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177. Jahrgang
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Nr. 178.
Mittwoch, den 1. Juli.
1914.
Die heutige Nummer hat 40 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Kaiſer Wilhelm begibt ſich am 2. Juli zu den
Trauerfeierlichkeiten nach Wien.
Als das Militärluftſchiff „Z. 6” geſtern Strehlen
überflog, löſte ſich der hintere Propeller.
„Z. 6” wurde vom Winde abgetrieben, es gelang ihm
jedoch, mit den beiden vorderen Propellern arbeitend,
den Flugplatz zu erreichen.
Ueber Valona iſt der Belagerungszuſtand
ver=
hängt worden.
Siehe auch Letzte Nachrichten.
Deutſchland und Oeſterreich=
Ungarn.
*⁎* Die tiefe Trauer, welche ſich bei uns anläßlich
des tragiſchen Ereigniſſes in Serajewo kundgibt, läßt
neuerdings erkennen, wie Deutſchland ſich eins fühlt mit
dem verbündeten Donauſtaate und wie herzlich
insbeſon=
dere die Verehrung iſt, die man dem Kaiſer Franz Joſef
und ſeiner Familie entgegenbringt. Daß man innigſte
Teilnahme für die Opfer der Kataſtrophe und für die
ver=
waiſten Kinder des erzherzoglichen Paares empfindet,
braucht nicht beſonders betont zu werden. Man erinnert
ſich immer wieder, wie aus der zuerſt beobachteten
Zurück=
haltung des Erzherzogs Franz Ferdinand gegen
Deutſch=
land eine ſo treue Freundſchaft mit Kaiſer Wilhelm ſich
herausgebildet hatte, welche eine Gewähr dafür gab, daß
die feſten Beziehungen zwiſchen dem Deutſchen Reiche und
ider Doppelmonarchie keine Veränderungen erfahren
wür=
den, wenn einmal Franz Joſef die Augen ſchließen ſollte.
Das Freundſchaftsband, welches unſeren Kaiſer mit dem
Verſtorbenen verknüpfte, fand daher in allen nationalen
Kreiſen des Reiches volle Würdigung und Sympathie,
rund man verkannte die Bedeutung nicht, die jenem Bande
für die künftige Politik Deutſchlands zukam. Nun iſt es
rdurch die rauhe Hand des Schickſals zerſchnitten worden,
rund unwillkürlich drängt ſich jedem Patrioten die Frage
tauf, ob dadurch das Verhältnis der beiden Staaten
zuein=
rander vielleicht beeinträchtigt werden könnte. Vorläufig
fiſt dieſe Frage zwar noch nicht aktuell, da Kaiſer Franz
Joſef noch am Ruder iſt und die Geſchicke der
Doppel=
rmonarchie lenkt. Aber bei dem hohen Alter des greiſen
Herrſchers muß leider in nicht allzu ferner Zeit mit der
Thronerledigung und mit dem Nachfolger Franz Joſefs
tgerechnet werden.
Thronfolger iſt nach dem Ableben Franz Ferdinands
der älteſte Sohn des im Herbſt 1906 verſtorbenen
Erzher=
zogs Otto, Erzherzog Karl Franz Joſef, geworden,
wel=
ccher am 17. Auguſt 1887 geboren wurde, alſo kurz vor der
Wollendung des 27. Lebensjahres ſteht. Am 21. Oktober
2911 vermählte er ſich mit der am 9. Mai 1892 geborenen
Prinzeſſin Zita von Parma=Bourbon; der Ehe iſt ein am
20. November 1912 geborener Prinz entſproſſen.
Erz=
herzog Karl Franz Joſef hat eine ſorgfältige
wiſſenſchaft=
lliche Erziehung genoſſen und zeichnet ſich auch durch eine
ſtarke künſtleriſche Begabung aus, beſonders für Muſik
und Malerei. Er trat ſchon früh in den militäriſchen
Dienſt und ſteht gegenwärtig als Major im 39.
Infan=
terie=Regiment. In den letzten Jahren wurde der
Erz=
herzog mehrfach zu repräſentativen Aufträgen herange=
Zogen; er vertrat den Kaiſer auch bei den
Krönungsfeier=
llichkeiten in London. Sonſt hatte man von ihm bis zu
ſſeiner Verlobung und Vermählung wenig gehört; mit
wolitiſchen Anſchauungen an die Oeffentlichkeit zu treten,
war ihm noch keine Gelegenheit gegeben worden. Man
darf aber gewiß ſein, daß er, falls er einmal den Thron
beſteigt, die traditionellen Beziehungen zum Deutſchen
Reiche, die ja auch im eigenſten Intereſſe Oeſterreich=
Un=
garns liegen, weiter pflegt. Durch ſeine Mutter, eine
ſſächſiſche Prinzeſſin, die Schweſter des Königs Friedrich
Auguſt, verknüpft ihn ein feſtes Band mit Deutſchland,
rund er wird die wertvollen Dienſte, die das deutſche
Bünd=
mis dem öſterreichiſchen Kaiſerſtaate in den letzten Jahren
geleiſtet hat, gleichfalls zu würdigen verſtanden haben.
Bei dem lebhaften Intereſſe, welches der ſoeben in
Sera=
jjewo hingemordete Erzherzog für den nunmehrigen
Thron=
ffolger bekundete, darf angenommen werden, daß er ihm
auch ſchon die Bedeutung der Erhaltung guter
Beziehun=
gen zu den beiden anderen Dreibundſtaaten vor Augen
geführt hat.
Hoffentlich dauert es noch recht lange, bis Erzherzog
Karl Franz Joſef in die Notwendigkeit verſetzt wird, die
Zügel der Regierung zu ergreifen. Daß er einmal an
dem Deutſchen Reiche einen treuen und ſelbſtloſen
Ver=
bündeten haben wird, lehrt ihn nicht nur die Geſchichte der
neueſten Zeit, das zeigt ihm auch die innige Teilnahme,
die Deutſchlands Kaiſer, Fürſten und Volk bei dem
Un=
glück, welches das Haus Habsburg betroffen hat,
emp=
finden.
Die großſerbiſchen Pläne.
*⁎* Das nichtswürdige Attentat in Serajewo ſoll,
wie wir ſchon mitteilten, auf ein weit verbreitetes
Kom=
plott großſerbiſchen Charakters zurückzuführen ſein. Wenn
dies auch von den Belgrader maßgebenden Kreiſen
ge=
leugnet werden wird und die ſtrikten Beweiſe dafür
viel=
leicht noch fehlen, ſo hat die Annahme doch viel für ſich,
und es erſcheint angezeigt, die Aufmerkſamkeit neuerdings
auf die großſerbiſchen Pläne zu richten, die für einen
dauernden Frieden im Südoſten Europas eine ſtete
Ge=
fahr bilden können.
Die ſerbiſchen Nationaliſten ſtreben bekanntlich die
Wiederherſtellung des großen Serbenreiches an, wie es
unter Stephan Duſchan bis zur Schlacht auf dem
Amſel=
felde beſtand, wo das Serbenreich von den Türken
zer=
trümmert wurde, um erſt vier Jahrhunderte ſpäter als
Vaſallenfürſtentum die ſtaatliche Selbſtändigkeit
wieder=
zuerlangen. Durch den Orientkrieg 1876/77 ſind die
groß=
ſerbiſchen Beſtrebungen nur in geringem Maße gefördert
worden, weit mehr geſchah dies durch die Ereigniſſe der
letzten paar Jahre. Aber zufriedengeſtellt ſind die
Ultra=
nationaliſten noch immer nicht, ſie richten ihre begehrlichen
Blicke hauptſächlich auf Bosnien, und es war eine
un=
angenehme Ueberraſchung für ſie, als Oeſterreich=Ungarn
dieſes bisher nur im Auftrage Europas verwaltete
Ge=
biet vor einigen Jahren annektierte, was beinahe zu einem
Kriege mit Serbien führte. Da dieſes im 12. und 13.
Jahrhundert Bosnien einmal beſeſſen hatte, ſo glaubte
es ein verbrieftes Anrecht darauf zu haben, und gewiſſe
Kreiſe wühlten fortgeſetzt in dieſem Sinne. Daß dies
nicht nur Gerede war, ergab ſich aus verſchiedenen
Ent=
hüllungen. Nach dem Cettinjer Hochverratsprozeß im
Jahre 1907 veröffentlichte der Kronzeuge in dieſem
Pro=
zeß, Georg Raſtitſch, eine Broſchüre, in welcher er ſich
anheiſchig machte, zu beweiſen, daß die Cettinjer
Bomben=
affäre den Vorbereitungen zu einer von Belgrad aus
be=
triebenen allgemeinen Revolution entſprungen ſei. Das
montenegriniſche Fürſtenhaus ſollte zunächſt aus der Welt
geſchafft, dann ein Aufſtand in Bosnſen, Dalmatien,
Kroa=
tien, Iſtrien, Ungarn, Altſerbien und Mazedonien inſzeniert
werden mit dem Ziele der Befreiung der Südſlawen und
ihrer ſtaatlichen, politiſchen und nationalen Vereinigung.
Beſonderes Augenmerk ſollte die revolutionäre Aktion auf
die öſterreichiſch=ungariſche Armee richten, in welcher die
Angehörigen ſerbiſcher Nationalität wühlen ſollten. Auch
von anderer Seite wurden ſpäter ähnliche Enthüllungen
verbreitet, in denen gegen die Dynaſtie Karägeorgiewitſch
ſchwere Anſchuldigungen erhoben und Belgrad als
Mit=
telpunkt einer Agitation zur Revolutionierung Bosniens
und der Herzegowina bezeichnet wurde. Im Jahre 1903
ſei bereits der Plan zur Beſeitigung Ferdinands von
Bul=
garien, ſowie Nikitas von Montenegro gefaßt worden;
ferner hieß es, König Peter ſei von allen Vorgängen, die
zur Ermordung ſeines Vorgängers Alexander führten,
unterrichtet geweſen.
Solches und ähnliches iſt früher ſchon öfter gemeldet
worden. In der Zeit der letzten Umwälzung auf dem
Balkan hat man von den großſerbiſchen Plänen weniger
gehört und auch geglaubt, die ſerbiſchen Nationaliſten
ſeien nun zufriedengeſtellt. Die grauenhafte Tat von
Serajewo widerlegt das aber, wenn es Beſtätigung
fin=
den ſollte, daß ſie einem großſerbiſchen Komplott
ent=
ſprungen iſt. Einer Nation, deren Elite in jener
Juni=
nacht 1903 ein wehrloſes Königspaar hinſchlachtete, kann
man auch andere Verbrechen zutrauen, zumal Erzherzog
Franz Ferdinand bekannt dafür war, daß er mit aller
Entſchiedenheit für die Sicherung des öſterreichiſch=
unga=
riſchen Staates gegen nätionale Beſtrebungen der
Nach=
barn eintreten würde. Europa tut unter dieſen Umſtänden
gut daran, die Dinge in Belgrad mit wachſamem Auge
zu verfolgen und dort keinen Zweifel darüber zu laſſen,
daß Komplotte, welche den Frieden Europas gefährden,
nicht zu dulden ſind und von der Regierung unterdrückt
werden müſſen.
Deutſches Reich.
Bei der Landtagserſatzwahl im
Wahlkreiſe Fürth wurde der Arbeiterſekretär
En=
dres (Soz.) gegen den Kandidaten der rechtsſtehenden
Parteien, Gymnaſiallehrer Herrnreich, gewählt.
— Deutſcher Flottenbeſuch in England?
Der Berliner Korreſpondent des Daily Chronicle will
wiſſen, daß für Anfang September der Beſuch einer
deut=
ſchen Flotte von vier Großlinienſchiffen und einer
An=
zahl großer Kreuzer in Portsmouth geplant iſt, zu
wel=
cher Gelegenheit auch der deutſche Kronprinz als Vertreter
ſeines kaiſerlichen Vaters eintreffen werde. Später werde
der Kronprinz einer Einladung des engliſchen Huſaren=
Regiments, deſſen Oberſt er iſt, in Alderſhot folgen. Des
Korreſpondent kündigt auch einen Beſuch des Kaiſers in
Cowes zur Regattawoche an und weiter die Anteilnahme
an der am 1. September in Sandringham ſtattfindenden
Geburtstagsfeier der Königin.
Ausland.
England.
Unterhaus. Ueber die engliſch=ruſſiſche
Konven=
tion äußerte ſich Grey, er wünſche nicht, daß ſie ein
Mit=
tel würde, die Integrität der Unabhängigkeit Perſiens
weiter zu verringern. Falls Ereigniſſe eintreten würden,
die augenſcheinlich eine Beeinträchtigung der
Unabhängig=
keit Perſiens bewirkten, ſo ſollten freundſchaftliche
Beſpre=
chungen zwiſchen der engliſchen und ruſſiſchen Regierung
ſtattfinden. Die Regierung habe keine Aenderung des
engliſch=ruſſiſchen Abkommen vorgeſchlagen, ſie habe nur
eine Beſprechung der Lage vorgeſchlagen, die ſich in
gewiſſer Hinſicht zum Nachteil Englands entwickelt habe.
Der Staatsſekretär erörterte dann den neuen Plan der
Schiffahrt auf dem Tigris. England habe von der
Tür=
kei die Anerkennung des Statusquo auf dem perſiſchen
Golf erhalten; es wünſche keine neuen Vorteile oder
Ver=
pflichtungen im Golf. Der Erhöhung der türkiſchen
Ein=
fuhrzölle habe England zugeſtimmt. Da wir die britiſchen
Intereſſen im perſiſchen Golf gewahrt und ein Abkommen
mit Deutſchland und der Türkei geſchloſſen haben,
verfol=
gen wir nicht eine Politik, dem Bau der Bagdadbahn ein
Hindernis in den Weg zu legen. Wir haben mit der
Tür=
kei verſchiedene Abkommen und mit Deutſchland beſondere
Abkommen über die Bagdadbahn und einige verwandte
Gegenſtände beſchloſſen. Einige dieſer Abkommen mit der
Türkei unterzeichneten wir, andere mit der Türkei und
Deutſchland ſind paraphiert. Alle ſind zur Unterſchrift
fertig. können aber nicht unterzeichnet werden, ſolange
nicht die Türkei und Deutſchland ihre eigenen, beſonderen
Verhandlungen abgeſchloſſen haben. Ich hoffe, in kurzer
Friſt alle dieſe Abkommen dem Parlament vorzulegen.
Sobald dies geſchehen iſt, wird man, wie ich glaube,
fin=
den, daß viele ſehr ſtörende Fragen ihre vollſtändige
Er=
ledigung gefunden haben. Das Abkommen über die
Bag=
dadbahn ſetzt feſt, daß wir nicht daran teilhaben, und daß
die Bahn in Baſra endet. Nach dem Abkommen mit
Deutſchland und der Türkei ſoll die Bahn nicht über
Baſra oder über den Golf hinaus ohne ein etwaiges,
künftiges Abkommen mit uns geführt werden. Wir haben
gleichmäßige Frachtſätze vereinbart. Die Bahn wird zwei
britiſche Direktoren haben. Grey wandte ſich dann der
engliſch=perſiſchen Oelfrage zu und beſtritt, daß die
Tä=
tigkeit der Regierung hierin eine Abweichung von der
Po=
litik bedeute, die vor einigen Jahren feſtgelegt worden
ſei. England erhalte als Ergebnis jenes Arrangements
kein einziges Recht, das nicht ſchon im engliſch=ruſſiſchen
Abkommen beſtanden hätte. Ueber den Schutz der
Mino=
ritäten auf dem Balkan ſagte Grey, es könne England
nicht mehr tun, als es getan habe. Er ſei überzeugt, daß
Venizelos den Geſchehniſſen Einhalt zu tun wünſche; aber
Venizelos und der Miniſter des Aeußern Streit wüßten
ſelbſt, wie ſchwierig es ſei, einzugreifen. Ein wirklicher
Einfluß in Epirus könne nur durch Gewalt geübt werden.
Er ſei gegen die Entſendung britiſcher Truppen nach
Al=
banien. Aber England werde keine Obſtruktion treiben
gegen die Schritte, welche andere Mächte unternehmen
würden. Bezüglich der neuen Hebriden ſagte Grey, die
Verwaltung erfordere eine Verbeſſerung. Mehr könne
er aber nicht ſagen, ſolange die Konferenz andauere.
Rumänien.
Der Kongreß der rumäniſchen
Kultur=
liga in Peſt faßte folgenden Beſchluß, der an die in
den ungariſchen Ländern lebenden Rumänen geſchickt wer
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Nummer 178.
den wird. Die Kulturliga ſtellt feſt, daß die Verfolgung
der rumäniſchen Raſſe zwiſchen den Karpathen und der
Theiß in dem vergangenen Jahre mit immer
grauſame=
ren Mitteln durchgeführt worden iſt. Ihre Urheber ſind
die oligarchiſche Regierung Ungarns und ihre Organe, in
denen der Fanatismus jedes Gefühl der Gerechtigkeit und
Menſchlichkeit getötet habe. Die Kulturliga ſendet den
Kämpfern in Ungarn ihre brüderlichen Grüße und hofft,
daß ſie ſie bald ſiegreich ſehen werde.
Balkanſtaaten.
Die türkiſch=griechiſche Spannung. Die
Zeitung Sabah veröffentlicht die ausführliche Erklärung
des Miniſters des Innern Talaat Bey, in welcher er
aus=
führt, er habe keinerlei Anſtiftung der griechiſchen
Regie=
rung feſtgeſtellt, welche die griechiſche Bevölkerung zur
luswanderung hätte veranlaſſen können, wohl aber habe
er zahlreiche Briefe von Griechen geſehen, die weggezogen
waren, um ſich in Griechenland niederzulaſſen und ihre
Landsleute in der Türkei aufgefordert hätten, die Türkei
gleichfalls zu verlaſſen, um in Griechenland zu leben.
Ab=
geſehen von den bedauernswerten Ereigniſſen in Phokis
und Menemen ſeien nirgends Zwiſchenfälle zu verzeichnen
geweſen. Der Miniſter iſt überzeugt, daß die Gefahr für
die türkiſch=griechiſchen Beziehungen vorüber ſei, da die
Antwort Griechenlands eine entgegenkommende ſei. Das
Patriarchat ſollte daher die Kirchen und Schulen wieder
eröffnen. Er werde hierüber mit den griechiſchen
Depu=
tierten verhandeln. Ein Teil der türkiſchen Preſſe äußert
ſich noch immer mit gewiſſem Unbehagen bezüglich der
türkiſch=griechiſchen Beziehungen. Jeune Turc beklagt ſich
über die Einberufung der griechiſchen Reſerviſten für das
Heer und die Marine. Tanin glaubt, es werde ſchwer
eine Verſtändigung mit den Griechen herbeizuführen ſein.
Die Pforte weigere ſich, in eine Beſprechung über die
Frage der Auswanderung, ſoweit dieſe innere
Angelegen=
heiten der Türkei betreffe, einzutreten. Was die Inſelfrage
betrifft, erklärt das Blatt, wir werden hierüber ſprechen,
wenn der Augenblick hierfür gekommen ſein wird. Nur
das Blatt Tasflin Efkiar zeigt ſich verhältnismäßig
be=
friedigt darüber, daß Griechenland den Austauſch der
Be=
völkerung akzeptiere.
Amerika.
Das Repräſentantenhaus hat die Bill
an=
genommen, welche bezweckt, das Börſenſpiel mit
Baum=
wolle zu verhindern und die Baumwollbörſen der
Auf=
ſicht der Regierung zu unterſtellen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 1. Juli.
Hoftrauer. Der Großherzog hat wegen des
Ablebens Seiner Kaiſerlichen Hoheit des Erzherzogs
Franz Ferdinand von Oeſterreich eine
Hof=
trauer vom 29. Juni bis einſchließlich 6. Juli d. Js.
angeordnet.
Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Georg Kiefer aus Fürfeld, Kreis Alzey, eine
Lehrer=
ſtelle an der Volksſchule zu Radheim, Kreis Dieburg.
* Das Großh. Regierungsblatt Nr. 15 vom
30. Juni hat folgenden Inhalt: 1. Verordnung, die
Abänderung der Verordnung über die Tagegelder,
Reiſekoſten und Umzugskoſten der Zivilbeamten vom
9. September 1879 (Reg.=Bl. S. 631) betreffend. 2.
Be=
kanntmachung, die Ausführung des Vierten Buches der
Reichsverſicherungsordnung betreffend.
* Militärdienſtnachricht. v. Kayſer, Hauptm.,
Adjutant beim Gouv. Kiautſchou, früher Feld=Art.=Regt.
Nr. 61, zum Major befördert.
Ordensverleihung. Der Großherzog von
Mecklen=
burg=Schwerin, der Protektar des Baltiſchen Muſikfeſtes
in Malmö, hat dem Großh. Heſſ. Hofkonzertmeiſter und
Lehrer am Königl. Konſervatorium in Leipzig, Guſtav
Havemann, das Ritterkreuz des Greifen=Ordens mit
der Krone für künſtleriſche Leiſtungen verliehen.
D Techniſche Hochſchule. Der Diplom=Ingenieur
Max Grünberg aus Geſeke hat ſich am 29. Juni an
der hieſigen Techniſchen Hochſchule der mündlichen
Doktor=Ingenieur=Prüfung im Elektrotechniſchen Fach
mit Erfolg Unterzogen.
§ Revierpolizeikommiſſär Bergmann. Mit dem
heu=
tigen Tage iſt Revierpolizeikommiſſär Bergmann in
den Ruheſtand getreten. Mit Rückſicht auf ſeinen
Geſundheitszuſtand mußte von der allgemein üblichen
Form der Dienſtverabſchiedung vor verſammelter
Mann=
ſchaft Abſtand genommen werden. Der Vorſtand des
Großh. Polizeiamts, Herr Regierungsrat Gennes, hat
edoch in einem Schreiben an Herrn
Revierpolizeikommiſ=
fär Bergmann den Dank der Behörde für ſeine treue
Pflichterfüllung, die erfolgreiche Dienſtführung und ſein
makelloſes Verhalten in der faſt 40jährigen
Geſamtdienſt=
zeit zum Ausdruck gebracht und ihm die vom Großherzog
erliehene Goldene Medaille des
Ludewigs=
ordens übermittelt. Herr Bergmann trat am 1. Januar
1876 bei der Schutzmannſchaft ein, wurde am 7. Januar
1886 zum Polizeiwachtmeiſter und am 25. April 1889
zum Revierpolizeikommiſſär befördert. Als
Revierpoli=
zeikommiſſär hat Herr Bergmann das 2. Polizeirevier
geleitet. Mit Herrn Bergmann iſt der letzte Mann der
Schutzleute, welche am 1. Januar 1876 bei Neuerrichtung
der hieſigen Schutzmannſchaft eingeſtellt worden ſind, aus
dem Dienſt ausgeſchieden.
* Abgeſtiegen ſind im Hotel „Zur Traube” der
Inſpekteur der 4. Kavallerie=Inſpektion Generalleutnant
Graf v. Schmettow Exz. und deſſen Adjutant Major
Freiherr v. Wrangel. — Der regierende Fürſt von
Reuß, der hier die beiden Ausſtellungen beſuchte, nahm
mit Gemahlin und Tochter das Diner im Hotel „Zur
Traube” ein.
* Der Verband heſſiſcher Gewerbeſchullehrer
hielt ſeine dritte Verbandstagung im Hotel Kaiſerhof
zu Gießen ab. Der Vorſitzende, Architekt Garnon=
Hießen, begrüßte die erſchienenen Gäſte, insbeſondere
die Leiter der Gewerbeſchulen. Die angeregte
Verhand=
lung über verſchiedene ſchuliche und perſönliche
Verhält=
niſſe erbrachte viel intereſſantes Material, das für die
weitere Bearbeitung der von der Vereinigung geſteckten
Ziele recht wertvoll war. Beſonders die derzeitigen
An=
ſtellungsverhältniſſe wurden einer eingehenden
Be=
ſprechung unterzogen. Das von den Teilnehmern
vor=
gebrachte Material wurde einer Kommiſſion zur weiteren
Bearbeitung überwieſen. — Im Anſchluß an die Sitzung
wurde der Gewerbeausſtellung ein Beſuch abgeſtattet,
über deren Darbietungen ſämtliche Teilnehmer des
Lobes voll waren. Den Schluß der Tagung bildete ein
Rundgang durch die Stadt.
M. Verein „Heſſiſches Lehrerinnenheim‟. Einen
chönen Nachklang hatte das am 20. Juni zu Offenbach
ſtattgehabte Feſt zu Ehren des 30jährigen
Be=
ſtehens des Vereins „Heſſiſches
Lehrerinnen=
heim. Am Montag, den 29. Juni, ehrte J. K. H. die
Hroßherzogin das Lehrerinnenheim durch
Ueber=
ſendung ihres Bildes, das von Ihrer Durchlaucht der
Fürſtin Marie zu Erbach=Schönberg, unter deren
Ehrenſchutz der Verein ſteht, in Anweſenheit des Herrn
Oberbürgermeiſters, mehrerer Vorſtandsmitglieder, ſowie
der Damen des Heims der Präſidentin des Vereins
überreicht wurde. Frau Lilli Wolfskehl dankte im
Namen des Vereins für den neuen Beweis von
Wohl=
wollen und Intereſſe, das von den Allerhöchſten
Herr=
ſchaften den Beſtrebungen des Vereins geſchenkt wird.
Das Bild wird in den freundlichen Räumen des Heims
deren ſchönſten Schmuck bilden. Gleichzeitig mit der
Ueberreichung des Bildes teilte Ihre Durchlaucht die
Fürſtin dem Vorſtand mit, daß Se. Kgl. Hoheit der
Großherzog die Gnade gehabt hat, Frau Lilli Wolfskehl
zur Dame 1. Kl. des Sterns von Brabant zu
er=
nennen. Frau Wolfskehl dankte mit warmen Worten
für die hohe Ehre, die ihr widerfahren war.
* Vogelsberger Höhenklub. Man ſchreibt uns
ver=
pätet: Am Samstag, den 27. v. M., fand in Gießen
eine Sitzung des Geſamtvorſtandes des V. H.=Kl. ſtatt, in
der der neugewählte erſte Vorſitzende, Herr Kreisrat Dr.
Merck=Schotten, ſich dem Vorſtande vorſtellte und die
Sitzung leitete. In ſeinen Begrüßungsworten verſprach
Herr Dr. Merck, ſeine ganze Kraft in den Dienſt des V.
H.=Kl. zu ſtellen, um ihn nicht nur auf ſeiner jetzigen Höhe
zu halten, ſondern ſtets vorwärts zu bringen; er bat um
einmütiges Zuſammenarbeiten des Geſamtvorſtandes zum
Wohl und Heil des Vereins. Zum 2. Vorſitzenden wurde
ſodann Herr Dr. Bruchhäuſer=Ulrichſtein, und zum
interi=
miſtiſchen 3. Vorſitzenden Herr Lehrer Linck=Rudingshain,
der ſeitherige Rechner, gewählt. Um Genehmigung
die=
ſes in den Satzungen nicht vorgeſehenen Amtes eines 3.
Vorſitzenden wird in nächſter Hauptverſammlung
nachge=
ſucht werden. Herr Stadtrechner Glock=Schotten wurde
neu zum Rechner gewählt, während das Amt des
Schrift=
führers in den Händen des Herrn Wilh. Engel=Schotten
verbleibt. Die baulichen Herſtellungen am alten Klubhaus
und der Neubau eines Spülraums wurden nach den
vor=
gelegten Voranſchlägen genehmigt. Zur Errichtung von
Schülerherbergen würde man ſich erſt dann entſchließen
können, wenn genügend Mittel hierfür flüſſig gemacht ſind.
Die Zweigvereine werden deshalb gebeten, an
Provin=
zial=, Kreis= und Gemeindeverwaltungen durch Eingaben
heranzutreten, um die gute Sache, die als ein weſentlicher
Teil der Jugendpflege angeſprochen werden kann,
finan=
ziell zu unterſtützen. Wegen des Herchenhainer
Turm=
baues ſollen in der nächſten Vorſtandsſitzung die bis jetzt
gefertigten Pläne vorgelegt und vom Rechner eine
Ueber=
ſicht der hierzu verfügbaren Mittel aufgeſtellt werden.
Danach ſoll beurteilt werden, ob und wie man der
Aus=
führung des Projekts baldmöglichſt nähertreten kann. Der
Poſten des Hausverwalters wird Herrn Zahnarzt Jäger=
Gießen dem Vorſitzenden des Bauausſchuſſes, übertragen.
Am Grabe des langjährigen, verdienten Klubrechners,
Herrn Rechnungsrat Keutzer, ſoll namens des
Geſamt=
klubs ein Kranz niedergelegt werden. Das
Hoherods=
kopffeſt (Hauptausflug ſämtlicher Zweigvereine) finder
nächſten Sonntag, den 5. Juli, ſtatt. Die im vorigen
Jahre vom Zweigverein Ulrichſtein eingeführten
Jugend=
ſpiele, die allgemeinen Beifall gefunden hatten, ſollen
auch in dieſem Jahre wieder veranſtaltet werden. Die
Feſtleitung liegt in den Händen des Hauptvorſtandes und
des Zweigvereins Schotten. Die Feſtrede wird der
Vor=
ſitzende des Geſamtvereins, Herr Kreisrat Dr. Merck,
halten. Wegen der Beteiligung des Darmſtädter
Zweig=
vereins erſcheint Bekanntmachung in einer der
näch=
ſten Nummern dieſes Blattes.
* Vortrag über die Folgen der Mordtat in Serajewo.
Kommenden Freitag, den 3. Juli, abends 8½ Uhr, ſpricht
im großen Kaiſerſaale der deutſch=öſterreichiſche
Schrift=
ſteller und Politiker Dr. Albert Ritter über „Die Folgen
der Ermordung des öſterreichiſchen Thronfolgers für das
Deutſche Reich”
§ Meſſerſtecherei. In der Nacht von Montag auf
Dienstag gegen 12 Uhr fand in der Altſtadt zwiſchen
Gelegenheitsarbeitern eine Schlägerei ſtatt. Ein
Zimmermann erhielt dabei einen Stich in den rechten
Oberarm, ſo daß er nach dem Städtiſchen Krankenhaus
verbracht werden mußte.
* Aus dem Fenſter geſtürzt. Geſtern vormittag,
kurz nach 8 Uhr, ſtürzte ein Dienſtmädchen infolge
Schwindelanfalles von einem Fenſter im 1. Stock eines
Hauſes in der Sandbergſtraße auf die Straße. Es zog
ſich eine ſchwere Kopfverletzung und zwei Armbrüche zu.
Nach Anlegung eines Notverbandes wurde das Mädchen
durch die Rettungswache mit dem Krankenkraftwagen in
das Städtiſche Krankenhaus gebracht.
* Militär=Maſſenkonzert. Die Kommandantur
beabſichtigt, am Dienstag, den 7. Juli, 8 Uhr abends,
im Städtiſchen Saalbaugarten ein Militär=
Maſſen=
konzert, ausgeführt von den hieſigen Militärmuſikern,
abzuhalten, und zwar ſoll der Reinertrag dem
Invalidendank zu wohltätigen Zwecken
über=
wieſen werden.
* Konzerte uſw. Heſſiſcher Hof. Mittwoch,
den 1. Juli, findet ein großes Militärkonzert
ſtatt. Herr Obermuſikmeiſter Mickley, dem die
Aus=
führung der Mittwochkonzerte übertragen iſt, wird an
dieſem Abend ein beſonders gewähltes Programm zu
Gehör bringen, ſo unter anderm: Auftreten ſämtlicher
Soliſten der Kapelle. Ferner Internationale Muſik in
Opern, Operetten und Volksmuſik. (Siehe Anzeige.)
Der Nieder=Modauer Prozeß.
