Schule und Kameraden
1872-1885
│
[]
[]
Genug weiß Niemand,
Zuviel - Mancher.
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Den ersten Unterricht erhielt ich außerhalb des
Schulbetriebs, zusammen mit dem Sohne des
pen-
sionierten, nach Darmstadt gezogenen Generals
v. Bothmer, in unserem u. dessen Hause
abwech-
selnd. Fräulein Römer mit den schwarzen Locken
u. den Kulleraugen brachte uns mit mildem Ernst
die Anfangsgründe des Lesens, Schreibens,
Rech-
nens bei; meine deutliche Schrift verdanke ich
ihr. Ich freundete mich mit Walter schnell an;
sein lebhaftes, schwätzerisches Wesen weckte den
leicht träumenden auf; der vornehme Ton des
preußischen Offiziershauses, in dem ich auch oft
Sonntags-Nachmittags verkehrte, war mir
ge-
sund. Wir machten mancherlei Unfug im
Gar-
ten, am Springbrunnen oder im angrenzenden
Feld. Die Wohnung, einfach aber behaglich, war
in der Villa Kleyer, Eschollbrückerstraße,
neben-
an dessen Maschinenfabrik, an der Grenze der
Stadt. Zuhause wurde meist mit Bleisoldaten
gespielt: die Schlacht bei Sadowa, oder eine
Pa-
radeaufstellung, wobei uns Walters ältester Vetter
Joseph, der gerade als Selektaner-Leutnant ins []
Leibgarde-Regiment gekommen war u.
Sonn-
tags bei seinem Onkel aß, behilflich war. Oder
wir klebten Ausschneidebogen mühsam
zusam-
men: z. B. das ganze Heidelberger Schloß, wobei
sich diese schönste Schloßruine in allen ihren
Tei-
len meinen jungen Jahren genau einprägte.
Der alte General war ein schrulliger Herr mit
schneeweißem Bart u. einer Glatze, die ihm das
verwöhnte Söhnchen patschelte, wenn es etwas
bewilligt haben wollte. Die Mutter, der Typ der
alten Adelsdame, war gichtleidend, und lag
fast immer. Ihre u. ihrer erwachsenen Tochter Marie
nachsichtige Güte bei unseren Bubenstreichen, der
sonst strenge preußische Ton, die stramme
Diener-
schaft – auch ein Diener war dabei, der servierte –
die schnelle Rede u. Gegenrede in hartem
nord-
deutschem Akzent: alles war mir neu und
offenbar recht förderlich. Die Freundschaft dauerte
leider nicht lange; Bothmers verzogen bald nach
Osnabrück; ich habe nach anfänglichem
Brief-
wechsel später nichts mehr von ihnen gehört. Als
Walter, Offizier geworden, als Kriegsakademiker
im Großh[erzoglichen] Artilleriekorps, in dem ich stand, übte, []
und wir nach also etwa 20 Jahren
zusam-
mentrafen, hatten wir uns völlig
auseinander-
gelebt.
Damit war mein Eintritt in die Schule
geboten. Mein Vater gab mich in die neue
Maurersche Schule in der Grafenstaße die
Bru-
der Fritz auch besucht hatte. Durch einen
lan-
gen Gang gelangte man in ein Hinterhaus,
in dessen zwei Stöcken sich helle Schulzimmer mit
Schulbänken befanden. Im kleinen Vorhof stand
Reck u. Barren, im Spielhof ein hohes Gerüst
mit Kletterstangen, Klettertau u.
Schwungrin-
gen. In jeder Pause wurde geturnt, Barlauf
gespielt, Schlachten geschlagen, gerauft,
geschnee-
ballt. Der Direktor machte alles vor und mit.
Das war alles für Darmstadt ganz neu. Der
kinderliebe, noch sehr bewegliche Herr in blondem
Vollbart, strahlenden Augen hinter goldner Brille,
führend, beaufsichtigend, überall Begeisterung
weckend, war auch sonst original. Er lehrte
La-
tein nach selbstverfaßten, gereimten Regeln, er
lehrte nicht griechische, sondern gemanische
Götter-
u. Heldensagen, nicht Homer, sondern Edda u. []
Islandsaga, nicht römische Geschichte, sondern
erzählte von Goten u. Langobarden, nicht
Odyssee u. Ilias, sondern Nibelungen u.
Wal-
tarilied. Er war kein Pauker, er war
Erzie-
her: einer der Wenigen, die ich fand. Durch
persönliches Vorbild u. Humor brachte er uns
spielend Wissen u. Können bei. Seine Muse
drang bis ins Closet, wo die Verse standen:
Hörest du, Türe zu, Deckel drauf, Fenster auf!
Mut u. Wahrhaftigkeit stellte er über
alles. Als er mich bei der ersten Lüge
ertap-
pte, bekam ich übel sein rotes Rohrstöckchen
zu schmecken u. ein Privatissimum zu hören,
das ich mir zeitlebens gemerkt habe.
Wie weit ist dieser wahrhaft deutsche Mann
seiner Zeit voraus gewesen! Wie gut war
mein Vater beraten, als er mich diesem Mann
anvertraute! Sein einziger Sohn, mir
gleich-
altrig, der rotgelockte Georg boxte sich mit mir in
jeder Pause, weil er mich meiner schönen
Hand-
schrift wegen [über der Zeile eingefügt: be]neidete, die von seiner Klaue
ab-
stach. Die Töchter, alle blauäugig, u. mit jener
weichen weißen Haut der Rothaarigen, waren
[]
hilfreich, wenn ich nasenblutend in die Küche
kam. Ich besitze noch ein erstes Schulbild. Da
sehe ich Ferdinand Noack in der Pelzmütze,
Karl-
chen v. Schenck - "das Schlüppche", die Zwillinge
Maurer, den Buschhammer und Schorkopf, Ernst
Wiener, den kleinen Burschen, v. Schmidtburg,
Robert Stein, leider auch manche Juden, die
recht dreckig waren, die Sobernheims u. Adler.
Dr. Maurer gab Deutsch, Latein, Göttersage, der
alte u. der junge Kopp, zwei gute
Volksschulleh-
rer, Lesen u. Rechnen, Fräul[ein] Conzen u. Herr Escher
Französisch, Hilfsprediger Bergmann, der mit
seiner verklebten Hand uns die gezielte
Ohrfei-
ge versetzte, wenn wir langweilige
Gesangbuch-
verse nicht konnten; H[au]ptm[ann] Maurer, ein Vetter des
Direktors, gab Geschichte, wobei er uns vom Krieg
1870/71, den er mitgemacht, erzählte; schließlich
Kantor Oppenheimer biblische Geschichte u. Singen,
das er vom Harmonium aus stützte. Es gab
Schul-
ausflüge. In die Wolfsschlucht in der Tanne, in der
es nach dem Wirbelsturm 1875 wüst aussah, auf
die "große Schanz", am Rand des Kavallerie-Exerzier-
platzes, zur Schülerschlacht, Mann gegen Mann; []
zur Parade vorm russischen Kaiser, zu
Sedan-
feiern, die ich schon beschrieb. Der Festredner
Reineck hatte die Mädchenschule im
Zimmersträß-
chen, in die Schwester Lili, Becks, Beckers, Webers
Mädchen alle gingen. Mit den Schülern der
Schmitzchen Schule gegenüber gabs da beim
Nachhauseweg Hänseleien u. Schabernak, worauf
wir Maurerianer zu deren Schutz oder aus dem
Stegreif den Schmitzerianern Straßenschlachten
schlugen.
Als es Zeit war, ins humanistische Gymnasium
zu wechseln, wozu es eine Aufnahmeprüfung
zu bestehen galt, stellte es sich heraus, daß ich
im Latein zurück war - andere Lehrbücher,
andere Methode - und der Vorbereitung bedurfte.
Sie erfolgte bei Gymnasiallehrer Saalfeld, zu
dem ich 2 - 3 mal wöchentlich in die Stiftstraße
wan-
derte. Ich schrieb anfangs stets ungenügend u.
holte erst langsam auf. Aber der norddeutsche,
intelligente Philologe mit scharfer Adlernase,
Zwicker, langem Spitzbart u. der schweren
Unter-
positur fand an mir persönlich so großen Gefallen,
daß er mir alle Fehler nachsah, mir außer den []
Stunden auf Spaziergängen, mit seinem
Pensionsjungen Waldschmidt aus Wetzlar,
Fehlen-
des beibrachte, u. [über der Zeile eingefügt: mich] in einem Halbjahr so förderte,
daß ich die Prüfung bestand. Mit mir wurde
noch ein kleiner Blondkopf aufgenommen, der
bald u. bis zum Abitur nicht immer günstigen
Einfluß auf mich gewann. Artur v. Streolinksi.
Ein bildhübscher gewandter Junge, in dessen
Anna-
sträßer Haus (später Merck, dann Fitting oder Filling) ich trotz
des brummigen Vaters - der "Skobelent" - durch die
hochgebildete Mutter, geb. Lecoq [gestrichen: ue], angeregt
wur-
de. Artur war begabt, aber Phantast. Er wußte
von allem etwas, u. zw[ar] das Sonderbare, von nichts
etwas Bestimmtes u. Vollständiges. Er war daher
ein schlechter Schüler, ohne sonst ein Kerl zu sein.
Alles mußte womöglich heimlich geschehen, und
das Verbotene war das, was reizte. Zu früh für
sein Alter hörte er zu Hause, was er nur halb
ver-
stand; sah er, las er, was er nicht verarbeiten
konnte, urteilte über alles mit angelesenen
Phrasen, die mir begreiflicherweise Eindruck
mach-
ten. Er brauchte Zuhörer u. ich war geduldig; oft
widersprach ich auch, und das weckte dann []
Redekämpfe, die zum Denken u.
Formulie-
ren herausforderten, wenn sie auch
ergebnis-
los endeten. Der junge Felsing, auch ein
Klas-
senkamerad der Quarta, in die ich kam, war
das Gegenstück. Flott u. keck, ein regsamer
Geist voller Witze u. Schnurren, die er überall
aufgriff, jedem Angriff von Lehrern u.
Schü-
lern sich schlau entwindend, ohne Ideale, das
Leben real anpackend u. ausnutzend, ohne
vor Schwindel u. Lüge zurückzuscheuen, stieß
er mich ab, je mehr er sich mir zu nähern
versuchte: zwei nicht ungefährliche
Mitschü-
ler, mit denen ich innerlich zu kämpfen hatte.
Meine Lehrer in Quarta u. Tertia waren
Dr. Bender (griechisch), Röder (Schreiben) Schäfer
(Zeichnen) Lips u. Gerhard (Mathematik) Walz
(Religion) Oßwald u. Walter (Deutsch) Germann
(Latein u. Deutsch) Mangold (Singen) [über der Zeile eingefügt: sie] mochten
mich gern, mit Ausnahme von Dr. Klingelhöfer,
der mein Französisch schlecht fand. Von alten
Lehrern höherer Klassen sah ich dem alten Bender,
- "der Schooß" -, des Prof. Wagners weißhaarigen
Kopf, die Latt' Zimmermann, den alten Schopp, []
alles Originale - fast in einer Line mit
dem "schwarzen Peter", dem Kanzlist Berghöfer,
dem Portier Leißler, dem dicken Leuthner,
der Spitzmaus u. a., wie sie in dem
dama-
ligen kleinen Darmstadt noch herumliefen.
