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177. Jahrgang
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Auf der Leipziger Weltausſtellung entſtand
geſtern nachmittag im Verwaltungsgebäude ein
grö=
ßerer Brand, der den Dachſtuhl eines Flügels
zer=
ſtörte.
König Guſtav Adolf von Schweden iſt geſtern
vormittag in Karlsbad eingetroffen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5 und 6.
Die albaniſche Sphinx.
*⁎* Daß die Balkanfrage mit der Aufteilung der
euro=
päiſchen Türkei noch nicht gelöſt iſt, beweiſt nicht nur die
noch ausſtehende Regelung des Inſel= und des
finan=
ziellen Problems, es geht auch aus den jüngſten
Ereig=
niſſen in Albanien hervor. Als in dieſem Frühjahr
Prinz Wilhelm zu Wied die albaniſche Krone annahm,
da wurde von der internationalen Preſſe einmütig auf
die großen Schwierigkeiten hingewieſen, die ſeiner in dem
von europäiſcher Kultur nur leiſe berührten Lande
harr=
ten. Mehr als jeder andere war aber wohl der Prinz
ſelbſt des Gefahrvollen ſeiner Miſſion ſich bewußt, er
ver=
hehlte ſich nicht, wie unſicher ſeine Situation war und
wie er in abſehbarer Zeit kaum auf Dank und
Anerken=
nung dafür rechnen durfte, ſeine ganze Kraft dieſem
neue=
ſten europäiſchen Staatengebilde gewidmet, vielen
An=
nehmlichkeiten des Lebens entſagt, ja dieſes ſelbſt in die
Schanze geſchlagen zu haben. Um ſo höher iſt der Mut
des deutſchen Fürſtenſproß’ zu bewerten, der alle Geſahren
vorausſah und doch vor der Miſſion nicht zurückſchreckte.
Ob er von Anfang an den glatten Worten Eſſad Paſchas
nicht recht getraut und ſich auf Zwiſchenfälle ſolcher Arr
wie den ſoeben glücklich überwundenen gefaßt gemacht hat?
Die Vergangenheit des Paſchas war immerhin geeignet,
zur Vorſicht zu mahnen, ſeine Skrupelloſigkeit war
be=
kannt, ſo daß man ihn der Anſtiftung der Ermordung
ſeines Vorgängers in der Verteidigung Skutaris, Riſa
Paſchas, bezichtigte und auch behauptete, bei der
Kapitu=
lation dieſes Platzes ſei nicht alles mit rechten Dingen
zu=
gegangen. Wie berechtigt ein Mißtrauen gegen den Mann
war, der ſich in der Gunſt des Fürſten feſtzuſetzen verſucht
hatte, um ſelbſtſüchtige Ziele zu verfolgen, haben die
letz=
ten Vorgänge gezeigt, und nicht nur der Fürſt, ſondern
auch das albaniſche Land und Volk können ſich gratulieren,
daß die verräteriſchen Abſichten Eſſad Paſchas ſo ſchnell
aufgedeckt wurden. Da dieſem daran liegen mußte, die
Herſtellung geordneter Zuſtände im Fürſtentum nach
Mög=
lichkeit zu hintertreiben oder zu verzögern, ſo iſt die
Ver=
mutung nicht ganz ungerechtfertigt, daß Eſſad Paſcha bei
der Erhebung der Epiroten ſeine Hand mit im Spiele
gehabt und ſie durch ſeine Kreaturen geſchürt hat.
Ob die völlige und dauernde Unſchädlichmachung Eſſad
Paſchas durch ſeine Verbannung herbeigeführt worden iſt,
rnuß ſich erſt zeigen. Die Befürchtung liegt nahe, daß der
Mänkeſchmied Mittel und Wege finden wird, ſeine Ziele
weiter zu verfolgen und Albanien zu beunruhigen.
Des=
ſealb erſcheinen umfaſſende Maßnahmen dringend geboten,
und Fürſt Wilhelm darf ſich hierbei der wirkſamen
Unter=
ſtützung der Dreibundmächte und hoffentlich auch des
Dreiverbandes verſichert halten. Ob der Putſchverſuch
Eſſad Paſchas ohne das rechtzeitige und energiſche
Ein=
ſchreiten der italieniſchen und öſterreichiſchen Kriegsſchiffe
ſo ſchnell unterdrückt worden wäre, muß bezweiſelt
wer=
den. Deshalb gebührt den beiden Mächten der Dank ganz
Europas, ein Wiederaufflammen des Brandes auf dem
Balkan im Keime erſtickt und dadurch auch neuen
Kompli=
kationsmöglichkeiten für unſeren Erdteil den Boden
ent=
zogen zu haben. Leider ſcheint die Genugtuung über die.
