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177. Jahrgang
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Nr. 202.
Samstag, den 25. Juli.
1914.
Die heutige Nummer hat 28 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Der öſterreichiſch=ungariſche Geſandte in
Belgrad hat am Donnerstag abend der
ſerbi=
ſchen Regierung die öſterreichiſche Note
über=
reicht, auf die eine Antwort bis Samstag abend
ver=
langt wurde.
In Peſt wütete am Donnerstag ein ſchweres
Un=
wetter, dem viele Menſchenleben zum Opfer fielen.
Am Donnerstag abend fand in Kronſtadt an Bord
des franzöſiſchen Panzerſchiffes „La France” ein
Diner ſtatt, bei dem nochmals herzliche
Trink=
ſprüche zwiſchen dem Präſidenten Poincaré und
dem Zaren gewechſelt wurden. Um ½11 Uhr erfolgte
die Abreiſe Poincarés nach Schweden.
Die Homerulekonferenz hat ihre Beratungen
be=
endet; ſie wird nicht wieder zuſammentreten.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Oeſterreichs Ultimatum
an Serdien.
* Der öſterreichiſch=ungariſche Geſandte
in Belgrad überreichte am Donnerstag, abends 6 Uhr,
der ſerbiſchen Regierung eine Verbalnote
mit den Forderungen der öſterreichiſch=ungariſchen
Regie=
rung. In der Note wird die Antwort bis
Sams=
tag, den 25. Juli, 6 Uhr abends, verlangt.
Die Note hat folgenden Wortlaut:
Am 31. März 1909 hat der königlich ſerbiſche Geſandte
am Wiener Hof im Auftrage ſeiner Regierung der K. K.
Regierung folgende Erklärung abgegeben: Serbien
er=
kennt an, daß es durch die in Bosnien geſchaffenen
Tat=
ſachen in ſeinen Rechten nicht berührt wurde, und daß es
ſich demgemäß den Entſchließungen anpaſſen wird, welche
die Mächte in bezug auf den Artikel 25 des Berliner
Ver=
trages treffen werden. Indem Serbien den Ratſchlägen
der Großmächte Folge leiſtet, verpflichtet es ſich, die
Hal=
tung des Proteſtes und Widerſtandes, die es hinſichtlich
der Annexion ſeit dem vergangenen Oktober eingenommen
hat, aufzugeben und verpflichtet ſich ferner, die Richtung
ſeiner gegenwärtigen Politik gegenüber Oeſterreich=
Un=
garn zu ändern und künftiahin mit dieſem Lande auf dem
Fuße freundnachbarlicher Beziehungen zu leben. Die
Ge=
ſchichte der letzten Jahre und insbeſondere die
ſchmerz=
lichen Ereigniſſe des 28. Juni haben das
Vorhan=
denſein einer ſubverſiven Bewegung in
Serbien erwieſen, deren Ziel es iſt, von der
öſter=
reichiſch=ungariſchen Monarchie gewiſſe Teile ihres
Ge=
bietes loszutrennen. Dieſe Bewegung, die unter den
Augen der ſerbiſchen Regierung entſtand,
hat in der Folge jenſeits des Gebietes des Königreiches
durch Akte des Terrorismus, durch eine Reihe von
Atten=
taten und durch Morde Ausdruck geſunden. Weit
ent=
fernt, die in der Erklärung vom 31. März 1909
enthalte=
nen formellen Verpflichtungen zu erfüllen, hat die
könig=
lich ſerbiſche Regierung nichts getan,
um dieſe Bewegung zu unterdrücken. Sie
duldete das verbrecheriſche Treiben der verſchiedenen
gegen die Monarchie gerichteten Vereine und
Vereinigun=
gen, die zügelloſe Sprache der Preſſe, die Verherrlichung
von Urhebern von Attentaten, die Teilnahme von
Offi=
zieren und Beamten an den ſubverſiven Umtrieben. Sie
duldete eine ungeſunde Propaganda im öffentlichen
Un=
tericht und dulbete ſchließlich alle Manifeſtationen, welche
die ſerbiſche Bevölkerung zum Haß gegen die Monarchie
und zur Verachtung ihrer Einrichtungen verleiten
konn=
ten. Dieſe Duldung, der ſich die königlich
ſer=
biſche Regierung ſchuldig machte, hat noch in
jenem Moment angedauert, in dem die Ereigniſſe des
28. Juni der ganzen Welt die grauenhaften Folgen
ſol=
cher Duldung zeigten. Es erhellt aus den Ausſagen und
Geſtändniſſen der verbrecheriſchen Urheber des
Atten=
tats vom 28. Juni, daß der Mord von Serajewo in
Belgrad ausgeheckt wurde, daß die Mörder die
Waffen und Bomben, mit denen ſie ausgeſtattet waren,
von ſerbiſchen Ofizieren und Beamten erhielten, die der
Narodna Obrana angehören und daß ſchließlich die
Be=
förderung der Verbrecher nach Vosnien von leitenden
ſerbiſchen Grenzorganen veranſtaltet und durchgeführ:
wurde.
Die angeführten Ergebniſſe der Unterſuchung
ge=
ſtatten es der K. K. Regierung nicht, noch
länger die Haltung zuwartender
Lang=
mut zu beobachten, die ſie den jahrelangen
Treibe=
reien gegenüber eingenommen hat, die ihren
Mittel=
punkt in Belgrad haben und von da auf das
Ge=
biet der Monarchie übertragen werden. Dieſe Ergebniſſe
legen der K. K. Regierung vielmehr die Pflicht auf,
die=
ſen Umtrieben ein Ende zu bereiten, die
eine ſtändige Bedrohung für die Ruhe der Monarchie
bil=
den. Um dieſen Zweck zu erreichen, ſieht ſich die K. K.
(Regierung gezwungen, von der ſerbiſchen Regierung eine
offizielle Verſicherung zu verlangen,
daß ſie die gegen Oeſterreich=Ungarn
ge=
richtete Propaganda verurteilt, das heißt die
Geſamtheit der Beſtrebungen, deren Endziel es iſt, von
der Monarchie Gebiete loszulöſen, die ihr angehören und
daß dieſe ſich verpflichtet, dieſe verbrecheriſche und
terro=
riſtiſche Propaganda mit allen Mitteln zu unterdrücken.
Um dieſen Verpflichtungen einen feierlichen Charakter
zu geben, wird die königlich ſerbiſche Regierung auf der
erſten Seite ihres offiziellen Organs vom 26./13. Juli
nachfolgende Erklärung veröffentlichen: „Die
könig=
lich ſerbiſche Regierung verurteilt die gegen
Oeſter=
reich=Ungarn gerichtete Propaganda, das heißt die
Ge=
ſamtheit jener Beſtrebungen, deren Ziel es iſt, von der
öſterreichiſchen Monarchie Gebiete loszutrennen, die ihr
angehören, und ſie bedauert aufrichtigſt die grauenhaften
Folgen dieſer verbrecheriſchen Handlungen. Die königlich
ſerbiſche Regierung bedauert, daß ſerbiſche Offiziere und
Beamte an der vorgenannten Propaganda teilgenommen
und damit die freundnachbarlichen Beziehungen gefährdet
haben, die zu pflegen ſich die Königliche Regierung durch
ihre Erklärung vom 31. März 1909 feierlich verpflichter
hat. Die königliche Regierung, die jeden Gedanken oder
jeden Verſuch einer Einmiſchung in die Geſchicke der
Be=
wohner welchen Teiles Oeſterreich=Ungarns auch immer
mißbilligt und zurückweiſt, erachtet es für ihre Pflicht, die
Offiziere und Beamten und die geſamte Bevöllerung des
Königreichs ganz ausdrücklich aufmerkſam zu machen daß
ſie künftig mit äußerſter Strenge gegen jene Perſonen
vorgehen wird, die ſich derartiger Handlungen ſchuldig
ma=
chen ſollten, Handlungen, denen vorzubeugen und ſie zu
unterdrücken, ſie alle Anſtrengungen machen wird.”
Dieſe Erklärung wird gleichzeitig zur Kenntnis der
Königlichen Armee durch einen Tagesbefehl Seiner
Maje=
ſtät des Königs gebracht und in dem offiziellen Organ
der Armee veröffentlicht werden.
Die königlich ſerbiſche Regierung
ver=
pflichtet ſich überdies: 1. jede Publikation zu
unter=
drücken, die zum Haſſe und zur Verachtung der Monarchie
aufreizt und deren allgemeine Tendenz gegen die
terri=
toriale Integrität des Landes gerichtet iſt, 2. ſofort mit
der Auflöſung des Vereins „Narodna Obrana”
vorzu=
gehen, deſſen geſamte Propagandamittel zu konfiszieren
und in derſelben Weiſe gegen die anderen Vereine und
Vereinigungen in Serbien einzuſchreiten, die ſich mit der
Propaganda gegen Oeſterreich=Ungarn beſchäftigen. Die
königliche Regierung wird die nötigen Maßregeln
tref=
fen, damit die aufgelöſten Vereine nicht etwa ihre
Tätig=
keit unter anderem Namen oder in anderer Form
fort=
ſetzen, 3. ohne Verzug aus dem öffentlichen Unterricht in
Serbien ſowohl was den Lehrkörper als auch die Lehr.
mittel betrifft, alles zu beſeitigen, was dazu dient oder
dienen könnte, die Propaganda gegen Oeſterreich=Ungarn
zu nähren, 4. aus dem Militärdienſt und der Verwaltung
im allgemeinen alle Offiziere und Beamte zu entfernen,
die der Propaganda gegen Oeſterreich=Ungarn ſchuldig
ſind und deren Namen, unter Miteilung des gegen ſie
vorliegenden Materials der königlichen Regierung bekannt
zu geben, ſich die K. K. Regierung vorbehält, 5.
einzuwil=
ligen, daß in Serbien Organe der K. K. Regierung bei
der Unterdrückung der gegen die territoriale Integrität
der Monarchie gerichteten ſubverſiven Bewegungen
mit=
wirken, 6. eine gerichtliche Unterſuchung gegen jene
Teil=
nehmer des Komplotts vom 28. Juni einzuleiten, die ſich
auf ſerbiſchem Territorium befinden. Von der K. K.
Re=
gierung hierzu delegierte Organe werden an
diesbezüg=
lichen Erhebungen teilnehmen, 7. mit aller Beſchleunigung
die Verhaftung des Majors Voja Tankovie und eines
ge=
wiſſen Mila Ciganovic, ſerbiſchen Staatsbeamten,
vorzu=
nehmen, welche durch die Ergebniſſe der Unterſuchung
kom=
promittiert ſind, 8. durch wirkſame Maßnahmen die
Teil=
nahme der ſerbiſchen Behörden an dem Einſchmuggeln
von Waſſen und Erploſipkörpern über die Grenze zu
ver=
hindern und jene Organe des Grenzdienſtes von Schabatz
und Lozniea, die den Urhebern des Verbrechens von
Serajewo beim Uebertritt über die Grenze behilflich
wa=
ren, aus dem Dienſte zu entlaſſen und ſtrenge zu beſtrafen,
9. der K. K. Regierung Aufklärung zu geben über die
nicht zu rechtfertigenden Aeußerungen hoher ſerbiſcher
Funktionäre in Serbien und im Auslande, die ihrer
offi=
ziellen Stellung ungeachtet, nicht gezögert haben, ſich nach
dem Attentat vom 28. Juni in Interviews gegen
Oeſter=
reich=Ungarn auszuſprechen, 10. die K. K. Regierung von
der Durchführung der in den vorigen Punkten
zuſammen=
gefaßten Maßnahmen zu verſtändigen.
Ein Memoire über das Ergebnis der
Unter=
ſuchung von Serajewo, ſoweit ſie ſich auf die in Punkt 7
und 8 genannten Funktionäre bezieht, iſt dieſer Note
bei=
geſchloſſen. Die bei dem Gericht in Serajewo gegen
Ga=
brielo Princip und Genoſſen wegen des am 28. Junt
ds. Js. begangenen Meuchelmordes bezw. wegen
Mit=
ſchuld hieran anhängige Strafunterſuchung hat bisher zu
folgenden Feſtſtellungen geführt:
1. Der Plan, den Erzherzog Franz Ferdinand
wäh=
rend ſeines Aufenthaltes in Serajewo zu ermorden, wurde
in Belgrad von Gabriele Princip, Naeljko. Gabrinovie,
einem gewiſſen Milan Eiganovic, und Triſko Grabez
un=
ter Beihilfe des Majors Voja Tankovie ausgeheckt;
2. die ſechs Bomben und vier Browningpiſtolen, deren
ſich die Verbrecher als Werkzeug bedienten, wurden dem
Princip, Gabrinovie und Grabez in Belgrad von einem
gewiſſen Milan Eiganovie und dem Major Voja Tanko=
vic verſchafft und übergeben; 3. die Bomben ſind
Hand=
granaten, die aus dem Waffendepot der ſerbiſchen Armee
in Kragujewatz ſtammen: 4. um das Gelingen des
Attentats zu ſichern, unterwies Milan Ciganovie
Prin=
cip, Gabrinovic und Grabez in der Handhabung der
Gra=
naten und gab in einem Walde neben dem Schießfelde
von Topſchider dem Prineip und Gabrez Unterricht im
Schießen mit Browningpiſtolen, 5. um dem Princip,
Ga=
brinovie und Grabez den Uebergang über die
bosniſch=
herzegowiniſche Grenze und das Einſchmuggeln ihrer
Waf=
fen zu ermöglichen, wurde ein ganz geheimes
Transport=
ſyſtem durch Eiganovie organiſiert. Der Eintritt der
Verbrecher ſamt ihren Waffen nach Bosnien und der
Herzegowina wurde von den Grenzhauptleuten von
Scha=
batz (Rade Popovic) und Loznica, ſowie von den
Zoll=
organen Rudivoj Grbie von Loznica mit Beihilfe mehrerer
anderer Perſonen durchgeführt.
* Die Forderungen, die Oeſterreich ſtellt, ſind rein
po=
litiſcher Natur. Die Entſchloſſenheit, ſo bemerkt die Voſſ.
Ztg. ſehr richtig, die aus Ton und Inhalt der Note ſpricht,
läſt keinen Zweifel darüber auftommen, daß die
Ent=
ſcheidung, ob biegen oder brechen, in allernächſte Nähe
gerückt iſt. Es iſt nicht zu leugnen, daß faſt jeder Punkt
der von Oeſterreich aufgeſtellten Liſte einen Eingriff in
die Hoheitsrechte des ſerbiſchen Staates bedeutet.
Oeſter=
reich tritt als die Polizei auf, die es übernimmt, in
Ser=
bien Ordnung zu ſchaffen, da die ſerbiſche Regierung nach
öſterreichiſcher Auffaſſung nicht imſtande iſt, die
ſubver=
fiven Elemente, die Oeſterreichs Ruhe ſtören, in Schach zu
halten. Jede Rückſicht gegenüber Serbien fällt, da es
Oeſterreichs erſte Pflicht iſt, ſich ſelbſt zu ſchützen. Wir
halten es für unwahrſcheinlich, daß die ſerbiſche Regierung
auf die Bedingungen Oeſterreichs eingehen wird. Selbſt
wenn ſie es wollte, was jedoch nicht der Fall iſt, könnte
ſie es im Hinblick auf die eigenen Untertanen nicht tun.
Ein Entrüſtungsſturm würde ſie hinwegwehen.
In den Kommentaren der Berliner
Mor=
genblätter zur öſterreichiſchen Note wird im übrigen
der furchtbare Ernſt der Lage hervorgehoben und
es wird die Befürchtung ausgedrückt, daß eine friedliche
Verſtändigung vielleicht nicht zu erzielen ſein wird.
Das offiziöſe Wiener Fremdenblatt ſchreibt:
Die Forderungen ſind das Werk einer langen und
ſorgfäl=
tigen Erwägung und gehen über das unbedingt
Nö=
tige nicht hinaus. So wie ſie ſind, müſſen wir auf
ihnen beſtehen, denn es handelt ſich darum, die
Minengänge zu zerſtören, die von Serbien aus bis in das
Herz unſerer ſüdſlawiſchen Gebiete gegraben werden. Vor
der Schwelle unſeres Hauſes haben ſich unter der
Einwir=
kung des großſerbiſchen Gedankens Zuſtände
herausgebil=
det, die wir nicht fortdauern laſſen dürfen. Serbien
be=
deckte uns mit einem Netz von Geſellſchaften, die unter
dem Vorwande, kulturelle Ziele zu verfolgen, überall im
Lande Haß gegen uns predigen. Emiſſäre werden nach
Bosnien und der Herzegowina geſendet, um die
Bevölke=
rung zum Abfall zu verleiten und ihr die baldige
Wieder=
vereinigung mit dem Königreiche Serbien vorzuſpiegeln.
Die ſerbiſchen Regierungen haben ungeachtes ihrer
aus=
brücklichen Zuſage nichts getan, um dieſe Bewegung
tat=
ſächlich aufzuhalten. Ihre Duldung galt als
ſtillſchwei=
gende Zuſtimmung. Was geſchehen iſt, iſt nur zum
Scheine geſchehen. Nach wie vor ſind Perſonen, die hohe
militäriſche Stellen einnehmen oder als Profeſſoren oder
Lehrer im Staatsdienſt ſtehen, an der Leitung dieſer
Ge=
ſellſchaften beteiligt. Wenn die einen an Bündniſſe und
an Krieg zur Erreichung ihres Zieles denken, verbreiten
die anderen die Ueberzeugung, daß einer diplomatiſchen
und militäriſchen Aktion terroriſtiſche Revolutionäre
vor=
angehen miſſen. Das Ereignis von Seraiewo
hat bewieſen, daß dieſe Art von Feldzug
gegen uns mit furchtbarem Nachdruck ges
führt wird. Es zeigte ſich, daß die-Ermordung des
Erzherzogs und ſeiner Gemahlin mit der für die
Mög=
lichkeit der Ausführung der Tat entſcheidenden
Unter=
ſtützung von Angehörigen des Königreichs erfolgt iſt. Wir
haben es mit einer unverſöhnlichen, erbittert feindſeligen
Bewegung zu tun, die ſich zwar in den
verſchiedenarig=
ſten Formen betätigt, die aber in der Geſamtwirkung
unſere Grenzbevölkerung in Erregung hält, das Vertrauen
der Völker unſerer Monarchie in der Aufrechterhaltung
des äußeren Friedens erſchüttert, den Kern für alle uns
gegneriſchen Beſtrebungen bildet und unſeren Boden mit
koſtbarſtem Blute tränkt. Die Folgen dieſes
Trei=
bens haben ſich ſchon mehrmals auch in unſerem
Wirt=
ſchaftsleben aufs tiefſte fühlbar gemacht und Tauſende
von Exiſtenzen durch die alarmierenden Kriſen zugrunde
gerichtet, welche immer die wiederkehrenden Vorſtöße des
Großſerbentums herbeigeführt haben. Würden wir all
das hinnehmen, ohne zu gründlicher Abwehr
einzuſchrei=
ten, ſo würden dieſelben Agitatoren, die uns um einer
rhetoriſchen Wirkung willen unaufhörlich des Mißbrauchs
der Gewalt anklagen, dies als Zeichen von Schwäche,
Willenloſigkeit und Aengſtlichkeit auslegen. Sie würden
verkünden, daß wir uns nicht zu verteidigen wagen. Sie
wörden dadurch neuen Anhang gewinnen und ſich zu
ver=
doppelten Angriffen ermutigt fühlen. Indem wir unſeren
Willen geltend machen, bringen wir das ſerbiſche Volk
ſelbſt zur Erkenntnis. Es wird ſehen, daß man es
ge=
läuſcht hat, daß die großſerbiſche Bewegung an einer
ehernen Mauer bricht und daß die Monarchie entſchloſſen
iſt, ſie unbedingt zurückzuweiſen. Das Gefühl. daß wir
es mit einem unerträglich gewordenen
Zu=
ſtand zu tun haben, dem ein Ende gemacht
wer=
den muß, iſt in unſerer Bevölkerung ſo mächtig, daß im=
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Inſt 1914.
Nummer 20g.
mer häufiger Klagen über das lange Hinausſchieben des
unumgänglich Nötigen und über das Zaudern der
Un=
entſchloſſenheit laut werden. Die Ungeduld und die
Kri=
tik ſind begreiflich. Aber nicht im Zorn wollte die
Re=
gierung Oeſterreich=Ungarns handeln, nicht ohne die
ge=
naueſte Prüfung aller Umſtände und nicht ohne
vollſtän=
dig darüber klar zu werden, welche Forderungen erhoben
werden müßten. Kein Staat darf ſein Anſehen und das
Leben der höchſtgeſtellten Perſonen, ſeine Ruhe und ſein
wirtſchaftliches Gedeihen dem Fanatismus einer
Be=
wegung ausliefern, die in letzter Linie darauf ausgeht,
ihm Provinzen zu entreißen, und mit allen Mitteln
die=
ſem Ziele zuſtrebt.
Zur Erfüllung unſerer Forderungen iſt
Serbien eine kurze Friſt geſetzt worden. Wir wollen
eine Kriſe, die auf unſer wirtſchaftliches Leben drückt und
ganz Europa beunruhigt, nicht überflüſſig verlängern.
Wir wollen das unhaltbare Verhältnis ſo ſchnell wie
möglich regeln und die öffentliche Meinung Serbiens von
unſerer Entſchloſſenheit überzeugen, um endlich zu einer
Klärung zu gelangen. Wir hoffen, daß Serbien ſich dem
Begehren, das wir geſtellt haben, innerhalb der
anbe=
raumten Friſt beugen wird. An unſerem entſchloſſenen
Willen, unſeren Standpunkt unter allen Umſtänden
auf=
recht zu erhalten, darf es ebenſowenig zweifeln, wie an
unſerem aufrichtigen Wunſche, daß ſich in Zukunft ein
beſſeres Verhältnis zwiſchen ihm und Oeſterreich=Ungarn
herausbilden möge.
Die Wiener Blätter erklären übereinſtimmend,
daß die an Serbien gerichtete Note der Beginn einer
Ver=
teidigung, nicht eines Angriffs ſei, daß ſie die
Willens=
feſtigkeit der Monarchie zeige, aber nichts von Serbien
verlange als das, was es längſt aus eigenen Stücken zur
Wahrung ſeines Anſehens vor Europa hätte tun ſollen.
Die geſamte Preſſe ſpricht die Hoffnung aus, daß
Ser=
bien durch die raſche Annahme der Forderungen
Oeſter=
reich=Ungarns jeden Verdacht der Gemeinſchaft mit den
Mördern abweiſen und einſichtsvoll genug ſein werde,
nicht den Krieg, ſondern den Frieden zu wählen.
Die öſterreichiſche Note wurde in Wien
vor=
bereitet und an Serbien abgeſandt, ohne daß man in
Berlin ſich Rat erbeten hatte oder die deutſche
Re=
gierung auch nur andeutungsweiſe über Ton und
In=
halt der Note zu verſtändigen. Im Berliner
Auswärti=
gen Amte fanden am Freitag vormittag, wie die
Tele=
graphen=Union erfährt, Verhandlungen mit dem
ſerbi=
ſchen Geſchäftsträger und dem Geſandten Griechenlands
ſtatt, die auf Anſuchen in der Wilhelmſtraße
vorgeſpro=
chen hatten. Die von Oeſterreich eingenommene Haltung
geſtattet kein Zurückweichen mehr da dies als eine
Schwäche der öſterreichiſch=ungariſchen Monarchie
ange=
ſehen würde, die dadurch auch viel von ihrem Preſtige
verlieren würde, ſo daß ihre Großmachtſtellung in
Ge=
fahr wäre, ernſtlich erſchüttert zu werden. Infolgedeſſen
betrachtet man auch in Berlin die Lage als äußerſt
ernſt, wenn man auch zurzeit noch hofft, daß der
Kon=
flikt lokaliſiert bleiben wird.
Wie weiter gemeldet wird, hat die
öſterreichiſch=
ungariſche Regierung ihren diplomatiſchen
Ver=
tretern in Berlin, Rom, London, Paris, Petersburg und
Konſtantinopel eine Zirkularnote zugehen laſſen,
die am Freitag vormittag den betreffenden Regierungen
überreicht worden iſt. Die Note gibt zuerſt die an die
ſerbiſche Regierung gerichtete öffentliche Note wieder und
ſucht dann das Vorgehen der Monarchie eingehender zu
begründen.
Aus Belgrad wird gemeldet: Der Inhalt der Note
der öſterreichiſch=ungariſchen Regierung hat in hieſigen
Regierungskreiſen im jetzigen Augenblick wie eine Bombe
gewirkt und die größte Beſtürzung hervorgerufen.
Es fand ſofort ein außerordentlicher Miniſterrat ſtatt, in
dem die Note eingehend beſprochen wurde. Ueber das
Ergebnis der Miniſterzuſammenkunft wird ſtrengſtes
Stillſchweigen beobachtet. Auch in der Stadt ſelbſt hat
die öſterreichiſch=ungariſche Demarche die größte
Senſa=
tion hervorgerufen. Faſt in allen Kaffeehäuſern
verſam=
meln ſich Gruppen, die die augenblickliche Lage erregt
be=
ſprechen und ſich in heftigen Angriffen gegen Oeſterreich=
Ungarn ergehen. Es kam auch verſchiedentlich zu ernſten
Demonſtrationen gegen Oeſterreich.
Der Schlußakt in Kronſtadt.
* Nach dem Frühſtück begaben ſich der Kaiſer
und Präſident Poincaré am Donnerstag nach
Peterhof und fuhren von dort um 6 Uhr 30 abends an
Bord der Jacht „Alexandria” nach Kronſtadt. Um
7 Uhr 30 fand an Bord des franzöſiſchen
Panzer=
ſchiffes „La France” ein Diner ſtatt. Dabei brachte
Präſident Poincaré folgenden Trinkſpruch aus:
Sire! Ich will mich nicht von dieſen Geſtaden
ent=
fernen, ohne Eurer Majeſtät nochmals zu ſagen, wie ſehr
ich gerührt bin von der reizenden Herzlichkeit, die
Maje=
ſtät mir während meines Aufenthaltes bezeugten und von
dem warmen Empfang, den ich ſeitens des ruſſiſchen
Vol=
kes hatte. Mein Land wird in den Beweiſen der
Auf=
merkſamkeit, mit denen ich überſchüttet wurde, ein neues
Unterpfand ſehen für die Gefühle, die Eure Majeſtät
im=
mer Frankreich gegenüber gezeigt haben und die
nach=
trägliche Beſtätigung des unloslichen
Bündniſ=
ſes das Rußland und Frankreich eint.
Ge=
genüber allen Fragen, die täglich an die beiden
Regierun=
gen herantreten, die die verabredete Tätigkeit ihrer
Diplo=
matien erfordern, kam es immer zu einer Uebereinſtimmung
und es wird immer wieder dazu kommen, mit um ſo
grö=
ßerer Leichtigkeit, als die beiden Länder manchesmal
Vor=
teile, die jedem von ihnen durch dieſe regelmäßige
Zu=
ſammenarbeit verſchafft worden ſind, erfahren haben und
als ſi beide dasſelbe Ideal des Friedens in der Kraft,
der Ehre und der Würde haben. Ich trinke auf das Wohl
der Majeſtäten, der Kaiſerin Maria Feodorowna, des
Großfürſten=Thronfolgers und der ganzen kaiſerlichen
Familie, ich trinke auf den Ruhm des ruſſiſchen
Kaiſer=
reiches.
Der Kaiſer antwortete:
Herr Präſident! Indem ich Ihnen für die
liebens=
würdigen Worte danke, lege ich Wert darauf, Ihnen noch
einmal zu ſagen, wie viel Vergnügen wir davon hatten,
Sie unter uns zu ſehen. Wenn Sie nach Frankreich
zu=
rückgekehrt ſind, wollen Sie bitte Ihrem ſchönen Lande
den Ausdruck treuer Freundſchaft und
herz=
licher Sympathie ganz Rußlands überbringen. Das
verabredete Vorgehen unſerer beiden Diplomatien und
die Bruderſchaft, die zwiſchen unſeren beiden
Armeen zu Lande und zu Waſſer beſteht,
werden die Aufgaben unſerer beiden Regierungen
erleich=
tern, die dazu berufen ſind, über die Intereſſen der beiden
verbündeten Völker zu wachen, indem ſie ſich für das
Friedensideal begeiſtern, das unſere beiden Völker in dem
Bewußtſein ihrer Stärke ſich geſetzt haben. An Bord
die=
ſes ſchönen Schiffes, das den ruhmreichen Namen „La
France” trägt, lege ich Wert darauf, ganz beſonders die
tapfere franzöſiſche Marine in die Wünſche einzuſchließen,
die ich ausſpreche, indem ich das Glas erhebe auf Ihre
Geſundheit, Herr Präſident, und auf den Ruhm und das
Wohlergehen Frankreichs.
Nach dem Diner an Bord des Linienſchiffes „France”,
dem der Kaiſer, die Kaiſerin, die Großfürſten und die
Großfürſtinnen beiwohnten, ging das franzöſiſche
Geſchwader um ½11 Uhr nach Schweden in See.
Deutſches Reich.
— Die Reichstagsſtichwahl in Labiau=
Wehlau. Bei der Reichstagsſtichwahl im
Reichstags=
vahlkreis Labiau=Wehlau erhielt, wie ſchon mitgeteilt,
Bürgermeiſter Wagner (Fortſchr. Volkspt.) 9072, Amtsrat
Schrewe (konſ.) 7650 Stimmen. Wagner iſt ſomit mit
einer Mehrheit von 1422 Stimmen gewählt. Der
volks=
arteiliche Kandidat hat noch einen Zuwachs von rund 700
Stimmen über die Geſamtſtimmenzahl der Linken bei der
Wahl vom 16. Juli erhalten. Bei der Hauptwahl waren
abgegeben worden 7522 konſervative Stimmen, 6131 für
die Fortſchrittliche Volkspartei, 2176 für die
Sozial=
demokraten. Die Fortſchrittliche Volkspartei beſitzt
jetzt 46 Mandate und iſt die drittſtärkſte Partei im
Reichstage, was des Humors nicht ermangelt, wenn
man ſich erinnert, daß ſie die einzige Partei geweſen iſt,
die bei den Hauptwahlen zu dem jetzigen Reichstag kein
einziges Mandat erhielt. Das Zahlenverhältnis der
ein=
zelnen Parteien iſt jetzt folgendes: Konſervative 42,
Reichspartei 12, Wirtſch. Vereinigung und Reformpartei
10, Zentrum 91, Polen 18, Elſäſſer 9, Welfen 5, Wilde 8,
Volkspartei 46, Nationalliberale 45, Sozialdemokraten 111.
— Das Staatsarbeiterrecht. Das
Reichs=
amt des Innern arbeitet, wie die Deutſche Parlaments=
Korreſpondenz erfährt, eine Denkſchrift zur Frage der
Schaffung eines Staatsarbeiterrechts aus. Im Reichstag
ſind die Verhältniſſe der Arbeiter in den Betrieben des
Reiches und der Bundesſtaaten in rechtlicher und
tatſäch=
licher Beziehung wiederholt erörtert worden. Im
ver=
gangenen Jahr wurde durch eine Petition die Schaffung
eines Staatsarbeiterrechts gefordert. Die verbündeten
Regierungen waren in ihren Erwägungen über dieſe
Re=
ſolution zu einem ablehnenden Beſcheid gekommen.
