Darmstädter Tagblatt 1888


07. Dezember 1888

[  ][ ]

RLaeWEALy-
CGIIOON

Abonnementspreis
vierteljährlich 1 Mark 50 Pf. md
Bringerlohn. Auswaͤrts werden von
allen Poſtämtern Beſtellungen ent=
gegengenommen
zu 1 Mari bo Pf.
hro Quarial incl. Poſtauſchlag

151. Fabrgang.
Mit der Sonntags=Beilage:
Illuſtrirtes Unterhaltungsblatt.

Inſerake
nedenagenummnt hiDarnkadn
von der Expedition Rheinſtr. Ri 2.
mBeſſungen von Friedr. Wzez
Schießhauzſtraße 12 ſwie auzwiw
von allen Arnnan-Erpeditionz.

Amtliches Organ
für die Bekanntmachungen des Großh. Kreisamts, des Großh. Polizeiamts und ſämmtlicher Behörden.

N 240.

Freitag den 7. Dezember.

1888.

Bekanntmachung.
Die bei der Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt hinterlegten Cautionspapiere beir.
Unter Bezugnahme auf unſere Bekanntmachung vom 26. v. Mts., die Kün=
digung
der 4 petigen ſtädtiſchen Anlehen aus den Jahren 1879 und 1881 betr.,
fordern wir alle Diejenigen, welche Schuldverſchreibungen der gedachten Anlehen als,
Dienſtcaution oder als Caution für übernommene ſtädtiſche Arbeiten und Lieferungen/
oder aus ſonſtigen Gründen bei uns hinterlegt haben und von dem ihnen nach der
gedachten Bekanntmachung zuſtehenden Recht der Umwandlung derſelben in 3½ petige
Papiere Gebrauch machen wollen, zur bezüglichen Anzeige auf unſerem Büreau,
Stadthaus, Zimmer Nr. 19, Vormittags 10-12 Uhr, bis längſtens 15. d. M.
hiermit auf. Bei dieſer Anzeige iſt uns der Depoſitenſchein vorzulegen, damit auf
demſelben das Nöthige bemerkt werden kann. Bei rechtzeitigem Eintreffen der An=
zeige
werden wir für die Abſtempelung im Conbertirungstermin Sorge tragen.
Darmſtadt, den 6. Dezember 1888.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
13895
Ohly.

Bekanntmachung.

Das Schulgeld für das Großherzogliche Realgymnaſium, die Realſchule und
deren Vorſchule, Victorialſchule, die beiden Mittelſchulen und die Fortbildungsſchule,
pro I. Quartal 1888, iſt bei Vermeidung der Mahnung innerhalb 8 Tagen
an den Wochentagen, Vormittags von 8 bis 12 Uhr, bei der Stadtkaſſe zu ent=
richten
.
Darmſtadt, den 5. Dezember 1888.
Die Stadtkaſſe:
[13896
Kriegk.

Anterm Labrikpreng.
Wir haben eine grosse Partie emaillirte Geschirre
zurückgeſetzt und verkaufen dieſelben, um raſch zu räumen, unter
dem Fabrikpreis.
Der Verkauf findet jedoch nur in den Tagesſtunden ſtatt,
da dieſe Gegenſtände in einem unſerer Magazinsräume ausge=
ſtellt
ſind.
Ghr. Wirthwein & Comp.,
(12724
9 Ludwigsplatz 9.

Bekanntmachung.
Mittwoch den 12. d. Mts., Nach=!
mittags 2 Uhr,
werden im Diſtrikt Hinterhecke des ſtädt.
Oberwaldes 2500 Chriſtbäume in ca.
50 Looſen an Ort und Stelle verſteigert.
Zuſammenkunft am Forſthaus Ein=
ſiedel
."
Darmſtadt, den 6. Dezember 1888.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
[3897
Ohly.
Brennholz=
Verſteigerung.
Samstag, den 8. Dezember 1888,
Nachmittags 2 Uhr,
werden am Ende der Liebigsſtraße, gegen=
über
der künſtlichen Eisbahn GBlumen=
thalviertel
), circa 50 60 Meter tannenes
Brennholz oͤffentlich an den Meiſtbieten=
den
verſteigert.
(13898

Gämmtliche

zu

Reihnuchtz-
Bückerrien
erforderlichen Artikel ſind in nur prima
Qualität zu den billigſten Preiſen einge=
troffen
.
C. Schmeugor,
Rheinſtraße 14.
Holz- und Blechformen gratis. 13899

LOOSD
1 Mk. für die
Weihnachts=Verlooſung
hieſiger Gewerbehalle ſind in der
Expedition d. Bl. zu haben.
145)

[ ][  ][ ]

3349

Nr. 240

H. STAUAEBUUR.

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3⁄₈
21
3
2.

3

5
18
5

8
8

g.
129

Se
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3

2½
5
8
8
1255

Preis-Liste. Schwarze Cacé, Damen, 2 Knopflänge, M. 1. 80 Sohwarne Elaos. Damen, 3 Knopflänge. 2. 40 Schwarze Macé, Damen, 4 Knopflänge. 3. 50 Wolsse Mlacé, Damen, 2 Knopflänge,
Damen, 4 Knopflänge, 1. 40 Roisse Mlacs. 1. 80 Woisse Flaos, Damen, 6 Knopflänge, 2. 40 Weisse Glacé,
Parbige Gacs, Damen, 8 Knopflänge,
Damen, 4 Knopflänge 3.- m. Raupennaht, 2. 30 Parbige
Clacé, Damen, 6 Knopflänge m. Raupennaht, 2. 80 Sehwarze Clacs, Herren, 2. 40 Parbige Glacs, Herren, mit Hebel 2. 40 Parbige Glacé, Herren, Ehiwa, 3. 50 Farbige Wüdeder. Herren, 2. 40 Gofütterte Glacé, Damen, 3. 80 Goffitterte Glacé, Damen, Wellington, 3. 90 Goſütterte Glacs, Herren, 3. 80 Vorzüglich prämiirtes Fabrikat. Perner: Stoff Handschuhe in Hammgarn, gestriokt. Seiden - goküttert für Hinder, Damen und Herren zu allen Preisen.

8

14

H. STAUAEPOU.

[13571

Ci
Erm=Ludwigsſtr.
10

Ernſ=Ludwigsſir.
10.

AAm
vTO
8
BUAuuRadz unAuiurAah
20 Kiſten Schuhwaaren
habe ich direkt von Mannheim nach Darm=
ſtadt
geſandt und ſollen und müſſen dieſelben
A
4 binnen wenigen Tagen zu jedem annehm=
baren
Preiſe ausverkauft werden. Das Lager beſteht in allen möglichen Sorten
Herren=, Damen, Mädchen= und Kinder=Schuhen und =Stiefeln (beſter
Qualität von den billigſten bis zu den hocheleganteſten.
Beſonders empfehlenswerth:
Herren Augstiokol, nur gute Qualität, von M. 6. - an,
Damen Jugstiotel,
M. 4.
Ferner mache auf große Auswahl in Winterschuhen und Gttofeln
aufmerkſam.
Um zahlreichen Beſuch bittet
Ernſt=Ludwigsſtr.
Karl Lang, Sehnbfabr ikant
10.

aus Mannheim.

13746

Frois-
Courante gait.
Meusu,
Db
Mié
CSAhAT
B.4OEn,
L. FRalſfoprs
A Eöistei onisr n A vorverksan,
Englische Mischung per Pfd. H. 2.80
Russische Hischung
3.50
und zeinere Sorten - neher Ernter

Verkaufsstellen
bei den Herren
G. P. Poth, Ludwiz,
Wespu. A. Fassbende.
Hof., Weber Nachfolger
[12068

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Cachemires
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Fantasiostofke.
Grosse Auswahl
in neuen Mustern.
Cachemires
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Schwarze
Soidenstofko.
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Duchesse, Luxor.
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für unerschwerte Seide
und gutes Tragen.
VOTrath
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Wolltüll & dronadine
verkaufe zu
Einkaufspreisen.
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22 Frvst=Audwiesstr. 22.
Mein Geschäft
ist Sonntags geöfhnet.
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unger Gänſe
Ein prachtvoller Waare
eingetroffen bei
[13901
GIAT. OATIGA,
gegenüber der kath. Kirche.
[13576
D i e
Kunſt= und Handelsgärtnerei
von
Gebr. Weber,
empfiehlt zu Weihnachten ihren reichhal=
tigen
Vorrath in
blühenden und Blattpflanzen.
Roßdörferſtr. 17. Gärtnerei am Woog.

1.

