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177. Jahrgang
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 28 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
a Oberndorf iſt geſtern der Geh. Kommerzienrat Paul
von Mauſer, der Erfinder des Mauſergewehrs,
ge=
ſtorben.
ee ungariſche Delegation nahm das Budget
des Aeußern an Die beiden Delegationen wurden
ſodann geſchloſſen.
Fürſt Wilhelm von Albanien erſuchte die Mächte,
an der Grenze und der Küſte kleine
Trup=
penabteilungen aufzuſtellen.
der Dam pfer der Canadian=Paciſic=Eiſenbahngeſell.
ſchaft „Empreß of Ireland” iſt infolge eines
Zu=
ſammenſtoßes mit einem Dampfer geſunken.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Neues zur Vorgeſchichte der
Emſer Depeſche.
G Die gewitterſchwülen Emſer Tage des Juli 1870,
i:s Vorſpiel des deutſch=franzöſiſchen Krieges, ſtehen ſeit
angem im Brennpunkt der geſchichtlichen Forſchung; doch
ſt eine genaue Darſtellung dieſer ebenſo hochintereſſanten
vie äußerſt komplizierten diplomatiſchen Vorgänge eine
Ueur ſchwierige Aufgabe, die nun der bekannte Hiſtoriker
ofeſſor Richard Feſter zu löſen unternimmt. Im
neue=
liet Heft der Deutſchen Rundſchau beginnt er eine
ein=
ledende Darſtellung der politiſchen Verwickelungen, die
ann ihre gewaltſame Löſung in der Emſer Depeſche fan=
Ui, und bietet beſonders zum erſten Male eine genaue
hrönologie der einzelnen Ereigniſſe, wobei ihm die
Alückliche Erhaltung des Julifahrplans eines Kursbuches
ſſomn 1870 genaue Anhaltspunkte für die Wahl der Züge
itet, mit denen die Staatsmänner und ihre Kuriere rei=
Alen. Mit dem Bekanntwerden der Zuſage des
Erbprin=
en Leopold von Hohenzollern=Sigmaringen, die
Kandi=
ſkur für den ſpaniſchen Thron anzunehmen, mit dem
lusruf der Zeitungsverkäufer auf der Madrider Puerta
ſſel Sol: „Olé! Olé! Siga Meringa!” beginnen die
dra=
natiſchen Vorgänge, die ſogleich durch die heftige, vom
derrzog von Grammont eingeleitete franzöſiſche
Preß=
lampagne gefährlich zugeſpitzt werden.
Es war ein Fehler Bismarcks geweſen, zu feſt mit
er Wahl Leopolds zu rechnen, während die Kandidatur
les Hohenzollern eigentlich recht unſicher war und denn
ſſuch durch die Vertagung der Cortes völlig in Frage
ge=
fellt wurde. Doch wurde von preußiſcher Seite dieſer
Felhler wieder gut gemacht, indem Bismarck bereits am
1. Juli mit raſcher Frontveränderung die Kandidatur
nrſchloſſen aufopferte und ſich auf die Rolle eines
paſſi=
en Zuſchauers zurückzog. Es wäre alſo noch eine
Bei=
legung der Kriſe möglich geweſen, wenn nicht in
Frank=
eich durch die Haltung der Preſſe bereits die öffentliche
einung zu aufgeregt geweſen wäre und ſo die Antwort
der franzöſiſchen Regierung an die preußiſche ſtatt eines
Anäßigenden einen drohenden Ton erhalten hätte. Wie
iber kam es nun, daß die entſcheidenden Vexhandlungen
Aeber gegen Bismarcks Abſicht nicht in Paris) ſondern in
ſſemn örtlich und ſachlich am meiſten exponierten königlichen
ba uptquartier in Ems geführt wurden? Die Erklärung
Für findet Feſter in dem völligen Verſagen des
preußi=
chen Botſchafters Werther, der ſich gleich bei den erſten
erhandlungen dazu bereit erklärte, „die ihm gemachten
Mi tteilungen zur Kenntnis des Königs zu bringen”, und
baar ſchließlich das unglaubliche Verſprechen gab, „in
Ems an ſeinem Teile alles zu tun, daß der König ſeinen
verwandten zum Verzicht auf die ſpaniſche Krone
be=
jimme‟. Es widerſprach allen konſtitutionellen
Gepflo=
enheiten, daß ſich die franzöſiſche Regierung durch
Wer=
her direkt an die Perſon König Wilhelms wendete; der
r tſchafter hätte unbedingt auf ſeinem Poſten in Paris
lleiben und den Beſcheid ſeiner Regierung abwarten
nüſſen. Bismarck ließ ihm denn auch am 5. Juli durch
lbeken befehlen, unter allen Umſtänden auf ſeinem Poſten
u verharren. Da das Telegramm aber erſt um 7 Uhr
Abends abging, ſaß Werther bereits ſeit zwei Stunden
n der Bahn auf dem Wege nach Ems. Durch dieſen
un=
iberlegten Schritt kam es denn überhaupt zu den Emſer
Lagen und konnte es geſchehen, daß der König „ohne mi=
Aiſterielle Bekleidungsſtücke” tagelang hochpolitiſche „
Ge=
präche” führte, die doch entſcheidende Verhandlungen
wa=
en, obgleich Bismarck hartnäckig daran feſthielt, ihren
ifiziellen Charakter zu leugnen.
Die Mächte in der albaniſchen
Frage.
C Man ſchreibt uns: Wie Marcheſe di San
Giuliano in der italieniſchen Kammer mitteilte, ſind
Oeſterreich=Ungarn und Italien übereingekommen, daß
eine Abteilung der internationalen Truppen
aus Skutari nach Durazzo geſandt werde,
falls dem die anderen Mächte zuſtimmen. Die allgemeine
Zuſtimmung der beteiligten Mächte gilt aber in
unter=
richteten Berliner Kreiſen als ausgeſchloſſen.
Großbritannien hat keine Neigung dazu; Rußland erhebt
nicht Widerſpruch, wird ſich indeſſen ſelbſt nicht beteiligen,
und infolgedeſſen wird die grundſätzliche Zuſtimmung
Frankreichs praktiſch nicht zu einer Beteiligung der
Re=
publik führen. Deutſchland iſt an ſich bereit, der
An=
regung ſeiner Verbündeten zu entſprechen. Da aber
ſchließ=
lich nur die Mächte des Dreibundes, nicht Europa, in
Du=
razzo vertreten ſein würden, entſpräche eine derartige
Ver=
wirklichung der öſterreichiſch=italieniſchen Anregung nicht
den Abſichten, die mit ihr verfolgt würden. Unter ſolchen
Umſtänden dürfte es bei der zeitweiligen Landung von
Schutzwachen ſein Bewenden haben, die Oeſterreich=
Un=
garn und Italien zum Schutze des fürſtlichen Palaſtes
und der Geſandtſchaften entſandten.
Zu der Reiſe des Hofmarſchalls des
Für=
ſten von Albanien, v. Trotha, nach Berlin
glaubt die Kreuzzeitung zu wiſſen, daß es ſich hier um
keine politiſche Sendung handelt, jedoch habe der Fürſt
ge=
wiſſe Wünſche mehr perſönlicher Natur, deren Erfüllung
freilich auch eine Rückwirkung auf ſeine Stellung haben
dürfte. Herr v. Trotha wird nach Erledigung ſeiner
Sen=
dung wieder nach Durazzo zurückkehren. Die Voſſiſche
Zeitung nimmt an, daß Herr v. Trotha den Auftrag hat,
an den zuſtändigen militäriſchen Stellen Aufklärung zu
geben über das Verhalten des Fürſten bei der Flucht auf
die Kriegsſchiffe, da dem Fürſten, der möglicherweiſe in
Zukunft wieder in ſeine alte Heimat überſiedeln wird,
daran gelegen ſein muß, ſich an militäriſcher Stelle
dar=
über auszuſprechen. Möglich ſei auch, daß Herr v. Trotha
als Major a. D. ſich auf dem vom Ehrenkodex
vorge=
ſchriebenen Wege Genugtuung verſchaffen wolle für
Aeußerungen, die der Leibarzt Dr. Berghauſen über ihn
getan habe.
Deutſches Reich.
— Die neue Krankenverſicherung für
die Beamten. Die Einrichtung einer allgemeinen
Be=
amtenkrankenverſicherung, die den Verbandstag des
Ver=
bandes Deutſcher Beamtenvereine, der vom 4. bis 7. Juni
in Hamburg tagt, beſchäftigen ſoll, wird den
Hauptgegen=
ſtand der in Ausſicht genommenen Verhandlungen bilden.
Ueber die Einrichtung der beabſichtigten
Krankenverſiche=
rung der Beamten erfährt man, daß ſie nicht nach Art der
Arbeiterverſicherung geſtaltet werden ſoll. Es iſt
viel=
mehr beabſichtigt, die Verſicherung als
Krankheitskoſten=
zuſchußkaſſe einzurichten, da ſich dieſer Weg als der
gang=
barſte und am beſten durchführbare herausgeſtellt hat.
Hierbei iſt die Schaffung von Zwangseinrichtungen als
notwendig erachtet worden, und die Verſicherung ſoll
der=
artig eingerichtet werden, daß eine Heranziehung der
be=
ſtehenden Unterſtützungsfonds der Regierungen, die als
Arbeitgeber zu fungieren haben, ermöglicht wird.
Tat=
ſächlich werden die beſtehenden Unterſtützungsſonds
be=
reits zu neun Zehnteln als Zuſchüſſe zu den
Kranken=
koſten verwendet. Durch die neue Einrichtung ſoll für
alle Beamten ein Rechtsanſpruch auf die
Krankenverſiche=
rung geſchaffen werden.
— Die Sozialiſtendebatte im
preußi=
ſchen Herrenhauſe. Die Debatte über den Schutz
der Arbeitswilligen im preußiſchen Herrenhauſe fand am
Donnerstag ihre Fortſetzung. Herr von Puttkamer
er=
klärte, trotz der Haltung des Reiches müſſe die preußiſche
Regierung den Arbeitswilligenſchutz energiſch in die Hand
nehmen. Die Freiſinnigen hätten bei den Nachwahlen
Verrat geübt und die Sozialdemokraten unterſtützt, die
ihnen dafür wieder ihre Krücken geliehen hätten.
In=
folge des Beiſpiels einiger ſüddeutſcher Staaten, ſei dem
Vordringen der Sozialdemokratie Tür und Tor geöffnet.
Daran knüpfte der Redner die Forderung, das preußiſche
Wahlrecht aufrecht zu erhalten und erinnerte an die Worte
des ehemaligen Herrenhauspräſidenten, von Manteuffel,
der Miniſter, der das Reichstagswahlrecht in Preußen
einführen wolle, müſſe an die nächſte Laterne gehängt
werden. Uns fehle ein Bismarck, der den Mut zum
So=
zialiſtengeſetz hatte. Miniſter des Innern von Loebell
er=
klärte:
Der Gefahr, die uns und der Geſellſchaft von der
So=
zialdemokratie droht, verſchließen auch wir uns nicht. Ich
werde alle mir zu Gebote ſtehenden Mittel anwenden,
um der Agitation der Sozialdemokratie, ſoweit ſie die
ge=
ſetzlichen Grenzen überſchreitet, mit allem Nachdruck
ent=
gegenzutreten. Entgegen der Anſicht des Vorredners hat
der Reichskanzler keine Gelegenheit vorübergehen laſſen,
um ſeine Anſicht und Stellung zur Sozialdemokratie mit
aller Schärfe zu betonen. Erſt vor kurzem hat er im
Land=
wirtſchaftsrat betont, daß mit der Sozialdemokratie ein
Paktieren unmöglich ſei. Auch der Staatsſekretär des
In=
nern hat ſich in ſcharfer Weiſe gegen die Sozialdemokratie
ausgeſprochen und deren Agitation, die wir alle ſo
led=
haft bedauern, bekämpft. Der Reichskanzler hat es nicht
abgelehnt, in der Frage des verſtärkten Schutzes der
Ar=
beitswilligen vorzugehen. Er hat ausdrücklich betont,
daß die Koalitionsfreiheit geſchützt werden müſſe, daß
aber alle Auswüchſe zu bekämpfen ſeien. Der Miniſter
verlieſt die betreffenden Stellen der Reichstagsrede des
Reichskanzlers. Der Reichskanzler hat es als
ſelbſtver=
ſtändlich bezeichnet, daß die Regierung aktiv vorgeht,
ſo=
bald ſie glaubt, daß die Vorbedingungen dafür gegeben
ſind; gegenwärtig wird eine Enquete veranſtaltet, um
dem Reichskanzler die Unterlagen zu verſchaffen, und
wenn es nötig iſt, den verſtärkten Schutz der
Arbeitswil=
ligen auf dem Wege der Geſetzgebung herbeizuführen. Auch
die Reichsregierung iſt durchdrungen von der Pflicht,
ge=
genüber den großen Uebetſtänden energiſch vorzugehen,
ſoweit die Geſetzgebung die Handhabe bietet und bereit,
wenn nötig, die Geſetzgebung zu verſchärfen.
— Sachſen und der
Arbeitswilligen=
ſchutz. Die hier und dort aufgetauchte Nachricht, daß die
ſächſiſche Regierung eine Streikverordnung vorbereite,
die gegen das beſtehende Recht verſtoße, und insbeſondere
der Polizei eine bequeme Handhabe geben wolle, das
Streikpoſtenſtehen überhaupt unmöglich zu machen, beruht
auf Erfindung. Nachdem in den letzten Jahren auch im
Königreich Sachſen ſich bei Streiks zahlreiche Uebergriffe
von Streikenden gegen Arbeitswillige gezeigt hatten, die
bis zu ſchärfſten Bedrohungen und bis zu Tätlichkeiten
geführt haben, hat der ſächſiſche Miniſter des Innern ſich
in der Zweiten Kammer bereit erklärt, Anweiſungen an
die Polizeibehörden zu erlaſſen, in welcher Weiſe ſie ſich
bei Streiks zu verhalten haben. Dieſe Verordnung wird
demnächſt erſcheinen. In der Verordnung wird
ausdrück=
lich beſtimmt werden, daß die Polizeibehörde ſich in
ge=
werbliche Streitigkeiten, insbeſondere Streiks und
Aus=
ſperrungen ſelbſt nicht einzumiſchen hat, ſondern nur mit
;ſtrengſter Unparteilichkeit darauf ſehen ſoll, daß die
öf=
fentliche Ordnung nicht geſtört, insbeſondere niemand an
Leben und Geſundheit beeinträchtigt werde, Eigentums=,
beſchädigungen und andere ſtrafbare Handlungen
verhin=
dert werden und die Freiheit und Sicherheit des
öffent=
lichen Verkehrs vor allem nach und von der Arbeitsſtelle
in jeder Hinſicht geſchützt wird. Auch wird die
Beſtim=
mung vorgeſehen werden, daß die Aufſtellung von
Streik=
poſten auf öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen und
Waſ=
ſerſtraßen dann nicht zu beanſtanden ſei, wenn ſie den
freien Verkehr nicht beeinträchtigen und insbeſondere ſich
darauf beſchränken, die Arbeitsverhältniſſe zu beobachten,
ohne hierbei Perſonen zu beläſtigen. Die Verordnung
gibt dann einzelne Vorſchriften, wie Ausſchreitungen zu
begegnen ſei. Sie wird zum beſonderen Zweck erlaſſen,
den Polizeibehörden ein rein paritätiſches Verhalten zu
er=
leichtern. Es ſoll damit den Beſchwerden, daß die
Poli=
zeibehörden geneigt ſeien, das Streikrecht zu verkümmern,
und den Klagen, daß die Arbeitswilligen dem
Streik=
terrorismus ſchutzlos ausgeſetzt ſeien, begegnet werden.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Annahme von Krediten für die Marine.
Die öſterreichiſche Delegation nahm nach Erledigung des
Heeresbudgets den Voranſchlag für die Kriegsmarine
ſo=
wie einen Kredit von 45 Millionen als erſte Rate des auf
fünf Jahre zu verteilenden 426=Millionen=Kredits an,
wel=
cher für den Erſatz der Monarch=Klaſſe ſowie der erſten
Schiffe der Habsburg=Klaſſe dient.
Die Unabhängigkeitspartei Ungarns
wählte infolge des Ablebens Koſſuths und infolge des
Rücktritts des bisherigen Vizepräſidenten Julius Juſth den
Grafen Michael Karolyi zum alleinigen Präſidenten.
Außerdem wurde die Schaffung eines Präſidialrats
be=
ſchloſſen, dem die politiſche Leitung der Partei obliegt.
Italien.
Zurückgewieſene Angriffe gegen
Deutſchland. Von der Rede des Miniſterpräſiden=
ten di San Giuliano ausgehend, beſpricht der Popolo
Romano in einem Leitartikel gewiſſe Angriffe gegen
Deutſchland anläßlich der Ereigniſſe in Durazzo, indem
er eine Meldung eines Morgenblatts in Rom vom
26. Mai anführt. Darin hieß es, den Offiziöſen
Deutſch=
lands ſeien die Militariſten und Klerikalen Oeſterreichs zu
Hilfe gekommen. Deutſchland unterſtütze Oeſterreich in
Albanien zum Schaden des italieniſchen Einfluſſes. Der
Popolo Romano widerlegt dieſe unmotivierten Angriffe
durch den Hinweis darauf, daß gerade Deutſchland auf
der Londoner Konferenz den korrekteſten Standpunkt in
der ſchwierigen albaniſchen Frage eingenommen und
ſei=
nen Einfluß und ſeine Beſtrebungen in jedem Augenblick
darauf verwandt habe, den legitimen Intereſſen ſeiner
zwei Verbündeten zu einem Erfolge zu verhelfen. Die
Haltung Deutſchlands habe Staatsſekretär Jagow auch
in ſeiner Rede vom 14. Mai genau zum Ausdruck gebracht
Nachdem der Popolo Romano einen längeren Abſchnitt
aus der Rede zitiert hat, erklärt er es mindeſtens für eine
große Verirrung, um einen ſtärkeren Ausdruck zu
vermei=
den, derartige Angriffe auf Deutſchland zu machen und
es ſomit der Treuloſigkeit gegen ſeine Verbündeten zu
be=
zichtigen. Glücklicherweiſe machten aber derartige
Aus=
ſtreuungen gegen befreundete und verbündete Mächte
kei=
nen Eindruck auf die öffentliche Meinung Italiens.
Frankreich.
Das Dreijahrgeſetz, eine Lebensfrage
für Frankreich. Der nationaliſtiſche Deputierte von
Nancy, Major Driant, erklärte einem Redakteur des
Blattes La République d’Iſere, er könne einen
entſchei=
denden Beweis dafür erbringen, daß das Dreijahrgeſetz
für Frankreich eine Lebensfrage ſei. Vor kurzem habe
der Zar Herrn von Gontant empfangen. Im Laufe dieſer
Privataudienz ſei auch von dem Drejjahrgeſetz die Rede
geweſen und den leidenſchaftlichen Angriffen, welche die
Sozialiſten und Revolutionäre gegen dasſelbe richten.
Aus den Aeußerungen des Kaiſers Nikolaus habe Herr
von Gontaut ſehr deutlich den Eindruck gewonnen, daß
die Abſchaffung des Dreijahrgeſetzes den Bruch des
ruſ=
ſiſch=franzöſiſchen Bündniſſes herbeiführen würde. Auch
der franzöſiſche Botſchafter in Petersburg Paleoloque
habe in dieſer Hinſicht Warnungen erhalten, die nicht
minder bezeichnend waren. Major Driant fügte hinzu,
er habe in dieſer Angelegenheit mit dem Präſidenten
Poincaré geſprochen und ihn gefragt, ob Herr von Gon
baut ihm die Aeußerungen des Zaren übermittelt habe.
Der Präſident der Republik habe ihm geantwortet: Ja,
ich weiß, es liegt ſehr ernſt.
Auswanderung franzöſiſchen Kapitals
Der Daily Telegraph erfährt aus beſtinformierter Quelle,
daß eine große Anzahl franzöſiſcher Kapitalien nach
Bel=
gien gebracht worden ſind. Die Urſache hierzu liege in
der beträchtlichen Erhöhung der Steuern und anderer
Ab=
gaben, die durch das neue Finanzgeſetz vom 31. März d. J.
getroffen worden ſind. Die belgiſchen Bankiers
ver=
ſprechen den franzöſiſchen Kapitaliſten ſehr hohe Zinſen,
um das franzöſiſche Geld nach Belgien zu bringen zur
Ent=
wicklung der belgiſchen Induſtrie und um dem Handel
einen neuen Aufſchwung zu geben. Nach einer bisher
angeſtellten Berechnung ſind ca. 750 Millionen franzöſiſchen
Geldes ſeit dem 31. März nach Belgien gegangen, und es
iſt wahrſcheinlich, daß dieſer Auszug franzöſiſchen Geldes
inoch fortdauern wird, wenn das Finanzgeſetz nicht eine
Aenderung erfahren ſollte. Das Blatt fügt hinzu, daß
auch von ſchweizeriſcher Seite Anſtrengungen gemacht
werden, um dieſen auswandernden Goldſtrom nach der
Schweiz abzulenken, jedoch mit weniger Erfolg.
Spanien.
In der Kammer brachte der Kriegsminiſter
einen Geſetzentwurf ein, der den Effektivbeſtand des
Hee=
res für 1914 auf 128 763 Mann feſtſetzt und die Regierung
ermächtigt, im Notfall dieſe Ziffer zeitweilig zu erhöhen.
Als Entſchädigung ſieht der Geſetzentwurf zeitweilige
Beurlaubungen vor, die unter Berückſichtigung der
Not=
wendigkeiten des Dienſtes bewilligt werden könnten. Die
Kammer ſetzte die Verhandlung der Marokkofrage fort.
Der Karliſt Mella beklagte, daß die Souveränität über
Marokko von Frankreich an ſich geriſſen worden ſei, ohne
eine Entſchädigung für Spanien. Er ſei ein Anhänger
eines Bündniſſes mit Deutſchland. Spanien müſſe die
Meerenge beherrſchen. England wolle nur, daß Spanien
ſchwach ſei, damit ſeine Lage im Mittelmeer nicht bedroht
würde. Wenn im Falle eines franzöſiſch=deutſchen
Konfliktes Frankreich ſiegen ſollte, würde es die ſpaniſche
Grenze überſchreiten und Spanien von der Karte Europas
ſtreichen. Aber auch wenn Frankreich in einem ſolchen
Konflikt beſiegt würde, würde auf mancher Hand voll
ſpaniſcher Erde ſpaniſches Blut trocknen. Mella empfahl
ſchließlich der Politik, ſich in die reinen Regionen zu
er=
heben, um Unglück zu vermeiden und die Leiden des
Va=
terlandes zu heilen. Der Miniſter des Aeußern
antwor=
tet ihm. Als Maura die Kammer verließ, kam es
zwi=
ſchen ſeinen Anhängern und Gegnern zu einer
Stock=
prügelei, wobei einige Perſonen verletzt wurden. Die
Polizei ſchritt ein und verhaftete mehrere Beteiligte.
Vereinigte Staaten.
Verkauf zweier Schlachtſchiffe.
Marine=
ekretär Daniels unterbreitete dem Senatsausſchuß für
Marineangelegenheiten einen Plan, die Schlachtſchiffe
„Idaho” und „Miſſiſſippi” einer fremden Macht, wie es
heißt Griechenland, zu einem Preiſe zur Verfügung zu
ſtellen, der den von den Vereinigten Staaten im Jahre
1908 aufgewendeten Koſten entſpricht, nämlich 11 726000
Dollar. Daniels teilte dem Senatsausſchuß mit, daß die
Schiffe nur noch zur Hafenverteidigung brauchbar ſeien
und daß der Ertrag aus ihrem Verkauf faſt ausreichend
ſei, noch einen weiteren Dreadnought außer den beiden
in dem kürzlich von dem Repräſentantenhaus
angenom=
menen Geſetz geforderten zu bauen.
Cking.
Zur Neugeſtaltung der Dinge in China.
Nachdem alle Poſten von Tutus in nächſter Zeit
beſei=
tigt ſein werden, erfolgt die Einteilung Chinas in vier
große Militärbezirke, nicht neun, wie urſprünglich
ge=
plant war. Der neue Verwaltungsrat wird aus ſiebzig
Mitgliedern gebildet werden. Vorſitzender wird
Liyuan=
hung, ſtellvertreter Vorſitzender Wangtahſie. Der
Gou=
verneur von Schanſi Likouyuan iſt nach Kwangtung
ver=
ſetzt worden. Liangtungjen hat das Verkehrsminiſterium
übernommen. Die Auszahlung von Entſchädigungen für
während der Revolution verurſachte Schäden, ſoweit ſie
anerkannt ſind, wird in den nächſten Tagen beginnen,
nach=
dem die infolge des franzöſiſchen Einſpruchs entſtandenen
Schwierigkeiten beſeitigt ſind. Die Gouverneure der
Pro=
vinzen ſind angewieſen worden, monatlich über die
Steuereinnahmen nach Peking zu berichten und
halbjähr=
lich Rechnung zu legen.
Die Selbſtmorde im Deutſchen Reich.
Nach der Selbſtmordſtatiſtik, die im neueſten
Viertel=
jahrshefte zur Statiſtik des Deutſchen Reiches mitgeteilt
wird, ſind im Jahre 1912 11313 männliche und 3551
weibliche Selbſtmorde, zuſammen alſo 14864, in
Deutſch=
land vorgekommen. Das iſt ſeit 1893 nicht nur abſolut,
ſondern auch verhältnismäßig die höchſte Zahl. Denn
danach ſind auf 100000 Einwohner 22,5 Selbſtmorde
ent=
fallen, eine Verhältniszahl, die nur im Jahre 1909 mit
22,3 annähernd erreicht wurde, während ſie in den Jahren
1908. 1910 und 1911 21,9 beziehungsweiſe 21,6
beziehungs=
weiſe 21,7 lautete und in den früheren Jahren meiſt noch
etwas darunter (bis herab auf 19,5) blieb. Der
männ=
liche Anteil an den Selbſtmorden, nämlich 34,6 auf
100000 Einwohner, iſt in früheren Jahren zuweilen
ebenſo groß, zuweilen noch etwas größer geweſen; er
be=
trug zum Beiſpiel im Jahre 1909 34,7 und im Jahre
1894 35,3. Der weibliche Anteil war im Jahre 1912
mit 10,6 auf 100000 Einwohner ein wenig höher als in
den drei Vorjahren, wo er 10,3 bezw. 10,3 bezw. 10,1
be=
tragen hatte. Im allgemeinen bewegt ſich der weibliche
Anteil in aufſteigender Linie. Entfielen im Jahre 1893
auf 100000 Einwohner nur 8,3 weibliche Selbſtmorde,
ſo=
erhöhte ſich dieſe Verhältniszahl bis zum Jahre 1903 auß
9,1, um ſchon im Jahre 1908 auf 9,7 zu ſteigen. Was die
einzelnen Bundesſtaaten anbelanat, ſo
ent=
fielen auf 100000 Einwohner an Selbſtmorden: in
Preu=
ßen 21,3, in Bayern 15,9, in Sachſen 32,3, in
Württem=
berg 20,6, in Baden 22,3, in Heſſen 25,1 in Mecklenburg=
Schwerin 22,9, in Sachſen=Weimar 38.8, in Mecklenburg=
Strelitz 29,9, in Oldenburg 27,0, in Braunſchweig 30,3,
in Meiningen 34,4, in Altenburg 37,5, in Koburg=Gotha=
38,7, in Anhalt 38,0, in Schwarzburg=Sondershauſen 30,7,
in Schwarzburg=Rudolſtadt 35,4, in Waldeck 14,4, in
Reuß=
älterer Linie 32,2, in Reuß jüngerer Linie 36,2, in
Schaum=
burg=Lippe 19,1, in Lippe 15,1, in Lübeck 37,0, in Bremen
42,2, in Hamburg 36,8, in Elſaß=Lothringen 17,0. Dem
Reichsdurchſchnitt mit 22,5 ſteht alſo Preußen mit
einigen anderen Bundesſtaaten ſehr nahe.
* Die Verhaftung des Franzoſen
Clé=
ment=Bayard und Genoſſen. Ueber das
Be=
nehmen des Franzoſen Clément=Bayard und ſeiner
Be=
gleiter in Hamburg und Köln erfährt die Neue Hambur= Zeitung: Die vier Herren, drei Franzoſen und ein
anderer Ausländer, haben nur ſolche Städte beſucht, in
denen ſich Luftſchiffhallen befinden. Hier in Hamburg
erregten ſie den Verdacht der Polizei, ſo daß ſie ſofort
inter ſtändige Beobachtung genommen
wur=
den. Sie konnten keinen Schritt tun, ohne daß Beamter
der politiſchen Polizei ſie verfolgten. Nachdem ſie dier
Hamburger Luftſchiffhalle beſichtigt hatten,
be=
gaben ſie ſich ſofort nach Cuxhaven, wo ihnen die
Be=
ſichtigung der dortigen Luftſchiffhalle von dem Wächter
verweigert wurde. Nun ſetzten ſie ſich in den nächſten
Zug und ſuhren nach Hamburg zurück, immer verfolgt
von den Hamburger Beamten, die mit der Zentrale der
politiſchen Polizei in telephoniſcher Verbindung blieben
In Hamburg verließen die Franzoſen den Hauptbahnhof
nicht. Auf der Fahrt nach Köln benutzten die Verdächtigen
einen Schlaſwagen. Die Hamburger Beamten, die der
franzöſiſchen Sprache mächtig ſind, quartierten ſich direkt
neben die Beobachteten ein. In Köln nahmen ſich Bayard
und ſeine Begleiter wieder ſofort ein Auto und fuhren
zur Kölner Luftſchiffhalle. Die Hamburger
Be=
amten hatten die Beobachtung gemacht, daß die vier Leute
lediglich nach Cuxhaven gegangen waren, um die
Ein=
richtungen der dortigen Luftſchiffhalle kennen zu lernen;
ſie nahmen deshalb an, daß auch der Kölner Beſuch keinen
anderen Zweck haben konnte. Beſtärkt wurden ſie in
die=
ſer Annahme dadurch, daß die Franzoſen ſich wieder in
einem Auto direkt zur Luftſchiffhalle begaben. Das
auf=
fällige Verhalten der Fremden bei der Kölner Luftſchiffs
halle verſtärkte den Verdacht, es mit Spionen zu tun zu
haben. Die Fremden fuhren in allen Städten in
Miet=
automobilen, die ſie ſtets am Bahnhof mieteten, um ſofort
nach der Luftſchiffhalle zu ſahren.
Wenn man Leute, die ſich in ſo auffallender Weiſe für
militäriſche Einrichtungen in Deutſchland intereſſieren,
nicht als Spione anſehen will, dann fehlt, wie hier erklärt
wird, für die Polizei ein Anhalt, einen der Spionage
Ver=
dächtigen feſtzunehmen. Gegenüber den Angaben Clément=
Bayards, der Oberſtaatsanwalt in Köln, dem ſie vorges
führt worden ſeien, habe ihnen mitgeteilt, daß ſich die
deutſche Polizei getäuſcht habe und daß das einzige, was
er für die Franzoſen tun könne, ihre Freilaſſung ſei, ſtellt
die Köln. Ztg. feſt, daß der Oberſtaatsanwalt überhaußt
nicht mit der Sache beſaßt geweſen ſei. ſondern ein Unten
ſuchungsrichter, der „mangels ausreichender Beweiſe”die
Freilaſſung verfügte.
Vielleicht war die Freilaſſung zu voreilig. In
Frank=
reich und Rußland würde man Deutſche nicht ſo raſch
wieder freigegeben haben.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 30. Mai.
* Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog werden heute, Samstag, weder Audienzen erteilen,
noch Meldungen und Vorträge entgegennehmen.
* Ernannt wurde der Lehrer an der Volksſchule zu
Ober=Ramſtadt Georg Heinrich Guyot zum Reallehrer
an der Ludwigs=Oberrealſchule zu Darmſtadt mit Wirkung
vom 1. Juni 1914 an unter Belaſſung in der Kategorie
der Volksſchullehrer; ferner der Sergeant der Garde=
Unteroffizier=Kompagnie Karl Möller zum
Kanzlei=
wärter bei der Hauptſtaatskaſſe.
Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Franz Peter Hartmann aus Ober=Olm, Kreis
Mainz=
eine Lehrerſtelle an der Volksſchule zu Mörlenbach, Kreis
Heppenheim.
g. Strafkammer II. Im Mai 1912 hatte der 40
jäh=
rige Heizer und Gärtner Philipp Auguſt Gilbert von
Der erſte Pariſer Friede.
1814 — 30. Mai — 1914. Von Paul Paſig.
(Nachdruck verboten.