Trotz=
dem iſt die Reichsregierung bereit, zur Prüfung der
gan=
zen Frage eine Denkſchrift vorzulegen, in der unter
Vor=
legung des geſamten Materials die Stellungnahme der
Bundesregierungen begründet wird. Die Frage enthält
eine Reihe erheblicher Schwierigkeiten. So kann es
zweifelhaft ſein, ob es Sache des Reiches iſt, die Regelung
von Fragen aus dem Arbeiterverhältnis auch bei den
Ar=
beitern der Staatsbetriebe durch Reichsgeſetz zu regeln,
oder ob eine ſolche Regelung nicht den Bundesregierungen
vorbehalten werden muß. Die Staatsarbeiter vertreten
den Standpunkt, daß die Reichsgeſetzgebung hierzu befugt
wäre, da ſie auch auf ähnlichen Gebieten durch die
ſozial=
politiſche Geſetzgebung eingegriffen hat. Die Arbeiter
der Staatseiſenbahnverwaltungen ſtehen auf dem
Stand=
punkt, daß ſie für die ihnen vorenthaltene geſetzliche
Wohl=
tat der Gewerbeordnung auf andere Weiſe durch die
Ge=
ſetzgebung geſchützt werden müſſen. Vor allem wird Wert
gelegt auf eine völlige Klarſtellung des perſönlichen
Ver=
hältniſſes der Staatsarbeiter zu ihrer vorgeſetzten Behörde.
Die Zahl der Staatsarbeiter im Deutſchen Reich beläuft
ſich auf rund drei Viertel Millionen.
Der Kaſſenbericht des
ſozialdemo=
kratiſchen Parteivorſtandes verzeichnet ein
Defizit von 316352 Mark. Geringere Erfolge als in den
letzten Jahren hatte die Partei nach ihrem Bericht bei den
Landtagswahlen.
Ausland.
Frankreich.
Die Einkommenſteuer. Ueber die Frage, ob
die Einkommenſteuer auch diejenigen Ausländer treffe,
die keinen dauernden Aufenthalt in Frankreich haben,
ver=
ffentlicht der Matin eine Erklärung des Finanzminiſters,
in der es u. a. heißt:
Die Ausländer ſind durch keinerlei Beſtimmung des
Geſetzes vom 15. Juli ds. Js. betroffen. Der Artikel 11.
dieſes Geſetzes, der allein auf dieſe zur Anwendung
ge=
langen kann, hat in Wirklichkeit eine allgemeine
Bedeu=
tung, denn er bezieht ſich ſowohl auf Franzoſen wie auf
Ausländer. Er hat den Zweck, die Beſteuerung aller
der=
jenigen zu regeln, welche nicht in Frankreich domiziliert
ſind, aber hier eine Wohnſtätte beſitzen. Als Wohnſtätte
darf jedoch nur eine Wohnung angeſehen werden, über die
der Steuerträger länger als ein Jahr verfügt. Im Sinne
dieſes Artikels kommt das zu beſteuernde Einkommen dem
ſiebenfachen Werte der Wohnung gleich, vorausgeſetzt, daß
der Steuerträger aus einer in Frankreich gelegenen
Be=
ſitzung oder aus einem in Frankreich ausgeübten Berufe
nicht ein Einkommen bezieht, das eine den ſiebenfachen
Mietswert der Wohnung überſteigende Ziffer erreicht. Die
Die Sommer=Reiſe der
Hochſeeflotte.
I.
An Bord S. M. S. „Preußen”.
Flottenſommer.
Eine feuchtſchwüle Temperatur von 30 Grad Celſius
lag über der Bucht, als die Kieler Geſchwader die letzten
Vorbereitungen zur Reiſe nach Norwegen trafen.
Erbar=
mungslos brannte die Sonne auf die Stahlwände des
während des Kohlens nach außen hermetiſch geſchloſſenen
Schiffes, in dem ſich bald Backofenglut entwickelte. Die
Sonne ſank und das Deck wurde geſäubert, erſt dann
konn=
ten die Luken geöffnet werden. Ein mäßiger Wind hatte
jetzt Kühlung gebracht, — aber ſenkrecht ſtieg von den zur
Ausreiſe klar liegenden Fahrzeugen der Rauch wie eine
unendliche und geſpenſtiſche Verlängerung ihrer
Schorn=
ſteine zum geſtirnten Himmel auf. Da war es ratſamer,
an Deck zu bleiben, als den heißen Leib ins Schwitzbad
der Kammer zu legen, und auf nordiſcher See gab es einen
Tropenabend, von dem die ihn Erlebenden nur ſpät und
zögernd Abſchied nahmen. Den Strand ſäumten die
Per=
lenketten der Uferlaternen. Bellevue, durch deſſen
erleuch=
tete Fenſterſcheiben Heimbleibende den Ausreiſenden
Grüße winken wollten, glänzte auf der Höhe wie eine
Lichterburg. Ueber das ſilberblanke Waſſer ſchoſſen Boote,
die letzte Frachten an Proviant an Bord trugen. Dann
verſchwanden auch ſie im Dunkel des Ufers oder an Bord.
Im Schweigen der warmen Nacht kam die Frage: wann
geht es los? Die Maſchinen zitterten leiſe in verhaltener
Ungeduld. Acht Linienſchiffe lagen zum Loswerfen bereit.
Da ſauſte noch eine Barkaſſe über das Waſſer. Ein
preu=
ßiſcher Prinz ſitzt darin. Hat drüben in der Villa
Geburts=
tag gefeiert, aber der Dienſt ruft ihn von der Tafel an
Bord. Und wieder ſpähen alle Augen nach einer Barkaſſe
aus. Als letzte flitzt ſie ans Fallreep des Flaggſchiffes.
Der Geſchwaderchef ſteigt hinauf. Pfeifen ſchrillen, und
der Ruf „Achtung!” hallt über das Waſſer. Der
Vize=
admiral ſetzt den Fuß auf Deck und gleichzeitig gehen
Bar=
kaſſe und Fallreep hoch. Die Maſchinen zittern ſtärker und
beginnen zu ſtampfen. Das Flaggſchiff iſt in Fahrt und
führt ſieben gleichartige Koloſſe aus der Bucht. Jetzt
end=
lich ſetzt der erſehnte Lufthauch die Backofenglut im
Schiffsinnern in Bewegung, aber erſt ein Stündchen
ſpä=
ter wagt der Menſch ſich nach unten.
Durch den großen Belt geht die Reiſe ins Kattegatt,
das am nächſten Tage ein Exerzier= und Tummelplatz des
Geſchwaders wird. Evolutionieren” ſteht auf dem
Pro=
gramm des Vor= und Nachmittags, denn nach der Kieler
Woche fühlt der Geſchwaderchef das Bedürfnis, ſeine acht
Einheiten wieder in die Hand zu bekommen und ihr
ge=
meinſames Zuſammenarbeiten zu prüfen. Frühzeitig reißt
ſein Befehl die lange Schlange der Kiellinie in zwei
Ketten. Acht Einheiten ſchwenken wie Zirkuspferde nach
rechts oder links zur Dwarslinie auf. Sie müſſen
galop=
pieren oder ihr Tempo kürzen und immer an der Schnur in
unſichtbarer Hand bleiben. Formations= und
Frontverän=
derungen ſind gemeinhin der wahrnehmbare Zweck der
Uebungen. Sie ſollen das Geſchwader befähigen, einem
Gegner bei der Begegnung oder im Kampfe die günſtigſte
Poſition abzugewinnen. Nicht immer oder grundſätzlich
ergeht dazu ein Befehl, denn von zerſchoſſenen Maſten mag
einmal weder Signal flattern noch Funkſpruch knattern.
Alſo müſſen die Kommandanten mit dem taktiſchen
Glau=
bensbekenntnis des Chefs derart vertraut ſein, daß die
geringſte beginnende Bewegung des Flaggſchiffes ihnen
ſagt, wohin der Führer ſie ſchicken will. Dem Laien iſt
es ein Rätſel, daß das geſchehen kann. Wenn er für eine
Minute die Augen ſchließt, findet er die ſieben
Nachbar=
ſchiffe an anderer Stelle, als er erwartet hatte, denn in
der runden blauen Käſeglocke, die über der Oſtſee
blan=
kem Silberſpiegel liegt, gibts keine Orientierungspunkte,
und obenein iſt des Zuſchauers Standort beweglich.
Dieſer Dienſt nimmt ſcheinbar nur wenige
Perſön=
lichkeiten in Anſpruch. Auf der oberen Brücke ſteht der
Geſchwaderchef mit Stab, auf der unteren der
Komman=
dant, der Navigationsoffizier, der Adjutant und der
wach=
habende Offizier. Trotzdem hat die Beſatzung keinen
Feiertag. Hier ruft ſie das Schrillen einer Pfeife zum
Geſchützreinigen. Dort macht ſie aus dem Linienſchiff eine
Waſchküche, über das bald Hängematten und Bettzeug zum
Trocknen in der leichten Briſe flattern. Und tief unter Deck
gibt die unentwegte Arbeit des Maſchinenperſonals den
Koloſſen die Bewegungsfähigkeit. Auf dem Flaggſchiff iſt
die Mannſchaft zur Inſtruktion verſammelt. Der
Vor=
übergehende fängt Sätze aus dem Frage= und
Antwort=
ſpiel zwiſchen Unteroffizier und Matroſen auf: „Was
ent=
ſteht, wenn der Mann eingekleidet iſt?” Wie der Schuß
aus der Piſtole kommts von den Lippen des Flügelmanns
„Kleiderſchulden”. Alſo unſere Blaujacken wollen auch im
Kampf mit der deutſchen Sprache Sieger ſein, aber
prak=
tiſche Leute ſind ſie doch, denn des Unteroffiziers Frage
hat auf dem kürzeſten Weg zum Tagesthema vom
Kleider=
konto des Matroſen geführt. „Was iſt die Folge von guter
Führung?” forſcht ein zweiter Lehrer. „Urlaub” ſagt mit
Verſtändnis und Logik der Schüler, und auf kürzeſtem
Wege iſt wiederum die Brücke zum Thema vom Verbalten
auf Urlaub geſchlagen. Wo ewig die Zeit drängt und
rängt, gilt es auf knappſte Art das Wiſſen zu bereichern.
Wie es geſchieht, iſt demgegenüber Nebenſache. Das dem
Flaggſchiff folgende Linienſchiff verſchrieb ſich für die
Som=
merreiſe einen Rektor als Lehrer der Unteroffiziere: Der
Rektor kommt aus der Provinz, deren Namen das
Fahr=
zeug trägt. Das Band zwiſchen Schiff und Landſchaft
wird hin und her geknüpft. Die Provinz machte ihrem
Schiff eine nützliche Geldſtiftung, deren Zinſen ſchon
man=
chem zugute kamen, und in der kleinen Fähnrichsmeſſe
ſteht ein niedlicher Silberbecher, den die Schülerinnen einer
Mädchenſchule der Provinz ſtifteten.
„Dieſe Uebung iſt beendet” ſagt das um Mittag vom
Flaggſchiff flatternde Signal. Acht Anker fallen raſſelnd
in den Grund, und da kein Lufthauch die Wellen der Oſtſee
kräuſelt, hängt bald wieder Backofenglut im Schiff. Eine
reine Freude wird darum weder die Mahlzeit, noch die
kurze Verdauungspauſe. Man atmet gekühlt und
erleich=
tert auf, als abermals der Wellentanz begonnen hat, um
bis fünf zu währen. Wieder liegt das Geſchwader ſtill.
Vom Maſt des Flaggſchiffes ergeht der Kommandantenruf.
In Kuttern oder Barkaſſen kommen ſieben Kapitäne zur
See — vielleicht nicht allzu frohen Herzens — gefahren,
denn nach der langen Pauſe der Kieler Woche hat wohl
das eine oder andere Schiff ein Verſehen gemacht. Sein
Gebieter muß dafür bei der Sitzung in der Admiralskajüte
„was Saures” ſchlucken. Alſo auch dort gibts ein
war=
mes Stündchen, aber die wahren Freuden des
Flotten=
ſommers ſind im „Chineſenviertel” zu ſpüren, wo
Leut=
nants in Innenkammern ohne Fenſter bei „künſtlicher”
Ventilation hauſen. Abends beginnt der Reiſemarſch
nach Kap Skagen und im Schiff das Pläneſchmieden für
den Aufenthalt in Norwegen. Junge Herren in den
Zwanzigern ſpüren über dem Bädeker vorzeitige
Vater=
freuden, wenn ſie den Ausflug für Gruppen der
Mann=
ſchaft entwerfen. So iſt bei der Ankunft in nordiſchen
Häfen des Matroſen Unterhaltung gerade wie eine
Aus=
rüſtung vorbereitet. Zum Leinenzeug legt er Gamaſchen
und Brotbeutel an, und der Touriſt iſt fertig. Wenn er
aus dem Boot an Land ſpringt, empfängt er eine letzte
Ermahnung mit den Worten: „Es wird ungezwungen
ge=
gangen, aber zuſammengeblieben.” Worauf Jan Maat
wahrnehmbar ſich zwingt, ungezwungen zu ſcheinen. Von
den Offizieren ſind viele ſchon in Norwegen geweſen. Jeder
hat ſeine eigene Reiſemethode. Alle ziehen die ſtillen, vom
Touriſtenſtrom abgelegenen Häfen vor. Die einen
hän=
gen dort den Ruckſack um. Die anderen ſchicken ihre
Bur=
ſchen auf Wagen mit Gepäck ins Nachtquartier voraus
und wandern hintendrein. Am glücklichſten ſind die
Bur=
ſchen in der Ueberzeugung, es beſſer als die Herren zu
Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Inli 1914.
Seite 3.
Einkommenſteuer legt demnach den Ausländern weder die
Verpflichtung zu einer Erklärung über die Höhe ihres
außerhalb Frankreichs erzielten Einkommens auf, noch die
Verpflichtung, ſich irgendwelchen Nachforſchungen der
Steuerbehörden zu unterwerfen.
England.
Die Rede des Königs. Im Unterhauſe fragte
Dalziel bezüglich der ſtrittigen Auslegung, welche der
Paſſus über den Bürgerkrieg in der Rede des Königs
fand, den Premierminiſter, welche Auslegung er ſelbſt der
fraglichen Stelle gab, als die Rede ihm vorgelegt wurde.
Asquith antwortete: Meines Erachtens war es nicht
be=
abſichtigt, in den Satz etwas hineinzulegen; man ſollte
an ihm auch nicht deuteln, um mehr hineinzulegen, als
das, was offenſichtlich wahr iſt, nämlich, daß die
Beſorg=
nis vor dem Bürgerkriege von weiten Kreiſen gehegt und
von verantwortlich denkenden Männern ausgeſprochen
wurde, wozu ich vielleicht mich ſelbſt rechnen kann.
Lloyd George über die
Rüſtungsaus=
gaben. Im Unterhauſe erklärte im Laufe der
Ver=
handlungen über die Finanzlage Lloyd George zu den
Rüſtungsausgaben:
Ich glaube nicht, daß die Ausgaben notgedrungen im
nächſten Jahre wachſen müßten. Nicht nur hier, ſondern
auch in anderen Ländern ſind Anzeichen dafür vorhanden,
daß nicht nur die induſtriellen Klaſſen, ſondern auch die
finanziellen Intereſſen anfangen, beunruhigt zu werden.
Ich war immer der Anſicht, daß es unmöglich ſei, die
Rüſtungen durch eine rein politiſche Kritik oder durch
einen Appell an die Humanität aufzuhalten. Ich glaube
faſt, daß dies nur geſchehen kann, wenn die großen
finan=
ziellen Intereſſen der Welt wirkſam zu werden beginnen.
Ich glaube, ſie beginnen jetzt ſich zu vergegenwartigen,
was für eine Bedrohung die Rüſtungen für das Kapital,
das Eigentum, die Induſtrie und die Wohlfahrt der Welt
ſind. Auſten Chamberlain ſagte, die Sache hänge nicht
von uns allein ab. Ich gebe zu, daß es ſehr ſchwer iſt
für eine Nation, dieſe wirklich ſchreckliche Entwicklung
auf=
zuhalten. Wir können uns ſelbſt nicht ohne Verteidigung
laſſen, wenn andere Nationen rieſige Summen aufbringen
für das, was nicht nur Verteidigungs=, ſondern auch
An=
griffswaffe iſt. Das ermutigende Symptom, das ich
be=
obachte, iſt, daß die Bewegung der Sorge über die
Rüſtungen kosmopolitiſch und international iſt. Ob ſie in
dieſem oder im nächſten Jahre Frucht tragen wird, weiß
ich nicht, aber ich bin gewiß, daß ich deutliche Zeichen
einer Reaktion in der ganzen Welt ſehe. Beachten Sie
einen unſerer Nachbarn, mit dem wir vor fünf Jahren viel
zu tun hatten; die Beziehungen ſind jetzt ſehr viel beſſer.
Da iſt nichts von Gemurmel, das Sie beſonders in der
Preſſe — ich will nicht ſagen, dieſer beiden großen,
rivali=
ſierenden Nationen —, ſondern in der der Großmächte zu
hören gewohnt ſind. Die Stimmung iſt ſehr viel
beſſer. Man beginnt, ſich zu ſagen, daß man für die
gemeinſamen Zwecke zuſammenarbeiten könnte, und daß
die Punkte dieſes Zuſammenarbeitens größer und
wich=
tiger ſind als die Punkte aller Differenzen. Der Herzog
von Wellington bezeichnete im Jahre 1842 die Ausgabe
von 15 Millionen Pfund für die Armee und die Flotte
als die Vorausſetzung für einen Krieg. Europa gibt heute
350 Millionen Pfund jährlich für die Vorbereitung von
Mordmaſchinen aus. Sollte man annehmen können, daß
das Unterhaus das als einen Zuſtand anſehe, der
fort=
dauern müſſe? Ich kann das nicht glauben. Man würde
wirklich verzweifeln müſſen an dem geſunden Verſtand
der Nationen, wenn man ſich vorſtellte, daß dieſer Zuſtand
des nicht bewaffneten Friedens, ſondern der Rüſtung, die
gleichbedeutend iſt mit dem Kriege, fortdauern ſollte.
Sollte nicht die Ziviliſation, die zwiſchen dem
Indivi=
duum und den kleineren Gemeinſchaften ein geſundes und
wohlgeordnetes Schiedsweſen hervorgebracht hat, imſtande
ſein, dieſe Einrichtung auf eine weitere Sphäre von
Strei=
tigkeiten unter den Völkern auszudehnen? Wenn das
gelingen ſollte, ſo würde das eine viel beſſere Methode
ſein, Mittel für die ſoziale Reform aufzubringen, als
durch Steuern. Ich ſchaue vorwärts in die Zeit, wo der
Schatzkanzler die Mittel für dieſe Zwecke nicht lediglich
durch eine Steigerung der Laſten aufzubringen braucht,
ſondern, wo er imſtande iſt, zu ſagen, daß der geſunde
Verſtand unter den Völkern ſich ſelbſt hergeſtellt hat und
daß wir imſtande ſind, alle dieſe rieſenhaften Ausgaben,
die jetzt durch Kriegspläne auferlegt ſind, zu ſparen.
Balkanſtaaten.
Die bulgariſch=rumäniſchen
Grenz=
kämpfe. Trotz der erzielten Uebereinkunft fahren die
rumäniſchen Soldaten fort, an der Grenze eine gegen=
ſeitige Beſchießung hervorzurufen. Seit Mittwoch mußten
die Bedingungen der Uebereinkunft allen Beteiligten
be=
kannt ſein. Aber trotzdem eröffnete die rumäniſche
Pa=
trouille beim Morgengrauen am Donnerstag gegen den
bulgariſchen Poſten Nr. 3, nicht weit von Balbounar, ein
Feuer. Bald darauf wurde die Patrouille durch ein
gan=
zes Bataillon verſtärkt. Gegen 9 Uhr rief der Kapitän der
Bulgaren gemäß den erteilten Inſtruktionen die Wachen
und Poſten Nr. 11 zuſammen und ſprach zu ihnen über die
Wichtigkeit des Grenzdienſtes. Er drückte den Wunſch
aus, daß beide Völker brüderlich nebeneinander leben
nöchten. Eine halbe Stunde ſpäter überfiel eine
Ab=
teilung rumäniſcher Soldaten die bulgariſche Schildwache.
Dieſer gelang es, die Kameraden zu warnen; alle zogen
ſich zurück. Der Kapitän der Wache erſchien ſofort, wurde
aber von den Rumänen mit Flintenſchüſſen empfangen.
Die Rumänen waren 3 Kompagnien ſtark. Die Soldaten
in der Nachbarſchaft bemächtigten ſich der Gewehre, welche
die Schildwache nicht mehr hatte mitnehmen können, oder
die ſie auf der überſtürzten Flucht verloren hatte.
Der König von Bulgarien verläßt nicht
ein Land. Der König von Bulgarien, der am Mittwoch
noch ſeinen Beſuch der Feſtſpiele in Bayreuth am 25. Juli
ankündigte, ließ jetzt mitteilen, daß ihm die momentanen
politiſchen Verhältniſſe nicht geſtatteten, das Land zu
ver=
aſſen und er deshalb zu ſeinem Bedauern den Feſtſpielen
nicht beiwohnen könne. Er gebe jedoch der Hoffnung
Aus=
druck, daß die baldige Zukunft die politiſche Situation ſo
klären werde, daß es ihm möglich ſei, im Auguſt die
letz=
en Feſtſpielaufführungen zu beſuchen.
* Karlsruhe, 23. Juli. Die evangeliſche
Generalſynode nahm einen Antrag zur Zulaſſung
des neuen Bekenntniſſes für die Taufe in Baden mit 29
liberalen gegen 26 poſitive Stimmen an.
* Wien, 23. Juli. Die Lokalkorreſpondenz melder
aus Troppau: Troppauer deutſche Turner
unternahmen geſtern einen Ausflug. Als ſie durch das
tſchechiſche Dorf Zimnowitz zogen, feuerte ein Teilnehmer
an dem Ausflug aus Uebermut einen Revolverſchuß in
die Luft. Die Bevölkerung, die hierdurch alarmiert wurde,
ſtürzte aus den Häuſern und warf ſich auf die Turner. Es
entſtand eine große Prügelei, bei der auf beiden Seiten
zahlreiche Perſonen verletzt wurden. Die Gendarmerie
ſtellte die Ordnung wieder her und nahm einige
Ver=
haftungen vor. — Von Olmütz ſind zwei Bataillone nach
Mähriſch=Oſtrau abgegangen.
* San Franzisko, 23. Juli. Der
deutſch=
amerikaniſche Verband veranſtaltete zu Ehren
der Offiziere und Matroſen des Kreuzers „Nürnberg”
einen glänzenden Empfang im deutſchen Hauſe. Der
Bür=
germeiſter Rolph und andere Perſönlichkeiten hielten
An=
ſprachen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 25. Juli.
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog der bisherigen Wärterin an der Anſtalt für
Schwach= und Blödſinnige „Aliceſtift” zu Darmſtadt
Marie Horchler das Dienſtauszeichnungskreuz für
Krankenpflege in Silber.
* Militärdienſtnachricht. Zum Rittmeiſter
be=
fördert der Oberleutnant der Reſerve Frhr. v. Heyl
zu Herrnsheim des 1. Garde=Drag.=Regts. Königin
Viktoria von Großbritannien und Irland (Worms).
nn. Lehrerprüfungen im Großherzogtum Heſſen.
Die Termine für im laufenben Schuljahr ſtattfindende
Lehrerprüfungen ſind wie folgt feſtgeſetzt 1.
Er=
weiterte Prüfung am 7. Dezember 1914. 2. Prüfung
iſraelitiſcher Religionslehrer zu Darmſtadt am 14.
De=
zember 1914. 3. Entlaſſungsprüfung am Seminar zu
Alzey am 18. Januar 1915 und 22. Februar 1915.
4. Entlaſſungsprüfung am Lehrerſeminar zu Friedberg
am 1. Februar 1915. 5. Entlaſſungsprüfung am
Lehrer=
ſeminar zu Bensheim am 8. Februar 1915. 6.
Entlaſſungs=
prüfung am Lehrerinnenſeminar zu Darmſtadt am
15. Febr. 1915. 7. Pädagogiſcher Kurſus am 1. März 1915.
8. Prüfung der externen Lehrerinnen am Seminar zu
Darmſtadt am 8. März 1915. 9. Zeichenlehrerprüfung
an der Kunſtgewerbeſchule zu Mainz am 3. Mai 1915.
10. Definitorial=Prüfung der Schulamtsaſpiranten zu
Darmſadt am 20 Ooberlblt und am 20. Aprit 1915
11. Aufnahmeprüfungen an den Seminaren und
Vor=
ſeminaren am 25. März 1915. Die Anmeldung zu dieſen
Prüfungen ſind mindeſtens drei Monate vor den
Ter=
minen mit dem geſetzlichen Stempel verſehen und den
vorſchriftsmäßigen Belegen bei den zuſtändigen Stellen
einzureichen.
* Auszeichnung einer Darmſtädter Firma. Die Firma
Darmſtädter Kunſtmöbelfabrik, Inhaber Carl Ziegler
iſt auf der fachgewerblichen Ausſtellung in Frankfurt a. M.
mit der goldenen Medaille ausgezeichnet worden.
* Der Gartenban=Verein Darmſtadt verweiſt
ſeine Mitglieder auf die Anzeige in der heutigen
Nummer, wonach denſelben ſeitens der Leitung der
Jahrhundert=Ausſtellung beim Beſuche dieſer
Ausſtellung gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten
eine Preisermäßigung auf ſämtliche
Eintritts=
karten in entgegenkommender Weiſe zugeſtanden wurde.
§ Aufgefundene Kleidungsſtücke. Bei einer vor acht
Tagen durch die Schutzmannſchaft vorgenommenen Streife
wurde in einem Feldhäuschen, rechts der Dieburger
Straße, ein grau=grüner Ruckſack mit folgenden
Kleidungsſtücken aufgefunden: ein dunkelblau
ge=
ſtreifter älterer Anzug, eine grau=grüne Joppe, ein
hell=
grauer weicher Hut, vier Herrenhemden, drei Paar
Hoſen=
träger, ein Spazierſtock. Die Gegenſtände, welche
offen=
bar von einem Diebſtahl herrühren, können bei der hieſigen
Kriminalpolizei eingeſehen werden.
§ Geſuchter Raubmörder. Bei dem Anfang Juli in
Dresden an der 60jährigen Beamtenwitwe Anna Maria
Lehmann verübten Raubmord wurde eine goldene
Damenuhr geraubt und ehe der Raubmord bekannt
ge=
worden war, auf dem Städt. Leihamt in Dresden
ver=
pfändet. Hierbei wurde der betreffenden Perſon ein
Pfandſchein Nr. 43 694 über eine goldene Damenuhr mit
Kette und ein Armband vom Städt. Leihamt
Dres=
den=A., Marterniſtraße, am 4. 7. 14. ausgeſtellt. Etwaige
Auskunft über die Veräußerung dieſes Pfandſcheins
bittet man der hieſigen Kriminalpolizei oder derjenigen in
Dresden zukommen zu laſſen.
§ Vermißt. Die am 28. Mai 1892 zu Tiefenbach,
Bezirksamt Hilpoltſtein, geborene Dienſtmagd Marie
Brückel hat ſich am 19. Juli nachmittags aus ihrer
hieſigen Dienſtſtelle entfernt und iſt bis jetzt nicht
wieder zurückgekehrt. Es iſt zu vermuten, daß ſie ſich
ein Leid angetan hat. Die Brückel iſt von mittlerer
Statur, hat dunkelblondes Haar, trug grau karierten
Rock, weiße Wollbluſe mit Stickerei, ſchwarzen Strohhut
mit Gänſeblümchen und ſchwarzer Schleife, ſchwarze
Schnürſtiefel, braune Lederhandtaſche. Etwaige Kenntnis
über den Verbleib der Vermißten bittet man der hieſigen
Kriminalpolizei mitzuteilen.
§ Fahrraddiebſtahl. Mittwoch abend gegen 8 Uhr
iſt ein Fahrrad, welches vor einem Hauſe in der
Blumenthalſtraße auf kurze Zeit aufgeſtellt war,
ge=
ſtohlen worden. Das Fahrrad iſt Marke Opel, hat
ſchwarzen Rahmenbau und die Polizeinummer ſchwarz
D 2671.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., beren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
— Union=Theater (Kunſtlichtſpiele, Rheinſtr. 6).
Das diesmalige Programm eröffnet das hervorragende
ruſſiſche Filmdrama „Die Troika” ein Werk, das uns in
die unermeßlichen Steppen Rußlands führt und vor
unſeren Augen ein Schauſpiel abwickeln läßt, das jeden
Beſucher aufs tiefſte ergreifen muß. Doch nicht lange
ſoll die Ergriffenheit wirken. Die dreiaktige Komödie „Wir
laſſen uns ſcheiden” mit Wanda Treumann und Viggo
Larſen in den Hauptrollen bringt uns prachtvolle Bilder
vom buntbewegten Leben eines Seebades; das
Strand=
leben kann nicht realiſtiſcher gegeben werden. Die
Komödie bietet eine prächtige Unterhaltung und ſollte
niemand verſäumen, ſie ſich anzuſehen. Etwas ganz
beſonderes kann man aber in den kolorierten Aufnahmen
eines Süßwaſſer=Aquariums bewundern. Der Film darf
mit Recht ein wiſſenſchaftlicher genannt werden. Auch
die Wochenſchau iſt diesmal ganz hervorragend und die
beiden neuen Humoresken, „Hanswurſt bringt ſich ſelbſt
ins Grab” und „Ein Kriminalverbrechen” ſorgen dafür,
daß auch die Lachmuskeln ihren Teil abbekommen. Der
Aufenthalt im Union=Theater iſt bekanntlich ein
ange=
nehmer und angeſichts des Gebotenen auch kein nutzloſer.
— Reſidenz=Theater am Weißen Turm.
Das Reſidenz=Theater trägt der Verſchiedenheit ſeiner
Be=
ſucher ſtets Rechnung und iſt die Deviſe, mit welcher die
heutige Anzeige beginnt, voll und ganz berechtigt. An
erſter Stelle ſteht dieſes Mal der große deutſche Geſell=
haben. Auf einem der Linienſchiffe ſetzt der Geiſtliche
jedem Herren mit peinlichſter Genauigkeit Schritt für
Schritt das Reiſeprogramm auf.
Als nach der Nachtfahrt wieder die Anker fallen, ſind
aus acht Einheiten ſechzehn geworden, andere Teile der
Hochſeeflotte liegen neben uns. Ein Depeſchenboot bringt
die erſte Poſt vom Feſtland, und mit abermaligem
Evo=
lutionieren geht’s dem aus Wilhelmshaven erwarteten
„Feind” entgegen. Die Kreuzer ſichten ihn um 10 Uhr.
