztafel. Karl
Schä=
fer Darmſtadt. Viktoriaſtr. 81. 5. 7. 12. 63f.
517972. Fahrradſtütze. Otto Heckmann,
Rhein=
biſchofsheim. 18. 7, 12. 70a. 517753. Ein gleichzeitig
als Brieſöfner ausgebileter Meiſiſthaller und
Mlei=
ſtiftſpitzenſchützer. Huppe & Bender, Offenbach am
Main. 16. 7. 12. 71a. 5177813. Jagd= und
Sport=
ſtiefel mit Gummihalbſohle. Fa. Hermann
Lieb=
mann, Offenbach a. M. 17. 7. 12.
Vermiſchtes.
— Der Kunſtwart hat ſich ſeit einem Jahr
tat=
kräftig einer Wiederbelebung der Schattenriß=Kunſt
an=
genommen, um die vielen wirklich künſtleriſchen Sachen
bekannt zu machen, die von ſüßlichem Modekram in den
Hintergrund gedrückt werden. Seine neueſten
Unter=
nehmen für dieſen Zweck ſtellen die Bilder=
Poſt=
karten dar. Zunächſt bringt er ſechs Folgen von
Schattenriß=Karten, zwei nach Fröhlich und vier nach
Konewka — alſo das Beſte von älteren Sachen —, um
ſo vor allem einmal eine Grundlage für den Weiterbau
zu legen. Die Fröhlichſchen Bildchen, insbeſondere die
Scherenhexereien aus dem „Liliput”, ſind ganz entzückend.
Und wie neu mutet Konewka an: aus „Falſtaff und
ſei=
nen Geſellen”, aus dem „Sommernachtstraum” aus den
Kinderbüchern, aus Bilderbögen uſw. ſind die ſchönſten
Sachen geſammelt, durch vorſichtige Retuſche der alten
Drucke ergänzt und größtenteils aus den Ornamenten
gelöſt, in denen vom Zeitlichen Konewkas doch wohl am
meiſten hangen geblieben iſt. Von den Fröhlichſchen
Karten iſt hier die Künſtlerhandſchrift zum erſten Mal
ohne Vermittelung des Holzſchneiders alſo durchaus
„Fakſimile” wiedergegeben. Dieſe Poſtkarten koſten
1,20 Mark für die Folge von 12 Stück. Sie bilden in
vor=
nehmer Mappe eine reizende Schattenriß=Sammlung;
als Anſichtspoſtkarte verſandt werden ſie überall Freude
und künſtleriſchen Genuß bereiten. (Georg D. W.
Call=
wey, München.)
Literariſches.
Der Kampf der Parteien um diie
Ju=
gend. Um durch eine praktiſche Arbeitsgemeinſchaft die
verſchiedenſten kirchlichen, politiſchen und ſozialen
Par=
teien zu neutraliſieren, hatte die Deutſche Zentrale für
Jugendfürſorge einen Erörterungsabend im Preußiſchen
Herrenhauſe am 23. März veranſtaltet. Von ſo
überzeu=
gender Kraft und ſo tiefgehendem Eindruck war der
Ge=
dankenaustauſch des denkwürdigen Abends, daß von
vie=
len Seiten, Behörden wie Körperſchaften und
Privat=
perſonen, der lebhafte Wunſch ausgeſprochen wurde die
Reden jener Verhandlung veröffentlicht zu ſehen. Dieſem
Wunſch iſt die Deutſche Zentrale für Jugendfürſorge
nach=
gekommen. Die Schrift iſt im Verlage von Otto
Lieb=
mann, Berlin, erſchienen. Der Reinerlös der Schrift, die
im einzelnen 1,50 Mark koſtet, iſt zu wohltätigen Zwecken
der Deutſchen Zentrale für Jugendfürſorge beſtimmt.
Regierungsjubiläum des Königs von Bulgarien.
* Berlin, 15. Aug. Die Norddeutſche Allgemeine
Ztg. ſchreibt in ihrem Leitartikel zu dem
Regierungs=
jubiläum des Königs von Bulgarien nach
einem Rückblick auf die kulturellen und wirtſchaftlichen
Fortſchritte Bulgariens unter der Regierung Ferdinands:
Eine hohe Anerkennung verdient auch die ſorgſame Pflege
der auswärtigen Beziehungen Bulgariens
durch den König, der es verſtand, das Land ſeiner
Zuſicher=
ung gemäß auf friedlichem Wege zu einer angeſehenen
Stellung emporzuführen, die Bulgarien von den Mächten
bereitwillig zuerkannt wird. Schwierigkeiten fehlten
ge=
wiß nicht, ſie wurden aber ſicherlich nicht zum Schaden des
jungen Staatsweſens noch immer ohne Erſchütterung des
Friedens überwunden. Eben jetzt gehen die Wogen der
Erregung in Bulgarien ziemlich hoch. Wir möchten
vertrauen, daß Bulgarien auch aus dieſen Schwierigkeiten
durch die Weisheit des Königs, ohne ſich in Abenteuer zu
ſtürzen, in Ehren hervorgehen wird. In dieſer Zuverſicht
bringen wir dem König und ſeinem Lande zum heutigen
Tage herzliche Glückwünſche dar und verknüpfen damit die
Hoffnung, daß der König auch fernerhin Bulgarien zu
wachſender Wohlfahrt und Geltung in dem gleichen Geiſte
leiten werde, der für das bulgariſche Volk in den erſten
2½ Jahrzehnten der Regierung Ferdinands I. ſo reiche
Früchte gezeitigt hat.
* Petersburg, 15. Aug. Die offiziöſe Roſſija
ſchreibt in einem Artikel über das Jubiläum des
Königs der Bulgaren der Monarch des ſouveränen
Bulgariens könne mit Stolz auf den Weg zurückblicken,
auf dem er Bulgarien zu ſeiner jetzigen Höhe geführt
habe. Die Friedensliebe und der hervorragende politiſche
Takt des bulgariſchen Herrſchers bilden eine Bürgſchaft
da=
für, daß die politiſchen Kundgebungen im Zuſammenhang
mit den Ereigniſen von Kotſchang den Frieden und die
Ruhe auf dem Balkan nicht gefährden würden.
* Belgrad, 15. Aug. Der König ſandte an
König Ferdinand von Bulgarien anläßlich ſeines
25jährigen Regierungsjubiläums ein
Glückwunſch=
telegramm. Das Regierungsorgan Samouprava hebt die
großen Verdienſte Königs Ferdinand um das bulgariſche
Brudervolk hervor und bringt dem König die Glückwünſche
des ſerbiſchen Volkes dar.
* Tirnowo, 15. Aug. Die königliche
Fa=
milie iſt heute früh im Hofzug hier eingetroffen. Die
Miniſter und das diplomatiſche Korps ſind ebenfalls
ein=
getroffen. Der König nahm zunächſt an einem
Gottes=
dienſt teil und nahm dann große Truppenſchau vor.
Später fand ein größerer Empfang ſtatt, bei dem der
König die verſchiedenen Beglückwünſchungen
entgegen=
nahm. Der Zuſtrom der Bevölkerung iſt außerordentlich
groß. Der König und ſeine Familie waren den Tag über
Gegenſtand lebhafter Huldigungen. In den Anſprachen,
die an den König gerichtet wurden, wurde der Fortſchritt
betont, den Bulgarien dank der hervorragenden
Eigen=
ſchaften des Königs während deſſen Regierungszeit
ge=
macht habe. Bulgarien ſei ein Faktor des Friedens und
der Zibliſation auf dem Balkan geworden. In ſeiner
Dankanſprache erklärte der König, er würde auch weiterhin
alle ſeine Kräfte der Größe Bulgariens widmen, deſſen
Volk beſtändig gemeinſam mit ihm gearbeitet und dadurch
die Sympathien der ziviliſierten Welt gewonnen und ſich
im Orient ſeinen Platz an der Sonne geſichert habe.
Die Lage in der Türkei.
* Konſtantinopel 15. Aug. Der
Arbeits=
miniſter Damad Scherif wurde zum Miniſter des
Innern ernannt. Es verlautet, der Staatsrat Tewfik
Bey werde Arbeitsminiſter.
* Konſtantinopel 15. Aug. Der
monte=
negriniſche Geſchäftsträger übermittelte der
Pforte eine Note, in der die Ratifikation des Protokolls
betreffend die Grenzberichtigung verlangt wird. Das
Pro=
tokoll ſpricht zunächſt Montenegro das Gebiet von
Eres=
nitza zu, wovon in dem an die Mächte gerichteten Zirkular
die Rede war. Dieſes enthielt den Paſſus, daß
Monte=
negro, falls die Mächte nicht einſchreiten, um die
Ratifi=
kation des Protokolls zu erlangen, genötigt ſei,
ſelb=
ſtändigvorzugehen. Es heißt, daß die der Pforte
übermittelte Note eine gleiche Sprache führe.
Nachmit=
tags hatte der Geſchäftsträger eine neue Unterredung
mit dem Miniſter des Aeußern, der ihm erwidert haben
ſoll, der Augenblick ſei nicht geeignet zur Ratifikation, da
dieſe die Erhebung der Maliſſoren infolge der Abtretung
ihres Gebietes an ein fremdes Land hervorrufen könnte.
Der Miniſterrat beriet nachts die
türkiſch=
montenegriniſche Frage auf Grund des Berichts
des türkiſchen Grenzkommiſſars, wonach König Nikolaus
bezüglich der montenegriniſchen Mobiliſierung
er=
klärte, Montenegro müſſe ſeine Rechte verteidigen.
* Petersburg, 15. Aug. Die ruſſi ſche
Re=
gierung hat an alle ihre Vertreter auf dem Balkan
eine Rundnote gerichtet, in der ſie angewieſen werden,
jeder Politik eines Balkanſtaates oder einer dortigen
nationalen Volksbewegung, wenn ſie gegen den Status
quo der Türkei gerichtet ſind, wenn es ſein muß, mit
den allerſchärfſten Mitteln entgegenzutreten.
Marokko.
* Paris 15. Aug. Die Agence Havas meldet:
Sultan Muley Hafid hat am 12. Auguſt abgedankt.
Bevor er Rabat verließ richtete er an den Kommiſſar des
franzöſſiſchen Generalreſidenten der franzöſiſchen Republik
in Rabat einen Brief in dem er ſeine vollkommene
Ueber=
einſtimmung mit der franzöſiſchen Regierung verſichert
und Muley Juſſuf als Nachfolger bezeichnet. Dieſes
Dokument ſtellt alſo in authentiſcher Weiſe die
Freiwillig=
keit der Abdankung des Sultans feſt unter Zuſtimmung
zur Wahl des neuen Sultans. Die Regierung der
Republik hat von vorſtehendem ihrem bei den
Signatar=
mächten der Algecirasakte beglaubigten Vertretern
Kennt=
nis gegeben.
* Paris, 15. Aug. Aus Rabat wird unter dem
13. ds. Mts. gemeldet: El Mokri, der Maghzen und die
Notabeln erſchienen um 4 Uhr nachmittags bei dem
Gene=
ralreſidenten Liautey, um ihre Anerkennung des
neuen Sultans anzukündigen. Liautey antwortete
der neue Sultan könne auf die Mitarbeit Frankreichs
zählen, um in Marokko einen bisher nicht erreichten
Auf=
ſchwung zu ſchaffen. Die Bevölkerung Rabats nahm die
Ausgewählte Grüppen
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der Einj.=Freiw. . . . . . . . . . . . . . 50 Pfg.
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Proklamation Muley Juſſufs zum Sultan mit
Gleich=
gültigkeit auf. Die Läden der Eingeborenen des
arabiſchen Viertels blieben geſchloſſen.
* Kaſablanca, 15. Aug. Der Scherif Moran
verlas heute früh in der Moſchee einen Brief, in dem die
Abdankung Muley Hafids und die
Prokla=
mation Muley Juſſufs mitgeteilt wird. In dem
Brief heißt es, Muley Hafid ſei ſehr ermüdet und krank
und habe deshalb dem Throne entſagt. Die Eingeborenen
haben den Thronwechſel mit Gleichgültigkeit aufgenommen.
Sie finden, daß des öfteren eine neuer Sultan zur
Re=
gierung kommt, geben ſich aber keine Mühe, nach dem
Grund dieſes Wechſels zu fragen. Der Kaid, der die
Proklamation von Rabat hergebracht hat, iſt nach
Marra=
keſch abgereiſt.
* Tanger, 15. Aug. Heute nachmittag wurde aus
Anlaß der Proklamation von Muley Juſſuf ein
Kanonenſalut von hundert Kanonenſchüſſen gefeuert.
* Marſeille, 15. Aug. Muley Hafid erklärte,
nachdem er einige Tage in Frankreich verbracht habe, werde
er nach Tanger zurückkehren, wo er ſich dauernd
nieder=
laſſen werde. Muley Hafid rechnet darauf, ſpäter wieder
nach Frankreich zu kommen, um Paris zu beſuchen. Er
reiſt vorausſichtlich am Samstag nach Vichy.
Letzte Nachrichten.
H. B. Berlin 16. Aug. Nach dem Genuß von
Bückingen, die von einem hauſierenden Händler
ge=
kauft waren, ſtellten ſich bei ſämtlichen Perſonen
Krank=
heitserſcheinungen ein, die als Fiſchvergiftung
er=
kannt wurden. Der Händler konnte bisher nicht ermittelt
werden.
Berlin, 16. Aug. Heute früh wurde im
Landwehr=
kanal die Leiche des Bäckergeſellen Schulz geländet.
Die Leiche wies einen Schuß in der Bruſt auf. (Man
ver=
mutet ein Verbrechen. Schulz wollte demnächſt heiraten
und hierzu Erſparniſſe in Höhe von 9000 Mark abheben.
Bei der Leiche fand man weder Geld noch die wertvolle
goldene Uhr.
— Bochum, 16. Aug. Im Krankenhaus „
Berg=
mannsheil” iſt heute vormittag abermals einer der
Schwerverletzten des Grubenunglücks auf der
Zeche „Lothringen” ſeinen Verletzungen
er=
legen.
H. B. Kiel, 16. Aug. Heute nacht iſt das
Torpedo=
boot G. 112 in der Kieler Außenförde bei Neuſtein auf
Grund geraten. Ein anderes Torpedoboot und ein
Werftdampfer arbeiteten bis zum Mittag vergeblich an
der Abſchleppung des Bootes. Die Urſache des Unfalles
war regendicke Luft. Das Boot G. 112, das zur 8. Schul=
Halb=Flottille gehört, iſt ungefährdet, da an der
Unfall=
ſtelle weicher Sandboden vorherrſcht.
Borkum, 16. Aug. Ein bedauerlicher
Un=
fall hat ſich in Borkum ereignet. Bei der Rettung
eines Badegaſtes, der ſich bei ſtürmiſchem Wetter zu weit
in das Waſſer hinausgewagt hatte, ſind heute vormittag
zwei Angeſtellte der Badeverwaltung, ein Holländer und
ein Borkumer, ertrunken. Der Badegaſt, ein
Mu=
ſiker, iſt gleichfalls ertrunken. — Zu dem Unglück wird
weiter gemeldet: Der Mann, der durch ſein
leichtſinni=
ges Verhalten den Tod der beiden Schwimmer Neutink
und Barney herbeiführte und gleichfalls ertrank iſt der
Muſiker Wallenſtedt, der im Kaiſerhof ſpielte. Die
Lei=
chen der Schwimmer ſind noch nicht geborgen, die Leiche
des Muſikers iſt gefunden.
H.B. Paris, 16. Aug. Das Echo de Paris
veröffent=
licht nähere Einzelheiten über eine Anſprache, die der
Vizepräſident des deutſchen Reichstages, Dr. Paaſche,
am 24. Juli in der Hauptſtadt der Inſel Vancouver
an=
läßlich eines Banketts, das ihm zu Ehren von der
deut=
ſchen Kolonie veranſtaltet worden iſt, gehalten hat. Dr.
Paaſche erläuterte zunächſt die Spannung, die im letzten
Jahre zwiſchen Deutſchland und Frankreich beſtand und
beinahe zu einem kriegeriſchen Konflikt geführt hätte und
meinte dann: Deutſchland ſei ein Land, das innerhalb
15 Jahren eine Bevölkerungszahl von 80 Millionen
Ein=
wohner haben wird, alſo doppelt ſo viel als Frankreich
zu derſelben Zeit. Es könne daher auch den Rang für
ſich in Anſpruch nehmen, ſich eines großen Landes zu
be=
mächtigen, das ſchlecht regiert wird, wie dies
beiſpiels=
weiſe in Marokko der Fall ſei. Die Zeit ſei gekommen,
wo Deutſchland dazu ſchreiten müſſe, ſelbſt die Türen zu
öffnen, die ihm verſchloſſen und verriegelt ſind. Aus
die=
ſem Grunde, ſagte Paaſche nach dem genannten Blatt,
wollen wir unſere Macht für die Zukunft aufſparen und
unſere Streitkräfte zu Waſſer und zu Lande und in den
Lüften miteinander verſchmelzen. Ich ſtelle nicht in
Ab=
rede, ſo fuhr Dr. Paaſche fort, daß wir bei dem Verſuch,
uns auszudehnen, jemand auf die Füße treten werden,
aber ich bin ſicher, daß ſie mit mir einverſtanden ſind,
wenn ich behaupte, daß nicht England davon betroffen
wird.