ſen Erfolg nicht allenthalben zu herrſchen, und es
be=
ginnen ſich ſchon wieder Neid, Mißgunſt und Mißtrauen
zu regen, wie die Auslaſſungen des der franzöſiſchen
Re=
gi=erung naheſtehenden Temps zeigen, der die Landung
öſtterreichiſcher und italieniſcher Truppen in Durazzo für
eime Eigenmächtigkeit erklärt, die der Zuſtimmung der
anderen Großmächte bedürfe. Was wird das Pariſer
Blatt nun erſt ſagen, wenn ſich die Entſendung eines
deut=
ſchen Marinedetachements nach Durazzo beſtätigt! Daß
Oeſterreich und Italien geſonnen ſind, dem Fürſten auch
weiter und noch kräftiger zur Seite zu ſtehen, beweiſt die
Verſtärkung ihrer vor Durazzo liegenden Seemacht. Beide
Staaten, die ein lebhaftes Intereſſe daran haben, die
al=
baniſchen Verhältniſſe einer Geſundung und
Konſoli=
dierung entgegengeführt zu ſehen, werden ſich durch den
franzöſiſchen Einſpruch kaum von ihrer Pflicht abbringen
laſſen, ebenſo Deutſchland nicht, welches naturgemäß einer
Gefährdung der Perſon des Fürſten und deſſen Familie
nicht untätig gegenüberſtehen kann.
Mußten die Vorgänge in Durazzo auch zunächſt eine
ſtarke Erregung hervorrufen, ſo ſcheint das energiſche
Ein=
ſchreiten des Fürſten einen bedeutſamen Eindruck auf die
Albaner gemacht und ſeine Poſition geſtärkt zu haben.
Immerhin tut man gut, nicht zu vertrauensſelig und auf
weitere unliebſame Ueberraſchungen im Laufe der Zeit
ge=
faßt zu ſein. Die vom Fürſten an den Tag gelegte
Um=
ſicht und Kaltblütigkeit laſſen aber die Hoffnung
berech=
tigt erſcheinen, daß er anderer, noch gräßerer
Schwierig=
keiten Herr zu werden vermag.
Deutſches Reich.
Die Folgen des Reichstagsſchluſſes.
Aus parlamentariſchen Kreiſen wird der Poſt geſchrieben:
Das Parteiblatt der Fortſchrittlichen Volkspartei
ſtellt als Schlußergebnis der letzten Reichstagsfeſſion feſt,
daß die geſetzgebenden Körperſchaften des Reiches
nun=
mehr vor einem Scherbenhaufen ſtehen. Dieſe Tatſache iſt
unbeſtreithar. Man darf ſich nur vergegenwärtigen, daß
u. a. die Beſoldungsvorlage geſcheitert iſt, daß die
Oſt=
markenzulage, die Preſſeabteilung des Kriegsminiſteriums
geſtrichen worden ſind, um — von anderen unerledigt
ge=
bliebenen Aufgaben ganz abgeſehen — zu zeigen, wie
negativ die Arbeiten des Reichstags verlaufen ſind. Die
erwähnten Beiſpiele laſſen aber auch deutlich erkennen, wo
die Urſache dieſer Unfruchtbarkeit zu ſuchen iſt. Hier
über=
all ſtanden die alten Blockparteien auf der poſitiven,
Zen=
trum und Sozialdemokraten nebſt Polen und den kleinen
ſtreng oppoſitionellen Gruppen auf der negativen Seite.
Wenn dieſe Seite dabei ſiegreich blieb, ſo liegt die Urſache
vor allem darin, daß durch die Wahlen von 1912 das
Zentrum wieder zur ausſchlaggebenden Partei geworden
iſt weil die übrigen bürgerlichen Parteien infolge des
ſtarken Anwachſens der Sozialdemokraten nicht mehr über
die Mehrheit verfügten. Dieſes Ergebnis iſt in erſter
Linie auf das vom Standpunkte der politiſchen Moral ſo
anrüchige Dämpfungs=Stichwahlabkommen der
Fort=
ſchrittlichen Volkspartei zurückzuführen. Es zeigt ſich nun,
daß es außerdem auch eine politiſche Dummheit erſten
Ranges war; denn während man vorgab, damit die
Macht=
ſtellung des Liberalismus zu ſtärken, hat man in
Wirk=
lichkeit das Zentrum zum Herrn der politiſchen Lage
ge=
macht, und wie die Erfahrungen von Tag zu Tag deutlicher
zeigen, den bürgerlichen Liberalismus (was auch an
die=
ſer Stelle wiederholt hervorgehoben worden iſt) zur
völ=
ligen Ohnmacht verdammt. Von nicht geringem Intereſſe
aber erſcheint es daß das Zentrum jetzt von ſeiner
aus=
ſchlaggebenden Stellung einen weiteren Gebrauch macht.