Gegen Mittag bietet das helle Wetter ein wunderſchönes
Gefechtsbild. „Klar Schiff” befiehlt das Raſſeln der
Trom=
meln und jetzt tritt die geſamte Beſatzung in den Dienſt
der Uebung. Bald iſt die Schlacht entſchieden. Freund
und Feind — der deutſchen Hochſeeflotte geſamte Macht
liegen zum gemeinſamen Tun der nächſten Tage beiein=
W. T. B.
ander.
Feuilleton.
C.K. Wertvolle Autographen unter dem Hammer.
Koſtbare Schätze an Briefen und Manuſkripten wurden in
der letzten Auktion bei Sotheby in London verſteigert und
brachten im ganzen die reſpektable Summe von 102418
Mark. Uns Deutſche intereſſieren am meiſten die 48
Briefe Goethes an ſeinen Schwager Joh. Fr.
Schloſſer, die aus den Jahren 1808—1830 ſtammen, etwa
100 Seiten umfaſſen und ſich hauptſächlich mit
Familien=
angelegenheiten beſchäftigen; ſie wurden von einem
deut=
ſchen Sammler für 12000 Mark erſtanden. Den höchſten
Preis auf der Auktion erzielten 22 Briefe, die aus den
Jahren 1712—1716 datieren und die Verbreitung des
Evangeliums unter den Indianern in Neu=England
be=
handeln. Die 15000 Mark, die hierfür gezahlt wurden
beweiſen den großen Anteil, den die Amerikaner an jeder
Einzelheit ihrer Geſchichte nehmen; denn es war natürlich
ein Händler aus der neuen Welt, der dieſe Schriftſtücke
kaufte, wie überhaupt mehr als ein Viertel der
Auto=
graphen nach Amerika gingen. Eine Serie von 22 Briefen
der Königin Viktoria, die viel Intimes über ihre
Heirgt und über die Jugend des ſpäteren Königs Eduard
enthalten, brachten nur 1580 Mark. Für einen langen
Brief von Burns wurden 5100 Mark angelegt, für das
Autogramm eines ſeiner Gedichte 4000 Mark. Eine Serie
von 8 Briefen des Dichters Charles Lamb ging für 8200
Mark in andere Hände über, das Manuſkript von
Thackerays berühmter Vorleſung über Swift erzielte
4200 Mark.
** Bilder von der Krönung des Schahs. Maleriſche
Szenen von orientaliſcher Farbenglut und bunter Pracht
entfalteten ſich am 21. Juli in Teheran, an welchem Tage
der 17jährige Sultan Achmed Schah den Thron der
Kad=
ſcharen beſtieg und in ſeiner Hauptſtadt gekrönt wurde. Um
½10 Uhr morgens bewegte ſich die Staatsprozeſſion von
dem Königspalaſt zum Parlamentshaus, wo der junge
Herrſcher den Eid auf die perſiſche Verfaſſung ſchwören
ſollte. Langſam rollte die von 8 Pferden gezogene
Glas=
kutſche hinter einer Eskorte von Bakhtiaren, Gendarmen
und Koſaken daher, von einem langen Zug anderer
Wa=
gen gefolgt, in denen die höchſten Würdenträger ſaßen. Die
Straßen, durch die der Zug ging, waren in lebhafte
Far=
ben getaucht und wurden von Soldaten und Poliziſten
ſorgfältig bewacht. Der Platz vor dem Parlament bot
einen glänzenden Anblick, da hier die fremden
Geſandt=
ſchaften, hohe Offiziere und Beamte in bunten Trachten
den Herrſcher erwarteten. In dem Garten des Palaſtes
hatten ſich Hofleute und Deputierte in ihren Staatsroben
aufgeſtellt und alles wartete geſpannt auf das
Heran=
nahen des Zuges. Auch der Regent hatte ſich bereits
vor=
her nach dem Abgeordnetenhaus begeben. Das dumpfe
Dröhnen einer Kanone kündigt den großen Augenblick an,
alles ſtrömt in den rieſigen Saal, und dann ſteigt der
Schah aus der Glaskutſche die mit koſtbaren Teppichen
belegten Stufen hinan. Nach einigen Minuten wird von
der großen Tribüne ein Vorhang fortgezogen und Seine
Majeſtät erſcheint, von dem Regenten, den Miniſtern und
den Prinzen umgeben. Er ſchreitet ſogleich auf den Koran
zu, der auf dem Tiſch der großen Rednertribüne liegt, legt
ſeine Hand auf das heilige Buch und leiſtet mit leiſer
Stimme den Eid. Dann ſchließt er das Buch, verbeugt
ich leicht und verläßt den Saal. Die ganze Zeremonie
dauerte kaum 5 Minuten. Nachdem der junge Herrſcher
ſeine Andacht in der nahegelegenen Sipah=Salar=Moſchee
verrichtet hat, begab er ſich zu der eigentlichen
Krönungs=
feier nach ſeinem Palaſt; ſie fand nachmittags ſtatt. Die
hei=
ßeſte Glut war unterdeſſen aus den Straßen gewichen. Um
4 Uhr begaben ſich die Geſandtſchaften nach dem Thronſaal;
um 5 Uhr gruppierten ſich die geiſtlichen Würdenträger
um den in ſchwüler Pracht funkelnden Pfauenthron, auf
den ein Stuhl für den Herrſcher geſtellt war. Die vier
höchſten Prinzen des Kadſcharengeſchlechtes hielten die
Throninſignien, das Schwert, den Schild, den Stab und
den Bogen mit den Pfeilen. Die Krone der Kadſcharen
und die Nadir=Aigrette ruhten auf einem goldenen Teller
vor dem Thron. Kurz nach 5 Uhr betrat der Schah den
Saal, beſtieg den Thron, nahm den mit einer kleinen
Aigrette geſchmückten Aſtrachanhut ab, den er trug, und der
Regent überreichte dem Herrſcher die Krone, die ſich dieſer
ſelbſt auf den Kopf ſetzte. Die von Juwelen funkelnde
Krone iſt ſo ſchwer, daß der Schah ſie nach 3 oder 4
Minu=
ten wieder abnahm und nunmehr einen anderen
Aſtrachan=
hut aufſetzte, geſchmückt mit der großen Nadir=Aigrette, die
den Schweſterſtein des berühmten Kohinur, den Daryainur,
d. h. „Meer des Lichts” enthält. Unterdeſſen las der
Ober=
prieſter in dunkeln Gutturaltönen die arabiſche
Huldigungs=
formel an den neuen Herrſcher vor. Dann begab ſich der
Schah zu einer kurzen Ruhe in den Elfenbeinſaal und
em=
pfing zuletzt die Geſandten.
ml. Kohlenmeiler im Taunus. Seit etwa 200 Jahren
haben im Taunus keine Kohlenmeiler geraucht. Nun hat
im Juni vorigen Jahres der Sturmwind ganz
außer=
ordentlich große Mengen Holz im Hochtaunus niedergelegt.
Dieſes Holz, das für andere Zwecke minderwertig iſt, wird
nun, wie die Holzwelt ſchreibt, von einer Firma aus
dem Elſaß in eigens dazu angelegten Köhlereien zu
Holz=
kohle verarbeitet. Augenblicklich arbeiten die Köhler in
der Gemarkung von Schloßborn. Dieſes Geſchäft, das
den meiſten nur vom Hörenſagen bekannt iſt, lockt viele
Neugierige an.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Jun 1914.
Nummer 202.
ſchaftsroman in 4 Akten „Der letzte ſeines Geſchlechts”
Bilder von feſſelndem Reiz, gewaltig in ihrem Aufbau
verblüffend in der Regie, ziehen an den Augen des
Be=
ſchauers vorüber. Es iſt das Schickſal einer jungen Frau
das uns geſchildert wird, die mit einem Herzen voll Liebe
und blindem Vertrauen in eine unglückliche Ehe
ge=
gangen iſt. Die Senſation kommt in dem großen
Wild=
weſtdrama „Sheriff und Wilderer” zur Geltung. Szenen
wie „Atemberaubende Verfolgungsritte”, „Kampf auf
dem Dache eines Schnellzuges‟. Der Sturz der beiden
Kämpfenden vom Zuge in die Fluten eines reißenden
Stromes” „Die Rettung des Wilderers durch den
Sheriff mittels Laſſo aus dem Sumpfe” muß man geſehen
haben. Einige gute Humoresken und die Wochenchronik
eröffnen den Spielplan. Nicht unerwähnt ſei die
wiſſen=
ſchaftliche Aufnahme „Der Mond”. (Siehe Anzeige.)
* Pfungſtadt, 24. Juli. Man ſchreibt uns: Eine
veraltete Beſtimmung — Art. 266 — des Heſſ.
Polizeiſtrafgeſetzes vom Jahre 1855, die im Kreiſe
Darm=
ſtadt längſt nicht mehr gehandhabt wird, iſt im Kreiſe
Bensheim immer noch gültig. Genannter Artikel
regelt den Verkehr mit Fuhrwerken und verbietet das
Anhängen eines zweiten Wagens. Auf eine
Vorſtellung des hieſigen Bürgervereins beim Großh.
Kreisamt Bensheim wurde eine möglichſt loyale
Hand=
habung der Beſtimmungen zugeſagt und das Anhängen
eines Beiwagens geſtattet. Trotzdem erhielten zwei
hie=
ſige Fuhrleute, ein Backſtein= und Holzfuhrwerk,
Straf=
befehle wegen Fahrens mit zwei Wagen. Die von den
Fuhrleuten hiergegen eingelegte Berufung wurde von
denſelben in der Verhandlung vor dem Schöffengericht in
Zwingenberg zurückgezogen. Das Gericht hielt ſich an
den Wortlaut des betreffenden Artikels, obwohl der
Vorſitzende des hieſigen Bürgervereins, der in der
Ver=
handlung zugegen war, auf den Widerſpruch der
Verord=
nung gegenüber dem Reichsgeſetz hinwies und beſonders
auf den Verkehr der Laſtautos mit
Anhänge=
wagen aufmerkſam machte. Der Vorſtand des
Bür=
gervereins hat nun in ſeiner letzten Sitzung beſchloſſen, in
einer Eingabe an Großh. Miniſterium auf das
Wider=
ſprechende in der Verordnung hinzuweiſen und um
Ab=
änderung bezw. Aufhebung genannter Vorſchriften zu
bitten.
):( Offenbach, 24. Juli. (Die Leſehalle.) Eine
der erſten Zierden der Stadt Offenbach iſt die Städt.
Bücherei und Leſehalle. Um die Ausſtattung des
Leſeſaales hat ſich Geh. Kommerzienrat Ludo Mayer
hervorragend verdient gemacht. Er ſchenkte die vor einigen
Jahren in der Darmſtädter Künſtlerkolonie ausgeſtellten
Wandſchnitzereien im Werte von 20000 Mark, dazu
ſtif=
tete er noch 5000 Mark für Deckenmalerei und Anſchaffung
von neuen Möbeln und Beleuchtungskörpern. Dadurch
konnte ein Leſeſaal geſchaffen werden, wie ihn in
künſt=
leriſcher Ausſtattung wohl keine andere Stadt
Deutſch=
lands aufzuweiſen hat. Seit 1908 iſt die Bücherei in den
Beſitz der Stadt übergegangen. Die Anzahl der Bände
der vielen Wiſſensgebiete beträgt nahezu 16000. Es
wer=
den täglich rund 300 Bücher entliehen. An Zeitungen
liegen 233 der verſchiedenſten Schattierung auf. Der
täg=
liche Beſuch der Leſehalle ſtellt ſich durchſchnittlich auf
106 Perſonen.
Offenbach, 24. Juli. (Leichenländung.)
Gegen=
über der Speyerſtraße wurde die Leiche eines unbekannten
Mannes, der anſcheinend dem Arbeiterſtande angehört,
aus dem Main geländet. Die Leiche hat etwa zwei bis
drei Tage im Waſſer gelegen. — (Das Kind
ver=
brannt.) Das bei einem Bäckermeiſter in Stellung
be=
findliche Dienſtmädchen hat angeblich ihr neugeborenes
Kind vor einigen Tagen verbrannt. Die Kriminalpolizer
die ſich mit der Angelegenheit beſchäftigt, hat die
Unter=
ſuchung noch nicht abgeſchloſſen.
Mainz, 24. Juli. (Unglücksfall.) Bei den in
dem Remonteſchuppen auf dem Kleinen Sande
unterge=
brachten Pferden des Dragoner=Regiments Nr. 6 ereignete
ſich am 21. d. M. ein bedauerlicher Unglücksfall. Der
Dragoner Fauſt aus Viermünden (Kreis Frankenberg)
wurde beim Longieren von einer Remonte, die plötzlich
ſcheute, geſchleift und durch mehrere Hufſchläge in den
Rücken lebensgefährlich verletzt. Dragoner
Fauſt iſt in der Nacht vom 22. zum 23. d. M. im
Garniſon=
lazarett verſtorben.
Nierſtein, 24. Juli. (Zwei Menſchen vom
Er=
trinken gerettet.) Das Gemeinderatsmitglied
Kehl IV. ſah bei einem Gang am Rheinufer, wie der
12jährige Sohn des hieſigen Arbeiters Fr. Arndt von dem
zu einem Schiffe hinüberführenden Laufbrett abſtürzte und
von den Wellen ſofort hinweggeführt wurde. Kehl ſprang
ſofort in den ſehr tiefen Strom und holte den Jungen
beim letzten Auftauchen aus dem Waſſer heraus. Die
zweite Lebensrettung vollbrachte der Badehausbeſitzer
Kary von hier. Er holte das in den Strom geſtürzte
6jährige Söhnchen des hieſigen Schiffers R. Lerch im
letz=
ten Augenblick noch glücklich aus dem Waſſer heraus.
Frei=Weinheim, 24. Juli. (Tödlicher Sturz.)
Der Landwirt Johann Schewer von hier ſtürzte bei
Ar=
beiten in der Schenne vom Gerüſt ab und verletzte ſich ſo
ſchwer, daß er bewußtlos vom Platz getragen wurde. Der
im kräftigen Mannesalter Stehende iſt in letzter Nacht im
Krankenhauſe ſeinen ſchweren Verletzungen erlegen.
Gießen, 24. Juni. (Das in Sachen der
Gie=
ßener Stadtverordnetenwahl) vom
Provin=
zialausſchuß am 10. Juni gefällte Urteil, nach dem die
Mandate der im November vorigen Jahres gewählten
17 Stadtverordneten wegen formaler Verſtöße gegen die
Wahlordnung ungültig ſind, iſt jetzt ausgefertigt und
den Beteiligten zugeſtellt worden. Wenn kein Einſpruch
dagegen erhoben wird, iſt das Urteil nach acht Tagen
rechtskräftig.
Heuchelheim, 24. Juli. (Rätſelhafter Fund.)
In einer Sandgrube an der Lahn wurde in einer Tiefe
von 5 Metern ein Baumſtamm gefunden, der eine
Länge von 12 Metern und einen Durchmeſſer von zirka
1 Meter hat. Eigenartig an dem Funde iſt, daß er mit
Pfählen befeſtigt und von einem noch teilweiſe ſichtbaren
Holzgeflecht umgeben geweſen iſt. Die Freilegung des
Stammes iſt noch nicht beendet, ſo daß ſich beſtimmtes
über ſeine Form und Beſtimmung noch nicht ſagen läßt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 23. Juli. Die
Kronprin=
zeſſin hat ſich zu längerem Aufenthalt nach
Heiligen=
damm, die drei jüngſten Prinzen=Söhne haben ſich zum
Beſuch nach Gelbenſande begeben. — Die Vermählung
des Prinzen Oskar von Preußen mit der
Grä=
ſine Ina Marie von Baſſewitz iſt für den 28. September
d. J. auf dem Rittergut Briſtow bei Teterow (
Mecklen=
burg=Schwerin) in Ausſicht genommen. — Die Ge
ſchichte der Berliner Konfektion. Das von
den Aelteſten der Kaufmannſchaft von Berlin eingeſetzte
Preisgericht erkannte in ſeiner Sitzung am 15. Juli den
für die beſte Darſtellung der Geſchichte der
Berli=
ner Konfektion ausgeſetzten Preis von 1000 Mark
dem Fräulein Gertrud Hermes zu. Das Preisgericht ſetzte
ſich zuſammen aus hervorragenden Vertretern der Berliner
Konfektionsbranche und Profeſſoren der Handels=
Hoch=
ſchule Berlin. Die Arbeit des Fräulein Hermes wird durch
den Druck veröffentlicht werden.
Frankfurt a. M., 24. Juli. (Ein ſchwerer
Auto=
mobilunfall) ereignete ſich geſtern zwiſchen
Nieder=
brechen bei Wiesbaden und Dauborn. Das Auto, das
ſpä=
ter die Verbindung zwiſchen beiden Orten herſtellen ſollte,
ſtürzte geſtern bei der Probefahrt in der Nähe von
Dau=
born um. Der Lenker des Autos, Erwin Rößler, und der
Seminariſt Dienſtbach aus Kirberg wurden getötet.
Saarbrücken, 24. Juli. (Mord und Selbſtmord.)
Im benachbarten Brebach hat heute morgen der 17
Jahre alte Ludwig Weber ſeinen Vater und dann ſich
ſelbſt erſchoſſen. Der junge Mann hatte vor einiger Zeit
ſeinem Vater eine Summe von über 2000 Mark entwendet
und war dann geflüchtet. Heute morgen kehrte er nach
Hauſe zurück und verübte nach einem heftigen Wortwechſel
die grauſige Tat.
Meiningen, 24. Juli. (Vergrößerung des
Schloſſes.) Herzog Bernhard von Sachſen=Meiningen
will ſein Schloß vergrößern und zu dieſem Zwecke
einen Teil des engliſchen Gartens in Meiningen für die
Oeffentlichkeit ſchließen laſſen. Als Gegenleiſtung läßt er
in der Stadt einen großen Blumengarten anlegen und in
dieſen das Denkmal ſeines Großvaters aus dem Engliſchen
Garten verſetzen. Die Stadt iſt mit dem Vorſchlag
einver=
ſtanden. Vor der Ausführung des Planes ſoll jedoch der
Schöpfer des Denkmals Prof. Zumbuſch in Wien um ſeine
Zuſtimmung erſucht werden.
Eiſenach, 24. Juli. (Verhafteter
Bankdirek=
tor.) Bankdirektor Hintze von der Thüringer
Kredit=
anſtalt iſt in Haft genommen worden.
Magdeburg, 24. Juli. (Im Zuſammenhang
mit den Vorgängen in Oſterweddingen)
wurden heute früh ſieben Perſonen, die an der
Kundgebung teilgenommen hatten, unter dem Verdacht
des Landfriedensbruchs feſtgenommen.
Swinemünde, 23. Juli. (Der Unfall des
Damp=
fers Berlin.) Alle Paſſagiere des Dampfers
„Berlin” ſind durch Rettungsboote der
Regierungs=
dampfer, wenn auch unter Schwierigkeiten, gerettet
worden. Unter den vier Schwerverletzten befindet ſich der
Lehrer Morker, der in das Swinemünder Krankenhaus
eingeliefert wurde. Die drei anderen Schwerverletzten
ha=
ben Bein= und Rippenbrüche erlitten und wurden in das
Stettiner Krankenhaus übergeführt. Der Dampfer „
Ber=
lin” iſt bis zum Sonnendeck verſackt. Ein
Bergungs=
dampfer trifft morgen an der Unfallſtelle ein.
Turin, 24. Juli. (Die mediziniſche
Aka=
demie) hat für wiſſenſchaftliche Arbeiten auf dem Gebiete
der mediziniſchen Diſziplin einen Preis von 20000
Lire ausgeſetzt.
Petersburg, 23. Juli. (Fürſt Meſchtſcherskij f.)
Heute abend ſtarb im Alter von 76 Jahren Fürſt
Meſcht=
ſcherskij, der Herausgeber des konſervativen Blattes
Graſhdanin, den man als letzten „Vertreter der altruſſiſchen
Weltanſchauung bezeichnen kann.
werden. Der Handelstag möchte zu dieſer Angelegenheit
Stellung nehmen.
Im überſeeiſchen Geſchäftsverkehr iſt das Bedürfnis
hervorgetreten, am Ende der Woche zuſammenfaſſende
telegraphiſche Berichte austauſchen zu können. Deshalb
ſind vom 1. April dieſes Jahres ab im Verkehr mit Togo,
Kamerun, Deutſch=Südweſtafrika, den Vereinigten
Staa=
ten von Amerika, Kanada, Argentinien, Chile und Peru
Wochenendtelegramme eingeführt worden, die
auf den Seekabeln uſw. vom Samstag mitternacht ab
nach Erledigung des ubrigen Verkehrs befördert und am
Dienstag oder Montag beſtellt werden und eine
weſent=
liche Gebührenermäßigung — bis auf ein Viertel der
vollen Gebühr — genießen. Die einzelnen Gebühren und
weiteres ſind vom Reichspoſtamt der Handelskammer
mit=
geteilt worden. Vom 1. Mai ab ſind derartige
Tele=
gramme noch hinzugekommen im Verkehr Deutſchlands
mit Kapkolonie, Natal, dem Oranjefreiſtaat, Transvaal,
Süd=Rhodeſia, Nord=Rhodeſia, Nyaſſaland, Britiſch=
In=
dien, Birma, Ceylon, Malakka, Penang, Singapore und
Labuan. Weiter vom 1. Juli ab mit Deutſch=Oſtafrika,
Aden, der Inſel Perim, der Inſel Rodriguez, den
Sey=
chellen, Zanſibar, den Cocos=Inſeln, ſowie den Inſeln
Ascenſion und St. Helena. Da bis jetzt noch Auſtralien
für derartige Telegramme fehlt, hat die Handelskammer
m allgemeinen Intereſſe beim Reichspoſtamt beantragt,
es möchten Schritte auf Zulaſſung dieſes Landes
eben=
falls unternommen werden. Nach Mitteilung des
Reichs=
poſtamtes ſind bereits diesbezügliche Verhandlungen im
Gange.
Der Verein gegen das
Beſtechungsun=
weſen hat einen Aufruf zur Erwerbung der
Mitglied=
ſchaft erlaſſen, in welchem alles Nähere über die Ziele und
bisherigen Erfolge dieſes Vereins enthalten iſt.
Diejeni=
gen Firmen, welche geneigt ſind, die Mitgliedſchaft des
Vereins zu erwerben, können nähere Auskunft über
den=
ſelben auf dem Bureau der Handelskammer erhalten.
Handelskammer Darmſtadt.
Sitzung vom 22. Juli.
Die Rechnung über die Einnahmen und
Ausgaben der Handelskammer, ſowie der
Kaufm. Fortbildungsſchule Darmſtadt für
das Rechnungsjahr 1913 iſt abgeſchloſſen
wor=
den. Die Einnahmen der Handelskammer, ſowie der
Kaufm. Fortbildungsſchule Darmſtadt betrugen 54838,95
Mark, welchen 46 644,96 Mark Ausgaben gegenüberſtanden.
Die Handelskammer ſelbſt hatte 41 192,36 Mark an
Ein=
nahmen und 32998,37 Mark an Ausgaben zu verzeichnen,
ſo daß ein Kaſſevorrat von 8193,99 Mark auf das
Rech=
nungsjahr 1914 übernommen werden konnte. Die
Kauf=
männiſche Fortbildungsſchule Darmſtadt ſchloß mit
13 646,59 Mark in Einnahmen und Ausgaben ab.
An dem 6. Verbandstag des Verbandes
der Det ailliſten=Vereine im
Großherzog=
tum Heſſen am Sonntag, den 12. Juli 1914, haben
in Vertretung der Handelskammer die Herren
Kommer=
zienrat Frölich und Syndikus Dr. Human teilgenommen.
Hauptpunkt der Tagesordnung war ein Vortrag des
Herrn Oberbürgermeiſters Dr. Eberle über Die
Gegen=
wart und die Zukunft des Detailliſtenſtandes”
Eine Anfrage wegen Beſchränkung des
Ver=
edelungs verkehrs mit ausländiſchem
Weißblech wurde dahin beantwortet, es müſſe dieſer
Veredelungsverkehr aus dem Grunde aufrecht erhalten
werden, daß die ausländiſche Konkurrenz preisregelnd in
Deutſchland für Weißbleche wirken könne.
Eine Ergänzung des Entwurfs eines
neuen Warenzeichengeſetzes durch beſondere
Beſtimmungen zum Schutze der Wappen, Familiennamen,
Eigenbildniſſe und Firmen gegen mißbräuchliche
Ver=
wendung im Warenzeichen wurde Großh. Miniſterium
des Innern gegenüber befürwortet. Gleichzeitig wurde
jedoch ausdrücklich darauf hingewieſen, daß die
Handels=
kammer an den kritiſchen Ausführungen, welche ſie
bezüg=
lich der Entwürfe eines Patentgeſetzes, eines
Gebrauchs=
muſtergeſetzes und eines Warenzeichengeſetzes der
Regie=
rung übermittelt habe, feſthalte und hoffe, daß dieſen
Aus=
führungen, welche ſich im Großen und Ganzen mit den
Aeußerungen der übrigen deutſchen Handelskammern und
wirtſchaftlichen Korporationen, insbeſondere des Vereins
zum Schutze des gewerblichen Eigentums deckten,
Rech=
nung getragen werde.
Dem Verband der deutſchen gemeinnützigen und
un=
parteiiſchen Rechtsauskunftsſtellen, vor allem deſſen
Zen=
tralſtelle zur Bekämpfung der
Schwindel=
firmen, iſt jede wünſchenswerte Unterſtützung der
Han=
delskammer zugeſagt worden.
Die Heſſiſchen Handelskammern haben eine Eingabe
an den Deutſchen Handelstag gerichtet, es habe das
ge=
plante Vorgehen der Reichsbankleitung bezüglich der
Verſtärkung der Barreſerven bei den
Ban=
ken berechtigtes Aufſehen erregt. Es ſei nicht zweckmäßig,
die Liquidität durch rein ſchematiſche Maßregeln
verbeſ=
ſern zu wollen, da die Forderung auf Erhöhung der
Bar=
beſtände letzten Endes zu einer weiteren Belaſtung des
Handels und der Induſtrie führe. Es gingen hierdurch
Betriebsmittel verloren, wodurch die Zinsſätze für
Ein=
lagen ermäßigt würden und das Kapital in verſtärktem
Maße den Sparkaſſen oder dem Auslande zuflöſſe. Es
ſei auch nicht einzuſehen, warum dem Barvorrate nicht
die Beſtände an Staatspapieren, an ſofort greifbaren
Guthaben und insbeſondere an Auslandsdeviſen
gleich=
geſtellt ſein ſollten. Würde die Maßnahme doch
durch=
geführt werden, ſo dürfte ſie ſich keinesfalls auf die
Groß=
banken allein erſtrecken, ſondern müßte allgemein auf alle
Bankinſtitute Sparkaſſen und Genoſſenſchaften ausgedehnt
Gerichtszeitung.
Der Prozeß Caillaux.
* Paris, 24. Juli. Als erſter Zeuge wurde heute
vernommen der Deputierte Ceccaldi, ein intimer
Freund des Herrn Caillaux. Er ſtellt deſſen
Zuſammen=
leben mit der Angeklagten das beſte Zeugnis aus. Ceccaldi
geht auf die Kampagne des Figaro ein und verteidigte die
Politik des Herrn Caillaux, der als Chef einer ſtarken
Par=
tei unmöglich gemacht werden ſollte. Auf den „Bericht
Fabre” eingehend, konſtatiert er, daß man drei oder vier
age vor dem Tode Calmettes im Parlament die
Ueber=
zeugung hatte, der Bericht würde von einem Blatte
ver=
öffentlicht werden, wie Barthou übrigens in ſeiner
geſtri=
gen Ausſage auch zugegeben hat, da er doch Schritte zur
Verhinderung unternehmen wollte. Ceccaldi bezeugt
fer=
ner, daß Caillaux und ſeine Frau in den letzten Tagen vor
dem Drama ſtets die Veröffentlichung der Briefe
befürch=
teten, während man kaum an den „Bericht Fabre” dachte.
Unmittelbar nach dem Drama ſah Ceecaldi die Frau
ſei=
nes Freundes auf dem Polizeikommiſſariat. Sie befand
ſich in einem Gemütszuſtand, der noch erkennen ließ, daß
ſie in höchſter Erregung gehandelt haben mußte. „Ich
kann Calmette nicht getötet haben,” rief ſie aus, „es iſt
un=
möglich, es iſt unmöglich!” und unter Schluchzen erzählte
ſie, wie ſie durch das lange Warten im Empfangszimmer
furchtbar nervös geworden ſei und nicht mehr wußte, was
ie tat.
Zeuge Barthou verlangt das Wort, und
wieder=
holt, daß er die Briefe nicht gekannt habe. Er leugnet
ferner, Ceccaldi bewogen zu haben, von einer Verteidigung
Caillaur’ im Parlament abzuſehen, und verbreitet ſich über
die Vorgänge, die in der Parlamentskommiſſion zur
Er=
forſchung des Skandals Rochette erörtert wurden. Dabei
verteidigt er ſich aufs neue gegen die Beſchuldigungen, den
„Bericht Fabre” an den Figaro ausgeliefert zu haben. Er
ſtellt ſeinem Freunde Calmette noch einmal das höchſte
Lob aus. Darauf wird Caillaux wieder vorgerufen,
der das Recht für ſich in Anſpruch nimmt, ſich gegen die
maßloſen Angriffe des Figaro verteidigen zu dürfen. Da
Barthou ſich noch mehr in die Angelegenheit Rochette
verliert, mahnt ihn der Präſident bei dem
Gegen=
ſtand des Prozeſſes zu bleiben. Barthou erwidert mit
gellender Stimme, daß er vom Präſidenten Unparteilichkeit
erwarte und daß er nur gezwungen auf dieſe Dinge
ein=
gegangen ſei. — Es entſteht eine Diskuſſion darüber, ob
man die Protokolle der Rochette=Kommiſſion den
Prozeß=
akten beifügen ſolle. Labori lehnt das ab und gerät in
eine heftige Auseinanderſetzung mit Barthou. Caillaux
zitiert hierauf noch einmal einen Artikel des Figaro über
die Einführung der deutſchen Wertpapiere an der Pariſer
Börſe, um zu beweiſen, daß Calmette ſeine Politik auf
den Kopf geſtellt hat, als er ihn angriff.
Hierauf wird Frau Gueydan wieder vorgerufen.
Labori, der die ihm übergebenen Briefe geleſen hat,
kon=
ſtatiert in Gegenwart der Frau Gueydan, daß dieſe Briefe
nichts enthalten, was auf den Prozeß Bezug habe. Es
ſeien intime Briefe, davon drei von Caillaux. Frau
Cail=
laux habe immer erklärt, daß ſie von der Veröffentlichung
dieſer Briefe nur die Enthüllung ihres innerſten Lebens
fürchtete. Labori bittet Frau Gueydan, die Briefe zu den
Prozeßakten nehmen zu dürfen und nur einen öffentlich
vorzuleſen. Der Anwalt der Zivilpartei erklärt, es
ſei abſolut nötig, daß die Geſchworenen die drei Briefe
von Caillaux zur Kenntnisnahme erhalten. Nach einigem
Hin= und Herreden werden die Briefe zurücke=eben. Frau
Gueydan verlangt alsdann, daß ſie ſämtlich verleſen
werden. Darüber bricht der Präſident die Sitzung ab.
