Darmstädter Tagblatt 1912


20. April 1912

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175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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den Annoncen=Expeditionen. Bei
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 36 Seiten.

Das Neueſte vom Tage.

Die Erſte Heſſiſche Kam mer wird am Sams=
tag
, 27. April, zu einer Plenarſitzung zuſammentreten.
Die türkiſche Kammer wurde am Donnerstag mit
einer Thronrede eröffnet.
Die Türkei gibt offiziell bekannt, daß infolge des
Bombardements der Italiener die Durch=
fahrt
durch die Dardanellen durch Minen für
alle Schiffe geſchloſſen iſt.
Der Dampfer Carpathia iſt am Donnerstag
abend, mit den Ueberlebenden der Titanic= Kata=
ſtrophe
in New=York angelangt.
Die Nachrichten über einen von den Truppen veranlaßten
Aufſtand in Fez rufen in Frankreich große
Beunruhigung hervor.

Politiſche Wochenſchau.

Die parlamentariſchen Ferien ſind nunmehr vor=
bei
, der zweite Teil der Tagung hat ſeinen Anfang ge=
nommen
und er dürfte ſich wohl bis in den Juni hin=
ziehen
, da eine Erledigung des Etats und der Wehrvor=
lagen
bis zu Pfingſtin als ausgeſchloſſen gelten kann.
Dem Reichstag ſind nunmehr bei ſeinem Wiederzuſam=
mentritt
die Wehrvorlagen zugegangen, deren erſte Le=
ſung
ſo ziemlich die ganze nächſte Woche ausfüllen dürfte.
Nachdem bereits vor Wochen eine halbamtliche Publi=
kation
der Hauptforderung erfolgt war, bringen die bei=
den
Entwürfe keine ſonderlichen Ueberraſchungen mehr,
ebenſowenig auch die Mitteilung über die Deckungsfrage.
Die Heeresvorlage wird kurz und bündig begründet mit
der Rückſicht auf die militäriſche Lage, die eine Erhöhung
der Kriegsbereitſchaft erfordert und die Vermehrung der
Haeresſtärke bildet dann auch den Hauptteil der Forderun=
gen
, während für die Marine weit weniger ausgeſetzt iſt,
als man urſprünglich vielfach geglaubt hatte. Die Grund=
züge
der Forderungen ſind ja bereits bekannt, und über
ſie dürfte es im Parlament kaum ein beſonderes Strei=
ten
geben, da man die Notwendigkeit der Erhöhung un=
ſerer
Wehrkraft im Hinblick auf die internationale Lage
allgemein anerkennt. Umſomehr aber über die Deckungs=
frage
, die Herr von Bethmann Hollweg zwar ſpielend
erledigt zu haben glaubte die ihm aber doch noch manches
Kopfzerbrechen verurfachen dürfte. Nur 36 Mill. Mark
ſind es, auf die man mit voller Sicherheit bei der Deckung
der Wehrkoſten rechnon kann, alles übrige ſchwebt noch
in der Luft. Im Durchſchnitt iſt ein jährlicher Mehr=
bedarf
von 140 Millionen erforderlich, ſodaß es gilt, die
reſtlichen 100 Millionen auf anderem Wege aufzubringen.
Die Regierung hofft, daß hierfür die Ueberſchüſſe aus
den Einnahmen ausreichen werden. ſie räumt aber ſelber
ein, daß es ſich hierbei um einen Wechſel auf die Zukunft
handelt, und daß ein Rückſchlaa auf wirtſchaftlichem Ge=
biete
ſehr wohl möglich ſei. Mit der jetzt in Ausſicht ge=
nommenen
Löſung iſt ja eigentlich niemand zufrieden,
und es wäre wohl denkbar, daß man im Reichstag mit
neuen Steuervorſchlägen ſeitens der Parteien heraus=
kommt
. Jedenfalls iſt die parlamentariſche Situation
nach wie vor recht unklar und niemand vermag heute
vorauszuſagen, welchen Weg die Dinge nehmen werden.
Herr von Bethmann Hollweg iſt aus Korfu wieder
in Berlin eingetroffen. um bei den wichtigen Reichstags=
verhandlungen
zur Stelle zu ſein. Die Oſtereinladung
beweiſt, daß der Reichskanzler ſich nach wie vor des Ver=
trauens
des Kaiſers erfreut; vielleicht war die Reiſe
auch dazu beſtimmt, die Poſition des Herrn von Beth=
mann
Hollweg nach außen hin zu ſtärken, da ſie keines=
falls
eine allzu ſichere iſt. Zu beneiden iſt er jedenfalls
nicht, da zu all den inneren politiſchen Schwierigkeiten
allem Anſchein nach auch noch Differenzen zwiſchen Berlin
und München hinzugekommen ſind. Der Kanzler hat auf
der Rückreiſe einige Stunden in München Aufenthalt ge=
nommen
, jedoch hat koinerlei Beſprechung zwiſchen ihm
und dem bayeriſchen Miniſterpräſidenten Frhrn. v. Hert=
ling
ſtattgefunden, ſondern man hat ſich auf gegenſeitigen
Kartenaustauſch beſchränkt. Warum weichen ſich dies=
mal
die beiden leitenden Miniſter aus die ſonſt ſo gern
ihre Meinungen austauſchen? Der bayeriſche Erlaß zur
Jeſuitanfrage wird übrigens ein Nachſpiel im Reichstag
haben, da er zum Gegenſtand einer nationalliberalen
Interpellation gemacht worden
Herr von Beth=
mann
Hollweg wird bei dieſer Gelegenheit nicht umhin
können, dem Parlament Mitteilung zu machen, was in
dieſer Angelegenheit geſchehen iſt und welche Antwort
man von München aus erhalten hat.
Eine innerpolitiſche Kriſis iſt zur Abwechslung wie=
der
einmal in der Donau=Monarchie zu verzeichnen. Das
ungariſche Kabinett hat ſich nun doch zum Rücktritt ent=
ſchloſſen
, Graf Khuen hat dem Kaiſer die Demiſion un=
terbreitet
, die auch angenommen wurde. Wenige Wo=
chen
ſind es erſt her, daß ſich in der Wiener Hofburg jene
aufſehenerregende Szene abſpielte, wo der greiſe Kaiſer
mit Abdankung drohte, wenn man nicht in Ungarn nach=

geben würde. Damals lenkte man in Sachen der Wehr=
vorlage
ein, aber nicht zur Freude der extremen Oppo=
ſition
, die nunmehr mit Obſtruktion antwortete und die
parlamentariſche Aktion völlig lahmlegte. Angeſichts
dieſer Sachlage zog Graf Khuen die Konſequenzen, und
auch Franz Joſef ſah ein, daß es im Moment keinen
anderen Ausweg geben könne. Dieſe fortwährenden Kri=
ſen
in der Donau=Monarchie, bald in Eis= und bald in
Transleithanien, müſſen die Monarchie ungemein, er=
ſchüttern
und ihre Tatkraft lähmen.
Schwere Zeiten hat auch das engliſche Kabinett
durchzumachen. Die Homerule=Bill iſt allerdings vom
Unterhauſe in erſter Leſung angenommen worden, da
begreiflicherweiſe die Iren ſich kräftig ins Zeug legten,
denn die ganze Vorlage iſt ja nur eingebracht worden,
damit ſie die Politik der Regierung auch weiterhin un=
terſtützen
. Schon früher hatten bekanntlich liberale Mi=
niſterien
den Verſuch gemacht, Irland eine beſondere
Verfaſſung zu geben, ſtets aber mit negativem Erfolg
und ſelbſt ein Gladſtone ſcheiterte hieran. Die Zeiten ha=
hen
ſich geändert, der ſcharfe Gegenſatz hat ſich im Laufe
der Jahre gemildert. Nun gilt es aber noch, die Vor=
lage
im Oberhauſe durchzubringen, und hier dürfte ein
erbitterter Widerſtand geleiſtet werden, da namentlich die
Großgrundbeſitzer, gegen die ſich teilweiſe die Bill richtet,
von Homerule nichts wiſſen wollen. Es iſt alſo noch nicht
aller Tage Abend und die Herren um Asquith können
noch lange nicht unbeſorgt ihr Haupt zum Schlummer
niederlegen. Eine Freude haben ſie wenigſtens in den
letzten Tagen gehabt: In Nizza und Cannes haben an=
läßlich
der Enthüllung der Denkmäler der Königin Vik=
toria
und König Eduard große Verbrüderungsfeſte zwi=
ſchen
Engländern und Franzoſen ſtattgefunden und gar
ſchöne Reden ſind bei dieſer Gelegenheit gehalten wor=
den
. Freilich hat England guten Grund, die Franzoſen
bei Laune zu erhalten, denn Albion braucht ſie, um ſie
für die eigenen Intereſſen als Vorſpann zu benutzen.
Vom Kriegsſchauplatz in Tripolis noch immer nichts
Neues. Bezeichnend für die ganze Situation iſt es, daß
der Kommandeur der italieniſchen Truppen in Benghafi
in einer militäriſchen Fachſchrift ausführlich darlegt, daß
es töricht wäre, einen Feldzug in das Innere des Landes
zu unternehmen. Das denkt man wohl, aber man ſagt
es doch nicht! Nachdem inzwiſchen wieder einmal in
Konſtantinopel eine Demarche wie es in der Di=
plomatenſprache
ſo ſchön heißt ſeitens der Botſchafter
der Mächte ſtattarſunden hat. überraſchte Italien die
Welt mit einem Flottenangriff in den Dardanellen, in=
folgedeſſen
die Türkei die Dardanellen durch Minen ge=
ſperrt
hat. Man erwartet bei längerer Sperrung der
Dardanellen das Eingreifen der Mächte, beſonders Eng=
lands
, das mehr als die Hälfte des aekamten Handels
zur See hat. Aus ſicherer Quelle verlautet auch, daß
Rußland gegen die Sverrung der Dardanellen proteſtie=
ren
wird. Damit tritt der Krieg in eine neue Phaſe
ein.

Bayern und die Bundesregierungen.

Man ſchreibt uns aus Berlin: Die bayeriſch=
offiziöſe
Korreſpondenz Hoffmann hat bekanntlich her=
vorgehoben
, daß keine einzige der Bundesregierungen,
denon das Münchener Miniſterium ſeinen Jeſuitenerlaß
benachrichtigend mitgeteilt hatte, Verwahrung
gegen das Vorhaben Bayerns einlegte. Zwiſchen den
Zeilen dieſer Auslaſſung iſt zu leſen: wegen des Aus=
bleibens
einer Verwahrung, auch von Seiten der ver=
ſtändigten
preußiſchen Regierung, ſei das bayeriſche Vor=
gehen
gerechtfertigt. Gegen einen ſolchen Rechtfertigungs=
verſuch
, wie er in jener Auslaſſung der Korreſpondenz
Hoffmann angedeutet iſt, muß Widerſpruch erhoben wer=
den
. Die Bundesregierungen, die von dem Münchener
Miniſterium zum Zweck der Benachrichtigung von dem
Vorhaben Bayerns verſtändigt wurden, hatten gar keine
bundesrechtliche Handhabe, Verwahrung einzulegen;
eine Bundesregierung kann gegen die andere Verwahrung
doch nur dann einlegen, wenn zwiſchen beiden ein Streit
ſchwebt. Davon iſt im vorliegenden Falle nicht die Rede.
Das Münchener Miniſterium hat erklärtermaßen den
Bundesregierungen von ſeinem Vorhaben nur zum Zweck
der Benachrichtigung Kenntnis gegeben. Die Bundes=
regierungen
waren daher nur in der Lage, auf die bay=
eriſche
Mitteilung mit der Darlegung ihres eigenen
Standpunktes zu antworten. Daß dies geſchehen iſt, er=
wähnt
auch die Korreſpondenz Hoffmann, und ſchon vor=
her
hat man erfahren, daß die preußiſche Darlegung ſich
mit dem jetzt von der Nordd. Allg. Ztg. vertretenen Stand=
punkt
deckt. Wenn trotzdem Bayern ſeine Abſicht ver=
wirklichte
, ſo wird dieſes Vorgehen durch die fehlende
Verwahrung der Bundesregierungen in keiner Weiſe
gerechtfertigt. Verwahrung hat nach Lage der Dinge
dern nur das
keine einzelne Bundesreg
Reich einzulegen.

Deutſches Reich.

Der Kaiſer wird, wie jetzt endgültig feſtſteht,
am 13. und 14. Mai zur Truppenbeſichetgung in Straß=
burg
eintreffen und ſich am 15. Mai nach Metz begeben.
Anſchließend daran erfolgt am 16. Mai die Abreiſe nach
Wiesbaden, wo der Kaiſer bis zum 24. Mai verbleibt.
Zur Einweihung des Frankfurter Oſthafens begibt ſich
der Kaiſer am 21. Mai vormittags nach Frankfurt a. M.
und kehrt an demſelben Tage wieder nach Wiesbaden
zurück. Die varſchſiedantlich verbreitete Meldung, daß
der Kaiſer und die Kaiſerin bei dieſer Gelegenheit auch
einen mehrtägigen Aufenthalt in Homburg v. d. H. neh=
men
werden, iſt unzutreffend. Die Kaiſerin beendigt
ihre Kur in Nauheim am 24. Mai und kehrt von da aus
nach Berlin zurück.
Ein Reichswohnungsgeſetz. Im Reichs=
amt
des Innern beſchäftigt man ſich, wie die Tägl
Rundſchau erfährt, ſchon ſeit einiger Zeit mit den Vör=
arbeiten
zu einem neuen Wohnungsgeſetz. Dieſe Vorar=
beiten
werden aber noch geraume Zeit in Anſpruch neh=
men
und natürlich wird der Reichstag erſt in ſeiner näch=
ſten
Seſſion ſich mit einem ſolchen Geſetzentwurf zu be=
ſchäftigen
haben. Allgemein nimmt man an, daß die
reichsgeſetzliche Regelung in der Form erfolgen wird, daß
das Reich nur die Grundzüge der Wohnungsreform feſt=
hält
und es den Bundesſtaaten überläßt, die einzelnen
Beſtimmungen auszuführen. Auch der Reichstag hat die
Bedeutung der Wohnungsfrage erkannt, indem er im
März ds. Js. eine eigene Kommiſſion von 21 Mitglie=
dern
gewählt hat, welche nun die mit der Verbeſſerung
unſerer Wohnungsverhältniſſe zuſammenhängenden Fra=
gen
behandeln ſoll.
Die Erhöhung der Mannſchafts=
löhne
. Die Nordd. Allg. Ztg. ſchreibt: In der Preſſe
findat ſich bei den Beſprechungen über die Wehrvorlagen
die Bemerkung, daß die Verbündeten Regierungen eine
Erhöhung der Mannſchaftslöhnung nicht vorgeſehen hät=
ten
und es wohl dem Reichstag überlaſſen wollten, dieſe
nachträglich in das Geſetz einzufügen. Die Bemerkung
beweiſt, mit wie geringer Aufmerkſamkeit teilweiſe die
Vorlagen ſogar von denjenigen geliſen werden, die wei=
tere
Kreiſe darüber aufzuklären berufen ſind. In der
Begründung der Heeersvorlage auf Seite 4 heißt es: Aus
Anlage 2 iſt der vorausſichtliche Geldmehrbedarf für die
Jahre 1912 bis 1919 zu erſehen. Er vergrößert ſich von
1913 ab anläßlich der Erhöhung der Mannſchaftslöhnung
noch um jährlich rund 15 Millionen für das Reichsheer.
Die der Flotten=Novelle beigefügte Koſtenberechnung be=
ſagt
: Infolge der in Ausſicht genommenen Erhöhung
der Mannſchaftslöhnung vergrößern ſich bei den fort=
dauernden
Ausgaben die angeſetzten Beträge ab 1913 um
je eine Million. In der Denkſchrift über die Deckungs=
vorlagen
fanden ſodann dieſe Koſten durchweg Berückſich=
tigung
. Hieraus ergibt ſich, daß die Erhöhung der Mann=
ſchaftslöhnung
von den Verbündeten Regierungen ab
1. April in Ausſicht genommen iſt.
Ausland.
England.
Der Rüſtungswettſtreit. Im Unterhauſe
fragte Hall (Unioniſt) an, ob Deutſchland zu verſtehen
gab, daß es bereit ſein würde, in ein Offenſiv= und Defen=
ſiv
=Bündnis mit England einzutreten, als das einzige
Mittel, dem Rüſtungswettſtreit ein Ende zu machen.
Parlamentsunterſekretär Acland erwiderte, daß dieſe
Frage mit Nein beantwortet werden müſſe.
Türkei.
Eröffnung des Parlaments. Am Don=
nerstag
um 2 Uhr nachmittags wurde das Parlament
feierlich eröffnet. Zugegen waren der Sultan, der
Thronfolger, zwei Prinzen, das diplomatiſche Korps, die
Miniſter und Würdenträger, ungefähr 100 Deputierte und
faſt alle Senatoren.
Der Großweſir verlas die Thronrede, die die
innere Politik, die Vorfälle auf Kreta und an
der perſiſchen Grenze ſtreifte und weiter beſagte:
Zu Unrecht und im Gegenſatz zu den Vex
trägen dauert der von Italien begonnene Krieg
an, trotz des allſeitig geäußerten Wunſches nach Frie=
den
. Auch wir wünſchen den Frieden, aber nur der
Friede beendigt den Krieg, der unſare Souveränitäts=
rechte
tatſächlich unverſehrt aufrecht erhält. Die Thron=
rede
erinnert an die Differenzen zwiſchen dem letzten

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Parlament und der Regierung, die die Auflöſung der
Kammer nötig machten. Die Wahlen ſeien verfaſſungs=
gemäß
vor ſich gegangen. Die Thronrede fordert die De=
putierten
auf, ihre Tätigkeit hauptſächlich auf Vollendung
der Verfaſſungsreviſion und auf das Studium der Ge=
ſetze
, welche dem Parlament zugehen, zu richten. Die
Thronrede ſetzt auseinander, daß um die Wiederbelebung
von Handel, Induſtrie und Landwirtſchaft zu verwirk=
lichen
und dem Reiche die abſolute Sicherheit der Anwen=
dung
des Prinzips der Gerechtigkeit und Gleichheit zu
gewährleiſten, eine Spezialkommiſſion unter einem Mi=
niſter
nach Rumelien geſchickt werden ſoll, welche die
lokalen Bedürfniſſe feſtſtellen und an Ort und Stelle ohne
Verzug Maßnahmen treffen ſoll, die geeignet ſind, die
Bevölkerung zufrieden zu ſtellen. Aehnliche Kommiſſio=
nen
werden entſandt werden, um die Bedürfniſſe der an=
deren
Provinzen zu ſtudieren. Die Thronrede ſpricht
weiter von den Pourparlers über den Bau der von der
Anatoliſchen Bahn geplanten Linien. Die Yemenfrage,
die ſo viele Jahre Blutvergießen hervorgerufen hat, iſt
zum guten Ende geführt. Was Kreta anbetrifft, ſo ver=
ſicherten
England, Frankreich und Rußland, daß ſie einig
ſind, die Souveränitätsrechte der Türkei aufrecht zu er=
halten
und keine dieſen zuwiderlaufende Handlung zu
dulden. Die Regierung wird ſich beeilen, je nach den
Ereigniſſen, die zur nachdrücklichſten Verteidigung unſerer
Rechte geeigneten Maßnahmen zu ergreifen. Die Rede
behandelt die jetzt befriedigenden Fortſchritte im Heere
und wünſcht, daß das Heer die nötigen Rüſtungen er=
hielte
, um den höchſten Grad der Vollendung zu erreichen.
Die Beziehungen zu den Großmächten und den Nachbar=
ſtaaten
ſind dauernd vertraulich und aufrichtig, entſpre=
chend
dem gegenſeitig betonten Wunſch, in gutem Ein=
vernehmen
zu leben. Dieſe Beziehungen ſind geeignet,
ſich noch weiter zu entwickeln und zu befeſtigen. In der
perſiſchen Grenzfrage iſt eine gemiſchte Kommiſſion ein=
geſetzt
worden, um die gegenſeitigen Rechte feſtzuſtellen.
Wir wünſchen, daß ein Einverſtändnis erreicht wird.
Wenn ſolches nicht zuſtande kommt und einige Punkte
ſtrittig bleiben, ſo werden dieſe dem Schiedsgericht im
Haag unterbreitet. Die Thronrede empfiehlt ſchließlich
ernſtlich allen, einig zu ſein und die Intereſſen des hei=
ligen
Vaterlandes über alles zu ſetzen.
Kreta.
Aus Kanea wird gemeldet: Die Konſuln der
Schutzmächte, ſeinſchließlich Italiens, übermittelten
der kretiſchen Regierung eine neue Note, in welcher die
Vermehrung der Stationsſchiffe in Dudabai zur Auf=
rechterhaltung
des Status quo beſtätigt wird. Die Be=
völkerung
iſt über dieſe Maßregel ſehr aufgeregt.
Amerika.
Die Vereinigten Staaten und Mexiko.
In Erwiderung auf die Note der Vereinigten Staaten,
durch welche die mexikaniſche Regierung verantwortlich
gemacht wird für jede künftighin vorkommende ſchlechte
Behandlung amerikaniſcher Bürger, beſtreitet der mexika=
niſche
Miniſter des Aeußern der Regierung in Waſhington
das Recht, Mexiko eine Vermahnung zu erteilen, da dieſe
nicht im mindeſten begründet ſei. Der mexikaniſche Prä=
ſident
beſtreitet weiter, daß die Regierung in Mexiko ver=
antwortlich
für die Gewalttaten ſei, die in dem von der
Empörung ergriffenen Gebiet begangen worden ſeien,
übernimmt aber die volle Verantwortlichkeit für jeden
den Ausländern zugefügten Schaden, für den die mexika=
niſche
Regierung verantwortlich gemacht werden könne.
Der Miniſter fügt hinzu, daß den Führern der Bundes=
truppen
Vorſicht empfohlen ſei, um eine gute Behand=
lung
der fremden Kriegsgefangenen ſicher zu ſtellen und
ſchließt, General Orozco halte ſich allein den mexikani=
ſchen
Gerichten gegenüber verantwortlich; er ſollte daher
nicht zum Empfänger diplomatiſcher Mitteilungen ge=
macht
werden.

Stadt und Land.

Darmſt adt, 20. April.
* Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der Groß=
gerzog
den Aktuariatsaſſiſtenten bei dem Amtsgericht
Gernsheim Johannes Heppert zum Aktuar bei dem
Amtsgericht Langen mit Wirkung vom 1. Mai 1912. Ferner
wurden ernannt der Aktuariatsaſſiſtent bei dem Amts=
gericht
Gießen Karl Lang zum Aktuariatsaſſiſtenten
bei dem Amtsgericht Groß=Gerau, der Aktuariatsaſſiſtent
bei dem Amtsgericht Mainz Karl Allendörfer zum

Aktuariatsaſſiſtenten bei dem Amtsgericht Gießen, beide
mit Wirkung vom 1. Mai 1912, der Attuariatsaſſiſtent
bei dem Amtsgericht Fürth Adam Krichbaum zum
Aktuariatsaſſiſtenten bei dem Amtsgericht Langen, der
Aktuariatsaſſiſtent bei dem Amtsgericht Offenbach Ludwig
Kratz zum Aktuariatsaſſiſtenten bei dem Amtsgericht
Fürth, der Aktuariatsaſſiſtent bei dem Amtsgericht
Langen Wilhelm Neff zum Aktuariatsaſſiſtenten bei
dem Amtsgericht Lauterbach und der Aktuariatsaſſiſtent
bei dem Amtsgericht Lauterbach Friedrich Babel zum
Aktuariatsaſſiſtenten bei dem Amtsgericht Offenbach,
ſämtlich mit Wirkung vom 10. Mai 1912; der Regie=
rungsbauführer
Paul Lang aus Mainz zum Regie=
rungsbaumeiſter
und der Lehrer an der Gemeindeſchule
zu Stammheim, Kreis Friedherg, Heinrich Kreutzer
zum Lehrer an der Schillerſchule zu Friedberg unter
Belaſſung in der Kategorie der Volksſchullehrer.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Karl Hening
zu Erbach i. O. eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule
zu Lützel=Wiebelsbach, Kreis Erbach; dem Schulamts=
aſpiranten
Friedrich Keller aus Darsberg, Kreis
Heppenheim, die Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu
Ippesheim, Kreis Alzey.
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der Lehrer
an der Gemeindeſchule zu Flenſungen, Kreis Alsfeld, Karl
Becker auf ſein Nachſuchen vom 1. Mai 1912 an;
ferner der Lehrer an der Gemeindeſchule zu Schadenbach,
Kreis Alsfeld, Adam Volk auf ſein Nachſuchen vom
1. Mai 1912 an.
* Das Großh. Regierungsblatt Nr. 15 vom
19. April 1912 enthalt: Die Bekanntmachung, den Erlaß
einer Anleitung zu den auf Grund der Landgemeinde=
Ordnung vom 8. Juli 1911 vorzunehmenden direkten
Wahlen des Gemeinderats, des Bürgermeiſters und der
Beigeordneten betreffend.
* Dir Darſtellung der Stadt Darmſtadt und ihres
neuen Induſtriegebietes in dem neuen Hauptbahnhof.
Der Oberbürgermeiſter hat Herrn Stadtbaurat Bux=
baum
den Auftrag zu einer Arbeit erteilt, die die Stadt
in ihrer Lage, nach dem neuen Bebauungsplan, einſchließ=
lich
des Induſtriegebietes, nach den neueſten Plänen der
Gütergleis=Anlagen an geeigneter Stelle in dem neuen
Hauptbahnhof zur Darſtellung bringt. Auf dieſe Arbeit
muß eine beſondere Sorgfalt verwandt werden. Sie
darf den guten Arbeiten nicht nachſtehen, die heute im
Inlande und im Auslande ſo in der Schweiz zur
Orientierung der Fremden in den Bahnhöfen zur Aus=
führung
gelangten. Bei der Sorgfalt, die auf die Arbeit
verwandt werden muß, wird dieſelbe erſt nach der Er=
öffnung
des neuen Hauptbahnhofes vollendet ſein können.
Auch für eine Sammlung guter Bilder aus der Stadt
wird Sorge getragen werden. Entſprechend dem Pro=
gramm
der ſtädtiſchen Verwaltung, das induſtrielle und
gewerbliche Leben zu fördern, wird die Stadt für Bereit=
ſtellung
von Gelände für neue Induſtrien Sorge tragen.
Sie hofft insbeſondere, daß es möglich ſein wird, im
Wege der Reklame und beſonderer Verhandlungen neue
geeignete Induſtrien anzuſiedeln.
2 Einquartierungskataſter. Das auf Grund des
Steuerheberegiſters neu aufgeſtellte Einquartierungs=
kataſter
das zur Zeit im Stadthaus offen liegt, um=
foßt
4821 Steuerpflichtige unſerer Stadt, die im Fall der
Belegung der Stadt mit Einquartierung in Betracht
kommen können. Die Verpflichtung beginnt bei einer
Gemeindeſteuer von 140 Mk. Im übrigen iſt die Ein=
quartierungsfrage
für unſere Stadt ja längſt zur Zu=
friedenheit
der Einwohnerſchaft dahin geregelt, daß die
Einquartierung unter nermalen Verhältniſſen von der
Stadt in einer Reihe von Gaſtwirtſchaften untergebracht
wird und die Stadt die Mehrkoſten gegen die regulatio=
mäßigen
Vergütungen der Militärverwaltung trägt,
wofür im ſtädtiſchen Voranſchlag 5900 Mk. vorgeſehen
ſind. Einquartierung bei den Einwohnern im Allge=
gemeinen
findet alſo für die Regel nicht ſtatt, ſie kommt
nur in Frage bei außergewöhnlichen Fällen, Mobil=
machungen
u. dgl. und deswegen wird das Einquar=
tierungskataſter
immer fortgeführt.
* Allg. Deutſcher Frauenverein (Ortsgruppe Darm=
ſtadt
.) Man ſchreibt uns: Ueber Die Frau in
Haus und Beruf jene nach jeder Richtung hin
glänzend gelungene Ausſtellung, die der Berliner
Lyceumsklub veranſtaltet hat, ſowie über den Frauen=
kongreß
, der damit verbunden war, haben ſeiner Zeit
die Tagesblätter auch hier in Darmſtadt berichtet. An=
ſchaulicher
, perſönlicher und lebensvoller und darum
ſicherlich auch viel intereſſanter als die gedruckten Be=
richte
, dürfte ſich aber das Referat geſtalten, das Frau
Karoline Balſer, die als erſte Vorſitzende der Orts=
gruppe
Darmſtadt des Allg. Deutſchen Frauenvereins
Ausſtellung und Kongreß beſuchte, darüber erſtatten
wird. Frau Balſers anſchaulich friſche Beredſamkeit iſt
bekannt und es bedarf deshalb wohl nur dieſes Hin=
weiſes
, um zahlreiche Frauen, die ein Intereſſe an all'
den in Berlin aufgerollten Fragen nehmen, zu veran=
laſſen
, wenn ſie auch nicht Mitglieder des Vereins ſind,

dieſen jedenfalls beachtenswerten Vortrag zu beſuche
(Näheres ſiehe die Anzeige.)
Die Stenographen=Vereinigung Gabelsberge.
hielt am Donnerstag abend im Fürſtenſaal eine Monat=
verſammlung
ab, in der 16 Mitglieder aufgenomm=
werden
konnten. Der Anfänger=Unterricht hat mit zu=
Kurſen im Uebungs= und Vereinslokal (Handelsſchu
Held und Schneider) begonnen. Der Fortbildun
Unterricht wurde belucht: im Januar von 121,
Februar von 147, im März von 244 Damen und Herre
Fräulein Götz erhielt das Ehrenzeichen für 6 Werbunge
Herr Hutter wurde zum Schriftführer gewählt. Fern
wurde berichtet über den Kurſus zur Ausbildung v
Unterrichtsleitern, den der Verband eingerichtet h
Für den Monat Mai iſt die alljährliche Frühjahrsfe
lichkeit und ein großes allgemeines Wettſchreiben
Mitglieder geplant.
* Im Saale des Chriſtl. Vereins junger Männ
Darmſtadt, Riegerplatz 3, findet Sonntag, den 21.,
Vortrag mit Lichtbildern über die Schweiz, insbeſonde
das Berner Oberland, von Herrn Vereinsſekretär
Schädeli, ſtatt. Der Vortragende, ein geborener Schweiz=
Kenner von Land und Leuten, wird ſicher die eigenartig
Schönheiten ſeiner Heimat in anziehender Weiſe ſein
Zuhörern in Wort und Bild vor Augen führen.
Schlachtungen. Nach dem Monatsberichte d
Fleiſchbeſchauamts ſind während des Monats
im hieſigen Schlachthaus geſchlachtet worden:
Ochſen, 1 Bulle, 279 Kühe, 11 Jungrinder, 1049 Kälb
2733 Schweine, 209 Schafe, 6 Ziegen und 19 Pferde.
Beanſtandet wurden: 87 Ochſen, 1 Bulle, 192
5 Jungrinder, 24 Kälber, 446 Schweine, 50 Schafe, 1 Zie
und 3 Pferde. Minderwertig wurde erklärt das Flei
von: 1 Ochſen, 8 Kühen, 2¾ Kälbern, 14¾ Schwein=
2 Schafen und 1 Ziege. Bedingt tauglich war d
Fleiſch von: ½ Ochſen, ¾ Kühen, ½ Kalb u. ¾ Schw.
nen. Untauglich waren: 5 Kälber, 1235 Orga=
154 kg Fett und 105½ kg Fleiſch von 809 Tieren.
Auf Trichinen wurden unterſucht: 2733 im Schlachtha=
geſchlachtete
Schweine, ſowie 4354½ kg für hieſige Metze
eingeführtes friſches Fleiſch von 222 Schweinen. T
Nachunter ſuchung wurden unterzogen: 842 Sendung
eingeführtes Fleiſch, enthaltend: 12790 kg Rindfleiſ
4818 kg Schweinefleiſch, 2296 kg Kalbfleiſch, 247 kg Ha=
melfleiſch
und 715 kg Ziegenfleiſch.
* Rezitationsabend im Hotel Heß. Rezitat=
Störk aus Berlin veranſtaltet heute Samstag ein
modernen Rezitationsabend mit gediegenem Program
Die Rezitationen erfolgen frei aus dem Gedächtn
(Siehe Anzeige.)
* Hotel Heß‟ Man ſchreibt uns: Die D.
bietungen der Künſtlerkapelle unter Leitung des Viol=
virtuoſen
Herrn Albert Otto erfreuen ſich jederzeit e
gemeiner Beliebtheit. So haben ſpeziell in letzter Z
die Opern= und Operetten=Abende, ſowie der Wien
Komponiſten=Abend großen Anilang gefund
Ebenſo verdienen die künſtleriſchen Darbietungen bei d
Mittwochs=Kaffee=Konzexten volles Lob u
iſt für nächſten Dienstag wieder ein Opern=Abend
Ausſicht genommen.
* Der 1. Darmſtädter Kino, Grafenſtraße 1
bringt in ſeinem aus 8 Glanznummern beſtehenden P
gramm den großen Weltſchlager: Geſprengte Feſſe
ein Drama voll packender Momente, ſowie wund
volle landſchaftliche Aufnahmen. (Näheres Anzeige.)
* Reſidenz=Theater am weißen Turm. Man ſchre
uns: Heute, Samstag, beginnt wieder ein neu
Schlagergrogramm, darunter das zweiaktige Sitte
drama: Die Schatten der Vergangenheit Man de
dieſen Film mit Recht, ſowohl was das Spiel, als w
auch den Inhalt und die Photographie anbetrifft, e
eine Perle des Kinematographen betrachten. Inpacken!
Weiſe iſt dieſer Film die Verwirklichung des Dicht
wortes: Denn alle Schuld rächt ſich auf Erde
(Näheres ſiehe Anzeige.)
Ludwigshöhe. Sonntag, den 21. April, konz
tiert die Kapelle des Leibgarde=Regiments unter Leitu
des Obermuſikmeiſters Hauske. Die Anzeigen e
halten einen kurzen Auszug aus der Vortraz
ordnung. Bei günſtigem Weiter findet das Konzert
Garten ſtatt, andernfalls in den Sälen. Auch die Ki=
konzerte
werden in das Freie verlegt, wenn es
Vitterung erlaubt. (Siehe Anzeige.)
S. Bensheim, 18. April. Der hieſige 19 Jahre a
Kreisamtsgehilfe B., Sohn achtbarer Eltern, der als
lider junger Mann galt, wurde letzter Tage am hieſig=
Bahnhof begangener Verfehlungen halber verhaft
Er verwendete Stempelmarken von älteren Schriftſtück=
nochmals
und behielt die Gebühren für ſich.
Offenbach, 19. April. Der deutſche Reichsangehöri
Steiinzwachs, ein Vertreter der Brüder Mannes
mann, der auf dem Wege von Tarudant nach Agal
von Leuten des Rismaſtammes gefangen genomm=

Ein Biedermeier=Poet.

