Bezugspreis:
Anzeigenpreis:
177. Jahrgang
Ausg. A (mit Ill. Unterhaltungsbl.) monatl. 60 Pfg.,
Die 49 mm breite Petitzeile im Kreiſe Darmſtadt
vierteljährl. Mr. 1.30: Ausgabe B (mit Ill. Unter=
10 Pfg., ausw. 20 Pfg.: Familienanzeigen 30 Pfg.;
haltungsblatt u. Ill. Wochen=Chronik) monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der wöchentlichen Beilage: die 84mm breite Reklamezeile oder deren Raum
50 Pfg. vierteſährf. Mf. 2 40. Beſſelungen nehmen
im Kreiſe Darmſtadt 30 Pfg., auswärts 75 Pfg.;
entgegen: die Geſchäftsſtelle Rheinſtr. 23 (Fernſpr.
Rabatt nach Tariſ. Anzeigen nehmen entgegen: die
Nr. 1 u. 426), unſere Fillalen, Landagenturen u. alle
Geſchäftsſtelle Rheinſtr. 23, die Filialen u. Agen=
Poſtämter. Verantwortlichkeit für Aufnahme von
turen, Anzeigenexped. des In= und Auslandes. Bei
Anzeigen an beſtimmten Tagen wird nicht übernom.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
Konkurs od. gerichtl. Beitreib. fällt jed. Rabatt weg.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Nr. 188.
Samstag, den 11. Juli.
1914.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Die geſtrige Reichstagserſatzwahl in Sachſen=
Koburg=Gotha 1 ergab Stichwahl zwiſchen
Arnold (Fortſchr. Vpt.) und Hofmann (Soz.).
Während eines Gewitters, das über Kriſtiania und
Umgegend niederging, ſchlug der Blitz in das von
deut=
ſchen Touriſten viel beſuchte Hotel auf dem
Hol=
menkollen ein, das völlig eingeäſchert
wurde. Hotelgäſte und Perſonal konnten gerettet
werden.
Die erſte Verſammlung der proviſoriſchen
Ulſter=
regierung iſt in Belfaſt zuſammengetreten.
Anläßlich der Ankunft des Führers der Bewegung
Carſon in Belfaſt wurden große Demonſtrationen
veranſtaltet.
Durch eine Feuersbrunſt wurde das norwegiſche
Dorf Selbak faſt gänzlich eingeäſchert.
60 Häuſer ſind abgebrannt, 1000 Perſonen
obdachlos.
Siehe auch Letzte Nachrichten.
Zum Landtagsſchluß
macht der Darmſtädter Mitarbeiter der Köln. Ztg. folgende
bemerkenswerte Ausführungen:
Soll man den Landtag beurteilen nach den Ergebniſſen
ſeiner Beratungen oder nach den Perſönlichkeiten, die ihn
bildeten? Der letztere Maßſtab, der zudem nur für die
ja in ihrer Zuſammenſetzung dem Wechſel ausgeſetzte
Zweite Kammer verwendbar iſt, führte wohl, wenn man
mit der beachtlichen öffentlichen Meinung geht, zu der
Erkenntnis, daß die Verhandlungen nicht mehr das Maß
von Wiſſen, Können und Perſönlichkeit ſpüren laſſen, wie
das in früheren Legislatuperioden der Fall war: wohl
ein Ergebnis unſerer politiſchen Verhältniſſe, die ſich ihre
Vertreter nicht nach dem Grad ihrer Fähigkeit, ſondern
mehr unter dem Geſichtswinkel der Parteizugehörigkeit
ausſuchen. Aber dieſes Schickſal teilt unſer Landtag ja
auch mit anderen Parlamenten. Beurteilt man ihn nach
ſeinen Leiſtungen, ſo muß man anerkennen, daß eine
große und, je länger ſie zur Löſung ſtand, immer
ſchwie=
riger werdende Aufgabe zum endgültigen und man kann
wohl ſagen im allgemeinen befriedigenden Ende geführt
wurde: die Beſoldungsvorlage, über deren
wechſelvolle Geſchichte auch hier wiederholt geſprochen
wurde. Außerdem behielt der Landtag auch, nachdem ſich
die finanziellen Auſpizien gebeſſert hatten, das Erfordernis
ſtrengſter Sparſamkeit ſtets im Auge, und die drei
Staats=
voranſchläge, die er erledigte, legen ein Zeugnis davon
ab, daß man beſtrebt war, nicht unter allen Umſtänden zu
ſparen, ſondern daß man die Erfüllbarkeit der
Stagtsauf=
gaben ſtets als erſtes in den Vordergrund ſtellte.
Weſent=
lich für die finanzielle Entwicklung des Großherzogtums
iſt auf dieſem Gebiete vor allem das Geſetz über die
Til=
gung der Staatsſchuld, das die Verwendung der
Rein=
einnahmen aus den Staatseiſenbahnen geſetzlich für die
Tilgung bindet. Hand in Hand mit dieſen Bemühungen,
die Finanzwirtſchaft zu feſtigen, gingen die Arbeiten der
von Regierung und Landtag gebildeten
Vereinfachungs=
kommiſſion. Der Erfolg ihrer Arbeiten liegt nicht nur in
der poſitiv erreichten oder angebahnten Umorganiſation
mancher Dienſtzweige, ſondern auch nach der negativen
Seite darin, daß dieſe Verhandlungen doch auch ergaben,
daß als zu koſtſpielig oder umſtändlich bezeichnete
Organi=
ſationen des Dienſtbetriebes bei näherer Erörterung ſich
als durchaus zweckentſprechend darſtellten.
Sieht man von einer der letzten Fragen, die den
Land=
tag beſchäftigte, der Ordensfrage, ab, ſo ſtanden
ſel=
ten Fragen zur Diskuſſion, die Anlaß zu Erörterungen
gegeben hätten, wie ſie im badiſchen Landtage über dis
Beziehungen der Regierung zu den großen Partei= oder
richtiger geſagt Wählergruppen vom Regierungstiſch aus
gemacht wurden. Daß die ſozialdemokratiſche Fraktion
jede Gelegenheit benutzte, um der Regierung ihre Stellung
zu der ſozialdemokratiſchen Kommunalpolitik vorzuwerfen,
verſteht ſich bei der Unverdroſſenheit mit der dieſe Partei
ihre Parteiroſſe bei jeder Gelegenheit immer wieder
auf=
zäumt, von ſelbſt. All dieſe Fragen hatte der Landtag
in ſeiner vorausgegangenen Seſſion bei der Beratung der
neuen Verwaltungsgeſetze ſo eingehend erörtert, daß man
kein Bedürfnis empfand, viel Geſagtes immer zu
wieder=
holen. In dem Verhältnis von Regierung zu
Landtag hat ſich in der zu Ende gehenden
Legislatur=
periode nichts verſchoben, es gibt keine ausgeſprochene
Regierungspartei, und es kann ſie — wenn man von den
großen Grundfragen der Aufgaben, Rechte und Pflichten
des Staates abſieht in Heſſen auch nicht geben. Die
Verhältniſſe ſind ſo klein, daß es einem Abgeordneten bei
ſeiner aus ſeiner örtlichen Umgebung hergeleiteten
wirk=
lichen oder vermeintlichen Kenntnis aller Verhältniſſe
ſchwer fällt, ſich von dieſen loszumachen und einen höheren
Geſichtspunkt, wie ihn etwa eine Parteidiſziplin verlangt,
anzuerkennen. Dies gelingt nur den radikalen
Partei=
gruppen, zu denen in dieſem Zuſammenhang neben den
Sozialdemokraten auch das Zentrum zu nennen iſt. Es
bildet bei der ſich nach dem Geſagten häufig ergebenden
Zufallsgruppierung das Zünglein an der Wage. Da ſeine
Zuſammenſetzung im übrigen über das Durchſchnittsmaß
landtäglicher Befähigung hinausragt, konnte es eine Be=
deutung erhalten, die durch die Zahl ſeiner Mitglieder
nicht gerechtfertigt wird.
Wichtiger iſt das Verhältnis zwiſchen den
beiden Häuſern des Landtags. Man kommt
nicht von dem Eindruck los, daß man einen guten
Ge=
danken, den man in der Zweiten Kammer nicht hatte, eben
dort nicht gern anerkennt, wenn oder weil er von der
Erſten Kammer kommt. Dabei tritt doch auch in Heſſen
eine Erſcheinung hervor, die man überallbeobachten kann,
wo ein liberales Wahlrecht eine demokratiſchere
Zuſammen=
ſetzung des Volkshauſes bringt: die Erſte Kammer regt
ſich automatiſch, um dieſer Neuordnung der Dinge
gegen=
über ihre Bedeutung zu behalten. Und dieſem Beſtreben
und nicht nur der Tatſache allein, daß die Erſte Kammer
kluge, fleißige und politiſch geſchulte Köpfe hat, entſpringt
ihre wachſende Bedeutung. Wenn auch eine Anzahl von
Regierungsvorlagen von dem Landtag nicht mehr erledigt
werden konnte, ſo kann man am Schluſſe des Landtags
doch ſagen, daß er ſeine Schuldigkeit getan hat. Der neue
Landtag hat neue Aufgaben: die Gemeindeſteuer und das
Voltsſchulgeſetz haben ja ſchon in die Arbeiten des jetzt
ſcheidenden ihre Schatten vorausgeworfen. Ueber die
wahrſcheinliche Zuſammenſetzung des neuen Landtags —
er wird zur Hälſte neugewählt — läßt ſich ſchwer etwas
prophezeien, denn das Mehrſtimmenwahlrecht der
Fünf=
zigjährigen, das Sicherheitsventil, das man dem
allge=
meinen, gleichen Wahlrecht aufſetzte, muß in den
Neu=
wahlkreiſen zum erſtenmal erprobt werden.
Wie reich iſt Deutſchland!
* Nach einer Unterſuchung von Dr. Karl Helfferich,
Direktor der Deutſchen Bank, beträgt das deutſche
Volks=
einkommen heute rund 40 Milliarden Mark jährlich, gegen
22 bis 25 Milliarden um das Jahr 1895. Von den 40
Milliarden jährlich werden etwa 7 Milliarden, alſo
nahe=
zu ein Sechſtel, für öffentliche Zwecke aufgewendet; etwa
25 Milliarden dienen dem privaten Verbrauch und etwa
8 Milliarden, die ſich durch automatiſchen Wertzuwachs
auf beiläufig zehn Milliarden Mark erhöhten, wachſen
als Mehrung dem Volksvermögen zu, gegen etwa vier
Fünftel Milliarden vor 15 Jahren.
Das deutſche Volksvermögen beträgt heute mehr als
300 Milliarden Mark gegen rund 200 Milliarden um die
Mitte der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Das Durchſchnittsvermögen auf den Kopf der Bevölkerung
wird für das Jahr 1912 auf 4000 bis 5000 Mark berechnet.
Zum Vergleich wollen wir Frankreich heranziehen, das
bekanntlich in dem Ruf des reichſten Landes ſteht. Dieſer
Ruf hat in den letzten Monaten eine Minderung erfahren
durch die Milliardenverluſte, die das Nationalvermögen
in Südamerika erlitten hat. Bekanntlich iſt Frankreich
nach Jahrzehnten gezwungen, den 4=Prozent=Satz in den
Anleihen zu ſchaffen, weil für geringere Verzinſungen
keine Liebhaber mehr zu finden ſind. Auch iſt bei dieſer
Gelegenheit zu bemerken, daß eine Reihe erſter Pariſer
Geldunternehmer ihre Mittel feſtgelegt haben, weil ſie bei
den gegenwärtigen Börſenverhältniſſen ihre aufgekauften
Papiere, die ſich hauptſächlich aus ruſſiſchen Werten
zu=
ſammenſetzen, nicht an den Mann bringen können. — In
dieſen Verhältniſſen dürfte wohl kaum die nächſte Zukunft
eine Aenderung bringen. Das nur nebenbei. Wir halten
uns bei der Einſchätzung des franzöſiſchen
Volksver=
mögens an die Angaben des bekannten Volkswirtſchaftlers
Théry. Deſſen Angaben zufolge iſt das Volksvermögen
in Frankreich von 1892 bis 1908 von 200 Milliarden auf
232 Milliarden geſtiegen, iſt ſomit weit hinter dem zurück,
was wir in deutſchen Landen geleiſtet haben. Auch das
franzöſiſche Volkseinkommen kann ſich mit unſeren Ziffern
nicht meſſen. Es wird vom genannten franzöſiſchen
Stati=
ſtiker mit beiläufig 20 Milliarden angegeben, ſo daß ſich
das Einkommen pro Kopf der Bevölkerung auf 520 Mark
ſtellt! Die Verſchiebung iſt alſo deutlich genug zugunſten
der Deutſchen.
Auch dürfen wir bei dieſem Anlaſſe nicht unerwähnt
laſſen, daß das deutſche Nationalvermögen nicht durch
die Banken in ſo waghalſige Geſchäfte geſteckt iſt, wie dies
jetzt bei den Franzoſen der Fall iſt. Gewiß haben auch
wir durch die Vorfälle in Mexiko, durch die Kriſis auf
dem Balkan, durch die unbefriedigende Geſchäftslage in
ganz Amerika auch manche empfindlichen Verluſte erlitten.
Was will das aber beſagen gegenüber dem Fehler, der ſich
in der franzöſiſchen Volkswirtſchaft zeigt? Haben wir es
doch fertig gebracht, die Geldbedürfniſſe unſerer
Verbün=
deten auch ohne Aufruf an „andere” zu befriedigen. Das
alles beweiſt, daß wir in abſehbarer Zeit es vielleicht auch
zuwege bringen werden, in der internationalen
Finanz=
wirtſchaft den Platz einzunehmen, den wir auf anderen
Wirtſchaftsgebieten, zum Beiſpiel in der Ausfuhr, ſchon
(Deutſche Arbeit.)
jetzt unbeſtritten einnehmen.
Die chriſtlichen Gewerkſchaften
im Jahre 1913.
-s. Man ſchreibt uns: Im Zentralblatt der chriſtlichen
Gewerkſchaften wird von ihrem Generalſekretariat ein
ausführlicher Bericht über die Entwickelung veröffentlicht,
die die chriſtlichen Gewerkſchaften während des Jahres
1913 genommen haben. Es geht daraus hervor, daß die
Ungunſt der wirtſchaftlichen Lage ihren Einfluß auf die
chriſtlichen Gewerkſchaften ebenſo geübt hat, wie auf die
ſozialdemokratiſchen. Denn am Ende des Jahres 1913
zählten die chriſtlichen Gewerkſchaften 341735 Mitglieder
gegenüber 350 930 am Ende des Vorjahres. Das iſt ein
Rückgang von 9195 Mitgliedern — 2,6 Prozent. Etwas
günſtiger erſcheint die Mitgliederbewegung, wenn dar
Jahresdurchſchnitt der Mitgliederzahl in Betracht gezogen
wird; er betrug für das Jahr 1913 342785 gegen 344687
für das Jahr 1912. Einen Mitgliederverluſt haben jedoch
nicht alle chriſtlichen Gewerkſchaften erlitten, vielmehr
ver=
zeichneten einzelne eine verhältnismäßig nennenswerte
Zunahme. Dies ergibt ſich aus den nachſtehenden, die
Mit=
gliederzahl im Jahresdurchſchnitt enthaltenden Angaben,
denen die entſprechende Zahl des Vorjahres eingeklammert
hinzugefügt iſt. Danach betrug 1913 die Mitgliederzahl
im Jahresdurchſchnitt: bei den Bergarbeitern 66652
(76 988), bei den Bauarbeitern 43 529 (43 691), bei den
Me=
tallarbeitern 41732 (42 644), bei den Textilarbeitern 38772
(39903), bei den bayeriſchen Eiſenbahnern 23 579 (20941),
bei den Holzarbeitern 17741 (17280), bei den Keram= und
Steinarbeitern 8434 (7411), bei den Heimarbeiterinnen
8385 (8188), bei den Tabakarbeitern 6714 (7388), bei den
Lederarbeitern 6168 (5756), bei den Schneidern 5071 (4742).
Ein günſtigeres Bild als die Mitgliederbewegung
bie=
tet die Entwickelung der Kaſſenverhältniſſe der
chriſtlichen Gewerkſchaften. Die Geſamteinnahme ſtieg von
6,60 Millionen Mark im Jahre 1912 auf 7,17 Millionen
Mark im Jahre 1913, vermehrte ſich alſo um rund 569000
Mark. Allerdings war infolge der wirtſchaftlichen Lage
die Geſamtausgabe mit 6,10 Millionen Mark um rund
879000 Mark größer als im Vorjahre, wo ſie 5,22
Millio=
nen Mark betragen hatte. Trotzdem wuchs die Summe der
Vermögensbeſtände um mehr als 1 Million an, da ſie im
Berichtsjahre den Betrag von 9,68 Millionen Mark
gegen=
über 8,57 Millionen Mark im Vorjahr erreichte. Von den
Einnahmen entfielen 6,30 Millionen Mark auf Beiträge.
Verausgabt wurden: für das Verbandsorgan rund 571000
Mark, für Agitation rund 775000 Mark, für Streik= und
Gemaßregelten=Unterſtützung rund 989000 Mark, für
Reiſe= und Arbeitsloſenunterſtützung rund 285000 Mark,
für die Zahlung von Krankengeld rund 816000 Mark, für
die Zahlung von Sterbegeld rund 206000 Mark, für die
Gewährung von Rechtsſchutz rund 131000 Mark uſw.
An Lohnbewegungen waren die chriſtlichen
Gewerkſchaften in 1506 Fällen mit rund 95000 Arbeitern
beteiligt. Der Prozentſatz der friedlich verlaufenen
Be=
wegungen war 77½ mit 78 Prozent der Beteiligten. An
Angriffsſtreiks waren die chriſtlichen Gewerkſchaften in 234
Fällen mit 6672 Arbeitern beteiligt, an Abwehrſtreiks in
72 Fällen mit 1608 Arbeitern, an Ausſperrungen in 35
Fäl=
len mit 12756 Arbeitern.
Deutſches Reich.
Kaiſer Wilhelm und Erzherzog
Friedrich. Der neue Generalinſpekteur des
öſterrei=
chiſch=ungariſchen Heeres, Erzherzog Friedrich, welcher
gegenwärtig mit ſeiner Familie in Potsdam zum
Be=
ſuche ſeiner älteſten Tochter, der Erbprinzeſſin zu Salm=
Salm, weilt, unterhält mit unſerem Kaiſer ſchon ſeit
lan=
gem freundſchaftliche Beziehungen. Der Erzherzog iſt
be=
kanntlich der älteſte Bruder der Königin=Witwe von
Spa=
nien und mit Prinzeſſin Iſabella von Croy vermählt. Er
gilt als eines der reichſten Mitglieder des habsburgiſchen
Hauſes und hat in Ungarn großen Grundbeſitz. Auf
ſei=
nem nahe dem ungariſchen Marktflecken Mohacs
belege=
nen Jagdſchloſſe Karapancia hat er ſchon öfter den Beſuch
Kaiſer Wilhelms erhalten, zuletzt im September 1910.
Die Gemahlin des Erzherzogs iſt ebenfalls eine
paſſio=
nierte Jägerin, die den Kaiſer auf der Jagd mit zu
be=
gleiten pflegt. Auch ſonſt iſt der Kaiſer bei ſeinen
Be=
ſuchen in Oeſterreich mit dem Erzherzog Friedrich oft
zu=
ſammengetroffen. Letzterer weilte zuletzt, gleichzeitig mit
dem ermordeten Erzherzog Franz Ferdinand, im
Dezem=
ber 1910 am Berliner Hofe und nahm an der Jagd in
Springe teil. Sein jetziger Beſuch in Potsdam iſt ein
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
rein familiärer. Nach ſeiner definitiven Ernennung zum
Generalinſpekteur wird der Erzherzog ſich ſpäter dem
Kai=
ſer vorſtellen und wahrſcheinlich eine Einladung zu den
deutſchen Kaiſermanövern erhalten.
— Ueber die weitere militäriſche
Ver=
wendung des Kronprinzen wiſſen die Danziger
Neueſten Nachr. folgendes zu berichten:
Nachdem der Kronprinz jetzt mehrere Monate
hin=
durch zum Großen Generalſtabe kommandiert geweſen
war, wird er im Laufe des nächſten Monats an den
gro=
ßen Kavallerieübungen auf dem Truppenübungsplatz
Warthelager bei Poſen teilnehmen. Hier wird er die
Leibhuſarenbrigade führen. An die Poſener Uebungen
ſchließt ſich dann die Fortdauer der informatoriſchen
Be=
ſchäftigung im Großen Generalſtabe in Berlin. —
Wäh=
rend der diesjährigen Kaiſermanöver wird der Kronprinz
dem Stabe eines Armee=Oberkommandos zur dienſtlichen
Verwendung zugewieſen werden. Nach den Herbſtmanövern
übernimmt der Kronprinz als Nachfolger des
General=
majors v. Friedeburg das Kommando des 1. Garde=
Re=
giments zu Fuß in Potsdam.
— Das Ergebnis des Wehrbeitrages für
Preußen iſt auf rund 603 Millionen Mark feſtgeſtellt
worden. Das entſpricht dem von der Finanzverwaltung
errechneten Voranſchlag.
— Bülows „Deutſche Politik” in
Frank=
reich. Die franzöſiſche Ausgabe des Buches des Fürſten
von Bülow „Die deutſche Politik” iſt, wie aus Paris
ge=
meldet wird, zur Ausgabe gelangt. Die Ueberſetzung hat
der Sohn des früheren Botſchafters in Berlin Herbette
beſorgt, und der frühere Miniſter des Aeußern de Selves
hat das Vorwort zu der franzöſiſchen Ausgabe
geſchrie=
ben. Zu dem Kapitel „Das unverſöhnliche Frankreich”
polemiſiert de Selves in einigermaßen chauviniſtiſchen
Tönen gegen die von Bülow vertretene Auffaſſung, daß
Deutſchland nur den maßvollen Ehrgeiz habe, ſich mehr
Luft zum Atmen zu verſchaffen.
— Der König von Bayern und die
Bauern. Wie der Berl. Lokalanz. meldet, empfing der
König von Bayern eine Abordnung eines Bauernvereins,
die erſchienen war, um Einſpruch zu erheben gegen die
Neuregelung des Volksfortbildungsſchulweſens. Durch
die Verlegung der Unterrichtsſtunden würden dem
Bauernſtande Arbeitskräfte entzogen. Der König
er=
widerte, er werde nie ſeine Zuſtimmung dazu geben, daß
der beſtehende Zuſtand irgendwie geändert werden könne.
Der Kultusminiſter, der der Audienz beigewohnt hatte,
fführte aus, es ſolle die weitgehendſte Berückſichtigung der
örtlichen Verhältniſſe Platz greifen.
— Bedauerlich. Das Landgericht Colmar hat
bei ſeinem Beſchluß, ſich in der gegen den
deutſchfeind=
lichen Karikaturenzeichner Waltz wegen ſeines Buches
„Mon Village” angeſtrengten Beleidigungsprozeß für
un=
zuſtändig zu erklären und die Sache an das Reichsgericht
zu überweiſen, nicht angegeben, worin die den Hochverrat
vorbereitende Handlung des Angeklagten beſteht. Sein
Verteidiger vor dem Reichsgericht nützte dieſen Umſtand
aus und hatte die Genugtuung, daß ſowohl der
Ober=
reichsanwalt wie der Senatspräſident ihm beipflichteten.
Dabei brachte der Senatspräſident ſogar ſeine
Ueber=
raſchung wegen des Colmarer Landgerichtsbeſchluſſes zum
Ausdruck und fügte hinzu, ihm wäre es lieber geweſen,
wenn das Landgericht Colmar dem Reichsgericht
ange=
geben hätte, worin es im einzelnen die Vorbereitung eines
hochverräteriſchen Unternehmens erblickte. Daß das
Col=
marer Landgericht vor dem höchſten Gerichtshofe des
Rei=
ches einen derartigen Tadel erhalten konnte, iſt vom
natio=
nalen Standpunkt aus ſehr bedauerlich. Denn ſteht in
den Reichslanden das deutſche Offizierkorps gegenüber
den franzoſenfreundlichen Kreiſen auf vorgeſchobenem
Poſten, ſo gilt dasſelbe von den deutſchen Richtern kaum
für einen anderen Ort in dem gleichen Maße wie für
Col=
mar. Hier, wo Wetterlé und ſeine Leute ihre
deutſch=
feindliche Tätigkeit ausüben, wo alſo in gewiſſem Sinne
der Mittelpunkt deutſchfeindlicher Treibereien iſt, muß die
Rechtspflege mit unangreifbarer Peinlichkeit gehandhabt
werden. Wenn dies im Falle Waltz, wie höchſte Organe
des Reichsgerichts feſtſtellten, nicht geſchah, dann iſt bei
der Zuſammenſetzung des Colmarer Landgerichts kaum
mit der wünſchenswerten Sorgfalt verfahren worden. Die
neuen Männer der Straßburger Regierung richten
hoffent=
lich ihr Augenmerk auch darauf, daß vorgeſchobene Poſten
nur mit Beamten von vorbildlicher Tüchtigkeit beſetzt
werden.
— Zur Gebührenordnung für
Sachver=
ſtändige. Um das Mißverhältnis zu beſeitigen, in
dem die Leiſtungen der Sachverſtändigen zu der ihnen
nach der Gebührenordnung gewährten Vergütung ſtehen,
enthält der neue Entwurf zur Gebührenordnung die
Be=
ſtimmung, daß die Vergütung des Sachverſtändigen bis
zu 6 Mark für die Stunde betragen kann.
Wirkt dieſe Neuerung auch der Schwierigkeit entgegen
Männer von anerkannter Bedeutung als gerichtliche
Sach=
verſtändige zu gewinnen, ſo bezweifelt der Berliner
Staatsanwalt Fuhrmann in Soergels Recht (Hannover,
Helwing) doch mit gutem Grunde, ob die jetzt geplante
Neuregelung für außergewöhnlich ſchwierige Gutachten
in Strafſachen ausreiche, um in derartigen Fällen
voll=
wertige Sachverſtändige zu gewinnen. Fuhrmann
pflich=
tet deshalb dem Vorſchlage der Aelteſten der Berliner
Kaufmannſchaft bei, daß den Sachverſtändigen beim
Feh=
len eines „üblichen” Preiſes eine „angemeſſene”
Ver=
gütung ohne Höchſtgrenze zugebilligt und über die
An=
gemeſſenheit die geſetzliche Berufsvertretung des
betreffen=
den Sachverſtändigen gehört werde. Ferner erſcheint es
Fuhrmann bedenklich, wenn der Entwurf grundſätzlich
eine Unterſcheidung zwiſchen der Vergütung „für die
auf=
getragene Leiſtung”, d. h. für Bearbeitung und Erſtattung
der Gutachten, und der Vergütung für die Teilnahme an
Terminen mache. Da gerade die Teilnahme an einer
lan=
gen Hauptverhandlung dem von auswärts berufenen
Sachverſtändigen mehr wirtſchaftliche Schädigungen als
die ſchriftliche Bearbeitung von Gutachten bringen kann,
hält Fuhrmann es für angebracht, in außergewöhnlichen
Fällen dem Sachverſtändigen nicht nur für die häusliche
Bearbeitung von Gutachten, ſondern auch für die
Teil=
nahme am Termin die „angemeſſene” Vergütung zu
ge=
währen.
— Lohnaufbeſſerungen für
Eiſenbahn=
arbeiter. Die neue Lohnordnung der preußiſch=
heſſi=
ſchen Eiſenbahnverwaltung hat, obwohl ſie nur eine
Zu=
ſammenfaſſung und Vereinheitlichung der Lohnſyſteme
darſtellen ſoll, einer großen Anzahl von
Eiſenbahnarbei=
tern zugleich auch ziemlich bedeutende Lohnerhöhungen
gebracht. Beachtenswert iſt, daß ein alter
Arbeitervertre=
ter, der Vorſitzende des großen Berliner
Eiſenbahnhand=
werker= und Arbeiterverbandes, Eiſenbahnſchloſſer Guſtav
Ickler, Mitglied des Reichstags, dem Eiſenbahnminiſter
von Breitenbach anläßlich der diesjährigen
Reichseiſen=
bahnetatsberatungen den Dank für die Zuſammenberufung
der Lohnkommiſſion mit dem Bemerken ausſprach: die neue
Lohnordnung ſei gewiſſermaßen eine Krönung der
bisheri=
gen Reformen und bringe den Arbeitern ganz erhebliche
Vorteile. Intereſſant iſt auch eine vom Generalſekretäu
Riedel des genannten Verbandes angefertigte Statiſtil
über die Eiſenbahnarbeiterlöhne und über die ortsüblichen
Tagelöhne, die dem Reichstage übermittelt wurde. Aus
derſelben geht hervor, daß in einer großen Anzahl von
Orten die Eiſenbahnarbeiterlöhne bereits höher ſtehen als
die ortsüblichen Tagelöhne. Angeſichts ſolch günſtiger
Lohnverhältniſſe iſt es zu verſtehen, wenn der Andrang der
Privatarbeiter zu den Eiſenbahnwerk= und Betriebsſtätten
von Jahr zu Jahr größer wird.
Ausland.
Frankreich.
Die Wahl des früheren
Unterſtaats=
ſekretärs des Krieges Maginot zum
Bericht=
erſtatter des Heeresausſchuſſes zur Beratung über den
Antrag des Sozialiſten Vaillant und die Abſchaffung des
Dreijahrgeſetzes wird von den Anhängern dieſes Geſetzes
mit um ſo lebhafterer Befriedigung aufgenommen, als ſie
infolge der Wahl des Generals Pedoya zum Obmann
des Ausſchuſſes befürchtet hatten, daß ſich infolgedeſſen
eine der dreijährigen Dienſtzeit feindlich geſinnte
Mehr=
heit finden könnte. Ebenſo läßt der letzte
Kammer=
beſchluß vorausſehen, daß die Ermächtigung des
Kriegs=
miniſters, erforderlichenfalls Nachtragskredite zur
An=
ſchaffung der neuen Uniformen zu verlangen, als ein
be=
merkenswerter Erfolg der Anhänger des Dreijahrgeſetzes
hingeſtellt werden wird.
In der Humanité wird ſehr ſcharf das Verhalten der
Kammer kritiſiert, die jetzt mit einem Schlage das Defizit
um 3 Millionen Francs vermehrt habe; denn wenn man
die Notwendigkeit erkannt habe, daß dieſe oder jene
Uni=
formfarbe aus dem franzöſiſchen Soldaten eine bequeme
Zielſcheibe mache, dann dürfe man das Tuch nicht in acht
Jahren, wie es der Kriegsminiſter vorgeſchlagen habe,
ſondern man müſſe es ſofort ändern.
In parlamentariſchen Kreiſen
verlau=
tet, daß Miniſterpräſident Viviani am Montag abend,
falls die Kammer bis dahin das Budget nicht erledigt
haben ſollte, zwar den Schluß der Seſſion verhindern,
aber gleichzeitig die Kammer zu einer außerordentlichen
Seſſion nach der Rückkehr des Präſidenten aus Rußland
einberufen werde. Man glaube jedoch, daß die Mehrheit
der Kammer alles aufbieten werde, um bis Montag abend
das Budget zu verabſchieden.
Anläßlich der letzten verluſtreichen
Kämpfe in Marokko hebt der Excelſior hervor, daß
die Marokkaner ihre Gewehre und ihre Munition zum
großen Teile aus dem ſpaniſchen Rio de Oro=Gebiete,
ſowie aus Südoran beziehen, und es ſeien deshalb
fol=
gende Maßnahmen unumgänglich notwendig: 1.
Verſtän=
digung mit Spanien behufs ſtrengſter Unterdrückung des
Waffenſchmuggels, 2. Entwaffnung aller Marokkaner in
den pazifizierten Gebieten und 3. Entwaffnung der
Be=
wohner Südorans oder zum mindeſten ſtrenge und
ſtän=
dige Ueberwachung aller in ihrem Beſitze befindlichen
Waffen= und Munitionsvorräte.
Spanien.
Die ſpaniſche Kammer nahm den Vertrag,
be=
treffend den Bau der Eiſenbahn Tanger-Fez, an.
Der Senat ſtimmte der Vorlage, betreffend, den
Bau eines Hilfskreuzers, der als Schulſchiff Verwendung
finden ſoll, zu.
England.
Die Ulſterleute. Die Unioniſten von Ulſter
haben in Belfaſt eine Erklärung erlaſſen, in der ſie
ankün=
digen, daß die Verſammlung des Ulſterrates als eine
Ver=
ſammlung der proviſoriſchen Regierung abgehalten
wer=
den würde, der ſie bis auf weiteres Machtbefugniſſe geben
würden. In der Erklärung heißt es weiter, der Zwea
der Maßnahme ſei die Uebertragung aller Machtbefugniſſe,
welche die Zurückziehung der direkten Reichsregierung aus
Ulſter notwendig mache für die Aufrechterhaltung des
Trinkgelder.
Ein Reiſekapitel.
Von Rolf Brandt.
Ww. Der dicke Herr war außerordentlich empört und
er machte aus ſeiner Gemütsſtimmung kein Hehl. Er
hatte reichlich, überreichlich Trinkgelder gegeben auf der
ganzen Reiſe und er wurde trotzdem ſchlecht bedient.
„Bringen Sie mir eine Taſſe Bouillon!” ſagte er zu
dem Kellner. „Nein, doch lieber eine Tomatenſuppe! Oder
warten Sie, ich will lieber gleich Schlei blau haben, es
iſt für die Suppe überhaupt zu heiß.”
Der Kellner ging. Der dicke Herr rief ihm nach: „Herr
Ober, hören Sie, bringen Sie mir doch lieber die Bouillon,
es iſt ſchließlich garnicht zu heiß.”
Der Kellner bediente nachläſſig und mit Herablaſſung.
Der dicke Herr mußte ſeinem Herzen Luft machen.
„Alſo, was ſoll man dazu ſagen, Sie haben doch viel
weniger gegeben .
„Zehn Prozent” ſagte ich, „das Uebliche!”
„Ich dachte, es gäbe überhaupt nichts Uebliches dabei,
das käme aufs Gefühl an.”
„Mit Gefühl hat die Höhe der Summe nichts zu tun.
Das Gefühl kommt dabei zum Ausdruck, wie man das
Trinkgeld gibt.”
„Wiſſen Sie. dem Mann, glaube ich, iſt das ganz egal
wenn’s man recht viel iſt.”
„Vielleicht ja. Aber ſicherlich wird der Bedienende
ſchon aus Standesehre den gut bedienen, von dem er
an=
nimmt, daß er dies gewohnt iſt, womöglich beſondere
Auf=
merkſamkeiten zu ſchätzen weiß. Sein Urteil, ob der Gaſt
zu denen gehört, die etwas von guter Bedienung verſtehen,
wird gebildet aus der Art des Trinkgeldgebens und aus
verſchiedenen anderen Kleinigkeiten natürlich.”
„Ach, wiſſen Sie, glauben Sie bloß nicht, daß die
Geſellſchaft ſich Urteile bildet” ſagte der dicke Herr. Da
goß ihm der Piccolo das Saucennäpfchen mit Butter über
den Anzug und das Geſpräch war zu Ende, weil der dicke
Herr ſeinen Abend mit Schimpfen ausfüllen mußte. Er
ſchimpfte über das Trinkgeldergeben im allgemeinen und
über die beſonderen Gemeinheiten einzelner Hotels. Es
waren die typiſchen Klagen.
Nun hat man ja den Verſuch gemacht, das
trinkgeld=
loſe Gaſthaus zu gründen. Der Verſuch iſt, ſo viel ich
weiß, kläglich geſcheitert. Auch die Experimente mit
„Trinkgeld=Bons” haben nach dem Bericht über die Ta=
gung des Internationalen Hotelbeſitzervereins zu keinem
nennenswerten Erfolg geführt. Sie mußten, in der Idee
gut, mißglücken durch die Unzulänglichkeit des
bedienen=
den Perſonals. =Es wird nie genug Angeſtellte geben, die
ohne die Aufmunterung des zu erwartenden Trinkgeldes
etwas Beſonderes tun; irgend eine Hilfeleiſtung oder
Aus=
kunft über das Notwendigſte hinaus wird man in einem
ſolchen Hotel nicht erwarten dürfen. Gerade das, was
einem den Aufenthalt in einem wirklich guten Logierhaus
ſo angenehm macht, das Nichtbekümmernmüſſen um
tau=
ſend läſtige Kleinigkeiten, wird fehlen, wenn der Anreiz des
Trinkgeldes nicht mehr vorhanden iſt. Außerdem iſt das
eine zu bedenken; das Trinkgeld iſt in die Rechnung
gleich=
mäßig mit einkalkuliert, aber Herr Sonnenmeyer hat
we=
der Zimmermädchen, noch Stubenkellner, noch Botenjungen
im geringſten gebraucht, während Frau Maybaum allein
das Zimmermädchen viermal am Tage zum Zuknöpfen
von vier verſchiedenen Kleidern bemüht hat. Entweder ſie
gibt ein Extratrinkgeld, dann iſt die Idee des
trinkgeld=
loſen Hauſes doch nur ein theoretiſcher Scherz, oder ſie
gibt nichts und das Reſultat iſt eine offenbare
Ungerech=
tigkeit und eine ſehr ſchlecht zugeknöpfte Bluſe.
Daß wir ſo außerordentlich unzufrieden mit dem
jetzi=
gen Stand der Dinge ſind — und wir ſind es ohne
Aus=
nahme —, liegt, glaube ich, weniger an der Uebung,
Trink=
gelder geben zu müſſen — man wird niemals davon
los=
kommen —, als an der Einrichtung, daß wir nie ſicher
wiſſen, wem es zu geben iſt, und daß wir es vielen geben
müſſen, die auch nicht einen Finger für uns gerührt
ha=
ben. Der Kellner, der mir morgen für morgen das
Früh=
ſtück gebracht hat, iſt am Tage der Abfahrt erſt ganz
zu=
letzt zu ſehen. Die Rechnung präſentiert ein Menſch, den
man nie vorher erblickte. Die Kalkulation auf unſere
Gut=
mütigkeit, die darin liegt — oft iſt auch die Einrichtung
aus „techniſchen” Gründen ſo widerſinnig — iſt ja meiſt
auch richtig getroffen; wir geben dem bedienenden Kellner
noch einmal ein Trinkgeld.
Es iſt ein bekannter Unfug, daß ſämtliche
Hotelange=
ſtellte dem armen Reiſenden ein grauſames
Spießruten=
laufen bis zum Ausgang aufzwingen. Es iſt nicht ſo
ſchlimm, wenn man ſich vorher genau überlegt hat, wem
man Trinkgeld geben will und muß und wieviel Geld —
es werden im allgemeinen tatſächlich die zehn Prozent von
der Rechnung, nach oben abgerundet ſein — dafür nötig iſt.
Ueber die ſtrafenden Blicke kann man ſich leicht
hinweg=
ſetzen; man denke nur nicht, daß Hotelangeſtellte
menſch=
lichen Geſetzen nicht unterworfen ſind manchmal ſcheint
es ja ſo —, auch hier iſt ein Sinn für Billigkeit, nicht im
pekuniären Sinne natürlich, vorhanden, es kommt wirklich
auch auf das alte Wort hinaus: „Was Du als
ſelbſtver=
ſtändlich ſicher tuſt, gilt auch den andern ſo.”
Das hat mit der Knickerigkeit des Fräulein
Duſter=
dorf, die ſich ſelbſt die Schuhe putzt, um das Trinkgeld für
den Hausdiener zu ſparen, nichts zu tun. Außerdem muß
ſie das Trinkgeld nachher doch bezahlen! Ebenſo
uner=
träglich wie die Auspreſſungsverſuche gewiſſer Hotels ſind
die Drückeberger=Verſuche gewiſſer Reiſender. Die ſind
dann ganz ſtolz, wie ſie die Leute, die doch auch arbeiten
müſſen und im Trinkgeld ihren einzigen Lohn erhalten,
geprellt haben. Man kann da bei Menſchen, die ſich
ſchä=
men würden, auch nur fünf Pfennig ſonſt zu unterſchlagen,
die merkwürdigſten Beobachtungen machen. Sie
ſchädi=
gen den ganzen Stand” der Vergnügungsreiſenden, und
wenn man unglücklicherweiſe in ein Haus kommt, aus dem
ein paar von dieſen ſonderbaren Sparkünſtlern ſich ſoeben
gedrückt haben. — Beiſpiel etwa: Rechnung wird bezahlt.
„Schaffen Sie die Sachen zur Bahn. Ich komme noch
ein=
mal vor, um nach der Poſt zu ſehen.‟ Dabei das
trink=
geldverſprechende Lächeln — ja, wenn man in ſolch
ge=
prelltes Haus kommt, kann man meiſtens das Wort „
Ver=
gnügen” aus ſeinen Reiſeeindrücken ſtreichen.
So ſonderbar es klingt, eine ebenſo ſchlimme
Reiſe=
plage ſind die Trinkgeldprotzen, die eine ganze Gegend
ver=
derben können. Man muß ſich doch vernünftigerweiſe nach
dem Landesdurchſchnitt richten, aber dieſe wackeren Leute
zeigen, daß ſie es Gott ſei Dank „dazu haben” ob in einem
kleinen Tiroler Dörfchen, in das ſie ein Zufall getrieben
hat, oder im Grandhotel in Oſtende. Ganze Landſtriche,
in denen früher das Trinkgeld überhaupt unbekannt war,
ſind durch die gedankenloſe Gleichgültigkeit dieſer
Reiſe=
protzen verſeucht worden. Wo früher ein Kreutzerle,
rich=
tig gegeben, helle Freude auslöſte, bewirkt heute die Krone
höchſtens den üblichen Trinkgelder=Kratzfuß
Der dicke Herr hatte doch wohl recht: es iſt ein Elend
mit dem Trinkgeld, und man kann ſich ordentlich leid tun.
Noch mehr leid, als ich mir ſelber tue, wenn ich an die zu
gebenden und an gegebene Trinkgelder denke, kann mir
allerdings derjenige tun, der ſich durch die
Trinkgelderge=
ſchichten ſeine Reiſefreude verderben läßt. Wir reiſen
tämlich letzten Endes um unſeretwillen und nicht der
Ho=
tels wegen. Nicht wahr? Reiſen iſt eine ſo hübſche
Ein=
richtung, daß, wenn wir dies recht bedenken, dies bischen
Aerger von einſichtigen Hotelleuten nur dazu erfunden
ſcheint, um die Lichtſeiten um ſo mehr hervortreten zu
laſſen!
Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1941.
Seite 3.
Friedens, einer guten Regierung und des Schutzes der
Freiheiten des Volkes ſowie für die Bewahrung Ulſters
als eines integrierenden Teiles des vereinigten
König=
reiches. Die Autorität des iriſchen Parlaments werde
in Ulſter nicht anerkannt werden können. Craig, welcher
die Erklärung den Preſſevertretern verlas, ſagte, es ſei
das erſte Mal, daß Carſon eine beſondere
Regierungsver=
ſammlung einberufen habe. Craig deutete an, daß eine
Aktion erwogen werde, da die Unioniſten aus privater
Quelle erfahren hätten, daß die Lage außerordentlich
ernſt ſei.
Unterhaus. Bei der Beratung des Budgets des
Handelsamtes ſprach Handelsminiſter Burns von der
bevorſtehenden internationalen Konvention über das
Maximum von Holzladungen an Deck und ſagte, die
Kon=
vention ſei für den Herbſt in Ausſicht genommen. Er
hoffe, daß alle Mächte, die der Konvention über die
Sicherheits des Lebens auf dem Meere beigetreten ſeien,
ſich auch dieſer Konvention anſchließen werden. Das
Handelsamt ſei der Ueberzeugung, daß es gelinge, bald
zu einem internationalen Uebereinkommen zu gelangen
und das Höchſtgewicht der Holzladungen auf Deck ſo
feſt=
zulegen, daß die Sicherheit des Schiffes auch bei ſchwerem
Wetter nicht gefährdet ſei.
Rußland.
Das Verkehrsminiſterium plant den Bau
eines 100 Werſt langen, 22 bis 25 Fuß tiefen und 50 Fuß
breiten Seekanals in den Donmündungen. Die
Bau=
koſten werden auf 60 Millionen Rubel veranſchlagt. Für
die Vorarbeiten zu dem Kanalbau und den Hafenarbeiten
in Taganrog und Roſtow beantragt der Verkehrsminiſter
mit der Zuſtimmung des Miniſterrats bei der Reichsduma
die Bewilligung von 788000 Rubel.
Balkanſtaaten.
Griechenland. In den nächſten Tagen tritt der
Kronprinz Georg von Griechenland einen dreimonatigen
Urlaub an. Er wird ſich zunächſt in das Seebad
Eaſt=
burne nach England begeben, wo ſich die Königin bereits
aufhält, und darauf, nach Berlin reiſen.
Montenegro. Der Kronprinz von Montenegro
iſt von Jena nach Montenegro abgereiſt. Die
Kronprin=
zeſſin wird, wie die Voſſiſche Zeitung meldet, in dem
Sanatorium des Nervenarztes Binswanger in Jena
weitere Geneſung ſuchen.
Amerika.
Präſident Wilſon hatte mit dem
Automobil=
fabrikanten Ford eine mehrſtündige Unterredung. Der
Präſident wurde, wie ihm naheſtehende Kreiſe berichten,
von den von Ford vorgebrachten Anſichten, daß die
Ge=
ſchäfte durchaus nicht ſchlecht gingen und weder eine
pfy=
chologiſche noch ſonſtige Depreſſion beſtehe, ſtark ermutigt.
Ferner beſtärkte Ford den Präſidenten in ſeinem
Ent=
ſchluß, die Durchführung ſeines Truſtprogramms in der
gegenwärtigen Kongreßſeſſion zu beſchleunigen.
Die U. S. A. und Mexiko. Nach einem
Tele=
gramm aus Mexiko verlas der mexikaniſche Miniſter des
Auswärtigen im Senat und in der Kammer eine
Denk=
ſchrift über die Meinungsverſchiedenheiten der
Union=
ſtaaten mit Mexiko. Die Denkſchrift bittet die
Konſtitutio=
naliſten dringend, auf halbem Wege der Regierung
Huer=
tas entgegen zu kommen und zur Errichtung einer neuen
proviſoriſchen Regierung zuſammen zu wirken. Sie weiſt
darauf hin, daß auch die übrigen Beſtimmungen des
Frie=
densprotokolls von Niagara Falls ſelbſt und das
zu=
künftige Schickſal Mexikos hiervon abhingen; ferner, daß
die Meinungsverſchiedenheiten mit den Unionſtaaten mit
dem inneren mexikaniſchen Konflikt verknüpft ſeien infolge
der Unterſtützung der Revolutionäre durch die Union=
ſtaaten. In der Denkſchrift wird die Bereitwilligkeit der
Regierung Huertas ausgedrückt, mit den
Konſtitutiona=
liſten über die Errichtung einer neuen proviſoriſchen
Re=
gierung zu verhandeln, und ferner die Bereitwilligkeit
Huertas, zurückzutreten, falls man hierdurch zu einem
ſicheren Frieden gelange. Zum Schluß drückt die
Denk=
ſchrift die Hoffnung aus, daß die ſüdamerikaniſche
Ver=
mittelung zu einer engeren Verbindung der
amerikani=
ſchen Nationen führen möchte.
Braſilien.
Der Botſchafter der Vereinigten
Staa=
ten hat dem Miniſter des Aeußern eine Note überreicht,
in der er im Namen des Präſidenten Wilſon ſeine tiefe
Erkenntlichkeit zum Ausdruck bringt für die Dienſte, die
die Regierung von Braſilien durch ihr
Vermittelungs=
anerbieten dem Volke und der Regierung der Vereinigten
Staaten erwieſen habe. Die Note beglückwünſcht die
bra=
ſilianiſche Regierung weiter für die durch die Vermittelung
im Intereſſe des Friedens bereits erzielten wertvollen
Ergebniſſe. Auch der mexikaniſche Miniſter des Aeußern
hat dem braſilianiſchen Miniſter des Aeußern telegraphiſch
einen Dank ausgeſprochen und dabei erklärt, daß die
Ver=
mittelung in der Geſchichte des internationalen Rechts
Amerikas eine Epoche bedeute und den Beginn der
juri=
diſchen Löſung internationaler Konflikte vorbereite.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 11. Juli.
Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit Prinz Georg
von Bayern iſt am 9. d. Mts., vormittags 7¾ Uhr,
mit Gefolge von Jagdſchloß Wolfsgarten wieder
ab=
gereiſt. (Darmſt. Ztg.)
* Verſetzung in den Ruheſtand. Der
Groß=
herzog hat den Brandverſicherungsinſpektor Baurat
Karl Wieſenbach in Darmſtadt auf ſein Nachſuchen
unter Anerkennung ſeiner langjährigen, treu geleiſteten
Dienſte mit Wirkung vom 1. September 1914 an in den
Ruheſtand verſetzt und ihm die Krone zum Ritterkreuz
1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen
verliehen.
Erledigt ſind: Die Stelle eines
Brandver=
ſicherungsinſpektors mit dem Wohnſitz in Mainz.
Schluß der Meldefriſt: 1. Auguſt 1914. — Die mit einem
evangeliſchen Lehrer zu beſetzende dritte Lehrerſtelle an
der Volksſchule zu Düdelsheim, Kreis Büdingen.
g. Strafkammer II. Der 21jährige Fabrikarbeiter
Emil Laninger von Schöllbrunn und der 26jährige
Taglöhner Ludwig Benz von Mannheim wurden am
18. Mai von einem Karuſſellbeſitzer beim Sängerfeſt in
Bürſtadt beſchäftigt. In der folgenden Nacht erbrachen ſie
eine Schießbude und eigneten ſich Bierkrüge, die als Preiſe
dienten, im Werte von 15 Mark an. Aus einer anderen
Bude nahmen ſie 30 Flaſchen Wein im Werte von 45
Mark mit, die ſie im Wagen ihres Arbeitgebers verſteckten.
Dieſer entdeckte aber die Sachen und erſtattete Anzeige.
Laninger wird zu 5 Monaten 2 Wochen und
Benz zu 4 Monaten 2 Wochen Gefängnis
ver=
urteilt. 6 Wochen der Unterſuchungshaft werden ihnen
angerechnet. — Der Mühlenbeſitzer Jakob Emich von
Wald=Michelbach betrieb bis 1. Oktober 1913 mit zwei
weiteren Geſellſchaftern eine Lederfabrik. Am 1. Oktober
ſchied er aus. Schon vorher waren wiederholt Lederfelle
fortgekommen und man hatte den Angeklagten im
Ver=
dacht, die Felle ſich angeeignet zu haben. Bei ſeinem
Bruder in Mainz wurden auch 7 Felle im Werte von 140
Mark gefunden, die der Angeklagte gekauft haben will, um
Leder kennen zu lernen. Dem widerſpricht aber, daß es 7
gleiche Felle ſind. Das Schöffengericht hatte auf 14 Tage
Gefängnis erkannt. Die Strafkammer beſtätigte
ge=
ſtern dieſe Strafe.
* Ferienzeit. Es iſt wohl anzunehmen, daß es viele
Mütter gibt, die froh ſein würden, für ihre
ſchul=
pflichtigen Kinder auch während der Ferientage geeignete
Unterhaltung und Beſchäftigung zu finden. Es werden
zu dieſem Zweck vom 15. Juli bis 15. Auguſt zu dem
Fröbelſchen Svielkreis Nieder=Ramſtädter Straße 55 II
auch Kinder über ſechs Jahre aufgenommen. (Siehe
Anzeige.)
— Poſtſcheckverkehr. Soeben erſchien ein Abdruck
der vom Reichs=Poſtamt herausgegebenen „Anleitung
für die Benutzung des Poſtſcheckkontos‟ Die Anleitung
wird jedem Kontoinhaber von ſeinem Poſtſcheckamt
koſtenfrei zugeſtellt. Sie gibt in gedrängter Kürze über
alles für die Benutzung eines Poſtſcheckkontos
Wiſſens=
werte Auskunft, namentlich auch über die vom 1. Juli
ab eingetretenen Neuerungen und Erleichterungen. Das
Heftchen iſt auch im Buchhandel (R. v. Deckers Verlag
in Berlin SW 19) für 20 Pfg. käuflich. Im
Reichspoſt=
gebiet iſt die Zahl der Kontoinhaber im
Poſtſcheckver=
kehr Ende Juni 1914 auf 95831 geſtiegen. (Zugang im
Monat Juni 4309). Auf dieſen Poſtſcheckkonten wurden
im Juni gebucht 1592 Millionen Mark Gutſchriften und
1606 Millionen Mark Laſtſchriften. Bargeldlos wurden
1725 Millionen Mark des Umſatzes beglichen. Das
Ge=
ſamtguthaben der Kontoinhaber betrug im Juni
durch=
ſchnittlich 228,8 Millionen Mark. Im internationalen
Poſtüberweiſungsverkehr wurden 8,7 Millionen Mark
umgeſetzt.
sh. Wie der „Wandervogel” pfeift. Verſchiedene
Be=
obachtungen und Anfragen, die auch anderwärts gemacht
worden ſind, veranlaſſen die Meininger Wandervogelſchaft
zu folgender geharniſchter Erklärung: 1. Nicht
jeder iſt Wandervogel, der unbedeckten Hauptes, mit
Ruck=
ſack, in kurzer Hoſe und mit Bändern beladener Fiedel
draußen herumläuft; 2. der iſt kein Wandervogel, der
bei Bier, Wein und Tabak ſich von den Anſtrengungen des
Marſches „erholt”: 3. der iſt kein Wandervogel, der
draußen abkocht und die Kochſtelle liederlich verläßt; 4. der
iſt kein Wandervogel, der in einem Atemzug Volkslied
und Gaſſenhauer herunterleiert; 5. die Dame gehört
nicht zum Wandervogel, die im Lodenrock und mit der
Zupfgeige in Begleitung junger Herren des Sonntags
ſpazieren geht und den Tag mit einem Tänzchen beſchließt.
— Jedenfalls erklären wir: Jeder Wandervogel trägt ſein
Abzeichen, den ſilbernen Greif auf blauem Grund, und
führt ſeine Ausweiskarte bei ſich, die er auf Verlangen
vorzeigt. In unſerem Kreis wandern Jungen und
Mädchen nie zuſammen, es ſei denn im Beiſein
ihrer Eltern, das heißt auf ausgeſprochenen Elternfahrten.
Zum mindeſten iſt es eine grobe Taktloſigkeit, wenn junge
Herren und Damen ſich draußen als Wandervögel
aus=
geben, ohne ſolche zu ſein.
* Die Darmſtädter Detailliſten, gleichviel, ob ſie
Mitglieder des Detailliſten=Vereins ſind oder nicht,
werden nochmals auf die morgen, Sonntag, den 12. Juli,
ſtattfindende Hauptverſammlung des Heſſiſchen
Detail=
liſten=Verbandes aufmerkſam gemacht. Der Vortrag des
Herrn Bürgermeiſters Dr. Eberle über: „Die Gegenwart
und die Zukunft des Detailliſten=Standes” wird für alle
Detailliſten von größtem Intereſſe ſein, zumal der
Redner in den führenden Kreiſen der Deutſchen
Detail=
handels= Organiſationen als vorzüglicher Redner
ge=
ſchätzt wird. Die Verhandlungen finden im Kaiſerſaal
ſtatt und beginnen um ½11 Uhr.
* Die Geſellſchaft „Reichsadler” veranſtaltet am
Sonntag einen Familienausflug nach Eberſtadt.
Ab=
marſch erfolgt 2¾ Uhr vom Luiſenplatz durch den alten
Eberſtädter Weg. Einkehr im „Bergſträßer Hof”,
gegen=
über der Kirche. (Siehe Anzeige.)
* Der Geſangverein Einigkeit Darmſtadt-
Beſſungen hält am Sonntag, den 12. Juli, in der
Beſſunger Turnhalle, Heidelberger Straße, ſein
dies=
jähriges Sommerfeſt ab, worauf hiermit beſonders
hin=
gewieſen wird. (Näheres ſiehe Anzeige in heutigem
Blatte.)
— Ortsgewerbeverein. Am kommenden Dienstag
und Mittwoch findet der ſchon bereits angekündigte
Ausflug nach Saarbrücken ſtatt. Zwei
hoch=
intereſſante Beſichtigungen, der Eiſen= und Stahlwerke
Röchling, Völklingen, und der Steinkohlengrube Koſtenbach,
ſind vorgeſehen Nähere Auskunft erteilt der Vorſitzende der
Ausflugskommiſſion, Herr Mälermeiſter Georg Kraus,
Luiſenſtraße, Tel. 1972, woſelbſt ſich auch die Teilnehmer
umgehend melden müſſen. Nur angemeldete Perſonen
können teilnehmen. Durch Mitglieder eingeführte Gäſte
willkommen.
* Konzerte. Heſſiſcher Hof. Samstag, den 11.