Nach Wiederaufnahme der Sitzung entſteht ein neuer
Streit zwiſchen den Advokaten um die Briefe. Der
Präſident erklärt ſchließlich, daß die Briefe in den Händen
der Advokaten verbleiben müſſen. Es werden nun die
von der Zivilpartei zitierten Zeugen vernommen; zunächſt
Dr. Paul, welcher ſofort nach dem Attentat auf Calmette
herbeigerufen wurde Er bezeugt, daß Frau Caillaux
voll=
kommen ruhig geweſen ſei. Herr Grosclaud,
Redak=
teur des Figaro, bringt aufs neue vor, daß Calmette
be=
reits ſein Ehrenwort gegeben hatte, den „Bericht Fabre‟
nicht zu veröffentlichen.
Ehe man zur Vernehmung weiterer Zeugen ſchreitet,
wird die Frage der Beendigung des Prozeſſes
erörtert. Da die Geſchworenen, die darüber befragt
wer=
den, am Sonntag nicht ſitzen wollen, wird der für Montag
angeſetzte Fall vertagt und der Montag und
Diens=
tag für den Prozeß Caillaux reſerviert.
Das Urteil iſt alſo nicht vor Dienstag abend zu erwarten.
Unter den weiteren Zengen befindet ſich der Dramatiker
Henri Bernſtein. Er war mit Calmette ſeit einigen
Jahren befreundet und ſtand mit ihm in den regſten
Be=
ziehungen. Jeden Abend kam er eine Stunde auf den
Figaro, um mit Calmette zu plaudern. Bernſtein hält
darauf, den Irrtum zu zerſtreuen, daß Calmette die
Summe von 30000 Mark geboten habe, um von Frau
Gueydan die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Briefe
Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Jult 1914.
Seite 5.
zu erhalten. Bernſtein weiß ganz beſtimmt, daß Calmette
den Brief „Ton Jo” ſchon zwei Monate vor der
Ver=
öffentlichung beſaß, und daß einfach die fehlende
Erlaub=
nis von Frau Gueydan das Hindernis war, ihn nicht
ſchon früher zu veröffentlichen.
Dr. Calmette vom Paſteur=Inſtitut, ſagte aus, daß
er in dem Portefeuille ſeines Bruders zwei Papiere fand,
die das darſtellten, was man in der Folge als „Grüne
Dokumente” bezeichnete. Er übergab dieſe Dokumente dem
Präſidenten Poincaré am 21. März, der ſeinen Dank für
die Geheimhaltung des Inhalts ausſprach. — Die
Ver=
handlung wurde um 5 Uhr vertagt.
— Frankfurt a. M., 24. Juli. Am 24. März
ge=
riet ein Montageſchuppen der 5. Funker=Kompagnie in
Darmſtadt in Brand. Das Feuer griff ſo raſch um
ſich, daß ein Automobil, an dem Reparaturen
vorgenom=
men worden waren, zurückgelaſſen werden mußte; es
ver=
brannte mit dem Gebäude. Der Materialſchaden
betrug 25000 Mark ohne den Schuppen. Den Brand
ſollte ein Funker dadurch fahrläſſig verſchuldet haben, daß
er nach beendigter Arbeit ſeine Benzinlötlampe, ohne ſie
zu löſchen, auf eine Bank ſtellte, die mit Benzin und Oel
beſchmiert war. Das Kriegsgericht der 25. Diviſion
ver=
urteilte ihn zu 10 Tagen Gefängnis. Vor dem
Oberkriegsgericht, an das der Angeklagte und der
Gerichtsherr, dem die Strafe zu niedrig war, Berufung
eingelegt hatten, beſtritt der Funker, daß er die Lötlampe
nicht ausgelöſcht habe. Fachleute, zu denen er doch gehöre,
hätten das ſo in der Gewohnheit, die Lampe nach
beendig=
ter Arbeit abzudrehen, daß er es ſicher auch diesmal
ge=
tan habe, wenn er ſich deſſen auch nicht mehr beſtimmt
entſinne Nach Anhörung eines Offiziers, der als
Sach=
verſtändiger eine Selbſtentzündung der ausgedrehten
Lampe für möglich erklärte, erkannte das Gericht auf
Freiſprechung.
* Nancy, 23. Juli. Die Strafkammer in
Nancy verhandelte gegen die Deutſchen Hacht und
Harder, gegen den Schweizer Allemane und den
Oeſter=
reicher Sequeſt, die im letzten Monat in Nancy unter dem
Verdacht, die Deſertion eines Soldaten begünſtigt zu
haben, verhaftet worden waren. Bei der Hausſuchung
wurden bei Harder und Allemane Patronenmodelle
ge=
funden. Sie erklärten, daß ſie die Patronen von einem
Soldaten des 66. Infanterie=Regiments erhalten, und
daß ſie die Abſicht gehabt hätten, ſie als Anhänger an der
Uhrkette zu tragen. Weiter gaben ſie zu, einem Soldaten
des 150. Inft.=Regts. namens Benoit, Kleider und Geld
geliefert zu haben. Das Urteil lautete gegen Hacht auf
13 Monate, gegen Harder und Allemane auf je ſechs und
gegen Sequeſt auf zwei Monate Gefängnis.
Luftfahrt.
* Paſſau, 24. Juli. In Oſterhofen (Niedekbayern)
iſt geſtern nachmittag wegen Benzinmangels ein
Ein=
decker mit zwei franzöſiſchen Fliegern
ge=
landet, die morgens um 5 Uhr Paris verlaſſen hatten,
um nach Wien zu fliegen. Das Flugzeug wurde beim
Landen ſchwer beſchädigt.
Unwetter und Hochwaſſer.
* Peſt, 23. Juli. Heute ging hier ein ſchweres
Unwetter nieder, infolgedeſſen ſich viele Unfälle
ereigneten. Durch die herabfallenden Dachziegel,
Fenſter=
ſcheiben und Trümmern von Hausdächern wurden
zahl=
reiche Perſonen verletzt. Ein Teil der Kuppen der
Baſi=
lika wurde niedergeriſſen und verſperrte den Waitzner
Boulevard, ſo daß die Feuerwehr ausrücken mußte, um
die Straße wieder frei zu machen. Auch im
Parlaments=
gebäude, in dem gerade eine Sitzung ſtattfand, wurde
großer Schaden angerichtet. Mehrere der großen Fenſter
wurden zertrümmert. Auch in Fiume hat ein Unwetter
große Verheerungen angerichtet. Es beſchädigte die
Haus=
dächer, riß die Leinwandſchutzdächer der Kaffeehäuſer
nie=
der und brachte im Hafen mehrere Boote zum Kentern.
Menſchenleben ſind nicht zu beklagen. Die Telegraphen=
und Telephonverbindungen ſind geſtört. Die
Telephon=
zentrale des ſtädtiſchen Hauptnetzes iſt ſchwer beſchädigt
worden. Der Orkan dauerte kaum 20 Minuten, doch
richtete er großen Schaden an. Ein Mann wurde zu
Bo=
den geriſſen und ſchwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
— In Peſt wurden bei dem heutigen Orkan ſieben Tote
und 39 lebensgefährlich Verletzte gezählt.
* Peſt, 23. Juli. Der Polizeibericht ſtellt feſt, daß
dem orkanartigen Sturm viele
Menſchen=
leben zum Opfer gefallen ſind. Die Zahl der
Verwundeten iſt ſehr beträchtlich, aber noch nicht genau
feſtgeſtellt. Vor dem Parlamentsgebäude riß die
elek=
triſche Leitung und tötete mehrere Paſſanten. In der
Lordiſchen Holzhandlung ſtürzte ein Gebäude ein; die
herabſtürzenden Trümmer töteten zwei Kinder. Das Dach
des Franzſtädter Turnklubs wurde herabgeſchleudert,
wo=
durch ein Mann getötet wurde. Ein Blitzſtrahl ſchlug in
eine Druckerei ein, ſieben Arbeiter wurden ſchwer verletzt.
Zahlreiche Menſchen wurden durch herabſtürzende
Dach=
trümmer, Ziegel und dergleichen verwundet. Der Sturm
hat außerdem einen ſehr großen Materialſchaden
ver=
urſacht.
* Zürich, 23. Juli. Infolge ſchweren Unwetters
iſt die Gotthard=Linie bei Reazzino unterbrochen. Auch
der Verkehr über den St. Bernhard iſt unterbrochen. Aus
verſchiedenen Gegenden der Schweiz, namentlich aus den
Kantonen Wallis und Teſſin, werden große
Ueber=
ſchwemmungen und Unwetter gemeldet. Die
Rhone iſt gewaltig angeſchwollen und hat verſchiedene
Brücken weggeriſſen. Der Teſſin iſt über die Ufer getreten.
* Paris, 24. Juli. Aus den Departements
Sa=
voyen und Vaucluß werden große
Ueberſchwem=
mungen gemeldet. Unterhalb Grenoble durchbrach der
Iſerefluß die Dämme und ſetzte die ganze Voreppe=Ebene
unter Waſſer. Die Bewohner der plötzlich überfluteten
Därfer konnten ſich nur mit Mühe retten.
Die Streikunruhen in Rußland.
* Petersburg, 24. Juli. Nach den amtlichen
Mit=
teilungen betrug die Zahl der ausſtändigen
Fabrik=
arbeiter und Setzer geſtern 135000. Ein Teil davon
ſuchte ſich zuſammenzurotten und revolutionäre Lieder zu
ſingen, wurde jedoch ſofort zerſtreut. Koſaken und
Schutz=
leute gaben an einigen Stellen Schüſſe gegen offene
Fen=
ſter ab, aus denen mit Steinen geworfen worden war.
Vier Polizeibeamte ſind leicht verwundet worden. 61
Per=
ſonen wurden wegen Ausſchreitungen verhaftet. Der
Straßenbahnverkehr iſt wieder hergeſtellt. Die
Arbeiter verſuchten vergebens, an einigen Stellen den
Ver=
kehr zu hindern. Bei drei Wagen ſind die Fenſterſcheiben
eingeſchlagen worden; ein Wagenführer wurde durch einen
Steinwurf verletzt.
* Petersburg, 24. Juli. Die heutige Nacht
ver=
lief ziemlich ſtill, wozu freilich die ſtärkere Beſetzung aller
Poſten durch Militär, das abends aus Krasnoje Selo
ein=
traf, beitrug. Einige Barrikaden, die offenbar von
früheren Soldaten errichtet worden waren, da ſie mit
Drahtgeflecht kunſtgerecht zu Hinderniſſen ausgebaut
wa=
ren, wurden zerſtört. Im übrigen kam es zu einem
ern=
ſten Zwiſchenfall durch eine Weiberſchlacht zwiſchen
Ar=
beiterinnen einer Garnfabrik. Die ſtreikende Hälfte der
Arbeiterinnen wollte die andere zur Niederlegung der
Arbeit zwingen. Während des Kampfes der wütenden
Weiber wurde ein Schutzmann ſchwer verletzt. Auf der
Nikolaibahn kam es zu einer kurzen Verkehrsſtörung, weil
außerhalb der Stadt die Schienen beſchädigt waren. Auch
das Telephonkabel nach Finnland iſt zerſchnitten.
* Petersburg, 24. Juli. Die
Streikbewe=
gung beginnt abzuflauen. Die Mehrzahl der
Fa=
briken, Druckereien und kleinen Betriebe arbeitet aber auch
heute nicht. Einige Fabriken wurden auf Anordnung ihrer
Verwaltungen geſchloſſen. Der Straßenbahnverkehr iſt
wieder aufgenommen worden, mit Ausnahme der
Vor=
ſtadtlinien. Die Arbeiter verhalten ſich ruhig. In Riga
haben die Fabrik= und Hafenarbeiter die Arbeit wieder
aufgenommen.
* Petersburg, 24. Juli. In den Vororten
Sta=
raja und Dereinja feuerten berittene
Schutzleute auf Streikende, die mit Steinen
warfen und Schüſſe abfeuerten. Mehrere Arbeiter wurden
verwundet. Im Schlüſſelburger Stadtteil richteten
Ar=
beiter heute mittag in zwei Gaſtwirtſchaften Verwüſtungen
an. Mehrere Arbeiter wurden dabei verwundet, einige
verhaftet. Geſtern nacht fand außerhalb der Stadt eine
Arbeiterverſammlung ſtatt, an der 8—10000 Arbeiter
teil=
nahmen.
* Warſchau, 24. Juli. Von 50 Fabriken ſtreiken
15000 Arbeiter.
* Libau, 24. Juli. Die Hafenarbeiter ſind
in den Ausſtand getreten. Sie verlangen eine
Ver=
beſſerung ihrer materiellen Lage.
* Baku, 24. Juli. Der vom Kaiſer hierher
abkom=
mandierte Generalmajor à la suite Dſchunkowski iſt
hier eingetroffen. Er ließ ſofort eine in tauſenden von
Exemplaren gedruckte Kundmachung in der Stadt
und dem Gouvernement Baku verteilen, in der er betont
daß er durch weitgehende Vollmachten zu den
ſtreng=
ſten Maßnahmen zur Wiederherſtellung der
Ordnung und Ruhe ermächtigt ſei. Nachdem er den
Oberbefehl über die örtlichen Truppen und die Oberleitung
über die örtliche Zivilverwaltung übernommen habe,
for=
dere er die Bevölkerung auf, ihn bei ſeiner Aufgabe zu
unterſtützen. Die Kundmachung drückt die Ueberzeugung
aus, daß der Erfolg ſeiner Aufgabe weniger von der
Strenge als von der Achtung vor dem Geſetz abhänge
und von der Beſonnenheit der Streikenden. Die Zahl
der Streikenden beträgt 22000.
Die Homerule=Konferenz.
* London, 24. Juli. Die Homerule=
Konfe=
renz trat heute vormittag 11 Uhr, alſo eine halbe Stunde
früher als den vorhergehenden Tagen, im
Buckingham=
palaſt zuſammen.
* London, 24. Juli. Die heutige
Homerule=
konferenz war um 12 Uhr zu Ende.
* London, 24. Juli. Wie amtlich gemeldet wird,
hat die Homerulekonferenz ihre Beratungen
beendet. Sie wird nicht von neuem zuſammentreten.
* London, 24. Juli. Dem Reuterſchen Bureau wird
gemeldet: Die Homerulekonferenzerzielte kein
Uebereinkommen. Das Kabinett ſei gegenwärtig zu
einer Sitzung zuſammengetreten, um über die Lage zu
be=
raten.
* London, 24. Juli. Im Unterhauſe teilte
Premierminiſter Asquith mit, die
Homerulekon=
ferenz habe die Möglichkeit erwogen, gewiſſe
Ge=
biete abzugrenzen die von den Beſtimmungen der
Homerule=Bill ausgeſchloſſen werden ſollen, ſei aber nicht
imſtande geweſen, im Prinzip oder in
Einzelhei=
ten darüber eine Einigung zu erzielen und habe
ihre Beratungen geſchloſſen. Der Sprecher als
Vorſitzen=
der habe dem König darüber Mitteilung gemacht.
As=
quith fügte hinzu, die zweite Leſung der Ergänzungsbill
werde am 28. Juli ſtattfinden. — Das Haus vertagte
ſich darauf in großer Erregung.
Die Zirkularnote Oeſterreichs
an die Mächte.
* Wien, 24. Juli. Die k. k. Botſchafter im
Deut=
ſchen Reiche, in Frankreich, Großbritannien, Italien,
Ruß=
land und der Türkei ſind von ihrer Regierung beauftragt
worden, den Inhalt der öſterreichiſch=
ungari=
ſchen Note an die ſerbiſche Regierung zur
Kenntnis der Regierung zu bringen, bei der ſie beglaubigt
ſind, und folgendes hinzuzufügen:
Am 31. März 1909 hat die königlich ſerbiſche Regierung
an Oeſterreich=Ungarn eine Erklärung gerichtet, deren
Wortlaut oben wiedergegeben iſt. Faſt einen Tag nach
dieſer Erklärung hat die Politik Serbiens in Bahnen
eingelenkt, die dazu geführt haben, bei den ſerbiſchen
Staatsangehörigen der öſterreichiſch=ungariſchen
Mon=
archie ſubverſive Ideen zu erwecken und dadurch die
Los=
reißung jener Gebiete von Oeſterreich=Ungarn
vorzube=
reiten, die an Serbien angrenzen. Serbien wurde
der Herd einer verbrecheriſchen Agitation;
es bildeten ſich Vereine und Vereinigungen, die vor aller
Welt oder im geheimen dazu beſtimmt waren, auf
öſter=
reichiſch=ungariſchem Territorium Unruhen hervorzurufen.
Dieſe Vereine und Vereinigungen zählen zu ihren
Mit=
gliedern Generale und Diplomaten, Staatsbeamte und
Richter, mit einem Wort führende Perſönlichkeiten der
offiziellen und nichtoffiziellen Welt des Königreichs. Die
ſerbiſche Preſſe ſteht faſt vollſtändig im Dienſte
die=
ſer gegen Oeſterreich=Ungarn gerichteten Propaganda, und
kein Tag vergeht, ohne daß die Organe der ſerbiſchen
Preſſe ihre Leſer zum Haß und zur Verachtung der
Nach=
barmonarchie oder zu Attentaten aufreizen und mehr oder
minder offen gegen die territoriale Sicherheit der letzteren
gerichtet ſind. Eine große Anzahl von Agenten iſt damit
beſchäftigt, die Agitation gegen Oeſterreich=
Ungarn mit allen Mitteln zu fördern und die
Jugend der an Serbien angrenzenden öſterreichiſch=
un=
gariſchen Gebiete zu verführen. Der Geiſt der
Verſchwö=
rung, der die politiſierenden Kreiſe Serbiens beherrſcht
und der ſeine blutigen Spuren in den Annalen der
ſer=
biſchen Geſchichte hinterlaſſen hat, iſt ſeit der letzten
Bal=
kankriſe im Wachſen begriffen. Mitglieder von Banden,
ie bisher in Mazedonien Beſchäftigung fanden, haben
ſich der terroriſtiſchen Propaganda gegen Oeſterreich=
Un=
garn zur Verfügung geſtellt.
Die ſerbiſche Regierung hat ſich nicht
be=
müßigt geſehen, gegen dieſe Umtriebe, denen Oeſterreich=
Ungarn ſeit Jahren ausgeſetzt iſt, in irgendeiner Weiſe
einzuſchreiten. Die königlich ſerbiſche Regierung hat ſo
der feierlichen Erklärung vom 31. März 1909 nicht Genüge
getan und ſich ſölchergeſtalt in Widerſpruch geſetzt
gegen=
über Europa und der gegenüber Oeſterreich=Ungarn
ein=
gegangenen Verpflichtung. Die Langmut, welche die k. r.
Regierung der herausfordernden Haltung Serbiens
gegen=
über beobachtet hat, war darauf zurückzuführen, daß ſie
ſich frei von territorialem Eigennutz wußte und die
Hoff=
nung nicht aufgab, daß die ſerbiſche Regierung die
Freund=
ſchaft Oeſterreich=Ungarns ſchließlich richtig bewerten
werde. Die k. k. Regierung hatte geglaubt, daß eine
wohl=
wollende Haltung gegenüber den politiſchen Intereſſen
Serbiens das Königreich doch am Ende veranlaſſen werde,
eine gleiche Haltung zu beobachten. Oeſterreich=Ungarn
er=
wartete eine ſolche Evolution der politiſchen Ideen in
Ser=
bien, insbeſondere in dem Moment, als nach den
Ereig=
niſſen des Jahres 1912 die k. k. Regierung durch ihre
des=
intereſſierte und von jedem Uebelwollen freie Haltung
die ſo bedeutende Vergrößerung Serbiens möglich machte.
Das dem Nachbarſtaate ſeitens Oeſterreich=Ungarns
be=
kundete Wohlwollen hat jedoch die Vorgangsweiſe des
Königreichs Serbien nicht geändert, das fortfuhr, auf
ſei=
nem Territorium eine Propaganda zu dulden, deren
trau=
rige Folgen am 28. Juni d. J. der ganzen Welt offenbar
wurden, an jenem Tage, da der Thronfolger der
Mon=
archie und ſeine Gemahlin einer in Belgrad entſtandenen
Verſchwörung zum Opfer fielen.
Bei dieſer Lage der Dinge hat die k. k. Regierung ſich
genötigt geſehen, einen neuen und dringenden
Schritt in Belgrad zu unternehmen, um
ſol=
cherart die ſerbiſche Regierung dazu zu zwingen, der
Be=
wegung Einhalt zu gebieten, welche die Sicherheit und
Integrität Oeſterreich=Ungarns bedroht. Die k. k.
Re=
gierung iſt überzeugt, indem ſie dieſen Schritt unternimmt,
ſich in vollem Einklang mit den Gefühlen aller
ziviliſierten Nationen zu befinden, die es
nicht zugeben könnten, daß der Königsmord eine Waffe
wird, der man ſich ungeſtraft im politiſchen Kampfe
be=
dienen dürfte, und daß der Friede Europas unausgeſetzt
durch die Umtriebe geſtört würde, die von Belgrad
aus=
gehen. Zur Unterſtützung des Geſandten hält die k. k.
Regierung zur Verfügung der Regierung ein Doſſier
be=
reit, das über die ſerbiſche Propaganda und deren
Zu=
ſammenhang mit dem Morde am 28. Juni Aufklärung
gibt. Eine gleiche Mitteilung ergeht an die k. k. Vertreter
bei den übrigen Signatarmächten.
* Wien, 24. Juli. Die feſte
Entſchloſſen=
heit, welche die öſterreichiſche Regierung bei der geſtrigen
Demarche bekundet hat, wird, wie aus den
Abend=
blättern hervorgeht, hier und in der ganzen Monarchie
mit größter Befriedigung und einmütiger
Zuſtimmung aufgenommen. Die aus der
Pro=
vinz einlaufenden Meldungen ſtellen übereinſtimmend feſt,
daß der geſtrige Schritt allenthalben als eine Erlöſung
aus der geradezu lähmenden Stimmung, welche ſich ſeit
dem Serajewoer Attentat der Bevölkerung bemächtigt
hatte, wirkte.
* Wien, 24. Juli. Der k. k. Geſandte in Belgrad,
Freiherr v. Giesl, erhielt den Auftrag, für den Fall,
daß bis Samstag abend 6 Uhr pünktlich nicht die
An=
nahme der in der Note vom 23. Juli enthaltenen
Be=
dingungen notifiziert ſei, mit dem
Perſo=
nal der Geſandtſchaft Serbien zu
ver=
laſſen.
* Peſt, 24. Juli. Bei Beginn der Sitzung des
Ab=
geordnetenhauſes ſagte der
Miniſterpräſi=
dent: Der Schritt Oeſterreich=Ungarns
be=
darf keiner Rechtfertigung. Es müßte vielmehr
erklärt werden, warum der Schritt erſt jetzt erfolgte. Wir
wollten abwarten, bis die Unterſuchung in Serajewo über
gewiſſe Umſtände vollſtändige Klarheit geſchafft hatte. Auch
wollten wir den Anſchein vermeiden, als ob Leidenſchaft
oder berechtigte Entrüſtung uns geleitet hat; der Schritt
iſt vielmehr nach reiflicher Ueberlegung
unter=
nommen worden. Der Schritt iſt keineswegs aggreſſiv,
noch bedeutet er eine Provokation, da wir in der Note
nichts anderes fordern, als was Serbien aus natürlicher
nachbarlicher Pflicht gewähren muß. Niemand kann uns
vorwerfen, daß wir den Krieg ſuchen. Wir ſind vielmehr
is zur äußerſten Grenze der Geduld gegangen. (Lebhafte
Zuſtimmung.) In der Ueberzeugung, daß der Schritt durch
die Lebensintereſſen der Monarchie und der ungariſchen
Nation gefordert wurde, werden wir die geſamten
Konſe=
quenzen tragen. (Allgemeiner ſtürmiſcher Beifall.) Die
Mit=
glieder der Regierungspartei erhoben ſich von ihren Sitzen
und brachten dem Miniſterpräſidenten Ovationen dar.
Graf Andraſſy ergriff das Wort namens ſämtlicher
Fraktionen der Oppoſition. Er erklärte, daß die
Bezie=
hungen zu Serbien unhaltbar geworden
ſeien. In dem Maße, als Serbien Erfolge und ſeine
territoriale Vergrößerung errungen habe, ſei ſein Haß
gegen die Monarchie gewachſen. Andraſſy behielt ſich die
Kritik der auswärtigen Politik vor, erklärte jedoch, daß in
dieſem Augenblicke die Oppoſition trotz ihres
prinzi=
piellen Gegenſatzes zur Regierung ihre patriotiſche
Pflicht voll und ganz erfülle. Er hoffe, daß
das Beiſpiel für jeden Ungarn maßgebend ſei. Schließlich
erſuchte Andraſſy das Haus, ſich zu vertagen. Nach
einer Pauſe, die der Präſident anordnete, erklärte dieſer,
daß, falls die auf der Tagesordnung ſtehende
Geſetzesvor=
lage heute erledigt würde, würde er keine neuen
Gegen=
ſtände auf die Tagesordnung ſtellen.
* Belgrad, 24. Juli. Das Regierungsorgan
Samouprava veröffentlicht folgendes
Commu=
niqué: Der hieſige öſterreichiſch=ungariſche Geſandte
v. Giesl überreichte geſtern abend um 6 Uhr dem
Ver=
treter des Miniſters des Aeußern, Patſchu, eine Note
ſei=
ner Regierung anläßlich der Ereigniſſ am Vidovdan.
Durch die Note, welche ſehr ſchwere Bedingungen
enthält, wird eine ganz kurze Friſt für die Antwort
be=
laſſen. Die Lage kann als ſehr ernſt und kritiſch
beurteilt werden.
* Belgrad, 24. Juli. Wie das Serbiſche
Preſſe=
bureau meldet, iſt Miniſterpräſident Paſitſch heute früh
nach Belgrad zurückgekehrt.
* Belgrad, 24. Juli. Unter dem Vorſitz des
Mi=
niſterpräſidenten Paſitſch fand heute vormittag ein
dringlicher Miniſterrat ſtatt, in dem über die
durch die vom öſterreichiſchen Geſandten überreichte Note
geſchaffene Situation beraten wurde.
* Belgrad, 24. Juli. Der Text der Ankündigung
über die Stellvertretung Paſitſchs hat
folgen=
den Wortlaut: Da der Miniſterpräſident Paſitſch ſich auf
einer Reiſe im Innern befindet und unverzüglich
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Juli 1914.
Nummer 202.
ins Ausland abzureiſen genötigt iſt, wird
Finanzminiſter Patſchu den Vorſitz im Miniſterium des
Auswartigen übernehmen.
* Petersburg, 24. Juli. Heute nachmittag fand
eine außerordentliche Sitzung des Miniſterrats
ſtatt, in der über die auswärtige Lage beraten wird.
* Peſt, 24. Juli. Der Peſter Lloyd ſchreibt: Ein
Ausweichen iſt ausgeſchloſſen. Wenn die Friſt
verrinnt, müſſen wir ein klares Ja hören; jede andere
Antwort würde als ein klares Nein aufgefaßt werden und
die entſprechenden Folgen nach ſich ziehen. Selbſt
die Möglichkeit weitgehender ſchwieriger Komplikationen
kann unſere Monarchie nicht dazu beſtimmen, von der
Ver=
haltungslinie, die ſie ſich nun einmal vorgezeichnet hat,
auch nur um Haaresbreite abzuweichen: mag unſer Krieg
mit Serbien lokaliſiert bleiben oder nicht, mag dieſer
Konflikt noch weitergehende Verwickelungen nach ſich
ziehen oder nicht, unfehlbar und unverzüglich wird die
Monarchie das Schwert ziehen.
* Berlin, 24. Juli. Von den Abendblättern ſagt
der Lokalanzeiger: Der Totaleindruck der
öſter=
reichiſch=ungariſchen Note läßt ſich in die Worte
zuſam=
menfaſſen: ſcharf, aber gerecht. Es wird vielleicht
Leute geben, welche die Forderungen der Wiener Note
als zu ſcharf anſehen; denen können nur die Tatſachen
entgegengehalten werden, die dieſen Schritt der
Donau=
monarchie aufgezwungen haben. Wenn anders nicht der
Glaube an den Fortbeſtand des monarchiſchen Gedankens
in Europa in Frage geſtellt werden ſoll, muß auch dort ein
Gefühl von Gerechtigkeit und ſtaatlicher wie monarchiſcher
Solidarität beſtehen, von wo in Serbien auf Beiſtand
ge=
rechnet wird. Serbien wird die öſterreichiſchen
Forderun=
gen erfüllen oder es wird zugrunde gehen. — Im
Ber=
liner Tageblatt heißt es: Man wird die
For=
derungen, die von der öſterreichiſchen Regierung an die
Feſtſtellungen über die großſerbiſche Agitation geknüpft
werden. für durchaus begründet halten müſſen.
War man endlich entſchloſſen, in das ſerbiſche Weſpenneſt
zu greifen, ſo mußte es mit feſter Hand geſchehen. Wir
glauben, daß eine Ausdehnung der ſerbiſch=öſterreichiſchen
Differenzen. ein Ueberſpringen des Funkens auf die
übri=
gen europäiſchen Mächte ſehr wohl vermieden werden
kann. Die deutſche Regierung hat ſchon ſeit der akuten
Zuſpitzung des Konfliktes keinen Zweifel daran gelaſſen,
daß ſie durchaus hinter ihrem öſterreichiſchen Verbündeten
ſteht, daß ſie aber alles tun wird, was in ihren Kräften
ſteht, um den Konflikt zu lokaliſieren. — Die
Kreuz=
zeitung ſchreibt: Die Note entſpricht in jedem Punkte
den Rückſichten, die Oeſterreich=Ungarn nach dem Attentat
vom 28. Juni ſeinem Anſehen und ſeiner Würde als
Großmacht ſchuldig iſt. Seit dem Sturze der Obrenowitſch
und der erneuten Thronbeſteigung eines Karageorgewitſch
hat die ſerbiſche Politik einen dauernden latenten
Kriegszuſtand in den Beziehungen des
König=
reichs zur Donaumonarchie herbeigeführt durch
den Umſtand, daß Serbien bisher bei allen ſeinen
Provo=
kationen Oeſterreichs auf Unterſtützung Rußlands rechnen
zu können glaubt, macht es Oeſterreich gebieteriſch zur
Pflicht, dem unruhigen Nachbar im Süden endlich einmal
mit vollem Ernſt entgegen zu treten und ihn vor die
Frage von Krieg oder Frieden zu ſtellen. — Die
Deut=
ſche Tageszeitung führt aus: Wir können ernſtlich
nicht annehmen, daß irgendein Staat aus irgendwelchen
Gründen Serbien den Nacken ſteifen oder der
öſterreichi=
ſchen Regierung Schwierigkeiten machen werde. Wir
glauben das am wenigſten von Rußland, trotz alles deſſen,
was in Rußland während der letzten Wochen laut
gewor=
den iſt. Das Deutſche Reich kann nur den Wunſch hegen,
daß Oeſterreich die bekundete Entſchiedenheit weiter
be=
zeigen möge und daß es mit allem Ernſt und Nachdruck
ſeine Forderungen aufrecht erhalte. Es hegt den
wei=
teren Wunſch, daß der Konflikt, wenn er unvermeidlich iſt,
ſich auf die beiden beteiligten Staaten beſchränke. Wenn
die Beſchränkung des Konfliktes wider Erwarten nicht
möglich ſein ſollte, würde das Deutſche Reich ſeine
Bünd-
nispflicht ohne Winkelzüge und mit aller Kraft
erfüllen. — Die Germania meint: Im ganzen
zivili=
ſierten Europa würden ſowohl die öſterreichiſch=ungariſche
Note wie die heutigen Darlegungen des Wiener
Fremden=
blattes wie die Befreiung von einem ſchweren Alp
wir=
ken. Mit kaum mehr zu bemeiſternder Ungeduld habe
man das entſcheidende Wort: „Bis hierher und nicht
wei=
ter!” erwartet. Jetzt ſei es geſprochen, und überall atme
man erleichtert auf, nicht nur in der Donaumonarchie.