Am 4. April 1814 war Napoleon auf einem engliſchen
Schiffe an der Inſel Elba gelandet, wo er nun in Porto
Ferrajo, der an einem Golf ſich amphitheatraliſch
erheben=
den Hauptſtadt, als unumſchränkter Fürſt, wenn auch
unter Beibehaltung des Titels „Kaiſer” über die
Ver=
gänglichkeit alles irdiſchen Glanzes nachdenken konnte.
Bei näherer Ueberlegung freilich hätten ſich die
Verbün=
deten ſagen müſſen, daß es im höchſten Grade unklug war,
einen Charakter wie Napoleon, ausgeſtattet mit allen
Vor=
zügen eines zum Führer großer Maſſen geborenen
Feld=
herrntalentes, in unmittelbarer Nähe des früheren
Schau=
platzes ſeiner Taten anzuſiedeln, wo ihm bei kluger und
vorſichtiger Benutzung der ihm zur Verfügung ſtehenden
Machtmittel jederzeit die Möglichkeit offenſtand zu ſeiner
früheren Rolle zurückzukehren und aufs neue die Fahne
der Empörung aufzupflanzen. Doch daran dachten die
zünftigen Diplomaten nicht. Ihnen war, nachdem ſie den
beſiegten Löwen aus dem Bereiche der von ihm einſt
be=
herrſchten Länder entfernt hatten, vor allem daran
ge=
legen, die neue Ordnung in den verwaiſten Landesleilen
zu begründen und ſicherzuſtellen. Zunächſt in Frankreich,
während die Regelung der Dinge in den am
Befreiungs=
kampfe beteiligten Ländern einem ſpäteren, nach Wien zu
berufenden allgemeinen Kongreſſe vorbehalten war.
In Frankreich, das in Napoleon ſeinen rechtmäßigen
Herrſcher verloren hatte, war vor allem eine Regierung
nötig, die mit feſter Hand zugriff, Ordnung ſchaffte und
auch Autorität genug beſaß, den Geſetzen die nötige
Ach=
tung zu ſichern. Und dazu gehörte in erſter Linie der
for=
melle Abſchluß des Friedens mit den ſiegreichen
Verbün=
deten. Man war übereingekommen, das legitime
König=
tum wieder herzuſtellen, das mit der Hinrichtung des
Bourbonen Ludwig XVI. (21 Januar 1793) ein ſo jähes
Ende gefunden hatte. Bereits am 6 April 1814 hatte der
Senat die neue Verfaſſung und die Rückberufung der
Boubonen in der Perſon des Grafen Artois, des älteſten
der Brüder Ludwigs XVI., beſchloſſen, der als
Lud=
vig XVIIII, die neue Würde annahm und die Verfaſſung
beſchwor. Alles das war im Einverſtändniſſe mit den
Verbündeten geſchehen, die beſonders auch darauf geachtet
hatten, daß der neue König ſich verpflichtete,
verfaſſungs=
gemäß zu regieren. Im übrigen ſollten die öffentlichen
Diener in ihren ſtaatlichen und militäriſchen Stellungen
belaſſen werden, die Staatsſchuld wurde verbürgt uſw.
Alles dies war nötig, um eine gewiſſenhafte Durchführung
des Friedensvertrages zu gewährleiſten, der am 30. Mai
1814 in Paris zuſtande kam, und der, da ihm im
folgen=
den Jahre (am 20. November) in derſelben Stadt ein
zweiter folgte, als erſter Pariſer Friede bekannt iſt
In ihm wurde vor allem König Ludwig XVIII. als
rechtmäßiger Herrſcher Frankreichs von den Verbündeten
anerkannt. Was die übrigen Beſtimmungen dieſes
Frie=
dens betrifft, ſo waren dieſe, ſoweit ſie Frankreich ſelbſt
angingen, von außergewöhnlicher Milde. Man wolllle
von ſeiten der Verbündeten der neuen Regierung, wie man
zu ſagen pflegt. „goldene Brücken bauen” und ihr
mög=
lichſt keine Schwierigkeiten und Hinderniſſe in ihrem
Stre=
ben, das Land zu beruhigen und deſſen Bewohner an die
neue Ordnung der Dinge zu gewöhnen, in den Weg legen.
Nur ſo kann man es verſtehen, daß von der Forderung
einer Kriegskoſtenentſchädigung gänzlich abgeſehen wurde.
Woher hätte auch das ausgeſogene und an den Rand des
wirtſchaftlichen Ruins gebrachte Land eine ſolche nehmen
ſollen? Ferner wurde beſtimmt, daß Frankreich ſeine
Grenzen vom 1. Januar 1792 behalten ſollte. Ja, was
uns heute am verwunderlichſten ſcheint, es erhielt dazu
ſogar einen Zuwachs von 150 Quadratmeilen mit 450000
Einwohnern, darunter die ſtarke Feſtung Landau,
Dieſes außergewöhnliche Entgegenkommen iſt uns
heute ebenſowenig verſtändlich wie die
Nichtzurückforde=
rung von Elſaß=Lothringen, jener urdeutſchen Lande, die
einſt in den unglückſeligen Tagen deutſcher Uneinigkeit
und Schwäche von Fankreichs glänzendem „Sonnenkönig”
mitten im Frieden uns geraubt worden waren. Auch die
von Kapoleon aus allen eroberten Ländern entführten
Kunſtſchätze beließ man bis auf wenige Ausnahmen in
aris. Zu letzteren gehörte die berühmte Viktoria, 6,3
Meter hoch, ein Meiſterwerk Schadows, das, in einem
Viergeſpann ſtehend das Brandenburger Tor in Berlin
ſchmückte und im Jahre 1807 von den Franzoſen nach Paris
entführt worden war. Nachdem die Siegesgöttin wiedee
hren alten Platz auf dem Brandenburger Tore
eingenom=
men hatte, erhielt ſie eine andere Richtung, die nicht ohnen
iefe Symbolik war: während ſie nämlich vor 1807 ihr
Viergeſpann aus der Stadt fuhr, dieſer alſo den Rücken
zukehrte führte ſie es nun der Stadt zu, und in die Spitzel
hres adlergekrönten Stabes wurde das Eiſerne Kreuz
ingefügt.
Kein Geringerer als Friedrich Rückert widmete der
heimgekehrten Siegesgöttin begeiſterte Willkommengrüße,
in denen es hieß:
„Himmliſche Kriegerin,
Göttliche Siegerin,
Biſt du zurück zu den deinen gekehrt?
Du uns geraubte,
Tot uns geglaubte,
Haſt du uns unſeres Irrtums belehrt?
Aus den Umnachtungen
Deiner Verachtungen
Unſtre Betrachtungen wieder beſchert!.
Himmliſche Siegerin.
Göttliche Kriegerin.
Rühre dich heute, dein Elend iſt aus!
Nicht mehr gezügelte,
Wieder geflügelte,
Werde lebendig und fahre nach Haus,
Frei mit den ſchwebenden,
Selber ſich hebenden,
Himmelanſtrebenden Roſſen voll Braus!”
Für die zwei Milliarden Franken freilich, die ihm die
Zeit der napoleoniſchen Herrſchaft an Laſten auferleg
hatte, erhielt Preußen keinen Pfennig erſtattet, und nug
ſeine alten Provinzen links der Elbe wieder. Deutſchland
feenbach von einem dortigen Wirt den Auftrag erhalten
Ung ein Blumenbeet zu bepflanzen. Die dazu benötigten
ſilamen im Werte von 4 Mark beſtellte Gilbert, da er
Aloſt kein Geld hatte, auf den Namen des Wirts, vergaß
nprr, die Blumen zu bezahlen. Der Gärtner ſchickte dem
Pirrt die Rechnung und erſtattete ſofort Anzeige
ſien G. wegen Betrugs, nachdem er erfahren hatte,
. G. nicht berechtigt war, im Namen des Wirts die Be=
Arung zu machen. Gilbert bot nachträglich ohne Erfolg
Geld an. Darauf ging er flüchtig und verübte in
inz,=Hanau, Aſchaffenburg und Frankfurt andere
ſerwindeleien, bis er kürzlich in Frankfurt verhafter
hurrde. Die Strafkammer verurteilte ihn zu 1 Mona:
fängnis wegen Notbetruges.
— Vom Hoftheater wird uns geſchrieben: Der ſechſte
bend der Frühlings=Feſtſpiele bringt am Montag, den 1.
ſurti, auf Allerhöchſten Befehl Verdis „Arda” in einer
p- Kurt Kempin geſchaffenen prunkvollen
Neuausſtat=
ſtgg. Auch ſämtliche Koſtüme ſind nach Entwürfen ve=t
ſans Müller=Hickler in den Werkſtätten des Hoftheaters
hergeſtellt. Nicht minder glänzend wie die Regiſſeur
rwack unterſtehende ſzeniſche Neugeſtaltung verſpricht
e muſikaliſche Wiedergabe des genialen Werkes zu wer=
Arthur Nikiſch’s unerhörte Kunſt, ohne
Aufdringlich=
i und Willkür dem orcheſtralen Teil einer Oper ein ganz
ues Gepräge zu geben, offenbart ſich gerade in „Arda”
deren Leitung der geniale Künſtler erſt kürzlich in
Lon=
vm anläßlich des Fürſtenbeſuchs einen ſenſationellen
Er=
lg errang, in einer ſelbſt von genauen Kennern der
Par=
ſſtuer immer wieder von neuem bewunderten Pracht. Hier
Darmſtadt, wo zu Beginn dieſer Spielzeit ein
italieni=
r Meiſterdirigent, Arturo Vigna, das Werk ſeines
ardsmannes zu einer ſo charakteriſtiſchen Wiedergabe
rachte, dürfte Arthur Nikiſch’s Auffaſſung beſonderes
In=
raſſe erregen. Dem Künſtler ſteht eine erleſene Beſetzung
t Hauptpartien zur Verfügung: Gertrud
Geyers=
ſſarch ſingt die Titelpartie, der große franzöſiſche Tenor
ulmores den Rhadames; der gefeierte Sänger, der
eneits ſeit einigen Tagen die Proben mitmacht und durch
ſige wundervolle Geſangsleiſtung jedesmal Aufſehen
er=
itt, zählt dieſe Partie zu ſeinen beſten. Ebenſo wird die
raneris durch eine der hervorragendſten Vertreterinnen
iſer Partie Ottilie Metzger=Lattermann, deren Waltraute
re der wertvollſten Gaben der letztjährigen Feſtſpiele
har, dargeſtellt. Von den einheimiſchen Soliſten ſeien
rau Beling=Schäfer und die Herren Perkins, Stephani
ſino Schützendorf erwähnt; alle übrigen Soliſten haben
hie Mitwirkung im Finale des zweiten Aktes zugeſagt.
m Dienstag erliſcht das Vorbeſtellungsrecht der
Abon=
ferten zu Ottenheimers „Hans im Glück” in deſſen
ſuptpartien die Wiener Operettenſterne Günther,
Mar=
bo, Mariſchka und Pallenberg ſich dem Darmſtädter
Pub=
kum vorſtellen, während die übrigen Rollen durch die
rſpen Kräfte des Hoftheaters beſetzt ſind. Zum gleichen
ermin läuft das Vorbeſtellungsrecht zu „Bohéme” und
ſuidem die Spielzeit ſchließenden außerordentlichen
nzert der Hofmuſik (9. Juni) ab. Am
Diens=
ag abend wird als letzte Volksvorſtellung in dieſer
Spiel=
eit die Poſſe „Filmzauber” zum letzten Mal
wieder=
ſort.
* Bibliothek der Großh. Zentralſtelle für die Gewerbe
kbliothek, Vorbilderſammlung und Patentſchriften=
Aus=
egeſtelle), Neckarſtraße 3. Es wird wiederholt an dieſer
Etelle auf den reichen Inhalt der Gewerbebibliothek
hin=
ewieſen, welche ein Glied des vielverzweigten
Gewerbe=
hiderungsdienſtes in unſerem Großherzogtum bildet. Das
usſtellungsjahr 1914 und namentlich die zur Zeit in
armſtadt ſtattfindende Ausſtellung der Künſtler=Kolonie
n Jahrhundertausſtellung deutſcher Kunſt 1650—1800
m Reſidenzſchloß dürften manchem Ausſteller und
Aus=
ellungsbeſucher Anregung geben, das Geſehene und neu
juigenommene Ideen weiter zu verfolgen. Hierzu bietet
lſie genannte Bibliothek die günſtigſte Gelegenheit. Sie
iemt dem Fachmann (Architekten, Kunſthandwerker und
Eiwerbetreibenden), dem Studierenden, Schüler und
Lehr=
ing, dem Kaufmann und allen Kreiſen, welche ſich für die
ſon ihr gepflegten Gebiete, ſei es nach der künſtleriſchen,
ſer techniſchen oder der geſchichtlichen Seite, intereſſieren.
m Vorbilderſaal und Treppenhaus des Dienſtgebäudes
ſind zur Zeit Tafeln aus dem kürzlich beſchafften Werke
Sarre, Denkmäler perſiſcher Baukunſt” ausgeſtellt.
Aus=
unftserteilung in Fragen des Patentweſens und der
Ge=
et gebung auf dem Gebiete des gewerblichen Rechtsſchutzes.
Oeffentliche Warnung vor unüberlegtem
Almoſen=
eien. Das Polizeiamt, das Städtiſche Armen= und
Für=
br geamt, und der Verein gegen Verarmung und Bettelei
rlaſſen folgende Bekanntmachung: In letzter Zeit hat in
lſichſiger Stadt die Hausbettelei und das planmäßige
ſu sſenden von Bittgeſuchen bedenklich zugenommen. Nicht
nur ſogenannte Handwerksburſchen, ſondern auch hier
an=
ſäſſige arbeitsſcheue Männer und Frauen betteln
gewerbs=
mäßig unter allen möglichen falſchen Angaben und
be=
läſtigen dadurch weite Kreiſe der Bevölkerung. Aber auch
Kinder, ſchulpflichtige Knaben und Mädchen, betteln auf
der Straße und in den Häuſern, ſei es auf eigene Fauſt, um
Geld für Naſchwerk, Zigaretten und Kinobeſuch zu
erhal=
ten, ſei es auf Anhalten ihrer Eltern. Leider gibt es ſehr
viele Leute, die ohne weiteres Geld und andere Gaben
ver=
abreichen und damit nur erreichen, daß ſich die Zahl der
arbeitsſcheuen Tagediebe und Trunkenbolde vergrößert.
Dieſes unüberlegte Geben, das den wichtigen Aufgaben
einer ernſthaften, ſachgemäßen Wohlfahrtspflege direkt
ent=
gegenarbeitet, hat aber auch den weiteren Nachteil, daß
die ſo verausgabten Beträge den wirklich Bedürftigen
ent=
zogen werden. Die Obengenannten richten daher an die
Einwohner Darmſtadts das dringende Erſuchen, bettelnde
Perſonen niemals mit einer Gabe zu unterſtützen, ſondern
zugereiſte Bettler an die Verpflegungsſtation (Herberge
zur Heimat) Große Ochſengaſſe 8, hier wohnhafte
Bittſteller an die Geſchäftsſtelle des Allgemeinen
Ver=
eines gegen Verarmung und Bettelei,
Bismarck=
ſtraße 58, zu verweiſen, ebenſo ſchriftliche Bittgeſuche. Hier
wird die erforderliche Unterſtützung gewährt werden,
ſo=
bald die Unterſuchung die Bedürftigkeit ergeben hat.
Bet=
telnde Kinder weiſe man energiſch ab und verſuche ſie auf
ihrem unheilvollen Wege aufzuhalten. Man bilde ſich ja
nicht ein, daß man mit dem Pfennig oder Groſchen, den
man an der Tür oder auf der Straße einem bettelnden
Kinde gibt, etwas Gutes tut. Gaben ſolcher Art tragen
nur dazu bei, die Kinder moraliſch zu ſchädigen. Das
unüberlegt für ſolche Zwecke ausgegebene Geld, das nach
unſeren Erfahrungen jährlich tauſende ausmacht, wäre
wirklich gut angelegt, wenn es den hieſigen
Wohlfahrts=
vereinen zugewendet werden wollte, die neben der
ſtädti=
ſchen Armenpflege allein in der Lage ſind, wirklich
vor=
handene Not zu lindern.
Dieſe Warnung, die ſehr zeitgemäß iſt, kann
angele=
gentlichſt zur Beachtung empfohlen werden.
D Die Beerdigungen auf den Darmſtädter Friedhöfen.
In der Bevölkerung ſcheint vielfach die Beſorgnis zu
be=
ſtehen, mit der Eröffnung des neuen Friedhofs an der
Breiten Allee würden die beſtehenden Begräbnisſtätten an
der Nieder=Ramſtädter Straße und in Beſſungen für
Be=
ſtattungen geſchloſſen werden. Dieſe Beſorgnis iſt durchaus
unbegründet. Die ſogenannten Reihenbeerdigungen
wer=
den allerdings künftig ausſchließlich auf dem neuen
Fried=
hof ſtattfinden. Ebenſo können nach deſſen Eröffnung
ſoge=
nannte Wahlgrabſtätten (Erbgräber) auf den alten
Fried=
höfen nicht mehr abgegeben werden. Dagegen können
Be=
erdigungen auf den beſtehenden Wahlgrabſtätten in den
alten Friedhöfen natürlich nach wie vor erfolgen. Es iſt
ſelbſtverſtändlich, daß die Rückſichten der Pietät und die
hervorragende landſchaftliche Schönheit der alten
Darm=
ſtädter Friedhofsanlage ihre Erhaltung erfordern. Mit
Rückſicht darauf, daß die Umlegung eines weiteren Bezirks
auf dem alten Friedhof an der Nieder=Ramſtädter Straße
für die Beſtattung in Reihengräbern nötig geweſen wäre,
hat die Friedhofsdeputation genehmigt, daß die
Beſtat=
tung in Reihengräbern in der Zwiſchenzeit bis zur
Eröff=
nung des neuen Friedhofes auf dem Beſſunger Friedhof
ſtattfinden ſoll.
O Das Landesmuſeum iſt am 1. Pfingſtfeiertag
geſchloſſen, dagegen am 2. Feiertag von 10—1 Uhr
vor=
mittags und von 3—5 Uhr nachmittags, ferner am
Pfingſtdienstag von 11—1 Uhr=unentgeltlich geöffnet.
C. Zur Wetterlage. Am 25. d. M. erſchien im öſtlichen
Mittel=Europa ein barometriſches Tief, das eine
vollſtän=
dige Umgeſtaltung der bisher ſo günſtigen Wetterlage
her=
vorrief. Seit dem 15. Mai hatten wir bei Oſt= und
Nord=
oſtwinden und hohem Barometerſtand anfangs kühles
Wetter gehabt, das aber allmählich einer größeren Wärme
und zuletzt ſommerlicher Hitze Platz machte, da die
hoch=
ſtehende Sonne bei der vorherrſchenden Heiterkeit des
Himmels ihre volle=Kraft entfalten konnte. Am 25. folgte
dann der genannte Wetterſturz, der bei mehr nördlicher
Windrichtung und ſtets bedecktem Himmel uns binnen
venigen Tagen eine Niederſchlagsmenge von 51
Milli=
metern brachte, alſo den doppelten Betrag, den der ganze
April geliefert hatte. Dabei herrſchte eine Temperatur,
die mehr an den Oktober, als an den Wonnemonat Mai
erinnerte. Bezeichnend iſt, daß im Gegenſatz dazu
Oſt=
deutſchland, Oeſterreich und Rußland in den letzten Tagen
ungemein hohe Temperaturen aufwieſen, weil dort der
Himmel heiter war und die kalten Nordwinde fehlten. So
meldete z. B. am 27. Memel morgens 8 Uhr bereits 21
Grad Celſius, gegenüber 8 Grad in Darmſtadt, München
und Metz. Auch Breslau und Bromberg notierten zu
gleicher Stunde ſchon 20 Grad, ſo daß anzunehmen iſt, daß
der 27, dort ein Sommertag (25 Grad und darüber)
wurde. In Darmſtadt dagegen hatten wir am gleichen
Tage nur ein Tagesmaximum von 10 Grad. Seit dem 28.
iſt nun die langerſehnte Beſſerung dadurch eingetreten,
daß am Nachmittag wieder die Sonne erſchienen und
ſtatt des kalten Nordwindes Südweſtwind eingetreten iſt.
Das Barometer iſt im Steigen begriffen, nachdem das
verhängnisvolle ſüdöſtliche Tief weiter nach Oſten gerückt
iſt. Hoffentlich dauert die Beſſerung an und bekommen
wir noch ſchöne Pfingſttage.
Vom neuen Grundbuch. Vom 1. Juni ab befindet
ſich in den Räumen Ecke Wilhelminen= und Bismarckſtraße
(früher Koch=Reulingſches Haus) nur noch die Grundbuch=
Anlegungsbehörde, während das Grundbuchamt, in das
neue Juſtizgebäude, 1. Stock, Zimmer 210, verlegt wurde.
Wer alſo das Grundbuch über ein Grundſtück, das ſchon
angelegt iſt, einſehen oder vor dem Amtsgericht einen
Ver=
trag über ein ſolches Grundſtück ſchließen will, muß ſich
künftig dorthin wenden. Dort wird auch Auskunft über
Fragen des neuen Grundbuchrechts erteilt.
Grundbuch=
richter iſt Gerichtsaſſeſſor Lutz, während die
Gerichtsaſſeſſo=
ren Volk und Dr. Eiſe die weitere Grundbuchanlegung
fortſetzen.
* Schutzverband gegen die Fremdenlegion. Die vor
kurzem im Anſchluß an den Vortrag des Herrn Majors
Strecker aus Wiesbaden neu gegründete hieſige
Orts=
gruype des Schutzverbandes hat ſich nunmehr
auch formell konſtituiert und ihre erſte
Mitgliederverſamm=
lung abgehalten. Die gut beſuchte Verſammlung nahm
einen recht anregenden Verlauf und hat gezeigt, daß den
Beſtrebungen des Schutzverbandes in allen Kreiſen unſerer
Bevölkerung lebhafte Sympathie entgegen gebracht wird.
Zum erſten Vorſitzenden wurde Herr Bürgermeiſter
Muel=
ler, zum Schriftführer Herr Stadtſekretär Kräckmann
gewählt. Die nationale Aufgabe des Schutzverbandes,
unſere Jugend über das Weſen der Fremdenlegion
aufzu=
klären und vor ihren Schrecken zu warnen, verdient
allge=
meine Unterſtützung. Der geringe Jahresbeitrag (
minde=
ſtens 1 Mark, mit Verbandszeitſchrift 3 Mark) dürfte es
jedem ermöglichen zur Förderung dieſer vaterländiſchen
Beſtrebungen beizutragen. Alle Vaterlands=Freunde,
Männer und Frauen, werden daher herzlichſt eingeladen,
ſich der hieſigen Ortsgruppe anzuſchließen. Anmeldungen
bittet man an den erſten Vorſitzenden zu richten.
* Der Chriſtl. Verein junger Männer „
Wart=
burg” (Schutzherr Se. Königl. Hoheit der Großherzog)
gedenkt am Sonntag, den 7. Juni, in einfach=ſchlichter
Weiſe die Weihe ſeiner Fahne zu vollziehen. Vormittags
wird der Verein geſchloſſen am Gottesdienſt in der
Stadtkapelle teilnehmen, während der eigentliche
Weihe=
akt erſt abends durch Herrn Profeſſor Lic. Matthes
voll=
zogen wird. Ein reichhaltiges Programm, beſtehend aus
muſikaliſchen, deklamatoriſchen und turneriſchen
Dar=
bietungen, ſowie die Aufführung eines Bismarck=
Feſt=
ſpiels dürfte wiederum alle Beſucher zufriedenſtellen.
Die Abendfeier, die in Form eines Familienabends
pünktlich um 8 Uhr beginnt, wird im Feierabend,
Stiftſtraße 51, abgehalten. Der Vorverkauf hierzu hat
begonnen.
* Studentiſche Auffahrt. Aus Anlaß des 20.
Stif=
tungsfeſtes der Akademiſchen Turnverbindung „
Aleman=
nia” findet am Sonntag, den 1. Pfingſtfeiertag, eine
ſtudentiſche Auffahrt des Akademiſchen Turnerbundes (A.
T. B.) ſtatt. Die Auffahrt beginnt um 11½ Uhr
vor=
mittags vom Fürſtenſaal.
* Turngemeinde Darmſtadt. Es wird nochmals
an dieſer Stelle auf den am zweiten Pfingſtfeiertag
ſtattfindenden Familienausflug mit Muſik nach Klein=
Gerau, Gang durch den Park nach Groß=Gerau, Einkehr
Gaſthaus zum Adler, aufmerkſam gemacht. Der
Ver=
gnügungsausſchuß hat Sorge getragen, daß ein jeder
Teilnehmer ein paar vergnügte Stunden nach echter
Turnerart verleben kann. (Näheres ſiehe Anzeige.)
* Kaufmänniſche Stenographengeſ. Gabelsberger. Die
Abteilung Geſelligkeit der Kaufmänniſchen Stenographen=
Geſellſchaft „Gabelsberger” veranſtaltet am 2.
Pfingſt=
feiertag einen Tanz=Ausflug nach Arheilgen. Abmarſch
vom Ballonplatz, Gang durch den Park. Der anſchließende
Tanz findet in Arheilgen im Saale „Zum weißen
Schwa=
nen” ſtatt. (Näh. ſ. Anz.)
Außergewöhnliche Paketbeſtellung. Am
Pfingſt=
ſonntag, den 31. Mai, findet behufs Bewältiguug des
geſteigerten Poſt=Päckereiverkehrs eine einmglige Paket=
und Wertbriefbeſtellung am Vormittag ’ſtatt. Am
Pfingſtmontag fällt die Beſtellung aus.
* Konzerte ꝛc. Ludwigshöhe.
Pfingſtveran=
ſtaltungen 1914. „Wachet auf, ruft unsedie Stimme‟,
ollte durch einen Bund geeinigt und ſeine inneren
Ver=
hilltniſſe ſollten durch einen Kongreß geregelt werden, der
bernnächſt zuſammentreten ſollte Ferner wurden in dem
riten Pariſer Frieden auch Holland und England bedacht.
Lettzteres erhielt einige der gemachten Eroberungen, vor
lleem die Inſel Malta, die ſich bekanntlich im Laufe der
Zeit zu einem wichtigen Flottenſtützpunkt im
Mittel=
lämdiſchen Meere entwickelt hat, ferner die weſtindiſche
Fnaſel Tabago (Tobago), von der der Tabak angeblich ſeinen
Namen haben ſoll, uſw. In Holland, das um einige
Ge=
bietsteile vergrößert wurde, wurde die Herrſchaft der
Imanier aufs neue befeſtigt.
Am einſchneidendſten war die Wiederherſtellung des
Kkürchenſtaates. Bekanntlich hatte Napoleon im Jahre 1808
efſen nördliche Provinzen dem Königreiche Italien, das
ſichs ganz in ſeiner Gewalt befand im Jahre 1809 den Reſt
nit Rom dem franzöſiſchen Kaiſerreiche einverleibt und
dert Papſt gefangen nach Fontainebleau entführt, wo er
ſum 25. Januar 1813 auf ſeine weltliche Herrſchaft
verzich=
jet hatte. Nun kehrte er in ſeine Länder zurück, und mit
hin die übrigen italieniſchen Fürſten.
Dies waren die Grundzüge des erſten Pariſer
Frie=
herns, nach deſſen Abſchluß die fremden Heere den
fran=
ö iſchen Boden räumten, während der Kaiſer von
Ruß=
ſamd und der König von Preußen ſich nach London zu
limem Beſuche ihres hohen Verbündeten begaben. Auch
ſufſer ſpäterer erſter Kaiſer Wilhelm I. nahm mit ſeinem
üileeren Bruder, dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm,
hiesran teil und ward ſo Zeuge der rauſchenden Siegesfeſte,
die in London aus Anlaß des Friedensſchluſſes zwiſchen
dern 6. und 22. Juni 1814 veranſtaltet wurden.
Es war freilich ein höchſt mangelhafter, wenn man
will, „im Drange der Geſchäfte” abgeſchloſſener Friede,
der gleichwohl von den bedrückten und ſchwer
heimgeſuch=
ſen Völkern mit heller Begeiſterung und aufrichtiger
Freude begrüßt wurde. Aber in ſeiner geradezu
unver=
ſtändlichen Milde für die Franzoſen, mehr noch, weil er
tine Anzahl der wichtigſten Fragen ungeregelt ließ, barg
ſtr ſchon die Keime ſeines baldigen Bruches. Hierzu hätte
ts nicht erſt der unverhofften Rückkehr Napoleons von Elba
bedurft, die in ihren Folgen das leichte Kartenhaus
die=
ſes Friedens jäh über den Haufen warf.
Feuilleton.
R. Wie Darmſtadt um ſeine Fontänen kam. Unter
den Truppen, mit denen der öſterreichiſche General Graf
Mensdorf im Herbſte 1813 nach der Schlacht bei Hanau
Darmſtadt beſetzte, befand ſich auch ein junger
Huſaren=
leutnant, der in der Familie eines hohen Beamten
ein=
quartiert wurde. Freiherr v. B. blieb einige Zeit, lernte
die Tochter des Hauſes kennen, und verlobte und
verhei=
ratete ſich mit ihr. Beim Ausmarſche der Soldaten nach
Frankreich ließ er ſeine junge Frau in Darmſtadt zurück,
er aber fiel in einem Gefecht auf dem Wege nach Paris.
Die zurückgelaſſene Gattin gebar einen Sohn, und
ver=
heiratete ſich ſpäter mit einem Darmſtädter Beamten. Aus
dieſer Ehe ging ein zweiter Sohn hervor. Der junge von
B. trat ſchon früh in die Großherzoglich Heſſiſche Armee
ein, die unter dem Kommando des Prinzen Emil ſtand.
Dieſer wurde auf den feurigen Leutnant aufmerkſam und
machle ihn ſpäter, als er den Oberſtenrang erhalten, zu
ſeinem Hofmarſchall. Nach dem Tode des Prinzen trat
Herr von B. in Ruheſtand und lebte hier noch viele Jahre.
Er war in ſeiner Jugend ein gar flotter Soldat und ein von
den Frauen außerordentlich gefeierter Kavalier geweſen,
wurde aber im Alter ein ſolider, ſparſamer Hausvater.
So ſparte er ſich ein kleines Vermögen zuſammen, das er
orgſam verwoaltete. Seine ſpät geſchloſſene Ehe — eine
Mesalliance — war kinderlos, und von ſeinem Sliefbruder
trennte ihn eine gegenſeitige Antipathie. So beſchloß er,
ſein kleines Vermögen, das nach einigen wohltätigen
Schenkungen, übrig war, der Stadt Darmſtadt zu
künſt=
eriſchen Zwecken zu ſchenken. Da damals der Luiſenplatz
gärtneriſch angelegt wurde, und in den Zeitungen vielfach
auf zwei Fontänen, die den Platz zieren ſollten,
hinge=
vieſen wurde, faßte er den Entſchluß, 20000 Mark für
dieſe zu ſtiften. Er nahm einen Sack, legte das Geld in
Tauſendmarkſcheinen hinein, verſiegelte ihn mit dem
Frei=
herrl. v. B.ſchen Siegel,ſchrieb die Adreſſe der Stad4 darauf
nd ſchloß alles in ſeinen Schreibtiſch ein. So glaubte er
ſeiner Sache ſicher zu ſein. Ein Juriſt, dem er es
mit=
teilte, ſagte zu ihm, daß ſein Teſtament in ſolcher Geſtalt
ungeſetziich ſei. Er erwiderte: „Ichwill einmal den ſehen,
der den Freiherrlich v. B.ſchen letzten Willen nicht
re=
ſpektier‟!
Als Herr v. B. geſtorben und das Gericht zur
Aus=
einanderſetzung ſeines Nachlaſſes ſchritt, wurde der
Ober=
bürgermeiſter O. benachrichtigt von dem ihm
hochwill=
kommenen Vermächtnis. Doch der hinkende Bote kam
nach, ein beſonders ſcharfſinniger Juriſt fand daß das
Teſtament den geſetzlichen Beſtimmungen nicht entſprach
und alſo ungültig war So kam damals Darmſtadt um
ſeine Fontänen. Der Nachlaß von Bs. fiel ſeinem
Stief=
bruder zu, und da dieſer kurze Zeit vorher Konkurs
ge=
macht hatte, kamen ſeine Gläubiger und nahmen das von
v. B. ſauer erſparte Geld ſchmunzelnd in Beſitz.