Juli, abends 8 Uhr, gibt die Kapelle der Train=Abteilung
Nr. 18, verſtärkt durch die Kapelle des Großh. Art.=Korps,
ein Konzert. Im Programm: Lortzings „Zar und
Zim=
mermann”; Wagners Divertiſſement aus „Rheingold”;
Recklings Glöckchen des Eremiten”; Sidney Jones’ „The
Geiſha”; Waldteufels Ganz allerliebſt” Kollos „
Jux=
baron”: Wenn ein Mädel einen Herrn hat; Gilberts
Feuilleton.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
Kb. Eine britiſche Nationaloper: „
Dry=
lan” am Drury Lane. Aus London wird uns
ge=
ſchrieben: Was Richard Wagner für die deutſche Oper
ge=
tan, will Joſef Holbrooke für die britiſche tun. Der
Unter=
ſchied iſt nur der, daß Holbrooke ganz und gar keine
Tra=
dition hinter ſich hat, und daß er eben kein Wagner iſt.
Das hat die Erſtaufführung ſeiner Oper „Drylan” am
Drury Lane unter Leitung von Thomas Beecham
bewie=
ſen. „Drylan” iſt der zweite Teil einer Trilogie, deren
erſter „Die Kinder des Don” vor zwei Jahren an der
da=
maligen Hammerſtein=Oper ebenfalls unter Leitung
Bee=
chams zu Gehör gebracht wurde und ziemlich abfiel. Die
ganze Trilogie, deren überaus kompliziertes und ſchwer
verſtändliches Libretto aus der Feder Lord Howard de
Waldens ſtammt, hat einen keltiſchen Legendenkreis zur
Grundlage, der die Kämpfe britiſcher Vorfahren gegen den
Uebermut und die Uebermacht von Göttern und Druiden
ſchildert. „Die Kinder des Don” hatte gar zu auffallende
Aehnlichkeit mit „Rheingold” und endete damit, wie die
verbannte Tochter Dons Elan an den Meegresſtrand flieht,
dort vom Meereskönig gaſtfreundlich aufgenommen wird,
und aus dieſer Verbindung einen Sohn namens Drylan,
eine Art britiſchen Siegfried, zur Welt bringt. Im zweiten
Teil erfahren wir nun nach einer überaus langatmigen
Szenenfolge, daß Drylan, der jetzt ſchon faſt zwanzig
Jahre zählt, von dem Nachbarfürſten Gwyddno geſtohlen
ward. Er iſt jetzt ein großer Barde vor dem Herrn, ſingt
den Meereswogen zu und iſt ſeiner Mutter unbekannt.
Dieſe, die den Meereskönig verlaſſen will, erhält Beſuch
von ihrem feindlichen Bruder Govannion, der ſich als
Rä=
cher der Familie aufſpielt, die ihm durch Elans Fehltritt
mit dem Meereskönig beſudelt ſcheint. Hagen, das heißt
Govannion, lauert Drylan am Strande auf, der ſich
ge=
rade mit den Wogen unterhält, und ſtößt ihm einen Speer
in den Rücken. Nach einem ſchier endloſen Dialoge
er=
fährt der arme Drylan, warum er eigentlich ſterben mußte.
Ein Flug von Wildenten (ſtatt der Raben!) ſtreicht vorbei
und hebt über Drylans Leiche ein Lamento an.
Inzwi=
ſchen hat Elan erfahren, daß der Ermordete ihr Sohn war.
Auch der Meereskönig=Vater mengt ſich drein, läßt über die
ihm untreu gewordene Elan einen Turm
zuſammenſtür=
zen und Govannion von den Meereswogen fortſpülen,
alles unter Begleitung des Wildenten=Lamentos. Dieſes,
ſowie die zahlreichen Inſtrumentalſätze, die man zum Teil
bereits im Konzertſaal gehört hat, ſind nicht
uncharakteri=
ſtiſch, obzwar ſie durch das überaus laute Blech ſtark auf
die Nerven gehen. Doch zeigen ſie Eigenart. In der
Be=
handlung des Geſanglichen hat ſich Holbrooke jedoch
gänz=
lich vergriffen, und nicht einmal Sänger wie Robert
Mait=
land, Frederick Auſtin und Edmund Burke konnten ihre
Rollen zur Geltung bringen. Dekorativ wirkte die Oper
intereſſant. Hervorzuheben iſt, daß der Flug der
Wild=
enten kinematographiſch dargeſtellt wurde. Beſonders ſchön
wirkten die Meerlandſchaften. Das Orcheſter hielt ſich
unter Thomas Beechams begeiſterter Leitung ſehr wacker,
quälte ſich jedoch mit Holbrookes ſchwülſtiger
Ausdrucks=
weiſe vergeblich ab. Zwar wurde der Komponiſt am
Ende durch Ovation hervorgerufen, aber wenn man auch
ſein ehrliches Streben und Können anerkennen muß, kann
man leider doch nicht umhin, zu konſtatieren, daß er mit
„Drylan” ebenſo wenig wie mit den „Kindern des Don”
eine britiſche Nationaloper geſchaffen hat.
C. K. Ein Paradies des Frauenrechtes. In ein
wah=
res Paradies des Frauenrechtes führt ein feſſelnder
Auf=
ſatz über die Sitten und Bräuche eines eigenartigen
Volks=
ſtammes von Sumatra. Frau Carrie Chapman Catt, die
dieſes weit über eine Million Köpfe zählende Volk zum
Gegenſtand eingehender Studien gemacht hat und darüber
in Harpers Magazine berichtet, ſchildert die
Menangka=
baus als die klaſſiſchen Hüter des Mutterrechtes und des
Frauenrechtes. Ehe iſlamitiſche Einflüſſe das Land
be=
rührten, mußten die Gatten von Töchtern in den Häuſern
der Schwiegermütter leben; als dann freilich die
Poly=
gamie eingeführt wurde, konnte dieſer Brauch nicht
fort=
beſtehen, und es kam zu einem eigenartigen Kompromiß,
der noch heute im Lande gang und gäbe iſt. Der polygame
Gatte bleibt im Hauſe ſeiner Mutter wohnen, die
Gattin=
nen im Hauſe ihrer Mütter; der Mann aber hat die
Pflicht, ſeine verſchiedenen Frauen zu beſtimmten
Zeit=
punkten und auf beſtimmte Zeit zu beſuchen. Iſt er
bei=
ſpielsweiſe der Gemahl der von dem Koran erlaubten vier
Frauen, ſo hat er monatlich je eine Woche bei jeder ſeiner
Frauen zu wohnen. Auf jeden Fall muß er jeder
einzel=
nen Frau die gleiche Zeit widmen, wie den anderen, die
Schwiegermütter wachen eiferſüchtig darüber, daß der
Schwiegerſohn hierin dem Landesbrauche gehorſam bleibt.
In noch nicht allzu fernen Zeiten hatte der Mann zu den
Koſten der Haushaltung nichts beizutragen, er wurde von
ſeinen Frauen ernährt, von denen er ſowohl kleine
Ge=
ſchenke wie Taſchengeld erhielt. Aber inzwiſchen hat bei
den Menangkabaus das „Männerrecht” gewiſſe
Fort=
ſchritte zu verzeichnen, die Berührung mit der
hollän=
diſchen Kultur iſt nicht ohne Einfluß geblieben: die
Män=
ner haben Arbeitsgelegenheit, können verdienen, ihren
Verdienſt für ſich behalten, kurz, ſie haben ſich ein wenig
von der Frau emanzipiert und eine gewiſſe wirtſchaftliche
Selbſtändigkeit erobert. Damit iſt es Brauch geworden,
daß die Männer ihren Frauen Geſchenke mitbringen, ſeien
dies nun Kleider, Nahrungsmittel oder Geld. Das Geſetz
ſchreibt dies zwar nicht ausdrücklich vor, aber die
öffent=
liche Meinung gibt den Mann, der es wagt, das Haus
einer ſeiner Gemahlinnen ohne ein anſehnliches Geſchenk
zu betreten, der allgemeinen Verachtung preis, und ſo gibt
es auch nur ſehr wenige Männer, die ſich dieſer Pflicht
entziehen. Die Menangkabaus ſind das glückliche Volk, das
nur Liebesheiraten kennt. Aber freilich, ehe die
wirtſchaft=
lichen Fragen nicht geordnet ſind, iſt keine Heirat möglich.
Haben zwei Herzen ſich gefunden, ſo beginnen zwiſchen den
Eltern der Parteien langwierige Verhandlungen über die
Höhe des Preiſes, den — die Braut für den Bräutigam
anzulegen gedenkt. Iſt der Bräutigam aus einfachem
Stande, ſo wird die Braut oder deren Mutter ſchwerlich
mehr als höchſtens 300—350 Mark für den künftigen
Lebensgefährten ausgeben; ein Bräutigam aus
ange=
ſehener Familie muß freilich mit annähernd 1000 Mark
bezahlt werden. Die Summe, die die Braut für den
Bräutigam bezahlt, muß dieſer dazu benutzen, um einen
Brautſchatz anzuſchaffen und die Hochzeitsfeſtlichkeiten zu
bezahlen. Eine Scheidung bietet wenig Schwierigkeit,
doch muß der Mann bei der Scheidung die Summe
zurück=
zahlen, die er ſeinerzeit erhalten hat. Will ein Mann, der
etwa Gemahl einer ſehr reichen Frau geworden iſt, ſich
nicht gutwillig ſcheiden laſſen, ſo geht die ehemüde Frau
zum Richter, und hier ſtellt man den Mann an den
Pranger, weil er ſich nicht ſchämt, weiter in einer Familie
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
„Wenn der Frühling kommt”; Linckes „Muſikaliſches
Wett=
rennen‟. Es ſteht dem Publikum ein hübſcher und
genuß=
reicher Abend bevor. (Siehe Anzeige.)
Kunſtnotizen.
(eber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenben Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
* Reſidenz=Theater. (Am Weißen Turm.)
Eine Warnung für Mütter und junge Mädchen wird dem
großen Vierakter „Frida” als Begleitwort mitgegeben,
und fürwahr mit Recht, ein tiefer Sinn liegt in dieſem
Kunſtwerk. Wanda Treumann, welche wir ſchon oft als
große Künſtlerin im Film bewundert haben, ſpielt die
Frida. Der unzertrennliche Begleiter, Viggo Larſen,
wel=
cher ſtets durch ſein ernſtes und doch vollkommenes Spiel
auffällt, kreiert einen Doktor. Ein Bild von gewaltiger
Tragik, ſenſationell, ſpannend und belehrend zugleich, von
Anfang bis zum Ende. Als Neueſtes bringt das R.=T.
die Kataſtrophe in Serajewo. Es iſt eine ausführliche
Aufnahme, vom Beſuch des Rathauſes, bis zur Ankunft
der Leichen in Trieſt und Trauerfeierlichkeiten in Wien.
„Es fiel ein Schuß” nennt ſich die Kriminalnovelle in 2
Akten. Es iſt der Roman eines jungen Mädchens, welches
durch ihre Stiefmutter ſchuldlos verdächtigt, in das
Ge=
fängnis geworfen wird, jedoch ſpäter freigeſprochen werden
muß. Die Handlung iſt äußerſt ſpannend und iſt der Film
mit herrlichen Aufnahmen, wovon ſpeziell einige
wun=
dervolle Gartenſzenen hervorzuheben ſind, ausgeſtattet. Zur
Vervollſtändigung des Programms kommen noch einige
gute Komödien, Naturaufnahmen und die Wochenchronik,
zur Vorführung. (Siehe Anzeige.)
A Beerfelden, 9. Juli. (Verſchiedenes.) Am
Anfang dieſer Woche kam eine Ferienkolonie von
Frankfurt, 30 Knaben unter Führung eines Lehrers
und 30 Mädchen unter Führung einer Lehrerin, hier an;
die Kinder ſind in zwei Sälen untergebracht und
tummeln ſich unter Aufſicht tagsüber viel im Freien. —
Die hieſige Molkereigenoſſenſchaft veröffentlicht
ihre Bilanz, pro 1913, nach welcher die Milchlieferung
668 916 1 betrug, der Reingewinn ſich auf 1438 Mk.
be=
zifferte und die Zahl der Genoſſen ſich am Anfang des
Jahres auf 102, am Ende auf 95 belief. — Zwar gilt das
Pfund Heidelbeeren immer noch 18 Pfg., die
Aus=
beute iſt aber ſo mäßig, daß der Tagesverdienſt kein
hoher iſt.
Froſchhauſen, 10. Juli. (Die
Bürgermeiſter=
wahl) iſt nunmehr endgültig entſchieden
nach=
dem der unterlegene Gegenkandidat Gärtner ſeinen
Ein=
ſpruch gegen die Gültigkeit der Wahl zurückgezogen hat.
Es gilt ſomit als gewählt der frühere Beigeordnete Herr
Holler.
Biſchofsheim, 10. Juli. (Die Schweſter aus
Unvorſichtigkeit angeſchoſſen) hat der 22
jäh=
rige Sohn des hieſigen penſionierten Bahnwärters
Mül=
ler. Der junge Mann, der zurzeit ſeiner Militärpflicht
ge=
nügt und vorübergehend bei den Eltern auf Urlaub
weilte, hantierte im Elternhaus mit einem geladenen
Re=
volver. Dabei ging der Schuß los und traf die in der
Nähe ſtehende 25jahrige Schweſter in den Kopf. Das
Mädchen wurde ernſtlich verletzt.
Biblis, 10. Juli. (Vom Blitz erſchlagen.) Bei
einem am Mittwoch niedergegangenen Unwetter wurde
ein 72jähriger Landwirt vom Blitz getroffen und ſchwer
verwundet. Auf dem Wege nach dem Krankenhaus
ver=
ſchied der noch ſehr rüſtige, alte Mann.
Viernheim, 10. Juli. (Die
Tabakbautreiben=
den) werden darauf hingewieſen, daß ſpäteſtens bis zum
15. Juli die mit Tabak bepflanzten Grundſtücke beim
Großh. Steueramt anzumelden ſind. Für Grundſtücke, die
nach dieſem Termin bepflanzt werden, muß die
Anmel=
dung ſpäteſtens am 3. Tage nach Beginn der Bepflanzung
geſchehen. Die Fluranmeldungen werden den
Gemeinde=
behörden von den Amtsſtellen unentgeltlich geliefert und
ſind von den Pflanzern dort in Empfang zu nehmen.
Für Viernheim iſt als Beginn der Tabakfeldervermeſſung
der 16. Juli (8 Uhr) feſtgeſetzt. Es iſt den Tabakpflanzern
geſtattet, die Flurenmeldung bis zum Beginn der Prüfung
zu berichtigen und an der Vermeſſung teilzunehmen.
Aenderungen der Flurenmeldungen nach dem 16. Juli,
vormittags 8 Uhr, ſind nicht mehr zuläſſig.
Mainz, 10. Juli. (Feſtgenommen) wurde
geſtern nachmittag um 6 Uhr in der Geſchäftsſtelle des
Mainzer Tagblatts der wegen Mordverſuchs
verübt im Heidesheimer Wald an dem Werkmeiſter
Schmitt aus Gonſenheim, vom Unterſuchungsrichter
ſteck=
brieflich verfolgte Kupferſchmied Franz Simon aus
Heidesheim. Simon wollte Beſchwerde wegen des ſeine
Tat berichtenden Artikels erheben. Die Redaktion
ver=
ſtand es, den Geſuchten mit Liſt ſo lange aufzuhalten, bis
die verſtändigte Kriminalpolizei erſchien. Der
Verhaf=
tete trug, wie er ſagte, einen Revolver bei ſich und
äußerte auf dem Heidesheimer Bahnhof, er werde, ehe er
verhaftet werde, mit den Redakteuren der einzelnen
Blät=
ter ein Wörtchen reden. Bei der Verhaftung fand man
jedoch keinen Revolver bei ihm. Von verſchiedenen Seiten
wird berichtet, daß er Spuren von
Geiſtesgeſtört=
heit zeige.
Gießen, 10. Juli. („Nur eine Kleinigkeit”.)
In einem bekannten Orte, deſſen Namen aber
rückſichts=
voll verſchwiegen werden ſoll, zog, wie der G. Anz.
berich=
tet, am letzten Sonntag der Krieger= und Schützenverein
unter klingendem Spiele nach den Schießſtänden, wo das
alljährliche Preisſchießen abgehalten zu
wer=
den pflegt. Das ganze Dorf, die üblichen Feſtgäſte von
nah und fern umlagerten die Stände und bewunderten
die Fülle der Gewinne. Eben verkündigt ein
Trommel=
wirbel den Beginn des Turniers. Aber kein erſter Schuß
fällt. Verlegenes Lächeln auf dem Antlitz des
Schützen=
meiſters, Beſtürzung beim Vorſtand, ein Rennen und
Suchen. Man wird aufmerkſam. Was fehlte? „Nur
eine Kleinigkeit!” meinte der Oberſchütze. Und das aber
waren die — Gewehre. Die hatte die wackere Schar —
wie es kam, weiß man nicht — daheim gelaſſen, nämlich
in der Vereinskneipe. Fliegende Boten eilten und holten
ſchließlich die — Kleinigkeit. Und dann nach langer
Pauſe nahm das Preisſchießen ſeinen Anfang. — So
ge=
ſchehen am 5. Juli 1914 im Kreiſe Lauterbach.
* Bad Nauheim, 10. Juli. (Frequenz.) Bis zum
9. Juli ſind 19670 Kurgäſte angekommen. Bäder wurden
bis zum 9. Juli 225694 abgegeben.
Trais=Horloff, 10. Juli. (Ueberſchwemmung.)
Infolge der ſtarken Regengüſſe iſt das ganze Horlofftal
von hier bis Echzell in einen See verwandelt, ſo daß
ſtellenweiſe das Waſſer über einen Meter hoch ſteht. In den
benachbarten Steinheimer Gemeindewieſen waren die
Leute genötigt, das teuer gekaufte Heugras mit Hilfe von
Schubkarren aus dem Waſſer zu fahren, wobei ſie bis an
die Knie im Waſſer waten mußten. Stellenweiſe iſt auch
das Heu fortgeſchwommen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 9. Juli. Ein durch ſeine
Begleitumſtände beſonders trauriger
Unglücks=
fall hat ſich geſtern abend in Neukölln ereignet. Ein
ſcheugewordenes Pferd eines ſtädtiſchen Krankenwagens,
in dem ſich der Arbeiter Fiedler, der ſein kurz vorher
überfahrenes Kind nach dem Krankenhauſe bringen wollte,
ein Arbeiter und zwei Fenerwehrleute befanden, brachke
den Wagen zum Umſchlagen. Alle vier Perſonen ſtürzten
auf das Pflaſter und erlitten zum Teil ſchwere
Ver=
letzungen. Das ſchon bedenklich verletzte Kind wurde
getötet. — Die polizeiliche Unterſuchung der
Lichtenberger Einſturzkataſtrophe hat
er=
geben, daß die Belaſtung der Stockwerke bei weitem das
erlaubte Maß überſchritten hatte. In den oberen
Stock=
werken war die Belaſtung fünf= bis ſechsmal größer, als
polizeilich ſtatthaft. Die Kataſtrophe dürfte daher
ledig=
lich auf die übermäßige Belaſtung der Stockwerke
zurück=
zuführen ſein. Infolgedeſſen iſt der Betrieb der Fabrik
polizeilich geſchloſſen worden. In einer Verſammlung
beſchloſſen die Angeſtellten der Fabrik, den Betrieb
ſo=
lange ruhen zu laſſen, bis Maßregeln getroffen worden
ſind, um eine Wiederholung eines derartigen Unglücks zu
verhüten.
— Frankfurt, 10. Juli. (Neues aus dem
Zoo=
logiſchen Garten.) Der Tierbeſtand des
Zoologi=
ſchen Gartens iſt durch zahlreiche, zum Teil ſehr
inter=
eſſante Neuerwerbungen vermehrt worden. Im Haus für
kleine Säugetiere ſind drei hübſche Exemplare des
kapi=
ſchen Klippſchliefers, Tiere von der ungefähren Größe
un=
ſeres Wildkaninchens, untergebracht. Die Angehörigen
dieſer zu den Huftieren gehörenden Familie ſind mit einer
Ausnahme in Afrika zu Hauſe. Die ein kaninchenartiges
Leben führenden Klippſchliefer bewohnen felſige oder
ſtei=
nige Gegenden, mit Vorliebe ausgetrocknete felſige Waſſer=
betten. Die übrigen Neuerwerbungen, wie Sekretär,
Se=
riema, Tſchunja, Hornraben, Bunttukane und
Flußregen=
pfeifer, gehören der Vogelwelt an. Der Sekretär oder
Kranichgeier zeichnet ſich vor allen übrigen Raubvögeln
durch ſeine langen Läufe aus, infolge deren ſeine Beine
tatſächlich an die der Kraniche erinnern. Wie die Geſtalt,
ſo weicht auch die Lebensweiſe dieſes intereſſanten Vogels
von der der übrigen Raubvögel erheblich ab. Der
Kra=
nichgeier iſt ein Bewohner weiter Ebenen. Nicht allein
den Wald, ſondern ſchon die Nähe hoher Bäume meidet
er; ſein Jagdgebiet ſind Steppen, trockene oder feuchte,
wieſenartige Flächen, aber keine Waldungen. Kriechtiere
und Lurche bilden die Lieblingsnahrung des
Kranich=
geiers. Seine Heimat iſt Afrika, ſüdlich der Sahara.
Zwei nicht minder intereſſante Vögel ſind die Seriema
und die Tſchunja. Dieſe zu den Kranichvögeln gehörenden
Schlangenſtörche ſind Bewohner der Savanne, die ſelten
fliegen, aber ſehr ſchnell laufen. Sie leben von
Kriech=
tieren, Inſekten, kleinen Vögeln, Säugetieren und auch
Beeren. Die etwa reihergroße Seriema iſt in Braſilien
und Paraguay zu Hauſe, die Tſchunja in Argentinien. Im
exotiſchen Vogelhaus untergebracht iſt ein prächtiges Paar
des abeſſiniſchen Hornraben. Er gehört zu den
größ=
ten Arten ſeiner Familie, iſt kräftig gebaut, kurzflügelig,
kurzſchwänzig, aber ziemlich hochbeinig. Das
Merkwür=
digſte iſt der ſehr große, ſchwach gebogene Schnabel mit
einem kurzen, ziemlich hohen Auswuchs über der Mitte
des Oberſchnabels. Der Aufſatz des Oberſchnabels hat
vorn eine weite Oeffnung und ungefähr die Form eines
Helms. Auffallend iſt auch die nackte, lebhaft rot gefärbte
Augen= und Kehlgegend. Ein reizender Vogel iſt der
an ſandigen Stellen unſerer Flüſſe brütende
Flußregen=
pfeifer. Sein munteres, flinkes Getrippel und ſein ſtets
lebhaftes Weſen erfreuen den Beſchauer im höchſten Grade.
Die Heimat iſt außer Europa Mittelaſien bis Japan.
Mannheim, 10. Juli. (Bürgermeiſterwahl.)
Bei der heute mittag erfolgten Bürgermeiſterwahl für die
Stadt Schwetzingen wurde Oberſtadtſekretär Max
Rheinhardt mit 42 Stimmen gewählt. Sein
Gegen=
kandidat, Gemeinderat Pintſch, erhielt 39 Stimmen.
Friedrichshafen, 10. Juli. (Steigen des
Boden=
ſees.) Der Waſſerſpiegel des Bodenſees ſteht heute auf
5,04 Meter. Dies bedeutet ſeit geſtern ein Steigen
des Sees um 7 Zentimeter. Von heute ab kann
infolge Hochwaſſers die Landungsſtelle Arbon bis auf
weiteres nicht mehr benutzt werden.
Kolmar, 10. Juli. (Mord.) In einem Rebſtück bei
Türkheim wurde heute morgen die in den 60er Jahren
ſtehende Witwe Lob ermordet aufgefunden. Von dem
Täter, der die Frau durch zahlreiche Meſſerſtiche tödlich
verletzte, fehlt bis jetzt jede Spur.
Altona, 10. Juli. (Fleiſchvergiftung.) Nach
dem Genuß verdorbenen Fleiſches erkrankten mehrere
Per=
ſonen lebensgefährlich; der Handlungsgehilfe Brandt iſt
im Krankenhauſe geſtorben. Die Polizei ermittelte
einen Schlächtermeiſter als Verkäufer des verdorbenen
Fleiſches und verhaftete ihn und ſeine Frau.
Apenrade, 10. Juli. (Bei dem Brande in
Tingleff) geſtern abend ſind eine junge Frau und ein
Kind von drei Monaten verbrannt. Das Feuer war
dadurch entſtanden, daß die Frau, die eine brennende
Lampe trug, einen Krampfanfall erlitt.
Gleiwitz, 10. Juli. (Selbſtmord.) Wegen
Krank=
heit erſchoß ſich in der vergangenen Nacht der Einjährig=
Freiwillige Heintze vom zweiten Ulanen=Regiment.
Paris, 10. Juli. (Die Bombenattentäter.)
Von mehreren Blättern wird erzählt, daß die verhafteten
ruſſiſchen Terroriſten Kiritſchek und Androjanowski
ver=
ſuchten, eine in Paris anſäſſige ruſſiſche Aerztin namens
Stroſecka in ihrer Wohnung mit Revolver und Bomben
zu bedrohen und von ihr eine Geldſumme erpreßt hätten.
Die Polizei habe nunmehr bei Frau Stroſecka eine
Haus=
ſuchung vorgenommen unter der Beſchuldigung, daß ſie
Kiritſchek und Androjanowski kenne und dieſelben
unter=
ſtützt habe. — In galiziſchen Kreiſen wird behauptet, daß
die verhafteten Terroriſten lediglich die Opfer ruſſiſcher
Lockſpitzel ſeien.
Bourges, 10. Juli. (Entſprungene Löwin.)
Aus einer Menagerie entſprang während einer
Vor=
ſtellung eine Löwin. Bisher iſt ſie noch nicht eingefangen
worden. Obwohl bis jetzt kein Unheil angerichtet worden
iſt, iſt die Bevölkerung ſehr erregt.
London, 10. Juli. (20 Schüler der
Frankfur=
ter Muſterſchule), darunter die Zwillingsſöhne Phi=
bleiben zu wollen, die ihn loszuwerden wünſcht. Nach
der Scheidung verbleiben alle Kinder der Frau und
neh=
men auch den Mutternamen an. Auch im Erbrecht hat die
Frau eine beherrſchende Stellung: die Kinder erben das
Vermögen der Mutter und die Hälfte der von Vater und
Mutter gemeinſam erworbenen Güter; die andere Hälfte
und das Vermögen des Vaters geht an die Kinder ſeiner
älteſten Schweſter über. Faſt das ganze Land gehört den
Frauen, ſie ſorgen auch für die Bewirtſchaftung, ſie ſind
Familienoberhaupt und Verwalter des Vermögens.
Stirbt die Frau, ſo gehen mit ihrem Vermögen auch ihre
Rechte und ihre Autorität in der Familie an die älteſte
Tochter über; iſt keine Tochter vorhanden, ſo erbt die
Toch=
ter des älteren Bruders die Kommandogewalt im Hauſe.
Jede Frau, die keine Töchter hat, kann ohne Umſtände ein
Mädchen als Tochter adoptieren, die dann den Namen der
Adoptivmutter annimmt und die vollen Rechte einer
wirklichen Tochter erwirbt. Auch der Handel liegt bei den
Menangkabaus faſt ausſchließlich in den Händen der
Frau.
ck. Exotiſcher Tafelſchmuck. Die Verſuche, die
Ein=
tönigkeit der Eßtiſchdekoration durch eine bunte und
far=
bige Mannigfaltigkeit zu verdrängen, treiben in dieſem
Sommer beſonders exotiſche Blüten. Wie der Neu=York
Herald zu melden weiß, ſucht man die Wunder des
Mee=
res und die Reize der Gartenkunſt auf das Tiſchtuch zu
zaubern, und zwar gelten für beſonders elegant und
modern Arrangements, die exotiſche Fiſche mit ſeltſamen
Blumen verbinden. Der unerſchöpfliche Reichtum der
Natur an kühnen Ornamenten und leuchtenden
Farb=
tönen wird ſo zum Schmuck der Tafel aufgerufen. Ganze
Aquarien werden als Zierat ausgeſtellt, ſchillernde
Glas=
kugeln, in deren Bauch ſchimmernde Fiſche ſchwimmen oder
richtige Glasblöcke, die außer einem Baſſin im Innern
zahlreiche Löcher an der Oberfläche haben, aus denen
zarte Blütendolden hervorragen. Recht apart iſt auch ein
Glaselefant, in deſſen Innern rote Fiſchlein hin= und
herſchießen; er ſteht auf einem Spiegel, der die luſtigen
Licht= und Farbenſpiele reflektiert. Die Fiſche, die in
dieſen kleinen Aquarien der Schauluſt der Dinierenden
dargeboten werden, ſtammen aus fernen Ländern, aus
Braſilien, Afrika oder Oſtaſien und fallen durch eine
eigen=
artige Form oder durch regenbogenfarbige Buntheit auf.
Die meiſten dieſer Zierfiſche liefern China und Japan,
wo man ſeit langem ſich der Zucht ſolcher Naturwunder
hingibt. Da ſchwimmen japaniſche Schleierfiſche, die wie
in ein dünnes Mouſſelingewebe eingehüllt erſcheinen, oder
chineſiſche Edelkarpfen, die wie groteske Zwerge der
Fiſch=
welt anmuten. Dieſe ſeltenen und teuren Fiſche bleiben
nur während der Mahlzeit in dem winzigen Behälter,
wo ſie es längere Zeit nicht aushalten würden; dann
wer=
den ſie herausgefiſcht und in ein größeres Aquarium
ge=
ſetzt. Aus dem Waſſer wachſen Blumen heraus, Blüten
ſind über dem Spiegel verſtreut, und große Buketts
ſchmie=
gen ſich um das leuchtende Glas zu duftenden Wäldern.
Aber der neueſte Tafelſchmuck geſtaltet ſich ſogar zu ganzen
japaniſchen Gärten en miniature, die in hölzernen oder
töneren Käſten aufgeſtellt werden. Da gibt es 100 Jahre
alte Zwergbäume, die wenige Zoll hoch ſind, zierliche
Brückchen, winzige Flüſſe, eine Kleinwelt von Felſen und
Pavillons; berühmte Gärten werden auf dieſe Weiſe im
kleinſten Maßſtabe nachgebildet. Für Buntheit und
Far=
bigkeit aber, die die ernſten und würdigen Zwergbäume
nicht darbieten, ſorgen rieſige japaniſche Blumen, die die
Liliputgärten umrahmen und ſo einen wirklich
faſzinie=
renden, trotz aller ſpieleriſchen Unnatur ſeltſam graziöſen
Eindruck ſchaffen. Wer nicht das Eſſen vorzieht, kann vor
dieſen Dekorationen herrliche Träume haben. . .
* Juanſchikais Rechtfertigung durch Konfutſe. Der
Berliner Akademie der Wiſſenſchaften wurde in ihrer
letz=
ten Sitzung eine Abhandlung Dr. Franz Kuhns
vorge=
legt, die ein beſonders aktuelles Intereſſe beanſpruchen
darf. Sie bietet nämlich die Ueberſetzung und Erklärung
einer berühmten chineſiſchen Schrift aus der Mitte des
2. Jahrhunderts, des Dſchong=lun, d. h. der „
Abhand=
lung über die Staatsregierung” die von dem
hervor=
ragenden konfuzianiſchen Staatsmann Tſui Schih
verfaßt iſt. Das Dſchong=lun, das in China ſtets ein
hohes Anſehen genoſſen hat, ſteht auf durchaus
konfuziani=
ſchem Boden und ſpiegelt die maßgebende chineſiſche
Staatslehre wieder. Aus dieſer Schrift ergibt ſich nun
die bisher unbekannte Tatſache, daß die heute in China
beſtehende Regierungsform der Diktatur durch die
kon=
fuzianiſche Lehre vollkommen gerechtfertigt iſt, und ſo
wird die Stellung Juanſchikais vom chineſiſchen
Stand=
punkte aus erklärlich.
* Ein Denkmal für den Weltumſegler Cook. Aus
London wird berichtet: In der Mall, in der
Nachbar=
ſchaft des Admiralitätsgebäudes, iſt das große, für den
Weltumſegler Kapitän Cook errichtete Denkmal durch den
Prinzen Arthur von Connaught feierlich eingeweiht
wor=
den. Das Monument, deſſen Aufſtellung auf eine
auſtraliſche Anregung zurückgeht, iſt ein Werk des
bekann=
ten Bildhauers Sir Thomas Brock; es ſtellt den
berühm=
ten Weltreiſenden in Lebensgröße dar. Der Ueberſchuß
aus den vom Denkmalkomitee geſammelten Geldern ſoll
zur Anbringung von Cook=Gedenktafeln verwendet
wer=
den und zwar in dem Dorfe Mamon=in=cleveland in
Yorkſhire, wo Cook geboren wurde, in Great Ayton, wo
Cook in einem heute noch erhaltenen Schulhauſe erzogen
wurde, und in Whitby, wo er lange Jahre lebte.
C) Hohe Preiſe bei der Verſteigerung der Sammlung
Huth. Bei Sotheby in London hat die Verſteigerung dex
vierten Abteilung der berühmten Bücherſammlung Huth
begonnen und zum Teil geradezu ſenſationelle Preiſe
ge=
zeitigt, die in den meiſten Fällen von dem amerikaniſchen
Sammler G. D. Smith geboten wurden. Als vor
einigen Jahren das mit einer eigenhändigen Widmung
des Dichters an Francis Crane und mit mannigfachen
handſchriftlichen Randbemerkungen verſehene Exemplar
von Ben Johnſons „Sejanus His Fall” 1605 mit 4410
Mark bezahlt wurde, hielten europäiſche Bibliophilen das
für einen recht guten Preis. Wie ſehr die Großzügigkeit
der amerikaniſchen Bücherſammler geweſen iſt, zeigt ſich
darin, daß Smith für das Buch nunmehr nicht weniger
als 18000 Mark angelegt hat! Das „Catholicon” des
Jo=
hannes Balbus, 1460, wurde vor kurzem mit 8800 Mark
verſteigert; das Exemplar der Sammlung Huth erzielte
am Dienstag 15200 Mark, wobei wiederum Smith der
Käufer war. Für die „Masque of Queenes”, 1609,
legte der Amerikaner 4900 Mark an, für „The New Life of
Virginia” von Robert Johnſon, 1612, zahlte der
Ameri=
kaner 4300 Mark, und für einen zweiten nicht authentiſchen
Quarto des „John of England” 1611, Marlowe, Rowley,
Greene und Peel zugeſchrieben und Shakeſpeares Quelle
für ſeinen König Johann, 3400 Mark. Für die „Poeticall
Exerciſes at Vacant Hours” von Jakob I., Edinburgh
1591, wurden 1620 Mark erzielt; das Werk trägt folgende
Drohung des königlichen Verfaſſers an die Leſer: „Roh
und ungefüge, wie ſie ſind, bringe ich ſie Dir dar. Eine
gute Aufnahme wird mich veranlaſſen. mich zu beeilen,
Dir meine Apokalypſe darzubringen und auch ſo viel
Pſalmen, als ich fertiggeſtellt habe, und wird mich
er=
mutigen, die übrigen zu vollenden”. Insgeſamt brachte
die Dienstag=Verſteigerung rund 100000 Mark.
Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Seite 5.
lipp und Wolfgang des Prinzen Friedrich Karl von
Heſſen, ſind ſeit einigen Tagen in London. Sie ſind der
Obhut des Profeſſors Cock vom King College anvertrauk
und wurden in der Londoner Geſellſchaft herzlichſt
aufge=
nommen.
Lrndon, 10. Juli. (Von der Steffenſonſchen
Expedition.) Daily Chronicle hat von dem Kapitän
der „Carluk” des Schiffes der Steffenſonſchen Expedition,
auf eine telegraphiſche Anfrage folgende Antwort aus
Noma erhalten: Ich weiß nichts von dem Verluſt von
acht Mann der „Carluk” vier Mann ſind von der
Hilfs=
abteilung zurückgelaſſen worden, um drei Männer von der
Heraldinſel mit Proviant zu verſorgen, und vier Mann
ſind 20 Meilen von der Heraldinſel entfernt von der
Hilfs=
abteilung geſehen worden. Ich glaube, daß ſie ſich alle
wohl befinden, und nehme an, daß ſie nach meiner
Ab=
fahrt die Wrangelinſel erreicht haben. — Der Irrtum iſt
durch eine falſche Auslegung einer Meldung nach Ottowa
entſtanden.
London, 10. Juli. (Großfeuer.) In Quebec
zer=
ſtörte ein großes Schadenfeuer geſtern die Dufferinterraſſe
und vier Wohnhäuſer. Die Brandurſache ſoll ein
fort=
geworfener Zigarrenſtummel ſein. Sechs Feuerwehrleute
erkrankten bei den Rettungsarbeiten ſchwer an
Rauchver=
giftung.
London, 10. Juli. (Brandunglück.) Bei dem
Brande einer Papierfabrik in Mancheſter kamen zwei
Feuerwehrleute um ihr Leben.
Kriſtiania, 10. Juli. (Hotelbrand.) Während
eines außerordentlich heftigen Gewitters, das in der
ver=
gangenen Nacht über Kriſtiania und Umgegend
nieder=
ging, ſchlug der Blitz in das bekannte Touriſtenhotel auf
Halmenkollen. Das Hotel brannte nieder, Perſonen
kamen nicht zu Schaden.
Helſingör, 10. Juli. (Ein Automobil vom
Zug überfahren.) Der Schnellzug, der um 10 Uhr
abends von Kopenhagen abfährt, überfuhr in der Nähe
von Helſingör ein mit vier Perſonen beſetztes Automobil.
Bankdirektor Behrens aus Helſingör und ein Kind
wurden getötet, die beiden anderen Perſonen ſchwer
verletzt.
Gerichtszeitung.
Zur Verurteilung Hanſis.
* Berlin, 10. Juli. Zu der Urteilsbegründung in
dem geſtern vor dem Leipziger Strafſenat zu Ende
geführ=
ten Prozeß gegen den Zeichner Waltz alias Hanſi ſagt
die Poſt: Streng, aber gerecht! In der Täglichen
Rund=
ſchau wird ausgeführt, daß man in Deutſchland nichts
über den jetzt Verurteilten ſagen würde, wenn er das,
was er getan habe, als Franzoſe in Paris geſchrieben
habe. Unerträglich werde es jedoch, wenn man ſich in
dem eigenen Lande ſolches bieten laſſen müſſe. Das
Ber=
liner Tagblatt ſchreibt: Auch wer dem neuen Kurs in
El=
ſaß=Lothringen ſkeptiſch gegenüberſteht, wird gegen das
Urteil in ſeiner Begründung kaum etwas einzuwenden
haben. Wer mit dem Feuer ſpielt, darf ſich nicht beklagen,
wenn ihm gelegentlich einmal etwas derb auf die Finger
geklopft wird. Daß das Reichsgericht den
wildgeworde=
nen Karikaturenzeichner als Hochverräter nicht ernſt
ge=
nommen hat, darüber braucht man kein Wort zu verlieren.
* Paris, 10. Juli. Der Figaro ſchreibt zu der
Verurteilung des Karikaturiſten Waltz: Das Urteil des
Leipziger Reichsgerichts iſt eine Herausforderung
und ein Racheakt (!), und wir beklagen den naiven,
trefflichen Hanſi, aber im Intereſſe des Anſehens
Frank=
reichs brauchen wir das Urteil wahrlich nicht zu
be=
dauern.
Der Einjährige als Fremdenlegionär.
— Trier, 9. Juli. Die Leiden eines Deutſchen bei
der Fremdenlegion förderte die Verhandlung vor dem
Kriegsgericht der 16. Diviſion zutage, vor dem ſich der
Einjährig=Freiwillige Müller unter der Anklage der
Fahnenflucht zu verantworten hatte. Der Angeklagte, der
als Einjähriger bei dem Infanterie=Regiment Nr. 167
geſtanden hatte, glaubte ſich dem Dienſt im deutſchen
Heere nicht mehr gewachſen und verließ Mitte Januar
vorigen Jahres ſeinen Truppenteil. Er floh zunächſt nach
Luxemburg und ging dann über die franzöſiſche Grenze,
wo er ſich wegen ſeiner Mittelloſigkeit zur Fremdenlegion
anwerben ließ. Er wurde nach Algier gebracht und in
das 2. Chaſſeur=Regiment in Saida eingereiht und erfuhr
eine ſo rückſichtsloſe Behandlung, daß er ſchon nach kurzer
Zeit entfloh. Er wurde jedoch bald wieder feſtgenommen
und zu 60 Tagen Gefängnis verurteilt, welche Strafe er
auch verbüßte. Er wurde darauf nach einem Regiment in
Tonkin verſetzt. Auf der Ueberfahrt nach dort gelang es
ihm im Hafen von Singapore, durch einen Sprung über
Bord zu entfliehen. Er verbarg ſich vor den Blicken
ſei=
ner Verfolger, die ſofort auf mehreren Booten hinter ihm
her waren, zwiſchen den zahlreichen im Hafen liegenden
Kähnen und erreichte ſchließlich ſchwimmend das Land,
wo er deutſche Landsleute traf, die ihn zur Rückreiſe
ausrüſteten. Genau ein Jahr nach ſeiner Flucht hatte er
wieder deutſchen Boden unter den Füßen und ſtellte ſich
ſofort den Militärbehörden. Da ſich bei dem Angeklagten
ſchon beim Eintritt in das Militär geiſtige Defekte gezeigt
hatten, wurde er jetzt unterſucht, und das Gericht kam nach
dem Gutachten der Aerzte zu der Ueberzeugung, daß der
Angeklagte die Fahnenflucht in einem Zuſtande
krank=
hafter Störung der Geiſtestätigkeit ergriffen habe, und
gelangte daher zu ſeiner Freiſprechung.
* Berlin, 10. Juli. Der Prozeß gegen den
Vizefeldwebel Pohl, der kürzlich wegen
Landes=
verrats, den er in ſeiner Eigenſchaft als Schreiber der
Ingenieurinſpektion begangen hatte, verhaftet worden
war, wird am 14. Juli vor dem Kriegsgericht der
Kom=
mandantur Berlin beginnen.
* Dortmund, 10. Juli. Die Kinder des
Ban=
kiers Ohm haben bekanntlich gegen die Konkursmaſſe
die Klage auf Zahlung von etwa 100000 Mark
be=
vorrechtigter Forderung erhoben. Es ſchweben
dieſerhalb mehrere Prozeſſe. Der Pfleger der Kinder und
die Verwaltung des Ohmſchen Konkurſes haben, um dieſe
Prozeſſe aus der Welt zu ſchaffen, einen
Vergleichsvor=
ſchlag gemacht, wonach alle ſchwebenden Prozeſſe
zurück=
gezogen werden ſollen, wenn den Kindern die Summe von
45000 Mark aus der Maſſe gezahlt wird. In dem heute
mittag am hieſigen Amtsgericht anſtehenden Termin kam
der Vergleich zuſtande unter der Bedingung, daß der große
Gläubigerausſchuß des Konkurſes der Niederdeutſchen
Bank, die die Hauptgläubigerin Ohms iſt, bis zum 1.
Ok=
tober ſeine Zuſtimmung zu dem Vergleich erteilt.
* Bielefeld, 10. Juli. Der Werkmeiſter Fritz
aus Bergkirchen, der angeklagt war, ſeine Ehefrau in der
Nacht zum 14. Juli 1913 durch Strychnin getötet zu haben,
wurde heute nacht von den Geſchworenen des Mordes
ſchuldig geſprochen und vom Gericht zum Tode
ver=
urteilt.
Luftfahrt.
Linnekogels Höhenweltflug.
* Berlin, 9. Juli. Von der Höhenfahrt gab
Linne=
kogel folgende Schilderung: Nachdem der von mir am
31. März dieſes Jahres mit 6300 Meter Höhe aufgeſtellte
Höhenrekord nicht die Anerkennung durch den Deutſchen
Luftfahrerverband gefunden hatte, nahm ich mir vor, bei
der nächſten Gelegenheit den Flug nochmals zu verſuchen.
Am Sonntag ſchien mir die Witterung günſtig; ich machte
mein Flugzeug bereit und ſtieg in kurzer Zeit bis auf
5900 Meter Höhe. Ich wurde jedoch durch die in dieſer
Höhe herrſchenden Regen= und Hagelſchauern gezwungen,
mein Vorhaben aufzugeben, und mußte zu meinem
Leid=
weſen wieder zur Landung ſchreiten. Da ſich nun geſtern
die Hitze legte, traf ich Vorſorge, um heute früh abermals
den Rekord angreifen zu können. Um 3 Uhr 15 Minuten
ſchritt ich zur Abfahrt, und nach etwa 8 Meter Anlauf
ver=
ließ mein braver Eindecker den Boden, und nun ging es
wie in einem Fahrſtuhl in die Höhe. Nach etwa 1
Kilo=
meter Flug hatte ich ſchon eine Höhe von 400 Meter
er=
reicht, und in 3 Minuten ſchwebte ich in 1000 Meter Höhe
über dem Feld. Unaufhörlich ging es höher und höher,
und in 18 Minuten erreichte ich 4000 Meter. Der Himmel,
der anfangs leicht bewölkt war, verfinſterte ſich mehr und
mehr, und es ſetzte ein böiger Wind ein, der mein
Flug=
zeug hin und her warf. Ich ſetzte jedoch meinen Flug
unbeirrt fort, während mein Görz=Barograph die Kurven
immer höher und höher einzeichnete. Von 5000 Meter
Höhe an nahm ich Sauerſtoff zu mir, doch hatte ich leider
zuviel mitgenommen; ich hatte vier Liter an Bord, und
ſo wurde mir bald übel, und ich war gezwungen, den
Ab=
ſtieg zu bewerkſtelligen. In den höheren Luftſchichten war
es nicht ſehr kalt, höchſtens 8 bis 10 Grad Minus. Als
mein Barograph 6600 Meter anzeigte, gab ich, trotzdem
mein Benz gut durchzog, Tiefenſteuer, und in raſender
Fahrt ging es nun dem Boden zu. Für den ganzen Flug
hatte ich 2½ Stunden gebraucht. Da mein Benzin bis
auf den letzten Tropfen verbraucht war, konnte ich nicht
mehr den Flugplatz Johannisthal erreichen, und ſo
ent=
ſchloß ich mich, auf dem Tempelhofer Felde zu landen. In
nächſter Zeit werde ich weniger Sauerſtoff mitnehmen und
dann verſuchen, den ſiebten Kilometer in der Höhe zu
er=
reichen. Mit dieſem Fluge hat Linnekogel den von der
Nationalflugſpende ausgeſetzten Preis von 10000 Mark
für die Ueberbietung des Höhenweltrekords, der bisher in
franzöſiſchem Beſitz war, gewonnen. Die Leiſtung wird
diesmal anerkannt werden, da nach den Unterſuchungen
der Verſuchsanſtalt in Adlershof der Barograph
einwand=
frei gearbeitet hat. Die Maſchine, die Linnekogel zu dem
Rekordfluge benutzte, iſt ein Rumpler=Militär=Eindecker
neueſter Bauart, der gegen die frühern Typen nur inſofern
abweicht, als die Tragflächenprofile beſonders für ſchnelle
Steigfähigkeit, große Schnelligkeit und wenig
Stirnwider=
ſtand gebaut ſind. Die Spannweite iſt 13 Meter, die
Länge des Flugzeuges 8,9 Meter. Das Gewicht des
Ein=
deckers, der mit einem 100 PK. Benz=Motor ausgerüſtet
iſt, beträgt 5800 Kilogramm.
Abermals ein franzöſiſches Flugzeug auf deutſchem Boden.
* Gottesthal, (Kreis Dammerkirch), 10. Juli. Am
8. Juli, abends 7 Uhr, wurde hier ein Flugzeug
be=
merkt, das aus Frankreich über Schaffnot am
Weiher kommend, ſeinen Flug über die hieſige Ortſchaft
und Brückenweiler ausdehnte und nach zirka 10 Minuten
wieder über die Grenze zurückflog.
* Freiburg i. Br., 10. Juli. Heute früh ſtürzte
ein Metzer Flugzeug bald nach dem Abflug in
Darmſtadt ab. Der Aeroplan überſchlug ſich bei der
Landung. Der Führer Leutnant Wülf blieb
unver=
letzt. Major Siegert erlitt eine leichte Knie=
Kontu=
ſion. Er flog ſofort mit einem anderen Apparat nach
Freiburg weiter.
* Danzig, 10. Juli. Ein
Flugzeuggeſchwa=
der von neun Doppeldeckern, unter der Führung
von Hauptmann Schmoeger, von Graudenz kommend,
lan=
dete heute vormittag ¾8 Uhr in ganz kurzen
Zwiſchen=
räumen glatt vor der Flugzeughalle des Prinzen Friedrich
Sigismund in Danzig=Langfuhr und beabſichtigt, heute
nachmittag nach Graudenz zurückzukehren.
* Gatſchina, 10. Juli. Auf dem hieſigen Flugplatz
ſind bei einem Zuſammenſtoß zweier
Militär=
flugzeuge mit den Leutnant Nagornow und
Schen=
ſchina beide Maſchinen abgeſtürzt. Leutnant Schenſchina
war auf der Stelle tot, während Leutnant Nagornow
ſchwer verletzt wurde.
Turnen, Spiele und Sport.
sr. Pferdeſport. Rambouillet 10. Jnli. Prix du
Petit=Gril. 2000 Francs. 1. Cte. Daugers Coulonces
(Rovella), 2. Majeſta, 3. Joyeux Drille. 15:10; 11,12110.—
Prix de la Boiſſiére. 2000 Francs. 1. Lepetits Valet de
Trèfle (O'Neill), 2. Mio, 3. Lord William II. 18.10. —
Prix de la Soc. d’Encouragement. 3000 Francs. 1.
Hen=
riquets Snow Storm (O'Neill)), 2. Ulrique, 3.
Chalan=
dray. 20:10. — Prix de Bonelles. 4000 Francs. 1.
Thor=
nes En Donne (G. Stern), 2. Smiling Coon, 3.
Lou=
vois III. 24:10; 13, 17, 19110. — Prix de la Soc.
Spor=
tive. 4000 Francs. 1. Balſans Salorge (Mac Gee),
2. Kiosque, 3. Waldorf. 15:10. — Steeplechaſe Militaire.
1. Templiers Vauvert (Beſ.), 2. Trompeur, 3. Liſette II.
27310; 15, 21110.
Aus der Arbeiterbewegung.
* Kottbus, 10. Juli. Nachdem am 1. Juli ein
erheblicher Teil der in Forſt in den
Walkereibetrie=
ben beſchäftigten Geſellen und Walkereiarbeiter wegen
Nichterfüllung ihrer Forderung auf allgemeine erhebliche
Lohnerhöhung, Gleichſtellung der Löhne und Feſtſetzung
von Mindeſtlöhnen in den Ausſtand getreten war,
hat der Arbeitgeberverband der Tuchinduſtrie
der Städte Forſt, Kottbus, Spremberg, Guben,
Lucken=
walde, Sommerfeld und Finſterwalde in ſeiner geſtern
abgehaltenen Sitzung beſchloſſen, Samstag, den 11. Juli,
ihren ſämtlichen Arbeitern und Arbeiterinnen für
Sams=
tag, den 18. Juli, zu kündigen bezw. bekannt zu
geben, daß die Betriebe am Samstag, den 18. Juli,
abends, bis auf weiteres geſchloſſen werden,
falls nicht bis dahin die im Streik befindlichen
Walkerei=
arbeiter und Geſellen ſofort in ſämtlichen Betrieben die
Arbeit zu den bisherigen Bedingungen wieder
aufge=
nommen haben. Die bei den Beratungen anweſenden
Vertreter des Arbeitgeberverbandes der deutſchen
Texil=
induſtrie und der Vereinigung des deutſchen Arbeitgebor=
verbandes Berlin ſicherten dem Lauſitzer Verband vollen
organiſatoriſchen und finanziellen Schutz in dem
ihm aufgezwungenen Kampf zu.
Reichstagserſatzwahl.
* Koburg, 10. Juli, 10 Uhr abends. Bei der heute
erfolgten Reichstagserſatzwahl im Wahlkreiſe
Sachſen=Koburg=Gotha 1 wurden bis jetzt
ge=
zählt für Stoll (natlib.) 3255 Stimmen, für Arnold
(Fortſchr. Vpt.) 5590 Stimmen und für Hofmann
(Soz.) 5390 Stimmen. Die Ergebniſſe aus 13 Orten
ſtehen noch aus. Die Stichwahl zwiſchen Arnold
(Fortſchr. Vpt.) und Hofmann (Soz.) erſcheint als
ge=
ſichert.
Die Erſatzwahl wurde durch die Ernennung des
bis=
herigen nationalliberalen Vertreters, des Regierungsrats
Dr. Quarck, zum Chef der koburgiſchen
Miniſterialabtei=
lung notwendig. Bei den allgemeinen Wahlen 1912
er=
hielten der Sozialiſt 6199 Stimmen, der Nationalliberale
4740 und der fortſchrittliche Bewerber 3540 Stimmen. In
der Stichwahl ſiegte der Nationalliberale Dr. Quarck
durch fortſchrittliche Unterſtützung mit 7960 Stimmen
gegen 6988, die auf den Sozialiſten Zietſch entfielen, der
1909 das Mandat in einer Erſatzwahl erobert hatte.
Aus den franzöſiſchen Parlamenten.
* Paris, 10. Juli. Die Kammer beriet in ihrer
heutigen Vor= und Nachmittagsſitzung das
Finanzge=
ſetz. Berichterſtatter Clementel antwortete auf
meh=
rere Bemerkungen, namentlich von den Bänken der
Sozia=
liſten, über die Notwendigkeit, das Budget zu balancieren,
und erklärte, daß die Budgetkommiſſion 200 Millionen
kurzfriſtige Obligationen vorſchlage. Er erſuchte
die Kammer, der Einverleibung der Einkommenſteuer in
das Finanzgeſetz zuzuſtimmen, wie es auch der Senat
ge=
tan habe.
Finanzminiſter Noulens ſtellte feſt, daß die
Ver=
mehrung der Ausgaben, die beſonders durch die neuerliche
Notwendigkeit der nationalen Verteidigung verurſacht
wurde, eine Notwendigkeit, die in der Kammer dargelegt
und gebilligt worden ſei. (Beifall.) Der Miniſter
be=
glückwünſchte ſich darauf zu dem Erfolg der
Anleihe. In keinem Lande, ſagte er, würde man mit
derſelben Leichtigkeit 3 Milliarden aufgebracht haben. Er
legte ausführlich dar, daß der Staatsſchatz durch die
Ver=
zögerung des Ausſchreibens der Anleihe nichts verloren
hat. Er gab zu, daß zu Beginn des Jahres 1915 um 600
Millionen Franken zu wenig Kredite vorhanden ſein
wür=
den, doch rechne er darauf, 400 Millionen Franken aus den
neuen Steuern zu gewinnen. Ueberdies würde die vom
Senat genehmigte Einkommenſteuer, ſelbſt wenn ſie
an=
fangs nur 60 Millionen brächte, immerhin ſchätzbar ſein.
Dies würde für uns ein genügend biegſames Inſtrument
ſein, um einen Teil der uns fehlenden 200 Millionen zu
beſchaffen. (Bewegung auf der Rechten.) Noulens ſagte,
daß die Steuern freilich nicht ohne das Kontrollrecht der
Verwaltung gewonnen werden. Der Miniſter erklärte
weiter, daß er, um einen Teil der 400 Millionen Steuern
zu erhalten, an eine Steuer auf das Kapital denken werde.
Die Regierung habe die Abſicht, beſtimmte Vorſchläge
be=
züglich eines Alkoholmonopol zu machen.
Entſchei=
dende Erklärungen über das Alkoholmonopol könnte er
nicht geben. Der Miniſter ſchloß mit dem Verſprechen,
den Budgetentwurf für 1915 noch vor der Vertaguna der
Kammer vorzulegen. (Beifall.)
* Paris, 10. Juli. Die Finanzkommiſſion
des Senats traf eine bedeutungsvolle Entſcheidung.
Mit 13 gegen eine Stimme lehnte ſie abermals trotz des
Einſpruchs des Miniſters Thomſon die für den
Woh=
nungsgeldzuſchuß der unteren
Poſtbeam=
ten erforderlichen Kredite ab. Die erſte Ablehnung dieſer
Kredite durch die Kommiſſion und den Senat führte zu der
jüngſten Arbeitseinſtellung bei dem Pariſer Hauptpoſtamt.
* Paris, 10. Juli. Die
Juſtizreformkom=
miſſion hörte heute nachmittag die Ausführungen des
Miniſterpräſidenten Viviani und des Juſtizminiſters
Bienvenu=Martin über den von den geeinigten
So=
zialiſten eingebrachten Amneſtiegeſetzentwurf.
Vi=
viani erklärte, daß er den Entwurf annähme, jedoch die
we=
gen antimilitariſtiſcher Propaganda Verurteilten, ferner die
wegen anarchiſtiſcher Umtriebe und Sabotage Verurteilten
ausnähme. Was die Deſerteure beträfe, ſo könne er eine
Amneſtie nur für diejenigen billigen, die innerhalb ſechs
Monaten nach der erfolgten Fahnenflucht zu ihrem Korps
zurückkehrten. Hinſichtlich der wegen der Meuterei
anläß=
lich der Genehmigung des Dreijahrgeſetzes verurteilten
Soldaten, erklärte Viviani, daß für dieſen Fall nur neun
in Frage kämen; drei würden vollſtändig begnadigt, bei
den fünf anderen werde die Strafe umgewandelt. Nur
einer, der ſich ſeit ſeiner Verurteilung ſchlecht geführt habe,
werde auf keine Milde zu rechnen haben.