Nizza, 16. Aug. Wie gemeldet wird, iſt bei La
Napoule in der Nähe von Nizza ein großer
Wald=
brand entſtanden. Da gegenwärtig ein heftiger Miſtral
weht, hat ſich das Feuer ſchnell ausgedehnt und ſchon ſteht
die Hälfte des Waldes von Eſterell in Flammen. Vom
Meere bis nach Moure Vieille iſt der Wald ein
Flam=
menmeer. Mehrere große Beſitzungen, darunter die der
Fürſtin Pleß, wurden vom Feuer bedroht. Um ſie zu
ſchützen, hat man ſchnell ein Gegenfeuer angezündet.
Glücklicherweiſe hat ſich der Wind gedreht und der Brand
breitet ſich nun nach einer anderen Richtung aus und zwar
nähert er ſich der Mündung der Rague. Das Feuer, das
durch Unvorſichtigkeit zweier Tauriſten entſtanden ſein ſoll,
wird, falls der Wind nicht nachläßt, jedenfalls noch einige
Tage dauern.
H. B. Madrid, 16. Aug. Miniſterpräſident Canalejas
erklärte daß die Zahl der am 13. Auguſt beim Sturm
umgekommenen Perſonen noch nicht feſtſteht, es
wäre aber nicht unmöglich, daß ihre Zahl 150 überſteigt.
Die Vertreter der auswärtigen Mächte haben in San
Sebaſtian ihr Beileid an der furchtbaren Kataſtrophe
aus=
gedrückt und Geldunterſtützungen für die Opfer geſpendet.
* Petersburg, 16. Aug. Heute mittag begab ſich
Poincaré an Bord der Jacht des Marineminiſters,
um nach Kronſtadt zu fahren, wo an Bord des Condé‟
ein Frühſtück ſtattfindet, an dem auch Saſonow teilnimmt.
Archangelsk, 16. Aug. Zwei Straßenviertel
brennen. Es mangelt an ausreichenden Löſchgeräten.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das ſüdweſtliche Hoch hat ſich noch etwas
vorgeſcho=
ben während ſich die nördliche Depreſſion immer mehr
verflacht. Bei weſtlichen Seewinden iſt es heute morgen
trüb. Regen fiel geſtern noch verbreitet in Deutſchland.
Die Temperaturen ſind etwas geſtiegen. Ueber
Frank=
reich liegt ein Fallgebiet, weswegen wir noch immer mit
veränderlichem Wetter rechnen müſſen.
Ausſichten für Samstag, 17. Auguſt: Wolkig, meiſt
ſtrocken, mäßig warm.
In die Sommerfrische
kann leider nicht jeder, aber häufig wird er
doch in der Lage ſein, ſich während des
Som=
mers einige Flaſchen Scotts Emulſion
zu gönnen, die, regelmäßig genommen, ihm
ausgezeichnet bekommen werden. Scotts
Emulſion läßt ſich im Sommer ebenſogut
nehmen wie im Winter. Die Annahme, ſie
ſei zu dieſer Zeit weniger verdaulich, iſt ein
großer Irrtum und nur für den gewöhnlichen
Tran berechtigt. Der große Verbrauch von
Scotts Emulſion in den Tropen iſt ein
(717265
ſchlagender Gegenbeweis.
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Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
aus Anlaß des Ablebens unſerer lieben
Groß=
mutter und Tante
(*3790
Frau Henriette Klipſtein
geb. Knispel
ſprechen wir hiermit unſeren tiefgefühlteſten
Dank aus.
Im Namen der Hinterdliebenen:
Familie Hartung und Klipſtein.
Darmſtadt, 16. Auguſt 1912.
Statt beſonderer Anzeige.
Geſtern vormittag entſchlief ruhig
unſer guter unvergeßlicher Vater,
Schwiegervater und Großvatex
Karl Magel
Lehrer und Hoforganist i. P.
im 79. Lebensjahre.
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:
Oberlehrer Professor Gustav Magel,
Rechnungsrat Reinhard Magel.
Darmſtadt, den 16. Auguſt 1912.
Die Beiſetzung findet auf Wunſch des
Ver=
ſtorbenen in der Stille ſtatt.
Blumenſpenden und Beileidsbeſuche werden
dankend abgelehnt.
(17286
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſerer unvergeßlichen Mutter,
Schwiegermutter und Großmutter, für die
über=
aus zahlreichen Blumenſpenden, den erhebenden
Grabgeſang des Arbeiter=Geſangvereins „
Sänger=
kreis” und die troſtreichen Worte des Herrn
Pfarrers am Grabe, ſprechen wir hiermit unſeren
innigſten Dank aus.
(17269
Darmſtadt, den 16. Auguſt 1912.
Willy Nover und Frau.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Anteilnahme
während der langen Krankheit und bei dem
Hin=
ſcheiden meiner guten Gattin, unſerer guten Mutter,
Tochter, Schwiegertochter, Schweſter und
Schwäger=
in ſprechen wir Allen unſeren tiefgefühlteſten
Dank aus.
(17337
Darmſtadt, den 16. Auguſt 1912.
Namens der trauernden Hinterbliebenen:
Gottfried Baßler und Kinder,
Familie Peter Kopp.
Tageskalender.
Samstag, 17. Auguſt.
Sommerfeſt des Bürgervereins Darmſtadt und des
Darmſtädter Fechtklubs um 8½ Uhr auf dem
Ober=
waldhaus.
Gravelottefeier des Kavallerie=Vereins um 8 Uhr
im Reſtaurant „Zum Krokodil”.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Schuls
Felſen=
keller um 8 Uhr. — „Perkeo” um 8 Uhr. —
Singſpiel=
haus „Metropol” um 8 Uhr.
Sonntag, 18. Auguſt.
Gedächtnisfeier der Vereinigten Kriegervereine um
8 Uhr auf den Friedhöfen.
Deklamatorium („Daniel, der Reichskanzler zu
Ba=
bylon”) um 4 Uhr Mühlſtraße 24.
Bibliſcher Vortrag um 8½ Uhr im Zelt an den
Lindenhofſtraße.
Ritterſchießen der Priv. Schützengeſellſchaft um
2½ Uhr.
Sommerfeſt der Turngemeinde Darmſtadt um 4 Uhr
im Turnhauſe.
Sommerfeſt der Turngeſellſchaft um 4 Uhr im
Turn=
hauſe.
Wanderung der Kaufm. Stenographen=Geſellſchaft
„Gabelsberger” nach Reichelsheim (Abfahrt 6.10 Uhr).
Ausflug des Gartenbauvereins nach Geiſenheim (
Ab=
fahrt 7.23 Uhr).
Familien=Spaziergang des Kriegervereins
Darmſtadt (Abmarſch um 3¼ Uhr am Kapellplatz).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Schützenhof um
8 Uhr. — „Perkeo” um 4 und 8 Uhr. — Singſpielhaus
„Metropol” um 4 und 8 Uhr. — Schuls Felſenkeller um
4 Uhr.
Ausſtellung „Der Menſch” im Großh. Reſidenzſchloß
(geöffnet von 9 Uhr vormittags bis 10 Uhr abends).
Eugen Bracht Ausſtellung auf der
Mathil=
denhöhe (geöffnet von 10—6 Uhr).
Druck und Verlag: L. C. Wiltich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: i. V. Kurk
Mitſching; für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und
Mitteilungen aus der Geſchäftswelt: Haus Heitz, ſämtlich
in Darmſtadt. — Für den redaktionellen Teil beſtimmte
Mitteilungen ſind an die „Redaktion des Tagblatts” zu
adreſſieren. Etwaige Honorarforderungen ſind
beizu=
fügen; nachträgliche werden nicht berückſichtigt.
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verlanate Manukkripte werden nicht zurückgeſandt.
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Mark 20, 25, 80, 36, 42, 48
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Fräulein empf. ſich i. Anfertigen
v. Kinderkl. in u. außer dem Hauſe
Lauteſchlägerſtr. 7, III. (*3748
Schneiderin empfiehlt ſich
Lieb=
frauenſtr. 89, parterre. (*3726so
Triſeuſe nimmt noch Kunden
2 an Blumenthalſtraße 42,
parterre.
(17139a
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auch wird Flicken angenom. Näh.
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oder Umgegend. Gefl. Off. unter
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Fräulein ſucht ſofort Stellung
als angehende Pflegerin, am
lieb=
ſten Krankenhaus außerhalb
Frank=
furts. Off. u. H 85 Exp. (*3548dfs
Fleiß. Mädchen ſucht Laufſtelle
für morgens. Näh. bei Stuhlmacher
Ripper, Rheinſtr. 47. (*3619fs
Köchin übernimmt Aushilfe
tagsüber. Mädchen, welche
ge=
dient haben, gute Zeugniſſe
be=
ſitzen, darunter mehrere Oberheſſ.,
ſuchen in Darmſtadt Stellen. Frau
Borta Nessling, gewerbsmäßige
Stel=
lenvermittlerin, Ludwigſtr.8 (*3647fs
ſucht Lauf=
Fleiß. ſaub. Frau dienſt
*3776)
Kiesſtraße 2, 2. St.
ſucht junge, ſaubere
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Mauerſtr. 14, Vdh., Manſ. (*3791
14jähr. Mädchen ſucht Stell.
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Eht halbe u. ganze
Jung. Frau Tag. Waſch. u. Putz.
Magdalenenstr. 5, Hth., I. I. (*3784
Unabh. Frau ſucht für d. ganz.
Tag Beſchäftigung, nimmt auch
Laufſtelle an Karlſtr. 79, I. (*3783
Tücht. ält. Haushälterin, w. gut
u. ſparſ. kocht, ſ. Stell. i beſ.Hauſe.
Offerten unter I 47 Exped. (*3730
Aelt. tücht. Mädchen ſucht
tags=
über Stelle. Offerten unt. J 42
an die Exped. ds. Bl. (*3765
Das Beitragen der Büicher,
Aufſtell. von Rechnungen,
Koſten=
anſchl. für ſämtliche Geſchäfte der
Baubranche wird unter
Zuſicher=
gewiſſenh. Bedienung, von einem
erfahr. Fachm. übern. Diskr. zug.
Häuſer werd. aufs ſorgfält. verw.
Off. erb. u. I 19 a. d. Exp. (17248a
Gemeinderechnungen
werden von einem tüchtigen
Fach=
mann ſauber u. gewiſſenhaft
an=
gefertigt. Gefl. Offert. unt. J 5
an die Expedition. (*3684
längere Jahre für
Reiſender, Liauenrfabrik
gereiſt, ſucht paſſ. Engagement.
Gefl. Off. u. J 27 a. d. Exp. (*3700
Frau ſucht Laufdenſt
Schloßgaſſe 28, Hinterb. (*3745
Empfehle mich im Waſchen. Fr.
Schmidt, Weinbergſtr. 46, I. (*3678
Suche für meite Tochter, welche
die Haushaltungsſchule beſuchte,
zur weiteren Ausbildung in
Küche und Haushalt in beſſerem
Hauſe Stelle. J. Baumann,
Groß.=Rohrheim a. Rk. (*3288
Se gretr memn
Hern oder Dame. Näh. Nieder=
Ramſtädterſtr. 7 Manſ. (*3694
ie rer ert. e
Beſchäftigung. Offert. unt. G 26
an die Expedition ds. Bl. (*3303
Ordentl. Mädchen ſucht für
morgens Stelle Heinheimerſtr. 13,
Seitenb. part. rechts. (*3616
Ordentliche, ehrliche Frauſucht
für abends Laden zu putzen,
Fuhr=
mannſtr. 12. Zu erfragen von
(*3807
11 Uhr ab 1. St. l.
Männiten
ſucht
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oder Waſchen Steinackerſtr. 9. (*3719
Ich empfehle mich im Waſchen
und Putzen Frau Beinhard,
Roßdörferſtraße 1.
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Mädchen ſucht Laufdienſt für
vorm. Erbachesſtr. 12,Heb. (*3786
milalang. Zeugn,
Kaufmann verf. in einf. u dopp.
Buchh., bisher als Geſchäftsführer,
Reiſender und Buchhalter tätig,
ſucht per 1. Oktober hier oder
aus=
wärts anderw. Stellung, am
lieb=
iſten in einer Brauerei. Off. u.
H2 an die Exped. ds. Bl. (*3214ss
Handwerker
in der Eiſenbranche bew., ſucht
Vertrauensposten
irg. welcher Art, gute Handſchrift,
beſte Zeugniſſe, Kaution kann in
belieb. Höhe geſtellt werd. Offert.
unt. J 22 an die Exped. (*3699
Junger Mann, 24 J. alt, mit
beſt. Zeug., ſucht Stelle als
Schrei=
ber oder Regiſtrator. Gefl. Off.
u. J 17 an die Exped. (*3680si
Verh. Mann mit gut. Zeugn.,
ſucht Stelle als Bürodiener,
Ein=
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J 10 an die Exped. (*3683sm
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welches perfekt ſtenographiert und
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Suche zur ſelbſtändigen
Füh=
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Okto=
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und Schreibmaſchine bewandert
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Bonn a. Rh.
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bürgerl. kocht, z. 1. Sept. Herrſchaft
ſucht wegen Verheirat. d. Mädch.,
brav. Dienſtmädch., ältere Dame
ſucht Mädchen, welches kochen k.,
Frau Berta Nessling,
gewerbs=
mäßige Stellenvermittlerin,
Lud=
wigſtraße 8.
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Tücht. Mädchen für Küche und
Haush. z. 1. Okt. ev. fr. geſucht.
Hoher Lohn. Gute Zeugn. erforderl.
Burſche vorhanden. Zu erfr. in
der Expedition. (*3644fs
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nähen kann, zu einem Kinde geſ.
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lich, ſowie kräftige Küchenfrau
für Tellerſpülen ꝛc., Salair: bei
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Darmſtadt (17333
Hotel zur Traube.
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ſtelle in einem
Landesprodukten=
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die Expedition ds. Bl. (*3705
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Mädchen, das gut bürgerlich koch.
kann, nach Bayern für September
geſucht. Gute angenehme Stellung.
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Karl=
ſtraße 113, merg. bis 11 Uhr. (B4720s
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(*3743
Tüchtiges,
das
zuverläſſiges Mädchen, alle
Hausarbeit verſteht u. zum Kochen
angeleitet werden kann, zum 1. od.
15. Sevt. zu 2 älteren Damen
ge=
ſucht. Zu melden Wittmannſtr. 21,
3. St., nachm. 2½—5 Uhr. (*3731
1. Sept. Saalbauſtr. 69,, II. (*3620sa=han die Expedition.
Suche Köchimen und
Alein=
mädchen z. 1. Sept. u. 1. Okt. Frau
Sidonie Frank, gewerbsmäßige
Stellen-
vermittlerin Schulstraße 9.
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tücht. Mädchen od. alleinſtehende
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Wirtſchaft gedient u. gute Zeugn.
beſitzt, als Mädch. allein (3 Perſon.)
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Kinderfräulein od. Pflegerin zu
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b. 11, 6½ —9 Hobrechtſtr. 5, pt. (*3755
S. Köch. u. mehr. Alleinm. ſof.u.ſpät.
Johannette Weißmantel, gewerbsmäßige
Stellenvermittlerin, Kasinostr. 17. (*3746
Laufmädchen geſucht
Ernſt=Ludwigſtr. 11, Htb. (*3689m
Se e
chen zu 2 Knaben von 7 u. 3
Jahren nach Frankreich geſucht.
Off. mit Zeugnisabſchriften u.
Ge=
haltsanſprüchen an Poſtfach 26,
Poſtiliaſe Zmeibrſicken (*3795
iedhanages, traſtigen, Lamſt
mädchen, welches Ausgänge
mit=
beſorgen muß, f. d. ganz. Tag ſof.
geſ. Mühlſtr. 74, 2. St. (*3814
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Dieburgerſtraße 10, 1. Stock links.
Vorzuſprech. von 1—3 Uhr. (*3811
Herrſchaftsköch., Haus= u.
Allein=
mädch., w. k. u. n. k. k., geſ. Frau Minna
Dingeldein, gewerbsmäßige
Stellenvermitt-
lerin, Schützenstr. 110½, Tel. 531. (*3805
Männlieh
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(17137dfs
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Damen und Herren all. Stände
iſt ſtets Gelegenheit geboten, ſich
zu verheiraten, durch erſt. Heirats=
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Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 6. Auguſt: Dem Mechaniker Albert
Heinrich Sturmhöfel, Roßdörferſtraße 28, ein S. Albert
Heinrich. Am 12.: dem Kellner Jakob Deichert, Große
Kaplaneigaſſe 1, ein S. Georg Peter. Am 10.: dem
Bierbrauer Andreas Müller, Rößlerſtraße 81, ein S.
