Abonnementspreis
Inſerate
175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadk,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Illuſtriertes Anterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Die Sonderausſtellung „Der Menſch”, welche
die Hauptgruppen dieſer populären Abteilung der
vor=
jährigen Internationalen hygieniſchen Ausſtellung in
Dresden umfaßt, iſt geſtern mittag 12 Uhr in
Gegen=
wart des Großherzogspaares und geladener Gäſte im
Großh. Reſidenzſchloß eröffnet worden.
Die Erdbebenwarten melden ein heftiges
Erd=
beben, das in der Nacht auf Freitag in der
Entfer=
nung von etwa 2000 Kilometer, vermutlich in Kleinaſien,
ſtattgefunden hat.
Aus der Grube Lothringen bei Bochum ſind bis
jetzt 105 Leichen geborgen.
Der Präſident der Republik Haiti, Leconte,
iſt bei einem Brand ſeines Hauſes, der die Folge einer
Dynamitexploſion war, ums Leben gekommen.
Zum neuen Präſidenten wurde Tancrede Auguſte
ge=
wählt.
Politiſche Wochenſchau.
— Kaiſer Wilhelm iſt von ſeiner der Erholung
gewidmeten Nordlandsreiſe zurückgekehrt und weilt
wie=
der auf deutſchem Boden. Eine ſeiner erſten Handlungen
war die Teilnahme an dem Jubiläum der
Krupp=
ſchen Firma. Wie kürzlich bei der Feier eines alten
Berliner Bankhauſes, wo der Kaiſer ebenfalls erſchienen
war, ſo hat auch diesmal der Monarch gezeigt, welche
hohe Wertſchätzung er deutſchem Gewerbefleiß
entgegen=
bringt. Gerade die Firma Friedrich Krupp verdient
dieſe Ehrung, hat ſie doch in hohem Maße beigetragen,
den Ruf der deutſchen Induſtrie in die fernſten
Welt=
gegenden zu verbreiten und deutſchen Erzeugniſſen die
höchſte Anerkennung zu verſchaffen. Aus kleinen
An=
fängen heraus hat ſich das Unternehmen zu den größten
in ganz Deutſchland im Laufe der Jahre aufgeſchwungen.
und es gibt wohl niemanden in Deutſchland, der den
Namen Krupp nicht kennt Abgeſehen von der
wirtſchaft=
lichen Bedentung, hat ſich die Firma auch auf ſozialem
Gebiete durch ihre Fürſorge für die Beamten, und vor
allem ihrer Arbeiterſchaft, verdient gemacht, und die für
dieſe getroffenen Einrichtungen gelten allgemein als
muſtergültig. Man hat daher in Deutſchland alle
Ur=
ſache, der Firma Friedrich Krupp in Ehren zu gedenken
und anläßlich ihrer Jubelfeier weiteres Blühen und
Ge=
deihen zu wünſchen.
Auf politiſchem Gebiete iſt es in Deutſchland
au=
genblicklich ſtill, es wird nicht einmal Miniſterſtürzerei
gemacht, während man ſonſt um dieſe Zeit aus Mangel
an inneren politiſchen Ereigniſſen den einen oder den
anderen Portefeuille=Inhaber als „abgeſägt” erklärte.
An derartige Machenſchaften in früheren Jahren
erin=
nert der jetzt eben erfolate Tod des früheren
Kriminal=
kommiſſars von Tauſch, über deſſen Tätigkeit ſenſationelle
Enthüllungen durch den von Frhrn. v. Marſchall
ange=
ſtrengten Prozeß gegen die Journaliſten Lecker und Lützow
gemacht wurden. Wie erinnerlich, waren in jenen Jahren
namentlich gegen den Leiter des Auswärtigen Amtes
der=
artige Intrigen geſponnen, daß der Staatsſekretär ſich nicht
anders mehr zu retten wußte, als durch jene „Flucht in
die Oeffentlichkeit”, wobei mehr als eigenartige Praktiken
aufgedeckt wurden. Angeekelt von dem ganzen Treiben
ließ ſich ſchließlich Baron von Marſchall als Botſchafter
nach Konſtantinopel verſetzen, wo er, der viel
angefein=
dete Staatsanwalt” ſpäter eine Tätigkeit entfalten ſollte,
die für Deutſchlands Beziehungen zur Türkei und unſeren
dortigen Einfluß von großer Bedeutung geworden ſind.
Im Gegenſatz zu der bei uns herrſchenden Stille geht
es um ſo lebhafter anderwärts zu. Nach wie vor ſind
es die Vorgänge in der Türkei, die mit all ihem
Be=
gleitumſtänden das meiſte Intereſſe in Anſpruch nehmen.
Zwiſchen dem neuen Miniſterium und der Kammer iſt es
wegen der Auflöſung zu einem ſchweren Konflikt
gekom=
men, deren Folgen ſich noch gar nicht überſehen laſſen.
Die Gegner der Regierung wollen ihren ſchärfſten
Wider=
ſtand entgegenſetzen und ſind ſogar entſchloſſen, dem
De=
kret keine Folge zu geben, ſondern als Rumpfparlament
weiter zu tagen. Die Lage iſt vollſtändig verworren und
niemand kann wiſſen, was da kommen ſoll. Als ſeinerzeit
das jungtürkiſche Regime der Herrſchaft Abdul Hamids
ein Ende machte, glaubte man allgemein, daß nun eine
glückliche Zeit für das esmaniſche Reich herauſſteigen
werde aber die Jungtürken haben das nicht gehalten, was
man ſich von ihnen verſprach, denn im weſentlichen iſt
alles unverändert geblieben, und an die Stelle der früher
herrſchenden Günſtlingswirtſchaft iſt der Parteihader
ge=
treten. Eine Miniſterkriſe nach der anderen war zu
ver=
zeichnen und eine Konſolidierung der Verhältniſſe war
unter dieſen Umſtänden nicht zu erreichen. Die innere
Lage wurde immer unhaltbarer, ſchließlich kam auch noch
die albaneſiſche Frage wieder aufs Tapet, die die inneren
Wirren noch vermehrt hat. Es iſt nicht zu viel geſagt,
wenn man behauptet, daß die inneren Verhältniſſe der
Türkei völlig zerrüttet worden ſind, und man muß mit
großem Intereſſe abwarten, welchen Ausgang die Dinge
nehmen werden. Angeſichts einer ſolchen Situation iſt es
begreiflich, wenn in leitenden türkiſchen Kreiſen ſich mehr
und mehr der Wunſch regt, durch Beendigung des
Krieges mit Italien freie Hand für die
Verhält=
niſſe im Innern zu gewinnen. Es ſteht nunmehr außer
Zweifel, daß in der Schweiz tatſächlich unverbindliche
Vorbeſprechungen zwiſchen beiderſeitigen Mittelsperſonen
ſtattfinden, da man auch in Italien den Wunſch hegt,
dem Kriege ein Ende zu machen. Wie es heißt, ſollen
dieſe Verhandlungen einci veuhältnismäßig günſtigen
Verlauf nehmen. Es wäre erfreulich, wenn ſich das
beſtä=
tigen würde. Von Konſtantinopel aus werden die
Mel=
dungen der Blätter über Friedensverhandlungen als
„verfrüht” bezeichnet! Faſt wäre in den letzten Tagen
die Lage noch komplizierter geworden infolge der
Diſ=
ferenzen, die ſich plötzlich in Montenegro ergaben. Die
Feindſchaft iſt ja uralt, gewiſſermaßen traditionell und
an Reibungen hat es nie gefehlt, durch die großen
Zwi=
ſchenfälle hat ſich die Stimmung wieder einmal bis auf
rie Snißze a
eigert und man war nicht weit davon
ent=
fernt, den Zwiſt mit der Waffe auszutragen. Die
Mächt=
bemühten ſich aber, den Widerſtand im Keime, zu
er=
ſticken und verfehlten nicht, in Cetinje nachdrücklichſte
Vorſtellungen zu erheben. Der Konſtilt gilt jetzt als
bei=
gelect.
Große Bedeutung mißt man dem Beſuch des
franzöſiſchen Miniſterpräſidenten
Poin=
caré in Petersburg bei, wenigſtens von
franzö=
ſiſcher Seite, wo man in Entzücken geraten iſt, daß es
einem franzöſiſchen Staatsmann geſtattet iſt, ſeine
Auf=
wartung bei den leitenden Stellen Rußlands zu machen.
Dieſe Ueberſchwenglichkeit hat ſeinen guten Grund man
möchte den Eindruck der Begegnung von Baltiſchport
abſchwächen und dartun, wie Rußland und Frankreich
ein Herz und eine Seele ſind und wie trotz der
gebeſſer=
ten Beziehungen zwiſchen Petersburg und Berlin das
Rerhältnis zwiſchen Rußland und Frankreich immer
in=
timer geworden iſt. Bei dem Marine=Abkommen handelt
es ſich um einen ganz natürlichen und ſelbſtverſtändlichen
Vonrgang. In dieſem Vertrag eine Antwort auf die
deut=
ſchen Wehrvorlagen zu erblicken, zeigt von wenig
politi=
ſcher Einſicht, denn der neue Vertrag bildet lediglich eine
Ergänzung und überdies iſt ausdrücklich von Petersburg
aus offiziell verſichert worden, daß das Abkommen in
kei=
ner Weiſe Gedanken gegen Deutſchland enthalte. Dazu
liegt auch keinerlei Grund vor, denn Rußland iſt ein gutes
Verhältnis zu Deutſchland nur angenehm und man iſt
auch an der Newa davon übexzeugt, daß deutſcherſeits
nichts geſchieht, die Beziehungen zwiſchen den beiden
Bundesſtaaten irgendwie zu trüben. In Deutſchland
ſieht man denn auch dem Beſuche des Herrn Poincaré
ſehr gelaſſen zu.
Die Weltlage wird demnächſt gleichfalls den
Gegen=
ſtand einer Beſprechung abgeben, da eine Begegnung
zwi=
ſchen dem Reichskanzler von Bethmann
Hollweg und dem öſterreichiſchen Miniſter des
Aeu=
ſiern Grafen Verchtold ſtatfinden wird. Von
Eſſen aus begibt ſich der Reichskanzler zu einem
län=
geren Erholungsurlaub nach Bad Gaſtein, und während
ſeines Aufenthaltes in Oeſterreich wird er den Beſuch
des Grafen Berchtold erwidern. In einer ſo kritiſchen
Zeit, wie der jetzigen, iſt eine ſolche perſönliche Ausſprache
zwiſchen leitenden Staatsmännern ſehr am Platze, und
ſie iſt um ſo wichtiger, als ſpeziell die Lage auf dem
Bal=
kan für Oeſterreich von der größten Bedeutung iſt. Wir
ſelbſt ſind ja dort minder beteiligt, gleichwohl hahen
wir mit der Donau=Monarchie das gemeinſame Intereſſe,
daß der Status quo keine Veränderung erfährt und keine
internationalen Verwickelungen entſtehen.
Der Spionagefall von Eckernförde.
Die Freilaſſung der unter dem Verdacht der
Spionage in Eckernförde verhafteten engliſchen
Vergnü=
gungsreiſenden wird man in Deutſchland allgemein
auf=
nehmen mit der feſten Zuverſicht, daß die eingeleitete
Unterſuchung tatſächlich keine belaſtenden Momente
er=
geben hat und dieſe engliſchen Beſucher unſerer Küſten
wirklich nur von ſportlichen und touriſtiſchen Intereſſen
beſeelt geweſen ſind — im Gegenſatze zu manchen anderen
weniger harmloſen engliſchen Gäſten der letzten Zeit.
Hof=
fentlich wird dieſe prompte Erledigung des
Zwiſchen=
falles auch in der Heimat der Beteiligten ein freundliches
Echo wecken und unſeren Behörden die Anerkennung
bringen, ohne jede Voreingenommenheit gehandelt zu
haben. Daß ein Eingreifen an ſich unter allen Umſtänden
geboten war, werden die Engländer am wenigſten
be=
ſtreiten können, die ſo außerordentlich ſchwere Strafbe=
ſtimmungen für jeden, der ſich einem militäriſchen Zwecken
dienenden Gebäude auch nur nähert, zum Schutze ihrer
militäriſchen Geheimniſſe für nötig gehalten haben. Nach
dem, was bisher über die photographiſche Tätigkeit der
Herren bekannt geworden iſt, würden ſie in ihrer eigenen
Heimat vermutlich nicht ſo leichten Kaufes davon
gekom=
men ſein, wie gewiſſe Verurteilungen der letzten Zeit in
England beweiſen, bei denen ſchon der Beſitz von
allge=
mein käuflichen Anſichtspoſtkarten, auf denen irgend ein
militäriſchen Zwecken dienendes Gebäude dargeſtellt war,
als ausreichender Verdächtigungsgrund erachtet wurde.
Wenn man in England geglaubt hat, ſich über dieſe
Verhaftung luſtig machen zu können, ſo lag dazu nicht
die geringſte Veranlaſſung vor. Auch die „ſcherzhafte‟
Karte, die zufällig von der deutſchen Poſt geleſen
wor=
den iſt, ſpricht nicht dagegen; denn einmal durfte der
Abſender im allgemeinen darauf rechnen, daß ſie nicht
beachtet werden würde und zweitens hätte auch ein
wirk=
licher Spion zu ähnlichen Mitteln greifen können, um den
Verdacht von ſich abzulenken. Jedenfalls darf der
Um=
ſtand, daß dieſe Verhaftung nicht aufrechterhalten werden
konnte, unſere Behörden nicht in ihrer Wachſamkeit
er=
lahmen laſſen oder ſie davon abhalten, in ähnlichen
Fäl=
len weniger entſchieden einzugreifen. Die Erfahrung hat
gezeigt, daß von England tatſächlich gegen uns eine
rück=
ſichtsloſe und gefährliche Spionage getrieben wird. Auch
in dem Eckernförder Falle kann keineswegs von einem
Mißgriff der deutſchen Behörden geſprochen werden,
viel=
mehr haben ſich die Herren die Verhaftung infolge ihres
unvorſichtigen Verhaltens ſelbſt zuzuſchreiben und
außer=
dem verſchiedenen Vorgängern, die weſentlich weniger
harmlos waren als ſie, ſo ſehr ſie auch beſtrebt waren,
ſich als die Harmloſen aufzuſpielen
Die Unterſuchung hat keinie
belaſten=
den Momente gezeitigt. Immerhin wurde, wie der
Berliner Lokalanzeiger, anſcheinend offiziös inſpiriert,
bemerkt, feſtgeſtellt, daß die Reiſenden eine große
An=
zahl von Aufnahmen der Anlagen des
Kaiſer Wilhelm=Kanals und auch der
Kriegs=
häfen in Beſitz hatten. Dazu muß man denn doch
be=
merken, daß es von einem etwas ungewöhnlichen, man
möchte faſt ſagen, von einem frivolen Leichtſinn
zeugt, wenn Vergnügungsreiſende ohne jede Befangenheit
ſolche Dinge photographieren. Im Intereſſe der
politi=
ſchen Beziehungen iſt es gewiß durchaus unerwünſcht,
daß fremde Staatsangehörige grundlos unter
Spionage=
verdacht verhaftet werden, aber Beamte, die Perſonen
feſtnehmen, die ſo wie die hier in Rede ſtehenden
Reiſen=
den verfahren, handeln nicht nur durchaus korrekt, ſondern
ſie würden ſich einer Unterlaſſung ſchuldig machen, wenn
ſie anders handelten. Dieſe Unbefangenheit, mit der
viel=
fach von Reiſenden bei uns verfahren wird, iſt
weſent=
lich eine Folge unſeres unzulänglichen
Spionagegeſetzes. Nach dem Wortlaut des
eng=
liſchen Geſetzes würde z. B. die Handlung des
Photogra=
phierens des Kaiſer Wilhelm=Kanals für ſich allein ſchon
ohne jeden Zweifel die vollendete Spionage darſtellen,
ganz gleich, ob Abſicht dazu oder Ausführung erwieſen
wird. Solche Beſtimmungen, wie England ſie beſitzt,
mö=
gen hart erſcheinen, ſie ſind aber das wirkſamſte Mittel,
um ſo leichtfertigen Handlungen von „
Vergnügungsreiſen=
den” und damit auch unliebſamen Weiterungen zwiſchen
den Mächten vorzubeugen.
Uebrigens iſt die Freilaſſung der engliſchen Spione
lediglich auf Grund der amtlichen Unterſuchung erfolgt.
Die Meldung engliſcher Blätter, daß Sir Goſchen in
Ber=
lin Vorſtellungen wegen der Verhaftung der angeblichen
Spione erhoben habe, entſpricht nicht den Tatſachen. Die
engliſche Botſchaft hatte bisher nicht einmal
Erkundigun=
gen bei den zuſtändigen deutſchen Behörden eingezogen.
Die Daily News ſagt, die deutſche
Regie=
rung verdiene alle Anerkennung für die ſchnelle
Frei=
laſſung der jüngſt verhafteten Engländer. Sie könnten
noch von Glück ſagen. Es ſei in jedem Fallg unklug, ein
Flottenhauptquartier im Auslande als ein Feld auch
für das unſchuldigſte und dilettantiſche Photographieren
aufzuſuchen. Aber wenn man das in den deutſchen
Ge=
wäſſern und im gegenwärtigen Augenblick täte, ſo hieße
das einfach, die Gefahr herausfordern. Das Blatt fragt,
ob die engliſche Jingopreſſe ſich mehr Zurückhaltung
auf=
erlegt hätte, als es einige deutſche Zeitungen getan
ha=
ben, wenn der „Silber Crescent” mit deutſcher
Beman=
nung in Portsmouth aufgetaucht wäre, In Zukunft wür=
Heite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Nummer 187.
den die engliſchen Segler beſſer daran tun, die Kamera
zu Hauſe zu laſſen. — Die Morning Poſt hebt
her=
vor, daß jeder, der unter ähnlichen Umſtänden verhaftet
würde, ſich ſelbſt allein die Schuld zuzuſchreiben habe.
Vielleicht würden die engliſchen Segler infolge dieſes
Falles die deutſchen Gewäſſer für einige Zeit meiden.
Das wäre aber aller Wahrſcheinlichkeit nach eine
über=
triebene Vorſicht. Es liege kein Grund zu der Annahme
vor, daß Reiſende irgendwie beläſtigt würden, wenn ſie
ſich nicht durch wahlloſes Photographieren verdächtig
machten. Nicht allein in Deutſchland bringt die Kamera
die unüberlegt handelnden Benutzer in Schwierigkeiten.
Wenn man ſich auf die Reiſe nach Gegenden begibt, wo
gebeim zu haltende Dinge exiſtieren, ſo ſollte man keinen
photographiſchen Apparat mitnehmen. Die Morning Poſt
findet, daß dieſer Fall ein Gutes habe, denn er zeige, daß
die deutſchen Behörden nach ihrer eigenen Methode, die
ſich freilich von der engliſchen unterſcheidet, den Fall
aus=
ſchließlich nach dem vorliegenden Beweismaterial
ent=
ſchieden haben. Dieſes Ergebnis ſollte die ängſtlichen Leutc
beruhigen, die geneigt wären, zu glauben, daß, wer in
Deutſchland der Spionage angeklagt iſt, ipso kacto keine
Ausſicht auf ein gerechtes Urteil habe. Dieſe Leute, die
unſchuldig waren, ſind billig behandelt und ſo ſchnell
wie=
der freigelaſſen worden, als man verſtändigerweiſe
erwar=
ten konnte.
Deutſches Reich.
— Ein Kompromißvorſchlag in der
Jeſu=
ttenfrage? Die Angsb. Poſtztg., die bei dem jetzigen
Kurs in Bayern als gut informiert gelten darf, zieht aus
den Jeſuitendebatten in den bayeriſchen Parlamenten
„Lehren”, aus denen erſt klar wird, was Graf Törring
mit dem Appell an das Reich gemeint hat. Es iſt wohl
ziemlich ſicher, daß die Vorſchläge, die die Augsb. Poſtztg
zur Löſung der Frage macht, der Denkſchrift, die die
baye=
riſche Regierung nunmehr dem Bundesrat eingereicht hat,
entnommen ſind. Danach wird für den Fall, daß der
Bundesrat nicht für Aufhebung des Jeſuitengeſetzes zu
haben ſein ſollte, eine Aufhebung der
Reichskanzlerbe=
kanntmachung vom 5. Juli 1872 gefordert; den einzelnen
Bundesſtaaten ſoll die Zuſtändigkeit eingeräumt werden,
den Vollzug des Geſetzes, ſoweit die prieſterliche
Tätig=
keit und aushilfsweiſe Heranziehung der einzelnen
Mit=
glieder der Geſellſchaft Jeſu, denen der Aufenthalt in
keinem Orte des Reichs unterſagt werden kann, in
Be=
tracht kommt, ſo zu regeln, wie es für ihre konfeſſionellen,
kirchlichen und innerpolitiſchen Bedürfniſſe notwendig
er=
ſcheint. Mit anderen Worten, die einheitliche
Handha=
bung des Jeſuitengeſetzes, die der Reichskanzler für
uner=
läßlich ſeinerzeit im Reichstag erklärt hat, ſoll aufgehoben
werden, das Jeſuitengeſetz ſoll preußiſch, bayeriſch,
baden=
ſiſch, ſächſiſch, reußiſch ausgeführt werden, aber ſo, daß
wenn etwa in Sachſen die Jeſuiten ausgeſchloſſen
blei=
ben, ſie in Bayern Aufnahme finden können.
— Der altnationalliberale
Reichsver=
band, der unmittelbar im Anſchluß an den
nationallibe=
ralen Parteitag am 12. Mai gegründet iſt, ein eigenes
Parteibureau gegründet, einen beſonderen Geſchäftsführer
angeſtellt und eine eigene Korreſpondenz geſchaffen, will
von einer Trennung von der Nationalliberalen Partei
nichts wiſſen. Die Altnationalliberale
Rkichskorre=
ſrondenz äußert ihre Entrüſtung darüber, daß der Führer
der badiſchen Nationalliberalen Rebmann am 21. Juli
in Emmendingen davon geſprochen hat, daß mit dem
alt=
nationalliberalen Reichsvepband ein „Splitter”
abge=
flogen ſei. Sie ſchreibt: „Es iſt eine völlig haltloſe
Behauptung und es iſt eine Unwahrheit, daß der
alt=
nationalliberale Reichsverband auf eine Abſplitterung
von der Partei hinarbeite. Wer eine ſolche Behauptung
nun nochmals aufſtellen ſollte, den würden wir als
wahr=
heitsliebenden und gewiſſenhaften Mann nicht mehr
an=
erkennen können. . . . Bei allen Gegenſätzen zueinander
ſollten wir doch nicht vergeſſen, daß viel größer als die
Summe der Gegenſätze zwiſchen uns die Summe des
Ge=
meinſamen unter uns iſt. Wir werden es nicht vergeſſen!“
— Aerzte und Krankenkaſſen. Die
Korre=
ſpondenz des Verbandes der Aerzte Deutſchlands zur
Wahrung ihrer wirtſchaftlichen Intereſſen ſchreibt:
Unter dem Titel: „Die deutſche Aerzteſchaft am
Scheidewege” wird ſoeben eine gegen den Leipziger
Aerzte=Verband gerichtete Streitſchrift nebſt Auto=Referat
an die Tagespreſſe verſandt. Es könnte ſcheinen, als
ſtünde hinter dem Verfaſſer eine irgendwie nennenswerte
Aerztemehrheit — das iſt aber nicht der Fall, es handelt
ſich vielmehr nur um den ſog. „Reichsverband Deutſcher
Aerzte”, deſſen Mitgliederzahl trotz dreieinhalbjährigen
Be=
ſtehens ſo gering iſt, daß ſie nach wie vor gefliſſentlich
geheim gehalten wird — es wird ſogar behauptet, die
zahlenden Anhänger beſchränkten ſich auf die wenigen
Vorſtandsmitglieder. So erſcheint es ohne weiteres
ver=
ſtändlich, wenn, wie das Organ des Deutſchen
Betriebs=
krankenkaſſenverbandes in Nr. 14 bedauernd feſtſtellt, vor
kurzem die Medizinalabteilung des preußiſchen
Mini=
ſteriums des Innern es nicht einmal für nötig gefunden
hat, eine begründete Audienz=Erbittung „der weiten
Aerztekreiſe, die nicht auf dem Boden des Leipziger
Aerzteverbandes ſtehen” überhaupt zu beantworten. Jenes
Auto=Referat verſchweigt im übrigen wieder einmal, daß
die Arbeit des Aerzteverbandes auf dem
Krankenkaſſen=
gebiet ſich lediglich auf die praktiſche Durchführung der
Aerztetagbeſchlüſſe des Deutſchen Aerztevereinsbundes
beſchränkt, durch welche ſeit 1884, alſo längſt vor
Grün=
dung des Aerzteverbandes, der Aerzteſchaft der Weg
ge=
wieſen iſt, der ſie zum Ziele einer geordneten, allen
Be=
teiligten gerecht werdenden Einigung mit den
Kranken=
kaſſen führen ſoll und allein führen kann. Hinter dieſen
Beſchlüſſen ſtehen mehr als 25000 deutſche Aerzte, die den
Scheideweg einer in jener Streitſchrift vorgeſchlagenen
geſetzlichen Regelung um ſo weniger betreten werden, als
die dahingehenden jahrzehntelangen Bemühungen des
Deutſchen Aerztevereinsbundes vergeblich geblieben ſind.
Im einzelnen ſeien die Behauptungen jenes Auto=
Refera=
tes dahin richtig geſtellt, daß weder der Aerztevereinsbund
noch der Aerzteverband jemals „die allgemeine
zwangs=
weiſe Einführung der freien Arztwahl verlangt” noch
auch die Abſicht hat, durch „obligatoriſche Kollektiv=
Ver=
träge ſämtliche Aerzte und Kaſſen in ſeine Gewalt zu
brin=
gen‟. Er ſucht vielmehr unter gerechter Berückſichtigung
der jeweiligen örtlichen Verhältniſſe die Zulaſſung aller
vertragsbereiten Aerzte zur Kaſſenpraxis zu erwirken und
zwar auf dem Wege von Kollektiv=Verträgen, die durch
rechtsfähige Kaſſenarztvereine abzuſchließen ſind — die
bei Vertragsvorbereitung und Vertragsdurchführung den
ſtaatlich organiſierten Kaſſengebilden als gleichberechtigte
Vertragspartei gegenüberſtehen ſollen, deren
Rechtsfähig=
keit im übrigen den Kaſſen die Gewähr für geordnete
Vertragsdurchführung durch die einzelnen Aerzte bietet.
— Aus dem bayeriſchen Reichsraf In der
bayeriſchen Reichsratskammer kam es bei der Beratung
des Kultusetats zu einer bemerkenswerten Ausſprache:
Ueber den Antimoderniſteneid ſagte Prof. v. Schanz:
Es ſeien an den bayeriſchen Univerſitäten über dieſe
Frage keine Schwierigkeiten entſtanden. Dieſe könnten
ſich nur dann ergeben, wenn ein Geiſtlicher, der den
Anti=
moderniſteneid geleiſtet habe, ſich in der philoſophiſchen
Fakultät habilitieren wollte. Wenn eine ſolche Fakultät
einen derartigen Geiſtlichen ablehne, ſo ſei die
Staats=
regierung wohl kaum in der Lage, der Fakultät den Schutz
zu verſagen. Die Ueberfüllung des Gelehrtenberufes in
Bayern bezeichnet Prof. v. Schanz als eine
Landeskala=
mität. Der frühere Miniſterpräſident Graf Crailsheim
ſtimmt den Ausführungen des Univerſitätsprofeſſors in
je=
der Beziehung zu. Auch trat er warm für die Freiheit
der Univerſitäten und deſſen Oberhaupt ein. Der
Kultus=
miniſter Dr. v. Knilling gab zum Antimoderniſteneid
folgende Erklärung ab: Dieſer Eid habe in der Kammer
der Abgeordneten überaus lehhafte Erörterungen
hervor=
gerufen. Er begrüße die Feſtſtellung des Prof. Dr. von
Schanz, daß bisher Schwierigkeiten wegen dieſes Eides
an den bayeriſchen Univerſitäten ſich nicht ergeben hätten.
Wenn Reichsrat Prof. Dr. v. Schanz den Fall angezogen
habe, daß eine philoſophiſche Fakultät die Zulaſſung
eines Geiſtlichen, der den genannten Eid geleiſtet habe,
zur Habilitation ablehnen würde, ſo ſei bisher ein der=
artiger Fall an das Miniſterium nicht gekommen, und er
müſſe ſich in dieſer Beziehung eine gewiſſe Reſerve
auf=
erlegen. Der Miniſter betonte, daß auch die Regierung
ſich mit der Ueberfüllung der Gelehrtenberufe befaßt habe,
und daß zur Abhilfe in Zukunft ſtrenger als bisher darauf
geſehen werden würde, daß nur wirklich befähigte Schüler
in höhere Klaſſen aufſteigen. Des weiteren befaßte man
ſich in ausführlicher Weiſe mit der Aufbeſſerung der
baye=
riſchen Lehrer durch ein Lehrergeſetz. Bezeichnend war,
daß der bayeriſche Thronfolger Prinz Ludwig erklärte,
daß es dringend zu wünſchen ſei, daß der Lehrerſchaft
geholfen werde, denn ein großer Teil der Lehrerſchaft
befinde ſich wirklich in einer Notlage.
Ausland.
Frankreich.
Der Beſuch Poincarés in Petersburg.
Der Petersburger Spezialberichterſtatter des Matin
be=
richtet, das Programm des Beſuches Poincarés ſei
ver=
ſchiedenen Aenderungen unterzogen worden. So wird der
franzöſiſche Kabinettschef am Sonntag beim Zaren das
Dejeuner einnehmen und anſtatt abends wieder nach
Pa=
ris abzureiſen, Gaſt des Zaren auf Schloß Peterhof ſein,
wo er die Nacht verbringt und am nächſten Montag mit
Kaiſer Nikolaus das Frühſtück einnimmt. Daran wird
ſich eine Truppenſchau anſchließen, der Poincaré ebenfalls
beiwohlnen wird. Der Miniſterpräſident wird mithin
noch am Sonntag morgen bis zum nachfolgenden Montag
mittag beim Zaren verweilen.
Belgien.
Die Kammer erklärte nach vierwöchentlicher
Be=
ratung alle Mandate für gültig, konſtituierte ſich und
wählte Göremann wiederum zum Präſidenten, worauf
die außerordentliche Seſſion geſchloſſen worden iſt.
Türkei.
Der neue deutſche Botſchafter Frhr. von
Wangenheim übergab am Donnerstag dem Sultan in
feierlicher Audienz ſein Beglaubigungsſchreiben. Die bei
der Audienz gehaltene Anſprache war in herzlichſter Form
gehalten. Die Antwort des Sultans enthält neben den
üblichen Formeln einen Paſſus, in dem er ſeinen
herz=
lichen Gefühlen für den Kaiſer Ausdruck gibt. Am
Sams=
tag wird der Botſchafter dem Großweſir und den
Miniſtern offizielle Beſuche abſtatten und danach vom
Kronprinzen empfangen werden. Am Sonntag wird auf
der Botſchaft der übliche Empfang der Würdenträger
ſtatt=
finden.
