Abonnementspreis
Inſerafe
175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße, 23, Beſſungerſtraße 47,
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. vierteli. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 20 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Zu dem Wettbewerb um den Kaiſerpreis für
den beſten deutſchen Flugzeugmotor haben 26 Firmen 44
Motoren und 24 Erſatzmotoren angemeldet.
Der Flieger Schauenburg ſtürzte bei Colberg mit
einem Zweidecker beim Manövrieren in die Oſtſee. Zwei
angeſtellte Frauen des Damenbades retteten den
Avia=
tiker vor dem Ertrinken. Das Publikum brachte den
Frauen lebhafte Ovationen dar.
Im Staate Guanajuato in Meriko ſind
durch einen heftigen Wirbelſturm ganze
Ortſchaften vernichtet worden. Mehrere hundert
Per=
ſonen ſollen dabei umgekommen ſein.
Der Flieger Latham wurde in Afrika auf der Jagd
von einem Büffel getötet.
3wiſchen Krieg und Frieden.
Hinter den Kuliſſen des
Tripelis=
konfliktes.
d. Berlin, 16. Juli. Man weiß, daß ſowohl die
Türkei als auch Italien Grund hätten, eine baldige
Be=
endigung des Tripoliskonfliktes zu wünſchen. Die
Tür=
kei deshalb, weil die auswärtigen Schwierigkeiten ihre
innere Konſolidierung hemmen und Italien, weil der
Krieg ſeine Finanzen ſtärker belaſtet, als es vor der
Oeffentlichkeit zu zeigen für gut hält. Man hat darum
den Gerüchten, die von einem bevorſtehenden
Waffenſtill=
ſtand und von ſchwebenden Friedensverhandlungen in
den letzten 14 Tagen glaubhafter zu berichten wußten,
einigen Glauben beigemeſſen. Aus beſtunterrichteten
Kreiſen der reichshauptſtädtiſchen Diplomatie kann nun
verſichert werden, daß ſich dieſe Hoffnungen zur Zeit
zerſchlagen haben. Es kommt zu keinem Waffenſtillſtand
und es kommt auch nicht zum Friedensſchluß. Es ergibt
ſich daraus, daß die ſog, Friedensverhandlungen
erfolg=
los geblieben ſind. Was iſt nun aber eigentlich wahres
an den Friedensverhandlungen, von denen ſo oft
gere=
det wurde?
Zwiſchen der Pforte und Italien haben bis jetzt
überhaupt noch keine direkten Verhandlungen
ſtattgefun=
den. Wäre das geſchehen, ſo hätte der Beginn ſolcher
Verhandlungen ja auch einen ſofortigen, wenn auch nur
vorübergehenden Waffenſtillſtand zeitigen müſſen. Die
Verhandlungen, die bis jetzt eingeleitet worden ſind,
laſſen ſich folgendermaßen ſkizzieren: Sie ſind weder
von der Türkei noch von Italien veranlaßt worden.
Ausgegangen ſind ſie von den diplomatiſchen Vertretungen
der unbeteiligten Mächte: Deutſchland, Oeſterreich=
Ungarn, Frankreich, England und Rußland. Dieſe
emp=
finden alle das geſpannte italieniſch=türkiſche Verhältnis
als Schädigung für den internationalen Verkehr und
haben ihrerſeits, alſo von ſich aus, ſowohl bei den
Ita=
lienern wie bei den Türken Vorſtellungen des Inhaltes
erhoben, daß es doch erwünſcht wäre, die
Feindſeligkei=
ten zu beenden. Und zwar haben die Mächte dieſe
Vor=
ſtellungen nicht gemeinſam, ſondern jede für ſich
ſelbſtän=
dig erhoben. Einzelne Mächte haben den beiden
krieg=
führenden Parteien auch Vorſchläge für eventuelle
Frie=
densbedingungen gemacht. Zu dieſen Mächten gehört
aber weder Deutſchland noch Oeſterreich=Ungarn. Der
weitere Gang der Verhandlungen iſt dann der geweſen,
daß ſowohl Italien als auch die Türkei den Mächten
mitgeteilt haben, unter welchen Bedingungen ſie
Frie=
den ſchließen würden. Die italieniſchen Forderungen
ſind dann von den Vertretern der Mächte objektiv den
Vertretern der Türkei übermittelt worden, ebenſo haben
die Vertreter der Mächte die türkiſchen Bedingungen
ob=
jektiv den Vertretern Italiens mitgeteilt. Darauf hat
ſowohl die Türkei den Mächten erklärt, daß ſie auf die
italieniſchen Forderungen nicht eingehen könne, wie auch
Italien den Mächten mitgeteilt hat, daß es Abſtand
nehmen müſſe, auf die türkiſchen Bedingungen
einzu=
gehen. Hauptſächlich iſt daran feſtzuhalten, daß zwiſchen
Italien und der Türkei ſelbſt keine Verhandlungen
ſtatt=
geſunden haben. Alle Verhandlungen haben auf dem
Umwege über die unbeteiligten Mächte ſtattgefunden,
denen weder die Türkei noch Italien ein offizielles
Man=
dat zur Vermittelung mit der Gegenpartei gaben.
Ne=
ben dieſem unverbindlichen internationalen
Gedanken=
austauſch iſt aber noch eine beſondere Aktion gegangen.
Deren Urheber waren Deutſchland und Oeſterreich=
Un=
garn und Rußland, die gemeinſam bei der italieniſchen
Regierung ernſthafte Bedenken wegen der
Flottenaktio=
nen im Aegäiſchen Meer erhoben. In dieſem Punkte
ſind die Dreikaiſermächte Deutſchland, Oeſterreich=Ungarn
und Rußland gemeinſam vorgegangen und wenn in der
jüngſten Zeit das Gerücht von einem kommenden
Drei=
kaiſerbündnis aufgetaucht iſt, ſo hat es hier in dem
ein=
maligen gemeinſamen Vorgehen der drei Kaiſer bezw.
ihrer diplomatiſchen Vertreter ſeine Urſache.
Eine beſondere Antwort hat die italieniſche
Regie=
rung auf die Vorhaltungen wegen der Aktion im
Aegä=
iſchen Meer bis jetzt nicht gegeben. Die Mächte haben
ſich damit zufrieden gegeben, daß Italien ſtillſchweigend
die Fortſetzung der Flottenaktionen verzögert. Sollte es
aber nun, wie die Ankündigungen der italieniſchen
Blät=
ter vermuten laſſen, in den nächſten Tagen die Aktionen
wirklich fortſetzen, ſo müßten die Dreikaiſermächte darin
eine gewiſſe Brüskierung ſehen, die ſicherlich nicht ohne
Konſequenzen bleiben würde. Dann wäre die Sache ſo,
daß Italien offen gegen die freundſchaftlichen Vorſchläge
Deutſchlands, Oeſterreich=Ungarns und Rußlands
han=
delte, wozu es freilich die ſtillſchweigende Zuſtimmung
Englands und Frankreichs hätte. Mit Frankreich und
England iſt es ja ſchon durch den neuen
Mittelmeer=
bund d’accord. Dann ſtände die Triple=Entente
Ita=
lien, Frankreich und England der Dreikaiſer=Entente
Deutſchland, Oeſterreich=Ungarn und Rußland gegenüber.
Man könnte alſo wirklich von einer neuen Orientierung
reden. In den jetzt beſtehenden Ententen gibt es fremde
Elemente. Im Dreibund iſt es Italien, das infolge
ſei=
ner ganz anders gearteten Intereſſen die Organiſation
ſtört und in dem Verhältnis zwiſchen Frankreich,
Eng=
land und Rußland ſcheiden ſich die Intereſſen Rußlands
durch die Entwickelung der Dinge ſcharf von denen
Frankreichs und Englands. Die beiden Ententen
wer=
den in ſich viel gefeſtigter ſein, wenn Italien aus der
einen in die andere übergeht und Rußland an ſeine
Stelle tritt. Ob ſich dieſer Wechſel vollzieht — das wird
das intereſſanteſte Problem der nächſten Zeit ſein.
Deutſches Reich.
Kolonialdenkmünze. Zu der im
Ma=
rine=Verordnungsblatt veröffentlichten Urkunde wegen
Stiftung einer Kolonialdenkmünze bemerkt die Nordd.
Allg. Ztg.: Alle ehemaligen Schutztruppenangehörigen,
die nicht mehr im aktiven Dienſt ſtehen, aber ſich noch
unter militäriſcher Kontrolle befinden und Anſprüche auf
die Denkmünze geltend machen, haben zu deren
Erlan=
gung ſich nicht an das Kommando der Schutztruppen im
Reichskolonialamt, ſondern unter Vorlage des
Militär=
paſſes bezw. ſonſtiger Ausweispapiere an das zuſtändige
Bezirkskommando bezw. Meldeamt zu wenden.
Ehe=
malige Schutztruppenangehörige, die unter keiner
mili=
täriſchen Kontrolle mehr ſtehen und Anſpruch auf die
Kolonialdenkmünze geltend machen, wenden ſich am
zweckmäßigſten unter Vorlage ihres Militärpaſſes bezw.
ſonſtiger Ausweispapiere an das ihrem jetzigen
Wohn=
ſitz zunächſt gelegene Bezirkskommando bezw. Meldeamt.
Im Auslande tritt bei dieſen Perſonen an Stelle des
Bezirkskommandos die zuſtändige Konſulatsbehörde.
— Die badiſche Erſte Kammer hat in ihrer
letzten Sitzung das Finanzgeſetz angenommen, nachdem
Frhr. v. Stotzingen erklärt hatte, es ſei zu erwägen
ge=
weſen, ob man das Finanzgeſetz infolge des Abſtrichs
der Anforderungen für die badiſche Gefandtſchaft in
München nicht ablehnen ſolle, wogegen Geh.
Regierungs=
rat Lewald erklärte, daß die Zweite Kammer berechtigt
geweſen ſei, die Poſten zu ſtreichen.
Ausland.
Frankreich.
Amneſtie. Wie verſichert wird, wird der
Juſtiz=
miniſter in nächſter Zeit dem Präſidenten Falliéres
ge=
legentlich des Nationalfeſtes Dekrets vorlegen, durch die
eine gewiſſe Anzahl wegen politiſcher Preſſedelikte
Ver=
urteilter begnadigt werden ſoll. Unter den zu
Begna=
digenden ſoll ſich Guſtav Hervé befinden.
Die ſchwarze Armee. Die Kolonialkreiſe
Franzöſiſch=Weſtafrikas, beſonders die Großhändler von
Bordeaux, beklagen ſich über die Art und Weiſe, mit
welcher man in Afrika die Rekrutierung der franzöſiſchen
Eingeborenen=Armee vornimmt. Ganze Dörfer werden
ihrer jungen Männer beraubt, die in der Bodenkultur
be=
ſchäftigt waren, ſodaß die Großhändler dieſes Jahr
ei=
nen Ernteausfall von ½ befürchten. Die jungen Leute
werden von den Agenten mit Gewalt geworben, und
diejenigen, die ſich widerſetzen, werden in Feſſeln gelegt
und mißhandelt, um ſodann nach Dakar transportiert
zu werden. Der Bahnhof von This war kürzlich mit
Wagen überfüllt, die dieſe Unglücklichen,
zuſammenge=
bunden wie die Tiere, fortführten. Die Regierung hat
beſchloſſen, zur Eroberung Marofkos das Heer der
Schwarzen herbeizuziehen. — Das hierfür maßgebende
Dekret vom 17. Februar 1912 verfolgt zwar den
Grund=
ſatz der freiwilligen Rekrutierung, aber da dieſe
unge=
nügend iſt, wird gleichzeitig der Dienſtzwang der
Ein=
geborenen im Alter von 18 bis 28 Jahren in einem
Ver=
hältnis von 5000 jährlich während 4 Jahren, ſpäter von
1 v. H. jährlich angeordnet. Durch dieſes Dekret wird
eine ſchwarze Armee von 30000 Mann geſchaffen. Die
Regierung hat alſo in der Tat die Abſicht, ohne die
Meinung des Parlaments befragt zu haben, ein Heer
von Schwarzen zu bilden, welches beſtimmt iſt, Marokko
zu erobern.
Türkei.
Wer wird Kriegsminiſter? Verſchiedenen
Blättern zufolge wurde der frühere Märineminiſter
Mahmud Muktar Paſcha zum Kriegsminiſter
er=
nannt. — Nazim Paſcha ſoll zur Uebernahme des
Kriegsminiſteriums nachſtehende fünf Bedingungen
ge=
ſtellt haben: 1. Die Kammerauflöſung, 2. den Rücktritt
des Großweſirs Miniſter Talaat Dſchevid, 3; die
Auf=
hebung des Belagerungszuſtandes, 4. die Amneſtie und
5. die Wiedererrichtung der Stelle eines Generalliſſimus.
Der Führer der aufſtändiſchen
alba=
niſchen Offiziere, Tajar Bey, betonte in einem
Briefe an einen im Auslande weilenden Albanier, er
habe die Anträge der Regierung rundweg abgelehnt.
Er ſei überzeugt, daß das übrige Offizierkorps nicht
gegen ſein militäriſches Ehrenwort gegen die
Aufſtän=
diſchen ziehen werde.
Amerika.
Dile Präſidentſchaftswahllen in
Pa=
nama nahmen einen ruhigen Verlauf. Der Kandidat
Porras wurde ohne Oppoſition gewählt, da die beiden
Kandidaten Pedro Diaz und Dr. P. Aroſemena, der
bisherige Präſident, im letzten Augenblick Verzicht
ge=
leiſtet hatten.
Der Senat begann die Debatte über die
Panama=
bill, in der die Befreiung amerikaniſcher Schiffe, die ſich
in der Küſtenſchiffahrt betätigen, von den
Kanalgebüh=
ren beſtimmt wird Unter den Gegnern dieſer Maßregel
befindet ſich Senator Root, der frühere Staatsſekretär.
Dieſer führte aus, von amerikaniſchen Kriegsſchiffen
könne man keine Kanalgebühren erwarten, dagegen ſei
eine Befreiung amerikaniſcher Handelsſchiffe wegen der
darin enthaltenen Differenzierung gegenüber dem
Aus=
land ungerechtfertigt. Wenn der Senat von ſeinem
Ge=
ſetzgebungsrecht Gebrauch mache, ſo könnte der
inter=
nationale Gerichtshof im Haag gegen die Vereinigten
Staaten entſcheiden und die Vereinigten Staaten würs
den verpflichtet ſein, ſich einem ſolchen Spruch zu unters
werfen. Der Spruch des Haager Gerichts würde
wahr=
ſcheinlich ſo ausfallen, daß die Kanalgebühren den
Schif=
fen der fresiden Nationen zurückerſtattet werden müßten.
Es ſei nicht vorauszuſehen, wie viele Millionen Dollars
auf dieſe Weiſe von dem Schatzamt zu zahlen wären,
und was für eine Schuldenlaſt das Geſetz dem Lande
auf=
bürden würde. Senator Root betonte, daß England auf
ſein Recht aus dem Bulwer Claiton=Vertrag, der eine
Partnerſchaft Englands begründet, verzichtet habe, aber
nachdem England dieſes Recht aufgegeben hätte, könnten
die Vereinigten Staaten nicht im guten Glauben den
Hay=Pauncefote=Vertrag irgendwie aufheben.
Engliſche Grauſamkeiten in Peru.
Greuel von der ſchlimmſten Art werden in einem als
Blaubuch erſchienenen Bericht des britiſchen
General=
konſuls Sir Roger Caſement mitgeteilt, der im Juli
1910 vom Auswärtigen Amt damit beauftragt wurde,
über die Behandlung der eingeborenen Indianer in der
Gummiwäldern der „Peruvian Amazon Company
Limi=
ted” zu berichten. Dieſe engliſche Geſellſchaft beſchäftigt
ſich mit der Gewinnung ſogenannten wilden Gummis
im Diſtrikt Putumayo am Amazonenſtrom. Sie hat die
in den Wäldern wohnenden Indianerſtämme auf das
ſcheußlichſte ausgebeutet und in einer Weiſe behandelt
daß demgegenüber die bekannten Kongogreuel
verblaſ=
ſen. Angeſtellte der Geſellſchaft, die zumeiſt
Südameri=
kaner beſchäftigt, haben nach dem mit vielen Belegen
verſehenen Konſularbericht Kindern die Hirnſchale
zer=
trümmert, Frauen und Kinder zu Tode gepeitſcht. Sie
haben die Saaten der Eingeborenen abſichtlich verwüſtet,
um kalten Blutes zuzuſehen, wie die Bevölkerung ganzer
Dörfer allmählich des Hungers ſtarb. Nach Zechgelagen
wurden Indianer aus den Arbeitereinfriedigungen geholt,
an einen Baum gebunden und als Zielſcheibe benutzt.
„Zum Sport” ſchnitt man Frauen die Ohren ab.
Neun=
zig vom Hundert der geſamten eingeborenen Bevölkerung
trägt tiefe Narben, die von Peitſchenhieben herrühren
Frauen und Kinder wurden lebendig auf Scheiterhaufen
verbrannt. Viele in dem amtlichen Bericht beſchriebenen
Exzeſſe ſind ſo grauſam, daß ſie ſich nicht wiedergeben
laſſen. In den letzten 12 Jahren wurden mehr als
30000 Indianer auf beſtialiſche Weiſe zu Tode gequält
Auſtralien.
Der auſtraliſche Premierminiſter
Fiſher hat dem engliſchen Kanalſekretär Harcourt
mit=
geteilt, daß Auſtralien ſich dem Proteſt Englands über
die Panamakanalgebühren anſchließe.
Japan.
Neue Verträge. Laut Meldung der Nowoje
Wremja aus Tokio hat der ehemalige japaniſche
Mini=
ſterpräſident, Prinz Katſura der im Laufe dieſes
Monats in Petersburg eintreffen wird, den Auftrag,
mit Rußland einen neuen Vertrag abzuſchließen, in dem
die endgültige Teilung der Mandſchurei und der
Mon=
golei zwiſchen Rußland und Japan feſtgelegt wird.
Sollte es zu keinem Vertragsabſchluß kommen, ſo ſei
Prinz Katſura beauftragt, einen Allianzvertrag
mit Deutſchland abzuſchließen.
China.
Rußlands Genugtuung. Der ruſſiſche
Ge=
ſandte hat für die Tötung der 100 mohammedaniſchen
ruſſiſchen Untertanen durch chineſiſche Truppen in der
Nähe von Chotam eine Entſchädigung ſowie Beſtrafung
der Schuldigen verlangt. Der chineſiſche Miniſter des
Aeußern erwiderte darauf, er habe von dem Vorfall keine
Kenntnis, er werde unverzüglich telegraphiſch die
Unter=
ſuchung anordnen. Es wird erwartet, daß Rußland
jetzt gemäß ſeiner letzten Note vorgehen wird, in der
er=
klärt wird, wenn China nicht imſtande ſein werde, die
Ruſſen in Turkeſtan zu ſchützen, werde Rußland die
nö=
tigen Maßnahmen ergreifen. — Die Veränderung im
chineſiſchen Kabinett wird als Anzeichen dafür
ange=
ſehen, daß die unterbrochenen Verhandlungen mit der
Sechs=Mächte=Bankengruppe wieder aufgenommen
werden.
* Petersburg, 16. Juli. Prinz
Walde=
mar von Preußen Sohn des Prinzen Heinrich
von Preußen, iſt auf ſeiner Weltreiſe aus China in
Moskau eingetroffen, wo er etwa eine Woche verweilen
wird.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 17. Juli.
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog zum 16. Juli d. J. dem Lehrer an der
Volks=
ſchule zu Darmſtadt Karl Fölſing aus Anlaß ſeines
50 jährigen Dienſtiubiläums die Krone zum Ritterkreuz
2. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen,
ferner dem 1. Kommandanten der freiwilligen
Feuer=
wehr zu Mainz=Mombach Nikolaus Schirmer das
Silberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps des
Groß=
mütigen.
In den Ruheſtand verſetzt haben Se. Königl.
Königl. Hoheit der Großherzog den Pedellen an
der Oberrealſchule zu Heppenheim Michael Jäger auf
ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner langjährigen
treuen Dienſte, mit Wirkung vom 1. Oktober 1912 an.
* Ernannt wurde durch Entſchließung Großh.
Mi=
niſteriums des Innern der Referendar Karl Wittmer
zu Darmſtadt zum Regierungsaſſeſſor.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Jakob Scior zu
Nieder=Kainsbach, Kreis Erbach, eine Lehrerſtelle an der
Gemeindeſchule zu Zwingenberg, Kreis Bensheim.
Zum Gedächtnis des am 14. d. M. verſchiedenen
Geh. Obermedizinalrats Dr. med. Karl Neidhart fand
geſtern vormittag im Sterbehaus die kirchliche
Trauer=
feier ſtatt. In Anknüpfung an das Wort aus Mark. 10,
43 und 44: „Welcher unter euch groß werden will, der ſoll
euer Diener ſein, und welcher unter euch will der
Vor=
nehmſte werden, der ſoll aller Knecht ſein”, entwarf der
amtierende Geiſtliche, Pfarrer Kleberger, ein
Lebens=
bild des hochverdienten und hochgeſchätzten Mannes. Bis
zu ſeiner vor kurzem, am 16. April ds. Js.,
erfolg=
ten Penſionierung hat er im öffentlichen Berufsdienſt
geſtanden. Ausgerüſtet mit vorzüglichen Geiſtesgaben,
die er ſich durch einen nimmermüden Fleiß und
wiſſen=
ſchaftliche Fortbildung bis ins hohe Alter von 75 Jahren
hinein friſch und arbeitsfähig zu erhalten gewußt hatte,
war er nicht nur in hoher ſtaatsdienſtlicher Stellung,
ſon=
dern zugleich auch durch eifrige Mithilfe in der
Vereins=
tätigkeit nach verſchiedenen Richtungen der
Wohlfahrts=
pflege hin ein leuchtendes Vorbild dienenden Geiſtes und
vornehmen, ſelbſtloſen, gemeinnützigen Handelns
ge=
weſen. Die wohlverdiente Raſt eines friedlichen längeren
Feierabends inmitten der frohen Welt ſeines freundlichen
Familienkreiſes war dem tätigen Manne nicht beſchieden.
Vor ſechs Wochen brach eine Zeit ſchwerer Erkrankung für
ihn herein, aus der ihn ein ſanfter Tod erlöſte. Sein
Sarg war über und über mit Blumen, Lorbeeren und
Kränzen bedeckt, die Zeugnis von hoher Achtung und
herzlichſter Liebe gaben. Unter den Anweſenden
bemerk=
ten wir den Miniſter des Innern von Hombergk zu Vach
Exzellenz, Miniſter der Finanzen Braun Exzellenz, Geh.
Staatsrat Krug von Nidda, die Mitglieder der
Miniſte=
rialabteilung für öffentliche Geſundheitspflege, mehrere
Geheimeräte. Kränze haben u. a. niedergelegt
General=
leutnant Korwan Exzellenz für den Landesverein vom
Roten Kreuz, Geh. Regierungsrat Dr. Dietz für den
Heil=
ſtättenverein, Sanitätsrat Dr. Habicht für den ärztlichen
Kreisverein Darmſtadt, Rechnungsrat Rothermel für den
Heſſiſchen Landesverband und den Kreisverein
Darm=
ſtadt gegen den Mißbrauch geiſtiger Getränke, Finanzrat
Spamer für den Verein Volksküche; außerdem die Aerzte
der vier Landes=Heil= und Pflegeanſtalten und der
Ver=
ein Heſſiſcher Zahnärzte. Einen Waldkranz ſandten die
Beamken und Kurgäſte der Eleonoren=Heilſtätte
Winter=
kaſten. Heute findet im engeren Kreiſe von
Famitienan=
gehörigen und Freunden die Einäſcherung der Leiche im
Krematorium in Mainz ſtatt.
— Jubiläumsfeier. Man ſchreibt uns verſpätet: Zur
Feier des 25jährigen Geſchäftsjubliäums des
Stadtver=
ordneten Bauunternehmer Sames verſammelten ſich
am Samstag nachmittag im Reſtaurant Heß in der
Kirch=
ſtraße das Perſonal und die geſamte Arbeiterſchaft des
H. Samesſchen Geſchäfts. Herr Sames nebſt Frau waren
zu dieſer Feier erſchienen. Geſchäftsführer Thümmel
begrüßte den Jubilar und wies darauf hin, daß das
Perſonal und die Arbeiterſchaft ſtolz darauf ſeien, heute
Herrn Sames ihre beſten Wünſche und ihre Dankbarkeit
zum Ausdruck bringen zu können. Die von Herrn Sames
ausgeführten öffentlichen und privaten Bauten legten
Zeugnis dafür ab, daß der Jubilar unermüdlich tätig
geweſen ſei. Wenn man überlegt, was Herr Sames
wei=
ter auch im öffentlichen Intereſſe arbeitet und was er
alles ſchon, beſonders für die ſoziale Fürſorge der
Arbei=
terſchaft, getan, ſo müſſe man die Tatkraft dieſes Mannes
bewundern und könne ſtolz ſein, dem Samesſchen
Bau=
geſchäft angehören zu dürfen. Im Namen der Parliere
ſprachen Herr Grein, der Maurer Herr Fries, ihre
Glück=
wünſche aus, und ſelbſt die Lehrlinge ließen es ſich nicht
nehmen, durch den Lehrling Will ihre Gefühle der
Dank=
barkeit zum Ausdruck bringen zu laſſen. Die
Ueberreich=
ung eines künſtleriſch ausgeführten Diploms an den
Jubikar ſoll ein dauerndes Zeugnis der Anerkennung
und Wertſchätzung für ihren Chef und Meiſter ſein. In
bewegten Worten dankte Herr Sames allen Anweſenden
für die gezeigte Anhänglichkeit und für die überbrachten
Wünſche und hob hierbei beſonders hervor, daß es ihm
nur durch die tatkräftige Unterſtützung ſeines Perſonals
und der Arbeiterſchaft möglich geweſen ſei, ſein Geſchäft
auf dieſe Höhe zu bringen und er hoffe und wünſche, daß
das gute Einvernehmen auch weiter beſtehen bleibe. Was
in ſeiner Macht liege, werde er tun, um ſeine Leute zu
zufriedenen Arbeitern zu machen. Herr Sames ließ jedem
ſeiner Arbeiter eine angemeſſene Gratifikation zukommen.
Die ſchön verlaufene Feier legt beredtes Zeugnis über
das gute Einvernehmen zwiſchen Meiſter und
Arbeitneh=
mern ab.
* Vereinigter Alter Orden der Druiden. Man
ſchreibt uns: In unſerem Darmſtadt iſt nunmehr auch
eine Zweigloge des V. A. O. D., wie der Orden kurz
bezeichnet wird, ins Leben gerufen worden. Mit der
Loge Philipp der Großmütige, als der 125. Loge
des V. A. O. D. in Deutſchland, hält der Orden ſeinen
Einzug im Heſſenland. Hoffen wir, daß er weiteren
Fuß faßt! Der V. A. O. D. iſt die einzige
Ordens=
verbindung, welche ihre Mitglieder in der ganzen Welt
unter einem Zepter zentraliſiert vereinigt, wenn auch
der Orden je nach Eigenart des Landes die Fürſorge
für ſeine Mitglieder verſchieden regelt. Ein vorhandener
Wohltätigkeitsfonds hat die Höhe von ca. 400 000 Mk.
erreicht. Der V. A. O. D. zählt die Beſten des Landes
zu ſeinen Mitgliedern, nicht die Größten, wenn auch
hervorragende Künſtler, wie Profeſſor Hubert von
Herkomer und die Rumäniſche Dichterkönigin Carmen
Sylva eifrige Mitglieder des Ordens ſind. Die
Logen=
räume befinden ſich vom 1. Auguſt ab
Bismarck=
ſtraße 55.
nn. Darmſtädter Kunſt und Kunſthandwerk in
Mün=
chen. Der Geſamtausſchuß des Reichsverbandes der
Deutſchen Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften hat Se.
Exzellenz den Könjglich bayeriſchen Staatsminiſter des
Innern, Herrn v. Soden=Fraunhofer, zum
Ehren=
mitglied des Reichsverbandes ernannt. Aus Anlaß
die=
ſer Ehrung wurde dem Herrn Staatsminiſter eine
künſt=
leriſch hergeſtellte Urkunde überreicht, deren Ausführung
dem Hofkalligraphen J. Gottmann=Darmſtadt
über=
tragen war. Die Urkunde iſt auf weißem engliſchen=
Pergamentkarton in reichvergoldeter Schwabacher Schrift
mit Initialverzierung ausgeführt, in welcher die
Aner=
kennung des Geſamtausſchuſſes des Reichsverbandes für
die 15jährige erfolgreiche und opferwillige Tätigkeit des
Staatsminiſters als Verbandsdirektor des Bayeriſchen.
Landesverbandes Landwirtſchaftlicher
Darlehenskaſſen=
vereine und ſonſtiger Landwirtſchaftlicher
Genoſſenſchaf=
ten, ſowie für ſeine erſprießliche Mitarbeit im
Geſamt=
ausſchuß des Reichsverbandes zum Ausdruck gebrachk kſt.
Die Urkunde ruht in einer prachtvoll gearbeiteten
hell=
blauen Saffianledermappe mit reicher Silberverzierung
und Seidenausſchlag. Die Arbeit iſt aus der Werkſtätte
der Hofbuchbinderei Fried. Thomas (Deufels Nachfolger)
hier hervorgegangen und legt von neuem Zeugnis ab von
der Leiſtungsfähigkeit des Darmſtädter Handwerks.
Ge=
legentlich der Tagung des Reichsverbandes
Landwirt=
ſchaftlicher Genoſſenſchaften in Dresden haben auch dort
die Arbeiten volle Anerkennung der Delegierten gefunden.
— Lutherfeſtſpiel. Da in der erſten
Männerverſamm=
lung vor ſechs Wochen nicht die genügende Anzahl von
Mitwirkenden ſich gemeldet hatte, fand am Montag abend
im Fürſtenſaal eine zweite, gut beſuchte
Verſamm=
lung ſtatt, in welcher etwa 60 Herren aus allen Kreiſen
der Bevölkerung unſerer Stadt ſich in dankenswerter
Weiſe zur Mitwirkung bereit erklärten. In ſeiner
Be=
grüßungsanſprache gab der Vorſitzende des
Feſtausſchuſ=
ſes, Profeſſor Pfannmüller, ſeiner beſonderen
Freude darüber Ausdruck, unter den Erſchienenen auch
ſolche Herren begrüßen zu dürfen, welche vor 16 Jahren
bei der erſtmaligen Aufführung unſeres Feſtſpieles
be=
reits mitgewirkt hatten und die ſich auch diesmal
gerne=
zur Mitwirkung bereit erklärten. Hierauf fand nach
eini=
gen herzlichen Begrüßungsworten die Rollenverteilung
durch Herrn Hofrat Edward ſtatt und wurden die
wichtigſten Rollen beſetzt. Der Bedarf iſt jedoch immer
noch nicht gedeckt, und es ſoll deshalb in einigen Wochen
eine weitere Verſammlung abgehalten werden, in der
die Rollenverteilung hoffentlich ihren Abſchluß findet. Es
ergeht deshalb heute ſchon an alle evangeliſchen Männer
unſerer Stadt, welche Zeit und Luſt haben, ſich unſerer
ſchönen Sache zu widmen, die ebenſo herzliche wie
drin=
gende Bitte, ſich recht zahlreich zur Verteilung zu melden,
damit dem Darmſtädter Lutherfeſtſpiel ein glänzender
Erfolg beſchieden ſei.
* Akademiſches Turn= und Sportfeſt. Das Turn=
und Sportfeſt wird von allen Seiten auf das lebhafteſte
unterſtützt. Das Großherzogliche Staatsminiſterium, die
Techniſche Hochſchule und der Ausſchuß der Studierenden
haben namhafte Geldſummen gezeichnet, um die
Veran=
ſtaltung von vornherein auf eine geſunde finanzielle Baſis
zu ſtellen. Den vorbereitenden Arbeiten bringen die
wei=
teſten Kreiſe erfreuliches Intereſſe entgegen, das ſich in
tatkräftiger Hilfe äußert. Dieſer Hilfe — vor allem ſei
hier der Darmſtädter Fußballklub Olympia genannt
iſt es zu danken, daß man mit Sicherheit auf ein gutes
Gelingen der Veranſtaltung rechnen darf.
In der Pariſer Gobelinmanufaktur.
ck. Aus Paris wird uns geſchrieben: Paris iſt jetzt
in der Reiſezeit gleichſam ein Heerlager geworden, in
dem ſich ein internationales Gemiſch von Vergnüglingen
drängt, die zum Teil den leichten, pikanten Lockungen
Lutetias folgen, in größerer Menge aber jene
Inſtitutio=
nen und Sehenswürdigkeiten beſtaunen, die die meiſten
Pariſer nur dem Namen nach kennen. Dies iſt vor allem
der Fall bei der Gobelinmanufaktur, bei der ſich die
Ein=
heimiſchen mit der Genugtuung begnügen, eine ſolche
Muſteranſtalt in ihren Mauern zu wiſſen, ohne die
Tech=
nik einer Prozedur zu kennen, der man nun ſchon ſeit
mehr als zwei Jahrhunderten eine ſo lange Reihe der
köſtlichſten Webereien zu verdanken hat.
Die Fabrik iſt jetzt an dem übermauerten Flüßchen
Bievre gelegen, wo ſich ſchon im 15. Jahrhundert alle
Pariſer Färber anſiedelten, weil das Waſſer ſich mit
ſei=
nem Reichtum an verſchiedenen Salzen ausgezeichnet zur
Erzielung der Scharlachfarbe eignete. Den Brüder
Ge=
belen Gobelins ſagte man allerdings nach, daß ſie die
unvergleichlich ſchöne Farbe ihrer Gewebe durch den
Harn von Leuten erzielten, die auf eine beſtimmte Art
er=
nährt würden, dadurch aber frühzeitig ſtarben; und die
Pariſer Chronik verzeichnet viele Fälle, in denen zum
Tod verurteilte Verbrecher es ſich als Gnade ausbaten,
dergeſtalt noch eine Gnadenfriſt von einigen Monaten zu
erlangen. Henri IV. kaufte den Brüdern die Fabrik ab
und brachte daſelbſt die Vlämen von Fontainebleau unter.
Unter Colbert wurde die Anſtalt ſtaatlicher Beſitz und
nahm alsbald einen glänzenden Aufſchwung. Von 1663
bis 1690 lieferten die Ateliers nicht weniger als 43 rieſige
Gobelins in der Geſamtfläche von 8410 Quadratellen,
deren Koſten ſich allein auf 1106 245 Pfund Gold
belie=
fen. Mit den Werkſtätten für Weber und Färber waren
auch ſolche für Kunſttiſchler verbunden, und unter der
Direktion Magliarinis wurden die geſchickteſten
florenti=
niſchen Arbeiter berufen, aus deren Händen die
köſtlich=
ſten Arbeiten aus Marmor, Achat und Lapis=Lazoli auf
den Prunktiſchen und anderen Möbeln dieſer Epoche
her=
vorgingen. Das Genie des Malers Lebrun, dem mit 10
anderen Künſtlern die Ausführung der Kartons, Deſſins
und Ornamente oblag, zeitigte auch im Entwerfen
neu=
artiger Möbelformen, Türſchlöſſern, Tiſch= und Bettfüßen,
Gueridons uſw. wunderbare Blüten. . . . In der
Erin=
nerung an die glorreiche Vergangenheit der Anſtalt
be=
tritt man mit einem Gefühl der Ehrfurcht die
alters=
grauen Räume. Und dieſer Eindruck bleibt auch während
des ganzen Rundganges lebendig: es iſt dieſelbe
Milieu=
ſtimmung wie in Verſailles, wo man ſich ſofort in das
Zeitalter Louis XIV. verſetzt fühlt. Die Stille, die
über=
all herrſcht, kontraſtiert ſo ſeltſam mit dem fieberhaften
Gebraus moderner Fabriken, daß man unwillkürlich die
Stimme dämpft und nur auf den Fußſpitzen
umherzu=
gehen wagt. Kein Rauch, kein Staub, kein
Maſchinen=
gedröhn. Hohe, lichte Arbeitsräume, altväteriſch lieb in
ihrer behaglichen Einrichtung, und eine hochintelligente
Arbeiterſchar, faſt jeder einzelne ein wahrer Künſtler.
In der Tat hat ſich in der Pariſer Gobelinwerkſtätte.
was die Arbeitstechnik anbelangt, ſeit zwei
Jahrhunder=
ten nichts geändert, und es iſt in Befolgung dieſer
treu=
gehüteten Tradition, mit der hier die Söhne den Beruf
des Vaters fortſetzen. Waren im 16. und 17.
Jahrhun=
dert die Vorſchriften dieſer Zunft ſehr ſtrenge, dauerte die
Lehrzeit acht Jahre und darüber und unterſagte ein
Ver=
bot jede Arbeit bei Lampenlicht, ſo hat ſich dies alles bis
auf unſere Tage rigoros erhalten. Wenn man die Liſten
der Arbeiter ſeit den Tagen Colberts durchſieht, ſo trifft
man ſtets dieſelben Namen; Generationen berühmter
Künſtler, die trotz der etwas kärglichen Beſoldung dem
Berufe des Vaters treu bleiben. In der Anſtalt ſelbſt
erzogen, von früheſter Jugend an mit allen
Geheimniſ=
ſen des künftigen Berufes vertraut, bilden die 300
Ar=
beiter eine einzige große Familie, wohnen in den
Neben=
gebäuden der Anſtalt, haben zu ihrer Verfügung einen
großen Park, wo jeder Haushalt ſein eigenes Gärtchen
beſitzt; und auch die Frauen und Töchter ſind faſt alle in
den Reparaturwerkſtätten angeſtellt,
Was die Methode der Teppichweberei anbelangt, ſo
iſt man jetzt ausſchließlich zu der „haute lisse”
zurückge=
kehrt; deshakb ſo genannt, weil da die Arbeitsſtühle
ver=
tikal geſtellt ſind, zum Unterſchied von der früheren
flam=
ländiſchen „basse lisse”, wo der Weber nur liegend
arbei=
tten konnte, was ebenſo geſundheitsſchädlich wie
anſtren=
gend war. Der Künſtler befindet ſich dabei hinter dem
Webſtuhl, hat die Vorlage und das Modell ebenfalls im
Rücken und kann ſich von dem Reſultat ſeiner Arbeit nur
durch einen kleinen Spiegel überzeugen, der hinter der
Webkette angebracht iſt. Eine Pausvorlage des Kartons
bietet ihm einigermaßen einen Anhaltspunkt für ſeine
Arbeit. Vor allem aber kommt es auf ſeinen Geſchmack,
Geſchicklichkeit und vollſtändigſte Kenntnis des Metiers
an; man kann ſich einen Begriff von der unendlichen
Ge=
duld eines Gobelinwebers machen, wenn man erfährt,
daß die gewandteſten unter ihnen im Verlauf eines
gan=
zen Jahres nicht mehr als einen Quadratmeter
bewälti=
gen. In dem Maße, als die Fortſchritte der
Färberei=
geradezu ſtaunenswerte wurden — denn man erzielt von
jeder Farbennuance mehr als 30 Töne und bringt es
der=
geſtalt auf mehr als 14520 Schattierungen —, begann ſich
in der Gobelinweberei eine Neigung zu Künſteleien
be=
merkbar zu machen, die bald zu einer völligen Dekadenz
dieſes herrlichen Kunſtzweiges geführt hätte. Man ſuchte
die Wirkungen der Malerei mit Helldunkel und
verdäm=
mernden Schatten möglichſt getreu nachzuahmen
Por=
träts wiederzugeben und gelangte ſo zu einer
Zwitter=
kunſt, von der man ſich erſt in der zweiten Hälfte des
vorigen Jahrhunderts wieder abwandte.
Heute ſteht die Gobelinmanufaktur unter ihrem
Direk=
tor Geoffroy wieder auf ihrer alten Höhe. Die Gobelins
gelangen ſelten zum Verkauf; meiſt werden ſie von der
Regierung als Geſchenke an auswärtige Fürſtenhöfe
ge=
ſandt. Wie hoch ſie in der allgemeinen Schätzung ſiehen,
zeigt die Tatſache, daß unlängſt bei Drouot die beiden
kleinen Gobelins Don Quichote”, die 1862 nur 5000
Francs brachten, für 140000 Francs verkauft wurden.
* Zur Klarſtellung. Man teilt uns mit: Um
Irr=
tümer zu vermeiden, ſei erwähnt, daß die Hofreite nebſt
Grabgarten hier Feldbergſtraße Nr. 72, früher dem
Kaufmann Chriſtian Lampe gehörig, durch
Zwangsver=
ſteigerung im Dezember 1910 in den Beſitz der Firma
Franz Treis und Söhne, Weingroßhandlung in Bullay
an der Moſel übergegangen und dieſe Firma ſeit dieſer
Zeit Eigentümerin geworden iſt.
* Silberne Hochzeit. Der Schloſſermeiſter Franz
Alt und ſeine Gattin Frau Philippine geb. Büchlein
feiern heute das Feſt der Silbernen Hochzeit.
* Ausſtellung. Die beiden prachtvollen
Wander=
preiſe, der Ehren=Wanderpreis der Prinzeſſin Wilhelm
von Baden, ferner der Ehren= und Wanderpreis des
Wiesbadener Sportvereins, welche die
Leichtathletik=
abteilung des F.=K.=Olympia im 3000 m=
Mannſchafts=
laufen am 30. Inni in Karlsruhe beziehungsweiſe am
7. Juli 1912 in Wiesbaden gewonnen hat, ſind zur Zeit
im Schaufenſter der Firma Hugo de Waal,
Rhein=
ſtraße, ausgeſtellt.
* Großherzogspreis nach Darmſtadt. Der
Männergeſangverein „Concordia”=Darmſtadt, der
unter der Leitung des Herrn Richard Etzold ſteht, hat
am letzten Sonntag auf dem großen Geſangswettſtreit
zu Lorſch im höchſten Ehrenſingen unter 32 Vereinen
mit 146 Punkten den von Sr. Königl. Hoheit dem
Großherzog von Heſſen geſtifteten Ehrenpreis in
Geſtalt eines goldenen Pokals unter ſtarker Konkurrenz
errungen. Weiter errang der Verein noch in der
1. Stadtklaſſe den 3. Klaſſenpreis und Ehrenpreis.
Ge=
nannter Verein nebſt ſeinem tüchtigen Chorleiter kann
auf dieſe Geſangsleiſtung wieder ſtolz ſein, zumal der
Verein durch dieſen neueſten Sieg jetzt im Beſitze von
zwei Großherzogspreiſen iſt.
* Kaufmänniſche Stenographen=Geſellſchaft
„Gabelsberger‟ Die Abteilung Geſelligkeit der
Kaufmänniſchen Stenographen=Geſellſchaft „
Gabels=
berger” hält morgen Donnerstag im „Fürſtenſaal”
Grafenſtraße 20, ihre Juli=Monatsunterhaltung
ab, wozu die Mitglieder nebſt Angehörigen, ſowie
Freunde und Gönner der Geſellſchaft freundlichſt
ein=
geladen ſind. Wir verweiſen auf die heutige Anzeige.
* Schuls Felſenkeller, Dieburgerſtraße 85. Heute
Mittwoch abend findet wieder in dem hübſchen Garten=
Reſtaurant Militär=Konzert ſtatt. Es beginnt
wieder um 8 Uhr und wird Eintritt nicht erhoben.