Vor allen liebte mich der Klassenlehrer
Germann. Er war von meinen Aufsätzen
begeistert, u. stellte mich bei jedem Aktus als
Vortragenden von Gedichten heraus. Auf einem
Klassenausflug, ich glaube er endete in
See-
heim, wurde ich aufgefordert, Klavier zu
spie-
len u. entzückte durch den auswendigen
Vor-
trag einiger Stücke, darunter das
"Waldesrau-
schen" - in Gdur, nicht Cis - Lehrer u. Schüler
der-
art, daß ich mit einem Epheukranz spontan
gekrönt wurde. Auch der Turnlehrer Völsing,
bei dem ich schon vorher mit Westerwellers, Otto,
v. Schenck, Zangens, Starck Privatstunden genossen,
hat mich immer verhätschelt. Diese Jungens
saßen mit noch Reinhard Lotheißen, Georg Merk,
Ernst Krug, Herm[ann] Sonne, Maurers, Klotz (der
spätere Hoftheaterchorist) in meiner Klasse.
Als kleiner Quartaner durfte ich auch die [gestrichen: 300; unter der Zeile eingefügt: 1629–1879 250]
[]
Jahrfeier des Ludwig-Georgs-Gymnasiums
mitmachen. Es wurde Oedipus tyrannos in
griechischer Ursprache von Sophokles mit allen
Chören im Saalbau von Ober- und
Unterprima-
nern szenisch u. im Kostüm aufgeführt;
auswendig: wahrlich eine Leistung der
Schü-
ler u. des Einstudierers Dr. Stöpler unter
Direk-
tor Weidner. Ein großer Eindruck, dem sich,
im Einzelnen unverstanden, doch kein
Zu-
hörer entziehen konnte. Bruder Fritz wirkte
im Chor mit. Ich war mit Roth, Lotheißen u. a.
unter den betenden Knaben des ersten
Auf-
tritts. Unser Stichwort war: w paides,
ysto-
nesta", worauf wir aufzustehen u. zu
verschwinden hatten. Das war nicht viel, aber
wir hatten kostümiert mitgewirkt! Auch
der große Festakt in der Aula, als Köhler die
Rede hielt u. Herzberger die neue Fahne schwang,
hatte Feierlichkeit. Daran schloß sich ein
Aus-
flug nach Heidelberg; ein späterer führte uns
Schüler nochmals hin, wovon wir, erwachsener
geworden, mehr hatten, noch ein anderer nach
Kreuznach, wo ziemliche Bezechtheit herrschte.
[]
Ich war nie Biertrinker und liebte Wirtsh[au]s-
gehen nicht. Auch später besuchte ich die
an-
fangs noch sehr eingeführten Dämmerschoppen
bei Formhals, ins Finke, in der Krone u. a.
nur, wenn ich größere Gesellschaft fand, oder
besondere Bekannte treffen wollte;
Frühschop-
pen in der Stadt habe ich nie mitgemacht.
Klassenbierfesten, die bei besonderen
Gelegen-
heiten, aber außerhalb in Eberstadt od[er]
Nieder-
Ramstadt stattfanden, entzog ich mich nicht,
sind mir aber nie gut bekommen.
In die Jahre dieser Schulzeit fielen Ereignisse,
die in verschiedener Art mich innerlich erregten.
Nachdem schon früher Lili u. Emil
von Scharlach befallen waren, die von einer so netten
Krankenschwester gepflegt wurden, während dessen
Fritz u. ich zur Großmutter in die Wilhelminenstr[aße]
verlegt wurden, bekam Emil plötzlich eine
Herz-
beutelentzüdung, an der er nach kurzem
Krankenlager starb. Das Befinden, das gleich
ein ernstes Aussehen hatte, schwankte zwischen
schlechten u. besseren Tagen. Die Nächte wurden durch
beklemmende Atemnöte beängstigt - Ich wurde nur []
selten und nur für Viertelstunden ans
Kran-
kenbett gelassen, das im Zwischenzimmer stand,
und sah den sonst so lebhaften Jungen bleich
u. regungslos mit fiebrigen Augen meinen
Er-
zählungen teilnahmslos lauschen. Als an
ei-
nem Sonntag die Fieberkurve sank, schöpften
wir wieder Hoffnung. Jedoch am Montag
ent-
floh nach kurzem Kampf das schwache Leben
für immer von ihm. Ich konnte die Nacht, die ich
über Vaters Zimmer lag, kein Auge schließen.
Der Bruder erschien mir als Geist u. blickte mich
mit rührendem Ausdruck an. Ich warf mich ihm
weinend zu Füßen u. bat ihn mit brennenden
Thränen um Verzeihung für alles Böse, das ich
ihm im Leben angetan; denn ich hatte mich oft
mit ihm gezankt u. ihn als der Stärkere mehr
als billig geprügelt. Er nickte mir lieb und
gut, wie er immer war, zu u. verschwand,
ei-
nen Getrösteten zurücklassend. Aber die Wunde,
die sein Tod gerissen, narbte nur langsam zu.
Die nüchterne Art, wie Mitprediger Ritsert ihn
beerdigte, berührte keine Saite meiner Seele.
Emil war ein lieber Kerl; alle Nachbarn hatten []
ihn gern. Ich erinnere mich gut, mit welcher
Begeisterung er deklamierte: "Arion war der Töne Meister"
Kurz darauf erkrankte Lili schwer an
Diphte-
rie. Fritz u. ich schliefen getrennt von ihr, im
Haus zusammen in einem Bett in Fritzens
schma-
lem Zimmerchen u. aßen bei der Großmutter.
Ihr Leben hing an einem Faden. Der
Haus-
arzt Dr. Eigenbrodt war mit seinem Können
zu Ende, da berief der Vater den Chefarzt des
Städt[ischen] Krankenhauses, Dr. Jäger, der sie mit einer
Gewaltoperation rettete, indem er mit der Hand
ihr die eiternde Geschwür aus dem Halse riß.
Die Genesung schritt zwar nur langsam vor, u.
ließ noch lange nervöse Störungen zurück, aber
wir waren froh, nicht länger mehr Chlorwasser
schlucken zu müssen.
In Emils Todesjahr fiel auch meine
Konfir-
mation. Der Unterricht fand z. T. im alten Piu
u. vor Beginn der Schule, also von 7 - 8 ° früh
im Winter statt, sodaß wir bei noch voller
Dun-
kelheit zur Schule wanderten. Ich traf dort schon
mit späteren Klassenkameraden Ritsert, Becker, []
Weintraud u. a. zusammen. Pfarrer Sell, der
beliebte Kanzelredner, mit blondem
Christus-
kopf, unterrichtete ohne Lehrbuch, frei sprechend,
u. das Geredete schließlich in kurzem Diktat
zusammenfassend. Oft waren seine geistreichen
Ausführungen für uns noch zu hoch, aber er
rechnete damit, daß sie uns später wertvoll
seien, u. hat sich nicht getäuscht. Er war eine
Persönlichkeit, die jeden Jungen packen mußte.
Nichts von pastoraler Ehrwürdigkeit, von
prie-
sterlicher Ueberheblichkeit, abstrakten Lehren,
wiewohl sehr eindringlich u. ernst. Aber mit
hinreißendem Feuer frisch vorgetragen, poetisch
gefaßt, künstlerisch geformt. Vom alten
Testa-
ment sprach er nie; alles baute er auf die
Evan-
gelien. Ich selbst hatte mir nie etwas aus der
biblischen Geschichte - die mir teils Poesie, teils
Lüge schien - gemacht. In viel späteren
Gesprä-
chen mit meinem besten Freund Zangen,
gab es harte Wortgefechte, da er, obwohl
Juden-
hasser, am alten Testament festhielt, während
ich diese Gauner, Erbschleicher u. Zuhälter von
Erzvätern ablehnte. Ich liebte Sell schon in der []
Maurer-Schule, als er in einer
Aushilfsstun-
de anstatt abzufragen, uns aus dem Stegreif
das Waltarilied erzählte. Er war weniger
Pfarrer, als Philosoph, und ein heißer
Drauf-
gänger. Als er, der Kriegsfreiwilliger [18]70/71
war, mit uns den üblichen Konfirmations-Spa-
ziergang machte, stellte er sich mit uns hinter
der Fasanerie an, bestimmte Himmelsrichtung
nach der Sonnenstellung, und nun gings ohne
Weg u. Steg querwaldein bis zum Einsiedel:
wer war zuerst dort! Auf dem langen
Rück-
weg bei einbrechender Dunkelheit auf der
Chaus-
see, fällt mir ein, habe ich damals den
auf-
merksam lauschenden Kameraden die Zeit
gekürzt mit der Erzählung eines Stückes, das
Niemand kannte u. alle ergötzte: das
Faust-
Puppenspiel, das ich auswendig konnte - von
unserem Puppentheater her zu Hause, auf dem
[über der Zeile eingefügt: wir auch das Stück "Tedeum für Schäume" aufführten].
Der Schulchor des Gymnasiums sang bei
die-
sen Konfirmationen in der Stadtkirche unter
Leit-
ung Mangolds die von ihm komponierte
Litur-
gie mit Orgel, die der alte Anton spielte. Als
ich, der sie oft mitgesungen, [über der Zeile eingefügt: sie] mir selbst
erklin-[]
gen hörte, war ich stark ergriffen. Auch war
ich unter den 6 Konfirmanden, die das
Bekennt-
nis am Altar sprechen durften. Ein
Kirchgän-
ger bin ich trotzdem nie geworden, obwohl der
Vater zu den hohen Festen im Zylinder ging u.
uns mitnahm. Am liebsten noch besuchte ich
die Kapelle, wo ich mich dicht neben die Orgel
setzte u. die Choräle kräftig mitsang, während
mich der Prälatenton eines Pfarrers Ewald
wenig erheben konnte. Religiös in tiefstem
Grunde war u. blieb ich. Darüber später
ein-
mal Näheres.
In die Sekundazeit fällt auch meine
Freund-
schaft mit dem Oberprimaner Graf Leiningen,
oder besser seine mit mir. In diesen Jahren
muß ich ein netter Bengel gewesen sein.
Alle rissen sich um mich, Schüler wie Lehrer.
Mit Leiningen führte mich die Liebe zur
Natur zusammen. Er war ein Schwärmer und
Dichternatur, voller Ideale u. Phantasien.
Er wurde mir schließlich lästig, weil ich
in-
stinktiv alles, was mein Inneres stört, nicht
lange duldete. Als er nach dem Matur bei []
den Gardedragonern in Berlin eintrat, war
das unnatürliche Band bald gelöst.
Meine Klasse hatte sich in ihrer
Zusammen-
setzung verschlechtert. Eine üble Gesellschaft,
u. a. Hisserich, Glaser, Scriba, Passet, Köhler,
Schäffer, Seeger, Landsberger brachten in
steigendem Maße einen Ton zur Geltung,
wo-
bei auch Pubertätserscheinungen mitspielten,
dem ich abhold war. Auch die neuen Lehrer
Friedrich, Kornmesser, Schopp, Gerhard
verstan-
den mich in keiner Weise anzuregen. Beides
übte einen ungünstigen Einfluß auf meine
seelische Verfassung u. auf meine Leistungen
aus, sodaß ich zur Obersekunda sitzen blieb,
und nebst Krug u. Streolinski in die Oberklasse
um ein halbes Jahr zurückkam.