Montenegr-.
Der Konflikt mit der Türkek. Der ruſſiſch
Geſandte in Montenegro erzwang die ſofortige
Nachgie=
bigkeit der montenegriniſchen Regierung in dem
Zwiſchen=
fall mit der Türkei dadurch, daß er mitteilte, Rußland
werde ſofort alle Subventionen für Montenegro
einſtel=
len, wenn dieſes der Türkei nicht die geforderte
Genug=
tuung leiſte.
Amerika.
Vereinigte Staaten und
Panama=
kanal. Der Senat hat mit 34 gegen 24 Stimmen ein
Amendement zur Panamakanalbill angenommen, wonach
im Ausland gebaute Schiffe zur Eintragung in das
ame=
rikaniſche Schiffsregiſter zuzulaſſen ſind, wenn ſie
Ame=
rikanern gehören und ſich ausſchließlich mit auswärtigem
Handel befaſſen. Ein weiteres Amendement, das der
Senat annahm, erlaubt für Schiffe mit Ballaſt eine
nie=
drigere Abgabe als für Schiffe mit Ladung und ein
fer=
neres Amendement befreit alle in Amerika regiſtrierten
Schiffe, die ſich mit auswärtigem Handel befaſſen, von den
Kanalgebühren, vorausgeſetzt, daß ihre Beſitzer ſie in
Kriegszeiten der Regierung zur Verfügung ſtellen.
Haiti. Das Staatsdepartement in Waſhington
er=
hielt die Nachricht, daß die Stadt Dajabon in San Do=
„Zeu‟
Ein aktuelles Kapitel.
Von Fred M. Balte.
Das „Jeu” beherrſcht wieder einmal das Geſpräch
des Tages. Vor dem Reichsgericht verhandelte man den
Spielerprozeß Graf Wolff=Metternich und Buies in neuer
Auflage; im „Klub von 1880” richtete vor kurzem der
Ban=
kier und Makler Peiſer ſein gutgehendes Bankgeſchäft zu
Grunde — und jetzt berichten Telegramme aus Paris,
daß der beliebte Berliner Rechtsanwalt und Notar
Juſtiz=
rat Paul Michaelis in Enghien=les=Bains aus
Verzweif=
lung über ſein unglückliches Spielen freiwillig den Tod
ſuchte und fand.
„Jeu” und „Klub”: zwei Worte, die leider — von
ſeltenen Ausnahmen abgeſehen — unlöslich miteinander
verbunden ſind. In Berlin und den anderen Großſtädten
des Kontinents wenigſtens. „Klub” das klingt ſo
harm=
los, beinahe gemütlich, und der uneingeweihte Zeitgenoſſe
iſt geneigt, ſich unter dieſer Bezeichnung ein ſchönes,
ge=
mütliches Lokal vorzuſtellen, in dem der geplagte
Ge=
ſchäftsmann oder der einſame Junggeſelle den Abend im
Kreiſe gleichgeſinnter Genoſſen bei einem Glaſe Wein und
einer Zigarre verbringen. Vielleicht auch bei einem ganz
ſoliden Bierſkat, der viel Spaß macht und wenig koſtet.
Allein in Wirklichkeit ſehen die Klubs doch ein wenig
an=
ders aus; ſie ſind insgeſamt — mit verſchwindend
weni=
gen Ausnahmen, wie der Kaiſerliche Automobil=Klub und
andere wo das Spiel überhaupt verboten iſt —
aus=
ſchließlich zu dem Zweck gegründet worden, der
ſpielwüti=
gen Herrenwelt ein ungeſtörtes Haſardieren zu
ermög=
lichen. In ihnen ſchwingt das aus Amerika importierte
Bluffſpiel „Poker” ſein Zepter, das oft eine fatale
Aehn=
lichkeit mit dem bekannten Schwerte des Damokles
auf=
weiſt und ſchon manchem Spieler den Lebensfaden
abge=
ſchnitten hat — oder man ſchart ſich um den bekannten
langen viereckigen Tiſch zum „Baccarat”. Abend für
Abend hocken die Spieler in den Klubräumen, die Karten
in der leiſe zitternden Hand zuſammengekrampft;
Ariſto=
kraten und Börſianer, Akademiker und Induſtrielle — alle
Berufe ſind am grünen Tiſch vertreten und zwiſchendurch
tauchen unter ihnen, bald hier, bald da, meteorgleich die
Glücksritter und Hochſtapler der Internationale auf, um
freilich wieder ſehr gaſch zu verſchwinden.
Der Fremde, dem zum erſten Male ein Einblick in
einen erſtklaſſigen Spielklub gewährt wird, glaubt
an=
fangs ſich keinen ſchöneren Aufenthaltsort denken zu
kön=
nen. In „punkto Aufmachung” iſt alles „tipp=topp” Mit
Geld wird nicht geſpart. Wozu auch? Die Karten arbeiten
doch jeden Abend für das Wohl des Klubs. So kann ſich
alſo die Klubleitung ruhig das Teuerſte und Eleganteſte
leiſten, um ihren Mitgliedern das Klubdaſein recht
behag=
lich zu machen. Das Klubhaus ſteht gewöhnlich in einer
der beſten und vornehmſten Straßen der Stadt und ſeine
ruhige, gediegene Faſſade läßt bei dem argloſen
Paſſan=
ten nicht einmal den Verdacht aufkeimen, daß in dieſen
Räumen allnächtlich die ſchrankenloſeſten Orgien der
Spielerleidenſchaft gefeiert werden. Die Ausſtattung
ge=
hört nun mal zum Weſen des Spielklubs. Ein wirklicher
großer Spielklub hat überhaupt alles, was man ſich nur
denken kann, zur Verfügung ſeiner Mitglieder. Ein
ſol=
cher Klub nahm nicht weniger als vier Etagen mit ſeinen
Räumen ein. Im Kellergeſchoß waren die verſchiedenen
Badezimmer und raffinierten Brauſeräume, die
Kegel=
bahn und die Sportabteilung mit den modernſten
Maſ=
ſageapparaten, Lichtbädern uſw.; dann folgten in den
beiden Hauptgeſchoſſen die Repräſentations=
Geſell=
ſchafts= und Spielſäle nebſt dem Wintergarten, und im
Obergeſchoß war endlich das Reich der Küche und eine
Reihe von eleganten Fremdenzimmern. Die Möbel und
Teppiche überall erſtklaſſig. Ein beſonderes Frackzimmer
mit Schränken für die Fräcke jener Mitglieder, die direkt
aus dem Geſchäft in den Klub kommen, erſpart den
Spie=
lern das Nachhauſefahren zum Umkleiden; ein Friſeur in
Eſkarpins, mit weißen Waden, ſchwarzen Atlasſchößen
und weißem Smocking ſchaltete im Friſierladen. In
einem beſonderen Zimmer ſtehen Stenographen und
Schreibmaſchiniſten, ebenfalls in Eſkarpins und
Schnal=
lenſchuhen, den Mitgliedern bis 2 Uhr nachts zur
Erledig=
ung ihrer Korreſpondenz zur Verfügung, und wer ins
Theater zu gehen wünſcht, hatte nur nötig, das
Theater=
bureau des Klubs mit dem Beſorgen der Billetts zu
be=
auftragen.
Die ganze Einrichtung dieſes eben beſchriebenen
Klubs koſtete ungefähr 800000 Mark. Die Dienerſchaft
beſteht aus zirka 50 Perſonen. Kommen noch hinzu die
ſtändigen Ausgaben für die Unterhaltung der Klubräume
uſw. Alles keine Kleinigkeiten, für gewöhnliche Begriffe
weniaſtens. Allein die Klubs meſſen die Werte anders
als gewöhnliche Sterbliche; ſie haben die „Umwertung
der Dinge” längſt aus der Theorie in die Praxis
umge=
ſetzt. Der tägliche Etat dieſes Beiſpiel=Klubs beträgt
faſt tauſend Mark, alſo im Jahr, gut gerechnet, 400000
Mark. Rechnet man dazu zirka 150 Mitglieder, die
jähr=
lich 60 Mark Beitrag zahlen, und das einmalige, recht
hohe Eintrittsgeld ſo kommen beim beſten Willen kaum
mehr als 15000 Mark im Jahre Einnahmen heraus.
Alſo: Ausgaben jährlich 400000 Mark und
Ein=
nahmen 15000 Mark. Wie mag ſich das wohl
zu=
ſammenreimen? Nun, da gibt es ein Zaubermittel, das
dieſe gewaltige Differenz mit Leichtigkeit aufhebt: das
Kartengeld! Erſtens muß ein jeder Spieler für
jede Stunde ſeines Spiels ein bis zwei Mark
Karten=
geld an die Klubkaſſe zahlen, und zweitens wird bei den=
Bank=Spielen, wie z. B. beim Baccarat, die Bank
jedes=
mal verſteigert und der Erſteher der Bank muß, wie es
in vielen Klubs üblich iſt, zehn Prozent an die Klubkaſſe
abführen. Von dieſen Einnahmen lebt dann der Klub.!
Es iſt vorgekommen, daß die Klubkaſſe allein vom
Bacca=
rat ſechzig= bis achtzigtauſend Mark im Monat an
Kar=
tengeld einſtreichen konnte. Und damit iſt die
Schäd=
lichkeit des Spielklubs klar dargelegt. Denn da der Klub
ausſchließlich von den Kartengeldern lebt (die
lumpigen paar Tauſend Mark der Mitgliedsgelder, die
eigentlich bei einem Klub die Haupt einnahme darſtellen
müßten, kann man ja kaum mitrechnen), die ganze
Exi=
ſtenz des Klubs alſo nur auf den Kartengeldern baſiert,
liegt der Klubleitung begreiflicherweiſe ſehr daran, daß
recht viel und recht hoch geſpielt wird. Das
ein=
zelne Mitglied intereſſiert den Klub eigentlich gar nicht,
ſondern nur der Umſatz, den das Mitglied macht. Der
Verlierer wie der Gewinner: beide bringen dem Klub
Geld. An einem Mitglied aber, das es wagen wollte,
nicht zu ſpielen, ſetzt der Klub, im Grunde genommen,
direkt Geld zu.
Mitunter kommt nämlich auch für den
kapitalkräftig=
ſten Spieler der Augenblick, wo er auf das Weiterſpielen
verzichten müßte; wenn ihm das bare Geld ausgeht und
er ſich keine „Chips” mehr kaufen kann. Dann greift ihm
die Klubkaſſe, die ein Intereſſe daran hat, daß er weiter
ſpielt (ſiehe Kartengeld!) liebevoll unter die Arme und
ſtellt ihm, vorausgeſetzt, daß er einigermaßen
kredit=
würdig iſt, gerne größere Summen zur Verfügung, denn
ohne bares Geld kann man heute in den Berliner Klubs
Nummer 187.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
mingo nach einem 15ſtündigen Kampf durch die
Aufſtän=
diſchen von Haiti eingenommen und 200 Mann
verwun=
det worden ſind. Aus Port=au=Prince wird gemeldet:
Der Präſident der Republik Haiti Leconte iſt bei einem
Brand ſeines Hauſes umgekommen. Der Brand entſtand
durch die Exploſion eines benachbarten Pulvermagazins.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 10. Auguſt.
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog begaben ſich am Donnerstag nachmittag 6 Uhr
auf Jagd nach Jägersburg und kehrten 9 Uhr abends wieder
nach Jagdſchloß Wolfsgarten zurück. (Darmſt. Ztg.)
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der
Lade=
meiſter in der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft
Philipp Schäfer zu Bingen auf ſein Nachſuchen
wegen geſchwächter Geſundheit.
Das Großh. Regierungsblatt vom 9. Auguſt
hat folgenden Inhalt: 1. Oeffentliche Anerkennung.
2. Bekanntmachung, Vermeſſungen nnd Vorarbeiten für
eine elektriſche Straßenbahn von Darmſtadt über
Ar=
heilgen, Egelsbach, Langen, Sprendlingen, Iſenburg
nach Offenbach betreffend. 3. Vorleſungsverzeichnis der
Großh. Ludwigs=Univerſität zu Gießen, Winterſemeſter
1912/13. 4. Ueberſicht der von Großh. Miniſterium des
Innern für das Rechnungsjahr 1912 zur Beſtreitung
der Bedürfniſſe der iſraelitiſchen Religionsgemeinden
des Kreiſes Darmſtadt genehmigten Umlagen. 5.
Be=
richtigung.
D Provinzialausſchuß. Die Tagesordnung
zur Sitzung des Provinzialausſchuſſes der Provinz
Starkenburg am Samstag, den 17. Auguſt, vormittags
9½ Uhr, lautet: 1. Reklamation des Intendantur=
Sekretärs Saeger zu Darmſtadt gegen die Zuziehung
zur Gemeindeſteuer. 2. Enteignung von Gelände des
Peter Pohl I. in Erzhauſen zur Durchführung der
Ludwigsſtraße. 3. Beſchwerde der Firma Dyckerhoff
u. Widmann zu Biebrich a.=Rh. gegen die Heranziehung
zur Gewerbeſteuer in Rüſſelsheim. 4. Klage der Witwe
des Kreisſtraßenwarts Philipp Barthel IV. zu
Büttel=
born gegen den Verwaltungsrat der Fürſorgekaſſe uſw.
D In der nichtöffentlichen Sitzung der
Stadtverord=
neten=Verſammlung wurde die Beförderung des
Bureau=
aſſiſtenten bei der Stadtkaſſe Wilhelm Lupus zum
Stadtkaſſier genehmigt.
* Eugen Bracht=Ausſtellung Mathildenhöhe. Die
Ausſtellung des Lebenswerks unſeres Landsmanns Eugen
Bracht erfreut ſich fortgeſetzt regen Intereſſes in der Stadt
ſelbſt wie auch außerhalb und der Beſuch iſt
dement=
ſprechend ſehr gut. Auch die Verkäufe haben bereits
ein=
geſetzt, und die Zahl der verkauften Bilder, darunter auch
mittlere und größere, beträgt bereits an 25. So kaufte in
den letzten Tagen die Stadt Worms als Grundſtock für die
neu zu errichtende ſtädtiſche Gemäldeſammlung zwei
Bil=
der: „Duftiger Morgen im Nahetal” und „Kahle Eiche,
Vilm”, ein Bild des Meiſters aus dieſem Jahre. Auch
das hieſige Landesmuſeum hat bereits einen Ankauf
gemacht, und eine in den Farben wundervolle Landſchaft,
„Regenſchauer in den Dünen” erworben.
* Herr Geheimer Oberfinanzrat Dr. Fuchs=
Darmſtadt iſt für die Beſetzung des Poſtens eines
Erſten Bürgermeiſters von Jena mit in die
engere Wahl geſtellt worden. Mitbewerber ſind noch
die Herren Luther=Magdeburg und Stadtrat Seydel=
Charlottenburg.
* Ein Ausbildungskurfus für Offiziere und
Offizier=
aſpiranten des Beurlaubtenſtandes der Kavallerie des
18. Armeekorps findet auch in dieſem Jahre, und zwar
vom 8. bis 28. Auguſt, auf dem Truppen=
Uebungs=
platz Darmſtadt ſtatt. Solche Kurſe haben den
Zweck, den dazu Einberufenen zu lehren, was ſie im
Kriege, im Felddienſt, vor allem bei der Aufklärung als
Patrouillenführer zu wiſſen nötig, was ſie als Führer
eines Schützenzuges im Feuergefecht zu tun haben uſw.
Daneben iſt aber auch beſonderer Wert auf entſchloſſenes
ſchneidiges Reiten im Gelände und unter ſchwierigen
Verhältniſſen zu legen. Der Ausbildungskurſus iſt dem
Kommando der 25. Kavallerie=Brigade, in höherer
In=
ſtanz dem Kommandeur der 25. Diviſion unterſtellt. Leiter
des Kurſes iſt Rittmeiſter und Eskadronchef von
Schmel=
zing=Wernſtein des Garde=Dragoner=Regiments Nr. 23,
ſeine, die zweite Eskadron des Regiments, ſteht ihm als
Uebungstruppe zur Verfügung und kann nach ſeinem Er=
meſſen geſchloſſen oder in einzelnen Abteilungen von
ihm verwendet werden, bleibt aber im übrigen in der
Garniſon. Ausbildungsoffiziere übernehmen den
Unter=
richt in den verſchiedenen Dienſtzweigen, ſie ſind von den
drei anderen Regimentern des Armeekorps geſtellt, und
zwar ſind Lehrer für den Feld= und Schießdienſt
Ober=
leutnant Struckmann vom Thüringiſchen Ulanen=
Regi=
ment Nr. 6 und Leutnant Lindemann vom
Magdeburgi=
ſchen Dragoner=Regiment Nr. 6, Oberleutnant v. Kaulla
vom Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24. Lehrfächer ſind
Telegraphen= und Pionierdienſt. Der Leiter, die
Aus=
bildungsoffiziere und die zum Kurs einberufenen
Offi=
ziere und Offizieraſpiranten liegen im Barackenlager.
Die Beſichtigung findet durch den Kommandeur der 25.
Kavallerie=Brigade, Deneralmajor Clifford Kocg von
Breugel, ſtatt.
* Vermeſſungen und Vorarbeiten für eine elektriſche
Straßenbahn von Darmſtadt über Arheilgen, Egelsbach,
Langen, Sprendlingen, Iſenburg nach Offenbach. Im
Ein=
verſtändnis mit Großh. Miniſterium des Innern hat das
Großb. Miniſterium der Finanzen der Heſſiſchen
Eiſen=
bahn=Aktiengeſellſchaft zu Darmſtadt und der
Aktiengeſell=
ſchaft für Bahn=Bau und=Betrieb zu Frankfurt a. M. auf
die Dauer eines Jahres die Genehmigung erteilt,
Ver=
meſſungen und Vorarbeiten für eine elektriſche Straßenbahn
von Darmſtadt über Arheilgen, Egelsbach, Langen,
Sprendlingen, Iſenburg nach Offenbach ausführen zu
laſſen.
* Zum Nieder=Modauer Konkurs. Der Verband der
heſſiſchen landwirtſchaftlichen
Genoſſen=
ſchaften wendet ſich in einem Aufruf an alle
Ver=
bandsgenoſſenſchaften mit der Bitte,, helfend mitzuwirken.
Der Verbandsdirektor Haas legt dar, daß es für dieſe
Mit=
wirkung drei Möglichkeiten gebe: 1. Die Genoſſenſchaften
ſtellten einen Betrag ſchenkungsweiſe zur Verfügung; oder
2. die Genoſſenſchaften geben ein Darlehen und zwar
ent=
weder unverzinslich oder zu einem möglichſt niedrigen
Zinsfuß; oder 3. die Genoſſenſchaften erklären ſich bereit,
für eine beſtimmte Summe, die von anderer Seite zu
über=
laſſen wäre, die Bürgſchaft zu übernehmen. Jede
Ge=
noſſenſchaft ſoll mit Rückſicht auf ihre Leiſtungsfähigkeit
beſtimmen, wie ſie ſich auf eine der obengenannten Arten
an der Hilfsaktion beteiligen kann, ſind doch im
vergange=
nen Jahre allein 50000 Mark in den Dienſt der
öffent=
lichen Wohlfahrtspflege geſtellt worden und handelt es
ſich doch hier um das Beſtehen oder Untergehen von 196
Familien. Allerdings iſt die Summe, die aufgebracht
wer=
den muß, nicht klein. Herr Haas gibt ſie auf 7—800000
Mark an. Genoſſenſchaftliche Opferwilligkeit wird ſicher
hier nicht verſagen und den bedrängten Genoſſen die heiß
erwartete Hilfe bringen.
* Vertretertag der Frauengruppe des Deutſchen
Schulvereins. Der Hauptvorſtand des Vereins für das
Deutſchtum im Ausland in Berlin erläßt an die
Vor=
ſtände der Frauen= und Mädchenortsgruppen des
Deutſchen Reiches eine Einladung zum Vertretertag in
Darmſtadt; wir entnehmen daraus: Das erfreuliche
Anwachſen der Zahl und des Umfangs unſerer Frauen=
und Mäbchenortsgruppen hat bei den Vorſtänden der
großen Gruppen in Dresden und Darmſtadt ſchon vor
längerer Zeit zu dem Gedanken geführt, ſämtliche
Frauen= und Mädchenortsgruppen des Vereins für das
Deutſchtum im Auslande miteinander in engere und
unmittelbare Fühlung zu bringen und in gemeinſamer
Erörterung der Frage zu prüfen, was zur Förderung
ernſter Beſtrebungen des Geſamtvereins geſchehen könne.
Die aus dieſem Geſichtspunkt geführten Verhandlungen
mit den Frauenortsgruppen Berlin, Dresden, Darmſtadt
haben zur Folge gehabt, daß die Frauenortsgruppe
Darmſtadt ſich freundlichſt bereit erklärt hat, eine ſolche
Tagung auf den 18. und 19. September nach
Darm=
ſtadt einzuladen und für dieſe alle erforderlichen
Vor=
bereitungen zu treffen.
* Auf die „Erbauung” der freireligiöſen
Ge=
meinde, die nächſten Sonntag um 4 Uhr auf dem
Herr=
gottsberg ſtattfindet, wo Dr. Hermann Ohr ſpricht, ſei
ochmals hingewieſen. (Siehe Anzeige.)
* Bürger=Verein-Darmſtädter Fechtklub. Das
für den 3. Auguſt angeſetzte und wegen der unſicheren
Witterung verſchobene Oberwaldhausfeſt ſoll nun
ei ſchönem Wetter am Samstag, den 17. Auguſt,
attfinden. Es iſt für dieſen Abend eine beſondere
Ueber=
raſchung in Vorbereitung, und dürfte ſich hierdurch die
ohnedies ſchon ſo beliebte Veranſtaltung beſonders
ge=
ußreich geſtalten.
*Die Turngeſellſchaft Darmſtadt hält am Sonn
tag, den 18. Auguſt, in ſäm tlichen Räumen ihres
Turn=
hauſes, Dieburgerſtraße 26, ihr Sommerfeſt ab. Aus
dem reichhaltigen Programm heben wir hervor:
Turneriſche Vorführungen der Turner=, ſowie” der
Damenabteilung, Vorträge der Turner=
Singmann=
ſchaft uſw., ſo daß ein genußreicher Nachmittag in
Aus=
ſicht ſteht. Von abends 8 Uhr ab Ball. Im übrigen
verweiſen wir auf die Anzeigen im Laufe der nächſten
Woche.
* Verbotener Viehmarkt. Die Abhaltung des für
Ende d. Mts. vorgeſehenen Rindviehfaſelmarktes in
Darmſtadt wurde behördlicherſeits verboten, da in
Arheilgen die Maul= und Klauenſeuche bis jetzt noch
nicht erloſchen iſt.
* Ludwigshöhe. Das heutige Kurkonzert,
ſowie das morgige Sonntagskonzert werden
wieder vom Muſikkorps des Leibgarde=Regiments unter
Obermuſikmeiſter Hauske ausgeführt. Die
Vortrags=
folgen für beide Tage ſind ſorgfältig gewählt und
abwechſelungsreich. (Siehe Anzeige.)
Heſſiſcher Hof. Das heutige Samstags=Konzert
leitet Herr Obermuſikmeiſter Weber. Das Programm,
welches zum größten Teil nur populäre Stücke enthält.
wird durch zwei Soliſten der Kapelle (Herr Ehlers:
Cornet à Piſton, Herr Kumminek: Trombone) großen
künſtleriſchen Wert erhalten. Zum Schluß gelangt ein
militäriſches Potpourri „Kriegsraketen” von A. Conradi
zur Aufführung. (Siehe Anzeige.)
Im Schützenhof iſt für morgen Sonntag abend
ein Streichkonzert mit volkstümlichem Programm
in Ausſicht genommen. (Siehe Anzeige.)
gs. Ueberfahren wurde geſtern vormittag zwiſchen
10 und 11 Uhr in der Nähe der Merckſchen Fabrik ein
etwa 40 jähriger Arbeiter aus Arheilgen von einem
Automobil. Er wurde ein Stück mitgeſchleift und erlitt
ſchwere Verletzungen, anſcheinend einen Schädelbruch.
Der Verunglückte wurde durch die Rettungswache nach
dem Städtiſchen Krankenhauſe gebracht.
* Eberſtadt, 9. Aug. Das altbekannte Gaſthaus
(„Zur Harmonie” (neuer Beſitzer Johann Kunz)
macht zum Kirchweihfeſt, Sonntag, den 11., und
Mon=
tag, den 12. Auguſt, auf ſeinen großen Tanzſaal und
ſchönen ſchattigen Garten aufmerkſam. (S. Anz.)
* Nieder=Ramſtadt, 8. Aug. Zu den
Einweih=
ungsfeierlichkeiten des Kriegerdenkmals
am 25. Auguſt haben Ihre Königlichen Hoheiten ihr
Er=
ſcheinen zugeſagt. Die Feſtrede hat das Mitglied des
Krieger=Vereins Nieder=Ramſtadt, Kamerad
Oberleut=
mant d. R. Dr. jur. A. Bopp, übernommen.
Offenbach, 9. Aug. In Bamberg wurde wegen
ver=
ſchiedener Warenhausdiebſtähle der Kaufmann
Salanger verhaftet, der dort in dem Warenhaus von
Tietz tätig war. Bei einer in ſeiner Wohnung
vorgenom=
menen Hausſuchung fand man eine Reihe Pfandſcheine
des Offenbacher Pfandhauſes, aus denen hervorgina, daß
S. auch während ſeiner hieſigen Tätigkeit in einem
hie=
ſigen Warenhauſe umfangreiche Diebſtähle verübt hatte.
Der Wert der hier geſtohlenen Sachen beträgt mehrere
tauſind Mark — Der verheiratete Maurer Seipel aus
Dudenhofen ſtürzte auf einem Neubau in der
Herrn=
ſtraße aus beträchtlicher Höhe ab und wurde
lebensgefähr=
lich verletzt ins Krankenhaus gebracht. An ſeinem
Auf=
kommen wird gezweifelt.
Bürſtadt, 9. Aug. Eine hübſche Epiſode, die in
Bürſtadt ſpielte, erzählt die Bürſtädter Zeitung: „Juſt
kam ein Handwerksburſche auf ſeiner Wanderung durch
unſer Dorf. Müde und hungrig, wie er war, begab er
ſich in das nächſte Wirtshaus „Zum Löwenbau‟ Der
joviale und ſtets witzige Wirt fragte ihn nach ſeinem
Be=
gehr „worauf der Geſelle ihm zur Antwort gab, daß er
Hunger verſpüre und gerne etwas zu eſſen wünſche.
Gehen Sie mal gleich eine Stiege höher bedeutete ihm
der Wirt, dort wohnt eine ſehr gaftfreundliche Frau, die
für Ihre leiblichen Bedürfniſſe vollauf ſorgt. Geſagt,
ge=
tan. Der Geſelle eilt hinauf, klopft an und auf ſeine
Bitte hin wird ihm wirklich von der guten Frau ein leckeres
Mahl vorgeſetzt. Doch kaum hat er den erſten Biſſen
verzehrt, da geht die Türe auf, und im Rahmen
derſel=
ben erſcheint die breitſchultrige Geſtalt des Wachtmeiſters.
Gabel und Meſſer entfallen dem Armen und mit Zittern
und Bangen ſieht er ſeinem Schickſal entgegen. Doch
da klopft ihm freundlich der Wachtmeiſter auf die Schul=
nicht mehr ſpielen. Die in den Romanen und
Kientopp=
films ſo beliebten, über eine beſtimmte Summe lautenden
Viſitenkarten mit der Unterſchrift des Spielers gehören
im Klubleben der Vergangenheit an. Die Natur der
heutigen Kartenſpiele hat ſie verbannt, denn bei all
die=
ſen Spielen, wie Poker, Baccarat uſw., muß bares Geld
im Spiel ſein, das heißt, die Bezeichnung „Bar” darf
nicht ganz wörtlich genommen werden, denn auch in
dieſer Beziehung haben die Klubs einen Trick zu ihren
Gunſten erfunden. Man ſpielt heute nicht mit
blan=
kem Geld, ſondern mit verſchiedenfarbigen Spielmarken
den „Chips‟ Der Name bedeutet eigentlich „
Schnitzel=
chen” Bei Beginn der Partie läßt man ſich beim
Klub=
kaſſierer ein paar braune Lappen gegen dieſe Chips, die
je nach Farbe und Form zehn, zwanzig und hundert
Mark gelten, eintauſchen, um zum Schluß die
übrig=
gebliebenen Chips wieder gegen bares Geld
einzu=
wechſeln. Der Zweck dieſer Sache iſt ziemlich durchſichtig:
es wird leichtſinniger und unüberlegter geſpielt. Von
die=
ſen bunten, harmlos ausſehenden Elfenbeinplättchen, die
an die Spiele der Kindheit gemahnen, trennt man ſich
weſentlich leichter als von einem Hundertmarkſchein oder
ein paar Goldſtücken. Dieſe Plättchen geben dem
Spie=
ler das Gefühl, als ginge es hier gar nicht um Geld,
ſon=
dern nur um die Ehre. Ein Irrtum, der manchem ſchon
verhängnisvoll wurde; denn leider geht’s hier nicht nur
häufig „um die Ehre” (im traurigſten Sinne des Wortes),
ſondern auch heftig ums Geld. Rieſenverluſte von
zwei= bis dreihunderttauſend Mark bei einem einzelnen
Spieler ſind an manchen Abenden durchaus keine
Selten=
heit, und ſo iſt es kein Wunder, daß dieſe Spielklubs eine
Quelle ungezählter wirtſchaftlicher Kataſtrophen bilden.
Abend für Abend rollen in Berlin allein Millionen über
das grüne Tuch der Spieltiſche und zerſtreuen ſich in alle
Winde; und das geht alles ſtill in den Räumen der Klubs
vor ſich die Oeffentlichkeit ahnt nicht einmal etwas von
dieſen Spielerexzeſſen, bis — ja bis ſich wieder einmal
ein Schickſal am Spieltiſch erfüllt, bis der Polizeibericht
der Zeitungen den Abſchluß einer neuen Spielertragödie
zu verzeichnen hat. Dann läßt wohl für ein kleines
Weil=
chen der Eifer der Spieler etwas nach, eine leiſe
Ernüch=
terung, das Erkennen des fürchterlichen Abgrunds, vor
dem ſie ſtehen, macht ſich bemerkbar. Allein das dauert
nur kurze Zeit. Eines Abends ſind doch alle wieder
voll=
zählig beiſammen — — und der Moloch Haſard kann
grinſend nach neuen Opfern Ausſchau halten.
Feuilleton.