(Siehe Anzeige.)
— Städtiſcher Saalbau. Dem morgigen 7.
Don=
nerstags=Konzert im Städtiſchen Saalbau liegt
ein beſonders gewähltes Programm zugrunde. Auf
mehrfachen Wunſch wird Tſchaikowskis Ouvertüre 1812
erſtmalig wiederholt. Einige ſtimmungsvolle Vorträge
für Waldhorn=Quartett bezw. Quintett werden
ange=
nehme Abwechslung bringen. Hervorzuheben ſind noch
die Tonbilder aus Richard Wagners „Siegfried” von
A. Seidel. Die 3. Abteilung des Abends enthält auch
zwei Neuheiten, darunter den Walzer aus Gilberts
Autoliebchen.
— Nieder=Ramſtadt, 16. Juli. Der Singmannſchaft
des hieſigen Turnvereins gelang es, auf dem in Lorſch
(Bergſtraße) abgehaltenen nationalen Geſangswettſtreit
gelegentlich des 60jährigen Jubiläums des
Geſangver=
eins Liederkranz in der Klaſſe bis zu 30 Sängern bei
ſtarker Konkurrenz den erſten Klaſſen= und den
Ehren=
preis mit 263 Punkten zu erringen. Der Singmannſchaft
iſt es gelungen, innerhalb kurzer Zeit 3 erſte Klaſſen= und
2 erſte Ehrenpreiſe zu erringen, gewiß ein guter Beweis
für die Leiſtungsfähigkeit der Mannſchaft und ihres
tüchtigen Dirigenten Herrn Jakob Kehr von Ober=
Ram=
ſtadt.
Offenbach, 16. Juli. Der 56jährige Taglöhner Pius
Breidenbach ſtürzte ſich in ſelbſtmörderiſcher Abſicht
in den Main. Die Leiche konnte bereits am Nachmittag
geländet werden. Das Motiv zur Tat dürfte
Schwer=
mut bilden.
sd. Erbach, 15. Juli. Das Dampfſägewerk Friedrich
Müller in der Gaimühle brannte vollſtändig
nieder. Eine Halle und das Maſchinenhaus konnten
gerettet werden. Bis jetzt iſt noch nichts über die
Ent=
ſtehungsurſache bekannt.
A Beerfelden, 16. Juli. Der geſtrige große Pferde=,
Fohlen= und Zuchtviehmarkt brachte Beſucher
und einen Auftrieb an Tieren wie kaum zuvor. Den
Prämiierungskommiſſionen harrte eine ſchwere Arbeit.
Gegen 2 Uhr konnte die Preisverteilung
ſtattfin=
den, die Herr Kreisrat v Starck durch eine Anſprache
einleitete. Nach dieſem Akt bewegte ſich der Feſtzug, der
auch die prämiierten Tiere umfaßte, nach der Mitte des
Städtchens.
Worms, 16. Juli. An dem durch den Brand der
Nibelungenmühle entſtandenen Schaden iſt in
erſter Linie die Magdeburger
Feuerverſicherungsgeſell=
ſchaft mit einer Verſicherungsſumme von 600000 Mark
beteiligt.
Bingen, 16. Juli. Die 69jährige Witwe des
Alt=
händlers Ludwig Moſes von hier wurde ſeinerzeit von
der Strafkammer in Mainz wegen Hehlerei zu einer
Woche Gefängnis verurteilt, weil ſie von dem
Buch=
binder Karl Rab ein aus Elfenbein geſchnitztes
Heili=
genbild, das dieſer hier aus der Blindenanſtalt geſtohlen
hatte, zu einem geringen Preiſe angekauft hatte. Auf
Reviſion der Frau M. wurde das Urteil aufgehoben und
an die Strafkammer zur nochmaligen Verhandlung
zu=
rückverwieſen. Das Gericht kam am Samstag zu
dem=
ſelben Urteil und erkannte auf eine Woche Gefängnis.
Die Verurteilte will wieder Reviſion einlegen.
Bingen, 16. Juli. Vom Zuge überfahren
ließ ſich in der letzten Nacht ein etwa 50 Jahre alter,
gutgekleideter Unbekannter. Der Unbekannte war
be=
reits geſtern abend dem 44 Jahre alten Bahnwärter
Michael Gundlach durch die Art und Weiſe, wie er ſich
in der Nähe des Bahnkörpers herumtrieb, aufgefallen.
Der Tod war auf der Stelle eingetreten, da der Kopf
durch das Gewicht des Zuges abgetrennt worden war.
Bei dem Toten wurden keinerlei Papiere gefunden,
ſo=
daß ſeine Perſonalien bis jetzt noch nicht feſtzuſtellen
waren.
Gießen, 15. Juli. Im Naturtheater am
Lud=
wigsbrunnen fand am Samstag nach nahezu
zwei=
jähriger Pauſe wieder eine Aufführung ſtatt, die
den Bemühungen des Prof. Dr. Bernbeck zu danken
iſt. Die Darbietung, die von Studenten und Schülern
beſtritten wurde, war im allgemeinen ſehr
anerken=
nenswert, und wenn auch in dem erſten und letzten
Ge=
ſang des Märchenſpieles Genoveva eine Entgleiſung zu
verzeichnen war, ſo klappte alles übrige doch ganz famos
und die Darſteller konnten ſich für den ſehr lebhaften
Beifall des öfteren bedanken. Beſonders
ſtar=
ken Beifall fanden die vom
Lehramtsreferen=
dar Jul. Walt her einſtudierten Vol
ks=
tänze von denen namentlich der Schwälmer Tanz, an
dem ſich ein echtes Schwälmer Paar beteiligte, lebhaften
Anklang fand. Außer dieſem wurde noch die Kutſche,
der Schuſter, Freut euch des Lebens, und
Ringelreihe=
tänze vorgeführt.
Gießen, 16. Juli. In einem hieſigen Hotel wurde
geſtern morgen ein Geſſchäftsreiſender tot in
ſeinem Bette aufgefunden. Er hatte ſich einen Schuß
in ſelbſtmörderiſcher Abſicht beigebracht, was aus einem
von ihm hinterlaſſenen Schreiben zu entnehmen war.
Friedberg, 16. Juli. Auf einſtimmigen Beſchluß der
geſtern ſtattgehabten Vorſtands= und Aufſichtsratsſitzung
der Landwirtſchaftlichen Hauptgenoſſenſchaft zu
Fried=
berg wurde, dem M. J. zufolge, der Direktor Männel
ſei=
nes Amtes enthoben wegen gröblicher Pflichtverletzung.
Die gerichtliche Unterſuchung ſchwebt noch. Männel war
ſeit 1906 Vorſtandsmitglied und ſeit 1908 Direktor der
Landwirtſchaftlichen Hauptgenoſſenſchaft in Friedberg.
Aſſenheim, 15. Juli. Zu Schloß Dorheim (Heſſen) iſt
am 13. Juli Gräfin Bertha Luitgard zu Solms=
Rö=
delheim im 42. Lebensjahre nach längerer Krankheit
geſtorben.
(*) Allendorf a. d. Lahn, 16. Juli. Großfeuer
brach auf dem Hofgut Büblingshauſen am Stoppelberg
aus Dabei brannten zwei Scheunen ab, das Wohnhaus
wurde erheblich beſchädigt, große Futtervorräte
ver=
nichtet.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 15. Juli. Die
eng=
liſchen Studierenden, die in Erwiderung der
im vorigen Jahre veranſtalteten Studienreiſe deutſcher
Studenten nach England, zurzeit Deutſchland bereiſen,
wurden in der Aula der Berliner Univerſität offiziell
begrüßt. Der Rektor, Geheimrat Lenz, ſprach ſie an:
Sie ſind gekommen, um das deutſche Geiſtesleben, das
ſich an unſerer Hochſchule abſpielt, beſſer kennen zu
ler=
nen. Wir ſind als das Volk deutſcher Dichter und
Den=
ker bezeichnet worden, und in der Tat grüßen Sie von
dieſen Wänden eine große Anzahl bedeutender Köpfe,
die Hervorragendes geleiſtet haben und dem deutſchen
Namen unter dem mächtigen Schutze unſeres Königs
Ehre gemacht haben. Ich darf hoffen, daß Sie von
die=
ſem deutſchen Geiſte einen Hauch verſpüren mögen —
draußen, wo das Leben mächtig wogt, wie auch hier
drinnen, wo Ihre Kommilitonen zu den Füßen ihrer
Lehrer ſitzen. In dieſem Sinne heiße ich Sie
will=
kommen. Die engliſchen Studenten dankten mit leb=
haftem und langanhaltendem Händeklatſchen, während
die zahlreich anweſenden deutſchen Studierenden ihren
Beifall durch Trampeln kundgaben. Darauf nahm
Pro=
feſſor Brandl, der Leiter des engliſchen Seminars, das
Wort und gab in engliſcher Sprache eine Darſtellung,
wie engliſches Geiſtesleben in Berlin gepflegt werde;
er lud die Herren zu einem Beſuch des engliſchen
Semi=
nars ein, und nach der Feier in der Aula folgten die
eng=
liſchen Studenten dieſer Aufforderung. Schließlich hielt
Profeſſor Paszkowski eine Anſprache, in der er einen
kurzen Ueberblick über die Entwickelung der
Univer=
ſität ſeit ihrer Begründung gab. Später beſuchten die
engliſchen Gäſte das Böttinger=Studienhaus, wo
Pro=
feſſor Hatſcheck=Göttingen einen Vortrag über di.
Ver=
faſſung des Deutſchen Reiches hielt. — Die ſoſort
auf=
getauchte Vermutung, daß die Auffindung
zweier weiblicher Leichen in einem
Hotel=
zimmer in Schöneberg mit der Flucht der Putzmacherin
Jeanette Lövy und ihrer Schweſter zuſammenhängt,
hat ſich beſtätigt. Es ſcheint, als ob Jeanette ihre
Schweſter zuerſt erhängt und ſich dann das Leben auf
gleiche Weiſe genommen hat. In einem hinterlaſſenen
Briefe beſtreitet die Selbſtmörderin die Richtigkeit der
Angabe über die Höhe der von ihr unterſchlagenen
Summe.
Wiesbaden, 15. Juli. Der Magiſtrat hat den Ankauf
des ihm von der luxemburgiſchen Finanzkammer zu
dem Preiſe von 2 Millionen Mark angebotenen
Jagd=
ſchloſſes Platte bei Wiesbaden abgelehnt.
Damit ſind die Gerüchte von dem Ausbau des
Jagd=
ſchloſſes Platte zu einem Kaiſerſchloß endgültig
illuſo=
riſch geworden.
sd. Eberbach, 15 Juli. Am Samstag ereignete ſich
zwiſchen hier und Zwingenberg ein bedauerliches
Au=
tomobilunglück. Als ſich der praktiſche Arzt Dr.
Stotz von Eberbach mit ſeinem Auto auf dem
Nach=
hauſeweg befand, wurde er von einem
entgegenkommen=
den Laſtauto ſo angerannt, daß ſein Auto vollſtändig
in Trümmer ging. Herr Dr. Stotz wurde ſo ſchwer
ver=
letzt, daß an ſeinem Aufkommen gezweifelt wird.
Stuttgart, 16. Juli. Der Senior der ſchwäbiſchen
Journaliſten, Dr. Wilhelm Lang, iſt zu ſeinem
heutigen 80. Geburtstage zum Ehrenmitglied des
Jour=
naliſten= und Schriftſtellervereins ernannt worden. Der
Kultusminiſter hat dem Jubilar ein ſchmeichelhaftes
Glückwunſchſchreiben geſandt.
Metz, 16. Juli. Das Kriegsgericht der 8.
baye=
riſchen Infanteriebrigade hat geſtern den Hauptmann
Weſtermayer von der ſiebenten Kompagnie des
achten bayeriſchen Infanterie=Regiments in Metz von der
Anklage, durch Ueberanſtrengung bei dem
Kaiſermanö=
ver bei Mörchingen im Mai dieſes Jahres den Tod
meh=
rerer Soldaten verurſacht zu haben, freigeſprochen. Die
Verhandlung erfolgte wegen Gefährdung
militärdienſt=
licher Intereſſen unter Ausſchluß der Oeffentlichkeit.
Cochem, 15. Juli. In der Nähe von Cochem
über=
ſchlug ſich auf friſch gepflaſterter Landſtraße ein
Automobil. Der Chauffeur kam unter den Wagen,
zwei Inſaſſen wurden herausgeſchleudert. Alle drei
wur=
den lebensgefährlich verletzt. Die Verunglückten ſind drei
Herren aus Gütersloh. Der Chauffeur erlitt einen Bruch
des Schlüſſelbeins; die drei Inſaſſen kamen mit leichteren
Verletzungen davon. Das Automobil war in ſchneller
Fahrt gegen einen Prellſtein gerannt und umgekippt.
Bonn, 16. Juli. Die Torpedoboote haben
heute morgen 8 Uhr die Rückreiſe von Bonn aus
ange=
treten. Die Fahrt geht zunächſt nach Krefeld, wo ein
einſtündiger Aufenthalt genommen wird.
Köln, 15. Juli. Der verſtorbene Kommerzienrat
Fritz Vorſter Teilhaber der chemiſchen Fabrik G. m.
b. H. Kalk bedachte, wie die Kölniſche Zeitung meldet, das
evangeliſche Krankenhaus in Kalk mit einem
Vermächt=
nis von 100000 Mark.
Dresden, 16. Juli. Geſtern verſammelten ſich über
30 ausländiſche Studenten vor dem
Bis=
marckdenkmal. Unter lautem Johlen beſtieg ein
engliſcher Student den Sockel des Denkmals und befeſtigte
an der rechten Hand einen Topf. Als ein Polizeibeamter
die Namen der Studenten feſtſtellen wollte, wurde er
ge=
hänſelt und umhergeſtoßen. Erſt als er Verſtärkung
er=
halten hatte, gelang es, die Studenten zu ihrer
Namens=
feſtſtellung auf die Polizeiwache zu ſchaffen.
Leipzig, 16. Juli. In der ſogenannten
Räuber=
höhle in der Nähe des Ausflugspunktes Belvedere bei
Elbleiten in der böhmiſch=ſächſiſchen Schweiz ſtürzte
der 20jährige Kaufmann Dwehle ab und war ſofort
tot. Seine Leiche wurde geborgen.
sh. Jena, 15. Juli. Spitzhacke und Schaufel ſind an
der Arbeit, um wieder einmal ein altes Wahrzeichen
Jenas verſchwinden zu machen: die alte Cambs=
Karl Hauptmanns „Bergſchmiede‟ auf
dem Harzer Bergtheater.
Aus Thale am Harz, 14. Juli, wird uns geſchrieben:
Karl Hauptmanns ſchon ſeit dem Jahre 1902 in
Buchform vorliegende dramatiſche Dichtung „ Die
Berg=
ſchmiede” deren poetiſche, wenn ſchon nicht
drama=
tiſche Qualitäten ſeinerzeit durch die Auszeichnung mit
einem Drittel des Volksſchillerpreiſes anerkannt wurden,
hat heute ihre Uraufführung auf dem von Ernſt
Wachler geleiteten Harzer Bergtheater erlebt. Daß
gerade dieſer Schauplatz, deſſen Topographie in vieler
Hin=
ſicht dem von Hauptmann gezeichneten Milieu des
Rieſen=
gebirges ähneln mag, geeignet war, ſtimmungsfördernd für
die ſagenhafte Ideenwelt dieſer in älterer Zeit ſpielenden
Dichtung zu wirken, ſteht außer Zweifel. Soweit die
Haupt=
mannſche Dichtung überhaupt Anſchaulichkeiten bietet,
wur=
den ſie denn auch durch dieſen romantiſchen Schauplatz
ge=
fördert. Man vermochte ſich in die Einſamkeit dieſer
Berg=
ſchmiede, wie in das Weſen ihres Herrn, des von ſchier
übermenſchlicher Lebensgier gemarterten alten
Berg=
ſchmiedes, wohl zu verſetzen, man empfand etwas von dem
ſtummen Grauen das dieſes Schmiedes Liebchen
Katha=
rina, in Bann hält, man verſtand die Erlöſungsſehnſucht
einer Frau, die durch verbrecheriſche Umſtände, wie durch
die ſuggeſtive Gewalt einer herrenmenſchlichen
Perſönlich=
keit willig=widerwillig dem Alten ſich verkettet fühlt. Da
dieſe Katharina ſchier noch ein Kind war, ſo wird uns
er=
zählt, weckte ſie des Schmiedes Begierden, die, vordem der
Mutter Katharinens zugewandt, nunmehr Tod und
Ver=
nichtung über dieſe Familie brachten. Seiner Seele wie
ſeines Willens beraubt fühlt ſich das junge Weib, es möchte
ſich befreien und kann dennoch nicht loskommen. Aber der
Fluch einer Sirene die Männer an ſich lockt, ſie zu
verder=
ben, ruht auf ihr. Freiheit des Willens und der Liebe, die
ihr der Schmied einſt zugeſichert, kann ſie im
entſcheiden=
den Moment nicht gebrauchen. Ein Altgeſelle, der ſie liebte,
ſtürzte um ihretwillen ſchon von der Felswand ab, einem
jüngeren Geſellen droht die gleiche Verderbnis. Ihr zu
entgehen, ſtellt er den Schmied im offenen Kampfe, Meſſer
gegen Meſſer. Doch da er mit dem Angriff zaudert, ſtreckt
ſich der Uebermächtige verächtlich zum Schlafe hin und den
meuchleriſch ſich nahenden Liebhaber wehrt nun Katharina,
aufs Neue im Bann des Alten, ſelber ab. Dies Gerippe
einer Handlung, die an ſich ſchon viel zu leiſe und
bedeu=
tungslos iſt um ſtärkere Wirkung auszulöſen, wird nun
durchwoben von einer Reihe philoſophiſch angehauchter
Monologe des Bergſchmieds, der, ein peſſimiſtiſcher Grübler
und an der eigenen Kraft erlahmender Sünder, in ſeiner
Menſchen verachtenden Eigenſucht den Weg zur Harmonie
ins All nicht zu finden vermag.
Aber auch der letzte Sinn dieſes fauſtiſchen Ringens iſt
abſolut wie in ſeinem Zuſammenhange mit den Vorgängen
der Dichtung dem Zuſchauer wie dem Leſer des Buches in
ſeinen letzten Abſichten unverſtändlich. So bleibt als
Reſul=
tat eine kühle Hochachtung vor einem zweifelsohne
groß=
geſteckten Wollen und einer mangelhaften Geſtaltungskraft
und dieſer Eindruck wird ſicherlich durch die natürlichen
Be=
dingungen der Freiluftbühne, auf der ſich das geſprochene
Wort mehr noch wie im geſchloſſenen Raum verflüchtigt,
noch verſtärkt. Dabei ſind die Bedingungen, die das
Har=
zer Bergtheater bietet, an ſich glänzend zu nennen. Der
keſſelartige Aufbau des amphitheatraliſchen
Zuſchauer=
raums wirkt zuſammen mit den anſchließenden Fels= und
Waldpartien wie ein Schalltrichter, der gut fortleitet.
Sub=
tilere Gedankengänge freilich vermag er nicht in
genügen=
der Geſchloſſenheit zu vermitteln. Dafür bietet der
Natur=
rahmen außerordentlich ſtimmungsfördernde Momente: ein
weiter Fernblick auf Täler, Felsgeſtein und Waldung, eine
ferne Straße bieten ſich dar, das Heim des Schmiedes ſelbſt
iſt ganz im Fels und Wald geduckt. Die Aufführung ſprach
von ungemeiner Hingabe des Spielleiters wie der Spieler
an ihre Aufgabe. So kam das halb lockend=ſirenenhafte,
halb magdliche Weſen der Katharina durch Lily Douſcher,
das friſche Geſellentum durch Arthur Armand gut zur
Gel=
tung. Dem Schmied die Ueberlebungsgröße zu ſichern, tat
Eduard Pochter, was an ihm lag. Wenn dennoch die
Ge=
ſtalt nicht glaubhaft wirkte, ſo laas am Dichter. Die Auf
F. B.
nahme war kühl.
Feuilleton.
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Frankfurter
Ausſtellung der klaſſiſchen Malerei
Frank=
reichs im 19. Jahrhundert. Auf die Bitte des
Aus=
ſtellungskomitees und in Würdigung der Bedeutung der
Sache hat ſich die franzöſiſche Regierung ſoeben bereit
er=
klärt dem Unternehmen ihren Beiſtand zu leihen, indem ſie
eine Reihe von Werken aus den Sammlungen der
Luxem=
burg=Galerie für die Veranſtaltung zur Verfügung
ge=
ſtellt hat.
ck. Jugendliche Amazonen. Wie die Frau ſich heute
in der Arbeit immer kraftvoller und zahlreicher neben den
Mann ſtellt, ſo will ſie auch in der Ausbildung und im
Vergnügen ihm möglichſt gleichgeſtellt werden. Mit
Be=
geiſterung widmen ſich unſere jungen Mädchen dem Sport,
der ſo lange dem ſchönen Geſchlechte faſt ganz verſchloſſen
war. Die Engländer die in der Organiſierung zur
kör=
perlichen und militäriſchen Uebung den andern Nationen
voraus ſind, haben neben die Boy=Scouts zuerſt auch die
Girl=Scouts geſtellt. Wir Deutſchen ſind ihnen hierin
ge=
folgt, und ſo iſt der erſte Schritt getan zu einer
mili=
täriſchen Ausbildung der Frauen, die freilich keine
Sol=
daten für den Kriegsdienſt, aber kräftige und tapfere
Mäd=
chen erziehen ſoll. Ueber die Bedeutung dieſes
weib=
lichen „Soldatenſpieles” ſpricht ſich der franzöſiſche Arzt
Dr. Toulouſe in der Vie Heureuſe näher aus. Die jungen
Girls=Scouts werden vor allem in größeren Märſchen
ge=
übt, ſie lernen eine raſche Orientierung in einem
unbe=
kannten Gelände, müſſen Karten leſen und gewöhnen ſich
an optiſche Signale mit Fahnen. Sie erhalten auch
Aus=
bildung in der Pflege der Verwundeten und ſind durch
ihre militäriſchen Kenntniſſe als Krankenpflegerinnen im
Kriegsfalle gut zu verwenden. Ebenſo könnten ſie beim
Aufklärungsdienſte und zu anderen Hilfeleiſtungen
ver=
wendet werden. Das Vorurteil, daß die Frau körperlich
untüchtiger ſein ſoll als der Mann, iſt ja längſt zerſtreut
worden. Beſonders haben in Skandinavien Mädchen aus
den beſten Kreiſe hervorragende Leiſtungen vollbrachtund
dorfer Brücke iſt dem Untergange geweiht. Mit ihr fällt
das letzte der ſieben Wunder Jenas, nachdem zuletzt das
berühmte Weigelſche Haus dem geſteigerten
Verkehrs=
bedürfnis zum Opfer gefallen iſt, in dem der als
Zaube=
rer verſchriene Profeſſor Weigel ſeine Beſucher aus aller
Herren Länder ſo oft durch unbekannte phyſikaliſche
Kunſt=
ſtücke verblüfft hatte. Die Cambsdorfer Brücke konnte auf
ein Alter von Jahrhunderten zurückblicken. Von ihr aus
genoß man ein reizendes Bild auf Stadt und Land und
ſie hat manchen fröhlichen Ausflug der Jenenſer
Muſen=
ſöhne geſehen. Viele Alte Herren im Reiche und viele
ſonſtige Beſucher der ſchönen Hügelſtadt werden mit
Wehmut an die Zerſtörung dieſes Wahrzeichens denken.
An ihrer öſtlichen Seite befand ſich das Gaſthaus zur
grünen Tanne, eine hiſtoriſche Stätte, in dem dereinſt
auch Goethe einkehrte, und in dem die Gründung der
Deutſchen Burſchenſchaft erfolgte. In der letzten Zeit
bot die Cambsdorfer Brücke an ſich kein beſonders
erfreu=
liches Bild mehr. Der Zahn der Zeit hatte an ihren
Fugen genagt, und bei der Unterſuchung ſtellte es ſich
heraus, daß ein Neubau nicht zu umgehen war. Der
Mörtel fiel in großen Stücken aus den Fugen heraus,
eine Einwirkung des Hochwaſſers und des darauf
ein=
ſetzenden Froſtes. Zur Bewältigung des Verkehrs
wäh=
rend des Umbaues iſt ſüdlich der Cambsdorfer Brücke
eine hölzerne Notbrücke gebaut worden, bei deren
archi=
tektoniſcher Geſtaltung auf das Landſchaftsbild
mög=
lichſt Rückſicht genommen worden iſt.
sh. Hamburg, 16. Juli. Einen böſen Reinfall,
der ſehr ernſte Folgen nach ſich ziehen dürfte, hat, wenn
man einem hieſigen Blatt glauben darf, ein Schutzmann
auf ſeinem Patrouillengang erlebt. Der Schutzmann
be=
fand ſich in einer ruhigen Straße und betrachtete ſich
zu=
nächſt gelangweilt, dann aber intereſſierter die Auslagen
eines Delikateſſenhändlers. Unter den ausgeſtellten
Wa=
ren ſtach ihm beſonders eine große ſchöne Dauerwurſt in
die Augen. Als er ſeine Augen weiter umherſchweifen
ließ, entdeckte er, daß das Schaufenſter ziemlich große
Luftklappen aufwies, durch die ſich ſchließlich eine
Dauer=
wurſt herausziehen laſſen könnte. Bei dieſer Erwägung
unterlag er der Verſuchung. Er zog ſeinen Säbel, führte
ihn in die Luftklappe und arbeitete ſo lange, bis er die
Wurſt aufgeſpieſt hatte. Als er ſich mit ſeiner
Errungen=
ſchaft unauffällig zurückziehen wollte, legte ſich ein
frem=
der Arm auf den ſeinigen und erſuchte den Hüter des
Geſetzes, mit nach der Wache zu kommen. Der Aufpaſſer
war ein dem Händler benachbarter Grünkramhändler
ge=
weſen, der den Schutzmann trotz allen Bittens auch nach
der Wache transportierte. Der Empfang dort wird wohl
nicht ein beſonders freundlicher geweſen ſein.
Lübeck, 16. Juli. In dem Domänendorfe
Tarno=
witz brannten geſtern 13 Wohnhäuſer und
zahlreiche Wirtſchaftsgebäude nieder. Sieben Familien
ſind obdachlos, viel Vieh kam in den Flammen um.
Swinemünde, 15. Juli. Heute nachmittag wurden
nach der Hauptwache zwei Herren, die ſich als ein
Muſiklehrer und Sohn ausgaben, eingeliefert, weil ſie
im Feſtungsgebiet photographiſche
Auf=
nahmen machten. Ihre Feſtnahme hatte ein Kurgaſt,
ein Rechnungsrat aus Potsdam, veranlaßt, dem ſie
auf=
fielen, namentlich, weil ſie gebrochen deutſch ſprachen.
Die Platten wurden vorläufig beſchlagnahmt. Später
wurden die beiden feſtgenommenen Perſonen, die in den
Verdacht der Spionage gekommen waren, wieder
auf freien Fuß geſetzt. Es ſtellte ſich heraus,
daß es ſich um zwei harmloſe Deutſche, einen Muſiklehrer
und deſſen Sohn, aus Poſen handelt.
Breslau, 16. Juli. Im Konkurſe des Bankhauſes
Knappe und Thomas in Jauer werden die
Paſſi=
ven auf 4 Millionen geſchätzt, während die
Akti=
ven relativ unbedeutend ſind. Spekulationen in
In=
duſtriepapieren haben den Zuſammenbruch herbeigeführt.
Da die Bücher ſehr ungenau geführt ſind, befürchtet
man, daß auch Depots unterſchlagen ſind.
Zabrze, 16. Juli. Auf dem Oſtfeld der Königin Luiſe=
Grube brach im Redenflöz auf der 314 Meter=Sohle ein
Grubenbrand aus. Bei den
Abdämmungsarbei=
ten wurde durch Gaſe ein Bergmann getötet, zwei
leicht=
verletzt.
Reval, 15. Juli. Der große Torpedokreuzer
„Novik” erreichte bei der geſtrigen erſten Probefahrt
voll ausgerüſtet mit kriegsmäßiger Belaſtung während
mehrerer Stunden eine Geſchwindigkeit von 36¼ Knoten.
Das Schiff iſt alſo das ſchnellſte Kriegsſchiff
der Welt. Es iſt nach den Plänen der Vulkanwerft
von den Politowwerken gebaut und mit vom Vulkan
gelieferten Maſchinen und Keſſeln ausgerüſtet. Da bei
der Fahrt bei weitem nicht die volle Maſchinenleiſtung in
Anwendung gebracht worden iſt, iſt zu erwarten, daß
das Schiff eine noch erheblich größere Geſchwindigkeit
erreicht.
Sebaſtopol, 15. Juli. Das
Marinekriegsge=
richt verhandelte heute über die Aufwiegelung der
Mannſchaft zur Beſitzergreifung des Panzerkreuzers
„Jean Slatouſt” Zehn Matroſen wurden zur
Todes=
ſtrafe, fünf zu ſechsjähriger Zwangsarbeit verurteilt.
New=York, 16. Juli. Der Sun wird aus Mexiko
gemeldet: Im Staat Guanajuato haben heftige
Wir=
belſtürme großen Schaden verurſacht. Mehrere 100
Perſonen ſollen umgekommen und ganze Ortſchaften
ver=
nichtet ſein. Der Schaden wird auf 20 Millionen Doll.
geſchätzt.
New=York, 16. Juli. Durch das furchtbare
Un=
wetter wurden in Denver 500 Menſchen obdachlos.
Man brachte ſie in einem Auditorium unter. Die Zahl
der Toten iſt noch unbekannt.
Ein goldenes Lehrerjubiläum.
o. Geſtern vormittag fand in der feſtlich geſchmückten
Turnhalle der hieſigen Müllerſchule die Feier zum
fünf=
zigjährigen Dienſtjubiläum von Lehrer
Karl Fölſing ſtatt. Sowohl aus der Stadt als auch
von auswärts hatten ſich viele Bekannte und Freunde des
Jubilars eingefunden. Nach einem Vorſpiel „Sei getreu
bis in den Tod” und dem Knabenchor „Der Herr iſt mein
Hirt” überreichte Herr Provinzialdirektor Fey im
Auf=
trage des Großherzogs dem Jubilar unter Worten der
Anerkennung für treue Arbeit das Ritterkreuz 2. Klaſſe mit
der Krone des Verdienſtordens Philipps des
Groß=
mütigen. Kreisſchulinſpektor Profeſſor Kiſſinger
er=
innerte an die Bedeutung des Lehrerberufs, an Freud
und Leid in der Schule, an Hoffnungen und
Enttäuſch=
ungen der Erzieher. Er gedachte der vielen Schüler
Föl=
ſings, ſowie der kleinen Gruppe ſeiner ehemaligen
Se=
minarkollegen. Der Lehrer dürfe nicht erlahmen, und er
finde ſeinen beſten Lohn oft darin, daß er ſagen könne:
Ich habe meine Pflicht getan. Nach dem Lied „Der Herr
iſt mein Hirt” überreichte die Klaſſe 4e ihrem Lehrer
Blumen, und ein Schüler ſprach das Gedicht: „Zum
Jubel=
tag‟. Einen Rückblick auf die treue aufopferungsvolle
Lebensarbeit des Jubilars gab der Leiter der
Müller=
ſchule, Hauptlehrer Sames. Er ſchilderte das
Verhält=
nis Fölſings zu ſeinen Kollegen an der Schulgruppe und
ſeine Arbeit im Schuldienſte. Als Andenken des
Lehrer=
rates überreichte Hauptlehrer Sames dem Jubilar einen
Seſſel.
Nach dem Chore: „Bis hierher hat mich Gott
ge=
bracht” ſprach im Namen der Stadtverwaltung
Bürger=
meiſter Mueller. (Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing
war durch eine Audienz verhindert und drückte in einem
Schreiben Lehrer Fölſing ſeinen Dank für die Mitarbeit in
der ſtädtiſchen Armenpflege, ſowie in der
Knabenarbeits=
anſtalt aus.) Redner überbrachte die Glückwünſche des
Schulvorſtandes, des Oberbürgermeiſters und der
Stadt=
verordneten=Verſammlung. Herr Oberbürgermeiſter Dr.
Gläſſing ſei zu ſeinem lebhaften Bedauern verhindert, die
Glückwünſche, wie er heabſichtigt hatte, perſönlich
auszu=
ſprechen. Nachdem die Vorredner die Verdienſte Fölſings
als Lehrer geſchildert hatten, konnte Bürgermeiſter
Mueller ſich darauf beſchränken, die Tätigkeit des Jubilars
als Lehrer an der Knabenarbeitsanſtalt und als
lang=
jähriger ſtädtiſcher Armenpfleger rühmend hervorzuheben.
Er fuhr dann etwa folgendermaßen fort: „Weit mehr als
unſer Dank und unſere Anerkennung wird Ihnen, ſehr
ge=
ehrter Herr Fölſing die innere Befriedigung über das
Ge=
leiſtete ein ſchöner Lohn ſein. 50 Jahre treuer Arbeit,
welches Glück iſt einem Menſchen beſchieden, der ſie
ge=
leiſtet hat; zumal im Lehrerberuf. Tauſende von Kindern
haben voll Vertrauen zu Ihnen aufgeblickt und wohl Ihnen,
daß Sie von ſich ſagen können, mein Auge hat voll Liebe
auf ihnen geruht, mein Mund hat ihnen die Wahrheit und
die gute Sitte gepredigt, mein Herz hat für die mir
anver=
traute Jügend geſchlagen. Wohl Ihnen auch, daß Sie in
ſich ſelbſt das Gleichgewicht der Seele bewahrt haben, daß
Sie unbekümmert umMenſchen undVerhältniſſe, den graden
Weg gegangen ſind, den Sie einmal als den rechten erkannt
haben, daß Sie über den Menſchen und Verhältniſſen die
großen idealen Geſichtspunkte nicht verloren, Ihr
Lebens=
ſchiff durch Sonnenſchein und Stürme, durch Enttäuſchung
und frohe Tage mit ſicher vertrauendem Blick auf den
ewi=
gen Wert des großen Ganzen geſteuert haben. Als ein
kleines äußeres Zeichen unſerer Anerkennung und unſeres
herzlichen Dankes bitte ich Sie, dieſe Uhr
entgegenzuneh=
men. Möge Sie Ihnen noch manche frohe und glückliche
Stunde anzeigen.”
Im Auftrage des Großh. Oberkonſiſtoriums, das ſeine
Anerkennung für die Förderung des religiöſen Lebens
aus=
drücken ließ, überreichte Pfarrer Widmann dem Jubilar
ein „Neues Teſtament” in kunſtvoller Ausſtattung. Dekan
Schneider gedachte der erſprießlichen Wirkſamkeit
Föl=
ſings als Religionslehrer. Obmann Huff übermittelte
die Glückwünſche des Landes=Lehrervereins, zu deſſen
Mit=
begründer der Jubilar zählt. Als Symbol, das den
deut=
ſchen Lehrerſtand umſchlingt, übergab Lehrer Jung II.
unter warmen Worten das Geſchenk der Darmſtädter
Lehrer und Lehrerinnen: eine goldene Uhrkette. Der 22 Arbeit Fölſings im Kirchenvorſtand der
Martins=
gemeinde gedachte Pfarrer Widmann. Er überreichte
als äußeres Zeichen der Anerkennung das hübſche Bild:
„Ich folge dir‟ Der Jubilar, ergriffen von dieſen vielen
Beweiſen der Würdigung ſeiner Arbeit, dankte allen
Red=
nern, ſowie den Veranſtaltern der Feier für die
Glück=
wünſche, Auszeichnungen und Andenken. Zum Schluſſe
fangen die Schüler noch die Lieder: „Das ſtille Tal” und
„Scheiden und Meiden‟. Das Nachſpiel: „Abendlied”
be=
endigte dieſe ſchöne Feier, die das beſte Zeugnis dafür
ab=
legte, wie ſehr man die Tätigkeit von Lehrer Fölſing in
hieſiger Stadt würdigte. Auch von auswärts gingen dem
Jubilar viele Schreiben zu, in denen Schüler, und zum Teil
hochangeſehene Perſönlichkeiten, ihres früheren Lehrers
ge=
dachten.
Bilder vom 17 deutſchen Bundesſchießen.
* Frankfurt, 14. Juli. Vor 50 Jahren, und wie
heute um die Mitte des Juli=Mondes, hat der Deutſche
Schützenbund in der alten Kaiſerſtadt am Main ſein
erſtes Bundesſchießen gefeiert; nun hat er ſich in
derſel=
ben Stadt zum goldenen Jubiläumsſchießen
verſam=
melt. Und ganz Frankfurt nebſt Tauſenden von
Frem=
den aus der bäderreichen Umgebung, dieſem Dorado des
Fremdenverkehrs, nimmt an dem Feſte teil. Die Wenigs
ſten werden auch nur einen einzigen Schuß vom
eigent=
lichen Schießen hören, obwohl es ſich ſonſt lohnt, die in
gewaltiger Länge ſich ſtreckende Schießhalle anzuſehen;
dennoch nimmt man mit gutem Grunde an ſolch einem
deutſchen Bundesſchießen innerlich teil. Sein
vornehm=
ſter Zweck iſt ja doch der, einmal Vertreter aller
deut=
ſchen Stämme bunt durcheinander zu würfeln und ſie
auf dieſe Weiſe ſich gegenſeitig näher zu bringen. Und
das kann nicht ausbleiben; ſchon der Zuſchauer des
Feſtes fühlt ſich von der Mannigfaltigkeit deutſcher
Stammesart, die er hier beobachtet, mächtig angezogen,
er ſieht Unterſchiede, ſieht Vorzüge, die ſich ergänzen,
und zuletzt muß ihm der Inhalt des Wortes „deutſch”
in neuem Reichtum, voller und ſchöner als im einſeitigen
Lichte des begrenzten Alltags erſcheinen.
Der große Feſtzug am Sonntag, der die Hauptſache
des Feſtes eröffnete, war die Probe auf dieſes
Exem=
pel. Und nicht die farbenprunkenden Feſtwagen und
Gruppenbilder hinterließen während des
zweieinhalb=
ſtündigen Vorübermarſches den ſtärkſten Eindruck,
ſon=
dern der Zug der Schützenverbände ſelbſt. Da fuhren
vornehm zu Wagen zunächſt die deutſch=amerikaniſchen
Schützen und winkten mit ihren Sternenbannern dem
alten Vaterlande Grüße zu, dann trat die Schweiz an,
durch Genfer Schützen kräftig vertreten, und ihr folgte
das gemütliche Süddeutſchland, viele Badener und noch
viel mehr Bayern. Hier hatte der Feſtzug Humor: ein
Münchener Kindl lief den bayeriſchen Schützen voran,
über den Nürnbergern tauchten ein paar rieſige Trichter
auf, hin und wieder tanzte ein beſonders fideler
Schützenbruder mit einem Maß Bier aus der Reihe,
und vor der Tribüne des Prinzen Heinrich am
Opern=
platz erklangen nicht nur die üblichen Hochs und Hurras,
es waren auch Jödler und ähnliche Naturlaute zu hören.
Und mit der ſüddeutſchen Hälfte ſeines Herzens fühlte
man ſich von dieſer herzlichen Fröhlichkelt ganz
gefan=
gen. Gleich darauf aber ſchlug einem die norddeutſche
Herzenshälfte beträchtlich höher: den Berlinern voran
marſchierte, die weißen Beinkleider in eiſernem
Gleich=
maß des ſtrammſten Paradeſchrittes werfend, die
Ka=
pelle des 4. Garde=Regiments zu Fuß; im feſteſten Takte,
klang es: „Das iſt die Garde” und man hätte
gleich mitmarſchieren mögen. Und ſo hatte jede
Schüt=
zengruppe ihr Beſonderes und ihr Schönes; waren ſie
nicht von den Kapellen ihrer Heimat begleitet, wie etwa
die Nordweſtdeutſchen von der Wilhelmshavener
See=
bataillonskapelle oder die Sachſen von den
erzfunkeln=
den ſächſiſchen Karabinier=Muſikern, ſo führten ſie
Bauern in der Tracht ihres Landes oder humorvoll ins
Rieſige vergrößerte Erzeugniſſe ihres Bodens mit. Als
ſo ganz Deutſchland ſozuſagen defiliert war, kam mit
flottem, leichtem Schritt noch die blaue Wiener
Deutſch=
meiſter=Kapelle, der Radetzky=Marſch klang ſo
fröhlich=
forſch, wie wir ihn im Reiche gar nicht hören, und der
Jubel der Hunderttauſende, die die Straßen ſäumten,
ſchwoll nun erſt zum höchſten Crescendo an, wie eine
Bekräftigung des Gefühls: auch ihr ſeid Deutſche. Die
Kärntner Landesſchützen und die Tiroler mit der
Merg=
ner Schützenkapelle wurden beſonders begeiſtert begrüßt.
Kam man am Ende zur Beſinnung, ſo war einem, als
hätte man eben eine Reiſe von der Nordſee bis nach
Bozen gemacht: und dieſes Bewußtſein der
Zugehörig=
keit zu Groß=Deutſchland, das die Feſtteilnehmer mit=
können ſich mit den männlichen Kameraden wohl meſſen.
Frauen haben ſich in der Fechtkunſt, im Boxen, im
Schießen und in der Flugkunſt bewährt. Die militäriſche
Ausbildung wird für die jugendlichen Amazonen nicht nur
von großem hygieniſchem Nutzen ſein, ſondern ſie ſtärkt
auch ihre moraliſchen Eigenſchaften, verleiht ihnen Mut,
Kaltblütigkeit und Geiſtesgegenwart in ſchwierigen
Mo=
menten. Und da die Frau nun einmal heute im ſozialen
Leben vielfach auf ſich angewieſen iſt, ſo wird die
Fertig=
keit, mit Waffen umzugehen und ſich ſelbſt zu verteidigen,
ihr eine krößere Sicherheit verleihen und verhüten, daß
ſie wehrlos jedem Angriff ausgeſetzt iſt.
* Franzöſierte Emſer=Paſtillen. Zu der in Nr. 164
des Tagblatts enthaltenen Mitteilung über das
Geſchäfts=
gebahren der Brunnenverwaltung zu Ems kann ich
hinzu=
fügen, daß ich im letzten Frühjahr in einer hieſigen
Dro=
gerie Emſer Waſſer ſtehen ſah, das als Ems Water
bezeichnet war, und zwar rührte das Schildchen von der
Königlichen Brunnenverwaltung her! Wenn im eignen
Lande Deutſch nicht mehr gelten ſoll, dann braucht ſich kein
Türke zu wundern, daß die Emſer Paſtillen in
Konſtan=
tinopel kein deutſches Wörtchen tragen. Es gibt aber wohl
außerhalb unſeres Volkes keine Behörde, die ihre Mutter=
und Amtsſprache ſo zurückſetzt, wie dieſe Königlich
Preuß=
iſche!