Engliſches Unterhaus.
* London, 10. Juli. Im Unterhaus wurde
die Beratung des Budgets des Miniſteriums
des Aeußern fortgeſetzt. Der Unioniſt George
Lloyd nahm auf die jüngſten engliſch=deutſchen
Schiffahrts= und Eiſenbahnabkommen im
Orient Bezug und ſagte, England hätte keine weſentlichen
wirtſchaftlichen Vorteile erlangt. Der Liberale
Pon=
ſonby ſprach des längeren über die Wirkung der
aus=
wärtigen Politik auf die Rüſtungen und ſagte, der
Flot=
tenbeſuch in Kiel habe die Beſſerung der
deutſch=
engliſchen Beziehungen zum Ausdruck gebracht; aber er
müſſe fragen, warum die Beſſerung keinen Einfluß auf
die Rüſtungen habe, die weiter im Steigen ſeien.
Chur=
chill habe nur gelegentlich einer Anſprache in einer
Partei=
verſammlung in den Provinzen den phantaſtiſchen
Vor=
ſchlag eines Flottenfeiertages gemacht. England
könne nicht erwarten, daß Deutſchland unter dieſen
Um=
ſtänden darauf reagiere. Es ſei gewiß ein ſehr
lang=
wieriger und heikler Prozeß, die europäiſchen
Regierun=
gen dazu zu zwingen, ſich gemeinſam mit dieſer Frage zu
beſchäftigen, aber er glaube, daß ein Weg gefunden
wer=
den könnte, die unerträgliche Laſt, welche die Völker der
Welt ſchwer niederdrücke, zu erleichtern. Er appelliere
daher an Sir Edward Grey, daß dieſer ſeinen großen
Ein=
fluß aufbiete, um eine Löſung des Problems zu verſuchen,
das gewiß voll Schwierigkeiten ſei, das aber niemand
von der Regierung für unlösbar halten dürfe.
In der Beantwortung der verſchiedenen im Laufe
der Debatte aufgeworfenen Fragen beſchäftigte ſich Sir
Edward Grey zuerſt mit der Klage George Lloyds,
daß das Auswärtige Amt verſäumt habe, die
Handels=
konzeſſionen zu ſichern. Grey ſagte, Lloyd habe ihn
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
gefragt, welche Lorbeeren er auf der Stirn habe.
Hin=
ſichtlich der Konzeſſionen wolle er lieber, daß England
Konzeſſionen erlange durch den guten Willen des
betreffen=
den Landes als durch diplomatiſchen Druck. Wenn er
ſolche Lorbeeren hätte, würde er ſie lieber nicht tragen
ſondern in die Taſche ſtecken. Grey wies darauf hinz
daß Lloyd ſich ſelbſt auf die Eiſenbahnen
beſchränkt habe und daß die Eiſenbahnkonzeſſionen
in Kleinaſien ſchon vor Jahren genau eingeteilt worden
ſeien. Er erwähnte ſodann die Berieſelungs= und
Arſe=
nalkonzeſſion in der Türkei, die nicht unter dem Drucke
der Diplomatie gegeben worden ſei. Man dürfe nicht nur
Eiſenbahnkonzeſſionen ins Auge faſſen, es gäbe noch
ge=
wiſſe andere Konzeſſionen in Kleinaſien, welche, wie er
hoffe, heranreifen würden. Er denke, daß im Hinblick
auf ſie die britiſche Induſtrie ſehr gut abſchneiden werde.
Bezüglich der Schiffahrt auf dem Euphrat
und Tigris erklärte Grey, er ſei der Meinung, daß
die Lage Englands unter dem neuen Abkommen nicht
nur im weſentlichen beſſer ſein werde, ſondern daß ſie auch
in Zukunft ſicherer ſein werde denn je. Auf Klagen, daß
die Mohammerah=Kharamabad=Eiſenbahn
keine Fortſchritte mache, ſagte er, die Option ſtehe England
noch weiter zu. doch machten die Unruhen in der
betreffen=
den Gegend die Beendigung der Verwaltungsarbeiten
unmöglich. Er begünſtige dieſe Konzeſſionen, doch ſei er
nicht dafür, eine Truppenmacht zu entſenden, um die
Be=
endigung der Vermeſſungsarbeiten zu ermöglichen. Was
die Petroleumkonzeſſionen in Perſien anbelange, ſo
er=
warte er nicht, daß ſie zu einem Eingriff Englands in
die neutrale Zone führen würden. Allerdings würden
ſie von der ruſſiſchen Preſſe in ungünſtigem Sinne
be=
ſprochen. Ein Teil der britiſchen Preſſe und einige
Red=
ner nähmen an, daß England dazu gebracht werden
würde, Dinge zu tun, die es niemals beabſichtigt habe
und er ſei nicht überraſcht, daß die ruſſiſche Preſſe dieſen
Gegenſtand aufgegriffen habe.
Die albaniſche Kriſis.
* Wien, 9. Juli. Die Neue Freie Preſſe meldet
aus Durazzo: Die Regierung fordert in einem Aufruf
alle Bürger auf, die ihnen nach der Schlacht vom 17. Juni
zur Verteidigung der Stadt übergebenen Waffen wieder
abzuliefern.
* Durazzo, 10. Juli. Die Epiroten nebſt
grie=
chiſchen Truppen haben alle Gebiete, welche auf Grund
der Londoner Abmachungen geräumt waren, bis auf vier
Dörfer wieder beſetzt und auch dieſe werden die
albani=
ſchen Streitkräfte wegen der Ausſichtsloſigkeit der
Ver=
teidigung räumen. Die Bevölkerung flüchtet nordwärts
* Durazzo, 10. Juli. Die Lage iſt
unver=
ändert. In den feindlichen Stellungen wurde in der
vergangenen Nacht eine lebhafte Bewegung beobachtet.
Die albaniſche Regierung hat den Vertrag mit der
Schiffahrtsgeſellſchaft Dalmatia betreffend den Dampfer
„Herzegowina” verlängert.
Zum Fürſtenmord in Serajewo.
Die Schamloſigkeit der Serbenpreſſe.
* Wien, 9. Juli. Die Wiener Allgemeine Zeitung
erklärt, daß trotz der im Auftrage des Miniſterpräſidenten
Paſitſch erfolgten Einflußnahme des Chefs des Serbiſchen
Preſſebureaus auf die führenden Journaliſten in der
ſer=
biſchen Hauptſtadt die neueſten ſerbiſchen
Preſſekundge=
ungen noch heftiger, hetzeriſcher und ſchamloſer ſeien, als
jene der letzten Tage. Man iſt darum genötigt, ſchreibt
das Blatt, als ſicher anzunehmen, daß Paſitſch keine Mittel
zur Verfügung ſtehen, um die auch nach ſeiner
Ueberzeu=
gung den Intereſſen Serbiens und dem ſerbiſchen Rufe ſo
ſehr widerſprechenden Exzeſſe der Belgrader Preſſe
ein=
zudämmen. Daraus ergeben ſich zwei wichtige
Folger=
ungen: nämlich, daß die ſerbiſchen Publiziſten überzeugt
ſind, ihrem Leſepublikum zu Gefallen zu ſchreiben, und
daß die faſt allgemein erhobene Anklage, welche von
vorn=
herein den Urſprung der Serajewoer Bluttaten auf
ſer=
biſchem Boden ſuchte, nachträglich durch die Haltung der
ſerbiſchen Preſſe und der von ihr mit leider nur zu
ge=
nauer Treue zum Ausdruck gebrachten öffentlichen
Mei=
nung des ſerbiſchen Königreiches vollauf gerechtfertigt
wird. Die Hoffnung, daß der Eindruck der zur europäiſchen
Kenntnis gebrachten ſerbiſchen Hetzartikel die ſerbiſche
Re=
gierung zu einer beruhigenden Aktion veranlaſſen werde,
erfüllte ſich zwar, aber die Erwartung, daß die Aktion
er=
folgreich ſein werde, muß angeſichts der Tatſachen der
bitterſten Enttäuſchung Platz machen.
Das europäiſche Gewiſſen.
* Wien, 10. Juli. Die Neue Freie Preſſe betont in
ihrem Leitartikel: Der Mord von Serajewo weckte nicht
bloß bei den Völkern, ſondern auch bei den Regierungen
das allzu lange zum Schweigen gebracht und vermißte
europäiſche Gewiſſen. Es könne wohl ohne
Ueber=
treibung geſagt werden, daß die Kulturmächte in dieſem
Augenblicke zur Monarchie ſtänden und daß außerhalb
Serbiens überall das ſchärfſte Urteil der
Zivi=
liſation über die Verherrlichung des
Mor=
des und die Beſchönigung der Beweggründe
ausgeſpro=
chen werde. Die moraliſche Vereinſamung des
Groß=
ſerbentums werde offenkundig. Das ganze deutſche
Volk ſtehe auf Seiten Oeſterreich=Ungarns. Das
Groß=
ſerbentum werde im Deutſchen Reiche als ein Schädling
des europäiſchen Friedens gebrandmarkt. Noch in jeder
Kriſe ſtreckte ſich der Monarchie die Bruderhand entgegen
und ſo zeige ſich wieder das Bewußtſein von
Gegenſeitig=
keit und ſofortigen Zuſammenſchluſſes. Das Blatt hat
auch ernſte Gründe zu glauben, daß das verbündete
Ita=
lien die Geſinnung des Deutſchen Reiches teile. Deshalb
werde Italien, vereint mit dem Deutſchen Reiche, das
Aeußerſte verſuchen, Serbien zu bewegen, daß es ſich von
dem Großſerbentum loßreiße und endlich dem Nachbar,
der das Land während des Balkankrieges ſchonte, die
Treue halte. England werde mit Recht ſeinen großen
Einfluß benutzen, um Serbien zur Beſinnung zu bringen
und die europäiſche Verfehmung des Großſerbentums zu
bewirken.
Das Unterſuchungs=Ergebnis.
* Wien, 10. Juli. Es wird gemeldet, das Ergebnis
der Unterſuchung des Attentats ſolle ſofort nach dem
Abſchluß der Oeffentlichkeit übergeben
werden. Ein Teil des Beweismaterials ſolle zur
Kennt=
nis der ſerbiſchen Regierung gebracht werden mit dem
Er=
ſuchen, die Unterſuchung zur Ermittelung und Beſtrafung
der Schuldigen einzuleiten und dafür Sorge zu tragen,
daß zukünftig die großſerbiſche Bewegung in Bosnien
nicht durch Agitation aus Serbien genährt werde. Die
nötigen Schritte des öſterreichiſch=ungariſchen Geſandten in
Belgrad erfolgen noch in dieſer Woche, und es ſei zu
er=
warten, daß, wenn Serbien offiziell jede Gemeinſamkeit
mit der bochverräteriſchen Agitation in Bosnien ablehne,
auch denjenigen Serben ein Licht aufgehen werde, die ſich
bis jetzt durch die Zweideutigkeit der ſerbiſchen Politik
irreführen ließen. Ob ſich die öſterreichiſch=ungariſche
Re=
gierung mit der Durchführung der Beſchlüſſe zufrieden
geben könne, ob das Uebereinkommen, das die gemeinſame
Miniſterkonferenz getroffen, auch alle Maßnahmen
er=
ſchöpfe, die durch das Verbrechen nötig gemacht ſeien,
dürfte von der Antwort abhängen, die die Monarchie aus
Belgrad erhält.
* Wien, 10. Juli. Wie das Korreſpondenzbureau
erfährt, entbehren die Meldungen über den Verlauf
der Audienz des Miniſters des Aeußeren
beim Kaiſer jeder authentiſchen Grundlage.
Mexiko und die Vereinigten Staaten.
* Nogoles in Sonora (Mexiko), 10. Juli. Die
Bundestruppen ſind dabei, Guaymas, den
Seehafen von Sonora, zu räumen.
* Saltillo, 10. Juli. General Obregon
mel=
dete Carranza über die Einnahme Guadalajaras
noch, daß die Bundestruppen vollſtändig geſchlagen und er
Herr der Stadt ſei. Es ſeien 5000 Gefangene gemacht
worden und viel Munitionsvorräte erbeutet worden. Der
entſcheidende Kampf fand am 7. Juli ſtatt.
* Waſhington, 10. Juli. Villa ſprach ſich
gegen zwangloſe Beſprechungen mit Vertretern
Huer=
tas aus, ebenſo die Generale Gonzales und
Obregon. Obregon und Carranza ſtehen in beſtem
Einvernehmen, da die Meinungsverſchiedenheiten
zwi=
ſchen Villa und Carranza beigelegt ſind man glaubt,
daß der Feldzug gegen die Hauptſtadt beginnt, ſobald
genug Munition vorhanden iſt.
Vermiſchtes.
* Der Kampf mit dem Staub. Die
verſchie=
denen Arbeiten hervorragender Gelehrter auf hygieniſchem
Gebiete haben die Mikroben, dieſe kleinſten, aber
gefähr=
lichſten Feinde des Menſchen, aus allen nur möglichen
Schlupfwinkeln aufgeſtöbert und die Lebensgewohnheiten
dieſer Störenfriede aufgedeckt. So hat u. a. Profeſſor
Kraus in Wien durch eingehende Unterſuchungen
feſtge=
ſtellt, daß der infizierte Wohnungsſtaub der gefährlichſte
Krankheitserreger genannt werden muß. Die Hausfrau,
die täglich gegen dieſen Staub ankämpft, erfüllt damit eine
weit wichtigere Aufgabe, als man gemeinhin anzunehmen
geneigt iſt. Es fragt ſich nur, ob die Methode, nach der
in den meiſten Haushaltungen vorgegangen wird, auch
zweckentſprechend iſt. Dem kann man indeſſen nicht
zu=
ſtimmen Das Staubwiſchen, wie es heute noch geübt
wird, mit Wiſchtuch und Beſen, widerſpricht den
For=
derungen der Hygiene geradezu. Der trockene Staub wird
dabei zum größten Teil nur emporgewirbelt, aber nicht
entfernt, was doch gerade die Hauptſache iſt. Viele
prak=
tiſche Verſuche haben nun gezeigt, daß das Abſaugen des
Staubes in einen geſchloſſenen Behälter hinein dieſe
For=
derung erfüllt. Der Apparat, der dieſe Tätigkeit beſorgt,
iſt der Staubſauger. Der ebenſo ſinnreiche wie einfache
Apparat wird durch einen kleinen im Innern eingebauten
Elektromotor in Tätigkeit geſetzt, und man iſt imſtande,
unter Verwendung verſchieden geformter Sauganſätze
jedes Möbelſtück, Teppiche, Polſter, Wände, Büchergeſtelle,
Decken uſw. vollſtändig zu entſtauben. Die
Gebrauchs=
anweiſung beſteht aus einer einzigen Vorſchrift: „
An=
ſchließen mittels Stecker an einen Wandkontakt und
Ein=
ſchalten.‟ In kürzeſter Friſt iſt jedes Zimmer gründlich
gereinigt, ohne daß man auch nur ein Stück von ſeinem
Ort rücken müßte. Wie alles Schöne und Gute in gleichem
Sinne fortwirkt, ſo auch der Staubſauger. Es iſt nämlich
als Folge der täglichen intenſiven Entſtaubung der
Zim=
mer das vielgefürchtete „Großreinemachen” der Schrecken
der Ehemänner und das Geſpenſt der Hageſtolze, von der
Bildfläche entſchwunden, weil vollſtändig überflüſſig.
Literariſches.
„Bismarck und wir” betitelt ſich eine kleine
Schrift, die einer zufälligen Veranlaſſung ihre Entſtehung
verdankt. Sie gibt eine Rede wieder, die am 1. April d. J.
auf dem Bismarckkommers der deutſchen Vereine Poſens
von dem Geſchichtsprofeſſor Buchholz dort gehalten wurde,
und ſie verdient, von jedem Vaterlandsfreund geleſen zu
werden. Der Verfaſſer beſchränkt ſeine Betrachtungen auf
drei Gebiete unſeres öffentlichen Lebens und mißt ihre
Erſcheinungen jeweils an einem Worte Bismarcks. Er
warnt zunächſt vor dem Streben gewiſſer Kreiſe nach
parlamentariſchen Regierungsformen und fordert die
lei=
tenden Männer zum Widerſtande dagegen auf. Die
Re=
gierung möge nicht das Treibholz ſein, das auf den
eige=
nen Gewäſſern von jedem Winde planlos umhergetrieben
wird. Alsdann tritt er dem Anſturm gegen das Heer
entgegen, der im vorigen Jahre im Falle Zabern gegen
dasſelbe einſetzte und der heute noch nicht ganz zur Ruhe
gekommen iſt. Dem Gebiete der äußeren Politik wendet
ſich der Verfaſſer zuletzt zu. Die Schrift iſt bereits in der
2. Auflage in der Dieterichſchen Verlagsbuchhandlung zu
Leipzig erſchienen und kann auch zum Selbſtkoſtenpreis
(30 Pfg.) durch Vermittelung der Darmſtädter Ortsgruppe
des Alldeutſchen Verbandes bezogen werden.
— Reformmodellierbogen. Herausgegeben
von Otto Robert. Verlag Otto Maier, Ravensburg
Ein vorzüglicher zeitgemäßer Gedanke ſind dieſe von
Künſtlerhand entworfenen Modellierbogen des
bewähr=
ten Ravensburger Verlags, deſſen Beſchäftigungsarbeiten
den großen Vorzug haben, ſtets Intereſſantes mit
Beleh=
rendem zu verbinden, ohne daß die Arbeit je verſtimmend
wirkt. Den in den letzten Jahren erſchienenen
Künſtler=
bogen haben ſich heuer 3 neue Hefte zugeſellt: ein
Schwei=
zerdorf mit kleinen Häuschen, Kirche und einer
charak=
teriſtiſchen landſchaftlichen Staffage aus dem Berner
Oberland, ferner eine norwegiſche Landſchaft, kleine
Häuschen, wie ſie am Meere ſtehen, den Hintergrund
bil=
det ein Fjord. Das dritte Heft zeigt ein oberitalieniſches
Dorf mit ſeinen charakteriſtiſchen maleriſchen Bauten. Wer
von den jungen Architekten ſchon einmal in einem dieſer
Länder, z. B. in der Schweiz geweſen iſt, wird ſich eher mit
Freude manches bekannte Bild hier wiederfinden und ſich
mit doppeltem Genuſſe ans Bauen machen. Dabei wird
unwillkürlich das Charakteriſtiſche dieſer Volkskunſt
ein=
geprägt, man wird ſich leichter daran gewöhnen, die Dinge
näher anzuſehen und man wird nicht mehr ganz achtlos
durch die Gegend wandern, in der Heimat wie in der
Fremde. Einen offenen Sinn ſchon in der jungen
Gene=
ration frühzeitig zu wecken, darin liegt eine der
weſent=
lichſten Aufgaben dieſer Modellierbogen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 10. Juli. Die Kommikion des
Ab=
geordnetenhauſes beendete die erſte Leſung des
Fideikommißgeſetzes. Auf eine Anfrage von
Zen=
trumsſeite erklärte der Juſtizminiſter, die Vorarbeiten für
die Vorlage, betreffend die Befeſtigung des bäuerlichen
Beſitzes, würden mit Beſchleunigung betrieben, es laſſe
ſich aber noch nicht überſehen, ob die Arbeiten bis zum
Herbſt abgeſchloſſen ſein könnten. Die zweite Leſung in
der Kommiſſion beginnt am 6. Oktober. Die Kommiſſion
für das Fiſchereigeſetz beſchloß entgegen dem
Ge=
ſetzentwurf, welcher als Stempelgebühr für Fiſchereiſcheine
drei Mark vorſieht, Stempelfreiheit. Eine an die
Kreiſe zu leiſtende Gebühr wurde abgelehnt.
* Frankfurt a. M., 10. Juli. Das Möbel= und
Aus=
ſtattungsgeſchäft von N. Fuchs, das in Heſſen=Naſſau und
der Rheinprovinz fünfzehn Filialen betreibt, hat heute
den Konkurs angemeldet. Die Paſſiven ſollen
über vier Millionen Mark betragen.
* Rudolſtadt, 10. Juli. Der Rudolſtädter
Land=
tag genehmigte den Verkauf der Kammergüter Seedorf
und Horndorf in Holſtein an die Gräfin Weſtphalen zu
Fürſtenberg für 4 425000 Mark bei einer Million
Anzah=
lung.
* Köln, 10. Juli. Die Nachricht, daß der Konſul Dr.
Schlieben wieder in gleicher Eigenſchaft nach
Bel=
grad zurückkehrt, iſt, wie der Berliner
Korreſpon=
dent der Kölniſchen Zeitung meldet, ein Irrtum. Die
Entſcheidung der zuſtandigen Behörden im Falle Schlieben
ſteht noch aus. Seine Rückkehr nach Belgrad kommt aber
nach allem, was über die mutmaßliche Entwickelung des
Falles verlautet, nicht in Frage.
* Rom, 10. Juli. Generalleutnant Graf Luigi
Ca=
dorna iſt zum Chef des Generalſtabes der Armee
er=
nannt worden.
* Belgrad, 10. Juli. Die in Paris verbreiteten
Ge=
rüchte von einem Attentat auf den König von
Serbien ſind vollſtändig unbegründet.
* Kopenhagen, 10. Juli. Bei den
Landstings=
wahlen wurden 20 Rechtsſtehende, 5 Freikonſervative,
20 Linksſtehende, 5 Radikale und 4 Sozialiſten gewählt.
Die Rechte verliert 5 Sitze. Von den 12 vom König
er=
nannten Mitgliedern ſind 9 Anhänger der
Regierungs=
vorlage betreffend die Verfaſſungsänderung, ſo daß der
neue Landsting aus 38 Anhängern und 28 Gegnern der
Vorlage beſteht. Der aufgelöſte Landsting zählte 33
An=
hänger und 33 Gegner der Vorlage.
* Stockholm, 10. Juli. Das Marineminiſterium
er=
hielt heute nachmittag folgenden Funkenſpruch: „
Tap=
perheten” am Nachmittag von Grund geſchleppt, wird
nach Sandham bugſiert.‟ Der Kreuzer „Tapperheten”
war am 28. Januar auf Grund gelaufen.
* Frederikſtadt, 10. Juli. In der vergangenen Nacht
wurde das Dorf Selbak von einer großen Feuersbrunſt
heimgeſucht. 60 Häuſer ſind abgebrannt,
darun=
ter eine Apotheke, das Polizeigebäude, ein Bankgebäude,
ſechs Geſchäfte und zwei Schlächtereien. Menſchen ſind
nicht umgekommen. 1000 Perſonen ſind
obdach=
los. Der Schaden wird auf eine Million Kronen geſchätzt.
Des Kaiſers Nordlandfahrt.
* Bergen, 9. Juli. Nach dem Eintreffen der
Ho=
henzollern” in Odde machte der Kaiſer einen
kür=
zeren Spaziergang am Ufer des Fjords. Heute vormittag
hielt Generalleutnant von Freytag=Loringhoven abermals
einen kriegsgeſchichtlichen Vortrag. Um 12 Uhr wurde
die Fahrt nach Bergen angetreten, wo die Ankunft abends
um 7½ Uhr erfolgte und Seine Majeſtät verſchiedene
Mel=
dungen, darunter die des deutſchen Konſuls Mohr,
ent=
gegennahm. Das Wetter war morgens regneriſch und
nebelig, ſpäter etwas aufklärend.
* Bergen, 10. Juli. Der Kaiſer begab ſich heute
vormittag nach einem kurzen Spaziergang an Land an
Bord des „Roſtock” und nahm die Mittagstafel mit
meh=
reren Herren der Umgebung beim deutſchen Konſul Mohr.
Gegen mittag traf der Poſtkurier vom Mittwoch abend ein.
Es herrſcht warmer Sonnenſchein. An Bord iſt alles wohl.
Keſſelexploſion an Bord eines Dampfers.
* Harwich, 10. Juli. Auf dem Frachtdampfer „
Clac=
ton” von der Great Eaſtern Railway ereignete ſich
ge=
ſtern auf der Reiſe von Rotterdam nach Harwich eine
Keſſelexploſion. Zwei Mann wurden ſchwer
verbrüht. Der Dampfer ſetzte die Reiſe mit einem
Keſſel fort und erreichte Harwich.
Die Tätigkeit der Ulſterleute.
* Belfaſt, 10. Juli. Die erſte von Carſon einberufene
Verſammlung der proviſoriſchen
Ulſter=
regierung iſt heute zuſammengetreten. Die
Verhand=
lungen, die geheim geführt werden, werden in der
Ulſter=
halle abgehalten, die von 400 bewaffneten Freiwilligen
bewacht wird. In der Verſammlung befinden ſich der
Herzog von Abercron, der Marquis von Londonderry,
und unioniſtiſche Parlamentsmitglieder Ulſters.
* Belfaſt, 10. Juli. Die Ankunft Carſons gab
Gelegenheit zu einem allgemeinen Feiertag. Die
Angeſtellten der Schiffswerft verließen heute früh die
Ar=
beit. In den Straßen bildeten Tauſende von Menſchen
Spalier und bereiteten Carſon einen begeiſterten Empfang.
Eskortiert von vierhundert vollſtändig bewaffneten
Frei=
willigen und einer Radfahrerabteilung von 50 Mann,
be=
gaben ſich Carſon und die übrigen Unioniſtenführer in die
Verſammlung des Unioniſtenrates.
* Belfaſt, 10. Juli. Große Begeiſterung kennzeichnete
die heutigen Verhandlungen der erſten
Ver=
ſammlung der Regierung von Ulſter. Es
wurde eine Antrag angenommen, in welchem es Carſon
überlaſſen wird, zu ſagen, wenn ein entſcheidender Schritt
unternommen werden ſoll und in welchem erklärt wird, die
Freiwilligen ſeien jeden Augenblick für die Mobilmachung
bereit. Sir Carſon ſprach in ſehr ernſtem Tone. Er
be=
klagte es, daß die Haltung der Regierung ſehr
unhefriedi=
gend ſei und erklärte, für die Getreuen Ulſters ſei der
Augenblick gekommen, ihr Wort in die Tat umzuſetzen.
Ulſter habe ſich um den Frieden bemüht, werde aber keinen
Frieden mit Unterwerfung annehmen.
Rückberufung Lyauteys.
— Paris, 10. Juli. Der Eclair will aus
Regierungs=
kreiſen erfahren haben, daß General Lyautey
dem=
nächſt aus Marokko zurückberufen werde.
Seit längerer Zeit hat Clemenceau in ſeinem Blatte
einen lebhaften Feldzug gegen den franzöſiſchen
Ge=
neralreſidenten in Marokko geführt. Dieſer Feldzug, der
von der radikalen Partei unterſtützt worden iſt, ſoll jetzt
ſeine Früchte getragen haben. Lyautey würde als
Ent=
ſchädigung eine Stellung im oberſten Kriegsrat erhalten.
Seite 7
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
Als ſein Nachſolger würde nach berſelden Duelle keine
Militär=, ſondern eine Zivilperſon nach Marokko
entſandt werden.
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie.
* Berlin, 10. Juli. In der heutigen
Vormittags=
ziehung der Preußiſch=Süddeutſchen
Klaſſen=
lotterie fielen 50 000 Mk. auf Nr. 163 424, 10 000 Mk.
auf Nr. 197928, 5000 Mk. auf Nr. 56 899, 3000 Mk. auf
Nr. 121791 149154. In der Nachmittagsziehung wurde
kein größerer Gewinn gezogen.
Deceteschene Bient.
Schönheit: 2.50, 1.50, Vional=Seife 80,
50, vorz. Franz Kuhn, Kronen=Parf.,
Nürn=
berg. Hier: F. B. Grodhaus, Seifenfabr. am
weißen Turm, ſowie in Apoth., Drog. u. Parf. (IX, 4511
Briefkaſten.
W. G., hier. Die Delag beſitzt zurzeit folgende drei
Luftſchiffe: „Viktoria Luiſe: Führer Her Dr.
Eberhard Lempertz, zurzeit Frankfurt a. M., „Hanſa”,
Führer Herr Kapitän Anton Heinen, zurzeit Potsdam,
„Sachſen”, Führer Herr Diplom=Ingenieur Ernſt
Leh=
mann, zurzeit Leipilg.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
J. Lehmann, Bankgeschäft,
Georgenstrasse 7
Solide Anlagewerte stets vorrätig. Zeichnungen
auf sämtliche Neu-Emissionen ohne
Provisions-
berechnung.
(10128a
Meine Geschäftsräume
und Wohnung
befinden sich seit 1. Juli
Ernst-Ludwigstrasse 5
o00oooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
BAVER-HAACK
Werkstätte moderner Schneiderkunst.
(*972
Rieſichtd Sabt.
Atelier für Grabmalkunst
eeentenreneeereretener e
Fänstier. Grabdenkmale,
Urnen und Einfassungen in
allen Materialien u. Preislagen.
nnnsashan
AussTEIIuRG: (3191a
Mühlstr. 50 und Grafenstr. 4
Familiennachrichten.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Heute früh iſt unſere liebe Mutter und
Großmutter
(15985
Frau Jeanne Schenck
geb. Heybrechts
nach ſchwerem Leiden ſanft entſchlafen.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Lisl Schenck.
Darmſtadt, den 10. Juli 1914.
Die Beerdigung findet im engſten Kreiſe ſtatt.
Dankſagung.
Für die Beweiſe herzlicher
Teil=
nahme an dem mich betroffenen
ſchweren Verluſt ſage herzlichen Dank.
Frau Katharine Sproß Wwe.,
Roßdörferſtr. 11.
Darmſtadt, 9. Juli 1914. (15925
Dankſagung.
Für die wohltuenden Beweiſe der Teilnahme
in Wort und Tat beim Hinſcheiden meiner innigſt
geliebten Gattin, unſerer treubeſorgten Mutter,
Schwiegermutter und Großmutter ſage hiermit
Allen herzlichſten Dank.
(15978
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Albert Reich, Schriftſetzer.
Darmſtadt, den 10. Juli 1914.
S
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Ein geſchloſſenes Hochdruckgebiet bedeckt ganz Nord=
und Mitteleuropa, während die öſtliche Depreſſion unter
Verflachung oſtwäts abgezogen iſt. Von Weſten her
fällt der Druck, doch werden wir morgen vorwiegend
unter Hochdruckeinfluß und im Bereich öſtlicher Winde
bleiben, Gewitter können uns aber Regenfälle bringen.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 11. Juli:
Meiſt heiter, trocken, warm, öſtliche Winde,
Gewitter=
neigung.
Tagestalender.
Samstag, 11. Juli.
Hauptverſammlung der Kreisgruppe Darmſtadt
des Flottenvereins um 6 Uhr im „Kaiſerſaal”
Sommernachtfeſt der Kaufm. Stenographen=
Geſell=
ſchaft „Gabelsberger” um 8 Uhr im „Kaiſerſaal”.
Nationales Sportfeſt um 3 Uhr auf dem
Olym=
pia=Sportplatz (Heidelberger Straße).
Konzerte: Platanenhain um 4½ und 8 Uhr. —
Lud=
wigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß um 4 und ½8 Uhr. —
Heſſiſcher Hof um 8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. —
Perkeo um 8 Uhr.
Ausſtellung der Freien Vereinigung Darmſtädter
Künſtler in der Kunſthalle (geöffnet von 9—6 Uhr).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: i. V.: Muar Streeſe; für den übrigen
redaktionellen Teil: Mar Streeſe; für den Inſeratenteil,
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Pauk Lange, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
er ständige Wechsel der Mode macht es nötig, alle Damenhüte bis auf
den letzten Rest auszuverkaufen, Ich gebe daher die jetzt noch vorrätigen 2.75
garnierten Hüte ausnahmslos
in zwei Preislagen à 6.75 und 3.75
ohne Rücksicht auf den seitherigen Wert (bis Mk. 30.—) ab.
Jede Hutform (soweit noch Lager) kostet Mark 2.75, Wert bis Mark 12.00.
Dieses fabelhaft billige Angebot treffen Sie nirgends zum zweitenmale.
15975
Seidenhaus Eduard Volz, Ludwigstrasse 13.
gewähre ich auf alle Einkäufe über 2 Mk., ferner auf alle Seidenstoffe, Rohseiden,
seid. Ananastücher, Spitzenschals, Straussfedern u. Reiher, Autoschleier, Coupé-
105 Extra-Rabatt
hütchen und Sporthüte, Schleier, Strümpfe, Handschuhe, Korsetts und Bänder.
3.75
3.73
Beſtellungen auf die
Vochen=Chronik‟
monatlich 20 Pfennig
(einzelne Nummer 10 Pfg.) nehmen unſere Expedition, unſere Trägerinnen, ſowie unſere Agenturen
und ſämtliche Poſtanſtalten entgegen, die letzteren unter der Bezeichnung Darmſtädter Tagblatt
Ausgabe B. Die Chronik iſt 8ſeitig mit reichem Bilderſchmuck in Tiefdruck und in tadelloſer
Ausführung, ſo daß ſie fortlaufend eine Illuſtrierung der hervorragenden Ereigniſſe der letzten Woche
bietet und eine Ergänzung des mehr feuilletoniſtiſch gehaltenen Illuſtrierten Unterhaltungsblattes darſtellt
e
(26918
Z
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
Billigste Kaufgelegenheit meiner anerkannt guten Qualitäten
fürs Gebirge, an die See und späteren Bedarf
Herren-Anzüge
bisl eriger Preis
bis Mk. 38.−
00
j izt Mk. 25
Herren-Anzüge
bisheriger Preis
bis Mk. 54.−
00
jetzt Mk. 350
Ein Posten Herren-Loden-Mäntel
Ein Posten Herren-Loden-Cäpes
Ein Posten Herren-Loden-Anzüge .. . . .
Ein Posten Herren-Aermel-Cäpes wert bis 28.50
Ein Posten Herren-Flanell-Anzüge wert bis Mk. 40₰
Ein Posten Herren-Sport-Ulster
Ein Posten Herren-Westen Wert bis 7.—
(*10
Ein Posten Tennis-Hosen
Einheitspreis Mk. 15.-
Einheitspreis Mk. 12.-
Einheitspreis Mk. 15.−
Einheitspreis Mk.
5.-
Einheitpreis Mk. 12.-
. Einheitspreis Mk. 15.-
. Einheitspreis Mk. 2.50
. Einheitspreis Mk. 2.50
Sonder-Angebot Extra-Preisermäßigung
2r
Ein grosser Posten
Damen-Loden-Kostüme
Herren-Hosen Damen-Loden-Mäntel
Wert bis 16.−
Damen-Loden-Capes
jetzt Mk. 9.— Damen-Loden-Röcke
Herren-Anzüge
bisheriger Preis
bis Mk. 68.−
jetzt Mk.
00
45
Sonder-Angebot
Ein Posten
Lüstersaccos
Einheitspreis
jetzt Mk. 3.50
Halbschwere
Paletots und Uister
auch für große u. korpulente
Figuren, hell und dunkel
jetzt Mk.
500
Cover-Coat-Paletots
und Reise-Ulster
ein- und zweireihig,
beste Qualitäten
500
jetzt Mk. 35—
2.—4.—8.—12.− Anzüge 1 Mädchen-Waschblusen 1.50 u. 2.50 Wert bis Mk. 40.− Weiße Kinderröcke
jetzt 2.50 jetzt Mk. 10.- kander boſunte Knaben-Waschanzüge früher bis Mk. 18.−
jetzt Mk. 6.— 350 550 8.— 10.− früher bis Mk. 32.− Knaben-Waschblugen jetzt Mk. 8.— — 2.− 3.− Knaben-Paletots Knaben- und Jünglings- früher bis Mk. 30.− Waschhosen jetzt Mk. 8.— Stück Mk. 1.50
Auswahlsendungen können keine gemacht werden: Verkauf nur gegen Kasse.
Ecke Ludwigsplatz u. Schulstr. DARMSTADT Ecke Ludwigsplatz u. Schulstr.
[ ← ][ ][ → ]Nummer 188.
Mein am 1. Juli beginnender
bietet
ganz aussergewöhnliche
Vorteile
Auf reguläre Corsets 10% Rabatt
zurückgesetzte 15—20%
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Seite 9.
, ... 1.25 1.35 1.40 1.1 50 2.50 Damenstrümpfe reine Seide, in allen modernen Farben, mit Zwirnrand und Zwirnsohle 1.65 Kindersöckchen mit Wollrand, schwarz und farbig . 50 55 60 70 2 usw. Kinderstrümpfe fein gewebt, in schwarz und farbig . . , 65 70 75 8c 2 usw. Carl Schürmann & C0 ke Eli sabethen 15981
u. Wilhelminenstr.
Ferien und Reise
bietet mein Saison
billigen Preisen die
Ausverkauf mit seinen
beste Einkaufsgelegenheit.
Für Herren:
Strassen-Anzüge
Sport-Anzüge
Strand-Anzüge
Sport-Paletots
Loden-Mäntel
Pelerinen
Tennis-Hosen
Tennis-Saccos
Lüster-Anzüge
Lüster-Saccos
Löden-Joppen
Leinen-Joppen
Wasch-Westen
Westen-Gürtel
Sport-Joppen
Sport-Hosen
Tussor-Anzüge
Tussor-Saccos
(Ersatz für Rohseide)
Für Jünglinge:
Strassen-Anzüge
Sport-Anzüge
Tennis-Anzüge
Tennis-Hosen
Loden-Mäntel
Pelerinen
Lüster-Saccos
Leinen-Joppen
Loden-Joppen
Sport-Hosen
Für Knaben:
Wasch-Anzüge
Wasch-Blusen
Wasch-Hosen
Lüster-Anzüge
Sport-Anzüge
Loden-Mäntel
Pelerinen
Blauleinene Tiroler-Jacken für Herren, Jünglinge, Knaben
pezialhaus
panier, Ludwigstr
16003
3
Ger
Regina
55
Konservenglaser
haben wir bis jetzt bezogen und zeugt
diese Zahl von der Beliebtheit der
„Regina‟-Konservengläser.
Form und Vorzüge wie „Rex”, jedoch
bedeutend billiger.
1 1½ Ltr.
(4 1 Ltr.
breite
hohe
Pern34, 45 ₰, 50 ₰ 55 ₰ Porm 55 ₰ 60 ₰ 70 ₰
te
„Regina‟-Einkochapp
komplett mit Einsatz, Federn und Thermometer
verzeint 675
vereinkt 90
Driburgia-Konservenglas
komplett mit Gummiring und Klammer
2 Ltr.
30 ₰ 32, 38₰ 45₰ 55 ₰
zum Einkochen in jeden Apparat passend.
„Regina‟-Rezeptbücher gratis u. franko!
(15973
Alleinverkauf
für Darmstadt und Umgegend
I
Meischmamn
Nachf., G. m. b. H.
Telefon 1804 Ludwigstr. 10.
Karſstr. 23, Sel. 1255
H. Lohr,
Flaschenbier-Depöt — Brauereifüllung — empfiehlt
Groß-Gerauer Union-Bräu, Hildebrand Pilsener und Kaiserbräu,
Fay- und Kaiserbier, Kulmbacher, Köstritzer, Fürstenberg- und
Spatenbräu, Ia Speierling, Export- und Gesundheits-Apfelwein,
sowie sämtliche Mineral- und Tatelwasser. (799a
Vertreter des Namedysprndel. — Prompte Bedienung zugesichert.
GimalDonna
Lina Roth Nachf.
Ernst-Ludwigstr. 11, gegenüber der Marktpassage.
15137a
Corsets
Neuheiten!
Kaver Schild’s
Hutmagazin
Ellsabethenstrasse 22
Grosse Auswahl in allen
[ ← ][ ][ → ] Zu den hier abgebildeten Modellen ſind
die Weltruf genießenden
Butterick’s Schnittmuſter,
nach denen jede Dame ohne Schwierigkeit
ihre Garderobe ſelbſt anfertigen kann,
erhältlich. Alleinverkauf: (2011a
Gebr. Höslein, Hoflieferanten
Darmſtadt — Ludwigsplatz.
Bei Beſtellung iſt genaue Angabe der
Nummer, Taillenweite, Hüftweite und
Oberweite erforderlich. Bezugsquelle für
Butterick’s Schnittmuſter
ſind die überall beſtehenden Butterick’s=
Agenturen oder auch die Schnittmuſter=
Abteilung von Butterick’s Moden=Revue,
Berlin SW. 68, Charlottenſtraße 6 und
Berlin W 8, Leipziger Straße 102.
Anſere Strandausrüſtung.
Anſere Kinder haben es doch am beſten. Der Seeaufenthalt wird
ihnen zur beſonderen Freude und Erquickung, weil ſelbſt die geringe
Be=
laſtung der üblichen Kleidung von ihnen genommen wird. Sie tummeln
ſich entweder im Badeanzug oder in Spielhöschen, einer geſchickten
Kom=
bination von Pumphoſe und Schürze, an heißen Tagen aus Leinen, bei
kühlerer Witterung aus gewebter oder handgeſtrickter Wolle.
Allmählich kommen jedoch auch die Erwachſenen zu der Einſicht, daß
die Erholungsreiſen dazu da ſind, daß man ſich möglichſt von allen Sorgen
und Laſten freimacht und ſie zu Hauſe läßt. Dazu gehört auch das
Toilettemachen und die vernünftigen Damen richten ihre Strandtoilette ſo
ein, daß ſie bequem angezogen und nicht verpflichtet ſind, auf ihre Kleider
ſorglich acht zu geben.
Für heiße Tage trägt man einen leichten Baumwollkrepp, den man
für den Nachmittag zu Jackenkleidern verarbeitet, während am Vormittag
ein Kleid aus Rock und legerer Bluſe am Platze iſt. Die neue
Moden=
richtung kommt den einfachen Kleidern ſehr zu ſtatten. Die
Matroſen=
bluſe, das Vorrecht der Kinder und Halbwüchſigen, wird von den
Er=
wachſenen unter Ausſchaltung des Matroſenkragens übernommen. Natürlich
iſt ein Kragen in einer beliebigen runden oder eckigen Form am Platze.
Man wähle ihn aber entweder aus weißem Piquet, Organdy oder aus
dem gleichen Material des Kleides.
Ein reizendes Faſſon für einfache Strandkleider iſt die ſogenannte
Hoſenträgerform, ein drapierter bequemer Rock, von hoſenträgerartigen
Spielanzug 68 988
afrosenbluse 69446
Rock
6554%
Kleld 64266
Stoffbandeaux gehalten. Jede beliebige Bluſe kann zur Ergänzung des
Anzuges zugezogen werden. Statt der gekreppten Baumwollſtoffe in uni
mit eingeſtrickten Blümchen, ſchottiſch, kariert, geſtreift oder bunt bedruckt,
iſt auch weißer Loden für praktiſche Strandkleider ſehr empfehlenswert.
Alußerordentliche Widerſtandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit zeichnet dieſes
Gewebe aus.
Auch die beliebten Capes, die ſich natürlich für den Strand als
außer=
ordentlich praktiſch erweiſen werden, ſehen aus weißem Loden oder
Flauſch=
geweben prächtig aus. Sie ſind allen farbigen Stoffen vorzuziehen, die
an der Sonne allzuſehr ausblaſſen.
Auch Capekleider aus weißem Cotélé oder Waffelſtoffen ſind für den
Strand ſehr zu empfehlen.
Eins vor allem ſchalte man aus, das ſind ſeidene Kleider. Sie ſind
am Strande vollkommen verfehlt, ebenſo wie empfindliche hellfarbige
Chebreau= oder ſeidene Schuhe, die der Bekanntſchaft mit dem ſalzigen
Naß nicht ſtandhalten.
Das Gebiet der Strandhüte iſt ſehr eng begrenzt. Es zeugt von
ſchlechtem Geſchmack, am Strande reich garnierte Hüte zu tragen. Sehr
feſch ſehen weiche Filzheute aus oder kleine ſeidene Formen, nur wenig
gedrahtet, die man ſich entweder aus Band, Taffet oder Ducheſſeſeide ſelbſt
herſtellen kann. Man wähle die einfachſten Formen, die feſt auf dem
Kopfe ſitzen, ſo daß ſie nicht bei jedem Windſtoß in die Höhe fliegen.
Neu ſind die bunten Zipfelmützen, die aber das Vorrecht der Jugend
bleiben ſollten.
Gertie Bergen.
Beſchreibung zu unſeren Abbildungen.
64 266. Damenkleid, beſtehend aus einer Hemdbluſe — mit angefügtem
Stehumlege=
kragen oder mit einem Halsbündchen zum Tragen von ſelbſtändigen Kragen oder leicht
ausgeſchnitten, mit langen oder mit kurzen Armeln, mit hinterer Paſſenbekleidung oder
ohne ſolche und mit oder ohne Taſche — und aus einem angefügten, dreiteiligen Rock,
mit einer Faltennaht oder einer Falte an jeder Seite der Rückenmitte. Der
Zacken=
rand iſt nach Plättmuſter 10229 zu arbeiten. Das Maß der Rockunterkante beträgt in
Mittelgröße 1,45 m. 9 Größen: 81—122 cm Oberweite. Man berechnet für
Mittel=
größe 3,10 m Stoff 110 cm breit und 45 cm abſtechenden Stoff 88 cm breit für Kragen
und Manſchetten.
Abbildung 68988 zeigt einen Spielanzug im Raglanſtil, der in einer
Zuſammen=
ſtellung von kariertem Gingham und glattem Chambray ausgeführt iſt. Für ein Kind
von drei Jahren braucht man 1,80 m Stoff 80 cm breit und 35 cm abſtechenden Stoff
80 cm breit für den Kragen, die Manſchetten und den Gürtel. Dieſes hübſche und
praktiſche Modell kann hochgeſchloſſen oder halsfrei und anſtatt mit den aus der
Ab=
bildung erſichtlichen kürzeren Armeln mit einer der beiden Formen von langen Armeln
gearbeitet werden. Der Spielanzug iſt mit gewöhnlichem hinteren Verſchluß
anzu=
fertigen, wenn man nicht die vollſtändige hintere Partie der Pumphoſe anknöpfen will.
Aus Gingham, Chambray, Perkal oder Galatea hergeſtellt, wird ſich dieſes Muſter
als in jeder Weiſe zufriedenſtellend erweiſen.
Muſter 68988 iſt in 6 Größen, für 1—6 Jahre, erhältlich.
Blusentallle 67088
Rock
6704h
Cape 70377
Koch 70355
Ein Kleid, das beſonders für allen erdenklichen Sommerſport geeignet iſt, entſteht
durch eine Verbindung der neuartigen aparten Matroſenbluſe 69444 mit dem gut
geſchnittenen Rocke 65344. Galatea in zwei Farben wurde zur Ausführung verwendet,
und für ein achtzehnjähriges junges Mädchen berechnet man 4,80 m Stoff 80 cm breit
und 90 cm Stoff in abſtechender Farbe 80 cm breit für Kragen, Manſchetten und
Gürtel. Der Bluſenkragen iſt in zwei verſchiedenen Linienführungen gegeben; auch
können lange Armel und ein Latz angewendet werden. Der zweiteilige Rock in leicht
gehobener Gürtellinie mißt an der Anterkante 1,30 m.
Muſter 69444 und 65344 ſind in je 6 Größen, für 14—19 Jahre, erhältlich.
67088. Gefältelte Bluſentaille für Damen, hochgeſchloſſen und mit Stehkragen oder
ausgeſchnitten, mit langen oder mit kürzeren Armeln, mit oder ohne Kragen,
Man=
ſchetten oder Bluſenfutter. 7 Größen: 81—112 cm Oberweite. 67044. Einteiliger
Damenrock mit hinten eingelegten oder geſteppten Falten, mit oder ohne Rockträger,
Latzteile oder Taſchen. Das Maß der Anterkante beträgt in Mittelgröße 1,10 m.
6 Größen: 56—81 cm Taillenweite und 94—122 cm Hüftenmaß. Dem Bilde entſprechend
berechnet man für Mittelgröße 1,60 m Stoff 110 cm breit für die Bluſe und 1,60 m
Stoff 137 cm breit für den Rock.
Geradezu überraſchend neu iſt das Koſtüm, das, aus einer Verbindung eines
rund=
geſchnittenen Capes und eines Rockes mit langer Ruſſentunika entſtanden, in Leinen
und geſtreifter Seide ausgeführt, unter den Nummern 70377 und 70355 auf dieſer
Seite abgebildet wird. Für mittelgroße Figuren berechnet man zur Herſtellung dieſes
Koſtüms 4,70 m glatten Stoff 110 cm breit (quergeſchnitten), 1,90 m geſtreiften Stoff
110 cm breit (quergeſchnitten) für Träger, Futter und Kragen des Capes und 1,95 m
Stoff 88 cm breit für den Grundrock. Das Cape kann in einer der beiden gegebenen
Längen gearbeitet werden, und man kann auch einen flachen Amlegekragen verwenden,
oder das Cape kann mit Rüſchen verziert werden. Der Rock iſt ein beſonders modernes
Modell mit langer, rundgeſchnittener Ruſſentunika. Maß der Anterkante 1,25 m.
Muſter 70377 iſt in 4 Größen, von 81—112 cm Oberweite, erhältlich. Muſter 70355
iſt in 8 Größen, von 56—91 cm Taillenweite und 91—130 cm Hüftenweite, erhältlich.
Nachdruck auch mit Quellenangabe verboten.
[ ← ][ ][ → ]Nr. 51.
Samstag, 11. Juli.
1914.
Bekanntmachung.
Am 2., 3., 6., 7., 9., 10., 13., 14., 16., 17., 20., 21., 23., 24., 27., 28., 30. und 31. Juli
1914 von 6 Uhr vormittags bis zum Einbruch der Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer
Munition von Truppenteilen des XfIII. Armeekorps auf dem Schießplatz bei Meſſel
abgehalten.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Rich=
tung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
im Weſten: Dammweg=Brunnersweg ausſchließlich,
im Süden: Forſthaus Steinacker=Steinhügel ausſchließlich,
im Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milcheswieſe-
Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegeſchranken und Warnungstafeln
abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. (
Polizeiverord=
nung Kreisamt Darmſtadt, 25. September 1909.)
Darmſtadt, den 23. Juni 1914.
(15013a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
3. V. Dr. Reinhart.
Behantrnchtung.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung bringen wir hierdurch zur allgemeinen
Kenntnis.
(14926a
Darmſtadt, den 23. Juni 1914.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Aebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 30. Juni bis 18. Juli 1914.
Die
Dauer der
Abſperrung
Bemerkungen
Datum
Tag
Abſperrung
erſtreckt ſich
von bis
i vm.
das
zo V. 20 N.
Dienstag
14. Juli
ganze
80 V. 20 N.
15. Juli
Mittwoch
Abſperr=
10 N.
Donnerstag
16. Juli
10 N.
17. Juli
Freitag
gelände
70 V. 120 M.
Samstag
18. Juli
Bekanntmachung.
Frau Johannes Gunkel III. Witwe zu Pfungſtadt beabſichtigt auf dem
Grund=
ſtück Flur I Nr. 535/10, 5364/100, 5360//100, gelegen zu Pfungſtadt, Fabrikſtraße Nr. 26,
eine Schlächterei umzubauen.
Pläne und Beſchreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erſcheinen dieſes
in dem Darmſtädter Tagblatt an gerechnet, auf dem Büro der Großh. Bürgermeiſterei
Pfungſtadt zur Einſicht der Intereſſenten offen.
Etwaige Einwendungen ſind binnen dieſer Friſt bei Meidung des Ausſchluſſes
bei der Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt vorzubringen.
Darmſtadt, den 7. Juli 1914
(16042
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
In Vertr.: Piſtor.
Bekanntmachung.
Wir bringen zur allgemeinen Kenntnis, daß vom Großh. Proviantamt hier
Stroh ängekauft wird, und zwar Roggenflegelſtroh, Roggenmaſchinenglattſtroh und
Roggenpreßlangſtroh. Auch Heu kann unmittelbar von der Wieſe angefahren werden.
Es muß jedoch vollkommen trocken ſein und darf nicht ſchwitzend beim Amt ankommen.
Darmſtadt, den 3. Juli 1914.
(15826dsi
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum
einjährig=
freiwilligen Militärdienſt im Herbſt 1914.
Die jungen Leute, welche beabſichtigen, ſich der im Herbſt 1914
ſtattfinden=
den Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre Geſuche um
Zu=
laſſung bei Meidung des Ausſchluſſes von dieſer Prüfung
ſpäteſtens bis zum 1. Auguſt 1914
bei der unterzeichneten Kommiſſion einzureichen.
Hinſichtlich der Anbringung der Geſuche wird das Folgende bemerkt:
1. Das Geſuch iſt bei der unterzeichneten Prüfungs=Kommiſſion nur dann
einzureichen, wenn der ſich Meidende im Großherzogtum Heſfen ſeinen
dauernden Aufenthaltsort hat.
iſt die Sendung an die Kommiſion
nicht an den Vorſitzenden zu richten.
2. Die Zulaſſung zur Prüfung kann in der Regel nicht vor vollendetem
17. Lebensjahr erfolgen.
3. Das Geſuch muß von dem Betreffenden ſelbſt geſchrieben ſein. Auch
erſcheint es zweckdienlich, wenn ſtets die nähere Adreſſe angegeben wird.
4. Dem Geſuche ſind folgende Papiere beizufügen:
a) Geburtszeugnis (Auszug aus dem Zivilſtands=Regiſter, nicht Taufſchein).
b) Die Einwilligung des geſetzlichen Vertreters nach folgendem Muſter,
Erklärung
des geſetzlichen Vertreters zu dem Dienſteintritt als Einjährig=
Freiwilliger.
Ich erteile meinem Sohne (Mündel)—
geboren am
meine Einwilligung zu ſeinem
Dienſteintritt als Einjährig=Freiwilliger und erkläre
gleichzeitig-
a) daß für die Dauer des einjährigen Dienſtes die Koſten des
Unter=
halts mit Einſchluß der Koſten der Ausrüſtung, Bekleidung und
Wohnung von dem Bewerber getragen werden ſollen:
b) daß ich mich dem Bewerber gegenüber zur Tragung der Koſten
des Unterhalts mit Einſchluß der Koſten der Ausrüſtung,
Be=
kleidung und Wohnung für die Dauer des einjährigen Dienſtes
verpflichte, und daß, ſoweit die Koſten von der Militärverwaltung
beſtritten werden, ich mich dieſer gegenüber für die Erſatzpflicht
des Bewerbers als Selbſtſchuldner verbürge.
—den-
—19.
Vorſtehende Unterſchriſt de=
und zugleich, daß der Bewerber d— Ausſteller-der obigen
Er=
klärung
nach-
en Vermögensverhältniſſen zur Beſtreitung der
Koſten fähig iſt, wird hiermit obrigkeitlich beſcheinigt.
den-
(I. 8.)
Je nachdem von dem Bewerber ſelbſt oder ſeinem geſetzlichen Vertreter
die Koſten getragen werden, iſt in der Erklärung Satz a oder b und ſind
dementſprechend in der Beurkundung entweder die Worte ,der Bewerber”oder
eder Ausſteller der obigen Erklärung” anzuwenden, das Nichtzutreffende
dagegen zu ſtreichen.
c) Ein Unbeſcholtenheitszeugnis, welches von der Polizei=Obrigkeit oder
der vorgeſetzten Dienſtbehörde auszuſtelln iſt.
d) Ein ſelbſtgeſchriebener Lebenslauf.
5. In dem Geſuche iſt ferner anzugeben:
a) Ob, wie oft und wo der ſich Meldende ſich der Prüfung vor einer Prüfungs=
Kommiſſion bereits unterzogen hat, und von denjenigen, welche ſich der
wiſſenſchaftlichen Prüfuna unterziehen wollen, noch weiter:
b) In welchen zwei fremden Sprachen (wahlweiſe von Franzöſiſch, Engliſch,
Lateiniſch und Griechiſch und an Stelle des Engliſchen Ruſſiſch) die Prüfung
erfolgen ſoll.
6. Wer auf Zulaſſung zur erleichterten Prüfung gemäß § 89, Ziff. 6a—c der
W.=O. Anſpruch macht, hat, ſtatt der Angabe unter 5b, ſeinem Geſuche ein
Zeugnis einer einſchlägigen Behörde beizufügen, aus dem hervorgeht, daß
eine der Vorausſetzungen des angeführten Paragraphen auf ihn zutreffen.
Die Einſendung von Zeichnungen oder ſonſtiger Arbeiten, mit denen dieſer
Nachweis geführt werden ſoll, an uns iſt zwecklos.
7. Iſt bereits früher ein Geſuch um Zulaſſung zur Prüfung eingereicht worden,
ſo bleibt dem erneuten Geſuche nur ein Unbeſcholtenheitszeugnis
bei=
zulegen.
8. Es iſt nur zweimalige Teilnahme an der Prüfung geſtattet, eine dritte
Zulaſſung kann ausnahmsweiſe von der Erſatzbehörde 3. Inſtanz genehmigt
werden.
Im weiteren weiſen wir darauf hin daß Geſuche um Zulaſſung zu einer
ſpäteren, als der im Frühjahr des I. Militärpflichtjahres — d. i. des Jahres, in
welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird — ſtattfindenden Prüfung, der Genehmigung
der Erſatzbehörde 3. Inſtanz bedürfen und bei den Erſatz=Kommiſſionen des
Aufenthalts=
orts, nicht bei uns, einzureichen ſind, welche die Geſuche der Erſatzbehörde 3. Inſtanz
vorlegen werden.