— Kraftleiſtungen des Wirbelſturms. Die aus dem
weſtlichen Kanada eintreffenden Zeitungen enthalten noch
ſchauerliche Details von dem Wirbelſturmunglück, das
jüngſt die Stadt Regina heimgeſucht hat. Von den
un=
geheuerlichen Einzelheiten, die von den Ueberlebenden
nach der großen Kataſtrophe erzählt wurden, ſeien noch
einige hier wiedergegeben: Ein Ehepaar Bielby und
ſein Kind, die ſich in einem Dachzimmer befanden,
wur=
den ſamt dem Zimmer, das der Zyklon vom Hauſe
losgeriſſen hatte, durch die Lüfte getragen und dann auf
der anderen Seite der Straße ganz ſanft auf den Raſen
geſetzt. Alle drei kamen mit dem Schrecken davon. — Das
Haus an der Ecke der Smith=Straße in der dreizehnten
Avenue wurde vom Fundament gehoben, in der Luft
umgedreht und dann, mit dem Dache nach unten, genau
wieder auf die alte Stelle geſetzt! — Ein Fräulein in
Mac Intyrie berichtet, daß der Sturm das Klavier
im Salon emporgehoben, quer durch das Zimmer
ge=
tragen und dann in einer Ecke niedergeſetzt habe. Das
ſchwere Piano hob ſich, wie von einer unſichtbaren
Rieſen=
hand gepackt, und wurde bei dem ganzen Vorgang nicht
im geringſten beſchädigt. Selbſt eine Uhr, die auf dem
Klavier geſtanden hatte, war unverſehrt geblieben und
nicht von ihrem Platze verſchoben. — Eine Frau
Stephen=
ſon wurde von dem Zyklon über 150 Fuß weit durch die
Luft getragen und dabei ihrer ſämtlichen Kleider
beraubt! Der Wirbelwind hatte ihr ſogar die Schuhe
und Strümpfe ausgezogen! — Herr und Frau Blenkhorn
wurden vor ihrem Hauſe auf der Straße von dem Zyklon
erfaßt, durch die Luft in den Viktoria=Park
dahingetra=
gen und dann mit furchtbarer Gewalt gegen ein
Ge=
bäude geſchleudert. Beide waren auf der Stelle tot. Das
Tragiſche dieſes Falles liegt darin, daß Herr Blenkhorn,
der erſt kurz zuvor von einer Reiſe nach Europa
zurück=
gekehrt war, ein Billett für die untergegangene „
Tita=
nie” gelöſt, aber in dem engliſchen Hafen das
Unglücks=
ſchiff verpaßt hatte. — Herr J. S. Williamſon ſtand
während des Sturmes auf der Veranda an der Ecke der
vierzehnten Avenue und der Scarth=Straße. Er wurde
von dem Orkan hochgehoben, durch die Luft getragen
und an einer 75 Fuß entfernten Stelle wieder auf den
Erdboden geſtellt. Die Luftreiſe war ſo ſchnell vor ſich
gegangen, daß er gar nicht wußte, was mit ihm geſchehen
war, als er wieder auf ſeinen eigenen Füßen ſtand. —
Herr und Frau Mac Kenzie berichten ſchließlich, daß bei
ihnen ſchwere Koffer, die zwei Männer nicht hätten
heben können, durchs Fenſter davonflogen. Ihnen
folg=
ten die meiſten Möbelſtücke nach, von denen immer eins
nach dem andern zum Fenſter hinaus verſchwand, bis
am Ende die ganze Stube ausgeräumt war!
C.K. Der Phonograph im Flugzeug. In der Nähe
von Verſailles, bei Buc, ſind in den letzten zwei Tagen
intereſſante Experimente angeſtellt worden, die darauf
abzielen, bei militäriſchen Erkundungsflügen die
Mit=
führung eines Beobachtungsoffiziers überflüſſig zu
machen. Es handelt ſich um einen ſpeziell zu dieſem
Zwecke konſtruierten, ſehr ſinnreich angelegten
Phono=
graphen, der trotz des gewaltigen Lärmes der ratternden
Motoren die von den Piloten geſprochenen Worte klar
und deutlich aufnimmt und bei der Landung
wieder=
zugeben vermag. Eine Reihe franzöſiſcher
Fliegeroffi=
ßiere unternahm Aufſtiege, während deren ſie in den
Apparat, der den Namen Roneophon erhalten hat,
hineinſprachen. Es zeigte ſich, daß jedes geſprochene
Wort mit unzweifelhafter Klarheit aufgenommen wurde.
Nach der Landung wurde der Roneophon in Gegenwart
des Chefs des franzöſiſchen Flugkorps in Vincennes,
Oberſtleutnant Eſtienne, in Gang geſetzt und man hörte
auf dieſe Weiſe einen genauen Fahrtbericht, wie er in
ſolcher Ausführlichkeit während des Fluges kaum hätte
ſchriftlich fixiert werden können. Die militäriſchen
Fach=
leute waren mit den günſtigen Ergebniſſen dieſer
Ver=
ſuche außerordentlich zufrieden. weil der Roneophon bei
Erkundungsflügen die Mitnahme eines beſonderen
Beobachters erübrigt.
* Die Büſten. Ein ergötzliches Geſchichtchen hat ſich,
der Bohemia zufolge, kürzlich in einem kleinen, ziemlich
ſtark beſuchten Böhmerwaldbade zugetragen. Einige
Damen hatten einen Ausflug nach einem benachbarten
Orte unternommen und dort reichlich Klöppelſpitzen
ein=
gekauft. Um der jungen Böhmerwaldinduſtrie ein wenig
auf die Beine zu helfen, beſchloſſen die fürſorglichen
Damen, die Spitzen zu Bluſen zu verarbeiten und dieſe
zu allgemeiner Beſichtigung auszuſtellen. Geſagt —
ge=
tan. Aber die Bluſen am eigenen Leibe ſpazieren zu
führen mit dem angehefteten Reklamezettel „
Böhmer=
waldſpitzen”, das ging doch nicht gut an. Damit nun
nicht nur die Spitzen, ſondern auch der tadelloſe Sitz und
Schnitt der Bluſe verdientermaßen zur Geltung komme,
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Nummer 187.
ter und ſpricht ihm zu, nur in aller Ruhe ſein Mahl zu
verzehren. Nach demſelben will ſich der Wanderburſche
bedanken und entfernen. Sein Gaſtgeber nimmt ihn aber
mit zur Wirtsſtube und heißt ihn ein Glas Bier nach
dem anderen zu ſich zu nehmen. Jetzt will der
Wacht=
meiſter dem Geſellen noch den Weg zur weiteren Reiſe
zeigen, als der Wirt im Hintergrund erſcheint, ihn
mehr=
mals am Aermel zupft und zuruft: Na, wie is der Kram,
wer bezahlt des Bier, worauf er zur Antwort erhielt:
Habe ich die Koſten für das Eſſen getragen, ſo tragen
Sie dieſelben fürs Trinken. Der Geſelle aber wanderte
weiter und gedachte beim Funkeln der Sterne des guten,
gaſtfreundlichen Wachtmeiſters.”
Mainz, 9. Aug. Der 26jährige Taglöhner Karl Auth
aus Sonnenberg, der in den chemiſchen Werken auf der
Amöneburg beſchäftigt iſt, ſtürzte während der Arbeit ſo
unglücklich in ſeine Schippe, daß er ſich den Hals
durchſchnitt und die Speiſeröhre verletzte. Mit dem
Biebricher Krankenwagen wurde der Verunglückte ins
Rochushoſpital gebracht, woſelbſt ſofort eine Operation
an ihm vorgenommen werden mußte. — Einem Arbeiter
aus Raunheim wurden in einer dortigen Fabrik durch
ausſtrömende Säure die Füße ſchwer verbrannt.
Der Verunglückte wurde am Südbahnhof von der
Sani=
tätswache abgeholt und ins Vinzenzhoſpital gebracht.
Ober=Widdersheim, 9. Aug. Ein ſchweres
Un=
glück ereignete ſich auf dem Baſaltwerk Nickel. Mehrere.
Arbeiter waren mit dem Sprengen der Geſteinsmaſſen
beſchäftigt. Plötzlich ging ein Schuß vorzeitig los
und ſchleuderte drei Arbeiter mehrere Meter weit. Der
24jährige Arbeiter Heinrich Kammer verlor dabei die
rechte Hand und wurde an den Augen und der Naſe
ſchwer verletzt; man befürchtet, daß er das Augenlicht
verlieren wird. Der verheiratete Hermann Kammer
wurde durch Steine an den Beinen und am Körper ſchwer
verletzt. Beide kamen ſofort in die Gießener Klinik. Der
dritte Arbeiter Heger wurde leichter verletzt; er konnte
ſich in ſein Heimatsdorf Unter=Widdersheim begeben.
Bad Nauheim, 9. Aug. Bis zum 8. Auguſt ſind
28609 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem
Tage noch 7625 anweſend waren. Bäder wurden bis
zum 8 Auauſt 353 540 abgegeben.
Büdingen, 9. Aug. Der Verband Deutſcher
Gebirgs= und Wandervereine hält in dieſem
Jahr ſeine Hauptverſammlung in Büdingen ab.
Am Freitag, den 30. Aug., wird zunächſt eine Ausſtellung
von Erzeugniſſen aus dem Gebiet des Klubs und von
bodenſtändigen Reiſe=Andenken aus dem geſamten
Ver=
bandsgebiet in der Turnhalle des Städtiſchen Schulhauſes
eröffnet. Bei dieſer Ausſtellung wird auch der Odenwald
durch heimiſche Erzeugniſſe geeigneter Art vertreten ſein.
Um halb 1 Uhr findet eine Sitzung für
Jugendwande=
rungen, Herbergs= und Verkehrsweſen ſtatt. Am Abend
des erſten Tages folgt ein Vortrag des Geh. Baurats
Walbe der Techniſchen Hochſchule Darmſtadt über „
Ober=
heſſiſche Bauweiſe in ihrem Zuſammenhange mit der
Landſchaft‟ Die Hauptverſammlung findet am nächſten
Tage ſtatt. Sie behandelt eine Reihe wichtiger Aufgaben
der Wandervereine. Auf der Tagesordnung ſteht unter
anderem die Zuziehung von Vertretern zu den Bezirts=
Eiſenbahnräten für Fahrplan=Angelegenheiten, die
Unter=
ſtützung des Heimat= und Naturſchutzes und Anlage von
Fußwegen für Wanderer zum Schutze gegen die
nachtei=
ligen Begleiterſcheinungen des ſtark angewachſenen
Auto=
mobilrerkehrs. Am Abend gibt die Stadt Büdingen einen
Feſtkomners. Der letzte Tag iſt der Erholung gewidmet;
ein Gang durch das Jägertal führt die Wanderer zur
Klippe, wo ein Volksfeſt geplant iſt, und für den Abend
iſt ein Schloßfeſt im fürſtlichen Schloſſe vorgeſehen. Am
Montag folgen eine Reihe Wanderungen in den
Vogels=
berg.
(*) Grebenhain, 7. Aug. Dreitauſend Mark
fand im Zug der Vogelsbergbahn der hieſige Schaffner F.
Er lieferte ſofort die Summe ab und nach drei Stunden
war das Geld wieder im Beſitze ſeines Herrn, der den
ehrlichen Finder gut belohnte.
mußten alſo „Büſten” das heißt Kleiderpuppen,
herge=
ſchafft werden. Die Leiterin der benachbarten
Schneider=
ſchule wurde um dieſe Gegenſtände angegangen und
ſagte freundlichſt zu. Am beſtimmten Tage fuhr ein
Auto=
mobil bei der Schule vor, der Chauffeur ſprang ab und
erſuchte den Hausmeiſter — da die Leiterin abweſend
war — um die Ausfolgung der zugeſagten Büſten.
Dienſtbefliſſen verſchwand der Hüter der Hausordnung
in den Räumen und kehrte nach einigen Minuten
keu=
chend mit zwei ſorglich verhüllten Büſten zurück.
Vor=
ſichtig wurden dieſe im Wagen untergebracht, und im
Triumphe raſte das Auto mit ſeiner koſtbaren Beute dem
Bade zu. Ungeduldig harrend hatten ſich bereits die
anmutigen Gönnerinnen der Böhmerwaldinduſtrie ſamt
ihren eifrigen Anhängern und Anhängerinnen zum
Empfange des Autos eingefunden. Da brauſte es nun
endlich heran, und ſtolz lächelnd im Bewußtſein
promp=
ter Erfüllung ſeiner Miſſion ſtieg der Chauffeur herab
und hob vorſichtig die auffallend voluminöſen und
un=
gewöhnlich gewichtigen „Büſten” herab, um ſie in die
entgegengeſtreckten Arme der jungen Damen zu legen.
Wer beſchreibt aber die allgemeine Verblüffung,
diedarauf=
folgende Lachſalve, als den Falten der ſinkenden
Um=
hüllung das marmorweiße, edle Antlitz Schillers und
das etwas grämliche Haupt Goethes enttauchten? Ob
die Bluſen auf die Büſten gepaßt haben, iſt dem
Bericht=
erſtatter nicht mitgeteilt worden.
* Affenjagd in einer ſpaniſchen Stadt. Das
ſpa=
niſche Städtchen Alicante wurde dieſer Tage durch einen
Affen in Aufregung gebracht. Dieſer Affe war einem
Beſitzer ausgeriſſen und biß alle, die ihn einfangen
woll=
ten. Die Zivilgarde wurde requiriert, und, von einer
Menge von mehreren Hundert mit Stöcken und Beſen
bewaffneter Einwohner des Viertels begleitet, machte ſie
in der Stadt Jagd auf das gefährliche Tier, das ſich
ſchließlich ins Gebirge flüchtete und ſich hier mit Steinen
gegen ſeine Verfolger verteidigte. Die Zivilgarde
be=
ſchloß endlich, dieſer lächerlichen Jagd ein Ende zu
machen und den Affen durch Flintenſchüſſe zu töten; es
gelang ihr dies aber erſt, nachdem ſie nicht weniger als
138 Schüſſe abgegeben hatte. Der Kadaver wurde zur
Unterſuchung zum ſtädtiſchen Laboratorium geſchafft.
Etwa fünfzehn Perſonen ſind von dem Affen gebiſſen
worden, und man befürchtet, daß er von der Tollwut
be=
fallen geweſen lei.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 8. Aug. Zu dem
fran=
zöſiſchen Maſſenbeſuch in Berlin wird noch
mitgeteilt, daß die Gäſte 1200 an der Zahl, am Freitag
früh auf dem Bahnhof Charlottenburg eintreffen werden.
Den Gäſten wird ein feſtlicher Empfang bereitet werden.
Die Berliner franzöſiſche Kolonie hat einen Ausſchuß ge=
bildet, der einen Aufruf an die in Berlin lebenden
Fran=
zoſen richtete, worin dieſe aufgefordert werden, ſich zum
Empfang ihrer Landsleute auf dem Bahnhof einzufinden.
Die franzöſiſchen Gäſte haben auf der Berliner
Straßen=
bahn freie Fahrt und zum Zoologiſchen Garten ſtändig
unentgeltlichen Zutritt. Am Montag werden die
Fran=
zoſen Potsdam beſuchen. — Der Konkursantrag,
den die Anſtalt für Aufführungsrecht gegen den
Direktor Halm vom Neuen Schauſpielhaus angeſtrengt
hatte, weil Halm der Firma aus nicht bezahlten Tantiemen
und aus Vorſchüſſen 15000 Mark ſchuldete, iſt, wie die
National=Ztg. hört, zurückgezogen worden. Die
Theaterbetriebsgeſellſchaft, als deren Direktor Herr Buerck
fungiert, wird das Theater weiterhin leiten. Sollte Herr
Halm, den die genannte Geſellſchaft als künſtleriſchen
Di=
rektor eingeſetzt hatte, durch einen Konkurs ſeine
Ver=
pflichtungen nicht halten können, ſo würde die Beſitzerin
des Grundſtücks, die Saalbaugeſellſchaft, die ungefähr
gleichbedeutend mit der neuen Theaterbetriebsgeſellſchaft
iſt, entweder einen anderen Leiter ſuchen oder das Theater
wiederum verpachten. — Unter dem Verdacht des
betrü=
geriſchen Bankerotts ſind die beiden Inhaber der Berliner
Fleiſchwaren= und Wurſtfabrik A. Müller in der Neuen
Königſtraße, Richard und Max Schmager, verhaftet
worden, erſterer in Berlin, Max Schmager in Zinnowitz in
Pommern. Es ſoll ſich um eine Unterbilanz von mehreren
hunderttauſend Mark handeln.
Frankfurt, 9. Aug. Der Kaiſer beabſichtigt, am
19. Auguſt zur Beſichtigung des Oſthafens
der Stadt einen Beſuch abzuſtatten. Nach den bis
jetzt getroffenen Dispoſitionen wird der Kaiſer um 12 Uhr
mit Automobil vom Hauptbahnhof abfahren und
folgen=
den Weg durch die Stadt nehmen: Hohenzollernſtraße,
Hohenzollernplatz, Viktoria=Allee, Bockenheimer
Land=
ſtraße, Goetheſtraße, Zeil, Am Schützenbrunnen,
Wittels=
bacher und Luxemburger Allee, Ratsweg, Hanauer
Land=
ſtraße, ſodann durch den Oſthafen, über die Honſellbrücke,
weiter durch die Hanauer Landſtraße bis zur
Schwedler=
ſtraße und von da wiederum durch den Oſthafen bis zur
Eyßenſtraße, von da mit Dampfer bis zum Fahrtor und
von dieſem nach dem Römer. Gegen 3 Uhr wird der
Kaiſer den Römer verlaſſen und über Neue Kräme,
Lieb=
frauenſtraße, Zeil, Roßmarkt, Kaiſerſtraße,
Hohenzollern=
ſtraße, Hohenzollernplatz, Moltke=Allee, Schloßſtraße,
Rö=
delheimer Landſtraße, durch Rödelheim nach Cronberg
fahren.
Höchſt a. M., 9. Aug. Aus verſchmähter Liebe hat
heute mittag gegen 12 Uhr der 34 Jahre alte Arbeiter
Koſuch aus Unterliederbach die 16½ Jahre alte
Ver=
käuferin Luiſe Lotz aus Unterliederbach durch vier
Schüſſe in den Kopf und Rücken getötet. Der
Mör=
der wurde kurz darauf von der Polizei in Höchſt
feſtge=
nommen und in das Unterſuchungsgefängnis verbracht.
Koblenz, 9. Aug. Wie von zuſtändiger Stelle aus
Weilburg verlautet, ſind bei der Obduktion der Leiche
des Generalſuperintendenten Lic. Rogge keine Spuren
von Speiſevergiftungen gefunden worden. Rogge iſt nach
den gerichtsärztlichen Feſtſtellungen an den Folgen eines
Herzſchlags verſchieden.
Konſtanz, 9. Aug. Infolge des zweitägigen heftigen
Regens iſt der Bodenſee ſchnell von 430 auf 488
Zenti=
meter geſtiegen.
Ravensburg, 9. Aug. In dem Prozeß gegen die
wegen ſchweren Betrugs angeklagten früheren Inhaber
der verkrachten Süddeutſchen Trikotweberei Gebrüder
Louis und Hermann Einſtein hat geſtern kurz vor
Mitternacht die Strafkammer nach zweitägiger
Verhand=
lung das Urteil gefällt. Es lautet gegen Louis Einſtein
auf acht Monate Gefängnis, gegen Hermann Einſtein auf
zwei Jahre ſechs Monate Gefängnis und drei Jahre
Ehr=
verluſt. Je vier Monate der Unterſuchungshaft werden
auf die Strafen angerechnet. Der Antrag des
Staats=
anwalts hatte gegen Louis Einſtein auf neun Monate und
gegen Hermann Einſtein auf drei Jahre Gefängnis
ge=
lautet.
Leipzig, 8. Aug. Das Reichsgericht verwarf die
Reviſion des Tanzlehrers Hieber, der vom
Land=
gericht I in München am 13. Juni wegen
Sittlichkeitsver=
brechens zu fünf Jahren Gefängnis und fünf Jahren
Ehr=
verluſt verurteilt worden war.
Neuſtrelitz, 9. Aug. In den Großherzoglichen
Forſten bei Neuſtrelitz wurde ſchon ſeit längerer Zeit
die Wahrnehmung gemacht, daß der Wildbeſtand in
auffälliger Weiſe abnahm. Trotz eingehender
Beob=
achtungen konnte die Urſache jedoch nicht ermittelt werden.
Der Großherzog war davon überzeugt, daß hier
Wild=
diebe die Hand im Spiele haben müßten und erteilte
da=
her den Auftrag, ſich wegen Aufklärung der Angelegenheit
mit der Berliner Kriminalpolizei in
Verbind=
ung zu ſetzen. Dieſer Weg hat ſich als richtig erwieſen,
denn einem Berliner Kriminalbeamten iſt es jetzt
ge=
lungen, Licht in die Sache zu bringen. Seinen
Nachforſch=
ungen gelang die Feſtſtellung, daß die Forſten durch
Wild=
diebe heimgeſucht wurden. Die Folge davon war die
Ver=
haftung des Hotelbeſitzers Mitritz in Neuſtrelitz, der
Ge=
brüder Tiſchlermeiſter und Fleiſcher Bader und des
Be=
ſitzers Wilck in Strelitz, ſowie des Fleiſchers Witt in
Stre=
litz, des Technikers Roſow in Godendorf bei Strelitz und
des Technikers Joſeph Rolf in Berlin, teils wegen
Wild=
dieberei, teils wegen Hehlerei. Dieſe Angelegenheit dürfte
ſich übrigans zu einem großen Skandal auswachſen. Der
Berliner Beamte hat ermittelt, daß der Gaſthof auf der
Godendorfer Schneidemühle als Abſteigequartier für
ge=
wiſſe Berliner Dämchen diente und daß dort zeitweiſe
wahre Orgien gefeiert wurden. Der Gaſthof iſt
polizei=
lich geſchloſſen worden.
Schöneberg a. d. Weichſel, 9. Aug. Hier hat ſich eine
ſchwere Brandkataſtrophe ereignet. Bei einem Feuer
in einem Vier=Familienhauſe kamen ein 70jähriger
Tiſch=
lermeiſter, ſeine Frau und ein vierjähriges Enkelkind in
den Flammen um.
Peſt, 9. Aug. In der Otosztenaſtraße ſtürzte beim
Neubau eines Hauſes das Gerüſt zuſammen. Drei
Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben. Einer
iſt tot, einer tödlich, der dritte ſchwer verletzt.
Moreni, 9. Aug. Ein Bohrloch, das täglich faſt
100 Waggons Petroleum liefert, iſt in Brand geraten.
Das Feuer breitete ſich auf ſechs weitere Bohrlöcher und
ſechs Petroleumreſervoirs aus. Mehrere Menſchen
wur=
den getötet oder verletzt. Der angerichtete Schaden iſt
groß, doch ſind die Bohrlöcher verſichert. Sie gehören den
holländiſchen Geſellſchaften Aſtra und van Sikle.
Brüſſel, 9. Aug. In Antwerpen wurde ein
deut=
ſches Frachtſchiff „Hermia” aus Hamburg
be=
ſchlagnahmt, da es anſtatt der angegebenen Ladung,
Reis für die Türkei, Waffen und Munition an Bord führte.
Das Schiff und die Kriegskonterbande wurden
beſchlag=
nahmt. Wegen der falſchen Deklaration werden ungefähr
115000 Mark von dem Schiffsbeſitzer zu zahlen ſein. Ob
das Schiff ſeine Reiſe fortſetzen darf, iſt von der
Hafen=
behörde noch nicht entſchieden worden
Der Menſch.
Ausſtellung im Großh. Reſidenzſchloß.
II.
Die Eröffnung.
St. Etwa 350 von 400 geladenen Ehrengäſten hatten
ſich geſtern mittag in dem großen Saal 2 der Ausſtellung
und den angrenzenden Räumen eingefunden, um der
Er=
öffnungsfeier beizuwohnen. In einer Fenſterecke war
ſchlicht und ernſt von Blattpflanzen umgeben das
Redner=
pult errichtet und davor einige Seſſel für die Allerhöchſten
Herrſchaften bereit geſtellt. Im übrigen gruppierten ſich
die Ehrengäſte zwanglos in dem ernſten ſtimmungsvollen
Saal. Erſchienen waren u. a. die Herren: Miniſter des
Innern von Hombergk zu Vach, Finanzminiſter
Dr. Braun, Geheimerat Römheld mehrere
Gene=
räle, die Provinzialdirektoren und Kreisräte Heſſens, faſt
ſämtliche Mitglieder des Ehrenausſchuſſes, ſowie je 10 von
den Handelskammern Darmſtadt, Gießen, Offenbach,
Mainz, Worms, Bingen, Friedberg und Hanau
vorge=
ſchlagene Vertreter der Groß=Induſtrie und zahlreiche
Vertreter der Preſſe aus dem ganzen Reich. Auch einige
Damen befanden ſich unter den Ehrengäſten und zwar
Frau Sanitätsrat Dr. Maurer, die Frau Oberin von
Gordon von der Beratungsſtelle für Säuglings= und
Mutterſchutz, Frau Oberin von Catoir vom Städtiſchen
Krankenhaus, Frau Oberin Kähler vom
Eliſabethen=
ſtift und Fräulein Weil, Vorſteherin des Eliſabethenſtifts
in Nieder=Ramſtadt.
Kurz nach 12 Uhr erſchienen Ihre Königlichen Hoheiten
der Großherzog und die Großherzogin. Im
Gefolge befanden ſich der Hofmarſchall Frhr. von
Un=
gern=Sternberg, die Hofdamen Freiin von
Rots=
mann und Freiin von Bellersheim, ſowie die
Flügeladjutanten Rittmeiſter Frhr. von Maſſenbach
und von Schröder. Nachdem die hohen Herrſchaften
Platz genommen, trat zuerſt der Schöpfer der Ausſtellung
Wirkl. Geheimrat Dr. h. e. Lingner, Exzellenz, ans
Rednerpult und hielt folgende Anſprache:
Eure Königliche Hoheiten,
Hochgeehrte Damen und Herren!
Die Ausſtellung, die heute eröffnet werden ſoll,
um=
faßt die Hauptgruppen der Sammlungen „Der Menſch”
aus der vorjährigen Internationalen Hygiene=
Aus=
ſtellung.
Daß dieſe Ausſtellung hier vorgeführt werden kann,
verdankt Darmſtadt Seiner Königlichen Hoheit dem
Groß=
herzog.
Seine Königliche Hoheit haben nicht nur die Räume
des Großherzoglichen Reſidenzſchloſſes für die Zwecke der
Ausſtellung zur Verfügung geſtellt und dadurch der
Aus=
ſtellung eine würdige, ſtolze Umrahmung verliehen,
ſon=
dern haben auch durch Mithilfe aller Art, ja, ich kann in
dieſem Falle wohl ſagen, durch ſtändige, tätige Mitarbeit,
durch wertvolle Anregungen die Arbeiten im weiteſten
Maße gefördert und unterſtützt.
Wollen Eure Königliche Hoheit unſeren ehrerbietigſten
Dank für dieſe Fürſorge und Unterſtützung allergnädigſt
entgegennehmen.
Als wir vor Jahren mit unſerem Plan einer großen
hygieniſchen Lehrveranſtaltung für das deutſche Volk vor
die Oeffentlichkeit traten, wurden mancherlei Bedenken
er=
hoben. Namentlich in Fachkreiſen wurde befürchtet, daß
durch eine zu weitgehende Belehrung des Laien auf dem
Gebiet der Geſundheitspflege die Kurpfuſcherei gefördert
werden könne, daß der nicht vorgebildete Laie durch
falſchverſtandene Belehrung irregeleitet und zu
ver=
ſchrobenen Anſchauungen geführt werden könnte, die im
Krankheitsfalle dem behandelnden Arzt große
Schwierig=
keiten machen würden.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß dieſe Befürchtungen
grundlos waren. Zu unſerer größten Freude und
auf=
richtigen Genugtuung können wir heute feſtſtellen, daß
ge=
rade die Aerzte, wie aus den inzwiſchen erſchienenen
zahl=
reichen Schriften hervorgeht, zu der Ueberzeugung
ge=
kommen ſind, daß die Ausſtellung nicht nur nicht der
Kur=
pfuſcherei Vorſchub geleiſtet, ſondern ſich als ein mächtiges
und erfolgreiches Mittel erwieſen hat, um Kurpfuſcherei,
Aberglauben und Unvernunft zu bekämpfen und das
Ver=
trauen zur ärztlichen Wiſſenſchaft zu vertiefen.
Ein anderes Bedenken war, daß die Vorführung der
verſchiedenen Krankheitsformen, der Gefahren, die den
Menſchen bedrohen, der Schädlichkeiten, die wir
ver=
meiden müſſen, um geſund zu bleiben, den Laien ängſtlich
machen, ja ihm überhaußt die Luſt und Freude am Leben
nehmen würde. Auch dieſe Befürchtung hat ſich als
durch=
aus haltlos erwieſen. Wir haben während der
Aus=
ſtellung hundertfach Gelegenheit gehabt, zu beobachten,
wie friſch und fröhlich die Beſucher aus dem Tempel „Der
Menſch” heraustraten. Es entſpricht das auch ganz der
menſchlichen Eigenart. Nur das Unbekannte iſt uns
un=
heimlich. Die richtige Erkenntnis einer Gefahr, die uns
bedroht, übt eher einen beruhigenden Einfluß auf unſer
Gemüt aus, zumal, wenn uns zugleich die Mittel und
Wege gewieſen werden, wie wir der Gefahr begegnen
können.
Die Hygiene ſoll keine Geheimwiſſenſchaft ſein. Sie
iſt — ſagt ein bekannter Autor — eine freie, frohe
Wiſſen=
ſchaft, die einen hohen Flug nimmt, einem ſchönen hohen
Ziele entgegen. Sonne und Licht, Luft und Waſſer ſind
ihre Bundesgenoſſen, friſche, frohe Betätigung des
frei=
entwickelten Körpers, frohe geſunde Menſchen zu ſchaffen,
iſt ihr herrliches Ziel, und hierin liegt auch der Zweck
ausgeſprochen, der mit der Darmſtädter Ausſtellung
ver=
folgt werden ſoll.
Wir wollen den Menſchen zur Lebenskenntnis und
zur Lebenskunſt erziehen. Wir führen ihm den ganzen
menſchlichen Körper als Kunſtwerk vor und ſuchen ſein
Intereſſe für die wunderbaren Einrichtungen dieſes
Kunſtwerkes zu erwecken. Wir ſuchen ihm eine Liebe für
dieſes Kunſtwerk als Gegenſtand beizubringen in der
Ueberzeugung, daß der Menſch die Gegenſtände, die er
liebt, auch mit Liebe zu behandeln verſucht. Wir zeigen
ihm dann im einzelnen, welche Gefahren den Körper
be=
drohen, und wie ſie vermieden werden können, wir zeigen
ihm an zahlloſen Einzelheiten, wie er ſeinen
Geſund=
heits= und Kräftezuſtand erhalten und eventuell noch
er=
höhen kann, und wie er ſich damit ein hohes Maß von
Wohlbefinden und Leiſtungsfähigkeit auf lange Jahre
hinaus zu ſichern vermag.
Bieten wir ſo dem Einzelnen Gelegenheit,
Kennt=
niſſe zu erwerben, um ſein Wohlbefinden, und damit ſein
Glücksempfinden zu erhöhen, ſo hoffen wir für die
Ge=
ſamtheit, daß dieſe Lehrveranſtaltung dazu beitragen
wird, die Volksgeſundheit im allgemeinen günſtig zu
beeinfluſſen.