-g. Das Gericht verkündete geſtern in der
Verhand=
lung gegen den Privatmann Moſes Jſaak nach einer
ſechstägigen Verhandlung das Urteil. Jſaak wird wegen
Beihilfe zur Untreue des Adam (Vergehen gegen
§§ 41, 146 des Genoſſenſchaftsgeſetzes) zu einer
Gefäng=
nisſtrafe von 1 Jahr und 500 Mark
Geld=
ſtrafe, die eventl. mit weiteren 50 Tagen Gefängnis zu
verbüßen ſind, verurteilt. Die Gefängnisſtrafe gilt durch
die Unterſuchungshaft als verbüßt. Der Haftbefehl wird
aufgehoben. Jſaak war bekanntlich gegen eine Kaution
von 30000 Mark auf freien Fuß geſetzt worden. Das erſte
Perſönliches von Franz
Ferdinand.
ck. Die Tragödie von Serajewo endet mit einem
jähen grauſigen Abſchluß das Leben eines Fürſten, dem
das Glück alle Güter des Daſeins in die Wiege gelegt zu
haben ſchien und der dann den harten Dornenweg der
Pflicht immer ſteiler und düſterer hinaufſteigen mußte. In
Licht und Sonne war die Jugend des Erzherzogs gebadet;
dem Prinzen, der auf der Menſchheit Höhen wandeln
durfte, der ſo nahe dem Habsburger Throne ſtand, ohne
von deſſen ſchweren Schatten getroffen zu ſein, warf die
Erbſchaft des Rieſenvermögens der Eſte märchenhafte
Schätze in den Schoß, und ſein Lebenslauf ſchien eine
ebene, glatte, leichte Bahn, durch Freuden hin, ohne
Ge=
fahren. Da brachte ein kalter Januartag mit der
furcht=
baren Kunde vom Tode des Kronprinzen Rudolf dem
Erzherzog Franz Ferdinand die drückende Laſt, die die
Stellung eines Thronfolgers auferlegt, und von dieſer
Zeit an lag jener Ernſt auf ſeinen Zügen, umgab ihn jene
Wolke von Zurückhaltung und Verſchloſſenheit, die ſeinen
Charakter in ein ſo viel beſprochenes und nie ganz gelöſtes
Rätſel hüllte. Aber wie die Jugend den Schlüſſel zu dem
Geheimnis ſo mancher Menſchenſeele bietet, ſo wird man
auch aus der ſo harmoniſch und freudig verbrachten
Jüng=
lingszeit Franz Ferdinands den Weg zu der härteren und
ſtarren Perſönlichkeit des Thronfolgers finden.
Der Soldat und Jäger.
Die kraſtvolle Mannhaftigkeit, die geradezu
ſparta=
niſche Abhärtung, die Franz Ferdinand auszeichneten,
ſind ihm bereits früh von ſeinem Vater anerzogen
wor=
den. Der Erzherzog Karl Ludwig, ſelbſt ein eiſriger
Sol=
dat und Jäger, hatte ſich am Semmering den Orthof
ge=
kauft, und in dieſem Bauernhaus führte er mit ſeinen
Söhnen das ſchlichteſte Leben. Der junge Franz
Fer=
dinand mußte ſich ſelbſt ſein Lodenwams bürſten, bevor er
mit dem Vater auf die Pirſch ging, und von dieſer Zeit her
iſt ihm die Freude am edlen Waidwerk und am
anſpruchs=
loſen Leben des Jägers und Soldaten geblieben. Wie er
ein ausgezeichneter Netter war, ein vortrefflicher Eise
läufer, der dem Winterſport in St. Moritz huldigte, ſo
war er ein glänzender Schütze. Seine Lieblingsreſidenz,
Schloß Konopiſcht in Böhmen, zeigt an langen
Wand=
reihen die Trophäen ſeiner Jagden in aller Welt; neben
mehr als 2000 Geweihen von Hirſchen und Rehen, die er
ſelbſt geſchoſſen, prangen hier die Köpfe von Tigern, die
er in Indien getötet, die Zähne von Eleſanten, die er auf
Ceylon erlegt und die Felle von Bären, die er in den
Rocky Mountains zur Strecke gebracht hat. Mit der
Büchſe in der Hand hat er die herrlichſten Forſten ſeiner
Heimat, wie den afrikaniſchen Urwald, die Wüſte wie den
Strand des Meeres durchſtreift, und etwas von dieſer
Jägerfreude packte ihn auch bei den Manövern, an denen
er ſo leidenſchaftlichen Anteil nahm und die es auch jetzt
wieder waren, die ihn nach Bosnien führten. Aus den
Manövern im vorigen Jahr wird erzählt, daß der „
Gene=
ralinſpektor der geſamten bewaffneten Macht” ſein karges
Frühſtück in einem Straßengraben aus einem einfachen
Kochtopf mit ſeinen Soldaten einnahm. Soldat war er
mit Leib und Seele. Gern trug er auch noch als
Thron=
folger die kleidſame Uniform der Kaiſerjäger, bei denen er
ſeine ſchönſte Leutnantszeit verbracht hatte. Als
Ritt=
meiſter der Dragoner, als Kommandeur der Nadasdy=
Huſaren offenbarte er jenen friſchen Reitergeiſt und
jenen kühnen Wagemut, der die öſterreichiſche Kavallerie
von jeher ausgezeichnet. Als Thronfolger wurde er dann
von jedem beſtimmten Kommandopoſten entbunden und
trat allmählich an die Spitze der ganzen Armee und
Marine, denen er als General der Kavallerie und als
Ad=
miral angehörte. Eine bedeutende Reformtätigkeit iſt hier
von ihm ausgegangen; mit unermüdlichem Eifer widmete
er ſich der Wehrmacht ſeines Landes, und mitten in der
Ausübung ſeiner Pflichten als Generalinſpektor, als
Sol=
dat auf dem Felde der Ehre, iſt er dahin geſunken.
Der Sammler und Schriftſteller.
Als echter Erbe der Eſte, deren Mäcenatentum einſt
Arioſt und Taſſo gefeiert, beſaß Franz Ferdinand ein
lebendiges Intereſſe für Kunſt und Wiſſenſchaft und hat
dem in ſeinen wahrhaft bedeutenden Sammlungen einen
imponierenden Ausdruck verliehen. Selbſt ein nicht
un=
begabter Maler, hatte er ſeinen Blick für alles Schöne
ge=
ſchärft und umgab ſich früh mit erleſenen Kunſtwerken.
So hat er die großartigen Sanulungen der itglieniſchen
Grafenfamilie Obbizzi nach Oeſterreich gebracht, die in
dem von ihm gekauften Schloſſe Cattaio bei Padua
aufge=
ſtellt waren. Die Antikenſammlung, in der die
etrus=
kiſchen Werke wahre Glanzſtücke darſtellten, faßte mehr als
300 Statuen und Büſten, die Münzenſammlung 14600
Stück. Auch die Waffenſammlung, die der Erzherzog
zu=
ſammenbrachte, iſt hervorragend. Die wichtigſten
Samm=
lungen Franz Ferdinands aber ſtammen von ſeiner
Welt=
reiſe, die vom Dezember 1892 bis Oktober 1893 dauerte,
und in der man den glücklichen Abſchluß ſeiner ſchönen
Jugendzeit ſehen kann. Nicht als müßiger Globetrotter
zog er aus. „Was mich dazu bewogen hat,” ſagte er in
ſeinem ſchönen, während der Reiſe geführten und
nach=
her als Privatdruck für Freunde veröffentlichten „
Tage=
buch”, „iſt das Streben geweſen: Aus der perſönlichen
An=
ſchauung anderer Erdteile, aus dem Einblick in fremde
Staatsgebilde und Gemeinweſen, aus der Berührung mit
fremden Völkern und Menſchen, mit ausländiſcher Kultur
und Sitte Belehrung zu gewinnen; aus der Beſichtigung
wunderſamer Werke der Kunſt, aus der Betrachtung
fremdartiger Natur und ihrer Reize Genuß zu ſchöpfen.
In offener See — auf feſtem Lande; in fürſtlichen
Pa=
läſten — in dürftigen Hütten; in Metropolen — in
ein=
ſamer Wildnis; in üppigen Niederungen — auf lichten
Bergeshöhen habe ich gefunden, was ich geſucht. An
Er=
fahrungen, an ſeltener Beute, an Sammlungen reich bin
ich heimgekehrt.‟ Den wiſſenſchaftlichen Ertrag ſeiner
Reiſe machte der Erzherzog zunächſt in einer Ausſtellung
der Allgemeinheit zugänglich, und danach wurden die
Sammlungen in einem Franz Ferdinand gehörigen
Pa=
laſt als Muſeum dauernd aufgeſtellt, wo ſie heute zu den
bedeutendſten Sehenswürdigkeiten Wiens gehören. 18000
ethnographiſche und etwa 14000 zoologiſche Stücke ſind
hier zuſammengebracht, und beſonders die Kollektion aus
Neu=Guinea und Polyneſien ſind Schätze von einzigartiger
wiſſenſchaftlicher Bedeutung. Als ein literariſches
Denk=
mal dieſer wichtigen Reiſ
ß das „Tagebuch” des
Erz=
herzogs gelten, in dem
als trefflicher Beobachter
und hochgebildeter Kenner eſienbart. Das Reiſewerk iſt
nicht die einzige ſchriftſtelleriſche Leiſtung des
Erzherzogs=
er iſt auch als ſtrategiſcher Autor hervorgetreten, mit
kriegswiſſenſchaftlichen Abhandlungen und mit einer
Mo=
nographie des Feldmarſchalls Radetzky. Viel Freude hatte
er an den Scnaderhüpſerln G’ſtanzerln der Alpen=,
Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Seite 3.
Urteil lautete wegen gewerbsmäßiger Hehlerei auf
1 Jahr 9 Monate Zuchthaus, unter Anrechnung
von 1 Jahr 3 Monaten der Unterſuchungshaft.
In der geſtrigen Verhandlung erklarte zunächſt noch
Iſaak auf Befragen, daß er einen aus dem Jahre 1907
ſtammenden Wechſel mit der Domizilbezeichnung verſehen
habe, ohne daß Nieder=Modau vorher darum befragt
wor=
den ſei. Das Gericht unterſtellt dann, daß Jſaak im Jahr
1907 bei der Elſäſſiſchen Bank einen großen Kredit
be=
ſeſſen habe, was Iſaak noch am Montag unter Vorlegung
der umfangreichen Korreſpondenz unter Beweis ſtellen
wollte.
Die ſehr eingehende Begründung, die der Vorſitzende
der Strafkammer, Landgerichtsdirektor Dornſeiff, dem
Urteil vorausſchickte, ſtellt zunächſt feſt, daß die diesmalige
Verhandlung in verſchiedenen Punkten die Schuld des
Angeklagten nicht ergeben hat. Im Fall der Hehlerei
ſchließt ſich das Gericht der ſchon in der erſten
Verhand=
lung von der Verteidigung eingenommenen und vom
Reichsgericht beſtätigten Auffaſſung an, daß von einer
Hehlerei nicht die Rede ſein kann, weil die Wechſel nicht
durch eine ſtrafbare Handlung erlangt wurden. Die
ſtraf=
bare Handlung wurde erſt durch die Weitergabe der
Wech=
ſel an Jſaak vollendet. Der ſchwerſte Punkt der Anklage
ſcheidet ſomit aus. Auch der Fall der Anſtiftung zur
Un=
treue in der Uebernahme der Bürgſchaft zu der Hypothek
auf den Darmſtädter Hof ſcheidet wegen Verjährung aus.
Was die Beihilfe zur Untreue anlangt, ſo iſt nichts
hervorgetreten, was darauf ſchließen läßt, daß Jſaak
wußte, daß die von Pallmann weitergegebenen Wechſel
gefälſcht waren, dagegen hat er unbedingt erkennen
müſ=
ſen und hat es auch erkannt, daß es ſich um reine
Gefäl=
ligkeitsakzepte handelte. Er wußte ja, daß Pallmann
er=
klärt hatte, er gebe für die Beſchaffung der Baugelder nicht
einen Pfennig aus ſeinem Vermögen. Pallmann hat an
Nieder=Modau keine Proviſion gezahlt und Jſaak auch
nicht. Es lag demnach für Nieder=Modau keinerlei
Ver=
anlaſſung vor, derartigen Wechſelkredit zu geben. Es
mußte Jſaak auch ſtutzig machen, daß die Wechſel in
ſol=
cher Fülle auf ihn herabregneten. Wenn Iſaak angibt, er
habe Nieder=Modau nicht als eine ländliche Genoſſenſchaft
angeſehen, ſo mußte ihn die Wechſelbegebung erſt recht
ſtutzig machen, denn eine ordentlich geleitete Bank gibt
nicht ohne Vorteil Wechſel hinaus. Ueberführend für den
Angeklagten iſt aber auch weiter der Brief vom 21. Februar
1907 an Adam, in dem er Adam verſpricht, deſſen
Garan=
tiezeichnung von 5000 Mark anläßlich der Sanierung des
Lorenz zu übernehmen, falls Nieder=Modau die
Bürg=
ſchaft für die Hypothek auf den „Darmſtädter Hof”
über=
nimmt, denn ein derartiges Anerbieten macht man nur
einem Mann, dem man eine ſolche Pflichtvergeſſenheit
zutraut.
Daß Jſaak ſich 1907 in einer guten Lage befunden hat,
gibt das Gericht zu, er iſt aber durch die Nieder=Modauer
Wechſel in eine gute Lage verſetzt worden. Es ſtehe nach
allem feſt, daß Jſaak von einer Untreue des Adam
Kennt=
nis hatte. Er war alſo nach §§ 41 und 146 des
Genoſſen=
ſchaftsgeſetzes zu verurteilen. Bei der Strafzumeſſung
wurden dem Angeklagten zugute gebracht, daß er, als die
Wogen des Zuſammenbruchs über ihm zuſammenſchlugen,
bemüht war, aus den Trümmern ſeines Vermögens für
ſeine Gläubiger und beſonders für Nieder=Modau zu
retten, was zu retten war. Einem beſonders glücklichen
Zufall ſei es zu verdanken, daß der Nieder=Modauer
Ver=
ein nicht gänzlich um ſein Geld kam. Es komme aber
weiter in Betracht, daß Jſaak ein Börſenſpieler geweſen
iſt, und daß er in London und Paris ſpekuliert habe. Er
mußte alſo damit rechnen, wie jeder Börſenſpieler, daß
er heute noch Millionär und am anderen Tage ruiniert
ſein konnte, und damit auch Nieder=Modau in den
Unter=
gang hineinreißen konnte.
Wie wir hören, will Jſaak gegen das Urteil
Re=
viſion einlegen.
Die Frau als Volkserzieherin im modernen
Staat.
nn. Auf Veranlaſſung des Allgemeinen
Deut=
ſchen Frauenvereins (Ortsgruppe Darmſtadt) und
des Darmſtädter Lehrerinnen=Vereins hielt
geſtern abend im Feſtſaal des Hotels „Zur Traube” die
Vorſitzende des Deutſchen Frauen= und Lehrerinnen=Ver=
eins, Fräulein Helene Lange=Berlin, einen
hochinter=
eſſanten Vortrag über: „Die Frau als
Volks=
erzieherin im modernen Staat”, der aus den
Kreiſen der Darmſtädter Frauen und Lehrerinnen ſehr
zahlreich beſucht war. Auch viele Lehrer wohnten dem
Vortrag bei. Namens des Darmſtädter Lehrerinnen=
Ver=
eins begrüßte die Vorſitzende, Frl. Nick, die
Verſamm=
lung und erteilte der Vortragenden, Frl. Lange, das
Wort.
Die Rednerin ging in ihren geiſtvoll idealen
Ausfüh=
rungen zunächſt von der Tatſache aus, daß der
Lehrerin=
nenſtand eine beſondere Leidensgeſchichte hatte, bevor er
ſich zu einem achtunggebietenden Teil des heutigen
volks=
wirtſchaftlichen Lebens durchgerungen hat. Es iſt nicht
der Gedanke der Notwendigkeit der Frau für die Aufgabe
der Volkserziehung geweſen, der die erſten
Lehrerinnen=
ſeminare ſchuf, ſondern in erſter Linie das
Erwerbs=
bedürfnis für die Töchter des Mittelſtandes. Ein
Cha=
rakteriſtikum iſt es daher, daß ſich zuerſt bei den
Lehrerin=
nen, die aus Not in den Beruf gedrängt wurden, ein
klares Berufsideal und die Erkenntnis der beſonderen
Miſſion zur Volkserziehung entwickelte. Dieſe Miſſion
er=
gab ſich aus der geſteigerten modernen Volksbildung
über=
haupt, und durch die moderne Mädchenerziehung im
be=
ſonderen. Die moderne Volksbildung von heute ſteht auf
dem Standvunkte, daß die Schule nicht eine einſeitige
Ab=
richtuna, ſondern die Menſchenbildung im weiteſten und
perſönlichſten Sinne des Wortes ſein müſſe.
Die Tatſache, daß die Menſchen= und
Perſönlichkeits=
bildung in der Familie weit ſchwächer iſt, als früher, und
durch das mechaniſierte Arbeitsleben vieler Millionen von
Volksgenoſſen nicht mehr zur Entfaltung kommt,
verpflich=
tete die Schule, ihre Lehrarbeit um ſo ſorafältiger auf die
perſönliche und intellektuelle Ausbildung der Kinder
ein=
zuſtellen. Alle modernen pädagogiſchen Tendenzen, wie
Willensbilduna, Selbſttätigkeit des Kindes und
Arbeits=
ſchule uſw., dienen heute dieſem Ziele. Wenn aber eine
Schule den Anſpruch erhebt, nicht nur Lernanſtalt, ſondern
Arbeitsgemeinſchaft zu ſein, ſo iſt zu fordern, daß ſie in
ihrer geiſtigen Atmoſphäre nicht nur männliche, ſondern
auch weibliche Lehrelemente enthält. Es iſt falſch, zu
glauben, daß, weil heute im Hauſe der Einfluß des Vaters
gegenüber der Mutter zurücktritt, in der Schule der
männ=
liche Einfluß mehr in den Vordergrund zu treten habe.
Man kann nicht die einſeitige Familienerziehung
durch die Einſeitigkeit der Schulerziehung wieder gut
machen. Für die Geſtaltung der Mädchenbildung ergeben
ſich durch die Geſtaltung des modernen Staates
Verände=
rungen der wirtſchaftlichen Stellung des weiblichen
Geſchlechts, die die Lehrerin nur allein mit Umſicht und
Takt zu löſen vermag. Das Leben der Mehrzahl der
Frauen führt ſie heute zu einem Beruf. Und gerade dieſe
ganz neuartige Lage erfordert eine ſtreng erziehliche
Be=
einfluſſung. Die Mädchen dürfen von den Lehrerinnen
auch nicht einſeitig im Sinne des Berufsideals und zum
Schaden der Frauenideale beeinflußt werden. Nur die
Lehrerin kann dafür ſorgen und eintreten, daß die
Mäd=
chen aller Volksſchichten der neuen Selbſtändigkeit und
Verantwortung mit ſicherem Takt und Energie
gegenüber=
treten.
Daß in der heutigen Mädchenbildung die Frau an
erſter Stelle ſtehen müſſe, hat auch der badiſche
Staats=
mann Robert von Mohl wiederholt gefordert. Die Frau
von heute muß nicht nur Erzieherin in der Familie,
ſon=
dern auch Volkserzieherin ſein. In dieſer großen
Verant=
wortlichkeit für die Entwickelung des Frauenlebens zu einem
weiteren ſozialen Pflichtbewußtſein zu wirken, das muß auch
die heutige volkserzieheriſche Aufgabe der Lehrerin ſein.
Sie ſollte es mit Stolz empfinden, daß ihr heute die
Ju=
gend zur Erziehung anvertraut iſt. — Reicher Beifall
wurde der Vortragenden geſpendet und auch Frl. Pfnorr
ſprach namens der Ortsgruppe Darmſtadt des Deutſchen
Frauenvereins der Rednerin herzlichen Dank und
Aner=
kennung aus.
Knnſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
* Union=Theater (Kunſtlichtſpiele,
Rhein=
ſtraße 6). Bei der gegenwärtig herrſchenden Hitze bietet
das Union=Theater als das größte Lichtſpieltheater am
Platze den kühlſten Aufenthalt. Infolge der neuzeitlichen
Ventilation kann man auch jetzt die wundervollen Dramen
und Luſtſpiele genießen, ohne von der Hitze beläſtigt zu
werden. Für die nächſten Tage hat die Leitung wieder
einmal zur Abwechſelung ein großes Seemannsdrama
ge=
wonnen, das ſich „Am Steuer” betitelt und mit zu den
beſten Erzeugniſſen der Filminduſtrie gerechnet werden
muß. Eine Komödie zum Totlachen iſt „Die Küchenfee‟
und Moritz Prince treibt wieder ſeine tollſten Streiche in
der Humoreske „Moritzens Flirt” Auch das kleine
Fritz=
chen wirkt wieder in einer Humoreske, „Fritzchen kann
keine Katzen leiden” mit. Die Naturaufnahmen ſind
wie=
der hervorragend und auch an Einlagen mangelts nicht.
Ch Egelsbach, 29. Juni. (Vergiftet.) Frau R.
hier holte ſich am Freitag in einer Selterswaſſerflaſche
Aetznatron zum Putzen und ſtellte es im Hofe nieder,
wäh=
rend ſie auf kurze Zeit ihren Arbeiten in der Küche
nach=
ging. Während ihrer Abweſenheit entdeckten ihre beiden
Kinder die Flaſche und tranken den Inhalt aus. Das
zweijährige Töchterchen iſt geſtern früh der Vergiftung
erlegen, das ſechsjährige Söhnchen liegt lebensgefährlich
erkrankt danieder.
D Klein=Gerau, 30. Juni. (Das 25jährige
Stiftungsfeſt des Geſangvereins „
Lieder=
kranz”) nahm einen guten Verlauf, wozu beſonders das
prächtige Feſtwetter beitrug. Am Samstag abend zog
ein wohlgelungener Lampionzug, an dem ſich ſämtliche
Vereine des Dorfes beteiligten, nach dem am
Weſtaus=
gange des Dorfes gelegenen Feſtplatz. Mit einigen
Be=
grüßungsworten eröffnete der Präſident des
Geſangver=
eins „Liederkranz” die Feſtlichkeit. Es folgten dann
ab=
wechſelnd Geſänge der beiden Geſangvereine des Dorfes
und turneriſche Vorführungen des Turnvereins. Ganz
beſonders fanden die Stab= und Keulenübungen der
Damenriege reichen Beifall. Am Sonntag, dem
Haupt=
feſttage, fand morgens um 9 Uhr Gottesdienſt auf dem
Friedhofe ſtatt. Die Feſtteilnehmer zogen unter
Voran=
tritt der Muſik, eines Teiles der Kapelle des Großh.
Trainbataillons Nr. 18 aus Darmſtadt, vom Vereinslokal
auf den Friedhof. Nach einem von der Muſik
vorgetra=
genen Choral hielt Herr Pfarrer Walter eine Anrede an
die Verſammelten zur Erinnerung an die verſtorbenen
Gründer, worauf der Präſident, Herr Becker, einen Kranz
am Grabe des erſten Präſidenten niederlegte. Nachdem
dann, wie üblich, die auswärtigen Vereine von 11 bis
1 Uhr mit Muſik abgeholt worden waren, wurde der
Feſt=
zug um ½3 Uhr aufgeſtellt, Der Radfahrerverein
eröff=
nete den Zug. An ihn ſchloſſen ſich die drei Schulklaſſen.
Sie bildeten einen farbenprächtigen Kinderfeſtzug.
Hier=
auf folgten die Muſikkapelle, die Feſtdamen, der
feſt=
gebende Verein, der Ortsvorſtand, der Kriegerverein, die
Vereine des Riedſängerbundes und die noch erſchienenen
Nachbarvereine. Durch die feſtlich geſchmückten Straßen
ging der Zug ſodann auf den Feſtplatz. Nach einem
Mu=
ſikvortrag begrüßte der Präſident die erſchienenen
Feſt=
gäſte, ſchließend mit einem Hoch auf den Geſang. Hierauf
folgte das Begrüßungslied des feſtgebenden Vereins:
Gott grüße dich” von Mücke und dann die von echtem
Sängergeiſte getragene Feſtrede des Herrn Pfarrers
Wal=
ter. Nach Ueberreichung der von den Feſtdamen und den
Ortsvereinen geſtifteten Fahnenſchleifen und eines vom
Turnverein geſtifteten Erinnerungsblattes erfolgte der
Dank des Fahnenträgers. Jedem der 16 noch lebenden
Gründer wurde ein Diplom überreicht. Von abends 9 Uhr
ab war dann Feſtball im „Schützenhof” und im „Deutſchen
Kaiſer”. Montag mittag um 3 Uhr ging der aus dem
Kinderfeſtzug und den Ortsvereinen beſtehende Feſtzug
wieder auf den Feſtplatz. Schnell verging auch jetzt
wie=
der die Zeit, denn Muſikvorträge, Tanz, Liedervorträge
des feſtgebenden Vereins ſowie Lieder und Spiele der
Schuljugend und Schauturnen des Turnvereins
verkürz=
ten ſie.
Rüſſelsheim, 30. Juni. (Beim Baden
ertrun=
ken.) Der verheiratete Weißbinder Schweikhard geriet
am Samstag abend beim Baden im Main in eine tiefe
Stelle und ertrank, ehe ihm Hilfe gebracht werden konnte.
Offenbach, 30. Juni. (Hitzſchlag.) Heute mittag
gegen 12 Uhr erlitt in der Bieberer Straße eine Frau einen
Schlaganfall. Sie war ſofort tot. Die Verunglückte
wurde als die 44 Jahre alte Frau Margarete Schnepper
aus Bieber erkannt.
poeſie, und er hat ſich manche alte „ſtoanſteieriſche”
Volks=
melodie aufgezeichnet.
Franz Ferdinand zu Hauſe.
Der Thronfolger fühlte ſich am glücklichſten fern von
Wien und vom Hofe in der Stille ſeines innigen
Fami=
lienkreiſes und ländlicher Einſamkeit. Im Winter war
ſein Ruheort die Inſel Brioni, ein idylliſcher Fleck an der
Küſte von Iſtrien bei Pola; der Sommer fand ihn meiſt
in dem von dunklen Wäldern umrauſchten Konopiſcht. In
Brioni brachten ihm Ausfahrten auf ſeiner herrlichen
Jacht Zerſtreuung, in Konopiſcht die Jagd. Die
Haupt=
liebhaberei ſeines Mannesalters wurde jedoch die
Gärt=
nerei. Der Erzherzog bewies als Landſchaftsgärtner
einen feinen Geſchmack und hatte eine Kenntnis von
Blu=
men und Pflanzen, die weit über dem Durchſchnitt ſtand.
In Konopiſcht iſt der wundervolle Garten, der heut das
alte Schloß umgibt, ganz nach ſeinen Angaben angelegt.
Auf ſeiner Weltreiſe hatte er auch hierfür reiche
Beob=
achtungen geſammelt. Im Grundriß ſchloß er ſich an das
klaſſiſche Muſter der franzöſiſchen Gartenkunſt Lenötres an
und ſchuf danach die grandioſen Terraſſen und Alleen,
das Roſen=Parterre, das eines der berühmteſten in
Europa iſt, und ſchmückte die Anlagen mit Statuen.
Da=
neben aber geſtaltete er auch mit feinem Geſchmack einen
romantiſchen Park und brachte maleriſche Baumgruppen
an, mit deren Pflege er ſich beſonders beſchäftigte.
Ar=
beitete der Erzherzog in ſeinem Park, dann wurden
Sol=
daten abkommandiert und auf einem raſch aufgeworfenen
Hügel oder auf dem Raſen in Gruppen und Reihen
auf=
geſtellt, um ſo dem hohen Gärtner eine ungefähre
An=
ſchauung zu vermitteln, wie Baumgruppen und
Baum=
reihen ſich an dieſer Stelle ausnehmen würden.
Aus dem Leben der Herzogin
von Hohenberg.
ml. Ein ſeltſames Lebensſchickſal hat die Frau gehabt,
die in der Hauptſtadt Bosniens an der Seite ihres Gatten
jäh von Mörderhand hingeſtreckt worden iſt. Niemand
hatte ihr an ihrer Wiege geſungen, daß ſie dereinſt an den
Stufen des Thrones ſtehen werde; denn die Komteſſe
Chotek gehörte nicht einmal zum Hochadel, und ihr Vater,
der Graf Boguslaw Chotek, verfügte auch keineswegs
über beſondere Reichtümer. Sein Haus nahm keine
an=
dere Stellung ein, wie andere Familien des böhmiſchen
Uradels. Graf Chotek hatte ſich dem diplomatiſchen Dienſt
gewidmet und war jahrelang Geſandter Oeſterreich=
Un=
garns am ſächſiſchen Königshofe geweſen. Hier hatte
Komteſſe Sophie mit ihren fünf Schweſtern einen großen
Teil ihrer Jugendzeit verlebt, und die ſchönen Töchter des
öſterreichiſchen Geſandten waren in der Hofgeſellſchaft der
Elbreſidenz gern geſehen. Sie wurde ſpäter, wie ſo
manches andere adelige Fräulein, dank der guten
Bezieh=
ungen des Vaters, für die zwar äußerlich repräſentative,
in Wirklichkeit aber doch wenig beneidenswerte Karriere
einer Hofdame beſtimmt. Das machte anfangs gar nicht
ſo geringe Schwierigkeiten; denn die Choteks vermochten
ſich an Rang und Geltung keineswegs mit den
hoch=
adeligen Häuſern der Donaumonarchie zu meſſen, deren
Angehörige dem Hofe naheſtehen. Immerhin, Komteſſe
Sophie kam an den Hof des Erzherzogs Friedrich und
der Erzherzogin Iſabella, und hier war es, wo ſie den
Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand von Oeſterreich=
Eſte kennen lernte. Der Thronfolger war häufig Gaſt im
Palais des töchtergeſegneten Erzherzogs, uhd es galt in
der Wiener Hofgeſellſchaft bereits als ausgemacht, daß er
die junge Erzherzogin Gabriele als Gattin heimführen
werde. Um ſo mehr war man ſpäter überraſcht, zu
er=
fahren, daß Franz Ferdinands häufige Beſuche nicht der
jungen Erzherzogin, ſondern der bereits dreißigjährigen
Hofdame der Erzherzogin Iſabella gegolten hatten. Denn
die kluge Komteſſe hatte es verſtanden, ihre Beziehungen
zu dem künftigen Erben der habsburgiſchen Krone ſo
ge=
ſchickt zu verbergen, daß die Erzherzogin Gabriele noch
am Tage vor der Verlobung des Thronfolgers mit der
Hofdame ihrer Mutter des Glaubens geweſen war, ihr
gälten die mittlerweiſe faſt täglich ſich wiederholenden
Beſuche Franz Ferdinands.
Aber nicht nur im Kaiſerhauſe machten ſich heftige
Widerſtände gegen dieſe Mesalliance geltend” auch der
böhmiſche Adel ſah aus geſellſchaftlichen Rückſichten dieſe
Verbindung nicht gern. Doch der Thronfolger wußte mit
zäher Beharrlichkeit alle Widerſtände zu beſeitigen; am
1. Juli 1900 fand die Vermählung des Paares „zur linken
Hand” ſtatt, und am gleichen Tage wurden der Gräfin
Chotek Titel und Rang einer Fürſtin Hohenberg verliehen.