Da die Erledigung derartiger Geſuche eine längere Zeit beanſprucht, ſo empfiehlt
ſich im Intereſſe der Nachſuchenden, mit Einreichung derſelben nicht bis zum äußerſten
Termin zu warten, ſondern dieſelben alsbald anhängig zu machen, andernfalls unter
Umſtänden eine Zulaſſung zur bevorſtehenden Prüfung nicht mehr möglich iſt.
Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden geſtellt werden, gibt die
Prüfungs=Ordnung (Anl. 2 zur Wehr=Ordnung vom 22. November 1888 — Reg.=Bl.
Nr. 68 von 1901) Aufſchluß.
Bezüglich des Prüfungstermins, ſowie des Lokals, in welchem die Prüfung
ſtattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung, oder es ergeht beſondere Ladung zur Prüfung.
Darmſtadt, den 27. Juni 1914.
Großherzogliche Prüfungskommiſſion für Einjährig=Freiwillige.
Der Vorſitzende:
von Starck, Regierungsrat.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 grauer Spitzhund. 1 ſchwarzer Spitzhund, 1
ſchwars=
brauner Rehpinſcher, 1 braun=gelber Boxer (zugelaufen). Die Hunde
können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelbſten Hunde ſindet
dorl=
ſelbſt jeden Werktac vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(15947
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 12. Juli,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtr. Alle übrigen Apotheken
ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Peir. Die Wahlen zum Landtag.
Im Hinblick auf die im Herbſt l. Js. ſtattfindenden
Landtags=
wahlen wird ſchon heute darauf hingewieſen, daß nach Art. 7, Ziffer9
des Geſetzes, „die Landſtände” betr., vom 3. Juni 1911, bei den
Landtagswahlen vom Stimmrecht ausgeſchloſſen ſind Perſonen,
die zur Zeit der Wahl mit der Entrichtung der diretten
Staais=
oder Gemeindeſteuer länger als 2 Monate ſich im Rückſtande befinden.
(15722ms
Darmſtadt, den 3. Juli 1914.
Der Oberbürgermeiſter:
1
Dr. Gläſſing.
Wahl der Verſicherungsvertreter als Beiſitzer
des Verſicherungsamts der Stadt Darmſtadt.
Nach § 40 der Reichsverſicherungsordnung ſind als Beſitzer des
Verſicherungsamts Verſicherungsvertreter beizuziehen. Ihre Zahl
be=
trägt zuſammen mindeſtens 12. Sie werden je zur Hälfte aus
Arbeit=
gebern und Verſicherten entnommen. Die Wahl erfolgt ſchriftlich und
nach den Grundſätzen der Verhältniswahl.
Wahlberechtigt ſind die Vorſtandsmitglieder der Orts=, Betriebs=
und Innungskrankenkaſſen, die im Bezirk des Verſicherungsamts der
Stadt Darmſtadt mindeſtens 50 Mitglieder haben. An der Wahl nehmen
ferner teil die Vorſtandsmitglieder der knappſchaftlichen
Kranken=
kaſſen und der Erſatzkaſſen, ſoweit ſie im Bezirk des Verſicherungsamts
der Stadt Darmſtadt mindeſtens 50 Mitglieder haben; die Erſatzkaſſen
und die außerhalb des Bezirks des Verſicherungsamts ſeßzhaften
Kaſſen außerdem nur, wenn ſie ihre Beteiligung an der Wahl dem
unterzeichneten Wahlleiter rechtzeitig anmelden und die Zahl ihrer
Mitglieder in dieſem Bezirk nachweiſen.
Maßgebend iſt die Zahl der Mitglieder, deren
Beſchäftigungs=
ort (§§ 153—156 R. V. O.) ſich zur Zeit des letzten Zahltags (§ 393 R. V. O.)
vor der Feſtſtellung im Bezirk des Verſicherungsamts befindet. Bei
Mitgliedern von Erſatzkaſſen, bei unſtändig beſchäftigten und ſolchen
Mitgliedern, die Kaſſen auf Grund der §§ 176 und 313 R. V.D
an=
gehören und einen Beſchäftigungsort nicht haben, tritt an Stelle des
Beſchäftigungsorts der Wohnort. Bei Hausgewerbtreibenden iſt der
Ort ihrer eigenen Betriebsſtätte, bei den im Wandergewerbe
Be=
ſchäftigten der Ort maßgebend, bei deſſen Ortspolizeibehörde der
Wandergewerbeſchein beantragt worden iſt.
Die Erſatzkaſſen und Kaſſen, die außerhalb des Bezirks
des Verſicherungsamts der Stadt Darmſtadt ihren Sitz haben.
werden hiermit aufgefordert, längſtens bis zum 15. Juli 1914
ihre Beteiligung an der Wahl anzumelden und hierbei die Zahl
ihrer nach den vorſtehenden Ausführungen anrechnungsfähigen
Mitglieder nachzuweiſen.
Jede Kaſſe erhält für jedes anrechnungsfähige Mitglied eine
Stimme.
Auf die von Großh. Miniſterium des Innern erlaſſene
Wahl=
ordnung (Reg.=Blatt Nr. 17 vom 26. Juni 1913) wird verwieſen.
(15695ids
Darmſtadt, den 6. Juli 1914.
Der Wahlleiter
Kröll, Stadtamtmann.
Heu neuer Ernte kann unmittelbar von der Wieſe angefahren
werden. Es muß jedoch vollkommen trocken u. nicht ſchwitzend
beim Amt ankommen. Stroh und zwar: Roggenflegel=,
Roggen=
maſchinenglatt= u. Roggenmaſchinenpreßlangſtroh wird weiter gekauft.
Proviantamt Darmſtadt.
J.15968)
Kanalbauarbeit.
Die Ausführung eines 260 m
langen Steinzeugrohrkanals in der
Wirhäuſer Hausſchneiſe zwiſchen
Küchenmeiſterſchneiſe und
Dorn=
heimer Weg ſoll vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und
Be=
dingungen liegen bei dem
Tiefbau=
amt, Zimmer Nr. 4, zur Einſicht
offen. Auch werden dort die
An=
gebotſcheine abgegeben.
Angebote ſind bis
Mittwoch, den 15. Juli I. Js.,
vormittags 12 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzu=
(15962sg
reichen.
Darmſtadt, 9. Juli 1914.
Tiefbauamt.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 22. Juli I. Js.,
vormittags 10½ Uhr,
ſoll die der Firma Harres & Barth,
Baugeſchäft zu Darmſtadt,
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
IV 782 238 Hofreite
Hügel=
ſtraße 65,
in unſerem Bureau, Grafenſtraße
Nr. 30, II., zwangsweiſe verſteigert
(B59/14
werden.
Darmſtadt, 26. Juni 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (VIII.,14965
ehrock=, Frack=, Smoking=
An=
züge, Zylinder zu verleihen.
Rheinſtraße 5, 2. Stock. (14641a
Preiſe für Fleiſch und Brot
in der Stadt Darmſtadt
am 5. Juli 1914.
(Mitgeteilt von der Großh.
Zentral=
ſtelle für die Landesſtatiſtik)
Häufigſter Preis in c pro Pfund
Ochſenfleiſch mit Beilage . . 92
Rindfleiſch „
86
Kuhfleiſch „
. 78‟)
Kalbfleiſch „
100
Hammeifleiſch „
100
Schweinefleiſch,
80
Leberwurſt gewöhnliche
66
Blutwurſt,
66
Geräucherter Speck
. 100
Schweineſchmalz, inländiſches 80
Brot 1. Sorte
16
15
Brot II. Sorte
*) Durchſchnittspreis.
Die Erhebung erſtreckte ſich auf
45 Metzgereien, und zwar auf 25,
in denen Ochſen, Kuh= od.
Rind=
fleiſch, auf 18, in denen Kalbfleiſch,
auf 7, in denen Hammelfleiſch und
16, in denen Schweineſleiſch
ver=
kauft wurde; ferner für Brot auf
10 Bäckereien und 4 ſonſtige Läden.
Die von der Bäckerinnung
feſt=
geſetzten Mindeſtpreiſe für Brot:
I. Sorte, Weißbrot 2½ Kilo80 Pf.
1½ Kilo40 „
II. Sorte, Schwarzbrot2½ „ 72 „
2 „ 58 „
1½ „ 36 „
1 „ 29 „
Billig!
Billig!
Mehrere ſehr gut erhalt. Kleider,
Bluſen u. Weißzeug für mittl.
ſtarke Fig
zu ſpottbill. Preiſ. zu
verkauf. Näh. Karlsſtr. 73, pt. (*833fs
billig zu
verkauf.
1 Kin
(*925
Näh. Rhönring 25, III.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
Turnen, Spiele und Sport.
* Deutſche Turner in Luxemburg. Auf dem
interna=
tionalen Bundesturnfeſt in Luxemburg hat die deutſche
Riege den 1. Sieg errungen. Die Riege, welche aus 16
Mann beſtand, turnte unter Leitung des Kreisturnwarts
Volze des Mittelrheinkreiſes, aus welchem die 16 Turner
ausgewählt waren. In der Riege waren vertreten
Ver=
eine aus Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Amöneburg,
Oberſtein, Aſchaffenburg und Darmſtadt. Von der
Darmſtädter Turnerſchaft war Georg Haber (
Turn=
gemeinde Darmſtadt) beteiligt. Die Riege erhielt als
Ehrenpreis eine Bronzefigur, einen Luchs darſtellend, einen
Lorbeer=Eichenzweig in Gold, ſowie eine goldene, eine
ſilberne und eine bronzene Plakette. Die
außerordent=
lichen Anſtrengungen der Franzoſen und übrigen
Auslän=
der konnten den vorzüglichen Eindruck, den die Deutſchen
machten, ſo wie in Genua, auch hier nicht ſchmälern. Die
Deutſche Turnerſchaft und die Vereine der beteiligten
Tur=
ner — darunter auch die Turngemeinde
Darm=
ſtadt — können ſtolz ſein auf dieſen ſchönen Erfolg. Am
28. Juni I. J. hatten die Luxemburger und die Genua=
Riege Gelegenheit, im Berliner Stadion vor einer
unge=
heuren Zuſchauermenge einen Beweis von höchſter
tur=
neriſcher Leiſtungsfähigkeit zu erbringen. Hierbei waren
wiederum zwei Turner der Turngemeinde Darmſtadt, und
zwar Walter Hermanny und der obengenannte
Ge=
orgHaber, beteiligt. Auch der vorübergehend in
Mün=
chen weilende Turner Georg Grohe der Turngemeinde
Darmſtadt macht ſeinem heimiſchen Verein alle Ehre. Beim
bayeriſchen Bezirksturnfeſt erhielt er im Sonderwettkampf
den 2. Sieg mit ½ Punkt hinter dem 1. Sieger. An
die=
ſem Wettkampf (Zwölfkampf) durften nur erſte Gau=, erſte
Kreisſieger und Sieger von deutſchen Turnfeſten (Leipzig
und Frankfurt), alſo nur ganz hervorragende Turner
teil=
nehmen. Man ſieht, die Darmſtädter Turner geben ſich
Mühe, Darmſtadt in der Turnkunſt würdig zu vertreten.
* Das nationale Sportfeſt des Fußballklubs Olympia
Darmſtadt nimmt heute Samstag nachmittag mit den
Akademiker=, Militär= und Schülerwettkämpfen ſeinen
An=
fang. Die zur Verteilung gelangenden Ehren= und
Wan=
derpreiſe ſind bei der Firma Nieder (Rheinſtraße)
aus=
geſtellt. Die Oberleitung des Sportfeſtes liegt in den
Händen des Herrn Rittmeiſters d. R. Dr. Bopp.
* Fußball. Anläßlich des Sommerfeſtes des
Männergeſangvereins Darmſtadt=Beſſungen auf der
„Windmühle‟ Pallaswieſenſtraße, ſtehen ſich daſelbſt am
Sonntag die Fußballmannſchaft des Inf.=Regts. 115,
6. Komp., und diejenige des Sportvereins „Germania”
Darmſtadt gegenüber.
Die Baltiſchen Spiele — und wir.
Wer den ſportlichen Kämpfen in Malmö, die
anläß=
lich der ſehenswerten Ausſtellung unter dem Namen
„Baltiſche Spiele” ſtattfanden, zuſchaute, der mußte ſich
unwillkürlich der Olympiſchen Spiele erinnern. Ja, und
für den Deutſchen tauchte dann daran anſchließend gleich
das Zukunftsbild der kommenden Berliner Olympiade auf.
Was haben die Baltiſchen Spiele gezeigt?
Schon in Stockholm war es erſtaunlich, welche Fülle
von guten Sportsleuten dieſes kleine Schweden beſitzt.
Selbſt die hervorragenden Amerikaner mußten oft die
Ueberlegenheit dieſes blaublonden, hochgewachſenen,
raſſi=
gen Menſchentyps anerkennen. In Malmö konnte man
nur dasſelbe feſtſtellen. Die Schweden waren einfach
her=
vorragend. Es gab nur wenige Uebungen, in denen ſie
wenig oder nichts leiſteten. Ja, ſie hatten auch nicht etwa
bloß ein paar hochgezüchtete ſogenannte Spezialiſten da,
ſondern ſie zeigten ſtets eine ganze Anzahl im Können
faſt gleichſtehender Athleten, Fechter, Radfahrer, Ringer
u. ſ. f. Stets war auch die körperliche Anlage durch ein
ſyſtematiſches Training reſtlos ausgenutzt.
Von den Dänen war 1912 in Stockholm nicht viel zu
merken. Wenn ſie diesmal auch in dem ihnen nahe
ge=
legenen Südſchweden recht günſtig abſchnitten, ſo konnten
ſie doch nicht den Eindruck verwiſchen, daß der Sport in
ihrem Lande nur in einzelnen Gebieten für internationale
Kämpfe weit genug entwickelt iſt. Der Nachteil ihrer
ge=
ringen Volkszahl wird lange nicht in gleichem Maße wie
in Schweden durch die Qualität der Menſchen aufgewogen.
Eher trifft das auf Finnland zu. Es bewies in
Malmö, daß ſeine hervorragenden Werfer noch immer auf
der Höhe ſind und eine ſchier unüberwindliche
Gegner=
ſchaft abgeben. Ueberraſchend aber war, daß es auch im
Laufen und Springen begonnen hat, gute Vertreter
heran=
zubilden.
Rußland mußte ſich wiederum faſt immer auf die
ſportlich rege fortſchreitenden Deutſchruſſen verlaſſen. Die
ſchlugen ſich zwar ganz wacker, konnten aber keinen
Augen=
blick das Urteil abbiegen; Rußland muß noch viel, viel
tun, um auch im Sport Erfolge erringen zu können.
Wie zeigte ſich nun die deutſche Vertretung?
Voraus=
geſchickt ſei, daß ſie nur einen Teil unſerer beſten
Sports=
leute in ſich ſchloß. Einzelne Sportzweige waren ja
überhaupt nicht vertreten. So kann natürlich unmöglich
ein abgerundetes Urteil gefällt werden, in welchem
Ver=
hältnis der deutſche Sport zu dem des nordiſchen
Nach=
barn ſteht. Nur eins kann getroſt geſagt werden: Die
Lehren der Stockholmer Olympiſchen Spiele haben ſchon
einigen Erfolg gezeigt. Noch iſt zwar erſt ein Anfang zu
merken. Aber der iſt verheißend. Gerade bei einzelnen
Leuten konnte man merken, wie ſie zugelernt haben ſeit
1912, im Stil, in der Technik, in der richtigen Art der
Vorbereitung. Die Baltiſchen Spiele haben bewieſen, daß
wir mit der Arbeit für die deutſche Olympiade auf dem
richtigen Wege ſind. Sie haben daneben auch dargetan,
wo es uns fehlt. Das iſt aus den einzelnen Ergebniſſen
näher zu erſehen. Allgemein darf aber geſagt werden:
Die Zahl guter Sportsleute muß vervielfacht werden;
denn niemals ſtartet im internationalen Rennen dieſer
oder jener Sportsmann, ſondern ſtets heißt es hier dieſe
Nation und dort jene. Wir müſſen uns emſig mühen,
unſeren guten Leuten gleichwertige Gegnerſchaft im
eigenen Lande zu verſchaffen; wir müſſen ſorgen,
daß wir bei den Olympiſchen Spielen nicht einen Mann
im Rennen haben, ſondern daß zwei, drei und mehr
Trä=
ger des Reichsadlers ſind.
Und dann zeigten die Baltiſchen Spiele, es iſt
not=
wendig, nur hart trainierte Leute in den Kampf zu
ſchicken. Die augenſcheinliche Wahrheit, zuguterletzt
ent=
ſcheidet im ſportlichen Wettkampf die reine Kraft, erfuhr
in Malmö erneut eine Unterſtreichung. Das müſſen wir
noch mehr als bisher beherzigen.
Wenn 1912 in Stockholm die Organiſation der Spiele
als einfach muſtergültig angeſehen werden konnte, ſo darf
Schweden dieſes Lob für ſeine Baltiſchen Spiele nicht ſo
uneingeſchränkt beanſpruchen. Wir haben in Deutſchland
unſere letzten großen Sportveranſtaltungen zweifellos
beſſer angelegt und abgewickelt. Das läßt uns alſo
be=
ruhigt in die Zukunft blicken, zumal alle unſer in Betracht
kommenden Inſtanzen hier die Augen offen gehalten
haben, wo es zu lernen gab.
Zwei Jahre ſind von der Deutſchen Olympiade ſchon
verfloſſen; ſie ſind genutzt worden. Das offenbarte ſich
in Malmö. Es liegt an uns, jetzt nicht nachzulaſſen,
ſon=
dern die beiden folgenden ebenſo zu nutzen. Dann werden
wir endlich auch im Sport den großen Erfolg zwingen
können, der uns zukommt als Großmacht.
Alfred Rahn.
Die Frau auf den Olympiſchen Spielen.
— Bei den Olympiſchen Spielen, zu deren Feier in
Ber=
lin ſich bereits jetzt ganz Deutſchland rüſtet, darf man
auch der Beteiligung der Frauen nicht vergeſſen. Sie ſind
längſt ſchon Mitſtreiterinnen geworden, die ſich Schritt
für Schritt einen immer ſtärkeren Anteil an den Kämpfen
erringen. Zwar ſteht auf der Tagesordnung des Pariſer
Sportkongreſſes ein Punkt, der ſich mit der prinzipiellen
Zulaſſung von Frauen zu den Olympiſchen Spielen
be=
ſchäftigt; tatſächlich aber iſt dieſe Zulaſſung, wie Dr.
Martin Berner in einem Auſſatz der „Dame” ausführt,
in der Praxis bereits erfolgt. Schon 1906 hat
Griechen=
land kühn den Anfang gemacht, indem es als erſtes Land
unter die Wettbewerbe auch Lawn=Tennis für Damen,
die alte Domäne des Damenſports, einreihte. England
folgte 1908 und fügte dem Tennis noch ein Bogenſchießen
für Damen hinzu. Schweden iſt dann 1912 auf der
be=
gonnenen Bahn weiter geſchritten. Wie ja überhaupt in
den ſkandinaviſchen Ländern die Frau mehr an ſportliche
Uebungen gewöhnt iſt als bei uns, ſo wurden auch in dem
Programm der Stockholmer Spiele wieder neue
Wett=
bewerbe den Damen eingeräumt, nämlich zum erſten
Male auch Schwimmen und Waſſerſpringen. Beim
Waſſerſpringen machten den tapfern Schwedinnen nur
einige Engländerinnen den Sieg ſtreitig; am
Damen=
ſchwimmen aber nahmen auch vier der beſten deutſchen
Schwimmerinnen teil, und während die ſich im offenen
100 Meter=Rennen der überlegenen Kraft der
Auſtra=
lierinnen beugen mußten, eroberten ſich die deutſchen
Damen in der 400 Meter=Stafette einen ſehr ehrenvollen
zweiten Platz hinter der engliſchen Mannſchaft. Die
olympiſchen Spiele in Berlin 1916 ſehen nun auch ein
Eislaufen für Damen vor, und die turneriſchen
Vorfüh=
rungen von Frauen, die ſchon in Stockholm ſo viel
Bei=
fall erregten, bleiben beſtehen.
sr. Pferdeſport. Hoppegarten. Tuki=Rennen;
5000 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Geſtüt Naklos Red.
Ribbon (Shurgold), 2. Anſchluß, 3. Neumond. 97.10.
22,14, 41:10. — Juba=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1800
Meter: 1. Hrn. R. Haniels Alabama (Davies), 2. Freimut,
3. Trompeter. 24:10 . 15, 28:10. — Ard Patrick=Rennen;
13000 Mark, Diſtanz 2000 Meter: 1. Kgl. Hauptgeüt
Gra=
ditz’ Cyanit (Winter), 2. Trianon, 3. Magna. 14:10. 10,
12:10. — Percunos=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1100
Meter: 1. Hrn. A. und C. v. Weinbergs Linde (Shaw),
2. Sereniſſimus, 3. Sella. 22110. 13, 19, 22:10. —
Hanni=
bal=Rennen; 13000 Mark, Diſtanz 2200 Meter: 1. Hrn. R.
Haniels Alvarez (F. Lane), 2. Pirol, 3. Colleoni. 25:10.
23, 20:10. — Almania=Handikap; 3800 Mark, Diſtanz
1400 Meter: 1. Hrn. E. und G. Buggenhagens Julius
Cäſar (Söade), 2. Taftjoy, 3. Fox. 101:10. 34, 37,
19:10. — Oſtbahn=Handikap; 6200 Mark, Diſtanz 1600
Me=
ter: 1. Hrn. A. v. Schmieders Olifant (Slade), 2. Malta II,
3. Kalchas. 169:10. 64, 73, 83:10.
sr. Das 31. Bundesfeſt des Deutſchen
Radfahrer=
bundes wird vom 11. bis 14. Juli in Augsburg
ge=
feiert. Die offiziellen Veranſtaltungen beginnen am
Samstag vormittag mit der feierlichen Uebergabe des
Bundes=Banners ſeitens der vorjährigen Feſtſtadt
Bres=
lau an die Stadt Augsburg in dem Goldenen Saale des
Rathauſes. Nachmittags finden Vorwettbewerbe im
Kunſtfahren und Radballſpiel ſtatt. Der Sonntag bringt
vormittags den großen Feſt= und Blumenkorſo, mittags
das offizielle Feſtbankett und abends das Saalfeſt mit den
Meiſterſchaftskämpfen im Kunſt= und Reigenfahren und
Radballſpiel. Am Montag früh morgens beginnt das
heißumſtrittene 100 Kilometer=Mannſchaftsfahren auf der
Landſtraße nach Donauwörth, zu welchem 24 Vereine mit
beſterprobter Mannſchaft am Start erſcheinen werden.
Der erste Waggon soeben eingetroffen!
Dankeneafer
Kaiserkrohe
10 Pfund
100 „
fg.
im Laden
abgeholt
Frankenthaler Kaisorkrone sind bekanntlich das Beste, was es in Frühkartoffel gibt.
Heinrich Brandstätter
Erbacherstraße.
Fritz Dörner
Hügelstraße.
Otio Erb
Alexanderstraße.
L. A. Fertig
Karlstraße.
Friedrich Hebermehl
Nieder-Ramstädterstr.
G. V. Hess
Saalbaustraße.
16049
Peter Keil
Pankratiusstraße.
Paul März
Landwehrstraße.
A. Reichard
Casinostraße.
Ausnahme=Tage!
Haufstebe
Empfehle meinen werten Kunden meinen
friſch geröſt. Kaffee zum Preiſe von Mk. 1.30—2.00
hochfeinen Tee von Mk. 1.60— 4.00
Kakao von Mk. 1.00—2.40 per Pfund
ſowie Schokolade, Pralinen, Bisquit, Wein u. Liköre
in allen Preislagen.
Ab Samstag erhält jeder Kunde bei Einkauf von Mk. 1.—
(ansſchließlich Zucker) eine hübſche Teedoſe gratis!
affee-Spezial-Geschäft E. Wittum
Pankratiusstrasse 1.
(15970
ſowie Einziehen neuer Böden,
Saft=
beutel, Fliegenglocken, Fliegenſchr.,
Fliegengitt., Bügelbrett.,
Gardinen=
ſpanner, Aermelbretter,
Butterma=
ſchinen, Einmachſtänder,
Blumen=
kaſten u. Kübel, Obſtgeſtelle,
Obſt=
dörrhorden, nur beſte Ware,
außer=
gewöhnlich billig. Karl Brückner,
Holzſtraße, Telephon 1249. (15333
ein guterhalt.
Zu verkaufen: Reiſekofferund
Handtaſche, 2 Likör=Fäßchen
Roßdörferſtr. 35.
*559ms)
Für Reise und
Veohnierkisehe
21.-
24.-
26.− etc.
Leder-Imit. 3.— bis 3.75
Led.-Imit. von 4.50 an
Flache Handkoffer valk.-Fibre v. 9.50 an
Japanische Blusenkoffer
3.—
Serie I 1.— 2.
Serie II 3.50 4.50 5.50 6.50 7.50
aus stark. Pappe 1.— 1.50 2.—
Hutkolfer aus leicht. Holz 4.50 5.— 5.50
Reisetaschen Leder von 4.50 an
Reise-Necessaire von 3.— an
Reise-Andenkenl in grosser Auswahl
Reisespiele Schach, Halma, Puzzles etc.
4.— 5.— 6.50 7.50
Hängematten für Kinder 1.20 2.—
Rucksäcke für Kinder, Damen und Herren
Netz-Rucksäcke 1.— 1.50, sehr bequem
2.50 3.− 4.50
Heliosllaschen Spezialsorte 2.— 2.75
Liegestühle von 2.50 bis 22.-
Aluminium-Touristenartikel
Flaschen, Dosen, Kocher, Bestecke,
in grosser Auswahl, sehr preiswürdig
D. Fal Coomer
Ein Waggon Gurken
wird Samstag früh auf dem Schillerplatz
(*978
ſehr billig verkauft.
Fleg. lila Seidenkleid, Gr. 46, bill. Ginderliegwagen, gut erb., zu
abzug. Martinſtr. 66, II. (1604618t verk. Kiesſtr. 1, part. (*996,
Grosser
Saisor-Ausverkauf
In unserer
Modewaren-Abteilung:
Abteilung
Handarbeiten
Voile- und Crépeneigeux-Roben
100 bis 120 cm breit . . . . . . . . . . Meter von
. Meter von
60 bis 70 cm breit . . . . . . . .
Voile- und Mull-Einsätze
. Coupons von 3.05 m, jeder Coupon
für Blusen .
Auto-Schleier
jetz 95 ₰
Damen-
Damen-Samttaschenk
jetzt 58 ₰
Reisehauben
Tülle
in origineller Verpackung
f. Ueberblusen, jetzt Meter 30 ₰
Sehr billige Gelegenheits-Posten für die Reise!
Gezeichnete Arbeiten
Milieux
Kissen
Läufer .
jetzt von 98 an
Regulärer Wert weit höher.
Angefangene Arbeſten
angefangen, m. 450
jetzt von 88 an Milieux Material, von 1an
angefangen, mit 195
jetzt von 50 an Kissen Material, von 1an
angefangen, mit 195
Läufer Material, von 7 an
Blusenkragen
jetzt von 50 an
Imit. Klöppelspitzen
und Einsätze . . Meter 38 ₰
1 Posten
Pompadours
jetzt
1 Posten
kleine Deckchen
für Kinder zum Erlernen des
Stickens.
. Stück
Waschtischdecke mit Streifen 98
Esstisch-Läufer
Bettwandschoner
1.36
Sehr preiswert!
I Posten leicht
angetrübte
Ar-
beiten sehr billig
Unser gesamtes Lager in
Damen- und Kinder-Konfektion
Damen- und Kinder-Hüten
ist im Preise ganz bedeutend ermäßigt.
Schürzen
Wäsche
Kleiderschürzen
mit ½ Aermel
jetzt
Kleiderschürzen
mit Paspoil u. Besatz
jetzt
Farbige
Zierschürzen
mit breiter Borde
jetz
Farbige
Zierschürzen
in tadell. Ausführung
jetzt
Hausschürzen
aus gestr. B’wollzeug
mit Tasche jetzt
Hausschürzen
mit Volant und Tasche
jetzt
Große Posten weit unter Preis
Damen-
Fantasiehemden
mit Stickerei
Nachtjacken
jetzt 6
Croisé mit Spitze, jetzt
Piqué-
Damenhemden
mit gestickter Passe
Nachtjacken
jetzt
mit Spitzen . . jetzt
Croisé-
Damenhemden
mit Stickerei, Stickerei-
Nachtjacken
Einsatz u. Festons, jetzt
m. Barmer-Bördch., jetzt
Croisé-
Fantasiehemden
mit extra breit. Stickerei
Nachtjacken
jetzt
mit Umlegekrag., jetzt
Blusenschürzen
aus gestr. B’wollzeug
jetzt
1 Posten
Kleiderschürzen
aus Stepp-B’wollzeug
jetzt
Kinderschürzen
45
Baumwollzeug, Länge
türkisch gemustert
25
Mädchen-Hängerschürzen
25
Knabenschürzen
jetzt
jetzt
Jündchenfasson
1 Posten Damenbeinkleider
jetzt
Kniebeinkleider mit breiter Stickerei u. Einsatz, jetzt
Nachthemden 4eck. Ausschnitt u. ringsum Stickerei, jetzt
(16027
[ ← ][ ][ → ]Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
Für die Jerien und Reise
bietet unser
Prozent Extra-Rabatt
auf alle nicht reduzierte
Ware ohne jede Ausnahme.
Saisof Ausverkauf
die denkbar günstigsten Vorteile beim Einkauf aller Bedarfsartikel
zu spottbilligen Freisen.
Keine minderwertigen Qualitäten!
Kinder-Söckchen
in weiß, einfarbig, hell und dunkelfarbig gemustert, Weisse Hemden, nur beste Stoffe, tadellose
nur solide, waschbare Qualitäten
Gr. 40 45
Größe O—4
Größe 4—8
48 52
Paar 25 Pfg.
Paar 38 Pfg.
Kinderwäsche
Verarbeitung
50 55 60
65 70
Nur allerbeste, fehlerfreie, saubere Waren!
Damen-Reform-Korsetts
Gr.
75
80
56
85
60 66
90
72
95
Ein riesiger Posten
Damen-Strümpfe
Ia. Baumwolle, in lederbraun,
nur haltbare, nicht einlaufend
jetzt Paar 38 Pfg.
Ein grosser Posten
Damen-Strümpfe
Ia. Baumwolle, in echt schwarz, 1X1 gestrickt,
fehlerfreie, nicht einlaufende Qualität
jetzt Paar 75 Pfg.
Ein gewaltiger Posten
Damen-Strümpfe
la, Baumwolle, in schwarz, mit apartem gestickten,
farbigen Zwickel, regul. Wert weit höher
Paar 95 Pfg.
80
100
88
98 1.10 1.20 1.30 1.40
Weisse Höschen, offen, mit breiter Stickerei,
Gr. 35 40 45 50 55 60 65 70
66 74 82 95 1.05 1.15 1.25 1.35
Weisse Höschen, geschlossen,
Gr. 30 35 40 45 50 55 60 65 70
78 88 95 1.05 1.15 1.25 1.35 1.45 1.55
Ein grosser Posten
Farbige Kinderschürzen
aus nur waschechten, gestreiften Stoffen, mit
hübschen, modernen Borden
für das Alter bis 4 Jahre für das Alter bis-8 Jahre
68₰ 75₰ 82₰ 95 ₰
in weiß u. grau Drell, beste Verarbeit.,
waschbare Qualitäten . jetzt Stück 1.90
4 Serien
Damen-Korsetts
prima Drell
mit dauerhaften, elastischen Einlagen
Serie I Serie II
Serie III
Serie IV
85 ₰ 1.65 2.25 3.25
3 Serien
Damen-Hemden und Beinkleider
Ia. Cretonne, mit Stickerei oder Feston verziert,
regul. Wert bis 2.95
Serie II
Serie III
Serie I
1.35 1.55 1.95
3 Serien
Damen-Hemden und Beinkleider
mit reicher Stickerei, nur Ia. Stoffe,
regul. Wert bis 4.50
Serie III
Serie II
Serie I
1.95 2.35 2.65
Jelepfion
2553.
Gebruder Unger
Darmstadt
Ludwigstrasse 9
(15969
-Ausverkauf
Inventur
vom 1. Juli an
(15269a
10-20% Rabatt
Hubert Bringer
Gr. Hoflieferant Kunststickerei
Darmstadt.
Wilhelminenstrasse 35.
Neues Sauerkraut,
neue Salzgurken (5603s
Georg Korbus, Einmachgeſchäft
Luisenstrasse 36
Telephon 1093.
Umzugsgelegenheiten
mit modernen Patent-Möbelwagen per sofort und später.
Rich-
tung: Mainz-Bingen-Coblenz-Bonn-Cöln-Gießen-Cassel
— Magdeburg - Halle — Berlin — Mannheim - Karlsruhe -
Offen-
burg - Freiburg — Basel- Konstanz. Näheres bei (*945
Georg Götz, Intern. Möbelspedition
Wienersstr. 38 (Ecke Darmstr.). Telefon 1989.
Benzinwerke Baden
Dr. Haacke & Bärenklau
Bruchsal i. B.
Unabhängige Benzinraffinerie.
Alle Sorten Benzin (II,14218
verzollt, zollfrei und zollbegünstigt.
Benzol, Automobilöle, Mineralternentinöl.
Tar Bradfleute.
Sehr ſchöne kompl. Schlafzim.. Kücheneinrichtung, direkt aus
dem Geſchäft geliefert,
umſtände=
halber billig zu verkaufen.
Anzuſehen u. Auskunft
Taunus=
ſtraße 49, 2. Stock.
(*777s
Continental-
Schreib-
maschinen
beſte deutſche Marke.
Feinſte Referenzen.
Verlangen Sie
Probe=
maſchine.
J.Donges=Wiest
Grafenstraße 26.
Reparaturwerkſtätte.
(13959a)
Bandoneon
100 tönig, ſowie autom.
Konzert=
zither billig zu verkaufen.
Anzu=
ſehen Moosbergſtraße 26, 1. Stock,
8 Uhr abends.
(*946
Mapetenhaus
CarlHochstaetter
Hoflieferant
(15071a
Künstler-Tapeten
in einfacher wie hochfeinster Ausführung
Reste weit unter Preis.
Einfastneues Fahrrad
ein Kanapee preiswert zu verkauf.
(*928)
Mauerſtr. 19, part.
Staubaufnehm. F ßbodenſand.
Zum ſtaubfreien
Aus=
kehren v. Treppenhäuſern,
Schul=, Büro=, Fabrik=, Lad.=
und Reſtaurationsräumen,
Magazinen, Krankenſälen
ꝛc. ꝛc. empfehlen: (15942a
b. Abnahme v. 100kg M. 10.—
per 100 kg
b. Abnahme v. 50 kg M. 12.—
per 100 kg
b. Abnahme v. 25 kg M. 13.—
per 100 kg
b. Abnah. v. 10—5kg M. 15.—
per 100 kg
Bei weniger u. Probekilos
Mk. 0. 18 p. 1 kg netto Kaſſe
Gebrüder Vierheller, Darmstadt
Telephon 200.
Geſchäfts=Verlegung und =Empfehlung.
Meiner werten Kundſchaft und geehrtem Publikum zur gefl.
Kenntnis, daß ich mein Geſchäft von Soderſtraße 44½ nach
Nieder=Ramſtädterſtraße 16, II. Stock,
verlegt habe.
Gleichzeitig empfehle mich im Anfertigen eleganter Herren=
und Damengarderobe.
(*969
Hochachtend
Robert Schum, Schneidermeiſter.
Emnpfehle mnich zur Anfertigung eleganter und
einfacher
Damen=Garderobe.
Für tadelloſen Sitz und gute Ausführung
wird garantiert.
Elise Albrecht
ſtaatlich geprüfte Meiſterin (*887smm
Wendelſtadtſtraße 34½, 2. Stock.
Schw. Gehrock=Anzug, ſehr gut
erhalten, wenig getr., mittelſt.
Fig., u. Zhlinder, ſow. eiſ.
Kinder=
bett mit Matratze abzugeben
Wienersſtr. 58, 1. Et.
*921)
Si
S
inger=Nähmaſchine billig zu
verk. Karlſtr. 63, III. (*463ms
Lineralwaſſerwagen mit Zu=
M behör zu verkaufen. (*336
Näh. Große Bachgaſſe 9, II.
Damen=Rad
m. Freilauf bill. zu verk.
ſtraße 24, Seitenb., 1. St.
Wald=
(*895
Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Seite 15.
Trankturter Karsberickt Vom. 10. Jan 1914.
Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. (Darmstädter Bank.)
Staatspapiere.
100,30
Dt. Reichsschatzanw.
99,10
Dt. Reichsanleihe p. 1918
99,30
do. . . . . p. 1925 . . .3½ 86,25
do. . . . .
3½ 76,30
do. .
4 1100,40
Preußische Schatzanw.
4 1 91,20
Staffelanleihe. .
3½ 86,40
Consols . .
3½ 76,15
do. . .
Badische Staats-Anleihe: 4 97,50
3½1 89,00
dog v. 9294 . . . . ..
. . . . . . 3 84,30
do. . .
Baverische Ablös.-Rente. 4 97,60
98,65
E.-B.-Anl. kdb. ab 1906
98,70
do, unkdb. p. 1918 . . .
do. unkdb. p. 1920 . . 4 99,00
E.-B.- u. Allgem. Anl.
99,00
unkdb. p. 1930 . . . .
do. Anleihe . . . . . . . 3½ 84,85
. . . . . . . 3 75,90
do.
Hamburger Staats-Anl. 4 1 98.00
do. v. 1887/94 . . . . . . 3½ 87,70
do. . . . . . . . . . . . . . 1 3 80,20
97,40
Hessische Staats-Anleihe
97,50
do. unkdb. p. 1921 . . . 4
3½ 85,20
(o. „ . . . . . . . . . .
74,20
do. . . . . . . . . . . . .
77,00
Süchsische Staats-Rente
Württembg. Staats-Anl.
98,90
(unkdb. v. 1921). .
3t
do. v. 79/80 . . . . .
88,20
77,80
(o. .. . . . . . . . .
Bulgarische Gld.-Anl. . . 5 95,40
Griech. Anl. v. 1890 . . . . 1.6) 95,4
do. v. 1887 Monopol 119/ 51.70
Italienische Rente. . . . . 3½) *20
Osterr. Staats-R. v. 1913 . 4½l 89,40
do. Silber-Rente . . . . 41/
do. Papier-Rente . . . 4½ 83,30
do. Gold-Rente . . . . . 1 4 84,95
do. einheitl. Rente . . 4 80,15
Portug. Tab-Anl. 1891 . . 4½ 97,90
do, inn. amort. 1905 . . 4½ 75.80
do. unif. Serie I
3 63,50
do.
III. 3 66,30
do. Spézial Titel. .
9,50
Rumänen v. 1903 . . . . . . 5
do, Gold v. 1913.
4½ 90,85
do, Schatzsch. v. 1913 . 4½ —
do. conv. . .
4 85,00
do. v. 1890 ₰
4 94,80
do. v. 1891 .
4 1 89,00
do, v. 1905 .
4 84,80
do, v. 1908
4 84,00
do. v. 1910 .
4 84,90
Russische St-Anl. v. 1
4½ 98,95
do, kons, v. 1880 .
4 86,50
do. Gold v. 1890 .
4—0
do. V. 1902 ..
89,50
Sahweden v. 1880. .
3½,
do. v. 1886. .
Schweden v. 1890. . . . . . 3½
Serben steuerfrei . . . . . 4½ 86,00
do. amort. v. 1895
77,00
Türk. Egypt. Tribut .
3t
do. kons. steuerfreie .
do. Admin. v. 1903. .
75.50
do. unif. v. 1903. . . .
do. v. 1905. .
70,90
Ungarische Staats-Rente
1913 unkdb. bis 1923 . . 4½ 88,35
Ungar. Staatsk.-Scheine
. . .4½ 99,00
v. 1913 . . . . . . .
80,70
do. Gold-Rente. . . . .
do. Staats-Rente 1910. 4. I 78,90
do.
Kr. 4 79,10
Argent. innere Gold-Anl.
v. 1887 5
do. äußere v. 1890 . . . 5 (100,40
do. innere v. 1888 . . . 4½ —
do. äußere v. 1888 . . . 4½
do. v. 1897 . . . . . . . . 4‟ 78,80
Chile Gold-Anl. v. 1911.
5 94,60
do. v. 1889 ..
—
14,
do, v. 1906
4½ 89,60
Chines. St.-Anl. v. 1895
62 —
do. v. 1896 .
5 99,50
do. Reorg. Anl.
5 88,00
do. v. 1898
4½ 91,00
Japaner . . . .
4½ 92,00
Innere Mexikaner
68,50
Außere do.
399 5—
Mexikan. Gold v. 1904
4 69,40
do, cons. . . . . .
3 —
do. Irrigat.-Anleihe
4½ 67,90
Buenos-Aires Prov.
3½ 63,70
Tamaulipas .
5
Sao Paulo E.-B.
5 —
do. V. 1913 .
5 1 97,80
Siam v. 1907. .
4½ 96,70
Prioritäts.
Obligationen.
Südd. Eisenb.-Gesellsch.
v. 1895/97 3½ 84,50
v. 1904 3½ 83,00
Hess. Eisenb.-Akt.-Ges.
Oblig., gar. v. d. Stadt
Darmstadt . . . . . . . . 4 94,00
Nordd. Lloyd-Obligat. . . 4½
Donau-Dampfschiff. v. 82 4 91,00
Elisabethbahn . . . . . . . 4 —
Franz-Josef-Bahn . . . . . 4 85,10
Kaschau-Oderberger v. 89
9).
Prag-Duxer . . . . . . . . . 3
Osterreich. Staatsbahn
do. . . . .
87,30
do.
3 72,70
do. Südbahn (Lomb.).
97,50
do.
do.
70,25
do. do.
26/10 49,60
Raab-Oedenburg . . . .
76,30
Kronprinz Rudolfbahn .
Russ. Südwest . .
. .. 4 84.40
Moskau-Kasan . . . . . . . 4
do. . . . . . . . .
Wladikawkas.
95,50
Rjäsan-Koslow. . . . .
Portugies. Eisenb. v. 1886
64,85
do. ..
.
Livorneser . . . . . . . . . . 2010 69,60
Salonique Monastir. . . . 3 60,60
Bagdadbahn . . . . . . . . 4 77.80
Anatolische Eisenbahn .4½ 90,25
Missouri-Pacifc I. ..
4 90,00
do. do, v. 1905 . . 4 —
Northern-Pacific. . . . . . 4 —
Jouthern-Pacific . . . . . . 4 91,80
St. Louis & San Francisco 5 (102.00
Lchuantepec . . . . . . . . 5 1 88,00
Ungar. Lokalbahn . . . . 5 98,00
Provinz-Anleihen.
Rheinprov. Obl. Em. 20/21 4 97,30
do. Em. 10 . . . . . . . .3½ 87,50
do. „ 9. . . . . . . . . 84,00
Posen Prov. . . . . . . . . .3½ 84,00
Westfalen Prov. V. . . . . 4 95,75
Hess. Prov. Oberhessen . 4 95,40
3½ 86,00
do. Starkenburg. .
Städte-
Obligationen.
Darmstadt.
4 95,30
do. . . . „
. 3½
Frankfurt
4970
do. . .
3½ 88,10
Gießen
4½ 94,70
do. .
-3½ 86,40
Heidelberg
4 95,20
do.
3½ 86,80
Karlsruhe ..
4½ —0
do. . .
3½ 86,50
Magdeburg
4 —
Mainz .
4 94,70
do.
3½ 88,00
Mannheim.
4 95,00
Go.
3½ —
München .
4 96,80
Nauheim .
3½ —
Nürnberg
4 96,00
Go. . . .
3½ 87,50
Offenbach .
4
do. v. 1914 .
4
do. . . . . .
3½
Wiesbaden. .
do. . . . . .
Worms . .
do. . . .
Lissabon v. 1888
Moskau v. 1912
94,00
Stockholm v. 188
94,30
Wien Komm.
350
Wiener Kassenscheine .
99,00
Zürich v. 1889 . . . . . . . .
Buenos Stadt v. 1892 . . . 6
Pfandbriefe.
Berliner Hyp.-Bk.-Pf. . . 4½100,50
9500
do. unkäb. 1918. . ..
2875
do.
1919. . ..
94.,75
do.
1921. . ..
9500
1922. ..
do.
83.50
do. . . . . . . . . .
9500
do. Komm.-Obl. unk. 1918
Frankf. Hyp.-Bk. pr. 1910 4 95,00
96,00
1915 . .
do.
1920 . . . . 4 .96,50
do.
dc. Ser. 12—19. . . . . . 3½ 86,40
Kommunal-Oblig. Ser. 1,
. 3½ 86,50
unkäb. 1910 .
Frankf. Hyp.-Kred.-Ver.
94,10
Ser. 15—42l
45—401 4 91.90
do. . .
4 96,00
do. unk. 1922 „ 52
do. „ 1913. . . . . . . 3¾/ 88,60
3½ 86,50
do. Ser. 45 . .
Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf.
96,90
Scr. 12, 13, 16
2600
14, 15, 17
do. . . .
do. unkäb. 1920 . . . . 4 97,40
1923 . . . . 4 97,50
do.
do. Ser, 1, 2, 6—8 . . . . 3½ 84,70
3—5 . . . . . . . 3½ 84.50
do.
do. kündb. 1915 . . . . . 3½ 84,60
do. Komm. unk. 1913 4 96,90
1914 4 96,90
do.
97,10
„ 1916
do.
„ 1920 4 97,40
do.
„ 1923 4 97,50
do.
84,70
do. verlosb. u. kündb.
do.
unkdb. 1915 3½ 84,70
Meininger Hyp.-Bk. Pfdb. 4 94,70
4 9600
do. unkdb. 1922. . .
do. .
3½ 86,00
Rheinische Hyp.-Bk. Pfb.
94,20
unkab. 1917
1915) 4 94,20
do. . . . ..
1921
94,20
Go. . . . . .
„ 1954
do. . . . ..
96,50
do. .
1 3½ 84,20
do. Komm. unk. 1923 . 4 95,20
1924 . 4 96,40
do.
Südd. Bod.-Kred.-Pfdbr. .I 4 97,00
do. . . . . . . . . . . . . . 3½) 89,10
Bank-Aktien.
Bank für elektr.
Unter-
nehmungen Zürich . . 10
Berg.-Märkische Bank. .
Berliner Handelsges.. . . 81
Darmstädter Bank .
6½ 114,25
Deutsche Bank. .
.12½232,60
Deutsche Vereinsbank. . 6 118.75
Dt. Effekt.- u. Wechs.-Bk. 6 111,00
Disk.-Kommand.-Ant. . . 10 181,50
Dresdner Bank. . . . . . . 8½ 146,00
Frankf. Hypothek.-Bankl 10 1214,60
do. do. Kred.-Ver. 8½ (156,00
Mitteldeutsche Kred.-Bk.6½ 1115,00
107,50
Nation.-Bank f. Deutschl.
121,75
Pfälzische Bank . . . . .
8.43 138,80
Reichsbank . . . . . . . . .
Rheinische Kredit-Bank. 7 (125,40
106,50
A. Schaaffhaus. Bk.-Ver..
Wiener Bank-Verein. . . 8 127,00
Aktien von
Trans-
port-Anstalten.
Hamb.-Amerika-Packetf. 10 1125,90
8 109,10
Norddeutscher Lloyd.
Frankfurt. Schleppschiff. 4 116.00
Südd. Eisenb.-Gesellsch. .16½ 1129,00
Anatol. Eisenb. 60%-Akt. 5½ —
Baltimore .
.. . 6 91,25
Canada . .
. . . 10 (1925/
Schantung.
.7½ (1275s
8
Prinz Henry
9‟
Lombarden
0 15½
Pennsylvania
6 1110,50
Industrie-Aktien.
Badische Anilin-Fabrik .
571,80
Chem. Fabrik Griesheim 14 1242,00
Farbwerke Höchst . . . . 30 1458,50
Ver. chem. Fabr. Mannh.. 20 1302,00
Zement Heidelberg ..
10 143,00
Chemische Werke Albert 30 397,50
Holzverkohl. Konstanz 15 122020
Lahmeyer
12020
Schuckert, Nürnberg.
8 (142,60
Siomens & Halske. . . . . 12 211½
Bergmann Elektr. . . .
5 1113,70
Allg. Elektr.-Gesellsch. . 14 1241,00
Hagen Akkum.:..
..25 (280,00
Deutsch. Übersee-Elektr. 11 (163,50
Gummi Peter . . . . . .
78,00
Adler-Fahrradwerke . . . 25 282,00
Maschinenfabr. Badenia. 6 (123,00
Wittener Stahlröhren . . 0
Motoren, Oberursel . . .8½ 1152,00
Gasmotoren, Deutz . . . . 9 120,40
Siemens Glas-Industrie . 15
-
Enzinger Filtor . . . . . . 23 278,50
Steaua Romana . . . . . . 10 146,00
Zellstoff Waldhof . . . . . 12 1170,75
Bad. Zucker-Waghäusel . 112,83/215,50
Neue Boden-Aktien-Ges..
74,00
Süddeutsche Immobilien 0
54,50
Bergwerks-Aktien.
Aumetz-Friede
12 149,50
Bochum. Bergb. u. Gußst. 14 218,30
Leonhard, Braunkohlen. 9 155,00
Konkordia Bergbau .
23 1355,00
Deutsch-Luxemb. Bergb. 10 (124,90
Eschweiler . . . . . . . . . . 10 226,00
Gelsenkirchen Bergw. . . 11 179,00
Harpen Bergbau. . . . . . 11 (173,70
Kaliwerke Aschersleben . 10
Kaliwerke Westeregeln . 13 190,00
Königin Marienhütte . . 5 81,00
Laurahütte . . . . . ..
8 144,00
Oberschles. Eisenbed.
4 86,00
Oberschl. Eisen-Industrie O 85,00
Phönix Bergbau.
18 1232,00
Rheinische Braunkohlen 11
Riebeck Montan . . . .
11 (178,50
South West.-Afr. Shares . 5 —
Verzinsliche
Anlehenslose.
2f.
Badische
TIr. 100 4
Cöln-Mindener . TIr. 1003½138,70
Holländ. Komm. . H. 100 3 114,00
Madrider
.. . Frt. 100 3
-
Meininger Prüm.-Pfdbr. . 4 (142,60
Osterreicher 1860er Lose . 4 180,50
Oldenburger. . . . TIr. 40 3 1128,00
Rasb-Grazer . . . . H. 1502½
Unverzinsliche
Mk.
Anlchenslose.
p. St.
Augsburger
A.7 —
Braunschweiger
TIr. 20 1206,00
Mailänder
Fs. 45 1—
do.
Fa. 10 1 —
Meininger
.A.7 39,00
Osterreicher v. 18
H. 100 605,00
do. v. 1858
H. 100
Ungar. Staats
H. 100 1440,00
Venediger
.Fs. 30
Türkische . . . . .. Fa. 400 160,00
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns. . . . . . . . 20,40
20-Franks-Stücke . . . . . . . 16,36
Amerikanische Noten .
4,18½
Englische Noten . . .
20,52
Französische Noten.
81,40
Holländische Noten .
169,45
Italienische Noten .
1 81,15
Osterr.-Ungarische Noten
84,90
Russische Noten . . . . .
Schweizer Noten. . ...
81,50
Reichsbank-Diskont . .
do. Lombard Zaf.
Tendens:
Matt.
Bandel und Verkeſr.
— Frankfurt a. M., 10. Juli. (Börſe.) Die
Nervoſität, die ſeit einigen Tagen die Wiener Börſe
be=
herrſchte, ſchien heute von einer ruhigeren Stimmung
ab=
gelöſt zu ſein, wenigſtens ſandte Wien ziemlich behauptete
Anfangskurſe. Bald jedoch wurden wieder ſchärfere
Kurs=
rückgänge gemeldet, welche auch die hieſige Börſe ungünſtig
beeinflußten. Als ſpezieller Grund für die beſonders
ſchwache Haltung der Montanwerte kam die Nachricht
hin=
zu, daß die erſt heute wieder aufgenommenen
Verhand=
lungen der Röhrenwerke aufgehoben ſeien, bis die anderen
Verbände perfekt ſind. Dieſe Nachricht brachte der
Spe=
kulation erneut zum Bewußtſein, was für
Schwierig=
keiten bei den Syndizierungsbeſtrebungen noch zu
über=
winden ſind und die Folge war eine ausgeſprochene
Ge=
ſchäftsunluſt, unter deren Einfluß die übrigens nicht
er=
heblich herauskommende Ware nur zögernd und zu
nied=
rigeren Kurſen Unterkunft fand. Vorübergehend wurde
hier die Stimmung etwas freundlicher auf beſſere
Lon=
doner Notierungen, wich aber bald erneuter Mattigkeit.
Im Einklang mit dem Ultimomarkt waren auch die
No=
tierungen der Kaſſawerte meiſt niedriger, z. B.
Akkumula=
toren 1 Prozent, Brown Boveri 1¼ Prozent, Deutſch=
Ueberſee 1¼ Prozent, Anilin 3 Prozent, Chemiſche
Gries=
heim 2 Prozent, Höchſter 2½ Prozent, Holzverkohlung
6 Prozent, Scheideanſtalt 5 Prozent, Daimler 1½
Pro=
zent, Dürkopp 2½ Prozent, Kleyer 3 Prozent.
* Düſſeldorf, 10. Juli. Die Röhrenwerke
haben die weiteren Verhandlungen vertagt, bis das
Schickſal der anderen Verbände entſchieden iſt. Für die
nächſte Sitzung iſt die zweite Hälfte des Septembers in
Ausſicht genommen. Bis dahin ſind die Preiſe
freige=
geben.
* St. Louis, 9. Juli. Für eine Hypothek von
68666 000 Dollars, welche die Unterlage bildet für
Bonds der jetzt in Zwangsverwaltung befindlichen St.
Louis and San Franzisko=Bahn, iſt ſeitens
der Guaranty=Truſt=Company of Neu=York bei dem
Diſtriktsgericht der Veeinigten Staaten die Sicherung
des Pflandrechts an dem Vermögen der Bahn
bean=
tragt worden.
Landwirtſchaftliches.
— Frankfurt a. M., 9. Juli. (
Schlachtvieh=
markt.) Amtlicher Bericht. Auftrieb: Rinder 111 Stück,
darunter 27 Ochſen, 1 Bulle, 83 Färſen und Kühe, 861
Kälber, 37 Schafe, 964 Schweine. Preiſe für 1 Zentner
Lebendgewicht, (Schlachtgewicht) in Mark: Feinſte Maſt=
(Vollm.=Maſt) und beſte Saugkälber 58—62 (96—103),
mittlere Maſt= und gute Saugkälber 50—54 (85—92),
ge=
ringere Saugkälber 44—48 (75—84). Maſtlämmer und
jüngere Maſthammel 40—42 (88—90), ältere Maſthammel
und gut genährte Schafe 34 (80). Fettſchweine über
3 Zentner Lebendgewicht 46—48½ (60—62), vollfleiſchige
Schweine über 2½ Zentner Lebendgewicht 45—47 (58 bis
60), vollfleiſchige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht
46—48½, (56—58), vollfleiſchige Schweine bis zu 2
Zent=
ner Lebendgewicht 46—48½ (56—58). Marktverlauf:
ge=
drückt, bei Schweinen Ueberſtand.
Vermiſchtes.
R. Ein teuerer Ball. In einer kleinen deutſchen
Reſi=
denz lebte vor Jahren ein junger höherer Beamter mit
ſeiner Frau und zwei Kindern. Vermögen hatten beide
nicht, deshalb waren ſie auf das Gehalt des Mannes
an=
gewieſen. Er war ein ſtiller, beſcheidener Mann, der die
Einſachheit liebte, um ſo eitler und vergnügungsſüchtiger
war ſeine ſchöne junge Frau, die es ſtets lebhaft bedauerte,
nicht Geld genug zu haben, um alle Vergnügen der
vor=
nehmen Welt mitmachen zu können. Eines Tages wurde
in der erſten Geſellſchaft der Stadt ein Feſt gefeiert, zu
dem ſich auch der Landesfürſt, ein rüſtiger Witwer,
ange=
ſagt hatte und erſchienen war. Gar lebhaſt beteiligte er
ſich am Tanze und forderte auch die ſchöne Beamtenfrau
dazu auf. Dieſe Ehre ſtieg der eitlen jungen Frau ſo zu
Kopfe, daß ſie tagelang zu einem ernſten Tun nicht zu
ge=
brauchen war.
Bald darauf lud derſelbe Verein ſeine Mitglieder zu
einem Silveſterball ein und die Fama verbreitete das
Ge=
rücht, daß der Fürſt wiederum bei demſelben erſcheinen
würde. „Da wird er gewiß auch wieder mit mir tanzen”
dachte die Ausgezeichnete, und ſie verlangte von ihrem
Manne dringend Geld zu einem neuen Koſtüm, mit dem
ſie daſelbſt ſtolz aufzutreten gedachte. Doch der brave
Mann machte ſie auf ihre Verhältniſſe aufmerkſam und
ſagte, daß er nicht in der Lage wäre, ihren Wunſch zu erfüllen
und Schulden zu machen verbiete ihm ſeine Stellung. Sie
wiſſe ja, daß ihr ganzes Vermögen in einem Oldenburger
Vierzigtalerloſe beſtehe, das ein Geſchenk eines Oheims
für ihre Kinder ſei. Damit glaubte er die Sache abgetan
zu haben.
