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177. Jahrgang
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* Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Nr. 181.
Samstag, den 4. Juli.
1914.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Der erſte internationale Kaufmannstag
hat einſtimmig beſchloſſen, den nächſten Kaufmannstag
im Jahre 1916 in Berlin abzuhalten.
Der frühere engliſche Staatsſekretär für die Kolonien Sir
Joſeph Chamberlain iſt geſtorben.
Bei der Sprengung eines Hauſes in
Mar=
ſeille explodierte eine Kiſte mit Dynamit, wobei
3 Arbeiter auf der Stelle getötet wurden.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Die beginnende Beruhigung.
*⁎* Nach und nach ſcheint ſich die furchtbare
Er=
regung, welche die Bluttat von Serajewo namentlich in
Bosnien, Kroatien und in der öſterreichiſchen Hauptſtadt
hervorgerufen und zu ſchweren Ausſchreitungen gegen die
Angehörigen ſerbiſcher Nationalität geführt hatte, zu legen
und einer ruhigeren Auffaſſung Platz zu machen, welche
zwar die tiefe Entrüſtung über die Tat und den Abſcheu
gegen die Urheber nicht vermindert, aber doch mahnt, den
Ausgang der eingeleiteten Unterſuchung abzuwarten und
nicht unter dem friſchen Eindruck des Ereigniſſes ſich zu
falſchen Schlüſſen hinreißen zu laſſen. Das liegt auch im
Intereſſe der auswärtigen Politik des öſterreichiſch=
un=
gariſchen Reiches, welche es ſicherlich vermeiden will, ohne
triftigen Grund und ohne daß eine Mitſchuld der
leiten=
den Belgrader Kreiſe an der großſerbiſchen Propaganda
unzweideutig feſtgeſtellt worden iſt, neue Komplikationen
auf dem Balkan heraufzubeſchwören. Zunächſt iſt ja auch
keine Urſache vorhanden, an der Aufrichtigkeit der
Verſiche=
rungen der ſerbiſchen Regierung, daß ſie das Attentat
gleichfalls verabſcheue, zu zweifeln, ſelbſt wenn ſich
er=
geben ſollte, daß der großſerbiſche Gedanke bis weit in
die Regierungskreiſe hinein Anhänger hat.
Etwaigen ſerbiſchen Beſchwerden über die Verfolgung
von Serben, welche innerhalb der Grenzen der
Doppel=
monarchie wohnen, hat die Wiener Regierung durch die
Verhängung des Standrechts über Bosnien ſowie durch
andere energiſche Maßregeln zur Verhütung weiterer
Aus=
ſchreitungen vorgebeugt, und ſie wird es auch an einer
Beſtrafung der Uebeltäter und an einer Entſchädigung
der unſchuldig Betroffenen nicht fehlen laſſen. Damit
ge=
ſchieht den Anforderungen des internationalen Rechts
Genüge und ſchließt alle Konflikte, die eventuell zu einer
Beunruhigung Europas führen könnten, aus. Anders iſt
es natürlich, wenn die Unterſuchung Tatſachen ergibt,
durch welche die Belgrader Regierung kompromittiert
wird. Dann ſind Verwicklungen nicht ausgeſchloſſen, die
unberechenbare Folgen zu zeitigen vermögen. Doch
neh=
men wir an, daß es dazu nicht kommt und die
verant=
wortlichen Stellen Serbiens ſich von jedem Verdacht
rei=
nigen können, irgendwelche Beziehungen zu dem
Ver=
brechen zu haben, und daß ſie der Forderung Oeſterreich=
Ungarns nachgeben, die Entwicklung einer die
internatio=
nale Ruhe gefährdenden großſerbiſchen Propaganda zu
unterdrücken.
Mit der fortſchreitenden Beruhigung wird auch die
Frage entſchieden werden, ob die Vorwürfe gegen die
Zivilverwaltung Serajewos über die mangelhaften
Vor=
kehrungen zum Schutze des Thronfolgerpaares begründer
ſind, und ob es richtig iſt, daß man in der bosniſchen
Hauptſtadt an leitender Stelle überhaupt nichts von dem
Beſtehen einer Verſchwörung gewußt oder die Gefahr
unterſchätzt habe. Seitens der Zivilverwaltung iſt
be=
reits darauf hingewieſen worden, daß der Beſuch des
Thronfolgers einen rein militäriſchen Charakter hatte und
deshalb der Militärbehörde die Pflicht oblag, die nötigen
Vorſichts= und Schutzmaßregeln zu treffen. Mit dieſer
Ausrede will man ſich nicht zufrieden geben und erklärt,
die Zivilverwaltung ſei ihrer Aufgabe, für die
öffent=
liche Sicherheit Sorge zu tragen, nicht enthoben worden,
alſo unter allen Umſtänden mit verantwortlich für den
Erfolg des Anſchlages gegen das Thronfolgerpaar. Auch
wenn man nicht mehr unter der erſten Einwirkung der
Tat ſteht und der durch dieſe verurſachten Erregung, ſo
drängt ſich einem doch die Ueberzeugung auf, daß die
ge=
troffenen Vorkehrungen durchaus mangelhaft waren und
der Einheitlichkeit entbehrten. Die Verwirrung über den
erſten mißglückten Attentatsverſuch mag zu der Konfuſion,
welche augenſcheinlich unter den verantwortlichen
Per=
ſonen herrſchte, beigetragen haben, aber ſie durfte doch
nicht ſoweit gehen, wie es der Fall geweſen iſt,
Dreißig Jahre deutſche
Kolonien.
Zur Flaggenhiſſung in Togo und Kamerun
im Sommer 1884.
ml Die überſeeiſche Welt ſchien verteilt, als
Deutſch=
land ſich auf ſich beſann und mit kolonialen Forderungen
auf den Plan trat. Klein, ja winzig iſt unſer Anteil an
den überſeeiſchen Ländern im Vergleich zu der
Rieſen=
macht, die England ſich jenſeits der Weltmeere zu ſchaffen
vermocht hat. Aber welche Mühe es gekoſtet hat, ſelbſt
dieſe Happen den Tatzen des Löwen zu entreißen, das iſt,
obwohl erſt drei Jahrzehnte ſeit jenen ereignisreichen
Tagen verfloſſen ſind, durch die Höhe, auf die raſtloſe
Pionierarbeit, zähe Energie und eiſerner Fleiß die
Kolo=
nien gebracht haben, heute ein wenig in Vergeſſenheit
geraten.
Das Jahr 1884 iſt das große Jahr, das Geburtsjahr
der deutſchen Kolonialmacht. Bis dahin beſaß
Deutſch=
land keine Kolonien. Zwar hatten ſchon zu Anfang des
16. Jahrhunderts die tüchtigen, weitblickenden deutſchen
Kaufmannsgeſchlechter der Ehinger und Welſer jenſeits
des Weltmeeres, in Venezuela, Fuß gefaßt, zwar hatte
der Große Kurfürſt an der Goldküſte bereits die
branden=
burgiſche Flagge mit Erfolg gehißt — doch alle dieſe
kolo=
niſatoriſchen Beſtrebungen waren nicht von langer Dauer.
Sie ſcheiterten an der Zerriſſenheit des deutſchen
Vater=
landes, und erſt die Gründung des Deutſchen Reiches gab
dem immer den Deutſchen innewohnenden Drang nach
überſeeiſcher Arbeit einen unwiderſtehlichen Anſtoß, daß
die Bildung eines Neu=Deutſchland jenſeits der Meere
er=
folgen mußte und konnte, dank dem kraftvollen Schutze,
den die werdende deutſche Flotte lieh. Allerdings erſt
ganz allmählich brach der Gedanke ſich Bahn, daß
Deutſch=
land aus vitalen Intereſſen heraus ſich Kolonien ſchaffen
müſſe. Selbſt der ſonſt in allem ſo weitſchauende und
großzügig denkende Altreichskanzler glaubte nie ſo recht
daran, daß die koloniale Idee die ganze Nation erfaſſen
werde.
Das Hauptintereſſe wandte ſich zunächſt Afrika zu,
wo deutſcher Forſchergeiſt ſich ſeit den vierziger Jahren
des vorigen Jahrhunderts hervorragend betätigt hatte.
Zunächſt waren es die bereits 1883 von dem Bremer
Kauf=
mann Lüderitz in Südweſtafrika vollzogenen
Erwerbun=
gen, die durch das denkwürdige, am 24. April 1884 an
den deutſchen Konſul in Kapſtadt gerichtete Telegramm
unter deutſchen Schutz geſtellt wurden. Das war die
Ge=
burtsſtunde der deutſchen Kolonialpolitik, und nachdem
einmal der Bann gebrochen, ſetzte jene Kette von
Flag=
genhiſſungen auf afrikaniſchem Boden ein, denen wir heute
die Kernteile unſerer dortigen Kolonien verdanken. Jetzt
ſandte das Deutſche Reich eine Expedition aus, die in
Afrika die Intereſſen deutſcher Kaufleute und des
Deut=
ſchen Reiches wahren ſollte. Dr. Guſtav Nachtigal, der
große Forſcher, war ihr Leiter. Im Mai 1884 ſegelte er
mit dem Kanonenboot „Möwe” von Gibraltar ab. Die
erſte Flaggenhiſſung nahm er in Klein=Popo an der
Togo=
küſte vor. Hier erſchien er als Retter in ſchwerer Not.
Bereits 1880 hatten deutſche Kaufleute dort
Niederlaſſun=
gen gegründet und mit den einheimiſchen Häuptlingen
Verträge geſchloſſen, die ihnen ungehinderten
Handelsver=
kehr in ihren Gebieten ſicherten. Von Anfang an ſah
Ak=
bion ihr Treiben mit ſcheelen Augen. Mit großem
Ge=
ſchick wußte engliſcher Neid die Eingeborenen
aufzuwie=
geln. Deren Uebermut ſtieg ſoweit, daß die Kaufleute
die deutſche Regierung um Schutz bitten mußten. Als
dann im Jahre 1884 die deutſche Fregatte „Sophie” auf
der Reede von Klein=Popo erſchien, war mit einem Schlage
alles ruhig. Kaum war das Kriegsſchiff aber außer Sicht,
als erneut der Aufſtand ausbrach. Da ritt einer der
deutſchen Kaufleute an der Küſte entlang nach Groß=Popo,
wo die „Sophie” vor Anker lag, und benachrichtigte den
Kapitän. Sofort kehrte die „Sophie” nach Klein=Popo
zurück; 100 Mann wurden gelandet. Trotz der
Zuſiche-
rung der Ergebenheit, die die Rädelsführer abgaben,
wur=
den ſie gefangen genommen und als Geiſeln nach Berlin
geführt. Aber die Quelle des Aufruhrs war nicht
Unzu=
friedenheit der Eingeborenen, ſondern allein der
deutſch=
engliſche Intereſſengegenſatz, und aus dieſem Dilemma
gab es nur einen Ausweg: die Erklärung Togos zum
deutſchen Schutzgebiet. Am 2. Juli 1884 erſchien die
„Möwe” mit Dr. Nachtigal an Bord vor Klein=Popo.
So=
fort begannen die Unterhandlungen mit dem
Oberhäupt=
ling von Togo in Togoſtadt. Der großartige Eindruck,
den die mit Dr. Nachtigal zurückkehrenden Geiſeln von
der Macht des Deutſchen Reiches erhalten hatten, trug
dazu bei, den Abſchluß des Vertrages zu beſchleunigen,
und am 5. Juli hißte der kaiſerliche Kommiſſar in Bagida
und am Tage darauf in Lome, der heutigen Hauptſtadt
des Schutzgebietes, die deutſche Flagge.
Von Togo eilte Dr. Nachtigal nach Kamerun. Hier
hatte das Hamburger Haus Woermann ſich als Pionier
der deutſchen Intereſſen erfolgreich betätigt. Die
deut=
ſchen Händler machten den Engländern ſo ſcharfe
Kon=
kurrenz, daß bereits zu Anfang der achtziger Jahre mehr
als die Hälfte des weſtafrikaniſchen Handels in ihren
Händen war. Schon 1874 hatte Woermann um Ernennung
eines deutſchen Konſuls für den Küſtenſtrich Kameruns
gebeten. Doch ohne Erfolg! Um ſo rühriger waren die
Engländer, die mehrfach ihre Kriegsſchiffe den
Kamerun=
fluß anlaufen ließen und eine gewiſſe Oberhoheit
aus=
übten. Aber aus dieſen oder jenen Gründen wollten ſie
ſich zur förmlichen Annektierung des Landes noch nicht
entſchließen. Da erfuhren ſie die Anweſenheit der „Möwe‟
in den weſtafrikaniſchen Gewäſſern und ſetzten nun ſofort
alle Hebel in Bewegung, um den Deutſchen
zuvorzukom=
men. Als am 10. Juli das engliſche Kanonenboot „
Go=
ſhawk” in den Kamerunfluß einlief, hielt man im
deut=
ſchen Lager ſchon alles für verloren. Da ſtellte es ſich heraus,
daß das engliſche Schiff den Konſul nicht an Bord hatte.
Doch der Kapitän erklärte den Häuptlingen, daß der
Ver=
treter des engliſchen Reiches in ſpäteſtens einer Woche
erſcheinen würde, und er verbot ihnen, bis dahin Verträge
mit den Deutſchen abzuſchließen. Um dieſem Verbote den
nötigen Nachdruck zu verleihen, drohte er im Falle des
Zuwiderhandelns die Dörfer in Brand zu ſchießen. Kein
Wunder, wenn die Stimmung der Deutſchen auf den
Null=
punkt herabſank und die deutſchfreundlichen Häuptlinge
wankelmütig wurden. Als auch am 11. Juli die deutſche
Flagge auf See noch nicht zu ſehen war, verzagte man
völlig. Da dampfte ſpät am Abend ein kleiner
Küſten=
dampfer mit der Meldung heran, daß er ein deutſches
Kriegsſchiff geſichtet habe. Jubel löſte dieſe
Freudenbot=
ſchaft unter den Deutſchen aus. Noch in der Nacht wurde
mit dem Häuptling Bell ein Vertrag abgeſchloſſen. Am
12. Juli vormittags lief die „Möwe” in den
Kamerun=
fluß ein, ging bei der Joßplatte vor Anker, und am
14. Juli ſtieg hier unter dem Salut der Geſchütze die
deut=
ſche Flagge hoch. An allen Punkten, wo ſich deutſche
Niederlaſſungen befanden, wurde die Beſitzergreifung
wiederholt. So war den Engländern ein Schnippchen
geſchlagen, und als endlich am 19. Juli der engliſche
Kon=
ſul auftauchte, da mußte er ſich auf fruchtloſe Proteſte
be=
ſchränken. Erſt ſehr ſpät hat England den
Ver=
luſt Kameruns verſchmerzt. So war denn der erſte Schritt
getan, aber die eigentliche Feſtſetzung der Schutzgebiete
war noch die Arbeit von Jahren. Erſt nach langwierigen
Verhandlungen konnten ihre inneren Grenzen feſtgelegt
werden. Und die letzte Erweiterung Kameruns iſt ja
erſt unlängſt erfolgt, als die Franzoſen das ſogenannte
Neukamerun abtraten. Das gleiche Jahr ſah dann noch
die Erwerbung von Sanſibar und der Küſte von
Deutſch=
oſtafrika, ſowie die Flaggenhiſſung an der Nordoſtküſte von
Neu=Guinea und auf dem Bismarck=Archipel.
Es hat große Opfer an Geld und Blut erfordert, bis
die erworbenen Gebiete nicht nur auf dem Papier,
ſon=
dern auch in Wirklichkeit errungen waren. Aber auch die
Stunden, in denen ſich zagender Kleinmut geltend zu
machen drohte, wurden überwunden, und heute iſt das
deutſche Volk eins in der Liebe zu ſeinen Kolonien, deren
Wert und Notwendigkeit es erkannt hat.
Finanzen des Reichs und der
Bundesſtadten.
B. C. Das Kaiſerliche Statiſtiſche Amt veröffentlicht
eine Darſtellung der Finanzen des Reichs und der
deut=
ſchen Bundesſtaaten, enthaltend Ueberſichten über die
Aus=
gaben, die Einnahmen, die wichtigeren Beſtandteile der
Staatsvermögen, ſowie die Schulden. Die Nachweiſe
be=
ziehen ſich durchweg für die Voranſchläge auf das
Rech=
nungsjahr 1913, für die Staatsrechnungen auf das Jahr
1911.
Insgeſamt betragen die Staatsausgaben nach den
Voranſchlägen der Bundesſtaaten 6743 Millionen Mark
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Inli 1914.
Nummer 181
(darunter außerordentliche 278), für das Reich 4120 (
dar=
unter außerordentliche 129), zuſammen in Reich und
Bun=
desſtaaten 10863 (darunter außerordentliche 397).
Die Staatseinnahmen belaufen ſich in den
Bundes=
ſtaaten auf 6718 Millionen Mark, im Reich auf 4120,
zu=
ſammen in Reich und Bundesſtaaten 10838 (darunter
außerordentliche aus Grundſtock, Anlehen und ſonſtigen
Staatsfonds 230 bezw. 119).
Unter den Ausgaben und Einnahmen der
Bundes=
ſtaaten ſtehen diejenigen der Erwerbsanſtalten mit 3391
bezw. 4463 Millionen Mark an erſter Stelle. Der
Haupt=
anteil entfällt auf die Staatseiſenbahnen mit 2488 bezw
3271. Der Reſt verteilt ſich auf Domänen, Forſten,
Berg=
werke, Staatsdampfſchiffahrt, Poſt, Telegraph und die
ſon=
ſtigen Staatsbetriebe.
Die ordentlichen Ausgaben und Einnahmen der
Er=
werbsanſtalten des Reichs (862 bezw. 1049) entfallen
hauptſächlich auf Poſt und Telegraph (730 bezw. 861) und
die Eiſenbahnen (122 bezw. 154).
Die nächſtwichtigſte Einnahmequelle bilden Steuern
und Zölle. Die Bundesſtaaten erheben an direkten Steuern
853, Aufwandſteuern 118, Verkehrsſteuern 116 und
Erb=
ſchaftsſteuern 23, zuſammen 1110 Millionen Mark.
Das Reich bezieht aus Zöllen 880, aus
Aufwand=
ſteuern 703, aus Verkehrsſteuern 279, aus der
Erbſchafts=
ſteuer 47 und aus dem Wehrbeitrag 417, zuſammen 2326
Millionen Mark.
Zahlenmäßige Nachweiſe über das Staatsvermögen
der einzelnen Bundesſtaaten konnten nur in bezug auf
wichtigere Beſtandteile erbracht werden. Neben
Ueber=
ſchüſſen früherer Rechnungsjahre, verfügbarem
Staats=
kapitalvermögen uſw., beſitzen die Bundesſtaaten an
Do=
mänen ein Areal von 760347 ha, an Forſten 5094664 ha.
Die Staatseiſenbahnen repräſentieren eine Länge von
56 135 km (im Reich 1897) und ein Anlagekapital von
17358 (im Reich 848) Millionen Mark.
Die fundierten Staatsſchulden beziffern ſich zu
Be=
ginn des Rechnungsjahres 1913 für die Bundesſtaaten auf
15502 (darunter Preußen 9267, Bayern 2286), für das
Reich auf 4677 Millionen Mark. Die ſchwebenden
Schul=
den betrugen insgeſamt 915 Millionen Mark; ſie entfallen
in der Hauptſache auf das Reich (220) und Preußen (635).
Deutſches Reich.
— Verſtärkung der Kreuzerdiviſion im
Mittelmeer. Wie verlautet, iſt für die deutſche
Kreu=
zerdiviſion im Mittelmeer eine Verſtärkung beſtimmt
wor=
den. Der Kreuzer „Straßburg” der zurzeit noch in
Weſt=
indien einen Auftrag zu erledigen hat, ſoll ſich nach der
Heimkehr dem Kreuzerverbande im Mittelländiſchen Meer
anſchließen.
— Der Amtsantritt des Breslauer
Fürſtbiſchofs. Der neuerwählte Fürſtbiſchof von
Breslau Dr. Adolf Bertram wird erſt im September d. J.
ſeinen feierlichen Einzug in ſeine Reſidenz halten. Wie
aus Hildesheim gemeldet wird, hat ſich der Oberhirt an
zahlreichen Orten ſeines bisherigen Bistums zur
Spen=
dung der Firmung angeſagt und weilt zurzeit im
Eichs=
feld. Später begibt der Biſchof ſich nach Rom, um ſich
dem Papſte in ſeiner neuen Würde vorzuſtellen. Vor
ſei=
nem Einzug in Breslau wird Dr. Bertram nach Berlin
kommen, um vor dem Kaiſer den vorgeſchriebenen
Treu=
eid zu leiſten.
Von der evangeliſchen
General=
ſynode in Baden. Geſtern iſt die alle fünf Jahre
tagende evangeliſche Generalſynode im Auftrage des
Großherzogs als evangeliſchen Landesbiſchofs, durch den
Präſidenten des Oberkirchenrats, Exzellenz Helbing,
eröff=
net worden. Während auf den früheren Synoden die
li=
verale Fraktion eine ausſchlaggebende Mehrheit bildete
haben die letzten Wahlen einen ſtarken Zug nach rechts
ergeben. Den 23 Liberalen ſtehen diesmal gleichviel
Po=
ſitive gegenüber; dazu kommen noch zwei ſogenannte
Mit=
telparteiler, die ſich bald zur Linken, bald zur Rechten
ſchla=
gen werden. Unter den vom Großherzog ernannten ſieben
Mitgliedern befinden ſich drei Poſitive. In dem
Geſetz=
entwurf über die allgemeinen kirchlichen Ausgaben für die
nächſten fünf Jahre iſt erſtmals ein Poſten von 35000 M
vorgeſehen, aus dem ſolchen Pfarrern, die Kinder auswärts
zum Schulbeſuch unterbringen müſſen, Erziehungsbeiträge
gewährt werden können. Außerdem ſieht der Voranſchlag
eine Erhöhung der Witwen= und Waiſenbezüge von
Geiſt=
lichen und der Vergütungen für nichtſtändige Pfarrer vor.
Im Mittelpunkt der Erörterungen ſteht eine Frage, die
in den letzten Jahren innerhalb des evangeliſchen
Bevöl=
kerungsteils viel Staub aufgewirbelt hat und auch von
der politiſchen Tagespreſſe beſprochen worden iſt: Die
Befreiung vom Bekenntniszwang, beſonders die von den
Liberalen geforderte Weglaſſung des Apoſtolikums bei
be=
ſtimmten kirchlichen Handlungen. Die Oberkirchenbehörde
hat, lt. K. Z., vor einiger Zeit mit Zuſtimmung des
Groß=
herzogs einen Entwurf veröffentlicht, der den Wünſchen
der Kirchlich=Liberalen in weitgehendem Maße Rechnung
trägt, aber von poſitiver Seite den ſchärfſten Widerſpruch
erfahren hat.
— Gnadenerlaß. Herzog Bernhard III. von
Sachſen=Meiningen beabſichtigt, wie die Erfurter Allg.
Ztg. mitteilt, aus Anlaß ſeines Regierungsantritts einen
mfaſſenden Gnadenerlaß ergehen zu laſſen. Der Landtag
des Herzogtums iſt für den 13. d. M. nach dem
Reſidenz=
ſchloß in Meiningen einberufen. Dem Vernehmen nach
hat der verſtorbene Herzog größere Summen für
künſtle=
riſche und kulturelle Zwecke ſeines Landes ausgeſetzt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Der neue Reichsgerichtspräſident. Der
Kaiſer hat an Stelle des zurückgetretenen Grafen Adalbert
Schönborn den früheren Miniſter Anton Ritter v. Renda
zum ſtellvertretenden Präſidenten des Reichsgerichts
er=
nannt.
Italien.
Kammer. Calda erklärte namens der offiziellen
Sozialiſten: Wir werden gegen den Antrag Carcano
ſtim=
men, aber gleichzeitig unſere Obſtruktion aufgeben. Darin
liegt kein Widerſpruch zu unſerer früheren Haltung. Die
Obſtruktion bezweckt nur, die Kammer von der
Notwen=
digkeit zu überzeugen, daß dieſe ſozialen und
wirtſchaft=
lichen Fragen dringlich behandelt werden müſſen.
Nach=
dem darauf Chieſa namens der Republikaner ſein
Be=
dauern über die Löſung der Frage ausgeſprochen hatte,
nahm die Kammer in namentlicher Abſtimmung mit 224
gegen 34 Stimmen folgende Tagesordnung Bovetti an=
Die Kammer geht, nachdem ſie die Erklärung der
Regie=
rung gehört hat, zur Abſtimmung über den Antrag
Car=
cano über. Der Antrag Carcano wurde ſodann in
ge=
heimer Abſtimmung mit 209 gegen 40 Stimmen bei 58
Stimmenthaltungen angenommen und die Sitzung darauf
geſchloſſen.
Frankreich.
Der Kreditausſchuß der Kammer hat nach
Anhörung des Miniſterpräſidenten und des Miniſters des
Aeußern Viviani ſowie des Handelsminiſters Thomſon
den Kreditentwurf von 2 Millionen Francs für die
amt=
liche Teilnahme Frankreichs an der Weltausſtellung in
San Franzisko angenommen. Es heißt jedoch, daß die
Pariſer Handelskammer, entrüſtet, über das jetzt
ent=
hüllte Vorgehen der amerikaniſchen Zollbehörden, die
Re=
gierung erſuchen wolle, die Entſcheidung betreffs der
Teil=
nahme an der Ausſtellung in San Franzisko nochmals
einer gründlichen Prüfung zu unterziehen. Inzwiſchen
hat die Handelskammer ihre Mitglieder bereits
aufgefor=
dert, eine Beſchickung der Ausſtellung abzulehnen.
Der Heeresausſchuß der Kammer hat
auf Antrag des Kriegsminiſters einen Kredit von 1000
Francs gewährt, um hierdurch ſeine grundſätzliche
Zu=
ſtimmung zur Einführung der geplanten graublauen
Uni=
form in der franzöſiſchen Armee zu erteilen. Zur
Unter=
ſtützung dieſes Antrages ſtellte der Kriegsminiſter zwei
Soldaten dem Ausſchuß in dieſer Uniform vor.
Senat. Finanzminiſter Noulens erklärte, die
Re=
gierung betrachte die Einfügung der Einkommenſteuer in
das Finanzgeſetz als eine Notwendigkeit. Es ſei nicht
zweifelhaft, daß man nach der Annahme des Geſetzes über
die nationale Verteidigung und der dadurch bedingten
Erhöhung der Defizite die Gelegenheit ergreifen müſſe,
zur Verminderung dieſer Defizite die nötigen Steuern zu
bewilligen. Darauf lehnte der Senat die von einem
Se=
nator geforderte Abtrennung der Einkommenſteuer mit
207 gegen 70 Stimmen ab und nahm damit die Einfügung
der Einkommenſteuer in das Finanzgeſetz an. Die
Be=
ratung wird fortgeſetzt.
Das Diözeſanblatt von Reims
veröffent=
licht einen Aufruf des Biſchofs Turinay, in dem dieſer die
Katholiken auffordert, der anläßlich der letzten
Kammer=
wahlen gegründeten „Union des Catholiques”
fernzu=
bleiben, da dieſe Vereinigung nur Enttäuſchungen und
Niederlagen zur Folge haben könnte. Die Katholiken
ſoll=
ten lediglich ihrem Biſchof Gehör ſchenken, der einen
Zu=
ſammenſchluß mit allen redlichen und maßvollen Leuten
angeraten und den Geiſtlichen empfohlen habe, ſich jeder
Teilnahme an dem politiſchen Kampfe zu enthalten.
