Inſerate
Abonnementspreis
175. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
inren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage; ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
n. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Die nächſte Ausgabe des Darmſtädter
Tagblatts erfolgt am Dienstag.
Das Neueſte vom Tage.
Der Kaiſer iſt am Donnerstag abend von Hamburg
in Potsdam wieder eingetroffen.
Der öſterreichiſch=ungariſche Miniſter des Auswärtigen,
Graf Berchtold, iſt geſtern vormitag in Berkin
eingetroffen.
Das königliche Gymnaſium in Hanau iſt
geſtern abgebrannt.
Zum Präſidenten der franzöſiſchen
Kam=
mer wurde Deschanel gewählt
Bei den Streikexzeſſen in Peſt wurden nach
den bisherigen Meldungen 6 Leute getötet und 160
verwundet, darunter 100 ſchwer.
Bei einer Straßenbahnkataſtrophe in der Nähe
von Neapel wurden 15 Perſonen getötet und
64 verwundet.
Geſtern fand die feierliche Beiſetzung des Königs
Friedrich von Dänemark in Roeskilde ſtatt.
Pfingſten!
*⁎* Das dritte der hohen Feſte der Chriſtenheit iſt
wieder mit all ſeiner Frühlingspracht herangekommen.
Das „lieblichſte” wird es genannt, in Proſa und Poeſie
werden ſeine Reize immer von neuem geſchildert, denn
Des verkörpert in unſeren Gedanken die vollerwachte
Na=
tur, die zu Oſtern alle ihre Wunder erſt ahnen ließ. Die
Kirche widmet das Pfingſtfeſt bekanntlich dem Heiligen
Geiſte. Wie man deſſen Weſen und Walten ſich
vorzu=
ſtellen habe, iſt eine der ſchwierigſten theologiſchen
Fra=
gen geblieben, die in früheren Jahrhunderten die
Gei=
ſter und Gemüter ungemein bewegt hat. Die
Gegen=
wart liebt es, dieſer Frage vorſichtig aus dem Wege zu
gehen, ſie erinnert ſich daran, daß die erſte große
Kir=
chenſpaltung, die den Orient von der römiſchen Kirche
trennte, durch das Dogma vom Heiligen Geiſte
veran=
laßt wurde.
In der Lehre vom Heiligen Geiſte kommt die
An=
ſchauung zum Durchbruch, daß die Fähigkeit und der
Trieb des Menſchen, nach dem Göttlichen zu ſtreben, ihm
angeboren ſei, daß im Menſchen ſelbſt das Streben liege,
Gott ähnlich zu werden und ſich von Geſchlecht zu
Ge=
ſchlecht zu vervollkommnen. Von vornherein ſei der
Menſch darauf angelegt geweſen, fortzuſchreiten und ſich
bis zur Vollkommenheit zu entwickeln. An dieſe
Ent=
wickelungsfähigkeit erinnert das Pfingſtfeſt, das Feſt des
Heiligen Geiſtes, von dem die Jünger des Herrn erfüllt
wurden und der ſich über die Menſchen ausbreitete. Wenn
es beim Propheten Joel heißt, Gott habe geſagt, er wolle
ausgießen von ſeinem Geiſte auf alles Fleiſch, und die
Söhne und Töchter ſollten weisſagen, ſo verſtehen wir
hierunter, daß die Menſchen ſich immer weiter entwickeln
ſollen. Ohne die Entwicklungsfähigkeit wären wir ja
nicht gottähnlich, und ohne die feſte Zuverſicht, daß kein
geiſtiges Eigentum, welches die Menſchheit erworben hat,
ihr je wieder entriſſen werden kann, würde das Leben
nur einen geringen Wert haben. Von dem
ununterbro=
chenen und unhemmbaren Fortſchritt der Menſchheit
dür=
fen wir überzeugt ſein, und auf dieſe Ueberzeugung
kön=
nen wir uns ſtützen.
Jedes Zeitalter hat Trübes und Frohes in ſeinem
Schoße getragen, aber das Frohe überwiegt doch im
all=
gemeinen. Das gilt auch von unſerem Zeitalter, von
dem man wohl ſagen kann, daß die Zahl der Menſchen,
die bber die Sorge ums tägliche Brot hinausſehen und
Ideale beſitzen, in der Zunahme begriffen iſt. Beſonders
das deutſche Volk hat ſich die Pflege des Idealismus
angelegen ſein laſſen, was hoffentlich auch ferner der
Fall ſein wird. Bleibt in unſerem ſtaatlichen und
wirt=
ſchaftlichen Leben auch manches zu wünſchen übrig, ſo
haben wir darum doch keinen Grund, zu klagen und der
Zukunft bang entgegenzuſehen. Gott verläßt uns
Deutſche nicht! Dieſe Zuverſicht wollen wir uns nicht
rauben laſſen, ſie ſoll uns kräftigen für alle Kämpfe und
Unruhe des Tages. Wer könnte auch anders als
hoff=
nungsfreudig in die Zukunft blicken, wenn die Pfingſt=
ſonne über der Erde leuchtet, wenn der Frühling ſich uns
von ſeiner lichteſten Seite zeigt!
Möge das liebliche Feſt unſer aller Herzen
erwär=
men und uns kräftigen, auf dem Wege zur
Vollkommen=
heit rüſtig weiterzuſchreiten!
Politiſche Wochenſchau.
„Schneller als gedacht, war der Sach’ ein End
ge=
macht”. Ein unheimliches Tempo hat der Reichstag bei
ſeinen Arbeiten während der letzten Woche eingeſchlagen
und es wirklich fertig gebracht, die großen Vorlagen zu
erledigen, deren Verabſchiedung man höchſtens Mitte
Juni erwartet hatte; ja ſogar noch zwei Tage früher,
als urſprünglich in Ausſicht genommen war, konnte die
Vertagung bis zum Herbſt erfolgen, nachdem man für die
dritte Etatsleſung eineneinzigen Tag gebraucht haute.
Ein derartiges Arbeiten ſteht beiſpiellos da, und wenn
auch manchem das Tempo mißfallen mochte, ſo tat man
doch gut daran, ſich nicht nochmals mit allen möglichen
Einzelheiten abzugeben, da ja doch neues nicht geſagt
werden konnte. Erfreulich war vor allem die ungemein
raſche Erledigung der Wehrvorlagen, die auch in der
Kommiſſion verhältnismäßig kurze Zeit in Anſpruch
ge=
nommen hatte. Man tat dies in der Abſicht, beim
Aus=
lande einen entſprechenden Eindruck hervorzurufen, und
dieſe Wirkung iſt denn auch nicht ausgeblieben. Noch
nie=
mals ſind Heeres= und Marinevorlagen ſo glatt
durch=
gegangen, wie diesmal, und der Dank, den Herr von
Bethmann Hollweg am Schluſſe der Tagung dem
Reichs=
tage anſcheinend im Auftrage des Kaiſers und der
Bun=
desregierungen ſpendete, war wohlverdient. Bisher war
eine derartige Dankſagung an das Parlament nicht
üblich, gleichwohl aber kann man ſie mit Genugtuung
verzeichnen, da hieraus zu erkennen iſt, daß man allſeitig
bemüht iſt, ein gutes Verhältnis zu der Volksvertretung
zu pflegen. auch wenn deren Zuſammenſetzung manchem
nicht zu Herzen iſt. Nicht minder zu begrüßen iſt es
auch, daß man in der Deckungsfrage verhältnismäßig
ſchnell eine einigende Formel gefunden hat, wie auch die
Regierung ihrerſeits im Intereſſe des guten Friedens
ſchließlich keine Bedenken mehr dagegen erhoben hat, die
ihr dargebotene Beſitzſteuer anzunehmen, während man
ſich früher gerade in dieſer Frage ablehnend verhalten
hatte. Ende gut, alles gut, kann man auch in dieſem
Falle ſagen, wenn der Verlauf der ſonſtigen
Verhand=
lungen zwar nicht immer ein befriedigender, vor allem
war zuweilen auf der äußerſten Linken eine Tonart zu
verzeichnen, die geeignet war, das Niveau des
Reichs=
tages auf einen bedenklichen Tiefſtand hinabzudrücken.
Doch das ſind die Folgen der letzten Reichstagswahlen.
Der in dieſer Woche im preußiſchen Abgeordnetenhauſe
zur Behandlung gelangte Antrag der Fortſchrittlichen
Volkspartei auf Reform des Wahlrechts hat keine
Ge=
genliebe gefunden. Die Stimmenmehrheit gegen die
Annahme des Antrages iſt nur durch Fortbleiben einer
großen Zahl von Mitgliedern des Zentrums möglich
ge=
worden. Auch das Abgeordnetenhaus wird ſich
dies=
mal, im Gegenſatz zu ſonſt, infolge der ſpäten
Einberu=
fung zum Herbſt vertagen, wenn auch nach Pfingſten
noch einmal eine formelle Sitzung ſtattfinden muß.
Ein Schluß der Seſſion iſt nicht in Ausſicht genommen.
um noch einige Vorlagen zu erledigen und ſie nicht unter
den Tiſch fallen zu laſſen. Da nochmals im Herbſt getagt
wird, werden die Neuwahlen zum Abgeordnetenhauſe, die
man eigentlich für den Frühherbſt erwartet hatte, erſt im
Winter erfolgen.
Angeſichts der Aufnahme, die die Wehrvorlagen im
deutſchen Reichstage gefunden haben, hat Enaland es
wohl nunmehr endgültig aufgegeben, eine Verſtändigung
über die Verſtärkung der Marine anzuſtreben, da dies
ein ausſichtsloſes Unterfangen wäre. Daß indeſſen auf
engliſcher Seite unzweifelhaft das Bedürfnis vorliegt.
ſich mit Deutſchland auf auten Fuß zu ſtellen, geht ja
aus mancherlei Ereigniſſen der letzten Zeit recht
deut=
lich hervor. Da iſt es denn nicht ohne Intereſſe, daß
Lord Haldane wieder einmal ſeine Schritte nach
Deutſch=
land lenkt, ſelbſtverſtändlich nicht in volitiſcher Abſicht.
ſondern zu Kurzwecken. Nun, die Beſſerung der
Be=
ziehungen beider Länder herbeizuführen, iſt ja ſozuſagen
auch eine Kur, und nach jenem famoſen privaten”
Be=
ſuch, den Haldane ſeinerzeit in Berlin abſtattete, glaubt
man derartigen Ableugnungsverſuchen noch viel weniger,
als dies früher der Fall war. Scheiden auch die
Ma=
rinefragen aus, ſo ſind doch eine ganze Reihe von
Fra=
gen vorhanden. die einer freundſchaftlichen Regelung
zwecks Beſeitigung von Reibungsflächen fäbig wären.
Die Orientpolitik und die Dinge in Afrika ſind
Ange=
legenheiten, über die ſich ſehr wohl eine Verſtändigung
erzielen ließe.
In Fez beging man dieſer Tage ein ſeltſames
Er=
innerungsfeſt und ausgerechnet war es der Sultan
ſel=
ber, der es ausrichtete: Man feierte den Jahrestag des
Einzuges der franzöſiſchen Truppen in Fez. alſo des
Tages, an dem es mit der Herrſchaft des Sultans zu
Ende war und es mutet etwas ſeltſam an, wenn
fran=
zöſiſche Meldungen erzählen, daß der Sultan bei dieſem
Feſt überaus vergnügt geweſen ſein ſoll. Und doch
ha=
ben die Franzoſen wahrlich keine) Veranlaſſung,
Pr=
artige Jubelhymnen anzuſtimmen, denn nach den neueſten
Berichten verſchlechtern ſich die Dinge von Tag zu Tag.
Unter den Stämmen berrſcht große Gärung, einer nach
dem anderen ſchickt ſich an, in den Aufſtand zu treten,
und mehrfach iſt es bereits zu blutigen Zuſammenſtößen
gekommen. Die Stämme haben eben weit mehr
natio=
nale Würde als ihr Sultan, der das Land fremden
Er=
oberern preisgibt, um ſich ſelbſt ein ſorgenloſes Leben
zu verſchaffen.
In der Donaumonarchie ſieht es auf dem Gebiete der
inneren Politik wieder einmal etwas bös aus. Graf
Stürgkh trägt ſich mit Demiſionsabſichten, die mit
Ge=
ſundheitsrückſichten begründet werden. Es fragt ſich nur,
wer ungeſund iſt, der Miniſterpräſident, oder die
poli=
tiſche Lage vielleicht beides. Der Kaiſer hat freilich
das Demiſſionsgeſuch vorläufig ablehnend beantwortet,
weil er wohl weiß, daß ſich für dieſen undankbaren
Poſten nicht ſo leicht jemand findet. Auch in Ungarn
iſt die Situation im Parlament eine mißliche, die
Oppoſition will um jeden Preis einen geordneten Gang
der Geſchäfte verhindern. Bei der Wahl des
Präſiden=
ten, zu dem Graf Tisza erkoren wurde, gab es
tumul=
tuariſche Szenen, die jeder Beſchreibung ſpotten, und
die ein deutliches Anzeichen dafür bilden, daß man mit
einem ruhigen Gang der Parlamentsmaſchinerie kaum
zu rechnen hat.
Ein Zwiſchenfall im preußiſchen
Abgeordnetenhauſe.
* Der preußiſche Landwirtſchaftsminiſter Frhr. von
Schorlemer, ein Sohn des früheren bekannten
Zen=
trumsabgeordneten, hat ſich im preußiſchen
Abgeordne=
tenhauſe bei) Beratung des „Beſitzbefeſtigungsgeſetzes”
gegen den Vorwurf verteidigt, daß er bei der Beſiedelung
mit deutſchen Anſiedlern auf die Konfeſſion Rückſicht
ge=
nommen habe, und hat den Fehdehandſchuh
aufgenom=
men, den ihm das Zentrum durch den Abg. Marx
zu=
geworfen hatte Die Ausführungen des Miniſters, die
großes Aufſehen erregt haben, lauteten nach dem
Parla=
mentsbericht der Köln. Ztg.:
Der Hauptvorwurf des Abgeordneten Marx gründete
ſich darauf, daß ich ausgeführt habe, daß unter
Umſtän=
den bei der Beſiedelung mit deutſchen Anſiedlern auch
auf die Konfeſſion der Anſiedler Rückſicht
ge=
nommen werden müſſe. Ich halte dieſe Meinung auch
heute noch ausdrücklich aufrecht und konſtatiere, daß ich
mit keinem Worte Anlaß zu der Meinung gegeben habe.
als habe ich das nationaldeutſche Gefühl der Katholiken
und unſerer deutſchen Anſiedler antaſten wollen. (
Lebhaf=
ter Beifall.) Aber ich habe hinweiſen müſſen auf die
Vergangenheit und die Geſchichte und den
Beweis erbringen müſſen, daß leider das Deutſchtum
vielfach in der Umgebung des Polentums zu ſchwach
war und unterlegen iſt. Dabei habe ich ausgeführt, daß
die Katholiken in der Umgebung des Polentums leichter
dem nationalen Unterliegen verfallen, weil die
Zugehö=
rigkeit zu derſelben Konfeſſion, der Beſuch derſelben
Kirche und die Möglichkeit, die Familien untereinander
zu verbinden (Murren im Zentrum), die Befürchtung
näher bringen muß (Großer Lärm im Zentrum, in dem
einige Worte des Miniſters untergehen) . .. daß ſich
alle dieſe Beziehungen zuungunſten des Deutſchtums
gel=
tend machen können. Das ſind wirklich die tatſächlichen
Verhältniſſe in manchen Bezirken der Provinzen Poſen
und Weſtpreußen. Da kann man es der
Anſiedlungskom=
miſſion, die doch nur den Zweck hat, den deutſchen
Be=
ſiedlungen den nationalen Charakter zu erhalten, nicht
verübeln, daß ſie dort, wo ſie nicht in Maſſen große
Sied=
lungsbezirke ſchaffen kann, ſondern genötigt iſt, einzelne
Dörfer in polniſcher Umgebung anzuſiedeln, darauf ſieht,
daß auch eine konfeſſionelle Trennung der
Anſiedler vorgenommen wird. Wo es möglich war.
katho=
liſche Anſiedler in großen Maſſen anzuſiedeln, iſt das
nicht unterblieben, vielmehr ſind die Katholiken in
ſol=
chen Fällen gegenüber den Evangeliſchen nicht
zurück=
geſetzt worden Ich werde noch im laufenden Jahre den
Beweis liefern, daß ich an dieſem Grundſatz feſthalte.
und daß eine Anſiedlung katholiſcher Anſiedler nicht
un=
terbleiben wird, wenn ſie in ſo großen Maſſen erfolgen
kann, daß ein Unterliegen unter dem polniſchen Teil der
Bevölkerung nicht zu befürchten ſteht Ich bin ein Freund
des Friedens und friedlicher Verhältniſſe und nichts liegt
mir ferner, als in gemiſchtſprachigen Bezirken die
Be=
völkerung gegeneinander aufzuhetzen. Aber was ich nicht
will, was zu verhüten Aufgabe der
Anſiedlungskommiſ=
ſion iſt, das iſt, daß der nationale Einfluß des
Polentums ſich zuungunſten der Deutſchen geltend
macht (Sehr wahr!), daß in dieſem Verkehr der
Deutſch=
geſinnte den Polen unterliegt und ſich ſchließlich der
pol=
niſchen Geſinnung anſchließt. (Großer Lärm der Polen
und im Zentrum, Stürmiſcher Beifall.) Das iſt das
ein=
zige, was wir erſtreben müſſen und woran wir ſolange
feſthalten müſſen, als die Polen auf dem Standpunkte
des wirtſchaftlichen und politiſchen Abſchluſſes
gegen=
über den Deutſchen verharren. (Lebhafter Beifall.) Nun
hat es mir aufrichtig leid getan, daß der Abg Marr in
Uebereinſtimmung mit der Germania es für nötig
befun=
den hat. gegen mich meinen Vater zu
zitie=
ren (Bewegung,) (Der Miniſter ſpricht das folgende
in großer Erregung): Man ſoll mit dem Zitieren von
Ausſprüchen großer Männer aus der Vergangenheit
vor=
ſichtig ſein. Wenn 20 30 Jahre ins Land gegangen ſind,
haben ſich die Verhältniſſe in vielfacher Beziehung
geän=
dert. (Lebhafte Zuſtimmung, Lärm im Zentrum.) Und
man weiß nicht, was Bismarck, und man weiß auch nicht,
was mein mir unvergeßlicher Vater heute ſagen würde,
wenn er noch einmal genötigt ſein würde, ſein Urteil
abzugeben. (Stürmiſche Zuſtimmung rechts und bei den
Nationalliberalen Andauernder Lärm im Zentrum.)
Aber wie die Anſchauungen ſich auch auf der andern
Seite ändern — ich bedaure daran erinnern zu müſſen,
aber die alten Herren aus der
Zentrums=
fraktion werden ſich deſſen mit mir noch erinnern:
das beweiſt das Jahr 1893 (Der Miniſter ruft gegen das
Zentrum mit erhobener Stimme und vorgeſtreckter,
ge=
ballter Hand), wo mein Vater von ſeinen eigenen
Par=
teigenoſſen und von ihrer ganzen Preſſe als „ſchlechter
Katholik” angegriffen worden iſt (Stürmiſches Hört,
hört rechts und bei den Nationalliberalen, toſender Lärm
im Zentrum), weil er für die Militärvorlage der
Regie=
rung eingetreten war. (Stürmiſches Hört, hört. Große
Bewegung. Nationalliberale und freikonſervative
Ab=
geordnete machen erregte Zürufe gegen das Zentrum, das
den Miniſter nicht weiter ſprechen laſſen will. Der
Mi=
niſter ruft weiter dem Zentrum zu:) Das hat ſoweit
ge=
ührt, daß der eigene Pfarrer in der Kirche die Leute
auf=
gefordert hat, für ſeine Bekehrung zu beten (
Andau=
ernde allgemeine Erregung. Der Miniſter, der zwei
Schritte aus der Miniſterbank herausgetreten war, ſchließt
ſeine Ausführungen:) Ich erinnere daran nicht gern.,
aber ich halte es für meine Pflicht auch auf dieſe
Aen=
derung der Geſinnung aufmerkſam zu machen.
(Stürmiſcher, lang anhaltender Beifall rechts und bei
den Nationalliberalen, großer Lärm im Zentrum, gegen
den der folgende Redner ſich erſt mühſam durchſetzen
muß.)
Nach erregten weitern Debatten wurde, wie
mitge=
teilt, in namentlicher Abſtimmung ſchließlich das Geſetz
im ganzen mit 202 gegen 99 Stimmen angenommen.
Deutſches Reich.
— Botſchafter Frhr. v Wangenheim.
Der Norddeutſchen Allgemeinen Zeitung zufolge iſt als
Nachfolger des Botſchafters in Konſtantinopel, Frhrn.
Marſchall v. Bieberſtein, der Geſandte in Athen, Frhr.
v. Wangenheim, in Ausſicht genommen.
Herr v. Wangenheim iſt geboren am 8. Juli 1859
in Georgenthal in Thüringen. Er beſuchte die
Landes=
ſchule in Pforta und trat im Jahre 1879 als
Avanta=
geur in das 11. Feldartillerie=Regiment ein, von dem er
im Jahre 1882 zum 6. Uanen=Regiment verſetzt wurde.
Nach einem 1887 erfolgten Kommando zur Botſchaft in
Petersburg wurde er 1888 zur diplomatiſchen Laufbahn
zugelaſſen, und beſtand 1890 das diplomatiſche Examen.
lls Legationsſekretär war er 1890 in Kopenhagen. 1893
in Madrid 1895 in Stuttgart, 1897 unter Ernennung
zum Legationsrat in Liſſabon und 1899 als
Botſchafts=
rat in Konſtantinopel, von wo aus er 1904 zum
Geſand=
ten in Mexiko ernannt wurde. 1908 vertrat er während
einer längern Beurlaubung den Geſandten Dr. Roſen in
Tanger, um hierauf nach Athen verſetzt zu werden. Als
Botſchaftsrat in Konſtantinopel und als Geſandter in
Athen hat er mehrere Jahre Gelegenheit gehabt, auf dem
Gebiete der Orientpolitik praktiſche Erfahrungen zu
machen.
— Zu dem Antrittsbeſuch des Grafen
Berchtold in Berlin ſchreibt die Norddeutſche
Allg. Zeitung: Der Kaiſer wird den Grafen Berchtold
am Samstag empfangen. Der öſterreichiſch=ungariſche
Staatsmann darf eines herzlichen Willkommens nicht
nur an den amtlichen Stellen, mit denen ihn ſeine Reiſe
in unmittelbare Berührung bringt, ſondern auch in den
weiteſten Kreiſen der Bevölkerung gewärtig ſein. Wir
begrüßen es mit lebhafteſter Genugtuung, daß Graf
Berchtold durch ſeinen Beſuch zum Ausdruck bringt, an
den bewährten Traditionen des perſönlichen,
vertrauens=
vollen Gedankenaustauſches zwiſchen Berlin und Wien
feſthalten zu wollen. Wir entſinnen uns dabei der
Wärme, mit der Graf Berchtold in ſeinen bedeutſamen
Ausführungen vor den Delegationen die Grundſätze der
erprobten Freundſchaft zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und
dem Deutſchen Reiche als Richtſchnur ſeiner Politik be=
zeichnet hat. Dieſe Geſinnungen, die bei uns einen
ſtar=
ken Widerhall gefunden haben, beruhen auf einer
Ge=
meinſamkeit der Ueberzeugungen, die für die Wohlfahrt
und den Frieden der verbündeten Reiche die beſte
Bürg=
ſchaft bieten. Wir zweifeln nicht, daß Graf Berchtold
von ſeiner Reiſe den Eindruck zurückbringen wird, daß
er für die von ihm ſelbſt verkündeten Grundſätze
be=
währter Bündnispolitik bei uns ſtets treue Unterſtützung
finden und aufrichtiger Sympathien ſicher ſein kann.
Eine nachträgliche Entſcheidung
der Wahlprüfungskommiſſion. Eine
wich=
tige Entſcheidung hat der Reichstag anläßlich der
Prü=
fung der Wahl des Grafen Oppersdorff getroffen. Er
hat bekanntlich mit 36 Stimmen Mehrheit den Antrag
der Fortſchrittlichen Volkspartei angenommen, der
Be=
weiserhebungen auf die vom Abg. Dr. Müller=
Meinin=
gen dargeſtellten Fälle der geiſtlichen Wahlbeeinfluſſungen
ausdehnen wollte. Damit iſt zum erſtenmal gegenüber
der bisherigen Praxis der Grundſatz, den die
Fortſchritts=
partei bereits 1906 vertreten und den das
Oberlandesge=
richt Kolmar in ſeiner bekannten Entſcheidung zugrunde
gelegt hat, zum Ausdruck gelangt, daß der Mißbrauch
der Kanzel, des Beichtſtuhls, des Religionsunterrichts
zur politiſchen Wahlagitation die Ungültigkeit der Wahl
herbeiführen kann.
Ausland.
Frankreich.
Deschanel Kammerpräſident. Zum
neuen Präſidenten der Kammer iſt Paul Deschanel
ge=
wählt worden. Im erſten Wahlgang hatten 538 von 596
Abgeordneten ihre Stimme abgegeben. Es entfielen
da=
bei auf Deschanel 210, Etienne 138, Cochery 98 und
Vaillant 67 Stimmen. 9 Stimmen waren zerſplittert.
Es fand deshalb Stichwahl ſtatt. Im zweiten
Wahl=
gang erhielt Deschanel 292 Stimmen, Etienne 208
Stim=
men. Deschanel iſt ſomit zum Kammerpräſidenten
ge=
wählt, und zwar dank der geeinigten Sozialiſten, die
ihm als Anhänger des Verhältniswahlſyſtems ihre
Stimme gaben. Deschanel iſt ſchon einmal, in der
ſieben=
ten Legislaturperiode (1898—1902) Kammerpräſident
ge=
weſen.
Verſtärkungen für Marokko. Die Liberté
glaubt zu wiſſen, daß außer den ſchon abgegangenen 4000
Mann weitere 5000 Mann als Verſtärkungstruppen nach
Marokko geſchickt werden ſollen. Dieſe Verſtärkung ſoll
hauptſächlich zur Säuberung der Etappenſtraßen und
der beſetzten Gebiete zwiſchen Fez, Mekines, Marakeſch
und der atlantiſchen Küſte dienen. Die Truppen im
algeriſch=marokkaniſchen Grenzgebiet ſollen gleichfalls in
einiger Zeit verſtärkt werden
Spanien.
Canalejas bleibt. In der Kammer erklärte
Miniſterpräſident Canalejas, er werde nicht eher aus dem
Amte ſcheiden, als bis die von ihm übernommenen
ſozia=
len und wirtſchaftlichen Aufgaben durchgeführt und die
marokkaniſchen Fragen gelöſt ſeien. Er trage dem Könige
und dem Lande gegenüber die Verantwortung für ihre
Erledigung.
Rußland.
Der Etat des Marineminiſteriums.
Die Reichsduma beriet über den Etat des
Marinemini=
ſteriums, der ſich auf 159 Millionen Rubel beläuft.
Der Berichterſtatter erklärte, für den Bau von
Schif=
fen würden 54½ Millionen verlangt, davon für die
Schwarzmeerflotte 24 Millionen, für die Häfen 5
Mil=
lionen. Der Berichterſtatter rechtfertigte die von der
Budgetkommiſſion vorgenommenen Streichungen und
wies dabei darauf hin, daß von den Krediten für die
Schiffsbau=Artillerie kein Rubel geſtrichen ſei. Der
Ma=
rineminiſter wies ſodann darauf hin, daß der Kaiſer das
zeitweilige Geſetz betreffend die Verwaltung des Marine=
miniſteriums beſtätigt habe. Dieſes Geſetz teile die I
tende Rolle des Marineminiſters und gewähre glei
zeitig den Chefs des zweiten Grades Selbſtändigk
und Freiheit unter beſtimmter Verantwortung D
Kriegsmarine iſt durch ihre Vertreter die Möglichkeit
geben, an der Ausarbeitung aller organiſatoriſchen u
techniſchen Fragen teilzunehmen. Bei der Schwarzme
flotte fänden umfaſſende Verſuche mit Flugzeugen ſta
ebenſo bei der Baltiſchen Flotte. Für den kommen!
Sommer ſeien Maßnahmen getroffen, um dem Uebelſta
des unvollſtändigen Mannſchaftsbeſtandes zu beſeitie
und die Zahl der im Dienſt bleibenden ausgedien
Mannſchaften zu vergrößern. Der Bau der neuen Sch
der baltiſchen Schwarzmeerflotte vollziehe ſich im vol
Einklang mit den bezüglichen Beſchlüſſen, von denen
während ſeines Aufenthaltes in Nikolajew ſich perſ
lich überzeugte. Die neuen Schiffe würden techniſch v
kommen ſein und der Bau rechtzeitig beendigt wert
Im übrigen ſei es unmöglich, die Angriffe auf die
Schwarzen Meer im Bau begriffenen Schiffe in öffe
licher Dumaſitzung zu beantworten. Der Bau erfo
jedoch gemäß des ſtreng überdachten Planes auf Grr
der Erfahrungen des letzten Krieges
Die Duma nahm ſchließlich den Marine=Etat an.
derſelben Sitzung wurde der Etat der Einnahmen
geſamten Budgets in Höhe von 2901919261 Rub
darunter 2896 519261 ordentliche Einnahmen angene
men. Die von der Budgetkommiſſion berechneten Ziff
überſteigen den Voranſchlag der Regierung
41349000 Rubel. Damit hat die Reichsduma die P
fung des geſamten Budgets abgeſchloſſen.
Dänemark.
Däniſche Staatsanleihe. Unter
Vora=
ſetzung der Zuſtimmung des Reichstags ſchloß die
niſche Regierung ein Uebereinkommen ab über eine vi
prozentige Staatsanleihe von 4 Millionen Pfund St
ling zum Kurſe von 97. An der Anleihe beteiligen
Dänemark, Deutſchland, England, Holland und
Schweiz.
Amerika.
Die Lage auf Kuba. Die im Staatsdepar
ment zu Waſhington aus Kuba eingelaufenen Nachri
ten lauten peſſimiſtiſch. Die Regierung iſt
anſcheine=
nicht imſtande geweſen, Stärke und Ziel der aufſtän
ſchen Bewegung richtig einzuſchätzen. Die kubaniſch
Militärbehörden gaben zu, daß die Lage ernſt iſt, gla
ben aber, der Dinge Herr werden zu können. Eine A
zahl Kongreßmitglieder begab ſich nach den unruhig
Gebieten, um die Neger verſöhnlich zu ſtimmen. T
Regierung der Vereinigten Staaten hat weitere 2
Marineſoldaten nach Kuba beordert.
China.
Die Anleihe. Wie in amtlichen Kreiſen erklä
wird, iſt in der Londoner Konferenz über die chineſiſch
Anleihe eine Stockung eingetreten infolge der Forderun
der franzöſiſchen, deutſchen, amerikaniſchen und engliſche
Banken, daß jede der ſechs beteiligten Mächte den
aufſ=
entfallenden Anteil an der Anleihe aus eigenen Mitel
aufbringen ſolle Rußland wünſche, daß jederMach
geſtattet ſein ſoll, die für die Anleihe erforderlichen Ge
der im Auslande aufzubringen. Japan unterſtütze de
ruſſiſchen Standpunkt. Politiſche Schwierigkeiten erge
ben ſich auf der Konferenz in London nicht.
* London, 22. Mai. Heute abend veranſtalte
die deutſche Kolonie ein Bankett zu Ehren de
ſcheidenden Botſchafters, Grafen Wolff
Metternich. Dr. Ernſt Schuſter hielt die Abſchieds
rede, in der er die Verdienſte des Botſchafters um d
deutſche Kolonie ſchilderte. Er ſchloß mit dem Wunſch
daß dem Botſchafter noch viele freundliche und ſonnie
Jahre der Ruhe und Erholung beſchieden ſein mögen.
Graf Wolff Metternich erwiderte u. a.: „J
kann mit Worten kaum ſagen, wie ſehr mich der freund
liche Abſchiedsgruß erfreut. Getragen von dem Vertraue
Großherzogin Mathilde.
Von Prof. Dr. K. Bader=Darmſtadt.
Am 25 Mai 1862 ſtarb Großherzogin
Mathilde von Heſſen, Ludwigs des Dritten
Ge=
mahlin. Vor 50 Jahren! Damals ging ihr Name mit
viel guten Wünſchen und banger Sorge um das Leben
der erſt 49jährigen von Mund zu Mund. Heute iſt er
verklungen. Höchſtens die Bejahrten unter den
Leben=
den gedenken ihrer in weit zurückliegender,
verſchwom=
mener Erinnerung. Die Jüngeren tragen an ihrer
Kenntnis der Geſchichte unſeres engeren Vaterlandes
überhaupt nicht ſchwer. So mag auch die Vorſtellung
vom Leben und Wirken dieſer Frau bei ihnen nicht allzu
lebhaft ſein. Dabei ſollte gerade die Stätte unſerer
Re=
ſidenz, mit der uns frohe, geſellige Erlebniſſe und
künſt=
leriſche Anregungen aller Art verknüpfen, oft an ſie
er=
innern: die Mathildenhöhe.
Die Frau, nach der ſie heißt, Großherzogin Mathilde,
verdient in hohem Maße im Gedächtnis der Heſſen
weiterzuleben. Die Dankbarkeit für ihre helfende Liebe
ſollte in einem halben Jahrhundert nicht verblaſſen.
Zwar waren ſchon vor ihr aus mancherlei fürſtlichen
Häuſern Frauen auf den heſſiſchen Thron gekommen, die
Geben ſeliger denn Nehmen fanden und ihren Beruf nicht
in Empfängen, Prunk und Vergnügen erſchöpften. Nicht
umſonſt ſteht bedeutungsvoll an der Spitze ihrer Reihe
die heilige Eliſabeth.
Aber auch die bayeriſche Königstochter Mathilde (erſt
21 Jahre alt, geb. 1813 als Tochter Ludwigs I. von
Bayern) hat über den rauſchenden, ſchier endloſen Feſten,
mit denen Land und Hauptſtadt ſie empfingen, mit nichten
den Ernſt der Pflicht vergeſſen und ein Leben voll
war=
mer Liebe und Fürſorge für Arme und Kranke gelebt.
Ihre Worte: „Sie ſollen keine Not haben, Sie wiſſen,
daß ich ein Herz für mein Volk habe” waren keine
Re=
densart, ſondern ein Wahlſpruch. Das gegebene Motto
für ihre Biographie.
Da verſtehen wir, daß, wie ihr Kommen Freude ſo
ihr Scheiden nach 29 Jahren gedeihlichen Wirkens
Schmerz ſchut=
Zahlreiche Gedichte ſind bei ihrem Tode
veröffent=
licht worden, Kundgebungen aus allen Schichten der
Be=
völkerung liegen vor. Man hat das Gefühl, daß die
Klage um ihren Heimgang ehrlich und aufrichtig war.
Was etwa an der Form zu tadeln oder als
Ueberſchweng=
lichkeit dabei zu rügen wäre, darf dieſe Anerkennung nicht
beeinträchtigen.
Das gilt vor allem auch von dem einzigen Buch, das
uns im Zuſammenhang über das Leben der
Großherzo=
gin Aufſchluß gibt, dem Werke Steiners, des damaligen
Hiſtoriographen des heſſiſchen Hauſes. Kein Lebensbild
im modernen Sinn, mit Kämpfen, Problemen und
Lei=
denſchaften. Nicht einmal ein Quellenwerk iſt es. Noch
heute liegen die nicht wenigen Briefe und
Aufzeichnnn=
gen der Großherzogin im Archiv, einſtweilen ein
unge=
hobener Schatz. So iſt auch die Frage noch offen, ob die
Hand der Fürſtin, die lindernd in manches Menſchen
Leben eingegriffen hat, ſich auch nach den Arbeiten des
Staates in politiſchen und kirchlichen Dingen
ausge=
ſtreckt hat.
Wir müſſen uns alſo mit dem Bild begnügen, das
die Mitwelt ſchuf. Was wir da dankbar erkennen, ſind
die Züge einer Frau, die, ſelbſt kinderlos in Werken der
Nächſtenliebe ihre höchſte Befriedigung ſuchte und fand.
So fehlen einer Biographie, wie der Steiners,
natur=
gemäß die großen Geſichtspunkte. Auch das Pathos ſeiner
geſchachtelten Sätze iſt nicht nach unſerem Geſchmack.
Eines aber iſt an dem Buche neben ſeinem liebevollen
Verweilen bei kleinen, heimatlichen Dingen nicht veraltet.
Ja, es könnte gar manchem gerade in unſeren Tagen ſehr
zur Nachahmung dienen: treue Anhänglichkeit an das
heſſiſche Vaterland. Unter dieſem Zeichen mag man noch
jetzt in dem Lebensbild nachleſen, von der glücklichen
Ju=
gendzeit Mathildens in Augsburg, München und
Berch=
tesgaden und von des heſſiſchen Thronfolgers Werbung
am bayeriſchen Hofe. Ein gut Stück Alt=Darmſtadt
er=
ſteht ſodann vor unſeren Augen, wenn wir von den
Feſt=
lichkeiten hören, mit denen ſich die getreue Reſidenz beim
Einzug des jungen Paares vor 80 Jahren förmlich
über=
bot. Damals hat man die „Grüne Bettlade” Mathildens
platz getauft, zum Willkomm im Garten vor dem
Jäger=
tore den Neuvermählten ein Sommerheim geſchaffen und
den ganzen es umgebenden Garten nach der Beſchenkter
genannt.
Auf feſtesfrohe Stunden folgten ernſte Zeiten. So
gar Sturm, als Mathildens Gatte 1848 die Regierung Heſ
ſens antrat. In jenen Tagen, wie vor= und nachher, ſeher
wir ſie an ihrem Platze, lindernd, helfend, pflegend. D.
ward die ſilberne Hochzeit des fürſtlichen Paares 1850
eine gern ergriffene Veranlaſſung zu zahlreichen Aeußer
ungen dankbarer Verehrung, vor allem in der ſinnigen Be
nennung einer noch heute wohltätig wirkenden Stiftung
Ludwigs= und Mathilden=Landesſtiftung.
Großherzogin Mathilde war ohne Zweifel eine Frar
von hohen Eigenſchaften. Eine überzeugungstreue
Katho=
likin, ohne jede Enge der religiöſen Auffaſſung oder kon
feſſionellen Beſchränkung. Wie ſie der katholiſchen Kirche
am Wilhelminenplatz die Berdelléſche Kopie der
Himmel=
fahrt Mariä nach Guido Reni als Altargemälde ſchenkte
hatte ſie auch für proteſtantiſche Gotteshäuſer eine ſtets
offene Hand. Die Zeitgenoſſen werden nicht müde, ihre
große Körperſchönheit und anmutsvolle Hoheit zu
rüh=
men. Sie berichten nicht minder von ihrem regen Geiſte
und offenen Sinn für alles Schöne in Kunſt und
Wiſſen=
ſchaft, Literatur und Muſik.
Die nach kurzer Krankheit im Schloß zu Darmſtadt
Verſtorbene iſt in der St. Ludwigskirche der heſſiſchen
Reſidenz beigeſetzt. Ihre liegende Geſtalt aus
karrari=
ſchem Marmor gebildet auf einem Sarkophag an der
Weſt=
ſeite der Rotunde bezeichnet den Ort ihrer letzten
Ruhe=
ſtätte.
Der Zufall hatte es gewollt, daß drei Jahre nach
Mathildens Einzug in Darmſtadt, 1836, auch vom
preußi=
ſchen Hofe eine Fürſtentochter zu uns kam, die nicht
min=
der ſich durch Werke helfender Nächſtenliebe ein
unver=
gänglich Denkmal geſetzt hat: Eliſabeth Prinzeſſin Karl.
Auch das ſieht wie eine Fügung aus, daß wenige
Wochen nach dem Tod der Großherzogin Mathilde die Frau
in den Kreis der heſſiſchen Fürſtinnen trat, die beſonders
hervorragend berufen war, die Lücke auszufüllen und das
Werk ihrer Vorgängerin am Krankenbett, im Kampfe
gegen Armut und Not fortzuſetzen: Alice von
Großbritannien.
Möchte ein gütiges Geſchick unſerem Lande immer
ſolche Frauen auf dem Throne ſchenken und erhalten.
neiner Landsleute, die mein Wirken in nächſter Nähe
eobachten konnten, ſcheide ich gern aus der amtlichen
Stellung und trete umſo lieber zurück, als ich, wie ich
offe und zuverſichtlich glaube, meinem Nachfolger eine
eichtere Aufgabe hinterlaſſe. Meine Aufgabe war,
vor=
ubereiten, und ich hoffe und vertraue, daß es meinem
kachfolger beſchieden ſein wird, die Frucht reifen zu
ehen. Nach dieſer Abſchweifung verlaſſe ich das Gebiet
er Politik. Einem Botſchafter ſteht nicht die Freiheit
er Rede zu; vielleicht kommt noch einmal die Stunde,
vo ich ohne Verletzung des Dekorums mich
nit Freimut über die Vergangenheit und
Jegenwart äußern kann. Was mich heute abend
rfüllt, iſt auch nicht die leidige Politik, der ich
hne Schmerzen, ich ſage ohne Schmerzen, Ade ſage,
s iſt vielmehr das freudige Bewußtſein, einen Platz in
er Wertſchätzung meiner Landsleute erworben zu haben.
dieſer Abend wird mir unvergeßlich bleiben.”
Nach dem Grafen ſprach Vezey Strong, der
rühere Lordmayor von London, der betonte, wie ſehr
las engliſche Volk, ſpeziell das Londoner, den Weggang
Netternichs bedauere Die Engländer wären in der
Tat undankbar, wenn ſie nicht der freundlichen Dienſte
edächten, die Metternich den Beſtrebungen für ein gutes
Einvernehmen der beiden Nationen geleiſtet habe. Er
rinnerte dann an die Guildhall=Rede des deutſchen
Kai=
ers im Jahre 1907, in der der Kaiſer erklärt habe, er
verde alles für die Erhaltung des Friedens tun. Strong
uhr fort, es ſei kennzeichnend für die Lage, daß der
Friedee Europas von Deutſchland und
England abhänge. Die Engländer hätten in
Met=
ernich einen feſten und aufrichtigen Freund der
Freund=
chaftsbeſtrebungen zwiſchen den beiden Nationen gehabt.
Sein Nachfolger werde, dank der Vorarbeit Metternichs,
vorausſichtlich eine leichtere Aufgabe vorfinden. In
ſei=
ter Erwiderung rühmte der deutſche Botſchafter das
beſtändige freundliche Intereſſe der Lordmayors für die
deutſche Kolonie, ſowie ihre Unterſtützung in den
ge=
neinnützigen deutſchen Anſtalten, und ſprach die
Hoff=
tung aus, daß dieſer Freundſchaftsbund zwiſchen den
Lordmayors und der deutſchen Kolonie erhalten bleibe
* London, 21. Mai. Der Streik im Hafen
von London hat ſich noch nicht völlig entwickelt, da
die Loſung ausgegeben worden iſt, daß die Arbeiter ihre
kontraktlichen Verpflichtungen erfüllen und erſt nach
24ſtündiger Kündigung in den Streik eintreten. Die Zahl
der Streikenden wird verſchieden angegeben. Sie
ſchwankt zwiſchen. 80000 und 140000 Die Forderungen
der Arbeiter ſind, 1., daß von den organiſierten Arbeitern
nicht verlangt werden ſoll, daß ſie mit Nichtorganiſierten
zuſammenarbeiten, und 2., daß im Hafen von London
durchweg gleichförmige Löhne für die verſchiedenen
Ar=
beiterkategorien gezahlt werden ſollen, und zwar auf der
Baſis der höchſten Sätze, die gegenwärtig bezahlt
wer=
den. Außerdem wird Beſchwerde darüber geführt, daß
die Arbeitgeber das Abkommen, welches den großen
Streik im letzten Sommer verhinderte, in mehreren
Punk=
ten nicht eingehalten hatten. Die Londoner
Lebensmit=
telmärkte ſind durch den Streik überraſcht worden und
haben daher weniger Vorräte angelegt als im vorigen
Sommer. 150 Schiffe, die zumteil Lebensmittel
verſchie=
denſter Art führen, können ihre Ladung nicht löſchen.
Auf dem Fleiſchmarkt von Smithfields ſind die Preiſe
ſchon geſtern geſtiegen und andere Märkte kündigen
Preiserhöhungen an für den Zeitpunkt, da der Streik
be=
ginnt
— Englands Bevölkerung 1911. Ueber
die Bevölkerungsbewegung in England gibt eine ſoeben
veröffentlichte amtliche Statiſtik genauere Aufſchlüſſe.
Da=
nach betrug die Bevölkerung in der Mitte des Jahres
1911 insgeſamt 36 163853 Seelen. Im Laufe des Jahres
wurden 274577 Ehen geſchloſſen, 881 241 Kinder geboren
und 527864 Todesfälle verzeichnet Intereſſant iſt die
Tatſache, daß bei der Geburtenzahl die Kinder
männli=
chen Geſchlechts überwiegen; auf 449 190 Knaben
entfal=
len 432051 Mädchen Die Bevölkerung von London wird
auf 4521301 Seelen angegeben In der Themſeſtadt
wurden im vergangenen Jahre 40201 Ehen geſchloſſen,
112795 Geburten angemeldet und 68 299 Todesfälle
ver=
zeichnet
Stadt und Land.
Darmſtadt, 25. Mai.
* Vom Hofe. Die Großherzogliche Familie
wird vorausſichtlich Freitag, den 31. d. Mts., aus
Ruß=
land zurückkehren und mit dem Zuge 2 Uhr 8 Min.
nach=
mittags auf dem Hauptbahnhof eintreffen. (Darmſt. Ztg.)
* Beſtätigt wurde der von dem Herrn Fürſten zu
Löwenſtein=Wertheim=Roſenberg und dem Herrn Fürſten
und Grafen zu Erbach=Schönberg auf die erſte
Lehrer=
ſtelle an der Gemeindeſchule zu Breitenbrunn, Kreis
Erbach, präſentierte Schulamtsaſpirant Anton Ahl aus
Heßloch, Kreis Worms, für dieſe Stelle.
* Entlaſſen wurde der Lehrer an der Volksſchule zu
Offenbach Wilhelm Müller auf ſein Nachſuchen aus
dem Schuldienſte.
* In den Ruheſtand verſetzt wurde die Lehrerin
an der Gemeindeſchule zu Bretzenheim Martha Strohm
auf ihr Nachſuchen, unter Anerkennung ihrer langjährigen
treuen Dienſte; ferner der Brückenmeiſter an der fliegenden
Brücke bei Oppenheim Peter Anton Allmannsdörfer
wegen geſchwächter Geſundheit, mit Wirkung vom 1. Juni
d. Js. an.
* Das Großh. Regierungsblatt vom 24. Mai
enthält eine Verordnung, den gemeindeſteuerpflichtigen
Wert der Waldungen betreffend.
Poſtkartenwoche der Großherzogin. Es wird
darauf aufmerkſam gemacht, daß Beſtellungen von
Vereinen, die ſich an der Poſtkartenwoche beteiligen,
außer beim Kreiskomitee (Adreſſe Gr. Kreisamt) auch in
einer größeren Anzahl von Läden gemacht werden
können. Dieſe Läden ſind durch Plakate und
Aus=
ſtellung von einzelnen Bildern kenntlich. (Wilhelminenſtr.,
Eliſabethenſtr., ſpäter Ernſt=Ludwigſtr., Ludwigſtr.,
Rheinſtr. uſw.) Etwaige Anfragen von Läden werden
unter Adreſſe Poſtkartenwoche, Altes Palais,
erbeten.
* In der nichtöffentlichen Sitzung der
Stadtverord=
neten=Verſammlung am Donnerstag, wurden folgende
Anſtellungen genehmigt: des Geometers I. Klaſſe
Wilhelm Hufer als Oberſtadtgeometer, des Technikers
Heinrich Bonifer als Stadtbauführer, der
Bureau=
gehilfen Richard Scharmann Chriſtian Spengler
und Wilhelm Heil als Bureauaſſiſtenten, des
Bureau=
gehilfen Max Römer als Regiſtraturaſſiſtent, des prov.
Kaſſedieners Wilhelm Bergſträßer als
Stadtkaſſe=
diener, des Fleiſchbeſchauers Franz Rodenhäuſer
als Aufſeher der neuen Stallanlage im Schlachthof mit dem
Titel „Hallenmeiſter”, des Hilfsfleiſchbeſchauers Adam
Stier als Fleiſchbeſchauer. Die Beförderung der
Schutz=
leute Heinrich Kraft und Friedrich Windiſch zu
Polizeiwachtmeiſtern wurde gutgeheißen.
js. Unfall infolge vorzeitigen Ausſteigens aus einem
D=Zug. Der Landwirt S. in Griedel
bei Butzbach iſt am 8. Juli 1909 mit dem
fahrplan=
mäßig 11 Uhr 45 Minuten nachts von Frankfurt a. M.
abfahrenden D=Zug nach Butzbach gereiſt, dort bei dem
Ausſteigen vom Trittbrett abgeſtürzt und durch den Fall
auf den Bahnſteig verletzt worden. Er hat gegen den
preußiſchen Eiſenbahnfiskus auf Erſatz
ſeines Schadens geklagt und behauptet, er habe
das Wagenabteil erſt verlaſſen, als der Zug auf der
Sta=
tion Butzbach hielt; im ſelben Augenblick ſei aber der Zug
weiter gefahren und habe dann 60 Meter weiter zum
zweiten Male gehalten. Der Eiſenbahnfiskus macht
dem=
gegenüber geltend: Der Zug habe nur einmal gehalten,
Kläger trage ſelbſt die Schuld an dem Unfall; er hätte
aus dem noch fahrenden Zug nicht ausſteigen dürfen.
Das Landgericht Gießen und das
Oberlan=
desgericht Darmſtadt haben die Klage
abgewie=
ſen. Das Oberlandesgericht ſieht auf Grund der eidlichen
Zeugenausſagen der beteiligten Bahnbeamten als
er=
wieſen an, daß der Zug nur einmal gehalten hat. Dann
aber trifft den Kläger das Verſchulden an dem Unfalle,
weil er entgegen den Vorſchriften den Wagen noch
wäh=
rend der Bewegung des Zuges verlaſſen hat. Es wäre
Pflicht des Klägers geweſen, vor dem Ausſteigen ſich zu
vergewiſſern, ob der Zug tatſächlich gehalten hat; das
zu erkennen, war bei einiger Aufmerkſamkeit möglich.
Gegen dieſe Entſcheidung legte der Kläger Reviſion
beim Reichsgericht ein. Das Reichsgericht hat
das Urteil des Oberlandesgerichts aufgehoben und
die Sache zur anderweiten Verhandlung und
Entſcheid=
ung an das Oberlandesgericht zurückverwieſen.
Zur Begründung führte der höchſte Gerichtshof aus: Das
Berufungsurteil ſei deshalb bedenklich, weil darin
Wend=
ungen vorkommen, die den Gedanken aufkommen laſſen,
als ſei es der Anſicht, daß auch das geringſte Verſchulden
des Verletzten jeden Schadenerſatz ausſchließt. Das
würde unzutreffend ſein, das Oberlandesgericht hat das
vielleicht auch nicht ſagen wollen. Jedenfalls iſt aber der
§ 254 B. G. B. materiell verletzt. Es mußte auf der
einen Seite das Verſchulden des Klägers, auf der
ande=
ren die Betriebsgefahr der Bahn abgewogen werden.
Ueber die hier im einzelnen in Betracht kommenden
Um=
ſtände, namentlich darüber, ob etwa eine beſondere Eile
bei der Abfertigung des Zuges geboten war, iſt bisher
nicht, feſtgeſtellt. Deshalb wurde die Sache an das
Ober=
landesgericht zurückverwieſen. (Nachdruck verboten.)
* Das Landesmuſeum iſt am 1. Pfingſtfeiertag
ge=
ſchloſſen, dagegen am 2. Feiertag von 10—1 Uhr
vor=
mittags und von 3—5 Uhr nachmittags, ferner am
Pfingſt=
denstag von 11—1 Uhr unentgeltlich geöffnet.
* Uebungen der Telegraphentruppen in Heſſen.
Vom 24. bis 29. Juni d. Js. findet unter Leitung der
2. Inſpektion der Telegraphentruppen eine
Funken=
übung der Telegraphen=Bataillone Nr. 3 und 4 und
des Kgl. Bayeriſchen Telegraphen=Bataillons ſtatt. Aus
dieſem Anlaß wird die Belegung verſchiedener
Kreiſe des Großherzogtums erforderlich.
Vor=
ausſichtlich kommen die Kreiſe Darmſtadt, Offenbach,
Friedberg, Büdingen, Schotten, Gießen, Lauterbach und
Alsfeld in Betracht. Der Verlauf der Uebung kann es
jedoch erfordern, daß noch weitere Kreiſe belegt werden,
bezw. einige von den vorgenannten ausfallen. Da die
Unterkunftsorte und Truppenſtärke von dem Verlauf der
Uebungen abhängen, können ſie den betreffenden
Orts=
behörden erſt einen Tag vor der Belegung mitgeteilt
werden. Es iſt jedoch nur mit einer geringen Belegung
der Ortſchaften zu rechnen.
— Meiſterprüfungen für weibliche Handwerker.
Nach=
dem die weiblichen Handwerker unter die Vorſchriften
der Gewerbeordnung einbezogen worden ſind, haben ſich zu
den demnächſt in der Provinz Starkenburg ſtattfindenden
terminlichen Meiſterprüfungen auch einige Damen
zwecks Ablegung ihrer Prüfungen angemeldet. Maßgebend
für die Zulaſſung weibliche Perſonen ſind die für die
männ=
lichen Kandidaten geltenden Beſtimmungen, doch werden
wäh=
rend der bis 1. Oktober 1913 erſtreckten Uebergangszeit
weibliche Handwerker auch dann zur
Meiſter=
prüfung zugelaſſen, wenn die vorgeſchriebene Lehr= und
Geſellenzeit oder die Ablegung der Geſellenprüfung nicht
nachgewieſen werden kann. Zur Vermeidung
ſpäterer Nachteile ſei auf die jetzt noch beſtehenden
Erleich=
terung beſonders aufmerkſam gemacht. Geſuche um
Zu=
laſſung ſind alsbald an den Vorſitzenden der
Meiſter=
prüfungskommiſſion für die Provinz Starkenburg, Herrn
Ingenieur Markwort, Kaſinoſtraße 8, zu ſenden.
Der Kirchenchor St. Eliſabery (Herren und
Knaben) ſingt am 1. Pfingſtfeiertag im Hochamt unter
Leitung ſeines Dirigenten Herrn K. Grim: Tantum
ergo von Adam Grim, Missa in honorem Beatae
Maria Virginis (consolatrix afflictorum) von Piel,
Intonuit von M. Haller und zu Ehren der
Maien=
königin ein Ave Maria von Adam Grim.
— Die Abteilung Darmſtadt der Deutſchen
Kolonial=
geſellſchaft hielt am Mittwoch abend ihre ſtattlich beſuchte
28. Jahres=Hauptverſammlung im oberen Lokal
des Reſtaurant Sitte ab. Dem vom Vorſitzenden Juſtizrat
Grünewald zunächſt erſtatteten Jahresbericht
war zu entnehmen, daß im verfloſſenen Winter drei
öffent=
liche gut beſuchte Lichtbildervorträge veranſtaltet wurden,
nämlich von dem Forſchungsreiſenden Kapitän Spring
über ſeine Fahrt auf dem Zambeſi und ſeine Entdeckungen
in Ophir, dem Goldland des Königs Salomo, von Dr.
Vix, hier, über ſeine Reiſen und Forſchungen in den
Ländern im Nordweſten von Deutſch=Oſtafrika zwiſchen
den großen Seen, und von Prof. Geh. Rat Schenck über
Mexiko und ſeine Vegetation. An den erſteren beteiligte
ſich der Flottenverein bezw. der Alldeutſche Verband. Auch
der kürzlich ſtattgefundene Vortrag des Oberleutnants
Grätz im Saalbau über ſeine Motorboot=Expedition durch
Afrika war von der Abteilung unterſtützt und gefördert
worden. Ferner wurden vier Vereinsabende, verbunden
mit Vorſtandsſitzungen, abgehalten. Auf der vorjährigen
Tagung der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft in Stuttgart
war die Abteilung durch den Vorſitzenden und
General=
leutnant Nöll vertreten. Dieſelbe zählt z. Zt. 158
Mit=
glieder. Sodann erfolgte die Rechnungsablage durch den
Schatzmeiſter Marineſtabszahlmeiſter Schad, worauf die
Neuwahl des Vorſtandes ſtattfand. Es wurden gewählt:
Generalleutnant de Beaulieu, Geh. Oberforſtrat Frey,
Juſtizrat Grünewald, Geh. Baurat Koch, Generalmajor
Maaß, Generalleutnant Nöll, Geheimerat Römheld,
Marineſtabszahlmeiſter Schad. Oberbürgermeiſter a. D.
Schäfer und Spezialarzt Dr. Vix. Sodann wurden vom
Vorſitzenden die wichtigeren Gegenſtände hervorgehoben,
welche auf der Vorſtandsſitzung und der
Generalverſamm=
lung der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft in Hamburg am
4.—6. Juni l. J. zur Verhandlung ſtehen. Die Abteilung
wird dabei von ihm und General von Lyncker vertreten
ſein. Schließlich hielt Herr Dr. Vix einen
Lichtbildervor=
trag über ſeine Fahrten in den letzten Jahren von
Singa=
pore durch den malayiſchen Archipel und nach Neu=Guineg.
Den intereſſanten Mitteilungen und Lichtbildern wurde
wärmſter Beifall zu Teil. Vor Erledigung der geſchäft=
Die Wiesbadener Maiwoche.
Einmal im Jahre iſt ganz Wiesbaden glücklich in
den Erntetagen, den ſonnigen Maitagen, die aus der
Bäderſtadt die Reſidenz des Kaiſers machen. Wiesbaden
als Reſidenz! Das Bild macht ſich vorzüglich. Zu der
idylliſchen Ruhe der Villenſtadt, zu der friedvollen
Len=
zespracht der Natur bildet der höfiſche Glanz, den das
kaiſerliche Hoflager mit ſich bringt, einen reizvollen
Kon=
traſt, der zudem aufs beſte mit dem vornehmen Luxus des
Weltbades harmoniert. Die Eindrücke überſtürzen ſich, die
man von der Bädermetropole empfängt, die Bilder
wech=
ſeln raſch und wetteifern an Farbenpracht. Eine
Augen=
weide ſondergleichen, wenn man über die Wilhelmſtraße
wandelt, Feiertagsſtimmung überall, es iſt, als wäre die
vornehmſte internationale Geſellſchaft, ein hoher Adel und
ein ſelbſtbewußtes Bürgertum zu einem Hoffeſte geladen.
Da, juſt am Vorabend all des Glücks kam die Abſage
des Kaiſers wegen der Trauer um Dänemarks König.
Die Feſtesfreude wandelte ſich in bitterſte Enttäuſchung,
denn der Kaiſer ſteht nun einmal im Mittelpunkt der
Mai=
tage, ohne den höfiſchen Prunk fehlt ihnen der reizvollſte
Einſchlag, fehlt dem farbenprächtigen Bilde der
eigent=
liche Glanz.
Das Hoftheater füllte ſich zum erſten Feſtſpielabend
Das Haus prangte im Roſen= und Girlandenſchmuck, die
Eleganz des geſellſchaftlichen Bildes ſtand nicht hinter der
früherer Kaiſertage zurück, man hatte ja doch noch gehofft
der Kaiſer werde inkognito in ſein Theater kommen. Aber
die Kaiſerloge blieb dunkel, das Spiel begann. Der nur
leiſe Humor des Luſtſpiels „Renaiſſance” fand bei
der gedrückten Stimmung kein Echo. Die Wahl des
Stückes läßt ſich wohl auch nur aus der Möglichkeit
er=
klären, die jene koſtümreiche Epoche, in der die Handlung
vor ſich geht, der Regie für Entfaltung reichen Prunkes
gibt. Die geſtellten Aufgaben wurden glänzend gelöſt,
der Edelhof und das Burgzimmer, die hiſtoriſch echten
Koſtüme boten Bilder von apartem Reiz. Die Darſtellung
holte das nach, was die Verfaſſer hätten tun müſſen, ſie
charakteriſierte ſehr ſcharf. Die Damen Willig und
Arn=
ſtaedt aus Berlin fanden für das Verhältpis von Mutter
und Sohn die echteſten Herzenstöne, Leffler war der
be=
geiſtertſte Künder des Lebens und Andriano ein fein
humorvoller Magiſter.
Die nächſten Abende brachten Wiederholungen aus
früheren Jahren, neben dem „Oberon” den „
Ver=
ſchwender” „Oberon” zum 177. Male! Zum Ruhm
der Märchenpracht und des romantiſchen Zaubers den
die Meiſterkunſt unſerer Regie um Webers Werk geſchaffen
hat, läßt ſich Neues nicht ſagen, die Bühne ward wieder
zum Paradies. Unſere Primadonna. Frau Leffler=
Burk=
hardt, als Rezia und Seidler als Hüon erſchöpften den
ganzen poetiſchen Gehalt mit der reichen Kunſt ihres
Or=
gans. Am dritten Abend ſpielte des Kaiſers Spaßmacher,
Konrad Dreher, den Valentin im „Verſchwender‟. Die
einzelnen Teile ſeiner Rolle ſind verſchiedenartig, am beſten
gelingt ihm der gealterte Valentin. Aber durchweg iſt
die Forderung berechtigt, mehr Herz und Seele! Selbſt
der Wiedergabe des Hobelliedes fehlte der gemütvolle
Un=
terton. Immer legt er zu viel Gewicht auf das Komiſche
der Rolle. Das Zuſammenſpiel, das bei der Hofbühne
im Schauſpiel manches zu wünſchen übrig läßt, iſt gerade
im „Verſchwender” ein vortreffliches.
Die weiteren 5 Feſtvorſtellungen auf allerhöchſten Befehl
mußten ausfallen. DasProgramm der Maiwoche aber brachte
dafür einige vorzügliche Gäſte von der Berliner Hofoper
in den Opern „Samſon und Dalila” und „Zar
und Zimmermann” Frl. Ober wußte die Dalila
mit aller ſinnlichen Glut und Leidenſchaft des Orients und
dem ganzen Fanatismus dieſes gefährlichen Weibes aus
zugeſtalten, Herr Berger ſang den Samſon mit reicher
Empfindung, Herr Henke den Iwanow mit feiner
dis=
kret=humorvoller Kunſt.