Das war mein Glück, wie es sich herausstellte.
Denn ich wechselte in eine hervorragende Klasse,
deren Schüler-Zusammensetzung besonders
har-
monisch war: fast alle aus gesellschaftlich gleich
stehenden Familien, sodaß ein anständiger u.
kameradschaftlicher Ton herrschte, der mich gleich
höchst angenehm berührte. Wir fanden in der []
schon fest geschlossenen Front dennoch schnell
willige Aufnahme, und ich bin in dieser
ge-
sunden Atmosphäre gradezu neu aufgelebt.
Außer 3 - 4 Bevorzugten war Begabung und
Leistung etwa gleichmäßig; außer dem
Pri-
mus Eger gabs keinen wilden Ehrgeiz; jeder
gab sein Bestes her, half dem Nachbarn und
dachte ans Ganze. Da waren Ritsert, Becker,
Weintraud, Carlo Schenck, Ludwig v. Westerweller,
Ferdinand Noack, Hugo v. Leonhardi, Hans
Mau-
rer - dann Göring, Klipstein, Osann, Weichel,
Schmidt - eine kleine Linie tiefer: Eger, Fendt,
Giller, Höfeld, Eckstein, Hein, Römer, Brand, Jordan;
dazu kamen nun Krug, Streolinski und ich: so
blieben wir auch bis zum Matur zusammen.
Wir hatten die hervorragenden Lehrer Conzen,
Bender, Schädel, Trümpert, vor Allem aber Münch
in Physik u. Mathematik, Curschmann in Griechisch
u. Latein: diese beide Erzieher u. Bildner von
stärkstem Format u. bleibender Wirkung fürs
ganze Leben. In Oberprima leider im Griechisch
den Direktor Becker als Gegenbeispiel.
Curschmann ist ja geradezu ein Mythos geworden. []
Von ihm, seiner ganz persönlichen, genial zu
bezeichnenden Lehrmethode zehrten Generationen.
Sie war vorbildlich, in ihrer Art äußerlich wohl
nach-
zuahmen, nie aber zu wiederholen. Er
beschäf-
tigte in jeder Stunde jeden Einzelnen der
gan-
zen Klasse, Niemand war sicher, nicht
aufgeru-
fen zu werden. Kreuz u. quer holte er sich Jeden
heraus, der nachzulassen schien, rief für jede
auf-
tauchende Frage den dafür interessiertesten, um
so am Ganzen mitzuwirken, deckte rettungslos
Jeden, der schlecht vorbereitet war, auf - das
Mei-
ste wurde übrigens in der Stunde, nicht zu Hause
gelernt -, belohnte jede gute Antwort mit
witzi-
ger Anerkennung, verdammte jede schlechte mit
beißendem Humor. Er verstand aus trockenstem
Stoff Wissenswertes u. uns Fesselndes nach
unge-
ahnten Richtungen herauszuholen. Aus einer
Ciceronschen Rede lernten wir nicht nur Sprache,
auch Kunst der Beredtsamkeit, alle Systeme der
klassischen Philosophie, die Kunststile des Altertums,
Leben u. Verkehr im alten Rom, Plastik,
Architek-
tur, die er durch Museumsbesuche vertiefte. Aus
Tacitus lernten wir Heerwesen u. Taktik, wobei []
ich ihn durch Zeichnen von Schlachtplänen
unter-
stützte, aus Cäsar Brückenbau, wobei Noack
ein Modell der Rheinbrücke oberhalb Mainz
anfertigte. Wir sahen den limes, das
Saalburg-
Castell, wir fuhren nach Mainz ins römisch-ger-
manische Museum, nach Aschaffenburg zum
Pompejanum. Aus Horaz lernten wir Metrik
u. Lyrik, im Vergleich mit Minnesang,
Roman-
tik u. Klassik der deutschen Dichtung. Er stand
in unserer Achtung so hoch, daß er sich
gelegent-
lich, wenn ihn sein Temperament hinriß, alles
er-
lauben konnte. Er scheute sich nicht, einen
Ober-
primaner am Kragen wach zu rütteln, griff
Manchem in den Schopf, schlug Manchem auf
den Rücken, stampfte nervös mit den Füßen
den Takt zu horazischen Versmaßen, holte sich
den an die Tafel, den aufs Katheder, ja er
duzte u. siezte durcheinander, grade wie es ihm
passte, verdrehte ulkig unsere Namen oder gab
ex tempora Spitznamen. Klassisch seine Xenophon-
Stunden mit dem unvermeidlichen Kyros επεί –
daher er ja auch allgemein Kyros benannt
wurde, als welcher er unsterblich wurde. []
Ganz anders Münch. Nicht das sprühende
Le-
ben - strengste, kühlste Sachlichkeit, gegründet
auf unfehlbares Wissen, knappster Ausdruck,
Antworten in ganzen Sätzen, ohne Phrasen und
Umschweife, logische Schärfe, unerbittliche
Folge-
rungen, genaue Berechnung - waren seine
Lehrgrundsätze.
Aber auch Schädel hat mir viel gegeben. Er
lehrte Deutsch u. Religionsgeschichte. Fein
geschlif-
fene Rede, geistreiche Formulierungen, Ironie
u. Satire, reines Deutsch, knappe Sätze, klare
Bil-
der, scharfe Gegensätze - er liebte den
Doppel-
punkt! Das waren seine Kennzeichen.
Diese drei sprachen Hochdeutsch, nicht Darmstädter
Mundart, und verlangten das Gleiche von uns:
ein starkes Erziehungsmoment, denn es hob
das Niveau der Lehrstunde und den Ton der
Klasse.
Als ich mit dem Sitzengeblieben-Zeugnis in der
Hand, mich vorm Nachhausekommen fürchtend, durch
die Riedeselstraße irrte, rief mich Dr. Bender, der es
wußte, vom Fenster aus zu sich, u. gab mir den
ersten Band Beethoven 4händiger Sinfonien; ich []
solle die erste studieren und in 8 Tagen zu
ihm kommen, sie mit ihm zu spielen. Es war
ein feiner Zug, ohne jedes Wort des Tadels oder
der Beschönigung mich lediglich durch dieses
Ver-
trauenszeichen zu trösten. Aufgerichtet zog ich
heim, gestand mein Schicksal den anfangs
ver-
ärgerten Eltern, die schon bei Tische saßen, aber
ganz still wurden, als ich ihnen den Notenband
hinhielt u. erklärte, was es damit für eine
Be-
wandtnis habe. Vatern erstickte das jedes Wort
des Tadels. Das war auch wieder sehr klug, denn
es hätte mich ja nur aufs Neue verärgern
kön-
nen, und zu ändern war ohnehin nichts mehr.
Aus dem ersten Zusammenspiel mit dem
musikalisch hochgebildeten Dr. Bender, der auch
den ersten evangel[ischen] Kirchengesangsverein in Hessen
gründete und leitete, in dem später Lili, die
Cou-
sinen u. viele Damen der Gesellschaft mitsangen,
entwickelte sich, da ich mit Lob bestand, ein
regel-
mäßiges Musizieren, bei dem wir alle Sinfonien
u. Ouvertüren, die es vierhändig gab, vollführten.
Vor oder nachher gingen wir zwei spazieren,
unter-
hielten uns "gebildet" über alle möglichen
kulturel-[]
le Fragen, wälzten Probleme, und wurden
schließ-
lich so offen u. vertraut miteinander, daß eine
richtige Freundschaft auf du u. du daraus
er-
wuchs, von der ich Wertvolles, Förderndes in
rei-
chem Maße mit auf den Weg nahm. Auch in
seinem Haus - er hatte die älteste Tochter unseres
Hausarztes Dr. Eigenbrodt zur Frau - fühlte ich
mich wohl. In den Ferien wurden unter seiner
Führung Tages od[er] Wochentouren unternommen,
an denen weitere Bekannte teilnahmen. Wir
wanderten am Main, am Neckar u. sahen viel
Schönes. Als Lehrer hatte Bender in der Schule
keine rechte Autorität, erzwang sich aber
letzt-
lich durch sein Wissen u. feines Aesthetentum
Achtung und Verehrung.
Im Sommer wurde im Großen Woog
geschwom-
men. Ich hatte schon etwa 12 jährig in der
Mili-
tär-Schwimmanstalt gelernt: 0 eins-zwei-drei!
Mein Schwimmlehrer war Unteroff[i]z[ier] Sonnthal;
die Aufsicht führten die Leutnants v. Lyncker,
der schwarze von Leibgarde, und der ebenfalls
schwarze Koch von der Artillerie. Sehr begeisterte
mich der große Ranken frischen Weißbrods und []
die Fleischwurst aus der Kantine für 12 Pf[ennig].
Im Winter wurde ebenda Schlittschuh
gelau-
fen, das ich flott u. sicher beherrschte, es aber
aus Mangel an Anleitung u. Zeit nie zum
Kunstlauf brachte. Natürlich wurde dabei auch
poussiert, und zum erstenmal fing mir das
Herz an zu klopfen. Die Geschwister, auch Melie
u. Röschen und deren Freundinen waren dabei,
wenn sie auch infolge Anknacksens und
Hinfallens nie recht vorwärts kamen.
Mit den reizenden Cousinen, die wieder
ihr Haus in Darmstadt bewohnten, traten wir
nun in nahen Verkehr. Tante Amelie war
gestorben. Tante Eugenie Kepler verwaltete das
Hauswesen. Diese rührige gewandte Persönlichkeit
weckte geselliges Leben in unseren beiden
Häu-
sern und erwies sich unerschöpflich
erfindungs-
reich. Es wurden Brettspiele u. Karten gespielt,
Rätsel geraten, Charaden gestellt –
Verklei-
dungen liebte ich sehr - Theaterstücke
aufge-
führt mit höchst lustigen Proben, Quartette
ge-
sungen, 4-händig Klavier gespielt, Verse
ge-
schmiedet, Gartenfeste gemacht. Den Anstoß []
gab immer Fr[äu]l[ein] Kepler mit ihren neuen Ideen.
Als nach der großen Rhein-Ueberschwemmung
die Wohltätigkeit auch in Privatkreisen sich
reg-
te, gaben wir ein öffentliches Konzert i[m] Hause,
wobei ich Mendelssohn spielte, Duette von Melie
u. Emilie v. Perglas (jetzt Frau Prof. Kellner)
begleitete, u. mit Melie in einer 4-händ[igen]
Ouver-
türe den Baß führte. August Becker spielte
damals schon auswendig das Andante favori
von Beethoven, freilich ohne die Oktavengänge
am Schluß. Auch im Hause Krug war ein
Kon-
zert. Ich begleitete Ernst Krugs Cello-Arie von
Lotti u. Karlchen Schencks Kouplet aus dem
Ver-
schwender, schließlich hatte ich den Klavierpart zur
Haydnschen Kindersinfonie.