Es war wohl vornehmlich die weitgehende
Uebereinſtim=
mung des Charakters und der Weltanſchauung, die das
Paar zuſammengeführt hatte. Wie der Thronfolger, ſo
war auch die Komteſſe Chotek in ſtreng katholiſchen
An=
ſchauungen erzogen worden, wie ihm, war auch der
Toch=
ter des öſterreichiſchen Diplomaten eine ernſte
Lebensauf=
faſſung zu eigen. Dazu kam bei der ſpäteren Fürſtin
Hohenberg eine umfaſſende Bildung und eine natürliche
Liebenswürdigkeit, Eigenſchaften, die den auf dem
Ge=
biete der Künſte und Wiſſenſchaft lebhaft intereſſierten
Erzherzog angezogen haben mögen. In den erſten
Jah=
ren ihrer Ehe war die äußerliche Stellung der Gemahlin
des Thronfolgers übrigens wenig beneidenswert. Die
ſtrenge Etikette am Wiener Hofe ſtellte ſie im Range erſt
nach allen Mitgliedern des Erzhauſes hinzu kam ein
ge=
wiſſes Mißtrauen gegen ſie angeſichts des Umſtandes, daß
es immer wieder hieß, die Fürſtin erſtrebe trotz dem
feier=
lichen und unzweideutigen Verzicht des Erzherzogs Franz
Ferdinand dereinſt den gleichberechtigten Platz an der
Seite ihres Gatten auf dem Throne und für ihren älteſten
Sohn, den im Jahre 1903 geborenen Fürſten Maximilian,
die Nachfolge in der habsburgiſchen Dynaſtie. Es muß
geſagt werden, daß die Fürſtin, der im Jahre 1909 der
Rang einer Herzogin von Hohenberg mit dem Prädikat
„Hoheit” verliehen wurde, in Wirklichkeit niemals ſichtbar
dergleichen erſtrebt hat. Um was ſie kämpfte, das war
ihre Anerkennung als Gattin des Thronfolgers, und dieſe
hatte ſie mit zäher Beharrlichkeit im Laufe der Jahre dann
auch durchgeſetzt. Sie erſchien überall in der
Oeffentlich=
keit an ſeiner Seite und begleitete ihn auf den meiſten
ſeiner offiziellen Reiſen. Sie vermied es dagegen, bei den
Hoffeſtlichkeiten zu erſcheinen, wo ſie ſelbſt den jüngſten
Erzherzoginnen den Vortritt hätte laſſen müſſen. Mit umſo
größerem Eifer betätigte ſie ſich dagegen auf allen
Gebie=
ten der ſozialen Fürſorge und der Nächſtenliebe, und ſie
widmete ſich im übrigen als gute Hausfrau und Mutter
der Erziehung ihrer drei Kinder, deren älteſtes, die
Für=
ſtin Sophie, zurzeit zwölf Jahre alt iſt. Von den beiden
Söhnen, dem ſchon erwähnten Fürſten Maximilian und
dem Fürſten Ernſt, welch letzterer zurzeit im Alter von
zehn Jahren ſteht, weiß man, daß ſie ganz im Sinne des
Eltern erzogen werden.
Keine der fünf Schweſtern der Herzogin von
Hohen=
bera hat auch nur annähernd einen ſo hohen Rang
er=
reicht. Eine von ihnen iſt mit einem Grafen Thun, eine
andere mit einem Grafen Noſtiz vermählt; eine dritte iſt
Gräfin Schönburg=Glauchau geworden. Die vierte
Schwe=
ſter iſt die Gemahlin des ſächſiſchen Majors von
Wuthe=
nau, der beim Chemnitzer Ulanenregiment ſteht. Und der
Herzogin von Hohenberg jüngſte Schweſter iſt die Verlobte
eines Grafen von Harrach. Nun hat ſie, der allein von
ihren Schweſtern vom Schickſal ein hoher Flug beſtimmt
ſchien, die fanatiſche Untat eines Unreifen vor der Zeit
jäh hingerafft.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Nummer 178.
Klein=Steinheim, 30. Juni. (Ertrunken.) Am
Sonntag ertrank ein Knabe gegenüber dem hieſigen
Volks=
bad. Der 7jährige Junge hatte ſich mit ſeinem
fünfjähri=
gen Brüderchen gebadet. Dabei hatte er ſich zu weit
vor=
gewagt und war von den gegenwärtig ſehr hochgehenden
Fluten mit fortgeriſſen worden. Herr Badeanſtaltsbeſitzer
Heinrich Adam von hier ſprang dem mit den Wellen
Kämpfenden nach, aber die ſtarke Strömung verhinderte
ein rechtzeitiges Näherkommen, ſo daß eine Rettung
un=
möglich war.
Hirſchhorn, 30. Juni. (Seinen Verletzungen
erlegen) iſt der durch die Entgleiſung eines Zuges
ſchwer verletzte Bahnarbeiter Jakob.
sd. Bürſtadt, 30. Juni. (Selbſtmord.) Schon
frühe ſein Leben müde war der 28jährige Franz Ofenloch
von hier. Er ſchrieb heute nacht in einer hieſigen
Wirt=
ſchaft ſein Teſtament und ließ es von zwei anderen
hie=
ſigen Leuten unterzeichnen. Dieſelben hielten das ganze
für einen Ulk und kümmerten ſich nicht weiter um
Ofen=
loch. Dieſer ging nach Hauſe, legte ſich ſchlafen, ſtieg um
4 Uhr wieder auf und ging den Bahndamm auf der Strecke
nach Lampertheim entlang. Dort ließ er ſich von dem
erſten Güterzug gegen 4 Uhr überfahren. Der Kopf iſt
direkt vom Rumpfe getrennt. Ofenloch hatte ſeine
Pa=
piere, ſowie das Teſtament, in dem er alles ſeinem
Bru=
der und nichts ſeiner Frau vermacht, bei ſich. Er war ſeit
zwei Jahren verheiratet und lebte in ſehr guten
Verhält=
niſſen, war aber kinderlos. Das Motiv zur Tat iſt
unbe=
kannt.
Bingen, 29. Juni. (Vom Bismarck=
Natio=
nal=Denkmal.) Der Heſſiſche Landesausſchuß zur
Errichtung eines Bismarck=National=Denkmals beſchloß,
die Grundſteinlegung des Denkmals am
1. April 1915 vorzunehmen und damit eine nationale
Feier des Tages zu verbinden. Der ganze Unterbau wird
bis zu dem Tage bis zur Plattform fertiggeſtellt ſein,
auf der ſich dann der Kuppelbau und die den Ehrenhof
umgebende Säulenhalle erheben ſollen.
Bingen, 30. Juni. (Das Hotel Rochusberg),
das ſeither als Penſionshaus von Reiſenden ſehr beſucht
und beliebt war, kommt als Hotel in Wegfall. Es iſt von
einer Geſellſchaft aus Berlin auf fünf Jahre gepachtet und
wird als Damenpenſionat eingerichtet werden.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 29. Juni. Zur Feier
des 25jährigen Jubiläums des Direktors
der Continental=Telegraphen=
Compag=
nie, Dr. jur. Heinrich Mantler, fand heute in dem
Konferenzzimmer der Geſellſchaft ein Feſtakt ſtatt, bei dem
der Vorſitzende des Aufſichtsrates, Dr. Paul v. Schwabach,
dem Jubilar den Dank des Aufſichtsrates für ſeine
hin=
gebende und erfolgreiche Arbeit zum Ausdruck brachte, der
das Wolffſche Bureau ſeine hervorragende Stellung und
die Feſtigkeit ſeiner wirtſchaftlichen Grundlagen in erſter
Linie verdanke. Direktor Dr. Diez ſprach im Namen
ſämt=
licher Beamten und Angeſtellten des Bureaus, die in Dr.
Mantler einen Führer von glänzenden Eigenſchaften und
vorbildlicher Treue verehren. Hofrat Dr. v. Markow
brachte die Glückwünſche der Petersburger
Telegraphen=
agentur dar. Direktor Dr. Mantler dankte in bewegten
Worten und rühmte die ſtete Förderung, die er in ſeiner
Arbeit für das Bureau von ſeiten des Aufſichtsrates
er=
fahren habe, und die Treue ſeiner Mitarbeiter, ohne die
er nicht hätte vollbringen können, was ihm nachgerühmt
werde. In der Wohnung des Gefeierten fand ſich im
Laufe des Tages eine große Anzahl von
glückwünſchen=
den Beſuchern ein und Drahtgrüße aus aller Welt
bezeug=
ten die hohe Verehrung, deren ſich Dr. Mantler überall
erfreut, wo man ſeine Perſönlichkeit und ſein Schaffen
kennt. — In der Schöneberger
Stadtverordnetenverſamm=
lung wurde die Vorlage des Magiſtrats, betreffend den
Ausbau der Untergrundbahnen, durch die
An=
lage eines gemeinſamen Bahnhofes am Nollendorfplatze,
ferner der Antrag, betreffend den Vertrag mit der
Hoch=
bahngeſellſchaft wegen Errichtung eines
Durchgangsbe=
triebes mit ihrer Oſtſtrecke, einſtimmig angenommen. —
Etwahundert deutſch=amerikaniſche
Apo=
theker werden am 14. Juli in Berlin eintreffen, wo ſie
von dem Deutſchen Apothekerverein, der Deutſchen
Phar=
mazeutiſchen Geſellſchaft und dem Berliner
Apothekerver=
ein empfangen werden. Am 15. Juli findet dann eine
Be=
ſichtigung der wiſſenſchaftlichen Inſtitute von Berlin und
Dahlem ſtatt. — Eine Sängerin am hieſigen
Opernhauſe, die vor einigen Tagen mit ihrer älteſten
erkrankten Tochter nach Piemont abgereiſt iſt, um dort
einen mehrwöchigen Aufenthalt zu nehmen, iſt von einem
ſchweren Schickſalsſchlage getroffen worden.
Ihr 14 Jahre alter Sohn und ihre 11 Jahre alte Tochter
waren unter der Aufſicht des Hausperſonals in der
Woh=
nung in Charlottenburg zurückgeblieben. Das 11jährige
Mädchen wurde nun im Spiel von ihrem Bruder durch
einen Revolverſchuß erſchoſſen. Wie ſich das Unglück
ab=
geſpielt hat weiß man vorläufig noch nicht, da der Junge
bisher jede Auskunft verweigert. Die Kugel traf das
Mädchen in den Kopf. Es wurde ſofort in ein
Sana=
torium gebracht, wo man durch eine ſofort
vorge=
nommene Operation das Kind zu retten verſuchte, doch
war es leider vergeblich. Das Kind erlag ſeinen ſchweren
Verletzungen.
Grochow (Mark), 30. Juni. (Schwerer
Bau=
unfall.) Beim Neubau einer Gutsſcheune ſtürzte der
Dachſtuhl ein und begrub vier Zimmerleute unter ſich.
Einer war ſofort tot, die beiden anderen wurden
lebensgefährlich verletzt.
Metz, 30. Juni. (Vergiftet.) Nach dem Genuß
von ungekochtem Schinken ſtarben in Schankweiler (Kreis
Bitburg) ein 60 Jahre alter Ackerer und ſeine beiden
Töch=
ter, die im Alter von 20 bezw. 22 Jahren ſtanden.
Nürnberg, 30. Juni. (Die Stadtverwaltung)
ſchuf den neuen Poſten eines kaufmänniſchen Beirats und
wählte für dieſen den Dr. Eickemeyer aus Berlin. Das
Berliner Tageblatt ſagt, es liege hierin ein Beweis, daß
die Stadtverwaltung dem kaufmänniſchen Geiſte als
will=
kommene Ergänzung in der Verwaltung Eingang
ver=
ſchafft.
Karlsruhe, 30. Juni. (Von einem
Schutz=
mann erſchoſſen.) Nach einer Namenstagsfeier in
der Oſtſtadt, an der ruſſiſche und deutſche Studenten
teil=
nahmen, kam es in der Rudolfſtraße zu einer Rauferei,
in deren Verlauf ein 24 Jahre alter Student namens
Burckbüchler aus Barr (Elſaß) von einem Schutzmann ſo
ſchwer durch einen Revolverſchuß verletzt wurde, daß er
heute morgen 4½ Uhr im Städtiſchen Krankenhauſe
ge=
ſtorben iſt.
Zu dem nächtlichen Zuſammenſtoß zwiſchen
Studen=
ten und einem Schutzmann wird der Frkf. Ztg. noch
fol=
gendes mitgeteilt: Der Schutzmann Werner ſtellte den
Studenten Weiwertz zur Rede. Während er deſſen Namen
notierte, riß der Student Burckbüchler dem
Schutz=
manr das Notizbuch und die Legitimationskarte des
Wei=
wertz aus der Hand und warf das Notizbuch zu Boden.
Als Werner nun Burckbüchlers Namen feſtſtellen wollte,
ſchlug dieſer ihm ſofort mit der Fauſt ins Geſicht. Werner
faßte den Studenten darauf am Halſe, worauf der andere
Student ebenfalls auf ihn eindrang. Der Schutzmann
ſchlug mit der Fauſt um ſich, um die Angreifer von ſich
ab=
zuhalten. Da dies nichts nützte und Burckbüchler von
neuem auf ihn einſchlug, zog er ſeinen Säbel und hieb
auf die Angreifer, hauptſächlich auf Burckbüchler, ein.
Hierbei entfiel ihm der Säbel, der dann von einem
Unbe=
teiligten auf Werners Erſuchen weggenommen wurde.
Da auch jetzt Burckbüchler und ein anderer unbekannter
Student Werner am Halſe packten, ihm die Kleider
zer=
riſſen und Ausrüſtungsgegenſtände beſchädigten, drohte
Werner mit Schießen. Als ſeine Warnung erfolglos
blieb, zog er die Piſtole und rief noch einmal, er ſchieße,
wenn man nicht von ihm loslaſſe. Burckbüchler ließ
trotz=
dem nicht von ihm ab, worauf Werner drei Schüſſe auf
Burckbüchler abgab. Burckbüchler ließ nach einiger Zeit
Werner los und brach dann zuſammen. Einige der
Stu=
denten wollten nun Werner abermals angreifen, ließen
aber davon ab, als Werner ihnen mit der Waffe in der
Hand gegenübertrat und mehrere von der Wache
herbei=
geeilte Schutzleute hinzukamen. Burckbüchler erlag im
Krankenhaus ſeinen Verletzungen. Dem Schutzmann
Werner wurden zwei Zähne eingeſchlagen, außerdem trug
er am Kopfe mehrere leichte Verletzungen davon. Von
den an den Händeln Beteiligten ſind 13 Studenten
vor=
läufig feſtgenommen worden. Einer von ihnen ſtammt
aus Hamburg, einer aus Bayern, vier ſind aus
Luxem=
burg, drei aus dem Elſaß, einer aus Amerika und drei
aus Rußland.
Konſtanz, 30. Juni. (Leichenländung.) Heute,
acht Tage nach der Kataſtrophe auf der See, wurden bei
Langenargen die Leichen der ertrunkenen Fiſcher Peter
Brunner und Auguſt Meyer aus Egg geborgen. Da
letz=
ter Tage auch der Fiſcherknecht gefunden wurde, liegt nur
noch die Leiche des Hermann Bruderhofer im See. Für
die Hinterbliebenen der Ertrunkenen iſt eine Hilfsaktion
eingeleitet worden, die ſchon anſehnliche Beträge
einge=
bracht hat.
Düſſeldorf. 30. Juni. (Beim Mittageſſen
er=
ſtickt.) Der Monteur Sprange verſchluckte ſich beim
Mittageſſen. Er erſtickte, bevor der Arzt erſchien.
Duisburg, 30. Juni. (Vonglühender Schlacke
verſchüttet.) Beim Einſturz eines Generatorofens auf
den Hahnſchen Werken wurden fünf Arbeiter von
glühen=
den Kohlen und Schlackenmaſſen überſchüttet. Zwei
er=
litten lebensgefährliche Verletzungen, zwei wurden ſchwer,
der fünfte leichter verletzt.
Osnabrück, 30. Juni. (Vom elektriſchen
Strom getötet.) Zwei ſtädtiſche Arbeiter, die den
Auftrag hatten, einige Maſten der elektriſchen
Starkſtrom=
leitung neu zu ſtreichen, wurden heute morgen von dem
elektriſchen Strome getroffen und ſofort getötet.
Leipzig, 30. Juni. (Ein deutſches
Schriften=
muſeum.) Der deutſche Buchgewerbeverein iſt zu ſeiner
26. Hauptverſammlung zuſammengetreten. Es wurde
mit=
geteilt, daß der Rat der Stadt Leipzig dem deutſchen
Buch=
gewerbeverein ein großes Grundſtück für den Bau eines
deutſchen Schriftenmuſeums zur Verfügung
geſtellt habe. Weiter wird die Errichtung einer großen
Buchgewerbeſchule und einer Bibliothekarſchule geplant.
Eydtkuhnen, 30. Juni. (Spionage.) Der
Bank=
buchhalter Seidlitz und der Speditionsgehilfe Kuchta von
hier ſind am Sonntag in Wirballen wegen
Spionagever=
dachtes verhaftet worden. Sie hatten eine Wagentour
nach Wirballen unternommen und dort mehrere
photogra=
phiſche Aufnahmen gemacht. Da das Photographieren
in Rußland Ausländern ſtreng verboten iſt, erfolgte die
Verhaftung. Die Verhafteten wurden geſtern nach
Wil=
kowiſchki gebracht.
Poſen, 30. Juni. (Defraudant.) Der
Bankbe=
amte Oelſner ſchädigte zahlreiche Geſchäftsleute, die er
verleitet hatte, Finanzgeſchäfte mit ihm zu unterhalten,
durch verfehlte Transaktionen zuſammen um etwa 200000
Mark. Wie es heißt, iſt O. nach Amerika geflüchtet, doch
iſt die Verfolgung eingeleitet.
Lemberg, 29. Juni. (Studenten=
Demonſtra=
tion.) Heute abend fand hier eine polniſche
Studenten=
verſammlung ſtatt, in der die Vorgänge beim geſtrigen
Sokolfeſt in Bielitz in erregter Weiſe beſprochen wurden.
Hierauf veranſtalteten mehrere der Studenten eine
De=
monſtration in der inneren Stadt, wo die Geſchäftsläden
deutſcher Firmen und die Fenſter der deutſchen
evangeli=
ſchen Schule eingeſchlagen wurden. Die Polizei zerſtreute
die Demonſtranten und nahm drei Verhaftungen vor.
Rom, 30. Juni. (Dauerfahrt von
Unterſee=
booten.) 4 Unterſeeboote haben eine Dauerfahrt von
200 Meilen in einer Tiefe von 15—30 Meter unter dem
Waſſerſpiegel ausgeführt. Während der Fahrt nahmen
die Boote mehrmals Torpedoſchießübungen gegen
Kriegs=
ſchiffe vor und fuhren, ohne bemerkt zu werden, unter dem
Kreuzer „Lombardia” durch.
Paris, 30. Juni. (Schutz der einheimiſchen
Arbeiter.) In einer Verſammlung der katholiſchen
Arbeiterſyndikate legten die konſervativen Deputierten
Le=
rolle und Devais dar, daß es unerläßlich ſei, die
einheimi=
ſchen Arbeiter gegen den ſtets zunehmenden Wettbewerb
der ausländiſchen Arbeiter zu ſchützen und ſchlug zu
die=
ſem Zwecke vor, die ausländiſchen Arbeiter mit einer
Po=
lizei=Gemeindetare zu belegen. Die Verſammlung nahm
dieſen Antrag einſtimmia an.
Paris. 30. Juni. (Ausſperrung.) Das
Syndi=
kat der Fiſchkonſerven=Fabrikanten beſchloß in einer in
Quimper abgehaltenen Verſammlung, die Fiſcher des
Fi=
niſterre=Departements auszuſperren, weil ſie ſich weigern,
den Fabrikanten die Sardinen nach dem Gewicht zu
ver=
koufen.
Nancy, 30. Juni. (Die verhafteten
Auslän=
der.) Der Unterſuchungsrichter ſtellte die verhafteten
Ausländer Herder, Acht, Allemann und Sequenz dem
Sol=
daten Baurche gegenüber, der entſchieden leugnete, daß er
Herder irgendwelche Lebelpatronen gegeben habe.
Her=
der erklärte, Baurche habe ihm mitgeteilt, daß die neuen
Lebelpatronen vergiftet ſeien und daß gerade dieſe
Be=
hauptung in ihm den Wunſch erweckt habe, ſolche
Patro=
nen zu beſitzen. Baurche erklärte, daß dieſe Ausſage
Her=
ders eine kindiſche Erfindung ſei.
Madrid, 30. Juni. (Plünderung.) Bei den
ge=
ſtrigen Ruheſtörungen wurden an 400 Bäckereien
gevlün=
dert. Ein Bäckerladen wurde geplündert und in Brand
geſteckt. An 20 Perſonen erlitten, zumeiſt durch
Glasſplit=
ter, leichte Verletzungen. Man befürchtet, daß es heute
an Brot fehlen wird.
London, 30. Juni. (Brandſtiftung.) Im Süden
von London brach heute nacht in drei nebeneinander
gele=
genen Geſchäften ein Feuer aus, das das Innere der Läden
faſt vollſtändig zerſtörte. Der Schaden iſt ſehr beträchtlich.
Da in demſelben Stadtteil ſchon am Samstag mehrere
Brände vorgekommen ſind, ſo wird Brandſtiftung
ange=
nommen.
Feuilleton.
C.K. Das Unglück der Wahlkönige. Es ſcheint, daß
das Glück den Wahlkönigen, den Fürſten, die nicht als
Erben ihrer Väter einen Thron beſteigen, ſondern aus
fremdem Lande kommen, um eine Krone anzunehmen oder
zu erkämpfen, nur ſelten freundlich geſinnt iſt. Im
An=
ſchluß an den Kampf des Fürſten Wilhelm um die
Be=
hauptung der ihm von den Großmächten und den
Alba=
niern gebotenen Krone beſchäftigt ſich die Nouva Italia
mit dem Schickſal erwählter oder eingeſetzter Herrſcher.
Das Los des großen Korſen, der als Kaiſer der Franzoſen
Unſterblichkeit eroberte, iſt zu bekannt und zu
ungewöhn=
lich, um in dieſem Zuſammenhange noch erwähnt zu
wer=
den. Als der von den Spaniern 1870 zum König begehrte
Hohenzollernprinz die Krone Spaniens ausſchlug,
wähl=
ten die Cortes den zweiten Sohn König Viktor
Ema=
nuels II., den Herzog von Aoſta, zum Herrſcher. Im
Ja=
nuar 1871 traf er als König Amadäus I. von Spanien in
Madrid ein. Revolutionen, Intrigen und Umtriebe
nah=
men kein Ende, der König und ſeine Gemahlin wurden
auch das Ziel eines Mordverſuches: am 11. Februar 1873
legte der italieniſche Prinz mißmutig die Krone Spaniens
nieder und reiſte heim. Tragiſcher geſtaltete ſich
bekannt=
lich das Schickſal des Erzherzogs Maximilian, des
Bru=
ders Kaiſer Franz Joſefs. Er gab dem Drängen
Napo=
leons III. nach und nahm am 10. April 1864 die
mexi=
kaniſche Kaiſerkrone an. Aber trotz der edelſten Abſichten
geſtaltete ſich die Lage Maximilians in dem unruhigen
Mexiko bald verzweifelt, niemand bewahrte ihm die Treue,
weder die Mitglieder der kaiſerlichen Partei, noch die
Re=
publikaner. Von den Franzoſen im Stich gelaſſen, fiel
Kaiſer Maximilian den mexikaniſchen Rebellen in die
Hände und wurde am 19. Juli 1867 in Queretaro
er=
ſchoſſen. Seine Witwe, die Kaiſerin Charlotte, Tochter
König Leopolds I. von Belgien, verfiel infolge der
ſurcht=
baren Vorgänge unheilbarer Schwermut und geiſtiger
Umnachtung; ſie lebt noch heute. Nicht weniger traurig
war das Los eines anderen merikaniſchen Wahlkaiſers,
Auguſtin I. Er, der den Oberbefehl über das ſpaniſche
Heer führte, wurde am 18. Mai 1822 auf den Thron
ge=
rufen, nach 10 Monaten jedoch bereits verbannt; als er
trotzdem zurückkehrte, wurde er gefangen genommen und
am 19. Juli in Padilla erſchoſſen. Auch Griechenland hat
den von ihm erwählten Fürſten kein Glück gebracht. König
Otto, der zweite Sohn Ludwigs I. von Bayern, wurde,
im Anſchluß an die Londoner Konferenz, im Auguſt 1832
von der griechiſchen Nationalverſammlung zum König
ge=
wählt, aber die guten Wünſche, mit denen ſeine Landsleute
und Freunde den liebenswürdigen, noch nicht großjährigen
jungen Prinzen in ſein neues Vaterland begleiteten,
er=
füllten ſich nicht. Auch die von ſeinem Vater nach
Grie=
chenland geſandten Truppen konnten König Ottos Thron
nicht ſichern, wie ehrlich und wohlmeinend der junge Fürſt
und ſeine Ratgeber ſich auch bemühten, für das Beſte des
Landes zu wirken, es gab keine Ruhe, der König vermochte
der Verhältniſſe nicht Herr zu werden und auch nicht über
die fortwährenden Intrigen der „Schutzmächte‟ —
Eng=
land, Frankreich und Rußland — zu triumphieren. Im
Oktober 1862 raubte ihm eine Meuterei der griechiſchen
Offiziere und Soldaten den Thron; Otto kehrte nach
Bayern zurück und ſtarb 1867. Auf Englands Rat
wähl=
ten die Griechen den zweiten Sohn König Chriſtians IX.
von Dänemark zum neuen König. König Georg von
Griechenland hat ſpäter ſelbſt erzählt: „Damals, als mir
die Krone angeboten wurde, freute mich nur eines: die
Möglichkeit, einem Mathematiklehrer zu entkommen, der
mich mit ſeinen Sophiſtereien entſetzlich peinigte.” König
Georg behielt zwar Thron und Krone, aber ein friedliches
Sterben war ihm nicht vergönnt. Man entſinnt ſich noch,
wie im Balkankriege der König in Saloniki durch
Mörder=
hand fiel. Freundlicher erwies ſich das Schickſal nur dem
Zaren Ferdinand von Bulgarien und dem greiſen König
Carol von Rumänien.
C.K. Das Ende des Ruskin=Hauſes in London. Aus
London wird berichtet: Die britiſche Hauptſtadt wird um
eine Erinnerungsſtätte ärmer: das Ruskin=Haus auf dem
Herne Hill iſt im Abbruch. Das ſchöne alte,
baumumſtan=
dene Haus war 1823 in den Beſitz von Ruskins Vater
übergegangen. Hier verlebte der kleine John Ruskin ſeine
Kindertage, und hier hat er auch ſpäter eine Reihe ſeiner
Werke geſchrieben, darunter die „Steine Venedigs” und
ſein Buch über „Moderne Maler” Von dem
zweifenſtri=
gen Arbeitszimmer genoß man einen prachtvollen
Fern=
blick über den Hügel von Sydenham und die dahinter le=
gende ſchöne Landſchaft. Als Ruskin das Haus ſeiner
Kouſine Miß Agnow abtrat, behielt er ſich das Recht der
Benutzung dieſes Arbeitszimmers und auch des
Schlaf=
zimmers, das er als Kind bewohnt hatte, vor. Anſtelle
des jetzt niedergelegten Hauſes wird eine moderne
Miets=
kaſerne erſtehen; das Ruskin=Haus war in jener Gegend
Londons eines der letzten Bauwerke, die noch den Stempel
frühviktorianiſcher Zeit trugen. Fortan wird nun der
Ruskin=Park und der Ruskin=Walk in dieſem Stadtteile
an die Tage erinnern, da John Ruskin hier lebte und
ſeine Werke ſchuf.
C. K. Amerikaniſche Stiftungen für ärztliche Forſchung.
Aus Neu=York wird berichtet: Der bekannte amerikaniſche
Automobilfabrikant Henry Ford hat dem neuen
Kranken=
haus von Detroit eine Stiftung in Höhe von 4 Millionen
Mark überwieſen zum Zwecke von Forſchungen und
Expe=
rimenten über das Weſen und die Bekämpfung des
Kreb=
ſes. Ein eigenes Krebslaboratorium wird geſchaffen. Der
mediziniſchen Fakultät der Yale=Univerſität iſt von der
Familie Lauder eine Stiftung in Höhe von 1600000 Mark
überwieſen worden zum Zwecke der Errichtung eines
Lehr=
ſtuhls für öffentliche Geſundheitspflege.
C. K. Vom luſtigen Onkel Sam. Gemiſchte Freude.
„Na, Iim, alter Burſche, wie wars Dir denn zu Mute, als
das erſte Baby kam?” „Gerade als wäre ich Präſident
geworden.” „Und wie wars, als der Storch zum achtenmal
kam?” „Hm, gerade, als wäre ich Präſident von
Me=
xiko.‟ — In den Zeiten der Eierteuerung. Der
eine Tragöde, vor dem Eierladen, zum Kollegen: „Sieh
nur die Preiſe! Weißt Du, ſolange das ſo bleibt, ſind wir
vor Eiern ziemlich ſicher.” — Nichts Beſonderes.
Sie: „Worüber ſprachſt Du denn ſo eifrig mit Jack?” Er:
„Ach, über nichts Beſonderes.” Sie: „Wie könnt Ihr immer
ſoviel über Euch ſelber reden!“ — Praktiſch. „Wenn
Du mit Deiner Frau ausgehſt — weshalb bleibſt Du dann
immer oben und kommſt erſt nach, wenn ſie auf der Straße
iſt?” „Ach, ſie kann dann gleich herauftelephonieren und
ſagen, was ſie alles mitzunehmen vergaß.‟ — Ein
Tier=
freund. Er iſt der gutherziaſte Menſch, den ich je ſah.
Auch gegen Tiere. Als er neulich die Katze auf dem
Koh=
leneimer ſchlafen ſah, beſtellte er ſofort einen Zentner
Weichkohle .
Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Seite 5.
Zu dem Drama von Serajewo
liegen heute noch folgende Meldungen vor:
Die Ueberführung der Leichen.
* Serajewo, 30. Juni. Die Leichen des
Thron=
folgers und ſeiner Gemahlin wurden nach der
Einbal=
ſamierung geſtern vormittag von Erzbiſchof
Stad=
ler feierlich eingeſegnet, worauf der Akt der
Iden=
titäts=Feſtſtellung folgte. Dann wurden die Särge
ge=
ſchloſſen und verſiegelt und der Schlüſſel unter Siegel
ge=
legt. Die Särge waren im erſten Stockwerk des Konaks
aufgebahrt. Zu beiden Seiten des Katafalks, der von
Blattpflanzen und Kerzen umgeben war, hielten
Offi=
ziere, Burggendarmen und Hofbedienſtete die Ehrenwache.
Zahlreiche Kranzſpenden füllten den
ſchwarzausgeſchlage=
nen Salon. Im Laufe des Nachmittags kamen
ununter=
brochen Offiziere und Zivilperſonen, um Gebete zu
ver=
richten. Abends 6 Uhr wurden die Särge neuerlich
ein=
geſegnet, wobei das vor dem Konak aufgeſtellte Militär
zum Gebet kommandiert wurde, während die
Militär=
kapelle die Volkshymne ſpielte. Dann wurden die Särge
von Unteroffizieren und Soldaten des 84. Infanterie=
Regiments hinabgetragen und auf den Leichenwagen
ge=
hoben. Als ſich der Kondukt unter den Klängen eines
Trauermarſches in Bewegung ſetzte, wurden von der
Gel=
ben Baſtion 24 Kanonenſchüſſe gelöſt. An der Spitze des
Konduktes marſchierten mehrere Bataillone Infanterie und
ein Zug Kavallerie. Es folgten die Geiſtlichkeit,
Kranz=
wagen und der Wagen mit den Särgen, dahinter der
Hof=
ſtaat mit dem Oberſten Bardolff und der Gräfin Lanius,
Landeschef Potiorsk mit der Generalität und den Spitzen
der Zivilbehörden, ſowie die dienſtfreien Offiziere und
Beamte. Eine große Menſchenmenge hatte ſich
angeſam=
melt, welche den Zug entblößten Hauptes vorüberziehen
ließ. Um ½7 Uhr traf der Kondukt auf dem Bahnhof ein,
wo die beiden Särge zum Leichenwagen getragen wurden.
Hierbei gaben die außerhalb des Bahnhofes ſtehenden
Ba=
taillone die Ehrenſalve ab. Nochmals wurden die Särge
eingeſegnet. Darauf wurde der Leichenwagen
plom=
biert und an den Sonderzug gekuppelt, der
um 7 Uhr abends unter den Klängen der Volkshymne und
Kanonenſchüſſen nach Metkowitz abging, wo die Särge auf
ein Kriegsſchiff gebracht werden.