[ ][  ][ ]

Nr. 238

3349

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Georg Läebig

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empfehlen alle zu m Weihnachts-Mächereien nöthigen Artikel -,
beſter Waare zu den billigſten Preiſen.
Hülsenfrüchte, gut kochend.
WHEE, anerkannt feine Sorten, in verſchiedenen Preislagen.
13228
Wein und Spirituosen unter Garantie für Reinheit.
Caoao, Chocolade

Otars.
149)
Fh
.

14
54
18

güs

13

16
l.O
4) u.
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19
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Kn

A1s Weihnachtsgeſchenke fur,
Confirmanden
empfehle ich mein reiches Lager von
Geranghächern
in geſchmackvollen Einbänden.
Ernſt=Ludwigsſtraße
v0NE. GAa,
1D. (3615

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12⁄½
Hacgi
PunsCs-znd- MReb.
eigenes Fabrikat, ſowie auch echte
Düſſeldorfer empfehlen in nur
guter Qualität zu den billigſtge=
ſtellten
Preiſen
13183
ſloorg liobig & Co.,
Huisenstrasse 10,
Hoſieleranten Sr. Kövigl. Hoheit des
Grossherzogs und Sr. Grossh. Hoheit
des Prinzen Alexander von Hessen.

Rinder-Aahrmittel:
Knorr's und Weibezahn's Hafermehl, Timpe's Kraftgries,
Neſtle's Kindermehl, Rademann's Kindermehl ( knochen=
bildend
), Kufeke's Kindermehl, Röhrich's Kinderzwieback,
Amerikan. Hafergrütze, Arrowroot und Milchzucker, Löf=
lund's
Allgäuer Kindermilch.
Alles in ſtets friſcher Waare empfiehlt

Friedr. Schaeſer,
Großh. Hoflieferant.

(13289

Man verlange überall
GVOGOIUT M.

Frische

friſch eingetroffen.
Wülh. oborſachſgr.,
Hoflieferant
(13902
Eliſabethenſtraße 16.

Friſchgeſchoſſene
ESRS E HAON
(auch im Ausſchnitt)
illigſt bei
113903
AnL. Könxieh,
gegenüber der kath. Kirche.

Die bellebten
Bürkheimer Handeln
und üchten Honiglebkuchen ſind in 7 ver=
ſchiedenen
Sorten wieder eingetroffen bei
Stiftsſtraße
C. Hedrſob, 40. ussos

[ ][  ][ ]

Nr. 240

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G0IToh.

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(13489

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Vollſtändiges Konverſutions-Rerikon
B- in 1 Band 2
ßr den 5.fachen Amſanp von 8ürſchuers
Taſchen-Lonverſattons-Fertkon'.
aber ytchi 15 Bark, Jondern
v6 Mat-pencto.
Beſretred Ed Enz

1390½

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G. V. Aigner,
Wilhelminenſtraße 21.

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Halaga¼ Flaſche M. 2.20, ½ Flaſche M. 1. 20,
Portwein ¼ Flaſche M. 3..
Sherry Flaſche M. 2.50,½ Flaſche M. 1.30.
Tohayor
½.
½
. Flaſche,
¼.
M. L. 25, 1. 25,
775,
45.
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¼.
¹⁄₈ Flaſche
M. 1.35, 90.
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Garantie für Reinheit bet ſämmtlichen Weinen.

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deutschen,
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Coulomiers,
Hont'dor,
Liptauor Dessert,
Edamor,
Gouda,
Hohenburger,
Emmenthalor, extra saftig,
Kräuter, ganze und halbe,
Monsheimior,
Kronenkäse,
Sohlosskise,
Ramadoux,
Parmesan,
Limburger extrafein, Alpen
waare
Mainzer Hand,
HTafel, Centrikugen-
Butter.
Land-
Frische Land-ELier.
Weber,
Philipp
Carlsſtraße 24. (3905

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der Stadt Worms a. Rh.
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1l2

940
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122
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26¾
510)e
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740).
812¹⁄e
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Holſh.
100 h
114
2
5 Aurh.

0.
6
4
700
812
84
9uo
1010
b=
18)
Ny.

[ ][  ][ ]

Nr. 240

3351

10
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110)

Unſere Weihnachts=Ausſtellung
iſt eröffnet und laden zu deren Beſichtigung ergebenſt ein.
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R. Heyer.
obere Wisabethenstrasse,
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Conserven,

Wid, Goſſügol,
Pische,

[3907

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Weihnachtsgeſchenken.
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R

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Enten, Hahnen, Suppenhühner u. Tauben,
ſowie Hasem und Rehbratem
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Schulſtraße 16.
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Darmſtädter Hofn. - (13675

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Weihnachts=
Bäckereien
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in nur beſter Waare und laſſe ich
Mandeln, Haſelnußkerne u. Candis
auf Wunſch ſtoßen.
Holz= und Blechformen
werden ausgeliehen.
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Wilhelminenſtr. 1. 13498

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[ ][  ][ ]

5952

Nr. 240

REGuN UAUAON
EG IN

[7464

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Coborall u habon in Büchson
RA.330Ru.I80,Am.o9b.

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Schulſtraße 8.
DARmsTADT.
Schulſtraße 8.
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Kohlenkaſten,

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Werkzeugkaſten,

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Schlitten,
Waagen,
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Haus= und Küchengeräthe,
Chriſtbaumſtänder,
Chriſtbaumſchmuck.
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Laubſägekaſten,
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(13910
Tage zur Ablieferung.

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Mignardise l.
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ſedon gewünschton ſiegenstand zu partümire

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der Kinder, worunter vielerler ſich
zu kleinen Weihnachtsgeſchenken eianende
leicht herzuſtellende Gegenſtände befinden,
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faß
, Gewürzſchräukchen, polirte Rolltiſchdecken, Garnwinden, Brodteller,
Servirbretter und ſo noch vieles für den Haushalt zu billigſten Preiſen.
Schachteln und Schubkiſtchen zum Verpacken. - Für Puppenküchen ſchönes
dauerhaftes Holzgeſchirr.
[13681
B. Rohrer, vorm. J. B. Dilger.

garantirt rein, in ½ ½ ½.
und ¹⁄₈ Flaſchen.

Friedr. Schaefer.
Großh. Hoflieferant. (3011

Mathildenplatz 19. 113811
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CCosmetiques) in ſarbigem Glanzſtaniol,
aus der kgl. bayer. Moſparſümerie-
fabrik
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ſchwarz, zum Glätten, Fixieren und Dunkeln
blonder, grauer, rother und ſchwarzer Kopf=
und Barthaare.
Sorgfältigſt zubereitet, garantirt un=
ſchädlich
und mie dem Ranzigwerden unter=
worfen
, 35 und 60 Pfg., gewöhnliche
[(11114
Qualität 20 Pfg.
Alleinverkauf bei Hofbürſtenfabrikant
E. Scharmann, Ludwigsplatz 2.

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60 bis 80 Pfg. Per ¼ Kilo
(13499
empfiehlt

De
Huge
Conn

[ ][  ][ ]

44
u

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Schloßgraben 1, 2 Stiegen.

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In Packeten 25, 35, 80 90
und 100 Pfo.
Theespitzen,
Sehr fein und xräftig,
per Pfd. M. 1.60.
Vek Ob
Bleichſtraße. 113749

Udurz. G Co.
Luisenstrasse 10,
Hoflieferanten Sr. Kgl. Hoheit des Groß=
herzogs
und Sr. Großh. Hoheit des
Prinzen Alexander von Heſſen,
halten ihr Lager in:
deutſchen und franzöſiſchen
Blumengerüchen,
Seifen, Zahnpulver und
Zahnmundwaſſer
in den verſchiedenſten Zuſammen=
ſetzungen
und alle übrigen
Coilette=Artikel
in großer Auswahl und jeder
Preislage bei eintretendem Bedarf
empfohlen.
TAchter.
alle Packungen, zu ermäßigten
Preiſen.
Weihnachtskerzen
in den ſchönſten Farben und in
[13333
allen Größen.