Den Höhepunkt solcher Feste bildete die Feier der
Silberhochzeit unserer Eltern, zu der das ganze
Haus voll Gäste war. Mit Röschen spielte ich
zu-
erst eine Suppe-Ouvertüre 4-händig, u. allein ein
Klavierstück von W[illem] de Haan; dann folgte ein von
mir verfaßtes Stück, das mit 5 Personen die
Eigenschaften u. den Lebensweg der Eltern
alle-
gorisierte (Fritz, Lili, Melie, Röschen, ich),
gedich-[]
tet für jede Person in andrem Versmaß:
Hexameter, Trochäen, Daktylen, Reimen, im
Stil wechselnd zwischen Drama, Idyll,
Roman-
ze, Lyrik: so eine rechte Primaner-Poesie,
wozu die Dichter der ganzen Welt Paten
ge-
standen haben; es lag gute Absicht u. ernster
Wille zu Grund. Außerdem schenkte ich noch
dem Vater eine große Kreidezeichnung vom
Auerbacher Schloß. So vielseitig war ich
da-
mals. Beim Festessen hielt Onkel August die
Rede; aber noch schöner schien uns die
Erwide-
rung des Vaters, der zu diesem Tage jedem
von uns Kindern ein wertvolles Geschenk
machte.
Aus den beiden Konzert-Vereinigungen
ent-
wickelte sich ein Verkehr, der sich in kleinen
Gesellschaften entlud, in denen auch getanzt
wurde. Sie fanden bei Krugs, Lotheißens, bei
Frau v. Stein, Else Schenck, Anna Merck, Starcks
u. besonders bei Fr[äu]l[ein] Luischen Eigenbrodt statt.
Rosel Eigenbrodt - das Dickesche - Luisa von
Hesse, Mathilde Krug spielten da eine Rolle.
Im Lotheißenschen Hause, wo es von Kindern []
wimmelte, war es auch, wo ein kunstvoll
mit Unter- u. Oberbühne aufgebautes
Puppen-
theater durch eine Aufführung der "Undine" im
Beisein der ganzen Großherzoglichen Familie
eingeweiht wurde, wobei Masch[inen] Meister Kranich
vom Hoftheater mitwirkte, Bruder Fritz den Ritter,
Nick Merck den Kühleborn, Reinhard Lotheißen
und ich Knappen sprachen; wer die Frauenrollen
sprachen, ist mir entfallen. Es war mit Proben
u. Allem drum u. dran: Feenreich, Wassernixen
u. a. für uns ein Ereignis. Aehnliche
Puppen-
theater mit allen technischen Wundern hatten
später Adalbert v. Starck u. Ferdi[nand] Noack.
Mit Reinhard hatte ich damals dicke Freundschaft.
Wir lasen, spielten u. malten zusammen im
gemütlichen Mansardenstübchen an der kathol[ischen]
Kirche (Colomb-Heylsches Haus) u. machten
Aus-
flüge aufs Felsenmeer, wobei die ersten
Ziga-
retten geraucht wurden.
Sein Vater arrangierte auch die Tanzstunde.
Nachdem Fritzens Tanzstunde bei Tanzmeister
Hofmann, zusammen mit August Emmerling, Nick
Merck u. a. dank allzuheftigen Poussierens
da-[]
mit geendet hatte, daß er im Gymnasium
sitzen blieb, war mein Vater mit einer
da-
menlosen Tanzstunde beim alten Hainfeld,
der auf der Guitarre Begleitmusik klimperte,
sehr einverstanden, u. viele Väter schlossen sich
an. Es fanden sich immer wieder dieselben
zu-
sammen aus der Völsingschen Turn- und aus
der Konfirmandenstunde; Hermann v. Schenck
u. Friedel Grein kamen hinzu. Es war recht
langweilig; auch die wie üblich sich
anschlie-
ßenden Tanzkränzchen, diese mit Damen,
die z. T. ein im Garnisonskasino Nachmittags
stattfanden - hier sah ich zum erstenmal den
dicken Leon Beuer - hatten für mich wenig
Reiz. Es war aber auch kein einziges Mädel
darunter, das "Ankratz" hatte.
In unserem Hause gabs Tanzgesellschaften
erst, als Lili erwachsen war. Sie war zu
außer-
gewöhnlicher Schönheit aufgeblüht, mit der sich
Anmut u. natürliche Liebenswürdigkeit
ver-
band. Ihr Auftreten hatte die Sicherheit der
großem Formen, die Selbstverständlichkeit des
Sieges. Jeder, der ihr nahekam, Jung wie Alt, []
lag, bezwungen von ihrer echten
Weiblich-
keit, in ihrem Bann. Sie hatte keine Neider,
sondern, auch bei den alten Damen, nur
Ver-
ehrerinen. Dem Kreise ihrer Jugendbekannten,
Luise van der Hoop, Vik[toria] Becker, den Zwillingen
Weber, Thilde [Mathilde] Eigenbrodt, Rickel Schenck, die
philiströs in ihrem Kränzchenton stecken
blie-
ben, entschlug sie sich. Sie war ihnen, durch die
Stellung des Vaters zu Hofe gebracht, und in die
Offizierskreise eingeführt, dort bald begehrt und
verwöhnt, schnell entwachsen. Sie fesselte eine
gro-
ße Anzahl der flottesten vornehmen jungen Herrn
um sich, die alle bei uns Besuch machten, um mit
ihr, der Königin jedes Balles, zu tanzen, die im
Blumenwalzer die Fülle der Blüten kaum fassen
konnte, die Jeder ihr schenkte.
Einer ihrer frühen Verehrer war im Hause.
Nachdem die Noacks das Becksche Haus nebenan gekauft
hatten - Beck kam nach seinem Abschied zur
Gen-
darmerie nach Mainz - war Familie v. Willmann
zu uns gezogen. Frau v. W[illmann] war eine
ausgezeich-
nete Klavierspielerin, Schülerin von Rubinstein,
von der ich mir viel abhörte, und bei meinem []
abendlichen Spielen in der Familie, die am
Tische sitzend las oder lauschte, verwendete.
Ich war dem Elementar-Unterricht bei Frau
Meister entwachsen, auf Selbststudium
angewie-
sen, da mein Vater die Erziehungskosten der
Ge-
schwister nicht noch durch teuere Stunden bei
ei-
nem Meister, dessen ich bedurfte, belasten konnte.
Dr. Bender wies mir die Bahn; Konzertbesuch
reg-
te an. Ich hörte u. sah mir alles ab. Noten hatte
u. lieh ich. Das Meiste tat ich selbst durch emsiges
Exerzieren der Finger, Vornahme schwerer
Auf-
gaben. Dies tagsüber; Abends die Erholung in
Beethoven, Schubert, Schumann, Chopin, leider
auch Mendelssohn. Auch bei Willmanns wurde
viel musiziert, auch instrumental u. vokal:
Quartette, Duette, Violinsonaten (Konzertm[ei]st[e]r
Hohlfeld) Lieder (Prof. Schädel) Ihr Bruder
Max Wiedemann war ein flotter Student,
mit Fritz etwa gleichaltrig, der auf Ferien bei
uns verkehrte u. Lili glühend verehrte. Es war
sehr gewandt, wie er bei unseren kleinen Festen
höchst ergötzliche Gesellschaftsspiele angab, die Alle
in Atem hielten u. durcheinanderwirbelten. []
An den Vortagen wurde dann das Eßzimmer
ausgeräumt, der Boden (wir hatten noch kein
Parket) mit Stearin geglättet, das Klavier in
die Diele gestellt, das kalte Buffet vorgerichtet,
Bowle gebraut, Bier bestellt, die Lohndiener
- Keil, Kilian, später Leinberger - bestellt,
der Klavierspieler geladen (vom Orchester "der
fliegende Holländer") die Tanzkarten geholt –
ohne Tanzkarte kein Ball - die Blumen in
Auftrag gegeben. Da erschienen dann die
straffen Leutnants in Waffenröcken mit viel
zu hohen Kragen, prallen Beinkleidern und
pommadisierten Köpfen, weißen Glace-Handschu-
hen u. Lackstiefeletten, aus besten preußischen
u. hessischen Familien: v. Lindequist, v. Bothmer,
v. Esebeck, v. Brauchitsch, v. Grundherr , Gordon,
die Hofmänner Arnold u. Karl: alle von
Leib-
garde, und von der Artillerie: v. Röder, v. Lilien,
v. Rotsmann, v. Richthofen, v. Uthmann, v.
Preu-
schen, Petersen, die Referendare v. Hombergk, v.
Löhr, v. Biegeleben. Sie machten ihre
Verbeu-
gungen, tanzten Quadrillen u. Lanciers, Walzer
u. Polka, den Schlußgalopp u. noch einmal
[]
den Schluß[gestrichen: galopp; über der Zeile eingefügt: walzer], und alles schwamm
schweiß-
triefend in Glück u. Freude, bis der Kaffee kam,
u. Jeder mit einer Zigarre bewaffnet, u. um
das Trinkgeld sich drückend, sich verabschiedete.
Die Beine ausstreckend in Vaters Zimmer,
tranken wir Zurückbleibenden tiefbefriedigt
das Bier bei einer Zigarre aus, löschten die
Kerzen auf den Lüsters, u. ließen den heißen
Mief aus den geöffneten Fenstern.
Im Garnisonskasino, im neuen
Artillerie-
kasino, im Zivilkasino gabs die großen Bälle
u. Hofbälle, zwei im Winter, u. meist den
sogen. Palaisball als Trostrennen für die nicht
streng hoffähigen Familien. Im Sommer ließ
die Geselligkeit nicht nach. Ausflüge des
Offi-
zierkorps mit Damen, Gartenfeste,
Spazier-
gänge z. B. nach Traisa (von wo der
Nachhause-
weg durch dunklen Wald sehr beliebt war)
hiel-
ten den Verkehr aufrecht. Dazu das Hoftheater.
Lili hatte ein halbes Abonnement in einer Loge,
Befreundete u. a. auch Oberst v. Prittwitz luden
sie ein. Mir lag es ob, die Schwester Ab[en]ds spät
abzuholen u. heil nach Hause zu bringen. Es
[]
fiel mir nicht schwer; ich ging so zeitig, daß
ich hinter der Logentüre stehend noch grade die
Schlußszene mithören konnte.
Inzwischen war Mariechen, das Christkind, zu
einem entzückenden Mädel mit wallendem
Goldhaar herangewachsen, und trug ihren
Bei-
namen Schnuggi mit Recht. Auch sie hatte schon
einen Verehrer im kleinen Ernst Becker, der sie
täglich mit seinem Spazierstöckchen besuchte.
Bernhard wurde als Nachkömmling geboren.
Fritz diente sein Einjährigen-Jahr beim
Leib-
garde-Reg[imen]t und machte die Familie noch
mili-
tärfrommer, als sie schon war. Es ist wahrlich
kein Wunder, wenn ich die Offizierslaufbahn
wählte. Es war [über der Zeile eingefügt: nicht] der Militärberuf allein, der mir
im Blute lag, es drang die Atmosphäre einer
aristokratischen Lebensführung in mich ein, die
mir gemäß schien. Sie breitete sich durch Lilis
Kreis in mir aus. Ich erwarb durch Vorbild eine
moralische u. gesellschaftliche Grundlage, auf der
der Weg zum Offizier von selbst einmündete.