* Metkowitz, 30. Juni. Anläßlich der Ankunft
der Leichen des Erzherzogs Franz
Ferdi=
nand und der Herzogin von Hohenberg ſind
in der Stadt Metkowitz alle Häuſer ſchwarz beflaggt, die
Straßenlaternen umflort, die Fahrzeuge und Dampfer
führen die Flaggen auf Halbmaſt. Um 6 Uhr langten die
Leichen mitte’s Sonderzuges aus Serajewo an. In dem
gleichen Zug traf auch der ganze Hofſtaat der Verblichenen
ein. Am Bahnhof hatten ſich außer der Ehrenkompagnie
und einer Abteilung der Kriegsmarinemannſchaft
einge=
funden der Statthalter, ſämtliche Beamte der
Stadtbehör=
den, Offiziere, Geiſtliche beider Konfeſſionen, höhere
Staatsbeamte, die Vertreter der Gemeinden. Die
Schul=
jugend und die geſamte Bevölkerung von Metkowitz
bil=
dete Spalier. Die Särge wurden von Matroſen der
Kriegsmarine aufgehoben und von dem katholiſchen
Geiſt=
lichen von Metkowitz unter dem Geläute aller
Kirchen=
glocken eingeſegnet. Unter dem gedämpften
Trommel=
wirbel der Ehrenkompagnie wurden ſie ſodann auf die
Kriegsjacht „Dalmat” getragen. Der Sarg des
Erzherzogs war mit der Kriegsflagge und der
erzherzog=
lichen Standarte, der Sarg der Herzogin mit der
Kriegs=
flagge bedeckt. Statthalter Graf Attems legte an der
Bahre des Erzherzogs einen Lorbeerkranz nieder mit
Pal=
men, an der Bahre der Herzogin ein prachtvolles
Blumen=
gewinde. Desgleichen legten die Damen von Metkowitz
und die Offiziere des 16. Armeekorps, ſowie die
Staats=
beamten Kränze nieder. Zahlloſe Blumenſpenden
wur=
den aus dem Hofzuge herübergetragen und die
Kriegs=
jacht mit ihnen bedeckt. Unter der Abfeuerung der
Gene=
ralſalve der Ehrenkompagnie ſetzte ſich das Schiff
lang=
ſam in Bewegung. An Bord der Jacht begab ſich außer
dem Hofſtaat der Statthalter, der die Leichen während der
Fahrt auf dalmatiſchem Gebiet als Landeschef begleitet.
Dem Schiffe fuhr ein Torpedoboot voraus, dem die
Statt=
halterjacht folgte.
In allen Gemeinden und Ortſchaften längs des
Ma=
rentaufers, welche reichen Trauerſchmuck trugen, hatte ſich
die ganze Bevölkerung mit der Schuljugend und den
Ge=
meindevertretungen aufgeſtellt. Die Männern und Frauen
hielten brennende Kerzen; als das Schiff herannahte,
knie=
ten ſie nieder, während die Geiſtlichkeit unter dem Geläute
der Kirchenglocken den vorbeifahrenden Leichenzug ſegnete.
Als die Kriegsjacht vor der Marentamündung anlangte,
kleiſtete das dort verankerte Kriegsſchiff „Viribus
Unitis” den Geſchützſalut von 29 Schüſſen. Die
„Dalmat” legte an der Seite des Schlachtſchiffes an,
worauf die beiden Särge an deſſen Bord gebracht
wur=
den. Das Achterdeck des Kriegsſchiffes war in eine
Ka=
pelle umgewandelt und mit Kriegsflaggen und Fahnen
geſchmückt. Der Schiffsgeiſtliche nahm in Anweſenheit des
ganzen Hofſtaates, des Statthalters, der Offiziere und
Mannſchaften eine feierliche Einſegnung der
Leichen vor. Nach 9 Uhr lichtete Viribus Unitis” die
Anker und ſteuerte mit der erzherzoglichen Standarte und
der Kriegsflagge auf Halbmaſt nach Norden.
* Wien, 29. Juni. Nach zuverläſſiger Mitteilung
treffen die Leichen des Erzherzogs Franz Ferdinand und
der Herzogin von Hohenberg am Donnerstag um
10 Uhr auf dem Südbahnhof hier ein. Von
dort werden ſie ſogleich in die Hofburg übergeführt und in
der Hofburg=Pfarrkirche aufgebahrt werden. In dieſer
Kirche wird am Freitag um 4 Uhr nachmittags die
feier=
liche Einſegnung ſtattfinden. Um 10 Uhr werden die
Lei=
chen vom Weſtbahnhof nach dem Schloß Artſtetten
über=
geführt, wo ſogleich nach dem Eintreffen die Aufbahrung
in der Gruft des Erzherzogs erfolgt. Am Samstag wird
in Wien das feierliche Seelenamt für die Toten
abgehal=
ten werden.
Schloß Artſtetten — die letzte Ruheſtätte des Erzherzogs
Franz Ferdinand.
Erzherzog Franz Ferdinand hat ſchon bei Lebzeiten
alle Gerüchte, daß er trotz ſeines Gelübdes vom 28. Juni
1900 ſeine morganatiſche Gemahlin, die Herzogin Sophie
von Hohenberg, und deren Kinder als ebenbürtig
anerken=
nen wolle, durch eine Tat widerlegt, die damals in der
großen Oeffentlichkeit ziemlich unbemerkt vorüberging.
Dieſe Tat war ſeine Beſtimmung über ſeine und ſeiner
Familie letzte Ruheſtätte. Wie man weiß, ruhen alle
Mit=
glieder des Habsburgiſchen Herrſcherhauſes in der
Kapu=
zinergruft in Wien, wo auch der greiſe Kaiſer Franz Joſef
ſeinen letzten Schlaf ſchlafen wird, und wo auch Erzherzog
Franz Ferdinand jetzt beigeſetzt werden würde, wenn er
nicht hierüber eine andere Verfügung getroffen hätte. Vor
ſechs Jahren ließ er für ſich, die Herzogin von Hohenberg
und ſeine Kinder auf dem maleriſch an der Donau gegen=
über der alten Nibelungenſtadt Pöchlarn gelegenen Schloß
Artſtetten eine Gruft bauen. Dieſe Gruft, in der jetzt
Erz=
herzog Franz Ferdinand und ſeine Gemahlin beigeſetzt
werden, iſt in Form einer Krypta unterhalb der Kapelle
von Schloß Artſtetten in das hohe Felsufer der Donau
eingelaſſen. Der Bau dieſes Gewölbes war
außerordent=
lich ſchwierig und koſtſpielig, da die Gruſt langſam aus
dem Felſen herausgehauen werden mußte und mit
Rück=
ſicht auf die Sicherheit der darüber liegenden Kapelle nicht
herausgeſprengt werden durfte. Das Gewölbe iſt für die
Aufnahme von 12 Sarkophagen beſtimmt und ſeiner
gan=
zen Lage nach eine der romantiſchſten Fürſtengruften, die
wir kennen. In dem Felſengewölbe von Artſtetten ruht
bereits ein totgeborener Sohn des Erzherzogs, der vor
einigen Jahren zur Welt kam, als die Herzogin von
Hohen=
berg — es war bald nach dem denkwürdigen Beſuch
Kai=
ſer Wilhelms beim Erzherzog in Eckartsau — eine ſchwere
Influenza durchmachte. Wohl niemand hat damals und
auch in den letzten Tagen ahnen können, daß das
Eltern=
paar dieſem toten Kinde ſo raſch in die Felſengruft von
Artſtetten nachfolgen ſollte.
Die Urſachen und Folgen des Attentats.
* Serajewo, 29. Juni. Die Neue Freie Preſſe
meldet: Die tieferen Urſachen des Attentates
liegen zweifellos in der maßloſen ſozialiſtiſchen
Propaganda, die von Serbien aus geführt wird und
in einer ſtarken Gruppe der ſerbiſchen Bevölkerung
Bos=
niens Wurzel gefaßt hat.
* Paris, 30. Juni. Auf die Frage eines
Mitarbei=
ters des Figaro, ob die Beziehungen zwiſchen
Serbien und Oeſterreich=Ungarn durch das
Attentat von Serajewo irgendwie leiden könnten,
ant=
wortete der hieſige ſerbiſche Geſandte: Man kann, wenn
man gerecht ſein will, ein Land für die Tat eines
über=
hitzten Menſchen nicht verantwortlich machen. Falls ein
Teil der öffentlichen Meinung Oſterreich=Ungarns
ver=
ſuchen ſollte, ihre Regierung in dieſem Sinne mit ſich
fortzureißen, hegen wir die Hoffnung, daß dieſe
der=
artigen Bemühungen zu widerſtehen weiß. Die
öſter=
reichiſch=ſerbiſchen Beziehungen haben ſich in der letzten
Zeit merklich gebeſſert. Wir haben ſchwierige
Verhand=
lungen zu einem guten Ende führen können. Ich wünſche
aus ganzem Herzen, daß dieſe Beſſerung anhalten und
durch das Attentat von Serajewo in keiner Weiſe
beein=
trächtigt werden möge.
* Wien, 29. Juni. Die Neue Freie Preſſe meldet:
Das durch den Tod des Erzherzogs Franz Ferdinand
verwaiſte Generalinſpektorat über die
ge=
ſamte Wehrmacht wird vorläufig nicht wieder
er=
richtet. Wie es heißt, wird der Erzherzog Friedrich als
der rangälteſte Erzherzog mit der teilweiſen Vertretung
des Kaiſers betraut werden.
Um dem Erzherzog Karl Franz Joſef
Gelegenheit zu geben, den militäriſchen Dienſt auf höheren
Kommandopoſten kennen zu lernen, werden ihm ein
mili=
täriſcher Stab und militäriſche Berater zur Seite geſtellt
werden, die aus einigen Offizieren der bisherigen Kanzlei
des Erzherzogs Franz Ferdinand ausgewählt werden.
Die Militärkanzlei des Generalinſpektorates als ſolche
wird aufgelöſt werden.
* Serajewo, 29. Juni. Das Präſidium des
Land=
tags hat an die Bevölkerung Bosniens und der
Herzego=
wina einen Aufruf gerichtet, der überall angeſchlagen
iſt. Der Aufruf macht zunächſt von der unmenſchlichen
ruchloſen und niederträchtigſten Verbrechertat Mitteilung
und drückt dann die feſte Ueberzeugung aus, daß die
Be=
völkerung der Herzegowina und Bosniens unwandelbar
neben dem Throne Sr. Majeſtät ſtehe und bereit ſei,
be=
dingungslos alles für das Wohlergehen und das Glück
des habsburgiſchen Hauſes zu opfern, ſowie dieſes
über=
aus ſcheußliche Verbrechen einmütig zu verurteilen, die
gewiſſenloſen Agitatoren und niederträchtigen Verführer
der unreifen Jugend zu brandmarken und aus der Mitte
der Bevölkerung auszumerzen. Der Aufruf teilt mit, daß
das Landtagspräſidium zum Zeichen des
Schmer=
zes eine außerordentliche Sitzung abgehalten und namens
der Bevölkerung Bosniens und der Herzegowina der
tief=
ſten Entrüſtung Ausdruck gegeben habe. Der Aufruf
wendet ſich ſchließlich an die Bevölkerung mit der
Auffor=
derung, zum Zeichen der unerſchütterlichen
Anhänglichkeit und Treue gegenüber dem Monarchen
und dem Erzhauſe dahin zu wirken, daß künftig
jeder Gedanke und jede Erſcheinung, ſowie
edes Unterfangen, das zu ähnlichen
Ver=
brechen führen könnte, im Keime erſtickt
würde. Die Bevölkerung habe die Pflicht. Sorge zu
tragen, daß die Jugend vor gefährlichen
Ein=
flüſſen gewiſſenloſer Verführer bewahrt
bleibe. Der Aufruf fordert alle Eltern auf, ihre Kinder
vor gewiſſenloſen Agitatoren zu ſchützen, welche ihre
Söhne mit zerſetzenden anarchiſtiſchen Ideen vergifteten.
Der Aufruf ſchließt mit der Mahnung, das Volk ſolle ſeine
Pflicht erfüllen, ſonſt werde es die Heimat in ein
unab=
wendbares Verderbnis ſtürzen und alle Hoffnungen auf
eine ſchöne Zukunft zerſtören, die ihm durch den
augen=
ſcheinlichen Fortſchritt auf allen Gebieten des öffentlichen
Lebens unter dem mächtigen Szepter des habsburgiſchen
Hauſes bereitet werden.
Antiſerbiſche Kundgebungen. — Das Standrecht. —
Weitere Verhaftungen.
* Serajewo, 30. Juni. Wie aus Moſtar gemeldet
wird, veranſtalteten dort Kroaten und
Muſel=
manen eine Kundgebung, wobei ſie Hochrufe auf
den Kaiſer ausbrachten und Rufe gegen Serbien
ausſtießen. Schwere Ausſchreitungen ereigneten ſich nicht;
nur einige Fenſterſcheiben wurden zertrümmert. Militär
ſtellte die Ordnung wieder her. In einigen anderen
Or=
ten fanden antiſerbiſche Kundgebungen ſtatt, doch kam es
nirgends zu ernſteren Ausſchreitungen.
Bei der Kundgebung gegen die ſerbiſchen
Geſchäftsläden ſtanden die Eigentümer eines
ſer=
biſchen Geſchäftes, drei Brüder namens Jovicic, in der
Nähe ihres Ladens. Einer von ihnen ſeuerte mehrere
Schüſſe gegen die Demonſtranten, von denen einer, im
Rücken getroffen, zuſammenbrach. Die Menge ſtürzte auf
die Brüder, welche flüchteten. Einer von ihnen wurde
jedoch eingeholt, ſchwer verwundet und feſtgenommen.
Man fand bei ihm mehrere Browningpatronen.
* Serajewo, 29. Juni. Heute mittag hat der
Oberſt=Brigadier v. Schmarda im
Einverneh=
men mit dem Regierungskommiſſar das Kommando
über die Stadt übernommen. Die
Militärbe=
hörde wird Hand in Hand mit dem
Regierungskommiſſa=
riat den Sicherheitsdienſt in der Stadt verſehen.
Im Zuſammenhang mit der Verhängung des
Stand=
rechtes hat der Regierungskommiſſar eine Kundmachung
erlaſſen, in der u. a. die Schließung der Gaſthäuſer und
der Kaffeehäuſer um acht bezw. zehn Uhr abends und der
Haustore um acht Uhr abends angeordnet, ſowie das
Stehenbleiben auf der Straße verboten wird.
* Serajewo, 29. Juni. Bei der von der
kroati=
ſchen und moslemitiſchen Jugend veranſtalteten
Kund=
gebung für das Herrſcherhaus ſpielten ſich herzbewegende
Szenen ab. In einer langen großen Prozeſſion unter
Vorantragung ſchwarzer Fahnen und Bilder des
Kai=
ſers, des Erzherzogs und ſeiner Gemahlin zogen die
Manifeſtanten, denen ſich immer größere Maſſen des
Vol=
kes anſchloſſen, durch die Stadt, wobei ſie abwechſelnd
die Volkshymne ſangen, Ziviorufe auf den Kaiſer und
Slavarufe auf den Erzherzog und ſeine Gemahlin
aus=
brachten; ferner wurden begeiſterte patriotiſche Reden
ge=
halten. An den Stellen, wo das Attentat verübt wurde,
am Kirchenplatze, kniete die Menge nieder. Heiße Gebete
für den Kaiſer und das Seelenheil des Erzherzogs und
ſeiner Gemahlin erſchollen, in die ſich ein lautes Weinen
und Schluchzen miſchte. Die fürchterliche Erregung,
welche alle Gemüter ob der ruchloſen Tat durchzittert,
veranlaßte ſpäter leider die gemeldeten neuerlichen
Aus=
ſchreitungen gegen das ſerbiſche Element. Den Einzug
der Truppen und die Proklamierung des Standrechts
nahm die Menge mit begeiſterten Hochrufen auf den Kaiſer
auf. Beim Heranrücken der Truppen ſpielte ſich folgende
Szene ab: Als eine Abteilung heranmarſchierte, welche
ſtürmiſch akklamiert wurde, rief der Oberſt den
Mani=
feſtanten zu: Wenn Ihr den Kaiſer liebt, ſeit jetzt ruhig.
Die Menge leiſtete der Aufforderung ſofort Folge.
* Serajewo, 30. Juni. Einer Blättermeldung aus
Noveſinje zufolge iſt der Präſident der ſerbiſch=radikalen
Oppoſitionellen der Narodgruppe Athanaſic Sola
verhaf=
tet worden, als er aufreizende Reden an die Bevölkerung
hielt.
Außer den beiden Attentätern wurden zugleich noch
einige der Mitſchuld verdächtige Perſonen
verhaftet.
Die Mörder.
* Belgrad 29. Juni. Das Blatt Balcane macht
über die beiden Urheber des in Serajewo verübten
Attentats folgende Angaben: Nedjelko
Cabrino=
vic, von Beruf Typograph, war von anarchiſtiſchen Ideen
erfüllt und als unruhiger Geiſt bekannt. Er weilte bis
vor zwanzig Tagen in Belgrad, wohin er nach dem Kriege
kam und wo er in der Staatsdruckerei beſchäftigt war. Vor
ſeiner Abreiſe erklärte er, daß er ſich nach Trieſt begebe,
wo er in einer neuen Druckerei Stellung bekommen werde.
Gavrilo Princip weilte gleichfalls bis vor kurzem
in Belgrad. Während des Krieges hatte er ſich als
Frei=
williger gemeldet, wurde jedoch nicht angenommen,
wes=
halb er Belgrad verließ. Er kehrte aber zu Weihnachten
vorigen Jahres nach Belgrad zurück, wo er eine Zeit lang
das Gymnaſium beſuchte, und verließ dann Belgrad faſt
zu gleicher Zeit wie Cabrinovic, doch auf einem anderen
Weg als dieſer. Princip war ſchweigſam, nervös, lernte
gut, verkehrte mit einigen gleichfalls aus Bosnien und
der Herzegowina ſtammenden Mitſchülern und in der
letz=
ten Zeit auch mit Cabrinovie. Er neigte ſozialiſtiſchen
Ideen zu, obwohl er urſprünglich der fortſchrittlichen
Ju=
gend angehörte, Cabrinovie und Princip verband ſeir
ihrer Kindheit eine unzertrennliche Freundſchaft. Sie
hatten Serbien verlaſſen wollen, weil ſie dortſelbſt,
trotz=
dem ſie ſich für begeiſterte Serben ausgaben, nicht die
erhoffte Aufnahme gefunden haben.
* Serajewo 30. Juni. Princip und
Cabri=
novie verhalten ſich andauernd außerordentlich zyniſch
und zeigen nicht die geringſte Reue. Sie ſcheinen ſich
vielmehr darüber zu freuen, daß die ruchloſe Tat gelungen
iſt. Auf die meiſten Fragen verweigern ſie die Antwort,
leugnen aber nicht, die Bomben aus Belgrad bekommen
zu haben, wie ſie ſagen, von zwei Komitatſchies. Ebenſo
geſtehen ſie nunmehr ein, in Verbindung mit
ein=
ander gehandelt zu haben. Die Verabredung ſei
dahin gegangen, daß, falls dem einen der
An=
ſchlag mißlänge, der andere das Werk
fortzuſetzen hätte.
Die bisherigen Erhebungen haben ergeben, daß die
beiden Attentäter Landesangehörige und ſerbiſch=
ortho=
doxen Glaubens ſind. Cabrinovie geſtand. vor
kur=
zer Zeit in Belgrad geweſen zu ſein, wo er Bomben
zu dem ausdrücklichen Zweck eines
Atten=
tats auf den Erzherzog erhalten habe.
Der zweite Attentäter geſtand, er habe ſeit ſeiner Rückkehr
aus Belgrad den Vorſatz gehabt, eine hochſtehende
Per=
ſönlichkeit zu erſchießen, um dadurch die ſerbiſche Nation
für die angebliche Unterdrückung zu rächen. Bei der
Aus=
führung des Attentats habe er ſich abſichtlich zwiſchen
zwei bekannte Studenten geſtellt, von welchen er gewußt
habe, daß ſie noch nicht verdächtig waren. Von dem
Bom=
benattentat Cabrinovies habe er nichts gewußt. Wegen
der Ueberraſchung über das Bombenattentat ſei er nicht
ſchußfertig geweſen, als der Erzherzog das erſte Mal
vor=
beigefahren ſei. Maßgebende Kreiſe ſind überzeugt, daß
die Ausübung derartiger Attentate durch bosniſche
Lan=
desangehörige ausgeſchloſſen geweſen wäre, wenn nicht
geraume Zeit hindurch, wie ſchon ſeit langem bekannt
ge=
weſen ſei, in der loyalen ſerbiſch=orthodoxen Bevölkerung
vom Ausland aus in maßloſer Weiſe agitiert und
ge=
ſchürt worden wäre, was beſonders bei der Jugend der
Mittelſchulen und der Sozialiſten ſerbiſch=orthodoxen
Glaubens verführend wirkte.
Beileidskundgebungen.
* Berlin, 30. Juni. Der Präſident des
Herrenhauſes hat telegraphiſch dem öſterreichiſch=
un=
gariſchen Botſchafter in Berlin das Beileid des
Herren=
hauſes anläßlich der Freveltat von Serajewo ausgedrückt.
* Berlin, 30. Juni. Der Präſident des
Reichstages hat unter dem 29. Juni folgendes
Beileidstelegramm an den Botſchafter Szögyeny
gerichtet: Tief erſchüttert über das fluchwürdige
verbre=
cheriſche Attentat, welchem der Erzherzog Franz Ferdinand
und ſeine Gemahlin zum Opfer gefallen ſind, ſpreche ich
Ew. Exzellenz im Namen des zurzeit nicht verſammelten
deutſchen Reichstages die Gefühle tiefſten Schmerzes und
wärmſter Anteilnahme aus, indem ich Ew. Exzellenz
an=
heimſtelle, dieſe Kundgebung zur Kenntnis des Kaiſers
Franz Joſef bringen zu wollen.
* München, 30. Juni. Der König hat ſein
per=
ſönliche Erſcheinen zu den Beiſetzungsfeierlichkeiten für
Erzherzog Franz Ferdinand in Wien anmelden laſſen.
* Rom, 29. Juni. In der heutigen Sitzung der
Deputiertenkammer teilte der Miniſter des
Aeu=
ßern di San Giuliano den Tod des Erzherzogs=Thron=
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Nummer 178.
folgers und ſeiner Gemahlin mit, die einem ſcheußlichen
Verbrechen zum Opfer gefallen ſeien, und gab den
Ge=
fühlen der Entrüſtung der ganzen ziviliſierten Welt unter
dem allgemeinen Beifall des Hauſes Ausdruck. Er fuhr
alsdann fort: Wir alle umgeben mit ehrfurchtsvoller
Trauer den erhabenen Fürſten, der in Erfüllung ſeiner
hohen Pflichten gefallen iſt und ſeine edle Frau. Weiter
gab er dem ehrfurchtsvollen Mitgefühl für den greiſen
Kaiſer Ausdruck und ſprach die Hoffnung aus, daß ein
durch ſo viel Unglück geſtähltes Herz auch dieſe Prüfung
ohne Schaden für ſeine Geſundheit, die ganz Europa
koſt=
bar ſei, überwinden werde; denn in ſeiner hohen
Weis=
heit ſehe alle Welt eine der feſteſten Friedensbürgſchaften.
Darauf gab der Präſident der Kammer der Zuſtimmung
zu den Worten des Miniſters Ausdruck und erklärte, die
Kammer ſende den Schweſter=Parlamenten in Wien und
Budapeſt den lebhafteſten Ausdruck herzlicher
Ueberein=
ſtimmung in der Trauer. Auf gleichartige Mitteilungen
des Miniſters im Senat erhoben ſich der Präſident mit
allen Mitgliedern und bot den Miniſter der
öſterreichiſch=
ungariſchen Regierung die Teilnahme des Senats an der
Trauer des Kaiſerhauſes und der Regierung zu
über=
mitteln.
** Brüſſel, 30. Juni. Das Journal meldet, daß
der König von Belgien ſich zum
Leichenbegäng=
nis des Erzherzog=Thronfolgers Franz Ferdinand nach
Wien begeben wird.
* Petersburg, 30. Juni. Aus Anlaß der
Er=
mordung des Erzherzogs Franz Ferdinand und der
Her=
zogin von Hohenberg hat Kaiſer Nikolaus an
Kai=
ſer Franz Joſef ein Beileidstelegramm geſandt.
* Petersburg, 30. Juni. Der Kaiſer hat
anläß=
lich des Ablebens des Erzherzogs Franz Ferdinand eine
12tägige Hoftrauer angeordnet.
Kundgebungen der Parlamente.
* Peſt, 30. Juni. Die heutige Sitzung des
Ab=
geordnetenhauſes geſtaltete ſich zu einer ernſten,
eindrucksvollen Trauerkundgebung für
Erzherzog Franz Ferdinayd. Der Präſident
gab dem Beileid des Abgeordnetenhauſes Ausdruck.
Red=
ner der einzelnen Parteien ergriffen ſodann das Wort,
um auch ihrerſeits die Gefühle der Trauer auszuſprechen.
Baron Rajacſitſch erklärte im Namen der ſerbiſch=
kroati=
ſchen Koalition, er fühle ſich verpflichtet, weil zwei verirrte
Angehörige des ſerbiſchen Volkes die Täter ſeien, das
ver=
ruchte Attentat mit der größten Energie zu verurteilen.
Doch hoffe er, daß dieſes auf die Geſinnung der
ſerbiſch=
kroatiſchen Koalition keinen Schatten werfen werde, weil
dieſe ihre politiſchen Beſtrebungen ſtets auf die treue
An=
hänglichkeit an die Dynaſtie gründete.
* Agram, 30. Juni. Die Trauerkundgebung
des kroatiſchen Landtags wurde durch heftige
Lärmſzenen unterbrochen. Während der Rede des
Präſidenten brachen Mitglieder der Rechtspartei, gegen
die Koalition gewendet, in die Rufe aus: Habt Ihr
Bom=
ben mitgebracht? Nieder mit den Mördern! Das iſt ein
Werk von Belgrader Hand. — Die Rechtspartei iſt die
nationaliſtiſch=kroatiſche Partei, die ein Zuſammengehen
von katholiſchen Kroaten mit den orthodoxen Serben
miß=
billigt. Der Präſident ſah ſich genötigt, die Sitzung zu
unterbrechen.
* Agram, 30. Juni. Erſt nach mehrſtündiger,
ſtür=
miſcher und von der Rechtspartei unabläſſig geſtörter
Sitzung gelang es dem Präſidenten, den Beſchluß der
Trauerkundgebung des Landtages zu
ver=
leſen, worauf dieſer von der ſerbiſch=kroatiſchen
Koali=
tionsmehrheit angenommen wurde, während die kroatiſche
Rechtspartei unabläſſig ſchrie, daß die ſerbiſchen
Abgeord=
neten, da ihre Landsleute das Attentat angeſtiftet hätten,
an der Trauerfeier für die Opfer nicht teilnehmen dürften.
Am Schluß der Sitzung ſetzte die Menge die
ſerben=
feindlichen Kundgebungen fort.
Ein Marinebefehl des Kaiſers.
* Kiel, 30. Juni. Der Kaiſer hat folgenden
Marinebefehl erlaſſen: Um das Andenken des zu
meinem tiefen Schmerze ſo jäh aus dem Leben
geſchie=
denen Erzherzog=Thronfolgers Franz Ferdinand von
Oeſterreich=Ungarn, Kaiſerl. Königl. Hoheit, zu ehren,
be=
ſtimme ich: 1. Die Offiziere meiner Marine legen auf
fünf Tage Trauer an. 2. Das Halbſtocksflaggen
und der Trauerſalut finden gemäß meiner bereits
tele=
graphiſch getroffenen Beſtimmung ſtatt. 3. Die in
öſter=
reichiſch=ungariſchen Häfen oder die mit öſterreichiſch=
un=
gariſchen Kriegsſchiffen zuſammenliegenden Schiffe
ſchlie=
ßen ſich dem öſterreichiſchen Zeremoniell an. 4. Am
Bei=
ſetzungstage haben alle Schiffe in der Heimat unter dem
Setzen der Toppflaggen wiederum halbſtocks zu flaggen,
die öſterreichiſch=ungariſche Flagge im Großtopp. Zu der
noch mitzuteilenden Beiſetzungsſtunde iſt mit dem
Trauer=
ſalut von 21 Schuß zu beginnen. Mit dem Abſchluß des
Trauerſaluts iſt die Flaggentrauer beendet. Die Flagge
iſt wieder vorzuhiſſen. 5. Wegen der Entfendung einer
Abordnung zu den Beiſetzungsfeierlichkeiten behalte ich
mir weitere Beſtimmungen vor.
Die Teilnahme des deutſchen Kaiſers an der
Trauerfeier=
lichkeit.
* Neues Palais (bei Potsdam), 30. Juni. Der
Kaiſer gedenkt am 2. Juli, abends, ſich von Wildpark
nach Wien zu begeben, wo er am 3. Juli, vormittags,
eintrifft und nachmittags an der
Trauerfeierlich=
keit für den verſtorbenen Erzherzog Franz Ferdinand
teilnimmt. Die Rückkehr nach Wildpark erfolgt am 4. Juli.
* Wien, 30. Juni. Der Kaiſer empfing um
8 Uhr morgens den Thronfolger Erzherzog Karl Franz
Joſef in beſonderer Audienz, ſpäter die
Miniſterpräſiden=
ten Tisza und Grafen Stürgkh und um 1 Uhr den
Graſen Berchtold.
* Wien, 30. Juni. Nach einer Privatmeldung aus
Serajewo wurde der Chefredakteur Radulovie
des ſerbiſch=radikalen Blattes Naroda wegen
Verbrechens der Aufreizung der Bevölkerung
verhaf=
tet, ebenſo der Führer des geſamten politiſchen Lebens
in Bosnien, Landtagsmitglied Jefanovie=Serajewo, an
der ſerbiſchen Grenze bei Viſegrad. Das Beſtehen
einer Verſchwörung zur Ermordung des
Thronfolgers ſei durch das zyniſche Geſtändnis der
beiden Verbrecher vollkommen erwieſen. Es ſtehe feſt,
daß ſich unter der Menge noch Genoſſen der Verbrecher
befunden haben, die ebenfalls mit Bomben und
Revol=
vern ausgerüſtet waren. Die von den Tätern
verwen=
deten Bomben waren ſogenannte ſerbiſche
Militär=
bomben.
* Prag, 30. Juni. Hlas Naroda meldet aus
Chlu=
metz: Die Schreckenbotſchaft aus Serajewo traf am
Sonntag mittag hier ein. Sie wurde zunächſt den
Kin=
dern des Erzherzogs Franz Fedinand bis
zum Abend verheimlicht. Nachdem die Kinder von der
Gräfin Henriette Chotek ſchonend vorbereitet waren,
übernahm der Erzieher Stanowski das ſchwere Amt, ihnen
den Tod der Eltern mitzuteilen. Als die Kinder die
Nachricht erfuhren, brachen ſie in einen Weinkrampf aus.
Die Gräfin Chotek fiel bei dem herzzerreißenden Anblick
der verzweifelten Kinder in Ohnmacht. Die erſchütternde
Szene ergriff alle Umſtehenden auf das tiefſte. Graf
Wuthenau und Gemahlin, Fürſt zu Schönburg und Graf
Noſtiz bemühten ſich, den verwaiſten Kindern Troſt
zuzu=
ſprechen.
* Serajewo, 30. Juni. In Travnik fanden
geſtern patriotiſche Kundgebungen der
katholi=
ſchen und der moslemitiſchen Bevölkerung ſtatt, an die ſich
eine ſerbenfeindliche Demonſtration ſchloß. Als die
Demonſtranten in der ſerbiſchen Schule die Fenſter
ein=
warfen, feuerte der Pope aus der Schule und
verwundete eine auf der Straße ſtehende Perſon.
* Serajewo, 30. Juni. Der Präſident der
ſer=
biſch=radikalen Nared=Gruppe, Landtagsabgeordneter
Sola, iſt in Neweſinje verhaftet worden.
Gerichtszeitung.
* Straßburg, 30. Juni. Die Klage der
Straß=
burger Neuen Zeitung gegen die Deutſche Tageszeitung
in Berlin wegen Kreditgefährdung (Vorwurf der
Deutſchfeindlichkeit) wurde vom Landgericht heute
koſten=
fällig abgewieſen.
* Mülhauſen i. Elſ, 30. Juni. Die hieſige
Straf=
kammer verhandelte heute gegen den Redakteur
Gei=
ler von der Mülhauſener Volkszeitung wegen
Belei=
digung der Offiziere und Unteroffiziere durch Artikel
über die Zaberner Affäre. Der Staatsanwalt beantragte
300 Mark Geldſtrafe, der Verteidiger Freiſprechung. Dag
Gericht faßte den Beſchluß, daß zunächſt der
Kriegs=
miniſter zwecks Klärung der formellen Frage zu
ver=
nehmen ſei, ob die Friſt zur Stellung des
Strafantra=
ges bezüglich des erſten Artikels eingehalten worden ſei.