* Wo zahlt man die meiſten Steuern? In der
belgi=
ſchen Kammer legte der Abgeordnete von Lüttich Hector
Denis eine Statiſtik vor, in der genau berechnet war, wie
ſich die Steuerlaſten in den verſchiedenen Ländern
Euro=
pas darſtellen. Das Ergebnis iſt für Deutſchland
durch=
aus nicht ungünſtig. Auf den Kopf der Bevölkerung
ent=
fallen nämlich nach dieſer Liſte: in England 82,06 Francs,
in Frankreich 78,98 Francs, in Holland 57,59 Francs, in
Oeſterreich 49,05 Francs, in Italien 45,04 Francs, in
Deutſchland 43,37 Francs in Norwegen 42,60
Francs, in Dänemark 41,70 Francs und in Belgien 34.
Francs. Hoffen wir nur, daß unſere Staatsſchatzmeiſter
hier nicht ihren Ehrgeiz darein ſetzen, „Deutſchland in der
Welt voran” marſchieren zu laſſen, ſondern begnügen wir
uns lieber mit dem letzten Platz!
* Das fahrende Heim — ein Sommeridyll. Der Ruf
nach dem Leben in freier Natur ertönt in unſerm
moder=
nen Leben immer lauter alles drängt hinaus in Wald und
Feld, um in dieſen heißen Sommertagen Erquickung und
Kühle ganz nahe bei der lieben Mutter Erde zu ſuchen.
Die Engländer und Amerikaner haben zu dieſem Zwecke
ein ſinnreiches Mittel gefunden: das fahrende Heim, das
ſie hinausführt aus dem Ruß und Lärm der großen
Städte und ihnen erlaubt, ihr Hausidyll aufzuſchlagen, wo
es ihnen gefällt. Dieſes Caravanning, das die Idee der
Wagen unſerer „Fahrenden” der Komödianten und
Zir=
kusleute in einer viel komfortableren und eleganteren Form
aufnimmt, wird in England von dem ſeit 1907 beſtehenden
Caravanning=Klub, in Frankreich von dem allerdings
wenig beſuchten Home=Car=Club gepflegt. Die eigentliche
Heimat des Caravanning iſt England. Da ſieht man
ab=
ſeits von den großen Straßen in einem lauſchigen Winkel,
eingebettet zwiſchen Bäumen ein maleriſches kleines Dorf
entſtehen. Saubere, geräumige Wagen, mit weißen
Vor=
hängen an den Fenſtern und mit Blumen geſchmückt, ſind
in Reih und Glied aufgeſtellt und ringsherum erheben ſich
luftige Zelte, in denen ſich ein buntes Leben entfaltet. Ein
ſolcher moderner Hauswagen ſtellt wirklich ein
entzücken=
des Heim dar. Da findet man einen kleinen Eßſalon, in
dem ſechs Perſonen bequem Platz haben. Kredenz und
Büfett in den Ecken. Die gemütliche Holztäfelung gibt
dem Ganzen eine heimliche Stimmung. Das
Schlaf=
zimmer iſt je nach der Zahl der Bewohner des fahrenden
Heims ein kleinerer oder der größte Raum. Nimmt man
doch auch ſchon das Baby mit auf die Fahrt wie eine
hübſche Schilderung einer engliſchen Frauenzeitſchrift
be=
weiſt, in der Mrs. Ward Muir von den luſtigen Erlebniſſen
mit ihrem Dreijährigen im Home=Car plaudert. Freilich
darf man ſich mit kleinen Kindern nicht zu weit von einer
Stadt fortwagen, damit ein Arzt eventuell raſch zur Hand
ſein kann. Die Betten ſind gewöhnlich ſo eingerichtet,
daß ſie des Tages als Divan dienen können. Eine Küche,
Mädchenzimmer, ſowie Nebengelaß darf im fahrenden
Heim nicht fehlen. Salon oder Geſellſchaftszimmer,
Bou=
doir ſind nicht von Nöten. Denn dieſe liefert in ſchönſter
Weiſe die freie Gottesnatur, die ſich ringsherum ausdehnt,
und in die man raſch über die breite Treppe hinab
ge=
langt. Dagegen hat ein eleganter Hauswagen einen
grün=
umrankten Balkon, in dem es ſich bei ſchlechtem Wetter
ge=
mütlich ſitzt. Kommen Gäſte, ſo gibt es Mittel und Wege
das kleine Haus zu vergrößern. Beſtimmte
Vorrichtun=
gen ſind da, um ein geräumiges Zelt an dem Wagen
an=
zubauen, und iſt auch dann noch zu wenig Platz, dann
ſchiebt man einfach die Patentbetten hinaus und Mutter
Grün bietet das ſchönſte Schlafzimmer, der Sternenhimmel
die beſte Decke. Solch ein fahrendes Heim, in dem ſich das
wundervollſte Sommeridyll abſpielen kann, iſt durchaus
nicht ſo teuer, wie man wohl glauben möchte. Ein Haus
auf Rädern mit der ganzen Einrichtung und drei Pferden
zum Ziehen iſt ſchon für 10000 Mark erhältlich, während
ein Automobil mit 18 Pferdekräften ſich auf etwa 25000
Mark ſtellt.
Frauen als Schatzgräber. Wieder geht eine
Ex=
pedition, die von einem Londoner Syndikat ausgerüſtet
iſt, auf die Suche nach dem ſagenumwobenen Schatz auf
Cocos Island im Stillen Ozean aus. Das Beſondere iſt
diesmal, daß es zwei Damen, Miß Davis und Mrs. Till,
ſind, die nun endgiltig den vergrabenen Schatz finden
wollen. Sie waren im vorigen Jahre bereits auf der
Inſel, und es ſoll ihnen gelungen ſein, die Lage der Höhle,
in der Seeräuber einſt den Schatz verborgen haben,
feſt=
zuſtellen. Natürlich darf bei der Expedition als modernſtes
Requiſit ſolcher Unternehmungen, der Kinematograph, nicht
heim nehmen werden, iſt ſchon die Veranſtaltung eines
ſo pompöſen Feſtes wert.
„Pompös” muß man die ganze Aufmachung dieſes
dreiwöchigen Jubiläumsſchießens ſchon nennen; die
Stadt Frankfurt fährt bei derartigen
Gele=
genheiten ja immer wohl gerne vierſpännig
und erſetzt durch impoſante Großartigkeit, was ihr
viel=
leicht an herzlicher Gemütlichkeit abgeht. Sehr
pomp=
haft präſentierten ſich die Bildergruppen des Feſtzuges;
allerdings hgt der unübertroffene Feſtzug gelegentlich
des Leipziger Univerſitätsjubiläums gelehrt, daß man
am beſten den Entwurf der geſamten Feſtwagen uſw in
die Hände eines einzigen bewährten Malers legt. Dann
begegnen nicht ſolche Verirrungen, wie hier etwa der
Verſuch, eine Belagerung Frankfurts auf einem
ein=
zigen Wagen darzuſtellen. Der von allem Pomp der
Kirche umgebene Prunkwagen Karls des Großen, der
Krönungszug Maximilians II., der Einzug der
Meß=
beſucher und ein moderner Jagdzug waren auch für ein
fein empfindendes Auge prachtvolle Farbengedichte.
Hiſtoriſch intereſſant und dabei nicht minder prunkvoll
in der Aufmachung wurde die Entwickelung des
Schieß=
weſens von ſteinwerfenden Höhlenmenſchen bis zum
mo=
dernen Artilleriſten mit dem feldmarſchmäßigen
Maſchi=
nengewehr vorgeführt.
Das neue Frankfurt iſt in ſeiner Architektur bis
heute durchweg eine recht charakterloſe Stadt geblieben;
aber wenn ein reicher Girlanden= und Fahnenſchmuck ſich
über die Kuliſſenfaſſaden ſeiner Häuſer zieht, ſo ergibt
ſich doch ein gewiſſer Stil der Feſtlichkeit, deſſen
blen=
dender Wirkung man ſich nicht entziehen kann.
Unver=
gleichlich ſchöner macht ſich freilich der viel ſimplere
Schmuck in den engen Straßen der Altſtadt, wo oft die
Breite einer Fahne genügt, den Straßenſchacht
auszu=
füllen. Hier ſieht man dann wirklich vor Fahnen den
Himmel nicht und wandelt wie unter einem Zeltdach aus
lauter bunten Tüchern. Es iſt dafür geſorgt, daß die
Schützen, denen die Frankfurter Altſtadt zu weit abſeits
liegt, ſie auf dem großen Feſtgelände bei der Feſthalle
wiederfinden. In getreuer Kopie iſt ſie hier mit allen
ihren intimen Reizen, ihren Winkeln und Ecken
wieder=
erſtanden, und wenn auch tauſend prunkvollere Dinge
locken, rieſige Bierzelte, Aeroplan=Karuſſells,
Marionet=
tentheater, die ganze Herrlichkeit eines großſtädtiſchen
Jahrmarktes, den richtigen Genießer zieht es abends in
die dämmerigen Straßen und Kneipen dieſes Alt=
Frank=
furt aus Holz und Leinwand. Da ſteht plötzlich der alte
Dom=Turm im Glanze vieler Flammen gegen den
Nacht=
himmel, da laufen die elektriſchen Lichter an allen Erkern
und Giebeln der behäbigen Bürgerhäuſer entlang und
den Staffelgiebel des alten Römers hinauf, und mag
das einen Augenblick lang nur wie ein Theatereffekt
wir=
ken, es lohnt ſich, dieſen Lichterlinien immer wieder mit
den Augen zu folgen. Staunend erkennt man gerade
da, aus welcher Fülle der Phantaſie die alten Baumeiſte.
geſchöpft haben und wie ſie ohne Mühe, ohne
Extra=
vaganzen jedem Hauſe einen beſonderen und doch dem
Ganzen ſich einfügenden Charakter zu leihen wußten. Es
war ein ſchöner Gedanke, auf dieſem deutſchen Feſte
in=
mitten des Trubels ein nachdenklich ſtimmendes Abbild
alter deutſcher Baukultur erſtehen zu laſſen.
Während der Schütze hier den Frankfurter oder
Sachſenhäuſer Aepfelwein probiert, deſſen erfriſchender
Säuregeſchmack in ſo heißen Tagen beſonders wohltut,
mag wohl gerade über dieſem Stück deutſcher
Vergan=
genheit ein Stück Zukunft in Geſtalt eines „Zeppelin”
des Frankfurter Stammgaſtes, auftauchen und nach dem
Taunus hinüberrauſchen. Und es iſt zu vermuten, daß
ſich der Schütze danach noch ein neues Glas „Aeppelwoi”
beſtellt und im ſtillen konſtatiert, daß er ſich in der Stadt
des goldenen Jubiläumsſchießens ſehr wohl fühlt.
Dr. Karl Weichardt.
* Frankfurt, 15. Juli. Zu Ehren der
ame=
rikaniſchen Schützen hasten ſich Vertreter faſt
aller auf dem Bundesſchießen anweſenden
Schützenver=
eine heute mittag in der Feſthalle eingefunden. Bei dem
Feſteſſen ſprach der Vorſitzende des Feſtausſchuſſes, Geh.
Juſtizrat Dr. Friedleben im Namen der Feſtſtadt
den Willkommen aus. Redner erinnerte daran, daß zur
gleichen Zeit, da in Amerika der Bruderkrieg zwiſchen
den Nord= und Südſtaaten um die Anerkennung der
Menſchenrechte gekämpft wurde, in Deutſchland der
gei=
ſtige Kampf um die Einheit des Vaterlandes geführt
wurde. Beide Nationen ſind zu gleicher Zeit in den
glücklichen Beſitz eines geeinigten Vaterlandes
gekom=
men. Die Segnungen des Friedens haben beiden
Län=
dern eine glückliche Entwickelung gebracht. Handel und
Gewerbe blühen und die Volkswohlfahrt iſt
außerordent=
lich geſtiegen. Der Redner fuhr fort: Sie haben durch
Ihr zahlreiches Erſcheinen gezeigt, daß Sie mit allen
Faſern an der alten Heimat feſthalten, die Sie oder Ihre
Vorfahren verlaſſen haben. Ich ſpreche Ihnen an
die=
ſer Stelle offiziell den Dank dafür aus, daß Sie das
Deutſchtum nach Amerika getragen haben und daß Sie,
trotzdem Sie gute Amerikaner geworden ſind, im Herzen
das Deutſchtum behalten haben.
Für die Amerikaner ſprach Richter Lorenz Zeller
aus New=York. Er dankte namens der amerikaniſchen
Schützen für den freundlichen Empfang und führte
wei=
ter aus: Die amerikaniſchen Schützen freut es beſonders,
daß ihnen durch das Bundesſchießen die Gelegenheit
ge=
boten wurde, den Deutſchen zu zeigen, daß trotz der
Entfernung über den Ozean hinüber nichts im Wege
ſteht, die Liebe zum alten Vaterlande durch Beteiligung
an dieſem großartigen Feſte in der Mainmetropole zum
Ausdruck zu bringen. Wir wollen Ihnen auch beweiſen,
daß wir in unſerem Adoptivlande die Schützenkunſt
pflegen. Redner ſprach weiter den Wunſch aus, daß die
deutſchen Schützen bei dem nächſtjährigen
Jubiläums=
ſchießen der Deutſchen Amerikas ebenfalls
herüberkom=
men werden. Die treue Pflichterfüllung des Deutſchen
als Bürger im amerikaniſchen Adoptivvaterlande, ſo
führte der Redner weiter aus, ſchließt die Liebe zum
alten Vaterlande nicht aus und mit Freude und
Genug=
tuung beobachten wir die freundſchaftlichen
Beziehun=
gen der beiden großen Nationen, die vom deutſchen
Kai=
ſer und vom Präſidenten der Vereinigten Staaten von
Zeit zu Zeit durch beſondere Kundgebungen gepflegt
werden. Der Deutſche in Amerika war und iſt immer
ein großer Faktor in jeder Hinſicht in der Entwickelung
ſeiner neuen Heimat geweſen. Der Deutſche findet in
Amerika auch volle Anerkennung für ſeine guten
Eigen=
ſchaften. Man darf daher ſſagen, daß nicht nur die
Deutſchen Amerikas, ſondern alle Angehörigen der
ame=
rikaniſchen Nation innig wünſchen, daß die innige
Freundſchaft zwiſchen den beiden großen Völkern
be=
ſtehen bleiben möge. Das Wohl Deutſchlands unter
der Führung des Kaiſers liegt uns Deutſch=
Amerika=
nern ganz beſonders am Herzen und ich ſchließe deshalb
mit dem Wunſche, daß dieſes herrliche Land blühen und
gedeihen möge. — Darauf ſtimmten die Deutſch=
Ame=
rikaner in das Hoch auf Deutſchland ein. Die
Ausfüh=
rungen des Redners wurden von der Fkſtverſammlung
mit dem lebhafteſten Beifall begleitet.
* Frankfurt, 15 Juli. Auf das
Huldi=
gungstelegramm des Deutſchen Schützenbundes
an den Kaiſer iſt folgende telegraphiſche Antwort
eingegangen: Seine Majeſtät der Kaiſer und König
ha=
ben den Huldigungsgruß der zum 17. Deutſchen
Bun=
des= und Jubiläumsſchießen vereinigten Schützen gern
entgegengenommen und laſſen für den Ausdruck treuer
Ergebenheit vielmals danken. Auf Allerhöchſten Befehl:
der Geſandte von Treutler.
* Frankfurt, 15. Juli. An dem zu Ehren des
Prinzen Heinrich von Preußen veranſtalteten
Fackelzug nahmen etwa 10000 Perſonen teil. Prinz
Heinrich nahm vom Balkon vor dem Kaiſerſaal der
Feſt=
halle die Huldigung entgegen. Er ſprach ſeine Freude
über die Veranſtaltung aus und ſchloß mit einem Hoch
auf den Kaiſer.
* Frankfurt, 16. Juli. In der Feſthallle
fand heute mittag ein Begrüßungsbankett für
die aus Oeſterreich gekommenen Schützen ſtatt. An der
Ehrentafel hatten Platz genommen die Prinzeſſin
Solms, der kommandierende General des 18.
Armee=
korps von Eichhorn, der öſterreichiſch=ungariſche
General=
konſul v Goldſchmidt=Rothſchild, der Vorſitzende des
Zentralausſchuſſes Geh. Juſtizrat Friedleben,
Ober=
ſchützenmeiſter Jung und der Bundesſchützenmeiſter
Phi=
lipp=Nürnberg. Oberſchützenmeiſter Jung begrüßte die
öſterreichiſchen Gäſte, betonte, ſeit Jahr und Tag beſtehe
eine treu erprobte Brüderſchaft innerhalb der beiden
Völkerſchaften, die nur eine politiſche Grenze, aber keine
geiſtige kenne. Redner feierte die Oeſterreicher als die
hohen Kulturträger des deutſchen Geiſteslebens, als
treue Wächter an der Oſtmark, und ſchloß mit einem
Hoch auf Kaiſer Franz Joſef, dem die
Deutſchmeiſter=
kapelle die öſterreichiſche Nationalhymne folgen ließ.
Im Namen der Oeſterreicher ſprach der kaiſerliche Rat
Gerſtl aus Wien, der ebenfalls die alten
Freundſchafts=
beziehungen in den Vordergrund ſtellte. In der ganzen
Welt erfreuten ſich die Deutſchen wegen ihres biederen,
lauteren Charakters allſeitiger Anerkennung. Redner
ſchloß ſeine Ausführungen mit den Worten: Gott
er=
halte. Gott beſchütze und Gott ſegne den deutſchen Kaiſer
und brachte ein Hoch auf Kaiſer Wilhelm aus.
Weiter=
hin verlas er ein Telegramm des öſterreichiſchen
Bun=
desoberſchützenmeiſters Grafen Trautmannsdorf,
der wegen Krankheit leider verhindert ſei, an dem Feſte
teilzunehmen, wies dann noch auf die guten
Beziehun=
gen zwiſchen den öſterreichiſchen Schützen und dem
deut=
ſchen Schützenbunde hin und ſchloß ſeine Rede mit einem
Hoch auf den deutſchen Schützenbund
Im weiteren Verlaufe ergriff Bürgermeiſter
Neu=
mayer=Wien das Wort zu einer kurzen Anſprache, in
der er darauf hinwies, daß Wien und Frankfurt in
ver=
ſchiedener Beziehung ähnlich ſeien: beide ſeien alte
Kai=
ſerſtädte und die Schützen von der Kaiſerſtadt an der
Donan würden jederzeit gern nach Frankfurt kommen,
weil ſie wüßten, daß ſie hier mit offenen Armen
emp=
fangen werden. Der Redner ſprach auch die Hoffnung
aus, daß man ſich im nächſten Jahre bei der Einweihung
des Völkerſchlachtdenkmals in Leivzia wiederſehen werde.
Die Rede endigte mit dem Wunſche: Wien und
Frank=
furt, die öſterreichiſche und die deutſche Stadt, mögen
blühen und gedeiben. Im Namen der Deutſch=Mähren
ſprach Hans F Benaa, der darauf hinwies, daß den
deutſchen Schützen in Mähren auch eine kulturelle
Auf=
gabe obliege, die Wahrung des Deutſchtums an dieſem
Grenzpoſten gegen das immer mehr vordringende
Sla=
wentum. Der Empfang in Frankfurt habe den
öſter=
reichiſchen Schützen gezeigt, daß ihre Aufnahme von
wirk=
icher Begeiſterung getragen worden iſt. Das trage dazu
bei, das Nationalbewußtſein der Deutſchen an der
ſlawiſchen Grenze zu ſtärken, denn ſie wüßten, daß ſie
m Notfalle eine ſtarke deutſche Gruppe hinter ſich hätten.
Redner ſchloß mit einem iubelnd aufgenommenen Hoch
auf Oeſterreich. Geh. Juſtizrat Friedleben dankte allen
Rednern für die erhebenden Worte, die ſie geſprochen
ind brachte ein Hoch auf die öſterreichiſchen Gäſte aus.
in das die deutſchen Schützen begeiſtert einſtimmten.
Während des Feſtmahls ſpielte die Deutſchmeiſterkavelle.
* Wien, 16. Juli. Das Neue Wiener Tagblatt
beſpricht den feſtlichen Empfang der
öſter=
reichiſchen Schützen in Frankfurt a. M. und
den Trinkſpruch des Prinzen Heinrich von Preußen und
ſagt: Kein Wort bloß um des Wortes willen, kein
Trinkſpruch, den der Kopf erſinnt und bei dem das Herz
leer ausgeht, das alte Band ſitzt feſter denn je.
Brü=
erliche Freundſchaft mit Deutſchland heißt es heute und
vird es in aller Zukunft heißen. Niemandes Feind ſein
und niemandes Feindſchaft ſuchen, das liegt auf dem
Grunde unſerer Bündnispolitik. Sie ſtützt ſich nicht auf
die Gewehre, aber ſie hat ſie zur Stelle, wenn es der
eiſerne Wille des Augenblicks verlangt. Sie ſtarrt nicht
von Waffen, aber ſie garantiert die Entwickelung der
verbündeten Staaten. Hüben und drüben ſtehen Fürſt
und Volk, hüben wie drüben garantieren die Gefühle,
die Fürſt und Volk verbinden, die Exiſtenz und die
Zu=
kunft des Staates. Darum gibt es einen guten Klang
und echte Begeiſterung, wenn Oeſterreicher und Deutſche
ſich treffen. Sie können beide der Arrangeure entbehren.
wenn ſie ſich in die Arme ſchließen,
Sport.
* Leichtathletik. Das frühere Mitglied des
Darm=
ſtädter Sportklubs, Herr Auguſt Gehbauer, konnte
am Sonntag bei den alljährlich ſtattfindenden
vater=
ländiſchen Feſtſpielen in Köln für die
Far=
ben des Kölner Ballſpielklubs im 1000 Meter=Wettgehen
den 3. und im 6000 Meter Querfeldeinlaufen den 6.
Preis erringen. Dem Starter ſtellten ſich beim Laufen 52
der beſten Langſtreckenläufer Weſtdeutſchlands.
* Lawn=Tennisſpiele. Die Vorrunde um die
inter=
nationale Lawn=Tennistrophäe, die
zwi=
ſchen den Lawn=Tennis=Vertretern Frankreichs und
Englands in Folkeſtone (England) geſpielt wurde,
en=
dete mit einem Siege der Engländer. Das Einzelſpiel
zwiſchen dem Franzoſen Gobert und dem Engländer C.
P. Dixon brachte bereits die Entſcheidung. 3—6, 6—4,
6—2, 6—2 fertigte Dixon ſeinen Gegner ab. Damit hatte
England 3 der 5 zu ſpielenden Partien gewonnen. Die
engliſchen Vertreter werden nunmehr die
Entſcheidungs=
runde um den Davispokal mit den auſtraliſchen
Vertre=
tern, die den Preis zu verteidigen haben. Ende dieſes
Jahres in Sidney austragen.
* Olympiſche Spiele. Stockholm, 15. Juli. Im
Gruppenſchwimmen für Damen ſiegte
Eng=
land mit 5 Minuten 2,8 Sekunden und erhielt die
gol=
dene Medaille. Zweiter wurde Deutſchland
in 6 Minuten 4,6 Sek. (ſilberne Medaille). Oeſterreich
wurde dritter (Bronzemedaille). Im Prämienreiten
fie=
len drei Preiſe an Schweden. Es folgten ein Deutſcher,
zwei Schweden. An dem Reiten nahmen teil 21
Bewer=
ber aus Schweden, Deutſchland, Dänemark, Frankreich,
Ver Staaten, Norwegen und Belgien.
Heute fand der Schlußkampf im Springen vom
hohen Trampoline ſtatt. Dabei erhielt Adler=
Schwe=
den die goldene, Zürner=Deutſchland die
ſil=
berne und Blomgren=Schweden die bronzene Medaille.
In Gegenwart des Königs und der Königin, der
Mitglieder der königlichen Familie und der fürſtlichen
Gäſte fand heute die feierliche Preisverteilung
für die olympiſchen Spiele ſtatt. Der König überreichte
den Eichenlaubkranz, die olympiſche goldene Medaille
und verſchiedene Wanderpreiſe an die erſten Preisträger,
der Kronprinz die olympiſche ſilberne Medaille an die
zweiten Preisträger, der Herzog von Weſtgotland die
Bronzemedaille an die dritten Preisträger Sämtliche
Preisträger wurden mit lebhaftem Beifall begrüßt.
Oberſt Balck dankte dem König namens des olympiſchen
Komitees und brachte das Königshoch aus Der
Kron=
prinz brachte namens des Königs das Hoch für die
Preis=
träger aus.
* Segelſport. Die deutſch=ſchwediſche
Motorboot=Regatta von Zoppot nach Stockholm
um einen vom deutſchen Kaiſer geſtifteten Preis, ſowie
die gleichzeitig damit abgehaltene Regatta um den
in=
ternationalen Motorboot=Pokal der Aſſociation
Inter=
nationale de Jachting Automobile haben ihren Abſchluß
gefunden. Sämtliche Jachten erreichten wohlbehalten
das Ziel Yaxholm bei Stockholm. Der Kaiſerpreis fiel
an „Pommern” die glatt gegen „Thüringen” ſiegte.
Letz=
tere erhielt den Preis der Klaſſe 1. Der internationale
Pokal wurde von der ſchwediſchen Jacht „Gonda”
ge=
wonnen. Der Pokal fällt mit dieſem zweiten ſchwediſchen
Siege definitiv an Schweden. „Gonda” gewann auch
den Preis des Königs von Schweden, der für das beſte
ſchwediſche Boot in der deutſch=ſchwediſchen Regatta
aus=
geſetzt war.
Luftfahrt.
Vom deutſchen Flugmotoren=Wettbewerb
* Berlin, 15. Juli. Das Preisgericht für
den Wettbewerb um den Kaiſerpreis für den beſten
deut=
ſchen Flugzeugmotor trat unter Wirklichen Geheimen
Oberbaurat Dr.=Ing. h. c. Veith, Abteilungschef im
Reichsmarineamt, zu der erſten Sitzung zuſammen, an
der außer dem Vorſitzenden und deſſen Aſſiſtenten
Ma=
rinebaumeiſter Laudahn, Vorſitzender des
Arbeitsaus=
ſchuſſes, und Direktor im Reichsamt des Innern Dr.
Le=
wald, die Preisrichter Profeſſoren Baumann (Techniſche
Hochſchule Stuttgart), Bonte (Techniſche Hochſchule
Karlsruhe), Geheimer Regierungsrat Joſſe (Techniſche
Hochſchule Charlottenburg), Lynen (Techniſche Hochſchule
München), Wagener (Techniſche Hochſchule Danzig), der
Direktor der deutſchen Verſuchsanſtalt für Luftfahrt Dr.=
Ing. Bendemann und deſſen Aſſiſtent Diplomingenieur
Steinitz teilnahmen. — Als Mitglieder des techniſchen
Ausſchuſſes, welche unter Leitung Dr Bendemanns in
der deutſchen Verſuchsanſtalt für Luftfahrt die
vorzu=
nehmenden Prüfungen zu überwachen haben, wurden
neun Herren gewählt, darunter die
Konſtruktionsinge=
nieure Dr.=Ing. Genſicke und Münzinger, Dr.=Ing.
Hel=
ler von der Redaktion der Zeitſchrift des Vereins
deut=
ſcher Ingenieure, Marinebaumeiſter im
Reichsmarine=
amt Laudahn und einige Herren vom Kriegsminiſterium
und der Generalinſpektion des Militärverkehrsweſens.
Die Durchſicht der eingegangenen
An=
meldungen ergab, daß 26 Firmen, darunter alle
füh=
renden für die Herſtellung von Flugzeugmotoren in
Deutſchland, insgeſamt 44 Motoren verſchiedener
Kon=
ſtruktion oder Größe angemeldet haben, außerdem
ſtell=
ten die Bewerber 24 Erſatzmotoren zur Verfügung. Die
Beteiligung iſt danach außerordentlich rege. Unter den
Bewerbern befinden ſich die Firmen Benz=
Moſoren=
werke, Hilz=Motorenwerke, Argus=Motorenwerke.
Eiſe=
nacher Fahrzeuafabrik. Rheiniſche Aerowerke, Daimler,
Neue Automobilgeſellſchaft, Stöwer, Bräuer,
Horch=
werke, Mulag=Aachen uſw die teils rotierende
luftge=
kühlte, teils ſtehende waſſergekühlte Motoren angemeldet
haben. Die weitaus größte Zahl der angemeldeten
Mo=
toren ergab zu Beanſtandungen keinen Anlaß und konnte
daher für den Wettbewerb zugelaſſen werden.
Bei der Sitzung wurden im übrigen die
Wettbewer=
bungsbeſtimmungen eingehend durchgeſprochen und zu
ihnen verſchiedene Erläuterungen feſtgeſetzt, die den
be=
teiligten Firmen in den nächſten Tagen mitgeteilt wer=,
den ſollen. Die ferner vorgeſehenen Verſuchseinrichtunal
fehlen. Man ſpricht von etwa 800 Millionen, die im Jahre
1821 ein Kapitän Thompſon, der ſie vor den
Revolutio=
nären in Callao in Sicherheit bringen ſollte, veruntreut
und auf der Inſel vergraben haben ſoll.
C Onkel Sams politiſcher Humor. In der aufgeregten
Zeit, die die politiſche Welt Amerikas jetzt durchlebt,
wollen auch die Witzblätter nicht zurückbleiben. Wir geben
ein paar Blüten ihres politiſchen Humors in Folgendem
wieder: Wies gemacht wird. „In Eurem
zivili=
ſierten Staate,” ſagte der Fremde mit bewunderndem
Aus=
druck, „erwählt das Volk einen Kandidaten für die
Regier=
ungsämter. Iſts nicht ſo?” „Nicht ganz ſo,” antwortete
Senator Sorghum, „eigentlich erwählt der Kandidat ſich
ſelbſt und dann geht er herum und ſucht das Volk zu
über=
reden, daß es ihn annimmt.” — Definition. „Papa,
was iſt eigentlich politiſche Schurkerei?” „Immer das,
mein Sohn, was die andere Partei tut.” — Auch ein
Vorteil. „Halten Sie eigentlich die gegenwärtige
poli=
tiſche Erregung, die ſo viel Unruhe hervorruft, für
wün=
ſchenswert?” fragte der konſervative Bürger. „Aber
un=
zweifelhaft, wir mußten doch endlich einmal eine
Gelegen=
heit haben, unſere Baſeballſpieler daran zu erinnern, daß
ſie nicht die einzigen bedeutenden Perſönlichkeiten auf
Erden ſind.” — Was iſt ein Demagoge? „Vater”,
ſagt der kleine Junge, „was iſt eigentlich ein Demagoge?”
„Ein Demagoge, mein Junge, das iſt ein Mann, der das
Boot ſchaukeln läßt und zugleich jedermann davon
über=
zeugen kann, daß ein furchtbarer Sturmkauf dem Meere iſt.”
— Wie mans anfängt. „Welches iſt wohl der erſte
Schritt, um das rechte Heilmittel gegen die Unzufriedenheit
der Maſſen zu finden?‟ Der erſte Schritt” antwortete der
Politiker, „iſt der, daß man erſt einmal eine Menge
Reden hält, um ihnen zu beweiſen, wie unzufrieden ſie
ſind.‟
gen wurden ihrer Konſtruktion nach daraufhin geprüft,
ob ſie ſo einwandfreie Ergebniſſe erwarten laſſen, als
ſie bei der Wichtigkeit des Wettbewerbs praktiſch
erreich=
bar ſind.
* Hamburg, 16. Juli. Das Luftſchiff „Viktoria
Luiſe” unternahm während ſeines Hamburger
Aufent=
haltes 24 Fahrten, davon 11 große über 200 Kilometer
Ausdehnung, darunter drei Seefahrten, nämlich nach
Hel=
goland, nach Sylt ſowie die Oſtſeefahrt. Im ganzen legte
das Luftſchiff ungefähr 6000 Kilometer zurück, davon 1000
über See.
* Hamburg, 16. Juli. Das Luftſchiff „
Vik=
toria Luiſe” iſt um 3.25 Uhr von hier mit 18
Per=
ſonen an Bord zur Fahrt nach Frankfurt a. M.
aufge=
ſtiegen.
* Northeim, 16. Juli. Die „Viktoria Luiſer
überflog um 7 Uhr 10 Minuten in prachtvoller Fahrt die
Stadt und ſchlug die Richtung nach Göttingen ein.
* Kaſſel, 16. Juli. Das Luftſchiff „Viktoria
Luiſe” paſſierte um 8 Uhr Kaſſel.
* Frankfurt a. M., 16. Juli. Das Luftſchiff
„Viktoria Luiſe” erſchien um ¾11 Uhr über
Frank=
furt. Um 11 Uhr erfolgte die glatte Landung vor der
Halle, wo es bald darauf glücklich geborgen war.
* Hannover, 16. Juli. Auf dem
Militär=
flugzeug A 10/12 (Rumplet=Taube), hat
Oberleut=
nant Albrecht mit Leutnant Wilhelmy als
Be=
obachtungsoffizier, die beide, geſtern vom Truppenlager zu
Munſter kommend, auf der Vahrenwalder Haide landeten,
heute den Flug nach Hildesheim fortgeſetzt. Nach einer
Fahrt über Hildesheim erfolgte die glatte Landung auf
dem Exerzierplatz Heidekrug. Heute wird der Flug nach
Braunſchweig fortgeſetzt.
* Schneidemühl, 16. Juli. Der Aviatiker
Abramowitſch landete um 10,20 Uhr glatt auf dem
hieſigen Exerzierplatz. Er war um 9,20 Uhr von Drieſen
abgefahren und hat die Strecke ſomit mit einer
Ge=
ſchwindigkeit von 75 Kilometern zurückgelegt. Die
Lan=
dung erfolgte wegen ſtarker Sonnenbeſtrahlung und
Böen. Der Flieger beabſichtigt, heute abend wenigſtens
bis Preußiſch=Stargard und wenn möglich bis
Marien=
werder oder Elbing zu gelangen.
* Kolberg, 16. Juli. Der Flieger
Schauen=
burg, der hier an der Kolberger Flugwoche teilnahm und
mehrere prächtig gelungene Schau= und Höhenflüge
aus=
führte, iſt, als er mit ſeinem Wright=Doppeldecker zu
nie=
drig über die Oſtſee am Strande hinflog, ins Meer
ge=
ſtürzt. Der Flieger konnte unverletzt wieder an Land
kommen. Der Apparat wurde ſtark beſchädigt ans Ufer
gezogen.
* Drieſen, 16. Juli. Der Wright=Pilot
Abra=
mowitſch konnte geſtern abend mit
Regierungsbau=
meiſter von Heckſtätter ſeinen Flug von hier nicht
fort=
ſetzen, da eine größere Reparatur ſeines Motors
notwen=
dig war. Heute morgen 3 Uhr waren die Arbeiten erſt
beendet und um 9,27 Uhr wurde der Weiterflug
ange=
treten. Um 9,50 Uhr wurde Filehne in großer Höhe
in der Richtung auf Schneidemühl überflogen.
* Bourg en Breſſe 15. Juli. Bei einem
ge=
legentlich des Nationalfeſtes veranſtalteten Fluge ſtürzte
der Avigtiker Olive=Bes 150 Meter hoch herab. Der
Flieger, der verſchiedene Knochenbrüche davon getragen
hat, iſt geſtorben.
* Sebaſtopol 15. Juli. Der Militärflieger
Leut=
mant Zakutsky iſt mit ſeinem Blériot=Apparat
abge=
ſtürzt, wobei er den Tod fand.
Handel und Verkehr.
* Baſel, 15. Juli. Das Gerücht betr. die Fuſion
der Banque d’Escompte et de Depots in
Lauſanne mit dem Schweizeriſchen
Bank=
verein iſt nach den Erklärungen der Schweizeriſchen
Depeſchen=Agentur unbegründet. Der
Verwaltungspxä=
ſident der Bank hat vor zwei Monaten den Auftrag
er=
halten, für die Bank einen neuen Direktor zu ſuchen. Er
ſetzt ſeine Bemühungen jetzt noch fort.
Landwirtſchaftliches.
L.K. Simmentaler Zuchtvieh. Bei
ge=
nügender Beteiligung beabſichtigt der
Landwirtſchafts=
kammer-Ausſchuß für die Provinz Starkenburg im
Auguſt I. Js. Simmentaler Zuchtrindvieh aus der
Schweiz einzuführen. Für dieſen Import ſind die
Be=
ſtimmungen des Grundplans über die Verwendung der
Staatsmittel maßgebend. Die Tiere werden
voraus=
ſichtlich in Darmſtadt verſteigert, bezw. die beiden letzten
verloſt. Jeder Beſteller iſt verpflichtet, ein Tier zu
er=
werben. Beſondere Wünſche in Betreff Alter, Farbe,
Preis uſw. werden, ſoweit dies irgend möglich iſt, beim
Einkauf berückſichtigt, ohne daß eine Verpflichtung zur
Einhaltung übernommen wird. Die Garantie des
Land=
wirtſchaftskammer=Ausſchuſſes beſchränkt ſich lediglich
auf die von den Verkäufern zu erlangenden und bei der
Verſteigerung bekannt gegebenen Sicherheiten. Die
Tiere gehen mit dem Zuſchlag in das Eigentum des
Beſtellers über. Der Landwirtſchaftskammer=Ausſchuß
übernimmt die ſämtlichen Koſten des Ankaufs,
Trans=
portes bis Darmſtadt und der Verſteigerung. Die
Ge=
währung von Zuſchüſſen an die Beſteller bleibt gemäß
den für dieſen Zweck eventuell verfügbaren Mitteln
weiterer Beſchlußfaſſung vorbehalten.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Idylliſche Zuſtände am Bahnhof
Darmſtadt=Nord: Die Eiſenbahndirektion Mainz
hat vor zirka 3 Wochen bekannt gegeben, daß vom 1. Juli
dieſes Jahres ab die Züge, die um 12,56 Uhr bezw. um
4,00 Uhr am Hauptbahnhof nach Wiebelsbach abgehen,
auch am Nordbahnhof halten. Dieſe Bekanntmachung
wurde von verſchiedenen Stellen, u. a. auch wenn ich
mich recht erinnere, in Ihrem geſchätzten Blatte
ver=
öffentlicht. Nicht bekannt gegeben wurde indeſſen, daß
dafür ein anderer Zug, der fahrplanmäßig am
Nord=
bahnhof halten ſoll, vom 1. Juli ab durchfährt. Es iſt
dies der Zug 2,33 ab Hauptbahnhof. Die Folge davon war
und iſt, daß täglich eine Anzahl Reiſender umſonſt nach
dem Nordbahnhof fahren bezw. gehen und Zeit und Geld
verlieren. Es iſt unverſtändlich, warum nicht auch der
Zug 2,33 nach wie vor an dem Nordbahnhof halten kann.
Aber mehr als das! Was ſoll man dazu ſagen, daß
auch die Züge, die vom 1. Juli ab halten ſollen, ganz
mach Belieben einmal halten, ein andermal durchfahren,
anſcheinend ganz, wie es gerade dem Zug= bezw.
Loko=
mmotivführer paßt? Es iſt dem Schreiber dieſer Zeilen
heute zum zweiten Male ſeit dem 1. Juli begegnet, daß
z in Erwartung des Zuges auf dem Bahnſteig ſtand
und daß der Zug an ihm und einer Anzahl anderer
Reiſender zum großen Gaudium des Zugsperſonals und
der an dem Bahnhof befindlichen Beamten luſtig
vorüberfuhr. Uns, die wir dem Zug mit langen
Ge=
ſichtern nachſehen konnten, war’s durchaus nicht heiter
zu Mute. Aber was half’s? Es wurde uns geſagt, wir
könnten mit dem nächſten Zuge, der 2½ Stunden ſpäter
ging, fahren. Unter uns befand ſich eine junge Dame,
die urſprünglich den fahrplanmäßig um 2,40 Uhr am
Nordbahnhof abgehenden Zug benützen wollte. Als ſie
um 2,30 Uhr mit einem großen Koffer anlangte, und der
Wagen, der ſie nach dem Bahnhof gebracht hatte,
wie=
der fortgefahren war, wurde ihr die Mitteilung gemacht,
daß der Zug ſeit dem 1. Juli nicht mehr halte, daß ſie
aber mit dem nächſten Zug um 4,05 Uhr fahren könge.
Was wollſte die Aermſte machen? Sie wartete
andert=
halb Stunden geduldig, und dann — fuhr ihr der Zug
abermals vor der Naſe davon. Ob es ihr endlich mit
dem Zug um 6.33 Uhr geglückt iſt? Der Ruf Darmſtadts
wird durch ſolche Vorkommniſſe jedenfalls nicht
ver=
beſſert.
Dr. L. W.
Literariſches.
Verzeichnis der Sommerfriſchen,
Kurorte und Gaſthäuſer im Taunus,
Weſter=
wald und am Rhein, nach amtlichen Angaben von
Herrn B. Bürger, neu bearbeitet, iſt ſoeben in zweiter,
verbeſſerter Auflage, im Selbſtverlag des Rhein= und
Taunus=Klub, Wiesbaden (E. V.), erſchienen und zum
Preiſe von 25 Pfennig zuzüglich 5 Pfennig für Porto
er=
hältlich. Dem reichhaltigen Büchlein iſt eine von Herrn
Carl Eichhorn gezeichnete Ueberſichtskarte beigefügt. Das
Werkchen enthält über 150 Orte mit Sommerfriſchen und
mehrere Hundert Gaſthäuſer, vom neuzeitlich und
kom=
fortabel eingerichtetſten Kurhaus bis zum einfachſten, aber
gediegenſten Gaſthaus.
Hitze und Brände.
* Hamburg, 16. Juli. Das Holzlager des
Bau=
geſchäftes Bramer u. Rönnfeld in Eilbeck wurde
in letzter Nacht total eingeäſchert. Das Feuer
griff auch auf eine Anzahl benachbarter Gebäude über,
die vollſtändig vernichtet wurden. Der Geſamtſchaden
dürfte nach oberflächlicher Schätzung über 300000 Mark
betragen.
— Markliſſa, 16. Juli. In vergangener Nacht
brannte das in Touriſtenkreiſen bekannte Gaſthaus
„Hohenzollernhof” an der Talſperre vollſtändig nieder.
Es liegt Brandſtiftung vor.
— Wien, 16. Juli. In einer Wiener Druckerei brach
ein größerer Brand aus. Unter den Arbeitern
ent=
ſtand eine Panik. Bei dem Springen in das Springtuch
wurden einige leicht verletzt, 6 ſchwer verwundet.
II. B. Neapel, 16. Juli. Der Paſſagierdampfer
„Talada” iſt geſtern im hieſigen Hafen vor Anker
ge=
gangen. An Bord des Schiffes befanden ſich 12
Paſſa=
giere, die infolge der unerträglichen Hitze der letzten
Tage erkrankt oder irrſinnig geworden waren.
* London, 16. Juli. Die ungewöhnliche Hitze,
die in den letzten Tagen bis zu 88 Grad Fahrenheit im
Schatten ſtieg, forderte mehrere Opfer. Geſtern wurden
zehn Todesfälle durch Hitzſchlag gemeldet.
H. B. London, 16. Juli Eine große
Hitz=
welle bewegt ſich ſeit drei Tagen über die britiſchen
Inſeln. Nach den in London eingegangenen Nachrichten
ſind viele Perſonen erkrankt. In Boſton ſind zwei
Män=
ner und eine Frau geſtern an Hitzſchlag geſtorben,
wäh=
rend in Bradford eine Frau, die auf der Straße
um=
gefallen war, kurz darauf ſtarb. Die geſtrige Maximal=
Temperatur in London betrug 30 Grad im Schatten.