Nr. 240
Harl Hämmerling.
Darmſtadt, Neckarſtraße Nr. 1.
Stahldrahtbaumbürſten zum Abtratzen
der Raupen von Stämmen und Aeſten.
5 Nr. 1 für Hand=
gebrauch
das Stüd
M.2.40, gebogene
M. 2.50.
Nr. 2 zum Anbringen
an eine Holzſtange
das Stück M. 3.20.
Ferner empfehle
Parquetbodenbürſten, Faßbürſten u.
w. von Stahldraht, worin ich großes
Fabriklager unterhalte.
Auf Wunſch diene gerne mit feinſten
[13007
Referenzen.

nalSVOTTaIII.
Ein noch ganz neues, 2¼ſtöckiges
Wohnhaus (Heidelbergerſtraße) mit
großem ſchönen Garten, Flüchen=
inhalt
circa 120-121 Klafter,
ſoll nun für die Summe von 20,000
Mark verkauft werden durch
Carl Schnabel,
Hügelſtraße 15. (13752

Vein-feine

O0lGnong-1I008.

in verſchiedenen Qualitäten, direkt
importirt,
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Gebrüder Eiohborg
Kapellplatz.
[13545
FExsGt-ESsGnL,
garantirt rein nur aus Arac, Bum oder
Portwoln mit feinstem Lucker, Citronen
mit Orangen bereitet von
Bassermann & Herschel,
Mannheim.
Lu haben bei
(13196
Horiz Landau.

in allen Farben, Fl. 50 Pfg., zum
bequemen Bronziren von Gegenſtänden
aller Art aus Holz. Metall, Pappe ꝛc.,
empfiehlt
Carl Watuingor.
Wilhelminenſtraße H.(13336

3353
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4
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M E Gebhardt in Berlin, mit
großem Erfolg gegen Schärfe,
Röthe des Geſichts, gelbe 1ockene
Haut ꝛc. angewandt, wirkt durch ihre
außerordentliche Milde, wohlthuend
auf die Haut und verſchafft derſelben
durch den großen Lanollz-Gehalt
ein jugendlich friſches Ausſehen.
In großen Stücken zu 50 Pfg. zu
haben bei
E. Scharmann,
Ludwigsplatz 2. (12158.
1To6KnOL oallsand
kann abgegeben werden bei
[13912
J. Lumphose.
Zwei ſtarke Einlegſchweine
zu verkaufen Beſſ. Seeſtr. 5.
[13913
Puppenstube
zu verkaufen Waldſtr. 21 part. (3914
Eine gebrauchte Puppenküche
bill. zu verk. Dieburgerſtr. 74, III. (13015

11818) Zwei unmöblirte Zimmer
zu vermiethen.
K. Volz, Markt.
13252) Ecke der Hügel= und Zim=
merſtraße
11 eine freundliche Wohnung,
3 Zimmer, Cabinet und Küche, per Ende
Februar zu verm. Näheres Exped.
13254) Ecke der Hügel= und Zim=
merſtraße
11 eine freundliche Manſarde=
wohnung
an eine einzelne Dame alsbald
zu vermiethen. Näheres in der Exp.

13303) Carlsſtr. 29, 2. St., e. m. 8.
13767) Eliſabethenſtraße 28 im
Hinterb. ein möbl. Zimmer ſof. beziehbar.
13916) Schulft. 16, I., gr. möbl. Z.

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die Expedition dieses Blattes erbeten.

[ ][  ][ ]

Darmstadt. Im grossen Saalo des Saalbauos.
Montag den 10. Dezember 1888. Abends 7½ Uhr:

von

Pablo de Sarasate
unter Mitwirkung von
Hme. Berthe Harx.

Programm: Beethoven, Kreutzer-Sonate. Chopin, Barcarole.
Saint-Saéns, Toccata. Maszkowski, Ballade für Violine. Saint-Sasns,
Rondo capriccioso für Violine. Liszt, Au bord dune source. Rubin-
stein
, Etude. Sarasate, Habarora. Sarasate, Josa Aragonesa.
Billets: Sperrſitze 3 Mk., nummerirte Loge 3 Mk., nicht=
nummerirte
Plätze 2 Mk., Vorſaal 1 Mk., ſind in der Hofmuſikalien=
handlung
von Georg Thies und Abends an der Kaſſe zu haben. (13824

[3917

Sonntag den 9. Dezember: Eröffnung der 6. großen Gemälde- Aus-
stellung
im Gartenſaal des Darmstädter Hots. Aeußerſt günſtige Ge=
legenheit
zum Erwerb. Werthvolle Gemälde als paſſendes Weihnachts=Geſchenk.
Alles Nähere durch die Sonntags=Annoncen. Kataloge ſind in der Ausſtellung,
zu haben.
1. Rüpper, Maler aus Düſſeldorf.

Dankſagung.

Durch die Sammlung für die Emin=Paſcha=Expedition gingen ein=
ſchließlich
der von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog für ſie geſpendeten Summe
von 1000 Mark und der anſehnlichen Beiträge der Hohen Mitglieder des Großh.
Hauſes - hier in Darmſtadt, aus Eberſtadt und beſonders auch aus Bensheim
zuſammen ein:
3154 Mark 60 Pfg.
Die Auslagen für die Sammler, Druckoſien und Porti beirugen 184 Mk. 60 Pfg.
ſo daß rein verbleiben
2970

Dieſer Betrag wurde an das Emin=Paſcha=Comitte abgeliefert. Bei dem,
Unterzeichneten können die Rechnung und Belege eingeſehen werden.
Nachdem ſomit die Sammlung geſchloſſen iſt, wird allen hochherzigen Gebern
der geziemendſte Dank hiermit ganz ergebenſt ausgeſprochen.
Der Vorstand
der Abth. Darmſtadt der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft,
für denſelben der Vorſitzende:
Grünewald, Rechtsanwalt.
[13918

Gekaufte Billets für das am 1. Dezember
Ausgekalleme Comcert,
B des Cöler Conservatoriums-Streichquartetts m
D werden bis Mittwoch, den 12. Dezember zurückbezahlt. 0
z feorg Thios, Hofmusikalienhandig
0000000000000000000000000

4

13920) Ein Mädchen, im Nähen und
Ausbeſſern ſehr geübt, wünſcht noch einige
Tage in der Woche beſetzt zu haben.
Franks Stellenbüreau, Eliſabethen=
ſtraße
4.

13921) Zur Stütze der Hausfrau ein
beſſeres Mädchen geſucht, welches ſchnei=
dern
kann und Liebe zu Kindern hat.
Frank's Stellenbüreau, Eliſabethenſtr. 4.

Ein junger Commis,
qualifizirt für Maſchinenfabrik und Werk=
zeughandlung
, per 1. Januar nach Stutt=
gart
geſucht. Offerten an 113922
A. Klein, Capellplatz 70. Darmſtadt.
13923) Ein durchaus zuverläſſiger
Mann. zum Austragen von Geſchäfts=
empfehlungen
geſucht. Näheres Exped.
Wohmumg.
Geſucht wird für ein Mädchen= Pen=
ſionat
eine Wohnung mit ungefähr 10
Piecen und Garten. Offerten befördert
die Exped. unter E. H. 40. (13924

Leoro ganne Flaschen
von Ungariſchem Bitterwaſſer kauft
Friedr. Schaefer,
[13925
Ludwigsplatz.

Fine alleinſtehende Dame ſucht in ruhi=
gem
Hauſe eine Wohnung.
Offerten mit Preisang. unter L. H.
an die Expedition erbeten.
[13926

20- 25,000 Mk.
ſind von Anfangs Januar an gegen dop=
pelt
hypothekariſche Sicherheit auszuleihen.
Schriftliche Offerten unter H. D. be=
foͤrdert
die Exped. d. Bl.
[13591

on unterzeichnetem Verlage iſt vorräthig:
Darmſtädter Hiſtoriſche
Kleinigkeiten.
16 Fellen groh delav. Preis 1 Al. 50 Pf.
Inhaltsüberſicht: 1) Name der Stadt,
Stadtmauern und Stadtthore, Bevölkerung.
2) Ein Geſammtbild von Darmſtadt, wie es
war vor 100 Jahren und wie es darin herging.
3) Straßen=Namen und Beleuchtung, die Hauſer
einzelner Straßen und ihre Beſitzer. 4) Plätze
der Stadt. 5) Kirchen und Kapellen, Geiſtliche,
Confeſſionelles. 6) Das Reſidenzſchloß und ſeine
Umgebung, Namhafte Häuſer. 7 Leben am
Hofe und in der Geſellſchaft. 8) Waſſerverſorgung,
Brunnen und Teiche. 9) Ackerbau, Weinbau
und Gartenbau. 10) Gewerbeweſen, Handel und
Reiſeverkehr. 11) Preisverhältniſſe. 12) Juſtiz
und Polizei. 13) Gemeindeverwaltung. 14) Schöne
Künſte, Malerei, Muſik und Theater. 15) Feſt=
lichkeiten
. 16) Brände. 17) Kriegsnöthen.
18) Sagen. 19) Oertlichkeiten bei Darmſtadt.
L. C. Pittich'ſche Hofbuchdruckerei.