* Leipzig, 30. Juni. Das Reichsgericht hat die
Reviſion des Redakteurs des Vorwärts, Ernſt
Meyer, der vom Landgericht Berlin I wegen
Beleidi=
gung des deutſchen Kronprinzen zu drei
Mo=
naten Gefängnis verurteilt worden war, verworfen.
* Petersburg, 30. Juni. Das Bezirksgericht
ver=
urteilte den Redakteur des Petersburger „Herald”
Pi=
piers, wegen Verleumdung zu 6 Monaten
Ge=
fängnis, da er von einer hochſtehenden Perſönlichkeit
erfahren haben wollte, daß Kokowtzow von der
Dis=
konto=Bank Schmiergelder erhalten habe. Dieſe
Behaup=
tung wurde durch die Beweisaufnahme widerlegt.
Luftfahrt.
Glücklich verlaufener Unfall eines Zeppelinluftſchiffes.
* Dresden, 30. Juni. Als das Militärluftſchiff
„Z. 6‟ heute vormittag 11 Uhr auf der Rückfahrt von der
ſächſiſchen Schweiz Strehlen in großer Höhe überflog,
löſte ſich der hintere Propeller und fiel mit
großer Wucht in den Hof der Strehlener Bezirksſchule, wo
er ſich tief in die Erde einbohrte. „Z. 6” wurde vom Winde
abgetrieben, es gelang ihm jedoch, mit den beiden
vor=
deren Propellern arbeitend, den Flugplatz zu erreichen.
Ein Flug Bremen-Malmö.
* Malmö, 30. Juni. Kapitän Sundſtedt mit
Paſſagier, Leutnant Windbladh, landete im Flugzeug
heute vormittag 10.55 Uhr. Er war um 6,25 Uhr in
Bremen aufgeſtiegen und führte den Flug hierher
ohne Zwiſchenlandung aus. Die Strecke Mön=Malmö
durchflog er dank des ſtarken Windes in zirka 20
Minu=
ten. Sundſtedt beabſichtigt, heute den Flug nach
Stock=
holm fortzuſetzen.
* Malmö, 30. Juni. Als der ſchwediſche Flieger
Sundſtedt heute nachmittag mit ſeiner Frau von dem
Flugplatz bei Limhamn nach Jägersro fliegen wollte,
ſtürzte der Apparat aus einer Höhe von 50₰
Meter ab. Der Flieger erlitt eine
Gehirnerſchüt=
terung, ſeine Frau eine Verletzung am Arm.
* Peſt 30. Juni. Heute vormittag iſt der Flieger
Schüler mit ſeinem Fluggaſt Seekatz auf einem
Lloyddoppeldecker aus Berlin hier eingetroffen; er
machte nur eine Zwiſchenlandung und flog heute mittag
nach Sofia weiter.
* Toul, 29. Inni. Das lenkbare Luftſchiff „
Ad=
jutant Vincenot” hat mit einer ununterbrochenen
Fahrt von 35 Stunden 20 Minuten den
Dauerwelt=
rekord gebrochen.
* Orſcha, 29. Juli. Der Flieger Sikorsky machte
auf dem Fluge Petersburg-Kiew mit ſeinem Aeroplan
heute morgen die erſte Zwiſchenlandung in Orſcha. Er
iſt nachmittags nach Kiew weitergeflogen.
* Petersburg, 30. Juni. Der Flieger Sikorsky,
der nach ſeinem Wiederaufſtieg bei Orſcha wegen
Motor=
defekts gleich wieder niedergehen mußte, legte geſtern die
611 Werſt lange Strecke Petersburg-Orſcha in 8
Stun=
den zurück und ſtellte damit einen neuen Weltrekord auf
* Kiew, 30. Juni. Der Flieger Sikorsky, der
geſtern die 611 Werſt lange Strecke Petersburg=Orſcha in
8 Stunden zurücklegte und damit einen neuen
Welt=
rekord aufſtellte, landete heute morgen hier mit ſeinen
vier Paſſagieren. Er legte die 450 Werſt lange Strecke
Orſcha=Kiew trotz ſtrömenden Regens in einer Höhe von
über 1200 Metern in 6½ Stunden zurück.
Turnen, Spiele und Sport.
* Eckernförde, 30. Juni. Bei der heutigen
See=
wettfahrt des Kaiſerlichen Jachtklubs von
Kiel nach Eckernförde erhielt die Kaiſerliche Jacht „
Me=
teor” die als abſolut ſchnellſte über die Ziellinie ging,
den erſten und die Kruppſche „Germania” den zweiten
Preis; „Hamburg” lag an dritter Stelle. In der 19
Meter=Klaſſe erhielt „Wendalar” den erſten und „Cecilie‟
den zweiten Preis; in der 15 Meter=Klaſſe „Paula 3"
(Hamburg) den erſten und „Beduin” (Chriſtiania) den
zweiten Preis; in der 12 Meter=Klaſſe „Sibyllan” (
Stock=
holm) den erſten und „Skeaf” (Schleswig) den zweiten
Preis; in der 10 Meter=Klaſſe „Peſa” den erſten, in der
8 Meter=Klaſſe die däniſche „Unda” den erſten und die
Berliner „Toni 11‟ den zweiten Preis. Beim Handikap
der alten Jachten erhielt „Aar” den erſten und „
Nord=
ſtern” den zweiten Preis.
* Pferdeſport. Maiſons Laffitte, 30. Juni.
Prix des Eſſarts. 3000 Francs. 1. A. Henriquets
Chaſſi=
ron (Marſh), 2. Buzenval, 3. Cachnez. 107:10; 27, 13,
24:10. — Prix de Huez. 5000 Francs. 1. A. Pellerins
Norba (J. Reiff), 2. Maſtuvu, 3. Arnedo. 109110; 42,
43, 41.10. — Prix d’Aigremont. 4000 Francs. 1. H.
Bal=
ſans Salorge (Mac Gee), 2. Faux Pas, 3. Madelon.
47:10; 17, 15.10. — Prix d’Eſſai des Pouliches. 5000
Francs. 1. Duryeas Fanthene (Mac Gee), 2. Everglades,
3. Dolce Mia. 46:10; 16, 15, 13:10. — Prix Fille de
L’Air. 20000 Francs. 1. J. Lieur' Riviſta (Garner), 2.
Prude, 3. Ardeche. 57110; 23, 56, 18:10. — Prix de
Pepin=
vaſt. 10000 Francs. 1. M. Labrouches Syracuſe (L.
Bara), 2. Oreſte II., 3. Lathyrus. 70.10; 17, 19, 15.10.
Engliſches Unterhaus.
* London, 30. Juni. Im Unterhaus fragte
King, ob der Vertrag von Paris und das
Dardanel=
lenabkommen vom 30. März 1858, welches die
ruſſi=
ſchen Kriegsſchiffe daran hindern ſollte, durch die
Dar=
danellen zu fahren, noch in Kraft wäre und ob letzthin
noch Verhandlungen ſtattgefunden hätten, die Rußland
zu dem Recht verhelfen ſollten, ihre Kriegsſchifſe zwiſchen
dem Schwarzen Meer und dem Mittelländiſchen Meer
kreuzen zu laſſen. Sir Edward Grey antwortete, der
Vertrag von Paris ſei mit den durch den Londoner
Ver=
trag von 1871 bewirkten Abänderungen noch in Kraft,
ebenſo der Berliner Vertrag von 1878 und das
Dardanel=
lenabkommen vom 30. März 1856, welches ſich auf die
Kriegsſchiffe aller Nationen erſtrecke. Die Frage der
Be=
dingungen, unter denen die Dardanellenſtraße für die
Kriegsſchiffe geöffnet werden könnte, ſei mehrfach mit der
britiſchen Regierung erörtert worden, doch ſei ſie mit der
ruſſiſchen Regierung während der letzten fünf Jahre nicht
erörtert oder zum Gegenſtande von Verhandlungen
ge=
macht worden. Es handle ſich dabei ſelbſtverſtändlich um
eine Angelegenheit, bei welcher die Türkei und alle
an=
deren Mächte, die bei den die Dardanellenſtraße
betreffen=
den Verträgen beteiligt wären, befragt werden würden,
ehe ein neues Abkommen getroffen werden könne.
Die Lage in Albanien.
Durazzo gefallen?
* Paris, 30. Juni. Nach einer Depeſche des
Excel=
ſior aus Athen iſt daſelbſt aus Durazzo die Nachricht
eingetroffen, daß die Alufſtändiſchen die Stadt
genommen hätten.
Ein weiterer Erfolg der Aufſtändiſchen.
* Athen, 30. Juni. Den letzten Meldungen aus
Du=
razzo zufolge haben die Aufſtändiſchen die Stadt Kroja
eingenommen.
* Wien, 30. Juni. Wie die Wiener Allgemeine
Zei=
tung meldet, werden die Nachrichten, nach denen eine
öſterreichiſch=ungariſche und italieniſche
Truppenmacht von 20000 Mann für
Alba=
nien beſtimmt ſei, in unterrichteten Kreiſen als gänzlich
aus der Luft gegriffen bezeichnet.
* Rom, 30. Juni. Turkhan Paſcha ließ dem
Korreſpondenten der Tribuna durch ſeinen Sekretär
er=
klären, ſeine Reiſe bewirke, Italien und Oeſtereich=Ungarn
zur Beſetzung von Albanien zu veranlaſſen, da
die Lage ſehr ernſt ſei. Er halte die gegenwärtigen
Er=
eigniſſe für ein Werk Eſſad Paſchas, aber die Beteiligung
der Türkei ſei ausgeſchloſſen.
* Rom, 30. Juni. Die Agenzia Stefani meldet:
Turkhan Paſcha hatte heute morgen eine
Unter=
redung mit dem Miniſter des Aeußern di San
Giu=
liano und dem Generalſekretär de Martino.
* Köln, 30. Juni. Gegenüber einer römiſchen
Mel=
dung des Berliner Lokalanzeigers, laut welcher die Mächte
dem Fürſten von Albanien raten wollten, ſeine
Reſidenz nach Skutari zu verlegen, erfährt die
Berliner Korreſpondenz der Kölniſchen Zeitung, daß
bis=
her eine derartige Anregungvon keiner Macht
ausging. Der Fürſt ſcheine auch nicht gewillt, Durazzo
zu verlaſſen, bis die militäriſche Lage zwiſchen den
Trup=
pen und den Aufſtändiſchen geklärt ſei. Der Beſuch Turkhan
Paſchas in Berlin ſei nicht angemeldet.
Literariſches.
— Handbuch der Kunſtwiſſenſchaft.
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naion Berlin=Neubabelsberg.) Lieferung 12: Wulff,
Alt=
chriſtliche und byzantiniſche Kunſt, Heft 6. In dem
Hand=
buch der Kunſtwiſſenſchaft liegt eine wirklich moderne
Kunſtgeſchichte vor, die in dieſer großzügigen Anlage nicht
ihresgleichen hat. Es iſt nicht nur eine bedeutende
Ge=
lehrtenarbeit, die man hier in der Hand bekommt, ſondern
auch im literariſchen Sinne eine wahrhaft künſtleriſche
Ar=
beit hinſichtlich der Dispoſition des gewaltigen Materials,
der Anlage und Verteilung des reichen und muſtergültig
reproduzierten Bildermaterial, das, zum überwiegenden
Teil erſt durch die neue Forſchung ans Licht gezogen, auch
dem altbekannten Stoffe ein ganz neues Geſicht gibt. Man
muß dieſer Kunſtgeſchichte daher wirklich eine weite
Ver=
breitung aufrichtia wünſchen, ſchon um gegenüber dem
immer mehr überhandnehmenden Dilettantentum auf
die=
ſem Cebiete ernſtlich zu begegnen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 30. Juni. Der Reichskanzler hat heute
den deutſchen Botſchafter in London, Fürſten
Lich=
nowsky, empfangen.
* Berlin, 30. Juni. Dem bisherigen Oberhofmeiſter
der Kaiſerin Freiherrn v. Mirbach, wurde in
Geneh=
migung ſeines Rücktrittes die Würde eines
Obertruch=
ſeſſes verliehen. Zu ſeinem Nachfolger wurde der
Ge=
neral der Kavallerie z. D. v Falkenhayn ernannt.
* Berlin, 30. Juni. Graf Schmettow,
General=
leutnant von der Armee, iſt zum Inſpekteur der vierten
Kavallerieinſpektion ernannt worden an Stelle des von
dieſer Stellung enthobenen Generalleutnants v. Knörzer.
* Köln, 30. Juni. Geſtern nachmittag erwürgte
ein Kutſcher in Klettenberg eine alleinſtehende
Witwe, als ſie ihrer Tochter, ſeiner Braut, kein Geld
geben wollte, raubte dann das Sparkaſſenbuch und
flüch=
tete. Die Tochter wurde heute morgen verhaftet, als ſie
das Geld von der Sparkaſſe abheben wollte.
* Flensburg, 30. Juni. Heute mittag iſt der für
Rechnung des Norddeutſchen Lloyds auf der Werft der
Flensburger Schiffsbaugeſellſchaft erbaute 11250 Tonnen
Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Seite 7.
große Fracht= und Paſſagierdampfer „Deſſau” glücklich
vom Stapel gelaufen.
* Bern, 30. Juni. Eiſenbahnminiſter v.
Breiten=
bach hat heute die ſchweizeriſche Landesausſtellung in
Be=
gleitung des Unterſtaatsſekretärs Stieger eingehend
beſichtigt und ſich in Ausdrücken der Bewunderung und
des höchſten Lobes über die Organiſation der Ausſtellung
und das Arrangement, ſowie die Qualität des Geſehenen
ausgeſprochen.
* Paris, 30. Juni. Die Finanzkommiſſion
des Senates hat beſchloſſen, trotz der Erklärungen des
Mi=
niſterpräſidenten Viviani, und des Finanzminiſters
Noulens, mit 15 gegen 4 Stimmen ihren Beſchluß auf
Ablehnung der engliſchen Woche für die Angeſtellten und
Arbeiter des Staatsbetriebes aufrechtzuerhalten.
* Paris, 30. Juni. Der unter dem Vorſitze von
Poin=
caré abgehaltene Miniſterrat beſchloß gemäß dem
Ge=
ſetze über die religiöſen Kongregationen durch Erlaß die
Kongregationen oder zu Kongregationen
gehörenden Einrichtungen abzuſchaffen,
die keinem öffentlichen Intereſſe dienen. Ferner wurde
be=
ſchloſſen, die letzten den Kongregationen gehörigen
Unter=
richtsanſtalten, die noch nicht abgeſchafft ſeien, unter
An=
wendung des Geſetzes von 1904 zu ſchließen.
* London, 30. Juni. Die „California” die am
Sonntag bei Torryes, Island, an der iriſchen Küſte,
ge=
ſtrandet iſt, iſt ein Dampfer von 8600 Tonnen. Er hatte
an Paſſagieren etwa 800 amerikaniſche und britiſche
Tou=
riſten und 200 Paſſagiere von dem Kontinent an Bord.
Geſtern nachmittag konnte ein Mann, in einem Augenblick,
wo ſich der Nebel gehoben hatte, das Schiff ſehen. Es
lag ganz auf einem Felſen in der Nähe der Küſte. Das
Waſſer ſoll in drei Räume eingedrungen ſein, doch iſt die
See ruhig. Das Schiff wird wahrſcheinlich wieder flott
werden. Die Mehrzahl der Mannſchaft iſt an Bord
ge=
blieben. Wie aus Terry gemeldet wird, ſind drei
Paſſa=
giere der „California” ein Mann, eine Frau und ein
Kind, wahrſcheinlich durch eine herabfallende Spiere,
ge=
tötet worden. Ein Paſſagier, der von einem
Rettungs=
boot weg in einem Korb an Bord der „Kaſſandra” gehißt
wurde, fiel ins Waſſer und erlitt erhebliche Verletzungen.
Die ſchwediſchen Verteidigungsmaßnahmen.
* Kriſtiania, 30. Juni. Das kombinierte Budget=
und Militärkomitee hat ſeinen Vorſchlag,
betref=
fend die außerordentlichen
Verteidigungs=
maßnahmen, abgegeben. Für die Verteidigung von
Kriſtianiafjords wird außer den im Jahre 1912 für die
Flottenſtation Kriſtianiafjord vorgeſchlagenen 700000
Kro=
nen die Bewilligung von 5,3 Millionen vorgeſchlagen.
Für die übrigen Flottenſtationen ſollen bewilligt
wer=
den: Für Bergen 350000 Kronen, Kriſtianſund 110000
Kronen, für Ramſuſund im Ofotenfjord 100000 Kronen,
für die Flottenſtation Drontheimfjords 740000 Kronen
außer den im Jahre 1912 vorgeſchlagenen 100000 Kronen;
für die Verteidigungsmaßnahmen im nördlichen
Nor=
wegen werden 600000 Kronen vorgeſchlagen, für die
Ver=
ſtärlungen zur Verteidigung Bergens eine Million
Kro=
nen. Im ganzen wird für außerordentliche Verteid: ein Betrag von 11,6 Millionen Kronen
aufgeführt.
Briefkaſten.
M. Fr. Wir bedauern, dieſe Frage nicht beantworten
zu können.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Der hohe Druck über Südweſteuropa hat ſich ſtark
ver=
flacht, während die isländiſche Depreſſion weiter oſtwärts
vordringt. Wir werden unter ihrem Einfluß mit
Zu=
nahme der Bewölkung, doch noch meiſt trockener, warmer
Witterung zu rechnen haben.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, 1. Juli:
Zu=
nächſt heiter und trocken, ſpäter Zunahme der Bewölkung,
warm, ſüdliche Winde.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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Ober-Ingenieur Emma Walther, geb.
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meyer, beehre ich mich, ergebenst anzuzeigen.
Ferdinand Bormet,
Rechnungsrat u. Stadtverordneter.
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Darmstadt, am 30. Juni 1914.
Todes=Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannken
hierdurch die traurige Mitteilung, daß es Gott
dem Allmächtigen gefallen hat, meine liebe
unvergeßliche Tochter, Schweſter, Schwägerin,
Nichte und Couſine
(12511
Mariechen
im Alter von 24 Jahren zu ſich in die Ewigkeit
abzurufen.
Um ſtille Teilnahmebittet
Frau Elise Schmitt Ww., geb. Wenzel
nebst Kindern.
Darmſtadt (Kiesſtraße 44), Offenbach, Kempten,
Büdesheim, 30. Juni 1914.
Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag
5 Uhr vom Darmſtädter Friedhofe aus ſtatt.
Kondolenzbeſuche dankend verbeten.
Danksagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme bei
dem Hinſcheiden unſeres lieben Gatten und Vaters
Hermann Hamm
ſagen wir allen Verwandten, Freunden u. Bekannten
unſeren herzlichſten Dank. Insbeſondere danken wir
noch für die troſtreichen Worte des Herrn Pfarrer
Lindenſtruth, der Firma Göhrig & Leuchs A.=G.
und deren Arbeiterſchaft und für die zahlreichen
Blumenſpenden.
(15201
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Eva Kath. Hamm u. Sohn.
Darmſtadt, den 30. Juni 1914.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem ſo ſchwer betroffenen Verluſte unſerer inngiſt
geliebten Mutter, Großmutter, Schwiegermutter
Frau Auguste Kumpf
geb. Rühl
ſagen wir Allen, beſonders Herrn Pfarrer Rückert
für die troſtreiche Grabrede, dem Eiſenbahn=
Werk=
ſtätte=Arbeiterverein, ſowie allen
Blumenſpenden=
den auf dieſem Wege unſern herzlichſten Dank.
Darmſtadt, den 30. Juni 1914.
Die trauernden Hinterbliebenen
Johannes Kumpf
und Kinder.
B15098
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Ver=
treter Adolf Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Bermuda” 26. Juni in Montreal. „
Cleye=
land” 26. Juni 4 Uhr nachm. in Hamburg. „Piſa‟”
26. Juni in Smyrna. „Preſident Grant” von New=York
kommend, meldet drahtlos, am 27. Juni 11 Uhr abends
in Plymouth anzukommen. „Wittekind” nach Kanada,
21. Juni 4 Uhr morgens in Quebec. — Weſtindien,
Mexiko: „Fürſt Bismarck” von Mexiko und Havanna
kommend, 26. Juni 5 Uhr nachm. von Coruna nach
Santander. „Mecklenburg‟ 26. Juni von Trinidad nach Havre
u. Hamburg. — Südamerika, Weſtküſte Amerikas: „Blücher”
nach dem La Plata, 26. Juni, 12 Uhr mittags von
Southampton. „König Friedrich Auguſt” 26. Juni in
Rio de Janeiro. „Palatia” 25. Juni nachm. in
Para=
nagua. „Salamanca” 25. Juni 11 Uhr abends in
Ham=
burg. „Valeſia” nach Braſilien, 26. Juni 6 Uhr abends
on Boulogne. — Oſtaſien:„Aragonia” 25. Juni 12 Uhr
mittags in Neu=York. „Segovia” 26. Jum 6 Uhr
morgens von Moji nach Tſingtau. „Suevia” 26. Juni
Uhr 30 Min. nachm. von Antwerpen nach Port Said.
Uckermark” 25. Juni 9 Uhr abends Gibraltar paſſiert,
heimkehrend. — Vergnügungsdampfer „Meteor” erſte
Nordlandfahrt, 27. Juni 8 Uhr 60 Min. morgens
ur der Elbe.
Tageskalender.
Mittwoch, 1. Juli.
Spielabend des Schachklubs um 8 Uhr im
Reſtau=
rant „Kaiſerſaal”.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. — Heſſiſcher
Hof um 8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 2. Juli.
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 9 und 3 Uhr
Wienersſtraße 51.
Heugras=Verſteigerung um 4 Uhr von der
Fürſtenwieſe unweit der Pumpſtation des ſtädtiſchen
Waſſerwerks.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: i. V.: Max Streeſe; für den übrigen
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Paul Lange, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
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15103
[ ← ][ ][ → ]Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
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per Meter kosteten . .
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II. Posten
hierunter -befinden sich
Stoffe die bisher Mk. 1.80
per Meter kosteten.
III. Posten
hierunter befinden sich
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IV. Posten
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[ ← ][ ][ → ]Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Nummer 178.
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Leder-Hausschuhe 40— 46 . jetzt
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5.50
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Braune Sandalen 27—30 . . jetzt 2.50
Braune Sandalen 31—35 . . jetzt 2.75
Braune Knopfstiefel 27—30. jetzt 3.90
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Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
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Roman von Doris Freiin von Spättgen.
(Nachdruck verboten.)
10)
Nee, nee, Kunze — jetzt ſchieben Sie man ab mit dem
Zeug!! Allzuviel is ungeſund! ſagte Lex lachend und
wies die ihm abermals dargereichte ſilberne Platte
ener=
giſch ab.
Dann rekelte er ſich behaglich im Seſſel und warf die
zerknüllte Serviette läſſig auf den Tiſch.
Ihr Leute werdet auch heilfroh ſein, daß der ganze
geſtrige Klimbim glücklich überſtanden iſt, nicht, Kunze?
fragte er, während der Bediente die gebrauchten Teller
und Beſtecke langſam abzuräumen begann.
Wir ſind’s gewohnt, Herr Baron. Einen Tag ohne
Gäſte gibt’s in Schönſtein kaum.
So — wirklich? Ich meine, früher, letzten Sommer
war es nicht ſorarg, äußerte Lex, ſich dehnend, und
blin=
zelte liſtig nach dem Diener hinüber.
In pedantiſchem Gleichmute ordnete dieſer nun
ge=
rade wieder die verſchobenen Fleiſchſchüſſeln auf dem
Tiſche, zupfte bald hier, bald dort eine Serviette zurecht
und entgegnete darauf, ohne aufzuſehen:
Die Baroneſſe Schweſter hat ſich doch nun zu einer
ſchönen jungen Dame ausgewachſen — da ſcheint’s kein
Wunder, wenn die Verehrer anrücken.
Seine Antwort war ziemlich dreiſt und derb; aber
Lex kicherte nur beluſtigt dazu und meinte vertraulich:
Das iſt ja ſpaßig. Ja, aus Kindern werden Leute!
Aber freilich, man lebt ſo weit vom Schuß. Erzählen
Sie doch mal ein biſſel, Kunze, wer ſchneidet meiner
Schweſter denn ſo beſonders die Cour — wie?
Na, die Herren Offiziere aus der Stadt, die kommen
ſehr oft, meiſt ungeladen, heraus.
Alle Wetter! Lex kreuzte ſeine Arme über dem Tiſch.
Wohl gleich ein halbes Dutzend? Hahaha! Nee, Kunze,
das iſt ungefährlich! Einer wird wohl das Karnickel ſein!
Des Angeredeten ſchlaues Bedientengeſicht nahm einen
überlegenen Ausdruck an, er trat wieder näher und
flü=
ſterte geheimnisvoll:
Das Baroneßchen iſt halt auch hier im Hauſe der
Sonnenſchein. Jeder von uns findet es, und — der Herr
Graf Geldringen ſcheint ja ſeit kurzem ebenfalls wie
um=
gewandelt. Man iſt doch auch kein Neuling und hat
Augen im Kopfe.
Geldringen? Ach was — Kinderei! Reinette denkt
überhaupt noch gar nicht ans Heiraten. Das wäre
durch=
aus nicht nach des Onkels Sinn,
Ei, freilich — unſerem Herrn Baron dürfte es wohl
hart ankommen, wenn das Pflegetöchterchen bald wieder
abzöge. Er hat ja ſolche Freude an dem jugendfriſchen
Gemüt. Das ſieht man alle Tage, verſetzte Kunze
kopf=
wiegend und zog die Mundwinkel bedauernd herab.
Eine Weile ſah Lex ihn ſchweigend, doch forſchend von
der Seite an.
Wie ein Mühlrad auf und nieder arbeiteten die
Ge=
danken hinter ſeiner hohen, etwas eckigen Stirn, und mit
Blitzesſchnelle verſuchte er, die eben gehörten Andeutungen
für ſeine Ideen und Pläne nutzbar zu machen.
Als Menſch, der einzig nur den eigenen Vorteil ins
Auge faßt, fühlte er ſich befriedigt, hier wieder einmal in
diplomatiſcher Weiſe ſondiert zu haben.
Reinette durch richtig angebrachte Winke und
Rat=
ſchläge zu leiten, war vielleicht gar nicht ſchwer.
Iſt denn ſonſt noch keine Seele auf, Kunze? fragte
Lex, ſich nun erhebend, und zog die an kurzer, ſchwerer
Goldkette hängende ſchöne Uhr — ein Geſchenk Geralds —
hervor. Wahrhaftig, bald elf! Nein, ſolche Faulenzer!
O doch. Unſer Herr Baron nimmt das Frühſtück ſtets
um ſieben, und der junge Herr Rittergutsbeſitzer Scholl
ſind bereits mit ihm hinaus nach Alt=Vorwerk gefahren,
um die neue Waſſerverſorgung, den ſogenannten arteſiſchen
Brunnen, zu beſichtigen. Die Anlage koſtet rund 7000 M.
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Nummer 178,
Der gosse Iventur-Ausverkauf
Darmstaut
beginnt Mittwoch, den 1. Juli 1914.
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(15110
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10 m
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Felle
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Ein grosser Posten Damen-Wäsche angeschmutzt
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Ein grosser Posten Baumwollflanell-Bettücher
weit unter Preis, eingeteilt in 5 Serien
Aut alle reguüire Maren geben wir während des Ausverkauts 10½, Kabat
Wir biten um Beachtung der Schaufensteri
e
diuſen ſchon au den rotenen,
Lex lächelte ſtillvergnügt. Wie gut das Dienſtperſonal
doch über alles informiert war.
Ein Liedchen=trällernd, trat er nun durch die Glastür
auf eine an der Weſtfront des Hauſes hinlaufende Veranda
hinaus.
Der Goldglanz des prächtigen Herbſtmorgens breitete
ſich über den im bunten Blätterſchmucke prangenden Park,
und würziger Waldesduft, welcher vom nahen Forſt und
den tauſchimmernden Wieſenflächen heraufzog, erfüllte
ringsum die Luft.
Halb verträumt, noch immer wie unter dem Banne
einer zu neuem Leben erwachten Märchenwelt, die der
ge=
ſtrige Feſtabend dort unten in verführeriſchen Bildern
her=
vorgezaubert hatte, lag heute das Barockſchloß wieder in
ſeiner feierlichen Einſamkeit und Stille.
Vorübergerauſcht! Alles vorübergerauſcht — genau
wie es Jahrzehnte — Jahrhunderte an jener
weltvergeſſe=
nen Stätte getan. —
Lex murmelte befriedigt vor ſich hin:
Es iſt nun wirklich Zeit, das törichte, kleine Mädel
mal etwas zu dirigieren! Das niedliche Ding darf mir
nicht ſo mir nichts, dir nichts aus dem Neſte fliegen.
Deine Macht ſollſt Du erſt ausnützen lernen, Reinette —
ſollſt Deinem Bruder helfen, Stellung und Zukunft noch
mehr zu befeſtigen!
Mit verſchränkten Armen lehnte er ſich an die
ſtei=
nerne Baluſtrade der Plattform und umfaßte ſinnenden
und ſelbſtgefälligen Blickes das vor ihm ausgebreitete,
herbſtlich ſchöne Landſchaftsbild.
Beneidenswerter Gerald! Aber verſtand dieſer
Idea=
liſt denn wirklich ſein Glück zu würdigen?
Warum gerade einem Menſchen, wie ihm ſelbſt, der
viel tauſendmal mehr den wahren Wert des Reichtums,
eines echten, frohen Lebensgenuſſes zu ſchätzen und zu
ach=
ten wußte, jeglich Mittel zur ungehinderten, freien
Bewe=
gung verſagt blieb?
Und Lex ſpann dieſen Gedanken weiter aus:
Wenn Schönſtein, dieſer wundervolle Beſitz, ſein
Eigentum wäre — wenn es Gerald in ſeiner großzügigen
Art einfallen ſollte, ihn, den armen Teufel, zum Erben
und Nachfolger einzuſetzen? Läge darin etwas ſo
Merk=
würdiges? Nein! Niemand brauchte ſich darüber zu
kränken. Kein Kind, kein Kegel war vorhanden, nur
Ver=
wandte, die Gerald ferner ſtanden als er! Impulſiv,
un=
berechenbar in all ſeinen Handlungen, wie Gerald ſich von
jeher gezeigt hatte, dabei ſtets beſeelt von krankhafter
Sehnſucht, das Beſte zu wollen, konnte er, der anſcheinend
all die ihm von der Vorſehung verliehenenen Glücksgüter
als Laſt betrachtete, nicht plötzlich auf den genialen Einfall
kommen, alle guten Werke ſeines Lebens noch durch eine
wahrhaft großartige Tat zu krönen? Ein Gedanke wäre
das!
Die Bruſt des jungen Studenten hob und ſenkte ſich
in leidenſchaftlicher Erregung, und verlangend ſtreckte er
beide Hände aus.
Doch unwillig und erſchreckt wandte er ſich haſtig um.
Reinette war aus der Glastür getreten und ſchritt
mit ſpottluſtig zuckenden Lippen und lachend auf den
Bru=
der zu.
Deklamierſt Du eigentlich, Lex, oder ſtudierſt Du Dir
eine Rede ein? Es ſah zu komiſch aus, wie eben Deine
Arme ſo ganz unmotiviert in der Luft herumfuchtelten.
Guten Morgen übrigens.
Morgen, Kleine! Nee — ich — ich — „müllere” ein
bißchen, das bringt die erſchlafften Muskeln wieder in
Tätigkeit. Man wird ſo faul und ſteif hier bei all dem
Nichtstun, log er mit völlig unbefangenem Geſicht,
wäh=
rend ſeine Blicke der Schweſter hochgeweIſene, ſchlanke
Geſtalt in ihrem ſchicken, weißen Cheviotanzuge
wohlge=
fällig muſterten.
Keine Spur von Ermüdung noch geiſtiger Abſpannung
lag über dem reizenden Geſicht. Die dunkel bewimperten,
grauen Augen ſtrahlten heute ſogar in ſeltenem Glanze,
und um die leichtgeöffneten Lippen ſpielte ein etwas
trotzi=
ger, ſiegesgewiſſer Zug.
Fabelhaft, ganz fabelhaft, was aus Dir geworden
iſt, Reinettel! Eine Figur haſt Du gekriegt . . . Lex
ſchnalzte mit der Zunge. Na, Dir müſſen geſtern abend
die Ohren geklungen haben. Wo ich ging und ſtand,
wurde Dein Lob geſungen!