Wir leben in einer ernſten Zeit. Die
Daſeinsbeding=
ungen und die Lebensgewohnheiten der Menſchen haben
ſich im letzten Jahrhundert ganz allmählich, aber konſtant,
und zwar meiſt zu Ungunſten der Geſundheit verſchoben.
Nummer 187.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Seite 5.
Das atemloſe Jagen nach Beſitz, das nervöſe
Arbeits=
haſten und Streben, der heftige Wettbewerb auf allen
Gebieten bedingen Kraftanſpannungen, wie ſie in
früheren Jahrhunderten ganz und gar unbekannt waren.
Durch unſere großartigen techniſchen Erfindungen, auf die
wir mit Recht ſo ſtolz ſind durch unſere grandioſen
Ver=
kehrsmöglichkeiten iſt der Kreis der Menſchen, die
unter=
einander im Daſeinskampf ſtehen, ein ſo ungeheurer
ge=
worden, daß der Einzelne nur mit Aufpeitſchung aller
ſeiner Kräfte ſich behaupten kann. Dazu kommen dann
unſere modernen Reizmittel und Lebensgifte; das bis
zur Sonnenhelle vervollkommnete künſtliche Licht, das
zahlreiche Menſchen verlockt einen Teil der Nacht zum
Tage und einen Teil des Tages zur Nacht zu machen,
überhaupt unſere Sonnenflucht, das Leben und Arbeiten
in geſchloſſenen Räumen von Jugend auf, als Kind in
der Schule, als Erwachſener in Bureaus und Arbeitsſälen
Alle dieſe Schädlichkeiten können auf die Dauer nicht ohne
Einfluß auf den Geſundheitszuſtand der Menſchheit
bleiben.
Wir hören das Wort „Degeneration” nicht gern, aber
man muß ſich darüber klar ſein; wenn wir auch heute noch
von dem durch unſere Vorgenerationen in Jahrtauſenden
aufgeſtapelten Geſundheitskapital zu zehren haben, und
wenn auch die ſchädlichen Einflüſſe unſerer modernen
Lebensweiſe ſich nur ganz langſam bemerkbar machen
werden, ſo kann doch einmal der Zeitpunkt kommen, wo
dieſes Geſundheits=Erbteil aufgezehrt iſt und zu unſerem
Schrecken ſich Degenerationszeichen einſtellen. Dagegen
müſſen wir uns beizeiten wehren. Unſere Waffen und
unſere Abwehrmittel liegen im Menſchen ſelbſt, liegen
in ſeiner Vernunft. Wir müſſen die Schädlichkeiten, die
die geſamte Entwicklung der modernen Zeit mit ſich
ge=
bracht hat, durch eine vernunftgemäße Lebensweiſe
aus=
zugleichen ſuchen. Eine Anregung dazu zu geben, iſt der
Zweck unſerer Veranſtaltung.
Möge die Ausſtellung fleißig beſucht werden. Das
wird der ſchönſte Dank ſein, den die Bevölkerung Seiner
Königlichen Hoheft dem Großherzog darbringen kann.
Wir aber wollen den Empfindungen des Dankes und der
Ehrerbietung, die wir unſerem allergnädigſten
Protek=
torenpaar entgegenbringen, dadurch Ausdruck verleihen,
daß wir rufen: Ihre Königlichen Hoheiten der
Groß=
herzog und die Großherzogin, hoch!
Die Feſtverſammlung ſtimmte lebhaft in das Hoch ein.
Dann hielt Miniſter des Innern von Hombergk zu
Vach eine Anſprache, die etwa folgenden Wortlaut hatte:
Eure Königlichen Hoheiten!
Verehrte Damen und Herren!
In allerhöchſtem Auftrage Seiner Königlichen Hoheit
des Großherzogs habe ich die Ehre, Sie alle, die Sie zu
der Eröffnungsfeier der Ausſtellung „Der Menſch” ſich
hier in dem von Seiner Königlichen Hoheit allergnädigſt
zur Verfügung geſtellten Räumen des Reſidenzſchloſſes
zuſammengefunden haben, herzlichſt willkommen zu
heißen.
Wer die Dresdener Hygiene=Ausſtellung im vorigen
Jahre mit offenen Augen durchwandert hat, dem ſind die
dort gewonnenen Eindrücke unvergeßlich, und der wird
willig denen beizuſtimmen geneigt ſein, welche jene
Aus=
ſtellung als eine Kulturtat erſten Ranges preiſen. Gab
ſie doch einen faſt lückenloſen Ueberblick über alles auf
dem Gebiete der Hygiene in allen Zeiten und von allen
Völkern Geleiſtete und damit neue Anregung zum
Weiter=
ſtreben und Weiterringen nach dem noch längſt nicht
er=
reichten Endziel. Fachmann und Laie fanden auf der
Ausſtellung in reichem Maße Befriedigung für ihren
Wiſſensdrang. Zweifellos hat die Ausſtellung, darin darf
man wohl einen der hervorragendſten Erfolge derſelben
erblicken, weſentlich dazu beigetragen, die Hygiene, die
als Wiſſenſchaft ja noch jung an Jahren iſt, dem
Volks=
empfinden und dem allgemeinen Verſtändnis unendlich
viel näher zu bringen. Sie hat gezeigt, wie die Hygiene
in raſcher und kraftvoller Entwicklung ſich nicht allein
alle Zweige der Wiſſenſchaft dienſtbar zu machen
ver=
ſtanden hat, ſondern wie auch Technik und Induſtrie auf
allen Gebieten ihr zu folgen und ihr die Wege zu ebnen
beſtrebt ſind.
In der unendlichen Fülle des auf der Dresdener
Aus=
ſtellung gebotenen Wiſſensſtoffes, die als ein gewaltiges
Lehrbuch der Geſundheitspflege ſich darſtellt, war es dem
minder vorgebildeten Beſucher auch ſelbſt bei längerem
Aufenthalt ohne ſachverſtändige Führung ſchier
unmög=
lich, ſich zurecht zu finden und einen einigermaßen
förder=
lichen Geſamteindruck mit heimzunehmen.
Es muß daher als eine geniale Idee des Präſidenten
der Ausſtellung, Seiner Exzellenz des Herrn Geheimrat
Dr. Lingner, bezeichnet werden, daß er es unternommen
hat, auf der Ausſtellung eine beſonders populäre
Ab=
teilung zu ſchaffen, die das ganze Gebiet der Hygiene
in gedrängter Ueberſicht und beſonders
gemeinverſtänd=
licher Form behandelte, der er bekanntlich den ſtolzen
Namen „Der Menſch” beilegte.
Wie ſehr er damit das Richtige getroffen, und in wie
hohem Maße er ſich dadurch den Dank der
Ausſtellungs=
beſucher erworben hat, das beweiſt der gewaltige
Zu=
drang der Millionen von Menſchen, die zu dieſem im
Mittelpunkt der Ausſtellung errichteten Tempel
gewall=
fahrtet ſind.
Wir Heſſen treten heute mit Gefühlen ſtolzer Freude
vor unſeren erhabenen Landesherrn und zollen ihm
tief=
empfundenen Dank dafür, daß es ſeiner Fürſorge gelungen
iſt, gerade dieſen Teil der Dresdener Ausſtellung, bevor
ſer dem in Dresden zu errichtenden National=Hygiene=
Muſeum einverleibt wird, in ſeinen Hauptgruppen hier in
Darmſtadt noch einmal erſtehen zu laſſen, um ihn allen
denen zugänglich zu machen, die keine Gelegenheit hatten,
die Dresdener Ausſtellung zu beſuchen.
Im Hinblick auf die zu erſtrebende Populariſierung
der Geſundheitspflege hoffen wir daß von der nur hier in
Darmſtadt und auch hier nur für verhältnismäßig kurze
Zeit gebotenen Möglichkeit der Beſichtigung dieſer
einzig=
jartigen Ausſtellung auch ausgiebig Gebrauch gemacht
wer=
den wird.
Nächſt dem Landesherrn gebührt unſer Dank Seiner
Ex=
zellenz dem Herrn Geheimrat Dr. Lingner, daß er der
An=
regung Seiner Königlichen Hoheit bereitwillig entſprochen,
und daß er verſtanden hat, die mannigfachen Bedenken und
Schwierigkeiten, die ſich der Ausführung des
Planesgbe=
greiflicherweiſe entgegengeſtellt haben, mit gewohnter
Energie zu überwinden.
Wir danken ferner dem wiſſenſchaftlichen Leiter, Herrn
Dr. Luerſſen der die einzelnen Gruppen der Ausſtellung
zu dieſem beſonderen Zweck neugeordnet und teilweiſe
überarbeitet und vergrößert hat, ſo daß auch unſere
Aus=
ſtellung ein in ſich geſchloſſenes Bild zeigt.
Dank ſagen wir endlich dem geſchäftlichen Leiter, dem
Architekten der Bauleitung, den Handwerkern und
Ar=
beitern, die zum Gelingen des Ganzen beigetragen haben.
Die Ausſtellung wendet ſich zunächſt an den Laien,
auch der Fachmann ſie mit Intereſſe durchwandern
und daraus manche Anregung ſchöpfen wird. Es ſoll durch
die Darbietungen Aufklärung verbreitet und dem
Einzel=
nen zum Bewußtſein gebracht werden, daß die
Geſund=
heitspflege die Grundlage bildet, nicht nur für ſein eigenes
Wohlergehen, ſondern auch für das Gedeihen des ganzen
Volkes, und daß es in der Macht eines jeden liegt, an
dieſem hohen Ziele mitzuarbeiten. Nur wenn die
Erkennt=
nis deſſen, was unſerem Körper und Geiſt zuträglich und
was ſchädlich, zum Allgemeingut geworden iſt, findet die
öffentliche Geſundheitspflege den richtigen Boden in der
Bevölkerung. Je beſſer in Folge der Aufklärung in
hygie=
niſchen Dingen die Begründung der behördlichen
Maß=
nahmen verſtanden und gewürdigt wird, deſto weniger
drückend wird der mit der Durchführung notwendigerweiſe
verbundene Zwang empfunden werden. Mit aller
Be=
lehrung und Aufklärung in geſundheitlicher Beziehung
wollen wir ja keine Geſundheitshypochonder erziehen,
ſon=
dern im Gegenteil nur allen Volksgenoſſen zeigen, wo der
Feind lauert, damit er um ſo ſicherer beſiegt werden kann,
und insbeſondere wollen wir auch unſerer Jugend die
Wege weiſen zu vernünftiger Körperpflege und zur
Be=
lebung ihres friſchen, fröhlichen Wagemutes, zu Sport und
Spiel, zum Turnen und Wandern in Gottes herrlicher
Natur.
In dieſem Sinne laſſen Sie uns gemeinſam die
Aus=
ſtellung betrachten, die ich hiermit auf Allerhöchſten Befehl
Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs für eröffnet
erkläre.
Es folgte nun ein Rundgang durch die
Aus=
ſtellung, bei dem die Herren Miniſter des Innern von
Hombergk Geheimrat Dr. Lingner und Dr.
Luerſſen das Großherzogspaar führten. Im
Kine=
matographenſaal ließen die hohen Herrſchaften ſich einige
Films vorführen, ſo einen den Kreislauf des Blutes
dar=
ſtellend und verſchiedene hübſche und hochintereſſante
Szenen=Folgen aus dem Waſſerſport von den Malaiiſchen
Inſeln.
Gegen 1¼ Uhr begaben ſich die Allerhöchſten
Herr=
ſchaften in den Kaiſerſaal und ſpäter in die angrenzenden
Zimmer des Reſidenzſchloſſes und hielten dortſelbſt Cercle.
Den Gäſten wurden darnach Erfriſchungen gereicht. Im
Empire=Zimmer verſammelten ſich nach und nach viele
dem Großherzogspaar bereits bekannte Herren, beſonders
Aerzte und Gelehrte, mit denen lebhafter
Meinungsaus=
tauſch gepflogen wurde. Mehrere andere Herren ließ das
Großherzogspaar ſich vorſtellen. Gegen ¼3 Uhr fuhren die
hohen Herrſchaften nach Wolfsgarten zurück.
Exz. Lingner ſowie die wiſſenſchaftlichen
Mit=
arbeiter der Ausſtellung und die Herren der geſchäftlichen
Leitung waren zu geſtern abend nach Schloß Wolfsgarten
zum Abendeſſen befohlen.
Die Hundertjahrfeier der Firma Krupp.
* Eſſen, 8. Aug. Nach der Frühſtückstafel im
„Hungerturm” des Hauptverwaltungsgebäudes, der die
Beſichtigung der Geſchenke und Adreſſen vorangegangen
war, fuhr der Kaiſer mit Herrn Krupp von Bohlen
und Halbach und den anderen Herrſchaften zu den
Kolo=
nien, wobei beſonders Alfredshof mit ſeinen
Garten=
anlagen und die Gartenſtadt=Kolonie Margarethenhöhe
in Augenſchein genommen wurden. Von da ging die
Fahrt durch Altenhof über deſſen neueren Teil zum
Hügel.
Hier war um 6 Uhr Diner in der neuen großen
Feſthalle, wozu über 500 Einladungen ergangen waren.
Der Kaiſer führte Frau Krupp von Bohlen und
Hal=
bach zur Tafel, Prinz Heinrich Frau Geheimrat
Krupp. Die vereinigten Kapellen der Pionier=Bataillone
Nr. 7 und Nr. 24 empfingen den Kaiſer mit dem
altpreu=
ßiſchen Fanfarenmarſch. Bei der Tafel ſaß der Kaiſer
zwiſchen Frau und Herrn Krupp von Bohlen und
Hal=
bach. Bald nach Beginn des Mahles brachte der
Letzt=
genannte den Kaiſertoaſt aus. Die Muſik ſpielte
die Nationalhymne. Der Kaiſer erwiderte darauf:
„Mein lieber Krupp von Bohlen und Halbach!
Be=
vor ich Ihnen danke, möchte ich auch der
Trauer=
kunde gedenken, die an unſer Ohr gedrungen iſt. Es
iſt von dem Armeekorps der Kohle, das im Kampf mit
der Erde ſteht, von Gefahren und Wettern umgeben,
eine tapfere Schar wieder von böſen Wettern
dahinge=
rafft. Wir gedenken ihrer in Dankbarkeit; ſie ſind auf
dem Felde der Ehre gefallen und werden den Herzen
der Provinz, der ſie entſtammen und in der ſie arbeiteten,
unvergeßlich bleiben. Möge der Herr den Verwundeten
und Leidenden beiſtehen und ſie zur Geſundheit
zurück=
führen!
Ich danke Ihnen von Herzen für die freundlichen
Worte und Wünſche, die Sie mir gewidmet haben. Mit
großer Freude bin ich der Einladung zur Feier des
hundertjährigen Beſtehens der Kruppſchen Werke und
des hundertſten Geburtstages von Alfred Krupp gefolgt.
An einem ſo bedeutungsvollen Ehren= und Gedenktage
durfte der Landesherr und, um noch hinzuzufügen,
Freund des Hauſes nicht fehlen. Die beiden
Säkularfeiern, die uns hier zuſammengeführt haben,
bil=
den im Hinblick auf die Geſchichte des Werkes und auf
das Leben Alfred Krupps recht eigentlich ein Feſt des
Triumphes der Arbeit. In welchem Geiſte
gear=
beitet werden ſoll, lehrt uns Alfred Krupp mit ſeinem im
Sockel ſeines Denkmals verewigten Wahlſpruch: „Der
Zweck der Arbeit ſoll das Gemeinwohl ſein” In ſolcher
Arbeit iſt hier Außerordentliches geleiſtet worden, von
Friedrich Krupp, der das Fundament des Hauſes
gelegt, von Alfred Krupp, der aus der kleinen
Schmiedehütte das größte Eiſen=Induſtriewerk des
Erd=
balls geſchaffen, und von Friedrich Alfred
Krupp, der den Bau erfolgreich weitergeführt hat. Mit
Stolz blicken wir auf dieſe deutſchen Männer und
dan=
ken Gott dem Herrn, der ſie dem Vaterlande geſchenkt
und ihre Arbeit geſegnet hat. Wer könnte ermeſſen, welche
Fülle von Segen im Laufe der verfloſſenen hundert
Jahre von hier ausgegangen iſt für das Gemeinwohl
und für die Tauſende und Abertauſende von deutſchen
Arbeitern, für die Stadt, die Provinz. für die Induſtrie,
für das Vaterland und die ganze Welt. Hier iſt eine
der Quellen für die kraftvolle nationale
Aufwärtsbeweg=
ung und den Wohlſtand des Vaterlandes. Was mich
aber bei meiner Anweſenheit in Eſſen auf dem Hügel
ſtets am ſympathiſchſten berührt hat, das iſt das wahrhaft
ideale Verhältnis der Krupps und ihrer
Familie zur Arbeiterſchaft. Ein Mann, wie
Alfred Krupp, der für ſich ſelbſt von früher Jugend an
nur harte Arbeit bei Tag und Nacht, Entbehrungen aller
Art und rückſichtsloſe Hingabe ſeiner ganzen Perſon,
Kraft und Geſundheit als ſeine Lebensaufgabe gekannt
hat, vergaß nie, was er den Schulter an Schulter zur
Seite ſtehenden Mitarbeitern verdankte. Mit wahrhafter
Freude ſorgte er mit warmfühlendem Herzen für ſie und
ihre Familien auch in den Zeiten der Krankheit und des
Alters. Unerſchütterliches gegenſeitiges Vertrauen war
die Fokge und der Lohn, und für Friedrich Alfred Krupp,
meinen mir und allen leider ſo früh entriſſenen treuen
Freund, iſt es ein unverwelkliches Ruhmesblatt, daß er
in inniger Gemeinſchaft mit ſeiner in Werken
barmher=
ziger Nächſtenliebe unermüdlichen Gattin dem
väter=
lichen Vorbild gefolgt und neue Wege geſucht und
ge=
funden hat, das Wohl ſeiner Arbeiter zu fördern und ihr
Weh zu lindern. Heute haben wir wieder Gelegenheit
gehabt, die muſtergültigen
Wohlfahrtsein=
richtungen in Augenſchein zu nehmen und uns
da=
von zu überzeugen, wie wohl es ſich im Kruppſchen
Reiche unter der fürſorglichen Regierung meines
jüng=
ſten Geſandten und bevollmächtigten Miniſters und
ſei=
ner liebenswürdigen Gattin leben läßt. Ich habe hier
im Laufe der Jahre bei meinen vielfachen Beſuchen ſo
manche wertvollen Eindrücke und Anregungen gewonnen
für die Behandlung der großen und ſchwierigen Frage der
Arbeiterfürſorge, mit denen ich mich in meiner nun
bald 25jährigen Regierung eingehend — und ich denke,
nicht ohne Erfolg — beſchäftigt habe. Es war mir daher
eine beſondere Freude, dem Dank, den auch das
Vater=
land der Firma und der Familie ſchuldet, heute durch
zahlreiche Gnadenbeweiſe Ausdruck geben zu können.
Aus vollem Herzen wiederhole ich daher dieſen meinen
königlichen Dank mit dem Wunſche, daß die Familie
Krupp und die Firma mit allen ihren Direktoren,
Ange=
ſtellten und Arbeitern auch in dem kommenden
Jahrhun=
dert unter dem Segen Gottes wachſen, blühen und
ge=
deihen möge. Ich bitte Sie, mit mir das Glas zu leeren
auf das Wohl des Hauſes und der Werke Krupp. Hurra,
hurra, hurra!”
Gegen 8 Uhr wurde die Tafel aufgehoben und die
Gäſte begaben ſich in den an die Feſthalle anſtoßenden
Garten, wo der Kaffee eingenommen wurde. Hier brachte
ein Chor, der ſich ausſchließlich aus
Werksangehöri=
gen zuſammenſetzte, dem Kaiſer und den anderen
führen=
den Gäſten eine Serenade dar, die großen Beifall fand.
* Eſſen, 9. Aug. Herr Krupp von Bohlen=
Halbach ſagte in ſeiner nach Form und Inhalt
hervor=
ragenden Rede beim Feſtmahl: Die Feier hier auf
dem Hügel ſoll aber gleichzeitig ein Symbol ſein der nach
wie vor beſtehenden Gemeinſchaft zwiſchen Familie und
Werk. Nicht ein Reich hinterließ Alfred Krupp ſeinen
Erben, ſondern ein Werk der Technik und der
kaufmänni=
ſchen Geſtaltungskraft, das neu zu erhalten aller Tage
und aller Kräfte Arbeit bedarf. Das Genie Alfred Krupps
ſetzte die Keime, die hervorragende Tüchtigkeit vieler
ein=
zelner unter den Beamten und Arbeitern förderte das
Wachstum; aber wie ſchon Alfred Krupp, ſo hat bisher
jeder ſtets dankbar anerkannt, daß nur durch
pflicht=
treue, gemeinſame Arbeit aller, Erfolg
mög=
lich iſt. Aus dieſem Grundgedanken heraus wurde der
Weg für die Fürſorge der Werksangehörigen in der
Ver=
gangenheit gewieſen. Er iſt in vielem zur Sicherung der
Beamten und Arbeiter gegen die Schäden und
Wechſel=
fälle des Lebens, die ſo jäh an den Arbeiter herantreten
können, wie erſt heute wieder durch die Kunde von der
Vernichtung ſo vieler blühender Menſchenleben bei dem
Unglück in Bochum offenbar wurde, ſpäterhin
vorbild=
lich geworden für manche der ſeither ſtaatlicherſeits
ein=
geführten Einrichtungen. So ſteht auch für die Zukunft
mehr als ein Weg offen. Es muß und kann die
Geſetz=
gebung ſich ſtets nur auf mitlerer Grundlinie bewegen.
So kann ein Unternehmen, das auf breiter, ſicherer
Grund=
lage der Werksgemeinſchaft aufgebaut iſt, auch darüber
hinausgehen und künftighin der Träger des Fortſchritts
und der Kultur werden und den Weg für allgemeinere
Maßnahmen weiſen und ebnen.
Blicken wir zurück, ſo ſehen wir, daß Alfred wie
Friedrich Krupp trotz glücklicher Erfolge ſich dieſes Ziel
vor Augen gehalten haben. Sie ſind ſich dieſes ſtets
be=
wußt geblieben, daß die Vorſehung ihnen eine große
Auf=
gabe zugewieſen hatte. Sie betrachteten die Fabrik nur
als ein anvertrautes Gut, für deſſen treue und
gewiſſen=
hafte Verwaltung ſie ihrem Herrgott Rechenſchaft
ſchul=
deten. Sie haben es ſtets als ihre erſte Pflicht betrachtet,
das Gedeihen ihres Werkes als die Grundlage aller
ſei=
ner Angehörigen nach Kräften zu fördern. Danach haben
ſie die Anforderungen an ſich und ihre Mitarbeiter
gemeſ=
ſen. Sie haben dabei es auch ſtets ihre unabläſſige Sorge
ſein laſſen, das Haus für dieſe viele Tauſende wohnlich
und behaglich auszugeſtalten und mit ihrer perſönlichen
Fürſorge zu umgeben. Hieraus ergab ſich das
gegenſei=
tige gemeinſchaftliche Verhältnis, auf das jeder
Krup=
pianer mit Recht ſtolz iſt. Sie ſollen wiſſen, daß die
Krupps die Herrſchaft über das Ganze, die ſie nie aus der
Hand gaben, in dem Sinne feſthielten, daß ſie ſich als die
erſten Arbeiter auch in der Fabrik betrachten und danach
handeln. Gerade als Arbeiter fanden die Krupps auch,
jeder in ſeiner Art, den Weg zum Herzen ihrer
Mitarbei=
ter, vom höchſten bis zum niedrigſten. Dieſe Richtlinien
für heute als auch für die Zukunft geltend zum Ausdruck
zu bringen, erſcheint mir als eine Pflicht den drei
Gene=
rationen Kruppſcher Werkbeſitzer gegenüber, als eine
Dankesſchuld an Alfred Krupp anläßlich ſeines
hundert=
ſten Geburtstages. Dazu fügen wir hierdurch zu den 100
Lichtern dieſes Zeitraumes gleichſam das Lebenslicht,
das noch auf viele Generationen hinaus unausgelöſcht
bleiben möge. In ernſter Arbeit ſoll in unſerem
Vater=
land der Ehrenplatz gewahrt bleiben. Zu den Arbeitern
im vollen Sinne des Wortes ſich zu rechnen, ſollte eines
jeden Ehre ſein, auch wenn Deutſchland noch viel reicher
und mächtiger werden ſollte, als es jetzt ſchon iſt.
Deutſche Arbeit! Dieſes Wort hat in der ganzen
Welt einen guten Klang. Zeugen doch auch davon die
vielen Gäſte, die aus fremden Landen hier am heutigen
Ehrentage der Arbeit begrüßen zu können wir
dank=
bar empfinden. Eure Majeſtät namens der Kruppſchen
Werke und namens unſerer Familie hier begrüßen zu
dürfen, iſt meiner Frau wie mir eine Ehre und Freude
von unvergeßlichem Werte. Eurer Majeſtät für das
aller=
gnädigſte Intereſſe zu danken, das ſeit Jahren den
Kruppſchen Werken und ebenſo lange der Kruppſchen
Fa=
milie zuteil geworden iſt, das ſich auch heute in den
huld=
vollſten Gnadenbeweiſen in ſo großer Zahl zu erkennen
gegeben hat, iſt mir eine ſchöne und liebe Pflicht. Aber
nicht Worte allein ſollen dieſen Dank ausſprechen. Möge
es uns allen geſtattet ſein, durch Weiterarbeiten in dem
Dienſte des Vaterlandes einen Teil wenigſtens dieſes
Dienſtes auch praktiſch zu betätigen. Alle Anweſenden
aber bitte ich, die Gläſer zu erheben und zu leeren mit
dem Rufe: Der Kaiſer und König hurra!
* Eſſen, 8. Aug. Der Kaiſer drückte dem
Ober=
bürgermeiſter Holle ſeine Freude über den Empfang
in Eſſen aus. Er ſagte, er ſei ganz beſonders erfreut
über die ihm von den Schulkindern dargebrachte
Begrüß=
ung und habe ſich über das friſche Ausſehen der Kinder
ſehr gefreut und danke den Bürgern Eſſens für die
dar=
gebrachten Huldigungen und die große Freude, die ihm
die ſchöne Ausſchmückung des Empfangsplatzes bereitet
habe. Der Kaiſer hob hervor, die Entwickelung Eſſens
erwecke ſein beſonderes Interelle.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Nummer 187.
Luftfahrt.
sr. Die Krupp=Flugwoche auf dem
Flug=
platz Gelſenkirchen wurde mit einem
Ueberland=
flug Gelſenkirchen-Düſſeldorf fortgeſetzt. Es ſtarteten
die Sieger des vorangegangenen Ueberlandflugs
Gelſen=
kirchen-Münſter-Gelſenkirchen: Schauenburg auf A. F.
G.=Doppeldecker, Leutn. Krüger auf Harlan=Eindecker,
F. Stoeffler auf L. V. G.=Doppeldecker, Referendar
Kaſ=
par auf Rumpler=Taube und Oberingenieur Hartmann
auf Wright=Doppeldecker, ſämtlich mit je einem Paſſagier.
Stoeffler mußte in Mülheim eine Notlandung
vorneh=
men, Hartman bei Alteneſſen. Die übrigen erreichten
glatt Düſſeldorf. Als Erſter traf auf dem Flugplatz
Gel=
ſenkirchen wiederum Schauenburg ein. Stoeffler und
Leutn. Krüger verſchoben den Rückflug auf den nächſten
Tag, ebenſo Kaſpar, der erſt ſpät abends in Düſſeldorf
eingetroffen war. Krieger, der von Münſter nach
Gelſen=
kirchen zurückfliegen wollte, erlitt bald nach dem Start
einen Unfall. Infolge Verſagens des Motors ſtürzte der
Apparat in einen Wald, wobei die Maſchine vollſtändig
zertrümmert wurde. Krieger und ſein Paſſagier blieben
dagegen unverletzt. — Auf dem Flugplatz Gelſenkirchen
ſelbſt fand eine Reihe gelungener Schauflüge ſtatt.
** Der Flug Paris-Berlin geſcheitert.
Der franzöſiſche Aviatiker Brindejonc de Moulinais, der,
wie gemeldet, im Wettbewerb um den Preis der
franzö=
ſiſchen Champagner=Firma Pomery einen Flug von
Paris nach Berlin in einem Tage plante, ſtartete am
Donnerstag früh 4 Uhr 55 Minuten mit ſeinem Morane=
Eindecker mit Gnome=Motor auf dem Flugfelde von
Villa=Coublay bei Verſailles trotz ungünſtiger
Witter=
ung. Der ſtarke Weſtwind der auch in Frankreich
vor=
herrſchte, begünſtigte den Flug aber derart, daß der
Flie=
ger nach einer Zwiſchenlandung bereits um 10 Uhr
vor=
mittags in Bonn eintraf. Während der erſte Teil der
Reiſe, der in der Luftlinie elwa 365 Kilometer beträgt,
glatt vonſtatten ging, glückte es dem Flieger nicht, die
zweite =Etappenſtation Hannover zu erreichen.
Brinde=
jone ſtartete in Bonn wenige Minuten nach 11 Uhr zum
Weiterflug nach Hannover und Berlin. Er traf in
Weſt=
falen ſo ſtarke Böen an, daß er ſich ſchließlich zu einer
Notlandung entſchließen mußte. Bei Attendorn in der
Nähe von Minden entſchloß er ſich bald nach 2 Uhr zur
Landung, ſtieß aber mit ſeinem Apparat bei der ſchnellen
Fahrt gegen einen Baum und zertrümmerte den
Propel=
ler. Da er keinen Erſatz zur Stelle hatte, entſchloß er ſich,
den Flug abzubrechen und den Apparat wieder nach
Paris zu verladen. Er hatte im ganzen etwa 440
Kilo=
meter zurückgelegt. Den beſtehenden Rekord um den
Pomery=Pokal hat er ſo bei weitem nicht erreicht, denn
den Rekord des längſten Fluges an einem Tage über eine
gerade Strecke ſtellte der franzöſiſche Flieger Bedell mit
650 Kilometer auf. Zweifelsohne wird Brindejone
ſei=
nen Verſuch, den Pomery=Pokal zu erobern, fortſetzen,
um ſich die monatliche Rente von 2500 Francs zu ſichern,
die dem jeweiligen Gewinner des Pokals ſo lange
aus=
gezahlt wird, bis der beſtehende Rekord von anderer
Seite wieder geſchlagen wird.
* Hannover 9. Aug. Der franzöſiſche Flieger
Brindejone des Moulinais erklärte nach der
Landung bei Attendorn, er beabſichtige, günſtiges Wetter
vorausgeſetzt, in der nächſten Woche den Fernflug Paris=
Berlin zu wiederholen. Er habe Anweiſung gegeben,
daß die Reſerveteile für ſein Flugzeug in Bonn und in
Hannover bleiben.
— Derfranzöſiſche Aviatiker Noel
über=
flog am Mittwoch mit einem Farman=Doppeldecker den
Aermel=Kanal von Boulogne aus. Er überquerte das
Meer in zirka 2000 Meter Höhe in nur 20 Minuten und
ſetzte dann den Flug ohne Unterbrechung bis zum
Aero=
drom von Hendon bei London fort.