Der Wunſch der Frau jedoch war ſo lebhaft, daß ſie
ſich heimlich hinter dem Rücken ihres Gemahls in den
Beſitz des Loſes ſetzte und dasſelbe um den Börſenpreis
verkaufte. Sie hofſte, daß ſich ihr ſonſt ſo guter Mann
über dieſe Tatſache hinwegſetzen würde.
Am Silveſterabend erſchien ſie in einem neuen
präch=
tigen Kleide auf dem Balle, wer aber nicht anweſend war.
das war der Landesfürſt. Die Enttäuſchung für die arme
Frau war ſehr groß und ebenſo bitter waren die
Vor=
würfe des Gatten. Nach einigen Wochen las ſie in der
Zeitung, daß bei der jährlichen Neujahrlosziehung ihr
Los, deſſen Nummer ſie törichterweiſe aufgeſchrieben
hatte, mit dem erſten Gewinn von 120000 M. gezogen
wor=
den ſei. In ihrer erſten Aufregung eilte ſie zu dem
Ban=
kier, dem ſie vor Wochen das Los verkauft, und verlangte
den Gewinn, wenigſtens einen Teil davon. Bei dieſer
Naivität lachte der Verkäufer laut auf und bemerkte, daß!
er den Gewinn des rechtmäßig erworbenen Loſes
abge=
hoben und derſelbe ſchon ſeine neue Beſtimmung erhalten
habe.
Dieſe Tatſache wirkte ſo niederſchmetternd auf die
ſchon nervenſchwache Frau ein, daß ſie ganz im Geiſte ver.
wirrt wurde und längere Zeit in eine Heilanſtalt zur
Wie=
derherſtellung ihrer Geſundheit verbringen mußte.
Hengras=Verſteigerung.
Die Verſteigerung des Heugraſes
von der Fürſtenwieſe vom 7. I. M.
iſt genehmigt. Die Mähſcheine ſind
bei der Stadtkaſſe, Grafenſtraße
Nr. 28, erhältlich und müſſen bis
zum 20. I. M. abgeholt ſein.
Ab=
fuhrzeit bis 15. Auguſt l. J.
Darmſtadt, 8. Juli 1914
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger. (16030sg
Pferde=Verkauf.
Am Dienstag, den 14. ds. Mts.
vormittags 8 Uhr,
werden auf dem Kaſernenhof,
Hei=
delbergerſtraße 47, zwei Fohlen,
8 und 10 Wochen alt, öffentlich
meiſtbietend verkauft. (16050
II. Abteilung
Feldartillerie=Regiments Nr. 25.
Garten
(Gemüſe, Obſt, Raſen)., Nähe
Wen=
delſtadt=Bismarckſtraße ganz od.
geteilt zu pachten geſucht. Off. mit
Pr. unt. 6 59 an die Exped. (*981
KOlONlAL-
SEREUNDE
werden es besonders
begrüssen. dass in
ein Volksnahrungsmittel auf den Markt
ge-
kommen ist. hergestellt aus einer in deutschen
Kolonien geernteten Frucht.
Grüne Packunge Für Mebl-, Fleisch-
Ersats-
speisen sowie Backzwecke.
Glaue Packung: Fur Kinder- u. Süssspeisen.
Graune Pachung: Far Suppen und Saueen.
Unsere Gebrauchetertigen Suppen eind
Meidan-Sogpen- Eier, 6 verschledene Sorten, 3—4 Teller 10 Pfennig.
esse
e 200e
Heſſiſche Chronik
Monatsſchrift für Familien= und Ortsgeſchichte
in Heſſen und Heſſen=Naſſau
Begründet von Dr. Hermann Bräuning=Oktavio
Herausgegeben von D. Dr. Wilh. Diehl
Preis: Jährlich 12 Hefte: 6 Mark, vierteljährlich 3 Hefte:
1,50 Mark, Einzelhefte gegen Voreinſendung des Betrags
60 Pfge. Probehefte unentgeltlich.
Man abonniert bei dem Verlag der „Heſſiſchen Chronik‟
(L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei, Darmſtadt) und allen
Buchhandlungen.
(7461mas
Armee-Fusstreupulver, Pfeifferol‟
das beste Mittel gegen Fußschweiß, Wundlaufen etc. erhalten Sie bei
15472a) Fr. Hartmann, Parfümerie, Grafenstr. 20.
Ab heute Samstag ½8 Uhr
gelangen enorme Posten
bis zu den feinsten Macco-Qualitäten
bestehend aus: 160 cm breite Cretonne und Dowlas für Bettücher
und Kolterntücher, 160 cm Halbleinen, sowie 130 und 160 cm
Bett-
damaste, Weisse Hemden-Croisé u. schwere Qualitäten
Flock-
piqué, sowie Handtücher in verschiedenen Qualitäten ::
*3
zu ganz enorm billigen Preisen zum Verkauf.
Es sind fast durchweg Qualitäten, die aus edelstem Material hergestellt sind.
Dieser Verkauf bildet eine Reklame, erstklassige Qualitäten zu den billigsten Preisen zu kaufen!
Fortsetzung
unseres billigen Wäsche-Verkaufs zu Einheitspreisen.
Damen-Tag- u. Nachthemden, Beinkleider in offen und 95 ₰ 1.25 1.65
II
geschlossen, sowie Kniefassons, Jacken, Unter-Taillen, IV
Stickerei-Röcke u. Prinzess-Röcke
zum Ausuchen 1.95 2.45 2.95
Gelegenheltskauf:
cu.600 Stück Frottierwäsche, Handtücher u. Badetücher
Herren-Macco-Einsatzhemden, Hosen und Netzjacken
Handschuhen, Strümpfen, Herrensocken etc.
Neuauslagen
Damen-Blusen jeder Art und Kostüm-Röcken.
(16024
Mamzer Warenhaus
Markt 7
Guggenheim & Marx
Markt 7
Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
[ ← ][ ][ → ]Nr. 188.
Samstag. 1. Suk.,
1914.
Schneider 5
Saisen-Ausverkauf
Heute und folgende Tage sind nachstehende Artikel zu billigsten Räumungspreisen ausgelegt:
5 Serien Damen-Wäsche
Serie
30
Damen-Hemden und Hosen, Nachtjacken,
Knie-
beinkleider, Untertaillen mit Vorder- und
Rücken-
garnitur etc., in nur la Stoffen, mit guten Stickereien
und Festons besetzt
Serie
Serie
IV
III 1.75
Wert bedeutend höher.
Posten angestaubte Damenwäsche, Kinderwäsche, Untertaillen etc.
enorm billig!
Grosse Posten Weisse Bettücher
in Dowlas und Halbleinen, volle Grössen,
erprobte Qualitäten
Serie I Serie II Serie III Serie IV
3.45
2.95
1.95 2.25
Grosse Posten Unterröcke
Handschuhe
Grosse Posten Weisse Bettbezüge Grosse Posten Weisse Kissenbezüge
alles eigene Anfertigung, aus gutem Damast, in hübschen,
modernen Dessins, 1½ und 2schläfig
Serie I Serie II Serie III Serie IV
aus nur soliden Stoffen, mit Stickerei- oder Klöppel-
Einsätzen, festoniert, ausgenäht oder gekurbelt
Serie I Serie II Serie III Serie IV Serie V.
3.50 3.95
4.50
5.25
68₰ 78₰ 95₰ 1.10 135
aus soliden Waschstoffen, mit hohen
Paltenvolants, weit unter Preis
jetzt jedes Stück
95
95₰ 1.
1 Posten kurze Halbhandschuhe Sert
darunter gute seid. Qualitäten, Paar
1 Posten lange Handschuhe
weiss, ohne Finger
Paar
1 Post. kurze durchbr. Handschuhe Serie
m. Fing., weiss u. farb., reg. Wert b. 1.75
Serie
Serie
15 ₰ II 20 ₰ III 30 ₰
Serie
Serie
Serie
*25 ₰ II 40 ₰ IIII. 55 ₰
Serie
30 ₰ II 65 ₰
15961
Strümpfe
Serie
1 Posten schwarze Damenstrümpfe Serie
Serie
.Paar T 29 ₰ PfI 40 ₰ MIk.55 ₰
gewebt20
Serie
Serie
1 Posten Herren-Socken, grau
Serie
Paar I 19₰ II 35 ₰ III 50 ₰
Serien
1 Posten Kinderstrümpfe, hell
. Paar I 25
regulärer Wert bis 1.30
Serie
₰ II 35
Serie
₰ III.55 ₰
Weitfünter Preis!
1 Posten Einsatzhemden Serie I 1.45 Serie II 1.95
Weit unter, Prefs!
Besonders billig! Große Posten
Serie II
Serie I
jede Schürze
jede Schürze
aus hübschen gestreiften Siamosen, reizende Verarbeitungen
usen-Schürzen
vollständige Größen
90
Serie III
jede Schürze
Serie IV
jede Schürze
Serie V
jede Schürze
Damen- und Kinder-Konfektion zu billigsten Ausverkaufspreisen!
Um in Damen- und Kinderhüten eine möglichst vollständige Räumung zu erzielen, verkaufe ich, so lange Vorrat reicht:
Hutformen
nur aus dieser Saison, schicke Fassons,
in hübschen Farben, jetzt zum Aussuchen
Serie I Serie II Serie III Serie IV
25₰ 65₰ 35₰
50
Garnierte Damenhüte
nur aus dieser Saison, geschmackvolle Garnituren,
ohne Rücksicht auf den früheren Wert
Serie 1
Serie II Serie IIl Serie IV
Kinderhüte
mit flotten Band- und Blumengarnituren,
jetzt enorm billig
Serie I Serie II Serie III Serie IV
50
₰ 38 ₰
32
A Serien Korsetts,
nur moderne lange Formen, aus soliden
Stoffen, nur gute bewährte Fabrikate,
mit Strumpfhalter, enorm billig
Serie I
Serie II
Ein me
Serie IV
1.95 2.25 2.45 2.95
Besondere Geiegenheit!
Ein Posten Fabrik-Reste, Cretonne und weiß Croisé,
darunter die besten Qualitäten, ganz hervorragend billig!
Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
Nachdruck verboten.)
Die Tragödien des Alltagslebens. — Ein Ausſchnitt aus
dem Weltſtadtgetriebe. — Der letzte Schritt. —
Verſprech=
ungen und ihr Wert. — Wo bleiben die Retter? —
Ver=
änderungen gegen früher. — Einſtige und heutige
An=
ſichten. — Von der Wonne des Berliner Lebens. — Licht
und Schatten. — Die Verſtadtlichung der
Elektrizitäts=
werke. — Der geplante Wolkenkratzer., — Schwere
Be=
denken. — Ein Schildbürgerſtücklein. — Vom Kino=Krieg.
In der Aufregung der großen Tragödien der
Geſchichte werden die kleinen des Alltagslebens
nicht beachtet, und doch ſind auch ſie aufs tiefſte ergreifend
und erfüllen das Herz mit ſchwerer Bitterkeit, daß ſich im
Zeitalter der Nächſtenliebe und der ausgeprägteſten
Wohl=
fahrtspflege derartige Trauerſpiele ereignen können.
Mitten im Herzen von Berlin war es, in jener Gegend,
in der es ſo oft prunkend und glanzvoll zugeht und man
häufig die blendendſten, farbenreichſten Ausſchnitte des
Weltſtadtgetriebes beobachten kann. Zwei junge Mädchen
irrten kürzlich um die ſiebente Abendſtunde an der
Schloß=
freiheit umher, dort, wo ſich das machtvolle Denkmal des
greiſen Kaiſers erhebt; dann wandten ſie ſich der
Schloß=
brücke zu, umſchlangen ſich plötzlich und ſtürzten ſich in
die Spree, ſofort in den Fluten untergehend. Mehreren
raſch heranrudernden Schiffern gelang es, die
Lebens=
müden, die bereits das Bewußtſein verloren hatten, zu
retten; ſie wurden nach einer nahen Sanitätswache
ge=
bracht, in der ſie ſich langſam erholten. Und ſtoßweiſe,
unter heftigen Tränenausbrüchen, erzählten ſie ihre
Lei=
densgeſchichte: die beiden Freundinnen waren, nachdem
ſie ihre Eltern vor zwei Jahren verloren hatten, aus
Weſt=
preußen nach Berlin gekommen und hatten hier eine
Stellung gefunden. Vor wenigen Wochen wurde ihnen
gekündigt, und nun begann das Umherſuchen und
Umher=
haſten nach einer neuen Unterkunft. Vergeblich, es fand
ſich nichts. Die geringen Erſparniſſe waren bald
aufge=
zehrt, Hungern und Bangen um die nächſte Zukunft ſtellte
ſich ein. Als die jungen Dinger, 20 und 17 Jahre alt, von
ihrer Wirtin genötigt wurden, das kleine Zimmerchen zu
verläſſen, wanderten ſie zwei Tage und zwei Nächte im
großen, reichen Berlin umher, immer wieder verſuchend,
Arbeit zu finden, bis ſie ſich und ihre Verzweiflung in
den Wellen der Spree begraben wollten. Infolge ihrer
wochenlangen Entbehrungen erhielten ſie Aufnahme in
einem Krankenhauſe, und man hört, daß nach ihrer
Ge=
neſung für eine Anſtellung geſorgt werden ſoll. Welchen
Leidensweg aber mußten die beiden Hilfloſen erſt
be=
ſchreiten und wie viele verzweiflungserfüllte Stunden
mußten ſie durchkämpfen, bis ſich, durch Zeitungsnotizen
aufmerkſam gemacht, das Mitleid ihrer erbarmte!
Und dabei hatte einſt einer unſerer Stadtväter bei
beſonderer Gelegenheit ſtolz ausgerufen: „Es iſt ganz
unmöglich, daß in Berlin jemand vor
Hun=
ger ſterben kann!” welcher Ruf ein freudiges Echo
erweckt und das Hochgefühl, in Berlin zu weilen, im
Schutze der vorſorglichen Mutter Berolina noch mehr
ge=
ſtärkt hatte. Damals freilich zählte unſere Stadt nur
etwas über eine Million Bewohner, heute deren über
drei. Vieles hat ſich gegen früher verändert, aber mögen
die Umwandlungen auch noch ſo groß ſein, es will uns
bedünken, daß das erwähnte Wort des Stadtvaters auch
heute noch verwirklicht werden könnte. Sehr groß ſind
die Summen, die unſere Stadtverwaltung jährlich für
Armenpflage ausglbt, nach vielen Milionen zahlen die
den gleichen Zwecken dienenden privaten Stiftungen; es
ſcheint, daß die Organiſation doch keine ausreichende iſt,
und daß man nicht für ſchnelle Hilfe geſorgt hat, ganz
ab=
geſehen davon, daß die wirklich Notleidenden in den
wenigſten Fällen wiſſen, wohin ſie ſich zu wenden haben.
Und haben ſie es endlich in Erfahrung gebracht, dann
ſetzt — falls es überhaupt dazu kommt — der, ſchwerfällige
Beamtenapparat ein, und ehe der zum Ergebnis gelangt,
kann man längſt verhungert ſein! Hier Wandlung zu
ſchaffen, wäre des Schweißes der Edlen wert!
Ja, ja, es hat ſich viel gegen früher geändert; im
Guten wie im Schlechten! Auch die ſeinerzeit viel
ver=
breitete und viel gelobte Meinung eines hervorragenden,
vom Rhein ſtammenden Schriftſtellers: „Es iſt eine
Wonne, in Berlin zu ſein,” bewahrheitet ſich nicht
immer. Dafür ſorgt ſchon die Revolverknallerei der
Ein=
brecher und Umhertreiber, der erſt dieſer Tage wieder ein
Steglitzer Kriminalbeamter zum Opfer gefallen, und
ſor=
gen manch andere Vorkommniſſe die man nicht gerade
zu den „wonnigen” Annehmlichkeiten eines Berliner
Aufenthaltes rechnen kann. Der Anſicht werden gewiß
beſtimmte Beſucher Berlins ſein, von denen der eine, ein
aus Wien zugereiſter Profeſſor, von dem unter dem Bette
verſteckten Hausdiener nachts überfallen und jämmerlich
mit einem Gummiſchlauch verprügelt worden war, ſo daß
er ſogleich in ein Krankenhaus geſchafft werden mußte.
Der Grund ſoll Eiferſucht geweſen ſein, man vermutet
jedoch eine andere Veranlaſſung. Na, und jene beiden
Herren, die neulich hier auf einer Polizeiwache ein
nächt=
liches Alenteuer hatten, bei dem ihnen ſogleich die eiſernen
Handſchellen angelegt wurden und es auch ſonſt nicht an
ähnlichen Aufmerkſamkeiten fehlte, ſie dürften auch genug
von Berlin haben und jene erwähnte Meinung des
rhei=
niſchen Dichters gern mit ihren Randbemerkungen
ver=
ſehen!
Wo viel Licht iſt, iſt auch Schatten. Bei dem Licht
haben wir jetzt allerdings nicht die allgemeinere und
billi=
gere Verſorgung Groß=Berlins, namentlich in den
kleine=
ren Wohnungen, mit elektriſchem Licht im Auge, denn es
wird noch viel Waſſer unſere heimiſchen Flüſſe
hinunter=
laufen, ehe es zu einer Verſtadtlichung der
bei=
den größten Berliner Elektrizitä t swerke
kommt. Zu wünſchen wäre dies dringend, da man ſich
von dem ſtädtiſchen Betrieb eine weſentliche
Vergröße=
rung des Anſchlußnetzes der elektriſchen
Beleuchtungs=
leitungen und eine ſehr willkommene Herabſetzung der
Gebühren verſpricht. Und zu den Schatten zählen wir,
wenn auch nicht direkt, jene, die der am Bahnhof
Friedrichſtraße als Wolkenkratzer geplante
Hotelbau werfen könnte! Er hat ja Vieler Gemüter
ſchon lebhaft beſchäftigt und wird es auch fernerhin tun,
bis eine Klärung eingetreten. Nach den veröffentlichten
Zeichnungen würde dieſer Bau durchaus nicht Berlin zur
Zierde gereichen, und man verſteht die energiſche
Stellung=
nahme des Architektenausſchuſſes Groß=Berlins dagegen.
Aber nicht nur vom architektoniſchen Standpunkte aus iſt
der Entwurf zu verwerfen, ſondern auch von jenem des
Verkehrs. Man hat nun glücklich durch die Verlegung der
Pepiniére der Kaiſer Wilhelm=Akademie für das
militär=
ärztliche Bildungsweſen, im brandendſten Mittelpunkte des
Verkehrslebens einen großen Platz frei bekommen, und
ſchwups, ſoll er mglichſt raſch verſchandelt und verbaut
werden! Konnte hier die Stadt nicht zugreifen, wenn es
der Staat, dem das Grundſtück gehörte, nicht gewollt oder
vermocht? Nur ein Stück des weiten Geländes fiel für die
Vergrößerung des Bahnhofes Friedrichſtr. ab; wäre es ſo
ſchlimm, wenn man das übrige Terrain für beſtimmte
Zwecke zunächſt unbebaut ließe? Längſt iſt ja eine Schnell=
bahnverbindung zwiſchen dem Potsdamer und Steliner
Bahnhof geplant, und ſelbſtverſtändlich müßte hier am
Bahnhof Friedrichſtraße eine Halteſtelle ſein, auch
verſchie=
dene Untergrundbahnen werden ſich hier kreuzen und
be=
dingen einen bequemen Zugang; ſodann dürfte nach der in
zwei Jahren erfolgten Elektriſierung der Stadtbahn die
Benutzung derſelben erheblich zunehmen, wobei man mit
neuen Verhältniſſen rechnen muß. Zieht man all’ das in
Betracht, ſo muß es doch wirklich als eine Ungeheuerlichkeit
gelten, daß man, ſtatt auf den ſtets wachſenden Verkehr
Rückſicht zu nehmen, ihm neue Hinderniſſe ſchafft, welche
die weitere Entwicklung Berlins an dieſer wichtigſten
Stelle völlig unterbinden. Es wäre ein
Schildbürgerſtück=
lein ſchlimmſter Art, nicht nur den Hohn der Gegenwart,
ſondern auch jenen zukünftiger Geſchlechter erweckend!
Bei der Gewinnberechnung des Wolkenkratzers war
natürlich auch ein Kino=Theater in weſentliche Beachtung
gezogen worden. Ja, wird’s denn überhaupt noch Kinos
geben, falls jener Hotelbau aus uferloſen
Plä=
nen tatſächlich entſtehen ſollte? Nach dem
Weh=
geſchrei der Filmfabrikanten muß bald das
letzte Stündlein fürs letzte Kino=Theater
geſchla=
gen haben. Jene Fabrikanten, die mit
Zeter=
mordio jeden Streik ihrer Angeſtellten in der
Oeffent=
lichkeit bekämpfen würden, ſind nun ſelbſt in den Streik
getreten, und zwar der Zenſurbehörde unſeres
Polizei=
präſidiums gegenüber. In den Räumen des
rotleuchten=
den, maſſigen Gebäudes am Alexanderplatz, in denen es
ſonſt ſo tätig und unterhaltend zuging, herrſcht ſeit dem
1. Juli merkwürdige Ruhe. Kein ſtetes Kommen und
Gehen mehr, kein nervöſes Fragen und Bitten, kein
Kau=
derwelſch in deutſcher, franzöſiſcher, engliſcher, italieniſcher
Sprache! Geſchloſſen bleiben in den betreffenden Zimmern
die dunklen Vorhänge der ſchmalen Bühnenöffnungen und
verwaiſt ſtehen die elektriſchen Apparate da, welche bis vor
kurzem in heller Beleuchtung die Filmaufnahmen aus aller
Herren Länder hier von den königlich preußiſchen
Zenſur=
beamten zur Vorführung brachten. Dieſen Beamten und
ihren Helfern werden die unbeabſichtigten Ferien nicht
un=
willkommen ſein, denn der Tage Laſt war groß in all den
langen Monaten, in denen ſie von früh bis ſpät an fünf
Stellen einen Film nach dem anderen an ſich vorbeiziehen
laſſen mußten, dann mit übermüdeten Augen zu
Beratun=
gen und zu Beſchlüſſen ſich zuſammenfindend. Wer ruhig
die Verhältniſſe prüft, kann es unſerer Polizeibehörde nicht
verdenken, wenn ſie für die ſchwere Arbeitsleiſtung ihrer
Beamten eine beſtimmte Vergütung in Geſtalt von
Zenſur=
gebühren verlangt. Der Geſamtbetrag würde ſich jährlich,
nach offizieller Auskunft, auf etwa 175000 Mark in Berlin
belaufen, wobei in Betracht kommt daß die hier beteiligte
Filminduſtrie mit die größte der Welt iſt. Die
Filmfabri=
kanten ſprechen natürlich von Millionen und Abermillionen,
die ſie bezahlen müßten und die es ihnen ganz unmöglich
machte, dieſe neue finanzielle Belaſtung auszuhalten.
Wären die von ihnen angegebenen Zahlen richtig, ſo könnte
man dies gewiß verſtehen, aber jene 175000 Mark ſpielen
überhaupt keine Rolle bei den ſehr großen Einnahmen,
welche unſere beſſeren Filmtheater erzielen. Sie könnten
ſich ja ſonſt auch nicht ſo lururiös ausgeſtattete Heimſtätten
gönnen, wie ſie allein in dem weſtlichen Teil unſerer Stadt
zu Dutzenden zu finden ſind, mit marmorbekleideten
Faſſa=
den, mit ſtrahlendſter Beleuchtung, mit Samt und Seide,
mit vergoldetem Bronzeſchmuck und ſonſtiger
verſchwen=
deriſcher und teuerſter dekorativer Zier im Innern.
Vor=
läufig wird in all dieſen Theatern noch geſpielt, da man
noch über einen genügenden Vorrat zenſurierter Films
verfügt. und wenn er zu Ende iſt — nun, dann wird es
auch mit den unverhofften Ferien in der Zenſur=Abteilung
unſeres Polizeipräſidiums zu Ende ſein.
Gesetzlich
Sonntags ist das Atelier nur von
morgens 11 bis nachmittags 5 Uhr
ununterbrochen geöffnet.
rgen Sonntag, 12. Juli
(15974
Ieister-Grafste
Jeder, der eine Aufnahme bestellt, ganz gleich in welcher
Preislage, auch bei einem ½ Dutzend, erhält
Sanzansohe
Trotz der billigen
Preise Garantie für
der.
100
jenig
Maltbarkeit der Eu- eine gergrosserung Seines eigenen Blldes (einschu. Karton 30806 CI) une
Postkarten
8 . 1.60
von
12
eschw.
Visites
netts 4.60
estgiises Daaubb
für Kind
vis-ä-vis dem alten
Palais.
Telephon No, 1184.
S wilemmmenstr. 3
Werktags geöffnet
von
8 bis 7 Uhr.
— Aufnahmen bei jeder „Witterung, auch bei trübem und regnerischem Wetter. —
Saison=Ausverkauf.
Damenhüte aller Art
unter der Hälfte des Preiſes. Auf Reiſehüte in Filz, Seide und
Panama, ſowie Touriſtenhüte gewähre ich jetzt einen größeren
Rabatt.
Anna Weiner, Modes,
Schulstrasse 10, I. Etage.
(15890fs
Seiürmäabrik Schlüter
Kirchstrasse 27 (13923a
Regenschirme,
Spazier-
stöcke, Beparaturen u.
Ueberziehen billigst.
Fußſchweiß
lindert am beſten
(11615a
Desodoral.
Zu haben bei
Gg. Germann, Grafenſtr. 35.
Zu verkaufen:
2 groß. Spiegel mit Holzrahmen,
1 faſt neuer Teppich, 1 vollſtänd.
Bett, 1 Schreibpult, nußb., 1
Backen=
ſeſſel, 1 Küchenſchrank, 2
Nähma=
ſchinen, 1 Nachtſtuhl. (*780fsg
Zu erfragen von 9—12 Uhr
vor=
mittags Mathildenſtraße 23.
Kinderwagen, geeignet für eine
A Zeitungsträgerin, bill. zu verk.
*857) Kaſinoſtr. 14, II.
Damera f. Films und Platten,
K 8: 10½, für ½ des Preiſes zu
verkaufen. Zu erfr. Exped. (*852
Automobil-Revaraturen
prompt, sachgemäss u. billig (15473a
Karlstrasse 30
Matter &ober Telephon 2498
Sauerkirſchen zu verkaufen, rote
und ſchwarze, friſch gebrochen
*864) Weinbergſtraße 28.
Dwei Sportwagen u. 1
Liege=
wagen billig zu verkaufen
*868) Viktoriaplatz 4.
nußb. polilert
Damenſchreibtiſch mit Aufſatz,
tadellos erhalten, für 50 Mk. zu
verkaufen. Zu erfr. Exped. (*851
Tennisſchläger zu verkaufen
*870) Woogsſtr. 1, pt. r.
Rauchtische
Klubsessel
Blumentische
Flurgarderoben
Rohrmöbel
Kinderbetten
Teppiche
Felle, Vorlagen
Darmstädter Möbel-Einrichtungshaus
Ladwig Strneinger, Darmstauf
Haupt-
Austellungshauss Heinricnstr.
Ecke
Martinstraße
empfiehlt in reichhaltigster Auswahl zu folgenden billigen Preisen:
Bessungerstr. 107
Ich. Sücher
Bessungerstr. 107
pedition Monnard, Feldbergstr. An- u. Abhotunz v. Gütern
u. Reise-Effekten etc. Promote Bedienung. Teleph. 55
(800a
eigene
* Fabrikation
igene
Gamaschen u. Huthalter Fabrikation
Für Wiederverkäufer
Katalog und Preisliste gratis
Lager in Militär-Zugstiefeln, Sporen
Hosenträgern, Portemonnaies
— in verschiedenen Preislagen.
Gleichzeitig bringe ich meine gut eingerichtete
Massanfertigung sowie
Reparatur-Werkstätte
in Stiefeln für Civil und Militär
in empfehlende Erinnerung. (B12118
zur Wein- und Obstweinbereitung
mit Herkules-Druckwerk.
Eisen- oder Eichenholzbiet.
Hydraulische Pressen
für Grossbetrieb, mit 1 oder 2
aus-
fahrbaren Bieten.
Obst- und Traubenmühlen.
Fahrbare Mostereien.
Ph. Hayfarth & Co.,
Frankfurt a. M. (14522a
Wenn Sie Kornfranck’trinken, ohne dassun-
Lemahlene Produkt vorher gesehen zu haben,
werden Sie fast nicht glauben, dass Kornfranck
keinen Bohnenkaffee enthält. Das appetitlich
aussehende Korn beweist sofort auch dem
hartnäckigsten Zweifler, dass dem Kornfranck
gar nichts zugesetzt sein kann. Das erstaunlich
kaffeeähnliche Aroma beruht auf einem sehr
sinnreichen Mälzungs- u. neuartigen
Röstungs-
verfehren. Korpfranck ist bekömmlichu. gesund.
P1
(I,15967
Die höhere Pflicht.
Roman von Doris Freiin von Spättgen.
(Nachdruck verboten.)
20)
Endlich fuhr Baron Solten fort:
Ich will mich kurz faſſen, denn das, was noch zu
ſagen übrig bleibt, iſt ſo furchtbar, daß ich möglichſt raſch
über alle Einzelheiten hinwegkommen möchte.
Es war ein Sonntagmorgen, als ich mich nach der
Reſidenz auf den Weg machte, ein wundervoller, ſonniger
Aprilſonntag, an dem die Natur des Winters eiſige
Feſ=
ſeln geſprengt und der knoſpende Frühling bereits ſeinen
Einzug gehalten hatte.
In der Wohnung meiner Geſchwiſter angelangt, fand
ich Gerald lang ausgeſtreckt und leſend auf der
Chaiſe=
longue ſeines Zimmers liegend.
Offenbar ungehalten über dieſe Störung, erhob er ſich
läſſig und bot mir die Hand.
Vielleicht mochte er bereits eine Ahnung davon haben,
was mein plötzliches Kommen zu ſo ungewöhnlich früher
Stunde für ihn bedeutete.
Mißtrauiſch und wieder mit jenem zyniſch
wider=
lichen Lächeln ſtreiften ſeine Blicke mein ernſtes Geſicht,
und um jeder Vorrede meinerſeits ſchnell zu entgehen,
platzte er ſpöttiſch und brüsk heraus:
ich habe Iich eigentich für ze weiſchig,
unver=
teiiſch und tolerant gehalten, Onkel, als daß Du Dich dazu
hergibſt, einen korrigierenden Einfluß auf mich ausüben
zu wollen, als ſo ne Art moraliſcher Prügelmaſchine, die
dazu engagiert iſt, die Inſolvenz ſchwacher, machtloſer
Eltern zu kaſchieren.
In Fremdwörtern zu reden, war auch eine alberne
Angewohnheit von ihm.
Da ſtand er vor mir, der hochaufgeſchoſſene,
ſiebzehn=
jährige Bengel, mit dem Ausdruck von Arroganz,
Frech=
heit und Frühreife in dem hübſchen, etwas blaſſen,
ver=
lebten Geſicht.
Obgleich jeder Nerv in meiner Rechten zuckte, und
ich dem frivolen Spötter am liebſten eins hinter die
Ohren gehauen hätte, ſetzte ich mich, ſeine Bemerkung
völlig ignorierend, gelaſſen nieder.
Natürlich bin ich Deinetwegen, nur Deinetwegen
her=
gekommen, Gerald; aber nicht allein deshalb, weil ich die
Sorgen Deiner Eltern kenne und dieſe mir aufrichtig leid
tun, ſondern aus dem ſehr maßgebenden Grunde, Dich
zu fragen, was Du Dir eigentlich von der Zukunft denkſt,
entgegnete ich ſo ruhig, wie meine durch innere Erregung
ziemlich klanglos gewordene Stimme es einigermaßen
erlaubte.
Gänzlich überflüſſig! Ich habe mir meinen
Lebens=
plan bereits zurechtgelegt, das heißt, mir ein beſtimmtes
Fiek geſet, und verde oine ſrende beihiſe uec
ver=
wandtſchaftliche Intervention darauf losſteuern, gab er
ſchlagfertig wie immer, mit hämiſchem Lächeln zurück.
Nun hefteten ſich meine Blicke feſt und durchdringend
in die merklich unſtät flackernden Knabenaugen, denn ich
hatte deutlich wahrgenommen, daß er hinter ſeiner zur
Schau getragenen Unverſchämtheit doch eine moraliſche
Feigheit zu verbergen ſich bemühte.
Und dieſes Ziel wäre? fragte ich kurz.
Privatſache! Ich bekümmere mich ja prinzipiell nie
um anderer Leute Angelegenheiten! erwiderte der Bengel
mit frechem Geſicht und wandte ſich, mir den Rücken
keh=
rend, wieder dem Sofa zu, auf dem er ſich lang
auszu=
ſtrecken eben im Begriff ſtand.
Im ſelben Moment war ich ſchon an ſeiner Seite.
Bitte — ſtehengeblieben, Herr Neffe, wenn ein Onkel,
eine Reſpektsperſon, mit Dir ſpricht! herrſchte ich den
merk=
lich Verblüfften in eiſiger Strenge an, wobei meine Rechte
ſein Handgelenk feſt umſpannt hielt. Auf weitere
Aus=
einanderſetzungen ſich mit Dir einzulaſſen, hat, wie ich
ſehe, keinen Zweck, weil Deine Pläne, Anſichten und
Wünſche in meinen Augen vorläufig unmaßgebend
er=
ſcheinen. Der Grund des heutigen Kommens iſt einzig
der, Dir meine unumwundene Meinung über Dich und
Dein bisheriges Verhalten auszudrücken. Es ſind da
bereits öfters Aeußerungen von Dir gefallen, die nur zu
in verschiedenen Mustern und Farben
aus hellen und dunkleren Buxkins
für das Alter von 3—14 Jahren,
glatte Kniehosen aus Buxkinstoffen
Buxkins- u. Kammgarnhosen
moderne Muster und Streifen 0—
helle und dunkle Muster
Mod. Kammgarnhosen
prima Qualität, aparte Streifen 10— 7 ₰
Kammgarn- u. Buskinhosen
mit mod. Mustern u. Streifen, 5.00 u.
Die Hosen sind auf besonderen Tischen ausgelegt.
Versäumen Sie nicht
von diesem
ausser-
gewöhnlich billigen
Angebot Gebrauch
zu machen.
Es Johnt sich, Ihren
späteren Bedarf
schon jetzt
zu decken.
Rabatt auf alle übrigen Hosen, sowie
auf Sommer-Loden-Joppen
und Wasch-Joppen.
Schillerplatz
Spezialhaus für Herren- und Knaben-Konfektion.
16026
Nummer 188.
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
klar beweiſen, daß das Gift moderner Lebensauffaſſung
auch Dich begeifert hat. Im Munde eines unreifen
Jun=
gen, der nur nachplappert, was andere überſpannte Köpfe
ſich zur Richtſchnur nehmen, wirken dergleichen Reden
einfach lächerlich. Gerald, ich habe aber dennoch die
Ueberzeugung, daß der wirkliche Kern Deines Charakters
kein ſchlechter iſt, daß genügend Willenskraft in Dir lebt,
die einſtmals all das Unkraut, welches heute in Deiner
jungen Seele wuchert, erſticken wird. Bezwinge vorerſt
Deinen geiſtigen Hochmut, verſuche demütig und
beſchei=
den zu werden und Dich jenen unterzuordnen, denen es
als heilige Pflicht gilt, eine durch unfruchtbaren
Nähr=
boden verkümmerte Menſchenpflanze zu geſundem
Wachs=
tum, eine irregeleitete Knabenſeele den Zielen und Idealen
zuzuführen, die feſte Fundamente ſind, auf welchen ſich
das ſpätere Lebensglück aufbauen ſoll.
Seufzend hatte Baron Solten ſeinen Sitz verlaſſen
und ſchritt geſenkten Hauptes langſam durch das Gemach.
Reinette beobachtete ihn ängſtlich, ſchweigend; ſie
ent=
ſann ſich kaum, ſein Antlitz jemals ſo ſchmerzbewegt
ge=
ſehen zu haben.
Als er fortzufahren zögerte, warf ſie bittend ein:
Warum willſt Du trübe Erinnerungen von neuem
wachrufen, Onkel Gerald? Ich kann mir ja wohl denken,
wie dann alles kam. Eine verfehlte Exiſtenz — Dein
Neſſe iſt — verſchollen — nicht wahr?
Nein, Kind! Das Ende dieſer Schülertragödie war
inders! Dein kindlich frommes Gemüt vermag ſo etwas
Furchtbares wohl kaum zu ermeſſen! Für mich ſelbſt
mußten auch Jahre und Jahre vergehen, ehe der ſpitze
Stachel, der fort und fort meine Seele traf, einigermaßen
ſeine Schärfe verlor.
Siehſt Du, Reinette, darum ſteht auch noch jedes Wort
jener unſeligen Unterredung vor meinem Geiſt. Immer
habe ich gegrübelt und erwogen, ob ich recht gehandelt
habe, ob ich ſelbſt nicht die Schuld trug und den
grenzen=
loſen Jammer der Eltern freventlich heraufbeſchwor?
Allein damals ließen Zorn und Empörung mich jede
Nach=
ſicht und Milde vergeſſen. Auf die wohlgemeinten,
väter=
lich eindringlichen Ermahnungen erwiderte Gerald kein
Wort. Er hatte ſich nur mit heftigem Ruck meinen ihn
wie Eiſenklammern umſpannenden Fingern entwunden
und begann zu lachen, gellend, voller Hohn, verächtlich zu
lachen, wobei haßerfüllte, böſe Blicke aus ſeinen Augen
zuckten.
Da, Gott verzeih’ mir, wenn ich unrecht tat — da
ſchlug ich ihn ins Angeſicht! Meine Hand, die dieſen
ver=
hängnisvollen Backenſtreich geführt hatte, war ſicher und
feſt geweſen, aber ich zitterte am ganzen Körper wie im
Fieber.
Anfangs meinte ich, der lange Junge würde ſich
wütend auf mich ſtürzen. Doch nein. Kreidebleich, mit
wildverzerrten Zügen ſtand Gerald vor mir und ſtierte
mich blöden, erloſchenen Blickes an.
In dieſer energiſchen Weiſe mochte ihm wohl noch
keiner entgegengetreten ſein — das ſchien ihm jedwede
Faſſung zu rauben oder ihn zu verblüffen.
Du haſt mich entwürdigt — mir meine Ehre geraubt!
Dieſen Schandfleck vermag nichts mehr zu tilgen! ſchrie
er keuchend und heiſer und ballte gegen mich die Fauſt.
Gerald! rief ich, über ſeinen Jähzorn faſt entſetzt.
Ja — Du — Ihr alle werdet von mir hören!
Nach jenen letzten, ächzend hervorgeſtoßenen Sätzen
taumelte er dem Ausgange zu.
Auf alles, was nun folgte, vermag ich mich nur
ſchat=
tenhaft undeutlich zu beſinnen, da eine Art
Nervenläh=
mung mein Denkvermögen wie meine phyſiſchen Kräfte
plötzlich gelähmt hatte. Aus dieſer dumpfen Betäubung
erwachte ich erſt, als die Tür hinter Gerald krachend ins
Schloß fiel.
Hätte ich dem halb wahnſinnigen Jungen nachſtürzen,
ihn zurückhalten ſollen? —
Meine Seele hatte nie an irgend welche
verhängnis=
vollen Konſequenzen gedacht. Mochte ihm der verdiente
Denkzettel zur Lehre werden — mochte er dadurch zur
Einſicht und zum klaren Bewußtſein ſeines Unrechies
kommen.
(Fortſetzung folgt.
[ ← ][ ][ → ]Nummer 188.
dter Tagblatt, Gamscag den 11. Juli 1914.
Seite 21.
Bad Homburg. Der Zugang an Badegäſten
ſteigt täglich. Die Kur= und Badeeinrichtungen, die zu
dem vollkommenſten gehören, was die Neuzeit auf dieſen
Gebieten kennt, werden außerordentlich benützt. Die
Bä=
derabgabe iſt während des ganzen Tages ſehr ſtark, und
die prächtigen Badehäuſer, das Kurhausbad beim
Kur=
haus und das Kaiſer=Wilhelmbad im Park, können dem
Andrang nur dadurch genügen, daß an heilkräftigen
Waſ=
ſer hier wirklich Ueberfluß herrſcht. Die Ergiebigkeit der
zahlreichen Quellen geſtattet es, auch der größten
Nach=
frage nach Bädern gerecht zu werden. Die Trinkkur wird
ebenfalls ſtark frequentiert. An unſerer bekannteſten
Quelle, der Eliſabethquelle, deren Waſſer die Kaiſerin
bei ihrem Kuraufenthalt ſtets zu trinken pflegt, findet man
allmorgendlich eine internationale Geſellſchaft von
Kur=
gäſten, die beim Klange der ſchönen Weiſen des ſtädtiſchen
Orcheſters ihren Brunnen trinken und in der herrlichen
Allee promenieren. In dieſer reinen ozonreichen Luft, die
auf das Wohlbefinden jedes Menſchen die günſtigſte
Wir=
kung ausübt, iſt ein Morgenaufenthalt ein beſonderes
Ver=
gnügen, zumal wenn man gleichzeitig das heilkräftige
Waſſer genießen kann. Bei dem guten Wetter wird dem
Sport hier beſonders eifrig gehuldigt. Der Tennisplatz
iſt den ganzen Tag über mit Anhängern dieſes Sportes
belebt, auf dem Golfplatz herrſcht reges Leben, und auch
der Tontaubenſchießklub hat auf ſeinem ſchönen Platz
hin=
ter dem gotiſchen Haus ſtets viele Beſucher aufzuweiſen.
Nordſeebad Büſum. Der Badekommiſſar ſchreibt uns:
Die Einladungen zu der am 26. ds. Mts. ſtattfindenden
Segelregatta und zu dem am 30. Auguſt feſtgeſetzten
„Wattenboßelfeſt” ſind ergangen. Seitens unſerer
Kirch=
ſpielgemeinde ſteht ein äußerſt wertvoller „Wanderpreis”
in Ausſicht. Herrliches, warmes Wetter iſt nun ſtändig
ge=
worden, doch iſt die Hitze bei der herrlichen Seebrieſe leicht
zu ertragen.
Ladis bei Landeck in Tirol. In dem bekannten
rei=
zenden Alpenluftkurort Ladis in Tirol herrſcht ſeit
Wo=
chen prachtvolles Wetter, die Luft iſt überaus mild und
warm und die ſonnigen Almen prangen in üppigſtem
Blumenflor. Das macht die ſo ſehr geſchützte Lage des
romantiſchen Bergdorfes, das trotz ſeiner 1200 Meter ü.
d. M. kaum je einmal Wetterunbilden ausgeſetzt iſt.
In=
tereſſenten, welche jetzt ihren Urlaub antreten müſſen, ſeien
auf dieſe Perle der Alpenwelt mit ihren ſeit alten Zeiten
berühmten Heilquellen aufmerkſam gemacht. Illuſtrierte
Proſpekte können ſie jederzeit koſtenlos von der dortigen
Kurverwaltung erhalten.
Arnenger Hanicken
Bequem zu erreichender, idylliſcher Ausflugsort. Von
Straßenbahnhalteſtelle Merck’ſche Fabrik in 15 Min.,
von Station Kranichſtein in 5 Minuten erreichbar.
Vorzügliche Küche — Hausſchlachterei —
Milchwirt=
ſchaft — Täglich friſch: Dickmilch, Kaffee u. Kuchen
Apfelweinkelterei — Neu erbaute Lokalitäten — Saal
und ſchattiger Garten. — Zu recht regem Beſuche ladet
ergebenſt ein: Georg Rapp.
(13411a
Kurhaus
Trantheim.
Herrlich am Waldrande gelegen, zwiſchen
Darmſtadt und Nieder=Ramſtadt.
Schöner Waldſpaziergang ab Böllenfalltor. — Schönſter
Ausflugpunkt von Darmſtadt. — Angenehmer
Familien=
aufenthalt; beſonders geeignet zum längeren Aufenthalt.
Täglich friſch ſelbſtgebackener Kuchen und Kaffee.
Familien=Kaffee billiger. (15539a
Kalte und warme Speiſen zu jeder Tageszeit.
Jugenheim (Bergstraße)
Hotel=Penſion „Zum kühlen Grunde‟
im ſchönen Balkhäuſer Tal, inmitten herrlicher Waldungen.
Prima Verpflegung. Saal und Waldplatz für Touriſten
und Vereine. Spezialität: Anerkannt beſten Kaffee und
Kuchen aus eigener Konditorei. — Proſpekt gratis. (8006a
Telephon 241.
Inhaber: Carl Luppold.
Giasthaus
ZWingenbeig d. u. Beigstr- zum Riesen.
— Anerkanut gute Küche, gute Weine.
Schöne Gartenwirtſchaft. (15647sss
Wird Touriſten und Vereinen empfohlen.
Neu eröffnet! Café bei Auerbach.
Penſion Waldhaus, 5 Min. oberhalb Fürſtenlager, gr.
ſchattiger Garten, Waldidylle, prachtv. Ausſicht. Penſion
von Mk. 3.50 an.
(*309sss) Bolz und Frau.
Stahlbad u. Kurhaus Gustav-
König 1. C., — und Marienquelle.
5 Stahlquellen von höchſter Heilkraft bei
Nervoſität, Blutarmut, Magenleiden uſw.
und unerreichter Bekömmlichkeit. —
Trink=
kuren. Bäder. — Stahlwaſſer=Verſand.
Kurhaus, mitten im Kurgarten gelegene
Familienpenſion. — Komfortable Zimmer.
Mäßige Preiſe. Proſpekte gratis durch
13079a)
Beſitzer Apotheker K. Buchhold.
Poſt Fr.=Crumbach i. Odenw.
Hol Schiblershäcl, Herrl. Berg= u. Hochwaldpanor.
mit Ausſichtspav. Freiluftbadꝛc,
umden Hof. Ideal. Aufenth. Proſp. durch H. Böhm. (10610a
i. hohen Vogelsberg,
Höhenluftkurort Hochwaldhausen Station Ibeshausen,
Post Herbstein. Tel. 5. Hotel z. Felsenmeer. Vorzügl.
Verpflegung. Mäss. Preise. Prosp. Ludw. Hafner. (I,11122
Machreis In Sachwaid.
Feines Familienhaus direkt
Oilla Einsiedel. am Walde, herrlich u. abſolut
ſtaubfrei gelegen, bietet Erholungsſuchenden den
denkbar beſten Aufenthalt. Bad, elektr. Licht im
Hauſe. Telephon 16. Penſionspr. 4.50 bis 6 Mk.
Proſpekt durch den Beſitzer M. Rahm.
(13046a
Gras-Ellenbach
— (Odenwald) 8 Minuten von Bahnſtation Wahlen —
Hotel z. Siegfriedsbrunnen, Penſion Vörſam
Penſion zu 3.80 u. 4 Mk.
Auch für Touriſten empfehlenswert!
(8756a
Domäne Schiffenberg
idylliſch gelegene Sommerfriſche, 1 Std. zu Fuß von der
Univerſitätsſtadt Gießen, inmitten herrl. ſtanbfreier
Laub= u. Nadelwäld., wunderb. Fernſicht auf ein ſelten
ſchönes Landſchaftsbild. Prachtv. Waldſpaziergänge
auf gut gepflegten Wegen. Neuzeitlich hergerichtete elegante
Lokalitäten, luftige Zimmer in ſehr ſchöner Lage. Vorzügl.
Verpfleg. Penſionspr. nach Uebereink. Station d. Strecke
Gießen-Gelnhauſen. Tel. 183, Amt Gießen. Fr. Lyncker.
Großherzogl. Kurhaus mit
Villa Quisisana
Bad Salzhauseng
Soolbad und Luftkurort.
sse.
önste ruh. Lage i. Park.
Soolbäder im Hause. Elektr. Licht.
Zentr .-Heiz. Mäß. Preise. Prosp. d. d. Inh. F. Eunike.
Beliebt ist
ein Ausflug in das
reizend gelegene (11086a
Rheinhotel Nierstein.
Bekannt durch seine Küche und Weine.
Schattige Rheinterrassen, großer Saal.
Autogarage, Stallung. Fernspr. 31.
im bad. Odenwald.
450 Mtr. ü. d. Meer.
Hotel Engel
Angenehmer Sommeraufenthalt
in waldreicher Höhenlage bei
bekannter vorzügl. Verpflegung.
Pensionspreis Mk. 3.80.
Pro-
spekt gratis. — Telephon Nr. 4.
(13047a) E. Hofmann.
Gute Küche. Speisesaal. Veranda. Gut eingerichtete
500 Meter über dem Meer.
Kurhaus Steck.
Bahnstat. Eberbach u. Gaimühle.
Post u. Telephon im Hause.
Volle Pension mit 4
Mahl-
zeiten von 3.50 Mark an. Direkt am Walde gelegen.
Fremdenzimmer mit 30 Betten. Sommerfrischlern und
Touristen bestens empfohlen. Karl Weiß. (11088a
Kurort u. beliebte
Brückenad-Staut Sommerfrische
am Südfuße d. Rhön geleg., Eiſenſchwefel= u.
Stahlquellen, beſtens bewährt beiallen
Stoff=
wechſelſtörungen, namentlich bei Gicht,
Fett=
ſucht, Rheumatismus. Beſteingerichtete
Bade=
anſtalten. Herrl. Hochwaldungen. Günſtigſter
Ausgangspunkt für Rhönturen. Gute
Gaſt=
höfe. Zahlr. Privatwohnungen. Auskünfte
durch d. Fremden=Verkehrsverein. (III,12086
Luftkurort Bergzabern (Pfalz) (II,11090
Kurhaus Westenhöfer
Bestrenommiertes Haus — staubfrei gelegen —
direkt am Eingange der Philosophenpromenade.
Für Vereine große Lokalität. vorhand.
Elek-
trische Beleuchtung in allen Zimmern. — Spezial-
Prospekt gratis durch den Besitz. B. Westenhöfer.
i. Badiſchen
Auf Hach Urkennoren Schwarzw.
über die Ferienzeit! (13770a
Genießen Sie den
Hotel zur Linde, Telephon 8. ſchön. Aufenthalt.
Penſion Mk. 4.— bis 4.50. Sehr ſchöne Lage. Bekannt
gute Küche. Wird auch ſehr gern v. Darmſtädtern beſucht,
was bekannt ſein dürfte. Man verl. Proſpekt, der auch von
der Geſchäftsſt. des Darmſt. Tagbſ. gratis verabreicht wird.
Um geneigten Zuſpruch bittet d. Eigentümer Eugen Bertrand.
Mitten i. Schwarzwald. Stat.
Furt=
wangen. Poſt, Telephon. Herrl.,
aus=
ſichtsr. Lage. Nahe Tannenwald. Beg.
Spaziergänge. Sehr ruh. Haus. 1898 erb.
Penſ. 4.50-5.50. Proſp. koſtenl. Beſ. Alfr. Stranh.
Rüttihubel
Dad im Emmenthal.
736 Meter. Herrliche Lage mit großartigem
Alpenpanorama. Geschätzter Luftkurort.
Mineralbäder. Nahe Wälder. — Pension von
frs. 4.50 an. Prospekt. F. Schüßbach. (12095a
bei Landeck.—Entzülender
Alpenluftkurort. 1200 Mtr.
Altrenomm. Schwefelbad.
Penſ. mit Zimmer Mk. 4.70.
Proſp. frei d. Dr. Müller. (13408a
Mot
nunsannung
Den „Führer” und „ 20
Nordseebad Langeoog „Wegweisert nach
diesem schönsten Nordseebade versendet umsonst und postfreih C
Direktor Diedrich Beoker, Esens (Ostfriesl.)
1 5
IIITIEIEETTENFEFTTETTH!%!
FoterVletorla . Sechelltr
an der Bergstrasse 1.2
ion
in schöner, gesunder Lage, mit schattigem Garten,
luftigem Speisesaal u. gut eingerichteten groß. Zimmern.
Pensionspreis bei bester Verpflegung von 4.50 Mark an.
ehemal. Küchenchef
Utto Robold,
neuer Inhaber.
14396a)
im württbg.
Guſtkurort
ädter bachschwarzwald
572 M. ü. d. M. Station Schramberg 3 km, Station Hornberg 11 km.
Ausgedehnte Tannenwaldungen bis zur Talsohle und zaßlreiche ebene und mäßig steigenae
Waldwege, welche bequem auf Höhen bis 900 m führen. Stetig wechseinde Nan- und Fernblicke von
einzigartiger Schönheit. Intime Schwarzwaldkenner schätzen Lauterdach wegen seiner unendlich
abwechslungsreichen und reizvollen Landschaft und suchen als langjährige Stammgäste den Ort
In seiner einsamen Frische und erquickenden Ruhe alljährlich wieder auf. Der Lauterbacher
Führer weist über 50 Halb- und Tagestouren auf. Prospekte und Auskünfte durch die
Unterzeichneiten und das Schultheissenamt. — Schwarzwaldhotel, Zimmer mit Bad,
P. Reuter: Hotel Kurhaus, A. Holzschuch; Tannenkof, Pension u. Bad Landhaus
Siebenlinden, feine Familienpension direkt am Wald. Privatwohnungen: Villa Daherz;
Arzthaus Dr. Klein; Pension Sieger und Kaufmann Brucker.
§ (I,10530
Schöner Ferienaufenthalt
Römlinghoven
Hotel Kaiserhof,
im Siebengebirge.
Direkt am Hochwald und Rhein (Strandbad). Gr. Garten
mit Kinderspielplatz, zwei grossen Glashallen nach dem
Rhein. Sep. Logierhaus mit Bad. Bahnstation Obercassel
(15 Minuten). Pensionspreis 4 Mk. Telephon 292, Amt
(*93ms
Königswinter.
Chr. Höhner.
ILAE!!
anatorium Rottmannshöhe
Verf. von
„Platen, Die neueHeilmethode‟
Leoni-Bavern, Chefarzt Dr. med.
A. MElER. — Prospekte frei.
32500 Besucher.
Familien-Bäder.
Modernes Warmbadehaus mit großem Inhalatorium, Luft- und
Sonnenbad. Beliebtes Nordseebad mit stärkstem Wellenschlag.
Meilenlanger, samtweicher, staubfreier Strand. Reitinstitut.
Prospekte kostenlos durch die Badeverwaltung und die
Annoncen-
büros Rud. Mosse, Daube & Co. und Invalidendank. (I,11583
Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
Dienstag, 14. und Mittwoch, 15. Juli
werte und der Griade Hoſtendach.
Näheres bei dem Vorſitzenden der Ausflugkommiſſion, Herrn
(15982
Malermeiſter Georg Kraus, Telefon 1972.
Gesungverenryeligtteit
Dirigent: Herr Otto Schrader.
Sonntag, den 12. Juli, nachmittags 4 Uhr
in der Beſſunger Turnhalle:
SommerleseHimb.: I 50 Pf. d. Pfd.
Das Konzert wird von einer Abteilung des
Heſſiſch. Train=Bataillons Nr. 18 ausgeführt.
Zu zahlreichem Beſuche ladet ein
Der Vorſt
Seneie, in 1. t. eu t.
im „Kaiser= und Fürstensaal=Gartene
Grafenſtraße 20
mit Tanz
KONZERT
der Kapelle des Großh. Artillerie=Korps, unter perſönlicher
Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters Mickley.
Unſere Mitglieder, ſowie Freunde und Gönner laden
wir hierzu frdl. ein.
(15720ms
Eintritt für Mitglieder frei, für Fremde 50 Pfg. Beſondere
Einladungen ergehen nicht. Bei ungünſtiger Witterung findet
die Veranſtaltung in den Sälen ſtatt.
Kaufmänn. Stenographen-Geselschaft „Gabelsberger‟
Abteilung Geselligkeit.
Büyern Verei barmstadt
Protektor Seine Königl. Hoheit Prinz Alfons von Bayern.
Sonntag, 12. Juli, nachmittags 4 Uhr:
frosses
Sommerrest
im Schützenhof
verbunden mit Gartenkonzert, Tanz und Tombola.
Eintritt 19 Pfg.
Eintritt 19 Pf.
Ab 4 Uhr: Tanz im Saal.
Samstag, den 11. Juli
cr ertertehe ete
Anfang 8 Uhr.
Eintritt mit Programm 15 Pfg.
Restadtaten zurstadr Prungstadt
Elisabethenstrasse 2
Mittagstiſch à 75 Pfg. und 1.10 Mk., im Abonnement
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
Morgen Sonntag verſchiedenes: Braten, Ragouts; Spe=
Kalbshaxen, Stadt Pfungſtadt=Koteletts, Schnitzel=H
Schweinebraten, gebackene Kalbsleber, Rumſteaks,
beefſteaks und ſonſt noch reichhaltige Speiſekarte.
Von 4 Uhr ab
Tanzkränzchen
im
Dienstbach.
HolerFension Wwaidtrieue
Sonntag, von 4—11 Uhr:
Eintritt frei.