Unſinn! Ich habe unter Tante Ollys Anleitung
we=
nigſtens gelernt, mich zu benehmen und anzuziehen.
Klei=
der machen Leute! Sie behauptet, ein guter Schneider
könne aus jeder Frau etwas herausdrechſeln, entgegnete ſie
wieder mit leichtem Spott.
Es war ſonderbar, daß Reinette dem Bruder
gegen=
über oft in einen abſprechenden Ton verfiel.
Na, ſelbſtredend. Doch, ich meine nicht nur Dein
Aeußeres, nein, Du haſt mit einem Male einen ganz
an=
deren Geſichtsausdruck bekommen — ſo ſeelenvoll, ſinnig,
minnig!
Jäh errötend, wandte das junge Mädchen den Kopf
nach der anderen Seite und ſagte ärgerlich und erregt:
Und Du bleibſt immer der unverbeſſerliche, alte
Quatſchpeter, der überall kritiſiert und mäkelt!
Hoho! Erlaube mal. Dem eigenen Bruder wird
doch wahrlich noch das Recht zuſtehen, ein Urteil äußern
zu dürfen, beſonders da es gut gemeint iſt und ich mich
über Deine Erfolge von Herzen freue. Dir iſt jedoch ſeit
kurzem der Kamm derartig gewachſen, daß Du mich
abſo=
lut nicht mehr zu brauchen ſcheinſt.
(Fortſetzung folgt.)
Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Jult 1914.
Seite 21.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Nummer 178.
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Taſchentücher f. Herren, weiß m. bunt. Rand, jetzt 22₰
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Wir bitten dringend um Beachtung!
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NB. Verkauf an Händler ausgeſchloſſen. Geſchenkmarken werden während der Dauer des Saiſon=Ausverkaufes nichtverabfolgt.
Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Jul 1914.
Seite 48.
Erſte Kammer der Stände.
(14. Sitzung.)
St. Darmſtadt, 30. Junk.
Die Erſte Kammer der Stände trat heute vormittag
unter dem Vorſitz des Präſidenten Grafen von Schlitz
genannt von Görtz zu ihrer 14. Sitzung zuſammen.
Am Regierungstiſche: Staatsminiſter Dr. v. Ewald,
Finanzminiſter Dr. Braun, Miniſter des Innern von
Hombergk zu Vach, Staatsräte Süffert,
Lor=
bacher, Miniſterialräte Hölzinger, Schliephake,
Geh. Oberfinanzrat Dr. Rohde, Finanzrat Ulrich.
Präſident GrafvonSchlitz genanntvon
Görtzer=
öffnet die Sitzung um 10¼ Uhr. Nach Bekanntgabe der
Ein=
läufe wird ſofort in die Tagesordnung eingetreten. Das
Hohe Haus erledigt ohne Debatte nach den Anträgen der
Ausſchüſſe die Regierungsvorlagen, betreffend die
Nach=
weiſungen über die Staatseinnahmen und =ausgaben des
Großherzogtums uſw. im Jahre 1910, und den
Geſetzent=
wurf, betreffend die Tagegelder und Reiſekoſten der
Ständemitglieder.
Zum Antrage der Abgg. Fenchel, Leun und Gen.,
be=
sreffend die Gebühren für die Reviſion der Gemeinde=
und Kirchenrechnungen, der dahin geht, dieſe Gebühren
auf die Staatskaſſe zu übernehmen, hatte die Zweite
Kam=
mer bekanntlich beſchloſſen, den Antrag anzunehmen. Der
Ausſchuß der Zweiten Kammer hatte Ablehnung
bean=
tragt. Auf dieſen ablehnenden Standpunkt ſtellt ſich auch
der Ausſchuß der Erſten Kammer und beantragt, dem
Beſchluſſe der Zweiten Kammer nicht beizutreten.
Prälat D. Dr. Flöring bekämpft dieſen Antrag. Er
begrüßt es, daß ſich im anderen Hauſe eine Mehrheit für
den Antrag Leun gefunden hat. Das Geſetz wirke hier
ungleich, es belaſte die kleineren und armen Gemeinden
höher als die reicheren, weil es nach der Anzahl der
Be=
lege und nicht nach der Leiſtungsfähigkeit der Gemeinden
urteilt. Es wälzt die Laſten von den ſtärkeren Schultern
auf die ſchwächeren ab. Wenn der Staat das Recht für
ſich in Anſpruch nimmt, die Gemeinden zur Reviſion ihrer
Rechnungen zu zwingen, dann hat er auch die Koſten für
dieſe Reviſion zu zahlen.
Der Ausſchußantrag wird ſchließlich gegen eine
Stimme angenommen. Ebenſo debattelos der dringliche
Antrag der Abgg. Henrich und Genoſſen, betreffend das
Wahlrecht der Eiſenbahnbeamten und=
ar=
beiter zum Landtag.
Zur Regierungsvorlage, betreffend den Entwurf eines
Geſetzes, die Losgeſellſchaften, die Veräußerung
von Inhaberpapieren und den Handel mit Lotterieloſen
betreffend, erklärt ſich Staatsminiſter Dr. v. Ewald mit
der vom Ausſchuß gewählten, etwas abgeänderten
Faſſung der Artikel 1 und 2 einverſtanden, nachdem der
Berichterſtatter, Geh. Juſtizrat Dr. Leiſt, erklärt hatte,
daß die Auffaſſung des Ausſchuſſes ſich mit der der
Re=
gierung vollſtändig deckt bezüglich der Beſtrafung der
Ge=
ſchäftsführung von Losgeſellſchaften uſw., in der
Fahr=
lläſſigkeit ſehr wohl vorliegen könne, wenn der Betreffende
ſich nicht in notwendigem Maße über die Art des
über=
nommenen Geſchäftes orientiert hat, ſowie darüber, daß
Beſtrafung erfolgt ſowohl bei der nachgewieſenen bona
fides, als bei der nicht nachgewieſenen mala fides.
Ohne Debatte erledigt werden ſieben weitere
Poſi=
ſionen. Zur Vorſtellung der Vereinigung
elektrotechni=
ſcher Spezialfabriken in Berlin, die
Ueberlandzen=
trale der Stadt Offenbach betreffend, hatte die
Zweite Kammer bekanntlich folgende Reſolution
ange=
nommen: „Zur Vermeidung von Truſtbildungen und
ſonſtigen wirtſchaftlichen Mißſtänden und Schädigungen
bei Verſorgung der Gemeinden mit Elektrizität, Gas,
Waſſer und dergl. hält die Zweite Kammer der
Land=
ſtände die Errichtung von Zweckverbänden im Sinne der
Artikel 195 ff. der L.=G.=O. unter Ausſchluß der
Betei=
ligung privater Unternehmer für die zweckmäßigſte Form
ſolcher Unternehmungen und richtet daher an Großh.
Re=
gierung das Erſuchen, in allen eintretenden Fällen auf
die Bildung von Zweckverbänden hinzuwirken und die
Gemeinden dabei mit Rat und Tat zu unterſtützen.‟ Der
Ausſchuß der Erſten Kammer ſchlägt dagegen heute die
folgende Reſolution vor, nachdem er übereinſtimmend mit
der Zweiten Kammer beantragt, die Vorſtellung für
er=
ledigt zu erklären: „Zur Verſorgung der Gemeinden mit
Elektrizität, Gas, Waſſer und dergl. iſt den Gemeinden
zu empfehlen, ſich zu Provinzialverbänden oder
Zweck=
verbänden unter Führung einer größeren, durch den
Be=
ſitz entſprechender Werke hierzu bereits beſonders
befähig=
ten Stadt zuſammenzuſchließen oder ſich einer beſtehenden
ſtädtiſchen Ueberlandzentrale anzuſchließen. Nicht zu
empfehlen iſt der Zuſammenſchluß von ländlichen
Ge=
meinden allein ohne Führung einer größeren Stadt zu
ſolchen Zweckverbänden, ebenſowenig der
Zuſammen=
ſchluß von ländlichen Gemeinden und einer
Privatgeſell=
ſchaft oder der Abſchluß von Lieferungsverträgen von
ländlichen Gemeinden mit einer Privatgeſellſchaft.”
Oberbürgermeiſter Dr. Göttelmann: Es iſt der
Wunſch geäußert worden, auf den Ausſchußbericht noch
mit einigen wenigen Worten einzugehen. Es wird in
der Begründung darauf hingewieſen, daß, wenn die
Ver=
ſorgung der Landgemeinden mit Elektrizität uſw.
aus=
ſchließlich durch Privatgeſellſchaften erfolgt, dieſe
Geſell=
ſchaften doch in erſter Linie ihre eigenen Intereſſen
wahr=
nehmen würden, wobei die Gemeinden immer im
Nach=
teil ſeien. Die Privatgeſellſchaften haben ein Intereſſe
daran, ſämtliche Arbeiten ſelbſt auszuführen zum
Nach=
teil der kleinen Handwerker. Dagegen müſſen die
Ge=
meinden geſchützt werden. Auf dieſen Standpunkt hat ſich
auch die Zweite Kammer geſtellt, die, ohne auf den Streit
direkt einzugehen, eine entſprechende Reſolution
ange=
nommen hat. Der berichtende Ausſchuß dieſes Hohen
Hauſes hat dieſer Reſolution eine andere Faſſung
ge=
geben. (Siehe oben.) Dieſer Wortlaut trifft beſſer das,
was beabſichtigt iſt. Den Gemeinden ſtehen nicht immer
die notwendigen techniſchen Sachverſtändigen zur
Ver=
fügung, und wenn ſie dann, was ſtets geſchieht, ſich an
große Privatfirmen wenden, geben dieſe natürlich die
Aufklärung in ihrem Sinne. Ich bitte, dieſer Faſſung der
Reſolution zuzuſtimmen.
Miniſter des Innern von Hombergk zu Vach:
Die Regierung hat ſich bereits in der Zweiten Kammer
dahin ausgeſprochen, daß ſie die Gründung von
Zweck=
verbänden für den beſten Weg zur Verſorgung der
Ge=
meinden mit Waſſer, Elektrizität uſw. hält. Eine
An=
ſchauung, die auch die einſtimmige Zuſtimmung der
Zwei=
ten Kammer geteilt hat. Dieſer Auffaſſung entſpricht die
Reſolution der Zweiten Kammer. Der Ausſchuß dieſes
Hohen Hauſes ſchlägt nun vor: Nicht zu empfehlen iſt der
Zuſammenſchluß der ländlichen Gemeinden allein ohne
Führung einer größeren Stadt uſw. Ich meine, daß dieſer
Teil des Ausſchußantrages nicht zu ſehr verallgemeinert
werden ſoll. Im Kreiſe Offenbach und auch in
Rhein=
heſſen ſind viele ſolcher Zweckverbände ohne die größeren
Städte gegründet worden, mit durchaus gutem Erfolge
beſonders auf dem Gebiete der Waſſerverſorgung. Ich
glaube aus der Abfaſſung der Reſolution erkennt man zu
ſehr die Mitwirkung des Oberbürgermeiſters einer
grö=
ßeren Stadt. Man muß ſolche Fälle je nach der Sachlage
entſcheiden. Ich möchte alſo den Standpunkt der
Regie=
rung dahin präziſieren, daß ſie der Reſolution wie ſie die
Zweite Kammer vorſchlägt, zuſtimmt. In welcher Weiſe
die Zweckverbände dann einzurichten ſind, das muß der
Lage der Einzelfälle überlaſſen bleiben.
Oberbürgermeiſter Dr. Göttelmann: Bezüglich der
Waſſerverſorgung mag die Auffaſſung des Herrn
Mini=
ſters die rechte ſein, aber bezüglich der Verſorgung mit
Elektrizität iſt das anders. Hier haben die ländlichen
Ge=
meinden zu wenig geſchulte Kräfte zur Verfügung, wie es
in ihrem Intereſſe wünſchenswert wäre. Sie bedürfen
einer techniſchen Beratung. Dazu aber ſind die großen
Privatfirmen nicht geeignet, die ganz mit Recht immer in
erſter Linie ihre eigenen Intereſſen vertreten. Ich bitte
alſo nochmals die Ausſchußfaſſung anzunehmen.
Bankdirektor Parcus hat die Empfindung, daß die
Reſolution doch zu eng gefaßt iſt. Ich beantrage darum
folgenden Zuſatz: „Es ſeidenn, daß der Staatsregierung
die Mitwirkung und Genehmigung beim Abſchluß ſolcher
Verträge und die Ueberwachung ihrer Durchführung
vor=
behalten bleibt” — Miniſter v. Hombergkzu Vachweiſt
darauf hin, daß die Landgemeindeordnung dieſe gewünſchte
Ueberwachung, Mitwirkung und Genehmigung ſchon
vor=
ſieht. Alle Verträge werden auch jetzt ſchon durch die
Re=
gierung geprüft. — Fürſt Yſenburg=Büdingen=
Wäch=
tersbach ſtellt hierauf den Antrag, die Faſſung der
Reſo=
lution der Zweiten Kammer wiederherzuſtellen. —
Bank=
direktor Parcus zieht nach den Erklärungen des Herrn
Miniſters ſeinen Antrag zurück, nachdem
Oberbürgermei=
ſter Göttelmann beantragt, die Reſolution nunmehr dahin
zu ändern, daß der erſte Satz heißt: „Zur Verſorgung der
Gemeinden, insbeſondere mit Elektrizität und Gas,
iſt den Gemeinden zu empfehlen uſw.‟ Der Antrag wird
in dieſer Faſſung angenommen. — Der
An=
trag des Fürſten Yſenburg wird mit 18 gegen 14 Stimmen
abgelehnt.
Darauf nimmt Gewerberat Falk den Antrag Parcus
wieder auf, weil er in der Reſolution keine Gewähr dafür
ſieht, daß für die kleineren Handwerker in genügendem
Maße geſorgt iſt, beſonders bei der Vergebung der
Arbei=
ten, wenn mit einer Privatgeſellſchaft abgeſchloſſen wird.
Nach Erklärungen des Herrn Miniſters des Innern und
des Herrn Oberbürgermeiſters Göttelmann, in denen
feſt=
geſtellt wird, daß auch hierzu die Reſolution ausreiche, wird
der Antrag abermals zurückgezogen.
Ohne Debatte werden 9 weitere Poſitionen
ange=
nommen.
Ueber die Vorſtellung des Verbandes der
Hausbe=
ſitzervereine im Großherzogtum Heſſen, die Aufhebung der
Wertzuwachsſteuer in Heſſen betreffend, erſtattet Freiherr
von Heyl zu Herrnsheim ſehr ausführlich Bericht,
in dem er ſich beſonders über die Wirkung des
Beſitzſteuer=
geſetzes, des Wertzuwachsſteuergeſetzes und über das
Wehr=
beitragsgeſetz verbreitet. Das frühere heſſiſche
Wertzu=
wachsſteuergeſetz ſei viel weniger ſcharf einſchneidend
ge=
weſen als das Reichsgeſetz. Er kommt zu dem Schluſſe,
daß ſowohl das Wehrſteuergeſetz, als auch das
Beſitzſteuer=
geſetz durchaus dilettantiſch bearbeitet ſind. Die
Grund=
lagen dieſer Steuerveranlagung ſeien durchaus keine
ge=
rechten. Auch die Frage, ob es richtig iſt die Wehrſteuer
nur vom Beſitz zu erheben, iſt ſehr zweifelhaft. Sie nehme
jedem Minderbemittelten, der vielleicht gerne etwas für
das Vaterland geopfert hätte, wenn es auch nur ein paar
Pfennige wären, die Möglichkeit dazu. In der Schweiz
wird zunächſt eine Kopfſteuer erhoben. Redner betont zum
Schluſſe die unbedingte Notwendigkeit, klare Verhältniſſe
zu ſchaffen, über die Grundlagen und die Wirkung der
Geſetze.
Miniſter des Innern von Hombergk zu Vach:
Die künftige Geſtaltung der
Wertzuwachsſtener
im Großherzogtum bleibt einer dem neuen Landtag zu
unterbreitenden Geſetzesvorlage vorbehalten. Die
Neu=
regelung hat vom 1. April 1915 ab zu erfolgen.
Zu dem Erſuchen der Hausbeſitzervereine, die
Wert=
zuwachsſteuer völlig aufzuheben, das der 1.
Ausſchuß des Hohen Hauſes der Regierung — entgegen
dem Beſchluß Zweiter Kammer — zur
Berückſich=
tigung überwieſen haben will, iſt zu beachten, daß
das heſſiſche Geſetz vom 14. Dezember 1907 den
Gemein=
den über 3000 Einwohnern für den Wertzuwachs des in
ihren Gemarkungen gelegenen Grundbeſitzes die
Steuer=
autonomie verliehen hat. Es will der Großh. Regierung
nicht richtig erſcheinen, dieſes Recht ohne weiteres
aufzu=
heben. Sie hat deshalb im Verlauf der vorbereitenden
Verhandlungen für den in Ausſicht genommenen
Geſetz=
entwurf auch eine Umfrage bei den
Gemeindeverwal=
tungen, die eine Wertzuwachsſteuer in ihren Gemeinden
ſchon vor dem Reichsgeſetz eingeführt hatten, darüber
ver=
anſtaltet, wie ſie ſich zu einer etwaigen gänzlichen
Auf=
hebung dieſes Beſteuerungsrechts ſtellen würden. Die
Antworten, namentlich der größten Städte, ſtehen faſt alle
noch aus. Sie dürften jedenfalls bei den künftigen
Ent=
ſchließungen der Großh. Regierung eine ganz beſondere
Berückſichtigung erfahren müſſen.
Die höchſt intereſſanten Ausführungen allgemein
ſteuerpolitiſcher Art Sr. Exzellenz des Herrn Freiherrn
v. Heyl werden wir bei unſeren Entſchließungen über die
Wertzuwachsſteuer nicht nur, ſondern auch über die
Wir=
kungen des Gemeindeſteuergeſetzes in Erwägung ziehen.
Oberbürgermeiſter Göttelmann weiſt darauf hin,
daß der Antrag der Hausbeſitzer in ſeiner Begründung
viel=
fache Uebertreibungen enthält und auch Unrichtigkeiten. In
dem Ausſchußantrag, der dieſen Antrag der Regierung zur.
Berückſichtigung empfiehlt, werden dieſe Uebertreibungen
gewiſſermaßen für richtig gehalten. Es könnte höchſtens
der Antrag auf Ueberweiſung des Antrages an die
Re=
gierung als Material lauten. Er bittet, den Antrag
entſprechend zu ändern. Nach kurzen Auseinanderſetzungen
zwiſchen den Herren Göttelmann und Freiherrn von Heyl
wird dieſer Antrag abgelehnt, und der Antrag des
Ausſchuſſes angenommen.
Der Reſt der Tagesordnung wird debattelos erledigt.
Zum Geſetzentwurf, betreffend die Förderungvon
Kraftwagenlinien, wird der Ausſchußantrag
angenommen: 1. denvorliegenden Geſetzentwurf
nicht mehr in Beratung nehmen, 2. Großh.
Re=
gierung erſuchen, den Ständen auf Grund der Erfahrungen
mit den bisher ſtaatlich unterſtützten Kraftwagenlinien,
ſo=
wie mit den Kraftwagenlinien in anderen Bundesſtaaten
eine neue Geſetzesvorlage zugehen zu laſſen.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Nummer 178.
Seite 20.
EinZubiläum desAille=Holpſtals
(1854—1914).
— Anfang Juli 1854, alſo vor nunmehr 60
Jah=
ren, wurde von mehreren Aerzten in Darmſtadt eine
„Heilanſtalt für chirurgiſche und Augenkranke” in der
Mauerſtraße eröffnet. Schon im Jahre 1853/54 hatten die
praktiſchen Aerzte Dr. Dr. Balſer, Eigenbrodt, Orth,
Si=
mon, Tenner, Verdier und Weber ein Kränzchen
miteinan=
der. Aus dort geführten Beſprechungen ging auf Anregung
des Dr. Simon eine ſogenannte Sprechſtunde (
Rats=
erteilung) hervor, die in dem damaligen Lokal des
ärzt=
lichen Vereins, der Einhorn=Apotheke, abgehalten wurde.
Die hierdurch gewonnenen Kranken wurden bei Heilgehilfe
Schaub untergebracht. Dies war indeſſen nur ein
Notbe=
helf. Für die operativen Fälle mußte zweckmäßigere
Un=
terkunft und beſſere Verpflegung geſchaffen werden. Es
galt ein paſſendes Haus ausfindig zu machen mit möglichſt
viel Raum und für möglichſt wenig Geld. Als geeignet
wurde der runde Bau in der Mauerſtraße 17, der alte
Holzhof, im Garten zurückſtehend, befunden. Zunächſt
wurde der untere Stock gemietet. Anfang Juli 1854 wurde,
wie erwähnt, das „Spitälchen” in Betrieb genommen.
Zwei Jahre ſpäter kauften die Aerzte die ganze
Liegen=
ſchaft. Eine alte Haushälterin, aus dem Hauſe eines der
Aerzte, wurde als Verwalterin, Köchin und Pflegerin
an=
genommen. Jeder der beteiligten Aerzte zahlte 20 fl.
jähr=
lichen Beitrag und mußte noch weiter aufkommen für die
Verpflegungskoſten ſeiner eigenen Patienten, ſoweit ſie
nicht von der Heimatgemeinde oder von gütigen
Wohltä=
tern gedeckt wurden.
Dem Unternehmen traten bald noch die Aerzte Dr.
Hohenſchild und Dr. Hegar bei. Anfangs nur
Privot=
unternehmen der genannten neun Aerzte, die der Volkswitz
die „Neuntöter” nannte, mußte man doch bald darauf
be=
dacht ſein, durch regelmäßige Beiträge und ſonſtige
Zu=
wendungen einen größeren Betriebsfonds zu ſchaffen.
Eine Liſte wurde in Umlauf geſetzt und es gelang auch
durch die Bereitwilligkeit des Miſikvereins, den Ertrag
eines Kirchenkonzerts dem Spitälchen zuzuwenden. Noch
im erſten Jahre des Beſtehens hatte die Großherzogin
Mathilde die Verpflegungskoſten für ein 10jähriges
Mäd=
chen übernommen, dem durch Dr. Balſers Hand das Au=
genlicht geſchent wurde. Dr. Berdier hate ſich der
Ver=
waltung des Spitälchens beſonders angenommen. Er
überwachte den Haushalt und die Anſchaffungen. Als der
Spitalbetrieb umfangreicher wurde, trat an die Stelle der
Haushälterin die Familie Zimmer. Die Kranken wurden
von Wärterinnen verſorgt, unter denen ſich Frau Anna
Eberle einer beſonderen Wertſchätzung bei den Aerzten
er=
freute. Eine unentbehrliche Stütze war den Aerzten auch
der Heilgehilfe Mut. Während des Krieges von 1866
wandte die edle Stifterin des Alice=Frauen=Vereins für
Krankenpflege im Großherzogtum Heſſen, Prinzeſſin
Ludwig von Heſſen, nachmalige Großherzogin Alice,
dem Mauerſpitälchen ihr beſonderes Intereſſe zu. Sie
veranlaßte den Bau einer Baracke im Garten der Anſtalt
und war unermüdlich in der Fürſorge für die dort
unter=
gebrachten Verwundeten aus den Gefechten von
Fron=
hofen, Laufach uſw. tätig.
Nach dem deutſch=franzöſiſchen Kriege 1870/71
über=
gab der Engliſche Hilfsverein, der in Darmſtadt ein
Ba=
rackenlazarett gegründet und darin den Pflegerinnen des
im Jahre 1867 gegründeten Alice=Frauen=
Ver=
eins die Haupttätigkeit übertragen hatte, auf Anregen
der hohen Stifterin des Vereins das geſamte Inventar
nebſt dem noch vorhandenen Geldvorrat dem Vorſtand der
Heilanſtalt für chirurgiſche und Augenkranke mit der
Ver=
pflichtung, die Heilanſtalt zu erweitern und ſie dem Alice=
Frauen=Verein als Pflegerinnenſchule und Heimſtätte zu
überweiſen. Am 27. März 1872 ſchloſſen ſämtliche Aerzte
der Heilanſtalt mit dem Alice=Frauen=Verein einen
Ver=
trag ab, nach dem das Eigentum an dem Vermögen der
Heilanſtalt auf den genannten Verein überging. Der
Alice=Frauen=Verein übernahm dagegen die
Verbindlich=
keit, das ihm übertragene Vermögen als Grundſtock für
Errichtung einer Krankenanſtalt zu verwenden und dieſe
aus eigenen Mitteln, und zwar zunächſt aus dem
Ver=
mögen der Heilanſtalt, fortdauernd zu unterhalten. Die
Uebernahme der Anſtalt durch den Verein erfolgte am
1. Mai 1872. Sie erhielt den Namen „Heilanſtalt
Mauer=
ſtraße 17‟. Als erſte Vorſteherin der Heilanſtalt und
Pflegerinnenſchule trat im Mai 1874 nach mehrjähriger
gründlicher Ausbildung Fräulein Charlotte
Helmsdör=
fer ein. Vom Juli desſelben Jahres an leitete ſie in
Ge=
meinſchaft mit den Aerzten die erſte Unterweiſung der neu
aufgenommenen Pflegerimen, die bis dahin ihre Ausbil.
dung im Städtiſchen Hoſpital in Darmſtadt erhalten
hatten.
Aus dem Mauerſpital ging das dermalige Alice=
Hoſpital in der Dieburger Straße hervor. Der neue
Bau wurde am 8. Dezember 1883 in Gegenwart der
Groß=
herzoglichen Familie feierlich eingeweiht. Das Alice=
Hoſpital iſt aus freiwilligen Beiträgen erbaut worden und
dazu beſtimmt, Frauen und Jungfrauen tüchtig zu machen
im Samariterdienſt bei Armen und Reichen, bei Hohen
und Niedrigen, in Kriegs= wie in Friedenszeiten. Das
Grundſtück, auf dem das Alice=Hoſpital ſteht, iſt am 14.
Dezember 1903, dem 25. Todestag der Großherzogin Alice,
in hochherziger Weiſe von dem hohen Protektor,
Großher=
zog Ernſt Ludwig, dem Verein zu freiem Eigentum
ge=
ſchenkt worden. Wie im Mauerſpitälchen, ſo werden auch
heute noch die Kranken im Alice=Hoſpital von ihren
ſelbſt=
gewählten, in der Anſtalt zugelaſſenen Aerzten behandelt.
Die Verpflegung und Behandlung der Unbemittelten
er=
folgt unentgeltlich durch den Hoſpitalarzt. Das Alice=
Hoſpital, das ſeit dem 1. April 1891 unter der zielbewußten
Leitung der Oberin Fräulein Marie Winter ſteht, hat
als Ausbildungsſtätte der Schweſtern vom Roten Kreuz
allezeit Tüchtiges geleiſtet. 468 Schweſtern haben bisher
ihre Ausbildung in dem Mutterhaus erhalten. Zurzeit
ſind im Alice=Frauen=Verein 102 Schweſtern und
Lehr=
ſchweſtern tätig. Außer im Alice=Hoſpital werden
Schwe=
ſtern in der Mediziniſchen Klinik und in der Frauenklinik
in Gießen, in den Kreiskrankenhäuſern Alsfeld und Alzey
und auf 22 weiteren Stationen im Großherzogtum
beſchäf=
tigt. Das Alice=Hoſpital hat ſich ſeit einigen Jahren dem
Roten Kreuz weiter auch dadurch dienſtbar gemacht, daß
es die praktiſche Ausbildung von Kriegshelferinnen
über=
nommen hat.
Möge das Alice=Hoſpital, das aus kleinen Anfängen
hervorgegangen iſt, ſich kräftig weiter entwickeln und
alle=
zeit im Geiſte der Hohen Frau, deren Namen es trägt,
weiter wirken zum Segen der leidenden Menſchheit, und
ſich ſtets eines erhabenen Schutzes erfreuen, wie er ihm
dermalen durch die von der hohen Bedeutung des Roten
Kreuzes durchdrungene erlauchte Präſidentin des Alice=
Frauen=Vereins, Ihre Königliche Hoheit die
Großher=
zogin, zuteil wird.
Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Inli 1914.
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Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 30.
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Seito 26.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Nummer 178.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
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Zugelanfen 1 Fox mit Wormſer Marke.
(15095
Die nachſtehende Warnung des Kgl. Herrn Polizeipräſidenten zu
Berlin bringen wir zur öffentlichen Kenntnis.
Darmſtadt, den 27. Juni 1914.
(15125
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Warnung.
Die Firma „Transatlantiſche Rheumaheiltee=Geſellſchaft Kullak
& Meyer” in Berlin, Beuthſtraße 10, vertreibt unter dem Namen
„Papuanatee” zu hohem Preiſe mit marktſchreieriſchen Anpreiſungen
einen aus geſchnittenen Wedeln eines Adlerfarns beſtehenden Tee
der von den Herren „Fabricius” und „Lhamaſſa” als Heilmittel
gegen Gicht und Rheumatismus „entdeckt” worden ſein ſoll. Die
Firma mißbraucht hierbei die Namen von Regierungsrat Profeſſor
Dr. Juckenack und Dr. Griebel, Beamten der Staatlichen
Nahrungs=
mittel=Unterſuchungsanſtalt in Berlin, die ſich niemals über den Tee
günſtig geäußert haben. Es iſt bisher wiſſenſchaftlich in keiner Weiſe
erwieſen, daß dem Tee die von Kullak & Meyer behaupteten
Heil=
wirkungen zukommen oder daß er überhaupt Stoffe enthalte, die als
Heilmittel gegen Gicht und Rheumatismus angeſehen werden könnten.
Es iſt vom wiſſenſchaftlichen Standpunkt auch gar nicht anzunehmen,
daß dem Tee derartige Heilwirkungen zukommen. Kranken kann
daher nur dringend geraten werden, ſich durch die Anpreiſungen,
insbeſondere die Dankſchreiben von Laien, nicht irreführen und von
einer ſachverſtändigen Behandlung abhalten zu laſſen.
Berlin, den 11. Juni 1914.
(P. 2. I. 10. 14.)
Der Polizeipräſident:
In Vertretung: Trewendt.
Die nachſtehende Warnung des Kgl. Herrn Polizeipräſidenten zu
Berlin bringen wir zur öffentlichen Kenntnis.
Darmſtadt, den 27. Juni 1914.
(15124md
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Warnung.
Vor kurzem erſt hatte ich mich veranlaßt geſehen, vor dem
Be=
zuge minderwertiger Entfettungsmittel, mit denen der Markt jetzt
überſchwemmt wird, öffentlich zu warnen. Von den Naturela=
Werken” in Hamburg=Rahlſtedt wird neuerdings in irreführender
Weiſe Reklame gemacht für ihre Präparate „Naturela=Compound‟
und „Naturela=Plättchen‟ Dieſe Mittel ſind ebenſowenig wie die
früher genannten geeignet, Fettleibigkeit zu beſeitigen.
Ich warne vor dem Ankauf.
Berlin, den 17. Juni 1914.
(N. 2. I. 10. 14.)
Der Polizeipräſident:
In Vertretung: Trewendt.
Heugras=Verſteigerung.
Donnerstag, den 2. Juli, nachmittags 4 Uhr, wird das
Heugras von der Fürſtenwieſe, unweit der Pumpſtation des ſtädt.
Waſſerwerks bei Eſchollbrücken (42 Morgen) an Ort und Stelle
öffentlich verſteigert.
Nähere Auskunft wird auf der Pumpſtation erteilt.
Darmſtadt, den 29. Juni 1914.
(15079md
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Jager.
Nächſter Zuchtviehmarkt in Darmſtadt
Dienstag, den 7. Juli 1914.
Darmſtadt, den 26. Juni 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(15193ms
Nachlaß-Verſteigerung.