[ ][  ][ ]

N. 240
Grtakrantentuſſe für weibliche
Beſchüftigungen.
Samstag den 8. d. Mts., Abends halb 9 Uhr, findet in dem Schul=
hauſe
hinter der Stadtkirche die ordentliche Generalversammlung ſtatt,
wozu die Betheiligten hiermit ergebenſt eingeladen werden.
Tagesordnung: 1) Neuwahl des Vorſtandes. 2) Abnahme der Rechnung
pro 1887, 3) Beſtellung eines Sachverſtändigen zur Prü=
fung
der Rechnung pro 1888, 4) Statutenänderung.
Darmſtadt, 6. Dezember 1858.
[1392]
Der zur Wahrung der Geſchäfte des Vorſtandes
ernannte Vertreter.
Joralgemerbuerein Darmſtadt.
Freitag den 14. Dezember l. Js., Abends 8 Uhr: General= Ver=
ſammlung
der Mitglieder im großen Saale der Brauerei Heß (Haller) in
der Saalbauſtraße.
Tagesordnung: 1) Bericht über die Thätigkeit des Vereins im abgelaufenen
Jahre; 2) Rechnungsablage; 3) Wahl des Vorſtandes; 4) Bericht des Vorſitzenden
und Sekretärs der Handwerkerſchulkommiſſion über die Handwerkerſchule.
Darmſtadt, am 5. Dezember 1888.
Der Vorſtand des Lokalgewerbvereins.
Tecklenburg.
[3928
Litterarscher Verein.
Dies diesjährige Generalversammlung, zu deren Beſuch die Mit=
glieder
hiermit eingeladen werden, wird
Freitag den 14. Dezember, 5 Uhr Nachmittags,
m Vereinslokale abgehalten.
Die Tagesordnung bilden:
1. Rechnungsablage über das Jahr 1888,
2. Neuwahl des Vorſtands.
Darmſtadt, den 29. November 1888.
[3595
Der Vorstand.
Zu Geſellſchaften und Feſteſſen
empfehle
ThAmpagner,
Schloß Rheinberg, Geiſenheim, bekannte hochfeine Qualitäten, aus den edelſten
Weinen des Rheingaues und der Moſel, per Flaſche Mk. 2.50 bis Mk. 5. Bei
Entnahme vou 6 Flaſchen an Rabatt. - Ferner Sanitäts-Champagner
für Kranke in ½ ½ und ¹⁄₈ Fläſchchen.
Allein=Niederlage für Darmſtadt
EEiedr. RGnaeter,
Großh. Hoflieferant.
[13292

Entsltes Maisproduct.
Lu Puddings,
fol8OU pruchtepelgen,
und
alleinige tabn.
Keng.hofl. gandtorten, zu
Verdickung v. Suppen, Sancen, Cacno vortrefflich. In Colonial- u.
[(11611
Drog.-Handlg. ½ u. ½ Pfd. engl. 60 und 30 Pfg.
Un einem guten bürgerlichen Mittags=
21 tiſch können noch einige Herren theil=
nehmen
. Näheres Expedition. (13845
Carl Brügor,
Schüler oder anſtändige Arbeiter er=
Eahnteehniker.
halten guten und billigen Mittags=
wohnt
jetzt, (2978
und Abendtiſch. Ebendaſelbſt Koſt und
Logis für zwei Arbeiter. Frau Riehl,
Schütaonstr. 10, 2. St.
Eliſabethenſtraße 43.
(13768

3355
ger Unterzeichnete, hat ſeine
hb ürztliche Praxis wieder auf=
F genommen.
[13843
Dr. Laumann.
Oüsseldortor
unsch-Gsonneh

der renommirteſten Fabrik,
Bum, Irac, Cognae,
nur alte, hochfeine Waare.
GIIE2,
Vorlinor Getreidokümmel,
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den 16. Band ?
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tungen
ꝛc. der Welt beſorgt prompt u.
unter bekannt coulant. Bedingungen die
Central=Annoncen=Expedition von G. L.
Daube & Co. in Darmatadt,
Grafenſtraße 30.
[725

Großherzogliches Hoftheater.
Freitag. 7. Dezember.
5. Vorſtellung in d. 4. Abonnementsabteilung.
(Rote Karten gültig.)
Zum erſtenmale:
Cornelius Voß.
Luſtſpiel in 4 Akten von Franz v. Schönthan.
Herzog Ernſt Leopold
Herr Edward.
Prinz Curt
Herr Hacker.
Baronin Henriette v. Feldheim Frl. Ethel.
Graf von Vernwald,
Herr Werner.
Paula, deſſen Tochter
Frau Kläger
Arnold Bäckers
Herr Steude.
Cornelius Voß, Maler
Herr Göbel.
Engelbert, Sekretär
Herr Dalmonico.
Toni, Stubenmädchen
Frl. Heudorf.
Diener
Herr Knörzer.
Anfang 7 Uhr. Ende zegen ¼10 Uhr.

Sonntag, 9. Dezember.
6. Vorſtellung in d. 4. Abonnementsabteilung.
GBlaue Karten gültig.)
Zum erſtenmale:
Götterdämmerung.
Dritter Tag aus der Trilogie Her Ring des
Nibelungen; in 8 Aufzügen nebſt einem Vor=
ſpiel
von Richard Wagner.
496

[ ][  ][ ]

Nr.
3356
Standesamtliche Nachrichten von Beſſungen
vom 29. November bis 5. Dezember 1888).
Gesorene: Am 22. November: Eine uneheliche T. Katharina
Eliſabethe. Am 25.: Dem Sergeanten Jakob Fuhry, L. Maraa=
retha
Eliſe. Am 26.: Eine uneheliche T. Katharina. Am 28.: Ein
unehelicher S. Lorenz.
Auſgebote: Der Schloſſer Martin Groh und Maria Demmel
dahier, L. des Steinhauers Johann Ludwig Demmel II. hier. Der
Fabrikarbeiter Valentin Eberhardt und Katharina Eliſabethe Peter
dahier, T. des verſt. Schneidermeiſters Valentin Peter hier.
Geſtorbene: Am 29. November: Die Witwe des Großh. Rech=
nungsrats
Friedrich Krömmelbein, Karoline, geb. Krich, 79 J. 8 M.
10 T. alt. Am 29.: Dem Weißbinder Ludwig May, S. Georg
Guſtav. 4 J. 9 M. 26 T. Der Tapezier Johann Friedrich Frantz,
29 J. 1 M. 12 T. alt. Am 1. Dezember: Dem Schloſſer Leonhard
Schäfer, S. Ludwig, 4 M. 18 T. alt. Am 3.: Dem Schneider
Chriſtoph Gotha, S. Karl, 4 J. 10 M. 17T. alt. Louiſe Hofmann
von Schwalheim, 16 J. 7 M. alt. Am 4.: Die Kammerfrau i. P.
Eliſabethe Barbara Dietz, 77 J. 1 M. 6 T. alt.