Das Programm der Maitage hat an und für ſich
ſchon eine Vereinfachung erfahren. Früher ſtanden ſie, und
das war eine angenehme Bereicherung, auch im Kampfe
der Wagen und Geſänge; neben den der Kunſt gewidmeten
Feſten waren es die Sportfeſte, die der alten Thermenſtadt
einen ſtarken Reiz verliehen. Unvergeſſen ſind noch die
Regatten auf dem Rhein, in dieſer ſo lieblichen vom
Zau=
ber der Romantik und der Hiſtorie umwobenen Landſchaft,
die Sportfeſte, der Blumenkorſo und die Radfahrreigen.
In dieſem Jahre fiel auch noch das Galakonzert im
Kur=
hauſe aus. Auch auf das glanzvolle Schauſpiel aus dem
preußiſchen Soldatenleben, auf die Kaiſerparade mit all
ihrer ſchillernden Pracht und ihrem blinkenden
Farben=
zauber mußte Wiesbaden verzichten. Und unter der
Ab=
weſenheit des Kaiſers litt nicht weniger auch das
ſport=
liche Ereignis der Woche, die Rennen auf der neuen Bahn
bei Erbenheim. Hier auf dem Turf zeigte ſich noch
ein=
mal das Bild üppigen Lebens, das die internationale
Kurſtadt um dieſe Zeit erfüllt.
Den künſtleriſchen Höhepunkt der Feſtwoche erreichte
das Kurhaus, das keinen Geringeren als Slezak
zu Gaſte geladen hatte. Der Sänger ward wie ein König
geehrt, das Urteil ſtellte ihn über Caruſo, nannte ihn den
größten lyriſchen Tenor der Welt. Schier unerſchöpflich
ſcheint auch der Empfindungsreichtum, der ſeiner Kunſt
zum wahrheitsvollen Ausdruck verhilft. Im übrigen hatte
die Kurverwaltung in richtiger Erkenntnis deſſen, daß all
dieſe wundervollen großen und kleinen Bilder, die ſich zu
den Maifeſttagen einen, ihre Haupteffekte nicht zuletzt aus
der Natur empfangen, ſeine Veranſtaltungen ins Freie
verlegt. Der Autokorſo nach Heidelberg durch die im
Maienſchmuck prangende Bergſtraße, die Fahrt auf dem
Rhein nach Rüdesheim und Aßmannshauſen, die reizvolle
Rückfahrt erſt dann, wenn der Mond mit Silberfüßchen
auf den Wellen tanzt, die Wagentouren durch die
Taunus=
wälder! Und das Leben und Treiben im Kurhauſe ſelbſt.
Auf der Terraſſe erklingen alle Sprachen der Welt
durch=
einander, Lebensfreude und Lebensluſt beherrſchen die
Stunde. Und als ſich die Dämmerung auf den Garten
legt, da erwachten in den Beeten die tauſende von
künſt=
lichen Blumen mit den bunten Flämmchen im Kelche,
ſchaukelten ſich leiſe die roten und grünen Lampions in
den Zweigen und ſpielten neckiſch miteinander, als
huſch=
ten Glühwürmchen durch die Nacht.
Wenn auch die Wiesbadener Maiwoche diesmal als
„kaiſerloſe, als ſchreckliche Zeit” in einfacherem Rahmen
verlaufen mußte, als urſprünglich geplant war, ſo haben
dieſe Tage doch wieder den Frühlingsruf der alten
Ther=
menſtadt aufs allerbeſte bewährt.
Walther Müller=Waldenburg,
lichen Tagesordnung wurde ein gemeinſames Abendeſſen
abgehalten, welches ſehr zum animierten Verlauf des
Abends beitrug.
— Bäckergehilfen=Verein. Der hieſige
Bäcker=
gehilfen=Verein begeht am 2. Pfingſtfeiertag ſein
25jähriges Stiftungsfeſt in ſämtlichen Räumen
des Städtiſchen Saalbaues. Die Vorbereitungen laſſen
ein vorzügliches Feſt erwarten, und haben bereits eine
große Anzahl hieſiger Korporationen, ſowie auswärtiger
Brudervereine ihre Teilnahme an dem Feſte zugeſagt.
Zu erwähnen ſei noch, daß für das Feſt mehrere hieſige
Geſangvereine, ſowie die Kapelle des Leibg.=Infanterie=
Regiments Nr. 115 gewonnen worden ſind. Nicht
un=
erwähnt ſoll bleiben, daß der Verein von ſeiner
Grün=
dung bis heute in dem Lokale ſeines Ehrenmitgliedes
Herrn Adam Hartmann, Schloßgraben 13, „Zum
Prinz Emil” ſeinen Sitz hat, und auch Herr Philipp
Schneider kann an dieſem Tage auf ſeine 25 jährige
Tätigkeit als Vereinsdiener zurückblicken.
* Die Kapelle des Leibgarde=Regiments in der Pfalz.
Man ſchreibt uns: Gelegentlich der „Fünfzigjahrfeier”
des Cäcilienvereins in Frankenthal wurde unter Leitung
des Muſikdirektors Berg=Ludwigshafen Händels „Meſſias”
aufgeführt, wozu die Kapelle des Leibgarde=Infanterie=
Regiments als Orcheſter herangezogen wurde. Hierüber
ſchreibt die Frankenthaler Zeitung: „Sehr gut hielt ſich
das Orcheſter, die vollſtändige Kapelle des heſſiſchen
Leib=
garde=Infanterie=Regiments aus Darmſtadt; Streicher und
Bläſer erfreuten durch gute, geſchmackvolle Tongebung
und feine Nuancierung. Sie begleiteten die Geſänge
dezent und ſpielten die reinen Orcheſterſätze ſehr exakt.”
Die Pfälzer Rundſchau (Ludwigshafen) ſagt: „Viel
An=
erkennung verdient das Orcheſter die Kapelle des
Leib=
garde=Infanterie=Regiments aus Darmſtadt, das ſich ſeiner
Aufgabe in allem gewachſen zeigte.‟ Dieſe Anerkennung
iſt umſo höher zu bewerten, als der Cäcilienverein
Fran=
kenthal bisher zumeiſt das Mannheimer Hoftheaterorcheſter
für ſeine Oratorienaufführungen heranzog, man alſo ſehr
Gutes gewöhnt iſt.
* Ludwigshöhe. Am zweiten und dritten
Pfingſt=
feiertag gibt die Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts.
Nr. 61 unter Herrn Webers Leitung große
Feſt=
konzerte mit beſonderem Programm. Bei
un=
günſtigem Wetter finden die Konzerte (Streichmuſik) in
den Sälen ſtatt und bleiben der hintere Garten und die
oberen Räume für Nichtkonzertbeſucher reſerviert. (Siehe
Anzeigen.)
* Heſſiſcher Hof. Am zweiten
Pfingſtfeier=
tag konzertiert die Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts.
Nr. 61 unter Herrn Webers Leitung, am dritten
Pfingſtfeiertag die Kapelle des Leibgarde=Regiments
unter Herrn Hauskes Leitung. Zu beiden Konzerten
ſind beſondere den Feiertagen angepaßte Programme
in Ausſicht genommen. (Siehe Anzeigen und Plakate.)
* Bürger=Keller. Die Tiroler=Kapelle Michl
Häpp hat auch diesmal wieder ihre gewohnte
An=
ziehungskraft ausgeübt. Sie verſteht mit ihrer
ab=
wechslungsreichen Muſik das Publikum beſtens zu
unterhalten. Da die Kapelle nur noch bis Ende Mai
konzertiert, iſt ein Beſuch ſehr zu empfehlen.
* Schuls Felſenkeller. Am Montag und Dienstag
(zweiten und dritten Feiertag) finden wieder in dem
hübſchen Garten zwei Künſtler=Konzerte einer
Abteilung der Inf.=Kapelle bei freiem Eintritt
ſtatt; hierauf ſei auch an dieſer Stelle hingewieſen.
(Siehe Anzeige.)
m. Die Kohlenlager zwiſchen Blumenthalſtraße und
Lagerhaus ſind ſchon zum Teil verſchwunden. Die
an=
deren werden ihnen in einigen Tagen folgen, wenn die
geringen Reſte von Kohlen verkauft ſein werden. Es
zeigt ſich hier, welch ein gewaltiges Bauterrain frei
wird. Zur Zeit werden ſeitens der Bahnmeiſterei
Terrainvermeſſungen vorgenommen.
m. Die Waſſerleitung nach Arheilgen, die an der Ecke
der Frankfurter= und Blumenthalſtraße beginnt, iſt
vol=
lendet worden.
* Reſidenztheater. Man verſäume nicht, während
der Pfingſtfeiertage das neue Rieſengrogramm des
Reſidenztheaters am weißen Turm ſich anzuſehen. Wenn
in der vergangenen Woche die Vorführungen der
däniſchen Filmkompagnie erfreut haben, ſo ſind jetzt zwei
ſpannende amerikaniſche Schlager im Programm: „In
Erinnerung an die Vergangenheit” und „Ein ſchlimmes
Spie!” Auch die übrigen humoriſtiſchen Films und
Naturaufnahmen bieten Abwechſelung genügend, ſo daß
ein Beſuch höchſt anregend iſt. (Siehe Anzeige.)
-g. Ein Zuſammenſtoß zwiſchen einem
Hotelauto=
mobil und einem Wagen der elektriſchen Straßenbahn
er=
eignete ſich geſtern nachmittag gegen halb 6 Uhr in der
Rheinſtraße. Nur durch das faſt augenblickliche Halten
des Straßenbahnwagens wurde ein folgenſchwererer
Zuſammenſtoß mit dem Automobil, das kurz vor dem
Straßenbahnwagen noch eine Wendung machen wollte,
vermieden. Anſcheinend hatten beide Fahrzeuge nur
leichte Beſchädigungen davongetragen. Nicht ſo leicht
kam das Automobil bei dem gleich darauf folgenden
zweiten Unfall davon. Etwa 100 Meter von der
erſten Unfallſtelle entfernt, wollte der Führer das
Auto=
mobil in die Saalbauſtraße lenken, wobei er jedoch die
Ecke etwas zu kurz nahm und das Automobil geradewegs
in das erſte große Fenſter des Hotels Heß hineinfuhr.
Zwiſchen den beiden Marmorbekleidungen der
Fenſter=
pfeiler hatte die Kraft des „Selbſtfahrers” ihr Ende
er=
reicht und mit Menſchenkraft mußte der Wagen, arg
demoliert, in die Garage gebracht werden. Um ein Haar
wäre bei dem zweiten Unfall ein alter Herr mit an die
Wand gedrückt worden.
Unter=Seibertenrod, 24. Mai. Der Ohmlauf
durch unſere Gemarkung iſt mit Forellen gut beſetzt.
Dieſen droht aber bei ſehr niedrigem Waſſerſtande das
Verderben. Das war im vorigen Sommer der Fall.
Durch die damalige große Trockenheit wurde das
Fluß=
bett ausgetrocknet. Nur in einigen Tümpeln ſtand noch
Waſſer. Hierin hatten ſich die Forellen geflüchtet. Als
auch dieſe austrockneten, gingen die Forellen zugrunde.
Ueberall ſah man die Fiſche verendet liegen. Der
Forel=
lenbeſtand friſcht ſich aber ſtets wieder mit dem Steigen
des Waſſers auf, und zwar aus dem Waſſerlauf von
Ober=Ohmen, dem beſten Forellenbezirk des ganzen
Ohm=
baches. Ein außergewöhnlich niedriger Waſſerſtand, wie
er um dieſe Zeit kaum beobachtet wurde, war auch jetzt
wieder eingetreten, und wiederum drohte dem
Fiſchbe=
ſtand der Untergang. Zur höchſten Zeit ſetzte aber jetzt
ausgiebiger Regen ein, der den Waſſerſtand wieder hob.
Mainz, 24. Mai. Bei dem Umbau der
Eiſen=
bahnbrücke werden gegenwärtig die Rüſtträger, die
zur Montage der neuen Eiſenkonſtruktion dienen,
abge=
brochen. Geſtern nachmittag gegen 5 Uhr, als die
Arbei=
ter mit dem Abrüſten beſchäftigt waren, ſtürzten der in
Guſtavsburg wohnende 25jährige Schloſſer Iſidor
Sza=
vulyer und der 21jährige Zimmermann Kaſpar Jertz
aus Weiſenau von dem unterhalb der Schienenſtränge
angebrachten Gerüſt am zweiten Brückenpfeiler ab. Beide
ſchlugen auf das Montagegerüſt auf und
Szavulyer fiel in den Rhein. Der Mann kam nicht mehr
an die Oberfläche. Jertz fiel zwiſchen die
Spannſtan=
gen der Rüſtpflöcke und blieb dort hängen. Die
Mann=
ſchaft der Rettungsboote ſuchte ſofort nach den beiden
Verunglückten, es konnte aber nur Jertz geborgen wers
den, der ſchwere innere Verletzungen erlitten hat und
mit dem Automobil der Brückenbauanſtalt ins
Rochus=
hoſpital gebracht wurde. Jertz ſtarb noch in dieſer
Nacht.
Mainz=Kaſtel, 24. Mai. Das 5jährige
Töchter=
chen des Taglöhners Moſes ſpielte geſtern nachmittag
am Baugelände der Brückenrampe. Plötzlich verlor es
den Halt und ſtürzte fünf Meter tief auf das
Straßenpflaſter. Das Kind erlitt einen ſchweren
Schädelbruch und einen doppelten Armbruch; es
wurde ins Rochushoſpital gebracht.
Friedberg, 23. Mai. Geſtern nacht verſchied ein
geachteter Mitbürger unſerer Stadt, der langjährige
Prä=
ſident der hieſigen Handelskammer,
Kom=
merzienrat Fertſch. Der Verſtorbene war lange
Jahre Mitglied der hieſigen
Stadtverordnetenverſamm=
lung.
Friedberg, 24. Mai. Die hieſige
Taubſtummen=
anſtalt konnte auf ihr 75jähriges Beſtehen
als Staatsanſtalt zurückblicken. Gegründet durch
den Gymnaſiallehrer Dr. Roller, der in Worms ſchon
1820 nebenamtlich Taubſtumme unterrichtete und als
63jähriger Mann die erſte Taubſtummenanſtalt in Heſſen
am 21. Mai 1837 mit 18 Zöglingen eröffnete, mußte ſie
zunächſt in gemieteten Räumen untergebracht werden,
bis ſie unter Dr. Matthias, dem Nachfolger Rollers, am
26. Oktober 1863 ihr jetziges ſtaatliches Heim in der
Kai=
ſerſtraße beziehen konnte. Im Jahre 1909 iſt durch die
Errichtung eines Erweiterungsbaues die Möglichkeit
ge=
geben worden, die Hälfte aller taubſtummen, ertaubten
und hochgradig ſchwerhörigen Kinder unſeres Landes
für die Dauer von 8 Jahren hier auszubilden. Die
an=
dere Hälfte iſt in der Anſtalt in Bensheim untergebracht.
Seit der Zeit ihres Beſtehens ſind 786 Kinder
aufgenom=
men worden. Gegenwärtig beläuft ſich die Schülerzahl
auf 54. Mit der Anſtalt iſt eine Unterſtützungskaſſe für
hilfsbedürftige Taubſtumme verbunden, die wiederholt
urch namhafte Zuwendungen edler Menſchenfreunde
be=
dacht worden iſt, ſo zuletzt durch den Darmſtädter
Buch=
händler Joh. Gottfried Schneider mit 32000 Mark.
— Der Tag des Jubiläums wurde durch eine
Schul=
feier im engſten Kreiſe gefeiert. Der Direktor gab
einen kurzen Rückblick auf die Geſchichte der Anſtalt in
den letzten 25 Jahren, und Reallehrer Schaum erzählte
den Zöglingen in einer Anſprache die Geſchichte der
Schule von ihrer Gründung bis zu der neueſten Zeit,
wo=
bei er namentlich auch auf das Elend hinwies, dem in
früheren Zeiten die armen, verlaſſenen Gehörloſen
preis=
gegeben waren.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 23. Mai. Der Kaiſe
traf heute abend 7 Uhr 12 Minuten mittels Sonderzuges
von Hamburg in Wildpark ein. Zum Empfange fander
ſich ein Prinz und Prinzeſſin Eitel Friedrich. Der Kaiſe
begab ſich ins Neue Palais. — Das zwiſchen dem kleiner
und dem großen Mützelburger See belegene Fiſchereigu
Moritzhof bei Neuwarp (Regierungsbezirk Stettin) ſoll
wie die Greifswalder Zeitung meldet, vom Fiskus an
gekauft und dem Kronprinzen zum Jagdaufent
halt überwieſen werden. Das Gut umfaßt 900 Morgen
die Seen allein 710 Morgen; es hat eigene Jagd= un
Fiſchereigerechtſamkeit. Der Kaufpreis ſoll ohne Inven
tar 125000 Mark betragen. Die Uebergabe dürfte be
reits im Herbſt ſtattfinden. — Zur Unterſuchung bezüg
lich der Unterſchlagung des Defraudanten Haaſ
wird mitgeteilt, daß die Polizei einen gewiſſen Alex Tho
mas feſtgenommen hat, der mit Haaſe freundſchaftlic
verkehrte. Er geſtand ſchließlich ein, mit Haaſe nach de
ſen Verſchwinden zuſammen gekommen zu ſein und vor
ihm 4000 Mark erhalten zu haben.
Frankfurt, 23. Mai. Die Einweihung des Oſt
hafens, die heute vormittag mit der Grundſteinlegung
für den Neubau der alten Mainbrücke auf der Maininſe
begonnen hatte, fand um 3 Uhr nachmittags durch Korſo
fahrten der Feſtdampfer nach dem Oſthafen ihren offizieller
Abſchluß. Hieran anſchließend erfolgte heute abend 8 Uh
die feſtliche Auffahrt ſämtlicher Rudervereine Frankfurts
vor der Maininſel. Die Boote fuhren von dort aus zun
Oſthafen, gefolgt von der Dampferflottille, um dem dort
ſelbſt veranſtalteten Feuerwerk beizuwohnen. Die beider
Ufer des Mains, die bengaliſch beleuchtet waren, boter
einen prachtvollen Anblick. Nach der Rückfahrt und de
Landung der Feſtdampfer und der Boote am
Mainka=
wurde das auf dem Römerberg veranſtaltete Volksfeſ
durch einen Fanfarenmarſch eröffnet. Gleichzeitig flamm
ten die alte Mainbrücke und der Dom in bengaliſcher Be
leuchtung auf. Der Frankfurter Sängerbund trug au
dem Römerberg eine Serenade vor. In den Römerhaller
fand abends 11 Uhr die Aufführung eines hiſtoriſchen Feſt
ſpieles ſtatt, nach welchem der Chor der Bachgemeinde ir
mittelalterlichen Koſtümen mehrere Geſänge und Volks
lieder vortrug. Bis in die ſpäten Nachtſtunden hinein
wogte eine zahlloſe Menſchenmenge an den Ufern de=
Mains auf und ab. ebenſo auf dem Römerberg.
Hanau, 24. Mai. Heute früh iſt im Dachſtock de
Königlichen Gymnaſiums auf bis jetzt noch unaufgeklärt
Weiſe Feuer ausgebrochen, das ſich raſch verbrei
tete und die oberen Räume des Gebäudes bis auf de=
Parterreſtock einäſcherte. Das Gebäude iſt über 30
Jahre alt. Auch ein wertvoller Flügel, ein Geſchenk de
Stadt Hanau zum 300jährigen Jubiläum der Anſtalt, i
mitverbrannt. Die wertvolle Bibliothek iſt gerette
worden.
Freiburg, 23. Mai. Aus den heutigen Verhandlun
gen im Platten=Prozeß iſt hervorzuheben, daf
nach der Ausſage des Angeklagten Bähr es nicht
auffäl=
lig erſcheint, daß der Angeklagte Platten ſtreckenweiſe
geſeſſen habe. Andere Führer täten das auch, und
wenn ein Zugführer dieſerhalb Anzeige erſtatten würde,
hätte er die Steinigung zu befürchten. Bähr behzuptet
ferner, er habe bis zwei Sekunden nach dem
Einfahrts=
ſignal die Notbremſe gezogen, allerdings habe er dieſelbe
nicht heruntergeriſſen, aus Furcht, daß gerade dadurch
ein Unheil entſtehen könne. Der Vorſitzende des Gerichts
hält ihm entgegen, die Anklage glaube nicht, daß
Bähr=
die Notbremſe gezogen habe, denn ihre Wirkung ſei nich
bemerkbar geweſen. Bei der weiteren
Zeugenvernehm=
ung kommt es zu erregten Auseinanderſetzungen zwi
ſchen dieſem und Bähr, denn ein Schloſſer behauptete
nach dem Unglück an der Notbremſe noch die Plombe ge
ſehen zu haben, während ein anderer Zeuge hinzufügte
auch die Schnur ſei noch feſt geweſen. Bähr erklärt beid
Zeugenausſagen für falſch. Der Heizer Männle, de
beſchuldigt iſt, nicht eingegriffen zu haben auf Grund de
Dienſtanweiſungen, als Platten ſchlief, und nicht bremſte
wird vom Rechtsanwalt Frühauf damit verteidigt, daſ
ein Heizer von ſeinem Lokomotivführer ſchikaniert wer
den könne, ſo daß ein Eingreifen naturgemäß verlang
ſamt werde. Dazu komme noch, daß Platten als launige
Mann bekannt geweſen ſei. Der Lokomotivführer Mar
aus Karlsruhe, der als Zeuge vernommen wurde, ſag
aus, er würde ſich die Eingriffe eines Heizers nicht ge
fallen laſſen. Im Müllheimer Fall hätte Platten den
Heizer mitteilen müſſen, daß er ſich unwohl fühle. Männl
Jeuilleton.
— Ein exotiſches Drama. Aus Frankfurt a. M.
wird uns geſchrieben: Als Melchior Lengyel Paris
und Japan in ſeinem „Taifun” zuſammenkoppelte, konnte
er mit dieſem Zweigeſpann vergnügt um die Erde reiſen;
nun aber ſein „Prophet Percival” ſozuſagen einen
Kanal zwiſchen London und Polyneſien bauen will, muß
dieſer extravagante Verſuch von vornherein gefährlich
er=
ſcheinen. Der Sprung iſt zu weit; die Japaner ſprechen
wenigſtens die Sprache des Kontinents, die Maoris aber
auf Lengyels polyneſiſcher Inſel ſtammeln bloß in Lauten
wie Gu Goa” und „Tiur tiur”; nur ein Einziger unter
ihnen kann ſich den Europäern verſtändlich machen, und
das Volk als Ganzes weckt auf der Bühne eher
Erinner=
ungen an die Schauſtellungen zoologiſcher Gärten als daß
man es als ernſthaften Faktor im Gefüge einer
drama=
tiſchen Handlung gelten laſſen könnte. Sir Percival Boyer
Burton, ein Londoner Gentleman mit iriſchem, alſo
ſla=
wiſchem Einſchlag, geht auf der Flucht vor einem
pein=
lichen Liebesverhältnis auf jene friſchentdeckte Inſel, um
die Wilden dort mit Ziviliſation zu vergiften, ihnen die
Grubenarbeit als eine Art Gottesdienſt zu predigen und
ſie ſo zu gefügigen Sklaven zu machen. Im Umgang mit
dem lindlichen, vertrauensvollen Volke wird er aber aus
einem geſchäftsklugen Religonsſchwindler ein frommer
Heiliger, der den ſchwarzen Maoris ein Herz voll Liebe
ntgegenbringt und im Kampfe für ſie auch ſtirbt, als
plötzlich überraſchenderweiſe die ganze Londoner
Geſell=
ſchaft des erſten Aktes im Urwald erſcheint und auf die
Wilden ſchießt. Man könnte das ausgeklügelt exotiſche
Milien und alle ſonſtigen Unwahrſcheinlichkeiten gelten
laſſen, aber wer uns die Wandlung eines Gentlemans zu
einem Propheten und Heiligen überzeugend ſchildern will,
muß ſelber ſchon etwas von einem Propheten haben, und
gerade dazu hat der handfeſte ungariſche
Theaterſchrift=
ſſteller nicht das Zeug. Sein Prophetentum ſetzt ſich aus
abgegriffenen Trivialitäten zuſammen, und das „Tiur
tiur” der Wilden mitſamt dem Gewehrfeuer der Engländer
und dem Donnern etlicher Krater trägt nicht eben zur
Hebung des geiſtigen Niveaus dieſes Dramas bei. Das
Frankfurter Schauſpielhaus hat das Pech gehabt, wohl
auf den Namen Lengyel hin den „Prophet Percival” zur
Uraufführung zu erwerben; nach der deutlichen
Ab=
lehnung die das Stück am Dienstag erfuhr, wird
dieſe Uraufführung wohl auch ſeine letzte Aufführung
ge=
weſen ſein.
Dr. C. W.
* Das kaiſerliche Geſchenk für Norwegen. Der Kaiſer
will bei ſeiner 25. Nordlandsreiſe, die im nächſten
Som=
mer mit ſeinem 25. Regierungsjubiläum zuſammenfällt,
dem norwegiſchen Volk das künſtleriſche Geſchenk
über=
reichen, das er ihm ſeit Jahren als Dank für die
Erfriſch=
ung und das freundliche Entgegenkommen zudachte, das
er im Norden gefunden hat. Im Juni ſoll die koloſſale
Frithjof=Statue, die Prof. Max Unger, der
Ber=
liner Bildhauer, geſchaffen hat, auf dem vom Kaiſer
er=
worbenen Gelände am Sognefjord bei Wangnäs, das
auch die ſagenhaften Gräber von Frithjof und Ingeborg
enthält, aufgeſtellt und bei der Anweſenheit des Kaiſers
enthüllt werden. Der Künſtler hat jetzt ſeine Arbeit im
großen und ganzen abgeſchloſſen, und ſo geht man jetzt
in der Friedrichshagener Bildgießerei der
Aktiengeſell=
ſchaft Gladenbeck an den Bronzeguß des 12 Meter hohen
Koloſſes, der natürlich in mehreren Teilen erfolgen muß.
Acht Monate Arbeit hat man für den Guß und die
Ziſe=
lierung vorgeſehen. Schon jetzt wird das Schwert
ge=
goſſen, auf das ſich der Recke ſtützt. Und der Kopf iſt ſchon
im Rohguß fertig. Einen Begriff von den Maſſen kann
man ſich machen, wenn man hört, daß allein der Kopf
2,40 Meter hoch geworden iſt, alſo weit über das Maß
auch des längſten Gardiſten hinausgeht. Gegen 10000
Kilogramm wird wohl die ganze Figur Gewicht haben.
Deshalb ſind für ihren Transport nach Norwegen
beſon=
dere Vorkehrungen zu treffen.
C.K. Betonhäuſer ohne Baugerüſt. Einen wichtigen
Fortſchritt im Bau von Betonhäuſern hat mar neuerdings
in Amerika gemacht. Ein Fabrikgebäude von 25X1
Meter Grundfläche und 12 Meter Höhe, das ein Keller
geſchoß und drei Stockwerke enthält, wurde, wie die Bau
welt berichtet, ohne jedes Baugerüſt hergeſtellt. Di
Hausmauern wurden dabei auf einer genuteten Platt
form aus Kiefernholz in horizontaler Lage ge
ſtampft, wobei die entſprechend verteilten eiſerner
Fenſter= und Türrahmen auf der Plattform befeſtigt un
ohne jede Mühe einbetoniert wurden. Die Hauptſchwie
rigkeit lag nun natürlich darin, die vollſtändigen Front
und Giebelwände, die horizontal dalagen, ohne Beſche
digung in ihre vertikale Lage zu bringen. Dies wurde er
reicht, indem die auf Winden ruhende Plattform um ein
wagerechte Achſe gedreht wurde, und zwar bediente ma
ſich dazu teleſkopartiger Schrauben von 2,75 Meter Läng
mit durchgehender Welle, die durch eine kleine Dampf
maſchine angetrieben wurden. Die Wände waren zwiſche
40 Zentimeter ſtarken Rippen in Abſtänden von 5 Meter
geſpannt und bis auf die Giebel im erſten Stockwerk 3
Zentimeter ſtark, während dieſe 40 Zentimeter dick ſei
mußten. Der Faſſadenguß konnte etwa wie ein Fußbode
aufgebracht werden, während die Wände noch horizonte
gelagert waren. Intereſſant war auch die Art, wie di
Giebel durch 10 Zentimeter breite Luftſchichten iſolier
wurden. Auf eine erſte 10 Zentimeter dicke Betonſchick
wurde eine ebenſo ſtarke Sandſchicht aufgebracht, die mi
Iſolierpappe eben abgedeckt wurde, und darauf wurd
dann eine zweite Betonſchicht von 10 Zentimeter Stärl
geſtampft. Nachdem dann die Wand bis zu einer beſtimm
ten Höhe aufgerichtet war, wurde der Sand durch Löche:
die man am Fußende angeordnet hatte, abgelaſſen, un
ſo entſtand der iſolierende leere Raum zwiſchen den beide
Wänden. Bei der Verbindung der Ecken zweier anſtoßen
der Wände ging man ſo vor, daß man die horizontale
Rundeiſenlagen auf beiden Seiten um 30 Zentimete
herausragen ließ und dieſe durch nachträgliches Stampfer
der Eckpfeiler einbetonierte. Die Koſten dieſes Verfahren.
ſtellten ſich ſehr billig auf nur etwa 18 Mark für den Ku
ntſchuldigt ſich damit, gaß er das Unglück nicht habe
erhüten können, weil ſich an der Bremſe die Hand
Plat=
ens befunden habe, deſſen Dienſtunfähigkeit von ihm
Männle) nicht erkannt worden ſei.
Karlsruhe, 24. Mai. Der wegen Ermordung der
Frau Marie Zwecker aus Rußheim vom
Schwurge=
icht am 29. Januar zum Tode verurteilte Schloſſer Fr.
Wilhelm Hager wurde heute morgen im Hofe des
ieſigen Amtsgerichtsgefängniſſes durch den Scharfrichter
Müller aus Ladenburg hingerichtet.
Braunſchweig, 24. Mai. Geſtern abend iſt in der
Nähe der Kuxlöcher bei Braunlage der Forſtlehrling Klie
aus Königshof bei Rote Hütte von Wilderern
er=
choſſen worden. Sein eigener Vater fand ihn auf.
Poſen, 24 Mai In dem Poſenſchen Städtchen
Bo=
reck ſchlug der Blitz in eine Schar ſpielender
Kinder Drei Kinder wurden auf der Stelle getötet,
nehrere andere wurden verletzt oder erlitten Nervenchocs.
Königsberg, 23. Mai. Der Ausſtand der
organi=
ierten Straßenbahnführer und Schaffner
dauert noch unverändert an. Die Direktion hält mit
Hilfe des teilweiſe von auswärts herangezogenen
Erſatz=
verſonals tagsüber den beſchränkten Verkehr aufrecht.
Auf einigen Linien, um Betriebsſtörungen und
Beläſti=
gungen des fahrenden Perſonals und Publikums, wie es
in den letzten Tagen mehrfach vorgekommen iſt, zu
ver=
hindern, wird von heute an jeder Straßenbahnwagen von
einem Schutzmann begleitet.
Neapel, 23. Mai. Ein Straßenbahnzug der
Linie nach Frattamaggiore geriet auf einer abſchüſſigen
Strecke bei Capodichtino ins Rollen und ſauſte den
Abhang hinunter. Dabei ſtürzten zwei Wagen
um Unter den 300 Paſſagieren herrſchte eine=
unbe=
ſchreibliche Panik. Von den Paſſagieren wurden 64
ver=
wundet, darunter 15 tödlich.
Nawaja Alexandria (Gouvernement Ljublin), 23. Mai.
Der ganze Vorort von Monwolniza mit 300
Ge=
bäuden iſt niedergebrannt.
Kongreſſe und Verbandstage.
— Erbach, 23. Mai. Der 29.
Delegierten=
tag des Rhein=Main=
Gaſtwirteverban=
des fand im Gaſthaus zum Adler ſtatt. Der Vorſitzende
des Odenwald=Gaſtwirte=Vereins Herr Lambert=
Er=
bach begrüßte die Delegierten, worauf der
Verbandsvor=
ſitzende Herr Hauſt Darmſtadt die Verhandlungen
er=
öffnete. Der Verband, der das ganze Großherzogtum
Heſſen in ſich begreift, zählt insgeſamt 28 Vereine mit
nahezu 2000 Mitgliedern. Die Rechnung ſchließt mit
4039,81 Mark in Einnahme und Ausgabe ab, das
Ver=
mögen beträgt jetzt 9139,44 Mark. Der Vorſitzende
be=
richtet kurz über die Verhandlungen des Bundes
Deut=
ſcher Gaſtwirte und des Reichsverbandes Deutſcher
Gaſt=
wirte=Verbände. Drei Anträge des Vereins von
Mainz, die von Herrn Weißmüller=Mainz
begrün=
det werden, finden einſtimmige Annahme. Dieſelben
lau=
ten: 1. Das Verbandspräſidium zu beauftragen, eine
erneute Eingabe an den Landtag zu richten, daß für die
Folge an den erſten Feiertagen, auch wie in Preußen,
Konzerte aufgeführt werden können. 2. Aufhebung des
Verbotes, auf den Landorten während des
Gottesdien=
ſteskeine Speiſen und Getränke an Ortsangehörige zu
ver=
gbreichen; 3. daß für die Folge in Heſſen nach dem
Got=
tesdienſt, ſo wie in Bayern, Frühſchoppenkonzerte
ab=
gehalten werden dürfen.
Ebenfalls einſtimmig angenommen wird ein
An=
trag des Vereins Vogelsberg, begründet von Herrn
Fay=Lauterbach, und ein ſolcher des Vereins Gießen,
begründet von Herrn Jaskowsky=Gießen, der
Aehn=
liches will. In der Hauptſache handelt es ſich hierbei
darum, beim Bundestag zu beantragen, die Friſten zur
Nacheichung für Branntweinfäſſer ebenfalls geſetzlich
feſtzulegen. Bedauert wird dabei, daß die Bier=, Wein=
und Obſtweinfäſſer ſeither ſchon der Eichpflicht
unterlie=
gen, während bei Branntweinfäſſern dies nicht der Fall
iſt. Noch ein weiterer Antrag des Vereins Vogelsberg,
ebenfalls begründet von Herrn Fay, findet einſtimmige
Annahme. Er lautet: Der Verband ſoll beim
Bundes=
tag den Antrag einbringen, daß die Deſtillateure
verpflich=
tet werden, beim Verkauf des Branntweins die
Alkohol=
prozente zu fakturieren.
Es folgten intereſſante Ausführungen des Herrn
Hermann Darmſtadt über das Ueberhandnehmen
der ſpaniſchen Weinſtuben und der Kinematographen.
Dieſen Auswüchſen möchte der Verein Darmſtadt
ener=
giſch entgegentreten und will dies mit folgenden
Anträ=
gen an den Landtag erreichen: 1. Der Rhein=Main=
Gaſtwirte=Verband wolle mit dem Deutſchen
Weinbau=
verein in Fühlung treten und mit deſſen Beſtrebungen auf
Gleichſtellung des deutſchen Weines mit den Auslands=
weinen auf Grund des Reichsweingeſetzes ſowie in
ſteuerlicher Beziehung Hand in Hand gehen; 2. der Rhein=
Main=Gaſtwirte=Verband wolle an das Großh.
Mini=
ſterium, an Provinzial= und Kreisausſchüſſe ſowie an
die Stadtverwaltungen eine Eingabe richten, daß
In=
landsweine und Auslandsweine mit Abgaben
gleichge=
ſtellt werden, d. h. daß die Oktrois auf Wein aufzuheben
ſind; 3. ferner wollen alle geſetzgebenden Faktoren
dar=
auf hinwirken, das Bedürfnis für die Errichtung neuer
ſpaniſcher Weinſtuben nicht weiter anzuerkennen; 4. auf
dem Bundestag in Nürnberg den Antrag zu ſtellen, das
Präſidium des Bundes Deutſcher Gaſtwirte wolle die
Beſtrebungen des Deutſchen Weinbauvereins auf
Gleich=
berechtigung der deutſchen mit den Auslandsweinen nach
jeder Richtung unterſtützen.
Herr Aug. Enſinger=Michelſtadt begründet einen
Antrag des Odenwald=Gaſtwirte=Vercins: Der
Dele=
giertentag wolle beſchließen, an den Landtag eine
Ein=
gabe zu richten betr. gleichmäßige Erlaubniserteilung
von öffentlichen Tanzmuſiken, ſowie Vereinsfeſtlichkeiten
an Abendmahlstagen und in der Faſtenzeit im ganzen
Großherzogtum Heſſen. Auch hier iſt einſtimmige
An=
nahme das Reſultat. Bezüglich der
Neukonzeſ=
ſionierungen von Gaſtwirtſchaften wird
der Vorſtand erneut beim Miniſterium vorſtellig werden.
damit zukünftig in allen Kreiſen des Großherzogtums
die beſtehenden Gaſtwirtevereine in dieſer hochwichtigen
Frage gutächtlich gehört werden. In drei Kreiſen iſt dies
jetzt ſchon der Fall. in Alzey, Darmſtadt und Gießen.
Be=
züglich des Seltersſprudel Auguſta Viktoria betont Herr
Jaskowsky=Gießen, daß die Kollegen ſich mehr für die
Sache intereſſieren und mehr Anteile erwerben müßten.
Als Ort für den nächſten Delegiertentag wird Nieder
Ingelheim beſtimmt.
Anſchließend fand im Hotel Schützenhof ein Feſteſſen
ſtatt, an dem ſich zirka 60 Herren beteiligten und das in
beſter Stimmung verlief. Dabei toaſtete Herr Hauſt=
Darmſtadt auf Kaiſer und Großherzoa und Herr
Her=
mann=Darmſtadt auf den Verband. An einige Herren
wurden vom Verband Auszeichnungen verliehen.
Zum Zuverläſſigkeitsflug.
* Beim Schlußfeſteſſen aus Anlaß des Deutſchen
Zu=
verläſſigkeitsfluges, das im Inſelhotel in Konſtanz
ſtatt=
fand, hielt wie ſchon kurz gemeldet, Prinz Heinrich
von Preußen folgende Anſprache:
„Am heutigen Tage hat der Zweite Deutſche
Zuver=
läſſigkeitsflug ſeinen Abſchluß gefunden. Ich darf wohl
ſagen, daß ich dieſen Zweiten Deutſchen
Zuverläſſigkeits=
flug für epochemachend halte. Mit beſonderer Freude
begrüße ich die Bewerber, die wir in dieſem Jahre
zu=
gelaſſen haben. Der Flug bedeutet zunächſt einen großen
Fortſchritt gegen das vergangene Jahr, und er hat
ſchließlich bewieſen, daß in dieſem Jahre ſehr viel mehr
riskiert wurde. Wenn wir an die ungünſtige Wetterlage
denken, ſo können wir ſagen, der Flug iſt auf eine viel
ſicherere Baſis geſtellt als bisher. Wir haben dies in
erſter Reihe zu verdanken Ihrer Zähigkeit, Ihrer
Tapfer=
keit und Ihrem Mannesmut. Ihre Namen, die Namen
dieſer Herrenflieger, werden ewig in der Geſchichte des
deutſchen Flugweſens in goldenen Lettern eingeſchrieben
ſtehen, und das deutſche Volk wird immer und mit
Inter=
eſſe ſich Ihrer ſtets mit Dank erinnern und ſtolz ſein auf
Ihre Taten, die Sie vollbracht habens Das, meine
Her=
ren Flieger, mag Ihnen vielleicht jetzt übertrieben
er=
ſcheinen, aber ſpäter, wenn die Nation zu der Einſicht
gekommen ſein wird, daß die diesjährigen Flieger die
Pioniere geweſen ſind auf dem Gebiete des Flugweſens
in Deutſchland, dann wird man erkennen, was wir Ihnen
zu danken haben. Ferner danken wir ſämtlichen
Mili=
tärbehörden, ſämtlichen Zivilbehörden, ſämtlichen
Poſt=
anſtalten für ihre Tätigkeit, und wir gedenken mit
beſon=
derer Freude derjenigen Bundesfürſten und Herren, die
die Güte hatten, Preiſe für den Flug zu ſtiften; ferner
Dank der „Delag” die uns mehrfach begleitete und die
bewieſen hat, daß ſie in der Luft zu Hauſe iſt. Ihnen,
Herr Graf, der Sie die Mühe nicht geſcheut haben, ſelbſt
Ihr Schiff zu führen und Ihre Schweſterwaffe in der
Luft zu begrüßen, meinen beſonderen Dank. Die Herren
wiſſen, daß wir uns hier in dieſem Hotel auf dem
Bo=
den befinden, auf dem der deutſche Meiſter und
Bezwin=
ger der Luft ſeine Geburtsſtätte hat. Ich kenne Ihre
Beſcheidenheit, Herr Graf, darf aber dieſe Gelegenheit
nicht vorübergehen laſſen. Ihrer Perſon zu gedenken. Es
wäre müßig, zu betrachten, ob dem Luftſchiff oder der
Flugmaſchine die Zukunft gehört. Hier eine Parallele
zu ziehen, iſt nicht zweckmäßig. Beide haben eine ganz
beſondere und getrennte Beſtimmung, genau ſo wie die
verſchiedenen Waffengattungen in der Armee. Das
Endziel iſt uns klar. Ferner iſt es meine Pflicht, der
Dankbarkeit Ausdruck zu geben gegenüber der
Bevöl=
kerung in Elſaß und Lothringen, wo wir überall freudig
begrüßt wurden und überall hilfreiche Hände fanden,
ebenſo in Saarbrücken. Mit Freude gedenken wir der
Begeiſterung der Bevölkerung der bayeriſchen Pfalz und
Rheinheſſens, und vor allem des Großherzogtums
Ba=
den, Frankfurt nicht zu vergeſſen. Beſonderer Dank
ge=
bührt den Herren des Präſidiums für die tatkräftige
Un=
terſtützung, die ich an ihnen gefunden habe. Die Herren
Flieger werden kaum wiſſen, was ſie dem Herrn
Oberſt=
leutnant Frhrn. v. Oldershauſen zu danken haben, der
mit Ihnen gelebt und gefühlt hat. Ihm nicht zum
ge=
ringſten iſt es zu danken, daß der Zuverläſſigkeitsflug
ſo gut verlaufen iſt. Ich darf ſchließen, indem ich der
Hoffnung Ausdruck gebe, daß der Flug ſich im nächſten
Jahre wiederholen möge. Aber auch der Herren habe ich
zu gedenken, die nicht ganz zu Ende haben fliegen
kön=
nen. Sie können ſich tröſten. Friktionen kommen überall
vor. Ich bin beſonders dankbar für die Zähigkeit, die
die Herren gezeigt haben in dem Beſtreben, immer
wie=
der an die Oberleitung heranzukommen. So können
wir ohne Ueberhebung mit Stolz zurückblicken auf das,
was unſere Herren Flieger geleiſtet haben. Ich bin weit
entfernt, zu behaupten, daß das Flugweſen imſtande iſt,
einen Krieg zu beenden, wohl aber, daß das Flugzeug
geeignet iſt, ſowohl im Heere als auch in der Marine
einen weſentlichen Aufklärungsdienſt zu leiſten, und daß
es dabei ſchwer in die Wagſchale fällt. Die Herren
wiſ=
ſen, was in anderen Ländern geſchehen iſt, und was bei
uns geſchehen muß. Das koſtet Opfer, doch wollen wir
hoffen, daß ſie im Laufe der Zeit getragen werden
kön=
nen. So ſpreche ich Ihnen, meine Herren Flieger,
noch=
mals meine vollſte Anerkennung und meine Bewunderung
aus, dafür, was Sie in den letzten Tagen vollführs
haben. Das deutſche Volk wird Ihnen dankbar dafür
ſein. Die übrigen Herren bitte ich zu Ehren der Flieger
ihr Glas zu erheben. Die Herren Flieger Hurra, hurra,
hurra!
Sport.
* Radſport. Die nächſten vom Veloziped=
Klub Darmſtadt veranſtalteten Radrennen finden
am Sonntag, den 2. Juni, nachmittags 3½ Uhr, auf der
Radrennbahn ſtatt. Das vorgeſehene Programm umfaßt
ſowohl Dauerrennen mit Motorſchrittmachern, als auch
große Wettbewerbe für Flieger, die ſämtlich nur von
Be=
rufsfahrern beſtritten werden. Ein beſonderes
Inter=
eſſe beanſpruchen die Rennen diesmal noch dadurch, daß
ſich auf der Rennbahn die Schlußkämpfe der großen
Fern=
fahrt Straßburg-Kolmar-Darmſtadt, die am gleichen
Tage ſtattfinden und zu welcher über 60 Fahrer gemeldet
haben, abſpielen werden.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Kohlenſäurebäder im Städtiſchen
Hallenſchwimmbad.
Nur mit Widerſtreben gehe ich daran, einen
öffent=
lichen Mißſtand öffentlich zu rügen. Im Intereſſe
der=
jenigen aber, die Kohlenſäurebäder verordnet bekommen
und um die Herren Aerzte aufmerkſam zu machen, die
ſolche Bäder im Städtiſchen Hallenſchwimmbad
verord=
nen, halte ich die Oeffentlichkeit für geboten.
Im Städtiſchen Hallenſchwimmbad beſtehen zwei
Einrichtungen für Kohlenſäurebäder, die eine liefert
desmal ein Bad, die andere drei Bäder. Die erſte
Eie=
richtung iſt gut, weil hierbei jedes Bad die beſtimmte
Menge Kohlenſäure bekommt. Mag nun hier das öftere
Füllen mehr Arbeit verurſachen oder der Selbſtkoſtenpreis
für die Verwaltung ſich höher ſtellen, kurzum, ein Herr
bekommt von dieſer guten Einrichtung — ſelbſt wenn
alle Zellen hier frei ſind nur dann ein Bad, wie die
Badewärter erklären, wenn auf der anderen Seite alles
beſetzt iſt. So müſſen denn die Herren mit der
Einrich=
tung ſich behelfen, die drei Bäder liefert. Hiervon iſt
aber nur das erſte Bad gut, das zweite ſchon ſchlechter
und das dritte noch geringer. Wenn es nun gar
vor=
kommt, daß ein Herr ärztlicher Verordnung gemäß
mor=
gens baden ſoll und des letzte oder auch ſchon zweite
Koh=
lenſäurequantum hat über Nacht in dem Keſſel
geſtan=
den, dann erhält man ein Bad mit etwas Kohlenſäure,
aber kein Kohlenſäurebad. Die geringe
Kohlenſäure=
menge ſetzt ſich an dem Rand der Wanne und am
Kör=
per feſt und ſteigt kaum auf. Auch das
inſtritions=
gemäße Nachfüllen mit Kohlenſäure durch die
Badewär=
ter hilft in ſolchen Fällen oft nicht. Wenn aber ein Ba=
bikmeter umbauten Raumes einſchließlich elektriſchem
Auf=
zug, Gas und Waſſerleitung.
C) Das Krokodil im Straßenkanal. Den
Spazier=
gängern im Muſeumsgarten von Oſaka in Japan bot ſich
kürzlich der ſeltſame Anblick einer langen Schnauze, die
us der Einſteigöffnung der Entwäſſerungsanlage
heraus=
ragte, und ihr Staunen wandelte ſich zum Schrecken als
ſie ſahen, daß beſagte Schnauze gierig nach den Waden
der Vorübergehenden ſchnappte. Mit Hilfe der Gärtner
wurde die Schnauze, nachdem man ſie durch Feſſelung
un=
chädlich gemacht, vollends aus dem Rohr herausgezogen,
wobei ſich herausſtellte, daß ſie zu einem Krokodil gehörte,
das, wie der Direktor des Muſeums an einem Muttermal
des Tieres feſtſtellen konnte, im September 1910 aus ſeinem
Käfig im Muſeum ausgebrochen war. Das Reptil war
aller Vermutung nach ſeit dieſer Zeit damit beſchäftigt,
die ſtädtiſche Entwäſſerungsanlage von Oſaka einem
gründlichen Studium zu unterziehen.
* Was alles in einen Grundſtein kommt. In den
Grundſtein der am Donnerstag eingeweihten neuen
Kaiſerbrücke in Frankfurt wurden folgende Gegenſtände
gelegt: 1. Die Grundſteinlegungsurkunde auf Pergament.
2. Ein Auszug aus den Akten, enthaltend die wichtigſten
Berichte und Beſchlüſſe über den Neubau der alten
Main=
brücke. 3. Eine Denkſchrift über den Umbau der alten
Mainbrücke. 4. Sechs Blatt Bauzeichnung über den
Neu=
bau auf Pergament. 5. Statiſche Berechnungen und ein
Koſtenanſchlag für den Neubau. 6. Zwölf Photographien
der alten Mainbrücke, ſowie zwölf Lichtdruckbilder. 7. Ein
Stadtplan auf Pergament. 8. Ein Führer durch
Frank=
furt, herausgegeben vom Verkehrsverein. 9. Zwölf
An=
ſichtspoſtkarten von Frankfurt. 10. Ein Frankfurter
Adreß=
buch. 11. Alle in Frankfurt erſcheinenden Tageszeitungen.
12. Je ein Stück aller zur Zeit gebräuchlichen Münzen von
1 Pfennig bis 20 Mark. 13. Je ein Bogen ſämtlicher
Poſt=
wertzeichen von drei Pfennigen bis 5 Mark, geſtiftet von
der Kaiſerlichen Oberpoſtdirektion. 14. Eine Flaſche
Hoch=
heimer 1907 aus dem ſtädtiſchen Weinkeller. 15. Ein
Bembel Apfelwein.
* Ohne Kragen vor Gericht. Vom Jenaer
Schöffen=
gericht war, wie mitgeteilt, der als Zeuge auftretende
Gaſtwirt Richard Schulz wegen Ungebühr vor
Ge=
richt in eine Geldſtrafe von 3 Mark genommen worden.
Die Ungebühr wurde in dem Umſtande erblickt, daß der
Zeuge entſprechend ſeiner Gewohnheit ohne Kragen vor
dem hohen Gerichtshof erſchienen war. Der zweite
Straf=
ſenat des Oberlandesgerichts in Jena hat jetzt die
Ent=
ſcheidung des Schöffengerichts aufgehoben, wie aus
folgendem dem Beſchwerdeführer zugeſtellten
intereſſan=
ten Beſchluß hervorgeht: Auf die Beſchwerde des
Gaſt=
wirts Richard Schulz in Jena vom 26./28. April 1912
wird die Entſcheidung des Großh. Schöffengerichts in
Jena vom 25. April 1912 aufgehoben. Gründe: Zu
Un=
recht hat das Schöffengericht den Zeugen Schulz wegen
Ungebühr vor Gericht (§ 179 G. V. G.) beſtraft. Gewiß
kann ein ungebührliches Verhalten darin gefunden
wer=
den, daß ein Zeuge zu ſeiner Vernehmung in einer der
Würde des Gerichts nicht entſprechenden Kleidung
er=
ſcheint. Das hat aber Schulz nicht getan. Er iſt in einem
anſtändigen und ſauberen Anzug, wenn auch ohne
Kra=
gen, vor Gericht erſchienen. Daß er keinen Kragen
trug, macht ſein Aeußeres noch nicht würdelos
und war bei einem Manne von ſeiner Stellung und
ſei=
nen Lebensgewohnheiten nichts Ungebührliches. Daran
vermag auch der Umſtand nichts zu ändern, daß der
Vor=
ſitzende des Schöffengerichts ihm bei früheren Anläſſen
Beſtrafung wegen des gleichen Verhaltens angedroht
hatte. Anders läge der Fall, wenn Schulz in
demonſtra=
tiver Abſicht, um die Würde des Gerichts herabzuſetzen,
ſich in ſeiner Kleidung vernachläſſigt hätte. Dafür fehlt
es aber an genügenden Anhaltspunkten.
Vom Darmſtädter Kunſtgewerbe.
Bildhauer Wilh. Götze hat in ſeinem
Atelier in der Karlſtraße eine Anzahl neuer bedeutſamer
Arbeiten fertiggeſtellt, die wir geſtern zu ſehen
Gelegen=
heit hatten. Es iſt vor allem das Kriegerdenkmal
für König i. O. von Geh. Baurat Prof. Wickop, zu
dem Herr Götze den die Brunnenrückwand auf dem
mitt=
lereng Podeſt krönenden Löwen fertigt. Das heſſiſche
Wappentier erſcheint hier in eigener, der monumentalen,
ſtrengen Kompoſition des Ganzen treffend angepaßter
Auf=
ſtellung. Wuchtig ſteht der maſſige Körper auf den vier
Beinen und der mächtige Kopf, ſichernd vorgeſtreckt,
charal=
teriſiert trotz der Stiliſierung und der im Anblick von vorn
o namental aufgelöſten Formen den König der Tiere gut,
Die Modellierung iſt dem Material — roter Sandſtein —
an=
gepaßt. Das Denkmal, das im Modell ganz zu ſehen iſt, wird
König zur Zierde gereichen. — Weiter hat der Künſtler
eine Anzahl neuer Grabmäler vollendet, die von ſeinem
zielbewußten Weiterſtreben auf dem Gebiete der
Fried=
hofskunſt erneut beredtes Zeugnis geben. Bei
nachdrück=
lichſter Betonung des Künſtleriſchen iſt alles Gekünſtelte
ſtets ſtreng vermieden und durch ernſte Formen, belebt von
ſymboliſierender Kleinarbeit in Reliefs und
Ornamentie=
rungen, faſt überall in den fertigen Grabmälern ernſte,
aber warme, tröſtende Stimmung feſtgehalten. Enge
Verbindung des Steinmaterials — meiſt grauer
Muſchel=
kalk, ſeltener Sandſtein — mit der Natur durch Einfügung
von Urnen oder Schalen, die mit Efeu oder blühenden
Blumen bepflanzt ſind, erhöht die Stimmung, die wohl
ernſt ſein ſoll auf den Stätten der letzten Ruhe, aber nicht
kalt, und die wohl tröſtend mahnen darf an das auch an
dieſer Stätte blühende Leben der Natur.
Neben vielen Modellen und Photographien bereits
ausgeführter Grabmäler, die auf hieſigen Friedhöfen
ſtehen und von der Fruchtbarkeit des Götzeſchen Ateliers
zeugen, feſſelt die Beſucher vor allem der kleine,
ſtim=
mungsvolle Ausſtellungsfriedhof, der allgemein zugänglich
iſt. Hier ſind die Grabmäler direkt in den gärtneriſchen
Friedhofsanlagen ſelbſt zu ſehen und die Wirkung des
Materials in der grünen, blühenden Natur zu betrachten.
Neben älteren Werken haben auch einige neue Grabmäler
hier Aufſtellung gefunden.
dender auf ärztlichen Rat hin Kohlenſäurebäder nimmt
und muß ſich nun darüber aufregen, daß jedes zweite
oder dritte Bad ſchlecht iſt, ſo kann ein ſolches Bad
und hierauf ſeien die Herren Aerzte beſonders
aufmerk=
ſam gemacht — nur das Gegenteil von dem bewirken,
was es bewirken ſoll, ganz abgeſehen von der finanziellen
Schädigung des Badenden durch die Stadt.
Vermiſchtes.
* Der Jahresbericht 1911 der Deutſchen
Dichter=Gedächtnis=Stiftung, die von
Ham=
burg=Großborſtel aus nunmehr ſeit 10 Jahren beſtrebt,
iſt, in den Volksmengen mehr und mehr jenes perſönliche
Verhältnis des Leſers zum Buche anzubahnen, das dem
Dichter vorgeſchwebt haben mag, als er jene Verſe ſchrieb,
gibt bekannt, daß er im Jahre 1911 94 419 neue Bücher
im Werte von 122 762.30 Mark an kleine
Volksbibliothe=
ken, an Truppenteile des Heeres, an Krankenhäuſer,
Feuerſchiffe, Leuchttürme uſw. verteilt hat. Insgeſamt
hat die Stiftung bisher 428800 Bücher im Werte von
rund einer halben Million an volkstümliche Büchereien
verteilt und 1½ Million en Bände im eigenen
Verlage herausgegeben. Man verſuche, ſich vorzuſtellen,
welch eine Fülle von Genuß und Belehrung in dieſen
dürren Zahlen liegt. Wie vielen iſt die Stunde, die ſie
einem ſchönen Buche widmen können, die ſchönſte des
Tages. Denn mit der fortſchreitenden Bildung wird,
wie Emerſon irgendwo ſagt, das Buch das höchſte
Ent=
zücken des Menſchen. Und doch kann man ſich des
Ein=
drucks nicht erwehren, daß noch lange nicht genug in
die=
ſer Richtung gearbeitet wird. Es muß eine Zeit kommen,
in der man noch in ganz anderem Maßſtabe dafür ſorgen
wird, daß das Volk nur geſunde geiſtige Koſt erhält.
Als ein guter Gradmeſſer für die
wirt=
ſchaftliche Lage gelten die Einnahmen der
öffent=
lichen Verkehrsanſtalten, die ſeit einiger Zeit weſentlich
ge=
ſtiegen ſind. Aehnlich dürfen die Fürſorgeeinrichtungen
der kaufmänniſchen Vereine bewertet werden, ſoweit ſie
eine Stellenvermittlung und eine geregelte
Stellenloſen=
fürſorge betreiben. Soeben gibt der Deutſchnationale
Handlungsgehilfen=Verband in Hamburg ſeinen
Viertel=
jahrsbericht heraus, aus dem wir entnehmen, daß im erſten
Vierteljahr 1912: 1023 Stellen vermittelt wurden, das
ſind 278 mehr als im Vorjahre. Die Verſicherung gegen
Stellenloſigkeit des Verbandes zahlte im gleichen
Zeit=
raume 25430 Mark aus, nur etwa eintauſend Mark mehr
als im Vorjahre, trotzdem die monatliche Mindeſtrente ab
1. Januar 1912 von 30 Mark auf 42 Mark erhöht worden
iſt. Die Stellenloſigkeit ſcheint alſo geringer geworden
zu ſein.
Literariſches.
— Das Verfahren der Vernichtung des alten
Papier=
geldes wird im neueſten 18. Heft der illuſtrierten
Zeit=
ſchrift Zur Guten Stunde (Deutſches Verlagshaus
Bong und Co., Berlin W. 57. Preis des
Vierzehntags=
heftes 40 Pfg.) eingehend beſchrieben und durch
intereſ=
ſante Abbildungen erläutert. Auch ſonſt enthält das neue
Heft der beliebten Zeitſchrift eine Fülle belehrenden und
unterhaltenden Leſeſtoffes. Emil Gienapp plaudert über
die Blütenkätzchen als Landſchafts= und Zimmerſchmuck.
Dr. Carthaus erzählt allerlei von alten und neuen
Oſter=
bräuchen. Gedichte und Novellen ſchließen ſich an. Den
Hauptinhalt des Heftes bilden die beiden großen Romane
„Das Kuckucksei” von Hanna Brandenfels und „Fata
Morgana” von Wilhelm Rubiner. Zwei Extrarubriken
Erfindungen und Entdeckungen und Für unſere Frauen
bringen das Neueſte auf dem Gebiete der
Naturwiſſen=
ſchaft, der Technik und des Haus= und Wirtſchaftslebens.
Reich wie immer iſt der Bilderſchmuck des Heftes. Wir
weiſen beſonders auf die fein getönte farbige
Kunſt=
beilage „Wolkenſchatten” von Langhammer hin.
Rahel und ihre Zeit. Herausgegeben von
Berta Badt (Eugen Rentſch, Verlag in München). In
Pappband 2,50 Mk. Dem ſtarken Stimmungsſtrom, der
in dieſem Buche fließt, werden ſich nur wenige Leſer
ent=
winden können. Es gibt in Briefen und Aufzeichnungen
ein charakteriſtiſches Bild der Perſönlichkeit Rahel
Varn=
hagens und zugleich eine reizvolle, farbenreiche
Schilder=
ung ihres Geſellſchaftskreiſes, jenes berühmten Altberliner
Salons, in den aufgenommen zu werden königliche
Prin=
zen, fremde Geſandte, Abbés, Künſtler und Dichter,
Ge=
lehrte und Geſchäftsmänner jeden Ranges, Gräfinnen und
Schauſpielerinnen ſich gleich eifrig bemühen. So läßt
die=
ſes Buch eines der inhaltsreichſten und geiſtig belebteſten
Kapitel aus der Geſchichte des letzten Jahrhunderts in
der feſſelndſten Weiſe wieder aufleben.
Im Verlage der Königl. Univerſitätsdruckerei
H. Stürtz, A.=G., in Würzburg iſt ſoeben der 18.
Jahr=
gang 1912 der „Altfränkiſchen Bilder”
kunſt=
hiſtoriſcher Prachtkalender, zum Preiſe von 1 Mark
er=
ſchienen. Der „Kunſthiſtoriſche Pracht=Kalender” iſt
be=
ſtrebt, ſeinem Leſerkreiſe in Wort und Bild jene Fülle
von Kunſtſchätzen vor Augen zu führen, die der an
hiſto=
riſchen Erinnerungen ſo reiche Frankengau in ſeinen
großartigen kirchlichen und profanen Baudenkmalen und
auf jedem Gebiete künſtleriſchen Schaffens bis hinab zu
den mannigfachſten und koſtbarſten Erzeugniſſen des
Kunſtgewerbes umſchließt. Treu den ſeitherigen
Tradi=
tionen iſt auch die Ausſtattung des neuen Pracht=
Kalen=
ders in jeder Hinſicht vornehm und auf der Höhe der
Zeit ſtehend, würdig, den früheren Jahrgängen
ange=
reiht zu werden.
Die Trauerfeierlichkeiten in Kopenhagen.
* Kopenhagen, 24. Mai. Das innere Bild der
Stadt hat ſich heute morgen in keiner Weiſe geändert. Die
Flaggen ſind wie die ganze Zeit nach dem Empfang der
Todesbotſchaft auf Halbmaſt gehißt. Nur an der
Schloß=
kirche herrſcht reges Leben. Schon in den frühen
Mor=
genſtunden verſammelte ſich das Volk vor der Kirche,
um die Prozeſſion zu ſehen. Um 10 Uhr wurden die
königlichen Gäſte von ihren Hotels abgeholt und
zum Dom geleitet. Um ½11 Uhr kam die däniſche
Königsfamilie, begleitet von jeiner
Ehrenkom=
pagnie unter dem Donner der Kanonen der im Hafen
liegenden Kriegsſchiffe. Der Trauergottesdienſt wurde
von Propſt Senger abgehalten.
* Kopenhagen, 24. Mai, Vor der
Ueberfüh=
rung der Leiche des Königs nach Roeskilde
fand in der Schloßkirche eine Trauerfeierlichkeit ſtatt. Die
Kerzen aller mit Flor umwundenen Kandelaber waren
ngezündet. An beiden Seiten des Sarges hielten 24
Offiziere des Heeres und der Marine die Ehrenwacht.