Hotel-Pension, Restaurantam Wild-Park b. Darmstadt
Mod. Neubau, Zimmer mit
vorzügl. Pens. v. Mk. 4.50 ab
Telephon Nr. 44
Familien-Arrangementse Näc
weitgeh. Entgegenkommen.
In
Restaur. A. Bärenfänger.
1 e
Obſtzlichterei
Emelinenhütte
Hermannſtr. 51. (*885
empfiehlt täglich friſch gepflückte
Johannisbeeren rote Pfd. 20 Pf.
dito, großfrüchtige ſchwarze
Pfd. 16 Pf.
„ 50 Pf.
Pfirſiche . .
Gegründet 1892. Darmſtadt=Beſſungen. Gegründet 1892. Himbeeren . . . . . „ 40 Pf. in Eberstadt, Restauration „Zum Schwanené
Stachelbeeren großerot geſtreift
„ 20 Pf. Obstzlüchterei Dipelshol
bei Traisa
liefert frei ins Haus (15319a
II 40
t.Johsb: 20 „ zt.
lleue Kartolleln
Frankenthaler Kaiſerkronen
10 Pfund 68 Pf.
tt zu haben bei
(B15957
Wilh. Beyer
Kolonialwaren Friſch gebrochene
Sauvohnen
(dick) oder Puffbohnen, per Pfund
14 Pfg., 5 Pfd. 65 Pfg. bei
*800fs) Lieferung frei Haus. eichenscheibeig, Mk. 1.—
Buchen=Scheitholz „ 1.35
Tannen=Klötzchen „ 1.35
p. Ztr. frei Keller kurz geſchn. u. geſpalt.
Eichene Hauſpäne
(8812a
Martin Jahn‟
Brennholz=Dampfſchneiderei
Pallaswieſenſtr. 30. — Tel. 305. Gartenkies lieſeri
H. Kaus, Grüner Weg 93,
Telephon 1591. (B14403 Zwei noch gut erhaltene
8
Touriſtentaſchen
billig zu verkauf. Näh. Exp. (15949 Sitz= u. Liegewagen, gut erhalt.,
zu verkaufen. Neue Irene=
ſtraße 11, 2. Stock links. (*874sg 1 eiſerne Kinder=
Zu verk.: bettſtelle, faſt neu,
mit Himmel, 1 Vertiko, nußbaum
geſtrichen, 2 einfache Stühle und
1 Fenſtertritt mit 2 Schubladen.
*877) Aliceſtraße 20½, 3. St. billigſt.
Saftflaſchen
(*256sms
Feldmann, Karlſtr. 73, Gartenh., I. (16032 Tapezieren Rolle 30 ₰. GeorgDieter,
ELichtenbergſtraße 75. (*748ds Täglich frische
Dickmilch
Heidelbeeren in Milch
Rote Grütze (12687
8
Flammris, Kaltschalen
und andere erfrischende Speisen
(15980 Täglich frische Pilze.
Reform-Restaurant
Alexanderstr. 4, I. Ge
r.
1 zu dem am Samstag, den
11. Juli, von 12 Uhr mittags ab
t:vor dem Neuen Palais ſtatt=
n,findenden Konzert der Kapelle
n= des Großh. Garde=Dragoner=
Regiments Nr. 23.
1. Kommandeurmarſch von H.
I.Meiſter 2. Ouvertüre zur Oper
Der Barbier von Sevillat von
A. Roſſini. 3. Fantaſie aus „ Rigo=
letof von G. Verdi. 4. Potpouri
aus „Der Zigeunerbaront von J.
Strauß. 5. „Valse boston” von
R. Drigo. 6. a) „Wenn der Früh=
ling kommt”, Marſchduett aus der
gleichnamigen Operette von Jean
Gilbert; b) „Kleine Mädchen” aus
der Operette „Der Jusbaron: von
Walter Kollo. Woog, am 10. Juli 1914.
Waſſerhöhe am Peget 337 m.
Luftwärme 170 C.
gWaſſerwärme vorm 7 Uhr 20½ C.
Woogs=Polizeiwache.
Kurort E½
7
Fuhrwerk zu Diensten.
Furtinen n
Kraftbrühe à la royal
Salm
Sauce Hollandaise und
Kartoffeln
Roastbeef, garniert
Gefrorenes.
Preis Mk. 2.−
Stammrisch-Gesellschan Prinz Emll
Tanz-Kranzcnen
Endstation der elektr. Strassenbahnlinie Nr. 8 (15950
am Sonntag, den 12. Juli 1914
Anfang 4 Uhr, Ende 11 Uhr
wozu höflichst einladet
Der Vorstand.
(Geſellſchaft „Reichsadler‟ Darmſtadt.
Zn dem am Sonntag, den 12. Juli
ſtattfindenden
Familienaustlug mit Tanz
nach Eberstadt, Restaurant „Bergsträsser Hof‟‟
Ahgſtr. 8.ladet ſeine Freunde und Gönner höflichſt ein „
(*859
Der Vorstand.
Abmarſch 2½/ Uhr nachmittags vom Luiſenplatz.
Frau Stiling Wwe., Hochſtr. 4. Schweizerhaus Everstaur
Sonntag, den 12. Juli, nachmittags
von 4 bis 11 Uhr
(*979
Konzert
Traisa
Keren eie uranenen
6el
mnchmtags 4 Ur u0 Ian Z.
eseseegeseegessseees nus5sasassen
Das Erbacher Volksfeſt
der ſogenannte Eulbacher Markt
wird
intag, den 19., Montag, den 20. u. Sonntag, den 26. Juli
dahier abgehalten, wozu freundlichſt einladet
Erbach i. O., den 4. Juli 1914.
(15579gs
Großherzogliche Bürgermeiſterei Erbach i. O.
Stegmüller.
n. Leueka.
2
Ind Aorauue
Ein landschaftliches Paradies. 400m
über dem Meere. 1913: 9554
Kur-
gäste. Direkte
Bahn-
verbindung m.
Frank-
furt a. M. u. Wiesbaden
Sce Nach Königsteinf
bei Nervosltät. Asthma.
Schlat-
losigkeit und zur Nachkur 1
Sic gerste, Prespckt frei Aurch nie städtische Kurverwaltung.
GrandHlotelKönigstein
I. Ranges.
Bes Ed. Stern.
120 Zim. 30 Bäder.
Eden-Hotel und Kurhaus Taunusblick
Tel. 24. Beste Lage direkt am Wald. Inh. Geschw. Rehmann.
In
Hotel Bender
In schönster Lage. — Volle Pension
Mk. 5.50bis8. —. Man verlange Prospekt.
Wald-Sanatoriumg
San.-Rat Dr. Amelung
f. Nerven- u. innere Krankheiten
Pension Raetia. Ganznahed Hochwalde. Bes. H. Fonio.
[ ← ][ ][ → ]Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Seite 23.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt i.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
8—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 30. Juni: Dem Magazinier Martin
Kreſſel, Bachgang 20, ein S. Martin Joſeph Ernſt. Am
3. Juli: dem Schuhmacher Gg. Hofmann. Roßdörfer
Straße 32, ein S. Hans. Am 2.: dem Lageriſten Hermann
Dietrich, Gervinusſtraße 41, ein S. Auguſt. Am 7.: dem
Kellner Alois Rudolf Chriſten, Hochſtraße 10, ein S.
Am 6.: dem Taglöhner Phil. Mark, Große Ochſengaſſe
30, ein S. Georg. Am 5.: dem Geſchäftsführer Joſeph
Hütſch, Soderſtraße 2, ein S. Walter. Am 7.: dem
Poſt=
boten Johannes Kaffenberger, Feldbergſtraße 30, ein S.
Am 9.: dem Telegraphenaſſiſtenten Eugen Keppler,
Lie=
bigſtraße 81, eine T. Eliſabeth Suſanne. Am 5.: dem
Buchhalter Philipp Ruder, Frankfurter Straße 6, ein
S. Helmut. Am 4.: dem Zementarbeiter Alfred
Calli=
garo, Pankratiusſtraße 26, ein S. Ramano Alfons.
Aufgebotene. Am 6. Juli: Bahnarbeiter Heinrich
Pohl in Wixhauſen und Dienſtmagd Kath. Breidert
in Erzhauſen. Modellſchloſſer Philipp Knies und Kath.
Lang, beide in Eberſtadt. Am 7.: Schneider Wilhelm
Mink, Wienersſtraße 49, und Köchin Minna Eliſe
Deiſenroth, Eichbergſtraße 15. Prinzl. Ghikaſcher
Ober=
förſter Friedrich Heinrich Gaertner in Ciobanus (
Ru=
mänien) und Barbara Eliſabeth Aurelie (gerufen Lilly)
Knöpfel, Heinrichſtraße 120. Kellermeiſter Hch.
Kin=
dinger in Breslau und Anna Bertha Walther,
Gar=
diſtenſtraße 15. Bäcker Otto Karl Schaffner in
Biebes=
heim und Magdalena Müller in Stockſtadt. Zahnarzt
Joſeph Kullmann in Dornau und Anna Maria
Scheuermann in Würzburg. Am 8.: Städt.
Bureau=
gehilfe Ed. Wilh. Karl Huege in Düſſeldorf und
Ver=
käuferin Anna Friederike Veſpermann in Köln.
Tag=
löhner Joh. Phil. Schäfer, Lauteſchlägerſtraße 26, und
Laufmädchen Viktoria Mathilde Friederike Schulmann,
Lauteſchlägerſtraße 48. Güterbodenarbeiter Karl Heinrich
Johannes Brummer und Katharina Colin, beide
Darmſtraße 33 a. Am 9.: Oberleutnant im Großh. Heſſ.
Feldartillerieregiment Nr. 25 Karl Friedrich Egon von
Moritz, Wilhelmſtraße 53, und Maria Joſephina Hubertina
Thereſa Friederika Ludolphina Freiin von Uslar=
Glei=
chen, Eliſabethenſtraße 70. Sattler und Tapezierer Johs.
Adam Riffal in Steinbach und Schneiderin Auguſte
Marg. Eliſab. Weimar, Blumenthalſtraße 95.
Geſtorbene. Am 5. Juli: Helene Willig, Dienſtbote,
ledig, 26 J., kath., Erbacher Straße 25. Am 6.: Karl Ph.
Heinrich Hegendörfer, Fuhrunternehmer, 35 J., ev.,
Landwehrſtraße 21. Sophie Rexroth, Privatin, 76 J.,
ev., ledig, aus Michelſtadt, hier Steinſtraße 21. Kathar.
Reich geb. Dreißigacker, Ehefrau des Schriftſetzers, 59
Jahre, ev., Kranichſteiner Straße 31. Am 7.: Chriſten.
(ohne Vorname), S. des Kellners, 5 Stunden. Hochſtr. 10.
Karoline Hofer, T. des verſt. Maurerparliers, 8 Mon.,
ev., Grafenſtraße 9. Am 8.: Friedrich Otto Karl Julius
Heß, Major a. D., 51 J., ev., ledig, Kranichſteiner Straße
54. Johanna Chriſtine Knell geb. Jäger, Witwe des
Schuhmachers, 64 J., ev., Marktſtraße 3. Am 9.: Barbara
Bullmann geb Schembs, Witwe des Schloſſers, 66 J.,
kath., Soderſtraße 34.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden
5. Sonntag nach Trinitatis, den 12. Juli 1914
Hofkirche: Samstag, den 11. Juli, abends um 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 12. Juli, vorm. um ½10 Uhr:
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der
Sakriſtei. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Feier des heil. Abendmahls. Kollekte für die Innere
Miſſion. — Mittwoch, den 15. Juli, abends um 6 Uhr:
Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung. —
Vormit=
tags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Kle=
berger. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer Zimmermann.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
12. Juli, vorm. um 9 Uhr: Chriſtenlehre für die
Refor=
mationsgemeinde. Pfarrer Velte. — Vorm. um
11¼ Uhr: Chriſtenlehre für die Kaplaneigemeinde.
Pfarrer Beringer.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
— Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (
Stein=
ſtraße 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Kollekte für die evangeliſche Kirche in
Rom. — Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey. —
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
— Vorm. um 11 Uhr: Kindergottesdienſt für den
Oſt=
bezirk. Pfarrverwalter Storck. — Nachm. 4 Uhr:
Bibel=
ſtunde im Martinsſtift: Pfarrer Veller.
Die pfarramtlichen Geſchäfte für den Oſt bezirk
ver=
ſieht bis auf weiteres Pfarrverwalter Storck,
Rieger=
platz 13.
Pfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrverwalter
Storck.
Herberge zur Heimat: Vorm. um 8 Uhr: Pfarrer
Memmert.
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vormittags um
10 Uhr: Pfarraſſiſtent Lie. Adolph. — Vormittags
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Lie.
Adolph.
Pauluskirche: Vormittags um 8½ Uhr:
Chriſten=
lehre. Pfarrer Rückert. — Vorm. um 10 Uhr:
Haupt=
gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Sann. — Vormittags um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Sann.
Evang. Gemeinde in Eberſtadt: Sonntag, den 12. Juli,
vormittags um ½10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Eckhardt. — Um ½11 Uhr: Chriſtenlehre der Knaben.
— Nachm. um ½2 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Paul. — Abends um 8 Uhr: Bibelerklärung.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 12. Juli,
vormittags um 9 Uhr: Gebetſtunde. — Montag, den
13. Juli, abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde. —
Mittwoch, den 15. Juli, nachm. um 2 Uhr: Bibelſtunde
für Knaben und Mädchen. — Abends um 8½ Uhr:
Uebung des gemiſchten Chors. — Donnerstag, den
16. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. — Zweig
der Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88, Hth.).
Sonn=
tag, den 12. Juli, vorm.um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
— Nachmittags um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen.
— Freitag, den 17. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Griesheim bei D.: Sonntag, den 12. Juli, abends
um 8½ Uhr: Religiöſer Vortrag im Kleinkinderſchulſaal.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, den
12. Juli, nachmittags um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. —
Abends um 8½ Uhr: Predigt. Herr F. Lepper=
Frank=
furt. — Dienstag, den 14. Juli, abends 8½ Uhr:
Bibel=
ſtunde.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Waptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 12. Juli, vorm. um 9½ Uhr:
Predigt. Prediger Winhold. — Um 10½ Uhr:
Sonn=
tagsſchule. — Nachm. um 4 Uhr: Predigt und hl.
Abend=
mahl. Prediger Winhold. — Mittwoch, den 15. Juli,
abends um 8½ Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Katholiſche Gemeinden
6. Sonntag nach Pfingſten, den 12. Juli 1914
St. Ludwigskirche: Samstag, den 11. Juli, nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: Erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr:
Hoch=
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Letzte heil. Meſſe. —
Um ½12 Uhr: Polniſche Predigt. — Nachm. um 3 Uhr:
Katechetiſche Predigt und Andacht zu Ehren der hochhl.
Dreifaltigkeit.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 4 Uhr:
Ver=
ſammlung im Mädchenheim. — Um 6 Uhr: Aloyſianiſche
Andacht.
Kapelle der Engliſchen Fränkein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe. — Montag nachm. um 4 Uhr:
Sakramentaliſche Betſtunde.
Kapelle zu Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 11. Juli,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
heil. Meſſe mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt
und Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Andacht.
Kapelle zu Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
11. Juli, nachm. um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Ge=
legenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Andacht zu
Ehren des hl. Aloyſius.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 11. Juli, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittag um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Um
5 Uhr: Andacht zu Ehren des hl. Aloyſius. — Werktags
um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, vormittags um 7 Uhr:
Beichte. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt. — Nachm.
um ½2 Uhr: Andacht.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Reformationsgemeinde: 8. Juli: Dem
Tapezier=
meiſter Ludwig Wilhelm Harth S. Erich Kurt, geb.
27. September. 10. Juli: Dem Großh. Oberbüxgermeiſter
Dr. Wilhelm Gläſſing S. Helmut Karl, geb. 14. Juni.
Lukasgemeinde: 6. Juli: Dem Fuhrmann
Bern=
hard Landzettel T. Paula, geb. 24. Juni und T. Frieda,
geb. 24. Juni. 9. Juli: Dem Glaſer Ludwig Wilhelm
Stumpf T. Luiſe Anna, geb. 4. Mai.
Schloßgemeinde: 27. Juni: Dem
Möbeltranspor=
teur Peter Winkel S. Albert, geb. 10. Mai. 4. Juli: Dem
Schloſſer Georg Stein T. Anna Marie, geb. 22. Februar.
8. Juli: Dem Schreiner Peter Bauer S. Willy, geb.
12. Juni.
Kaplaneigemeinde: 8. Juli: Dem Schloſſer
Johannes Bönſel T. Johanna Eliſabeth, geb. 9. Mai.
Johannesgemeinde: 3. Juli: Dem Reſtaurateur
Emil Ekey T. Wilhelmine Emma, geb. 10. März. 5. Juli:
Dem Kupferſchmied Balthaſar Hofferberth S. Jakob Franz,
geb. 23. Mai.
Martinsgemeinde: 28. Juni: Dem
Gerichts=
ſchreiber=Aſpirant Wilhelm Wolf T. Irmgard Anna, geb.
24. Mai. 5. Juli: Dem Fuhrmann Konrad Seibel S.
Ludwig, geb. 30. März. Dem Bürogehilfen Ludwig
Schwörer S. Johann Ludwig, geb. 10. Juni. Dem
Uhr=
macher Kurt Franke S. Werner, geb. 19. April. Dem
Hilfsarbeiter Johannes Ritſcher S. Johannes, geb. 8. Mai.
Dem Kaufmann Georg Karl Max Neupert T. Margarethe
Charlotte, geb. 25. Mai. Dem Kaſſenbeamten Friedrich
Wilhelm Ruppel T. Dora, geb. 8. Juni. 8. Juli: Dem
Kirchendiener Johann Eduard Eidenmüller S. Johann
Karl Georg, geb. 16. Juni.
Petrusgemeinde: 5. Juli: Dem
Schloſſer=
meiſter Ludwig Lautenſchläger S. Ernſt, geb. 29. Mai.
Dem Schriftſetzer Karl Jäger T. Karoline Regina Ottilie,
geb. 19. Juni.
Paulusgemeinde: 18. Juni: Dem Schloſſer
Heinrich Bickelhaupt S. Wilhelm, geb. 9. März. 27. Juni:
Dem Oberlehrer Hermann Siebenhaar S. Herbert
Her=
mann Fritz, geb. 24. April. 5. Juli: Dem Kaufmann
Alfred Boos S. Adam Alfred Theodor, geb. 12. Juni.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Reformationsgemeinde: 4. Juli: Augenarzt
Dr. med. Georg Philipp Schmitt und Berta Luiſe Kath.
Margarete Linkenheld.
Schloßgemeinde: 4. Juli: Maſchinenarbeiter Georg
Karl Rau und Eliſabeth König. 5. Juli: Friſeur Otto
Fiſchbach und Karoline Chriſtiane Röder.
Johannesgemeinde: 7. Juli: Bahnarbeiter
Adam Müller und Marie Thienel.
Martinsgemeinde: 30. Juni: Büffetier Albert
Rouſſel und Helene Krasny.
Paulusgemeinde: 20. Juni: Diplom=Ingenieur
Otto Schmehl und Auguſte Neuroth. 30. Juni:
Rech=
nungsrat Ferdinand Bormet und Emma Walther geb.
Stromeyer. 6. Juli: Leutnant im Kgl. B. I. Jäger=Bat.
Wilhelm Wild zu Freiſing u. Margaret Roeder. 7. Juli:
Gerichtsaſſeſſor Karl Muhl und Helene Orth.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Reformationsgemeinde: 5. Juli: Margarethe
Ruhl geb. Rechel, Ehefrau des Bürodieners Georg Ruhl,
57 J. alt, ſtarb 3. Juli. 8. Juli: Anna Oſann geb.
Back=
ofen, Witwe des Geh. Juſtizrats Dr. Arthur Oſann,
78 J. alt, ſtarb 5. Juli.
Lukasgemeinde: 6. Juli: Bürogehilfe Georg
Sproß, 64 J. alt, ſtarb 3. Juli.
Schloßgemeinde: 26. Juni: Schuhmacher
Wil=
helm Liederbach, 74 J. alt, ſtarb 23. Juni. 3. Juli: Anna
Katharine Geil geb. Becker, Ehefrau des Kaufmanns
Heinrich Geil, 25 J. alt, ſtarb 30. Juni. Schneidermeiſter
Juſtus Wilhelm, 76 J. alt, ſtarb 1. Juli.
Johannesgemeinde: 5. Juli:
Schuhmacher=
meiſter Johann Schwinn, 64 J. alt, ſtarb 2. Juli.
In=
genieur Waldemar Dogny, 79 J. alt, ſtarb 3. Juli. 8. Juli:
Fuhrunternehmer Karl Hegendörfer, 38 J. alt, ſtarb
6. Julf.
Martinsgemeinde: 25. Juni: Bankbeamter Johs.
Hebermehl, 56 J. alt, ſtarb 22. Juni. 28. Juni: Privatier
Wilhelm Krug, 68 J. alt, ſtarb 26. Juni. 1. Juli:
Eliſa=
beth Sproß, Ehefrau des Wagenwärters i. P. Theodor
Sproß, 57 J. alt, ſtarb 28. Juni. 3. Juli: Marie Spamer,
Witwe des Miniſterialkanzliſten Eduard Spamer, 60 J.
alt, ſtarb 30. Juni.
Petrusgemeinde: 6. Juli:
Gendarmeriewacht=
meiſter i. P. Leutnant Guſtav Müller, 81 J. alt, ſtarb
4. Juli.
Paulusgemeinde: 28. Juni: Auguſte Kumpf
geb. Ruhl, Ehefrau des Lohnarbeiters Johannes Kumpf,
63 J. alt, ſtarb 25. Juni. Margarethe Stroh geb.
Sommer=
hof, Ehefrau des Kutſchers Sommerhof, 72 J. alt, ſtarb
25. Juni. 1. Juli: Privatier Johann Paul Wald, 78 J.
alt, ſtarb 29. Juni. Kaufmann Karl Buß, 33 J. alt,
ſtarb 29. Juni. 9. Juli: Privatier Joh. Friedrich
Wecker=
ling, 87 J. alt, ſtarb 7. Juli.
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer
Zimmer=
mann.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Vogel.
Gorafgol
kaufen Sie am billigſten in meinem
Saison-Ausverkauf
Bis 50% Nachlaß auf einzelne und trüb gewordene
Gardinen.
10% Rabatt auf alle nicht ermäßigten Artikel.
Spezialgeſchäft für Gardinen
Elisabethenstraße 17.
Kleiner, sehr feiner
Taschen-Revolver
mit Elfenbeingriff
Habe noch 50 Pfund große, ſchw.
Johannisbeeren
abzugeben, per Pfund 18 Pfg.
878) Kranichſteinerſtr. 49, 1. St.
A alte, eich. Schranke
Ernſt=Ludwigſtr. 8, Laden r. (*900 Ingelheim.
für Mk. 7.— zu verkaufen. (*875som
(16041 Näheres in der Expedition.
PerRheumatism., Gicht, Iſchias,
Gelenk=, Geſichts=,
Genick=
ſchmerzen uſw. hat, verl. gratis
Prachtſtücke, zu verkaufen. Näheres Prob. v. J. Zahns Salbe, Ober=
(785a
Das beſte und gediegenſte
deutſche Familienblatt
für die weiteſten Kreiſe
zu ſein; dieſen Ruf hat ſich, wie allgemein bekannt,
NDas Dach Marviie
längſt erworben.
Beſondere Vorzüge:
Horgfältigſte Auswahl des Gebotenen, größte
Reichhaltigkeit, viele prachtvolle Illuſtrationen.
Jährlich 28 Hefte.
(X,15983
Preis des Heftes nur 30 Pfennig.
Zu beziehen durch alle Buch= und Zeitſchriftenhandlungen.
Union Deutſche Verlagsgeſellſchaft in Stuttgart, Berlin,
Leipzig.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Inli 1914.
Gute Ware billio!
Ein Posten reizender Mouseline-Kleider
Ein Posten duftiger weisser Voile- und Crépe-Kleider
Ein Posten schicker Mousseline-Blusen
Ein Posten praktischer Wasch-Unterröcke
Billiger als sonst wohl der Macherlohn solcher Stücke kostet.
be Gebr Höslein
Saison-Ausverkauf
Nummer 188.
16010
Joflieferanten
Ludwigsplatz.
In unserer Zentrale
Heute eintreffend:
Sug
O
Kaiserkronen
Kartottein
Zentner ohne
00Pfg. Sack 3.60
Neue Zwiebeln
Waggon
grosse
ste Citronen
2 Stück 11 Pfg. 10 Stück 53 Pfg.
extra-
große 7 Pfg., 10 Stück 65 Pfg.
Billiger
Einmach-Zucker
gemahlener Zucker
und Kristall fein Pfd. 21 Pfg.
Viktoria-Kristall grob. Pd. 23Pf.
Pyramiden=
Fliegenfänger
3 Stück 10 Pfg.
(1602.
Filialen in allen Stadtteilen.
Weiblich
Tüchtige Kontoriſtin
ſ. bald. Stelle, auch aushilfsweiſe.
Angeb. unt. F97 a. d. Exped. (*769sg
Tüchtige Schneiderin empfiehlt
ſich in und außer dem Hauſe.
861) Grafenſtraße 22, 1. Stock.
Erstkl. Schneiderin
nimmt noch Kund. an außer d. H.
Off. erb. u. F67 a. d. Exp. (*605ms
Ferf. Sehneiderin n. noch ein. Kunden
P an Gartenſtraße 18, III. (*731ds
Eine Frau ſucht Lauftelle.
Heidelbergerſtraße 70.
Hinterhaus, Manſarde. (*845
Akad. perf. Schneiderin
aus Mainz will ſich hier etablieren
u. ſucht beſſ. Kunden in u. außer dem
Hauſe. Gefl. Angaben der Adreſſ. u.
E89 a. d. Exp. d. Bl. können in
einigen Tagen auf Wunſch perſönl.
Erledigung finden. (*709ds
Fräulein aus guter Familie ſucht
Stellung als Stütze oder
Kinder=
fräulein in beſſerem Hauſe.
Offerten erbeten unter F 81 an
die Exped. ds. Bl.
(*676ds
Jung., gut empfohlenes
Dienſt=
mädchen ſucht gegen geringe
Ver=
gütung vom 15. Juli bis 10. Aug.
Stelle zu einem Kind. Offerten
u. G 44 an die Exped. (*920
Kind. Dieburgerſtr. 69, 1. Et. (*888 Fräulein, in all. Zweigen des
Haushalts erfahren, geſtützt aufe
gute Zeugniſſe, ſucht in beſſ. Hauſe, t
am liebſten bei einzelnem älteren
Herrn oder Dame, Stelle ſofort
oder ſpäter. Off. u. G 57 an u
die Expedition ds. Bl. (*976 Geb. junges Mädchen
aus guter Fam. ſucht zum 1. Aug.
Stelle als Stütze od. Geſellſchafterin.
Off. u. G 46 a. d. Exped. (*918so e
Beſſ. Fräulein
welches den Haushalt gründl. ver=
ſteht, ſucht leichte Stellung in beſſ.
Hauſe als 1. Hausmädchen oder
Stütze. Off. u. G 47 Exped. (*927 Frau, g. empfohlen, im Koch. u.
Haushalt ſehr bewandert, ſucht
morg. einige Stund. Beſchäftigung.
Mathildenplatz 3, Seitb. II. r. (*909 Jung. ſaub. Frau geht Waſch. u. Fräulein ſ. Aush. f. halbe Tage.
Zu ſpr. v. 10—12. Uhr. Näh. Mühl=g
ſtraße 13, bei Geiger. (*898 Gunge Frau ſucht nachmittags
) Beſchäftigung. Lukt, Lang=u
(*965
gaſſe 47. Empf. mich in Waſch. u. Putz. Fr.
Reinhard, Roßdörferſtraße 1. (*914 ſucht Beſchäft.
Aelt. Mädchen i. Putzen für
ganze Tage. Geſchäftshaus nicht
ausgeſchloſſen
(*940
Magdalenenſtr. 3, Hts. part. rechts. Männlich Junger Kaufmann firm in einfacher u. amerikaniſcher
Buchführung und allen Kontor=
arbeiten, kautionsfähig, ſucht per
bald paſſende Stellung. Würde
ſich event. auch an reellem Unter=
nehmen beteiligen. Offerten unter
G 22 an die Exp. (*830fsi Saub. jung. Mann, 17 J., ſucht
irgendwelche Beſchäftigung bei be=
ſcheidenen Anſprüchen. Offert. unt. fü
G 14 an die Exp.
(*806fs K f
Kaufmann
in den beſten Jahren, durchaus zu=
verläſſig, ſucht Vertrauensſtelle
bei beſcheid. Anſprüchen. Kaution
kann in größerer Höhe geſtellt
werden. Gefl. Offerten unt. Poſt=
lagerkarte Nr. 10 (Hauptpoſt) ke
(*883g
erbeten. O
Ein tüchtiger Mann
ſucht ſofert Beſchäftigung auf
Lager oder als Bürodiener. (*882
Zu erfragen Fuchsſtraße 21. ſ. ab 6 Uhr
Kaufmann abends
(
Nebenbeſch., auch Heimarbeit. Off.
unt. G 31 an die Exped. (*853sid
g Hochbautechniker
(Architekt) mit 4 Semeſter Hochſchule
und längerer Bureaupraxis, ſucht
Stellung in einem Baugeſchäft od.
Architekturbureau zwecks weiterer!
Vervollkommnung. Gefl. Off. unt.
633 an die Exped. ds. Bl. erb. (*869 Junger Mann
der ſeine Lehrzeit beendet i. Kaſſen=
weſen und über gutes Zeugnis
verfügt, ſucht anderweitige Stell.
Näh. Artillerieſtraße 10.
Chauffeur, Monteur
(*947
Junger, tüchtiger
Schriffserzer
Zeugniſſe zu
Weiblich
Tüchtige
Putz. Karlstr. 79, Minterh. pt. (3801Bumh) hatterin
(ait
Tüchtige
Verkäuferinnen
für unſere
Manufakturwaren=
Abteilung
eſting erbiten
(15240a
Gebr. Rothschild
Markt.
Tüchige Verſtäuſerin
Gebr. Rothschild,
Darmſtadt, Markt. (15857dso
die doppelte Buch=
führung praktiſch
(16040
Jüng. Verkäuferin
oder
(16025
Volentärin
für baldigen Eintritt geſucht.
Willy Schwab
Ludwigsplatz.
Jung. ſaub. unabhäng. Frau ſ.
tagsüb. Beſchäft., auch Laufſtelle.
*957) Weiterſtädterſtraße 38.
übern.gewiſ=
Nachtwachen ſenh. Mann.
Anfr. u. Nr. 10 hauptpoſtl. (*585mds
nicht unter
Brav. Mädch. 16 Jahr., ſof.
geſucht. Frau Schäfer, „Zum
Waldhaus”. Eberſtadt b. D. (*913sg
Jung, hochanſt.
Mädchen von 14
InC, bis 16 Jahren zu
beſſerem Tanz=
Enſemble geſucht. Vorzuſt. zwiſch.
6 u. 8 Uhr im Perkeo, Saal. (*616ids
Einlegerin sucht
C. W. Leske. (*764fs
und Frauen für
Mädchen leichte Arbeit geſucht
C. W. Leske. (*975si
Zuverläſiges
beſſeres Mädchen
mit guten Zeugniſſen per ſofort
(B15837.
oder ſpäter geſucht
Hobrechtſtraße 1, part.
ſofort älteres geſundes
Suche Alleinmädchen, welch.
gut bürgerl. kochen kann und alle
Hausarbeit gründl. verſteht. Gute
Zeugniſſe erforderlich. Vorzuſtell.
von 12—2 und 4—7 Uhr nach=.
mittags.
(*779fs
Rau, Rheinſtraße 12½, II.
Ein gutempfohlenes, mit Küchen=
und Hausarbeit wohlvertrautes
älteres Mädchen
ev. Rel., wird bei entſprechendem
Lohn von kleiner Familie zum
Eintritt am 1. Auguſt geſucht. —
Näh. Liebigſtraße 14, I. (15742msi
Aeltere Dame ſucht z. 15. Auguſt
oder ſpäter tüchtiges, zuverläſſig.
Mädchen
nit guten Zeugniſſen, für alle
Ar=
beit. Gut. Lohn, angenehme Stell.
K15866) Näh. Karlſtraße 43, II.
Junges, fleißiges u. ſaub.
Lauf=
mädchen v. 8—3 Uhr, evtl. länger
geſucht. Heidenreichſtr. 21, pt. (*891
Suche perf. u. bürgerl. Köchinnen,
erſte u. zweite Hausmädch.,
Allein=
mädch., die koch. kön., f.
Herrſchafts=
u. Privath. Frau Minna Dingeldein,
gewerbsmäßige Stellenvermittlerin,
Eliſa=
bethenſtraße 5, Tel. 531. (*973
Suche per 1. Auguſt evtl. ſpäter
ält. Mädch., das gut bürgerl. koch.
kann. Gute Zeugn. erforderl. Hoh.
Lohn. Schulſtr. 14, II. (*908sg
Praves Dienſtmädchen für alle
Hausarbeit, das auch kochen
kann, für 1 oder 2 Monate von
lein. Haushalt geſucht. Floeth,
Ruthsſtraße 20.
(*966
Haus- und
Küchenmädchen
geſucht per ſof. oder zur Aushilfe
*943sg) Grafenſtraße 18, part.
Fröberaie Spieſtreis
morgens von 9—12 und nachm.
von 2—6 Uhr. Gefl. Offerten unt.
F 65 an die Exped. erb. (*613dsi
Männlich
u. mehr im Hauſe tägl.
5—10 M. zu verd. Poſtk. genügt.
Rich. Hinrichs, Hamburg 15. (15619a
Hieſiges Fabrikunternehmen ſucht
per 1. Oktober für dauernd
jüngeren Kommis
welcher in Stenographie u.
Schreib=
maſchine perfekt iſt.
Off. mit Zeugnisabſchriften und
Hehaltsanſprüche befördert die
Exped. unter G 7. (15897fsg
Tüchtiger
Metalldreher
per ſofort geſucht.
(B15960
Jakob Nohl, Martinſtraße 24.
Laufmanniſcher Derein Darmſtadt 2. 2.
Stellenvermittlung für Prinzipale koſtenlos
Vereinsabend Hamstags
Vereinslokal: „Kaiſerſaal” Grafenſtraße.
(818a
Vorträge, Diskuſſion, Bibliothek.
Tüchtiger
mit guten Zeugniſſen zu baldigem
Eintritt geſucht. Angebote unter
6 55 an die Exped. d. Bl. (16039
Für den Vertrieb eines b. Wirten
u. Kolonialwarenhändlern gut
ein=
geführten Artikels wird
Vertreter
geſucht. Offerten unter E 27 an
die Expedition ds. Bl. (15260a
Alteingeführte Muſik=u.
Sän=
gerzeitung, 15faches Bundesorgan,
ſuchtetüchtigen Aqniſteur
Off. u. F. Z. C. 105 an Rudolf
Moſſe, Frankfurt a. M. (I,15965
Herren u. Damen
zum Beſuch von Privatkunden nach
auswärts geſucht. 8—10 Mk. bei
täglicher Auszahlung. Off. unter
F K. E. 1333 an Rudolf
Moſſe, Frankfurt a. M. (I,16020
Wirarſachenor
erhalten ohne Kapital
EXISTENZ
mit ſofort. Verdienſt. Offert. unt.
G 25 an d. Exped. d. Bl. (*836fsg
bis 15.
Pferde-Bursche geſucht
Bed. gute Zeugn. Reit- u.
Pensions-
stall Fritz Gross, Dacmſtadt. (*635ms
1 Hausburſche,
Suche 80l. Radfahrer, 16 b.
18 Jahr.
und = Mädchen
Hechler jr., Mauerſtr. 17. (*934
Ein in Selterswaſſerbranche bew.
Fahrburſche
ſof. geſucht. Näheres Exped. (*961
Stadtkundiger
Fahrburſche
für dauernd bei gutem Lohn geſucht.
Off. unter G 56 an die Exp. (*967
Lenriing
Sohn achtbarer Eltern, mit guter
Schulbildung, findet Engagement.
Inh: Paul Wildau. (15926sg
Lehriing
für kaufm. Büro ſof. geſucht. Off.
unt. G 36 an die Exp. (*839fs
befindet sich jetzt
Grafenstr. Nr. 4
vis-ä-vis der Bleichstr.
L.Meinhardt
Telephon Nr. 1961.
ſher Abarat KaſtenKkameren
Pb. abz. Kranichſteinerſtr. 59, I. (*
Einſpänner=Fuhrwerk
mit Pritſchenwagen find. dauernde
Beſchäftigung.
(*822fs
Näheres in der Exp. ds. Bl.
auch
Tücht. Vertreter Landwirte
zum Verkauf von Saatgetreide
u. Saatkartoffeln, ſow. anderen
Artikeln für die Landwirſchaft,
ſofort bei hohem
Vaarver=
dienſt — bis zu Mk. 60. — pro
Tag — geſucht. Bayr.
Saatver-
sandzentrale Fürth i. Bayern. (I,
Tühige
Weißbindergehilfen
werden angenommen bei
Wilh. Schick, Weißbindermeister,
Nieder=Ramſtadt. (16036
Friseurgehilfe
geſucht. Ed. Geringer,
Pal=
laswieſenſtraße 19.
Farbentragende, ſchlagende
Ver=
bindung ſucht
Welche edeld. Verſönlichkeit
würde ein. Perſ., die ſchuldlos in
Not geraten, mit 150 Mk. helfen?
Off. unt. G 52 an die Exp. erb. (*951
Eberstadt.
Darmſtädterſtr. 45, freiſt.
Wohn=
haus mit 2 Veranden, 8 Zimmer,
2 Küchen m. Speiſekam., 2 Manſ.=
Zim., gr. Trockenb., Vor=u. H.=Gart.,
Hintergebäude m. Remiſe, ganz od.
geteilt, z. 1. Okt. zu verm. (16009a
Hüchenſchrank, ev. auch als
Keller=
ſchrank geeign., Anrichte, 3flam.
Gasherd, Aquarium billig zu
ver=
kaufen Aliceſtr. 2.
(*886
Tobdicher
Verlangt werden Nachweiſe über
ſeither. Beſchäftigung u. Führung.
Bevorzugt werden Leute, die
ge=
dient haben, verheiratet ſind, oder
ſolche, die bereits eine ähnliche
Stellung inne hatten. Bei
ent=
ſprechender Führung wird
Lebens=
ſtellung in Ausſicht geſtellt.
Woh=
nung iſt verhanden. (*664ds
Ausführliche Geſuche, event. mit
Bild, unter F 60 an die Exped.
Kutscher
(B15862
ſtadtkundig, geſucht
Heidelbergerſtraße 25.
ſofort
Jüngerer Hausburſche
geſ.
*802fs)
Roßdörferſtraße 40.
Fleisch u. veg. Kost von
60 Pf. b. M. 1.— im Abonn.
Fleisch u. veget. Kost v.
50 Pf. bis 70 Pf. im Abonn.
Ausschank des berühmten
:: Wormser Weinmostes::
Kein Trinkzwang. (114
Rauchfreie Räume.
— Damenzimmer.
Reform-Restaurant
4 Alexanderstrasse 4. 1. Stock.
peier
Saison-Ausverkauf!
Der durchschlagende Erfolg
dieser Veranstaltung beweist
ihre Bedeutung für das
kau-
fende Publikum.
Aus der Erkenntnis heraus,
dassbei Saisonschlussmöglichst
geräumte Läger eine
unbe-
dingte Notwendigkeit sind,
haben die Preise eine so
bedeutende
Herabsetzung
erfahren.
16029
Beachten Sie
unsere beiden grossen
Schaufenster in der
Ludwigstrasse 16
eey
Inhaber:
Schuhwarenhaus Paul wildau
nur Ludwigstrasse 16.
Verkaufsstellen von Speier’s Schuhwaren: Frankfurt a. M., Zeil 123 (
Zeil-
palast), Offenbach, Hanau, Worms, Würzburg, Nürnberg, Stuttgart
Strassburg, Köln, Aachen, Dortmund, Leipzig, Linden, Hannover, Hamburg,
Breslau, Düsseldorf, Duisburg, Hamm, Bonn, Limburg a. d. L.
Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
Anzeiger.
öbnunds
Erſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
Inſertionspreis: 10 Pfg. die einſpaltige Petitzeile; von 10maliger Wiederholung an 10% Rabatt.
Lukasweg 21 (Künſtlerkolonie)
Benatſt. 31, 1. 3.
elegante 5 Zimmerwohnung zu Gutenbergstr. 31, I.
Mle Zimme
7 Zimmerwohnung mit Veranda Bessungerstr.UH. vermieten.
(15484msper ſofort vollſtändig neu her=
Rheinstr. 43
iſt der herrſchaftlich
aus=
geſtattete erſte Stock,
ent=
haltend 8 Zimmer mit
entſprech. Nebenräumen,
Badezim., Veranda, Gas
u. elektr. Leitung,
Mitbe=
nutzung des Gartens, mit
oder ohne Stallung auf
den 1. Juli anderweit zu
vermieten. — Daſelbſt iſt
der zweite Stock, ebenfalls
mit 8 Zimmern, gleicher
Ausſtattung und
Neben=
räumen u. Berechtigungen,
ebenfalls mit oder ohne
Stall, sofort weiter zu
vermieten. — Beide
Stolk=
werke können auch
zu=
ſammen vermietet werden.
Nähere Auskunft nur bei
Juſtizrat Dr. Bender,
Caſinoſtraße 8. (9914ms
Einfamilienhaus
Grüner Weg 85
11 Zimmer nebſt reichl. Zubehör,
2 Veranden, 2 Badez., Zentralheiz.,
der Neuzeit entſprechend einger.,
alsbald zu verkaufen, event. zu
vermieten. Näh. Ohlyſtraße 69,
parterre, Telephon 586. (B15122ms
G. Roaueteweg 51 =a
Zu vermieten auf 1. Oktober
elegante Wohnung, 8 Zimmer
u. große Diele, Gas u. elektr.
Licht. Keine Zentralheizung.
Große Veranda und Balkon,
Garten. Pr. 2000 Mk. Einzuſ.
10—½1 Uhr u. 3—6 Uhr. (B15116ms
Neidelbergerstrase 7
Ecke Riedeſelſtraße, herrſchaftliche
Etage, enthaltend 8 Zimmer, inkl.
kompl., groß. Bade= u.
Ankleide=
zimmer, elektr. Licht, Gas, Erker,
Veranda, per ſofort zu vermieten.
Näh. daſelbſt 1. Etage. (12378ms
Heidelbergerstr. 43,
I. Etage, ſchöne 10—12 Zimmer u.
vielem Zubehör, mit oder ohne
Stallung, Garten, per ſofort zu
vermieten. Näheres daſelbſt bei
J. Conr. Mahr. (B15107ms
Heinrichstr. 103, I.
eine herrſchaftliche Wohnung von
9 Zimmern, Gas, elektr. Licht,
Speiſekammer, alles der Neuzeit
entſprechend, per 1. Oktober zu
ver=
mieten. Näh. part. (11612ms
Artillerieſtraße 6,
Herrſchafts=
haus, 18 Zimmer, Stallung für
6 Pferde, Remiſe, Burſchenſtube
uſw., zum Alleinbewohnen u. ſof.
zu beziehen.
(15085ms
Pordere Heidelbergerſtr. 43
grudte aurtehatane
20 Zimmer, viele Nebenräume,
Stallung uſw. per ſofort zu
vermieten (auch getrennh. Alls
Nähere bei J. Conrad Mahr,
parterre daſelbſt, event. bei allen
Nachweisbureaus. (B15114s
Heidelvergerstr. 43
I. Etage
7 Zimmerwohn., Balkon, Garten
und reichl. Zubehör per ſofort mit
oder ohne Stall. (B15115ms
Herrschafts-Wohnung.
Eliſabethenſtr. 70 (12383ms
Beletage, hochelegant, mit elektr.
Lichtanlage, Kochgas, 7 Zimmern,
Badezimmer, geſchloſſ. Veranda,
Burſchenzim., Manſardenräume,
per ſofort zu vermieten. Auf
Wunſch Stallung und Remiſe.
Näh. zu erfr. im Büro im
Seiten=
bau zwiſchen 11—12 u. 2—5 Uhr.
Hoffmannſtraße 19, part.,
7 Zim., nebſt all. Zubeh.,
Garten=
benutz. p. 1. Okt. Näh. daſ. (12576ms
Zu vermieten p. ſofort od. ſpäter
Hobrechtstr. 8, pt.,
herrſchaftliche ſchöne Wohnung,
7 Zimmer, Bad. Valkon, Garten
und ſonſt. reichliches Zubehör,
Zentralheizung, Gas u. elektr. Licht
wegzugshalber mit bedeutendem
Nachlaß zu vermieten p. 1. Okt. od.
früh. Näh. i. d. Wohnung. (B15390ms
und reichl. Zubehör per ſofort
zu vermieten.
(15941ms
Näh. part. u. Saalbauſtr. 71.
5666e
Heinrichstr. 12
iſt die herrſchaftl.
Hoch=
parterrewohn. von 7 Zim.
nebſt Souterrain mit reichl.
Nebenräumen, Badezim.,
Veranda uſw., mit oder
ohne Stallung alsbald
weiter zu verm. Gas u.
Elektrizität. Vor= u.
Neben=
garten. Näheres durch die
Firma Jozeph Trier. (2315ms
Bistarchstr. 38
Hochparterre, 7 Zimmer
nebſt 4 Zimmer in der Manſarde,
Gas= und elektr. Lichtanlage, mit
reichlichem Zubehör, ſofort zu
ver=
mieten. Näh. Auskunft erteilt Herr
Ludw. Trier, Riedeſelſtraße 17.
Telephon 1180.
(14837ms
1 Zimmer
ſchöne 6 Zimmerw. m. reichl. Zubeh.,
Gas, Bad, 2 Balkons, per ſofort
zu vm. Näh. nur 2. Stock. (15129ms
Viktoriaſtr. 47, II., große eleg.
6 Zimmerw. m. vollſt. Bad, Gas,
2 Balk., Mädchenz. u. reichl. Zubeh.,
per 1. Oktob. d. Js. zu vermieten.
Näheres daſelbſt.
(11606ms
Bismarckſtr. 37
6 Zimmerwohnung mit allem
Zubehör und Gartenanteil zu
vermieten. Anzuſehen täglich.
Schlüſſel parterre. Näh. in
der Expedition des Tagblatts.
(6712ms)
Riedeſelſtraße 37, part.
6 Zimmer, Badezimmer, Veranda,
Gas u. elektr. Licht, Zubehör, per
1. Okt. Näh. 2. Stock, in den
Woh=
nungsnachweisbüros. (14724ms
Ernst-Ludwigstr. 12
Erste Etage
6 Zimmer, Badez. u. Zubehör
neu hergerichtet
zu vermieten.
(12836ms
Eir iahet 1. Sahte
elegante Herrſchaftswohn., 6 Zim.,
Badezim. und reichl. Zubeh. per
ſofort zu vermieten. (13680ms
Näheres daſelbſt oder Baubüro
H. Sames, Pallaswieſenſtr. 26.
Landwehrſtraße 14, 3. St.
ſchöne 6=Zimmer=Wohnung mit
allem Zubehör und Garten per
ſofort zu vermieten. Näh
da=
ſelbſt erſter Stock und Frankfurter
Straße 80.
(13973ms
5 Zimmer=
Roßdörferſtr.
Wohnung,
2. St. mit Manſ. zu verm. (14433ms
Näh. Heidenreichſtr. 29 od. 31, pt.
6 Zimmerwohnung mit Loggia,
Veranda, Balkon ſogleich oder
ſpäter zu vermieten. (15034ms
Näheres Stiſtſtraße 21, 1. Stock.
Beckstr. 64, II., merwohn.,
eleg. 6 Zim=
Badez., Loggia, Erker, Küche, zwei
Kamm., Waſchk., Bleichpl., Vor=
1. Hausgart. zu verm. (15940ms
Herrſchaftl., geräum. 6 Zimmer=
Etage, 1. Stock, der Neuz. entſpr.,
mit reichlich. Zubehör, Veranda.,
Gartenanteil, in der Nähe d. mittl.
Heinrichſtraße zu verm. (15149ms
Näh. Jeuahausſtr. 3. Kontor
Heinrichſtr. Ecke Hoffmannſtr. 26
1. St., eleg. 6 Z.=Wohn. m. reichl. Zub.
ruh. Haus p. 1. Sept. od. Okt. an ruh.
Fam. abzugeb. Näh. part. (15617ms
Martinstrasse, 1. St.
herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn. mit 3
Manſ.= Zim. u. reichl. mod Zubeh.
zum 1 Okt, eventl. auch Stall
für 3 Pferde uſw., zu verm. Näh.
Karlſtr. 115, I., Dir. Roth. (B15727ms
6 Zimmerwohnung mit Bad und
allem Zubehör per 1. Ottober zu
vermieten. Mietpreis 1000 Mk.
Ebendaſelbſt 4 Zimmerwohnung
im 3. Stock mit all. Zubehör für
500 Mk. oder beide Wohnungen
zuſammen für 1400 Mk. (B15797ms
ſchöne 6 Zimmerwohnung mit
allem Zubehör zum 1. Oktbr. zu
verm. Näh. im 1. Stock, (15634a Viktoriaſtraße
Ecke Ireneſtraße Nr. 12
II. Obergeſchoß
6 Zimmer mit allem Zubeh., Waſch=
küche, Trockenboden, Bleichplatz, per
1. Oktober zu verm. Einzuſ. von
10—4 Uhr. Näh. Architekt Münch,
Ludwigsplatz 8, Tel. 1693. (15956ds Grüner Weg 17, parterre u.
II. Etage, 6 Zimmer, je 1100 Mk.
pro Jahr, zu vermieten. (15334a Zllfe Frankfurterstr. 36, I.
gegeuüber dem Herrngarten, herr=
ſchaftliche 5 Zimmerwohn. mit Bad
u. ſämtl. Zubehör zu vm. (13921ms 5 Zimmer=
Bleichstr. 28 Wohn. mit
Bad, Veranda und ſonſt. Zubehör
zu vermiet. Näh. parterre. (9926ms Eichbergstrasse 12
iſt die Beletage, beſtehend aus fünf
Zimmern, Küche, Bad, 2 Zimmern
im Dachgeſchoß, Bodenkammer ꝛc.,
per ſofort zu verm. Einzuſehen
täglich von 10—12 Uhr. Näheres z
Schießhausſtraße 44. (B15113ms Viktoriastr. 78, II.
5 Zimmer u. Zubehör per 1. Okt.
zu verm. Näh. im Part. (15431ms Frankturterstrasse 6
2. Stock
ſchöne 5 Zimmer=Wohnungen mit
allem Zubehör, gegenüber dem
Herrngarten, per ſofort od. ſpäter
preiswert zu vermieten.
Näheres parterre.
(9642ms 10 zwei elegante, große
Kirchſtr. 19 5 Zim.=Wohng. ſof.
od. ſpät. Zu erfragen im Bluſen=
geſchät W. Schnell. (B15118ms Eingang
Hochstr. 58, Mathildenstraße
neu hergerichtete 5 Zim.=Wohnung,
1. Stock, Gas, elektr. Licht, Bade=
einr., gr. Veranda, Zentralheiz. u.8
reichl. Zubeh. ſof. o. ſpät. (B13211ms Nieder=Ramſtädterſtraße 25
ſchöne 5 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör zu vermieten. (13425ms II,mod. 5 Zim=
Riedeſelſtr. 53, mer=Wohnung
mit Badezimmer Veranda, Gas,
elektr. Licht u. ſonſt. Zubehör ſofort
oder ſpäter zu vermieten. Näheres
nebenan bei Junghans. (13912ms Lukasweg 1, I., ſchöne 5 Zim.=
Wohn. mit allem Zubehör per
ſofort zu verm. Näh. daſelbſt
u. Frankfurter Straße 80. (13974ms mit Zubehör, Hoch=
5 Zimmer part., per 1. Okt. an
ruh. Leute preiswert zu vermieten.
Ausk. Hoffmannſtr. 45, I. (B13717ms 5 Zimmer,
Landwehrſtr. 5, II., Gas, Bad,
Magdk., Balkon, Veranda für 1. Okt.
zu verm. Anzuſ. von 11—2 Uhr.
Näh. bei Mylius, 1. St. (14391ms neuzeitl.
Heinrichſtr. 150, I., 5 Z.=W.
(Gas, elektr. Licht), per 1. Oktober.
Zu erfragen Hochſtr. 6. (14745ms Landskronſtraße 93, parterre, 9
ſchöne 5 Zimmerwohnung mit
Badeanſchl. Fremdenzim., Mäd=
chenzim. u. Zubeh., durch Verſetzung
ſof. od. ſpäter zu verm. Einzuſ. bis
4 Uhr nachm. Pr. 780 ℳ. Näh. daſ.
od. Landskronſtr. 91, I. (B14888ms viktoriastrasse 46
part. u. 1. Stock, je 5 Zimmer mit
Balk., Gas u. Zub. an ruh. Fam.
p. 1. Okt. Näh. 2. St. (14678ms Frankfurterstrasse 90
Beletage, 5 groß. eleg. Zim., Bade=
zimmer, nebſt reichl. Zubehör per
ſofort od. ſpäter zu verm. (15158a
Näheres daſelbſt, parterre.
Wendelſtadtſtr. 42, I., Wohn.,
5 Zim., p. 1. Okt. zu verm. (15730ms
elegante 5 Zimmerwohn. in 2. Et.
ſof. od. ſpät. zu vermiet. (15440a 5 Zmnerwahnmg
parterre, mit allem Zubehör, per
1. Oktober zu vermieten. (15436ms
Näheres Liebigſtr. 45, I. Ecke Moller= u. Ireneſtr. 72 gr.
5 Zim.=Wohng., Bad Manſ. uſw.
in freier Lage per 1. Okt. Näheres
(15382ms
Ireneſtraße 2. 5 Zimm.=
Lauteſchlägerſtr. 46 Wohng.
Preis 550 Mk. per 1. Okt. (15385ms Waldſtr. 33 zum 1. Okt., evtl.
früher, 5 Zimmer mit Veranda zu
verm. Preis 800 Mk. Einzuſehen
von 12—2 Uhr.
(15427ms Martinstrasse 4
1. Stock, ſch. geräumige 5 Zimmer=
wohnung in ruhigem Haus, ge=
deckte Veranda, Heiz= u. Leuchtgas,
Bodenkam. u. ſonſt. Zub. per 1. Okt.
evtl. früher. Näh. part. (B15479ms Richuachertr. 1, . I.
5 Zim.=Wohng. m. Veranda, Badez.,
Speiſekamm., Gas u. all. Zubeh. per
1. Okt. zu vermieten. Zu erfragen
Klappacherſtr. 17 part. (B15611ms Martinstr. 66, I. Stock
5 Zimmer, Gas, Bad, elektr. Licht
auf 1. Okt. Einzuſehen von 3 bis
5 Uhr nachm.
(B15516ms Große, helle 5 Zimmer= Woh=
nung, 2. Stock, Gas, Badezimmer,
Balkon u. Zubehör, per 1. Oktober
(15534ms
zu vermieten.
Mauerſtraße 34. Sandstrasse 18
gegenüber dem Palaisgarten ſch
5 Zim.=Wohn. mit Fremden= u.
Mädchenz., reichl. Zubeh. uſw.,
Garten, Gas, elektr. Licht u. Zentral=
(15528ms
heizung zum 1. Okt. Luisenplatz 1, II.,
5 Zimmerwohnung auf 1. Okt.
(15532ms
Näh. 1. Stock. Dieburgerstr. 94, I. St.
5 Zimmerwohnung
mit Schrankzimmer und Zubehör
bis 1. Okt. zu vermieten. Näh.
(15552ms
parterre. Wittmannſtraße 21 u. 25, I.
je 5 großg Zimmer, Bad, Veranda,
gerad. Mänſardezimm. ꝛc. zu verm.
Näheres Nr. 23, part. (B15798ms Neuzeitl. 5 Zim.=Wohn., Part.,
m. Vorg. per 1. Okt. z. v. Ausk.
ert. Viktoriaſtr. 90, part. (15275t Hermannſtr. 33, gegenüber d.
Prinz Emilgarten, I. Stock, 5 Zim=
mer nebſt großem Badezimmer per
(B15815ms
1. Oktober. 1. Stock, ſchöne
Hochſtraße 27, 5 Zimmerwohn.
nebſt Zubehör, ruhiges Haus, auf
Wunſch mit Garten, p. 1. Mkober
Näh. Wienersſtr. 72, II. (15705a Frankfurterstr. 62, II.
5 gr. Zimmer, im 6. Bad, gr. Balkon,
Veranda, Warmw., Gas, elektr. Licht
Zentralh., Fremdenz. u. reichl. Zubeh.
p. 1. Okt. od. ſpät. Zuerfr. 3. St. (*426g Steinackerstr. 1, 1. Stock
Gr. neuzeitl einger. 5—6Z.=Wohn.
mit reichl. Zubehör. (B15391s Zimmer zwei 4 Zim.=Wohn.
Kiesſtr. 127 im 1. od. 2. St. z. v.
Näh. im 2. St. od. part. (15126ms a. d. Frank=
Irenestr. 11, I. furterſtraße.