— Ein neues Goldland. Nach einer amtlichen
Mit=
teilung des Gouverneurs von Britiſch Guayana iſt es
un=
zweifelhaft, daß die Welt um ein neues Goldland reicher
geworden iſt: an der Südgrenze Guayanas in dier
Nähe des Rupununi=Fluſſes, ſind anſehnliche Goldfelder
entdeckt worden. Das Vorhandenſein von Gold in jenen
Gegenden kam erſt zur Kenntnis der Behörden, als vor
kurzem zwei amerikaniſche Goldſucher in Georgetown den
Antrag ſtellten, ihnen das Schürfrecht in gewiſſen
Gegen=
den zu gewähren, die zwiſchen den Quellen des Takutu=
Fluſſes und der Tukuruti=Berge liegen. Die
aufgefunde=
nen Goldfelder befinden ſich in waldreicher Gegend. Nach
den Schürfergebniſſen der erſten vorläufigen Verſuche
rech=
net man auf ſehr reiche Erträge Schwierigkeiten bereiten
einſtweilen nur die ungünſtigen Transportmöglichkeiten.
Jenſeits von Upocari iſt der Rupununi in der Trockenzeit
nicht mehr ſchiffbar, ſo daß die ganz im Hinterland der
Kolonie in unmittelbarer Nähe der braſilianiſchen Grenze
liegenden neuen Goldfelder von der Küſte aus nur ſehr
ſchwer und umſtändlich zu erreichen ſind. Die Reiſe führt
durch öde und unwirtliche Landſtrecken. Es iſt daher auch
wahrſcheinlich, daß nach Aufnahme einer regulären
Aus=
beutung des neuen Goldlandes der Transport und der
Verkehr auf braſilianiſches Gebiet übergehen wird; man
wird zu den britiſchen Goldfeldern mit dem Dampfer den
Amazonenſtrom bis Manaos hinauffahren und von dort
längs des Rio Branco bis Boa Viſta vordringen; dieſes
braſilianiſche Foct liegt nur etwa 90 Kilometer von dem
neuen Dorado entfernt. Die Behörden von =Britiſch Gua=
ſo ſoll es am Pfingſtmontag, den 1. Juni, früh um 5 Uhr,
vom Turme erklingen, um im Anſchluß daran dann in
das eigentliche Programm überzugehen, welches zum
Frühkonzert geſpielt wird. Nachmittags 4 Uhr findet
Feſtkonzert ſtatt. Am Pfingſtdienstag wird ein großes
Extrakonzert eingeſchoben und am Mittwoch, den 3. Juni,
findet im Anſchluß an das Kurkonzert abends die erſte
diesjährige Reunion ſtatt. Alle genannten Konzerte
werden von der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts.
Nr. 61 ausgeführt.
Die elektriſche Bahn nach der Bergſtraße
kommt nunmehr zur Ausführung, nachdem in der
Ge=
meinderatsſitzung in Seeheim unter dem Vorſitze des
Herrn Bürgermeiſters Hill der Gemeinderat ſeine
Zu=
ſtimmung zu dem von den Kreisämtern Darmſtadt und
Bensheim unter dem 10. Dezember 1912 vorgelegten
Ver=
trag gegeben hat.
Direktor Möller von der Heſſiſchen Eiſenbahn=
Aktien=Geſellſchaft erläuterte nochmals eingehend den
ge=
planten Ausbau der von Darmſtadt ausgehenden
Straßen=
bahnen und im einzelnen die Vorzüge des Maſſenverkehrs
gegenüber anderen Verkehrsmitteln. Derſelbe wies
auf den in ſo kurzer Zeit vorzüglich durchgeführten
Be=
trieb der Vorortſtrecke Darmſtadt-Eberſtadt hin und
be=
tonte, daß es bis jetzt an jedem Sonntag ein Leichtes
ge=
weſen ſei, von Darmſtadt nach Eberſtadt nachmittags und
auch umgekehrt abends etwa je 5000 Perſonen zu
beför=
dern. Ferner wies derſelbe darauf hin, wie zufrieden
die Bevölkerung in Eberſtadt über die Bewältigung des
Maſſenverkehrs ſei, indem morgens von etwa 5 bis ½8
Uhr etwa 900 Perſonen und abends von 6 bis 7½ Uhr
etwa 700 Perſonen ohne größere Wartezeit befördert
wür=
den. Das heutige Verkehrsmittel der Nebenbahn
See=
heim-Bickenbach mit dem Umſteigeverkehr, ſowie die
Fortſetzung der Fahrt mit dem Perſonenzug nach
Darm=
ſtadt ſei mit derartig großen Zeitverluſten und
Unbequem=
lichkeiten verbunden, daß eine direkte Verbindung mit
Darmſtadt unbedingt den Vorzug verdiene, zumal auch
der Fahrpreis erheblich niedriger ſei.
Redner gab auf Grund von Betriebszahlen bekannt,
daß die elektriſche Bahn innerhalb der Stadt Darmſtadt
und auch neuerdings auf der Strecke nach Eberſtadt von
etwa 50 Prozent mehr Fahrgäſten aufgeſucht würde als
vor etwa zwei Jahren, und daß auch eine weitere
Ren=
tabilität der Bahnabteilung der Heſſiſchen Eiſenbahn=
Aktien=Geſellſchaft unbedingt zu erwarten ſei. Die von
den Kreisämtern Darmſtadt und Bensheim im
Einver=
nehmen mit der Stadt Darmſtadt aufgeſtellte Forderung
der Zinsverpflichtung ſei im Verhältnis zu dem geſamten
Unternehmen und den von der Stadt zugeſicherten
Leiſtun=
gen derart gering, daß dem von den Kreisämtern
vorge=
legten Vertragsentwurf ohne weiteres zugeſtimmt
wer=
den könne. Denn durch den Ausbau der Straßenbahn
nach Seeheim würden der Gemeinde nur Vorteile
ge=
boten, indem hierdurch erſt der Zuzug von neuen
Villen=
beſitzern ermöglicht wird und eine Erhöhung der
Steuer=
kraft vorausgeſehen werden kann. Zu der öffentlichen
Ge=
meinderatsſitzung hatten ſich ſehr viele Villenbeſitzer und
Bürger von Seeheim eingefunden, von denen ebenfalls
einige das Wort ergriffen und dem Gemeinderat
empfah=
len, den Vorſchlägen der Kreisämter zuzuſtimmen. Auch
Herr Kaufmann Wilhelm Stemmer=Darmſtadt,
Vor=
ſitzender des Verkehrsvereins, war unter den Anweſenden
und gab bekannt, daß er ſeit etwa acht Jahren an dem
vorliegenden Werk arbeite und dasſelbe in jeder Weiſe
unterſtützen könne. Derſelbe wies beſonders darauf hin,
daß mit dem Bau der Straßenbahn die Bodenwerte
ge=
waltig ſteigen und auch Seeheim an Einwohnerzahl und
Steuerkraft zunehmen würde, da dasſelbe durch eine
ſchnelle Verbindung mit Darmſtadt, mit einer Fahrzeit
von etwa 30 Minuten, an eine Großſtadt nähergerückt
würde und die Vorteile derſelben genieße. Einzelne in
Darmſtadt trügen auch Bedenken wegen des Ausbaues
der Straßenbahn, da der Fortzug von Darmſtädter
Ein=
wohnern zu befürchten ſei. Er ſtände jedoch auf dem
Standpunkt, daß durch die Fortführung der Eberſtädter
Linie die Bergſtraße ganz gewaltig gewinnen und
Darm=
ſtadt hieraus, auch in wirtſchaftlicher Beziehung, ſeine
Vorteile ziehen würde.
Indem Herr Gemeinderat Eiſinger ſich in
lebhaf=
ter Weiſe für die Genehmigung des Vertrages ausſprach,
welchen Ausführungen das Gemeinderatsmitglied Hill in
ablehnender Weiſe entgegentrat, wurde nach etwa
zwei=
ſtündiger Sitzung der Vertragsentwurf von dem
Ge=
meinderat Seeheim genehmigt und unterzeichnet.
Dem Vernehmen nach beabſichtigt die Heſſiſche
Eiſen=
bahn=Aktien=Geſellſchaft, die Strecke Eberſtadt-Seeheim
alsbald in Angriff zu nehmen, und ſteht zu erwarten, daß
bis zu dieſem Ort die Bergſträßer Linie im nächſten
Früh=
jahr in Betrieb genommen werden kann.
yana treffen einſtweilen Vorkehrungen, um einen Anſturm
von Goldſuchern abzuwehren. Das Gouvernement weiſt
in ausführlichen Warnungen darauf hin daß nur größere,
wohlausgerüſtete und mit reichem Proviant verſehene
Ex=
peditionen Ausſicht haben, die Schwierigkeiten der Reiſe
zu überwinden. Denn die Stätte der Goldfunde liegt in
dem äußerſten bisher völlig unerforſchten Winkel des
Hin=
terlandes, in einem Gebiete, in dem Nahrungsmittel nicht
zu erlangen ſind. Die wenigen in jener Gegend
hauſen=
den Indianer führen ein kümmerliches Daſein; es ſind
An=
gehörige des Maouſi=Stammes, die einen Dialekt
karai=
biſcher Mundart ſprechen. Man will auch Vorkehrungen
treffen, um das Eindringen unerwünſchter Elemente von
der braſilianiſchen Grenze her zu verhindern.
Grenzſtreitig=
keiten können nicht mehr entſtehen, da die Grenzlinie erſt
vor kurzem durch eine britiſch=braſilianiſche Kommiſſion
feſtgelegt wurde, ſo daß diplomatiſche Konflikte über die
Staatszugehörigkeit des neuen Dorado ausgeſchloſſen
bleiben.
* Ein Kritiker, wie er nicht ſein ſoll. Eine aus den
Revuen des Berliner Metropoltheaters bekannte
Schau=
ſpielerin und Soubrette trat vor dem Schöffengericht
Berlin=Mitte als Klägerin auf. Die Klage richtete ſich
gegen den verantwortlichen Redakteur der Standarte, der
beſchuldigt wurde, die Klägerin durch verſchiedene
Aus=
führungen in einem Feuilleton ſeines Blattes beleidigt
zu haben. Das Feuilleton beſchäftigte ſich mit den
Zu=
ſtänden des Theaters am Nollendorſplatz und in bezug auf
die Klägerin wurde u. a. ausgeführt, daß ſie eine ſtimmloſe
Soubrette ſei, die aber trotzdem noch viele Bewunderer
ihrer einſtigen Schönheit finde. Dabei beſtehe aber ihre
einzige Aehnlichkeit mit der Venus von Milo lediglich
darin, daß ſie ebenfalls ſchon recht alt ſei. Durch dieſe
Ausführungen fühlte ſich die Klägerin beleidigt, da ſie in
ihnen den Vorwurf erblickte, daß ſie für ihre Rollen viel
jzu alt ſei. In der Gerichtsverhandlung wurde feſtgeſtellt.
ſdaß die Klägerin jetzt erſt 32 Jahre alt iſt. Der Gerichts=
(hof ſtellte ſich auf den Standpunkt, daß der Beklagte die
iKlägerin habe beleidigen wollen und verurteilte ihn zu
1400 Mark=Geldſtrafe
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
* Union=Theater (Kunſtlichtſpiele Rheinſtr. 6).
Für die Feiertage hat das Union=Theater ein wirklich
glän=
zendes Programm zuſammengeſtellt, an deſſen Spitze das
überaus ſpannende und große Drama „Das Geheimnis
einer Nacht” ſteht, in dem ſich vor uns in 3 Akten der
heroiſche Kampf eines Weibes um den Mann abfpielt, in
dem die kämpfende Frau nicht davor zurückſchreckt, das
Dunkel der Nacht dazu zu benutzen ihren eigenen wectvollen
Schmuck zu entwenden, um dann eine hohe
Verſicherungs=
ſumme zu bekommen und damit ihren Gatten zu retten.
Das Drama iſt ſo ergreifend geſchildert daß ſich niemand
ſeiner Wirkung entziehen kann. Das Drama „Vater und
Tochter” iſt nicht minder ſpannend und würden ſchon
dieſe beiden Werke genügen, ein Programm allein zu
füllen, doch begegnen wir auf dem Programm trotzdem
noch einer ganzen Anzahl reizender Humoresken, von
denen wir nur „Klara als Tippfräulein” nennen, die ihre
Wirkung auf die Lachmuskeln nicht verfehlen werden.
Was dann noch an Naturaufnahmen (u. a. reizen die Affen
von Borneo durch ihr poſſierliches Weſen zum Lachen),
be=
lehrenden Films uſw. gebolen wird, iſt wirklich
erſt=
klaſſig, und trotz allem wird noch eine große zweiaktige
Komödie eingeſchoben, in der wir den Kampf der
Lili=
putaner mit den Rieſen bewundern können. Dieſe
Ko=
mödie hat inſofern einen ganz beſonderen Wert, als wir
hier die zahlreichſte Liliputanergruppe beiſammen ſehen.
Erwähnen wir dann noch die Leiſtungen der
Künſtler=
kapelle, ſo wird zugegeben werden müſſen, daß dieſes
Pro=
gramm wirklich ein Feiertagsprogramm genannt werden
muß.
* American=Bio, Ernſt=Ludwigſtr. 23, am
Bismarckdenkmal. Ab Samstag, 30. Mai, bis Freitag,
5. Juni, finden täglich Große
Schülervorſtel=
lungen der Fürſt Bismarck=Feſtſpiele, großes Filmweck
in 6 Akten, ſtatt. Unſer „Bismarck im Film” iſt das
gewaltigſte überwältigendſte, was je die Kinematographie
geſchaffen hat und übertrifft bei weitem die Films „
Theo=
dor Körner” und „Königin Luiſe”. Von ganz beſonderer
Wirkung ſind die Bilder: Der große Krieg 1870/71.
Deutſche Truppen rücken in Frankreich ein. — Bismarck
folgt dem Heere in Feindesland. — Die Schlacht bei
Mars=la=Tour uſw. Beginn der Vorſtellungen von
mor=
gens 9½ Uhr bis 11½ Uhr und von 11½ Uhr bis 1 Uhr.
Aus dem übrigen ſehr reichhaltigen Programm ſeien
her=
vorgehoben: „Liebesrivalität”, ein Drama in einem Akt;
„Kopenhagen” herrliche Naturaufnahmen; „Ernüchternde
Heimfahrt” und „Moritz will ſich trauen laſſen”, Komödien;
„Das Geheimnis des Fürſten” mit Waldemar Pſylander,
Drama in drei Akten u. v. a.
* Reſidenz=Theater am Weißen Turm. Wer
vieles bringt, wird jedem etwas bringen. So leitet das
Reſidenz=Theater ſein Programm ein. Der Clou des
heu=
igen Programms iſt unſtreitig der Kriminalroman in 3
Akten, ein unſichtbarer Zeuge von Franz Hofer; der
Ver=
faſſer und Regiſſeur iſt vielen durch ſeine bisher
erſchie=
nenen Werke, ſo das Liebesbarometer, das
Roſapantöffel=
chen und der Steckbrief, in beſter Erinnerung. Der
wei=
tere Schlager Teufelchen, ein Filmroman in 4 Akten,
er=
zählt uns die Leidensgeſchichte eines kleinen, von
Zigeu=
nern geraubten Knaben, welcher nach langen Jahren ſeine
Eltern wiederfindet. Auch dieſer Film iſt an logiſcher
Handlung, Photographie und Ausſtattung als erſtklaſſig
zu bezeichnen. Einige Humoresken, die Naturaufnahmen
und Wochenchronik vervollſtändigen den Spielplan. Am
Dienstag, den 2. Juni, beginnt die Vorführung des letzten
Aſta Nielſen=Films der Saiſon, betitelt „Das Feuer”
mimiſches Drama in 3 Akten. Das Reſidenz=Theater hat
ſich das Alleinaufführungsrecht der neuen Aſta Nielſen=,
ſowie auch der Henny Porten=Serie geſichert.
Eberſtadt, 29. Mai. (Maipredigten.) Die
Mai=
predigten erfreuen ſich auch in dieſem Jahre eines
außer=
ordentlich ſtarken Beſuches. Die letzte wird am
Pfingſt=
ſonntag, nachmittags ½5 Uhr, gehalten. Herr Profeſſor
Laufer=Darmſtadt hat dieſelbe gütigſt übernommen.
* Seligenſtadt, 29. Mai. (Den größten
Ge=
ſangswettſtreit in Mitteldeutſchland) in
dieſem Jahre hält auf Pfingſten die Geſellſchaft der
Freunde in Seligenſtadt ab. Es beteiligen ſich 217
Ver=
eine mit 1299 Sängern. Das Wettſingen beginnt am
Pfingſtmontag, vormittags, in den Sälen „Zum Rieſen”,
„Schützenhof” und „Schwanen”. 2400 Mark ſind für die
einzelnen Klaſſen als Preiſe ausgeſetzt. Im höchſten
Ehrenſingen kommt der Wanderpreis für deutſche
Män=
nergeſangvereine in Heſſen und Heſſen=Naſſau: goldene
Kette mit Fahnenſchleife, zum Austrag. Verteidiger
die=
ſes Preiſes iſt der Geſangverein „Eintracht”=Rödelheim.
Lampertheim, 29. Mai. (Ein hartnäckiger
De=
ſerteur.) Der von hier ſtammende, beim Infanterie=
Regiment Nr. 117 in Mainz dienende Rekrut Müller, der
ſich am Himmelfahrtstag ohne Urlaub von ſeinem
Trup=
penteil entfernte und von hier aus wieder
zurücktranspor=
tiert werden mußte, hat ſich jetzt die Sehne der einen Hand
durchſchnitten. Es war dies das zweite Mal, daß ſich M.
von ſeinem Truppenteil ohne Urlaub entfernt hatte.
Mainz, 29. Mai. (In der
Stadtverordneten=
ſitzung) wurden die 16 neuen Stadtverordneten,
näm=
lich 1 Nationalliberaler, 2 Parteiloſe, 6 Fortſchrittler und
7 Sozialdemokraten, durch Oberbürgermeiſter Dr.
Göttel=
mann in ihr Amt eingeführt und vereidigt. Das
Kolle=
gium ſetzt ſich jetzt aus 16 Sozialdemokraten, 14
Fort=
ſchrittlern, 9 Nationalliberalen und 7 Zentrumsmitgliedern
zuſammen. Außerdem ſind 2 Parteiloſe vorhanden.
(Ein Autodieb.) Das Auto des Fuhrunternehmers
Ochs, das geſtern nachmittag vor dem Holländiſchen Hof
ſtand, war plötzlich verſchwunden. Ein Chauffeur der
Autozentrale begab ſich auf die Suche und es gelang ihm,
den Dieb im Nerotal aufzuſpüren. Er heißt Erbe.
Mainz, 29. Mai. (Die Preſſe und das
Vollks=
trachtenfeſt.) Dem Vertreter der „Frankfurter
Zei=
tung” in Mainz, Herrn Hink, wurde am letzten Samstag
die Eintrittskarte zu den Veranſtaltungen des
Volkstrach=
tenfeſtes auf Anordnung der Feſtleitung entzogen, weil
er Kritik an Einzelheiten des Feſtes geübt
hatte. Herr Hink wandte ſich infolgedeſſen an den
Vor=
ſtand des Mainzer Journaliſten= und Schriftſtellervereins,
der ihm geſtern folgendes Schreiben zugehen ließ: „Mainz,
den 28. Mai 1914. Sehr geehrter Herr Hin!! Aus Ihrer
geſchätzten Zuſchrift vom 25. ds. Mts, erſehen wir, daß
Ihnen als Berichterſtatter der „Frankfurter Zeitung” der
Zutritt zum Volkstrachtenfeſt in der Stadthalle unterſagt
wurde, weil Sie nicht in erwünſchtem Sinne darüber
be=
richtet haben. Der Vorſtand unſeres Vereins, dem Sie als
Mitglied angehören, hat in heutiger Sitzung ſeine
ein=
ſtimmige Mißbilligung über das gegen Sie
be=
liebte Verfahren zum Ausdruck gebracht. Denn ſo
be=
dauerlich es einerſeits auch iſt, wenn über Mainz in aus=
wärtigen Blättern mitunter abfällig oder nicht zutreffenk
berichtet wird ſo darf doch auf keinen Fall die
Annahm=
einer Eintrittskarte der Preſſe die ſtillſchweigende
Ver=
flichtung auferlegen, nunmehr als Gegenleiſtung unten
allen Umſtänden günſtig zu berichten. Eine ſolche
Zumu=
tung, welche in letzter Linie die Beſtechlichkeit den
Kritik eines unſerer Mitglieder
voraus=
ſetzen würde, verdient die ſchärfſte Zurückweiſung.
Andererſeits begreifen wir aber auch vollkommen die durch
ein ſo großes Feſt hervorgerufene Erregung der
betreffen=
den Herren, von denen wir erwarten, daß ſie jetzt, nach
eingetretener Ruhe, nicht unterlaſſen werden, ihre übereiltg
Maßregel Ihnen gegenüber zu entſchuldigen. In
kollegig=
ler Hochachtung. Der Vorſtand des Mainzer Journaliſten=
und Schriftſtellervereins. (Der Nervoſität mag wohl
man=
ches zugute gehalten werden, was jedoch von den
Veran=
ſtaltern des Feſtes, oder doch zumindeſt unter ihrer
Ver=
antwortung am Montag ausgeübt wurde, läßt ſich durch
nichts entſchuldigen und dies wird ja auch ein gerichtliches
Nachſpiel haben. Der fette Ochſe, der am Montag aben
gebraten werden ſollte, und am Tage durch die Straßen
von Mainz herumgeführt wurde, war mit folgenden
Ver=
ſen verſehen worden: „Hier liegt ein Ochs, der jetzt am
End’, — Nun hört, wie manche Preſſe ſchennt (ſchimpft),
So endigt als Delikateß — Ein Hauptkollege dieſer Preſſt,)
Hechtsheim, 29. Mai. (Großfeuer.) Heute früh
um 3 Uhr entſtand in dem Strohſchuppen der Dampfzie
gelei Ludwig Marx ein Großfeuer, das durch die Mainzer,
Hechtsheimer und Bretzenheimer Feuerwehr gelöſcht wurde,
Auch die Mainzer Militärfeuerwehr erſchien, um den
Brand zu lokaliſieren, der durch die leicht brennbaren
Stoffe raſch um ſich griff. Der Schaden beträgt etwa 8000
Mark.
Bingen, 28. Mai. (Vom Auto gefallen.) Als
das Zechenautomobil die Arbeiter von der
Braunſtein=
grube „Amalienhöhe” nach Hauſe bringen ſollte, fiel den
24jährige Zechenarbeiter Nehr aus dem Auto. Er ſtürztel
dabei ſo unglücklich, daß er ſchwer verletzt in das Hoſpital
nach Bingen übergeführt werden mußte. Nachdem er etwa
12 Stunden dort gelegen hatte, war das Bewußtſein
immer noch nicht zurückgekehrt. Es wird angenommen,
daß Nehr beim Sturz eine ſchwere Gehirnerſchütterung
er=
litten hat.
Gießen, 29. Mai. (Das Ausſtellungsplakat)
Das hübſche Plakat der oberheſſiſchen Gewerbeausſtellung
iſt natürlich auch dem Volkswitz als willkommene Ziel
ſcheibe verfallen. Das Bild ſtellt bekanntlich ein Heſſen=
Mädchen dar, das ein Erzeugnis der heſſiſchen Keramik
einen Topf oder eine Urne, an ſich drückt. Darunter lieſt
man Mai-Auguſt. Der Volkswitz deutet das Plakat alſo=
Das Mädchen iſt eine trauernde Braut, die eine Urne mit
den Aſchenreſten ihres Schatzes an ſich drückt und ſagt
„Mei Auguſt!”
D Bad=Nauheim, 29. Mai. (Frequenz desBau
des.) Bis zum 28. Mai ſind 9259 Kurgäſte angekommen
Bäder wurden bis zum 28. Mai 91 269 abgegeben.
— Butzbach, 29. Mai. (Der 3. Deutſchnationale
Jugendtag) des Mainz=Weſer=Gaues findet in dieſem
Jahre zu Pfingſten auf der Münzenburg, in der Nähe und
ſeres Ortes, ſtatt. Ein Kriegsſpiel am Vormittag, das
die Belagerung und Erſtürmung der Münzenburg vorſieht
eröffnet die Veranſtaltung. Am Nachmittag um 3 Uhr
be=
ginnt das eigentliche Feſt in Geſtalt einer Feſtfeier für den
heldenhaften Jüngling Friedrich Frieſen, der vor 100 Jahs
ren durch Meuchelmord in den Ardennen fiel. Die
Feſt=
rede hält Herr Amtsrichter Dr. Willo Mahr in Darmſtadt
daran anſchließend finden turneriſche Wettkämpfe ſtatt,
auch wird der Wanderpreis des Gaues ausgekämpft. Den
Abend wird durch einen Fackelzug beſchloſſen, wonach die
einzelnen Gruppen in ihre Scheunenquartiere abrücken
Der Montagmorgen wird mit einem Feldgottesdienſt im
Burghof begonnen, wonach die einzelnen Horden durch
Vogelsberg und Wetterau nach der Heimat wandern.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 28. Mai. Die Herzogkn
Ernſt Auguſt von Braunſchweig iſt geſtern mite
tag im Neuen Palais eingetroffen und wird einige Tage
in Potsdam verweilen. — Auf Beſehl des Kaiſers iſt,
wie gemeldet, die für heute und morgen angeſetzte Pa
rade abgeſagt. In Potsdam verlautete, daß der Kaiſer
leicht erkältet ſei. Trotz unfreundlichen Wetters hal der
Monarch am Dienstag an der Einweihung des
akademi=
ſchen Spiel= und Turnplatzes teilgenommen und geſtern
bei ſtrömendem Regen die Parade der Gardeſchützen
ab=
genommen. Es hieß, daß er ſich dabei eine Erkältung zus
gezogen habe. Indeſſen wird von anderer Seite ecklärt
das Befinden des Kaiſers ſei ohne Einfluß auf die
Ab=
ſage der Parade. Der Kaiſer fühle ſich vollkommen wohll
Der Kaiſer hört auch heute, wie gewöhnlich. Vorträge
Die zur Parade anberaumten militäriſchen Meldungem
ſind auf den zweiten Pfingſtfeiertag, zum Schrippenfeſta
verlegt worden. — Aus dem Gefängnis in
Plötzen=
ſee verſuchten heute nachmittag vier Sträflinge zu
entweichen. Hierbei kam es zu einer aufregenden
Verfolg=
ung. Einer der Sträflinge, der Einbrecher Hartmann,
brach ſich bei einem Sprung von der 6 Meler hohen
Mauer das rechte Bein und blieb mit ſeinen Verletzungen
liegen. Die andern flüchteten über die Wieſen und Felder,
verfolgt durch Aufſeher, die ſich mit Karabinern bewaffnet
hatten. Dann durchſchwammen ſie den etwa 15 Meter
breiten Spandauer Schiffahrtskanal bis zum andern
Ufer. Die Aufſeher waren aber den Ausreißern mit
Käh=
nen nachgeſetzt, und ſo gelang es ihnen, der Flüchtlinge
wieder habhaft zu werden. Der verletzte Einbrecher
Hart=
mann wurde nach Anlegung eines Notverbandes ins
Lazarett des Gefängniſſes gebracht.
29. Mai. Im Kgl.
Feuerwerkslabora=
torium auf dem Eiswerder zwiſchen Spandau und
Tegel, das aus einem dreiſtöckigen Verwaltungsgebäude
und mehreren leichten Gebäuden beſteht, entſtand
vor=
mittags 8 Uhr in einem Gebäude durch Entzündung einen
Rakete eine Exploſion der dort lagernden Leuchtſterne
die für Signalzwecke gebraucht werden. Das Dach des
Gebäudes wurde abgedeckt und der Raum brannte total
aus. Zehn in dieſer Abteilung beſchäftigte Arbeiter
wur=
den leicht verletzt. Die Feuerwehr des Inſtituts löſchte den
Brand in kurzer Zeit. Der Materialſchaden iſt erheblich
Weinheim a.d. B., 28. Mai. (Wachenburgtagung
des Weinheimer Senioren=Conventes.) Diel
diesjährige vorpfingſtliche Tagung des W.=S.=C. fand heute
vormittag mit der Feier auf der Wachenburg ihren
Höhe=
punkt. Außer den von allen Gauen Deutſchlands
erſchie=
nenen Alten Herren nahmen daran teil die Abordnungen
von 50 aktiven Korps der techniſchen Hochſchulen
Karls=
ruhe, Darmſtadt, Stuttgart, München, Aachen, Hannoverg
Braunſchweig, Dresden, Berlin, ſowie der Bergakademien
Freiberg und Clausthal. Am Burgtore hielt der
Vor=
ſitzende des Weinheimer Alte Herren=Verbandes, Ober=
Ingenieur Aute Bode (Saxonia) Hannover, dieBe=
(rrüßungsanſprache, wobei er die von Prof. Wienkoop=
Darmſtadt erſtellte Wachenburg als das eigenartigſte
Bauwerk der Neuzeit feierte. Der Senior des
präſidieren=
den Korps Ernſt Heilmann (Chattia) Darmſtadt
imtwortete mit einem dreifachen Hoch auf die Alten Herren
Bei dem Feſtakte in der Palas hielt A. H. Major
Diet=
ich=Darmſtadt die Feſtrede, in der er aufforderte,
ſich nicht zu ſehr durch Aeußerlichkeiten leiten zu laſſen.
Wenn man ſingt „Frei iſt der Burſch”” ſo vergeſſe man
richt „Wiſſen macht frei”. In ſerner Zukunft werde
viel=
leicht einmal die Wachenburg zu einem Heim für die Pflege
teedürftiger Krieger, vielleicht aber auch für die Helden der
Crbeit aus den eigenen Reihen geſtaltet werden. Den
Geſchiedenen zum Dank, den Aelteren zur Freude, der
Ju=
tend zur Mahnung, galt das Hoch des Redners dem ewigen
Blühen, Wachſen und Gedeihen des W.=S.=C. — In der
zutm Andenken an die im Kriege gefallenen Kommilitonen
trrichteten Ehrenhalle legten dann die
Abord=
t ungen ſämtlicher Korps je einen
Lorbeer=
franz mit Widmungsſchleife nieder. Im
Feſt=
ſnal der W.=S.=C. Wachenburg fand abend Kommers
ſtatt. Mit einem Ausflug nach Lindenfels erreichte
tüe diesjährige Tagung, die bei den internen Beratungen
ein großes Arbeitspenſum zu erledigen hatte, ihren
Ab=
ſchluß.
Amorbach, 29. Mai. (Das Kirchenkonzert) zu
Gunſten des Roten Kreuzes findet, wie bereits gemeldet,
enn Pfingſtmontag nachmittags ½4 Uhr in der Abteikirche
ſeatt. Es dürfte intereſſant ſein, zu hören, daß die durch
ihre Tonfülle weithin bekannte Orgel noch heute zu den
trrößten und beſten Werken Deutſchlands zählt. Karl
Maria von Weber und andere bedeutende Tonkünſtler
ſpiel=
ten die Orgel und entzückten ſich an deren Klangreichtum.
Was aber die Abteikirche einzig in ihrer Art beſitzt, iſt die
wunderbare Akuſtik, die jeden Ton voll und verklärt
wieder=
äbt. Für die Mitwirkenden, unter denen wir bekannte
Na=
men finden, wird es daher eine Freude ſein, ihre Stimme
ir dem herrlichen Gotteshaus erſchallen zu laſſen, für
die Zuhörer aber wird es ein Kunſtgenuß werden, wie er
ſelten geboten wird.
Immenſtadt, 29. Mai. (Schneefall.) Im ganzen
Ollgäuer Gebirgskranze bis zum Vorberge herunter iſt
Peuſchnee gefallen. Die Schneeverhältniſſe laſſen
beſonders für Hochtouren an Pfingſttagen große Vorſicht
ernpfehlen.
Oberndorf a. N., 29. Mai. (Der Erfinder des
Mauſergewehres geſtorblen.) Heute nacht 2
Uhr iſt hier am Herzſchlage der Geh. Kommerzienrat Dr.=
Eng. Paul v. Mauſer, Generaldirektor der
Waffen=
fabrik Mauſer, A.=G., im Alter von 76 Jahren
geſtor=
hen. Mauſer war der Neſtor der deutſchen
Gewehrindu=
ſrrie. Er erwarb ſich als Konſtrukteur des
Infanterie=
gewehrs der deutſchen Armee ſeit 1870 große Verdienſte
und ſchuf ſich durch ſeine Waffenkonſtruktionen einen
Welt=
ruf. Seine Gewehrkonſtruktionen ſind faſt in allen
Aus=
lundsſtaaten eingeführt.