Donnerstag, den 2. Juli und Freitag, den 3. Juli 1914,
vormittags 9 Uhr und nachmittags 3 Uhr beginnend,
werden im I. Stock des Hauſes Wienersstrasse 51 die folgenden,
zum Nachlaß der Inſtallateur Fritz Ewald Eheleute gehörigen
Gegenſtände, als:
Gold= und Silberſachen, Schmuckſachen, Uhren, Kleider,
Weißzeug, Vorhänge, 2 vollſt. Betten mit
Roßhaar=
matratzen, Möbel und Hausrat, Kücheneinrichtung,
1 Trumeau mit Spiegel, Tiſche, Kommoden,
Kleider=
ſchränke, Gewehre, Geweihe, Bilder, 1 Tiſch mit
Muſik=
werk, Spiegel, Gasöfen, Badeöfen, 1 Eisſchrank,
Küchengeſchirr, 1 große Partie Inſtallationsgegenſtände,
darunter Wandbecken, Gaslampen, Siphons, Lüſter,
Bleirohren, Meſſing und ſonſtige Metalle, Lampen
ſchirme u. a. m.
auf freiwilliges Anſtehen durch den Unterzeichneten beſtimmt ver
ſteigert.
(15219
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher
Georgenſtraße 11, I.
Steihanoiger Movel= elt. Verkauf
im Auktions= und möbelhaus
Teleph. 1774
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Speiſe=
zimmer, eiche, mit und ohne Umbau, 2 Herrenzimmer mit
drei=
tür. Bücherſchränken, 2 komplette Küchen, pitch-pine und
ge=
ſtrichen, 2 moderne Jagdgewehre und 1 Scheibenbüchſe (Krupp=
Stahlläufe).
Viele einzelne Möbel:
Komplette gute Betten, eiſerne Bettſtellen, Kleider= und
Weiß=
zeugſchränke, Vertikow, Büfetts, Diwan mit Seſſel, Diwan, Sofa,
Salon=Garnitur, Schreibtiſche, Bücherſchränke, Glasſchrank (mahagoni),
Trumeau= und Goldſpiegel, Näh= und Rauchtiſche, Steg= opale und
Auszugtiſche, nußbaum, einfache und beſſere Rohrſtühle, Schreib= und
Ruheſeſſel, Marmortiſch, pol. Schreibpulte, Kredenz, Anrichte,
Eck=
ſchrank, Eisſchrank, Nachttiſche, Teppiche, eiſerne Gartenbank, Bilder,
Lüſter, Badewanne, Bücherregale u. a. m.
(15240
Tiroler Bauernſchrank u. Truhe, Schränke,
Antike Möbel: Glasſchränke, Oelgemälde, Zinn, Glas,
Porzellan uſw.
Laden=Einrichtungen: Regale mit Schubladen, Glasſchrank,
Dezimalwage, 2rädr. Federwagen, Schilder uſw. durch
Auktionator und
Johannes Krummeck,
Taxator.
Annahme von Verſteigerungen, Verkäufen u. Taxationen.
Hengras=Verſteigerung.
Die Verſteigerung des Heugraſes
von dem ſtädtiſchen Wieſengelände
im Oberwald vom 25. lfd. Mts.
iſt genehmigt.
(15074im
Die Mähſcheine ſind bei der
Stadtkaſſe erhältlich und müſſen
bis zum 10. k. Mts. abgeholt ſein.
Darmſtadt, 27. Juni 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
Pfennigſparkaſſe Darmſtadt.
Diejenigen Pfennig=Marken=
Blätter, welche eine auf volle Mark
abgerundete Geſamteinlage bis zum
Ende des abgelaufenen
Viertel=
jahres nachweiſen, ſind nebſt den
ſtädtiſchen Sparkaſſebüchern
Samstag, 4. Juli 1914,
an die Herren Stationserheber zur
Veranlaſſung der Ueberſchreibung
abzuliefern.
(15080
Darmſtadt, 30. Juni 1914.
Der Verwaltungsrat der
ſtädtiſchen Sparkaſſe.
Der ſtellvertretende Vorſitzende:
Wagner.
Erhebung
der Gemeindeſteuer.
Die Friſt zur Entrichtung des
Ende Mai fällig geweſenen erſten
Ziels der Gemeindeſteuern für das
Rechnungsjahr 1914 wurde bis
8. Juli l. Js. erſtreckt. Bis dahin
kann Zahlung ohne Koſten
er=
folgen.
(15135a
Im Intereſſe raſcheſter
Ab=
fertigung an den Zahlſchaltern
wird erſucht, die Gelder
abge=
zählt bereit zu halten.
Darmſtadt, 26. Juni 1914.
Die Stadtkaſſe.
J. V.: Heppenheimer.
Schreinerarbeiten.
Die Anfertigung und
Anliefe=
rung von 12 zweiſitzigen
Zeichen=
tiſchen nach Muſter für die
Mittel=
ſchule II ſoll vergeben werden.
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Freitag, den 10. Juli 1914,
vormittags 10 Uhr,
einzureichen.
(15213md
Darmſtadt, 30. Juni 1914.
Stadtbauamt.
Bekanntmachung.
(Stadtwald.)
In den Waldungen der Stadt
Darmſtadt iſt das Befahren der
Wege und Schneiſen mit Auto
und Motorrad verboten.
Nur die öffentlichen Straßen:
Dieburger=, Roßdörfer= u. Erbacher=
Straße ſind für Kraftfahrzeuge
erlaubt.
(8489a
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
teilung A, wurden folgende
Einträge vollzogen:
Am 23. Juni 1914.
Hinſichtlich der Firma:
Ludwig Schwab,
Darm=
ſtadt.
Geſchäft und Firma ſind auf
Kaufmann Ludwig Schwab in
Darmſtadt übergegangen.
Der Uebergang der in dem
Be=
triebe des Geſchäfts begründeten
Verbindlichkeiten und
Forderun=
gen iſt bei dem Erwerbe des
Ge=
ſchäfts durch Ludwig Schwab
aus=
geſchloſſen.
Die Prokura der Robert Blum
Ehefrau, Anna, geb. Elſaſſer, in
Darmſtadt iſt erloſchen.
Kaufmann Auguſt Schwab in
Darmſtadt iſt in das Geſchäft als
perſönlich haftender Geſellſchafter
eingetreten. Die offene
Handels=
geſellſchaft hat am 20. Juni 1914
begonnen.
Kaufmann Ludwig Schwab
Ehe=
frau Anna, geb. Grünig, in
Darm=
ſtadt iſt zur Prokuriſtin beſtellt.
Die Firma iſt geändert in:
Auguſt & Ludwig Schwab.
Hinſichtlich der Firma:
Aug. Schwab, Darmſtadt.
Die Firma iſt durch Uebergang
auf die offene Handelsgeſellſchaft
unter der Firma Auguſt & Ludwig
(15242
Schwab erloſchen.
Am 29. Juni 1914.
Hinſichtlich der Firma:
Georg Seip, Darmſtadt.
Die Firma iſt erloſchen.
Darmſtadt, 30. Juni 1914.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Am Freitag und Samstag,
den 3. und 4. Juli 1914, von
vormittags 9 Uhr ab, findet im
Verſteigerungsraume des
Fund=
ureaus in Frankfurt (Main),
Poſtſtraße 6 — Nebengebäude —
ffentliche Verſteigerung der
Fund=
ſachen ſtatt. Auch werden ein
Bril=
lantring und ein Armband mit
Brillanten verſteigert. (315146
Frankfurt (Main), 16. Juni 1914.
königliche Eiſenbahndirektion.
Dienſtmänner=Vereinigung
Büro: Karlſtraße 30
Telephon 1909. (*17852
Bekanntmachung.
Das Umlagekataſter der Land= und forſtwirtſchaftlichen
Berufs=
genoſſenſchaften liegt von Donnerstag, den 2. Juli, zwei Wochen lang
auf unſerem Büro zur Einſicht der Beteiligen offen.
Etwaige Widerſprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataſter
aufgenommen oder nicht aufgenommen, ſowie dagegen, wie er
ver=
anlagt iſt, ſind innerhalb eines Monats nach Ablauf der
Offenlegungs=
friſt bei dem Vorſtande der landwirtſchaftlichen Berufsgenoſſenſchaft
in Darmſtadt zu erheben. Später eingehende Widerſprüche können
keine Berückſichtigung mehr finden.
(15244
Gräfenhauſen, den 30. Juni 1914.
Großherzogliche Bürgermeiſterei.
Petri.
Der beste Beweis
für die Leistungsfähigheit eines Geschäfts ist der steigende Um.
satz. Mein Umsatz
(15147
1913
Kaufen Sie daher zum Quartalwechsel
Taveten
EOrUum
wenn Sie wirklich vorteilhaft, preiswert und
reell bedient sein wollen, nur bei
Soin Einharde
Ernst-Ludwigstrasse 4
Telephon 486.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 8. Juli I. Js.,
vormittags 10½ Uhr,
ſoll die den Julius Triebert
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
III 866 86 Grasgarten
Vik=
toriaſtraße,
III 866¾/10 12 Waſchküche daſ.,
III 867 143¼10 Hofreite
Vikto=
riaſtraße 63,
III 867¾/10 21%0 Grasgarten,
Vorgarten
daſelbſt,
in unſerem Bureau, Grafenſtraß=
Nr. 30, II., zwangsweiſe verſteigert
(K9/14
werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das
einge=
legte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, 2. Juni 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (VIII,13240
aſcht., Weinkrüge, f. Wirte geeign.,
Geſchirrſchr., Bild., 2 Oleanderb.,
verſch. helle Damenkl., Gr. 44, bill.
abzugeb. Kahlertſtr. 15, I. (*17846
Pferde=Verkauf.
Freitag, den 3. Juli 1914,
11 Uhr vormittags,
wird auf dem vorderen Hofe der
alten Kavallerie=Kaſerne am
Ma=
rienplatz in Darmſtadt ein acht
Wochen altes Fohlen öffentlich
meiſtbietend verſteigert. (15144
Garde=Dragoner=
Regiment Nr. 23.
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(B15195
Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Inli 1914.
Nummer 178.
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Zeil 112
FRANKFURT AM MAIN.
Neben der Hauptpost.
[ ← ][ ][ → ]Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Seite 33.
Bimmelserſcheinungen im Zull.
A. K. Am 4. Juli, um 1 Uhr vormittags, gelangt die
Erde in ihrer elliptiſchen Bahn an denjenigen Punkt, in
dem ſie ihre größte Entfernung von der Sonne erreicht,
in das Aphel. Ihr Abſtand vom Sonnenzentrum
be=
trägt dann 151,99 Millionen Kilometer und der ſcheinbare
Durchmeſſer der Sonne 31' 27.‟70. In ihrer Sonnennähe,
im Perihel, das die Erde am 1. Januar durchlief, betrug
ihr Sonnenabſtand nur 146,97 Millionen Kilometer,
da=
gegen der ſcheinbare Durchmeſſer der Sonne 32½ 31.‟94.
Mit dem Uebertritt der Sonne aus dem
Kalender=
zeichen des „Krebſes” in das des „Löwen” am 23. Juli
beginnt die Zeit der Hundstage, die bis zum
Ueber=
tritt der Sonne in das Zeichen der „Jungfrau” am 24.
Auguſt währt.
Die Deklination der Sonne nimmt ſeit dem 22.
Juni, an dem ſie ihren größten poſitiven Wert, 23% 277
beſaß, wieder ab, nämlich von 23% 9' 48.‟6 am 1. Juli bis
auf 18% 26½ 9.‟7 am 31. Juli. Dementſprechend verringert
ſich auch die Mittagshöhe der Sonne, und zwar für
den Parallel von 54 (Norddeutſchland) von 59 10 am 1.
bis auf 54‟ 26' am 31., für den Parallel von 51 (
Mittel=
deutſchland) von 62‟ 10 am 1. bis auf 57 26' am 31. Juli,
und für den Parallel von 48 (Süddeutſchland und
Oeſter=
reich, etwa die Breite um Wien) von 65% 10 am 1. bis auf
60% 26' am 31. Juli. Mit der Verkleinerung der Tagbogen
der Sonne erfährt die Tageslänge eine Abnahme im
nördlichen Gebiet von 17 auf 15½ Stunden, im
mittle=
ren Gebiet von 16½ auf 15¼ und im ſüdlichen Gebiet von
16 auf 15 Stunden. Zuerſt im ſüdlichen Deutſchland, dann
fortſchreitend bis zuletzt im nördlichen Deutſchland hören
während des Monats auch die hellen Nächte auf.
Der Phaſenwechſel des Mondes vollzieht ſich zu
folgenden Zeiten: Vollmond am 7. Juli, um 3 Uhr 0 Min.
nachm., Letztes Viertel am 15. Juli, um 8 Uhr 32 Min.
vorm., Neumond am 23. Juli, um 3 Uhr 38 Min. vorm.,
und Erſtes Viertel am 30. Juli, um 12 Uhr 51 Min. vorm.
Der Mond befindet ſich am 3. Juli, um 8 Uhr 7 Min.
vorm., in ſeiner Erdnähe bei einem Abſtande von 57.7
Erdhalbmeſſern à 6378 Kilometer, am 15. Juli, um 4 Uhr
1 Min. nachm., in ſeiner Erdferne bei einem Abſtande von
63.4 Erdradien und am 28. Juli, um 1 Uhr 0 Min. nachm.,
wiederum in ſeiner Erdnähe bei einer Entfernung von
57.9 Erdhalbmeſſern. Bedeckungen hellerer Sterne finden
im Juli nicht ſtatt.
Zur Beobachtung der großen Planeten bietet ſich
im Juli, teils wegen ungünſtiger Stellung der Körper.
teils wegen der noch ſehr kurzen Nächte, nicht ſonderlich
viel Gelegenheit. Venus iſt kurze Zeit am Abendhimmel
und Saturn ſpäter eine Weile am Morgenhimmel zu ſehen,
nur Jupiter ſtrahlt während der ganzen Nacht in
prächti=
gem Glanze am ſüdlichen Firmament. Merkur
durch=
läuft am 16. Juli, um 7 Uhr nachmittags, ſeine untere
Sonnenkonjunktion, bleibt daher unſichtbar. Sein
Ab=
ſtand von der Erde beträgt am 1. 0.65, am 16. 0.58 und am
31. 0.77 Erdbahnhalbmeſſer oder Einheiten à 149.48
Mil=
lionen Kilometer; ſein ſcheinbarer Durchmeſſer erreicht in
ſeiner Erdnähe den Wert von 11. 6. Am 3. Juli, um 5 Uhr
nachm., gelangt der Planet in ſeine Sonnenferne bei einem
Abſtande von 0.4667 Einheiten (Erdbahnradien), wogegen
er in ſeiner Sonnennähe (nach 44 Tagen) nur den Abſtand
von 0.3075 Einheiten beſitzt; die Exzentrizität der
Mer=
kursbahn iſt mit 0.2 die größte aller Haupt=
Planetenbah=
nen. — Venus glänzt im Bilde des „Löwen” nur etwa
ſeine halbe Stunde lang in der Abendimmerungs ihre
Sichtbarkeit bleibt überhaupt während des ganzen
Jah=
res 1914 bis in den November hinein als Abendſtern
wenig günſtig, erſt im Dezember wird ſie als Morgenſtern
ausgezeichnet gut ſichtbar und am Jahresſchluſſe wird ſie
3 Stunden lang in großer Helligkeit ſtrahlen. Venus
nähert ſich der Erde von 1.27 bis auf 1.05 Einheiten, wobei
ihr Scheibendurchmeſſer von 13.‟3 bis auf 16."00 zunimmt.
Am 25. Juli, um 7 Uhr morgens, hat der Mond mit
Venus Konjunktion; beide Geſtirne befinden ſich dann
aber unter dem Horizont, man ſieht daher am
vorangehen=
den Abend die noch ſehr feine Mondſichel nordweſtlich
(rechts), am folgenden Abend aber ſchon öſtlich (links oben)
vom Abendſtern. — Mars, der ſchon recht lichtſchwach
geworden iſt, kann in der hellen Abenddämmerung mit
unbewaffnetem Auge nicht mehr wahrgenommen werden,
obgleich er vorläuſig noch 1½ Stunden nach
Sonnenunter=
gang über dem Horizont weilt; er bleibt nun während
eines vollen Jahres verborgen und taucht erſt im Juli
1915 am Morgenhimmel wieder auf, um dann allerdings
ſchnell an Glanz zuzunehmen. Sein Erdabſtand iſt jetzt
ſchon ſehr groß, nämlich am 1. Juli gleich 2.02, am 31.
Juli gleich 2.20 Erdbahnhalbmeſſer, ſein größter Abſtand,
im November 1914, beträgt nur wenig mehr: 2.46
Ein=
heiten. — Jupiter ſtrahlt, im Bilde des „Steinbocks”
ſich rückläufig bewegend, während der ganzen Nacht als
hellſtes Geſtirn am ſüdlichen Himmel. Er kulminiert
an=
ſangs um 3 Uhr vormittags, zuletzt bereits um
Mitter=
nacht, doch nicht beſonders hoch. Da ſich der Abſtand des
Planeten von der Erde noch erheblich, von 427 bis auf
4.06 Einheiten, verringert, wächſt ſein ſcheinbarer
Durch=
meſſer von 46. 7 bis auf 49. 2., ſo daß er ſchon für kleinere
Fernrohre ein außerordentlich dankbares
Beobachtungs=
objekt bildet. Am 10. Juli, um 8 Uhr vorm., kommt der
Mond mit Jupiter in nahe Konjunktion, während der
vorangehenden Nacht ſieht man die noch beinahe volle
Mondſcheibe von Weſten (rechts) her dem Planeten immer
näher rücken. — Saturn erſcheint im öſtlichen Teile
des „Stiers” um Monatsmitte wieder am frühen
Morgen=
himmel; ſein Aufgang erfolgt etwa um 1½ Uhr. Auch
die=
ſer Planet nähert ſich uns, oder richtiger, wir nähern uns
ihm, ſeine Abſtände ſind am 1. Juli 10.00 und am 31. Juli
9.77 Einheiten. Der ſcheinbare Durchmeſſer des
Saturn=
körpers beträgt anfänglich 16.‟3, zuletzt 16.‟7, der großen
Achſe der Ringellipſe um Monatsmitte 38.49 und der
klei=
nen Achſe 17. 5; das Ringſyſtem, das uns ſeine Südſeite
zukehrt, erſcheint alſo jetzt breiter als die Saturnkugel.
— Uranus, der Anfang Auguſt in Oppoſtion gelangt,
iſt während der ganzen Nacht über dem Horizont, er ſteht
unweit ſüdweſtlich vom Jupiter im Bilde des
Stein=
bock” Ihm nähert ſich die Erde ebenfalls von 19.00 bis
auf 18.86 Einheiten. Sein Scheibendurchmeſſer beſitzt
zu=
erſt den Winkelwert von 4.‟3, zuletzt 4.‟4. Die Oerter des
Uranus, der als Sternchen 5. Größe ſchimmert, ſind am
1. Juli Rektaſzenſion 20h 53m 57s und Deklination — 18
10, am 31. Juli Rektaſzenſion 20h 49m 28s und
Dekli=
nation — 18? 28½. — Neptun kommt am 21. Juli, um
3 Uhr nachm., in Sonnenkonjunktion, bleibt deshalb auch
für die großen Teleſkope unſichtbar. Sein Erdabſtand
be=
trägt zu dieſer Zeit 10.31 Einheiten oder 4635.37 Millionen
Kilometer. Beiläufig bemerkt, hat dieſer fernſte bekannte
Planet ſeit ſeiner Entdeckung im Auguſt und September
1846 durch Adams und Leverrier, d. h. während ſeiner
nunmehr 68jährigen Beobachtungszeit, bei weitem noch
nicht einen halben Umlauf um die Sonne zurückgelegt,
denn er braucht zur Volndung ſeines ganzen Kreiſes in
bezug auf die Firſterne 164.76 Jahre.
Von den drei zuletzt entdeckten Kometen entfernen
ſich die Kometen 1914a (Kritzinger) und 1914b (
Zla=
tinsky) als lichtſchwache Geſtirne immer mehr von der
Sonne und Erde. Dagegen nähert ſich der Komet 1913f
(Delavan) noch längere Zeit der Sonne und Erde, denn
er wird erſt am 26. Oktober 1914 ſein Perihel erreichen und
dann vielleicht dem bloßen Auge ſichtbar werden. Im
Juli zieht er im Sternbilde des „Fuhrmannes” langſam
nordöſtlich weiter.
Sternſchnuppen zeigen ſich im Juli vornehmlich
vom 26. bis 29. in größerer Häufigkeit als ſonſt; die
Me=
teore ſtrahlen in dieſen Tagen hauptſächlich vom Bilde
des „Schwans”, das abends hoch im Oſten die Milchſtraße
ziert, aus.
Eine Betrachtung des geſtirnten Himmels zeigt
uns nördlich von dem eben erwähnten „Schwan” mit dem
hellen Deneb die „Leier” mit der glänzenden „Wega”, hoch
im Südoſten den „Adler” mit Altair, im Süden den „
Skor=
vion” und im Südweſten die „Jungfrau” mit dem Stern
erſter Größe Spica. Hoch im Weſten funkelt Arctur im
„Bootes” über dem wieder die Krone” eine beſondere
Zierde des Firmaments bildet. Tiefer im Weſten bemerkt
man den „Löwen” mit Regulus, darüber das feine „Haar
der Berenice‟. Der Große Bär” thront abends im hohen
Nordweſten und neben ihm am Nordpole der „Kleine
Bär”. Weiter nach dem Horizonte zu haben im
Nord=
weſten die „Zwillinge” ihren Stand, während den Norden
der Fuhrmann” mit Capella auszeichnet. Die ſternbeſäte
Milchſtraße ſchwingt ſich abends in weitem Bogen vom
Norden über den Oſten zum Süden; von ihren
ſchemen=
haften Wolken, deren Schein von ungezählten Sonnen
zu=
ſammengegoſſen iſt, hat das Licht Jahrhunderte zu
wan=
dern, bis es dem Auge des Menſchen begegnet, ob es auch
mit dem Sekundenſchritt von 300 000 Kilometer durch den
Aether fliegt.
Turnen, Spiele und Sporf.
* Darmſtädter Sportklub 1905 e. V. Wie in früheren
Jahren, ſo beteiligte ſich auch diesmal der Darmſtädter
Sportklub 1905 an den Jugendſpielen des
Jungdeutſch=
landbundes am vorigen Sonntag. Die 2. Mannſchaft hatte
ſich hierzu den Fußballklub Bensheim verpflichtet,
Sport=
klubs Mannſchaft zeigte ſich ihrem Gegner weit überlegen
und ſchlug ihn mit 6 :0 Toren. Die Leichtathletik=
Abtei=
lung beſuchte die nationalen Wettkämpfe in
Aſchaffen=
burg, und hatte auch hier einen guten Erfolg. Ackermann
erhielt im Diskuswerfen und Merkel im 5000 Meter=Lauf
den 1. Preis. Zwei wertvolle Ehrenpreiſe brachten die
Sieger mit nach Hauſe. Merkel ſtartet am nächſten
Sonn=
tag bei den Internationalen Wettkämpfen des Frankfurter
Fußball=Vereins.
* Rad= und Motorrennen in Darmſtadt. Man ſchreibt
uns: Große radſportliche Ereigniſſe werden ſich am
kom=
menden Sonntag, nachmittags 3½ Uhr, auf der hieſigen
Radrennbahn abſpielen. Der Veloziped=Klub als
Ver=
anſtalter hat in dieſem Jahre ſtändig eine Steigerung
ſei=
ner ſportlichen Darbietungen vorgenommen, auch diesmal
wird ein Programm geboten, wie es beſſer nicht geboten
werden kann. Die Meiſterſchaften von Südweſtdeutſchland
über 1 und 10 Kilometer für Herrenfahrer kommen zum
Austrag und bringen eine große Anzahl Fahrer aus ganz
Südweſtdeutſchland nach Darmſtadt. Iſt ſchon dieſe Pro=
Unser diesjähriger
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Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
Nummer 178.
grammnummer ein Ereignis, ſo kommt noch hinzu ein
Mannſchaftsrennen, das eine vorzügliche Beſetzung hat
und entſprechend den olympiſchen Wettbewerben
ausge=
fahren werden ſoll. In Anbetracht der Bedeutung
die=
ſes Rennens für den ſüddeutſchen Bezirk wurde von der
Redaktion des Berliner Tageblatts ein wertvoller
Wan=
derpreis geſtiftet. Auch die übrigen Rennen ſind
erſt=
klaſſig, ſowohl in ihrer Zuſammenſetzung, als in der
Be=
ſetzung der Fahrer, ſo daß dem Darmſtädter
Sportpubli=
kum auserleſene ſportliche Genüſſe bevorſtehen.
Das nationale Sportfeſt des Fußballklubs Olympia
Darmſtadt, am 11. und 12. Juli, unter dem Protektorat
des Großherzogs von Heſſen, erfreut ſich allenthalben
be=
ſonderer Teilnahme. An der notwendigen Unterſtützung
hierzu aus den Kreiſen der Behörden uſw. fehlt es denn
auch nicht. Wird ſchon durch das hohe Protektorat das
allerhöchſte Intereſſe für die ſportliche Veranſtaltung zum
Ausdruck gebracht, ſo ſteht dem Sportfeſte weiter noch ein
Ehrenausſchuß, gebildet aus namhaften Männern, die mit
der Zeit leben, die die Jugend lieben und das hohe Ziel
der Sportbewegung erkannt haben, bevor. Bürgt ſchon
dieſe Mitarbeit für eine erſtklaſſige Veranſtaltung, ſo ſind
es weiter noch die beſten deutſchen Leichtathleten, die ihre
Beteiligung in ſichere Ausſicht geſtellt haben und die damit
die Gewähr für einen ganz vorzüglichen Sport geben. Die
Ausſchreibung umfaßt 31 Konkurrenzen, darunter
Offi=
ziers= und Akademiker= ſodann Militär= und
Schülerwett=
kämpfe. In dieſen ſowohl wie in den Hauptwettkämpfen
wer=
den Lauf=, Wurf= und Sprungkonkurrenzen beſtritten.
Ne=
ben den intereſſanten Kurzſtreckenläufen kommen mehrere
ſpannende Stafettenläufe zum Austrag. In Speer=,
Dis=
kus= und Hammerwerfen, in Kugelſtoßen, Freihoch= und
Stabhochſprung, ſowie im Dreikampf werden die beſten
Kämpfer antreten. An Ehrenpreiſen fehlt es nicht, ſie
ſtehen, geſtiftet zur Unterſtützung und im Intereſſe der
Sache von namhaften Perſonen, in großer Anzahl zur
Verfügung. Von den Wanderpreiſen begegnet dem größten
Intereſſe der Großherzogspreis für die 3000 Meter=
Sta=
fette. Auch von Herrn Generalmajor Freiherrn von Heyl,
dem Herrn Oberbürgermeiſter, Herrn Generalkonſul C.
von Weinberg u. a. m. ſtehen noch Wanderpreiſe zur
Ver=
fügung.
* Darmſtädter Schwimmer auswärts. Bei den
Schwimmwettbewerben des Höchſter Schwimmklubs „
Nep=
tun” war der Darmſtädter Schwimmklud
„Jung=Deutſchland” durch vier ſeiner Mitglieder vertreten,
die drei erſte und einen zweiten Sieg erringen konnten.
Leider wurde der volle Erfolg dadurch geſchmälert, daß
die Sieger im Jugend= und Juniorbruſtſchwimmen
we=
gen angeblicher „Stilmängel” nachträglich diſtanziert
wur=
den. Sie teilten dabei das Schickſal noch mehrerer
aus=
wärtiger Bruſtſchwimmer, wie man überhaupt in Höchſt
erfahrungsgemäß mit dem Diſtanzieren wegen Stilfehler
ſchnell bei der Hand zu ſein pflegt. Es ſei an dieſer Stelle
bemerkt, daß ſchon ſeit längerem im Deutſchen
Schwimm=
verband eine Bewegung im Gange iſt, die den ſteifen
deut=
ſchen Bruſtſtil endgültig beſeitigen und dem freieren
inter=
nationalen Stil auch auf nationalen Wettbewerben
Ein=
gang verſchaffen will. Die Unkenntnis des
internationa=
len Stils koſtete Deutſchland auf den letzten olympiſchen
Spielen den Sieg im Rückenſchwimmen. Wenngleich die
beiden Darmſtädter keinen internationalen Stil
ſchwam=
men, ſondern immer den Kopf über Waſſer hielten,
wäh=
rend des internationalen Reglements das zeitweiſe
Unter=
tauchen des Kopfes, des ſogen. „Stibben”, erlaubte, ſo be=
gingen ſie demnach die folgenſchwere „Stilwidrigkeit” ſich
nach ihren Gegnern umzuſehen. Die Reſultate der von
den Darmſtädtern beſtrittenen Rennen ſind folgende:
Jugendjuniorbruſtſchwimmen, 50 Meter.
Erſter: Cr. Kördt, Darmſt. S.=C. „J.=D.‟, 45½ Sek. (
di=
ſtanziert). Zweiter: Enders, Mainzer Schwimm=Verein,
46½ Sek.
Juniorbruſtſchwimmen, 100 Meter. Erſter:
G. Lachmann, Darmſt. S.=C. „J.=D.‟ 1 Min. 34 Sek. (
di=
ſtanziert). Zweiter: Sondermann, 1 Min, 34 Sek. (
diſtan=
ziert). Dritter: Petter, Athletik=Sportklub Frankfurt,
1 Min. 41 Sek. (Sieger).
Ermunterungsſeiteſchwimmen, 100 Meter.
Erſter: Senßfelder, Darmſt. S.=C. „J.=D. , 1 Min. 31 Sek.
Zweiter: Leinhold, Turnverein Jahn, München, 1 Min.
32 Sek.
Jugendhandüberhandſchwimmen, 50
Me=
ter. Erſter: Weithenhauſen, „Salamander”, Mannheim,
37½ Sek. Zweiter: Id. Wißner, Darmſt. S.=C. „J.=D.„
38 Sek.
Wißner führt mit einer Länge bis knapp vors Ziel,
wo er ſich ſeitlich verſchwimmt. — Nach Schluß der
Ein=
zelwettbewerbe trat eine kombinierte Mannſchaft des
Darmſtädter Schwimmklubs gegen Schwimmverein
Mainz==Mombach zu einem Geſellſchafts=Waſſerballſpiel
an, das die Mainzer mit 4:3 für ſich entſcheiden konnten.
Stand des Spiels bei Halbzeit 311.
sr. Pferdeſport. Der Schlußtag des Derby=
Meetings. Bei heißem, ſchwülen Wetter, aber
ſchwa=
chem Beſuch, fand am Montag das Derby=Meeting zu
Hamburg ſeinen Abſchluß. Die Reſultate waren:
Ver=
gleichs=Rennen; 6000 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Herrn
Balduins Patſchuli (Davies), 2. Samoa (F. Winter), 3.
Mercedes (Archibald). Tot.: 29110, Pl. 16, 18:10. —
Hor=
ner=Handikap; 12000 Mark, Diſtanz 2100 Meter: 1. Herrn
Balduins Papyrus (Davies), 2. Nandor (Raſtenberger),
3. Rheingau (Archibald). Tot.: 21:10, Pl. 12, 29, 14:10. —
Jenfelder=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1.
Herrn Animato (W. Plüſchke), 2. Fox (Archibald), 3.
Ora=
nier (v. Tucholka). Tot.: 38:10, Pl. 15, 14, 32:10. —
Re=
nard=Rennen; 20000 Mark, Diſtanz 2800 Meter: 1. Herren
A. und C. v. Weinbergs Pirol (Shaw), 2. Lom (Varga),
3. Alvarez (Archibald). Tot.: 31:10, Pl. 18, 27110. —
Troſt=Handikap: 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Herrn
S. del Sancos Villa (Davies), 2. Raguſa (Davies), 3.
Pa=
cefic (W. Plüſchke). Tot.: 46:10, Pl. 20, 37, 36:10. —
Altes Hamburger Jagd=Rennen; Ehrenpreis und 10000
Mark, Diſtanz 5600 Meter: 1. Herrn G. Ehlers Elk (Herr
Purgold), 2. Flyink Hawk (Lt. Graf Holck), 3. Haſchiſch
(Lt. Martins). Tot.: 61:10, Pl. 18, 13, 15:10.
Auteuil, 29. Juni. — Prix Grandlieu; 3000
Fran=
ken, Diſtanz 3800 Meter: 1. Monſ. E. Thiebauxs Boheme
II, 2. Paſſau, 3. Chouchois. Tot.: 24:10, Pl. 15, 29110.
Prix de la Gibauderie; 5000 Franken, Diſtanz 3500 Meter:
1. Monſ. T. P. Thornes Pretendante, 2. Fonraud, 3.
Ko=
leah. Tot.: 30:10, Pl. 21, 23:10. — Prix de Meudon; 7000
Franken, Diſtanz 2700 Meter: 1. Monſ. Leelercs Mephiſto
IIII, 2. Jridium II, 3. Le Grand Conde. Tot.: 50:10, Pl.