Es galt offenbar, in erſter Linie ſtatt der Vertagung den
Schluß der Seſſion ſicherzuſtellen um ſo eine Neuwahl
des Präſidiums zu veranlaſſen. Das Zentrum wird da.
bei offenſichtlich von der Abſicht geleitet, ſeine
ausſchlag=
gebende Stellung im Reichstag auch in der
Zuſammen=
ſetzung des Präſidiums äußerlich zum Ausdruck zu
bringen.
— Die Betriebseinnahmen der
preu=
ßiſch=heſſiſchen Staatseiſenbahnen
betra=
gen im April 1914 gegenüber April des Vorjahres im
Perſonenverkehr 11,8 Millionen Mark, gleich 2,3 Prozent
mehr, im Güterverkehr 3,6 Millionen, gleich 2,6 Prozent
weniger, insgeſamt unter Berückſichtigung einer
Mehrein=
nahme aus ſonſtigen Quellen 9,8 Millionen, gleich 4,89
Prozent mehr. 1914 fiel das Oſterfeſt in den Monat
April, im Vorjahre in den Monat März. Der April des
laufenden Jahres hatte deshalb zwei Feiertage mehr
und zwei Werktage weniger als der April des Vorjahres.
In letzterem wurden überdies die Einnahmen aus dem
Güterverkehr durch den damals ausbrechenden Streik
der Bergarbeiter ungünſtig beeinflußt,
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Die Heeresrüſtungen und die
Beziehun=
gen zu den Balkanſtaaten. In der
öſterreicht=
ſchen Delegation erklärte Fürſt zu Schönberg, angeſichts
der in der ganzen Welt zu beobachtenden Heeresrüſtungen
könne die Monarchie nicht zurückbleiben. Sie müſſe
dar=
tun, daß ſie eine Politik der ſtarken militäriſchen Alliancen
führen wolle und könne. Es wäre ein an Wahnſinn
gren=
zender Irrtum, bei der jetzigen Konſtellation in Europa
an dem Bündnis mit Deutſchland, der ſtärkſten
Militär=
macht, zu rütteln. Das deutſche Heer ſei beiſpielgebend,
aber die öſterreichiſch=ungariſche Wehrmacht ſei würdig,
neben ihm zu ſtehen. Im Falle einer kriegeriſchen
Ver=
wicklung würde er die tapfere öſterreichiſch=ungariſche Ar=
mee lieber ganz allein an Deutſchlands Seite ſehen, als
mit anderen Militärmächten zuſammen ohne oder gegen
Deutſchland. — Bei Beſprechung der Beziehungen zu den
Balkanſtaaten erklärte der Redner, das Streben des
Aus=
wärtigen Amtes nach einer Ausgleichung der Gegenſätze
zwiſchen Rumänien und Bulgarien würde erfolgreicher
geweſen ſein, wenn ein gewiſſer Teil der Wiener Preſſe
es mit mehr Sympathie begleitet und die politiſche Aktion
verſtändnisvoller unterſtützt hätte. Redner verwies auf
den großen Einfluß der Neuen Freien Preſſe im
Aus=
lande, die früher ein freiwilliges Ballplatz=Organ
ge=
weſen, jetzt aber ein ſcharfes Oppoſitionsblatt geworden
ſei, was die Monarchie bei der Behandlung ihrer
auswär=
tigen Angelegenheiten überall zu ſpüren bekomme. Auch
die bekannten Trieſter Statthalterei=Erlaſſe, die keine
große Verbreitung zu finden beſtimmt geweſen ſind,
wur=
den gerade durch die im Ausland am meiſten geleſene
Neue Freie Preſſe in Italien am weiteſten verbreitet.
Daraus ergebe ſich, daß der einzigen Zeitung des
Staa=
tes, die wirklich im Auslande geleſen werde, ganz
beſon=
dere Verpflichtungen oblägen.
Frankreich.
Der Rücktritt des Miniſterpräſidenten.