Politiſche Ueberſicht.
Deutſches Reich. Der Kaiſer erledigte am 4. im Laufe des
Vormittags mehrere dringende Regierungsvorlagen, arbeitete ſodann
von 11 Uhr ab mit dem General von Hahnke und nahm hierauf
den Vortrag des kommandierenden Admirals v. Monts entgenen.
Um 1 Uhr empfing der Kaiſer zahlreiche Offiziere zur Entgegen=
nahme
perſönlicher Meldungen. Später empfing der Kaiſer den
Staatsminiſter Grafen Bismarck zu längerem Vortraa. Am 5.
mittags 2½ Uhr machte der Kaiſer wiederum eine Spazierfahrt
und empfing um 4½ Uhr mit der Kaiſerin den Beſuch der Kaiſerin
Auguſta. Wie man hört, iſt die Erkältung des Kaiſers dadurch ent=
ſtanden
, daß derſelbe in der Nacht im Jagdſchloſſe zu Letzlingen auf=
geſtanden
iſt, um das Fenſter zur Abkühlung des überheizten Schlaf=
zimmers
zu öffnen. Die Nacht war beſonders ſtürmiſch und naßkalt
und die plötzliche Aenderung der Temperatur im Zimmer ſcheint
die Erkältung hervorgerufen zu haben.
Im Reichstag erwiderte am 5. der Kriegsminiſter auf eine An=
frage
des Abg. Rickert, die Abänderung der Beſtimmungen über die
Militärgerichtsbarkeit ſei bereits im vorigen Jahre in Angriff ge=
nommen
die Reviſion erſchien aber vor Abſchluß der Neuerungen
im Civil= und Strafprozeſſe unthunlich. Was die Stellung der ver=
abſchiedeten
Offiziere zu der Militärgerichtsbarkeit anbelange, ſo
halte er es für angemeſſen, mit Venſion Entlaſſene unter derſelben
zu belaſſen, ohne Penſion Entlaſſene ſtänden auch jetzt nicht unter
derſelben. Abgeordneter Böckel reat die Beſeitigung des ſchmarotzer=
haften
Zwiſchenhandels durch die Armee=Lieferanten an; der Kriegs=
miniſter
ecwidert darauf, die Truppenverpflegung durch Magazine
ſei eine weit überwiegende. Die Einrichtung der Menagekommiſſion
habe ſich vorzüglich bewährt. Zum Schluß bewilligte der Reichstag
das Ordinarium der Militärverwaltung und vertagte ſich dann bis
Donnerstag 12 Uhr mittaas.
Bei der Reichstags=Erſatzwahl für den Hannoveriſchen Wahl=
kreis
Melln=Diepholz wurde Gutsbeſitzer v. Arnswaldt (Welfe) mit
8386 Stimmen gewählt. Der Gegencandidat Staatsarchivar Sattler
ſnat.-Uib.) erhielt 5864 Stimmen.
Die Haltung der ſozialdemokratiſchen Agitatoren gegenüber der
Alters= und Invalidenverſicherungs=Vorlage iſt eine durchaus ab=
lehnende
und abſprechende. An vielen Orten iſt in neueſter Zeit
der Geſetzentwurf in Arbeiterverſammlungen wie auch in der
ſozialiſtiſchen Preſſe erörtert worden, aber Dank und Anerkennung
hat er wenig gefunden. Man könnte wohl verſucht ſein, inne zu
halten in einer arbeiterfreundlichen Reformpolitik, wenn die Wohl=
thaten
, die mit großen Opfern geboten werden, auf ſo wenig em=
pfänglichen
Boden fallen, indes darf man ſich durch den bis jetzt
zu Tag getretenen Mangel an Verſtändnis nicht beirren und ab=
ſchrecken
laſſen. Alle großen Reformen haben mit üblem Willen
und mangelnder Einſicht zu kämpfen gehabt und oft genug war der
Widerſtand gerade derjenigen, denen ſie zu aut kamen, das größte
Hindernis. Es ſcheint auch, als ob die Heftigkeit der Angriffe,
welche die ſozialdemokratiſche Agitatoren gegen dieſe Geſetzgebung
richten, zum guten Theil ihrer eigenen Beſorgnis entſpringt, die
Reform werde mit der Zeit ihre verſöhnende und beruhigende
Wirkung auf die Arbeiterwelt äußern. Alle Agitatoren bedürfen,
wenn ſie nicht ihre ganze Exiſtenz verlieren wollen, unzufriedener
und aufgeregter Volksmaſſen; ſe ſind darum gezwungen, jeder
Maßregel entgegenzuarbeiten, von welcher eine beruhigende und
zufriedenmachende Wirkung zu erwarten iſt, das Gute, das geboten
wird, herabzuſetzen und zu verkleinern. Das iſt ſtets Demagogen=
art
geweſen, und wahre Volks= und Arbeiterfreunde dürfen ſich da=
durch
nicht abhalten laſſen, auf einem Wege fortzuſchreiten, auf
welchem ihrer Ueberzeugung nach die Verſöhnung der Klaſſengegen
ſätze und die Erleichterung des Loſes der Arbeiterwelt gefordert
wird, ſoweit es in dieſer unvollkommenen Welt möglich iſt. Ohne
Zweiſel aber würden die Arbeiter ihre Intereſſen noch beſſer wahren,
berechtigte Wünſche in noch weiterem Umfang durchſetzen können,

240
wenn ſie den guten Willen der neueren ſozialpolitiſchen Geſetzgebung
anerkennten und derſelben freundlich gegenüberträten, ſtatt ſich durch
Aufhetzer und Unfriedenſtifter mit Vorurteilen, Mißtrauen und Ab=
neigung
erfüllen zu laſſen
Die Nordd. Allg. 3tg." weiſt darauf hin, daß deutſche Offiziere
als Spione in Frankreich eine Mythe ſei, der jede, auch die geringſte
thatſächliche Unterlage fehle; ſie führt demgegenüber mit Namen
13 franzöſiſche aktive Offiziere auf, welche vom 22. September bis
17. November aus Deutſchland ausgewieſen worden und angeblich
gekommen ſeien, um Sprachſtudien zu machen. Hierzu geſelle ſich
Oberſt Stoffel, welcher in der Nähe der Grenze hiſtoriſche Studien
vornehmen wollte. Das Blatt bemerkt ſchließlich: Die franzöſiſchen
Offiziere ſind maßgebenderſeits aufmerkſam gemacht worden, daß
ihre Anweſenheit in Deutſchland nicht erwünſcht ſei. Wir hoffen,
ſie werden ſich dieſem berechtigten Wunſche künftig gefügiger
zeigen.
Schweiz. Die in Rom zwiſchen den ſchweizeriſchen Abgeord=
neten
und dem Bautenminiſter Saracco gepflogenen Unterhand=
lungen
über die Simplonbahn nehmen einen günſtigen Verlauf.
Oeſterreich=Angarn. Der Kaiſer erhielt anläßlich ſeines Jubi=
läums
auch vom Haren und der Zarenfamilie, der Königin von
England und dem Sultan im wärmſten Tone abgefaßte Glück=
wunſchtelegramme
, welche auf das herzlichſte erwidert wurden.
Der ungariſche Wehrausſchuß beſchloß im Einverſtändnis mit
dem aus Wien zurückgekehrten Honvedminiſter eine Reſolution, wo=
nach
in Bezug auf die Prüfungsanweiſung für die Reſerve=Offiziere
und Einjährigen geſtattet wird, den theoretiſchen Teil der Offiziers=
prüfung
in maghariſcher Staatsſprache abzulegen.
Der offizielle Nemzet' begrüßt das Glückwunſchſchreiben des
Kaiſers Wilhelm, das eine gute Stimmung zwiſchen beiden Reichen
feſtſtelle; man müſſe dieſes innige Verbältnis entwickeln und nicht
zum Spiel eines unüberlegten Wortkampfes machen. Ganz Ungarn
ſehe das Bündnis mit Deutſchland als den Angelpunkt ſeiner Politik
an. Das Blatt hofft, daß man auch in Deutſchland das Beiſpiel
des Herrſchers befolgen und ſich mit wahrem Vertrauen die Hand
reichen werde.
Franſtreich. Kriegsminiſter Freyeinet berichtete im Miniſterrat
über die Arbeiten des oberen Kriegsrates. welcher am 4. die Vor=
ſchläge
wegen Aufhebung von Feſtungen beendigt hat. Der Kriegs=
miniſter
läßt in Gemäßheit eines vom Budgetausſchuß geäußerten
Wunſches auch eine Vorlage ausarbeiten, nach welcher die unndtigen
Gebäude der Militärverwaltung veräußert und für den Ertrag
neue Kaſernen gebaut werden ſollen.
Die Abgeordnetenkammer genehmigte am 5. den für die ſchönen
Künſte geforderten Budgetpoſten und nahm die fünf erſten Artikel
des Kultusbudgets an, nachdem die auf Reduktion der Zahl der
Bistümer gerichteten Anträge abgelehnt worden waren. Der Juſtiz=
miniſter
erklärte, die Regierung bekenne ſich zur Trennung des
Staates von der Kirche; ſo lange aber das Konkordat beſtehe, müſſe
man es ausführen.
Die in der Angelegenheit Wilſon niedergeſetzte Kommiſſion er=
teilte
die Ermächtigung zum gerichtlichen Einſchreiten gegen Wilſon.
Engkand. Das Unterhaus genehmigte am 5. das Ausgabe=
budget
betreffs Irlands.
Velgien. Während noch vorige Woche die Minderheit der Stadträte
den Bürgermeiſter von Brüſſel wegen des Verbots der Sozialiſten=
predigten
auf offener Straße angriff, pflichtete ihm am 3. die Ver=
ſammlung
einſtimmig bei, als er ihr in Anbetracht der Beſchimpf.
ungen, welche gegen die Königin gerichtet waren, einen Erlaß vor=
legte
, wodurch ſowohl die Anſammlungen von Menſchen auf offener
Straße als das Umherziehen von Banden unterſagt wird. Der
Erlaß findet allgemeinen Beifall.
Die Polizei hat am 5. in Brüſſel mehrere weitere Dynamit=
anſchläge
entdeckt.
Itaſien. Sicherem Vernehmen nach wird das nächſte Konſiſto=
rium
in Rom infolge von Schwierigkeiten, welche ſich wegen Er=
nennung
von Biſchöfen zwiſchen Frankreich und dem Vatikan, reſp.
Rußland und dem Vatikan erhoben, bis zum März 1889 verſchoben.
Hriechenland. Die Kammer beendete am 5. die Beratung über
die Finanzpolitik der Regierung und nahm mit 85 gegen 54 Stim=
men
ein Vertrauensvotum für das Miniſterium an.
Vereinigte Staaten. Ein Bericht Fairchilds konſtatiert, daß
der am 29. September 1888 in der Staatskaſſe vorhanden geweſene
Ueberſchuß 96 444845 Dollar betrage. Der Ueberſchuß am 30. Juni
1809 würde, wenn nicht mehr Obligationen angekauft würden, vor=
ausſichtlich
127000000 Dollar betragen. Unter Zugrundlegung des
gegenwärtigen Standes der Einnahme dürfte der Geſamtüberſchuß
am 30. Juni 1889 228 Millionen Dollar betragen, die man während
der nächſten 19 Monate zum Rückkauf von Obligationen verwenden
könne und ſolle. Der Bericht hebt hervor, wenn die Einnahmen
fortdauernd dieſelben blieben, wie gegenwärtig, ſo würden ſie aus=
reichen
, um vor dem Jahre 1900 die geſamte Schuld mit allen
Zinſen, etwa 1393 Millionen Dollar zu amortiſieren. Das beweiſe
am beſten die abſolute Notwendigkeit, die Staatseinnahmen und
das Steuerſyſtem ſobald wie möglich wieder mit einander auszu=
gleichen
. Der Senat nahm die Beratung der Tarifbill wieder auf.