Sport.
* Olympiſche Spiele des F.=C. Olympia. Nachdem es
dem F.=C. Olympia ſchon vor einiger Zeit gelungen iſt,
für das am 25. Auguſt ſtattfindende Sportfeſt einen
Ehrenausſchuß zu gewinnen, der ſich aus führenden
Per=
ſönlichkeiten unſerer Stadt zuſammenſetzt, haben die
Be=
ſtrebungen des Vereins, das Feſt auch nach außen hin
möglichſt glanzvoll zu geſtalten, zu einem weiteren großen
Erfolg geführt. Se. Königl. Hoheit der Großherzog,
der ſchon im Vorjahre durch Stiftung eines
Wander=
preiſes dem veranſtaltenden Verein in huldvollſter Weiſe
ſeine hohe Unterſtützung zu Teil werden ließ, hat nach
Mitteilung des Großh. Kabinetts, der Bitte des F.=C.
Olympia entſprochen, das Protektorat über die am
25. Auguſt ſtattfindenden Spiele zu übernehmen. Da ſich
auch ſonſt, beſonders in auswärtigen Sportkreiſen, reges
Intereſſe für das Feſt geltend macht, dürfte ſich dasſelbe,
über deſſen ſportliches Programm in der nächſten Zeit noch
genaueres mitgeteilt werden wird, zu einer ſportlichen
Propagandatat erſten Ranges geſtalten.
Handel und Verkehr.
— Im Reichs=Poſtgebiet iſt die Zahl der
Konto=
inhaber im Poſtſcheckverkehr Ende Juli 1912
auf 69 596 geſtiegen. (Zugang im Monat Juli allein
1064.) Auf dieſen Poſtſcheckkonten wurden im Juli gebucht
1323 Millionen Mark Gutſchriften und 1307 Millionen
Mark Laſtſchriften. Das Geſamtguthaben der
Konto=
inhaber betrug im Juli durchſchnittlich 143 Millionen
Mark. Im Verkehr der Reichspoſtſcheckämter mit dem
Poſtſparkaſſenamt in Wien, der Poſtſparkaſſe in Budapeſt,
der luxemburgiſchen und belgiſchen Poſtverwaltung, ſowie
den ſchweizeriſchen Poſtſcheckbureaus wurden 6,8 Millionen
Mark umgeſetzt und zwar auf 2790 Uebertragungen in
der Richtung nach und auf 12920 Uebertragungen in der
Richtung aus dem Auslande.
Landwirtſchaftliches.
Wie alljährlich, veranſtaltet die
Landwirt=
ſchaftskammer für das Großherzogtum Heſſen eine
Beſchickung der Berliner Braugerſten=Ausſtellung. Im
Intereſſe des heſſiſchen Gerſtenbaues wäre es gelegen,
wenn ſich die braugerſtenbautreibenden Landwirte recht
zahlreich an der Beſchickung beteiligten. Der letzte Tag
der Anmeldung für die Beſchickung der Berliner
Brau=
gerſten=Ausſtellung und der Einſendung der Proben iſt
der 1. September. Anmeldebogen und nähere Auskunft
ſind von der Landwirtſchaftskammer für das
Großher=
zogtum Heſſen, Darmſtadt, Rheinſtraße 34, zu erhalten.
Neben der Beſchickung der Berliner Braugerſten=
Ausſtel=
lung iſt, genügende Beteiligung vorausgeſetzt, im Herbſt
eine Prämiierung heſſiſcher Braugerſten vorgeſehen. Der
ſpäteſte Anmeldetermin für dieſe iſt der 1. Oktober. Bei
der Einforderung der Anmeldeformulare iſt anzugeben,
ob ſolche für die Berliner Ausſtellung oder für die
heſſi=
ſche Vrangerſtenſchat gewünrſcht wird.
Erdbeben.
Erdbebenwarte Darmſtadt=
Jugen=
heim, 9. Aug. In vergangener Nacht vom 8. auf 9.
Auguſt wurde um 2 Uhr 32 Min. 40 Sek. der Beginn eines
ſehr heftigen Erdbebens regiſtriert. An Stärke
übertrifft es noch das mächtige Erdbeben von Turkeſtan
am 3. Januar 1911. Der Herd liegt in einer Entfernung
von nahezu 2000 Kilometer und dürfte in Kleinaſien,
wahrſcheinlich unweit der Weſtküſte ſein. Genauere
Orts=
beſtimmung folgt.
Erdbebenwarte Darmſtadt=
Jugen=
heim 9. Aug. Das Erdbeben war ſo ſtark daß in
Jugenheim die Zeiger des Seismographen faſt
10 Minuten lang an ihre Anſchläge fielen, der Apparat
wurde aber nicht beſchädigt. Seitdem die Erdbebenwarte
beſteht, wurde kein ſo ſtarkes Erdbeben
aufge=
zeichnet. Konſtantinopel iſt von dem mutmaßlichen
Herd nur 250 Kilometer entfernt, es muß alſo dort ſehr
ſtark geweſen ſein.
* Hohenheim 9. Aug. Die hieſige
Erdbeben=
ſtation regiſtrierte heute nacht zwiſchen 2 und 3 Uhr ein
heftiges Erdbeben. Der Herd iſt wahrſcheinlich
1800 bis 2000 Kilometer entfernt.
* Konſtantinopel, 9. Aug. Heute früh 3 Uhr
20 Minuten wurde ein ſtarkes Erdbeben mit drei
Erdſtößen in der Richtung von Südweſt nach Nordoſt
ver=
ſpürt. Die Bevölkerung war erſchreckt. Viele verließen
ihre Häuſer. Ob Schaden angerichtet wurde iſt unbekannt.
Das Grubenunglück bei Bochum.
* Bochum, 9. Aug. Nunmehr ſteht feſt, daß von
den auf der Zeche Lothringen” verunglückten Bergleuten
99 Tote und 25 Verletzte geborgen ſind Von den
Verletzten ſind zwei im Krankenhauſe Bergmannsheil
ge=
ſtorben. 15 bis 16 Bergleute fehlen noch, doch iſt es
mög=
lich, daß davon einige vor Beginn des Unglücks
ausge=
fahren ſind, ohne ihre Kontrollmarke abzugeben, oder ſie
ſind hinter den Brüchen lebend eingeſchloſſen, wo ſie
ſchwer zu erreichen ſind.
* Bochum 9 Aug. Die Urſache des
entſetz=
lichen Maſſenunglücks auf der Zeche Lothringen iſt, wie
endgültig angenommen werden kann, darauf
zurückzu=
führen, daß bei der Herſtellung eines Querſchlages auf
der 4. Sohle eine Gasquelle frei geworden iſt, deren Gaſe
ſich entzündeten. Durch die Exploſion wurde die Grube
in Brand geſetzt. Das Feuer wütete weiter und erſchwerte
den Rettungsmannſchaften ihr Werk. Wie die Exploſion
ſich abgeſpielt hat, weiß zur Stunde niemand, und es
wird ſich wohl auch nie feſtſtellen laſſen, da die
Augen=
zeugen wahrſcheinlich unter den Toten ſind. Für die mit
den Verhältniſſen des Schachtes vertrauten Fachleute
kommt gerade hier ein Schlagwetterunglück völlig
über=
raſchend. Bisher galten die heimgeſuchten Schächte 1 und
2 als ziemlich ſchlagwetterfrei. Ein größeres Unglück hat
ſich dort überhaupt noch nicht ereignet. Die
Rettungs=
arbeiten wurden ſofort mit allem Eifer
aufgenom=
men. Rettungsmannſchaften waren von verſchiedenen
anderen Städten eingetroffen. Es ſind dies dieſelben
Leute, die ſeinerzeit bei der großen franzöſiſchen
Gruben=
kataſtrophe in Courriéres mit ihren vorzüglichen
Sauer=
ſtoffapparaten ſo glänzende Leiſtungen vollbrachten. Die
Zeche Lothringen iſt im Beſitze der Gewerkſchaft
Loth=
ringen, die beim Kohlenſyndikat eine Beteiligung von
754000 Tonnen Kohlen und 420000 Tonnen Koks
erhal=
ten hat, alſo zu den kleineren Gewerkſchaften des
Ruhr=
bezirks zählt. Im Auftrage des Kaiſers beſuchten
geſtern abend der Handelsminiſter Sydow und der
Ober=
präſident von Weſtfalen, Prinz von Ratibor, die
Unglücks=
ſtelle. Die Herren begaben ſich direkt nach dem
Kranken=
hauſe Bergmannsheil, um den verwundeten Bergleuten
das Mitgefühl des Kaiſers an dem Unglück zum
Aus=
druck zu bringen.
* Bochum 9. Aug. Bis jetzt ſind 105 LLeichen
geborgen; ſechs Mann ſind noch in der Grube. Als Grund
der Exploſion wird jetzt angenommen, daß im
Quer=
ſchlag in der dritten Sohle ein Bläſer angeſchoſſen
wurde.
* Eſſen, 9. Aug. Der Kaiſer ſtiftete zur
Linderung der erſten Not der verunglückten Bergleute
15 000 Mark.
* Bochum, 9. Aug. Dem Beiſpiele des Kaiſers
folgend, ſpendete die Gewerkſchaft „Lothringen”
50000 Mark für die Hinterbliebenen der Verunglückten.
Auch verſchiedne Banken ſpendeten Beiträge, ſo die
Eſſe=
ner Kreditanſtalt 2500 Mark, der Eſſener Bankverein 1000
Mark uſw. Der Grubenvorſtand der Gewerkſchaft gab
7500 Mark. Der Prinzregent von Bayern ſandte an den
Kaiſer ein Beileidstelgramm und ſpendete 5000 Mark für
die Hinterbliebenen.
* Paris, 9. Aua. Präſident Falliéres
tele=
graphierte an Kaiſer Wilhelm: Die Nachricht von dem
Unglück auf der Bochumer Zeche bewegt mich ſchmerzlichſt.
Es iſt mir eine Herzenspflicht. Eurer Majeſtät mein
auf=
richtiges Beileid und die Verſicherung meines Mitgefühls
mit den Familien der Verunglückten auszuſprechen.
Vermiſchtes.
— Der Deutſche Schillerbund veröffentlicht
ein neues Werbeheft, das einen geſchichtlichen Rückblick auf
die Entſtehung und das Wirken des Bundes, Stimmen
über die Idee der Weimarer Nationalfeſtſpiele für die
deutſche Jugend (Wildenbruch, Roſegger, Karl Lamprecht,
Friedrich Paulſen, Ernſt Wachler), eine Schilderung der
kulturhiſtoriſchen Bedeutung Weimars, Stimmen über die
Feſtſpiele von 1909 und 1911 (ſehr mannigfaltig alle
Ge=
biete berührend) die Satzungen des Deutſchen
Schiller=
bundes, Nachrichtenüber den gegenwärtigen Stand (85
Orts=
gruppen, 6448 Mitglieder) und endlich die Bedingungen der
Teilnahme an den Feſtſpielen enthält. Aus einer
gelegent=
lichen Notiz erſehen wir, daß die Feſtſpiele 1913 durch den
erzeitigen Vermögensſtand bereits geſichert ſind; das ſoll
uns aber nicht abhalten, alle Deutſchen, die etwas für eine
gute Sache tun wollen, auf dieſes, auch bereits durch eine
kaiſerliche Stiftung ausgezeichnete Unternehmen
hinzu=
weiſen. Das Werbeheft erhält man gratis durch die
Ge=
ſchäftsſtelle des Deutſchen Schillerbundes in Weimar. Für
das nächſte Jahr, das Jubeljahr der Befreiungskriege, ſind
(die Zuſtimmung der Intendanz des Großh. Hoftheaters
in Weimar vorausgeſetzt), Goethes „Götz”, Schillers
„Jungfrau” (bekanntlich das meiſt geſpielte höhere
Drama vor den Befreiungskriegen), Kleiſts „
Hermanns=
ſchlacht” und Wildenbruchs „Väter und Söhne” oder
Heyſes „Colberg” in Ausſicht genommen.
* Anpflanzung von Walnußbäumen.
Die Zahl der Walnußbäume ſcheint in Deutſchland
im=
mer mehr zurückzugehen, wie man ja überhaupt die
Bäume in Feld und Flur an ſo vielen Orten abſchlägt
aus geradezu lächerlicher Profitgier, um ein paar
Fuß=
breit Land ſchattenfrei zu machen. Die Beſeitigung der
Walnußbäume iſt aber umſo unverſtändlicher, als der
Bedarf an Walnüſſen von Jahr zu Jahr wächſt, wie die
ſteigende Einfuhr deutlich zeigt. Es ſind deshalb
Be=
ſtrebungen im Gange, um den Anbau von
Walnußbäu=
men nach Möglichkeit zu fördern. Man weiſt mit Recht
darauf hin, daß Walnüſſe auch in höherer Lage gedeihen
und keine großen Anforderungen an den Boden ſtellen.
So hat z. B. jetzt der deutſche pomologiſche Verein in
Eiſenach an die Landwirtſchaftskammern und
Landes=
obſtbauvereine das Erſuchen gerichtet, im Laufe dieſes
Sommers beſonders kräftige, geſunde und reichtragende
und vor allem großfrüchtige Walnußbäume feſtzuſtellen.
Von den Ernten dieſer Bäume will der Verein im Herbſt
Früchte in großen Mengen kaufen und daraus junge
Bäume heranziehen. Dieſe ſollen an ſolche Landwirte
und Obſtzüchter verteilt werden, die ſich bereit erklären,
die Bäume aufzuſchulen und ſpäter auf ihrem Grundſtück
anzupflanzen. Hoffentlich finden dieſe Beſtrebungen
über=
all das nötige Entgegenkommen und auch anderwärts
Nachahmung.
Literariſches.
* „Poſitive” und „Moderne‟. Ein thes
logiſcher Vorſchlag zu praktiſcher Verträglichkeit im
landeskirchlichen Proteſtantismus Deutſchlands und
Preußens. Bon Profeſſor Dr. K. Sell. 130 S.
Broſch. 2 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.
Das Buch des bekannten Kirchenhiſtorikers, Profeſſors
Dr. K. Sell, des neugewählten Rektors von Bonn, dürfte
infolge der Aktualität der darin behandelten Fragen
Aufſehen erregen, umſomehr, als die Erinnerung an den
Fall Jatho noch in allen Gemütern nachzittert und die
neuen „Fälle Traub und Lahuſen” die allgemeine
Auf=
merkſamkeit auf die Gegenſätze im deutſchen
Proteſtan=
tismus lenken.
— Die enorme Entwicklung, die in den letzten Jahren
der Sport in Deutſchland genommen hat, hat auch im
Zeitungsweſen manche Neuerſcheinungen gebracht. Eine
Lücke auf dieſem Gebiet will das ſoeben in ſeinem erſten
Heft erſchienene „Toſolini’s Sport=Magazin”
aus=
füllen, eine nach Art der engliſchen und amerikaniſchen
wohlfeilen Monatsſchriften aufgemachte reich illuſtrierte
Zeitſchrift. Das Magazin bringt in jeder Nummer neben
intereſſanten feſſelnd und gediegen geſchriebenen Artikeln
über die verſchiedenſten Sportzweige auch ſpannende
No=
vellen und Erzählungen und verſäumt auch nicht, wie
z. B. in den Abhandlungen über „Dampfloſe Schiffe” von
James Armſtrong und Petra” die Höhlengräberſtadt in
Arabien, ſeinen Leſern Dinge zu bieten, die Sportfreunde
wie Laien gleicherweiſe intereſſieren. Verlag A. Toſolini,
München, Neuhausſtr. 50.
Volkswirtſchaftlich=Statiſtiſches
Taſchenbuch. Bearbeitet von Dr. Hugo
Boni=
kowsky. 3. Jahrgang. Verlag von Gebrüder Böhm
in Kattowitz, O.=S. Preis elegant gebunden 2 Mark.
Mit dem vorliegenden, zum dritten Male auf dem
Büchermarkt erſcheinenden Taſchenbuche wird allen denen
ein gewiß willkommenes Hilfsmittel geboten, die
Inter=
eſſe für das ſo vielgeſtaltige Wirtſchaftsleben der
Gegen=
wart haben. Aus allen Gebieten der Volkswirtſchaft und
Statiſtik des Deutſchen Reiches, ſowie der bedeutenderen
anderen Länder bringt das Buch die wichtigſten Daten.
Es bringt aus der Fülle der amtlichen und ſtatiſtiſchen
Veröffentlichungen Deutſchlands und des Auslandes die
allgemein intereſſierenden Zahlen und bietet ſie in einem
handlichen Formate den Intereſſenten dar. Ein
beſon=
derer Vorzug des Buches beſteht noch darin, daß es
alles Zuſammengehörige auch zuſammen bringt und
nicht etwa, wie das beiſpielsweiſe bei rein alphabetiſcher
Anordnung der Fall iſt, an vielen Stellen zerſtreut. Die
Orientierung erfolgt durch ein ausführliches und
über=
ſichtliches Inhaltsverzeichnis. Die Ausſtattung des
Buches iſt geſchmackvoll und praktiſch. Durch eine
aus=
wechſelbare Einlage von Notizblättern bietet es
gleich=
zeitig ein gewöhnliches Notizbuch, das ſich infolge
ſei=
nes handlichen Formats bequem in der Rocktaſche
tra=
gen läßt.
Das eben erſchienene Heft 21 der vielgeleſenen
und beliebten Zeitſchrift „Wiener Mode” belehrt über
alles, was in heißen Tagen benötigt wird. Es fehlt in
dem Hefte nichts, was zur Sommerſaiſon gehört. Wir
ſinden Sommerkleidung für Backfiſche und junge Frauen,
Brunnen= Reiſe= Gartenkleider, ja ſogar eine praktiſche
Schürze für Gartenarbeit, kleidſame Hausanzüge,
eng=
liſche Röcke, Hochzeitskleider nebſt Bluſen und allerhand
Toilettenkleinigkeiten ſind in dem Hefte vertreten. Die
reichhaltige Kindermode bringt eine Kollektion von
Kna=
ben= und Mädchenwäſche und Spiel=, Strand= und leichte
Sommerkleidchen für verſchiedene Altersſtufen. Auch für
zerſtreuende, leicht auszuführende Handarbeit und gute
Lektüre (das Unterhaltungsblatt im Boudoir enthält
einige Perlen der Dichtkunſt, ernſt und heiter) iſt reichlich
geſorgt. Der Küchenzettel paßt ſich dem Rahmen des
Hef=
tes — für heiße Tage — an.
— Das Auguſtheft der Muſikpädagogiſchen
Zeitſchrift (im Verlage der Univerſal=Edition A.=G.
Wien=Leipzig) enthält wiederum eine Fülle von
wert=
vollen Aufſätzen und aktuellen Berichten und reiht ſich ſo
würdig den in den früheren Monaten erſchienenen Heften
der Zeitſchrift an, die bekanntlich das Intereſſe der
Muſik=
welt im höchſten Maße erregt haben. Von den Aufſätzen
heben wir diesmal beſonders das „Collegium Muſicum”.
des Grazer Profeſſors Franz Moißl hervor, ferner einen
leſenswerten Artikel von Albin Pecher über „Muſikaliſches
aus dem preußiſchen Abgeordnetenhauſe” Alfred
Grün=
felds künſtleriſches Wirken wird aus Anlaß ſeines 60.
Ge=
burtstages ebenfalls in einem größeren Aufſatze
ein=
gehend gewürdigt. Das ſtändige Beiblatt „Modernes
Muſikleben” enthält aus der Feder des Dr H. R.
Fleiſch=
mann eine Studie über Franz Schrecker, die angeſichts der
bevorſtehenden Uraufführung von zwei Opern des
Kom=
poniſten der Aktualität nicht entbehren dürfte. Eine Reihe
von intereſſanten Berichten und Notizen (darunter über
die Wr. Muſikfeſtwoche) ergänzen in überſichtlicher Weiſe
das inhaltsreiche Heft dieſer Zeitſchrift.
— Mecklenburg mit ſeinen landſchaftlichen
Schönhei=
ten iſt das Ziel des diesjährigen Sommerausfluges des
Deutſchen Vereins für Ton=, Zement= und Kalkinduſtrie:
Das äußerſt geſchickt zuſammengeſtellte Programm
ver=
heißt den Teilnehmern hohe Genüſſe; werden doch außer
den techniſchen Beſichtigungen induſtrieller Anlagen aller
Art Rundfahrten in den herrlichen Städten Roſtock,
Wis=
mar und Schwerin, Seefahrten, Spaziergänge in den
Oſtſeebändern Heiligendamm, Arendſee, Brunshaupten,
Warnemünde uſw. unternommen, und auch die berühmte
Kirche in Doberan, ein Kleinod der gotiſchen Baukunſt,
und das Großherzogl. Schloß in Schwerin werden
be=
ſucht. Aus Anlaß dieſes beachtenswerten
Sommeraus=
fluges läßt die Toninduſtrie=Zeitung (Berlites
Nummer 187.
eine „Mecklenburgnummer” erſcheinen, die neben
einem leſenswerten Aufſatz über den geologiſchen
Auf=
bau Mecklenburgs (aus der Feder des kürzlich
verſtorbe=
nen Dr. Fiebelkorn) Arbeiten über die Ziegel=,
Kalkſand=
ſtein= u. Zementwareninduſtrie Mecklenburgs und
Beſchrei=
bungen der Doberaner Kirche ſowie neuer architektoniſch
und bauſtofflich hervorragender Bauwerke bietet.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Kaſſel, 9. Aug. In voriger Nacht iſt ein großer
Teil des Eiſenbahntunnels bei Eichenberg auf der Strecke
Frankfurt-Göttingen-Hamburg eingeſtürzt.
Menſchen=
leben ſind nicht zu beklagen. Die Urſachen des
Ein=
ſturzes iſt in den letzttägigen Regenfällen zu ſuchen.
* Pfarrkirchen, 9. Aug. (Endgültiges
amt=
liches Wahlergebnis.) Bei der
Reichstagserſatz=
wahl im Wahlkreiſe Niederbayern 4 (Pfarrkirchen)
er=
hielten: Landwirt Bauer (Bauernbund) 8699,
Land=
wirt und Bürgermeiſter Gerauer (Zentrum) 5747
Stim=
men; zerſplittert waren 14 Stimmen.
* Kohlſcheid, 9. Aug. Auf der Grube Laurweg
wur=
den fünf Bergleute von einem Förderkorb erfaßt.
Ein Bergmann wurde getötet, ein zweiter ſchwer, die
drei übrigen leicht verletzt.
* Zamburg, 9. Aug. Anläßlich der heute abend
er=
folgten Ausreiſe des Gouverneurs von Togo, Herzog
Adolf Friedrich von Mecklenburg, fand heute
mittag im Atlantic=Hotel ein Frühſtück zu 19 Gedecken
ſtatt, an dem u. a. teilnahmen: der Großherzog von
Meck=
lenburg=Schwerin, Großherzogin Marie von
Mecklen=
fburg, Herzog Paul Friedrich von Mecklenburg, Heinrich,
Prinz der Niederlande, Prinzeſſin Heinrich XVIII. von
Reuß und Bürgermeiſter Dr. Burchard. Der Großherzog
hielt eine Anſprache, in der er Herzog Adolf Friedrich
begrüßte und viel Glück wünſchte.
* Kiel, 9. Aug. Gegen drei Uhr nachmittags
paſ=
ſierte, von achtern auflaufend, der franzöſiſche
Panzerkreuzer „Condé” das Flottenflaggenſchiff
„Deutſichland” öſtlich vom Gjedſer=Riff=Feuerſchiff.
Kurz bevor der Kreuzer quer ab vom deutſchen
Linien=
ſchiff kam, ſetzte er die franzöſiſche Flagge auf Großtopp
— nach der Flaggentafel iſt dies das Abzeichen für den
franzöſiſchen Marineminiſter — und holte die
Komman=
dantenwimpel nieder. Da dem franzöſiſchen
Marinemini=
ſter neunzehn Schuß Salut zuſtehen, feuerte die „
Deutſch=
land‟. Der Salut wurde ſofort erwidert.
* Petersburg, 9. Aug. Die offiziöſe Roſſija begrüßt
in einem Artikel die Ankunft Poincarés, indem ſie
die Anſicht der ruſſiſchen und der auswärtigen Preſſe
bil=
zigt, daß die Ankunft des Leiters der auswärtigen
Poli=
tik der befreundeten und verbündeten Macht nicht
ledig=
lich die Bedeutung eines Aktes internationaler
Höflich=
keit haben könne, daß aber trotzdem niemand das Recht
habe, ſich über die neue Beſtätigung des Bündniſſes zu
beunruhigen. Denn die öffentliche Meinung Europas
hatte genügend Gelegenheit, ſich von den friedlichen
Fort=
ſchritten und den Zwecken des franzöſiſch=ruſſiſchen
Bünd=
niſſes überzeugen zu laſſen, das kein europäiſches
In=
tereſſe bedrohe. Die Zeitung drückt die Gewißheit aus,
daß die große Mehrheit des ruſſiſchen Volkes überzeugt
iſt, daß Rußland und Frankreich ſich notwendigerweiſc
enger zuſammenſchließen müſſen in ihrer Bemühung, den
Frieden zu ſchützen und zu kräftigen, der nicht allein für
dieſe Mächte, ſondern alle ihnen befreundeten Nationen
nötig ſei.
Mazambique, 9. Aug. Von der Reiſe Dr. Solfs
wird gemeldet: Am 31. Juli traf der Staatsſekretär in
Pretoria ein und nahm beim ſtellvertretenden
General=
gouverneur Wohnung. Der Lunch bei General Botha
verlief ſehr herzlich. Danach wurde das Theilerſche
bakteriologiſche Inſtitut eingehend beſichtigt, am 1. Auguſt
die Premiermine beſucht. Am Abend fand ein Bierabend
ſtatt, an dem Deutſche teilnahmen. Am 2. und 3. Auguſt
weilte der Staatsſekretär in Lourenco Marques,
wo der Generalgouverneur ihm zu Ehren ein Feſtmahl
veranſtaltete. Danach anſchließend begrüßte Dr. Solf die
deutſche Kolonie. Am 5. Auguſt erfolgte die Ankunft in
Beira.
* Port au Prince, 9. Aug. Die Nationalverſammlung
wählte Tancrede Auguſte zum Präſidenten
der Republik.
HB Köln, 9. Aug. Im Köln=Mülheimer Bezirk
fan=
den geſtern abend 11 Metallarbeiter=
Ver=
ſammlungen ſtatt. Es wurde die Aufſtellung
gleich=
lautender auf Verkürzung der Arbeitszeit und
Lohnerhöh=
ung gerichteter Forderungen beſchloſſen. Eine aus 9
Mit=
gliedern beſtehende Zentral=Kommiſſion wird in Kürze
dieſe Forderung überreichen. Für Samstag und
Sonn=
tag ſind vom deutſchen Metallarbeiter=Verband wiederum
12 Verſammlungen einberufen. Falls die Forderungen
abgelehnt werden, ſteht ein Maſſenſtreik bevor, wie ihn
Köln noch nicht erlebt hat.
— Elbing, 9. Aug. Bei einem Gewitter ſchlug der
Blitz in die evangeliſche Kirche in Lick. Die Kirche, ein
alter turmloſer Holzbau, iſt vollſtändig niedergebrannt.
Zürich, 9. Aug. Das ſeit geſtern vermißte Frl.
Kübler iſt am Fuße der Ebnen Alp tot
aufgefun=
deneworden.
— Zingſt, 9. Aug. Das finniſche unter däniſcher
Flagge von Mariba nach Kiel ſegelnde Schiff „Ella”
ſtrandete auf der Höhe von Zingſt. Die Mannſchaft
konnte ſich im Boot retten. Der Kapitän Soederlund
iſt nach langer harter Arbeit von der Rettungsmannſchaft
geborgen worden. Er liegt ſchwer krank darnieder.
Oft wird bedauert
Briefkaſten.
D.=Torquay. Osram=Lampen werden von der Auer=
Geſellſchaft (Deutſche Gasglühlicht=A.=G.) in Berlin
her=
geſtellt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Zwiſchen Hochdruckgebieten über Weſteuropa und
dem hohen Norden erſtreckt ſich eine Furche tiefen Druckes
von der Nordſee über die Oſtſee nach Rußland. In ihr
wandern Depreſſionen von N.W. nach S.O. — Die
Tem=
peraturen liegen heute morgen in Deutſchland, von Süd
nach Nord zunehmend, zwiſchen 10 und 16 Grad Celſius.
Niederſchläge ſind in unſerem Bezirk nur vereinzelt
ge=
fallen. Im Bereich des ſüdweſtlichen Hochs dürfen wir
ziemlich heiteres, trockenes Wetter erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 10. Aug.:
Ziem=
lich heiter und trocken, mäßig warm, nachts kühl.
daß man im Sommer keinen
Leber=
tran einnehmen kann. Sehr mit
Un=
recht, denn Scotts Emulſion enthält
den beſten Norweger Dampftran, der
darin ſo leicht verdaulich gemacht iſt
daß das Präparat von jedermann
ſelbſt in der heißen Jahreszeit ohne
Mühe genommen und gut vertragen
wird. Iſt doch ſogar in den Tropen
Scotts Emulſion eine der beliebteſten
Stärkungs= und Kräftigungsmittel.
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Leo Fiſchl und Frau Lina,
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9. Auguſt 1912.
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Die glückliche Geburt eines geſunden
Jungen zeigen hocherfreut an
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Prof. Dr.-Ing. Rudolf Goldschmidt
u. Frau Hella, geb. Gimpel.
Charlottenburg, den 6. Auauſt 1912.
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Onsnsgansnsnspanse
Heute morgen um 7 Uhr verſchied nach
kurzem Krankenlager unſere geliebte Mutter
und Schwiegermutter
(*3222
Frau Marle Liegentuss
im Alter von 71 Jahren.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen:
Marie Ziegenfuß,
Karl Ziegenfuß,
Clara Ziegenfuß, geb. Heilbron.
Darmſtadt, Lütgendortmund,
den 9. Auguſt 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 11. Aug.,
nachmittags 4 Uhr, von der Friedhofskapelle
aus, ſtatt.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
mein liebes Kind, unſer Enkelchen, nach langem,
ſchwerem Leiden im Alter von 1¾ Jahren zu
(*3245
ſich ins Jenſeits zu rufen.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Marie Ockin,
Karl Ockin nebſt Familie,
Georg Grünig u. Familie.
Darmſtadt, den 9. Auguſt 1912.
Die Beerdigung findet in aller Stille ſtatt.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Geſtern abend kurz vor 9 Uhr ſtarb
in=
folge eines Unglücksfalles unſer liebes
Töchter=
chen, Schweſterchen und Enkelchen (16844
Aennchen
im Alter von 7 Jahren.
Im Namen der tranernden Hinterbliebenen:
Karl Hegendörfer,
Anna Hegendörfer, geb. Mitteldorf,
Adam Hegendörfer,
Elſe Hegendörfer.
Darmſtadt, den 9. Auguſt 1912.
Die Beerdigung findet Montag, den 12. Aug.,
vormittags 10 Uhr, von der Leichenhalle des
ſtädtiſchen Friedhofes aus, ſtatt.