Friedrich Wilhelm. Am 11.: dem Straßenreiniger
Hein=
rich Landzettel, Kleine Ochſengaſſe 13, ein S. Simon
Wilhelm. Am 14.: dem Kaufmann Eugen Roſenzweig,
Donaueſchingen, ein S. Erwin Eugen. Dem Hoboiſt
Sergeant im Inf.=Regt. 115 Ewald Paul Kaleve,
Lich=
tenbergſtraße 72, ein S. Willi Guſtav. Am 10.: dem
Vizefeldwebel und Bataillonstambour Karl Joſeph
Seitz, Beckerſtraße 26, eine T. Eva Katharina. Am 9.:
dem Gärtner Ludwig Theodor Läpple,
Gervinus=
ſtraße 41, ein S. Karl Engen. Am 8.: dem Taglöhner
Georg Heinrich Buß, Arheilgerſtraße 39, ein S.
Hein=
rich Georg. Am 14.: dem Buchdrucker Karl Hermann
Geider, Neue Ireneſtraße 13, eine T. Käthe Berta.
Am 12.: dem Landbriefträger Chriſtian Kneipp,
Bleichſtraße 45, ein S. Reinhard Chriſtian. Am 14.: dem
Expedient Adam Köhler. Kranichſteinerſtraße 51, ein
S. Anton. Am 10.: dem Former Anton Steindl,
Feld=
bergſtraße 105, ein S. Rudolf Karl. Am 11.: dem
Kauf=
mann Heinrich Roßmann, Inſelſtraße 29, ein S. Georg
Ludwig. Am 14.: dem Schloſſer Kaſpar Fiſcher,
Wendelſtadtſtraße 43, ein=S. Hans Walter.
Aufgebotene. Am 12. Auguſt: Kaufmann Karl
Fer=
dinand Heinrich Wernecke, Alexanderſtraße 8, mit
Anna Maria Geißler, Kaupſtraße 35. Aſſiſtent an den
Großh. Lehrſtätten Chriſtian Heinrich Kleukens, Nieder=
Ramſtadt, mit Louiſe Gertrud Krüger, Hochſtraße 41.
Finanzamtsgehilfe Georg Rathgeber, hier, mit Luiſe
Damme, Wald=Uelversheim. Am 13.: Poſtbote Jakob
Seip, Grafenſtraße 37, mit Dienſtbote Sophie
Heil=
mann, Nieder=Ramſtädterſtraße 49. Fabrikarbeiter
Jakob Philipp Trinkaus, Werſau, mit Margareta
Katharina Schnellbächer, Werſan. Chemiker Dr. phil.
Georg Johann Hefele, hier, mit Karoline Roſa
Haßold, Augsburg. Am 14.: Inſtallateur Georg
Walter, Reinheim, mit Katharina Scherer,
Rein=
heim. Architekt Ernſt Franz Julins Jakob Willwohl,
Pfründnerhausſtraße 15, mit Katharina Luiſe,
ge=
rufen Ilſa, Böttinger Stiftſtraße 1. Diplom=Ingenieur
Georg Ludwig Keyl, Ratibor, mit Gertrud Helene
Kürchner, Gotha. Handlungsgehilfe Karl Oswald
Wilhelm Schnabel, Nieder=Ramſtädterſtraße 16, mit
Weißzeugnäherin Luiſe Amalie Friederike Wilhelmine
Marie Lorenz, Ernſt=Ludwigſtraße 18. Architekt Johann
Bernhard Nover, Wendelſtadtſtraße 29, mit Anna
Franziska Ottilie, gerufen Enny, Werner,
Lucas=
weg 19. Metzger Arthur Landau, Liebfrauenſtraße 49,
mit Jenny Adler, Altenſtadt. Am 15.: Kaufmann
Georg Saalfrank, Aſchersleben, mit Anna Katharina,
gerufen Kathi, Brunner, Taunusſtraße 14. Schloſſer
Jakob Römer, Dieburgerſtraße 65, mit Stütze
Marga=
reta Eliſabeth, gerufen Marie, Wagner,
Pankratius=
ſtraße 68. Ingenieur Valentin Schmitz, Kiesſtraße 38,
mit Marie Sandoz, Arheilgen.
Geſtorbene. Am 12. Auguſt: Schüler Kurt van
Calker, 14 J., ev., Straßburg. Am 13.: Katharing
Eliſa=
betha Baßler, geb. Kopp, Ehefrau des Schriftſetzers,
27 J., ev., Mauerſtraße 32. Julius Heil, S. des
Eiſen=
bahnoberſekretärs, 9 J., ev., Roßdörferſtraße 34. Privatin
Eliſe Glöckner, 78 J., ev., Wilhelminenſtraße 18. Anna
Maria Nover, geb. Schütz, Witwe des Tapeziers. 65 J.,
ev., Große Ochſengaſſe 18. Am 14.: Henriette
Klip=
ſtein, geb. Knispel, Witwe des Oberſtabsarzts, 71 J., ev.,
Soderſtraße 96. Am 13.: Eleonore Jung, geb.
Eck=
hardt, Ehefrau des Stadttaglöhners, 38 J., ev.,
Schloß=
gartenſtraße 21. Am 14.: Oberſt z. D. Arnold von
Hof=
mann, 78 J., ev., Frankfurterſtraße 10. Am 15.: Küfer
Georg Auguſt May, 66 J., ev., Beſſungerſtraße 23.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 1. Auguſt: dem Bäcker Joſeph Franz
Kappler Sandbergſtr. 32, eine T. Wilhelmine Ella.
Dem Kaufmann Johann Baptiſt Eiſſen, Sandbergſtr.
25, ein S. Wilhelm. Am 2.: dem Metzgermeiſter Auguſt
Krug, Heidelbergerſtr. 80, ein S. Peter Wilhelm. Am
1.: dem Schreiner Henrich Fiſcher, Beſſungerſtr. 66, eine
T. Maria Katharina. Am 3.: dem Großh.
Regierungs=
aſſeſſor Dr. jur. Manfred Heinrich Martin Meyer=
Edward, Heinrichſtr. 162, eine T. Sigrid Julie Henriette
Anna Emma Wanda Margot Erika. Am 9.: dem Königl.
Eiſenbahn=Lademeiſter Carl Schneider,
Donnersberg=
ring 28, eine T. Anna Emilie. Am 5.: dem
Zahlmeiſter=
aſptrant Heinrich Albert Uhl, Frankenſteinſtr. 59, ein S.
Albert Max Konrad. Am 11.: dem Maſchinenſchloſſer
Karl Chriſtian Wittmann, Niederſtr. 5, ein S. Carl
Chriſtian. Am 10.: dem Leutnant im Großh. Heſſ. Train=
Batl. Nr. 18, Leo Müller, Heinrichſtr. 65, ein S. Heinz
Leo Alois. Am 12.: dem Pfarraſſiſtent Johannes Otto
Herpel, Herdweg 39, eine T. Katharina Berta Martha
Johanna Ruth.
Aufgebotene. Am 8. Auguſt: Lackierer Auguſt Rühl,
Tannenſtr. 30, und Eva Katharina Keil,
Heidelberger=
ſtraße 64. Am 10.: Inſtitutsdiener Karl Fritz Wilhelm
Mahnkopp zu Gießen, und Eliſabeth Müller,
Moos=
bergſtr. 86. Am 13.: Tapezier Georg Knierim,
Pan=
kratiusſtr. 27, und Sophie Anna Dreher, Ludwigshöhſtr.
35. Schreiner Friedrich Johannes Küſter, Goetheſtr. 8,
und Anna Maria Katharina Heck Beſſungerſtr. 53. Am
14.: Diplom=Ingenieur Adolf Theodor Sander zu
Wer=
nigerode, und Eliſabeth Severin, Erlenberg 13.
Eheſchließungen. Am 3. Auguſt:
Laboratoriums=
gehilfe Otto Hermann Waffenſchmidt, Sandbergſtr. 32,
und Emma Auguſte Emilie Gerlach, daſelbſt.
Modell=
ſchreiner Johann Georg Balthaſar Hüther,
Heidel=
bergerſtr. 118, und Anna Katharina Frieda Bergſträßer,
Tannenſtr. 4. Taglöhner Valentin Härting,
Sandberg=
ſtraße 34, und Eliſabetha Kammermayer, geb. Eller,
Herdweg 23. Am 8.: Schuhmacher Johann Heinrich Georg
Walter, Ludwigshöhſtr. 7, und Amalie Wilhelmine
Schneider, Beſſungerſtr. 39. Am 10.: Diplom=Ingenieur
Wilhelm Adalbert Pauling zu Oberhauſen (Rheinland),
und Suſanne Marianne Louiſe Emma Colin,
Schieß=
hausſtr. 36. Königl. Regierungsbaumeiſter Friedrich
Wilhelm Carl Müller zu Hannover, und Amanda Anna
Emilie Baſting, Herdweg 59.
Geſtorbene. Am 3. Auguſt: Dem Kaufmann Johann
Baptiſt Eiſſen, Sandbergſtr. 25, ein totgeborener Knabe.
Am 4.: Ein unehel. totgeb. Knabe. Bankdirektor Alexander
Heinrich Nell, 49 J., ev., Hoffmannſtr. 49. Am 8.: dem
Spengler und Inſtallateur Karl Hertel, Beſſungerſtr. 89
ein totgeb. Knabe. Am 12.: Privatin Anna Klein, 75
J., kath., ledig, Mathildenſtr. 15. Am 13.: Eliſabetha
Eiſſen, geb. Emiſch, Ehefrau des Kaufmanns, 30 J.,
ev., Sandbergſtr. 25. Roſine Klipſtein, geb. Matthes,
Witwe des Großh. Schloßverwalters, 72 J., kath.,
Schieß=
hausſtr. 68.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
11. Sonntag nach Trinitatis, den 18. Auguſt 1912
Hofkirche: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. — Mittwoch, den 21. Auguſt, abends um 6 Uhr:
Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. — Nachm. um 6 Uhr: Pfarrer Velte.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
18. Auguſt, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Schloßbezirk. Pfarrer D. Dr. Diehl. — Vormittags
um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den Südweſtbezirk.
Pfarrer Velte.
Im Feierabend (Stiftſtraße 51): Sonntag, den
18. Auguſt, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Oſt bezirk (Knaben und Mädchen). Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Twele. — Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
— Vorm. um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk
im Gemeindehaus. Pfarrer Marx.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Wid=
mann. Kollekte für die innere Miſſion. —
Kindergottes=
dienſt für den Weſt bezirk fällt aus. — Nachm. um
4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottesdienſt. Pfarraſſiſtent Flöel. — Um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Flöel.
Panluskirche: Vorm. um 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. — Vormittags um 10 Uhr:
Haupt=
gottesdienſt. Pfarrer Rückert. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Lutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am 11. Trinitatis=Sonntag, den 18. Auguſt,
nachmittags um 5 Uhr, im „Feierabend”, Stiftſtr. 51:
Pfarrer Müller.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 18. Aug.,
vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmittags
um 4 Uhr: Deklamatorium: „Der Reichskanzler zu Babel.
Eintritt 20 Pfg. — Abends um 8½ Uhr:
Miſſionsvor=
trag von Häuptling Naupei aus Ponape (Südſeeinſeln)
und Miſſions=Inſpektor Körper=Liebenzell. — Montag,
den 19. Auguſt, abends um 8½ Uhr: Frauen=
Bibel=
ſtunde. — Dienstag, den 20. Auguſt, abends um 8½ Uhr:
Blaukreuz=Vortrag von Bundesſekretär Wahl. —
Mitt=
woch, den 21. Auguſt, nachm. von 2—3 Uhr:
Hoffnungs=
bund für Knaben. — Von 3—4 Uhr: Hoffnungsbund
für Mädchen. — Abends um 8½ Uhr: Uebung des
ge=
miſchten Chors. — Donnerstag, den 22. Auguſt, abends
um 8½ Uhr: Bibelſtunde. — Freitag, den 23. Auguſt,
abends um 8½ Uhr: Sonntagsſchul=Vorbereitung. —
Samstag, den 24. Auguſt, abends um 9 Uhr:
Verſamm=
lung für Beamte der Poſt, Eiſenbahn, Polizei, Gendarmerie
u. dergl. — Zweig der Stadtmiſſion (
Beſſunger=
ſtraße 88, Hinterbau): Sonntag, den 18. Auguſt, vorm.
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachm. um 3 Uhr:
Jugendbund für Jünglinge, nachm. um 4½ Uhr:
Jugend=
bund für Jungfrauen. — Freitag, den 23. Aug., abends
um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Hemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 10): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Waptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 18. Auguſt, vorm. um 9½ Uhr
und nachm. 4 Uhr: Predigt. Prediger Höpfner. —
Vor=
mittags um 10½ Uhr: Sonntagsſchule. — Abends um
6 Uhr: Bundesgebetſtunde im Jugendverein. — Montag,
den 19. Auguſt, abends um 8½ Uhr: Geſangverein. —
Mittwoch, den 21. Auguſt, abends um 8½ Uhr:
Gebets=
verſammlung.
Katholiſche Gemeinden
12. Sonntag nach Pfingſten, den 18. Auguſt 1912
St. Lndwigskirche: Samstag, den 17. Auguſt,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
hl. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. —
Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr:
Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit Predigt.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vormit=
tags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um ½4 Uhr:
Stiftungsfeſtfeier des Dienſtmädchenheims im
Marien=
heim. — Um 5 Uhr: Verſammlung des 3. Ordens. —
Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Ober-Ramſtadt: Sonntag, vormittags um
9 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt.
Militärgemeinde: Sonntag, vormittags um ¼10 Uhr:
Auf dem Uebungsplatz bei Griesheim Singmeſſe mit
Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 17. Auguſt,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl.
Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: heil.
Meſſe mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und
Pre=
digt. — Nachmittags um 2 Uhr: Andacht; darauf
So=
dalität. — Der Vortrag des hochwürd. Herrn Prof.
Schwarz fällt im Monat Auguſt aus.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
17. Aug., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl.
Beichte. — Um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr:
Sakramen=
taliſche Bruderſchaftsandacht. — Bibliothek (Herdweg 28):
Dienstag, nachmittags von 6—7 Uhr.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 17. Auguſt,
nach=
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Beicht=
gelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½6 Uhr:
Beichtgelegen=
heit. — Um ½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
— Um ¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags
um ½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht.
Werktags, vormittags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vormittags um
7 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um ½8 Uhr: Amt und
Predigt. — Nachm. um 4 Uhr: Andacht.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Hofgemeinde: 11. Aug.: Dem Großh, Fahrer
Stephan S. Wilhelm Heinrich, geb. 25. Juli.
Stadtgemeinde: 7. Juli: Dem Kaufmann Joh.
Paul Beyer S. Chriſtian Paul, geb. 114. Mai. 11. Aug.:
Dem Poſtillon Heinrich Vetter S. Karl Heinrich, geb.
18. Juli. 12. Aug.: Dem Schloſſer Georg Stein Tochter
Regine, geb. 5. Febr. 15. Aug.: Dem Hilfsarbeiter Georg
Fett S. Heinrich Ludwig, geb. 23. Februar 1909;
dem=
ſelben S. Philipp, geb. 16. Dezember 1911.
Johannesgemeinde: 9. Aug.: Dem Poſtboten
Adam Ittmann T. Ella Dorothea Eliſabeth, geb. 14. Juli.
11. Aug.: Dem Former Jacob Michel T. Ida, geb.
30. Juli. 13. Aug.: Dem Geſchäftsführer Friedrich Stahl
S. Chriſtian Eugen, geb. 26. Juli.
Martinsgemeinde: 10. Aug.: Dem Kaufmann
Ernſt Otto Hecht S. Ernſt Otto, geb. 19. Juni. 11. Aug.:
Dem Fabrikarbeiter Wilhelm Gottlieb Schilling S. Wilh.
Gottlieb Heinrich, geb. 8. Juli. Dem Schreiner Heinrich
Stuckert T. Sophie, geb. 7. Juli. Dem Hilfsarbeiter
Guſtav Adolf Schäfer T. Anna Marie, geb. 15. Juli.
12. Aug.: Dem Kaufmann Martin Gamber S. Erwin
Heinrich Franz Martin, geb. 8. Juni.
Petrusgemeinde: 11. Aug.: Dem Tapezier
Georg Buchmüller T. Marie Eliſabeth, geb. 14. Juli.
Dem Mechaniker Johann Hofmann T. Eliſabeth, geb.
16. Juli. Dem Kutſcher Johann Jakob Eiſenmann S.,
Ernſt Fritz, geb. 13. Juli. 12. Aug.: Dem Forſtaſſeſſor
Georg Emanuel Freiherrn von Wedekind T. Erika
Mathilde Minna Eliſe, geb. 31. März.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 6. Juli: Rittmeiſter und
Eskadronchef Hans von Beſſer zu Saarburg und Marie
Antoinette Hallwachs. 8. Aug: Schuhmacher Heinrich
Rapp und Katharina Weber, beide von Wiebelsbach.
Johannesgemeinde: 11. Aug.: Metzgermeiſter
Georg Reeg von hier und Helene Heberer von Meſſel.
Paulusgemeinde: 10. Aug.: Diplom=Ingenieur
Wilhelm Adalbert Pauling zu Oberhauſen und Suſanne
Marianne Luiſe Emma Colin. Königl.