ſch. 4 Zim.=W. wegzugsh. an ruh.
Fam. ſofort z. v. Näh. pt. (14186ms
gerichtete 4 Zim.=Wohn. an ruhige
Mieter zu vermieten. (15433ms
Näheres parterre.
Kerier s, Argerehen
ſchöne neu hergericht. 4 Zim.=Wohn.
ſehr preiswart zu verm. (9569ms
ſchöne 4 Zim.=Wohn., freie Lage,
Bad mit Badeeinricht., Veranda
und Manſarde zu verm. (15737ms . St., mod. 4 Z.=
Waldſtr. 30 Wohnung mit
Veranda, Elektr., Gas u. Zubehör
per September od. Oktober billigſt.
Einzuſ. 10—12 od. 2—4 Uhr. Zu
erfragen im Büro, part. (13215ms Moosbergstrasse 68
4 Zim., 2 große Entreſol, Verandc
u Pflanzgart. p. ſofort, ev. 1. Aug.
Preis 475 Mk. Näh.part. (B12397ms Frankenſteinſtr. 60, 1. Stock,
4 Zim.=Wohn. mit allem Zubeh. per
1. Oktober zu verm. (B11919ms
Näh. Seekatzſtr. 8, Hinterhaus. Kaupſtr. 44 I., am Riegerplatz,
neuz. 4= od. pt. 3=Z.=W. (Sonnenſ.)
m. Ver. u. gr Manſ. in beſſ ruh. H.
per 1. Okt. Näh. 3. Stock (14179ms Soderſtraße 55, Ecke Wieners=
ſtraße, ſchöne große 4 Zimmer=
wohnung zu vermieten. (12574ms Kiesſtr. 95, 1. St., 4 Zimmer
mit 2 Balkons zum 1. Oktober, da=
ſelbſt die Manſardenwohnung, zu
verm. Näh. Herdweg56½. (B14183ms
Erbacherſtraße 15, 2. Stock,
4 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
per 1. Okt. zu vermieten. (14388ms Mühlſtr. 41 ſchöne 4 Z.=Wohn.,
Gas u. Zub. z. vm. Näh. pt. (*17151ms Moosbergstr. 35, I.,
Schöne 4 Zimmer=Wohnung mit
Veranda ꝛc. per 1. Oktober zum
Preiſe von 570 Mk. zu verm. Näh.
Wittmannſtr. 4, Tel. 763. (B14473ms Renleinerst. 35, I.
4 Zim.=Wohnung per 1. Oktober
zu vermieten.
(14661ms
Näh. Landwehrſtr. 4, Michel. Lukasweg 23 u. 24
hochherrſchaftl., mit jedem Kom=
fort ausgeſtattete 4. 5 und 6
Zim.=Wohnungen, Diele (auch
ganze Etagen zu 10—11 Zim.)
per 1. Oktober zu verm. Näh. im
Baubüro (Ernſt=Ludwigshaus),
Fernruf 1938 u. beim Geſchäfts=
führer (Eliſabethenſtr. 23, III.),
Fernruf 371.
(14666ms Soderſtr. 52 ſch.
zu vermieten. Näh. part. (14930a Soderstrasse 101
1., 2. u. 3. Stock, ſchöne 4 Zimmer=
wohnung mit Zubehör, Balkon,
per ſof. od. 1. Okt. Näh. Nieder=
Ramſtädterſtr. 51, I. (15091ms Lucasweg 1, parterre
ſchöne geräumige 4 Zimmerwohn.
mit allem Zubehör, baldigſt zu
vermieten. Näh. daſelbſt o. Frank=
(15083ms
furterſtraße 80. ſchöne neuzeitl.
Mühlstr. 59 4 Zimmerwohn.
(16007ms
zu vermieten. neuzeitl. 4 Z.=
Soderstr. 134 Wohnung m.
reichl. Zubehör zu verm. (15096ms
Näh. Heidenreichſtr. 31, part. Viktoriaſtraße 100, 4 Zim.=
Wohn. mit Gas und Zubehör.
Zu erfragen part.
(15241a part., 4=Zimmer=
Ireneſtr. 13, wohnung mit
allem Zubehör per 1. Oktober zu
vermieten.
(15208ms
Näheres Wendelſtadtſtraße 46, I. Mollerſtraße 30, 2. St., ſchöne
4 Zim.=Wohng. mit all. Zubeh. zu
verm. Näh. 3. St. (15372ms
Obere Liebfrauenſtr. 44, part.,
4 Zimmerw. m. Veranda u. Bad. (ms
Für Mieter und Vermieter
kostenfreier Wohnungsnachweis
Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (12581a
Seite 27.
Moosbergſtraße 30, 3. Stock,
4 Zimmerwohnung i. g. Hauſe mit
Veranda, neuzeitl., per 1. Okt. zu vm.
Näh. daſ. u. Aliceſtr. 6. (15061a
4 evtl. 5 Zimmerw. per 1. Okt.
zu verm. Näh. Luiſenpl. 1, I. (ms N.=Ramſtadterſtr. 63, Man
4 Zimm., Gas u. Zubeh. per 1. Ok.
an ruh. Miet. Pr. 320 Mk. (15464ms Niederramſtädterſtr. 7 II. 4 Z.
Wohnung mit Zubehör per 1. Okt
zu verm. Näh. Hopp, Heidenreic
ſtraße 29 III.
(15373m Pallaswieſenſtr. 15 I. geräum
4 Zim.=Wohng., Veranda, Gas, p
1. Okt. Näheres part. (15380m Wendelſtadtſtr. 8, part., 4 Zin
u. Badezim. nebſt reichl. Zubehö
per 1. Oktbr. zu verm. (15054ms
Näheres daſelbſt 1. Stock. nächſt der
Arheilgerſtr. 10
Hochſchule
im 2. Stock, geräumige 4=Zimmer
wohnung zu verm. (15483ms Eckhardtſtr. 7, I., neuzeitl. groß
4 Z.=Wohn. m. Badezim., Verand
u. all. Zubeh. Näh. 2. St. (15368ms Inseistr. 21, pt.
4 Zimmer=Wohnung mit Bad=
zimmer, Küche, Manſarde, 2 Kelle
per 1. Oktober billig zu vern
Näheres Inſelſtraße 19, part
bei Flickinger.
(15423m Lichtenvergſtr. 60, III.
ſchöne neuzeitlich eingericht. 4 Zim.=
Wohnung mit allem Zubehör pet
1. Oktober zu verm. Näh. daſelbſ.
und Frankfurterſtr. 80. (15447m Pankratiusſtraße 15, 2. Stoc
4 Zimmerwohnung zu vermieten
Näheres parterre. (15371ms Roßdörferſtr. 47, II. ſchön
ſonnige 4 Zimmerwohn. mit groß
Küche u. Zubeh. per 1. Oktob. zu
vermiet. Näh. parterre. (*219sms Gutenbergſtr. 3 ſchöne Vier
zim.=Wohn. mit allem Zubehö
per 1. Oktober zu verm. Näh. ir
(15526ms
Laden. Schöne 4 Zimmer=Wohn. mi
Bad, Veranda u. all. Zub., d. Neuz
entſprech., p. 1. Aug. zu vm. Zu erfr.
Rhönring33, b. Schröder, II, r. (15531m Eine neuhergerichtete 4 Zim=
mer=Wohnung, 1. Stock, nebſt
Manſardenkammer per ſofort.
15533ms) Waldstrasse 35. Liebfrauenſtr. 52 1. volſt. neu=
herger. 4 Zim.=Wohng. ſof. (*606ms Landskronstr. 61, 2. Stock
4 Zimmer, Küche, Bad, Loggia,
Balkon nebſt allem Zubehör.
Näheres daſelbſt. (B15515ms Eckhardtstr. 2
4 Zimmer= u. 3 Zimmerwohnung
mit Bad. Näh. 1. Stock. (15535ms Landskronstr. 91, part.
große 4 Zimmer-Wohnung mit Bade=
zimmer, Bodenkammer, Balkon u.
Zubehör auf 1. Oktober zu verm.
Preis 650 Mark. Näheres daſelbſt
oder 1. Stock.
(B15511ms Soderſtraße 6
(Kapellplatz)
4 Zimmerwohnung, (Badezimmer,
Veranda ꝛc.) im 3. Stock vom 1. Okt.
ds. Js. an zu verm. (15729ms Mollerstrasse1
eine Wohn. im 1. Stock, 4 Zimmer,
Erker, Veranda, Küche, Bodenkam.
mit Zubehör, per 1. Okt. zu ver=
mieten. Näheres Rheinſtraße 28,
1. Stock rechts.
(15734ms Heinheimerſtraße 100 ſchöne
4 Zimmerw., Balkon, Gas, Badez.,
ſchöne freie Lage, p. 1. Okt. Zu erfr.
Pankratiusſtr. 71, part. (15733ms Mollerſtraße 35, I., 4 Zim.=
Wohn. mit all. Zub. per 1. Oktober
zu verm. Näh. 3. Stock. (15732ms große 4 Zim.=
Wenckstr. 49 Wohn, reichl.
Zubeh. p. 1. Okt. zu verm. (15672a Witlmaunstr. 3, part.
ſchöne 4 Zim.=Wohn. m. Fremdenz.
per 1. Okt. zu vermieten. (*550ms Viktoriaplatz 4 I.
Frdl. große 4 Zim.=Wohnung mit
Bad, Balkon u. allem Zubeh. per
1. Okt. evtl. früher zu vermieten.
Anzuſehen zwiſchen 2 und 5 Uhr.
Näheres: Oſtertag, Hügelſtraße 27
Kontor.
(15762ms Mühlſtr. 41, ſchöne 4 Z.=Wohn.
Gas u. Zub. zu vm. Näh. pt. (*610ms Zim.=
Schloßgartenplatz 12 Wohng.
(part.) bis 1. Okt. beziehbar, zu ver=
mieten. Zu erfrag. 1. St. (15765ms
Viktoriastrasse 75
4 Zimmer=Wohnung im 2. Stock
mit allem Zubehör per 1. Oktober
zu verm. Einzuſ. v. 1—3 Uhr. (15680t
in ruhigem Hauſe ſchöne Vier
Zimmerwohnung mit Zubehl
per 1. Oktober zu vermiet. (15435d Seitersweg 10, I,
mod. 4 Zimmer=Wohnung m
Veranda, Fremdenz., Gartenante:
u. ſonſt. Zubehör per 1. Oktober z
vermiet. Näheres parterre. (15804 Zimmerſtraße 11
Ecke Hügelſtraße, gegenüber den
Neuen Palaisgarten, frdl. Vie
zim.=Wohn. mit Zub. im 1. S
zum 1. Oktober d. J. zu verm
Einzuſ. nur Wochentags von
bis 12 Uhr vorm. Näh. in de
Buchbinderei.
(15527s Beckstr. 62
eleg. 4 Zim.=Wohng., Küche, Bade:
Erker, Loggia, 2 Manſard., Vor= u
Hausgarten per 1. Okt. zu verm. Z.
erfragen Beckſtr. 64 part. (15381 4 Zim.=
Ludwigsplatz6 Wohnung
per ſofort an ruhige Leute zu verm.
Näh. 2. Stock, bei Jungmann. (13035 Wilhelminenstr. 29
4 Zimmer=Wohnung zu vermieten
(8921s
Näh. daſ. b. Weber. freundl. 4
Soderſtr. 44½ Zimmer=
wohnung zu vermieten. Eckhardtstrasse 17, II.
ſchöne 4 Zimmerw. mit Veranda
(kein Gegenüb.) per 15. Septembe=
Preis 550 Mk.
(15929ms
Näh. Landgraf=Georgſtr. 70, p Pfründnerhausstr. 9
I. Stock
ſchöne 4 Zimmerwohn. zu verm.
Näheres daſelbſt 2. Stock. Anzu=
ſehen 2—8 Uhr. (15955ms Beſſungerſtraße 4, I., ſchöne
4 Zimmerwohnung mit Bad, elektr
Licht u. Gas und allem Zubehör,
vis-ä-vis dem Prinz Emil=Garter
u. Orangerie=Allee, p. 1. Okt. zu vm.
Einzuſ. vorm. v. 10 Uhr ab u. nachm.
b. 3 Uhr. Zu erfr. part. (B16008ms Kiesſtraße 124 eine Manſarden=
wohnung (2 gr. u. 2 ſch. Z.) an ruhig
Mieter ſofort. 26 Mk. mtl. (15976s Kahlertſtraße 32, 1. Stock,
eine ſchöne Vierzimmer=Wohnung
(event. mit Werkſtätte und Lager
im Seitenbau) per 1. Oktober zu
vermieten. Einzuſehen zwiſchen
2—5 Uhr. Näh. part. (15794ms Moosbergstr. 97
an der Heidelbergerſtr., Halteſtell=
der elektr. Bahn, gr. mod. 4 Zim.=
Wohn. mit Zubehör per 1. Okt.
zu verm. Näh. part. (B16047ms Zimmer Ecke Moller=u. Ireneſtr. 71, III.,
ſch. 3=Zim.=Wohn. (evtl. kl. 4 Z.)
per ſofort. Näh. part. (15736ms Hermannſtraße 9, Manſarde,
—4 Zimmer per ſofort. Näh.
parterre.
(B15105ms Pareusſtr. 19, 2. St., 3 Zim.=
Wohn. per ſofort an ruh. Leute
Pr. 410 Mk. Näh. 1. St. r. (13151ms Liebfrauenſtr. 27 ſchöne 3 Zim.=
Wohn., Balkon, Gas u. Zubehör.
Näheres Eckhardtſtr. 19, p. (13448ms Beckerſtraße 33, I., freundl. 3
Zimmerwohnung mit Gas ſofort
zu vermieten.
(13550ms Kiesſtr. 83, part., beſſ. 3 Zim.=W.
mit Balkon nebſt Zubeh. per 1. Okt.
z. v. Ezſ. v. 10-12 u. 2-5 Uhr. (14215ms Große Ochſengaſſe 32 Drei=
Zimmerwohnung zu vm. (13689ms Gervinusſtr. 49, I., 3 Zimmer=
m. Balk., Manſ., 2 Keller, Speiſe=
kammer p. ſofort zu vm. (13678ms Neckarſtr. 24, II., frdl. 3 Z.
Wohn., ſonn. Lage, p. 1. Okt. (*1651 Heinheimerstr. 96
3 Zimmerwohnung, ſofort oder
ſpäter beziehbar (Parterre). Näh.
(14415ms
Landwehrſtr. 4,
V. Michel. Kleine 3 Zimmerwohnung an
ruh. Dauermieter bill. z. verm. Näh.
(14468ms
Hügelſtraße 87, Magdalenenstr. 6, 2. Stock
Vorderh., Dreizimmerwohn. nebſt
2 Kabinetten hinter Glasabſchluß
und ſonſtigem Zubehör zu verm.
Näh. Waldſtr. 3, II. (15564ms Mollerſtr. 28, 2. Stock, ſchöne
3 Zim.=Wohn. per ſofort zu verm.
Näh. Bismarckſtr. 55, I. (15084ms
Lauteſchlägerſtraße 7, 3 Zim.=
Wohn., Manſarde, p. 1. Aug. zu
vm. Preis monatl. 20 Mk. (14679ms
Müllerſtr. 32 ſchöne ſonnige
Manſarde, 3—4 Zimmer, mit
Zu=
behör zum 1. Oktober zu
ver=
mieten; nur an ruhige Mieter.
Näheres daſelbſt 1. Stock. (15207ms
Rhönring 77 eine 3 Zim.=Whg.
per 1. Okt. evtl. auch früher zu vm.
Näheres Rhönring 79I. (15376ms
per 1. Okt. zu verm. Ausk. ert.
(15276t
Viktoriaſtr. 90, part.
Zim.
Lauteschlägerstr. 11, II. m. Gas
. Zubehör per 1. Oktober. Näh.
daſelbſt Hth. I., vorm. (15462ms
3 Zim. n. reichl. Zubeh. per 1. Okt. z
verm. Näh. daſ. 1. St. od. Baubür
Sames, Pallaswieſenſtr. 26. (15377, Rhönring 41 eine ſchöne 3 Zim
Wohng. mit all. Zubeh. p. 1. Okt. zu
Näheres Rhönring 79I. (15387ms Stiftstr. 83, 1. Stock
ſchöne 3 Zimmerwohnung mit Zu
behör per 1. Oktober für monatlic
33 Mark zu vermieten. Nähere
Stiftſtr. 75, im Laden. (15553ms Wenckſtraße 4 in ruh. Hauſ
hübſche, neuz. 3 Zim.=Part.=Wohr
f. 1. Okt., ev. m. Vorgarten. Nähere
2. St. bei Frau Bach Ww. (B15637 N. Niederstr. 13 3 Zim.=W., ungen.
p. 1. Okt. z. vm. Zimmermann. (B15514m Erdgeſchof
Fankratlusstr. 2 23 3 Zimmer
wohnung, große Zimmer, Bad=
zimmer, 2 Keller, Bodenzimme
Bodenraum per 1. Oktober 191.
zu vermieten. Preis 480 Mk.
Näh. im 1. Stock. (15336gms 3 Zimmer
Waldſtraße 7, I., Kabinett,
nebſt Zubehör, evt. m. Werkſtätte
oder Laden. Näh. part. (15481ms Pallaswieſenſtr. 12 neuzeit
3 Z.=W. a. ruh. L. Näh. 2. St. l. (15266ms kl. 3 Z.=
Darmstr. 33a, I., Wohn.
zu verm. Näh. Aßmus. (15731ms Dankratiusſtraße 69
ſchöne 3 Zimmerwohn. im 3. St.
mit allem Zubeh. u. Gas p. 1. Aug
zu vermiet. Preis Mk. 27.— pri
Monat. Zu erfragen bei Frieſe,
dortſelbſt.
(15786ms In ruh. Hauſe ſch. 3 Zim.=Wohn
im 1. Stock per 1. Okt. zu verm.
Näh. Wenckſtr. 54, part. (*809fs Stiftstrasse 52
Hinterh., part., ſchöne 3 Zimmer
wohnung mit allem Zubehör per
1. Oktober zu vermieten.
Näh. Vorderh. part. (15788mds Neue Niederſtr. 3, Stb., part
3 Zim., Küche, Keller uſw. billig
zu vermieten.
(B15805ms ſe eine 3 Zim.=
Müllerstr. 9 Wohnung im
Vordh. u. Seitb. auf 1. Okt. zu verm
Näh. Vorderhaus, part. (15429s Obere Wienersſtr. 80 in ruh.
2½ ſtöckig. Haus, nächſt elektr. Bahn,
frdl. Manſarde, 3 Zimmer mit Zu=
behör per 1. Okt. zu verm. (15322ms Neue Niederstrasse 3
Seitenbau part., 3 Zimmerwohn.,
240 Mk., per ſof. zu verm. (15936ms bei der
Uene Ireneſtr. 68 Mollerſtr
ſchöne 3 Zim.=Wohn. im I. Stock
nebſt groß. Manſardenz. u. Garten=
anteil zum 1. Okt. zu verm. Näh.
Rheinſtraße 28, 1. St. I. (15954ms 2. St. r., ſchöne
Neckarſtr. 24, 3 Zimmerwohn.,
hohe Räume, ſonnige Lage. (*942sg Sandſtraße 32
Wohnung von 3 Zim. mit Küche
im Hinterh. Pr. 200 Mk. (15972ms Kahlertſtraße 32 (Manſarde)
3 Zimmer und Küche (mit abgeſch.
Vorplatz), ev. mit Werkſtätte und
Lager im Seitenbau, per 1. Okt.
zu vermieten. Einzuſehen zwiſchen
2—5 Uhr. Näh. part (15795ms Gartenhaus
3 Zim., Küche, 2 Keller, Waſſer, u.
Gas zum 1. Oktober zu vermiet.
16037ms)
Sandſtraße 18. Mühlſtr. 26, I., 3 Zimmer=
wohnung per 1. Oktober zu ver=
mieten. Preis 450 Mk. (15460ms
Zu erfragen parterre. Schöne 3 Zim.=Wohn. p. 1. Okt.
Näh. Karlſtraße 30, I. (15088ms mmer Sandstrasse 40
ſch. ganz neu herger., 2 Z.= Wohn=
ungen zu verm. Einzuſehen zw.
(10059ms
10—11 Uhr vorm. NeueNiederſtr. 13 (Zimmermann)
kl. 2 Z.=Wohn. an L. o. K. (B12399ms Friedrichſtraße 11 2 Parterre=
zimmer für Geſchäft oder zum
Möbeleinſtellen zu vm. (13427ms
Hochstrasse 43
2 ſchöne Manſarden=Zimmer mit
Küche per 1. Auguſt zu vermieten.
Näh. Stiftſtr. 52, part. (15789mds
Eliſabethenſtraße 4, 3. Stock,
kleine abgeſchloſſene Wohnung,
2 Zimmer und Küche, an einzelne
Perſon per 1. Okt. zu verm. (15835ds
Frankfurterſtr. 58, pt., 2 leere
Zimmer in 5 Zimmer=Wohng. an
Herrn od. Dame zu verm. (14886ms
Schöne 2= Zimmerwohn. 20 Mk.,
neu hergerichtet, an kl. Fam. Näh.
Schloßg. 11, part. (B15111ms
Sandbergſtr. 29 ſchön. gr. 2 Zim.=
Wohn. z. vm. Näh. 1. St. (B15392ms
Kranichſteinerſtraße 6 pt.
2 Zim.=Wohng. nebſt reichl. Zubeh.
p. 1. Okt. zu vermieten. Näh.
Bau=
büro H. Sames, Pallaswieſen= Mühltalſtraße 19.
ſtraße 26.
(15378ms
Manſarde
Kabinett u. Zubeh. an ruh. Familie
2 Zimmer=Wohn., neu herger.,
14 Mk., an einz. Frau od. Ehepaar.
Gr. Kaplaneigaſſe 40. (B15726ms
Parkusſtr. 17½ ſchöne 2 Zim.=
Wohnung im 3. St. per 1. Auguſt
zu vermieten.
(*565ms
Liebfrauenſtr. 82, Manſarde,
Beſſungerſtr. 105, Seitenbau,
2 Zim.=W. m. Zubeh. (B15806ms
Mühlſtr. 50 (Seitenbau, part.)
2 Zim. f. Büro p. 1. Okt. zu v. (15616is
wohnung zu vermieten.
Kiesstrasse 16
2 Zimmerwohnung an ruh. Leute
zu vermieten.
(15927ms
Näheres Karlſtraße 20, I.
Arheilgerſtr. 9 2 kl. unmöbl.
Parterrez. an 1 Perſ. zu v. (15934ms
Magdalenenſtr. 3 zwei Zimm.,
Küche, ſofort zu vermieten. (*774
2 Zimmerw. an
Geistberg 5 Leute ohne Kind.
per 1. Auguſt zu verm. (*849sms Nähe der Gerichte) auch für Büro
Luisenplatz 1, 1. St.,
2 hübſche Zimmer mit Küche ltheke) 1. St. l., 2 Büroräume per
ſehr geeignet, per bald zu
ver=
mieten.
(15520a
Zu erfragen im
Schuhhaus Spier.
und Küche Mk. 7.50. (B13945m Nieder=Ramſtädterſtraße 45
II. Stock, unmöbliertes Zimmer
auch zum Möbeleinſtellen, zu ver=
mieten.
(*654msm In beſſerem Hauſe iſt ein
großes Parterrezimmer zu verm
Näheres in der Exped. (12099s Wienersſtr. 52 ſchönes leeres
Zimmer ſof. bill. u. Werkſtatt. (*860 9 Stube u. Küche
Obergaſſe zu verm. Näheres
bei Vollhardt, Obergaſſe 24. (15935s mmer Kranichſteinerſtr. 11, Seitenb.,
kleine Wohnung an ruhige Leut
zu vermieten.
(13405ms Große Ochſengaſſe 34 kleine
Wohnung alsbald zu verm. Näh.
Obergaſſe 9, bei Oberle. (14259ms Landwehrſtraße 21 eine kleine
Wohnung zu verm. (14663ms Mauerſtraße 32 kl. Manſard.=
Wohn. an einz. ruh. Mieter. Näh.
b. Küchler, Bismarckſtr. 20. (14672ms Kleine Wohnung f. ruh. Familie.
Gr. Ochſeng. 36, Vorderh. (13951ms Schwanenſtr. 6 Manſarde ſo=
fort zu vermieten.
(15461ms Arheilgerſtr. 56
Frdl. Manſardewohnung an ruhige
u. anſtändige Mieter zu vermieten.
Näheres daſelbſt.
(15761ms zwei k.
Magdalenenſtr. 4, Wohnun=
gen im Seitenb. z. verm. (15530ms Wilneimenstr. 6 II., kleine ſchöne Wohnung für
einzelnen Herrn oder Dame. Näh.
Heidelbergerſtraße 12. (15681ods Ballonplatz 10, Seitenb. part.,
Vohnung an ruh. Leute. (14793a
Schloßgaſſe 11 2 Zimmer=W.
neu hergerichtet, an einzelne Frau
oder Ehepaar. 12 Mk. (B14230ms
Nieder=Kamſtädterſtraße 9
ſchöne freundl. Manſardenwohn.
mit abgeſchl. Vorplatz u. all. Zubeh.
per Auguſt an kl. ruh. Familie zu
Mk. 25.— per Monat zu vermiet.
Einzuſehen vormittags. Näh. bei
A. Spamer, Nieder=Ramſtädter=
(15931s
ſtraße 5½, II.
Everhadt.
Freiſtehendes Wohnhaus zum
Alleinbewohnen, 8 bew. Räume,
Küche, Bad, 2 Veranden, in ſchön.
Lage, Vor= und Hintergarten, per
ſofort zu vermieten. Pr. 800 Mk.
Näh. bei C. H. Dächert II.,
Bauunternehmer.
(10922ms
Kleine Uilla
in Eberſtadt, Mühltalſtr. 41
(6 Zimmer) zu verm. zum bill. Preis
von 950 Mk. Ruhige geſunde Lage,
Obſtgarten, herrl. Blick auf Wald
u. Gebirge. Einige Minuten von
der Straßenbahnhalteſt. Näheres
(14857a
Geteräue
Wendelſtadtſtr. 32, 2 Zimmer, Eliſabethenſtraße 23, Hths.,
1. Stock, Büro=Räume (5—7
per 1. Okt. Näh. Seitenb. (15430ms Zimmer), auch zum Möbeleinſtellen,
zu vermieten.
(10878ms
Für Bureau
od. Wohnung
3 Zimmer mit Souterrain im
Hinterbau, Bismarckſtraße 80, per
2 Zimmer, ſofort zu verm. (15714a 1. Oktob. zu vermiet. Souterrain
könnte als Lager oder Werkſtätte
benützt werden.
(15491ms
Zu erfragen Bismarckſtr. 80, I.
In dem ſtädtiſchen Gebäude
am neuen Hauptbahnhof iſt ein zu
Fuhrmannſtraße 11 2 Zimmer=Geſchäftszwecken geeigneter Raum
(*865 von 22 qm Bodenfläche alsbald
zu vermieten.
(15938ms
Näh. im Stadthaus, Zimmer 56.
Schulstrasse 10
Büroräume, Magazin, große
Keller, im ganzen oder getrennt
zu vermieten.
(14128ids
Näheres bei Herrn Ludwig Trier,
Riedeſelſtr. 17, Tel. 1189.
Zwei große Parterrezimmer
un=
möbliert mit ſep. Eing. (gute Lage,
geeignet, zum 1. Okt. zu vermiet.
Näh. in der Exped. d. Bl. (*892sms
Rheinſtraße 9 (Merckſche Apo=
und Keller, auch für Bureau 11. Oktober zu verm. (15933ms
Ateliervermietung.
Das ſeit vielen Jahren beſtehende
photographiſche Atelier
Die=
burgerſtr. 6 iſt vom 1. Oktober
d. Js. anderweitig zu vermieten.
Näheres parterre
(15554ms
re
Laden (für Filiale geeignet)
ſofort zu vermieten. (10517ms
Eliſabethenſtraße 37.
Nieder=Ramſtädterſtraße 65
Laden, in welch, m. Erfolg chem.
Wäſchereifiliale betrieb. wurde, eig.
ſich auch für Kaffeefiliale, zu
ver=
mieten. Kann ſofort bezog. werd.
Näh. Baubüro daſelbſt. (11370ms
Großer Laden an der
Hoch=
ſchule per ſofort zu verm. (15127ms
Kleiner Laden mit ſch. 3 Z.=W.
im Joh.=Viertel zu 550 Mk. zu verm.
Evtl. auch Werkſtätte, Bäck.=, Metzg.=
Einricht. Näh. Artillerieſtraße 4, I.
8—9 Uhr vorm.
(B14229ms
Laden
Marktſtraße
zu verm.
Näh. Schillerplatz 2, III. (13721ms
Neckarſtr. 26 nächſt d. Drag.=Kaſ.
kl. Laden m. Zim. p. ſofort. (15738ms
Ealaden mit
Comptoir
Lauteſchlägerſtr. 18, per ſofort
zu vermieten. Die Einrichtung und
das Inventar der jetzigen
Papier=
handlung können eventl. billig mit
übernommen werden. (10266ms
Schöner, heller Laden ſofort
beziehbar. Näheres bei
Dintel=
mann, Kl. Ochſengaſſe. (15785ms
Nieder=Ramſtädterſtraße 25
ſchöner Laden m. Wohn. (15480ms
In verkehrsreicher Lage,
Saal=
bauſtraße 38, iſt ein moderner
geräumiger Laden mit 2
Schau=
fenſtern, Gas und elektr. Licht,
Ladenzimmer und Keller, per
als=
bald zu vermieten. Geeignet für
Militär=Effekte, Friſeur,
Herren=
oder Damen= Garderobe,
Kon=
ditoreifiliale, ſowie für jedes
andere Geſchäft.
(14392ms
ſchön. Laden
Soderstr. 101 m. Badezim.
per ſofort. Näheres Nieder=
Ram=
ſtädterſtra
Stock. (15092ms
Waldstr. 26, Ecke Saalbaustr.
ein schöner Laden per Herbſt
zu vermieten.
(13501s
Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
EADEIT
für jede Branche geeignet
billig zu vermieten.
Bleichstrasse 19. (15605ms
Laden m.
Karlstrasse 73 oder ohne
Geſchäft, 3 Zimmerwohnung uſw.
zu vermieten. Näh. Gartenhaus,
1. St., b. Feldmann. (B15521ms
per 1. Okt. Näh.Land
Cil.-Lädell wehrſtr. 1. (15529ms
Laden evtl. mit 3 Zim.=Wohn. per
ſof. Näh. Karlſtr. 30 I. (15767ms
Hochstrasse 43
Ecke Rückertſtr., geräum. Laden
mit 2 groß. Schaufenſt., 2
Zimmer=
wohnung, großer Lagerraum ꝛc.
ſofort zu vermieten. (15787mds
Näh. Stiftſtraße 52, part.
Der z. Zt. von d. Darmſtädt.
Möbelfabrik G. m. b. H. inne=
(8750s
habende
Ausſtell.= u. Verkaufsraum
Rheinſtr. Nr. 28
330 qm groß mit 4
Schau=
fenſtern iſt anderw. z. verm.
Näh. Ausk. erteilt d. Firma
Julius Kahn,
Schulſtr. 15. Teleph. Nr. 135.
AAHEIT-
Waldſtr. 32, heller Raum als
Werkſtätte od. Lag. zu vm. (9724ms
Nieder-Ramstädterstr. 9
große helle geräumige Werkſtätte
nebſt Nebenräumen, evtl. als Lager
raum per 1. Oktober zu vermiet
Näh. bei A. Spamer, Nieder=
Ramſtädterſtr. 5½, II. (15932s
Magdalenenſtr. 3 eine
Werk=
ſtatt zu vermieten.
(*776
Grafenſtr. 2 trockener
Lager=
keller, 30 Quadratmeter groß, zu
vermieten.
(10881ms
Wendelſtadtſtr. 27 groß., heller
Keller, Werkſt., Remiſe,
Wagen=
halle ꝛc. Bei längerer Mietdauer
Umbau nach Wunſch. (10746ms
Eerei
Bismarckstrasse 66
Seitenbau, verſchied. Räume für
Magazin, wie auch zum Lagern
von Möbel geeignet, zu vermieten.
Nähere Auskunft bei Herrn
Lud-
wig Trier, Riedeſelſtraße 17, Te=
(15094ms
lephon 1189.
Lagerraum.
Im Obergeſchoß des neuen
ſtädtiſchen Lagerhauſes am
Güterbahnhof iſt ein für ſich
ab=
geſchloſſener, zum Lagern von
Frucht und Mehl pp. geeigneter
Raum, etwa 78 qm groß, alsbald
zu vermieten. Nähere Auskunft
wird im Stadthaus, Zimmer 64,
(12611ms
erteilt.
Lagerraum
trock., zweiſtöck., für ſich abgeſchloſſ.,
360 am groß, zum Aufſtellen von
Möbel uſw., günſt. Anfahren,
reisw. zu vermieten.
(1459s
Näh. Bismarckſtraße 45, Hinterh.
Sll
Meller
baldigſt zu mieten geſucht. Angeb.
unter G 18 an die Exp. (*815fs
für
geeignete Zimmer in bester
Geschäftslage zum 1. Oktober
zu mieten geſucht. Ang. unt. E 53
(15476a
an die Exped.
2—4 helle Räume
od. Wohng., part. oder 1. Stock,
für Geſchäftszwecke alsb. od. ſpäter
im Zentrum geſucht. Off. unter
38 an die Exped. erb. (*894sg
vermietet Werkſtätte mit
Wer Wohnung auf läng. Jahre
oder richtet ſolche ein. Offert. u.
6 43 an die Exped. (*912sm
Einfamilienhaus
(6—8 Zimmer) zum 1. Oktober zu
mieten, bezw. zu kaufen geſucht.
Ang. unt. E 52 an die Exp. (15475a
Wohnung
(6—7 Zimmer) im ſüdlichen
Stadt=
teil zum 1. Oktober zu mieten
geſucht. Angebote unter E54 an
(15477a
die Expedition.
Neuzeitliche 5—6 Zimmer=
Wohnung mit allem Zubehör im
Südöstl. Stadttell
von kleiner Familie (3 Perſonen)
geſucht. Off. mit Preisang. unter
G 35 an die Exped. (15948sm
Parterre
Neuzeitl. 4—5 Zimmerwohnung
mit Bad ꝛc. von einzelner Dame
per 1. Oktober zu mieten geſucht.
Off. u. F 58 an die Exp. (*611ms
Auto-Garage zu vermiet.
10747ms) Wendelſtadtſtraße 27. Garage
Kate
neuzeitlich hergerichtet, inmitten
der Stadt, per 1. Aug. zu vermiet.
Zu erfragen Eliſabethenſtraße 59
(15758ms
im Comptoir. Ostbahnhof
Lagerplatz 2600 Um, auch
geteilt, zu verm. Näher. Ziegelei
Schallenberger, Tel. 1330. (6836s Auto-Gäragen
zu vermiet. Dieburgerſtr. 96. (15930s Riedeſelſtraße 42 per ſofort
2 Manſ.=Zim. zum Aufbewahren
von Möbeln zu verm. 150 Mk.
für das Jahr.
(14394ms M Neue Niederſtr. 15, Stallung
für 3 Pferde ſofort zu ver=
(15939ms
mieten. Stallung
Frankturterstr. 24 für 3—4
Pferde, Remiſe, Heuboden und
Burſchenzim. ſofort z. vm. (15434ms Wendelſtadtſtr. 49, Stallung
für 3 Pferde mit Remiſe ſofort
zu vermieten.
(14664ms Stahung
zu vermieten.
Heidelbergerſtr. 59 ein ſchöner
Stall, 2 Voxen, 2 Stände, Burſchen=
zimmer, Sattelkammer, ſowie
Remiſe, per Oktober zu vermieten.
Zu erfr. Riedeſelſtraße 35. (15712t von kinderl. Ehepaar
Geſucht zum 1.=Okt. freundl.
4 Zimm.=Wohn. in ruh. Lage.
Off. m. Preis u. G 39 an die
Expedition ds. Bl. (*899sms Weamtenwitw. mit Tocht. ſucht
freundl. 3 Zimmerw., Joh.. Martinsviertel. 300—380 Mk.,
per Auguſt od. Sept. Gefl. Offert.
unt. F 63 an die Exped. (*600ms Gut hergerichtete freundl. 2 ot
3 Zimmerwohnung mit Küche und
Gasanſchl. per 1. Aug. od. 1. Sept.
zu miet. geſucht. Offert. an Jakob
Wältner, Woogsplatz 3. (15922a Dunges Ehepaar ſucht in der
Nähe Darmſtadts eine
2 Zimmerwohnung.
Offerten mit Preis unter 6 51
an die Exped. d. Bl.
94 möbl. Zimmer
mit voller Penſion, z. 16. d. Mts.,
Nähe Schulſtr. geſ. Off. m. Preis
unter G 49 an die Exped. (*938 für anſt.
1—2 möbl. Zimmer jg. Dame
Nähe Frankfurterſtraße geſ. Offert
unter G 30 an die Exped. (*854 S elegahr Mob
Herte Zimmer
mit ſeparatem Eingang, für zwei
Herren, in der Nähe der Artillerie=
kaſerne per 15. Okt. 1914 geſucht
Offerten mit Preisangabe unter
G 34 an die Exped.
(*879sg Immer
Hermannſtr. 35 Stall, Remiſe,
Kutſcherw. Aliceſtr. 17, II. (15082ms
Heinrichſtr. 69 möbl. Zim. m. g.
Penſ., ev. f. 2 j. Hrn. paſſ. (12384ms
Soderſtr. 22, I. (Kapellplatz)
zut möbliertes Zimmer. (9751ms
Karlſtraße 105, Hinterh., möbl.
Zimmer zu vermieten. (B15106ms
Wilhelminenplatz 17, 2. Stock,
ſchönes möbl. Zimmer. (12131ms
Pension Mink
Elisabethenstr. 4, II., elegant
möbl. Zimmer, auch Wohn= und
Schlafzim., m. Penſ. f. ſof. (12961ms
Wienersſtr. 45, I., großes gut
möbl. Zimmer zu verm. (14387ms
Gut möbl. Zim. mit oder ohne
Penſ. ſof. oder ſpäter zu vm. Näh.
Frau Vogel, Soderſtr. 85. (14835ms
Kahlertstrasse 11
einf. möbl. Zimmer mit od. ohne
Penſion ſof. zu vermiet. (*210sms
Saalbauſtr. 23 möbl.
Zimmer=
zu vermieten.
(15217ms
Schuchardſtr. 16, II., gut möbl.
Zimmer zu vermieten. (15463ms
Viktoriaſtraße 24, part., gut
möbl. Wohn= u. Schlafzim. m. Klav
u. ſep. Eingang zu verm. (15369ms
Steinſtr. 6, hochpt., g. möbl.
Wohn=
u. Schlafz. an ſol. Herrn. (15735ms
Mittelbau,
Rheinstr. 28, 2. St., frdl.
möbl. Zimmer zu verm. (*587ms
Schloßgartenſtr. 51, 2. Stock,
3 gut möbl. Zimmer bei einz.
Dame per ſofort. (13690ms
Pankratiusſtr. 5 pt. r. frdl. mbl
Zimmer mit od. ohne Penſ. (*534ms
2. Stock,
Dieburgerſtr. 14, groß., ſchön
möbl. Zim., evtl. Wohn= u.
Schlaf=
zimmer, zu vermieten. (15763ms
Heim für ältere Herren.
Schöne Zimmer, beſte
Verpfleg=
ung, aufmerkſame Bedienung. Gefl
Off. u. E 66 a. d. Exp. d. Bl. (B15537
Obere Hügelſtr. 19, II., ſchön
möbl. Zimmer zu verm. (15698t
Waldstr. 18, 1. St.
ſchön möbl. Zim., ſep. Eing. (*841fs
ſchön möb.
Karlſtr. 87, part., Zimmer
per ſofort zu verm.
(B15060t
—3 ineinan
Kaſinoſtraße 15 dergehende
möblierte Zimmer ſofort zu verm.
Zu erfragen daſ. im Lad. (15482t
Kiesbergſtraße 47, parterre,
Wohn= und Schlafzimmer. (15646a
Heinheimerſtr. 16, I., gut möbl.
Wohn= u. Schlafzimmer. (15671a
Luiſenſtr. 32, II., b. Gg. Wedel
einf. möbl. Zim. m. Penſ. (15849a
Martinſtr. 26, part., möbl. Zim.
in ſchöner, ruh. Lage. (B15536oifs
Waldſtr. 38, part., möbliertes
Zimmer zu vermieten. (*796fs
Nieder=Ramſtädterſtr. 64, I.,
geräum. gut, möbl. Wohn= und
Schlafzim. ſof. z. verm. (13502gids
Kranichſteinerſtr. 18 freundl.
einf. möbliertes Zimmer mit oder
ohne Koſt zu vermieten. (14885ids
Gardiſtenſtr. 18, part., ſchön
möbl. Zim. mit ſep. Eingang und
Gas ſof. preiswert zu verm. (14582a
Viktoriaſtr. 90, II., eleg. möbl.
Zim., Schreibtiſch, Gas, mit
Schlaf=
kabinett, in gutem Hauſe. (14834ids
Luiſenſtraße 16, 2. St., möbl.
Zimmer zu vermieten. (*417ids
Roßdörferſtraße 28, Manſ.,
möbl. Zimmer ſofort (15674a
Heinheimerſtr. 22 III., Koſt u.
Wohnung p. Woche 10 Mk. (*577mds
Neckarſtr. 18, part., gr. ſchön.
möbl. Zimmer zu verm. (15831a
Mauerſtr. 12, Manſ., möbl. Z.
mit Kaffee ſofort zu verm. (15796a
Hinterhs.,
Ernſt=Ludwigſtr. 5, 3. Stock r.
ſch. möbl. Zimmer zu verm. (*661ds
Wenckſtr. 6, II., fein möbl. W.
u. Schlafzim., ſep., an ruh. Herrn
bill. z. verm., auch einzeln. (*732dsg
ſch. möbl. Zim.
Karlſtr. 25, I., ſof. z. vm. (*715dss
Loubre, Aliceſtraße 23, 2. St.
2—3 gut möblierte Zimmer, auf
(15848a
Wunſch Penſion.
Saalbauſtraße 28, I., möbl.
Zimmer ſof. zu vermiet. (*880sm
Alieeſtr. 2 Wohn= u. Schlafz.,
hübſch möbl., elektr. Licht, ſep. Eing.,
für 1 evtl. auch 2 Herren. (*890
Eliſabethenſtr. 35 möbl. Zim.
zu vermiet. b. Müller. (*867
Magdalenenſtr. 6, I., feines,
ſchönes möbl. Zimm. für ſof. (*866
Schützenſtr. 10½, II. einf. möbl
Manſ.=Zimm. an ſaub. Arb. (*862sc
möbl. W.
Schützenſtr. 20, pf. u.
Schlaf=
zimmer, ſep., evtl. mit 2 Betten,
auch einzeln, zu vermiet. (15928ms
Mauerſtr. 12, II. gut möbl.
Zim., mit o. ohne Penſ. ſof. (15964a
Ecke Grüner Weg und Kies
ſtraße 59, II., großes, ſehr gut
möbl. Zimmer ſofort zu vermiet.
evtl. mit Penſion.
(*896
bei
Grafenstr. 37, I. Gunkel
2 möbl. Zimmer (mit oder ohne
Penſion) ſofort zu verm. (*897soi
Stiftſtraße 51, Ecke Landgraf=
Georgſtr., kl. möbl. Zim. (*812sc
Hochſtr. 27, part., klein. möbl.
Zimmer, nach dem Garten gelegen,
monatlich 15 Mk.
(*763
Aliceſtr. 6 möbl. Zim. für jede
Zeitdauer m. u. ohne Penſ. (16044s
Roßdörferſtr. 41, II., möbl
Zimmer zu vermieten. (15937ms
Roßdörferſtraße 40 ſchöne
möblierte Zimmer mit und ohne
Gas per 1. Aug. zu verm. (15952omf
Arheilgerstr. 4, II., 3 hübſch
möbl. Zim., Wohn= u. Schlafzim.,
ſep. Eing., Gas, Schreibt., Klavier,
für 2 Hrn. p. 1. Aug. zu verm. (*950
Eliſabethenſtr. 39, 1. St. r.
ſch. möbl. Zim. zu vm. (*941sge
Ludwigsplatz 4, III.r., frdl. g.
möbl. Zimmer ſofort. (*931
Steinackerſtraße 12 gr. möbl.
Wohn= u. Schlafzim. (B16006ms
Kiesſtraße 1, part, ſchön möbl.
Zimmer per 1. Auguſt.
(*905
Rundeturmstr. 15, III. I.,
ein möbl. Zimmer zu verm. (*924
II., freundlich
Teichhausſtr. 55, möbl. Zim.
ſofort billig zu vermieten. (*926
Dauermieter
geſucht. (B15986ms
Hochſtr. 53, II., 1—2 gut, ſchön
und bequem möbl. Zim. zu verm.
Neckarſtr. 26, part., möbl. Zim.
Mit Frühſt. 22 Mk. (15971ms
a.Markt=
Schustergasse 8, I., platz, 1
beſſ. u. 1 bill. möbl. Zimmer. (*903
zwei ſchön
Karlstr. 28, II., möbl. Zim.
per 1. Auguſt zu vm. (15977imds
Karlſtr. 64, Hth. I, ein einf. möbl.
Zimmer per ſofort. (*968sm
Pallaswiesenstr. 11, I, frdl. möbl. Z.
m. od. ohne Penſ. ſof. z. verm. (*971
Grafenſtr. 24, I, gr. möbl.
Wohn=
u. Schlafz. m. elektr. Licht. (16038om
Eneruen
Alleinſt. Dame oder Herr oder
Ehepaar erhalten vorzügl.
Ver=
pflegung u. trautes Heim. Vollſt.
Penſion zu 65—70 Mk. Hübſcher
Garten, direkt an Herrngarten. Off.
unt. G 13 Exped. erbeten. (*847
4 Schaufenſter
in dem Oktroiaufſichtshäuschen
an der Allee (Zufahrtsſtraße zum
Bahnhof) ſind ſofort anderweit
zu vermieten. Nähere Auskunft
Stadthaus, Zimmer 64. (711a
Darmſtadt, 1. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Ein zur Erteilung von Unterricht
geeigneter u. lange Zeit ſchon dazu
benutzt geweſ. heller, luftig. Raum
von ungef. 150 Kubikm. iſt zu gleich.
Zweck ſof. bill. zu verm. Zur
Ver=
fügung an allen Werktags
Vor=
mittagen, Mittwochs u. Samstags
von 4½ Uhr ab, ſowie vielleicht auch
abends. Näh. Karlſtr. 16, I. (B14612
Wohnung, 5 Zimmer, nebſt ſep
Zimmer (für Büro, evtl. im Hof),
auf 1. Oktober geſucht.
Offer=
ten mit Preis unter F 88 an die
Expedition.
(15836dfs
Sehrpreiswert zu verk.
Haus auf der
Mathilden=
höhe, große Diele, 9 Zimmer,
2 Balkons, Bad uſw., ſchöner
Garten. Näh. Exped. (15979a
Das Einfamilienhaus
Roquetteweg 16, 11 große Zim.
mit allem neuzeitlichen Zubehör,
wie Gas, elektr. Licht u.
Zentral=
heizung mit Veranda, Vor= und
Hintergarten, Zugang von zwe
Straßen, iſt preiswert zu verkauf
Näh. Baubüro Mahr & Markwort,
Kasinostr. 8 od. Roquettoweg 22. (15944,
Hofreite Obergaſſe 6
vollständig neu hergerichte
zu verkaufen.
Nähere Auskunft erteilt die
Direktion der Städtiſchen
Spar=
aſſe, Hügelſtraße 22, I. (14202a
Haus m. Einfahrt, Hof. kl. Lad.
u. gr. Arbeitsräumen, ev. elektr.
Licht u. Kraft, für jed. Geſch. geign.,
im Johannesviertel z. verk. od. zu
ermieten. Näh. Artillerieſtr. 4, I.
on 8—9 Uhr vorm. (B14401
Eberhauf.
Mein 2½ſtöck. Eckhaus in der
Nähe der elektr. Bahn in ſchöne
Lage, 1. und 2. Stock je 3 große
Zimmer, Küche, Speiſekammer,
Dachſtock 4 Zimmer u. Küche, Gas
und Waſſerleitung, mit Vor= und
Hausgarten, leicht als
Geſchäfts=
haus einzurichten, preiswert zu
verkaufen.
(15441a
Gg. Roth, Weingartenſtraße 39.
Hausverkauf.
Beabſichtige das Wohnhaus in
Griesheim, Schönweibergaſſe53
zu verkaufen. Dasſelbe iſt
neuzeit=
lich eingerichtet, mit Hinterbau,
paſſend für Werkſtätte jeder Art,
und ſehr großem Grabgarten mit
Obſtbäumen. Das Haus liegt mit
ten im Ort und iſt als
Geſchäfts=
haus paſſend. Zu erfragen bei Wilh.
Weber, Griesheim b. D. (14914a
Dür Kohlenhandlung, Mineral=
7 waſſer= od. Flaſchenbiergeſchäft
geeign. 2½ſtöckiges Haus, in beſt.
Lage, zu verm. oder bill. zu verk.
Zu erfragen Orangerie=Allee 7 od
Kiesberaſtrabe 3.
(B15389
Luftkurort Traisa.
Schöne Villa am Walde, 7 Zim.,
2 Kammern, Bad, elektriſch Licht,
Waſſerl., 3 Balk., 1 Loggia, gr.
Garten m. 40 Obſtbäumen, Stal
u. Remiſe zu verkaufen. (11092a
Darmſtädterſtraße 62.
In Traisa
neues Wohnhaus mit 9 Räumen
Waſſerleitung, elektr. Licht, Keller,
Waſchküche, Stallung, Hof und
Garten ſofort zu verkaufen.
Offerten unter F 64 an die
Expedition d. Bl.
(*597mfs
Lelle
II. Bypotheke
auf ein Geſchäftshaus, verzinsba
mit 5%, zu verkaufen. Offert. unt.
3 an die Expedition. (*850sm
Mark 15 000. gute hypothekariſche
Sicher=
eit per ſofort oder ſpäter geſucht.
Offerten nur von Selbſtdarleihern
erbeten u. G 45 a. d. Exp. (*919ss
4500 Mk. als II. Hypothek
an ſichere Stelle f. alsb. geſ. Gefl.
Off. u. D 43 a. d. Exp. (14935a
Nachweisbarer Erfolg!
Darlehen gibt Selbſtgeber unter
kulanten Bedingungen ohne
Bürg=
ſchaft auf Möbel uſw. durch (*625ms
Wilh. Schuchmann, Stiftſtr. 46.
Air einigen 1000 Mark
ſucht ält. Herr ſtille Beteiligung
an einem gut. Geſchäft geg.
Sicher=
ſtellung. Auch gibt er Geld zur
guten 2. Hypothek und Darlehen
gegen Sicherheit. Agenten
ausge=
ſchloſſen. Offerten unter G 29 an
die Expedition d.
55sa
Tüchtige Wirtsleute
ſuchen per ſof. od. ſpäter gangbare
Wirtſchaft. Off. u. G 41 Exp. (*901
Sückerel.
Nähe Darmſtadts prima Geſch.,
X Brot, 50 Bruch Brötcher. Preis
30000 Mk. Anzahl. 6000 Mk., zu
verkaufen. Offerten unter G 40
an die Expedition ds. Bl. (*902
1 Bettstelle
mit Sprungrahmen u. Matratzen,
billig zu verkaufen
(*932
Riedlingerſtraße 21, II.
½½ Ps. 2 Zyl.,
2 Motorräder u. 3 Ps. 1 Zyl.,
1 Fruchtpreſſe, Aushängkaſt. (Abſchl.
ohne Gl.), Kinderbettſtelle, pol., zu
verk. Alexanderſtr. 21, Hth. (*935sg
Altertum
maſſiv eichener 2tür. Kleiderſchr.
zu verkauf. Anzuſehen
Wittmann=
ſtraße 4, Manſarde. (B15959
eues Herrenrad mit Torpedo=
Freilauf zu verk. Landzettel,
Alexanderſtraße 25, I.
(*937
Ueeeet
IRatten, Mäuse Wanzen, Flöhe.
Läuse, Käfer Moffen, Ameisen
beseitigt unterGerankie schnell. gewissenhaff.
billigsf mit neuesten erprobten Mitteln. Für
genze Anwesen, Bäckereien, Hotels. pp.-
Versicherung bei billigster Jahresvergüfung.
Zur Selbsthilfegebe
Bei Behördenpp
mit besten
Er=
eucheinzelne
folgeneinge=
Mittelin Packung
Führt.
von 50 Pfg. anab. G
Kostenfreler Besuch.
13116a)
[ ← ][ ][ → ]Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Seite 29.
Wilhelminenstrasse 19, I. Darmstädter Hausbesitzerverein. Telephon Nr. 560.
Inſertionspreis: 10 Pfg. die einſpaltige Letitzeile; Me=
Zu vermieten: von 10maliger Wiederholung an 10% Rabatt.
Z mrerte Zimmer
Haus mannstr.
in der
Hoff-
enth. 14 Zimmer, für Arzt
und jegl. Beruf paſſ. (8100s
Näh.
Hausbe=
zu verkaufell. zitzerverein
Brmereen
45c Zimmerhaus
in guter Lage im Oſtviertel
der Stadt zu verkaufen.
Näh. Auskunft erteilt der
Hausbeſitzer=Verein. (10586s
Miealten Zant
Weyprechtstr. 14
in feinſt. Herrſchaftslage Haus
mit 10 Zimmern u. Zubehör,
ſowie Vor= u. Hintergarten
zu verkaufen.
Näh. bei Wiesenthal, Beſſunger=
(15770ms
ſtraße 12.
in der oberen
Haus Hochſtraße,
nächſt Herdweg, zum
Allein=
bewohnen, enth. 11 Zimmer,
3 Manſ.=Zim., 5 Kammern,
Badez. Waſchküche, Gas u.
elektr. Licht, Garten (15180ms
Näh.
Haus=
zuverkauf. beſitzerverein.
Heckarstr. 8, I.
herrſchaftl. 10 Zimmer=Wohnung
mit Bad u. reichl. Zubehör. Näh.
(13088s
Seitenbau 2. Stock.
Zum
Alleinbewohnen:
Ecke Landskron-
und Frankenſteinſtraße 70,
3 Zim., Zub., Bad. Verandg,
Balkon, elektr. Licht, Gas, m.
o. ohne Stallung weg.
Ver=
ſetzung ſofort.— (12163ms
Villa „Irene‟
neben Kurhaus Trautheim
(Gartenſtadt Nieder=
Ram=
ſtadt, Traiſa), enthaltend 7gr.
Zimmer, Küche, Bad,
Seiten=
gebäude m. 2 groß. Zimmern,
Autohalle, elektriſch. Licht,
Waſſerleitung, mit großem
parkähnlichem Garten, groß.
Baumgrundſtück u.
Gemüſe=
garten ſofort zu vermieten.
evtl. zu verkaufen. Weiteren
Aufſchluß, ſow. Einſichtnahme
der Pläne ꝛe. im Büro des
Darmſtädter Bangeſchäft,
G. m. b. H., Grafenſtr. 23½,
Telephon 446.
ue erertenht
seit 10 Jahren von Herrn
Major v. Lössl bewohnt, ist
versetzungshalber anderw. zu
verm. Dasselbe besteht aus
14 Zim., Küche, Badez., Balkon
Verandas, Mädchenz., Keller,
Gas, elektr. Licht, Stallung f.
4 Pferde, Remise, Burschenz.,
Heuboden, Garten, nebst reichl.
Zubehör. Kann eventl. auch
geteilt, sofort, oder später
bezogen werden. Näheres
Herdweg 99, II. (10026ms
Herrſchaftl. Wohnungen auf der Mathildenhöhe.
moderne herrſchaftliche 6 Zim.=Wohnungen mit
Olbrichweg6, 14 u. 16 allem Komfort, Diele, Veranda, Loggia, Küche
mit Anrichte u. Speiſek. u. Nebenräume, Bad, elektr. Licht, Warmwaſſerbereit., Zentralheiz.,
Kohlen= u. Wäſcheaufzug, Dienſtreppe, Entſtaubungsanlage zum Preiſe von 1500 bis
2200 Mark ſofort.
(15988ms
In den zur Zeit zur Ausſtellung dienenden
desgl. von 5 und 6 Zimmern zum
Häuſern Olbrichweg 8 u. 12 Preiſe von 900—2200 Mark zum
Rheinstrasse 46
part. hochherrschaftl. 8 Zim-
Wohn. (davon 2 Zim. 1. 2. St.
mit sep. Eingang) Bad,
Par-
kett, Gas und elektr. Licht,
Zentralheiz, in allen Zimm.
er. Gartenbenutzung und
reichlichem Zubehör zum
(10312ms
1. Oktober.
Steinstr. 20
Parterrewohnung mit 8 großen
Zimm., Badezim, elektr. Licht,
Gas und all. mod. Zubehör zum
(12859ms
1. Oktober.
Riedeselstr. 51
Haus z. Alleinbewohn.
mit all. Zubeh. z. 1. Okt.