Metz. 29. Mai. (Unfall.) Generaloberſt v
Eich=
torn Generalinſpekteur der 7. Armeeinſpektion, iſt heute
morgen auf dem Exerzierplatz in Frescati, gelegentlich der
(Eskadronsbeſichtigung beim Huſaren=Regiment König
houmbert von Italien (1. Kurheſſiſches) Nr 13, mit dem
Eferde geſtürzt und hat ſich dabei eine Muskelzerrung am
Oberſchenkel zugezogen.
Großbeck a. Niederrhein, 29 Mai. (3 Kinder
ver=
brannt.) Bei dem Brande des Anweſens des
Bäcker=
nreiſters Homberger ſind deſſen drei Kinder verbrannt.
Trieſt, 29. Mai. (Ein Militär=
Laſtautomo=
bil), in dem ſich ein Hauptmann, acht Soldaten und ein
Geſchütz befanden, ſtieß gegen das eiſere Gitter einer Villa
und ſtürzte um. Der Hauptmann und zwei Soldaten
wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen unter dem
Fraftwagen hervorgezogen. Die übrigen Soldaten
wur=
den leicht verletzt. Der Chauffeur wurde verhaftet.
Paris, 28. Mai. Auf gemeinſames Erſuchen der
deut=
ſchen und franzöſiſchen Poſtbehörden verhaftete die
Polizei im Pariſer Hauptpoſtamt einen Deutſchen namens
Vernhard Rohl aus Köln. Er wird beſchuldigt,
wäh=
rend der letzten zwei Monate 15000 Franken ergaunert zu
haben, indem er Poſtanweiſungen abhob, die von einem
Heelfershelfer, den er nicht nennen will, ausgeſtellt waren.
Außerdem iſt ein Deutſcher namens Tannhäuſer aus
But=
ſtenhauſen verhaftet worden, der verdächtig iſt, an dem
internationalen Patentſchwindel beteiligt zu ſein.
Paris, 29. Mai. (Die Verhaftung) der Bankiers
Henry und Robert de Neufville hat in hieſigen
Fi=
nanzkreiſen nur geringe Ueberraſchung hervorgerufen und
auch auf der Börſe nur wenig Eindruck gemacht. Es
be=
ſſtäitigt ſich, daß die Geſchädigten zumeiſt den reichen
Ge=
ſellſchaftsklaſſen angehören; doch ſind auch einige Pariſer
umd Provinzbanken in Mitleidenſchaft gezogen.
Der Kronprinz im Reichsland.
* Straßburg, 29. Mai. Die Herren des Großen
Generalſtabes, darunter der Kronprinz und der
kummandierende General von Deimling, ſind heute morgen
kurz vor 8 Uhr im Auto in das Gelände gefahren. Die
heutige Uebungsreiſe geht, wie verlautet, über Molsheim
gegen Diedenhofen. Morgen früh wird der Große
Ge=
neralſtab nach Baden=Baden fahren und dort bis Montag
verweilen. Geſtern am ſpäten Nachmittag nach der
An=
tunft des Kronprinzen ſammelte ſich vor ſeinem
Abſtei=
gequartier, dem Hotel zur Stadt Paris, ein zahlreiches
Aublikum an und blieb trotz der eifrigen Bemühungen der
Polizei, die Menge in Zirkulation zu halten, ſtandhaft
Als der Kronprinz den Balkon betrat, wurde er mit
ſtür=
miſchen Hochrufen begrüßt, für welche Ovation der
Kron=
prinz nach allen Seiten ſich verneigend dankte.
Gerichtszeitung.
* Ulm, 29. Mai. In dem Strafprozeß gegen den
früheren Bankinhaber Thalmeſſinger wurde heute
der Angeklagte zu 2 Jahren 8 Monaten
Gefäng=
n is verurteilt. Auf die Strafe wird die volle
Unter=
ſuchungshaft und die in Argentinien erlittene
Sicherungs=
haft angerechnet. Die Verurteilung erfolgte wegen 5
Ver=
brechens der Unterſchlagung und eines Verbrechens des
Betruges.
* Hannover, 29. Mai. . In der Verhandlung des
Cöttinger Bankprozeſſes verkündete der
Porſitzende der Strafkammer folgendes Urteil: Punkt drei
der Anklage, den Differenzhandel betreffend, wird zur
wei=
teren Verhandlung und Entſcheidung abgetrennt. Die
An=
geklagten Reeſe und Riepenhauſen werden unter
Frei=
ſprechung im übrigen wegen Vergehens gegen § 314 des
Handelsgeſetzbuches in drei Fällen zu einer Geldſtrafe von
530 Mark bis 2000 Mark, und wegen Vergehens gegen
§ 315 Ziffer 2 des Handelsgeſetzbuches zu einer Geldſtrafe
von je 100 Mark verurteilt. Der Angeklagte Kauffmann
wird freigeſprochen. Soweit eine Verurteilung erfolgte,
haben die Angeklagten die Koſten zu tragen. Bei der
Strafzumeſſung berückſichtigte das Gericht als
ſtrafmil=
dernd, daß die Angeklagten noch unbeſtraft ſind, und daß
ſie das, was ſie getan haben, im Intereſſe der Bank und
der Geſellſchaft taten. Aus dieſen Gründen ſei nicht auf
eine Freiheitsſtrafe, ſondern auf eine Geldſtrafe erkannt
worden.
* Paris, 29. Mai. Die Anklagekammer hat
Frau Caillaux wegen abſichtlichen und
vorſätz=
lichen Mordes vor das Schwurgericht
ver=
wiefen. Im Juſtizpalaſt wird beſtätigt, daß die
Ange=
legenheit am 20, oder 21. nächſten Monats zur
Verhand=
lung kommen wird. Es werden ſechs Sitzungen
notwen=
dig ſein.
* Tokio, 29. Mai. Das Kriegsgericht
ver=
handelte gegen die im Zuſammenhange mit dem
Ma=
rineſkandal angeklagten Offiziere und verurteilte den
Vizeadmiral Matſumoto zu drei Jahren
Zucht=
haus und Zurückerſtattung von 409800 Yen und den
Kapitän Savaſaki zu einem Jahre Zuchthaus und
Rückerſtattung von 12500 Yen. Beide verlieren ihre
Dienſtſtellung, ihren Hofrang und Orden. Der
Korvetten=
kapitän Suzaki wurde wegen Verjährung
freige=
ſprochen.
Luftfahrt.
* Stuttgart 29. Mai. Das württembergiſche
Kriegsminiſterium hat den Bau der
Luftſchiff=
halle in Friedrichshafen, die noch in dieſem Jahre fertig
werden ſoll, an den Zeppelinhallenbau vergeben.
* Mülhauſen 29. Mai. Die Flugexpedition
nach Südweſtafrika, welche die Automobil= und
Aviatik=Akt.=Geſ. in Mülhauſen mit Subvention des
Reichskolonialamts unternommen hat, war am 5. Mai in
Swakopmund eingelroffen, das Flugzeug ſelbſt mit dem
Reſerveflugzeug und den Zubehörteilen am 18. Mai. Wie
heute ein Telegramm meldet, hat der Pilot Willy Trück
nach einem Probeflug zur Orientierung über die
Luftver=
hältniſſe bereits mehrere Flüge von einer Stunde Dauer
und länger ausgeführt. Er hat hierbei ſelbſt Karibib in
verſchiedenen Höhen überflogen, wobei er trotz der dünnen
Luft in den Kolonien ſchon zu 1400 Meter aufgeſtiegen iſt.
Nach den bisherigen Erfahrungen ſteht feſt, daß die
Ein=
führung von Fluzeugen in den Kolonien demnächſt
ſpruch=
reif ſein wird.
* Graudenz 29. Mai. Die beiden in Rußland
feſtgehaltenen deutſchen Fliegeroffiziere werden heute
abend entlaſſen werden und nach ihrer Garniſon
zurückkehren.
* Paris 29. Mai. Im Hafen von Toulon
ge=
riet heute vormittag ein Waſſerflugzeug, an
deſſen Bord ſich der bekannte Flieger Moineau und ein
Maſchiniſt namens Charette befanden, in dem Augenblick
in Brand, als es den Aufflug antreten wollte. Charett
ſprang ſofort ins Waſſer und rettete ſich ans Ufer, Moineau,
der von herbeieilenden Matroſen aus dem brennenden
Flugzeug gerettet wurde, erlitt leichte
Brand=
wunden.
Turnen, Spiele und Sport.
* Grenzen ſportlicher Leiſtungen? Angeſichts der
nächſten Olympiſchen Spiele hat man letzthin mehrfach di
Frage aufgeworfen, ob es überhaupt noch möglich ſeir
vird, die bereits geſchaffenen ſportlichen Höchſtleiſtungen
noch weiter zu überbieten. Wenngleich eine ſolche
Steige=
rung in einzelnen beſonders hervorragenden Leiſtunger
tatſächlich wenia Wahrſcheinlichkeit für ſich hat ſo wird
doch ein Prophezeien für 1916 hier ſehr ſchwierig ſein
In Stockholm 1912 wurden z. B. von 17 Einzelübungen
der Athletik die einen exakten Vergleich mit den
Ergeb=
niſſen früherer Olympiſcher Spiele ermöglichen, nicht
weniger als 13 unterboten. Man wird trotzdem kaum
ſagen können, daß 1916 nicht mehr ſo viele neue
Beſt=
leiſtungen hervorbringen wird als 1912, denn ſchon
mehr=
fach ſind früher Leiſtungen geſchaffen worden, die man kurz
zuvor noch für unmöglich gehalten hatte, ſo die
Ueber=
ſchreitung der 2 Meter=Grenze im Hochſprung von flacher
Erde, der 4 Meler=Grenze im Stabhochſprung. Beides iſt
durch Amerikaner aber doch geſchehen. Jedenfalls werden
die Olympiſchen Spiele in Berlin 1916, da ſie ja durch das
Aufeinandertreffen der geſchulteſten Jugend aller Länder
zu harten Anſtrengungen und zur Einſetzung aller Kräfte
zwingen, ſchon dadurch noch an Spannung gewinnen, daß
in den meiſten Sporlzweigen Leiſtungen exiſtieren, deren
Ueberbietung mit den größten Schwierigkeiten verknüpft
ſein ſollte und die vielleicht doch wiederum eine
Verbeſſe=
rung erfahren, weil eben die Grenzen ſportlichen Könnens
nicht unverrückbar feſtliegen, ſondern ſich jeweilig mit der
fortſchreitenden Technik und der Verbreitung des Sports
in die Maſſen nach oben verſchieben laſſen müſſen.
* Pferdeſport. Rennen zu Maiſons=
Laf=
fitte, 29. Mai. Prir de la Maladrerie. 3000 Francs.
1. Pascal Tonceſſos Flocon (Mac Gee), 2. Ice Wolf, 3.
Trouville. 33:10; 16, 85. 101:10. — Prix Preſtige. 5000
Francs 1. J. Rutgers le Roys Ghiberti (O'Neill), 2.
Peau Rouge 3 Montagan. 20110; 14, 22:10. — Prir de
ziſors. 5000 Francs. 1. Rutgers le Roys Francisca
(O'Neill), 2. Bec de Gaz, 3. Roſalys. 17110. — Priz
Ajax. 20000 Francs. 1. Baron de Rothſchilds Lathyrius
(Allemand), 2. Gué de Roi, 3. Fidelio. 48:10; 20, 89
23:10. — Prix de Cesny. 6000 Francs. 1. A. Marones
Autour (Clout), 2. Coral II, Fidella. 43:10; 19 38.
57:10. — Prix Sauge Pourprée 5000 Francs. 1. Baron
de Nexons’ La Malfiéra (Bartholomew), 2. Balancoire,
3. Roxanna. 29110; 14, 18. 15.10.
Erdbeben.
— Die Erdbebenwarte Jugenheim meldet vom 29.
Mai, 1 Uhr 30 Min.: Zwei weitere Fernbeben
wurden geſtern abend um 7.10 und heute früh um 6.09 Uhr
regiſtriert. Das erſte ſcheint eine ſchwache Wiederholung
des Panamabebens vom gleichen Tage früh 4.36 Uhr
ge=
weſen zu ſein. Das Erdbeben von geſtern mittag 12.32
Uhr ging vom öſtlichen Mittelmeer=Gebiet aus.
* Hohenheim, 29. Mai. Das große
Erdbe=
ben vom 26. Mai, deſſen Herd ohne Zweifel im Stillen
Ozean ſich befindet, ſtellt ſich als eines der heftigſten dar,
die in den letzten Jahren überhaupt vorgekommen ſind.
Es iſt als ein Weltbeoen anzuſehen, das den ganzen
Erd=
all erſchütterte. Dadurch erſcheint es ſich zu erklären, daß
in den letzten Tagen verhältnismäßig zahlreiche ſchwächere
Beben in den verſchiedenſten Teilen der Erde ſich
ange=
ſchloſſen haben, von denen anzunehmen iſt, daß ſie auf=
Grund ſchon vorhandener lokaler Spannungen in der
Erd=
kruſte durch die Erſchütterungen vom 26. Mai zur
Aus=
löſung gebracht worden ſind. So wurde hier ſchon
ge=
tern nachmittag ein ſchwaches Fernbeben aufgezeichnet mit
einem Herd von etwa 6700 Kilometer Entfernung. Weiter
verzeichneten die Inſtrumente geſtern abend 7,48 Uhr ein
ſchwächeres Erdbeben und heute früh ein ſtärkeres, deſſen
Herd etwa 9800 Kilometer entfernt liegt. Der erſte
Vor=
läufer des letzten Bebens traf hier um 6,09,11 Uhr ein.
Schiffskataſtrophe.
* Quebec, 29. Mai. Nach einem hier
eingetroffe=
nen drahtloſen Telegramm iſt der Dampfer „Empreß
f Ireland” der Canadian=Pacific=
Eiſenbahngeſell=
ſchaft infolge Zuſammenſtoßes mit einem
Eisberge (nach einer anderen Meldung mit einem
an=
deren Schiff) geſunken. Der Dampfer hatte 14000
Regiſtertons und entwickelte bei 18500 Pferdekräften eine
Geſchwindigkeit von 20 Knoten. Er war für 432
Paſſa=
giere erſter Klaſſe, 328 Paſſagiere zweiter Klaſſe und 846
Paſſagiere dritter Klaſſe eingerichtet. Die Beſatzung des
Dampfers zählte 200 Mann; die Zahl der Paſſagiere iſt
unbekannt. Nähere Einzelheiten fehlen noch.
* Quebec, 29. Mai. Die letzte Nachricht von der
„Empreß of Ireland” brachte die Funkenſtation
Father Point, einen um 3 (Uhr morgens aufgenommenen
Funkſpruch. Danach hatte der Dampfer 30 Meilen öſtlich
von Father Point einen Zuſammenſtoß mit
eiinem anderen Schiff und begann zu ſinken. Auf
das Signal „S. O. S.?” der „Empreß of Ireland”
ant=
wortete das Regierungsſchiff. Das plötzliche Aufhören
der drahtloſen Verſtändigung ſcheint anzuzeigen, daß der
„Empreß of Ireland” geſunken iſt. Der Dampfer iſt mit
1200 Perſonen einſchließlich der Beſatzung
am 28. Mai nach Liverpool abgegangen.
* Quebec, 29. Mai. Der Dampfer „Expreß
of Ireland” iſt auf dem St. Lorenz=Strom geſunken
auf der Höhe von Father Point, nach einem
Zu=
ſammenſtoß mit dem Kohlendampfer
„Storſtad”. Zuerſt war der kanadiſchen Regierung
ge=
meldet worden es ſei der Dampfer „Hannover” des
Nord=
deutſchen Lloyds. Gegen 3¾ Uhr wurde der
Regierungs=
dampfer „Heureka” umgeben von Rettungsbooten, von
Father Point aus auf der Unglücksſtelle ſichtbar. Vom
untergegangenen Dampfer war nichts mehr zu ſehen. Die
Zahl der Geretteten iſt noch unbekannt.
* Neu=York, 29. Mai. Nach einem
Funkentele=
gramm aus Rimouski ſind etwa 1000 Perſonen
von der „Empreß of Ireland” umgekommen.
800 wurden gerettet.
* Quebec, 29. Mai. 350 Ueberlebende der
„Empreß of Ireland” ſind in Rimouski (in der Mündung
des St.=Lorenz=Stromes) gelandet worden. Anzeichen
deuten auf ſchweren Menſchenverluſt.
Wahr=
ſcheinlich ſind über 600 Perſonen umgekommen. Die
Kol=
liſion fand bei dichtem Nebel ſtatt. Der Dampfer ſank
binnen 10 Minuten.
* Montreal, 29. Mai. Nach einer Depeſche, die die
Canadian Pacific=Geſellſchaft aus Rimouski erhalten
hat, ſind alle Paſſagiere von den Schiffen „Lady
Evelyne” und „Eureka” aufgegriffen worden. Nach
einer anderen Depeſche ſind bereits 400 Ueberlebende
ge=
landet, während die anderen ſich noch in den
Rettungs=
booten befinden.
* Montreal, 29. Mai. Die Meldung eines
hie=
ſigen Blattes, nach der alle an Bord des geſunkenen
Damp=
fers „Empreß of Ireland” geweſenen Perſonen gerettet
ſeien, bewahrheitet ſich nicht. Die Lahl der
Ertrunkenen wird auf 678 geſchätzt. Unter den
350 Geretteten befinden ſich 12 Frauen. 22 Gerettete
er=
lagen nach der Landung ihren Verletzungen.
* Quebec, 29. Mai. Bei dem Zuſammenſtoß mit
dem Dampfer Storſtadt” wurde der Rumpf des
„Empreß of Ireland” bordſeits bis zur Schraube
auf=
geriſſen. Die beiden Dampfer „Lady Evelyne” und „Eureka”
fanden bei ruhigem Waſſer einige herumtreibende
Ret=
tungsboote des geſunkenen Schiffes, die mit Paſſagieren
gefüllt waren. Viele von dieſen hatten ſchwere
Verletzun=
gen, die ſie bei der auf dem ſinkenden Dampfer
entſtande=
nen Panik erlitten hatten. Im ganzen ſind 391
Per=
ſonen aufgenommen worden, von den 140 Angehörigen
der Heilsarmee, die ſich auf dem Dampfer befanden,
konn=
ten nur 20 gerettet werden. Der Kapitän der „Empreß of
Ireland” Keudall iſt noch zu erſchöpft, um nähere
An=
gaben zu machen.
* Paris, 29. Mai. Als Urſache des
Zuſam=
menſtoßes der beiden Dampfer wurde der
furchtbare Sturm angegebben, der geſtern längs
der nordatlantiſchen Küſte wütete. An der Stelle, wo der
„Empreß of Ireland” geſunken iſt, iſt der Lorenzſtrom
18 Kilometer breit und 200 Meter tief.
* Rimouski (Quebec), 29. Mai. Der Dampfer
Storſtad” traf die „Empreß of Ireland”
mitt=
ſchiffs und riß ihr die Backbordſeite bis
zur Schraubeauf. Die Dampfer „Lady Evelyn” und
„Heureka” nahmen 399 der Ueberlebenden aus
den wenigen niedergelaſſenen Rettungsbooten der „
Em=
preß” auf. Dieſe ſank ſo ſchnell, daß die wenigen
Paſſa=
giere, welche in die Rettungsboote flüchten konnten,
nur das nackte Leben retten konnten. Die
Ueberlebenden litten furchtbar unter ihren
Bein= und Armverletzungen ſowie durch
die Kälte. Kapitän Hendall war zu erſchöpft, um
ein=
gehender berichten zu können. Von 140 Mitgliedern der
Heilsarmee, die ſich auf dem Schiff befanden, ſind nur 20
gerettet worden. Alle hieſigen Aerzte und Einwohner
nahmen ſich der Erſchöpften und Verletzten an. „Heureka”
und „Lady Evelyn” fanden bei ihrer Ankunft an der
Stelle, an der die „Empreß” geſunken war, eine Szene
vor, die derjenigen nach dem Untergang der „Titanic”
nicht unähnlich war. Auf dem ruhigen Waſſer trieben
Rettungsboote und Schiffstrümmer umher. In den
Ret=
tungsbooten kauerten die Ueberlebenden ſtöhnend und
be=
täubt, einige ſtarben infolge der Verletzungen, die ſie
er=
litten hatten, als ſie die ſinkende „Empreß” zu verlaſſen
trachteten
* London, 29. Mai. Ein zelheiten über
das Schiffsunglück ſickern nur langſam durch. Die
Canadian=Paciſic=Eiſenbahngeſellſchaft teilte dem
Reu=
terſchen Telegraphenbureau mit, daß die „Empreß of
Ire=
and” 78 Paſſagiere der erſten, 210 der zweiten, 490 der
dritten Klaſſe an Bord und 413 Mann Beſatzung hatte,
ſo daß 1191 Perſonen ſich auf dem Schiffe
befanden.
* Montreal. 29. Mai. Nach einer Depeſche eines
Zeitungskorreſpondenten aus Rimouski verſicherten die
beiden Kapitäne der Schiffe „Lady Evelyn” und
„Heureka” die dort angekommen ſind, daß die
Mehr=
zahl der Schiffbrüchigen durch die Rettungsboote
ihrer beiden Schiffe und derjenigen der „Empreß of
Ire=
land” gerettet ſeien.
* Montreal, 29. Mai. Der Signaldienſt der
Re=
gierung meldet, daß die „Storſtad” 360 Ueber=
lebende der „Empreß of Ireland” an Bord habe. In
Rimouski wurden 400 Paſſagiere gelandet. Es werden
ſomit noch 677 vermißt.
* Liverpool, 29. Mai. Herzzerreißende
Szenen ſpielten ſich vor den Geſchäftsräumen
der Canadian=Pacific=
Eiſenbahngeſell=
ſchaft ab, die von einer Menſchenmenge, welche genauere
Nachrichten erwartete, belagert wurde.
* Montreal, 29. Mai. Der Kapitän Kendall
telegraphierte kurz, die Empreß ſei untergegangen. — Die
Empreß war ein prächtiges Schiff und mit allen modernen
Einrichtungen verſehen, ſo waren auch genügend
Ret=
tungsboote vorhanden, um alle an Bord
be=
findlichen Paſſagiere unterzubringen.
Nach dem Zuſammenſtoß neigte ſich das Schiff nach
back=
bord, was das Herunterlaſſen der Rettungsboote ſehr
hin=
derte. Berückſichtigt man die herrſchende Finſternis und
die Zahl der Geretteten, die man bisher hörte, ſo kann man
von einer guten Haltung der Paſſagiere und der
Mann=
ſchaft ſprechen. Der Dampfer Storſtad nahm unter
außerordentlicher Aufopferung der Mannſchaft eine
grö=
ßere Anzahl von Paſſagieren auf und dampfte langſam
nach Quebec. Die Empreß iſt mit 580000 Pfund verſichert.
Es iſt noch kein zuſammenhängender Bericht über das
Un=
glück zu erreichen.
Vermiſchtes.
— Der ſeit einigen Jahren beſtehende Deutſch=
Nordiſche Touriſten=Verband tritt mit einem
neuen Aufruf vor die Oeffentlichkeit. Er wendet ſich an alle
Freunde eines regen Kulturaustauſches zwiſchen
Deutſch=
land und den ſtammverwandten nordiſchen Völkern. In
erſter Reihe ſtellt der Verband die Touriſtik in den Dienſt
der Sache. Um ſeine Aufgaben zu erfüllen, läßt er ſich die
Ausgeſtaltung praktiſcher und allgemein geiſtiger Mittel
angelegen ſein. So gewährt der Verband beiſpielsweiſe
ſeinen Mitgliedern auf Reiſen in Deutſchland, Dänemark,
Finnland, Norwegen und Schweden Erleichterungen äller
Art, Preisermäßigungen bis zu 20 Prozent in Hotels und
bei Verkehrsanſtalten. Zur Förderung des deutſch=
nordi=
ſchen Kulturaustauſches liefert er ſeinen Mitgliedern
außerdem das im Verlage Eugen Diederichs in Jena
er=
ſcheinende „Deutſch=nordiſche Jahrbuch für
Kulturaus=
tauſch und Volkskunde‟ Der Mitgliedsbeitrag für das
Vereinsjahr beträgt 5 Mark. Die Druckſachen des
Ver=
bandes verſendet auf Wunſch die Geſchäftsſtelle: Berlin=
Wilmersdorf, Eiſenzahnſtraße 64.
— Das Sammeln von Reklamemarken
bereitet nicht nur eine Freude, es iſt auch, wenn die
Mar=
ken auf die Bildung des Sammlers einen Einfluß zu
er=
wecken vermögen, von nicht geringem Wert. Der
rühm=
lichſt in allen Schichten des Volkes bekannte Verlag der
braunen Bändchen von Kürſchners Bücherſchatz (Hermann
Hillger Verlag, Berlin W9) tritt ſoeben mit der
Ver=
öffentlichung der vier erſten Serien zu je zwölf Blatt in
den Vordergrund des Intereſſes aller Reklamemarken=
Kreiſe. Die künſtleriſch ausgeführten Marken zeigen in der
Mitte den Kopf eines berühmten Schriftſtellers mit ſeiner
in Fakſimile wiedergegebenen Namensunterſchrift. Der
braune Untergrund läßt das Bild des Autors in ſcharfer
Ausführung hervortreten. Alle vier Serien mit zuſammen
48 Marken können zum Preiſe von 40 Pfg., jede einzelne
Serie mit zwölf Marken für 10 Pfg. durch alle Buch= und
Papierhandlungen, ſowie auch durch den Verlag
Her=
mann Hillger, Berlin W9, bezogen werden.
Literariſches.
In der vom Verlag von Albert Goldſchmidt,
Ber=
lin W. 35, herausgegebenen Sammlung von Griebens
Reiſeführern, ſind neu erſchienen: Band 19, „
Mün=
chen und die Königsſchlöſſer” 30. Auflage. Mit
2 Karten und 2 Grundriſſen. (M. 1.—) Unter den längſt
beſtens bekannten Griebenſchen Reiſeführern dürfte der
Band „München und die Königsſchlöſſer”, der ſoeben in
der bereits 30. Auflage erſchienen iſt, ſicher zu den
belieb=
teſten zählen Das kleine handliche Buch enthält in
über=
ſichtlichſter Form alles, was für den Beſucher der bayriſchen
Hauptſtadt nur irgendwie von Intereſſe iſt. Erwähnt ſei
noch das ſehr anſchaulich geſchriebene kurze
Einleitungs=
kapitel, das dem Fremden ein treffliches Bild von dem
Leben und Treiben in München gibt, ſowie vor allem auch
das vorzügliche Kartenmaterial. — Band 46:
Straß=
burg und Umgebung, mit Ausflügen in die Voge.
ſen. 8. Auflage (M 0.80). Mit 2 Karten in 1 Grundriß,
Die ſoeben erſchienene 8. Auflage von Griebens
Spezial=
führer „Straßburg” weiſt gegenüber den vorigen
erheb=
liche Vorzüge auf Der Verlag hat den Anhang „
Aus=
flüge” durch ktappe Beſchreibungen der ſchönſten und
intereſſanteſten Touren in die Hochvogeſen (Kolmar und
Drei=Aehren, Schwarzer und Weißer See, Münſtertal und
Schlucht, Großer Belchen), wie in das romantiſche, an
mittelalterlichen Baudenkmälern überreiche oberelſäſſiſche
Rebland und nach den Schlachtfeldern von Wörth erheblich
erweitert. Es iſt dabei darauf Bedacht genommen
wor=
den, daß ſämtliche Touren an einem Tage abſolviert
wer=
den können. — Band 76: „Wiesbaden,
Schlan=
genbad, Langenſchwalbach” 11. Auflage. Mit 2
Karten und einem Panorama. (1 Mk.) Die Anordnung
des reichen Inhaltes iſt geſchickt gruppiert, ſo daß die
Orientierung über alle Fragen in denkbar raſcheſter,
gründ=
licher und auch abſolut zuverläſſiger Weiſe erfolgen kann.
Beſondere Berückſichtigung fand auch die Bearbeitung der
Kapitel über die Nachbarbäder Schlangenbad und
Langen=
ſchwalbach. Das beigegebene Kartenmaterial erleichtert
die Orientierung aufs beſte.
Aus der ungariſchen Delegation.
* Peſt, 29. Mai. In der fortgeſetzten Verhandlung
des Budgets des Auswärtigen in der
unga=
riſchen Delegation verteidigte der Sektionschef
Graf Wickenburg namens des Miniſters des Aeußern
die von der Monarchie während der Balkankriſe
ver=
folgte Politik. In der Beſprechung der albaniſchen
Frage erklärte er, die Hoffnung ſei nicht unbegründet,
daß ein einträchtiges Zuſammenwirken des Fürſten mit
der Regierung und der Kontrollkommiſſion eine
Konſoli=
dierung des Landes und die Aufnahme der Kulturarbeit
ermöglichen werde. Die Monarchie und Italien hätten
übrigens eine Kontrollkommiſſion für die Einrichtung der
Verwaltung und Entſendung von Fachorganen in Ausſicht
geſtellt. Weder Italien noch die Monarchie beanſpruchten
in Albanien irgendeine monopoliſtiſche Stellung. Der
Redner betonte, daß ſich die Monarchie abſolut nicht durch
religiöſe Fragen in Albanien beeinfluſſen laſſe. Weiter
erklärte der Redner, daß die albaniſchen Aufſtändiſchen
nunmehr nicht offenſiv vorgehen. Ein öſterreichiſch=
italie=
niſches Kondominium in Albanien ſei abſolut nicht beab=
ſichtigt. Bei der Beſprechung der wirtſchaftlichen
Beziehungen zu Deutſchland erklärte Redner,
Deutſch=
land habe ſich in allen wirtſchaftlichen Fragen, bei denen
politiſche Fragen mitſpielten, namentlich bei denen, wo das
Bündnismoment eine Rolle ſpielte, der Monarchie
gegen=
über ſtets als hilfreich erwieſen. Bezüglich der Beſchwerde
über die Handhabung der deutſchen Zollgeſetze,
nament=
lich über die Behandlung der Braugerſte, erklärte der
Red=
ner, daß es Tatſache ſei, daß der Gerſtenexport nach
Deutſchland zurückgegangen ſei und daß der
ruſſiſche Gerſtenexport gehoben habe. Das ſei
aber nicht eine Folge einer differentiellen Behandlung des
ruſſiſchen Exports und des Exports der Monarchie,
ſon=
dern die Erſcheinung ſei auf andere Urſachen zurückzufühe
ren. Etwa beſtehenden Uebelſtänden werde die
Handels=
politik im Rahmen des beſtehenden Handelsvertrages
ab=
zuhelfen haben. Den Angriffen gegenüber, daß
Deutſch=
land die Monarchie während der Balkankriſe im Stich
ge=
laſſen habe, ſtellte der Redner feſt, daß Deutſchland
wäh=
rend der ganzen Kriſe ſeinen Bündnispflichten in tadelloſer
Weiſe entſprochen habe. Das Bündnis mit Deutſchland
beruhe auf dem beiderſeitigen Bedürfnis und habe ſich
vollauf bewährt, was natürlich für die öſterreichiſch=
unga=
riſche Politik kein Hindernis ſein könne, eine
freundſchaft=
liche Annäherung an die Mächte einer anderen Gruppe zu
ſuchen. Bezüglich der Orientbahnen erklärt der
Red=
ner, daß ſich die Monarchie mit ihrem Rechtsſtandpunkt
be=
züglich dieſer Bahnen auf das in den Friedensſchlüſſen
der Türkei mit den Balkanſtaaten aufgeſtellte Prinzip
ge=
ſtellt habe, daß die von der Türkei erteilten
Eiſenbahnkon=
zeſſionen auch unter den neuen Verhältniſſen Gültigkeit
be=
halten ſollten. Der Redner konſtatierte, daß die Monarchie
mit der Bukareſter Regierung unverändert auf
freundſchaft=
lichem Fuße ſtehe.
Die ungariſche Delegation hat das Budget
des Miniſteriums des Aeußern
angenom=
men und ihr Vertrauen zu der Politik des Miniſters des
Aeußern zum Ausdruck gebracht. Die beiden Delegationen
hielten darauf ihre Schlußſitzung ab, die mit einer begei
ſterten Huldigung für Kaiſer Franz Joſef geſchloſſen wurde.
Die Lage in Albanien.
* Wien, 28. Mai. Die Neue Freie Preſſe meldet aus
Skutari: Geſtern hat hier eine große Verſammlung der
Maliſſoren und Mirditen ſtattgefunden, wo etwa 1000
Mann verſammelt waren. Prenk Bibdode führte den
Vor=
ſitz. Die Verſammlung beſchloß, eine Abordnung an
den Fürſten Wilhelm zu entſenden, um ihm über
die Lage und Stimmung in Albanien zu berichten und ihm
ferner mitzuteilen, daß ſie bereit ſeien, gegen die
aufſtän=
diſchen Anhänger Eſſads zu marſchieren. Wenn der Fürſt
gezwungen werde den Aufſtändiſchen Konzeſſionen zu
machen, würden dieſe von den Verſammelten nicht
aner=
kannt werden. Es herrſchte eine ſehr erregte Stimmung.