* Köln, 24. Juli. Die Kölniſche Zeitung
ſchreibt: Die öſterreichiſche Note ſtellt eine Anklagerede
von einer Wucht und einem Ernſt dar, wie man
ſie zwiſchen einem Staat und einem Staat der neueſten
Geſchichte noch nicht gehört hat. Die Befriſtung
verſtärkt den Zug unbedingter Entſchloſſenheit. Mit
Er=
ſtaunen wird Europa aus den Einzelheiten der Note
ent=
nehmen, bis wohin die Fäden der Verſchwörung gereicht
haben, deren Ergebnis der Mord von Serajewo iſt. Man
ſieht in einen Abgrund politiſcher Entartung und Unkultur,
wenn man lieſt, wie das verbrecheriſche Treiben
wahn=
witziger Mörder unterſtützt und gefördert wird. Dies gibt
der Angelegenheit eine allgemein europäiſche Bedeutung.
Angeſichts des bedeutſamen Inhalts der Note wird es
wohl niemand in Europa zweifelhaft ſein, daß es das
Intereſſe des Friedens erfordert, daß durch die Sprache
der europäiſchen Preſſe in Belgrad der Eindruck vertieft
werde, daß Serbien ſolchen gerechten Forderungen
nach=
geben müſſe, um einen Konflikt zu vermeiden.
Aus den Tatſachen der Note ergibt ſich, daß politiſche
Ver=
nunft und die elementarſte Gerechtigkeit es gebieten, in die
Auseinanderſetzung nicht einzugreifen und einen möglichen
Zuſammenſtoß örtlich begrenzt zu halten. Für alle
euro=
päiſchen Zuſchauer bei der Auseinanderſetzung erfordert
es die Rückſicht auf den europäiſchen Frieden, demjenigen,
der in dem Streit ſo ſchwer unrecht hatte, nicht den Rücken
zu ſtärken, ſondern ihn zum Entgegenkommen zu mahnen,
damit der Streit Sache der öſterreichiſch=ſerbiſchen
Bezie=
hungen bleibe. Vom europäiſchen Standpunkt iſt es
wün=
ſchenswert, daß, nachdem Serbien Genugtuung gegeben
hat, die Beziehungen ſich doch wieder normal und
erſprieß=
lich geſtalten.
* Rom, 24. Juli. Die Blätter ſprechen die
Erwar=
tung aus, daß Serbien maßvoll und gerecht die
Hal=
tung der Monarchie beherzigen und dem ernſten
Zwiſchen=
fall eine verſöhnliche und friedliche Wendung geben werde.
Der Popolo Romano ſchreibt, die Kulturwelt ſtehe auf
der Seite Oeſterreich=Ungarns. Die Forderungen der
Wie=
ner Kanzlei ſeien ſo billig und ſelbſtverſtändlich, daß
Ser=
bien ſich ihnen unmöglich entziehen könne.
* Paris, 24. Juli. Das Blatt Patrie veröffentlicht
ein angebliches Interview mit dem
ſerbi=
ſchen Geſandten in Paris Wesniiſch, in
wel=
chem die Anſicht ausgedrückt wird, daß die
öſter=
reichiſch=ungariſchen Forderungen völlig
unannehmbar ſeien. Der Geſandte erklärt, daß er
der Veröffentlichung vollkommen fernſtehe und fügt hinzu,
er habe mit keinem Journaliſten eine Beſprechung gehabt.
* London, 24. Juli. Die hieſige Preſſe ſteht der
zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und Serbien
herr=
ſchenden Spannung mit ziemlicher Ruhe gegenüber, wenn
ſie auch nicht zum Optimismus neigt.
* London, 24. Juli. Die Pallmall=Gazette ſchreibt:
Die öſterreichiſch=ungariſche Note an Serbien zeichnet ſich
durch die Verbindung von Feſtigkeit mit Zurückhaltung
aus. Es iſt unleugbar, daß Belgrad die
Pflanz=
ſchule der Verſchwörung gegen die Ruhe des
Nachbarſtaates iſt. Es iſt die Pflicht der ſerbiſchen
Regie=
rung, ſich nicht nur ſelbſt von ſolchen Machenſchaften
fern=
zuhalten, ſondern ihnen auch den Schutz ihrer
Juris=
diktion zu verweigern. Oeſterreich iſt berechtigt
die ſtrikte Erfüllung dieſer Verpflichtungen zu
fordern, und wir erwarten, daß die Antwort auf ihre
Auf=
forderung auf Seiten der Regierenden Serbiens die
ehr=
liche Bereitſchaft zeigen wird, das Land von dieſer
An=
klage zu reinigen.
* London, 24. Juli. Weſtminſter Gazette
ſchreibt über die Wiener Note: Wir wiſſen nicht,
welches Maß von Wahrheit in den Anſchuldigungen
ent=
halten iſt, aber ſie ſind beſtimmt. Wenn ſie erhärtet
wer=
den, handelt es ſich nicht allein um die Frage des
Aſylrechts. Die Beſchuldigung iſt, daß ſerbiſche
Be=
amte direkt darin verwickelt ſind. Wir können nicht
glau=
ben, daß Serbien ſo ſchlecht beraten iſt die
Anklagen nicht mit großer Achtung= und
Ernſt zu behandeln. Wir ſagen keineswegs, daß die
Anſchuldigungen zugegeben werden müſſen; das hängt
von dem Beweismaterial ab, über das ein Urteil
abzu=
geben wir nicht in der Lage ſind. Wir ſagen nur, daß die
ſerbiſche Antwort notwendig eine ernſthafte Erwiderung
auf eine Reihe ſchwerer Anſchuldigungen ſein muß. Man
ſprach viel von Rußlands Haltung in dieſer
Frage, aber wenn die in der Note enthaltenen
Anſchul=
digungen ſubſtantiiert werden können, glauben wir nicht,
daß die ruſſiſche Regierung einen ſehr erheblichen
Ein=
ſpruch erheben dürfte, daß Serbien genötigt ſein wird,
Oeſterreich=Ungarn eine Genugtuung zu geben.
Vom Balkan.
* Belgrad, 24. Juli. Der neuernannte
türkiſche Geſandte Dſchevad Bey iſt
hier eingetroffen Er wird dem Kronprinz=
Regen=
ten in den nächſten Tagen ſein
Beglaubi=
gungsſchreiben überreichen und dadurch die
normalen diplomatiſchen Beziehungen zwiſchen der Türkei
und Serbien wieder herſtellen. — Der Direktor der
Orient=
bahn=Geſellſchaft Maller hat ſich nach Wien begeben.
* Athen, 24. Inli. Der Zuſammenkunft des
Mi=
niſterpräſidenten Venizelos mit dem Großweſir
wird nicht mit großem Optimismus entgegengeſehen,
ob=
wohl auf beiden Seiten der Wunſch beſteht, zu einem
Einvernehmen zwiſchen beiden Staaten zu gelangen.
— Die Heſtia meint, wenn die maßgebenden Kreiſe in
Konſtantinopel bezüglich der Inſelfrage bei der
intranſi=
genten Haltung blieben, wäre die Brüſſeler Konferenz
zwecklos.
Albanien.
* Durazzo, 23. Juli. Die Aufſtändiſchen
haben geſtern den Geſandten der Mächte in einem Brief
mitgeteilt, daß ſie, um einen Bürgerkrieg zu vermeiden,
die Entfernung des Fürſten vom albaniſchen
Thron fordern. Andernfalls drohen ſie, Durrazzo
zu zerſtören. Sollten die Schiffe auf ſie ſchießen,
wür=
den ſie gezwungen ſein, keinen Einwohner der Stadt zu
ſchonen. Die Aufſtändiſchen fordern Antwort in kürzeſter
Friſt. Dieſer Brief trägt, im Gegenſatz zu den andern, die
Unterſchrift der Notabeln der Aufſtändiſchen. Eine neue
Bekanntmachung ruft die ganze Bevölkerung auf, auch
heute an den Verſchanzungen zu arbeiten.
In dem Schreiben wird auch geſagt, Fürſt Wilhelm
von Albanien ſei nicht normal und könne auch nach dem
Koran unmöglich Fürſt des Landes bleiben. — Hier trafen
der deutſche Geſchäftsträger in Montenegro, Graf Zeck,
ſo=
vie der öſterreichiſche und italieniſche Militärattaché in
Cetinje ein.
* Durazzo, 24. Juli. Fürſt Wilhelm wird
ſich nach Valona begeben, um ſich über die
dor=
tige Lage zu unterrichten. Die epirotiſche
Re=
gierung ſetzte die mohammedaniſche Bevölkerung der Orte
Delvino und Argyrokaſtro von der Möglichkeit in
Kennt=
nis, daß beide Orte durch epirotiſche Banden zerſtört
wer=
den. Die internationale Kontrollkommiſſion proteſtierte
telegraphiſch bei Zographes wegen der durch die
Epi=
roten verübten Greueltaten. Zographes
ant=
wortete telegraphiſch, indem er die agreſſiven Abſichten der
Epiroten auf Valona, ſowie die Behauptung, daß
griechi=
ſche Truppen auf Seiten der Epiroten mitkämpften, in
Ab=
rede ſtellte. Gleichzeitig beſchuldigte er die albaniſchen
Truppen, Grauſamkeiten begangen zu haben. Die
Kontroll=
kommiſſion antwortete in einem ſcharf gehaltenen
Tele=
gramm, in welchem ſie die Verdächtigung gegen die
alba=
niſchen Truppen widerlegte.
* Durazzo, 24. Juli. Der öſterreichiſch=ungariſche
Kreuzer „St. Georg” und der engliſche Kreuzer
De=
fence” haben ihre Ankerplätze näher an die Küſte
verlegt.
* Wien, 24. Juli. Geſtern abend herrſchte in
Du=
razzo allgemein die Empfindung vor, daß dir Kriſis
ihrem Höhepunktentgegen geht. Auf das letzte
Schreiben der Aufſtändiſchen, das eine Beleidigung des
Fürſten enthält, ſowie die Drohung, Durazzo in eine
Schlachtſtätte umzuwandeln, falls ihren Wünſchen nach
Entfernung des Fürſten und Uebergabe der Stadt nicht
entſprochen werde, beſchloſſen die Vertreter der Großmächte,
die Note garnicht zu beantworten. Damit ſind
die Verhandlungen mit den Aufſtändiſchen als
endgül=
tig abgebrochen zu betrachten.
* Rom, 24. Juli. Die Agenzia Stefani meldet aus
Durazzo, daß die Geſandten der Mächte beſchloſſen
ha=
ben, den Inſurgenten im jetzigen Augenblick
keine Antwort zu geben.
* Rom, 24. Juli. Das erſte italieniſche
Ge=
ſchwader, beſtehend aus den Dreadnoughts Dante‟
„Caeſar” und Leonardo da Vinci” iſt mit Torpedobooten
mit dem Ziel Durazzo in See gegangen.
Mexiko.
* Waſhington, 23. Juli. Staatsſekretär Bryan
vertritt auf Grund einer Meldung des amerikaniſchen
Konſuls in El Paſo die Anſicht, daß alle Gerüchte von
einem Bruche zwiſchen den Generalen Villa und
Car=
ranza unbegründet ſind.
* Mexiko, 24. Juli. Der neue Präſident
Car=
bajal erklärte, der Waffenſtillſtand ſei zwar noch
nicht unterzeichnet, doch würden Maßnahmen für die
end=
gültige friedliche Löſung getroffen. Die in der Hauptſtadt
ſtehende Truppenmacht beläuft ſich auf 20000 Mann und
60 Geſchütze. Wie verlautet, hat der Poſtminiſter unter
Huerta 5000 Sack europäiſcher und amerikaniſcher
Brief=
ſchaften verbrannt, bevor er die Aushändigung der
Brief=
ſchaften geſtattete.
Literariſches.
— „Niehrenheims Wegweiſer für die
Bayreuther Feſtſpiele 1914” iſt zur rechten Zeit
erſchienen. Seit Wochen täglich eingelaufene Anfragen
nach dem Zeitpunkt der Ausgabe des „Wegweiſers” laſſen
die Vermutung zu, wie willkommen er ſein dürfte. Der
Inhalt des Wegweiſers iſt folgender: 1. Allgemeiner Teil.
170 Illuſtrationen. — Stadtplan. — Sitzplatzeinteilung.
Aufführungstage. — Verzeichnis aller Mitwirkenden. —
Eiſenbahnverbindungen. — Rundgang. — Ausflüge. —
Fichtelgebirge und Fränk. Schweiz. — Kurze Einführung
in die zur Aufführung gelangenden Muſikdramen von
Dr. H. Schmidt. 2. Literariſcher Teil. Originalbeiträge
von Hermann Bahr, Anna Bahr=Mildenburg. — Dr. S.
Benedict. — Houſton Stewart Chamberlain. — C. Fr.
Glaſenapp. — Prof. Wolfg. Gotther. — Gerhart
Haupt=
nann. — Prof. A. Prüfer. — Prof. Rich. Sternfeld. —
Freiherr Hans von Wolzogen. Preis 3 Mark, mit freier
Zuſendung 3,30 Mark. Verlag von Georg Niehrenheim
in Bayreuth.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 24. Juli. Der Reichsanzeiger veröffentlicht
den Entwurf eines internationalen
Pflanzen=
ſchutzabkommens.
* Paris, 24. Juli. Der deutſche Botſchafter Freiherr
von Schön hatte heute mit dem interimiſtiſchen
Mi=
niſter des Aeußern Bienvenu=Martin eine
längere Unterredung.
* Balholmen, 23. Juli. Heute iſt wegen des
andau=
ernden Regens der übliche Morgenausflug fortgefallen.
Am Vormittag nahm der Kaiſer den Vortrag des
Ver=
treters des Auswärtigen Amtes entgegen und mittags
hielt General Freiherr v. Freytag einen
kriegsgeſchicht=
lichen Vortrag. Als gegen 4½ Uhr ſich das Wetter
auf=
klärte, begab ſich der Kaiſer mit einigen Herren des
Ge=
folges zu einem ausgedehnteren Spaziergang an Land.
* Petersburg, 24. Juli. (Petersburger
Tele=
graphen=Agentur.) Der Beſuch, den der
Präſi=
dent der franzöſiſchen Republik ſoeben dem
Kaiſer von Rußland gemacht hat, hat den beiden
befreun=
deten und verbündeten Regierungen Gelegenheit gegeben,
die vollkommene Gemeinſamkeit ihrer
An=
ſichten über die verſchiedenen Probleme feſtzuſtellen,
vor welche die Sorge um den allgemeinen Frieden und
für das europäiſche Gleichgewicht die Mächte, namentlich
im Orient, ſtellt
* Athen, 24. Juli. Der Deputierte Alexander Roma,
ehemaliger Miniſterpräſident und Führer der
griechiſchen Garibaldianer, iſt geſtorben.
* Waſhington, 24. Juli. Kriegsſekretär Garriſon
kündigte an, daß der Panamakanal für die Schiffe,
die nicht über 30 Fuß Tiefgang haben, am 15. Auguſt
er=
öffnet wird. Die amtliche Eröffnung des Kanals erfolge
im März 1915.
Briefkaſten.
Aktiengeſellſchaft. 1. Ein Minderjähriger, der das
7. Lebensjahr vollendet hat, kann ein Geſchäft ſelbſtändig
betreiben, wenn ſowohl ſein geſetzlicher Vertreter (Vater
oder Vormund) ihn hierzu ermächtigt, als auch das
Vor=
mundſchaftsgericht ihm die Genehmigung hierzu erteilt
hat. 2. Hat ein Minderjähriger das 18. Lebensjahr
voll=
endet, ſo kann er für volljährig erklärt werden. 3. Die
Gründung einer Aktiengeſellſchaft erfordert einen
Geſell=
ſchaftsvertrag, der von mindeſtens fünf Perſonen, welche
Aktien übernehmen, in gerichtlicher oder notarieller
Ver=
handlung feſtgeſtellt werden muß. 4. Die
Zuſammen=
ſetzung des Vorſtandes iſt im Geſellſchaftsvertrag
feſtzu=
ſetzen.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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Mitteilungen aus der Geſchäftswelt.
Unzählige Beſucher der Nord= und Oſtſee werden in
dieſem Jahre den Weg zum Badeorte oder die Rückfahrt
über Altona=Hamburg nehmen, um der Gartenbau=
Aus=
ſtellung in Altona an der bekannten Elb=Chauſſee einen
Beſuch abzuſtatten. Unmittelbar neben dem Roſengarten
erhebt ſich, halb im Grün verſteckt, ein Pavillon der
be=
kannten Parfümerie Dralle, Altona=
Ham=
burg. Ein Blick in die eleganten und wundervoll
dekorierten Schauſchränke zeigt dem Beſucher eine Fülle
von köſtlichen Blumendufterzeugniſſen in mannigfacher
Ausſtattung. In erſter Linie iſt die weltbekannte
„Illuſion im Leuchtturm” zu nennen. Daneben ſei auch
noch das nützliche „Birken=Haarwaſſer” erwähnt, das
ſowohl aus den bekannten Dralleſchen Annoncen, als
auch aus eigenem Gebrauch bekannt iſt.
Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Juli 1914.
Seite 7.
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Mühlstr. 50 und Grafenstr. 4
Familiennachrichten.
Anläßlich unserer Silbernen Hochzeit
sagen wir allen Denen, die uns an unserem
Fest-
tage mit Geschenken, Blumen und Gratulationen
bedacht haben, auf diesem Wege unseren
verbind-
lichsten Dank.
(*2092
Peter Zissel und Frau.
Statt beſonderer Anzeige.
Heute nachmittag entſchlief infolge eines
Schlaganfalls mein lieber, guter Mann, unſer
treuer Vater, Bruder, Schwager, Vetter und
Onkei
(16851.
Finanzrat Karl Kraus
Inhaber des Ritterkreuzes I. Klaſſe des
Ordens Philipps des Großmütigen
kurz vor vollendetem 73. Lebensjahre.
Darmſtadt (Hoffmannſtr. 18), Sydenham=
London, Dahme (Mark), Poſen, 23. Juli 1914.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Emma Kraus, geb. Brugmann,
Marie Kraus,
Luiſe Kraus,
Emma Kraus,
Auguſt Kraus, Oberlehrer,
Wilhelm Kraus,
Regierungs=
baumeiſter.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 26. Juli,
nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des
alten Friedhofs aus, ſtatt.
Von Beileidsbeſuchen bitten wir abzuſehen.
Todes=Anzeige.
(Statt beſonderer Anzeige.)
Wir machen hierdurch die traurige
Mit=
teilung, daß unſer lieber Bruder, Schwager,
Onkel und Großonkel
(16554
Herr
Michael Hartmann
Lehrer an der Knabenmittelschule dahier
heute nach ſchwerem Leiden ſanft entſchlafen iſt.
Darmſtadt, den 24. Juli 1914.
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:
Ph. Hartmann, Lehrer i. P.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 26. d. M.,
nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des ſtädt.
Friedhofs aus, ſtatt.
Todes=Anzeige.
Allen Verwandten, Freunden u. Bekannten
die traurige Mitteilung, daß geſtern nacht um
½12 Uhr mein innigſtgeliebter Gatte, unſer
treubeſorgter Vater, Schwiegervater,
Groß=
vater und Onkel
(*2106
Herl Ich. Ludwis Ferster
Oktroiaufseher i. P.
im 64. Lebensjahre ſanft nach kurzem, aber
ſchwerem Leiden im Herrn entſchlafen iſt.
Im Namen der trauernden Familie:
Margarethe Förſter nebſt Kindern.
Darmſtadt-Mannheim, den 24. Juli 1914.
Die Beerdigung findet am Sonntag, 26. Juli,
nachmittags ½3 Uhr, vom Städtiſchen
Kranken=
haus aus, auf dem Beſſunger Friedhofe ſtatt.
Gewerbemuſeum (Neckarſtraße 3). Täglich geöffnet
von 11—1 Uhr; bei Sonderausſtellungen auch werktags
nachmittags von 3—5 Uhr.
Todes=Anzeige.
Verwandten und Bekannten die traurige
Nachricht, daß unſer innigſtgeliebter Sohn,
Bruder, Enkel und Schwager
(16850
Ludwig Ernst Koch
im 15. Lebensjahre geſtern abend ½10 Uhr
nach kurzem, ſchwerem Leiden ſanft
ver=
ſchieden iſt.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Georg Koch, Langgaſſe 2.
Darmſtadt, den 24. Juli 1914.
Die Beerdigung findet am Sonntag,
nachmit=
tags 3¼ Uhr, vom Portale des Beſſunger
Friedhofes aus, ſtatt.
Dampfernachrichten.
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
„Rotterdam” 9. Juli vorm. in Rotterdam eingetroffen.
„Nieuw. Amſterdam” 22. Juli 8 Uhr vorm. Lizard
paſſiert. „Noordam” 21. Juli vorm. von Neu=York
ab=
gegangen. „Ryndam” 20. Juli nachm. in Neu=York
ein=
getr. „Potsdam” 17. Juli nachm. in Rotterdam eingetr.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die Depreſſion im Norden hat ſich nur wenig
ver=
lagert. Im Weſten ſteigt der hohe Druck, doch werden
wir auf der Rückſeite des nordöſtlichen Tiefs mit
wechſelnder Bewölkung und zeitweiſen Regenſchauern zu
rechnen haben.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 25. Juli:
Wechſelnde Bewölkung, Regenſchauer, keine weſentliche
Temperaturänderung, lebhafte Winde aus weſtlichen
Richtungen.
Saneratawder,
Samstag, 25. Juli.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Heſſiſcher Hof
um 8 Uhr.
Druck und Veriagt z. g. Wilichſche Haſtuchtunckert.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil: i. V. Kurt Mitſching; für den
Anzeigen=
teil, Anzeigenbeilagen und Mitteilungen aus dem
Ge=
ſchäftsleben: Paul Lange, ſämtlich in Darmſtadt. — Für
den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an
die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche
wer=
den nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden
nicht zurückgeſandt.
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Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Juli 1914.
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Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Jnli 1914.
Seite 9.
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anher einzureichen. (16752fs
Darmſtadt, den 18. Juli 1914.
Großh. Kreisamt Darmſtadt.
Gegen Gehalt und hohe
Provi=
ſion wird ein gewandter
Verkäufer
(derſ. braucht kaufmänniſche
Kennt=
niſſe nicht zu beſitzen), dem gegen
Sicherheit das Inkaſſo
mitüber=
tragen werden kann, für hieſigen
Platz und Umgegend von
Darm=
ſtadt, möglichſt ſofort zu engagieren
geſucht. Offerten ſind mit näheren
Angaben über Alter u. ſ. w. unter
K 9 an die Expedition ds. Bl.
(16700dfs
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Tücht. Kaufmann
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Buch=
führung praktiſch und ſelbſtändig
geführt haben, wollen ihre Offert.
mit Gehaltsanſprüchen unt. K 19
an die Exped. einreichen. (16722fs
Glas=
Porzellan=
Steinzeng=
branche. In einer in
Würt=
temberg gelegenen, ca. 45000
Einwohner zählenden
Garni=
ſons=, Handels= u.
Induſtrie=
ſtadt mit kaufkräftigem
Pub=
likum u. Hinterland verſchied.
Arbeiterwohnorte) könnte ein
tücht. Kaufmann in obigen
Artikeln durch Gründung eines
Ladengeſchäftes inmitten der
Stadt ſich din ſehr gutes
Ein=
kommen verſchaffen, da nur
ein derartiges bedeutenderes
Ladengeſchäft am Platze.
Ge=
legenheit zum Ankauf eines
Geſchäftshauſes iſt bei der auf
dem Grundſtücksmarkt
gegen=
wärtig herrſchenden
Stag=
nation ſehr günſtig. Man
beliebe ſeine Adreſſe unter
Chiff. T 1156 bei
Haasen-
stein & Vogler A.-G.,
Stuttgart, niederzulegen.
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Junger, ſtrebſamer Mann
fin=
det feine Lebensexiſtenz d.
Ueber=
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jedermann, lässt sich auch an vorhandene Geschäftszweige leicht
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gliedern. Keine maschinelle Einrichtung notwendig. Ganz bedeutende
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[ ← ][ ][ → ]Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Inli 1914.
Nummer 202.
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[ ← ][ ][ → ]Nr. 57.
Samstag, 25. Juli.
1914.
Bekanntmachung.
Da die Maul= und Klauenſeuche in der Provinz Starkenburg ſich immer
mehr ausbreitet, verbieten wir hiermit auf Grund des Reichsviehſeuchengeſetzes
und des § 168 der Bundesratsvorſchriften zu dieſem bis auf weiteres im
Kreiſe Darmſtadt den Handel mit Klauenvieh, der ohne vorgängige Beſtellung
entweder außerhalb des Gemeindebezirks der gewerblichen Niederlaſſung des
Händlers oder ohne Begründung einer ſolchen ſtattfindet. (Handel im
Um=
herziehen).
Als Handel im Sinne dieſer Anordnung gilt auch das Aufſuchen von
Beſtellungen durch Händler ohne Mitführen von Tieren und das Aufkaufen
von Tieren durch Händler.
Uebertretungen dieſes Verbots werden nach §§ 74 ff des
Reichsviehſeuchenge=
ſetzes beſtraft.
Darmſtadt, den 24. Juli 1914.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
An die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden und die
Gendamerieſtationen des Kreiſes.
Wir beauftragen hiermit die Ortspolizeibehörden, die vorſtehende
Bekannt=
machung ortsüblich zu veröffentlichen und die Viehhändler beſonders darauf
hinzuweiſen. Der Befolg der Anordnung iſt ſtreng zu überwachen. Verfehlungen
ſind unverzüglich anzuzeigen.
Darmſtadt, den 24. Juli 1914.
(16803
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Bekanntmachung.
Am 2., 3., 6., 7., 9., 10., 13., 14., 16., 17., 20., 21., 23., 24., 27., 28., 30. und 31. Juli
1914 von 6 Uhr vormittags bis zum Einbruch der Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer
Munition von Truppenteilen des XVIII. Armeekorps auf dem Schießplatz bei Meſſel
abgehalten.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Rich=
tung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
im Weſten: Dammweg=Brunnersweg ausſchließlich.
im Süden: Forſthaus Steinacker=Steinhügel ausſchließlich,
im Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milcheswieſe-
Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegeſchranken und Warnungstafeln
abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. (
Polizeiverord=
nung Kreisamt Darmſtadt, 25. September 1909.)
Darmſtadt, den 23. Juni 1914.
(15013a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Bekanntmachung.
Wir bringen zur allgemeinen Kenntnis, daß Montag, den 27. Juli 1914, von
8 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags, an demſelben Tage von 9 Uhr abends
bis 11 Uhr abends (Nachtſchießen), ſowie am Dienstag, den 28. Jult 1914, von
8 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags Schießen mit ſcharfer Muntion auf dem
Truppenübungsplatz Darmſtadt ſtattfindet. Die Abſperrung erſtreckt ſich über das
ganze Abſperrgelände.
Darmſtadt, den 24. Juli 1914.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
(16435a
Bekanntmachung.
Betreffeno: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum
einzährig=
freiwilligen Militärdienſt im Herbſt 1914.
Die jungen Leute, welche beabſichtigen, ſich der im Herbſt 1914
ſtattfinden=
den Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre Geſuche um
Zu=
laſſung bei Meidung des Ausſchluſſes von dieſer Prüfung
ſpäteſtens bis zum 1. Auguſt 1914
bei der unterzeichneten Kommiſſion einzureichen.
Hinſichtlich der Anbringung der Geſuche wird das Folgende bemerkt:
1. Das Geſuch iſt bei der unterzeichneten Prüfungs=Kommiſſion nur dann
einzureichen, wenn der ſich Meldende im Großherzogtum Heſſen ſeinen
dauernden Aufenthaltsort hat.
Bei Einſendung durch die Poſt iſt die Sendung an die Kommiſſion
nicht an den Vorſitzenden zu richten.
2. Die Zulaſſung zur Prüfung kann in der Regel nicht vor vollendetem
17. Lebensjahr erfolgen.
3. Das Geſuch muß von dem Betreffenden ſelbſt geſchrieben ſein. Auch
erſcheint es zweckdienlich, wenn ſtets die nähere Adreſſe angegeben wird.
4. Dem Geſuche ſind folgende Papiere beizufügen:
a) Geburtszeugnis (Auszug aus dem Zivilſtands=Regiſter, nicht Taufſchein).
b) Die Einwilligung des geſetzlichen Vertreters nach folgendem Muſter,
Erklärung
des geſetzlichen Vertreters zu dem Dienſteintritt als Einjährig=
Freiwilliger.
Ich erteile meinem Sohne (Mündel)-
—geboren am
zu—
meine Einwilligung zu ſeinem
Dienſteintritt als Einjährig=Freiwilliger und erkläre gleichzeitig.
a) daß für die Dauer des einjährigen Dienſtes die Koſten des
Unter=
halts mit Einſchluß der Koſten der Ausrüſtung, Bekleidung und
Wohnung von dem Bewerber getragen werden ſollen;
b) daß ich mich dem Bewerber gegenüber zur Tragung der Koſten
des Unterhalts mit Einſchluß der Koſten der Ausrüſtung,
Be=
kleidung und Wohnung für die Dauer des einjährigen Dienſtes
verpflichte, und daß, ſoweit die Koſten von der Militärverwaltung
beſtritten werden, ich mich dieſer gegenüber für die Erſatzpflicht
des Bewerbers als Selbſtſchuldner verbürge.
19—
den-
Vorſtehende Unerſchriſt de=
und zugleich, daß der Bewerber d— Ausſteller-der obigen
Er=
en Vermögensverhältniſſen zur Beſtreitung der
klärung nach-
Koſten fähig iſt, wird hiermit obrigkeitlich beſcheinigt.
19.
den-
(. 80
Je nachdem von dem Bewerber ſelbſt oder ſeinem geſetzlichen Vertreter
die Koſten getragen werden, iſt in der Erklärung Satz a oder b und ſind
dementſprechend in der Beurkundung entweder die Worte „der Bewerber” oder
nder Ausſteler der obigen Erklärung” anzuwenden, das Nichtzutreffende
dagegen zu ſtreichen.
c) Ein Unbeſcholtenheitszeugnis, welches von der Polizei=Obrigkeit oder
der vorgeſetzten Dienſtbehörde auszuſtellen iſt.
d) Ein ſelbſtgeſchriebener Lebenslauf.