Näh. Eliſabethenſtraße 68,
Kontor, Tel. 454. (13224ms
Herrſchaftshaus
z. Alleinbewohnen, 20 Zimmer
nebſt vielem Zubehör, Garten u.
Stallung für ſofort. Dasſelbe kann
auch getrennt in Wohnungen von
6—7 Zimmern abgegeben werden.
Alles Nähere beim Hausbeſitzer=
(1450ms
verein.
zuſammen 10 Z. u. reichl. Zubeh.,
äll Bad, elektr. Licht, Balk., Veranda
Mk. 2200.— ſofort. (12595ms
Näh. Heinrich Funk, Grafen=
ſtraße 23½ — Telephan 446. Artilleriestrasse 4
herrſchaftl. Wohnung im 1. u. 2. St.,
—8 Zimmer, Bad, Ballon zum
1. Oktober. Mk. 1900.—. Beſicht. v
10—12 u. 3—5 Uhr. Näh. Hch. Funk,
Grafenſtr. 23½, Tel. 446. (15987ms Rheinſtraße 1, I.
7 Zimmer mit reichl. Zubehör,
Avollſtändig neu hergerichtet,
Aſofort. Für Arzt u. Rechtsan=
(1406ms
walt geeignet. ſeinrtetetr 61,
Neuhergericht. 7 Z.=Wohn., Bad,
Veranda, reichl. Zubehör, Gas,
elektr. Licht, Warmwaſſerleit. und
Garten.
(1451ms Lundgreat Tal-Mulgesg
Awegzugsh. hochherrſchaftl. 7 Zim.=
Wohn., 2. St., m. all. mod. Zubeh.,
Linoleumbelag, eingericht. Badez.=
Aufzug, z. 1. Aug. ev. ſpät. Einzuſ.
von 19—12 Uhr.
(11913ms Darmstr. 41, I. St.
7 Zim.=Wohn. mit all. Zub.
z. 1. Oktober. Preis 840 Mk.
Näheres Frankfurterſtr. 1214
(13481ms
im Laden. Eckhardtstr. 21, I.
7 Z.=W., mod. ausgeſt., p. ſof. (525s Neckarstrase 6, I.
Herrſchaftswohnung, 7 Zimmer,
große Diele, Bad, Veranda und
ſonſtiges Zubehör zu vermieten.
(16017ms
Näheres parterre. Ohlystr. 33, part.
herrſchaftl. 7 Zim.=Wohn. m. zwei
Veranden, 1 Souterrainzim., im
Dachſt. 1 Fremdenz. u. 2 Kam. ſof.
Mäf. Roaliettemas 2 (15181ms Eimer (am Haupt=
Stirnweg 20 bahnhof)
ſchöne 6 Zim.=Wohn. f. ſof. (10619ms Landwehrstr. 191
Ecke Liebigſtraße, ſchöne, große
3 Zimmer=Wohnung mit allem
Zubehör per ſofort. (13745ms Aügeplatzl3, 2. Stock,
außergewöhnlich große 6 Zim.=
Wohn., ohne Gegenüber, Bade=
zimmer Speiſekam Veranda, Gasa
elektr. Licht, viel Zub. per ſofort.
Preis 1400 Mark. (15170ms Hügelstraße 9, I.
6 Zim.=Wohn. m. Bad, Gas,
elektr. Licht, Veranda u. all.
Zub. p. ſof. Näh. pt. (15169ms Annaſtr. 36, pt.
6 Zimmer mit Bad, Gas. Balkon,
Vorgarten, allem Zubeh., Fremden=
zimmer im Obergeſchoß per ſofort.
(10033ms
Näh. 1. Stock. Georgenstr. 8, 1. St.
6 Zimmer, Bad, Gas, elektr. Licht
Fremdenzimmer u. all. Zubehör p.
ſofort. Näh. parterre. (10029ms
1. November ev. ſpäter.
links, im Büro.
ſtraße 23½. Telephon 446.
Beſichtigung von 10—12 und 2—6 Uhr. Nachfragen Olbrichweg 6, 1. Stock
Weiteren Aufſchluß, ſowie Einſichtnahme der Pläne bei Heinrich Funk, Grafen=
Für Arzt od. Zahnarzt!
Die von Herrn Zahnarzt Heuß ſeit 7 Jahren
inne=
gehabte 7 Zimmer=Wohnung, die derſelbe wegen Platzmangel
infolge der durch die vorzügliche Lage bedingten Zunahmeder
Kundſchaft aufgeben mußte, kann zum 1. September oder
ſpäter anderweitig vermietet werden.
(13997ms
L. & M. Fuld, Kirchſtraße 12.
asastaskahhahsahahhat
z Ernst-Ludwigsplatz 2
Friedrichstr. 14, I.
igroße, elegante 6 Zim.=Wohnung,
neuzeitl. einger., mit Balkon, Bad,
Gas, elektr. Licht, Garten u. Zub.
per ſofort. Näh. part. (15739ims
* große 6 Zimmerwohnung, wegen ihrer zen=
§ tralen Lage auch vorzüglich für Arzt,
Rechts=
anwalt oder Bürozwecke geeignet. (15394ms
Sahsassssataaskaaaugs
osssossesssssssssssssssssssssts
Schöne Wohnung in vorzüglicher Lage
* (Bismarckſtraße 51, II., Sonnenſeite, nächſt der Halteſtelle
der elektriſchen Bahn), wird infolge Verſetzung des Inhabers
demnächſt vermietbar. 6 geräumige Zimmer Badeſtube und
geſchl. Veranda, Vorratsraum u. ſonſt. Zubeh., ſowie Vorgarten.
Neu u. modern hergerichtet, mit Gas u. elektr. Licht. Einzuſehen
d von 9—1 Uhr. Man frage daſelbſt unten nach. (15395ms
Ssssessssge
SSsseseee
Hausbesitzer
die ihre Wohnungen rasch
u. gut vermieten wollen,
sowie wohnungssuchende
Meter
bedienen sich des
unent-
geltlichen u. stark
frequen-
tierten Wohnungs-
Nach-
weises des Hausbesitzer-
Vereins, Wilhelminenstr.
Nr. 19. Tel. Nr. 560.
Erfolgreichste
Vermitt-
lung für Miefor u. Vermiet.
Grosse Auswahl in allen
(3765a
Preislagen,
Wilhelminenstr. 50, part.
herrſchaftl. 6 Zim.=Wohnung nebſt
Zubehör per ſofort. Näheres
Grafenſtr. 15, I.
(12448ms
Moserstr. 5, I.
herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn. in beſter
Lage m. all. mod. Zubeh. (13463ms
mod. 6 Z.=
Wohn.
Seitersweg 14, 1. I.
Näh. Dreibrunnenſtr. 1. (14232ms
Heidelbergerstr. 81½, II.
herrſchaftl. Wohnung, 6 ſchöne,
ſgroße Zim. mit Bad, Gas, elektr.
eLicht und all. Zub., per ſofort.
Näheres 3. Stock. (7794ms
Heidelbergerſtr. 64, II.
ſchöne geräum. 6 Zim.=Wohn. m.
(15185ms
Zub. z. 1. Oktober.
Saalbaustr. 75, p.,
6— Z.=Wohn. m. neu erbauter,
gedeckter Veranda, Badezim.
auf d. Etage, Gas, elektr. Licht
u. Zubeh. Näh. 1. St. 12164ms
Herdweg, 64, part.,
6 Stn.=Wohn. z. 1. Dez.
elegente
(15155ms
Wilhelmſtr. 40, hochpt.
herrſchaftliche Wohnung, 6
Zimmer mit reichl. Zubehör,
Bad, Gas, elektr. Licht,
Zen=
tralheizung,
Warmwaſſerbe=
reitung, mit oder ohne
Stall=
ung wegen Verſetzung zum
Oktober ev. 1. Sept. Näh.
Hch. Funk, Grafenſtr. 23½,
Telephon 446. (11407ms
Heidelbergerſtr. 9½, elegante
Zim.=Wohn. m. reichl. Zubeh.
Mitariastraße 23, I.
neuzeitl. ſchöne 6 Zim.=Wohn.,
Badez., Gas, Veranda u. allem
Zubehör, per 1. Okt. Näheres
parterre im Kontor. (15494ms
Martinstraße 76, II
neuzeitliche 6 Zimmer=Wohnung
m. Bad, Gas, elektr. Licht, Garten
und allem Zub., weg. Verſetzung.
Näheres parterre.
(15168ms
Grüner Weg 30, I.
herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn. m. elektr.
Licht, Gas, kompl. Bad, Manſ.=
Zim. u. reichl. Zubeh. (14897ms
Pordere Heidelbergerſtr. 21
gegenüb. der Heinrichſtr., 1. Stock,
ſchöne große 6 Zim.=Wohn. m. Bad,
Veranda, Balkon u. all. Zubehör
per ſofort Pr. 1200 Mk. (15793ms
Hügelstr. 15, III.,
große, beſſere 6 Zimmerwohn.,
Bad, elektr. Licht, Gas, Küche
mit Heizgas, 2 evtl. 3 Zimmer
im 4. Stock, 2 Keller u.
Trocken=
boden, ſofort. Näh. im Laden.
Beſicht. mögl. vorm. erb. (10588ms
Mathildenstr. 15, II.
in gutem Hauſe große 6 Zim.=
Wohn. m. Gas, Bad, Veranda,
ſchönem Fremdenzim. z. 1. Okt.
Näh. Heinrich Funk.
Grafen=
ſtr. 23½, Tel. 446. (14453ms
Bismarckstr. 31, I.
herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn. m.
Bal=
kon, Bad u. 3 Manſ.=Zim., ev.
Garten u. all. Zub. z. 1. Aug, od.
ſpäter.
(14454ms
Martinstrasse, I.
herrſchaftl. 6 Zimmer=Wohn. mit
3 Manſ=Zimmer u. reichl. mod.
Zubehör zum 1. Okt., evtl. auch
Stall für 3 Pferde etc. Näh.
Karlſtr. 115, I., Dir. Roth. (15790ms
Marinst. 58, I.
herſchaftl. 6 Zimmerwohnung
mit Veranda, Loggia,
Fremden=
zim., Magdk. ete. Gartenanteil
z. 1. Okt. Näh. part. Einzuſ.
von 10—5 Uhr. (15775mss
Alexanderstr. 5, I.
5 Zim.=Wohn. mit Bad. (14233ms
Gartenstr. 7, II.,
5 Zim.=Wohn. m. all. Zubeh. per
ſof. Nh. Viktoriaſtr. 26, pt. (15794ms
Mestr. 3 an faie
zwei 5 Zim.=Wohn., Gas, elektr.
Licht, Bad, Veranda, Fremdenz.,
Kammern nebſt all. Zubeh., ſofort.
Näh. 3. Stock.
(13465ms
Grafenſtr. 23, II. St., nächſt der
Rheinſtraße, eleg. 5 Zimmerwohn.,
elektr. Licht, Kochgas, Bad, reichl.
Zubehör, an ruh. Mieter alsbald
zu vermieten.
(10032ms
Frankfurterstr. 16½,
herrſchaftl. 5=Zimmerwohnung mit
Zentralheizung, Bad, Gas, elektr.
Licht, 2 Fremden= und 2
Mädchen=
zimm., Garten u. all. Zubeh. per
ſſofort.
(11161ms
Emilſtr. 32, part. od. II., am
Viktoriaplatz, 5 Zimmer, gr.
Vor=
garten,Veranda, Badez., Mädchenz.
u. Zubehör zum 1. Okt. (15214ms
Gervinusstr. 54, 1. St.
5 Zimmer=Wohnung mit Zubehör
per ſofort.
(16012ms
Heinrichstr. 78, I.,
5 Zim.=Wohn. mit Badez., Gas,
elektr. Licht u. reichl. Zubehör zum
(10307ms
1. Oktober.
Me
6 Zimmer-Wohnung
m. Kabinett, Parterre,
Eliſabethen=
ſtraße 52, zu verm. (13461ms
Viktoriastr. 70 räumige
ſchöne ge=
5 Zimmer=Wohnung mit Zubehör
p. ſofort. Näh. daſ. 1. St. (16013ms
Martinsstrasse 97, pt.
Roquetteweg 4
Parterre und II. Stock
zwei elegante 6 Zimmer=
Wohnungen mit reichlichem
Zubehör, Gas u. elektr. Licht.
Näh. Nr. 2, part. (13462ms
pt, 6 Z.Mohn.
Martinſtr. 57, mit reichl.
Zu=
behör z. 1. Oktober. Näh. daſelbſt
ſtraße 4, Tel. 260.
herrschaftl. 5 Zim.-Wohn.,
darunt. 3 grose u. 2kleiners
Zimmer Veranda, Erker,
Gas, elektr. Licht,
Warm=
wasser- Etagenheizung und
reichl. Zubehör. Näh. im
(13459ms
1. Stock.
Rossdörferstr. 16, III.,
ſchöne 5 Zimmerwohn. mit allem
Zubehörper ſofort. Näh. aufdem
Kontor der Brauerei Rammel. (13467ms
Näh. III. Stock.
iſt die Wohn.
oder durch die Firma Wilh. Hochstr. 26 im I. Ober=
Ganß, Baugeſchäft, Erbacher=geſchoß m. 5 Zim. u. ſonſt. Zubeh.
(13756msſp. ſofort anderweit. zu vermieten.
Einzuſ. zw. 4 u. 6 Uhr nachm. Näh.
Wendelstadtstr. 28 durch Architekt Weber, Dieburger=
I. oder II. Etage. 6 große Zimmerſſtraße 8.
(13230ms
mit reichlichem Zubehör, Bad uſw.
uK5msſof. z. om. Näh. daſ. 2. St. (1317omsſghes- Fortſetzung folgende Seite.
[ ← ][ ][ → ]Seite 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.
Grafenstr. 29, I.
geräum. 5 Zim.=Wohn. m. Zubeh.
um 1. Okt.
(13466ms
Luisenplatz 1, III.
rechts, mod. 5 Zim.=Wohn. m. Bad,
elektr. Licht, Gas uſw., per ſofort.
Einzuſ. v. 11—12 u. 2—4 Uhr. Näh.
1. Stock.
(11661ms
Bleichstrasse 43, II.
nahe den Kaſernen und den alten
Bahnhöfen, große neuzeitl. 5 Zim.=
Wohnung mit Balkon, Badez. u.
reichl. Zubeh., zum 1. Okt. (12158s
Viktoriastr. 85
iſt das Parterre, enth. 5 Zimmer,
Bad, Fremdenz. nebſt all. Zubeh.
per ſofort zu verm. Näh. L. Wagner,
Schloßgartenſtr. 69.
(9471s
Bessungerstr. 111, I.,
ſchöne 5 Zim.=Wohnung mit Bad,
Veranda, Manſ.=Zim., Gartenant
Preis 800 Mk. Näh. Hausbeſitzer=
Verein od. Herdweg 39. (14246ms
Frankfurterstr. 12/14
(am Herrngarten)
I. St., 5 Zim.=Wohn. m. all. Zub. z
1. Okt. Näh. im Laden. (13483ms
Wienerstr. 83, pt.
5 Zim.=Wohn. z. verm. (14457ms
Wendelstadtstr. 26, I.
5 große Zimmer mit reichl. Zubeh.,
Bad uſw. per ſofort. Alles Näh.
Wendelſtadtſtr. 28, 2. St. (9470ms
Elisabethenstr. 17
Ecke Wilhelminenſtr. Wohnung
I. Stock, 4 Zimmer mit Saal für
Büro od. Geſchäftszwecke. (14456ms
5 Zimmer=Wohnungen:
Heidelbergerſtr. 134
a. d. Landskronſtr. i. fein. Hauſe
frdl. 5 Zimmer mit
Fremden=
u. Mädchenz., Bad, Gas, elektr.
Licht, Veranda, Garten, zum
1. Oktober. Mk. 950.
Herderſtr. 13, part.
ſchöne 5 Zimmer, Balkon,
Veranda, Garten, mit reichl.
Zubeh., zum 1. Okt. Mk. 700.
Ludwigshöhſtr. 1, 1. St.
gr. 5 Zimmer, mit
Fremden=
u. Mädchenz., Veranda, elektr.
Licht, Warmwaſſerbereitung,
Zentralheizung,
Linoleum=
belag, ſofort. Mk. 950.
Wienersſtr. 66, 2. St.
geräumige 5 Zimmer, mit
Veranda und reichl. Zubeh.,
z. 1. Okt. Mk. 650. (15506ms
Näh. Darmstädter Baugeschäft,
G. m. b. H., Grafenſtr. 23½.
Telephon 446.
Bleichstrasse 19, I.,
klein. 4 Zim.=Wohn. m. Gas und
all. Zubh. per ſofort. (15792ms
4 Zimmer=Wohnungen:
Wienerſtr. 40, III.
ſofort oder ſpäter.
Gutenbergſtr. 57, part.
zum 1. Oktober.
Kranichſteinerſtr. 49, I.
zum 1. Oktober.
Schwanenſtr. 77, I.
mit Gas, zum 1. Oktober.
Näheres
Verwaltungs=
u. Verwertungs=Geſellſchaft
für Immobilien m. b. H.,
Nied.=Ramſtädterſtr. 14, I.,
Tel. 2464, auch Rhön=
(10036ms
ring 113, I.
Moosbergſtraße 90, 2. St.
nächſt der Heidelbergerſtraße,
ele=
gante 4 Zimmer=Wohnung mit
Badeeinrichtung, Veranda und
reichlichem Zubehör zum 1. Okt.
Einzuſ. v. 10—12 u. 3—5 Uhr. Näh.
(15990ms
Bleichſtraße 43, I.
Lauteschlägerstr. 8, 3. St
4 Zim.=Wohn. z. 1. Aug. (15406ms
2 schöne 5 Zim.-Wohn.
mit Bad u. Zub., in freier Lage
3 Min. vom Herrngarten, ſof. evtl.
ſpäter. Die Wohn. könn., da durch
Treppe verbund., als eine Wohn.
benutzt werd., als Penſion (wie
Zt. vermietet). Erdgeſchoß auch als
Laden mit Wohn. Für beſſeren
Friſeur uſw. geeignet. — Näheres
Viktoriaſtraße 81, 2. St. (15402ms
Grüner Weg 31, part.
ſchöne 5 Z.=W. m. Bad, Garten u.
all. Zubeh, zum 1. Okt. (15401ms
Heidenreichstrasse
herrſchaftl. 4 Zimmerwohnung m.
Fremdenzim., Bad, Balkon, Loggia,
gr. Veranda, Warmwaſſerzentralh.
elektr. Licht, zum 1. Aug. oder ſpäter.
Erfragen Soderſtr. 48. (13469ms
Heidelvergerstr. 30
2 St., ger. 5 Zim.=Wohnung mi
all. Zubeh., gr. Veranda p. ſofort.
Näheres I. Stock oder Laden
(Straub).
(10599ms
F
Frankfurterstr. 84, I.
herrſchaftl. 5 Zim.=Wohn. m. Bad
u. all. Zub. f. ſof, od. 1. Oktober.
Näh. daſelbſt part. od.
Gervinus=
ſtraße 42, part.
(14683ms
Heidelbergerstr. 127, I.
Zimmer=Wohnung. (14234m
Gartenſtr. 20, II
in gutem Hauſe, große 5 Zimmer
wohnung z. 1. Okt. Preis 650 Mk.
Näh. Hch. Funk, Grafenſtraße 23½
Telephon 446.
(15771ms
Sahustr. 18, pf.
Wohnung v. 5 Zim., Bad,
Mädchen=
u. Fremdenzim., Souterrainzim.,
Zentralheiz., Garten u. all. Zubeh.
zum 1. Oktober.
(15398ms
Schlossgartenstr. 69, p.
ſchöne 5 Zim.=Wohn. mit Bad,
Garten u. allem Zubeh. Näh.
Heinrichſtraße 87. (12860ms
Nieder-Ramstädterstr. 57a, II.
5 Zimmerwohn. mitlall. Zubeh. p.
ſofort. Zu erfragen part. oder
Landwehrſtr. 19½ (Lad.). (9472ms
Gutenbergstr. 56, hochpt.
neuzeitl. Wohn., 5 Zim., kompl.
Badez., sof. o. spät. (14898ms
Rossdörferstr. 73, I. &III.
zwei gr. neuzeitl. 5 Zim.=Wohn. m
gr. Fremdenz. u. a. Zubeh. an ruh
Fam. Näh. part.
(14899ms
Heinrich- u. Saalbaustr.
4, 5 u. 6 Zim.=Wohnungen
auch mit Zentralheizung in
freier geſunder Lage für ſof.
od. 1. Okt. zu verm. Näh.
Soderſtr. 102, I. (14901ms
Eck=
Mathildenſtr. 55, haus,
in freier Lage, eleg. 5 Zim.=Wohn
mit Gas u. elektr. Licht, Loggia
u. all. Zubeh. z. 1. Okt. od. früher.
Näh. im Nebenhaus. (14236ms
Mathildenſtr. 11, Hochpt.
herrſchaftl. 5 Zim.=Wohn. mit
Gas, Bad, elektr. Licht,
Küchen=
balkon, zum 1. Okt. 1050 Mk.
Näh. daſelbſt u. bei Hch. Funk,
Grafenſtr. 23½, Tel. 446. (15397ms
Gutenbergstr. 59, P. u. II.
geräumige, geſund gelegene 5 Zim.=
Wohn. m. Bad u. reichl. Zubeh.
zum 1. Oktober. Näh.
Verwal=
tungs= und
Verwertungsgeſell=
ſchaft für Immobilien m. b. H.,
Nieder=Ramſtädterſtraße 14, I.,
Telephon 2464, auch Rhön
(14684ms
ring 113, I.
Elisabethenstr. 72, III.
5 Zim.=Wohn. mit kompl. Bad und
Zubeh. zum 1. Okt. Näh.
Eliſa=
bethenſtraße 68.
(15496ms
Herdweg 67, I.
elegante 5 Zim.=Wohn. m. Zub.
z. 1. Okt. Näh. part. (15186ms
Dieburgerstr. 8, II.
5 Zim.=Wohn. mit Küche u. Manſ.=
Zim. zum 1. Oktober. (15989ms
Schuchardstraße 13, II.
5 Zim.=Wohn. mit Mädchenz. und
Zubehör per 1. Oktober. (15495ms
Friedrichstr. 11, II.,
freundl. 5 Zimmerwohn. (
Sommer=
ſeite) m. all. Zubeh. z. 1. Okt. Preis
600 Mk.
(13089ms
Heinheimerstr. 59, I.
ſchöne 5 Zimmerwohnung ſofort.
Näh. Verwaltungs= und
Ver=
wertungsgeſellſchaft für
Immo=
bilien m. b. H., N.=
Ramſtädter=
ſtr. 14, I., auch Rhönring 113, I.
Telephon 2464.
(15772ms
Schlossgasse 12, I.
4 Zim.=Wohn. mit Zubeh. (13470ms
Wienersstr. 47, III.
ſchöne 4 Z.=Wohn. m. Bad, Veranda
u. Zubehör p. alsbald ev. ſpäter.
Näh. daſelbſt im Hauſe u.
Hein=
richſtraße 156.
(16014ms
Heinrichstr. 106, III.,
1—5 Zimmerw. mit all. mod.
Zu=
behör für ſofort zu vermieten und
zu beziehen.
(10591ms
Darmſtr. 41, prt.
4 Zim.=Wohn. m. gr. Schrankzim
per ſofort. Näh.
Frankfurter=
ſtraße 12/14 im Laden. (13482ms
Klappacherstr. 4, pt.
ſchöne 5 Zimmer=Wohn. mit Bai
Balkon, wegzugshalber zum 1. Okt
Einzuſ. nachm. Näh. 2. St. (15399ms
Schwanenstr. 70, 1. St.
an der Frankfurterſtr., 5 Z.=Wohn.
mit Bad, Balkon, Veranda und
Zubehör, zum 1. Okt. (15400ms
eleg. 4 Z.=W. m. reichl. Zub. (10592ms
Karlstrasse 25, 3. St.
4 Zim.=Wohnung mit allem Zub.,
zum 1. Okt. Pr. 420 Mk. (15405ms
Beckstrasse 50, II.
Zim.=Wohn. mit Bad, Veranda,
Gartenanteil, 2 Manſ.=Zim., zum
1. Okt. Näh. Heinrichſtr. 66. (15497ms
ſchöne 4 Zim.=
Mühlstr. 40, II., Wohn. (3 Zim
u. Wohndiele) mit Veranda, neu
hergericht. Näh. 1. Stock u.
Heidel=
bergerſtraße 136, II. (15500ms
Kirchstrasse 12,
3 Zim.=Wohn. m. Zubehör. Zu
(10040ms
erfrag. im Laden.
Ludwigsplatz 2
4 Zim.=Wohn. im 2. Stock, eine
Magdkam., Trockenbod.,
Waſch=
küche, inkl. Zentralheizung, 780 M.
(14000ms
ſofort.
Soderstrasse 44, I.,
ſehr geräumige freundl. 4 Zim.=
Wohn. m. all. Zubeh., neu
her=
gerichtet, ſof. od. z. 1. Okt. (12862ms
ſchöne 4 Zimmer=
Mauerſtr. —2 wohn. mit Gas
z. 1. Aug. Näh. im Laden. (16001ms
Erust-ludwigstr. 25
2. Stock, ſchöne Wohn., 4—5 Zim.,
große Küche, kompl. Bad, ſowie
reichl. Zubehör u. Dachgarten, zum
1. Okt. Preis 800 Mk. (15994ms
Frankensteinstr. 54, II.
große 4 Zim.=Wohn. mit all. Zub.
zum 1. Oktober. Einzuſehen von
—4 Uhr. Näh. part. (15995ms
Blisabethenstr. 74, II. u. III.
wei 4 Zim.=Wohn. mit Bad,
Gas und allem Zuaehör zum
1. Oktober. Näh. Nr. 68 im
(15991ms
Büro.
EckeDieburger-u.Manerstr. II.
4 Zim.=Wohn. zum 1. Okt. Näh.
parterre.
(15992ms
Heinheimerſtr. 81 4 Zimmerw.,
neu hergerichtet, nebſt allem
Zubehör, ſofort zu verm. 480 Mk.
Näheres bei Pitthan, Taunusſtr. 24,
1. Stock.
(13746ms
Mathildenplatz 9, Stb., I.
Ausſicht Gartenſtr., eine für ſich
abgeſchloſſ. 4 Zim.=Wohn., Küche,
Bodenk. u. allem Zubeh. (13761ms
Ecke Gervinus- u. Soderstr. 67
ſchöne 4 Zim.= (Manſ.=)Wohn., ab
geſchl. Vorplatz u. all. Zubeh. an
ruh. Mieter z. 1. Sept. Beſicht.
Nachm. v. 3—6 Uhr. (14903ms
Artilleriestr. 8, III.
Wegen Verſetzung 4 Zim.=Wohn.
mit Bad, Veranda, Gas, elektr.
Licht u. ſonſt Zub., ev. mit
Stal=
ung, z. 1. Okt., auf Wunſch auch
früher. Näh. Gervinusſtraße 77,
parterre, oder bei Schuchmann,
Artillerieſtraße 10.
(15187ms
Schiesshausstr. 55,I
ſchöne 4 Zim.=Wohnung mit Bad
u. Balkon in freier Lage zum
Okt. Einzuſ. v. 3—6 Uhr. (14237ms
Gutenbergstr. 39, I.
Zimmer=Wohn. mit Bad, Balkon
Veranda u. Zubeh. z. 1. Okt. (15773ms
Gutenbergstr. 54, I.
geräumige neuzeitlich eingerichtete
4 Zimmerwohn., Veranda u. allem
Zubehör, zum 1. Oktober zu
ver=
mieten. Näheres part. (15775ms
Zim.=
Niederstr. 23, I, Wohn.
m. Bad, evtl. m. Werkſtatt. (15175ms
Moosbergſtr. 93, I, 4
Zim=
merw. f. ſofort od. ſpäter. (15173ms
Für Herren Offiziere
Wilhelmstrasse 42
Wohnungen im 1. u. 2. St. je 4
Zim=
mer, Bad u. Zubeh., mit od. ohne
Stallung für 4 Pferde u. Remiſe
zum 1. Oktober. Beſichtigung von
10—12 u. 2— 5 Uhr. Näh. Hch. Funk,
Grafenſtr. 23½, Tel. 446. (15993ms
Karlstr. 6, Seitenbau
zwei 3 Zimmer=Wohnungen, der
Neuzeit entſprechend, per ſofort
(10047ms
Näh. im Laden.
. 57, III.
Neue Irene
3 Zimmerwohnung z. vm. (13091ms
3 Zim.
Wilhelminenstr. 21, II., ohne Kch
m. Kell. u. Gas p. ſofort. (14904ms
Erd=
Mühlſtr. 40, geſchoß.
3 Zimmerwohnung (2 Zimmer u
Wohndiele) mit Veranda und
Zu=
behör. Näh. 1. Stock u.
Heidel=
bergerſtraße 136, II. (15167ms
Bessungerstr. 74, I.
mod. 3 Z.=W. mit Balk., Speiſek. u
reichl. Zub., z. 1. Okt. Näh. pt. (15410ms
3 Zimmer=Wohnungen:
Mühlſtr. 38, II. St.
freundliche 3 Zimmer mit
be=
wohnbarer Diele u. Zubehör
per ſofort.
Mühlſtraße 42, I.
in ſehr gutem Hauſe große
3 Zim.=Wohn. m.
Zentral=
heizung z. 1. Oktober.
Mühlſtraße 44, part.
geräumige 3 Zimmer mit
Zentralheizung zum 1. Okt.
Näh. Darmſtädter
Bau=
geſchäft, G. m. b. H.,
Grafen=
ſtraße 23½, Tel. 446. (9687ms
Obergaſſe 3
3 Zimmerwohn., 22 Mk. monatl.,
per ſofort.
(14460ms
Näh. Erb, Alexanderſtr. 17½,
Moosbergstr. 88, pt.
ſchöne 3 Z.=Wohn. m. Bad,
Garten=
anteil u. Zubeh., z. 1. Okt. (15411ms
Soderſtraße 115, part.
n herrſchaftl. Hauſe gr. 3 Zim.=
Wohn. mit gr. Veranda, Bad,
Vor=
u. Hintergarten, zum 1. Okt. Näh.
Soderſtraße 48.
(15996ms
Schwanenſtraße 70, part.
ſchöne 3 Zimmerwohn. mit Bat
Veranda u. Zub., z. 1. Okt. (15997ms
Teichhausſtr. 53, pt., 3 Zim.=
Wohn. mit Bad, zum 1. Okt. Näh.
im Geiſenſee 7.
(15998ms
Moosbergstr. 48 1 u. Haus
3 Zimmer m. Küche u. Zubeh. p.
ſofort. Näh. II. Stock od. Frank=
Schiesshausstr. 55, II.
chöne Manſ.=Wohn., 3 Z., z. 1. Okt.
Näh. part., zw. 3 u. 6 Uhr. (15412ms
Lichtenbergstr. 72, II.
Zim.=Wohn. z. 1. Aug. (15413ms Heinheimerstr. 42
Moosbergstrasse 60, II.
gegenüb. der
Holzſtr. 26, I., Stadtkirche
3 Zim.=W. m. Zbh. p. ſof. (15796ms
Roßdörferſtraße
ſchöne 3 Zimmerwohng., Veranda,
Speiſekammer ſofort. Daſ. 3 Zim.=
Wohnung p. ſofort. Auskunft
Telephon 163.
(12598ms
Gutenbergstr. 49, pt.
3 Zimmerwohn. mit Veranda u.
Gartenbenutzung zum 1. Oktober
Näheres Nr. 52, part. (15777ms
Aliceſtr. 28, II.
ſchöne 3 Zimmerwohn. mit Bodenk.
Näh. Roßdörferſtr. 79, I., od.
Haus=
beſitzerverein. (15779ms
3 Zimmer=(Manſarde)Wohnung
m. all. Zubeh. zu verm. Näh. Land=
(132227ms
wehrſtraße 64.
Manſ.=Wohnung,
Soderſtr. 70 3 Zimmer und
Küche zu vermieten. (15501ms
ſch. 3 Zim.=W.
Mühlstrasse (Manſ.) z. Okt.
Erfragen Soderſtr. 14, I. (15776ms
3 Zimmer=Wohnungen:
Sandbergſtr. 45, pt.
per ſofort.
Beckerſtr. 26, I.
zum 1. Oktober.
Näh. Verwaltungs= und
Verwertungs=Geſellſchaftf.
Immobilien m. b. H.,
Nie=
der=Ramſtädterſtr. 14, I.,
auch Rhönring 113, I.,
Telephon 2464. (10041ms
Wendelſtadtſtr. 50, part.
3 Zim.=Wohn. mit Zubeh. zum
1. Okt. Näheres Eliſabethenſtr. 68,
Kontor.
(15502ms
Frankfurterstr. 12/14
I. St., 3 Zim.=Wohn. m. Zubeh. p.
ſſofort. Näh. im Laden. (13484ms
Roßdörferſtr. 64, Manſ., 3 Zim.=
Wohn. mit abgeſchl. Vorplatz an
ruh. Mieter. 350 Mk. Näh.
Heiden=
reichſtr. 29 und 31.
(15504ms
Zimmer
Manſ.=Zimmer m. Kabinett u.
Keller in gutem Hauſe an einzelne
Frau, monatl. 12 Mk. Näh.
Haus=
besitzer-Verein.
(16015ms
Heinrichſtr. 106, pt., einzelnes
Zimmer mit eigenem Eingang
zu vermieten.
(12165ms
2 Zimmer=Wohnungen:
Nieder=Ramſtädterſtr. 50
Seitenbau, Manſarde an
ein=
zelne Perſon, pro Monat
12 Mk., ſofort.
Große Ochſengaſſe 14
Seitenbau, 1. St., ſofort.
Näh. Darmſtädter
Bau=
geſchäft, G. m. b. H.,
Grafen=
ſtraße 23½, Tel. 446. (9688ms
Mühlſtr. 20, Manſarde mit
Kabinett.
(15178ms
Stiftſtr. 23, Manſ.=Zim. nebſt
Küche ſofort zu verm. (13477ms
Rhonring 25, Manſ.
2 Zimmer ohne Küche ſof. (11165ms
2 Zimmer=Wohnungen:
Arheilgerſtr. 92, Hs. I.
Näh. Verwaltungs= und
Verwertungs=Geſellſchaft f.
Immobilien m. b. H.,
Nie=
der=Ramſtädterſtr. 14, I.,
auch Rhönring 113, I.,
Telephon 2464. (13753ms
Ludwigshöhſtr. 13, 1. St.
2 Zim. m. Küche z. 1. Aug. (15505ms
Wohnung, 2 Zimmer. (15419ms Lichtenbergſtr. 23, Seitenbau,
ſpart., 2 Zimmerwohn. mit allem
Zubeh., monatl. 19 Mk. z. 1. Aug.
Näh. Lukasweg 9, part. (14463ms Moosbergſtr. 26 Uleeres Z. Näh.
daſ. u. Koch, Grafenſtr. 22. (14002ms Landgraf=Philipp=Anlage 24,
Zimmer.
(14905ms urterſtr. 12 (Laden). (11162ms Woogsplatz 6, Seitb., 1 Zim.
lm. Küche.
(14906ms 2 Zim.=W.
Schlossgasse 16, (14240ms Elle Laden zu vermieten.
(13094ms groß. Laden
3 Z.=W. mit Zubeh. z. 1. Okt. (15418ms Bleichstr. 40 mit Wohn.
zu vermieten.
(10003ms mit Wohn. ſof. o. ſp. Näh.
Laden Viktoriaſtr. 91, II. (15420ms Blumenthalstrasse 47
Laden mit Wohnung per ſofort.
Näh. 1. Stock v. 10—3 Uhr. (13095ms Grafenſtr. 25
groß. geräum. Laden mit
groß. Keller und Magazin
ſofort. Näh. 1. St. (10037ms Ecke der
Eliſabethenſtr. 17, Wilhel=
minenſtraße, Eckladen mit Kontor,
ſofort, event. mit Wohnung im
(15999ms
1. Cröck.
Foriſetzung folgende Seite
[ ← ][ ][ → ]Nummer 188.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Seite 31.
Gober Laden
mit o. ohne Wohnung
Mihunrerteheteie
Offert. unter B 59 an
die Exped. (15171ms
Großer Eckladen
mit Kontor, evtl. auch Wohnung
in guter Verkehrslage. Zu erfr.:
Hausbeſitzer=Verein. (15172ms
Grafenstrasse 26
großer Laden, Magazin,
Werk=
ſtätten, mit elektr. Anſchl., evt. mit
Wohnung, per ſofort. (16016ms
mieten.
Laden
Holzſtraße 1 Laden zu ver=MHügelstr. 32, Werkſt., evt. Grafenſtr. 23½, Tel. 446.
MeeteZimmer
iat entrche
im 2. u. 3. Stock, ca. 600 am
groß, mit elektr. Einrichtung
und Zentralheizung, Aufzug,
ger. hellen Kellern im ſüdöſtl.
Stadtteil für ſaub. Gewerbe
oder Lagergeſchäft alsbald zu
vermiet. Näh. Heinrich Funk,
maſſiv, feuerſicher,
Magazin nach poliz. Vorſchr.,
Tenställen
ſeither Benzinlager, per ſofort
anderweit zu verm. Näheres bei
Gg. Möſer I., Stiftſtr. 19. (3264s
Viktoriastrasse 26
große helle Werkſtätte mit elektr.
Anſchluß und Gas, Bodenr. und
Magazin u. evt. Keller mit oder
ohne Wohn., z. 1. Okt. (16000ms
Wilhelminenstr. 29, I., mit reichlich. Zubehör,
—8 grosse Räume
neu hergerichtet, beſond. geeign. f. feineres Geſchäft od. größere
Büros, zuſammen oder geteilt, für ſofort. Näh. daſelbſt im
Seitenbau oder Wendelſtadtſtraße 28, II.
(9475s
(14688mslm. 5 Z.=Wohn. Näh. 3. St.(13478ms
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19,
rfragen.
Srillalige Auebichung
nach franzöſiſcher Methode im Schnittzeichnen, Zuſchneiden, Verarbeiten
von Damen= und Kinderkleidern, Blouſen, Jacketts und Mänteln.
Tages= und Abendkurſe.
(*917
Katinka Heim, Damenschneiderin,
diplömée à 1Ecole Moderne de Coupe de Paris
In parle francaise,
Kahlertſtraße 12, part.
Welranter Preis!
Damen-Sport-Jacken
in allen Farben und neuesten Fassons
Preis Mk.: 8.90. 6.95, 10.80, 11.60, 14.50 und 14.80
Beachten Sie bitte meine Fenster.
Ggelleckmann Schmar
Ludwigstr. 8 Inh.: F. Stephani Telef. 1388
Mein
Inventur-Ausverkauf
dauert fort.
Auf alle nicht im Preise reduzierten Waren gewähre
ich einen Rabatt von 10% und Rabattmarken,
oder 14 % in bar. 16028)
Friſche, große
Knick=
per Stück 6 Pfg.
Andere Sorten Eier billigſt
Feinſte holl. u. heſſiſche
Süßrahm=
Tafel=Butter
per Pfd. 1.30
empfiehlt (16031
Darmſtädter
Math. Rosenstock
Ludwigſtraße 18 und in den
Filialen.
Spezial-Werkstätte
für
Nähmaschinen-
Reparaturen
aller Systeme. (15828a
August Engel
Schuchardstr. 8, Fernspr. 1128.
Aeltestes Geschäft
der Branche am Platze.
Küchenſchrank
und Tiſch, gut erhalten, zu
ver=
kaufen. Wo? ſagt d. Exp. (16048sgo
billig zu
Klappſportwagen verkaufen.
*949) Rundeturmſtraße 15, part.
Rock und 3 Bluſen, ſchw.,
guterh., billig abzug.
Dieburger=
ſtraße 69, 1. Etage.
(*886
Kinige Zentner Futter=
Kartof=
feln zu verkaufen Heidelber=
(B15958
ſtraße 81¾10
bilig zu ver=
Prim=Zither kaufen Bruch=
(*910
wieſenſtr. 28, 1. St.
Neu= und Anſtricken
von Strümpfen ſow. Beinlängen
auf der Maſchine billig u. prompt
Heinheimerſtr. 50, I. Hahnes. (827a
3
errenſtärkwäſche w. tadellos
u. ſteif gebügelt (*622mdg
Wenckſtraße 6, II.
Wäſche
zum Waſchen u. Bügeln bei billig.
Berechn. wird angen. u. abgeholt.
Off. unt. F 87 an die Exp. (*692ds
Knaben-Anzüge
fertigt billig, auch Weißzeug und
Ausbeſſern in und außer dem
Hauſe. Frau Weinbach, Neue
Ireneſtraße 67, II. (*915
Welch. edeldenk. Gönner
verhilft jung. Mann zur Fortſetz.
ſeines Studiums. Off. u. P. S. 13
hauptpoſtl. Darmſtadt. (*923
Fraukenthal. Kaiſerkronen
ſchöne große Ware, iſt ein Waggon
eingetroffen bei Gg. Crößmann,
Grafenſtraße 16 — Saalbauſtr. 27,
Telephon 2154. (*821fsg
Daſelbſt ſind Futterkartoffeln
abzugeben. Billigſte Berechnung.
Dirka ½ Morgen Korn auf d.
Halm zu verkaufen. Auskunft
Pfründnerhausſtr. 10, pt. (*930sgi
Eine Kaute Miſt billig zu verk.
EHeidelbergerſtraße 26. (*634ms
Zu kaufen geſucht wird ein
Pferd mit Geſchirr
(Pritſchenwagen)
bei Gg. Crößmann,
Grafen=
ſtraße 16, Telephon 2154. (*820fsg
4 Boxer
4 Monate alt, billig zu verkaufen.
Buchschlag, Bogenweg 22. (*765
Männch.,
Mchtr. 2a
wachſ., bill
zu vk. Heinheimerſtr. 82, p. r. (*871sg
3,1 neun Wochen alte
zu verkaufen.
Kriegshunde F.reine Raſſe
u. Stammbaum wird garantiert.
Aug. Ewald, Nieder=Ramſtadt
Karlſtraße, am Lohberg. (*873sg
Tostenlose, gewissenhafte Be-
K ratung und Prüfung neuer
Ideen und Erfindungen, auf
Grund langjähriger, hervor:
ragender Erfahrungen,
Erwir-
kung und Verwertung von
Pa-
tenten, Gebrauchsmustern
und Warenzeichen für alle
Länder, Gutachten etc. durch
Patent- und Technisches Büro
Conrad Köchling, Ing.,
Mainz, Bahnhofstr. 3, Tel. 2754.
ff. Referenzen, informierende
Broschüre kostenfrei. (12235a
Damen
werd. noch einige z. tägl. Friſieren
angenom. la Ondulation. Mäßige
Preiſe. Edm. Mösch,
Damen=
u. Herren=Friſeur, Ernſt=
Ludwig=
ſtraße 21, Tel. 2076.
(*856
Scde Dame
iſt zufrieden, wenn ſie ihre
Näh=
maſchine bei Peter Rickert,
Mecha=
niker, Hölgesſtraße 3, parterre,
repa=
rieren läßt. Poſtk. genügt. (*952
zum Waſchen u. Bleichen
Wäſche wird angenommen;
große Stücke 10 Pfg., kleine St. 4 Pfg.
10634a) J. Plößer I., Malchen.
Wolliplß
1½ Jahr, wachſam, preisw. abzu=
(*893
geben Viktoriaſtr. 53.
Deutſcher
Schäferhund
Rüde, wolfsfarb., ſehr wach.=u. folgſ.
gut andreſſiert, umſtändehalber zu
verkauf. Griesheim b. Darmſtadt,
Neue Darmſtädterſtr. 8. (16050
Stal. 1914,
Zuchthühner Frühbrut, in
4—6 Wochen legend, empf. in ſtets
gr. Ausw. bill. Schröders
Geflügel-
handlung, Karlſtraße 22. (15444a
Zahmes Eichhörnchen m. Käfig
5 billig zu verkaufen. (*863
Näheres Fuhrmannſtr. 4½
Sprechender, fingerzahmer
Roſa=
kakatu, zahmer Rabe, grüne
und gelbe Wellenſittige billig.
Vogelhandlung Traum
Luiſenſtraße 38. (*933sg
Verloren
am Donnerstag Anhängebroſche
in Schleifenhorm mit goldner
Damenuhr (Monogr. S. P.) auf
dem Wege von Mathildenhöhe
nach dem Bahnhofshotel.
Abzu=
geben gegen Belohnung im
Bahn=
hafshotel.
(*907
Verloren
am Mittwoch, den 8. Juli, in
Darmſtadt oder Jugenheim eine
goldene
Damenuhr
mit den Initialen C. B.
durch=
ſträngelt, in ſchwarzledernem
Futteral. Gegen gute Belohnung
zurück zu bringen an Polizeiamt
Darmſtadt oder Jugenheim. (15946
zu
Erbbegräbnisverkaufen
Off. u. 6 53 a. d. Exp. erb. (*970
Dl. Meu. Erhet Drauut
ist verreist.
Die Vertretung haben gütigſt
übernommen die Herren:
Dr. Göring, Mühlſtraße 64
Geh. Med.=Rat Dr. Happel,
Sand=
ſtraße 26
Dr. Heyer, Hügelſtraße 57
Sanitätsrat Dr. Maurer,
Heinrich=
ſtraße 6
Sanitätsrat Dr. Noellner,
Hölges=
ſtraße 12
Sanitätsrat Dr. W. Orth,
Hein=
richſtraße 50
(15984so
Dr. Schiffer, Hoftheaterplatz 2
Dr. Wissmann, Gutenbergſtr. 14.
Von der Reiſe
zurück (B1524
Dr. Vin, aeaen
Karlstrasse 72.
Spezial-Laboratorium
für.
(14854a
Seh
Untersuchungen.
H. Metzler
Schützenstr. 7 Tel. 1130.
Wiſſenſchaftlicher Vertreter der
Elektro=Homöopathie (Mattei) auf
Grundlage der Augendiagnoſe.
8—12 und
Sprechstunden. 2½—6 Uhr.
Sonntags nur bei zeitiger
Voranmeldung zu sprechen.
Madt-Bleich
ehltere lach eſchte Zeme
creme in kurzer Zeit rein weiß. Vorzüglich
erprobt. unſchädl. Miktel gegen unſchöne
Hand=
farbe, Sommerſproſſen. Leberflecke, gelbe Flecke,
Hautunreinigkeiten. Echt „Chlorocremer=
Tube 1 4. Wirkſam unterſt. durch
Chloro=
seile 60 ₰ vom Laborat. „Leo”, Dresden 3.
Erhältl. in Apothek., Droger. u. Parfümer.
In Darmst.: Gg. Frz. Frank, Elis.-Str. 9. (I,,aat
Seilhaber und techn. Leiter eines
guten Geſchäftes (elektrotechn.
Branche) mit eigenem,
ſelbſterwor=
benen Vermögen von 40000 Mk.
und gutem Einkommen, Mitte
30er Jahre, kathol., ſucht
Lebens=
gefährtin in paſſendem Alter und
Vermögen. Gewerbsm. Vermittler
verb. Diskretion wird ehrenwörtlich
zugeſichert. Vermittlung von
An=
verwandten angenehm. Off. mit
Bild, das ſofort zurückfolgt, unter
B 42 an die Exped.
(*916
Häuslich erzogenes Fräulein,
Ende der 20er, evangel., mit
vorläufig 10 000 Mark, wünſcht
mit ält. Herrn in ſicherer Stellg,
zwecks Heirat bekannt zu werden.
Off. u. G 58 a. d. Exped. (*974
landſchaftl. ſchön, guter
Wild=
ſtand, an waidgerechten Jäger
zu verpachten. (15951isf
Auskunft durch die Exped.
Guterh. Gasbadeeinricht. billig
zu verk. Hochſtraße 58, part. (*955
zinige Gartenmöbel zu kaufen
geſucht. Offerten unt. G 28
an die Expedition ds. Bl. (*842fs
1924!!
Wer dort ? (15869a
hier V. Schatz, Schloßgaſſe 23.
Ich komme ſof. u. zahle Ihnen für
getrag. Kleid., Schuhe, Möbel,
Zahn=
gebiſſe, alte Federbett. ſtets die höchſt.
Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt.
Zu kauf. geſucht 1 Paar
Fenſter=
läden , 1X2 m. Offerten unt.
G 2 an die Expediton. (*782fs
Uniformen
Reitſtiefel, Treſſen, getragene
Herrenkleider uſw. werden
ge=
kauft. Off. unt. G 5 an die Exp.
dieſes Blattes.
(15912a
getr. Herr. u. Damen=
Kaufe garderob., Gehrockanz
ſowie Schuhwerk. C. Minkler,
Langgaſſe 10.
(*680ds
Kaufe alte Zahngeblsse, per Zahn
30 Pf. G. Best, Ludwigshöhstr. 60, I. (15850a
Firmenschild
4 m lang, 0,75 m breit (Holz) zu
kaufen geſucht. G. Götz,
Wieners=
ſtraße 38, Ecke Darmſtr. (*944sg
Großer, gebrauchter
Holzkoffer
m. Segeltuchbezug zu kauf. geſucht.
Off. u. G 4 an die Exped. (*848
Kait ihrs Guatnmn
kleine Packkiſten
Georg. Rackur, Rheinſtr. 47. (*977
Dis 30 Mk.!
Zahle für getragene
Herren-
kleider, sowie Schuhe usw.
die höchsten Preise. (*922
Kletzewski
Schlossgasse 29. — Postk. genügt.
Meh Kaufe
auch für den höchſten Preis
ge=
tragene Anzüge, Hoſen, Damenkl.,
Stiefel uſw. an. Bin ſtets am
Platze, komme auch nach außerhalb.
(716005
Bin guter Heſſen=Darmſtädter. (18
Fuchs, Lauteſchlägerſtr. 5.
iſt zum Hei=
Damen u. Herren raten ſtets
gute Gelegenheit geboten durch
Prau Pfeiffer Nachf., Frankfurt a. M.,
Mainzerlandstrasso 71, I. (13121a
Damen find. diskr. Aufn. b. Frau M.,
Eberſtadt b. D., Georgſtr. 19. (*1526a
zut. Privat=Mittagstiſch 60 u.
70 Pfg., zu vergeben (*718dsg
Pankratiusſtr. 2½, II. r.
Gut burgerl. Mittagstiſch
Luiſenſtr. 10, part.
13409a
Guter bege=B
tar. Privat= Mittagstisch
*872sgo) Dieburgerſtr. 20, part.
Bin stets hier
u. zahle höchſte Preiſe für getr.
Herrenkleider u. Schuhe,
Uni=
formen, Boden= u. Kellerkram.
(16043a
Poſtkarte genügt.
Zwickler, Schwanenſtr. 12.
Geſchloffener
Handwagen
zu kaufen geſucht. Offert. unter
G 48 an die Exped. (*960sg
Verich
Italienisch
durch dipl. Lehrerin
Spezial-Damenzirkel.
Näheres (15963a
Berlitz School.
Mathematik d. akad. gebild. Lehrer.
Sorgfält. ſchnelle Förderung. Mäß.
Honor. Wittmannſtr. 30, I. (B15577
Interricht im Weißzeugnähen u.
Zuſchneiden wird gründl. erteilt
Frau E. Zeitz, Schuchardstr. 1, I. (11525
TArERTAE
DAN
In meinem
Saison-
Ludwigsplatz 2, I. Etage
beim Bismarck-Brunnen.
kommt diese
Woche ein grosser
Posten
Herren-
Hosen
weit unter Preis
Brauerer Schun
25 Schlossgasse 25. (*929sg
zum Verkauf.
weiß. Turm
Telephon 2099
Heute
4 SENSATIONEN!
Als Hauptschlager:
In den Fluten der Wolga
3 Akter. Tragödie eines jungen Mädchens. 3 Akter.
Eine junge Russin verbirgt ihren Liebhaber vor dem strengen
Vater im Bett, wo er erstickt. Sie lässt die Leiche von
einem Stallknecht in die Wolga schaffen und liefert sich
dadurch in ihrer grenzenlosen Verzweiflung auch noch der
Willkür eines rohen Patrons aus, der ihr Geld u. ihre Ehre
als Preis des Schweigens verlangt. Indem sie das Wirtshaus,
in welchem ihr Peiniger u. seine Zechkumpane total betrunken
liegen, in Flammen setzt, rächt sich die Unglückliche und
wird darüber irrsinnig. — Aeusserst spannend!
NDT
Kinematographisches Schauspiel in 4 Akten
Vorführungsdauer ca. 1½ Stunden, mit
Pflicht und Ehre
1 Akter. Hervorragendes Drama. 1 Akter.
Ein Herz und Gemüt bewegendes Bild. (16018
1 Akter. Der Landstreicher 1Akter.
Ein Verbrecher weiss sich in gute Gesellschaft
ein-
zuschleichen und ist im Begriff, ein anständiges Mädchen
zu heiraten, als er noch rechtzeitig entlarvt wird.
2 Akter. Im Irrgarten der Liebe 2 Akter.
Um ihren Vater vor dem Ruin zu retten, will Ria einen
ungeliebten Mann heiraten, wird aber am Hochzeitstage von
dem entführt, dem ihr Herz gehört, und verzeiht ihm nach
anfänglichem Schmollen bald die verwegene Tat.
Markt 11½
Ecke Marktstrasse
4 Humoresken, wunderschöne Naturaufnahmen
ergänzen mit dem Pathé Journal das grosse Weltstadt-Programm.
Angenehmer Aufenthalt.
Wanda Treumann und Viggo Larsen
in den Hauptrollen.
Achtung! Bitte leſen!
Leute, lauft ſchnell in den billigen
Laden in die Lauteſchlägerſtraße
Nr. 5, zu Euerem Landsmann
Fuchs, ein guter Heſſen=
Darm=
ſtädter. Ueberzeugt Euch, der
ver=
kauft alles ſehr billig. (16034
Gut erhaltene Anzüge, Hoſen,
Jackettkl., weiße u. farbige
Damen=
kleider, Bluſen, Unterröcke, Herren=
1. Damenſtiefel, 1 faſt neues ſeid.
Rips=Geſellſchaftskl., 1
Sportan=
zug, 1 weiße Tennishoſe, 1 faſt
neues dunkelrotes Plüſchſofa mit
Seſſelſtühlen, ein 4fl. Meſſing=
Gaslüſter, 1 Tafelaufſatz, 1
Hand=
reiſetäſchchen, alles ſpottbillig ſof.
zu verkaufen. Samstag bis 9 Uhr
abends offen.
Fuchs, Lauteſchlägerſtr. 5.
Niv. gebr. Singer=Hand= u.
Tret=
maſchinen, ſehr gut nähend,
von 5—20 Mk. abzugeben. (*954
Mechaniker Rickert, Hölgesſtr. 3, p.
Schuhmachermaſchine
Singer= tadellos nähend, unter
Garantie ſehr billig.
(*953
Mechaniker Rickert, Hölgesſtr. 3, p.
an Private.
Metallbetten Katalog frei.
Holzrahmenmatratzen, Kinderbett.
Eisenmöbelfabrik, Suhl i. Th. (II8690
Die Katastrophe
in Sarajewo
Inhaber:
Darmſtadt
S
Georg Brand.
2 Rheinſtraße 2
Programm für Samstag, Sonntag und Montag.
Die Toteninsel
Ein Liebesroman nach Böcklinſchen Motiven.
Dieſer Monopol=Schlager in 4 Akten iſt ein Meiſterwerk,
welches den verwöhnteſten Kinobeſucher voll und ganz
zufrieden ſtellt.
Ausführliche Original-Aufnahme
Es fiel ein Schuß!
und anderes mehr.
Große
Kriminal-
novelle in 2 Akten
(16002
Trotz dieſem ganz gewaltigen Schlager bringe ich noch:
1 Senſations=Schlager in 3 Akten.
1 amerikaniſches Kriegsdrama in 2 Akten.
3 ganz auserleſene Komödien, Humoresken
und diverſe Einlagen zur Vorführung. (*963
Stadtgeſpräch
Die ſchönſten Programms ſehen
* wir im Olympia=Theater!
III. Platz 19 Pfg.
Heute und folgende Tage:
in I. Abteilung
Für gute Ventilation iſt beſtens geſorgt
infacher Liegewagen od. Wald=
Ewagen u. guterh. Sitz= u.
Liege=
wagen zu verk. Hochſtr. 4. (*768fs
Ziehung: 12. August
Ziehung: 12. August
Spannendes, sensationerregendes
Detektiv-Drama in 3 Akten.
1646 Gewinne im Werte von Mk.
Großes Familien-Drama in 2 Akten
von prächt. Steigerung der Handlung
sowie weitere interessante Films kommen zur
Ver-
vollständigung des Programms zur Vorführung
Angenehmer und kühler Aufenthalt im Theatel
1. Hauptgewinn Mk
1. W.
2. Hauptgewinn Mk.
1500
1. W.
usw.
(15943a
Lose à 1.— Mk., 11 Lose für 10 Mk., zu beziehen durch
L. F. Ohnacker, Darmstadt und allen Loseverkaufsstellen.
Löc nan Ga
Cha
-G
Dienstag, den 14. Juli
Sonntag, den 12. Juli
nachmittags 3 Uhr.
(B
Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Juli 1914.
Nummer 188.