19, 56, 25:10. — Prix Sagan; 30000 Franken, Diſtanz 4000
Meter: 1. Monſ. Jam. Henneſſys Champoreau, 2.
Rein=
deer, 3. Duc de Dantzig. Tot.: 17110, Pl. 16, 42:10. —
Prix Aquilon; 5000 Franken, Diſtanz 4000 Meter: 1. Monſ.
M. Descazeauxs Orſanco, 2. Monſeigneur, 3. Barbaroſſa.
Tot.: 43:10, Pl. 14, 17, 14:10. Prix des Veneurs; 4000
Franken, Diſtanz 3100 Meter: 1. Monſ. Ch. Broſſettes
Ondee II, 2. Le Chameur, 3. Lady Agnes. Tot.: 106:10
Pl. 22, 15, 45:10.
Radſport. Abendrennen auf der
Radrenn=
bahn an der Heidelberger Straße. Zum erſten
Male fanden am Montag Abendrennen in Darmſtadt ſtatt
und wenn auch der Beſuch hätte beſſer ſein können, ſo hat
damit der Velociped=Klub Darmſtadt wiederum
etwas Neues geboten. Der Sport war ein recht guter und
wer den Rennen beigewohnt hat, war recht befriedigt. Die
Dauerfahrer fuhren ein Stundenrennen hinter großen
Schrittmachermotoren und konnte hierbei Böſchlin, der
das Rennen in glänzendem Stile gewann, einen
Bahn=
rekord aufſtellen; er fuhr in dieſer Stunde 58 Kilometer
360 Meter. Zweiter wurde Gruber und Dritter Birkle.
Letzterer hatte unter den Folgen eines Sturzes beim
Training in Kaiſerslautern zu leiden und konnte ſeine
ganze Kraft nicht entfalten. Ganz hervorragend waren
die beiden Fliegerrennen, bei denen ausſchließlich
Mit=
glieder des Velociped=Klubs ſtarteten. 14 Fahrer traten
bei jedem Rennen an, gewiß eine recht ſtattliche Anzahl.
Damus, Thomae und Sehring gewannen das 5 Kilometer=
Rennen und Thomae, Sehring und W. Hermes das
Vor=
gaberennen, das ohne Damus gefahren wurde.
Reſul=
tate: 1. Ausſtellungspreis (Stundenrennen): 1. Böſchlin,
58 Kilometer, 360 Meter; 2. Gruber, 8 Runden zurück; 3.
Birkle, 15 Runden zurück. 2. Hauptfahren für Flieger 5
Kilometer: 1. Damus, 2. Thomae, 3. Sehring.
Führungs=
preis: Damus. Zeit: 8 Minuten, 30 Sekunden, letzte 200
Meter 13 Sekunden. Ein ſehr ſcharfes Rennen, bei jeder
Runde gibt es einen Spurt. Damus gewinnt ſicher,
wäh=
rend Thomae bei den letzten 50 Meter Sehring überholt.
3. 10 Kilometer=Rekordfahren: 1. Böſchlin, Zeit 10
Minu=
ten 32 Sekunden, 2. Gruber, 3. Birkle, in der 10. Runde
aufgegeben. 4. Vorgabefahren: 1. Thomae (20), 2. Sehring
(0), 3. W. Hermes (100). Ein ſehr ſchönes Fahren, bei
dem Sehring und Thomae bereits kurz nach der erſten
Runde die Vorgaben geholt haben. Auf der Gegengraden
entwickelt ſich ein Poſitionskampf, bei dem R. Schmitt
ein=
geſchloſſen wird und nicht vorbei kann. Zeit: 1 Minute,
20 Sekunden.
* Kiel, 30. Juni. Von den Jachten der
Son=
derklaſſe wurde „Reſi” als Siegerin im erſten
Ren=
nen der Kronprinzenpokal, „Eliſabeth” des Prinzen Eitel
Friedrich, die im zweiten Rennen als erſte durchs Ziel
ging, der Armourpokal zugeſprochen. Die
Preisvertei=
lun, für die Regatta der Kriegsſchiffsboote erfolgte
be=
reits geſtern abend durch den Prinzen Heinrich. An dem
Feſteſſen des Kaiſerlichen Jachtklubs, das nachmittags
ſtattfand, nahmen u. a. der engliſche und amerikaniſche
Botſchafter und Admiral Warrender teil. Der engliſche
Botſchafter ſaß rechts neben dem Prinzen Heinrich. Heute
morgen 7 Uhr gingen die drei engliſchen Kreuzer durch den
Kanal nach der Nordſee. Bald darauf fuhren die vier
engliſchen Schlachtſchiffe ab, die um Skagen herumfahren.
Um 10 Uhr vormittags ſtarten die Klaſſen der großen und
mittleren Jachten zur Seewettfahrt und zum Handikap
von Kiel nach Eckernförde.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 36.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Juli 1914.
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Nummer 178.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Jnli 1914.
Seite 39.
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Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. (Darmstädter Bank.)
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84.70
do. . . . .
3 74,05
do. . . . ..
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Württembg. Staats-Anl.
(unkdb. p. 1921).
4*98,80
do. v. 79/80 . .
3½ 88,0
do. . . . .
3 77.60
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5 95,50
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1.6
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Italienische Rente.
Osterr. Staats-R. v. 1913
90,27)
do. Silber-Rente .
½ 8400
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.4½ 83,85
do. Gold-Rente . . .
4 85.00)
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do. unif. Serie I
3 62,00
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do. ,
3 65,90
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9,80
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5 99.50
do. Gold v. 1913.
4½ 91,00
do. Schatzsch. v. 1913 . 4½
. conv. .
485,10
do, v. 1890
4 90,20
do. v. 1891
4 90.00
do. v. 1905
4 85,00
do. v. 1908 .
4 85,50
do. v. 1910
4 85,10
Russische St. Anl. v. 16
½ 97,60
do. kons. v. 1880 .
4 86,80
do. Gold v. 1890
4
do. r. 1902
4 89,35
Schweden v. 1880. .
3½ —
dg. v. 1886 .
3½l 86,70
Schweden v. 1890. . . . . . 31
(2
Sorben steuerfrei . . . . . 4
do, amort. v. 1895
Türk. Egypt. Tribut .
do. kons. Steuerfreie .
do. Admin. v. 1903. . .
75.50
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1913 unkdb. bis 1923 . .4½ 88,85
Ungar. Staatsk.-Scheine
v. 1913 . . . . . . . . . . . .4½ 98,90
do. Gold-Rente. . . . . 4 81,60
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do. „
„ Kr. 4 79,40
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v. 1887 5
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dc. innere v. 1858 . . .4½
do. äußere v. 1888 . . . 4½
480,00
do. v. 1897 . . . . . . .
Chile Gold-Anl. v. 1911. . 5
do. v. 1889 . .
4½ —
do. v. 1906 . .
4½ 89,20
Chines. St.-Anl. v. 1895.
6‟ —
do. v. 1896 . . .
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5 88,20
do. v. 1898 . . .
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do. „ 1915. . . . . . . 3½ 88 60
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do. . . . . „ 14, 15, 17
do. unkdb. 1920 . . .. 4 97,40
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Deutsch-Luxemb. Bergb. 10 1127.75
Eschweiler . . . . . . . . . . 10 226,00
Gelsenkirchen Bergw. . . 11 (182,00
Harpen Bergbau. . . . . .11 177,20
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Königin Marienhütte . . 5 81,00
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18 1235½
Rheinische Braunkohlen 11 243,00
Riebeck Montan . . . . . . 11 (188.30
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Madrider . . . . . Frs. 100 3 —
Meininger Präm.-Pfdbr. . 4 (142,10
Osterreicher 1860er Lose . 4 180,80
Oldenburger. . . . TIr. 40 3 128,00
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Herderſtr. 11, empfiehlt ſich. (15062a
Handel und Verkehr.
— Frankfurt a. M., 30. Juni. (Börſe.) Die
Wiener Anfangskurſe, die man heute mit beſonderer
Spannung erwartete, ließen erkennen, daß man in
Oeſter=
reich hofft, daß auf die Ereigniſſe der letzten Tage
ſchwer=
riegende politiſche Folgen nicht eintreten werden, eine
Anſchauung, welche man an hieſiger Börſe bereits geſtern
vertreten hatte. Die erſten Kurſe wieſen daher nur
re=
lativ geringe Veränderungen gegen geſtern auf.
Zuſtat=
ten kommt der hieſigen Börſe anſcheinend, daß die
laufen=
den Engagements recht gering ſind und daß infolgedeſſen
ein Entlaſtungsbedürfnis nicht beſteht. Die Kurſe der
Montanwerte waren leicht abgeſchwächt, anſcheinend im
Zuſammenhang mit ungünſtig lautenden Berichten aus
der belgiſchen Montaninduſtrie. Auch Bankaktien wieſen
neuerdings vereinzelte Kursabſchwächungen auf. Auf
Anregung aus Berlin, wo man Hanſaaktien auf beſſere
Frachtenausſichten ſteigerte, zeigte ſich auch Intereſſe für
die hier gehandelten Schiffahrtsaktien. Die Börſe verlief
im übrigen wieder recht ruhig bei geringen Umſätzen.
Der Kaſſamarkt war ſtill, die Kurſe wenig verändert.
* Frankfurt a. M., 30. Juni. In der heutigen
Ge=
neralverſammlung der Elektrizitäts=Aktien=
Ge=
ſellſchaft vorm. W. Lahmeyer u. Co., in welcher
27437 Aktien gleich 27437000 Mark Aktienkapital
vertre=
ten waren, wurden die Anträge der Verwaltung
einſtim=
mig angenommen und die Verteilung einer Dividende von
7 Prozent (Vorjahr 6 Prozent) beſchloſſen. Die
turnus=
mäßig aus dem Aufſichtsrate ausgeſchiedenen Herren:
Präſident Dr. Julius Frey=Zürich, Walther vom Rath=
Frankfurt a. M., Dr. Walther Rathenau=Berlin, Direktor
Emil Walch=Zürich und Direktor Karl Zander=Zürich
wurden wiedergewählt.
Schiffsliſte für billige Briefe nach
den Vereinigten Staaten von Amerika
(10 Pfg. für je 20 Gramm). Die Portoermäßigung
er=
ſtreckt ſich nur auf die Briefe, nicht auch auf Poſtkarten,
Druckſachen uſw. und gilt nur für Briefe nach den
Ver=
einigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen
Gebieten Amerikas, z. B. Kanada. „Cleveland” (nur nach
Boſton) ab Hamburg 3. Juli, „Berlin” ab Bremen 4. Juli,
„Kaiſer Wilhelm der Große” ab Bremen 8. Juli, „Großer
Kurfürſt” (noch unbeſtimmt) ab Bremen 11. Juli, „
Ame=
rika” ab Hamburg 15. Juli, „Kronprinz Wilhelm” ab
Bre=
men 21. Juli, „Vaterland” ab Hamburg 22. Juli, „George
Waſhington” ab Bremen 25. Juli, „Kronprinzeſſin
Ce=
eilie‟ ab Bremen 28. Juli, „Imperator” ab Hamburg
31. Juli, „Königin Luiſe” ab Bremen 1. Auguſt. (
Poſt=
ſchluß nach Ankunft der Frühzüge.) Alle dieſe Schiffe
außer „Cleveland” ſind Schnelldampfer oder ſolche,
die für eine beſtimmte Zeit vor dem Abgange die ſchnellſte
Beförderungsgelegenheit bieten. Es empfiehlt ſich, die
Briefe mit einem Leitvermerk, wie „direkter Weg” oder
züber Bremen oder Hamburg”, zu verſehen.
Landwirtſchaftliches.
F. C. Frankfurt a. M., 30. Juni. (Heu= und
Strohmarkt.) Am heutigen Markte war weder Heu
noch Stroh angefahren.
Berzkirschen
Pfund 18 Pfg.
15247) Kranichſteinerſtr. 65, Hth.
Seite 40.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Jnli 1914.
Nummer 178,
Frankfurt a. M.
an der Markthalle 6
ie grossen Verkaufstage
8
in Kleiderstoſfen, Seide, Waschstoſſen, Weiss-, Leinen- und
Baumwollwaren, Wäsche, Schürzen, Frottierwaren u. Sardinen
Geginnen heute Mittwoch den 1. Juli.
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Hemdentuche, weifz, ca. 80 82 cm breit
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Mtr. 25 Pf.Mr. 33 Pf.
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Serie II
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Bettdamaste
160 cm breite weiße Bettdamaste
Serie II
Serie I
Mtr. 95 Pf.
Ntr. 1.35
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Seite 40.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Inli 1914.
Nummer 178,
Frankfurt a. M.
an der Markthalle 6
ie grossen verkaufstage
in Kleiderstoffen, Seide, Waschstoffen, Weiss-, Leinen- und
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Geginnen ſeute Mittwoch den 1. Juli.
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itik führte Großbritannien g
Servietten 25₰ dazu passende
dazupassende
Fimenwirken mit dem Deutſchen Reiu,
Servietten 38 ₰ Servietten 35
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Einfluß die gemeinſame, den bisherigen
Gegen=
mildernde Arbeit auf das deutſch=engliſche
erhältnis übte, darüber ſchreibt
Nauticus=
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[ ← ][ ][ → ]Seite 40.
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95 pf.
Wirtschafts-Schürzen, darunter ganz
weite Rock- und Volant-Schürzen,
Serie I
Serie II 4
Stück 95 Pf. Stück 1.25
Satin-Zier-Schürzen
Stück 68 pf.
mit Träger
Russenkittel, darunter die feinst. Sachen
Serie I
1.—
1.48
68 pf.
Weiße Kinder-Schürzen in allen Größen, Ein Posten feine weiße Linon,
nur Posten weit unter Preis
Serie I Serie II Serie III Serie IV Bettuch-Dowlas
95pf. 1.25 1.65 1.95
Schwarze Damen-Geschäfts-
Rockschürzen aus Ia Panama
Stück 1.95
Damen-Blusen-Schürzen aus gutem
Water und indigo
Serie I
Serie II Serie III
1.20
95 pf.
68pf.
Weißwaren
Hemdentuche, weißz, ca. 80 82 cm breit
Serie II
Seriel
Ntr. 33 Pf.
Mtr. 25 Pf.
Einfarbige Bordo-Cöper Mtr. 20 Pf.
120 cm Schürzendruck,
Ia Qual.
. Mtr. 78 pf.
120 cm Hausm. Schürzenstoff
Mtr.
Pf.
Buntes Bettzeug, karriert, Mtr. 20 Pf.
Hemden-Flanell
Serie III
Ntr. 42 Pf.
Seriel32 Pf. Serie
eIl58Pf.Serie III68pf.
Renforcé, feinfädig
Serie I
Serie II
Ntr. 42 Pt.
Mtr. 36 Pf.
Serie III
Mtr. 48 Pf.
Kinder-Bade-Mäntel
Stück 1.95
Bade-Teppiche und Waschtuch-
Wand-Schoner .
Große Bade-Mäntel‟
Mtr. 361 mit Mtr. 68 pf. Ntr. 22 pf. Mtr. 68 pf. Macotine, Ersatz für Macco,
elegante feinfäd. Qualität
Serie II
Serie 12
Mtr. 45 Pf.
Mtr. 39 Pf
Serie II Serie III Feinste Elsässer Renforcé
Serie II
Serie I
Ntr. 58 Pf.
Ntr. 48pf.
ca. 150 cm breit Mtr. nur 48 Pf.
Serie II
Serie I
Mtr. 59 Pf.
Mtr. 78 Pf.
130 cm breite weiße Bettdamaste,
Streifen und Blumen
Serie II
Serie I
Mtr. 85 Pf.
Mr. 68 pf.
Serie III C
Ntr. 95 Pf.
130 cm breite weiße Brokat-
Mltr. 1.05
Bettdamaste .
160 cm breite weiße Bettdamaste
Serie I
Serie II
Mtr. 95 Pf.
Ntr. 1.35
Serie III4
Mtr. 1.65
Ein Posten beste weiße Bettuch-Dowlas
170 cm breit
Stück 3.25 150 cm breit
Ntr. 1.15
Mtr. 1.05
. Stück 1.— 1 Ein Posten gute Bettuch-Halbleinen
150 cm breit Mtr. 85 Pf. und 1.—
Ein Posten
Rasenbleiche-Bettuch-Halbleinen
160 cm breit
150 cm breit 4
Nſtr. 1,48
Ntr. 1.38 1
170 cm breite Linon für Uber-
1.28
bettücher
Pf.
160 cm schweresweiße
Bettuch-Kretonne . . Mtr. 85 Pf.
Pf.
84 cm Bett-Inlet, rot, rosa,
Mtr. 75 Pf.
reg. 1,65
160 cm Bett-Barchent, gestr.,
.Ntr. 1.65
reg. 2.50.
Scheuertücher
. 6 Stück 1.—
Ungebl. Croisé-Biber Mtr. 38, 30 Pf.
Schürzenstotf. kariert . . Mtr. 25 Pf.
Leinen-Waren
Posten Kaffeedecken . . Stück 58 Pf.
Fertige Haustuch-Bettücher,
Stück 2.25
2¼ Mtr. lang
Kaffeedecken, regulär 1.95 Stück 1.25
Kaffeedecken125/150 cm groß, 2.50 1.48
Gelbe Staubtücher per Dtzd. 88 Pf.
Jacquard-Tischtücher 110/150 1g.
Stück 1.—
Bedruckte Milieux, Spritz-
Malerei, regulär 85 Pf. St. 50 Pf.
Weiß Crépe Voile
Roppen
Weiß Elsässer Schürzen
Batist gemustert
Créme Wollmusseline, reine
Wolle
140 cm Seidenbatist
Mtr. 45 Pf.
Wasch-Crépon Ia Qual., weit,
ereme, hblau, rosa, giftgrün,
hellblau, bleu, tango, IiIa Mtr. 35 Pf.
(I15077
sind sämtliche Artikel üibersichtlich in
Serien eingeteilt. Die Preise sind s0
bedeutend reduziert, dass zum Teil nur
die Hälfte des früheren Preises erzielt wird.
Ein Posten
für
Back-
ickenkieider Hache, aus
Leinen und blauen Stoffen
und solche englischer Art
jetzt
Ein Posten
aus blau
ackenkleider cheviot u.
aus Stoffll englischer Art
jetzt
Ein Posten
aus blau u.
achenkleiden schwarz
Cheviot, Stoff. engl. Art u.
a. solch. in mod. unf Farben,
Blus.- u. Kimonoform, jetzt
Ein Posten
Popelin-Jacken 80 cm lang,
Gürtelform mit buntem Kragen
jetzt
Ein Posten
Sport-Jacken aus Ramage-
Stoffen und gestrickt
jetzt
Ein Posten
Popelin-Jacken u. Mäntel
Revers- und Kragenform
jetzt
Ein Posten
Alpacca-Mäntel blau und
schwarz, impräg. Regenmäntel
jetzt
Eln Posten
Popelin- u. Alpacca-Mänt.
Kragen- u. Revers-Fasson, in
hellen u. dunkl. Farben, jetzt
Ein Posten
Mäntel aus Stoffen engl. Art
jetzt
Zwei Posten
Mäntel blau und aus
Stoffen englischer Art
jetzt
Ein Restposten
Such-Rimonos
jetzt
lusen aus Mousselin imit.
Crépe, Voile und Batist
jetzt
Ein Posten
schwarz-weiss
ostüm-Röcke karlert, aus
weißen Waschstoffen und
sol-
chen englischer Art, jetzt
useh aus Volle, Wolle,
rêpe und Batist
jetzt
Ein Posten
blau und
ostüm-Röcke schwarz
Che-
viot, aus Stoffen englischer
Art und Waschstoffe, jetzt
usen aus Wolle, Seide,
Voile, Woll-Crêpe und
Mouselin . . . jetzt
Ein Posten
aus Stoffen
ostüm-Röche anglisch. Art
blau und schwarz Cheviot und
aus Leinen und Frottéstoffen
jetzt
useh aus Seide,
Tüll-
amassé, Wolle u. Crépon
jetzt
Ein Posten
aus farb.
ichenkleider Garbadine,
schwurz und blau Cotelé
und am Stoffen engl. Art
jetzt
Ein Poston
aus Alpacon.,
stüm-Röche Cotelé, blau
und schwarz Cheviot, Frotté
und Leinen
. . jetzt
ausCoteté,
arkenkisf iEr Garbadine,
mi Stoffen a. aus soichen
englischer at . jetzt
usen aus Seide, Crèpe de
chine, Voile u. eleg. Wolle
jetzt
Ein Post
Jackenkleiler aus
guns elegi nten Stoffen,
Ia vorarbeil zt . . jetz
usel aus Crèpe de chine,
Seide, Voile etc. in ganz
eleg. Ausführung . jetzt
Schwarz.
Revers-Fass
ammgarn-Mäntel
aus Waschstoffen u.
Kinderkleider OFford, alle Grössen
jetzt
aus Mousselin, imit.
Rinderkleider Chevlot und
Wasch-
stoffen, alle Grössen . . . jetzt
aus Wollmonsseline
Rinderkleiden und Waschstoffen
alle Grössen
jetzt
Ganz
in aparten
legante Rinderkleiden Schotten u.
uni Stoffen .
. jetzt
teinwolene Mlousselin-Kleider
jetzt
Schw. Kammgarn-,
Voile-
u. Tuch-Iläntel, Krag.-,Revers-,
jetzt
und
itel, Kragen- u.
Revers-
jetzt
Schw. Ktalmgarn-,
Tuch-
u. MoiréMäntel, elg. Fassons
jetzt
*. Spitzen-Jacken
u. Hänger-Fsson
Schwarze Kammga
Tuch-ME
Fasson
Weisse Batist- u. Voile-Kleider
nur moderne Schnitte mit Tunika u. römisch gestreifte Gürtel
deutende Vorteile
1 Posten
unifarb. 3& n-Seide
Meter jetzt
Alpacca
130 cm breit, schwarz-weiss
und blau-weiss gestreift, Mtr.
schöne Streifen
seide
Meter 48 ₰
. uni crépe, Crépe u. Wasch-
halbseid. Crépes, damassiert u. cheangiert
1 Poston Foulgs
Mete
Alpacca
schwarz-weiss gestreift und
kariert, ca. 120 cm breit, Mtr.
blau-weiss u.
getupft .
hwarz-weiss
Meter jetzt
1 Posten Wolldamassé
100 cm breit . Meter
Damassierte Orépon
Meter
140 cm br. erome Chevjot 1.95
1 Posten 140 cm br. eréme
Kostümstoffé w. Chev., 995
Diagonal, Natté . 3.95, 2
früher bis 7.50
1 Posten Blusenseide
Kostüm
Stoffe
pacca
echt engl. Ware, Ia Qualität,
ca 140 cm breit . . Meter
1 Posten
gemust. u. gehpft. Foulard
reset 1.35 und
Schwarze-
regulär Mtr
Sei(
11
130 cm Elsässer
nur marine
Créme Kleider-Alpacca
durchbrochen
Halbwollene Hauskleiderstoffe
Mtr-
130 cm breite Kostüms‟
früher 5.80
Ia. Qualität, gestreift und 175
gemustert . . 2.95 und 1
früher bis 4.50
110 cm breit
gestreitte Voiles
Meter
früher 7.50
Meter
in-verschiedenes Farben
Markt.
DEnMOrAef
Markt
auf alle nicht
reduzierten
Waren
Samt-Russenkittel [ ← ][ ][ → ]
Erener Unison
Ausserordentlich preiswerte
Wveisswaren
8 Posten Weisse Croisé
schöne Qualitäten
Meter jetzt 323 45 ₰ 52 ₰
2 Posten Weisse Piqué
hübsche Dessins
Meter jetzt 48₰ u. 58 ₰
tuche Eretonne Edelluche Meter
jetzt 38 ₰ Meter
jetzt 98 ₰ Meter
jetzt 58 ₰
Graue Handtücher
Meter jetzt 9 ₰
Graue Handtücher, solide Qualitäten
Meter jetzt 16 ₰ 22₰ 28 ₰ 32₰
Rot-weiss karierte Handtücher
Moter jetzt 18 ₰ 24₰ 28 ₰ 32.₰
Weisse Handtücher und weiss mit rotem
Rand, Meter jetzt 26 ₰ 32 ₰ 35 ₰
Weisse Gerstenkorn-Handtücher
Meter jetzt 38 ₰
Weisse Damast-Handtücher
Meter jetzt 45 ₰
Horrend billige
Gschsecke!
Unser gesamtes Lager haben einer bedeutenden Preisreduzierung
unterzogen.
Baumwoll-Mousseline
jetzt Meter 20, 28, 42, 58 ₰
Woll-Mousseline
jetzt Meter 78, 95 ₰ 1.15, 1.25
Unifarbige Crepons
Jetzt Meter 33 ₰
Echt engl. Kleiderleinen
ca. 120cm breit, jetzt Meter 1.20
Kleider-Satins sol. Qualitäten
jetzt Meter 58, 68, 78, 85 ₰
Kleiderleinen imit.
Jetzt Meter 33, 42, 58, 65 ₰
Unifarbige Frottés
jetzt Meter 1.25 und 85 ₰
Doppelbreite Frottées
uni jetzt Meter 1.75
Schottische karierte Frottés
es 120 cm breit . . jetzt Meter 1.85
Reuchten Sie unser desberüglichen Feuster am Markt.
Aeusserst vorte
Seltartr
Kleiderschürzen mit P
Besatz .
45
Kleiderschürzen mit
Kleiderschürzen mit 1.
95
in solider Qualität .
Ein gr. Posten Blusenschirg
in 3 verschied. Ausführunge5
Farbige Zierschürzeie
mit breiter Borde . . . .
8 ₰
Farbige Ziersehürzerg
in tadelloser Ausführung . . 3 ₰
Weisse Damaste
190 cm breit
65 ₰
Meter 78 ₰
Jstzt 98 ₰
1.10
Weisse Damaste
160 cm breit
Meter
jetzt
85 ₰
1.10
1.25
5 Posten Bettuch-Halbleinen
150 und 160 cm breit
Meter Jetzt 75, 85, 95 ₰ 1.15 1.45
Trikotagen
Sommer-Normalhemden
jetzt 1.18 u. 1.35
Sommer-Normalhoson
jetzt 95 ₰ 1.10, 1.25
Poröse Herrenhosen jetzt 1,48
Herren-Einsatzhemden
jetzt 1.15 u. 1.58
Herren-Sommer-Normaljacken
jetzt 88 ₰ 98 ₰ 1.15
Metz-Jacken
jetzt 48 ₰ 55 ₰ 65 ₰
Bettwäsche
Mrektolr-Hosen in vielen
Farben
jetzt 68 ₰ 85 ₰ 1.45
Weiße Bettücher, gutes
Haustuch, vollständig
. jetzt 2.15
gross
Blusen-Zierschürzen
6 ₰
Blusen-Zierschürzen
110
aus gutem B’wollzeng .
Blusenschürzen mit ti
115
Besatz
Welße Bettücher, Ia.
Haustueh .
jetzt 2.00
Weiße Bsttücher
Ia. Hausmacher
Halb-
leinen
jetzt
Kissenbezüge, gebogt
jetzt
Kissenbezüge, gebogt,
solide Qusl., jotzt
52
Kissenbezüge, festoniert
jetzt 50
Hiesenberüge mitbreſt.
Stickerei-Einsatz und
Pältchen . . jetzt 1.10
Haussehürzen
B’wollzeng, mit Tasche
Hausscharzen
aus gutem B’wollzeug .
Haussehürzen
mit Volant und Tasche
Kinderschürzen
B’wollzg. Lg. 45 50
78 ₰ 88 ₰ 98 185
türk. gemust. 98 ₰ 165 115 155
Knabonschürrendſ
jotzt 28 ₰
Muh
Han2e ₰
Große Posten
Gilen
gelangen ganz besonders billig zum Verkauf.
Weisse Cretonne-Hemden
Vorderschluss jetzt 85 ₰
Weisse Cretonne-Damen-
Hamden in 3 verschied.
Ausführungen,
Achsel-
oder Vorderschl. jetzt 1.10
Weisse Damen-Hemden
m. gestickt. Passe jetzt 1.15
Weisse Damen-Hemden
mit gestickt. Passe od.
mit Feston . . jetzt 1.35
Weisse Damen-Hemden
m. Sticker, i. 3 versch.
Ausführungen . jetzt 1.48
Weisse Damen-Hemden
a. Ia Wäschebatist mit
Madeira-Sticker., jetzt 1.55
Elegante Damen-Hemden
m. br. Stick, in 3
ver-
schied. Ausführ. jetzt 1.85
fasson . . . jstzt 95₰ Croise-Nachtjacken
mit Stehkragen, jetzt 1.15 Sickerel.-Untertallen
jetzt 55 ₰ Beinkleider
Bündchen oder Knie-
fasson . . . jetzt 1.10 Nachtjacken aus Croisé
oder Sommer-Oxford,
m. Umlegekragen, jezt 1.25 Untertalllen mit Feston
in solider Qualität
jetzt 58 ₰ Beinkleider, Bündchen-
oder Kniefasson, mit 1
Schöner Stickerei, jetzt 1.25 Sommer-Nachtjacken, mit
Umlegekragen und
Fältchen . . . jetzt 1.40 Stickerel-Untertalllen
mit Banddurchzug
jetzt 65 ₰ Kniebeinkleider
mit elegant. Stickerei
jetzt 1.45
Kniebeinkleider
mit breiter Stickerei
jetzt 1.85
Cllot, das mod. gerade 6
Beinkleid . . jetzt2.30
Kniebeinkleider
in ganz elegant. Aus-
führung . . . jetzt 2.60 Plqué-Nachtjacken außer- O
ordentl. preisw. jetzt 2.20 Untertalllen mit ringsum
Stickerei . . . jetzt 78 ₰ Croisé -Nachtjacken mit
Umlegekragen u. breit.
Stickerei . . . jetzt 2.60 Untertalllen mit ringsum
breiter Stickerei und
Einsatz . . . jetzt 85 ₰ Sommer-Nachtjacken
Geisha-Fasson . jetzt 2.90
Sommer-Nachtjacken
viereckig ausgeschnitt.
mit breiten Stickerei- O
Einsätzen . . jetzt 3.25
Nach
Damen-Nacht!
mit Umlege))
Feston . 2.75
Damen-Nacht
mit Umlege,
Madeira-S.40
Damen-Nacht
mit Fältchh
und ½ -Ae5.80
Damen-Nacht
Geisha-Fe
Bändchen
Eleg. Nachth
Geisha-Fd
Stickerei
4.20
4.50
Stickerei-
Serie I
Serie II
Serie IIII
Serie IV
Serie V
Unterröcke
jetzt
23ch
1.10 jetzt 1.60 jtz2.45 jetzt 2.80 jetzt 6.20
ickzackkurſes
mit hohem
Volant
teilweise mit Stickerei-
Einsatz u. br. Stickerei
mit extra breitem
Volant
elege
Ae Staatskaſſe wird
Anteil als bisher an den Ein=
enbahnen erhalten, und zwar min=
Gewinnes.
ellung der
Volks=
kandwirtſchaftsminiſter
Verfügung zu=
DARNSTADT
Markt
Markt
[ ← ][ ]DARMSTADT
Markt
Mitglied des Rabatt-
Spar-Vereins.
(me
In
In
1
uh
Umefeufer
22 Ze ee Orientierungs-Plan über die Lage der einzelnen Abteilungen. Im Parterre: Kleiderstoffe, Seidenstoffe, Baum- wollwaren, Buxkin, Corsets, Hand- schuhe, Strümpte, Herren-Artikel, Kurzwaren, Spitzen und Besätze, Tapisserie, Taschentücher. Im I. Stock: Damen-Konfektion, Kinder-Kon fektion, Damen- und Kinder-Hüte Schürzen, Wäsche, Trikotagen Wollwaren, Badewäsche. Im II. Stock Gardinen, Teppiche, Linoleun , Läuferstoffe, Decken, Wachstuch e, Vorlagen, Betten, Matratzen, Bettwaren.Beginn:
Auchn
bieten
wieder
heit, w
zu aus
zu erst
vorhan
reduz
reduzie
kaufs
Beach
Betluch-Kretonne
Mkr.