Zu Friedrich von Sallets 100. Geburtstag,
20. April.
Die kraus=graziöſe, von bunten Gedankenſpielen
und einer feinen Märchenſtimmung durchwobene Novelle
Contraſte und Paradoxen ein Werk Sallets, das ſeine
Zeitgenoſſen wenig beachteten, hat in unſeren Tagen
durch eine entzückende Neuausgabe eine fröhliche Ur=
ſtänd
erfahren. Von dem feinen Stift Alphons Wölfles
mit zierlichen Arabesken der Zeichnung umrankt, bietet
dies wunderliche Phantaſiegebilde eine duftige Spiegel=
ung
jener romantiſch verſonnenen und ideenkühnen Sehn=
ſucht
, die in der Biedermeierzeit zum Ausdruck rang und
uns dieſe Epoche heute ſo liebenswert macht. In der
Wiederbelebung dieſes Werkchens iſt auch zugleich der
Grundton angeſchlagen, den der hundertſte Geburtstag
des frühgeſtorbenen, hochbegabten, in einem großen
Wollen ſich erſchöpfenden Dichters in uns zum Schwingen
bringt. Die Zeitgenoſſen ſahen in dem preußiſchen Offi=
zier
, den ein raſtloſer Wiſſensdrang und ein heißes Rin=
gen
um Erkenntnis aus dem Militärdienſt in ein auto=
didaktiſches
Studium und zu dichteriſchen Verſuchen trieb,
hauptſächlich den Tendenzpoeten, der für ſeine religiös=
politiſchen
Ideen eine poetiſche Form erſtrebte. Für ſie
war Sallet der Dichter des weitverbreiteten Laien=
evangeliums
, eine Umdichtung der Evangelien und ihrer
Gleichniſſe im Geiſte der Zeit, der durch die damalige
Bibelkritik, durch D. F. Strauß’ Erklärung des Neuen
Teſtamentes befruchtet war. Dieſer Verſuch, den Begeben=
heiten
der Heiligen Schrift einen modernen Gehalt abzu=
gewinnen
, oder vielmehr unterzulegen, verflüchtigt aber
dabei den ewigen dichteriſchen Gehalt der Bibel und ſetzt
an ſeine Stelle gequälte Reflektion, ſchafft eine Form,
die unter der Laſt des Gedankens ſtöhnt Ueber ſolche
äſthetiſchen Bedenken half freilich die mannhafte Geſin=

nung des Dichters, ſeine Begeiſterung für Freiheit und
Humanität hinweg. Aber für uns ſind dieſe langatmi=
gen
Gedichte heute ebenſo wenig genießbar wie ſeine
großangelegte Novelle Die Atheiſten und Gottloſen un=
ſerer
Zeit die ſich die Aufgabe ſtellte, in ihrem Rahmen
nicht mehr und nicht weniger als das Hegelſche Syſtem
populär darzuſtellen. Die Gegner des Junghegelianis=
mus
und des aus ihm entſtandenen neuen Glaubens
werden als Atheiſten und Gottesleugner gebrandmarkt,
weil ſie gegen den Geiſt der fortſchreitenden Entwickelung
ſſündigen.
Uns vermitteln heute nicht dieſe ſpäteren Werke, die
bereits in die Bahnen des jungen Deutſchland einlen=
ken
, ſondern die früheren Dichtungen Sallets wertvolle
künſtleriſche Eindrücke. In ſeinen Gedichten vor allem
offenbart ſich die echte Poetennatur des ſchleſiſchen Dich=
ters
, die in romantiſchen Tönen, aber doch eigenartig
ſtark und naiv=männlich ihre Gefühle zu geſtalten weiß.
In dieſen Gedichten ſind ihm manch zarte lyriſche
Naturbilder, manch friſche Liebeslieder, dann treffliche
Romanzen und Balladen gelungen, unter denen einige
ſo ſein heute noch in allen Leſebüchern zu findender
Ziethen (Der große König wollte gern ſehen, ½ Was
ſeine Generale wüßten), ihn als Vorgänger Fontanes
zeigen. In anderen Abteilungen dieſer Sammlung macht
ſich bereits die reflektierende, tendenziöſe Neigung Sal=
lets
bemerkbar, ſeine jungdeutſche Zerriſſenheit‟ Es
iſt dem Dichter in ſeinem kurzen Leben er ſtarb mit
31 Jahren am 21. Februar 1843 in Breslau nicht ge=
glückt
, die zwei gegenſätzlichen Geiſtesneigungen in ſei=
ner
dichteriſchen Begabung, die naive Kraft ſeiner künſt=
leriſchen
Phantaſie und die tiefbohrende philoſophiſch=
politiſche
Richtung ſeiner Weltanſchauung, mit einander
zu vereinen und in einer höheren Einheit zu verbinden.
Der Tod unterbrach hier jäh eine zum Höchſten empor=
ringende
Entwickelung, die uns auch heute noch Bewun=
derung
und Teilnahme abringt.

Zur Titanie‟=Kataſtrophe.
Dieſes gräßliche Schiffsunglück, das augenblickli
die ganze Welt erfüllt und zu den ernſteſten Erwägu=
gen
zwingt, könnte wohl geeignet ſein, änaſtlichen G
mütern die Reiſeluſt zu nehmen und damit kuf länge
Zeit hinaus unſeren deutſchen Reedereien empfindlic=
Einbußen zu verurſachen.
Um das berechtigte Vertrauen zu unſeren deu=
ſchen
Geſellſchaften zu heben, möchte ich a
Augenzeuge einer Begegnung mit Eis=
bergen
doch nicht verſäumen, durch eit
ſchlichte Schilderung dieſes intereſſanten, wenn au
nicht gerade angenehmen Erlebniſſes zu zeigen, wie u
ſere Kapitäne aus Verantwortlichkeitsgefühl und na=
ſtrenger
Vorſchrift handeln, um ſolchen Vorkommniſſe=
bei
denen ſo viele Menſchenleben auf dem Spiele ſteher
wenigſtens ſoweit es in Menſchenhand liegt, in richtig=
Weiſe zu begegnen.
Solche Begegnungen mit Eisbergen ſind ja durg=
aus
nicht ſelten, in manchen Jahren ſogar ziemlich hät
fig, doch ſind ſie immer als ernſte Situationen auft
faſſen, bei denen unangenehme Folgen nur durch
wiſſenhafte Beobachtung aller entſprechenden Maßregel
abzuwenden ſind.
Es war Anfang April 1905, auf der Fahrt nach Neu
York. Unſer ſchöner Lloyddampfer Kaiſer Wilhelm II:
(Kapitän Hoegemann) befand ſich gerade auf der übliche
nördlicheren Winterroute in den Gewäſſern ſüdlich de
Neu=Fundlandbank ganz in der Frühe hatte ihm be
reits ein entgegenkommender engliſcher Dampfer mi
Marconi die Anweſenheit von Eisbergen ſignaliſiert.
war vormittags 10 Uhr, die Luft war vorher klar g
weſen, da ſtoppt plötzlich die Maſchine, unheimlich ertön
das gellende Geheul der Dampfſirene alles ſtürzt au
Deck wir befinden uns vor einer dicken Nebelwand, di
auf kaum 30 Schritte alles verhüllt, auffallende Kälte um

[ ][  ][ ]

vurde, iſt ein geborener Offenbacher, ein Sohn des vor
inigen Jahren hier verſtorbenen altkatholiſchen Pfarrers
Steinwachs.
Offenbach, 18. April. Der ſtaatliche Polizeichef der
Offenbacher Polizei, Regierungsrat Dr. Gaßner, hat
zeute die Amtsgeſchäfte übernommen. Mit einem feier=
ichen
Akt, zu dem ſich in der Turnhalle der Oberreal=
chule
am Stadthaus die geſamte Schutzmannſchaft mit
den Beamten des Polizeiamtes verſamelt hatte, wurde
das ſtädtiſche Regime vom ſtaatlichen abgelöſt. Bürger=
neiſter
Dr. Dullo übergab die Polizei dem künftigen
taatlichen Leiter mit einer kurzen Anſprache, in der er
die Hoffnung ausſprach, daß jeder Beamte auch fernerhin
eine Pflicht erfülle, und daß zwiſchen der ſtaatlichen
Polizei und der Bürgermeiſterei ein gutes Einvernehmen
errſchen möge. Regierungsrat Dr. Gaßner verſicherte,
daß von ſeiner Seite alles getan werde, um gute Be=
iehungen
zu pflegen. Zwiſchen Vorgeſetzten und Unter=
gebenen
und zwiſchen Polizei und Publikum müſſe ein
rutes Einvernehmen beſtehen zum Beſten der geſamten
Bevölkerung.
Lampertheim, 19. April. Die Eröffnung der Sub=
niſſionsofferten
zur Erbauung des hieſigen gro=
zen
Entwäſſerungskanals förderte wieder
chauerliche Preisunterſchiede zutage. Während das
Söchſtangebot für dieſe Arbeiten ſich auf 43 375 Mark
deziffert, beträgt die geringſte Forderung nur
8032 Mark. Die Preiſe für Zementröhren bewegen ſich
wiſchen 5160 und 3631 Mark. Unter ſolch ſtändigen Er=
cheinungen
findet man das Beſtreben begreiflich, das
Submiſſionsweſen abzuſchaffen.
Viernheim, 19. April. Wie bedeutend der den hieſi=
ren
Ortsbürgern zuſtehende Allmendgenuß iſt, mag
olgendes dartun: Der Nutzungswert der den Ortsbür=
rern
in Natur überwieſenen Allmend=Aecker iſt nach Ab=
ug
der Auflage im diesjährigen Voranſchlag auf 15574
Nark taxiert. Das zur Verteilung kommende Losholz
epräſentiert abzüglich der Auflage 42909 Mark, die Bau=
olzrente
hat einen Wert von 40357 Mark, die für Ab=
öſungen
zu bezahlenden Bar=Entſchädigungen machen
426 Mark aus. Hiernach beträgt der Geſamtwert der
ährlichen Ortsbürger=Nutzungen 103 266 Mark.
Mainz, 18. April. Ein hieſiger Sammler erwarb
ürzlich eine prächtige, mit Steinen, Email und Filigran
verzierte goldene Adler=Fibula des 11. Jahr=
underts
, die außerordentliche Aehnlichkeit mit der im
Nainzer Muſeum befindlichen goldenen Adler=Fibula be=
tt
. Dieſe entſtammt einem Schatze, der vor Jahren in
er Schuſterſtraße, vor dem Dörterſchen Hauſe bei Kanal=
rbeiten
aufgedeckt wurde und in dem auch die jetzt im
Jeſitze des Frhrn. Max v. Heyl in Darmſtadt befindliche
oldene Adler=Fibula ſich befand. Es ſcheint, daß die jetzt
ufgetauchte dritte goldene Adler=Fibula ebenfalls dieſem
Schatze angehört hat.
Eich, 18. April. Ein verheerendes Schaden=
euer
ſuchte heute unſeren Ort heim. Am Nachmittag
egen 5 Uhr entſtand in der Scheune des Adam
Sauter III. Feuer, das mit raſender Schnelligkeit um
ch griff. Die Scheune brannte vollſtändig
ieder und das Feuer nahm derartigen Umfang an,
in kurzem auch die angrenzende Scheune des Kohlen=
ändlers
Valentin Bohn vollkommen abbrannte. Immer
eiter griffen die entfeſſelten Elemente um ſich und bald
anden die Häuſer des Feldſchützen Röſch und des
kilchhändlers Adam Kemmeder in Flammen. Da
ie meiſten Bürger im Felde waren, konnte das Feuer
nen derartigen Umfang annehmen. Immerhin war
aſere Feuerwehr verhältnismäßig ſehr ſchnell zur Stelle
nd leiſtete das Menſchenmöglichſte bei der Bekämpfung
es Brandes, der ſonſt leicht zu einem Verhängnis für
en ganzen Ort hätte werden können. Das Vieh, ſowie
kele Hausmöbel konnten gerettet werden. Die Entſteh=
ngsurſache
des folgenſchweren Feuers konnte noch nicht
eſtimmt feſtgeſtellt werden, doch verlautet gerüchtweiſe,
Kinder, die mit Feuerzeug ſpielten, den Brand ver=
rſacht
haben. Inwieweit dies zutrifft, kann erſt ſpäter
ſtgeſtellt werden.
Gießen, 18. April. Einer Meldung aus New=York
efolge iſt bei der Titanie‟=Kataſtrophe Herr S. L. Gol=
enberg
, ein Verwandter der Gießener Firma Gol
enberg und Marcus, der urſprünglich als vermißt ge=
eldet
war, ſamt Frau und Tochter gerettet worden
err Goldenberg iſt ein Vetter des in Gießen wohn=
rften
Herrn Louis Marcus, und hat ſeinen Wohnſitz
Paris.
Gießen, 19. April. Wie dem G. A. von authentiſcher
eite mitgeteilt wird, hat der Großherzog nunmehr
ahin Entſcheidung getroffen, daß das Infanterie=
egimenk
Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.
r. 116 die Feier ſeines 100jährigen Beſtehens für den

7., 8. und 9. Juni 1913 Hauptfeſttag 8. Juni 1913
in Ausſicht zu nehmen habe.
Bad Nauheim, 19. April. Prinz Joachim von
Preußen wird anfangs nächſter Woche zu einem Beſuch
bei der Kaiſerin eintreffen. Der Prinz wird ſich einige
Tage hier aufhalten. Auch Prinz Oskar von Preu=
ßen
wird im Laufe dieſes Monats ſeiner kaiſerlichen
Mutter einen Beſuch abſtatten.
(*) Aus der Wetterau, 18. April. Um die Reſte der
ehemaligen Burg Glauberg freizulegen, finden ge=
genwärtig
größere Ausgrabungen von fachkundiger
Seite ſtatt. Auf dieſer vor dem Seemental liegenden
Anhöhe hatten ſchon die Germanen Befeſtigungen, ſpäter
ſtand hier ein römiſches Kaſtell, in der Frankenzeit eine
Burg.

Reich und Ausland.

Aus der Reichshauptſtadt, 18. April. In dem Pro=
zeß
Niſſen gegen Vogt ſtand heute vor dem
Amtsgericht Berlin=Schöneberg unter Vorſitz des Amts=
gerichtsrats
Belgardt Termin zur Hauptverhandlung an.
Privatkläger iſt der Präſident der Bühnengenoſſenſchaft
Hermann Niſſen. Es ſind eine große Reihe bekannter
Perſönlichkeiten als Zeugen geladen worden, da aber
wichtige Zeugen, ſo u. a. Profeſſor Reinhardt, Geheim=
rat
Ledener, Direktor Robert, ſowie die Schauſpieler Im=
pekoven
und Frl. LHiver nicht erſchienen ſind, wurde
ſchließlich die Sache vertagt. Ein Vergleichsvorſchlag
des Vorſitzenden war geſcheitert, da Niſſen erklärte, er
könne auf Klarſtellung, die für ihn von großer Wichtigkeit
ſei, nicht verzichten. Am hellen Tage iſt heute in Char=
lottenburg
gin 7jähriges Mädchen entführt
worden. Es handelt ſich um die Tochter einer von ihrem
Manne getrennt lebenden Frau. Das Mädchen ſpielte
mit anderen Kindern vor dem Haustor, als es plötzlich
von einem Manne gepackt und trotz ihres Sträubens
und der Hilferufe in eine bereit ſtehende Droſchke ge=
hoben
wurde, die dann davonfuhr. Wer der Entführer
iſt, weiß man noch nicht, wahrſcheinlich geſchah die Tat
aber im Auftrage des Vaters des Mädchens. Der Ma=
giſtrat
der Stadt Wilmersdorf ſah ſich in ſeiner
letzten Sitzung in der Lage, einen Streit zu ſchlichten.
der entſtanden war, weil für zwei Kinder Anſpruch auf
ein Sparkaſſenbuch erhoben wurde, das die Sparkaſſen=
verwaltung
dem am 1. April Erſtgeborenen ſchenken
wollte. Es hatten ſich Eltern zweier Kinder gemeldet.
Jedes Ehepaar behauptete, daß ſein Kind vor dem an=
deren
geboren worden ſei. Der Magiſtrat hat beiden
Kindern ein Sparkaſſenbuch mit je 100 Mark Einlage
überwieſen. Eine überraſchende Wendung haben die
Ermittelungen zur Aufklärung eines Todesfalles
genommen, der vor anderthalb Jahren ſchon einmal An=
laß
zu dem Gerücht von einem ſchweren Verbrechen gab.
Unter dem Verdacht des Mordes an dem Gaſtwirt Albert
Menzel in Charlottenburg iſt jetzt der Arbeiter Friedrich
Nickel vehaftet worden. Auch ſeine Geliebte, die Frau
des Gaſtwirts Menzel wurde in Unterſuchungshaft ge=
nommen
.
Frankfurt. 18. April. Die Skadlverordneten= Ver=
ſammlung
erklärte ſich damit einverſtanden, daß Ober=
bürgermeiſter
Dr. Adickes vom Tage ſeines
Rücktritts an ein Ruhegehalt von 16800 Mark erhält.
Wirballen, 18. April. Hier iſt die Verhaftung des
Grenzkommiſſars Dreßler unter dem Verdacht der
Spionage erfolgt.
Saarbrücken, 18. April. Eine rätſelhafte Ge=
ſchichte
wird von hier berichtet: Während der Oſter=
feiertage
hatte ein Eiſenbahnaſſiſtent von hier einen in
Mainz als Einjährig=Freiwilliger dienenden Bruder be=
ſucht
. Auf der Heimreiſe fiel es ihm auf dem Bahnhof
in Koblenz auf, daß zwei ihm unbekannte Männer ihn
nicht aus den Augen ließen. Da ihm das verdächtig vor=
kam
, verließ er den Bahnhof mit dem Entſchluß, einen
ſpäteren Zug zur Heimfahrt zu benutzen. Als der Zug,
den der Beamte benutzt hatte, in Wengerohr (Moſel) an=
hielt
, ſtiegen die beiden zu dem allein ſitzenden Aſſiſtenten
ein. Während der Fahrt bot einer der Männer dieſem
eine Zigarre an, die er auch annahm und rauchte. Von da
ab weiß der Beamte nichts mehr von ſeinen Erlebniſſen
vährend der Fahrt anzugeben, da er die Beſinnung ver=
oren
hatte. Anderntags aber befand er ſich im Gefäng=
nis
an der lothringiſch=franzöſiſchen Grenze und ſah ſich
m Beſitze von 200 Mark, die er vorher nicht beſeſſen hatte.
Wo die beiden Männer geblieben ſind und weshalb er
elbſt verhaftet wurde, weiß er nicht anzugeben. Er wurde
ach Feſtſtellung des Tatbeſtandes ſogleich aus der Haft
ntlaſſen. Zu Hauſe angekommen geriet er bald in einen
Zuſtand geiſtiger Umnachtung. Sein Zuſtand hat ſich der=

art verſchlimmert, daß er in ein Krankenhaus unter=
gebracht
werden mußte. Man nimmt an, daß der Beamte
franzöſiſchen Werbern in die Hände gefallen war, und daß
ihm der Betrag von 200 Mark als das übliche Handgeld
für die Anwerbung zur Fremdenlegion zugeſteckt wurde.
Anſcheinend ſind die beiden Männer, da ſie ſich beobachtet
ſahen, geflohen, während der Zurückgebliebene als Mit=
verdächtiger
verhaftet wurde.
Bayreuth, 18. April. In Haſtau iſt eine aus acht
Perſonen beſtehende Gutsbeſitzerfamilie nach Genuß von
Milch und Kuchen unter Vergiftungserſcheinungen le=
bensgefährlich
erkrankt. Ein Kind iſt bereits
geſtorben.
Freiburg i. B., 19. April. In Staufen explo=
dierte
in einer Schuhleiſtenfabrik ein Keſſel, wobei
zwei Perſonen getötet wurden.
Paris, 18. April. Der ſeit dem 27. November 1911
beſtehende Streik der Chauffeure iſt beendet worden.
Irkutsk, 18. April. In den Goldwäſchereien der
Lena=Geſellſachft kam es zu ernſten Arbeiter= Un=
ruhen
. Zur Unterdrückung des Aufſtandes wurde Mi=
litär
aufgeboten. Die Soldaten machten von der Schuß=
waffe
Gebrauch, töteten 10 Arbeiter und verwundeten 80.
Memphis, 18. April. Der Bruch des Schutzt
dammes am Miſſiſſippi unterhalb Roſedale und
anderer Dämme am Arkanſasfluß vermehrten die Zahl
der durch die Ueberſchwemmungen in Mitleidenſchaft Ge=
zogenen
um 25000 Menſchen. Die Lage tauſender Ob=
dachloſen
iſt traurig. Viele ſind ſeit Tagen ohne Nah=
rung
, die Verbindung mit den Eiſenbahnen iſt unter=
brochen
.

Kunſtnotizen,
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
ſtehenden
Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.

Der Sängerchor des Lehrervereins
veranſtaltet Freitag, den 26. April, abends 8 Uhr,
im Städtiſchen Saalbau ſein 2. Abonnements=
Konzert, das ganz beſonders genußreich zu werden
verſpricht. Im Vordergrund der Darbietungen ſteht das
D-moll=Requiem von Cherubini, für Männerchor und
Orcheſter, ein Meiſterwerk von hohem muſikaliſchen Wert
und außergewöhnlicher Klangſchönheit. Nachdem der
Muſikverein in dieſer Saiſon das C=moll=Requiem des=
ſelben
Meiſters zur Aufführung gebracht hat, dürfte ge=
wiß
das bevorſtehende Konzert des Lehrer=Sängerchors
vielen Beſuchern jener Aufführung eine willkommene Ge=
legenheit
bieten, auch dieſes Meiſterwerk kennen zu ler=
nen
. Mit ganz beſonderen Erwartungen darf man dem
Auftreten der Soliſtin des Abends, Frau Fredrich=
Höttges=Berlin, entgegenſehen, die bei ihrem erſt=
maligen
Erſcheinen in einem Darmſtädter Konzertſaal
ihre Hörer geradezu hinriß und in allen hieſigen Tages=
blättern
das einmütige höchſte Lob der Kritik erntete. Sie
wird in der weihevollen Brahmsſchen Rhapſodie (für
Männerchor, Altſolo und Orcheſter), in Judiths Sieges=
lied
von Eyken und in Liedern von Arnold Mendelsſohn
und Karl Schuricht reichlich Gelegenheit haben, ihre
herrlichen Stimmittel zur höchſten Entfaltung zu brin=
gen
. Das Orcheſter ſtellt die Großh. Hofkapelle, zur
Uebernahme des Klavierparts hat ſich Herr Profeſſor
Arnold Mendelsſohn in liebenswürdiger Weiſe bereit
erklärt.

Parlamentariſches.

*X* Der Geſetzgebungsausſchuß der
Eaſten Kammer hielt am Donnerstag nachmittag
eine Sitzung ab, in der die von der Zweiten Kammer fer=
tig
geſtellten Vorlagen über die Ausführung des Reichs=
viehſeuchengeſetzes
und über die Entſchädigung für an
Maul= und Klauenſeuche gefallenes Rindvieh beraten
wurden. Der Ausſchuß beſchloß, den Beitritt zu den Be=
ſchlüſſen
der Zweiten Kammer zu beantragen. Auch dem
Beſchluß der Zweiten Kammer über den Antrag Leun, be=
treffend
Abänderung der Wahlkreiseinteilung und dem
weiteren Antrag Leun, betreffend die Veteranenbeihilfen,
beſchloß der Ausſchuß beizutreten. Die Erſte Kam=
mer
der Landſtände wird am Samstag, den 27.
April, vormittags 10 Uhr, zu einer Plenarſitzung zuſam=
mentreten
. Zur Beratung gelangen die beiden Regier=
ungsvorlagen
, betreffend die Ausführung des Reichsver=
ſicherungsgeſetzes
und die Entſchädigung für an Maul=
und Klauenſeuche gefallenes Rindvieh, ferner die bekann=
ten
Anträge Leun über die Abänderung der Wahlkreis=
einteilung
und die Invalidenentſchädigung, ſowie mehrere
andere Vorlagen. Die Plenarſitzung iſt vom Kammer=
präſidenten
Grafen v. Görtz für dieſen Termin einberufen
worden, da es im Wunſch der Regierung iſt und auch im

ibt uns, wir ſehen einen Matroſen unabläſſig die
emperatur des Meerwaſſers meſſen, die jetzt auf 2 Grad
eſunken iſt alles Anzeichen, daß wir uns im Bereich
nes Eisberges befinden, der das ſonſt warme Golf=
romwaſſer
ſo ſtark abgekühlt hat.
Plötzlich teilt ſich die Nebelwand und wir ſehen jetzt
r nicht allzu großer Entfernung einen kleineren Eisberg
ahintreiben. Das Schiff nimmt in langſamſtem Tempo
e Fahrt wieder auf, um möglichſt bald aus dieſer un=
rgenehmen
Nachbarſchaft zu kommen nach ganz kur=
r
Zeit ſchließt ſich der dichte Vorhang wieder, das
chiff ſtoppt abermals. Nach einiger Zeit klärt ſich der
ebel auf; wir ſehen diesmal einen niedrigeren Eisberg,
ehr eine große Scholle, aber in größerer Nähe treiben
Glücklicherweiſe verſchwindet die Nebelwand nach
niger Zeit allmählich ganz und gar und wir können
un, meiſt in verminderter Fahrgeſchwindigkeit, aber doch
nunterbrochen, unſeren Weg fortſetzen. In der Zeit
on 10 bis 2 Uhr nachmittags begegnen wir noch an
Eisbergen verſchiedener Größe. Ein nicht ſehr weit
orbeitreibender, beſonders großer, wurde von einem
ffizier als 400 Fuß hoch über dem Waſſer gepeilt.
Wenn man bedenkt, daß 9 Zehntel der Maſſe des Ko=
ſſes
noch unter Waſſer waren, ſo konnten wir recht froh
in, ihm bei Tag und nicht in unmittelbarer Nähe be=
ignet
zu ſein, umſomehr, als ſich die Geſtaltung und
ktliche Ausdehnung der unter Waſſer gelegenen Maſſe
er nicht beſtimmen läßt. Allmählich kamen wir aus
m Bereiche der Neu=Fundlandbank und damit auch
s der Nähe der unheimlichen Geſellen und durften
in mit Volldampf voraus das Verſäumte nachzuholen
chen.
Das verhältnismäßig frühe Auftreten der Eisberge
klärte der Kapitän mit dem ſehr ſtrengen Winter, der
1 Abbrechen der beſonders ſtark entwickelten, ſchweren
etſcherzungen bewirkt hatte. Auf die Meldung unſeres
elebniſſes hin wurde umgehend international die 50
eilen ſüdlicher gelegene Sommerroute vorgeſchrieben.

Was lag an den paar Stunden verlangſamter Fahrt,
die wir ſpäterhin doch nahezu wieder eingeholt haben?
Die ernſten Geſichter der Matroſen, ihr lautloſes,
ruhiges Arbeiten, die unausgeſetzten Meldungen des
Mannes im Ausguck auf dem Vordermaſt hinunter nach
dem Kapitän, der, wie im Kanal, auch hier ſeinen ver=
antwortungsvollen
Poſten keine Minute verließ, das
Stoppen der Maſchine, das ewige Geheul der Sirene,
um eventuell hinter der Nebelwand entgegenkommende
Schiffe zu warnen, die Ausſage eines Steward, daß er
in 15jähriger Fahrt ſo viele Eisberge noch nicht geſehen,
das alles ließ uns erkennen, daß wir uns in ernſter, da=
bei
verhältnismäßig noch recht günſtiger Lage befanden
denn es war Tag und ziemlich klar, es bewies
uns aber auch, daß alle, vom Kapitän bis zum gering=
ſten
Matroſen, beſtrebt waren, uns nach Menſchenmög=
lichkeit
Sicherheit zu bieten.
Es war gewiß ein einfaches, ganz ſelbſtverſtändliches
Vorgehen aber gerade in dieſer Einfachheit liegt die
Gefahr, es vielleicht aus allzu großem Selbſtvertrauen
gelegentlich zu vernachläſſigen, wie ja auch leider oft der
Fabrikarbeiter ſeine Schutzvorrichtungen mißachtet.
Es ſoll hier nicht weiter erwogen werden, ob etwa
die Vernachläſſigung von Sicherheitsmaßregeln oder
ſonſtige äußere Umſtände bei dem Untergang der Tita=
nic
eine Rolle geſpielt haben hoffentlich gelingt es
aus den Angaben der wenigen Ueberlebenden für die
Schiffahrt wertvolle Schlüſſe zu ziehen. Zweck dieſer
paar Zeilen iſt, eine Dankespflicht gegenüber unſerem
damaligen, ſo umſichtigen Kapitän zu erfüllen und der
beruhigenden Gewißheit breiteſten Raum zu ſchaffen,
daß unſere Geſellſchaften Lloyd, Hapag und wie ſie alle
heißen, auf das peinlichſte ihrer Verpflichtung nachzu=
kommen
ſuchen, Leben und Eigentum ihrer Paſſagiere
nach Möglichkeit ſicher zu ſtellen. Auch mit Marconi und
Sicherheitsſchotten vermögen wir die Urgewalten der
Elemente nicht zu bezwingen, wo auch ſie verſagen, blei=
Dr. M.
ben wir eben nur Menſchlein.

Feuilleton.

C. Metzedrologiſches aus Heſſen (vgl. Nr. 72 dieſes
Blattes vom 25. März). Der diesjährige März wird in=
folge
ſeines ungewöhnlich milden Witterungsverlaufs
noch lange in Erinnerung bleiben. Die Urſache der
hohen Wärmegrade liegt in dem lebhaften und andauern=
den
Zuſtrömen von Luftmaſſen, die aus niederen Brei=
ten
des Atlantiſchen Ozeans ſtammten. Das Monats=
mittel
der Temperatur ſchwankt zwiſchen 8,5 Grad Cel=
ſius
in Mainz und 5,3 Grad in Neunkirchen. In Darm=
ſtadt
ſtellte es ſich auf 8,4 Grad, ein ſo hoher Wert, wie
er in den letzten 51 Jahren noch nie im März vorgekom=
men
war. Der höchſte Thermometerſtand wurde in Mainz
mit 21,1 Grad beobachtet, während in Neunkirchen das
Monatsmaximum nur 15,6 betrug (Darmſtadt 20,2). Der
tiefſte Stand wurde in Lauterbach mit 2,1 Grad
notiert, wogegen Mainz nur 1,3 Grad als Minimum
aufwies (Darmſtadt: 0,8). Froſttage fehlten in Darm=
ſtadt
, Mainz, Offenbach, Worms und Alzey; die höchſte
Zahl kam in Lauterbach mit 6 vor. Die Bewölkung war
im allgemeinen etwas zu groß; auf dieſem Gebiete bil=
den
Neunkirchen mit 64 und Mainz mit 79 Prozent die
Gegenſätze (Darmſtadt: 72). Heitere Tage fehlten an der
Mehrzahl der Stationen, nur Offenbach, Neunkirchen und
Schotten hatten einen ſolchen aufzuweiſen. Obſchon die
Zahl der Tage mit Niederſchlag faſt überall ſehr groß
war, blieb die gemeſſene Menge in einem großen Teile
des Landes hinter dem Durchſchnitt zurück. Die Gegen=
ſätze
bilden Dorn=Dürkheim (Kr. Worms) mit 25,4 Milli=
metern
, dem Gernsheim mit 26,2 unmittelbar folgt, und
Herbſtein mit 136 Millimetern. Die größte Tagesmenge
meldet Oberhiltersklingen mit 25,7 Millimetern am 6.
Schneefälle fehlten an 25 Stationen (unter 69) ganz und
nur im Vogelsberg gab es vorübergehend eine leichte
Schneedecke, dagegen traten Hagel und Graupeln. verhält=
nismäßig
häufig auf. Gewitter wurden an der großen
Mehrzahl der Stationen beobachtet, wobei Meiches
(Kreis Alsfeld) mit 5 die Höchſtzahl aufwies. Gewitter=

[ ][  ][ ]

Intereſſe der beteiligten Kreiſe liegt, daß die beiden vor=
genannten
von der Zweiten Kammer fertiggeſtellten Ge=
ſetze
ſchon am 1. Mai d. J. in Kraft treten.

Deutſcher Reichstag.

* Berlin, 19. April. Präſident Dr. Kaempf
eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 20 Minuten und gibt
Kenntnis von einem ihm zugegangenen Dankſchrei=
ben
des engliſchen Bot ſchafters Goſchen
über die Beileidskundgebung des Reichstages aus An=
der Titanic=Kataſtrophe. Hierauf wird die
zweite Beratung des Juſtizetats
ffortgeſetzt.
Abg. Heine (Soz.): Der konſervativen Reſolution
auf Bekämpfung der Schmutzliteratur vermögen wir nicht
zuzuſtimmen. Der Reſolution der Polen betr. Schöffen=
und Geſchworenen=Diäten ſtimmen wir zu. Der Reſo=
lution
einiger Nationalliberalen und Freiſinnigen auf
Regelung des Rechtskonſulentengewerbes und Schaffung
einer Gebührenordnung für die Rechtskonſulenten können
wir nicht zuſtimmen, denn wir halten es nicht für er=
wünſcht
einen weiteren Gewerbeſtand der Polizeiaufſicht
zu unterſtellen. Die Strafgeſetznovelle iſt nichts anderes,
dals ein verkapptes Zuchthausgeſetz. Die Konkurrenzklau=
ſel
muß geſetzlich verboten werden. Intereſſant iſt, daß
ſowohl der Staatsſekretär wie auch der nationalliberale
Redner ſich über die Maßregelung des nationalliberalen
Amtsrichters Havenſtein ſehr beredt ausgeſchwiegen
haben. Auch über den Duellerlaß iſt nichts geſagt wor=
den
. Die einzelnen Duelle regen uns nicht auf, aber der
ſyſtematiſche Zwang ſeitens der Behörden iſt verwerf=
lich
. Bedenklich iſt es, daß zwei Abgeordnete, ſelber
Richter, ein Vertrauensvotum für den Richterſtand aus=
geſprochen
haben. Die juriſtiſche Vorbildung iſt nicht ſo
mangelhaft, wie immer geſagt wird. Der Fehler liegt
nur in der Weltfremdheit mit den jetzigen Lebensverhält=
niſſen
und darin, daß die Kluft zwiſchen Richter und Ar=
beiter
immer größer wird. Darin liegt auch der Grund
für die unwillkürlich eintretende Klaſſenjuſtiz. Wenn auch
viele Urteile dadurch nicht völlig ausgeſchaltet werden, es
iſt doch die Wahl der Richter aus dem Volke und durch
das Volk das einzige Mittel, um mit den Klaſſenvorurtei=
len
gegen eine beſtimmte Volksſchicht aufzuräumen. ( Bei=
ſfall
bei den Sozialdemokraten.) Abg. Dr. Pfeiffer
(Zentr.): Der Reſolution v. Calker auf einheitliche Re=
gelung
der akademiſchen Vorbildung, der Examina und
des Vorbereitungsdienſtes der Juriſten ſtehen wir ſym=
pathiſch
gegenüber. Auch der konſervativen Reſolution zur
Bekämpfung der Schundliteratur und der Auswüchſe der
Kinematographen ſtimmen wir zu. Auch wir wünſchen
daß dieſe Sache reichsgeſetzlich geregelt wird. Abg
Frhr. von Richthofen (natl.) empfiehlt die Reſolu=
tion
, in der ein Geſetzentwurf verlangt wird, durch den
die Zulaſſungsbedingungen zum Rechtskonſulentenge=
fwerbe
geregelt werden und eine Gebührenordnung für
die Rechtskonſulenten feſtgeſetzt wird. Die Flucht des
franzöſiſchen Hauptmanns Lux aus der Feſtung Glatz
legt uns die Forderung nahe, für Spionage beſondere
Gefängnisabteilungen zu ſchaffen. Die gewählten Rich=
iter
, die abhängig ſind von Majoritäten, dürften nicht beſ=
ſſer
fungieren können als die jetzigen. Unter allen Um=
ſſtänden
muß die politiſche Freiheit den Beamten, nament=
lich
aber den Richtern, geſichert werden. (Sehr gut!)
Das Intereſſe an dem juriſtiſchen Studium würde ge=
hoben
werden, wenn die Studenten während der erſten
Semeſter ſchon zu den Gerichtsſchreibereien zugezogen
würden. Staatsſekretär Dr. Lisco: Die Reſolution
füber die Rechtskonſulenten bitte ich bei allem Wohlwol=
len
gegenüber dieſem Stande abzulehnen. Wir würden
den Stand der Rechtsanwälte dadurch ſchädigen. Das
Spionagegeſetz ſoll nach den Anregungen der jetzt arbei=
tenden
Strafrechtskommiſſion in mehrfacher Hinſicht er=
gänzt
und verſchärft werden. Der zweite Teil der kon=
ſervativen
Reſolution, der die Auswüchſe kinematogra=
phiſcher
Darſtellungen treffen will, dürfte nicht das
Reichsjuſtizamt, ſondern das Reichsamt des Innern an=
fgehen
. Die Unterſtellung, ich würde Rückſicht auf die poli=
tiſche
Situation nehmen, wenn ich die Strafgeſetznovelle
erſt dem künftigen Reichstage vorlegen würde, weiſe ich
zurück. Abg. Ablaß (Fortſchr. Vpt.): Das Zuſtande=
kommen
des Weltwechſelrechts ſcheint zur Zeit großen
Schwierigkeiten, beſonders ſeitens Englands und Ameri=
kas
, zu begegnen. Dürften wir dem baldigen Abſchluß
des Vertrages mit einer gewiſſen Zuverſicht entgegen=
ſſehen
? Die gegen die Rechtsanwälte erhobenen Vor=
würfe
, daß ſie gegen ihre Pflicht abſichtlich gefehlt hätten,
muß ich entſchieden zurückweiſen. Die Juſtizverwaltung
muß dafür Sorge tragen, daß ſich derartige Zuſtände in
Zukunft nicht wiederholen. Der Vorſchlag, daß alle
Polizeiverordnungen nach 30 Jahren verjähren, verdient
volle Beachtung. Der Juriſtentag, der über die Abſchaf=
fung
der Todesſtrafe verhandelte, hatte ſich an alle Re=
gierungen
um Mitteilung ſämtlicher ausgeſprochenen
und vollſtreckten Todesurteile, ſowie der Begnadigungen
gewandt. Auf dies Erſuchen haben alle Regierungen ge=
antwortet
, mit Ausnahme der preußiſchen. Die deutſche
Wiſſenſchaft hat einen Anſpruch darauf, bei fundamenta=

len Fragen auf die Unterſtützung der Regierungen rech=
nen
zu könen. Abg. Dombeck (Pole): Die Gewähr=
ung
von Diäten an Schöffen und Geſchworene iſt unbe=
dingt
nötig. Die polniſchen Redakteure werden vor Ge
richt ſchlechter behandelt als Angehörige anderer Par=
teien
. Abg. Wolf (Zentr.): Die Rechtsfähigkeit der
Berufsvereine muß gewährt werden. Das Mißtrauen
der Arbeiter gegen die Juſtiz iſt ungerechtfertigt.
Abg. Siehr (Fortſchr. Vpt.) begründet eine gemein=
ſam
von Nationalliberalen und Fortſchrittlern einge=
brachte
Reſolution, die akademiſche Vorbildung, Exa=
minas
und den Vorbereitungsdienſt für das ganze Reich
einheitlich zu regeln. Abg. Warmuth (wildkonſ.)
Die Abkürzung der Unterſuchungshaft iſt dringend erfor=
derlich
. Die Mißſtände bei den letzthin ſtattgefundenen
großen Prozeſſen rühren zum großen Teile daher, daß
die Preſſe von vornherein einen falſchen Standpunkt ein=
genommen
hat.
Hierauf werden die vorliegenden Reſolutionen an=
genommen
, mit Ausnahme der Reſolution betr. die
Rechtskonſulenten. Der Etat wird ſodann ohne weitere
Debatte angenommen.
Eingegangen iſt eine dringende Reſolution, der
Reichskanzler wolle ſchleunige Erhebungen darüber her=
beiführen
, ob die deutſchen Seeſchiffe für Paſſagiere und
Mannſchaften genügende Sicherheitsvorrichtungen auf=
weiſen
, insbeſondere, ob für Paſſagiere und Mannſchaf=
ten
eine genügende Anzahl von Rettungsbooten vorhan=
den
iſt und daß etwaige Erfahrungen von der großen
Schiffskataſtrophe in Anwendung gebracht werden.
Nächſte Sitzung Samstag 11 Uhr. Tagesordnung:
Interpellation des Zentrums, betreffend ſchleunige Vor=
legung
der Strafgeſetznovelle, Eiſenbahnetat. Schluß
6 Uhr 15 Minuten.