Rußland.
Der Prüfſtein der engliſch=ruſſiſchen
Entente. Die Nowoje Wremja ſchreibt: Die engliſche
Oelkonzeſſion in Perſien macht die Durchſicht des
engliſch=
ruſſiſchen Vertrages notwendig. Perſien iſt der Prüfſtein
der engliſch=ruſſiſchen Entente. Wenn ſie ſich zu ſchwach
erweiſt, müſſen wir darauf verzichten.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 4. Juli.
Ausbau des Straßenbahnnetzes.
— Im Laufe des letzten Monats iſt der
zweiglei=
ſige Ausbau in der Dieburger Straße
zwiſchen Mühl= und Lichtenbergſtraße, einſchließlich eines
Zufahrt= und Abſtellgleiſes in der Stiftſtraße für die
Wa=
gen nach der Ausſtellung auf der Mathildenhöhe
fertig=
geſtellt worden.
Der zweigleiſige Weiterbau von der
Lichtenberg=zur Taunusſtraße wird ſofort in
Angriff genommen, ſobald die beiden Häuschen Ecke
Die=
burger= und Lichtenbergſtraße, die ſich im Eigentum der
Stadt befinden, abgeriſſen ſind. Im Laufe der letzten
Woche iſt auch die Gleisſchleife an der Faſa=
Schloß Artſtetten.
Die Ruheſtätte Franz Ferdinands.
** Nicht in der Gruft der Habsburger, in der
ehr=
würdigen Kapuzinerkirche zu Wien, in der ſeit Kaiſer
Matthias alle Mitglieder des kaiſerlichen Hauſes beigeſetzt
werden, ſondern in der Pfarrkirche des kleinen, lieblichen
niederöſterreichiſchen Dörfchens Artſtetten wird Erzherzog
Franz Ferdinand auf ſeinen Wunſch mit ſeiner Gemahlin
die letzte Ruheſtätte finden. Unweit des Donautales, in
einer von bewaldeten Bergen umſäumten Mulde,
nörd=
lich der Stadt Pöchlarn, bis wohin die Leichen mit der
Weſtbahn übergeführt werden, liegt Artſtetten, das alle
Reize des an landſchaftlichen Schönheiten ſo überreichen
habsburgiſchen Erblandes wie in einer kleinen
Taſchen=
ausgabe in ſich vereinigt. Durch die Bergkuppen
ge=
ſchützt gegen rauhe Winde, erfreut es ſich eines ſehr
mil=
den Klimas; gedeiht doch hier ſelbſt der Wein! Kein
Wunder, wenn der verblichene Thronfolger mit ſeiner
Familie in Artſtetten oft und gern weilte, und wie
Ko=
nopiſcht, wie Brioni, ſo hat er auch das alte Schloß
Art=
ſtetten mit ſeinem hohen Kunſtſinn und erleſenen
gärtneri=
ſchem Geſchmack zu einem wahren Juwel ausgeſtattet.
das Schloß ſelbſt liegt am Markte auf dem höchſten Punkt
des Ortes und beherrſcht die ganze Gegend. Von ihm
aus genießt man einen herrlichen Ausblick auf die
ſteiriſch=
öſterreichiſche Alpenkette, deren Gipfel in der Ferne
leuch=
ten. Das „Schloß mit den fünf Türmen” — ſo wird im
Volksmunde das faſt viereckige Gebäude mit den runden
Kuppeltürmen an den Ecken, genannt. Der fünfte Turm
gehört der öſtlich als Schloßkapelle angebauten
Pfarr=
kirche, in deren Gruft der Erzherzog und ſeine Gemahlin
beigeſetzt werden. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts
wurde die Gruft unter dem Kirchenſchiffe gebaut. Doch in
ihrer heutigen Geſtalt hat ſie erſt der verſtorbene
Erzher=
zog im Jahre 1910, als ſie die Ruheſtätte für das
totge=
borene Söhnchen des hohen Paares werden ſollte, errichten
laſſen.
Artſtetten iſt eine der älteſten Ortſchaften
Niederöſter=
reichs. Bereits im Jahre 1143 wird die Siedelung
ur=
kundlich genannt. Im Laufe der Jahrhunderte haben
dann Schloß und Gemeinde vielfach den Herrn gewechſelt.
Der älteſte Beſitzer von Artſtetten war das gleichnamige
adlige Geſchlecht, deſſen im Jahre 1208 mit Woltger von
Artſtetten zuerſt geſchichtliche Erwähnung getan wird.
Doch wenig mehr als ein Jahrhundert ſpäter wird als
Beſitzer der Feſte Bernhard von Streitwieſen aufgeführt,
der ſie ſeinerſeits denn ſchon nach wenigen Jahren wie=
der verkaufte. Dann wechſelte das Schloß in raſcher Folge
ſeine Eigentümer. Unter einem von ihnen, Matthäus
Grundreching, aus einem alten ſchwäbiſchen Geſchlechte
ſtammend, der ſich zur Lehre Luthers bekannte, hielt auch
der Proteſtantismus Einzug in dieſe weltentlegene
Ge=
meinde, ohne jedoch hier auf die Dauer feſten Fuß faſſen
zu können. Schloß und Kirche in ihrer heutigen Form
wurden von Joſef Anton Braun von Rottenhaus und
Roſenthal um das Jahr 1730 auf den Grundfeſten des
alten Herrenhauſes errichtet, das ein Brand nebſt dem
größten Teile des Dorfes zerſtört hatte. Bald darauf kam
Artſtetten an die Grafen von Preyſing, und ſchließlich,
nachdem es nochmals durch mehrere Hände gegangen war,
im Jahre 1824 an Kaiſer Franz.
Nach ſeinem Tode ererbte es, nachdem es eine
Zeit=
lang als Witwenſitz der Kaiſerin Karoline Auguſta
ge=
dient hatte, Erzherzog Franz Karl, und von dieſem ging
es auf den Vater des verſtorbenen Thronfolgers,
Erz=
herzog Karl Ludwig, über. Er, dem hier auch ein
Denk=
mal errichtet iſt, hat in der ländlichen Stille Artſtettens
faſt immer die Sommermonate zugebracht, und ſeine
Vorliebe für den Herrenſitz übertrug ſich auch auf ſeinen
Sohn und Erben. Was Artſtetten heute iſt, das verdankt
es dem verſtorbenen Erzherzog=Thronfolger. Er hat den
alten Herrenſitz zu einem durchaus modernen Schloß
um=
geſtaltet, das ſelbſt Zentralheizung und elektriſche
Be=
leuchtung aufzuweiſen hat. Im Vorjahre erſt noch
erhiel=
ten Schloß und Kirche ein Ziegeldach wie es im 17.
Jahr=
hundert beſtand, und die Türme bekamen in Geſtalt von
kupfergedeckten Kuppeln eine ſchmuckvolle Zier. — Neben
einer reichen Bibliothek birgt Schloß Artſtetten, ebenſo
wie Konopiſcht, Zeugen der Reiſen des verſtorbenen
Thronfolgers. Da ſind ſteinerne Statuen, Kinder Alt=
Aegyptens, aufgeſtellt. Dann fällt der Blick auf Zeugen
der griechiſchen Antike; vor allem verdient eine weibliche
Figur aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. beſondere
Erwäh=
nung. Doch am bekannteſten von allen Schätzen des
Schloſſes ſind in der ganzen Gegend zwei ägyptiſche
Mu=
mien, von denen der Volksmund allerlei gruſelige
Ge=
ſchichten zu erzählen weiß. Hinter dem Schloß ſteigt ein
ſchöner lauſchiger Park ſanft bis zum Hochwalde hinan.
Bereits Erzherzog Karl Ludwig hat ihn angelegt, aber
erſt die Künſtlerhand Franz Ferdinands hat ihn ähnlich,
wie die prachtvollen Gärten von Konopiſcht, zu einem
herrlichen Park geſtaltet. Daß der verſtorbene
Thronfol=
ger gerade Artſtetten zur Ruheſtätte ſeiner Familie erkoren
hat, iſt wohl auf die ländliche Stille zurückzuführen, die
hier, fernab vom Weltgetriebe, allzeit herrſcht.
Erzherzogin Zita.
** Von der Erzherzogin Zita, der „lieblichen
italient=
ſchen Prinzeſſin, die dereinſt Kaiſerin von Oeſterreich ſein
wird” entwirft ein Mitarbeiter der Tribuna, der die
Prinzeſſin in ihren Mädchentagen kannte, ein
Weſens=
bild. Zwiſchen den Olivenbäumen und dem Marmor
jener Villa delle Pianore, die ſo vielen entthronten
Für=
ſten eine Heimſtätte war, ſah der Italiener die kleine
Prinzeſſin heranwachſen. Bisweilen konnte man ſie mit
einem fröhlichen Knaben ſpielen ſehen, der dann eines
ſchönen Sommers nicht wiederkehrte, um in jenem
Gar=
ten ſeine Ferien zu verbringen. Es war Boris, der
Erb=
prinz von Bulgarien, der Sohn von Prinzeſſin Zitas
älterer Schweſter; damals war der kleine Boris ein
ſchmächtiger Knabe, der gern in ſeiner Heimatſprache kleine
Lieder ſang, im Garten nach Zita ſuchte und ſie die beſte
und ſchönſte ſeiner kleinen Tanten nannte. Fröhlich
jag=
ten die kleine Prinzeſſin und der junge Prinz die
Grä=
ben entlang, und die Bäuerinnen der Umgebung
ſchenk=
ten den Kindern gerne Blumen und plauderten mit ihnen.
Der verſtorbene Herzog von Parma erzog alle ſeine
Kin=
der dazu, gegen jedermann freundlich und höflich zu ſein,
und ſo kam es, daß die Kinder aus der Villa delle
Pianore ſich viel mit den Nachbarn unterhielten. Dann
wieder ſah man die Prinzeſſin in den religiöſen
Prozeſ=
ſionen, ſchwarz gekleidet und ganz in Andacht verſunken.
So wurde aus dem Kinde ein Mädchen und aus dem
Mädchen eine Braut; als der Bräutigam in Viareggio
erſchien, ſah man beide oft zuſammen. Prinzeſſin Zita
hat es inzwiſchen gelernt, ihren langen Röcken Ehre zu
machen; würdig, ja anfangs ſogar ein wenig ſteif ſchritt
ſie einher, aber ihr Geſicht ſtrahlte. Mit ihrem Bräutigam
beſuchte die Prinzeſſin Luca und das Grab der heiligen
Zita, an dem ſie am Tage ihrer Hochzeit auch eine Meſſe
leſen ließ. Damals ſah man ſie weinen, wie auch am
Tage der Verlobung; ſchnell aber ſiegte ihre Heiterkeit.
Immer zog ſie der Sport an; oft ſah man ſie auf den
Flugplätzen, bis man eines Tages erfuhr, daß ſie mit
ihrem Gemahl im Flugzeug aufgeſtiegen ſei. Aber im
Grunde ihrer Seele webte doch immer ein wenig
Me=
lancholie; es gab Tage, da ſie traurig ſchien. Vielleicht iſt
dieſer Zug ihres Weſens ein Erbteil von ihrer Mutter.
Nach ihrer Verehelichung iſt die Prinzeſſin Zita — nun
Erzherzogin — oft in die heimatliche Villa delle Pianore
zurückgekehrt, ſtets in Begleitung ihres jungen Gemahls.
Die ganze Provinz Luca durchreiſten ſie immer wieder,
nach allen Teilen Italiens zog es ſie hin. — Der Mit=
Nummer 181.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Jnli 1941.
Seite 3.
nerie durch die Aufſichtsbehörden abgenommen
wor=
den. Dieſe Anlage war erforderlich, um bei ſtarkem
Ver=
kehr mit Anhängewagen ein Rangieren, wie es früher
üb=
lich war, zu vermeiden. Es entſtanden hierbei große
Ver=
luſte an Zeit; die Neuanlage hat ſich ſchon gut bewährt.
Auch hat die ganze Umgebung um den Schutztempel durch
die Planierungsarbeiten der Heag ein bedeutend beſſeres
Ausſehen erhalten, als dies früher der Fall war. Die
Maſte ſind ſo geſtellt worden, daß ſie nicht weiter ſtören
und die Anſtrichfarbe iſt der Farbe des Waldes angepaßt.
Im Laufe dieſer Woche trafen die geſamten Oberbau=
Materialien für die Martinsviertellinie ein und
gelangten auf den einzelnen Lagerplätzen zur Ablagerung.
Mit dem Grundbau iſt ebenfalls noch dieſe Woche, und
zwar auf dem Hoftheaterplatz, begonnen worden. Der
zweigleiſige Ausbau der Vorortbahn
Darm=
ſtadt=Eberſtadt iſt von der Wartehalle durch den Ort
Eberſtadt hindurch, bis an das Ende zum Friedhof
fertig=
geſtellt. Die Oberleitung konnte leider noch nicht ganz zu
Ende geführt werden, da ſich beim Aufſtellen von Maſten
und Anbringen von Roſetten außerordentliche
Schwierig=
keiten ergeben haben. Es iſt jedoch zu hoffen, daß auch
dieſe Arbeiten bis ſpäteſtens Mitte der nächſten Woche
be=
endet ſind, ſo daß dann eine Abnahme der Geſamtanlage
durch die Aufſichtsbehörden beantragt werden kann.
Vom Hofe. Graf Wilhelm zu Solms=Laubach
iſt Donnerstag vormittag 9 Uhr 38 Min. abgereiſt. Die
Fürſtin zu Iſenburg=Birſtein nahm an der
Frühſtücks=
tafel in Jagdſchloß Wolfsgarten teil. Nachmittags 4 Uhr
30 Min. reiſten Fürſt und Fürſtin zu Solms=Lich und
abends 6 Uhr 57 Min. Gräfin Wilhelm zu Solms=
Laubach wieder ab. (Darmſt. Ztg.)
Ordensverleihungen. Der Großherzog hat
zum 1. Juli d. J. der Vorſteherin des Alice=Hoſpitals
zu Darmſtadt Fräulein Marie Winter das Ernſt
Ludwig=Eleonoren=Kreuz und der Krankenpflegerin des
Alice=Frauen=Vereins Schweſter Katharina Lippert in
Gießen das Dienſtauszeichnungskreuz für Krankenpflege
in Silber verliehen.
Ernannt hat der Großherzog den
Eiſenbahn=
oberſekretär Auguſt Buch zu Mainz zum Eiſenbahn=
Verkehrsinſpektor und Vorſtand eines Verkehrsamts
in der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft mit
Wirkung vom 1. Juli d. J. an.
Verſetzt wurde der Großh. Steueraufſeher Adam
Kraß zu Darmſtadt an die Zuckerfabrik Groß=Umſtadt
jund der Großh. Steueraufſeher Georg Gunkel zu
Mainz in den Aufſeherbezirk Lauterbach II, beide vom
Tage ihres Dienſtantritts ab.
g. Strafkammer II. Der Reſtaurateur Auguſt
Ferdi=
nand Spohrleder von Offenbach hatte ſeine Möbel,
die er für 2300 Mark auf Abzahlung gekauft und bis auf
500 Mark abbezahlt hatte, weiter verkauft und den Erlös
von 800 Mark ganz für ſich verbraucht. Das
Schöffen=
gericht Offenbach hatte den Angeklagten wegen
Unter=
ſchlagung zu 3 Wochen Gefängnis verurteilt.
Die Strafkammer verwarf die vom Angeklagten eingelegte
Berufung. — Der frühere Wärter im Philippshoſpital in
Goddelau Theodor Linder von Abenheim i. Rh. hatte
eines Tages einen Geiſteskranken in der Aufregung über
deſſen Ungezogenheit mit der Hand ins Geſicht geſchlagen.
Er wurde ſofort entlaſſen und erhielt außerdem wegen
Körperverletzung im Amt (§ 340 d. Str.=G.=B.)
geſtern von der Strafkammer 10 Mark Geldſtrafe.
— Der Fabrikarbeiter Franz Glück aus Bürſtadt hatte
bei einem Wirtshausſtreit einen anderen Arbeiter am Kopf
verletzt. Das Schöffengericht nahm an, daß die Verletzung
mit einem harten Gegenſtand hervorgerufen wurde und
verurteilte Glück, der vorbeſtraft iſt, zu 4 Monaten
1 Woche Gefängnis. Da jedoch nicht mit Sicherheit
feſtgeſtellt werden kann, ob wirklich ein Gegenſtand zum
Schlagen benutzt worden iſt, ſchenkte das Berufungsgericht
der Angabe des Angeklagten, er habe nur mit der Fauſt
geſchlagen, Glauben und ermäßigte die Strafe auf 3
Mo=
nate Gefängnis. — Die Viehhändler Moritz und
Iſaak Kaufmann in Rimbach i. O. hatten von dem
Landwirt Trautmann in Hammelbach eine Kuh für 401
Mark gekauft. Nach einigen Tagen ſchrieben ſie an
Traut=
mann, daß die Kuhe ſchmeiße, tuberkulös ſei und huſte
Durch dieſe Angaben ließ ſich dieſer dann bewegen, 188 M.
nachzulaſſen. Die angebliche Minderwertigkeit der Kuh
war kein Hindernis, daß ſie von den Kaufmanns für 430
Mark weiter verkauft wurde: Der jetzige Beſitzer iſt mit
der Kuh ſehr zufrieden. Das Schöffengericht verurteilte
auf die Anzeige des geprellten Trautmann die beiden
An=
geklagten wegen Betrugs zu 200 Mark beziehungsweiſe
75 Mark Geldſtrafe. Die Strafkammer ſprach auf die
Be=
rufung der Angeklagten hin den Angeklagten Jſaak Kauf=
mann frei und verwarf die Berufung hinſichtlich des
Moritz Kaufmann als unbegründet.
* Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie. Einer immer
größeren Beliebtheit erfreut ſich die nun ſchon ſeit 8
Jah=
ren in Heſſen eingeführte Preußiſche Klaſſenlotterie, jetzt
— durch die Beteiligung der Süddeutſchen Staaten
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie genannt. Wenn vor
kurzem erſt in einer Berliner Zeitung, ſo ſchreibt man
uns, der Wunſch nach mehr hohen Gewinnen bei
Aufſtel=
lung des Lotterieplans geäußert wurde, ſo muß doch
immer wieder betont werden, daß der Vorteil für den
Spieler nicht in der Ausſtattung des Planes mit
weni=
gen hohen Gewinnen, ſondern mit möglichſt vielen
mittle=
ren Treffern liegt. Hierin übertrifft die Preußiſch=
Süd=
deutſche Klaſſenlotterie alle anderen Lotterien. Sind doch
ſeit dem Jahre 1910 die Gewinne von 5000 Mark um 80
Stück, die von 3000 Mark um 900 Stück und die von 1000
Mark um 2900 Stück vermehrt worden. Daß die
Lotterie=
verwaltung hiermit das Richtige getroffen hat, beweiſt die
fortgeſetzt lebhafte Nachfrage nach Loſen in allen
Staats=
gebieten. Die Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie iſt,
worauf noch beſonders hingewieſen wird, die einzige in
Heſſen erlaubte Staatslotterie. Das Spielen in allen
an=
deren Staatslotterien iſt bei Strafe bis zu 600 Mark oder
Haft verboten. Zu der bevorſtehenden, am 10. und 11.
Juli ſtattfindenden Ziehung 1. Klaſſe hat die Nachfrage
ſchon lebhaft eingeſetzt.
* Preisgekrönt. Bei dem Wettbewerb zur Erlangung
von Projekten für ein Krematorium mit Urnenhalle, ſowie
einer Gedächtnishalle nebſt Leichenhalle für die Stadt
Kaſſel ſind 97 Entwürfe eingelaufen und wurde Herr
Architekt B. D. A. Heinr. Stumpf=Darmſtadt an zweiter
Stelle prämiiert (Motto: Parſifal). Ein erſter Preis kam
nicht zur Verteilung.
* Die beiden Walderholungsſtätten am Beſſunger
Forſthaus wurden im Juni täglich von durchſchnittlich
16 Männern, 27 Frauen und 2 Kindern beſucht.
* Arbeits= und Herbergsſtätte (
Naturalver=
pflegungsſtation). Während des Juni wurde die Hilfe
der Naturalverpflegungsſtation von 162 mittelloſen
Durchreiſenden in Anſpruch genommen. Die hierfür
aufgewendeten Koſten betragen 81 Mk.
* Droſchkenanruf Luiſenplatz Telephon=Nr. 1770.
Die ſtarke Inanſpruchnahme des Auto= und
Pferde=
droſchken=Anrufs durch das Publikum ſpricht für die
Zweckmäßigkeit und die Wohltat dieſer Einrichtung.
Die Telephon=Nr. 1770 iſt leicht zu merken: Die Zahl
iſt um 100 kleiner als die Jahreszahl des Krieges 1870.
Im Intereſſe des tadelloſen Funktionierens der
Ein=
richtung tun alle Perſonen, die Beſchwerden
vorzu=
bringen haben über mangelhafte telephoniſche
Verſtän=
digung mit den Kutſchern oder Unfreundlichkeiten der
Kutſcher, gut daran, die Beſchwerdevorfälle unverzüglich
telephoniſch, ſchriftlich oder mündlich dem Großh.
Polizeiamt, Hügelſtraße 31/33, mitzuteilen. Es wird
darauf aufmerkſam gemacht, daß mit derſelben Telephon=
Nr. 1770 jetzt auch die Dienſtmänner angerufen werden
können.
* Darmſtädter Kriegerfeſt 1914. Zu dem in den Tagen
vom 18. bis 20. Juli ſtattfindenden großen Kriegerfeſt der
zehn Darmſtädter Kriegervereine ſind die Vorbereitungen
jetzt in vollem Gange. Auf dem Feſtplatz im
Groß=
herzoglichen Orangeriegarten iſt die Vergebung der
zahl=
reichen Stände und Erfriſchungsräume für die
Feſtteil=
nehmer und die Volksbeluſtigungen erfolgt; die
umfang=
reichen Zimmerarbeiten und die Herrichtung für die
Feſt=
beleuchtung ſind ebenfalls vergeben. Zu dem im
Mittel=
punkt der Feierlichkeiten ſtehenden hiſtoriſchen Feſtſpiel
von Heinrich Enders hat ein bekannter hochgeſchätzter
Darmſtädter Komponiſt die Muſik geſchrieben. Mit der
Einſtudierung des Feſtſpiels, deſſen Aufführung auf der
Naturbühne im ganzen etwa 1½ Stunden beanſpruchen
wird, ſind zahlreiche kunſtgeübte Damen und Herren
eif=
rig beſchäftigt. Von dem am Sonntag, den 19. Juli,
nachmittags, ſtattfindenden Feſtzug kann berichtet
wer=
den, daß er durck zahlreiche farbenprächtige Gruppen und
Feſtwagen eine beſondere Sehenswürdigkeit für
Darm=
ſtadt zu werden verſpricht. So wird z. B. der
Kamerad=
ſchaftliche Kriegerverein fünf Gruppen ſtellen, welche die
Entwickelung des Kriegsweſens bezeichnen, der
Marine=
verein wird zwei Kriegsſchiffe vor, Augen führen, der
Ka=
vallerieverein die modernen Reiterwaffen in allen deutſchen
Uniformen zeigen uſw.; auch hat eine Anzahl
nichtmilitä=
riſcher Vereine intereſſante Gruppen in Ausſicht geſtellt.
Für die ſämtlichen Mitglieder der Kriegervereine ſei
be=
merkt, daß ſie für ihre Perſon zu ſämtlichen Feſtlichkeiten
freien Eintritt haben. Für Familienangehörige können
bis zu drei Perſonen Dauerkarten bezogen werden, von
denen die erſte Karte 50 Pfg., die beiden anderen je 25 Pfg.
koſten. Den Mitgliedern werden die Karten durch die
be=
treffenden Vereinsdiener zugeſtellt werden; dabei iſt
Ge=
legenheit gegeben, die Karten für die
Familienangehöri=
gen gleich mit zu löſen.
nn. Marineverein Darmſtadt. Zu dem 15jährigen
Stiftungsfeſt des Marinevereins Darmſtadt, verbunden
mit Flaggenweihe, welches gemeinſam mit den
Feſtlich=
keiten der hieſigen Krieger= und Militärvereine vom 18.
bis 20. Juli d. J. im Großherzoglichen Orangeriegarten
gefeiert wird, haben bis jetzt 15 Marinevereine aus dem
Großherzogtum Heſſen u. a. ihre Beteiligung zugeſagt.
Der Marineverein Darmſtadt hat ſich außerdem an das
Kaiſerliche Reichsmarineamt in Kiel mit der Bitte
ge=
wandt, um die Darmſtädter Kameraden, die zurzeit bei
der Kaiſerlichen Marine im Dienſt ſtehen, zu dieſer
Feſt=
lichkeit zu beurlauben. Von Seiner Exzellenz dem
Groß=
admiral v. Tirpitz iſt hierauf dem Marineverein
Darm=
ſtadt folgende Antwort zugegangen: Auf Ihren Wunſch
habe ich ſämtliche Kommandos der Kaiſerlichen
Marine=
truppen, ſowie die Bordkommandos angewieſen, die
Darmſtädter Kameraden, ſoweit es der Dienſt zuläßt, zu
Ihrer Feſtlichkeit zu beurlauben. Der Marineverein
Darmſtadt macht die Angehörigen der Kaiſerlichen
Ma=
rine hierauf aufmerkſam, um dieſe zu veranlaſſen, damit
ſie den Urlaub beantragen.
* Odenwaldklub. Wieder rufen die Führer zur
frohen Wanderfahrt in den herrlichen Odenwald.
Die Tour iſt ſorgfältig vorbereitet und verſpricht eine
ſehr genußreiche zu werden. Freilich, früher als ſonſt,
findet der Abmarſch ſtatt. Das wird aber die
Klub=
genoſſen nicht abhalten, ſich in großer Zahl zu beteiligen,
denn ſie wiſſen, daß man der Sonne entgegengehen muß,
um recht in Freuden zu wandern. Es wird ein Genuß
werden, in aller Frühe durch die noch ruhende Flur und
den betauten Wald zu ziehen und der Vöglein
viel=
ſtimmiges Frühkonzert zu hören. Ausreichende
Ruhe=
pauſen ſind vorgeſehen und am Ziele, in Erbach, warten
der rüſtigen Wanderer ein vorzügliches Mahl und ein
paar frohe Stunden in geſelliger Vereinigung mit den
dortigen Klubgenoſſen. Friſch auf drum, zur Wanderung
am kommenden Sonntag!
V Geſangverein Liederzweig. Heute Samstag
abend wird der Geſangverein Liederzweig im
Abendkonzert auf der Künſtlerkolonie einige
Chöre vortragen. Vorgeſehen ſind u. a.: „Mein
Heſſen=
land” von Herrn Miniſterialrat Dr. Kratz, „
Rhein=
gruß” eine Kompoſition des Vereinsdirigenten, „Das
Geiſterſchiff” von Wengert, 2 Volkslieder von Silcher
und mit Orcheſterbegleitung der pompöſe Chor: „Friedrich
Rotbart” von Podbertsky.
* Der Geſangverein „Sängerluſt” veranſtaltet am
Sonntag einen Familienausflug. (Näh. ſ. Anz.)