Allmählich trafen die fremden Militärdeputationen, die
Miſſionen und Fürſtlichkeiten ein. Ein Offizier aus dem
Gefolge des deutſchen Kronprinzen legte im Namen des
Kaiſers einen prachtvollen Kranz nieder. Unter
Orgel=
ſpiel betraten der König und die Königin=Witwe die
Kärche.
* Kopenhagen, 24. Mai. Die Trauerfeier für
den verſtorbenen König von Dänemark ſchloß mit einem
Choral, worauf der Propſt Senger eine kurze, ſchlichte
Predigt hielt, in der er den Segen für den König und
die Königin erbat. Nach einem abermaligen Choral
hoben Offiziere den Sarg vom Katafalk und trugen
ihn aus der Kirche. Unmittelbar hinter dem Sarge
ſchrit=
ten der König und die Königin. Hierauf ging der
Trauerzug bis zur Chriſtianſtraße. Auf dem Wege
bil=
deten Soldaten und Kriegervereine Spalier. Die
Da=
men nahmen im Wagen Platz, die Herren gingen zu
Fuß. An der Eiſenbahnhalteſtelle Chriſtianſtraße wurde
der Sarg in den bereitſtehenden Eiſenbahnwagen, der
in eine Kapelle umgewandelt war, gehoben. Das
Ge=
folge nahm im Zuge Platz, worauf der Zug nach
Roeskilde fuhr
Streikexzeſſe in Peſt.
* Peſt 23. Mai. Bis um halb 7 Uhr wurden
poli=
zeilich 114 Verwundete und vier Tote gemeldet.
Die Bahnhöfe ſind militäriſch beſettzt. Die
Exzeſſe dauern fort. Die Demonſtranten richteten große
Verwüſtungen in den Remiſen der Elektriſchen
Stadtbahn an. Von verſchiedenen Punkten der Stadt
werden Brandſtiftungen gemeldet. Aus den
umliegen=
den Städten ſind Militärabteilungen nach Peſt beordert
worden. Viele Schaufenſter ſind mit dem Plakat,
wel=
ches die Inſchrift enthält: Es lebe das allgemeine, gleiche
und geheime Wahlrecht! bedeckt, wodurch ſich die Beſitzer
vor der Zertrümmerung der Scheiben ſchützen wollen. (!)
* Peſt 23. Mai. Die Zuſammenſtöße
zwi=
ſchen Demonſtranten und Militär dauern
an. Die Menge verſucht, die Gaslaternen zu zerſtören,
was die Polizei mit allen Mitteln zu verhindern ſucht.
Die Befürchtung, daß die Gasbeleuchtung nicht
funktio=
niert, erweiſt ſich aus den bisherigen Berichten als
un=
begründet. Die Demonſtranten zogen ſich auf die
Peri=
pherie der Stadt zurück, wo ſie große Exzeſſe
ver=
übten, eine Wachtſtube in Brand ſteckten, in das
Haus des Abg. Barons Vojnitz eine Bombe warfen,
die das Stiegenhaus und das Tor zerſtörte. Es verlautet
die Sozialiſtenführer beabſichtigen, einen Aufruf an die
Arbeiter zu erlaſſen, in welchem dieſe aufgefordert
wer=
den, ſich der Teilnahme an den Exzeſſen zu enthalten. (!)
Um halb 10 Uhr abends wurden ſieben Tote
gemel=
det, die Opfer des heutigen Tages. Bei der Station
Ra=
kos und bei Peſt ſollen Eiſenbahnarbeiter die Züge
an=
gehalten haben. Im Laufe des Tages wurden weitere
zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Die Menge
zerſtörte eine Aſphaltfabrik, ſchleppte mehrere
Fäſſer Teer auf die Straße und ſteckte ſie an. Das
Mo=
biliar eines Hauſes iſt infolgedeſſen verbrannt. Auf
die Nachricht, daß von Neu=Peſt mehrere Tauſend
De=
monſtranten gegen die Stadt ziehen, wurde die auf der
Neu=Peſter Seite gelegene Waffenfabrik mit einer
Kom=
pagnie Infanterie beſetzt. Der Verkehr der elektriſchen
Straßenbahn und der Untergrundbahn iſt heute
nachmit=
tag eingeſtellt worden.
* Peſt, 23. Mai. Nach den neueſten Nachrichten
aus Peſt zog in den Nachmittagsſtunden geſtern die
Menge von dem nördlichen Teile der Stadt nach dem
Süden, weil eine Verſammlung auf dem Petöfiplatz
einberufen war. Dort entbrannte bald ein heftiger
Kampf, dem viele Verwundete zum Opfer fielen. Der
Freiheitsplatz und die Waitzenerſtraße boten am
Nach=
mittag das Bild eines regelrechten Krieges. Dreizehn
Straßenbahnwagen und drei Möbelwagen wurden raſch
hintereinander umgeſtürzt und in Brand
ge=
ſteckt. Bis zum Abend hatte man 16 Tote und über
200 mehr oder weniger ſchwer Verkletzte. Von 91000
Arbeitern in Peſter Fabriken ſtreiken 53 Prozent. Um 10
Uhr abends wurden Flugblätter verteilt, in denen die
ſozialdemokratiſche Parteileitung ankündigt, daß der
Streik mit dem geſtrigen Tage ſein Ende gefunden habe.
Die ſozialdemokratiſche Partei nimmt an, die Regierung
fühle ſich zu Zugeſtändniſſen in der Wahlreform genötigt.
* Peſt, 24. Mai. Die Ausſchreitungen
dauer=
ten bis Mitternacht fort, worauf es ruhiger wurde. Das
Militär kampierte im Freien und wurde heute morgen
abgelöſt. Die Straßen ſind auch heute militäriſch
beſetzt. Spät nachts verſuchten die Demonſtranten in
die Wohnung des Grafen Tiſza einzudringen und gaben
hierbei mehrere Schüſſe ab; ſie wurden jedoch
zurückge=
ſchlagen. Der Generalſtreik iſt beendet. Heute werden
die Abendblätter wieder erſcheinen. Im ganzen
beteilig=
ten ſich etwa 50000 Arbeiter, ungefähr die Hälfte
ſämt=
licher Fabrikarbeiter, an dem Streik. 200 Perſonen
wur=
den geſtern zur Polizei gebracht, 31 davon ſind verhaftet
worden. Die nunmehr richtiggeſtellte Liſte
ver=
zeichnet ſechs Tote und 160 Verwundete, davon
100 Schwerverwundete: An vielen Stellen wurde
mit größter Erbitterung gekämpft. Die Menge griff die
Soldaten an und verſuchte, ihnen die Bajonette zu
ent=
reißen. Vielfach wurden aus den Fenſtern
Revolver=
ſchüſſe auf die Polizei abgegeben. In der
Tököly=
ſtraße gelang es den Demonſtranten, die Gasleitung zu
zerſtören, ſo daß die Straße in Finſternis gehüllt wurde.
* Peſt 24. Mai, 12 Uhr nachm. Die Exzeſſe in
den Fabrikvierteln dauern fort, trotzdem zahlreiche
Demonſtranten ſich zu der von der Polizei bewilligten
Volksverſammlung begaben. An den Stellen, wo die
um=
geſtürzten Gaslaternen ſtanden, brennt das Gas.
Die Demonſtranten feuern von ihren Verſtecken mit
Re=
volvern. Weitere Perſonen wurden verletzt. Der
Ver=
ehr ſtockt in den betroffenen Stadtteilen. Die Bureaus
der Elektrizitätsgeſellſchaft wurden von etwa 500
Ruhe=
ſtörern angegriffen. Militär und Gendarmerie gehen
zur=
zeit gegen die Demonſtranten vor und drängen ſie Schritt
für Schritt zurück.
* Peſt 24. Mai. Ein Teil der Arbeiterſchaft
leiſtete der Aufforderung der Parteileitung, zur Arbeit
zu=
rückzukehren, nicht Folge, hauptſächlich die ausgeſperrten
Metall= und Eiſenarbeiter, welche, als ſie in den Fabriken
nicht Einlaß erhielten, große Exzeſſe verübten,
Straßenbahnwagen umſtürzten und die Kalvarienkirche
demolierten. Es kam zu einem heftigen Zuſammenſtoß
zwiſchen Polizei und Demonſtranten. Zahlreiche Perſonen
wurden verwundet. Ein Gaſtwirt, der Ausſchreitende
ver=
ſteckte, wurde verhaftet. Den Metallarbeitern ſchloſſen ſich
die Arbeiter der Schiffswerften und die Transportarbeiter
an. Die ausgeſperrten Arbeiter wollen eine
Verſamm=
lung abhalten, was die Polizei bereitwilligſt geſtattet,
weil ſie hierdurch eine Beſchwichtigung der Leidenſchaften
erhofft. Amtlich wird die Zahl ſämtlicher auf die
Polizei=
wachen gebrachten Perſonen mit 380 angegeben. Gegen
vierzig davon wird das Strafverfahren eingeleitet. Ein
großer Teil der Verhafteten iſt noch nicht verhört worden.
In der Nähe einer Schraubenfabrik kam es zu einem
hef=
tigen Zuſammenſtoß zwiſchen Streikenden und
Arbeits=
willigen. Viele Schüſſe wurden abgegeben, viele
Teilneh=
mur murden verwundet. Die Unruheſtifter ſtürzten einen
mit Mehl beladenen Frachtwagen um und errichteten mit
ihm eine Barrikade. Sie ſteckten die Nauſchloſſiſche Fabrik
in Brand indem ſie die Umzäunung mit Petroleum
be=
goſſen und dieſe anzündeten. Die herbeigerufene
Feuer=
wehr wurde an den Löſcharbeiten verhindert und die
Trup=
pen mit Steinwürfen und Schüſſen empfangen. Das
Par=
lament iſt mit ſtarken Militärabteilungen umgeben; in den
Wandelgängen herrſcht große Erregung. Bis 11 Uhr
vormittags hatte die Beratung noch nicht begonnen.
* Wien, 23. Mai. Es heißt, daß im ungariſchen
Miniſterrat der Antrag geſtellt worden iſt, alle
Sozia=
liſtenführer zu verhafte’n. Der Antrag ſei
ab=
gelehnt worden. Die Sozialiſten haben vorſichtshalber
drei verſchiedene Parteileitungen eingeſetzt.
Marokko.
* Paris, 24. Mai. Der Sonderberichterſtatter dei
Matin in Fez meldet, Mulay Hafid habe ihm er
klärt, daß es ſeine unwiderrufliche Abſicht ſei, abzu
danken, denn er bedürfe der Ruhe. Was ſeinen Nach
folger anbelange, ſo ſei dies eine ſehr einfache Frage
über die er ſich mit Frankreich verſtändigen würde. Be
ſeinem Rücktritt werde er das befriedigende Bewußtſeit
haben, allen franzöſiſchen Forderungen entſprochen, all
ſeine Verpflichtungen gegen Frankreich erfüllt und all
ſchwebenden Angelegenheiten geregelt zu haben. E
teilte dem Korreſpondenten ferner mit, daß er ein Bue
über die Geſchichte des marokkaniſchen Volkes ausarbei
ten werde, in dem er den Beweis erbringen wolle, dat
die Schuld an der Zerſtückelung Marorkos nicht ihm bei
zumeſſen ſei.
Darmſtadt, 25. Mai.
D Von der Techniſchen Hochſchule. Die Diplom
Ingenieure Eugen Bretſch aus Langen und Ca=
Roll=Hanſen aus Chriſtiania haben ſich am 22
Mai d. J. an der hieſigen Techniſchen Hochſchule de
mündlichen Doktor=Ingenieur=Prüfung im
Chemiſche=
bezw. Elektrochemiſchen Fache unterzogen und „Gut”be
ſtanden.
Offenbach, 25. Mai. Vor wenigen Wochen warer
zahlreiche Offenbacher Bürger, Geſchäftsleute und Beamt
durch Drohbriefe der „Schwarzen Hand” teilweiſ
in nicht geringe Erregung verſetzt worden. Der Krimi
nalpolizei gelang es jedoch ſehr bald, den Täter als der
am 9. Mai 1888 zu Darmſtadt geborenen und ir
Frankfurt wohnhaften ledigen Bautechniker Hugo Ma
zu ermitteln und feſtzunehmen. May wurde inzwiſcher
wieder auf freien Fuß geſetzt und hatte ſich nun heut
vor dem hieſigen Schöffengericht zu verantworten. De
Angeklagte hatte ſich als eine geiſtig minderwertige Per
ſon entpuppt. Es wurde deshalb der Kreisaſſiſtenzarz
Dr. Beſt in Darmſtadt als Sachverſtändiger, und de
Privatier Emil May von Frankfurt als Zeuge zur heu
tigen Verhandlung geladen, die über den Geiſteszuſtan
des Angeklagten ſich näher ausließen. Der
Angeklagt=
behauptet, die Drohbriefe aus Aerger darüber geſchrie
ben zu haben, daß er in der Schule nicht recht vorwärts
gekommen ſei. Der Sachverſtändige gibt ſodann ſein
Gutachten dahin ab, daß May weder zurzeit der ihm zu
Laſt gelegten Straftaten an einem Zuſtande krankhaſter
Störung ſeiner Geiſtestätigkeit gelitten habe, durch den
ſeine freie Willensbeſtimmung ausgeſchloſſen geweſen
wäre, noch auch jetzt an einem ſolchen leide.
Wegenſei=
ner geiſtigen Minderwertigkeit ſei er nur
beſchrätzu=
kechnungsfähig. Er iſt ferner der Anſicht, daß deräftige
Drohbriefe geeignet ſind, die Empfänger in ganz
erheh=
lichen Schreck zu verſetzen und daß bei leicht erregbaren
herzſchwachen Leuten ſogar der Tod verurſacht werden
könne. Die Geiſteskrankheiten in der Verwandtſchaft des
Angeklagten hält der Sachverſtändige nicht für
ausſchlag=
gebend, den Angeklagten für unzurechnungsfähig zu er
klären. Auch der Amtsanwalt teilt die Anſicht des Sach
verſtändigen und hält den Angeklagten für ſeine Tat ver
antwortlich. Er beantragt 6 Monate Gefängnis, 5
Mark Geldſtrafe und 4 Mark Defraudationsſtrafe. De
Angeklagte hält die Strafe für zu hoch. Das Urtei
lautet auf 4 Monate Gefängnis und 30 und 2,40 Mar
Geldſtrafe. (O. Ztg.)
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 24. Mai. Der öſterreichiſch=ungariſche Mi
niſter des Aeußern, Graf Berchtold, iſt heute vormit
tag hier eingetroffen.
* Frankfurt, 24. Mai. Eine heute vormittag
vo=
zirka 4000 ſtreikenden Arbeühern der
Adlerwerke, der Firmen Mayfarth und Co., Pr
korny und Wittekind, ſowie J. F. Fries Sohn beſucht=
Verſammlung befaßte ſich mit den Beſchlüſſen der Nürn
berger Kommiſſion. Nach dreiſtündiger Verhandlun
wurde über die Nürnberger Bedingungen abgeſtimm
und ergab ſich hierbei eine überwiegende Mehrheit fü
die Annahme dieſer Bedingungen. Hiernach wird di
56ſtündige Arbeitszeit bei einer Lohnerhöhung von
2 Pfennig pro Stunde eingeführt und die Arbeit ar
nächſten Mittwoch wieder aufgenommen. De
Metallarbeiterſtreik iſt ſomit beendet.
* Hamburg. 24. Mai. In der Rumpelkammer de
Wohnung der Witwe Niebecke am Rödingsmarl
wurde die Leiche ihres Mieters, des 35jährigen Kauf
manns Gens mit einer Schußßwunde
aſufge=
funden. Die Witwe, die geſtern anſcheinend von einer
Blutſturz befallen wurde und in das Eppendorfer Kran
kenhaus geſchafft worden war, geſtand, den Mann dure
einen Schuß in den Rücken getötet und ſich ſelbſt i
den Mund geſchoſſen zu haben. Sie will die Tat ver
übt haben, weil Gens fortgeſetzt Geld von ihr erpreßte
* Endtkuhnen, 24. Mai. Zu dem kürzlich aufgetauck
ten Gerücht von der Freilaſſung des Grenzkommiſſar
Dreßler erfährt die hieſige Grenzwacht von authen
tiſcher Seite folgendes: Der ruſſiſche Miniſter des In
nern ließ an die deutſche Botſchaft in Petersburg tele
phoniſch die Mitteilung gelangen, daß die Freilaſſun
Dreßlers verfügt ſei, worauf eine entſprechende Mittei
lung an Frau Dreßler in Eydtkuhnen gemacht wurde
Der Miniſter des Innern tat offenbar dieſen Schrit
ohne die Zuſtimmung des Kriegsminiſters Da ſich die
ſer nicht einverſtanden erklärte, blieb die Inhaf
tierung Dreßlers beſtehen. Es wird ange
nommen, daß das Zivilaericht, nicht das Kriegsgericht
in Suwalki das Urteil über Dreßler fällen wird
* Prag, 24. Mai. Bei Rokitzen rannte ein Au
tomobil mit vier Inſaſſen aus Prag gegen einer
Baum. Alle wurden herausgeſchleudert. Einer wurd
getötet, die anderen wurden ſchwer verletzt.
* London, 24. Mai. Die Beiträge engliſche
Staatsmänner und Politiker zu der Junk=
kummer von Nord und Süd ſind in der hieſigen Preſſe
n ausführlichen Auszügen wiedergegeben worden.
Be=
onderes Intereſſe erregt der Auſſatz Mr. Balfours.
ier in mehreren Leitartikeln beſprochen wird Während
ie unioniſtiſchen Zeitungen ſich mit ſeinen
Ausführun=
gen einverſtanden erklären, betont die liberale Preſſe,
raß Balfour bei der Erörterung der Flottenfrage die
ſolitiſche Konſtellation außer Acht laſſe. Daily
Chro=
ticle weiſt darauf hin, daß ein enger Zuſammenhang
wiſchen der deutſchen Flotten=Novelle und der Haltung
Englands und der Triple=Entente zu Deutſchland
beſtan=
ſen habe und wendet ſich gegen die Auffaſſung, daß
nan aus den deutſchen Rüſtungen auf eine aggreſſive
Politik ſchließen dürfe.
* Mexiko, 24. Mai. Die
Regierungstrup=
en erfochten bei Rellano einen entſcheidenden
Sieg über die Aufſtändiſchen. Eine aus
Mexiko eingegangene Depeſche des Generals Huerta teilt
nit, daß in der Schlacht bei Rellano 800 bis 1000
Re=
ellen getötet und verwundet wurden.
H. B. Berlin, 24. Mai. An hieſiger amtlicher Stelle
jegt bis zur Stunde keinerlei Meldung über des
Schick=
al der Gebrüder Mannesmann vor, die nach
dem Echo de Paris in Tarudant (Marokko) von
auf=
eühreriſchen Eingeborenen eingeſchloſſen ſein ſollen.
Homburg, 24. Mai. Hier ſtarb der Rittmeiſter
I D. v. Klitzing, der ſeinerzeit als Adjutant der
Brigade Bredow den Todesritt bei Mars=la=Tour
mit=
gemacht hat.
— Halle a S 24. Mai. Einer im Walhallatheater
auftretenden Künſtlerin ſind geſtern
Schmuckgegen=
ſtände im Werte von 15000 Mark geſtohlen
wor=
den. Als Täter kommt ein junger Franzoſe in Betracht,
der der Künſtlerin nachgereiſt war und ſie mit
Liebes=
anträgen verfolgte
H. B. Vetersburg, 24. Mai. In Baku feuerte ein
Schüler der Sekunda des dortigen Gymnaſiums
gegen den Lehrer der deutſchen und franzöſiſchen Sprache.
den Grafen Michael Apraxin, während der Stunde zwei
Revolverſchüſſe ab und verwundete ihn tödlich.
Als der Lehrer zuſammenbrach, floh der Schüler. Die
Urſache des Attentats war eine ſchlechte Zenſur, die der
Schüler erhalten hatte.
Briefkaſten.
Stammtiſch Schwimmbad. Frage 1.
Jedermann kann ungeſtraft das in ſeinem Beſitz
befind=
liche Geld vernichten, da er ja ſein Eigentum zerſtört.
Frage 2. Franzöſiſches, belgiſches, italieniſches,
däni=
ſches, ſchwediſches, norwegiſches, nordamerikaniſches Geld
iſt dem deutſchen an Goldgehalt gleichwertig (900
Tau=
ſendteile), während engliſches und ruſſiſches einen etwas
größeren Feingehalt (916¾ Tauſendteile) beſitzt.
Frage 3. Ein Zwanzigmarkſtück enthält 7,168 Gr.
fein Gold. Frage 4. Das Ausland nimmt ebenſogut
deutſches Papiergeld in Zahlung, als jeder
deutſche Bankier ausländiſches Papiergeld umwechſelt.
Der Kredit, den das Land genießt, drückt ſich in dem
Kursſtand der Noten aus.
K. R., hier. Weil von einer offiziellen
Verabſchied=
ung der Genannten und von einer ſolchen überhaupt
nichts bekannt gegeben und nichts bekannt geworden
par, während ſie bei den übrigen vorher offiziell
ange=
kündigt worden war.
Zur Zahnbildung
bedarf der jugendliche Körper einer Reihe
von Aufbauſtoffen, vor allem mineraliſcher
Salze. Erhält er dieſe nicht in genügender
Menge, ſo ſtellen ſich allerlei Beſchwerden ein.
Dieſen kann durch den Gebrauch
von Scotts Emulſion, einem
neben anderen wichtigen auch
mineraliſche Beſtandteile
ent=
haltenden Kräftigungsmittel,
vor=
gebeugt werden. Das Kleine
bleibt andauernd munter und
Nur echt mit dieſer
Marke—dem Fiſcher
— dem Garantie= wird kräftige ſchöne Zähnchen
zeichen des
Seoti=
ſchen Verfahrens! mühelos erhalten.
(11846
Scotts Emulſion wird von uns ausſchließlich im großen
verkauft und zwar nie loſe nach Gewicht oder Maß, ſondern nur
in verſiegelten Originalflaſchen in Karton mit unſerer Schutzmarke
(Fiſcher mit dem Dorſch). Scott & Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M.
Beſtandteile: Feinſter Medizinal=Lebertran 150 0, prima
Glyzerin 50,0, unterphosphorigſaurer Kalk 4,3,
unterphosphorig=
ſaures Natron 2,0, pulv. Tragant 3,0 feinſter arab. Gummi
pulv. 2.0, Waſſer 129,0 Alkohol 11,0. Hierzu aromatiſche
Emulſion mit Zimt=, Mandel= und Gaultheriaöl je 2 Tropfen.
Hugust Schwab fr., Damstadt
Nächst dem
Telephon
397
Schnhet Rheinstrasse 39—41
Spe
-Kompl. Wohnungseinrichtungen
von 1000-10000 Mak.
Freie Lieferung. Alles offen ausgezeichnet. Danernde Garantie.
Manverlange Preisliste u. Abbildungen
Photographische Aufnahmen
der einzelnen Zimmer. (10529a
Man beachte unsere S Schaufenster.
für Spezial-Auskünfte, Er-
Detektiv-Institut mittelungen, Beobachtungen
— u. Vertrauens-Angelegenheiten.
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
genissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (I1134
über Vermögens=,
Fami=
lien= u. Geſchäftsverhält=
Luskunfe
niſſe, Beobachtungen,
Ermittelungen bei Eheſcheidungs= u.
Alimentenpro=
zeſſen! Solide Preiſe! Zahlreiche Empfehlungen.
G. m.
Fr. Detektiv-Zentrale b. u. Salzhaus 6
Tel. I 4359. (6416a
Frankfurt a. M.
Andolf Gericke in Potsdam, Hoflieferant Sr. Maj.
R des Kaiſers, hat hier bei Ernſt Breimer
Hof=
lieferant, Eliſabethenſtraße 14, und Gg. Wilh. Weidig
Nachf., Oskar & Ernſt Matzelt, Hoflieferanten,
Schul=
ſtraße 4, eine Verkaufsſtelle ſeines Ambroſia=Brotes
nach Profeſſor Graham, Ambroſia=Schnitten=
Pumper=
nickels, Ambroſia Cakes und Potsdamer Zwiebacks,
worauf beſonders die Herren Aerzte aufmerkſam gemacht
werden.
Mu
M22a
Mche
Aus dem Geſchäftsleben.
Der hohe Wert junger Sproſſengemüſe für die
Blut=
verbeſſerung iſt ſchon ſeit Jahrtauſenden bekannt. Eines
der berühmteſten Sproſſengemüſe iſt der Spargel,
früher eine Delikateſſe der beſſeren Kreiſe, heute durch die
Nahrungsmittelfabriken auch dem breiteſten Volkskreiſe
zugänglich. Den Genuß einer ausgezeichneten Suppe mit
echtem Spargel kann man ſich alſo ſchon zum Preiſe
von 10 Pfg. für 3 Teller Suppe auch durch den Bezug
von Knorr=Suppenwürfel, die in ca. 40 Sorten erhältlich
ſind, leiſten.
Familiennachrichten.
Geetteergehert hereregerchte
(*13107
Statt Karten.
Grete Kinne
Lotti Kinne
Otto Nagel
August Hennies
Darmstadt VERLOBTE Darmstadt
Mannheim Pfingsten 1912 Hannover
Zeee
Statt beſonderer Anzeige.
Heute vormittag 8½ Uhr verſchied ſanft
nach längerem Leiden mein guter Gatte und
(11867
unſer Vater
Herr
Georg Riemenschneider
im 57. Lebensjahre.
Darmſtadt, den 24. Mai 1912.
Lina Riemenschneider,
geb. Keller,
und Kinder.
Die Beerdigung findet in aller Stille ſtatt.
Blumenſpenden ſind nicht im Sinne des
Ver=
ſtorbenen.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Mitteilung.)
Tiefbetrübt zeigen wir hiermit an, daß
unſere liebe, gute Schweſter, Schwägerin und
Tante
(11879
Frau Kathi Hau Witwe
geb. Schmehl
geſtern infolge eines Schlaganfalles unerwartet
verſchieden iſt.
Um ſtille Teilnahme bitten
Namens der Hinterbliebenen:
Johanna Schmehl,
Guſtav Schmehl.
Darmſtadt, den 24. Mai 1912.
Die Beerdigung findet Samstag, den 25. Mai,
nachmittags ½6 Uhr, vom Friedhofsportale
aus, ſtatt.
Dankſagunge
Bei dem Hinſcheiden unſerer lieben
Frau Kath. Ganss Witwe
ſagen wir Allen, die ihrer durch Blumenſpenden
und Beileidsbezeugung liebend gedachten und ſie
zur letzten Ruheſtätte geleiteten, herzlichſten Dank.
Innigſten Dank auch Herrn Pfarrer Vogel für
die erhebende, troſtreiche Grabrede.
(*13045
Die trauernden Hinterbliebenen.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Unerwartet ſchnell iſt von Weſten her ein
aus=
gedehntes Hochdruckgebiet vorgedrungen und hat das
flache Tief, das ſeit einigen Tagen unſer Wetter
be=
herrſchte, oſtwärts abgedrängt. Infolgedeſſen wehen in
ganz Deutſchland kühle nördliche Winde, die
Morgen=
temperaturen liegen bei 13‟. Niederſchläge ſind nur noch
wenig gefallen. Unter dem Einfluß des hohen Drucks
haben wir Abnahme der Bewölkung zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 25. Mai:
Meiſt heiter und trocken, tags wärmer, nachts kühl.
Tageskalender.
Samstag, 25. Mai.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß,
Bürgerkeller und „Perkeo” um 8 Uhr.
Sonntag, 26. Mai.
Ausflug des Heſſ. Odenwaldvereins nach Heidelberg
(Abfahrt um 5.11 Uhr).
Montag, 27. Mai.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß und
Bürgerkeller um 4 und 8 Uhr. — Heſſiſcher Hof um
8 Uhr. — „Perkeo” um 4 und 8 Uhr.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
Ausſtellung von Marmortransparenten
im Ausſtellungsgebäude auf der Mathildenhöhe (
ge=
öffnet von 10—6 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Olympia=Theater, Rheinſtr. 2, 1. Etage:
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
50jähriges Jubiläum des Geſangvereins „
Lieder=
zweig” zu Arheilgen.
Verſteigerungskalender.
Dienstag, 28. Mai.
Moos=Verſteigerung um 10 Uhr im Rathaus zu
Pfungſtadt.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſez
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Darmſtädter Aöbelfabrik
G. m. b. H.
bis zur vornehmſten Ausführung
fertigt Wohnungseinrichtungen Erſtrlaſſige Arbeit — Dauernde Garantie
Sehenswerte Ausſtellungen von 300 Muſterzimmern
Fabrik und Hauptausſtellungshaus: Darmſtadt, Heidelbergerſtr. 129
Zweiggeſchäfte: Darmſtadt, Rheinſtr. 28 — Frankfurt a. M., Kaiſer=Wilhelm=Daſſage
Illuſtrierke Koſtenanſchläge gratis!
bilniges Pinigstungeber
Herren- und
Knaben-Koniektion
Um zu räumen, weit unter Preis:
Ein
Posten Herren-Anzüge
jetzt 45
früher 25.— bis 30.—
Ein
Posten Herren-Anzüge
moderne 2reihige Fasson
245
eleg. Neuheiten, 40.—, 35.—, 30.-
Burschen-Anzüge
7
elegante Neuheiten . 28.—, 24.-
Knaben-Anzüge
1reihig und Sport-Fasson
von
an
Kinder-Anzüge
von 2.75 an
Wasch-Anzüge
von 1.25 an
Wasch-Blousen
von 45 ₰ an
Ein Posten Wasch-Blousen
hübsche Sachen, sonst bis 2.50
jetzt jedes Stück 1.45
Wäsche
und Trikotagen
Herren-Macco-Hemden von 95 ₰ an
„ Einsatz-Hemden von 1.25an
Ein Posten Einsatz-Hemden
mit eleganten, waschechten Einsätzen
1.85
1.95 2.25
2.45
Sport-Hemden letzte Neuheiten,
mit abnehmbarem Kragen . . . 4.35
Macco-Unterhosen
. von 95 ₰an
Macco-Unterjacken. . von 95 ₰an
Macco-Netzjacken
. von 45 ₰ an
Strumpfwaren
u. Herrenartikel
Bwl. Kinderstrümpfe
schwarz und lederfarbig . von 18 ₰an
Bwl. Kindersöc
hei
schwarz und lederfarbig
23gn
Damen-Wadenstrümpfe
schwarz und braun
von 88 ₰an
Herren-Schweiss-Socken
in grau, lederfarbig, schwarz und
gestreift . . 75, 58, 45, 35, 10 ₰
Elegante Krawatten
nur das Neueste und Eleganteste, G
Riesen-Auswahl in allen Fassons,
1.35, 1.15, 95, 75, 85 ₰
Arheilgerstrasse
an der Hochschule.
Herren-Kragen
in allen Fassons .
von 60
Jan
Vorhemden, Manschetten
Westen, Sportgürtel.
Arheilgerstrasse
an der Hochschule.
(11991
Beachten Sie meine Schaufenster!
A
Feiblich
in all. Hausarb.
Einf. Fräul. erfahr., ſ. Stell.
zu einzelner Dame oder älterem
Ehepaar. Offert. unt. M 50 an
die Expedition ds. Bl. (*12951fs
18 Jahre alt, wünſcht
Fräulein, Anfangsſtelle in beſſ.
Ladengeſchäft. Off. unter M 25
an die Exp. ds. Bl. (*12845mds
Aelteres Fräulein möchte gern
Filiale übernehmen, Zigar., Kaffee
od. dgl. Off. unt. M 53 Exp. (*13030
Einf. Schneiderin empfiehlt ſich
Ein all. Näharbeiten. (*12923dsi
K. Schäfer, Soderſtr. 33, 2. Stock.
Junge, unabh. Frau ſucht f. morg.
u. nachm. 2—3 Std. Beſchäftigung.
Magdalenenſtr. 11, Hths. (*13033
Reinliches Mädchen ſucht für
nachmittags Laufſtelle (*13059
Gardiſtenſtraße 5.
Aelt. gebild. Mädchen, i. Kochen
ſowie all. Hauarb.
d
Kranken=
pflege gründl. erf., ſucht 1. Juni
tagsüber Stelle. Offerten unter
M49 an die Exped.
(*12957
Stellen ſuchen (*13105
perfekte Herrſchafts=Köchinnen
mit guten Zeugniſſen. Frau Mina
Dingeldein, gewerbsmäßige
Stellenver-
mittlerin. Schützenſtr. 10½. Tel. 531.
F. 18j. andmädch. . sch. got., sueht Stelle,
Frau Susanna Röse, gewerbsmässige
Stellenvermittlerin, Kiesstr. 35 I. (*13102
Prau ſucht 2 Std. Laufdienſt,
morg., Grafenſtr. 27, II. I. (*13099
Jge. ſleiß. Frau ſucht Laufd.
Neugaſſe 7, 2. Stock. (*13111
Ehrliche Frau ſucht Lad. o. Kont.
zu r., Laufd. u. halb. T. waſch. u. p.
Karlſtraße 23, S., 1. St. (*13110
Junge Frau geht Waſchen und
Putzen Magdalenenſtr. 5,
Hinter=
haus 1. St. links.
(*13077
Männlten
Junger Anfänger
in Schreibmaſchine und
Steno=
graphie perfekt, ſucht Stellung auf
Bureau zum 1. Juli 1. J. Off. u.
MI 60 an die Exp.
(*12990fsi
Nrehliekt
mit Büro= und Baupraxis ſucht
Stelle. Off. u. M 78 Exp. (B11885
100 Mark
demjenigen, d. 26 jähr. arbeitsfr.
Mann (Nichtkaufmann) zu
aus=
kömml., ſol. Exiſtenz behiflich iſt.
Kaution kann geſt. werden, evtl.
ſpät. Beteiligung. Diskretion
zugeſichert. Reelle Offerten unt.
M 69 an die Expedition. (*13035
Junger, ehrlicher Mann ſucht
Stellung als
(B11894
Portier
Lageriſt od. ſonſt.
Vertrauens=
poſten. Off. unter M 86 Exved.
Junger Burſche
ſucht Sonntags Beſchäftigung, zum
Gläſer ſchwenken oder dgl.
Näh. Schloßgaſſe 15, I. (*13095
Ofen
E
Weiblich
Fräuſ. ſ. Kontor ſ. Fum u. Zult
z. Aushilfe geſucht. Arbeit gering.
Offert. m. Alter= u. Gehaltsang.
unt. M 53 an die Exp. (*12961fs
perfekt in
Fräulein, Buchführung
und Maſchinenſchr., zum 1. Juli
in dauernde Stell. geſucht. Off.
mit Gehaltsangabe unter M 71
an die Expedit. ds. Bl. (*13048sid
Eiste Verkadferi
für die Kleiderſtoff=Abteilung von
chriſtl. Manufakturw.=Geſchäft per
bald od. ſp. geſ. Angen. dauernde
Stellung. Nur erſte Kräfte woll.
ſich melden. Off. m. Zeugnis,
Ge=
haltsanſpr. u. Bild unter M 35
an die Expedition.
(*12886ds
erkäuferi
wird von hieſig. Schweinemetzgerei
bei freier Station und guter
Bezahlung z. alsbaldigen Eintritt
geſucht Gefl. Offerten unter M 70
a. d. Exp. ds. Bl. erb. (11851sim
Arbeiterinnen
für dauernde und lohnende
Be=
ſchäftigung verlangt (*12686ids
J. Schönberg,
Pallaswieſenſtraße 98.
Lehrmädchen aus achtb. Fam.
gegen ſofortige Vergütung geſucht.
Näheres in der Exped. (*12978fsi
Weissnäherinnen
geübte, für dauernd gesucht. Meldungen mit Probearbeit bei
(11705dfs
Kath. Raab vorm. Alice-Bazar.
Zumalsbald. Eintritt
ſucht hieſiges
Fabrik=
geſchäft
jüngeres, einfaches
Fräulein
als Lageriſtin. Offert.
u. Beiſchluß von
Zeug=
nisabſchriften und
An=
gabe der
Gehaltsforde=
an die Exped. (11607ms
Gesucht zum 1. Juni
Tüchtige
I. Arbeiterin
für Herbſt geſucht.
Schriftliche Offerten an
11816) Seidenhaus Volz.
Geſucht zum 1. Juni ein
tüchtiges Mädchen mit guten
Zeugniſſen, das koch. kann u. etw.ſehr guter Herrſchaft ſof. geſucht.
Hausarbeit verſieht. Vorzuſtell. v. 1 Emma Frank, gewerbsmäßige Stel=
4—7 Uhr Viktoriaſtr. 36. (11689dsi
Eininall Hausarb.erf. Mädchen
mit gut. Zeugniſſen, wird in einer
beſſeren Familie in Höchſt a. M.
bei gutem Lohn zum 1. Juni geſ.
Perſönliche Vorſtellung bei Frau
Andrae, Schuchardſtr. 1. (11525ids
in Beamtenfam. geſ. (*12997fs
Gutenbergſtraße 68, part. ſauberes,
Gesucht tüchtiges
Mädchen od. jüngere Frau 2—3
Stunden morgens und mittags
zum Spülen.
(*13065
Wo? ſagt die Expedition ds. Bl. Viermal2 Stdn. in d. Woche beſſ.
Lauffr. geſ. Waldſtr. 15, II. (*13054 Suche per 1. Juli eventl. früher
beſſeres gewandtes
Hausmädchen.
Anfangslohn 25 Mark. Frau Dr.
Büchner, Pfungſtadt. (11808sms Ein zu jeder Hausarbeit williges
rung erbeten unt. M 9 Mädchen mit guten Zeugniſſen,
welches auch Liebe zu Kindern hat,
als zweites Mädchen per 1. Juni
geſucht Stiftſtr. 17, II. (11829a (Suche gr. Anz. Mädch. in g. St.
Johannette Weißmantel, gewerbsmäßige
Stellenvermittlerin, Kaſinoſtr. 17. (*13106 nUnabh. gut empfohlene Frau
s(Mädchen) für gutb. Küche und
Hausarb. tagsüb. geſucht.
Näh. bei Frau Bertha Neß-
ling, gewerbsmäßige Stellenver=
mittlerin, Ludwigſtr. 8. (*13090 Saubere zuverläſige Lauffrau
in feinen Haushalt geſucht
Schloßgartenſtr. 73, pt (*13094 Laufmädchen oder Lauffrau
geſucht für täglich ca. 3 Stunden
Frankfurterſtr. 78, 2. St. (*13114 Jüng. ſauberes Mädchen für
Haush. u. Kinder per 1. Juni
bei hohem Lohn geſucht Kaſinoſtr. 16, II. (*13084 Bürg. Köchin oder Aushilfe zu
lenvermittlerin, Karlſtr. 31. (*13074 2 Servierfräulein ſofort geſ.
Schloßgaſſe 14.
(*13087 Männlich gauf Anwalts=
June, Anfänger büro geſucht.
Off. u. M 33 a. d. Exp. (*12877ds
Eine vornehme
Verſichet=
ungsbank ſucht für ihre Abe
teilung: Leben, Leibrenten=
Haftpflicht u. Unfall einenge
eigneten Mitarbeiter z. Aus
füllung ſeiner freien Zeit
Einwandfreie Vergangenhei
iſt Bedingung. Unterſtützun
wird in weiteſtem Maße ohn
Kürzung der Proviſion ge
währt. Offerten unter M60
(*1302
an die Exped.
ſucht per ſofort, event. 1. Juli fü
Regiſtratur und andere klein
Bureauarbeiten jungen Mann mi
ſchöner Handſchrift. — DerPoſte
iſt auch für ält. penſionbeziehender
Herrn geeignet, der früher ähnlich
Stellung bekleidet hat. Offerte
mit Angabe ſeith. Tätigkeit, de
Gehaltsanſpr. ꝛc. sub L 39 a
(*1247
die Expedition.
Commis.
Junger, tüchtiger Mann
flotter Stenograph u. Maſchinen
ſchreiber, für 1. Juli von hieſige
Firma geſucht.
Offerten mit Referenzen un
Gehaltsanſprüchen erbeten an die
Exped. ds. Bl. u. M 94. (*1310
bis 12 Mk. täglich, kam
10 tüchtiger Mann mit Leichtig
(*1310
keit verdienen.
Näh. Aug. Eichmann, K anichsteinerstr. 11
Jüngerer
Techniker
mit Kenntniſſen in der einf. Buch
führung per ſofort geſucht. Gefl
Offert. mit Gehaltsanſprüchen uni
Zeugnisabſchriften unter M 84
an die Expedition erbeten. (1190.
geſucht z. Zigarr.
Agent verkauf a. Wirt
ꝛc. Vergütet werden 300 Mark
monatl. H. Jürgensen & Co..
(11834fi
Hamburg 22.
Schiffsjungen
erhalten gratis Auskunft über
Kar=
riere und Ausrüſtung J. Braudt,
Altona a. Elbe, Fiſchmarkt 20. (11346Ea
für den Püingst-Becarft
Robespierre-Kragen . 096, 126, 115. 926, 276. 3 25, 3.75, 425eic.
Gabots und Sarierer-.6.75, 6.50, 1.25, 1.50, 1.90, I.75, 2.90, 2.25 vw.
Blusenkragen u. Garnituren
Jackettkragen, Plissee in Tüll u. Batist
Carl Schürmann &Co.
in grosser Auswahl.
Ecke Elisabethen- und Wilhelminenstrasse.
(11883
Rentables Geschäft f. Darmstadt
(kein Laden, Kaſſageſchäft), welches leicht zu führen iſt, keine
Branchekenntniſſe erfordert, ſofort an ſolventen Herrn, auch
Nichtkaufmann, wie Offiziere a. D., Rentner uſw. zu
übertragen bei entſprechendem Umſatz
Jahresverdienſt 8000 bis 10000 Mark.
Kann auch als Nebenbeſchäftigung geführt werden.
Er=
forderlich 5000 Mk. Ausführliche Bewerbungsſchreiben mit
Referenzen und Altersangabe an Haaſenſtein & Vogler,
A.=G., Berlin W 8, unter F. z. 9055.
(11866fl
Pfleger zu gelähmtem Herrn
ſo=
fort geſ. Off. nebſt Gehaltsanſpr. u.
((*12912dts
M 38 an die Exp.
Tüchtige
Polſterer und Lederarbeiter
bei hohem Lohn ſuchen 11868si
Rose & Co., Dortmund
n, ee
(Reſerviſten Leute, 15——34 Jahre,
Lautehuter
welche in fürſtl., gräfl. u. herr=
mit Bau= und Büropraxis, flotter
Zeichner, per ſof. geſ. (11920sim
Off. mit Gehaltsanſpr., Zeugn.
und ſelbſtgef. Zeichnungen unter
M 95 an die Expeditian ds. Bl.
Ich ſuche zum Verkauf meiner
Spezialfabrikate:
Glasbauſteine
Feuerſichere Verglaſung
Oberlichtplatten
begeh= u. befahrbar bei der
Bau=
welt eingeführte
(118420
Platzvertreter.
H. Georg Herzberg
Berlin-Friedenau, Büsingstr. 20.
Brauchekundiger Commis
wird von einer größ. Fahrradhdlg
per 1. Juli geſucht. Off. mit
Ge=
haltsanſpr. u. M 73 Exp. (*13052
ſchaftl. Häuſern Diener werden
wollen, geſucht. Proſpekt frei.
Kölner Dienerfachſchule, Köln,
Chriſtophſtraße 7.0
(113410I
Stellungen
in der Induſtrie, Land= und
Forſt=
wirtſchaft gleich wo u. welcher Art,
hat ſtets zu vergeben Eduard
Koltermann, Berlin,
Breslauer=
ſtraße 18, gewerbsmäßiger
Stellen=
vermittler, Rückvorto 20 Pf. (11836E
aher Fereret
Schuchardſtraße 9. (*12853mdfs
Erſtkl. und beſtren. Firma
ver=
gibt für Darmſtadt eventl. mit
Umgebung angen. u. angeſ.
Ver=
tretg. i. fein. Gebrauchsgegenſtand,
der begehrt. Artikel iſt f. jed. herrſch.
Wohng Einfam.=Haus, Penſionat,
Hotel, Sanat. ꝛc. an gewand. repräſ.
erireter
derkl. Kautionleiſt. u. in ſeith.
Tätig=
keit Erfolge nachweiſ. kann. Off. u.
F6109 an D. Prenz, Malnz. (Fr11701
Ordentliche
Männer und Frauen
können durch den Verkauf meiner
leicht abzuſetzenden, ſehr prakt.
Haushaltungsartikel leicht
fül. Mr.10 Pfs r. 15
verdienen. Jede Hausfrau kauft.
Adreſſe mitteilen unter M 45 an
die Expedition ds. Bl.
(*13026
Einer alt eingeſeſſenen
.
Darmstädter Firma
(13995f
durch Uebernahme
unſerer Vertretung Gelegenheit
geboten zu lukrativer
Betäti=
gung. Bedingung: Gute
Ver=
bindung zu beſſeren, bürgerlichen
und induſtriellen Kreiſen.
Offert. erb. unt. P. C. H. 250
an Rudolf Mosse. Frankfurt a. M.
Hoher Nebenverdienſt
wird Ihnen in bar ausbezahlt durch
Vermittlungen von Verſicherungen
aller Art. Off. u. K 22 a. d. Exp. 10
Erstklass. Lebens-vers.-Ges.
ſucht ſtille Mitarbeiter, hohe
Pro=
viſion. Offert. u. M 87 an die
Expedition ds. Bl.
(*12089ss
Tüchtiger ſelbſtändiger
Vor=
jarbeiter für Eiſenbetoubau
ge=
ſucht — Offerten unter I1 82 an
die Expedition d. Bl.
(*13020
Tüchtige (11483oms
Polierer
gelernte Schreiner, bei hohem
Lohn ſofort geſucht. Nur abſolut
erſtklaſſige Kräſte wollen ſich
melden bei der Pianofortefabrik
Karl Arnold
Ecke Erbacherſtaße (Laden).
Seiblſediger Buſcſaſer
findet dauernde Arbeit (B11826
Orangerie=Allee 7.
Junger Kelner, Köche, Haus= u.
Servierburſche m. g. Zeugn. geſucht
A. Dingeldein, gewerbsmäßiger Stellen-
Armitr., Schüßenſtr. 10½ (*13104
Für Engros=Haus wird älterer,
noch rüſtiger, gut beleumundeter
Mann als
(11908si
Torschlesser
und Wüchter
geſucht, der Halbinvalide ſein kann,
aber gutes Gehör beſitzen muß.
Lebenslauf mit Zeugnisabſchriften,
Referenzen u. Lohnanſprüchen unt.
M 93 an die Expedition erbeten.
Sauberer jüngerer
Hausbursche
per ſofort geſucht.
(11714dfs
Ludwig Nösinger
42 Elisabethenstr. 42.
Kräftiger
Magazinsarbeiter
geſucht. Näheres Magazinskontor
Rheinſtraße 25.
(11711dfs
perſofort
Jüng. Hausburſche geſucht.
*13001fs Eliſabethenſtraße 6.
Strickmaſchine und
Arbeit (A9940
zu vergeben. 3—5 Mk. Verdienſt
täglich. Proſpekt gratis. Neher &
Fohlen, Trikotagen u.
Strumpf=
warenfabrik, Saarbrücken D 19.
s Undken
für Obſt u. Gemüſe in guter Lage z.
mieten geſucht. Offerten m. Preis
unter M 67 an die Exped. (*13041
Gesucht
z. 1. Juli Martinſtr.
Herdweg=Gegend Stall
für Offz.=Pferd: auch Einzelſtand
mit Zubehör, Burſchengelaß nicht
erforderlich. Offert. mit Preis unt.
A 79 an die Exp. d. Bl. (*13064si
Dur Vergröß. unſ. Fremden=
Penſion ſuchen wir ein
größeres Haus
in feiner Lage zu mieten, event.
zu kaufen. Zentralheizung, Bad,
Gas und elektriſches Licht
er=
wünſcht. Offerten an Fräul. K.
und M. Gaulé erbeten. (11712a
mnen
Sleines Haus od. ſchöne 2.=3.=
3 Zimmer=Wohn. m. kl.
Werk=
ſtätte in freier ſonniger Lage zu
mieten geſucht. Gefl. Off. mit m. größ. Gart. geg. gut rent.
Wohn=
genauer Preisangabe unt. M 81
an die Exped. d. Bl. (*13080sim
Gesucht Wohnung
von 4 evtl. 5 Zim. m. Zubeh. auf
1. Oktbr. Adr.=Ang. mit Preis unt.
zu 76 an d. Erv. . Bl. erb. (*12066
Wohnungsgeſuch
p. 1. Okt. geräum. 3— 4 Zim.=Wohn.
geſ., a. liebſt. mit Ver. Gefl. Off. nur
m. Preisang. u. M 65 Exv. (*13019
3=bis 4=Zimmerwohnung von
kl. Familie (3 Perſ.) z. 1. Juli von
Beamten geſucht. Erw. Balkon.
Offerten mit Preis unter M 77
an die Erv. ds Bl. erb. (*13063
Chem zobr. Duſſeldorf, At. Geſ.
mnmmmimmnahmmhmammhhamhmaimn
m d
Ke
von A. Hodureſt, Katibor ist das
. ca. 35 Jahren glänz. bew.
Ver-
iigungsmittel aller Insekten und
Ungeziefer, wie Schwaben, Russen,
Nanzen, Fliegen Föhe, Vogelmilbon,
otten, Ameisen, Schnaken. Erfolg staunen
erregend! In Darmstadt bei:
L. Fuld, L. Zink (Inh.
W. Zink.
(11914
ſehr groß mit Gas, Elektr. Licht,
Dampfheizung u. all. Zubeh z. verm.
Durtauraum& Eleg. Wohnung auf Wunſch. (3960ms
Ecke Rhein- u. Grafenstraße.
Kamera 10X15 Groß=Brauerei
geſucht. Off. mit gen. Beſchr. u. Pr
unt. M 57 an die Exped. (*13365
Huter Privat=Mittagstiſch
Schuchardſtr. 13, II. (9627a
Wer tauſcht Villa=Landhaus
haus (4 Wohngn.) in Darmstadt, nur
mit 4% I. Hyp. belaſt. Off. unt.
M. 88 an die Exped. (*13100
d mit gutgeh. Kolonial=
Haus waren=, Obſt= und
Ge=
müſe=Geſchäft im Johannesviertel
zu verkaufen. Offert. unt. M 47
an die Expedition. (*12956sms
Wer vorteilhaft ſchnell u. diskret
Von ruh., pünktl. zahl. Fam. w. Grundſtücke, Villa, Wohn=
und Geſchäftshäuſer, Ziegelei,
Mühle, gr. u. kl. Landwirtſchaft.,
Fabrik. u. ſpec. Terrains verk. od.
kaufen will, wende ſich innerhalb
3 Tagen an unſ. Vertreter Wilh.
Klenow, poſtlagernd Darmſtadt,
Allgemeines Verkaufs= u.
Finan=
zierungs=Bureau.
(118355l
mit nur erſtklaſſ hell u. dunkel Bier
bei mäß. Preis mietet Lokale u. ſucht
Abnehmer, auch Flaſchenbier=
Kund=
ſchaft in Darmſtadt u. Umgeg. unter
Gewährung von Darlehn u.
Hypo=
thekenkapital zu niedrig. Zinsfuß.
Befl. Offert. unter MI 68 an die
Expedition ds. Bl. erbeten. (*13037
iſt zum 1. Juli ds. Js. an tücht.
kautionsfähige Wirtsleute zu
vergeben. Geſl. Anerbieten an
Grauerei W. Kummel
erbeten.
(1840sid
Tee-, Kakao-,
Honig-
eert ereilte
abzugeben. Erforderl. ca. 400 Mk.
Offerten unter B. 52 poſtlagernd
Jugenheim a. Bergſtr. (11915si
Dame ſucht möbl. Zimmer Wirtschaft oder Gasthaus
bei hoh. Anzahl. zu kauf. geſucht. 11, Hobchengelder
bei guter Familie oder einzelſteh.
Platz egal. Off. u. K 4 Daube &
Dame. Off. an G. Dodt,
Mün=
chen, Römerſtr. 23/0. (*12966fs
Hermannſtraße 39, Haus, 15
Zimmer, Stall, r. G. 1. Oktober.
Näheres Aliceſtr. 17, II. (*13078
Zelche ruh. Familie möchte mit
Beſitzer allein freiſt. hocheleg.
Villa (6 Zim.=Wohn.) bewohnen.
Off u. M 84 a. d. Exp. (*13073
Landwehrſtraße 1 6 Zimmer=
Wohnung, gegenüber dem
Herrn=
garten, mit Gas u. Elektr., neu
herger., nebit Zubeh. p. ſof. (*13085sm
Co., Frankfurt a. M.
(11847D
bad=Villa b. Hbg., 9ger.
Z., gr. Gart., bill. z. verk.
6000 M. Az. Höh Schul.
Jagdgel., Fiſch. Off.R34
15
H bef. R. Mosse, Hamburg. (18u
n
Landhausverkauf!
Erſtklaſſ., neuerbautes
Land=
haus, Nähe Darmſtadt, billig zu
verkaufen. Off. u. M 92 an die
Expedition ds Bl.
(11904
zu 4% Zins per 1. Juli und 1. Okt.
auszuleihen. Gefl. Anfr. unt.
M 74 a. d. Exped. erbet. (*13034
Baukapital zur
9—10000 M. Fertigſtellung
eines Wohnhauſes geſucht. Offert.
u. M 75 a. d. Exp. d. Bl. (*13056sim
2000 Mk. II. Hypothek
auf neuerbautes Landhaus von
Selbſtgeber geſucht. Of. unter
M1 91 a. d. Expedition. (1903
Garten
großartiges Spekulationsgelände
Blumenthalstr. 111
Meinen nur 3 Minuten zu Fuß bei Darmſtadt gelegenen, ca.
eine ſchöne 4=Zimmerwohnung, neu5000 am großen Garten mit neuem Wohnhaus verkaufe ich zu
hergerichtet, 2. Stock, ſofort zu ver=25 060 Mk. bei 12 000 Mk. Anzahlung. Reſt kann 9 Jahre zu 4½
mieten. Näh. Max Guckenheimer,ſtehen bleiben. Vermittler erh. bei erfolgter Anzahlung 1000 Mk. Prov.
(11923ms
Gr. Ochſengaſſe.
Offerten unter M 96 an die Exped. d. Bl.
(1192sms
Dieburgerſtr. 10 2=Zimmerw.
für ält. Ehepaar o. einz. Perſon per
1. Julizu vermieten.
(11924a
Roßdörferſtr. 26 ſchöne Zwei=
Zimmerwohnung Manſarde ſofort
(11918ms
zu vermieten.
Mierte Zimmer
gut möbl. Zimmer per 1. Juni
zu vermieten.
(11899ms
Heidelbergerſtr. 75, pt., möbl.
Zimmer zu vermieten. (B11919ids
Sie finden sofort durch mich
Käufer oder Teilhaber
da ich lt. notariell. Bekundung ca. 3000 solv. Reflekt. für allerh. hies.
u. auswärt. Geschäfte, Grundstücke, gewerbl. Unternehmen etc. a. d. Hand
habe u. solche durch Iusertion in ca. 650 Tages- und Fachzeitungen immer
wieder neu beschaffe. Abschlüsse werden fortlaufend schon innerh.
woniger Tage ersielt. Verl. Sio Kostentr. Besuch. (2590l
(Inh. Conrad Otto), Köln a. Rh.,
E. Kommen Nachf. Kremgase 8. Fernspr. B. 9896.
Dresden, Berlin, Hamburg, Leipzig, Stuttgart, Nürnberg. Breslau.
Gerinen
Aelt. Her ſind overnd. Beuſton
in comf. freiliegend. Villa i.
Darm=
ſtadt bei erſtklaſſiger Verſorgung.
Off. unt. MI 83 a. d. Exp. (*13072.
Hypotheken-Kapital
in kleineren und grösseren Posten anzulegen durch
Grossherz. Geometer I. Kl.
Gg. Keil, Immobilien:: Hypotheken
Darmstadt, Rheinstrasse 47, Telephon 2070. (4697a
Motorwagen-Fahrrader.
Man verlange Meteiatwanusau Preislista.
rtreter: Haas & Bernhard, Darmstadt, Rheinstr. 19.
Briehinkels Sunndags=Noochmitdags=
Bedrachtunge.
Nemlich der Zuverläſſigkeitsflug.
Un iwwerhaubt der Flugtag in Darmſtadt bei
Grieſem.
Alſo ich muß ſchun ſage, ich hab die Darmſtädter ſchun
manchmal aus em Haische geſehe wann ergend was los
geweſe war, awer ſo wie am vorige Freidag —?
Heiliggewerzel nochemal, wor deß noch die Reſidenz,
die wo immer uhig un gemiedlich und friedlich nooch dem
bekwehme Tembo „ach nun drinkt er keinen Kunnjack
mehr” ihr Lewe lebt un ſich dorch nir aus de Ballags
bringe leßt?
Ich glaab, wann mer uff amol im Grieſemer Sand
Diamante entdeckt hett, der „Zug noch Weſte” hett net
größer ſei kenne! Alles war wie aus Rand und Band —
nor die ehemalig „Sieddeitſch” die hott den Rummel net
mitgemacht Und zwar mit Recht. Soll ſie valleicht die
agehende Kongguhrenz aach noch unnerſtitze? Un ſoll ſich
des bische Bobbularidät, deß wo ſie ſich in finfundzwanzig
Johr mit Mieh un Not erkemft hott, im Handumdrehe
widder abkaafe loſſe?
Nag dißmol war ſe ganz entſchiede Herr der
Sidde=
watzion und hott Eich emal gezeigt, was Ihr ſeid, wann
ſe Eich im Stich loſſe dhut. Des ganze Johr werd iwwer
ſe reſſeniert und geſcholle, un es haaßt im geringſchätzigſte
Ton „die Sieddeitſch” Awwer wann emol en Flugdag
is, oder ſowas, dann is ſe Eich widder recht. Ja ich hab
Leit reſſeniern heern am vorige Freidag, die ihr valleicht
in de finfundzwanzig Johrn ihres Beſtehens noch nix zu
leſe gewe hawwe.
Un iwwerhaubt, was geht dann die Sieddeitſch de
Flugdag a? Hott mer ſe valleicht geftogt, ob ſe mitſchbiele
will? — Gottſeidank is ſe uff die paar Fennig Verdienſt
net agewieſe, ſie hott all die Johre her ihr fedde Dividende
eigeſteckt, ohne daß ſe ſich e Baa ausgeleiert hott und do
brauchs ihr jetzt als „Heſſiſche Eiſebah=Aktzie=Geſellſchaft”
iwwerhaubt aach net zu bräſſiern.
Un kann mer der neie Direktzion valleicht zumute, daß
ſe ſich ausgerechent an eme Freidag zum erſtemal
bro=
duziert und ſucht en außergewöhnlich großſtädtiſche
Ver=
kehr zu bewältige? — Selbſt de Bismarck hott an eme
Freidag nix Wichtiges erledigt, un was de Bismarck
ge=
loſſe hott, kann aach die neie Eiſebahgemeinſchaft loſſe.
Deß is emol mei Maanung.
Awwer ſo ſin die Menſche. Noch is des
Verbrieder=
ungseſſe, des Verſchmelzungsmenuh kaum richtig verdaut
un ſchun verlangt mer vun de neigegrinde „Heag”, daß ſe
nu mit alle Schickahne drufflos fuhrwerkt! No, ich brauch
mich heit nett widder uffzurege, ich hab ja bereits neilich
eiwandsfrei feſtgeſtellt, daß die neigebacke Direcktzion alles
for uns dhut was ſe will, un ich hab dem, wie mer in de
bar=
lamendariſche Dibblohmadeſchbroch ſeegt, nix mehr
hinzu=
zufiege.
Awwer es brauch deſſentwege noch Niemand zu denke,
daß ich vun de Heag=Direcktzion beſtoche bin, un damit.
daß ich e bische Stimmung for ſe mache dhu. Ona, ich
bin lediglich e Freund vun de „Heag” un als ſolcher werd
ſe jederzeit e Stitz an mar hawwe, und wer ſich gege unſer
Heag” verſindigt, der krickt mich an de Hals. Un wie
ge=
ſagt, deß dhu ich alles aus freie Sticke un ganz vun mir
ſelwert un wann ich aach drunner leide muß. Un damit
kemt ich jetzt widder uff de Flugdag.
Mir warn nemlich aach drunne ich un mei Familijeh
die vorwitzige Geſtecker. Dann geht dann heitzedag noch
ebbes vor ſich, wann net die Weiwer vorne dro ſin? Un
mei Starnkaſte nadierlich, der muß am Vornedraſte ſei,
um damt, daß ſe himenoch wider eibes zu ſchenne hot.
Un deß muß ihr de Neid loſſe, deßmol hott ſe ſich ſelbſt
iwwerdroffe. Sie hot geſcholle vun de Nacht um drei wie
mer uffgeſtiege ſin bis de Awend um zehn, wie mer widder
haamkumme ſin. Un heit guckt ſe mich noch net a‟,
ſun=
dern — Awwer ich will net vorgreife, ſundern de Reih
nooch verzehle.
Alſo mei Weibsleit warn nadierlich aach in ere helle
Uffregung, no un deß wor ja aach begreiflich, indem daß
briefadiehm bis dado noch kaaner bei en „geland” is, noch
net emol e gewehnlicher Fußgenger, ganz abgeſehe vun
eme werkliche Affejadicker uff eme ſimble Adecker. Die
Gelegenheit wollte ſe ſich alſo net entgeh loſſe un die ganz
Nacht hotts in ganer Duhr gehaaße: „Vadder, guck emol
nooch de Fahn!”
Noch niemols im Lewe warn ſe aach mit ihre
Doa=
lädd ſo ſchnell ferdig, wie an dem Morjend, allerdings, ſie
war gach denooch! — Meine Settche ihr falſcher Zobb
wollt abſolud net barriern, der hot ſcheints deß Gewidder
im Leib un er is ihr abſolud net henke gebliwwe uff ihrm
Werwel, un do ſeegt unſer Fritzche: „Ei Mudder, babb
derrn doch mit Zijellack druff! — Der wohlgemaante Rat
hot em nor e Ohrfeig eigedrage, weil ſe net mehr Zeit hat
for e ausgedehnt Beſtrofung.
Endlich warn mer dann ſo weit. In de Uffregung
hate awwer mei Druſchele ganz vergeſſe ihrn Kaffee zu
drinke, e Glick, daß ich wenigſtens drei Taſſe gedrunke
hatt. Nix wie fort, hotts gehaaße, damit mer wenigſtens
die Strambelbahn noch krieie. No ich kann Ihne ſage,
dem Moſes ſeelig ſei Auszug aus Eſchibbde muß gegen den
unſerige en Schbaziergang vun de Dunkahnſchul geweſe
ſei. Mei Fritzche is vorneweg, ich hinnerher, mei Döchter
hinnedrei und mei Settche hinnenooch.