Ich verdanke Lili viel in dieser Vorbereitung
und Erziehung. Lili hatte sehr nette, z. T. []
hübsche Freundinen hinzugewonnen: Marie
v. Hesse, später Frau v. Esebeck, zwei v. Werders,
Luise v. Marquardt, Emmy v. Grävenitz u. a.
Guste v. K. drückte freilich die Schönheit nicht;
ihr riesenlanger Bruder Karl war ein Original
(das Klappaag') und ebenso wie Jul[ius] Lyncker
ein phantasievoller Klavierspieler.
Das Abitur nahte heran. Ich hatte nie Angst
davor; unsere Lehrer ebensowenig. Keiner
hat-
te dafür besondere Vobereitungen getroffen.
Der Unterricht ging in gewohnter Weise; nur
in Geschichte u. Physik einige Wiederholungen.
Man traute uns, u. wir trauten uns selbst zu,
jederzeit bereit zu sein. Ich arbeitete zu Hause
höchstens 2 Stunden täglich, die aber intensiv.
Mein Nachbar Giller half mir in Latein, für
das er eine natürliche Begabung hatte,
wäh-
rend ich ihm die mathematischen u. physikalischen
Formeln klar machte. In ähnlicher Weise
arbei-
teten Osann mit Göring, Schmidt mit Ritsert,
Leonhardi mit Noack u. zw[ar] mit bestem Erfolg.
Wir waren alles andere als Philister. Wir
kneipten oder skateten nicht; aber den Mittags oder []
Abendbummel durch die Straßen, oder in die
Messen mit Karussellen, Schießbuden,
Waffel-
läden, die den Ludwigsplatz, den Markt u.
Schloß-
platz mit ohrenbetäubendem Lärm erfüllten,
- den versäumten wir nicht.
Mit Ferdinand Noack war die alte Freundschaft
jetzt, da Geist über Kraft ging, nur noch stärker
geworden. Mit Hugo v. Leonhardi begann ein
nahes Verhältnis. Er lud mich, nachdem wir
uns auf dem Gebiet der Musik gefunden, jeden
Sommer auf das väterliche Gut Großkarben in
Oberhessen ein, wo ich das Land u. Junkerleben
aus der Nähe kennen lernte. Das Land war
verpachtet. Im Besitz blieb das hübsche
Schlöß-
chen und zwei Parks mit Alleen, See,
Rasen-
flächen, Gewächshäusern. Abwechslung genug d[ur]ch
Reiten, Fahren, Jagd, Fischerei, aber auch Musik,
Gelehrsamkeit, die reiche Bibliothek des Bruders
Moritz, mit dem ich disputierte, Gespräche mit
der geistreichen Mutter, geb. v. Bennigsen, der wir,
da sie nahezu blind war, Tasso, Iphigenie, Don
Carlos mit verteilten Rollen vorlasen und den
blauen Schleier - von wem? - Alles
Erziehungs-[]
momente für mich.
Moritz v. Leonhardi, hervorragend gescheidt,
un-
heimlich belesen, kunstliebend, hatte Einfluß
auf mich, schon als Gegenpol Hugos, dessen
Inte-
ressen Sport u. Gesellschaft bevorzugten: das
ruhelose Temperament, gegenüber der
abge-
klärten Reife. Moritz war es, der mir Klang
u. Melodie Goethescher Verse erschloß. Er konnte
seine Lyrik u. viele zusammenhängende Stellen
aus Faust auswendig, u. deklamierte sie, Ab[en]ds
bei Schummerlicht, im großen Wohnzimmer mit
halblauter, singender Stimme. Auch auf Mörike
machte er mich aufmerksam. Der neueren
Lyrik, Liliencron, Dehmel, Falke verschloß er
sich. Auch Gerhard Hauptmann lehnte er ab.
In der bildenden Kunst stand er noch bei
Winkelmann, in der Malerei ging er bis
Böcklin unter Vorbehalten mit. In der Musik
waren Schumann u. Chopin seine Freunde,
Schubert u. Brahms, während Beethoven ihm
problematisch blieb; in der Oper Mozart, Weber,
Wagner nicht ohne Widerspruch dem Ring
gegen-
über; Parsifal schien ihm blasphemisch. []
Der geschichtliche Held war ihm Napoleon.
Aus diesen Neigungen u. Abneigungen, die
mich zur Teilnahme, zu Widerrede u. also
zur Stellungnahme zwangen, entwickelten
sich Gespräche, die mit jugendlicher Offenheit
u. Leidenschaft geführt wurden, mit dem
Er-
folg, daß Klärung eintrat. Hatten wir genug
gestritten, führte mich Hugo hinaus ins Feld,
die Flinte umgehängt, die kluge Daira zur
Seite. Ich lernte Hühner schießen, durch schweren
oberhessischen Acker stapfend; Fasanen schoß ich
sogar eine Doublette am Kaicher Wald. Die
kräch-
zende Eule wurde vom Schornstein des Kapellchens,
in dem sie hauste, herausgeschossen, daß sie tot
aufs Kamin fiel. Ich ritt die schöne Rappstute
Nora. Mit Kutscher Johann oder Georg fuhren
wir zum Selzerbrunnen u. tranken das köstliche
Mineralwasser an der Quelle. Wir spielten 4-händ[ig] Klavier oder gegenseitig aus unseren
"Kompositio-
nen" (Walzer, Märsche) vor, oder unterhielten die
beiden alten Fr[äu]l[ein] v. Fabrice. Oder wir verkleideten
uns in die Rokoko-Kostüme, die noch ächt aus der
Zeit in den Schränken seit 100 Jahren hingen. []
Als Hugo - um diesen Faden zu Ende zu
spinnen, - nach flotter Studentenzeit sich mit
Martha v. Heyl verheiratete, fehlte ich nicht auf
der Hochzeit in Worms, wie ich auch später die
glänzende Hochzeit ihrer ältesten Schwester Adda
mit dem Kölner Deichmann in Worms –
fast gleichzeitig mit Lilis Hochzeit in Darmstadt –
mitmachte. Hugos richteten sich Schloß
Helden-
bergen, das ihm Tante Unruh geschenkt hatte,
als Sommer-Wohnsitz ein, u. nun war ich jeden
Sommer Tage u. Wochen dort auf dem Lande.
Diese schöne Gewohnheit setzte sich fort, als ich
meine Frau mitbringen konnte, u. uns der treue
Georg im Junkergespann abholte.
Die Sommer-Erlebnisse in Karben blieben wach,
da derselbe Jünglingskreis, der dort eingeladen
war, sich im Winter im großen Leonhardischen
Hause in der Wilhelmstraße oder im Ministerhotel
bei Starck sich fand. Da waren K[arl] v. Schenck, Carl
v. Ricou, K[arl] v. Lehmann, Westerweller, Noack,
Grein zu feierlichen Abendessen vereint, und
wir spielten die großen Herrn, von Lakaien
bedient. Aus diesem Kreis bin ich in
geisti-[]
gem Verkehr nur mit Noack geblieben.
Wohl traf ich Schenck u. Ricou als Offiziere in
meinem Regiment, Lehmann in d[er] Leibgarde,
Westerweller bei den Gardedragonern wieder,
doch die gingen ihre eigenen Wege. Mit Noack
blieb ich im Briefwechsel, auch als er als
Archä-
ologe in Rom u. Athen auf den Instituten
arbeitete. Bei dessen großem Werk über
alt-
griechische Burgen wirkte ich mit, insofern ich
ihn die Methode lehrte, ihre Topographie durch
Schichtlinien u. Wischmanier schnell
anschaul-
ig aufs Papier zu bringen. Das nahezu
fertige Werk ist bei einem Schiffsunglück
zwi-
schen Kairo u. Genua leider vernichtet worden.
So bin ich auf Umwegen wieder bei den
Schulerinnerungen angelangt.
Ende März 1885 bestanden wir alle 25 Schüler
die Abgangsprüfung zur Reife, die zwei Tage
schriftlich, u. einen Tag mündlich dauerte, und
die Keinem schwer fiel. Als uns nach 25 Jahren
unsere Prüfungsarbeiten, die das Archiv des
Gymnasiums treulich aufbewahrt hatte, in
unserer Primaklasse vorgelegt wurden, war []
ich baß erstaunt, wie gut meine
franzö-
sische Arbeit, wie glänzend die drei
Mathe-
matik-Aufgaben gelöst waren, aber
wie erschütternd schlecht mein deutscher
Auf-
satz geschrieben war: allerdings in der
geisttötenden Form einer Chriee.
Ein Abschiedskommers bei Markwart im
Herd-
weg unter dem schneidigen Präsidium
Gil-
lers beschloß einen unwiederbringlich schönen
Jugendabschnitt.
Von den 25 Mitschülern hat es die Mehrzahl
im Leben zu etwas gebracht, obwohl keiner
eine außergewöhnliche Laufbahn machte,
auch der mathematisch hochbegabte Hans
Maurer nicht, der mit knapp 17 Jahren das
Matur machte. Wir haben uns in Pausen
in Darmstadt im März immer wiedergesehen
u. Listen geführt, um festzustellen, daß wir
schnell zusammenschmolzen. Zwei endeten
in selbstgewähltem Tod, zwei scheiterten u.
verschollen, viele starben früh. Die das 70te
Jahr erlebten oder darüber hinaus, sind nun
mehr 7. Die nicht uninteressanten
Lebens-[]
läufe von 20 von uns sind bei den
Anhän-
gen zu finden.
Die Schule, wie sie damals gestaltet war,
hat mich wohl geistig geweckt u. gefördert,
mir ein Maß von Wissen vermittelt und
vielerlei Grundlagen geschaffen, auf denen
weiterzubauen war. Die Ausbildung aber
bezog sich vorzüglich auf gelehrte Berufe.
Der künftige Lehrer, der Pfarrer nahm den
größten Nutzen mit, auch der Arzt, der Jurist
hatte Vorteile, der Militär so gut wie nichts.
Erziehung d. h. Charakterbildung erfolgte
nicht, bestenfalls als Nebenprodukt. Ich hatte
Glück, daß ich wenigstens teilweise diese in
der Familie u. außerhalb der Schule durch
selten günstige Umstände fand.
So mußte ich, als ich die Offizier-Laufbahn
einschlug, zunächst mal den größten Teil
un-
nützen Wissenskrams hinaus werfen, der
mir für mein nächstes Leben nicht brauchbar
schien, um den Kopf für alles Neue offen zu
bekommen. Später freilich hat doch so Manches
seine Früchte getragen.