* Bundestag Deutſcher Zimmermeiſter
Darm=
ſtadt 1914. In den Tagen vom 15. bis 18. Auguſt I. J.
tagt hier die 11. ordentliche Mitgliederverſammlung des
Bundes Deutſcher Zimmermeiſter. Aus allen Gauen
un=
ſeres deutſchen Vaterlandes werden die Vertreter des
altehrenwerten Zimmerhandwerks zu gemeinſamen
Be=
ratungen über Fachfragen und Handwerksintereſſe ſich in
Heſſens Reſidenz einfinden. Die Vorbereitungen für dieſe
Tagung ſind im Gange; den Aufenthalt aller nach
Hun=
derten zählenden Teilnehmer und Gäſte zu einem
würdi=
gen zu geſtalten, iſt der Verband Heſſ. Zimmermeiſter und
die Vereinigung Darmſtädter Zimmermeiſter aufs eifrigſte
bemüht.
§ Ohnmachtsanfall. Am Donnerstag abend gegen
8 Uhr wurde in der Ludwigſtraße ein Schloſſerlehrling
von einem Ohnmachtsanfall befallen, weshalb er
mittelſt Krankenautomobils nach dem Städtiſchen
Krankenhaus verbracht werden mußte.
§ Zuſammenſtoß. An der Ecke der Saalbau= und
Heidelberger Straße iſt am Donnerstag nachmittag gegen
3 Uhr ein Automobil mit einem Fuhrwerk
zuſammengeſtoßen. Hierbei wurde ein Pferd
verletzt und das Fuhrwerk ſowie das Automobil
be=
ſchädigt.
* Konzerte uſw. Heſſiſcher Hof. Heute
Samstag, den 4. Juli, abends 8 Uhr, gibt die Kapelle
des 3. Lothringiſchen Feldartillerie=Regiments Nr. 69
aus St. Avold ein großes Extra=Konzert. Die
Kapelle, welche demnähſt eine Konzert=Tournee durch
Rheinland und Weſtfalen unternimmt, verfügt über
hervorragende Kräfte und wird ein beſonders
ge=
wähltes Programm zur Aufführung bringen. (Siehe
Anzeige.)
Ludwigshöhe. Morgen Sonntag konzertiert
die Kapelle des 3. Lothringiſchen Feldartillerie=
Regi=
ments Nr. 69 aus St. Avold unter Leitung des Muſik=
arbeiter der Tribuna hatte ſpäter auch Gelegenheit, den
Erzherzog Karl Franz Joſef zu ſprechen, und er erhielt
den Eindruck eines ernſten und nachdenklichen jungen
Menſchen, der wenig Worte macht. Von Italien ſprach
man; und es zeigte ſich, daß der junge Erzherzog die
Ge=
ſchichte Italiens und die italieniſche Literatur ſehr gut
kennt; „er intereſſiert ſich für alle Einzelheiten, die Italien
betreffen und ſprach mit Begeiſterung von dieſem Lande.
Wenige Worte waren es, aber aus einem ſtarken und
tiefen Gefühl ſchienen ſie zu kommen; es waren nicht die
üblichen Phraſen der Höflichkeit.”
Feuilleton.
C.K. Die Kino=Induſtrie in Zahlen. Einen außer
ordentlich feſſelnden Einblick in die gewaltige finanzielle
Bedeutung, die in wenigen Jahren von der Kino=
Indu=
ſtrie erobert worden iſt, gewährt bei der gegenwärtigen
Kriſe Langford Reed in einem Aufſatz der Daily Mail.
Auf Grund der neuen Feſtſtellungen des britiſchen
Han=
delsminiſteriums arbeiten heute allein die großen
Kine=
matographentheater=Geſellſchaften — die Beſitzer einzelner
kleinerer Lichtſpielbühnen nicht mitgerechnet — mit einem
Kapital von 222588000 Mark. 1908 ſetzte die
Spekula=
tion mit der Errichtung von Lichtſpielbühnen ein, drei
Geſellſchaften mit einem Kapital von etwa über 2
Millio=
nen Mark wurden gebildet. Der Zuwachs betrug: 1909
103 neue Geſellſchaften mit über 29 Millionen Mark
Kapi=
tal, 1910 295 mit über 60 Millionen, 1911 306 mit 26
Mil=
lionen, 1912 464 mit 38½ Millionen und 1913 543
Licht=
ſpieltheater=Geſellſchaften mit über 65 Millionen Mark
Kapital. Zu dem heute in England in
Kinematographen=
theatern angelegten Geſamtkapital von über 222 588000
Mark treten noch die Einzelbeſitzer von Lichtſpielhäuſern.
Hier fehlen die amtlichen Angaben über den
Kapitals=
umfang; wenn man die Summe mit nur ein Viertel der
genannten Zahlen annimmt und rund 12 Millionen für
noch nicht eingezahltes Kapital abſetzt, ſo ergibt ſich, daß
England für den Bau von Kinematographentheatern,
vor=
ſichtig und mäßig gerechnet, rund 270 Millionen Mark
an=
gelegt hat, die ſich auf 6900 Lichtſpielbühnen verteilen.
Welche Summen ſetzt nun dieſe Induſtrie jährlich in
Be=
wegung? Auf Grund einer eingehenden Kalkulation läßt
ſich berechnen, daß dieſe 6900 Kinobühnen jährlich
11040000 Mark Steuer und Gebühren entrichten,
50 220000 Mark für Beleuchtung ausgeben, 86 112000
Mark für Löhne und Gehälter bezahlen und etwa die
gleiche Summe für Films ausgeben, ſo daß die
Geſamt=
unkoſten jährlich über 235 Millionen hinausgehen. Im
allgemeinen läßt ſich feſtſtellen, daß die
Kinematographen=
theater=Geſellſchaften durchſchnittlich einen Gewinn von
12 Prozent des angelegten Kapitals erzielen. Nun iſt
es freilich richtig, daß in jüngſter Zeit zu viel
Lichtſpiel=
bühnen erbaut wurden, die Spekulation hat ſich
über=
nommen. Aber dieſer Mißſtand iſt, ſo paradox dies auch
klingen mag, ein Beweis für den fortdauernden
Auf=
ſchwung der Induſtrie und für den magnetiſchen Zauber,
den das Lichtſpiel noch immer auf den Kapitaliſten
aus=
üibt. Einſtweilen iſt auch, trotz mancher Verluſte bei
un=
glücklichen Spekulationen, nirgends in England eine
Ab=
nahme der Bereitwilligkeit, ſich bei Kinogründungen zu
beteiligen, beim Publikum feſtzuſtellen. Allein im
ver=
gangenen Jahre wurden in England 1400 neue
Licht=
ſpielhäuſer eröffnet. Freilich, die Zukunft birgt eine
Ge=
fahr, und für ſie iſt gerade Deutſchland mit ſeiner
heutigen Lage des Lichtſpieltheatermarktes die beſte
Warnung. Die Klippe des weiteren Aufſchwungs ſind die
Truſts, gleichviel, ob es nun Lichtſpieltheatertruſts oder
Filmtruſts ſind. „Das iſt der Grund, weshalb das
Kino=
gewerbe in Deutſchland jetzt eine ernſte Kriſis durchmacht.
Truſts haben die Herrſchaft über den Markt erobert, haben
ſeit kurzem die Lichtſpielbühnen mit ſchlechten oder
mittel=
mäßigen Films überſchwemmt, und die Folge davon iſt,
daß der Zuſtrom des Publikums abzuflauen beginnt, die
Maſſe ſucht ſich andere Vergnügungen. Allerdings ſcheint
England von einer ähnlichen Gefahr vorläufig noch nicht
bedroht, aber ſchon jetzt läßt ſich erkennen, daß der
Schwer=
punkt des Kapitalzufluſſes ſich künftig nicht mehr den
Lichtſpielbühnen, ſondern der Filminduſtrie zuwenden
wird.” Wie gewaltig die Abſatzmöglichkeiten für Films
wachſen, mag das Beiſpiel von nur zwei Ländern zeigen.
Ungarn kaufte im vergangenen Jahre aus Frankreich
12000 Films, aus Deutſchland 5000, aus Italien und
Dänemark je 2000 und aus England 1000. Und ähnlich
ſind die entſprechenden Zahlen für Spanien, wo übrigens
ebenfalls die engliſche Filminduſtrie weit hinter der
deut=
ſchen, franzöſiſchen und amerikaniſchen zurückbleibt.
C.K. Ein Vorkämpfer der Blindenerziehung. Aus
London wird der Tod von Sir Francis J.
Camp=
bell gemeldet, des blinden Direktors der Normalſchule
für Blinde in Norwood, deſſen Leben und Wirken einen
der höchſten Triumphe des Menſchengeiſtes über die
Blindheit darſtellt. Campbell, der 82 Jahre alt war,
ſtammte aus den Vereinigten Staaten, wo er als
vier=
jähriger Knabe ſein Augenlicht verloren hatte.
Muſika=
liſch reich veranlagt, lernte er leicht alle Inſtrumente und
wurde Muſiklehrer, ſchließlich ſogar Muſikdirektor des
Perkins=Inſtituts. Er widmete ſich dann der
Blinden=
erziehung überhaupt, ſtudierte alle Einrichtungen dieſer
Art in Europa und ließ ſich 1871 in London nieder, wo
er 2 Jahre ſpäter die Königliche Normalſchule und
Muſik=
akademie für Blinde gründete, die er durch 40 Jahre
ge=
leitet hat und die als Muſteranſtalt für die
Blindenerzie=
hung maßgebend wurde. Seine großen Verdienſte um die
geiſtige Erleuchtung der Lichtloſen erkannte König Eduard
an, indem er ihn zum Ritter ſchlug. Campbell war auch
ein erfahrener Alpiniſt, der im Jahre 1880 als der erſte
Blinde den Mont Blanc beſtieg.
* Ein plattdeutſches Märchen im Phonographen. Eine
bemerkenswerte phonographiſche Aufnahme haben, wie im
neueſten Heft des „Quickborn” mitgeteilt wird, Dr. G.
Kloeke, der Aſſiſtent am Deutſchen Seminar in Hamburg,
und der Leiter des phonetiſchen Laboratoriums des
Ko=
lonialinſtituts, Dr. Panconcelli=Calzia, gemacht. Sie
ver=
anlaßten einen der beſten plattdeutſchen Märchenerzähler,
den 80jährigen ehemaligen Gutsknecht Karl Muß, dem
der vortreffliche Erretter des plattdeutſchen
Märchen=
ſchatzes, Profeſſor Wilhelm Wiſſer, einige ſeiner
ſchön=
ſten Geſchichten verdankt, das umfangreiche Märchen „
Blo=
mendal” in den phonographiſchen Apparat
hineinzuſpre=
chen. Die Platte, die durch die Erzählung des alten Muß
in voller Klangſchärfe und mit allen Nüancen der
Aus=
ſprache wiedergegeben wird, bietet eine auch
wiſſenſchaft=
lich wertvolle Erinnerung an die allmählich
ausſterben=
den Märchenerzähler, deren Geſchichten jetzt noch gerade
echtzeitig der Nachwelt erhalten werden.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
Nummer 181.
meiſters Herrn Baer. Die Kapelle, welcher ein
aus=
gezeichneter Ruf vorausgeht, wird hier mit einem
be=
ſonderen Programm aufwarten, worin ſich Herr
Muſik=
meiſter Baer ſelber als ausgezeichneter Piſtonvirtuoſe
betätigen wird. Auch in dem übrigen Teil des
Pro=
gramms wird die Kapelle ihr Können beweiſen. (Siehe
Anzeige.)
Kunſtnotizen.
Aeber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
* Reſidenz=Theater am Weißen Turm.
Eben=
ſo wie in früheren Jahren die Jugend Coopers
Leder=
ſtrumpf, Karl Mays Winnetou mit blitzenden Augen und
glühenden Wangen direkt verſchlungen hat, ſo übt die
Indianer= und Cowboy=Romantik auch heute noch auf
jung und alt ihren Zauber in Form der Wild=Weſt=
Schla=
ger aus. Mit zu den beſten zählenden und echten
Wild=Weſt=Films gehören unſtreitig die Erzeugniſſe der
Lubin=Comp. Amerika. In dem heutigen Programm
be=
merken wir nun den großen Indianerfilm in 3 Akten:
„Das letzte Blockhaus‟ Die in Photographie glänzenden
Reiterſzenen der Farmer und Indianer im Film ſind in
ſolcher Vollendung bisher kaum geboten worden. Auch
die Kämpfe in der Prärie, die tolle Fahrt des
amerikani=
ſchen Poſtwagens, bei der es auf Leben und Tod geht,
müſ=
en beſonders erwähnt werden. „Um Liebe und Ehre”
be=
titelt ſich der neue Gaumontfilm in 2 Akten, welcher als
weiterer Schlager zur Vorführung gelangt. Spannend
und ergreifend zugleich intereſſiert dieſer Film die
Zu=
ſchauer wie kein anderer, und zwingt ſie zu aufmerkſamer
Betrachtung. Die beiden Akte ſind ſowohl in der Idee
wie auch regietechniſch glänzend durchgeführt und von
erſten Schauſpielern interpretiert. Die Wochenchronik bringt
den Beſuch des Großherzogspaares in München. Die
wohlgelungene Aufnahme wird jedenfalls viele
inter=
eſſieren. Auch in dieſen heißen Tagen bietet der
Theater=
raum, vermöge ſeiner Höhe und guten Ventilation, einen
wunderbar kühlen Aufenthalt. (Siehe Anzeige.)
* Auerbach, 3. Juli. (3. großes Bergſträßer
Burgfeſt. — Auerbacher Burgfeſt am 5. Juli.)
Man ſchreibt uns: Seit langem ſieht man dieſer
Feſt=
lichkeit mit Spannung entgegen und iſt ſich bewußt, daß
dieſes Feſt in ſeiner Originalität, ſeiner Reichhaltigkeit des
Programms und der Vielſeitigkeit des Gebotenen etwas
Einzigdaſtehendes ſein wird. Die Feſtleitung hat bei
al=
lem im Auge gehabt, etwas Gutes zu leiſten, einem
ver=
wöhnten Großſtadt=Publikum Neues zu bieten, einzig
da=
ſtehend in der ganzen Aufmachung und Veranlagung.
Al=
les Banale und Triviale iſt ſtreng ausgeſchaltet worden.
Nur wirklich gute Kräfte haben ihre Mitwirkung zugeſagt
und ein feinſinniges Empfinden liegt dem Feſte als
leiten=
der Gedanke zugrunde. Peinlich iſt jede unangenehm
wirkende Störung vermieden, ſo zum Beiſpiel das läſtige
Erheben von Tanzgeld. Wunderbare Attraktionen
wer=
den geboten ſein. Durch ein elegantes Solo=Tänzerpaar
aus der Reſidenz werden Furlana, Maxixe, Braſilienne
und Salon=Tango vorgeführt werden. Originell iſt auch
die Gelegenheit zum Erbſenraten. In einer Glasurne ſind
Erbſen enthalten, deren Anzahl jeder Beſucher dreimal
ſchätzen kann. Die der Wirklichkeit am nächſten
kommen=
den Reſultate werden mit wertvollen Preiſen
ausgezeich=
net. Es ſind allein etwa 100 Mark für Prämien
ausge=
worfen, welche im Schaufenſter der „Goethe=Druckerei” in
Auerbach ausgeſtellt ſind. Solo=Geſänge, Salon=Komik,
Kotillon mit ſehr hübſchen Geſchenken, Blumentouren,
wobei Herren und Damen mit friſchen Blumen bedacht
werden, dann Polonäſen für Kinder und Erwachſene,
end=
lich pyrotechniſche Darbietungen, Feuerwerk, feenhafte
bengaliſche und elektriſche Schloßbeleuchtung; alles dies
wird den eintrittzahlenden Beſuchern völlig frei geboten.
Nach Schluß des ganzen ¾11 Uhr endenden Feſtes findet
gemeinſamer Abſtieg mit Muſik und Lampions ſtatt. Die
Forſtbehörde hat in dankenswerter Weiſe die Zugänge
zum Schloß gut gangbar machen und neu bekieſen laſſen.
Seitens der Eiſenbahndirektion wurde in
entgegenkom=
mendſter Weiſe genehmigt, daß abends 12 Uhr 16 Minuten
ein auf allen Zwiſchenſtationen haltender Sonderzug, mit
welchem die Rückfahrt auf Sonntagskarte ausdrücklich
ge=
ſtattet iſt, bis Darmſtadt durchgeführt wird.
L. Dieburg, 3. Juli. (Die freiwillige
Sani=
tätskolonne Dieburg) hielt eine intereſſante
Ue=
bung in der Grube Meſſel ab. Der Uebungsgedanke war:
In der Grube ſind mehrere Schächte eingeſtürzt und in
einem Schacht iſt Feuer ausgebrochen, wobei Menſchen
verletzt und auch eingeſchloſſen werden. Die
Sanitäts=
kolonne Dieburg wird um Hilfe angerufen, ſofort
alar=
miert und rückte nun, da kein paſſender Zug ging, im
Eil=
marſch nach dem Grubengelände. Dort angekommen,wurde
von zwei Seiten in die Grube und Schächte eingedrungen
und alsbald ſechs mehr oder minder. Verletzte zutage
gebracht. Den Verletzten wurden Notverbände angelegt
und dieſelben an einem ſchattigen Platze gelagert.
In=
zwiſchen war der Kolonnenarzt, Herr Dr. Schmitt, mit
dem Zuge angekommen, prüfte die Verbände und leiſtete
die erſte ärztliche Hilfe. Nun wurden proviſoriſche
Tra=
gen hergerichtet und die Verletzten die ſteilen Höhen hinan
nach dem Arbeiterſpeiſeſaal transportiert, der als
Hilfs=
lazarett angenommen war. Hier hielt der Kolonnenarzt
eine eingehende Beſprechung der Uebung und ernteten die
Mannſchaften reiches Lob. Die Uebung leitete der
Ko=
lonnenführer, Herr Realſchuldirektor Profeſſor Diehl. Die
Direktion der Grube Meſſel, welche durch einige Herren
vertreten war, lud nun die Uebungsteilnehmer zu einem
Imbiß in die Reſtauration Heberer ein, von wo um 12 Uhr
die Heimfahrt angetreten wurde.
Offenbach, 3. Juli. (In der geſtrigen
Stadt=
verordnetenſitzung) wurden für den Ausbau des
Städtiſchen Elektrizitätswerkes zur Ueberlandzentrale
erſt=
malig insgeſamt 1526000 Mark auf Anleihe bewilligt.
Mainz, 3. Juli. (Todesſturz.) Geſtern abend
gegen halb 9 Uhr ſtürzte in einem unbewachten Augenblick
das 2½jährige Töchterchen der Familie Breitenbach aus
dem vierten Stock auf das Trottoir der Oſteinſtraße einer
gerade vorübergehenden Frau vor die Füße, welche
bei=
nahe ohnmächtig wurde. Ein raſch herbeigeholter Arzt
konnte nur noch den Tod feſtſtellen. — (An einem
ver=
ſchluckten Kirſchenkern geſtorben.) Die zehn
jährige Schülerin Chriſtina Engel hatte am Samstag noch
den Unterricht beſucht und mußte am Sonntag wegen
heftiger Blinddarmentzündung zur Operation ins
Kran=
kenhaus verbracht werden. Es zeigte ſich, daß das Kind
einen Kirſchenkern verſchluckt hatte, der ſich im Blinddarm
feſtſetzte und dort eine Eiterung hervorrief. Das Kind iſt
bei Beginn der Operation geſtorben.
Weiſenau, 3 Juli. (Liebesdrama.) Am
Sams=
tag abend entfernte ſich die 19jährige Tochter des
Land=
wirts Martin Kirch aus Bodenheim aus ihrer elterlichen
Wohnung, ohne bisher zurückzukehren. Heute morgen
wurde dieſelbe an der Lothary=Aue als Leiche geländet.
Mit derſelben entfernte ſich ihr Liebhaber, der 20jährige
David Weber. Die beiden haben aus Liebeskummer den
Tod im Rheine geſucht und auch gefunden. Die Leiche
Webers wurde noch nicht geländet.
Worms, 3. Juli. (Die
Stadtverordneten=
ſitzung) genehmigte geſtern die Pläne eines ſtädtiſchen
Spiel= und Sportplatzes, der im letzten Jahre aus Anlaß
des Jubliäums des Kaiſers von der Stadt geſtiftet
wor=
den war. Die Koſten belaufen ſich auf rund 100000 M
Der Platz wird nach den neueſten Erfahrungen auf
ſport=
lichem Gebiet angelegt. Er kommt auf die Wieſe neben
dem Barbaroſſaplatz. Den Mittelpunkt bildet ein ſchönes
großes Fußballfeld, um das eine Laufbahn herumgeht.
An den Seiten befinden ſich die verſchiedenen Spielplätze
und ſchattige Ruheplätze für die Spieler. Es waren
ur=
ſprünglich 50000 Mark vorgeſehen, die ſich aber noch um
22 480 Mark erhöhten, die einſtimmig genehmigt wurden.
— Einen weiteren Hauptpunkt bildete die Herabſetzung
des Gaspreiſes. Der Preis des Kochgaſes wurde
auf 12 Pfennig, der Preis des Leuchtgaſes von 20 auf
12 Pfennig ermäßigt. Die Anſchlußgebühren wurden auf
60 Pfennig feſtgeſetzt.
— Bad=Nauheim, 3. Juli. (Frequenz.) Bis zum
2. Juli ſind 17551 Kurgäſte angekommen. Bäder wurden
bis zum 2. Juli 242 586 abgegeben.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 2. Juli. Die Berliner
Filmfabrikanten haben an den Miniſter des
In=
nern eine Petition gerichtet, in der ſie darum bitten, die
Höhe der Zenſurgebühren des Berliner Polizeipräſidiums
auf ein erträgliches Maß zurückzuführen, und bis zu der
Entſcheidung über dieſe Bitte die Gebührenordnung zu
ſus=
pendieren. Die Berliner Handelskammer und die
Aelte=
ſten der Kaufmannſchaft haben zugeſagt, an den
maß=
gebenden Stellen im Intereſſe der Filmfabrikanten
vor=
ſtellig zu werden. — Der Inhaber eines hieſigen
Hypothekengeſchäftes mietete ſich geſtern auf dem
Wannſee ein Boot und ließ ſich von einem 12jährigen
Knaben auf den See hinausrudern. Plötzlich ſprang er
mit den Worten „Leb wohl!” über Bord. Einem zufällig
vorüberfahrenden Boote gelang es jedoch, den
Lebens=
müden zu retten. — Vier Perſonen im Freibad
Grünau ertrunken! Am Sonntag ſind, wie erſt
jetzt durch Mitteilung der Verwaltung des Freibades
Grünau an das Amt Grünau bekannt wird, in dem
ge=
nannten Freibad drei Herren und eine Dame ertrunken.
Alle vier ſtammen aus Berlin. Mit der Beaufſichtigung
und der Bereitſtellung von Rettungsgerät ſcheint es dort
nicht zu klappen. — Das muſikaliſche Pferd.
Ein Schlächtermeiſter hatte kürzlich von einem Händler
ein Pferd erworben indem er ſeinen eigenen Gaul, der alt
und gebrechlich war, in Tauſch gab und 900 Mark zuzahlte.
Am darauffolgenden Sonntag unternahm er, ſo berichtet
der Tag, mit ſeiner Familie einen Ausflug, um das
ſchöne neue Pferd zu zeigen. Als man unterwegs an
einem Leierkaſtenmann vorbeikam, fing das Roß zur
Ueberraſchung aller plötzlich an, im Takt nach der Muſik
zu tanzen. Des Schlächters muſikaliſches Pferd wurde
bald allgemein bekannt, und eines Tages hörte ein junger
Offizier von dem merkwürdigen Pferd. „Was” rief er
aus, „das iſt ja mein Gaul, den man mir neulich geſtohlen
hat!‟ Der Leutnant erſtattete Anzeige, und der arme
Schlächter mußte das ſchöne Tier wieder herausgeben.
Später gelang es, den Pferdedieb feſtzunehmen.
3. Juli. Die Wä rme hat hier zugenommen. Um
11½ Uhr vormittags zeigte das Thermometer 30 Grad
m Schatten.
Neukölln, 3. Juli. (Schülerſelbſtmord.) Der
Gemeindeſchüler Sch., der Sohn eines Mechanikers, ſchoß
ſich mit einem Revolver ſeines Vaters vor den Augen
ſei=
nes Bruders eine Kugel in die rechte Schläfe und
ver=
letzte ſich ſchwer. Er hatte ohne Wiſſen der Eltern die
Schule verſäumt und war deshalb von ſeiner Mutter
be=
ſtraft worden.
Metz, 3. Juli. (Prinz Adalbert von Bayern)
iſt geſtern abend zu Beſichtigungs= und
Informations=
zwecken mit vier anderen Herren der Münchener
Kriegs=
akademie hier eingetroffen und im Hotel Royal
abgeſtie=
gen. Der Aufenthalt iſt auf 5 Tage bemeſſen.
München, 3. Juli. (Der bayeriſche
Landtags=
abgeordnete Wieland ſZtr.)) iſt heute nacht im
Alter von 71 Jahren geſtorben.
Pforzheim, 3. Juli. (Vermächtnis.) Der am 13.
Juni im Alter von 80 Jahren verſtorbene Bankdirektor
Auguſt Kayſer hat der Stadt ſeine Liegenſchaften im
Ge=
ſamtwerte von über drei Millionen Mark als Auguſt
Kayſer=Stiftung vermacht.
Trier, 3. Juli. (Waldbrand.) Ein
verhängnis=
voller Waldbrand iſt in den Herzoglich Arenbergiſchen
Waldungen ausgebrochen, und zwar bei dem
Eifelſtädt=
chen Gmünd.
Köln, 3. Juli. (Handtaſchenräuber.) Beim
Verlaſſen der Reichsbank wurde einer Dame die
Hand=
taſche mit 1700 Mark in bar und Lombardſcheinen von
über 1000 Mark geraubt.
Kaſſel, 3. Juli. (Defraudant.) Der
Rechnungs=
amtmann Stapes in Gernbach in der Rhön iſt nach
Unter=
ſchlagungen in Höhe von 150000 Mark geflüchtet.
Meiningen, 3. Juli. (Stiftung.) Der verſtorbene
Herzog Georg ſtiftete kurz vor ſeinem Tode noch 28000
Mark zur Errichtung eines Kinderheimes in
Steinach.
Hamburg, 3. Juli. (Tod eines
Düppelſtür=
mers.) In ſeinem Quartier verſtarb plötzlich der
zur Teilnahme an der Düppelfeier hierher gekommene 76
Jahre alte Düppelveteran Wilhelm Lang aus Zielenzig
an den Folgen eines Schlaganfalles.
Wannſee, 3. Juli. (Vom Automobil
über=
fahren und getötet) wurde in der vergangenen
Nacht in der Nähe des Bahnhofs Wannſee der Zahnarzt
Tiburtius.
Bergedorf, 3. Juli. (Großfeuer.) Heute
nach=
mittag brach in Kirchwärder bei Rheinbeck Feuer aus, das
infolge der Dürre und der herrſchenden Hitze, ſowie des
ſtarken Windes und infolge Waſſermangels ſich raſch
aus=
dehnte. Innerhalb zweier Stunden ſtanden 10 Häuſer
in Flammen. Die Feuerwehren aus der Umgebung
be=
teiligten ſich an dem Rettungswerk.