Gegenüber der Behauptung mehrerer radikaler Blätter,
daß Doumergue ſich weder zum Präſidenten der Republik
noch zu ſonſt jemandem über ſeine angeblichen
Rücktritts=
gedanken geäußert habe, wird von konſervativer und
ge=
mäßigt=republikaniſcher Seite die Meldung
aufrechterhal=
ten, daß der Miniſterpräſident in der Tat die Abſicht habe,
ſeine Demiſſion zu geben.
Das Echo des Paris veröffentlicht eine Unterredung
mit einem Freunde Doumeraues, der u. a. folgendes
ge=
ſagt habe: Der Miniſterpräſident fühle ſich ſeit einigen
Wochen müde, und es ſei möglich, daß er ſich aus
Geſund=
heitsrückſichten zurückzieht. In dieſem Falle könnte
Prä=
ſident Poinearé, welcher angeſichts des der
Regierungs=
politik ſo günſtigen Ergebniſſes der Kammerwahlen die
Bildung eines neuen Kabinetts ſelbſtverſtändlich Herrn
Doumergue anvertraut hätte, nicht darauf beharren, daß
dieſer an der Spitze der Regierung bleibe. Bei den
Rück=
trittsplänen des Miniſterpräſidenten ſpielt auch das
Drei=
jahrgeſetz eine große Rolle Doumergue hat, ſeitdem er
Miniſter des Aeußern iſt, die Notwendigkeit der
Aufrecht=
erhaltung der dreijährigen Dienſtzeit erkannt. Seit den
Wahlen ſind aber im Schoße des Kabinetts bezüglich
die=
ſer Frage ernſte Meinungsverſchiedenheiten entſtanden.
Man kann ſich die Schwierigkeiten vorſtellen, mit denen
der Miniſterpräſident zu kämpfen haben wird, ſobald die
geeinigten Sozialiſten und die geeinigten Radikalen die
Rückehr zur zweijährigen Dienſtzeit verlangen werden.
Doumerque will ſich nicht abnützen laſſen; er will nicht,
daß man ihm aus Dankbarkeit für den Ausfall der
Wah=
len noch zwei oder drei Monate Kredit gewähre, während
er im Innern davon überzeugt iſt, daß ſeine Miniſtertage
gezählt ſind. Mehrere Miniſter bemühen ſich, Doumerque
von ſeinen Rücktrittsgedanken abzubringen. Es iſt aber
fraglich, ob ihnen dies gelingen wird.
Englang.
Lärmſzenen im engliſchen Unterhauſe.
Die Mitteilungen des Premierminiſters Asquith zur
Homerulefrage riefen bei der Oppoſition die größte
Miß=
ſtimmung hervor.
Als der Antrag auf Beginn der dritten Leſung der
Bill geſtellt wurde, beantragte Robert Ceeil die ſofortige
Vertagung der Veratung. Unter dem lebhaften Beiſall
der Oppoſition erklärte er, die Handlungsweiſe der
Regie=
rung ſtelle eine vorſätzliche Beleidigung des Hauſes dar.
Die Regierung ſchiebe die Bekanntmachung der Zuſatzbilr
deshalb hinaus, weil ſie nicht ſicher ſei, daß die
Vor=
ſchläge, wenn ſie nach einer Pauſe in ihrer Geſamtheit
vorlägen, die Zuſtimmung der Majorität finden würden.
Während die Lage in Irland ſo kritiſch ſei, fahre die
Re=
gierung mit ihrer elenden, parlamentariſchen Taktik des
Stimmenſuchens ſort und verhalte ſich gegenüher den
ſchrecklichen Gefahren, denen das Land ausgeſetzt ſet.
gleichgültig. Asquith erwiderte: Die Homerulebill ſei
eine weiſe ſtaatsmänniſche Maßnahme. Die Tatſache,
daß die Regierung Zuſätze vorgeſchlagen habe, ſei nicht
eine Anerkennung dafür, daß die Bill unvollkommen und
ungerecht ſei. Die Regierung ſei bereit, die Bemühungen
um eine friedliche Beilegung der Streitpunkte fortzuſetzen,
und alle Vorſchläge wohlwollend in Erwägung zu ziehen.
Aber die Vorausſetzung für ein ſolches Vorgehen der
Re=
gierung ſei, daß ſie ſich ein feſtes und freies Urteil über
die Geſamtheit der Vorſchläge des Hauſes bilden könne.