Der Untergang der Titanie‟

Das engliſche Handelsamt und die Kataſtrophe.
* London, 18. April. Handelsminiſter Buxton
erklärte im Unterhauſe in Beantwortung verſchiedener
Anfragen über das Unglück der Titanic daß das Han=
delsamt
mit Rückſicht auf die wachſende Größe der
Dampfer in den letzten Jahren eine Reviſion der
Vorſchriften über die Rettungsboote in
Ausſicht genommen und mit der Unterſuchung dieſer
Frage den Ausſchuß für Handelsſchiffahrt betraut habe.
Der Bericht des Ausſchuſſes habe das Handelsamt nicht
zufriedengeſtellt, die Frage ſei dem Ausſchuß nochmals
zur weiteren Unterſuchung überwieſen worden. Der Han=
delsminiſter
erklärte weiter, er wolle nichts über das Er=
gebnis
der Unterſuchung über den Untergang der Tita=
nic
vorausſagen und auch nicht von Aenderungen reden,
die ſich infolge der Kataſtrophe als notwendig erweiſen
ſollten. Er wolle aber feſtſtellen, daß bisher weder das
Handelsamt noch verantwortliche Sachverſtändige oder
die Behörde der Meinung geweſen ſind, daß jedes Schiff,
gleichviel welcher Größe und Schottenausrüſtung, unbe=
dingt
in den Rettungsbooten Platz für alle an
Bord befindlichen Perſonen haben müſſe.
Das Handelsamt habe der Titanie 960 Plätze in den
Rettungsbooten vorgeſchrieben, ſie hätten aber tatſächlich
für 1178 Perſonen Platz gehabt. Die durch die Kata=
ſtrophe
geſchaffene Lage, ſchloß der Miniſter, muß mit
größter Sorgfalt erwogen werden, nicht in Ueberſtürzung,
ſondern im vollen Licht der Tatſachen, die die Unter=
ſuchung
zutage fördern wird. Das Handelsamt iſt ſich
vollkommen der großen Verantwortlichkeit bewußt, die
es in dieſer Angelegenheit trägt. Cooper fragte: Iſt
es nicht Tatſache, daß die Atlantiſchen Dampfer Deutſch=
lands
und der Vereinigten Staaten doppelt ſoviel Ret=
tungsboote
mitführen, als das britiſche Handelsamt dies
für notwendig erachtet? Buxton antwortete, er glaube
nicht, daß dies der Fall iſt, werde der Frage aber nach=
gehen
.
Die Ankunft der Carpathia und die erſten Berichte über
die Kataſtrophe.
* New=York 19. April. Die Carpathia‟
hat Sandy Hook um 7 Uhr paſſiert. Die Fahrtbeſchleu=
nigung
der Carpathia hat es der Unterſuchungskom=
miſſion
des Senats unmöglich gemacht, in der Bucht an
Bord des Schiffes zu kommen. Das Schiff hielt an der
Quarantängſtation. An der Batterie der Stadt New=
York erwartete eine Menge von 10000 Menſchen
mit eindrucksvollem Schweigen die Ankunft des
Schiffes. Die erſten Ueberlebenden begannen das
Schiff um 9 Uhr 35 Min. zu verlaſſen. Das Docken des
Schiffes erfuhr eine gewiſſe Verzögerung, da zunächſt
die 13 Rettungsboote der Titanie abgenommen werden
mußten. Mehrere Krankenſchweſtern vom Roten Kreuz
und ein Dutzend Aerzte warteten auf dem Pier; zwei
Ambulanzen vom St. Vincenz=Verein waren in Bereit=
ſchaft
. Die Regierung hatte auf die übliche Unterſuchung
der Zwiſchendeckspaſſagiere verzichtet, um ihre Landung
zu erleichtern. Nur Verwandte der Ueberlebenden, Be=
amte
der White Star=Line und Vertreter der Telegraphen=

Agenturen wurden auf dem Pier zugelaſſen. Die Stadt=
verwaltung
von New=York hat für die Unterkunft der
Zwiſchendeckspaſſagiere Sorge getragen.
* New=York, 19. April. Die Paſſagiere
haben ein Komitee gebildet und veröffentlichten ſofort
nach der Ankunft folgende Erklärung: Wir, die unter=
zeichneten
überlebenden Paſſagiere der Titanic, halten
es, um Senſations= und übertriebenen Meldungen vor=
zubeugen
, für unſere Pflicht, der Preſſe eine Erklär=
ung
über die Tatſachen abzugeben: Am
Sonntag, 14. April, 11 Uhr 40 Minuten, in einer kalten,
ſternenklaren Nacht, traf das Schiff auf einen Eis=
berg
, der von der Kommandobrücke aus ſignaliſiert=
worden
war, aber nicht früh genug bemerkt wurde,
um den Zuſammenſtoß zu verhindern. Es wurden ſofort
Schritte unternommen, um den Umfang des Schadens zu
verringern und die Paſſagiere auf die Boote zu retten.=
Es wurden Befehle erlaſſen, wie: Rettungsgürtel anlegen
uſw. Boote wurden heruntergelaſſen und die üblichen
Notſignale gegeben. Durch drahtloſe Telegraphie und
durch Raketen wurden ebenfalls Zeichen gegeben. Die
drahtloſen Hilferufe wurden um Mitternacht von der
Carpathia aufgenommen. Offiziere und Mannſchaften
der Carpathia hatten bereits alles für die Ret=
ungvorbereitet
und alle Maßnahmen für die Auf=
nahme
der Ueberlebenden getroffen. Wir wurden mit
der größten Sorgfalt aufgenommen und behandelt. Die
Offiziere und Mannſchaften ſtellten den Paſſagieren ihre
Kabinen und ihre Kleider zur Verfügung. Der Titanic
war geſtattet worden, ungefähr 3500 Mann an Bord
zu führen. Die Vorſchriften verlangen Rettungsboote
für ungefähr 950 Perſonen, und zwar 14 große, 2 kleine
und 4 zuſammenlegbare Boote. Rettungsgürtel waren
anſcheinend genügend für alle an Bord befindliche Paſſa=
giere
vorhanden. Die ungefähre Zahl der Paſſagiere
betrug in der erſten Klaſſe 330, in der zweiten Klaſſe 320
und in der dritten Klaſſe 750, zuſammen alſo 1400 Per=
ſonen
; die Offiziere und Mannſchaften zählten 940, ins=
geſamt
alſo 2340 Paſſagiere. Von dieſen wurden geret=
tet
: von der erſten Klaſſe 210, der zweiten 125, dritten 200,
Offiziere 3, Seeleute 39, Stewards 96, Steuerleute 71,
zuſammen 775. Die Anzahl der Geretteten be=
trug
ungefähr 80 Prozent der Maximalzahlen, die die
Rettungsboote aufgenommen haben. Wir halten es für
unſere (Pflicht, die Aufmerkſamkeit des Publikums dar=
auf
zu lenken, daß wir diesals einen ungenü=
genden
Vorrat an Seerettungsvorricht=
ungen
anſehen, ſowie, daß unmittelbare Schritte unter=
nommen
werden müſſen, um die Paſſagierdampfer zu
zwingen, genügend Bootsmaterial mit ſich zu führen,
damit die Maximalzahl der an Bord befindlichen Leute
aufgenommen werden kann.
Die folgenden Tatſachen und Beobachtungen ſollen
die vorherigen Ausführungen berühren. Außer der un=
genügenden
Zahl von Rettungsbooten machte ſich ein
Mangel an geübten Seeleuten bei Bedien=
ung
der Rettungsboote bemerkbar. Die Kohlenfüller,
Stewards uſw. ſind keine geſchulten Leute. Es waren
weiter nicht genügend Offiziere vorhanden, um die ſchnel=
len
Notbefehle auf der Kommandobrücke auszuführen
und das Herablaſſen und das Kommando der Rettungs=
boote
zu leiten. Auf der Titanic war das Bootsdeck
bedeutend über dem Waſſer und ſind infolgedeſſen die
Paſſagiere aufgefordert worden, in die Boote einzuſtei=
gen
, bevor die Boote herabgelaſſen waren. Durch dieſes
Manöver wurde verhindert, daß die Boote die Maxi=
malzahl
von Leuten an Bord nehmen konnten. Ferner
ſollten die Rettungsboote zu allen Zeiten genügend mit
Nahrungsmitteln, Waſſer, Fackeln, Kompaß und Lichtem
ausgerüſtet ſein. Der Rettungsdrill müßte öfter und
gründlich geübt werden und die Offiziere ſollten beim
Rettungsdrill bewaffnet ſein. Zum Schluſſe regen wir
noch an, daß eine internationale Konferenz
zuſammenberufen wird, und wir empfehlen den Erlaß
von gleichlautenden geſetzlichen Anordnungen, damit die
Sicherheit der Paſſagiere zur See gewährleiſtet wird.
Wir fordern die Regierung der Vereinigten Staaten drin=
gend
auf, die Initiative ſobald als möglich zu ergreifen.
Dieſe Erklärung iſt von Samuel Oldenberg,
dem Präſidenten des Paſſagier=Komitees, und 25 andern
Perſonen unterzeichnet.
* New=York 19. April. Ein Paſſagier der
Carpathia erzählte, man habe von der Carpathia
aus 16 Rettungsboote geſichtet. Die Ueberführ=
ung
der Geretteten auf die Carpathia bot einen mit=
leiderregenden
Anblick. Den Erwachſenen wurden Tau
um den Leib geſchlungen, Kinder und Säuglinge wurden
in Säcken an Deck gezogen. Einige Boote waren nicht
halb voll, andere überfüllt. Einige Inſaſſen trugen Ge=
ſellſchaftstoilette
, andere Nachtgewänder und Decken. So=
bald
die Geretteten an Bord der Carpathia waren, eil=
ten
ſie in den Salon, um ein warmes Frühſtück einzu=
nehmen
, da ſie vier oder fünf Stunden bei ſchneidendem
Winde in den Booten zugebracht hatten. Sie klagten
nicht und ſchienen vom Erlebten wie betäubt. Nach dem
Frühſtück wurde ein Gottesdienſt abgehalten.
* New=York 19. April. Nach dem Bericht
eines Paſſagiers der Carpathia wurden an

frei blieben nur Viernheim, Meſſeler Forſthaus 5 ober=
heſſiſche
und 7 rheinheſſiſche Stationen. Die Mittel der
Waſſerſtände lagen bei Rhein und Main etwas unter dem
60jährigen Märzdurchſchnitt.
3300 Meter unter dem Meeresſpiegel. Im ameri=
kaniſchen
Senate iſt bereits ein Antrag eingebracht, der
eine ſtrenge Unterſuchung des geſunkenen Rumpfes der
Titanic verlangt; in dieſem Zuſammenhange werden
genauere Angaben über die Meerestiefe an der Unfall=
ſtätte
gemacht. Die Titanic verſank ungefähr unter
dem 31. 16 nördlicher Breite und 50' 14' weſtlicher Länge.
Hier iſt das Meer rund 3300 Meter tief und in dieſer
Tiefe ruht nun das Unglücksſchiff von ſeiner erſten und
einzigen Fahrt aus. In einer ſolchen Tiefe iſt der Waſſer=
druck
ſo gewaltig rund 1½ Tonnen für jeden Quadrat=
zoll
daß an Bergungsarbeiten unter gar keinen Um=
ſtänden
gedacht werden kann. Ein Menſch, der zu ſolchen
Tiefen ins Meer hinabſteigen wollte, würde ein Gewicht
zu tragen haben, das etwa 12 eiſenbeladenen Güterzügen
mit Lokomotiven entſpräche. Unter dieſem rieſenhaften
Drucke iſt der Schiffsrumpf alſo wahrſcheinlich wie Sei=
denpapier
zuſammengedrückt worden, die waſſerdichten
Schotten ſind geſprengt und die meiſten Einrichtungs=
gegenſtände
zerdrückt. Die Titanic wird in den Tiefen
des Ozeans, in der abſoluten Stille und der ewigen
Nacht des Meeresgrundes bleiben. Schon in Tiefen von
60 Metern arbeiten Taucher nur mit großer Mühe und
unter ſchwierigen Bedingungen. In der Tiefe aber, in
der die Titanic nun ihr Grab gefunden hat, iſt jedes
Tauchen unmöglich und unſere Technik verfügt auch über
keine mechaniſchen Mittel, die imſtande wären, bei einem
ſo gigantiſchen Waſſerdrucke Bergungsarbeiten zu leiſten.

Nur die Natur allein, die in einer trotzigen Laune dieſes
rieſenhafte Werk menſchlicher Arbeitskraft in wenigen
Sekunden zur Vernichtung verurteilte, hätte die Macht,
durch irgend eine ſeltſame und alles erſchütternde Um=
wälzung
der Menſchheit wieder die Reſte jenes Schiffes
zu zeigen, das ſo ſtolz auszog, das Meer zu beherrſchen
und das ſo tragiſch ſchon bei dem erſten Verſuche zugrunde
gehen kollte.
* Die Blutnenbeförderung von der franzöſiſchen und
italzeniſchen Riviern nach den Hauptabſatzgebieten des
Auslandes hat in den letzten Jahren außerordentlich zu=
genommen
. Die Mittelmeerbahn läßt zwiſchen Nizza und
Marſeille beſchleunigte Poſtzüge befördern, welche nur
der Aufnahme von Blumen uſw. dienen. Die morgens
an der Küſte des Mittelmeeres gepflückten Bkumen ſtehen
am nächſten Morgen auf dem Pariſer Markte zum Ver=
kauf
; ſie brauchen von Nizza nach Frankfurt a. M. 33
Stunden, nach Köln 41 und nach Berlin 42 Stunden. Die=
ſer
Blumenverkehr hat ſich am meiſten nach Deutſchland
entwickelt; während noch vor zehn Jahren nur etwa 1100
Tonnen Blumen von der Riviera nach Deutſchland abge=
ſandt
wurden, betrug der Verſand im vorigen Jahre nicht
weniger 3500 Tonnen. Das iſt ungefähr dieſelbe Menge
wie ſie auch Paris bezieht.
* Der photographierte Schreibfehler. Der Vorſitzende
der Zivilkammer eines Groß=Berliner Gerichtes machte
dieſer Tage die Entdeckung, daß man zur Belebung des
oft eintönigen Bildes der Gerichtsakten die Photographie
nutzbringend verwerten könnte. Es handelt ſich um nichts
geringeres als die Photographie eines Schreibfeh=
lers
, der den Fiskus Geld gekoſtet hatte. Es hatte näm=

lich jemand den Offenbarungseid geleiſtet und darin an=
gegeben
, daß er noch ein Sparkaſſenbuch in Höhe von
0,20 Mark beſitze. Das war ſchlecht geſchrieben worden,
und ein unglückſeliger Kanzliſt machte aus der Mk. 0,20
11020 Mark. Als der Gläubiger das las, läuft er
triumphierend zur Sparkaſſe, um das Buch mit Beſchlag
zu belegen; die Kaſſe aber weiß von nichts. Als das Ver=
ſehen
herauskommt, macht der Gläubiger den Fiskus für=
die
Koſten ſeiner Bemühungen haſfbar. Der Fiskuis=
muß
zahlen und hält ſich, nobel wie er iſt, an den kleis
nen Kanzliſten. Damit dieſem nun auch ſein Verſehen
haarſcharf nachgewieſen werden kann, wurde ein photo=
graphiſcher
Apparat aufgeboten und das Bild des koſt=
ſpieligen
Verſehens dreimal zu den Akten genommen.
* Einen hübſchen Wahltrick wendet man in Süd=
frankreich
, im Sonnenlande der Gascogne, an, um Geg=
ner
niederzuhalten. Er iſt dort unter der Bezeichnung
esquillot, was in der Mundart dieſer Gegend Nuß
bedeutet, gang und gäbe. Das Verfahren iſt höchſt ein=
fach
. Der Wahlvorſitzende hat Stücke getrockneter Nüſſe
ohne Schale in der Taſche. Sieht er nun einen Feind an
die Urne herantreten, deſſen Stimmzettel ſicherlich ſeinem
Kandidaten ungünſtig ſein muß, ſo ſteckt er, als ob er an
gar nichts dächte, die Hand in die Taſche, zerquetſcht ein
Nußſtück zwiſchen Daumen und Zeigefinger, nimmt dann
den Stimmzettel und läßt ihn in die Urne gleiten. Alles
iſt alſo ſehr korrekt von ſtatten gegangen. Aber der
Stimmzettel trägt nun zwei verdächtige Flecke, Oelfinger=
abdrücke
, wegen deren er bei der Stimmenauszählung
als ungültig erklärt werden muß.

[ ][  ][ ]

Bord der Titanie ſchon am frühen Abend leichte Er=
ſchütterungen
verſpürt, die jedoch zu unbedeutend waren,
um die geringſte Sorge hervorzurufen. Trotzdem wurden
die Maſchinen ſofort geſtoppt
* New=York, 19. April. In dem Bericht eines
Paſſagiers der Carpathia des Korreſponden=
ten
des Evening World, Charles Hurd, heißt es: Bei
dem Untergange der Titanic ſind etwa 1700 Per=
ſonen
umgekommen. Der EEisberg wurde eine
Viertelmeile entfernt entdeckt; der Zuſammenprall er=
folgte
jedoch gleichzeitig. Dann hörte man das Knarren
der Hebel, welche die Maſchinen ſtoppten und die waſſer=
dichten
Türen verſchloſſen. Einen Augenblick ſpäter gab
der Kapitän auf der Brücke die Anweiſung, Rettungsgür=
tel
anzulegen und die Boote niederzulaſſen. Die erſten
Boote waren mit Männern gefüllt, die zuerſt auf Deck er=
ſchienen
waren. Als der Anſturm von den erſchreckten
Männern, Frauen und weinenden Kindern auf das Deck
erfolgte, wurde die Regel: Frauen zuerſt! ſcharf durchge=
führt
. Die Offiziere zogen ihre Revolver, aber in den
meiſten Fällen war es unnötig, ſie zu gebrauchen. Re=
volverſchüſſe
kurz vor dem Untergange riefen die Gerüchte
hervor, der Kapitän und die Offiziere hätten
Selbſtmord verkkt. Unmittelbar vor dem Untergang
ſprang der Kapilän von der Brücke hinab.
Nach der Wegwaſchung des Decks ſah man viele mit Ret=
tungsgürteln
hinunterſinken. Leichen trieben umher, als
die letzten Boote abſtießen. Das Streichorcheſter
ſpielte beim Untergange im Salon: Näher, mein Gott,
zu Dir! Frau Iſidor Strauß weigerte ſich, ihren Gat=
ten
zu verlaſſen. Niemand beſtreitet den Heroismus der
Mannſchaft, welcher Oberſt Aſtor und andere Paſſagiere
der erſten Kajüte an Heldenmut gleichkamen. Das Schot=
tenſyſtem
verhinderte nicht, verzögerte jedoch das Sin=
ken
. Das Leck am Steuerbord ließ das Eiswaſſer ein,
wodurch eine Exploſion der Keſſel herbeigeführt wurde.
Die Exploſion zerriß das SSchiff.
* New=York 19. April. Ein Paſſagier der
Carpathia behuuptet, daß ſich der Kapitän
Smit h auf der Kommandobrücke erſchoſſen habe.
Nach einem anderen Gerücht beging der erſte Offizier
Selbſtmord. Gerettete Leute von der Mannſchaft weiſen
jedoch dieſe Gerüchte zurück. Der Kapitän wurde unmit=
telbar
, bepor das Schiff ſank, noch auf der Kommando=
brücke
geſehen.
* New=York, 19. April. Der Paſſagier
Beasley von der Titanic erzählt, er hätte zur
Zeit des Zuſammenſtoßes eine leichte Erſchütterung des
Schiffes wahrgenommen und ſei darauf an Deck gegan=
gen
, wo er noch andere Paſſagiere fand, die indeſſen nicht
beunruhigt waren. In einem Rauchzimmer ſah er Kar=
tenſpieler
ſitzen. Sie ſahen dann einen großen Eisberg
vorbeitreiben und nahmen an, daß das Schiff dieſen
geſtreift habe, ohne zu ſehen, daß der Eisberg mit ſei=
nem
unter Waſſer befindlichen Eis den Schiffsboden
durchſchnitten habe. Das Kartenſpiel wurde daher fort=
geſetzt
und Beasley zog ſich nach ſeiner Kajüte zurück.
Kurz darauf begaben ſich viele an Deck, wo alle dort be=
findlichen
Perſonen wiſſen wollten, warum die Maſchine
geſtoppt worden ſei. Da es ihm zu kalt war, ging er in
ſeine Kabine, um ſich wärmer anzuziehen. Hier hörte er
das Komando: Alle Paſſagiere an Deck mit Rettungs=
gürteln
! Alle begaben ſich an Deck, Rettungsgürtel
über den Kleidern. Nirgends herrſchte eine Panik; es
war auch nichts zu bemerken, was auf ein Unglück hätte
ſchließen laſſen. Das Schiff lag ganz ſtill. =Bald wur=
den
die Boote zum Herunterlaſſen fertig gemacht. Die
Mannſchaft ſtand dabei, und man merkte, daß etwas
Ernſtes vorgefallen war. Die Leute ſtürzten auf das Deck:
die Männer blieben zurück. Die Frauen gingen auf das
untere Deck, wo ſie die Rettungsboote beſtiegen. Einige
Frauen weigerten ſich, ihre Männer zu verlaſſen. Meh=
rere
Frauen wurden von ihren Männern weggeriſſen
und in die Boote geſtoßen. Die ganze Zeit über zeigte
ſich keine Spur von Unordnung und Drangen nach den
Booten. Man hörte kein hyſteriſches Schluchzen bei den
Frauen. Als die Boote mit den Frauen und Kindern in
der Dunkelheit verſchwunden waren, wurden die Män=
ner
aufgefordert, die Boote zu beſteigen. Dies wurde
in aller Ruhe ausgeführt. Als Beasley ins Boot ſtieg
war es 1 Uhr morgens. Die Nacht war herrlich und
ſternenklar, ohne Mondſchein; das Waſſer ruhig wie ein
Teich. Aber es war bitter kalt.
Beasley berichtet weiter: Gegen 2 Uhr bemerkte ich
daß die Titanic ſich langſam nach vorn neigte,
mit dem Heck hoch in die Luft. Die Lichter blitzten noch
einmal auf und erloſchen dann gleichzeitig. Man hörte
das Stöhnen der Maſchinen. Das Schiff blieb etwa fünf
Minuten aufrecht ſtehen, mit dem Rumpf 150 Fuß in die
Luft ragend und ſich als ſchwarze Maſſe gegen den Ho=
rizont
abzeichnend. Dann neigte es ſich zur Seite und
verſchwand unter dem Waſſer. Gleichzeitig hörte man
den grauſen Schrei von Hunderten von Mitmenſchen, die
in dem eiſigen Waſſer um ihr Leben kämpften und um
Hilfe ſchrien, die, wie ſie ſelbſt wußten, ihnen niemand
mehr bringen konnte.
* New=York, 19. April. Die Rettung der
Ueberlebenden von der Titanic iſt dem Umſtande
zu verdanken, daß der Marconitelegraphiſt an Bord der
Carpathia am Sonntag abend nicht zur gewöhnlichen
Zeit ſchlafen ging und daher das erſte Signal der Ti=
tanic
auffing.
H. B. New=York 19. April. Der Dampfer
Carpathia iſt, wie bereits kurz gemeldet, geſtern
abend 10 Uhr hier eingetroffen. Als das Schiff im Hafen
einlief, hatte es nur eine Geſchwindigkeit von 13 Knoten.
Sanitätsbeamte und Aerzte begaben ſich ſofort an Bord,
um den verletzten Paſſagieren der Titanic Hilfe zu
leiſten. Bekannte Perſönlichkeiten, die man zu den Opfern
der Kataſtrophe gerechnet hatte, wurden von ihren Freun=
den
mit unbeſchreiblichem Jubel begrüßt, als ſie die Car=
pathia
verließen. Ebenſo intereſſant wie ſchaurig ſind die
Ausſagen einzelner Paſſagiere der Titanic über den Zu=
ſammenſtoß
und Untergang des Rieſendampfers. Ein
Amerikaner namens Stengel war über Bord geſprungen
und dann von einem Rettungsboot aufgenommen worden.
Derſelbe Paſſagier erzählte, er werde nie den Anblick des
Ehepares Strauß vergeſſen. Die Matroſen hätten die alte
Frau von ihrem Manne wegzerren wollen, um ſie in ein
Rettungsboot zu bringen. Sie hätte ſich aber geweigert,
ihren Gatten zu verlaſſen. Arm in Arm ergab ſich das
Ehepaar ſeinem Schickſal, als das Schiff zu ſinken begann.
1500 Perſonen ſeien in die See geſprungen
als ſie keine Rettung mehr ſahen. Ein Amerikaner teilte
mit, daß ſich der Zuſammenſtoß mit dem Eis=
berge
um 11 Uhr 35 Min. ereignete. Die Rettungsboote
wurden um 12 Uhr 15 Min. heruntergelaſſen. Der Untergang
der Titanic vollzog ſich um 2 Uhr nachts. Die Rettungs=
boote
wurden um 8 Uhr 30 Min. morgens erſt von der
Carpathia aufgenommen. Der Quartiermeiſter der Ti=
tanie
ſagt aus, daß der erſte Offizier Wild auf der
Kommando=Brücke ſtand, als das Schiff auf den Eisberg

lief. Als er die furchtbare Situation erkannte, zog er ſeinen
Revolver und erſchoß ſich. Wir fuhren mit einer
Geſchwindigkeit von 23 Knoten, als wir in dichten Nebel
kamen und bereits auf zwei Schiffslängen uns dem Eis=
berge
näherten. Dieſer ragte nur ſoweit aus dem Waſſer
heraus, daß das Schiff über den Eisberg hinwegglitt und
mitten durchbarſt. Es war nicht einmal ſoviel Zeit, um die
Schotten zu ſchließen. Oberſt Aſtor und Major Butt
ſtanden zuſammen auf der Kommando=Brücke, als der
Dampfer unterging. Mit ſoldatiſcher Disziplin ſorgten ſie
dafür, daß zuerſt Frauen und Kinder in die Ret=
tungsboote
kamen. Viele Paſſagiere, die auf den Alarm
hin auf Deck ſtürzten, glaubten nicht an einen Untergang
und legten ſich ruhig wieder ſchlafen. Die Carpathia‟
nahm die Inſaſſen von 16 Rettungsbooten, im ganzen 708
Perſonen, an Bord. Ein junger Engländer ſah vom
Rettungsboot aus den Kapitän Smith auf der Kom=
mando
Brücke ſtehen. Das Schiff begann in dieſem Augen=
blick
ſchon langſam zu ſinken. Der Kapitän blieb ganz
ruhig und gab ſeine Befehle Inzwiſchen erreichte das
Waſſer die Kommando=Brücke. Kapitän Smith ſtieg über
das Geländer, welches die Kommando=Brücke umgab und
ſtürzte ſich ins Waſſer. Der Oberſteward der Ti=
tanic
Mr. Wheelton, erzählte u. a., daß ein Teil der Paſ=
ſagiere
ſich beim Tanz vergnügte, als der Zuſammenſtoß er=
folgte
. Niemand glaubte in dieſem Augenblick, daß das
Schiff ſich in ernſter Gefahr befand. Als die Rettungs=
boote
zu Waſſer gingen, intonierte die Kapelle amerika=
niſche
Kirchenlieder. Im Zwiſchendeck war von einer
Panik nichts zu merken, während die Paſſagiere
der 2. Kabine ſich in wilder Haſt in die Boote ſtürzten.
Der General=Direktor der White Star=Line, Ismay,
war vollſtändig gebrochen, als er die Carpathia verließ.
Er gab die Erklärung ab, daß ſeine Geſellſchaft Alles tun
würde, um die Urſachen dieſes großen Unglücks genau zu
unterſuchen. Den Hinterbliebenen der Verunglückten ſolle
jede Hilfe zuteil werden. Man hatte für dieſen Luxus=
dampfer
die tüchtigſten Offiziere und Mannſchaften aus=
geſucht
. Das Schiff hielt ſich nach der Kolliſion noch 2
Stunden und 25 Min. über Waſſer. Frau Robbins aus
Berlin teilt mit, daß die Mehrzahl der von der Car=
pathia
aufgenommenen Frauen in Nachtkleidern waren
und nicht einmal Zeit gefunden hatten, Strümpfe anzu=
ziehen
. Infolgedeſſen unterſtützten die Reiſenden der Car=
pathia
die Schiffbrüchigen in reichſtem Maße mit Klei=
dungsſtücken
.
New=York 19. April. Direktor Ismay,
der ſchwer getadelt wird, daß er das Schiff verließ, er=
klärte
: Ich ſchlief, als die Kolliſion ſtattfand, die mir den
Eindruck machte, als ob der Dampfer über etwas dahin=
rutſche
. Das Schiff wurde an der Seite getroffen, ſodaß
die Seitenwände aufgeriſſen wurden. Die
Mannſchaft hielt vorzügliche Ordnung. Ich war im letzten
Boot, das das Schiff verließ. Der Kapitän ſtand dann auf
der Brücke. Daß er, wie behauptet wird, Selbſtmord be=
gangen
habe, weiß ich nicht. Auf die Frage, wie lange es
nach der Kolliſion währte, bis das Schiff ſank, antwortete
Ismay: Zwei Stunden 25 Minuten. Der Befrager ſagte
darauf, es wäre alſo ausreichend Zeit geweſen, alle Paſſa=
giere
in den Rettungsbooten unterzubringen, falls ſolche
vorhanden geweſen wären. Ismay erklärte: Ich möchte
dieſe Frage jetzt nicht erörtern. Auf die Frage, ob der Ka=
pitän
ihn erſucht habe, das Boot zu beſteigen, antwortete
Ismay: Nein.
* New=York 19. April. Die Titanicſank
angeſichts der Geretteten in den Rettungsbooten. Zwei
Drittel der Paſſagiere ſtanden ruhig auf dem Oberdeck
und warteten den Untergang ab, darunter ſechs Frauen,
welche es vorzogen, mit ihren Männern zu ſterben. Die
meiſten Ueberlebenden ſagen aus, daß nur ein leichtes
Erzittern des Schiffes bei dem Zuſammenſtoß wahr=
nehmbar
geweſen ſei. Eine Panik ſei nicht ausgebrochen.
Viele Frauen weigerten ſich, die Titanic zu verlaſſen,
indem ſie annahmen, das Schiff könne nicht ſinken; ſie
wurden gewaltſam in die Boote hineingeſchoben. Nach
einigen Berichten herrſchte unter den Zwiſchendeckspaſſa=
gieren
große Verwirrung; es ſollen Gewalttätigkeiten
vorgekommen ſein. Zahlreiche Zwiſchendeckspaſſagiere
ſprangen mit Rettungsgürteln in das eiſige Waſſer. Die
Rettungsboote ruderten in die Dunkelheit hinaus
und verſpürten den Strudel beim Unterſinken des Schif=
fes
kaum. Kurz vor dem Verſinken ſchoß eine Rieſen=
welle
über die Titanic und riß alles mit ſich. Dreißig
Perſonen erſtiegen ein Floß; andere, die halb erſtarrt im
Waſſer lagen, baten flehentlich um Aufnahme auf das
Floß, wurden jedoch zurückgeſtoßen, um das Floß nicht
zu gefährden. Viele Perſonen wurden von den Rettungs=
booten
aufgegriffen. Der Zeitungskorreſpondent Hurd
erklärte, er habe durch Nachfrage bei den Ueberlebenden
feſtgeſtellt, daß die Offiziere der Titanic Stunden vor=
her
von der Nähe der Eisberge Kenntnis hat=
ten
, daß aber die Geſchwindigkeit von 23 Knoten trotzdem
nicht vermindert worden ſei. Bei der Ankunft der
Carpathia kam es zu den ergreifendſten Szenen.
Zahlreiche Männer waren der Ohnmacht nahe, Frauen
ſtürzten ſich in die Arme ihrer Angehörigen. Zehn Per=
ſonen
ſind vor Erſchöpfung an Bord der Carvathia‟
geſtorben. Die zur Unterſuchung des Unglücks ein=
geſetzte
Senatskommiſſion vernahm heute den Direktor
der White Star=Line, Ismay, welcher erklärte, er ſei be=
reit
, jede Auskunft zu geben.
* New=York, 19. April. Der Augenzeuge George
Braden ſchildert das Ende des Kapitäns
Smith. Dieſer ſtand ganz allein auf dem Deck. Einmal
wurde er von einer Welle niedergeworfen; er erhob ſich
wieder. Als das Schiff ſank, wurde er wieder von einer
Welle zu Boden geriſſen und nicht mehr geſehen. Die
zur Unterſuchung des Unglücks eingeſetzte Senatskommiſ=
ſion
begab ſich nach der Ankunft der Carvathia in New=
York zum Pier der Cunard=Linie, um die Unterſuchung
zu beginnen.
* New=York, 19 April. Der Präſident der
White Star=Line, Ismay, erklärte, er werde erſt
vor der Unterſuchungskommiſſion des amerikaniſchen
Senats über den Untergang der Titanic ausſagen. Die
vier geretteten Offiziere wurden für die Nacht auf den
Redſtar=Dampfer Lapland gebracht. Sie erklärten, ſie
hätten Ordre, nur vor der Senatskommiſſion auszu=
ſagen
. Präſident Taft befahl, alle Flaggen auf Halb=
maſt
zu ſetzen.
* New=York 19. April. Die Geſamtliſte
der Toten einſchließlich der in den Rettungsbooten
und auf der Carpathia Geſtorbenen, wird mit 1601
angegeben.