[ ][  ][ ]

Aus Stadt und Land.

Nr.

Darmſtadt, 7. Dezember.
- Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Mittwoch abend
den Königlich Belgiſchen außerordentlichen Geſandten und bevoll=
mächtigten
Miniſter Baron Greindl behufs Entgegennahme ſeines
Beglaubigungsſchreibens in beſonderer Audienz empfangen.
Stadtverordneten=Verſammlung. Zu Beginn der geſtrigen
Sitzung teilte Herr Oberbürgermeiſter Ohly mit, daß inzwiſchen
die Figuren an dem Gebäude der Realſchule zur Aufſtellung ge=
langten
und eine Zierde des Gebäudes ausmachen. Beſonders er=
freulich
aber ſei es, daß zwei dieſer Figuren von einem hieſigen
Künſtler ſo ſchön ausgeführt ſind und allgemeinen Beifall finden.
Die beiden früher angefertigten Figuren ſind bekanntlich von Prof.
König ausgeführt. Im Uebrigen nimmt Herr Ohly Veranlaſſung,
den Herren Galerieinſpektor Hofmann und Geh. Hofrat Schäfer,
welche die Drach'ſchen Modelle begutachtet und den genannten
Künſtler während der Ausführung der Statuen ratend unterſtützt
hatten, öffentlichen Dank zu ſagen. Sodann wird mitgeteilt, daß
ſeitens der Staatsregierung der neulich beſchloſſene Vertrag wegen
des Barackenbaues in der Techniſchen Hochſchule genehmigt worden
und bereits der Bau bis zur Sockelhöhe gediehen ſei, voraus=
ſichtlich
könne er bereits am 1. Januar bezogen werden. Seitens
der Handelskammer iſt eine Eingabe betreffs Errichtung eines
Gewerbeſchiedsgerichts nebſt Motiven eingegangen, ebenſo regt
eine Eingabe einer Kommiſſion, gewählt aus den Vorſtän=
den
der hieſigen Unterſtützungs= und Fachvereine, gleichfalls
die Errichtung eines Schiedsgerichts an. Herr Ohly bemerkte hierzu,
ſchon ſeit Jahren habe er ſich um die in den Eingaben angeregte
Frage bekümmert und namentlich habe er von einer Reihe von
Städten deren Erfahrungen geſammelt, aus denen hervorgehe,
daß die Angelegenheit noch ihre Schwierigkeiten habe, daß die Ein=
gaben
indeß ſeinen Wünſchen ganz entſprechen. Er werde die
Ergebniſſe ſeiner Vorarbeiten nunmehr zuſammenſtellen und einen
Statutenentwurf demnächſt einer Kommiſſion vorlegen. Das Khritz'ſche
Haus ſoll demnächſt zu Zwecken der Realſchule wieder benutzt werden,
ebenſo das Pädagog. Es müſſen jedoch vorher darin kleinere
Reparaturen vorgenommen werden und iſt es deshalb erforderlich,
daß die jetzt von der Handwerkerſchule im Kyritz'ſchen Stift benutzten
Räume bald frei werden. Der Oberbürgermeiſter wird daher er=
mächtigt
der Handwerkerſchule die Räume im Hufnagel'ſchen Hauſe
einſtweilen zur Benutzung zu überweiſen, wodurch auch die Er=
richtung
einer weiteren Klaſſe für die Handwerkerſchule ermöglicht
würde. Die Herren Rückert und Oſann regten nochmals die Be=
chleunigung
der Frage wegen eines eigenen Heimes der Handwerker=
ſchule
an. Schluß des Berichts in nächſter Nummer.
Geſtern Vormittag hat im Gartenſaale des Darmſtädter
Hofes der Verbandstag der Heſſiſchen landwirtſchaftlichen Creditvereine
unter dem Vorſitze des Verbandsdirektors Herrn Kreisrat Haas
ſtatteefunden, welcher vor Eintritt in die Verhandlungen der Ge=
nugthuung
Ausdruck gab, daß die obere landwirtſchaftliche Behörde
ſich bei den Verhandlungen durch Herrn Landesökonomierat Dr.
Müller vertreten laſſe. Erſchienen waren gegen 60 Verbandsmit=
glieder
, welche ca. 30 Vereine vertraten. Die Aufſtellung der Ver=
bandsſtatiſtik
hat im verfloſſenen Jahre namhafte Schwierigkeiten
bereitet, da viele Vereine unpräciſe Angaben machten, andere dieſe
Angaben nicht rechtzeitig einlieferten. Den Jahresbericht erſtatteten
die Herren Haas und Ihrig. Wir heben aus den Mitteilungen der
Genannten hervor, daß die Hauptthätigkeit des Verbands ſich auf
die Reviſionen erſtreckt und daß die in dem neuen Entwurf eines
Genoſſenſchaftsgeſetzes vorgeſehenen Verwaltungsreviſionen bei ſämt=
lichen
Vereinen in den letzten 4 Jahren zweimal erfolgt ſeien. Es
wird ferner konſtatiert, daß die Buchführung in vielen Vereinen zu
wünſchen übrig laſſe. Der Verband zählte Ende 1887 81 Vereine
mit 7532 Mitgliedern, gegenwärtig umſaßt er 87 Vereine. Der
Verein hat eine rege Thätigkeit nach Außen hin entfaltet, nament=
lich
durch Auskunftserteilung und durch Erſtattung von Gutachten.
Durch den Verbandsreviſor wurden in 1886 28 und 1887 29 Ver=
eine
revidiert, auf dem Rechnungsreviſionsbüreau wurden 1886 33
Rechnungen und 1887 34 Rechnungen kalkulatoriſch geprüft. Der
Verband hat im verfloſſenen Jahre einen Umſatz von nicht weniger
als 12345 321 Mk. erzielt, die Einnahmen beliefen ſich auf
6293065 Mk., die Ausgaben auf 6052256 Mk. Angeregt durch
Herrn Direktor Heidenreich entſpann ſich eine lebhafte Debatte über
die Frage der Zweckmäßigkeit von Verbands wegen die kalkulatori=
ſchen
Rechnungsprüfungen eintteten zu laſſen. Nach längeren De=
batten
für und wieder, entſchied man ſich für einſtweilige Beibe=
haltung
des ſeitherigen Modus. Der Rechenſchaftsbericht und ebenſo
die vorgelegten Verbandsrechnungen pro 1886 und 1887 wurden
nicht beanſtandet und dem Vorſtande Decharge erteilt. Alsdann
delegierte man für die nächſten 3 Jahre 7 Mitglieder in den Aus=
ſchuß
und zwar die Herren Dettweiler (Laubenheim), Ramge
(Ueberau), Bichmann (Heppenheim), Breitenbach (Dorheim), Haas
Offenbach), Schmidt (Guntersblum) und Lang (Pfunaſtadt,.
Ueber die Frage, zwelchen Einfluß werden die Beſtimmungen
des neuen Genoſſenſchaftsgeſetzes auf die Verhältniſſe der ländlichen