Awwer, wie mer endlich in dem Drojaniſche Gickel,
ich wollt ſage in de Sieddeitſch, glicklich verſtaut worn ſin,
do ſin mer dorch des Gedrick un Gedräng doch e bische aus
e nanner gerode. Mer kennt ſich do emol e Bild mache,
wies eme amerikaniſche Ochs ſei muß, wann ſei ſterbliche
Iwwerreſte in de Blechbir gezwengt werrn. Un eme
Rollmobs kanns in eme Heringsfaß net wohler ſei wies
uns geweſe is.
Wie ich derr Ihne dann uff em Schießplatz glicklich
mei Familijeh widder zuſammegeſucht hatt, do hab ich
meine Aage net gedraut, ſo verſchameriert war ſe. Mei
Settche hatte ſe mer ganz aus de Faſſoo gedrickt un ihr
Barrick mitſamſt ihrm Kaboddche hatt ſe in de Ank henke.
Mei Döchder hawwe ausgeſehe wie ſo e paar windſchiefe
Aadecker. Bloß unſer Rieckche, die hot ſich ſauwer
dorch=
laweriert, dann die hott unnerwächks en Kawallühr
uff=
gegawelt, en werkliche Schbortsmann, der hott ſe mit uff
die Driebiehn ge-ſchmuggelt.
No wie mer uns dann nooch vieler Mieh en Platz
er=
kemft hatte un hatte uns glicklich dorchgedrickt bis vorne
hie, da. do is meine Settche uff amol eigefalle, daß ſe noch
kaan Kaffee gedrunke hatt. Ich hab ſe verdreeſt bis uff
ſpeter und hob ihr ſogar e Daß Bulljoo verſproche, awwer
ſie war netmehr zu halte Zu allem Unglick hott ſe jetzt
gach noch gemerkt, daß ſe ihr Stiwwel verkehrt agehatt
hott, deß haaßt, net die Abſätz an de Fußſchbitze ſundern de
Linke am Rechte, was bei meine Settche mit ihre runde
Fieß imerhin vorkumme kann.
Jetzt wor ſe iwwerhaubt net mehr zu halte un ihr
Geſundheit gingt ihr vor, hott ſe geſagt, un ich hett
iwwer=
haubt kaa Herz un kaa Gefiehl for ſe un ſie dhet uff die ganze
Affejadick verzichte wann ſe kaan Kafſee im Leib hett, un
was dhet dann de Herr Hirdt denke, wann er ſe mit zwaa
verkehrte Fieß ſehe dhet un iwwerhaubt weer ich ganz
allaans dro ſchuld, daß ſe mitgange weer un ſo.
No was wollt ich mache, ſie hott ſich unner garkaane
dreiundzwanzig Umſtände halte loſſe un ſo hawwe mer
uns widder dorchs Volk gedrickt, hawwe uns zwaa
Dutzend Gewitter uff de Kobb winſche loſſe un ſin im
Lager in e Wertſchaft.
Do hott dann zuerſt mei Settche ihr Stiwwel
ge=
wechſelt un mittlerweile is aach ſo e zwaaſchlefrig
Dul=
ſineg agewackelt kumme, die anſcheinend vun unſerm
Be=
ſuch gornet erbaut war.
„Wos krieje Se?!” ſeegt ſe.
„Hawwe Se Kaffee? hab ich gefrogt.
„Ja”, ſeegt ſe, „awwer es is kaaner mehr do.”
„No hawwe Se vielleicht ſunſt was Warmes?” hab
ich geſagt.
„Außer Schbielwaſſr, heit ich monenan ur.
ſeegt ſe.
„No hawwe Se vielleicht en Schnabs?” hab ich ge
ſagt.
Ohja” ſeegt ſe, „was wolle Se for aan, Kunnjad
Steinhäger, Mambe halb und halb, Bennedickdiener ode
Pefferminz,
„Pefferminz”, hab ich geſagt.
„Deß hab ich mer gleich gedenkt, daß Se den verlange‟
ſeegt ſe, „„dann der is uns nehmlich heit morjend aus
gange —
„No” hab ich geſagt, „do gewwe Se in Gottesnam
en annern her!“
„Ja”, ſeegt ſe, „die annern Makke fiehrn mer net, di
werrn bei uns zu wenig verlangt Un domit ho
ſe uns allaans geloſſe, denn in dem Moment hott me
grad die Leit kreiſche heern. Mei Settche awwer, di
bereits uff de aane Seit ſchun in Ohmacht gefalle wa
is dodorch widder zu ſich kumme Mir hawwe alſo de
erhoffte Kaffe im Stich geloſſe un ſin widder uff 1
Flugplatz gerennt un do ſin mer grad noch dezu kumm
wie der letzte Flieger geland war. Geſehe hawwe mer
jo net, dann er war ſchun hunne un es hawwe ſo viel Le
vor uns geſtanne.
Wie ſich die Meng e bische verlaafe hatt, hawwe me
dann endlich aach unſer Kinner widder gefunne un ſpete
is aach des Rieckche mit ihrm Schbortzmann erſchiene,ſ
daß mer nooch zwaa gute Stund all widder ſchee beiſamn
warn. Un da hawwe mer einſtimmig inkluſiefe vun der
Schbortzmann, beſchloſſe hunne zu bleiwe um de kummenk
Ereigniſſe am Noochmitdag entgege zu ſehe.
Un ſo hawwe mer uns in e Wertſchaft geſetzt, wo me
gach was krickt hott, un hawwe uns reſtauradiert u
hawwe die Zeit in aregender Unnerhaltung doodgeſchlag
Mei Settche hott reſſeniert und ich hab mich mit der
Schbortzmann iwwer die Flugdechnik unnerhalte. Dan
heit kann ich aach mitredde. Un ſeid ich den Iwwer
landflug riskiert hab, ſellwigsmol nooch dere Erdbien
bohl, un bin in de Kerchſtroß dem Schutzmann uff de Kob
gefalle, ſeid dere Zeit bin ich wer un kenn mich aus in d.
Flugkomick un in de Piloderei.
Dann wer iwwerhaubt heit noch ebbes gelte wi
unner ſeinesgleiche, der muß zum wenigſte ſchun emol i
eme Flugabbarad geſeſſe hawwe, un vun ſo eme klaan
Abſtetzche verzehle kenne, un muß was verſteh vun Höhe
akord un Flugſtradeſchie, un muß en Broballer vun em
Ausbuffrohr unnerſcheide kenne, un en Vergaſer vun er
Seideſteierung, un derf iwwerhaubt net mehr Modoo
ſage ſundern Moodor, ſunſt werd er for en rickſtendige Sim
bel gehalte.
Un deshalb hawwe mer aach ausgehalte uff er
Schießplatz vun de Morjend bis de Awend, un wie de Mit
dag des Wetter ſo ſchlecht is worn, do konnt ich mein
Settche werklich net Unrecht gewwe, die gemaant hot:
mer hett ins Programm drucke ſolle „bei ungünſtige
Witterung findet der Zuverläſſigkeitsflug acht Dag friehe
ſtatt.
Iwwerhaubt hott der ganze Zuverläſſigkeitsflug
eigentlich nor aans bewieſe: unſere „Sieddeitſch”
braucht=
vordehand emol noch net Angſt zu ſei. Ewe hott ſeinod
des Heft in de Hand un kann fahrn wann ſe will un brauch
ſich an kaan Fahrplan zu halte un an kaa Witterung.
Mied un verfrohrn un lendelahm ſin mer de Awenk
nooch Grieſem gegondelt um uns wenigſtens for en gute
Platz in de Drammbahn zu ſorge. Un mir hawwe wune
ner geglaabt wie ſchlau als mer wern, awwer —die
„Heag” war ſchlauer, die hott ſich aafach geſagt: Habtihr
mich de ganze Dag net gebraucht, ſo brauch ich Eich ſetzt
gach net”. Un domit hot ſe de Bedrieb eigeſtellt. Un mir
warn gach noch extra nooch Grieſem gelaafe!
No der „Flugdag” ſoll mer eweil gedenke! Mei
Fa=
milijeh hott ja die Aſtrengung ſoweit iwwerſtanne bis uſt
mei Settche, die hott ſich ſo erkelt, daß ſe en Schnubbe hor
wie e Haus, ihr Ausbuffrohr is geſchwolle un ihr Vergaſen
drebbelt wie en Scheernſchleiferskiwwel, ihr link
Seide=
ſteierung muß ſe mit Kamferſpiriduß eireiwe un ihr
Drag=
geſtell dhut ihr ſo weh, daß ſe ſich net uff die Brobäller
ſetze kann.
No wann des Wetter ſo bleibt, kann ſe ſich pflege
iw=
wer die Pingſte un in dieſem Sinne winſch ich Ihne des=
R. Sch.
ſelwe. Vagniegte Feierdag!
ist bei Katarrhen der Luft- u. Verdau
ungsorgane, sowie bei Anfällen von
Ofenbacher Nalser Friedrich Guele sicht. Kheumatismus, Slasen- uns
Nierenleiden vorzugsw. zu empfehlen
San.-Rat Dr. S. schreib -Lässt man Kaiser Friedrich Quelle längere Zeit und reichlich trinken, so wird der sichere Erfolg ohne schädl. Nebenwirkung nicht ausbleiben-.
Med-. Rat Prof. Dr. O.schreibt, dass unter dem Gebrauch des Offenbacher Wassers gichtisch-rheumatische Störungen verschwunden sind.
San.-Rat Dr. Sch. nennt Kaiser Friedrich Quelle ein fast sonveränes Mittel gegen Gicht und Nierensteine.
Med.-Rat Dr. K. sagt, das Wasser bekommt dem Magen vorzüglich. Hat es ja unter allen gegen Gicht gebrarchten Wässern den geringsten Kalkgehalt. 20,01605 gegen
(88580f
0,6253 von Fachingen ete.: Die Gefahr der Kälkablagerungen in den Gefässwandungen ist bei diesem Wasser sicher nicht vorhanden
Hauptniederlage für Darmstadt bei: MARIIN JAHN, Pallaswiesenstrasse 30, Telephon Nr. 305.
Darmstädter Herdfabrik u. Emaillierwerk, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Darmstadt
Landwehrstrasse 63.
(11725a,
Eich= Liegewagen bilz zu verk.=
5 Mühlſtraße 8, I. (*12863ds
zelleHoſe zu verk. Schritl.78.
O Soderſtraße 17.
*12881ds
Fern. . HJanentielel ar 5.50 .
hentsche Schuhzentrale, Pirmasens. (*661g
August Schäfer
Inhaber des Ateliers Wolff
Ludwigsplatz 6 Fernruf 1703 Ludwigsplatz 6
Werkstätten für:
Photographie, Vergrösserung,
Malerei, Heim- und Aussen-
Aufnahmen, Gruppenbilder —
— bei billigster Berechnung —
Bestellungen von Medaillons, Schmucksachen mit Semi
oder echter Emaille in verschiedenster Ausführung
— und in allen Preislagen werden angenommen
Lager von Ständern in Holz und in echter Bronze
Sonntags geöffnet von 11—5 Uhr. (9481a
„Chlorodont”
ver=
nichtetalleFäufnisereger
E Gegen
im Munde u. zwiſchenden
Süblen Mundgeruch Zhnen und
bleichtmiß=
farbene Zähne blendend
weiß ohne d. Schmeizu
ſachen, derſch aftſc, Phne, Zehnenten roreht u. tig. (e hech auntch 1 3,
Probetube 50 3. In der Internationalen Hygiene=Ausſtellung Dresden alleits bewundert=
Man verlange Proſpekt und Gratismuſter direkt vom Laboratorium „Leo”. Dresden 8
oder in den Apotheken, Drogerien, Friſeur= und Parfümeriegeſchäften.
38 68.
Samstag. 25. Mal.
1912.
Bekanntmachung.
Nachſtehend bringen wir die für die Gemeinde Griesheim erlaſſene
Bau=
volizeiordnung und Ortsbauſatzung zur öffentlichen Kenntnis.
Baupolizeiordnung und Ortsbauſatzung treten am 1. Juni 1912 in Wirkung.
Darmſtadt, 13. Mai 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Baupolizei=Ordnung
für die Gemeinde Griesheim.
Auf Grund des Artikel 2 des Geſetzes vom 30. April 1881, die allgemeine
Bau=
ordnung betreffend, und der §§ 3, 6, 8 und 9 der Ausführungsverordnung vom 1.
Fe=
bruar 1882, wird nach Vernehmung des Gemeinderats und der Ortspolizeibehörde
unter Zuſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes und mit Genehmigung Großherzoglichen
Miniſteriums des Innern vom 25. März 1912 zu Nr. M. d. J. 4695 für die Gemeinde
Griesheim verordnet, wie folgt.
Zu Artikel 28 der allgemeinen Bauordnung.
§ 1. Zur Errichtung von Bau= und Tünchergerüſten an öffentlichen Straßen
und Plätzen bedarf es der Genehmigung der Großh. Bürgermeiſterei und
Straßen=
eigentümers.
Die Gerüſte ſind feſt, ſicher und ſo aufzuführen, daß Unglücksfälle verhütet und
öffentliche Einrichtungen, wie Brunnen, Kanäle, Rinnſteine, Laternen und dergleichen
gehörig geſchützt werden.
Das Pflaſter der Fahrbahn und die Fußſteigbefeſtigung dürfen durch die Gerüſte
nicht beſchädigt werden. Rüſtſtangen dürfen nur auf Schwellen geſtellt, nicht aber in
den Straßenkörper eingegraben werden. Wird das Eingraben der Stangen
ausnahms=
weiſe geſtattet, ſo wird der Straßenkörper auf Koſten des Hauseigentümers durch die
Gemeinde wieder hergeſtellt.
Zu Artikel 30 der allgemeinen Bauordnung.
§ 2. Das Anhringen von in die Straßenfluchtlinie ragenden Firmenſchildern,
ſowie das Anbringen von Haken zum Aufhängen von Fleiſch= und anderen Waren iſt
verboten.
Wo derartige Einrichtungen beſtehen, ſind ſie, wenn dies das öffentliche Intereſſe
fordert, auf Verlangen der Polizeibehörde, zu beſeitigen. (S. Art. 60 der Kreis= und
Provinzialordnung.)
§ 3. Markiſen müſſen ſo angebracht werden daß ihr tiefſter Punkt 2,30 Meter
über dem Fußwege liegt. Sie dürfen nicht mehr als 1,50 Meter vor die Straßenflucht
und nicht in die Fahrbahn vorſpringen. In derſelben Höhe können Blumenkäſten
unter der weiteren Bedingung angebracht werden, daß durch Abfließen des Waſſers
niemand beläſtigt wird=
§ 4. Türen und Tore dürfen nicht nach der Straße aufgehen. Fenſter und
Läden, welche nach der Straße aufgehen, ſind derartig anzubringen, daß durch ſie beim
Oeffnen Vorübergehende nicht verletzt oder beläſtigt werden können.
§ 5. Die nach der Straße angebrachten Kelleröffnungen müſſen mit dicht
ſchlie=
ßenden Fenſtern, eiſernen Gittern oder Läden abgeſchloſſen werden.
Zu Artikel 32 der allgemeinen Bauordnung.
§ 6. Das Dachwaſſer iſt an der Straßenſeite durch Dachrinnen und bis zur Erde
gehende Ablaufröhren zu ſammeln und in gepflaſterten Rinnen, oder bei erhöhten
Fuß=
ſteigen, in eiſernen Rinnen in die Straßengoſſe weiter zu führen.
Die gepflaſterten Rinnen ſind in einer Breite von 50 Zentimeter aus ſauber
gerich=
teten Pflaſterſteinen mit ausreichendem Gefälle herzuſtellen.
An allen Gebäuden, wo derartige Einrichtungen fehlen, ſind ſie längſtens
inner=
halb zwei Jahren vom Tage des Inkrafttretens dieſer Verordnung an herzuſtellen und
mißſtändige, den Beſtimmungen entſprechend abzuändern.
Die Koſten für derartige Anlagen ſind von dem betreffenden Beſitzer zu tragen.
§ 7. Bei Nichtbefolg der in § 6 getroffenen Beſtimmungen werden die Mängel
auf Koſten der betreffenden Beſitzer von der Gemeinde beſeitigt.
Zu Artikel 32 und 33 der allgemeinen Bauordnung.
§ 8. Die Abwaſſer aus Küchen, Fabriken, Brauereien, Brennereien, Metzgereien
uſw. dürfen nicht in die Straßengoſſen geleitet werden. Wo ſolche Ausgüſſe nach der
Straße zur Zeit beſtehen, müſſen ſie innerhalb 6 Monaten nach polizeilicher
Aufforde=
rung beſeitigt werden.
Ebenſo dürfen Ausgüſſe aus den Hofreiten nicht auf die Straße entleert und
ab=
geführt werden. (S. a. Art. 112 P.=St.=G.)
Zu Artikel 35 der allgemeinen Bauordnung.
§ 9. Winkel oder Reule müſſen an öffentlichen Straßen mit Mauern,
undurchſich=
tigen Türen oder Toren von mindeſtens 2 Meter Höhe abgeſchloſſen werden.
Zu Artikel 39 der allgemeinen Bauordnung.
§ 10. Bauplätze Höfe, Gärten und Vorgärten an bereits eröffneten Straßen oder
Plätzen ſind an der Straße oder dem Platze mit einer dauerhaften Einfriedigung zu
verſehen. Soweit die Einfriedigung nicht als maſſive Mauer hergeſtellt wird und
ſoweit es ſich nicht um Bauplätze handelt, kann ein maſſiver Sockel von genügender
Höhe mit aufgeſetztem, gefälligen Gitter von Eiſen oder Holz vorgeſchrieben werden.
Die Einfriedigung darf, vom Fußſteig gemeſſen, eine Höhe von 1,80 Meter nicht
über=
ſteigen.
Wo ſolche Einfriedigungen noch nicht beſtehen, müſſen ſie innerhalb 3 Jahren,
vom Inkrafttreten dieſer Verordnung an gerechnet, hergeſtellt werden.
Zu Artikel 61 der allgemeinen Bauordnung.
§ 11. Die zuläſſigen geringſten Höhenmaße für Wohngebäude ſollen im
Haupt=
geſchoß 2,60 Meter, im Dachgeſchoß 2,40 Meter im Lichten betragen.
Nebengebäude miſſen von dem angrenzenden äußeren Gelände bis zur
unter=
kante des Daches gemeſſen eine Mindeſthöhe von 3,00 Meter erhalten.
§ 12. Verfehlungen gegen die Vorſchriften dieſer Baupolizei=Ordnung, ſowie
gegen die Ortsbauſatzung für die Gemeinde Griesheim unterliegen den Strafen und
Rechtsfolgen der Artikel 79 und 80 der allgemeinen Bauordnung.
§ 13. Vorſtehende Baupolizei=Ordnung tritt am 1. Juni d. J. in Kraft.
Darmſtadt, den 13. Mai 1919.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Ortsbauſatzung
für die Gemeinde Griesheim.
Auf Grund des Artikel 2 der allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881 und
der §§ 3—5. 7 und 9 der Ausführungsverordnung vom 1. Februar 1882, iſt durch
Be=
ſchluß des Gemeinderats vom 2. Mai 1912 nach Anhörung des Bürgermeiſters und
Begutachtung durch den Kreis=Ausſchuß mit Genehmigung Großherzoglichen
Mini=
ſteriums des Innern vom 25. März 1912 zu Nr. M. d. J. 4695 für die Gemeinde
Gries=
heim nachſtehende Ortsbauſatzung erlaſſen worden:
Zu Artikel 13 der allgemeinen Bauordnung.
§ 1. Zur Benutzung als Bauplatz iſt eine Fläche nicht mehr geeignet:
a) wenn ſie weniger als 70 Quadratmeter enthält,
b) wenn ein Gebäude mit einer mindeſtens 6 Meter langen Vorderſeite unter
Wahrung der Vorſchriften des Artikel 37 der allgemeinen Bauordnung,
auf ihr nicht mehr errichtet werden kann.
Zu Artikel 17 der allgemeinen Bauordnung.
§ 2. Sind zum Zwecke der Schließung eines Gemeindeweges Grundſtücke durch
die Gemeinde erworben worden, ſo werden ſie auf Verlangen der angrenzenden
Grund=
beſitzer an dieſe in Eigentum abgetreten, wenn dies die Anlieger innerhalb
Jahres=
friſt nach erfolgter Erwerbung bei Großh. Bürgermeiſterei beantragen und für das an
ſie abzutretende Gelände der Gemeinde die vollen Erwerbungskoſten zurückzahlen.
Gleichzeitig haben die an den Gemeindeweg angrenzenden Anlieger auf
Ver=
langen der Gemeinde die ihnen zufallenden Teile des geſchloſſenen Gemeindewegs nach
dem Durchſchnittspreis allen anſchließenden Geländes, auch wenn dasſelbe nicht von
der Gemeinde erworben worden iſt, zu übernehmen, jedoch mit der Maßgabe, daß die
Unkoſten des von der Gemeinde erworbenen Geländes bei der Berechnung des
Durch=
ſchnittspreiſes außer Betracht zu laſſen ſind.
§ 3. Wenn aus Anlaß der Regelung der Baufluchtlinien die Gemeinde von
einem Dritten das zur Straße erforderliche Gelände erwerben oder ein Dritter
Grund=
eigentum von der Gemeinde erwerben muß, ſo wird der Preis des zu erwerbenden
Geländes, im Falle die Parteien über den Preis ſich nicht einigen können, von einem
Ausſchuß beſtimmt. Dieſer Ausſchuß beſteht aus fünf Mitgliedern, von welchen zwei
Mitglieder aus dem Gemeinderat von dieſem und zwei Mitglieder durch den beteilig=
en Driten ernanmt werden. Das fünſte Miglied wird von Großh. Kreisamt
Darm=
ſtadt ernannt. Der Ausſchuß wählt unter ſich einen Vorſitzenden und beſchließt nach
Stimmenmehrheit.
Das Recht des Grundeigentümers, die Enteignung ſeines für Straßenzwecke
er=
forderlichen Geländes nach Maßgabe des Geſetzes, die Enteignung von Grundeigentum
betreffend, zu verlangen, wird hierdurch in keiner Weiſe berührt.
Zu Artikel 18 der allgemeinen Batordnung.
§ 4. Außerhalb des Bereichs des Ortsbauplans ſollen in der Regel keine neuen
Gebäude errichtet werden.
Ausnahmen hiervon können im Einzelfalle mit Rückſicht auf die Beſtimmung,
örtliche Lage oder ſonſtige Verhältniſſe der beabſichtigten Bauten nach Anhörung des
Gemeinderats von Großh. Miniſterium des Innern geſtattet werden.
Zu Artikel 20, Abſatz 1 der allgemeinen Bauordnung.
§ 5. Ueber die Herſtellung einer Straße oder eines Straßenteils innerhalb des
Ortsbauplans, ſowie über die Reihenfolge, in welcher die Herſtellung ſtattfinden ſoll,
beſchließt, unbeſchadet der Vorſchrift in Artikel 20 Abſ. 1 Satz 2 und Abſ. 2 der
allge=
meinen Bauordnung der Gemeindevorſtand.
§ 6. Die Herſtellung einer Straße oder eines Straßenteils, worunter hier in der
Regel ein Straßenabſchnitt zwiſchen zwei Quer= oder Seitenſtraßen verſtanden iſt, ſoll
auf Antrag ſchon dann erfolgen, wenn die Straße oder der Straßenteil an eine bereits
hergeſtellte Straße ſich anſchließt und nachdem das für die neue Straßenſtrecke
erfor=
derliche Gelände an die Gemeinde laſtenfrei käuflich in Eigentum übertragen worden iſt.
Steht das erforderliche Straßengelände ganz oder teilweiſe im Eigentum Dritter
und iſt eine Uebertragung desſelben auf die Gemeinde in Güte nicht zu erzielen, ſo
können die Antragſteller einen zur Enteignung durch die Gemeinde ausreichenden, von
dem Gemeindevorſtand zu beſtimmenden Betrag in bar oder mündelſicheren Werten
hinterlegen. Die Herſtellung der neuen Straße oder des Straßenteils ſoll jedoch in
dieſem Falle erſt erfolgen, nachdem in Abſchluß der wegen des Geländeerwerbs zu
führenden Verhandlungen das Eigentum des geſamten erforderlichen Geländes auf die
Gemeinde übertragen worden iſt.
Inſoweit ſich die Gemeinde bereits ſelbſt im Eigentum des erforderlichen
Ge=
ländes befindet, iſt ihr von dem Tag des Beginns der Herſtellung der Straße oder des
Straßenteils an der Wert dieſes Geländes mit 4 Prozent bis zu dem Zeitpunkt zu
ver=
zinſen, zu welchem ſie nach den Vorſchriften der allgemeinen Bauordnung zu deſſen
Erwerb verpflichtet wäre.
Dem Antrag auf Herſtellung einer Straße oder eines Straßenteils wird erſt
ſtattgegeben, ſobald zwiſchen den Antragſtellern und der Gemeinde eine Einigung über
den Kaufpreis im Falle des Abſatz 1 oder über den Wert des Gemeindegeländes im
Falle des Abſatz 3 erzielt iſt.
Zu Artikel 20 Abſatz 4 der allgemeinen Bauordnung.
§ 7. In den noch nicht hergeſtellten Straßen oder Straßenteilen dürfen
vor=
behältlich der nachſtehenden Vorſchriften Gebäude, die nach dieſen Straßen ihren
Aus=
gang haben, nicht errichtet werden.
§ 8. In den noch nicht hergeſtellten Straßen oder Straßenteilen ſoll das Bauen
an den Ecken, welche auf ſchon hergeſtellte Straßen oder Straßenteile aufſtoßen,
ge=
ſtattet werden. Der Bauende hat jedoch, auch das zu der noch nicht hergeſtellten Straße
erforderliche Gelände, ſoweit ſein Eckgrundſtück reicht, vor Erteilung des Baubeſcheids
laſtenfrei käuflich in Eigentum der Gemeinde zu übertragen. Inſoweit die
Ge=
meinde bereits Eigentümerin des erforderlichen Geländes iſt, findet die Vorſchrift des
§ 6 Abſatz 3 entſprechende Anwendung.
§ 9. Soll außer dem in § 8 vorgeſehenen Fall ein Gebäude an einer noch nicht
hergeſtellten Straße oder einem ſolchen Straßenteil errichtet werden, ſo kann dies nach
Anhören des Gemeindevorſtands geſtattet werden, nachdem der Gemeinde das ganzs
noch nicht in ihrem Eigentum ſtehende Straßengelände vor dem Baugrundſtück und
weiter bis zur nächſten hergeſtellten Straße oder dem nächſten hergeſtellten Straßenteil
laſtenfrei käuflich in Eigentum übertragen worden iſt. Inſoweit die Gemeinde bereits
Eigentümerin des erforderlichen Geländes iſt, findet die Vorſchrift des § 6 Abſatz 3
entſprechende Anwendung.
Kommen hierbei mehrere Straßen oder Straßenteile in Betracht, ſo beſtimmt der
Gemeindevorſtand, nach welcher Straße zu das Gelände abzutreten iſt.
Die Bauerlaubnis iſt jedoch in dieſen Fällen ſtets dann zu verſagen, wenn durch
den beabſichtigten Neubau die zweckmäßige Aufteilung des in Frage kommenden
Bau=
blocks in Bauplätze gefährdet erſcheint.
Sofern die Vorausſetzungen des Art. 20 Abſ. 2 der allgemeinen Bauordnung
und des § 36 der Ausführungs=Verordnung gegeben ſind, finden die Beſtimmungen
des § 8 und dieſes Paragraphen keine Anwendung.
§ 10. Ausnahmsweiſe kann das Bauen an noch nicht hergeſtellten Straßen oder
Straßenteilen in Fällen, in welchen die Vorausſetzungen der §§ 8 und 9 nicht vorliegen,
mit Zuſtimmung des Gemeindevorſtands von der Baupolizeibehörde geſtattet werden.
Alsdann hat jedoch der Bauende die für die Erbauung und Benutzung des Gebäudes
oder im öffentlichen Intereſſe unentbehrliche Zufahrt von der nächſten Straße oder dem
nächſten öffentlichen Wege aus und die für den Ablauf des Waſſers erforderlichen
Ein=
richtungen nach den bei der Genehmigung erteilten Anordnungen auf eigene Koſten
herzuſtellen. (Art. 20 Abſ. 4 A. B. O.)
§ 11. In den Fällen der §§ 8 und 9 wird die Bauerlaubnis erſt dann erteilt,
wenn eine Verſtändigung über den Kaufpreis des Geländes oder den Wert des bereits
im Eigentum der Gemeinde befindlichen Geländes zuſtande gekommen iſt.
Zu Artikel 20 Abſatz 1 und 4 der allgemeinen Bauordnung.
§ 12. Die nach den §§. 6, 8, 9 und 10 mit der Gemeinde zu treffenden
Verein=
barungen wegen Eigentumsübergang von Gelände an dieſe, Verzinſung des Wertes
des ihr bereits eigentümlichen Geländes oder Hinterlegen einer Sicherheit ſind
vertrag=
lich, und ſoweit ſie Verkäufe ſind, unter Beobachtung des § 313 B. G. B. vorzunehmen.
Hierbei iſt insbeſondere zu beſtimmen, daß die der Gemeinde gegenüber erwachſenden
Forderungen an Kaufpreis und Koſten oder auf Rückerſatz einer hinterlegten, von der
Gemeinde zum Erwerb von Gelände verwendeten Sicherheit der Gemeinde bis zu dem
Zeitpunkt geſtundet werden, zu welchem ſie nach den Beſtimmungen der allgemeinen
Bauordnung verpflichtet wäre, das in Betracht kommende Straßengelände zu
er=
werben.
Zu Artikel 20 Abſatz 3 der allgemeinen Bauordnung.
§ 13. Bis zur Herſtellung einer Straße oder eines Straßenteils durch die
Ge=
meinde ſind, unbeſchadet der nach Artikel 20 Abſatz 2 der allgemeinen Bauordnung der
Gemeinde obliegenden Verflichtungen in den Fällen der §§ 8 und 9 das Einebnen der
Straßenfläche vor dem Baugrundſtück und weiter bis zur nächſten hergeſtellten Straße
oder dem nächſten hergeſtellten Straßenteil (vergl. § 9 Abſ. 1 und 2), ſowie die für
den Ablauf des Waſſers und ſonſt erforderlichen vorläufigen Einrichtungen nach
Vor=
ſchrift der Baupolizeibehörde von dem Bauenden und wenn es mehrere ſind, von dieſen
unter Geſamthaftung bezüglich der gemeinſamen Intereſſen dienenden Straßenſtrecke
auf eigene Koſten und Gefahr zu bewirken.
Auf Erſuchen übernimmt es die Gemeinde, dieſe Arbeiten ſelbſt auszuführen;
auch kann der Gemeindevorſtand in jedem Fall beſchließen, daß die Arbeiten durch die
Gemeinde auf Koſten der Bauenden ausgeführt werden. Sobald die Gemeinde nach
Artikel 20 Abſ. 1. Satz 2 A. B. O. zur Herſtellung der Straße oder nach Artikel 20
Abſ. 2 a. a. O. zur Vornahme der daſelbſt beſtimmten vorläufigen Einrichtungen
ver=
pflichtet iſt, tritt im Falle des Abſ. 2 dieſes Paragraphen ein Rückerſatz der von den
Anliegern aufgewendeten Koſten bezüglich derjenigen Arbeiten ein, welche alsdann
durch die Gemeinde ebenfalls hätten vorgenommen werden müſſen.
Zu Artikel 21 der allgemeinen Bauordnung.
§ 14. Bei der Anlegung einer neuen oder bei Verlängerung einer ſchon
beſtehen=
den Straße, ſowie bei dem Anbau an ſchon vorhandenen, bisher unbebauten Straßen
und Straßenteilen ſind von den an die Straße angrenzenden Grundeigentümern zu
erſetzen:
1. die Mehrkoſten des Erwerbs von Straßengelände über den Preis welchen
der Gemeindevorſtand für den Quadratmeter allgemein feſtgeſetzt und
bekännt=
gemacht hat;
2. zwei Drittel der Koſten zu der erſten Einrichtung als:
a) der Erdarbeiten zur Herſtellung des Straßenkörpers und der Chauſſierung
der Fahrbahn;
b) der Pflaſterung der Goſſen; das letzte Drittel trägt die Gemeinde.
c) Ferner haben die Eigentümer zu tragen die Koſten der Herſtellung der vor
ihren Grundſtücken herziehenden öffentlichen Fußwege bis zu 1. Meter
Breite. Die Art und den Umfang der Befeſtigung der Fußwege beſtimmt
jeweils der Gemeinderat.
Die unter 1. und 2. a) und b) erwähnte Koſtenpflicht der Anlieger tritt ein, ſobald
auf ihren Grundſtücken ältere oder neue Gebäude an die neue Baufluchtlinie zu ſtehen
kommen oder ihren Ausgang nach der neuen Straße erhalten: die Verpflichtuna unter
2. c) ſofort nach Herſtellung der Fußwege ohne Rückſicht darauf, ob die Grundſtücke
bebaut ſind.
Der Umfang der Koſtenpflicht nach 1. und 2. a) und b) beſtimmt ſich nach Artikel
21 Abſatz 1 Satz 2 der allgemeinen Bauordnung; die Berechnung und Verteilung der
Koſten nach 1. und 2. a) und b) erfolgt nach Artikel 21 Abſatz 2 der allgemeinen
Bau=
ordnung.
In den Fällen dieſes Paragraphen ſoll auf Verlangen der Gemeinde die
Er=
teilung des Baubeſcheids von Hinterlegung einer durch den Gemeindevorſtand zu
beſtimmenden, die Verpflichtungen der Bauenden bezw. die Erſatzanſprüche der Gemeinde
gewährleiſtenden Sicherheit abhängig gemacht werden.
Solange die Gemeinde nach den Beſtimmungen der allgemeinen Bauordnung
nicht zur Herſtellung einer Straße oder eines Straßenteiles verpflichtet iſt, kann auf
Chauſſierung, Pflaſterung der Goſſen, Anlage von Fußſteigen, Kanalherſtellung,
Waſſer=
leitung, Beleuchtung und dergleichen ein Anſpruch gegen die Gemeinde nicht erhoben
werden.
§ 15. Die Unterhaltung der öffentlichen Fußwege, ſowie die der Goſſen übernimmt
die Gemeinde.
Wird das Aufreißen und das hierdurch nötige Wiederherſtellen von öffentlichen
Fußwegen und Goſſen durch die Anlieger veranlaßt, ſo werden die erforderlichen
Arbei=
ten auf deren Rechnung durch die Gemeinde vorgenommen.
Hat die Gemeinde die Arbeiten veranlaßt, ſo übernimmt ſie die Koſten.
Altes Material, das bei Abänderung gewonnen wird, fällt der Gemeinde als
Eigentum zu.
§ 16. Die unbefeſtigten öffentlichen Fußwege, d. h. die mit Sand, Kies oder dergl.
bedeckten, ſind von dem angrenzenden Grundeigentümer in der ganzen Länge ſeines
Beſitztums jederzeit in gutem gangbaren Zuſtand zu erhalten und die durch Regen
uſw. etwa entſtehenden Löcher mit Sand, Kies oder dergl. auszufüllen. Im
Unter=
laſſungsfalle erfolgt die Herſtellung durch die Gemeinde auf Koſten des Säumigen.
§ 17. Die nach dieſer Ortsbauſatzung auf Grund des Art. 21 der allgemeinen
Bau=
ordnung zu erfüllenden Verbindlichkeiten haften als Laſten öffentlich rechtlicher Natur
auf den beteiligten Grundſtücken und gehen mit dieſen ohne weiteres auf jeden
Erwer=
ber über. Sie ſind, wie die beſonderen Gemeindeausſchläge, offen zu legen und zu
er=
heben und unterliegen dem für die Beitreibung der Gemeindeeinkünfte geltenden
Ver=
fahren.
Zu Artikel 29 der allgemeinen Bauordnung.
§ 18. Stallungen, Scheunen, Speicher, Remiſen, Waſchküchen, Aborte und
ähn=
liche Anlagen dürfen nicht an öffentliche Straßen und Plätze geſtellt werden.
Ausnahmen hiervon können wegen beſonderer Verhältniſſe unter der Bedingung
zugelaſſen werden, daß derartige Nebengebäude mit dem Hauptgebäude in eine
gefäl=
lige architektoniſche Verbindung gebracht werden oder auch für ſich einwandfrei
aus=
geſtaltet werden und das Straßenbild nicht beeinträchtigen; ebenſo ſind die öffentlichen
Bedürfnishäuschen oder ſonſtige im öffentlichen Intereſſe notwendigen Gebäude von
obiger Beſtimmung ausgeſchloſſen.
§ 19. Räume, worin mit lautem Geräuſch verbundene Gewerbe betrieben
wer=
den, oder Rauch, Dampf oder Gaſe erzeugt werden, dürfen keine Oeffnungen nach der
Straße erhalten.
Liegen ſolche Räume hinter der Straßenfluchtlinie, ſo muß die Entfernung der
Oeffnungen hiervon mindeſtens 5 Meter betragen.
Zu Artikel 30 der allgemeinen Bauordnung.
§ 20. Das Zurückſetzen der Gebäude hinter die Baufluchtlinien kann mit
Zu=
ſtimmung des Gemeinderats geſtattet werden, wenn der Geſuchſteller ſich verpflichtet,
alles zwiſchen der Straßenfluchtlinie und der Baufluchtlinie liegende Land mit
Garten=
anlagen oder mit ſonſt nicht mißſtändigen Anlagen zu verſehen und gegen die Straße,
ſowie gegen die Nachbargrenze wie die Vorgärten nach § 11 der Baupolizeiordnung
abzuſchließen.
Zu Artikel 37 der allgemeinen Bauordnung.
§ 21. Hinter= und Seitengebäude dürfen in der Regel nicht früher als die
Vor=
dergebäude errichtet werden.
Zu Artikel 44 der allgemeinen Bauordnung.
§ 22. Der Fußboden des Erdgeſchoßes bei Wohngebäuden muß mindeſtens
75 Zentimeter über dem angrenzenden Fußſteig liegen. Bei Nebengebäuden, die
Wohn=
gebäude ſind, iſt dieſelbe Höhenlage über dem angrenzenden äußeren Gelände
anzunehmen.
Bei Verkaufsläden oder Geſchäftsräumen überhaupt kann mit Genehmigung
Großh. Kreisamts Darmſtadt eine geringere Fußbodenhöhe als 75 Zentimeter über
dem angrenzenden Fußſteig zugelaſſen werden.
Zu Artikel 59 der allgemeinen Bauordnung.
§ 23. Alle Neubauten, Mauern uſw., die an der Straße ſtehen und aus
Feld=
brandſteinen oder aus gewöhnlichem Bruchſteinmauerwerk aufgeführt ſind, müſſen
ſpäteſtens zwei Jahre nach ihrer Errichtung mit Verputz oder Anſtrich verſehen werden.
§ 24. Die an den Straßen zu errichtenden Gebäude müſſen eine Straßenſeite von
mindeſtens 6 Meter Länge erhalten. Ausnahmen ſind zuläſſig, wenn es ſich um kleinere
architektoniſch gefällige Ausſtellungs= (Verkaufs=) Räume handelt, über denen ſich aber
keine Wohnräume mehr befinden dürfen.
Gebäude, die mit der Traufkante an der Straße ſtehen, müſſen mindeſtens
8 Meter Straßenſeite und 6 Meter Tiefe haben.
Bei Doppelhäuſern muß die Straßenſeite mindeſtens 10 Meter, bei
Nebengebäu=
den, die an der Straße ſtehen, mindeſtens 5 Meter lang ſein.
In den Straßen. in welchen laut Ortsbauplan Vorgärten vorgeſehen ſind, müſſen
die Vordergebäude, in allen anderen Straßen die Eckhäuſer von der Erdoberfläche bis
zur Hauptgeſimsoberkante eine Mindeſthöhe von 3,50 Meter erhalten und bis zur Firſt
des Daches eine Mindeſthöhe von 9,0 Meter.
§ 25. In Straßen mit Vorgärten darf das zwiſchen der Straßen= und
Bau=
fluchtlinie liegende Gelände nur als Vorgarten und jedenfalls nicht zur Lagerung von
Rohſtoffen uſw. oder in mißſtändiger Weiſe benutzt werden. (Siehe § 12 der Baupolizei=
Ordnung.)
§ 26. Neubauten von Gebäuden und Einfriedigungen ſind in ihrer geſamten
architektoniſchen Geſtaltung, wie insbeſondere bezüglich des Umrißbildes der Gebäude,
der Verwendung der Bauſtoffe und der Behandlung der Wandflächen, anſprechend und
in einer tunlichſt der Umgebung angepaßten Weiſe auszuführen und zu unterhalten.
Das Gleiche gilt entſprechend von Um= und Anbauten, von allen ſonſtigen
bau=
lichen Aenderungen und Herſtellungen, ſowie von der Unterhaltung beſtehender
Ge=
bäude und Einfriedigungen.
Seiteneinfriedigungen von Vorgärten, Vorhöfen und dergleichen ſind in ihrer
Ausführungsweiſe der längs der Straße errichteten Einfriedigung des Grundſtücks
anzupaſſen und dürfen deren Höhe nicht überſteigen.
§ 27. Vorſtehende Satzung tritt am 1. Juni d. Js. in Kraft. Mit dem gleichen
Tage erliſcht das Statut vom 17. November 1890.
Griesheim, den 11. Mai 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Griesheim.
Kunz.
(11811
Bekanntmachung.
Am 1. April d. Js. iſt die Maß= und Gewichtsordnung vom 30. Mai 1908
(R=G.=Bl. S. 349) in Kraft getreten.
Wir weiſen beſonders auf die folgenden Beſtimmungen hin:
§ 6. Zum Meſſen und Wägen im öffentlichen Verkehre, ſofern dadurch der
Um=
fang von Leiſtungen beſtimmt werden ſoll, dürfen nur geeichte Maße, Gewichte und
Wagen angewendet und bereit gehalten werden. Zum öffentlichen Verkehre gehört der
Handelsverkehr auch dann, wenn er nicht in offenen Verkaufsſtellen ſtattfindet.
Auch zur Ermittelung des Arbeitslohns in fabrikmäßigen Betrieben dürfen nur
geeichte Maße, Gewichte und Wagen angewendet und bereit gehalten werden.
Den Maßen ſtehen im Sinne dieſes Geſetzes gleich die zur Raummeſſung
be=
ſtimmten Meßwerkzeuge für Flüſſigkeiten und für trockene Gegenſtände.
Unberührt bleiben die Vorſchriften über die Eichung der zu ſteueramtlichen
Zwecken beſtimmten Geräte.
Durch Beſchluß des Bundesrats kann für beſtimmte Arten von Betrieben, ſowie
für den Verkehr beſtimmter Arten von Waren, insbeſondere für den Verkehr nach und
von dem Auslande, die Anwendung und Bereithaltung ſolcher nicht nach den
inländi=
ſchen Vorſchriften geeichter Meßgeräte zugelaſſen werden, welche auf einem anderen, als
dem metriſchen Syſtem beruhen.
§ 8. Für den Verkauf weingeiſtiger Flüſſigkeiten nach Stärkegraden dürfen nur
geeichte Thermo=Alkoholometer, für die entgeltliche Abgabe von Gas nur geeichte
Gas=
meſſer angewendet und bereit gehalten werden.
§ 9. Wein, Obſtwein und Bier dürfen bei faßweiſem Verkaufe dem Käufer nur
in ſolchen Fäſſern überliefert werden, welche auf ihren Raumgehalt geeicht ſind.
Eine Ausnahme findet bezüglich desjenigen ausländiſchen Weines, Obſtweines
und Bieres ſtatt, deſſen Weiterverkauf in den Originalgebinden erfolgt.
Ebenſo findet eine Ausnahme bezüglich desjenigen ausländiſchen Weines ſtatt,
deſſen Weiterverkauf in ausländiſchen, für den betreffenden Wein im Urſprungslande
gebräuchlichen Gebinden und deſſen Berechnung nicht nach Litern, ſondern nach der
Bezeichnung des Gebindes (Oxhoft, Pipe, Both uſw.) erfolgt, auch wenn Umfüllungen
des Weines ſtattgefunden haben.
§ 10. Die Eichung beſteht in der vorſchriftsmäßigen Prüfung und Stempelung
der Meßgeräte durch die zuſtändige Behörde; ſie iſt entweder Neueichung ode
Nacheichung.
§ 11. Die dem eichpflichtigen Verkehre dienenden Meßgeräte ſind innerhalb be
ſtimmter Friſten zur Nacheichung zu bringen. Die Friſten, innerhalb deren die Nach
eichung vorzunehmen und zu wiederholen iſt, betragen bei:
a) den Längenmaßen, den Flüſſigkeitsmaßen, den Méßwerkzeugen für Flüſſig
keiten, den Hohlmaßen und Meßwerkzeugen für trockene Gegenſtände, den Ge
wichten, den Wagen für eine größte zuläſſige Laſt bis ausſchließlich 3000 Kilr
gramm, ſowie den Fäſſern für Bier zwei Jahre,
b) den Wagen für eine größte zuläſſige Laſt von 3000 Kilogramm und darüber, der
feſtfundamentierten Wagen und den Fäſſern für Wein und Obſtwein drei Jahr=
Die Friſt beginnt mit dem Ablaufe desjenigen Kalenderjahres, in welchem di
letzte Eichung vorgenommen worden iſt. Bei Fäſſern, in denen Wein gelagert iſt, ende
die Nacheichungsfriſt nicht, bevor das Faß entleert worden iſt.
Gasmeſſer ſind von der Nacheichung ausgenommen.
§ 12. Der Bundesrat iſt ermächtigt, die Verpflichtung zur Neueichung oder Nack
eichung auf andere als die in den §§ 6 bis 9 bezeichneten Gegenſtände auszudehner
ſowie einzelne Arten von Gegenſtänden, die nach den Vorſchriften des Geſetzes eick
pflichtig ſind, von der Verpflichtung zur Neueichung oder Nacheichung auszunehmer
Er iſt ermächtigt, die Vorſchriften über die Friſten für die Nacheichung in Anſehun
einzelner Arten von Gegenſtänden abzuändern und zu ergänzen.
Die auf Grund des Abſ. 1 erlaſſenen Vorſchriften ſind dem Reichstage, wenn
verſammelt iſt, ſofort, ſonſt bei ſeinem nächſten Zuſammentritte vorzulegen. Sie ſin
außer Kraft zu ſetzen, ſoweit der Reichstag die Genehmigung verſagt.
§ 13. Im eichpflichtigen Verkehr iſt die Anwendung und Bereithaltung vo
unrichtigen Maßen, Gewichten, Wagen, Thermo=Alkoholometern und Gasmeſſern, ſow
die Anwendung von unrichtigen Fäſſern unterſagt. Das Gleiche gilt für ſolche Geger
ſtände, welche gemäß § 12 vom Bundesrate für eichpflichtig erklärt worden ſind.
Als unrichtig gelten diejenigen Meßgeräte, welche über die vom Bundesrate feſ
get aten Grenzen (Verkehrsfehlergrenzen) hinaus von der Richtigkeit abweichen.
§ 14. Zur Eichung ſind nur zuzulaſſen:
diejenigen Längenmaße, welche dem Meter oder ſeinen ganzen Vielfachen, od
ſeiner Hälfte, ſeinem fünften oder ſeinem zehnten Teile entſprechen;
diejenigen Körpermaße, welche dem Kubikmeter, dem halben Kubikmeter, de
Hektoliter oder dem halben Hektoliter oder den ganzen Vielfachen dieſer Mat
größen, oder dem Liter, ſeinem Zwei=, Fünf=, Zehn= oder Zwanzigfachen, od
ſeiner Hälfte, ſeinem vierten, fünften, zehnten, zwanzigſten, fünfzigſten od.
hundertſten Teile entſprechen;
diejenigen Gewichte, welche dem Kilogramm, dem Gramm oder dem Mill
gramm, oder dem Zwei=, Fünf=, Zehn=, Zwanzig= oder Fünfzigfachen dieſ
Größen oder der Hälfte, dem vierten, dem fünften, dem achten oder dem zehnte
Teile des Kilogramms, ſowie der Hälfte, dem fünften oder dem zehnten Tei
des Grammes entſprechen.
Außerdem ſind zur Eichung zuzulaſſen Förderwagen und Fördergefäße ohn
Rückſicht auf den Raumgehalt.
§ 15. Die Eichung wird durch Eichämter ausgeübt. Sie werden hierzu mit de
erforderlichen Eichnormalen, Apparaten und Stempeln ausgerüſtet. Die Eichämt
können auf beſondere Zweige des Eichweſens beſchränkt werden.
§ 22. Wer in Ausübung eines Gewerbes den Vorſchriften der §§ 6 bis 9, 11,
dieſes Geſetzes, den auf Grund des § 12 dieſes Geſetzes erlaſſenen Anordnungen de
Bundesrats oder den ſonſtigen Vorſchriften der Maß= und Gewichtspolizei zuwide
handelt, wird mit Geldſtrafe bis zu einhundertfünfzig Mark oder mit Haft beſtraf
Der Ausübung eines Gewerbes im Sinne dieſer Vorſchrift ſteht der Geſchäftsbetrie
von Vereinen auch inſoweit gleich, als er ſich auf die Mitglieder beſchränkt.
Neben der Strafe iſt auf die Unbrauchbarmachung oder die Einziehung der vo
ſchriftswidrigen Meßgeräte zu erkennen, auch kann deren Vernichtung ausgeſproche
werden. Es macht keinen Unterſchied, ob die Geräte dem Verurteilten gehören od
nicht. Iſt die Verfolgung oder die Verurteilung einer beſtimmten Perſon nicht au
führbar, ſo kann auf die Unbrauchbarmachung oder die Einziehung und auf die
Ve=
nichtung ſelbſtändig erkannt werden.
§ 24. Für diejenigen Meßgeräte, welche beim Inkrafttreten dieſes Geſetze
bereits mit einem die Zeit ihrer Eichung oder letzten Nacheichung bezeichneten Jahres
zeichen verſehen ſind, beginnen die im§ 11 feſtgeſetzten Friſten für die Nacheichung ode
deren Wiederholung mit dem Ablaufe des ſo bezeichneten Kalenderjahres, für
die=
jenigen Meßgeräte, die noch kein Jahreszeichen tragen, mit dem Ablaufe des Jahres
in welchem dieſes Geſetz in Kraft tritt.
Zur Ausführung der Maß= und Gewichtsordnung ſind ergangen:
1. Verordnung zur Ausführung der Maß= und Gewichtsordnung vom 30. Me
1908, vom 23. März 1912 (Reg.=Bl. 1912, S. 213).
2. Bekanntmachung die Eichbehörden betreffend, vom 25. März 1912 (Reg.=Bla
1912 S. 215).
3. Bekanntmachung betreffend die abgekürzten Maß= und Gewichtsbezeichnunge
vom 20. März 1912 (Reg.=Blatt 1912 S. 225).
4. Bekanntmachung, die Gebühren im Eichweſen betreffend, vom 26. März 19
(Reg.=Blatt 1912 S. 226).
Von beſonderer Wichtigkeit ſind kolgende Beſtimmungen:
I. § 2 der Verordnung vom 23. März 1912:
Eichungsbehörden ſind
1. die Eichungs=Inſpektion zu Darmſtadt,
2. die ſtaatlichen Eichämter,
3. die Gemeinde=Faßeichämter.
II.§§ 1 und 2 der Bekanntmachung vom 25. März 1912:
Die Großherzogliche Eichungs=Inſpektion zu Darmſtadt unterſteht dem Min
ſterium des Innern. Sie übt die Aufſicht über die Geſchäftsführung der Eichämter au
Demgemäß ſind ihre Obliegenheiten insbeſondere die folgenden:
1. Die Bewahrung der Hauptnormale und die Ueberwachung der fortdauernde
Richtigkeit der Kontrollnormale der Eichämter;
2. die Ueberwachung der dauernden gehörigen Ausſtattung der Eichämter m
den erforderlichen Apparaten und Hilfsmitteln;
3. die Ausbildung und Ueberwachung des Perſonals der Eichämter;
4. die Ueberwachung der ordnungsmäßigen Ausführung der eichtechniſchen Vo
ſchriften:
5. die Ueberwachung des Kaſſen= und Rechnungsweſens der Eichämter;
6. die Aufſtellung der Geſchäftsüberſichten über das Eichweſen auf Grund de
Nachweiſungen der Eichämter;
7. die Ueberwachung und zweckmäßige Regelung des Nacheichungsgeſchäfts;
8. die ſachverſtändige Beratung der Polizeibehörden bei der Ausübung der Maf
und Gewichtspolizei.
Die Ermächtigung der Eichungs=Inſpektion, in den ihr geeignet erſcheinende
Fällen die Tätigkeit der Eichämter ſelbſt zu übernehmen, ſchließt eine Verpflichtung zu
Annahme von Gegenſtänden zur Eichung nur dann in ſich, wenn kein ſtaatliches Eichan
zur Eichung dieſer Gegenſtände entſprechend ausgerüſtet iſt, die Eichungs=Inſpektio
aber die nötige Ausrüſtung beſitzt.
Im Kreiſe Darmſtadt beſteht ein Haupteichamt in Darmſtad
das im Stempelzeichen die Ziffer „1‟ führt. Seine Befugniſſe erſtrecken ſich auf Länger
maße einſchl. Präziſionslängenmaße, Flüſſigkeitsmaße, Fäſſer (einſchl. Tara=Ermitte
ung), Hohlmaße und Meßwerkzeuge für trockene Gegenſtände, Handels= und Präziſions
gewichte, Wagen aller Gattungen und für alle Belaſtungen einſchl. Präziſionswager
Beglaubigung von Fiſchverſandgefäßen.
Die abgekürzten Maß= und Gewichtsbezeichnungen ſind die folgenden:
1. Längenmaße:
2. Flächenmaße:
. gkm oder kn
km
Quadratkilometer
Kilometer .
m
Meter
Hektar .
. ha
Ar
dm
Dezimeter .
a
. qm oder m‟
. cm
Zentimeter
Quadratmeter .
qdm oder dm
Quadratdezimeter
Millimeter
. min
gem oder emn
Quadratzentimeter
qmm odermm
Ouadratmillimeter
Darmſtadt, den 22. Mai 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(1187.
Fe y.
Das Großh. Miniſterium des Innern hat dem Verband der oberbadiſche
Zuchtgenoſſenſchaften die Erlaubnis erteilt, 5000 Loſe einer am 17. September 191
anläßlich des gleichzeitigen Zentralzuchtviehmarkts zu Radolfzell am gleichen Orte zu
veranſtaltenden Verloſung von Zuchtvieh innerhalb des Großherzogtums zu ver
treiben.
Nach dem von der zuſtändigen Behörde genehmigten Verloſungsplan dürfer
35000 Loſe à 1,20 Mk. ausgegeben werden. Zum Vertrieb in Heſſen dürfen nur
(4187)
mit dem heſſiſchen Zulaſſungsſtempel verſehene Loſe gelangen.
Bekanntmachung.
Die Kreisſtraße von Arheilgen nach Baierseich im Zuge der Kreisſtraße
Darmſtadt-Frankfurt (von Arheilgen von km 4,8 ab bis zum Waldanfang, km 7,6
bei Baierseich) mit den auf dieſe Strecke aufſtoßenden Querwegen (letztere dicht an
der Kreisſtraße) iſt wegen Ausführung von Kleinpflaſter von Mittwoch, den
29. d. Mts. ab auf ca. G.=Wochen für ſämtliches Fuhrwerk (Geſpanne, Automobile,
Motorräder uſw.) geſperrt.
Der Durchgangsverkehr bat während der Dauer der Kleinpflaſterherſtellung
den aufgeſtellten Tafeln entſprechend zu erfolgen, und zwar über Darmſtadt-
Gräfen=
hauſen-Mörfelden-Langen. Nach Maßgabe des Fortſchreitens der Pflaſterarbeiten
wird die bezeichnete Teilſtrecke wieder dem Verkehr übergeben.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach § 2 der
Polizei=
verordnung vom 12. Februar 1908 ſtrafbar.
Darmſtadt, den 22. Mai 1912.
(11830a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
An die Großh. Bürgermeiſtereien und die
Kirchenvorſtände des Kreiſes.
Unter Hinweis auf nachſtehende Bekanntmachung beauftragen wir Sie, die
Rechner ihrer Gemeinden entſprechend zu bedeuten.
Darmſtadt, den 22. Mai 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Abſchrift.
Großh. Staatsanwaltſchaft.
D. 247.
Waldshut, den 6. April 1912.
Fahndung.
Am 4. März 1912 wurde beim Poſtamt Lörrach=Stetten ein falſches
Zehnmark=
ſtück angehalten. Das Falſchſtück trägt das Bildnis des Königs Otto von Bayern,
die Jahreszahl 1890 und das Münzzeichen D, beſteht aus einer Silberlegierung, iſt
mit nachgemachten Stempeln geprägt, alsdann gut vergoldet, klanglos, ein Falſchſtück
ganz der gleichen Art wie das, welches am 8. Auguſt 1911 zu Zell i. W. angehalten
wurde und ähnlich denjenigen, welche am 10. April 1911 zu Ettlingen (bei Karlsruhe) und
am 7. Mai 1911 zu Straßburg i. E. angehalten wurden. Wahrſcheinlich ſtammen
alle dieſe Falſchſtücke aus derſelben Fabrik und es werden wahrſcheinlich noch mehr
im Umlauf ſein oder in Umlauf gebracht werden.
Bei der großen Gemeingefährlichkeit dieſer Fälſchungen bitte ich um gefällige
beſonders nachdrückliche und umfaſſende Fahndung, Verſtändigung der
Geldwechſel=
inſtitute, öffentlichen Kaſſen uſw. Weitere Vorgänge bitte ich mir mitzuteilen, auch
Perſonen zu bezeichnen, welche in dieſem Falle als Fälſcher verdächtig erſcheinen.
Verdächtige Verbreiter ſolcher Falſchſtücke wollen feſtgehalten und der Polizei
über=
geben werden. Auslieferung beziehungsweiſe Uebernahme der Strafverfolgung würde
(11869
gegebenenfalls beantragt werden.
Der Großh. Staatsanwalt.
Bekanntmachung.
Der Kreis=Ausſchuß hat beſchloſſen, den Kreisangehörigen zur Pflege ihrer
Obſt=
baumpflanzungen, ſoweit möglich, den Kreis=Obſtbautechniker und die
Kreisbaum=
wärter gegen Zahlung einer Vergütung an die Kreiskaſſe zur Verfügung zu ſtellen.
Anträge auf Inanſpruchnahme des Kreis=Obſtbautechnikers oder eines Kreis,
baumwärters ſind an Kreis=Obſtbautechniker Dorſch, Neckarſtraße 3, zu richten
Die an die Kreiskaſſe zu entrichtende Vergütung iſt wie folgt feſtgeſetzt:
a) Für Inanſpruchnahme des Kreis=Obſtbautechnikers:
5 Mark für den danzen und 2,50 Mark für den halben Tag; ferner die
auf=
gewendeten Bahnfahrtkoſten;
b) Für Inanſpruchnahme eines Kreisbaumwärters:
3 Mark für den ganzen und 1,50 Mark für den halben Tag; ferner die
auf=
gewendeten Bahnfahrtkoſten.
Zu a und b kommen in Anſatz:
Bei Inanſpruchnahme bis zu 3 Stunden .
Tag
bei 3 und mehr Stunden . . 1 Tag.
Die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden werden beauftragt, vorſtehende
Bekanntmachung zur Kenntnis ihrer Gemeindeangehörigen zu bringen.
Darmſtadt, den 15. Mai 1912.
(11812si
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
In Vertr.: v. Werner.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 goldener Anhänger mit 2 Kinderphotographien.
1 dunkelgelber Glasanhänger in Herzform mit goldenem Kettchen.
1 Kupon über 3,50 Mk. 1 großer Schlüſſel und 1 gelber Drücker (
zu=
ſammengebunden). 1 Hundemarke. Eine Anzahl verſchiedener Schlüſſel.
1 ſilberne Nadel mit 3 blauen Steinen. 2 Schneckenbohrer. 1 braunes
Portemonnaie mit einigem Inhalt. 6 kleine Schlüſſel an einem Ring.
— Zugelaufen: 1 Kriegshund. — Zugeflogen: 1 Kanarienvogel. (11852
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 2 Spitzhunde. 1 Pinſcher (zugelaufen). Die Hunde können
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(11865
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 26. Mai,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=Apotheke,
Wilhelminenplatz. — Am Montag, den 27. Mai, haben die beiden
nachfolgenden Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
1 Uhr ab geſchloſſen.
Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.) (8823
per ½ kg
. 100 Pfg
96 Pfg. Dörrfleiſch
Ochſenfleiſch
90
Rindfleiſch
Schinken m. Bein . . . 110
Rollſchinken
. 130
100
Kalbfleiſch
Schweineſchmalz, roh
. 100
Hammelfleiſch
60
u. ausgelaſſen
Bruſt
. 86
Schwartenmagen,
86
Schweinefleiſch
Fleiſch= u. Bratwurſt
Kottelettſt. u. geſalz. Fleiſch 96
Leber= u. Blutwurſt
Speck, geräuchert
110
38.
Heugrasverſteigerung.
Dienstag, den 28. d. Mts., nachmittags 3 Uhr
beginnend, wird die Grasnutzung von der früher Böttinger’ſchen
Wieſe am Darmbach und dem ſtädt. Gelände an der
Gräfenhäuſer=
ſtraße, ſodann die Heugrasernte von der Pallaswieſe an Ort und
Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Zuſammenkunft an den bezeichneten Stellen.
Darmſtadt, den 23. Mai. 1912.
(11810si
Der Oberbürgermeiſter
I. V.: Jaeger.
Faſelochs-Verſteigerung.
Mittwoch, den 29. Mai I. Js., nachm. 3 Uhr,
wird im Rathaus dahier ein der Gemeinde gehöriger, zum Sprung
untauglicher, gut gehaltener Faſel öffentlich verſteigert.
Spachbrücken, den 22. Mai 1912.
(11813
Großh. Bürgermeiſterei Spachbrücken.
Illert.
für den Standort und
Die Fleiſchverdingung den
Truppenübungs=
platz Darmſtadt für die Zeit vom 1. Juli 1912 bis 31. Dezember
1912 findet am 3. Juni 1912, 9 Uhr vormittags, im Geſchäftszimmer
des Proviantamts, Eſchollbrückerſtraße 25, ſtatt.
Die Lieferungsbedingungen liegen in der Garniſon=
Fleiſch=
ausgabeſtelle, Blumenthalſtraße 111, aus, können auch gegen
Be=
zahlung der Selbſtkoſten bezogen werden.