[leer] │
│Bothmer, Walter v., Secondeleutnant, 1878 wohnhaft Eschollbrückerstraße 12 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 18; StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 124/2)
Bothmer, Walther v., Generalleutnant (* 1811), 1878 wohnhaft Eschollbrückerstraße 12 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 18; StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 124/2)
Römer, B., Lehrerein, 1878 wohnhaft Grafenstraße 29 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 107)
Kleyer, Wilhelm, Maschinenfabrikant, wohnhaft Eschollbrückerstraße 12 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 70)
Sadowa, Schlacht: besonders in Frankreich üblicher Name für die Schlacht bei Königsgrätz vom 3. Juli 1866 mit dem Sieg der Preußen über die Österreicher (https://de.wikipedia.org/wiki/Sadowa)
Selekta (lateinisch Selecta classis), an Gelehrtenschulen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts besonders ausgezeichnete Schüler der oberen Stufe, die sich Selektaner nannten. An der preußischen Hauptkadettenanstalt waren Selektaner Zöglinge, die den Vorteil genossen, nicht als Fähnriche, sondern sofort als Offiziere ins Heer einzutreten, in: Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte (Hg): Monumenta Germaniae Paedagogica, Berlin: A. Hofmann & Co 1896, S. 335
Bothmer, Bertha v. geb. v. Heidenwolff (* 1829) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 124/2)
Bothmer, Marie v. (* 1859) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 124/2)
Darmstadt, Maurersche Schule, Institutsvorsteher Theodor Maurer, Grafenstraße 31 (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 178)
Maurer, Theodor Prof. Dr. phil. (1837-1897), Gymnasiallehrer, Direktor der Maurerschen Schule (https://www.deutsche-biographie.de/sfz59246.html)
Edda: Als Edda werden zwei verschiedene, in altisländischer Sprache verfasste, literarische Werke bezeichnet. Beide wurden im 13. Jahrhundert im christianisierten Island niedergeschrieben und behandeln skandinavische Götter- und Heldensagen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Edda)
Waltharilied: Der Waltharius, auch Walthari-Lied, ist eine lateinische Heldendichtung wohl des 10. Jahrhunderts. (https://de.wikipedia.org/wiki/Waltharius)
Maurer, Georg (* 1866), Kaufmann in Frankfurt am Main (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 618/2)
Maurer, Sophie (* 1865) und Schwestern Sidonie, verh. Meurer (* 1867), Bertha, verh. Heusenheimer (* 1868), Mathilde (* 1877) und Marie (1880-1929) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 618/2)
Klassenfoto des Mauerschen Instituts Darmstadt, um 1872 (https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v6577309&icomefrom=search)
Schenck zu Schweinsberg, Karl Freiherr v. (1866-1931), Oberleutnant, 1890 Abteilungsadjutant in Metz, 1894 nach Brüssel abkommandiert (HStAD, R 4 Nr. 39363/62 A Porträt (HStAD Bestand R 4 Nr. 39363/62 A - Schenck zu Schweinsberg, Ka... - Arcinsys Detailseite (hessen.de))
Schorkopf, Ludwig (* 1866) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 796/5)
Wiener, Ernst, Poststallmeister, Witwe, 1876 wohnhaft Wilhelminenstraße 3 (Adressbuch Darmstadt 1876, S. 135)
Schenck v. Schmittburg, Carl v. (* 1865) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 776/3)
Sobernheim, Salomon (* 1865) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 817/2)
Adler, Abraham (* 1864) (StadtA Darmstadt ST 12/18 Nr. 25/3)
Kopp, Johannes (+ 1906), Volksschullehrer (HStAD, S 1 Kopp, Johannes)
Kopp, Philipp (+ 1934), Volksschullehrer (HStAD, S 1 Kopp, Johannes)
Conzen, Lina (+ 1891), Lehrerin (HStAD, S 1 Conzen, Lina)
Escher, Georg, Lehrer a. D. in Darmstadt (HStAD, G 35 E Nr. 74/16)
Bergmann, (N. N.), Hilfsprediger
Maurer, Heinrich (+ 1899), Hauptmann und Lehrer (HStAD, S 1 Maurer, Heinrich (+ 1899))
Oppenheimer, Heinrich (* 1833), Kantor (https://www.alemannia-judaica.de/darmstadt_rabbinat.htm)
Darmstadt, Wolfsschlucht in der Tanne bei Weiterstadt
Alexander II. Kaiser v. Russland (1818-1881) (https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_II._(Russland))
Reineck, Johann Heinrich, Institutsvorsther der Stadtmädchenschule in der Zimmerstraße 5 (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 238)
Darmstadt, Schmitze Schul: von Heinrich Schmitz (1797-1876) im Jahr 1822 gegründete Schule, die bis 1880 bestand (https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/s/sport-in-darmstadt.htm)
Saalfeld, Günther Alexander, 1877-1878 Gymnasiallehrer in Darmstadt, wohnhaft Blumenstraße 6 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 111)
Strzemieczny, Artur v.
Strzemieczny, Alfred Freiherr v., Premierleutnant und Bataillons-Adjutant, wohnhaft Alicestraße 14 in Darmstadt, (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 132)
Möglichweise von Skrofulose, historische Bezeichnung einer Hauterkrankung
Strzemieczny, Amy v. geb. Lecoq, wohnhaft Annastraße 30 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 132)
Felsing, Karl (* 1865) oder Herrmann Felsing (* 1867) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 228/4)
Röder, Friedrich (+ 1879), 1876 Lehrer, wohnaft Steinstraße 6 in Darmstadt (HStAD, S 1 Röder, Friedrich (+ 1879); Adressbuch Darmstadt 1878, S. 107)
Schäfer, Carl Leonhard, Lehrer, wohnhaft Liebigstraße 8 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 112) oder Wilhelm Schäfer, Lehrer, wohnhaft Kiesstraße 54 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 112)
Lips, Konrad Dr. (+ 1887), Lehrer, wohnhat Carlstraße 41 in Bessungen (HStAD, S 1 Lips, Konrad (+ 1887); Adressbuch Darmstadt 1878, S. 82)
Gerhard, Heinrich Dr. (1851-1944), 1878 Gymnasiallehrer am Ludwig-Georg-Gymnasium Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 42; HStAD, S 1 Gerhard, Heinrich (+ 1944); HStAD, G 35 E Nr. 2191)
Walz, Karl (1847-1929), 1875-1879 Religionslehrer Gymnasium Darmstadt (HStAD, R 12 P Nr. 6909) oder Ludwig Walz, 1875 Religionslehrer Gymnasium Darmstadt (HStAD, S 1 Walz, Ludwig)
Oßwald, Karl (1834-1913), 1876-1880 Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Oßwald, Karl (1834-1913))
Walter, Theodor, 1887, Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Walter, Theodor)
Germann, Karl, 1874-1886, Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Germann, Karl)
Mangold, Karl Dr. (1882-1915), Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Mandold, Karl (1882-1915))
Klingelhöffer, Wilhelm Prof. Dr. (1838-1901), bis 1898 Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Klingelhöffer, Wilhelm)
Bender, Ferdinand Dr. phil. (+ 1891), 1873-1889 Gymnasiallehrer in Darmstadt ((HStAD, S 1 Bender, Ferdinand (+ 1891))
Wagner, Fridolin Dr. phil. (+ 1905), 1863-1886 Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Wagner, Fridolin)
Zimmermann, Friedrich Georg Dr. (1814-1883), Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, O 61 Zimmermann Nr. 1)
Schopp, Heinrich Prof. Dr. (1834-1913), Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, G 18 Nr. 155/6)
Berghöfer, Conrad, Kanzlist i. P., wohnhaft Mühlstraße 23 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt, 1878, S. 14)
Leuthner, Carl, Rentner, wohnhaft Promenadenstraße 1 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1878, S. 81)
Aktus: veraltet (Schul)Feier, Festlichkeit
Liszt, Franz: Etude "Waldesrauschen" von 1862/63 (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_musikalischen_Werke_Franz_Liszts)
Völsing, Heinrich (+ 1926), Turnlehrer Gymnasium Darmstadt (HStAD, S 1 Völsing, Heinrich (+ 1926))
Sonne, Hermann (1865-1928), Oberkonstistorialsektretär in Darmstadt (HStAD, S 1 Sonne, Hermann (1865-1928)
Klotz, Adolf (* 1862), Chorsänger Landestheater Darmstadt (HStAD, G 55 Nr. 52/5)
Darmstadt, Ludwig-Georgs-Gymnasium (LGG) gegründet 1629 von Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt und dessen Sohn Landgraf Georg II., ältestes Gymnasium Darmstadts, 1879 250. Jubiläum (https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/l/ludwig-georgs-gymnasium)
Stöpler, Heinrich Dr., 1876-1882 Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Stöpler, Heinrich)
Weidner, Andreas Christoph Prof. Dr. (1839-1902), 1876-1882 Direktor des Ludwig-Georgs-Gymnasiums in Darmstadt, (HStAD, S 1 Weidner, Andreas Christoph)
Übersetz etwa „O Kinder steht auf“
Formhals, Heinrich, 1868-1869 Bierbrauer der Gaststätte und Bierbrauerei Bayrischer Hof Ballonplatz 7 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1867, S. 51)
Darmstadt, Restaurant Fink: Elisabethenstraße 23 (Adressbuch Darmstadt 1867, S. 50)
Restaurant Krone in Darmstadt (https://de.wikipedia.org/wiki/Gasthaus_Zur_Goldenen_Krone_(Darmstadt))
Ritsert, Friedrich (1832-1890), Stadtpfarrer in Darmstadt (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/rsrec/sn/bio/register/person/entry/ritsert%252C%2Bfriedrich)
Schlegel, August Wilhelm (1767-1845), Literaturhistoriker, Übersetzer, Schriftsteller, Indologe, Philosoph, Autor von "Arion", Romanze (1798) (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Wilhelm_Schlegel)
Piu = Abkürzung für Altes Pädagog in Darmstadt, 1627-1629 als Lateinschule errichtet, 1843 von Georg Moller wieder instand gesetzt und seit 1879 als Vorschule des Alten Realgymnasiums benutzt. (https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/p/paedagog.html)
Ritsert, Theodor (1866-1935), Oberschulrat, Porträt (https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v6578258&icomefrom=search)
Weintraud, Willy Dr. med. (1866-1920), Porträt (HStAD Bestand R 4 Nr. 39363/58 A - Hahn, Heinrich v. (1866-195... - Arcinsys Detailseite (hessen.de))
Sell, Karl Dr. (1810-1879), Pfarrer in Darmstadt, Porträt (HStAD Bestand O 14 Nr. 358/41 - Sell, Karl Prof. Dr. jur. (... - Arcinsys Detailseite (hessen.de)
Zangen, Wilhelm v. (* 1867), Porträt (HStAD Bestand R 4 Nr. 39363/72 A - Zangen, Wilhelm v. (* 1867)... - Arcinsys Detailseite (hessen.de))
„Doctor Johannes Faust. Ein Puppenspiel in vier Aufzügen“ von Karl Simrock, 1846 im Verlag Brönner in Frankfurt am Main erschienen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Doctor_Johannes_Faust)
Mangold, Carl Amand (1813-1889), Komponist und Dirigent aus Darmstadt (https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Amand_Mangold)
Anton, Ludwig, Hofklavierstimmer und Organist, wohnhaft Mühlstraße 34 in Darmstadt (Adresssbuch Darmstadt 1878, S. 7)
Ewald, Peter (1817-1903), Dekan, Stadtpfarrer und Kirchenrat in Darmstadt (HStAD, G 28 Darmstadt F 978/15-13320)
Leinigen-Westerburg-Altleinigen, Richard August Graf zu (1863-1929) (https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_August_zu_Leiningen-Westerburg-Altleiningen)
Hisserich, Julius (* 1865) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 395/1)