5. In dem Geſuche iſt ferner anzugeben:
a) Ob, wie oft und wo der ſich Meldende ſich der Prüfung vor einer Prüfungs=
Kommiſſion bereits unterzogen hat, und von denjenigen, welche ſich der
wiſſenſchaftlichen Prüfung unterziehen wollen, noch weiter:
b) In welchen zwei fremden Sprachen (wahlweiſe von Franzöſiſch, Engliſch,
* Lateiniſch und Griechiſch und an Stelle des Engliſchen Ruſſiſch) die Prüfung
erfolgen ſoll.
6. Wer auf Zulaſſung zur erleichterten Prüfung gemäß § 89, Ziff. 6a—o der
W.=O. Anſpruch macht, hat, ſtatt der Angabe unter 5b, ſeinem Geſuche ein
Zeugnis einer einſchlägigen Behörde beizufügen, aus dem hervorgeht, daß
eine der Vorausſetzungen des angeführten Paragraphen auf ihn zutreffen.
Die Einſendung von Zeichnungen oder ſonſtiger Arbeiten, mit denen dieſer
Nachweis geführt werden ſoll, an uns iſt zwecklos.
7. Iſt bereits früher ein Geſuch um Zulaſſung zur Prüfung eingereicht worden,
ſo bleibt dem erneuten Geſuche nur ein Unbeſcholtenheitszeugnis
bei=
zulegen.
8. Es iſt nur zweimalige Teilnahme an der Prüfung geſtattet, eine dritte
Zulaſſung kann ausnahmsweiſe von der Erſatzbehörde 3. Inſtanz genehmigt
werden.
Im weiteren weiſen wir darauf hin, daß Geſuche um Zulaſſung zu einer
ſpäteren, als der im Frühjahr des I. Militärpflichtjahres — d. i. des Jahres, in
welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird — ſtattfindenden Prüfung, der Genehmigung
der Erſatzbehörde 3. Inſtanz bedürfen und bei den Erſatz=Kommiſſionen des
Aufenthalts=
orts, nicht bei uns, einzureichen ſind, welche die Geſuche der Erſatzbehörde 3. Inſtanz
vorlegen werden.
Da die Erledigung derartiger Geſuche eine längere Zeit beanſprucht, ſo empfiehlt
ſich im Intereſſe der Nachſuchenden, mit Einreichung derſelben nicht bis zum äußerſten
Termin zu warten, ſondern dieſelben alsbald anhängig zu machen, andernfalls unter
Umſtänden eine Zulaſſung zur bevorſtehenden Prüfung nicht mehr möglich iſt.
Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden geſtellt werden, gibt die
Prüfungs=Ordnung (Anl. 2 zur Wehr=Ordnung vom 22. November 1888 — Reg.=Bl.
Nr. 68 von 1901) Aufſchluß.
Bezüglich des Prüfungstermins, ſowie des Lokals, in welchem die Prüfung
ſtattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung, oder es ergeht beſondere Ladung zur Prüfung.
Darmſtadt, den 27. Juni 1914.
Großherzogliche Prüfungskommiſſion für Einjährig=Freiwilige.
Der Vorſitzende:
von Starck, Regierungsrat.
Bekanntmachung.
Nachſtehende Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 27. Juni 1914 bringen
wir hiermit zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 21. Juli 1914.
(16805
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
J. V.: Piſtor.
Bekanntmachung.
Der Bundesrat hat beſchloſſen, auf Grund des § 518 Abſ. 1 der
Reichsverſiche=
rungsordnung mit Wirkung vom 1. Juli 1914 ab widerruflich anzuordnen, daß die
Krankenkaſſen an die in dem nachſtehenden Verzeichnis aufgeführten Erſatzkaſſen die
bei ihnen für deren Mitglieder nach § 517 Abſ. 2 der Reichsverſicherungsordnung
eingehenden Beitragsteile der Arbeitgeber zu vier Fünftel abzuführen haben.
Berlin, den 27. Juni 1914.
Der Reichskanzler.
Im Auftrage: Caſpar.
Verzeichnis
der Erſatzkaſſen, für die eine Anordnung nach § 518 Abſ. 1 der
Reichs=
verſicherungsordnung ergeht.
1. Krankenkaſſe für Kaufleute und Privatbeamte in Deutſchland in Barmen,
2. Kranken= und Begräbniskaſſe des Vereins der deutſchen Kaufleute in Berlin,
3. Kranken= und Sterbekaſſe für Schiffer „Neptun” in Breslau,
4. Krankenkaſſe des Verbandes kath. kaufm. Gehilfinnen in Köln,
5. Kranken= und Sterbekaſſe für Handlungsangeſtellte und Privatbeamte in Crefeld
und dem Handelskammerbezirke Crefeld in Crefeld,
6. Kaufm. Krankenkaſſe für Rheinland und Weſtfalen in Elberfeld
7. Kranken= und Begräbniskaſſe des Kaufmänniſchen Vereins in Frankfurt a. M.,
8. Kranken= und Begräbniskaſſe des Buchdrucker=Vereins der Königlichen Haupt= und
Reſidenzſtadt Hannover zu Hannover,
9. Kranken= und Begräbniskaſſe des Kaufmänniſchen Vereins in Magdeburg,
10. Krankenkaſſe des Deutſchen Privatbeamten=Vereins, Verſ.=Ver. a. G., in
Magde=
burg,
11. Krankenkaſſe für Kaufleute in Chemnitz,
12. Kranken= und Begräbniskaſſe des Verbandes deutſcher Handlungsgehilfen in
Leipzig,
13. Kranken= und Begräbniskaſſe des Verbandes deutſcher Bureaubeamten in Leipzig,
14. Krankenkaſſe Deutſcher Buchhandlungsgehilfen in Leipzig,
15. Unterſtützungskaſſe des Zieglervereins für Alverdiſſen in Alverdiſſen,
16. Zieglerkrankenkaſſe in Böſingfeld,
17. Ziegler=Unterſtützungskaſſe in Brake (Lippe),
18. Selbſtändige Ziegler=Vereins=Hilfskrankenkaſſe in Elbrinxen,
19. Unterſtützungskaſſe des Zieglervereins in Großenmarpe,
20. Ziegler=Kranken= und Unterſtützungskaſſe in Hauſtenbeck,
21. Ziegler=Hilfs=Krankenkaſſe in Heidenoldendorf=Hiddeſſen,
22. Unterſtützungskaſſe des Lippiſchen Ziegler=Vereins I in Lage,
23. Unterſtützungskaſſe des Lippiſchen Ziegler=Vereins II in Lage,
24. Unterſtützungskaſſe des Lippiſchen Ziegler=Vereins in Lieme (Lippe),
25. Unterſtützungskaſſe des Lippiſchen Ziegler=Vereins für Lüdenhauſen und
Um=
gegend in Lüdenhauſen,
26. Ziegler=Krankenkaſſe zu Oerlinghauſen (Lippe),
27. Unterſtützungskaſſe des Ziegler=Vereins in Schlangen (Lippe),
28. Ziegler=Kranken= und Unterſtützungskaſſe in Schötmar (Lippe),
29. Unterſtützungskaſſe des Ziegler=Vereins in Schwalenberg.
30. Unterſtützungskaſſe des Lippiſchen Ziegler=Vereins für Stemmen und Umgegend
in Stemmen (Lippe),
31. Handelskrankenkaſſe Verſ.=Ver. a. G., in Bremen,
32. Kranken= und Begräbniskaſſe des Vereins für Handlungskommis von 1858 (Kaufm.
Verein) in Hamburg,
33. Deutſchnationale Kranken= und Begräbniskaſſe in Hamburg,
34, Krankenkaſſe für deutſche Gärtner in Hamburg.
Bekanntmachung.
Betreffend: Rechtsmittel gegen die Gemeindeſteuerveranlagung für 1914.
Auf Grund der Art. 46 und 50 des Gemeindeumlagengeſetzes vom 8. Juli 1911
hat Großh. Miniſterium der Finanzen, Abteilung für Steuerweſen, die Friſt, innerhalb
deren Rechtsmittel gegen die Gemeindeſteuerveranlagung für 1914 bei der erſten
Inſtanz anhängig gemacht werden können für die unten verzeichneten Gemeinden
bis zu dem dort angegebenen Tag einſchließlich erſtreckt.
Ausgenommen von der Friſterſtreckung ſind diejenigen Rechtsmittel, die das für
die ſtaatliche Veranlagung bereits rechtskräftig feſtgeſtellte Einkommen zum
Gegen=
ſtand haben.
(16804
Dies wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht.
Darmſtadt, den 23. Juli 1914.
Großherzogliches Finanzamt Darmſtadt II.
von Diemar.
Letzter Tag
Letzter Tag
Gemeinde
Gemeinde
der Friſt
der Friſt
8. Auguſt 1914 1 Nieder=Beerbach
6. Auguſt 1914
Arheilgen.
Nieder=Ramſtadt .
10.
Eberſtadt
Ober=Ramſtadt.
Eich .
1.
Pfungſtadt .
Eſchollbrücken .
Roßdorf
12.
Griesheim . .
Traiſa:
7.
,
Hahn . .
Waſchenbach:
Malchen . . .
8.
31. Juli
Weiterſtadt .
3.
Meſſel .
28.
Nummer 87.
Amtsverkündigungsblatt Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt.
Samstag, den 25. Jult 1914.
Bekanntmachung.
Nach § 40 der Reichsverſicherungsordnung ſind als Beiſitzer des
Verſicherungs=
amts Verſicherungsvertreter beizuziehen. Ihre Zahl beträgt zuſammen mindeſtens 12.
Sie werden je zur Hälfte aus Arbeitgebern und Verſicherten entnommen. Die Wahl
erfolgt ſchriftlich nach den Grundſätzen der Verhältniswahl.
Berechtigt zur Teilnahme an der Wahl ſind die Vorſtandsmitglieder der Orts=,
Betriebs= und Innungskrankenkaſſen, die im Bezirk des Verſicherungsamts mindeſtens
50 Mitglieder haben. Ferner nehmen an der Wahl teil die Vorſtandsmitglieder der
knappſchaftlichen Krankenkaſſen und Erſatzkaſſen, ſoweit ſie im Verſicherungsamtsbezirk
mindeſtens 50 Mitglieder haben; die Erſatzkaſſen und die außerhalb des Bezirks des
Verſicherungsamts beſtehenden Kaſſen außerdem nur, wenn ſie ihre Beteiligung an
der Wahl dem unterzeichneten Wahlleiter rechtzeitig anmelden und die Zahl ihrer
Mitglieder in dieſem Bezirk nachweiſen.
Maßgebend iſt die Zahl der Mitglieder, deren Beſchäftigungsort (§§ 153—156
R. V. O.) ſich zur Zeit des letzten Zahltages (§ 393 R. V. O.) vor der Feſtſtellung im
Bezirk des Verſicherungsamts befindet. Bei Mitgliedern von Erſatzkaſſen, bei un=
ſtändig beſchäftgten und ſolchen Mitgliedern, die Kaſſen auf Grund der §3 176 und
313 R. V. O. angehören und einen Beſchäftigungsort nicht haben, tritt an Stelle des
Beſchäftigungsorts der Wohnort. Bei Hausgewerbetreibenden iſt der Ort ihrer
eigenen Betriebsſtätte, bei den im Wandergewerbe Beſchäftigten der Ort maßgebend,
bei deſſen Ortspolizeibehörde der Wandergewerbeſchein beantragt worden iſt.
Die Erſatzkaſſen und Kaſſen, die außerhalb des Bezirks des Verſiche
rungsamts für den Landkreis Darmſtadt ihren Sitz haben, werden hiermit
aufgefordert, längſtens bis 29. Juli 1914 ihre Beteiligung an der Wahl
an=
zumelden, und hierbei die Zahl ihrer nach den vorſtehenden Ausführungen
an=
rechnungsfähigen Mitglieder nachzuweiſen.
Jede Kaſſe erhält für jedes anrechnungsfähige Mitglied eine Stimme.
Auf die von Großh. Miniſterium des Innern erlaſſene Wahlordnung (Reg.=
(16660ds
Blatt Nr. 17 vom 26. Juni 1913) wird verwieſen.
Darmſtadt, den 21. Juli 1914.
Der Wahlleiter:
J. V.: Piſtor, Großh. Regierungsrat.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Waſſereimer. 1 Damenſchirm. 2 Zwicker mi
Futteral. 1 Doublé=Gliederarmband. 1 Handtaſche mit grünen
Kern=
erbſen. 1 Doublé=Armband mit Kamméſteinen. 1 blauer Kinder=
Sweater mit roten Streifen am Hals. 1 Herrenſchirm mit braunem
Griff (in einer Droſchke liegen geblieben). 1 kleiner roter Kinder=
Spazierſtock. 1 Tabakspfeife aus Holz. 1 Nickelzwicker. 1
zweiräd=
riger Handwagen. 1 goldener Kneifer mit Etui. 1 Damen=
Porte=
monnaie mit einigem Inhalt. 30 Pfennige in bar. 3 blau= und
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geſtreifte Tiſchdecken. 1 ſilberne Damenuhr. 1 Trauring, gez. S. B.
und Jahreszahl. 1 Zwanzigmarkſchein. 1 Sellſcheid aus Eiſen. —
Zugelaufen: 1 Dobermann. — Zugeflogen: 2 Kanarievögel. (16784
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
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licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 weiß=brauner Bernhardiner, 1 ſchwarzer Spitzhund.
1 blauer Dobermann, 1 gelber Boxer (zugelaufen). Die Hunde können
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
(16787
Werktag, vorm. 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 26. Juli,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=Apotheke,
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
geſchloſſen.
Zuſammenſtellung
der zur Zeit für die Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt gültigen
Beſtimmungen über die Beſchäftigungs= und
Verkaufszeiten an Sonn= und Feſttagen
im Handelsgewerbe.
Die Ausnahmebeſtimmungen unter II., III. und IV. finden nur
auf die ſog. Spezialgeſchäfte Anwendung, d. h. diejenigen Geſchäfte,
welche nur Waren des betreffenden Handelsgewerbszweiges verkaufen.
1. Allgemeine Beſtimmung auf Grund des Ortsſtatuts
vom 6. September 1907:
A. Im Handelsgewerbe dürfen Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter an
Sonn= und Feſttagen nicht beſchäftigt werden, ſofern nicht durch
die geſetzlichen Beſtimmungen oder auf Grund ſolcher von den
zuſtändigen Behörden Ausnahmen zugelaſſen ſind.
B. Soweit nach der vorſtehenden Vorſchrift Gehilfen, Lehrlinge und
Arbeiter nicht beſchäftigt werden dürfen, darf auch ein
Gewerbe=
betrieb in offenen Verkaufsſtellen nicht ſtattfinden.
II. Ausnahmen auf Grund des § 105e der
Reichs=
gewerbeordnung
(ſiehe Bekanntmachung Großh. Kreisamts Darmſtadt
vom 27. Dezember 1907 und 23. Oktober 1913).
A. Beſchäftigungs= und Verkaufszeit am erſten Oſter=, erſten
Pfingſt= und erſten Weihnachtsfeiertag:
1. Bäcker und Konditoren: Von 5-9 und von 11-12 Uhr vormittags.
2. Milchhändler und Molkereien: Von 5 Uhr vormittags bis
1 Uhr nachmittags und von 6—8 Uhr nachmittags.
3. Blumenhändler: Von 5—9 Uhr und von 11—12 Uhr vormittags.
4. Verkäufer von Roheis: Nur am erſten Oſtertag, wenn er nach
dem 31. März fällt, und am erſten Pfingſttage von 6—1 Uhr
vormittags.
5. Zeitungsſpediteure: Von 6—9½ Uhr vormittags (Zeitungs=
und Druckſchriftenverkauf auf dem Hauptbahnhof ohne
Zeit=
beſchränkung).
B. Beſchäftigungs= und Verkaufszeiten an den übrigen Sonn=
und Feſttagen:
1. Bäcker: Von 5 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags.
2. Konditoren: Von 5 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags.
3. Metzger und Fleiſchwarenhändler: Vom 1. April bis 30.
Sep=
tember von 6—11 Uhr vormittags und vom 1. Oktober bis
31. März von 7—12 Uhr vormittags.
4. Milchhändler und Molkereien: Von 5 Uhr vormittags bis
1 Uhr nachmittags und von 6—8 Uhr nachmittags.
5. Blumenhändler: Vom 1. April bis 30. September von 7—9 Uhr
vormittags und von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags;
vom 1. Oktober bis 31. März von 8—9 Uhr vormittags und
von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags.
6. Verkäufer von Roheis: Vom 1. April bis 31. Oktober von
6 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags; vom 1. November
bis 31. März von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags;
am zweiten Weihnachtsfeiertage jedoch von 7 Uhr vormittags
bis 12 Uhr mittags.
7. Zeitungsſpediteure: Von 6—9½ Uhr vormittags (Zeitungs=
und Druckſchriftenverkauf auf dem Hauptbahnhof ohne
Zeit=
beſchränkung).
III. Handelsgewerbe im Umherziehen
(ſiehe Bekanntmachung Großh. Kreisamts Darmſtadt
vom 3. September 1911):
An allen Sonn= und Feſttagen iſt die Ausübung des
Handels=
gewerbes auf öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen oder an anderen
öffentlichen Orten oder ohne vorgängige Beſtellung von Haus zu
Haus verboten. Ausgenommen von dem Verbot iſt in dem Gebiet
der Stadt Darmſtadt an allen Sonn= und Feſttagen:
1. Feilbieten von Speiſeeis von 11 Uhr vormittags bis 3 Uhr
nachmittags. Gehilfen dürfen an dem erſten Weihnachts=,
Oſter= und Pfingſtfeiertag nur von 11—12 Uhr vormittags,
an den übrigen Sonn= und Feſttagen dagegen von 11 Uhr
vormittags bis 3 Uhr nachmittags beſchäftigt werden;
2. Feilbieten von Mineralwaſſer von 5—9 Uhr vormittags
und von 11 Uhr vormittags bis 8 Uhr nachmittags. Gehilfen
dürfen nicht beſchäftigt werden;
3. Feilbieten von Blumen, Obſt, Backwaren und ſonſtigen
Lebensmitteln von 5—9 Uhr vormittags, von 11 Uhr
vor=
mittags bis 1 Uhr nachmittags und von 3—8 Uhr nachmittags.
Gehilfen dürfen nicht beſchäftigt werden.
W. Vermehrung der Beſchäftigungs= u. Verkaufsſtunden:
An den 6 ſogenannten Ausnahme=Sonntagen, d. h. an den
4 letzten Sonntagen vor Weihnachten ſowie an den beiden in die
Verkaufsmeſſe fallenden Sonntagen (alſo nicht an den beiden
Sonntagen, an welchen die Vergnügungsmeſſe beginnt) iſt zugelaſſen:
A. vom Großh. Polizeiamt Darmſtadt auf Grund des § 105b Abſ. 2
der Gewerbeordnung und des § 145 der heſſ.
Ausführungsverord=
nung zur Gewerbeordnung für nachſtehende Gewerbszweige
des ſtehenden Handelsgewerbes der Gewerbebetrieb in offenen
Verkaufsſtellen und die Beſchäftigung von Gehilfen, Lehrlingen
und Arbeitern:
1. Bäcker: Von 7 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags.
2. Konditoren: Von 9 Uhr vormittags bis 7 Uhr nachmittags
3. Metzger und Fleiſchwarenhändler: Vom 1. April bis
30. Septemher von 6—11 Uhr vormittags und 3 bis 7 Uhr
nachmittags, und vom 1. Oktober bis 31. März von 7 bis
1 Uhr vormittags und 3—7 Uhr nachmittags.
4. Milchhändler und Molkereien: Von 5 Uhr vormittags bis
1 Uhr nachmittags und von 6—8 Uhr nachmittags.
5. Blumenhändler: Vom 1. April bis 30. September von
7—9 Uhr vormittags und von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr
nachmittags; vom 1. Oktober bis 31. März von 8—9 Uhr
vormittags und von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr
nach=
mittags.
6. Verkäufer von Roheis: Vom 1. April bis 31. Oktober von
6 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags; vom 1. November
bis 31. März von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags.
7. Zeitungsſpediteure: Von 6—9½ Uhr vormittags (Zeitungs=
und Druckſchriftenverkauf auf dem Hauptbahnhof ohne
Zeitbeſchränkung).
8. Alle übrigen Handelsgewerbszweige von 11 Uhr vormittags
bis 7 Uhr nachmittags.
B. vom Großh. Kreisamt Darmſtadt auf Grund der §§ 42b und
55a der Gewerbeordnung und der §§ 89 und 147 der heſſ.
Aus=
führungsverordnung zur Gewerbeordnung für die nachſtehend
genannten Gewerbszweige der Gewerbebetrieb im
Umher=
ziehen (vgl. oben III) und die Beſchäftigung von Gehilfen:
1. Feilbieten von Speiſeeis von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr
nachmittags. Gehilfen dürfen dabei ebenfalls von 11 Uhr
vormittags bis 7 Uhr nachmittags beſchäftigt werden.
2. Feilbieten von Mineralwaſſer von 5—9 Uhr vormittags
und von 11 Uhr vormittags bis 8 Uhr nachmittags;
Ge=
hilfen dürfen dabei nur von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr
nachmittags beſchäftigt werden.
3. Feilbieten von Blumen, Obſt, Backwaren und ſonſtigen
Lebensmitteln von 5—9 Uhr vormittags und von 11 Uhr
vormittags bis 8 Uhr nachmittags; Gehilfen dürfen dabei
nur von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr nachmittags beſchäftigt
werden.
4. Feilbieten anderer Waren und die Beſchäftigung von
Ge=
hilfen von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr nachmittags.
Darmſtadt, den 22. Juli 1914.
(16786
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Bekanntmachung.
Wegen Umbaus des II. Polizei=Reviers, Alexanderſtraße 26,
ſind die Dienſträume dieſes Reviers vom Heutigen ab bis auf
weiteres in des Erdgeſchoß des Hauſes Riegerplatz 3 verlegt worden.
Der Fernſprechanſchluß behält wie ſeither die Nummer 2162.
Darmſtadt, den 25. Juli 1914.
(16818sg
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Darmſtädter Herbſtmeſſe 1914.
Für die vom 20. bis 29. September 1914 dauernde
Herbſt=
meſſe und die am 20., 21. und 27. September d. Js. ſtattfindende
Beſſunger Kirch= und Nachkirchweihe werden die folgenden Plätze
auf dem Wege des ſchriftlichen Angebots vergeben.
a) Herbſtmeſſe:
1. für ein Karuſſell oder eine Schaukel (ohne Dampfbetrieb) bis
15 m Durchmeſſer,
2. für ein Karuſſell (ohne Dampfbetrieb) bis 12 m Durchmeſſer,
3. für ein Hippodrom oder großes Schaugeſchäft bis 22 m
Durchmeſſer,
4. für ein großes Schaugeſchäft bis 24 m Front und 10 m
Tiefe (einſchl. Stützen und Vorbauten),
5. für mehrere Schaubuden in verſchiedenen Größen,
6. für mehrere Schießbuden und
7. für eine Photographiebnde.
b) Beſſunger Kirch= und Nachkirchweihe:
1. ein Platz von 11 m Durchmeſſer für Karuſſell ohne
Dampf=
betrieb,
2. ein Schau= oder Schießbudenplatz bis 8 m Front und 6 m
Tiefe.
Die Bedingungen mit Angebotsſchein und Plan ſind gegen
Einſendung von 50 Pfg. von mir zu beziehen. Sie liegen nebſt dem
Plan auch bei dem ſtädtiſchen Marktmeiſter (Rathaus am Marktplatz)
zur Einſicht offen.
Allen Angeboten ſind genaue Angaben über die Größe und
die einzelnen Abmeſſungen der Geſchäfte beizufügen. Angebote auf
Schaubudenplätze müſſen außerdem eingehende Angaben über die Art
des Unternehmens enthalten.
Angebote ſind, unter Verwendung der vorgeſchriebenen
An=
gebotsſcheine und mit der Aufſchrift „Angebot auf Meßplätze”
ver=
ſehen, bis ſpäteſtens
Donnerstag, den 6. Auguſt
bei dem Unterzeichneten einzureichen.
Die ſämtlichen übrigen Plätze werden
öffent=
lich verſteigert und zwar:
1. mehrere Plätze für große Zuckerbuden von 8 m Front und
2½ m Tiefe,
2. ein Platz für eine Waffelbude von 8 m Front und 4½ m
Tiefe,
3. die ſämtlichen Plätze für Verkaufsbuden und
4. die Plätze für Geſchirr, Glas und Porzellan.
Bemerkt wird, daß die am Hallenſchwimmbad gelegenen Plätze
von 3: 2,20 m und 2: 2,20 m bei der Verſteigerung ebenfalls zum
Ausgebot gelangen.
Die Verſteigerung findet ſtatt am Dienstag, den 1. Sept.,
vorm. 9½ Uhr, im oberen Lokal der Turngemeinde am Woogsplatz.
Der Meßplan und die Verſteigerungsbedingungen liegen bei
dem ſtädtiſchen Marktmeiſter zur Einſicht offen.
Darmſtadt, den 17. Juli 1914.
(16763ss
Der Oberbürgermeiſter.
J. V. Schmitt.
Preiſe für Fleiſch und Brot
in der Stadt Darmſtadt
am 20. Juli 1914.
(Mitgeteilt von der Großh.
Zentral=
ſtelle für die Landesſtatiſtlk.)
Häufigſter Preis in 3 pro Pfund
Ochſenfleiſch mit Beilage . . 92
86
Rindfleiſch „ „
Kuhfleiſch
770
Kalbfleiſch
100
100
Hammelfleiſch „
Schweinefleiſch,
80
Leberwurſt gewöhnliche
66
66
Blutwurſt,
. 100
Geräucherter Speck
Schweineſchmalz, inländiſches 80
Brot I. Sorte
16
Brot II. Sorte
. . . 15
*) Durchſchnittspreis.
Die Erhebung erſtreckte ſich auf
5 Metzgereien, und zwar auf 25,
in denen Ochſen=, Kuh= od.
Rind=
fleiſch, auf 18, in denen Kalbfleiſch,
auf 8, in denen Hammelfleiſch und
18, in denen Schweinefleiſch
ver=
kauft wurde; ferner für Brot auf
9 Bäckereien und 4 ſonſtige Läden.
Die von der Bäckerinnung
feſt=
geſetzten Mindeſtpreiſe für Brot
I. Sorte, Weißbrot 2½ Kilo 80 Pf.
1½ Kilo 40 „
II. Sorte, Schwarzbrot2½ „ 72 „
„ 58 „
1¼ „ 36 „
1 „ 29.
Steuer=Erhebung.
Das II. Ziel der
Gemeinde=
ſtenern für das Rechnungsjahr
1914 iſt, bei Vermeidung der
Mah=
nung, bis Ende dieſes Monats
an den Werktagen, vormittags von
8 bis 12½ Uhr, hierher zu
ent=
richten.
Im Intereſſe raſcheſter
Ab=
fertigung an den Zahlſchaltern
wird gebeten, die Gelder
abge=
zählt bereit zu halten.
Darmſtadt, 13. Juli 1914.
Die Stadtkaſſe.
Koch. (16317a
Bekanntmachung.
Frau Marie Weber zu
Darm=
ſtadt, geſchiedene Ehefrau des
Forſt=
meiſters Weber, iſt wegen
Ver=
ſchwendung entmündigt. (16815
Darmſtadt, 22. Juli 1914.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I
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Rjüsan-Koslow.
Dt. Reichsanleihe p. 1918:
3½
93.75 1Pfälzische Bank . . . . . . 8.43 138.90 Laurahütte .
1910. ....
99,50Türk. Egppt. Tribut
§ 133,50
3 66,70 do.
Portugies. Eisenb. v. 188
94,75 Reichsbank
do. . . . . p. 1925 .
do. kons. steuerfreie
1921. . ..
479,00
do.
85,5
96,00Rheinische Kredit-Bank: 7 (124,00 Oberschles. Eisenbed.
do. . . . . ..
4),
Go. . . . . . . . . . .
do. Admin, v. 1903, . . 4 73,25
1922. .
do.
104,20 Oberschl. Eisen-Industrie O 70,00
750
„ 68,00
45000Lävorneser::
„ 83,50 A. Schaaffhaus. Bk.-Ver..
(0. . . . . . . . . . . .
do. unif. v. 1903. .
do, . . . .
18 220,25
124,00 1 Phönix Bergbau
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4 68,50Salonique Monastir.
95,00 Wiener Bank-Verein . .
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do. v. 1905. . .
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85,85 1 Ungarische Staats-Rente
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I1 (173,50
75,15 1913 unkdb. bis 1923 . .4½ 85,50Anatolische Eisenbahn .41, 80,50 Frankf. Ayp.-Bk. pr. 1910
Consols . . . .
96,20
„ 1915
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Trans-
do.
South West.-Afr. Shares . 5 —
Missouri-Pacific I.
88,00
96,70
do. . . . . .
do. „ 1920 ....
Badische Staats-Anleihe: 4 — Ungar. Staatsk.-Scheine
3½ 86,40 port-Anstalten.
do. do, v. 1905 . . 4 43,80
do. Ser. 12—19. . .
3½ 88,20 v. 1913. . . . . . . . . . . . 4½ 98,00
Hamb.-Amerika-Packetf. 10 1118,10
4 76.10Northern-Pacitic.
4 94,80
do, V. 92/94 ....
do. Gold-Rente
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4 91.50 Kommunal-Oblig. Sor. 1.
99,20
dof
do. Staats-Rente 1910. 4 75.00 Southern-Pacific
86,50 Norddeutscher Lloyd.
eee
unkdb. 1910 .
Anlehenslose. (Zf.
4 96,80
4,
Kr. 4. 75,40 St. Louis & San Francisco
Baverischo Ablös.-Rente
Frankfurt. Schleppschiff. 4
do. „
5 — Frankt. Hyp.-Krod.-Ver.
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Ser. 15—42
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99,00
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96,00 Baltimore . . . . . . . . . .
78,50Holländ. Komm. . H. 100 3'114,00
do. äußere v. 1890
52
do. unk. 1922
5 100,001 Provinz-Anleihen.
E.-B.- u. Allgem. Anl.
88,60Canada . . . . . . . . . .
10 180½ Madrider . . . . . Frs. 100 3
do. innero v. 1888 . . . 4½
do. „ 1913.
99,00
unkdb. p. 1930
Rheinprov. Obl. Em. 20/21 4 96,80
do. äußere v. 1888 . . . 4½
3½ 86,50 Schantung . . . . . . . . . . 7½ 118,20Meininger Präm.-Pfdbr. . 4 143,00
do. Ser. 45 . .
3½ 84,70
do, Anleihe .
Prinz Henry. . . . . . . .
do. v. 1897 . . . . . .
4 78,.501 do. Em. 10 . . . . . . . .3½ 87,80 Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf.
Osterreicher 1860er Lose .