Streiks.
* Berlin 16. Juli. Im Streik des Berliner
Fuhrwexks der geſtern begonnen hat, haben von 89
in Betracht kommenden Betrieben 43 mit 700 Arbeitern
den Tarif unterzeichnet. In dieſen Betrieben wird heute
früh die Arbeit wieder aufgenommen. 700 Arbeiter
befin=
den ſich noch im Streik.
H. B. Zürich, 16. Juli. Die geſtern verfügte
polizei=
liche Hausſuchung im Volkshauſe führte heute nacht zu
bedrohlichen Volksaufläufen, die das Ausrücken des
Mili=
tärs notwendig machten. Die Ausſperrung wird
heute beendet.
* Paris, 16. Juli. Der Ausſchuß des
Berg=
arbeiterſyndikats des Departements Pas de
Ca=
lais beſchloß unter dem Vorſitz des ſozialiſtiſchen
Deputier=
ten Basly, die Bergleute in einem Aufruf aufzufordern,
keine Ueberſtunden mehr zu leiſten. Es ſei dies um ſo
notwendiger, daß die Bergleute in dieſem Kampfe
Diszip=
lin bekundeten, als der Syndikatsausſchuß die Abſicht habe,
an die mit der Prüfung des Geſetzentwurfs über den
acht=
ſtündigen Arbeitstag betraute Senatskommiſſion das
Er=
ſuchen zu richten, daß der Lohn des normalen
Arbeits=
tages ebenſo hoch bemeſſen werde, wie der des
Ueberſtun=
dentages. — Die Vertreter der
Bergarbeiterſyn=
dikate der Departement Pas de Calais und Nord
ſo=
wie von Anzin werden ſich zu Beginn der nächſten Woche
in Douai verſammeln, um behufs Erlangung einer
Lohn=
erhöhung einen gemeinſamen Schritt bei den
Bergwerks=
geſellſchaften zu unternehmen.
* Paris, 16. Juli. In der vergangenen Nacht
wur=
den bei Wattingnies (Departement Nord) 40
Telegra=
phen=und Telephondrähte der Strecke Paris=
Lille durchgeſchnitten.
Zum Krieg um Tripolis.
Der türkiſche Miniſter des Aeußern über
die Lage.
* Konſtantinopel, 15. Juli. In ſeinem vor
der Kammer verleſenen Expoſé gab der Miniſter des
Aeußern von der Lage, die gegenwärtig tauſendmal
beſſer ſei als zu Beginn des Krieges, eine überaus
optimiſtiſche Darſtellung. Der Miniſter erklärte: Ich
übernehme die Leitung der auswärtigen Politik in der
Ueberzeugung, daß die Türkei ein notwendiges Element
des europäiſchen Gleichgewichts iſt. Man glaubte, der
Krieg würde in 14 Tagen zu Ende ſein, indes leiſtet die
Türkei bereits ſeit zehn Monaten Widerſtand. Wir
ſetzen den Krieg nicht fort, weil wir Vergnügen am
Blutvergießen haben, ſondern weil wir leben wollen
und die Friedensbedingungen, die der Feind, der uns
nicht zu beſiegen vermag, uns vorſchlägt, unannehmbar
ſind. Wenn die Vorſchläge eine annehmbare Form
er=
reichen, werden wir uns nicht weigern, ſie zu erwägen.
Die freundſchaftlichen Beziehungen zu England, die
ſeit Jahrhunderten auf gegenſeitigem Vertrauen
be=
ruhen, werden trotz der gegenwärtigen Schwierigkeiten
auf normalem Wege fortgeführt. Wir haben mit
Eng=
land viele politiſche und wirtſcheftliche Berührungs=
punkte zu Waſſer und zu Lande. Die traditionellen
Be=
ziehungen zu Frankreich büßten nichts von ihrer
Intimität und Stärke ein, und wir hoffen, daß ſie noch
gefeſtigt werden. Es entgeht uns nicht, daß die
Situation der Verbündeten unſeres Feindes, unſerer
Freunde Deutſchland und Oeſterreich=Ungarn,
gegenüber den Kriegführenden eine außerordentlich
deli=
kate iſt. Die nichtsdeſtoweniger uns gegenüber ſeit
Be=
ginn des Krieges gelieferten Beweiſe der Freundſchaft
verdienen unſeren Dank. Sie haben, ſagte der Miniſter,
die bedeutende Rede noch in Erinnerung, die der
Mi=
niſter des Aeußern, Graf Berchthold, in den
Delegatio=
nen gehalten hat. Sind die Worte einer der
hervor=
ragendſten Perſönlichkeiten, die mit großer
Geſchicklich=
keit die Politik der öſterreichiſch=ungariſchen Monarchie,
lenkt, die ebenſo wie wir an der Aufrechterhaltung des
Friedens am Balkan intereſſiert iſt, nicht ein
glänzen=
der Beweis der intimen Beziehungen zwiſchen der
Tür=
kei uund Oeſterreich=Ungarn? Der Miniſter widerlegte
ſodann die Behauptungen, daß Schwierigkeiten zwiſchen
der Türkei und Rußland aufgetaucht ſeien, welche eine
zum Kriege führende Richtung genommen hätten. Dieſe
Behauptungen ſeien von der Wahrheit weit entfernt. Es
gab zwiſchen der Türkei und Rußland
Meinungsver=
ſchiedenheiten, ſie ſeien aber beiderſeits mit gleich gutem
Willen geprüft worden. Uebelwollende Kreiſe und
Zeitungen hätten die Gelegenheit ergriffen, um die
Welt zu beunruhigen. Rußland, das ebenſo wie die
an=
deren Mächte durch den gegenwärtigen Krieg in
Be=
ſorgnis verſetzt ſei, habe ſelbſt gewiſſe Schritte
unter=
nommen, um der blutigen Tragödie ein Ende zu machen.
Sie blieben erfolglos. Selbſt dieſe Schritte wurden
falſch ausgelegt. Rumänien, deſſen allgemeine Politik
auf der unveränderten Aufrechterhaltung des Status
quo beruhe, habe in keiner Weiſe dieſe
Richtungslinie=
verlaſſen und jede Gelegenheit benutzt, um der Türkei
Beweiſe ſeiner Freundſchaft zu geben. Der
Miniſter=
ſchloß: Unſere Beziehungen mit den Balkanſtaaten ſelbſt
während des gegenwärtigen Krieges ſind ſehr intim.
Die politiſchen, ökonomiſchen und ſozialen Intereſſen der
Balkanländer verbinden ſie derart miteinander, daß jeder
Verſuch, ſie zugunſten des einen und zum Nachteil des
anderen zu interpretieren, das Gleichgewicht ſtören und
alle in Gefahr bringen würde. Ich bin überzeugt, daß
die leitenden Staatsmänner auf dem Balkan dieſe
rich=
tige Auffaſſung würdigen. — In der Debatte wandten
ſich zwei albaniſche Redner gegen die Politik der
Re=
gierung. Ein armeniſcher Deputierter verlangte
Refor=
men für Anatolien. Nach einer Erwiderung des
Groß=
weſirs wurde der Regierung das Vertrauen
ausge=
ſprochen.
In ſeinen weiteren Ausführungen über die Politik
der Regierung bezeichnete der Großweſier als das
Pro=
gramm des Kabinetts in bezug auf den Krieg die
unbe=
ſchränkte und tatſächliche Anerkennung der Rechte der
Tür=
kei. Das Kabinett beſchloß, im Krieg zu beharren.
(Beifall). Der Großweſier ging dann auf den Angriff auf
die Dardanellen, die Schließung und Wiedereröffnung
der=
ſelben ein. Die Pforte erklärte bei dieſer Gelegenheit, ſie
würde die Meerenge wieder ſchließen, ſobald ein neuer
An=
griff Italiens ſtattfinde. Der Krieg werde nicht ewig
dau=
ern und werde mit einem Frieden enden, aber das bedeutet
nicht, daß die Türkei ſofort Frieden machen wolle. Die
Be=
dingungen müßten vielmehr annehmbar ſein. Man habe
der Türkei gewiſſe Anerbietungen für den Frieden gemacht,
darunter die Aufrechterhaltung der Autorität des Kalifats.
Das Kalifat ſei und werde immer ſein der religiöſe Mittel= aller Mohamedaner. Die Bedingung genüge deshalb
nicht für den Frieden. Der Präzedenzfall von Bosnien
könne nicht angeführt werden, denn es beſtehe ein großer
Unterſchied zwiſchen beiden Fällen. Außerdem führte
da=
mals ein anderes Kabinett die Regierung. Die
Entſchädi=
gung könne in zweiter Linie diskutiert werden. Das Ziel
der Regierung ſei jedoch die unbeſchränkte tatſächliche
Auf=
rechterhaltung der Souveränität. Das Land könne nicht für
Geld verkauft werden. (Beifall.) Zur Kretafrage
führte der Großweſier aus, daß der Schritt der Regierung
und der Schutzmächte den Rechten der Türkei Achtung
ver=
ſchaffte und daß auch Griechenland gemäß der Haltung der
Mächte reſpektiere. Der Miniſterpräſident Venizelos halte
die freundſchaftlichen Beziehungen aufrecht und ſtürze
Griechenland ſnicht in Gefahr, aus einem Frieden für
Griechenland Vorteil ziehen zu wollen. Auch das ernſthaft
den Frieden wünſchende Oeſterreich=Ungarn gab in dieſem
Sinne den anderen Balkanſtaaten gute Ratſchläge. Er
habe zu Oeſterreich das größte Vertrauen und hoffe, daß
die Tatſachen dies Vertrauen rechtfertigen werden.
Der Großweſir erſtattete ſodann ein längeres Expoſe
über die innere Politik. Er wies zunächſt auf die
Beden=
tung der anatoliſchen Bahnprojekte hin und drückte die
Hoffnung aus, daß die Schwierigkeiten die Folge gewiſſer,
unter dem alten Regime gegenüber dem Auslande,
ein=
gegangener Verpflichtungen ſeien und ſich beſeitigen laſſen
würden. Wir ſind bemüht, erklärte er, die legitimen
Inter=
eſſen der Beteiligten miteinander in Einklang zu bringen.
* Rom, 15. Juli. Die Agenzia Stefani
veröffent=
licht die Einzelheiten über die Einnahme von
Sidi Ali: General Garion ließ in Sidi=Said,
Bucha=
mez und auf der Halbinſel Macbez die allernotwendigſte
Beſatzung und begab ſich mit allen Truppen in des
Ope=
rationskorps unter General Lequio und in die Reſerve
unter General Cavaciochi. Um 3½ Uhr rückten die
Truppen des Generals Lequio in zwei Kolonnen auf
Sidi=Ali vor. Eine Kolonne wurde bei Sidi=Ali von
den Vorpoſten des Feindes mit Gewehrfeuer
empfan=
gen. Sie warf den Feind zurück und pflanzte die
Tri=
kolore auf. Inzwiſchen wurde die andere Kolonne von
ſehr zahlreichen Streitkräften des Feindes angegriffen.
Die feindliche Artillerie wurde durch das Feuer der
ita=
lieniſchen Geſchütze zum Schweigen gebracht.
Der=
außerordentlich heftige Angriff des Feindes, deſſen
Kräfte durch Verſtärkungen bis auf 5000 oder 6000
Mann anwuchſen, wurde durch mehrere Gegenangriffe
mit dem Bajonett und mit Unterſtützung der geſamten
Artillerie des Korps Lequio des verſchanzten Lagers
von Sidi=Said, ſowie der Gebirgsartillerie der Reſerve
zurückgeſchlagen. Auf der Flucht wurde der Feind durch
Kreuzfeuer der italieniſchen Batterien zerſtreut und
ver=
nichtet. Die Italiener hatten 16 Tote, darunter 4
Aska=
ris, und 73 Verwundete, davon 19 Askaris. Die nach
dem Kampfe vorgenommenen Erkundungen der
verlaſſe=
men feindlichen Stellungen führten zu der Entdeckung
mehrere Hundert Toten. Zahlreiche Waffen, Munition
und Verwundete fielen in die Hände der Italiener. Die
Haltung der italieniſchen Truppen war ſehr gut,
beſon=
ders in Anbetracht der drückenden Hitze, die von dem
ſeit morgens wehenden Ghibliwind verurſacht war. Die
Stellung von Sidi=Ali N von den Truppen der Kolonne
des Generals Lequio, die die Nacht in den
eingenom=
menen Stellungen verbrachten, ausreichend verſtärkt
worden,
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Oſtritz bei Zittau, 16. Juli. Beim Baden in der
Wittig unterhalb der Nidäer Mühle ſind geſtern
nachmit=
tag die Lehrerin Frl. Dreßler und eine zu Beſuch
wei=
lende 13jährige Paſtorentochter aus Reichenbach bei
Görlitz ertrunken.
* Dortmund, 16. Juli. Die Generalverſammlung
des chriſtlichen Metallarbeiterverbandes
für Deutſchland nahm u. a. folgende Entſchließung
an: Die Generalverſammlung nimmt Kenntnis von dem
neuen ausgebrochenen, von den Führern der Berliner
Fachabteilung heraufbeſchworenen Gewerkſchaftsſtreit
und erklärt ſich mit den Proteſtkundgebungen des
Ver=
bandsvorſtandes vom 18. Juni einverſtanden. Die
Ge=
neralverſammlung weiſt die Beſtrebungen, die die
Ar=
beiter unter religiöſe Ausnahmegeſetze ſtellen ſollen, weit
von ſich und erklärt, daß die Verbandsangehörigen beider
Konfeſſionen auch in Zukunft treu und feſt geſchloſſen
zueinander ſtehen wollen.
* Prag, 16. Juli. Das Prager Stadtphyſikat teilt
drei neue Fälle echter Blattern mit. Die
Erkrankten wohnten mit der kürzlich an Blattern
erkrank=
ten Frau in einem Zimmer. Seit Anfang Juni ſind
insgeſamt 17 Fälle zu verzeichnen.
* Paris, 16. Juli. Auf Vorſchlag des
Juſtizmini=
ſters Briand unterzeichnete Präſident
Fal=
liéres einen Erlaß, durch den den wegen politiſcher
oder ähnlicher Vergehen Verurteilten der Reſt der
abzu=
bußenden Strafe erlaſſen wird. Unter den
Be=
gnadigten befindet ſich Hervé und eine Anzahl anderer
Antimilitariſten. Es wurde Befehl zur ſofortigen
Ent=
laſſung der Begnadigten erteilt.
* Paris, 16. Juli. Der Gouverneur von Franzöſiſch=
Zentralafrika teilt mit, daß der bekannte Flieger Hubert
Latham am 7. Juni im Kongo am Zuſammenfluß
des Bahr Zalamat und des Schari auf der Jagd von
einem Büffel getötet worden iſt.
* Liſſabon, 15. Juli. In Loures, Bucellas und zwei
anderen in der Nähe von Liſſabon gelegenen Gemeinden
haben die Republikaner die Ortsgeiſtlichen vertrieben.
Zahlreiche Einwohner verfolgten die Geiſtlichen bis vor
die Tore Liſſabons Der Pfarrer in Bellas iſt verhaftet
worden. Die Blätter melden noch weitere Verhaftungen,
die damit begründet werden, daß in Bellas eine
Em=
pörung angezettelt werden ſollte.
* London, 16. Juli. Nach der Morning Poſt wird
dem Montrealer Witneß von einem Londoner
Kor=
reſpondenten gemeldet, der kanadiſche Premierminiſter
habe ihm erklärt, er wiſſe nichts von einem Vorſchlag
Kanadas, zwei Dreadnoughts für die
bri=
tiſche Flotte zu liefern. Dieſe Nachricht rühre
von keinem kanadiſchen Miniſter her. Eine ſolche Frage
würde im Kabinekt auch gar nicht beraten werden.
* London, 16. Jul. Die Times meldet aus
To=
ronto: Der Globe ſchreibt, man wird von Kanada
nicht verlangen, Dreadnoughts zu liefern, und
unter den vorhandenen Bedingungen werde Kanada es
nicht tun, wenn man das von ihm verlangte. Miſter
Bourraſſa, der Führer der franzöſiſchen Nationaliſten,
weiß, daß Kanada in keinem Reichsrat, der über Krieg
und Frieden zu beſtimmmen hätte, vertreten ſein würde
und, falls er eine ſolche Vertretung als Vorausſetzung
für kanadiſche Beiträge für die britiſche Flotte fördern
würde, ſo würde er einfach verſuchen, ſolche Beiträge
in jeder Geſtalt zu verhindern. Kanada werde
aller=
dings zu der Flotte beitragen, aber nicht in der Form
von Dreadnoughts, ſondern unter ähnlichen
Bedingun=
gen, wie denen des Laurierſchen Flottengeſetzes.
* Konſtantinopel, 16. Juli. Die Veröffentlichung
eines Jrades durch welches der frühere Marineminiſter
Mahmud Muchta Paſcha zum
Kriegsmini=
ſter ernannt wird, ſteht unmittelbar bevor.
* New=York, 16 Juli. Die Stadt iſt in großer
Auf=
regung über eine Mordtat, die ſich heute morgen
er=
eignete. Roſenthal, der Hauptzeuge einer
ſchweben=
den polizeilichen Unterſuchung wegen Glücksſpiels und
Diebſtahls, der ein bekannter Spieler iſt, beſchuldigte
Polizeioffiziere, an dem Spielgewinn beteiligt geweſen
zu ſein. Er wurde heute früh aus dem Hotel, in dem
er wohnte, auf die Straße gerufen und durch
Gewehr=
ſchüſſe aus einem Automobil getötet. Im
Automobil befanden ſich nach Ausſage von Augenzeugen
6 Perſonen, darunter zwei Polizeibeamte. Die Mörder
ſind entkommen.
Spandau, 16. Juli. Beim Bau der Städtiſchen
Waſſerwerke in Spandau ſtürzte heute vormittag die
Betondecke ein und erſchlug einen etwa 50jährigen
Arbeiter.
Mailand, 16. Juli. Der Wagen des Grafen
Rasponi, des Aſſiſtenten des Profeſſors Murri, ſtieß
bei Bologna mit dem Automobil eines Gutsbeſitzers
aus Eaſalochio zuſammen. Beide Wagen wurden
zer=
trümmert. Von den Inſaſſen ſind ſechs ſchwer verletzt
worden
H. B. London, 16. Juli. Die letzten Nachrichten
über den Wolkenbruch, der Mexiko heimgeſucht hat,
beſagen, daß der größte Teil des Staates Guanajua
vollkſtändig unter Waſſerſteht und daß mache
Ortſchaften gänzlich zerſtört worden ſind. Der Verluſt
an Menſchenkeben ſoll über 1000 betragen. Der
ange=
richtete Schaden wird auf über 80 Millionen Mark
ge=
ſchätzt. In einigen Ortſchaften ſoll nicht ein einziges
Haus ſtehen geblieben ſein. Die Kataſtrophe kam ſo
plötzlich und gewaltig, daß die Fluten alles vor ſich
niederriſſen. In vielen Orten iſt die Bevölkerung
ver=
armt ſund obdachlos. Nach der Kataſtrophe wurden die
eingeſtürzten Häuſer von Räubern geplündert. Die
Lage iſt ſo ernſt, daß heute in der Hauptſtadt ein
Mini=
ſterrat abgehalten wurde.
New=York, 16. Juli. Bei der geſtrigen
Wetter=
kataſtrophe, die über Denver hereinbrach, ſind 35
Perſonen ertrunken.
— New=York, 16. Juli. Während der
Verwir=
rung, die dem letzten Eiſenbahnunglück bei
Chicago folgte, benutzten eine Anzahl Gauner den
dich=
ten Nebel, um die Toten und Verwundeten ihres Gel=
des und der Zuwelen zu berauben. Bald nach dem
Zu=
ſammenſtoß fingen die Trümmer Fauer. Eine Anzahl
Verwundete wurde bei lebendigem Leibe zu Tode
geröſtet.
„Kufeke” enthält keine Milch und iſt daher ein
vorzügliches Nährmittel für Kinder, die nur
vorüber=
gehend oder überhaupt keine Milch vertragen können;
es eignet ſich infolgedeſſen hervorragend für die
Er=
nährung der Säuglinge bei Brechdurchfall,
Darm=
katarrh, Diarrhöe ꝛc., wo Milch und Milch enthaltende
Nahrungsmittel zu meiden ſind.
(15460f
Nun ſchleppſt du 15 Schachteln mit,
Hüte, Bluſenund Gott weiß was alles noch. Aber
daß du dich ernſthaft gegen die Gefahr einer
Erkältung ſchützſt — daran denkſt du nicht. Nun
nimmſt du gefälligſt auch die ſechs Schachteln
Fays ächte Sodener Mineral=Paſtillen mit,
die ich ſoeben gekauft habe. Die kannſt du
vorbeugend benützen und ſie werden dir die
ſicherſten Helfer ſein, wenn du dich etwa doch
einmal erkälten ſollteſt. — Fays ächte Sodener
koſten 85 Pfg. die Schachtel und ſind in jeder
Apotheke, Drogerie ꝛc. erhältlich.
(15462M
Eine komplette
Braut-Ausstattung
einige Tage in meinen Schaufenstern
und z. T. im Lokal ausgestellt.
C. F. Erb Nachf.
Obere Elisabethenstr.
(15446
Die Ratsherrnbrüderſchaft
erlaubt ſich hiermit auf die Anſchaffung ihres neuen
Leichenwagens aufmerkſam zu machen. Der Wagen
bietet in ſeiner ernſten und würdigen Erſcheinung
(14411a
Gewähr für eine pietätvolle Beſtattung.
Beſondere Beſtellungen hierzu nehmen entgegen:
Wagenverwalter Lorenz, Woogsplatz 5, Tel. Nr. 211.
Wagenführer Ernſt Büchler, Nieder=Ramſtädterſtr. 56,
Tel. Nr. 1073.
Aus der Geſchäftswelt.
Wer vom Deutſchen Sängerfeſt zu Nürnberg ein
Andenken mitbringen will, dem empfehlen wir einen
Beſuch des bekannten Parfümerie=Detailgeſchäftes Dr.
Kuhn, Schulgaſſe, neben dem Rathaus (
Haupt=
markt 29), wo man bei großer Auswahl gediegene
Ge=
ſchenkgegenſtände ſehr preiswert einkaufen kann.
Todes=Anzeige.
Heute morgen verſchied ſanft mein lieber
Mann, unſer guter Vater, Schwiegervater,
Großvater, Bruder und Onkel
(B15479
Herr Peter Hubel
Großh. Magazins-Aufseher i. P.
im 76. Lebensjahre.
Darmſtadt, Dresden, Düſſeldorf,
16. Juni 1912.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet am Donnerstag
nach=
mittag um 5 Uhr, vom Sterbehauſe
Weinberg=
ſtraße 39 aus, ſtatt.
Dankſagung.
(Statt Karten.)
Innigen Dank allen lieben Freunden und
Bekannten für die uns anläßlich des Hinſcheidens
meines lieben unvergeßlichen Gatten
Jean Kunz
bewieſene herzliche Teilnahme.
(*1346
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Marie Kunz.
Meſſel, 16. Juli 1912.
Todes-Anzeige.
Statt jeder besonderen Anzelge.
Heute entschlief sanft im fast
vollen-
deten 80. Lebensjahre mein lieber Mann,
unser guter Vater, Schwiegervater,
Gross-
vater und Urgrossvater
(15470
Herr Daniel Stein
Lehrer i. P.
Alsfeld, Darmstadt, Worms, 15. Juli 1912.
Marie Stein, geb. Dietschler,
Mathilde Schraub, geb. Stein,
Dr. Ferdinand Stein, Landgerichtsrat,
Elsa Stein, geb. Hochstrasser,
3 Enkel und 4 Urenkel.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den
17. Juli, um 4½ Uhr in Alsfeld statt.
Dankſagung.
Für die mir beim Ableben meiner lieben
Schweſter erwieſene Teilnahme ſage ich meinen
herzlichſten Dank.
(15472
Darmſtadt, den 16. Juli 1912.
Luise Schwab,
geb. Sesselmann.
Dankſagung.
Für die bei dem uns ſo ſchwer betroffenen
Verluſte meines lieben Gatten, unſeres guten
Vaters
(15504
Herrn Heinrich Jung
bewieſene Teilnahme, ſowie für die zahlreichen
Blumenſpenden, allen denen, welche dem
Dahin=
geſchiedenen die lezte Ehre erwieſen, insbeſondere
Hern Pfarrer Diehl für die troſtreichen Worte
am Grabe und dem Kameradſchaftlichen
Krieger=
verein, ſagen wir auf dieſem Wege unſern
innig=
ſten Dank.
Darmſtadt, den 16. Juli 1912.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Augusta Jung, geb. Rau.
eiſe ene
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Der Kern des Hochdruckgebiets liegt heute über
der Nordſe. Es beherrſcht noch immer unſere Witterung,
ſo daß allenthalben heiteres, trockenes Wetter bei ſehr
bohen Temperaturen iſt. In Deutſchland wehen trockene
Oſtwinde. Der einzige Niederſchlag, der gefallen iſt,
wird von Breslau gemeldet. Es iſt keine
Witterungs=
änderung zu erwarten.
Ausſichten für Mittwoch, den 17. Juli 1912:
Heiter, trocken, ſehr warm.
Mem
Vortrag von Miſſionar Weißmann um 8½ Uhr,
Beſſungerſtraße 88.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. —
Perkeo” um 8 Uhr. — Heſſiſcher Hof um 8 Uhr. —
Schuls Felſenkeller um 8 Uhr. — Hotel „Zur Krone‟
zu Jugenheim um 4½ Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 18. Juli.
Acker=Verſteigerung des Philipp Adam um 10
Uhr auf dem Ortsgericht I.
Zigarren= uſw. Verſteigerung um 10 Uhr in
der „Ludwigshalle‟.
Korn= und Hafer=Verſteigerung um 6 Uhr
(Zuſammenkunft auf dem alten Arheilger Weg an der
Gärtnerei Walter).
Torf=Verſteigerung um 10 Uhr im Rathaus
zu Pfungſtadt.
Drick und Verlag z. g. Wilicſe Zeſbuchbunctaeſ=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: i. V.:; Max Streeſe; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen, nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
nach Pilsner Art u
nach Münchner Art
Hell Export hauu
— feinste Tafelbiere —
Rannmer brau in Faschen und Syphons.
Glanidelsseluid Hieron. Schneider
Gründl. Ausbildung in sämtlich. kaufm. Fächern.
Stenogr., Maschinenschr. — Fremde Sprachen
Getrennte Klassen für Fortbildungs- Schüler.
Luisenstrasse 10.
Leiter: (14940a
Emil Held
Handelslehrer u. beeidigt. Bücherrevisor
Handelslehrer und Bücherrevisor
Beginn neuer Kurse: 12. August.
Anmeldungen mögl. bis 20. Juli.
Weiblich
2. Arbeiterin ſucht
Modes Stellung. Offerten
unter B 68 an die Exped. (*1329
Tücht. 1. Arbeiterin
Modes! mit guten Zeugniſſen
ſucht angenehme Jahresſtellung in
Darmſtadt oder Umgebung von
Darmſtadt. Offert. bitte u. M 100
postl. Langen b. Darmstadt. (*1101sms
Tücht. Schneiderin nimmt noch
Kunden an außer dem Hauſe, geht
auch zum Abändern. Zu erfrag.
Ruthsſtraße 21, 1. St. (*1297
das gedient hat, koch. k.,
Mädchen, ſucht Tagesſtelle.
Ver=
ſchied. Laufmädchen ſuchen
Monats=
ſtelle, Frau Berta Nessling,
Ludwigstrasse 8, gewerbsmässige
Stellen-
vermittlerin.
(*1175im
als einfach Haus=
Suche Stelle hälterin bis zum
1. Auguſt od. 15. Sept. (*1241imd
Zu erfragen in der Exped.
Jg. Mädch. m. g. Zeugn. ſ. Stell.
Karolina Beck, gewerbsmäßige
Stellenver-
mittlerin, Elisabethenstraße 22, II. (*1344
Unabh. Witwe ſucht tagsüber
Beſchäftigung. Näheres Ahaſtr. 14,
Hinterbau II.
(*1303
Junges Fräulein g
welches ſchon bei einem Arzte als
Empfangsdame war, ſucht
ander=
weitig Stellung. Offerten unter
A 75 an die Expedition. (*1273
Beſſ.junges Mädchen, 19 Jahre
alt, perf. in Haushalt und Küche,
ſucht per 1. Aug. St. in kleinem
ruhigem Haush. od. b. einzelner
Dame. Off. u. A. 98 an die
Expedition.
(*1248md
Suche Laufſtelle
Lichtenberg=
ſtraße 62, 2. Stock.
(*1325
Tücht. Wase tr. n. K. a. z. Waſchen
u. Putz. i. b. Häuſ., daſ. w. a. Laufd.
ang. Blumenthalſtr. 91, p. (*1317md
½ Tage Waſch. u. Putz ſ. gutempf.
Frau Karlſtr. 23, Stb. (*1337
Männlieh
Tücht. Kaufmann
längere Jahre in einer größeren
Papierwarenfabrik Süddeutſchl.
tätig, mit allen
Buchhaltungs=
ſyſtemen vertraut, (bilanzſicher)
ſucht per ſofort oder 1. Oktober
unter beſcheidenen Anſpr.
ander=
weitig Stellung. Gefl. Angebote
erbeten u. B 57a. d. Exp. (*1296mds
Junger Mann ſucht Beſchäftig.
gleich welcher Art. Wo? ſagt die
Expedition dieſes Blattes. (*1333
Verh. Mann, 29 J., ſucht Stelle
als Büro= od. Hausdiener od. dgl.
Off. u. B 65 an die Exp. (*1316
Herrſchaftl. Chauffeur!
Mechaniker mit beſten Zeugn.,
der ſämtliche Reparaturen ſelbſt
vorn., ſucht Engagement. Gefl.
Off. u. B 79 an die Exp. (*1347
Jung. Mann, 17 J., mit guter
Schulbildung, (Einj.) halbj.
Han=
delskurs, engl. u. franz.
Abend=
kurſe, ſucht Lehrſtelle. Off. unter
B 50 an die Exp. erb. (*1270
One Stellen
Weiblich
Tüchtige
Haschien
Schreibern,
verfekt in Stenographie,
keine Anfängerin, per 1. Aug.
auf kaufmänniſches Bureau
geſucht. Offerten mit Angabe
der ſeitherigen Tätigkeit und
Gehaltsforderung unt. Chiffre
B 12 an die Exped. (15324oim
Junges Mädchen
für leichte Büro=Arbeiten, das ſid
auch i. Verkauf betätigen kann, für
feines Detailgeſchäft geſucht. Off.
mit Angabe der ſeitherigen Tätig
keit und Gehaltsforderung unter
A 55 an die Exped. (15214a
Verein für Hausbeamtinnen
Hoffmannſtraße 4.
Vom 18. Juli bis 18. Auguſt, ferienhalber,
keine Sprechſtunden.
(15201sm
Jüng. fleissiges Mädchen
mit freundlichem Weſen als
an=
gehende Verkäuferin geſucht. Off.
mit Angabe der ſeither. Tätigkeit
und der Gehaltsanſprüche unter
A 72 an die Exped.
(15186a
Verkäuferin
ſucht Hermann Berger. (15213a
Für ein hieſiges Bureau
jüngere
Stenotypistin
mit beſter Schulbildung u. mindeſt.
zweijähriger Praxis geſucht.
Aus=
führl. Off. unter B 56 an die
Exped. ds. Bl. erbeten. (*1285md
Für Propagandazwecke für
ſo=
fort eine aufgeweckte, junge Dame
von nur beſtem Ruf und aus
an=
ſtändiger Familie gegen hohe
Bezahlung geſucht. Reflektantinnen
belieben ihre Offerte mit
aus=
führl. Lebensl. unter B 48 an
die Exp. ds. Bl. zu richten. (*1278
Lame
welche perfekt in Stenographie
und Maſchinenſchreiben, ſofort zur
Aushilfe geſucht. Off. u. B 75
an die Exp.
(15505
Tucht. Flickerin, auch z. Anf. v.
Knabenkl. mittags geſucht. Offert.
u. B 49 an die Exped. *(1276
Korſettnaherinnen
geſucht. Tüchtige Weißzeugnäher.
werden angelernt.
(*1314
Lehrmächden
für feines Korſettmaßgeſchäft für
Atelier und Laden geſucht.
J. Müller-Rippert Nachf.
Eliſabethenſtraße 12.
Lehrmädchen
aus achtbarer Familie geſucht.
A. Anton, Küchen=Magazin,
(14696a
Eliſabethenſtraße 1.
Lehrmädchen
aus achtbarer Familie ſucht
Hermann Berger, Hoflieferant,
Ernſt=Ludwigſtraße 10. (15212a
Geſucht wird per ſofort
Lehr=
mädch. aus gut. Familie Schuhhaus
Neptun, Marktplatz. (*1265mdf
Mädchen, 14—16 Jahre alt,
zum Falzen u. couvertieren von
Druckſ. geſ. Vergüt. pro Woche
6 Mk. Off. B 34 Exp. (15390im
Ein in der gut bürget. Rüche
gewandtes, wie auch mit allen
Hausarbeiten vertrautes, fleißiges
Mädchen, nicht unter 20 Jahren,
n guten Haushalt von 2 Perſonen
zum 1. Oktober geſucht.
Haus=
mädchen wird gehalten.
Haupt=
bedingung gute Zeugniſſe bei
ent=
ſprechendem Gehalt. Mit
Zeug=
niſſen zu melden Heinrichſtr. 16,
parterre.
(15074t
Mädchen
für Küche und Wirtſchaft per
ſo=
fort in Vorort Darmſtadts geſucht.
Näheres in der Exped. (15392im
Herrſchaft, 3 Leute, ſucht wegen
Verheirat. des Mädchens, braves
Dienſtmädchen, ältere Dame ſowie
junges Ehepaar ſuchen Mädchen, d.
kochen können. Frau Berta Nessling,
Ludwigstrasse 8, gewerbsmässige
Stellen-
vermittlerin.
(*1173im
Spülmädchen zum Gläſer=und
Geſchirrſpülen für vormittags
ſo=
fort geſucht — Dampfmolkerei
H. Wolf, Woogsplatz 3. (15361imd
Zum 1. Auguſt eine
Herrſchafts=
köchin geſucht oder eine Stütze, die
gut kochen und einmachen kann.
Frau von Linsingen
*1095omf) Alsbach a. d. B.
von 18—20 Jahren, das
Mädchen ſchon in beſſerem Hauſe
gedient hat, von kinderloſem
Ehe=
paare zum ſofortigen Eintritt
ge=
ſucht. Offerten mit genauen
An=
gaben oder perſönliche Vorſtellung.
Zirwas, Bensheim (Heſſen)
*1146om) Ernſt=Ludwigſtr. 30.
Mädch. erh. g. Stell. i. Geſchäfts=u.
Privath. Karolina Beck, gewerbsmäßige
Stellenvermittlerin, Elisabethenstr. 22 II.*1345
Zuverl. unabhäng.
Monats=
mädchen vormitt. zu einzelner
Dame geſucht Riedlingerſtr. 33,
parterre.
(*1307
Jung. Mädch. geſ. f. ½ Tage,
nachmitt. Grafenſtr. 22, pt. (*1255
Für einen keinen Haushalt,
Witwer ohne Kinder, wird ein
ſauberes Mädchen, welch. kochen
kann, geſucht. Off. unt. B 47
an die Exped. ds. Bl. (*1280
Ein braves Mädchen, welches
in aller Hausarbeit erfahren iſt.
wird geſ. Hoffmannſtr. 6 pt. (*1277
zur Aushile fü
Kochin einige Tage geſucht.
Off. u. B 62 an die Exp. (*1321mc
Jung. träftiges Mädchen zum
Putzen u. Spülen tagsüb. ſof. geſ.
Nied.=Ramſtädterſtr. 13, II., r. (*1315
Unabhängige, reinliche u. ehrliche
Frau oder Mädchen täglich von
½9—½12 und 1—3 Uhr geſucht.
(*1327)
Kaupſtraße 30, II.
Beſſerer Herr mit 2 ſchulpfl.
Buben ſucht per ſofort zur
Füh=
rung des Haushaltes gebildetes
Fräulein od. unabhäng. Frau.
Off. u. B 69 a. d. Exp. d. Bl. (*1328
Aöch., Maus- und Aleinmädeh. gesueht
Minna Dingeldein, gewerbsmäßige
Stellen-
vermittlerin Schützenstr. 10½, Tel.) 31. (*134o
Weibl. Modell für Kopf= und
Koſtümzeichnen geſucht. Off. u.
B 76 an die Exp. (*1339
Männlich
Für das ſtädt. Tieſbauamtſuchen
wir einen
Techniker
mit abgeſchloſſener
Baugewerk=
chulbildung und mehrjähriger
praktiſcher Tätigkeit im ſtädtiſchen
Tiefbau. Bei Bewährung iſt
ſpätere feſte Anſtellung nicht
ausgeſchloſſen.
Geeignete Bewerber wollen
Ge=
ſuche mit Angabe der
Gehalts=
anſprüche und des möglichen
Dienſt=
ntritts unter Beifügung von
Lebenslauf und Zeugnisabſchriften
bis zum 24. Juli l. Js. bei dem
Tiefbauamt, Hügelſtraße 31, ein=
(15329oi
reichen.
Darmſtadt, den 11. Juli 1912.
Der Oberbürgermeiſter:
Dr. Gläſſing.
Konkurrenzlos:
Ausw. Firma m. allerh.
Protek=
tionen ſucht ſof. geeign. Herrn f.
hieſ. Alleinvertretung. Mark
1000.− bar f. Warenl. erford.
Vornehm, leicht u. ſehr rent. Off.
unt. D M 3152 an Daube &
Co., Frankfurt a. M. (15463D
durchaus prakt. erfahren (ledig),
nach auswärts per ſofort geſucht.
Zeugniſſe und Gehaltsanſpr. erb.
Arch. L. Schäfer, Seitersweg 11. (14984a
Jungen Reisenden, welcher
den Odenwald genau kennt, per
ſofort oder ſpäter geſucht. Schriftl.
Offerten mit Zeugnisabſchriften
unter B 58 an die Exp. (*1288md
Möbelzeichner zur Aushilfe geſ.
*1122oim) Portune, Bl ichstr. Ic.
Jüngerer Frieſenrgehilfe
nach Seeheim a. d. B. geſucht.
15299oim) Jean Keimp, Friſeur.
eir ſerter leſer
geſucht Sandbergſtr. 8. (B15494
Bekannte Fabrik bewährter techn. Artikel, wie
Stopfbüchſen=
packungen, Dichtungsmaterialien ꝛc., welche bereits über
13 Jahre auf dem Markte ſind (beſte Referenzen aus der
Großinduſtrie vorhanden) ſucht für hieſigen Bezirk
arbeitssamen Vertreter.
Maſchinenkenntniſſe erwünſcht, unbedingt erforderlich aber
gute perſönliche Beziehungen zu Dampfbetrieben. (15459ff
Sehr hohe Frovisionen auch für alle Nachbestellungen. Zahlreiche
Vertreter verdienen monatlich durchſchnittlich Mk. 500.— u. mehr
an Proviſion. Etwas Kuni chaft bereits vorhanden. Offerten
er=
beten sub K. R. 355 an Haasenstein & Vogler, A.-G., Hamburg.
M
Weissbinder
geſucht. Wilh. u. Konrad Gerbig.
Weissbindermstr., Worfelden. (15437md
Jung. Hausbarsche
Radfahrer, per ſofort geſucht.
Näheres in der Exped. (*1202im
Hausbursche
mit guten Zeugniſſen, der
ſelb=
ſtändig arbeiten kann, geſucht
15440)
Hotel Hess.
Lehrling
geſucht.
(14695a
A. Anton, Küchen=Magazin,
Eliſabethenſtraße 1.
Jung. kräft. Bursche
zum Flaſchenſpülen ꝛc. geſucht
Wilhelm Schulz,
Eliſabethen=
ſtraße 25.
(15439mdf
Zuverl. Schuljunge geſucht, um
abends ein kl. Gärtchen zu gießen
Hobrechtſtraße 5, 2. St. (*1313
füng. Hausburſche
geſucht. (15484
paul Matheis &e Ca.
Ludwigſtraße 15.
Köſtliche
Erfriſchung
Apfelfrada pr. Flaſche 45 ₰
Cider (Apfelſaft) „ 50 ₰
Johannes Horn
Alexanderſtr. 4, I. (15284
2
Der erste Roman von
Otto von Gottberg
erscheint jetzt in der
„Gartenlaube
Gottberg ist berühmt geworden durch sems
glänzenden Schilderungen vom Russisch-
Japs-
nischen Krieg. Die „Gartenlaube” mit dem
Anfang seines ersten in deutschen
Diplomsten=
kreisen spielenden Romans ist für 25 Pf. (mit
„Welt der Frau‟) zu bezichen durch alle
Buch-
handlungen und den Verlag Ernst Keils Nachf.
(August Scherl) G. m. b. H., Leipzig und Berlin.
Kocks
Wanzentinktur
(nur echt mit der Feder)
Flaſche 50 Pfg.
vernichtet zuverläſſig Wanzen
und deren Brut billiger und
ſicherer wie Formalin= und
Schwefeldämpfe.
Nur zu haben:
Drog. Gebr. Vierheller,
Schuſtergaſſe.
Drog. Ant. Fischer,
Frankfurterſtraße.
(12461a
Bäckerei= und Konditorei=Filiale
mit Kaffeestube
Landgraf Georgstrasse 34
(hinter dem Schwimmbad)
(15121a
Wilhelm Mitze
Inhaber:
Grossh. Hess. Hoflieferant.
Institut zur Vernichtung jegl. Ungeziefers
Darmstadt, Dieburgerstrasse 10
Inh.: Ch. Schenk
6.
Wanzen, Käfer, Mänſe, Ratten, Motten uſw.
vertilgt unter Garantie bei billigſter Berechnung.
— Beſtellung erb. ſchriftl. od. Tel. 2067.
Koſtenloſer Beſuch nach hier u. auswärts. (13882a
2 Danischer Cchsen
1 Doppel=Waggon prima
1ebeider
ist eingetroffen. Schlachtung im hiesigen städt. Schlachthof.
Engros-Verkauf im Schlachthof. Detail-Verkauf in meinem Geschäftslokal Grosse Ochengasse Hund80 Pf.
Prima schweres Kalbfleisch per Pfund 90 Pfennig.
Ax
men
GoortErEnEr
15469)
Telephon 537.
Um die hervorragende Qualität des Fleisches der von mir jetzt lebend eingeführten Tiere weiteren
Kreisen zu zeigen
verkaufe solches an allen Markttagen im Erbprinzen.
Luster-Saccos
Sommer-Anzugstoffe, extra leicht
in grosser Auswahl, sehr billig.
jean Stichel,
Rheinstr. 4.
15143a)
Mein Büro beſindet ſich jetzt in
meinem Hauſe
5830 Lauteſchlägerſtraße 30.-
Bei Bedarf halte ich mich beſtens empfohlen. (13792a
Philipp Diehl, Kohlenhandlung.
Mlane
übernimmt das Quetſchen oder
Schroten von Körnern in großen
und kleinen Poſten. Gefl. Anfragen
unter B 44 an die Exp. (15409im
Salon-Einrichtung
älterer Stil, rot Plüſch, gut erh.,
für Arzt oder Rechtsanwalt als
Wartezimmer geignet, bilig zu
verkaufen. Anzuſehen v. 9—12 Uhr
15485mf) Wittmannſtraße 47.
eg. Geſchäftsaufg. vollſtänd.