Chriſtianſtadt, 3. Juli. (Großfeuer.) Heute nacht
brannten die große, an dem Bober liegende Roggenmühle
und das Elektrizitätswerk Eichdorf nieder. Die
Turbi=
neneinrichtungen und die großen Keſſelanlagen wurden
durch das Feuer bezw. das Einſtürzen der Gebäude
eben=
falls zerſtört. Die Reſervedampfkraftanlage der
Saal=
mannſchen Elektrizitätswerke iſt in brauchbarem
Zu=
ſtande erhalten geblieben, ſo daß die Lieferung von
Elek=
trizität vorausſichtlich bald wieder aufgenommen werden
wird. Der angerichtete Schaden wird auf 500000 Mark
geſchätzt.
Ueckermünde, 3. Juli (Zigeunerſchlacht.) In
dem Nachbarorte Liepgraden ſpielte ſich geſtern abend eine
blutige Zigeunerſchlacht ab. Zwei Zigeunerfamilien
leb=
ten ſeit längerer Zeit wegen eines Mädchens in Streit.
Geſtern kam es zu einem Kampf, wobei 30 bis 40 Schüſſe
gewechſelt wurden. Von den Zigeunern wurden zwei
ſchwer verwundet, einer erhielt fünf Schüſſe. Ein anderer
Zigeuner und eine Zigeunerin wurden leicht verwundet.
Eine Unbeteiligte, die 22jährige Frau Berger aus
Ber=
lin, die bei ihren Eltern zu Beſuch weilte, wurde auf deren
Grundſtück durch eine verirrte Kugel ſchwer am
Unter=
leib verwundet. Sie wurde ſofort nach der Greifswalder
Klinik geſchafft. Die Zigeuner ſind geflüchtet.
Beuthen, 2. Juli. (Der Mädchenhändler
Lu=
belski) wurde zu 3½ Jahren Gefängnis und 12000
Mark Geldſtrafe verurteilt.
Wien, 3. Juli. (Der erſte internationale
Kaufmannstag) hat einſtimmig beſchloſſen, den
näch=
ſten Kaufmannstag im Jahre 1916 in Berlin abzuhalten.
Paris, 3. Juli. (Prozeß Caillaux.) Der
Schwurgerichtspräſident Abanal wird morgen im St.
La=
zare=Gefängnis mit Frau Caillaux das übliche
Perſona=
lienverhör aufnehmen. Gleichzeitig wird Frau Caillaux
die Entſcheidung der Anklagekammer, ſowie die
Anklage=
ſchrift übermittelt werden, auf Grund deren ſie vor das
Schwurgericht verwieſen wird. Die Angeklagte hat von
morgen ab eine fünftägige Friſt, um gegen dieſe
Ent=
ſcheidung bei dem Kaſſationshof Einſpruch zu erheben.
Man glaubt jedoch nicht, daß Frau Caillaux von dieſer
Friſt Gebrauch machen wird.
Paris, 3. Juli. (Revolverattentat.) In der
Nacht auf Donnerstag wurden von einem Unbekannten
aus einer Droſchke gegen ein Auto, in welchem die
Ge=
mahlin des Chirurgen Doyen vom Theater nach Hauſe
fuhr, drei Revolverſchüſſe abgegeben. Es wurde niemand
verletzt. Nach der Anſicht des Profeſſors handelt es ſich
um einen Racheakt. Seine Frau gehörte früher dem
Ballettkorps der Großen Oper an.
Paris, 3. Juli. (Fremdenlegionäre.) In
Mar=
ſeille wurden zwei Fremdenlegionäre verhaftet, die von
Bord des franzöſiſchen Dampfers „Maine” deſertiert
waren. Einer der Verhafteten gab an, daß er ein
Deut=
ſcher namens Wieregge aus Lübeck ſei und nach ſeiner
deimat zurückkehrten wollte, um ſeiner Militärpflicht zu
genügen. Der andere Deſerteur ſoll ein Italiener ſein.
St. Etienne, 3. Juli. (Streik.) Eine Verſammlung
der Bergarbeiter hat beſchloſſen, den Streik auf das ganze
Loirebecken auszudehnen, um die Aufnahme einer
Ruhe=
zeit in den achtſtündigen Arbeitstag durchzuſetzen. Das
Bureau des Bergarbeiterverbandes hat angewieſen, dieſe
Bewegung über ganz Frankreich auszudehnen.
Nantes, 3. Juli. (Ve rbrennungstod.) Hier
kamen zwei Arbeiter der Eiſengießerei in Trignac auf
furchtbare Weiſe ums Leben, Sie hatten in einer Hütte
den Abfluß der geſchmolzenen Metallmaſſen zu
über=
wachen, als die Hütte Feuer fing. Um dem
Verbren=
nungstode zu entgehen, verſuchten ſie, durch die glühenden
Metallmaſſen zu waten; ſie erlitten jedoch dabei ſo
furcht=
bare Verletzungen, daß ſie bald darauf ſtarben.
Calais, 3. Juli. (Diebſtahl im Zug.) Dem in
den Pariſer und Londoner Geſellſchaftskreiſen bekannten
Grafen Murawiew wurde auf der Fahrt im Schnellzuge
ach Paris eine Handtaſche geſtohlen, in der ſich Juwelen
im Werte von 100000 Francs und 5000 Francs in bar
befanden.
Waſhington, 3. Juli. (Die verkauften
Kriegs=
ſchiffe.) Das Linienſchiff „Maine” erhielt Befehl, am=
8 Juli nach Neapel abzugehen, um die Mannſchaft des
Linienſchiffes „Idaho” an Bord zu nehmen, das dort
Griechenland übergeben wird. Das Linienſchiff=
„Miſſiſſippi” übernehmen die Griechen in der nächſten
Voche in Newport News. Der Scheck von 12 Millionen
Dollar, der Kaufpreis der beiden Schiffe, wird dem
Ma=
rinedepartement morgen übergeben.
Montevideo, 3. Juli. (Wieder flott.) Der deutſche
Dampfer „Mera” iſt wieder flott geworden.
Gerichtszeitung.
* Berlin, 3. Juli. In der heutigen
Vormittags=
ſitzung des Prozeſſes gegen Roſa
Luxem=
burg gab der Erſte Staatsanwalt Hagemann die
Er=
klärung ab, daß es in der kurzen Friſt nicht gelungen ſei,
von den zumeiſt ſehr entfernt liegenden Garniſonen die
kriegsgerichtlichen Akten herbeizuziehen. Er müſſe deshalb
die Vertagung beantragen. Nach längeren Ausführungen
der Verteidigung, welche der Vertagung widerſprach,
be=
ſchloß das Gericht, dem Antrag der Staatsanwaltſchaft
ſtattzugeben und die Verhandlung auf unbeſtimmte
Zeit zu vertagen.
* Leipzig, 3. Juli. Vor dem zweiten Strafſenat
des Reichsgerichts begann heute vormittag die
Verhand=
lung gegen den 18jährigen Chemiker Jean Francois
Houſée, geboren in Jarville bei Nancy. Dem
Ange=
klagten, der luxemburgiſcher Staatsangehöriger iſt, wird
zur Laſr gelegt, in Metz verſucht zu haben, zu
Spio=
nagezwecken ſich in Beſitz und Kenntnis von
Schrif=
ten und Zeichnungen zu ſetzen, deren Geheimhaltung im
Intereſſe der Sicherheit des Landes geboten iſt. Es ſind
vier Zeugen und ein militäriſcher Sachverſtändiger
ge=
laden Die Oeffentlichkeit iſt ausgeſchloſſen. Das Urteil
wird vorausſichtlich heute nachmittag geſprochen.
* Leipzig, 3. Juli. In dem
Spionagepro=
zeß vor dem zweiten Strafſenat des Reichsgerichts
wurde der 18jährige Chemiker Jean Francois Houſée
aus Jarville bei Nancy wegen verſuchten Verbrechens
ge=
gen den § 3 des alten Spionagegeſetzes zu drei
Jah=
ren Gefängnis verurteilt. Drei Monate der
erlit=
tenen Unterſuchungshaft wurden ihm angerechnet. Aus
der Urteilsbegründung geht hervor, daß der Angeklagte
ſich als Agent für ein franzöſiſches Spionagebureau
an=
werben ließ, daß er verſuchte, deutſchen Offizieren geheim
zu haltende Gegenſtände zu ſtehlen, wobei er die Offiziere
durch Getränke zu betäuben verſuchte. In anbetracht
ſei=
nes verbrecheriſchen Tuns glaubte das Gericht, ihm nicht
mildernde Umſtände zubilligen zu können. Nur ſein
ju=
gendliches Alter bewahre ihn vor dem Zuchthaus.
Handel und Verkehr.
* Bremen, 3. Juli. Nachdem die deutſche
Regie=
rung den mit dem Norddeutſchen Lloyd beſtehenden
Sub=
ventionsvertrag über den
Reichspoſt=
dampferdienſt nach Auſtralien bis zum April 1917
verlängert hat, kommt der Norddeutſche Lloyd ſeinen in
dieſem Vertrag übernommenen Verpflichtungen zur
Ein=
ſtellung von großen 14½ Knoten lauſenden Dampfern
da=
durch nach, daß zukünftig auf der Auſtrallinie die Dampfer
„Friedrich der Große” „Bremen”, „Großer Kurfürſt” und
„Zeppelin” in Dienſt geſtellt werden. Hierdurch dürfte
der Verkehr nach Auſtralien, wie auch der Verkehr nach
dem Mittelmeer, Aegypten und Colombo eine
Verbeſſe=
rung erfahren.
Nummer 181.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
Seite 5.
* London, 3. Juli. Bei den bisherigen
Beratun=
gen der Diamantenkonferenz wurde ein
prin=
zipielles Einverſtändnis darüber erzielt, wonach
die auf der Konferenz vertretenen Förderer zukünftig die
Ausbeute durch eine gemeinſame Verkaufsagentur
ver=
treiben laſſen. Hierdurch ſoll ein unlauterer Wettbewerb
verhindert werden; außerdem wird angenommen, daß
dadurch die Zuverſicht in der Diamanteninduſtrie befeſtigt
wird. Die Einzelheiten des Abkommens ſind noch nicht
vollſtändig durchgeführt; ſie werden noch bei den
weite=
ren Zuſammenkünften der Konferenzmitglieder
Gegen=
ſtand der Beratung bilden.
Luftfahrt.
Franzöſiſche Flieger auf deutſchem Boden.
* Metz, 3. Juli. Zu der Blättermeldung, wonach
am 30. Juni zwei franzöſiſche Flugzeuge die
deutſche Grenze bei Fentſch eine Strecke weit
über=
flogen haben, erfährt das Wolffſche Telegraphenbureau:
Es beſtätigt ſich, daß zwei franzöſiſche Flugzeuge an dem
genannten Tage bis etwa 7 Kilometer über deutſches
Ge=
biet geflogen und nach einiger Zeit nach Frankreich
zurück=
gekehrt ſind. Ob es ſich dabei um franzöſiſche
Militär=
flieger handelt, konnte nicht feſtgeſtellt werden, doch wird
dies daraus gefolgert, daß um die betreffende Zeit an der
franzöſiſchen Grenze militäriſche Flugübungen
ſtattgefun=
den haben.
* Frankfurt a. M., 3. Juli. Die „Delag” macht
wiederholt darauf aufmerkſam, daß die
Luftſchiff=
halle in Frankfurt a. M., in der zurzeit das
Zeppe=
linluftſchiff „Viktoria Luiſe” untergebracht iſt, täglich zur
Beſichtigung offen ſteht und daß der Eintrittspreis, der
ſonſt 50 Pfg. pro Perſon beträgt, an Sonntagen auf die
Hälfte ermäßigt wurde, und zwar für den ganzen Tag.
In der Luftſchiffhalle befindet ſich auch ein
Reſtaurations=
betrieb.
* Dresden, 3. Juli. Der Direktor des hieſigen
Flugplatzes, Leutnant Meyer, ſtürzte mit Herrn von
Beyer=Ehrenberg auf einer Taube bei einem Fluge ab.
Beide Inſaſſen wurden verletzt. Herr von Beyer erlitt
einen Beinbruch.
* Amſterdam, 3. Juli. Der Militärflieger
Leut=
nant Spandow, der geſtern abend auf dem Flugplatze
Söſterberg aus 50 Meter Höhe abgeſtürzt iſt, iſt heute
mor=
gen geſtorben.
* Reims, 3. Juli. Der Fliegerkorporal Mirat
unternahm mit Korporal Godefroy als Begleiter einen
Flug. In einer Höhe von 250 Metern ſtürzte das
Flugzeug plötzlich ab. Godefroy war auf der
Stelle tot. Mirats Zuſtand iſt hoffnungslos.
* Reims, 3. Juli. Der Fliegerkorporal Mirat
iſt ſeinen Verletzungen erlegen.
Turnen, Spiele und Sporf.
* Henley=Regatta. In der Fortſetzung der
Vorren=
nen für den Grand Challenge Cup gewann am
Freitag, wie ein Telegramm meldet, der Union Boat
Club Boſton nach ſchärfſtem Kampf ganz knapp gegen
den Mainzer Ruderverein.
Unwetter und Gewitter.
-h- Von der Bergſtraße, 3. Juli. Geſtern
abend zwiſchen 9 und 10 Uhr ging ein Gewitter mit
ſehr ſtarkem Sturm nieder. Viele der reichbeladenen
Obſt=
bäume wurden entwurzelt oder ihrer Aeſte beraubt.
S. Heppenheim, a. d. B., 3. Juli. Während
eines heftigen Gewitters, das geſtern Abend über
den ganzen ſüdlichen Odenwald und auch über unſere
Stadt zog, ſchlug der Blitz in das Anweſen des
Landwirts Georg Löffler und zündete die mit
Heuvorrä=
ten angefüllte Scheune an, welche total niederbrannte. Das
zahlreiche Vieh konnte mit knapper Not aus dem
brennen=
den Ställen entfernt werden. Den Bemühungen der
Feuerwehr gelang es, den Brand auf ſeinen Herd zu
be=
ſchränken und die benachbarten Scheunen zu retten.
* München, 3. Juli. Hier ſind geſtern ſchwere
Gewitter niedergegangen, die verſchiedene Brände
ver=
urſacht haben. U. a. brannte im Iſartalbahnhof die große
Betriebswerkſtätte nieder.
* Nürnberg, 3. Juli. Heute abend zwiſchen 7 und
8 Uhr ging in Nürnberg und Umgebung ein
furchtbares Unwetter nieder. Der angerichtete
Schaden iſt vorläufig nicht zu überſehen. Schwerer
Hagel=
ſchlag ging 20 Minuten ununterbrochen nieder. Die
öffentlichen Anlagen, die Gärten und Felder ſind
ver=
wüſtet.
* Bern, 3. Juli. In Münſter im Kanton Bern
ſchlug der Blitz in eine elektriſche Leitung und
zer=
ſplitterte eine Leitungsſtange. Der 15jährige Sohn eines
Bahnwärters wurde von dem herabfallenden Draht
be=
rührt und ſofort getötet. Der Vater, der ſeinen Sohn
losmachen wollte, wurde ebenfalls getötet.
* Paris, 3. Juli. Ueber verſchiedene Gegenden
Frankreichs ſind geſtern Unwetter niedergegangen.
Auf dem Polygon in Bourges traf ein Blitzſchlag ein
Zelt, unter welchem eine Anzahl Soldaten Unterkunft
ge=
ſucht hatten. Einer von dieſen wurde getötet, 11 andere
verletzt. Sturm und Hagelſchlag haben in der
Um=
gegend von St. Ménéhoula in Feld und Gärten großen
Ernteſchaden angerichtet. Auch das Weinbaugebiet von
Reims hat beträchtlichen Schaden erlitten.
Die Lage in Abanien.
* Durazzo, 3. Juli. Der geſtrige Tag iſt ruhig
verlaufen. Da in der nächſten Umgebung der Stadt
und in der Stadt ſelbſt Diebſtähle vorgekommen ſind,
wurde der Sicherheitsdienſt verſtärkt. Prenk Bibdoda
beabſichtigt, in den nächſten Tagen in Durazzo
einzutref=
fen, um dem Fürſten ſeine Bereitwilligkeit auszuſprechen,
abermals gegen die Aufſtändiſchen vorzurücken. Seine
Mannſchaften ſollen bei Aleſſio ſich wieder ſammeln. Der
vor drei Wochen auf einer Reiſe ins Innere Albantens
von Aufſtändiſchen bei Elbaſſan gefangengenommene
eng=
liſche Journaliſt Dell iſt geſtern von den Rebellen
un=
verſehrt von Schiak nach Durazzo gebracht worden.
Si=
cheren Nachrichten zufolge ſind im Lager der Rebellen
Zwiſtigkeiten ausgebrochen. Etwa 1000 Teilnehmer an
der Aufſtandsbewegung aus Albanien ſind daraufhin
heimgekehrt. Am Dienstag ſoll ſich infolge der
Uneinig=
keit unter den Rebellen ein Kampf entſponnen haben,
wo=
bei fünfzehn von ihnen getötet wurden. Achmed Bei
Mati befindet ſich noch immer bei Kruja.
* Wien, 3. Juli. Die Neue Freie Preſſe läßt ſich
aus Durazzo melden, daß die Fürſtin von
Al=
banien ſich infolge der kritiſchen Lage mit ihren
Kin=
dern nach Rumänien begibt.
* Bukareſt, 2. Juli. 50 Freiwillige für
Al=
banien ſind unter Führung von drei rumäniſchen
Reſerve=
offizieren heute nach Albanien abgegangen.
Zur Ermordung des öſterreichiſchen
Chronfolgerpaares.
Die Ueberführung der Leichen.
* Wien, 2. Juli. Heute abend um 10 Uhr traf der
Sonderzug mit den Leichen des Erzherzogs
Franz Ferdinand und der Herzogin von
Hohenberg auf dem trauergeſchmückten Südbahnhof
ein. Erzherzog Karl Franz Joſef, Hofwürdenträger,
Offi=
ziere der Wiener Garniſon und eine Ehrenkompagnie
er=
warteten die irdiſchen Hüllen des Fürſtenpaares. Beim
Einlaufen des Zuges ertönte gedämpfter Trommelſchlag.
Erzherzog Karl Franz Joſef trat an den Trauerwagen
heran. Die Särge wurden von Ulanenwachtmeiſtern in
den Warteſaal des Bahnhofs getragen und auf Katafalke
geſtellt. Hier nahm Burgpfarrer Seidl in Gegenwart des
Erzherzogs Karl Franz Joſef, der Hofwürdenträger, der
Offiziere und des Gefolges des verſtorbenen Erzherzogs
die feierliche Einſegnung der Leichen vor. Nach beendeter
Feierlichkeit wurden die Särge über die Treppen des
Bahnhofveſtibüls durch ein Spalier von Offizieren und
Damen, welche laut ſchluchzten, niederknieten und ſich
be=
kreuzigten, zu dem Leichengalawagen getragen. Alsbald
ſetzte ſich der Trauerzug in der durch das Hofzeremoniell
vorgeſchriebenen Ordnung nach der Pfarrkirche der
Hof=
burg in Bewegung Vor dem Bahnhof und auf den
Stra=
ßen bis zur Burg ſtanden dichtgedrängte Menſchenmaſſen
in Trauerkleidung. In feierlicher Stille erwartete die
Be=
völkerung Wiens tieferſchüttert den Trauerzug, während
deſſen Vorbeifahrt vielfach lautes Weinen und Weheklagen
erſcholl.
Als der Zug mit den beiden von ſechs Rappen
gezo=
genen Galaleichenwagen bei dem äußeren Burgtor eintraf
trat die Burgtorwache ins Gewehr und die Trommler
und Horniſten ſtimmten den Generalmarſch an. Im
Schweizerhof wurden die Särge von dem
Oberzeremonien=
meiſter Grafen Cholaniewski Myszka erwartet
und in eine ſchwarz drapierte Halle über die
Botſchafter=
ſtiege geleitet, wo Burgpfarrer Seidl die Leichen wiederum
einſegnete. Sodann wurden die Särge in feierlichem
Zuge nach der Pfarrkirche in der Hofburg getragen. Hier
ſtand reich beleuchtet und ſchwarz bekleidet ein Katafalk.
auf den die beiden Särge geſtellt wurden. Erzherzog
Karl Franz Joſef war dem Sarge ſeines Oheims
bis in die Kirche gefolgt, wo ſich ſchon vorher die
Erzher=
zoginnen Zita Marie Thereſe und Maria Annunziata
ein=
gefunden hatten. Der Burgpfarrer ſegnete die Leichen
ein; die Mitglieder des Kaiſerhauſes folgten der
Zere=
monie in namenloſem Schmerze. Oberſthofmeiſter
Frei=
herr von Rumerskirch übergab dann die Sargſchlüſſel dem
erſten Oberſthofmeiſter Fürſten Montenuovo, womit die
Zeremonie des erſten Vorabends beendet war.
Die ganze Feier der Ueberführung der Leichen von
dem Südbahnhof in die Hofburg bildete durch die
unge=
heuer große Teilnahme aller Schichten der Wiener
Bevöl=
kerung eine überaus eindrucksvolle Trauerkundgebung.
Viele Männer und Frauen trugen Trauerflor, vielfach ſah
man auch in den Knopflöchern die Lieblingsblume des
hohen Paares, die Roſe, von einem dünnen Flor umhüllt.
Wiewohl die Zahl der Menſchen, die rings um das
Bahn=
hofsgebäude und an den breiten, zu der Hofburg
führen=
den Straßen Aufſtellung genommen hatten, in die
Hun=
derttauſende ging herrſchte doch Grabesſtille, die nur beim
Paſſieren des Zuges von Schluchzen und Wehklagen
unterbrochen wurde. In dieſem Schweigen, dieſer letzten
Ehrenbezeugung der Wiener Bevölkerung, hat ſich der
Schmerz über den tragiſchen Heimgang der hohen
Ver=
blichenen und die Liebe und Anhänglichkeit an den
Kai=
ſer und das Herrſcherhaus ausgedrückt.
* Wien, 3. Juli. Die Wiener haben heute das in
dem habsburgiſchen Zeremoniell vorgeſchriebene
Schau=
ſpiel der Ausſtellung der Leichen des
ermor=
deten Thronfolgerpaares in der Hofkapelle
zu ſehen bekommen. Nur von 8 bis 9 Uhr war das
Be=
treten der Kapelle geſtattet. Schon ſeit den frühen
Mor=
genſtunden wartete eine dichtgedrängte Menſchenmenge,
um das Thronfolgerpaar zu ſehen. Alle Zuſchauer
wur=
den durch einen dichten Polizeikordon in Ordnung
ge=
halten.
* Wien, 3. Juli. Die Leichen des
Erzher=
zogspaares werden heute abend 10,50 Uhr in
Be=
gleitung des Hofſtaates des Erzherzogs nach Groß=
Pöch=
larn übergeführt und mit der Fähre um 2½ Uhr nachts
über die Donau nach Artſtetten gebracht werden.
um dort in der Pfarrkirche aufgebahrt zu werden.
Mor=
gen vormittag werden in Artſtetten das Erzherzogspaar
Karl Franz Joſef und die nächſten Verwandten eintreffen,
darunter die Erzherzogin Marie Joſepha und Sohn, die
Kinder des verblichenen Paares und die Verwandten der
Herzogin von Hohenberg. Nach der Einſegnung erfolgt
die Beiſetzung der Särge in der Gruft des
Schloſſes zu Artſtetten, worauf die Trauergäſte
nach Wien zurückkehren.
Trauerfeiern im Auslande.
* Berlin, 3. Juli. Heute vormittag 11 Uhr wurde
in der katholiſchen St. Hedwigskirche eine Trauerfeier
für den verſtorbenen Erzherzog Franz
Ferdinand von Oeſterreich=Eſte abgehalten.
Das Hochamt zelebrierte Prälat Kleineidam. Es waren
u. a. erſchienen Prinz Eitel=Friedrich in der
Uni=
form ſeines öſterreichiſchen Regiments, Prinz Oskar,
Prinzeſſin Friedrich Leopold, Prinz Wolrad zu
Schaum=
burg=Lippe, Generaloberſt von Pleſſen, die Herren des
Hauptquartiers, Oberhofmarſchall Freiherr von Reiſchach.
die Chefs der drei Kabinette, Hausminiſter Graf
Eulen=
burg, der Hofmarſchall des Kronprinzen Graf von
Bis=
marck=Bohlen, der Gouverneur von Berlin, Generaloberſt
von Keſſel, Generalfeldmarſchall Freiherr von der Goltz,
die Generaloberſten von Bülow und von Heeringen, die
Generäle Freiherr von Plettenberg und von Löwenfeld,
die Generalität und Admiralität von Berlin, eine
Abord=
nung des Kaiſer Franz=Regiments, der Reichskanzler,
zahlreiche Mitglieder des Bundesrates, die Miniſter
Freiherr v. Schorlemer, Sydow, Beſeler, Lentze, Kühn,
v. Studt, der Präſident des Reichstages Dr. Kaempf, der
öſterreichiſch=ungariſche Botſchafter in Berlin Graf
Szö=
gyeny=Marich und Gemahlin, die Herren und Damen der
öſterreichiſchen Botſchaft, das diplomatiſche Korps mit
Damen, zahlreiche Mitglieder der öſterreichiſch=ungariſchen
Kolonie und des öſterreichiſch=ungariſchen
Reſerveoffizier=
korps, ſowie ſtudentiſche Korporationen. Auf dem Kgl.
Schloſſe waren die drei Standarten auf Halbſtock gehißt,
ebenſo die Standarten und Fahnen der anderen Palais
und Königlichen Gebäude.
* Kiel, 3. Juli. Anläßlich der Trauerfeier für
das Erzherzogspaar von Oeſterreich
flag=
gen alle im Hafen liegenden Kriegsſchiffe, Jachten und
ſonſtige Fahrzeuge halbmaſt, ebenſo die verſchiedenen
öffentlichen Gebäude. Gegen 4 Uhr feuerte die ganze
Kriegsflotte einen Trauerſalut von 21 Schüſſen
für den Erzherzog Franz Ferdinand ab.
* Belgrad, 3. Juli. In der katholiſchen Kirche
fand heute vormittag für das verſtorbene
Erzher=
zogspaar ein feierlicher Trauergottesdienſt
ſtatt, an welchem der Kronprinz, der Miniſterpräſident,
die Miniſter, der öſterreichiſche Geſchäftsträger, das
diplo=
matiſche Korps, die Generalität, Vertreter der Zivil= und
Militärbehörden, Beamte der öſterreichiſchen Geſandtſchaft
der öſterreichiſchen Kolonie teilnahmen. Nach
Beendi=
gung der Trauerfeier drückte der Kronprinz den
Trauer=
gäſten und dem öſterreichiſchen Geſchäftsträger ſeine tiefe
Teilnahme aus.
Die Teilnahme Kaiſer Wilhelms.
* Berlin, 3. Juli. Der Kaiſer hat an den
Ad=
miral der öſterreichiſch=ungariſchen Marine Haus in
Pola folgendes Telegramm von Kiel aus gerichtet:
Nehmen Sie als Vertreter der Kaiſerl. Königl. Marine
den Ausdruck meines ganz beſonderen Beileides entgegen
anläßlich des jähen Hinſcheidens Ihres Erzherzogs=
Admirals. Ich weiß, wie ſein Herz für die Flotte ſchlug,
wie er für ſie wirkte; ich habe aber auch die Hoffnung,
daß ſein Geiſt weiter leben wird in den Offizieren und
Mannſchaften der öſterreichiſch=ungariſchen Marine. Mit
mir trauert meine Flotte, in deren Mitte ich mich befinde,
und welche morgen einen Trauerſalut feuern ſoll für den
fürſtlichen Admiral, der auch ihr Freund war. gez.