Der italieniſch=türkiſche Krieg.

* Konſtantinopel, 18. April. Die proviſo=
riſche
Kammer nahm unter lebhaftem Beifall den
Vorſchlag des Präſidenten an, an dte Kämpfer in Tripolis
einen Gruß zu ſenden und ihnen Erfolg zu wünſchen.

Die franzöſiſchen und die ruſſiſchen Schiffahrtsgeſellſchaf=
ten
haben bei der Pforte Einſpruch gegen die Schließ=
ung
der Dardanellen erhoben und verlangen eine
tägliche Entſchädigung von 200 Pfund.
* Konſtantinopel, 18. April. Nach ergänzeuden
Meldungen begann das Bombardement von Kun=
kale
morgens um 10½ Uhr und dauerte bis 2 Uhr nach=
mittags
. Die Forts erwiderten das Feuer heftig. Ein
italieniſches Kriegsſchiff wurde ſchwer beſchädigt. Heute
früh drangen ein italieniſches Kriegsſchiff und ein Tor=
pedoboot
in den Hafen von Marmara gegenüber der Inſel
Rhodos ein, den das Torpedoboot kurze Zeit danach wie=
der
verließ. Ueber das Bombardement von Samos mel=
det
der Wali von Smyrna: Um 5½ Uhr heute früh be=
ſchoß
ein italieniſcher Kreuzer und ein Torpedoboot die
Kaſerne und das Munitionsdepot von Vathy.
* Konſtantinopel, 18. April. Ueber die Beſchieß=
ung
der Dardanellenforts wird weiter gemeldet: Die ita=
lieniſchen
Kriegsſchiffe hätten 180 Schüſſe ab=
gegeben
, von denen einzig die Kaſerne und das Forts
Serail=Bahr beſchädigt wurden. Die Kaſernen von
Oranije und Kumkale wurden auch von Geſchoſſen erreicht,
erlitten aber keinen ernſtlichen Schaden. An Bord des
italieniſchen Kriegsſchiffes, das von den Projektilen des
Forts Oranije ſchwer beſchädigt wurde, brach Feuer aus.
* Paris 18. April. Wie die Agence Havas aus
den Dardanellen meldet, hörte die Beſchießung des
Forts durch die italieniſchen Kriegsſchiffe nachmittags
3½ Uhr auf. Das italieniſche Geſchwader dampfte wie=
der
in See. Die im Innern der Meerenge befindlichen
ſchwimmenden Minen wurden losgemacht. Die Handels=
ſchiffahrt
iſt unterbrochen.
* Waſhington, 18. April. Das Miniſterium
des Innern veröffentlicht eine Depeſche, wonach vier
große italieniſche Panzerſchiffe und 20 Tor=
pedoboote
und Torpedobootszerſtörer um 4 Uhr mor=
gens
das Feuer gegen die Feſtung Kumkale am
Eingang der Dardanellen eröffnet haben. Ein italieni=
ſches
Schiff wurde von den Türken getroffen und verließ
die Gefechtslinie. Das Feuer dauerte 3½ Stunden an,
ſodann zog ſich die italieniſche Flotte zurück. Der Mi=
niſter
des Aeußern teilte den Diplomaten dieſe Nachricht
im Parlamentsgebäude mit und fügte hinzu, die Italiener
hätten auch Samos und die Kaſerne, ſowie die Befeſtig=
ung
von Vathy bombardiert. Die Hafenpräfektur habe die
Schiffe wiſſen laſſen, daß ſie heute abend den Hafen nicht
verlaſſen dürfen.
* Wien 18. April. Der Konſtantinopeler Korre
ſpondent der Neuen Freien Preſſe hatte heute eine Unter=
redung
mit dem türkiſchen Kriegsminiſter, Mah=
mud
Schefket Paſcha, der den Angriff, der gerade am
heutigen Feſttage erfolgte, nicht bloß als unmenſchlich,
ſondern als vierten groben Fehler der Italiener verur
teilte. Die einzige Folge davon iſt, ſagte Mahmud Schef
ket Paſcha, daß wir das Fahrwaſſer der Dardanellen ſo=
fort
durch Seeminen geſperrt haben. Wer weiß, auf wie
lange Den Schaden haben leider die neutrale Schiffahrt
und der Handel zu tragen.
* Konſtantinopel, 18. April. Die Pforte gibt
offiziell bekannt, daß die Durchfahrt durch die Dar=
danellen
durch Minen für alle Schiffe geſchloſſen
iſt. Dieſe Nachricht hat in der Stadt große Erregung her=
vorgerufen
. An der Börſe trat im erſten Augenblick eine
ſtarke Baiſſe ein, die aber auf die Nachricht von der Be=
endigung
des Bombardements wieder nachließ,
* Konſtantinopel, 18. April. (Amtlich.) Noch
nicht veröffentlichte Nachrichten der Pforte beſagen, daß
ein beſchädigtes italieniſches Kriegsſchiff
ſich mit Hilfe anderer Schiffe bis nach Tenedos fortſchlep=
pen
konnte, wo es auf ſeichtem Grund feſtgeriet. Später
zog ſich der Hauptteil der Flotte auf Lemnos zurück, er=
ſchien
dann vor Kumkale, um die Beſchießung wieder auf=
zunehmen
. Nachrichten hierüber ſtehen noch aus. Ein
Kabel ſoll zerſchnitten ſein und nur ein Kabel der Regie=
rung
zur Verfügung ſtehen. In Kreiſen der Pforte be=
fürchtet
man einen nächtlichen Angriff auf die Dardanel=
len
. Morgen wird ein außerordentlicher Miniſterrat ab=
gehalten
werden, in dem über die Ausweiſung der Italie=
ner
aus Konſtantinopel beraten werden ſoll. Es heißt,
daß die Meinung der Miniſter geteilt iſt.
* Rom. 19. April. Die Blätter heben hervor, daß
die angekündigte Aktion gaſtern ſtaufand, obſchon
die Beſtätigung ausſteht. Der Eindruck iſt ein ſehr leb=
hafter
und günſtiger. Meſſagero ſagt: Italien beant=
wortete
das Non poſſumus der türkiſchen Thronrede mit
einer eindrucksvollen Manifeſtation in den türkiſchen Ge=
wäſſern
. Italien wollte unmittelbar die unverſöhnliche
Thronrede des Sultans beantworten, um Europa zu zei=
gen
, daß der Kalif nicht nur in Libyen die Souveränität
nicht ſchützen kann, ſondern ſie ſogar an der Küſte des euro=
päiſchen
und des aſiatiſchen Reiches erſchüttert iſt. Po=
polo
Romano ſchreibt: Man wird nicht ſagen können,
daß Italien nicht alle Rückſichten auf den Sultan und
die Mächte genommen habe, bevor es zu dieſer äußerſten
Maßnahme griff.
* Rom. 19. April. Die Nachricht, daß bei der Flot=
tenmanifgſtation
im Aegäiſchen Meer ein italienr=
ſches
Schiff beſchädigt worden ſei, wird amtlich
aufs ſchärfſte dementiert.
* Konſtantinopel, 19. April. Der Kriegs=
miniſtier
und der Marineminiſter verbrachten
den größten Teil der Nacht in ihrem Bureau. Bis Mit=
ternacht
iſt kein neuer Zwiſchenfall gemeldet worden.
Sicheren Informationen zufolge iſt bis Mitternacht kein
Kabel im Archipel beſchädigt worden. Tanin glaubt, die
Regierung werde mit der Ausweiſung der Italiener
24 Stunden warten. Wenn ſich der Angriff wiederholen
ſollte, werde die Regierung die Ausweiſung aller Ita=
liener
aus Konſtantinopel beſchließen.
* Konſtantinopel. 19. April. Das Kriegs=
miniſterium
teilt offiziell mit: 24 italieniſche
Kriegsſchiffffe wurden geſtern auf der Höhe von
Lemnos geſichtet Heute früh 5 Uhr gingen ein feind=
licher
Kreuzer und ein Torpedoboot gegen Samos vor
und bombardierten ohne eine Mitteilung die Kaſerne.
Um 6 Uhr erſchienen ein Kreuzer und ein Torpedoboot
an der aſiatiſchen Küſte, öſtlich von Rhodos und be=
ſchlagnahmten
eine dem Khedive gehörige Jacht. Der
Kreuzer ankerte vor dem Hafen von Rhodos, das Tor=
pedoboot
durchſchnitt das Kabel. Acht Kriegsſchiffe er=
ſchienen
am Eingang der Dardanellen und eröffneten
11,45 Uhr das Bombardement auf die Forts, die das
Feuer erwiderten. Der Feind ſandte 150 Geſchoſſe gegen
das Forts Oranie, 8 gegen Kumkaleſi, 12 gegen Seddil=
bohr
. Kein Geſchoß traff kein Soldat von denen, die an
dem Kampfe teilnahmen, wurde getötet oder verwundet
Der Schlafſaal der Kaſerne des Forts Oranje wurde
durch ein Geſchoß zum Einſturz gebracht. In den Schlaf=
ſälen
der Kaſernen von Kumkaleſi und Seddilbohr wurde

[ ][  ][ ]

ein Soldat getötet, ein anderer verwundet. Ein Geſchoß
des Forts Ertogroul traf ein feindliches Kriegsſchiff und
zwang es, ſich zurückzuziehen. Die Bevölkerung iſt
ruhig.
* Konſtantinopel, 19. April. Die türkiſchen
Blätter erklären allgemein, das Bombardement
der Dardanellen werde die Türkei nicht einſchüch=
tern
und an der Antwort auf den Schritt der Mächte
nichts ändern. Jeni Gazetta ſagt: Entwender wird der
Feind aus Tripolis verjagt, oder alle Ottomanen werden
dem Beiſpiel der Kämpfer von Tripolis, bis zum letzten
Blutstropfen auszuharren, nachahmen. Tanin ſchreibt:
Alle Ottomanen ſind entſchloſſen, auch nicht einen Zoll
breit von Tripolis abzutreten.

Der Aufruhr in Fez.

* Paris 18. April. Aus Fez wird von heute gemel=
det
: Der Kampf hat heute morgen in den Straßen
von Fez von neuem begonnen und iſt bis zur Stunde
noch nicht beendet. Mehrere Franzoſen wurden verwun=
det
. Das Telegraphenbureau hatte einen heftigen Angriff
auszuhalten, die Beamten verteidigten ſich tapfer. Man
rechnet darauf, daß die erſten Truppenverſtärkungen ſchon
morgen eintreffen und daß es ſodann möglich ſein wird,
des Aufſtandes Herr zu werden. Eine Anzahl der Mit=
glieder
der franzöſiſchen Kolonie, ſowie die Sonderbericht=
erſtatter
der franzöſiſchen Preſſe flüchteten in das fran=
zöſiſche
Konſulat, in den Palaſt des Sultans, in das dem
Geſandten Regnault zur Verfügung geſtellte Haus, ſowie
in die Wohnung des Arztes Dr. Fametans. Die Konſuln
von Deutſchland und England ſind mit ihren Familien in
ihren Häuſern geblieben. Der franzöſiſche Konſul befindet
ſich in der Telefunkenſtation. Ein Beamter der letzteren
namens Revous wurde leicht verwundet und mußte ins
Krankenhaus gebracht werden.
* Paris, 18. April. Eine Note der Agence Hävas
beſagt: General Moinier hat Truppen aus Caſa=
blanca
nach Mekines beordert, die die nach Fez abgegänge=
nen
Truppen erſetzen ſollen. Kriegsminiſter Millerand
hat Moinier erſucht, ihm ſeine Meinung über eventuelle
Truppenſendungen nach Marokko mitzuteilen-
Eine weitere Note der Agence Havas beſagt, Frankreich
verfügt in Marokko über 20000 Mann. 6000 Mann be=
finden
ſich in der Gegend von Mekines und Fez 3200
Mann, nämlich die Kolonne Ditte, 100 Kilometer von Fez
entfernt, und 11000 Mann im Gebiet von Rabat. Die
ſcherifiſchen Truppen beſtehen aus 6000 Mann, die von
Franzöſiſchen Offizieren befehligt werden.
* Tanger 18. April. Die Meldungen aus Fez
ſind ſpärlich und widerſprechen d. Nach einigen
Berichten war es heute ruhiger, nach anderen hat ſich die
Lage verſchärft Die Bewegung begann unter der Infan=
terie
und griff dann auf die anderen Truppengattungen
mit Ausnahme der Genietruppen über. Die Stadtteile, in
denen die Unruhen ausbrachen, werden von dem Pöbel
bewohnt, der die Kaufläden zu plündern begann und auch
einige Häuſer der Europäer angriff. Die Geſandtſchaften
und die Konſulate ſind unverſehrt, die Vertreter auswär=
tiger
Zeitungen wohlbehalten. Das Stadtviertel, in dem
die franzöſiſche Reſidentur liegt, ſcheint wenig Gefahr zu
laufen, denn es iſt von Truppen beſetzt, aber der Sultan
iſt in ſeinem Palaſt mit mehreren Franzoſen eingeſchloſſen
und wird von den Meuterern belagert. Das Gewehr=
feuer
zwiſchen den franzöſiſchen Truppen und den Meute=
rern
dauert fort. Mehrere Soldaten wurden getötet.
Unter ihnen einige Offiziere, Unteroffiziere und Inſtruk=
tionsoffiziere
. Drei Bataillone ſind bereits in Mekines
eingetroffen Die Bewegung hat die umwohnenden
Stämme bisher nicht berührt.
* Tanger, 18. April. Die meuternden Trup=
pen
hatten ſogleich die Wälle nach der Seite von Babha=
did
beſetzt um den franzöſiſchen Truppen der Garniſon
von Dardebiagh das Eindringen in die Stadt zu verhin=
dern
. Aber die Franzoſen drangen in die Stadt und be=
ſetzten
mehrere Stadtteile, unter anderem den, in welchem
der franzöſiſche Geſandte wohnt. Die Aufrührer wandten
ſich dann nach dem Stadtteil, in welchem die ſcherifiſchen
Telegraphenbeamten wohnen und töteten drei davon.
Man fürchtet, daß noch andere den Meuterern zum Opfer
gefallen ſind, namentlich in dem Stadtteil, wo die Kauf=
leute
ihre Läden und Wohnungen haben. Die Vertreter
der Zeitungen und zahlreiche andere Franzoſen flüchteten
in die Reſidentur; die Aerzte der Militärmiſſion befinden
ſich im Palaſt des Sultans. Die Paſchas von Fez=Djedid
und Fez=Bali ſind bemüht, die Ruhe wiederherzuſtellen.
* Paris 18. April. Der Miniſter des
Aeußern erhielt von dem Geſandten Regnault De=
peſchen
, in denen beſtätigt wird, daß die Meuterei der
ſcherifiſchen Soldaten auf ſämtliche Truppengattungen,
ausgenommen die Genietruppen, übergriff. Ein halbes
Bataillon franzöſiſcher Truppen aus Dadebiagh leiſtete an
den Toren der Stadt Widerſtand. Drei Kompagnien konn=
ten
nach hartnäckigem Kampfe in die Stadt eindringen.
Die Meuterer wurden von einem Teile der muſelmani=
ſchen
Bevölkerung unterſtützt. Die franzöſiſchen Truppen
verſuchten zunächſt die in den aufſtändiſchen Stadtteilen
eingeſchloſſenen Europäer zu befreien. In der Stadt kam
es zu Mord und Plünderung. Der Sultan iſt in ſeinem
Palaſt eingeſchloſſen und wird nur von dem Ge=
ſinde
und ſeiner ſchwarzen Leibwache beſchützt. Der Sul=
tan
und der Maghſen leiſten den franzöſiſchen Behörden
nach beſten Kräften Beiſtand. Gegenſtand ernſter Beun=
ruhigung
iſt das Vorhandenſein eines bedeutenden Be=
ſtandes
an Kartätſchen im ſcherifiſchen Arſenal, das an den
Palaſt des Sultans ſtößt. Die Meuterei wird auf
eine Verſchwörung zurückgeführt, über die die Aufrührer
Briefe an die Stämme geſandt haben ſollen. Die fran=
zöſiſche
Geſandtſchaft und das Perſonal des Konſulats
iſt wohlbehalten. Das Telegraphengebäude wurde von
den Aufſtändiſchen angegriffen. Drei Telegraphenbeamte
wurden getötet, einer verwundet. Das letzte Telegramm
des Geſandten Regnault iſt vom 18. April datiert und be=
ſagt
, die Nacht iſt ruhig verlaufen, doch heute morgen be=
gann
das Gewehrfeuer wieder.
* Paris 19. April. Ueber den Aufſtand in Fez
werden aus Tanger noch folgende Einzelheiten gemeldet:
Unter den Opfern der Revolte befinden ſich auch vier euro=
päiſche
Ziviliſten und alle Telegraphenbeamten, von denen
drei getötet und einer verwundet wurde. Sie wurden in
ihrer Wohnung und nicht wie es urſprünglich hieß, im
Telegraphenamt überfallen. Dies zeigt, daß die Auf=
ſtändiſchen
den Befehlen eines Rädelsführers gehorcht
haben, der Fez von der Außenwelt abſchneiden und die Ab=
ſendung
von Hilfe verhindern wollte. Das Gerücht, daß
die Zweiganſtalt des Credit Lyonais und das Hotel Fran=
caiſe
geplündert worden ſeien, hat bisher keine Beſtätig=
ung
gefunden. Der Forſchungsreiſende Marquis de Se=
denſac
, der an der Spitze einer Miſſion im Auftrage der

franzöſiſch=marokkaniſchen Geſellſchaft nach dem Innern
Marokkos abgehen ſollte, telegraphiert aus Tanger dem
Echo de Paris: Der Aufſtand zeige, wie falſch die Orga=
niſierung
der ſcherifiſchen Truppen iſt, wonach 250 Mann
unter dem Befehl von nur zwei franzöſiſchen Offizieren
und zwei franzöſiſchen Unteroffizieren ſtehen. Dazu kam
noch ein anderer ſchwerer Fehler: Die Reiſe des Sultans
nach Rabat und Paris, in der die Eingeborenen nur eine
ſchmachvolle Flucht erblicken konnten. Wie aus Tanger
ferner gemeldet wird, wurde eine aus den Paſtoren Go=
dart
, Krantz und Lecocg beſtehende Miſſion der Société
Generale du Marroc, die am Montag von Tanger nach
Fez abgereiſt iſt, von der franzöſiſchen Geſandtſchaft
durch Eilboten und Funkentelegramme aufgefordert, um=
zukehren
. Die gegenwärtig in Marokko befindlichen Streit=
kräfte
ſind etwa 40000 Mann ſtark, wozu noch etwa 12 000
ſcherifiſche unter dem Befehl des Generals Brulard und
des Oberleutnants Mangin ſtehenden Soldaten kommen.
* Paris, 19. April. Die meiſten Blätter faſſen die
durch den Aufſtand in Fez geſchaffene Lage als
ſehr ernſt auf. Der Eclair meint: Trotz aller ſchönen
Phraſen werden wir wohl endlich einſehen, daß wir ge=
zwungen
ſind, Marokko nunmehr wirklich mit Waffen=
gewalt
zu erobern. Die Eingeborenen haben für alle die
Machenſchaften, mit denen wir nur uns ſelbſt getäuſcht
haben, kein Verſtändnis Unſere Armee allein wird das
letzte Wort haben. Jaureés ſchreibt in der Humanite
Unſere wucherige und brutale Politik hat Mulay Hafid
ins Verderben geſtürzt. Er iſt für die ſelbſtbewußten
Marokkaner, nur der Verräter, der ſein Volk verkauft hat.
Das alles war unvermeidlich Es iſt die notgedrungene
Folge der begangenen Fehler, die Strafe für die ge=
tanenen
Verbrechen Der Rappell ſagt, der blutige Aufſtand
von Fez iſt das Ergebnis der unverzeihlichen Langſamkeit,
mit der das Protektorat eingerichtet wurde. Seit dem 4.
November v. J. hatte Frankreich freie Hand und es hat in
Marokko nichts getan, um ſeine Autorität zu ſichern.
* Tanger 18. April. Nach hier eingetroffenen
Nachrichten wird der Sultan im Palaſt in Fez durch
Meuterer belagert. Mehrere Inſtruktionsoffiziere und
Inſtruktionsunteroffiziere wurden getötet. Die Geſandt=
ſchaften
und Konſulate ſind unverſehrt. Der Kampf
dauert an. Ein Teil der Hilfstruppen aus Mekines iſt
hier angekomen.

Luftfahrt.

* Ein Flugzeugzelt=Wettbewerb beim
2. Deutſchen Zuverläſſigkeitsffling. Den
Aeroplan=Zeltbau wollen die Veranſtalter des 2. Deut=
ſchen
Zuverläſſigkeitsfluges fördern. Eine große Schwie=
rigkeit
bietet bei Ueberland=Wettbewerben die Unterbrin=
gungsfrage
für Flugzeuge. Vorläufig exiſtieren noch
nicht genügend Flugplätze mit Schuppen. Es wird auch
nicht möglich ſein, für große Konkurrenzen, wie es bei=
ſpielsweiſe
der Zuverläſſigkeitsflug am Oberrhein iſt, an
dem 19 Flieger teilnehmen, an allen Etappen die nöti=
gen
Zelte während der ganzen Flugkonkurrenz bereit
zu halten. Man weiß vielmehr die Zelte jedesmal nach
Beendigung des Etappenfluges ſchnell abbrechen, weiter
transportieren und wieder aufbauen. Ganz beſonderes
Intereſſe hat auch das Militär für derartige Zelte, die
im Manöver und im Kriege ſchnell von Ort zu Ort ge=
ſchafft
werden können. Beſondere Sorgfältigkekt muß
aber auch der Feſtigkeit der Zelte, die eventuell einen
Sturm aushalten müſſen, gezollt werden. Es kann ſonſt
paſſieren, daß ſie ſamt ihrem koſtbaren Inhalt zerſtört
werden, wie dies erſt kürzlich auf einem Flugſelde bei
Berlin vorgekommen iſt. Die näheren Bedingungen über
dieſen wichtigen Wettbewerb ſollen in nächſter Zeit aus=
geſchrieben
werden. Die Intereſſenten ſeien ſchon jetzt
hierauf aufmerkſam gemacht.
sr. Der neueſte Parſeval=Luftkreuzer
P. L. 13 der erſt kürzlich eine erfolgreiche Schnellig=
keitsprüfung
ausführte, bei der der Ballon eine Eigen=
geſchwindigkeil
von 18,4 Sekunden=Metern entwickelte,
führte am Donnerstag früh von Bitterfeld aus einen
Höhenflug aus und zwar unter Führung von Oberleut=
nant
Stelling. Im ganzen nahmen 7 Perſonen an
der Fahrt teil, darunter zwei Vertreter der japaniſchen
Regieruna, für die das Luftſchiff beſtimmt iſt. Es wurde
in 25 Minuten eine Höhe von 1300 Metern erreicht. Das
Schiff iſt 8000 Kubikmeter groß und mit zwei Maybach=
Motoren von 150 PS. ausgerüſtet.
Zürich, 19. April. Der ſchweizeriſche Pilot
Bluns ſtürzte bei der Bewerbung um den Dauerpreis
des Oſtſchweizeriſchen Luftſchifferverbandes aus 30 Me=
ter
Höhe ab. Die Maſchine wurde total zertrümmert,
der Fliager ſchwer verletzt.

Vermiſchtes.

Der Verband deutſcher und öſterrei=
chiſcher
Eiſenbahnbeamten=Vereine hält
auch dieſes Jahr wieder und zwar diesmal in Dres=
den
die beiden letzten waren in Stuttgart einen
ſehr beachtenswerten dreiwöchentlichen Kurſus großan=
gelegter
Fortbildungs=Vorleſungen ab, zu welchem ſich
zahlreiche Eiſenbahn=Beamte aus Baden, Bayern, Würt=
temberg
, Sachſen und Oeſterreich, zum großen Teil von
ihren Verwaltungsdirektionen abgeordnet, mit dem 10.
April beginnend, zu ernſter Studien= und Fortbildungs=
arbeit
auf 3 Wochen zuſammen fanden. Das Arrangement
liegt in den Händen des Vereins der Beamten der Kgl.
Sächſ. Staatseiſenbahnen, Sitz Dresden, und ſind täglich
durchſchnittlich 4 Vorleſungen zu beſuchen, die vorwiegend
im Generaldirektionsgebäude der Kgl. Sächſ. Staatsbah=
nen
ſtattfinden. An dieſe ſchließen ſich noch intereſſante
örtliche Beſichtigungen, private Durcharbeitungen uſw.
Als Vortragende kommen namhafte ſächſiſche Fachmänner
in Betracht. Die Beſtrebungen, die bisher aus eigener
Initiative und auf eigene Verbandskoſten für die Teil=
nehmer
ſpeſenfrei geſchahen, erhielten mit 1912 beginnend
von Sachſen, Baden und Württemberg auch finanzielle
Unterſtützung ihrer leitenden Verwaltungsbehörde.
DieneueſteStatiſtik über die deutſchen
evangeliſchen Miſſionen (nach dem Stande von
Ende 1910) findet ſich wieder in dem Jahrbuche der ſäch=
ſiſchen
Miſſionskonferenz für das Jahr 1912. Nach ihren
zuverläſſigen Angaben betrug damals die Zahl der Haupt=
ſtationen
692, der Nebenſtationen 3317, der ordinierten
Miſſionare 938, der Miſſionsärzte 21, der ſonſtigen Laien=
miſſionare
221, der Miſſionsſchweſtern 202, der ordinierten
Eingeborenen 230, der übrigen beſoldeten eingeborenen
Gehilfen 8586, der getauften Heidenchriſten 593359 (davon
im Jahre 1910 getauft 22152), der Taufbewerber 50785.
Schulen gab es 3526 (darunter 58 Seminare) mit 179591
Schülern. Die Einnahmen i; der Heimat betrugen

8 306 557 Mark, auf den Miſſionsfeldern 2353804 Mark,
die Ausgaben 10 666 763 Mark.
Kaufmanns=Grholungsheime. Am
Sonntag, den 28. April, vormittags 11 Uhr, wird einige
Minuten von der Station Chauſſeehaus entfernt bei
Wiesbaden die feierliche Grundſteinlegung des dritten
Kaufmanns=Erholungsheimes ſtattfinden. Gleichzeitig wird=
mitgeteilt
, daß am 12. Mai d. J. in Misdroy an der Oſts
ſee die feierliche Einweihung und Eröffnung des Oſtſee= ſtattfinden wird.

Literariſches.

& Handbuch der Malerei von Karl Rupp,
Profeſſor an der Münchener Akademie, reich illuſtriert
(Verlag J. J. Weber Leipzig, Leinenband 3 Mark). Das
vorliegende Buch enthält in kurzer verſtändlicher Faſſung
alles, was im Bereich der ausübenden Malerei zu wiſſen
von Wert iſt. Es führt den Studierenden ein in das
innerſte Weſen der Zeichnung auf figürlichem wie auf
landſchaftlichem Gebiet, dann in die Arten und den Ges
brauch der verſchiedenen Techniken der Mulerci, vor allem
der Behandlung der Technik in Oel, Aquarell und Paſtell=
farben
, ſowie der Raffaellifarbſtifte. Auch die mechaniſchen
Hilfsmittel, deren ſich ſelbſt viele Meiſter der Kunſt mit
Nutzen und Verſtändnis zu bedienen nicht verſchmähen,
finden darin einen Hinweis und ein erklärendes Wort,
Die Notwendigkeit des Erſcheinens einer fünften Aufs
lage dieſes Werkchens iſt der beſte Beweis für die Bes
liebtheit, deren es ſich von der erſten Auflage an zuers
freuen hatte.
Unſere lieben Feinde. Pariſer Bilder
und Geſchichten von Paul Block. (Concordia Deutſche
Verlaganſtalt, G. m. b. H. in Berlin SW. 68). 3 Mark
Geb. 4 Mark. Das allgemeine Intereſſe, das jedem neus
erſcheinenden Buche über Paris und die Franzoſen bei uns
entgegengebracht wird, iſt beſonders erfreulich, wenn ſie
wie in dieſem Falle, einem im Inhalt wertvollen, in der
Form entzückenden Buche gilt. Paul Block war mehrete
Jahre Korroſpondent des Berliner Tagehlatts in Paris=
Man kennt ſeine Art, iſt mit der heiteren Weltweisheit
vertraut, mit der er alle Erſcheinungen des täglichen Le=
bens
umfaßt und in ihrem Weſen zu verſtehen und zu
erklären ſucht. Ihm iſt, wie dem echten Dichter, nichts
ſo klein und unſcheinbar, als daß es nicht irgendwie als
Symbol für große Lebensdinge gelten könnte. Deshalb
haben ſeine Skizzen. die an Ereigniſſe der Zeit anknüpfen,
ja flüchtige Tagesgeſchehniſſe zum Gegenſtand haben. un=
abhängia
davon eine dauernde ſelbſtändige Bedeutunge
Dieſes Buch ſtellt für ſich allein eine kleine Romanbiblios
thek dar, umfaßt eine ganze Welt, in der auch die hohe
Politik neueſter Marke nicht fehlt.
Kavakami. Der europaiſche Krieg
1913. 2 Mark ord., 1,50 Mark no., 1,35 Mark bar. Ver= von Paul Baumann. Charkottenburgc
Wilmersdorfer Straße 96/97. Dieſes bedeutende Buch
enthält nicht eines Romanſchreibers vage Phantaſtereien.
Es iſt vielmehr ein reifes, ernſt zu nehmendes Werk, dem
der Verfaſſer eine auf Grund der heutigen politiſchen
Lage durchaus mögliche Staatenkonſtellation zugrunde
legt. Die kühnen, aber durchaus wahrſcheinlichen ſtra=
tegiſchen
Kombinationen des in hohem Grade ſachkuns
digen Verfaſſers werden in militäriſchen Kreiſen großes
Aufſehen erregen und jedem Fachmann das allergrößte
Intereſſe abzwingen. Aber auch jeder Laie wird die
packende Detailmalerei der männermordenden Schlachten
mit atemloſer Spannung verfolgen. Gleichzeitig werden
auch die übrigen Kriegsſchauplätze in Norditalien und
im Elſaß geſchildert. Wie auf dem Kaulbachſchen Fresko=
bilde
in der Hunnenſchlacht wird in den Lüften gekämpft,
aber nicht von Geiſtern, ſondern Zeppelinkreuzer tragen
grauſige Zerſtörung in die engliſchen Docks. Dem in
edler Sprache gehaltenen Buche liegt eine tiefe ethiſche
Idee zugrunde, die es auch jedem Friedensfreunde zu
einem wertvollen Mittel zur Förderung ſeines Zweckes
machen dürfte.

Verkehrsverein Darmſtadt.