Magazin=Einrichtung für
Kolonialwarenh., dar. viereckige
Blechbeh. m. Entnahmevorricht., gr.
Reg. u. Leit., 1 Füllof. m. gr. 3Bogen=
Knierohr, ſof ſow. d. geſ.
Ladenein=
richtung bis Ende Sept. bill. z. verk.
Näh. I. V. Hänzel, Rheinſtr. 37. (*
Spanische Guitarre
billig zu verkaufen Nieder=
Ram=
ſtädterſtraße 53, 1. St. (15507md
Hinderwagen mit Gummtreiſen,
gut erhalten, billig zu verkauf.
Brehm, Pankratisſtr. 30½, II. (*1311
Drivat-Mittagstisch in beſſer.
I Penſion von Herrn geſucht.
Angabe der Tiſchzeit u. Preis u.
B 73 an die Exped. erb. (*1331
Tüchtige Wirtsleute
für altbek. Lokal in guter Lage
der Altſtadt geſucht. (B15501
Jacob Weber,
Depot Apostelbräu,
Neue=Niederſtr. 11, Teleph. 837.
Schiffsbericht. Hamburg=
Ame=
rika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Hrn. Adolf Rady.
Darm=
ſtadt, Zimmerſtraße 1. Dampfer
„Batavia‟, 12. Juli 8 Uhr 15 Min.
abends in Baltimore. — Dampfer
Eineinnat”., von New=Vork
kom=
mend, 15. Juli 1 Uhr 10 Minuten
morgens auf der Elbe. — Dampfer
„Kaiſerin Auguſte Viktoria”, nach
New=York 14. Juli 8 Uhr 45
Mi=
nuten abends von Cherbourg. —
„Prinz Oskar”, 13. Juli 11 Uhr
30 Minuten morgens von
Phila=
delphia, nach Hamburg. —
Ver=
anügungsdampfer „Meteor” dritte
Nordlandfahrt, 14. Jult 8 Uhr
20 Minuten morgens in Bergen.
Woog, am 16. Juli 1912.
Waſſerhöhe am Pegel 3,57 m.
Luſtwärme 192 G.
Paſſerwärme vorm. 7 Uhr 240C.
Woog=Polizei=Wache.
nebſt Ge=
Aelteres Laufpferd ſchirr und
Break mit Kaſten und Sitzen für
380 Mk. zu verkaufen, für Bäcker
und Metzger geeignet. (*1261ms
Näheres in der Exped.
(*1323
Zither zu verkaufen
1.
Lichtenbergſtr. 62, 2. St.
„Mein Schlager‟
¼ Pfd. 25 Pfg.
Emmericher Waren-Expedition
Blisabethenstr. 12. (14845a) Tel. 979.
Nach
Hey
TE
20
ab Rotterdam
via Boulogne-sur-Mer
(15450a
mit der
Nolland Amerika Uinie.
Erstklassige, bis 24170 Reg.-Tonnen
grosse Doppelschrauben-Dampfer.
Neuer Dreischrauben-Dampfer
von 32500 Reg.-Tonnen im Bau.
Kajüts-Billette und Auskunft durch
Aug. Cellarius, Darmstadt
Bleichstr. 53. Tel. 1440.
Programm
zu dem am Mittwoch, den
17. Juli, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Inf.=(Leibgarde=Regts. Nr. 115.
1. Couleur=Marſch von Müller.
2. Ouverture zu „Die Zauberflöte‟
von W. A. Mozart. 3. Fantaſie
aus „Der Baſazo” von
Leon=
cavallo. 4. Marſch der
Lands=
knechte und Altnürnberger
Trink=
lied aus dem 15. und 16.
Jahr=
hundert von Schreck. 5. Eva=
Wal=
zer von Lehär. 6. Tachassin-
Vatan (Es lebe die junge Türkei),
Marſch von Lange=Bey.
Lebensmittel
-Geschäft
ſeit 30 Jahren beſtehend, in guter
Lage, wird mit Haus (Ecke) dem
Verkauf ausgeſetzt: Forderung
nicht hoch. Anfrage unter B 53
an die Expedition.
(15449a
Bäckeret zu mieten geſucht.
Off. unt. G. 15637 an Haasenstein &
Vogler, A.-G., Frankfurt a. M. (15354fI
eete
2 Zimmerhaus
auch zum Alleinbewohnen mit
ſchönem Garten, ſim ſüdl.
Stadt=
teil, zu verkaufen
(14156a
Näheres Mühlſtraße 68, 1. St.
Im sädl. Stadtell
ein neuzeitlich eingerichtetes Vier=
Zimmerhaus billig zu verk. Off.
unt. W 58 an die Exp. (B14814
EinGenrtentſast
Bismarckstrasse 41
11 Zimmer u. Zubehör. herrſchaftl.
eingerichtet, auch für Penſion
ge=
eignet, günſtig zu verk. Einſichtn.
und Näheres daſelbſt. (15222a
Villa
Ohlyſtraße30, von Herrn
Geheimerat Haas z. Zt.
bewohnt, freiſtehend, mit
12 Zimmern, reichlichem
Zubehör, Zentralheizung,
elektr. Licht, Balkon und
Garten iſt per 1. Oktober,
bezw. 1. November d. Js.
oder per 1. April 1913 zu
vermieten oder zu
ver=
kaufen. Näheres
Roquette-
weg 3 oder bei Sebastian
Eckler, Rheinſtraße 9,
Tel. 243.
(B15455
Selt. günſt. Angebot.
Eine Kaſſe, b. d. Grundſtücksſpek.
ſatzungsgem. ausgeſchl., hat inf.
Konk. ein. Hypoth.=Schuldn., Amt
Weinheim i. B., Haupt= u. Nebenb.
geleg., 1903 erb. neuzeitl. (*871dsm
Villa mit Hintergeb.
45m l., gewölbt. Keller,
Magazin=
u. Bureauräume (Dampfh.,
Waſſer=
leitung u. elektr. Licht) zum
Buch=
wert der erſt. Hypoth. von rund
40 000 Mk. zu verk. Amtl.
Schätz=
ung von 1906 70 000 Mk.
Kom=
munalſteuer 47 pCt. Als
Privat=
villa, ſow. faſt f. jed. Geſchäftszw.
geign. Anfr. u. A 41. a. d.Exp. erb.
Schöne Bauplätze an
der neu erſchloſſenen Straße
zum Botan. Garten zu vrk. Anfr.
unter P 92 an die Exped. (9978a
12000 Mk.
77 Prozent d. Taxe, gegen II. Hyp.
auf erſtkl. Obiekt geſucht.
Ge=
ſchäftshaus. Off. unt. T 16 an
die Exped.
(13457a
15—16000 Mk. bis
I. Hypothek zu 60pEt. der Taxe
vom Selbſtgeber geſucht. Genaue
Offerten unter V 62 an die
Exvedition d. Bl.
(B14394
Eerleicht e. beſ. rcgt. 150. ., I.
gegen pünktl. Rückzahl. Off.
unt. B 24 an die Exp. (*1177imd
Mrihet hrehe
auch
suche 96000 Mk. geteilt.
Off. u. B 7 an die Exp. (*1126oim
Suche 2. Hyp., 10000 M innerb
70% d.ortsger. Taxe v. Selbſtg. Gef
Off. u. B 52 an d. Exp. (15436md 5—10 000 Mk. jährl.
Reinverdienſt bietet ſich Käufer
einer Reſtauration.
(B15492
Ernſte Anfragen unter B 71
befördert die Exped. ds. Bl. diskontiert kl. Wechſel
Wer bis 500 Mk.? Off. unten
B 66 an die Exp.
(*1326 leiht einem Ehepaar
Wer 150 Mk. gegen Sicherh.
und pünktl. Rückzahlung, nur vor
Selbſtgeber. Gefl. Offert. unter
B 63 an die Exrp.
(*1315 Auf gutes Haus II. Hypothek
geſ. v. prima Leut. Offert. A R 75
Hauptpoſtl. Darmſtadt. (13525a Mut un Mahetentie
in beliebiger Höhe zu günſtigen
Bedingungen auszuleihen. Offert.
u. A 83 a. d. Exped. erbet. (15243a Fur Penſion
eine 5—6 Zimmerwohnung zum
1. Okt. geſucht. Off. mit Preisang
unt. B 84 an bie Exp. (*127a Schene S-zim. Wehl.
mit vollſt. Zubehör in ſtillem Hauſe,
ſüdl. Stadthälfte, von ruh. Mietern
geſ. Off. u. U 94 an d. Exp. (B14124 Prautpaar ſucht auf 1. Okt., event.
auch 1. Nov. ſchöne 4 Zimmer=
wohnung mit Veranda, Bad er=
wünſcht. Off. mit Preisang. unt.
B 45 an die Exp. erb. (*1259 Eine 4—5 Zimmer=
Wohnung
zum feineren ruhigen Geſchäfts=
betriebe, part. od. 1. Stock in rein.
Hauſe per bald od. ſpäter geſucht.
Angebote mit Preisang. erb. unt.
B 70 an die Exp.
(B15491 4 oder 5 Z.-Wohnung
mit Bad, neuzeitlich eingerichtet,
von ruhigen Mietern geſucht.
Angebote mit Preisangabe unter
B 55 an die Expedition. (*1295md Eine4-u.eineozim.n.
mit großen Räumen nebſt Zubehör
in einem ruhigen Hauſe von kl.
Familte jetzt oder ſpäter zu mieten
geſ. Of. u. U95 a. d. Exp. (B14126 Akadem. gebildeter Beamter
2 (kinderlos) ſucht in freier,
ruhiger Lage eine 3=Zimmerw. per
1. Sept. od. 1. Okt. Off. m. Preisang.
unter B 78 an die Erp. (*126ms Melt. Fräulein ſucht 2 Zimmer
4 u. Küche, abgeſchl. Vorplatz,
für 1. Oktober, auch ſpäter. Off.
unt. B 51 an die Exp. (*1266 Teeres Zimmer geſucht. Offerten
C unter B 59 an die Exp. (*1299 ſucht vom 24. Juli
veterinär ab möbl. Zimm.,
womöglich in Nähe der 24er Drag.=
Kaſerne, auf 8 Wochen. Offerten
sub B 43 an die Exped. (*1247im Schön möbl. Zimmer, wenn
möglich Nähe der Hochſchule,
per 1. Auguſt geſucht. Off. unter
B 29 an die Expedition. (*1214im
Anſtänd. Arbeiter ſucht Nähe der
AFrankfurterſtr. möbl. Zimmer.
Off. u. B 36 an die Exp. (*1249
S möglichſt part,
M mit kleinerem Lagerraum,
ev. Keller, per 1. Auguſt zu mieten
geſucht. Offerten erbitte u. H. B.
168 hauptpoſtlagernd. (15509md
Jun= Kaufmaun ſucht p. 1. Aug.
ſchön möbl. Zimmer in mittl.
Lage der Stadt. Offerten unter
B 67 an die Exp. ds. Bl. (*1330
Dureaugehilie ſucht per 1. Auguſt
B möbliertes Zimmer. Offerten
mit Preis unter B 64 an die
Expedition ds. Blattes. (*1322
Keilenet art.
ſchöne 5 Zimmerwohnung ner
ſo=
fort. Preis 1000 Mark. Näheres
Heinrichſtraße 97.
(15503ms
Wittmannſtr. 3 4 Zim.=Wohn.
nebſt Fremdenzim. per 1. Okt. zu
verm. Näh. im 2. Stock. (*1343ms
ſchöne 3 Zimm.=
Mühlstr. 25 Wohnung per
1. Auguſt zu vermieten. (*1342ms
2 Z.=Wohn.
Ballonplatz 7 z. vm. (345ms
Erbacherstrasse
zwei 2 Zimmer=Wohnungen pro
Monat 16 und 14 Mk. Näheres
Stiftſtraße 19, Büro. (15487ms
Mllel Zammme
Schwanenſtr. 72, II., 2 gut
möbl. Zim. an ſol. Hrn. (*1253mds
Grafenſtr. 4, I., ſchön möbl. Z.
mit Gas u. ſep. Eing. (*1271mdfs
Blumenthalſtr. 43, I., frdl. möbl.
Z. mit ſep. Eing. zu vm. (*1196msms
Neckarſtr. 10 (Eing. Waldſtr.)
2 Tr., ſch. gr. gutmöbl. Z. (15415ms
Rheinſtraße 8, 3. Stock, ſchön
möbl. Zimmer zu verm. (*1264
iLuiſenſtr. 34, II., pis=A. wis dem
Palaisgarten ein ſch. möbl. Z. (*1304
Karlſtraße 28, 3. St., freundl.
ſchön möbl. Zimmer (Alleinmieter)
per 1. Aug. billig zu verm. (*1309ms
Karlſtraße 47, 1. Stock, ſchön.
möbl. Zimmer mit Kaffee für
20 Mk. ſofort zu verm. (*1305ms
Eckhardtſtr. 21, I., ſchön möbl.
Zimmer ohne vis=A-vis, auch mit
Penſion, zu vermieten. (15466ms
Riedeſelſtr. 68, III., möbl. Z.,
pro Woche 3.50 Mk. (*1294
Waldſtr. 30, Hth., III., Schlfft.
wchtl. 2.70 Mk. m. Kaff. (*1283md
Schloßgartenplatz 7, nächſt d.
Herreng. u. d. Hochſch., frdl. mbl.
Zim. an ein. ruh. Herrn. (15423ms
Wendelſtadtſtr. 15, pt., gut
möbl. Wohn= u. Schlafz. (15428ms
Beſſeres möbl. Zimmer zu verm.
Näheres Eberſtadt, Alte Darm=
(15444mdfs
ſtädterſtr. 40.
Mathildenſtr. 1 möbl. Zimm.
an Dame o. ruh. H. zu v. (B15411ms
Röbl. Zimmer mit elektr. Licht
Me od. Lichtleit. z. 1. Okt. geſucht.
Off. u. R. 46 an die. Exp. (*1251
Lauteſchlägerſtr. 6, II., fein
möbl. Z. an ſol. H. bill. zu v. (15448ms
Schön möbl. Zim. per ſof. z. vm.
Näh. Eliſabethenſtr. 28, I. (15506ms
Eſchollbrückerſtr. 6, I., möbl.
Zimmer, event. Wohn= u.
Schlaf=
zimmer zu vermieten. (*1332mdf
Stellenloſe Mädchen finden
Unterkunft bei Frau Bauer,
Marktplatz 12.
(12385a
Kbla
Während der Ferien
Penſtonl. ſinden bei einer Dame
1—2 Kinder oder Erwachſene aute
Penſion zu mäßigem Preis. Näh.
zu erfragen in der Exp. (34944s
Die Walberholungsſtätten.
E. S. Man ſchreibt uns: Die beiden
Walderholungs=
ſtätten am Beſſunger Forſthaus ſind ſeit dem 14. Mai
wieder in Betrieb. Alljährlich, wenn die Natur aus
ihrem Winterſchlafe zu neuem Leben erwacht, dann wird
es auch in den Erholungsheimen, die den Winter über ein
Bild der Verlaſſenheit boten, lebendig. Weit ſtärker als
in früheren Jahren iſt diesmal die Beſucherzahl.
Wäh=
rend früher durchſchnittlich 40—45 Perſonen die beiden
Stätten bevölkerten, ſind es jetzt ihrer mehr als 70.
Die=
ſes bedeutende Anſteigen der Belegungsziffer iſt in der
Hauptſache eine Folge ärztlicher Verordnung und zeigt,
daß dieſe Tagesſanatorien einem wirklichen Bedürfnis
entſprungen ſind und daß man den geſundheitlichen Wert
der Waldkuren auch in den Kreiſen der Aerzte praktiſch
würdigt. In den Berichten des Deutſchen
Zentralkomi=
tees zur Bekämpfung der Tuberkuloſe in Berlin haben
die Walderholungsſtätten ſchon immer eine überaus
günſtige Beurteilung gefunden. So ſpricht ſich der
Ge=
neralſekretär dieſer Körperſchaft, Oberſtabsarzt a. D.
Pro=
feſſor Dr. Nietner, wie folgt aus: „Der Einrichtung der
Walderholungsſtätten hat das Präſidium des Deutſchen
Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkuloſe von
Anfang an ſeine ganze Sympathie entgegengebracht. Sie
ſind nicht nur eine der wichtigſten, die Heilſtättenfürſorge
ergänzenden Einrichtungen, ſondern auch die wirkſamſte
prophylaktiſche Maßnahme nächſt den Auskunfts= und
Fürſorgeſtellen. Dieſe können die Walderholungsſtätte
kaum entbehren. In dieſer Erkenntnis hat das
Präſi=
dium des Zentralkomitees die der Walderholungsſtätte
zugrunde liegende Idee und ihre Durchführung nach
Kräf=
ten gefördert.‟ Dieſe große nationale
Wohlfahrtsorga=
niſation, die den Ruhm für ſich in Anſpruch nehmen
darf, durch ihre umfaſſende und planvolle Tätigkeit an
dem ſteten Rückgange der Tuberkuloſe=Sterblichkeit
her=
vorragenden Anteil zu haben, bezeugt den
Walderholungs=
ſtätten ihr beſonderes Intereſſe durch einen einmaligen
Barzuſchuß von je 5000 Mark oder durch koſtenloſe
Ab=
gabe einer Döckerſchen Wirtſchaftsbaracke.
Es iſt ein anheimelndes Bild, das uns beim Betreten
der Frauen=Walderholungsſtätte umfängt. Eine
feier=
liche Stille berührt wohltuend unſere Sinne und bringt
uns die Schönheit der in friſchem Grün prangenden
Waldlandſchaft noch wirkſamer zum Bewußtſein. Hinter
uns liegt der Lärm des Alltags und vergeſſen iſt die
ner=
vöſe Unraſt des täglichen Berufslebens. Nichts ſtört und
beunruhigt den tiefen Frieden, der über der Stätte lagert.
Höchſtens ein gefiederter Sänger wagt es, aus einer
ſchattigen Baumkrone mit ſanften Weiſen die
Waldesein=
ſamkeit zu unterbrechen. Das maſſive Wirtſchaftsgebäude
mit ſeinem geräumigen Saal, eine Liegehalle und ein
Licht= und Sonnenbad bilden die wenigen Gebäulichkeiten
dieſer Walderholung. Zu zweien oder zu kleinen
Grup=
pen vereinigt, ſehen wir zahlreiche Frauen und Mädchen
in traulichem Geplauder oder in Hängematten und
Liege=
ſeſſeln in ein Buch vertieft oder ganz dem Genuſſe des
Waldfriedens und der würzigen Luft hingegeben. Andere
widmen ſich Unterhaltungsſpielen, ſonnen ſich im
Licht=
bade oder luſtwandeln im Schatten der zahlreichen Bu=
chen. In der Küche finden wir geſchäftige Hände, umn dem
durch die Waldluft anſpruchsvoller gewordenen Magen
der vielen Gäſte gerecht zu werden. Und inmitten der
Pfleglinge die Leiterin, Schweſter Eliſe, die mit
prüfen=
dem Augen überſchaut, ob alles in Ordnung iſt, und
da=
bei infolge ihres freundlichen Weſens überall gerne
ge=
ſehen wird und willig Gehorſam findet. Hier in dieſer
idylliſchen Stätte, wo die Sorgen und Mühen einer oft
düſteren Häuslichkeit abgelöſt werden durch die reizvolle
Szenerie eines auf Schönheit und friedliches Behagen
geſtimmten Waldbildes, hier iſt nicht nur für den Körper,
ſondern auch für den Geiſt der geeignete Boden zur
aus=
giebigen Erholung. Man braucht nicht einmal
wiſſen=
ſchaftliche Autoritäten reden zu laſſen, um die
Heilfakto=
ren der Walderholungsſtätten, „geſunde Luft, Ruhe und
gute Verpflegung” richtig ſchätzen zu lernen, ſondern
man kann den Erfolg mit eigenen Augen prüfen. Das
Nahrungsbedürfnis, das namentlich bei blutarmen
Frauen oft ſehr gering iſt, nimmt bald zu, das
Körper=
gewicht vermehrt ſich, das Allgemeinbefinden
wird beſſer, ſo daß aus dem Pflegling, der
müde und abgehärmt die Walderholungsſtätte erſtmals
betrat, wieder ein geſunder und lebensfroher Menſch
wird, der mit friſchen Kräften wieder ſeinem Beruf
nach=
gehen kann. Während es früher nur den beſſer geſtellten
Kreiſen möglich war, ſich die Vorteile eines
Kuraufent=
haltes auf dem Lande zu verſchaffen, können in den
Wald=
erholungsſtätten auch die minderbemittelten
Volksſchich=
ten dieſe Wohltat genießen. Und gerade das arbeitstätige
Volk, das vielfach mit widrigen Berufs= und
Lebensver=
hältniſſen im Kampfe ſteht, verdient redlich dieſe
Ver=
günſtigung, denn die Geſundheit iſt das einzige und
zur Exiſtenz dringend notwendige Gut dieſer Kreiſe.
Neben dem Zweck der Erholung haben die
Wald=
erholungsſtätten auch die Aufgabe, vorbeugend gegen die
Tuberkuloſe zu wirken. Haben doch gerade die
vorbeugen=
den Maßnahmen in der modernen Heilwiſſenſchaft größte
Beachtung gefunden. Immer noch werden durch ſchlechte
Wohnungs= und Ernährungsverhältniſſe und dergleichen
alljährlich zahlreiche Opfer dem Würgengel „Tuberkuloſe‟
ausgeliefert. In dem energiſchen Kampf, den
wiſſenſchaft=
licher Scharfſinn im Bunde mit der öffentlichen
Kranken=
fürſorge und freier Liebestätigkeit gegen dieſe große
ſo=
ziale Krankheit unſeres Zeitalters mit zunehmendem
Er=
folge führt, bilden auch die Walderholungsſtätten ein
wertvolles Hilfsmittel.
Der ſozial=hygieniſche Charakter der Erholungsſtätten=
Idee hat auch die Anerkennung der Wiſſenſchaft gefunden.
Wir finden ſie gewürdigt in allen neueren hygieniſchen
und ſozialen Lehrbüchern und begegnen ihr als wichtigen
Beratungsgegenſtand auf Kongreſſen. Wie ſehr auch die
Geſundheitsbehörden die Bedeutung der
Walderholungs=
ſtätten anerkennen, geht u. a. daraus hervor, daß die
preu=
ßiſche Medizinalverwaltung ſie zum Thema von
Prüf=
ungsarbeiten für Kreisärzte gemacht hat.
Zu den Walderholungsſtätten hat auch die private
Mildtätigkeit große Mittel beigeſteuert. Ohne dieſe von
ſozialen und menſchenfreundlichen Regungen diktierte
Opferwilligkeit wäre es nicht möglich geweſen, dieſe Ein=
richtung ins Leben zu uſen. Die Walderholungsſähten
ſind daher auch für ſo manchen denkenden Beſucher
ver=
anlaſſend, mildere Blicke zu Kreiſen zu werfen, denen er
leider ſozial entfremdet iſt. Und gerade in unſerer Zeit,
wo die verſchiedenen Volksklaſſen ſich fremd
gegenüber=
ſtehen, und ſich nicht verſtehen, ſind auch die
Walderhol=
ungsſtätten als ein ſichtbacer Ausdruck der von ſozialen
und ethiſchen Geſichtspunkten getragenen
Fürſorgebeſtreb=
ungen geeignet, verſöhnend zu wirken. Man kann nur
wünſchen, daß edles Menſchentum nie erlahmen möge,
ähnliche Inſtitutionen zum Beſten der Armen und
Be=
drängten unſeres Volkes zu ſchaffen. Bedürfnis hierzu
iſt noch in reichem Maße vorhanden. Man halte nur bei
den Krankenkaſſen oder anderen Fürſorgeanſtalten
Um=
ſchau unter den Leuten, die hier Hilfe ſuchen, und man
wird gar bald zu der Ueberzeugung kommen, daß trotz
unſerer wohlorganiſierten Wohlfahrtspflege noch
vieles zu tun übrig bleibt. Wohl kann man
ſich herzlich freuen, daß dank unſerer
ſozia=
len Geſetzgebung und dank einer reichen Betätigung
ſozialer Nächſtenliebe ein großer Teil menſchlichen Leides
und wirtſchaftlicher Not behoben wird. Aber noch eine
Unzahl Fälle gibt es, die nicht in den Bereich irgend einer
Wohlfahrtseinrichtung fallen und wo infolgedeſſen jede
Hilfe mangelt. Lebensſchickſale öffnen ſich dann unſerem
Auge, die alles, was das Leben lebenswert macht,
ver=
miſſen laſſen und nichts als Sorge und Elend in ſich
ber=
gen. Genügt ſchon der bloße Anblick, um unſer tiefſtes
Mitgefühl zu wecken und den heißen Wunſch in uns rege
werden zu laſſen, hier helfend eingreifen zu können, ſo
tut es unſagbar weh, dieſen Aermſten die begehrte Hilfe
verſagen zu müſſen. So treten auch an den Verein
Wald=
erholungsſtätte öfters Geſuche um Freiſtellen heran.=
Es ſind mittelloſe, nicht verſicherungspflichtige Perſonen,
deren Geſundheitszuſtand eine ausreichende Erholung
und gute Verpflegung dringend erfordert. Schwer iſt es,
hier einen abſchlägigen Beſcheid geben zu müſſen. aber
der Verein kann im Gegenſatz zu anderen
Walderholungs=
ſtätten Freiſtellen nicht gewähren, weil er finanziell
hier=
zu nicht in der Lage iſt. Und doch mangelt es nicht an
Gelegenheiten, wo namhafte Summen edlen Zwecken”
nutzbar gemacht werden ſollen. Bei Vergleichen,
Erricht=
ung von Teſtamenten oder bei Ereigniſſen familiärer
Natur, wo ein von Freud oder Leid ergriffenes Herz das
Bedürfnis nach Betätigung liebreicher Nächſtenliebe fühlt,
würden die Stifter im Sinne echt chriſtlicher Caritas
han=
deln, wenn ſie der Walderholungsſtätten gedächten.
Wer=
den doch die ihr zufließenden Mittel für das teuerſte und
wichtigſte Gut des werktätigen Volkes die Geſundheit,
verwendet. Es iſt nicht nur eine ſoziale Pflicht, ſondern
gewährt auch innere Befriedigung, ſeinen von Krankheit
und Sorgen niedergedrückten Mitmenſchen hilfreich die
Hand zu bieten. Und das Bewußtſein, in dieſem Punkte
ſeine Schuldigkeit getan zu haben, wird dem, den ein
gütiges Geſchick ohne eigenes Verdienſt auf die
Sonnen=
ſeite dieſes Lebens ſtellte, zur inneren Beruhigung
ge=
reichen und ihm reichen Lohn für ſeine Spende bringen.
Nachdruck verboten.
Eine vorzügliche Passform
onsere Halbschuhe
besitzen Speier’s Halbschuhe.
sind stets elegant.
Extra-billiger
Daison-Ausverkaun
Folgende Posten Qualitäts-Schuhwaren
verkaufen wir enorm billig:
76
10
850
Ein Posten Herrenstiefel
765 850 g
Damenstiefel schwarz .
850 1035 11
Damenstiefel braun
Sehenswert sind unsere
Chic u. doch einfach
neuen Sommer-Modelle.
sind unsere Schuhe.
67
Damen-Halbschuhe schwarz
761.
Damen-Halbschuhe braun
850 95
Mädchenstiefel je nach Grösse . . . 450 5.− 55
2.— 250 3.-
Kinderstiefel je nach Grösse.
Eine besonders günstige Gelegenheit, gerade zur Reisezeit
zu den kommenden Ferien, bieten unsere gegenwärtig
statt-
findenden billigen Verkaufstage.
Grosse Posten Qualitäts-Schuhwaren gelangen während
dieser Zeit zum Verkauf und zwar zu Preisen, die in
An-
betracht der hervorragenden Beschaffenheit der Waren
wirk-
lich billig genannt werden müssen.
Halbschuhe sind
In Qualität
reschten Sies unere Schaufenter
Die Preise verstehen sich für
Je-
die Mode 1912.
unübertroffen.
dermann ohne Ausnahme rein 1 Tund verlangen Sie die darin
aus-
gestellten Waren.
netto nur gegen bar.
’s Schuhwarenhaus
Inh.: PAUL WILbAU
Sbeier
nur
Ludwigstr. 16.
Verkaufsstellen von Speier’s Schuhwaren: Frankfurt a. M., Zeil123 (Zeil-Palast), Wir führen Halbschuhe in
Moderne Formen in
Offenbach, Hanau, Worms, Würzburg, Nürnberg. München, Stuttgart, Strass- schwarz, weiss, braun, grau, beige.
allergrösster Auswahl.
burg, Köln, Aachen, Dortmund, Leipzig, Linden, Hannover, Hamburg, Breslau,
(15480
Düsseldorf, Duisburg, Hamm, Bonn, Limburg a. d. L.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 kleines Portemonnaie mit einigem Inhalt.
1 kleiner ſilberner Anhänger (Die Woche). 1 weißer Damen=
Leder=
gürtel. 1 Einmarkſtück. 1 kleines weißes Taſchentuch mit rotem
Saum. 1 goldenes Medaillon mit Herrenbild. 1 Dienſtbuch, auf
den Namen Chriſtine Böller ausgeſtellt. 1 Zweimarkſtück. 1 ſchwarz.
Sonnenſchirm. 1 große Milchkanne. 1 Viertellos der Preußiſchen
Klaſſenlotterie. 1 Kneifer ohne Faſſung mit Etui. 1 Füllfederhalter.
1 Abonnementskarte für das Schwimmbad. — Zugeflogen:
1 Kanarienvogel.
(15441
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 2 Pinſcher (zugelaufen). Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Ver=
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(15471
Bekanntmachung.
Im hieſigen Schlachthof iſt am 14. ds. Mts. bei einem
Trans=
port von Schweinen die Maul= und Klauenſeuche feſtgeſtellt worden.
Sämtliche Schweine wurden alsbald abgeſchlachtet und die Desinfektion
vorgenommen. Die Seuche iſt demnach als erloſchen zu betrachten.
Darmſtadt, den 16. Juli 1912.
(15499
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Bekanntmachung.
Zum Oktober dieſes Jahres werden mehrere Berufs=Chauffeure
als Dreijährig=Freiwillige für das III. Seebataillon (Marine=
Infanterie) in Tſingtau (China) eingeſtellt zwecks vorausſichtlicher
Verwendung als Automobil=Chauffeur beim Gouvernement Kiautſchou.
Einſtellung: Oktober 1912, Ausreiſe nach Tſingtau Januar 1913,
Heimreiſe Frühjahr 1915.
Bedingungen: Mindeſtens 1,65 m groß, kräftig, geſunde Zähne,
nicht unter 18 Jahren.
In Tſingtau wird außer Löhnung und Verpflegung täglich
0,50 Mk. Teuerungszulage gewährt.
(15443
Meldungen ſind mit genauer Adreſſe unter Beifügung eines
vom Zivilvorſitzenden der Erſatzkommiſſion ausgeſtellten Meldeſcheins
zum freiwilligen Dienſteintritt auf drei Jahre zu richten an:
Kommando des III. Stammſeebataillons Wilhelmshaven.
Korn= und Grünfutter=Verſteigerung.
Mittwoch, den 17. Ifd. Mts., nachmittags 4½ Uhr, wird
die Kornernte von ca. 3 Morgen ſtädtiſchen Geländes am
Pfarr=
wieſenweg und an der Weiterſtädter Straße, ſowie das Grünfutter
von 6 Morgen der Pallaswieſe an Ort und Stelle öffentlich
meiſt=
bietend verſteigert.
(15377im
Zuſammenkunft auf dem Pfarrwieſenweg.
Darmſtadt, den 15. Juli 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Jgeger.
Korn= und Hafer=Verſteigerung.
Donnerstag, den 18. er., abends 6 Uhr,
verſteigere ich im Auftrag des Nachlaßverwalters Herrn Friedrich
Stumpf hier zirka 10 Morgen Korn und Hafer öffentlich
meiſt=
bietend. Die Frucht ſteht ſehr ſchön. — Zuſammenkunft der
Steigerer am alten Arheilger Weg (Gärtnerei Walter). (*1038som
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher.
Torfverſteigerung.
Donnerstag, den 18. Juli 1912, vorm. 10 Uhr
anfangend, werden auf dem Rathauſe zu Pfungſtadt
ca. 550000 Stück Torf
meiſtbietend verſteigert.
Pfungſtadt, den 16. Juli 1912.
(15508
Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
J. V.: Nungeſſer.
Darmstädter
Sprach-u. Handelsschule
10 Luisenstrasse 10
Leiter: Emil Held u. Hieron. Schneider.
Gründl. Unterricht in kaufm. Fächern, fremden Sprachen,
Stenogr. u. Maschinenschreiben.
675a
Kurse: Anf. jed. Viertelj. — Einzelunt.: jederzeit.
IA
Geschäfsverlenungu Hupfellung
Unserer werten Kundschaft, den hohen Behörden
und den Herren Architekten zur gefl. Mitteilung, dass
wir unsere Büroräume von Viktoriastrasse 76 nach
Frankfurterstr. 76 verlegt haben. Fernspr. 687
Indem wir bestens für das uns seither
entgegen-
gebrachte Vertrauen danken, bitten wir höflichst, uns
auch fernerhin durch Ueberweisung von Aufträgen gefl.
unterstützen zu wollen.
(15483ms
Darmstadt, den 16. Juli 1912.
Hochachtungsvoll
Heyl & Co.
Asphalt- und Eisenbetonbau-Unternehmung
Fernsprecher 687.
Frankfurterstraße 76
I
Bringe meine
Spedition und Lohnkutscherei:
(15295om
in empfehlende Erinnerung.
Friedr. Ackermann, Spedition und Lohnkutſcherei.
Ober=Ramſtadt.
Telephon Nr.
gehrock=, Frack=, Smoking=An
zu ver
züge, Zylinder, zu verleihen
Ein vollſtändiges Beit kaufen
Liebfrauenſtr. 74, Vdh. L., r. (*1341 Rheinſtraße 5, 2. Stock. (12036a
DlESEL-MOTOREN-ANLAGEN
Sauggas-Motoren
Präzisions-Motoren
für alle Betriebe und alle Brennstoffe
Lokomobilen
Lokomotiven
letzte Ausreichnungen: Brüsel 1910: Grand prir
Budapest 1911: Grosse goldene Staatsmedaille
Gasmotorenfabrik A.-G., Cöln-Ehrenfeld
Ueber 100000 Ps im Betrieb
(vormals C. Schmitz)
(V578
Bekanntmachung.
Mittwoch, 28. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bäckermeiſter
Hein=
rich Dieter dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
I 37 418 Hofreite
Mathil=
denplatz 5,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K29/12
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 13. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V15458
Bekanntmachung.
Donnerstag, 1. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Friedrich Ballé zu
Offenbach und dem Jakob Mohr
zu Darmſtadt im Grundbuch
hie=
ſiger Gemarkung zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 110¾/10 198
Grab=
garten 7
III 112 3723¾/10
Hof=
reite Su
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K25/12
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 12. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt
Müller. (V15457
Bekanntmachung.
Samstag, den 27. Juli 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den verſtorbenen
Johan=
nes Haus Eheleuten zu
Darm=
ſtadt zuſtehenden, in der
Gemar=
kung Beſſungen gelegenen
Liegen=
ſchaften:
Flur Nr. qm
I 252 249 Hofreite
Forſt=
meiſterſtraße,
I 253 276 Grabgarten
da=
ſelbſt,
XIII 229 400 Acker im
krum=
men Jochert,
XIII 230 994 Acker daſelbſt,
zum zweiten und letztenmale in
unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, auf freiwilligen
An=
trag verſteigert werden.
Die Genehmigung kann ſchon
bei Einlegung eines
annehm=
baren Gebotes erfolgen.
Darmſtadt, den 16. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
Frantz. (V15486
Bekanntmachung.
Für den Verkauf des Holzes in
dem Holzhofe dahier ſind folgende
Preiſe pro Rm. bis auf weiteres
feſtgeſetzt:
Buchen=Scheiter I. Kl. 12 Mk.
II. Kl. 10 „
Kiefern=Scheiter I. Kl. 10 „
II. Kl. 8 „
Scheiter II. Kl. beſtehen aus
aufgeſpaltenem Knüppelholz.
Die Beſtellungen des Holzes
haben bei Großh. Bezirkskaſſe
Darmſtadt zu erfolgen. (11317a
Darmſtadt, 15. Mai 1912.
Großh. Holzmagazins=Verwaltung.
Heinemann, Geh. Forſtrat.
Unmittelbar nach dem
Verkauf des ſtädtiſchen
Korns
verſteigere ich ca. 2 und
ca. 3 Morgen Korn zu
gleichen Bedingungen.
Joseph Henrich
Liebigſtraße 65. 1537eim
für 8 Mk. zu
Guſtarre verkaufen
*1260) Beſſungerſtr. 15, 2. St.
ſch mit 2 Schubladen zu verk.
*1272md) Liebfrauenſtr. 99, I
Wohne jetzt
Waldstrassel½, I. Stock
Malschule von Käte Ross.
Gründlicher Tiefbrand-Unterricht, Flach-Kerbschnitt,
Samtbrand, Metalltreibe-Arbeit, Zeichnungen, Entwürfe
aller Art.
(14107a
Ieler 1
beim Einkauf von je 1 Pfund Margarine
: zum Preise von 60 ₰ bis 1.00 ℳ :
ab Mittwoch, den 17. Juli.
Heldnd. Kartee u. Bobohsmrrtomaus
DARMSTADT — Obere Rheinstrasse 5
Telefon 1558.
Telefon 1558.
(15498)
Frühkartoffeln
(Pfälzer Kaiserkrone)
empfiehlt in jed. Quantum, ſowie
Portionenà 1 Mk. frei Haus (15033a
W. Nungesser
Fernſpr. 864. Dieburgerſtr. 10.
Kaſſenſchrank
klein
2 Betten mit Inhalt, faſt
neu, Tiſch, Büfett, ſowie zwei
Stoßkarren und Diwan bill.
abzugeben
(*1268
Pädagogſtraße 2, part.
Herren=Fahrrad mit Zub., gut
Terh., 1 kompl. photogr.
Stativ=
apparat, Bildgr. 13/18 cm, m.
Ein=
lag.9 12 cm, 1 Bürodrehſtuhl, alles
preisw. z. vk. Waldſtr. 15, II. (*1306ms
Sett mit Bettſtelle zu verkaufen
2 Taunusſtraße 39, 1. St. (*1288
Leichtes Laufpferd preiswert zu
2 verk. Stiftſtr. 97, Stb. p. r. (*1302
2 Ziegen u. 3 junge Gänſe billig
2 zu verkaufen. Petzold,
Schieß=
platz b. Griesheim, Wirtſchaft „Zur
Patronentaſche‟, 1. Stock. (*1284
1912 Zuchthühner
ſchöne, ſt. Tiere, liefert
„Geflügelhof Weſtfa=
§ len, Eiſerfeld=Sieg‟
Katalog grat. (10234E
Junge Dachshunde
gelb, zu verkfn. Eberſtadt b. D.,
15445msm) Müllerſtraße 11.
3 junge ſchöne Dobermann
1d billig zu verkaufen (*1310md
Turnhalle, Woogsplatz.
(hurmeiig
Kauft nur das unübertroffene
Ungeziefermittel
Thurmelin
in Gläſern zu30, 60 Pf. u. 1.—Mk.
Zu haben in Apotheken u. Drogerien
Darmſtadts und Umgebung.
natürlich haltbar
Locken u. hübſch erzielt
Dr. Kuhn’s Sadulin=
Lok=
kenerzeug. Als Waſſer
1.—, 0.80, 0.60, als
Po=
made 1.50, 1.— von
Frz. Kuhn, Kronen=
Parf., Nürnberg. Hier: F.
B. Grodhaus, Seifenf. a.
weiß. Turm u. b. Friſeuren. (V,91
in großer Spiegel, geeignet für
E Wirtsſäle, ein Seſſel und ein
Lexikon zu verkaufen. Näheres
Stiftſtraße 83, part.
(*1282
Von der Reiſe
zurück (B153st
San. Hat Dr. Kotb.
Dr. Beyer
ist bis Mitte August
verreis t.
Vertreter: Herren Sanitätsrat Dr.
Birnbaum, Georgenſtr. 8. Dr.
Draudt, Heinrichſtraße 17., Dr.
Göring, Mühlſtr. 64,
Sanitäts=
rat Dr. Habicht, Kaſinoſtraße 2,
Dr. Nöllner, Hölgesſtraße 12,
Sanitätsrat Dr. Wilh. Orth II.,
Heinrichſtr. 50, Dr. Wißmann,
Lauteſchlägerſtraße 27. (15364im
San.-Rat Dr. Barthel
wird während ſeiner
Abweſen=
heit bis Mitte Auguſt gütigſt
vertreten von den Herren
San.=Rat Dr. Birnbaum
San.=Rat Dr. Buchhold
San.=Rat Dr. Gutenberg
San.=Rat Dr. Habicht
Dr. Schiffer
(K15383
Dr. Vidal.
Dr. OrthIv.
iſt verreiſt
und wird gütigſt vertreten durch
die Herren:
S.-R. Dr. Buchhold,
Dr. Draudt,
Dr. Kautzsch,
S.-R. Dr. W. Orth,
Dr. Schneider,
Dr. Wissmann. (15497mf
Dr. med. Babucke, Spez.-Arzt.
Weisbrod & Witwitzkv, Spez. f.
Haut-u.Geschlechtsleiden
Harnröhrenerkrankungen,
Ausflüsse, Sxphilis.
Frankfurt a. M., Kaiserstr. 60
Schmerzloses rasches Heilver
fahren ohne Quecksilber.
Rasche Heilungen nach
Ehrlich-Hata 606.
Sprechstund.: 11—1 und 4—8
Uhr. Sonnt. u. Feiert. 10— 1 Uhr.
(14412a)
(65r
Auf die schon billigen Preise meiner
gewähre ich bis
Reiseldschen snie Reisenerrer zuf Weitereseinen Hachlass Wn 10 %
Offenbacher Lederwaren-
Carl Sans, Schulstr. 1 Telefon 1991.
und Koffer-Spezial-Haus
Mitteilung.
Der Verkauf der Restbestände unseres Detailwarenlagers findet
nun-
mehr in unserem Fabriklokal — Schulstrasse 2, Hinterhaus, statt.
Die Waren werden.
zu jedem annehmbaren Preis
abgegeben. — Es sind noch in reicher Auswahl vorrätig:
Elegante Herren- und Knaben-Anzüge, Jünglings-Anzüge,
Sport-Anzüge, Gehrock-Anzüge und einzelne Gehröcke, Ueberzieher
und Ulster, Pyjacks, Sonntags- und Werktagshosen, Knabenhosen,
Knabenblusen und-Waschanzüge, Sommer- und Winterjjoppen in
allen Grössen, Berufskleidung aller Art etc.
Buckskinstoffe für Herren- und Knaben-Anzüge, für
Damen-
kostüme und-Röcke etc.