Wil=
helm, I. R. — Auf dieſes Beileids=Telegramm iſt
folgen=
des Antwort=Telegramm eingegangen:
Nieder=
geſchmettert von der Tragik des Schickſals, ſind uns die
gnädigen warmen Worte der Teilnahme, die Ew. Majeſtät
an mich zu richten die Gnade hatten, ein wahrer Troſt
und ein Anſporn zu weiterem Arbeiten. Genehmigen
Ew. Majeſtät meinen und der Kaiſerl. Königl.
Kriegs=
marine tief ergebenſten Dank. Ich bitte ferner,
anzube=
fehlen, daß Ew. Majeſtät mittrauernder ſtolzer Flotte
unſer innigſter kameradſchaftlicher Dank bekannt gegeben
werde.
* Wien, 3 Juli. Kaiſer Wilhelm hat den
deutſchen Botſchafter Freiherrs v. Tſchirſchky
und Böhlendorff mit ſeiner Vertretung bei der
Trauerfeier für den Erzherzog und ſeine Gemahlin
beauf=
tragt, der an der Bahre zwei Kränze des Kaiſers aus
Orchideen, weißen Roſen, Maiglöckchen, Lorbeer und
Pal=
men mit ſchwerſeidenen weißen Schleifen und
Goldfran=
ſen, mit einem großen W mit der Kaiſerkrone, zwei
Kränze des Kronprinzenpaares, zwei des Prinzen und
der Prinzeſſin Heinrich, einen des Großherzogs von
Ba=
den, zwei des Großherzogs und der Großherzogin von
Meck=
lenburg=Schwerin, einen des Herzogs und der Herzogin
von Sachſen=Koburg und Gotha, ſowie einen des Ulanen=
Regiments Prinz Auguſt von Württemberg (Poſenſches
Nr. 10) niederlegte. Der ſächſiſche Geſandte legte zwei
Kränze mit Bändern in den ſächſiſchen Farben und der
Inſchrift „Friedrich Auguſt” mit der Königskrone nieder.
Im Auftrage des bayeriſchen Königspaares legte
Ge=
ſandter Freiherr von Tucher zwei Kränze mit weiß=blauen
Schleifen mit den Initialen des Königspaares mit der
Krone nieder.
* Wien, 3. Juli. Geſtern waren wegen des
Unterbleibens der Reiſe Kaiſer Wilhelms
verſchiedene Gerüchte verbreitet. Wie das Neue Wiener
Tagblatt nach Einholung von Informationen meldet,
be=
ſtätigen ſich die Gerüchte, welche insbeſondere mit
einer hier erfolgten Verhaftung zweier verdächtiger
In=
dividuen aus Serbien in Zuſammenhang gebracht
wer=
den, nicht.
Ueber die Art der Unpäßlichkeit, die den
Kaiſer an der Reiſe nach Wien verhindert, hören wir,
daß der Monarch ſchon bei den Segelfahrten der Kieler
Woche die Erkältung ſich zugezogen haben dürfte,
die ſich nun infolge eines anſtrengenden und erhitzenden
Spazierrittes verſchlimmert habe und ſich in einer Art
von Hexenſchuß äußere, ſo daß es ihm tatſächlich
unmög=
lich gemacht iſt, die Reiſe anzutreten.
* Wien, 3. Juli. Die von der Korreſpondenz
Wil=
helm zur Erklärung des Fernbleibens des
deut=
ſchen Kaiſers gebrachte Notiz, wonach der
Polizei=
präſident erklärt haben ſolle, er könne nicht für die Ruhe
in Wien garantieren, entſpricht natürlich nicht
den Tatſachen. Richtig iſt vielmehr, daß für die
Auf=
rechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit
anläßlich der Trauerfeſtlichkeiten und der vorausſichtlichen
Anweſenheit des deutſchen Kaiſers von der
Polizeidirek=
tion alle Vorkehrungen in weiteſtem Maße getroffen waren
und kein Anlaß zu Beſorgniſſen vorlag.
Die ſerbenfeindlichen Kundgebungen.
* Wien, 3. Juli. Die geſtrigen
Demonſtra=
tionen haben ſtellenweiſe einen ernſten Charakter
angenommen. Nachdem der Leichenzug des Erzherzogs
und der Herzogin die Ringſtraße erreicht hatte, wurde die
Zahl der Demonſtranten durch viele Zuſchauer verſtärkt.
Wiederholt wurde der Kordon der Wache durchbrochen,
wobei die Polizei von der blanken Waffe
Ge=
brauch machte, jedoch niemand verletzte. Weiterhin
ſah ſich die Polizei gezwungen, eine Attacke zu
unter=
nehmen, wobei viele Perſonen niedergeſtoßen wurden.
Auch entſtand eine Panik. Eine von einem
Unbekann=
ten hochgehaltene ſerbiſche Trikolore wurde unter dem
Jubel der Menge verbrannt. Gegen die Wache wurden
Steine geſchleudert und Stöcke gebraucht. Mehrere Leute
wurden verhaftet. Unter ſtürmiſchen Rufen verſuchten
die Demonſtranten, in das Innere der Stadt und nach
der Hofburg zu ziehen. Sie wurden jedoch von der Polizei
daran gehindert. Nach Mitternacht ſpielten ſich von
neuem wilde Szenen ab. Die Menge wollte auch nach
der ruſſiſchen Botſchaft vordringen, deren Zugänge von
der Polizei geſperrt waren. Erſt gegen 1 Uhr fanden die
Demonſtrationen ihr Ende. Die Polizei hat die Zugänge
der ſerbiſchen Geſandtſchaft bewacht. Sie bewacht die
Privatwohnung des ſerbiſchen Geſandten, ſowie die
ſer=
biſche Kirche.
* Wien, 3. Juli. Heute abend verſuchte abermals
eine zahlreiche Menge vor die ſerbiſche
Ge=
ſandtſchaft zu dringen, um dort Kundgebungen zu
veranſtalten. Sie wurden aber von der Polizei daran
verhindert und vertrieben. Die Menge ſammelte ſich dann
vor dem Palais der Erzherzogin Marie Thereſe und
ſtimmte die Volkshymne an. Es gelang der Polizei, durch
gütliches Zureden, die Demonſtranten zu zerſtreuen.
Spä=
ter verſuchten abermals kleinere Trupps, vor die ſerbiſche
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Jnli 1914.
Nummer 181.
Geſandiſchaſt zu ziehen, wurden aber durch die Polzei
wiederum daran verhindert.
Ein drittes Opfer der Attentate.
* Wien, 3. Juli. Die Blätter melden aus
Sera=
ſewo, daß der Flügeladjutant des Landeschefs,
Oberſt=
leutnant Merizzi, der bei dem Bombenattentat verwundet
wurde, im Sterben liege. Infolge Infektion der
Wunde ſei Starrkrampf eingetreten.
* Wien 3. Juli. Der Kaiſer empfing geſtern
abend den deutſchen Geſandten v. Tſchirſchky und
Bögendorff in einſtündiger Audienz.
* Wien, 3. Juli. Der Kaiſer iſt heute morgen
von Schönbrunn nach der Hofburg gefahren,
unterwegs von der Bevölkerung lebhaft begrüßt. Der
Herzog und die Herzogin von Cumberland, der Herzog
zu Braunſchweig und Lüneburg, und die Prinzeſſin Olga
ſind geſtern abend aus Gmunden hier eingetroffen.
* Wien, 3. Juli. Während der Vormittagsſtunden
vor der Trauerfeier defilierten Tauſende und
Aber=
tauſende in der Hofburg=Pfarrkirche vor den geſchloſſenen
Särgen, an deren Kopfende zwei weiße Blumenkränze von
den Kindern der Verblichenen, zwei Kränze der Gräfin
Stefanie Lonyay und ihres Gemahls lagen. Von 8 bis
12 Uhr wurden in allen Kirchen Meſſen geleſen. Von 12
bis 1 Uhr läuteten in allen Kirchen die Glocken.
* Belgrad, 2. Juli. Wie das Amtsblatt meldet,
wurde vom Kronprinz=Regenten Alexander im Namen
des Königs für Erzherzog Franz Ferdinand eine
acht=
tägige Hoftrauer vom 29. Juni bis einſchließlich
6. Juli angeordnet.
* London, 3. Juli. Auf Grund der Entſcheidung
des öſterreichiſchen Hofes bezüglich des
Leichenbegäng=
niſſes des Erzherzogspaares entſendet der König
weder den Prinzen Arthur von Connaught noch den
Herzog von Teck als Vertreter.
Mexiko und die Vereinigten Staaten.
* Veracruz, 2. Juli. Deutſche, die aus Mexiko=
City hier eingetroffen ſind, ſagen aus, der deutſche
Geſandte habe ſeinen Landsleuten geraten, für acht
Tage Nahrungsmittel einzukaufen, dieſe in
einem weit vom Zentrum der Stadt entfernten Hauſe
aufzuſtapeln und ſich zur Verteidigung vorzubereiten.
* Waſhington, 3. Juli. Als Vertreter der
Ver=
einigten Staaten wird ſich John Williams nach
Saltillo begeben, der augenblicklichen Reſidenz
Car=
ranzas. Wie es heißt, iſt er tatſächlich der perſönliche
Vertreter Wilſons und ſoll ſeine Hilfe zur Beilegung des
Streites zwiſchen Carranza und Villa anbieten. Ferner
wird er ſich bemühen auf die Notwendigkeit eines
baldi=
gen Friedens mit Hilfe der proviſoriſchen Regierung
hin=
zuweiſen.
* Niagara Falls, 3. Juli. Einige der
Frie=
densvermittler haben bereits geſtern den Ort
ver=
laſſen, andere reiſen heute ab. Der Zeitpunkt der
näch=
ſten Zuſammenkunft hängt von Carranza ab, der noch
überlegt, ob er der Aufforderung Folge leiſten ſoll,
Ver=
treter zu entſenden, die ſich mit den Delegierten Huertas
über den Nachfolger Huertas einigen ſollen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Stuttgart, 3. Juli. Wie der Schwäbiſche Merkur
meldet, tritt der nationalliberale Abgeordnete Keinath,
Berichterſtatter der Kommiſſion des
Reichs=
tages für den Kolonialetat, Ende Juli eine
mehrmonatige Studienre iſe in die deutſchen
Schutzgebiete in Afrika an, bei der er auch an der
Eröffnung der Tanganjikabahn und am Jubiläum der
Oſtafrikaniſchen Schutztruppe teilnehmen wird. Keinath
wird begleitet von dem früheren nationalliberalen
Land=
tagsabgeordneten Kübel von Cannſtatt.
* Wien, 3. Juli. Das Neue Wiener Tagblatt meldet
aus Stanislau: Geſtern fanden antideutſche
Demonſtrationen ſtatt. Eine tauſendköpfige Menge
warf Steine gegen die Wohnung des Pfarrers Zäckler,
des Führers der Deutſchen in Galizien, und
zertrün=
merte die meiſten Fenſterſcheiben des Pfarrhauſes und
der evangeliſchen Schule, ſowie der unter Leitung des
Pfarrers ſtehenden Wohltätigkeitsanſtalten. Auch die
evangeliſche Kirche wurde nicht verſchont. Das Geſchäft
eines deutſchen Kaufmannes wurde verwüſtet. Die
Po=
lizei verhaftete mehrere Unruheſtiſter. Die
Demonſtra=
tion ſoll die Rache für das den Polen in Bielitz angeblich
zugefügte Unrecht ſein.
* Haag, 3. Juli. In dem Streitfalle zwiſchen
den Niederlanden und Portugal über die
Ab=
grenzung der niederländiſchen und portugieſiſchen
Be=
ſitzungen auf der Timorinſel entſchied der Schiedsrichter
zugunſten der Niederlande.
* Paris 3. Juli. Der Senat ſetzte heute
nach=
mittag die Beratung der Artikel des Finanzgeſetzes
über die Einkommenſteuer fort. Touron
be=
gründete ſeinen Gegenentwurf, wonach die
Einkommen=
ſteuer durch Steuerzuſchläge auf die beſtehenden direkten
Steuern erſetzt werden ſoll. Dieſe Steuerzuſchläge
wür=
den im weſentlichen nicht dauernd ſein, würden keinen
An=
laß zu Inquiſitionen geben und endlich anſtelle der 60
Millionen, die man von der Einkommenſteuer erwartet,
83 Millionen bringen.
* Paris, 3. Juli. Der Senat nahm mit 230 gegen
54 Stimmen den Artikel 7 des Finanzgeſetzes an, in dem
im Prinzip die allgem eine Stener auf das
Ein=
kommen vorgeſehen iſt.
* Sofia, 3. Juli. Der Finanzminiſter Toutſchew
wies in der geſtrigen Sitzung der Sobranje in einem
Expoſé auf die ſtändigen wirtſchaftlichen
Fortſchritte des Landes hin, auf das Anwachſen
des Nationalvermögens, die fortgeſetzte Zunahme der
Spareinlagen. Die Staatseinnahmen des an Rumänien
abgetretenen Dobrudſcha=Gebietes von 800
Quadratkilo=
metern Flächeninhalt wies eine Jahresproduktion von
76 Millionen Lei auf, darunter 47 Mill. für Cerealien.
Dagegen beſäßen die 28000 Quadratkilometer
Neu=
erwerbungen eine bedeutende, noch entwickelungsfähige
Tabakproduktion. Das Budget von 251 Millionen ſei um
60 Millionen höher als das des Vorjahres. Infolge der
notwendigen Aufwendungen für die neuen Gebiete, die
Armee und den Schuldendienſt hat ſich die
Staats=
ſchuld auf 627 Millionen konſolidierte Anleihen, 132
Millionen Schatzſcheine und 150 Millionen
Requiſitions=
bons erhöht. Serbien und Griechenland hätten
eine ſehr viel geringere wirtſchaftliche Kraft und eine viel
höhere Staatsſchuld. Die Regierung vertraue auf die
Entwickelung des Landes.
* Sofia, 3. Juli. Wie die Agence Bulgare mitteilt,
begannen geſtern vormittag drei rumäniſche
Sol=
daten mit vier Arbeitern an der Grenze auf
bulgariſcher Seite Holz zu fällen. Als zwei
bul=
gariſche Soldaten ſie aufforderten die Arbeit einzuſtellen,
antworteten die Rumänen mit Schimpfworten. Einer
von ihnen ſuchte einem Bulgaren das Gewehr zu
ent=
reißen, während ein anderer den zweiten Bulgaren zu
er=
ſchießen verſuchte. Die Bulgaren erſchoſſen
dar=
auf in der Abwehr die beiden Angreifer. Die
Lei=
chen befinden ſich noch auf bulgariſchem Gebiet.
Unter=
ſuchung iſt eingeleitet.
* Buenos Aires, 3. Juli. Der Senat hat den
Geſetzentwurf, betreffend eine Anleihe von 80
Mil=
lionen Goldpiaſter für Arbeiten der öffentlichen
Geſundheitspflege, in abgeänderter Faſſung angenommen.
Ein Vermächtnis Paul Heyſes.
* München, 3. Juli. Paul Heyſe verfügt in ſeinem
Teſtament, daß nach dem Tode ſeiner Frau die ſämtlichen
Erträgniſſe ſeiner Schriſten, Honorare und Tantiemen zu
gleichen Teilen der Deutſchen Schillerſtiftung in Weimar
und der Münchener Zweig=Schillerſtiftung überwieſen
werden.
Joſeph Chamberlain P.
— London, 3. Juli. Joſeph Chamberlain,
der berühmte engliſche Staatsminiſter, der während des
Burenkrieges 1899 die engliſche Politik zur Annexion der
Buren=Republik drängte, iſt heute im Alter von 78
Jahren geſtorben. Er hatte vor 8 Jahren einen
Schlaganfall erlitten, der ihn zwang, aus der aktiven
Po=
litik auszuſcheiden.
Briefkaſten.
Antwort A. 100. Wenn es ſich erweiſen ſollte, daß
ſich der Arzt eine Fahrläſſigkeit hat zuſchulden kommen
laſſen, ſo iſt er Ihnen zum Erſatz des Schadens
ver=
pflichtet. Sie können das Honorar verweigern und Erſatz
der Krankenhaus= und Beerdigungskoſten verlangen. Ueber
weitergehende Anſprüche können wir uns nicht äußern,
da uns das Alter des Kindes nicht bekannt iſt. Für die
Entſcheidung eines Prozeſſes wäre bei einer Forderung
bis zu 600 Mark das Amtsgericht Darmſtadt II, ſonſt das
Landgericht zuſtändig.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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Donnerstags und Samstags von 11—1 Uhr gegen
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trittsgeld — Das Münzkabinett iſt geöffnet:
Sonntags von 11—1 Uhr, Mittwochs von 3—5 Uhr.
Ständige Rettungswache der Sanitätskolonne,
Telephonruf Nr. 2425.
Todes=Anzeige.
Geſtern abend 10 Uhr entſchlief nach
ſchwerem Leiden mein guter Mann, unſer
Vater und Großvater
Herr
Darmſtadt, den 3. Juli 1914.
Liebigſtr. 63
(15538
Für die trauernden Hinterbliebenen:
Elisabetha Schwinn
geb. Will
Die Beerdigung findet Sonntag, den 5. Juli 1914,
nachmittags 3½ Uhr, vom Portale des
Darm=
ſtädter Friedhofs aus ſtatt.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Heute früh entſchlief ſanft mein
lieber Mann
Woldemar Dognv.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Luise Dogny geb. Bekker.
Darmſtadt, den 3. Juli 1914. (15555
Die Beerdigung findet am Sonntag, den
5. Juli, nachmittags 4¼ Uhr, vom Portale des
ſtädtiſchen Friedhofes aus, ſtatt.
Todes=Anzeige.
Heute morgen entſchlief nach langem und
ſchwerem Leiden meine gute Frau, unſere
treu=
beſorgte Mutter
Frau Margarete Ruhl, geb. Rechel
im 57. Lebensjahr.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Georg Ruhl. Bureaudiener
und Kinder.
Darmſtadt, den 3. Juli 1914.
Die Beerdigung findet Sonntag, 5. Juli,
nach=
mittags ½5 Uhr, auf dem Beſſunger Fried=
hof ſtatt.
286
aue
uu
A
ist
die verwendbaren Bestandteile
der Kaffeebohne in Pulverkorm.
In kaltem und heißem Wasser
momentan klar löslich — ohn: Satz.
Garantiert rein — Kein Surrogat — Sofort trinkfertig.
(I,15311
Zu haben bei Fr. Beckenhaub, Schulstr., Friedr. Dörner, Ecke Schützen- und Hügelstr., Fr. Ganssmann, Ernst Ludwigstr., Georg Held,
Ross-
dörferstr. 35. Georg Ludwig Kriegk, Rheinstr. 17, O. & E. Matzelt, Hofl., Schulstr. 5, Paul März, Ecke Liebig- und Landwehrstr., M. W. Prassel,
Schulstr., Friedr. Schäfer, Drogen u. Chemikalien en gros, Chr. Schwinn, Hofdrogerie, Theodor Stemmer, Hofl., Hans Wagenbreuner, Heidelbergerst. 17½.
Nummer 181.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
Seite 7.
Nachruf?
Heute früh verschied ganz plötzlich und unerwartet unser allverehrter Chef, Herr
Woldemar Dogn
Wir verlieren in dem Dahingeschiedenen einen allzeit humanen und wohlwollenden
Prinzipal. Ein ehrendes Andenken wird ihm stets bewahren
(15523
Das Personal der E. Bekkerschen Hofbuchdruckerei.
Darmstadt, den 3. Juli 1914.
Todes=Anzeige.
Freunden und Bekannten die ſchmerzliche
Nachricht, daß am 2. Juli, nachmittags ½3 Uhr,
meine liebe Schweſter
Fräulein
Johanna Kern
nach längerem Leiden erlöſt wurde.
Um ſtille Teilnahme bittet
die trauernde Schweſter
Elise Kern.
Bad=Ems, den 3. Juli 1914.
Die Beiſetzung findet Samstag abend vom
Krematorium zu Offenbach aus ſtatt. (15562
Danksagung.
Für die vielen Beweiſe herzlichſter Teilnahme
bei dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte meiner
lieben Frau, unſerer treubeſorgten, unvergeßlichen
Mutter, Großmutter, Schwiegermuttrr, Schweſter,
Schwägerin und Tante
Frau
Elisabethe Spross
geb. Helfmann
ſprechen wir Allen, beſonders der Schweſter
Sophie der Martinsgemeinde für ihre liebevolle
Pflege, ſowie Herrn Pfarrer Lindenſtruth für
ſeine troſtreiche Grabrede unſern aufrichtigſten
Dank aus.
(15525
Die trauernden Hinterbliebenen.
e e
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Der tiefe Druck über Weſteuropa hat ſich weiter
oſtwärts verlagert und hoher Druck rückt im Weſten nach.
Wir werden heute bei wechſelnder Bewöllung mit
warmem, bis auf Gewitterregen trockenem Wetter zu
rechnen haben.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 4. Juli:
Wechſelnde Bewölkung, warm, Gewitterneigung, Winde
aus weſtlichen Richtungen.
Beſichtigung des Großh. Zeſidenzſchloſſes
(Holbeinſche Madonna) an jedem Wochentag von 3—4
Uhr. Sonntags von 11—1 Uhr. (Eintritt 50 Pfg., drei
Perſonen 1 Mk.)
Danksagung.
Für die vielen Beweiſe der Teilnahme an dem
uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte, für die
zahl=
reichen Kranzſpenden, für die aufopfernde Pflege
ſeitens der Barmherzigen Schweſtern übermittele
hiermit unſern herzlichſten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Elise Schmidt Wu.
Darmſtadt, den 3. Juli 1914.
Kiesſtraße 44.
(15522
Tenhtenghenhen
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
„Rotterdam” 30. Juni vorm. von Neu=York abgegangen
mir 800 Kajüts= und 1300 Paſſagieren III. Klaſſe.
„Nieuw. Amſterdam” 28. Juni 10 Uhr 45 Min. Scilly
paſſiert. „Noordam” 25. Juni nachm. in Rotterdam
eingetr. „Ryndam” 1. Juli 8 Uhr 5 Min. nachm. Lizard
paſſiert „Potsdam” 1. Juli vorm. in Neu=York eingetr.
Tageslalender.
Samstag, 4. Juli.
Sommerfeſt des Kaufmänniſchen Vereins im
Saal=
bau.
Konzerte: Platanenhain um 4½ und 8 Uhr. —
Lud=
wigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß um 4 und 7½ Uhr. —
Heſſiſcher Hof um 8 Uhr. — Perkeo um 8 Uhr. — Café
Metropole um 8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Bilder vom Tage. Auslage unſerer Expedition
(Rheinſtr. 23): Zum Regierungswechſel in Sachſen=
Meiningen. — Von der Kataſtrophe des Lenkballons
„Körting” bei Engersdorf. —Leichenbegängnis des in
den Kämpfen um Durazzo gefallenen Oberſten
Thom=
ſon. — Vom Stapellauf des Rieſendampfers „Bismarck”.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: i. V.: Max Streeſe; für den übrigen
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Paul Lange, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Jnli 1914.
Nummer 181.
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Nummer 181.
Seite 9.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
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Nr. 78.
Samstag, 4. Juli.
1914.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung bringen wir hierdurch zur allgemeinen
Kenntnis.
(14926a
Darmſtadt, den 23. Juni 1914.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 30. Juni bis 18. Juli 1914.
Die
Dauer der
Datum
Tag.
Abſperrung
Bemerkungen
Abſperrung
erſtreckt ſich
von 1 bis
Pa en
6. Juli
Montag
7. Juli
Dienstag
80V. 20 N.
über das
7. Juli
Dienstag
90 N. 110 N.
Nachtſchießen
ganze
8. Juli Mittwoch
80 P. 20
Mittwoch
8. Juli
100 N. 1190
80 B. 20 N. 1 Abſperr= Nachtſchießen
9. Juli
Donnerstag
80 V.
10. Juli
Freitag
gelände
Samstag
11. Juli
8eV. 1 N.
Bekanntmachung.
Am 2., 3., 6., 7., 9., 10., 13., 14., 16., 17., 20., 21., 23., 24., 27., 28., 30. und 31. Juli
1914 von 6 Uhr vormittags bis zum Einbruch der Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer
Munition von Truppenteilen des XVIII. Armeekorps auf dem Schießplatz bei Meſſel
abgehalten.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Rich=
tung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
im Weſten: Dammweg=Brunnersweg ausſchließlich,
im Süden: Forſthaus Steinacker=Steinhügel ausſchließlich,
im Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milcheswieſe-
Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird währand des Schiebens durh Poſten, Vegeſchranten und Warnungotaſein
abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. (
Polizeiverord=
nung Kreisamt Darmſtadt, 25. September 1909.)
Darmſtadt, den 23. Juni 1914.
(15013a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V. Dr. Reinhart.
Darmſtadt, den 23. Juni 1914.
Betreffend: Das Aushebungsgeſchäft für 1914 im Kreiſe Darmſtadt.
Der Zuſtberſtende der brofſt. Erſtiennſin darnſcht
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Unter Bezugnahme auf die diesſeitige Bekanntmachung des Aushebungstermins
empfehle ich Ihnen, ſich an den in derſelben näher bezeichneten Tagen mit den
Militär=
pflichtigen Ihrer Gemeinden vormittags 7¼ Uhr zum Aushebungsgeſchäft einzufinden.
Die betr Militärpflichtigen ſind darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie ſich in
den Straßen Darmſtadts und im Muſterungslokal ruhig und anſtändig zu betragen
haben und namentlich nicht im angetrunkenen Zuſtande vor der Erſatz=Kommiſion
erſcheinen dürfen. Zuwiderhandelnde werden alsbald in Gewahrſam gebracht und
unter Umſtänden entſprechend beſtraft.
Militärpflichtige, welche nicht pünktlich erſcheinen, ſind, ſofern ſie dadurch nicht
eine härtere Strafe verwirkt haben, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. oder mit Haft bis
(14823sis
zu 3 Tagen zu beſtrafen.
Dr. Reinhart.
In einem Gehöfte der Gemarkung Neunkirchen, Kreis Dieburg, iſt die Maul=
und Klauenſeuche ausgebrochen.
(15550
Bekanntmachung.
Auf Grund der Polizeiverordnung vom 9. Mai 1913, betreffend das Verbot
des Befahrens öffentlicher Straßen und Wege während der Vornahme von
Bau=
arbeiten an dieſen, wird die Kreisſtraße von Bickenbach nach Eberſtadt, und zwar von
Bickenbach bis zur Kreisgrenze Darmſtadt, wegen Ausführung von Kleinpflaſter
auf etwa 4 Wochen für ſämtliches Fuhrwerk (Geſpanne, Kraftfahrzeuge uſw.) geſperrt.
Der Durchgangsverkehr hat während der Dauer der Kleinpflaſterherſtellung den
aufgeſtellen Tafeln entſprechend zu erfolgen.
Bensheim, am 27. Juni 1914.
(15551
Großherzogliches Kreisamt Bensheim.