* Durazzo 29. Mai. Die dem Fürſten treue Stadt
Kuza fragte telegraphiſch an, wie ſie ſich gegenüber
der Aufſtandsbewegung verhalten ſolle.
Der Fürſt erwiderte die Stadt möge ruhig bleiben und
nue im Falle eines Angriffes Widerſtand leiſten.
* Durazzo 29. Mai. Derwiſch Bey Elbaſſani,
einer der Hauptführer der Aufſtändiſchen iſt
nach fünftägiger Einſchließung gefangen genommen
und von der Gendarmerie gefeſſelt in das Gefängnis von
Valona gebracht worden — Der hieſige Polizeidirektor
iſt=
verhaftet worden, weil er das Gerücht verbreitete, Eſſad
Paſcha werde in einigen Tagen zurückkehren. Die
Fürſtin beſucht die in den letzten Kämpfen
Verwun=
deten täglich.
Mexiko und die Vereinigten Staaten.
* Niagara Falls 28. Mai. Hier wird
ange=
nommen, daß ſich die Vermittelungskonferenz
einem Stadium nähert, das dazu berechtigt, gemeinſame
Sitzungen abzuhalten, in denen ein Protokoll aufgeſetzt
und unterzeichnet werden könnte. Es verlautet, es ſeien
gewiſſe grundlegende Vorſchläge angenommen worden
ein=
ſchließlich der Uebertragung der Exekutivgewalt von
Huerta auf einen proviſoriſchen Präſidenten, der für alle
Parteien annehmbar iſt und der von vier Milgliedern
des Kabinetts unterſtützt werden ſoll. Dieſe fünf Männer
teilen ſich in die Verantwortlichkeit für die Neuwahl des
Präſidenten, des Vizepräſidenten und der Mitglieder des
Kongreſſes. Die Zuſammenſetzung der neuen
provi=
ſoriſchen Regierung hat bereits die Zuſtimmung des
Prä=
ſidenten Wilſon gefunden. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß
die neue Regierung ſofort die Anerkennung der
Vereinig=
ten Staaten erhalten wird und daß dann auch die
ameri=
kaniſchen Truppen alsbald zurückgezogen werden.
Trotz=
dem darüber keine Erklärungen abgegeben worden ſind,
glauben die mexikaniſchen Delegierten, daß die
Vereinig=
ten Staaten die Handlungen des gegenwärtigen
mexi=
kaniſchen Kongreſſes als geſetzlich betrachtet werden. In
amtlichen Kreiſen verlautet, daß die endgültigen
Vermitte=
lungspläne Carranza vorgelegt werden, deſſen Antwort
erwartet wird Der genaue Wortlaut des Planes iſt noch
nicht veröffentlicht worden. Es heißt aber, daß er zwar
die Annahme einer proviſoriſchen Regierung in Mexiko=
City, jedoch keine Beſtimmungen über Huerta und die
Landfrage enthalten wird.
* Waſhington, 28 Mai. General Carranza
telegraphierte an den engliſchen Botſchafter Springrice,
daß die Ausländer in Mexiko nicht ungerecht
be=
handelt und mit unbilligen Abgaben belaſtet würden.
Die Botſchaft gilt als Antwort auf die Forderungen, die
beſonders bezüglich der Oelfelder von Tampico geſtellt
wurden und wird als befriedigend angeſehen.
* Eaglepaß (Texas), 29. Mai. Eine Meldung des
Rebellengenerals Obregon beſtätigt die
Nach=
richt, daß 35 Bundesoffiziere, die am 24. Mai
in Tepie gefangen genommen, auf dem dortigen Kirchhof
erſchoſſen wurden. Admiral Howard und der
deut=
ſche Konſul verwandten ſich für die
Offi=
ziere im Namen der Menſchlichkeit. Obregon
antwor=
ete, daß damals, als der Räuber Huerta Madero
ermor=
dete, die Mächte ſich beeilten, ſeine Regierung
anzuerken=
nen, die Menſchlichkeit aber wäre vergeſſen worden. Es
verlautet, daß in den letzten Kämpfen bei Paredon 35
Frauen, die den Truppen folgten, nebſt 300 Mann
Bundes=
truppen getötet wurden. Nach der Schlacht wurden 57
Bundesoffiziere, darunter General Nunoz, ein Neffe von
Porfirio Diaz, hingerichtet.
* Niagara Falls, 29. Mai. Die Pläne zur
Schaffung friedlicher Zuſtände in Mexiko ſind
im weſentlichen fertiggeſtellt und dem Präſidenten
Wil=
ſon ſowie General Huerta zur Billigung
vorge=
legt worden.
* Waſhington, 29. Mai. Der Sekretär der
hie=
ſigen Vertretung der Konſtitutionaliſten, Uriquidi, iſt
heute nacht nach Niagara Falls abgereiſt. Er überbringt
eine Mitteilung Carranzas, in der dieſer ſich über das
Vorgehen der Vermittler beklagt, daß dieſe nicht die
Er=
nennung eines Vertreters der Konſtitutionaliſten
abge=
wartet hätten, und in der erklärt wird, daß der Konflikt
zwiſchen den Vereinigten Staaten und Mexiko nicht in
den zukünftigen Konferenzen beigelegt werden würde,
ſo=
fern nicht die Konſtitutionaliſten dabei vertreten ſeien,
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 29. Mai. Heute abend fand im Könige
lichen Schleß Paradetafel ſtatt, an welcher der
Kaiſer, die Kaiſerin, die Kronprinzeſſin und anderen
Mitglieder der Königlichen Familie teilnahmen. Außers
dem waren u. a. Prinz Carol von Rumänien, der Herzog
Adolf Friedrich von Mecklenburg, der Großadmiral v.
Tir=
pitz, Fürſt Wedel, der rumäniſche General Perticari, die
fremdherrlichen Militärattaches und Militärbevollmäch
tigten, Staatsſekretäre und Staatsminiſter geladen worden
* Stendal, 29. Mai. (Amtlich.) Bei der Stiche
wahl im Wahlkreiſe Magdeburg 2 (Oſterburg
Stendal) wurden von 31617 Wahlberechtigten 27815 güls
tige Stimmen abgegeben. Davon erhielten Wachhorſt
Wente (natlib.) 15 118, Hoeſch (konſ.) 12697 Stimmen
* Rom, 29. Mai. Heute früh iſt durch den Miniſter des
Auswärtigen und den franzöſiſchen Botſchafter das
Uebereinkommen betreffend die rechtliche Stel
lung der Italiener in Tunis und der Tuneſien
in Lybien unterzeichnet worden.
* Haag. 29. Mai. Nach einem Telegramm aus
In=
dien iſt im Diſtrikt Matan auf Forneo eine Patrouillg
niedergemacht worden. Ein Hauptmann, zwel
Soldaten und ein Führer wurden getötet, ein Kuli ver
letzt.
* Paris, 29. Mai. Einem Abendblatt zufolge ſei man
in radikalen Kreiſen davon überzeugt, daß der Miniſten
präſident Doumergue angeſichts der von den Sog
zialiſtiſch=Radikalen, beſonders betreffend des
Dreijahr=
geſetzes erhobenen Forderungen Dienstag vormittag
ſeine Demiſſion einreichen werde.
Der Vollzugsausſchuß der radikalen und rad
kal=ſozialiſtiſchen Partei trat heute nachmittag
zu einer Sitzung zuſammen, um die politiſche Lage
zu prüfen. Er wird hauptſächlich über einen
Beſchlußan=
trag beraten, durch welchen die der geeinigten radikalen
Partei angehörigen Deputierten aufgefordert werden, von
der Regierung die Rückkehr zum Zweijahrgeſetz
und demgemäß die Entlaſſung der Altersklaſſe von 1913
am 1. Oktober 1915, ſowie die Einkommenſteuer mit der
kontrollierten Deklaration zu verlangen.
* Petersburg, 29. Mai. Der ehemalige Miniſter des
Innern, Generaladjutant Fürſt Swiatopolkwirſky
iſt geſtorben.
— Berlin, 29. Mai. Die kürzlich verſtorbene Frau des
Bankdirektors Stern hat eine Stiftung von
Millionen Mark für Angeſtellte und Künſts
ler errichtet.
— Koburg, 29. Mai. Für die bevorſtehende
Reichs=
tagserſatzwahl haben die Nationallilbes
ralen an Stelle des zurückgetretenen Abg. Dr. Quard
den Landgerichtsrat Dr. Stoll von hier aufgeſtellt
nachdem Staatsminiſter a. D. von Richter die Kandidatu
abgelehnt hat.
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie.
* Berlin, 29. Mai. Bei der heutigen
Vormittags=
ziehung der Preußiſch=Süddeutſchen Klaſſen
lotterie fielen 10000 Mark auf Nr. 82353 129403, 5000
Mark auf Nr. 2066 108778 133994 134341, 3000 Mark auf
Nr. 1444 4012 4590 18952 20696 22328 31117 34685 3687m
89599 42609 47469 49232 51970 52839 55277 58207 772881
87246 111166 113931 117133 121311 122850 134447 13803m
139466 181927 190255 215695 217302 227169. In der Nach
mittagsziehung fielen 50000 Mark auf Nr. 222899, 10000
Mark auf Nr. 147721, 5000 Mark auf Nr. 10214 3491f
117162 208167, 3000 Mark auf Nr. 16449 20384 27260 2974m
84102 36552 37592 45395 45530 52760 58802 90623 100859
106702 110329 126214 126304 131532 132911 151144 152154
167604 172192 172670 182657 190998 191632 193273 206062
208241 232234. (Ohne Gewähr.)
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Auf der Oſtſeite des weſtlichen Hochdruckgebiets hatten
wir Donnerstag bei wechſelnder Bewölkung trockenes,
kühles Wetter. Das isländiſche Tiefdruckgebiet hat ſicht
verſtärkt und rückt weiter ſüdöſtlich vor. Wir dürften das
her heute wolkiges, trübes Welter mit Regenfällen zu ers
warten haben.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 30. Mai
Wolkig und trüb, Regenfälle, Winde aus weſtlichen
Rich=
tungen.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Der Kinder beſter Schutz gegen Krankheit iſt außer
Sauberkeit und Abhärtung eine einfache,
regel=
mäßige Ernährung. Zu letzterer wählt eine kluge Mutter
das Neſtle’ſche Kindermehl, eine naturgemäße,
leicht verdauliche und gern genommene Nahrung, welche
die Kleinen vor Darm= und Magenkatarrhen ſchützt und
das Entwöhnen bedeutend erleichtert. Probe und
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Wervenkranke leiden meiſt unter Appetitloſigkeit und
* magern infolge der ungenügenden
Nahrungsauf=
nahme ab. Man verhütet dieſe unangenehmen Beg
gleiterſcheinungen erfolgreich durch Darreichung von
dreimal täglich 50—75 gr „Kufeke” in Verbindung
mit Milch oder Kakao; dieſe ſtärkende Koſt regt
Appetit und Verdauungskräfte an und ſorgt für ein
(J,13133
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Hof-Färbermeister
(Reſtaurateur)
im Alter von 59 Jahren.
In tiefer Trauer:
Barb. Specht geb. Kohlbacher,
Lud. Specht,
Familie Wilh. Harth.
Darmſtadt, den 28. Mai 1914.
Die Beerdigung findet am 1. Feiertag,
nach=
mittags 4 Uhr, vom Sterbehaus Hügelſtr. 87
aus, auf dem Beſſunger Friedhofe ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme,
ſowie für die zahlreichen Kranz= und
Blumen=
ſpenden bei dem Hinſcheiden meines lieben Gatten,
unſeres guten Vaters, Sohnes, Schwagers u. Onkels
Herrn Heinrich Klös
ſprechen wir Allen, beſonders Herrn Pfarrer
Kleberger für die troſtreichen Worte am Grabe
unſeren herzlichen Dank aus.
(13107
Frau Magd. Klös u. Kinder.
Darmſtadt, den 29. Mai 1914.
Ständige Rettungswache der Sanitätskolonne.
Telephonruf Nr. 2425.
Danklagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher
Teilnahme bei dem uns betroffenen
ſchmerzlichen Verluſte ſagen herzlichen
Dank
Familie Adam Hagenauer
Carl Mahr
Profeſſor Dr. Wilh. Büchner
Frau Gretchen Wuth. u. Kinder
Familie Dr. Willo Mahr.
Darmſtadt, 28. Mai 1914.
(13026
Tageskalender.
Samstag, 30. Mai.
Konzecte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller um
8 Uhr. — Perkeo um 8 Uhr.
Dric und Verlage z. . Pitihſe Hoſtuhencat
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil Max Streeſe; für den Anzeigenteil,
Anzeigenbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Carl Iriedrich Romacker, ſämtlich in Darmſtadt —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren.
Etwaige Honorarforderungen ſind beizufügen;
nachträg=
liche werden nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte
werden nicht zurückgeſandt.
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verichtet, in kinderl. Haush. geſ.
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baldigen Eintritt geſucht. Haus=
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Arbeitsamt Darmſtadt
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Servierfräulein Schlesig. 14.
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(III,12844
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mit Rückſicht auf die im Juni d. Js. beginnenden Scharfſchießübungen der
Feldartillerie auf dem Truppenübungsplatz Darmſtadt bringen wir das Nachſtehende
zur allgemeinen Kenntnis:
1. Es wird auf unſere Polizeiverordnung vom 3. Oktober 1908 hingewieſen, wonach
das Betreten des Truppenübungsplatzes Darmſtadt Zivilperſonen ohne
Erlaubnis=
ſchein der Kommandantur verboten iſt.
2. Wer die bei den Uebungen der Artillerie verſchoſſene Munition ſich widerrechtlich
zueignet, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre beſtraft (§ 291
Reichsſtraf=
geſetzbuches).
3. Die Erlaubnis zum Suchen verſchoſſener Munition auf dem Truppenübungsplatz
Darmſtadt wird keiner Zivilperſon erteilt.
4. Die auf dem Uebungsplatz gelegentlich gefundenen und die im Auslaufgelände
aufgehobenen Muntionsteile müſſen an die im Lager eingerichtete Abnahmeſtelle
abgeliefert werden, welche dafür entſprechende Geldvergütung zahlt.
5. Zünder mit Zündladung, einzelne Zündladungen oder blindgegangene Geſchoſſe
dürfen unter keinen Umſtänden berührt werden, weil dies mit Lebensgefahr
verbunden iſt. Ein Nachgraben oder Freilegen von tiefer in die Erde
einge=
drungenen Geſchoſſen iſt ſtreng verboten. Dabei iſt es gleichgültig, ob das
Ge=
ſchoß Granate oder Schrapnel, ob es mit Zünder verſehen iſt oder nicht und ob
der Finder von der Ungefährlichkeit überzeugt iſt oder nicht. Der Finder hat
zunächſt weiter nichts zu tun, als den Fund zu melden und nötigenfalls
die Stelle kenntlich zu machen.
Die Zertrümmerung der Blindgänger uſw. iſt lediglich durch die von dem
Funde in Kenntnis zu ſetzende Kommandatur zu veranlaſſen. Der Finder erhält
als Fundgeld für ein blindgegangenes Geſchoß mit Zünder 1 Mk. (Eine Mark),
für einen einzelnen ſcharfen Zünder oder für ein Geſchoß ohne Zünder 50 Pfg.
(Fünfzig Pfennig).
Am Geſchäftszimmer der Kommandantur des Truppenübungsplatzes ſowie
am Sprengſtückſchuppen und am Feuerlöſchgeräteſchuppen (Baracke Nr. 104) ſind
Abbildungen von gefährlichen Zündern pp. ausgehängt.
Das Betreten des Uebungsplatzes gleich nach dem Abſchießen iſt auch
den Zivilperſonen mit Erlaubnisſchein verboten. Es wird dies erſt eine Stunde
nach Bendigung des Schießens — unter keinen Umſtänden früher — geſtattet.
Denjenigen Perſonen, welche gegen dieſes Verbot verſtoßen, wird der
Er=
laubnisſchein zum Betreten des Platzes entzogen, und wird deren Beſtrafung
veranlaßt werden.
Darmſtadt, den 16. Mai 1914.
(12532a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Veraſnkaschrng.
Der Großh. Oberbürgermeiſter der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt hat für
tie Stadt Darmſtadt auf Grund des Art. 11 der allgemeinen Bauordnung und der
26. Juli 1884,
Art. 1 und 2 des Geſetzes vom
die Enteignung von Grundeigentum
17. Juli 1899,
betreffend, Antrag auf Enteignung der unten näher bezeichneten, in der Gemarkung
Darmſtadt gelegenen Grundſtücksteile die für die bauplanmäßige Eröffnung des
Landwehrwegs benötigt werden, geſtellt.
1
Inhalt
Wohnort der Ge= der zu
Eigentümer
Flur Nr.
ſamt= enteig=
Nr.
nenden
fläche
Fläche
am
qm
81 Heinrich Juſtus Fehrer, Kauf=Darmſtadt 3899 63
mann
82 1 Mayer Löb Kaufmann, u. Ehe=
769 63
frau Bertha geb. Löb
Dies wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht mit dem Anfügen daß der Antrag
hebſt Plan vom 2. bis 15. Juni d. Js. einſchließlich auf dem Stadthauſe dahier
— Zimmer Nr. 47 — während der üblichen Dienſtunden zu jedermanns Einſicht
offfen liegt.
Zur Verhandlung über den Plan und die zu leiſtende Entſchädigung, ſowie zur
Entgegennahme etwaiger Einwendungen und Anträge wird Tagfahrt vor der
Lokal=
kommiſſion anberaumt auf=
Donnerstag, den 18. Juni d. Js., nachmittags 3 Uhr,
(Sitzungsſaal des Kreisausſchuſſes, Darmſtadt, Neckarſtraße 3).
Die Eigentümer, Pächter, Mieter und ſonſtige an den abzutretendem
Grund=
ſtrücken perſönlich Berechtigten, ſowie alle übrigen bei der Enteignung Beteiligten
wer=
ben aufgefordert:
1. Einwendungen gegen den Plan bei Meidung des Ausſchluſs und Annahme
der Einwilligung in die beanſpruchte Abtretung oder Beſchränkung,
2. Erklärung auf die angebotene Entſchädigungsſumme bei Meidung der
Unter=
ſtellung der Annahme des Angebots,
3. Anträge auf Ausdehnung der Enteignung bei Meidung des Ausſchluſſes mit
folchen,
4. Anträge auf Aufrechterhaltung beſtehender Laſten (Art. 19 des Geſ.) bei
Meidung des Ausſchluſſes mit ſolchen,
5. Anträge auf Einrichtung und Unterhaltung von Anlagen welche für die
benachbarten Grundſtücke oder im öffentlichen Intereſſe zur Sicherung gegen
Gefahren und Nachteile notwendig ſind oder notwendig werden bei Meidung
des Ausſchluſſes mit ſolchen.
6. etwaige noch unbekannte Anſprüche und Rechte an die zu enteignenden
Grundſtücke bei Meidung des Ausſchluſſes mit ſolchen.
in dem oben erwähnten Termin mündlich vorzubringen. Wer am perſönlichen
Erſcheinen verhindert iſt, hat ſich zur Vermeidung der vorgenannten
Rechts=
nachteile durch einen mit ſchriftlicher Vollmacht verſehenen Bevollmächtigten
vertreten zu laſſen.
Zugleich werden die Eigentümer auf folgende Beſtimmungen der Art. 27 u. 9
des Enteignungsgeſetzes beſonders verwieſen:
1. Artikel 27: Wenn dritte Perſonen als dinglich Berechtigte oder wegen ſonſtiger
Rechtsverhältniſſe bei der Enteignung beteiligt ſind, ſo muß ſie der Eigentümer
ſofort nach Zuſtellung der Bekanntmachung der unterzeichneten Behörde bezeichnen,
welche ſie ſodann unter Androhung des geigneten Rechtsnachteils zu der
Tag=
fahrt vorzuladen hat.
Unterläßt der Eigentümer dieſe Bezeichnung, ſo bleibt er für dieſe
An=
ſprüche verantwortlich.
2. Artikel 9: Der Eigentümer des abzutretenden Grundſtücks muß von Zuſtellung
der Bekanntmachung an zu neuen Anlagen oder zu einer von der bisherigen,
beziehungsweiſe der gewöhnlichen abweichenden Art der Bewirtſchaftung die
Genehmigung des Großh. Oberbürgermeiſters der Stadt Darmſtadt einholen,
widrigenfalls dafür eine Entſchädigung demnächſt nur inſoweit verlangt werden
kann, als durch die Veränderung auch für den öffentlichen Zweck, für den die
Enteignung geſchieht, der Wert des Geländes erhöht worden iſt.
Räumt der Eigentümer von dem obigen Zeitpunkt an einem anderen
ein dingliches Recht an dem zu enteignenden Grundſtück oder ein perſönliches
Recht auf deſſen Benutzung ohne Genehmigung des Großh. Oberbürgermeiſters
von Darmſtadt ein, ſo ſteht jenem anderen an die Stadt ein Anſpruch auf eine
beſondere Entſchädigung nicht zu.
Die Unternehmerin wird zu dem Termin unter dem Rechtsnachteile geladen,
daß im Falle ihres Ausbleibens Verzichtleiſtung auf Fortſetzung des Enteignungs=:
verfahrens unterſtellt und ſie mit den bis dahin entſtandenen Koſten belaſtet
wer=
den wird.
Darmſtadt, den 27. Mai 1914.
Der Vorſitzende der Lokalkommiſſion:
Piſtor, Großh. Regierungsrat.
(13056
Bekanntmachung.
Die Kreisſtraße von Eberſtadt nach Bickenbach, und zwar vom Ende des
Ortspflaſters in Eberſtadt bis zur Kreisgrenze Bensheim (km 7,00—11,2) iſt wegen
Ausführung von Kleinpflaſter von Donnerstag, den 30. d. Mts. ab auf ca.
8 Wochen für fämtliches Fuhrwerk (Geſpanne, Kraſtfahrzeuge uſw.), geſperrt.
Der Durchgangsverkehr hat während der Dauer der Kleinpflaſterherſtellung
den aufgeſtellten Taſein entſprechend zu erfolgen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach § 2 der
Polizei=
verordnung vom 12. Februar 1908 ſtrafbar.
Darmſtadt, den 20. April 1914.
(10523a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung.
Wegen der Gleislegungsarbeiten für den Ausbau der elektriſchen Straßenbahn
in Eberſtadt iſt das Stück der Heidelbergerſtraße von der Obergaſſe bis
Pfung=
ſtädterſtraße für jeden Fuhrwerksverkehr vom 14, bis 17. ds. Mts. polizeilich
geſperrt. Vom 18. ds. Mts. erfolgt die Sperrung der Heidelbergerſtraße von der
Pfungſtädterſtraße bis zur Kirche für den durchgehenden Fuhrwerksverkehr auf die
Dauer von etwa 5 Wochen.
Es wird beſonders darauf aufmerkſam gemacht, daß vom 14. bis 17. ds. Mts.
ein Wagenverkehr von und nach dem Bahnhof Eberſtadt infolge der Sperrung nicht
erfolgen kann.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach § 2 der
Polizei=
verordnung vom 12. Februar 1908 ſtrafbar.
(11983a
Darmſtadt, den 12. Mai 1914.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dk. Reinhart.
Geſunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1 ſchwarzes und
1 braunes Portemonnate mit Inhalt. 1 Opernglas. 2 ſilberne
Damenuhren. 1 Kinderwagen (Holländer). 1 Trauring, gezeichnet
A. B. 23. 8. 02. 1 goldener Damenring mit rotem Stein und zwei
weißen Perlchen. 1 längliche ſilberne Nadel mit blauem Stein.
1 kleiner weißer Kinderſchuh. 2 mittelgroße Schlüſſel und 1 Drücker
(zuſammengekurbelt). 1 Damenſchirm. 1 Mundharmonika mit Etuf.
1 ſchwarzes leeres Portemonnaie. 1 Nickelzwicker mit Etui. 1 weißes
Taſchentuch, gez. K. 1 ſilberner Löſcher. — Zugelaufen: 1 Ente.
(1305
1 junger Dobermann.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 31. Mai,
ſind nachmitags in der Zeit von 1. bis 8 Uhr abends folgende
Apotheken geöfnet: Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. — Am Montag, den 1. Junt, ſind
n achfolgende Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und
Adler=Apotheke Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind
von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Sonntagsruhe an Pfingſten
im Handelsgewerbe und im Gewerbebetrieb der Bäcker,
Friſeure und Photographen.
Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung des Großh.
Kreis=
amts Darmſtadt vom 27. Dezember 1907 bringen wir die für die
kommenden Feſtage auf Grund des § 105e der
Reichsgewerbeord=
nung für die nachſtehend aufgeführten Gewerbszweige erlaſſenen
Vorſchriften über die Sonntagsruhe zur allgemeinen Kenntnis:
. An den beiden Pfingſtfeiertagen darf im Handelsgewerbe
auf Grund der Beſtimmungen des Ortsſtatuts vom 6. September 1907
weder eine Beſchäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern,
noch ein Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsſtellen ſtattfinden.
Ausnahmen auf Grund des § 105e der Reichsgewerbeordnung
ſind nur zugelaſſen:
A. Für den erſten Pfingſtfeiertag:
1. für Bäcker und Konditoren in der Zeit von vormittags 5 bis
9 Uhr und 11 bis 12 Uhrz
2. für Milchhändler und Molkereien in der Zeit von
vormit=
tags 5 Uhr bis nachmitags 1 Uhr und nachmittags von
6 bis 8 Uhr:
3. für Blumenhändler in der Zeit von vormittags 5 bis 9 Uhr
und von 11 bis 12 Uhr mittags;
4. für Verkäufer von Roheis von vormittags 6 Uhr bis
nach=
mittags 1 Uhr;
5. für Zeitungsſpediteure von vormittags 6 bis 9½ Uhr. (
Zei=
tungs= und Druckſchriftenverkauf an den Hauptbahnhöfen
ohne Zeitbeſchränkung.)
B. Für den zweiten Pfingſtfeiertag:
1. für Bäcker in der Zeit von vormittags 5 bis nachmittags
1 Uhrz
e e eren e
nachmitags 53 Uhr:
3. für Metzger und Fleiſchwarenhändler in der Zeit von
vor=
mittags 6 Uhr bis 11 Uhr;
4. für Milchhändler und Molkereien in der Zeit von
vormit=
tags 5 Uhr bis 1 Uhr nachmittags und von 6 bis 8 Uhr
nachmittags;
5. für Blumenhändler in der Zeit von vormittags 7 Uhr bis
9 Uhr und von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags;
6. für Verkäufer von Roheis von vormittags 6 Uhr bis
nach=
mitags 1 Uhr;
7. für Zeitungsſpediteure in der Zeit von vormittags 6 Uhr
bis 9½ Uhr. (Zeitungs= und Druckſchriftenverkauf an den
Hauptbahnhöfen ohne Zeitbeſchränkung.)
II. Der Gewerbebetrieb der Friſeure und die Beſchäftigung
von Gehilfen und Lehrlingen im Friſeurgewerbe iſt am erſten
Pfingſtfeiertag geſtattet:
a) außerhalb der Werkſtätte bis 12 Uhr mittags;
b) innerhalb der Werkſtätte von 9 Uhr vormittags bis 12 Uhr
mittags.
Am zweiten Pfingſtfeiertag iſt jeglicher Gewerbebetrieb
ein=
ſchließlich desjenigen der Friſeuſen unterſagt.
An den beiden Pfingſtfeiertagen iſt, wie an allen Sonn=
und Feſttagen, ein Gewerbebetrieb der Friſeure und die
Beſchäf=
tiguns von Gehilen und Lehrlingen innerhalb und außerhalb der
Werkſtätte in der Zeit von 6 bis 9 Uhr nachmittags bei der
Vor=
bereitung von öffentlichen Theatervorſtellungen und Schauſtellungen
geſtattet.
III. In den Werkſtätten der Photographen iſt am erſten
Pfingſtfeiertag ieglicher Gewerbebetrieb unterſagt. Am zweiten
Pfingſtfeiertag iſt die Ausübung des Gewerbebetriebes und die
Beſchäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern in den
photo=
graphiſchen Werkſtätten geſtattet ausſchließlich zum Zweck der
Auf=
nahme von 11 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags.
IV. Wenn die Sonn= und Feiertagsarbeiten länger als 3
Stun=
den dauern, ſo ſind die Arbeiter entweder an iedem dritten Sonntag
für volle 36 Stunden oder an jedem zweiten Sonntag mindeſtens in
der Zeit von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends oder in jeder Woche
während der zweiten Hälfte eines Arbeitstages, und zwar ſpäteſtens
von 1 Uhr nachmitags ab von jeder Arbeit frei zu laſſen. Wenn
die Arbeiter durch die Sonntagsarbeit an dem Beſuche des
Gottes=
dienſtes verhindert werden, ſo iſt ihnen an jedem dritten Sonntag
die zum Beſuche des Gottesdienſtes erforderliche Zeit frei zu geben
Wir haben die Schutzmannſchaft mit ſtrengſter Ueberwachung
der richtigen Einhaltung der vorſtehend bekannt gegebenen
Beſchäf=
tigungs= und Verkaufszeiten beauftragt und werden Uebertretungen
unnachſichtlich zur Anzeige bringen laſſen.
Darmſtadt, den 16. Mai 1914.
(12731ids
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Pelanſachu.
An den beiden
Pfingſt=
feiertagen bleibt das
ſtädt. Hallenſchwimmbad
geſchloſſen.
13039 Die Badeverwaltung.
Zwangs=Verſteigerung.
Die zur Zeit der Eintragung
des Verſteigerungsvermerks im
Grundbuche für Darmſtadt Band!
Blatt 8 auf den Namen des
Kauf=
manns Triedrich Amelung und
deſſen Ehefrau Julie, geb.
Pull=
mann, zu Darmſtadt eingetragenen
Grundſtücke:
Flur Nr. am
II 657 238 Hofreite
Lieb=
frauenſtraße
Nr. 104,
II 657//10 42 Grabgarten
da=
ſelbſt,
ſollen:
Montag, den 13. Juli I. Js.,
nachmittags 3 Uhr,
durch das Großh. Amtsgericht
Darmſtadt I im Saal Nr. 210 im
Wege der Zwangsvollſtreckung
ver=
ſteigert werden.
(K43/14
Darmſtadt, 20. Mai 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (VII,13050
Bekanntmachung.
Im Konkurs über den Nachlaß
des Arthur Elaus von Eberſtadt
betragen die Teilungsmaſſe 30 M.,
die nichtbevorrechtigten
Forderun=
gen 513.75 M.
(13062
Darmſtadt, 28. Mai 1914.
Reibſtein,
Konkursverwalter.
Oeffentliche Warnung
vor unüberlegtem Almoſengeben.
In letzter Zeit hat in hieſiger Stadt die Hausbettelei und das
planmäßige Ausſenden von Bittgeſuchen bedenklich zugenommen.
Nicht nur ſogenannte Handwerksburſchen, ſondern auch hier anſäſſige
arbeitsſcheue Männer und Frauen betteln gewerbsmäßig unter
allen möglichen falſchen Angaben und beläſtigen dadurch weite Kreiſe
der Bevölkerung. Aber auch Kinder, ſchulpflichtige Knaben und
Mädchen, betteln auf der Straße und in den Häuſern, ſei es auf
eigene Fauſt um Geld für Naſchwerk, Zigaretten und Kinobeſuch zu
erhalten, ſei es auf Anhalten ihrer Eltern. Leider gibt es ſehr viele
Leute, die ohne weiteres Geld und andere Gaben verabreichen und
damit nur erreichen, daß ſich die Zahl der arbeitsſcheuen Tagediebe
und Trunkenbolde vergrößert. Dieſes unüberlegte Geben, das den
wichtigen Aufgaben einer ernſthaften, ſachgemäßen Wohlfahrtspflege
direkt entgegenarbeitet, hat aber auch den weiteren Nachteil, daß die
ſo verausgabten Beträge den wirklich Bedürftigen entzogen werden.
Die Unterzeichneten richten daher an die Einwohner
Darm=
ſtadts das dringende Erſuchen, bettelnde Perſonen niemals mit
einer Gabe zu unterſtützen, ſondern
zugereiſte Bettler an die Verpflegungsſtation (Herberge zur
Heimat) Große Ochſengaſſe 8,
hier wohnhafte Bittſteller an die Geſchäftsſtelle des
mit=
unterzeichneten Allgemeinen Vereins gegen
Ver=
armung und Bettelei, Bismarckſtraße 58,
zu verweiſen, ebenſo ſchriftliche Bittgeſuche. Hier wird die erforder
liche Unterſtützung gewährt werden, ſobald die Unterſuchung die
Bedürftigkeit ergeben hat.