181,50
3 75,70
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do. „ 9. . . . . . . . . 3 84,00
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147 Jöldenburger. . . . TIr. 40 3 128,00
Ser. 12, 13, 16
Hamburger Staats-Anl.
3½ 84,00
do. v. 1889 . . . . . . . . 4½
96,90 Pennsylvania . . . . . . . . 6 1110,50 Raab-Grazer . . . . 4. 1502½
14, 15, 17
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do.
PeisT
3t
do. v. 1887/94
97.40
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79,80 do. v. 1906 . . . . . . . . 4½ 89,00 Westfalen Prov. V
do. unkdb. 1920 . ..
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do. v. 1896 .
84,90
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do. Scr. 1, 2, 6—8 . . .
Unverzinsliche
do, unkdb. p. 1921 . . . 4 97.80
Mk.
84.50 Badische Anilin-Fabrik . 28 1523,00
do. Reorg. Anl.
5 85,50
do. „ 3—5 . . . . . . .
Anlchenslose.
do. . . . . . . . . . . . . .3½ 84.80
p. St.
Städte-
84.90 Chem. Fabrik Griesheim 14 236,00
do. v. 1898 .
4½ 90,00
do. kündb. 1915.
73,60
Go. . . . . . . . . . .
Obligationen.
96,90 Farbwerke Höchst . .
30 449,751 Augsburger
Japaner . . .
A.7 —
4½ 90,70
do. Komm. unk. 1913
Hächsische Staats-Rente
76,80Innere Mexikoner
96.90 Ver. chem. Fabr. Mannh.. 20 301,00 1 Braunschweiger
„ 1914
TTIr. 20 (203,80
do. „
66,00 Darmstadt.
4
Württembg. Stuats-Anl.
97.101 Zement Heidelberg .
0 134,00 Mailänder .
Außere do.
Fs. 45
5—
„ 1916
3½ 87,25 do. „
do. ..
(unkdb. p. 1921). . . . 4.
97,40 Chemische Werke Albort 30 375,00
88.00Mexikan. Gold v. 1904
Ne. 10 —
do,
„ 1920
4½ 97,30
do.
,
4 69,10Frankfurt
do. v. 7990 . . . . .
„ 1923 4 97.50 Holzverkohl. Konstanz 15
do. cons. .
Meininger
4
.. H. 7 37,00
3½ 88,50 do.
2o. . . . . ..
do,
3 77,30
do. Irrigat.-Anleihe
84,70 1Lahmeyer
119,80Osterreicher v.
do. verlosb. u. kündb. . 3½
H. 100
... . 45,00
4½ 67,40 Gießen
Bulgarische Gid.-Anl. . . 5 94,00 Buenos-Aires Prov.
(127,00
unkdb. 1915 3½ 84,90 Schuckert, Nürnberg.
do,
v. 1858. H. 100 521,00
do.
3½ 62,00‟ do. ..
3½
Grieoh. Anl. v. 1890 . . . . 1,6) —
Tamaulipas . .
94,90 1Siemens & Halske. . . . . 12 197.00 Ungar. Staats .
5=
*4½ 95,00Meininger Hyp.-Bk. Pfdb.
4. 100 j441,00
do. v. 1887 Monopol18)
Heidelberg.
Sao Pauſo E.-B.
96,00 1Bergmann Elektr. ..
5 100,00 Venediger . . .
5 —
do. unkdb. 1922.
. Fs. 30
Italienische Rente. .
.3½
do. . .
do. v. 1913
86,00 Allg. Elektr.-Gesellsch. . 14 1227.00 Türkische . . . . .. Fs. 400 155,40
*95,10 do. . .
5 98,00 Karlsruhe
Osterr. Staats-R. v. 1913
87,00siam v. 1907. .
Hagen Akkum. . .
25 1270,25
.3½ 86,00 Rheinische Hyp.-Bk. Pfb.
4½
do. Silber-Rente . . . .4½
96,70) do.
94,30Deutsch. Übersee-Elektr. 11
unkdb. 1917
4
do. Papier-Rente . . .4½
Magdeburg
Prioritäts-
Gold, Silber und
94,30Gummi Peter
0 76,00
4 94,50
do. . . . . . „ 1919
do. Gold-Rente . . .
Mainz
Obligationen.
82,00
Banknoten.
94,50Adler-Fahrradwerke . . . 25 279,00
1921
do. . . ...
do. einheitl. Rente
3½ 88,00
do.
77,20 Südd. Eisenb.-Gesellsch.
4 96.50Maschinenfabr. Badenia. 6 1122,50 Engl. Sovereigns. . . . . . . . 20,46
„ 1924
do. . . . .
Fortug. Tab-Anl. 1351
4 94,60
97,50
v. 1895/97 3½ 84,40 Mannheim
3½ 84,10 1 Wittener Stahlröhren . . O
do. . . . .
3½
20-Franks-Stücke . . . . . . . 16,36
do. inn. amort. 1905 . .4½ 74,00
v. 19043½ 83,40 do. .
95.20 Motoren, Oberursel . . .8½ 1141,00 Amerikanische Noten . .
do. Komm. unk. 1923
do. unif. Serie I
4 96,40
4,188/
München.
63,80 Hess. Eisenb.-Akt.-Ges.
„ 1924
96,50 Gasmotoren, Doutz . . . . 9‟ 119.00Englische Noten. . .
III.
do.
do.
..3½
Nauheim.
66,40
20,51
Oblig., gar. v. d. Stadt
4 96,80 Siemens Glas-Industrie . 15 208.00 Französische Noten.
.. 4 95,60 (Südd. Bod.-Kred.-Pfdbr. .
do. Spezial Titel.
94,00 (Nürnborg
81,50
9,60
Darmstadt . . . . . . . . 4½ 99,00
Rumünen v. 1903 . .
. .3½ 88.00 do. . . . . . . . . . . . . . 3½ 89,40 ) Enzinger Filter .
23 1264,00 Holländische Noten . .
do.
(169,20
5 — Nordd. Lloyd-Obligat. .
Steaua Romana
do. Gold v. 1913.
10 140,00 Italienische Noten . .
4
90,00 loffenbach
81,15
4½ 90,50 1 Donau-Dampfschiff. v. 82
Zellstoff Waldhof
do. Schatzsch.
do. v. 1914 . . . . . . . . 4 94,95
12 1160,00 1Osterr.-Ungsrische Noten. . 84,70
87,85
4½ — Elisabethbehn . . . . . .
do. conv..
Bad. Zucker-Waghäusel.112,831213,00 Russische Noten . . . . . . .
Bank-Aktien.
do. . . . . . . . . . . . . .3½
Franz-Josef-Bahn . . .
Neue Boden-Aktien-Ges.. C
do. v. 1890
Schweizer Noten. . . . . . . . 81,55
Wiesbaden. . . . . . . . . . 42
4
Kaschau-Oderberger v. 89
do, v. 1891
Bank für elektr Unter-
Süddeutsche Immobilien 0 51,00
do. . . . . . . . . . . . . . 3½
31,40
4 88,00 Prag-Duxer . . . . . . . .
do. v. 1905
nchmungen Zürich:
Worms . . . . . . . . . . . . 4
Osterreich. Staatsbahn .
do. v. 1908
Berg.-Märkische Bank.
1 Reichsbank-Diskont .
85.801 do. . . . . . . . . . . . . .3½
Bergwerks-Aktien.
84,50
do. . . .
do, v. 1910
Berſiner Handelsges.. .
do. Lombard Zsf.. .
70.75 Lissabon v. 1888 . . . . . . 4
84,0
do.
Russische St-AnI.
112,75 Aumetz-Friede .
96,00 1Moskau v. 1912 . . . . . . .4½ 94,00 Darmstädter Bank
139,00
97,00
do. Südbahn (Lomb.).
do. kons. v. 1880 .
Deutsche Bank . . . . . . .12½226.75 1 Bochum. Bergb. u. Gußst.
68.00 1Stockholm v. 1880 . . . . . 4
Tendenz:
83,45
do. do.
Deutsche Vereinsbank. . 6 117.50Leonhard, Braunkohlen: 14 205,00
do. Gold v. 1890
47.50Wien Komm. . . . . . . . . 5
31
153,00
do.
do.
Sehr fau.
do. v. 1902 .
Wiener Kassenscheine .4½ 97.50 Dt. Effekt.- u. Wechs.-Bk. 6 1111.801 Konkordia Bergbau
86,00 Raab-Oedenburg ..
Schweden v. 1880₰
Deutsch-Luxomb. Bergb. 10 110,00
Zürich v. 1889 . . . .
Disk.-Kommand.-Ant. . . 10 1177,50
Kronprinz Rudolfbahn .
do. v. 1886
Dresdner Bank . . . . . . .8½ 1143.50 Eschweiler . . . . . . . .
Buenos Stadt v. 1892 . . . 6
86,90 Russ. Südwest . .
Handel und Verkehr.
— Frankfurt a. M., 24. Juli. (Börſe.)
Ange=
ſichts der an Serbien gerichteten Note, die eine von
Oeſter=
reich lange nicht gehörte energiſche Sprache redet, und die
Oeſterreichs feſten Entſchluß zeigt, diesmal ſeine
Forder=
ungen mit allem Nachdruck durchzuſetzen, konnte es nicht
Wunder nehmen, daß die Spekulation durch die nahe
ge=
rückte Möglichkeit eines kriegeriſchen Konflikts ſich aufs
äußerſte beunruhigt zeigte. An allen Märkten ſuchte Ware
dringend Unterkunft und bewirkte bei der zögernden Auf=
nahme faſt überall ſtarke Rückgänge, die teilweiſe einen
panikartigen Charakter zeigten. Die Verflauung ſetzte ſich
fort, als auch Wien, das im Gegenſatz zu der hieſigen
Börſe anfangs relativ behauptete Kurſe gemeldet hatte, in
Rückwirkung auf die flauen Ausland=Börſen ebenfalls
ſtarke Rückgänge ſignaliſierte. Neben Montanwerte, die
bereits in den letzten Tagen ſehr matt lagen, trat heute
ein beſonders ſtarker Kursſturz der Ruſſiſchen Bankaktien
ein, der bei Petersburger Internationalen Handelsbank
zirka 10 Prozent erreichte. Der Kaſſamarkt war ebenfalls
ſehr flau; es ſind vereinzelt Kurseinbußen bis 15 Prozent
zu verzeichnen. Auch am Rentenmarkt traten heute
ſchär=
fere Rückgänge ein. Heimiſche Fonds verloren
durchſchnitt=
lich ½ Prozent; Oeſterreich=Ungarn=Werte 1½ bis 2
Pro=
zent, 4prozent. Serbien zirka 4¼ Prozent, von Ruſſiſchen
Werten u. a. 1902er Ruſſen 2 Prozent.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 202,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Inli 1914.
Seite 15.
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unseres diesjährigen Saison-Ausverkaufs
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Rücksicht auf Verlust, zum Verkauf:
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jetzt 95 ₰ 68 ₰ 48₰
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35₰
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050 490
Weisse Damenkleider jetzt 17 — 9—
95
2
Weisse Rostümröcke jetzt 575 375
und höher
0
0
Weisse Damenblusen jetzt z— 1— 75₰
und höher
Farbige Damenblusen jetzt 145 95 ₰ 58.
und höher
Damen-Hutformen. . . jetzt 125 95₰ 35.
)
290
Garnierte Damenhute jetzt 3— 2.— 1—
190
Garnierte Kinderhute jetzt 290 1— 1—
Damen-Blusenkragen jetzt 58₰ 38₰ 18 ₰
Ein großer Posten Waschstoffe
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(12431a
Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Inli 1914.
Nummer 202.
Während der letzten Tage meines Saison-Ausverkaufs gelangen
zu nochmals herabgesetzten Preisen zum Verkauf.
Rest-Posten
Damen-Wäsche
einzelne Teile angestaubt,
zum Aussuchen
jedes Teil 1.35 und
Rest-Posten
Handarbeiten
Millieux, Läufer, Kissen etc.
zum Aussuchen
jedes Teil 1.25 und
Grosser Posten Korsetts
lange moderne Formen mit Strumpfhalter
in 3 Serien eingeteilt
Serie
Ser
Serie
I 1.95 I*2.45 M 2.95
Rest-Posten
Herren-Einsatzhemden
zum Aussuchen
jedes Hemd 1.65 und
4
Rest-Posten Heffen-
Hacco-Sporthemden
gute Qualitäten, zum
Aus-
suchen, jed. Hemd 1.80 u.
Rest-Posten
Knab.-Sporthemden
gute Qualitäten
zum Aussuchen, jedes Stück
Rest-Posten
Blusen-Schürzen
aus gestr. Siamosen, hübsch
verarbeit., zum Aussuchen
jede Schürze 95 und
Rest-Posten Kinder-Kleider
farbig, aus waschechten Stoffen
Grösse 45—55, zum Aussuchen
Serie
Serie
r 65 ₰ SIf 95 ₰ MII 1.35
Kleiderstoff=Reste u. Abschnitte
hierunter befinden sich die besten Qualitäten
des Lagers in den Längen von 1—5 Meter
Serie 1 Meter 1.00
Snte T Meter 7 5 Pg.
Reſte und Abſchnitte Seidenstoffe
für Blusen und Besätze, in Längen bis 4 Meter
Serie IV
Serie III
Serie II
Serie I
Meter 2.60
Meter 1.75
Meter 95 ₰
Meter 1.25
Reſte und Abſchnitte Waschsfoffe
in Satin, Mousseline imit., Leinen imit., reinwollene Mousseline etc.,
in Längen von 1—6 Meter
Serie II
Serie IV
Serie III
Serie I
Rest-Bestände schwarze
Damenstrümpfe
zum Aussuchen
jedes Paar 40 und
Rest-Bestände
Herren-Socken
grau und farbig, zum
Aus-
suchen, jedes Paar 45 und
Rest-Bestände kurze
Halbhandschuhe
darunter prima Qualitäten
zum Aussuchen
jedes Paar 20 und
Meter
3 Serien
Meter
Meter
₰
Meter 65 ₰
Baumwollwarenreste
Rest-Bestände kurze
durch-
brochene Handschuhe
mit Finger, weiss u. farbig.
regulärer Wert bis 1.75
zum Aussuch. jed. Paar 65 u.
bestehend aus Bettkattun, Kleider- und Schürzensiamosen,
Schürzen-
druck, Biber usw. in verschiedenen Längen
Serie I
Serie II
Serie III
Meter 25
Meter 50 ₰
Meter 75 ₰
Rest-Posten
Galerie-Borden
jeder Rest 2 Meter lang
zum Aussuchen
Ein Posten Gardinen=Reste
in Tüll, Madras und Etamine, darunter allerbeste Qualität.
Serie I b. 2mlg.
Serie II b. 3mlg.
Serie IIIb. 3m lg. (
jeder Rest60
jeder Rest 20₰
jeder Rest 95₰
Spitzen= und Spitzenstoff=Reste
weiss u. creme, jeder
Rest zum Ausuchen 10 ₰ 25 ₰ 45 ₰ 75 ₰ 95 ₰ 1.50
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Rest-Posten
Künstier-Cretonne
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Aus-
suchen, jed. Koup., 3 Mtr.
Ein Posten
Wachstuch-Reste
ca. 60 und 100 cm gross
jeder Rest zum Aussuchen
Ein Posten
Linoleum-Reste
Parquet- und Blumenmuster
3 Meter lang und 2 Meter
breit . . . . jeder Rest
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am Endpunkte der Darmſtädter Straßenbahn belegene
Gaſtwirt=
ſchaftsanweſen „Zum Löwen” der Peter Groh Egeleute, beſtehend
aus Hofreite großem Saalbau und Garten, 3805 am, ortsgerichtlich
geſchätzt zu Mark 78 829.—, wird durch das unterzeichnete Gericht:
Dienstag, 1. September 1914, vormittags 11 Uhr,
in deſſen Sitzungsſaal, Zimmer Nr. 118, im neuen Gerichtsgebäude
Mathildenplatz in Darmſtadt
(15442a
zwangsweiſe verſteigert.
Nähere Auskunft über das Anweſen erteilt Großh. Ortsgericht
Arheilgen.
Darmſtadt, den 15. Juni 1914.
Großherzogliches Amtsgericht II.
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jed. Art u. zu all. Gelegenheiten.
13884a) RudolfReimann,
Nr. 202.
Samstag, 25. Juli.
1914.
Furnen, Solele und Sport.
Akademiſches Turn= und Sportfeſt in Heidelberg.
** Zum drittenmale innerhalb der letzten 3 Jahre fand
Ain akademiſches Turn= und Sportfeſt der Hochſchulen
Darmſtadt, Gießen und Heidelberg, denen ſich
die Hochſchulen Karlsruhe und Marburg zugeſellt
hatten, am 18. und 19. Juli ds. Js. in Heidelberg unter
dem Protektorate des Großherzogs von Baden ſtatt. Die
Beteiligung der Studierenden der 5 erwähnten Hochſchulen
an dem Turn= und Sportfeſt war ſehr rege. Es waren zu
den turneriſchen und ſportlichen Kämpfen über 30
Mel=
dungen eingegangen und außerdem hatten ſich zahlreiche
Zuſchauer aus den Kreiſen der Studierenden und der
Be=
völkerung eingefunden.
Bereits am Samstag nachmittag begannen die
Wett=
kämpfe bei ſehr günſtiger Witterung und fanden am
Sonntag erſt in ſpäter Abendſtunde ihren Abſchluß. Mit
den turneriſchen wie ſportlichen Wettkämpfen wechſelten
Schwimm=, Tennis=, Ruder= und Hockeywettkämpfe in
bunter Reihe ab. Zu allen Veranſtaltungen hatten ſich
zahlreiche Mannſchaften der Hochſchulen gemeldet und es
iſt als ein erfreuliches Zeichen zu bezeichnen, daß auch die
Leiſtungen in den letzten Jahren weſentliche Fortſchritte
gemacht haben.
In den Mannſchaftswettkämpfen um die Meiſterſchaft
der 5 Hochſchulen ſiegte die Techn. Hochſchule in
Darm=
ſtadt und erhielt einen Kranz des Großherzogs von
Ba=
den. — Die auf die Darmſtädter Techn.
Hoch=
ſchule entfallenen Preiſe ſind folgende:
1. Mannſchaftskämpfe: a) 500 Meter=Stafette:
1. Preis Darmſtadt 58,2 Sekunden (Holzinger, Hummel,
Hillebrand, Miething, Jubitz.) b) 200 Meter=Stafette
(Schwimmen): 1. Preis Darmſtadt 2 Minuten 31 Sekunden
(Häuſtlein, Oſtertag, Klein, Pfannmüller.) e) Steinſtoßen:
1. Preis Darmſtadt (Jubitz, Speel, Schneider, Gethmann,
Lichtenecker.) d) Tauziehen: 1. Preis Darmſtadt.
2. Einzelkämpfe.: a) Diskuswerfen: 1. Preis L.
Jubitz=Darmſtadt 31,48 Meter; 3. Preis L. Mayer=
Darm=
ſtadt 30,64 Meter. b) Speerwerfen: 1. Preis L. Jubitz=
Darmſtadt 41,83 Meter. c) Dreikampf: 2. Preis L. Jubitz=
Darmſtadt 10 Punkte (durch Los entſchieden.) d)
Bruſt=
ſchwimmen: 3. Preis K. Pfannmüller=Darmſtadt 1,29 Min.
e) Streckentauchen: 1. Preis K. Pfannmüller=Darmſtadt
42 Sekunden. f) Springen: 2. Preis Lhotzky=Darmſtadt 32
Punkte. g) Hand=über=Handſchwimmen: 3. Preis W.
Pfannmüller=Darmſtadt 42 Sekunden. h) Tennisſpielen:
2. Preis Weidenheimer, Großmann=Darmſtadt. i) Rudern:
3. Preis Gutermuth, Pfannmüller, Felber, Raſing, St.
Möller=Darmſtadt.
Unſere Hochſchule darf daher mit berechtigtem Stolze
auf das Ergebnis dieſes Turn= und Sportfeſtes
zurück=
blicken. Mögen die Erfolge für die Studierenden ein
wei=
terer Anſporn ſein, ſich auch fernerhin in noch größerer
Zahl an den Leibesübungen zu beteiligen und ihren
Kör=
per zu ſtählen für die Anforderungen, welche das Leben an
die körperliche Tätigkeit jedes Einzelnen in den
verſchiede=
nen Berufen ſtellt.
Neben den Mannſchaftskämpfen fanden
Ruder=
wetztkämpfe, zu denen Mannſchaften durch Karlsruhe,
Heidelberg und Darmſtadt geſtellt worden waren,
beſon=
deres Intereſſe. Sehr wirkungsvoll waren auch die
allge=
meinen Freiübungen, die am Sonntag nachmittag unter
zahlreicher Beteiligung der Mannſchaften der
verſchiede=
nen Hochſchulen ſtattfanden. Es iſt noch zu erwähnen, daß
auch Wettkämpfe der immatrikulierten Studentinnen, an
denen ſich beſonders Heidelberg beteiligte, ſtattfanden,
leb=
haftes Intereſſe erweckten.
Zu Beginn der gemeinſchaftlichen Freiübungen hielt
der Vorſitzende des Akademiſchen Ausſchuſſes für
Leibes=
übung in Heidelberg, Profeſſor Dr. Riſſom, eine Rede, in
der er die anweſenden Hochſchulen in Heidelberg begrüßte
und ein mit leblaftem Beifall aufgenommenes Hoch auf
den Großherzog von Baden ausbrachte.
Den Vorführungen auf dem akademiſchen Turn= und
Sportfeſt wurden durch die anweſenden Vertreter der
Re=
gierungen und der beteiligten Hochſchulen das lebhafteſte
Intereſſe entgegengebracht. Wir bemerkten die Anweſenheit
Sr. Exzellenz Dr. Böhm, Miniſter des Kultus und
Unter=
richts, in Baden, des Geh. Oberregierungsrat Schwoerer
Karlsruhe, der Rektoren und Vertreter der Hochſchulen,
ſowie zahlreicher weiterer Spitzen der Behörden. Es iſt
in Ausſicht genommen, im Jahre 1915 wiederum ein akad.
Turn= und Sportfeſt abzuhalten und zwar in Karlsruhe
auf Einladung der dortigen Techn. Hochſchule.
Daß die Studierenden ihrer körperlichen Ausbildung
in den letzten Jahren mehr Beachtung ſchenken, iſt als ein
erfreulicher Fortſchritt feſtzuſtellen und es iſt zu hoffen, daß
dieſe Beſtrebungen, welche die lebhafteſte Unterſtützung der
Hochſchulbehörden finden, weitere Ausdehnung gewinnen.
Allerdings könnte dieſe Bewegung noch weiter gefördert
werden, wenn auch die weiteren Kreiſe der Bevölkerung
den Sportkämpfen ein größeres Intereſſe entgegenbrächten,
als dies ſeither geſchieht.
* Fußball. Sportklub Viktoria Griesheim.
Die erſte Mannſchaft und die Militärmannſchaft der 6.
Kom=
pagnie Leibg.=Inf.=Regts. Nr. 115 ſtehen ſich am kommenden
Sonntag, 4½ Uhr, auf dem Sportplatz des Darmſtädter
Sportklubs 1905 zu einem Wettſpiel gegenüber.
sr. Pferdeſport. Für den Hammonia=Preis,
das am 13. September in Hamburg=Großborſtel zur
Ent=
ſcheidung kommende 100 000=Mark=Rennen, iſt für 38
Pferde der letzte Einſatz gezahlt worden. Die
öſterrei=
chiſch=ungariſchen Ställe ſind in den letzten der drei
deut=
ſchen 100 000=Mark=Rennen noch durch ſechs Pferde
ver=
treten, und zwar ließ Herr Mautner von Markhof Good
Mordning, Blondel und Sun Dial im Rennen, Baron
Dirsztay die beiden Zweijährigen Matchlock und Dream
Girl und Fräulein Meszlenyi die fünfjährige Fabel. Von
den deutſchen Ställen ſind die Ställe Weinberg und
Oppen=
heim durch je 5, Herr R. Haniel und das Königliche
Hauptgeſtüt Graditz durch je 4 Pferde vertreten. Von den
noch konkurrenzberechtigten 38 Pferden gehören 21 dem
zweijährigen Jahrgang an.
Karlshorſt. Eichenhain=Jagd=Rennen; 4000
Mark, Diſtanz 4000 Meter: 1. Graf Schlippenbachs
Coronation (Jangl), 2. Cervus, 3. Poſeidon. 128:10;
27, 17, 15:10. — Perleberger Jagd=Rennen;
Ehren=
preis und 3000 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1.=Rittm. von
Roſenbergs Voigt (Beſ.), 2. Kilmallock, 3. Snowdons
Knight. 21.10; 14, 25, 24:10. — Morgenrot=Hürden=
Ren=
nen; 8000 Mark, Diſtanz 2700 Meter: 1. Hrn. H. v.
Tres=
ckows Sago (B. Streit), 2. Harmonia, 3. C=Moll. 70110;
18, 14, 20:10. — Berolina; Ehrenpreis und 15000 Mark,
Diſtanz 4200 Meter: 1. Hrn. J. Neumanns Grace (Lt.
Braune), 2. Nuſcha, 3. Harzer. 32:10; 16, 21, 15.10. —
Markt=Jagd=Rennen; 3000 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1.
Rittm. Martins Hernani (Burian), 2. Dahme, 3. Hacklers
Beauty. 151:10; 40, 23, 24:10. — Preis von
Mönchs=
heim; 8000 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Hrn. K. u. A.
Utzſchneiders Fairy Queen (Stübing), 2. Romulus, 3.
Kahena. 30.10; 19, 22, 311:10. — Kinder=Rennen; 3000
Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Hrn. G. Follinas Furioſo
(O. Müller), 2. Filmdiva, 3. Pommery. 28:10; 16, 36,
22110.
Landwirtſchaftliches.
— Die Ausſichtenfür die Gerſtenernte im
Deutſchen Reiche beurteilt die Tageszeitung für
Brauereien in Berlin auf Grund der auch in dieſem Jahre
ſeitens der wirtſchaftlichen Abteilung der Verſuchs= und
Lehranſtalt für Brauereien in Berlin bei zahlreichen
land=
wirtſchaftlichen Behörden und ſonſtigen Sachverſtändigen
bis zum 20. Juli veranſtalteten, Umfrage, ſowie
ander=
weitiger Informationen dahin:
Die Anbaufläche für Braugerſte im Deutſchen Reich
wird etwa die gleiche ſein wie 1913. Ausgewinterte
Flä=
chen kommen in dieſem Jahre nur wenig in Betracht. Die
Schwankungen im Anbau — Mehr= beziehungsweiſe
Min=
deranbau in den einzelnen Gegenden — dürften ſich
aus=
geglichen haben. Der Stand der Gerſtenfelder im
Deut=
ſchen Reiche iſt vorwiegend gut bis ſehr gut.
Vor=
wiegend ſehr gut iſt der Stand in Süddeutſchland
beſon=
ders in Bayern, in Baden, Württemberg, Rheinheſſen und
in der Provinz Sachſen. Gut bis ſehr gut ſind die
Aus=
ſichten u. a. in Schleſien, Poſen, Pommern, Brandenburg,
Anhalt, Schleswig=Holſtein, den thüringiſchen Staaten,
Heſſen=Naſſau, Oberheſſen, der Rheinprovinz und im
Kö=
nigreich Sachſen. Gut ſind die Ausſichten in Oſt= und
Weſt=
preußen, Hannover, Oldenburg, Waldeck=Pyrmont, in den
Gebieten von Hamburg, Mecklenburg=Schwerin und in
Hohenzollern. Wenig befriedigent ſind die Ernteausſichten
in Mecklenburg=Strelitz. Ueber die Qualität läßt ſich zur
Zeit natürlich noch nichts Beſtimmtes ſagen, doch iſt
feſt=
zuſtellen, daß ſeitens der Sachverſtändigen zumeiſt mit
einer guten bis recht guten Kornausbildung und im
allge=
meinen auch mit guten bis recht guten Qualitäten im
Deutſchen Reiche gerechnet wird. Ueber Krankheiten wird
ſo gut wie nicht geklagt, über Unkraut ganz vereinzelt in
Bayern. Lagerfrucht iſt trotz des vielfach ſchönen und
üppigen Standes, von einigen Ausnahmen abgeſehen,
ver=
hältnismäßig recht wenig vorhanden. Berichte hierüber,
die aber nur lokale Bedeutung haben, liegen u. a. aus
Schleſien, Brandenburg, Provinz Sachſen und Bayern
vor. Die Ernte ſelbſt wird rechtzeitig erfolgen und das
quantitative Ergebnis dürfte, falls das günſtige Wetter
noch bis zur und während der Ernte von Beſtand iſt, ein
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(Nachdruck verboten.)
34
Das Mittageſſen bei General von Solten war ſoeben
vorüber, und wie gewöhnlich gingen darauf die Hausfrau,
ihre drei Töchter und Reinette noch für ein halbes
Stünd=
chen zu „Papa” ins Herrenzimmer; dort wurde eine
Ziga=
rette geraucht und über allerlei Tagesneuigkeiten
ge=
ſprochen.
Reinette ſchien auffallend ſchweigſam. Sie hatte ſeit
mehr als einer Woche nichts von Onkel Gerald gehört, und
das bedrückte ſie. Daß es Tante Olly neuerdings weniger
gut gehen ſollte, war ihr von den Verwandten mitgeteilt
worden. Allein, da dieſe in ihrer ſorglos heiteren Art
für die ihnen fernſtehende Couſine nicht ſonderlich viel zu
empfinden ſchienen, ſo wurde jenem traurigen Falle keine
allzu große Wichtigkeit beigelegt.
Nur abends, wenn alles zur Ruhe gegangen war, lag
Reinette oft noch ſtundenlang wach auf ihrem Lager und
dachte über das ſchwere Verhängnis nach, welches ſie
plötz=
lich der trauten Heimat und Onkel Geralds Schutze
be=
raubt hatte.
Die lebhaften Conſinen beſprachen gerade eine von
den Offizieren der Garniſon arrangierte Schleppjagd und
wer von den Damen wohl ſattelfeſt genug ſei, die Reiter
zu begleiten.
Lachend und mit Stolz geſtand ſich das Erna ein. In
einem bequemen Landauer, den Papa ſicherlich ſpendierte,
ſollten dann die übrigen hinterdrein kutſchieren. Man
machte Pläne, man erwog den Anzug und klatſchte vor
Vergügen in die Hände. Reizend, famos!
Als ob ſie die ganze Sache nichts anginge, ſaß
Rei=
nette abſeits am Fenſter und ſtarrte trübſelig und wehen
Herzens in den kalten, klaren Novembertag hinaus.
Plötzlich ſchellte es laut und vernehmlich draußen im
Entree, und bald darauf überbrachte der Diener dem
General ein Telegramm.
Neugierig reckten die Damen ihre Köpfe.
Doch bedächtig, wie es ſeine Gewohnheit war,
öff=
nete er es, ſtieß aber zugleich einen leiſen Ruf des
Be=
dauerns aus. Da ſtand Reinette bereits an des
Vor=
munds Seite.