Verſiegelte Angebote mit der Aufſchrift: „Angebot auf
Fleiſch=
lieferung” ſind im Geſchäftszimmer des Proviantamts vor Beginn
des Termins abzugeben.
(11333ss
Proviantamt Darmſtadt.
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 29. Mai er, nachm. ½3 Uhr,
werden aus dem Nachlaß des Glaſermeiſters Peter Günther im
Hinterhauſe Weinbergſtraße 11:
1 faſt neue Hobelbank, 1 Gärungsſäge mit Einrichtung,
2 Böcke mit 2 gr. Platten (Werktiſch), 1 Satz Hobel (12 Stück),
1 Bohrwinde, Fuchsſchwanz und ſonſtiges Werkzeug,
1 größere Partie gr. Tafeln Glas (Ornament= und
Milch=
glas), zugeſchnittenes Werkholz ꝛc.
öffentlich gegen Barzahlung verſteigert.
Darmſtadt, den 24. Mai 1912.
(11907
Reibstein, Nachlaßpfleger.
Prima danliches Schlenheilch
per Pfund 80 Pfg.
Prima däniſches Rindfleiſch
per Pfund 70 Pfg.
Ecke Ober- und Schlossgasse.
Georg Appfel
Telephon 929. (10836a
Bekanntmachung.
Montag, den 3. Juni I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die der Auguſt Rädge
Ehe=
frau, Erneſtine, geb. Krimm, zu
Darmſtadt, und der Otto Kilp
Ehefrau, Anna, geb. Gunder, zu
Wiesbaden, im Grundbuch der
Gemarkung Darmſtadt
zugeſchrie=
benen Immobilien:
Flur Nr. qm
IV 524¾/10 316 Hofreite
Gar=
diſtengaſſe,
IV 524¾/10 336 Grabgarten
daſelbſt,
IV 524¾/10 369 Zimmerplatz
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K12/12
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, den 14. Mai 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V11339
Bekanntmachung.
Donnerstag, 13. Juni I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schloſſermeiſter
Lud=
wig Müller Eheleuten dahier
zu=
geſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 9777½100 11¾10 Hofreite
II 9771/100 307
Grab=
garten
II 9777/100 269 Hofreite 8½
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K40/12
Darmſtadt, den 2. Mai 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V10927
Bekanntmachung.
Großherzogliches Miniſterium
der Juſtiz, hat den 1. Juni 1912
als den Tag beſtimmt, an dem
mit dem eigentlichen
Anlegungs=
verfahren für die neue Flur II der
Gemarkung Darmſtadt=Beſſungen
zu beginnen iſt.
(11855
Darmſtadt, 22. Mai 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
20% und mehr
Nachlaß
gewähren wir auf eine Anzahl
Kinderwagen
Sportwagen
Klappftühle
vor unſerem Umzug nach unſerem
Laden Grafenſtr. 45.
J. Donges & Wlost
Grafenstr. 26.
Günstige Trausvortgelegenheit
bietet ſich demnächſt für
Umzüge
nach Richtung Heidelberg,
Mann=
heim, Karlsruhe, Höchſt a. Main,
Frankfurt a. Main.
(11574a
Albert Uogt, Möbelspedition
Tel. 2050. — Gutenbergſtr. 1.
Großherzogliches Hoftheater.
Der Einſendung aller noch rückſtändigen Koſtenrechnungen
über Leiſtungen und Lieferungen für das Großherzogliche Hoftheater
und die Hofmuſik wird wegen bevorſtehenden Bücherſchluſſes
bis zum 3. Juni 1912
entgegengeſehen.
Für jede Rubrik ſind die in doppelter Ausfertigung
einzu=
reichenden Koſtenrechnungen getrennt aufzuſtellen. Die bezüglichen
Beſtellſcheine müſſen beigefügt werden.
Die nach dem obigen Termin einlaufenden Rechnungen können
erſt bei der nächſten Abrechnung Berückſichtigung finden.
Darmſtadt, den 21. Mai 1912.
(11670ms
Großherzogliche Hoftheater= und Hofmuſik=Direktion.
P 10 Daver. Stadtsanichen von lehe
unkündbar bis 1. Mai 1930.
Die Subscription findet statt
Mittwoch, den 29. Mai 1912
zum Kurse von
100.25%
Zeichnungen nehmen bereits entgegen
(11749fs
Hermann Wertheim, Bankgeschäft,
Filiale Darmstadt, Rheinstr. 33.
Seien eret t ig.
Grosse Württbg. Rote Kreus-
-Lotterie
3011 Geldgewinne MK.
300
Haupfgewinne Mk.
60
E 2
So0
S
3 2
20
30
6 Lose 11 Mk., 1 Lose 20 Mk.
Lose à 2 Mk., Porto und Liste 25 Pfg. extra.
5 52
Zu haben bei den bekannten Verkaufsstellen u. Generalagentur
L J. Schweickert, Stuttgart, Marklstr. 6.
1 65
u. Technisches Bureau
H. Uhrig
enr Darmstadt, Rheinstr. 47.
erwirkt und verwertet Patente, Gebrauchsmuster u. Warenzeichen.
Sachverständige Beratung auf allen Gebieten des gewerblichen
Rechtsschutzes durch erfahrene Spezialingenieure. Bereitwillige
Auskunft unverbindlich und kostenlos.
(7238a
Akad, Zuschneide-Lehrschule
Nieder-Ramstädter.
E. Steingässer, akad. geb. Lehr., strasse 57, II.
Gewissenhafter Unterricht im Zuschneiden
und Verarbeiten nach erstklassig. System.
Anmeldungen täglich. (10488a
Hniederlage der Saurbracher Frmoldgen- und
Strumpffabrik Nieher & Fohlen
Darmstadt :: Elisabethenstrasse 21
Verw.: Frl. Elise Weinmann.
Extra-Preise
Heutiges Pfingstangebot, neu eingetroffen.
Unsere bekannten Schweissocken Serie I 3 Paar 1.00 Mk.
Serie II 1 Paar 46 Pfg.
Serie III 1 Paar 65 Pfg.
Schweissocken, einfarbig bunte Modefarben, schwarz, leder-
und maccofarbig, per Paar 50 und 85 Pfg.
Damenstrümpfe 75, 95, 1.25 Pfg.
Kinderstrümpfe 25, 33, 41, 49, 57 Pfg.
Knaben-Waschblusen, garantiert echtfarbige gute Stoffe,
eleganter Sitz und Schnitt
Grösse 1 2 3 4 5
6
Mark 1.20, 1.45, 1.70, 1.95, 2.20, 2.45, 2.70, 2.90
Hierzu passende echtfarbige blaue Köper-Hosen
Grösse 0
5
6
11871)
Markt. O.85, 1.60, 1.15, 1.30. 1.45, 1.60, 1.75
Hosenträger, starke u. dauerhafte Qualität, 0.95, 1.45 Mk.
12 Sammelt NEHER’s Geschenkmarken 7!
Sie erhalten dafür hübsche Geschenke.
Hessische Handelslehranstalt
Fernsprecher 923 Darmstadt Rheinstrasse 6
I. Einjährige Handelsschule mit vollem
Tages-
unterricht.
II. Halbjahrkurse zur Vorbereitung für den kaufm.
Beruf.
(11861a
Beste, langjährig bewährte Lehrkräfte.
Neue Kurse beginnen Dienstag, den 13. August.
Lehrplan und Aufnahmebedingungen durch
Wilhelm Siedersleben,
staatl. geprüfter Handelslehrer.
Heugras=
Verſteigerung.
Freitag, den 31. Mai wird die
Heugrasernte von den früher
Wienerſchen Wieſen meiſtbietend
verſteigert. Zuſammenkunft 5 Uhr
an der Kreisabdeckerei. (11911sd
Großh. Hofmeierei.
Sofa mit 2 Seſſel
Plüſch, für 25 Mk. zu verkaufen
Pädagogſtr. 2, part. (*13103
1 Teppich
6,50X4,50 Größe, kann auch als
Läufer verwendet werden, zu verk.
Eliſabethenſtr. 28, Sonuthal. (1917
Eleganter, neuer
Piwan
mod. Moquettebezug, ſehr billig
zu verk. Darmſtr. 10, II. (*13113
Herrenwäſche, Gardinen, Kleider
u. Bluſen werd. z. Büg. angen.
Büglerin geht auch außerm Hauſe
11657a) Mathildenpl. 15, I., Walther.
n Maßkorſetten empfiehlt ſich
Frau E. Hof, Parcusſtraße 7,
2. Stock. Vertr. von 1. deutſch.
Maßkorſettenfabrik.
(*13036si
FRinzösisceRCoetllc
7
Natürliches Erzeugnis von im Cognac-
NNETT
ee
Districte geernteten u. destilliert. Weinen. 2
gegründet 1715
Preis: Mk. 7.50 bis 30.—− pro Flasche.
Kinderſportwag., neue Blumer
krippe u. 1 Krankentiſch bill
zu verkaufen
(*130
Dieburgerſtraße 18, I. link
Gebranchier Schreitſt
mit Aufſatz zu verkaufen. (1186:
Heinheimerſtr 9, Werkſtätte.
Kause Rehusecher
ſchwarz mit braun u. rehfarbe
edelſte Abſtammung, billig zu ver
11667ms) Aliceſtraße 1, 1. St.
Habe mehrere garantiert
festsitzende Glucken
zu verk. Ohlyſtr. 40, II. (B118
Konkurrenzlos
im Preis wie in der Aus
führung ſind die (830a
Kunſthaararbeiter
der Firma
Ernstkonfer
Verückenmacher und Damenfriſen
Ernst-Ludwigstr. 2
Kein Laden. Tel. 1682. Entreſt=
Darmſtädter Fahrplanbuch
Sggggsgsagess gülfig ab 1. Mal gggggsgsgsgssgggpug
überall zu haben.
Kurſe vom 24. Mai 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
8f.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,00
3½ Deutſche Reichsanl. . 90,00
80,60
8
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
90,00
3½ do. Confols
89,60
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 99,80
92,50
do.
3½
84,00
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 99,70
88,75
3½
do.
3
do.
79,10
4 Hamburger Staatsanl. 100,00
4 Heſſ. Staatsanleihe 99,75
4 do. do. (unk. 1918) 99,90
do.
88,80
3½
3
do.
78,10
3 Sächſiſche Rente .
. 80,20
4 Württemberger v. 1907 100,20
3½
95,00
do.
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen v. 1887 . . 54,80
3‟ Italiener Rente . .
4½ Oeſterr. Silberrente 92,20
4 do. Goldrente . . . 96,40
4 do. einheitl. Rente 89,30
3 Portug. unif. Serie I 65,00
3 do. unif. Ser. III 67,35
3 do. Spezial . . . . 980
5 Rumänier v. 1903 . . 101,10
4 do. v. 1890 . . 94,70
4 do. v. 1905 . . 92,00
4 Ruſſen v. 1880 .
4 do. v. 1902 . . . . 90,30
4½ do. v. 1905 . . . . 100,25
31½ Schweden . . . .
4 Serbier amort. v. 1895 85,20
4 Türk. Admin. v. 1903 83,70
4 Türk. unifiz. v. 1903 90,90
4 Ungar. Goldrente . . . 91,10
4 do. Staatsrente. . . 89,60.
Zf.
In Proz.
5 Argentinier .
..101,00
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 91,30
5 Chineſ. Staatsanleihe . 100,20
4½
do.
4½ Japaner . . . . . . . 94,50
5 Innere Mexikaner . . . 94,30
do.
60,20
4 Gold=Mexikanerv. 1904 88,50
5 Gold=Mexikaner . . . . 99,50
3 Buenos Aires Provinz 71,50
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt .
.144,50
5 Nordd. Lloyd . . . . . 118,90
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 124,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 113,50
8 Baltimore und Ohio . 108,25
6½ Schantungbahn . . . 135,60
6½ Luxemb. Prince Henri 159,00
0 Heſt. Südbahn (Lomb.) 1650
6 Pennſylvania R. R. . 119,50
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger
75,00
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik
. 506,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim
.258,00
30 Farbwerke Höchſt . . 608,50
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 350,00
10 Cement Heidelberg . . 153,75
30 Chem. Werke Albert 460,00
12½ Holzverkohlung
Kon=
ſtanz
.312,25
4 Lahmener . . .
. .128.50
Eehte
(ei
Divid.
7½ Schuchert, Nürnberg 161,40
12 Siemens & Halske . 240,00
5 Bergmann Electr. . . 144,80
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 176,00
0 Gummi Peter . . . . 136,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 170,00
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer
. 494,50
10 Maſchinenf. Badenia 187,00
6 Wittener Stahlröhren 193,00
8 Steana Romana Petr. 140,50
15 Zelſtoff Waldhof . . 237,00
12½ Bad. Zucker=
Wag=
häuſel.
.. 213,00
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 123,00
3 Südd. Immobilien . 69,00
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 191,20
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt.
.230,25
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb.
. 180,50
10 Gelſenkirchener .
.191,30
8 Harpener .
.190,25
15 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . 260,75
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro. . . . .
. 86,00
4 Laurahütte . . . . . . 177,50
10 Kaliwerke Aſchersleben
11
„ Weſteregeln 191,50
7½ South Weſt Africa
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 89,00
4½ Nordd. Lloyd=Obl. 99,50
4 Eliſabetybahn, freie . . 95,90
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 90,75
3 Prag=Duxer . . . . . . 76,50
5 Oeſterr. Staatsbahn .
4 Oeſterr. Staatsbahn . 94,50
do.
78,25
15 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99,90
Mime
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 79,79
do.
53,60
3 Raab=Oedenburg
77,00
4 Kronprinz Rudolfbahn 95,50
4 Ruſſ. Südweſt.
88,40
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,20
do.
4 Wladichawchas . . . . 88,80
4 Rjäſan Koslow . . .
3 Portugieſ. Eiſenb.
75,70
do.
91,50
24/0 Livorneſer . . . . . 68,30
3 Salonique=Monaſtir . 65,00
4 Bagdadbahn.
.84,00
4½ Anatoliſche Eiſenb. : 96,90
4 Miſſouri=Paciſic. .
73,40
4 Northern=Pacific . . . 100,20
4 Southern=Paciſic
. 95,50
5 St. Louis und San
Francisco.
. 87,50
5 Tehuantepec .
99,30
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . 197,00
7 Vergiſch=Märkiſche
Bahn . . .
.150,40
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 167,20
6½ Darmſtädter Bank . 121,75
12½ Deutſche Bank . . . 254½
6 Deutſche Vereinsbank . 123,50
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 118,00
10 Diskonto=Kommandit 185,00
8½ Dresdener Bank . . 153,80
9½ Frankf. Hypoth.=B. 217,50
6½ Mitteld. Kreditbank 119,80
7 Nationalb. für Deutſchl. 123,30
7 Pfälziſche Bank . . . . 130,00
5.86 Reichsbank . . . . . 136,8)
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,00
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 124,50
7½ Wiener Bankverein . 133,50
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17 . . . 98,60
men
Bf. Pfandbriefe.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19 . . .
89,50
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S. 15—19, 21—26 98,00
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,50
do.
84
89,00
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 100,50
do.
8½
89,50
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
.100,30
S. 14, 15, 17, 24,26
18—23 . .
.. 100,35
8½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 .
89,50
S. 3—5 .
89,30
S. 9—11
89,40
4 Meininger Hyp.=Bank 99,50
3½
do.
89,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 98,.20
3½ do. (unk. 1914) . . 88,30
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 99,50
8½
89,60
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt
98,60
3½ do.
89,50
4 Frankfurt . .
100,00
3½ do.
95,10
4 Gießen
3½ do.
91,50
4 Heidelberg
99,00
3½ do.
4 Karlsruhe
98,80
8½ do.
89,00
4 Magdeburg
98,70
3½ do.
4 Mainz
99,00
3½ do.
89,50
4 Mannheim
99,40
3½ do.
88,80
4 München .
99,70
3½ Nauheim
4 Nürnberg.
100,00
do.
89,60
4 Offenbach . . . . . .
-
3ns
3½ Offenbach .
100
4 Wiesbaden .
3½ do.
98.
4 Worms .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1888 „
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100 177,
3½ Cöln=Mindner , 100 136,
3 Holl. Komm. . fl. 100 109,
3 Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 136,
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 179,
3 Oldenburger . . . . . . 124,
2½ Raab=Grazer fl. 150 115,
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . ſl. 7 35,
Braunſchweiger Tlr. 20 198,
Freiburger . . . . Fs. 15
Mailänder . . . . Fs.45 —
do. . . . . Fs. 10
Meininger . . . . fl. 7 —
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 530,
do. v. 1858 fl. 100 449,
Ungar. Staats . . fl. 100 374,
Benediger . . . . Fs. 30 42,
Türkiſche . . . . Fs. 400 171,
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20.
20 Franks=Stücke . . . . 16,
Amerikaniſche Noten . . . 4,
Engliſche Noten . . . . . 20,
Franzöfiſche Noten. . . . 81,
Holländiſche Noten. . . . 169,
Italieniſche Noten . . . 80,
Oeſterr.=Ungariſche Noten 34,
Ruſſiſche Noten . . . . 215,
Schweizer Noten . . . . . 85,
Reichsbank=Diskonto. . .
Reichsbank=Lombard 3sf. 6
Dader, Sommertrischen, Austlugsorte, Horeis, Restadrants
— Radium=Solbad Bad Sodenthal im Speſſart. Nicht
überall geſellt ſich zum Segen mineraliſcher Quellen der
Reiz einer ſchönen und milden Natur. Wo aber beides zu
gegenſeitiger Wechſelwirkung und Unterſtützung in engem
Bund vereint, da finden wir auch Heilwerte von ganz
be=
ſonderer Art, die in ungewöhnlicher Weiſe zu
wirkungs=
voller Geltung kommen. In dieſem Sinne iſt vor vielen
andern bevorzugt das Bad Sodenthal mit ſeinen
heilkräf=
tigen Quellen und ſeiner idylliſchen, für Kurzwecke ſo
aus=
gezeichnet günſtigen Lage. Als wahres Kleinod des
wald=
reichſten deutſchen Mittelgebirges, des leider nur
allzu=
wenig gekannten Speſſart, liegt es in dem überaus
lieb=
lichen Sulzbachtal, nur eine halbe Stunde vom Main und
der an demſelben gelegenen Ortſchaft Sulzbach entfernt.
Sulzbach am Main, 9,3 Kilometer von Aſchaffenburg, iſt
Station der Maintallinie Aſchaffenburg=Miltenberg=
Wertheim und hat täglich mehrmals an Züge aus
Aſchaffenburg anſchließend Poſtverbindung nach dem 2½
Kilometer entfernten Bad Sodenthal. Auch vom
Haupt=
bahnhof Aſchaffenburg direkt läßt ſich Bad Sodenthal in
angenehmer Wagenfahrt in ungefähr einer Stunde
er=
reichen. Fuhrwerk ſteht in Aſchaffenburg zur Verfügung
oder wird telegraphiſch oder telephoniſch — der
Telephon=
anſchluß des Bades erfolgt bei Anruf: Aſchaffenburg Nr.
70 — in Sodenthal zum Bahnhof Aſchaffenburg beſtellt.
Die zentrale Lage Aſchaffenburgs mit ſeinen vorzüglichen
Zugverbindungen von allen bedeutenden Orten in Nord=
und Süddeutſchland iſt für den Beſuch des Bades
außer=
ordentlich günſtig.
— Waldkatzenbach. Gaſthaus und Penſion zum Adler,
Inhaber: Jakob Köbler. Der Katzenbuckel, der höchſte
Punkt des Odenwaldes, 628 Meter über dem
Meeres=
ſpiegel, mit einem 18 Meter hohen Ausſichtsturm, bietet
eine prächtige Fernſicht, zunächſt auf das Hochplateau und
in die tief eingeſchnittenen Täler des Gebirges, ferner auch
bis zum Schwarzwald, Taunus und die Vogeſen. Am
Fuße des Katzenbuckels liegt das in Obſtbäumen
ver=
ſtackte ruhige und ſtille Dörfchen Waldkatzenbach. Bietet
doch die waldreiche Un,gebung mit ihren herrlichen
Spa=
ziergängen und reiner geſunder Luft, durch den nach Weſten
vorgelagerten Bergrücken vor den rauhen Weſtwinden und
vor heſtigen Gewittern geſchützt, die beſte Stätte für
Er=
holungsbedürftige. Durch Verbeſſerung der Spazierwege,
Anbringung von Wegweiſern und Ruhebänken iſt für die
Bequemlichkeit der Kurgäſte Sorge getragen. Darum ſei
Waldkatzenbach all denen, die einen ruhigen
Landaufent=
halt dem bewegten Treiben des Modebades vorziehen,
aufs beſte empfohlen,
— Baden=Baden, 24. Mai. Die Frequenz der zur
Kur ſich hier aufhaltenden Fremden erreichte heute die
Zahl 20 648. Mittlere Temperatur 14 Grad Celſius:
Wetterverhältniſſe ſchön.
bei
Pringstreiertüge 1912.
Darm-
Menu’s à Mk. 2.−
Harkarerr Einsiederstadt
2. Feiertag:
1. Feiertag:
Herrliche, gut gepflegte Fusswege mit Ruhebänken, sowie neu hergestellte
Chaussee für den Fahrverkehr.
Spargelsuppe
Mocturtlesuppe
Beste Bahnverbindung mit Messel, mittels Staatsbahnwagen und Triebwagen
Rheinsalm Sc. holland.
Stangenspargel Sc. mous.
It. Fahrplan, Richtung Aschaffenburg.
Kart.
Westfäl. Schinken
Die Zusammenstellung von neben angef. Menus garantiere nur bei gefl. Vorbestellung. Gespickt. Kalbsrücken u. Keule Wiener Roastbraten
garniert auf Pariser Art
Maltakart. und Kopfsalat
Hotel-Restaurant
Sthau
Ernst-Ludwigs-Torte.
Einsiedel h. Darnstadt, Alfred Schmitz, Tel. 44.
Gefrorenes. (11796fs
Fiingsten zur Starkenburg
Reſtauration, Café, Gartenwirtſchaft, Kegelbahn
Großer Geſellſchaftsſaal
Mühltalſtr. 10 Eberſtadt Mühltalſtr. 10
empfiehlt einem verehrlichen Publikum, beſonders den
Ausflüglern und Vereinen, ſeine Lokalitäken, mit der
Bitte um geneigten Zuſpruch.
(11859
Prima
Reine
Philipp Fischer
Weine! Reſtauration und Bäckerei. Exportbier!
n Statton
.-Ramstadt-Traisa
Traisai. odw.
4 vormals:.
„Darmſtäder Hol‟ (Riedmatter,
Beſitzer: Carl Behrens=Hufnagel.
Neu renoviert u. eingerichtet. Für Pfingſtferien noch
einige Zimmer frei. — Große Säle, ſowie ſchattiger,
ſtaubfreier Reſtaurations=Garten. Sehr beliebter
Aus=
flugsplatz von Schulen und Vereinen.
(*12943dfs
Am 2. Pfingſttag
von nachmittags 4 Uhr ab: TA NZ!
ialkerert Reicheſchein imn Sdonr.
Gasthof und Pension „Zum Schwanen”
Conditorei und Café. Beliebtes Touristen- und
Familienhaus an der gelben Markierungslinie, in
un-
wittelbarer Nähe des Waldes, mit anerkannt schönen
Gartenterrassen und herrlicher Aussicht,
Kinderspiel-
platz, Sonnnenbad, elektr. Licht, Tel. 26. Pension von
3.50 Mk. an. Titl. Vereinen, Touristen u.
Sommerfrisch-
lern bestens empfohlen. Besitzer: J. Treusch. (11381a
unananasannaananaanaananaannannnannnn
Sommerfrische in
2
: Idyll. Bauernhof
u
— Hof Schleiersbach
Post Fränkisch-Krumbach im Odenwald.
Prosp. fr in der Expedition und vom Besitzer 5
§ Heinrich Böhm.
(11913a
Mannatg
Luſtkurort
Hoidl olengaldl.
ine
eis 1.0. Elektr. Licht. Zentralheizg. Penſ.
Perle des Odenwalds. von ℳ4.50-5. Tel. 9. Beſ. A.Vogel.
Bekannt. luftkurort
mit vorzügl. Verpleg.
:: Schönste Ausflüge::
urbuchodw. Autohalle. Familien-
15 Min. v. Stat. Hetzbach Pension. Mäss. Preise.
— Odenwaldbahn — Luft- und Sonnenbad.
„Hotel Pfeifer‟. — Forellenfischerei. —
Telegr. u. Telef. Marbach Postamt Beerfelden 17.
Beliebt ist
ein Ausflug in das
reizend gelegene ſchlste)
Rheinhotel Nierstein.
Bekannt durch seine Küche und Weine.
Schattige Rheinterrassen, grosser Saal,
Autogarage, Stallung, Fernspr. 31.½
(1848a
M
Bad Sodenthal im Spessart.
Bahnstation: Aschaffenburg b. Sulzbach a. M.
Radioaktive brom-, jod- u. lithiumhaltige Solquellen,
Ueberraschende Heilerfolge
bei Erkrankungen der Atmungsorgane,
Stoffwechsel-
erkrankungen, gicht., rheumat. Gelenk-Erkrankungen,
Frauenleiden, Skrophulose, Rachitis ete.
Anerken, ärzt. Autoritäten.
Für Nervöse, Ueberarbeitete klimat. Luftkurort 1. Rang.,
herrl. Lage inmitt. groß. Wälder, prachtv. Spaziergänge.
ozonr. Luft, staubfrei, absolute Ruhe. Eig. Jagd.
Inhala-
torium, Luft- u. Sonnenbad, Kaltwasserkuren. Elektr.
Be-
handl.. Heilgymnastik. — Prosp. grat. von Kurverwaltung.
Sprudel
oolbad
oden-Salmünster
aison Mai bis Oktober.
Schnellzugstation Strecke Frankfurt-Bebra.
Radioaktive, kohlensäurereiche Quellen.
Herz, Gicht, Rheumatismus.
Prachtvolle Waldspaziergänge in
unmittel-
barer Nähe. Kurhaus mit großer Terrasse.
Vorzügliche Bahnverbindungen, siehe
Fahr-
plan 1. Mai. — Jede Auskunft und Prospekte
durch die
(11841MI
Bade-Verwaltung.
bad. Schwarzw., Station Oppenau.
Luftkurort, Mineral- u. Hoorhad.
Griesbach
Adlerbad-Hotel u. Pension.
Stahl.,Fichtennadel= u. Solbäder t. Hauſe. Eig. Moleret.
Badearzt. Penſ. v. 5.— Mk. an. Saiſon 1. Mai bis 1. Okt.
Proſp. grat. Tel. 1 Peterstal. Eigentümer: Pranz Nock. (8868il
Ann a n ummn
Den „Führer” und g
Nordseebad Langesog
„Wegweiserte nach
diesem schönsten Nordseebade versendet umsonst und postfrei
Direktor Diedrich Becker, Esens (Ostfriesl.)
2
Immm m m m un m. I. 2 2 m 2 M 8 u. 5 ₰
HöhenlufkurertWaldkatzenbach
im Badischen Odenwald. — 580 Meter hoch.
Gasthaus und Pension zum Adler.
Beſitzer: Jakob Köbler. Herrlicher Sommeraufenthalt,
ruhige Lage. 5 Minuten vom Walde entfernt. Schattiger
Garten, Terraſſe. Bad im Hauſe. Bahnſtation Gaimühle.
Eigenes Fuhrwerk. Mäßige Preiſe. (10954a
Waldreiche Gegend.
Ange=
nehmer Sommer-Aufenthalt.
Anerkannt vorzügliche
Ver-
pfleg. Pensionspr. Mk. 3.80.
Maddd
im badischen Hlotel Engel
Odenwald: Bes.: Edm. Hofmann. (10951a
500 Meter über dem Meer.
Kurhaus Steck.
Bahnstat. Eberbach u. Gaimühle.
Post und Telefon im Hause.
Malser
Volle Pension mit 4
Mahl-
zeiten von 3.50 Mk. an. Direkt am Walde gelegen. Gute
Küche. Speisesaal. Veranda. Gut eingericht.
Fremden-
zimmer mit 30 Betten. Sommerfrischlern u. Touristen
bestens empfohlen. Karl Weiß.
(10901a
Kümmelbacherhof
bei Heidelberg. Beliebter Ausflugsort, direkt am Walde,
mit Teraſſe und ſchöner Ausſicht. Halteſtelle der
Vorort=
züge. Penſion von 5 Mark an. Man verlange Proſpekte.
Neuer Beſitzer: Karl Münch. Telefon 99. (10952a
Schönstes aller
Ost-
seebäder, direkt am
Barisi Strand u. herrlicher
Wald. Ungezwungenes
Badeleb., kein
Toiletten-
auf der Insel Usedom. juxus, dabei beste
Ge-
sellschaft. Breiter,
stein-
freier Strand ohne Tang.
Eisenbahnstation.
Mässige Preise, niedrige
Kurtaxe. — Prospekte
frei durch die
Bade-
direktion. (10505a
am Vierwald-
HergisWil stättersee 1:
Bahn- u. Schiffstation. 20 Min. von Luzern. (10508a
Hotel u.
direkt am
Pension Bellevue-Rössli, — Sce —
Gross. Garten. Ruderboote Angelfischerei, Dunkelkammer
Pension von Frs. 5.— an. Prosp. durch Th. Furler, Bes.
2
E
Bahnlinie Friedberg-Midda;
von Fran kfurt a. M. in 2 Std.von
SGlessen in 1 Std., von Gelnhausen in 1 Std. "
zu erreichen.
Solbad in staatlicher Verwaltung.
Kochsalz-, Lithium-, Stahl- und Schwefelquellen.
Herrlicher Park und Wald, ruhige Lage. Arzt.
Grossherzogliche Badedirektion.
(9928H
das baltische Sylt,
heilkräftiges Sol- u.
Moorbad bei Cammin
in Pommern *:
EVElow
Wohlfahrtspreise
für Solbäder
(11925M
Aldhag.
Warme Heilquellen
Württ.
seit Jahrhunderten bewährt gegen Rheumatismus,
Schwarzwald. 1 Gicht u. dergl. Dampf-, Heißluft- und kohlensaure Bäder,
schwedische Hellgymnastik, neues Radium-Inhalstorium,
„ 430 m ü. d. M. Schwimmbäder, Luftkuren. — Berühmte Enzpromenade.
Neues Kurhaus. Bergbahn zum Sommerberg (730 m) mit
2 Linie:
herrlichen Tannenwäldern, Kurkapelle, Theater Pischene
Pforzheim-
Prosp. d. die Kgl. Badverwaltung.
Wildbad.
B5A
A.42
Gute
Bezucsedell
für
MaAdrakiunwaßen.
Onfeckon
Jund
Oe
Pfingsten!
See c en.
Gebr
6
(11876
Rotnscita
2 Markt 2
2 Markt 2
Mitglied des Rabatt-Spar-Vereins.
Preiswerte
Kostüme
Blusen
Röcke
Kleider
Damenhüte
Kinderhüte
Korsetts
Handschuhe
Strümpfe
Kragen
Krawatten
Manschetten
Vorhemden
Gürtel
Jabots
Taschen
O0C
Bedeutende
Preisermässigung
nlernalondte Mla
um
Fahr auel
mit Jahresgarantie
von Mk. 34.50 an
mit beschränkter Haftung
Alexanderstr. 6 DARMSTADT
Telefon 713
Größtes Lager am Platze!
Verlangen Sie
neuesten Katalog
11877
[ ← ][ ][ → ]N6 128.
Sanstang, 23. Mal.
1912.,
8
für den Pfinestbedarf!
Hervorragend schönes Farbensortiment in unseren so beliebten
Herren-Cravatten brete Selbstbinder Stück 95 Pf. 3 Stück. 2. (B
Carl Schürmann & Co., Ecke Hlisabethen- u. Wilhelminenstrasse.
Ee rntete
zu beachten, um billig zu kaufen:
Vollſtändig neu ſchwer eichenes
Schlafzimmer, hochmodernſte
Faſon mit 1a Inhalt, für nur
480 M., 1 hochmoderne Pitchpine
Küche 115 M., 1 ſchwer eichenes
Büfett u. Kredenz, 1 3tl.
Bücher=
ſchrank, gute Arbeit, noch
unge=
beizt, ſo daß nach Wunſch in jed.
Farbe angepaßt werd kann, 1 2tür.
Spiegelſchrank 85 M., neuer Die
wan mit Umbau billig.
Bledermeier
(Antike Sachen) in Kirſchbaum
1 Sofa mit 6 Stühlen, 1
Kom=
mode u. 1 Spiegel in Nußbaum,
1 Bücherſchrank, in Empireſtil
1 Sekretär u. 1 Spiegel, in frz.
Barock= u. Rokokoſtil nußb.
Kom=
mode uſw.
Sord
gut erhalt. 15 M., neu hergerichtet
u. neu bezog. Sofa 28 M., hübſch.
Vertiko (Schreinerarbeit) 45 M.,
1Diwan, blauer Moguette 38 M.,
1 Mahagoni=Sekretär, gek. 240 M.
für 100 M., einige Bettſtellen,
b-25 M., 54 M. mit Inhalt, 1 gr.
2für. Schrank, neu lackiert, 35 M.,
Teppich, 3,20 X 2,20 Größe, für
(*12972fs
28 M. uſw.
Karlstrasse 41.
Ziehung 4. und 5. Juni.
5. Kirchenbau-
Heid-Lokterie
zu Arnstadt, Thüringen.
2838 Geldgewinne ohne Abzug zus. M
45000
Auseoigewiche
20
6
Los 1 M., Porto und Liste 20 Pr.,
15 Pose 450 franke Porto und Liste
ompächlt und versendet
Carl Heintze,
Hamburg, Alstertor.
Garten=Kies
liefert H. Kaus, Grüner Weg 93,
Telephon 1591.
(B8587
ſaWiesenheu
ſowie Korn= u. Haferſtroh, eine
große Kaute Miſt, 7—8 Malter
Futterkartoffel verkauft (5140a
Karl Grünig IV., Makler,
Pfungſtadt, Feldbergſtraße 14.
ſcherintäligterbeahe
Kür ApfelmosF
ist-dgsau
ſfat
Llle
KKonservent
reitefe Mest
Oeneracht
Eu
IVom echfen Obstmosf
Jaichf zu unterscheiden
1Likerstellt sich auf ca. 6 ₰.₰
O
Niederlag.: Darmſtadt: Andreas
Jacobi, Schuſtergaſſe 11; Groß=
Zimmern: Wilh. Volk, Küfer.
8
Enorm
billiges
Pfingst-Angebo
Herren-Anzüge in prachtvollen hellenund dunklen Farben
I und IIreihig
regulär. Preis 25—28 ℳ nur 10% Herren-Anzüge in allen modernen
Farben und Fassons
Ersatz für Mass
Herren-Anzüge
in reinwoll.,
marengo-
blauen und englischen
Cheviots
hocheleg. Ausführung
Sport-Anzüige
mit langen, Stulp- und
Breeches-Hosen
in allen Grössen u. Weiten
von
Lüster-, Leinen- u. Loden-Joppen
von 1.25
an
Wasch-Westen . . . von 2.25 an Metengtrialvon 85 an Knaben-Wasch-Anzüge
in Blusen-Fasson . . von 1.25 ℳ an
in engl. Jacken-Fasson von 3.90 ℳ an
von 5.80 ℳ an
in Kieler Fasson Knaben-Wasch-Blusen von 45 an
Knaben-Wasch-Hosen von 75 an
Knaben-Wasch-Joppen von 85 an
Willienn Beuster-Harktsd
Konsummarken.
(11677ds)
Rabattmarken.
mit Bechtel’s Salmik-a
wird Jeder
jeden Gewebes, vorrätig in Paketen zu 45 und billig abzugeben. Näh. Steinacker=
25 Pfg. bei Friedriei Schaefer.
Gellseike gewaſchene Stoff Guterhalt., groß. Eisſchrank
(69224Kößr 18, vorm. 8—10 Uhr. (*12835ms
Hausbeſitzer
kaufen
Oelfarben
Fußbodenlacke
Pinsel
Parkett-Wachs
Stahlspähne
Terpentin-Oel
Sandgijel
zu
Vorzugsprei-
sen bei
Anton
Fischer
Frankfurterstr.
Billiger
Ausverkauf.
Niemand verſäume dieſe
Gelegenheit!
3 hochf. Schlafzimmer, hell,
nußb., in Eichen u. lackiert, 1
Speiſe=
zimmer, eichen, 2 Küchen, natur
pitch=pine u. lackiert, hochf. Vertikos,
Schreibtiſch, Bücherſchrank,
Diwans, Chaiſelongue,
Sofa=
umbau, Trumeau, Flurſtänder,
Auszieh= u. Stegtiſche,
Bett=
ſtellen mit Matratzen, 3
Näh=
tiſchchen, Büſtenſtänder,
Rauch=
tiſchchen, Hausapotheke,
Plüſch=
tiſchdecken, Bilder — alles neu,
prima Arbeit, zu jedem
annehm=
baren Preiſe abzugeben
Gartenſtr. 20, parterre.
Tannenklötzchen
zum Anfeuern (8150a
kurz geſchnitten und gehackt
Breunholz, buchen und eichen
von Mk. 1.20 per Ztr. empfiehlt
Brennholz=Dampfſchneiderei
Martin Jahn.
Pallaswieſenſtr. 30. Tel. 305.
Salongarnitur
von rotem Plüſch
komplettes Bett, Kücheneinrichtung
aufs Land geignet, ſowie viele
einzelne Möbel, Geſchirr, Lampen
ꝛc., weg. Wegzug zu verk.
Anzu=
ſehen zwiſch. 3 u. 5 Uhr bei (11573a
Panl Wolf & Co., G. u. b. H.
Rheinſtraße 51.
Wenig gebrauchter großer
Eisſchrank
ebenſo gut erhaltener
Gasofen
billig abzugeben. Näh.
Eliſabethen=
ſtraße 50, Kontor.
(11565ids
Schaspfeifen
Tübskspreiten
a. aller Art u. Preislagen,
nur erſtklaſſige
Fabri=
kate, ſämtl. Erſatzteile
u. Rauchartikel.
Pfeifen=
ſpezialiſt Fr. Marguth,
Darmſtadt, Marktſtr. 3,
Ecke große Ochſengaſſ.
(10372a)
Schirmfabrik Schlüter,
Kirchſtraße 27
eparaturen u. Ueberziehen
[ ← ][ ][ → ] Eilen Sie!
Eilen Sie!
Nur Hsch kurze 2ere
bietet sich die selten billige Gelegenheit
in unserem TOTAL-AUSVERKAUF
wegen gänzlicher Geschäftsaufgabe
Feinste und solideste Herren- und Knaben-Anzüge
U.
Faletots . Hosen . Joppen . Fantaslewesten
1
11
Lüster- und Leinen-Saccos
11
11
zu Spottpreisen einzukaufen.
(11872
Eislbeihenstr.: Zenner & CO. un ludoigwialtg
Einladuns
zur freien Besichtigung meines Ausstellungshauses ohne jede Kaufverpflichtung.
lch offeriere Ihnen bei nur erstklassigster Qualität zu folgenden billigen Preisen:
Herrenzimmer: ℳ 385.− 515.− 600.− 675.− 750.− und höher bis ℳ 1400.
Speisezimmer: ℳ 345.− 465.− 595.− 650.− 735.− und höher bis ℳ 2900.−
Damenzimmer: ℳ 595.− 715.− 805.− 950.− 1010.− und höher bis ℳ 1500.
ℳ 63.− 75.− 110.− 145.− 175.− und höher bis ℳ 450.−
Küchen:
Darmstädter Möbeleinrichtungshaus
Ludwig Stritzinger, Heinrichstr. 67
Kunstgewerbliches Etablissement für Innenausstattung
Inhaber der hessischen Staatsmedaille für hervorragende Leistungen.
Lieferung franko.
Garantie: 10 Jahre.
(11338a
Frauring
(Kugelringform) empfiehlt billi=
Schul-
4 Scht
str. 4. Ernst Macholdt str.
Einkauf u. Umtauſch von alte
Hald, Platina u. Silber zu de
höchſten Preiſen. (940
Gartenkles
liefert unter billigſter Berechnut
Kiesinduſtrie L. Enes, Beſſunge
ſtraße 66.
(B81
Mc. Ick. Sohn, Manfakturwaren. 5lb,
T
Thomps
Seifenpulvs
„Marke Schwan
(3185f)
Kunſt und Welt.
Roman von O. Elſter.
Wenn dieſe bei dem jungen Mädchen oft eine allzu
romantiſche Form annahmen, ſo war es die Folge der
fehlenden Leitung und mangelnden Verſtändniſſes. Der
einzige, der hier hätte helfen können, war Dr. Robert
Wendeborn, Elfriedens Stiefvater, der als ideal
ange=
legte Perſönlichkeit doch mitten in dem Strom des realen,
praktiſchen Lebens ſtand. Aber Doktor Wendeborn legte
ſich große Zurückhaltung auf, nachdem er einige Male eine
ſchroffe Zurückweiſung ſeines gut gemeinten Rates
erfah=
ren hatte. Dennoch fühlte Elfriede, daß ihr Stiefvater
ihr geiſtig nahe ſtand; ſie faßte großes Vertrauen zu ihm,
zu dem ſie mit kindlicher Liebe emporblickte.
So lagen die Dinge, als Frau Minna Schulze mit
ihrem Heiratsprojekt hervortrat. Wie die meiſten Frauen
ihres Standes ſah ſie in einer Heirat mehr die gute
Ver=
ſorgung fürs Leben, als eine ſeeliſche Gemeinſchaft zweier
gleichgeſtimmter Menſchen. Sie würde ihren Stolz darein
geſetzt haben, die Hochzeit ihrer Enkelin ſo prächtig wie
möglich herzurichten, ſie konnte den Augenblick kaum
er=
warten, Elfriede im Brautkranz zu ſehen. Ob dieſe dann
innerlich wirklich glücklich wurde, das fragte ſie ſich gar
nicht. Man gewöhnt ſich aneinander, das war ihre
ge=
wöhnliche Antwort.
Bislang hatte Elfriede dieſem Heiratsprojekt
beharr=
lichen Widerſtand entgegengeſetzt, aber ſie fühlte, wie ihre
Kraſt über den ſteten Anarikfen der Großmutter dahin=
erent r ene he e e aer an en
entgegen, wo ſie gezwungen in das Haus an der Ecke der
Straße als Frau des Herrn Adolf Kuhnert einziehen
würde.
Ihrer Seele bemächtigte ſich eine Mutloſigkeit, die
ihrem Weſen jede Friſche und Kraft raubte, an dieſem
trüben, nebelerfüllten Winterabend, den die ſpärlichen
Straßenlaternen kaum mit ihrer kleinen Flamme zu
durchdringen vermochten, an dem der Regen in
einförmi=
gem Gluckſen von den ſchwarzen Dächern rann und die
Bäume auf dem Marktplatze, die Büſche in dem
gegen=
überliegenden Pfarrgarten ſo troſtlos und windverweht
ihre kahlen Aeſte in die graue Nebelluft ſteckten, heute war
es ihr beſonders ſchwer um das Herz. Sie fand keinen
Ausweg aus der dumpfen Enge ihres Lebens; es laſtete
wie ein Alb auf ihrer Seele, und wenn ſie das Brummen
und Schelten ihrer Großeltern nicht gefürchtet hätte, wäre
ſie in Tränen ausgebrochen.
Frau Minna Schulze trat mit der Lampe ei:.
Nun, ſagte ſie mit ſtrengem Blick auf Elfriede, die
noch immer am Fenſter ſaß und in die niederſinkende
Dunkelheit hinausſtarrte, noch nicht bei der Toilette?
Du haſt wohl ganz vergeſſen, daß wir ins Theater gehen?
Nein, Großmutter, aber es iſt ja noch Zeit.
Es iſt fünf Uhr, und halb ſieben beginnt das Theater.
Was gibt man denn heute? fragte Friedrich Wilhelm
Schulze, gähnend aus einem leichten Halbſchlummer
er=
wachend.
Die Räuber ven Schiller,
wßpapg.
Puh, die Räuber! Das kann gruſelig werden, lach
Friedrich Wilhelm Schulze.
Was verſteht du denn davon, Wilhelm, meinte Fra
Minna. Heute ſpielt ein berühmter Gaſt vom Hoftheatt
in H. in dem Stücke mit — deshalb gehen wir auch hir
Die Frau Kommerzienrat mit ihren beiden Töchtern gel
auch hin.
Von wem iſt das Stück?
Von Schiller, Großpapa.
Ach ja, ich erinnere mich, die Räuber — Karl Mor
und Franz heißt die Kanaille. Na, amüſiert euch gut, ie
gehe derweilen auf ein Stündchen in den Goldenen Li
wen. Um zehn Uhr ſeid ihr doch wieder zurück?
Ich denke, ja.
Na, denn Adien.
Er ſchob ſich aus der Tür; nach einigen Minuten hört
man ihn die knarrende Truppe hinunterſtampfen.
Elfriede begab ſich in ihr Zimmer, um ſich umzuklei
den. Frau Minna Schulze räumte den Kaffeetiſch al
zankte mit dem Dienſtmädchen, ſtellte das kalte Abendeſſer
bereit und warf ſich dann in ihren Staat — ein ſchwarze:
Atlasklkeid mit einem weißen Bruſteinſatz, das ihre ſeh
in die Breite gegangene, kugelrunde Geſtalt eng wie eit
Handſchuh umſpannte und bei jeder Bewegung der Trä
gerin in allen Nähten krachte.
Um den Hals ſchlang ſie eine ſchwere, altmodiſche
Goldkette, an der Bruſt funkelte eine große unechte
Brillantbroſche, in ihren Ohren umfangreiche unechte
Dia=
manten, an ihren dicken Fingern ſchwere goldene Rings
wegen gänzlicher
Geschäftsaufgabe
Sellais ues-Ausverkaufe
Ende dieses Monats.
Die noch grossen Vorräte in modernsten Herren-, Jünglings- und Knaben-
Anzügen, Herren- und Knaben-Hosen, -Joppen, alle Arten Berufskleider etc.,
Buxkinstoffe für Herren- und Knabenkleider und Damenkostüme, Damenkleider-
und Blusenstoffe in allen Farben, uni und gemustert, in Wolle und Baumwolle,
Kattune und Wollmousseline, Oxfords für Jacken, Röcke, Kinderkleider und
Hemden, Baumwollzeuge für Kleider und Schürzen, Handtuchzeuge,
Vorhang-
stoffe, Bettkattune, Bettücher und Bettkoltern, farbige Hemden für Herren,
Frauen und Kinder, farbige Damen- und Kinderschürzen in schwarz, weiss
e & , und farbig, Normalwäsche etc. etc. e e e 6 e
werden zu jedem annehmbaren Preis verkauft.
Versäume niemand diese nicht wiederkehrende Gelegenheit zum Einkauf bester Waren.
(11878
Detail: —
Kirchstr. 4
OPPENHEIMER & C
Anerkannt der schnittigste,
rassigste, formvollendetste,
dabei preiswerteste Wagen
der ersten Steuerklasse.
22
Ausser-
Einziger
ordentlich
Wagen mit
geräuschlos.
wirklich
bahnbrechen-
den Neue-
00
rungen,
un-
verwüstlich,
Katalog
zuverlässig
gratis und
und schnell.
franko.
G. m. b. H.
General-Vertr. d. Norddeutschen Automobil-Werke, Hameln.
Schuchard-
Auuust Enden, Barmstaut, strasse 8.
(2449a
Tel. 1128.
Tiche u. Biegewagen, wie neu,
— wegen Umzug zu verk. Näh.
Veinbergſtraße 52, pt. (*13002fs
Dettſtelle m. Sprungrahm. am
Tage als Schrank aufſtellb. b. z.
erk. Näh. Heinheimerſt. 2, p. (*13010fs
Diwan u.
1 gut erh. Sofü, 2 Betten
billig zu verkaufen Menger,
(11674mdfs
Bleichſtraße 1.
Werk. w. Sportwag. m. Gummireif.
*12979fs) Alexanderſtr. 5, II. I.
Saſt neue Federoll, ea. 15 Zim.
Tragkraft, billig zu verkaufen
*12762ms) Arheilgerſtr. 35.
rößeres Bücherbrett, gut er=
Ghalten, zu kauf. geſucht. Off.
unt. L. 90 an die Exp. (*12709ids
WKohlere
627 Telephon 627.
Kontor: Karlstrasse 34
en-Koks-Briketts
en gros
en detail (4550a
Man verlange Probezentner und Preise.
Jedem
Originäl-Paket
von
Hohenlohe
Hafermehl
ist die einzig richtige
Kindernahrung, wo
Muttermilch fehlt. Es verhütet Erbrechen
und Durchfall und hat sich bei englischer
Krankheit vorzüglich bewährt.
liegt ein
wertvoller Gutschein
bei!
(3180)
int woien und dinten Sichen und in ihren lecht grei
grauten Haar ein Kamm mit vergoldeten Knöpfchen.
Dann hüllte ein ſchwerer, pelzverbrämter
Abend=
mantel die kleine, breite Figur vollſtändig ein, ein
him=
melblaues Seidentuch wurde um den Kopf gebunden, und
ſo wanderte Frau Minna Schulze gleich einem
ungeheu=
ren lebenden Faß durch die ſchmutzerfüllten Straßen dem
Stadttheater zu. Die ſchlanke, biegſame Geſtalt
Elfrie=
ders kam neben ihr nicht im mindeſten zur Geltung. Sie
verſchwand förmlich hinter dieſen gewaltigen Formen der
Großmutter, die ſchweigend ihren Weg dahinſtampfte.
II.
Das Stadttheater lag in guten Händen. Freilich
be=
ſchränkte es ſich für gewöhnliche Zeiten auf das Luſtſpiel,
die Poſſe und das leichtere Schauſpiel, aber der rührige
Direktor wußte durch Gaſtſpiele guter Kräfte
Abwechſe=
lung in das Repertoire zu bringen und auch höheren
An=
ſprüchen zu genügen. Selbſt ein vorzüglicher
Charakter=
darſteller, zeigte er zugleich als Regiſſeur ein
außerordent=
liches Geſchick und wußte ſeine Künſtler und
Künſtlerin=
nen, die unter weniger ſachgemäßer Leitung kaum den
beſcheidenen Anforderungen genügt hätten, zu einem
tüch=
tigen Enſemble zu vereinigen. Dazu kam, daß er mit
einigen bedeutenden Schriftſtellern in Verbindung ſtand,
die ſein Theater als Verſuchsbühne für ihre neuen Stücke
benutzten; ſchon manches in der großen Welt Epoche
ma=
chende Werk hatte in dem kleinen Stadttheater des
Direk=
tors Brüggemann das Licht der Lampen erblickt.
Feit haie der Direier in nens Antenehnen
be=
gonnen, das ihm die Einwohner der Stadt wirklich zu
Danke verpflichtete. Auf großen roten Zetteln wurde das
Unternehmen angekündigt. Zyklus von Aufführungen
klaſſiſcher Dramen von Schiller, Goethe, Leſſing, Kleiſt
uſw. Wenn der Herr Direktor Brüggemann den Mund
auch etwas voll nahm, ſo bürgten doch die Namen des
jugendlichen Hofſchauſpielers Ernſt Norbert und der
be=
kannten „Heldin” Fräulein Malvine Meerſcheidt für eine
wenigſtens in den Hauptrollen gute Darſtellung der
Meiſterwerke unſerer klaſſiſchen Dichter.
Die „Räuber” mit Norbert als Karl Moor, Fräulein
Meerſcheidt als Amalie und dem Direktor Brüggemann
als Franz Moor eröffneten den Zyklus. Kabale und
Liebe, Clavigo, Egmont, Minna von Barnhelm, das
Käthchen von Heilbronn und andere Dramen ſollten
fol=
gen. Ob Herr Brüggemann das große Unternehmen würde
durchführen können, war freilich eine andere Frage, die
lediglich von dem Intereſſe des Publikums für dieſe
Auf=
führungen abhing.
Heute, am Eröffnungsabend, war das Haus
ausver=
kauft. Den erſten Rang füllten die Damen der
Honoratio=
ren der Stadt, ſelbſt einige Herren hatten ſich von ibrem
allabendlichen Stammtiſch losgeriſſen; Parkett und
Par=
terre war von der männlichen Jugend beſetzt, den
Refe=
rendaren, Aſſeſſoren und Studierenden der Forſtakademie,
Schülern der oberen Klaſſen des Gymnaſiums; den
zwei=
ten Rang nahm das „Volk” ein, Frauen und Männer,
Mädchen und junge Leute, die mit großen
erwartungs=
vollen Blicken der kommenden Wunderdinge harrten.
Elfriede ſaß neben der Großmutter im erſten Rang.
Sie intereſſierte ſich lebhaft für alles, was mit dem
Theater zuſammenhing. Heimlich — denn die
Groß=
mutter erklärte ſolche Lektüre für Unſinn — hat ſie die
Dramen unſerer klaſſiſchen Dichter geleſen und ſich an
ihnen begeiſtert. In geheimen Träumen, die ſie ſich ſelbſt
kaum zu geſtehen wagte, ſah ſie ſich ſelbſt die Rollen einer
Maria Stuart, einer Johanna, einer Luiſe ſpielen; ſie
kannte die Rollen faſt auswendig, und in ſtillen einſamen
Stunden erquickte ſie ihre dürſtende Seele an dieſem ewig
klar und friſch ſprudelnden Quell wahrer, edler Kunſt und
Poeſie.
Und jetzt ſollte ſie dieſe Geſtalten verkörpert auf der
Bühne ſehen!
Sie ſaß ſtill da, die großen dunklen Augen
unver=
wandt auf den Vorhang gerichtet, während die
Groß=
mutter mit der Frau Kanzleirat die Neuigkeiten der Stadt
durchſprach und über die teuren Fleiſchpreiſe jammerte.
Es war ihr ſo feierlich ums Herz, wie in der Kirche; ſie
achtete nicht auf das Geſchwätz und Gekicher von Käthe
und Lieſe Bangemann, Töchter der Frau Kanzleirat; ſie
bemerkte auch nicht die Blicke, welche die jungen Herren
aus dem Parkett heraufſchickten und die Käthe und Liſe
Bangemann mit geheimem Entzücken erfüllten.
(Fortſetzung folgt.)
Allee 61
Nächst dem neuen Hauptbahnhof
Neuzeitliche, eleganteste Innenausstattung
20
Gemütliche Räume
Prachtvoller Wirtschaftsgarten mit Terrasse
— Offene und geschlossene Veranden
Im Ausschank:
Rummelbräu nach Pilsner Art
Rummelbräu nach Münchner Art
Weine renommierter Firmen.
(11704ds
Erstklassige Küche
Reiohhaltige Tages- und Abendkarte
:: Mittagstisch von 12 bis 2 Uhr ——
Diners in versohiedenen Preislagen
Soupers von 7 Uhr ab nach Auswahl.
Aufmerksame Bedienung.
EnEEF
Um geneigten Zuspruch bittet der neue Pächter
Bäckergehilfen=Verein Darmſtadt
1887—1912
Pfingſtmontag, 27. Mai, 2. Feiertag
25jähriges Stiftungsfest
in ſämtl. Räumen des Städt. Saalbaus
unter gütiger Mitwirkung der Geſangvereine „Germania”
„Liederhalle‟ Lyra” und „Olympia”, ſowie der Kapelle
des Leib=Infanterie=Regiments Nr. 115, unter
perſön=
licher Leitung ihres Obermuſikmeiſters Herrn Hauske.
Festordnung:
Nachmittags 2½ Uhr:
Aufſtellung des Feſtzuges an der Techniſchen Hochſchule.
Nachmittags 2¾ Uhr:
Abholen der Herren Gründer und Ehrenmitglieder, ſowie der
Feſtjungfrauen mit Muſik vom Vereinslokal, Schloßgraben 13,
zur Teilnahme am Feſtzug.
Nachmittags 3 Uhr:
Abmarſch des Feſtzuges durch die Magdalenenſtraße,
Alexan=
derſtraße, Schloßgraben, Schillerplatz, Marktplatz, Rheinſtraße,
Grafenſtraße, Eliſabethenſtraße, Saalbauſtraße.
Nachmittags 4 Uhr:
Festbankett.
Abends 9 Uhr:
Jubiläumsfeſtball im großen Saale.
Um zahlreichen Beſuch bittet
(*13011
Der Feſtausſchuß.
NB. Bei ungünſtiger Witterung findet die Veranſtaltung
in den inneren Räumen ſtatt.
Sce
Restaurant
„Sporer Tor‟
nächſter Nähe der Hochſchule
empfiehlt (10472a
guten bürgerlichen
Mittag-
und Abendtisch.
Ausschank der
Brauerei Hess. Hof.
Für die Füngstfeiertagel
Däglich friſches Kalbsgekröſe,
Lungen, Leber, Herzen ꝛc.,
Hammelsbruſt, Hammelsbraten,
Kalbsbraten, gerollt.
Kalbsnieren=
braten in allen Größen vorrätig.
Spezialität: Gehackte
Kalbskotte=
letts in allen Größen vorrätig.
ILouis Hein, Hofmetzger,
Schuſtergaſſe 19. (10254a
Prima (mildgeſalzenen) Schinken
à Pfd. 1.05 M., und (mildgeſalz.)
Seitenſtück à Pfd. 95 Pfg., beides
trock. Winterwaren, offer. Fleisch- u.
Wurstwarenversand von Karl
Völ-
zing, Oberhessische Wurstfabrikat.,
Kuppertenrod, O. I.
(10528a
Pilze
für die Yoghourtkur billigſt
ab=
zugeben. Heinheimerſtr. 8, rechter
Aufgang, I.
(*13005fs
Sommerüberzieher
für kräftige Figur, modefarben,
gut erhalten, für 10 Mk. zu verk.
*11180t) Saalbauſtraße 42, 1. St.
DARMSTADT.
2. Pfingstfeiertag
Beendigung des gegenwärtig im „Martinsglöckchen
ſtattfindenden Preisſchießens.
Das Abſchießen findet nachmittags von 2—4 Uhr ſtatt.
Preisverteilung
verbunden mit
Konzert, Abendunterhaltung und Tanz
im Mathildenhöhſaale, Dieburgerſtraße.
Anfang abends 7 Uhr.
Freunde und Anhänger des Schießſports ſind herzlich wi
(118
kommen.
Der Vorstand.
Schuls Felsenkeller
(118
Dieburgerstrasse 85.
Montag und Dienstag (zweiter und dritter Feiertag
Künstler-Garten-Konzert
einer Abteilung der Infanterie=Kapelle bei freiem Eintrit
Gaſthaus „Zum Schwanen‟ Eberſtadt
Pfingſtmontag
Grosses Tunz Vergnlagen
Billige,
beste
adptbahnhel.
Max Brokate
wozu freundlichſt einladet
Anfang 4 Uhl
Anfang 4 Uhr.
Großer ſchattiger Garten. (*12870ds
Biertunnel, Eingang Südſeite
Prima Lagerbier ¾o Liter 12 Pfg.
Reiche Auswahl in kalten Speiſen.
E. Niemann.
11809
Kuhrkohlen
Fettschrot 60% Stück
Steinkohlenbriketts
Union-Briketts. (B8121
Verlangen Sie Preise u. Probezentner.
Tel.
Karl-
1sos Gg. Schött str. 5a.
Am 2. Püingsteiertage
findet bei mir
Gutbesetzte Tanzmusika
(11759fs
ſtatt, wozu freundlichſt einladet
H. Heberer II.,
Apfelweinkelterei und Gaſtwirtſchaft, Meſſel.
weissen Turm
Während der Pfingstfeiertage das neue
Riesenprogramm.
Wildweſtdrama
Drama
Mein Pferdchen
kann bogen
Humor
Humor
Wochen-
Chronik
neueſte
Ereig=
niſſe aus aller
Welt
Ansichten von
Livorno
Natur
11814
für den Pfingstbedarf!
Handschuhe und Strümpfe
in bekannt guten Qualitäten
. und grosser Auswahl —
-ange Jacquard-Handschuhe
0.45, 0.30, 1.—, 1.10, 1.25, 1.50, 1.60
ange Perlfilet-Handschuhe
1.50, 1.60, 1.70, 1.95, 2.25
-ange Jacquard-Handschuhe
Fil de perse, ohne Naht . . . . . . . 2.50
-ange Perlfilet-Handschuhe
reine Seide . . . . . . 3.20, 3.90, 4.20, 5.—
zange Zwirn-Handschuhe
1.20, 1.30, 1.60, 1.70, 1.90, 2.50
Herren-Socken, Kinder-Socken
in grosser Auswahl.
Call Cchammai & 30.
Damen-Strümpfe
Ecke Elisabethen- und Wilhelminenstrasse.
Damen-Strümpfe
schwarz u. lederbraun ohne Naht 0.55, 0.65, 0.75, 0.85, 1.—, 1.20
Damen-Strümpfe
schwarz u. lederbraun (flor) 0.90, 1.—, 1.10, 1.30, 1.45—3.50
(11884
Damen-Strümpfe
in allen Modefarben (flor) 0.95, 1.25, 1.35, 1.50, 1.60—2.50
Damen-Strümpfe
à-jour in schwarz u. braun 0.95, 1.—, 1.10, 1.20, 1.35, 1.50, 2.40
reine Seide, schwarz u. alle Modefarben 1.95, 4.90, 8.50, 10.75
ludwigshöhe.
Am 27. und 28. Mai, Nachmittags 4 Uhr:
(Zweiter und dritter Pfingſtfeiertag)
Grosse Tesr Konzerte
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61.
Leitung: Herr Musikmeister M. WEBER.
Besonders gewählte Programme.
— Eintritt 25 Pfg. —
(B11909
Beiungünstiger Witterung Streichmusik
in den Sälen.
Hessischer Hof.
Am 27. und 28. Mai, abends 8 Uhr
Grosse Inntur Fest-Konzerte.
Am zweiten Pfingsfeiertag Kapelle des Großh.
Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61. Leitung M. Weber.
Am dritten Pfingstfeiertag Kapelle des Großh.
Leibgarde=Regts. Leitung H. Hauske.
(11306
Besonders gewählte Programme.
Eintritt mit Programm 20 Pfg. Dutzendkarten Mk. 1.50.
Restauration zur „Stadt Pfungstadt
Elisabethenstrasse 2
Mittagstiſch à Mk. 1.10 und 75 Pfg., im Abonnement billiger.
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk. Während den Pfingſtfeiertagen
verſchiedenes Geflügel, Fiſche, Braten, Ragouts und ſonſt noch
ganz beſonders reichhaltige Speiſekarte.
Die meisten Speisen werden sofort serviert.
Am 2. Pfingſtfeiertag
von 4 Uhr ab Tanzkränzchen
im weißen Saal. Dienstbach.