Aus dieſem Grunde ſchlage ſie vor, daß die Zuſatzbill
zu=
nächſt dem Oberhaus zugehe, dort in beliebiger Weiſe
be=
raten, mit Zuſätzen verſehen oder erweitert werde und
dann an das Unterhaus zurückgehe, wo das letzte
entſchei=
dende Wort über die Angelegenheit zu ſprechen ſei.
Bo=
nar Law griff die Regierung heftig an und erklärte,
daß Redmond der Regierung nicht erlaube, die Zuſatzbill
zu fordern, ehe nicht die Homerulebill die dritte Leſung
paſſiert habe.
Der Antrag auf Vertagung wurde ſchließlich mit 286
gegen 176 Stimmen abgelehnt. Die Debatte über Home=
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Nummer 140.
rule ſollte ſodann beginnen. Der Sprecher exteilte dem
Unioniſten Campbell das Wort. Sobald Cämpbell ſich
jedoch erhob, fing die ganze Oppoſition an, unausgeſetzt
leiſe vor ſich hinzumurmeln: „Vertagen, vertagen!”
Nach=
dem die Rufe mehrere Minuten angedauert hatten, erhob
ſich der Sprecher und erklärte: Wenn die Oppoſition
Campbell nicht anhören will, ſo will ich Bonar Law
fra=
gen, ob das mit ſeiner Zuſtimmung geſchieht, daß dieſe
Kundgebungen hier ſtattfinden. (Lauter Beifall bei den
Miniſteriellen. Die Oppoſitionellen rufen: Was für ein
Recht haben Sie, danach zu fragen, und zu Bonar Law
gewendet: Antworten Sie nicht darauf!) Bonar Law
er=
hob ſich und antwortete dem Sprecher: Ich will nicht
kritiſieren, was Sie, Herr Sprecher, für Ihre Pflicht
be=
trachten, aber ich kenne die meinige und dieſe iſt, nicht zu
antworten. (Lauter Beifall bei der Oppoſition.) Darauf
erhob ſich der Sprecher und erklärte: „Ich habe Bonar
Law aufgefordert, mich bei der Aufrechterhaltung der
Ord=
nung zu unterſtützen. Wenn er dies nicht tun will, ſo
bleibt mir nichts anderes übrig, als die Sitzung auf
mor=
gen zu vertagen. Der Sprecher verließ dann unter
ohrenbetäubendem Lärm der Oppoſitionellen das Haus.
Asquith und die Miniſter blieben noch einige Zeit
im Haus, während die Mitglieder der Oppoſition ſie mit
höhnenden Zurufen bedachten. Sodann ſtand Asquith
auf und verließ das Haus, während die Miniſteriellen
ſich von ihren Plätzen erhoben, in ſtürmiſchen Beifall
ausbrachen und mit ihren Taſchentüchern winkten.
Auslandsbeſuche des engliſchen
Ge=
ſchwaders. Die Admiralität gibt bekannt: Das zweite
Schlachtſchiffgeſchwader, beſtehend aus vier
Schlacht=
ſchiffen und drei Kreuzern, wird Kiel vom 23. bis 30.
Juni einen Beſuch abſtatten; das erſte
Schlachtſchiff=
geſchwader, beſtehend aus vier Schlachtſchiffkreuzern und
zwei leichten Kreuzern, wird Reval am 17. Juni,
Kron=
ſtadt am 22. Juni und Riga am 30. Juni beſuchen. Das
zweite Kreuzergeſchwader wird in Drontheim und Bergen
vom 15. Juni bis zum 1. Juli, das dritte
Kreuzergeſchwa=
der, beſtehend aus drei Schiffen, wird in Chriſtiania vom
15. bis 23. Juni verweilen und wird in Chriſtania=Sund
nlaufen. Dann werden alle Schiffe ſich zu einem Beſuch
in Kopenhagen vom 24. Juni bis 1. Juli aufhalten.
Rußland.
Der Etat des Kriegsminiſteriums wurde
von der Reichsduma nach längerer Debatte angenommen;
gleichzeitig wurde die Uebergangsformel der
Budgetkom=
miſſion angenommen, in welcher der Wunſch nach einer
Vervollkommnung der Technik der Bankoperationen der
Bauernbank, ſowie nach ſchleunigerer Bewilligung von
Vorſchüſſen bei möglichſter Dezentraliſation ausgeſprochen
wird, Ferner wurde die von dem Oktobriſten Karazin
eingebrachte Uebergangsformel angenommen, in welcher
es heißt, daß zur Hebung der Produktivkräfte des Landes
notwendig ſei, den Unternehmungsgeiſt durch einen
regel=
rechten und weitgehenden Kredit zu wecken, welches Ziel
bloß durch eine Erweiterung der Funktionen der
Kredit=
anſtalten, die den lokalen Intereſſen dienen, erreichbar iſt.