Von Beileidsbeſuchen bittet man abſehen zu
wollen.
Todes=Anzeige.
Hiermit die traurige Nachricht, daß unſere
(*3167
gute Mutter
Frau
Erisabeme Scheerer F.0.
ſanft verſchieden iſt.
Ludwig Scheerer,
Otto Scheerer,
Fritz Scheerer.
Die Beerdigung findet in aller Stille ſtatt.
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Nummer 187.
Todes=Anzeige.
(Statt beſonderer Anzeige.)
Heute nacht entſchlief ſanft nach ſchwerem
Leiden unſere geliebte, unvergeßliche Schweſter,
Schwägerin und Tante
(16892
Fräulein
Bettchen Beckmann
nach vollendetem 69. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Johann Beckmann,
Familie Fritz Weissheimer.
Darmſtadt, Hügelſtr. 87, 9. Auguſt 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag
3 Uhr, vom Portale des ſtädtiſchen Friedhofes
aus, ſtatt.
Kondolenzbeſuche dankend verbeten.
Nachruf.
Am 8. Auguſt 1912 verſchied nach kurzer,
ſchwerer Krankheit Herr Nikolaus Knos,
Mitinhaber der Firma Darmſtädter
Eiſen=
gießerei, Maſchinenfabrik u. Mühlenbauanſtalt,
G. m. b. H.
Wir verlieren in dem ſo früh
Dahingeſchie=
denen einen guten und wohlwollenden
Vor=
geſetzten, dem wir ſtets ein gutes Andenken
bewahren werden.
(16883
Darmſtadt, 9. Auguſt 1912.
Die Arbeiterſchaft der Darmſtädter
Eiſen=
gießerei, Maſchinenfabrik und
Mühlenbau=
anſtalt, G. m. b. H., Darmſtadt.
Todes=Anzeige.
Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht,
davon Kenntnis zu geben, daß der Mitinhaber
unſerer Firma, Beſitzer der früheren „
Darm=
ſtädter Eiſengießerei Nikolaus Knos” (16882
Herr Nikolaus Knos
am 8. ds. Mts. einer ſchweren Krankheit
er=
legen iſt.
Wir verlieren in demſelben einen treuen,
raſtlos tätigen Mitarbeiter und bitten Sie, dem
Entſchlafenen ein gutes Andenken bewahren
zu wollen.
Darmſtadt, 9. Auguſt 1912.
Darmſtädter Eiſengießerei, Maſchinenfabrik
und Mühlenbauanſtalt, G. m. b. H.
Die Beſtattung findet am Samstag, 10. Aug.,
nachmittags 5½ Uhr, vom Portale des
Darm=
ſtädter Friedhofes aus, ſtatt
Krieger- u. Militär-Verein
„BLücHERee
In Erfüllung einer traurigen Pflicht teilen
wir den Herren Kameraden ergebenſt mit, daß
(V16849
unſer Mitglied und Kamerad
Herr Nikolaus Knos
geſtorben iſt.
Die Beerdigung findet Samstaa, den
10. Auguſt, nachmittags 5½ Uhr, vom Portale
des Darmſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
Wir bitten um zahlreiche Beteiligung.
Der Vorſtand.
Tagestalender.
Samstag, 10. Auguſt.
Sommernachtfeſt des Geſangvereins „Sängerluſt”
um 8½ Uhr im „Mathildenhöhſaal”
Sommernachtfeſt des Doppelquartett „Rheingold”
um 8 Uhr auf Hugenſchütz’ Felſenkeller.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Heſſiſcher Hof
um 8 Uhr. — Singſpielhaus „Metropole” um 8 Uhr —
„Perkeo” um 8 Uhr
Bilder vom Tage: Zur Brückenkataſtrophe in Binz,
Vom Bau des Rieſendampfers „Imperator”, Vom 8.
Deutſchen Sängerbundesfeſt in Nürnberg, Zur
Hundert=
jahrfeier des Hauſes Krupp.
Sonntag, 11. Auguſt.
Sommerfeſt des Heſſ. Fechtvereins „Waiſenſchutz” um
4 Uhr im Saalbau.
Erbauung der Freireligiöſen Gemeinde (
Zuſammen=
kunft um 4 Uhr am Böllenfalltor).
Preisſchießen (Schluß) mit Konzert des
Schützen=
klub „Feurio” um 4 Uhr im Klublokal (Kiesſtraße).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Schützenhof
um 8 Uhr. — Singſpielhaus „Metropole” um 4 und 8
Uhr. — „Perkeo” um 4 und 8 Uhr. — Reſtaurant „Zu
den drei Haſen”. um 4 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 12. Auguſt.
Hofreite=Verſteigerung des Joh. Ludwig Chriſt
(Schulſtraße 1) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Hofreite=Verſteigerung des Andreas Friedrich
Ruhland (Wendelſtadtſtraße) um 10 Uhr auf dem
Orts=
gericht I.
Beſichtigung des Großh.
Reſibensſchkoſ=
ſes: An jedem Wochentage von 3—4 Uhr; Sonntags
von 11—1 Uhr.
Eugen Bracht=Ausſtellung auf der
Mathil=
denhöhe (geöffnet von 10—6 Uhr).
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Druk und Belag. z. 6. Pilicſche Hutachmntentf.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: J. V.: Adam Ileiſchmann,
ſämt=
lich in Darmſtadt. — Für den redaktionellen Teil
be=
ſtimmte Mitteilungen ſind an die „Redaktion des
Tag=
blatts” zu adreſſieren. Etwaige Honorarforderungen
ſind beizufügen; nachträgliche werden nicht berückſichtigt.
Unverlangte Manuſkripte werden nicht zurückgeſandt.
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Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
30 04.
Samstag, 10. Auguſt.
1912.
An die Oriepolzelbehörden und die Feldpolzelbehörden
des Kreiſes Darmſtadt.
Es kommt leider ſehr häufig vor, daß Haushaltungs=Abfälle, Scherben,
altes Papier u. dergl., namentlich auch alte Blech= und Emailgefäße, in Feld
und Wald, auf Wege und Plätze oder auf fremde Grundſtücke in unzuläſſiger
Weiſe gebracht oder weggeworfen werden. Art. 112 und 379 des
Polizeiſtraf=
geſetzbuchs geben die Möglichkeit, gegen ſolche Verunreinigungen von öffentlichen
Straßen, Plätzen und Anlagen einzuſchreiten. Sofern auf Privatgrundſtücken an
öffentlichen Wegen ſolcher Unrat unverdeckt lagert, kann mit Polizeiverfügung im
ein=
zelnen Falle auf Grund des Art. 66 der Kreis= und Provinzialordnung durch uns,
oder auf Grund des Art. 129b der Städeordnung durch den zuſtändigen
Polizei=
beamten vorgegangen werden. Nach Art. 38 des Feldſtrafgeſetzes iſt ſtrafbar, wer
unbefugt Steine, Scherben, Schutt oder Unrat auf fremde Felder wirft.
Ferner bildet es einen beklagenswerten Mißſtand, daß das Waſſer der Bäche
und Gräben durch Einleitung und Einwerfen fremder Stoffe immer mehr
Ver=
unreinigungen ausgeſetzt wird. Es iſt deshalb erforderlich, daß die
Ortspolizeibehör=
den auf den Zuſtand der Bäche und der in dieſelben mündenden Gräben ein
beſon=
deres Augenmerk richten und alljährlich Beſichtigungen derſelben vornehmen laſſen.
Direkte Zuleitungen verunreinigender Stoffe müſſen abgeſtellt werden. Oſt kommt
es vor, daß Schutt und Unrat an den Ufern der Bäche abgeſchüttet wird, damit er
vom Waſſer weggeſchwemmt werde, und daß Abfälle aus Haushaltungen (alte
Blech=
geräte, Scherben uſw.) in Gräben und Bäche geworfen werden. Bei dem allgemeinen
Intereſſe, welches an der Erhaltung eines möglichſt reinen Bachwäſſers beſteht,
er=
ſcheint es unbegreiflich, daß die Einwohnerſchaft mancher Orte an der Bekämpfung
dieſer bedauerlichen Mißſtände ſelbſt ſo wenig Anteil nimmt. Nach Art. 120 des
Polizeiſtrafgeſetzes iſt das unbefugte Einlegen oder Einwerfen von Steinen, Sand,
Erde, Bäumen Schutt, Unrat und anderen feſten Körpern in die Bäche oder Gräben
oder Triebwerkskanäle bei erheblicher Geldſtrafe unterſagt.
Die erwähnten Mißſtände werden nicht ſelten auch dadurch begünſtigt, daß von
der Gemeinde nicht in ausreichender Weiſe für Plätze geſorgt iſt, wo Schutt,
Haus=
haltungsabfälle uſw. abgeladen werden können, oder daß dieſe Plätze bei der
Ein=
wohnerſchaft nicht genügend bekannt ſind.
Wir beauftragen Sie daher:
1. das Polizei= und Feldſchutzperſonal zu genauer Aufmerkſamkeit auf die
be=
regten Mißſtände und deren Verhütung anzuweiſen:
2. für Abladeplätze für Schutt, Haushaltungsabfälle u. dergl. ſoweit erforderlich
zu ſorgen und bekannt zu machen, wo dieſe Abladeplätze liegen;
3. aus den Bächen und Gräben, ſowie von öffentlichen Wegen und Plätzen den
Unrat, wie Scherben, Blechgefäße uſw. entfernen zu laſſen und, ſofern auf
Privatgrundſtücken in der Nähe von öffentlichen Wegen ſolcher Unrat in
mißſtändiger Weiſe lagert, den Eigentümer zur Beſeitigung desſelben
aufzu=
fordern, wenn dieſer Aufforderung aber nicht entſprochen wird, das Weitere
wie oben bemerkt zu veranlaſſen.
Darmſtadt, den 5. Auguſt 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
An die Großh. Gendarmerieſtationen des Kreiſes Darmſtadt.
Wir verweiſen auf vorſtehende Verfügung an die Ortspolizeibehörden und die
Feldpolizeibehörden des Kreiſes und beauftragen Sie, in den Landgemeinden bei
Verhütung der oben bemerkten Mißſtände mitzuwirken, ſowie ſtrafbare
Verunreinig=
ungen zur Anzeige zu bringen. Insbeſondere wollen Sie, wenn Sie eine
Verun=
reinigung von Waſſerläufen durch Einleiten fremder Stoffe wahrnehmen, nötigenfalls
ſofort deren Urſache zu ermitteln ſuchen und daüber an uns berichten.
Darmſtadt, den 5. Auguſt 1912.
(16709ds
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Die bei Verechnung der Beſerungen für die Arme zugrunde zu legenden Durch=
ſchnittsmarktpreiſe im Kreiſe Darmſtadt haben im Monat Juli 1912 für Hafer 25 Mk.,
für Heu 9,50 Mk., für Stroh 5. Mk. pro 100 Kilo betragen.
(16799
Bekanntmachung.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß von Truppenteilen des
XVIII. Armeekorps am 8., 12. Auguſt 1912 von 7 Uhr vormittags bis 7 Uhr
abends Schießen mit ſcharfer Munition auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten wird.
Schußrichtung vom Steinhügel. 1 Im nördlich Meſſl in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das geſährde Geländer
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
„ Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
„ Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe=Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. (
Polizeiver=
ordnung Kreisamt Darmſtadt 25. September 1909, Kreisamt Offenbach a. M. 20. Sep.
tember 1909).
Darmſtadt, den 19. Juni 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
(13886a
Bekanntmachung.
Um Irrtümern, die bei der Ausſtellung von Verſicherungskarten vorkommen
könnten, möglichſt vorzubeugen, verweiſen wir auf die nachfolgend abgedruckte
Be=
kanntmachung des Reichskanzlers vom 29. Juni 1912.
Darmſtadt, den 9. Auguſt 1912.
(16881
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Michel.
Bekanntmachung,
betreffend eine Ausführungsbeſtimmung für die Angeſtelltenverſicherung.
Vom 29. Juni 1812.
Auf Grund des § 9 Abſ. 1,2 des Verſicherungsgeſetzes für Angeſtellte vom
20. Dezember 1911 hat der Bundesrat folgendes beſtimmt:
Verſicherungsfrei ſind
die in Betrieben oder im Dienſte des Reichs, eines Bundesſtaats, eines
Ge=
meindeverbandes, einer Gemeinde oder eines Trägers der reichsgeſetzlichen
Arbeiter= oder Angeſtelltenverſicherung Beſchäftigten,
ebenſo die Geiſtlichen der als öffentlich=rechtliche Korporationen anerkannten
Religionsgemeinſchaften ſowie Lehrer und Erzieher an öffentlichen Schulen
oder Anſtalten,
wenn ihnen Anwartſchaft auf Ruhegeld und Hinterbliebenenrenten im Mindeſtbetrage
nach derienigen Gehaltsklaſſe (§ 16 a. a. O.) gewährleiſtet iſt, welche ihrem
tatſäch=
lichen Stelleneinkommen zu der Zeit entſpricht, zu der die Entſcheidung nach § 9 Abſ3
a. a. O. wirkſam wird.
Berlin, den 29. Juni 1912.
Der Stellvertreter des Reichskanzlers:
Delbrück.
Bekanntmachung.
Wir machen wiederholt auf das vorausſichtlich am 1. Januar 1913 in Kraft
tretende Verſicherungsgeſetz für Angeſtellte (Reichsgeſetzblatt von 1911 S. 989)
auf=
merkſam und verweiſen auf unſere Bekanntmachung vom 5. Juni 1912 (
Amtsverkün=
digungsblatt Nr. 69) Zffer 8 Abſ. 4.
Hiernach hat der zu Verſichernde die Abgabe einer Aufnahme= und
Verſiche=
rungskarte bei der für ihn zuſtändigen Ausgabeſtelle zu beantragen und die
Auf=
nahmekarte ſelbſt auszufüllen.
Durch Bekanntmachung Großh. Miniſteriums des Innern vom 11. Juli 1912
ſind als Ausgabeſtellen beſtimmt:
a) für Verſicherte, die nach dem Vierten Bnch der
Reichsverſicherungs=
ordnung verſichert ſind, dieienigen Stellen, die für die Ausſtellung der
Quittungskarten zuſtändig ſind (die zur Zeit noch beſtehenden
Gemeinde=
krankenverſicherungen, Orts=, Betriebs= und Innungskrankenkaſſen),
b) für alle übrigen Verſicherten die Großh. Bürgermeiſtereien.
Wir fordern alle in Betracht kommenden Verſicherungspflichtige auf, bei der
für ſie zuſtändigen Ausgabeſtelle eine Aufnahmekarte, der eine kurze Belehrung über
die Ausfüllung der Aufnahme= und Verſicherungskarte beigefügt werden wird,
abzu=
holen und nach deren Ausfüllung zum Zweck der Ausſtellung einer
Verſicherungs=
karte der Ausgabeſtelle wieder zurückzugeben.
Es empfiehlt ſich für die Verſicherten, ſich alsbald Verſicherungskarten zu
be=
ſorgen, da zu den im Monat Oktober ſtattfindenden Wahlen der Vertrauensmänner
der Angeſtelltenverſicherung nur ſolche Verſicherte zugelaſſen werden, die im Beſitz
einer Verſicherungskarte ſind.
Darmſtadt, den 7. Auguſt 1912.
(16880sid
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. B.: Dr. Michel.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Paar graue Herrenſocken. 2 friſchgewaſchene
Umlegekragen. 1 Taſchenmeſſer mit dunklem Stiel 2 Klingen und
Korkzieher. 1 ſchwarzer Spitzenſchal. 1 altes dunkles Portemonnaie
mit einigen Pfennigen. 1 großer Schlüſſel. 1 Bund (10 Stück)
Schlüſſel an einem Ring. 1 Taſchentuch, gez. A. 1 brauner
Kinder=
ſchuh. 1 weiß und ſchwarzgeſtreifter Damengürtel. 1 gelbes
Porte=
monnaie (leerſ.
(16852
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 ſchott. Schäferhund. Die Hunde können von den
Eigen=
tümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Verſteige=
rung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag,
vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(16853
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den
11. Auguſt, ſind nachmitags in der Zeit von 1 bis 5 Uhr abends
folgende Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=
Apotheke, Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von
1 Uhr ab geſchloffen.
Verkaufspreiſeder Sleiſch= u. Wurſtwaren t. d. Haupt= u. Reſtdenſtadt Darmſtad t.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per ½ kg
Ochſenfleiſch .
. 100 Pfg.
Rindfleiſch
. 94 „
Fett, roh
. . . . 70 „
Fett, ausgelaſſen . . . 80 „
Leber
80 „
Kalbfleiſch
100 „
Hammelfleiſch
. 100
Bruſt.
60 „
. 100
Schweinefleiſch
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 110
per ½ kg
Speck. geräuchert
120 Pfg.
. 120 „
Dörrfleiſch
Schinken m. Bein:
120 „
Rollſchinken
.140 „
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen . . . 96
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt . 96 „
Leber= u. Blutwurſt . . 80 „
Darmſtädter Herbſtmeſſe 1912.
Für die vom 22. September bis 1. Oktober 1912 dauernde
Herbſtmeſſe und die am 22., 23. und 29. September d. Js.
ſtatt=
findende Beſſunger Kirch= und Nachkirchweihe werden die folgenden
Plätze auf dem Wege des ſchriftlichen Angebots vergeben.
a) Herbſtmeſſe:
1. für ein Dampfkaruſſell bis 13 m Durchmeſſer,
2. für zwei Karuſſells oder Schaukeln (ohne Dampfbetrieb) bis
12 und 15 m Durchmeſſer,
3. für ein Hippodrom oder großes Schaugeſchäft bis 22 m
Durchmeſſer,
4. für einen Kinematographen oder ein Schaugeſchäft bis 25 m
Front und 12—14 m Tiefe (einſchl. Stützen),
5. für mehrere Schaubuden in verſchiedenen Größen,
6. für mehrere Schießbuden und
7. für eine Photographiebude.
b) Beſſunger Kirch= und Nachkirchweihe:
1. ein Platz von 11 m Durchmeſſer für Karuſſell oder Schaukel
ohne Dampfbetrieb,
2. ein Schau= oder Schießbudenplatz bis 8m Front und 6m Tiefe.
Die Bedingungen mit Angebotſchein und Plan ſind gegen
Einſendung von 50 Pfg. var mir zu beziehen, Sie liegen nebſt dem
Fim and derden ſüblſcher Merkimntſer biahans an dlertdan
zur Einſicht offen.
Allen Angeboten ſind genaue Angaben über die Größe und
die einzelnen Abmeſſungen der Geſchäfte beizufügen. Angebote auf
Schaubudenplätze müſſen außerdem eingehende Angaben über die
Art des Unternehmens enthalten.
Angebote ſind, unter Verwendung der vorgeſchriebenen
An=
gebotsſcheine und mit der Aufſchrift „Angebot auf Meßplätze”
ver=
ſehen, bis ſpäteſtens
Dienstag, den 20. Auguſt, vormittags 11 Uhr,
einzureichen.
Dieſämtlichen übrigen Plätze werden
öffent=
lich verſteigert und zwar:
1. mehrere Plätze für große Zuckerbuden von 8 X 2½ m,
. Waffelbuden bis 9 X 4 m.
2.
3. die ſämtlichen Plätze für Verkaufsbuden und
4. die Plätze für Geſchirr, Glas und Porzellan.
Die Verſteigerung findet ſtatt am Dienstag, den 3.
Sep=
tember, vormittags 9 Uhr, im oberen Lokal der Turngemeinde am
Woogsplatz.
Der Meßplan und die Verſteigerungsbedingungen liegen
bei dem ſtädtiſchen Marktmeiſter zur Einſicht offen.
Darmſtadt, den 30. Juli 1912.
(16433a
Der Oberbürgermeiſter
I. V.: Schmitt.
Bekanntmachung.
Das Hebregiſter über die für das Rechnungsjahr 1912 zur
Er=
hebung kommenden iſraelitiſchen Gemeindeſteuern liegt vom 12. d. Mts.
ab acht Tage lang zur Einſicht der Intereſſenten bei dem
Gemeinde=
rechner. Herrn Karl Flehinger, Alexanderſtraße 4, während der
Dienſtſtunden von 8—12 Uhr vormittags offen.
Beſchwerden gegen die in dem Regiſter enthaltenen Anſätze
ſind binnen der erſten 4 Wochen nach Ablauf der Offenlegungsfriſt
entweder ſchriftlich oder mündlich zu Protokoll bei Großh. Kreisamt
Darmſtadt vorzubringen. Später vorgebrachte Beſchwerden können
(46547
keine Berückſichtigung finden.
Darmſtadt, 9. Auguſt 1912.
Der Vorſtand der iſraelitiſchen Religionsgemeinde.
Die beſte Gelegenheit
gebr. Möbel all. Art am ſchnellſten u. ſich. z. verw., biet. mein Unternehmen.
Uebernahme zur Verſteigerung und Verkauf vollſtändiger
Haushaltungen, ſowie Nachläſſe, einzelne Möbel uſw.
Auf Wunſch vorherige Taxation. Geſchäftsprinzip= korrekt u. diskret.
Abrechnung kann ſof. nach der Verſteigerung bezw. Verkauf erfolgen.
Weg= u. Umgiehenden beſtens zu empfehlen. Beſte Reſerenzen.
Johannes Krummeck,
Auktionator und Taxator.
Wohnung: Grafenſtraße 4.
Unterhalte ſtändige Lager von neuen, gebrauchten u. autiken
(15283a
Mübelz, Beſichtigung jederzeit ohne Kaufzhang.
Bauplanfeſtlegung.
Der Bebauungsplan über die
Südſeite des Landwehrwegs von
der Weiterſtädter Straße bis zum
Tor des neuen Güterbahnhofs
liegt in der Zeit vom 8. bis
ein=
ſchließlich 23. d. Mts. bei dem
Stadtbauamt, Grafenſtraße 30, zur
Einſicht offen.
Einwendungen gegen den Plan
ſind, bei Meidung des Ausſchluſſes,
ſchriftlich oder zu Protokoll daſelbſt
vorzubringen.
(16662ms
Darmſtadt, den 5. Auguſt 1812
Der Oberbürgermeiſter
J. V.: Jaeger.
Schulgeld=Erhebung.
Das Schulgeld für das Großh.
Realgymnaſinm, die Großh.
Liebigs= und die Großh.
Lud=
wigs=Oberrealſchule, die
Vor=
ſchule der Großh. Gymnaſien,
die Viktoriaſchule und das
Leh=
rerinnenſeminar, die
Eleonoren=
u. Frauenſchule ſowie die
Mittel=
ſchulen für das III.
Kalender=
vierteljahr 1912 iſt — bei
Mei=
dung des Beitreibungsverfahrens
— bis Ende 1. Mts. an den
Werktagen, vormittags von 8 bis
12½ Uhr, hierher zu entrichten.
Darmſtadt, 2. Auguſt 1912.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
(16665a
Städt. Hallenſchwimmbad
Darmſtadt, Mühlſtraße 33.
Schwimmbäder, Wannenbäder,
Brauſebäder, Heißluft=, Dampf=,
Maſſage= und Duſchbäder,
Elek=
triſchlichtbäder und
Kohlenſäu=
rebäder.
Die Anſtalt iſt zur Zeit
ge=
öffnet
1. an Werktagen:
von morgens 7 Uhr bis
abends 8½ Uhr
ununter=
brochen.
Samstags bis abends
9 Uhr.
2. an Sonn= und Feiertagen:
vormittags von 7. bis
12½ Uhr.
(9518a
Die Verwaltung.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Augnſt 1912.
Nummer 187.
er Ankauf von Roggen iſt aufgenommen worden. Der
Heu= und Strohankauf wird fortgeſetzt.
Proviantamt Darmstadt.
R16906)
Hessische Handelslehranstalt
Fernsprecher 923 Darmstadt Rheinstrasse 6
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Tages-
unterricht.
II. Halbjahrkurse zur Vorbereitung für den kaufm.
(16717a
Beruf.
Beste, langjährig bewährte Lehrkräfte.
Neue Kurse beginnen Dienstag, den 13. August.
Lehrplan und Aufnahmebedingungen durch
Wilhelm Siedersleben,
staatl. geprüfter Handelslehrer.
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Hoffmannſtraße 8, II.
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Stenographie und Maſchinenſchreiben monatlich 12 Mk.
Maſchinenſchreiben allein monatlich 6 Mk.
Täglich Uebung für Fortgeſchrittene monatlich 4 Mk.
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Sprachen und Muſik 1 Mk. pro Stunde.
Knabenpenſionat Goetheschule Offenbach a. M.
Privat=, Real= und Handelsſchule, erteilt Einjährigenzeugnis.
Gute Verpflegung und Aufſicht. Sorgfält, Ueberwachung der
Schul=
arbeiten. Großer Garten. Zentralheizung, elektr. Licht. (2154f
Proſpekte durch die Direktion.
Mäßiger Penſionspreis.
Redl- und Handelsschuie Milltenberg u. Hain
mit Schülerheim.
Erteilt Einjährigenzeugnis. (15901D
Uebergangsklassen für Gymnasiasten.
Städt. subv. unter
Staats-
aufsicht stehende
Höhere
Handelsschule Lunddd Wratz).
für Schüler von 11—20 Jahren
I. Handelsreaischule 1910/11 26 Einjährige.
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16—30 Jahren.
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Pfund 10 Pfg.
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Zuſendung frei Haus.
Kirchstrasse 1.
EmanderFuidg Telephon 137.
Wegen Herſtellungsarbeiten
bleibt der Arheilger Weg von der
Aeußeren Ringſtraße bis zum
Ver=
bindungsweg zwiſchen Elfeicher
Weg und Arheilger Weg vom
Montag, den 12. ds. Mts. ab,
auf acht Tage für den
Fuhr=
werks= und Kraftwagenverkehr ge=
(16871
ſperrt.
Darmſtadt, 9. Auguſt 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Jaeger.
Bekanntmachung.
Montag, 12. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Erben des Andreas
Friedrich Ruhland dahier
gehö=
rigen Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
V 14¾/100 396¾/10 Hofreite
Wendel=
ſtadtſtraße
zwecks Aufhebung der beſtehenden
Gemeinſchaft in unſerem Büro
zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, 11. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
K61/12 Müller. (V15185
Bekanntmachung.
Mittwoch, 14. Auguſt I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die den Jakob Mohr
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
I 350 1644 Hofreite
Neckarſtr.
Nr. 4,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K30/12
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 8. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V15184
Bettſtelle mit Spiralf. u. g.
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Ramſtädterſtraße 25, 2. St. (*3223
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Pfd. Gutenbergſtr. 60. (*3231
Soeben gelangte zur Ausgabe:
Auguſt=Heſt 1912
der
Heſſiſchen Chronik
Monatsſchrift für Familien= und Ortsgeſchichte
in Heſſen und Heſſen=Naſſau
Begründet und herausgegeben von
Dr. Hermann Bräuning=Oktavio u. D. Dr. Wilh. Diehl
Inhalt: Profeſſor Karl Raupp: Aus den Erinnerungen eines deutſchen
Malers. Mit Abbildungen. — Willy Redhardt: Der letzte deutſche
Landgraf. — Dr. L. Schuſter: Der Seligenſtädter Geleitslöffel. —
Stadt=
pfarrer D. Dr. Wilhelm Diehl: Die Wormſer reformierte Militär= und
Flüchtlingsgemeinde. — Walter Kaulfuß: Aus der Geſchichte des Kaſſeler
Zeitungsweſens. — Dr. Caspar Ammann f: 1812. Aus meinem
Tage=
buch. — Oberlehrer Ferdinand Dreher: Die erſte Ballonfahrt über den
Taunus am 3. Oktober 1785. — Pfarrer Wilhelm Schäfer: Der II. Kurs
und Kongreß für Familienforſchung, Vererbungs= und
Regenerations=
lehre in Gießen vom 9. bis 13. April 1912. — Bücherſchau. — Aus
Zeitſchriften. — Umfragen.
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1,50 Mark, Einzelhefte gegen Voreinſendung des Betrags
60 Pfge. Probehefte unentgeltlich.
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Kurſe vom 9. Auguſt 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
Zf.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,20
3½ Deutſche Reichsanl. . 89,75
79,80
do.
3
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
3½ do. Conſols . . . 89,75
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 100, 10
93,40
do.
3½
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,30
88,10
do.
78,00
do.
4 Hamburger Staatsanl. 100,00
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 100,00
4 do. do. (unk. 1918) 190,00
87,90
do.
3½
77,60
do.
3
3 Sächſiſche Rente . . . . 80,10
4 Württemberger v. 1907 100,30
do. v. 1875 95,00
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,25
1¾ Griechen v. 1887 . . 54,00
3¾ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 90,40
4 do. Goldrente . . . 95,60
4 do. einheitl. Rente 86,90
13 Portug. unif. Serie I 64,25
3 do. unif. Ser. III 67,50
3 do. Spezial . . . . 9,70
5 Rumänier v. 1903 . . 101,40
4 do. v. 1890 . . 95,60
4do. v. 1905 . . —
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 90,40
4 do. v. 1902 . . . . 90,90
14½ dv. v. 1905 . . . . 100,50
13½ Schweden . . . . .
4 Serbier amort. v. 1895 —
4 Türk. Admin. v. 1903 82,00
14 Türk. unifiz. v. 1903 89.90
14 Ungar. Goldrente . . . 90,40
A do. Staatsrente . . . 87,80
In Proz.
Zf.
5 Argentinier
.100,85
4
86,20
do.
4½ Chile Gold=Anleihe .
5 Chineſ. Staatsanleihe . 99,80
4½
do.
4½ Japaner . . . .
94,00
5 Innere Mexikaner.
95,40
3
59,80
do.,
4 Gold=Mexikanerv. 1904 86,00
5 Gold=Mexikaner
100,10
3 Buenos Aires Provinz 70½
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 143,10
5 Nordd. Lloyd . . . . . 120,80
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 128,75
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 113,00
8 Baltimore und Ohio . 108½
6½ Schantungbahn . . . 131,25
64 Luxemb. Prince Henri
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 19½
6 Pennſylvania R. R. .121,80
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger
75,50
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik .
. . 540,00
14 Chem. Fabrik Gries=
260,50
heim .
30 Farbwerke Höchſt . . 658,00
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 349,50
10 Cement Heidelberg . . 153,00
30 Chem. Werke Albert 480,00
12½ Holzverkohlung
Kon=
ſtanz
. . . 326,75
4 Lahmeyer.
. . .127,25
Eete
InPro
Divid.
7½ Schuchert, Nürnberg 161,10
12 Siemens & Halske . 241½
5 Bergmann Electr. . . 140,00
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 170,60
0 Gummi Peter . . . . 120,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 119,75
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 555,00
10 Maſchinenf. Badenia 170,00
6 Wittener Stahlröhren 213,75
8 Steana Romana Petr. 143,75
15 Zellſtoff Waldhof . . 245,00
12½ Bad. Zucker=
Wag=
häuſel . . . . . . . 224,70
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 117,50
3 Südd. Immobilien 63,50
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 192½
14 Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 238,75
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 178,30
10 Gelſenkirchener . . . . 201,80
. . 197,00
8 Harpener . . .
15 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 269,10
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro. . . .