13028)
Roßdörfer=
Restauration, Zum Fürstenauerhof ſtraße 1.
Samstag, den 25. Mai:
Metzelsuppe
e
Es ladet freundl. ein
Jakob Reitz, Metzger u. Wirt.
*13032)
Eigene Schlachterei u. Apfelweinkelterei
Wir machen hiermit auf unsere 2 Pfingst-
Schlager-
programme aufmerksam.
Pfingstsonntag und Montag je neues Frogramm.
Samstag, 25.
Neuer Spielplan vonl sonntag 26.
Mai u-
Mai:
Eine kühne Reiterin
aus dem Westen
oder die Pferdediebe. Sehr spannendes Drama aus
dem Westen Amerikas, von The Vitagraph CO.
Späte Verzeihung
oder 31 Jahre unschuldig im Kerker verurteilt.
Ergreifendes Drama.
Ausserdem das sonstige erstklassige Programm.
Neuer Spielplan für
Pfingstmontag
und Dienstag:
Die Tochter des Sheriffs
Dramatisches Bild. Ort und Handlung ist der Westen
Amerikas.
Die Aufopferung eines Freundes=
Rührendes Drama aus dem Leben.
(11896
Wochenbericht des The American Bio. U. a. die
Beisetzung des Königs von Dänemark.
Sowie Einlagen toller Humoresten u. herrl. Naturbilder.
(Ein guterhaltener Kinder=
Sitz=
u. Liegewagen zu verkaufen
Moosbergſtr. 49, 1. St. (B11827
ut erhaltener ſchw. Frack, für
Kellner geeignet, bill. z. verk.
Wilhelmſtr. 55, I., r.
(*13025
Mecharsaimer
Iotorrader
Modelle 1912
Unübertroffen an
Leiſtungs=
fähigkeit und einfachſter
:: :: Handhabung :: ::
Gebrauchte Motorräder
ſchon von 150 Mark an.
mit Garantie. (11731a
L. Beudt Nachf.
Inh. L. Waldschmitt
Hölgesſtraße 1.
Damen-
Kopfwaschen
mit Frisur 1.00
„Ondulat. 1.50
Ph. Wallhäuser
Wilhelminenstr. 10
Telephon 2024.
Günſtige Gelegenheit f.
Braut=
paare ! Vollſtänd. Schlafzim.,
beſtehend in 2 Betten mit
Spiral=
feder= u. Wollmatratzen,
Waſch=
komde. m. Spiegelaufſatz, 2
Nacht=
iſche, zweitür. Kleiderſchr. mit
2 Schubkaſten, 130 cm breit, desgl.
eichen pol. Schlafz., echt pitch-pine
Kücheneinrichtung mit
Kunſtver=
glaſung, 150 Mk., pol. Kleider=
Spiegelſchr., innen eichen, prima
Handarb., langj. Garantie. Gebr.
Möbel werd. in Zahl. gen. Gebr.
guterh. Möbel fortw. zu ſehr bill.
Pr. zu haben Wendelſtadtſtr. 2 u.
(*13086sm
Neckarſtraße 17.
Kronleuchter
Mehrere ſehr gut erhalt.,
ſchmied=
eiſerne Kronleuchter für größere
Räume u. alle Beleuchtungsarten
geeign., werden umſtändehalb. ſehr
bill. abgeg. Mühlſtr. 11. (*13023sim
Strickmaſchine
ganz neu, nach neueſtem Syſtem,
krankheitshalb. preisw. zu verkauf.
Wo ſagt die Exp. ds. Bl. (*13051
Padelloſes Fahrrad mit
Frei=
lauf ſofort billig zu verkaufen.
*13050) Alexanderſtr. 4, Hth. II.
Für die
Feiertage!
Alkoholfreie
Schaumweine
Ananas-Traubensekt Mk. 1.30
Traubensekt
Mk. 1.90
Apfelsekt
Mk. 1.20
alkoholfreie
Rhein-Weine
von herrlichem erfrischenden
Wein-Geschmack, nicht süss.
½ Fl. 60, ½ Fl. 1.00
Lorcher
½ Fl. 60, ¼ Fl. 1.00
Tischwein
Kapellenberger ½ Fl. 70, ¼/ Fl. 1.20
Niersteiner ½ Fl. 70, ¼ Fl. 1.25
Auch zu überaus
bekömm-
lichen Mai-Bowlen geeignet.
Vormser Weinmost
Johannes Horn
Alexanderstr. 4, I.
(11898
eppenn Lartsch
Maben
Bei günſtiger Witterung am Pfingſtmontag, 27. Mai.
Fernfahrt: Baden-Baden-Frankfurt a. M.
zur Beobachtung des Sonnenaufgangs
(Fahrtdauer zirka 3 Stunden)
ab Baden=Baden 6 Uhr morgens, an Frankfurt a. M.
gegen 9 Uhr morgens. (Preis pro Perſon 250 Mk.)
Alsdann vormittags 9 Uhr und nachmittags 4 Uhr
zweiſtündige Rundfahrten von über 100X100
Kilo=
meter Ausdehnung in die herrliche Umgebung
Frank=
furts, an den übrigen Tagen, bis 30. Mai einſchl.,
vormittags 9 Uhr und nachmittags 4 Uhr.
Preis pro Perſon 200 Mark.
Bei günſtiger Witterung am Freitag, den 31. Mai:
Fernfahrt: Frankfurt a. M.—Baden-Baden
(Fahrtdauer zirka 3 Stunden)
ab Frankfurt 6½ morgens. Preis pro Perſon 250 Mk.
Wegen Platzbelegung wende man ſich an die
Hamburg-Amerika-Linie
Abteilung Luftschiffahrt
Frankfurt a. M., Kaiſerſtr. 14, Fernſpr. 1. 3370, Tel.=Adr. Hapag.
Vertreter in Darmstadt, Adolf Rady, Zimmerſtr. 1.
hrock, Frack=, Smoking=
An=
züge, Zhlinder, zu verleihen Guterhalten. Adlerfahrrad
Rheinſtraße=5, 2. Stock. (10073a bill. zu verk. Hochſtr. 9, I. (*13014
Gross-Karben-Hessen
Hofllef. S. Kgl. Hohelt des Grossherzogs von Hessen und bel Rheln.
Zu Schorle unübertroffen an Güte.
Nur noch bis Ende ds. Mts.
konzertiert
Tiroler Kapelle
Eintritt stets frei.
Eintritt stets frei.
(11900a
auf Hauptbahnhof vertauſcht,
bez. F. A. reſeda Futter. Bitte
Nachricht an Felix Ahlers,
Bocholt i. W. Koſt. werden
(11853
vergütet.
Allee 61
(
25 Rammelbrad
am Hauptbahnhof. Erstklassige Küche. Diner von 12—2 Uhr. e
Souper nach Wahl. Reichhaltige Speisekarte. I. Feiertag: Menu 1.50 Mk. II. Feiertag: Menu 1.50 Mk. Bouillon mit Markklösschen Brabanter Schnittchen Zander mit Butter und Kartoffeln Königin-Suppe oder Merlans geb., Sc. rem. mit Salat Zungenragout und Croquettes Kalbsfricandeaux, garniert oder Roastbeef garniert Reis à la Trautmannsdorf. Eis. Menu 2 Mk. Menu 2 Mk. Pastetchen Ragout fin Oxtail-Suppe Consomé Royal Salm oder Steinbutte Sc. holl. m. Kartoffeln Seezunge vin blanc oder Salm Romain Rehbraten mit Salat und Compot Stangenspargel und Schnitzel oder Filet garniert oder Schinken Reis à la Trautmannsdorf oder Hahn mit Salat und Compot Eis oder Käse und Butter Eis Mittag- und Abendtisch im Abonnement. (11910
Oßbrunnen
See
Sareig
Ein allgemein beliebtes Tischgetränk.
Hauptniederlage in Darmstadt: A. Merz Nachf., Biergrosshandlung,
Schul-
strasse 12. Telephon 160.
(11102H
Der
Militär-
faidar
Monnungsanztigel
Frühjahr 1912
iſt erſchienen und für
30 Pfg. in der
Expe=
dition des Tagblatt
zu haben. (10510t
Gebr. Franzen
Messerschmiede u. Schleiferei
befindet sich jetzt (*1
16 Gr. Ochsengusse 16.
ut erhaltener Kinderwagen
billig zu verkaufen Ried=
Berlitz-School
Grösstes Sprachinstitut
Wilhelminenstrasse 19, II.
Telephon 613.
Englisch
Französisch
Italienisch
Spanisch
Russisch
Deutsch.
Von Juni bis Oktoher
auf sämtliche Preise
15% Rabatt.
Prospekt und Probestunde gratis.
Bureauzeit 9—1 u. 3—8.
lingerſtraße 34, I.
(*13108
ercht
Englischer Unterricht
Gramm., Konvers., Lit., wird v. einer Engländ.
ertei t, Uebers tzungen, Deutsch f. Ausländer
10899a) Heidelbergerstr. 25, III.
SDonſervatoriſch gebild. Dame
erteilt Anfängern und
Vorge=
ſchritt. gründl. Klavierunterricht u.
Theorie, Off. u. N 68.Exp. (B11828
Englischen Unterricht
erteilt Miss Kathleen Mackimm,
B821) Armastrasse 30, II.
Mathematik d. akad. gebild. Lehrer
Sorgfält. ſchnelle Förderung. Mäß.
Honor. Wittmannſtr. 30, I. (B9429
Verlangen Sie
Proſpekt meiner Methode
Klavierspiel
ohne Doten.
Meine Methode bietet
jeder=
mann Gelegenheit, nach
eini=
gen Stunden die ſchönſten
Lieder, Tänze, Märſche, Opern,
Salonſtücke ꝛc. zu ſpielen. (9519m
Vorkenninisse sind nicht erforderl.
Für Erfolg garantiert
Direktor P. A. Fay
Frankfurt a, M.
Telephon 276 Restaurant
Telephon 27
Kaiserbadr Furstensaar- Kalseigarte
Grafenstrasse 18 und 20.
Bringe hiermit meine modern ausgestatteten
Garten-Lokalitäten
mit grossen, geschützten, vornehmen Terrassen in empfehlen
Erinnerung.
Angenehm kühler Aufenthalt.
Hübsche Restaurationsräume für kleine und grosse Gesel
schaften und Hochzeiten.
Mittagstisch von 12 bis 2 Uhr in jeder Preislage.
Kleinere Diners von Mk. 1.50 und höher.
Speisen àlacarte in reicher Auswahl zu jeder Tageszein
Grosses Lager nur naturreiner Weine der Grossh. Hessische
und Preussischen Weinbaudomäne, sowie der Winzervereine.
Natur 1911er Dalheimer in jedem Quantum frei in
Haus per Flasche 90 Pfg. (11912s
Im Ausschank i9lier Dalheimer Naturwein,
(dunkel
Rummelbräu, Augustiner und hein Löwenbräu
Bes.: Gg. Christ.
alé Wolff‟, Uebungsplat
„
6
(altrenommiert)
hält ſeine beiden Autos für Touren beſtens empfohlen. Auto=
Garage zum Einſtellen.
Hochachtend (*13115
Telephon 1984.
J. Wolff.
(1784a
Ferztl. u. ſtaatl. gepr. Maſſeuſe u.
Pfleg. empf. ſich d. verehrl. Patient.
Karlſtr. 45, II., Tel.=Beſtell. 82. (11168a
ie ice ehet
ſucht b. Herr Anſchluß. (*13096
Off. unter M 90 an die Exped.
Herruls-Gesuch.
Junger Metzger, 28 Jahre alt,
ev., mit einigen tausend Mark
Vermögen sucht zwecks
Ueber-
nähme eines Geschäftes passende
Partie. Ev. Einheirat in
bestehen-
des Geschäft. Offerten unter
M80 an die Exped.
(*13082
(952
Heirat
Vertreter für Darmstadt und Umgegend:
Carl Naumann jr., Karlstrasse 60 in
Darm-
stadt, Telephon Nr. 1515. (9935M
ſtreng reell u. ganz diskret. Größte
Verbindung u. Erfolge! 25jährig.
Renommee. Proſpekt in verſchl.
Kuvert. Réunion internatio-
Inale Ernst Gärtner,
Dres-
den-A., Schulgutſtr. 2, I. Rückporto,
Heirat.
Geſchäftsmann, 38 J., ev., gut
Einkommen, mit großen Kindern,
ſucht fleißige, wenn auch unbemitt.
Lebensgefährtin. Vermittler
ver=
beten. Ernſtgemeinte Offerten
er=
beten unt. Hr. hauptpoſtlagernd
Darmſtadt.
(*13013
wünſchen 2verwandte
Heirat Damen a. g.
Bürger=
familien, beide blond, 38 u. 27 J.
alt, v. angenehm. Aeuß., vorzügl.
Char. u. Herzensbildg., höchſt
wirt=
ſchaftl. erzog., Vermög. 56000 und
30000 Mk., mit nur bess. geb. Herrn
in geord. Verhältn. Off. u. F. D. L.
311 an Rudolf Mosse, Frankfurt a-M.
Anonym zwecklos. (*11916)
Zwei
billig zu verkaufen.
der Expedition.
gebr. Slehpullte
Näheres in
(11921
Wegen Umzug zu verkaufen: gegangen
1 Zinkbadewanne, 1
Gas=
ofen, mittelgroß, 1
Wirtſchafts=
tiſch, Hanteln, 50, 30, 25 Pfd.
Ein=
zuſehen von 5 Uhr an (*13062) geb. Steinmetz
Hoffmannſtr. 23.
anfangs
Leerer Möbelwagen Junivon
Wiesbad. nach Darmſtadt geſucht. Henneberg . .
Off. u. M 72 an d. Exp. (*13047.
Woog, am 24. Mai 1912.
Waſſerhöhe am Pegel 3,80 m.
Luftwärme 140 C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 180 C.
Wona=Polizei=Wache.
it erhallnes Sofa zu verk.
(*13112
Soderſtr. 55, I.
Mationalflugſpende.
Bisher ſind bei uns ein=
Ferner haben gezeich.:
de Beauclair
Frau Elmire Selzam,
Profeſſor R. Müller
Frau v. Cronenhold
Marie Habicht .
Ungenannt . . . .
Summa M. 3005
Weitere Spenden nimmt entgegen
Darmſtädter Tagblatt=Exped.
Programm
zu dem am Samstag,, den
25. Mai, von 12—1 Uhr
mit=
tags vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Artillerie=Korps.
1. „Echtes Wiener Blut”, Marſch
von Komzak. 2. Jubel=Ouverture
von Bach. 3. „Flirtation” von
Steck. 4. Fantaſie aus „Carmen‟
von Bizet. 5. Ballettmuſik aus
„Die Jüdin” v. Halevy. 6.
Floren=
tiner=Marſch von Fückk.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9 — 12 Uhr vorm. und
8— 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 15. Mai: dem Ingenieur Karl Alfred
Richard Demmig, Stiftſtr. 40., ein S. Werner Georg
Guſtav. Am 18.: dem Roßwärter Peter Steinmann,
Emilſtr. 4, ein S. Emil. Am 21.: dem Fabrikarbeiter
Heinrich Seibel, Sackgaſſe 7½, eine T. Luiſe Marie. Am
15.: ein unehel. S. Werner Kurt. Dem Feldwebel im
Leibgarde=Infanterie=Regiment Nr. 115, Ludwig Kredel,
eine T. Emilie Sophie Katharina. Am 19.: dem
Poſt=
boten Karl Delp, Arheilger Straße 78, ein S. Heinrich
Johann Karl. Am 21.: dem Kaufmann Johann Peter
Auguſt Nold, Friedrichſtr. 23, ein S. Jakob Matthias
Chriſtian Auguſt. Am 22.: dem Schloſſer Anton Martin
Weitzel, Sackgaſſe 7, eine T. Anna. Am 19.: dem
Bier=
drauer Michael Menninger, Lichtenbergſtr. 89, eine T.
Eliſabeth Marie. Am 17.: dem Schneidermeiſter Ludwig
Oehlenſchläger, Soderſtr. 44, eine T. Wilhelmine Luiſe.
Aufgebotene. Am 20. Mai: Hilfsweichenſteller Theodor
Link in Idſtein, mit Marie Dörr in Idſtein. Monteur
Karl Julius Rudolf Max Jakob, Bleichſtr. 38, mit
Näherin Martha Berta Johanna Haack in
Charlotten=
urg. Gärtner Wilhelm Otto Ruths in Jugenheim
I. d. B., mit Suſanna Pritſch, hier. Am 21.: Poſtbote
Seorg Weber, Alexanderſtr. 25, mit Katharina
Möh=
er in Bensheim. Gerichtsſchreibergehilfe Georg Friedrich
Anton Greb, hier, mit Marie Frieda Seitz in Gedern.
Um 22.: Fahrradhändler Karl Landzettel in Frankfurt
i. M., mit Köchin Chriſtiane Friederike, gerufen Nanny,
Kober, Magdalenenſtr. 7. Schneider Johann Konrad,
gerufen Karl, Taucher, Mühlſtr. 20, mit Köchin Anna
Eliſabeth Krämer, Grafenſtr. 12. Chemiker Dr.=Ing.
karl Friedrich Ludwig Weber in Griesheim a. M., mit
Mathilde Margareta Babette Eliſe Naegle in Erlangen.
Um 23.: Schmied Valentin Kiſſel in Auerbach a. d. B.,
nit Chriſtina Jährling in Ober=Beerbach.
Geſtorbene. Am 20. Mai: Katharine Störger, ohne
Beruf, 37 J., ev., Frankfurter Straße 35. Margarete
Eli=
abeth Neuroth, geb. Hagedorn, Ehefrau des Privatiers,
19 J., ev., Pallaswieſenſtr. 60. Am 21.:
Handarbeits=
ehrerin Marie Korell, 49 J., ev., Moosbergſtr. 44½
Im 20.: Privatier Jakob Johann Chriſt, 89 J., ev.,
Darlſtr. 55. Am 22.: Eliſabethe Roth, geb. Numrich,
Ehefrau des Zimmermanns, 35 J., ev., Beckerſtr. 34. Am
1.: Katharina Ganß, geb. Vetter, Witwe des
Stein=
ruckers, 92 J., ev., Darmſtr. 10. Am 22.: Mathilde
Hinkel, geb. Pietz, Witwe des Landwirts, 65 J., ev.,
Soderſtr. 117. Privatin Katharine Gärtner, 61 J., kath.,
Bensheim.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Zeöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
1—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 8. Mai: dem Trompeter im
Feld=
irtillerie=Regiment Nr. 61, Guſtav Otto Stoeckner,
Kies=
vergſtr. 50, ein S Otto Ernſt Nikolaus. Am 10.: dem
Kulturtechniker Joſeph Wolfenſtädter, Klappacherſtr. 24,
ein S. Joſeph Heinrich. Ein unehel. S. Ernſt Ludwig.
Am 7.: dem Poſtſchaffner Johann Schauer,
Forſtmeiſter=
kraße 16, eine T. Johanna Eliſabetha. Am 13.: dem
Liefbauamtsarbeiter Georg Franz Aßmuth,
Orangerie=
raße 34, eine T. Marie. Am 9.: dem Schneider Heinrich
Johann Wilhelm Neuber, eine T. Auguſte. Dem
Stall=
teiſter Franz Otto Hermann Heine, Beſſunger Str. 88½,
ine T. Erna Eliſe Anna. Am 14.: dem Oberleutnant im
Zeibdragoner=Regiment Nr. 24, Ludwig Moritz Ansko
lbbi Adolf Freiherr Riedeſel zu Eiſenbach, Ohlyſtr. 40,
ine T. Am 13.: dem Aſſiſtent am chem. Inſtitut der
Froßh. Techn. Hochſchule Darmſtadt, Dr. phil. Walter
Schaeffer, Heidenreichſtr. 21, ein S. Rolf Friedrich
Wal=
er. Am 11.: dem Rentner Lorenz Beudt,
Orangerie=
llee 6, eine T. Klara. Am 17.: dem Straßenreiniger
Johannes Reuter, Ludwigshöhſtr. 9., eine T. Marie.
Im 11.: dem Kaufmann Philipp Seifert, Tannenſtr. 22,
in S. Walter Leonhard Heinrich. Am 18.: dem Schreiner
deinrich Geriſch, Wingertsgäßchen 7, eine T. Margarete
Elſe. Am 16.: dem Profeſſor Dr. Julius Joel
Gold=
tein, Beckſtr. 87, eine T. Hanna Emmy. Am 18.: dem
Zankbeamten Ludwig Heinrich Logoz, Hoffmannſtr. 44,
ine T. Anna. Am 23.: dem Fuhrmann Friedrich Philipp
Schäfer, Forſtmeiſterſtr. 11, ein S. Heinrich Wilhelm.
Aufgebotene Am 21. Mai: Glaſer Heinrich
Schom=
urg, Ludwigshöhſtr. 60, mit Anna Karoline Geule,
Jleichſtr. 37.
Eheſchließungen. Am 18. Mai: Vizefeldwebel im
zeibgarde=Infanterie=Regiment Nr. 115, Adam Karl
Baumann, Alexanderſtr. 22, mit Katharina Frieß,
Veinbergſtr. 2a.
Geſtorbene. Am 12. Mai: Karl Schmidt, S. des
ProviantamtsInſpektors, 2 Mte., ev., Stadtallee 2. Am
3.: Karl Auguſt Wilhelm Guillaume, S. des
Sergean=
en, 9 Mte., ev., Beſſunger Straße 107. Margarete Blitz,
7 J., kath., Nieder=Ramſtädter Straße 177. Am 20.:
Johannes Keßler, Immobilienagent, 60 J., ev.,
Cle=
nensſtr. 15.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Pfingſten
Pfingſt=Sonntag, den 26. Mai 1912
Kollekte für die Luther=Stiftung
Hofkirche: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: Vesper danach Beichte.
Stadtkirche: Morgens um 6¼ Uhr: Pfingſtgruß des
„Wartburg‟=Poſaunenchors vom Turm der Stadtkirche.
— Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel. — Vormittags
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer Beringer.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. — Vorm.
um 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Kleberger.
Abends um 6 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Gemeindehaus, Kiesſtr. 17: Sonntag, den
26. Mai, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Schloßbezirk. Pfarrer D. Dr. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtcke. — Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Oberlehrer Lic.
theol. Gaul. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung.
Anmel=
dung von ½10 Uhr an in der Sakriſtei. — Vorm. um
212 Uhr: Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk.
Pfarrer D. Waitz. — Nachmittags um 4 Uhr:
Bibel=
ſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann.
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Stein. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Gottesdienſt. Pfarrverwalter Flöel. Im Anſchluß an
den Gottesdienſt findet Feier des heil. Abendmahls mit
vorhergehender Beichte ſtatt.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Rückert.
Feier des hl. Abendmahls mit vorausgehender Beichte.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 26. Mai,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde und Jugendbund für
E. C. — Abends um 8½ Uhr: Evangeliſation. —
Mon=
tag, den 27. Mai: Waldverſammlung an der
Ludwigs=
eiche. Abmarſch nachm. um ½2 Uhr vom Vereinshaus.
— Dienstag, den 28. Mai, abends um 8½ Uhr:
Blau=
kreuzſtunde. — Mittwoch, den 29. Mai, nachmittags von
2—3 Uhr: Hoffnungsbund für Knaben. Von 3— 4 Uhr:
Hoffnungsbund für Mädchen. — Abends um 8½ Uhr:
Uebung des gemiſchten Chors. — Donnerstag, den
30. Mai, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. — Freitag,
den 31. Mai, abends um 8 Uhr:
Sonntagsſchulvorbe=
reitung. — Abends um 8½ Uhr: Bibelbeſprechſtunde
für Männer und Jünglinge. — Samstag, den 1. Juni,
abends um 9 Uhr: Verſammlung für Beamte der Poſt,
Eiſenbahn, Polizei, Gendarmerie u. dergl. — Filiale
der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hinterbau):
Sonntag, den 26. Mai, vormittags um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Freitag, den 31. Mai, abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde.
Pfingſt=Montag, den 27. Mai 1912
Hofkirche: Vorm. um ½10 Uhr: Beichte und
Anmel=
dung zur hl. Kommunion in der Sakriſtei. — Vorm. um
10 Uhr: Feier des heil. Abendmahls.
Stadtkirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vormittags um 9½ Uhr: Pfarrer
D. Dr. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtcke.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Gottesdienſt. Pfarrer Kleberger.
Panluskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Herpel.
Gottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Gemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 26. Mai, vorm. um 9½ Uhr:
Predigt. — Vorm. um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Nachmittags um 4 Uhr: Predigt. — Abends um 6 Uhr:
Jugendverein. — 2. Feiertag kein Gottesdienſt. —
Mitt=
woch, den 29. Mai, abends um 8½ Uhr:
Gebetsverſamm=
lung. — Freitag, abends um 8½ Uhr: Geſangverein.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 26. Mai, nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
(Kindergottesdienſt). — Um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Schubert aus Frankfurt a. M. — Freitag, den 31. Mai,
abends um ½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Jeder=
mann herzlich willkommen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 25. Mai,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Pfingſt=Sonntag, den 26. Mai 1912
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
— Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. — Nachm. um 3 Uhr:
Vesper; nach Beendigung der Vesper Gelegenheit zur hl.
Beichte. — Abends um 6 Uhr: Herz=Mariä=
Bruderſchafts=
andacht mit Predigt.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vormit=
tags um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 2 Uhr:
Maiandacht. — Um 4 Uhr: Verſammlung im
Mädchen=
heim. — Um 4 Uhr: Verſammlung der Jungfrauen=
Kongregation und der Jugendabteilung derſelben mit
Aufnahme neuer Mitglieder.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabelhenkirche: Samstag, den 25. Mai,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 26. Mai 1912
Hochheiliges Pfingſtfeſt
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe und Generalkommunion der
Sodalität. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt. — Um
½10 Uhr: Hochamt und Feſtpredigt. — Nachmittags um
2 Uhr: Vesper und Segen; darauf Verſammlung der
Sodalität. — Um 3 Uhr: Beichtgelegenheit.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
25. Mai, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 26. Mai 1912
Hochheiliges Pfingſtfeſt
Kollekte für den Kirchenbau
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Feierliche Vesper;
darauf Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 25. Mai, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, den 26. Mai 1912
Pfingſtfeſt
Vorm. um 6 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um ½ 7 Uhr:
Austeiluno der hl. Kommunion. — Um ¼10 Uhr:
Hoch=
amt mit Predigt und gemeinſchaftliche Kommunion der
Erſtkommunikanten. — Nachmittags um ½ 2 Uhr:
Feier=
liche Vesper; darauf Beichtgelegenheit.
Kapelle zu Pſungſtadt: Pfingſt=Sonntag, den 26. Mai,
vormittags von 7 Uhr an: Beichtgelegenheit. — Um
½8 Uhr: Hochamt und Predigt.
Pfingſt=Montag, den 27. Mai 1912
St. Ludwigskirche: Vorm. von ½6 Uhr an:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe.
Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
8 Uhr: Militärgottesdienſt. — Um ½10 Uhr: Hochamt.
— Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. — Nachm. um 3 Uhr:
Feſtandacht. — Von Dienstag bis Freitag, abends um
8 Uhr: Maiandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Montag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 4 Uhr:
Ver=
ſammlung im Mädchenheim. — Um 6 Uhr: Maiandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Montag, vormittags
um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Vorm. von 6 Uhr an:
Beichtge=
legenheit. — Um ½7 Uhr und um 8 Uhr: heil. Meſſe. —
Um ½10 Uhr: Hochamt. — Nachm. um 2 Uhr:
Pfingſt=
andacht. — Dienstag, nachm. um 5½ Uhr: Maiandacht.
Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Beichtgelegenheit.
Freitag, nachm. um 5½ Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Sonntag, nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte.
Pfingſt=Montag, den 27. Mai 1912
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Hochamt.
— Nachmittags um ½3 Uhr: Feſtandacht. — Mittwoch,
abends um 6 Uhr: Maiandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Pfingſt=Montag, den 27. Mai,
vor=
mittags um 6 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um ½7 Uhr:
Austeilung der hl. Kommunion. — Um ¼10 Uhr:
Hoch=
amt und Predigt. — Nachm. um 5 Uhr: Letzte
Mai=
predigt des hochw. Herrn Kapuzinerpaters Stanislaus
mit Maiandacht und Beichtgelegenheit. — Werktags,
vor=
mittags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
In der Provinzial=Pflegeanſtalt bei
Eberſtadt: Pfingſt=Montag, den 27. Mai, vormittags
um 8 Uhr: Singmeſſe mit Predigt.
The Church of England Service
Whit Monday, 27th May 1912
Divine Service followed by Holy Communion will be
held in the Hofkirche at 11,30 a. m.
The Rev. H. de Ste. Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Grtaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 16. Mai: Dem Privatdozenten
Oberingenieur Dr. ing. Adolf Georg Oskar Kleinlogel S.
Hans Ulrich Adolf Oskar, geb. 25. Jan. 19. Mai: Dem
Aus=
hilfsbahnſteigſchaffner Johann Weber T. Marie und T.
Eva Eliſabeth, Zwillinge, geb. 8. Mai. 12. April:
Un=
ehel. S. Heinrich, geb. 11. April. 3. Mai: Unehel. S.
Thomas Oskar, geb. 27. April. Unehel. T. Luiſe, geb.
26. April. 19. Mai: Dem Fabrikarbeiter Philipp
Ehr=
hardt T. Agathe Margarete, geb. 19. April. 22. Mai:
Dem Gaſtwirt Robert Kümmerlein S. Hans, geb.
25. März.
Johannesgemeinde: 18. Mai: Dem
Rechts=
anwalt Dr. jur Karl Brücher S. Harald Bernhard Friedrich
Wilhelm, Karl, geb. 6. Febr. 19. Mai: Dem
Kauf=
mann Joſeph Watzinger T. Marie Elfriede Walpurga,
geb. 29. April.
Martinsgemeinde: 19. Mai: Dem Mechaniker
Philipp Sattler T. Anna Margarete, geb. 28. April.
20 Mai: Dem Magazinarbeiter Heinrich Götz T. Luiſe,
geb. 12. Febr. 22. Mai: Dem Büroaſſiſtent Heinrich
Weitzel T. Margarete Chriſtine Adelheid, geb. 7. März.
16. Mai: Dem Kaufmann Chriſtoph Wilhelm Nungeſſer
S. Wilhelm Chriſtoph, geb. 16. April. Dem Bierbrauer
Johann Schuberth S. Jakob, geb. 24. April. 19. Mai:
Dem Kaufmann Wilhelm Konrad T. Hertha Eliſabeth
Suſanne, geb. 15. April.
Petrusgemeinde: 19. Mai: Dem Tapezierer
Heinrich Becker T. Eliſabeth, geb. 19. April.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 18. Mai: Kreisaſſiſtent Emil
Utſch aus Siegburg und Gertrud Starcke. 19. Mai:
Poſtbote Philipp Hillgärtner und Emilie Auguſte Diels.
Milchhändler Karl Hellermann und Katharina Hirz.
Johannesgemeinde: 19. Mai: Former Anton
Lehr und Anna Heering von hier.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 21. Mai: Mechaniker Georg
Heinrich Trautmann, 23 J., ſtarb 19. Mai. 18. Mai:
Hauſierer Karl Guſtav Scharſchmidt, 59 J., ſtarb 16. Mai.
20. Mai: Fuhrmann Friedrich Janſon, 60 J., ſtarb
18. Mai. 22. Mai: Privatier Jakob Chriſt, 89 J., ſtarb
20. Mai. 23. Mai: Witwe Katharina Gans geb. Vetter,
92 J. 2 M., ſtarb 21. Mai.
Martinsgemeinde: 17. Mai: Luiſe Diez geb.
Kauf, Witwe des Kaſſierers, 61 J., ſtarb 15. Mai. 21. Mai:
Eliſe Auguſte Becker geb. Göller, Ehefrau des
Straßen=
reinigers, 39 J., ſtarb 19. Mai. 18. Mai: Eliſabeth
uracher, Ehefrau des Maſchinenmeiſters, 52 J., ſtarb
16. Mai. 19. Mai: Heinrich Seibert, Kontrolleur bei der
Ortskrankenkaſſe 38 J., ſtarb 17. Mai.
Petrusgemeinde: 22. Mai: Färber Friedrich
Jakob Lehr, 80 J., ſtarb 19. Mai.
Kein gesundes Vich, ohne Thüringer Heil- u. Nährsalze!
vom Bezirks-Tierarzt Oppel „Marke Hydra‟
Aerztlich erprobt!
(118449
Ueberraschende Erfolge bei Aufzucht und Mast!
Kabel & Co., chem. Fabrik, Karlsruhe i. B.
Zu Fabrikpreisen bei: Heinrich löst, Bäckermeister in Darmstadt,
Kra-
richsteinerstr. 15, Friedr. Breitenbach III., Bäckerei in Groß-Zimmern
Pin Morgen ewig. Kiee, 1 Puhrwag.; Kut erh. Sitz=Liegewagen zu verk
verk. bill. Wienersſtr. 52. (*13017 Diehl, Karlſtr. 22. (*13088
Empfehle mich im Liefern von
Grabdenkmälern
aller Arten. Billige Preiſe, reelle
Bedienung
(883a
Peter Karn,
Friedhof=Allee. Telephon 135
Wohnung: Friedrichſtraße 11.
zuschneide-System
„Parisienne . (*13039
Wegen Aufgabe des Artikels, früher Mk. 2.75
ellung per
jetzt nur Mk. 2.25. Postkarteerbet.
Frau E. Hof,
arkusstr. 7, II.
ist besonders in der heissen
Jahreszeit von allergrösster
J0yose Daschte hgienischer Bedeutung, weil empfiehlt
hergestellt, mit grösster Aufsaugungsfähigkeit die höchste
Luftdurch-
lässigkeit verbindet, dadurch zur Abhärtung beiträgt und vor Erkältung schützt.
Extra-Anfertigung von Herren-,
Damen- und Kinder-Wäsche
rasch und preiswert.
Allein-Verkauf
Neu aufgenommen!
gienisch Meter
der Marke Porss
75 Pfennig
Fertig am Lager: Baby-, Mädchen-, Knaben-
Hemden, Höschen und Hemdhöschen
in allen Grössen.
Spezial-Geschäft
Meine bewährten
Spezial-Qualität, Poröse Wäsche-Stoffe
Marke Pora Meter 80 ₰ Marke Porosa Meter 90 ₰
sowie alle bekannten Spezialitäten
Gossmann-, Byssus-, Korrell & Jungbornstoffe
Inhaber Robert Blum
23 Ernst-Ludwigstrasse 23.
Plungstädter Flaschenwiere In anbewahrter Reinneit und Güt
Pfungstädter „Pilsner‟
Pfungstädter „K aiserbräu‟
Pfungstädter „Märzen‟
Pfungstädter „Bock Ale‟
Brauerei-Füllung
direkt vom Lagerfass
Einheitspreis 126
Wey
„Sala
Luxus-Ausführung . . . 16.50
Schlanke wie breite Formen
führen wir in gleich grosser Auswahl.
Bestellungen erbittet man per Telefon, Amt Darmstadt Nr. 2
od. an die mit Plakaten gekennzeichneten Verkaufsstellen zu richt
Exportbrauerei J. Hildebrand, G. m. b.
Pfungstadt.
(31.
1911erMatur-Weiß
und Rotweine
(11860a
sie aus besten MaterialienA von 80 Pf. per Fl. al
Martin Jahn
Pallaswiesenstrasse 30
Telephon 305.
Ch. Steine
Malerartikel, 2
Pinsel, Farben, Leite
Bleichstr. 4
Gelegenheitskau
aus Herrſchaftshäuſ=
Guterh. Damenkl., Mäntel, fe
*21000
u. weiße Bluſen, Stück 50 Pf. 2
ganz neue Jackettkl. auf Seide
arbeitet Unterröcke, Mädchenkli
(11897
Damenſtiefel, 1 Poſten neue Blu
Kittel u. Hausſchürzen, Kinder
Herrenkl., 1faſt neues rotes Pli
ſofa mit 3 Seſſelſtühle, 1 Ma
taſche, noch verſch. ſofort ſpottbi
abzugeben wegen Aufgabe
Damenſachen Arheilgerſtr. 10
links, Eingang Fuchs. (*13
Billigſter
50
Gelegenheitskau
Eine größere Partie Herr=
Damen=, Knaben=, Mädchen=
Kinderſtiefel, ſowie alle Gröf
Sandalenſpottbill
zu verkaufen
(112
Michael Fick, Schuhmache=
Holzſtraße 24.
SALAMÄNDER
AAULAATLAS Z. C2
11754a)
Ludwigsstrassel5.
Hobr uchf
Das Haus Markt 11, einſchl. Seiten= und
Hinter=
gebäude ſoll auf den Abbruch verkauft werden. Nähere
Bedingungen ſind auf dem Büro des Unterzeichneten
einzuſehen, woſelbſt auch die Offerten bis ſpäteſtens
29. Mai einzureichen ſind.
Gg. Küchler, Architekt
1547ids)
Bismarckſtraße 20.
Eiim Encnreieh
Lohnkutscherei u. Pension-Stallung
Darmstadt
Tel. 530 Heidelbergerstrasse 25. Tel. 530
Empfehle meine eleganten Equipagen (mit und
ohne Gummiräder) zu allen Gelegenheiten, sowie mein
Neuzeitliches
(B11825
Herrschafts-Automobil.
Wrenn
für alle Hausbesitzer!
Keine Röhren mehr auf den
Kaminen. Kein Rauch mehr in
den Manſarden durch meinen
gemauerten Kamin=Aufſatz.
Refe=
renzen hier am Platz. Spezialität
in allen Feuerungsanlagen.
Johannes Best, Maurermeiſter,
Gervinusſtraße 49.
(*12058
Achtung! Umzüge!
werden ſchon von 5 Mark an
übernommen (*13093
L. Hausner’s
Möbeltransport=
und Verpackungsgeſchäft
Rundeturmſtr. 1.
Sleiner Eisſchrank und junge
3 Ziege zu verkaufen. (*13061
Näheres Wienerſtraße 65.
ine Anzahl Jahrgänge: Geſied.
Welt u. ornithol. Monatsſchr. p.
Bd. 3 M. Beckſtr. 64, I. (*13055
ſaſtneu,mitl.
Sommerpaletot,
igur, billig z.
verkaufen Wenckſtr. 9, I. (*1304a
1 Sitz- u. Liegwagen
bill. zu verk. Waldſtr. 10, I. (11850
Allft
vfort
geg. Haarausfall, Schuppen,
Haar=
ſpalte keine Glatze mehr mit
Dr. Kuhn’s Brennessel-Spiritus-
Haarwasser, erhältlich bei (9085a
G. Kanzler, Marktstr. 3.
Ktentelait Ane Herſhaſteh
6 guterh. getrag. Kleider, Bluſen,
Empirekleider Sommerkleider von
4.50 M. an, Bluſen 50 Pf., 1 M. u.
höh., ſeid. Kl., einz. Röcke, Jacketts,
Mäntel, Capes, Kieler Knabenanz.
(13—14j.) u. viel mehr bill. abzug.
Ballonplatz 10, part., neb. d. Apotheke
(rüh. Stiftſtr. 89)
(10809a
ie 1,40 Kubikmeter haltend und eine
Sangpumpe zu verk. (11713dfs
Näh. in der Erped. d. Bl.e
Ein wenig getrag. leicht. dunkler
Herren=Anzug (große ſchlanke
Figur), ſow. ein Sommer=
Ueber=
zieher. Näh. in der Exv. (*13022
heumatismus
Gicht, lschias,
K Nerenleidenden
teile ich gerne umſonſt briefl.
mit wie ich von meinen
qual=
volln Leiden befreit wurde.
Carl Bader, Illertiſſen
bei Neuaklim, Bahern. (1251
ererenten
Hamburg=Amerika=Linie.
Mitgeteilt von dem Vertreter Hrn.
Adolf Rady, Darmſtadt,
Zimmerſtraße 1.
Dampfer „Antonina‟, 21. Mai
3 Uhr nachmittags von New=
York nach Newport News.
Dampfer Barelona”, 18. Mai
5 Uhr nachmittags von
Philadel=
phia nach Hamburg.
Dampfer „Köln” 19. Mai 12 Uhr
mittags von Montreal.
Dampfer, Pallanza”, nach Kanada,
21. Mai 9 Uhr 50 Minuten
morgens Eaſtbourne paſſiert.
Vergnügungsdampfer „Meteor”.
von der fünften Mittelmeerfahrt,
22. Mai morgens in Hamburg.
Modebl. Empirekl., neu, Tog
Mhut u. Sofa billig zu v
Heidelbergerſtr. 110, p. I. (B116
Dr. med. Vidr
iſt verreiſt
bis 13. Juni. Vertretung ha
gütigſt übernommen die Herr
S.=R. Dr. Barthel, Frankfurt
((11
ſtraße 16,
Dr. Gros, Riedeſelſtraße 21,
S.=R. Dr. Kolb, Riedeſelſtraße
Dr. Langsdorf, Hügelſtraße
Dr. Schiffer, Hoftheaterplatz?
Dr. Schneider, Wenkſtraße 10
Dr. Wißmann, Lauteſchlägerſtr
u. Frl. Dr. Schmidt, Saalbauſtr.
Verreist
vom 24.—28. Ma
*12969fs) Dentist
Ludwigsplatz 1. I.
Verreiſt
A. Briſchkofsk!
Dentiſt. (*134
n Wendelstadt
Zahn-Ateller strase 1
offen von 9—12 u. 2—
Von der Reise zurück?
125112ms)
H. Kopp.
Alhert Füber
Dr. ined. Babucke, Spez.-Arst.
Weisbrod & Witwitzku, spez. f.
Harnröhrenerkrankungen,
Ausflüsse, Sxphilis.
Frankfurt a. M., Kaiserstr. 60
Schmerzloses rasches Heilver.
fahren ehn. Grackaller.
Rasche Heilungen nach
Krlet-Hais e0t.
Sprechstund. 11—1 und
Uhr. Sonnt. u, Feiert. 10—1 Uhr.
(9151a
[ ← ][ ][ → ] OCurcöin=
246
I
von Adolf Bommel & Co., Hauau
bestes blutbildendes, wohlschmeckendes Präparat.
Nur echt mit Schutzmarke „H-Ring‟.
Stimmungsbuder aus dem Teutoburger
Wald.
Von Paul Lindenberg.
uchdruck verboten .
Am Abend eines holden Maientages. Sieben
Stun=
den Eiſenbahnfahrt von Berlin aus lagen mir in den
Gliedern, als endlich der Ruf der Schaffner „Detmold
erſcholl. Trotz ſpäter Stunde hielt es mich doch nur
kurze Zeit in dem dicht am Bahnhof gelegenen Hotel,
der Freiheitsdrang des auf wenige Tage ſeiner
Berufs=
arbeit entronnenen Weltſtädters war zu groß, als daß
er bis zum folgenden Morgen zurückg kämmt werden
konnte. In dem innerſten Weſen. des Berliners berühren
ſich ja ſtark die Gegenſätze. Er, der im unermüdlichen
Haſten und Lärmen aufgewachſen iſt, in einer ſtets ſich
drängenden, nervenanſpannenden Tätigkeit, dem es am
wohlſten und ſicherſten dünkt gerade im dichteſten
Men=
ſchen= und Wagengewühl, der ſich im lebensgefährlichen
Hin und Her des Potsdamer Platzes gelaſſen ſeine
Zi=
garre anzündet und dem die Untergrundbahn noch viel
zu langſam fährt. er fühlt plötzlich tief und anheimelnd
die Anmut und Friedlichkeit einer kleinen Stadt! Wohlig
hüllt er ſich ein in den Mantel ihrer und der eigenen
Be=
haglichkeit, ſchwelgt in ſchönen Plänen der Erwerbung
eines Beſitztums in dem eben erſt kennen gelernten Orte,
bis — nun, bis er die kleine, ihm ſo vielſagende Karte
mit dem Aufdruck „Berlin” wieder feſt in Händen hält
und nicht raſch genug vom nimmermüden Trubel der
Zweimillionenſtadt umbrandet werden kann Die
Zwi=
ſchenzeit jedoch ſucht er gut auszunutzen, froh, wenn ihn
nichts an Berlin erinnert, dankbar, wenn ſeinem im
Banne des Kreuzbergs ach ſo ängſtlich verborgenen, da
gänzlich unmodernen Drange nach Romantik Genüge
ge=
ſchieht.
Nun, da iſt die freundliche, geruhſame lippiſche
Re=
ſidenzſtadt ein ergiebiges Gebiet. Der erſte abendliche
Gang ſchon ſollte es zeigen. Wenige Minuten der
Wan=
derung durch eine ſehr hübſche Villenſtraße, und
geheim=
nisvoll umfängt uns der berauſchende Duft
knoſpend=
blühenden Frühlingsſproſſens und Frühlingswebens.
Ueber ein unſichtbares Wehr rauſcht plätſcherndes
Ge=
wäſſer, in dichten Fliedergebüſchen raunt und flüſtert es
wie von unzähligen feinen Stimmchen, die, als
Traban=
ten des Lenzes, ſich emſig im Schutze der Nacht mit ſeinen
vielen köſtlichen Ueberraſchungen beſchäftigen, links
tau=
chen geſpenſterhaft die geſchwärzten Ruinen des
nieder=
gebrannten Hoftheaters mit ihren faſt unverſehrten
maſ=
ligen, doriſchen Vorderſäulen auf, rechts aber dringt über
den grünenden und blühenden weiten Parkplatz
freund=
licher Lichtſchimmer aus den Fenſtern des
vielgeglieder=
ten efeuumſponnenen altersgrauen Fürſtenſchloſſes, das
bei den monddurchleuchteten, flüchtigen Wolkenzügen mit
ſeinem machtvollen Hauptturm, ſeinen Zinnen. Erkern,
Söllern, Galerien von ganz wundervoller maleriſcher
Wirkung iſt.
Wie eine Märchenſtimmung umfängt es einen hier
in der wohlig=weichen Maiennacht: lang, lang ſchon muß
es her ſein, daß man von Berlins gärendem Gewirr
und Geſchwirr untoſt war, willig gibt man ſch dem
Zau=
ber hin, der auch beim Weiterſchreiten anhält Ein
leich=
tes Echo erwecken unſere Schritte in der ſonſt den
Haupt=
verkehr aufnehmenden, jetzt ſo ſtillen Langeſtraße; einige
Liebespärchen in den dunklen, hochgewölbten Torbogen,
ein paar aus einer Reſſource oder Vereinsſitzung
heim=
kehrende Spätlinge, ein die Ronde machender Offizier.
Wohlhabend=bürgerliche Behaglichkeit liegt faſt greifbar
ausgebreitet. Auf den altertümlichen Giebelhäuſern,
deren Fronten häufig von dunklen Balken durchzogen
ſind, während andere wieder Schieferbekleidung
aufwei=
ſen, ſcheint Frau Saga zu hocken und den Schlaf der
Inſaſſen zu beſchirmen. Einzelne der Bauten tragen den
gefällig=koketten Stempel des 17. Jahrhunderts in
reiz=
voller Durchführung, vom kunſtvoll geſchnitzten
Eichen=
portal mit ſchön geſchmiedeten Klopfer an bis zum kecken
Dachreiter hinauf, dazwiſchen zierliche Altane, in ihrer
ſorgſam=feinen Ausbildung Schmuckkäſtchen ähnelnd,
zart=
gegliederte Ornamente bleieingeſäumte winkelige
Fen=
ſter und wohlmeinende Altvordern=Spruchweisheit in
verſchnörkelten Buchſtaben. Letztere fügen ſich an einem
biederen, von den Ereigniſſen verſchiedener Jahrhunderte
in ſtummer und doch beredter Weiſe erzählenden Eckhauſe
nicht, wie ſonſt, zu irgend einer tugendhaften Ermahnung,
ſondern zu einer Lockung zuſammen: „Atdeutſche
Wein=
ſtube‟. Da konnte, mochte, wollte der einſame Fremdling
nicht widerſtehen, und er bereute es nicht, daß er ſich ſo
nachgiebig erwieſen. So ein von eben empfangenen,
an=
fprechenden Wahrnehmungen erfülltes, halbverträumtes
Stündchen bei einem, nein bei einigen guten Tropfen
bedeutet nie eine Beeinträchtigung des Daſeins.
Am fogenden Morgen, der den goldigſten
Sonnen=
ſchein ins Zimmer ſandte, ſtellten ſich zugleich mit dem
ſchmackhaften Frühſtück allerhand Bedenken gegen de
anheimelnden Eindrücke des letzten Abends ein.
Früh=
lingslüfte und =düfte, Erdbeerbowle, deutſches
Heimats=
gefühl. ein altes Schloß, erinnerungsvolle Brandruinen,
eine nachtumfangene. läſſig=gemütliche Stadt, natürlich,
da wird ſchnell die Phantaſie des Weltſtadtmüden ihrer
Berliner Feſſeln ledig und konnte ſich nach Behagen
aus=
tummeln. Aber jetzt, in dem kritiſchen, hellen Licht. mein
Sohn, da dürfte die Sache wohl ganz anders ausſchauen.
Das tat ſie allerdings. Die neue Beleuchtung hatte jedoch
dem Bilde nichts von ſeinem urſprünglichen Reiz nehmen
können, bloß daß ſie ihm Leben und Bewegung verliehen.
Trotzdem war manch Gemächliches geblieben, bei vielen
merkbaren Zeichen einer ſchaffensfrohen Gegenwart. zu
denen allerhand durch ihre Architektur und Material
ſo=
gleich die Aufmerkſamkeit erregende Neubauten, wie u. a.
das ſtattliche Regierungspalais gehören.
Im allgemeinen eine reizvolle Parkſtadt von
dentſche=
ſter Prägung, dies Detmold, im ſchönheitserfüllten
Rah=
men bewaldeter Höhenzüge, von deren größtem der
erz=
geſchmiedete Cheruskerfürſt mit hocherhobenem Schwert
herniederſchaut. Neu= und Alt=Detmold in enger
Ver=
ſchmelzung. Das neue gar ſtattlich mit allerliebſten
Villenquartieren, mit Waſſer, Bäumen, Blumen, Gärten,
das alte traulich und beſchaulich, mit vielen aus
längſt=
vergangenen Tagen ſtammenden Häuſern und Häuschen,
Straßen und Gaſſen, mit raunenden Brunnen und
offe=
nem Marktplatze, auf dem uns lockend die farbenreichſte
Blumenpracht entgegengrüßt.
Des Lenzes ganze holde Lieblichkeit umfängt uns,
wenn wir, das alte Detmold verlaſſend, in die
villen=
beſäumte Allee einbiegen, eine ſchon vor 200 Jahren
ge=
ſchaffene, prächtige Promenade, von hohen
Lindenbäu=
men beſchattet, mit raunendem, kriſtallklarem Waſſer, das
von den Bergen herniederſtrömt, mit geſellſchaftlich
unter=
haltſamem Leben und Treiben am Nachmittag Aber doch
mehr als dieſes zieht uns der Bächenberg an, in deſſen
köſtlichen Bann man unmittelbar von der Allee aus
ge=
langt Unter den ſich gewaltig emporreckenden Buchen
grünt es knoſpend und ſprießend, Maiglöckchen und
Veil=
chen bilden zierliche Arabesken, Finken ſingen, Amſeln
raſcheln, und der Kuckuck will uns verleiten, vorwitige
Fragen an die eigene Zukunft zu richten Nach allen
Richtungen hin laſſen ſich die befriedigendſten und
loh=
nendſten Ausflüge unternehmen, zum Teil mit Hilfe der
elektriſchen Bahn, die uns bis nah an die Grotenburg mit
dem gewaltigen Hermannsdenkmal fährt, zu
laub=
umrauſchten Forſthäuſern, zu verſchwiegenen Teichen und
murmelnden Quellen. Man fühlt ſich ſo recht im Herzen
Deutſchlands freut ſich der blinkenden Sauberkeit und
gutwilligen Bevölkerung, nicht zuletzt auch der ſorgſamen
Bewirtung zu mäßigen Preiſen. Aber auch ohne feſtes
Ziel kann man ſtundenlang durch die großartigen
Wal=
dungen ſtreifen, an vielen Stellen mit berückenden
Aus=
blicken aus dem Hochwald auf den Hochwald, dann
wie=
der auf die von ſilbernen Waſſeradern durchſtrömten,
lieblichen Täler, auf einzelne Felder, die des
Land=
manns emſiger Pflug durchfurcht, auf die friedliche Stadt
mit ihrem wuchtigen und doch ſo freundlichen Mittelpunkt,
dem Schloß.
Ja, der Mittelpunkt nicht nur der Stadt, ſondern
des ganzen Fürſtentums; kein Schloß, wie es ihrer ſo
viele gibt, ſondern ein Fürſtenſitz, wie man deren in ſo
packender Geſtalt, in ſo feſſelnder Umgebung nur wenige
in deutſchen Landen findet. Hier fügt ſich alles
zuſam=
men, um einem ein gewaltig Stück deutſchen
Fürſten=
willens, deutſcher Baukunſt, deutſcher Geſchichte vor
Augen zu führen. und dies von glänzenden
Erinnerun=
gen umwobene Gemälde läßt das Herz ſtolz und hoch
klopfen, daß wir ein ſolches Juwel beſitzen, welches auch
noch heute das frohſinnig=belebte Heim und die
pflicht=
erfüllte Arbeitsſtätte einer deutſchen Fürſtenfamilie iſt.
Aus dem erſten Drittel des 16. Jahrhunderts ſtammt der
herrliche Renaiſſancebau, der einſt gegen feindliche
An=
griffe mit breitem Graben und hohen Wällen umgeben
war, welch letztere an den Ecken der quadratiſchen Anlage
vier in das Waſſer vorgeſchobene Baſtionen aufweiſen.
Vor mehr denn hundert Jahren wurde der Wall teils
nie=
dergelegt, teils zu prächtigen Anlagen umgewandelt, auch
jene die Verbindung des Schloſſes mit der Stadt
hin=
dernde Partie des Grabens verſchwand und es entſtand
dafür der wundervolle Schloßplatz, aus deſſen lauſchigem.
dufterfülltem Grün ſich das würdige Denkmal des Vaters
des jetzigen Fürſten Leopold IV., des Graf=Regenten
Ernſt. abhebt, ihm, wie die Inſchrift verkündet, „in Liebe
und Dankbarkeit errichtet vom treuen Livpiſchen Volke‟
Auf zwei Seiten umfließt auch noch heute das von
Schwänen belebte Waſſer den ehrwürdigen Bau, der
Kaiſer und Könige beherbergt, und auf deſſen
buſchum=
gürtete, blumengeſchmückte Terraſſen man aus den
Ge=
mächern des erſten Stockwers treten kann, den
Wohnräu=
men der fürſtlichen Familie.
Eine gewinnende Szene bot ſich mir dort zur
Vor=
mittagszeit dar. Allerhand Gartenarbeiter waren mit
fleißigem Getue beſchäftiat; nun aber treten ße beiſeit
und ziehen eilfertig die Mützen: die Fürſtin Berta, eine
jugendlich=anmutige, graziöſe Erſcheinung, in hellem
Mantel und Hut, naht mit ihren beiden älteſten Söhnen.
zwei hübſchen, beſcheiden auftretenden Knaben, und
be=
gibt ſich, freundlich grüßend, nach dem benachbarten
Spielplatz, auf dem ſich das blondgelockte ſiebenjährige
Prinzeßchen Karoline und der jüngſte, noch nicht
drei=
jährige Prinz Chlodwig jauchzend umhertummeln. Und
angelockt durch den frohen Lärm geſellt ſich zu der Gruppe
der in Zivil gekleidete Fürſt Leopold, gleich ſeiner Ge
mahlin die Verkörverung des echten Germanentums:
ju=
belnd ſtürmt das Kleeblatt auf ihn zu, der lkeine Prinz
ergreift die Hände des Vaters, und als der ihn nun hoch
emporhebt und in der Luft umherwirbelt, da hat die
zappelnde Freudiakeit des lieben blonden Bübchens ihren
Gipfelpunkt erreicht, und auch die Mienen der fürſtlichen=
Eltern ſtrahlen vor hellem, ſonnigem Glück. — Ein Bild
inniaſten, deutſchen. gemütvollen Frohmuts, das lieh und
wohlig noch lange im Gedächtnis des wanderluſtigen
Großſtädters haften wird
(9960M
Die besten
in Deutschland auf
Sertter, C0e
Gflaschen gefülften
französischen
Champagner
Serrterv &e Cee
Mein Geschäft
befindet sich jetzt
Karf Str.
Mr. 29
Telefon 1870.
Fauf Woll
Uhren, Goldwaren, Optik. (8994a
— Reparaturwerkstätte,
1 kleiner. gebraucht., gut erhalt.
Kalenichrank
ſzu kaufen geſucht. Offerten unter
M 13 an die Exped. (*12797ms
Ein groß. Kaſſenſchrank
mit modern. Schloß, ferner kompl.
Ladeneinrichtung billig zu
ver=
kaufen. Näheres Eliſabethenſtr. 2
im Zigarrenladen.
(*12702ids
Manbllkete
elZlKe
e
SAhele5
H-
egiures
e
Oe Stalert
ue
M
Mdee
un
g
Aengbette
EVhKvWcekeTG9e
Gaslüster
ſehr gut erhalten 5fl., ſowie eine
Meſſingzuglampe im Auftrag
billig abzugeben.
(10152a
Gottfr. Beck,
Karlſtraße 39.
MRasels
eine Zigarre
von besonderer Güte liefert nur die
Eimerichel Warch- Eapeattion
Trel. 979 Elisabethenstrasse 12 rel. 979
Eigene Fabrikation .. Fabrikpreis.
(11803fs
enten anen et . . . . . .g.
u. Reise-Effekten etc. Prompte Bedienang. Teleph. 556. (879
Frühjahrsjacken, eine neu,
eine getr., zu 8 u. 4 Mk. zu vk.
Eliſabethenſtr. 44, 1. St. (*12915ds
Gerrenfahrrad m. Torpedofreil.,
1 Jahr Garantie, bill. zu verk.
Gr. Ochſeng. 27, Laden. (10992a
Mete Zimm
Rhein=
Herrſchaftswohnung ſtr. 29
1. Etage, 10 Zimmer, 2 Badezim.,
mit reichl. Zubeh. u. groß. Veranda,
neu hergericht., ſof. beziehbar. Näh.
Rheinſtr. 25, Kontor A. (7971ms
Seilbadg
85566
Ecke Ohlyſtraße u. Grüner Weg,
neu erbaut, 11 Zimmer mit reichl.
Zubehör, herrſchaftl. eingerichtet,
per ſofort beziehbar, zu
ver=
mieten ev. zu verkaufen. Näheres
Ohlyſtraße 69, parterre. (B3395ms
Herrschaftswohnung
Viktoriaſtraße 42, 1. u. 2. Etage,
je 8 Zimmer, 3 Manſarden, 2 große
Keller, neu hergerichtet, zu
ver=
mieten. 1. Etage p. 1. September,
2. Etage per 1. Juli. Näheres
Kahlertſtraße 13, 1. Stock. (7002ms
Rheinstrasse 43
wird der zweite Stock zum
Oktober I. J. anderweit
ver=
mietbar. Er enthält 8 Zimmer,
Badezimmer u. reichl. Zubehör,
Elektr. und Gasinſtallation,
Gartenbenutzung, Stall für
3 Pferde. Beſichtigung zwiſchen
11—1 und 5—7 Uhr geſtattet.
Näheres bei Juſtizrat Dr. Bender,
Caſinoſtraße 8. (10658ms
Martinſtraße 35, Herrſchaftsh.,
10 Zimmer, Bad, Gas, elektr. Licht,
Garten ꝛc., zu verm. oder zu verk.
Näheres: Laden Kiesſtraße 66, Ecke
Nieder=Ramſtädterſtraße. (7972ms
Das Haus
Hermannſtr. 16
mit Garten, z.
Alleinbe=
wohnen, zum 1. Oktober
zu verm. 9 Zimmer, Bad,
Gas u. elektr. Licht. Preis
2200 Mk. Beſichtig. 11—1,
3—6 Uhr. (B11345ms
Rhein= u. Grafenſtraße Ecke
2. Etage, 10 Zimmer, wovon zwei
in der Manſarde, alles mit jedem
Komfort ausgeſtattet, zu vermiet.
H. Lautz.
(11419ms
Annaſtraße 42
Haus mit 11 Zimmern und reich
lichem Zubehör, mit Vor= und
Hintergarten, nebſt Stallgebäude
per 1. September Ifd. Js. zu
vermieten. Das Haus wird im
Innern vollſtändig neu hergerichtet,
mit Zentralheizung u. elektr.
Licht=
anlage verſehen. Einzuſehen an
Wochentagen vormittags von ½11
bis ½1 Uhr. Wegen weiterer
Aus=
kunft wende man ſich an B. L. Trier
Riedeſelſtr. 17, Tel. 1189. (11374s
Annastrasse 8, 2. St.
ſchöne moderne Wohnung von
10 Zimmern, Badezim., Küche mit
Gas, 2 gr. Verandas, Garten nebſt
reichlichem Zubeh. ꝛc., ohne
Gegen=
über, an ruhige Familie per ſofort
event. 1. Juli, zu verm. Preis
1600 Mk. Die Wohnung kann
event. auch geteilt werden. (8023s
Das Haus
Riedeſelſtr. 12
mit kl. Vor= u. Hintergart.,
ſof. z. Alleinbewohnen zu
verm. Näh. nur durch die
Firma Joseph Trier,
Wilhelminenſtr. 25. (965s
Neckarstr. 8, 3. St.
Herrſchaftswohnung, 9 Zimmer,
Bad, reichl. Zubehör, per ſofort.
Näh. Neckarſtr. 8, Stb. II. (964s
Kiesſtraße 95
Haus zum Alleinbewohnen, ca.
12 Zimmer, gr. Garten, per ſofort
oder ſpäter zu vermieten, evtl. zu
verkauf. Näh. durch Paul Wolf & Co.,
G. m. b. H., Rheinſtr. 51. (4166s
Das Haus
Heirichstr. 62
mit 17 bewohnbaren
Zim=
mern nebſt Zubehör und
Garten, mit Balkon nach
der Straße und Veranden
nach dem Garten p. 1.
Ok=
tober I. Js. zu vermieten,
im Ganzen oder auch in
Stockwerken getrennt.
Zu erfragen an Werktagen
zwiſchen 11—1 Uhr im
Gar=
tenhauſe bei dem Beſitzer des
Hauſes.
(11820ms
Rossdörfer-
strasse 60
ſchöne große 7 Zimmer=
Wohnung, 2 Trepp. hoch,
zum 1. Juli d. J. zu verm.
Einzuſehen von 11—1 Uhr.