(14612a
Kleiderstoffe in einfarbig und gemustert, Bettzeuge,
Baum-
wollflanelle für Röcke, Jacken, Hemden und Kleider; Schürzenstoffe
u. fertige Schürzen aller Art, Trikotagen, Kinderkleider, Vorhangstoffe.
Opvenheimer &Co.
T
Schulstrasse 2 — Hinterhaus.
Mittags von 12—½ 2 Uhr geschlossen.
Hofspengler-
u möigtsr 3
Haoh Hling
Installationsgeschäft und Bauspenglerei
Nach erfolgtem Umbau befindet sich mein Ladengeschäft
nebst Werkstätte nunmehr in meinem Hause
Grafenstraße 35, Ecke Waldstraße
gegenüber dem Hotel Darmstädter Hof
Telephon 303
Lager in Gasaparat., Badeöfen, Bade- 1 Werkstätte für architektonische
wannen u. mod. Beleuchtungskörpern 1 Zink- und Kupferarbeiten
Bade- und Klosett-Einrichtungen Wasser-, Gas- und Kanalanlagen
Warmwasseranlagen f. Bäder u. Küche Reparaturwerkstätte (15297oms
IVIR. 17%
Einen
Posten Sohncn Schrme
Ladenpreis 8 bis 16 Mk.
jetzt zu obigem billigem Preis.
Verkauf aus dem Schaufenster,
J. Merz, vorm. L. Schäfer, Hollef.
14 Ernst-Ludwigstrasse 14. 15310a
Eine wartie zurückgesetzter
photoar.
Apparate
zu enorm billigen Preisen zu verkaufen
L. LANGE, Hoflieferant
6 Schulstrasse 6.
(14526a
Korken
Verlangen Sie Preise. (14990a) Absolute erstklassige Qualitäten.
Telephon
Karl Koch, Heidelbergerstr. 9½.
497.
Eine Wohltat
für Kranke wie Gesunde
Salbe
Mk. 1.30
Pillen
„ 1.30
DUN
Zäpfchen
„ 2.00
Als Krankenpflegerin mit fast 30jähriger Dienstzeit würde
ich mich wohl hüten, ein Heilmittel zu empfehlen, von dessen
Vorzügen und völliger Unschädlichkeit ich mich nicht zuvor
überzeugt hätte, Ich habe vielfach Gelegenheit gehabt, zu sehen
und zu hören, daß die Dunpräparate mit nie versagendem Erfolg
bei offenen Wunden, Katarrhen, Leberleiden, Brandwunden, Rheumatismus,
Ischias, Lungen- und Rippenfellentzündung, Blinddarm- und
Bauchfellent-
zündung u. a. angewandt wurden. Mir selbst haben die Dunsalbe
und Dunpillen gegen Rheuma und Anschwellung der Beine treffliche
Dienste geleistet, und ich bin überzeugt, dass nur sie allein mir
das Leben gerettet haben, als ich kürz vor Weihnachten von
einem schweren Schleim-Schlaganfall getroffen worden war. (10757a
Schwester K. Sedlmair.
Darmstadt, 3. Juni 1910.
Prospekte und klinisch-therapeutische Abhandlung kostenfrei
durch die Fabrik Hans Heiss, Darmstadt, Rossdörferstr. 22.
Bestandt.: Dun-Halbe Cerst. resin, pini 25. Cerrat. Cetacci 25; OI. Jecor Aselll
187 Ger. Nar. 15 Bels. Ganad. 3 Mrhn do Geb. eerr. Aſtr. 15, ritell.
ori 25. — Dun-Filen: 01 Arach. 6; Ol. Jeor Asell 13: Gerat. res. pini 18.
Ger. Plar. 12: Bais. Gansg. 1 5. Gerat Gotscel 21 Beb. vers altr. 125 Vitell.
ert 125; Rad. g. 28. — Dun-Züpfehen: Gerat. res, vint 25 Gera a2
Mürrab 635: Vittell. eri 2o; Gerat Geraeel 25: Ol. Jesor Aoll 15, Mel, 8.
Gals. Ganad. 2; Seb. err. Mtr 2.
Der gerade Weg.
Roman von Julia Jobſt.
(Nachdruck verboten.)
14)
Fünftes Kapitel.
Suſanne ſaß in ihrem Zimmer und wartete. Die
Minuten ſchlichen dahin wie Stunden. All ihre Nerven
bebten in der Angſt um das, was da kommen mußte.
Die Herren ſind ſpät in der Nacht heimgekommen,
ſie ſind noch nicht ſichtbar, war ihr gemeldet worden.
Dann hatte Dörthe vor ihr geſtanden und verwundert
den Worten ihrer Herrin gelauſcht.
Alſo hier herein ſoll das Kind, und ſo heimlich als
es zu machen iſt?
Ja, Dörthe. Und dieſer Brief iſt an Frau Wronka
abzugeben, aber an die Dame perſönlich. Sie weiß
Be=
ſcheid. Sie ſprechen mit niemanden darüber, Dörthe,
als mit Johann. Ich verlaſſe mich ganz auf Sie.
Wem ſagen Sie das, gnädiges Fräulein, fiel die
Alte beleidigt ein.
Ja, ja, Dörthe, ich weiß, daß Sie ſchweigen können.
Darum betraue ich Sie auch mit der Aufgabe. Gehen Sie,
der Weg durch den Park iſt weit.
Kaum ein halbes Stündchen, Fräulein Suſanne. Den
Kleinen trage ich, dann gehts raſcher. Aber daß Sie mir
ſo gar nichts ſagen von dem Warum und Wozu.”
Später, Dörthe, quäle mich nicht.
Und das gnädige Fräulein ſehen zum Erbarmen aus.
Der ſune der lid ngen nachet. Sie ſelin ſih uich
ein wenig hinlegen.
Suſanne wies nur auf die Tür, ſie konnte die
Red=
ſeligkeit der treuen Dienerin nicht ertragen.
Ich geh ſchon — ich geh ſchon.
Der Zorn ſtieg Dörthe zu Kopf, und es war gut, daß
Johann ihr gleich über den Weg lief. Mit einem Schwall
von Worten machte ſie ſich Luft.
Ruhelos ſchritt Suſanne vom Fenſter zur Tür hin und
her. Bald horchend, oder ungeduldig Ausſchau haltend.
Wenn das Kind ſich ſträubte, und die Mutter es begleiten
mußte!
Nur das nicht! Sie würde in ihrer Gegenwart ein
ſchlechter Streiter für die Rechte des Kindes ſein. Mit
dem Fernbleiben der Mutter wurde ihrem zarten, reinen
Empfinden gegenüber etwas ausgeſchaltet, was ihr in
tief=
ſter Seele zuwider war. Die Wronka war ihr
unſym=
patiſch — aber das Kind war heilig.
Wurde nicht ein helles Stimmchen hörbar, das
ge=
fährlich laut in dem gewölbtem Gange wiederhallte, der
zu Suſannens Räumen führte? Da — wieder! Suſanne
blieb wie erſtarrt inmitten der farbenfrohen Umgebung
ihres Jungenmädchenzimmers ſtehen. Die Entſcheidung
war da.
Mit der Aufnahme des Knaben in ihr eigenes Reich
war ſie zu ſeinem Beſchützer geworden und hatte ſein
Schickſal in ihre Hände genommen. Es waren treue
hilf=
reiche Hände, aber beraten von der ganzen Unerfahrenheit
ihres Einſiedlerlebens.
De behe Dur ihaie ſch welt und hlreit irhpet
das blonde Bübchen mit den klaren blauen Augen, die
ſtaunend überall umherliefen und ſo viel Neues und
Schönes zu bewundern fanden, bis ſie Suſanne inmitten
all der bunten Pracht entdeckten. Da hoben ſich die roſigen
Aermchen, und in der holden Unbefangenheit ſeiner Jahre
lief der Kleine jauchzend auf ſie zu — er hatte Suſanne
wiedererkannt.
Dörthe ſah es noch, wie die Arme ihrer Herrin das
unbekannte Kind an die Bruſt drückten und herzten, als
wolle ſie es nie wieder laſſen, dann ſchloß ſich die Tür=
Johann, der bis zur Schwelle mitgegangen war, weil das
Bübchen ihn gleich ſo vertraut bei der Hand gefaßt hatte,
blickte die verdutzte Alte mit grimmiger Genugtuung an,
in dem er flüſterte: Ein Kuckucksei, Dörthe. Geben Sie
acht, die fremde Brut ſetzt ſich hier ins Neſt, und unſer
Engelsfräulein hat das Nachſehen. Von ſolchen Weibern
iſt kein Loskommen, namentlich wenn ein Kind da iſt.
Johann!
Da nutzt kein Geſchrei, Dörthe. Der Junge trägt ſeinen
Vatersnamen deutlich genug auf dem Geſichtchen herum,
das muß ein Blinder ſehen Der iſt ein Bagewitz! Und
wie unſer Fräulein Suſanne über ſolche Kinder denkt,
das haben wir bei der armen Lena erfahren. So — und
nun hole ich den Vater genau nach meiner Inſtruktion.
Wird der eine Freude haben!
Der Diener ging davon und ließ die verdutzte alte
Freundin ſtehen, die den ſich in letzter Zeit
überpurzeln=
den Ereigniſſen verſtändnislos gegenüberſtand. Der Jo=
Deutsehe Verchlsbank Mllaie Darmstaut
Rheinstrasse 24 (Ecke Saalbaustrasse).
Fernsprecher 64 u. 2594.
Für die Re
In unserer nach den neuesten Erfahrungen erbauten
pfehlen wir
Kreuſtbriole
Stahlkammer
übernehmen wir die Aufbewahrung von Wertsachen aller
auf alle grösseren Plätze des In- und Auslandes und halten
Art, Dokumenten, verschlossenen Paketen und=Kisten und
ver-
an unserer Kasse stets Vorrat der gangbarsten
mieten in derselben
(15040a
Schrankfächer (Safes)
ausländischen Geldsorten.
für längere oder kürzere Zeit zu mässigen Sätzen.
Zum Abonnement empfohlen:
Das Duch tur V.
Altbewährte, durchaus gediegene, bereits im
47. Jahrgang erſcheinende
: illuſtrierke Jamilienzeikſchrift:
Große Reichhaltigkeit,
Beſondere Vorzuge:
ſorgfältig gewählter
intereſſanter Inhalt:: :::: viele prachtvolle Illuſtrationen,
außerordentliche Billigkeit.
Jährlich 28 Hefte. Preis für das Heft
nur 30 Pfennig.
Das über die ganze Welt verbreitete „Buch für Alle” iſt, getreu
ſeinem Namen und unterſtützt von den erſten Schriftſtellern und
Künſtlern, jederzeit beſtrebt, ein
echtes deutſches Jamilienbuch
zu ſein. Es iſt jedem zu empfehlen, der ſeine Erholungsſtunden
gern intereſſanter Lektüre widmet und Freude hat an echt
künſtleriſchen Illuſtrationen.
(V14998
Beſtellungen bittet man an die nächſtgelegene Buchhandlung zu
richten:. wo der Bezug auf. Hinderniſſe ſtöht. wolle man lich direkt.
an unterzeichnete Verlaasbuchhandlung in Stutaart wenden.
Anion Deutſche Verlagsgeſellſchaft
in Stuttgart, Berlin, Leipzig.
Eine gebr. Original
Singer=
f. Fußbetr., welche g.
Nähmaſch. erh. iſt, wird ſ. 25 Mk.
verk. Wilhelminenſtr. 42. (15362im
Sithchiegewagen bil. zu verl
1154om) Kiesſtr. 1, part.
2 gebrauchte Automobile
billig zu verkauf. Offert. u. 3 M 80
Hauptpoſtl. Darmſtadt. (13526a
Gelegenheitskauf!
Herren-, Damen-, Knaben-,
Mädchen-
u. Kinderstief., ſow. alle Größ.
San-
dalen äuß. bill. zu verk. (14569a
M. Fick, Schuhmachoroi, Holzstr. 24.
EEine maſſiv eich. Bettſtelle mit
E Sprungfedermatr. bill. z. verk.
B15288) Mathildenſtr. 33, I.
Unreiner
Teint,
Pickel, Miteſſer, Blüten verſchwind.
ſehr ſchnell, wenn man abends den
Schaum von Zuckers Patent=
Medizinal-Seife, à Stück 50 ₰
(15%ig) und 1.50 ℳ (35%ig, ſtärkſte
Form) eintrocknen läßt. Schaumerſt
morgens abwaſchen u. m.Zuckooh-
Creme (à759 u. 2ℳ) nachſtreichen.
Großartige Wirkung von Tauſenden
beſtätigt. BeiFr. Schaefer, A. Logel
Ch. Schwinn, Drogerien, u. Gg.
Frz. Frank, Parfümerie. (10544E
Große: Reiteverkauf
Tapeten
Reſte von 5—25 Rollen
ohne Rückſicht auf den regulären Wert zu jedem Preis. (14565a
Darmstädter Tapetenfabrik W. Ehrhardt
Verkaufsſtelle Ernſt=Ludwigsplatz 4, am weißen Turm.
Herreichtbiiiiggeranmtebiider
Kunstblätter, Einrahmungen
bei
(15013a
J. Hergt, Einrahmungs-Geschäft,
1 Schützenstrasse 1.
L. Borné
Hof-Uhrmacher und Optiker
Ernst-Ludwigstrasse 25.
(10697a
Feldstecher
in grosser Auswahl mit Etui u. Riemen Prismen-Gläser
zum Umhängen von Mk. 10.− an.
v. Zeiss, Görz & Busch etc.
Preise wie ab Fabrik
Jagdgläser, Militärgläser von Mk. 75.— an.
A Kauf
42
M
Jede echte Osram-Lampe muss die Inschrift „OSRAM‟ tragen. — Ueberall erhältlich. Auergesellschaft Berlin O. 17.
(10678Mf
daum der in beshſes Kiuſchmt. der ine der ſch
wahrlich nicht danach aus, ſolch doppelte Wirtſchaft zu
führen. Pfui nochmal, ſich vor dem gnädigen Fräulein ſo
wenig zu genieren. So eine vornehme, feine Dame
ver=
dient das nicht, die ſteht ſo hoch — ſo hoch — —. Die
Ge=
danken der alten Dörthe verwirrten ſich zu einem
unlös=
baren Knäuel bei dem Verſuch, die Höhen zu ermeſſen, die
Suſanne durch ihre Geburt doch wahrlich nicht
bean=
ſpruchen durfte. Die Tochter eines Diebes und einer
Davongelaufenen!
Arme Suſanne! brach es plötzlich wie in längſt
ver=
gangenen Tagen über die Lippen der Alten, die ſich die
überſtrömenden Augen trocknete, um ſich alsdann in einen
Winkel zu verkriechen, wo ſie jedes Klingelzeichen aus dem
Zimmer der Herrin erreichen konnte.
Im Herrenzimmer ſaßen die beiden Herren in
ver=
trautem Plaudern zuſammen. Der geſtrige Tag hatte ſie
noch näher gebracht, Friedrich Wilhelm hatte auf
Alten=
werder nunmehr Hausrecht gewonnen.
Der Kammerherr ruhte in ſeinem Lehnſtuhl am
Fenſter, von wo man den Blick in den Park frei hatte.
Er ging über weite Raſenflächen weg, in deren Mitte eine
mächtige Fontäne ſprang, er verlor ſich bis zu den dunklen
Wäldern und ſah den breiten glitzernden Strom ſich in der
weiten Ebene verlieren.
Ein herrlicher Beſitz! Freidrich Wilhelm ſprach aus,
was den alten Herrn bewegte.
Ja und ſeit dreihundert Jahren in dem Beſitz der
Bagewitz. Möchte es mir noch vergönnt ſein, Deinen
Erſt=
geborenen im Arm zu halten.
Du biſt ſo rüſtig, Onkel.
Wenn die „Gicht nicht wär, meni Junge. Der letzte
Minter war böſe, das Herg hat einen Knacks weg.
Dns meite ic aich Oilt, lache Flchich Fülhemn
übermütig.
Das wird ſchon wieder heilen unter Suſannens linder
Hand. Laß es mir dir einmal ſagen, Friedrich Wilhelm
Du biſt zu beneiden. Suſanne hat es nicht leicht gehabt
in ihren jungen Tagen. Das Unglück unſeres Hauſes hatte
das Gemüt meiner armen Frau ſo verhärtet, daß der
Enkelin keine Liebe wurde. Auch ich habe ſie früher wie
einen unbequemen Eindringling betrachtet und demgemäß
behandelt. Es iſt ja auch im Allgemeinen Frauenſache, ein
Mädchen zu erziehen. Ja, wenn es ein Sohn geweſen
wäre! Doch ſo iſt es beſſer — viel beſſer. Du, der
Träger unſeres Namens, löſcht durch Deine Ehe mit
Su=
ſanne den böſen Fleck auf unſerem Wappenſchild aus. Und
ich erwarte von Dir, daß Du niemals Deiner Frau ihre
Herkunft vorwirfen wirſt — ——
Aber Onkel!
Denn ich glaube, daß Du Suſanne von Herzen lieb
gewonnen haſt, vollendete der alte Herr ruhig.
Ich kann mir ein Leben ohne Suſanne nicht mehr
vor=
ſtellen, Onkel. Ihre Eigenart hat mich beim erſten Sehen
gefeſſelt, und von Tag zu Tag iſt dieſes Gefühl gewachſen,
bis es zum leidenſchaftlichen Lieben geworden iſt. Sie iſt
zum Glück ſo verſchieden von den Frauen, die ich bisher
kennen gelernt habe.
Möchte ſich dieſes Glück nie in das Gegenteil
ver=
wandeln.
Wieſo?
Weil ſolche Frauen leicht unbequem werden können,
wie ich ſchon einmal ſagte.
Friedrich Wilhelm ſprang auf und ging ungeduldig
auf dem Teppich, einem wundervollen Produkt des Orients,
auf und ab. Ich fürchte mich nicht, Onkel, mir iſt eine in
ihrem Stolz und in ihrer Herbheit etwas ſchwerfällige
Fen licher an die Verſichicher donet der gofen
Welt, die ſich in nichts vertiefen können.
Ich habe ſie ſehr geliebt in meinen beſten Jahren.
Der alte Herr lächelte in heimlichem Erinnern ſtill in ſich
hinein. Man muß ſie nur nicht ernſt nehmen.
Eine Suſanne dagegen will aber ernſt genommen
werden. Wo ſie nur bleibt? — — Na, Johann, was
gibt’s?
Der eingetretene Diener meldete, daß das gnädige
Fräulein den Herrn in ihrem Zimmer erwarte.
So feierlich, ſcherzte der Kammerherr, als Johann
gegangen war.
Suſanne wird wiſſen wollen, was wir geſtern
aus=
gerichtet haben.
Und dazu entbietet ſie Dich in ihr eigenes Reich. Du
warſt wohl niemals dort?
Nein, Onkel.
Na, dann lauf. Ich ſehe ſchon, was meiner wartet,
wenn Ihr verheiratet ſeid. Richtig aufs Altenteil werde
ich geſetzt.
Das tiefe Lachen des Kammerherrn geleitete
Fried=
rich Wilhelm aus dem Raum, der nun wieder in die
Stille früherer Zeiten verſank. Dunkel die Decke und die
wuchtigen Möbel! Auch die Wände waren bis zur
hal=
ben Höhe mit dunklem Holzwerk bedeckt. Nur die in
ſat=
ten Farben leuchtenden Teppiche und Vorhänge gaben
dem ganzen den warmen Ton, der den Raum mit dem
danebenliegenden allgemeinen Wohnzimmer zu dem
be=
haglichſten des Schloſſes machte. In den anderen
Zim=
mern herrſchte kalte, ſteife Pracht, wie ſie die verſtorbene
Frau von Bagewitz geliebt hatte.
(Fortſetzung folgt.)
Was der Riesling unter des Weineskraft,
ist „Kaiserbier” im Gerstensaft.
Verlangen Sie ausdrücklich „Kaisers Flaschenbiere‟.
Leenhard Raiser S Dlergrosshandlung
Schutz-Marke.
Viktoriastrasse 58.
Telephon 129.
(11179a
366e
Iozarr=vereit!
Samstag, den 20. Juli 1912
Sommer nachtresei Saalbau.
I. Abteilung: KONZERT
im festlich beleuchteten Garten von der Kapelle des
Leibgarde-Regiments Nr. 115.
Anfang 8 Uhr.
II. Abteilung: TANZ im großen Saal.
Bei ungünstiger Witterung findet die
:: Veranstaltung in den Sälen statt ::
Der Eintritt iſt nur gegen Vorzeigung der neuen, vor
kurzem zur Ausgabe gelangten Jahreskarten für 1912/13 geſtattet.
Zu dieſer Veranſtaltung können junge Herren, ſofern ſie
noch kein ſelbſtändiges Einkommen haben, durch
Vereinsmit=
glieder eingeführt werden. Die letzteren erhalten Karten hierfür,
ſowie auch für auswärtigen Beſuch auf perſönliches oder
ſchrift=
liches Anfordern
Samstag, den 20. Juli, nachmittags von 4 bis 6 Uhr,
im Vereinshauſe, Schulſtraße 8.
Hier anſäſſige Nichtmitglieder haben in keinem Falle Zutritt.
Vereinsauskunftsſtelle: Hofbuch= und Kunſthandlung von
Müller & Rühle, Eliſabethenſtraße 5.
(15478ms
Hessiscner Hol.
Mittwoch, den 17. Inli 1912, abends 8 Uhr,
Iiurskonzer!
der Kapelle des Leibgarde-Regiments
unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Waldhornquartette — Jagdstücke. —
Eintritt mit Programm 20 Pfg. (15435
Ludwigshöhe
Heute Mittwoch, den 17. Juli, abends 8 Uhr:
(Das Nachmittags=Kurkonzert findet wie immer ſtatt.)
Grosse IIlumination
verbunden mit
Grossem Abendkonzert — Streichmusik
Opern-, Operetten- und
Wiener Walzer-Abend
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61.
Leitung: M. WEBER.
10 Karten Mk. 1.50
Eintritt 25 Pfg.
Um 10.45 Uhr gemeinſamer Heimmarſch mit Muſik und
Lampion nach Böllenfalltor und Kaſtanienallee.
(B15381
Dieburger=
Schuls Felsenkeller strasse 85.
Jeden Mittwoch u. Samstag abend, ſowie Sonntags von 4 Uhr ab
Militär-Gartenkonzert.
Eintritt frei. — Um zahlreichen Beſuch bittet
Georg Brück.
15495)
Jugenneim u. u. Hergstrasse
Hotel zur Krone
Heute Mittwoch, den 17. Inli, und jeden darauffolgenden
Mittwoch, von 4½ Uhr nachm. ab:
roßes
Enuntar=Konzert
ausgeführt von der Kapelle des Drag.=Regts. Nr. 23.
Eintritt 40 Pfg.
Kinder 20 Pfg.
(15442)
Wo gehen wir während der
Hitze gegen Abend hin?
Ober
S Londeln
Ans
Sarten-Wirſſchaft
und gute Küche, bevorzugt von Dielen, bietet der
Brauerei=Ausſchank Heß, Kirchſtraße.
13034
Hotel-Dension, Restaurant
am Wild-Park b. Darmstadt.
Mod. Neubau. Zimmer mit
vorzügl. Pens. v. Mk. 4.50 ab.
Telephon Nr. 44.
Familien-Arrangements
weitgeh. Entgegenkommen.
Restaur.: Alfred Schmitz.
vrort Ein,
76/
Fuhrwerk zu Diensten.
Nächste Bahnstation: Messel (20 Min.)
füglien rſeche hausbastene ſaeſten, forien.
Kranz etc.
(10391a)
Separate Gesellschafts-Säle.
Erstklassige Küche.
Diners und Soupers.
Binding-Bier und
Löwenbräu-München.
Passende Züge ab Darmstadt:
750 915 1005 1137 110350 505 etc.
Ab Messel: 119 320 521 644 751 etc.
Donnerstag, den 18. Inli,
abends 8½ Uhr,
im „Fürſtenſaal”
Grafenſtraße 20
Monats-
Unterhaltung
wozu wir unſere Mitglieder
nebſt Angehörige, ſowie
Freunde u. Gönner
freund=
lichſt einladen. (15438
Kaufm. Stenographen-
Gesell-
schaft „Gabelsberger‟
Abteilung Geſelligkeit.
ut erh. Kinderwagen zu verk
1171) Soderſtr. 95, 2. St.
(15396im
am weissen Turm
Dus Erbacher Ventsrest
der ſogenannte
Eulbacher Markt
wird Sonntag den 21., Montag den 22. und
Sonntag den 28. Juli I. Js., dahier abgehalten,
wozu freundlichſt einladet
Erbach i. O., am 11. Juli 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſtrrei Erbach.
Stegmüller.
Am zweiten Markttage, Montag den 22. Juli,
nach=
mittags von 2 Uhr ab, findet auf der Wieſe, angrenzend an den
Feſtplatz, ein landwirtſchaftliches Pferde=Trab= und Galoppreiten
(15163sm
mit Preisverteilung ſtatt.
Ab heute neues Programm
unter anderem:
Madelene
Großes ſenſationelles
Drama in 3 Akten aus
dem deutſch=franzöſiſchen
Krieg 1870/71.
In der Titelrolle:
Fräulein Ilſe Oeſer, die
Heldin a. „Sündige Liebe‟
Hauptbahnhof
Mittagessen von Mk. 1.50 an
Vorzüglichen Kaffee und Kuchen
(12469a
(Eigene Konditorei)
Münchener Hofbräu — Helles Export
L. Kiemann, Holllelerant.
Beliebt ist
ein Ausflug in das
reizend gelegene(161545
Rheinhotel Nierstein.
Bekannt durch seine Küche und Weine
Schattige Rheinterrassen, grosser Saal
Autogarage, Stallung, Fernspr. 31.
Darmstädter
Schutzen
im
Frankfurter
Testzug!
Naturaufnahme d. R.=T.
mornach 1. Uaw. Badischer Hof
mit Penſion. Erſtes, beſtrenom. Haus am Platze.
Ter. S. Gdtüge. Ctertr. Lichr. Beſ. kart vögter. (1519zn
19lis Wintringer
lieblicher Mosel — vorzüglicher Kneipwein
per Flasche ohne Glas 95 Pfg., 50 Flasch. o. Gl. Mk. 45.−
empfiehlt
(14212a
Georg Schmitt, Weinhandlung, Tel. 1157.
ſind 2 gut erh.
jühlſtraße 7 Gußherde billig
labzugehen. Näh.=part. (*1252ms
asherd m. Liſch ſon. Schüſt,
brett u. Anrichte zu verk.
*1267) Müllerſtr. 29, Manſarde.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 11. Juli: Dem Buchbinder Adam
Leikheim, Schloßgartenſtraße 19, ein S. Ludwig
Friedrich. Am 8.: dem Kaufmann Alfred Georg
Dreeſſen, Dieburgerſtraße 84, eine T. Gertrud Helene
Marie. Am 15.: dem Hausburſchen Philipp Bock,
Erbacherſtraße 46, ein S. Emil. Am 14.: dem Poſtboten
Adam Ittmann, Helfmannſtraße 42, eine T. Ella
Dorothea Eliſabeth. Am 12.: dem Kaufmann Heinrich
Kräckmann, Lagerhausſtraße 26, ein S. Karl Friedrich
Wilhelm. Am 10.: dem Oberlehrer Friedrich Chriſtian
Philipp Lenhardt, Lucasweg 21, eine T. Hedwig. Am
11.: dem Gaſtwirt Johann Georg Diehl,
Mathilden=
platz 18, ein S. Georg Robert. Am 9.: dem
Lokomotiv=
heizer bei der Staatsbahn Heinrich Becker,
Neckar=
ſtraße 4, ein S. Kurt Karl Peter. Am 14.: dem
Schuh=
macher Leo Rohleder, Kaupſtraße 49, ein S. Heinrich
Karl Adam. Am 13.: dem Vizefeldwebel und
Regi=
mentstambour im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115 Karl
Völker, Magdalenenſtraße 17, ein S. Karl Walter. Am
12.: dem Inſtallateur Friedrich Wilhelm Hundsdorf,
Pankratiusſtraße 48, eine T. Anna Maria.
Aufgebotene. Am 10. Juli: Metzgermeiſter Johann
Georg Reeg, Grafenſtraße 17, mit Helene Heberer,
Meſſel. Kreisbaumeiſter Johannes Nikolaus Reuter,
Meſchede, mit Anna Luiſe Keſſel, Schloßgartenplatz 12.
Kellner Benjamin Neef, Waldſtraße 32, mit Büglerin
Katharina Sinner, Pfungſtadt. Am 11.: Kaufmann
Theodor Albert Arnim Weber, hier, mit Emma
Pau=
line Wilhelmine Deswatines, Krefeld. Am 12.:
Bahn=
arbeiter Heinrich Karl Schuch, Zwingenberg, mit
Dienſtmädchen Maria Liſette Hermine Zocher,
Als=
bach. Magiſtratsaſſeſſor Joh. Friedrich Eduard
Trommershauſen, Emden (Oſtfriesland), mit Marie
Auguſte Karoline Carl, Friedrichſtraße 21. Trompeter
und Sergeant im Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24
Hein=
rich Friedr. Joh. Bohn, Holzhofallee 25, mit
Eliſa=
beth Katharina Pauline Rettig, Bensheim. Am 13.:
Schreiner Joh. Georg Weinmann, Baſel, mit
Laden=
fräulein Johanna Mathilde Schäfer, Baſel. Am 15.:
Hilfsweichenſteller Ludwig Diehl VI., Langſtadt, mit
Magdalena Schroth, Sickenhofen. Eiſenbahnſchaffner
Otto Heinrich Huchſtedt, Bleichſtraße 41, mit
Schneide=
rin Luiſe Herta Zimmermann, Torgau. Dr. phil.
Karl Ferdinand Onacker, Zürich, mit Eliſabethe
Mar=
garethe Ottilie Kranz, Zürich. Mechaniker Heinrich
Alemann, Rhönring 1, mit Strohhutnäherin
Marga=
reta Gertrude Lotter, Rhönring 1.
Eheſchließungen. Am 9. Juli: Eiſenbahnſchloſſer
Auguſt Heuſer mit Katharina Bickelhaupt, beide
hier. Poſtbote Georg Weber, hier, mit Katharina
Möhler in Bensheim. Am 11.: Stadtſekretär Adolf
„Franz mit Eliſe o Knel, beide hier. Am 19:
Fahr=
burſche Heinrich Volz mit Luiſe Oſtmann, beide
hier. Am 13.: Keſſelſchmied Chriſtian Büttner mit
Fabrikarbeiterin Eliſabethe Miſchlich, beide hier.
Gla=
ſer Wilhelm Felmer mit Anna Egner beide hier.
Schmied Philipp Kriegbaum, hier, mit Luiſe Buttler
in Wiesbaden. Sergeant und Oberfahnenſchmied
Kon=
rad Groh mit Maria Adelberger, beide hier.
Poſt=
bote Karl Reinheimer mit Anna Kugel, beide hier.
Milchhändler Konrad Weſp mit Sofie Wechsler,
beide hier. Schneider Karl Klein mit Eliſabethe
Emrich, beide hier. Landwirt Otto Port II. mit
Marie Habermehl, beide in Ruppertsburg.
Geſtorbene. Am 12. Juli: Ludwig Friedrich
Leik=
heim, S. des Buchbinders, 1 Tag, Schloßgartenſtraße 19.
Eva Eliſabeth Dörner, geb. Bernhard, Witwe des
Taglöhners, 77 J., ev., Langegaſſe 4. Städtiſcher Arbeiter
Johann Heinrich Jung, 70 J., ev Holzſtraße 10. Am
13.: Rendant Johann Philipp Reitzel, 81 J., ev.,
Hölgesſtraße 14. Am 12.: Kanonier Karl Leichtfuß,
21 J., ev., Oberauroff. Kutſcher Karl Beck, 61 J., ev.,
Frankfurterſtraße 35. Am 13.: Schuhmachermeiſter
Jo=
hann Kunz, 47 J., ev., Meſſel. Eliſabetha Pfeiffer,
geb. Reimund, Ehefrau des Hofmarſtallamtsdieners,
29 J., ev., Paradeplatz 2. Am 14.: Ludwig Mertz,
S. des Bahnwärters, 2 Mte., ev., Sensfelder Weg 5.
Jo=
hann Friedrich Karl Arheilger, S. des Kunſt= und
Handelsgärtners, 8 Mte., ev., Soderſtraße 29.
Köstliche
Erfrischungsgetränke
die aus dem Saft von Früchten bereitet werden, bilden einen erquickenden Labetrunk
für Jung und Alt, doch ist das Auspressen von Früchten im eigenen Haushalt zu teuer
und umständlich. Die erfahrene sparsame Hausfrau verwendet daher Voss & Zöftig’s
Frucht-Extrakte, die das volle und edle Frucht-Aroma enthalten. Eine
Original-
flasche Preis 75 Pfg. ergibt 8 Pfd. Limonaden-Sirup in reinstem Fruchtgeschmack
in Erdbeer, Kirsche, Himbeer, Citrone, Limetta, Ananas.
Die Haltbarkeit ist eine unbegrenzte, jedes Quantum kann daher nach Bedarf her:
gestellt werden. Original-Rezept wird jeder Flasche beigefügt.
Um unsere Erzeugnisse überall einzuführen, gewähren wir bis auf Weiteres
Bei sofortigem Bezug des vorstehenden
Preisermassiqung- ganzen Sortiments, also von 6 Original-
Haschen liefern wir dies Sortiment statt für Mark 4.50 für Mark 2.70.
Flaschen und Verpackung frei. Nachnahme 30 Pfennig mehr. 12 Flaschen
(VI15490
Mark 4.50, 18 Flaschen Mark 7.00.
Um die Leser des „Darmstädter Tagblatt‟
von der Qualität unserer Waren zu
über-
zeugen, sind wir auch bereit, jedem Leser
6 Original-Probeflaschen
umsonst
franko zu übersenden,
wenn derselbe dieses Inserat unter Angabe genauer Adresse sofort einsendet, und die
für den Versand erforderlichen Barauslagen für Porto, Verpackung, Flaschen etc.,
welche für jede Probesendung Mk. 1.25 betragen, in Briefmarken beifügt oder
gleich-
zeitig per Postanweisung einsendet. Nachnahmen sind für Probesendungen
aus-
geschlossen, da die Gebühr die Sendung um 30% verteuert und bei unserm Riesen-
Versand dreifache Arbeit und Kontrolle erforderlich wäre.
Norddeutsche Frucht-Presserei und Würzen-Fabrik Voss & Zöftig, Hamburg 11.
Neue
Karfbrfern
heutiger
Tagespreis Zi ſund 1R g
2
Neue Heringe
(15496
3 Stück 23 Pfg.
nen Frisch eingetroffen: -a..
Feinste Algier-
Faier Fauben
heutiger Tagespreis Pfund 45 Pfg.
adeerungtaße
Ich kaufe
getr. Herren= u. Damen=Kleider,
auch Stiefel, Bettfedern, Gold,
Silber ꝛc. Zahle Ihnen ſtets
kon=
kurrenzl. Preiſe. Der erſte Verkauf
überzeugt Sie. Poſtkarte genügt.
Max Schnitzer, Schloßgaſſe 29,
Telefon 2097.
(14881a
Wegen
Eröffnung
meines Geſchäfts Schloßgaſſe
Nr. 23
gebr. getragene Kleider, Schuhe,
ſowie allerhand alte Möbel ꝛc.
u. zahle die höchſt. Preiſe (15384a
Alexanderſtr. 15.
V. Schatt, Telephon 1924.
getrag. Kleider,
Stiefel, Bettw.,
Möb. ꝛc.z. höchſt.
Kaufe Preis w. Heyl.
Langeg. 18. (*1258
Brillanten, Perlen
Platin, Gold und Silber
kauft zum höchſten Wert (15412a
A. Kurtz, Pädagogſtraße 2.
Telephon 1202.
E
Alte Flaschen
kaufe ich zu höchſten Preiſen
J. Rubin, Kaupstrasse 46
Poſtkarte genügt. (15502a
Satiel mit Zaumzeng
gebraucht, geſucht. Offerten mit
Preisangabe unter B 74 an die
(15500
Expedition.
Ernteseile
empfiehlt Friedr. Schneider.
Ludwigshöhſtraße 19. (B15453
e
Ohperter
Leen
Eitcte
ein größ, Schließkorb, 1 helles
C Sommerkleid, Gr. 44, neu,
a. ſehr bill. Soderſtr. 22, pt. (*1334
Ohne Reiben, ohne Einſeiſen,
ohne Raſenbleiche kann heutzutage
eine Hausfrau mühelos ihre Wäſche
ſelbſt tun, wenn ſie dieſelbe mit dem
modernen
Waſch= und Bleichmittel Giotil
½ Stunde kocht. Nachdem die
Wäſche ausgeſpült, iſt ſie rein und
ſchneeweiß. Per ½ Paket 30 Pfg.
Fabrikanten Hanauer Seifenfabrik
J. Gioth, G. m. b. H. Alleinige
(VI10198
Niederlage:
Carl Steinhäuſer,
Germania=Drogerie.
Wer bei Entkräftung,
Nerven-
schwäche
und Abgeſpanntheit eines
Kräfti=
gungsmittels bedarf, kann nichts
beſſeres tun, als Altbuchhorſter
Markſprudel Starkquelle trinken.
Dieſes ausgezeichnete Heilwaſſer
enthält in leichtverdaulicher, äußerſt
bekömmlicher Form alle wertvollen
u. kräftigenden Nähr= u.
Mineral=
ſalze, die der geſchwächte Körper
zu ſeiner Wiederauffriſchung
be=
darf, dabei iſt es von prickeldem
Wohlgeſchmack. Von zahlr.
Pro=
eſſoren und Aerzten glänzend
be=
gutachtet. Fl. 95 Pf. in der
En=
gros=Niederlage Friedr. Schaefer.
ferner in der Hof=Drogerie Chr
Schwinn, Rheinſtr. 8. (14590E
Eichen=Hauſpäne Mk. 1.—
Eichen=Scheitholz „ 1.—
Buchen=Scheitholz, 1.25
Tannen=Klötzchen „ 1.40
per Ztr. frei Keller
la trocken, kurzgeſchnitten u.
geſpalten. (12640a
Bei Abnahme von 5 Ztr. an
billiger
Martin Jahn
Brennholz-Dampfschneiderei
Pallaswiesenstr. 30. — Tel. 305.
ETWUREE
FüR
TickEREiER
ZeoGogoch.
SGiAUFENNER
PlARATE.
PAcKUNGEh
WaRENzEicieh.
CüchEEs. Usu
FRirZz FRarSGINER
DaRMSTAVTEBERGTADT
NTEuER FUR KUNGTGEUERR.
CNTUURFE
Cabakfraub u. Aippen
beſtes Mittel gegen
Unge=
ziefer an Pflanzen
abzugeben Waldſtraße 38 u.
13296a) Arheilgerſtr. 58.
Guterhaltene
Weinfässer
für Obſtwein= und Einmachzwecke
geeignet, billig z. verkaufen (B15197
Gebr. Wenglein,
Weinhandlung, Steinackerſtr.
2 Eisſchränke
und 1 kupf. Waſchkeſſel zu verk.
zſtraße 4.
(*1252md)
ziſernes Kinderbett, Kinder=
Ekleider, Vorhänge, Lampen
(*1286
uſw. zu verkaufen
Beckſtraße 87, parterre.
Mtene
T-Gebäck Fankckurrspl. 11
esweg 19.
Niederlage bei: Friedrich Schaefer, Ludwigsplatz. (480M
nimmt noch Kunden an
Friſeuſe Dieburgerſtr. 5, Hinter=
(13435a
bau, 1. Stock links.
erste Malchener Wasch-.
Bleich- und Glanzbügel-Anstalt
2 von J. Plößer I. (14383a
n welch. Verein od. kl., nicht zu
jugendl. Geſellſchaft könnte ſich
Buchhalterin zwecks Teilnahme
an Ausflügen anſchließen? Wer
würde dies frdl. vermitteln? Gefl.
Off. u. B 37 an die Exp. (*1229md
Witwe o. Kind, ev., mit einigen
1000 M. Verm., wünſcht ſ. wied.
glückl. zu verh. mit Herrn v. 40-50 J.
in ſich. Stell. Off. B 54 Exp. (*1301
Verloren
auf dem Wege Pankratiusſtraße,
Herrngarten, Ernſt=Ludwigſtraße,
eine blonde Turbanfriſur. Gegen
gute Belohnung abzug. b. Friſeur
Tillmann, Eliſabethenſtr. 21. (*1312
zwiſchen Eichberg=
Verloren Anna=, Saalbau=,
Riedeſelſtraße eine braune
Geld=
börſe. Inh. ca. 18 Mk. Abzugeben
(*1256
gegen gute Belohnung
Eichbergſtraße 12, 1. St.
wurde auf dem
Am 9. Juli Hauptbahnhof am
Fahrkartenſchalter ein Stock mit
Elfenbeingriff verloren, enth. a.
einem Silberring eine Widmung
u. das Verbindungsabzeichen. Der
Finder wird gebeten, denſelben
gegen gute Belohnung Mühl=
(*1281
ſtraße 11 abzugeben.
Verloren
eine goldene Broſche in
Hufeiſen=
form, auf dem Wege zum
Bahn=
hof oder dort. Gegen Belohnung
abzug. Liebigſtr. 26, part. (*1298
Schwarz= u. weißgeſch. Katze
entlaufen. Abzug. gegen Belohn.
Pankratiusſtr. 2½, I. r. (*1335
Stählel Hörhel Stühler
werden billig und dauerhaft
ge=
flochten, Korbreparaturen prompt
ausgeführt. Korb= u. Stuhlflechterei
von Ludwig Schmidt,
Runde=
turmſtraße ‟ Arbeit wird
ab=
geholt. Poſtkarte genügt. (*1300
Nehme noch Kunden an im An=
M fertigen von Röcken, Bluſen,
Herrenhemd. u. Knabenanzügen
*1324) Lichtenbergſtr. 62, 2. St.
Damen= und Kinderkleider,
auch Weißzeug wird
ange=
fertigt und geändert (*1269
Ballonplatz 5, 2. St.
werden gut
Knaben-Kleider und billigſt
angefert., ältere Sachen verarbeitet
Liebfrauenſtr. 79, part. (12096a
Merch
achh. in Latein u. Griech. ert. Ober=
Alehrer. Steinackerſtr. 10, p. (15342a.
erteilt
Lehramtsreferendar
ge=
wiſſenh. Nachhilfeunterricht u.
be=
reitet auf Examina vor. Mäß. Hon.
Off. unt. B 6 an die Exp. (15293a
Donſervatoriſch gebild. Dame
erteilt Anfängern und
Vorge=
ſchritt. gründl. Klavierunterricht u.
Theorie. Off. u. N 68 Exp. (B11828
Lehrerin
erteilt in den Ferien
Nachhilfe=
ſtunden u. führt Kinder ſpazieren.
Briefl. Offerte erbitte unt. B 77
an die Exped. ds. Bl. (*1338
Der gibt Stunden in dopp.
Buchführung und zu welch.
Tageszeit? Offert. unter B 72
an die Exped. ds. Bl. (B15493
Wer wäre ſo gütig, einem
ge=
bild. mittelloſ. jg. Mädch. das
Zuſchneiden ihrer Garderobe zu
lehren. Off. u. K. V. poſtlag. (*1294,
Inventar-Ausverkauf
vom 1. bis 31. Juli.