Regierungs=
baumeiſter Friedrich Wilhelm Carl Müller zu Hannover
und Amanda Anna Emilie Baſting.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 15. Auguſt: Privatin Eliſe
Glöckner, 78 J., ſtarb 13. Aug. 9. Aug.: Willy von der
Au, S. des Tapeziers, ¼ J., ſtarb 7. Aug. 9. Auguſt:
Suſanne Schwab, geb. Leiſt, Ehefrau des
Metzger=
meiſters, 50 J., ſtarb 6. Aug. 10. Aug.: Eliſabetha
Scheerer, Witwe des Küfermeiſters, 72 J., ſtarb 8. Aug.
11. Aug.: Haushälterin Eliſabetha Beckmann, 59 J., ſtarb
8. Aug. 13. Aug.: Ernſt Friedrich Karl Sutter, S. des
Schloſſers, 5 Mon. alt, ſtarb 11. Aug. 15. Aug.: Marie
Nover, geb. Schütz, Witwe des Tapeziers, 65 Jahre alt,
ſtarb 13. Auguſt.
Johannesgemeinde: 11. Aug.: Salome Hartz,
33 J., ſtarb 9. Aug. 12. Aug.: Anna Hegendörfer, Tochter
des Fuhrmanns, 7 J., ſtarb 8. Aug. 14. Aug.: Auguſte
Otto, geb. Hanſtein, Witwe des Privatiers, 75 J., ſtarb
12. Aug.
Martinsgemeinde: 10. Aug.: Auguſt Hartmann,
S. des Schloſſers, 17 J., ſtarb 7. Aug. 15. Aug. Katharina
Eliſabeth Baßler, Ehefrau des Schriftſetzers, 27 J., ſtarb
13. Aug.
Petrusgemeinde: 10. Aug.: Anna Ockin, 2 J.,
ſtarb 7. Aug. 11. Aug.: Weißbinder Valentin Stier II.,
35 J., ſtarb 9. Aug.
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Bekanntmachung.
Die nachſtehende Polizeiverordnung über den Beſuch öffentlicher
kinemato=
graphiſcher Vorführungen durch jugendliche Perſonen bringen wir hiermit zur
Renntnis.
Darmſtadt, den 8. Auguſt 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Polizeiverordnung für den Kreis Darmſtadt,
betreffend den Beſuch öffentlicher kinematographiſcher Vorführungen durch
jugendliche Perſonen.
Auf Grund des Artikels 64 der Kreis= und Provinzial=Ordnung wird unter
Zuſtimmung des Kreisausſchuſſes und mit Genehmigung Großh. Miniſteriums des
Innern für den Kreis Darmſtadt folgende Polizeiverordnung erlaſſen:
§ 1.
Kinder unter ſechs Jahren dürfen zum Beſuche kinematographiſcher
Vor=
führungen nicht zugelaſſen werden.
§ 2.
Jugendliche Perſonen unter fünfzehn Jahren ohne Begleitung von
Aufſichts=
perſonen (§ 2 Abf 2) dürfen nur zu kinematographiſchen Vorführungen zugelaſſen
wer=
den, welche als „Jugendvorſtellungen” im Sinne dieſer Polizeiverordnung (§ 3) gelten.
Sie dürfen zu ſonſtigen Vorführungen nur in Begleitung ihrer. Eltern,
Vor=
münder, Pfleger oder anderer Perſonen, denen ein Aufſichtsrecht über den
Jugend=
lichen zuſteht, zugelaſſen und nur bis ſpäteſtens 10 Uhr abends dort geduldet werden.
§ 3.
Jngendvorſtellungen müſſen ſpäteſtens um 8 Uhr abends beendet ſein.
Sie ſind durch Aushang am Eingang und an der Kaſſe als ſolche kenntlich zu
machen und bedürfen der ſchriftlichen Genehmigung der Ortspolizeibehörde, in
Land=
gemeinden des Kreisamts, auf Grund eines mindeſtens 3 Tage vorher vorgelegten
Spielplanes. Ein bereits genehmigter Spielplan bedarf bei unveränderter
Wieder=
holung an demſelben Orte einer nochmaligen Genehmigung nicht. Die Genehmigung
muß dem revidierenden Polizeibeamten jederzeit auf Verlangen vorgelegt werden.
§ 4.
Mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark wird beſtraft:
1) der Unternehmer oder Leiter kinematographiſcher Vorführungen, der einen
nach § 1, 2, 3 Abſ. 1 unzuläſſigen Beſuch einer Vorführung duldet;
2) der Unternehmer oder Leiter kinematographiſcher Vorführungen, der den
Vorſchriften über die Anmeldung, Ankündigung und Genehmigung der
Jugendvorſtellungen zuwiderhandelt:
3) Perſonen, die ohne zu den in § 2 Abſ. 2 genannten Aufſichtsperſonen zu
gehören, Jugendliche in kinematographiſche Vorführungen mitnehmen, die keine
Jugendvorſtellungen ſind:
4) Perſonen, die Kinder unter 6 Jahren zu kinematographiſchen Vorführungen
mitnehmen.
§ 5.
Die Verordnung tritt am 1. September 1912 in Kraft. Entgegenſtehende
Vor=
ſchriften ſind mit dem gleichen Tage aufgehoben.
Darmſtadt, den 8. Auguſt 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
An die Ortspolizeibehörden und die Gendarmerie des Kreiſes.
Wir machen Sie auf die Vorſchriften der vorſtehenden, am 1. September d. J.
in Kraft tretenden Polizeiverordnung aufmerkſam. Die Ueberwachung des Befolgs
der Vorſchriften wollen Sie ſich beſonders angelegen ſein laſſen.
Sonderabdrücke der Polizeiverordnung werden wir Ihnen zur Behändigung an
die Beſitzer von Kinematographentheatern demnächſt zugehen laſſen.
Darmſtadt, den 8. Auguſt 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
(17127ds
Bekanntmachung,
betreffend die Wahl der Vertrauensmänner und Erſatzmänner (§§ 145 ff. des
Verſicherungsgeſetzes für Angeſtellte).
Die Wahl der Vertrauensmänner und Erſatzmänner für die
Angeſtellten=
verſicherung findet ſtatt:
a) für die Arbeitgeber
am Sonntag, den 6. Oktober 1912, von 9 Uhr vormittags bis 11 Uhr
vor=
mittags,
b) für die Angeſtellten
am Sonntag, den 6. Oktober 1912, von 11¼ Uhr vormittags bis 12½ Uhr
mittags,
für den Wahlkreis Darmſtadt Land, umfaſſend ſämtliche Landgemeinden des Kreiſes
Darmſtadt.
Gewählt wird in Darmſtadt im Sitzungsſaal des Kreisausſchuſſes, Neckarſtraße 3.
Es ſind zu wählen 6 Vertrauensmänner und 12 Erſatzmänner.
Die Vertrauens= und Erſatzmänner werden je zur Hälfte aus den verſicherten
Angeſtellten, die nicht Arbeitgeber ſind, und aus den Arbeitgebern der verſicherten
Angeſtellten gewählt. Es wählen alſo die verſicherten Angeſtellten 3
Vertrauens=
männer und 6 Erſatzmänner und ebenſoviel Vertrauens= und Erſatzmänner die
Arbeit=
geber der verſicherten Angeſtellten.
Die Vertrauens= und Erſatzmänner aus den Arbeitgebern werden von den
Arbeitgebern der verſicherten Angeſtellten, die übrigen von den verſicherten Angeſtellten
gewäht.
Wahlberechtigt ſind volljährige Deutſche, männlichen und weiblichen Geſchlechts,
ſofern ſie zu den verſicherten Angeſtellten oder deren Arbeitgebern gehören und im
Bezirke der Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt wohnen.
Wahlberechtigt als Arbeitgeber ſind — wenn ſie nicht als Angeſtellte
wahl=
berechtigt ſind — auch:
1. die geſetzlichen Vertreter geſchäftsunfähiger und beſchränkt geſchäftsfähiger
natürlicher Perſonen,
2. bei juriſtiſchen Perſonen die Mitglieder des Vorſtandes, bei Geſellſchaften mit
beſchränkter Haftung die Geſchäftsführer, bei anderen Handelsgeſellſchaften
die perſönlich haftenden Geſellſchafter, ſoweit ſie nicht von der Vertretung
ausgeſchloſſen ſind. Sind hiernach für eine juriſtiſche Perſon oder Geſellſchaft
mehrere wahlberechtigte Perſonen vorhanden, ſo darf nur eine von ihnen das
Wahlrecht ausüben.
Wählbar ſind nur Verſicherte, die nicht Arbeitgeber ſind, und Arbeitgeber der
verſicherten Angeſtellten, die im Bezirke der Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt
wohnen oder beſchäftigt werden oder ihren Betriebsſitz haben.
Wählbar als Arbeitgeber ſind — wenn ſie nicht als Angeſtellte wählbar
ſind — auch:
1. die geſetzlichen Vertreter geſchäftsunfähiger und beſchränkt geſchäftsfähiger
natürlicher Perſonen
2. die Mitglieder des Vorſtandes einer juriſtiſchen Perſon, die Geſchäftsführer
einer Geſelſchaft mit beſchränkter Haftung, die perſönlich haſtenden
Gefell=
ſchafter bei anderen Handelsgeſellſchaften, ſoweit ſie nicht von der Vertretung
ausgeſchloſen ſind,
3. die bevollmächtigten Betriebsleiter.
Weder wahlberechtigt noch wählbar iſt, wer:
1. infolge ſtrafgerichtlicher Verurteilung die Fähigkeit zur Bekleidung
öffent=
licher Aemter verloren hat oder wegen eines Verbrechens oder Vergehens, das
den Verluſt dieſer Fähigkeiten zur Folge haben kann, verfolgt wird, falls gegen
ihn das Hauptverfahren eröffnet iſt.
2. infolge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über ſein Vermögen
beſchränkt iſt.
Angeſtellte, die nach § 390 des Verſicherungsgeſetzes für Angeſtellte von der
Beitragsleiſtung befreit ſind, ſind ſowohl wahlberechtigt als auch wählbar.
Gewählt wird ſchriftlich nach den Grundſätzen der Verhältniswahl.
Die Wahlberechtigten werden aufgefordert, Vorſchlagsliſten für die Wahl bis
ſpäteſtens drei Wochen vor dem Wahltag (Sonntag, den 15. September 1912) bei dem
unterzeichneten Wahlleiter, Kreisamtmann Dr. Michel in Darmſtadt, einzureichen.
Die Vorſchlagsliſten ſind für die Arbeitgeber und die verſicherten Angeſtellten
getrennt aufzuſtellen. Jede Vorſchlagsliſte ſoll mindeſtens ſo viel Namen enthalten,
als Vertrauensmänner und Erſatzmänner zu wählen ſind; ſie darf höchſtens die
doppelte Zahl ſolcher Namen aufweiſen.
Vexgeſchlagenen ſind nach Vor= und Zunamen, Stand oder Beruf und
Wohnort zu beſeichnen und in erkennbaner Reihenfolge aufzuführen. Mangels anderer
ausbrütklicher Erlätrung wird angenommen, da die an erſter Stelle Aufgeführten
als Vertrauensmänner vorgeſchlagen werden.
Die Vorſchlagsliſten müſſen von mindeſtens fünf Wahlberechtigten unter
Be=
nennung eines für weitere Verhandlungen bevollmächtigten Vertreters
unter=
ſchrieben ſein.
Die Vorſchlagsliſte ſoll die Wählervereinigung, von der ſie ausgeht, nach
unter=
ſcheidenden Merkmalen kenntlich machen.
Hat ein Wähler mehrere Vorſchlagsliſten unterzeichnet, ſo wird ſeine
Unter=
ſchrift auf allen. Vorſchlagsliſten geſtrichen.
Die Vorſchlagsliſten ſind ungültig, wenn ſie verſpätet eingereicht werden oder
wenn ſie nicht vorſchriftsmäßig unterſchrieben ſind und der Mangel nicht rechtzeitig
behoben wird.
Zwei oder mehr Vorſchlagsliſten können in der Weiſe miteinander verbunden
werden, daß ſie den Vorſchlagsliſten anderer Wählervereinigungen gegenüber als eine
einzige Vorſchlagsliſte gelten. In dieſem Falle müſſen die Unterzeichner der
Vorſchlags=
liſten oder die bevollmächtigten Vertreter übereinſtimmend ſpäteſtens bis zum Ablauf
des elften Tages vor dem Wahltag die Erklärung abgeben, daß die Vorſchlagsliſten
miteinander verbunden ſein ſollen. Andernfalls iſt die Erklärung über die Verbindung
ungültig.
Wird von den Arbeitgebern oder von den verſicherten Angeſtellten bis zum
15. September 1912 nur eine Vorſchlagsliſte eingereicht, ſo findet für die betreffende
Gruppe keine Wahl ſtatt. Die in der Vorſchlagsliſte gültig verzeichneten Perſonen
gelten dann in der für den Wahlbezirk erforderlichen Zahl in der Reihenfolgel des
Vorſchlags als von dieſer Gruppe gewählt.
Die Wähler haben ſich über ihre Wahlberechtigung auszuweiſen. Für die
ver=
ſicherten Angeſtellten dient die Verſicherungskarte als Ausweis. für die Arbeitgeber
eine von der Großh. Bürgermeiſterei des Betriebsſitzes ausgeſtellte Beſcheinigung.
Die Arbeitgeber werden aufgefordert, ſich die Beſcheinigung ausſtellen zu laſſen. Ein
Muſter hierfür iſt unten abgedruckt.
Das Wahlrecht wird in Perſon und durch Abgabe eines Stimmzettels ausgeübt.
Die Stimmzettel dürfen nicht unterſchrieben ſein und keinen Proteſt oder Vorbehalt
enthalten. Sie ſind außerhalb des Wahlraums handſchriftlich oder im Wege der
Ver=
vielfältigung herzuſtellen.
Den Arbeitgebern iſt es geſtattet, an Stelle der perſönlichen Stimmabgabe ihren
Stimmzettel dem Wahlleiter unter Beifügung des Ausweiſes über ihre
Wahlberech=
tigung brieflich einzuſenden. Die erforderlichen Umſchläge erhalten die Arbeitgeber
auf Verlangen von dem Vorſteher der Wahl in dem Wahllokal ausgehändigt. Der
Brief muß ſpäteſtens am 3. Oktober 1912 bei dem unterzeichneten Wahlleiter
ein=
gegangen ſein. Nachträglich eingehende Stimmzettel ſind ungültig.
Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme. Arbeitgeber, die mehr als fünfzig, aber
nicht mehr als hundert verſicherte Angeſtellte beſchäftigen, haben zwei Stimmen. Für
je weitere angefangene hundert verſicherte Angeſtellte erhöht ſich die Zahl um eine
Stimme. Kein Arbeitgeber hat mehr als zwanzig Stimmen.
Hat ein Arbeitgeber mehrere Stimmen, ſo hat er jeden Stimmzettel in einem
beſonderen Umſchlag zu verſchließen.
Enthält ein Umſchlag mehrere Stimmzettel, ſo gelten ſie als ein Stimmzettel,
wenn ſie gleichlautend ſind; andernfalls ſind ſie ungültig.
Der Wahlberechtigte darf ſein Wahlrecht nur in dem Wahlkreis, in dem er wohnt,
ausüben.
Es kann nur für unveränderte Vorſchlagsliſten geſtimmt werden; auch die
Reihenfolge der Vorgeſchlagenen in der Vorſchlagsliſte darf nicht geändert werden.
Ungültig iſt die Wahl einer Perſon, die zurzeit der Wahl nicht wählbar war.
Ungültig iſt ferner die Wahl einer Perſon, von der oder zu deren Gunſten von
Dritten die Wahl rechtswidrig (§§ 107 bis 109, 240, 339 des Reichsſtrafgeſetzbuchs) oder
durch Gewährung oder Verſprechung von Geſchenken beeinflußt worden iſt, es ſei denn
daß dadurch das Wahlergebnis nicht verändert worden iſt.
Darmſtadt, den 10. Auguſt 1912.
Der Wahlleiter.
Dr. Michel.
(17116dsi
Muſter
für die Beſcheinigung der Arbeitgeber gemäß § 149 des Verſicherungsgeſetzes
für Angeſtellte.
Dem
.... 5u
Der (Name des Arbeitgebers)
wird beſcheinigt, daß *— regelmäßig mindeſtens einen (mehr als . . . . . .
.) verſicherteln) Angeſtellteln) nach dem
Verſicherungs=
aber nicht mehr als
geſetze für Angeſtellte vom 20. Dezember 1911 beſchäftigt.
.19 . .
.... . . . den .
(L. 8.)
(Unterſchrift der Gr. Bürgermeiſterei.)
Bekanntmachung.
Es wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß das Großh. Proviantamt
Darmſtadt den Ankauf von Roggenſtroh aufgenommen hat. Der Heuankauf wird
ſorigeſetzt.
(17112ds
Darmſtadt, den 10 Auguſt 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: v. Werner.
Bekanntmachung.