Zu erfragen 1. St. (8569ms
Rheinstrasse 21
iſt die neu hergericht. Wohn.
im 2. Obergeſchoß, beſt. aus
7 Zimmern u. zugehör.
Neben=
räumen an eine ruh. Familie
zu vermieten und alsbald
beziehbar.
(469m
Heidelvergerſtr. 7, Ecke
Riedeſel=
ſtraße, 7 Zimmerwohnung m. gr.
Bad, Balkon, Gas, Elektr. event.
für 2 bekannte Familien auch
ge=
teilt, per ſofort zu vermieten.
Näheres im 1. Stock. (10369ms
3 Zimm
Mathildenstr. 53, part. u. I.
eleg. 6=Zimmerwohnung m. reichl.
Zubeh. ſof. Näh. 2. St. (B8114ms
Roßdörferſtraße 86, 3. Stock,
6 Zimmerwohnung in freier Lage,
mit Loggia, Balkon u. ſonſtigem
Zubehör zu verm. Näh.
Heiden=
reichſtr. 29 u. 31, part. (6732ms
Herdweg 99, Hochpart.
iſt eine ſehr ſchöne neuhergerichtete
6=Zim.=Wohnung d. Neuzeit entſpr.,
reichl. Zubeh., 2 Veranden, Bad m.
Einrichtung, Mädchenzim.,
Waſch=
küche, auf Wunſch 2 Zimmer im
Obergeſchoß, elektr. Licht, Gas uſw.
p. 1. Juli. Näh. daſ. 2. Etage. (B8115ms
Riedeselstr. 33, I. Btage
6=Zimmerwohn., eleg. hergerichtet,
Badezimmer, Gas. Einzuſ. v. 11—1
vorm. u. 3—4 Uhr nachm. Auskunft
A. v. Hessert, Martinſtr. 14. (B8113ms
Niederramſtädterſtr. 49, I.
chöne 6=Z.=Wohn. p. ſof. (8028ms
Eichbergstr. 11, part.
6 Zimmerwohnung per 1. Juli
zu vermieten.
(B7612ms
Heinrichstr. 68, 2. St.
große 6=Zim.=Wohn. mit
Fremden=
zimmer, großer Veranda ꝛc., per
ſofort zu verm. Näh. Soderſtr. 70,
1. Stock.
(8014ms
Pallaswiesenstr. 28
2. St., 6 Zimmer m. reichl. Zubeh.,
Näh. daſelbſt.
(7979ms
Irenestr. 12,
Ecke Viktoriastr.
iſt der 1. St., neuzeitl. eingerichtet,
6 gr. Zim., Badezim., Fremdenz.,
Balkon und andere Nebenräume,
ſofort zu vermieten. Näh. im
3. St., ſowie bei Architekt Münch,
Ludwigsplatz 8, Tel. 1693. (7980ms
Heidelbergerſtr. 89, 2. St.
gr. 6=Zimmerwohn. mit Badezim.
Balkon, 2 gr. Manſardenzim., gr.
Trockenboden u. Bleichplatz, Heiz= u.
Leuchtgas. Alles neuzeitl. herger.,
ſofort. Näh. part.
(B8116ms
Inselstrasse 36, I.
neuzeitl. 6 Zimmerwohnung mit
Badezimmer und allem Zubehör
per 1. Juli event. früher zu verm.
Näheres Inſelſtraße 34. (7068ms
Beckstrasse 64
Belletage, eleg. 6 Zimmerwohnung
Erker, Loggia, Badez., Küche, zwei
Manſardenz., zwei Keller, Vor= u.
Hausgarten, Bleichplatz, p. 1. Juli
zu verm. Einzuſeh. von morgens
11 Uhr ab.
(6041ms
Mathildenplatz 7 eine große
6 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
im 2. Stock per ſofort, desgleichen
im 1. Stock 4 event. 5 Zimmer per
Juli zu vermieten.
(9964ms
Martinstr. 54, part.
6 Zimmerwohnung mit reichl.
Zubehör, Gas, Bad, elektr.
Licht, ganz neuzeitl., Garten,
Balkon, per ſofort zu vermiet.
Näh. Heinr. Funk,
Soder=
ſtraße 76, Tel. 1031. (4849ms
„Villa Rheinblick,
Herdweg 50 iſt die herrſchaftl.
Wohn. d. unt. Stocks, beſteh. i. 6
Zim. m. reichl. Zubeh., Gartenant..
v. 15. April 1912 ab zu vermieten.
Näher. d. Architekt Weber,
Die=
burgerſtraße 8.
(7409ms
Taunusſtraße 4, 1. Stock,
6 Zim., Gas, neu hergericht.
(auf Wunſch Garten) per ſof.
zu verm. Näheres 2. Stock
bei Fr. Dr. Winecke. (10162ms
Steinſtraße 5
6 Zimmerwohnung mit allem
Zu=
behör per 1. Juli evtl. früher.
Näheres parterre.
(11191ms
Heidelbergerſtraße 23, 1. od
2. Stock, große 6 Zimmerwohnung
m. allem Zubehör, Veranda, Balkon,
Magdkammer, zu verm. (B4615s
Herdweg 84, hochpart., freie
Lage, Südſeite, 5 große, 1 kleines
Zimmer, überall Vorfenſter, vollſt.
ingerichtetes Badezimmer, Gas,
Speiſekamm., Vorgarten, Veranda,
reichliches Zubehör, wegen
Todes=
fall auf 1. Juli oder ſpäter zu vm
Näheres 1. Stock.
(B10668s
Soderstr. 101
Ecke der Inſelſtr., ſchöne 6=Zimm.=
Wohn., Balkon, Bade= u. 2
Man=
ſard.=Zimm., Gas u. allem Zubeh.
Mk. 800.— pro. Jahr zu vermieten
Wolf, Soderſtr. 101.
(9977s
Heidelbergerſtr. 35
Ecke Annaſtraße
Herrſchaftl. Wohnung
hochparterre, beſtehend
aus 6 Zimmern,
Bade=
zimmer u. reichlichem
Zu=
behör, Veranda, elektr.
Licht, großer Vorgarten,
per 1. Oktober zu
ver=
mieten.
(8399s
Näheres nur bei J.
Glückert,
Hofmöbel=
fabrik, Bleichſtraße 31.
Für Mieter und Vermieter
kostenfreier Wohnungsnachweis
Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (112a
Zu vermieten.
Mathildenplatz 10 große ge
räum. 6=Zimmerwohnung, 2. St.,
alles neu hergerichtet, ſofort
bezieh=
bar, zu vermieten. Näheres
9743ms) Kahlertſtr. 38, 1. St
Heinrichstr. 124
6 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
und Garten, per ſofort. (9159ms
Annaſtraße 8
2. Stock, moderne Wohnung von
6 Zimmern, Veranda, ev. Garten,
ganz neu hergerichtet, mit reichl.
Zubehör an ruhige Familie per
1. Juli billigſt zu verm. (5709s
6 Zim
Herrſchaftswohnung, ꝛc., mit
der ohne Stallung für 3 Pferde
zu vermieten. Näh. bei J. Conr.
Mahr, Heidelbergerſtr. 43. (B81268
Luisenplatz 1, II.
Geräumige 6 Zimmerwohnung mit
Gas, elektr. Licht und Bad. Preis
1200 Mark.
(B11380s
Zim
Mauerstr. 18, 1. St.
Zimmerwohnung mit all. Zubeh.
zu vermieten, zu ſofort beziehen.
Näheres part.
(6761ms
Kiesſtr. 80, I., ſchöne geräumige
5 Zimmerwohnung mit allem
Zu=
behör zu verm.
(4563ms
Wienersſtraße 83, 1. Stock
5=Zimmerwohnung.
(7664ms
Die bisher von Herrn Dr.
Guten-
berg bewohnte 1. Etage, 5 Z.
mit reichl. Zubehör, neuzeitl.
hergerichtet, iſt per ſofort zu
u vermieten.
(7981ms
Näh. im Laden Ludwigſtr. 10.
Heinrichſtr. 93, Ecke Hochſtraße,
1. St., 5ſch. Zim., Bad, Gas, neu
her=
gerichtet, Balk., ev. elektr. Licht. 7983ms
Wittmannstrasse 25, I.
5 gr. Z. m. Bad, Veranda, gerad.
Manſardz. per ſofort zu verm. ev.
mit Stallung. Näh.
Wittmann=
ſtraße 23, part.
(B8117ms
Heidelbergerstr. 88
große 5 Zimmerwohn. m.
Lino=
leumbelag. Näh. Heinr. Funk,
Soderſtr. 76, Tel. 1031.(B8124ms
Pallaswieſenſtr. 39, part.
5 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
zu vermieten. Näh. 2. Stock oder
Rheinſtr. 25, Kontor A. (7606ms
Viktoriastr. 30, II.
geräumige, eleg. 5=Zimmerw.,
Bad. elektr. Licht, Gas, Veranda
und ſonſt. Zubehör, per ſofort
ev. ſpäter, an ruhige Mieter.
Näh. Kontor daſelbſt. (8010ms
5=Zimmer=
Hochſtr. 30 Wohnung,
2. Stock, mit 2 Bodenkam., Heiz= u.
Leuchtgas ꝛc., per ſofort zu verm.
Näheres 1. Stock.
(B8138ms
Moosbergſtr. 94
Ecke Heidelbergerſtr., 5 Zimmer,
Bad, Manſ. und allem Zubehör
per ſofort zu verm. (B3707ms
Ireneſtr. 7, a. d. Frankfurterſtr.
Wohnung: 5 Zimmer u. Zubehör
per 1. Juni. Einzuſ. v. 11—1 Uhr
Näh. Rheinſtr. 12, 1. St. (10170ms
Wienersstr. 56
1. Stock, große helle, neu hergericht
5 Zim.=Wohn. mit vollſt. Zubehör
Licht= u. Brenn=Gas an ruh. Fam
für ſof. anderw. zu verm. (6340ms
Viktoriaſtraße 24, III., 5 Zim
merwohnung mit Bad u. Zubehö
per 1. Juli zu verm. Einzuſehe)
von 11—1 und v. 3—5 Uhr. Z1
erfragen parterre.
(7608ms
Obere Taunusstr. 15, I.
ſchöne große 5 Zimmerwohnung
auf 1. Juli zu vermieten. Zu be
ſichtigen von 10 Uhr vormittags
bis 4 Uhr nachm.
(6085ms
Heinrichstr. 146, 1. St
elegante 5 Zimmerwohn., gr. Manſ.=
Zimmer u. kl. Zimmer, Gas, elektr
Licht, an ruhige Leute p. 1. Juli z. v
Einzuſehen v. 2—5 Uhr. (B7389ms
H
Heinrichstr. 134, I.
elegante 5 Zimmerwohnung mit
Badeeinricht., Fremden= u. Mädch.=
Zim., Balkon u. Veranda, Gas u.
elektr. Licht u. Bleichplatz, Südſeite
ohne Gegenüber, auf 1. Juli ev.
früher wegzugshalber zu vermieten.
Näh. daſelbſt part.
(6618ms
S
Hoffmannſtr 14, I., 5 Zim. a.
ruh. Familie. Näh. part. (7931ms
Beſſungerſtr. 88, verſetzungsh.,
iſt im Hth. pt. eine Wohn. v. 5 Zim.,
Speiſek., abgeſchl. Vorpl., 2. Kell.,
Gasl., gem. Waſchk., Bleichpl., gr.
Trockenb., p. 1. Juli 1912 anderw.
zu verm. Pr. 425 M. Näh.
Bau=
büro Dieburgerſtr. 8. (7408ms
Schloßgartenſtraße 11, 1. St,
(7663ms
5=Zimmerwohnung.
Heinrichstr. 110, 2. Btage
ſchöne 5 Zimmerwohnung mit
Zubeh., 2 Manſardenzimmer, Gas
Bad, Kalt= u. Warmwaſſerleitung.
Mitbenutzung des Trockenbodens,
Bleichplatzes, zu vermieten. Näh.
Soderſtr. 102, 1. u. 3. Etage. (7613ms
Soderſtraße 106
part., 5 Zimmerwohnung,
m. Balkon u. Veranda p. 1. Juli
zu vermieten.
(8058ms
Hoffmannſtr. 1, frdl. 5= Zim=
Wohnung im 2. St. mit Zubeh.
per 1. Juli zu verm. Näheres
(8179ms
parterre.
10664
Alicestr. 19, II. ms
frdl. 5=Zim.=Wohnung, 2 ſchöne
Manſard., 2 Keller, Trockenbodenꝛc.
p. 1. Juliod. ſpäter. Zu erfrag. part.
(am Viktoria=
Emilstr. 42 platz) z. 1. Juli
oder früher
ſehr große 5 Z.-Wohnung
im 2. Stock mit all. Zubehör,
Balkon, Veranda, Garten,
kompl. Bade=Einrichtung uſw.
Näheres 1. Stock. (11600ms
Beſſungerſtraße 115, 1. Stock,
5=Zimmerwohnun
662ms
Luisenstrasse 6
Wohnung: 5 große Zimmer,
Küche, Zubeh., auch als Büro
ſehr geeignet, per ſofort z. vm.
Näh. Heinr. Funk,
Soder=
ſtraße 76, Tel. 1031. (4848ms
Wendelſtadtſtr. 26, 1. Et.
große 5 Zimmerwohnung mit all
nötigen Zubehör per 1. Juli, auf
Wunſch früh. zu verm. All. Nähere
Wendelſtadtſtr. 28, 2. St. (7304ms
Karlſtraße 20 eine 5=
Zimmer=
wohnung mit allem Zubehör ſof.
zu verm. Preis 550 Mk. (3931ms
Viktoriaſtraße 78,
eine Wohnung in der erſten Etage,
enthaltend 5 große Zimmer,
Bade=
zimmer, Küche, Speiſekammer,
Vor=
platz und Balkon, Mitgebrauch der
Waſchküche, des Bleichplatzes und
Trockenboden, iſt per 1. Juli zu
vermieten.
Desgl. zweite Etage, 5 große
Zimmer, Badezimmer, Küche, gr.
Vorplatz, Magdkammer,
Mitge=
brauch der Waſchküche und
Bleich=
platz ſowie Trockenboden, iſt per
1. Mai, evtl. 1. Juli zu vermieten.
Nähere Auskunft erteilen Paul
Meſſerſchmitt, Ludwigſtraße 18
und C. W. Braun, Martins=
(8999ms
ſtraße 74.
Ecke Rhein- u. Grafenstr.
2. Etage, 5 ſehr große Zimmer
m. Bade= u. Ankleidezimmer,
hoch=
herrſchaftlich, mit allem Komfort,
Dampfheizung, p. 1. Juli bezieh=
(9715ms
bar. H. Lautz.
Stiſtſtraße 67, Ecke
Linden=
hofſtraße, im 1. Stock, neuzeitl.
eingerichtete große 5 Zimmerw.
mit Linoleumbelag, großem
Vor=
platz, komplettem Bad. Küche mit
Veranda, Gas u. Elektr. ꝛc. per
. Juli. Näheres parterre bei
(V8193
Philipp Spieß, jr.
Wienersstrasse 71
5=Zimmerwohnung (1. Etage od.
Parterre) mit allem Zubeh. (Gas)
(8453ms
per 1. Juli zu verm.
Herderstrasse 24
ſchöne 5 Zim.=Wohnung alsbald z. v.
Näh. Moosbergſtr. 53. (B8610ms
Alicestr. 3, Hochparterre
5 Zimmer und allem Zubehör nebſt
Vorgarken per 1. Juli zu vermieten.
Näh. Mathildenpl. 9, 1. St. (8955ms
Wilhelminenstrasse 19, I. Darmstädter Hausbesitzerverein. Wihelminenstrasse 19, I.
Annaſtr. 23, gr. Herrſchafts=
Frz. Koch, Mühlſtr. 64½. (8651s
tralh., Vacuumreinig., per ſofort
Näh. Hoffmannſtr. 21, oder b. Hrn. Blisabethenstr. 3
Archit. Klee. Heinrichſtr. 82. (8036ms
St., 6 Zim. der Etage, nebſt allem Zub. Näh. Zubeh. p. ſofort. Näh. i. Lad. (1094s) und Saalbauſtraße 78 1480 Mk., per 1. Juli. (8940ms
zwei 7 Zimmerw., 2 Fremdenz., Zen=Zubeh. Näh. 3. Stock. (8038ms
elegante
Aliceſtr. 19½, 1. St., Eckhaus,
freie Lage, herrſchaftl. Wohnung, Bismarckstrasse 60
7 Zimmer, Erker, Veranda, reichl.
Zubehör wegzughalber per 1. Juli. Wohnung v. 5—6 Zimmer, reichl.
Auf Wunſch Gartenanteil. Näh. Zubeh., p. 1 Juli. Näh. 1. St. (9970ms
parterre.
726ms Martinſtr. 64, I., wegzugshalb.
Zu vermieten:
wohn. mit od. ohne Stall., 9 Zim. Rheinstr. 3, Wohn. mit all. Heidenreichstrasse 4= Zimmerwohn., Balkon, Zubeh.,
5 Zimmerwohn., Fremdenz., Bad, Grafenſtr. 35, Ecke Waldſtr.,,
Heidelbergerstrasse 9½4 Gas, Balkon, Loggia, alles neuzeit=2. u. 3. Stock, je eine 4 u. 5 Zimmer=
Grünerweg 40, Neubäll herrſchaftl 6=Zimmerwohn., reichl. lich. Näh. Soderſtr. 102, I. (6433msWohnung per 1. Juli. oder ſpäter.
Roßdörferſtraße 28) Rhönring 9, ſchöne 4 Zimmer=
Zimmerw., ſneuzeitliche 5 Zimmerwohn., Bad, Wohnung, neuzeitlich eingerichtet,
Bad, reichl. Zubh., p. ſofort. (8039ms Veranda u. Zubehör per 1. Juli.ſper 1. Juli. Näh. part. (10465ms
Näh. part. Preis 620 Mk. (8197ms) Bismarckſtr. 78, III., ſchöne
Schwanenſtr. 39, III. Stock,
Kirchſtr. 14, III., 3=Zim.=Wohn.,
Küche, Kammer, neu hergerichtet,
(11425ms
per ſofort.
Näheres 2. Stock.
11425ms
4—5=Zimmerwohnung, Gas, weg.
Landwehrstr. 5, 3. St. Verſetzung, per 1. Mai. Näheresſo
(9223ms
neuzeitl. 5 Zimmerwohn., Magdk., parterre: O
Karlſtr. 66, herrſch. 7
Zimmer=
wohnung, Bad, Gas, elektr. Licht,
reichlichem Zubehör, per 1. Juli.
Näheres 3. Stock.
(10985ms
Heidelbergerstrasse 91
elegante Bel=Etage, 6 große
Zim=
mer, Zubehör, per 1. Oktober.
(11891ms
Näheres part.
Viktoriaſtr. 41, I., herrſchaftl.
6=Zimmerwohn., vornehm gehalt.,
getäfelt. Speiſeſaal, glasbedeckte
Veranda, Warmwaſſerltg., Bad m.
kompl. Einricht., reichl. Zubehör,e
p. ſofort od. ſpäter. (9227ms
5 Zimmer, 1 Fremdenz., Mädchenk.,
Bodenk., Küche, Speiſek., Badez.
mit vollſtändig. Badeeinrichtung,
Loggia mit prachtvoller Ausſicht,
Gartenanteil, per 1. Oktober, evtl.
früh., 1200 Mk. Näh. Fuchsſtr. 16,
3. St. Telephon 247. (9225ms
Friedrichstr. 40, 2. St.
„ſchöne 5 Zimmerwohn., ſämtlichem
Zubehör, per 1. Juli, auch früher,
dazu ev. ferner Manſ., 3 Zimmer,
abgeſchl. Vorplatz. Näheres im!
Kontor.
(6743msſ4
Gas, Bad mit Gasofen, Keller am
1. Juli. Einzuſeh. v. 11—1 Uhr u.
4—6 Uhr. Näh Mylius, 1. St. (7398ms
5= Zimm.=le
Viktoriastr. 96, I. wohn.,
Bad, Manſ. per 1. Juli. (8942ms
Beckſtr. 83, 2. St., 5 Zimmerw. l3
mit Bad, G
allem Zubehör
per 1. Juli. Näh. part. (11427ms
Ecke der Klappacher= und
Schießhausſtraße 26 ſchöne
4 Zimmerwohnung per ſofort ev.
(4620ms
1. Juli.
Beſſungerſtraße 41 freundliche
4 Zimmerwohn., 380 Mk. (11638ms
Eliſabethenſtraße 29, Hinterh.,
ſchöne 3 Zimmerwohnung. Näh.
(7400ms
im Laden.
Gr. Kaplaneigaſe 35, helle
2= Zimmerwohn., 2 Treppen hoch.
Näh. Beckſtraße 57. (9226ms
Lichtenberaſtr. 78, 1. Stc., Stb.,
ſchöne 2 Zimmerwohnung, abgeſchl
Vorplatz, große Küche. Näheres
Vorderhaus, 1. Stock. (10984ms
) part., 2 Z.=W., Küche,
Sandstr. 42, eignet ſich auch für
Büro. Näh. daſ.
(8043ms
wohnung desgleichen. (10701ms kl. Wohnung an ganz ruhige Leute
Sandbergſtr. 54, neuzeitlicheſohne Kinder per 1. Juli. (11640s
Mathildenplatz 2
ſchöne 3 Zimmerwohn. per 1.
Juliſ=
ſevent. früher u. ſchöne 2 Zimmer= Wilhelminenſtr. 19, Seitenbau,
Laden mit
3 Zimmerw. ſof. beziehb. (11426ms
S Eliſabethenſtr. 17, Magazin,
Kont. per ſofort.
(8045ms
Liebfrauenstrasse 68
3 event. 4 Zimmerwohn. Näheres Fuchsſtr. 14 Stallung f. 2 Pferde,
(10702mshochelegant, Remiſe u. vollſtändige
1. Stock.
Mühlſtraße 26, 2. u. 3. Stock, Kutſcherwohnung. Näheres Fuchs=
(6434ms
3= und 4=Zimmerwohnung., Bad,ſtraße 16.
eBalkon, ganz modern eingerichtet, Grafenſtraße 31, 1. Stock, gut
zlper 1. Juli. Näh. part. (9725mslmöbliertes Zimmer. (11251ms
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19, 1. St., zu erfragen.
Niederramſtädterſtr. 575, I.
Schöne 5 Zimmer=Wohnung per
. Juli zu vermieten. Näheres
8990ms
harterre.
Heinrichstr. 160, 1. St.
elegante Zimmer mit allem
Zu=
ehör für 1. Juli zu verm. Näh.
Mathildenſtr. 41, 2. St. (B8270ms
Wihelminenstr. 17½
=Zimmerwohnung mit
Zentral=
zeizung u. Zubehör per ſofort zu
vermieten. Näheres beim Beſitzer
ig. Hinkel, dipl. ing.,
Frankfurter=
traße 16½, part., od.
Wilhelminen=
tr. 17. b. H. u. F. Becker. (8438ms
Ecke Roßdörfer= u. Stiftſtr.
2. Stock, hübſche neuhergerichtete
5 Zimmerwohnung mit allem
Zu=
jehör ſofort oder ſpäter zu verm.
luskunſt erteilt Herr Leißler,
(10910ms
Stiftſtraße 62.
Frankfurterstr. 19, II.
Zimmerwohnung mit Bad und
illem Zubehör per 1. Juli. Näheres
(8475ms
u erfragen parterre.
Meiſtenge
Eingang Georgenſtraße, 1. Stock,
Z.=Wohn., Gas, elekt. Licht ver
Juli. Näh. Rheinſtr. 33, I.(8907ms
Hügelstr. 29, I.
5 Zimmer, Balkon, Gas u. elektr.
Licht, Badez. m. kompl. Einricht.,
Küche, Keller, Boden ꝛe. an ruhige
Mieter per ſof. zu verm. (9679ms
Eliſabethenſtraße 5.
2. Stock, ſchöne 5 Z.=Wohnung
n. Badez. u. Zubehör per 1. Juli
zu vermieten. Heiz= u. Leuchtgas,
Kloſett im Vorpl. Einzuſehen von
morg. 11 Uhr ab. Näheres daſelbſt
u. Mathildenſtr. 44, II. (B8922ms
Hölgesstr. 10, 1. Stock
ger. 5 Zimmerw., Badez., Mädchenz.,
Balkon, Gas, Waſchk., Bleichpl. u.
Ill. Zubeh. wegen Wegzug. (9192ms
Frankfurterſtraße 17, ſchöne
5=Zimmerwohnung mit Balkon
und Veranda auf den 1. Oktober
zu vermieten. Zu erfragen 1 Treppe
hoch v. 10—1 Uhr vorm. (9907s
Mathildenstr. 50, part.
ſchöne Fünf=Zimmerwohnung per
1. Juli. Preis 1000 Mk. Näheres
Beletage.
9622ms
Zum 1. Jall
ſchöne 5 Zimmerwohn. m. Gas,
elektr. Licht u. all. ſonſt. Zubehör
zu verm. Näheres Ecke
Erbacher=
ſtraße im Pfanoforte-Magazin. (9700ms
Mähchergeſt. 3, 1. .
ſchöne geräumige 5=Zimmerwohn.
mit Balkon u. all. Zubeh. v. 1. Juli
ab zu vermieten. Näheres daſelbſt
und Soderſtraße 112. (9909ms
Heinrichstr. 70
moderne 5 Zimmerwohnung,
2. Stock, mit allem Zubehör
(Gas, Bad, elektr. Licht,
Veranda) ſofort zu verm.
Näheres Mathildenſtraße 54,
1. Stock.
(B10200ms
eter Per 1. I.
verſetzungshaber 5 Zimmerwohn.,
neuzeitl. einger, in beſter Lage,
ſofort zu vermieten. (B10173ms
Mathildenſtr. 9,
1. Stock, 5=Zimmerwohnung
mit Balkon u. Veranda, nebſt
Zubehör, bis 1. Juli zu
ver=
mieten, auch früh. (B10232ms
Zu erfragen im ſelben Hauſe
ebener Erde.
M
5 Zimmerw. mit Balkon, Badez.,
Manſardenz., Küche, Gas u. ſonſt.
Zubeh. an ruh. Leute bis 1. Juli,
event, auch früh. zu verm. Lage
Ecke Gervinus= und Soderſtraße.
Näheres daſelbſt.
(1135a
M
Alicestrasse 25
2 große 5=Zimmerwohnungen, II.
u. III. Stock mit reichl. Zubehör,
in ruhigem Hauſe mit Gartenanteil,
per ſofort, zum 2. Stock ev. noch
ein Zimmer. Näh. durch B. Baer,
Landwehrſtraße 18.
(10384a
Wenckstr. 56, I.
in ruh. Hauſe eine 5 Zimmerw. mit
all. Zubeh., neu hergericht., zu verm.
Einzuſ. von 9—3 Uhr. (10511a
Hügelſtraße 55, part.,
gegenüber dem Palaisgarten,
vollſt. modern hergerichtete
5 Zimmerwohn., Entreſol,
Badezimmer, Zubehör,
als=
bald zu verm. Einzuſehen von
9—11 u. 3—5 Uhr. (10660ms
Roßdörferſtr. 73, I., große
neu=
zeitl. 5—6 Zimmerw. mit all. Zub.,
neu herger., ſof. Näh. pt. (11375ms
Heinrichstr. 141
parterre, geräumige 5=
Zimmer=
wohnung mit Zubehör alsbald
zu vermieten.
(11622ms
Mathildenstr. 12, II.
mod. 5 Zimmerwohn. mit Badez.,
Veranda, Linoleumbelag, Waſchk.,
Bleichpl. u. Zubehör per 1. Juli,
auch früher, zu vermieten. Preis
880 Mark. Näheres
Ludwig=
ſtraße 6, 2. Stock.
(5782s
Taunusſtraße 1
ſehr ſchöne Belle=Etage, 5 Zimmer,
Badezim., Küche, Koch= u. Leuchtgas
etc. evt. a. mit ſchön. Garten. ((9904s
Viktoriastrasse 44
1. St., 5 ſchöne gr. Zimmer, Balk.,
Bad, Gas, ſowie Part. 5 ſchöne
gr. Zimmer, davon 2 Entreſol, beide
Wohng. m. all. Zubeh., auf 1. Juli
zu verm. Einzuſ. v. 11—12½ u.
3½—6. Näheres 2. St. (8055s
Alicestrasse 25, I.
zum 1. Juli
auch früher oder ſpäter
f. Juli, August, September
1912 erhebliche Miet-
Apreisermäßigung nach
Ver=
einbarung, in freier, ruh. Lage
ſehr geräumige, preiswerte
5-Zimmer-Wohnung
Bad, Küche, Speiſekam., mehr.
Wandſchränke, Manſ., 3 Keller
uſw. Balkon, Gartenanteil.
Näh in der Wohnung. (9634s
Wittmannstr. 27, part.
5 Zimmerwohnung mit allem
Zu=
behör per 1. Oktober zu vermieten.
Einzuſ. v. 10—12 u. 3—6 Uhr. (B8530
Viktoriaſtr. 66 ſchöne 5= Zim.=
Wohnung mit Gas, Veranda per
1. Oktober zu verm.
(9470s
Bismarckstrasse 48
5 Zimmerw. per ſofort zu verm.
Einzuſ. tägl. v. 10—12 u. 3—5 Uhr.
Näh. daſ. part.
(11707t
Soderſtr. 90, Ecke Beckſtr.,
große 5 Zimmer=Wohnung m.
Gas, Bad u. allem Zubehör
als=
bald billig zu vermieten. Näh.
Griesheimerweg 19, Kontor. (97774.
Schützenstrasse 7
ſchöne 5=Zimmerwohnung ſofort
zu vermieten. Näheres daſelbſt,
1. Stock.
(11887ms
erte hne
Wohnung, neuzeitlich, per ſofort zu
verm. Näh. parterre. (B8125ms
Wienersſtr. 65
eine 4=Zimmerwohnung ſofort
zu verm. Preis 460 Mk. (8024ms
Gutenbergſtr. 28, III., eine
große 4 Zimmerwohn., pro Jahr
500 Mk. per ſofort. (B8136ms
Mauerſtr. 19, 1. St., neuzeit.
ſchöne 4 Zimmerwohn. per 1. Juli.
Näh. im 3. St. bei H. Petri. (8155ms
Landskronſtraße 67
2. Stock, 4 Zimmer nebſt Zubehör,
per 1. Juli. Näh. daſ. (6049ms
Mellrſtraße 23
ſchöne geräumige 4 Zimmerwohn.
mit Veranda, Speiſe= und
Bade=
zimmer, kein Gegenüber, per ſof.
zu verm. Zu erfr. part. (11708ms
Hauerstr. 30, . Stock
ſchöne 4 Z.=W. m. Veranda u. reichl.
Zubeh. z. 1. Juli z. vm. Einzuſ.
zwiſchen 11 u. 3 Uhr. Näh. daſ.
und Kiesſtraße 84, part. (7311ms
Riegerplatz 5, 1. St., 4
Zimmer=
wohnung zu vermieten. (8434ms
Kahleristr. 32
1. Stock, hübſche 4 Zim.=Wohn. per
1. Juli zu verm. Näh. Wilhelm
Caſtan, Kirchſtr. 5, Laden. (6335ms
Für Mieter und Vermieter
kostenfreier Wohnungsnachweis
Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (112a
Kiesſtr. 31 iſt eine ſchöne
Ver=
zimmerwohnung per 1. Juli zu
verm. Näh. daſ. part. (6769ms
Beſſungerſtr. 113, am
Süd=
bahnhof, iſt wezugshalber eine gr.
4 Zimmerwohnung mit reichlichem
Zubeh. u. Gartenant. p. ſofort od.
1 Jul zu vermieten. (B6721ms
Mauerstrasse 21, 3. Stock,
ſchöne 4=Zimmerwohnung,
Man=
ſardenzimmer, große Veranda und
all. Zub. p. 1. Juli an ruh. Leute.
Näheres 1. Stock.
(8075ms
Schöne mod. 4 Zim.=Wohnung
mit Balk. Badez., Speiſek. u. reichl.
Zubeh. Näh. Karlſtr. 30, I.(8418ms
Bessungerstr. 66
ſchöne gr. 4=Zimmerwohnung nebſt
Badezimmer zu verm. (B8208ms
Heidelbergerstr. 7
Seitenbau part., 4 Zimmerwohn.
mit Küche per ſofort zu vermieten.
Näheres 1. Stock.
(6960ms
Schwanenſtr. 79, Ecke
Rhön=
ring, ſehr ſchöne 4
Zimmer=
wohnung mit allem Zubehör
preiswert per 1. Juli. Näheres
daſelbſt oder Emilſtr. 42, I. (8185ms
Lichtenbergſtraße 26, Nähe der
Dieburgerſtr., 1. St., 4 Zimmer uſw.
p. 1. Juli od. früher z. v. (8181ms
Nieder=Kamſtädterſtraße 87
3. St., ſchöne 4=Zimmerwohnung,
evtl m. Bad, Bodenraum u. 2 Keller
per 1. Juli od. früher. Einzuſehen
nachmittags 2—6 Uhr. (B7118ms
Moosbergſtraße 26, 2. Stock,
4 ſchöne Zim. per 1. Jul. (6333ms
Sandbergstr. 43
Wohnung z. Alleinbewohnen
von 4—5 Zimmern Veranda,
großer Hof, Werkſtätte mit
Lagerraum, ſof. bill. zu vm.
durch Heinrich Funk,
Soder=
ſtraße 76. Tel. 1031. (7423ms
Bismarckstrasse 48
1 Manſarde, 4 Zimmer mit Zubeh.
per 1. Juli zu vermieten. Einzuſ.
täglich von 10—12 und 3—5 Uhr.
Näheres daſelbſt parterre. (7909ms
Zimmerſtr. 11, Ecke Hügelſtr.,
gegenüber dem Neuen Palais=
Garten, freundliche 4=
Zimmer=
wohnung, parterre, mit Zubehör
per 1. Juli d. J. an nur ruhige
Leute. Näh. in der Buchbinderei,
einzuſ. v. 2—4 Uhr nachm. (8920ms
Ireneſtraße 13, per 1. Jult
4=Zimmerwohnung nebſt Zubehör
im 3. Stock. Näh.
Frankfurter=
ſtraße 70 und Wendelſtadtſtr. 46,
1. Stock.
(8878ms
Schillerplatz 2, 4= Zimmerwohn.
zu vermieten.
(9189ms
Eckhardtſtraße 21, 1. Stock,
kein vis=ä-vis, 4 Zimmer, zum
1. Juli zu vermieten. (9144ms
Mollerſtraße 2 (Eckhaus) ſchöne
4 Zimmerwohnung im 1. Stock
per 1. Juli zu vermieten. (10155ms
Neue lrenestr. 67, I.
freundl. 4 Zimmerwohnung
mit Bad, großer Diele und
Zubehör, per 1. Juli zu
ver=
mieten. Näh. daſelbſt. Preis
500 Mk.
(10501ms
Lichtenbergſtraße 80
parterre und 1. Stock, drei neu
her=
gerichtete 4=Zimmerwohnungen
mit Zubehör ſofort oder 1. Jult zu
vermieten. Preis 450 bzw. 500 Mk.
Näheres daſelbſt bei Bauführer
Dauber, 3. Stock. (9504ms
Dieburgerstrasse 62
ſchöne neu hergericht. Belletage,
4 Zimmer mit Balkon, Küche,
Koch= u. Leuchtgas, eventl. 1—2
Zimmer 2. Stock mehr, alsbald
oder ſpäter.
(9716ms
Kangelrase 37. 2. Z.
große 4 Zimmerwohn. m. Veranda,
Gas ꝛc., per 1. Juli d. J. zu verm.
Näh. bei M. Schad, 1. St. (8419ms
Viktoriaſtraße 90, 3. Stock
ſchöne gr. 4 Zimmerwohnung mit
2 Manſardenzimmern, 2 Keller,
Trockenboden, Bleichplatz u. ſonſt
allem Zubehör per 1. Juli zu verm.
Auskunſt wird part. erkeilt (959ms
Eckhardtſtraße 1, 1. Stock r.
geräum. 4 Zimmerwohn., Speiſek.,
Gas uſw. per ſofort zu vermieten.
Näheres daſelbſt. (8401ms
ſ d. Part=
Alicestr. 10 Stock, beſt.
a. 4 größ. u. 2 Entreſole=Zim.,
auf den 1. Jult l. J. zu verm.
Näh. dortſelbſt im 2. St., ſowie
Kaſinoſtr. 8 (Anw.=Büro). zsealle
Luifenſtr. 36, I., 4 Zimmer per
1. Juli. Näh. im Laden. (8605ms
Kahlertſtraße 5½, Nahe dem
Herrngarten, part., ſchöne 4=Zim.=
Wohnung nebſt Zubehör zu verm.
Näh. Kahlertſtr. 7, p. Gg. Möſer I.,
Maurermeiſter. Einzuſehen von
11—1 u. 5—7 Uhr.
(8880ms
Seitersweg 10
ſchöne 4 Zimmerwohn. im 1. St.,
Veranda, Bad ꝛc. zu verm. Näh.
daſelbſt 2. Stock.
(10168ms
e. 4 Zim.=
Müllerstr. 14 wohn. im
1. Stock zu verm.
(10365ms
Soderſtraße 104, part., ſchöne
4—5 Zimmerwohnung mit Zubeh.
per 1. Okt. evtl. früher. (10672ms
Blumenthalstrasse 41
eine 4 Zimmerwohnung mit allem
Zubehhr. Näh. im Laden. (8351ms
Liebigſtr. 67 ſchöne 4
Zimmer=
wohn. per 1. Juli. (10918a
Wienersſtr. 79 ſchöne 4=
Zim=
merwohn. mit Gas Manſardenz.
per 1. Julil. Näh. Manſ. (11446ms
Kiesſtraße 129
1. Stock, 4 Zimmer Badez., Küche
mit Vorratsk., 2 Keller, Mädchenk.,
Veranda, zu vermieten. Näheres
Kiesſtraße 127 part. (11220oms
Neue Ireneſtr. 2 ſchöne 4= Zim.=
Wohn mit Gas und allem Zub.
zu verm. Näh. 1. St. (*12586sms
Roquetteweg17, Villenneubau
2. Stock, 4 Zimmerwohnung, Gas,
Elektr., Zentralheizung, an ruhige
Familie zum 1. Juli zu verm. Näh.
Nied.=Ramſtädterſtr. 33, I. (10671ms
Rhönring 25
1. Stock 4 Zimmer mit
Bade=
kabinett nebſt Zubehör p. 1. Juli,
3. Stock 4 Zimmer mit
Bade=
kabinett per ſofort zu vermieten.
Zu erfragen Nieder=Ramſtädter=
(10388ms
ſtraße 28, Büro.
Heidelbergerſtr. 122
ſchöne 4=Zimmerwohnung, pt.,
mit Balkon, Gas,
Speiſekam=
mer, Bleichplatz,
Manſarden=
zimmer per 1. Juli zu
ver=
mieten. Näh. Riedeſelſtr. 56,
parterre.
(10721ms
Kiesstrasse 30, part.
Heinheimerſtraße 77 hübſche
4 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
u. 2 ineinandergehende
Manſarden=
zimmer per 1. Juli billig zu
ver=
mieten. Näh. 1. Stock. (10907ms1 merwohn., Balkon, Zubeh. an
Erkervorbau, Veranda, Gas und
allem Zubehör zu vermieten.
Näheres Rhönring 81, parterre.
Einzuſehen v. 8—2 Uhr. (11664ms
daſelbſt 2. St. Pfeifer. (11559a Näheres durch Bauführer Albin
eine ſchöne Wohnung
Karistrasse 115
Veranda, Loggia, Gas u. elektr.
Licht, im Dachſtock ein großes
Waſchküche, ſofort zu vermieten.
Moosbergstrasse 63, II.
zu vermieten.
zimmerwohn. mit ällen
Bequem=
lichkeiten und Gartenanteil per
1. Juli. Preis 620 Mk. Zu erfr.
Gervinusſtraße 93
nächſt der Heinrichſtraße, ſchöne Keller, Trockenboden und
4 Zimmerwohnung, hochparterre, Stallung, Hof, in der Sand=
1. Juli ev. früher zu vermieten. Heinrich Funk, Soderſtr. 76.
Näh. Kiesſtraße 93, parterre, von Telephon 1031.
9 bis 3 Uhr.
(B11000ms
zu verm. Einzuſ. bis 5 Uhr (11170a 3=Zimmerwohnung.
Nieder=Ramſtädterſtraße 5½, Neue Ireneſtraße 57, 1. Stock,
1. St., neuzeitl. 4 Zimmerwohnung 3=Zimmerwohnung.
mit Badezim. u. all. ſonſt. Zubeh.
an ruh. Miet. z. 1. Juli zu verm. Wenckſtr. 58, parterre u. 1. St.,
Pr. 700 M. Näh. daſ. 2. St. (11377ms große 3 Zimmerwohn. zu vermieten.
Schwanenſtr. 2.
per 1. Juli zu vm. Näh. Nieder= Auskunft parterre.
per 1. Juli zu verm. (B11392msnebſt allem Zubehör, per 1. Mai
Lauteſchlägerſtr. 5½, 4 Zim.= zu verm. Näh. Georgenſtraße 13,
Wohnung, 3. St. (neuztl.), an ruh. 1. Stock.
u. gr. Balkon p. 1. Juli. (11626a
3. Stock, ſchöne 4 Z.=W., Mk. 450.—, Balkon per 1. Juli. Näheres
Gar=
per 1. Juli zu verm. (11599ms (diſtenſtr. 17.
Karlſtr. 25, ſchöne 4
Zimmer=
wohnung mit allem Zubehör per Neue Niederstrasse 13
Näh. im Laden.
Vorderhaus, 2. Stock, eine ſchöne
kleine 4 Zimmerwohnung per ſofort 3 Zimmerwohnung zu vm. (8353ms
an kinderloſes Ehepaar od. einzelne
Wohnung von 4 Zimmer, Badez., 13 Zimmerwohnung zu verm., event.
Veranda uſw. mit reichlichem Zu=mit Werkſtätte. Näh. daſ. u.
Bau=
behör an ruh. Familie per 1. Juli büro Pallaswieſenſtr. 26. 8188ms
billigſt zu vermieten.
(5710s
4 Zimmerwohnung.
Mathildenplatz 18 Näheres parterre.
4 Zim. u. große Küche im
Hinter=
bau zu vermieten.
Frankfurterstr. 32, I. Manſardenſtube, Gas, getr. Keller
bei Fr. Zängerle im 1. Stock. (9142s 1 Liebfrauenſtr. 107, I. (8358ms
zu verm. Näh. part. (B8127szu vermieten.
R1
Wohnung.
ſtädterſtraße 35.
Kaupſtr. 25, 3. St., 4 Zimmer=Verein.
ſtändig neu hergerichtet, zu 400 Mk. mit Küche, Mittelbau I, p. Mon.
ſofort zu vermieten.
ſchöne 4 Zimmerwohn. m. Garten=Beckstr. 54 Manſ., 2. St. Wenckſtr. 18, 1. St., 4 Zimmer,
Badezimmer und allem Zubehör
per 1. Juli. Näh. 3. St. (8189s ſchöne 4 Zimmerwohn. bis 1. Juli
an ruh. Familie zu vm. Näheres 4 Zimmerwohnung bis 1. Juti, Mauerstr. 30, I. Stock
wird neu hergerichtet, zu vermiet. ſchöne 4 Z.=W. m. Veranda u. reichl. Steinackerstr. 1, 3. St.
Näh. daſ. bei Herrmann im 1. St. Zubeh. z. 1. Juli z. vm. Einzuſ. große 3 Zim.=Wohnung mit Bad u
nach 6 Uhr abends. (10928ms lzwiſchen 11 u. 3 Uhr. Näh. daſ. Zubeh. Zu erfr. daſelbſt. (B9153ms
und Kiesſtraße 84, part. (11359 Elisabethenstr. 25
Htb., 1. St., geräumige 4 Zim=
Große 4 Zimmerwohnung mit ruh. Fam. ſof. zu vm. (11857a Zimmer ſchöne 1 Wohnungen u. Gartenanteil v. 1. Juli ab zu
Wienersſtr. 49, I., 4 Zim=mit 3, 4 u. 5 Zimmer u. reichlichem vermieten. Näheres Rheinſtr. 28,
mer=Wohnung per 1. Juli. Näh. Zubehör, per ſof. und ſpät. zu verm. 1. Stock rechts. Sofort zu vermietenBeſſungerſtr. 105, Vorderh., 3 Zimmerwohnung im 3. Stock Erbacherſtr. 17
enth. 4 große Zimmer, Küche, Bad, 2. Stock, ſchöne 3 Zimmerwohnung
zu vermieten. Zimmer, Keller, Mitgebrauch der! Waldſtr. 25, Vorderh., ſchöne
Näheres bei C. W. Braun, Seitenbau bis 1. Juli. (7201ms zu vermieten. Näher. Hofkonditor Martinſtraße 74. (B10956ms Ahaſtraße 12, HinterhauslGraßmann, Wilhelminen=
3=Zimmerwohnung. große, ſchöne 4 Zimmerwohn. mit Eine 3-Zim.-Wohnung Mühlſtr. 37 3 Zimmerwoh=
Gas, Bad, Loggia u. reichl. Zub. mit kompl. Badeeinricht., Balkon nung mit allem Zubehör per
(B10922ms u. ſonſtigem Zubehör der Neuzeit
Gutenbergſtr. 11 große Vier=Näh. Neue Niederſtr. 17. (B8196ms Pankratiusſtr. 1 (Laden). (11222ms Für Flaſchenbier= od. wohnung per 1. Juli zu vermiet.
Milchhandlung
3 Zimmerwohnung, großer
mit Bad und allem Zubehör, per bergſtraße, ſofort zu verm. d. mit Zubehör, 27 Mark pro Monat,
(7422ms Mühlſtr. 41 neuh. 4 Z.=W. ſofort! Heinheimerſtraße 42, 1. St., 3=Zim.=Wohnung p. 1. Juli. Preis (7656ms ZiaNäheres Manſarde. Waldſtraße 7, I., 3 Zimmer, Wohnung zu verm. ((10662ms
2. St., ſchöne 4 Zimmerwohnung Kabinett, nebſt Zubehör, p. 1. Juli. Neue Ireneſtraße 15 ſchöne Ramſtädterſtr. 57h, 1. St. (11416ms Weinbergſtraße 45 3=Zim= Schwanenſtraße 61, 3. Stock,
merwohnung.
(7658ms Sandbergstr. 60, part. Rhönring 107, I., 3 Zimmer=
ſchöne 4—5 Zim.=Wohn. mit Zub. wohnung, Küche, Manſardezimmer Eine ſchöne Drei=Zimmerwoh= Leute zu verm. 450 Mk. (*12760ms Mollerſtraße 12 ſchöne große mit Zubehör im Hinterhaus, ge=
Viktoriaſtraße 25, ſchöne Vier=(3 Zimmerwohn. mit Gas, im 1. St.
Zimmerwohnung mit Gas, Badper 1. Juli zu verm. (9419msſof. zu vermieten. Näh. Pallas= Landgraf Georgſtraße 62,3 Zimmerwohnung mit Gas und 3 Zimmerwohnung, 3. Stock, der
8183ms ſofort oder 1. Juli bill. zu verm. 3 Zimmerwohnung per 1. Juli zul Gartenstr. 20, part.
(11595ms verm. Zimmermann. (B8392ms Schloßgartenſtr. 5, 3. Stock,
Wilhelminenstr. 9 13 Zimmerwohnung. (8435ms Leute zu vermieten. (*12788ms Kranichſtemerſtraße 6 1Herrn oder Dame per 1. Okt. zu vm.
Annaſtr. 8, 2. Stock., hübſcheSeitenbau II. St., ſchöne große Soderſtr. 67, Manſardenw., Schuchardſtraße 4.
Kahlertstrasse 37, I. Schöne 3 Zimmerwohnung I. St. Küche uſw. zu vermieten. Preis
(1636s mit Gas, Veranda und ſonſtigem 300 Mark.
Zubehör per ſofort zu vermieten.
8063ms (4557s Liebfrauensträsse zu vermieten. Zu erfragen dort=
3 Zimmer mit Küche, Veranda,
einc ſchöne 4 Zimmerwohnung mit und ſonſt. Zubeh., per 1. Juli an
Zubeh. auf 1. Juli z. vm. Zu erfr.nur ſolide Familie zu verm. Näh. zuſeh. v. 12—3 Uhr). Manſarde p. Neue Niederstr. 16 (Pallaswieſenſtr. 27, 1. St.,
ſch. 4 Zimmerw. mit Baderaum.ſchöne Dreizimmerwohnung mit behör, 25 Mk. p. Mon. (10158ms
gr. Veranda, 2 Manſardenk. uſw. ſämtlichem Zubehör per 1. Juli Zwei neuzeitl. 3 Zim.=Wohn., pt.
(8746ms ſchöne 4 Zim.= Kaupſtr. 7, 3. St., 3 Zimmer=u. Juli. Näh. Holzſtr. 22. (11396ms
wohnung, neu hergerichtet, billig
Näh. bei J. Dillmann, Weiter=ſofort oder ſpäter. Zu erfragen
352snur Schuchardstraße 13, I., Hausbes.-
(8909ms
wohnung mit allem Zubehör, voll= Kirchſtr. 8, 3 Zimmerwohnung
(8447s4 M. 25.—, zu verm.
(036dms!
anteil per 1. Juli zu vm. Näh. mit Gas und reichlichem Zubehör
Wolf, Soderſtr. 101. (8842s per 1. Juli zu verm. (8639ms Liebfrauenstrasse 74
1. St. rechts, große 3 Zimmer=
Schwanenstr. 39 p. wohn. per ſofort. (10360ms
Näh. part. b. Göhrig u. Heinrich
Funk, Soderſtr 76, Tel. 1031. Schwanenſtr. 39, part. (19342s Beſſungerſtr. 8, Manſ, 3gerade
Zimmer, zu vermieten. (B9151ms s Fuhrmannſtraße 3, 3= Zimmer=
wohnung mit Gas.
(9187ms Eckhardtſtraße 1, 2. Stock,
geräumige 3 Zimmerwohnung mit
Gas, Speiſek. uſw., per 1. Juli zu
verm. Näh. daſelbſt 1. St. (9469ms Neue Irenestrasse 62
3 Zimmerwohn. mit Z., Veranda
(9688ms Hohmann, Rhönring 113. (7994ms Kaupſtraße 32
3 Zimmerwohn. zu verm. (B8130ms mit Gas, Veranda ꝛc., per 1. Juni
zu vermieten. Näheres bei Frau
Schad, 1. Stock.) (B10487ms (11305ms Wilhelminenstr. 27
3 Zimmer ohne Küche m. Keller
3 Zim.=Wohnung u. eine ſolche im Nebenraum und Gas bis 1. Juli
(9681ms
(7654ms ſtraße 6. ſchöne, freundlich
15. Mai zu vermieten. Einzuſehen
bis 1. Juli zu verm., ev. auch früher. von 2 Uhr mittags ab. (9741ms Blumenthalstrasse 111
1. Etage, rechts, ſchöne 3 Zimmer=
Näheres bei Max Gnckenheimer,
Große Ochſengaſſe. (10227ms Fuhrmannſtr. 12, Seitenbau,
I. Stock, ſchöne 3=Zimmerwohnung.
per ſofort. Näheres part. bei
Klingler.
(10438ms Stlstr. 41, II, porderh.,
(7655ms 360 Mk. jährlich. Näh. daſelbſt,
Hinterhaus, pt. rechts v. 10—1 Uhr,
od. Riedlingerſtr. 21, pt. (10448ms Pankratiusstr. 30½
(8567ms 3 Zimmerwohnung u. eine Manſ.= (8607ms 3 Zimmerwohnung. (10913ms große 3 Zimmerwohnung ſof. Näh.
prt. u. Heidelbergerſtr. 9½. (10911ms nung mit reichlichem Zubehör, im
3. Stock, per 1. Juli zu vermieten
(7622ms und eine Zwei=Zimmerwohnung
eignet für kinderloſes Ehepaar, per
wieſenſtr. 23, im Laden (14011ms Aliceſtraße 33, p. Frankenſteinſtr. 50 eine ſchöne
Neuzeit entſprechend, mit Gas,
Waſſerleitung u. Veranda, ſof. zu
verm. Näh. part. (B11188ms 3 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
per 1. Juli preisw. z. vm. Auskunft
erteilt der Nachlaßverwalter Fr.
Buss, Rechtsanwalt, Bismarck=
Taunusſtr. 45, 2. St., ſchöne ſtraße 74, I., Tel. 295. (11187ms 3 Zimmer (unmöbl.) an einz.
Näh. Zeughausſtraße 3. (11225ms 3 Zim., abgeſchl. Vorplatz, Küche
mit Gas, Bodenraum, 2 Keller,
Waſchküche u. Bleichplatz. (11194a Eliſabethenſtr. 43, Mittelbau,
ſchöne Manſardenwohnung, 3 Zim.,
(10390ms Pankratiusſtraße 69, 1. Stock,
ſchöne 3 Zimmerwohnung p. 1. Juni
ſelbſt bei Frieſe.
(11278ms Alexanderstr. 13, Vorderh.,
Zimmerwohn. per 1. Juli (ein=
1. Juni. Näheres part. (11438a Pallaswieſenſtr. 30, Hinter=
bau, 3 Zimmerwohnung mit Zu= u. 1. St., Nähe d. Hochſchule p. 1. Juni 4
Weinbergstr. 52, part.
3 Zim., Küche, Vorplatz bis 1. Juli.
Preis 340 Mark.
(B11414ms
Nieder=Ramſtädterſtraße 43,
ſchöne 3=Zimmerwohn. mit Zub.
p. 1. Juli zu verm. Auch als Büro
geeignet. Näh. 1. St. (*12807ms
Stiftstr. 75, 3. St.
(Holländer), 3 oder 4 Zimmer mit
Badezimmer, per 1. Juli an ruh.
Familie zu vermieten. (11594ms
Schießhausſtr. 7, ſch. 3 Zim.
Wohnung mit allem Zubehör ſof
zu vermieten.
(B11559
Heinrichstr. 87, III.
3 Zimmerwohnung zu verm.
Näheres part.
(8843s
Blumenthalſtraße 115 ſchöne
3 Zimmerwohnung zu verm. (9963s
Neckarstrasse 22
3—4 Zr.=Wohnung Gas, Bad u.
Veranda. Näh.
Tuchl. (8577s
Tannenſtr. 37, geräum. 3 Zim.=
Wohnung mit allem Zubehör per
1. Juni oder ſpäter. (B11376s
Klappacherstr. 24
freundliche Manſarde, 3 Zimmer
und Küche, an kinderloſe Leute zu
vermieten. Näh. part. (B9249s
Karlstr. 103
1. Stock, beſtehend aus 3 Zimmer,
2 Manſardenzimmer, Küche ꝛc., p.
1. Juli zu vermieten. Näh.
Aus=
kunft nur im Hinterh. (B9286s
freundl. 3 Zim=
Stiftstr. 52, II. merwohnung
mit Gas per 1. Juli.
7762t
Neue Ireneſtr. 63, 1. St., 3 Z. per 1. Juli zu verm.
Näh. daſelbſt 1. St.
(10282t
Zimmerſtr. 5
ſchöne 3 Zimmerwohnung alsbald
zu verm. Näh. part. (11575a
Kl. Ochſengaſſe 16, 3
Zimmer=
wohnung nebſt Zubehör. (*13038
Elisabethenstr. 39, I.
Wohnung, 3 Zimmer mit Küche,
Keller ꝛc. zu verm. Näheres im
Glasladen daſelbſt. (11831a
Dieburgerſtraße 11, Neubau,
3=Zimmerwohnungen per 1. Juli
zu vermieten.
(*13016
Lauteſchlägerſtraße 7, ſchöne
3=Zimmerwohnung mit Zubehör.
Näheres 1. Stock rechts. (*13012sm
Pankratiusstr. 16
Bleichſtraße 40, 2.S
2 Zimmer und Küche an ruh
Leute per 1. Juli.
Karlstrasse 115
eine Wohnung, enthaltend 2 gro
Zimmer, Küche, Speiſekamme
Balkon, Manſardenſtube, Gas
elektr. Licht, Keller, Mitgebrau
der Waſchküche, per 1. Juni
vermieten. Näheres bei C. V
Braun, Martinſtr. 74. (B10957r
Bleichſtraße 11, Hinterba
eine 2 Zimmerwohnung’z. Unte
ſtellen von Möbeln, eventl. a
Lager, zu vermieten. (10908m
Beſſungerſtr. 88½ 2
Zimm=
wohnung zu mäß. Preiſe. Nä
bei Hammer dortſelbſt. (11185n
Ecke Hoch= u. Kiesſtr. 34, I.
ſch. 2=Zim.=Wohg., abgeſchl. Vorp.
Gas a. Leute ohne Kind. Pre
26 Mk. Näh. 1. St. (V89
Hölgesſtr. 10, 2 Zimmer, Kille
und allem Zubehör an kinderle
Familie.
(11189n
Soderstr. 7, Hinths
ſchöne 2 u. 3 Zimmerw., ev. mit
Werkſtätte ſof. z. verm. (*12468sm
42 Elisabethenstr. 4
helle geräumige 2 Zimmerwohn
neu hergerichtet, nur an ruhig
kleine Familie alsbald zu vern
Preis Mark 20.—. (11598m
Karlſtraße 12
freundl. Wohnung, 2 Zimm. un
2 Kabin. mit Zubehör an ruhi,
Fam. o. K. Näh. 1. St. (806s
Dieburgerſtraße 62, 2. Sto=
2 Zim. m. Zubeh. p. 1. Juli. (990
Ballonplatz 10, Seitenbau,
2 Zimmerwohnung m. Zubehör o
ruhige Leute zu verm. (10894
Fuhrmannſtr. 6, 2 Zimmerr
zu vermieten.
(*12488sc
Lauteſchlägerſtr. 6 2 Zimme
m. Zubehör per 1. Juli zu vern
Preis 260 Mk.
(1165im
Wienersſtr. 52, 2 Zimmerw.
1. Juni, daſ. Werkſt. ſof. (*12965a
Maadalenenſtr. 7, Stb., 2 Zim
ohne Küche per alsbald an ein
Perſon zu vermieten. (*13029sm
Uer
freundl. 3=Zimmerwohn. Näh. Forſtmeiſterpl. 5 Stube, Kam,
Pankratiusſtraße 54. (11818ms Küche. Preis 12,50 Mk. (B10666ms
Schloßgaſſe 12 1= und 2=
Zim=
merwohnung.
Große Ochſengafſe 1, 1. 6t,
1 Zimmer mit Küche zu vermieten.
Näheres Holzſtraße 11. (6045mss
Untere Weinbergſtr. 4.9 Eckhardtſtr. 19, p., ſch. unmöbl.
Parterrezim. (Hth.) z. vm. (10776ms
iſt eine ſchöne 3 Zimmerwohnung
nebſt Zubehör per 1. Juli zu
ver=
mieten. Näheres
Heidelberger=
ſtraße 123.
(B11875ms
Eine 3=Zimmerwohnung im
Hinterhaus zu vermieten. Näh.
Kiesſtraße 21.
11888ms
Herdweg 88, II., 3=
Zimmer=
wohnung mit Zubehör. (B11886
Ecke der Hoch= u. Kiesſtr. 34
2 Zimmer (ohne Küche)parterre, auch Karlſtr. 60, Manſ.z. v. (B8134ms
als Bureau geeign. Näh. 1. St. (V10187
Große Kaplaneigaſſe 60 Zim.
Kabinett u. Küche ſofort. (10955ms
Dieburgerstr. 13
1 Zimmer, Küche u. Keller. Daſ
Stall, Remiſe und Heuboden zu
(11445a
vermieten.
Ballonplatz 10, Vorderhaus,
(10897a
Zimmer m. kl. Kab.
Mauerſtr. 21, III., ſchöne
neu=
zeitl. 3 Z.=W. m. all. Zub. p. 1.
Juli=
a. ruh. Leute. Näh. 1. St. (11415ms
Karlſtraße 54
Vorderh., Manſarde, 2 Zimmer u.
Küche an ruh. Leute ſof. (B6730ms
Mathildenpl. 9, Mittelbau
2 Zimmer u. Küche, nur an ruhige
Leute zu vermieten. Näh.
Vorder=
haus, 1. Stock.
(8956ms
Liebfrauenſtraße 74
ſchöne 2=Zimmerwohnung m.
Man=
ſardenzimmer und Veranda per
1. Juli zu vermieten. Näh. bei
Göriſch, Vorderh., part. (10722ms
Beſſungerſtraße 66, ſch.
Zwei=
zimmerwohn. zu verm. (B9315ms
kleine Manſ.
Kiesſtr. 66, II., 2 Zimmer u.
Küche, zu vermieten. (9912ms
Moosbergſtraße 93 2=Zimmer=
Wohnung p. ſof. od. ſpät. (B10395ms
Gr. Ochſengaſſe 14 ger. 2=Zim.=
Wohn. für 18 Mk. per 1. Juni.
Näh. Wirtſchaft. (10440ms
Obergaſſe 40 Zwei=
Zimmer=
wohnung mit Küche. (11313ms
Wendelſtadtſtr. 49, pt., ſchöne
2 Zimmerwohn. ſofort. (10645a
Grosse Kaplaneigasse 2e
eine kleine frdl. Wohn. per ſofort zu
vermieten. Näh. H. Brommer,
Arheilgerſtraße 8. (*12761ms
Langegaſſe 31 eine Wohnung,
gleich beziehbar. Zu erfr. bei Karl
Frank, Gr. Ochſengaſſe 13. (7170s
Soderſtr. 5 Manſarde an ruhige
Leute zu verm. Näh. Laden. (9484s
Mühlſtr. 19 kleine Wohnung
(11352s
zu vermieten.
Herdweg 13, 2. Siack
hübſche kl. Wohnung an einzelne
Dame ſof. zu vermieten. (B11723
Kranichsteinerstr. 34
kleine Manſardenwohn. (11864ms
Mme
Zu vermieten:
Schöne große 4=Zimmerwohnung
mit Zubehör, Veranda,
Garten=
anteil, ab 15. Mai, in ſchönem
Ortsteil geleg., zu 420 Mk., desgl.
ſchöne 3=Zimmerwohnung mit
Manſarde, Veranda, Gartenant.,
Nähe der Straßenbahn u. Wald,
zu 320 Mk. per ſofort. Desgl.
42 Kranichsteinerstr. 42 villenartiges Haus zum
Allein=
bewohnen, 4 Zimmer, Badezimm.,
Manſarde, Veranda und Garten,
In Arheilgen
(10804ms Einfamilienhaus, Rheinſtraße 4,
Pankratiusſtr. 55 eine freundl. 5 Zimmer, Küche u. Zubehör, per
2 Zimmerw. an ruh. kinderl. Leute1. Juli zu verm. Näheres Darm=
(10944ms
per 1. Juni zu verm. (11190ms ſtädterſtraße 145.
geräum. 2 Zimmerwohn. zu verm.