. 82,70
4 Laurahütte
. . . . 175,00
10 Kaliwerke Aſchersleben 166,60
11 „ Weſteregeln 207,50
7½ South Weſt Africa
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 88,10
4½ Nordd. Lloyd=Obl. —
4 Eliſabethbahn, freie . . 94,70
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 89,30
3 Prag=Duxer . . . . . . 75,40
5 Oeſterr. Staatsbahn
4 Oeſterr. Staatsbahn . 93,70
79,10
do.
3
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99,60
Inſro,
3t
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 77,10
2¾/10 do.
53,70
3 Raab=Oedenburg
77,50
4 Kronprinz Rudolfbahn 93,20
4 Ruſſ. Südweſt. .
88,50
4½ Moskau=Kaſan
96,80
87,70
do.
4 Wladichawchas
88,50
4 Rjäſan Koslow .
3 Portugieſ. Eiſenb.
77,10
do.
2½ Livorneſer
69,00
3 Salonique=Monaſtir . 63,60
4 Bagdadbahn . .
83,30
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 97,50
4 Miſſouri=Pacific. .
71,40
4 Northern=Pacific
99,20
4 Southern=Paciſic .
94,90
5 St. Louis und San
Francisco . . . . . 87,50
5 Tehuantepec . . . . . .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 199,00
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn . . . . . . . 150,20
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 168,30
6½ Darmſtädter Bank . 121,50
12½ Deutſche Bank . . . 254,00
6 Deutſche Vereinsbank . 123,75
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 116,20
10 Diskonto=Kommandit 187,00
8½ Dresdener Bank . . 154,10
9½ Frankf. Hypoth.=B. 216,00
6½ Mitteld. Kreditbank 118,75
7 Nationalb. für Deutſchl. 123,00
7 Pfälziſche Bank . . . . 127,50
5.86 Reichsbank . . . . . 136,00
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,20
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 124,10
7½ Wiener Bankverein . 134,70
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17 . . . 98,00
R. Pfandbriefe. InProz.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19 . . . . . . . 89,00
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S. 15—19, 21—26 97,30
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,00
do.
88,00
8½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 99,90
8½
do.
89,00
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16 . . . . 99,40
S. 14, 15, 17, 24/26
16—23 . .
. . . . . 99,60
½Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
G. 1 u. 2, 6—8
89,00
S. 3—5 .
88,80
S. 9—11
88,90
4 Meininger Hyp.=Bank 99,00
do.
3½
88,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 97,80
8½ do. (unk. 1914) . . 88,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=P. 99,90
do.
8½
89,60
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt . . . . . . —
-
9½ do.
4 Frankfurt.
100,00
8½ do.
95,00
4 Gießen .
-
8½ do.
4 Heidelberg
98,70
9½ do.
-
4 Karlsruhe
99,00
8½ do.
88,50
4 Magdebur
99,10
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
89,30
4 Mannheim
99,30
3½ do.
89,00
4 München
100,50
3½ Nauheim
4 Nürnberg
100,00
3½ do.
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4 Oeſterr. 1860er Loſe . 175,90
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Nummer 187.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Seite 13.
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Anguſt 1912.
Nummer 187.
Schulgeſundheitspflege.
— Man ſchreibt uns: In dem am 29. Mai in Berlin
abgehaltenen Kongreß für Schulgeſundheitspflege betraf
das Hauptreferat der diesjährigen Tagung die Frage der
Heizung und Lüftung in Schulen.
Prof. Reichenbach, Direktor des Hygieniſchen
Univerſi=
tätsinſtitutes in Göttingen wies darauf hin, daß der
Luft=
erſatz in Klaſſenzimmern durch Oeffnen der Fenſter und
Türen wohl wünſchenswert, keinesfalls aber ausreichend
ſei, da zur Beſeitigung von Waſſerdampf und Riechſtoffan
eine Mindeſtluftzufuhr von 15 Kubikmeter für die
er=
wachſene Perſon — für Kinder entſprechend weniger —
erforderlich iſt. Bei Feſtſetzung des Ventilationsbedarfes
iſt vor allem darauf Rückſicht zu nehmen, daß die
Luft=
temperatur 20‟ nicht überſchreitet.
Dieſe Forderung der Geſundheitspflege iſt
gleich=
bedeutend mit der, elektriſche Ventilatoren einzubauen.
Fenſter und Türen können während des Unterrichtes bei
ungünſtiger Witterung nicht geöffnet werden,
Ventila=
tionsklappen erfüllen ihren Zweck nur in ſehr
unzureichen=
dem Maße. Anders der elektriſche Ventilator. Sein Gang
iſt geräuſchlos, ſo daß keine Störung des Unterrichtes
ein=
tritt, ſelbſt bei ſchlechteſtem Wetter kann er im Betriebe
ſein und, was die Hauptſache iſt, er ſorgt für einen
dauern=
den, gleichmäßigen Erſatz der verbrauchten Luft. Seine
Geſchwindignit iſt leicht durch einen Stufenſſchalter zu
regulieren, wodurch eine übermäßige Abkühlung der
Räume, wie ſie beim Oeffnen der Fenſter eintritt,
ver=
mieden wird. Um jede Zugbeläſtigung auch der in der
Nähe des Ventilators ſitzenden Schüler zu vermeiden,
er=
ſcheint es zweckmäßig, ſtatt eines großen, zwei kleine
Ven=
tilatoren einzubauen. Der Stromverbrauch iſt ein äußerſt
geringer, beiſpielsweiſe beträgt er bei einer beförderten
Luftmenge von 50 Kubikmeter in der Minute ſtündlich nur
80 Watt, d. h. bei einem Strompreis von 15 Pfg. nur 1¾/10
Pfennig.
Auf dem gleichen Kongreß wandte ſich Baurat Heyberg
gegen das allgemein übliche, geſundheitswidrige
Aus=
fegen der Schulräume und trat für gute
Entſtäubungs=
anlagen ein. Trotzdem ſchon längſt feſtgeſtellt iſt, daß
ge=
rade der Zimmerſtaub der gefährlichſte Verbreiter der
ſo=
genannten Staub=Infektionskrankheiten iſt, iſt man gerade
in Schulen, wo doch die peinlichſte Sauberkeit herrſchen
ſollte, bei dem Syſtem, den Staub mit dem Beſen einfach
aufzuwirbeln, geblieben. Der größte Schmutz wird
ent=
fernt, der feine, aber viel gefährlichere Staub legt ſich nach
erfolgter „Reinigung” wieder auf den Boden, um bei
jedem Schritt der Schüler abermals aufzuſteigen und in
die Atmungsorgane einzudringen. Eine gründliche
Ab=
hilfe, d. h. eine wirkliche Entfernung des Staubes iſt nur
durch den elektriſchen Staubſauger zu erzielen. Es iſt
un=
erfindlich, aus welchen Gründen dieſes Mittel bisher in
Schulen nicht verwendet wird, weder der
Anſchaffungs=
preis noch der Stromverbrauch können einen
Hinderungs=
grund bilden. Bei dem Neubau einer Schule ſollte daher
unbedingt eine größere ſtationäre Entſtaubungsanlage
vorgeſehen werden. Der nachträgliche Einbau einer ſolchen
Anlage iſt mit großen Koſten verknüpft, trotzdem aber
können auch ſchon beſtehende Schulen die großen
geſund=
heitlichen Vorteile der elektriſchen Entſtaubung genießen.
Es ſind kleinere transportable Apparate auf dem Markt,
deren Betrieb lediglich eine Steckdoſe erfordert. Die
Stromkoſten betragen nur etwa 3 bis 4 Pfg. in der Stunde
und werden bei weitem kompenſiert durch die
Zeiterſpar=
nis, denn mit einem elektriſch betriebenen Staubſauger
wird ein Zimmer in erheblich kürzerer Zeit gereinigt als
biher.
Dieſe beiden, im Intereſſe der Geſundheitspflege auf
dem Kongreß geſtellten Forderungen, zeigen, wie
erforder=
lich es iſt, auch in Schulen und öffentlichen Gebäuden außer
der Lichtleitung noch eine Kraftleitung zu inſtallieren.
Die Technik bietet Mittel genug, die öffentliche
Geſund=
heitspflege zu fördern, Staat und Kommune ſind zu ihrer
Förderung berufen, daher ſollten ſie die erſten ſein, welche
die ihnen gebotenen Mittel in weitem Maße benutzen.
Sport.
— Pokalwettſpiel in Griesheim b. D. Am 18. Aug.
hält der „Sportklub Griesheim 1908‟ Pokalwettſpiel
(Sechskämpfe), verbunden mit olympiſchen Spielen, ab.
Zum Austrag kommen vormittags halb 10 Uhr ein
Zehn=
kilometer=Wettgehen und ein Wettlaufen über 200 und 500
Meter. Die Sechskämpfe beginnen um 12 Uhr und ſind
in eine A=, B= und C=Klaſſe eingeteilt. Die zur
Verteil=
ung kommenden Preiſe beſtehen in nur wertvollen
Kunſt=
gegenſtänden und Diplomen. — Die
Delegiertenverſamm=
findet bereits am 11. Aug., um 3 Uhr, im „Weißen Hirſch”
ſtatt.
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Hürden=Rennen; 3000 Mark. Diſtanz 2700 Meter: 1. Hrn.
E. von Benningſens Clou (Jentzſch), 2. Schakal (Streit),
3. La Turbie (Naſh). Tot. 388:10, Pl. 66, 15, 47110.
Un=
plaziert: Dakato (4), Rejoice (gef.), Dahme (gef.),
Gold=
parmäne (gef.), Frühwach, Journal. Sicher, 1—1½ Lg.
— Preis von Augsburg; Ehrenpreis und 3000 Mk., Diſt.
3400 Meter: 1. Leutn. v. Schmidt=Paulis Edda (Leutn.
Frhr. von Berchem), 2. Imker (Beſ.), 3. Heiotoho (Beſ.).
Tot. 30:10, Pl. 18, 26:10. Unpl.: Falkenauge (4), Myrthe
(gef.). — Formidable=Jagd=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz
4200 Meter: 1. Dr. G. Pachalys Turandot (Roſak), 2.
Hecker (Naſh), 3. Melitta (Th. Baſtian). Tot, 25:10, Pl.
13, 13:10. Unpl.: Sati, Harald I (4). Leicht, 3 Lg.-Hals.
— Herkules=Jagdrennen; Ehrenpr. u. 8000 Mk., Diſtanz
3400 Meter: 1. Geſtüt Charlottenthals Werra (Leutn.
Frhr. von Berchem), 2. Gefa (Herr Jahrmarkt), 3.
Rut=
land Arms (Beſ.). Tot. 37110. Pl. 15, 15.10. Unpl.:
Coppee (refüſ.), Knud (4), Libel. Sicher, Hals-Kopf. —
Aurora=Jagdrennen; 6000 Mark Diſtanz 3200 Meter:
1. Herrn J. Neumanns Grace (E. Weber), 2. Katalonier
(Streit), 3. Jungtürke (Torke). Tot. 62110, Pl. 19, 23,
18:10. Unpl.: Grasmücke (4), Rothaut (gef.), Harzroſe,
Poſtillon, Prompt, Menelik (ausgebr.). Priotina. Sehr
ſicher, ¾—1 Lg. — Preis von Wuſtermark; Ehrenpreis
und 3000 Mark, Diſtanz 4200 Meter: 1. Leutn. v. Roeders
Landesvater (Leutn. v. Lütcken), 2. Großherzog (Leutn.
v. Sydow), 3. Wetterwolke (Dr. Saloſchin). Tot. 37110,
Pl. 13, 13, 22:10. Unpl.: Thurles Belle (angeh.), Blitz,
Scribo, Hermes I. Gegenwehr, ¾—4 Lg. — Preis von
Sadowa; 3300 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn K.
v. Goſſow=Schönborns Habmichlieb (Jentzſch), 2. Delila
(H. Teichmann), 3. Malta (O. Müller). Tot. 46:10, Pl.
18, 24, 16:10. Unpl.: Extra, Bath, Seba, Chutbeh,
Cour=
ſchleppe, Lady Pekin, Sühne. Leicht, 1½—3 Lg.
* Lawn=Tennis. Das Internationale Lawn=
Tennis=Turnier zu Karlsbad, welches, ebenſo
wie die voraufgegangenen Turniere in den Böhmiſchen
Badeorten, eine vorzügliche Beſetzung aufzuweiſen hatte,
fand einen ſchönen Abſchluß. Die Hauptkonkurrenz, den
Bäder=Preis, gewann R. Kleinſchroth ohne Spiel gegen
Kinzl, der den zweiten Preis gewann; dritter Preisträger
wurde O. Kreutzer, der die Meiſterſchaft von Marienbad
im Herren=Einzelſpiel vor R. Kleinſchroth an ſich brachte.
Die Meiſterſchaft im Herren=Doppelſpiel wurde von
Kinzl-H. Kleinſchroth gegen R. Kleinſchroth-Kreutzer
gewonnen. Die Meiſterſchaft von Böhmen im Damen=
Doppelſpiel fiel an Frau A. Mende-Frau Maſchka gegen
Fräulein v. Cſery-Fräulein Meszaros. Die Meiſterſchaft
von Oeſterreich im gemiſchten Doppelſpiel gewannen Frau
A. Mende-Kinzl gegen Fräulein Meszaros-H.
Klein=
ſchroth.
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Adlerskron, Der Luftkreuzer=Spion. Ev 76. Bonn, Die
Neugeſtaltung unſerer kolonialen Aufgaben. C 244.
Böhlau, Iſebies. b 27/3. Daab, Gott und die Seele.
R. 436. Daunemann, Wie unſer Weltbild entſtand. Da 53.
Falk, Kriegsbüchlein aus den Jahren 1806—13. Bd. 560.
Dumas, Napoleon Bonaparte. Ln 33. Federer,
Lach=
weiler Geſchichten. f 163. Fiebig, Ethik, Ph. 232. Floericke,
Kriechtiere und Lurche. Dz. 218. Follmann, Die Eifel.
Cd. 198. Funcke, Brot und Schwert. R. 429. Grabein,
Firnenrauſch. g 152. Hartmann, Die wilde Gerlos.
Ce 201. Haſſel, Die Frankfurter Lokalſtücke. Kt. 161.
Herrmann, Die ſittlichen Weisſagungen Jeſu. R. 438.
Hilty, Die orientaliſche Frage. Fp. 103. Jünger,
Heimat=
erde. i 112. Kloſe, Starke Nerven, Friſcher Geiſt,
Ueber=
ſtrömende Lebensfreude. Dh 203. Küll, Fünf Jahre
Fremdenlegionär. Bk 263/2. Lippmann, Einführung in
die Aeronautik. Ev. 77. Löns, Da draußen vor dem
Tore. I 142. Müller, Zwei Welten ſind unſer. P 207.
Perfall, Förſter Söllmann. p 89/4. Plaßmann, Der
ge=
ſtirnte Himmel. Da 52. v. Pommer=Eſche, Aus dem
Tagebuche meines Bruders. Lp 36/1. Raabe,
Alters=
hauſen. r 6/33. Renan, Erinnerungen aus meiner
Kind=
heit und Jugendzeit. Lr 55. Rooſevelt, Amerikanismus.
Cm 131. —, Staats= und Lebenskunſt. F. 93. Schulte vom
Brühl, Der Meiſter. s 93/5. Turgenjew Die lebendige
Reliquie. t 50/10. Veſper, Triaſtn und Iſolde. Parzival.
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§9 157.
Samstag, 10. Auguſt.
1912.
den 12. August.
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Lebensſchiff=
lein immer wieder flott machen, bis es jetzt elendiglich
ge=
ſtrandet.
Leider wird dem Spielteufel in Berlin noch
immer in einer Weiſe gehuldigt, von der man auswärts
keine Ahnung hat, und gerade in jenen Kreiſen, die mit der
Kunſt und Literatur in enger und oft engſter Verbindung
ſtehen, hat er ſich die leidenſchaftlichſten Anhänger
ge=
wonnen. Die Tantiemen eines die höchſten Honorare
ab=
werfenden Luſtſpiels, an welchem ſein Verfaſſer
monate=
lang arbeitet, der Ertrag für ein großartiges Kunſtwerk,
das in emſiger Schaffensluſt in Jahresfriſt entſtanden,
wird häufig genug in weniger wie einer Stunde verſpielt.
Neben beſtimmten Klubs deren Türen ſich keinem
Unbe=
rufenen öffnen, gibts auch genug Lokale, deren
verſchwie=
gene Gemächer den Spieltiſch enthalten und um den ſich die
Spieler bis zum grauenden Morgen verſammeln. Auf den
Büffetts ſtehen Getränke und kalte Speiſen aller Art,
Zi=
garren und Zigaretten, man bedient ſich ſelbſt ganz nach
Belieben, da jeder Spieler für die Erfriſchungen und für
die Lokalmiete 10 oder 20 Mark bezahlt, die in die „Pinke‟
kommen welche zumeiſt noch das Anſammeln eines
Re=
ſervefonds für „unvorhergeſehene Fälle” geſtattet
Ein altes Lied iſt’s ja auch, daß oft die zuverläſſigſten
und tüchtigſten Leute, die in Not geraten ſind, nicht ein
paar hundert Mark erhalten können, — man gedenke der
Hagemannſchen Familientragödie in Charlottenburg —
während anderen fragwürdigen Eriſtenzen das Geld
ordentlich aufgedrängt wird. Auf der einen Seite ein
rück=
ſichtsloſes Abweiſen, auf der anderen eine unglaubliche
Vertrauensſeligkeit, um noch ein mildes Wort zu
ge=
brauchen. Da ſtellt eine Vereinigung
vater=
ländiſcher Stiftungen einen Geſchäftsführer an,
der unter falſchem Namen und mit falſchen Angaben
auf=
trat, der vielen anderen Bewerbern vorgezogen wurde und
um deſſen Vorleben man ſich nicht im geringſten kümmerte,
während man bei der leiſeſten Nachforſchung ſeiner
Mit=
teilungen auf die Erlogenheit derſelben und ſeine
erheb=
lichen Vorſtrafen, darunter acht Jahre Zuchthaus, geſtoßen
wäre. Jetzt natürlich, nachdem die Schwindeleien
aufge=
deckt worden, ſchlägt man vor Erſtaunen und Entrüſtung
die Hände über dem Kopf zuſammen, und es will natürlich
niemand der Verantwortliche ſein. — Aehnlich ſteht’s mit
dem Zuſammenbruch eines der größten
hie=
ſigen Baugeſchäfte, von dem viele ſchon längſt
wußten, daß es auf ſehr wackeligen Füßen ſtand und bald
zuſammenpurzeln mußte. Jedes Auskunftsbureau hätte
auf eine Anfrage eine vorſichtige Warnung erteilt, aber
trotzdem wurde dem ſpekulationsluſtigen Unternehmer auf
Treu und Glauben überall bereitwilligſt geborgt, ſo daß
jetzt nach dem Eintritt der Zahlungsunfähigkeit auch viele
mittlere und kleinere Bauhandwerker um die Früchte ihrer
Arbeit und um ihre mühſeligen Erſparniſſe kommen. Ein
paar Millionen ſoll die Unterbilanz betragen und ſoll man,
wenn der Konkurs erklärt wird, höchſtens auf 1—2 Prozent
Dividende rechnen können — ein ſchlechtes Geſchäft! Auch
die Schwierigkeiten beim „Neuen Schauſpielhauſe‟
waren längſt bekannt, werden aber hoffentlich behoben, um
den Fortbeſtand des Theaters zu ermöglichen.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten).
Das alte Lied! — Ein neues Opfer des Spielteufels. —
Vom Spiel in Berlin. — Gegenſätze. — Ein tüchtiger
Ge=
ſchäftsführer. — Millionen verloren. — Zum 40jährigen
Jubiläum Profeſſor Dr. Wilhelm Bodes. — Was ihm
unſere Muſeen verdanken. — Eine würdige Gabe. —
„Berlins Graphiſche Gelegenheitskunſt”. — Ein
Ehren=
zeugnis für Buchdruck und Buchhandel. — „Ballhaus”. —
Die Schätze unſerer jüngſten Poeſie. — Auch ein
Kultur=
dokument!
Das alte Lied mit ſeinem alten Endé —
erſt die Kugel auf dem Spieltiſch, dann die Kugel des
Re=
volvers oder auch in Vertretung derſelben der Strick reſp.
das Waſſer. Der Sohn eines unſerer bedeutendſten
Börſenfürſten geht ſtets ohne Uhr und hat ſchon
Nicht=
eingeweihte häufig in Verwunderung geſetzt, wenn er ſie
in der Unterhaltung fragte: „Wie ſpät iſt es wohl?‟ Die
Eingeweihten freilich wußten, daß, wie er es ihnen
gegen=
über ſelbſt lächelnd geſtand, keine Uhr trug, weil er auch
dieſe, wenn er alles verſpielt hatte, als Einſatz gab.
Juſtizrat Paul Michaelis ſcheint auch ſeine Uhr in Enghien
verſpielt zu haben, daß er nicht einmal mehr den Betrag
für eine Schußwaffe übrig hatte und den Tod in den
Wellen der Seine ſuchte und fand. Wieder ein
Opfer des Spiels dem er noch kurz vor ſeinem Tode
40000 Mark hingeworfen. Es war das letzte Vabanque=
Spiel eines dem Spielteufel rettungslos Verfallenen, der
zum letzten Male verſuchte, dem grünen Tiſch
abzuge=
winnen was ihm dieſer bereits gekoſtet, um vielleicht
ſeinen Verpflichtungen nachzukommen und ein ſogenanntes
neues Leben zu beginnen. Aber höchſtwahrſcheinlich wäre
doch früher oder ſpäter der gleiche Schluß durch einen
Ge=
waltakt eingetreten. Denn ſchon mehrmals hatte es der
Genannte ſeinen Freunden, die ihn großmütig nach
erheb=
lichſten Spielverluſten vor dem finanziellen
Zuſammen=
bruch gerettet, hoch und heilig verſprochen, nicht mehr die
Karten anzurühren oder dem lockenden Rollen des
Rou=
lettes zu folgen, und immer wieder hatte er ſein Wort
ge=
brochen. Wie behaglich hätte ohne jene verderbliche
Leidenſchaft dieſer Mann leben können, der lange Zeit
hin=
durch ein durchſchnittliches Einkommen von über 100000
Mark jährlich beſaß, der ſonſt in den zufriedenſten
Ver=
hältniſſen lebte, in ſeinem prächtig eingerichteten Heim
Künſtler von Weltruf, die Berlin auf der Durchreiſe
be=
ſuchten, bewirtete und einen geſelligen Verkehr hatte, um
den ihn viele beneiden konnten. Die Wände ſeines großen,
mit Kunſtwerken geſchmückten Empfangsgemachs zieeten
mit Widmungen verſehene Bilder und Aquarelle unſerer
beſten Meiſter und die auf den Tiſchen liegenden Albums
mit ihren Eintragungen in Vers und Proſa, in Noten und
Zeichnungen konnten einen Handſchriftenſammler in
ernſt=
liche Verlockung bringen. Seit langem war es in
An=
waltskreiſen bekannt, daß Juſtizrat Michaelis oft in argen
Geldbedrängniſſen war, aber bei ſeinem Geſchick und
Als lichtes Gegenſtück kaun
glücklicherweiſe in Berlin genug Menſchen gibt die einen
vornehmen Gebrauch von ihrem Gelde zu machen wiſſen,
wie es das 40jährige Jubiläum des
General=
direktors unſerer Muſeen Profeſſors Dr.
Wilhelm Bode, erwieſen. Eine Anzahl von
Kunſt=
freunden vereinte ſich, um anläßlich der 40. Wiederkehr
jenes Tages, an welchem Wilhelm Bode in den Dienſt
der preußiſchen Kunſtſammlungen getreten, ihm eine
grö=
ßere Summe zur Verfügung zu ſtellen, die er zu neuen
Erwerbungen für unſere Muſeen verwenden ſoll. Damit
nicht genug, gab „ein Freund ſeiner Arbeit” ein
Pracht=
werk heraus, welches in wundervollen Wiedergaben
einen Teil jener Gemälde und Skulpturen vereint, die
innerhalb von vier Jahrzehnten Bode als Geſchenke den
Berliner Muſeen überwieſen Daß dieſe ihm den
ſchnel=
len Aufſtieg in der jüngſten Vergangenheit die
Entwick=
lung zu einer die verſchiedenartigſten Kunſtzweige
orga=
niſch zuſammenſchließenden Einheit und damit den
Ehren=
platz neben den berühmteſten Stätten alter künſtleriſcher
Kultur verdanken, wird zunächſt in der Einleitung mit
ſchlichten, aber um ſo richtigeren und wirkſameren Worten
hervorgehoben. Der ungenannte Herausgeber bemerkt
dann, daß er Bode alles zu danken hat, was er als
Kunſt=
freund jetzt in ſeinem Hauſe um ſich ſieht und wie er ſich
immer wieder, von der Arbeit des Alltags ausruhend,
er=
freut, und daß er aus dankbarem Gefühl heraus in dieſem
Buche von Bode als Geſchenkgeber ſprechen möchte. Denn,
wie es weiter heißt, haben die Gaben, die er mit
freigie=
biger Hand den Muſeen ſpendete, neben dem Wert, den ſie
als Bereicherung unſerer Sammlungen darſtellen, noch
einen anderen, der nicht geringer anzuſchlagen iſt; hat doch
Bode dadurch, indem er auch hier ein Vorbild ſchuf, in
Berlin etwas ins Leben gerufen, was es vor ihm kaum
gab oder was doch nur in höchſt kümmerlichen Anſätzen
vorhanden war: das Mäcenatentum im Kreiſe der
Privat=
leute. Heute haben wir es. Unſere Reichen, denen ſein
Beiſpiel ein doppelt ſcharfer Anſporn war, weil die Wucht
der Tatſache ſie mit ſich fortriß, daß hier nicht um der
eigenen Perſon, ſondern nur um der Sache willen Opfer
gebracht wurden, haben ſich daran gewöhnt, die Mittel
zur Erwerbung von Kunſtſchätzen auch dann zur
Verfüg=
ung zu ſtellen, wenn ſie nicht allein die Freude an ihrem
Beſitz haben können, ſondern ſie auch die Oeffentlichkeit in
weiteſtem Maße mit ihnen teilt. In dem Zeitalter der
ſozialen Fürſorge erſcheint das ſelbſtverſtändlich, und
Amerika hätte uns ja längſt als Vorbild dienen können.
Aber es hat doch erſt eines ſtarken Beiſpieles in unſerer
nächſten Nähe bedurft, ehe dieſe idealen und humanen
Ge=
danken auch bei uns Leben gewannen, und das mögen, wie
in ſo ſympathiſcher Weiſe der Herausgeber bemerkt, vor
allem die, die ſich nun ans Geben gewöhnt haben, Bode
danken, denn die ihnen gerade daraus erwachſende
Be=
friedigung wird nicht die ſchlechteſte Ernte ihres Lebens
ſein. Des ferneren wird dann ein kurzer Ueberblick
ge=
geben, in welcher geradezu erſtaunlichen, vielumfaſſenden
Weiſe Bode die einzelnen Sammlungen zu bereichern
wußte, in erſter Linie jene des Kaiſer Friedrich=Muſeums
mit beſonderer Berückſichtigung der italieniſchen Kunſt.
Unser
(316878
[ ← ][ ][ → ]Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Das Werk, das mir in 10 Erenptiaren als Privaldruc
hergeſtellt wurde, iſt glänzend von dem Verlage und der
Buchdruckerei Julius Bard in Berlin ausgeſtattet
worden und bildet nicht nur die würdigſte Ehrengabe für
den Gefeierten, ſondern gereicht auch in ſeinem Aeußern
und Innern unſerem deutſchen Buchgewerbe zur ganz
be=
ſonderen Zier.
Dasſelbe kann man mit freudiger Anerkennung von
einem anderen inhaltsſchweren Werke ſagen, von Walter
von Zur Weſtens „Berlins Graphiſche
Ge=
legenheitskunſt”, das von Otto von Holten
herausgegeben und gedruckt wurde. Es iſt eine, ganz
ab=
geſehen vom Inhalt, in techniſcher Beziehung ſo
hervor=
ragende Leiſtung, wie wir deren bisher nur wenige
be=
ſitzen, erfreulich und genußreich, wo man ſie aufſchlägt,
mit einer Liebe und einem Verſtändnis vorbereitet, wie
man es bisher auf unſerem Büchermarkt nur recht ſelten
gekannt. Hier hat der Buchdrucker mit dem Verfaſſer
hin=
gebungsvoll Hand in Hand gearbeitet und es wurde in
gemeinſamer Arbeit etwas wahrhaft Vollendetes
geſchaf=
fen, das noch die rühmendſte Anerkennung ſpäterer
Ge=
ſchlechter finden wird. Seit geraumer Zeit hat Walter
von Zur Weſten Berliner Beſuchs= und Glückwunſchkarten,
Privatanzeigen, Exlibris, Notentitel, Blätter der
Reklame=
kunſt, Feſtkarten aus Vergangenheit und Gegenwart
ge=
ſammelt, dadurch Schätze vereinend, die uns jetzt bei ihrem
Bekanntwerden in frohes Entzücken verſetzen. Aber die
uns gleichzeitig auch mit Bedauern bemerken laſſen, daß
ſich unſere haſtige Zeit ganz abgewendet hat van den
feinen und kleinen Erzeugniſſen der Griffelkunſt, die
un=
ſeren Groß= und Urgroßeltern ſo viele innige
Ueberraſch=
ungen bereitet. Die zierlichſten und reizendſten Ergebniſſe
derſelben finden wir unter den Beſuchskarten der zweiten
Hälfte des 18. und der erſten des 19. Jahrhunderts, mit
einem immer von neuem erfreuenden Geſtaltungsreichtum,
der den lebhaften Wunſch in uns erweckt daß ſich hier
recht bald der Nachahmungstrieb regen möchte, um den
Lebenden gleiche Schätze zu beſcheren und um durch die
neuangeregte Sammelluſt unſeren Künſtlern und unſerem
Kunſthandwerk friſche Anregung zu gewähren. Das
mo=
derne Berlin mit ſeiner Buntfarbigkeit, die das haſtige
Leben unſerer Tage erfordert, tritt uns in zahlreichen
Plakaten und Reklameblättern entgegen, die deutlich und
oft recht ergötzlich zeigen, zu welchen grellen Mitteln man
greiſen nuß, um Aufimerſamkeit zu eregen. Bedeutendes
leiſten unſere jüngeren Künſtler in den Exlibris und auch
in einzelnen Feſt= und Speiſekarten, die ſich geſchickt und
beweglich den gegebenen Aufgaben anpaſſen. Das ganze,
zwei ſehr ſtattliche Bände umfaſſende ſchöne Werk bildet
in ſeiner Eigenart einen bemerkenswerten Beitrag zu
Ber=
lins Fortſchritten auf den Gebieten der Kunſt, der
Sam=
melluſt, des Buchgewerbes und Buchhandels; in mancher
Beziehung iſt es ein intereſſantes kulturgeſchichtliches
Do=
kument.
Als ſolches kann auch ein winziges, dabei recht hübſch
ausgeſtattetes Büchlein von 16 Seiten gelten, das ſich
„Ballhaus” nennt und als „Lyriſches Flugblatt” von
unſeren allerjüngſten Dichtern zuſammengebracht wurde.