Onkel Karl — die Nachricht iſt aus — Berlin — von
— von — o, bitte, ſag’ es ſchnell! rief ſie angſterfüllt.
Das reizende Geſicht verfärbte ſich jäh, und durch die
ſchlanken Glieder ging ein Zittern.
Na, ja, Kleine. Ich ſoll Dir’s ſchonend ſagen — aber
da, lies doch ſelbſt!
Entgeiſtert greift Reinette nach der Depeſche:
Olly ſoeben ſanft entſchlafen. Bitte, Reinette ſchonend
mitteilen. Gerald.
Es hatte zwei volle Tage ununterbrochen in dichten
Flocken geſchneit.
Im Walde liegt der Schnee faſt ein halbes Meter
hoch, ſagte Guſti Scholl zu ſeinem Vetter Alexander
Sol=
ten, als beide in Begleitung eines weißbärtigen Förſters,
der ſchon dem „alten Herrn” auf Brink ſeine treuen Dienſte
geweiht hatte, die ſauber gefegte Dorfſtraße entlang
ſchritten.
Nein, gnädiger Herr, er liegt dreiviertel Meter hoch,
lautete die knurrende Antwort des immer alles beſſer
wiſſen wollenden Alten.
Na, meinetwegen ooch! Aber nu’ nehmen Sie man
die Beene in die Hand und ſehen nach, ob die Kerle mir
die Wege gut mit dem Schneepflug geſäubert haben. Ich
will den Herrn Baron mal ſon biſſel rumführen, damit
er ein paar Faſanen ſchießen kann. Die Rudolfen wünſcht
einen Sonntagsbraten.
Als der Förſter vorangeeilt war, mäßigte Guſti das
Tempo und ſchob die breite, mit plumpem Pelzhandſchuh
bekleidete Rechte unter des Gaſtes Arm.
In ſeiner Flauſchjacke, den in hohen Waſſerſtiefeln
ſteckenden großen Füßen, das Geſicht blaurot gefärbt,
hätte man ihn eher für einen Landfleiſcher als für den
Gutsherrn von Brink halten können.
Einige Stunden vorher war Lex, einer Einladung des
Vetters folgend, hier angelangt, wo nach einem exquiſiter
Frühſtück mit getrüffelten Wildſteaks, Gänſeleberpaſtete
und altem Burgunder die Herren ſich zu einem Pirſchgange
durch den winterlich ſchönen Forſt aufgemacht hatten.
Ein Vierteljahr war verfloſſen, ſeit Alexander
Sol=
ten, das Herz voll hochgeſpannter Erwartungen und mit
freudiger Genugtuung, Hofrat Rau nach Wien begleitet
hatte.
Aeußerlich und auch innerlich verändert, begrüßte er
nun wieder das bekannte wohnliche Haus, an das ſich ſo
viele Kindheitserinnerungen knüpften.
Der kaum Zweiundzwanzigjährige machte den
Ein=
druck eines Menſchen, der in ſelbſtbewußter und blaſierter
Geringſchätzung auf alles, was dem eigenen
Intereſſen=
getriebe fernlag, herabſah.
Seine ſcharfen, klugen Augen markierten in ihrer
Un=
ruhe zur Genüge, daß der alte Strebergeiſt noch in ihm
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Juli 1914.
Nummer 202.
Saisoh-Flusverkauf
unserer Sommer-Schuhwaren.
Wir erwarten demnächst das Eintreffen unserer diesjährigen
— HERBST-SCHUHWAREN.
Um unser Lager zu erleichtern, Platz zu schaffen, keine Bestände
von einem zum andern Jahr aufheben zu müssen, haben wir uns
entschlossen, unsere, als solide und reell bekannte Schuhwaren,
derartig in den Preisen herabzusetzen, dass ein schneller Verkauf
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miſte daſß aber des eſchuie Fek uach lnde nicht
e=
reicht ſchien.
Sein tadellos ſchicker Jagdanzug und der tief in die
Stirn gezogene grüne Filzhut waren, wie Guſti ſofort laut
bemerkte, „aus einem guten Stall”.
Gewiß imponierte dem jungen Gutsherrn der Vetter
gewaltig, aber in ſeiner brüsken, rechthaberiſchen Art gab
er das natürlich nicht zu. Lex benahm ſich neuerdings gar
zu ſehr als „Weltmenſch”, der abſolut vergeſſen zu haben
ſchien, wie beſcheiden und klein ſeine Anſprüche früher
ge=
weſen waren. Dieſes lächerliche Herumwerfen mit
moder=
nen Schlagworten, ſeine angenommene Blaſiertheit wie
ſein gekünſtelter Wiener Jargon, den er indes zu
ge=
brauchen vergaß, ſobald der alte Lex wieder einmal zum
Vorſchein kam — das alles reizte Guſti zum Widerſpruch,
und er hatte ſich gleich nach dem Frühſtück vorgenommen,
den dummen Jungen mal etwas abzutrumpfen.
So, Lexel, nun erzähle vorerſt. Ich brenne ja vor
Neugier, wie die ganze Geſchichte ſich hiſtoriſch entwickelt
hat. Mir ſchreibt keine Katze ein Wort, und Onkel
Karl=
chen in ſeiner hofmänniſchen Diskretion hüllt ſich nur
immer in myſtiſches Achſelzucken, ſagte er vertraulich.
Der Angeredete zog die Augenbrauen hoch.
Na — er iſt vermutlich längſt drüben, verſetzte er
lakoniſch.
Wer, er? Gerald in Japan? Natürlich, das weiß
ich bereits. Aber weiter — weiter, die Details.
Von Trieſt mit dem öſterreichiſchen Lloyd=Dampfer
„Erzherzogin Valeria” über Port Said, Aden, Bombay
nach Nagaſaki — in Tadjamas Geſellſchaft.
Lex amüſierte ſich über des Vetters Ungeduld.
Quatſch! Das iſt mir ganz Wurſt! Ich will wiſſen,
wie die Sache mit dem Alten — Deinem verehrten Gönner
— zum Klappen oder richtiger zum Bruche kam. An
Tante Ollys Leichenfeier in Berlin ſtanden Gerald und
ſent Schiegewdaie ich ie ſcon gegeile, ais eitgen
ſie ſich auf der Welt niſcht an.
Der Herr Hofrat hat Schönſtein nun definitiv
gekauft.
Hm — ſo: Und Gerald rausgezahlt?
Rausgezahlt? Nee — er iſt ſo uranſtändig geweſen,
ihm das zu belaſſen, was Onkel Gerald damals bei ſeiner
Heirat „angeblich” zu beſitzen erklärt hat. Rund
hundert=
undfünfzigtauſend Mark.
Na, erlaube gefälligſt. Das Wort „angeblich” klingt
verdammt hart! Ich kenne keinen nobleren Kerl als
Gerald Solten. Uebrigens beſaß er doch wohl auch noch
Anrechte aus dem Vermögen ſeiner Frau?
Wieſo denn? Tante Olly hing lediglich vom Vater
ab. Er zahlte der Tochter eine jährliche Rente von
achtzig=
tauſend Gulden; aber das iſt natürlich alles glatt
ver=
prätzelt worden. Wenn Onkel Gerald etwas weniger
großartig, dagegen haushälteriſcher mit dem Gelde
umge=
gangen wäre, dann —
Pfui, Lex! Das war nicht hübſch von Dir! Du kennſt
doch die Fabel vom ſterbenden Löwen? unterbrach ihn
Guſti unmutig und ſah mißbilligend auf den kleinen
Be=
gleiter nieder. Wer in der Wolle ſitzt, wie Du, hat klug
reden.
Ich habe nur den Grundſatz, im Leben immer praktiſch
zu ſein!
Duſel haſt De! Großen Duſel! Aber ich gönne Dir’s
von Herzen. Der alte Rau hat einen guten Riecher.
Un=
ter Hunderten findet man kaum ſolch geriſſenes, ſchlaues
Kerlchen wie Dich. Uebrigens, wie ſteht’s mit der
Diplo=
matie?
Paßt mir net mehr! Ueberwundener Standpunkt.
Mein einzigſtes Intereſſe iſt heute nur auf das induſtrielle
Gebiet gerichtet! Wenn ich demnächſt meinen Referendar
gemacht habe, dann nimmt der Herr Hofrat mich ganz zu
ſch und ibertäſt uir die Leung don igawbeiter
ne=
nen Talenten und Fähigkeiten entſprechenden Branche.
Vielleicht übergibt er mir auch Schönſtein, wo nächſten
Sommer auf dem Terrain, wo heute das vermaledeite
alte Schloß ſteht, eine Holzfaſerfabrik gebaut werden ſoll,
gab Lex ſelbſtgefälligen Tones zurück.
Ja, ja, ſo ändern ſich die Zeiten, ſagte Guſti und
wiegte halb ſchmerzlich den Kopf. Ich meine nur, eine
kleine Rente hätte — bei dem großen Vermögen — der
alte Rau dem Schwiegerſohn doch noch ſpendieren können.
Hat er ihm auch großmütig angeboten. Doch das
ſchien nicht nach Onkel Geralds Geſchmack. Hochmütig
und ſchroff ſoll er dieſelbe gnädigſt abgelehnt haben. Er
iſt halt der „Herr Baron”. Pah — mir gilt der Adel jetzt
gar nix mehr. Verbrauchte Zöpfe. Man muß ſich vom
Kaſtengeiſt nicht unterkriegen laſſen.
Lex lachte ſpöttiſch, während ſich in des Aelteren
Zü=
gen nun eine leichte Befangenheit bemerkbar machte. Z8 fragte er:
Na — und — und Reinette? Hat der alte Rau
we=
nigſtens für ſie was ausgeſetzt?
Wie käme er denn dazu? Nee, für die muß Onkel
Gerald weiter ſorgen, bis ſich mal eine annehmbare
Partie findet.
Guſtis rotes Geſicht färbte ſich noch dunkler.
Nun, die wäre doch nicht ſchwer zu finden, wenigſtens
nicht gar ſo weit von Roglau zu finden, erwiderte er
treuherzig und derb.
Mein lieber Junge, zum Heiraten gehören immer
zwei! Ich ſage Dir nur: Reinette darf recht hohe
An=
ſprüche ſtellen. Man hat ſchon ſo ſeine Pläne. Ganz offen
will ich verraten, daß meine Reiſe nach Preußen damt,
Bezug hat.
(Fortſetzung folgt.)
Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Juli 1914.
Seite 21.
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Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Juli 1914.
Nummer 202.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt i.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 19. Juli: dem Wächter bei der Wach=
und Schließgeſellſch., Johann Hermann Andreas Stabs
Heinheimerſtr. 13, ein S. Am 18.: dem Taglöhner Albert
Gröning, Pallaswieſenſtr. 60, ein S. Georg. Am 20.:
dem Kaufmann Georg Ludwig Braun, Rhönring 77,
eine Tochter Martha Gertrude Marie. Am 16.: dem
Vize=
wachtmeiſter im Garde=Drag.=Regt. Nr. 23, Friedrich
Becker, Sandſtr. 42, ein S. Kurt. Am 15.: dem Gürtler
Friedrich Johann Starck, Frankfurterſtr. 5, eine T.
Ger=
trude. Am 16.: dem Fuhrmann Johann Philipp Ehnis
Pädagogſtr. 2, eine T. Antoinette. Am 21.: dem
Schrei=
nermeiſter Auguſt Vey, Rheinſtr. 28, eine T. Emma
Margarete. Dem Buchhalter Karl Oswald Wilhelm
Schnabel, Darmſtr. 10, eine T. Annemarie. Am 18:
dem Chauffeur Wilhelm Auguſt Geyer, Bleichſtr. 43,
ein S. Hermann. Am 21.: dem Bäckereibeſitzer Johannes
Korndörfer, Liebigſtr. 83, ein S. Willy Adam.
Aufgebotene. Am 20. Juli: Friſeur Phil. Seibert,
Mauerſtr. 27, und Frieda Luiſe Zeyer, Rheinſtr. 20.
Am 21.: Aſſiſtent der Handelskammer Jakob Frieauff,
hier, und Johanna Marie Philippine Eifert in
Lauter=
bach. Metzgermeiſter und Gaſtwirt Philipp Eidemüller
und Juliane Klinger, Köchin, beide in Eberſtadt.
Tape=
ziergehilfe Peter Konrad Richard Horn in Hamburg
und Hausmädchen Emma Amalie Frieda Leonhardine
Thierauf, Alexanderſtr. 4. Am 22.: Elektrotechniker
Reinhold Gedeck, Rheinſtr. 7, und Martha Trenner
in Breslau. Lohnkutſcher Georg Kunitſch,
Landwehr=
ſtraße 24½, und Haushälterin Eliſabeth Romig,
da=
ſelbſt. Zeichenlehrer Karl Grund, Orangerieſtr. 10, und
Margareta Liebig in Pfungſtadt. Taglöhner Franz
Haas, Schloßgaſſe 16, und Fabrikarbeiterin Anna
Diefenbach, Große Kaplaneigaſſe 21. Am 23.:
Schrei=
ner Karl Fauſt in Walldorf und Magdalene Bonin,
daſelbſt. Metalldrehergehilfe Paul Klaus in Dreis=
Tiefenbach und Schneiderin Lina Leber in Idſtein.
Fabrikarbeiter Karl gerufen Gottfried Bock, Neue
Irene=
ſtraße 7, und Katharina Seeger, daſelbſt.
Geſtorbene. Am 20. Juli: ohne Vorname Stabs
Sohn des Wächters, 1 Stde., Heinheimerſtr. 13. Georg
Gröning, S. des Taglöhners, 2 Tage,
Pallaswieſen=
ſtraße 60. Am 21.: Johannette Hill, geb. Bihn, Witwe
des Wiegmeiſters, 76 J., ev., Große Kaplaneigaſſe 9. Am
22.: Regine Schmidt, geb. Neuroth, Ehefrau des
Mon=
teurs, 32 J., ev., Darmſtr. 11. Marie Schröder, T. des
Geflügelhändlers, 1 J., ev., Karlſtr. 27. Am 21.: Chriſtian
Ahl, S. des Taglöhners, 3 J., ev., Langegaſſe 5. Am
23.: Marie Traub, geb. Merz, Witwe des Schloſſers
61 J., ev., Grafenſtr. 9.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden
7. Sonntag nach Trinitatis, den 26. Juli 1914
Hofkirche: Wegen Renovierungsarbeiten iſt die
Hof=
kirche geſchloſſen.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer Zimmermann.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Kein Gottesdienſt. —
Vorm. um 8½ Uhr u. 9½ Uhr: Gottesdienſt im Lager
— Der Kindergottesdienſt fällt aus.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
— Nachm. 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift: Pfarrer
Veller.
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Lenz.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarraſſiſtent Sann.
Evang. Gemeinde in Eberſtadt: Sonntag, den 26. Jult,
vormittags um ½10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Eckhardt. — Um ½11 Uhr: Chriſtenlehre der Knaben.
— Nachmittags um ½ 2 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Paul. — Abends um 8 Uhr: Bibelerklärung.
Evang. Gemeinde in Nieder=Ramſtadt: Sonntag, den
26. Juli, vorm. um ½10 Uhr: Gottesdienſt.
Pfarrver=
walter Weik.
Evang. Gottesdienſt in Fraiſa: Sonntag, den 26. Juli,
nachmittags um 2 Uhr: Gottesdienſt im Rathausſaal.
Pfarrverwalter Weik.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 26. Juli,
nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um
8½ Uhr: Evangeliſation. — Dienstag, den 28. Juli,
abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde. —
Donners=
tag, den 30. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. —
Zweig der Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88, Hth.).
Sonntag, nachm. um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge.
— Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen. —
Frei=
tag, den 31. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Griesheim bei D.: Sonntag, den 26. Juli, abends
um 8½ Uhr: Religiöſer Vortrag im Kleinkinderſchulſaal.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 26. Juli, nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. —
Abends um 8½ Uhr: Predigt. Prediger Berner=
Frank=
furt a. M. — Dienstag, den 28. Juli, abends 8½ Uhr:
Bibelſtunde. Prediger Berner=Frankfurt a. M.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 26. Juli, vormittags um
9½ Uhr: Predigt. Prediger Winhold. — Um 11 Uhr:
Sonntagsſchule. — Nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Winhold. — Mittwoch, den 29. Juli, abends um
8½ Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 26. Juli, nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
— Um 4 Uhr: Predigt. — Freitag, den 31. Juli, abends
um ½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde. Prediger Ekert
aus Offenbach.
Katholiſche Gemeinden
8. Sonntag nach Pfingſten, den 26. Juli 1914
St. Ludwigskirche: Samstag, den 25. Juli, nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
hl. Beichte. — Um 6 Uhr: Erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr:
Hoch=
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Letzte heil. Meſſe. —
Nachm. um 3 Uhr: Sakramentaliſche
Bruderſchafts=
andacht mit Predigt und Prozeſſion.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 5 Uhr:
Ver=
ſammlung der Jungfrauen=Kongregation. — Um 6 Uhr:
Aloyſianiſche Andacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 25. Juli,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
heil. Meſſe. — Um ½10 Uhr: Hochamt. — Nachm. um
2 Uhr: Andacht.
Kapelle zu Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
25. Juli, nachm. um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Ge=
egenheit zur heil. Beichte.
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer
Zimmer=
mnann.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Vogel.
Sonntag, vormitags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr:
Muttergottes=
andacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 25. Juli, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½6 Uhr: Beichte. —
Um ½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Um
5 Uhr: Andacht zu Ehren des hl. Aloyſius. — Werktags
um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, vormittags um 7 Uhr:
Beichte. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt. — Nachm.
um ½2 Uhr: Andacht.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 5. Juli: Dem
Hilfsbahnſteig=
ſchaffner Johann Peter Vetter T. Anna, geb. 23. Juni.
Dem Schuhmacher Benjamin Henning S. Hans Martin,
geb. 16. Mai. Dem Gärtner Peter Geier S. Friedrich
Johann, geb. 3. Juni. 12. Juli: Dem Oberlehrer Jakob
Kabel S. Werner Philipp Georg, geb. 10. Mai. Dem
Telegraphen=Arbeiter Heinrich Gottlieb Emrich T. Eliſabeth
Luiſe, geb. 7. Mai. 13. Juli: Uneheliche Zwillinge, geb.
4. bzw. 5. Juli. 7. Juli: Dem Kaufmann Leonhard Siefert
S. Johann Georg Karl Leo, geb. 2. Juni.
Johannesgemeinde: 19. Juli: Dem Bankkaſſier
Fritz Ewald Sehl S. Fritz Otto Hugo Paul, geb. 18. Mai.
Dem Spengler u. Inſtallateur Leonhard Dilfer S. Ernſt,
geb. 29. Mai. Dem Hilfsſchaffner Adam Unverricht S=
Walter Adam, geb. 12. Juni.
Martinsgemeinde: 18. Juli: Dem Schloſſer
Philipp Friedrich S. Georg Heinrich, geb. 1. Juni. 19. Juli:
Dem Metzger Johann Georg Mutz S. Georg Max Friedrich,
geb. 3. Juli. 27. Juli: Dem Tagelöhner Ludwig Möſer
T. Luiſe, geb. 9. Juni. Eine uneheliche Tochter Marie
Magdalene Eliſabeth, geb. 10. Juni.
Petrusgemeinde: 19. Juli: Dem Former Karl
Bockard S. Karl, geb. 10. Juli. Dem Bahnwärter Ludwig
Happel T. Maria Katharina, geb. 26. Juni.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 11. Juli: Schreiner Adolf
Leiſer und Eva Schäfer. 16. Juli: Kellner u. Dienſtmann
Georg Martin Simon und Anna Maria Joſt geb. Ganßer.
18. Juli: Kaufmann Ludwig Karl Hermann Andreß und
Maria Eliſabeth Hedwig Magel.
Johannesgemeinde: 18. Juli:
Eiſenbahnhilfs=
ſchaffner Georg Grünewald und Eliſabeth Bücking von
Alsfeld.
Martinsgemeinde: 18. Juli: Schloſſer Karl
Theodor Ley und Katharine Meyer aus Pfirſchbach.
Fabrikarbeiter Adam Hirz und Katharine Gerbig. 19. Juli:
Lackierer Georg Erb und Marie Müller.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 19. Juli: Ehefrau Katharina
Lippert geb. Tron, 38 J. alt, ſtarb 16. Juli. 22. Juli:
Bahnhofsvorſteher Heinrich Stelzer von Alzey, 49 J. alt,
ſtarb 20. Juli.
Martinsgemeinde: 18. Juli: Dem Gasarbeiter
Hermann Krepper S. Eugen, 3 J. alt, ſtarb 16. Juli.
20. Juli: Zimmermann Heinrich Appelmann, 73 J. alt,
ſtarb 18. Juli. Kaufmann Ferdinand Fink, 74 J. alt,
ſtarb 17. Juli. 22. Juli: Schuhmacher Philipp Pfeiffer,
76 J. alt, ſtarb 20. Juli.
Petrusgemeinde: 20. Juli: Hermann Horſt,
S. des Schutzmanns Georg Horſt, 3 J. alt, ſtarb 18. Juli.
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Numuer 202.
Darmſtadter Tagblatt, Samstag, den 25. Jun 1914.
Seite 27.
Bad Homburg. Hochſaiſon! Was dies für unſer Bad
bedeutet, kann nur der beurteilen, der einmal während
dieſer Zeit längeren Aufenthalt hier genommen und die
Vorzüge der Hochſaiſon kennen gelernt hat. Die Zahl der
anweſenden Kurgäſte erreicht im Juli und Auguſt ihren
Höhepunkt. In den beiden Badehäuſern iſt die
Bäder=
abgabe ganz außerordentlich, die Trinkkur an allen
Brun=
nen weiſt große Beteiligung auf. Der Sport wird hier
beſonders gefördert. Bad Homburg hat einen prächtig
gelegenen, von ſchattenſpendenden Bäumen umrahmten
Tennisplatz, einen gut angelegten Golfplatz und einen im
ſchattigen Wald belegenen Tontaubenſchießplatz. Ueberall
herrſcht jetzt reges Leben. Die Veranſtaltungen der
Kur=
verwaltung ſind jetzt ſo reichhaltig, daß es für den Be=
ſucher ſchwer iſt, eine Auswahl zu treffen. Bedeutende
Künſtler auf den verſchiedenſten Gebieten präſentieren ſich
allabendlich in den herrlichen Räumen des Kurhauſes,
Gartenfeſte mit ausergeſenen neuen Arrangements
vereini=
gen die internationale Geſellſchaft im Kurgarten, Reunions
und Bälle bieten den Tanzluſtigen Gelegenheit zum
Amüſe=
ment in vornehmem Rahmen. Dazu kommen die
täg=
lichen Konzerte, die nachmittags häufig ſtatt im Kurgarten
an den Quellen ſtattfinden. Jetzt, im heißen Juli,
ent=
flieht jedermann gern der dumpfen Atmoſphäre der
Groß=
ſtadt, und er findet hier ein kühles, behagliches
Sommer=
heim. Wenn auch in den Mittagsſtunden die Wärme
be=
merkbar iſt, ſo kühlt es ſich doch gegen Abend bereits
merklich ab, und die Abend= und Nachtſtunden ſind hier
von einer angenehm überraſchenden Kühle. Dieſe
be=
kannte Tatſache verdanken wir dem nahen Taunusgebirge,
das uns die friſchen Winde ſendet, die im Hochſommer
hier ſo ſchön abkühlend wirken.
Bad Wildungen. Bad Wildungen erfreute ſich
kürz=
lich des erſten Beſuches einer Studienreiſe ruſſiſcher
Aerzte, die ſich, dem Beiſpiele der deutſchen ärztlichen
Studienreiſen folgend, die Beſichtigung der Hauptbäder
Deutſchlands und Oeſterreichs zur Aufgabe gemacht hat.
Die Reiſegeſellſchaft rekrutierte ſich aus allen Teilen des
großen ruſſiſchen Reiches, ſogar zum Teil aus Sibirien,
und es befanden ſich auch einige Aerztinnen darunter.
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von Station Kranichſtein in 5 Minuten erreichbar.
Vorzügliche Küche — Hausſchlachterei —
Milchwirt=
ſchaft — Täglich friſch: Dickmilch, Kaffee u. Kuchen —
Apfelweinkelterei — Neu erbaute Lokalitäten — Saal
und ſchattiger Garten. — Zu recht regem Beſuche ladet
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Ludwigsplatz 2, I. Etage
beim Bismarck-Brunnen.
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Samstags=Regelgeſellſchaft
können ſich noch einige Herren
beteiligen. Gefl. Anfr. unt. K 48
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Achtung!
Heute Samstag auf dem Markt,
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tiſch (Prachtſtück) wegen Wegzug
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ſofort billig zu verk.
Nieder=Ramſtädterſtraße 58, I
Programm
zu dem am Samstag, der
25. Juli, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Art.=Korps (Nr. 25).
1. „In Treue feſt” Marſch von
Teike. 2. Feſt=Ouvertüre von
Leutner, 3. „O, sole mio‟
Para=
phraſe von Kapua. 4. Im Zauber
der Frühlingsnacht”, Walzer von
Jeſſel. 5. Ballade aus „Der
flie=
gende Holländer” von R. Wagner.
6. „Märche russe” von Ganne.
Restadtation zur Mammeistritt
Chaussee Darmstadt-Arheilgen
Sonntag, den 26. Juli 1914
Grosses Lanzvergnugen
mit Tombola des Kraft=Sportklubs Arheilgen
(*2066
wozu Freunde und Gönner herzlichſt einladet
Reſtr. Adalbert Eppler.
Restadrarienzur StadrPrungstaur
Elisabethenstrasse 2
Mittagstiſch à 75 Pfg. und 1.10 Mk., im Abonnement billiger.
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk. (*2040
Morgen Sonntag: verſchiedene Braten, Ragouts; Spezialität:
Kalbshaxen, Kalbsnierenbraten, Schmorbraten, Saure Nieren,
Schweinebraten, Kalbsleber, Rumſteaks, Beefſteaks, Stadt
Pfung=
ſtadt=Koteletts und ſonſt noch reichhaltige Speiſekarte.
Von 4 Uhr ab Tanzkränzchen im weissen Saal.
Dienstbach.
Caie Gick
Restaurant zur goldenen Rose.
Feines bürgerliches Café. (16457a
Rénoviert.
Neu!
Neu!
Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 25. Juli 1914.
Nummer 202,
Gartenbau-Verein Darmstadt.
Wir machen unſere Mitglieder darauf anfmerkſam, daß ſie gegen
Vorzeigung der Mitgliedskarten beim Beſuche der Jahrhnndert=
Ausſtellung ſämtliche Eintrittskarten zu ermäßigten Preiſen erhalten.
Der Vorstand.
16779)
Hessischer Hof.
Samstag, den 25. Juli
Grosses Militär-Konzert
ausgeführt vom Trompeterkorps des Trainbat. Nr. 18
mit Verſtärkung der Kapelle des Großh. Art.=Korps.
Leitung: Herr Korpsführer Neuſchulz.
Eintritt 15 Pfg.
(16853)
Anfang 8 Uhr.
Wo gehen wir Sonntag hin?
Auf das Arheilger Mühlchen
Zur Gesellschaft Hienia Darmstadt 1913
Grosses Dahlien-Tanziest
(*1901
Eintritt frei.
Der Vergnügungs-Ausschuss.
Empfehle große friſche
Iotel Fenlsich Walatrieue
Sonntag, den 26. Juli, von 4—11 Uhr:
Konzerreranzi Freieh
(*2129sg
Eintritt frei.
Bei ungünstiger Witterung findet Konzert
und Tanz in den inneren Räumen statt.
Sihmpla
Inhaber:
Georg Brand.
Darmſtadt
2 Rheinſtraße 2
Prsgramm für Samstag, Sonntag und Montag.
Koloſal Prieſter und Held.Koloſſal
ſpannend!
ſpannend1 Großer Indianer=Schlager in 2 Akten.
Geſprengte Feſſeln.
Ein aufregendes Geſellſchaftsdrama
in 2 Akten.
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Das Amerikan. Duell od.: Die Verzweiflung.
Aufregendes Drama in 2 Akten.
Sein zweites Geſicht oder: Der gefürchtete Verbrecher.
Koloſſal aufregend.
Frike und die Eier. Eine Humoreske zum totlachen.
Der Fastnachts-König. Eine ausgezeichnete Komödie.
Mikoſch reiſt in Unterwäſche. Alles lacht Tränen.
Einlage nach Bedarf.
III. Platz 19 Pfg.
Schwenzerhaus Everstauf
Sonntag, den 26. Juli:
Iiar=Konzert
Anfang 4 Uhr. (*2114sg) Eintritt frei.
Uilion Meater
Rheinstr. 6. — Telephon 173.
Allem setzt die Krone auf:
Ir lassen uns
scheiden.
Lustspiel in 3 Akten. — In der Hauptrolle:
die berühmte
Wanda Treumann Film-Diva
und
Viggo Larsen der geniale Regisseur.
Versäumen Sie dieses Programm nicht, Sie
werden sich ein paar Stunden angenehm
unterhalten.
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Schuh-
waren haben, um in der
künftigen Saison
aus-
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Ware aufwarten zu
kön-
nen. So hat das Publikum
doppelten Vorteil: Für
wenig Geld tadellos
erst-
klassige Schuhe u. Stiefel
zu enorm billigen
Aus-
verkaufspreisen z. kaufen
und es erhält im nächsten
Jahre für sein gutes Geld
keine vorjährige Ware.
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GBeitst. m. Strohmatr., Bilz Doktor- freſſer, Elegie=Zither bill. zu
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Schluß
am nächsten Samstag.
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10 Stück von 58 Pfg. an
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Der Hass
3 Akter Große Familien=Dragödie 3 Akter
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Ein Bauernknecht liebt die Tochter,eines der Gutsherrn,
die aber einem Fiſcher den Vorzug gibt. Im blinden
Haſſe ſeiner Leidenſchaft verfolgt der Burſche ſeinen
Rivalen und ſpäter auch das Mädchen, das ſeine Liebe
verſchmäht, wird zum Mörder und zum Brandſtifter,
bis ihn ſchließlich die ſtrafende Gerechtigkeit ereilt.
Spannend von Anfang bis zu Ende
Das treue Pferd
Ein gut geſpieltes Indianer=Drama.
Auf ganz besonderen Wunsch
Die das Glück narrt
5 Akter Senſationsdrama aus dem Leben. 5 Akter
liegt auf allen Geſichtern
Geſpannte Erwartung wenn die erſt. Szenen auf
d. weiß. Wand erſcheinen.
erweckt der prächtige Film,
Helle Bewunderung wennſich die feſſelnde
Hand=
lung ihrem Höhepunkt nähert.
beherrſcht alle, die das
Höchſte Befriedigung grandioſe Meiſterwerk
geſehen haben.
Außerdem das übrige reichhaltige Programm.
Zur gefl. Beachtung.
Ab heute wird Herr Georg v. Harſcher ſeinen von
ihm erfundenen und zum Patent angemeldeten
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ſpiel=Einſatzapparat für Klavier in meinem Theater zur
Vorführung bringen, wodurch die Muſikbegleitung einen
ganz beſonderen Reiz erhält.
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Motto: Wer vieles bringt, wird jedem etwas bringen.
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Der Leizte Seiles
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