Die für die Gemeinde Pfungſtadt in Ausſicht genommene Auskunfts= und
Fürſorgeſtelle für Lungenkranke wird im September d. Js. mit ihrer Tätigkeit
be=
ginnen. Ihre Aufgabe iſt eine dreiſache, und
zwar=
a) Feſtſtellung der Lungentuberkuloſe und ihres Grades, wie ihrer
mutmaß=
lichen Heilbarkeit, alſo der Geignetheit für Heilſtätte oder Heimſtätte:
b) Vermittelung der Ueberweiſung in eine Heilſtätte oder eine Heimſtätte oder,
wenn beides nicht angängig,
c) die Uebernahme der hygieniſch=prophylaktiſch=ſozialen Fürſorge im Hauſe des
Kranken ſelbſt, nach Bedarf auch unter Erwirkung der ärztlichen Behandlung.
Die Fürſorgeſtelle befindet ſich in dem Schulhaus in der Bornſtraße und
wird bis zum 31. Auguſt 1913 von Herrn Sanitätsrat Dr. Scriba in
Pfung=
ſtadt geleitet werden. In den vorerſt zweimal monatlich, und zwar Mitwochs
nachmittags ſtattindenden öffentlichen Sprechſtunden werden Lungenkranke und
krank=
heitsverdächtige Perſonen unentgeltlich beraten und die erforderlichen mikroſtopiſchen
und ſonſtigen Unterſuchungen veranlaßt werden.
Die Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt und die Großh. Bürgermeiſtereien der
umliegenden Gemeinden, die Herren Aerzte, Geiſtlichen, Lehrer, Wohnunsinſpektoren,
die Gemeindeſchweſtern, die Vorſtände und Beamten der Krankenkaſſen werden
dringend gebeten, alle in Betracht kommenden Perſonen auf die Fürſorgeſtelle
auf=
merkſam zu machen und dahin zu wirken, daß dieſe Perſonen ſich in der
Fürſorge=
ſtelle melden.
Die nächſten Sprechſtunden finden ſtatt Mittwoch, den 4. und 18.
Sep=
tember, Mittwoch, den 9. und 23. Oktober, Mittwoch, den 6. und 20.
No=
vember, Mittwoch, den 4. und 18. Dezember, jeweils in der Zeit von 3—4 Uhr
nachmittags, in dem alten Schulhauſe in der Bornſtraße in Pfungſtadt.
(17312
Darmſtadt, den 15. Auguſt 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
Leonhard Rochholz zu Ober=Ramſtadt wurde für die Zeit vom 1. Auguſt bis
31. Oktober 1912 zum Hilfsfeldſchützen für die Gemarkung Ober=Ramſtadt beſtellt. (17228
Straßenſperre.
Wegen Ausführung von Kleinpflaſter iſt die Kreisſtraße zwiſchen Neu=Iſenburg
und Sprendlingen von Abr. 18,4 bis zur Abzweigung der Kreisſtraße nach
Götzen=
hain Abt. 20,1 für ſämtlichen durchgehenden Fuhrverkehr vom 15. Auguſt 1912 ab
auf die Dauer von etwa 6 Wochen geſperrt.
Die Bürgermeiſtereien der umliegenden Orte wollen dies alsbald ortsüblich
bekannt machen.
(17229
Offenbach, den 12. Auguſt 1912.
Großherzogliches Kreisamt Offenbach.
Lochmann.
Vesterr ongar. Staui Eisenbann
Wir sind beauftragt, die am 1. September d. J. fälligen Coupons,
sowie verlosten Stücke, vom Verfalltage ab, einzulösen.
Dahk tur-Hande
d Maustrier
Darmstadt, im August 1912.
(17258
eriter erete e ehte e enen
Gefunden: 1 Peitſche. 1 Hundehalsband mit Marke und der
Nr. 1881. 1 ſilberne Damenuhr. 5 Kragen. 1 Kontobuch für
In=
ſtallateure. 1 Quittungskarte, auf den Namen Rühl ausgeſtellt.
Legitimationspapiere, auf den Namen Luft ausgeſtellt. (17284
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund. 1 Dalmatiner, 1 Dobermann, 1 Boxer
(zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem
5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht
aus=
gelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um
(17275
10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den
18. Auguſt, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends
folgende Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
1 Uhr ab geſchloſſen.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwareni. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per ½ kg
.100 Pfg.
Ochſenfleiſch
94
Rindfleiſch
70
Fett, roh .
80
Fett, ausgelaſſen
80
Leber
Kalbfleiſch
100 „
.100
Hammelfleiſch
60 „
Bruſt
100 „
Schweinefleiſch
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 110
per ½ kg
120 Pfg.
Speck, geräuchert
120 „
Dörrfleiſch
120
Schinken m. Bein.
Rollſchinken
.140
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen .
96
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt . 96
Leber= u. Blutwurſt . . 80 „
Stillung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des
Waſſer=
rohrnetzes in den unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche
in der Zeit von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe
Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung des Waſſers
mit ſich bringt die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich
vorher mit Waſſer zu verſorgen.
Spülplan.
1. In der Nacht von Montag, den 19. zu Dienstag, den
20. Auguſt 1. Js. werden geſpült:
die Spülbezirke 1 und II.
In dieſe Bezirke fallen alle Straßenzüge ſüdlich der
Bismarck=
ſtraße, weſtlich vom Paradeplatz, nördlich des Teiles der Rheinſtraße
zwiſchen Ernſt=Ludwigs=Platz und Wilhelminenſtraße, weſtlich des
Teiles der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Rheinſtraße und
Heinrichs=
ſtraße, weſtlich vom Wilhelminenplatz, nördlich des Teiles der
Heinrichs=
ſtraße von der Wilhelminenſtraße bis zur Heidelberger=Straße, öſtlich
des Teiles der Heidelberger=Straße, zwiſchen Heinrichsſtraße und
Eſchollbrücker=Straße, nördlich der Eſchollbrücker=Straße, zwiſchen
Heidel=
berger=Straße und Stadtallee, nördlich der Stadtallee von der
Eſcholl=
brücker=Straße bis zur Main=Neckar=Bahn und öſtlich der Main=Neckar=
Bahn zwiſchen Stadt=Allee und Bismarckſtraße.
Von den dieſe Spülbezirke umgrenzenden Straßen und Plätzen
werden mitgeſpült die Bismarckſtraße, die oben angegebenen Teilſtrecken
der Wilhelminenſtraße und der Heinrichsſtraße und die Nordſeite der
Rheinſtraße, zwiſchen Ernſt=Ludwigsplatz und Wilhelminenſtraße.
Ferner wird noch mitgeſpült die Frankfurter=Straße, zwiſchen
Bis=
marck= und Kahlertſtraße.
2. In der Nacht von Mittwoch, den 21. zu Donnerstag,
den 22. Auguſt l. Js. werden geſpült:
die Spülbezirke III und IV.
In den Spülbezirk III fallen ſämtliche Straßenzüge nördlich
der Bismarckſtraße und weſtlich der Frankfurter=Straße, ſowie die
Straßenzüge nördlich der Holzhofallee und weſtlich der Main=Neckar=
Bahn.
Von den dieſen Bezirk umſchließenden Straßen werden
mitge=
ſpült die Frankfurter=Straße von der Kahlertſtraße aus in der Richtung
nach Arheilgen und die Holzhofallee.
In den Spülbezirk IV fallen die Straßenzüge öſtlich des Teiles
der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Heinrichs= und Rheinſtraße, ſüdlich
des Teiles der Rheinſtraße, zwiſchen Wilhelminenſtraße und Ernſt=
Ludwigs=Platz, ſüdweſtlich vom Ernſt=Ludwigs=Platz und Marktplatz,
ſüdweſtlich und weſtlich der Kirchſtraße, weſtlich des Teiles der
Karlsſtraße, zwiſchen Kirchſtraße und Heinrichsſtraße und nördlich des
Teiles der Heinrichsſtraße, zwiſchen Karls= und Wilhelminenſtraße.
Von den dieſen Spülbezirk eingrenzenden Straßen und Plätzen
werden mitgeſpült die Kirchſtraße, die oben angegebenen Strecken der
Karls= und Heinrichsſtraße, ſowie die Südweſtſeite des Ernſt=Ludwigs=
und des Marktplatzes und die Oſtſeite des Wilhelminenplatzes, ferner
wird mit dieſem Bezirk geſpült die Kapellſtraße.
3. In der Nacht von Samstag, den 24. zu Sonntag, den
25. Auguſt I. Js. werden geſpült:
die Spülbezirke VI und VII.
Dieſe Bezirke liegen einmal zwiſchen Dieburger= bezw.
Alexander=
ſtraße und Heinrichsſtraße und erſtrecken ſich ferner vom Parade=,
Ernſt=Ludwigs= und Marktplatz, ſowie der Kirch= und Karlsſtraße bis
zum Woog und der Odenwaldbahn; ausgeſchloſſen iſt die
Mathilden=
höhe, ſowie die Alexander= und Dieburger=Straße ſelbſt.
Darmſtadt, den 14. Auguſt 1912.
(17293so
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
weigstelle: Elisah
Bekanntnachung.
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die
Geſchäftsräume der Betriebsverwaltung der früheren Städtiſchen
Straßenbahn und der Darmſtädter Dampfſtraßenbahn am 1. September
ds. Js. nach Luiſenſtraße 22 verlegt werden. (Fernſprecher Nr. 90.)
Alle Zuſchriften und Anfragen an unterzeichnete Stelle ſind
künftig an dieſe Adreſſe zu richten.
Der Verkauf von Monats=, Schüler= und Arbeiterkarten
er=
folgt vom 21. ds. Mts. ab Luiſenſtraße 22 während der
Kaſſen=
ſtunden von 8—12 und von 3—6 Uhr.
Die bisherige Verkaufsſtelle Neckarſtraße 5 wird vom genannten
Tage an aufgehoben.
Darmſtadt, den 15. Auguſt 1912.
(17335a
Heſſiſche Eiſenbahn=Aktiengeſellſchaft
Die Direktion:
Möller.
Verzeichnis der Beiträge für die Nationalfiugſpende,
welche vom 25. Juni bis 31. Juli 1912 bei den Darmſtädter
Sammel=
ſtellen (Bank für Handel und Induſtrie, Darmſtädter Tagblatt,
Darmſtädter Täglicher Anzeiger, Darmſtädter Zeitung, Darmſtädter
Volksbank, Deutſche Vereinsbank, Neue Heſſiſche Volksblätter,
Poſt=
anſtalten, Reichsbankſtelle, Hofbankier Ferdinand Sander)
ein=
gegangen ſind.
Weitere Gaben an eine der oben genannten Stellen
werden erbeten.
Finanzrat Dr. Becker 20 M., Frl. Sofie Fuchs 1 M.,
Ober=
bürgermeiſter Dr. Gläſſing 20 M., Oberlandesgerichtsrat Jung 10 M.,
Kameradſchaftl. Vereinigung der Schutzmänner Darmſtadt 10 M.,
Frl. Emilie Knorr 20 M., Frau Generalarzt Dr. Metzler 10 M.,
Geh. Baurat Profeſſor Pfarr 30 M., Major von Ploennies, Freiburg
i. B. 25 M., Erich Reinecke 3 M., Dr. Schiffer 10 M., Major z. D.
Schörke 150 M., Geh. Oberrechnungsrat Dr. Siebert 5 M., Profeſſor
Dr. A. Sturmfels 5 M., Geh. Oberfinanzrat Weißenbruch 10 M.,
Rechnungsrat Weitzel 5 M., S. C. 14 M., Frl. A. K. 20 M., Prof.
Dr. K. Schg. 20 M., E. T. 1 M., O. W. 1 M.
Außerdem ſind als Sammlung aus dem Kreiſe Heppenheim
bei der Reichsbankſtelle 695.72 M. eingegangen.
Ressische Handelstenranstalt
Fernsprecher 923 Darmstadt
Rheinstrasse 6
I. Einjährige Handelsschule mit vollem
Tages-
unterricht.
II. Halbjahrkurse zur Vorbereitung für den kaufm.
Beruf.
(16717a
Beste, langjährig bewährte Lehrkräfte.
Neue Kurse beginnen Dienstag, den 13. August.
Lehrplan und Aufnahmebedingungen durch
Wilhelm Siedersleben,
staatl. geprüfter Handelslehrer.
Reat- und Handelsschule Miltenberg u. Main
mit Schülerheim.
Erteilt Einjährigenzeugnis. (15901D
Uebergangsklassen für Gymnasiasten.
In der Vernst-Ludwis Hehanstan
(Dr. Lossen’s Klinik)
ist ein Radiumemanatorium
eröffnet worden.
Inhalationszeit: 10—12 Vorm. (15727a
4—6 Nachm.
an Wochentagen. Sonntags nur Vormittags.
Günstig beeinflusst werden:
Gicht in allen Formen, chronischer
Rheuma-
tismus der Muskeln u. Gelenke, Zuckerkrankheit,
Störungen des Stoffwechsels, Blutkrankheiten,
sowie eine Reihe von Haut- und Nervenleiden.
Beamten=Darlehen
(auch penſionierten) von 1000 Mk. an auf 10 Jahre ohne Bürgen u.
ohne Koſtenvorſchuß.
Größere Erbſchafts= u. Vermächtnis=Beleihungen u. Kauf,
wenn auch geſperrt u. mit Nießbrauch behaftet.
(172715
Albert Helms, Finanzierungsgeſchäft, Bremen 31.
Suche Land.- o. Holzut, auch Mühle,
Sägewerk od. Wirtſchaft m. Land,
Landespred., Kohlenhandl. Platz
gleich. Off. v. Eigentümer u. N. 506
an Invalidendank, Frankfurt a. M. (J17288
Müchlige Virislente
für lang beſtehende Wirtſchaft in
der Altſtadt geſucht. Offert. unter
E 42 an die Exped.
(17328
Spülung des
Waſſer=
rohrnetzes.
In der Nacht von Samstag, den
17., auf Sonntag, den 18. Auguſt
. Js., findet eine Druckrohr=
Spülung ſtatt, welche in der Zeit
von 10 Uhr abends bis 5 Uhr
morgens eine zeitweiſe
Unter=
brechung der Waſſerabgabe, ſowie
eine Trübung des Waſſers mit ſich
bringt. Die Waſſerabnehmer
wer=
den deshalb gebeten, ſich vorher mit
Waſſer zu verſorgen. (17230
Darmſtadt, 14. Auguſt 1912.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Die Armenärzte Heren Dr. Dr.
Degen und Göring ſind auf
4 Wochen verreiſt. Während
dieſer Zeit wird in der
Armen=
praxis Herr Dr. Degen durch
Herrn Dr. Hammer, Beſſungerſtr.
Nr. 3 wohnhaft, und Herr Dr.
Göring durch Herrn Sanitätsrat
Dr. Gutenberg, Waldſtr. Nr. 1
wohnhaft, vertreten.
Darmſtadt, den 15. Auguſt 1912.
Städt. Pflegeamt.
17226)
Krapp.
Die Abbrucharbeiten
zur Beſeitigung eines
Fußgänger=
ſtegs auf Bahnhof Weinheim
ſollen vergeben werden.
Die Angebote ſind portofrei und
verſchloſſen, mit entſprechender
Auf=
ſchrift verſehen, bis zu dem auf
den 24. Auguſt, vormittags
11 Uhr, feſtgeſetzten
Eröffnungs=
termin an die unten bezeichnete
Bau=Abteilung einzureichen.
Die Unterlagen können während
der Dienſtſtunden, Werktags 8 bis
12 und 2½ bis 6 Uhr bei der Bau=
Abteilung eingeſehen und gegen
eine Gebühr von 50 Pfg. abgeholt
werden.
(317289
Weinheim, 12. Auguſt 1912.
Großh. Bad. Eiſenbahn=
Bauabteilung.
Matratzenſtreu=Verkauf.
Am Samstag, den 24. d. Mts.,
um 8 Uhr vorm., wird in der
Kaſerne am Beſſungerweg die
Matratzenſtreu aus 3
Batterie=
ſtällen öffentlich und meiſtbietend
verſteigert.
(17246a
Darmſtadt, im Auguſt 1912.
I. Abteilung Feldartillerie=
Regiments Nr. 61.
Kartoffeln
Frühroſen per Ztr. 3.50
Kaiſerkrone „ „ 3.50
bei 20 Pfund 70 Pfennig
frei ins Haus
Adam Falter
Neue Ireneſtraße 1
Ecke Pankratiusſtraße. (*3798
Peſſere Dame wünſcht mit Dame
D oder jüngerem Ehepaar
Woh=
nung zu teilen. Off. unt. J 32
an die Exp
(B17305
Für
Sport
und
Tearistilt
empfehle:
Jagdgläser,
Feldstecher,
Prismen-Binocles
Schutzbrillen und
Zwicker gegen
Sonnenstrahlen
Jagd- u. Autobrillen
Kompasse,
Schritt-
zähler, Stoppuhren
Damen-
Spazier-
stöcke,
Armband-
uhren,
Taschen-
weckeruhren mit
Radiumblatt
Autouhren
Lederarmbänder
f. Herren- u.
Damen-
uhren
Elektr. Taschenlamp.
Mundharmonikas
Cg. Karp
Hofuhrmacher und
Hoflieferant
Ludwigstrasse 20.
(13986a
Motorwagen-Fahrrader.
Von veronge PteSleltenelh Pretelste.
Vortreter: Hans & Bershard, parmstadt, Rheinstr. 19
Sport.
* Fußballſport. Darmſtädter Sportklub 1905.