St. Darmſtadt, 20. April,
Der Verkehrsverein Darmſtadt hielt geſtern abend im
Fürſtenſaal hierſelbſt ſeine Hauptverſammlung=
ab
, die zahlreich beſucht war. Den Vorſitz führte Herk
Stadtv. Stemmer, der die Verſammlung gegen 9 Uhr
eröffnete und die Erſchienenen herzlichſt begrüßte. Ins=
beſondere
galt ſein Willkommensgruß den Herren Staatss
miniſter Ewald, Exzellenz, Finanzminiſter Braun,
zellenz, Geheimerat Beſt, in Vertretung Sr. Exzellenz von
Hombergk, Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing, Stadtkom=
mandant
von Randow, Provinzialdirektor Geheimergt
Fey, Geh. Oberforſtrat Dr. Walther. Geh. Oberfinanzrat
Dr. Fuchs, Geh. Oberfinanzrat Dr. Rohde, Bürger=
meiſter
Mueller, Beigeordneter Ekert, Geh. Baurat Roetel=
mann
, Regierungsrat Gennes, Polizeiamtmann Lauten=
ſchläger
, Regierungsrat Mettegang, Regierungsrat
Schneider, Hofbuchdruckereibeſitzer Wittich, als Vertreten
der Handelskamer, Hofmarſchall Frhr. von Ungern= Stern=
berg
, Miniſterialrat Dr. Kratz, Miniſterialrat Hölzingen
Beigeordneter Jäger, Geheimerat Römheld,
Nach kurzem Auszug aus dem Jahresbericht, den wil
bereits mitgeteilt haben, nahm der Vorſitzende wiederholt
Gelegenheit, den Herren Oberbürgermeiſter Dr. Gläſ
ſing und Geheimen Baurat Rötelmann Dank aus=
zuſprechen
für das Zuſtandekommen der Heſſiſchen Eiſen=
bahn
=Aktiengeſellſchaft, von der der Verkehrsverein gleich
wie vom neuen Bahnhof viel für den Verkehr der Stad
Darmſtadt erwarte. Beſonders empfehlend wies Redner
wiederum auf das demnächſt wieder neu erſcheinende
Darmſtädter Fahrplanbuch hin, das tatſächlich
in ſeiner Art einzig ſei und von keinem anderen Kursbuch
erreicht wird inbetreff der leichten Auffindbarkeit der Ang
kunfts= und Anſchlußzeiten auf allen größeren Strecken=
Die Regelung des Verkaufs der Hoftheaterkarten habe ſich
gut bewährt, wenn auch dieſe Frage noch nicht reſtlos ge=
löſt
iſt. Den Kaſſenbericht erſtattete Herr Stadtva
Ramdohr. Die Einnahmen betrugen 6443 Mark, die
Ausgaben 5998 Mark, ſo daß ein Kaſſenüberſchuß von
444,93 Mark verbleibt. Die Rechnung iſt gevrüft und
wird für gut befunden und dem Rechner Entlaſtung er=
teilt
. Der Voranſchlag balanziert mit 9400 Mark
und wird gutgeheißen. Es folgt Vorſtandswahl
Auf Vorſchlag des zweiten Vorſitzenden Herrn Land=
tagsabgeordneten
Dr. Oſann wird Herr Stadtv,
Stemmer unter lebhaftem Beifall wiedergewählt.
Herr Dr. Oſann ſpricht dem Wiedergewählten herzl. Dank
für ſeine erſprießl’he Tätigkeit aus. Herr Stemmer
dankt für das erwieſene Vertrauen und ſpricht namens
des Vereins Dank aus für Unterſtützung der Vereinsbe=
ſtrebungen
: Dem Hohen Protektor des Vereins S. K. H.
dem Großherzog für die vielen Beweiſe des Wohlwol=

[ ][  ][ ]

lens, dem Staatsminiſterium, dem Miniſterium der
Finanzen, dem Miniſterium des Innern, der Kabinetts=
direktion
, dem Hofmarſchallamt, dem Herrn Oberbürger=
meiſter
und der Stadtverordnetenverſammlung, der Kai=
ſerlichen
Oberpoſtdirektion, dem Großh. Kreisamt, dem
Großh. Polizeiamt, der Eiſenbahndirektion Mainz und
dem hieſigen Bahnhofsvorſtande. Ganz beſonderen Dank
der hieſigen Preſſe für die jederzeit freudige und tat=
kräftige
Unterſtützung unſerer Beſtrebungen. Es folgt
Erganzungswahl des Vorſtandes. Aus
demſelben ſcheiden aus die Herren: Rentner E. Becker
Rechtsanwalt Dr. Hoffmann II., Kammerherr Freiherr
von Oetinger, Architekt Karl Schembs und Profeſſor
Dr.=Ing. Vetterlein. Die Herren ſind für das laufende
Jahr ſatzungsgemäß nicht wieder wählbar. Es werden
gewählt die Herren: Regierungsrat von Bechtold, Kauf=
mann
Finkenwirth, Rentner Nachtigall, Stadtv. Sames
und Kaufmann Otto Wolff.
Darauf erhält Herr Profeſſor Pützer das Wort zu
ſeinem Vortrag über:
Den Jubiläumsbrunnen
des Verkehrsvereins und über den neuen
Hauptbahnhof.
Redner verbreitete ſich zunächſt über die Beſchaffen=
heit
der gegenwärtigen Bahnhofsanlagen, die für den
modernen Reiſeverkehr längſt unzulänglich geworden
ſind. Der Main=Neckar=Bahnhof und der Ludwigsbahn=
hof
ſtellen die beiden alten Typen von Bahnhofsanlagen
dar; der eine Durchgangsbahnhof mit Zugängen
in Schienenhöhe, der andere eine Kopfſtation. Die
Vervollkommnungen im ganzen Eiſenbahnweſen, das
Streben nach größerer Sicherheit für die Züge und das
Publikum, läßt bei größeren Bahnhofsanlagen Zugänge
zu den Zügen über andere Gleiſe (wie beim Main=Neckar=
Bahnhof) nicht mehr zu; man verlangt, daß die Reiſen=
den
zu ihrem Zug gelangen, ohne andere Gleiſe zu über=
ſchreiten
. Daher auch die vielen Umbauten an kleinen
Bahnhöfen: Guſtavsburg, Bensheim, Bickenbach, God=
delau
uſw. Die Kopfbahnhöfe ſind dem Eiſenbahnbe=
trieb
unerwünſcht, da die Zugrichtung gewechſelt werden
muß, die Maſchine umgeſtellt, daher längerer
Aufenthalt und ungenügende Ausnutzung der Lokomo=
tiven
, wenn ſolche Bahnhöfe zu ſchnell aufeinander fol=
gen
. Sonſt ſind dieſe für die Reiſenden beſonders über
ſichtlich. Eine Idealanlage ſolcher Art iſt Frankfurt. Da
Heidelberg ſchon wieder Kopfſtation hat, ſo war für
Darmſtadt eine ſolche ausgeſchloſſen. Auch
durch die Linienführung war der Durchgangsbahnhof
gegeben.
Hier ſollen nur die Anlagen berührt werden, die den
Reiſenden zugänglich ſind, alſo: Empfangsgebäude und
Bahnſteighalle. Dieſe beiden Anlagen beſtimmen zuſam=
men
das architektoniſche Bild, wie es am Bahnhofsplatz
in die Erſcheinung tritt. Auch hier ergeben ſich aus den
örtlichen Verhältniſſen heraus verſchiedene Erſcheinungs
formen, und zwar durch die Verſchiedenheit in der Höhen=
lage
des Empfangsgebäudes zur Bahnſteighalle. Es
liegen entweder Empfangsgebäude und Halle (Geleiſe
auf gleicher Höhe (Mainz, Worms, Mannheim). Das
Publikum wird dann zu den einzelnen Bahnſteigen durch
Tunnels geführt, muß alſo zunächſt eine Treppe hin
unter, dann eine hinauf. Das iſt unvorteilhaft für Stra=
ßen
, wenn ebenes Gelände vorhanden iſt. Oder das
Empfangsgebäude liegt tief, die Bahnſteighalle hoch
(Mainz Mannheim), ſo daß die Geleiſe die nächſtliegen=
den
ſtädtiſchen=Straßen durchlaſſen. (Koblenz, Köln.)
Die Reiſenden müſſen dann eine Treppe hochſteigen, der
tunnelartige Gang bleibt. Daher iſt in beiden Fällen der
Ueberblick für den Reiſenden geſtört; ſie ſehen in dem
Gang ihren Zug nicht. Das iſt beſonders unangenehm
wenn die Züge nicht ſtets vom ſelben Geleiſe abfahren:
ebenſo, wenn der Gang nicht genügend beleuchtet iſt
(Beides iſt in Frankfurt der Fall.) Deshalb findet man
gelegentlich auch Zugänge über den Geleiſen ( Biſchofs=
heim
). Bei der dritten Art endlich liegt das Empfangs=
gebäude
hoch, die Gleisanlagen tief. Solche Anlagen ſind
ſelten, da die örtlichen Verhältniſſe dieſes meiſt nicht ge=
ſtatten
. Sie ſind ſonſt die idealſten Anlagen. Der Ueber
blick iſt ungeſtört, die Straßen leicht durchzuführen, der
Lärm der Züge geſchwächt, weniger Beläſtigung durch
Rauch und Ruß. Solche Bahnhöfe ſind in Ham=
burg
und auch in Lübeck. Darmſtadt wird das Glück
haben, demnächſt gleich drei ſolcher Bahnhöfe zu beſitzen,
da ſowohl der Hauptbahnhof, als auch die Bahnhöfe
Süd und Nord nach dieſem Prinzip angelegt ſind.
Empfangsgebäude und Bahnhofshalle ſind beſtimmend
für die architektoniſche Geſtaltung der Bahnhofsanlage
Den Eindruck von einer Rieſenhalle wird man in Darm=
ſtadt
nicht haben; das liegt in der Geländegeſtaltung
begründet, und es iſt auch nicht mehr das Beſtreben der
Neuzeit, übermäßig große Hallen zu bauen. Darmſtadts
Bahnhof hat eine große Mittelhalle erhalten, die aber
wenig in die Erſcheinung fällt, weil ſie eben tiefer liegt,
ils das Empfangsgebäude. Es iſt auch nicht mehr üblich,
die Verwaltungs= und ſonſtigen Dienſträume in dem
Bahnhofsgebäude unterzubringen, wie es noch bei den
derzeitigen Bahnhöfen der Fall iſt. Das Empfangs
gebäude des neuen Bahnhofes nimmt im weſentlichen
nur auf die Schalterhallen und die beiden Warteſäle.
Daraus ergibt ſich auch, daß das Gebäude keinen monu=
nentalen
Eindruck macht. Es wäre falſch, aus irgend
velchen künſtleriſchen oder architektoniſchen Gründen
dieſen monumentalen Eindruck vorzutäuſchen durch
Turmaufbau oder große Freitreppen. Ein Bahnhofs=
gebäude
ſoll ja kein Muſeum, keine Kirche ſein, ſondern
ine Halle, in die man in größter Eile hineingeht, um ſo
chnell wie möglich wieder hinauszukommen, ein reiner
Zweckmäßigkeitsbau. Dazu ſind auch keine Rie=
entüren
nötig und keine großen Vordächer. Daß die
Türen unſeres neuen Bahnofes zu klein ſind, iſt falſch:
ieſind reichlich groß genug, um mit Zylinder und auch
nit wehendem Helmbuſch hindurchzugehen. (Heiterkeit.)
lus verkehrstechniſchen Gründen ſind ſie nur gerade ſo
troß, als der Verkehr es bedingt. Die Maße ſind be=
timmt
aufgrund langjähriger praktiſcher Erfahrungen
die Vordächer müſſen ſo niedrig wie möglich ſein, da ſie
onſt gegen Regen gar keinen Schutz bieten. Die Halle
vird auch im Innern ſo ſchlicht und einfach wie möglich
ein. EEs iſt unzweckmäßig, den Reiſenden noch mit
Urchitektur oder mit Gemälden uſw. zu beläſtigen, der
nit Zahlen und Geſchäften ſeinen Kopf ohnehin ſchon
oll genug hat. Auch die übrigen Gebäude, das Verwal=
ungsgebäude
, die Poſt uſw. werden gleich ſchlicht, ein=
ach
und zweckmäßig ſein, ſo daß in der Geſamtanlage
in durchaus einheitliches architektoniſches Bild entſteht
llle Nebengebäude ſind in der unbedingt notwendigen
zöhe gehalten, um den Eindruck des Empfangsgebäudes
ls tragendes Moment nicht zu beeinträchtigen. Wo
Glätze entſtanden, ſind dieſe mit gärtneriſchen Anlagen
erſehen.
Vor dem Fürſtenpavillon war von vornherein ein
eſonderes Schmuckſtück, ein Brunnen oder dergleichen,

vorgeſehen. Dem Verkehrsverein iſt es herzlichſt zu
danken, daß er die Errichtung dieſes Brunnens ſchon
alsbald zur Eröffnung des Bahnhofes ermöglicht. Der
Brunnen ſelbſt iſt ebenfalls ſchlicht und in ruhigen For=
men
gehalten. Belebendes Moment iſt der große ruhige
ovale Waſſerſpiegel in dem Granitbecken, aus deſſen
Mitte ſich ſäulenartig der Brunnen erhebt, der eine rei=
chere
künſtleriſche Krönung erhielt. Dieſe Idee zu dem
Brunnen ſtammt von S. K. H. dem Großherzog.
Dem Verkehrsverein gebührt herzlichſter Dank für die
Stiftung des Brunnens. (Lebhafter Beifall.)
Herr Regierungsrat Mettegang ſprach ſich auch
ſeinerſeits über die Brunnenanlage ſehr ſchmeichelhaft
aus und ließ dann an Hand der Lagepläne die Erſchie=
nenen
einen Gang durch das Hauptgebäude mit all ſeinen
Einrichtungen machen, die für den Reiſenden von Inter=
eſſe
und von Wert ſind: von den Schalterräumen zu den
Warteſälen, zu den Reſtaurationen und zurück zu den
Waſchräumen uſw., zur Fahrplanhalle, bis zu den Glei=
ſen
. Dann zum Fürſtenpavillon uſw. Der geſamten
Anlage ſprach Redner größtes Lob aus. (Lebh. Beifall.)
Der Vorſitzende ſprach den beiden Rednern
Dank aus. Er führte dann weiter aus:
Es dürfte Ihnen allen genügend bekannt ſein, welche
Erwägungen vor Jahresfriſt den Verkehrs=Verein be=
wogen
ſein Jubiläum anſtatt durch vorüberrauſchende Feſte
lieber durch eine dauernde Spende zu verewigen. Ein
Aufruf um freiwillige Beiträge zur Stiftung eines Kunſt=
werkes
fand begeiſterte Aufnahme
Bei den Beſchlüſſen über die Verwendung der Summe
beſtand im Vorſtand Einmütigkeit, daß vor allem der neue
Bahnhofsplatz Berückſichtigung finden müſſe und wollten
wir dazu beitragen den Bahnhofsplatz zu verſchönern und
den hierher kommenden Fremden ein möglichſt vorteil=
haftes
Bild unſerer Stadt zu bieten! Am wirkungsvollſten
wird aber der erſte Eindruck gleich bei der Ankunft ſein
und ſo muß denn die Hauptaufgabe der kommenden Jahre
die ſorgfältige Entwicklung der Bahnhofsverhältniſſe
werden.
Neben dieſer Sorge werden natürlich auch alle anderen
Teile der Stadt unſerer Aufmerkſamkeit unterworfen blei=
ben
und wir werden alle Beſtrebungen unterſtützen die zur
Verſchönerung beitragen wollen. Mit unſerer Jubiläums=
Stiftung wollten wir ein Vorbild aufrichten, dem wir
eine eifrige Nachfolge wünſchen. Mit ſolchen Beiträgen
einzelner Kräfte zum Wohl der Allgemeinheit wird
nur einer elementaren Pflicht Genüge getan, die uns die
Kultur auferlegt. In Zeiten ruhiger Entwicklung, in
der Sonne des Friedens vergißt der Einzelne nur zu leicht,
was er der allgemeinen Ordnung verdankt. Egoismus
und Eitelkeit blüht und der Opferſinn ſchwindet. Da kann
nicht oft genug betont werden, was jeder ſeiner Heimat
ſchuldig iſt, und daß er nicht das Recht hat, nur das
Empfangene zu genießen, ſondern daß er das Empfangene
zu verzinſen und auch ſeinerſeits zu den Kulturgütern
tätig beizutragen hat.
In dieſen Beſtrebungen wiſſen wir uns eins mit
unſerem hohen Protektor Sr. Kal. Hoheit dem Großherzog,
der uns allen das leuchtende Beiſpiel des Opferſinns vor=
lebt
, indem ſeine Hauptſorge dem Blühen der Kunſt ge=
widmet
iſt. Mit Begeiſterung hat er unſeren Plan be=
grüßt
und ihn durch hohe Worte unterſtützt. Wie eines
ſymboliſchen Ausdrucks dieſer Uebereinſtimmung der Ge=
ſinnungen
erſcheint es, daß es möglich war, den Brunnen
gerade mit dem Fürſtenpavillon in örtliche Beziehung zu
bringen. So ergänzen ſich beide in künſtleriſcher Not=
wendigkeit
: Die Achſe des Fürſtenpavillons braucht vorn
eine Betonung und der neue Brunnen braucht eine Bind=
ung
mit der rückwärtigen Bauanlage. Möge daher der
Brunnen immer unſerem Landesfürſten ſagen, daß wir
ſeine hohen Beſtrebungen mit Dankbarkeit anerkennen und
daß auch wir bemüht ſein wollen, zur Erhöhung von Kunſt
und Kultur im Heſfenlande, beſonders in Darmſtadt bei=
zutragen
.
Eine beſonders tatkräftige Unterſtützung fand die Aus=
führung
unſeres Planes durch die Eiſenbahn=Direktion,
die Großh. Kabinetts=Direktion und die Großh. Bürger=
meiſterei
. Wir danken daher dem Herrn Präſidenten Dr.
Michaelis, Herrn Regierungsrat Mettegang, Herrn Re=
gierungsrat
Dr. Schneider, Herrn Geheimerat Römheld
und Herrn Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing, welche unſere
Stiftung tatkräftig förderten. Wärmſten Dank ſagen wir
unſeren hieſigen und auswärtigen Stiftern, welche in ſo
ſchöner Weiſe ihren Bürgerſinn betätigten und hoffentlich
alle Freude an dem Brunnen haben werden. Aufrichtigen
Dank ſagen wir Herrn Profeſſor Pützer, welcher die Pläne
zu dem ſchönen Brunnen entworfen und uns in uneigen=
nütziger
Weiſe zur Verfügung geſtellt hat Mögen die Be=
ſtrebungen
des Verkehrs=Vereins vor allem bei denen An=
erkennung
finden, die dem Verein noch ferne ſtehen. Es
kann niemanden geben, der ihm feindlich geſinnt ſei.
Wenn es alſo noch recht viel Laue gibt, die ſich nicht für
uns erwärmen wollen, ſo kann dies nur an der Unkenntnis
des Segens liegen, der aus unſeren Bemühungen erwächſt
und von dem alle in Darmſtadt wohnende Vorteil haben.
Möge alſo der Brunnen ein Wahrzeichen für unſer Wir=
ken
zu Gunſten der Allgemeinheit bilden und uns recht
viel tätige und hilfsbereite Freunde zuführen, die uns erſt
das rechte, von uns erhoffte Wirken ermöglichen.
Ich übergebe hiermit den Brunnen der Eiſenbahn=
Verwaltung und der Stadtverwaltung mit dem Wunſche,
daß die Beziehungen zwiſchen derſelben und dem Verkehrs=
Verein immer gut bleiben mögen und die Eiſenbahn= Ver=
waltung
unſeren berechtigten Wünſchen auch künftig Rech=
nung
tragen möge zu Gunſten unſerer aufſtrebenden
Vaterſtadt. (Lebhafter Beifall)
Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing ſpricht namens
der Städtiſchen Verwaltung dem Verkehrs=Verein und
ſeinem Vorſitzenden den herzlichſten Dank für die Stiftung
des Brunnens aus. Er dankte ferner Herrn Profeſſor
Pützer und Herrn Regierungsrat Mettegang für die
beiden anſchaulichen Verträge, die ſchon jetzt eine freudige
Zuverſicht über die neuen Bahnhofsanlagen ausgelöſt
haben. Er übernahm dann den Brunnen in Schutz und
Verwaltung der Stadt. (Bravo!)
Herr Regierungsrat Dr. Schneider ſprach namens
der Eiſenbahndirektion Mainz die Genugtuung über die
Errichtung des Brunnens aus, der eine Zierde der gan=
zen
Anlage bilde und ſich in das Ganze ſo überaus har=
moniſch
einfüge. Die ganze Bahnhofsanlage ſei ſo hübſch
und reizvoll, daß ſie eine Anziehungskraft für jeden Rei=
ſenden
bilden wird. Die Inſchrift in dem Brunnen
werde ſtets an die ſegensreiche Tätigkeit des Verkehrs
vereins erinnern. (Beifall.)
Darauf ſchließt Stadtv. Stemmer die Verſammlung.

Letzte Nachrichten.

H. B. Berlin, 19. April. Der Kaiſer hat einige
Tage vor der Ankunft des Reichskanzlers von Bethmann
Hollweg in Korfu an der früheren Staatsſekretär im

Reichs=Kolonialamt von Lindequiſt ein in herz=
lichen
Worten gehaltenes Telegramm geſandt. Den An=
laß
dazu hat das Oſterfeſt gegeben. Der ehemalige
Staatsſekretär hat von Meran aus gedankt. Man mißt
dem kaiſerlichen Telegramm, das offenbar einen Aus=
gleich
für die eigentümliche Form der Verabſchiedung
des Staatsſekretärs ſchaffen ſollte, in politiſchen Kreiſen
eine gewiſſe Bedeutung bei.
H. B. Berlin, 19. April. Gegen das Urteil des Bres=
lauer
Konſiſtoriums gegen den Pfarrer Traub hat
der Vertreter der Anklage Berufung beim Oberkirchenrat
eingelegt. Das Urteil lautete bekanntlich auf Strafver=
ſetzung
, während der Vertreter der Anklage für eine ge=
ringere
Strafe eingetreten war.
Paris, 19. April. Bei den Nachtmanövern
der Torpedoflottille bei Cherbourg fuhr das
Torpedoboot Sabre gegen das infolge einer Maſchinen=
havarie
manövrierunfähig daliegende Torpedoboot Ya=
tagon
und beſchädigte es am Hinterteil über der Waſſer=
linig
verhältnismäßig leicht, da der Kommandant im
letzten Augenblick bei dem ſtark nebligen Wetter die Not=
ſignale
des Yatagon bemerkte und durch ein geſchicktes
Manöver die Wucht des Zuſammenſtoßes milderte.
Athen, 19. April. Hier vorliegenden Nachrichten
zufolge wurde die Inſel Ethaka von einem Erdbe=
ben
heimgeſucht. Zahlreiche Gebäude wurden zerſtört.
Die Bevölkerung kampiert im Freien.

(äßt die Gewichtszunahme der Säuglinge zu wünſchen
übrig, ſo greife man vertrauensvoll zu dem nie ver=
ſagenden
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Aus dem Geſchäftsleben.

Ein guter Rat. In kinderreichen Familien ſeufzt
die Hausfrau, wie ſchnell die teure Butter verbraucht iſt.
Sie kann aber daran ſparen, wenn ſie zum Abendeſſen
vorher eine nahrhafte Suppe gibt, die ſich heutzutage
raſch und billig mit Maggis gebrauchsfertigen Suppen
herſtellen läßt. Der Würfel zu 10 Pfg. ergibt 23 Teller,
und die reiche Sortenauswahl ermöglicht jede gewünſchte
Abwechslung. Man achte aber beim Einkauf darauf,
daß man auch wirklich Maggis Suppen erhält.

Familiennachrichten.

Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe aufrichtiger, herzlicher
Teilnahme bei dem Verluſte meiner lieben Frau,
unſerer guten Mutter, Schwiegermutter und Groß=
(9502
mutter
Frau Katharie Marauardt
geb. Vater
ſprechen wir allen Verwandten, Freunden und
Bekannten, ſowie für die troſtreichen Worte des
Herrn Pfarrer Beringer und für die zahlreichen
Blumenſpenden auf dieſem Wege unſeren tief=
gefühlteſten
Dank aus.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 20. April 1912.

[ ][  ][ ]

Statt beſonderer Anzeige.
Freunden und Bekannten die Nachricht,
daß unſere liebe Mutter
(9447
Frau
Anna Dieter
geb. Vogel
ganz unerwartet geſtorben iſt.
Die Beerdigung findet Sonnabend um
5 Uhr, vom Friedhofsportal aus, ſtatt.
Darmſtadt, den 19. April 1912.
Hermann Dieter,
Marta Dieter-Müller.

Todes-Anzeige.
Im tiefſten Schmerz machen wir Verwandten,
Freunden und teilnehmenden Bekannten die
traurige Nachricht, daß unſere innigſtgliebte,
einzige Tochter und Schweſter
(9548
Mariechen Ackermann
heute Freitag abend nach langem, qualvollem,
mit großer Geduld ertragenem Leiden im
19. Lebensjahre ſanft verſchieden iſt.
Darmſtadt, 19. April 1912.
Im Namen der tieſtrauernden Hinterbliebenen:
Adam Ackermann, Mionteur.
Die Beerdigung findet Montag, den 22. April,
nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehauſe Neue
Ireneſtraße 18 aus, ſtatt.

Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Freitags von 101 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 35 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 111 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Beſichtigung des Großh. Reſidenzſchlof=
ſes
: An jedem Wochentage von 34 Uhr; Sonntags
von 111 Uhr.

Todes-Anzeige.
Hierdurch machen wir Freunden und Be=
annten
die ſchmerzliche Mitteilung, daß es
Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unſeren
innigſtgeliebten Vater, Schwiegervater, Groß=
vater
, Bruder, Schwager und Onkel (*9983
Helln Heihrich Geeig Pahl
Obereisenbahnassistent
im Alter von 53 Jahren, 11 Monaten und
23 Tagen, von uns in die ewige Heimat ab=
zurufen
.
Im Namen
der tieftrauernd hinterlaſſenen Kinder:
Heinrich Fuhr,
Meta Reck=Fuhr,
Marie Rüthling=Fuhr.
Darmſtadt, den 19. April 1912.
Die Beerdigung findet am Samstag, 20. April,
nachmittags 3½ Uhr, von der Leichenhalle des
ſtädtiſchen Friedhofes aus, ſtatt.

Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Heute morgen verſchied nach langem, mit
Geduld getragenem Leiden unſere liebe Mutter,
Schweſter und Schwiegermutter
(9547
Frau Kath. Habermehl
Witwe des Großh. Straßenmeiſters.
Die trauernden Hinterbliebenen:
A. Habermehl,
J. Erni und Frau.
Darmſtadt, den 19. April 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag
3¼ Uhr, von der Kapelle des Friedhofes aus,
ſtatt. Einſegnung daſelbſt.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die Wetterlage hat ſich wenig verändert. Das nord=
öſtliche
Hoch beherrſcht nach wie vor unſere Witterung.
In Deutſchland war es daher heiter und trocken. Die
Morgentemperaturen liegen in der Ebene bei 10% im

Miteigebirge etwas tieſer. Auch für morgen iſt keine
erhebliche Aenderung des Wetters zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 20. April:
Zeitweiſe wolkig, trocken, warm.

Tageskalender.

Samstag, 20. April.
Hoftheater, Anfang 7 Uhr (Außer Abonnement)z
Wilhelm Tell
Schüler=Aufführungen der Klavierſchule von Frl.=
Rieger um 5 Uhr im Fürſtenſaal.
Muſikkneipe des Köſener S. C. um 8 Uhr im Saalbau=
Rezitationen=Vortragsabend von S. L. Störk
um 8½ Uhr im Hotel Heß.
Eröffnungs=Preisſchießen der Schützengeſellſchaft
Weidmanosheil im Reſt. Zum Martinsglöckchen
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Hotel Heß,
Bürgerkeller und Reſt. Metropol um 8 Uhr.
Sonntag, 21. April,
Hoftheater, Anfang 7 Uhr (Ab. D): Der Schmuck
der Madonna
Lichtbilder=Vortrag um 8¼ Uhr im Saale des
Chriſtl. Vereins junger Männer, Riegerplatz 3.,
Uebung von Jung=Darmſtadt (Zuſammenkunft
um 2¼ Uhr am Botaniſchen Garten.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Hotel Heß
Bürgerkeller und Reſtaurant Metropol um 4 und
8 Uhr. Hugenſchütz’ Felſenkeller um 4 Uhr.
Ausflug des Odenwald=Klubs nach Hirſchhorn ( Ab=
fahrt
um 6.10 Uhr)
Ausflug des deutſchen und öſterr. Alpenvereins nach
dem Groß Gerauer Park (Abfahrt um 8.12 Uhr).
Ausflug des Vogelsberger Höhenklubs nach Offenbach
(Abfahrt um 7.57 Uhr).
Ausſtellung von Marmortransparenten
im Ausſtellungsgebäude auf der Mathildenhöhe ( ge=
öffnet
von 106 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein=
u
. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 411 Uhr.
Olympia=Theater, Rheinſtr. 2, 1. Etage
Vorſtellungen von 411 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 411 Uhr
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23,
Vorſtellungen von 411 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 22. April.
Weißzeug= ꝛc. Verſteigerung um 2 Uhr im ſtädh
Pfandhaus.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 9 Uhr Bleichſtr. 10,
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 10 Uhr Wendel=
ſtadtſtraße
11.
Ackergeräte= ꝛc. Verſteigerung um 9 Uhr Gat=
diſtenſtraße
15.
Druk und Veriagt z. 6. Wilioſſe Soſbuchernchant.,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
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10
Uhe
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Kurſe vom 19. April 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.

In Proz.
Bf.
Staatspapiere.
Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,00
½ Deutſche Reichsanl. . 90,75
81,40
8
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
90,75
3½ do. Conſols .
81,10
do.
8 do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 100,20
93,00
3½
do.
84,00
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,50
do.
3½
89,20
do.
79,50
4 Hamburger Staatsanl. 100,30
j 4 Heſſ. Staatsanleihe . . 100,00
4 do. do. (unk. 1918) 100,00
89,20
do.
3½
3
78,30
do.
3 Sächſiſche Rente . . . . 80,80
4 Württemberger v. 1907 100,50
95,00
Z1
de.
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,40
1¾ Griechen v. 1887 . . 55,60
3¾ Italiener Rente .
14½ Oeſterr. Silberrente 92,60
14 do. Goldrente . . . 96,20
4 do. einheitl. Rente 89,40
3 Portug. unif. Serie I 64,80
3 do. unif. Ser. III 67,80
3 do. Spezial . . . . 10,00
5 Rumänier v. 1903 . . 101,50
4 do. v. 1890 . . 95,10
4 do. v. 1905 .
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 91,00
4 do. v. 1902 . . . . 90,00
4½ do. v. 1905 . . . . 100,30
3½ Schweden . . .
4 Serbier amort. v. 1895 85,00
4 Türk. Admin. v. 1903 84,40
4 Türk. unifiz. v. 1903 91,40
4 Ungar. Goldrente . . . 91,30
A do. Staatsrente . . . 98,75

In Proz.
5 Argentinier .
.101,10
do.
88,00
4½ Chile Gold=Anleihe . 92,50
5 Chineſ. Staatsanleihe . 100,50
4½
do.
94,60
4½ Japaner .
94,99
5 Innere Mexikaner . . . 94,70
do.
60,80
4 Gold=Mexikanerv. 1904 89,30
5 Gold=Mexikaner . . . . 89,30
3 Buenos Aires Provinz 72,25
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika= Paket=
fahrt
. . . . . . . 139,75
5 Nordd. Lloyd . . . . . 107,90
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 123,25
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 114,30
8 Baltimore und Ohio . 107½
6½ Schantungbahn . . . 135,40
6½ Luxemb. Prince Henri 161½
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 17,00
6 Pennſylvania R. R. . 120,00
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger . . 72,00
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik.
496,50
14 Chem. Fabrik Gries=
heim

. . 259,50
30 Farbwerke Höchſt . . 577,00
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 337,00
10 Cement Heidelberg . . 153,00
32 Chem. Werke Albert 455,00
12½ Holzverkohlung Kon=
ſtanz
. . . . . . . 329,50
4 Lahmeyer . .
. . .126,80

Letzte
Inßrot. 1
Dwvid.
71 Schuchert, Nürnberg 160,50
12 Siemens & Halske . 241,50
5 Bergmann Electr. . . 159,00
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 176,60
0 Gummi Peter . . . . 140,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 183,00
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 472,70
10 Maſchinenf. Badenia 175,00
6 Wittener Stahlröhren 197,80
8 Steana Romana Petr. 142,75
15 Zellſtoff Waldhof . . 236,00
12½ Bad. Zucker=Wag=
. . . 215,00
häuſel . .
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 128,00
3 Südd. Immobilien . 69,70
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 194,30
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt.
. . . 229,00
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . .. . . . . 185,30
10 Gelſenkirchener . . . . 199,60
8 Harpener . . . . . . . 197,30
15 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb . . . 261,20
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro. . .
. . 87,00
4 Laurahütte . . . . . 180,00
10 Kaliwerke Aſchersleben
10
Weſteregeln 192,00
7½ South Weſt Africa
Prioritäts=
Obligationen.
Südd. Eiſenb.=Geſ.
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 97,10
4 Franz=Jofefs=Bahn .
3 Prag=Duxer . . . . . . 76,10
5 Oeſterr. Staatsbahn
4 Oeſterr. Staatsbahn . 95,00
do.
78,50
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99,50

Inprag
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 79,7
do.
54,40
3 Raab=Oedenburg
77,40
4 Kronprinz Rudolfbahn 96,90
4 Ruſſ. Südweſt . . . . . 89,00
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,70
do.
4 Wladichawchas .
. 89,00
4 Rjäſan Koslow . .
3 Portugieſ. Eiſenb. . . 77,50
do.
41
91,00
24) Livorneſer . . . . . 69,20
3 Salonique=Monaſtir . 66,00
4 Bagdadbahn .
83,80
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 97,25
4 Miſſouri=Pacific.
74,50
4 Northern=Pacific . . . 100,20
4 Southern=Pacific . . . 95,30
5 St. Louis und San
Francisco . . . . . 88,20
5 Tehuantepec . . . . . . 99,20
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 197,50
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn . . . . . . . 151,50
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 167,00
6½ Darmſtädter Bank . 122,20
12½/ Deutſche Bank . . . 256,00
6 Deutſche Vereinsbank . 124,10
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 118,90
10 Diskonto=Kommandit 184,40
8½ Dresdener Bank . . 153,75
Frankf. Hypoth.=B. 214,30
6½ Mitteld. Kreditbank 118,90
7 Nationalb. für Deutſchl. 122,30
7 Pfälziſche Bank . . . . 130,00
5.86 Reichsbank . . . . . 137,00
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,25
A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 128,20
Wiener Bankverein . 134,50
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17 . . . 98,80

Zf. Pfandbriefe. InProz
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19 . . . . . . . 90,00
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S.1519, 2126 98,00
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,50
31
89,00
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
8½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
S. 14, 15, 17, 24/26
1823.
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 68 .
S. 35 .
,
S. 911
4 Meininger Hyp.=Bank 99,50
3½
do.
89,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . .. 98,50
3½ do. (unk. 1914) . . 88,70
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,20
89,40
3½
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt . . . . . .
3½ do.
4 Frankfurt.
*100,40
3½ do.
95,90
4 Gießen .
3½ do.
4 Heidelberg
3½ do.
4 Karlsruhe
99,9
3½ do.
89,50
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
4 Mannheim.
99,40
do.
88,90
4 München.
100,00
3½ Nauheim . . . . .
4 Nürnberg . . . . . . . 99,60
3½ d
90,20
4 Offenbach .

In Proz.
3½ Offenbach . . . . . . 91,10
4 Wiesbaden . . . . . .
94,60
3½ do.
4 Worms . .
98,50
do.
3½
4 Liſſaboner v. 1888
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . Tlr. 100 173,30
3½ Cöln=Mindner , 100 136,90
3 Holl. Komm. . fl. 100
3 Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.= Pfand=
briefe
. . . . . . . 137,25
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 178,60
3 Oldenburger . . . . . . 125,00
2½ Raab=Grazer fl. 150
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
.fl. 7
Augsburger . . .
Braunſchweiger Tlr. 20 198,80
Fs. 15
Freiburger .
Fs. 45
Mailänder .
Fs. 10
do.
.ſl. 7
Meininger .
Oeſterreicher v. 1864fl. 100 523,00
do. v. 1858fl. 100
Ungar. Staats . . fl. 100 371,50
Venediger . . . . Fs. 30
Türkiſche . . . . Fs. 400 171,00
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,45
20 Franks=Stücke . . . . 16,22
Amerikaniſche Noten . . . 4, 19½
Engliſche Noten . . . . . 20,47
Franzöſiſche Noten. . . . 81,15
Holländiſche Noten. . . . 169,40
Italieniſche Noten . . . . 80,40
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,80
Ruſſiſche Noten . . . .. 215,50
Schweizer Noten . . . . . 81,10
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N 46.

Samstag, 20. April.

1912.

Vom Heſiſchen Staatsſchuidbuch.

Darmſtadt, den 12. April.
In der Zeit vom 1. April 1911 bis dahin 1912 haben ſich die im Heſſiſchen
Staatsſchuldbuch eingetragenen Forderungen um weitere 12277900 Mk. vermehrt,
vovon 5 321300 Mk. bar eingezahlt wurden.
Die geſamte Buchſchuld beträgt heute auf 1993 Konten 77274300 Mk. und ver=
eilt
ſich nach den Zinsſätzen und den Abteilungen des Schuldbuchs wie folgt:

heite entieng 1 ehtehn ntf erenen 1 Zten.=
§ 2
Betrag
Zuchſchuld S L Betrag
Betrag
Betrag
Betrag
491 6 411500
332700 1100 8 386800 49 1 499 100 647 16 630 100
%ige
½%ige . 370 6 660 800
1985 000 338 115 443 500135 10 209 200 852 34 298 500
1%ige . . 278) 9 662 000
637000 135 12905 600 7713 141100 491 26 345 700
Summa ſ1139/22 734 300 20 2 954 700 573 36 735 900261 14 849 400 1993) 77 274300

Die ſteigende Inanſpruchnahme des Staatsſchuldbuches iſt in beſonderem Maße
zu beobachten ſeit dem Inkrafttreten der Aenderungen zum Schuldbuchgeſetz, die neben
der Befreiung von den Eintragungsgebühren weſentliche Erleichterungen bei der
Legitimation brachten und ferner Bareinzahlungen zur Begründung einer Schuldbuch=
forderung
zulaſſen. In letzterem Falle können entweder zum Eintrag beſtimmte
Schuldverſchreibungen aller Zinsgattungen proviſionsfrei angekauft werden, oder es
erfolgt die direkte Eintragung nach dem jeweiligen Kurswert. Die direkte Eintragung
iſt zurzeit auf die 4prozentigen bis 1918 und 1921 unkündbaren Anleihen beſchränkt.
Annahmeſtellen ſgwohl für einzutragende Schuldverſchreibungen als auch für Geld=
einzahlungen
ſind in Darmſtadt: das Großh. Staatsſchuldbuchbüro (Luiſenſtraße 1),
die Großh. Staatsſchuldenkaſſe und die Heſſiſche Landes=Hypothekenbank; außerhalb
Darmſtadts ſämtliche Reichsbankanſtalten, die Großh. Bezirkskaſſen (mit Ausnahme
der Bezirkskaſſen Gießen I und Mainz I und II), ſowie das Steueramt Gernsheim.
Geldeinzahlungen für Schuldbuchzwecke werden auch von der Reichspoſt auf das
Poſtſcheckonto der Großßh. Hauptſtaatskaſſe (Nr. 17, Frankfurt a. M.) entgegen=
genommen
. Der Antrag iſt in dieſem Falle unmittelbar an das Staatsſchuldbuch=
büro
oder an eine der obengenannten weiteren Annahmeſtellen zu richten.
Die näheren Bedingungen wegen der Eintragung ſind aus den Amtlichen
Nachrichten über das Staatsſchuldbuch zu erſehen, die nebſt den erforderlichen Antrags=

See Statsſchuldbuchbürg in Darmſtadt wie auch dei ſämt.
lichen vorgenannten Annahmeſtellen unentgeltlich zu haben ſind.
Die Vorteile, welche die Schuldbucheintragung für eine ſichere und koſtenloſe
Vermögensverwaltung und Vermögensanlage bietet, gewährt in gleicher Weiſe das
Reichsſchuldbuch für die Beſitzer von Schuldverſchreibungen des Reiches. Hierfür
kommen als Annahmeſtellen neben dem Reichsſchuldbuchbüro in Berlin ſämtliche
mit Kaſſeneinrichtung verſehenen Reichsbankanſtalten, die Großh. Hauptſtaatskaſſe in
Darmſtadt, ſowie die Großh. Bezirkskaſſen, mit Ausnahme derjenigen, an deren Sitz
ſich eine Reichsbankanſtalt befindet, in Betracht. Von dieſen Stellen können die
Amtlichen Nachrichten über das Reichsſchuldbuch, ſowie ein Merkblatt unentgeltlich
bezogen werden, die über alles Wiſſenswerte Aufklärung geben.
(940i

Bekanntmachung.

Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß am 22., 23., 25.,
29., 30. April 1912, von 8 Uhr vormittags bis zum Dunkelwerden, Schießen
mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des 18. Armeekorps auf dem Schießplatz bei
Meſſel abgehalten werden.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel, in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
im Weſten: Dammweg=Brunnersmeg ausſchließlich,
Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=
wieſe
-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegeſchranken und Warnungstafeln ab=
geſperrt
.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. ( Polizeiver=
ordnung
Kreisamt Darmſtadt 25. September 1909, Kreisamt Offenbach a. M. 20. Sep=
tember
1900)
Wenn das Schießen früher beendet iſt werden die Gemeinden Meſſel und
Offenthal von Aufhebung der Abſperrung ſofort benachrichtigt.
Darmſtadt, den 19. März 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
(7489a
In einem Gehöft in Groß=Zimmern Kreis Dieburg iſt die Maul= und
Klauenſeuche feſtgeſtellt worden. Die Gemarkung Groß=Zimmern wurde zum Sperr=
gebiet
, die Gemarkungen Dieburg, Gundernhauſen, Spachbrücken und Klein=Zimmern
zum Beobachtungsgebiet erklärt.
(9399

GM

Geſunden: 1 ſchwarze Damenühr mit langer Kette. 1 goldener
Zwicker. 1 fübernes Armband. 1 Perlen=Portemonnaie mit Inhalt.
1 füilbernes Medaillon mit Frauenphotographie. 1 kleiner goldener
Damen=Ring mit Steinchen beſetzt. 1 goldene lange Schlüſſelkette
mit 2 kleinen Schlüſſeln, 1 weißes Taſchentuch, gez. M. S., und
1. Knipskarte. 1 Päckchen, enth. 1 Paar Hoſenträger, Nadeln ꝛc.
1 kleiner Schlüſſel an einem Ring. 1 Viſitenkartentäſchen mit Karten,
auf den Namen Kuhn lautend. 1 Portemonnaie mit Inhalt. (69532
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 Bernhardiner, 1 Pinſcher. 1 Wolfshund (zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt. (9474
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 21. April,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtraße. Alle übrigen Apotheken
find von 1 Uhr ab geſchloſſen.

Bekanntmachung.

Betreffend: Polizeiverordnung über den Beſuch von Wirtshäuſern,
öffentlichen Tanzmuſiken und Kinematographentheatern
durch ſchulpflichtige Kinder.
Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir hiermit erneut
zur öffentlichen Kenntnis.
Darmſtadt, den 16. April 1912.
(9400
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Polizeiverordnung,
betreffend den Beſuch von Wirtshäuſern, öffentlichen Tanzmuſiken und
Kinematographentheatern durch ſchulpflichtige Kinder
Auf Grund des Artikels 78 der Kreis= und Provinzialordnung
wird unter Zuſtimmung des Kreisausſchuſſes und mit Genehmigung
des Großherzogl. Miniſteriums des Innern vom 5. Juli 1909 zu
Nr. M. d. J. I. 10322 für den Kreis Darmſtadt verordnet:
§ 1. Schulpflichtigen Kindern iſt der Beſuch von Wirtshäuſern,
öfentlichen Tanzlokalen und Kinematographentheatern ohne Beglei=
tung
eines Elternteils oder derjenigen, die Elternſtelle vertreten, oder
eines Lehrers, unterſagt.
§ 2. Den Wirten und deren Stellvertretern, ſowie den Beſitzern,
Inhabern und Leitern von Kinematographentheatern oder deren Stell=
vertretern
iſt es verboten, den nach § 1 unterſagten Beſuch oder Auf=
enthalt
ſchulpflichtiger Kinder in ihren Unternehmen zu geſtatten. Sie
ſind verpflichtet, die in ihren Geſchäftsräumen verhotswidrig ſich auf=
haltenden
ſchulpflichtigen Kinder unverzüglich aus ihnen zu entfernen.
§ 3. Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen werden
mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk., die im Falle der Uneinbringlichkeit in
Haftſtrafe umzuwandeln iſt, beſtraft.
§ 4. Vorſtehende Polizeiverordnung tritt mit dem Tage ihrer
Verkündigung im Darmſtädter Tagblatt (Amtsverkündigungsblatt)
in Kraft. Vom gleichen Tage ab iſt die Polizeiverordnung vom 2. Jan.
1882, betreffend Verbot des Beſuchs von Wirtshäuſern und öffent=
lichen
Tanzlokalen von ſeiten ſchulpflichtiger Kinder, aufgehoben.
Darmſtadt, den 7. Juli 1909.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
gez.: J. V. von Stark.

Bekanntmachung,
den Schutz der Angeſtellten in offenen Verkaufsſtellen gegen Geſund=
heitsgefährdungen
, insbeſondere die Einrichtung ausreichender
Sitzgelegenheit betreffend.

Die Inhaber von offenen Verkaufsſtellen ſind zufolge § 62,
Abſ. 1 des Handelsgeſetzbuches verpflichtet, die Geſchäftsräume ſo ein=
zurichten
und den Geſchäftsbetrieb ſo zu regeln, daß die Angeſtellten
gegen eine Gefährdung ihrer Geſundheit, ſoweit die Natur des
Betriebes es geſtattet, geſchützt ſind:
Zum Zwecke der Durchführung dieſes Grundſatzes hat der
Bundesrat auf Grund des § 139h der Gewerbeordnung folgende
Beſtimmungen über die Einrichtung von Sitzgelegenheit für An=
geſtellte
in offenen Verkaufsſtellen erlaſſen. (Bekanntmachung des
Reichskanzlers vom 28. November 1900).
1. In deienigen Räumen der offenen Verkaufsſtellen, in welchen
die Kundſchaft bedient wird, ſowie in den zu ſolchen Verkaufs=
ſtellen
gehörenden Schreibſtuben (Kontoren) muß für die da=
ſelbſt
beſchäftigten Gehilfen und Lehrlinge eine nach der Zahl
dieſer Perſonen ausreichende, geeignete Sitzgelegenheit vor=
handen
ſein. Für die mit der Bedienung der Kundſchaft
beſchäftigten Perſonen muß die Sitzgelegenheit ſo eingerichtet
ſein, daß ſie auch während kürzerer Arbeitsunterbrechung
benutzt werden kann.
Die Benutzung der Sitzgelegenheit muß den bezeichneten
Perſonen während der Zeit, in welcher ſie durch ihre Be=
ſchäftigung
nicht daran gehindert ſind, geſtattet werden.

. Behörden,
im Wege der Verfügung für einzelne offene Verkaufsſtellen
(§ 139 g der Gewerbeordnung) oder durch allaemeine An=
ordnung
für die offenen Verkaufsſtellen ihres Bezirks (139h
Abſ. 2 a. a. O.) zu beſtimmen, welchen beſonderen Anforde=
rungen
die Sitzgelegenheit in Rückſicht auf die Zahl der
Perſonen, für welche ſie beſtimmt iſt, ſowie hinſichtlich ihrer
Lage und Beſchaffenheit genügen muß.
Allgemeine Anordnungen zur Ausführung dieſer Bundesrats=
vorſchriften
im Sinne der Ziffer 2 ſind bis jetzt nicht erlaſſen.
Es iſt darum Sache der Polizeibehörde, im einzelnen die zur
Durchführung der Bundesratsvorſchriften, ſowie überhaupt des § 62,
Abſ. 1 des Handelsgeſetzbuchs erforderlichen Anordnungen zu erlaſſen.
Zu dieſem Zwecke werden wir eine zeitweilige Beſichtigung
der offenen Verkaufsſtellen und der zu ſolchen gehörenden
Schreibſtuben (Kontore) während der Geſchäftsſtunden durch unſere
Beamten vornehmen laſſen. Hierbei vorgefundene Zuwiderhand=
lungen
gegen die erwähnten Bundesratsvorſchriften werden gemäß
§ 147 Abſ. 1 Ziffer 4 der Gewerbeordnung Beſtrafung des verant=
wortlichen
Geſchäftsinhabers mit Geldſtrafe bis 300 Märk, im Unver=
mögensfalle
mit Haft zur Folge haben.
Darmſtadt, den 11. April 1912.
Großherzogliches Polizeiamt.
(9067is
J. V.: Lauteſchläger.

Bekanntmachung.

Betreffend: Den Fahrverkehr auf dem Luiſenplatz.
Zur Aufrechterhaltung eines geordneten Fährverkehrs in den
Straßen der Stadt weiſen wir darauf hin, daß nach der Polizeiver=
ordnung
vom 20. Februar 1904, betreffend den Verkehr von Fuhr=
werken
in der Haupt= und Reſidenzſtadt, alle Fahrzeuge, alſo ins=
beſondere
Wagen jeder Art, Automobile, Handkarren, Fahrräder uſw.
ſtets die rechte Seite der Fahrbahn einzuhalten haben. Nach der
anderen Seite der Fahrbahn darf nur, wenn dort angehalten werden
ſoll und nicht früher als notwendig, abgebogen werden. Zuwider=
handlungen
können mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis
zu 14 Tagen beſtraft werden.
Mit Rückſicht auf den ſtarken Verkehr auf dem Luiſenplatz
iſt die Schutzmannſchaft angewieſen worden, darauf zu wirken, daß
alle Fahrzeuge, die die Rheinſtraße herauf= oder herunterfahren,
ſtets rechts am Ludwigsdenkmal vorbeifahren und auch hierbei
die rechte Seite der betreffenden Fahrbahn einhalten.
(9064is
Darmſtadt, den 12. April 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
* V. Lauteſchläger.

Bekanntmachung.

Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir erneut mit
dem Anfügen zur allgemeinen Kenntnis, daß die Schutzmannſchaft
angewieſen iſt, auf den Befolg dieſer Vorſchrift beſonders zu achten.
Die Verkäufer der in §1 bezeichneten Gegenſtände werden hier=
mit
erſucht nicht nur ihre Angeſtellten, ſondern auch die nicht in ihren
Dienſten ſtehenden Fuhrleute und Arbeiter, ſowie die Käufer der=
artiger
Gegenſtände entſprechend zu verſtändigen.
Darmſtadt, den 16. April 1912.
(9275ds
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Polizeiverordnung,
betr. das Auf= und Abladen, ſowie den Transport von Metall=
gegenſtänden
.
Auf Grund des § 366 Ziffer 10 St.=G.=B. und des Art. 56
Ziffer 1 der Städte=Ordnung wird nach= Anhörung der Stadtverord=
neten
=Verſammlung mit Genehmigung Großherzoglichen Miniſteriums
des Innern und der Juſtiz vom 22. September 1893, zu Nr. M. J.
26979, für den Bezirk der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt ver=
ordnet
, was folgt:
§ 1. Bei dem Auf= und Abladen und bei dem Transport
von Gegenſtänden, welche beim Herabwerfen oder bei dem Trans=
port
auf Wagen ein ſtarkes Geräuſch verurſachen, wie eiſerne Trag=
balken
, Schienen, Metallröhren und Stangen, Bleche, Ketten
und dergleichen, ſind ſolche Einrichtungen zu treffen, daß beläſtigendes
Geräuſch vermieden wird. Namentlich müſſen derartige Metallgegen=
ſtände
, welche bei dem Transport durch Aneinanderſchlagen ein ſtarkes
Geräuſch verurſachen, in zweckentſprechender Weiſe mit Stroh oder
anderem zeeignetem Material unterlegt oder ſo feſt mit einander
verbunden werden, daß der Lärm vermieden wird. Solche Gegen=
ſtände
dürfen beim Abladen nicht vom Wagen herabgeworfen,
ſondern müſſen, gegebenen Falles unter Anwendung geeigneter Vor=
richtungen
, langſam herabgelaſſen werden.
§ 2. Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmung wer=
den
in Gemäßheit des § 366 Ziffer 10 des R.=Str.=B. mit Geldſtrafe
bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
§ 3. Dieſe Polizeiverordnung tritt mit dem Tage ihrer Ver=
kündigung
in Kraft.
Darmſtadt, den 9. Oktober 1893.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.

Segleihung ſüt. befüle fir
das Rechnungsjahr 1911.
Mit Rückſicht auf den Bücher=
ſchluß
der Stadtkaſſe und der
ſtädtiſchen Nebenkaſſen erſuchen
wir, alle Rückſtände für das ab=
gelaufene
Rechnungsjahr 1911
nunmehr unverzüglich hierher zu
entrichten.
(9433sif
Darmſtadt, 17. April 1912.
Die Stadtkaſſe.
Koch.

Balplanänderung.

Der auf Grund Genehmigungs=
verfügung
Großh. Miniſteriums
des Innern vom 1. ds. Mts. zu
Nr. M. d. J. 5524, feſtgeſtellte
Plan über Aenderung der Flucht=
linie
auf der Oſtſeite der Teich=
hausſtraße
zwiſchen Soderſtraße
und Adolf Spieß=Straße liegt bei
dem Stadtbauamte, Grafenſtr. 30,
zur Einſicht offen.
(9521
Darmſtadt, 18. April 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Ekert.

Bekanntmachung.

Montag, den 20. Mai l. Js.,
vormittags 10 Uhr.
ſoll die der Johann Schnell Witwe
Martha, geb. Stolzenbach, und
deren Kindern dahier zugeſchrie=
bene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
22 513/100 129 Hofreite Blu=
menthalſtr
.,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K34/11
Darmſtadt, 15. April 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V9406

Bekanntmachung.

Samstag, 18. Mai 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Friedrich Ewald da=
hier
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
II 284 124 Hofreite Ober=
gaſſe
Nr. 4,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
vexſteigert werden.
(K21/12
Darmſtadt, 2. April 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V8391

Bekanntmachung.

Mittwoch, 24. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr
ſollen die dem Philipp Maul V.
in Ernſthofen im Grundbuch der
Gemarkung Darmſtadt zugeſchrie=
benen
Immobilien:
Fiur Nr. am
II 1035½0 213 Hofreite Beck=
ſtraße
,
II 1035¾/10 65 Grabgarten
daſelbſt,
II 10359/100 65 Grabgarten
mit Garten
haus,
II 10359/100 41 Grasgarten
daſelbſt,
II 1035¾/100 37 Grasgarten
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K24/12
Darmſtadt, 19. März 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V6969.
etrag. Kleider f. junge Mädch.
perk Näh. Esped. (*9883

[ ][  ][ ]

Bekanntmachung.

Die hauptſächlich unter der Schuliugend vielfach verbreitete,
nicht ſcharf genug zu verurteilende Unſitte, Gebäude, Einfriedig=
ungen
ꝛc., namentlich ſolche mit friſchem Anſtrich, durch Beſchmieren
mit Kreide, Schmutz uſw. zu verunreinigen, hat in letzter Zeit wie=
der
überhand genommen.
Wir ſehen uns daher veranlaßt, vor ſolchen Ausſchreitungen
erneut eindringlichſt zu warnen, ſowie an Lehrer, Eltern, Vormün=
der
uſw. das dringende Erſuchen zu richten, die ihrer Obhut unter=
ſtellten
Kinder mit allen ihnen zu Gebote ſtehenden Mitteln von
derartigem Unfug abzuhalten.
Das Aufſichtsperſonal iſt angewieſen, die Schuldigen im Be=
tretungsfalle
unnachſichtlich zur Anzeige zu bringen, im Falle der
Strafunmündigkeit der betreffenden Kinder aber die Beſtrafung ihrer
Eltern, Vormünder uſw. nach § 44 des Polizeiſtrafgeſetzes herbeizuführen.
Darmſtadt, den 16. April 1912.
(9274ds
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.

Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Haupt= u. Reſdenzſtadt Darmſtadt

(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.) (8823
per ½ kg
per ½ kg
Ochſenfleiſch
96 Pfg. Dörrfleiſch
100 Pfg.
Rindfleiſch
90
Schinken m. Bein .
. 110
100
Kalbfleiſch
Rollſchinken
. 130
Hammelfleiſch
. 100
Schweineſchmalz, roh
Bruſt . . 60
u. ausgelaſſen
86
Schweinefleiſch
Schwartenmagen,
Kottelettſt. u. geſalz. Fleiſch 96
Fleiſch= u. Bratwurſt . 86
Speck, geräuchert
110
Leber= u. Blutwurſt
70

Bekanntmachung.

Der auf Grund des Artikels 11 der allgemeinen Bauordnung
26. Juli 1884,
und der Artikel 1 und 2 des Geſetzes vom
die Ent=
17. Juli 1899,
nung von Grundeigentum betreffend, zwecks Eröffnung der Land=
graf
Georgsſtraße, zwiſchen Beck= und Wingertsbergſtraße,
bei Großh. Kreisamt geſtellte Antrag auf Einleitung des Ent=
eignungsverfahrens
wegen der nachbezeichneten, in der Gemarkung
Darmſtadt gelegenen Grundſtücke:

5
Inhalt der
Kultur=
in
Anſpruch
Geſamt=
art

flächeninhalt 1genommenen
Eigentümer
und
Fläche
Gewann
am
am.
IIto1e Grabgar=Wagner, Pe=Darm=416¾/10 gem. J.94 gem. Inh.
ten mit ter, Maurer= ſtadt 1408 red. Inh. 192 red. Inh.
Garten=meiſter und
haus, Ehefrau, geb.
Drei=
Keller
brunnen=
u
. Beck=
ſtraße

1016) Grabgar=
1825gem. Inh. 1278 gem. J.
ten da=
(1813 red. Inh. 1269 red. Inh.
ſeibſt
1016) Bauplatz
1457 gem. Inh.) 115 gem. und
daſelbſt
red. Inh.
1456 red. Inh.
II1016) Hrabgar=Pietz, Philipp,
398 gem. Inh. 44 gem. Inh.
1oo) ten mit Stadtbauauf=
(389 red. Inh.) 43 red. Inh.
Garten= lſeher und Ehe=
haus
da=frau, geb. Bär
ſelbſt
Meiſter, Lud=
374¾/10 gem. J.47 gem. Inh.
1016
5
1361 red. Inh.) 45 red. Inh.
wig
Stalf, Fried=
04¾/10 gem. J. 67 gem. Inh.
rich, u. Ehefr.,
398 red. Inh.) 66 red. Inh.
geb. Sutter

liegt nebſt Plänen vom 15. bis einſchließlich 29. ds. Mts.
auf dem Stadthaus, Zimmer 47, während der üblichen Dienſt=
ſtunden
zu jedermanns Einſicht offen.
(9007os
Darmſtadt, den 12. April 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.

Städtiſches Kallenſchwimmbad
Darmſtadt, Mühlſtraße 33.
Die Anſtalt iſt geöffnet:
I. an Werktagen:
1. in den Monaten April bis einſchl. September von morgens
7 Uhr bis abends 8½ Uhr,
Samstags bis abends 9 Uhr;
2. in den Monaten Oktober bis einſchl. März von morgens
8 Uhr bis abends 8 Uhr,
Samstags bis abends 8½ Uhr;
II. an Sonn= und Feiertagen:
nur vormittags, und zwar in den Monaten April bis
September von 7 bis 12½ Uhr und in den Monaten Oktober
(9018oms
bis März von 8 bis 12½ Uhr.
Die Verwaltung.
Odenwälder
Hartstein-Indeistrie Mkt.-Ges.
4proz. Obligationen.
In der am 17. April 1912 laut § 6 der Anleihebedingungen
ſtattgehabten 12. Verloſung wurden die folgenden Teilſchuldverſchrei=
bungen
in Gegenwart eines Notars verloſt:
Nr. 25, 26, 78, 125, 153, 189, 214, 318, 340, 393, 485, 513,
573, 589, 711, 718, 773, 967, 992, 1000.
Dieſelben gelangen mit 103 Prozent, d. h. mit Mk. 515. per
Stück, am 1. Oktober 1912 zur Rückzahlung und treten von da an
außer Verzinſung.
Die Einlöſung erfolgt, außer an unſerer Geſellſchaftskaſſe,
Darmſtadt, Rheinſtraße 12½, bei den Bankhäuſern:
Abel & Co., Berlin W. 8, Taubenſtraße 16/18.
Gebr. Bonte, Berlin W. 8, Behrenſtraße 20.
(9449
Gebr. Kahn, Darmſtadt, Grafenſtraße.
Darmſtadt, den 17. April 1912.
Odenwälder Hartsein-Industrie A.-G.

in gut erhaltener Kinder=Sitz=
C u. Liegewagen billig zu ver=
kaufen
Darmſtr. 8, 1. St. (*9960sm
od. Kinder=Lieg= u. Sitz=
e
wagen, gut erhalten, billig
abzug. Gartenſtr. 21, III. (*10011

Einige Betten u. Kleiderſchränke
preiswert zu verk. Näh. Grafen=
ſtraße
17, Wirtſchaft. (*9910so
Ein Sofa, Nachttiſch, faſ. Ene
weg. Wegzug bill. zu vk. (*9927
Lauteſchlägerſtr. 26, Rgbd. 1. St. r.

Städt. Hallenſchwimmbad
Darmſtadt, Mühlſtraße 33.
Schwimmbäder, Wannenbäder,
Brauſebäder, Heißluft=, Dampf=,
Maſſage= und Duſchbäder, Elek=
triſchlichtbäder
und Kohlenſäu=
rebäder
.
Die Anſtalt iſt zur Zeit ge=
öffnet

1. an Werktagen:
von morgens 7 Uhr bis
abends 8½ Uhr ununter=
brochen
.
Samstags bis abends
9 Uhr.
2. an Sonn= und Feiertagen:
vormittags von 7 bis
12½ Uhr.
(9518a
Die Verwaltung.
Stadt. Schulzahnklinik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags:
Morgens von 1012
Mittags von 25.
In unſer Handels=Regiſter, Ab=
teilung
B, wurde heute einge=
tragen
hinſichtlich der Firma:
Paul Wolf & Co., Ge=
ſellſchaft
mit beſchränkter
Haftung, Darmſtadt.
Der Geſchäftsführer Kaufmann
Karl Rothermel in Darmſtadt iſt
ausgeſchieden.
(9523
Darmſtadt, 15. April 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
En unſer Handels=Regiſter, Ab=
J teilung B, wurde heute einge=
tragen
hinſichtlich der Firma:
Maſchinenfabrik Heyl, Ge=
ſellſchaft
mit beſchränkter
Haftung. Darmſtadt.
Die Geſellſchaft iſt durch Be=
ſchluß
der Geſellſchafter vom
8. März 1912 aufgelöſt. (9524
Der ſeitherige Geſchäftsführer
Paul Jungblut iſt Liquidator.
Darmſtadt, 15. April 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Darmstädter
Pferde-Lotterie
Ziehung am 8. Mai
450 Gewinne i. W. v.
15000 Mk.
Hauptgewinne i. W. v.
4000, 2000 Mk.
ferner 10 Pferde oder Fohlen
1. W. V
5800 Mk.
sowie 438 Gewinne i. W. v.
3200 Mk.
Lose à 1 Mk. (Liste u. Porto
20 Pfg.) d. L. F. Ohnacker,
Darmstadt, u. all. bekannten
Verkaufsstellen. (9482a
Prima Kinderſtiefel
(9542a
billig zu verkaufen
Neue Ireneſtraße 12
(zwiſch. Arheilger=u. Pankratiusſtr.)
Zu verkaufen: (9975
Antiker, ſchmaler Spiegel ( Em=
piere
) mit Trumeaux.
Bücher, Kirchenrecht v. Böhmer
und Deutſches Staatsrecht von
Moſer 1745.
Groß., guterh. Kleiderſchr. 25 Mk.
5 Mk.
1 polierte Bettlade.
Mädchenbett, Schrank u. Kom=
10 Mk.
mode
10 Mk.
Kanapee
Vorhänge mit Stange 5 Mk.
3 Mk.
Kinderbettlade .
Neckarſtr. 16 v. 912 u. 25 Uhr.
lade
Geiegenheitskauf!
1 neuer Plaſtik=Apparat mit
allem Zubehör zu verkaufen für
0 Mk. Anſchaffungspreis 22 Mk.
1 trichterloſer Sprechapparat,
wie neu, geräuſchlos ſpielend, mit
oder ohne Platten zu verkaufen
*9909) Gervinusſtr. 30, 1. St.
zu kaufen
Gebr. Hobelbank geſucht.
Off. u. E 43 a. d. Exped. (*10015
Sut erh. Sportwagen vil. zu verk
(*9913
Liebfrauenſtr. 54, II.

Bekanntmachung.

Die Schuldner, welche mit Entrichtung ihrer Domanialgefälle
(Zeitpacht, Holzgeld, Grasgeld) noch im Rückſtand ſind, werden hier=
mit
aufgefordert, bis längſtens 1. Mai ds. Js. bei Großherzo= Bezirkskaſſe Darmſtadt, Lindenhofſtraße 15, Zahlung zu leiſten,
anderenfalls die aufgenommenen Pfänder zur Verſteigerung kommen.
Darmſtadt, den 19. April 1912.
Großherzogliche Bezirkskaſſe.
Wacker, Rechnungsrat.

Verſteigerung im ſtädtiſchen Pfandhaus.
Montag, den 22. April 1912, von nachmittags 2 Uhr ab,
beginnt die Verſteigerung im ſtädtiſchen Pfandhauſe, Kirch=
ſtraße
9, dahier.
Es kommen zum Ausgebot:
Montag, den 22. April, von nachmittags 2 Uhr ab: Weißzeug=
und Kleidungsſtücke;
Dienstag, den 23. April, von nachmittags 2 Uhr ab: Gold,
Silber, Brillanten, Uhren, Ringe;
Mittwoch, den 24. April, von vormittags 9 Uhr ab: Photo=
graphiſche
Apparate, Muſikwerke, Geigen, Zithern, Operngläſer,
Ferngläſer und Reißzeuge;
an demſelben Tage, von nachmittags 2 Uhr ab: Weißzeug und
Kleidungsſtücke
Donnerstag, den 25. April, von vormittags 9 Uhr ab: Weiß=
zeug
und Kleidungsſtücke;
an demſelben Tage, von nachmittags 2 Uhr ab: Fahrräder, Näh=
maſchinen
, Regulateure, Wanduhren, Weißzeug und Kleidungs=
ſtücke
;
Freitag, den 26. April, von vormittags 9 Uhr ab und von nach=
mittags
2 Uhr ab: Gold, Silber, Uhren, Ringe, u. dergl.;
Die zur Verſteigerung heranzuziehenden Pfänder ſind folgende:
Nr. 1 bis einſchl. Nr. 2641 und Nr. 67795 bis einſchl. Nr. 100000.
Die Verſteigerung findet gegen ſofortige Barzahlung ſtatt. Die=
Auslöſung verfallener Pfänder hat bis längſtens Samstag, den
20. April 1912, vormittags 12 Uhr zu erfolgen.
Der ſofortige Wiederverſatz ausgelöſter, verfallener Pfänder=
kann
vom 18. April I. J. ab großen Audrangs wegen nicht
mehr ſtattfinden.
Darmſtadt, den 9. April 1912.
(8703a
Die ſtädtiſche Pfandhaus=Verwaltung.
Paul.
Verſteigerungs=Anzeige.
Im Auftrag des Herrn Friedrich Stumpf hier verſteigere ich
Montag, den 22. I. Mts., vormittags 9 Uhr,
im Hauſe Gardiſtenſtraße 15:
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und zweiſpännige Kaſtenwagen, für Kohlen=
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, Futtermühle, Pfuhlfaß, Pflüge, Eggen,
Stuhlwagen, Heu und Stroh, verſchiedenen Haus=
rat
uſw.
(9299dfs
öffentlich meiſtbietend gegen gleich bare Zahlung.
Darmſtadt, den 18. April 1912.
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher
Friedrichſtraße 24, I.
Verſteigerungs-Anzeige.
Montag, 22. April 1912, nachmittags 3 Uhr,
verſteigere ich öffentlich gegen Barzahlung in der Wohnung des
Philipp Bitſch dahier, Bleichſtraße Nr. 17:
a) auf Grund des Vermieterpfandrechts:
1 Kleiderſtänder von Holz. 1 Vertiko mit Auf=
ſatz
. 1 Nachttiſch, 2 Stühle mit Rohrſitz, 1 Pa=
neelbrett
, 1 Nähtiſch und 1 Trumeau.
b) auf freiwilligen Antrag:
1 Eckſofa, 1 Vervielfältigungsapparat Edop
1 Waſchbecken, 1 Billard mit Zubehör von Ein=
beck
, 1 Grammophon mit 10 Platten. (9507a
Darmſtadt, den 15. April 1912.
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher,
Friedrichſtraße 24, I.
Verſteigerungs-Anzeige.
Montag, 22. April 1912, vormittags 10 Uhr
werden im Konkurſe über den Nachlaß der Schneiderin Bertha
Olga Herold hier, Wendelſtadtſtraße 11, parterre, das vorhandene
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Nachttiſche, Spiegel, 1 Flurgarderobe, 1 runder Tiſch mit
Marmorplatte, 1 Etagere, 1 Gaslüſter, 1 Nähmaſchine, ſämt
liche Haus= und Küchengeräte, Weißzeug und Kleider
ſowie Gartenmöbel
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öffentlich gegen Barzahlung verſteigert.
Darmſtadt, den 19. April 1912.
Reibstein, Konkursverwalter.
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zwei Metzgereien und zwei Bäckereien und Schaubuden
vergeben werden.
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1. Mai a. c. bei dem Schriftführer des Bau= und Wirtſchaftsaus=
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Samstag, 20. April.

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Bericht über die Lage des Arbeitsmarktes
in Heſſen und Heſſen=Naſſau.

* Die Lage der Metallinduſtrie hat ſich gegen=
über
dem Vormonat noch weiter gebeſſert. Während bei
der Arbeitsvermittelungsſtelle in Frankfurt a. M. in dem
Monat Februar 72 Prozent aller Arbeitsloſen in Stel=
lung
kamen, konnten im März zirka 90 Prozent Arbeit=
ſuchende
untergebracht werden. Für Spengler und In=
ſtallateure
ſetzte der Monat März gegenüber dem ſtillen
Monat Februar gut ein. Nur bei den Heizern und Ma=
ſchiniſten
konnte etwa nur ein Drittel der Arbeitsloſen
untergebracht werden. In der Frankfurter Metallindu=
ſtrie
iſt ein umfangreicher Streik bei den größten am
Platze befindlichen Firmen ausgebrochen, der zirka 5000
Arbeiter umfaßt. Nach dem Bericht des Metallarbeiter=
verbandes
in Frankfurt a. M. ſind alle Betriebe voll be=
ſchäftigt
geweſen. Bei der A. E. G. werden fortwährend
Arbeiter eingeſtellt. Die Zahl der dort Beſchäftigten be=
ziffert
ſich gegenwärtig auf zirka 2200 und ſteigt ſtändig,
ſo daß angenommen wird, die Zahl der Beſchäftigten
werde bald 3000 erreichen. Großer Mangel wird an tüch=
tigen
Bauſchloſſern, Spenalern, Inſtallateuren und Wag=
nern
gemeldet, während für Maſchinenſchloſſer nur wenig
Arbeit vorhanden war. Aus Offenbach a. M. wird be=
richtet
, daß die Portefeuilleinduſtrie ſchlecht
gehe. Es fänden immer noch Entlaſſungen wegen ſchlech=
ten
Geſchäftsganges ſtatt.
Nach Tapezierern herrſchte nach allen Berichten
eine lebhafte Nachfrage. Bei der Arbeitsvermittelungs=
ſtelle
in Frankfurt a. M. konnten ſämtliche Bewerber
untergebracht werden. In der Induſtrie der Holz=
und Schnitzſtoffe war der Beſchäftigungsgrad ein
durchaus günſtiger. In Frankfurt a. M. wurden am
meiſten Schreiner für Möbel und Kundſchaftsarbeit ver=
langt
. Für Bauſchreiner und Anſchläger war dagegen
weniger Arbeitsgelegenheit vorhanden. Auch von aus=
wärts
war ſtarke Nachfrage nach jungen Arbeitskräften,
die jedoch wegen Mangel an geeigneten Leuten nicht ge=
deckt
werden konnte. Ebenſo war für Küfer, Wagner,
Glaſer und Rahmenmacher reichlich Arbeitsgelegenheit
vorhanden. Aus Darmſtadt wird berichtet, daß der Ge=
ſchäftsgang
auf Möbel andauernd gut ſei. Aus der In=
duſtrie
der Nahrungs= und Genußmittel
bezeichnet der Deutſche Tabakarbeiterverband in Gießen
die Lage des Arbeitsmarktes im Berichtsmonat als nicht
günſtig. Für das Bekleidungsgewerbe iſt be=
ſonders
zu erwähnen die allgemeine Ausſperrung im
Schneidergewerbe Die Nachfrage nach Schneidern wär
infolgedeſſen in dieſem Monat nach allen Berichten außer=

e
gewerbe war im vergangenen Monat gut. In den
Maßgeſchäften gingen die neuen Arbeiten flott. Arbeits=
kräfte
für erſtklaſſige Waren waren jedoch ſehr knapp und
werden noch täglich verlangt. Die Mitteilungen über die
Lage des Baugewerbes ſind verſchieden. Nach dem
Bericht von Frankfurt war die Arbeitsgelegenheit noch
flau. Mainz teilt mit, daß im Baugewerbe die Zahl der
offenen Stellen geſtiegen ſei. Beſonders wurden Maler,
Anſtreicher und Lackierer verlangt. In Kaſſel war die
Bautätigkeit ſehr matt, daher Mangel an Arbeitsgelegen=
heit
für Maurer und ſonſtige Bauhandwerker. Im Buch=
druckergewerbe
war der Geſchäftsgang nach dem
Bericht der Tarifgemeinſchaft in Frankfurt a. M. ſehr gut.
Offene Setzerſtellen konnten oft nicht gleich beſetzt wer=
den
, da arbeitsloſe Setzer nicht vorhanden waren. Bei
den Druckern dagegen hielt ſich die Zahl der Arbeitsloſen
in der gleichen Höhe wie im Vormonat. Schriftgießer
wurden in einigen Fällen von auswärts geholt, da am
Platze Mangel herrſchte. Im Gaſt= und Schank=
wirtſchaftsgewerbe
hat nach dem Bericht der
Arbeitsvermittelungsſtelle in Frankfurt a. M. die bevor=
ſtehende
Saiſon belebend auf den Arbeitsmarkt einge=
wirkt
. Die auswärtigen Aufträge per 1. und 15. April
konnten zum größten Teile erledigt werden, ebenſo die
laufenden Aufträge. Leider iſt die Nachfrage nach jünge=
ren
Kräften, nicht nur bei den Kellnern, wie Frankfurt
meldet, ſondern auch bei den Hausburſchen, immer mehr
zu konſtatieren, ſo daß manche anſäſſige ältere Leute auf
Aushilfe angewieſen ſind. Hierbei konnten nicht alle
Wünſche erfüllt werden, weil das Angebot bedeutend grö=
ßer
war als die Nachfrage. Sehr groß war die Zahl der
ſtellenſuchenden Zimmermädchen, während an tüchtigen
Köchinnen, Haus= und Kindermädchen Mangel herrſchte.
Für die ungelernten Arbeiter hat ſich nach den
vorliegenden Berichten die Arbeitsgelegenheit ebenfalls
gebeſſert. Die Nachfrage nach Knechten und ſonſtigen
landwirtſchaftlichen Arbeitern war ebenfalls im Steigen
begriffen; hauptſächlich wurden jüngere Kräfte gewünſcht,
die aber ziemlich ſelten ſind. Bei den weiblichen Abtei=
lungen
der Arbeitsnachweiſe bietet ſich ſtets dasſelbe Bild.
Es ſind viele Klagen vorhanden über wenig geſchultes
Perſonal. Bezüglich der Geſamtlage des Arbeitsmark=
tes
möchten wir uns der Auffaſſung der Arbeitsnachweis=
ſtelle
Worms anſchließen, daß ſchon jetzt auf faſt allen
gewerblichen Arbeitsgebieten die Arbeiter vollauf beſchäf=
tigt
ſind und daß heute ſchon trotz der frühen Jahreszeit
in vielen Induſtriezweigen Mangel an brauchbaren Ar=
beitskräften
beſteht.