J. V.: Lauteſchläger.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Halskettchen mit grünem Stein. 1 ſilbernes
Gliederzugarmband mit dunkelblauem Stein. 1 Moſaikbröſchchen,
1 alter Damenregenſchirm und 1 blaue Kinderſchürze. 1 kleines
dunkelblaues Portemonnaie mit 41 Pfennigen. 1 Packet
Schuh=
macherartikel. 4 Mk. in Papier eingewickelt. 1 ält. Offizierſäbel. (15453
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
findet ſich: 1 zugelaufener grauer Schäferhund und 1 weiß und
gelber Boxer. Die Hunde können von den Eigentümern bei dem
5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht
ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jieden Werktag, vormittags
10 Uhr, ſtatt.
(15457
Straßenſperre. Wegen Vornahme von Gleisarbeiten für den
Ausbau der Martinsviertellinie wird der Hoftheaterplatz, die
Hoch=
ſchulſtraße, Pankratiusſtraße, Wenckſtraße bis zum Riegerplatz vom
4. Juli 1914 ab für den Fuhrwerks= und Radfahrverkehr dem
Fort=
gang der Arbeiten entſprechend geſperrt.
Der Fuhrwerks= und Radfahrverkehr kann durch die Alexander=
und Magdalenenſtraße erfolgen.
(15492
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 5. Juli,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße. und Beſſunger
Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
ab geſchloſſen.
Wegſchließung.
Der Plan über Schließung und Verlegung des
Hammels=
triftwegs auf der Nordſeite der chem. Fabrik E. Merck liegt in der
Zeit vom 4. bis einſchließlich 11. k. Mts. auf dem Stadthaus,
Zim=
mer 47 zur Einſicht offen.
Einwendungen gegen den Plan ſind bei Meidung des
Aus=
ſchluſſes während dieſer Friſt daſelbſt vorzubringen.
Darmſtadt, den 3. Juli 1914.
(15445
Der Oberbürgermeiſter:
J. Vr. Läger.
Nächſter Zuchwviehmarkt in Darmſtadt
Dienstag, den 7. Juli 1914.
Darmſtadt, den 26. Juni 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(15193ms
Gaſtwirtſchafts=Verſteigerung.
Das in Arheilgen bei Darmſtadt in der Darmſtädter Straße
am Endpunkte der Darmſtädter Straßenbahn belegene
Gaſtwirt=
ſchaftsanweſen „Zum Löwenn der Peter Groh Eheleute, beſtehend
aus Hofreite, großem Saalbau und Garten, 3805 am, ortsgerichtlich
geſchätzt zu Mark 78 829.—, wird durch das unterzeichnete Gericht:
Dienstag, 1. September 1914, vormittags 11 Uhr,
in deſſen Sitzungsſaal, Zimmer Nr. 118, im neuen Gerichtsgebäude
*Mathildenplatz in Darmſtadt
zwangsweiſe verſteigert.
(15442a
Nähere Auskunft über das Anweſen erteilt Großh. Ortsgericht
Arheilgen.
Darmſtadt, den 15. Juni 1914.
Großherzogliches Amtsgericht II.
SHhS HHRJHSRSHUIJHGIJIUHUIH GSS-i-h-i-5
6 Schweizeriſche Lebensverſicherungs= u. Rentenanſtalt 6
in Zürich — gegr. 1857
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ohne Nachſchußpflicht
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Sicherheitsſonds Mk. 115000 000.−
Für die deutſchen Verſicherungen ſind die Deckungskapitalien
in deutſchen Werten bei deutſchen Behörden hinterlegt
Koſtenloſe Auskunft erteilt:
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auf Seide zu verkaufen für
Frack mittl. Figur bei Ludwig,
Schützenſtr. 1, III.
(*253
Heugras=Verſteigerung.
Die am 2. lfd. Mts.
ſtattge=
habte Verſteigerung des Heugraſes
von der Fürſtenwieſe, unweit der
Pumpſtation des Waſſerwerks bei
Eſchollbrücken, iſt nicht genehmigt.
Es wird daber zur nochmaligen
Verſteigerung der Kreszenz
er=
neuter Termin auf (15509soi
Dienstag, den 7. Juli lfd. Js.,
nachmittags 4 Uhr,
feſtgeſetzt.
Darmſtadt, 3. Juli 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
Bekanntmachung.
Die zur Zeit der Eintragung des
Verſteigerungsvermerks im
Grund=
buche für Darmſtadt Band VIII,
Blatt 606 auf den Namen
a) Wolff, Ludwig,
Metzger=
meiſter,
b) Wolff, Margarete, geb. Wolff,
deſſen Ehefrau,
beide in Darmſtadt, eingetragenen
Grundſtücke:
Flur Nr. qm
II 400 42
GrasgartenGuten=
bergſtraße,
II 400%0 167 Hofreite
Guten=
bergſtraße 28,
II 400/0 33 Grasgarten (
Vor=
garten) daſelbſt,
ſollen:
Montag, den 6. Juli I. Js.,
nachmittags 3 Uhr,
durch das Großh. Amtsgericht
Darmſtadt I im Saal Nr. 219 im
Wege der Zwangsvollſtreckung
ver=
ſteigert werden.
(K79/13
Darmſtadt, 4. Mai 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (VIII, 11901
Bekanntmachung.
In unſerem
Genoſſenſchaftsre=
giſter wurde bei dem
Konſum=
verein für Erzhauſen und
Um=
gegend in Erzhauſen folgendes
eingetragen:
Ludwig Leiſer iſt aus dem
Vor=
ſtand ausgeſchieden und an deſſen
Stelle Karl Groh in Erzhauſen
beſtellt.
(15545
Darmſtadt, 27. Juni 1914.
Großherzogliches Amtsgericht II.
Bekanntmachung.
In unſer Genoſſenſchaftsregiſter
wurde heute bei dem
Landwirt=
ſchaftlichen Konſumverein, e. G. m.
u. H. zu Arheilgen, folgendes
ein=
getragen:
* Durch Beſchluß der
Generalver=
ſammlung vom 28. März 1914 iſt
das ſeitherige Statut durch ein
neues Statut erſetzt worden.
Die von der Genoſſenſchaft
aus=
gehenden öffentlichen
Bekannt=
machungen erfolgen im „
Heſſen=
land” unter der Firma der
Ge=
noſſenſchaft, gezeichnet von zwei
Vorſtandsmitgliedern. (15546
Darmſtadt, 28. Mai 1914.
Großherzogliches Amtsgericht II.
Schirmtabrik Schlüter
Kirchstrasse 27 (13923a
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Staatspapiere.
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Dt. Reichsanleihe v. 1918‟
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do. . . . . p. 1925
86,20
do. . . .
76,75
do. .. . .
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Proußische Schatza)
91,20
Staffelanleihe.
86,40
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76,90
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Badische Staats-An
3½ 88,90
do,y. 92/94
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25,5
E.-B.-Anl. kdb. ab 1906
98,85
do. unkdb. p. 1918 .
98,85
do. unkdb. p. 1920
E.-B.- u. Allgem. Anl.
99,10
unkdb. p. 1930 .
3½ 84,95
do. Anleihe .
3 76,20
do.
97,70
Hamburger Staats-Anl.
3½ 87,60
do. v. 1887/94
3 79,80
do. . . . . .
Hessische Staats-Anleihe 4 97,50
4 97,50
do. unkdb. p. 1921 .
3½ 84,80
do. . . .
3 73,60
do. . . . . . .
Sächsische Staats-Rente! 3 76.90
Württembg. Staats-Anl.
(unkdb. p. 1921).
4 98,80
do. v. 79/80 .
3½ 88.50
do. . . . . . . . . . ..
3 77,80
Zulgarische Gld.-Anl.
5—
Grisch. Anl. v. 1890 .
1,6) —
do. v. 1887 Monopol 19/1 —
Italienische Rente. .
Osterr. Staats-R. v. 1913
90,30
do. Silber-Rente . . . . 41
do. Papier-Rente .
4½ 84.20
do. Gold-Ronte . . . .
4 85,20
do. einheitl. Rente .
80,50
Portug. Tab-Anl. 1891
97,80
do. inn. amort. 1905 .
75,00
do. unif. Serie I
63,00
III.
do. „
65,70
do. Spezial Titel. .
9,50
Rumänen v. 1903. .
5 —
do, Gold v. 1913.
4½l 91,00
do. Schatzsch. v. 1913 . 4½
do. conv..
4 85,10
do. v. 1890 „
4 95.50
do, v. 1891
4180,00
do, v. 1905
4 84,90
do. v. 1908
4 85,00
do. v. 1910
4 85,00
Russische St-Anl. v. 19
4½l 98,00
do, kons, v. 1880 .
487,00
do. Gold v. 1890
4 —
do. v. 1902 . . .
4 89,40
Schweden v. 1860.
do. v. 1886
3½
21.
Schweden v. 1890. . . . . . 3½
86,50
Serben steuerfrei . . . . .
do. amort. v. 1895 . . . 4
Türk. Egypt. Tribut . . . 31
do. kons. steuerfreie .
75,50
do. Admin. v. 1903. .
do. unif. v. 1903.
82,10
do. v. 1905. .
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Ungarische Staats-Rente
1913 unkdb. bis 1923 . .4½ 88,40
Ungar. Staatsk.-Scheine
v. 1913. . . . . . . . . . . .4½ 89,95
do. Gold-Rente. .
4 81,40
do. Staats-Rente 1910 4
do. „
Kr. 4 79,15
Argent. innere Gold-Anl.
v. 1887 5
. äußere v. 1890 . . . 5 100,20
do. innere v. 1888 . . . 4½ —
do. äußere v. 1888 . . . 4½ 79,30
do. v. 1897 . . . .
4
Chile Gold-Anl. v. 1911.
do. v. 1889 .
4½ 90,75
do. v. 1906
4½
Chines. St.-Anl. v. 1895. . 6
do. v. 1906 ₰
5 1 —
do. Reorg. Anl.
5 I 88,05
do. v. 1898
—0
4,
Japaner . . . .
4½ 92,00
Innere Mexikaner
66,50
Außere do.
5 85,40
Mexikan. Gold v. 1904
68,50
do. cons. . .
3
do. Irrigat.-Anleihe . 4½ 67,50
Bucnos-Aires Prov.
3½ 63,70
Tamaulipas .
5
Sao Paulo E.-B.
5 —
do. v. 1913
5 97,80
Siam v. 1907. . . .
4½ 96,60
Prioritäts-
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Südd. Eisenb.-Gesellsch.
v. 1895/973½ 84,50
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„ v. 19043½ 1.83,00
Hess. Eisenb.-Akt.-Ges.
Oblig., gar. v. d. Stadt
Darmstadt . . . . . . . . 4 94,00
Nordd. Lloyd-Obligat. . . 4½ 99,50
Donau-Dampfschiff. v. 82
Elissbethbahn . . . . . . . 4 88.90 do. v. 1914 .
Franz-Josef-Bahn. . .
4 8540
Kaschau-Oderbergerv. 89 4 91,00
Prag-Duxer . . . . . . . . . 3 71.60
Osterreich. Staatsbahn . 5 101,60
do. . . . . .
4 87,70
(0. . . . . . . . . . .
3 72,95
do. Südbahn (Lomb.)
97,70
do. do,
70,10
do. do.
50,30
Raab-Oedenburg . . . . . 3 76,25
Kronprinz Rudolfbahn .
Russ. Südwest . . . . . . . 4
(121
4½ 95,50
Moskau-Kasan.
4 85,00
do. .. .
Wladikawkas. . .
Rjäsan-Koslow. .
Portugies. Eisonb. v. 1880
65,30
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24m 60.20
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7750
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Anatolische Eisenbahn .4½ 90,25
90,00
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51,05
do. do. v. 1905
95,40
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Jouthern-Pacific.
St. Louis & San Francisco
Tehuantepec . . . .
Ungar. Lokalbahn . .
Provinz-Anleihen.
97,00
Rheinprov. Obl. Em. 20/21
3½ 87,00
do. Em. 10 . . .
3 84,50
do. „ 3. . . .
3½ 84,00
Posen Prov. . . .
4 96,00
Westfalen Prov. V..
Hess. Prov. Oberhosson 4 95,00
do. Starkenburg . . . .3½
Städte-
Obligationen.
Darmstadt.
4
do. . .
3½
Frankfurt
4 —
do.
3½ 88,10
Gießen
4½ 94,70
do. . .
3½I 87,30
Heidelberg.
4 95,20
do.
3½ I 87,20
Karlsruhe
41. . . .
3½ 86,50
Magdeburg
4—
Mainz . . .
4 94,70
do. . ...
-3½ 88,00
Mannheim .
4
do. . . .
-
3½
München .
4 96,80
Nauheim .
3½ —
Nürnberg
4 96,00
do. . .
3½ 87,50
Offenbach
494,80
4
do. . . . .
3½
Wiesbaden.
4
do. . . .
3½
Worms . .
do. . . .
3½ 87,70
Lissabon v. 1888
4
Moskau v. 1912
4½ 94,00
Stockholm v. 1880 .
94,10
Wien Komm.
Wiener Kassenscheine
4½, 99,10
Zürich v. 1889 . . . . . . . . 31,
Buenos Stadt v. 1892 .
6 1103,00
Pfandbriefe.
101,00
Berliner Hyp.-Bk.-Pf. .
93,60
do. unkäb. 1918. . . .
93,75
do. „ 1919. . . .
94,75
do. „ 1921 . . . . .
96,00
do. „ 1922. . . .
83,50
do. . . . .
„,
95,00
do. Komm.-Obl. unk. 1918
95,00
Frankf. Hyp.-Bk. pr. 1910
96,00
do.
1915 . . .
96,50
do.
1920 . ..
dc. Ser. 12—19. . . . . . 3½ 86,40
92,00 Kommunal-Oblig. Sor. 1,
86,50
unkäb. 1910 .
Frankf. Hyp.-Kred.-Ver.
94,00
Ser. 15—42
94,90
48—49)
do. . . .
96,00
do. unk. 1922 „ 52
88,60
do. „ 1913..
86,50
do. Scr. 45 .
Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf.
96,90
Ser. 12, 13, 16
96,90
14, 25, 17).
do. . .. .
97,40
do. unkdb. 1920 . . . .
97,50
1923 . . . .
do.
3½ 84,70
do. Ser. 1, 2, 6—8 . . .
3½ 84.70
3—5 . . . . . .
do.
do. kündb. 1915.
3½ 84,70
do. Komm. unk. 1913
96,90
1914
96,90
do.
1916
do.
97.10
97,40
„ 1920
do.
„ 1923) 4 97,50
do.
do. verlosb. u. kündb. 3½) 84,70
unkäb. 1915 3½ 84,70
do.
Meininger Hyp.-Bk. Pfdb. 4½ 94,60
95,80
do. unkdb. 1922. ..
do. . . . . ..
.3½ 86,00
Rheinische Hyp.-Bk. Pfb.
unkdb. 1917
93,80
94,00
do. . . . . . „ 1919
do. . . ... . 1921
94,00
96,40
do. . . . .. „ 1924
3½ 84,40
G0. . . . . . . . .
do. Komm. unk. 1923
4 95,20
do.
1924
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97,00
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Pfälzische Bank . . . . . . 7 1121,50
. . . . . 8.43 138.60
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8 (110,25
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Frankfurt. Schleppschiff. 4
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10 195½
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7½ 12851
2
9
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6 1110,50)
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8 (143,50
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12 211,00
Bergmann Elektr.
5 1115,00
Allg. Elektr.-Gesellsch. . 14 1241,00
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25 1294,50
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0 80,20
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25 288,50
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75,50
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Aumetz-Friede .
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Leonhard, Braunkohlen. 9 1155,00
Konkordia Bergbau
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Deutsch-Luxemb. Bergb. 10 (127,25
Eschweiler . . . .
. . . . 10 226,80
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Gelsenkirchen Bergw. . . 11 181,75
Harpen Bergbau. . . . . . 11 176,75
Kallwerke Aschersleben - 10 1138,.90
Kaliwerke Westeregeln . 13 190,00
Königin Marienhütte . . 5 I 81,00
Laurahütte . . . . . . . . . 8
Oberschles. Eisenbed.
4 86,00
Oberschl. Eisen-Industrie 0 81,60
Phönix Bergbau . .
18 (235,40
Rheinische Braunkohlen 11 243,00
Riebeck Montan . . . . . . 11
South West.-Afr. Shares . 5 1106,00
Verzinsliche
Anlehenslose. Zf.
Badische .
TIr. 100 4 192,00
Cöln-Mindener . TIr. 100 3½138,00
Holländ. Komm. . H. 100 3
Madrider .
. Frs. 100 3
Meininger Präm.-Pfdbr. . 4 1142,50
Osterreicher 1860er Lose . 4
Oldenburger. . . . TIr. 40 3 1128,00
Raab-Grazer . . . . H. 1502½
Mk.
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Anlehenslose.
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Braunschweiger
TIr. 20 (202,80
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Mailänder .
.
Fs. 10
.. 4.7 —
Meininger .
österreicher v. 1864 . H. 100 605,00
H. 100 (532,00
do. v. 1858
H. 100 443,00
Ungar. Staats .
Fs. 30
Venediger
Türkische . . . . .. Fs. 400 160,80
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns. .
20,47
16,35
20-Franks-Stücke . . . . .
Amerikanische Noten . . . . 418,50
Englische Noten . . .
20,52
Französische Noten.
81,50
Holländische Noten . . . .
169,40
Italienische Noten . . . . .
81,25
Osterr.-Ungarische Noten.
85,10
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Schweizer Noten. . . . . . . . 81,55
Reichsbank-Diskont .
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Handel und verkenr.
— Frankfurt a. M., 3. Juli. (Börſe.) Da die
Wiener Börſe heute wegen der Beiſetzungsfeierlichkeiten
des Thronfolgerpaares geſchloſſen war und ſonſtige
Nach=
richten, welche die Tendenz ſtärker hätten beeinfluſſen
können, nicht vorlagen, verlief der Verkehr in
abwarten=
der Haltung. Banken lagen nicht einheitlich und auch am
Montanmarkte war die Stimmung geteilt. Dagegen
konn=
ten ſich Schiffahrtswerte trotz neuerlicher Herabſetzung
einiger Frachtraten verhältnismäßig recht gut behaupten,
was durch die Poſitionsverhältniſſe ſeine Erklärung
fin=
den dürfte. Im Verlauf mußten Bankaktien weiter
nach=
geben, wenn auch die Rückgänge nicht erheblich waren.
Der Kaſſamarkt litt vereinzelt unter Realiſationen bei
ab=
bröckelnden Kurſen. Niedriger waren u. a. Kleyer 2½
Prozent, Dürkopp 1½ Prozent, Fahrzeua Eilenach 1¾
Prozent, Akkumulatoren 2 Prozent; höher u. a.
Scheide=
anſtalt 2¼ Prozent.
* Reichsbank=Ausweis vom 30. Juni
1914. Aktiva (in Mark 1000): Metallbeſtand: 1630600
—81355, darunter Gold 1306 154 —64 924, Reichs=
Kaſſenſcheine 49859 — 21671, Noten anderer Banken
9667 — 22 444, Wechſelbeſtand 1212746 — 457344,
Lom=
bard=Darlehen 71632 — 16647, Effektenbeſtand 367014
— 103 423, Sonſtige Aktiva 218 211 — 55 157. Paſſiva:
Grundkapital 180000 unv., Reſervefonds 74479 unv.,
Notenumlauf 2 406 580 — 602011, Depoſiten 858 296
— 207751, Sonſtige Paſſiva 40374 — 2527. Die Deutſche
Reichsbank verfügt über eine ſteuerfreie Notenreſerve von
33 546000 Mark gegen eine ſolche von 561027000 Mark am
23. Juni d. J. und gegen eine Notenſteuer von 175 726000
Mark am 30. Juni 1913. Bei den Abrechnungsſtellen
wur=
den im Monat Juni abgerechnet 6 170062200 Mark.
Landwirtſchaftliches.
— Frankfurt a. M., 2. Juli. (
Schlachtvieh=
markt.) Amtlicher Bericht. Auftrieb: 123 Stück Rinder,
darunter 33 Ochſen, 6 Bullen, 84 Färſen und Kühe, 934
Kälber, 100 Schafe, 1056 Schweine. Preiſe für 1 Zentner
Lebendgewicht (Schlachtgewicht) in Mark: 1. Kälber:
a) Doppelender, feinſte Maſt 58—62 (96—103), b) feinſte
Maſt= (Vollm.=Maſt) und beſte Saugkälber 52—56 (88—95),
d) geringere Saugkälber 48—52 (81—88), e) 44—47 (75
bis 80). 2. Schafe: a) Maſtlämmer und jüngere
Maſt=
hämmel 40 (86—88), b) ältere Maſthämmel und gut
ge=
nährte Schafe 35 (82). 3. Schweine: a) Fettſchweine
über 3 Zentner Lebendgewicht 45—47 (58—60), b)
voll=
fleiſchige Schweine über 2½ Zentner Lebendgewicht 44
bis 46 (56—58), e) vollfleiſchige Schweine über 2
Zent=
ner Lebendgewicht 45—47 (54—57), d) vollfleiſchige
Schweine bis zu 2 Zentnern Lebendgewicht 42—45 (52
bis 56). Marktverlauf: flauer Geſchäftsgang, bei
Schwei=
nen Ueberſtand.
Frankfurt, 3. Juli. (Heu und
Stroh=
markt.) Bezahlt wurde für Heu 3,30—3,60 Mark. Stroh
fehlte. Geſchäft flau. Die Zufuhren waren aus den
Krei=
ſen Friedberg, Hanau und Dieburg. Alles per 50 Kilo.
* Roſenſorten für Gartenbeete. Es iſt
ſehr beliebt geworden, Gartenbeete nur mit einer
Roſen=
ſorte zu beflanzen, um eine große, einheitliche Wirkung zu
erzielen. Für ſolchen Zweck darf man nur die beſten
Sor=
ten wählen. Stadtgartendirektor Schulze=Stettin ſtellt,
wie wir im praktiſchen Ratgeber für Obſt= und Gartenbau
leſen, folgende Anforderungen an ſolche Roſenſorte: ſie
ſoll reich blühen, edel und genügend gefüllt ſein, endlich
auch widerſtandsfähig gegen Krankheiten. Nach
mehr=
jährigen Erfahrungen iſt die Sorte „General Mac Arthur”
die beſte; ſie iſt dunkelrot und blüht noch bis ſpät in den
Herbſt. Gut ſind ferner noch „Mrs. Aaron Ward” (
gelb=
lich mit orange), „Lieutenant Chauré” „Geo C. Waud”,
„Laurent Carle” u. a. — Die Nummer des praktiſchen
Rat=
gebers mit den näheren Angaben wird auf Wunſch an
unſere Leſer koſtenfrei verſandt vom Geſchäftsamt des
praktiſchen Ratgebers in Frankfurt a. O.
* Heſſiſche Erfinder. (Mitgeteilt von Dipl.=Ing.
Klemens Herszberg u. Co Patent= u. Ingenieur=Bureau,
Darmſtadt, Rheinſtraße 19.) Patent=Anmeldung.
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13. — Patent=Erteilung. 42e. 276911: Naſſer
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meſſer. Gasmeſſerfabrik Mainz, Elſter u. Co., Mainz. 24.
12. 13. G. 40 675. — Gebrauchsmuſter=
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15524
[ ← ][ ][ → ]Nr. 181.
Samstag, 4. Juli.
1914.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Die Tragödie von Serajewo. — Menſchliches und
Po=
litiſches. — Der Erzherzog Franz Ferdinand und ſeine
Gemahlin. — Allerhand Erinnerungen. — Sonſtiges
Oeſterreichiſches. — Vom öſterreichiſch=ungariſchen
Bot=
ſchafter Grafen von Szögyény. — Die öſterreichiſchen
Veteranen in Berlin. — Fürſt Bernhard von Bülow in
Berlin. — Eine Frage.
Nein, man kann gar nicht anders, man kommt immer
wieder auf die Tragödie von Serajewo zu
ſprechen. Man beginnt irgend ein anderes Thema, oft
nur um ſich abzulenken, aber wie von ſelbſt, ganz
auto=
matiſch, kehrt das Geſpräch zu dem furchtbaren Ereignis
zurück. Man erörtert es immer von neuem und, nach den
erſten Tagen, beſchäftigt man ſich mehr und mehr mit
ſeinen vorausſichtlichen politiſchen Folgen, die ja auch
für uns von größter Bedeutung werden können. Das
ver=
ſtärkt, neben dem rein Menſchlichen, die Wucht der
Schreckenstat. An ſich waren der öſterreichiſche
Thron=
folger und ſeine Gemahlin in weiteren Kreiſen hier nur
wenig bekannt, beide waren bei ihren kurzen Beſuchen nie
an die breitere Oeffentlichkeit getreten, man konnte daher
von einer Volkstümlichkeit, wie ſie der alte Kaiſer Franz
Joſef bei uns ſeit langem genießt, nicht ſprechen.
Erz=
herzog Franz Ferdinand war eine verſchloſſene
Natur, er ging nur ſelten aus ſich heraus, ſein jähes
Hin=
ſcheiden hat manches Rätſel, das mit ſeinem Weſen,
ſei=
nem Streben und ſeinen Anſchauungen verbunden war,
ungelöſt gelaſſen. Ueber ihn und ſeine Gemahlin hörte
der Schreiber dieſes manches Intereſſante vor wenigen
Jahren, und zwar außerhalb der deutſchen Grenzen, in
Rumänien, wo der Thronfolger und ſeine Gattin dem
Königspaare im Schloß Peleſch einen mehrtägigen Beſuch
abgeſtattet hatten. Als ich kurz danach dort eintraf,
wurde mir noch manch Wichtiges von dem Aufenthalt
be=
richtet, der mehrere Tage gedauert. So hatte der
Thron=
folger, der ſich in dem waldumrauſchten Fürſtenſitze am
Ausläufer der Karpathen vom läſtigen Zwange der
Eti=
kette befreit fühlte und ſich völlig natürlich gab, in einem
freundſchaftlichen Geſpräch geäußert, daß ihm am
wohl=
ſten auf ſeinen Gütern ſei; dort ſei er nur, was er wolle,
der anſpruchsloſe Gutsbeſitzer und Landwirt, der ſtets
er=
neute Freude an den Blumen, am Gedeihen der Felder
und an der Natur im allgemeinen habe; von früh an
habe ihn dies Landleben beſonders angelockt, niemals
hätte ihn die glänzende Stellung nahe dem Throne
ange=
zogen, nur die Pflicht und der Wunſch ſeines kaiſerlichen
Oheims hätten ihn dieſen Weg geführt, ſein höchſtes
Ideal ſei und bleibe, in ländlicher Zurückgezogenheit
ſeiner Familie zu leben. Der Erzherzog wurde mir von
Verſchiedenen, die in jenen Tagen mit ihm oft
zuſammen=
geweilt, des näheren geſchildert: Er iſt einfach, aufrichtig,
ehrlich in ſeinem Empfinden, entſchloſſen, wahrheitsliebend‟
und von ſeiner Gemahlin ſagte man mir: „Ihre ganze
Er=
ſcheinung iſt ſofort von beſonderem Eindruck. Das
Ener=
giſche, das ſich gleich zeigt, wird durch ruhige, perſönliche
Freundlichkeit und eine ausgeprägte Unterhaltungsgabe
gemildert; ſie geht herzlich auf alles ein, was ſie vielleicht
gar nicht intereſſiert, und feſſelt durch ihre umfaſſende
Bil=
dung ſowie durch ihr raſches Erkennen der Menſchen und
Dinge‟. Der Erzherzog war übrigens ein großer Freund
der Rumänen, die mit Recht gehofft hatten, daß er dereinſt
zu einem Ausgleich der Gegenſätze in Siebenbürgen, wo
gegenwärtig den dort wohnenden zahlreichen rumäniſchen
Stammesgenoſſen kein angenehmes Los beſchieden iſt,
er=
heblich beitragen würde. Ach, es werden wohl auch noch
weitere Hoffnungen mit ihm zu Grabe getragen werden!