In Vers und Proſa wird hier das Nachtleben in unſeren
Ballhäuſern und in ähnlichen Vergnügungsſtätten
geſchil=
dert in ſo verſtändnisinniger und oft ſprachverwirrender
wie geiſtesirrender Weiſe, daß man das Heftchen jedem
empfehlen kann, der noch den wahren Quell der göttlichen
Poeſie zu ſchätzen weiß. Kann man ſich was Plaſtiſcheres
in unſerer geliebten Mutterſprache vorſtellen, als die
fol=
gende Schilderung eines der Dichter des Ballhauſes: „Die
Atmoſphäre iſt mit Hautausdünſtungen und Parfüms
ge=
laden, die fettig im gelben Rauſch zerſchmelzen — aus
jedem Körper ſchlägt eine Flamme empor, geſättigt mit
ſeinen unreinen Lüſten. Nur ein Gedanke hebt präzis wie
eine Stahlſaite: wenn jetzt von einem hochgeſchwungenen
Bein ein Strumpfhalter klirrend zur Erde ſinkt . . . dann
explodiert dieſe fette ſchaukelnde Luftſchicht, Flammen
ziſchen durch den Saal, wir ſind in alle Winde geſchleudert,
verſchlagen in eine Landſchaft: blutig von Zuhältermeſſern
und griffeſten Lockungen der Dirnen. (Und ſern, fern: die
Lichter der Automobile.)”
Und wo bleiben alle von den Dichtern aller Zeiten
be=
ſungenen Liebesidyllen gegen jenes, welches beginnt:
„Ich fühle zwiſchen meinen offenen Armen
Die goldne Luft des Saals und ſüßen Lichts.
Ich fühle zwiſchen meinen goldnen Armen
Den Jaguarmund deines Angeſichts.
In unſrer träumeriſchen Sofaecke,
Wir fliegen langſam durch den großen Saal.
Wir ſind in einem ſchwebenden Verſtecke,
Um unſre Schultern liegt ein zarter Shawl.
Von Licht. 2, wie wir aus dem Fenſter fahren!
Wie man auf Films im Nachthemd reiſt zum Mond,
So ſehn wir nachtſchwarz abgezeichnet ſtarren
Nah unter uns die Stadt, worin man wohnt.”
Der geſchätzte Poet gondelt dann mit der Inhaberin
des Jaguarmundes durch die Lüfte, ſpürt trotz Februar
„warm den Geruch der Linden” und wird ſich alsdann
mit ſeiner Gefährtin im nahen Wald verirren: „um den
Hals uns zu fallen und um Augen und Munde, und
Eich=
hörnchen ſein und ſelige Hunde‟. — Ja, ja, dieſer junge
Schlemmer verſteht das Leben zu genießen! Und wird
man nicht ganz wild, die Sirenen der Berliner Bars
ken=
nen zu lernen, die uns ſo entzückend ein anderer Dichter
malt, wie ſie mit „Gazellenblicken rätſelhafter Art” näher
treten „gleich verirrten Rehen — doch nichts Erdenkliches
iſt ihnen fremd ſie ſind all right vom Kopf bis zu den
Zehen, ihr blondes Haar iſt in die Stirn gekämmt”.
Und nicht minder appetitlich werden uns die
Beſuche=
rinnen des Alten Ballhauſes vor Augen geſtellt:
„Ein Totenkopf, ein roter Page,
Strohgelbe Haare, gemalte Lippen.
Gemalte Augen, pudrig Naſe und Stern.
Der Taſchentücher Iſola bella kriecht
An Ornamentengold, an Spiegeln
Bis zu den Kitſchchen der Nuditäten.”
Der älteſte aber unter dieſen ſeinen Jüngern weiß uns
mit ergreifender Kraft eine Begegnung auf dem Ballparkett
zu berichten und zwar mit einer „wandelnden, höchſt
appe=
titlichen Reklame für einen Wurſtladen, die außer ihren
Brillantohrringen wirklich auch noch Trikots an hat. Ich
hebe mit geſpreizten Fingern meinen Handſchuh, bugſiere
ihn ihr geſchickt bis auf fünf Millimeter vor das ſchwarze
glänzende Tafftnäschen, lächle und laſſe ihn fallen. Er
bleibt ſofort ſtecken. „Na, kleener Sektproppen,
Koſten=
punkt?‟ — Schluß, kurz und bündig Schluß! Und da will
man noch nach dieſen Proben behaupten, daß wir in einem
proſaiſchen Zeitalter lebten, aus dem die Poeſie vertrieben
worden? Nein, ſie iſt uns erhalten geblieben, licht und . „
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35
Es iſt das erſtemal, daß Sie heimkommen, gnädiges
Fräulein? Werden Sie erwartet?
Nein, Andreas, ich will überraſchen.
So.
Es ſchien Suſanne, als ob der Mann etwas auf dem
Herzen habe, ſie blickte ihn forſchend an.
Es iſt nur, dann könnten Sie gleich damit anfangen.
Womit?
Na — mit der Ueberraſchung, meine ich. Ganz dicht
bei der Waſſerallee, in den Buchenhecken — Sie wiſſen ja,
wo die Bank ſteht, und man weit über das Waſſer
ſieht —
Ja, ja, ich weiß, Andreas. Sie haben mir doch ſelber
das Plätzchen zurecht gemacht. Iſt Bubi da?
Nein, wer anders, gnädiges Fräulein, der wird eine
großmächtige Freude haben, wenn er Sie ſieht. Sie
müſſen aber ganz heimlich heranſchleichen. Der Alte
nickte ihr noch zu, ehe er mit einer wunderlichen Grimaſſe
ſeines Weges ging.
War Friedrich Wilhelm da? Wollte der Getreue
ihnen die Freude machen, das erſte Wiederſehen ohne
Zeugen zu erleben? Er hatte keinen Namen genannt.
Vielleicht fürchtete er, ſie könne ihm ſonſt nicht willfahren.
Sollte ſie ihm folgen? Hier ging der ſchmale Pfad
ab, kaum erkennbar führte er durch das gelbe Rohr. Es
bog ſich im Winde rauſchend zu ihr hin, als winkten ihr
ſchlanke Arme zu. Zögernd blickte ſie zurück nach dort,
wo Andreas ſtand, ihr Tun belauſchend.
Sollte ſie ſich vor ihm bloßſtellen? Einmal müßten
ſie ſich doch wiederſehen, warum nicht ohne Zeugen. Wie
die Röte in die Wangen ſtieg, die Röte des böſen
Ge=
wiſſens. War das der gerade Weg?
Sie wollte ſchon umwenden, als ein feines
Frauen=
lachen, vom Winde getragen, durch das leiſe Rauſchen
der Halme zu ihr drang. In jähem Schrecken fuhr ſie
zuſammen. Wieder ſuchten ihre Augen den Fiſchmeiſter,
der jetzt ſchon auf der Landungsbrücke ſtand. Sollte ſie
ihn fragen? Ob er ihr Zaudern verſtand? Sein Arm
deutete gebieteriſch fordernd zu der Bank hin, es war
ihr, als ob ſie den ehrlichen Zorn erkennen könnte, der
aus ſeinen umbuſchten Augen ſprühte.
Es hieß: Dort liegt Deine Pflicht.
Langſam, trotz des aufſteigenden Widerwillens ſchritt
ſie voran. Würde ſie das eheliche Glück Friedrich Wil=
helms belauſchen? Wieder ertönte das Lachen, wie das
reizte.
Jetzt ſtand ſie hinter der dichten hohen Hecke, an der
das dürre braune Laub im Winde raſchelte, wie eine
bos=
haft flüſternde Zunge. Vor ihr war die Bank, nur durch
das Gewirr von Zweigen von ihr getrennt.
Nun halte ich Dich! rief eine tiefe Männerſtimme.
Nur wenn ich es will.
Den Kuß Anna. Zwei ſind mir damals verſprochen.
Als Onkel, kicherte ſie. Wie küßt man einen Onkel?
Nur voran, bevor ſie der Ekel übermannte. Suſanne
machte ſich Mut, es ging um Friedrich Wilhelms Ehre.
Wer es auch war, mit dem Anna ihr häßliches Spiel
trieb, ſie mußte ihm entgegentreten. Ihr Fuß trat feſter
auf, das gelbe Laub raſchelte unter ihren Schritten, ſo
bog ſie um die Ecke in das kleine Rund, wo ſie ſo oft
ge=
ſeſſen hatte, um zu träumen.
Suſanne!
Die ertappte Sünderin ſprang auf uno eilte ihr mit
erheuchelter freudiger Ueberraſchung entgegen. Ihrem
Gefährten war der Ausgang verſperrt, er hätte denn in
Rohr und Sumpf untertauchen wollen. So zog Hachfeld
denn mit bewunderungswerter Gelaſſenheit ſeinen Hut
und bat Anna, ihn doch vorzuſtellen.
Nummer 187.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Seite 21.
Gasverkadf
Gever Aitdad
Graf Hachfeld, liebe Suſanne, der zu den Intimen
unſeres Hauſes gehört. Du ſiehſt in ihm den Onkel des
neuen Oberförſters Rauch in Rotenſande.
Suſanne verbeugte ſich ſchweigend und wartete ruhig,
wie Anna ſich weiter aus der Affäre ziehen würde. Dieſe
aber fragte ſich mit fiebernder Angſt: Was hat ſie
ge=
hört? — Stand ſie hinter der Hecke?
Hachfeld half ihr aus der Verlegenheit, er zog die
Uhr und erklärte, es ſei die höchſte Zeit, wenn er den
Neffen noch zur Zeit im Revier abſaſſen wollte. Alſo,
es bleibt bei der Abſprache, gnädige Frau, ſetzte er noch
hinzu. Morgen zum zweiten Frühſtück auf der
Ober=
fförſterei. Den Hecht, der uns ſchmecken ſoll, habe ich
ſel=
ber gefangen. Auf Wiederſehen, meine Damen, ich will
nicht länger ſtören, Sie werden ſich viel zu erzählen
ha=
ben. Hilde darf ich einen Gruß beſtellen, nicht wahr?
Wenn ich bitten darf.
Wie in einer Theaterkuliſſe verſchwand der Graf in
der Hecke, er holte ſein Rad im nahen Verſteck, und als
er davonfuhr, dachte er bei ſich: Verdammte Geſchichte!
Die kam ja wie aus einer Verſenkung. Das iſt alſo
Suſanne! Wie eine zürnende Prieſterin ſtand ſie vor
zus. Schöne Figur, Raſſe darin!
Nun müſſen wir uns ſputen, wenn wir noch Toilette
machen wollen. Woher kommſt Du? fragte Anna.
Vom Waſſer und das gerade zur rechten Zeit.
An=
dreas bat mich, dieſen Umweg zu machen, er tat recht
daran.
So, der Andreas! Anna ſah, daß nichts mehr zu
vertuſchen war, ſo wurde ſie unverſchämt. Schämſt Du
Dich nicht, Suſanne? Von einem Diener läßt Du Dich
zu einem Spion machen, der mir nachſpürt. Ich bin es
ja hier ſchon gewöhnt, daß die alten Leute mir
nachſchlei=
ſchen, aber von Dir hätte ich das nicht erwartet,
Andreas hat mich nur gebeten, den Umweg durch die
Buchhecken zu machen, da dort jemand ſei, der große
Freude über mein Kommen haben würde.
Aha! Da haſt Du natürlich geglaubt, Friedrich
Wilhelm ſei da, und Ihr könntet ein Schäferſtündchen
halten wie damals, in ſeinem Zimmer zu nächtlicher
Stunde, am Vorabend unſerer Hochzeit. Du ſiehſt, ich
weiß alles.
Und ich habe Dir nichts darauf zu antworten als
dies: Finde ich Dich noch einmal allein mit dieſem
Gra=
fen zuſammen, ſo gehe ich ſofort zu Friedrich Wilhelm
und teile ihm mit, wie Du es ihm dankſt, daß er Dich
zu ſeiner Frau gemacht hat. Was die Folgen ſein
wer=
den — kannſt Du Dir ſelber denken.
Warum gehſt Du nicht ſofort hin und berichteſt, daß
Du geſehen haſt, wie eine arme verlaſſene Frau bei
an=
deren das ſucht, was der eigene Mann ihr verweigert.
Bei der Scheidung wird ſich dann herausſtellen, wer der
ſchuldige Teil iſt, und der andere behält das Kind.
Das war ihr letzter Trumpf, und ſo trat ſie von der
Bühne ab mit häßlichen Worten und ebenſo häßlicher
Gebärde.
Traurig blickte Suſanne ihr nach, bis ihre üppige
Schönheit zwiſchen den Hecken verſchwand. Traurig ging
ſie ihres Weges, auf alle Wiederſehensfreude war
gif=
tiger Mehltau gefallen. Sie fühlte ſich ſelber beſchmutzt
durch Annas Leichtſinn. Wie intim die beiden geweſen
waren, ſollte ſie in Hachfeld einen alten Freund
wieder=
gefunden haben? Welch häßliche Vermutung? Machten
der Haß auf dieſe Nebenbuhlerin ſie ungerecht und
arg=
wöhniſch?
Immer langſamer wurde ihr Schritt, und als ſie in
die Waſſerallee einbog, wo das gelbe Laub den Boden
deckte, und die Kronen kahl in den leuchtenden Himmel
ragten, ſagte Ee ſchaudernd: Der geradel
Wie er da vor ihr lag, ſo endlos lang und öde. Tote
Blätter, in denen der Fuß verſank, kein lichtes
Früh=
lingslaub, nicht weiche Lüfte wehen, die ſüßen Düfte
zerſtoben! Die dämmernde Herbſtnacht griff mit
Schat=
tenhänden nach dem letzten Lichtſtrahl der ſinkenden
Sonne, ihn zu löſchen. Der kühle Wind ſtrich durch die
Baumreihen, ſodaß Suſanne fröſtelnd zuſammenſchauerte.
Das Skelett des Hauſes ſaß wieder grinſend an
ihrem Weg, ſeine Geſpenſteraugen ſchauten nach dem
blühenden Leben aus. Weiter, nur weiter, zu Menſchen,
unter ein wärmendes Dach. Immer raſcher ſchritt ſie
aus, die letzte Strecke lief ſie, bis ſie am Turm war und
die Klingel auf gut Glück in Bewegung ſſetzte.
Die Tür öffnete ſich, der Zufall hatte Dörthe gerade
hergeführt. Wie die gute Zeit ſelber leuchtete das
ver=
traute Geſicht Suſanne entgegen. Der Beſen entfiel ihrer
Hand und ſie rief, als ſie im Dunkel der Mauer die
Ein=
laßfordernde erkannte: Ach du meine Güte, Fräulein
Suſanne! Na, Sie haben uns ſchön im Stich helaſſen,
gut, daß Sie endlich da ſind. Wir konnten es nicht mehr
allein ſchaffen.
Was?
Ach, ich plappere wie ein altes Weib und laſſe Sie
hier in der Tür ſtehen.
Iſt droben alles bereit?
Gnädiges Fräulein können ſofort einziehen.
Die Tür ſchloß ſich, und die Dämmerung war hier
ſchon ſo ſtark, daß Dörthe die Kurbel drehte.
Ach, wie hübſch, rief Suſanne entzückt, als das
elek=
triſchte Licht im Treppenhaus aufflammte.
Eine Ueberraſchung von Herrn Kammerherrn für
Sie, Fräulein Suſanne. Doch nun müſſen wir raſch
machen, gleich wird es läuten.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
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Dienſtmädchen Anna Katharina Walter in Dudenhofen.
Bahnſchloſſer Adam Dörr, mit Luiſe Philippine, gerufen
Lina Schneider, beide Mollerſtr. 32. Hilfstrompeter=
Unteroffizier im Leib=Drag.=Regt. Nr. 24, Louis Julius
Theodor Beckmann, Holzhofallee 25, mit Schneiderin
Gertrude Eliſabethe Hepp, Mollerſtr. 41. Schiffer
Her=
mann Jakob Seib in Eberbach, mit Eva Eliſabetha
Denniger in Hirſchhorn.
Geſtorbene. Am 7. Aug.: Katharina Schäfer, geb.
Fiſcher, Ehefrau des Friſeurs, 50 J., kath., Gernsheim.
Am 6.: Friederike Wilhelmine Thereſe Neuhaus, geb.
Leuchert, Witwe des Monteurs, 62 J., ev., Roßdörferſtr. 19.
Suſanna Schwab, geb. Leiſt, Ehefr. des Metzgermeiſters,
50 J., ev., Schuſtergaſſe 11. Am 7.: Waffenmeiſter Karl
Hartung, 51 J., kath., Saalbauſtr. 42. Taglöhner
Bal=
thaſar Huther, 32 J., kath., Mauerſtr. 9½. Willi von
der Au, S. des Tapezierers, 2 Mte., ev.,
Magdalenen=
ſtraße 19. Bautechniker Auguſt Karl Hartmann, 16 J.,
ev., Taunusſtr. 45. Anna Ockin, 1 J., ev., Ahaſtr. 12.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
10. Sonntag nach Trinitatis, den 11. Auguſt 1912
Hofkirche: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. — Mittwoch, den 14. Auguſt, abends um 6 Uhr:
Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Dr. Diehl.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer Vogel.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. —
Nach=
mittags um 6 Uhr: Pfarrer Wagner.
Mlilitärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtcke. — Kindergottesdienſt fällt aus.
Johanneskirche: Vorm um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. — Vormittags um 11½ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. —
Nachm. um 2 Uhr: Chriſtenlehre für den Oſt bezirk
im Martinsſtift. — Nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde
im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann.
Eliſabethenſtift: Samstag, den 10. Auguſt, abends um
8 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 11. Auguſt, vorm. um
10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer
Hickel.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vormittags um
8½ Uhr: Chriſtenlehre. Pfarrer Wagner. — Vorm.
um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Pfarrer Wagner.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarraſſiſtent Herpel.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 11. Aug.,
nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um
8½ Uhr: Evangeliſation. Thema: „Wer wird ſelig?”
— Dienstag, den 13. Auguſt, abends um 8½ Uhr:
Blau=
kreuzſtunde. — Mittwoch, den 14. Auguſt, abends um
8½ Uhr: Uebung des gemiſchten Chors. — Donners=
tag, den 15. Auguſt, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
— Freitag, den 16. Auguſt, abends um 8½ Uhr:
Bibel=
beſprechſtunde für Männer. — Samstag, den 17. Auguſt,
abends um 9 Uhr: Verſammlung für Beamte der Poſt,
Eiſenbahn, Polizei, Gendarmerie und dergl. — Zweig
der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hinterbau):
Sonntag, den 11. Auguſt, vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Nachm. um 3 Uhr: Jugendbund für
Jünglinge, nachm. um 4½ Uhr: Jugendbund für
Jung=
frauen. — Freitag, den 16. Aug., abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde.
Sreireligiöſe Gemeinde: Sonntag, den 11. Aug, nachm.
um 4 Uhr: Erbauung auf dem Herrgottsberg. Prediger
Dr. Hermann Ohr.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 10): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 11. Auguſt, vorm. um 9½ Uhr:
Predigt. Prediger Höpfner. — Vorm. um 10½ Uhr:
Sonntagsſchule. — Nachm. 4 Uhr: Predigt, Taufe und
Abendmahl. — Abends um 6 Uhr: Jugendverein. —
Mittwoch, den 14. Auguſt, abends um 8½ Uhr:
Gebets=
verſammlung.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 11. Auguſt, nachmittags um ¾3 Uhr:
Sonntags=
ſchule (Kindergottesdienſt). — Um 4 Uhr: Predigt.
Pre=
diger Eckert aus Offenbach. — Freitag, den 16. Auguſt,
abends um ½9 Uhr: Bibel= und Gebetsſtunde.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 10. Auguſt,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
11. Sonntag nach Pfingſten, den 11. Auguſt 1912
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um 7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militär=
gottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe. —
Nach=
mittags um 3 Uhr: Andacht zu Ehren der hochheiligen
Dreifaltigkeit.
Kapelle der Parmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vor=
mittags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um
4 Uhr: Verſammlung im Mädchenheim. — Um 5 Uhr:
Verſammlung des Vereins chriſtlicher Mütter. — Um
6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe. — Montag, nachm. um 4 Uhr:
Sakramentaliſche Betſtunde.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
heil. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 10. Auguſt,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 11. Auguſt 1912
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. —
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: heil. Meſſe.
— Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags
um 2 Uhr: Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
10. Aug., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
11. Sonntag nach Pfingſten, den 11. Auguſt 1912
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½ 9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Herz=Mariä=Andacht.
— Bibliothek (Herdweg 28): Dienstag, nachmittags von
6—7 Uhr.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 10. Auguſt,
nach=
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Beicht=
gelegenheit.
11. Sonntag nach Pfingſten, den 11. Auguſt 1912
Vormittags um ½ 6 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½ 2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. —
Werk=
tags, vormittags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: 11. Sonntag nach Pfingſten,
den 11. Auguſt, vorm. um 7 Uhr: Beichtgelegenheit. —
Um ½8 Uhr: Amt und Predigt. — Nachm. um 4 Uhr:
Andacht.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 4. Auguſt: Frieda Helene
Färber, geb. 28. Juni. 3. Aug.: Dem Maler und Lackierer
Karl Kaspar Pullmann T. Emma, geb. 21. Juli. 4. Aug.:
Dem Sparkaſſebuchhalter Friedrich Chriſtian Kaspar Heedt
S. Friedrich, geb. 2. Juni.
Johannesgemeinde: 8. Aug.: Dem
Lokomotiv=
heizer Georg Seckler S. Anton Ernſt, geb. 24. Juni.
Martinsgemeinde: 30. Juli: Dem Kernmacher
Ludwig Stöſſel S. Heinrich, geb. 31. März 1912. 4. Aug.:
Dem Kaufmann Heinrich Stähle T. Ilſe Clara, geb.
18. Juni. Dem Großh. Geometer II. Kl. Wilhelm
Balthaſar Göbel T. Hedwig Maria Magdalena, geb.
16. Juli. 5. Aug.: Dem Friſeur Wilhelm Karl Carſtens
S. Walter Curt, geb. 26. Juli.
Petrusgemeinde: 4. Aug.: Dem Oberlehrer
Profeſſor Heinrich Ludwig Ploch T. Irmgard Erika
Franziska, geb. 21. April. Dem Mechaniker Georg
Witt=
mann S. Wilhelm Friedrich Heinrich, geb. 5. Juli.
Paulusgemeinde: 4. Aug.: Dem Stadtſekretär
Ernſt Bohländer S. Werner Ludwig Heinrich, geb.
3. Juni.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 3. Auguſt: Maſchinenarbeiter
Philipp Schanz und Margarete Kunkelmann. Poſtbote
Adam Weber aus Groß=Steinheim und Anna Barbara
Daum. Profeſſor Edmund Krauß zu Offenburg und
Frieda Schäfer. 5. Aug.: Diplom=Ingenieur Wilhelm
Auguſt Ludwig Gottfried Radzuweit zu Gießen und
Johanna Schneider zu Meſſel.
Martinsgemeinde: 3. Aug.: Fabrikarbeiter Joh.
Gabriel Rupprecht und Maria Armbruſter.
Petrusgemeinde: 4. Aug.: Laboratoriumsgehilfe
Otto Hermann Waffenſchmidt und Emma=Auguſte Emilie
Gerlach. Modellſchreiner Johann Georg Balthaſar Hüter
und Anna Katharina Frieda Bergſträßer. 8. Auguſt:
Schuhmacher Johann Heinrich Georg Walter und Amalie
Wilhelmine Schneider.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 4. Aug.: Henriette Hofmann,
Tochter des Buchdruckers, 2 J., ſtarb 2. Aug. 5. Aug:
Eugenie May, ledig, 52 J., ſtarb 3. Aug. 6. Aug.: Privatin
Marie Schmitts, 63 J., ſtarb 4. Aug. 4. Aug.: Georg
Johann Müller, Sohn des Taglöhners, 3 J., ſtarb
2. Aug. Eugen Schwinn, Sohn des Buchbinders, 1 J.,
ſtarb 2. Aug. 2. Aug.: Bertha Amalie Bernhard, 10 M.,
ſtarb 31. Juli. 5. Aug.: Ehefrau Anna Felmer, geb.
Pretſch, 62 J. 4 M., ſtarb 3. Aug. zu Eberſtadt. 6. Aug.:
Privatin Auguſte Stumpf, 79 J., ſtarb 3. Aug. 8. Aug.:
Witwe Friederike Wilhelmine Thereſe Neuhaus, geb.
Leuchert, 63 J., ſtarb 6. Aug.
Martinsgemeinde: 1. Aug.: Heinrich Stöſſel,
Sohn des Kernmachers, 4 Monate, ſtarb 31. Juli.
4. Aug: Chriſtiane Morchel, geb. Wiegand, Ehefrau des
Lokomotivheizers, 25¼ J., ſtarb 1. Aug.
Petrusgemeinde: 1. Aug.: Willi Hofmann,
Sohn des Taglöhners, 4 Monate, ſtarb 1. Aug. (
Ein=
ſegnung). 2. Aug.: Ludwig Spaar, Sohn des
Haus=
burſchen, 13 J., ſtarb 30. Juli.
Paulusgemeinde: 7. Auguſt: Bankdirektor
Alexander Heinrich Nell, 49 J., ſtarb 4. Aug.
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Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Nummer 187.
Bad Salzſchlirf. Auch in dieſem Jahre hat ſich die
Zahl der Kurgäſte erheblich vermehrt, ein Beweis, daß
Salzſchlirfs heilkräftige Quelle — Bonifaciusbrunnen —
in immer weiteren Kreiſen die wohlverdiente
Anerken=
nung findet. Die großen Erfolg, ſpeziell für Gicht=,
Fschias= und Rheumatismusleidende, verdankt Salzſchlirf
aber nicht allein ſeiner Kochſalzquelle, es iſt auch die
be=
ſonders ſchöne natürliche Lage, inmitten herrlicher
Wal=
dungen und umgeben von hohen Bergen, die das Bad
auszeichnet. Die ſanitären Verhältniſſe ſind vortrefflich
und die neuen Badehäuſer im modernſten Stile
einge=
richtet. Herr Oberleutnant a. D. Häſeler ſteht als
Kur=
direktor an der Spitze und dieſer tatkräftigen und
umſich=
tigen Perſönlichkeit iſt wohl in erſter Linie die
groß=
artige Entwickelung und der Aufſchwung Salzſchlirfs zu
danken. Ganz beſondere Aufmerkſamkeit widmet der
Kur=
direktor dem Sommertheater, das über gute Kräfte
ver=
fügt und deshalb gern von den Kurgäſten beſucht wird.
Sol=, Moor= und Oſtſeebad Oſtdievenow, welches
in dieſem Jahre eine weſentlich höhere Beſucherzahl auf=
weiſt, und ſich der beſonderen Gunſt der Herren Aerzte
er=
freut, welche die mannigfaltigen Vorzüge (Sol= und
Moorbäder, inſulare Lage, ſtarker Wellenſchlag,
See=
klima) dieſes Bades zu ſchätzen wiſſen, bietet auch im
Auguſt eine reiche Auswahl von Privatlogis, die in jeder
Preislage erhältlich ſind. Für Penſion (von 5 Mark an)
und für einen angenehmen Aufenthalt kann das Kurhaus
und Strandhotel ſowie das Strandhallenpenſionat beſtens
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Programm
zu dem am Samstag, den
10. Aug., von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. „Wir präſentieren” erſter
Preismarſch der „Woche” von Hans
Ailbout. 2. Ungariſche Luſtſpiel=
Ouverture von Keler=Bela. 3. Duett
aus der Oper „Die Haimonskinder”
von W. Balfe. 4. Wo ſteht es denn
geſchrieben?‟, Terzett a. d. Operette
„Der liebe Auguſtin” von Leo Fall.
5. „La Tzigane” Zigeuner=
Ma=
zurka von L. Ganne. 6. „Ja, das
haben die Mädchen ſo gerne”,
Marſchlied aus der Poſſe „
Auto=
liebchen” von A. Gilbert.
Sonntag, den 11. Augufſt
von 11 Uhr mittags auf dem
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
Programm:
1. „Frühlingsboten” („O bitt
euch liebe Vögelein”), Marſch von
Janovius. 2. Ouverture zur Oper
„Martha” von Friedr. v. Flotow.
3. „Wo ſteht es denn geſchrieben?"
Terzett a. d. Operette „Der liebe
Auguſtin” von Leo Fall. 4.
Pot=
pourri aus der Operette „Der Graf
von Luxemburg” von Frz. Lehär.
5. „Ja, das haben die Mädchen ſo
gerne‟, Marſchlied aus „
Auto=
liebchen” von A. Gilbert. 6. „
Ma=
riette” populärer Chanſon von
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Zur Kirchweihe
am Sonntag den 11. und Montag den 12. August
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Sonntag, 11., und Montag, 12. August:
Grosses Tanzverglldgen
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wozu höflichst einladet
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Sonntag, den 11. und Montag, den 12. August
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auf dem Herrgottsberg.
Prediger: Dr. Hermann Ohr.
Zusammenkunft um 4 Uhr
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Sonntag, 11. Auguſt 1912, nachmittags 4 Uhr,
im städtischen Saalbau
beſtehend in Konzert (Kapelle Mittelſtädt),
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ſpielen, Preisſchießen (Schluß 10 Uhr), Tanz uſw.
Bei eintretender Dunkelheit Illumination des Gartens.
Eintrittspreis für Mitglieder 20 Pfg. à Perſon=
„ Fremde 50 Pfg., Kinder frei.
Bei ungünſtiger Witterung findet das Feſt im Saale ſtatt.
Mitglieder wollen ſich durch ihre Jahreskarte ausweiſen.
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Gegründet 1849.
Dirigent: Karl Grim.
Samstag, den 10. August 1912, abends ½9 Uhr:
Sommerhachtrest
im Garten u. sämtl. Räumen des Mathildenhöhsaales.
I. Teil: Konzert einer Abteilung der Kapelle Hauske
und Chorvorträge.
(16795
Der Vorstand.
II. Teil: TANZ.
NB. Bei ungünst. Witterung findet
Grosse IIIumination des Gartens. das Fest nur in den Sälen statt.
Sonntag, 11. August, von nachmittags 4 Uhr ab, bei
Nachieler: unserem Mitgliede Wenz, „Chausseehaus‟, Bessungen.
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machmittags von 2—5 Uhr, ſtatt. Das Erſcheinen aller beteiligten
Schützen iſt punkt 2 Uhr erforderlich.
Nachmittags 4 Uhr: Großes Gartenkonzert
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mit Ehrenſcheiben=Schießen.
Abends 8 Uhr: Preisverteilung.
Der Vorstand.
Es ladet hierzu höflichſt ein
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Eintritt 25 Pfg.
Anfang 4 Uhr.
NB. Für Nichtkonzertbesucher ſteht der hintere Garten
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Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber.
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Eintritt mit Programm 20 Pfg.
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Leitung: Herr Fr. Damm.
Die Muſik wird ausgeführt von einer Abteilung der
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Der Vorstand.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 187.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Auguſt 1912.
Seite 31e
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