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H. von Reiſchachs Lily (Shurgold), 2. Hartzuß (F. Bul
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Unpl.: Margarete (4), Melitta, Harzroſe. Leicht, 15
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(Leutn. v. Sydow), 3. Sea King (Leutn. Graf Holck).
Tot. 46:10. Pl. 14, 22 13110. Unpl.: Fair King. (4), Tu=
randot
(5), Coiffeur, Sieglinde. Sicher, 1½
3 La
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Meter: 1. Hrn. A. v. Schmieders Hüon (J. Lano), 25 Ka=
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Holmes, Savoy the Firſt, Induſtrie Vorwand, Gernot,
Maruſchka, Cheops, Trumpf=. Sicher, 111 Lg.
Vitellius=Handikap; 4200 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1.
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Johannes Cotta (Gerhard Kühtmann Verlag, Dresden,
1,50 Mk. geheftet). Wohl enthält das Büchlein allerhand
Wahrheiten, aber es iſt in vielem nicht frei von Ueber=
treibung
. Gar ſo ſchlecht darf man die Menſchheit denn
doch nicht betrachten, auch nicht das Weib. Möglich, daß
den Autor eigene Lebenserfahrungen berechtigen zu ſol=
cher
Erkenntnis, gegen Verallgemeinerung muß man Ver=
wahrung
einlegen. Daß das Buch ein Vademekum von
unerbittlicher Schärfe in allen Situationen des menſch=
lichen
Lebens iſt, ſoll zugegeben werden. Im gleichen
Verlag erſchien vom gleichen Verfaſſer Affenthea=
ter
(geheftet 2 Mark). Ein luſtiges Satirenbuch für
Freunde lachenden Humors und ungeſchminkter Wahrheit,
mit vielen humorvollen Karikaturen von Bergmüller, Leip=
zig
. Auch hier iſt die Satire nicht frei von Schärfe, aber
ſie bleibt, ſtets Satire und kann als ſolche nicht mißver=
ſtanden
werden.
C Die Reiſe um das Herz hat Bernd. Iſe=
mann
ſein Bändchen Gedichte getauft, das vor kurzem
bei E. W. Bonſels und Co., München, erſchienen iſt.
Broſch. 2 Mark.) Es ſind Empfindungen und Stim=
mungen
eines denkenden Menſchen voller tiefer Lebens=
kenntnis
, der es wohl verſteht. Seelenregungen in eige=
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Stil in die weiche eindrucksvolle Form der Lyrik zu
faſſen und ſie dem gleich Geſtimmten nachempfinden. zu
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werden kann; denn friſch aus der Erde geerntet, hat
dieſe ein prächtiges Ausſehen. Sie iſt die alleredelſte
Kartoffel, die je exiſtiert hat und was ihr noch beſonders
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und wird deshalb auch Butterkartoffel genannt. Trotz=
dem
ſie ſo fein und die Erſte auf dem Markte iſt,
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Da die Luft hier an der Nord-
seeküste
sehr feucht ist u. starke
Stürme hier vorherrschend sind, so
war die Beheizungsfrage für mein
Einfamilienhaus für mich mit die
Wichtigste, und freue ich mich,
Ihr System gewählt zu haben, was
ich jedermann empfehlen kann.
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4. Febr. 1912. J.R.

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Der Hof des Hchweigens.
Ein Roman aus Island von Anny Wothe.
(Nachdrur verboten.)
24)

Copyright 1910 by Anny Wothe, Leipzig.
Sie reden ja beinahe wie Jon, ſagte ſie ſpöttiſch, der
auch immer Dinge ſieht, die gar nicht ſind. Werden Sie
glauben, daß er von Gunnar, den hehrſtem und ſchönſtem
Ritter aller Zeiten fabelt, den er über die Tingebene reiten
ſah? Zu Gunnar gehört natürlich für ihn Hallgerdr, Is=
lands
Berengar, er vergißt aber, der gute Junge, daß die
Hallgerdr von einſt böſe war, denn ſie ſorgte dafür, daß
ihr Gatte Gunnar durch Mörderhand fiel. Oft vergleicht
der arme Jon unſere blonde Freundin in ſeinen Träumen
mit dem königlichen Weibe der Urzeit, mit dem aber Rav=
nas
Tochter nichts gemein hat als den Namen, das ſeiden=
weiche
, blonde Haar und die eisblauen Augen.
Und die königliche Geſtalt, das ſtolze Herz, ergänzte
der Arzt etwas ungeduldig. Sie ſollten Ihre ſchöne
Freundin nicht ſchmähen, Signe.
Schmähen? Ich lobe ſie doch. Sie ſind gewiß auch
ſchon wieder in ſie vergafft, wie die Männer alle. Der
Kapitän, das alte Ekel, läuft ihr auf Schritt und Tritt nach,
die Studenten ſchielen begehrlich zu ihr herüber, und Jon
iſt wie von Sinnen. Selbſt mein Vater iſt außer Rand
und Band, wenn er Hallgerdr zur Seite reitet. Wäre es
da zu verwundern, wenn auch Sie Hallgerdr noch lieben?
Sie ſagte es ſeltſam lauernd und voll herausfordern=
der
Spottſucht, die ihn tief verletzte.
Sie wiſſen doch, Signe, weſſen Bild ich im Herzen
trage.
Ach, wirklich, entgegnete ſie, ſich noch etwas weiter
herumdrehend, ſo daß ſie platt auf dem Leib lag. Beide
Ellenhogen hatte ſie in den Raſen gegraben und ihren

e e e e
tiefer in ihre weißen Hände.
Ich weiß wirklich gar nichts, fuhr ſie kokett fort. Wollen
Sie nicht erzählen, Doktor?
Ole Gudmund wurde es heiß unter ihren ſengenden
Blicken.
Haben Sie mir nicht verſprochen, Signe, mir hier am
Lögsberg Antwort auf meine Frage zu geben? Wollten
Sie mir nicht ſagen, ob Sie mich lieben?
Wieder klang Signes ſilbernes Lachen, und ſchillernd
wie Schlangenaugen richteten ſich ihre Blicke auf ſein rotes,
friſches Geſicht, das ſo treuherzig und geſpannt zu ihr
herüber ſah.
Sie können mir leid tun, Ole Gudmund, wenn Sie
alles das, was törichte Mädchen ſchwatzen, für bare Münze
nehmen. Mir iſt meine Freiheit viel zu lieb, um mich
ſchon jetzt an einen Mann zu ketten. Wenn ich einmal hei=
rate
es wäre ja möglich, daß ich es täte dann nähme
ich vielleicht den alten Kommerzienrat. Sie wiſſen doch,
den von dem Blücher mit der Glatze. Nächſtes Jahr will
er wieder nach Island kommen. Er iſt reich, und er würde
mir alle Herrlichkeiten der Welt erſchließen. Reich! Ole
Gudmund, wiſſen Sie, was das heißt? Au! Sie tun mir
weh! rief ſie plötzlich, unwillig die zitternde Männerhand
abſchüttelnd. Was fällt Ihnen denn ein, mich ſo hart an=
zugreifen
.
Sie ſpielen mit mir, rief der Arzt aufſpringend und
ſie faſt mit Gewalt zu ſich emporziehend, und ich will es
nicht dulden. Entweder ſagen Sie jetzt klipp und klar, daß
Sie mich lieben und daß Sie mein Weib werden wollen,
oder wir ſind geſchiedene Leute.
Signe ſtand leichenblaß ihm gegenüber und verſuchte,
ihre Hände aus den leinen zu bekreien. Ihr feinen Naſen=

flügel bebten, und die Augen ſchillerten, als züngelten
gelbe Schlangen auf grünem Grunde.
Gewalt, lächelte ſie verächtlich. Pfui, Ole Gudmund,
Sie mißbrauchen Ihre Kraft.
Der Arzt ließ ſie jählings los. Sein friſches Geſicht
war erdfahl.
Sie reizen mich ja bis zum Wahnſinn, Signe.
Das Mädchen hob hochmütig das feine Köpfchen und
zog den Südweſter tief in die leuchtende Stirn.
Da winkt mein Vater, und ich ſehe da drüben ſchon
den Rauch von der Abendmahlzeit ſteigen, bemerkte’ſie
läſſig. Wenn Sie unſerer ganzen Reiſegeſellſchaft, die jetzt
ſo freundlich winkt, ein Schauſpiel bereiten wollen, ſo kön=
nen
Sie mich ja jetzt in Ihre Arme ſchließen und küſſen
Ich bin ja gegen Ihre rohe Kraft wehrlos.
Er ſah ganz vernichtet in ihr kaltes, hochmütiges
Geſicht.
Sie ſind eine Hexe, murmelte er. Ich glaube, eineA=
fenfrau
, die kein Herz in der Bruſt hat. Ich werde zu ver=
geſſen
ſuchen, daß ich an Sie glaubte. Gehen wir, die an=
deren
warten.
Sie hüpfte mit leichtem Plaudern, als wäre nichts ge=
ſchehen
, an ſeiner Seite dahin, und beachtete gar nicht,
daß er nicht eine einzige Silbe erwiderte.
Die ganze Geſellſchaft wartete bereits mit dem Abend=
eſſen
, als das Paar endlich vor dem Hotel anlangte. Dek
Amtmadur ſchimpfte über Signes Ausbleiben. Sie hörte
nicht darauf. Sie warf nur Arne Mattiſſon, dem Studen=
ten
, der ihr galant die Reitjacke abnahm, einen feurigen
Dankesblick zu, der den armen Jungen über und über er=
röten
ließ. Einen ebenſo feurigen Blick erhielt Pyr Fer=
rugſon
, der andere Student, als er ihr kündete, daß im
Gaſthauſe jetzt für die Damen Platz geſchaffen ſei, darein
Teil der Gäſte weiter gezogen, und daß die Männer für

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dieſe Rache un auch im Perhauſe üinterhunſt finden
würden.
Trotz der guten und verlockenden Ausſichten für eine
ruhevolle Nacht und des guten Nachtmahls im Vellhöll
lag es aber wie ein Druck über der kleinen Reiſegeſellſchaft,
und jeder war froh, als er ſein Lager aufſuchen konnte.
Am anderen Morgen, als der Frührotsſchimmer im
Oſten aufſtieg, ſaß die ganze Karawane ſchon wieder zu
Pferde, denn man hoffte, in einem zehnſtündigen Ritt noch
heute den Geyſir zu erreichen.
Ingwald Anderſen hielt ſich an Hallgerdrs Seite. Jon
und Blarnt ritten vor ihnen. Biarni verſtand ſich nur
ungern dazu. Da er aber den Führer machen mußte,
konnte er nicht gut, wie er ſo gern getan hätte, hinter Hall=
gerdr
herreiten. Signe ſcherzte mit den beiden Studenten
und Jorum mit dem kleinen Schafjungen, der ihr ſchließ=
lich
noch am beſten gefiel. Der Amtmadur hatte Ole Gud=
mund
mit Beſchlag belegt. Die Knechte mit dem Gepäck
und Erſatzpferden folgten in einiger Entfernung.
Es war ein kühler, klarer Morgen.
Ein ſcharfer Wind blies über die Tingvalla, und Hall=
gerdr
fröſtelte. Sie vermochte den dumpfen Druck nicht
abzuſchütteln, der ſich ſeit geſtern auf ihre Seele gelegt.
Immerfort mußte ſie an Kaare Myrdal denken, und
wenn ſie ſich Mühe gab, das, was er ihr an dem Abſchieds=
tage
gelobt, feſtzuhalten, dann trugen ſeine Züge plötzlich
die des Kapitäns,

Ene Sunde noche ſe ſo enichich dochingeiſten
ſein, als ſie den ganz gewaltigen Hrafnagja erreichten,
eine tiefe Erdſpalte, die durch eine Revolution in der Erde
ſich aufgetan.
Wer die himmelhohen, verwitterten Steinmauern des
Hrafnagja zum erſtenmal erblickt, den überkommt ſo über=
wältigend
das Gefühl menſchlicher Ohnmacht, daß er lange
Zeit braucht, um ſein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.
Auch in Hallgerdrs Seele war ein Bangen, ein Grauen.
All ihr Wünſchen, Fürchten und Sorgen erſchien ihr ſo
nichtig gegenüber dieſer gewaltigen Natur. Sie hätte es
gern dem Kapitän mitgeteilt, doch dieſer ritt, in düſteres
Schweigen verſunken, abſeits dahin. Südlich erhob ſich
jetzt vor ihnen der Hengill mit ſeinen dampfenden Schwe=
felquellen
.
Immer holpriger, immer mühevoller wird der Weg.
Auf einem wild zerriſſenen, alten Lavaſtrom geht es berg=
an
bis hin zu dem eigenartigen Krater des Tintron. Der
Wind heult und reißt an den Kleidern und biegt die Süd=
weſter
tief in die von der ſcharfen Luft geröteten Geſichter.
Endlich ſenkt ſich der Weg in die Ebene Saugervatnsvellir.
Man raſtet dort zu einem kurzen Imbiß, indes Bjarni
den Eingang zu einer kürzlich entdeckten Höhle ſucht.
Signe knabbert Krachmandeln und Roſinen, ihre Lieb=
lingsnäſcherei
, die ihr die fürſorgliche Frau Groa in die
Satteltaſchen ihres blauflammigen Schimmels geſchmug=
gelt
hatte. Die Studenten ſind glücklich, wenn ſie ihnen
lachend die Nußſchalen ins Geſicht wirft.

Des eder des ſichten Dar ſündet, daß Zlant die
Höhle gefunden.
Alles folgt dem flinken Schafhirten, der ſich auf der
ganzen Reiſe ſchon überaus nützlich gezeigt hat, und deſſen
blaue Augen immer die drei Mädchen der Reihe nach an=
ſtrahlen
.
Bjarni hat ein Talglicht angezündet.
Eine von niederem Buſchwerk verdeckte Erdſpalte bil=
det
den Eingang.
Bjarni biegt das Birkengeſträuch zurück. Voll Grauen
blicken alle in einen ſchwarzen Schlund.
Ihr müßt die Reitröcke ausziehen, gebietet Bjarnk
den Frauen. Sin hindern Euch nur. Es iſt feucht in der
Höhle.
Ohne Scheu ſtreifen die Mädchen ihre Reitkleider ab.
Sie ſchauen nun in den weiten, um die Knie geſchloſſenen
Pluderhoſen aus wie kecke Knaben.
Bjarni geht mit dem Licht voran.
Wie ein kleiner, gelber Punkt glimmt oie ſchwache
Flamme in der ſchwarzen Grabesnacht, der ſie alle ent=
gegengehen
.
Niemand wagt einen Laut.
Die niedere Decke, die nur ein faſt kniendes Vorwärts=
rutſchen
geſtattet, zeigt ſchwarzes Schiefergetäfel. Der
kohlſchwarze Steinboden iſt feucht und ſchlüpfrig.
(Fortſetzung folgt.)

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Dampfer Kaiſerin Auguſte Vik=
toria
, nach New=York, 17. April
8 Uhr abends von Cherbourg.
Dampfer Preſident Grant von
New=York kommend, 17. April
6 Uhr 30 Minuten abends in
Hamburg.

Odenwaldklub (OrtserappeDarmstadd
I. Wanderunc
Sonntag, den 21. April 1912
Weinheim-Eichelberg-Hirschhorn
Marſchzeit 6½ Stunden.
Führer die Herren B. Zentner u. Robert Klump.
Abfahrt nach Weinheim 6 Uhr 10 Min.
Der Vorstand.
Teilnehmer= u. Tiſchkarten von Donnerstag.
bei Herrn E. Wetzſtein.
(9402
Verschonerungs Verenl.
42

Die Seneralverſammlung
findet Montag, 29. April 1912, nachm. 6 Uhr,
in der Reſtauration Sitte, 1. Stock, ſtatt.
Tagesordnung: Jahresbericht, Rechnungsablage, Vorſtandswahl,
Ausführungen in 1912.
(9501so
Anträge in letzterer Hinſicht wolle man bis längſtens zum
8. April 1912 an den Vorſitzenden, Herrn Geheimerat Wilbrand,
Heinrichſtraße 145, einreichen.
(9501so

Allg. deuischer Frauenverein (Ortsgr. Darnstadt).
Die Frau mn Haus und Beruf==
Ein Rückblick auf den Frauenkongreß u. die Berliner Ausſtellung
Vortrag von Frau Karoline Balser
Dienstag, den 23. April, abends 8 Uhr,
(9403
im Fürstensaal (Grafenſtraße).

Eintritt frei,

Gäste willkommen.

Restädrunr Friearfelsner
Ecke Rossdörfer- u. Stiftstraße
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Einem verehrl. Publikum zeige hiermit ergebenst
an, dass ich unter Heutigem den Betrieb obenge=
nannten
Restaurants wieder übernommen habe.
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Von 6 Uhr abends Stammessen von 60 Pf. an.
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Als nächſte Volksvorſtellung wird am
Samstag, den 27. April
Robert und Bertrame
gegeben. Kartenbeſtellungen ſind bis längſtens
Dienstag, den 23. ds. Mts., vormittags
bei den bekannten Stellen abzugeben. Später eingehende Beſtellungen
können nicht mehr berückſichtigt werden.
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Beſtimmungen mit eigenem Gewehr zu ſchießen.
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Der Vorstand.

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20. April, von 121 Uhr mit=
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vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. Perpetuum mobile‟, Marſch
von F. v. Blon. 2. Szenen aus
der Oper Lohengrin von Rich.
Wagner. 3. Spaniſche Rhapſodie‟
von H. Richardy. 4. Du und du,
Walzer aus Die Fledermaus
von Joh. Strauß. 5. Im Früh=
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Lied v. Fesca. 6. Martette‟,
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Comquin.
Großherzogl. Hoftheater
Samstag, 20. April.
Außer Abonnement.
Volksvorſtell. zu erm. Preiſen.
Wilhelm Tell.
Schauſpiel in 5 Akten von Fried=
rich
Schiller.
Spielleitung: Oberregiſſ. Valdek.
Perſonen:
Hermann Geßler,
Reichsvogt . . Hr. Lehrmann
Werner, Frhr. v.
Attinghauſen . . Hr. Knispel
Ulrich v. Rudenz,
Hr. Schneider
ſein Neffe .
Werner Stauf=)
facher,
8 Hr. Heinz

Konrad Hunn, Hr. Speer
Itel Reding,
Hr. Jürgas
Hans auf derlu
Mauer,
(§ Hr. Jachtmann
Jörg im Hofe, Hr. Hinkel
Ulrich der
Schmid,
Hr. Braun
Joſt v. Weiler,) J Hr. Indorf
Walter Fürſt, ) Hr. Riechmann
Wilhelm Tell, Hr. Baumeiſter
Röſſelmann, d.
Pfarrer,
Hr. Kräger
Petermann, d.
Hr. Fleiſchmann
Sigriſt,
Kuoni, d. Hirte, B Hr. Weiß
Werni, der
Jäger,
Hr. Hartmann
Ruodi, der
Hr. Semler
Fiſcher,
Arnold von
Melchtal,
Hr. Weſtermann
Konrad Baum=
garten
,
§ Hr. Wagner
Meier von
Sarnen,
§ Hr. Göllnitz
Struth von
Winkelried, (2 Hr. Herrmann
Klaus von der
Flüe,
Hr. Lang
Burkhardt am
Hr. Grote
Bühel,
Arnold von
Sewa,
Hr. Sautier
Jenni, Fiſcher=

knabe.
Frl. Grünberg
Seppi, Hirten=
. Frl. Kumpf
knabe
Gertrud, Stauf=
fachers
Gattin . Fr. Scherbarth
Hedwig, Tells
Gattin
Frl. Heumann
Walther,) Tells Hdw. Jungkurth
Wilhelm,Knaben Aennchen Dörr
Berta v. Bruneck,
eine reiche Erbin Frl. Uttmann

Rudolf d. Harras Hr. Kroczak
Johs. Parricida . Hr. Hacker
Stüßi, der Flur=
ſchütz
. . . . . Hr. Speiſer
Wanderer . . Hr. Waigandt
Meiſter Steinmetz Hr. Dobski
Frohnvogt . . . Hr. Geibel
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Nach dem 2. Akte längere Pauſe.
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loge
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Balkonloge 2 Mk., 1. Rang 2 Mk.
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Madonna. Maliella: Fräul.
Martha Bommer vom Königl.
Theater in Wiesbaden, als Gaſt.
Große Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Montag, 22. April. 159. Ab.=V.
C 40. Der Raub der Sa=
binerinnen
. Kleine Preiſe.
Anfang 7½ Uhr.
Dienstag, 23. April. 160. Ab.=V.
B 40. Zu Shakeſpeare’s Geburts=
tag
. Neu einſtudiert: Ein
Sommernachtstraum. Kl.
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Sonntag, 21. April.
158. Abonnem.=Vorſtellung. D 40.
Der Schmuck der Madonna.
Oper in 3 Akten von Ermanno
Wolf=Ferrari.
Keine Ouvertürel
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Spielleitung: Oberregiſſ. Vadek.
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Gennaro, Schmied Hr. Becker
Carmela, ſ. Mutter Frl. Howard
Maliella.
Rafaele, Führer
der Camorra . . Hr. Weber
Cicillo,) Camor= Hr. Bernhardt
Rocco,) riſten Hr. Hoff

Stella,

Concetta,
Serena,
Grazia,gen.
die Blon=
dine‟
,

Fr. Speiſer=
Suchanek

55

Se

Frl. Huber
Biaſo, Schreiber Hr. Speiſer
Totonno, ein jung.
Mann a. d. Volke Hr. Jahn

Zwei junge
Männer

Hr. Hartmann
Hr. Asbel
Hr. Kräger
.Hr. Salomon

Zwei Mönche
Eine Blumenver=
käuferin

Ein Eisverkäufer . Hr. Lang
Ein Ballonver=
. Hr. Jachtmann
käufer
Ein Früchtever=
käufer

. Hr. Jungmann
Ein Makkaroni=
. . Hr. Klotz
verkäufer
Ein Verkäufer von
Madonnenbilder Hr. Sautier
Ein blinder Bettler Hr. Indorf
Erſter Camor= Hr. Braun
Zweiter riſt Hr. Schüppel

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Zwei Morra= . Hr. Asbel

. Hr. Geibel
. Frl. Longin
. Frl. Schaub
. Frl. Lehmann
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Bommer vom Königl. Theater in

ſpieler
Drei junge
Mädchen
Der Vater
Ein Bauernmäd=
chen

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Wiesbaden, als Gaſt.
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Proſzeniumsloge 6 Mk., Fremden=
loge
6 Mk. Balkonloge 5 Mk.,
1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang (1.6.
Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe.
2 Mk., Sperrſitz (1.13. Reihe)
4 Mk., (14.20. Reihe) 3.20 Mk.,
Parterre (1.5. Reihe) 2.70 Mk.,
(6. 8. Reihe) 2.20 Mk., 1. Galerie
1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pfg.
Anfang 7 Uhr. Ende geg. 10 Uhr.
Kartenverk. v. 111u. von 6 Uhr an.
Vorver kauf
von 111 Uhr f. d. Vorſtellungen:
Montag, 22. April. 159. Ab.=V.
C 40. Der Raub der Sa=
binerinnen
. Kleine Preiſe.
Anfang 7½ Uhr.
Dienstag, 23. April. 160. Ab.=V.
B 40. Zu Shakeſpeare’s Geburts=
tag
. Neu einſtudiert: Ein
Sommernachtstraum. Kl.
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 24. April. 161. Ab.=V.
A 41. Im weißen Röß’l.
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 25. April. 162. Aa.=
Vorſt. C 41. Zum Gedenken an
Friedrich v. Flotow (geb. 26. April.
1812). Martha. Kl. Preiſe.
Anfang 7 Uhr.

[ ][  ][ ]

Bei Appetitlosigkeit
Dr. Hommel’s Haematogen
20jähriger Erfolg! (VI2711
Warnung! Man verlange ausdrücklich den
Namen Dr. Hommel.

Berliner Stimmungsbilder.

Von Paul Lindenberg.
Nachdruck verboten).
Die Tragödie auf dem Meer. Der Untergang der
Titanic. Allgemeines Mitleid. Der ſchnelle Puls=
ſchlag
unſerer Zeit. Nicht mehr: Eile mit Weile. Die
Durchſegelung der Lüſte. Vorwärts! Das Zurück in
der Kunſt. Schmieriſten. Eine Umkehr. Die Aus=
ſtellung
von Silhouetten. Orchideenpracht. Aus dem
Theaterleben.
Heitere Frühlingsſonne ſtrahlt auf Berlin
herab, überall iſt des vielgeſchäftigen Lenzes geheimnis=
volles
Leben und Weben zu ſpüren, die erſten Blumen
gucken neugierig in den Vorgärten heraus und auf den
Balkons regen ſich emſige Hände, wie ein befreiendes Auf=
atmen
nach des Winters laſtendem Druck geht es durch die
endlos weitgeſtreckten ſteinernen Glieder der Millionen=
ſtadt
. Aber man will in dieſen verheißungsreichen Tagen
gar nicht recht froh werden des Sprießens und Genießens
in die lichten Bilder drängen ſich dunkle hinein:
dumpf rauſchen die graugrünen Wogen des Atlantic,
durch die ſcheinbar ſo ſicher das Rieſenſchiff ſeinen Weg
nimmt; in fünf Reihen übereinander ſtrahlen die Lichter

auf das dunkle Meer hinaus, mehr denn zweitauſend Men=
ſchen
fühlen ſich wohlgeborgen in dem ungeheuren Koloß,
dem man ſich willig anvertraut. Gerad’ iſt das Diner
vorüber, die Muſik ſpielt noch, hunderte geputzter Menſchen
ſitzen behaglich in den wohldurchwärmten, prunkvollen
Speiſeſälen und Salons zuſammen, in zwei Tagen betritt
ja wieder der Fuß das feſte Land, Abſchiedsſtimmung
macht ſich leiſe geltend. Steward, noch eine Flaſche Cham=
pagner
, bald heißt’s ja ſcheiden! Abſchiedsſtimmung
ein furchtbarer Ruck, ein Krachen, Brechen, Berſten, der
jähe Aufſchrei wie aus tauſenden, von Mörderhand ge=
packter
Kehlen, gierig ſtürzen die Wellen heran und herein,
um gierig den ſo angeſtaunten, ſo ſtolzen Triumph von
Menſchengeiſt und Menſchenhand, an dem jahrelang ge=
arbeitet
worden, binnen kargbemeſſenen Minuten zu ver=
ſchlingen
!
Das ſchreckenerregende Unglück, welches den ſchwim=
menden
engliſchen Wunderpalaſt Titanie betroffen
und weit über tauſend Menſchen vernichtet, hat hier wäh=
rend
mehrerer Tage das Intereſſe an allem anderen ver=
drängt
, ſogar für die Sonnenfinſternis. Die Beſtürzung
und das Mitgefühl waren umſo größer, als man nach den
erſten günſtigen Nachrichten nicht auf das furchtbare Un=
heil
gefaßt war, das dann durch Extrablätter verkündet
ward; haſtig wanderten die feuchten Zettel von Hand zu
Hand, man konnte zuerſt gar nicht die ganze Schwere der
entſetzlichen Botſchaft erfaſſen, dann gelangte warm und
herzlich das Mitgefühl zum Ausdruck. Vieler Augen
ſuchten nach bekannten Namen in den Liſten der Fahrgäſte
und Geretteten, viele ergingen ſich in Mutmaßungen, wie
die Kataſtrophe entſtanden und ob ſie nicht zu vermeiden
geweſen, manche Meinung ward kund, daß vielleicht die
Eiferſucht der engliſchen Schiffsgeſellſchaften auf die deut=
ſchen
und der Ehrgeiz, dieſe nicht nur durch das größte
und ſchönſte, ſondern auch durch das ſchnellſte Schiff in
den Schatten zu ſtellen, verhängnisvoll geworden.
Esgeht js heutenichts ſchnell genug, das
koſtbarſte Gut, viel koſtbarer als Menſchenleben, ſcheint

die Zeit zu ſein. Wiebiele finden in Verlin jahranß
jahrein den Tod bei den Straßenunfällen, nur weil ſie
nicht zwei, drei Minuten warten können, oft nicht ein
paar Sekunden, bis der Fahrdamm frei iſt, bis der Wagen
hält oder ein neuer die Halteſtelle erreicht hat. Die elek
triſchen Straßenbahnen gehen für viele im Schneckentempy,
und ſelbſt die noch recht haſtige Untergrundbahn, deren
Verwaltung neuerdings ſich ſcharfen Angriffen ausgeſetzt
ſieht, ſauſt zahlreichen Benutzern viel zu langſam dahin
man wünſcht bis zu beſtimmten Stationen durchgehende
Züge das Eile mit Weile iſt zum alten Plunder gen
worfen.
Wie auf dem Waſſer und der Erde, ſo auch in den
Luft. Daß die Propeller die großen Luftſchiffe wie zier=
lichere
Ein= und Zweidecker immer raſcher dahinjagen,
iſt das Sinnen und Ausprobieren der Ingenieure und
Techniker. Auch hier ein raſtloſer Wettkampf, die be=
rühmte
Schraube ohne Ende! Uebrigens hat die ſoeben
geſchloſſene Ala, die Allgemeine Luftfahrte
Ausſtellung, recht gut abgeſchnitten, vor allem was
den Beſuch anbelangt. Denn der war dreimal ſtärker, als
man angenommen, an 150000 Karten ſind verkauft wor=
den
. Deſto mehr haperte es mit der Beſtellung auf Flugs
maſchinen, da dürfte kaum das Dutzend voll geworden
ſein. Probieren koſtet überall viel Geld, und unſere Flug=
zeugfabrikanten
werden noch manches materielle Opfen
bringen müſſen, ehe ſie ihre Anſtrengungen und Kapital=
aufwendungen
belohnt ſehen, aber trotzdem und alledem
wird’s auch hier heißen: Vorwärts!
Das ſcheint allerdings nicht die Parole einer beſtimms
ten Künſtlerſchaft zu ſein. Wenn wir die gegenwärtig
hier ſtattfindenden Ausſtellungen der Futuriſtenin
einem Hauſe der Tiergartenſtraße, der Brücke bei
Gurlitt und gewiſſe wilde Auswüchſe der Sezeſſion
betrachten, ſo kann man ſich des Gefühls nicht erwehren,
daß dieſe merkwürdigen Farbenvertilger die Kunſt um
einige Jahrtauſende zurückſchrauben wollen. Aber ſelbſt
das iſt noch eine Beleidigung unſerer Ur=, Ur=, Urahnen

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Salzſchlir
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Adam Horn, Emil Löb (en gros), H. Nau & Sohn, Rud. Nick Nachf., J. Carl
(V12649
Schmidt und Arthur Sittig.