Scriba, Julius (* 1866) oder Carl Scriba (* 1866) oder Fritz Scriba (* 1865) oder Georg Friedrich Scriba (* 1865) oder Ludwig Scriba (* 1867) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 809/2)
Passet, Johannes (* 1865) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 704/7)
Schäffer, Carl (* 1865) oder Christian Schäffer (* 1866) oder Hermann Schäffer (* 1865) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 772/5)
Landsberger, August (* 1867) oder Richard Landsberger (* 1864) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 560/5)
Friedrich, Alexander Prof. (1843-1906), ab 1873 Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Friedrich, Alexander)
Kornmesser, Leopold Dr. phil. (1854-1888), ab 1879 Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Kornmesser, Leopold)
Eger, Friedrich Wilhelm (* 1865) oder Wilhelm Eger (* 1867), Pfarrer (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 201/2)
Leonhardi, Hugo Freiherr v. (1864-1922), Porträt (HStAD Bestand R 4 Nr. 39363/69 A - Hahn, Heinrich v. (1866-195... - Arcinsys Detailseite (hessen.de))
Maurer, Hans, Porträt (https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v6577320&icomefrom=search)
Osann, Arthur Dr. jur. (1862-1924), Rechtsanwalt und Notar in Darmstadt (HStAD, G 21 B Nr. 528)
Fendt, August (* 1867) oder Rudolf (* 1866) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 228/6)
Giller, Friedrich (* 1866), Amtsrichter (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 284/3)
Eckstein, Otto (* 1866) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 200/2) oder Georg (* 1865) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 200/1)
Römer, Hugo (1865-1912), Lehrer am Realgymnasium, oder Christoph Römer (* 1865) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 754/6)
Schädel, Ludwig Dr., ab 1881-1888, Gymnasiallehrer am Ludwig-Georgs-Gmynasium in Darmstadt (HStAD, S 1 Schädel, Ludwig)
Trümpert, Rudolf Karl Wilhelm Prof. (+ 1911), ab 1882 Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD, S 1 Trümpert, Rudolf Karl Wilhelm)
Münch, Ludwig (+ 1922), ab 1892 Gymnasiallehrer in Darmstadt (HStAD S 1 Münch, Ludwig)
Curschmann, Friedrich Dr. phil. (1848-1889), ab 1878 Gymnasiallehrer am Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt, (HStAD, S 1 Curschmann, Friedrich)
Becker, Adalbert Dr. phil. (1836-1896), Direktor Landgraf-Georg-Gymnasium in Darmstadt (HStAD, G 18 Nr. 14/22)
Aschaffenburg, Pompejanum: idealer Nachbar einer römischen Villa aus Pompeji am Hochufer des Mains, erbaut 1840-1848 (https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/as_pom.htm)
Xenophon (griechisch) (* zwischen 430 und 425 v. Chr.-nach 355 v. Chr.): antiker griechischer Politiker, Feldherr und Schriftsteller in den Bereichen Geschichte, Ökonomie und Philosophie sowie Schüler des Sokrates (https://de.wikipedia.org/wiki/Xenophon)
Übersetzt: Kyros sagt
Kyros der Jüngere (griechisch) (423 v. Chr.-401 v. Chr.): Prinz aus der altpersischen Dynastie der Archämeniden (https://de.wikipedia.org/wiki/Kyros_der_J%C3%BCngere)
Darmstadt, Evangelischer Kirchengesangsverein: 1874 gegründeter Chor der Stadtkirchengemeinde Darmstadt mit überregionaler Bedeutung (später Darmstädter Kantorei) (https://de.wikipedia.org/wiki/Darmst%C3%A4dter_Kantorei)
Bender, Marie geb. Eigenbrodt (HStAD, G 35 E Nr: 21/73)
Darmstadt, Militär-Schwimmanstalt: Garnisonsbadeanstalt am großen Woog (https://dfg-vk-darmstadt.de/Lexikon_Auflage_2/Kasernen_in_Darmstadt_bis_1945.htm)
Möglicherweise Sonnthal, Hermann (* 1853), Unteroffizier (StadtA Darmstadt, ST 122/18 Nr. 818/4)
Lyncker, Julius v (* 1853)., Seconde-Leutnant, in: A. Keim, Geschichte des Infanterie-Leibregiments Großherzogin (3. Großherzoglich Hessisches) Nr. 117 und seiner Stämme, A. Bath, Berlin 1903, S. 127*
Koch, Heinrich (* 1856), Leutnant, in: Fritz Beck, Geschichte des Großherzoglichen Artilleriekorps 1. Großherzoglich Hessischen Feldartillerie-Regiments Nr. 25 und seiner Stämme …, Mittler und Sohn, Berlin 1912, S. 417
Egloffstein, Amélie Freifrau v. geb. v. Hahn (1867-1941), und Schwester Therese Bossart geb. v. Hahn (1866-1945), Cousinen Heinrich v. Hahns
Darmstadt, Heinrichstraße 96 (Adressbuch Darmstadt 1880, S. 52)
Hahn, Amelie geb. Herzog (1836-1880), Tante Heinrich v. Hahns
Keppler, Eugenie (* 1845) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 476/2)
Am 28. November 1882 stieg der Pegel des Rheins bei Mainz auf 7,95 m an - die Altstadt von Mainz wurde überschwemmt. Am 29./30. Dezember 1882 brach der Rheindamm bei Oppau und im Januar 1883 stieg das Hochwasser weiter an. Es kam zu verheereden Überschwemmungen. (https://undine.bafg.de/rhein/extremereignisse/rhein_hw1882_83.html)
Mendelssohn-Bartholdy, Felix (1809-1847), Komponist, Pianist und Organist (https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Mendelssohn_Bartholdy)
Perglas, Emilie v., verh. Kellner (* 1866) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 475/2 und 707/6)
Kellner, Hermann Prof. (* 1855), Oberlehrer am Neuen Gymnasium in Darmstadt (HStAD, S 1 Kellner, Herrmann; StadtA Darmstadt, ST 12/18 Ne. 475/2)
Beethoven, Ludwig v.: Andante favori - Werk für Solo-Piano, entstanden zwischen 1803 und 1804 (https://de.wikipedia.org/wiki/Andante_favori)
Krug zu Nidda, Ernst v. (1866-), Direktor des Obersicherungsamts Darmstad (HStAD, S 1 Krug zu Nidda, Ernst v.)
Lotti, Antonio (um 1667-1740), italienischer Komponist (https://www.deutsche-biographie.de/sfz54440.html)
Der "Verschwender" ist ein Zaubermärchen in drei Aufzügen des österreichischen Schauspielers und Dramatikers Ferdinand Raimund (1790-1836). Die Uraufführung fand am 20. Februar 1834 in Wien statt. Das Stück Raimunds ist u. a. durch das Hobellied bekannt geworden. (https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Verschwender)
Haydn, Kindersinfonie: die Kindersinfonie, auch bekannt als Cassatio ex G ist eine Kammerkomposition aus der Zeit vor der Wiener Klassik. Die Urheberschaft war lange Zeit ungeklärt. Das Werk wurde u. a. auch Joseph Haydn (1732-1809) und dessen Bruder Michael Haydn (1737-1806) zugeschrieben. Nach neueren Erkenntnissen ist Edmund Angerer (1740-1794) der tatsächliche Komponist der "Kindersinfonie", doch auch diese These ist unter Musikwissenschaftlern umstritten. (https://de.wikipedia.org/wiki/Kindersinfonie)
Franz v. Suppé (1819-1895) (https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Supp%C3%A8)
Haan, Willem de (1849-1930), niederländischer Dirigent und Komponist, Hofkapellmeister in Darmstadt (https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/h/haan-willem-de.html)
Stein, Louise v., wohnhaft Waldstraße 49 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1883, S. 146)
Schenck, Else (1835-1909) (HStAD, O 14 Nr. 362/14)
Eigenbrodt, Luise (Luischen) (* 1864) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 206/2)
Eigenbrodt, Rosel (* 1870) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 206/2)
Hesse, Luisa v. verh. v. Brauchitsch (1861-1918) ( https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/6005)
Krug v. Nidda, Mathilde, verh. Segantini (* 1874) (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/rsrec/sn/bio/register/person/entry/felsing%252C%2Banna%2Bdorothea%2Bsophie%252A; StadtA Darmstadt ST 12/18 Nr. 544/3))
"Undine" ist eine Erzählung des Dichters der Romantik Friedrich Baron de la Motte Fouqué (1777-1843), die 1811 erschien. In der Mythologie versteht man unter "Undine" einen weiblichen jungfräulichen Wassergeist. (https://de.wikipedia.org/wiki/Undine_(Friedrich_de_la_Motte_Fouqu%C3%A9))
Kranich, Friedrich (* 1857), Maschinenmeister am Hoftheater Darmstadt (HStAD, G 55 Nr. 141/1)
Colomb, Enno v. (1861-1939), (HStAD R 4 Nr. 39363/154 A Porträt (HStAD Bestand R 4 Nr. 39363/154 A - Hahn, Heinrich v. (1866-195... - Arcinsys Detailseite (hessen.de))
Hofmann, (N. N.), Tanzmeister
Emmerling, August (* 1860) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 303/2)
Hainfeld, August, Hoftanzlehrer, wohnhaft in der Schützenstraße 6 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1883, S. 55)
Schenck zu Schweinsberg, Hermann Freiherr v. (1866-1937) (HStAD, R 4 Nr. 23344)
Grein, Friedel (1868-1902) (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 505/2)
Beuer, Leo, Hausmeister des Offizierskasinos, wohnhaft in der Kranichsteinerstraße 8 ½ in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1883, S. 16)
Hoop, Luise van der (* 1864) (HStAD, O 14 Nr. 383/7)
Noack, Ch. geb. Frey, Witwe, 1885 wohnhaft Heinrichstraße 101 in Darmstadt, vormals Haus von Friedrich Ludwig Theodor Beck (Adressbuch Darmstadt 1885, S. 221)
Beck, Friedrich Ludwig Theodor (+ 1910), Rittmeister, 1884 Kommandeur Gendarmerie-Distrikt Mainz, zuletzt Oberst (HStAD, S 1 Beck, Friedrich)
Willmann, Leo Prof. v. (1848-1921), außerordentlicher Lehrer an der Technischen Hochschule Darmstadt, Ingenieur und Privatdozent, zuletzt Geheimer Baurat, 1885 wohnhaft Heinrichstraße 99 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1885, S. 221; HStAD, S 1 Willmann, Leo)
Willmann, Hilda v. geb. Wiedemann (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/rsrec/sn/bio/register/person/entry/willmann%252C%2Bcarl%2Bwilhelm%2Bvon)
Rubinstein, Joseph (1847-1884), russischer Pianist und Mitarbeiter Richard Wagners (https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Rubinstein)
Schubert, Franz (1797-1828), österreichischer Komponist (https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert)
Schumann, Robert (1810-1856), Komponist, Dirigent und Musikkritiker (https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann)
Hohlfeld, Otto (1854-1895), Hofkonzertmeister in Darmstadt (https://mmm2.mugemir.de/doku.php?id=hohlfeld)
Willmann, Maximilian v. (+ 1921), Ingenieur an der Technischen Hochschule Darmstadt (HStAD, S 1 Willmann, Maximilian)
Kilian, Georg, Privatdiener, wohnhaft Lauteschlägerstraße 13 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 1883, S. 77)
Leinberger, Joseph, Hoflakai, wohnhaft Schloßgartenstraße 19 in Darmstadt (Adressbuch Darmstadt 18883, S. 91)
Lindequist, Arthur v. (1855-1937), Generalleutnant, Schwager Heinrich v. Hahns
Esebeck, Walther Freiherr v. (1853-1914), Leutnant (https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_von_Esebeck)
Brauchitsch, Richard v. (1861-1918), Leutnant (https://de.wikipedia.org/wiki/Brauchitsch)
Grundherr v. Altenthann und Weiherhaus, Max (* 1860), 1901 Hauptmann und Kompaniechef 4. Infanterie-Regiment Nr. 118, in: Fritz Beck, Geschichte des 1. Großherzoglich Hessischen Infanterie-(Leibgarde-) Regiments Nr. 115, Mittler und Sohn, Berlin 1899, S. 534
Gordon, Rud. v. (* 1863), in: Fritz Beck, Geschichte des 1. Großherzoglich Hessischen Infanterie-(Leibgarde-) Regiments Nr. 115, Mittler und Sohn, Berlin 1899, S. 534
Hofmann, Arnold v. (1861-1932) (HStAD, S 1 Hofmann, Arnold v.)