Bettelnde Kinder weiſe man energiſch ab und verſuche ſie auf
ihrem unheilvollen Wege aufzuhalten. Man bilde ſich ja nicht ein,
daß man mit dem Pfennig oder Groſchen, den man an der Tür oder
auf der Straße einem bettelnden Kinde gibt, etwas Gutes tut. Gaben
ſolcher Art tragen nur dazu bei, die Kinder moraliſch zu ſchädigen.
Das unüberlegt für ſolche Zwecke ausgegebene Geld, das nach unſeren
Erfahrungen jährlich tauſende ausmacht, wäre wirklich gut angelegt,
wenn es den hieſigen Wohlfahrtsvereinen zugewendet werden wollte,
die neben der ſtädtiſchen Armenpflege allein in der Lage ſind, wirklich
vorhandene Not zu lindern.
(13060
Darmſtadt, den 29. Mai 1914.
Städt. Armen= und
Großherzogl. Polizeiamt
Darmſtadt.
Fürſorgeamt.
Krapp.
Gennes.
Allgemeiner Verein gegen Verarmung und Bettelei.
D. Peterſen,
Mueller,
Bürgermeiſter.
Geh. Oberkonſiſtorialrat.
Holzverſteigerung.
Mittwoch, den 3. Juni I. Js., vorm. 9 Uhr, werden im
Stadthauſe, Zimmer Nr. 50, folgende Holzſortimente aus den
Di=
ſtrikten Nachtweide, Holzſchlag und Kühlache des Oberwaldes
öffent=
lich meiſtbietend verſteigert:
6 rm Eichen, Fichten= und Erlenknüppel,
8 rm Buchen=Stöcke (fein) und
4 rm Fichten=Stöcke (grob).
Auskunft erteilt Forſtwart Hofmann (Dieburgerſtraße 255).
Um vorherige Einſichtnahme des Holzes wird gebeten.
Darmſtadt, den 29. Mai 1914.
(13063si
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Jaeger.
Heugrasverſteigerung.
Donnerstag, den 4. und Freitag, den 5. Juni I. Js., von
vorm. 8 Uhr ab, wird das Heugras von der früher Kaus’ſchen
Wieſe, den früheren Beſſunger Gemeinde= und anderen ſtädt. Wieſen
ſowie die Futternutzung vom Woogsdamm, dem Viehmarktplatz und
ſonſtigem ſtädt. Grundbeſitz an Ort und Stelle verſteigert.
Zuſammenkunft Donnerstag: am Woogsdamm und hinter
dem Schießhaus. Freitag: Kreuzung von Atzwinkel= und
Böllen=
falltorweg.
Darmſtadt, den 29. Mai 1914.
(13064sim
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Jaeger.
Kohlen=Vergebung.
Für die Gemeinde Pfungſtadt ſind für das Rj. 1914 ca. 1000 Ztr.
Anthrazit= und ca. 500 Ztr. Nußkohlen I anzuliefern. Die Vergebung
der Lieferung erfolgt auf dem Submiſſionswege und ſind bis zum
Donnerstag, den 11. Juni 1914, vorm. 11 Uhr, Offerten bei
uns einzureichen. Bedingungen liegen bei uns zur Einſicht offen.
Pfungſtadt, den 26. Mai 1914.
(13019fs
Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
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II. Halbjahrskurse zur Vorbereitung für den
kaufmännischen Beruf.
Neue Kurse beginnen Donnerstag, den 2. Juli, 8 Uhr.
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Handelslehrer Willl. Siederslesen
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(*15028
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
teilung B, wurde heute
ein=
getragen hinſichtlich der Firma:
Süddeutſche Waſchmittel=
Induſtrie, Geſellſchaft mit
beſchränkter Haftung,
Darmſtadt.
Durch Beſchluß der Geſellſchafter
vom 12. Mai 1914 iſt der § 4 des
Geſellſchaftsvertrags abgeändert.
Die Geſellſchaft wird durch
ihren Geſchäftsführer vertreten.
Georg Geiger iſt als
Geſchäfts=
führer ausgeſchieden und Emil
Kleinen, Kaufmann in Darmſtadt,
alleiniger Geſchäftsführer. (13069
Darmſtadt, 25. Mai 1914.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
teilung B, unter Nr. 111 wurde
wurde heute die Aktiengeſellſchaft
unter der Firma:
Deutſche Bank Zweigſtelle
Darmſtadt, Hauptnieder
laſſung in Berlin,
eingetragen.
Gegenſtand des Unternehmens
iſt: Der Betrieb von
Bankgeſchäf=
ten aller Art, insbeſondere
Förde=
rung und Erleichterung der
Han=
delsbeziehungen zwiſchen
Deutſch=
land, den übrigen europäiſchen
Ländern und überſeeiſchen Märkten.
Das Stamm=Kapital beträgt:
200000 000 Mark.
Vorſtand iſt:
a) Arthur von Gwinner, Bank
direktor in Berlin;
b) Paul Mankiewitz,
Bank=
direktor in Berlin;
c) Carl Klönne, Geheimer
Kom=
merzienrat in Deutſch=
Wil=
mersdorf=Berlin;
d) Elkan Heinemann,
Bank=
direktor in Charlottenburg;
e) Kommerzienrat Guſtav
Schröter, Kaufmann in
Charlottenburg;
k) Carl Michalowsky,
Gerichts=
aſſeſſor a. D. in Berlin:
g) Dr. Karl Helfferich,
Wirk=
licher Legationsrat in Berlin;
h) Paul Millington Herrmann,
Kommerzienrat in Berlin;
i) Oskar Schlitter, Kaufmann
in Berlin;
k) Oskar Waſſermann, Bankier
in Berlin;
1) Dr. jur. Alfred Wolff in
München (ſtellvertretendes
Vorſtandsmitglied).
Der Geſellſchaftsvertrag iſt am
25. Februar 1870 feſtgeſtellt,
ſeit=
dem mehrfach und wieder
geän=
dert. Durch Beſchluß der
Gene=
ralverſammlung vom 29.
Novem=
ber 1899, 26. März 1901, 3.
De=
zember 1902, 25. Juni 1904,
29. März 1905, 27. November 1905
und des Aufſichtsrats von
dem=
ſelben Tage, ferner der
General=
ſammlung vom 27. März 1907,
26. März 1908 und zuletzt vom
27. März 1913.
Die Geſellſchaft wird.
a) von zwei
Vorſtandsmitglie=
dern oder
b) von einem
Vorſtandsmit=
gliede und einem Prokuriſten
vertreten.
(13065
Darmſtadt, 25. Mai 1914.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
er im Besitz einer guten
VIdee oder Erfindung ist
und hierfür den gesetzlichen
Schutz und Verwertung anstrebt,
wer sich vor nutzlosen Ausgaben
und Enttäuschungen schützen
will, fordere die kostenfreie
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Diehl, Schloßgaſſe 3.
Kokspreiſe des ſtädt. Gaswerks
ab 1. April 1914.
A. Für den Koks=Kleinverkauf.
Nach Maß und nur gegen Barzahlung ab Gaswerk:
a) Gabelkoks der Hektoliter Mk. 1.15
„ 1.35
b) Nußkoks
c) Bohnenkoks
1.:
Für das Faſſen und Anliefern von Koks in Säcken mi
einem Hektoliter Inhalt, Mindeſtabnahme 3 Säcke, werden für
Hektoliter 20 Pfg. erhoben. Die Säcke müſſen ſofort entleert
zurückgenommen werden.
B. Für den Koks=Großverkauf.
Nach Gewicht, in Fuhren nicht unter 30 Zentner, ab Gaswer
a) Gabelkoks der Zentner Mk. 1.25
1.35
b) Nußkoks
Bei Abnahme von 40 bis weniger als 60 Zentnern lediglich
Wagenladungen an einem Tage ab Gaswerk wird bis auf weite
ein Nachlaß von 3 Pfg. auf den Zentner, bei Abnahme von 60
weniger als 100 Zentner ein ſolcher von 5 Pfg., bei Abnahme
100 bis weniger als 200 Zentner ein ſolcher von 7 Pfg. und bei
nahme von 200 bis weniger als 400 Zentner ein ſolcher von 10
gewährt.
Für ſtändige Abnehmer (Selbſtverbraucher in der Stadt
der nächſten Umgebung, ſoweit der Koks in Fuhren bezogen wil
d. h. für ſolche, die eine dahingehende Erklärung bei der ſtädtiſch
Gaswerksverwaltung abgeben und mindeſtens 30 Zentner auf einn
beziehen, kommt für den ganzen, im Laufe eines Verwaltungsjah
(1. April bis 31. März) ſtattfindenden Koksbezug der nachſtehen
Nachlaß auf die Grundpreiſe „B” nach Schluß des Jahres zur
ſtellung und Rückvergütung.
. Bei Abnahme von 200 bis weniger als 400 Ztr. 10 Pfg. pr. Z
400 „
„ 600 „ 12 „ „
600 „
„ 1000 „ 14 „ „
1000
„ 2000 „ 16 „
2000 und mehr Zentner
18 „
Die durch das ſtädtiſche Gaswerk bezogenen Kokſe werdenm
10 Pfg. Fuhrlohn für den Zentner berechnet. In dieſem Preis
das einfache Abwerfen vom Wagen oder Karren in den Hof o
Schuppen einbegriffen.
Für das Abtragen des Kokſes in Körben oder das nochmal
Aufnehmen desſelben mit der Schaufel zur Weiterbeförderung an d
Aufbewahrungsort werden für den Zentner 5 Pfg. in Rechnung
ſtellt. Dahingehende Wünſche ſind gleichzeitig mit der Beſtellungh
der ſtädtiſchen Gaswerksverwaltung, Frankfurterſtraße 29, aufzugebe
Aus der Beſtellung muß die Menge und Sorte des
wünſchten Kokſes, ſowie der Stand oder Veruf und die Wo
nung des Beſtellers genau hervorgehen.
Die Fuhrleute ſind nicht berechtigt, Trinkgelder zu fordern.
Es werden hier noch die Namen hieſiger Firmen angefügt, d
infolge vertraglicher Vereinbarung in der Lage ſind, Koks aus den
ſtädtiſchen Gaswerk zu den gleichen Preiſen und Fuhrlöhnen. wi
oben angeführt, zu liefern:
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1. Phil. Baumann, 2. Baumann & Jelkmann, 3. P. Caſtritiuß
4. Phil. Diehl, 5. Lud. Fiſcher, 6. „Glück auf” (Dexheimer
7. Jak. Groh, 8. B. M. Hachenburger, 9. Heeb & Röde
10. Wilh. Köhler, 11. J. Nold, 12. Max Pfälzer, 13. Max Rani
14. Friedr. Schubkegel, 15. Georg Schneider.
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(12929dfs
Verſchloſſene Gärten.
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(Nachdruck verboten).
Ja, wieder vorüber. Jürgen Rasmuſſen ging an
Buttina Bachhuber ſtracks vorüber, ſandte weder Blick noch
ruß zu ihr. Der Wartenden Augen glaubten nicht recht
u ſehen, weiteten ſich und ſpiegelten nun einzig und allein
ähe Angſt. Ihr ſchlanker Leib lehnte ſich ſchwer vor, und
die Hände ſchloſſen ſich hart um das Holz der
Garten=
lforte, als bedürfe ſie eines ſtützenden Halts.
Warum mied er ſie? Die Stärke der über ſie
dahin=
lutenden Beſtürzung ließ ſie keine Antwort auf die bange
mage finden. Das impulſiv in ihr hochquellende
Ver=
lanigen, ihm einen freundlichen Zuruf über die
menſchen=
eeere, einſame Straße zu ſenden, dämpfte ſie mit jäh
auf=
la mmendem Stolz. Ganz langſam wandte ſie ſich und
zinig ſtill, die Lippen herb aufeinander gepreßt, ins Haus.
Im Wohnzimmer ſuchte ſie das ihr ſo liebe Plätzchen
porr ihrem Nähtiſch auf, nahm mit einer müden Bewegung
m weitgeſchweiften Seſſel Platz und verſuchte, über das
hre Seele Bewegende Klarheit zu gewinnen. Denn das,
vas ihr Innenleben in dieſen Minuten ausmachte, hatte
ie in ſeiner Weſensart noch nicht erfaßt.
Ganz ungeſtört würde ſie bei dieſem heimlichen
Mit=
ichratpflegen ſein. Der Onkel war noch nicht von der
Nachmittagsexkurſion zurück und kam auch wohl vor dem
bllligen Dunkelwerden nicht.
Ider ichne er hente füher deu gaubhuich heint
Denn hatte nicht eben jemand die Haustür geöffnet und
war in den Flur getreten? Schließlich doch noch =
Jürgen?
Das Erwägen dieſer Möglichkeit elektriſierte Bettina
förmlich, Ganz freudiges Erwarten in den Zügen, erhob
ſie ſich haſtig und eilte auf den Flur. Ihre Enttäuſchung
war maßlos. Juſtus Ehrenberg ſtand ihr gegenüber und
dienerte ihr ein von Höflichkeit triefendes, wie geölt
er=
ſcheinendes „Guten Abend!” vor, war eitel Vergnügen
und Leutſeligkeit, was er ſonſt beides nur immer an
be=
ſonders „fetten” Abenden zur Verfügung hatte, und
er=
klärte, etwas ungemein Wichtiges mit dem Herrn Lehrer
beſprechen zu müſſen.
Bettina betonte die Abweſenheit ihres Onkels und
hoffte beſtimmt, daß Ehrenberg wieder gehen würde, um
ſo mehr, da ihr das Zuſammenſein mit gleichgültigen
Menſchen in der ſie zur Stunde beherrſchenden Stimmung
eine herbe Qual bedeutete. Aber Juſtus Ehrenberg dachte
gar nicht daran, ſich zu entfernen. Es ſchien ihm ſogar
äußerſt angenehm, daß er Bettina allein anweſend fand.
Er ſpann ein verſchlagenes Lächeln über ſein hageres
Ge=
ſicht und rekelte die rechte Hand in die Hoſentaſche, wo er
ſeiner beliebten Manier frönte, zwiſchen Nickel= und
Sil=
bermünzen zu wühlen, daß es protzig klircte und klang.
Und während er mit halb zuſammengekniffenen Augen
an Bettina hinauf= und hinabſah, als halte er taxierende
Muſterung vor einem beabſichtigten Handel ſagte er: So
warte ich eben=aufn, bis er kommt von’s Kalittenfangen,
wegter dech weſt wicher des ſeitwbich ud s haftiſch
auch ganz ſchön ſo, daß wir allein erſt mal in kleines Ende
zuſammn red’n könnn, Fräulein Betty.
Ehe Bettina noch dazu kam, ſowohl gegen die ſie
em=
pörende vertrauliche Anrede als auch gegen das
beab=
ſichtigte Bleiben des unliebſamen Beſuchers Proteſt zu
er=
heben, hatte der Keugwirt ſchon die Schwelle des
Wohn=
zimmers überſchritten. Ungeniert nahm er
unaufgefor=
dert im Arbeitsſeſſel Bettinas Platz und lud vertraulich
ein, daß auch ſie ſich ſetzen möchte. . . .
Bettina ſah ein, daß es nutzlos war, ſich über die
Flegelhaftigkeit Ehrenbergs aufzuregen. Sehnlichſt
wün=
ſchend, von dieſem Zuſammenſein bald erlöſt zu ſein, lieh
ſie dem Redeſtrom ihres Beſuchers nur ein halbes Ohr.
Der haſpelte ein langes Garn ab und war im krauſen
und wirren Durcheinander bald bei dieſem, bald bei jenem
Thema. Von ſeinem Vieh redete er und von ſeinen
Ernte=
ausſichten, vom Wetter und von der Bahn, vom
Mond=
ſchein und von ſeinem neuen Kartoffeldämpfer. Das is
n feines Ding, rühmte er von letzterem, während er ſich
vorbeugte und die Hände zwiſchen die hageren Knie
klemmte, was er gewöhnlich tat, wenn er einem
beſtimm=
ten Ziel zuſteuerte. Ueberhaupt kann ich Ihnn ſagn,
Fräulein, daß bei mir alles fein un propper is. Seh’n
Sie ſich um, wo Sie woll’n. Fang’n Sie in Keller an
und hör’n Sie unters Dach auf: alles prima la. Nobel,
extra. Un mein Geſchäft! Er ſchnalzte mit der Zunge
und ließ die Münzen in ſeiner Taſche eine wüſte Orgie
der Umwälzung feiern. Das is wie ne Henne, die gold’ne
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Eier legt. Un mein Ede, das is ne feine Partie, eine,
die ſich ſeh’n laſſen kann un nach die man als junges
Mäd=
chen mit allen Fingern greifen muß!
Bettina horchte auf. Ein leiſes Ahnen, aus welchem
Grunde Ehrenberg gekommen war, dämmerte in ihr hoch.
Und während ein eigenes Lächeln um ihre Lippen zuckte,
ſagte ſie: Schade, daß man da nicht auch zugeifen darf.
Der Hagere ſprang wie elektriſiert in die Höhe, daß
der Nähtiſch ins Wanken geriet und eine mit Feldblumen
gefüllte Vaſe umſtürzte und zur Erde ſchlug. Er beachtete
den von ihm angerichteten Schaden überhaupt nicht, und
während ſich Bettina mit einem Laut des Bedauerns nach
der zertrümmerten Vaſe und den geknickten Lieblingen
bückte, betonte er mit einer großartigen
Handbeweg=
ung gönnerhaft: Na aber, Fräulein, warum werd’n
Sie denn nicht dürfen! Aber nu natürlich doch! Gerade Sie
erſt recht. Ede wartet ja bloß drauf, daß Sie wolln.
Juſtus Ehrenberg war viel früher dazu gekommen,
den eigentlichen Zweck ſeines Beſuches zu enthüllen, als
er es gewollt hatie. Die von ihm für bare Münze
ge=
nommene Bemerkung Bettinas hatte ſeinen mit
diploma=
tiſcher Geriſſenheit zurechtgekniffelten Plan jählings über
den Haufen geworfen und ihn zu einem unumwundenen
Geſtändnis verleitet.
In ſeine glühende Freude hinein, daß alles beſſer
ging, als er gedacht hatte — denn die im Schulhauſe
waren ja dafür bekannt, daß ſie einen Nagel hatten, ſich
überhoben und andere Leute für Miſtkäfer hielten — klang
Bettinas leiſes, nur mühſam unterdrücktes beluſtigtes
Lachen.
Es erſchien dem Brautwerber nicht ganz einwandfrei
und erregte ſein Mißtrauen. Argwöhniſch fragte er: Na,
warum lachen Sie denn? Da iſt doch nichts zu lachen,
wenn mein Ede Sie heiraten will.
Gewiß nicht, Herr Ehrenberg, lenkte Bettina ein, als
ſie die von heller Empörung zitternde Stimme des
Krug=
wirtes vernahm. Aber ich will nicht. Und das mögen
Sie auch Ihrem Sohn ſagen.
Juſtus Ehrenberg hätte eher an das Ende der Welt
geglaubt als daran, dieſen Beſcheid zu erhalten. Es war
ihm zumute wie einem Menſchen, dem man nach
Verab=
folgung verſchiedener Ohrfeigen jählings die Fauſt ins
Genick ſetzte, um ihn zur Tür hinauszuwerfen. Erſt
all=
mählich fand er ſich zurecht, ſo wirr war ihm zu Sinn.
Hm, ſo . . . ſo . .. ſtotterte er heraus. Un warum
wollen Sie denn nich? Hat man Worte? Solch Angebot
un ſolche Antwort! Is mein Ede etwa n Unebner? Is
mein Geld Dreck? Sin wir etwa Schwarze aus Afrika
oder Zigeuner?
Herr Ehrenberg! lat Bettina begütigend.
J, reden Sie doch nich noch! Das is ja aber auch
zu doll. Froh ſollten Sie ſein, daß Sie ins Volle
rein=
kommen können, wo’s bei einem ſolchen, wie Ihr Onkel
einer is, nich zum Leben un nich zum Sterben is, wo man
doch weiß, daß ſo einem Schulmeiſter das liebe Elend
alle=
mal im Nacken ſitzt un er ſich ſo knapp durchhungert. . ..
Na, wie Sie wollen! Und nun fand er ſich ſchnell in das
andere Fahrwaſſer hinüber, auf dem die Freude volle
Segel ſetzte, weil aus dem ihm noch nie ſympathiſch
ge=
weſenen Heiratsprojekt ſeines Sprößlings nichts wurder
Na, ich weine nich drum, das ſage ich Ihnen. Mein Ede
kriegt zehne für eine. Nach dem reißen ſie ſich. Un ich
bin ihm nur zu Gefallen hergegangen. Daß Sie’s wiſſen!
Er ſchob die Hand in die Taſche und wühlte
auf=
reizend in ſeinen Bier= und Schnapsnickeln, reckte ſich
hoch und ſtülpte die Mütze auf. Un denn guten Abendl
Draußen fiel hinter ihm die Haustür knallend ins
Schloß, ſo hart und grob, daß Bettina zuſammenſchrak,
Aufatmend ſtrich ſie ſich über die Stirn und verſuchte,
ihre Gedanken wieder auf den vorhin begonnenen Weg
zu lenken, ſie wieder ihrer heimlichen Herzensnot
zuzu=
wenden. Aber es gelang ihr nicht. Alle Fäden waren
wie zerſchnitten. Das ſtille Suchen nach fernen Sternen
war umſonſt. Sie waren in andere Bahnen gedrängt
und dem Ausſchau haltenden Auge jäh entrückt. Juſtus
Ehrenbergs Beſuch hatte einem Kometen geglichen, der
verwirrend durch das Weltall fährt.
Bettina war froh, als kurze Zeit ſpäter Ludwig
Bach=
huber heimkehrte. Frohen, loſen Sinnes übervoll, mit
reicher Beute beladen. Sein heiteres Geplauder lenkte
ab, und Bettina kam weder dazu, das Geſpräch auf
Jür=
gen Rasmuſſen noch auf Juſtus Ehrenbergs ſeltſame
Vi=
ſite zu bringen. Was ihr in jedem Falle lieb war.
(Fortſetzung folgt.)
[ ← ][ ][ → ] Dranktarter Karsserich. Von 23. Aar194.
Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. (Darmstädter Bank.)
ſc
(27.
bir
(12
br.
Schweden v. 1890. .
.3½
.4½
Moskau-Kasan.
Frankf. Hypothek.-Bankl 10 214,75 1Gelsenkirchen Bergw. . . 11 1182,50
Staatspapiere.
Pfandbriefe.
Serben steuerfrei . . . .
87,70
do. d6. Kred.-Ver.8½
do. . . . . . .
Harpen Bergbau. . . . . .11 1178,50
do. amort. v. 1895
4 100,20
* 79.00 Wladikawkas.
100,00 Mitteldeutsche Kred.-Bk. 6½ 116,25 Kaliwerke Aschersleben- 10 138,80
N. Reichsschatzanw.
85,20 Berliner Hyp.-Bk.-Pf. .
98,65 Türk. Egypt. Tribut
Rjäsan-Koslow.
110,30 Kaliwerke Westeregeln . 13 204,50
93.60 (Nation.-Bank f. Deutschl.
Pt. Reichsanleihe p. 1918
do. unkdb. 1918. . . . .
do. kons. steuerfreie .
63,30
Portugies. Eisenb. v.
122.90Königin Marienhütte . . 6 1 81,00
Ho. . . . . p. 1925
93,75 Pfälzische Bank . . . . .
do. „ 1919. . . . .
86,70
do. Admin. v. 1903.
4½ 86,50
76.50) do.
94.75 1Reichsbank . . . . . . . . . 8,43 138,50 Laurahütte . . . .
ime. . . . .
§ 1142,50
do. „ 1921. . . . .
77,40
do. unif. v. 1903. .
24 1 60,15
126,75 TOberschles. Eisenbed.
Livorneser
95,75 Rheinische Kredit-Bank,
4 182,00
äo. . . . . . . . . .
do. „ 1922. .. ..
do. v. 1905. . .
4 100,20
3½ 60,60
72,30Salonique Monastir.
109,10 Oberschl. Eisen-Industrie 3 67,80
rem Bische Schatzanw.
do. . . . . . . . . . . . . . 3½ 84,30 A. Schaaffhaus. Bk.-Ver..
*91.501 Ungarische Staats-Rente
8 1129,50Phönix Bergbau .
Staffelanleihe.
Bagdadbahn .
95.00 Wiener Bank-Verein . .
18 (235,00
4 77,20 do. Komm.-Obl. unk. 1918
1913 unkdb. bis 1923
86,70
Sonsols .
95,00
Rheinische Braunkohlen 10 (236,00
89,20)Anstolische Eisenbahn . 4½ 90,30 Frankf. Hyp.-Bk. pr. 1910
77,30Ungar. Staatsk.-Scheine
4 8600
490 00
Mo. . .
Missouri-Paeifie I.
Riebeck Montan . . . . . . 12 188,00
1915 . . .
40. „
96.501 Aktien von Trans-
4 97,301 v. 1913. . . . . . . . . . . . 4½ 98,80
do. do. v. 1905
4 54,50
South West.-Afr. Shares .I 5
PeHlische Staats-Anl
1920 . . .
do.
86,40) port-Anstalten.
do. Gold-Rente.
3½ 88,00
4 94,60
mo, v. 92/94
Northern-Pacific.
dc. Ser. 12—19. . . . .
do. Staats-Rente 1910.
Jouthern-Pacific
Hamb.-Amerika-Packetf. 10 126,90
Mor. . . . . . . . . . . . . . 5
4 92,00 Kommunal-Oblig. Sor. 1,
do.
Verzinsliche
Kr. 4 79,90 St. Louis & San Francisco 5 —
§ (10
jewerische Ablös.-Rente. 4 97,30
,
unkdb. 1910 . . . . . . . 3½I 86,50 Norddeutscher Lloyd.
E.-B.-Anl. kdb. ab 1906 4 98,40 Argent. innere Gold-Anl.
Anlehenslose.
Tehuantepeo ..
Frankfurt. Schleppschiff. 4 116.00
5 — Frankf. Hyp.-Kred.-Ver.
Zf.
98,40
r. 1987
Ho. unkdb. p. 1918 .
Ungar. Lokalbahn
5 1 98,50
Ser. 15—42
94,00 Südd. Eisenb.-Gesellsch. .6½ 1130,00 Badische . . . . . TIr. 100
185,60
do. äußere v. 1890 . . . 5 99,50
Mo. unkdb. p. 1920 . . 4 98,30
„ 48—49) 4 94,90 1 Anatol. Eisenb. 60%-Akt.5½ 1118,001C6in-Mindener . TIr. 1003½143,10
do. . . . . .
Provinz-Anleihen.
do. innere v. 1888 . . . 4½
4 96,00 Baltimore
B.-B.- u. Allgem. Anl.
do. unk. 1922 „ 52
69 ½. Holländ, Komm. . H. 100 3 115,00
4 98,80
do. äußere v. 1888 . . .4½
33/ I 88,60 1Canada . .
unkdb. p. 1930
97,00
do. „ 1913. . . . .
10 198,50Madrider . . . . . Frs. 100 3
Rheinprov. Obl. Em. 20/2
3½ 85,10
do. v. 1897 .
Ho. Anleihe
79,80
*
3½ 87,00
do. Ser. 45 . . . . . . . . 3½ 86,50 Schantung
7½ 1138,70 Meininger Präm.-Pfdbr. . 4 140,70
93,00) do. Em. 10 .
75,90 1Chile Gold-Anl. v. 1911.
Mo. „
1Prinz Henry
3% 83,501 Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf.
8 156,00Osterreicher 1860er Lose : 4
do. „ 9. .
do. v. 1880
98.00
96,90 Lombarden
Lamburger Staats-Anl.
3½ —
Scr. 12, 13, 16
0 19½ TOldenburger. . . . TIr. 40 3 1127,50
87,701Posen Prov.. .
et.
do. v. 1906 .
Ho. v. 1887/94
do. . . . . „ 14, 15, 17 4 1 96,90 1 Pennsylvanis
4 95,70
6 1112,00 Rsab-Grezer . . . . 4. 150/2½
Westfalen Prov. V.
79,20 1 Chines. St.-Anl. v. 1895
Ho. . . . . .
4 95,70
do. unkdb. 1920 . . . . 4 9740
dess. Prov. Oberhossen .
do, v. 1896 .
97,10
esische Staats-Anleihe
99,50
3½
do. „ 1923 . . . . 4 97.50
Industrie-Aktien.
do. Starkenburg.
do. Reorg. Anl.
4 97,10
87,40
Ho. unkdb. p. 1921 . .
do. Ser. 1, 2, 6—8 . . . . 3½ 84,75
Mk.
Unverzinsliche
3½ 85,15 do. v. 1898
4o.... . . . . . . . .
89.30
do. „ 3—5 . . . . . . . 3½ 84.75Badische Anilin-Fabrik . 28 1596,75
Städte-
Anlehenslose.
p. St.
74,90 Japaner . . . . . .
Ho. . . . . . . . . .. . ..
3½ 84,75 IChem. Fabrik Griesheim 14 248,50
90,90
Obligationen.
do. kündb. 1915.
ächsische Steats-Rente 3 77,50 Innere Mexikaner.
6 67,80
do. Komm. unk. 1913 4 96.90 Farbwerke Höchst . . . . 30 577,75Augsburger .
.A. 7.
Außere do.
Winrttembg. Staats-Anl.
5 84.50 Darmstadt.
4 95,75
„ 1914 4 96,90 Ver. chem. Fabr. Mannh., 20
IIr. 20 (204,60
Braunschweiger
do.
88,0
98,60 1 Mexikan. Gold v. 1904 . . 4 67,80 do. . . .
(unkdd. p. 1921). . . .
4 97,10 1Zement Heidelberg
3½
10 1144,50 Mailänder
„ 1916
Fo. 45
do.
do. cons. . .
So. v. 79/80 . . . . . . . 3½ 87,80
4‟ 97,00
467,40 Ichemische Werke Albert 30 (385,00) do.
3 45,05 Frankfurt
Fa. 10 44,90
do.
„ 1920
7750
do. Irrigat.-Anleihe .4½ 68,30
2o.
do.
.. ... .
3½ 88,50
4 97,50 1 Holzverkohl. Konstanz 15 303,75Meininger .
.. 4. 7 37,70
„ 1923
do.
596,001 Buenos-Aires Prov.
Filgarische Gld.-Anl. .
*4-1 9450
84,75 Lahmeyer . . . . . . .
6 (12500 österreicher v.
3½ 63,40Sießen
do. verlosb. u. kündb..
A. 100
Rroch. Anl. v. 1890 . . . .1,6 56.50 Tamaulipas . . .
do. .
8 145,50
—2
unkdb. 1915 3½ 84,75Schuckert, Nürnberg. .
3½ 87,00
A. 100 —
do.
5
15
do.
Sao Paulo E.-B.
Ho. v. 1887 Monopol
94,60 1Siemens & Halske.
5 — Heidelberg.
H. 100 446,00
12 211,50 lUngar. Staa
4‟ 94,30 Meininger Hyp.-Bk. Pfdb.
do. v. 1913 . .
tllienische Rente . . ..
a 95,90
5 99,80 do. . . .
3t
do. unkdb. 1922. . . . . 4 95,80 Bergmann Elektr. . . . . . 5 1117,00 Venediger
Fs. 30
—
Isoorr. Staats-R. v. 1913
60,60Siam v. 1907. . . . . . . . . 4½ 95,00 Karlsruho
. . . . . 3½ 86,00 Allg. Elektr.-Gesellsch. . 14 (242,75 (Türkische . . . . .. Fg. 400
do. . . .
Jo. Silber-Rente.
Hagen Akkum. . . .
do. . . . . .
4½ 84,50
25 (298,75
.3½ 86,70Rheinische Hyp.-Bk. Pfb.
Priorltäts-
2äo. Fapior-Rente .
47
4 93,80 Deutsch. Übersee-Elektr. 11 1175,70
Magdeburg
unkdb. 1917
Obligationen.
Gold, Silber und
Ho. Gold-Rente . . .
*4 8485
Mainz . . ..
4 94,70
do. . . . . . „ 1919) 4 94,00Gummi Peter . . . . . . . . 0 79,00
Banknoten.
4 81.10 Südd. Eisenb.-Gesellsch.
Ho. einheitl. Ronte
19211 4 94,00Adler-Fahrradwerke . . . 25 333,50
3½ 8730
do. . . . . ..
do. . . . ..
v. 1895/97
ortug. Tab-Anl. 1891 . . 4½ 98.30
84,30Mannheim.
do. . . . . . „ 19241 4 1 96,20Maschinenfabr. Badenis. 6 1123,00Engl. Sovereigns. .