[ ][  ][ ]

rus der Eiszeit, deren in Höhlen entdeckte Zeichnungen
von Menſchen und Tieren noch immer viel mehr den be=
ibſichtigten
Darſtellungen ähneln, als jene Schmierereien
der Symbol=, Cubin=, Futur= und ſonſtigen eiſten. Wer
ſich vornimmt, die greulichſten Karikaturen zu malen, kann
ſelbſt bei leidenſchaftlichſtem Eifer nicht derartiges blödes
Zeug zuſammenbringen, wie es uns gegenwärtig bei Gur=
litt
gezeigt und im Katalog als Damenbildnis als
badende Frauen, Großſtadtſzene Tanz, Land=
ſchaft
Winterſonne, Troſt uſw. benannt wird.
Gleich drei derartige Ausſtellungen in Berlin ſind aber
doch bedenklich, man merkt, der Irrſinn wird Methode
und ſteckt an. Einzelnen Kritikern, die bisher mit der
Moderne durch dick und dünn (lies: Schmutz und
Schlamm) gegangen, wird aber nun doch bänglich zu Mute,
ſie merken die Wahrheit des Zauberlehrlings=Worte:
Die ich rief, die Geiſter, werd ich nun nicht los! So
hat zur Ueberraſchung vieler und zum Entſetzen mancher
der Kunſtpapſt eines ſehr geleſenen hieſigen Blattes ſich
plötzlich weit abgerückt von all’ den erwähnten =iſten,
ſpricht von grauſig=grotesken Schauſtellungen und daß
ganze Kollektionen in ſämtlichen Trödelläden Europas
umſonſt für einen Taler ausgeboten werden würden, von
Hintertreppenphantaſie und dergleichen mehr. Wenn
das an grünem Holz geſchieht . . . . Aber es iſt lebhaft zu
wünſchen, daß dieſen Schmierfinken noch öfter derart die
Wahrheit geſagt wird. Die unſerer ernſten Kunſt zur
Schande gereichenden eiſten=Richtungen werden von
ſelbſt verſchwinden, ſobald die in Geſtalt von Notizen
und Beſprechungen gefaßten Broſamen vom Journaliſten=
tiſch
aufhören denn dieſe Nichtkönner und Kunſtfälſcher
werden doch nur durch gelegentliche Erwähnungen ihrer
Namen in der Tagespreſſe veranlaßt ihren Schund
man müßte dafür ein anderes Wort ſetzen der nicht mehr
erſtaunten und entrüſteten, ſondern lachenden und ſpotten=
den
Oeffentlichkeit zu unterbreiten.
Eine allerliebſte und merkwürdig vielſeitige Aus=
ſtellung
moderner geſchnittener Sil=
houetten
hat das rührige Hohenzollern= Kunſt=
gewerbehaus
veranſtaltet. Sehr hübſch und kenn=

zeichnend ſchon das Plakat: aus den geöffneten Schnei=
den
einer Schere hüpft ein ſchlankes Rokokodämchen in
Perücke, Reifrock und Hackenſchuhen heraus, das ein aufs
Knie geſunkener Kavalier auffängt. Es deutet die ganze
Grazie und Leichtigkeit dieſer Kunſt an, die wohl die älteſte
ſein dürfte; berichtet uns doch die griechiſche Sage, daß
die Malerei entſtanden, indem die Tochter des Dibutades
den Schatten vom Haupte ihres ſcheidenden Geliebten im
Sande nachgezeichnet habe. Liebe und Liebeleien geben
vielfach den Stoff zu reizvollen Szenen ab, die in ihren
dunklen Umriſſen allerhand pikante Rätſel aufgeben
wie war’s und wie wird’s werden? Die etwa tauſend
Nummern der Ausſtellung die in geſchickter Anordnung
eine ganze Reihe von Kabinetts füllen, zeigen eine unter=
haltende
Abwechſelung und führen uns u. a. auch die
Schwarzkunſt=Fertigkeit einiger Mitglieder unſeres Kai=
ſerhauſes
, des Prinzen Auguſt Wilhelm und ſeiner Schwe=
ſter
, ſowie des Prinzen Friedrich Leopold (Sohn) vor
Augen. Effektvoll und von vornehmer künſtleriſcher Wir=
kung
ſind einige große Lampenſchirme, ſo jener von Mochi
ſtammende, mit dem Imperatorenzug. Ein beſonderes
Verdienſt der Ausſtellung iſt’s, die ſilhouettenartigen
Eiſenreliefs des Kgl. Württembergiſchen Hüt=
tenwerkes
in Waſſeralfingen einem größeren
Publikum wieder in Erinnerung gebracht zu haben. Dieſe
von dem Bildhauer G. K. Weitbrecht (17961836) und
ſeinem 1882 geſtorbenen Schüler Chriſtian Plock model=
lierten
Einzelfiguren, Gruppen, Szenen ſind von glänzen=
der
dekorativer Wirkung, daneben von einer Anmut und
freundlichen Schönheit, die an Canovas und Thorwald=
ſens
beſte Kleinplaſtiken erinnern. Wie die gleichen Kunſt=
werke
ſchon die Wohnungen unſerer Großeltern geſchmückt,
werden ſie es nun auch bei uns tun; für ſich allein hän=
gend
oder in ſchlichtem Rahmen auf hellem, reſp. getön=
tem
Hintergrund kann man ſich kaum etwas Hübſcheres
denken; der auffallend billige Preis wird zur Verbreitung
beitragen.
Eine andere Ausſtellung, die leider, leider nur kurze
Friſt dauerte, beherbergte das Abgeordnetenhaus, die
Ausſtellung van Orchibeen. Zauberhaft war

der Eindruck der Säle mit dieſer wunderbaren Blüten=
pracht
, die an phantaſtiſche Märchen aus ſagenhaften Län=
dern
gemahnten. Formen und Farben gab’s da von
wahrhaft berauſchender Schönheit, daß man ſich von be=
ſtimmten
Stellen gar nicht trennen konnte. Und ging man
zögernd weiter, ſo ward man nach wenigen Schritten von
neuem überraſcht durch neue Herrlichkeiten, welche die All=
mutter
Natur nur in ihrer üppigſten Gebelaune hervor=
gebracht
. Unwillkürlich tauchte vor mir das Bild jenes
ſeltſamen Landmannes auf, deſſen Bekanntſchaft ich im
Innern Siams gemacht. Ganz allein, ohne Wehr und
Waffen, durchſtreifte er die Dſchungeln und Urwälder
Hinterindiens im Auftrage engliſcher Orchideenſammler
und ſandte, ſorgſam in Watte und Holzkäſtchen verpackt,
ſeine Ausbeute nach England, für einzelne Pflanzen hun=
dert
und mehr Mark erhaltend. Haben Sie keine Ver=
bindungen
mit Deutſchland, Er lächelte etwas gering=
ſchätzig
. Ach nein, da hat man für Orchideen kein In=
tereſſe
und kein Geld. Das iſt über ein Jahrzehnt her.
Die obige Ausſtellung hätte den Zweifler eines Beſſeren
belehrt: man hat jetzt hier viel Intereſſe und viel Geld
für die Wunderblumen der Tropen!
Ein Wunder, freilich nur ein ganz kleines, vermittelte
uns das Deutſche Theater indem es uns in ge=
treuer
Anlehnung an die erſte Aufführung des Mo=
liéreſchen
Luſtſpiels George Dandin im Parke
von Verſailles vor Ludwig XIV., das Stück, in Voll=
möllerſcher
Bearbeitung, mit Muſik, Tanz, Anreden an
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tat
: Du haſt’s gewollt, George Dandin, iſt bei uns weit
bekannter geworden, als das Werk ſelbſt, das wegen ſeines
biographiſch=literariſchen Inhalts dem Moliérefreund
mehr gibt als dem unbeteiligten Zuſchauer. Der betro=
gene
Titelheld erweckt weder Intereſſe noch Mitleid, es
fehlt der rechte Ausklang; der Humor, der ſeinerzeit aus
direkten Gründen ſehr verſtanden wurde, kommt uns zu=
weilen
abgeſtanden und geſchraubt vor, durch das Bei=
werk
werden wir allmählich ermüdet. Auf die Vorſtellung
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Stand der Tuberkuloſe=Bekämpfung im
Großherzogtum Heffen
bei Beginn des Jahres 1912.

(Mitgeteilt von der Landesverſicherungsanſtalt Groß=
herzogtum
Heſen.)
I. Die Anzeigepflicht.
Die Anzeigepflicht iſt nunmehr in allen Kreiſen des
Großherzogtums und zwar im Wege von Polizeiverord=
nungen
eingeführt.
Danach ſind alle Fälle, in denen ein Menſch an Lun=
gen
= oder Kehlkopftuberkuloſe verſtorben iſt oder ein an
offener Lungen= oder Kehlkopftuberkuloſe Erkrankter ſeine
Wohnung wechſelt oder ſeine Umgebung hochgradig ge=
fährdet
, anzuzeigen. Ueber die Wirkung dieſer Vor=
ſchrift
fanden zu Anfang des Jahres 1912 Erhebungen
bei ſämtlichen Kreisämtern und Kreisgeſundkeitsämtern
ſtatt, die ein im allgemeinen zufriedenſtellendes Ergebnis
lieferten.
III. Die Desinfektion.
In allen Kreiſen des Großherzogtums ſind amtlich
beſtellte Desinfektoren vorhanden, und es wird durchweg
von der Desinfektion ein umfaſſender Gebrauch gemacht.
Für die Unbemittelten iſt Desinfektion meiſt koſtenlos
oder nur mit geringen Koſten verbunden. Im großen
Ganzen iſt das Verſtändnis für die Notwendigkeit von
Desinfektionen bei gewiſſen Fällen von Tuberkuloſe im
Volke im Zunehmen begriffen, eine Tatſache, die nur
günſtig wirken kann.
* III. Die Tuberkuloſe=Heilſtätten.
Die der Landesverſicherungsanſtalt gehörige Ernſt
Ludwig=Heilſtätte bei Sandbach im Odenwald erzielte
im Jahre 1911 insgeſamt 45121 Verpflegungstage, wo=
von
42044 auf Pfleglinge der Landesverſicherungsanſtalt,
3077 auf Selbſtzahler entfallen. Die Landesverſicherungs=
anſtalt
hatte 620 Pfleglinge eingewieſen, während 60 auf
eigene Koſten kamen. Die Ernſt Ludwig=Heilſtätte ver=

fügt über 136 Beten und iſt nur für minniche Kranke
beſtimmt. Leitender Arzt iſt Herr Dr. Lipp.
Die im Eigentum des Herrn Philipp Göttmann in
Reichelsheim i. O. ſtehende Privat=Volksheilſtätte, die von
Herrn Dr. Fiſcher in Reichelsheim i. O. ärztlich verſorgt
wird, verfügt über 80 Betten und iſt für Männer, ſowie
für Frauen und Kinder zugängig. ’Im Jahre 1911 wur=
den
insgeſamt 407 Perſonen verpflegt, davon 265 männ=
liche
und 142 weibliche.
In der von dem Heilſtättenverein für das Großher=
zogtum
Heſſen errichteten Eleonoren=Heilſtätte, Poſt Lin=
denfels
i. O., die nur weibliche Perſonen aufnimmt, wa=
ren
im Jahre 1911 560 Perſonen untergebracht, davon
324 Verſicherte und 236 Nichtverſicherte.
IV. Kinderheilſtationen.
In Ermangelung einer Kinderheilſtätte im Großher=
zogtum
Heſſen hat der Heilſtättenverein im Febr. 1911 zu=
nächſt
zwei Kinderheilſtationen für tuberkulöſe oder
tuberkulös gefährdete Kinder errichtet. Die Station für
Knaben mit 8 Betten ſteht in Verbindung mit dem St.
Bonifatiuskrankenhaus in Hirſchhorn am Neckar und die
für Mädchen mit ebenfalls 8 Betten in Verbindung mit
dem evangeliſchen Krankenhauſe in Lampertheim. In
Hirſchhorn wurden im Jahre 1911 26 Kinder und in
Lampertheim 31 Kinder verpflegt.
V. Die Fürſorgeſtellen.
(Beratungs= und Auskunftsſtellen für Lungenkranke.)
Die Fürſorgeſtellen haben im Jahre 1911 Fortſchritte
in der Entwickelung zu verzeichnen. Ein Teil der Stel=
len
beſchränkt ſich mehr auf beratende Tätigkeit, andere,
insbeſondere die ſtädtiſchen Stellen, die über größere
Mittel verfügen, entfalten eine ſehr erſprießliche Fürſorge=
arbeit
.
VI. Die Walderholungsſtätten.
Die beiden von dem Verein Walderholungsſtätte‟
in Darmſtadt errichteten Walderholungsſtätten waren im
Jahre 1911 von 101 Männern, 102 Frauen und 48 Kin=
dern
beſucht.
VII. Invalidenheime für Tuberkulöſe.
Vorgeſchrittene Tuberkulöſe wurden im Jahre 1911
von der Landesverſicherungsanſtalt Großh. Heſſen wie
in den Vorjahren in die zu dieſem Zweck geſchaffenen
beſonderen Einrichtungen eingewieſen und zwar im Gan=
zen
94 Perſonen (69 Männer und 25 Frauen). Der Zu=
drang
zu den Invalidenheimen hat auch in dem Jahre
1911 wieder bedeutend zugenommen.
VIII. Die Krankenpflegeſtationen auf dem
Lande.
Dieſe Stationen entfalten nach wie vor in der Tuber=
kuloſe
=Bekämpfung eine ſehr rührige Tätigkeit. Die

Landesperſcherungsanſtalt unterſtüßt ein Anzahlt dieſer
Stationen mit laufenden Jahresbeiträgen und hat im
Jahre 1911 1863 Mark für dieſe Zwecke verausgabt.
IX. Die Wohnungsfürſorge.
Der Wohnungsfrage die von der Tuberkuloſefrage
nicht getrennt werden kann, wird andauernd die größte
Aufmerkſamkeit gewidmet. Die Landesverſicherungs=
anſtalt
gibt nach wie vor nach Maßgabe ihrer Mittel
Darlehen für Arbeiterwohnungszwecke und hat im Jahre
1911 hierfür zirka 400000 Mark aufgewendet. Außerdem
leiſten die Landeswohnungsinſpektion und die einzelnen
OOrtswohnungsinſpektionen, ſowie insbeſondere auch die
Kreiswohnungsinſpektion des Kreiſes Worms gute
Dienſte.
X. Der Heilſtättenvere in für das Groß=
herzogtum
Heſſen.
Der Heilſtättenverein, der ſich ausſchließlich der Be=
kämpfung
der Tuberkuloſe widmet, hat im Februar 1911
die beiden Kinderheilſtationen in Hirſchhorn und Lam=
pertheim
eingerichtet. Außerdem gewährte er in zahl=
reichen
Fällen im Jahre 1911 Ermäßigung des Pflege=
ſatzes
in der Eleonoren=Heilſtätte und ſonſtige Unter=
ſtützungen
. Er iſt im Laufe des Jahres 1911 auch der
Errichtung eines Lupusheims für das Großherzogtum
Heſſen näher getreten.
Xl. Der Fonds Ihrer Königlichen Hoheit
der Großherzogin.
Auch der Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin
aus den Erträgniſſen der verſchiedenen Verkaufstage zur
Unterſtützung unbemittelter Lungenkranker zur Verfügung
ſtehende Fonds hat im abgelaufenen Jahre weſentlich
zur Bekämpfung der Tuberkuloſe beigetragen. Es befan=
den
ſich im Jahre 1911 226 Perſonen (174 Erwachſene und
52 Kinder) zu Laſten des Fonds in Heilſtätten, Bädern
und Geneſungsheimen.
XII. Sonſtige Hilfsmittel im Kampfe gegen
die Tuberkuloſe.
Das Kinderhoſpital im Eliſabethhaus in Bad Nau=
heim
nimmt in vielen Fällen Kinder, die an Skrophuloſe
oder an geſchloſſener Tuberkuloſe leiden, oder tuberkulös
verdächtig ſind, zu Kuren auf und trägt ſomit ebenfalls
zur Bekämpfung der Tuberkuloſe bei. Auch die Schul=
ärzte
die Polikliniken uſw. wirken mit, um der Tuber=
kuloſe
Herr zu werden.
Die Sterblichkeitsziffer an Lungentuberkuloſe im
Großherzogtum Heſſen, auf 10 000 Lebende berechnet, be=
trägt
im Jahre 1911 13.8 gegen 14,2 im Vorjahre, iſt alſo
wiederum um 0,4 zurückgegangen.

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Kind. geeig., 2. jüng. Alleinmädch.,
z. ein einf Kinderfräul. Sprechſt.
ägl. v. 35 Uhr, Nied.= Ramſtädter=
traße
30 Schweſternhaus. (*9931

S. Mädch. ſucht Lauft., morg
Std. Fuchsſtr. 1, Stb. p. (*9934so

icht vorm.
Reinl. Mädchen 1
Std.
Laufdienſt und abends Laden zu
einigen. Zu erfr. Kl. Kaplanei=
zaſſe
2 (Wirtſchaft

Aelteres Mädchen, w. koch
ann, ſucht Stellung in beſſerem
Hauſe bis 1. Mai. Offert. unter
E 35 a. d. Expedition. (*9984

Schulentlaſſenes Mädchen vom
Lande ſucht Stelle in kl. Haushalt.
Näh. Wienersſtr. 46, 3. St. (*9866
Gunge, ſaubere Frau ſucht Lauf=
I ſtelle vorm. 1½ bis 2 Stund.
Näh. Obergaſſe 44, I. (*9924

Eine ſaubere Frau empfiehlt ſich
zum Waſchen Frau Stark,
Georgenhauſen.
923

Junge Frau geht halbe u. ganze
Tage waſchen u. putz. Magdalenen=
ſtraße
5, Htb., 1. St., I. (*10013

Ein aus d. Schule entl. Mädchen
ſucht Beſch. morg. u. mitt. 12 Std.
Heidelbergerſtr. 127. (B9510

Jung. Mädchen ſucht Laufdienſt.
Näheres Moosbergſtr. 26. (B9512
Re inl. Mädch. ſ. für morg. Laufſt.
Blumenthalſtr. 115, 1. St. (*10008

Junge Frau ſ. für nachm. Be=
ſchäftig
., nimmt a. waſchen u. putzen
an Lauteſchläserſtr. 4, II. (*10001

Gutempf. Frau ſ. noch Kund. im
Waſch u. Putz., g. auch Sonntagsaus
Spül. Näh. Langegaſſe 29, I. I. (*9998

lännlieh

Ein im äußeren Eſenbahndienſt
angeſtellter, d. Unfall verabſchied.
Mann, welch. Jahreskurs in hieſ.
Ha rdelsſch. beſ., gut vertr. in all.
Syſt. d. Buchfg., Korreſpdz., kaufm.
Rechn., Stenograph. u. Maſchinen=
chreib
., ſ. Stllg. in ein. Büro, per
ſof. od. ſpäter. Gefl. Offert. unt.
C 45 an die Expedition. (8953a

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im Bureau und auf der Bauſtelle
mit allen Arbeiten vertraut, ſucht
geſtützt auf beſte Zeugniſſe und
Referenzen, baldigſt Stellung als
Bauführer ꝛc. Gefl. Offerten unter
C 47 an die Exp. ds. Bl. (*9287sms

Aelterer Kaufmann,
erfahrener Buchhalter, ſucht für
mehrere freie Stunden tagsüber
Beſchäftigung im Führen und Bei=
tragen
von Büchern u. dgl. Gefl.
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die Expedition d. Bl.
(*98,6

mit guten Zeugniſſen und Em=
pfehlungen
ſucht zum 1. Mai
Stellung hier oder auswärts.
OFert. unt. E 28 a. d= Erv. (*997a

flotter Schreiber u. Rechner,
welcher Kenntniſſe im Klage=,
Reklame=, Buchhaltungs=, Ex=
peditions
= u. Korreſpondenz=
weſen
beſitzt, ſucht ſich per
1. Juni zu verändern. Off.
unter D 25 an die Expe=
dition
ds. Blattes. (*9395


½ J. Praxis, Ferienz. im Betr. d.
Vaters, ſ. b. beſcheid. Anſprüchen
Stellg. zur weiteren Ausbildung.
Eintritt ſofort. Gefl. Offert. an
A. Kauling, stud. ing., Capelle i. Weſtf.,
Kreis Lüdinghauſen.
(*9954so

Strebſam.,
ſucht
junger Käurmann Stell.
als Korreſpond., Fakturiſt od. Ex=
pedient
. Off. erb. u. E 1 5 Exv. (*9911

Sauführer, Abſolv. der Bauge=
2 werkſchule, ſucht per 1. Mai
Stellung in Baugeſchäft. Offert.
unt. E 48 a. d. Exp. (*10017

Baulechniker. 2ns
Jg. Architekt, Abſolvent der Bau=
gew
.=Schule, ſowie 3 Sem. Hoch
ſchule ſucht per ſof. Anfangsſtelle
Off. u. E 44 an die Exp. (*10018so

Tüchtig. erfahr. Kaufmann,
geſetzten Alters, ſucht Vertretungen
leiſtungsfäh. Fabriken od. Engros=
geſchäfte
für Darmſtadt u. Umgebg
evtl. Prov. Starkenburg. Offert. u.
E14 an die Exp. d. Bl. (*9878

Junge von 16 Jahren ſucht Stell.
als Hausburſche od. Ausl. Zu erfr.
bei Ripper, Rheinſtr. 47. (*9686dfs

25jahr. jed. Mann ſucht Stelle als
oder ſonſt ähnlichen
Lagerist Poſten (gelernter
Feinmechaniker). Näh. B. Frau Weiß-
mantel
, Stellenvermittlerin. (*9945

Gebildeter, fleißiger, zuverläſſiger
Mann ſucht Beſchäftigung als
Aufſeher, Portier oder ſonſtigen
Vertrauenspoſten. Kaution kann
geſtellt werden. Offerten unter
D 40 an die Expedition ds. Bl.
erbeten.
(*9613dsi

z u. Diener, ledig,
Prioatprieger mit ſehr guten
Zeugn., ſucht Stelle evtl. Aushilfe.
Gefl. Off. u. E 34 Exped. (*9978

Weiblich

Fräulein, welches in gut. Haus
d. Branche als Verkäuferin tät. u.
auch etwas Uebung in Hand=
arbeiten
hat, wird eventuell per
ſofort geſucht. Off. unt. E. 3331
an Haaſenſtein & Vogler, A.=G.,
Frankfurt a. M.
(9291H

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fortige
Vergütung geſucht.
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Spezialgeschäft für Haus- und Küchen
Einrichtungen
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durchaus erfahren und intelligent,
mit mehrjähr. Praxis, f. ein hieſig.
größ. Anwaltsbüro geſucht. Mel=
dungen
unt. Beifüg. d. Zeugnis=
abſchrift
. u. m. Angabe d. Gehalts=
anſprüche
ſind unt. C 69 an die
Exped. ds. Bl. zu richten. (9032a

Mehrere tüchtige

per 15. Mai geſucht, branchekundige
bevorzugt
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Karl Rittershaus. Ludwigsplatz.

In einem Bäckerei=Großbetrieb
wird
gewandte Verkäuferin
geſucht, die ſich auch vorübergehend
von Mutter oder Schweſter ver=
treten
laſſen kann. Schöne 3 Zim=
merwohn
. muß mit übernommen
werden. Kaution iſt zu ſtellen. Nur
olide, m. guten Empfehlungen ver=
ſehene
Damen wollen Off. u. D 92
a. d. Exped. d. Bl. einreichen. (9503

Lehrmädchen aus achtbarer
Familie gegen ſofortige Vergütung
geſucht. Näh. unter D 76 durch
die Exped. ds. Bl.
(9538

Lehrmädchen geſ. Konfek=
tion
, Luiſenſtr. 30.
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Ein Lehrmädchen geſ. Damen=
konfektion
E. Wirth, Riedeſel
ſtraße 74.
(*9779ds

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geſucht Landwehrſtr. 15. (4862a

Lauffrau geſucht zum 1. Mat
für morgens 8 bis 10, mittags
½2 bis ½ 4 Uhr. Anzumelden vor=
mittags
Moſerſtr. 8, 1. St. B9327
Für ſeinen, kleinen, ſtillen Haus=
halt
wird ein
(B9334

das ſelbſtändig kochen kann
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Bergſtr., verſch. bürgl. Köchinnen,
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koch. u. etw. näh. kann, einf. brav.
Mädch. auf eine Villa b. Darmſt.
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ſtraße
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vermittlerin
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(*9701ds

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15. Mai geſucht Rummel-
bräu
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Bahnhof.
(*9698ds

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u. kinderlieb iſt. Dienſtmädch. vorh.
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Karlſtraße 41.

[ ][  ][ ]

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.

Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
3 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 15. April: dem Schreiner Peter Stei=
ger
, Neue Ireneſtr. 2, eine T. Marie. Am 16.; dem Die=
ner
an der Techn. Hochſchule, Peter Hoffmann, Lieb=
frauenſtr
. 112, eine T. Margareta. Am 15.: dem Kauf=
mann
Wilhelm Conrad, Liebfrauenſtr. 113, eine T. Her=
tha
Eliſabeth Suſanna. Am 14.: dem Finanz=Aſpirant
Heinrich Ludwig Schäfer, Taunusſtr. 17, eine T. Anne=
lieſe
Luiſe Dora. Am 13.: dem Landwirt Wilhelm
Himmler, Pankratiusſtr. 28, ein S. Johann Georg
Juſtus. Dem Hoteldirektor Rudolf Otto Lenk, Schloß=
gartenſtr
. 21, eine T. Eliſabeth Maria Antonie. Am 18.:
dem Heizer und Maſchiniſten Georg Karl Judith, Lie=
bigſtr
. 46, ein S. Karl. Am 15.: dem Aushilfsſchaffner
Johann Peter Vetter, Dieburgerſtr. 18, ein S. Karl.
Am 16.: dem Diener Heinrich Holzſchuh, Alexandra=
weg
14, ein S. Kurt. Am 14.: dem Sergeant im Leib=
garde
=Inf.=Regt. Nr. 115, Johannes Appelshäuſer, Rie=
gerplatz
8, ein S. Hans Karl Theodor.
Aufgebotene. Am 13. April: Maurer Phil. Oberle, mit
Dienſtmagd Maria Breitwieſer, beide in Rimhorn.
Kgl. Regierungsbaumeiſter Wilhelm Edmund Karl Jakob
Schmitz in Winz a. d. Ruhr, mit Charlotte Philippine
Elſa Zimmer, Soderſtr. 102. Kaufmann Johannes An=
ton
Gorr, Gervinusſtr. 39, mit Katharina Kopp in
Langen. Mühlenbaumonteur Alwin Max Leuchner,
Landwehrſtr. 6, mit Katharina Röhrig, Wenckſtr. 62.
Am 16.: Werkmeiſter=Anwärter Peter Wölfelſchneider,
Beckerſtr. 23, mit Johannette Margarete Krämer, Schwa=
nenſtr
. 33. Maſchinenbauer Ludwig Göckel, Pallaswie=
ſenſtr
. 144, mit Luiſe Sophie Büttner, Magdalenen=
ſtraße
5. Lackierer Chriſtian Albert Konrad Schnepper,
Langgaſſe 19, mit Dienſtmädchen Katharina Kiſtinger
in Eſchollbrücken. Taglöhner Karl Geßner, mit Lauf=
mädchen
Fridoline Eiſen, beide in Nürnberg. Schloſſer
Karl Eduard Schledt, mit Dienſtmagd Thereſia Mar=
gareta
Schneider, beide in Münſter, Kreis Dieburg.
Am 17.: Schloſſer Bernhard Heinrich Lang, mit Anna
Bonn, beide in Frankfurt a. M. Taglöhner Johann
Schimsheimer mit Dienſtmagd Anna Ackermann,
beide in Ober=Ramſtadt. Verſicherungsbeamter Johann
Baptiſt Graßl, mit Katharina Vollhardt, beide Par=
eusſtr
. 12. Fabrikarbeiter Heinrich Schmidt, Neue Irene=
ſtraße
64, mit Köchin Martha Bertha Chriſtiane Hanke,
Schuknechtſtr. 57. Buchhändlergehilfe Moritz Scherff
in Bensheim, mit Charlotte Friederike Morchel in
Auerbach. Spengler Heinrich Luft, Kl. Bachgaſſe 9,
mit Laufmädchen Friederike Anna Margar. Hemſche=
meier
, Döngesborngaſſe 7. Tapeziergehilfe Johann
Walter in Regensburg, mit Kellnerin Katharina Anna
Stanglmeier, ebendaſelbſt. Muſiker Konrad Alfred
Becker, mit Sängerin Maria Ida Kath. Hildenbrandt,
beide in Frankfurt a. M. Straßenbahnſchaffner Heinrich
Oeſtreich, mit Maria Hohmeyer, beide in Frankfurt
am Main.
Geſtorbene. Am 15. April: Konrad Gunkel, S. des
Taglöhners, 8 J., ev., Nieder=Ramſtädterſtr. 177. Am 16.:
Kath. Marquardt, geb. Vater, Ehefr. des Schuhmacher=
meiſters
, 77 J., ev., Schulzengaſſe 1. Am 15.: Gaſtwirt
Johann Bernhard Hörr, 69 J., ev., Beſſungerſtr. 59.
Am 16.: Jean Guthier, S. des Fabrikarbeiters, 5 J.,
kath., Heppenheim. Am 17.: Anna Dieter, geb. Vogel,
Witwe des Privatſekretärs, 66 J., ev., Hügelſtr. 29.

Kirchliche Anzeigen.

Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Miſericordias Domini, den 21. April 1912
Hofßirche: Kein Gottesdienſt Mittwoch, den
24. April, abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 9 Uhr: Konfirmation der
Konfirmanden des Schloßbezirks mit Feier des heil.
Abendmahls. Pfarrer D. Dr. Diehl. Vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Samstag, den 20. April, abends um
6 Uhr: Vorbereitung zum heil. Abendmahl. Pfarrer
D. Dr. Diehl. Sonntag, den 21. April. vorm. um
10 Uhr: Pfarrer Velte. Vorm. um 11 Uhr: Kinder=
gottesdienſt
. Pfarrer Kleberger. Abends um 6 Uhr:
Pfarrer Beringer.
Im Feierabend (Stiftſtr. 51): Sonntag, den
21. April, vorm. um 11½ Uhr: Chriſtenlehre für den
Oſt bezirk (Mädchen). Pfarrer Vogel.
Alilitärgemeinde (Stadtkapelle): Vorm. um 8 Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Salzſieder. Vormittags um

10 Uhr Kndergottsdienſt, Steinſtr. 24 (Ruſitſaah.
Vorm. um 11 Uhr Gottesdienſt im Lager. Militär=
hilfsgeiſtlicher
Salzſieder.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey. Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Vorm. um 9 Uhr: Chriſteniehre für den Südbezirk
im Gemeindehaus. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Wid=
mann
. Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für
den Oſtbezirk. Pfarrer Widmann. Nachm. um
4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Pfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags um 10 Uhr: Haupt=
gottesdienſt
. Pfarrer Hickel. Vorm. um 11¼ Uhr
Kindergottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Chriſtenlehre. Pfarrverwalter Flöel. Vormittags um
i 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrverwalter Flöel. Vorm.
um 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrverwalter Flöel.
Pauluskirche: Vorm. um 9½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Rückert. Vorm. um 11½ Uhr: Kinder=
gottesdienſt
. Pfarrer Rückert. Abends um 7½ Uhr:
Familienabend der Jugendvereiniaung im Gemeindeſaal.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 21. April,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach=
mittags
um 4 Uhr: Bibelſtunde und Jugendbund für
E. C. Abends um 8½ Uhr: Evangeliſation. Mon=
tag
, den 22. April, abends um 8½ Uhr: Frauen= Bibel=
ſtunde
. Dienstag, den 23. April, abends um 8½ Uhr:
Jungfrauen=Bibelſtunde und Blaukreuzſtunde. Mitt=
woch
, den 24. April, nachmittags von 23 Uhr: Hoff=
nungsbund
für Knaben. Von 34 Uhr: Hoffnungs=
bund
für Mädchen. Abends um 8½ Uhr: Uebung
des gemiſchten Chors. Donnerstag, den 25. April,
abends 8½ Uhr: Bibelſtunde. Freitag, den 26. April,
abends um 8 Uhr: Sonntagsſchulvorbereitung. Abends
um 8½ Uhr: Bibelbeſprechſtunde für Männer und Jüng=
linge
. Filiale der Stadtmiſſion ( Beſſunger=
ſtraße
88, Hinterbau): Sonntag, den 21. April, vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Freitag, den 26. April,
abends um 8½ Uhr: Evangeliſation.
Gottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Gemeinde (Neue Nieder=
ſtraße
13): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. Mitt=
woch
, abends um 8½ Uhr.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 21. April, nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
(Kindergottesdienſt). Um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Lutz aus Frankfurt a. M. Freitag, den 26. April,
abends um ½9 Uhr: Predigt und Abendmahl. Prediger
Eckert aus Offenbach a. M. Jedermann herzlich will=
kommen
.
Gemeinde gläubig getauſter Ehriſten (Baptiſten), Mauer=
ſtraße
17: Sonntag, den 21. April, vorm. um 9½ und
nachmittags um 4 Uhr: Predigt, danach hl. Abendmahl.
Prediger Höpfner. Vorm. um 10½ Uhr: Sonntags=
ſchule
. Abends um 6 Uhr: Jugendverſammlung.
Zinzendorf=Abend. Freunde ſind herzlich eingeladen.
Katholiſche Gemeinden
St. Indwigskirche: Samstag, den 20. April, nachmit=
tags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
2. Sonntag nach Oſtern, den 21. April 1912
Kollekte für die Armen des St. Vinzenz=Vereins
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. Um 7 Uhr: Austeilung
der heil. Kommunion. Um 8 Uhr: hl. Meſſe. Um
½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Um 11 Uhr: Aka=
demiſcher
Gottesdienſt. Nachmittags um 3 Uhr: Schkra=
mentaliſche
Bruderſchaftsandacht mit Predigt. An allen
Werktagen, vorm. um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kapelle der Barmßerzigen Hchweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. Nachmittags um 4 Uhr:
Vortrag und Verſammlung im Mädchenheim. Um
5 Uhr: Verſammlung des 3. Ordens. Um 6 Uhr:
Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräuklein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Militärgemeinde: Sonntag, vormittags um ¼10 Uhr:
Auf dem Uebungsplatz bei Griesheim Singmeſſe mit
Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 20. April, nach=
mittags
um ½ 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte.
Sonntag, den 21. April 1912
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe und Generalkommunion der

Sodaltät. 6 Uhr heil. Meſſe mit Predigt. Um
½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um
2 Uhr: Andacht; darauf Sodalität. Mittwoch, den
24. April, abends um 8 Uhr: Vortrag des hochwürd.
Herrn Prof. Schwarz. Thema: Trennung von Kirche
und Staat.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
20. April, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
2. Sonntag nach Oſtern, den 21. April 1912
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. Um ½9 Uhr: Amt
mit Predigt. Nachm. um ½3 Uhr: Sakramentaliſche
Bruderſchaftsandacht. Bibliothek (Herdweg 28): Diens=
tag
, nachm. von 6 bis 7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 20. April, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
2. Sonntag nach Oſtern, den 21. April 1912
Vorm. um 6 Uhr: Beichtgelegenheit. Um ½7 Uhr:
Austeilung der hl. Kommunion. Um ¼10 Uhr: Hoch=
amt
und Predigt. Nachmittags um ½ 2 Uhr: Chriſten=
lehre
. Um 2 Uhr: Andacht. Werktags, vorm. um
¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 2. Sonntag nach Oſtern, den
21. April, vormittags um 7 Uhr: Beichtgelegenheit.
Um ½ 8 Uhr: Hochamt mit Predigt.
The Church of England Service
2nd Sunday after Easter, 21st April 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche
at 3,15 p. m.
The Rev. H. de Ste. Croix, British Chaplain at Heidel-
berg
, will officiate.

Getaufte, Getraute und Beerdigte.

Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 14. April: Dem Schuhmacher
Georg Eckſtein T. Anna. Marie, geb. 10. März. Dem
Fuhrmann Adam Ruhmann T. Margarete Marianne,
geb. 24. März. Ein unehelicher S. Johann, geb. 9. März.
Martinsgemeinde: 11. April: Dem Mechaniker
Julius Ludwig Wenzel S. Jakob Julius, geb. 9. Okt.
14. April: Dem Spezereihändler Joſeph Jarrgſch S.
Walter, geb. 2. März. 12. April: Ein unehelicher S.
Ernſt Georg, geb. 12. März. 16. April: Dem Bildhauer
Fridolin Hermann S. Ernſt Auguſt, geb. 15. Februar.
17. April: Dem Schloſſer Johann Brauburger T. Emilie,
geb. 23. März. Eine uneheliche T. Emmi Martha, geb.
7. April.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 13. April: Bäcker Konrad Satt=
ler
und Sofie Fröhner. 14. April: Knecht Michael Bickel
in Reiſen i. O. und Margarete Falter. 17. April: Prakt.
Arzt Dr. med. Heinrich Breidenbach zu Waldrach, Bez.
Trier und Friederike Johanna Eliſabeth genannt Lilly
Ethaler.
Johannesgemeinde: 13. April: Ober= Vahn=
rſſiſtent
Karl Wilke von hier und Eliſabeth Daus von
Mainz. 14. April: Schreiner Johannes Decker und
Margarete Gerlach von hier. 15. April: Fabrikbeſitzer
Franz Gottlieb Limmer von Kulmbach und Elſe Leuchs
von hier.
Martinsgemeinde: 10. April: Lehrer Peter
Wegfahrt in Lampertheim und Marie Margarete Karoline
Bangert. 11. April: Lehrer Adolf Frey und Katharine
Niebergall. 13. April: Landwirt Ernſt Haas II. in
Habitzheim und Katharine Koch. 14. April: Schreiner
Jakob Seibert und Marie Petri. Fahrburſche Wilhelm
Kreim und Anna Marie Kaſtritius, beide hier.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 13. April: Kaufmann Georg
Daſchinys, 36 J., ſtarb 10. April. 14. April: Marie
Luiſe Anna Müller geb. Eiſengrein, Ehefrau des Käuf=
manns
, 34 J., ſtarb 12. April. 16. April: Taglöhner
Wilhelm Ludwig Schuchmann, 35 J., ſtarb 14. April.
18. April: Katharine Marquardt geb. Vater, Ehefrau des
Schuhmachers, 77 J., ſtarb 16. April. 12. April: Schnei=
der
Friedrich Zimmermann, 46 J., ſtarb 10. April.
15. April: Privatin Marie Dorethea Fiſcher, 44 J., ſtarb
12. April.
Johannesgemeinde: 17. April: Hertha Hanne=
mann
, T. des Redakteurs, 16 J., ſtarb 14. April.
Martinsgemeinde: 12. April: Anna Katharina
Schmidt, Ehefrau des Oberverwalters i. P., 71 J., ſtarb
10. April. Willi Winkler, 2 J., ſtarb 11. April. Barbara
Kohlrieſer geb. Gaßner, Witwe des Steinmetz, 72 J.,
tarb 10. April. 13. April: Hausburſche Peter Roth,
21 J., ſtarb 10. April.

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