Der Darmſtädter Sportklub eröffnet am Sonntag ſeine
Spielſaiſon. Die 1. Mannſchaft ſpielt an dieſem Tage
gegen die gleiche des F.=C. Germania=Frankfurt. Die 2.
Mannſchaft ſpielt in Mannheim=Waldhof. Sportklub muß
ſeine erſten Spiele auswärts austragen, da ſeine neue
Platzanlage am alten Schießhaus infolge der ungünſtigen
Witerung nicht fertigeſtellt werden kann. In nächſter
Zeit wird jedoch mit der Errichtung eines Klub=
haufes begonnen werden. Dasſelbe enthält einen 40
Quadratmeter großen Erfriſchungsraum, ſowie zwei je
12 Quadratmeter große Umkleideräume. Die Bauarbeiten
werden von dem hieſigen Zimmergeſchäft Karl
Schim=
mer ausgeführt.
* Pferdeſport. Rennen zu München=Riem.
Kinder=Troſt=Rennen, 3500 Mark Diſtanz 1000 Meter:
1. Kgl. Würtemberg. Privat=Geſtüt Weils Prinz
Herr=
mann (Schläfke), 2. Imperator (Spear), 3. Stemum (
Wed=
gewood). Tot. 19110. — Preis von Sonnenhauſen.
Ehren=
preis und 3000 Mark, Diſtanz 4000 Meter: 1. Lt. Giulinis
Ahalative (Lt. v. Lotzbeck), 2. Girlamund (Lt. Graeff). Tot.
13:10. — Preis von Feldkirchem, 2000 Mark, Diſtanz 3600
Meter: 1. Hrn. Blatts Eilbote (Brumm) 2. Sonnenblick
(H. Schuller), 3. Macka (Brown). Tot. 26:10. — Kilometer=
Flach=Rennen, 6500 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Graf
Seidlitz=Sandreczkis Narſes (Spear), 2. Gaboriau
(Böhme), 3. Kleingala (Jeſſop). Tot. 23110. — Preis von
Garching, Ehrenpreis und 1500 Mark, Diſtanz 3600 Meter:
1. Lt. R. Hutſchenreuthers Parleur (Beſ.), 2. David II (Lt.
Frhr. v Lotzbeck), 3. Leb fidel (Beſ.). Tot. 15310. —
Sommer=Handikap, 10000 Mark. Diſtanz 1600 Meter: 1.
Hrn. A. v. Schmieders Heloiſe (Lane), 2. Därkheim
(Spear), 3. Taſtjoy (Jentzſch). Tot. 27.10.
Eine folgenſchwere Verwechslung ereig=
neie ſich, wie erſt nachträglich bekamnt wird, bei dem
Rennen zu Horſt Emſcher im Horſter Handikap. Als
Sieger des Rennens wurde Herrn L. H. Daendels Siroco
vom Richter erklärt und demgemäß die Wetten am
Totali=
ator ausgezahlt. Im geſchlagenen Felde hatte ſich ſein
Stallgefährte Le Haſard befunden. Beim Aufſatteln der
beiden Braunen waren aber die Nummern der
Sattel=
decken vertauſcht worden, was erſt nach dem Auszahlen der
Quoten bemerkt wurde, ſo daß der Fehler nicht mehr zu
korrigieren war. Jedenfals wird ſich aber wedeg der
eine noch der andere des Erfolges zu erfreuen haben, da
auch Le Haſard wird disqualifiziert werden müſſen, weil
die Einfuhr=Zertifikate des Holländers nicht in Ordnung
ſind.
* Radſport. Rennen zu Straßburg. Sieger
im 50 Kilometer=Rennen blieb der überlegen fahrende
Berliner Saldow in 41 Min. 34 Sek. vor Walthour, 900
Meter und Kraſt, der durch Raddefekte um den ſicheren
zweiten Platz kam, 2500 Meter zurück. Im Kleinen Preis
von Straßburg waren die Reſultate: 1. Lauf: 10
Kilo=
meter: 1. Walthour 8:55, 2. Kraft 700 Meter, 3. Saldow
850 Meter. 15 Kilometer=Lauf: 1. Walthour 15.41,2, 2.
Saldow. 600 Meter, 3. Kraft 850 Meter zurück. Das
Hauptfahren gewann der Berliner Fritz Hoffmann vor
Fritz Stellbrink und Packebuſch=Berlin.
Saison-Ausverkaufs-Angebote.
Jackett-Kostüme.
Ein grosser Posten Jackett-Kostüme aus hellen, englisch gemusterten Stoffen.
Regulärer Verkaufswert 45.- bis 59.— . . jetzt durchweg zum Aussuchen 15.−
Ein grosser Posten Jackett-Kostüme aus hellgrauen Kammgarnstoffen.
Re-
gulärer Verkaufswert 51.— bis 72.—
jetzt durchweg zum Aussuchen 20.−
Ein grosser Posten Jackett-Kostüme, für den Herbstbedarf geeignet, aus
marine-
blauen und schwarzen Kammgarn-Cheviots und aus engl. gemusterten Stoffen,
Jaketts durchweg auf halbseidenem Serge; moderne glatte u. garnierte Fassons
Regulärer Verkaufswert 45.— bis 54.—
. jetzt 23.50
Regulärer Verkaufswert 59.— bis 70.−
jetzt 33.−
Regulärer Verkaufswert 72.— bis 150.—, jetzt 45.− 59.− 65.− 75.−
Pariser Lingerie-Kleider.
Ein grosses Lager hervorragend schöner hocheleganter Lingerie-Kleider, nur handgenüht
und handgestickt, meistens mit echtem Material ausgestattet, die in den letzten Tagen
weit unter dem Herstellungspreis in Paris angekauft worden sind, werden im Ausverkauf
zu noch niemals dagewesenen billigen Preisen, solange der Vorrat reicht, zum Verkauf
gestellt. Die regulären Verkaufspreise bewegen sich zwischen 50.− und 200.−.
die jetzt festgesetzten von 29.− bis 85.−
Die Kleider sind in ersten Pariser Häusern hergestellt.
Blusen
Ein grosser Posten bedruckter Clothblusen früher 3.—
jetzt 1.50
Ein grosser Posten getupfter und gestreifter Biberblusen,
früher 4.—
. jetzt 2.−
Ein grosser Posten farbige Leinen- und Waschblusen, früher
3.50 und 6.50 . .
. jetzt 2.— und 3.−
Ein grosser Posten Zephir u. weisser Batist-Hemdblusen,
früher 4.50 und 6.50 . . . . jetzt 2.50 und 4.−
Ein grosser Posten Blusen aus Woll- und Popeline-
Stoffen, jetzt zum Aussuchen . . per Stück 2.50
Ein grosser Posten div. Blusen aus Musselin und Voile,
jetzt 3.−
Ein grosser Posten eleg. Blusen aus Musseiin, Tuch,
Pope-
line. Voile mit farbiger Seide unterlegt. Regulärer
Verkaufswert bis 23.50 . . jetzt 5.— und 7.50
Der gesamte
Vorrat in farbigen seidenen Blusen
ist in 4 Serien eingeteilt
Serie I bis 15.−
jetzt 3.−
Serie II bis 25.−
jetzt 10.−
Serie III bis 30.−
jetzt 15.−
Serie IV bis 50.−
und darüber
jetzt 20.− u. 25.−
Spitzen-Blusen
Ein grosser Posten weisser Spitzenblusen aus Tüll und
Spachtel, meistens auf Seide gefüttert. Regul.
Ver-
kaufswert bis 15.— . . . . jetzt 7.50 und 8.50
Ein grosser Posten gelber Spitzenschossblusen aus
Säumchen-
tüll, mit Spitzen reich garniert, gefüttert. Regulärer
Verkaufswert bis 8.50
. . . jetzt 5.−
Ein grosser Posten weisser écrufarben Spitzenblusen vom
einfachsten bis zum elegantesten Genre, weit im Preis
zurückgesetzt.
Ein grosses Lager Blusen in Stielerei u. Balist von
tadel-
loser Beschaffenheit. Serie I reg. Verkaufswert b. 5.—
jetzt 2.50 Serie IIreg. Verkaufsw. b. 7.50 jetzt 3.50
Serie III regulärer Verkaufswert bis 8.50 jetzt 4.50
Serie IV regulärer Verkaufswert bis 10.50 jetzt 6.00
Serie V regulärer Verkaufswert bis 13.50 jetzt 7.50
alle anderen am lager beündlichen Waschbiusen tell etwas
trüb, sind um zirka ½ des bisherigen Preises ermässigt.
Dieses Sortiment enthält Blusen vom einfachsten Maschinen-
Genre bis zu den elegantesten Pariser Lingerie-Blusen.
Eine Partie vorjähriger Lingerie-Blusen handgenäht
und handgestickt mit weisser und bunter
Hand-
stickerei Regulärer Preis bis 25.— jetzt
durch-
schnittlich zum Aussuchen .
5.−
Paletots und Mäntel.
Ein grosser Posten Leinen-Paletots aus leinen- und
ripsleinenartigen Stoffen, 125—140 cm lange,
ele-
gante, hochmoderne Mäntel, in weiss und gelb,
mit Spachtelkragen u. mit Spitzen u. Stickereien
garniert, teilweise mit farb. Aufschlag. Regulärer
Verkaufswert 10.— bis 20.—, jetzt 3 Serien:
Serie I 4.50 Serie II 5.50 Serie III 7.50
Ein grosser Posten Popeline-Mäntel in allen Farben
mit eleg. Garnierungen. Regulärer Verkaufswert
. jetzt 15.− bis 29.−
25.50 bis 51.—
Ein gross. Post. Gloria-Mäntel i. all. Farb., mod. glatte
Fag. Reg. Verkaufsw. 26—. b. 39.—, jetzt 15.− bis 23.50
Grosse Posten englischer Mäntel elegante Herrenfassons,
weit unter dem regulären Verkaufspreis
Ein grosser Posten schwarzer Tuchkimonos. Regulär.
Verkaufswert bis 33.—
jetzt 12.50
Ein grosser Posten blauer Paletots aus schweren
Cheviotstoffen. Regulärer Verkaufswert 18.−
. . jetzt 12.— bis 25.−
bis 39.—
Ein grosser Posten eleg. Sammet- und Plüschmäntel
vom letzten Winter. Regulärer Verkaufswert
. . jetzt 59.− 65.− 85.−
90.— bis 200.−
Ein grosser Posten Tuch-Abendmäntel vom letzten
Winter, in schönen Abendfarben: Regulärer
Verkaufswert bis 70.− . jetzt 23.50 33.− 39.−
Kleider
Ein grosser Posten Wollmousseline-Kleider in hell. u.
dunkl. Farben u. schönen Mustern. Regul.
Ver-
kaufswert 13.50 bis 39.− . . . jetzt 9.— bis 25.−
Ein grosser Posten Foulard- u. Taffetkleider in
ver-
schied. Ausführung. Regul. Verkaufsw. bis 59.— jetzt 25.−
Ein grosser Posten hocheleganter Gesellschaftskleider aus Voilé,
Etamine, Foulard, Seide im Preise bedeutend ermässigt.
Ein grosser Posten weisser Stickerei- u. Batistkleider
mit weisser u. bunt. Stickerei. Regulärer
Verkaufs-
wert 15.— bis 90.—, jetzt 10.− 15.− 20.− bis 50.−
Ein grosser Posten schwarzer Stickereikleider,
Schoss-
fassons. Regulärer Verkaufswert 37.50 . jetzt 19.50
Röcke
Ein grosser Posten Wasch-Kostüm-Röcke aus
leinen-
artigen Stoffen, glatte u. mit Einsätzen garnierte
Fassons . . . .
. . jetzt 2.-
Ein grosser Posten Wasch-Kostüm-Röcke m.
Spitzen-
einsätzen garniert . .
. jetzt 3.50
Ein grosser Posten weisser Leinen-Röcke Regulärer
Verkaufswert 7.50 bis 8.50 . . jetzt 5.— und 6.50
Ein grosser Posten weiss. u. gelb. Leinen-Röcke mit
u. ohne Spitzeneinsätzen. Regulärer
Verkaufs-
wert 9.50 bis 15.− . . . . . jetzt 7.— und 10.−
Ein grosser Posten weiss. u. gelb. Leinen-Röcke, eleg.,
glatte Fassons oder mit breit. Spitzeneinsätzen.
Regul. Verkaufsw. 16.50 bis 23.50, jetzt 11.— und 15.−
Ein grosser Posten schwarzer Alpacca-Röcke, nur
moderne, glatte Fassons, in gut. Qualit. Regul.
Verkaufswert bis 20.− .
. . . . . jetzt 8.−
Ein grosser Posten schwarzer Alpacca-Röcke Regul.
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Auguſt 1912.
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4)
Hans, begann Suſanne wieder und ging neben dem
Vetter den Buchenhecken zu, eine plötzliche Eingebung
war über ſie gekommen, und es trieb ſie an, raſch zu
han=
deln, ſonſt würde ſie ſpäter nicht mehr den Mut dazu
finden, ſich in ihm den Helfer in der Not zu gewinnen.
Nun, was ſoll’s?
Ich will Dir etwas anvertrauen.
Daß Du endlich bereuſt?
Nein, ich will nicht bereuen, ich darf es nicht, ohne
mir ſelbſt untreu zu werden. Stände ich wieder vor der
Wahl, ich müßte von neuem ſo handeln, wenn ich auch
in manchem anders denken gelernt habe.
Du biſt in Deinem neuen Beruf, in den Du mir einen
Einblick gewährteſt, anderen Sinnes geworden, Suſanne?
Ja.
Du haſt Einſicht gewonnen in die Schwächen der
Männer?
Ja, Hans, Ihr ſeid ein ſelbſtſüchtiges, gewalttätiges
Geſchlecht.
So iſt es recht, ſchilt uns, aber verwirf uns nicht. Der
Mann muß härter ſein, als die Frau, er muß ſich im
Kampf mit Leidenſchaften aller Art durcharbeiten zu dem,
der feſt im Leben ſtehen ſoll und muß.
Sa, ja, jetzt begreige ich das alles.
Mum es an ſpit iſ ſir Guer Git.
Ach, das iſt für immer vorbei, Hans. Doch wenn
Friedrich Wilhelm auch ſein Glück verloren hat, weil er
ſich nicht mit Anna verſteht, ſeine Ehre ſoll ihm nicht
be=
ſchmutzt werden —
Von der Wronka.
Du weißt —
Ich kann es mir denken.
Hier ſaß ſie, Hans, berichtete Suſanne mit überſtürzter
Haſt, und dicht neben ihr Graf Hachfeld.
Hm! Den ſollte ich doch kennen. Ein Fünfziger, mit
hellen Augen, ſchlanker Figur — doch was frage ich noch,
die Frau des Oberförſters Rauch iſt ja ſeine Nichte.
Na natürlich, da lief dem Don Juan die Beute
gerade=
wegs ins Netz.
Du kennſt ihn?
Ich bin ihm einmal flüchtig im Klub begegnet. Sein
Renommee hob ihn aus der Maſſe.
Sie ſind ſo vertraut miteinander, als ob ſie ſich ſchon
früher gekannt haben. Ich werde nicht wiedererzählen,
was ich als unfreiwilliger Lauſcher gehört habe. Aber
jetzt befindet ſich Anna mit dem Kind in Wyk und der
Graf iſt nach Sylt, wie er Großvater auf der Taufe in
Rotenſande mitteilte, er ſprach offen die Abſicht aus, Anna
auf dem Hinweg aufzuſuchen, indem er auf Föhr Station
macht.
Na, der Aufenthalt wird ſich nach dem, was Du mir
ſchon berichtet haft, wohl etwas ausdehnen,
Duns, wem 2u Deinen Balder ich oſ.ſo ſchte hin
und ſchütze Anna vor ihrem eigenen Leichtſinn.
Was, ich ſoll mich dazu hergeben, ſchöne leichtſinnige
Frauen zu hüten. Einen merkwürdigen Poſten weiſt Du
mir an, Suſanne.
Bedenke doch, wenn es zu einem Skandal käme. Hans,
ſei gut, ich vergehe hier vor Angſt, und mir ſind die Hände
gebunden. Ich habe den Grafen beleidigt, er iſt mir ſo
unſympathiſch. Er hat ſich allerdings gründlich revanchiert
und mir ſehr boshafte Sachen geſagt. Es war wohl der
Zorn darüber, daß ich ihn und Anna hier überraſcht hatte.
Warum ließeſt Du ſie denn nicht ungeſtört? Die Hecken
hätten doch Deinen Rückzug gedeckt.
Ich ſollte es zulaſſen, daß Anna aller Sitte und allem
Anſtand Hohn ſprach. Sie — ſie wollte ihn küſſen, Hans.
Hätteſt Du ſie doch in des Kuckucksnamen ſo viel küſſen
laſſen, wie ſie wollten.
Verzeih, Hans, aber ich verſteh’ Dich nicht. Wir denken
wohl zu verſchieden über dieſe Dinge. Dein Bruder — —
Wir wollen die Sache jetzt ruhen laſſen, Suſanne, ich
habe erfahren, was ich wiſſen wollte. Die ganze Skala
der Gefühle haſt Du jetzt durchlaufen, Du bedarfſt der
Ruhe. Komm, wir wollen ein wenig den Sonnenunter=.
gang genießen, am Fluß muß es herrlich ſein. Oder mußt
Du zum Schloß zurück, um beim Empfang des Onkels
zu=
gegen zu ſein.