Während dieser Zeit gewähre auf alle Arbeiten,
mit Ausnahme der Stickmaterialien, einen Rabatt
von 20 bis 30 Prozent.
(14267a
Hochachtungsvoll
Hubert Bringer, Grossh. Hes. Hollieferant
Wilhelminenstr. 35.
Wilhelminenstr. 35
Natura 1oghurt-Täbletten
auswirksamen Reinkulturen von Bacill. bulgar. Metschnikoff,
vorzügl. Darmdesinfizienz, regeln Darmstörungen,
besei-
tigen die Fäulnisbakterien und verhüten dadurch die tägl.
Selbstvergiftung, Blinddarm-Entzündung,
Arterienverkal-
kung und frühzeitiges Altern. Glas Mk. 2.50. (13790a
Natura Toghurt-Ferment
zur Selbstbereitung von Toghurt Mk. 2.50, ausführliche
Beschreibung kostenlos.
Reformgeschäft „Arista‟
Gesundheitliche Nahrungs- und Genussmittel
Anton Braunwarth
Ernst-Ludwigstrasse 3. Fernsprecher 971.
Ich habe einige Dutzend Damen- und
Herren-Uhren sehr billig mit Garantie zu ver-
(14485a
kaufen.
Ad. Kolb, Uhrmacher,
17 Kirchstrasse 17.
Die Uhren sind im Schaufenster ausgehängt.
I Posten engl. Tüll- u. Bandgardinen etc.
mit hohem Rabatt.
PORTUNE
Bleichstr. Ic.
15114a
Imin
Impfehle mich in Reparatur ſowie Neuanfertigung von
Fäſſern, Bütten, Zuber, Ständer. Neue Fäſſer,
von 20—160 Liter, auf Lager. Gebrauchte Fäſſer als
Einmach=
fäſſer abzugeben. Solide Arbeit. Billige Berechnung. (15093a
Jakob Scheerer, Küfermeister
Obergasse 26.
Bitte meine Firma nicht mit Fritz Scheerer zu verwechſeln.
Von jetzt bis Ende Juli gebe ich
auf zurückgesetzte
Beleuchtungs-
körper u. Stehlampen
40—50% Rabatt.
L. LANGE, Hoflieferant
Telephon 399.
Schulstrasse 6. (14497a)
Damenbinden
empfiehlt Rosine Federlin,
Watten-
geschäft, Schuchardſtr. 10, I. (14504a
zin faſt neuer Schreibtiſch mit
Aufſatz wegen Platzmangel
zu verkaufen Nieder=Ramſtädter=
(15406a
ſtraße 16. Laden.
atente
Gebrauchsmuster, Warenzeichen,
erwirkt — verwertet schnell und
gut Conrad Köchling, Ing.,
Mit-
glied der Kammer, beeidigter
Gerichts- und Handelskammer-
Sachverständiger, Büro Mainz,
Bahnhofstrasse 3, Telefon 2754.
Ausführliche, lesenswerte
Bro-
schüre kostenfrei. Erste Refe-
(13793a
renzen.
Imzugsh. bill. zu verk. ein faſt
neuer Kleiderſchr., Bettſtelle m.
Matr., Nachttiſchch., Handtuchgeſt.,
Bücherreg., Zeitungshalt.,
Stamm=
tiſchtaf. Rhönring 121, 2 Tr. r. (*1279
Reiſefertig
ſind Sie nicht, wenn
Sie ſich nicht genügend mit
Taler=Schokolade
in der praktiſchen Reiſepackung
verſehen haben. Diekleine Rolle
60 ₰. Die große Rolle 120 ₰
Ernſt=Ludwigſtraße 19.
§6 166.
Mitwoch, 12. Zut.
1912.
ebhana
25
nzeiger.
Erſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
Metveriust
Durch eine Police
bei dem Allgem. Dtsch.
Mietversicherungsverein,
A.-G., Berlin (10818a
Generalagentur:
Sg. Beyser,
Bruchwiesenstrasse 4.
Oe Zimmer
Heidelbergerstr. 105
2½ ſtöckig mit 14 Zimmern,
Bodenkammern, Dampfheiz.,
Veranden, Obſtgarten, Gas
ꝛc., vollſtändig neu hergericht.,
zu vermieten. Auch zu verk.
od. getrennt z. verm. 14809ms
Cillassttientauz
Ecke Ohlyſtraße u. Grüner Weg,
neu erbaut, 11 Zimmer mit reichl.
Zubehör, herrſchaftl. eingerichtet,
per ſofort beziehbar, zu
ver=
mieten ev. zu verkaufen. Näheres
Ohlyſtraße 69, parterre. (B14295ms
Rheinstrasse 43
wird der zweite Stock zum
1. Oktober l. J. anderweit
ver=
mietbar. Er enthält 8 Zimmer,
Badezimmer u. reichl. Zubehör,
Elektr. und Gasinſtallation,
Gartenbenutzung, Stall für
3 Pferde. Beſichtigung zwiſchen
11—1 und 5—7 Uhr geſtattet.
Näheres bei Juſtizrat Dr. Bender,
(10658ms
Caſinoſtraße 8.
Das Haus
Hermannſtraße 6
mit 15 Zimmer, großem Garten,
Stall, im Ganzen oder in
Stock=
werken getrennk zu vermieten und
ſofort beziehbar. Dasſelbe wird
neu hergerichtet.
(B13518ms
Anfragen an Joseph Trier,
Wilhelminenſtraße.
Obere Eliſabethenſtr. 5
Große Geſchäfts=Etage,
1. Stock, 8 Zimmer (auch
getrennt) Herrichtung bezw.
Umänderung nach Wunſch,
per 1. Oktober. Auskunſt im
Zigarrengeſchäft u.
Mathilden=
ſtraße 44, 2. St. (B13510ms
Rhein=
Herrſchaftswohnung ſtr. 29
1. Etage, 10 Zimmer, 2 Badezim.,
mit reichl. Zubeh. u. groß. Veranda,
neu hergericht, ſof. beziehbar. Näh.
Rheinſtr. 25, Kontor A. (14663ms
Herrschafts=
Wohnung
Wilhelmstrasse 8, pt.
8 Zimmer, darunter 1
Speiſe=
ſaal m. Ausgang zur Terraſſe, 1.
Vorgarten, Küche mit
An=
richte und Dienerzimmer im
Souterrain, ſowie 3 Zimmer
in der Manſarde per 1. Okt.
eventl. früher. Näheres nur
durch Joseph Trier,
Hof=
möbelfabrik,
Wilhelminen=
ſtraße 25.
(14352ms
Herrſchaftswohnung
Viktoriaſtr. 42, 2. Etage, 8 große
Zimmer, Badez., 4 Manſ., 2 große
Keller, neu hergerichtet, ſof. zu verm.
Näh. Kahlertſtr. 13, 1. St. (14345ms
Haus Maartinstr. 35
10 ſehr große Zimmer, herrliche
Diele, vollſt. Bad, Zentralheizung,
Gas, elektr. Licht, ſchöner Garten,
Veranda, Loggia, große Küche
m. Nebenräumen, Speiſe=Aufzug,
Keller, großer Speicher ſofort zu
vermieten. Näheres
Eliſabethen=
ſtraße 53, Kontor, Tel. 547. (14961ms
Die Wohnung
parterre und 1. Stock, im Hauſe
Heidelbergerſtr. 132, beſtehend
a. ca. 12 Zimmern ꝛc. nebſt Stallung
für 3 Pferde, iſt per 1. Okt. 1912
anderweit zu verm. Nähere
Aus=
kunft bei Harres & Barth,
Saal=
bauſtr. 79. Einſichtnahme v. 11 Uhr
vorm. bis 1 Uhr nachm. (13841a
Einfamilienhaus
Schießhaus=
ſtr. 130, 12 Zim., Balk., Log., Ver.,
Ztr.=Heiz., gr. Gart. z. vm. (B15198ms
Villa
Ohlyſtraße 30, von Herrn
Geheimerat Haas z. Zt.
bewohnt, freiſtehend mit
12 Zimmern, reichlichem
Zubehör, Zentralheizung,
elektr. Licht, Balkon und
Garten iſt per 1. Oktober,
bezw. 1. November ds. Js.
oder per 1. April 1913 zu
vermieten oder zu
ver=
kaufen. Näheres
Roquette=
weg 3 oder bei Sebastian
Eckler, Rheinſtraße 9,
Tel. 243. (B15456ms
Herrſchaftl. Wohnung
Wendelſtadtſtr. 5,
7 Zimmer, Badezimmer,
Man=
ſardenzimmer, Mädchenzimmer,
Garten und ſonſtiges Zubehör,
per 1. Oktober zu vermieten.
Näheres Landwehrſtraße 61
Telefon Nr. 450.
(12147ms
Roßdörferſtraße 60
ſchöne große 7 Zimmerwohn.
neu herger., 26 qm gr. Vorplatz.
Auf Wunſch Veranda und
elektriſch Licht. (14355ms
Schüzentraße 5, ſt die Bei.
beſtehend aus 7 ſchönen, geräum.
Zimmern, einem großen Badezim.,
Balkon, Gas, elektr. Licht, per
1. Oktober, evtl. früher oder ſpät.
(13019ms
zu vermieten.
Rheinstrasse 21
iſt die neu hergericht. Wohn.
im 2. Obergeſchoß, beſt. aus
7 Zimmern u. zugehör.
Neben=
räumen an eine ruh. Familie
zu vermieten und alsbald
(*247m
beriehbar.
Grünerweg 40, Neubau
hocheleg. 7 Zimmerwohnung mit
Bad, 2—3 Fremdenzim., 3 Kamm.,
Zentralheizung, Vacuumreinig. ꝛc.
(B12809ms
per ſofart.
e e
ſeilher von Hern Rilmeiſter
Fenner bewohnte 3. Etage,
7 Zimmer, großes Badezim.,
Balkon, Gas, Elektr. ꝛc., per
ſofort zu vermieten. (12195ms
Näheres 1. Stock.
e e. Zeetete
2. Etage, 7 große mit allem
Kom=
fort und Nebenräumen, Bade= u.
Ankleidez., Dampfheizung zu ver=
(12871ms
mieten.
Rosdörferstr. 16, I. St.
geräumige 7=Zimmerwohnung mit
allemn Zubehör, Gas= und
Bade=
einrichtung, zum 1. Oktober d. J.
zu vermiet. Näh. nur auf dem
Kon=
tor der Brauerei Rummel, (15261ms
Herrschaftswohnung
Elisabethenstrasse 70
2. Stock, hocheleg. mit elektr.
Lichtanlage, Kochgas, 7
Zim=
mer, Badezimmer, geſchloſſ.
Veranda, Burſchenzimmer,
Manſardenräume p. Anfang
Oktober zu vermieten. Näh.
zu erfr. im Büro im Seitenb.
zw. 11—12 u. 2—5. (12146ms
wohnung zu verm. (*933sms Heidenreichſtr. 31.
Ml
Beckstrasse 64
Belletage, eleg. 6 Zimmerw. Erker,
Loggia, Badez., Küche, 2 Manſar=
Bleichplatz, p. ſofort z. vm. (13029ms 3. Stock.
Niederramſtädterſtr. 49, I.
ſchöne 6=Z.=Wohn. p. ſof. (14662ms
Steinstrasse b, 1. St.
6 Zimmerwohnung mit Zubehör, randa, Balkon, elektr. Licht und
ſofort oder ſpäter.
Steinſtr. 36, Erdgeſchoß,
per 1. Okt. zu vermieten. (14354ms
Maristr. 14 part.
6 Zimmerwohnung mit reichl.
Zubehör, Gas, Bad, elektr.
Licht, ganz neuzeitl., Garten,
Balkon, per ſofort zu vermiet.
Näh. Heinr. Funk,
Soder=
ſtraße 76, Tel. 1031. (12131ms
Wendelstadtstr. 32, I.
6 Zimmer mit Balkon und allem
Zubehör per 1. Oktober, Näheres
Seitenbau.
(12575ms
Neckarstr. 20, II. St.,
geräumige 6=Zimmerwohnung mit
allem Zubehör wegzugshalber
zum 1. Oktober d. J., evtl. früher,
zu vermieten. Näh. auf dem
Kon=
tor der Brauerei Rummel. (15260ms
Annaſtr. 8, 2. Stock
hübſche Wohnung, 6 Zimmer, Bad,
Verandg, Küche m. Speiſek. nebſt
allem Zubehör, ganz neu
her=
gerichtet, Böden mit
Linoleum=
belag uſw., ſofort beziehbar, billig
zu vermieten.
(B14103ms
Bleichſtraße 40, 1. Stock,
ſchöne Sechs=Zimmerwohnung mit
reichlichem Zubehör zu vermieten.
Auch für Bureauzwecke ꝛc. ſehr
geeignet.
(12129ms
Eeiſabeihenſtr. 31, maet
der Neckarſtr., Wohnung mit
Balkon, Beletage, 6 Zim. m.
Zubehör u. Gart., n. Stall. f.
6 Pferde, Burſchenz., Heubod.
u. Remiſe, neuzeitl. hergericht.
per 1. Okt. z. verm. Näh.
Eliſa=
bethenſtr. 59 i. Compt. (13804ms
Moserstrasse 11, I. St.
elegante 6=Zimmerwohnung nebſt
2 Zimmern und 2 Kammern im
3. Stock per 1. Oktober. (B14068ms
Landwehrſtr. 1 6=Zim.=Wohn.
ohne Gegenüber m. Gas u. Elektr.,
neu herger, per ſof. zu vm. (12632ms
Wendelſtadtſtraße 28
ger. 6 Zimmerwohnung, 1. oder
2. Etage, m. allen Bequemlichkeiten
per 1. Okt. zu verm. Alles Nähere
Wendelſtadtſtr. 28, 2. St. (14340ms
Sandſtraße 18
wegen Wegzug des jetzigen Mieters
Erdgeſchoß: 6 Zimmer
Bade=
zimmer uſw., Fremden= u.
Mädchen=
zimmer, 3 Keller, groß.
Souterrain=
raum per 1. Okt. zu verm.
Zentral=
heiz., elektr. Licht, Gas, Gartenanteil.
Dazu od. getrennt Gartenhaus:
3 Zim., Küche, Gas uſw. (14369ms
Sleitstr. 22
Manſarden=Wohnung, 6 Räume
nebſt Zubehör an kleine ruhige
Familie per 1. Okt. zu vermieten.
Preis 400 Mk. Näheres
Seiten=
bau, eine Treppe hoch. (14478ms
Hoftheaterplatz, II.,6 Zim.-W. m. Aentr. „Welz.
u. el. Licht p. 1.Okt. Einzus. 10h. 12 Uhr. (14778ms
Hchliernſt. 3, . .
gr. 6=Zimmerwohn. mit Badezim.,
Balkon, 2 gr. Manſardenzim., gr.
Trockenboden u. Bleichplatz, Heiz= u.
Leuchtgas, Alles neuzeitl. herger.,
ſofort. Näh. part. (B14307ms
3. St. 6=Zimmerwohnung in freie
Lage mit Balkon, Veranda, Bat
Suchsſtraße 18 7 Zimmer= u. ſonſt. Zubehör zu verm. Näh
(14457ms Frankfurterstr. 67 1. Stock, ſchöne 6=Zimmerwohng
mit Zentralheizung, Bad, Balkon,
Veranda, Fremdenz. u. ſehr reicht
denz., 2 Keller, Vor= u. Hausgarten, Zubehör per 1. Oktober. Nähere
(14158ms Neubau
mit Zentralheiz., Gräumige Wohn.,
darunter eine 26 am große, voll=
ſtändig helle, als Eß= und Wohn=
raum benützte Diele, Bad, Ve
(14020ms ſonſtiges Zubehör Garten vor=
und rückwärts. Näheres Grafen=
ſtraße 23½, im Laden. (14880m 6 Zimmer weg. Wegzug d. Mieters Ellſabethenſtr. 49, p., neu herger.,
6 Zimmerw. p. 1. Okt. zu verm. Näh
Heidelbergerſtr. 9½, part. (15024ms Heidelbergerſtraße 9½, eleg.
Herrſchaftswohn., 6 Zimmer nebf
Zubehör zu vermieten. (15016ms Stiftstrasse 21
durch Umbau vergrößert
6 Zimmer=Etagen, Loggias, gr.
Verandas, Küchen=Balkons, Bad
mit Wanne u. Ofen, elektr. Licht.
— Manſarde 3 Zimmer u. Küche,
große Veranda. Auch das ganze
Haus.
(15161a Mathildenstr. 53, I.
eleg. 6 Zimmerwohnung m. reichl.
Zubeh. ſof. Näh. 2. St. (B14305ms 1 Zimmer
wohnung mit allem Zubehör ſof.
zu verm. Preis 550 Mk. (15432ms Pallaswieſenſtr. 39, part.
5 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
zu vermieten. Näh. 2. Stock oder
Rheinſtr. 25, Kontor A. (14377ms Vikilariastr. 30, II.
geräumige, eleg. 5=Zimmerw.,
Bad. elektr. Licht, Gas, Veranda
und ſonſt. Zubehör, per ſofort
ev. ſpäter, an ruhige Mieter.
Näh. Kontor daſelbſt. (14665ms 5 Zimmer=
Hochſtr. 30 Wohnung,
2. Stock, mit 2 Bodenkam., Heiz= u.
Leuchtgas ꝛc., per ſofort zu verm.
Näheres 1. Stock. (B14314ms Moosbergſtr. 94
Ecke Heidelbergerſtr., 5 Zimmer,
Bad, Manſ. und allem Zubehör
per ſofort zu verm. (B14296ms Pallaswieſenſtraße 25, ſchöne
5=Zimmerwohnung mit Zubehör
per ſofort zu vermieten. (3020ms Wienersstr. 56
1. Stock, große helle, neu hergericht.
5 Zim.=Wohn. mit vollſt. Zubehör,
Licht= u. Brenn=Gas an rüh. Fam.
für ſof. anderw. zu verm. (13469ms 10664
Alicestr. 19, II. ms
frdl. 5=Zim.=Wohnung, 2 ſchöne
Manſard., 2 Keller, Trockenboden ꝛc.
vom 1. Auguſt an anderweitig zu
verm Preis 740 Mk. Zuerfr. part. Stiftſtraße 67, Ecke Linden=(
hofſtraße, im 1. u. 2. Stock, neuzeitl.
eingerichtete große 5 Zimmerw.
mit Linoleumbelag, großem Vor=
platz, komplettem Bad, Küche mit
Veranda, Gas u. Elektr. ꝛc. per
ſofort. Näheres partere bei
Philipp Spieß, ir. (V14413 ziHoffmannſtr 14, I., 5 Zim. m.
Speiſekam.a. ruh. Familie. (14378ms
Ecke Rhein- u. Grafenstr.
2. Etage, 5 ſehr große Zimmer
m. Bade= u. Ankleidezimmer,
hoch=
herrſchaftlich, mit allem Komfort,
Dampfheizung, per ſofort
bezieh=
bar. H. Lautz. (9715ms
Heinrichstr. 124
parterre, geräumige 5=
Zimmer=
wohnung mit Zubehör alsbald
zu vermieten.
(11622ms
Miestr. 3, Mochhartere
5 Zimmer und allem Zubehör nebſt
Vorgarten per ſofort zu vermieten.
Näh. Mathildenpl. 9, 1. St. (15434ms
Ecke Roßdörfer= u. Stiftſtr.
3. Stock, hübſche neuhergerichtete
5 Zimmerwohnung mit allem
Zu=
behör ſofort oder ſpäter zu verm.
Auskunft erteilt Herr Leißler,
Stiſtſtraße 62.
(10910ms
Frankfurterſtr. 11, am
Herrn=
garten, 1. St., 5 Zimmer nebſt
Zubehör per 1. Okt. an eine ruh.
Familie zu verm.
(12368ms
Landweürstr. 5, 3. St.
neuzeitliche 5 Zimmer, Veranda,
Magdk., Gas, Bad mit Gasofen
gleich od. ſpäter z. v. Jederzeit
ein=
auſehen. Nah. Mylius, 1. St. (12366ms
Mathildenſtr. 9,
1. Stock. 5=Zimmerwohnung
mit Balkon u. Veranda, nebſt
Zubehör, per ſofort zu
ver=
mieten, auch früh. (B10232ms
Zu erfragen im ſelben Hauſe
ebener Erde.
Hügelstr. 29, I.
5 Zimmer, Balkon, Gas u. elektr.
Licht, Badez. m. kompl. Einricht.,
Küche, Keller, Boden ꝛc. an ruhige
Mieter per ſof. zu verm. (9679ms
Wienersstrasse 70, II.
freundl. geräumige 5 Zimmerw. m.
Zubehör und großem Garten zu
verm. Näh. part. daſ. (12581ms
Schützenstrasse 7
ſchöne 5=Zimmerwohnung ſofort
zu vermieten. Näheres daſelbſt,
1. Stock.
(11887ms
Inselstrasse 23, part.
5 Zimmerwohnung mit Balkon,
Loggia, Badezim. mit Einricht.,
per 1. Oktober.
(12583ms
Waldſtraße 15, 1. St., ſchöne
5 Zimmerwohnung, Balkon, Bad,
Manſarde und allem Zubehör per
1. Okt. Näheres part. (14047ms
Fraußfurterſtraße 21
iſt der 2. Stock, große 5=
Zimmer=
wohnung, 2 Manſardenzimmer
nebſt allem Zubehör, per ſofort
event. 1. Oktober zu vermieten.
Näheres parterre (12145ms
Ecke Viktoria=
Landwehrſtr. 11, ſtraße, eine
Wohnung von fünf Zimmern mit
Manſarden, neu hergerichtet, mit
allen Bequemlichkeiten, per ſofort
zu verm. Näh. part. (12449ms
Eſchollbrückerſtr. Nr. 1
5=Zimmerwohnung mit Gas, elektr.
Licht und allm Zubehör wegen
Verſetzung ſofort event. 1. Oktober
zu vermieten.
(12636ms
Dieburgerſtr. 50
Hochparterre, 5 Zimmer, Badez.,
Veranda, Gartenbenutzung,
Bleich=
platz ꝛc., in freier ſchöner Lage, vom
1. Okt. ab. Näh. 2. Stock. (12696ms
Frankfurterstr. 19, II.
5 Zimmerwohnung mit Bad und
allem Zubehör per ſofort. Näheres
zu erfragen parterre. (14971ms
Wendelſtadtſtr. 26, I. Et.,
große 5 Zimmerwohnung mit allem
nötigen Zubehör, neu hergerichtet,
ſofort zu vermieten. Alles Näh.
Wendelſtadtſtr. 28, 2. St. (14666ms
Megenehentet .
Zubehör, Gas Veranda,
Bade=
zimmer uſw. Näh. part. (13805ms
Viktoriastrasse &4
1. St., 5 ſchöne gr. Zimmer, Balk.,
Bad, Gas, ſowie Part. 5 ſchöne
or. Zimmer, davon 2 Entreſol, beide
Wohng. m. all. Zubeh., per ſof. zu
verm. Näheres 2. St. (8055ms
Wilhelminenstrasse 19, I. Darmsfädfer Hausbesitzerverein. Wilhelminenstrasse 19, I.
Zu vermieten:
Landskronſtr. 81 Ein=od. Zwei= Viktoriaſtr. 41, I., herrſchaftl. Viktoriaſtr. 70, 2. St., ſchöner Schulſtraße 14, II., ſchönel Kirchſtr. 14, III., 3=Zim.=Wohn.,
familienhaus, freie Lage, 12 Zim=6=Zimmerwohn vornehm gehalt., geräumige 5 Zimmerwohnung mit4=Zimmerwohnung. Näheres im Küche, Kammer, neu hergerichtet,
mer, Zubehör, mod. ausgeſtattet, getäfelt. Speiſeſaal, glasbedeckte Zubehör per 1. Oktober. Näheres Laden.
(13829msſper ſofort.
(1425ms
zu vermieten oder zu verk. Näheres Veranda, Warmwaſſerltg., Bad m. 1. Stock.
(1480ims Dieburgerſtr. 17, 1 Treppe,
ge=
daſ. oder Hausbeſitzerverein Wil=kompl. Einricht., reichl. Zubehör, Georgenſtr. 5, part., 5 Zimmer=räumige 4=Zimmerwohn. p. 1. Okt.
Mählstrasse 5
helminenenſtr. 19, I. (14791msſp. ſofort od. ſpäter. (9227mswohnung, Veranda, Gas, reichl. Einzuſehen von 2—4 Uhr. Näh. 3 Zimmerwohnung, Glasabſchluß,
Bismarckſtraße 78, 1. Stock, Zubehör. Näh. 1. Stock. (14442ms Martinſtraße 11.
(15031ms Leucht= u. Kochgas, ſof. od. ſpäter.
Rossdörferstr. 60, II.ſchöne 6 Zimmerwohnung, eventl.
Näh. Kranichſteinerſtr. 10. (15255ms
ſchöne helle große 7 Zimmerwohn.,2 Etagen, zuſammen 10 Zimmer.
Z.=Wohn.,) Karlsſtr. 55, 2. St., ſchöne Z.
großer heller Vorplatz, elektr. Licht. Näheres parterre. (14083ms Viktorlastrasse 64 Martinstr. 28 1. Etage, mit Zimmerw. mit Zubeh. per 1. Auguſt
Gas, Badeeinrichtung, Balkon, auf
5 Zimmerwohn., davon2 ſehr große Gartenanteil p. 1. Okt. ev. früher. od. ſpät. Näh. j. Eckladen. (14788ms
Entreſols, Badegelegenheit, Bleich=Beſichtig. v. 10—12 u. 6—7 Uhr. (13032ms
Wunſch Veranda und Garten. Heidelbergerstrasse 9½ ſplatz u. ſonſtigem Zubeh. für625 Mk.
Näheres daſ. 1 Treppe. (15481msherrſchaftl. 6=Zimmerwohn., reichl. p. 1. Okt. Näh. 1. Stock. (15482ms Schießhausſtraße 26 hübſche Ernſt Ludwigsſtr. 16, 3. St.,
neu hergerichtete 3=Zimmerwohn.,
4=Zimmerwohnung mit allem Zu=Küche u. Zubeh., Heiz= u. Leucht=
Elegante 7=Zimmerwohnung Zubeh. Näh. 3. Stock. (14953ms Martinſtr. 64, I., wegzugshalb. behör per 1. Oktober. (13270msgas, an ruhige Leute. Preis 400
in beſter Lage, Bad, Gas, umfangr. Taunusſtraße 4, 1. Stock, 6= Z. 5 Zimmer, 1 Fremdenz, Mädchenk,
Nebengelaſſe, Glasveranda, perWohn., Gas, neuhergerichtet (auf Bodenk., Küche, Speiſek., Badez. Aliceſtr. 6, 1 Stock, neuzeitlich Mark.
(13542ms
1. Okt. 1400 Mk. Näh. Fuchs=Wunſch Garten) per ſofort. Näh. mit vollſtändig. Badeeinrichtung, umgebaute 4 Zimmerwohn., Bad,
ſtraße 18, part.
(13830ms 2. Stock b. Fr. Dr. Winecke. (13832ms Loggia mit prachtvoller Ausſicht, Balkon, Zubehör. (14082ms
Mathildenplatz 2
Karlſtr. 66, herſch. 7 Zimmer=
Gartenanteil. per 1. Oktober, evtl. Schwanenſtr. 39, III. Stock, Seitenbau, ſchöne 3 Zimmerwohn.
wohnung, Bad, Gas, elektr. Licht,
Heinrichstrassé früh., 1200 Mk. Näh. Fuchsſtr. 16,4=Zimmerwohn. Balkon, Zubeh., ſper ſofort, und ſchöne 2
Zimmer=
reichlichem Zubehör, per ſofort. und Saalbauſtraße 78 (3. St. Telephon 247. (9225ms480 Mk., per ſofort. (8940msſwohnung. Näh. i. Lad. (12194ms
Näheres 3. Stock. (10985ms5 Zimmerwohn., Fremdenz., Bad, Heinrichſtr. 118, 2. St., geräum. Bismarckſtr. 78, III., ſchönel
0 part., 2 Z.=W., Küche,
Gas, Balkon, Loggia, alles neuzeit=5 Z.=Wohn. mit Zubehör, Veranda, 4—5=Zimmerwohnung, Gas, weg. Salldstr. 42, eignet ſich auch für
Eschollbrückerstr. 3lich. Näh. Soderſtr. 102, I. (13528ms Balkon ꝛc., per 1. Okt. (14443msVerſetzung, per ſofort. Näheres Bürg. Näh. daſ.
(14954ms
2. Etage, per 1. Oktober 7 Zimmer= Heidelbergerſtr. 73, part., freie Frankfurterſtr. 17, part., ſchöneſparterre.
(9223ms Wingertsbergſtr. 7, 2
Zimmer=
wohnung, Badezimmer mit voll=Lage, ſchöne 5=Zimmerw. Vor=5 Zimmerwohn., Balkon, Veranda,
ſtänd. Badeeinricht Mädchenkam., garten, Waſſer, Gas, Bad und Garten, per 1. Okt. Näh. Auskunft Gutenbergſtr. 54, III., 4= Zim=Wohnung u. Zubehör. (14802ms
Bodenkam 2 Keller, Mitbenutz, reichl. Zubehör per 1. Okt. (13833ms Liebigſtr. 43, 1 Tr. hoch. (14446msmerw., Veranda, Bad, per 15. Juli. Kl. Manſardenwohnung für
(1470ms1—2 Perſonen. Näheres Laute=
Näheres im Laden.
des Gart., Bleichplatz. u. Waſchküch, Roßdörferſtr. 41, 1. St., große
Pr. 1000 Mk. pro Jahr. (15254msſſchöne 5 Zimmerwohnung mit all. Friedrichstrasse 40 Heidelbergerſtraße 98 ſchöneſſchlägerſtraße 3, 1. Stock. (12429ms
Laden mit
Zubehör, Bleichplatz, Trockenbod., vollſtändig neu hergerichtete 5 Zim.=4=Zim.=Wohn., 2. St., Balkon, Gas,
neidelbergerstr. 81/10 2 Kam., p. 1. Okt. Näh. part. (1449ms Wohn., ſofort beziehbar. Näheres Raſenbleiche, in ſtillem Hauſe, per Eliſabethenſtr. 17, Magazin,
(12661msſofort od. ſpäter. Näh. 1. St. (14797ms Kont. per ſofort.
(14956ms
2. Stock, herrſchaftliche 6=Zimmer= Liebigſtr. 45, part. 5 Zimmer=Kontor.
Rheinſtr. 47, Vorderh., 2 oder
Wohn., Bad, Veranda u. Zubehör Wohnung, allem Zubehör, per 1. Grüner Weg 33, part., 5=Zim. 1. Oktober. Näh. Wittmann=Oktober oder früher. Näheres Wohn., Zubehör, per 1. Oktober, Bessungerstr. 41 mehr. größere Büros oder ev. für
ſtraße 43.
(12428msl1. Stock.
(14800msdaſelbſt 3=Zimmerwohn. (15030ms freundliche 3 Zimmerwohnung per Geſchäftsräume ſehr günſtig. Näh.
(14795ms
Riedeſelſtr. 33, I. Etage, um=
Karlſtr. 117, Manſarde, ſchöneſſofort, freundliche 2 Zimmerwohn. daſ. Baubüro.
gebaut, herger., 6= Zimmerw., Bad, Roßdörferſtraße 284 Zimmerwohn., Veranda, Gas=per 1. Oktober.
(15253ms Nieder=Ramſtädterſtraße 45
uſw., elektr. Licht, Gas, Balkon, neuzeitliche 5 Zimmerwohn., Bad, leinricht., Preis 380 Mk. pro Jahr,
)Htb., ſchöneſſchönes großes Kneip=Lokal, auch
Veranda.
Näheres Martin=Veranda und Zubehör per ſofortſper ſofort od. ſpäter. Näheres nur Eliſabethenſtr. 29, 3. Zimmer=für Vereinszwecke pafſend, zum
ſtraße 14.
(13831ms Näh. part. Preis 620 Mk. (14955ms Hermannſtr. 7, 1. Stock. (14447mswoh. Näheres Laden. (14793msl1. Oktober. Näh. 1. St. (15256ms
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19, 1. St., zu erfragen.
Sierieſtr.2, I.
5 Zimmer mit Badekabinett, mod.
eingerichtet, mit Zubehör, per Okt.
zu verm. Zu erfr. part. (14728ms
Wienersſtr. 83, 1. St., 5 Zim.=
Wohnung. zu vermieten. (14784ms
Hügelstrasse 30, III.
ſchöne der Neuzeit entſpr. 5
Zim=
merwohnung mit Bad. Veranda,
Fremdenzimmer u. allem Zubeh.
zu vermieten. Näheres daſelbſt im
2. Stock.
(14973ms
Wienersstrasse 58, II.
5 Zimmerwohnung mit Zubehör
u. Gartenant. per ſof., evtl. 1. Okt.
zu vm. Näh. 1. Stock. (B14962ms
Soderſtr. 90, Ecke Beckſtraße
große 5 Zimmer=Wohnung mit
Gas, Bad u. allem Zubehör
als=
bald billig zu vermieten. Näheres
Griesheimerweg 19, Kontor. (14019t
5 Zimmer=
Waldstr. 46, I. Wohnung
mit Bad, elektr. Licht und allem
Zubehör, ſowie im Mittelbau part.
3 große Räume, für Büro oder
Geſchäftsräume ſehr geeignet,
per 1. Okt. oder früher, zuſammen
oder getrennt zu verm. Näheres
zu erfragen bei Gebrüder Adler,
Waldſtr. 48, Kontor. (13180oms
Heidelbergerſtr. 74, II., frdl.
5= Zimmerwohnung zu verm. Näh.
Saalbauſtr. 78, part. (14869a
geräum. 5 Zim.=Wohn. mit Balk.,
Gas u. Zubeh. per 1. Okt. an ruh.
Fam. Näh. 2. Stock. (14959ms
Wohnung mit Zentralheizung,
beſtehend aus 5 Zimmer u. 26 am
groß. heller Diele, Badez., große
Veranda, elektr. Licht u. reichlich.
Zubehör per 1. Oktober 1912 zu
vermieten. Größerer Garten vor=
und rückwärts. Näheres
Grafen=
ſtraße 23½, im Laden. (14879ms 2—6 Uhr.
Frankfurterstr. 24, II.
gegenüber dem Herrngarten, ger.
3 Zimmerwohn. mit 2 Kammern p.
1. Okt. Näh. i. Seitenbau. (15015ms
Ludwigsplatz
pracht. Wohnung, 3. Etage, 5 Zim.,
reichl. Zubehör per ſofort zu verm.1
Preis 90 Mk. Reflektanten bitte Näheres daſelbſt parterre. (14379ms
ihre Adreſſe unter B 60 in der
Expedition niederzulegen. (15474ms
Ecke Rhein= u. Georgenſtr.
1. St., große, helle, neuherg. 5 Zim.=11. Stock
Wohn. mit Zub. per ſof. zu vm.
Näh. Rheinſtr. 33, I. (15427ms
Landskronstr. 63
eine 5= Zimmer=Wohnung, parterre Blumenthalstr. 111
(780 Mk.) mit Fremdenzimmer,
Mädchenzimmer, zu vermieten.
Gartenanteil und ſchöne Fernſicht.
Näh. Landskronſtr. 91, pt. (B15454ms Gr. Ochſengaſſe.
Mieretr 2 et
ſchöne, geräum. 5 Zimmerwohn.
2 Entreſols) mit einger Bad.,groß,
Garten u. ſonſt. Zubeh. (15425mf
Saalbauſtraße 13, 1. Stock,
5 Zimmerwohnung mit Gas nebſt
Zubehör, an ruhige Leute, zum
(15415ms
1. Oktober.
Landgraf Georgstr. 70, I.
ſchöne, geräumige Wohnung, fünf
Zimmer, 2 Keller, Gas, all.
Zu=
deh, neu herger ſof. zu v. (15452a
Wendelſtadtſtr. 8, part., 3 gr.,
2 kl. Zim., neu herg., per ſof. zu
vm. Näh. 1. Etage daſ. (*1319
Zäuer
Bessungerstr. 66
ſchöne gr. 4=Z.=Wohn. nebſt Badez.
zu verm. Preis 480 Mk. (B14317ms
Gutenbergſtr. 28, III., eine
große 4 Zimmerwohn., pro Jahr
500 Mk. per ſofort. (14313Bms
Landskronſtraße 67
2. Stock, 4 Zimmer nebſt Zubehör,
per ſofort. Näh. daſ. (13468ms
Mauerſtr. 19, 1. St., neuzeitl.
ſchöne 4 Zimmerwohn. per ſofort=
Näh. im 3. St. b. H. Petri. (14659ms
Kaldlerſstr. 32
1. Stock, hübſche 4 Zim.=Wohn. per
ſofort zu verm. Näh. Wilhelm
Viktoriastrasse 46 Caſtan, Kirchſtr. 5, Laden. (13266ms
Heidelbergerstr. 7
Seitenbau part., 4 Zimmerwohn.
mit Küche per ſofort zu vermieten.
Näheres 1. Stock. (13775ms
Meeternte .
3. St., ſchöne 4=Zimmerwohnung,
evtl m. Bad, Bodenraum u. 2 Keller
perſofort. Einzuſehen nachmittags
(B14300ms
Luiſenſtr. 36, II., 4 Zimmer per
ſofort. Näh. im Laden. (15071ms
Lichtenbergſtraße 26, Nähe der
Dieburgerſtr., 1. St., 4 Zimmer uſw.
p. ſofort zu verm. (14658ms
Bismarckstrasse 48
1 Manſarde, 4 Zimmer mit Zubeh.
Bad. elektr. Licht, Gas und ſonſt. per ſofort zu vermieten.
Einzuf=
täglich von 10—12 und 3—5 Uhr.
Ireneſtraße 13, per ſofort
4= Zimmerwohnung nebſt Zubehör
im 3. Stock. Näh.
Frankfurter=
ſtraße 70 und Wendelſtadtſtr. 46,
(8878ms
e. 4 Zim.=
Müllerstr. 14 wohn. in
(10365ms
1. Stock zu verm.
eine ſchöne 4=Zimmerwohnung, neu
hergerichtet, 2. Stock, 1. Okt. zu
ver=
mieten. Näh. Max Guckenheimer,
(11923ms
Rhönring 25
1. Stock 4 Zimmer mit
Bade=
kabinett nebſt Zubehör p. 1. Juli,
3. Stock 4 Zimmer mit
Bade=
fabinet per ſofort zu vermieten.
Zu erfragen Nieder=
Ramſtädter=
ſtraße 28, Büro. (19885ms
Moosbergstrasse 63, II.
große, ſchöne 4 Zimmerwohn. mit
Gas, Bad, Loggia u. reichl.
Zub=
ſofort zu vermieten. (B10922mss
Große 4 Zimmerwohnung mit
Erkervorbau, Veranda, Gas und
allem Zubehör zu vermieten.
Näheres Rhönring 81, parterre.
Einzuſehen v. 8—2 Uhr. (11664ms
Nieder=Ramſtädterſtraße 5½,
1. St., neuzeitl. 4 Zimmerwohnung
mit Badezim. u. all. ſonſt. Zubeh.
an ruh. Miet. per ſofort zu verm.
Pr. 700 M. Näh. daſ. 2. St. (11377ms
Lichtenbergstrasse 80
1. Stock, 2 neu hergericht. 4=
Zim=
merwohnungen mit Zubeh. ſofort
zu vermieten. Preis 500 Mk.
daſelbſt bei Bauführer Dauber,
3. Stock.
(12573ms
Mathildenpl. 7, iſt zu verm.
ohne Gegenüber 1. St., 4=Zimmer=
Wohnung mit Gas, Bad,
Bleich=
platz und ſonſt reichl. Zubehör per
15. Juli.
(12367ms
Kahlertstr. 43, II., neuhergerichtete 42.-
Wohn. m. Veranda etc. sof. od Spät. (12426ms
4—5=Zimmerwohnung mit
Zu=
behör. Preis 480—550 Mk., zu verm.
Näh. Moosbergſtr. 94, pt. (B12150ms
Ludwigspl. 2, 3. St., ſchöne
4=Zimmerwohnung. Zu erfrag.
im Laden.
(12369ms
Heidelbergerstr. 68
eine 4 Zimmerwohn. per ſofort
oder ſpäter zu verm. (B12590ms
Mühlſtraße 26, 2. Jt.,
mod. 4=Zimmerwohng. mit Balkon,
Badez. u. reichl. Zubeh. per ſofort
zu verm. Näheres part. (1260ms
Eliſabethenſtr. 47, parterre,
4 Zimmerwohn. mit Gas u. elektr.
Ficht, per 1. Oktober, evtl. früher,
für 650 Mk. zu verm. (12822ms
Mühlſtr. 41 neuh., gr. 4 Z.=W.
ſof. z. verm. Einzuſ b. 5 Uhr. (13288a
Karlſtr. 73, I., 4 Z. Bades.,
Veranda, Gas, Bleichplatz,
Trocken=
hoden uſw. p. 1. Okt. (B13287ms
Hoffmannſtr. 21, parterre, 4
große Zimmer mit Bad, Veranda
und Zubehör nebſt Gartenbenutz.
ver 1. Okt., evtl. früher. B13786ms
Annaſtr. 8, 2. Stock
Herderstr. 20
eine Wohnung von 4 Zimmern,
Badez., gr. Veranda, mit viel. Zubeh.,
1. od. 2. St., ganz neu hergericht., ſof.
beziehb., billig zu vm. (B14104ms
Ecke Wenck= u. Heinheimerſtr.,
gegenüb. d. Martinsk., iſt d.
Erdge=
ſchoß m. 4 Zim., Bad, Mädchenkam.
uſw. z. 1. Okt. z. verm. Näh. Müller- 2¾4 Zimmerwohnungen m=
Strasse 24, Perdinand Mahr. (13281ms 1 Zubehör, 2. und 3. Stock, zu ver
Dreibrunnenſtr. 3, I., neuzeitl.mieten. — Näheres Heinheim
einger. 4 Zimmerwohn. mit reichl.ſtraße 94, part.
Zubehör ſofort zu verm. (13794a
Soderstrasse 4, I.
am Kapellplatz, frdl. 4
Zim=
merw. mit Bad: (13299ms
Neue Irenestr. 67, I.
mod. 4 Zimmerw. mit Bad;
Neue Irenestr. 59, pt.
preiswert zu verm. Näh. im
Eiſengeſchäft, Kirchſtraße 21.
Bebiaſt. 7 I., chne Zim.
Wohnung per ſofort. (13172a Mittelpunkt der Stadt und elektr
Wienersſtraße ſchöne 4
Zimmer=
wohnung per ſofort. Näh. Nieder=ſchaftliche 4 Zimmerwohnungen
Ramſtädterſtr. 1, im Lad. (13771ms all. Zubeh. p. ſofort zu vm. Näl
Ernst-Ludwigstr. 11
3. Stock, ſchöne 4 Zimmerwohn.
per ſofort oder ſpäter an ruh. Leute.
Näheres 1. Stock. (13814ms
Beletage, 4 Zimmer
1. Oktober zu vermieten.
Anzu=
ſehen von 4—6. Näheres 3. Stock vermieten.
daſelbſt.
(13994ms
93 Gervinusstr. 93
neben Heinrichſtraße, 1. St., ſchöne
4 Zimmerwohn., Bad und allem
Zubehör wegen Verſetzung des Hrn.