Anzuſ. täglich bis 3 Uhr. (10655ms
Eliſabethenſtr. 58, Lad. (10731ms ſtadt.
Erbacherſtr. (Vorderh.) 2 Zim.=
Wohn., monatl. 16 Mk. Näh.
Stiftſtr. 19, part.
N. d. Straßenb., per 1. Auguſt,
Zwei ſchöne unmöbl. Zimmer eventl. früher, 380 Mk. Näheres
zum 1. Juli zu vermieten. Näheres Pfungſtädterſtraße 37. Eber=
(10359s
für vier Pferde, Sattelkammer
zu Remiſe und Burſchenzimmer uſw. 11. Juni zu vermieten. (11672a
9sper ſofort oder ſpäter zu verm.
Näheres durch Bauführer Albin
Hohmann, Rhönring 113. (9962ms wert zu vermieten. Grosser Laden! Frankfurterſtr. 24 Stallung
für 3—4 Pferde mit Zub. (8835ms Stallung
ſteigeſtelle der elektr. Bahn, per Viktoriaſtraße 78, für 4 Pferde, gut möbl. Zimmer. (10207ids
ſofort zu vermieten. (11592ms Heuboden und Remiſe, ſofort zu
vermieten.
S.Nahn Söhne, Lederhälg.! Näh. bei Paul Meſſerſchmitt,ſchön möbl. Zim. p. ſofort. (10389ids
Ludwigſtraße 18 u. C. W. Braun,
Martinsſtraße 74. 8 Zimmer
Uen Hügelſtr. 85 2 ſchön möblierte
Zimmer billig zu verm. (10665ms Kiesſtraße 27, im Gartenbau Das 2. Stockwerk im ſüdl. Teil Fuchsſtraße 10, 2. St., großes,
des ſtädt. Lagerhauſes (320 am ſchönes Eckzimmer an ſolid. Herrn Zimmer zu verm., Preis Monat
Bodenfläche), d. Fahrſtuhl u. Haupt=per 1. Mai zu vermieten. (7635ms treppe leicht u. raſch z. erreich., iſtalsb. Heinrichſtraße 69 großes und Waldſtr. 32 möbliert. Zimmer
zn verm. Näh. Ausk. wird von d. kl. freundl. möbl. Zimmer mit g.zu vermieten.
Lagerhausverwalter u. im Stadt= Penſion zuſ. od. einz. z. v. (7847ms Saalbauſtr. 25, 2. Stock, gut möbl. Zim. an ſol. Herrn. (8272ms Kiesſtr. 71, 2. St., möbl. Zim. m.
im 4. St. der Südhälfte d. ſtädt. Kaffeeſof., mtl. 15 Mk. (9094ms alsbald zu verm. Näh. Auskunft1 Heinrichstr. 112, III.
wird v. d. ſtädt. Lagerhausverwalt. gut möbl. Wohn= u. Schlafzimmer
u. i. Stadthaus, Zim. 56, ert. (7998ms mit Schreibt. u. ſep. Eing. (8398ms Penſion Gliſabethenſtr. 4, II. Gervinusſtr. 63, 2. St., möbl.
Gartenſtraße 22 Zimmer zu vermieten. (9145ms
Lager= u. Kellerräume, Stallung! Rheinſtraße 28, 2. St., links, Neckarſtr. 4, Gartenh. l., 1. St.
für 3 Pferde, geeig. für Flaſchen=gut möbl. Wohn= u. Schlafzimmerr., e. gr. hell. gut möbl. Zim. m. ſep. Soderſtraße 75, part., ein
ſchön möbliertes ſonn. Zimmer mit möbl. Zimmer zu verm. (*12982fs
Schreibtiſch. Niederramſtädterſtr. 16, Hth.,
p.r freundl. möbl. Zimm. (9672a Dame. E nzus. vorm. bis 11 Uhr. (*10304ms Karlſtr. 28½, III., möbl. Zim. p. Saalbauſtr. 38, III., großes,
geſund. Zimmer, neu möbl. (9915ms Kranichſteinerſtr. 59/10, I. I., Neckarſtr. 28, I., ſchön möbl.
Zimmer zu vermieten. (10203ms Zimmer an beſſ. Fräul. (10657ms Zim. ſof. zu verm. Moſerſtraße 5 (Pension Weidig)
zu vermieten.
(B10925ms mit Wohn. Näh. daſelbſt. (8000ms möbliertes Zimmer. (10914ms1 Zimm., p. Mon. 15 Mk. (11822ms u. Kontor als Werkſtatt o. Geſchäfts=möbl. Wohn= und Schlafzimmer
mit Balkon per 1. Juni zu verm.
(11169a Waldstr. 30 Lagerräume Wohn= u. Schlafzim. mit Gas,mit gut. Penſ. zu vm. (11821oms
evtl. mit Wohn., Gas u. Elektr. ꝛc.Schreibt. u. geſchl. Glas=Veranda,
per ſofort oder ſpäter. (8001msf. ſof. zu verm. Für Lehrer oder Pareusſtr. 8, II., gr. g. möbl.
Ahaſtr. 12 Werkſtätte. (7665ms Beamte paſſend. Der H. iſt Allein=Zim. mit od. ohne Penſ. (11819s
mieter. Werkſtätte nebſt großem Boden! Neckarſtr. 10, Eing. Waldſtr.,
2 Tr., gr. ſch., g. möbl. Zim. (11258ms haus, part., links, od. Riedlinger=einf. möbl. Zim. zu verm. (11354a in neuem
Stiftſtraße 89, kl. Werkſtätte Kirchſtr. 12, 3. St., Hauſe
ſchön möbl. Zim. billig. (*12738ms Heinheimerſtr. 22, II. I., groß Werkſtätte und größerer Keller! Karlſtr. 53, part., frdl. möbl 1 Zim. in beſſ. ruh. Haush. (11863t
Zimmer zu vermieten. (11223oms (10368s Moosbergſtr. 63, part. links,
ſchön möbl. Zimmer. (B11209ms Werkſtätten Alexanderſtr. 4, möbliert.
per ſof. z. verm. H. Braun, Moosberg= an 1 od. 2 Herren zv. (11356oms Kiesſtr. 66, II., möbl. Wohn=
Schlafzimmer mit Schreibtiſch und
Gas zu vermieten.
(9911oms per ſofort zu vermieten. (6954ms Manſardenz. b. z. verm. (11451ms möbliertes Zim. zu verm. (11624ms Viktorigſtr. 24, I., ſchön möbl.
Zim. in ruh. kl. Haush. (*12778ms Darmſtr. 14, I., möbl. Zim. mit
Schreibt., ev. Wohn= u. Schlafz. (11588a Karlſtr. 33, 2. St., ſchön möbl.
für 2 Pferde, Remiſeu. Zimmer zu vermieten. (102a (10447a möbl. Zimmer an beſſ. Herrn od.
Dame z. vm., ev. m. Penſ. (11593ms Erbacherſtraße 18 möbl. Zim.
mit Kaffee, für monatl. 14 Mark, 2 Zimmerhaus Grafenſtr. 22, part., 2 Schlaf=
ſtellen zu vermieten.
(8840s Pareusſtraße 8, II., ſchön möbl.
Wohn= und Schlafzim. mit Penſ.
an beſſ. Herrn zu verm. (*12469sss Neckarſtr. 26, part., möbl. Zim=
mer mit Frühſtück 20 Mk. (11650ms Luiſenplatz 7, 2. St., ſchön. mbl.
Zim. an ſol. Herrn zu vm. (11435t Bleichſtr. 45, I., möbl. Z., m.
od. ohne Penſ., a. f. 2 Herr. (11584a ei Waldſtraße 18, 1. Stock, ſchön
möbl. Zimmer mit jep. Eing. per Grafenſtr. 39, II., ſchön möbl.
nWohn= und Schlafzimmer preis=
(11401a Teichhausſtr. 38, 1. St. links,
können zwei anſtändige Arbeiter
Schlafſtellen erhalten. (11534ids Mühlſtr. 58, III., Kapellplatz, Wieſenſtr. 9, Ecke Grafenſtr., Karlſtr. 31, II., gr. gut möbl.
(9000ms Zimmer bei ruhiger Familie per
en Karlſtraße 60 Stallung zu11. Juni zu vermieten. (11709ids (B11351s Neue Schwanenſtraße 72, II.
zwei fein möbl. Zimmer an ſolide
Herren zu vermieten. (*12924dsi Lniſenſtr. 6, III., ſchön mbl. Z.
ſofort zu verm.
(10161t links, 2 gr. helle ſchön möblierte
25 Mk., evt. auch einzeln. (11306t (11437t möbl. Zimmer zu verm. (11069t Mühlſtraße 26, I. rechts, möbl.
Zimmer evtl. Wohn= und Schlaf=
zimmer zu vermieten. (11560t Mathildenpl. 3, Stb. II., einf.
möbl. Z. ſof. m. Kaffee, 2,60 M. (11597t ſchön möbl. Zimmer m. g. Penſion
zu bill. Preiſe zu verm. (11580a (9488ms Eing. u. Schreibt. p. 1. Jun. (*12893dfs Schuchardſtr. 15, 2. Stock, ein (9710ms Große Kaplaneigaſſe 16 zwei
möbl. Zimmer zu verm. (*12973fso Bleichſtraße 40, 2. St. rechts,
Prankfurterstr. 26, II., möbl. 2. an gehild.gut möbl. Zimmer ſof. (*12950fs Woche n. 3 M. m. Kaffee ſof. (*13042 gut möbl. groß. Manſardenzimm.
ſofort zu vermieten. (*13040 Grafenſtraße 45, II. I., möbl. Wenckſtr. 9, möbl. Zim., part.,
a. ſol. Herrn od. Dame zu vm., ſof.
Pareusſtr. 8, 3. St., ſch. möbl. od. ſp. Pr. m. K. 20 M. m. (*13015sm (10723a Wendelſtadtſtraße 35, einfach
möbl. Zimmer.
(*13024 2—3 gut möblierte Zimmer ſofort! Ludwigſtr. 16, III., möbl. Zim.,
16 Mk., zu vermieten. (*13031 Kiesſtraße 45, 2. Stock, ein! Neckarſtraße 9, 1. St. I., möbl. Georgenstr. 11, 2. St.
2 möbl. Zimmer p. 1. Juli. Näh.
im Laden daſelbſt.
(11823s Martinſtr. 2 ſchönes, gr. hell. Landwehrſtr. 6, möbl. Zimmer (B10921ms) Neckarſtraße 16, Gartenbau,
4 gut möbl. Zimmer mit Klavier
und Schreibtiſch, auch einzeln, nur
an beſſ. Herrn zu verm. (11817ms Grafenſtraße 8, 1. St., ſchön.
kleines möbl. Zimmer m. Penſion
per ſofort zu vermieten. (*13057 Schützenſtraße 8, Hth., möbl.
Zimmer an Herrn od. Fräul., per
Woche 3.50 Mk. m. Kaffee. (*13044so freundl. gut möbl. Zim. (11353a Friedrichſtr. 16, II., gut möbl. Ludwigſtr. 17, 2. St., 1 od. 2
möbl. frdl. Zimmer an ſol. Herrn
billig zu vermieten.
(11874a Eliſabethenſtraße 46, Hths.,
.St., gutpart., ſchön möbl. Zimmer p. ſof.
zu vermieten.
(*13067 Karlſtr. 34, II. I., frdl. möbl.
Zimmer ſofort.
(V11890 Karlſtr. 34, II., I., ſchön. groß
Manſardenzim., p. Woche 3.50 M.
an anſtändigen Mann. (V11889 uuf- Friedrichstr. 11, II. Eltern, die aufReiſengehen,
erhalten für ihre Kinder ſorgſame
Penſion in einem Pfarrhauſe in
ſchöner Gegend Oberheſſens. Auch
erholungsbedürftige Kinder wer=
den gerne aufgenommen. Knaben
kann Nachhilfeſtunden gegeben
werden. Gefl. Off. befördert die
Exp. ds. Bl. u. L. 79. (11464oms U Kleines 2ſtöckiges
ſofort oder 1. Juni. (*12826msauch zum Alleinbewohnen, mit
ſchönem Garten, im ſüdl. Stadt=
teil, zu verkaufen
(10373a
Näheres Mühlſtraße 68, 1. St. Verhaet
Schönes Landhaus für
7000 Mk. mit großem Garten
ſofort zu verkauf. Off. u. L 42
an die Exp. erbeten. (11418a
Pfunaſtadt, Eliabeihenſtr. 27,
z=Zimmerwohnung. (7668ms
Villa in Seeheim
nit oder ohne Möbel zu verm.
ventl. zu verkaufen. Auskunft
erteilen: Paul Wolf & Co.,
H. m. b. H., Rheinſtr. 51. (3644a
Bismarckſtr. 55, part., ſch. helle
Räume in Nähe d. Juſtizgebäudes
o. ſof. Näh. daſ. part. links. (6044ms
Schulſtraße 10
Büroräume zu vermieten.
Magazin, auch als Werkſtatt
verwendbar, Keller können
dazu gegeb. werd. (10165inds
Atelier=Bau
ſchöne helle Räume, auch als
Bureau, Kontor u. Lager geeignet,
ganz od. geteilt zu verm. Jochhein,
Liebigſtr. 24.
(8876ms
Wilhelminenstr. 29
Die von Frl. Schmitts (Modes)
bewohnte Hälfte des erſten Stockes
als Geſchäftslokal neu hergericht.,
Bez. 1. Juli. Näheres bei dem
Hausverwalter daſ. im Seitenbau
od. Wendelſtadtſtr. 28, II. (11315ms
Rhein= u. Grafenſtr.=Ecke ſind
größ. Büro=Räume zu vermieten.
H. Lautz.
(8289ms
Kiesſtr. 65, Laden mit Zimmer
(9678ms
zu vermieten.
karlstrasse 20
Der von Herrn Uhrmacher P. Wolf
bewohnte Laden iſt mit od. ohne
Wohn. p. ſofort zu vm. Zu erfr.
J. Germann. Karlſtr. 20, 1. St. (8003ms
Rheinstr. 14
Gr. Laden m. 2 Schaufenſtern,
2 Zim., 2 Lagerräumen u. Zub.,
v. 1. Juli zu verm. Näh.
Grafen=
ſtraße 23, 2. Stock.
(8005ms
Schützenſtr. 7 Gr. Laden
mit 2 Schauf. mit od. ohne Wohn.
z. vm. N. b. Wolff, Schulſtr. 10. (8004ms
Heiel Ldden
im Zentrum, mit 3 Zimmerwohn.,
auch als Büro geeignet. Näheres
Nieder=Ramſtädterſtr. 49. (10371ms
Laden
groß u. ſchön, in verkehrsreicher
Straße, mit reichlichen
Neben=
räumen ſofort zu verm. Anfr.
unt. U 81 an die Exp. (7069ms
ilhelminenſtr. 17z
Laden mit kompl. hochfeiner
Einrichtung u. Zubehör, 3 groß.
Erkern, Zentralheizung, evtl. auch
geteilt in 2 Läd., mit zuſ. ca. 220qm
Bodenfläche per ſofort zu
ver=
mieten. Näh. Wilhelminenſtr. 17
bei H. & F. Becker oder
Frankfurterſtr. 16½, parterre, bei
G. Hinkel, Dipl.=Ing. (6303ms
Ernſt=Ludwigſtr. 3, Laden
mit einem Schaufenſter,
an=
ſtoßendem Ladenzimmer, ev.
noch 3 Zimmer im 1. Stock,
p. 1. Juli anderweit zu verm.
(7634ms
Näh. 2. Stock.
Schulſtraße 3
ſchöner, hochmoderner Laden
mit 2 Schaufenſter und reichlichem
Zubehör, Nordſeite, feinſte
Ge=
ſchäftslage, per ſofort oder ſpäter
zu vermieten.
(9141ms
Für Friseur!
Weinbergſtr. 11, Laden
für Friſeur= u. Zigarrengeſchäft,
mit Wohnung 400 Mk. per Jahr.
Näh. Heinrich Funk, Soderſtr. 76,
Telefon 1031.
B9642ms
m. 2 Zimmer=
Laden wohnung
zu vermieten Mauerſtraße 32.
Näheres bei Küchler,
Bis=
marckſtraße 20.
(9913ms
Landwehrstr. 13
groß. 2=Fenſter=Laden m.
Maga=
zin oder Werkſtätte ſofort zu
ver=
mieten. Preis 500 Mk. Näheres
durch B. Baer, Tel. 1145. (10383a
Der von der Firma Zenner & Co.,
Eliſabethenſtr. 2, innehabende
geräum. Laden m. Ladenzim. iſt per
1. Auguſt d. J. anderweit. zu verm.
Näh. Zimmerſtraße 1. (11316oms
nächſt der
Saalbaustr. 15 Rheinſtr.
großer Laden mit Hinterräume,
großen Keller mit oder ohne
Wohnung per 1. Juli.
(4816s
Luisenplatz
vermieten.
mit zwei Schaufenſtern
in verkehrsreicher Lage, an Um
3 Karlſtraße 3.
nebſt Wohnung zu verm. Näh. vermieten.
Lagerraum
haus (Zimmer 56) erteilt. (7999ms Hochſtr. 6, part., großes, ſchön
Lagerraum
Lagerhauſes, etwa 150 qm groß, z.
Lagern v. Frucht, Mehluſw. geeign.
biergeſchäft=Niederlage ꝛc., ſof. oder zu vermieten.
ſpäter zu vermieten (9744ms
Näh. Kahlertſtr. 38, 1. St.
Grosse
Ochsengasse 12
3 ſtöckiges Lagerhaus
(auch als Werkſtätte
ge=
eignet), p. ſofort billig
zu verm. Näh. daſelbſt
bei Störger. (11596ms
Kranichſteinerſtr. 6, Werkſtatt
Hügelſtr. 29, ein gr. hell. Raum, Eſchollbrückerſtr. 6, 1. Stock,
ca. 43 qm mit 60 qm Boden, Keller
lokal geeignet, ſof. zu verm. (8002ms Bad im Hauſe.
Verkestätten-
Stiftstrasse 41
u. Lagerplatz ſofort zu vermieten,
evtl. mit Wohnung. Näh. Hinter= Karlſtr. 45, part., 1 gut und 1
ſtraße 21, part.
(8714ms
(9682ms
zu vermieten.
Lauteschlägerstrasse 4
zu vermieten. Näheres daſelbſt im
Laden.
Auto-Garagen, u. Stallung Zimmer mit od. ohne Penſion
ſtr. 97 n. d. Heidelbergerſtr. (B8139ms
Heidelbergerstr. 59
für 4—5 Pferde, Re=
Stallung miſe, Burſchen.=Zim. Schützenſtr. 10½, 3. St., möbl.
Große Stallungen, Remiſe,
Heuboden, groß. Hof, eventl.
Schwenkhalle ꝛc., für
Biernie=
derlage, Kutſcher od.
Fahrunter=
nehmer, im nördlichen
Stadt=
teil ſofort zu vermieten durch
Heinrich Funk, Soderſtr. 76,
Telefon 1031.
(10361ms
Stall Burſchenſtube zu ver= Schulſtraße 3, 3. Stock, hübſch
mieten Aliceſtr. 11.
Stallung
2.
Wilhelmſtr. 16.
für 3 Pferde, Remiſe
u. Burſchenzimmer per
1. Juli zu verm. Näh.
i. d. Exp d. Bl. (11013ms
Schöne neue
4-Zimmerhäuser
in guter Lage, gut rentierend,
direkt von Beſitzer unter günſtigen
Bedingungen zu verkaufen. Offert.
unter ( 58 an die Exved. (10726a
Haus zum Alleinbewohnen,
Orangerie=Allee 14 iſt zum
1. Juli 1912 zu vk. od. z. vm. Näh.
b. Mahr & Markwort, Architekten,
Darmſtadt, Kaſinoſtr. 8. (8367a
zweiſtöckig (6 u. 5 Zimmer), mit
Manſarde, in beſter, ruhiger Lage
in Darmſtadt, Ecke der Stein= u.
Hölgesſtraße, mit ſchönem Garten,
iſt erbteilungshalber zu verkauf.
Auskunft erteilt der
Teſtaments=
vollſtrecker Justizrat Dr. E. E. Hoffmann
in Darmſtadt, Hügelſtr. 45. (11031a
Gervinusſtraße
2½ſtöck. 5 Zimmerhaus mit Bad
und ſchönem Garten wegen
Ver=
ſetzung ſofort preiswert zu
ver=
kaufen. Näheres im
Immobilien=
bureau von
(11047a
Hermann Marx
Grafenſtr. 12, II. Telephon 1468.
Schönes Haus in Eberstadt,
7 gr. Zim., Küche u. Zub., Gas,
Waſſer, Stall u. Garten, zu verk.
oder an beſſere Familie zu verm.
Anfr. sub A 75 a. d. Exp. (1566a
Paufe geſund gelegenes Land=
K haus und gebe mein gut
ren=
tierendes Geſchäftshaus in
ver=
kehrsreicher Straße. Darmſtadts,
mit 4 Schaufenſter Front, in
Zah=
lung. Ausf. Off. u. K 21 an die
(10990a
Exped. ds. Bl
Villa
in Seeheim, 7 Zimmer, Bad,
reichl. Zubehör und Garten, für
14000 Mk. ſofort zu verk. Offert.
unt. M 58 an die Exp. (B11792
Haus-Tausch.
Vertauſche mein Haus in ruh.
angenehmer Wohnungslage
Darmſtadts, 3X5 Zim., Gart.
u. Werkſtatt gegen evtl. gleiches
Haus mit Toreinfahrt u.
ge=
ſchäftlich ausnutzb. klein. Hth.
Nur ganz reelle Angeb. (
Ver=
mittler zweckl.) erb. unter L38
an die Exp.
11402a
Schöne 12 Znnptale Dan an
der neu erſchloſſenen Straße
zum Botan. Garten zu vrk. Anfr.
unter P 92 an die Exved : (9972a
Ein gutgehendes
Kolonialwaren= und
Delikateſſen=Geſchäft
in guter Lage zu vermieten, event.
mit Haus zu verkaufen.
Offerten unter H 56 an die
Expedition ds. Bl. (11175ms
Im Mititelpunkt
einer wohlh. Stadt am Rhein iſt
ein kl. Haus mit ſehr gutgehend.
Konditorei
(auch Beſtellgeſchäft) mit Café
umſtändehalber billig zu verkaufen.
Anzahlung 3—4000 Mk. Näheres
Inſelſtr. 30, 2. St.
(11289fs
Wer Geld ſucht
geg. Ratenrückz., mäß. Zinſen, reell,
diskr., ſchreibe ſof. an C. Gründler,
Berlin 51, Oranienstr. 165a. Koſtenloſe
Ausk. Viele Dankſchr. u. Hund. v.
abgeſchloſſenen Geſchäften. (8845a
verborgt Privatier an
Geld reelle ſichere Leute ohne
Bürgen, zu 5% auf 5 Jahre, kleine
Ratenrückzahlung. A. Müller,
Ber=
lin SW. 61, Teltowerſtr. 16. (10451a
ſhbe ir i. Ztpelies
auf ein neuerbautes Wohnhaus in
guter Lage von pünktl. Zinszahler
geſucht. Offerten unter M 8 an
die Expedition.
(B11617
Wer Geld braucht
erhält ſolches auf Wechſel,
Schuld=
ſchein, Mobiliar vorſchußfrei in
jeder Höhe, ſowie Hypotheken=
Ver=
mittelung ꝛc. durch E. Mauthe,
Vertreter R. Foege,
Riedeſel=
ſtraße 48, I. Sprechſt. von 9—12 u.
2—6, Sonntags v. 9—1 Uhr. (10808a
IFeisver
Mocheohnner Kehfonden
Batist- u. Waschvoileblusen
1.95 2.75 3.25 3.75 4.25 4.75 5.75 6.75
7.50 7.75 8.75 9.75 10.75 12.50 13.50 14.50 etc.
Batist- u. Waschvoilekleider
12.50 13.50 14.50 16.50 17.50 18.50 19.50
22.50 24.50 25.50 27.50 28.50 29.50 32.— etc
Leinen- u. Frottékostüme
17.50 19.50 23.50 25.50 27.50 29.50 32—
35.− 36.— 39.− 42.− 45.− 49.- 52.— etc.
Lingerieblusen
Lingeriekleider .
Weiße Cheviotkostüme
Frotté-Kostüme (Modellgenre)
Weiße Leinen- u. Frottéröcke
Seidene und Etaminmäntel
Popeline- und Gloriamäntel
in großer Auswahl. (11880
Cchf ScherhamfCeef
Ecke Elisabethen- und Wilhelminenstrasse.
Ansichten
und
Bücher
über
Hessen
und
Darmstadt
zu höchſten Preiſen zu kaufen
geſucht. Offerten unter
Post-
fach 77 Darmstadt.
5138a
Werzahitden höcheten Preis
für getragene Kleider, Schuhe,
Stiefel, Uniformen, Möbel,
Bett=
werk ꝛc.?
(884a
C. Strudel, Langegaſſe.
Wer dort ? (11646a
hier V. Schatz, Alexanderſtr. 15
Ich komme ſof. u. zahle Ihnen für
getrag. Kleid., Schuhe, Wäſche,
Zahn=
gebiſſe, alteFederbett. ſtets die höchſt.
Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt.
Blämhenkasten
gut erhalten, zu kaufen geſucht.
Angeb. mit Preis u. Größe unter
II 34 an die Exp. erb. (*12884dfs
Lahie höchste Preise
für getr. Kleider, Schuhe, Wäſche,
Möbel u. dergl.
Poſtkarte genügt. (*12929dfs
A. Hochmann,
Kleine Ochſengaſſe 16, Laden.
Zu kaufen geſucht:
1 Herrenzimmer. Detail. Off. m.
Preis u. M 51 a. d. Exp. (11758fs
getrag.
Herren=
u . Damenkleid.,
Ich Käufe Schuhe. Zahle d.
höchſten Preiſe. Poſtk. gen. (11785a
J. Schnitzer, Schloßgaſſe 11.
Aufruf an Herrſchaften
und junge Leute.
Kaufe getr. Kleider, Schuhe, alte
Zahngebiſſe, Waff., ſow. Gold= u.
Silbergegenſtänd. Poſtk. gen od.
Tel. 2085. Komme ſof. M.
Obſt=
feld, Kl. Bachgaſſe 7. (11837a
Ofen (Füllſyſtem) zu kauf. geſ.
Ausführliche Off. unt M 85
an die Expedition.
(*13091
z. kaufen ge=
Gebrauchte Reale ſucht (*1305s
Grafenſtr. 35, Fahrradgeſchäft.
hotogr. Apparat
und
Schreibmaschine
zu kaufen geſucht. Gefl. Offerten
unter M 52 an die Exp. (11763
alle Möbel, ganzeNachläſſe
Rüllſe u. Einrichtungen, Pianos
u. Kaſſenſchränke Kurtz,
Pädagog=
ſtraße 2, Teleph. 1202. (11486a
Ausgekämmtes
Frauenhaar
kauft fortwährend und zahlt die
höchſten Preiſe. Es wird dauernde
Abnahme zugeſichert (11590ms
Wilh. Hesse, Mühlhausen (Thür.)
Brunnenſtraße 18.
Samstag friſch eintreffend:
Sreiniste Tranzosische
erzkirſche
per Pfd. 38 Pfg.
Friſch eingetroffen,
3 Pfd. 44 Pfg.
Schddetr
ngraße
Kirchstrasse 10, Telefon 2581
Elisabethenstr. 36, Tel. 2581 1 Roßdörferstr. 12, Tel. 2582
Liebigstr. 4, Telefon 2582
Wenckstr. 32
Magdalenenstr. 23
1 Heinrichstr. 70, Telef. 1710
Heidelbergerstrasse, Ecke Sandbergstrasse. (11902
Zeunerfs Brmianf=
Waschblaupapier
erzeugt in der Tat blütenweiße Wäſche, iſt giftfrei,
liefert kriſtallklares Blauwaſſer und iſt zu haben bei
Georg Liebig & vo. Nachf.,
(10993a
Darmſtadt.
Kaldstis kiturstaaten.
D. R. P.
Paten-
tiert in allen
Intern. Hygiene-
Ausstellung Dresden 1911: Silberne Medaille.
Idealer Korsettersatz
ohne Einschnüren in der Taille, macht der herrschenden Mode
ent-
sprechende schlanke Figur. — Unübertroff. Leibbinde für Kranke
aller Art. — Kinder-Kalasiris. — Kalasiris-Wäsche nach neuen
hygienischen Grundsätzen. Auskunft u. illustr. Broschüre
kostenlos durch Kalasiris-Spezialgeschäft (Inh. Frau
E. Spreng) Darmstadt, Schulstrasse 12, 1. Stock. (9305a
flife
finden leidende Kinder und
Er-
wachsene ohne Berufsstörung
im orthopäd. Etablissement
C. Müller
Frankfurt a. M.
Lersnerstrasse 7
Telefon Amt I, No. 10092. 2
Orthopädische Apparate u. Künstl. Glieder
in moderner Ausführung.
— Fachmännischer Rat und Auskunft kostenlos.
Zur Erleichterung für auswärtige Patienten halte ich in zündungen, dann bringt Ihnen
allen grösser. Städten zeitweilig Spréchstunden ab. (118459 Zucker’s „Saluderma” raſch Er=
it erhalener Ladenſchrant,
Oberteil Schiebetüren mit
Glas, Unterteil Holzklapptüren
bill. zu verkaufen G. Armbrust,
Ernſt Ludwigplatz 1. (*1307asi4
Duchenſteihcht
kurz geſchnitten und geſpalten
Ia trocken
(7001a
per Ztr. Mk. 1.30, frei Keller
Karl Schimmer
Heinheimerſtr. 76. Telephon 212
Verandamöbel
Rohrlehnsessel
Chaiselonques
Triumpfsessel
etc. etc.
in größt. Auswahl
billigst.
Karl Knaub, Obere Schützenstr.
Kauft nur das unübertroffene
Ungeziefermittel
Thurmelin
in Gläſern zu 30, 60 Pf. u. 1.—Mk.
Zu haben in Apotheken u. Drogerien
Darmſtadts und Umgebung.
Hochfeines
Außbaum-Pianino
noch neu, mit Garantieſchein ſehr
billig abzugeben. Man verlange
Abbildung mit Preis. (11045a
Wilh. Arnold, Aſchaffenburg.
Für die Feiertage!
Guterh. getrag. Kleider, gr.
Aus=
wahl in Bluſen, Jacken u.
Empir=
kleider, Sommerkleider v. 3.50 Mk.
an. Schöne weiße Bluſenröcke, dunkle
Röcke, Bluſen, Stiefel Nr. 37,
Mäd=
chenkleider (für 13—14jähr.),
Knaben=
anzüge (für 13—14jähr.),
Herren=
ſtiefel Gr. 45, Herrenmaßanzüge,
Hüte, Sonnenſchirme à 1 M.,
Unter=
röcke, kl. Kinderſachen billigſt abzug.
Ballonplatz 10. parterre
*12938ds) neben der Apotheke.
Früher: Stiftſtraße 89.
ochf. Aquarium, für das feinſte
9 Zim. geeig., m. Pflanzen u. Fiſche
b. z. vk. Viktoriaſtr. 25, III. (*13092
Zu verkaufen: 2 Wagen,
Holz=
u. Ernteleitern, Häckſelmaſchine,
Pfuhlfaß, Ketten, Heu und Stroh
Ludwigshöhſtraße 18. (B11824
„Haben Sie
(10628f
offene Beine,
Krampfadergeſchwüre,
Hautent=
leichterung.” Aerztl. warm empf.
Sröbrnchholzu. Pfoſten für Ein= Dofe 80 Pf. u. 1 M. (ſtäriſte Form
friedigung ſind zu verkaufen Bei F. Schaefer, Ludwigsplatz 7,
Landwenrweg, neuer Güterbahnhof Chr. Schwinn, Rheinſtraße 8,
Fr. Schubkegel
A. Logel, Eliſabethenſtraße und
Shlenhalug
äe Frank, Parſumerie.
Grof5e. Auswahl.
garmerfer
Oamenhufe
L.3 M. FUL.D
Kirchſtr. 12.
gegeriber der Stadtkirche
Oogogesasss
rent breiner. I, Hnaheleant. 41
Gg. Wilh. Weidig Nachf., Oskar u. Eens
Matzelt, Hoffl., Schulstr. 4. (11856as
Kehr gut erhaltenes Herren= u
6 Damenfahrrad mit Freilau
ſofort ſpottbillig abzugeb. (*1304s
Magdalenenſtr. 7, Hinterh. I
2 große
Kastenwagen
(Zweiſpänner)
*13097
billig zu verkaufen.
Zu erfragen im Tapeten=Geſchäf:
Ernſt Ludwigſtr. 4 (weißer Turm)
Schneidemaschine
(*13098
zu verkaufen
Jak. Hohlmann I., Nieder-Ramstadt.
Für Metzger
Hackklötze, Waage, Wurstfüllmasch.,
Fettpresse, Flaschenzug u. ſonſtige
Metzgereigeräte billig zu verkaufen
Lauteſchlägerſtraße 13, I. (*13081
Kinderliegewagen, 1 Sport.
1 wagen, 1 kl. Eisſchrank ſehr
billig zu verkaufen
Kaſinoſtraße 16, II.
*13083)
Loderner, dunkler Anzug,
We ſchl. Fig., 5 Mk. (*1307s
Pfründnerhausſtraße 18, part.
billig zu ver=
Fahrrad kaufen (*13076
Lichtenbergſtraße 73, I. r.
Ihne Anzahlung erhalten
Be=
amte
Manufaktur-
waren ohne Preiserhöhung
von auswärtig. bedeutender Firma.
Gefl. Offerten unter K 89 an die
(*12269mss
Expedition ds. Bl.
Gegen-uus Antern
Dr. Hommel’s Haematogen
WARNUNG! Man verlange ausdrücklich
VI1135)
den Namen Dr. Hommel.
Feurige Zungen.
Von Margarete Ferno.
(Nachdruck verboten.)
„Da ſang mit feurigen Zungen
Der Zeugen erſtaunter Chor
B. Von feurigen Zungen weiß die Ueberlieferung
des erſten Pfingſtfeſtes zu berichten: „und ſahe an
ihnen die Zungen zertheilet, als wären ſie feurig”. Das
Bild iſt uns bekannt und vertraut, die Flammen des
Her=
des, des Ofens, des Kamins, die von Menſchen gehütet
werden, die Flammen der vernichtenden Feuersbrunſt,
denen keine Macht Einhalt gebieten kann: ſie haben die
Form der Zungen, und man hat dieſes Bild von den
„züngelnden Flammen” in den Schatz unſerer Sprache
aufgenommen. Unter dieſem die kleine Schar der
Jün=
ger und Anhänger Jeſu am Pfingſttage zu ſeinem
Be=
kenntnis auffordernden Feuer bildete ſich die erſte
Ge=
meinde der Chriſten, der Bekenner des Gekreuzigten,
Auferſtandenen und gen Himmel Gefahrenen.
Das Feuer der Begeiſterung, wirklich der Sache des
Heilandes zu dienen, war das große Wunder des
Pfingſt=
feſtes, war die Weihe für ſeine Jünger und Schüler zur
Ausbreitung und zur Betätigung ſeiner Lehren.
Die Jünger wußten, daß Jeſus ſelbſt, ehe er ſein
Lehramt antrat, ehe er ſeine Anhänger und Jünger um
ſich verſammelt hatte, durch die Taufe des Johannes im
Jordan und durch die Erſcheinung der über ihm
ſchwe=
benden Taube als des Geiſtes Gottes, eine ähnliche Weihe
erhalten hatte. Jedenfalls hätten, von ſeiner
Gottesſohn=
ſchaft überzeugt, die Jünger auch ſo nach der
Himmel=
fahrt, nach den Worten ihres Meiſters in ſeinem letzten
Geſpräch, ihn bekannt und gepredigt, aber eine gewiſſe
Furcht vor den Menſchen, eine Zaghaftigkeit vor ihrer
eigenen Schwäche hielt ſie zurück. Das Wunder des
Pfingsſtfeſtes, das Brauſen vom Himmel, die Gewalt
der Ueberzeugung, daß ſie zur Verkündigung ſeiner
Leh=
ren berufen ſeien, nahm ihnen Furcht und
Verzagt=
heit, gab ihnen den Mut, allen Gefahren trotzend, als
Redner und Lehrer öffentlich aufzutreten.
Die Apoſtelgeſchichte weiß uns von jenem
Pfingſt=
wunder weiter zu berichten, daß die Jünger nicht nur
mit feurigen Zungen redeten, ſondern auch, daß ſie nun
mit einem Male in ihnen ſonſt fremden Sprachen ſich
ausdrücken konnten.
„Sie ſind nicht alle Galiläer” ſprachen die andern
Leute zu einander, „wie hören wir nun jeglicher ſeine
Sprache: Parther und Meder, Elamiter, Judäer und
Meſopotamier, Phrygier und Aegypter, Juden und
Judengenoſſen?”
Man nimmt alſo an, daß die zu Apoſteln des Herrn
gewordenen Jünger nun mit einem Male in fremden
Sprachen, ohne daß ſie ſie gelernt, Jeſus Lehre
verkün=
den konnten.
Jedenfalls wäre das, trotz äller Wundermöglichkeiten,
dennoch unmöglich geweſen, denn die Beherrſchung einer
bis dahin fremden Sprache iſt nicht nur Sache der
Be=
geiſterung, ſondern es bedarf dazu des Studiums, der
ruhigen Beſonnenheit, auch wohl der Gewohnheit, ſich
in den Geiſt einer anderen Sprache hinein zu verſenken,
um darin lehren zu können.
Die Gelehrten, die ſich ſeit langer Zeit mit dieſer
wunderbaren Sprachengabe der Apoſtel beſchäftigt haben,
auch Herder, haben nun feſtgeſtellt, daß zum
gegenſeiti=
gen Verſtändnis der erſten Anhänger Jeſu, alſo auch der
Judenchriſten, die Kenntnis anderer Sprachen, als der
in Paläſtina üblichen, gar nicht nötig war. In allen
Län=
dern, die da aufgezählt ſind: Phrygien, Kappadocien,
Perſien, Meſopotamien, in Aegypten, Lybien und Kreta
wohnten Judenſtämme, und man ſprach dort, mehr oder
weniger mit dem ſyro=chaldäiſchen Idiom gemiſcht, die
übliche griechiſche Sprache. Dieſer Sprache hat ſich auch
Jeſus bedient; die meiſten Ifraeliten ſprachen neben
ihrer hebräiſchen Sprache griechiſch, die Heiden
verſtan=
den die griechiſche Sprache, und griechiſch wurden die
da=
mals bald entſtehenden Schriften, ſowohl jüdiſche als
chriſtliche, niedergeſchrieben. Als Ausnahmen gelten die
Schriften des Apoſtels Matthäus, welche hebräiſch (
ſyro=
chaldäiſch) geſchrieben ſind, wahrſcheinlich, weil ihm die
Sprache bequemer oder auch geläufiger war. Die Briefe
der Apoſtel Paulus, Jakobus, Petrus, Johannes ſind
in der üblichen Umgangsſprache hebräiſch=griechiſch
verfaßt.
Welchen großen Einfluß die griechiſche Sprache auf
das damalige Leben in Paläſtina hatte, ſieht man ja an
den dort üblichen griechiſchen Eigennamen, die ſich neben
den hebräiſchen behaupteten: Petrus Stephanus,
Phi=
lippus; griechiſch war der Beiname Jeſu: Chriſtus, die
Bezeichnung des Geſalbten, welchen Namen die Anhänger
ſeiner Lehre für ihre Gemeinſchaft annahmen. Sie hätten
ſich ja auch nach ſeinem hebräiſchen Namen Jeſus:
Jefuiten nennen können.
Da alle, auch in den Paläſtina benachbarten Ländern:
Epheſus, Mazedonien, Antiochien lebenden Römer,
Ju=
den ufw. ſich der dort üblichen griechiſchen Bildung und
Sprache fügen mußten, ſo iſt es natürlich, daß die erſte
Ausbreitung der chriſtlichen Lehre durch die Apoſtel und
Apoſtelſchüler in der griechiſchen Sprache geſchah. Später
kam dann erſt, indem die chriſtlichen Lehrer nach dem
weltbeherrſchenden Rom vordrangen, die Beherrſchung
der alten Lateinſprache dazu.
Neben dieſem einen Bericht der Apoſtelgeſchichte: der
Beſchreibung des erſten chriſtlichen Pfingſtfeſtes, iſt von
der Sprache der Jünger und Apoſtel nur noch ſelten die
Rede, z. B. im 14. Kapitel der Apoſtelgeſchichte, wo
be=
richtet wird, daß Paulus die Sprache der Lakaonier nicht
beherrſchte.
Dennoch, trotzdem es die griechiſch=aramäiſche Sprache
war, in welcher die Jünger das Heilswunder des Herrn
verkündeten, hörte ein jeder „ſeine Zunge” reden.
Da=
mit ſoll wohl geſagt ſein, daß auch in der kleinen
Ver=
ſchiedenheit der Mundarten ein jeder die Apoſtel verſtand.
Die fremden und die feurigen Zungen ſind alſo der
Aus=
druck der außerordentlichen Begeiſterung der Jünger, ſind
zugleich aber auch das Zeichen ihrer Zuverſicht, daß ſie
vor der fremden, vielleicht auch ihnen feindlich geſinnten
Menge ihres Jeſu Lehren und Taten preiſen konnten.
Von der Erfüllung der Prophezeiung des
hingerich=
teten, wirklich auferſtandenen Heilands, von der ihnen
durch die Kraft des Glaubens überkommenen Weihe
waren die Jünger ſo begeiſtert, ſo hingeriſſen, daß ſie
wirklich überzeugt und überzeugend ihr Lehramt
antre=
ten konnten.
Ihr Glaube an ihren Meiſter und Herrn, ihr Glaube
an das Heil, das er der Welt durch ſein Leiden und
feinen Tod gebracht, der Glaube an die Auferſtehung und
das ewige „Beiſammenbleiben” trotzdem er leiblich von
ihnen geſchieden war, belebte ſie auf wunderbare Weiſe
und machte ſie zu Belebern der Menſchheit und der
heid=
niſchen Nacht.
Leben und Fortleben! Das war das große Wunder
der feurigen Zungen, es war zugleich die heilige
Ueber=
zeugung ewiger und untrennbarer Gottesgemeinſchaft
und Gottesſendung.
Die „feurigen Zungen” vermittelten den innigen
Zu=
ſammenſchluß der geringen Zahl der ſchwachen Jünger
als begeiſterte Apoſtel mit den gläubigen Frauen und
einigen wenigen anderen Anhängern des Gekreuzigten zu
der erſten kleinen Chriſtengemeinde.
Die feurigen Zungen haben ſich bewährt, denn mit
feurigen Zungen bekannten die Märtyrer jener alten Zeit
ihren Glauben an den gekreuzigten Heiland bis zu ihrem
oft martervollen Tode.
Feurige Zungen bekannten, daß ſich die Hoffnungen
und Verheißungen der Propheten einer längſt
vergan=
genen Zeit erfüllt hatten. Aber weiter, immer weiter
wirkten ſie, nicht nur ſo lange die Gefährten, Jünger und
Zeitgenoſſen Jeſu lebten. Es fanden ſich dann unter den
Apoſtelſchülern diejenigen, die ebenfalls mit feurigen
Zungen die Lehre ihres Meiſters verkündigten und
ver=
breiteten.
So ſtellten ſich die feurigen Zungen des großen
Pfingſtwunders uns dar, als eine Gewalt der Rede, und
als eine die Rede tragende und ſtützende Begeiſterung.
Man kann mit feurigen Zungen auch wohl ſicher die
Gewalt einer profanen Rede, einer wiſſenſchaftlichen
Er=
klärung, auch einer poeſievollen Erzählung vergleichen.
Es gibt bekanntlich Redner, die die Zuhörer in einen
Bann zwingen, ſie mit fortreißen; es gibt andere, deren
Rede kalt läßt, weil ſie unbeſeelt erſcheint.
Zuverſicht, Mut, Begeiſterung, Bekenntniskraft, auch
Volkstümlichkeit, damit ſie auch der Geringſte verſtehen
konnte, das war die Pfingſtgabe an die Jünger, das
waren die feurigen Zungen des großen Pfingſtwunders.
Sport.
sr. Pferderennen. Rennen zu Dortmund.
Herren=Flach=Rennen, Ehrenpreis und 2000 Mark, Diſtanz
1600 Meter: 1. Hrn. W. Biſchoffs Dalmigavie (Lt. v.
Moßner), 2. Koromaya (Lt. v. Moſch), 3. Meluſine (Hrn.
v. Weſternhagen). Tot. 72:10. Pl. 19, 14, 17110. Unpl.:
Lady Iim, Gaemon, Pride of Sonna, La Faridandaine.
3 Lg.-Kopf. — Offizier=Jagd=Rennen, Ehrenpreis und
2000 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1. Lt. Lipkens Mariani
(Lt. Graf Holck), 2. Liſnacarvey (Lt. v. Egan=Krieger),
3 Doubtful Lady (Beſ.). Tot. 13:10. Pl. 10, 11:10. Unpl.:
Myrrhic. 1—¾4 Lg. — Burggrafen Jagd=Rennen, 3000
Mark, Diſtanz 3400 Meter: 1. Graf Metternichs Jap
(Miſchon), 2. Decoration (E. Franke), 3. Salve (Saria).
Tot. 19110. Pl. 15, 21:10. Unpl.: Terciaba, Roſe
Fri=
quet. 4—5 Lg. — Auguſt Klönne Memorial, Ehrenpreis
und 5000 Mark, Diſtanz 3500 Meter: 1. Hrn. C. Coſacks
Diſcharged (Lt. v. Moßner), 2. Lucky Jap (Lt. v. Lütken),
3. Coppee (Lt. v. Moſch). Tot. 70:10. Pl. 23, 18, 39110.
Unpl.: Counterfeit, Thiſbe, Mourlan (4), Silver Sea, La
Ceritto. 5—4 Lg. — Hohenſyberg Jagd=Rennen, 3000
Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Rittmeiſter Mylius
Harm=
los (Kühl), 2. Ruhm (Miſchon), 3. Kreppwör (Seiffert).
Tot. 18:10. Drei liefen. 5—10 Lg. — Hammerbach Jagd=
Rennen, Ehrenpreis und 2000 Mark, Diſtanz 3500 Meter:
1. Lt. v. Ravensbergs Eſto (Hrn. v Weſternhagen), 2.
Plu=
tarch (Lt. v. Lütken), 3. Wahn (Beſ.). Tot. 13:10. Drei
liefen. 3—20 Lg.
19. Internationale Berliner Steeple=
Chaſe. Die Reſultate waren: Preis von Ruhwald;
3000 Mark, Diſtanz=3000 Meter: 1. Herrn W.
Linden=
ſtädts Reichsritter (Wurſt), 2. Süßes Mädel (Adolph),
3. Prärie (Thorſch), Tot. 20.10. — Preis von Lilienhof;
Ehrenpreis und 5000 Mark, Diſtanz 3400 Meter: 1. Hrn.
F. v. Schmidt=Paulis Werra (Leutnant von Mitzlaff),
2. Frankfurt (Herr Jahrmarkt), 3. Reveuſe (Herr H.
Schultze). Tot. 25:10. — Kaiſer=Preis; Ehrenpreis und
15000 Mark, Diſtanz 5200 Meter: 1. Leutn. Braunes
Taſchenſpieler (Beſ.), 2. Citat (Leutn. v., Sydow), 13.
Bulawayo (Leutn. Graf Strachwitz). Tot. 26110.
Preis von Dren=Steinfurt; 6000 Mark, Diſtanz 3600
Me=
ter: 1. Herrn G. Nettes Obenhinaus (H. Brown), 2.
Gar=
done (A. Baſtian), 3. Gefa (Naſh). Tot. 36:10. — 19.
Berliner Internationale Steeple=Chaſe: Ehrenpreis und
33000 Mark, Diſtanz 5500 Meter: 1. Herr V. Herfeldts
Sturmvogel (Beſ.), 2. Erberich (Leutn. v. Keller), 3.
Turandot (Herr v. Weſternhagen). Tot. 97110. —
Tem=
pelhofer Jagdrennen; 8000 Mark, Diſtanz 3600 Meter:
1. Herrn H. Widmers Revolte (Naſh), 2. Wackerlos (
Ro=
ſak), 3. Landesvater (Brown). Tot. 46:10. — Preis von
Stargardt; 5000 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn
Beh=
rends Skipper (Wurſt), 2. Roſenberg (Hughes), 3. Dahme
(Spear). Tot. 94:10.
Das Meeting zu Stuttgart nahm am
Don=
nerstag ſeinen Anfang. Die Reſultate waren:
Begrüß=
ungs=Rennen; 1200 Mark, Diſtanz 1500 Meter: 1. Herrn
A. v. Schilgens Belfaſt (Leutn. Zeltmann), 2. Poucette
(Beſ.), 3. Pikkolo (Leutn. v. Moßner). Tot. 12110.
Hohenlohe=Rennen; Ehrenpreis und 2000 Mark, Diſtanz
1600 Meter: 1. Geſtüt Weils Jelängerjelieber (Schläfke),
2. Satire (Fox), 3. Eilbote (Wedgewood). Tot. 16:10.
Württembergiſches Offiziers=Jagd=Rennen; Ehrenpreis
und 1500 Mark, Diſtanz 3500 Meter: 1. Leutn. Zeltmanns
Margiana (Beſ.), 2. Judelle II (Beſ.), 3. Nogi (Beſ.)
Tot. 26:10. — Schwaben=Preis: 20000 Mark, Diſtanz
2000 Meter: 1. Kgl. Hauptgeſtüt Graditz’ Waſſerlilie (F.
Bullock), 2. Trotz (Schläfke), 3. Helmarich (Weatherdon).
Tot. 26110. — Preis von Nachod: Ehrenpreis und 6300
Mark, Diſtanz 4500 Meter: 1. Herrn Rannertshauſers
Bauernfänger (Leutn. Zeltmann), 2. Blitzmädel (Bef.),
3. Nickelkönig (Leutn v. Moßner). Tot. 18:10. —
Her=
mann Marquardt=Rennen; 1400 Mark, Diſtanz 2500
Me=
ter: 1. Leutn. Dietzſchs Sklavin (Beſ.), 2. Lenore (Leutn.
v. Moßner), 3. Cabin (Leutn. Zeltmann). Tot. 106:10.
Gewinnansing
der
226. Böniglich Preußiſchen Klaſſenletterie.
5. Klaſſe. 11. Ziehungstag. 23. Mai 1912.
Auf jede gezogene Nummer ſind zwei gleich hohe Gewinge
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
in den beiden Abteilungen 1 und II.
(Nachdruck verboten.)
(Ohne Gewähr. A. St.=A. f. Z.)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
2 Gewmne zu 5000 Mk. 46768
70 Gewinne zu 3000 Mk. 3882 8964 12785 12844
20276 32436 36663 43308 48497 52025 53808 63242
70436 70780 71663 78715 83959 99772 100670 101468
101765 109017 110142 114392 117865 124657 132317
136370 138492 141909 145672 146052 159905 185278
189003
94 Gewinne zu 1000 Mk. 9518 12164 14628 16339
21252 24457 36857 39781. 39925 41157 47318 47815
60076 50756 54129 60491 61829 67724 80299 82997
88699 93733 94263 99093 101199 104558 108211
110821 125008 127156 129325 134313 135963 139867
142866 149067 157705 159901 162994 163418 168790
172529 172627 183672 186230 186300 187006
164 Gewinne zu 500 Mk. 467 2136 3168 4833
10410 11121 11788 18355 26060 27374 27630 27820
30233 30773 30975 35383 36582 37512 38529 39922
39974 40112 41101 41211 41582 42650 42853 44886
48001 49401 52840 53815 56292 59288 60556 60854
60978 61125 61641 65835 68664 72914 74401 75792
77073 77157 78300 78785 79165 79447 80409. 82664
90783 93945 98911 111950 118524 122525 126412
136727 138674 140847 143757 145777 149406 150348
153405 153669 155143 161449 161848 166909 170968
171634 174954 176686 177111 177226 179153 180377
184585 188655
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
4 Gewinne zu 10000 Mk. 18117 58614
2 Gewinne zu 5000 Mk. 13048
68 Gewinne zu 3000 Mk. 3437 4306 13998 19702
20575 23641 23869 35792 37569 44328 55941 62646
70099 72555 77716 77846 78969 79494 82035 83599
89694 94985 107153 110406 4115870 123688 126690
130019 135216 157338 159246 163273 167448 167364
108 Gewinne zu 1000 Mk. 394 6490 10222 14090
14334 15629 16665 21678 22981 30125 37166 46967
47544 51040 56119 57535 63213 69084 70363 71792
77401 78691 80300 80708 82167 84834 87901 90180
90687 94160 98376 99321 105398 107057 119420
119572 120280 137518 139641 140944 151627 154118
162314 164467 166832 168120 170749 172274 172533
173418 177308 179072 186885 167632
210 Gewinne zu 500 Mk. 588 2425 4866 7971
8327 11178 11982 12156 12565 15602 17390 18004
18317 22116 30041 35940 36060 37689 39555 42298
43001 43576 44259 45418 45701 46265 47970 50865
51694 52873 55055 56977 57008 57549 59007 59126
61302 61672 64092 66299 66387 77551 78721 79956
84438 85121 86981 88301 96843 97077 100264 100457
102980 107885 108259 109796 110494 110563 110895
111437 111599 112109 112856 118861 115160 115556
118880 116885 119168 121657 127370 127742 128350
130736 136897 132345 132569 133738 134230 141557
142701 143563 143805 143941 150755 151488 154166
154424 154467 154841 156695 158780 160548 161722
165667 166127 166600 167287 167417 171982 173762
174535 182208 183899 186957
* der mechanisch
„Mulcuto , vollkommene
Sicherheits-Rasierapparat,
welcher vollständig schmerzlos rasiert.
Mk. 2.50, m. versilb. Schaumfänger Mk. 3.50.
Die echte MULCUTO Rasierklinge
trägt die Schutzmarke MULCUTo
eingestempelt. — Versand täglich
durch die alleinigen Fabrikanten
Mulcuto-Stahlwaren-Fabrik
Paul Müller & Co.,
Solingen.
(870a
Weißes Leinen=Jackett
mit Einſ., wenig getr., für Mädchen
von 14—15 Jahren billig zu verk.
Gatenbergſtr. 11, part. (11452
wenig gebraucht
Piano ſehr gut. Fabrikat
billig zu verkaufen. Offerten unt.
MAnn die Exped. (*12927ds
Tannenſchwarten
u. Klötzchen zum Anfeuern, prima
trocken, ca. 15 cm lang, per Zent.
1,50 Mark einſchließlich Oktroi
frei Keller Karl Schimmer,
Tel. 212. (8149a) Heinheimerſtr. 76
ut erhalt. Waſchmaſchine zu
verk. Beckſtr. 64, I. (*130204
Bohnenſtangen
geſpitzt
Baumpfähle
imprägniert (10879a
Gerüſtſtangen etc.
preiswert bei
Jonas Hever
Holzhandlung.
Sehr gut 6
erhaltener Sitz=u. Liegewagen
billig zu verkaufen Menger,
Bleichſtraße 1.
(11673mdfs
Naare lassen
sich vieh
In, wirklich pflegen
mr duchwenige hüitel. Das bekante
„Shampoon mit dem
schwarzen Kopf‟
hat sich seit vielen Jahren millionenfach
rewährt und findet immer grössere
Ver-
breitung bei allen Gebildeten, die durch
Hebung der natürtichen Funkticn der
Kopfhat gesundes und schönes Haur
an-
streben. „Shampeon
mit dem schwarzen
Kopf” macht das Haar schuppenfrei, glänzend und gibt
auch dürftigem Haar volles Aussehen. — Man verlange beim
Einkauf ausdrücklich „Shamponn mit dem schwarzen
Kepf’ mit der nebenstehenden Schutzmarke und leime
Nack-
ahmungen des Original-Fabrikates kategorisch ab. (Paket
20Pf., 7 Paketo M. 1.20) auch mit Ei-,Veer-oder Kamflien-
Zusatz (Paket 25 Pf., 7 Pakete M. 1,50) in allen Apotheren,
Schutzmarke. Dregerien und Parfümeriegeschäften erhäftlich.
KLH., Bastin
Für den Pfingstbedarf
Moderne Gürtel
in grosser Auswahl.
aparte Neuheiten
95 Pfg., 1.25, 2.25, 2.50, 2.75,
2.90, 3.25, 3.50 Mk.
etc.
u. Sportgür
in weiss, ecru u. bunt
50, 65, 75, 85, 95 Pfg., 1.—
1.20, 1.25, 1.50, 1.75, 2.—, 2.25,
2.50, 3.— Mk. etc.
CarScharmann &e0
Ecke Elisabethen- u. Wilhelminenstrasse.
Gegründet 1860
jegründet 1860
6, Karo
Hofuhrmacher u, Hoflieferant
DARMSTADT
Ludwigstr. 20 Telefon 506
Moderne
Hausahren
in grösster Auswahl.
Eine Uhr ist ein
Vertrauens-
artikel und bietet der
Uhr-
macher als Fachmann die beste
Gewähr für tadellose korrekte
Ausführung aller Teile der
Werkesowohl wie der Gehäuse.
Die Anfertigung der Uhrgehäuse und Werke geschieht
in grossen Spezial- Uhren- und Uhrgehäuse-Fabriken
unter voller Garantie für genaue Anpassung in Stil
. und Holzart zu betr. Zimmereinrichtung.
Zwecks genauer Anpassung werden die betr. Zimmer-
einricht, von mir photographisch gratis aufgenommen.
Meine Hausuhren zeichnen sich durch eine wohlklingende
Schlagweise aus, worauf ich ganz besonderen Wert lege.
Nähere Offerten, Abbildungen und Skizzen stehen gerne
zu Diensten.
(10950a
21bec)
Mühlstr. 20/22 H. Castrifius reiefon 546
Alleinige Vertretung u. Niederlage der
Fussboden-
u.
Wandplatten-
hn
Zeeee
fabrikate von
S
S
Villeroy
H
M
Stt
& Boch
M
S
Mettlach-
ee.
Merzig
für Darmstadt
u. Umgebung.
Ausführungen von Wand- und Fussbodenbelägen
für Küchen, Badezimmer, Closetts, Hausfluren,
Tor-
einfahrten. Stallungen. Läden usw. Kostenvoranschläge gratis
Wanderer
Paris 1900 . Grand Prix
San Remo 1908 Grand Prix
Genua 1908 . Grand Prix
Brüssel 1910 . Grand Prix
das Beste
denische
(9443a) Fahrrad
J. Donges & Wiest, Grafenstr. 26.
Spezialität:
Tlanzen-
aus trockenem
Eichenholz in
allen Grössen
stets vorrätig
offeriert billigst
J. Sckann
Küfermister
Teichlaus-
Strasse 40.
Eine komplette
Küchen=Einrichtung
beſtehend aus: zweitürig.
Küchen=
ſchrank mit Glasaufſatz, 1 großer
Küchentiſch, Waſſerbank, 2
Topf=
bretter, 1 Treppenſtuhl, 1 Hackſtock
mit Porzellandeckel ſowie 1 Partie
Geſchirre u. Porzellan u. Beſtecke,
1 gr. Tiſch als Bügeltiſch geeignet,
B11244)
Annaſtraße 4, II.
Dür Gepäck= und Warentrans=
7 port! Seydel und Naumann
Transport-Dreirad
ca. 5 Ztr. Tragkraft, für 120 Mk.
zu verkaufen Näheres in der
Expedition ds. Bl. (11647mdfs
ſollte die Hausfrau im
§ Mai, Juni in
Waſſer=
glas einlegen, um in
der Zeit, in welcher ſolche teuer
ſind, billigen Vorrat verbrauchen
zu können. Laſſen Sie ſich über
Qualität der Eier und Einlegen
derſelben im Frühjahr Rat erteilen.
Die Sache iſt hochrentabel. (10489a
Drogerie F. Seibert
Pallaswieſenſtr. 44.
eltener
5
Gelegenheitskauf
für
Bradtleate.
Herrschäftliche
Einrichtung
noch vollſtändig neu, ganz modern,
als Schlafzimmer: Mahagoni, mit
Intarſien, zwei Betten mit beſter
Einlage, 3 türiger Spiegelſchrank,
½ für Wäſche, gr. Waſchkommode
mit Marmor, do. 2 Nachtſchränke,
2 Stühle, Handtuchſtänder.
Speiſe=
zimmer: eichen gebeitzt, hübſches
Büfett mit reicher Verglaſung,
Kredenz mit Aufſatz, prachtv.
Um=
bau, mod. Diwan, Auszugtiſch,
Lederſtühle, ſowie pitch-pine-
Küche, 2 Schränke mit echter
Meſ=
ſingverglaſung, Linoleumbelag,
Tiſche, Stühle, alles zuſammen f.
den Spottpreis von nur
(*12423sss
Mark 1150.
Baumweg 33, I. Etage
Frankfurt z. M.
besonders aromatisch und ausgiebig:
Karlsbader Mischung Mk. 1.80
1.70
Wiener Mischung
Haushalt Mischung
„ 1.60
I
Tel. 979. Elisabethenstrasse 12. Tel. 979.
Jedes Quantum frei ins Haus.
(11804fs
f
Prinia Fnder Saderka
das beſte, was in dieſem Artikel geboten werden Ramne
Prima Salz- und Essig-Gurkel
Mixed Pickles, Roterüben u. Preißelbeeren
(ſüß und pikant)
alles von bekannter Güte, empfiehlt loſe gewogen, ſowie i
11791a
Doſen und Eimerpackungen
Georg Korbus
Einmach=Geschäft
Luiſenſtraße 36
Telephon 1093.
Achtung!
Achtung
Empfehle auf die Feiertage
dem werten Publikum:
Prima I. Qualit. Ochſenfleiſch
„ „ „ Kalbfleiſch
zu den billigſten Preiſen.
Kein däniſches Fleiſch, ſondern eigne Schlachtung
Julius Strauss, Ochsenmetzge
(11849) Telephon 1230
Holzſtraße 10
Für die Reise
Reisekoffer für Damen und Herren, Ia Ausführung, vo
Mk. 22.− bis 145.-
Handkoffer, Ia Rindleder, von Mk. 30.− bis 60.−
Handkoffer, Lederimitation, von Mk. 5.— bis 15.-
Handtaschen, nur Ia beste Rindlederware, in allel
(11025:
Fassons und Preisen.
H. Buchhammer
Telephon 1214.
Elisabethenstraße 44.