240
3357
Creditvereine üben' berichtete der Verbandsdirector Herr Haas,
welcher am Schluſſe ſeiner Ausführungen nachſtehende Reſolution
vorſchlug, welche einſtimmig zum Beſchluß erhoben wurde: Der
heutige Verbandstag der landwirthſchaftlichen Creditvereine Heſſens
ſchließt ſich den Beſchlüſſen des Berliner Vereinstages bezüglich des
Genoſſenſchaftsgeſetzes an und ermächtint die Verbandsleitung mit
allen Mitteln die Einfügung derjenigen Beſtimmungen in das Geſetz
zu bekämpfen, welche als eine Verbeſſerung des dem Bundesrath
vorgelegten Entwurfs zum Genoſſenſchaftsgeſetz nicht anzuſehen ſind.
Nach Schluß des Verbandstages vereinigte ſich ein Theil der
Delegirten zu einem gemeinſamen Mittagsmahle.
Die Reichsbank hat den Wechſel=Diskonto auf 4¼ pCt., den
Lombardzinsfuß für Darlehen: a. gegen Verpfändung von Schuld=
verſchreibungen
des Reichs oder eines deutſchen Staats auf 5 pCt.,
b. gegen Verpfändung ſonſtiger Effekten und Waren auf 5½ pCt.
erhöht.
Der für ein Dienſtwohngebände für den Diviſions=Kommandeur in
Darmſtadt im Etat eingeſtellte erſte Betrag von 53000 M. wurde
von der Budgetkommiſſion des Reichstags abgelehnt.
Das heute über unſere Hofbühne gehende Luſtſpiel von
Schönthan Cornelins Voß erlebte kürzlich am Thalia=Theater in
Hamburg, welches die Premiére am 6. Oktober d. J. zuerſt brachte,
bereits die 25. Aufführung. Der erſten Aufführung am Herzoglichen
Hoftheater in Coburg am 30. v. M. wohnten der Herzog von
Meiningen und der Verfaſſer des Stückes bei. Nach dem vollen
Erfolge, welchen die Novität auch an dieſer Bühne erzielte, ver=
liehen
Se. Hoheit der Herzog von Coburg Herrn Franz v. Schön=
than
das Verdienſtkreuz für Kunſt und Wiſſenſchaft.
Heute, Freitag abend, wird im Lokalgewerbverein Herr Dr.
Sonne einen Vortrag über das Waſſergas und ſeine Verwen=
dung
; halten.
Der evangeliſche Kirchengeſanzverein zu Beſſungen veranſtaltet
nächſten Sonntag, abends 5 Uhr, in der Kirche daſelbſt eine Auf=
führung
zum Beſten des Frauenvereins für Armen= und Kranken=
pflege
, deſſen ſegensreiches Wirken von lange her bekannt iſt.- Hum
Vortrag kommen: 1) Orgelvorſpiel; 2) Sacris solemniis; 3) Dein
König kommt; 4) Knabenchor: Fröhlich ſoll mein Herze ſpringen;
5) Wie ſchön leuchtet der Morgenſtern; 6) Ehre ſei dir Chriſte, von
Schütz; 7) Orgelvortrag; 8) Komm heiliger Geiſt, Herre Gott;
9) a. Sei ſtark mein Herz; b. Wenn die Nacht mit dunkler Hülle;
10) Knabenchor: Wach auf du Geiſt; 11) Mache dich mein Geiſt
bereit; 12) Sanctus. - Die Orgelpartieen hat Herr Gymnaſial=
lehrer
Trümpert gütigſt übernommen. Der Eintrittspreis iſt auf
50 Pfg. feſtgeſetzt, jedoch ſoll durch Aufſtellung der Opferſtöcke die
Möglichkeit zu weitergehenden Beiträgen für den guten Zweck ge=
boten
werden. Die Eintrittskarten ſind von Freitag, den 1. d. M.
an in der Apotheke und bei Kaufmann Karl Lind Witwe zu
Beſſungen erhältlich.
Der Verein Kunſtfreundz hält ſeine diesjährige General=
verſammlung
in Verbindung mit der alljährlich ſtattfindenden großen
Gratisverloſung, in welcher an 30 Oelgemälde zur Verloſung
kommen, am Samstag, den 8. Dezember, abends 8 Uhr, in der
Alten Poſt; ab. Auf der Tagesordnung ſtehen der Jahresbericht
des Vorſitzenden, der Rechenſchaftsbericht und die Neuwahl von
ſtatutengemäß ausſcheidenden Vorſtandsmitgliedern.
Nach Berichten verſchiedener Bamberger Zeitungen hat die
Konzertſängerin Fräulein L. Hoffmann von hier vorige Woche in
einem von der Pianiſtin Frau Nidermeier daſelbſt veranſtalteten
Konzert mit großem Beifall mitgewirkt. Die Bamberger Neueſte
Nachrichten: ſchreiben hierüber: Als Vokalſoliſtin war für den
Muſikabend Frl. Lina Hoffmann, Konzertſängerin aus Darmſtadt,
gewonnen, in der wir eine Sängerin kennen lernten, deren Künſtler=
ſchaft
vollauf gewürdigt werden muß. Mit einer ſympathiſchen
klangvollen Sopranſtimme von nicht unbedeutendem Umfang ver=
bindet
die Dame eine ſehr gute Schule, an der noch beſonders die
ganz ausgezeichnete Textausſprache hervorgehoben zu werden verdient.
Unter den von ihr geſungenen Liedern von Franz, Gounod, Kirchner,
Hildach cz. gefiel uns namentlich der geſchmackvolle Vortrag der
Serenadel von Gounod und des reizvollen duftenden Hildach'ſchen
Liedes Mein Liebſter iſt ein Weber. Beſſer kann der funkelnde
Esprit, welcher das erſtgenannte Lied anmutig und doch ſo verwegen
durchzuckt, wohl kaum charakteriſiert werden, und ebenſo warm
wußte die Künſtlerin dem Liebreiz und der Friſche des letzteren
beredten muſikaliſchen Ausdruck zu verleihen. Auf allgemeines
Verlangen entſchloß ſich Frl. Hoffmann nach dem Vortrage des
eben erwähnten Liedes zu einer Zugabe'.
Das Bamberger Tagloatt berichtet: Frl. Hoffmann beſitzt eine
prachtvolle, wohlgeſchulte Sopranſtimme, die in allen Lagen von
außerordentlichem Wohllaute iſt; dazu noch die Nobleſſe und künſt=
leriſche
Durchbildung ihres Vortrags, zeigte ſie ſich des wohlver=
dienten
, wärmſten Beifalles würdig
I. Die Tourné des Meiſters Pablo de Saraſate gleicht wieder
einmal einem wahren Triumphzug. Allüberall wo der große Geiger
erſcheint, begrüßt man ihn mit einem Enthuſiasmus, wie er kaum
je einem Künſtler zu Teil wird. Der feuerige Spanier erobert
eben alle Herzen im Sturm und gerade dieſes Jahr, wo er voraus=