95,10
20,45
Ho. inn. amort. 1905 .
do. . . . . .
-
. v. 19043½ —
3½ 84,40 Wittener Stahlröhren . .0 — 120-Franks-Stücke . . . .
16,28
74,30
do. . . . . . . . .
Ho. unif. Serie I
61,80 Hess. Eisenb.-Akt.-Ges.
München .
95,20 Motoren, Oberursel . . . 8½ 154,80Amerikanische Noten
do, Komm. unk. 1923 .
96,50
4.18½
Ho.
Oblig., gar. v. d. Stadt
III.
Nauheim
96,00Gasmotoren, Deutz . . . . 9 1122,00Englische Noten . . .
„ 1924
20,50
65,25
do.
Ho. Spezial Titel. . .
Darmstadt. . . . . . .
4 96,80Siemens Glas-Industrie . 15 220,50 Französische Noten.
93,90Nürnberg
81,40
95,10 1Südd. Bod.-Kred.-Pfdbr. .
9,95
Zimmänen v. 1903 . . .
100,80Nordd. Lloyd-Obligat. . .4½, —
do. ..
88,30 Enzinger Filter . . . . . . 23 1284,50Holländische Noten
3½ 86,10 do. . . . . . . . . . . . . . 31
(169,10
Mlo. Gold v. 1913.
91.10Donau-Dampfschitf. v. 82 4 92,00 offenbach .
4
Steaus Romana . . . . . . 10 143,00 Italienische Noten
1 81,00
Ho. Schatzsch. v. 1913
do. v. 1914
100,001 Elisabethbahn . . . . . . . 4 90,50
Zellstoff Waldhof . . . . . 15. 1172.50 Osterr.-Ungarische Noten.
4 94,90
85,05
odo. conv. .
85.001 Franz-Josef-Bahn . . . .
Bad. Zucker-Waghäusel.112,831217,50 1 Russische Noten . . . . . . .
do. . . . . .
3½
Bank-Aktien.
4 1 87,30
Jo. v. 1890 .
Wiesbaden.
Neue Boden-Aktien-Ges.
94.001 Kaschau-Oderberger v. 89
81,00 Schweizer Noten. . . . . . . . 81,40
Dir.
Jo. v. 1891
Süddeutsche Immobilien 0
do. . . . . .
80.001 Prag-Duxer .
311.40
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Bank für elektr. Unter-
Jo. v. 1905 „
85,00 Osterreich. Staatsbahn . 5 1102.00 Worms . . . .
10 (194,75
95,00 nehmungen Zürich
Do. v. 1908
do. . .
4 88.50). do. . . . . . . .
Berg.-Märkische Bank.
Reichsbank-Diskont . .
485,00
Bergwerks-Aktien.
do. v. 1910
do.
3 73.30 Lissabon v. 1888
15050
Berliner Handelsges.. .
do. Lombard Zaf..
85,00
Risssische St.--Anl. v.
do. Südbahn (Lomb.)
97.50 Moskau v. 1912 .
a 116.25 1Aumetz-Friede . . . . . .
93,80 Darmstädter Bank . . .
½ 97,60
Ho. kons, v. 1880 .
do. do.
70,20 (Stockholm v. 1880 .
92,00 Deutsche Bank. . . . . . .12½239.75 1 Bochum. Bergb. u. Gußst. 14 1220,00
Tendenz:
86,90
lado. Gold v. 1890
do. do.
118,40 Leonhard, Braunkohlen . 9 1159,00
50,90 Wien Komm. . . . . . . . .
Deutsche Vereinsbank.
e125,
Befestigt.
Mo. v. 1902 .
Raab-Oedenburg
99,05 Dt. Effekt.- u. Wechs.-Bk. 6 1112.50 Konkordia Bergbau
76,80Wiener Kassenscheine
23 (356,75
Zürich v. 1889 .
zisweden v. 1880.
89,75 Kronprinz Rudolfbahn
1Disk.-Kommaud.-Ant. . . 10 187,00 Deutsch-Luxemb. Bergb. 10 (126.80
Jo. v. 1886 .
8½ 148,30 Eschweiler.
84,60 Buenos Stadt v. 1892 . .
Russ. Südwest
Dresdner Bank.
10 226,95
Handel und Verkehr.
— Frankfurt a. M. 29. Mai. (Börſe.) Zu
Be=
inn der heutigen Börſe zeigten die Kurſe auf allen
Markt=
enieten gegen geſtern nur geringe Veränderungen; es
elllte jede weitere Anregung und die Nähe der Feiertage
rug ebenfalls zur weiteren Einſchränkung des Geſchäfts
e: Die Nachricht vom Untergang eines gcoßen
kana=
iichen Dampfers beeinflußte den Kurs von
Schiffahrts=
lkiien; im weiteren Verlauf der Börſe konnte jedoch eine
beffeſtigung, die vom Montanmarkle ausging, Platz
grei=
in. Montanwerte konnten ihre Kurſe anſehnlich erhöhen
no waren auch nachbörslich feſt. Auf den übrigen
Ultimo=
lſtarkten verhinderte die Geſchäftsſtille größere
Kurs=
hrvankungen. Am Markt der Induſtriepapiere war die
lendenz nicht einheitlich Scheideanſtalt=Aktien und
biſſiſche Naphtha waren 3 Prozent, Kleyer zirka 2
Pre=
lent höher, wogegen Holzverkohlungs=Aktien 2¼ Prozent
no Heidelberger Zementfabrik 3¼ Prozent nachgeben
ſu ßten Auf dem Rentenmarkte zeigten heute Mexikaner
ſtroas feſtere Haltung, da die Verhandlungen eine friedliche
ö ung mit den Vereinigten Staaten erhoffen laſſen.
Ten=
ſeirz behauptel, zum Schluſſe feſt.
— Schiffsliſte für billige Briefe nach
ſſern Vereinigten Staaten von Amerika
(10 Pfg. für je 20 Gramm.) Die Portoermäßigung
erſtreckt ſich nur auf die Briefe, nicht auch auf Poſtkarten,
Druckſachen uſw. und gilt nur für Briefe nach den
Ver=
einigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen
Ge=
bieten Amerikas z. B. Kanada. „Kronprinzeſſin Cecilie‟
ab Bremen 2. Juni, „Vaterland” ab Hamburg 6. Juni,
„Kaiſer Wilhelm der Große” ab Bremen 10. Juni, „
Pre=
ſident Lincoln” ab Hamburg 11. Juni. Prinz Friedrich
Wilhelm” ab Bremen 13. Juni, „Kaiſer Wilhelm III.” ab
Bremen 16. Juni, „Imperator” ab Hamburg 17. Juni,
„Cincinnati” ab Hamburg 19. Juni, „Kronprinz Wilhelm”
ab Bremen 23. Juni, „Vaterland” ab Hamburg 27. Juni,
„Kronprinzeſſin Cecilie” ab Bremen 30. Juni. „Berlin”
ab Bremen 4. Juli. Poſtſchluß nach Ankunft der Frühzüge.
Alle dieſe Schiffe außer „Preſident Lincoln” und „
Eincin=
nati” ſind Schnelldampfer oder ſolche, die für eine beſtimmte
Zeit vor dem Abgange die ſchnellſte
Beförderungsgelegen=
heit bieten. Es empfiehlt ſich, die Briefe mit einem
Leit=
vermerke wie „direkter Weg” oder „über Bremen oder
Hamburg” zu verſehen.
WB Wien, 28. Mai. Hier fand eine Verſammlung
der Beſitzer von vierprozentigen
Südbahn=
prioritäten ſtatt unter dem Vorſitz des
Oberlandge=
richtsrates Marquet. Der Kurator Mautner empfahl, den
Anträgen der Südbahnverwaltung zuzuſtimmen. Die
Vorſchläge der Verwaltung der Südbahn wurden
einſtim=
mig angenommen.
Landwirtſchaftliches.
— Frankfurt a. M., 28. Mai.
Schlachkvieh=
markt. (Amtlicher Bericht.) Auftrieb: 128 Rinder,
darunter 41 Ochſen, 3 Bullen, 84 Färſen und Kühe, ferner
1271 Kälber, 85 Schafe, 1037 Schweine. Preiſe für 1
Zent=
ner Lebendgewicht (Schlachtgewicht): Kälber: feinſte
Maſt= (Vollm.=Maſt) und beſte Saugkälber 62—68 (103
bis 113), mittlere Maſt= und gute Saugkälber 56—60
(95—102), geringere Saugkälber 52—55 (88—93), 46—50
(78—85); Schafe: Maſtlämmer u. jüngere Maſthammel
40—42 (88—92); Schweine: Fettſchweine über 3
Zent=
ner Lebendgewicht 46—48½ (60—62) vollfleiſchige über
2½ Zentner Lebendgewicht 45—47 (58—60), vollfleiſchige
über 2 Zentner Lebendgewicht 45—49 (59—61),
vollflei=
ſchige bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 45—49 (59—61).
Marktverlauf: Kälber: lebhaft, Schafe: ruhig, Schweine:
rege; ausverkauft.
* Die Maul= und Klauenſeuche iſt erloſchen
im Viehhof zu Frankfurt a. M. — Ausgebrochen iſt die
Seuche im Magerviehhof zu Friedrichsfelde bei Berlin, im
Viehhof zu München und in Rehau (Bayeriſch=
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Krankenkaſſe und Dienſtboten.
Eine Szene aus der ärztlichen Praxis.
Nach dem Leben gezeichnet von Dr. Caſſius Domeſticus.
Motto: „Ridentem dicere verum‟. Horaz.
Dr. X. (geht im Salon der Frau V. eine halbe Stunde
ungeduldig auf und ab, zuweilen bleibt er ſtehen und
be=
trachtet ſich die Bilder an der Wand.)
Frau T. (im Hereinkommen): Guten Morgen Here
Doktor! Entſchuldigen Sie, daß ich Sie etwas habe
war=
ten laſſen. Es iſt ſehr nett von Ihnen, daß Sie ſo raſch
gekommen ſind.
Dr. X.: Ja. gnädige Frau, Sie haben mir doch
nach=
telephonieren laſſen, ich ſolle ſo bald wie möglich kommen.
Da mußte ich natürlich annehmen, daß es ſich um etwas
Dringendes handelt, und ſo bin ich, tcotzdem es mir recht
in die Quere kam, direkt vom äußerſten Rhönring hierher
nach dem Süden gefahren.
Frau T.: Ach, das tut mir aber wirklich ſehr leid, Herr
Doktor. Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich auch ruhig
noch einen Tag warten können; denn ſo dringend iſt die
Sache gar nicht Ich wollte aber nachher ausgehen, und
da wollte ich Sie doch noch vorher ſprechen.
Dr. X.: Gnädige Frau, wir kennen uns doch ſchon
lange genug, daß ich mir erlauben darf, eine Bitte an Sie
zu richten. Beſtellen Sie doch den Arzi, wenn es irgend
geht, morgens frühe, bevor er von zu Hauſe weggeht, damit
er vor ſeinem Weggehen einen geordneten Beſuchsplan
machen kann, und verlangen Sie keinen dringenden,
ſofor=
tigen Beſuch, wenn es nicht wirklich nötig iſt. Sie
glau=
ben gar nicht, wie ſtörend und zeitraubend es für den Arzt
iſt, wenn er durch zu ſpäte Beſtellung vielleicht aus
großer Entfernung wieder dahin muß, wo er kurz vocher
war, und ſo doppelte Wege machen muß, und wenn er
ge=
zwungen iſt, eines ſofort verlangten Beſuches wegen ſeinen
wohl überlegten Beſuchsplan umzuwerfen. Und wie viel
Leute werden durch das meiſt vermeidbare
Nachtelepho=
nieren oft beläſtigt. Sie haben hieran gewiß noch nicht
ge=
dacht, gnädige Frau; denn ich weiß, daß Sie es niemand
gegenüber abſichtlich an Rückſicht fehlen laſſen.
Frau V.: Da haben Sie wirklich recht, Herr Doktor.
Das habe ich eigentlich nie ſo recht überlegt. Ich will mich
aber beſſern. Und da Sie mit dier Zeit ſo knapp ſind, will
ich Sie auch gar nicht lange aufhalten. Es handelt ſich
nämlich um mein Hausmädchen Es iſt eigentlich nicht
krank; es ſieht aber ein bißchen blaß aus und iſt auch
abends manchmal ſo müde. Da dachte ich mir, es kann
ihm doch nichts ſchaden, wenn es einmal etwas Stahl
nimmt, und da wir doch in der Krankenkaſſe ſind, wollte
ich Sie bitten, Ihr etwas zu verſchreiben, Sie behandeln
doch auch für die Krankenkaſſe, Herr Doktor?
Dr. X.: Jawohl, gnädige Frau. Wollen Sie, bitte, das
Mädchen einmal hereinkommen laſſen, damit ich es
unter=
ſuchen kann
Frau V. (etwas verlegen): Ja, Herr Doktor, das
Mäd=
chen iſt gar nicht zu Hauſe ich habe es fortgeſchickt, um
etwas zu beſorgen. Ich habe auch gar nicht geglaubt, daß
Sie es unterſuchen müſſen, bloß um ein bißchen
Eiſentink=
tur zu verſchreiben. Das kann ihm doch gewiß nichts
ſchaden.
Dr. X.: Das kann ſchon ſein. Aber es kommt doch
nicht darauf an, ob es nichts ſchadet, ſondern ob es auch
nötig iſt. Denn Sie werden begreifen, daß man einer
Krankenkaſſe, deren Mitlel doch zum größten Teil von
ge=
ringen Leuten aufgebracht werden, keine unnötigen
Aus=
gaben zumuten darf. Ein gewiſſenhafter Arzt kann doch
auch ckür nicht ohne eine ausreichende Unterſuchung
be=
handeln, ſchon damit nicht etwas Weſentliches überſehen
wird. Na, ſchicken Sie mir das Mädchen einmal in die
Sprechſtunde.
Frau V.: Könnten Sie nicht noch einmal wieder
hier=
herkommen? Ich kann das Mädchen ſo ſchwer entbehren.
Dr X.: Nun, die kurze Zeit wird es ſchon möglich
ſein. Denn ſehen Sie, gnädige Frau, alle
Kaſſenmitglie=
der ſind angewieſen, zum Arzte hinzugehen, wenn ſie
geh=
fähig ſind, und das iſt etwas, worauf wir Aerzte großen
Wert legen müſſen. Da werden Sie zugeben, daß man in
der Beziehung die Dienſtboten, da ſie doch einmal der Kaſſe
angehören, nicht anders behandeln kann, als die übrigen
Kaſſenmitglieder Denn was dem einen Mitglied recht iſt,
iſt dem andern billig. Sie werden ja auch wiſſen, gnädge
Frau, daß die Aerzte von den Krankenkaſſen nicht eben
glänzend bezahlt werden, und da werden Sie es doch für
e e e reen
urſacht werden.
Frau V.: Wenn das ſo umſtändlich iſt, dem Mädchen
ein bißchen Eiſen zu verordnen, dann wollen wir es vorerſt
lieber ſein laſſen. Sollte es wirklich ſchlimmer werden,
dann will ich ſehen, daß ich es zu Ihnen ſchicken kann. Aber
wenn man das nicht einmal von der Kaſſe haben kann, dann
möchte ich wiſſen, warum man überhaupt darin iſt.
Nun habe ich aber noch ein Anliegen, mit dem werde ich
hoffentlich mehr Glück haben. Meine Köchin geht
näm=
lich nächſte Woche in Urlaub. Bisher haben wir ihr für
dieſe Zeit immer ihren Lohn voll ausbezahlt Nun iſt ſie
aber doch in der Krankenkaſſe, und da muß die doch etwas
dazu geben.
Dr. X.: Ja, iſt das Mädchen denn ſo krank, daß es
nach Hauſe gehen muß oder eine Kur nötig hat?
Frau V.: Nein, krank iſt ſie ja eigentlich nicht, aber
jeder Menſch hat doch einmal eine Erholung nötig, und
da habe ich mir gedacht
Dr. X.: Die Krankenkaſſe ſolle die Koſten dafür tragen.
Ja, gnädige Frau, wo glauben Sie, daß eine
Kranken=
kaſſe das Geld all hernehmen ſollte, wenn ſie jedem ihrer
Mitglieder einen Erholungsurlaub bezahlen ſollte. Da
bliebe wohl kaum etwas für die wirklich Kranken übrig.
Jede Kaſſe verfügt doch nur über begrenzte Mittel, die
ſelbſtverſtändlich nur für die geſetzlich zuläſſigen Zwecke,
aber durchaus nicht willkürlich verwandt werden dürfen.
Dieſe Zwecke können aber doch nur darin beſtehen den
wirklich Kranken ärztliche Behandlung und ſonſtige
Unter=
ſtützungen, in erſter Linie Krankengeld, zu gewähren, wenn
ſie nicht arbeiten können. Wenn es zur Herſtellung der
Geſundheit und Erwerbsfähigkeit notwendig iſt,
werden auch Badekuren, Landaufenthalt u. ä. gewährt.
Vorausſetzung muß aber doch immer ſein, daß es ſich
wirk=
lich um Kranke handelt, die dieſer Heilmittel unbedingt
zur Wiederherſtellung bedürftig ſind. Aber
Erholungs=
reiſen für ſonſt geſunde Perſonen zu gewähren, das ginge
weit über die Mittel, entſchieden aber auch über die
Zwecke der Krankenkaſſen hinaus. Denn wer iſt heututage
nicht erholungsbedürftig? Die Krankenkaſſen ſind aber
nur für wirklich Kranke da; daher ihr Name. Es tut mir
wirklich leid, daß ich Ihnen alſo auch hierin nicht dienen
kann. Sie müſſen doch aber auch ſelbſt einſehen, gnädige
Frau, daß das nicht geht.
Frau V.: Das hatte ich nicht gedacht, daß die
Kranken=
kaſſen ſo wenig bieten. Wenn man das nicht einmal von
ihnen haben kann, warum iſt man dann überhaupt darin?
Da bietet ſie doch gar nicht mehr, als die alte Dienſtboten=
Verſicherung. Die war dafür aber auch viel billiger
Dr. X.: Sie mögen recht haben, daß die Herrſchaften
von der jetzigen Krankenverſicherung keinen weſentlichen
Vorteil haben. Sie iſt ja auch nicht im Intereſſe der
Herr=
ſchaften, ſondern der Dienſtboten, eingeführt worden. Die
Dienſtboten haben aber unter Umſtänden ſehr viel davon.
Tenken Sie doch nur, daß ein armes wegen Krankheit
ſtellenlos gewordenes Mädchen wenigſtens ſein
Kranken=
geld bekommt, und daß auch ärztliche Behandlung,
Kran=
kenpflege uſw für viel längere Zeit gewährt wird, und
daß Kranke, die es wirklich nötig haben, auch zu
Bade=
kuren, Landaufenthalt u. a. fortgeſchickt werden.
Frau V.: Von dieſen Sachen verſtehe ich nicht viel.
Ich weiß nur, daß wir bezahlen müſſen und nichts davon
haben, Es tut mir ſehr leid Herr Doktor daß ich Sie ſo
nutzlos hierher geſprengt habe. Aber laſſen Sie ſich den
Beſuch nur recht gut von der Krankenkaſſe bezahlen. Sie
können ja eigentlich einen doppelten Beſuch berechnen.
Dr. X.: Sie ſcherzen wohl, gnädigſte Frau. Sie wiſſen
offenbar, daß nach der geſetzlichen Gebührenordnung für
Beſuche, die auf Verlangen des Kranken oder ſeiner
An=
gehörigen ſofort oder zu einer beſtimmten Stunde gemacht
werden, das Doppelte der ſonſtigen Gebührenſätze in
An=
rechnung kommt. Aber es iſt doch auch bekannt, daß die
Kaſſe nicht jede einzelne ärztliche Leiſtung, alſo auch nicht
jeden Beſuch bezahlt, ſongern daß wir Aerzte nur eine
Pauſchalbezahlung für den einzelnen Fall bekommen.
Wenn wir unſer Honorar auf den einzelnen Beſuch oder
die einzelne Konſultation umrechnen, dann kommt bei
weitem noch keine Mark dafür heraus
Frau T.: Was Sie ſagen! Das iſt ganz unglaublich!
Dr. X.: Es iſt aber doch ſo, gnädige Frau. Hier liegt
der Fall aber noch ganz anders. Ich habe ja bei meinem
Beſuch gar niemand von der Krankenkaſſe behandelt. Da
kann ich doch auch keine Bezahlung von ihr verlangen.
Frau V.: Da bekämen Sie alſo für dieſen Beſuch
über=
haupt gar nichts bezahlt?
Dr T (aufſtehend, lächelnd): Doch, aber nicht von
der Kaſſe. Den Beſuch muß ich ſelbſtverſtändlich Ihnen
in Rechnung ſtellen, denn Sie haben mich ja kommen laſſen.
Frau T.: Das iſt aber noch ſchöner! So bald werde
ich Sie nicht wieder für meine Mädchen kommen laſſen,
wenn ſie nicht ernſtlich krank ſind. Da möchte ich nur
wiſſen, warum man eigentlich in der Krankenkaſſe iſt.
(Aus der „Frankfurter Aerzte=Korreſpondenz‟).
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktien
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2. bes
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Auf einem der Wappenſchilder der neu zur
Aufſtel=
lung gekommenen Fahnenmaſte vor dem Landesmuſeum
ſind die Worte zu leſen: „Ehre dem Krieger”. Zirka 20
Schritte von dem Maſte entfernt ſteht, in eine Ecke
ge=
drängt, mit „Stiefmütterchen” umrankt, unſer
Krieger=
denkmal. Kommentar überflüſſig!
N. F.
Gewinnauszug
der
4. Prenßiſch-Süddeutſchen
(230. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotteris
5. Klaſſe 17. Ziehungstag 28. Mai 1914
Auf lebe gepogene Alummer und zwvet gleich hoße Gewine
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
iu den beiden Abteilungen 1 und II.
(Ozn Gewähr u. St.al. ſ. 3)
(achdruc verboten)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
4 Gewinne zu 15000 Mk. 30776 59014
4 Gewinne zu 10000 Mk. 55705 102181
2 Gewinne zu 5000 Mk. 99118
48 Gewinne zu 3000 Mk. 724 16081 16602 19344
43018 80917 90347: 91514 109593 113409 121010
123434 127826 129420 140455 158662 159164 169616
171959 192848 202008 211869 228359 230986
126 Gewinne zu 1000 Mk. 192 1507 6728 9182
16877 29875 30652 33178 34256 40478 45535 47550
48080 55164 61939 64990 70720 77517 88080 91413
03778 96604 98148 100366 101582 102161 103383
106072 106509 107550 109801 110456 111215 112788
124635 127677 129739 13148a 133701 136102 142360
147978 154353 158879 160837 162305 166400 166585
175639 177173 180243 195291 196918 201973 202097
2026d7 203725 209197 218052 222793 224391- 231028
232153
240 Gewinne zu 500 Mk. 3328 6562 9079 9811
10056 11161 12368 16133 17876 18299 18528 19465
23704 25050 25642 27218 28006 30089 30388 31862
32085 32855 34276 34460 36514 39265 40514 437as
46219 47671 48220 49549 49954 50017 50217 50485
51290 57266 59348 61109 62272 65762 66394 70203
73388 75662 76105 78696 79615 80451 81630 84586
84892 85702 85918 91545 96071 97885 98526 100411
101907 102026 104741 105401 106274 110250 116267
120200 120413 126061 128019 130858 132851 135948
137881 139956 142080 145340 148114 150553 165742
155810 162083 164368 165339 165351 165983 166693
167448 167988 168419 170595 171304 171309 172136.
173811 177519 179502 180177 161487 182956 183538
184705 184948 190951 191030 194258 194971 196012
198853 199298 204427 205219 209114 217031 220340
222183 223231 229710 232050
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
4 Gewinne zu 10000 Mk. 100829 109599
6 Gewinne zu 5000 Mk. 100393 135105 152807
76 Gewinne zu 3000 Mk. 14794 25370 34859 39833
48041 53126 64501 5a557 54675 62937 66727 70539
70836 73889 87087 94127 101014 105857 110175
113026 116440 118799 120994 132239 148272 149078
154344 164316 168154 169431 179338 187480 193491
198341 199362 204963 210618 220500
182 Gewinne zu 1000 Mk. 2692 5382 13011 13748
14140 16036 19654 20874 22109 22418 22856 24722
25131 26036 26296 26412 27369 35302 36801 49387
50693 56642 57687 57784 63124 64752 65722 67865
72304 76455 81364 82164 83889 87543 88743 88805
101708 102156 103142 108259 109764 110423 112526
123530 124323 124715 124761 125957 126675 129694
132162 134117 136812 139871 141998 145581 149953
150514 151119 152100 156531. 156556 161386 166533
168015 169843 175765 181669 185022 186820 191523
198256 198271 198367 201233 205305 207274 208091
209229 210561 214137 221143 223474 226092 226180
226938 227136 226446 233269 233338 233851
198 Gewinne zu 500 Mk. 651 5028 7629 9025
9164 9415 11508 16646 18454 21820 23457 30754
32009 36663 39158 40133 41181 43815 47224 48612
53511 55320 58286 60023 62318 64199 66240 68233
68494 71557 73914 74537 76897 77767 78268 81040
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[ ← ][ ][ → ] Berliner Stimmungsbilder.
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Allerhand Fragen. — Die Verlobung im Kaiſerhauſe. —
„Das haben wir längſt gewußt!“ — Politiſches und
Un=
politiſches. — Drei Prinzen und drei Fürſten. —
Ver=
ſchiedene Erfolge. — „Was ſagen Sie zu Wagners?”
Aus vergangenen Tagen. — Hülſen und Wagner. — Der
Beginn der Berliner Feſtwochen. — Die Hände auf und
die Taſchen gefüllt! — Und dann immer hereinſpaziert!
„Was ſagen Sie zu der Verlobung?” — Nur ſchwer
vermochte man in den letzten Tagen dieſer Frage zu
ent=
gehen, und es war am beſten, wenn man ſie zuerſt ſtellte,
dann konnte man ſich an dem nichtsſagenden
Geſichtsaus=
druck des anderen erfreuen. Zu ſagen war ja auch nichts
darüber. Prinz Oskar, der fünfte Sohn des
Kaiſer=
paares, iſt bisher noch in keiner Beziehung an die
Oeffent=
lichkeit getreten, man ſah ihn nur flüchtig bei höfiſchen
Veranſtaltungen und Galaopern, ſein ganzes Weſen machte,
wie auch ſchon ſein Aeußeres, einen ruhigen,
zurückhalten=
den Eindruck. Und über ſeine Verlobte, die plötzlich ſo
vielgenannte Gräfin Ina Marie von Baſſewitz,
wußte man erſt recht nichts näheres zu berichten.
Natür=
lich, die berühmten „Eingeweihten” hatten es längſt ſchon
heraus, daß ſich der ſtille Kaiſerſohn für die ſchöne
Ehren=
dame ſeiner Frau Mutter intereſſierte, und daß die Sache
„ernſt” zu werden ſchien, und als nun die Verlobung
ver=
öffentlicht wurde, da meinten ſie mit weiſer Miene: „Das
haben wir längſt gewußt, wir durften bloß nicht darüber
ſprechen!“
Auch an anderen Frag= und Antwortſpielen fehlt es
nicht, das beliebteſte und häufigſte iſt: „Was ſagen
Sie zu Albanien?” Grad in Berlin intereſſiert dieſe
Frage und deren Beantwortung ganz beſonders, iſt doch
Fürſt Wilhelm ein guter Bekannter in der
Reichshaupt=
ſtadt in der die erſten Verhandlungen, und zwar in einem
Hotel Unter den Linden, über ſeine Berufung auf den
Fürſtenthron und die Darbietung der Krone des
neuge=
ſchaffenen Reiches ſtattgefunden. Er iſt der dritte deutſche
Prinz übrigens, der von Berlin aus nach den
intereſſan=
ten Ländern des Orients reiſte, um dort die
Herrſcherlauf=
bahn einzuſchlagen. Der erſte war Prinz Karl von
Hohen=
zollern, der heutige weiſe König von Rumänien, deſſen
ruhmvolles Vorbild auch ſeine beiden Gefährten antrieb,
ſeinem Beiſpiele zu folgen. So hatte ihm Prinz
Alexan=
der von Battenberg, der im Frühling 1879 zum Fürſten
von Bulgarien erkoren worden, gleich nach vollzogener
Wahl telegraphiert: „Der Gedanke an Dich und Deine
Freundſchaft erleichtert mir den ſchweren Entſchluß”
Schon wenige Monate ſpäter teilte er dem Freunde aus
Sofia mit: „Meine Lage iſt wahrhaft ſchrecklich, ich
ver=
weigere alles, was gegen mein Gewiſſen geht und täglich
muß ich deswegen dem Kaiſer Alexander ſchreiben, um
all den Verleumdungen zuvor zu kommen!” Als er ſich
dann bald darauf perſönlich in Bukareſt einſtellte, da hatte
Fürſt Karl viel zu tun, um dem recht Verzagten neuen
Mut einzuflößen und ihm immer wieder und wieder, auf
Grund ſeiner eigenen Erfahrungen, Geduld zu empfehlen.
Und dieſer wichtige Beſtandteil des menſchlichen
Charak=
ters dürfte auch für den Dritten im Bunde, der die
Dor=
nenkrone Albaniens trägt, von großer Bedeutung ſein.
Freilich, er muß über eine recht tüchtige Portion davon
verfügen, um unter ſo wideigen Umſtänden, wie ſie ſich
all=
mählich gezeigt haben, auszuharren. Leicht dürfte ihm
die Ausführung dieſes Entſchluſſes nicht werden und
vielleicht ſtählt ſeine Ausdauer nur noch das Bedenken,
was man in der Heimat ſagen würde, wenn er ſobald in
dieſelbe zurückkehrte. In hieſigen politiſchen Kreiſen glaubt
man, daß dieſer Fall doch früher oder ſpäter —
wahr=
ſcheinlich früher — eintritt, und man würde es dem
Für=
ſten nicht verargen, wenn er mit einem: „Auf
Nimmer=
wiederſehen!” das wahrlich nicht allzu gaſtliche Durazzo
verliehe, berzweiſelnd an der Wöſung einer Auſgabe, der
wohl auch ein anderer ziviliſierter Menſch nicht
gewach=
ſen iſt.
Und nun noch die deitte Frage, die hier, oft zum
Ueberdruß, immer wieder aufgeworfen wird: „Was
ſagen Sie zu Wagners?‟ Der häßliche
Erbſchafts=
ſtreit beſchäftigt auch hig viele Gemüter und läßt ſie für
die eine oder andere Seite Partei ergreifen. Wie aber
auch die Meinungen über Einzelheiten ſein mögen, in
der Anſicht ſind alle einig, daß der trübe Schlamm im
Intereſſe des Großen von Bayreuth, deſſen an Romantik
ſo reiches Leben uns Eugen Zabel in ſeinem eben
erſchie=
nenen Wagner=Roman: „Der Meiſter” vom künſtleriſchen
wie menſchliſchen Standpunkt feinſinnig und ergreifend
geſchildert, nicht hätte aufgerührt werden dürfen. Auch
die Nachricht von der dem deutſchen Volk gemachten, an
ſich ſehr hochherzigen Stiftung ſeitens der gegenwärtigen
Bewohner und Beſitzer der Villa Wahnfried ändert daran
nichts, und man muß aufrichtig hoffen, daß bald die Akten
dieſer unerquicklichen Auseinanderſetzung zwiſchen Frau
Iſolde und Frau Coſima geſchloſſen werden. Viel
Aus=
ſicht dazu ſcheint allerdings nicht vorhanden zu ſein.