Poſtdirektor Kraft per 1. Aug. oder
ſpäter bez. zu verm. Preis 780 Mk.
Näh. daſ. u. Kiesſtr. 93, p. (14056ms
Mollerſtraße 21, 1. St., ger.
4 Zimmerwohn., der Neuzeit
ent=
ſprechend, mit allem Zubehör, per
1. Oktober zu vermieten. Näheres
daſelbſt im 1. Stock. (14049ms
Emilſtraße 27 ſchöne
Vier=
zimmerwohnung mit reichl.
Zube=
hör per 1. Oktober. (14077ms
Inſelſtraße 27, part.,
4 Zimmerwohnung mit Bad, Gas
und Zubehör zu verm. Näheres
Heidenreichſtraße 31. Einzuſehen
von 2—4 Uhr.
Mauerstr. 30, I. Stock
ſchöne 4 Z.=Wohnung m. Veranda
u. reichlich. Zubeh. ſofort zu verm.
Einzuſ. Donnerstags u. Dienstags
zwiſchen 3 u. 5 Uhr nachmittags.
Näh. prt. u. Kiesſtr. 84, II. (14355ms
Viktoriaſtraße 63 eine ſchöne
4 Zimmerwohnung mit reichlichem
Zubeh. p. 1. Okt. Näh. part. (14363ms
Kaupstrasse 32, 2. St.
große 4 Zimmerwohn. m. Veranda,
Gas ꝛc., per ſofort zu verm.
Näh. bei M. Schad, 1. St. (14972ms
ſchöne 4=
Sandbergſtraße 66
Zimmer=
wohnung, Badezimmer mit kompl.
Bad, freie Lage, Preis 600 Mk,
per 1. Oktober zu vm. (B14375ms
Obere Liebfrauenſtraße 108
in ruh. 4 Familienhaus bei der
Tau=
nusſtr., beſſere Lage, iſt der hübſche
1. Stock, 4 Z. u. Zubeh., zu 520 M.
zu vermieten. Alles neu gemacht.
Näh. b. Sior. oberſt. Stock. (14423ms
Inſelſtraße 28, 1. St., 4 Zimm.
nebſt Zubehör per 1. Okt. zu vm.
Näheres part. links. (14439ms
Mauerstrasse 28, II.
ſchöne 4=Zimmerw. mit Veranda
u. reichl. Zubehör zum 1. Oktober
1912 zu verm. Näh. daſelbſt und
(14417ms
Kiesſtr. 84, II.
Roßdörferſtr. 24, II., 4 Zim.=
Wohnung zu vermieten. (14776ms
Kranichſteinerſtr. 12½, 2. St.
4= Zimmerwohnung mit Gas, per
1. Oktober. Zu erfr. 1. St. (14459ms
Wienersſtr. 47, III., ſchöne 4=Z.
Wohn. mit Veranda, Bad und
allem Zubehör per 1. Oktober zu
vermieten. Näheres Kiesſtr. 68,
(14404ms
1. Stock.
Alicestrasse 1½
ſchöne Vier=Zimmerwohnung per
1. Oktober zu verm. Einzuſ. von
2—4½ Uhr. Näh. Nr. 1, part. (14480ms
Inſelſtr. 25, part., 4=
Zimmer=
wohnung mit Bad, Balkon und
allem Zubehör zu verm. Näh.
Heidenreichſtr. 29, part. (14455ms
Mauerſtraße 3, 4 Zim.=Wohn.
mit Zubehör per 1. Oktob. zu
ver=
mieten. Preis 450 Mk. (14564ms
Zubeh. per 1. Okt. d. J. zu verm
Preis 600 und 500 Mk. Nähere=
Eliſabethenſtraße 45 (
Mittel=
bau) 4 Zimmerwohnung mit
Zu=
behör zu vermieten. (14667ms
Rhönring 19, 1. Stock,
Vier=
zimmerwohn., neuzeitlich einger.,
mit allem Zubehör, per ſofort oder
Häter zu vermieten. (14668ms
ſchöne 4 Zimmerwohnung m
allem Zubehör preiswert per
fort. Näh. daſelbſt oder Em
ſtraße 42, part. (14968m Gutenbergſtraße 22, 3. Sto
iſt eine 4 Zimmerwohn., neuzei
einger., bis zum 1. Okt. zu vern
Näh. daſ. von 2—5 Uhr. (14646m Karlſtraße 99, 1. Stock, ei
große 4 Zimmerwohnung m
freundl. 4 Zimmerwohnung Veranda und allem Zubehör p
1. Okt. oder ſpäter zu verm. (14622 In idvilisch frei. Lage
an Waſſer und Wald, nahe b
Bahn, modern neu erbaute herr
Soderſtr. 110, Gebr. Weber. (14964n Mollerſtraße 7, II., ſch. 4 Zim
Wohnung (Nähe Herrngarten) pe
1. Oktober zu vermieten. (14811m Neckarſtraße 10
Stiftſtr. 1, Küche u. Zubehör, per eine 4 u. eine 5 Zimmerwohnun
per 1. Oktober oder früher z
(14699ms Elisabenthenstr. 32
eine ſchöne 4 Zimmerwohnung m
allem Zubehör per ſofort zu vern
Näheres im Laden. (14715ms Pallaswiesenstr. 21
ſchöne 4 Zimmerwohn. im 2. St.
nebſt Zubehör bis 1. Oktober zu
vermieten. Näh. i. Laden. (14810n Schöne 4 Zimmerwohnung
mit oder ohne Laden im Zentrun
der Stadt, Nähe des Marktes, per
1. Sept. reſp. 1. Okt zu vm. Näh
Schuſtergaſſe 19, Laden. (12823 Liebigstr. 65, II. Stock
4 Zimmerwohnung mit allem Zub.
per 1. Okt. Näh. parterre. (14917 Kiesſtraße 129
1. Stock, 4 Zimmer, Badez., Küch
(14344ms mit Vorratsk., 2 Keller, Mädchenk.
Veranda, zu vermieten. Nähere=
Kiesſtraße 127, part. (15431oms Schützenſtraße 10½, II. St.
4=Zimmerwohnung mit 2 großen
Bodenkammern per 1. Oktober zu
vermieten. Einzuſehen von 9—12
und 2—7 Uhr.
14308oms Ecke Kranichſteinerſtr. 1,
III. St., eine ſchöne 4= Zim=
mer=Wohnung per 1. Oktober.
Wird neu hergerichtet. Ein=
zuſehen von 2—4 Uhr. Näh.
Bleichſtr. 22, II. St. (14825ms Gegenüber dem Prinz= Emil=
garten und Orangerie=Allee eine
der Neuzeit entſprechende 4 Zim.=
Wohnung, 1. St., m. Bad, Verand.,
Gas, elektr. Licht, nebſt allem Zu=
behör zu verm. Näh. Beſſunger=
ſtraße 4, im Laden. (B14833ms Wittmannſtr. 3 4 Zimmerw.
nebſt Fremdenz. per 1. Okt. z. vm.
Näh. im 2. Stock. (*786ms Moosbergſtraße 93 4 Zim=
merwohn. per 1. Oktober z. vm.
(B15004ms
Preis 320 Mk. Kahlertſtraße 10, 1. Stock
ſchöne 4 Zimmerwohn., Bad,
Speiſekammer, Veranda, per
1. Okt., Mk. 600 pr. J. Näh.
part. bei Reis u. Heinrich Funk,
Soderſtr. 76, Tel. 1031. (14982ms Beckstrasse 65
ſchöne 4 Zimmerwohnung, 2. St.,
per 1. Oktober zu vm. (14982ms im Garten,
Moosbergstr. 90, parterre,
ſchöne 4 Zimmerwohn. an ruhige
Leute für alsbald oder ſpäter. Näh.
(15018ms
1. Stock daſelbſt. Mollerſtraße 30, 2. Stock, eine
4 Zimmerwohnung mit allem Zu=
behör per Oktober. Näheres nur
(14960ms
3. Stock. Müllerſtraße 7, eine 4 Zim.=
Wohnung ſofort zu vermieten —
(15032a
Preis 380 Mark.— Kranichsteinerstr. 59310
4 Zimmerwohn., neuzeitl. einger.
per 1. Okt. zu verm. Zu erfragen bei
Merz, Riegerplatz 7. (15051ms
Verl. Soderſtraße (Neubau)
Heinheimerstr. 90
iſt in der 1. Etage eine Wohnung
enthaltend 3 Zimmer, Küche, Keller,
Mitgebrauch der Waſchküche u. des
Bleichplatzes, zu vermieten und bis
1. Auguſt zu beziehen. Preis pro
Monat 30 Mk. Näh. bei Herrn Paul
Messerschmitt, Ludwigſtr. 18, u. bei
C. W. Braun, Martinſtr. 74. (13768ms
Erbacherſtraße 17, Hinterbau,
ſchöne 3 Zimmerwohn. mit
Werk=
ſtätte (in derſelben wurde längere
Jahre eine gutgeh. Schuhmacherei
betrieb.) p. 1. Okt. zu verm. (14999ms
smerwohnung zu verm. (14105m r. Waldſtraße 7, I., 3 Zimme
Kabinett, nebſt Zubehör, per ſofor
§ Auskunft parterre. (15245m a
Pallaswiesenstr. 37
ſchöne, große 3=Zimmerwohnun
mit Zubehör per 1. Oktober z
tvermieten.
(14349m 1
Neue Irenestr. 15
ſchöne 3=Zimmerwohnung zu ver
mieten.
(14294m Lauteschlägerstr.
§3 Zimmer, Manſardz. und a. Zi
behör, per 1. Aug. Näh. I. (14334m Schulstr. 9, II. Stock
ſchöne 3=Zimmerwohn. nebſt Zu
1. Okt. zu verm. Näh. part. (14335ms Wenckſtraße 2, i. Laden (14342m
schöne 3- Zimmerv
s(Manſ.) m. Badezim., Preis 360 M.
per 1. Oktober zu vermieten. Frankensteinstr. 36
part. oder 3. St., neuzeitl. einger
3=Zimmerwohnung, per 1. Oktober.
Näh. daſ. 3. St. l. (B14464ms Martinſtraße 95, Gartenhaus
eine große 3 Zimmerwohnung m.
Bodenkammer, Gartenanteil ꝛc. zu
verm. Näh. Kontor daſelbſt. Anzu
ſehen v. 2—5 Uhr nachm. (14425m Neue Ireneſtr. 68 (b. d. Moller
ſtr.) 3 Zimmerwohng. im 3. Stock,
nebſt groß. Manſardenz. u. Garten=
anteil, p. 1. Okt. Näh. daſelbſt und
Rheinſtraße 28, 1. St. (14372ms ee amien
erſtr. 17, Hths. p.
3 Zimmer . Zubehör u. Gas, a
Wunſch Gartenanteil, per 1. Okt.
Näheres daſelbſt.
4373ms Schloßgartenſtr. 5. 1. Stock,
3 Zimmerwohng. m. Manſardenz.,
Veranda, Gas u. Elektr., f. 500 Mk.
Telephon 1146.
(14402ms Kahlertſtr. 31, I., ſchöne 3 Zim.=
Wohn., Gas u. Zub. 1. Okt. (14649ms Klappacherſtr. 30 ſchöne Drei=
Zimmerwohnung mit all. Zubehöt
p. 1. Okt. Freie Ausſicht. (B14399ms Hügelſtraße 19 I., 3 Zimmer
bis 1. Oktober zu vermieten. Ein=
zuſehen von 1—3 Uhr. 14380ms Eliſabethenſtraße 39 Wohn.
mit 3 Zimmern, Küche uſw. iſt
zu vermieten. Näheres im Glas=
laden daſelbſt.
(14643ms Bismarckſtr. 58 iſt eine 3 Zim=
merwohnung per 1. Oktober zu
vermieten. Anzuſehen am Vorm.
u. nachm. v. 2—3 Uhr. (14702ms Schützenſtraße 20, Manſarde,
3 Zimmerw. mit Zub. per 1. Okt.
Näh. parterre.
(14697ms Ahastrasse 22,
Hinterhaus, I., 3= Zimmerwoh=
nung Mk. 24.
(14756ms
Näh. Eisemann, Vorderh., II. Roßdörferſtr. 65, III., ſchöne
3 Zim.=Wohn. mit Zubeh. per Okt.
zu vermieten. Näh. daſelbſt part. r.
nachm. 3—5.
(14731ms Lichtenbergſtraße 58, parterre,
eine ſch. 3 Zim.=Wohn. m. Küche,
Speiſek., Bad m. Badeof., 1 Manſ.=Z.,
2 Kell., Vorgart. u. Gartenant. per
1. Okt. z. verm. Jährl. Mietpr. je 500
Mk. Näh. daſ. u. Baubüro Fr. Delp,
Frankfurterstr. 80.
(14717ms Wendelſtadtſtr. 56, 3. Stock,
3 Zimmerwohnung. (14775ms Beſſungerſtr. 6, 2. St., 3 Zim.=
Wohnung per 1. Okt. (14771ms Heinheimerſtr. 42, II., 3 Zim.=
Wohnung zu vermieten. (14772ms Neue Ireneſtr. 57, I., 3 Zim.=
Wohnung zu vermieten. (14773ms Weinbergſtr. 45, Erdg. u. II.,
3 Zimmerw. zu verm. (14774ms Alexanderſtraße 13, Vorderh.,
3 Zimmerwohn. m. abgeſchl. Vor=
platz, Gas uſw. per ſofort, eventl,
ſpäter. Näheres part. (14808ms Rossdörferstrasse 59, II
3 Zim., Veranda, Speiſek. ꝛc. pe
1. Oktober. Mk. 450. (14985a Karlstrasse 105
iſt der 1. Stock, beſtehend in 3 Zim.,
2 Manſardenz., Küche ꝛc. per 1. Okt.
ev. ſofort zu beziehen. (B14974ms Grünerweg 23, p., 3 Z.=Wohr
per 1. Okt. ev. früher. (B14975ms Moosbergſtraße 94, parterre
13 Zimmerwohnung per 1. Oktober
zu vermieten.
(B14977ms Manſ., frdl
Stiftstr. 52, II. 3 Zimmer=
wohnung m. Gas p. ſofort. (14160 Schöne 3 Zim.-Wohn.
mit Gas u. Waſſer ſofort oder
ſpät. zu verm. Näh. Pankratius=
ſtraße 2½, Laden. (13930t Sei=
Elisabethenstr. 29, tenb.
ſch. 3 Z.=Wohn. Näh. i. Laden. (15151a Seitenbau,
Schuchardſtr. 10, 2 Zimmer=
wohnung ſofort zu verm. (*1068sm Gartenstraße 20, pt.
3=Zimmerwohnung nebſt Zubeh.,
neu herger., per ſofort od. ſpäter zu
verm. Näh. Ludwigspl. 7. (15282a Neue Niederſtr. 15 ſch. groß
3=Zimmerwohnung billig zu ver=
mieten. Näheres im 1. Stock
daſelbſt.
(B14303m Martinstrasse 101
nette 3 Zimmerwohn. (B14683m Fuhrmannſtraße 14 eine der
Neuzeit entſprechende 3= Zimmer=
wohnung zu vermieten per 15. Aug.
Näheres parterre.
(15237ms 3= Zim=
Wd.-Ramstädterstr. 30 merw.
zu vermieten.
(15236ms Bismarckstr. 76, part.
3 gr. Zim., Badez. m. kompl. Ein=
richtung, reichl. Zubeh., per 1. Okt.
z. Pr. v. Mk. 550 z. verm. Einzuſ. v.
10—12 u. 2—4 Uhr. z. erf. I. (15219ms Landwehrſtr. 17, Seitenbau,
große 3 Zimmerwohnung mit Gas
und allem Zubehör per 1. Oktober
event. mit Werkſtätte. Näheres
daſelbſt bei G. Egner. (*486sm
3 Zimmer=
Wienersstrasse 51 wohnung
(Manſarde) ſofort oder ſpäter zu
verm. Näh. 1. Stock. (15180ms
Moosbergſtraße 71, 2. Stock,
ſchöne geräum. 3 Zimmerw.,
neu=
zeitl., per 1. Juli. Preis 380 Mk.
Näh. Tannenſtraße 24. (B15178ms
Kranichſteinerſtr. 59, part., gr.
neuz. 3 Zimmerw. zu vm. (15175ms
Schwanenſtraße 12 3
Zimmer=
wohnung nebſt Stallung zu verm.
Näh. Mullerſtraße 20. (*1308ms
Eckhardtſtr. 21
Dreizimmer=
wohnung ohne vis-ä-vis per 1. Okt.
zu verm. Näh. 1. Stock. (15465ms
Frankenſteinſtr. 49, 3. St. r.,
3 Zimmerwohn., ſonnig, neuzeitl.,
ſofort zu vermieten. (*1293ms
Karlstr. 94, Seitenb.
gr. Wohn., 3 Zimmer mit Gas u.
all. Zubehör zu vm. (15430ms
Frankensteinstr. 49
gr. Wohnung, 3 Zimmer, Badez.
m. Gas u. allem Zubeh. zu vm.
Näh. Karlſtraße 94. (15429ms
Erbacherſtr. 17
2. Stock, ſchöne 3 Zimmerwohnung
(15415ms
zu vermieten.
Langegaſſe 41 3 Zim., Küche,
nebſt Zubehör. Auskunft Nieder=
Ramſtädterſtr. 15. (15421ms
Mollerſtraße 6, part, 3
Zim=
merwohnung an ruhige Leute,
zum 1. Oktober. (15419ms
Karlſtr. 49, Mſd., 2 ſchöne 3. Z.. mit Gas zu v. (15476ms
Karlſtr. 47 ſchöne 3=
Zimmer=
wvohnung mit Gas= und Manſd. zu vermieten. (15475ms
Zimme
raße 28 bei
Moosbergſtr. 63, I., eine ſchöne
u vermieten.
kleine Manſ.,
reizimmerwohnung nebſt Zube=Kiesſtr. 66, II., 2 Zimmer u.
r zu vermieten. Näh. Neckar=Küche, zu vermieten. (9912ms
(14824ms Moosbergſtraße 93 2= Zimmer=
Lud. Stumpf. 1Wohnung p. ſof. od. ſpät. (B10395ms
Zimmerwohn. m. Gas, Veranda Bleichſtraße 40, 2. St.
reichl. Zubehör zum 1. Oktober2 Zimmer und Küche an ruhige
(B14815ms1 Leute per ſofort. (10915ms
ſtraße 31, part.
herrſchaftliche 4 Zimmerwohnung. Waldſtr. 32, Seitenbau,
Drei=
zu vermieten. Näh. Heidenreich=zimmerwohnung, event. mit Gas,
(14458ms
—. (15170ms zu vermieten.
abgeſchl. Vorpl., Küche u. ſonſt. Zbh., iper ſofort zu vermieten. Näheres
mtl. 24 Mk. Näh. part. (*696ms Eliſabethenſtr. 58, Lad. (10731ms
Gr. Ochſengaſſe 14 ger. 2= Zim.=
Wohn. für 18 Mk. per ſofort.
Näh. Wirtſchaft. (10440ms
Mauerſtr. 23, Manſ.=W.,3 Zim., Zwei ſchöne unmöbl. Zimmer
Hölgesſtr. 10, 2 Zimmer, Küche
und allem Zubehör an kinderloſe
Familie.
(11189ms
Roßdörferſtr. 26 ſchöne Zwei=
Zimmerwohnung, Manſarde ſofort
zu vermieten.
(11918ms
Rundeturmſtraße 14 ſchöne
abgeſchl. 2=Zim.=W. p. 1. Okt. an
kleine ruhige Familie. Näh.
Runde=
turmſtraße 12, Kont. (B12425ms
Magdalenenſtr. 6 2 u. 3
Zim=
merwohnungen zu vm. (12577ms
Forſtmeiſterplatz 5 2 mittelgr.
Zim., Küche, Mk. 12.50. (B12589ms
Bessungerstr. 88½
2 Zim.=Wohnungen zu mäß. Preiſ.
Näh. b. Hammer daſelbſt. (13822ms
Ecke Hoch= u. Kiesſtr. 34, pt.,
2gr. Z. (oh. Küche), ſep. Eing. (V14426
Mathildenplatz 9, 1. St.,
Aus=
ſicht Gartenſtr., 2 Zim. u. Küche,
per 1. Oktober, evtl. auch früher,
zu vermieten. Näheres
Mathilden=
platz 9, 1. Stock. (12829ms
Arheilgerſtr. 4 eine 2=
Zimmer=
wohnung per ſofort. (13112ms
Bismarckſtr. 76, Stb., 2 Zim.=
Wohn. m. Küche p. ſofort. (13066ms
Eine kleinere 2 Zimmerwohn.
mit Zubehör, geeignet für einzelne
Frau oder kinderloſes Ehepaar, per
ſofort zu verm. Näheres
Pallas=
wieſenſtr. 23, im Laden. (13516ms
Heinheimerstr. 90
iſt in der Manſarde eine Wohnung,
enthaltend 2 Zimmer, Küche, Keller,
Mitgebrauch der Waſchküche und
des Bleichpl., zu verm. Preis 18 M.
Näh. bei Herrn Paul Messerschmitt,
Ludwigſtr. 18, und bei C. W. Braun,
Martinſtraße 74. (13767ms
Dornheimerweg 17, 2
Zimmer=
wohnung ſofort zu vermieten.
Anzuſ. zwiſch. 2—5 Uhr. (14338ms
42 Elisabethenstr. 42
Seitenbau, parterre, ſchöne helle
2 Zimmerwohnung per alsbald nur
an kleine ruhige Familie. (14358ms
Pallaswieſenſtr. 38 freundl.
Manſardenwohnung, 2 Zimmer,
Küche mit Zub. zu verm. (14535ms
Pankratiusſtr. 48 ſchöne Zwei=
Zimmerw. per Auguſt. (14701ms
Wienersſtraße 71, 1. Stock,
zwei ſchöne unmöblierte Zimmer
mit Waſſer ſof. zu vm. (14916ms
Moosbergſtr. 63 eine große
2=Zimmerwohn. mit Gas,
Bade=
zimmer, Manſarde und allem
Zu=
behör zu vermieten. (B14816ms
Sandſtr. 28, (Marienpl.), frdl.
2 Zimmerwohn. zu verm. (14729ms
Erbacherstrasse 16
2 Zimmerwohnung, pro Monat
14.50 Mark.
(14635ms
Rhönring 121 eine Zwei und
Dreizimmerwohnung. Näh.
Löffel=
gaſſe 10.
(14669a
Wendelſtadtſtr. 56, 2. Stock,
2 Zimmerwohn. zu verm. (14783ms
Schloßgaſſe 12 2 Zimmerwohn.
zu vermieten.
(14782ms
Heidelbergerſtr. 127, Erdg. u.
Manſ. 2 Zimmerwohn. (14779ms
Landwehrſtr. 26, 2. St,2 Zim.=
Wohnung zu vermieten. (14780ms
Pankratiusſtraße 26½, Manſ.,
2 Zimmerwohn. zu verm. (14781ms
Beſſungerſtr. 105, Seitenbau,
2 ev. 3 Zimmerw. p. 1. Aug. (*812ms
Wendelſtadtſtraße 39 und 49
ſchöne 2 Zimmer=Wohnung ſofort
zu vermieten.
(14502a
Weinbergstraße
ſchöne 2 Zimmer=Wohnung
per 1. Auguſt. (B15246ms
Näh. Orangerieallee 6.
Sandtrnſr 10, ſchnte. Zimm.
Wohnung zu vermieten. Zu
er=
fragen parterre.
(15247ms
Steinſtr. 5, Seitenb., 2 Zimmer=
Wohnung. 16 Mk. (15218ms
Beckerſtraße 27
eine 2Zimmerwohnung, der
Neu=
zeit entſpr., per 1. Aug. auch früh. zu
verm. Zu erfragen part. (*1030sm
Kl. 2 Zimmerwohn. ſof. z. vm.
Näh. Hochſtraße 22. (13809ims
Schloßgaſſe 23 kl. 2
Zimmer=
wohn. zu vermieten. (*1216ims
Nieder=Ramſtädtkrſtraße 65
im Hinterhaus, part., 2 Zimmer
und Küche mit Koch= und
Leucht=
gas, Keller u. ſonſt. Zubeh. Preis
per Monat 20 Mk. Näh. daſelbſt
auf dem Baubüro. (15414ms
Arheilgerſtr. 39 eine 2 Zim.=
Wohn. per ſof. zu verm. (*1250msm
Fuhrmannſtr. 8
Zweizimmer=
wohn. an kleine Familie. (*1254ms
Bleichſtr. 51 Zweizimmerw. zu
verm. Näheres Hotel. (15467m
Arheilgerſtr. 83, pt. u. 1. St.
e 2 Zimmerw. per 1. Aug. z. vm.
Näh. Eckhardtſtr. 1, I. (15426ms
Landwehrſtr. 39, Mſ., kl. 2 Z.=
W., a. 1. Aug., 14 M. mtl. (*1292ms
Kiesſtr. 93 2 Zim. ohne Küche
ſofort beziehbar, zu verm. Preis
(15416ms
monatl. 10 Mk.
Erbacherſtr. 17
eine 2 Zimmerwohnung, Seitenb.,
ſofort zu vermieten. (15422ms
Arheilgerſtr. 9, 2 Zimmer mit
Küche u. Zubehör an ruhige Leute
zu vermieten.
(15447ms
Zmmer
1 Zimmer u. Küche ſofort zu
vermieten. Auskunft bei A. Elwert,
Holzſtraße 26, I.
(12827ms
Roßdörferſtraße 40, Manſ.=
Zimmer und Küche an einzelne
Perſon zu vermieten. (13081ms
Ein ſchön. gerades
Manſarden=
zimmer mit Kammer an einzelne
Perſon per 1. Aug. Näheres bei
Gg. Ph. Geist, Bismarckstr. 74. (14053ms
In der ſtädtiſchen Hofreite,
Lindenhofſtr. 5, iſt eine kleine
Wohnung, beſtehend aus einem
Zimmer und der Küche, alsbald
an eine alleinſtehende Perſon zu
vermieten. Bewerber wollen ſich,
unter Vorlage ihres Mietbuchs,
im Stadthaus Zimmer Nr. 56,
melden.
(14350ms
Schützenſtraße 20, Manſarde,
1 Zim., Küche u. Keller p. 1. Aug.
Näheres parterre. (14698ms
Im Dachgeſchoß der ſtädt.
Hof=
reite, Louiſenſtraße 16, iſt eine
kleine Wohnung, beſtehend aus
Zim., Kam. u. Kuche, vom 1. Aug.
d. Js. ab an eine alleinſteh. Perſon
zu verm. Bewerber wollen ſich unt.
Vorlage ihr. Mietbuches im
Stadt=
haus, Zimmer 56, meld. (14637ms
Heinrichſtr. 63, Zimmer mit
Kabinett und Küche an eine Dame
z. verm. Einzuſ. v. 3 Uhr ab. (14732ms
Großes Zimmer z. Aufbewahr.
von Möbel zu vermiet. (B14712ms
Feldmann, Karlſtr. 73.
Aleranderſtr. 25, Seitenbau,
Zimmer mit kleiner Küche, alsbald
zu vermieten.
(12853oms
Arheilgerſtraße 69 ein helles
unmöbl. Zimmer ſofort. (15259ms
Moosbergſtraße 26, 2. Stock,
großes leeres Zim. p. ſof. (B14827
Sandſtraße 1 freundl. Wohn.,
Zimmer, Kabinett, Küche u.
Zu=
ehör, geeignet für einz. Perſonen,
(15174ms
zu vermieten.
Teichhausſtr. 42 ein unmöbl.
Zim. ſofort zu verm. (*998sm
Mühlſtraße 9 ein
Manſarden=
zimmer zu verm.
(15424ms
Karlſtr. 60, Manſ. z. v. (B14312ms
Aliceſtr. 28, ſch. Manſarde p.
1. Auguſt zu verm. (12370ms
Arheilgerſtr. 23½, kleine
Woh=
ung zu vermieten. (13506ms
Dieburgerſtr. 40, Seitenb., kl.
Wohn. an 1—2 Perſ. ſof. (14021ms
Kranichſteinerſtr. 11, Vorderh.,
Manſardenwohnung an ruhige
Leute zu vermieten. (14647ms
Schloßgaſſe 29
an ruhige Leute.
2 kleine
Wohnung.
(15242ms
Wienersstrasse 58
Giebelwohnung ſofort zu vermiet.
Mntl. 17 Mk. Näh. 1. St. (B14963ms
Gr. Kaplaneigaſſe 37 zwei
Wohnungen zu verm. (15166ms
Große Ochſengaſſe 30, part.,
kleine Wohnung, auch als
Lager=
raum, zuſ. od. getrennt. (14339m
in Eberſtadt Mühltalſtr. 4
Olild zu verm. 6 Zim., Zub., off.
u. geſchl. Veranda. Herrlich. Blick.
Großer Garten m. f. Obſt. Einige
Minuten von d. Halteſtelle. 700 Mk.
Näheres Haus 39.
(13310a
Pfungſtadt, Eliſabethenſtr. 27,
3 Zimmer zu verm. (14787ms
Eherstaut P. D.
Moderne 5 Zim.=Wohnung,
Gas, Kalt= und
Warmwaſſer=
leitung, Veranda, in nächſter
Nähe der Straßenbahn, per
1. Okt. d. J. zu verm. (14616t
Darmſtädterſtr. 35.
Eberstadt, Marktstrasse 9,
ganz in der Nähe der Straßenbahn,
per 1. Oktob. oder früh. ein Haus
zum Alleinbewohnen mit 6 Zim.
u. Zubeh., zum Preiſe von 520 M.
zu vermieten. Die Wohnung eign.
ſich für einen Beamten. Näheres
Marktſtraße 7.
(*1287mdf
Geeteräim
ſchöner
Ueue Niederſtr. 13 Saal
ſeith. Betſaal der Neuapoſt. Gem., z.
vm. N. Heidelbergerſtr. 9½, p. (15022m
Für Etagengeschäft oder als Bureauräume größerer
Geſellſchaft iſt in Mitte der Stadt, erſte Geſchäftslage, die
I. Etage feinen Hauſes, 7—8 große helle Zimmer, ſofort zu
ver=
mieten. Preis Mk. 2200.—. — Reflektanten belieben Adreſſe
unter B 61 in der Expedition ds. Bl. niederzulegen.
Diskre=
tion zugeſichert und erbeten.
(15473ms
Dartadraume
ſehr groß mit Gas, Elektr. Licht,
Dampfheizung u. all. Zubeh z. verm.
Eleg. Wohnung auf Wunſch. (15433ms
Ecke Rhein- u. Grafenstraße.
Rhein= u. Grafenſtr.=Ecke ſind
größ. Büro=Räume zu vermieten.
(14654ms
H. Lautz.
bau) Heidelbergerſtraße 7
als Büro oder Lagerraum,
4 Zimmer mit Küche per ſo=
fort zu vermieten. (12196ms
Näheres 1. Stock. für Geſchäfts=
Helle Räume u. Bürozweck=
geeignet, zu vermieten. (15244ms
Näheres Schillerplatz 2, III. Schulſtraße 10
Büroräume zu vermieten.
Magazin, auch als Werkſtatt
verwendbar, Keller können
dazu gegeb. werd. (13345imds Helle Burdr, Zeichen. Ge=
ſchäftsräume für Engros= wie
Fabrikgeſchäft zu vermieten. Anfr.
unter B 9 an die Exped. (15451a Laden
groß u. ſchön, in verkehrsreicher
Straße, mit reichlichen Neben=
räumen ſofort zu verm. Anfr.
unt. U 81 an die Exp. (13776ms Schützenſtr. 7 Gr. Laden
mit 2 Schauf. mit od. ohne Wohn.
z. v. N. b. Wolff, Schulſtr. 10. (14653ms Schulſtraße 3
ſchöner, hochmoderner Laden
mit 2 Schaufenſter und reichlichem
Zubehör, Nordſeite, feinſte Ge=
ſchäftslage, per ſofort oder ſpäter
(9141ms
zu vermieten. Kiesſtr. 65, Laden mit Zimmer
(9678ms
zu vermieten. Laden
nebſt Wohnung zu vermiet. 750 M.
Näh. Alexanderſtr. 9, pt. (14631ms Pankratiusſtr. 26½, Laden zu
(14785ms
vermieten. Karlſtraße 50 (unmittelbar an
der Heinrichſtraße) ſchöner Laden
mit Zimmer alsbald billig zu ver=
mieten. Zu erfragen Hochſtr. 15,
(12197ms
parterre. Nd.-Ramstädterstr. 65
Laden mit Wohnung u. ſonſt. Zu=
behör per ſofort zu vm. (11971ms
Näh. auf dem Baubüro daſelbſt. Laden mit 4 Zimmerwohnung
Nähe des Marktes, per 1. Sept.
reſp. 1. Oktober zu verm. Näheres
Schuſtergaſſe 19, Laden (12824t Der von der Firma Zonner 4 C0.,
Eliſabethenſtr. 2, innehabende
geräum. Laden m. Ladenzim. iſt per
1. Oktober d. J. anderweit. zu vm.
Näh. Zimmerſtraße 1. (11316oms herminenſtr. 10 2
Laden mit kompl. hochfeiner
Einrichtung u. Zubehör, 3 groß.
Erkern, Zentralheizung, evtl. auch
geteilt in 2 Läd., mit zuſ. ca. 220qm
Bodenfläche per ſofort zu ver=
mieten. Näh. Wilhelminenſtr. 17
bei H. & F. Becker oder
Frankfurterſtr. 16½, parterre, bei
G. Hinkel, Dipl.=Ing. (13027ms Grosser Lauen
mit zwei Schaufenſtern
in verkehrsreicher Lage, an Um=
ſteigeſtelle der elektr. Bahn, per
ſofort zu vermieten. (11592ms
S.Kahn Sohne, Ledernalg
3 Karlſtraße 3. Ernst-Ludwigstr. 3
Laden und Wohnung ſof.
oder ſpäter zu verm. Preis
1800 Mk. jährlich. Näheres
(14370ms
2. Stock. Ecke Wieners= u. Kiesſtraße
Eckladen mit Zimmer od. Woh=
nung billig zu verm. (15168ms
Karlſtraße 20
moderner großer Laden mit zwei
Schaufenſter u. Ladenzimmer, in
dem ſeit 10 Jahr. ein gutgehendes
Uhren= und Goldwarengeſchäft
be=
trieben wurde, iſt für den Preis
von Mk. 800.— pro Jahr ſofort
zu vermieten. — Näheres
Karl=
ſtraße 20, 1. Stock. (12364ms
Zwei Läden mit
Holzſtr. 6, 3 Zimmer=Wohn.
ſofort zu vermieten. (13991ms
Näheres Schuſtergaſſe 16.
Heidelbergerſtraße
am Marienplatz iſt der
Friſeur=Laden
mit anſtoßendem Zimmer
ander=
weit zu vermieten. Näh. daſelbſt
1. Etage.
(14054ms
Eckladen
Kahlertſtraße 32 zu verm. Näh.
Wilh. Castan, Kirchſtr. 5. (15181ms
Säce
Grosse
Ochsengasse 12
3 ſtöckiges Lagerhaus
(auch als Werkſtätte
ge=
eignet), p. ſofort billig
zu verm. Näh. daſelbſt
bei Störger. (11596ms
Gartenſtraße
Lager= u. Kellerräume, Stallung
für 3 Pferde, geeig. für
Flaſchen=
biergeſchäft=Niederlage ꝛc., ſof. oder
ſpäter zu vermieten (9744ms
Näh. Kahlertſtr. 38, 1. St.
Meten
Schöne helle Werkſtätte
ev. auch als Lagerraum zu verm.
Zu erfr. Taunusſtr. 47, I. (13025ms
Weinbergſtr. 11 ſchöne helle
Werkſtätte ſofort billig zu vm.
Näh. bei Herrn Arnold daſelbſt
u. Heinrich Funk, Soderſtr. 76,
(13267ms
Telefon 1031.
Hügelstrasse 75
große ſchöne Werkſtatt zu ver=
(14347ms
mieten.
Ahaſtraße 12
vermieten.
Werkſtatt zu
(14786ms
Werkstätten-
Waldstr. 30 Lagerräume
evtl. mit Wohn., Gas u. Elektr. ꝛc.
per ſofort oder ſpäter. (14967ms
Kranichſteinerſtr. 6, Werkſtatt
mit Wohn. Näh. daſelbſt. (14966ms
Praktiſch gelegene ſchöne helle
Werkstätte m. Lagerraum
preiswert zu vermieten.
Zu erfragen bei Frau Wittmann,
Wingertsgäßchen 12. (B15120
Heidelbergerstr. 59
für 4—5 Pferde, Re=
Stallung miſe, Burſchen.=Zim.
per ſofort zu vermieten. (13774ms
Kranichſteinerſtraße
Stallung zu verm.
34 eine
(12126ms
Hermannſtraße 4 Stallgebäude
für vier Pferde, Sattelkammer,
Remiſe und Burſchenzimmer uſw.
per ſofort oder ſpäter zu verm.
Näheres durch Bauführer Albin
Hohmann, Rhönring 113. (9962ms
Frankfurterſtr. 24 Stallung
für 3—4 Pferde mit Zub. (8835ms
Stallung
Viktoriaſtraße 78, für 4 Pferde,
Heuboden und Remiſe, ſofort zu
vermieten.
Näh. bei Paul Meſſerſchmitt,
Ludwigſtraße 18 u. C. W. Braun,
Martinsſtraße 74.
(9000ms
Sandbergſtr. 27 d. ſeith. v. HerrnAuto-Garagen, u. Stallung
Hebermehl innegeh. Lad. n. Wohn. 1 per ſof. z. verm. H. Braun, Moosberg=
N. Heidelbergerſtr. 9½, p. (15028ms ſtr. 97n. d. Heidelbergerſtr. (B14315ms
Werkſtätten
Riedeſelſtr. 72 Stall. n. Zubeh.
ſowie 2 Remiſen zu verm. Näh.
Heidelbergerſtr. 9½, part. (15026ms
Oöblerte Zimmer
Hügelſtr. 85 2 ſchön möblierte
Zimmer billig zu verm. (10665ms
Heinrichſtraße 69 großes und
kl. freundl. möbl. Zimmer mit g.
Penſion zuſ. od. einz. z. v. (14381ms
Moſerſtraße 5 (Pension Weidig)
2—3 gut möblierte Zimmer ſofort
zu vermieten.
(B10925ms
Martinſtr. 2 ſchönes, gr. hell.
Wohn= u. Schlafzim. mit Gas,
Schreibt. u. geſchl. Glas=Veranda,
f. ſof. zu verm. Für Lehrer oder
Beamte paſſend. Der H. iſt
Allein=
mieter.
(B10921ms)
Landwehrſtr. 6, möbl. Zimmer
eventl. mit Penſ. zu vm. (11821ms
Karlſtraße 31, I., groß. helles,
gut möbl. Zimmer per ſofort
zu vermieten.
(11899ms
Schützenſtr. 20, pt., möbl. Zim.
per ſofort zu verm. (13279ms
Sandſtraße 32, II., am
Marien=
platz, gr. frdl. möbl. Wohn=u.
Schlaf=
zim. m. Schreibt. a. ſolid. H. (13243ms
St.
Riegerplatz 12-13, möbl.
Zimmer mit od. ohne Penſ. (13888a
Wilhelminenplatz 17, II., gut
möbl. Zimmer zu verm. (14428ms
Neckarſtr. 9, I. I., möbl. Zim.,
pr. Woche 3.80 m. K. (14427ms
Rückertſtr. 27 2frdl. möbl. Zim.,
jedes für ſich, zu verm. (B14441ms
Gardiſtenſtr. 18 ſchön möbl.
Zim. an nur ruhigen, ſolid. Herrn
(14533ms
per ſofort zu verm.
3. St.rechts
Schloßgartenſtr. 51 möbl. Zim.
m. ſchön. Ausſ. z. verm. (14285ms
Heinrichstr. 112, III.
zut möbl. Wohn= u. Schlafzimmer
nit Schreibt. u. ſep. Eing. (14970ms
Mühlſtr. 25, 2. St., neben d.
Schwimmbad, frdl. möbl. Zim. zu
vermieten (16 Mk.)
(15072ms
Aliceſtr. 2 möbliertes Zimmer,
elektr. Licht.
(15235ms
Aliceſtraße 23, II. (Louvre)
gr. eleg. m. Zimmer zu verm., auf
Wunſch Penſion.
(15173ms
Liebigſtr. 43, part, ſein möbl.
Wohn= und Schlafzimmer in ruh.
Hauſe an ſol. Hrn. zu vm. (15171ms
Landwehrſtr. 6, III., freundl.
möbl. Zimmer zu verm. (15176ms
Kiesſtraße 80, 1. St., 2 ſchöne
Zimmer m. gr. Balkon, möbl. od.
unmöbl. zu verm.
(15169ms
Viktoriaſtr. 24, I. ſchön. gr. möbl.
Wohn= u. Schlafzimm. (*1007sm
pſofort
Elegantmöbl. zimmer z. vm.
Eliſabethenſtr. 49, part.
(14292t
Penſion Eliſabethenſtr. 4, II.,
Wohn= u. Schlafz. mit 2 Betten
(auch mit einem) u. ein Einzelz.
mit guter Penſion zu verm., auch
auf Tage und Wochen. (14674a
Mauerſtr. 12, 2. St., gut möbl.
Zim. mit Penſion ſof. (*1111oim
Kaſinoſtr. 2, I., b. alleinſt. Frau
gr. g. möbl. Zim. a. b. Dame. (15367imf
Lanteſchlägerſtr. ½, pt., Wohn=
und Schlafz. mit 2 Betten, ſogleich,
per Tag oder Woche. (*1194im
Luiſenplatz 7, II., ſchön. möbl.
Zim. an ſol. Herrn z. vm. (15407t
20
ohn= u. Schlafz., ſep, ſof. z. vm.
Näh. Saalbauſtr. 16, p. (15395t
Schulſtraße 6, 1. Stock, zwei
ſchön möbl. Zimmer (Wohn= und
Schlafzimmer) mit elektr. Licht ſof.
zu verm. Es bietet ſich für beſſ.
Beamten angenehmes Heim, da der
Herr Alleinmieter iſt. (15054a
Waldſtraße 16 möblierte Zim.
mit od. ohne Penſion an Dame
oder Herrn per ſofort. (15164oms
Bleichſtraße 45, 1. St., ſchön
nöbl. Zimmer ſofort. (15312a
Bleichſtr. 19, I., möbl. Zimmer
zu verm., monatl. 16 M. (15331oms
Wilhelmſtr. 2, II., 1—2 ſchön
möbl. Zim. für den 15. Juli oder=
1. Aug. zu verm. Einzuſ. zwiſchen
6—½8 Uhr abends. (B13517oms
3 möbl. Zimmer zu vermieten,
zuſammen oder getrennt Kaiſer.
Wilhelmſtr. 98, Villenkolonie ander
Ludwigshöhe, Frau Eva Weil. (15262a
Kiesſtr. 81, 1. St, frdl. möbl.
Zimmer in beſſ. Familie an eine.
Dame z. vm., evtl. mit Penſ. (*1098sm
Pankratiusſtr. 1½, pt. r., 2 g. möbl.
Z. m. o. ohne Penſ. p. ſof. (*1205ms
Waldſtr. 18, part., gut möbl.
Zimmer mit Schreibtiſch, ſep. Ein=