Noch ehe das blutige Verbrechen die Gemüter aufs
tiefſte erregte, hatten wir hier Veranlaſſung, uns in
ver=
ſchiedener Beziehung mit dem befreundeten Nachbarreiche
zu beſchäftigen. Der langjährige Vertreter Oeſterreich=
Ungarns am hieſigen Hofe, Graf Lad islaus
Szö=
gyény=Marich, wird uns ja demnächſt verlaſſen, da
er in den Ruheſtand tritt. Der Graf war, auch über die
Kreiſe der Diplomatie und Hofwelt hinaus, bei uns eine
ſehr beliebte und bekannte Erſcheinung. Stets
liebens=
würdig und ritterlich in ſeinem Auftreten, bei den
offi=
ziellen höfiſchen Feſten und Veranſtaltungen in der
ſchmucken Magyarentracht mit dem edelſteinverzierten
krummen Säbel und der pelzverbrämten goldverſchnürten
Attila, maleriſch zur Geltung gelangend, füllte er
wäh=
rend der 22 Jahre ſeiner hieſigen Tätigkeit ſeine
bedeut=
ſame Stellung mit großem Takt aus und trug das
Seinige dazu bei, die Beziehungen zwiſchen den beiden
Reichen ſtets enger und freundſchaftlicher zu knüpfen.
Ge=
legentliche Verſtimmungen, die ja auch wohl in der beſten
und glücklichſten Ehe vorkommen, wußte er ſchnell und
ge=
ſchickt zu beheben, das vollſte Vertrauen Kaiſer Wilhelms
und unſerer verantwortlichen hohen Reichsbeamten
ge=
nießend. Die hier ſehr zahlreich vertretene
öſterreichiſch=
ungariſche Kolonie verliert in ihm einen ſorgſamen
För=
derer, der ſtets ihren Feſten beiwohnte und auch ſonſt
ſeinen Landsleuten mit Rat und Tat gern hilfsbereit zur
Seite ſtand.
Der Botſchafter, der ſich ungeachtet ſeiner 73 Jahre ſo
daſeinsfroh und rüſtig erhalten, hatte noch die Freude,
hier eine Reihe öſterreichiſcher
Kriegsvete=
ranen von 1864 begrüßen zu können, die, in Begleitung
von aktiven und inaktiven Offizieren, auf der Durchreiſe
Berlin berührten, um ſich zum Düppel=Veteranenfeſt nach
Sonderburg zu begeben. Sie fanden hier die herzlichſte
Aufnahme und wurden eingeladen, bei der Rückkehr einige
Zeit in Berlin zu verweilen, um die deutſche Kaiſerſtadt des
näheren kennen zu lernen. In Berlin ſchon wurde
zwi=
ſchen ihnen und den Mitkämpfern jener vor 50 Jahren
ſtattgefundenen Waffentaten manch alte Bekanntſchaft
aufgefriſcht und manch neue Freundſchaft geſchloſſen. Man
darf anehmen, daß die betagten Kämpfer, die unter der
ſchwarz=gelben Fahne einſt an der Seite ihrer preußiſchen
Kameraden gefochten, die beſten Eindrücke vom deutſchen
und vom Berliner Boden in ihre Heimat mit
zurückneh=
men werden.
gute Eindricke
Fürſt Vernhard von Bülow mitnehmen, der mit
ſeiner Gemahlin hier einige Tage verlebte. Denn ſo kurz
auch ſein Aufenthalt bemeſſen war, ſo genügte er doch,
ihm eine Fülle von Beweiſen treueſter Verehrung,
Freundſchaft und Dankbarkeit zu bringen. Zahlreiche
Be=
ſucher, darunter Träger unſerer bekannteſten Namen,
ſtell=
ten ſich in dem im dritten Stock des Hotel Adlon
gelege=
nen, traulichen, mit duftenden, friſchen Blumen
geſchmück=
ten Salon ein, in welchem es nach längerer Zeit manch
Wiederſehen gab, manche Erinnerung ausgetauſcht und
manch bedeutſames Wort gewechſelt wurde. Fürſt von
Bülow, friſch und elaſtiſch, iſt ganz derſelbe geblieben,
wie wir ihn von früher her kennen; wohl haben ſich ſchon
weiße Fäden in Haar und Bart gemiſcht, aber es iſt ſo,
als ob mitten im Sommerglanze Frau Holle mal ihr
launiſches Spiel treiben wollte. Die Sonne ſcheint doch
und die Freudigkeit des Lebens und des in ihm Erreichten
iſt geblieben. Auch beim Fürſten von Bülow, der ſich ſo
ganz ſeine wahre und warme Natürlichkeit bewahrt hat,
auch den alten Freunden die alte Treue, unſerer Stadt
Berlin ſeine alte Anhänglichkeit, dem Deutſchen Reiche
ſeine aus ſo wahrem Herzen quellenden innigſten
Wünſche. Neben ihm ſeine Gemahlin, feinſinnig und
kunſtfreudig, wie ſtets, für alles intereſſiert, was der Tag
an Erwähnenswertem bringt, immer um das Wohl des
teuren Lebensgefährten beſorgt, in zarter und
unauf=
fälliger Weiſe, auch ſie, die Tochter des Südens, der
nor=
diſchen Weltſtadt frohe Erinnerungen bewahrend. Viel
zu raſch verſchwinden die Minuten, die man mit dieſen
beiden ſeltenen Menſchen, die ſich ſo würdig und feſſelnd
ergänzen, verbringt, und wenn man Abſchied genommen,
dann ſagt man ſich erſt, was man alles hätte noch erzählen
und beſprechen und austauſchen wollen. Aber die
Haupt=
ſache bleibt doch: man hat das eigene Leben wiederum
um eine unvergeßliche Erinnerung bereichert! Freilich
da=
bei auch die Frage erörternd: warum dieſer Mann, Fürſt
Bernhard von Bülow, fern von Berlin ſeine Tage
ver=
bringt, die er ſo wirkſam und nutzvoll hier zum Wohle
Deutſchlands ausfüllen könnte!
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Roman von Doris Freiin von Spättgen.
(Nachdruck verboten.)
13)
Unter dergleichen Gedanken mochten wohl zwei bis
drei Minuten verfloſſen ſein, und noch immer ſtand
Rei=
nette, ohne ſich zu rühren, mit übereinandergelegten Armen
am Fenſterkreuz.
Raſchen Schrittes ging Baron Solten nun zu ihr
hin=
über und berührte ſie leicht.
Reinette!
Die Angerufene ſchrak zuſammen.
Reinette, ich bin ſehr betrübt, daß Du — er zögerte
— daß dieſe Sache Dich anſcheinend ſo tief berührt. Ich
habe wirklich nicht an eine Neigung Deinerſeits für
Geld=
ringen gedacht, glaubte vielmehr, ſeine Huldigungen
man betrachtet ihn hier in der Gegend ja als Löwen des
Tages — ſchmeichelten Dir, und Du ließeſt Dir dieſelben,
wie das ſchließlich alle jungen Mädel Deines Alters tun,
sans conséquence gefallen. Nun aber bin ich allerdings
recht unangenehm überraſcht und dabei auch in eine
pein=
liche Lage verſetzt.
Mit trotziger Gebärde wandte ſie den Kopf noch mehr
von ihm ab, als Gerald jetzt im gleichen ernſt
eindringen=
den Tone weiterſprach:
Willſt Du, daß ich Dir nun auch die Gründe
auseinan=
derſetze, weshalb ich — wir — eine Verbindung mit Graf
Geldringen nicht billigen dürfen, Kind?
Nein, o nein! — Ach, Onkel Gerald, bitte, martere
Umich nicht! Ich bin ohnedies ſo entſetzlich unglücklich
Du ahnſt es ja gar nicht! rief ſie unter mühſam
bekämpf=
tem Schluchzen.
Doch — das ſehe ich. Aber Du wirſt ruhiger, ver=
Anünftiger werden. Die Zeit heilt, Reinette. Gefühle, die
ſo jäh, ſo heißſprühend aufgelodert ſind, bleiben ſelten
lebensfähig, ſie halten dem bitteren Ernſte unſeres
Da=
ſeins kaum ſtand.
Jetzt hatte ſie ſich langſam umgewandt und begegnete
ſchen und zagend des Verwandten warmem Blick.
Ein ſeltſamer Schimmer, etwas, was ſie noch niemals
darin wahrgenommen hatte, gab ihr plötzlich Ruhe und
Faſſung wieder.
So ſprach ſicher nur ein Menſch, dem man felſenfeſt
vertrauen konnte, dem an ihrem Herzensfrieden, ihrem
Glücke gelegen war, der ſie lieb hatte und —
Immer heißer quoll das verräteriſche Naß über die
nun dunkelrot gefärbten Wangen.
O, Onkel Gerald — Du biſt ſo — ſo gut, und ich
will mich tapfer bemühen, Dir zu folgen — einzig um
Deinetwillen — wenn es auch noch ſo ſchwer ſcheint!
Schutz= und hilfeſuchend, gleich einem Kinde, welches
Scham und Reue zu überwinden trachtet, ſchlang
Rei=
nette plötzlich beide Arme um des Freiherrn Nacken und
preßte das glühende Geſicht an ſeine Bruſt.
Um Deinetwillen! flüſterte ſie noch einmal bewegt.
Es lag etwas Schroffes, Abwehrendes in Geralds
Zügen, als der warme Hauch des durch fiebernde Erregung
dunkel geröteten Mädchenmundes ſeine Wangen ſtreifte,
die weichen Formen des ſchlanken Körpers ſich an ihn
ſchmiegten.
Durch den dünnen Bluſenſtoff fühlte er jeden ihrer
Herzſchläge in unregelmäßigem Hämmern pochen.
Siedend heiß war ihm das Blut zur Stirn geſtiegen,
und ſchon ſtrammten ſich die Muskeln des kraftvollen
Ar=
mes, dieſer ſinnbetörenden Berührung zu entfliehen.
Allein, wie ein Fieberrauſch — wie Wahnſinn packte
es plötzlich den in ſeinem Fühlen, Denken und Handeln
ſtets ſo beſonnenen Mann.
Einen Moment — nur einen blitzartig kurzen Moment
noch genießen den Zauber dieſer Stunde!
Geralds Arme ſinken herab — er verharrt
regungs=
los, wie betäubt.
Sprunghaft, aufſprühenden Funken ähnlich, und
wie=
der verſinkend, zucken die Gedanken durch ſein Hirn.
Was iſt geſchehen? Was ſoll das heißen? Sünde
etwa?
Nein!
Wo die reinſten, keuſcheſten Empfindungen eine
ſchüt=
zende Phalanx auftürmen, wo jedes frivole Wünſchen,
gleich eklen Fledermäuſen, durch goldiges Sonnenlicht
ver=
ſcheucht wird — da bleibt alles klar, unantaſtbar. Kein
Schimmer eines Mißtrauens darf den vertrauenden Sinn
dieſes holden Kindes jemals beirren und ſtören!
Gerald Solten iſt wieder vollſtändig ruhig geworden.
Väterlich liebevoll legt er die Rechte über der Nichte
braunlockiges Haar und erwidert freundlich:
Ja, Reinette — ſo iſt’s recht. Folge mir. Du wirſt
bald erkennen, daß ſtets treu und gewiſſenhaft für Dich
geſorgt ſein wird, daß .
Gerald ſtockt inmitten der Rede und, das junge
Mäd=
chen in faſt zorniger Gebärde von ſich ſtoßend, tritt er
mehrere Schritte zurück.
Seine Augen haben plötzlich etwas Seltſames entdeckt,
ſein ſcharfes Ohr hat das Kniſtern und Raſcheln ſeidener
Röcke vernommen.
Dort, der goldgeſtickte Vorhang an der nach dem
Kor=
ridor führenden Doppeltür hatte ſich kaum wahrnehmbar
bewegt.
In dem dunklen Zwiſchenraum ſtand zweifellos ein
Menſch.
Wer war es? Olly?
Kein anderer beſaß das Recht, unangemeldet hier in
ſein Privatzimmer einzutreten.
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
Nummer 181.
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(Mai-Oktober 1914).
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Haben Sie schon einmal Brot gefrunken? Nein?
Dann trinken Sie doch Kornfranck.
Kom-
fralck ist aus Rosgen hergestellt, also aus
demselben Korn, das zur Bereitung des
Kräftigen Schwarzbrotes dient. Die ganz
eigenartige Mälzungsart sowie das neuzeitliche
Röstungsverfahren, bei dem peinlichste
Sorgfalt beobachtet wird, geben dem
Kor-
franck den erstaunlichen kaffeeähnlichen
Wohl=
geschmack, der ihm täglich neue Freunde wirbfs
(I,15362
Siſtlt Keaitlichwar es Zeitt deim
ufſSauher=
poſten zu ſtehen, das traute er der Gattin nicht zu.
Immerhin aber ſchien dies ein Moment, das, ungeachtet
aller Harmloſigkeit, ihn dennoch aus dem Gleichgewicht
zu bringen, für Sekunden ſeiner Faſſung zu berauben
drohte.
Schreckhaft zuckte es durch Geralds wilderregten
Geiſt.
Das Kind, das liebe, arme Kind — wie vermag ich
es vor ungerechtem Verdacht und Zweifel zu ſchützen?
Wenn auch bisher noch nicht der mindeſte Schatten
einer eiferſüchtigen Regung Ollys Gemüt beunruhigt
ha=
ben mochte, ſo war dieſe kleine Szene doch ſicherlich
wirk=
ſam genug, eine temperamentvolle Frau zu erregen.
Befangen und verſchüchtert war Reinette in einen
Seſ=
ſel geſunken, als Olly den Vorhang mit Nachdruck
zurück=
ſchleuderte und ins Zimmer trat.
Du kommſt gerade zur rechten Zeit, unſere Kleine in
etwas mütterlich gütiger Weiſe zu beſchwichtigen. Mir
ſelbſt, der ich mir Vaterrechte zumute, iſt dies bisher nur
halb gelungen, ſagte Baron Solten ſo unbefangen wie
möglich, wobei er den erſtaunten und forſchenden Blicken
ſeiner Frau voll und feſt begegnete.
Was haſt’s denn? Wozu beruhigen? Der jungen
Hausfrau Stimme klang ſcharf und ſchrill.
Bei des Gatten Worten war ſie mitten im Zimmer
ſtehengeblieben.
Ein ſchneller Wechſel vollzog ſich jetzt in dem bisher
einen angſtvoll geſpannten Ausdruck zeigenden
Frauen=
geſicht.
Wie innerlich befreit atmete ſie auf.
Baronin Olly gehörte allerdings zu den Erſcheinungen,
die auf den erſten Blick anziehen und frappieren.
Das goldblonde, üppige Haar, der wunderbar zarte,
weiße Teint und ein ſehr hübſch geformter Mund mit
feſten, geſunden Zähnen, das alles ſchien ins Auge fallend
und ſprach an. Allein, je eingehender man die ſchicke
Wie=
nerin betrachtete, deſto klarer trat es hervor, daß ſie
den=
noch jenes reizvollen Etwas, jenes Zaubers entbehrte, der
ft weit weniger ſchönen Frauen eigen iſt.
Ollys Blick und Ausdruck fehlte jegliche Weichheit und
Herzensfreundlichkeit, Wärme und Sympathie für andere.
In den hellen Augen flackerte meiſt nur Ehrgeiz, Stolz
und Eitelkeit, und auch durch ihr hohes Organ ſchrillte es
oft ganz unharmoniſch, wie verletzende Diſſonanz.
Vielleicht paßte auch der meiſt allzu jugendliche
An=
zug nicht zu ihrer impoſanten Geſtalt und den kräftigen
Formen.
Die Taille erſchien zu gekünſtelt dünn, die Röcke zu
kurz, was ſie keineswegs jünger, ſondern noch maſſiger
er=
ſcheinen ließ. Dagegen des Abends, in großer Toilette,
wenn ein vom Atelier Spitzer aus Wien gearbeitetes
rei=
zendes Kleid graziös und maleriſch an der hohen Geſtalt
herabfiel, der prächtige, weiße Nacken nur von
durchſichti=
gen Geweben überdeckt war, zeigte ſich ſtets Frau Ollys
beſter Moment.
Iſt’s denn heut was B’ſonderes vorg’fallen, Gerald,
daß Du das Wort „Vaterrecht” ſo ſcharf b’tonen tuſt?
fragte ſie mit leichtem Spott, während ihre neugierigen
Blicke den Gatten wie die Nichte ſpöttiſch ſtreiften.
Allein zugleich war Reinette jäh vom Sitze
geſprun=
gen und ſtammelte verwirrt:
Bitte, bitte, Onkel Gerald — laß mich erſt hinausgehen
— dann ſage der Tante alles! Ihr wollt ja nur mein
Beſtes — das weiß ich genau!
Das Köpfchen tief geſenkt, in allen ihren Bewegungen
faſt apathiſch, gleichſam überwältigt von Leid und Scham,
verließ Reinette das Gemach.
Aber, nun ſo red’ doch endlich, Gerald! Was hat’s
denn das Mäderl? Es ſchaut ja wie a arm’s Haſcherl
aus!
Bei dieſen kurz und haſtig ausgeſtoßenen Fragen ließ
die Baranit ſch mn mit deitſen dachen ir ehne Siſat
fallen und warf den blonden Kopf heftig zurück.
Ihre durchdringenden Blicke hingen dabei voll
Span=
nung an des Gatten bleichem Geſicht.
Dazu braucht es keiner langen Erläuterung, weil Du
Dir das Nähere ſelbſt am beſten erklären kannſt, Olly.
Geldringen hat mir eben geſchrieben und ganz regelrecht
und formell um Reinettes Hand angehalten. Das iſt
alles! gab er ſehr ruhig und ernſt zurück.
Ein helles Lachen entſchlüpfte ihrem Mund.
Ang’halten — um das Kind? — G’ſpaßig! So zeig’s
mir doch mal den Brief. Ich glaub’s net, wenn ich’s
net ſchwarz auf weiß ſeh!! Da ſchau ein Menſch die
Män=
ner an! Scheinheil’ge Mucker ſein’s. Schmetterlinge, die
von einer Blum zur anderen herumflattern tun!
Sie lachte wieder gezwungen, und als Baron Solten
das Schreiben aus der Taſche zog und es ihr
auseinander=
gefaltet überreichte, ging ein merkwürdiges Blitzen über
Ollys Geſicht.
Scharmant! Alſo bringer wir’s Mäd’l unter die
Haube! Für eine anſtändige Ausſtattung werd’ ich ſchon
ſorgen, und an Nadelgeld ſoll’s wahrlich net fehlen. Iſt
mir ſcho nrecht, die G’ſchicht. Wir zwei wälzen ſchnell
jed=
wede Verantwortung auf dem Geldringen ſeine Schultern
— mag der dann weiter erziehen! Mit fremde Kinder
iſt’s halt immer eine peinliche Sach‟.
Olly, was Du da redeſt, kann doch unmöglich Dein
Ernſt ſein?
Gerald maß die Sprecherin mit feſtem Blick.
Aha! — Du willſt das Mäd’l wohl noch gar net
fort=
geben — wie?
Bitterkeit und Sarkasmus gewannen wieder die
Oberhand.
(Fortſetzung folgt.)
Nummer 181.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag,
Juli 1914.
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Montag, den 6. Juli, in Gross=Gerau, Hotel Adler, am
Dienstag, den 7. Juli, in Darmstadt, Hotel Hess,
Rhein=
ſtraße, am Mittwoch, den 8. Juli, in Eberstadt, Gasthof
zur Traube, und am Donnerstag, den 9. Juli, in Langen,
Hotel zur Krone jeweils von 9—3 Uhr, Muſter vorzeigen und
Beſtellungen entgegennehmen.
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Mlairur.
Die gewaltigen Niederſchläge der letzten Woche haben in
zahl=
reichen Gemeinden des Kreiſes Erbach koloſſale Schäden an Wieſen
und Feldern verurſacht. Ganze Ernten ſind vernichtet, weite Flächen
ſind mit Geröll bedeckt, von vielen Aeckern iſt die Humuserde
un=
widerbringlich hinweggeſchwemmt; über den augenblicklchen
Kreszenz=
verluſt hinaus wird jahrelange Arbeit erforderlich, um den mit viel
Mühe und Schweiß erreichten früheren Kulturzuſtand der Wieſen
und Felder wiederherzuſtellen. In zahlreichen Familien iſt große
Not eingezogen. Hier zu helfen iſt eine dringende Pflicht der
Nächſten=
liebe. Oeffentliche Mittel ſtehen hierfür nur in beſchränktem Maß
zur Verfügung. Die Unterzeichneten wenden ſich daher an die
Oeffentlichkeit mit der herzlichen Bitte, örtliche Sammelſtellen für die
Waſſerbeſchädigten zu errichten und durch freiwillige Beiträge, die
jeder nach beſten Kräften beiſteuern möge, die Not der ſchwer
be=
troffenen Familien lindern zu helfen.
Insbeſondere ergeht dieſe Bitte an alle Freunde des
Oden=
waldes, die hier alljährlich zu vielen Tauſenden Erquickung von des
Tages Laſt und Mühe finden, und denen nun Gelegenheit gegeben
iſt, dem Odenwald in ſchwerer Zeit erkenntlich zu ſein.
Die eingehenden Beträge ſollen zur Verfügung des
Kreisaus=
ſchuſſes ſtehen. Es wird gebeten, die geſammelten Gelder an die
Kreiskaſſe des Kreiſes Erbach abzuführen.
Erbach, den 22. Juni 1914.
Alexander
Fürſt zu Erbach=Schönberg.
Kredel=Airlenbach,
Der Kreisausſchuß des Kreiſes
Erbach:
Dr. Kranzbühler, Großh. Kreisrat
Büchner, Dingeldein,
Lang, Olt, Schwinn,
Stegmüller.
Lang=Michelſtadt,
Mitglieder der 2. Kammer der Landſtände.
Die Großh. Bürgermeiſter der geſchädigten Gemeinden:
Platt=Beerfelden, Walther=Dorf=Erbach, Heilmann=
Ernis=
bach-Erbuch, Weyrauch=Erlenbach, Hofſtätter=Falken=Geſäß,
Schanz=Haingrund, Seip=Hetzbach, Hanſt=Rothenberg,
Eckert=Seckmauern, Fleck=Vielbrunn. (15343fs
NB. Die Geſchäftsſtelle unſerer Zeitung iſt zur Entgegennahme
freiwilliger Gaben für die Waſſerbeſchädigten bereit. Ueber die
ein=
gehenden Beträge wird von uns öffentlich quittiert werden.
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Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
Nummer 181.
eeeeeee
Am 4., 5. und 6. Juli
Gau=Turnfest des Main=Rhein=Gau
in Nieder-Ramstadt
Festplatz im Mühltal. (15356fs
Am Festmontag: Militär-Wetturnen. Mitt
Deutscher Fiottenverein.
Kreisgruppe Darmstadt.
Ordentliche Hauptversammlung
am Samstag, den 11. Juli, abends 6 Uhr
Imi„Kaisersaal‟.
Tagesordnung:
1. Verleſung des Protokolls der vorjähr. Hauptverſammlung.
2. Jahresbericht des Vorſitzenden.
3. Rechnungsablage des Schatzmeiſters.
4. Neuwahl des Vorſtandes.
(15364
Alle Mitglieder und Freunde des Flottenvereins ſind herzlich eingeladen.
Der
orstand.
Städrischer Sauibau.
Dienstag, den 7. Juli 1914
Grosses Militär-Massenkonzert
ausgeführt von den
Militärmuſikkorps der Garniſon Darmſtadt
zum Beſten des „Invalidendanke
1. Teil des Programms Einzel=Konzert der Muſikkorps.
2. Teil des Programms Maſſen=Konzert ſämtlicher
Muſik=
korps unter Mitwirkung der Spielleute des Leibgarde=Infanterie=
Regiments Nr. 115
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bei prächtiger Illumination des Gartens.
Anfang 8 Uhr abends.
Eintritt 1 Mk. — Im Vorverkauf 75 Pfg.
Vorverkaufsſtelle bei dem Verkehrsbureau Ernſt=
Ludwigs=
platz. Der Verkauf wird am 7. Juli 1914, 550 Uhr nachmittags
ge=
ſchloſſen.
Hessischer Hof.
Heute Samstag, den 4. Juli, abends 8 Uhr
Grosses Latd Iar-Ronzert
Kapelle des 3. Lothring. Feldart.-Regts. Nr. 69
aus St. Avold
Leitung: Herr Muſikmeiſter Baer.
Wagner: Lohengrin. Culenburg: Roſenbilder. Bizet: Carmen
Verdi: Nebucadnezar. Urbach: Na, denn man los. Strauß: Wiener
Hotel-Pension, Restaurant
am Wild-Park b. Darmstadt
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Restaur. A. Bärenfänger.
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Nächste Bahnstation: Messel (20 Min.)
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Kuchen, Torten, Kranz etc.
Menu für Sonntag, 5. Juli
Königin-Buppe
Lendenbraten, garniert
Junger Hahn
Salat — Kompott
Gefrorenes.
Preis Mk. 2.−
OloliolölölölgliolölölOlololiololölor
Radrennbahn Heidelbergerstraße
Rad- und Motor-Rennen
Sonntag, den 5. Juli cr., 3 ½ Uhr nachmittags
Meisterschaften von Südwestdeutschland
über r und 1o Kilometer
Mannschafts-Rennen
um den Wanderpreis des Berliner Tageblattes
Wanderpreisfahren, Tandem-Vorgabe-, Eröffnungs-u.
MOTOR-RENNEN.
Eintrittspreise u. Vorverkauf siehe Plakate.
Velociped-Club.
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OlOlOlOlolOlOlOlOlOlOlolOlOlOlOlOlOlolOlOlolld
Moter Wless
Täglich von 4—6 Uhr (13724a
Kaffee=Konzert
Die Abend-Konzerte beginnen um ½8 Uhr
Blut. Leoncavallo: Bajazzo.
Eintritt mit Programm 15 Pfg.
(15458
Kauwigsliohe.
Sonntag, 5. Juli, nachmittags 4 Uhr
Eimmunges- Honzekt
der Kapelle des 3. Lothr. Feld-Art.-Regts. Nr. 69
aus St. Avold.
Leitung: Herr Musikmeister Baer.
Im Programm: Maillart: Ouverture Das Glöckchen des
Eremiten‟. Grossmann Czardas aus „Der Geist des Wojewoden‟
Wagner: Angereihte Stücke aus Tannhäuser. Richardy:
Spa-
nische Rhapsodie. Strauss: Geschichten aus dem Wiener Wald.
Eintritt 30 Pfg. — Programm an der Kasse.
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reserviert.
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vor dem Neuen Palais
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des Leibgarde=Infanterie=Regts.
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von Mendelsſohn. 3. Ballettmuſik
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4. Solveygs Lied von E. Grieg.
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Joh. Strauß. 6. Der alte Berner
Marſch, bearbeitet von Schmeling.
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Dirigent Karl Grim.
Sonntag, den 5. Juli 1914
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Abfahrt mit der Elektriſchen um ½12 Uhr vom Paradeplatz
nach Eberſtadt.
Der Ausflug findet bei jeder Witterung ſtatt. Zu recht
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Sonntag, den 5. Juli 1914, von nachmittags 3 Uhr an.
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Gesang! Baritoniſt: Herr Kunz aus Mainz. Salon-Komik! Herr Willy
Kühn, früher im Albert Schumann=Theater, Frankfurt a. M.