In ſeinem ſpannenden Roman erzählt uns Eugen
Zabel ſehr hübſch vom erſten Zuſammentreffen unſeres
ſpäteren General=Intendanten, Botho von Hülſen,
nit Richard Wagner. Es war im ſturmvollen
Früh=
ling 1848, als der preußiſche Garde=Leutnant von Hülſen,
der mit ſeinem Regiment in Dresden eingerückt war, ſeine
Aufmerkſamkeit einem kleinen, ſchmächtigen Männchen
wid=
mete, das hoch oben auf der Galerie der Kreuzkirche die
Glocken in Bewegung ſetzte, Sturm läutend gegen den
Einmarſch des fremden Militärs. Das Männchen war
— der Königlich Sächſiſche Hofkapellmeiſter Richard
Wag=
ner, mit dem ſpäter Botho von Hülſen als Chef unſerer
königlichen Bühnen in ſehr nahe perſönliche und
künſt=
leriſche Verbindung treten ſollte. Nicht aus eigenem
An=
triebe, denn der preußiſche Edelmann und frühere Garde=
Offizier hatte dem „Revolutionär” jene Maitage nicht
vergeſſen, er öffnete ihm nicht die Pforten der Königlichen
Oper. Die Anregung dazu gab ein an ihn anfangs der
60er Jahre gerichteter kurzer Brief König Wilhelms, der
fol=
genden Wortlaut hatte: „Meine Tochter, die Großherzogin
von Baden, hat mich gefragt; ob es nicht möglich ſein
würde, eine der neueſten Wagnerſchen Opern, die, wie ich
glaube, einen Zyklus bilden, hier in Berlin zu geben? Ich
weiß von dieſen Werken nichts weiter, als daß ſie von
Liſzt in Weimar verſucht worden zu leſen, daß die Noten
aber ſo toll ſein ſollen, daß man von einer Aufführung
ſogleich abſtand. — Ich erſuche Sie nun alſo um
Aus=
kunft über die Sache. Des p. p. Wagners Wunſch, ſein
Werk ſelbſt einzuſtudieren, iſt eine Frage, die anderweitig
zu entſcheiden bliebe. Wilhelm.” So kam in Berlin im
Herbſt 1862 der „Lohengrin” zur erſten Aufführung, und
als vier Jahre ſpäter Albert Niemann, der noch heute
friſch und rüſtig unter uns lebt und jeden Abend in einem
Lokal nahe der Potsdamer Brücke an einem bekannten
Stammtiſch zu finden iſt, in den Verband unſerer Oper
trat, folgten der „Tannhäuſer”, der „Fliegende
Hollän=
der” und erſt recht ſpät „Triſtan und Iſolde‟.
Die kleine Erinnerung iſt vielleicht angebracht, jetzt,
beim bevorſtehenden Beginn der Berliner
Feſt=
wochen, deren eigentlicher Kern ja doch die
Feſtvorſtel=
lungen unſeres Königlichen Opernhauſes, die vom 31.
Mai bis 14. Juni währen, bilden. Achtmal ſteht der
„Parſifal” auf dem Spielplan, dann folgt der „
Nibelun=
genring” und den Schluß bildet der „Roſenkavalier‟ Die
beſten Kräfte unſerer Oper ſind zur Mitwirkung
heran=
gezogen, man darf in der Tat feſtlichen Abenden
entgegen=
ſehen. Daneben verſprechen jene beiden Feſtwochen, die
einen erſten Verſuch bilden, zu einer beſtimmten Zeit, der
ſchönſten im Jahre, den Fremdenſtrom nach Berlin zu
len=
ken, viel Anregendes und Unterhaltſames in jeder
Be=
ziehung. Das Deutſche Theater wird ſeinen Shakeſpeare=
Zyklus entrollen auf den Rennbahnen winken große
Preiſe unter anderem von 50000 und 80000 Mark, vom
Flugplatz Johannisthal ſollen verſchiedene Wettflüge
unternommen werden und im Deutſchen Stadion finden
an drei Tagen, vom 6. bis 8. Juni, auf Befehl des
Kai=
ſers die Armee=Wettkämpfe ſtatt, zu denen ſich bereits ſeit
längerer Friſt viele unſerer Offiziere ſehr ernſthaft
vor=
bereiten. Den Anſtoß zu dieſen Feſtwochen hat die
Zen=
tralſtelle für den Fremdenverkehr Groß=Berlins gegeben,
die in ſehr geſchickter Weiſe für die Bekanntmachung Sorge
trägt. Eine hübſche illuſtrierte Flugſchrift verbreitet ſichl
in knapper und feſſelnder Weiſe über all das, was Berlin
bietet; gleich zu Anfang wird in derſelben mit Recht
her=
vorgehoben, daß auf jene vielfachen Darbietungen
auf=
merkſam zu machen nicht nur eine Pflicht gegen die
deutſche Reichshauptſtadt, ſondern mehr noch Pflicht gegen
die große Gemeinde der Reiſenden ſelbſt iſt. Und mit
demſelben Recht heißt es darin, daß noch viele in bezug
auf Berlin ſich von Vorurteilen beeinfluſſen laſſen, die
kaum jemals beechtigt waren und die es jedenfalls ſeit
langer Zeit nicht mehr ſind. Die Wenigſten wiſſen, was
alles die deutſche Reichshauptſtadt ihnen an Genuß zu
bieten, was ſie ihnen an großen Eindrücken mitzugeben
hat. Und welch reiche Gewinne für ſeinen Beruf, ſein
Ge=
ſchäft, ſeinen Intereſſenkreis wird jeder Beſucher hier
fin=
den! Ahnen es doch auch diejenigen nicht, die bei kurzem
Aufenthalt eine Fahrt durch die Hauptſtraßen machen,
eine Weile den wogenden Maſſenverkehr bewundern, einen
Blick in ein Muſeum werfen, das vielangeſtaunte
Nacht=
leben anſehen und dann abreiſen in dem Irrtum, ſie
hätten Berlin kennen gelernt. Und doch haben ſie kaum
durch das Schlüſſelloch in das tauſendgeſtaltige Getriebe
hineingeblinzelt! — Alſo immer heran und hereinſpaziert,
meine verehrten Herrſchaften! Das mit dem „blinzeln”
nuß aufhören und ein möglichſt eingehendes Studium an
die Stelle desſelben treten! Nur keine Müdigkeit und erſt
recht keine „Pauvreté” vorgeſchützt! Beides kann man
in Berlin nicht gebrauchen, am wenigſten die „Paupreté”
von der, wie ſchon Onkel Bräſig ſehr treffend bemerkt,
alle Armut und alles Elend in der Welt herrühren. Alſol
die Augen auf und die Taſchen gefüllt, ſeit überzeugt,
Ber=
lin wird Euch dann ſchon gefallen und Ihr Berlin!
Ssaddaa
venn ste n ei ga
2
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nach Klein=Gerau, Gang durch den Park nach
Groß=Gerau, daſelbſt Einkehr im Gaſthaus
Funde
„Zum Adler”
Rückfahrt 840.
Abfahrt 12.55.
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Fahrpreis 55 Pfennig.
Der Vergnügungs-Ausschuss.
Montag, den 1. Juni (2. Pfingſtfeiertag):
Tanz=Ausfluc
nach Arheilgen.
Abmarſch 2 Uhr vom Ballonplatz, Gang durch den
zark. Einkehr im Gaſthaus „Zum weißen Schwanen”
rzgräber). — Unſere Mitglieder ſowie Freunde und
hönner unſerer Geſellſchaft laden wir hierzu freundl.
in. Beſondere Einladungen hierzu ergehen nicht.
Kaufmänniſche Stenographen=Geſellſchaft „Gabelsberger”
(Eingetragener Verein)
(13068
Abteilung Geſelligkeit.
Gesenschurt Ailenla Darmstaut
gegründet 1911. —
Am 2. Pfingſtfeiertag findet auf dem Arheilger Mühlchen
Frosses Blaien Fanzrest
tatt. Um geneigten Zuſpruch bittet
(*15076
Der Vorſtand.
Gesenschart Flache Darmstauf
gegründet 1910.
Montag, 2. Pfingſtfeiertag, nachmittags 4 Uhr
Tanbbrangchen
im Mathildenhöhſaal, Dieburgerſtraße 26.
Freunde und Gönner ladet höflichſt ein
(B13099
Der Vorstand.
NB. Beitrittserklärungen werden jederzeit im Vereinslo kal
hbeſtaurant „Kyffhäuſer”, Karlſtraße 28, entgegengenommen.
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Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
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Während der Pfingſtfeiertage
ganz beſonders reichhaltige Speiſekarte.
Die meiſten Speiſen werden ſofort ſerviert.
Am zweiten
Wüingſtfeiertag Tanzkränzchen im weißen Saale.
Anfang 4 Uhr
Ende 4 Uhr.
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Ronzert aus Zweiten Feierrage
Früh-Konzert von 6 Uhr an
Nachmittags von 4—11 Uhr
Abends Reunion
Fintritt frei.
Haltestelle der Elektr. Bahn.
Bel ungünstiger Witterung findet das Konzert in den
(*15014sg
inneren Räumen statt.
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Bis Ende dieses Monats
Abschieds-Konzerte
II. Feiertag, ab 4 Uhr nachmittags
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* naglich Konzert K.
Salon-Damen-Orchester
Direktion: Kapellmeister Weiss
— Stets freier Eintritt.
Ludwigshöhe
Pfingstveranstaltungen:
Pfingſtmontag, den 1. Juni, morgens 5 Uhr,
Früh-Konzert
Choral: Wachet auf, ruft uns die Stimme.
Nachmittags 4 Uhr
Grosses Fest-Konzert
Pfingſtdienstag, den 2. Inni, nachmittags 4 Uhr
11
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Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber. (B13044
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Mittwoch den 3. Juni: Konzerf.
Abends bei günstiger Witterung: Erste Reunion.
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Telephon: Amt Darmſtadt Nr. 1481
Am 2. Pfingſtfeiertag, von nachm. 4 Uhr ab:
in den oberen Sälen.
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Tanzbeldstigung Hr Traist
findet am 2. Pfingſtfeiertag
bei dem Unterzeichneten ſtatt, wozu höflichſt einladet
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Am 2. Pfingſtfeiertag:
Große Tanzmuſik.
Anfang 4 Uhr.
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Kurhaus Neu=Eck, Poſt Gütenbach, bad.
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wald. Es gibt wohl wenige Punkte in unſerem
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wald, die ſich ſo zum Sommeraufenthalt eignen, wie Neu=
Eck. Die Grundbedingungen zur Erholung, wie abſolute
Ruhe, Anregung des Geiſtes durch ſchöne
abwechslungs=
reiche Landſchaftsſzenerien, Gelegenheit zu langen und
kurzen Touren, findet man hier wie kaum anderswo.
Wen=
det man ſich gegen Süden, Südweſten, ſo gelangt man in
reizende Täler und hochromantiſche Schluchten, gegen
Norden bietet ſich auf einem ſanft anſteigenden
Berg=
rücken, deſſen Gipfelpunkt, der 1150 Meter hohe Brend
mit einem Ausſichtsturm verſehen iſt, eine Fernſicht, die
ihresgleichen ſucht. Das Kurhaus, welches 1898 neu
er=
ſtellt wurde, hat hohe, freundliche, mit guten Betten
ver=
ſehene Zimmer und iſt ſpeziell für Fremdenbeſuche
ein=
gerichtet worden.
Nordſeebad Büſum. Die Segelregatta findet dieſes
Jahr in der Hochſaiſon, am 26. Juli, ſtatt, damit recht
vielen Beſuchern Gelegenheit gegeben wird, dieſem „
Bu=
ſumer Ereignis” beizuwohnen. Da beſonders gute Preiſe
in Ausſicht ſtehen, iſt ſportlich viel zu erwarten und wird
eine große Beteiligung der Fiſcherflotte erwartet.
Aus Weſterland=Sylt wird uns berichtet, daß die
außerordentlich warme Witterung es ermöglichte, die
Strandbäder ſchon am 15. Mai zu eröffnen. Die neuen
Strandanlagen haben durch die Aufſtellung zweier
Koloſ=
ſalfiguren, einer Stiftung des Rentiers Regphan=Berlin,
ausgeführt von Profeſſor Manzel=Berlin, eine weitere
bedeutende Verſchönerung erhalten.
Sachſeln am Sarnerſee (Schweiz). Zwiſchen den
in=
ternationalen Fremdenzentren Berner Oberland und
Lu=
zern liegt das ſprichwörtlich ſchöne Obwaldnerland mit
ſeinem „Sarnerſee‟. Wohl die ſchönſte Ortſchaft iſt der
in einem Naturgarten eingebettete Luftkurort Sachſeln
am See. Dutzende von Spazierwegen durch üppige
Wieſen und in dunkle Waldungen zweigen hier ab und
mannigfach ſind die Alpentouren, die von
Sach=
ſeln aus unternommen werden können. Sachſeln
ver=
einigt alle Eigenſchaften, die eine Sommerfriſche
ange=
nehm und zuträglich zu machen vermögen. Die Hotel=
Penſion Kreuz iſt ein ſehr behaglich eingerichtet
Landkurhaus, aus dem die gutbürgerliche Abſtammusg
der Beſitzersfamilie herausleuchtet.
Hotel und Kurhaus Richisau gehört zu den ſchweiz
riſchen Sommerfriſchen, in denen es ſich wirklich gut,
mütlich und billig leben läßt. Was die landſchaftlic
Lage anbetrifft iſt Richisau im wundervollen Klöntd
(Pragelroute Glarus=Muotatal=Schwyz=Brunnen=Luzer
1100 Meter über dem Meere gelegen, als oberſte Stuf
des Klöntals, mit dem hochromantiſchen Klöntalerſee vot
deſſen Südufer die gewaltigen und vielzerklüfteten Fels
wände des Glärniſch (2910 Meter) emporſteigen und ſie
vollſtändig in dem klaren Waſſer ſpiegeln. Das
Kurhal=
ſelbſt bietet durch ſeine völlig windgeſchützte Lage und
ſeine neuzeitlichen hygieniſchen Einrichtungen einen präch
tigen Aufenthalt für den Erholungſuchenden ſowohl wüe
für den frohgemuten Touriſten, dem ſich Spaziergänge und
größere Exkurſionen in überreicher Auswahl eröffnen
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Hotel und Kurhaus, Richisau=Klöntal, Schweiz.
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Dimttet eine gute Attraktion für das Bad. Der Verbeſſerung
bis Golfplatzes murde im Laufe des Winters ein
beſon=
dirres Augenmerk zugewandt und durch Ankauf des
Boll=
ſchen Weihers eine bedeutende Erweiterung desſelben
ge=
ſchaffen, ſo daß ein langgehegter Wunſch unſerer
Golf=
rieler in Erfüllung gegangen iſt.
Königl. Bad Schlangenbad. Das friedliche Bad
Schlangenbad nimmt ſich nach dem Umbau in ſeinem
uen Gewande gar herrlich aus. Die Kurgäſte fanden
Geenenen e eeenerenhene
ſich heuer bereits in beträchtlicher Zahl ein und
begrüß=
ten insbeſondere neben der Schaffung der neuen
Kur=
anlagen auch die Verbeſſerung der Verkehrsverhältniſſe,
welche durch die Autolinie eingetreten iſt, aufs freudigſte.
Täglich iſt in den vornehmen Fahrzeugen der
Autover=
kehrs=Geſellſchaft achtmal mit Wiesbaden und viermal mit
Langenſchwalbach Verkehr geſchaffen.
Bad Salzſchlirf erfreut ſich unter den bewährten
Kur=
orten einer angeſehenen Stellung und eines unbeſtrittenen
Rufes. Langjährige Erfahrung und kritiſche Wiſſenſchaft
haben den Beweis dafür erbracht, daß Salzſchlirf ein heil=
kräftiger Kurort iſt, der zugleich einen angenehmen
Aufent=
halt bietet. Bei weitgehender Fürſorge für einen
behag=
lichen Komfort unter Vermeidung eines jeden
überflüſſi=
gen Luxus und Zwanges findet der Kranke hier die Ruhe
und Pflege, deren er bedarf. Durch ein gutes Theater,
ſchöne Konzerte und unterhaltende Veranſtaltungen
ver=
ſchiedenſter Art iſt dafür geſorgt, daß der Kurgaſt
hin=
reichend Abwechſelung und Zerſtreuung findet, wenn ihm
die Wanderungen in den lieblichen Talgründen und den
anmutigen Waldeshöhen, die Salzſchlirf rings umgeben,
nicht genügen.
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Geborene. Am 24. Mai: dem Friſeur Adam Sehnert,
lertſtr. 23, eine T. Am 21.: dem Zigarrenhändler
ex Reiske, Viktoriaplatz 2, eine T. Luiſe Georgine
Aurude. Am 25.: dem Kaufmann Max Neupert,
Pan=
rlusſtr. 68, eine T. Margarete Charlotte. Am 25.: dem
ſtädtamtmann Hugo Kröll, Hoffmannſtr. 20, ein S.
t-nann Ludwia Philipp Leonhard. Am 21.: dem Metz=
Ue Heinrich Wittig, Kiesſtr. 40, ein S. Albert. Am 26.:
Iy Lazarett=Unterinſpektor Michael Wunder,
Viktocia=
liase 73, eine T. Marie Luiſe. Am 27.: dem ſtädtiſchen
Alesdiener Adam Boll, Grafenſtr. 31, ein S. Alwin
Iilhelm. Am 28.: dem Kaſſenboten Ludwig Hener,
ſtrenbergſtr. 3, eine T. Ottilie Thereſe. Am 24.: dem
Ge=
ſthösſchreiberaſpirant Wilhelm Wolf, Liebfrauenſtr. 111,
ſ. T Irmgard Anna Eleonore.
Aufgebotene. Am 26. Mai: Kaufmann Friedr Wilh.
ſtifſt Lang, hier, und Eliſabethe Seitz in Worms.
trreider Leo Dorſchel und Katharina Unholz, geb.
ſenter, beide in Offenbach a. M. Kaufmann Leonhacd
Wolz, hier, und Anna Katharina Haſſelbach in
Würz=
liig. Wagenführer Karl Dionys Farrenhopf und
He=
ſt. Lauth, beide in Mülheim (Ruhr). Kaufmann Karl
Fnanuel Muhle in Hamburg und Katharina Gutrune
Winter, Viktoriaſtr. 42. Lehramtsaſſeſſor Siegfried
Jacab, Kiesſtr. 66, und Joſephine Mannheimer in
Uſimpfen a. C. Am 27.: Regierungsbauführer Dipl.=Ing.
ſodor Wildemann in Bonn und Charlotte Meiſel,
Ulderſtr. 90. Am 28.: Chauffeur Johann Wilhelm
Fer=
hiund Weinkauf in Frankfurt a. M. und Anna
Eliſa=
ltt. e König, hier. Hausdiener Johann Michel,
Schul=
lſtaße 4, und Laufmädchen Eliſabethe Hönig,
Sack=
ſtſiee 7. Gerichtsaſſeſſor Karl Ludwig Hermann Muhl,
Einrichſtr. 124, und Helene Luiſe Auguſte Mathilde
Orth, Heinrichſtr. 50.
Geſtorbene. Am 23. Mai: Laura Helene Joſefine
Braun, Privatin, ledig, 77 J., ev., Saalbauſtr. 79. Am
: Georg Nolde, Agent, 79 J. ev., Grafenſtr. 9.
Eliſa=
t) Schwarz, geb Metzger, Ehefrau des Schuhmachers,
J., ev., Pankratiusſtr. 61. Johann Hermann Ernſt
Stabs, S. des Kutſchers, 1 J. ev., Heinheimerſtr. 13.
Nara Eppert, Lehrerin, ledig, 73 J., bapt., Karlſtr. 36.
n 25.: Georg Neurolh V., Schreiner, 74 J., ev., aus
ſſpachbrücken, hier, Erbacher Straße 25. Karl Kneib,
aenieuc, 32 J., kath., ledig, Pfründnerhausſtr. 15. Lina
Mahr geb. Leuthner, Witwe des Kaufmanns. 70 J.,
., Ernſt=Ludwigsplatz 2. Johann Mager, Schloſſer,
J., kath., ledig, Grafenſtr. 9. Am 26.: Suſanne
Rid=
ſtt. T. des Spenglers und Inſtallateurs, 1 J., ev.,
Gra=
ſtroraße 9. Heinrich Klös, Gaſtwirt, 40 J., ev
Kies=
lſtaße 45. Katharina Lehmann, geb. Schmidt Ehefrau
ts Mineralwaſſerhändlers, 38 J., ev., aus Eberſtadt, hier,
llttacher Straße 25. Ida Vockerodt. Privatin, ledig,
J., ev., Kiesſtr. 103. Am 27.: Karoline May, geb.
lcat, Witwe des Kaufm., 66 J,, uſr., Landwehrſtr. 5.
lnaa Katharina Suſanne Laut, geb. Helger, Witwe
ts Taglöhners, 67 J., ev., Bleichſtr. 21.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden
Pfingſten
Pfingſt=Sonntag, den 31. Mai 1914.
Kollekte für die Lutherſtiftung
Hofkirche: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
nſt. — Nachm. um 3 Uhr: Veſper; danach Beichte.
Stadtkirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
inimermann.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Zimmer=
ltamn. Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung.
I Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
ſog el. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer Beringer.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
onmittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (
Stein=
ſſaßze 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marck.
kier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung. — Vorm.
IIm 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Waitz. Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung.
meldung von ½ 10 Uhr an in der Sakriſtei. — Vorm.
um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt für den Oſt bezirk.
Farrer D. Waitz. — Nachmittags um 4 Uhr:
Bibel=
ſinde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Pfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Veller.
Herberge zur Heimat: Vormittags um 8 Uhr: Pfarrer
lſtermmert.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 30. Mai, abends um
uhr: Beichte. — Sonntag, den 31. Mai, vorm. um
v Uhr: Hauptgottesdienſt mit hl. Abendmahl. Pfarrer
ſisel. — Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
eſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Farrer Wagner. Feier des hl. Abendmahls mit
voran=
hu nder Beichte. Anmeldungen von ½10 Uhr ab in der
Aahriſtei. — Nachmittags um 2 Uhr: Kindergottesdienſt.
arrer Wagner.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
ſeilſt mit Feier des hl. Abendmahls. Pfarrer Rückert.
Worm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Mückert.
Evang. Gemeinde in Eberſtadt: Sonntag, den 31. Mai,
Urm. um ½ 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul. —
ends um 8 Uhr: Bibelerklärung. Pfarrer Paul.
1 Evang. Gemeinde in Nieder=Ramſtadt: Sonntag, den
Mai, vormittags um ½10 Uhr: Gottesdienſt.
Pfarr=
rwalter Weik.
Evang. Gottesdienſt in Fraiſa: Sonntag, den 31. Mai,
lich mittags um 2 Uhr: Gottesdienſt im Rathausſaal.
farrverwalter Weik.
Pfingſt=Montag, den 1. Juni 1914
„Hofkirche: Vorm. um ½ 10 Uhr: Beichte und
An=
loung zur heil. Kommunion in der Sakriſtei. — Um
Uhr: Feier des hl. Abendmahls.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Per inger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17. Montag, den
1. Juni, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für die
Schloßgemeinde. Pfarrer Zimmermann.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Kein Gottesdienſt.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Memmert.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Lenz. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Militärhilfsgeiſtlicher Hofmann.
Pauluskirche: Vorm. um 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. — Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Sann.
Großh. Schloßkapelle zu Kranichſtein: Montag, den
1. Juni, vorm. um 11¼ Uhr: Gottesdienſt mit
nach=
folgender Beichte und Feier des hl. Abendmahls.
Pfarr=
aſſiſtent Bönning.
Evang. Gemeinde in Eberſtadt: Montag, den 1. Juni,
vormittags um ½10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Eckhardt. — Nachm. um ½2 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Paul.
Evang. Gemeinde in Nieder=Ramſtadt: Montag, den
1. Juni, vorm. um ½10 Uhr: Gottesdienſt.
Pfarrver=
walter Weik.
Stadtmiſſien (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 31. Mai,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Dienstag, den 2. Juni,
abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde. —
Mitt=
woch, den 3. Juni, nachm. um 2 Uhr: Bibelſtunde für
Mädchen. — Um 4 Uhr: Bibelſtunde für Knaben. —
Donnerstag, den 4. Juni, abends um 8½ Uhr:
Bibel=
ſtunde. — Zweig der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88,
Hth.). Sonntag, den 31. Mai, vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr:
Bibel=
ſtunde für Jünglinge. — Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für
Jungfrauen. — Freitag, den 5. Juni, abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde.
Grieheim bei 9.: Somtag, den 31. Mat, abends
um 8½ Uhr: Religiöſer Vortrag im Kleinkinderſchulſaal.
Evangelſhe Hemeinſchaſt (Kiesſtr. 43): Sonnag, den
31. Mai, nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. — Abends
um 8½ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner aus
Frank=
furt a. M.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläudig getauſter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 31. Mai, vormittags um
9½ Uhr: Predigt. Prediger Winbold. — Um 10½ Uhr:
Sonntagsſchule. — Nachm. um 4 Uhr: Predigt. Pred.
Winhold. — Mittwoch, den 3. Juni, abends um 8½ Uhr:
Bibel= und Gebetſtunde. Prediger Winhold.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 31. Mai, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule. —
Um 4 Uhr: Predigt. — Freitag, den 5. Juni, abends um
½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Katholiſche Gemeinden
Hochheiliges Pfingſtfeſt
Pfingſt=Sonntag, den 31. Mai 1914
St. Ludwigskirche: Samstag, den 30. Mai, nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Abends um 8 Uhr: Maiandacht.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr:
levi=
tiertes Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr: letzte hl.
Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr: Veſper. — Nach
Beendigung der Veſper Gelegenheit zur hl. Beichte. —
Abends um 6 Uhr: Herz=Mariä=Bruderſchaftsandacht
mit Predigt.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 2 Uhr:
Roſen=
kranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fränlein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 30. Mai,
nach=
mittags um ½ 5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
heil. Meſſe mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt und
Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Feſtandacht,
Kapelle zu Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
gt. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
30. Mai, nachm. um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Ge=
legenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Um
½9 Uhr: Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr:
Feierliche Veſper; darauf Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 30. Mai, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
„7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½ 5 Uhr: Andacht und Maipredigt von Herrn Profeſſor
Laufer in Darmſtadt. — Werktags um ½7 Uhr:
Singmeſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, vorm. um 7 Uhr:
Beichte. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt. — Nachm.
um ½2 Uhr: Andacht.
Pfingſt=Montag, den 1. Juni 1914
St. Ludwigskirche: Montag, vorm. von ½6 Uhr an:
Gelegenheit zur heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl.
Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. —
Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um
½ 10 Uhr: Hochamt. — Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe. —
Nachm. um 3 Uhr: Feſtandacht. — Donnerstag, nachm.
um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. — Freitag,
vor=
mittags um ¼9 Uhr: Segenamt zu Ehren des göttlichen
Herzens Jeſu.
Kapelle der Barmſerzigen Schweſtern: Montag,
vorm=
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 4 Uhr:
Ver=
ſammlung im Mädchenheim. — Abends 6 Uhr:
Roſen=
kranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Montag, vorm. um
7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle in Griesheim: Montag, vorm. um 9 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Montag, vorm. von 6 Uhr an:
Gelegenheit zur heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe.
— Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr:
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dacht. — Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: hl. Beichte. —
Freitag, nachm. um 5½ Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Montag, vorm. um
6 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. — Um ½7 Uhr:
hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit Predigt. — Nachm.
um ½3 Uhr: Feſtandacht. — Donnerstag, nachm. um
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Kirche zu Eberſtadt: Montag, vormittags um ½ 6 Uhr:
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¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachm. um ½2 Uhr:
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¼7 Uhr: Singmeſſe.
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Eberſtadt: Montag, vormittags um ¾8 Uhr: heil.
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Samstag, den 30. Mai: Vorabendgottesdienſt
9 Uhr 20 Min.
Sonntag, den 31. Mai: Morgengottesdienſt 8 Uhr
30 Min. Predigt 9 Uhr 20 Min.
Abendgottes=
dienſt 9 Uhr 20 Min.
Montag, den 1. Juni: Morgengottesdienſt 8 Uhr
30 Min. Konfirmationsfeier und Predigt
9 Uhr 45 Min. Feſtesſchluß 9 Uhr 25 Min.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Paulusgemeinde: 21. Mai: Uneheliche T.
Katharina Eliſabeth, geb. 15. April. 23. Mai: Dem Großh.
Gerichtsaſſeſſor Dr. Paul Langenbach S. Rudolf Theodor,
geb. 10. Febr. Dem Architekten Alexander Thoma T.
Helga Irma, geb. 4. April. 24. Mai: Dem Buchhändler
Bruno Kurt Arnholdt S. Kurt Hermann, geb. 8. Mai.
Dem Reichsbankkaſſier Wilhelm Otto Rösler S.
Her=
mann Willi Franz Otto, geb. 22. April.
Johannesgemeinde: 22. Mai: Dem Schreiner
Adam Roßmann T. Gertrude Margarete, geb. 17. Mai.
24. Mai: Dem Kaufmann Richard Boller T. Lieſelotte
Hanna Frieda, geb. 22. März.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 24. Mai: Maſchinenſchloſſer
Johann Heckwolf und Anna Eliſabeth Stripp. 28. Mai:
Hofſchauſpieler Hans Emil Baumeiſter und die
Hof=
opernſängerin Anna Jarobs.
Lukasgemeinde: 21. Mai: Poſtaſſiſtent Karl
Bernhard Maykemper in Eberſtadt und Eliſabethe
Katharina Krichbaum. 23. Mai: Kaufmann Albert
Gerhard Artur Kehl in Weſel a. Rh. und Emilie Marie
Anna Hainebach.
Kaplaneigemeinde: 23. Mai: Weißbinder
Adolf Hofmann und Eliſabeth Metz, geb. Petitjean.
Paulusgemeinde: 24. Mai: Diener Johannes
Hildebrand und Eliſabeth Kraus.
Petrusgemeinde: 23. Mai: Bankbeamter
Joſeph Hermann Subke und Kath. Sophia Marie
Müller dahier. Maler= und Weißbindermeiſter Ludwig
Friedrich Müller dahier und Karoline Schaller zu Nieder=
Modau.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lukasgemeinde: 16. Mai: Eliſe Schwarz, geb.
Müller, Witwe des Privatiers Jakob Schwarz, 60 J.,
ſtarb 14. Mai. 28. Mai: Privatier Heinrich Konrad
Klöß, 40 J., ſtarb 26. Mai. Privatin Ida Vockerodt,
76 J., ſtarb 26. Mai.
Kaplaneigemeinde: 24. Mai: Wilhelmine
Schmitt, geb. Lang, Witwe des Handarbeiters Chriſtian
Schmitt, 60 J., ſtarb 22. Mat.
Paulusgemeinde: 19. Mai: Marianne Lebrecht,
geb. Diehl, Ehefrau des Landgerichtsrats Karl Lebrecht,
38 J., ſtarb 16. Mai. 20. Mai: Flaſchenbierhändler
Leonhard Lautenſchläger, 80 J., ſtarb 18. Mai. Kath.
Luiſe Becker, geb. Foncor, Witwe des Poſtdirektors Johann
Adam Becker, 37 Jahre, ſtarb 16. Mai. 26. Mai: Agent
Georg Nolde, 79 J., ſtarb 24. Mai. 27. Mai:
Handels=
gärtner Johannes Horſt II., 72 J., ſtarb 25. Mai.
28. Mai: Suſanne Riddel, Tochter des Spenglers
Hein=
rich Riddel, 1¼ J., ſtarb 26. Mai.
Petrusgemeinde: 22. Mai: Oktroierheber i. P.
Heinrich Groß 85 J., ſtarb 20. Mat 25. Mai: Schneider
Karl Auguſt Schaaf, 72 J., ſtarb 23. Mai.
Johannesgemeinde: 26. Mai: Karoline Dämgen,
geb. Schad, Witwe von Zigarrenfabrikant Peter Dämgen,
71 J., ſtarb 22. Mai.
Martinsgemeinde: 24. Mai: Packer Joſef
Fried=
rich Kammerl, 74 J., ſtarb 21. Mai. 25. Mai: Lotte
Abel, T. des Ingenieurs Ludwig Abel in Düſſeldorf, 7 J.,
ſtarb 23. Mai. 26. Mai: Unehelicher S. Adolf, 2 M.,
ſtarb 24. Mai. Eliſe Schwarz geb. Kern, Ehefrau des
Schuhmachermeiſters Heinrich Schwarz, 61 J., ſtarb 24. Mai.
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Velte.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Zimmermann.
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Die 49. ordentliche Hauptverſammlung
findet nach § 7 der Satzungen
Donnerstag, den 11. Juni 1914, abends 8½ Uhr
im „Kaiſerſaal” (Grünes Zimmer)
ſtatt, wozu die Mitglieder hiermit ergebenſt eingeladen werden.
Der Vorstand.
Tagesordnung: 1. Geſchäftsbericht.
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2. Rechnungsablage.
3. Erſatzwahl des Vorſtandes.
4. Anträge und Beratungen.
Verein für Verbreitung von Volksbildung, Darmſtadt.
Der Vorſtand macht die Mitglieder und angeſchloſſenen Vereine
aufmerkſam auf den ausgezeichneten Film „Unſer Bismarck”, der
bis einſchl. Freitag dieſer Woche im Kaiſerſaal und von Samstag
bis Freitag, den 5. Juni, im American Bio (am Bismarckdenkmal),
nachmittags von 3—11 Uhr zur Vorführung kommt. Unſeren
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gliedern und angeſchloſſenen Vereinen iſt für dieſe Vorführungen
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Vormittags von 9½—11 Uhr und von 11½—1 Uhr finden
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