Das auch, Hans, aber ich wollte Dir ſowieſo
vorſchla=
gen, daß wir nach meinem Dohlenneſt gingen, wie Groß
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vater es nennt. Wir genießen den Sonnenuntergang von
da noch ſchöner, als von hier, wir ſteigen in das
Turm=
zimmer hinauf. Dort kann uns Johann den Tee ſervieren,
und wir hören zugleich, wenn Großvater heimkehrt.
Mir ſoll’s recht ſein, ſagte Hans.
Schweigend gingen ſie jetzt nebeneinander her, ſie
waren beide in tiefe Gedanken verſunken, doch waren ſie
gänzlich verſchiedener Art. Es wurde ihnen ſchwer, ſich
zu dem früheren harmlos fröhlichen Verkehr
zurückzufin=
den, namentlich Suſanne, deren Inneres ſo aufgewühlt
war wie eine ſchwere Grundſee. Bei dem Sturm der
Ge=
fühle hatte ſie noch immer nicht ihr Gleichgewicht
wieder=
gefunden.
In ihrem Heim wurde ſie raſch wieder ſie ſelbſt. Hans
bewunderte alles ſo aufrichtig und bezeigte ein ſolches
In=
tereſſe auch für das Kleinſte, daß ſie ganz beglückt war.
Es iſt, als ob Du mein Bruder wärſt, ſagte ſie
ein=
mal und blickte ihn mit ſolch großem Vertrauen an, daß
ler eine Grimaſſe machte, um die aufſteigende Rührung zu
verbergen, dann aber nahm er ſie kurz entſchloſſen in den
Arm und küßte ſie. So, nun iſt die Brüderſchaft ſchon
beſiegelt.
Aber Hans!
Ein Bruder, Suſanne, das kann Dich doch nicht
krän=
ien. Er lachte ſein friſches, übermütiges Lachen.
Dich muß man kurz halten.
Nützt nichts, Suſanne. Und ſieh, wenn Du nun
Friedrich Wilhelms Frau geworden wärſt, ſo dürfte ich
nieine Schwägerin küſſen, ſo viel ich wollte.
Hans! Suſanne hatte ſich abgewandt, der Scherz in
ſo ernſten Dingen verſtimmte ſie.
Verzeih, Suſanne, ich war taktlos. Komm, ſei mir
nicht böſe.
Ich bin Dir nicht böſe, Hans. Doch nun komm nach
ſoben, oder die Sonne muß ohne Zuſchauer ihr Farben=
ſnic uſperieren, und hane veſtrich es beſanders
her=
lich zu werden.
Sie ging ihm voran die runde Steintreppe hinauf,
und je höher ſie ſtiegen, um ſo intenſiver wurde der Schein,
der durch die kleinen Luken in dem Mauerwerk fiel.
Es iſt, als ob die Welt in Flammen ſtünde, rief Hans.
Nun waren ſie droben, und Suſanne öffnete die Tür.
Sie befanden ſich in einem runden Turmgemach, ganz
ge=
füllt von Sonne. Die Decke bildete das Gebälk des Daches.
Wunderbar geſchickt waren die weißen Flächen zwiſchen
den braunen Holzbalken ausgemalt worden. Auch die
Wände und die Umrahmungen der vier breiten Fenſter
zeigten viel braunes Holzwerk. Rundum lief ein Fries,
der einen Zug rieſiger Ritter darſtellte, doch viel
Weiber=
volk miſchte ſich dazwiſchen, Kriegsbeute, wie Hans launig
bemerkte. Auch allerhand luſtig derbe Sprüche ſtanden
an den Wänden und farbenfrohe Arabesken wanden ſich
mitten hindurch.
Da hat Künſtlerhand ein ſtimmungsvolles Ganzes
geſchaffen, rühmte Bagewitz. Auch die Möbel paſſen gut
dazu. Der runde, braun gebeizte Eichentiſch und die
wuch=
tigen Stühle, dort die Bank mit dem ſchweren Lederkiſſen
und die Truhe mit den herrlichen alten Beſchlägen. Ah,
da haſt Du Deine Leinenſchätze geborgen? So iſt’s recht,
das Tiſchtuch mit der altdeutſchen Stickerei paßt gut in
den Rahmen hinein.
Suſanne bedeckte den Tiſch mit dem herben Linnen,
ie öffnete einen breiten, auf kurzen gedrechſelten Beinen
ſtehenden Schrank und holte geblümte Teller und Taſſen
heraus. Schon trat Dörthe herein, gefolgt von Johann
und brachte eine blitzende Zinnkanne voll duftenden Tees.
Sie holte geſchäftig Milchtopf und Zuckerſchale aus
dem=
ſelben Metall herbei. Johann rückte noch in Hans’ Bereich
ein niedriges rundes Tiſchchen, auf deſſen Platte ein wuch=
ie Kome aus Zim wit ſhühender Wles hran Riad
fand, auch der Krug fehlte nicht. Auf einer herrlichen
alten Zinnſchale waren die appetitlichen Sandwiches
ge=
ordnet.
Noch nichts von Großvater? fragte Suſanne, indem
ſie Hans bediente.
Nein, gnädiges Fräulein. Georg wird mich ſogleich
benachrichtigen.
Das dürfte ein wenig zu ſpät ſein, fiel Hans ein. Der
Weg bis zur Auffahrt ſcheint doch immerhin einige
Mi=
nuten zu betragen.
Suſanne lachte, während der alte Diener vertraulich
erklärte: Es iſt nämlich — der Herr Kammerherr warten
nicht gern. Wenn nun der Wagen drunten in die
Dorf=
ſtraße biegt, wird nach dem Schloß ein Zeichen gegeben,
das wir von der Halle aus ſehen.
Hans lachte. Und des Nachts? — Heute zum Beiſpiel
dürfte es ziemlich dunkel werden, wenn der alte Herr nicht
bald kommt.
Wird eine Laterne geſchwenkt.
Weiß der Onkel davon?
Beileibe nicht, gnädiger Herr, nur unſer gnädiges
Fräulein, denn ſie hat es ſelbſt eingerichtet.
Der Diener folgte Dörthe, die ihm ſchon längſt einen
Wink gegeben hatte, und die beiden waren allein.
Eine famoſe Idee von Dir, Suſanne.
Ach, mich dauerte nur Johann, da er vom Kammerherr
ſo hart angelaſſen wurde, wenn er nicht bereit ſtand, ſo
wie der Wagen unter dem Portal vorfuhr. Man muß ſich
zu helfen wiſſen.
Alſo doch ein wenig Frau Eva, ſpottete Hans.
Nur praktiſch, mein lieber Hans. Sieh’ die Sonne,
heute verpufft ſie Dir zu Liebe ein ganzes Feuerwerk,
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Alſo, nemlich die Wiſſenſchaft — odder vielmehr unſer
heidich Kullduhr — oder richtiger geſagt, die Geſundheit
des Volkes, odder uff gut Deitſch die Higgejehne un ſo,
wann mer ſich des alles aanzling, kreizweis un
iwwer=
zwerg dorch’s Fernrohr, odder per Mickrohſkohb, odder
bloß mit em bloße Aag genau beaagabbele dhut, ſo muß
mer ſich ſage, daß ſich in de letzte Johrn doch manches
geennert hott un daß aam doch ſchließlich als emol de
Verſtandewuh fehle dhut, un daß unſer Wiſſenſchaft,
reſchbäckdiefe unſer moderne Kullduhr, odder vielmehr
unſer Volksgeſundheit inkluſiefe vun de Higgejehne . ..
Gott, ich bin ganz dorchenanner un waaß gor net
mehr, was ich eigentlich ſage wollt. Alſo wolle mer noch
emol ruhig, dach= und fachgemäß ganz vorne vum
vor=
derſte Afang a afange, un damit, daß ſe gleich Beſcheid
wiſſe — ich war nemlich aach ſchun beim „Menſch”. Un
ſeit dere Zeit bin ich e bische aus em Errdumm, dann die
Eidrick un die Eiblick, die wo ich da empfange hab, hawwe
mich ganz komfus gemacht. Iwwerall, wo ich enaus geh,
ſeh ich jetzt das Aag, des linke Aag uff mich ſchilche, wie
en Staatsawalt, un der Blick geht mehr dorch Mack un
Fennig.
Mit dem Aag, deß is nemlich ſo. Frieher nemlich,
do hott mer als geſunge:
Du liewes Aag, du liewer Stern,
Du biſt mir nah un doch ſo fern —:
awwer deß heert heit uff. Heit guckt beiſchbielsmeeßig
die Wiſſenſchaft mit dem linke Aaag aus nechſter Neh de
ganze Schöbfung dorch die Eigeweihte, un in dere
Aus=
ſtellung, die wo mer ewe im Schloß hawwe, hott ſich emol
die Wiſſenſchaft den Menſch, un alles, was drum un dra
erum bambelt, uffs Korn genumme. Un deſſentwege
haaßt aach die Ausſtellung korz un bindich „Der Menſch”,
Punkt! — Odder mer kann aach den Punkt eweg loſſe un
ſeegt bloß eifach, glatt und ohne Abberad — Der
Menſch —; un es is ganz fänomenahl, was derr ihne
do die Wiſſenſchaft in dene ſchlichte, beſcheidene neu
Buch=
ſtawe alles zuſamme gedeichſelt hott. Vun de kleenſte
Eizell agefange, die ſo gewiſſermaße die Kwinteſſentz
vun unſere Eckſeſtentz bilde dhut, bis uff die Hoſeträger,
Stehkräge un Korſätter, die nochher des ganze Kreemche
zuſammehalte miſſe, is alles drinn verdrede. Un wie?
No, ich kann der ihne ſage, unſer Herrgott, wann der ſich
beiſchbielsmeeßig inkochnido emol die Ausſtellung
be=
drachte dhut (im Ehrenausſchuß is er nemlich net, ſo viel
ich geleſe hab), ſo muß er ſich werklich ſage, es is doch
kolleſahl, was die Wiſſenſchaft ſo im Laaf der Johrn in
dem Klimbche Dreck alles gefunne hott, aus dem er ſeiner
Zeit den erſte Menſch zuſammediffediert hott. Un ich
waaß werklich net, krickt unſer Herrgott, wann er ſich die
Ausſtellung bedracht hott, jetzt mehr Reſchbäckt vor ſich
ſelwert un werft ſich in die Bruſt un macht ſich ſelwert e
Kombliment, odder krickt er am End en mordsmeeßigen
Almnachtsreſchbäckt ſor unſere moderne Wiſenſchaſt, die
nemlich aus dene beſcheidene Middel, die wo em damals
zur Fawrikatzion vum erſte Exſemblar vum Menſch zur
Verfügung geſtanne hawwe, ſo e Kunſtwerk
erausgedif=
felt hatt. Ja, ich glaab, unſer Herrgott werd vielleicht
orndlich beſcheide un krickt Ehme for unſere moderne
Wiſ=
ſenſchaft, die wo langſam, awwer ſicher hinner ſei Schlich
kimmt un die em noochrechne dhut, was er in des
Klimb=
chen Dreck alles eneigeheimnißt hott, un die wo em die
ganzlinge Subſtanze uff Heller un Fennig ausenanner
konſchdruiert.
Ja, die Wiſſenſchaft, die hott die neumol Krenk im
Leib. Un dodebei will ich noch net emol vun dene
Schiller=
ſchädelſcheometer ſpreche, die wo jetzt uff Grund ihrer
Wiſſenſchaft eraus gebracht hawwe, was nemlich noch kaa
Menſch gewißt hott, nemlich, daß der Schiller zwaa Kebb
gehatt hott, en echte un aan, der wo gor net ſei war;
meglicher Weis bringe ſe’s aach noch eraus, daß er mit
dem Kobb, der wo gor net ſei war, die ſcheene Verscher
zuſamme gedicht hott,
Un ich will aach net vun dem Brofeſſor redde, der
wo jetzt de Klabberſtorch for bankrott erklärt hott un for
en iwwerwundene Standpunkt un ſo, un der wo geſagt
hott, der ganz Umſtand wer nooch ſeiner Erfindung net
mehr nehdig. Ich glaab nemlich noch net ganz dadra,
dann wann an dere Erfindung ebbes Wahres weer, do
hett jedenfalls die franzöſiſch Regierung ſchleunigſt e
Ab=
ordnung nooch Wien geſchickt un e paar vun ihre ſtaatlich
konzeſſioniert un gebriefte Apache, un die hette dann den
Wiener Brofeſſer mitſamt ſeiner Erfindung per
Auto=
mobill nooch Frankreich geſchlebbt, um damit, daß ſe
allaans des Briefeleg gehatt hette un hette kaa
Lizenz=
gebiehrn zu bezahle brauche for die Herſtellung kinſtlicher
Kinner. Naa, ich glaab net dro, un ich glaab, die
Zei=
tunge hawwe die Sach verwechſelt, un de Brofeſſer
Dö=
derlein hott weiter nix als wie es Libberäddo geſchriwwe
for em Lehar ſei nei Obberädd. Wann awwer was
Wah=
res dra is, dann kenne ſich wege uns die Franzoſe die
Erfindung ſamſt em Brofeſſer Döderlein ruhig aeigne un
kenne ſe ſich kreizweis, iwwerzwerg un de lange Weg
baddendiern loſſe, dann mir hawwe in Deitſchland doch
kaa Verwendung defor. Un domit kemt ich widder uff
unſer Ausſtellung.
Alſo, ſo ſiehſte aus!, hab ich zu mer ſelwert
geſagt, wie ich mich dodrinn in dene verſchiedene
Gläſern=
cher, Röhrncher, Käſtercher un Gefächelcher, im rohe,
fli=
ßige, waaſche, hadde, gemahlene un wächſerne Zuſtand
widdergefunne hab, un hab mich emol ganz genau vun
innerwennig und auswennig bedracht. Alſo, ſo ſiehſte
aus! —
Im erſte Momend is mer’s jo e bische mickedormelig
worrn, wie ich all die viele Sache geſehe hab, un ich muß
unwillkürlich an die groß Meßbud denke, die wo als
frie=
her alle Friehjohr= und Herbſtmeß hierher kumme is un
wo in golderne Buchſtawe mit Brielljande un Edelſtaa
beſetzt owedra geſtanne hatt:
„Großes internatzionales annadohmiſches
Wandermuſeum!
Kein Schwindel! — Streng wiſſenſchaftlich!
20 Fennig Angdreh!”
Dodrinn hott nemlich ſo e Meßbrofeſſer aus Ditzebach
an ere doode Waxfiſchuhr alle fimf Minnde en
wiſſent=
ſchaftliche Vortrag gehalte, indem er ſich e paar dreckige
weiße Glaſſehandſchuh angezoge hot, un holt die
an=
linge Daale vun dere doode Waxfiſchuhr aanzel
ausenan=
ner genumme un hott dem pp. Publigumm die innere
Ei=
geweihte in nadierlichem Zuſtand gezeigt un
wiſſenſchaft=
lich erklärt: „Das ſind die Lungenfliegel, das ſind die
Herzklabben, das iſt der Dickdarm, das iſt die aufſteigende
Aorda un das iſt dieſelbe in abſteigendem Zuſtand, uſw.
uſf.‟ — Un zum Schluß hott’s dann immer gehaaße,
„und ſollten den geehrten Herrſchaften meine
Ausführun=
gen gefallen haben, ſo bitte ich um ein kleines Duſſöhr
oder Trinkgeld”, un domit hott er aam ſchun mit ere
Blechbix unner de Nas erum gefuſchelt. Ich muß jo heit
zu meiner Beſchemung geſteh, daß mich der
wiſſentſchaft=
liche Vortrag vun dem unraſſierte Ditzebacher Brofeſſer
damals wenig intreſſiert hatt, net vun wege dem Duſſöhr
odder Drinkgeld (dann vun dem hett ich mich ſowieſo
ge=
drickt) naa, in dem annadohmiſche Muſeum war aach
noch e lewensgroß Waxmädche zu ſehe, die hott de
lange=
wähk in eme Glaskaſte gelege un hott werklich geſchnauft!
— Wahrhaftiger Gott, uff Ehr un Seeligkeit, alle
Un=
name —, werklich geſchnauft hott ſe!
Vor dem Glaskaſte bin ich gewehnlich ſo lang ſteh
gebliwwe, bis mich der
Annadohmiſchwandermuſeums=
beſitzer enaus geworfe hott. Awwer ſechs Woche nooch
de Meß is mer im Draum noch des doode Waxmädche
erſchiene un hott werklich geſchnauft —
Speter, nooch Johrn, wie de Kinnemadograf
uff=
kumme is, do hab ich in ere „Wiſſentſchaftliche
Herren=
vorſtellung” vun 9 bis halb 10 Uhr am lewende Obbjäckt
geſehe, wie ſe aam die Schädeldeck abgedrennt hawwe un
hawwem im Herrn erumgefuſchelt. Wie die
Obbe=
ratzion verlaafe is, kann ich heit leider net mehr agewe,
dann mir is es dabei ſchwazz un blau vor de Aage
worrn un ich bin aus dere kinnemadografiſche Bud
eraus=
geſchliche wie de Dood vun Ybern, un wie mich die klaane
Heinerbuwe geſehe hawwe, hawwe ſe gekriſche: Salem
Alcikum!