Roſenwalzer, Nelkenpolka, Cotillon, Kinderpolonaiſe, Lampion=
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naiſe, Japaniſche Geſchenke=Tour; Roſen, Nelken, japan. Haarſchmuck
gratis! — Zeppelin=Aufſtieg! — Feenhafte Illumination, bengaliſche
Beleuchtung, Mirakelſonne, Neptun=Rieſen=Fontaine, Großes
Feuer=
werk, Schloßbeleuchtung. — Vor 11 Uhr: Gemeinſamer Abſtieg mit
Muſik und Lampion=Beleuchtung unter Führung.
Eintritt für Erwachſene mit Berechtigung zum freien Tanz,
drei=
maligem Erbſen=Raten mit Prämiierung, Teilnahme am Cotillon mit
allen Geſchenken u. den Blumentänzen im Vorverkauf à Perſon Mk. 1.—
an der Kaſſe Mk. 1,20; Kinderkarte im Vorverkauf à Perſ. Mk. 0,20,
an der Kaſſe Mk. 0,30. — Karten ſind im Vorverkauf zu haben durch
die Karten=Verkaufszentrale von Eugen Semler, Auerbach, in
Bens=
heim in den Zigarrengeſchäften von Herrn Deſaga und Frl. M. Heſch,
in Auerbach bei den durch Plakate erkenntlichen Verkaufsſtellen, in
Darmſtadt im Verkehrsbureau, beim Pförtner der Techn. Hochſchule
und bei den durch Plakate erkenntlichen Verkaufsſtellen. — Es verkehren
Sonntags= und Sonderzüge; der Perſonenzug 977, ſonſt nur bis
Bensheim verkehrend, wird bis Darmſtadt durchgeführt (ab
Auer=
bach 12,16), hält auf allen Zwiſchenſtationen, und haben zu demſelben
Sonntagskarten Giltigkeit.
(15561
Sehenswürdig! Aktuell iſt der Monopolfilm:
Lord Liſter, der große Unbekannte
Großer Kriminalroman in 3 Akten.
Die Aufnahmen ſtellen wohl techniſch u. künſtleriſch das Beſte
dar, was auf dieſem heute ſo vervollkommneten Gebiet bisher
geboten worden iſt. Vollendete Darstellung. Glänzende Regie.
II. Hauptschlager:
Um eine Heirat
Familien=Drama in 2 Akten.
Zwei weitere Dramen:
Unter einer Decke
und
Johannas Herz
Dieſe beiden Filmwerke werden jed. Beſucher gefallen durch ihre
aus d. Leben gegriffene Handlung u. ungekünſtelte Darſtellung.
3 Humoresken, wunderschöne Naturaufnahmen
ergänzen den Elite=Spielplan.
Verſäumen Sie nicht, ſich das ſorgfältig
zuſammengeſetzte Programm anzuſehen.
Voranzeige!
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Theater sehen. — Während dieser heissen Jahreszeit
ist in unserem Theater ein angenehmer und
37
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*5
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das grosse Nordische Detektivdrama
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Olaf Fönss und Christel Holch
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Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
Nummer 181.
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Badekommission.
Nummer 181
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
Seite 25.
Turnen, Spiele und Sport.
* Leichtathletiſche Wettkämpfe. Um auch dieſen Zweig
der Leibesübungen zu fördern und in immer weitere
Kreiſe zu tragen, hat der Fußballklub Olympia
Darmſtadt es nunmehr zum vierten Male
übernom=
men, von der heſſiſchen Reſidenz aus den Ruf an die
deut=
ſchen Sportvereine zur Teilnahme an dem am 11. und 12.
Juli ſtattfindenden nationalen Sportfeſt ergehen
zu laſſen. Bei der großen Beliebtheit, die ſich der
feſt=
gebende Verein bei den deutſchen Sportvereinen erfreut,
iſt zu erwarten, daß das diesjährige Sportfeſt noch
zahl=
reicher von auswärts beſucht wird, wie in den vorderen
Jahren. Mit unermüdlichem Eifer werden die
umfang=
reichen Vorbereitungen fortgeſetzt, ſo daß ſchon im
vor=
aus eine muſtergültige Abwicklung des Programms
ge=
währleiſtet iſt.
* Fußball. Man ſchreibt uns: Am Sonntag, den 5.
Juli, ſtehen ſich auf dem Sportplatze an der Windmühle
gegenüber die 1. Mannſchaft des Sportvereins „Germania
1913‟ Darmſtadt, und die gleiche Mannſchaft des
Fuß=
ballklubs „Teutonia” Pfungſtadt.
Die zweite Mannſchaft des Fußballklubs Germania
ſpielt am Samstag abend gegen die erſte der hieſigen
Baugewerbeſchule, während ſich am Sonntag nachmittag
Germanias erſte Mannſchaft und die gleiche des
Fußball=
klubs Teutonia=Pfungſtadt in friedlichem Wettkampfe
gegenüberſtehen.
* Malmö, 3. Juli. Das endgültige Reſultat
der Fußballkämpfe bei den baltiſchen Spielen iſt
folgendes: Deutſchland erhielt den erſten Preis,
Schwe=
den den zweiten und Rußland den dritten Preis.
* Kiel, 2. Juli. Heute abend erfolgte die
Preis=
verteilung für die Wettfahrt des kaiſerlichen
Jacht=
klubs in den Räumen des Klubs. Hieran ſchloß ſich ein
Herrenabend. Morgen früh zwiſchen 7½ und 9 Uhr
ſtarten die Jachten der großen und mittleren Klaſſen zur
Seewettfahrt nach Travemünde. Für die alten Jachten
findet ein Handikap ſtatt.
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Solomons Song (Schläfke), — 2. Sarazene. Tot.: 27110,
Pl. 15, 11, 9:10. — Preis vom Schützenhaus; Ehrenpreis
und 2500 Mark, Diſtanz 2400 Meter: 1. Abteilung: 1. Herrn
K. v. Tepper=Laskis Savoyard (v. Tucholka), 2.
Corona=
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und 2600 Mark, Diſtanz 4000 Meter: 1. Herrn G. v. Lippas
Erfinderin (Lt. Freiherr v. Berchem), 2. Pariſienne, 3.
Fiddle String. Tot.: 32110, Pl. 16, 38:10. — Prir von
Zinndorf; 2200 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Herrn G.
Hacks Bascaville (Wiſchek), 2. Santois Cherry, 3. Chikago.
Tot.: 41:10, Pl. 15, 14:10. — Juli=Jagd=Rennen;
Ehren=
preis und 2700 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1. Herrn H. v.
Tepper=Laskis Malta (Lt. Streſemann), 2. Jeanne la
Folle, 3. Gavotte. Tot.: 30110, Pl. 10, 10:10. — Müggel=
Preis; 2300 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Herrn K. v.
Tepper=Laskis Giabar (v. Tucholka), 2. Saturn II, 3.
Peri. Tot.: 49110, Pl. 21, 40, 33:10.
sr. Radſport. Die Treptower Abendrennen
wickelten ſich am Mittwoch vor gut beſuchtem Hauſe ab.
In den Dauerrennen war Stellbrink der beſte Mann. Der
Berliner gewann den 20 Kilometer=Lauf in 16 Minuten
50,4 Sekunden mit 150 Meter Vorſprung vor Dickentman
und 200 Meter vor Demke. Im 30 Kilometer=Lauf
er=
langte Stellbrink gleichfalls nach dem Start die Spitze und
hielt dieſe bis zu 10 Kilometer, wo er infolge Defektes
zu=
rückfiel. Dickentman ſiegte durch dieſen Zwiſchenfall nach
26 Minuten 43 Sekunden mit 880 Meter vor Stellbrink
und 3120 Meter vor Demke. In den Fliegerrennen war
Lorenz der beſte Mann. Der Berliner gewann das
Haupt=
fahren leicht mit zwei Längen gegen Sennecke und
Hoff=
mann und mit Sennecke zuſammen das Tandemfahren
gegen Hoffmann=Kops und Kendelbacher=Rabe. Einen
dritten Erfolg hatte Lorenz im Prämienfahren über 10
Runden zu verzeichnen, wo er vor Sennecke und
Kendel=
bacher einkam. Das Eröffnungsfahren brachte Hoffmann
vor Henke und Kops auf ſein Konto.
ck. Das Waſſergleiten — ein neuer Sport. Mit
Stau=
nen gewahrt der fremde Beſucher der Vereinigten
Staa=
ten, der in dieſen Sommertagen das fröhliche Treiben an
den Flüſſen und auf den Seen beobachtet, ein ſeltſames
Schauſpiel. Schmucke kleine Motorboote gleiten mit
äu=
ßerſter Geſchwindigkeit pfeilſchnell über die Wogen dahin.
Hinter ihnen aber, wohl 10 oder 15 Meter vom Heck des
Bootes entfernt, folgt dem flinken Fahrzeuge eine weiße
hochauf rauſchende Schaumwelle, und über ihr gewahrt
man ſtehend im Badegewand einen jungen Mann oder eine
junge Dame in wunderlich gebeugter Haltung. Hinter
dem Motorboot her ſcheint dieſe Geſtalt über das Waſſer
dahinzublitzen, von Giſcht und Schaum umſpüht. Bis
plötzlich der Körper ſich bewegt, taumelt und im nächſten
Augenblick im Waſſer verſchwindet, indeß von den Nach=
barboten und vom uſer fröhliches Lachen die Kataſrophe
begleitet. Was iſt es, was die Amerikaner da mit ſo viel
Inbrunſt und Eifer betreiben? Es iſt der neueſte Sport
Amerikas, der auch ſchon in England Anhänger findet: das
Waſſergleiten. Wenig Umſtände ſind erforderlich, um an
dieſem Sport teilzunehmen, man braucht dazu nur einen
„Aquaplan”, einen Waſſergleiter. Das iſt nichts weiter als
ein einfaches Holzbrett von etwa 1½ Meter Länge und 75
Zentimeter Breite. Am oberen Rande ſind zwei Löcher,
in denen die „Schleppſeile” befeſtigt ſind. Sie ſind am
Motorboot angekoppelt. Eine lange Tauſchlinge, die der
Waſſergleiter gleichſam als Zügel, als „Steuer” in der
Hand hält, gewährt Halt. Wenn das Motorboot mit voller
Kraft vorwarts ſchießt, zieht es das Brett auf dem der
Waſſergleiter ſteht, pfeilſchnell hinter ſich her, das Brett
richtet ſich halb auf, und nun iſt es die Kunſt des
Waſſer=
gleiters, ſeine Stellung zu verteidigen, das „Steuer” zu
führen, nicht zu ſchwanken und hinter dem Motorboot, her
ſtehend die Fluten hinzuſchießen. Das iſt nicht ganz leicht,
im Nu verliert man das Gleichgewicht — und dann
be=
ſtraft ein Bad den Ungeſchickten. Dieſes Bad aber iſt ein
Strafpunkt, für einen wirklichen Meiſter des
Waſſerglei=
tens eine kleine Blamage und dabei doch ein Vergnügen.
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Großherzogtum Hessen.
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Künstler, in der Kunsthalle am Rheintor
Juni bis Oktober 1914.
Geöffnet von 9—6 Uhr täglich.
Eintritt für Nichtmitglieder 1 Mk., für Studierende der Techn. Hochschule,
gegen Vorzeigen der Ausweiskarte, 50 Pfg. — Mitglieder des Kunstvereins,
nebst ihren Familienangehörigen, haben freien Eintritt; ebenso neu eintretende
Mitglieder. Eine Liste zur Beitrittserklärung liegt in der Kunsthalle auf.
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Kernerbsen
das Pfd. 17 Pfg., 3 Pfd. 45 Pfg.,
Weisskraut,
neues, zum Einſchneiden, per Stück
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das Pfd. 15 Pfg., 5 Pfd. 70 Pfg.,
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das Pfd. 22 Pfg., 2 Pfd. 40 Pfg.,
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*307) Hochſtraße 4.
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Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
Nummer 181.
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Nummer 181.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Juli 1914.
Seite 31.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
6—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 30. Juni: dem Buchhalter Reinhold
Bahr, Neue Ireneſtraße 68, ein S. Arthur Gerhard.
Am 27.: dem Wirt Robert Kümmerlein, Erbacherſtr. 45,
ein S. Philipp. Am 25.: dem Lokomotivheizer bei der
Staatsbahn, Philipp Waſſum, Pfründnerhausſtr. 18,
eine T. Luiſe Hedwig. Am 28.: dem Maſchinenſchloſſer
Julius Göbel, Pankratiusſtr. 25, eine T. Katharina
Marg. Elſa. Am 27.: dem Kellner Georg Wenz,
Pan=
kratiusſtraße 50, ein S. Alfred Kurt Erwin. Am 30.: dem
Kaufmann Friedrich Salomon, Mollerſtraße 38, ein S.
Johannes Friedrich. Am 27.: dem Kaufmann Max
Bo=
denheimer, Frankfurter Straße 16, eine T. Eva. Dem
Kellner Ludwig Ehrhardt, Liebfrauenſtraße 100, eine T.
Emilie Eliſabeth.
Aufgebotene. Am 29. Juni; Hilfsſchaffner bei der
Staatsbahn Valentin Richard Ohnacker
Wendelſtadt=
ſtraße 36, und Köchin Anna Marg. Walther in Groß=
Umſtadt. Am 30.: Kunſtmaler Karl Georg Heinr. Kolter
in Bretzenheim und Johanna Katharina Eliſabeth ten
Hoonte in Offenbach a. M. Zimmermann Gg. Heß XI.
in Weiterſtadt und Dienſtmagd Magarete Bergmann,
Karlſtraße 66. Taglöhner Jakob Becker,
Schwanen=
ſtraße 4, und Dienſtbote Marie Wedel, Heidelberger
Straße 77. Am 1. Juli: Buchbinder Ernſt Schädeli in
Bern und Schneiderin Eliſabethe Philippine
Freuden=
berger hier. Bahnarbeiter Wilhelm Karl Kötter in
Groß=Karben und Dienſtmagd Eliſabethe Blitz in
Klein=Umſtadt. Lehrer Jakob Joſeph Johann Ambroſius
Müller in Mainz und Eliſabetha Jakobi,
Gutenberg=
ſtraße 53. Am 2.: Wachtmeiſter im Leib=Drag.=Regt. Friedr.
Wilh. Müller, Holzhofallee 25, und Gertrud Julie
Karo=
line Wolff in Berlin=Pankow. Bereiter Peter John
hier und Schneiderin Roſine Kath. Gebhardt in
Frank=
furt a. M. Kandidat Ingenieur Franz Ohlerich,
Schwa=
nenſtraße 73, und Lisbeth Pukowski in Danzig=
Lang=
fuhr.
Geſtorbene. Am 29. Juni: Katharina Mahr geb.
Weber, Ehefrau des Fuhrmanns, 47 J., ev., Erbacher
Straße 13. Anna Chriſtine Vierheller geb. Kirſchner,
Ehefrau des Feldſchützen i. P., 75 J., ev.,
Pallaswieſen=
ſtraße 119. Am 30.: Antonie Auguſte Marie Schmitt,
ledig, ohne Beruf, Tochter des verſt: Kaufmanns, 24 J.
kath., Kiesſtr. 44. Friedrich Karl Wiedemann, S. des
Bankbeamten, 1 T., ev., Wienersſtr. 54. Anna Katharina
Geil geb. Becker, Ehefrau des Kaufmanns, 25 J., apoſt.., Alexanderſtr. 9. Marie Spamer geb. Wolf,
Witwe des Miniſterialkanzliſten, 60 J., ev., Dieburger
Straße 8. Eliſabeth Eva Ihrig, T. des Inſtallateurs,
11 Mon., ev., Wienersſtr. 61. Am 1. Juli: Juſtus
Wil=
yelm, Schneidermeiſter, 76 J., ev., Luiſenplatz 1. Am 30.
Juni: Heinrich Karl Schneider, Kaufmann, 51 Jahre,
ev., Stiftſtr. 23. Am 1. Juli: Anna Magdalene Dauber,
Ehefrau des Kanzleirats i. P., 62 J., ev., Kranichſteiner
Straße 59//10.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Seöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 22. Juni: Dem Metalldreher Johann
Adolf Hermann Galonsky, Ludwigshöhſtr. 31, eine T.
Anna Eliſabeth Emma. Am 19.: Dem Schriftſetzer Karl
Jäger, Karlſtraße 115, eine T. Karoline Regine Ottilie.
Am 21.: eine unehel. T. Anneliſe Katharina. Am 28.:
ein unehel. S. Theodor Felix. Am 25.: Dem
Gepäckarbei=
ter Heinrich Bellinger, Moosbergſtr. 52, eine T. Anna.
Am 28.: Dem Bureauvorſteher Fritz Bär,
Wittmann=
ſtraße 28, ein S. Kurt Hartwig. Am 1. Juli: Dem
Haupt=
mann Alexander Ludwig Mariano Karl Franz= Friedrich
Freiherr Neubronn von Eiſenberg, Eichbergſtraße 15,
eine T. Marie Thereſe. Am 26. Juni: Dem
Haltepunkt=
wärter Ludwig Happel, Beſſunger Straße 140, eine T.
Maria Katharina.
Aufgebotene. Am 23. Juni: Malergehilfe Georg Otto=
Reininger, Schwanenſtraße 70, und Maria Thereſa
Becker, Heidelberger Straße 111. Am 26.:
Rechtsan=
walt Dr. jur. Hermann Gottlieb Ehrenreich Pieper,
Hobrechtſtraße 8, und Dorothea Wilhelmine Albertine
Kropf geb. Chriſt, Grüner Weg 84. Am 29.:
Lehramts=
aſſeſſor Georg Peter Paul Viel, Karlſtraße 95, und
Helene Thum, Inſelſtraße 42.
Eheſchließungen. Am 20. Juni: Vizewachtmeiſter Fritz
Franz Hermann Faſterling, Heidelberger Straße 47,
und Barbara Wüſt, Schwanenſtraße 79. Dipl.=Ing.
Otto Chriſtian Rudolph Schmehl, Hoffmannſtraße 39,
und Auguſte Margarete Neuroth in Frankfurt a. M.
Am 22.: Hohlſchleifer Hugo Richard Hausding,
Heidel=
berger Straße 127, und Marie Schneider,
Weinberg=
ſtraße 28. Am 27.: Kaufmann Friedrich Karl Wilhelm
Touché, Eliſabethenſtraße 48, und Maria Martha
Eliſa=
betha Subke, Beſſunger Straße 112. Großh.
Aktuariats=
aſſiſtent Johann Karl Friedrich Heinrich Merkel,
Karl=
ſſtraße 103, und Marie Vögler in Frankfurt a. M. Am
130.: Sekretär und Oberbuchhalter bei Großh.
Hauptſtaats=
kaſſe Rechnungsrat Ferdinand Bormet, Nieder=Ram=
ſtädter Straße 160, und Sophie Roſine Emma Walther
geb. Stromeyer, Ludwigsplatz 6.
Sterbefälle. Am 29. Juni: Privatier Johann Paul
Wald, 78 J., ev., Schießhausſtraße 11. Kaufmann Karl
Ernſt Georg Buß, 33 J., ev., Schießhausſtraße 7.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden
4. Sonntag nach Trinitatis, den 5. Juli 1914
Hofkirche: Sonntag, den 5. Juli, vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottesdienſt. — Mittwoch, den 8. Juli, abends
um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte. —
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Zimmer=
mann. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrer Vogel: — Abends um 6 Uhr: Pfarrer
Beringer.
Gemeindehaus, Kiesſtr. 17: Sonntag, den 5.
Juli, vormitt um 9 Uhr: Chriſtenlehre für die
Lukas=
gemeinde Pfarrer Kleberger. — Vormittags um 11½
Uhr: Chriſtenlehre für die Schloßgemeinde. Pfarrer
Zimmermann. — Nachm. 2 Uhr:
Taubſtummen=
gottesdienſt. Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt
(Steinſtr. 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Vormitt.
um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk im
Ge=
meindehaus. Pfarrer Marx. — Vorm. um 9 Uhr:
Chriſtenlehre für den Südbezirk im Gemeindehaus.
Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrverwalter
Storck, ſeither in Knittelfeld, Steiermark. Feier des hl.
Abendmahls mit Vorbereitung. — Vorm. um 11½ Uhr:
Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz.
— Nachm. 2 Uhr: Chriſtenlehre für den Nordbezirk,
zugleich für die konfierm. männliche Jugend des
Oſt=
bezirks in der Kirche. Pfarraſſiſtent Lindenſtruth; für
den Weſt bezirk zugleich für die konfirmierte weibliche
Jugend des Oſtbezirks im Gemeindehaus: Pfarrer
D. Waitz. — Nachm. 4 Uhr: Bibelſtunde im
Martins=
ſtift: Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 8½
Uhr: Chriſtenlehre für die 2. Gruppe. Pfarrer Wagner.
— Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Wagner. Kollekte für
die deutſch=ev. Kirche zu Rom. Feier des heil.
Abend=
mahles mit vorangehender Beichte. Anmeldungen von
½10 Uhr ab in der Sakriſtei. — Nachm. um 1½ Uhr:
Chriſtenlehre für die 1. Gruppe Pfarraſſiſtent Lie. Adolph.
Pauluskirche: Vormittags um 8½ Uhr:
Chriſten=
lehre. Pfarraſſiſtent Sann. — Vorm. um 10 Uhr:
Haupt=
gottesdienſt Pfarrer Rückert. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Großh. Schloßkapelle zu Kranichſtein: Sonntag, den
5. Juli vormittags um 11¼ Uhr: Gottesdienſt.
Pfarr=
aſſiſtent Bönning.
Evang. Gemeinde in Eberſtadt: Sonntag, den 5. Juli,
vormittags um ½10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul,
— Um½11 Uhr: Chriſtenlehre der Mädchen.
Evang. Gemeinde in Nieder=Ramſtadt: Sonntag, den
5. Juli, vormitt. um ½10 Uhr: Gottesdienſt.
Pfarr=
aſſiſtent Müller aus Darmſtadt.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 5. Juli,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. Reiſeprediger Schmid.
— Montag, den 6. Juli, abends um 8½ Uhr:
Bibel=
ſtunde für Frauen. — Dienstag, den 7. Juli, abends
um 8½ Uhr: Jungfrauen= und Blaukreuz=Bibelſtunde.
— Mittwoch, den 8. Juli, nachm. um 2 Uhr: Bibel=
Bibelſtunde für Mädchen. — Um 4 Uhr: Bibelſtunde für
Knaben. — Donnerstag, den 9. Juli, abends um 8½
Uhr: Bibelſtunde. — Zweig der Stadtmiſſion
(Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 5. Juli, vorm.
um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmittags um
3 Uhr:Bibelſtunde für Jünglinge. — Um 4½ Uhr:
Bibel=
ſtunde für Jungfrauen. — Freitag, den 10. Juli, abends
um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 5. Juli, nachmittags um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
— Abends um 8½ Uhr: Predigt. Herr Wagenhals=
Frankfurt. — Dienstag, den 7. Juli, abends 8½ Uhr:
Bibelſtunde. Prediger Pleßmann=Frankfurt.
Gottesdienſt der Neugpoſtoliſchen Gemeinde (
Lager=
hausſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mittwoch, abends um 8½ Uhr.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 5. Juli, nachmitt. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule. —
Um 4 Uhr: Predigt.
Katholiſche Gemeinden
5. Sonntag nach Pfingſten, den 5. Juli 1914
Kollekte für den hl. Vater.
Feſt der Apoſtelfürſten Petrus und Paulus.
St. Ludwigskirche: Samstag, den 4. Juni, nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: Erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr:
Hoch=
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Akadem. Gottesdienſt.
— Nachmittags um 3 Uhr: Roſenkranz=
Bruderſchafts=
andacht mit Predigt und Prozeſſion.
Kapelle der Parmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 4 Uhr:
Ver=
ſammlung im Mädchenheim. — Um 6 Uhr: Aloyſianiſche
Andacht.
Kapelle der Engliſchen Fränlein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe. — Montag nachm. um 4 Uhr:
Kindheit=Jeſu=Andacht.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um 9 Uhr
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 4. Juli,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
heil. Meſſe mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und
Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
Kapelle zu Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Kollekte für den heil.
Vater. Samstag, den 4. Juli, nachm. um 4 Uhr und
abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Herz=Jeſu=
Andacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 4. Juli, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vorm. um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um ½7
Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um ¼10 Uhr:
Hochamt und Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr:
Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Um 5 Uhr:
Andacht zu Ehren des hl. Aloyſius. — Werktags um ¾7
Uhr: Singmeſſe.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lukasgemeinde: 27. Juni: Dem Gaſtwirt Franz.
Taver Buttler T. Margarete Johanna, geb. 8. Juni. Dem
Direktor Richard Hermann Siebenhaar S. Herbert
Her=
mann Fritz, geb. 24. April. 29. Juni: Dem Dachdecker
Adam Gunkel S. Wilhelm, geb. 14. Juni.
Markusgemeinde: 28. Juni: Dem Dr. rer. nat.
Chemiker Eugen Letſche S. Erich Walter, geb. 7. Juni.
Kaplaneigemeinde: 28. Juni: Dem Hausburſchen
Johannes Senger S. Hans, geb. 21. Februar. Dem
Dach=
decker Guſtav Hübner S. Georg, geb. 12. Juni. 29. Juni:
Dem Straßenbahnſchaffner Wilhelm Schmidt T. Dina,
geb. 20. Mai.
Johannesgemeinde: 28. Juni: Dem Friſeur
Franz Schöneberg S. Ernſt Ludwig, geb. 27. Mai. Dem
Lagerverwalter Paul Kretzſchmar T. Anna Erna, geb.
2. Mai. Dem Friſeur Adam Sehnert T. Margarete,
geb. 24. Mai.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 27. Juni: Diplom=Ingenieur
Theodor Wildemann in Bonn und Chaclotte Meiſel.
Johannesgemeinde: 30. Juni: Kaufmann Karl
Mühle in Hamburg und Katharina Winter von hier.
Martinsgemeinde: 25. Juni: Großh. Aktuariats=
Aſſiſtent Johann Karl Friedrich Heinrich Merkel, hier
und Marie Vögler aus Frankfurt a. M.
Petrusgemeinde: 27. Juni: Kaufmann
Fried=
rich Karl Wilhelm Touché und Marie Martha Eliſabeth
Subke, dahier.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lukasgemeinde: 28. Juni: Großh. Geheimerak
Miniſterialrat i. P. Dr. Theodor Schäffer, 75 J. alt,
ſtarb 25. Juni.
Markusgemeinde: 27. Juni: Oktroiaufſeher i. P.
Chriſtoph Herrmann, 75 J. alt, ſtarb 25. Juni. 1. Juli:
Katharina Mahr geb. Weber, Ehefrau, 48 J. alt, ſtarb
29. Juni. 3. Juli: Kaufmann Heinrich Karl Schneider,
51 J. 5 Mon. alt, ſtarb 30. Juni.
Johannesgemeinde: 1. Juli: Chriſtine
Vier=
heller, geb. Kirchner, Ehefrau des Feldſchützen Friedrich
Vierheller, 75 J. alt, ſtarb 29. Juni.
Martinsgemeinde: 29. Juni: Schloſſer Hermann
Hamm, 62 J. alt, ſtarb 27. Juni. 30. Juni: Dorothea
Hebeiſen geb. Storm, Witwe des Gendarmerie=
Wacht=
meiſters Georg Adam Hebeiſen, 77 J. alt, ſtarb 28. Juni.
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer
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mann.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
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