Hofmann, Karl v., Oberstleutnant in Frankfurt am Main (HStAD, O 12 Nr. 303)
Lilien, Felix v. (* 1863), 1883 Seconde-Leutnant Feldartillerie-Regiment Nr. 25, 1891 Premier-Leutnant Feldartillerie-Regiment Nr. 10, in: Fritz Beck, Geschichte des Großherzoglichen Artilleriekorps 1. Großherzoglich Hessischen Feldartillerie-Regiments Nr. 25 und seiner Stämme …, Mittler und Sohn, Berlin 1912, S 418
Richthofen, Friedrich Freiherr v. (1862-1951) (HStAD Bestand R 4 Nr. 39363/146 A - Richthofen, Friedrich Freih... - Arcinsys Detailseite (hessen.de))
Uthmann, Friedrich v. (* 1862), 1881 Seconde-Leutnant Feldartillerie-Regiment Nr. 25, 1894 Hauptmann Feldartillerie-Regiment Nr. 10, in: Fritz Beck, Geschichte des Großherzoglichen Artilleriekorps 1. Großherzoglich Hessischen Feldartillerie-Regiments Nr. 25 und seiner Stämme …, Mittler und Sohn, Berlin 1912, S. 424
Preuschen, Maximilian Freiherr v. (1867-1932), Generalmajor (HStAD, O 15 Gliederung)
Petersen, Max (* 1860), 1883 Seconde-Leutnant Feldartillerie-Regiment Nr. 25, 1890 Premier-Leutnant Feldartillerie-Regiment Nr. 14, in: Fritz Beck, Geschichte des Großherzoglichen Artilleriekorps 1. Großherzoglich Hessischen Feldartillerie-Regiments Nr. 25 und seiner Stämme …, Mittler und Sohn, Berlin 1912, S. 419
Hombergk zu Vach, Friedrich Dr. jur. v. (1857-1935), späterer Minister (https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_von_Hombergk_zu_Vach)
Löhr, Maximilian Engelbert Aegid v. (1861-1945), Generalkonsul (HStAD, H 14 Darmstadt Nr. F 441/234)
Biegeleben, Maximilian Freiherr v. (1859-1941), Geheimer Rat und Gesandter (HStAD, O 59 v. Biegeleben)
Lanciers: Die Quadrille des Lanciers entstand um 1850 und wurde zunächst zur Unterscheidung der Quadrille francais, Quadrille anglais genannt, von der mindestens acht verschiedene Varianten existieren. Sie verschwand vor dem ersten Weltkrieg aus dem Gesellschaftsleben. (https://de.wikipedia.org/wiki/Les_Lanciers)
Becker, Ernst (1871-1919) (HStAD, O 59 Becker Familie Nr. 142/22)
Hesse, Marie v., verh. v. Esebeck (1864-1949) (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/rsrec/sn/bio/register/person/entry/esebeck%252C+marie+freifrau+von%252C+geb.+von+hesse)
Werder, Margarete v. geb. v. Kameke (1866-1919); HStAD, D 27 A Nr. 79/73 und Anna v. Werder (HStAD, D 27 B Nr. 3041/1-2)
Marquardt, Luise v. (* 1865), Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, 1913, S. 531f
Grävenitz, Emilie (Emmy) v., verh. v. Lossberg (1864-1941) („Graevenitz, Maximilian Ludwig Maria Leberecht Giesbert von“, in: Hessische Biografie (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/20135)
K., Karl v., eventuell August Karl v. Klipstein (1850-1901) „Klipstein, Felix“, in: Hessische Biografie (https://www.lagis-hessen.de/pnd/133223787) oder Georg v. Klipstein (1866-1894), Oberstleutnant (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/5404)
Lyncker, Julius v. (1853-1903), preußischer Major („Lyncker, Ludwig Alexander von“, in: Hessische Biografie (https://www.lagis-hessen.de/pnd/1105777391)
Giller, Friedrich (* 1866), Amtsrichter (StadtA Darmstadt, ST 12/18 Nr. 284/3)
Groß-Karben, Schlosshof, kolorierte Bleistiftzeichnung, um 1940 (https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v11508011)
Leonhardi, Moritz Freiherr v. (1856-1910), Kammerherr 1. Stände Goßherzogtum Hessen („Leonhardi, Wilhelm Georg Moritz Freiherr von“, in: Hessische Biografie (https://www.lagis-hessen.de/pnd/12751841X)
Leonhardi, Henriette Therese Luise geb. v. Bennigsen (1826-1893) („Leonhardi, Wilhelm Georg Moritz Freiherr von“, in: Hessische Biografie (https://www.lagis-hessen.de/pnd/12751841X )
Goethe, Johann Wolfgang v .: Toquato Tasso, Schauspiel , 1790 uraufgeführt (https://de.wikipedia.org/wiki/Torquato_Tasso_(Goethe))
Goethe, Johann Wolfgang v.: Iphigenie auf Tauris, Bühnenstück von Johann Wolfgang v. Goethe nach der Vorlage von Euripides' "Iphingenie bei den Tauren", 1779 uraufgeführt (https://de.wikipedia.org/wiki/Iphigenie_auf_Tauris)
Schiller, Friedrich v.: Don Carlos, Infant von Spanien (auch Dom Karlois), Drama. Schiller verfasste das Drama in den Jahren von 1783 bis 1787; es wurde am 29. August 1787 in Hamburg uraufgeführt. (https://de.wikipedia.org/wiki/Don_Karlos_(Schiller))
Faust: Mit Goethes Faust wird Johann Wolfgang v. Goethes Bearbeitung des Fauststoffs bezeichnet. Der Begriff kann sich auf den ersten Teil der von Goethe geschaffenen Tragödie, auf deren ersten und zweiten Teil gemeinsam oder insgesamt auf die Arbeiten am Fauststoff beziehen, die Goethe durch sechzig Jahre hindurch immer wieder neu aufnahm. (https://de.wikipedia.org/wiki/Goethes_Faust)
Mörike, Eduard (1804-1875), Lyriker, Erzähler und Übersetzer (https://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_M%C3%B6rike)
Liliencron, Detlev Freiherr v. (1844-1909), Lyriker, Prosa- und Bühnenautor (https://de.wikipedia.org/wiki/Detlev_von_Liliencron)
Dehmel, Richard (1863-1920), Dichter und Schriftsteller (https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dehmel)
Falke, Gustav (1853-1916), Schriftsteller (https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Falke)
Hauptmann, Gerhart (1862-1946), Dramatiker und Schriftsteller (https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhart_Hauptmann)
Winkelmann, Johann Joachim (1717-1768), Archäologe, Antiquar und Kunstschriftsteller der Aufklärung (Johann Joachim Winckelmann – Wikipedia)
Böcklin, Arnold (1827-1901), Schweizer Maler, Grafiker, Zeichner und Bildhauer des Symbolismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_B%C3%B6cklin)
Brahms, Johannes (1833-1897), Komponist, Pianist und Dirigent (Johannes Brahms – Wikipedia)
Weber, Carl Maria v. (1786-1826), Komponist, Pianist und Dirigent (Carl Maria von Weber – Wikipedia)
"Der Ring des Nibelungen" ist ein aus vier Teilen bestehender Opernzyklus von Richard Wagner, zu dem er den Text schrieb, die Musik komponierte und detaillierte szenische Anweisungen vorgab. Die Tetralogie gilt als Wagnersches Hauptwerk. (https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Ring_des_Nibelungen)
"Parsifal" ist das letzte musikdramatische Werk von Richard Wagner. Wagner selbst bezeichnete das dreiaktige Stück als ein "Bühnenweihfestspiel" und verfügte, dass es ausschließlich im Bayreuther Festspielhaus aufgeführt werden sollte. Handlung und Titel beruhen auf dem Versroman "Parzifal" des mittelhochdeutschen Dichters Wolfram v. Eschenbach. (https://de.wikipedia.org/wiki/Parsifal)
wohl Hund Daira
Groß-Karben, Selzerbrunnen: ältester deutscher Mineralbrunnenn in denkmalgeschütztem Fachwerkhaus in Karben (https://www.krfrm.de/venue/selzerbrunnen-karben/)
Heyl zu Herrnsheim, Martha Freiin v., verh. Freifrau v. Leonhardi (1870-1954) („Leonhardi, Rudolf Hugo Freiherr von“, in: Hessische Biografie (https://www.lagis-hessen.de/pnd/136637388))
Leonhardi, Adrienne Wilhelmine (Adda) Freiin v. (1868-1949), verh. v. Deichmann („Heyl zu Herrnsheim, Cornelius Wilhelm Freiherr von“, in: Hessische Biografie (https://www.lagis-hessen.de/pnd/118704516))
Deichmann, Wilhelm v. (1864-1929) (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/gsrec/current/2/sn/bio?q=Leonhardi+martha)
Worms, 2. April 1891
Unruh, Marianne Gräfin geb. Freiin v. Leonhardi (1811-1887), Gründerin des Stifts Unruh in Karben (https://de.wikipedia.org/wiki/Leonhardi_(Adelsgeschlecht))
Darmstadt, Wilhelmstraße 28 in Bessungen (Adressbuch Darmstadt 1887, S. 317)
Darmstadt, "Ministerhotel" von Dr. jur. et phil. Julius Freiherr v. Rinck gen. v. Starck (1825-1910), Wirklicher Geheimer Rat und Staatsminister a. D., wohnhaft Wilhelminenstraße 24 (Adressbuch Darmstadt 1887, S. 297)
Lehmann, Karl Freiherr v. (+ 1916) (HStAD, D 27 B Nr. 394/1-2)
Noack, Ferdinand: Homerische Paläste; eine Studie zu den Denkmälern und zum Epos, B. G. Teubner, Leipzig 1903
Chrie (griechisch: Chreia= Gebrauch): schriftliche Ausarbeitung über eine Spruchweisheit nach einem festgelegten, formalen Schema. Sie gehörte zu den Progymnasmata des antiken Rhetorikunterrichts und war bis Anfang des 20. Jahrhunderts im Schulunterricht von Bedeutung. (https://de.wikipedia.org/wiki/Chrie)
Die Anhänge sind im Nachlass O 59 v. Hahn nicht überliefert.