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Nr. 240

ſichtlich für längere Zeit von ſeinen deutſchen Verehrern Abſchied
nimmt, um ins Ausland zu ziehen, ſind die Konzertſäle überfüllt
und aus jeder Kehle tönt ihm auf Wiederſehen' entgegen.
N Im Monat November haben 586 Milchreviſionen durch die
Schutzmannſchaft ſtattgefunden.
Bickeubach. Nach einer Mitteilung des Bergſtr. B. wurde
dieſer Tage auf Anordnung der Großh. Oberförſterei an verſchiedenen
Kiefern und zwar in allen Abteilungen unſeres Waldes das Zählen
der jungen Kiefernraupen vorgenommen, um hiernach die Vor=
kehrungen
zur Vertilgung dieſes äußerſt gefräßigen Inſectes treffen
zu können. Mehrere Hunderte von Räupchen wurden an einzelnen
Kiefern gefunden. Das ſchlimmſte Reſultat ergab ſich jedoch in der
Alsbacher Pfarrtanne, wo man bei einem Baume ſage und
ſchreibe 2400 Stück ſolcher Raupen zählte. Die Forſtbehörde hal in
Folge dieſer maſſenhaften Verbreitung der erwähnten Raupe, durch
welche im verfloſſenen Frühjahr und Sommer unſere prächtigen
Tannenwaldungen theils gänzlich vernichtet wurden und wodurch
unſerer Gemeinde ein bis jetzt unberechenbarer Schaden entſtand,
Maßregeln getroffen, wonach durchgehends in allen noch in gutem
Zuſtande ſich befindlichen Kiefernwaldungen, einerlei ob dieſelben
gemeinheitlicher oder Privat=Beſitz ſind kommendes Frühjahr der
außerordentlich bewährte Leimring in Anwendung gebracht werden
muß.
J. Mainz, 5. Dez. Dem Vernehmen nach ſoll das Branden=
burgiſche
Fuß=Artillerie=Regiment Nr. 3 von hier nach
Küſtrin verlegt werden und an ſeiner Statt Truppenteile eines
Holſtein'ſchen Regiments hierher kommen.
Die geſtern nach einem hieſigen Blatt erwähnte Nachricht von
dem Penſionsgeſuch des Landgerichtsvräſidenten Aull be=
ſtätigt
ſich leider. Wie wir hören, hat ſich der hochgeſchätzte Be=
amte
zu dieſem Schritte einzig und allein aus Geſundheitsrückſichten
leiten laſſen.
Vor einiger Heit iſt, wie wir damals mitgeteilt haben, ein
hieſiger Großinduſtrieller der Idee nahe getreten, hier eine ſtändige
Sommerbühne zu bauen. In der Befürchtung, daß hierdurch
die Sommerkonzerte der ſtädtiſchen Kapelle eine empfindliche Kon=
kurrenz
erleiden würden, iſt ſeitens der ſtädtiſchen Verwaltung die
Frage aufgeworfen worden, ob es nicht angezeigt erſcheine, ein
ſolches Sommertheater auf ſtädtiſche Koſten zu errichten. Nach
eingehender Prüfung aller einſchlägigen Verhältniſſe iſt man jetzt
von dieſem Proiekt abgekommen und will deſſen Ausführung dem
Privatunternehmer überlaſſen.
Frankfurt, 5. Dezember. Die elektriſche Beleuchtung des
Hauptbahnhofes funktioniert ſeit Sonntag abend recht be=
friedigend
; die Hallen, das Empfangsgebäude, ſowie die Warte= und
Speiſeſäle erſtrahlen in hellem Lichte und kommt dies beſonders dem
Beſuche der letzteren zu ſtatten.
Mannheim, 3. Dezember. Bei einer Schnitzeljagd, welche das
hieſige Offizier=Corps zu Ehren des Geburtstages der Großherzogin
von Baden auf dem Exerzierplatze abhielt, ereignete ſich ein be=
dauerlicher
Unglücksfall dadurch, daß Lieutenant Müller vom
hieſigen Grenadier=Regiment mit ſeinem Pferde ſtürzte und inner=
lich
ſchwer verletzt wurde. Der Verunglückte, welcher erſt ſeit
kurzer Zeit mit einer Tochter des Reichstagsabgeordneten Köm=
merzienrat
Karl Clemm verheiratet iſt, hat anſcheinend eine Gehirn=
erſchütterung
davon getragen.
Verlin, 5. Dez. Kaiſerin Auguſta hat an den Vorſtand
der Genoſſenſchaft freiwilliger Krankenpfleger im Kriege
folgendes Schreiben gerichtet:
Es hat Mir beſondere Befriedigung gewährt, den Bericht vom
17. d. Mts. über den gegenwärtigen Stand der Genoſſenſchaft frei=
williger
Krankenpfleger im Kriege entgegenzunehmen. Jemehr das
Central=Komité der deutſchen Vereine vom Roten Kreuz ſeiner. um=
fangreichen
Friedensaufgabe durch Heranziehung anderer verwandter
Organiſationen in den Bereich des vorbereitenden Wirkens zu ent=
ſprechen
ſich bemüht, umſomehr wird das Verſtändnis und die Liebe
für Ziel, Zweck und Pflicht der freiwilligen Krankenpflege wachſen
und ſich verbreiten. Die Genoſſenſchaft, der Sie vorſtehen, iſt ein
erfreulicher Beweis davon und Ich kann als Protektorin der deutſchen
Vereine vom Roten Kreuz, nur Meine Anerkennung und Meinen
Dank hierfür ausſprechen.
Hamburg, 5. December. Die Hamburg=Amerikaniſche Packetjahrt=
Aktiengeſellſchaft eröffnet am 1. Januar 1889 eine regelmäßige
Dampferlinie zwiſchen Hamburg und Baltimore.
Bremen, 5. December. Die deutſche Dampfſchiffahrtsgeſellſchaft
Hanſar eröffnet am 1. Januar k. J. eine neue Dampfſchiffahrts=
linie
Bremen=Bombah-=Calcutta.
Wien, 5. Dezember. Auf der Staatsbahnſtrecke Grußbach=
Stürſchau hat ein Gendarm geſtern ein großes Unglück verhütet,
indem er wahrnahm, daß Schienen ausgehoben waren. Er konnte
noch rechtzeitig den abends von Wien nach Brünn abgegangenen
Kurierzug warnen. Ein entlaſſener Bahnarbeiter ſteht im Verdacht,
das ſchändliche Verbrechen begangen zu haben.

Sämtliche 21 Hochſchulen des deutſchen Reiches zählten im
letzten Sommerhalbjahr 29190 Studenten, 4859 evangeliſche und
1166 katholiſche Theologen, 6472 Juriſten, 9046 Mediziner=und 7648
in der philoſophiſchen Fakultät.
Das Kommando der 2. Matroſen=Diviſion in Wilhelmshaven
macht bekannt, daß am 1. Februar 1889 Freiwillige aus der
Landbevölkerung eingeſtellt werden, die zu Matroſen ausgebildet
werden. Junge Leute von 17 bis 20 Jahren, welche ihre Ein=
ſtellung
wünſchen, haben zunächſt einen von dem Civilvorſitzenden
der Erſatzkommiſſion ihres Wohnortes ausgeſtellten Meldeſchein
auf vierjährige Dienſtzeit ſowie einen kurzen Lebenslauf an das
oben genannte Kommando einzuſenden. Letzteres veranlaßt darauf=
hin
die ärztliche Unterſuchung durch das nächſtgelegene Bezirks=
kommando
. Die körperlich brauchbaren Mannſchaften werden koſten=
frei
nach Wilhelmshaven befördert. Nähere Auskunft erteilt jeder
Bezirksfeldwebel.
Durch Ediſons Phonograph iſt neueſtens feſtgeſtellt worden,
daß den wenigſten Perſonen die eigene Stimme bekannt iſt. Der
Gatte erkennt im Phonographen genau die Stimme ſeiner Gattin
und die Gattin diejenige des Herrn und Gebieters, aber in der
Regel erkennt keiner von beiden ſeine eigene wieder. Dieſe Er=
ſchemung
erklärt ſich wohl dadurch, daß wir unſerer eigenen Stimme
zu nahe ſind, um ihren Klang hören zu können. Wir empfinden
ſie mehr, wenn ſie ſich noch in unſerer Kehle befindet, als daß wir
von der Wirkung, die ſie in einer gewiſſen Entfernung hervorbringt,
eine Vorſtellung hätten. Dieſe Entdeckung wurde durch Verſuche
beſtätigt. Man ließ mehrere Perſonen in einen Phonograpb ſprechen,
und ſiehe da, jeder erkannte die Stimme ſeiner Bekannten, doch
niemand ſeine eigene.

Litterariſches.
Heft 12 der Gartenlauben liegt vor uns. Alles, was uns
da geboten wird, regt an, belehrt, unterhält, intereſſiert; kurz wir
müſſen geſtehen, die Gartenlaube; verſteht es, wie kaum eine andere
Zeitſchrift, den Charakter eines echten Volks= und Familienblattes
zu wahren. Die Darbietungen können wir nicht verzeichnen, es
ſind ihrer zu viele, nur erwähnen wollen wir noch, daß auch in
illuſtrativer Hinſicht das Heft die Prüfung des ſtrengſten Kunſt=
kritikers
nicht zu ſcheuen braucht.
Im Verlag der Haude= und Spener'ſche Buchhandlung ſF.
Weidling), Berlin, iſt ſoeben erſchienen: Damen=Almanach, Notiz=
und Schreibkalender für das Jahr 1889. 23. Jahrgang. Wir haben
wiederholt Veranlaſſung gehabt die elegante Ausſtattung des Alma=
nach
anzuerkennen und reiht ſich derjenige pr. 1889 ſeinen Vor=
gängern
aufs ſchönſte an. Geſchmückt iſt derſelbe mit einer hübſchen
Illuſtration in Farbendruck von Th. Laudien. Der Almanach iſt
ein ſehr paſſendes Weihnachtsgeſchenk für Damen.
Bock's Buch vom gejunden und kranken Meuſchen. Verlag von
Ernſt Keil's Nachfolger in Leipzig). Vierzehnte neu umgearbeitete
Auflage. Lieferung 1. Die neueſte Auflage zeichnet ſich nicht allein
durch eine vermehrte illuſtratide Ausſtattung aus, ſondern auch durch
die Erweiterung der für weiteſte Kreiſe ſo wichtigen Kapitel über
die häusliche Krankenpflege und die erſte Hilfe bei plötzlichen Un=
glücksfällen
. Das Werk erſcheint vollſtändig in 20 Lieferungen
zum Preiſe von 50 Pfennig in Zwiſchenräumen von 14 Tagen.
Wir können Bock's Buch unſern Leſern auf das Wärmſte empfehlen
es iſt mit vollem Recht ein allzeit bewährter Ratgeber in geſun=
den
Tagen und ein treuer Helfer in der Not' genannt worden.

E Hierzu eine Beilage jür Nichtpoſtabonnenten von Heinrich Elbert, Ernſt=Ludwigsſtr. 24.
Drnck und Verlag: L. C. Wittich'ſche Hofbuchdruckerei.- Berantwortlich für die Redaktion: Carl Wittich.