Aach die Schädeldeckobberatzion is mer er poor
Woche lang im Draum erſchiene un ich hab ſeit ſellwiger
Zeit e gewiſſe unbegreifliche Abneigung gege derardiche
Demonſchtratzione. Awwer deß, wos mer im Schloß zu
ſehe krieje, deß is doch was ganz annerſter; der
Unner=
ſchied zwiſche dem annadohmiſche Wandermuſeum nebſt
dem Obberatzions=Kino un zwiſche unſere Ausſtellung,
der is ſo groß wie der Unnerſchied zwiſche eme
gewöhn=
liche Brodozoenbabbie un eme ausgewachſene
Reichs=
gerichtsrat, wenn net noch größer.
Jedenfalls baffer wie ich geweſe bin, kann mer net
ſei un wie geſagt, aa iwwer des annermal hab ich
aus=
gerufe: Alſo, ſo ſiehſte aus!, bis mich Aaner freundlich
druff uffmerkſam gemacht hott, daß Zwiſchenrufe hier net
geſtatt weern. — Awwer ich will ehrlich ſei: ganz im
Stille, un ohne daß es jemand geheert hott, hab ich aach
zu mer ſelwert geſagt: Alſo, ſo mißte ausſehe! — Un
dodrin hott nu die Ausſtellung mit dem annadohmiſche
Wandermuſeum doche gewiſſe Ehnlichkeit, nemlich daß
des Aag, des verflixte linke Aaag, aache poor Monat
lang uff mer liggt wie en Alb un dhut mich verfolge wie
en Staatsawalt, un wann ich ebbes dhu will, wos gege
die higgejehnige Ordnung vun meim werthe Korbuß
geht, dann rieft mer des linke Aaag zu: Leßte die Finger
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esttauſende und eine Lappalie. — Vom Neuen
Schau=
bieelhauſe und ſeinem Leiter. — Paul Wallot. — Zu
iiem Hinſcheiden. — Eine Erinnerung. — Die Tragik
ines Lebens. — „Das haben wir doch nicht erwartet!“
Franzöſiſche Beſucher und Beſucherinnen. — Unſere
Am erikaniſchen Gäſte. — Ein froh Willkommen den
deutſch=
uerikaniſchen Lehrern und Lehrerinnen. — Heimiſche
Worte und heimiſche Klänge.
Einige Ereigniſſe trafen jüngſthin im Kreislauf des
Barliner Lebens zuſammen, recht geeignet zu
nachdenk=
lſichen Erörterungen über Gunſt und Ungunſt des
eſchicks. Da hörten wir von zwei Rechtsanwälten,
i-, bekannte Spieler, große Vermögen am grünen Tiſch
bergeudet und wiederholt von ihren Verwandten und
Be=
lannten „ſaniert” worden waren, jeder mit etwa 150000
Mark. Aber auch das hatte ebenſowenig genützt, wie die
Iulig gegebenen Verſprechungen, nie mehr dem Jeu ſich
uzzuwenden, und die beiden braven Zeitgenoſſen und
Zier=
udm ihres Standes waren von hier verduftet, der eine
einem Leben freiwillig ein Ende machend, der andere,
wie man ſagt, ſich in Paris von den Anſtrengungen des
esten verluſtreichen Feldzuges am grünen Tiſch erholend.
Zwiſchen dieſen ſich kurz aneinander ſchließenden
Vor=
ällen erſchienen allerhand Mitteilungen in den Blättern,
diß gegen den Direktor des Neuen
Schauſpiel=
auſes Alfred Halm, ein Konkursantrag geſtellt
vorden ſei, und zwar wegen einer Forderung von 15000
ark. Immer neue Notizen tauchten dann auf, welche
diee Angelegenheit hin und her beleuchteten, und auch die
Lärektionsfuhrung Halms wurde kritiſch erörtert, wobei
man ſeiner Befähigung und ſeinem Streben mit Recht
viel Lob erteilte. Das hinderte aber nicht, daß mehrere
Tage mit langwerigen ſBeratungen, Vergleichsſchlüſſen
und Gläubigerverſammlungen vergingen, ehe alles ſo weit
nrar, daß jener Konkursantrag zurückgezogen wurde, und
damit die Fährniſſe, die der ferneren Theaterleitung
Fulms im Wege ſtanden, ihre Beſeitigung fanden. Wir
oollen hier gar nicht die Frage berühren, ob es nötig war,
mät der Angelegenheit ſogleich die Oeffentlichkeit zu
be=
hllligen, wodurch dem Unternehmen und ſeinem Leiter
ſicher nicht genutzt wurde, aber die Gegenſätze zwiſchen der
Untterſtützung, die jene beiden Rechtsanwälte mit großen
Krapitalien gefunden, und das vorläufige Verſagen einer
atkräftigen Hilfe bei dem Direktor eines hervorragenden
Kuunſtinſtituts ſind doch auffälligſter Art. Dort zwei
be=
kamnte Spieler, die keinerlei Gewähr boten für eine
Aen=
derung ihrer Lebensführung, hier ein ernſter, tüchtiger,
allgemein geſchätzter Bühnenleiter, der auf erhebliche
Er=
fellge und eine tadelloſe Vergangenheit zurückblickt, und
dr beinahe über eine geringfügige Summe zu Sturz
ge=
mmmen wäre — ja, das Leben treibt wunderliche Blüten!
Auch Paul Wallot hat das erfahren müſſen, der
ſchaffensfrohe Meiſter und prächtige Menſch, der uns vor
wenigen Tagen für immer entriſſen wurde. Eindringlich
hnt er den Wechſel empfunden, dem alles Irdiſche
unter=
morfen iſt, und mag manchmal philoſophiſch über die
Bit=
tarniſſe gelächelt, ſie aber dabei auch recht herb geſpürt
üben, die auch ihm nicht erſpart geblieben. Knapp
vier=
ſtg Jahre alt, ward ihm hallender Ruhm zuteil durch den
ihm faſt einſtimmig zuerkannten erſten Preis des
Wett=
bewerbes für unſeren Reichstagspalaſt, und ſah er ſich
durch die Uebertragung des Baues desſelben vor eine
Aufgabe geſtellt, wie er ſie in ſeinen kühnſten Träumen
nicht zu hoffen gewagt. Sein Name ging von Mund zu
Mund, mit Recht durfte man von ihm das Höchſte ſeiner
Kunſt erwarten, mit Jubel bewillkommnete man ihn, den
kernigen Rheinländer, in Berlin, wo ſich alsbald um ihn
ein treuer Kreis ihn verſtehender und ſchätzender Schüler
und Freunde aus ſeinem Berufskreiſe ſchloß. Aber ach,
ſeine und ſeiner) Gefährten anfangs ſo flammende
Begei=
ſterung ward bald erheblich gedampft, und die
hochflie=
genden Pläne, in des jungen Deutſchen Reiches
Haupt=
ſtadt ein architektoniſches Wunderwerk aufzuführen,
wur=
den mehr und mehr zerſtückelt. Gar ſtreng und
unnach=
giebig waltete die Reichstagsbaukommiſſion ihres Amtes
und zerſtörte mit nüchternen praktiſchen Bedenken vieles
von dem Schönen und Großartigen des erſten Entwurfes.
Trotzdem blieb ja noch genug vorhanden, um noch vielen
nachfolgenden Geſchlechtern von Wallots Kunſt in der
Be=
herrſchung der Formen und ſeiner vornehmen
Geſtaltungs=
kraft zu kunden, ein Zeichen, was dieſer zielbewußte Mann
gekonnt. Als dann ſein machtvolles Werk vollendet da
ſtand, da waren es ihm genug der Aergerniſſe in Berlin
geweſen, er beſchloß, einem ehrenvollen Rufe nach
Dres=
den zu folgen, zumal man auch keine beſonderen Anſtalten
getroffen, ihn, was ſo ſehr wünſchenswert geweſen,
dauernd an Berlin zu feſſeln.
Unvergeßlich die Abſchiedsfeier im Dezember
1894, die bei Kroll ſtattfand und an 800 Herren vereinte,
um den Erbauer des Reichstagshauſes vor ſeinem Abſchied
von ſeiner jahrelangen Wirkungsſtätte zu ehren. Was
Berlin an berühmten, bekannten, tüchtigen Vertretern vom
„Bau” der Kunſt und teilweiſe auch der Literatur
aufzu=
weiſen hatte, war verſammelt; alles Cliquenweſen, alle
perſönlichen Gegenſätze, Neidereien und Feindſchaften
ſchie=
nen an dieſem Abend überbrückt zu ſein, die Anhänger der
jüngſten Richtung in der Malerei ſaßen einträchtig neben
jenen der älteſten, für Tiefbau und Hochbau ſchien es
nie=
mals Kolliſionen gegeben zu haben, auch das Maurer= und
Steinmetzgewerbe fehlten nicht. Jedem der vielen
hun=
derte, von dem jungen Bauführer an, deſſen Schmiſſe noch
wenig vernarbt waren, bis zu dem Geheimen
Oberbau=
rat, deſſen weiße Haare ſchon recht weit nach rückwärts
zurückwichen, von dem noch heißringenden jugendlichen
Künſtler bis zu dem vielgefeierten und noch mehr
ange=
feindeten Akademie=Direktor, war es ſichtlich ein
Herzens=
bedürfnis geweſen, dieſer Feier nicht fern zu bleiben, deren
Einmütigkeit in der Verehrung und Wertſchätzung des
einen Mannes den ſtimmungsvollſten Eindruck machte.
Zwanzig große deutſche Städte hatten ihre berufenen
Ver=
treter geſchickt, die meiſt Adreſſen und Ehrendiplome der
betreffenden Architekten= und Kunſtgewerbevereine an
Wallot überreichten; manch offenes, warmes, deutſches
Manneswort fiel da, auch ſeitens des Vorſitzenden der
Vereinigung Berliner Architekten, der den Monumentalbau
als einen „Triumph der Kunſt” bezeichnete, welcher mit
un=
ſichtbaren Buchſtaben die Worte „Dem deutſchen. Volke‟
an ſeiner Front trüge. — Es waren wohl die
denkwürdig=
ſten Stunden in Wallots Leben, die noch lange ihren
ſon=
nigen Erinnerungsſchein auf ſein ferneres Daſein warfen,
die aber wohl auch oft den Kontraſt zwiſchen
Vergangen=
heit und Gegenwart hervortreten ließen. Denn ſo ſehr
auch Wallot in ſeinem neuen Wohnſitz Dresden geehrt
wurde und es ihm dort nicht an mancherlei Aufträgen
fehlte, ſo fühlte er doch ſelbſt, daß er in einem anderen
Schaffenskreiſe wirken müßte, der ihm die volle
Ausnutz=
ung ſeiner Kräfte und Gaben ermöglichte. Dieſes
Tra=
giſche in ſeinem Leben hat er gewiß ſchwer empfunden,
indem er ſpürte, wie die Zeit über ihn hinwegging, über
ihn, deſſen Zukunft einſt voll der reichſten Hoffnungen und
Erwartungen geweſen.
Bedeutete das Aufgeben der Tätigkeit in Berlin für
Wallot einen künſtleriſchen Verluſt, ſo war dies
anderer=
ſeits auch für unſere Stadt der Fall durch das Fortgehen
des Meiſters. Er hätte ſeinen Stempel einer beträchtlichen
Zahl öffentlicher und privater Bauten aufdrücken und
da=
durch das architektoniſche Bild unſerer Stadt erheblich
be=
einfluſſen können. Die Fremden freilich bemerken weniger,
was auf dieſem Gebiete hätte ſein können und was hier
fehlt, ſie freuen ſich des Vorhandenen, das ja auch an ſich
trefflich Berlins glänzende Außenſeite vertritt. Immer
wieder hörte man im Laufe dieſer Woche viel Rühmliches
über unſere Stadt, über deren ſchönheitsvolle Entwicklung
und friſch dahinſprudelndes Getriebe von echt
weltſtädti=
ſchem Weſen. „Das haben wir doch nicht erwartet” war
namentlich die Anſicht unſerer franzöſiſchen
Be=
ſucher, deren 1200 an der Zahl mehrere Tage auf
Ber=
liner Boden geweilt und hier tüchtig Umſchau gehalten.
Ueberall traf man die laut und luſtig plappernden
Männ=
lein, Weiblein und Mägdelein, die ſich keinerlei Mühe
ge=
geben, uns den oft erwähnten Pariſer Schick ganz direkt
vor Augen zu ſtellen, die aber dafür mit liebenswürdiger
Harmloſigkeit in vollen Zügen alles genoſſen, was ihnen
von den Unternehmern der Fahrt zu lächerlich geringem
Preiſe auf das reichlichſte in materieller und ideeller Weiſe
geboten worden. Braucht man ſich auch keinen
übertrie=
benen Erwartungen dieſer franzöſiſch=deutſchen „
Annähe=
rung” hinzugeben, ſo wird ſie aber doch manch guten
Ein=
fluß jenſeits der weſtlichen Grenze auslöſen und hat
viel=
leicht auch zu manch’ engereßt wirtſchaftlichen und
perſön=
lichen Beziehungen beigetragen.
Gleichzeitig mit den Franzoſen waren hier 400
deutſch=amerikaniſche Lehrer und
Lehre=
rinnen eingetroffen, ſämtlich Mitglieder des Deutſch=
Amerikaniſchen Lehrerbundes, der in Berlin ſeine 40.
Jah=
resverſammlung abhielt. Den lieben Gäſten ward ein
froher Empfang zuteil, auch ſeitens unſerer ſtädtiſchen
Be=
hörden, in deren Namen Bürgermeiſter Dr. Reick in
in=
niger und ſinniger Weiſe die Erſchienenen begrüßte. Er
wies auf die Macht und die Kraft der deutſchen
Mutter=
ſprache hin, die auch jene nicht vergeſſen haben und
ver=
geſſen wollen, die in ihrem neuen Vaterlande manches
aufgegeben haben, Haus und Familie, Beſitz und Namen.
Und ſoweit ihre Abſtammung nicht nach Deutſchland weiſt,
ſehen wir, daß in ihrer Mitte auch noch andere wohnen,
welche die deutſche Sprache zu ſchätzen, ja vielleicht zu
lieben wiſſen — mit der deutſchen Sprache aber auch die
deutſche Kultur, denn beide ſind eines Geiſtes Kinder.
Der Redner gab dann ſeiner Genugtuung Ausdruck, wie
erfreulich es für uns iſt, daß es gerade die Lehrerſchaft
war, die den Wunſch hatte, ſich dieſes Zuſammenhanges
bewußt zu werden: „Iſt ſie es doch, die hüben und drüben
die Zukunft ſät. Und wir freuen uns auch — obgleich
es wohl ja ſelbſtverſtändlich war — daß Sie nun auch
nach Berlin gekommen ſind, um ſich davon zu überzeugen,
wie deutſcher Geiſt hier im Herzen des Landes waltet.
Sie werden ſicher viel des Bemerkenswerten ſehen, manches
wiederfinden, manches Neue entdecken, aber Sie werden
hoffentlich überall den Eindruck gewinnen, daß der deutſche
Geiſt, trotz gelegentlicher Aeußerungen einer rückläufigen
Bewegung, nicht am Stillſtand, ſondern am Fortſchritt
ſeine Freude hat, daß wir aber darüber die alten
Kultur=
werke, die geiſtigen Errungenſchaften unſerer
Vergangen=
heit, und daß wir vor allem das Andenken der großen
Männer hochhalten, die einſt den deutſchen Namen über
die Erde und über das große Waſſer und auch zu Ihnen
getragen haben. Seien Sie uns willkommen als Brüder
und Schweſtern in dieſem Geiſte! Und ſeien Sie uns auch
willkommen als vorkämpferiſche Schar für ein bei Ihnen
wohl weit mehr als in unſerem Vaterlande
durchdrunge=
nes Beſtreben; das Streben nach Betätigung der
Gemein=
ſamkeit und Einheit der geſamten Bildung eines Volkes.
Und nun laſſen Sie ſich aus deutſchen Mädchenkehlen
einige Geſänge gefallen, die im Text und Melodie auch
Ihnen wohl zum großen Teil nicht unbekannt ſein
wex=
den, weil ſie deutſche Volkslieder ſind.”
Bei dem Geſang der von einem Mädchenchor
vorge=
tragenen Volkslieder wurde manch Auge feucht und manch
Herz weich, die alte Heimat übte da ihren ſtarken und
hol=
den Zauber aus, dem ſich gar viele willig hingaben. Das
Gleiche war der Fall bei dem Feſtkonzert im großen Saale
der Philharmonie, das zu Ehren der amerikaniſchen Gäſte
ſeitens der Berliner Gaſtgeber veranſtaltet worden war
und an das ſich ein freundſchaftliches, geſelliges
Zuſam=
menſein ſchloß. Das Streben nach gleichen Zielen, das
Bewältigen gleicher Aufgaben, die volle Hingabe an einen
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