Dieſe Anforderungen könne die Reichsbank allein nicht
be=
friedigen, daher erachtet die Duma folgende Maßregeln
für notwendig: Die Reviſion der Reichsbankſtatuten,
Zu=
erteilung des Rechtes an die Semſtwo=Inſtitutionen,
Kre=
dit= und Hypothekenbanken zu gründen, die Gründung
einer Agrarbank ſowie einer Bank zum Verkauf und
An=
kauf von Produkten der Manufakturinduſtrie und der
Ur=
produktion, die planmäßige Errichtung von Getreide=
Ele=
vatoren uſw.
Verſtärkung der Schwarzen=Meer=
Flotte. Der Marineminiſter hat in der Reichsduma
eine Geſetzesvorlage, betr. die Gewährung eines Kredits
von 100 Millionen Rubel zur Verſtärkung der Flotte des
Schwarzen Meeres, eingebracht.
* Neu=York, 22. Mai. Die Fahrt der „
Va=
terland” von der Quarantäne bis zum Pier war ein
einzigartiges Schauſpiel. Ununterbrochen ertönten die
Sirenen der Fahrzeuge, während rieſige Menſchenmengen
von den Ufern, den Dächern und den Fenſtern der
Wol=
kenkratzer mit Tücher= und Flaggenſchwenken das Schiff
jubelnd begrüßten. Zahlreiche Fahrzeuge und Zollkutter
mit den Vertretern der Hamburg=Amerika=Linie an Bord
ſowie die Vertreter der Stadt und hundert amerikaniſche
Journaliſten fuhren dem Dampfer entgegen; ein Schiff
war allein von Zeitungsphotographen beſetzt. Die
hie=
ſigen Blätter widmen dem Dampfer Vaterland”
ſpalten=
lange, illuſtrierte Artikel. Die Paſſagiere äußern ſich voll
enthuſiaſtiſcher Bewunderung über die
Manövrierfähig=
keit und den Mangel an Vibration des Schiffes.
Car=
lisle, der Erbauer der „Titanic”, erklärte, er hätte nicht
den Bau eines derartigen Schiffes für möglich gehalten;
als der „Imperator” gebaut war, glaubte er, damit ſei
das letzte Wort geſprochen. Nunmehr erkenne er an, daf
die deutſche Schiffsbaukunſt unbegrenzt und die
höchſt=
entwickelte der Welt ſei. In ähnlichem Sinne äußerten
ſich die anderen Sachverſtändigen an Bord der „
Vater=
land‟ Der Rieſendampfer hat durchſchnittlich 23,2 Knoten
zurückgelegt.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 23. Mai.
* Vom Hofe. Die Großherzogin empfing
am Mittwoch vormittag 10½ Uhr im Neuen Palais
den Miniſterialrat Dr. Kratz. Nachmitags 5 Uhr folgten
die Großherzoglichen Herrſchaften einer Einladung des
Generalmajors Freiherrn von Heyl und Gemahlin zum
Tee. Der Großherzog und die Großherzogin beſuchten
am Donnerstag vormittag den Gottesdienſt in der
Hof=
kirche. (Darmſt. Ztg.)
* Prinz Johann Georg von Sachſen iſt zum
Beſuch am Großherzoglichen Hof hier eingetroffen, um
die Jahrhundert=Ausſtellung, zu deren Patronen er
gehört, zu beſichtigen.
Ordensverleihungen. Der Großherzog hat
dem Geheimen Hofrat Profeſſor Dr. Marc Roſenberg
zu Karlsruhe das Komturkreuz 2. Klaſſe des
Verdienſt=
ordens Philipps des Großmütigen, dem Bürgermeiſter
Dr. Johannes Karl Weber in Leipzig das Ehrenkreuz
des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen und
dem Fabrikbeſitzer Stadtrat Karl Friedrich Joachim
daſelbſt das Ritterkreuz 1. Klaſſe desſelben Ordens
ver=
liehen.
*Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Georg Gaub aus Fiſchbach, Kreis Alsfeld, eine
Lehrer=
ſtelle an der Volksſchule zu Ulrichſtein, Kreis Schotten.
O Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 6
vom 22. Mai, hat folgenden Inhalt: 1. Ueberſicht
über die in der Stadt Worms zu erhebenden
Gemeinde=
umlagen für das Rechnungsjahr 1914. 2. Ueberſicht
über die von Großh. Miniſterium des Innern
ge=
nehmigten Umlagen zur Beſtreitung der Bedürfniſſe der
iſraelitiſchen Religionsgemeinden des Kreiſes Erbach für
1914. 3. Dienſtnachrichten.
* Militärdienſtnachrichten. Weiz, Oberſtlt. a. D.,
zuletzt Major beim Stabe des Inf.=Regts. Markgraf Karl
(7. Brandenburg.) Nr. 60, unter Verleihung eines
Paten=
tes ſeines Dienſtgrades vom 22. April 1914 als Bats.. im Inf.=Leib=Regt. Großherzogin (3. Großh.
Heſſ.) Nr. 117 wieder angeſtellt. Zum Oberſtleutnant
be=
fördert: der Major und Bats.=Kommand. Stempel im
Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168. Mayer, K. W.
Hauptmann im Gen.=Stabe des 18. Armee=Korps, von
dieſer Stellung behufs Verwendung als Komp.=Chef im
Inf.=Regt. König Wilhelm I (6. Württ.) Nr. 124
ent=
hoben. Halm, Hauptmann im Großen Gen.=Stabe, in
den Gen.=Stab des 18. Armee=Korps verſetzt. v.
Werne=
burg (ehem. Feldart.=Regt. Nr. 25), Oberlt. im Thür.
Huſ.=Regt. Nr. 12, kommandiert zur Vertretung des
Adju=
tanten der 1. Kav.=Brig., zum Ajutanten dieſer Brigade
ernannt. Unter Beförderung zum Major verſetzt: der
Hauptmann und Komp.=Chef v. Pape im 2. Naſſ. Inf.=
Regt. Nr. 88, zum Stabe des Inf.=Leib=Regts.
Großher=
zogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117. Verſetzt: der Leutnant
Cellarius im Inf.=Leib=Regt. Großherzogin (3.
Großh. Heſſ.) Nr. 117, in das Metzer Inf.=Regt. Nr. 98
v. Meiß (ehemals Drag.=Regt. Nr. 23) Major,
beauf=
tragt mit der Führung des Kür.=Regts. Graf Geßler
(Rhein.) Nr. 8, zum Kommandeur dieſes Regiments
er=
nannt. Zum überzähligen Rittmeiſter befördert: der
Oberleutnant Riedeſel Frhr. zu Eiſenbach (
Lud=
wig) im Leib=Drag.=Regt. (2. Großh. Heſſ.) Nr. 24,
kom=
mandiert zur Dienſtleiſtung bei des Großherzogs von
Heſſen und bei Rhein K. H. Zum Abteilungskommandeur
ernannt: der überzählige Major v. Zangen (früher
Feldart.=Regt. Nr. 25) beim Stabe des 2. Unterelſäſſ.
Feldart.=Regts. Nr. 67. Verſetzt: der Hauptmann und
Batterie=Chef v. Morenhoffen im Großh. Art.=
Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25, als
Mit=
glied zur Art.=Prüf.=Kommiſſion. Zum Batterie=Chef
er=
nannt: der Hauptmann v. Gilſa beim Stabe des Großh.
Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25.
v. Stockhauſen, Oberlt. der Reſerve des 2. Großh.
Heſſ. Feldart.=Regts. Nr. 61 (I Kaſſel), früher in dieſem
Regiment, vom 1. Juni 1914 ab auf ein Jahr zur
Dienſt=
leiſtung bei dem genannten Regiment kommandiert;
wäh=
rend dieſer Dienſtleiſtung iſt ſein Patent als vom 6.
April 1914 datiert anzuſehen. Aus dem Heere ſcheidet am
22. Mai aus und wird mit dem 23. Mai 1914 in der
Schutz=
truppe für Deutſch=Südweſtafrika angeſtellt: der Leutnant
v. Oppen im 2. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 61.
Unter Enthebung von dem Kommando zur Dienſtleiſtung
beim Reichel=Kolonial=Amt verſetzt: der Hauptmann
b. Tümpling im 2. Grofh. Heſ. Zebart=Regl. Nr. 91,
zum Stabe des Großh. Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ.
Feld=
art.=Regts. Nr. 25. v. Sydow, Leutnant im Leibgarde=
Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, auf ſein Geſuch
zu=
den Reſerveoffizieren dieſes Regiments übergeführt. Zum
Oberleutnant befördert: der Leutnant Reinhardt im
Inf.=Regt. Prinz Carl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118. Zu
Leutnants mit Patent vom 24. Mai 1912 befördert: die
Fähnriche: v. Frankenberg u. Ludwigsdorf,
Graf v. Rechteren=Limpurg im Leibgarde=Inf.=
Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, Walter im Inf.=Regt.
Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, Tellenbach
im Inf.=Leib.=Regt. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.)
Nr. 117, Licht im Garde=Drag.=Regt. (1. Großh. Heſſ.)
Nr. 23, dieſer unter Verſetzung in das Ulan.=Regt. von
Katzler (Schleſ.) Nr. 2. Bodenbender im 2. Großh.
Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 61. Zu Leutnants befördert:
die Fähnriche: Frhr. v. Starck (Darmſtädter) im Jäg.=
Regt. zu Pferde Nr. 3, Berendes im 5. Großh. Heſſ.
Inf.=Regt. Nr. 168. Zu Fähnrichen befördert: die
Unter=
offiziere: Schmidt im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt.
Nr. 168, Henn in der Großh. Heſſ. Train=Abt. Nr. 18.
g. Strafkammer II. Ein 13jähriger Schüler aus
Fechenheim hatte, um ſich Geld für Zigaretten und
zum Beſuch des Kinos zu verſchaffen, unter Benutzung
eines falſchen Schlüſſels Kleidungsſtücke und 1 Mark bares
Geld entwendet. Er wurde geſtern zu 2 Wochen
Ge=
fängnis verurteilt. — Als Nachſpiel zu dem im Juni
vorigen Jahres verhandelten großen Kelſterbacher
Hehler=
prozeß, in dem bekannlich der Hauptſchuldige, der Wirt
Menz, zu 1½ Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, kam
geſtern die Anklage gegen den 45jährigen Gerbereibeſitzer
Seligmann aus Friedberg zur Verhandlung. Er.
war beſchuldigt, dem Händler Reiß beim Abſatz von
Chevreauleder behilflich geweſen zu ſein. Die Anklage
ſtützte ſich beſonders darauf, daß S. den Reiß ſein
Tele=
phon in Friedberg benutzen und auch die Sachen auf
ſeinem Lagerplatz abſtellen ließ. Ferner war er einmal
mit dem Reiß beim Angeklagten Menz. Reiß ſelbſt konnte
nicht zur Verantwortung gezogen werden, da er vom
Sach=
verſtändigen für geiſteskrank erklärt worden war.
Selig=
mann beſtritt energiſch jede Schuld, er habe lediglich aus
Gutmütigkeit dem Reiß geſtattet, das Leder auf ſeinem
Platz abzuſtellen. Auch habe er ſich, um R. einen Gefallen
zu run, in Pirmaſens bei Verwandten nach dem Preis des
Chevreauleders erkundigt. Er ſelbſt habe nie die
Ab=
ſicht gehabt, das Leder zu kaufen, habe es auch nicht
brau=
chen können. Das Gericht erkannte auf Freiſprechung.
Der 36jährige Viehwärter Alfred Nyffelder aus Bern
wurde wegen eines in Kelſterbach verübten Verbrechens
nach § 176,3 zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt,
bzüglich 1 Monat der Unterſuchungshaft.
— Vom Hoftheater. Als 40. Volksvorſtellung zu
er=
mäßigten Preiſen geht heute „Das Nachtlager in Granada”
in Szene, worauf die Premiere der Märchen=
Ballett=
pantomime „Les petits riens” folgt. Am
Sonntag=
findet, wie ſchon erwähnt, eine Aufführung der beliebten
Humperdinckſchen Oper „Königskinder” mit Geheimerat
de Haan als Dirigenten und Fräulein Geyersbach als
Gänſemagd ſtatt. Die Vorſtellung beginnt um 7 Uhr.
Als letzter Abend des Gerhart Hauptmann=Zyklus wird
am Montag im C=Abonnement „Gabriel Schillings
Flucht” gegeben. Für Dienstag, den 26. Mai, iſt eine
Wiederholung von Mozarts „Figaros Hochzeit” in
Aus=
ſicht genommen. Das Publikum wird es wohl mit
be=
ſonderer Freude begrüßen, daß die Oper noch einmal vone
Geheimerat de Haan dirigiert und die Partie der Gräfin
von Gertrud Geyersbach geſungen wird. Die Titelpartit,
liegt in den Händen des Herrn Kammerſängers Stephani,
in den übrigen Hauptrollen ſind die Damen Beling=
Schäfer. Jacobs und Kallenſee, ſowie die Herren
Schützendorf und Weber beſchäftiat. Die Vorſtellung
be=
ginnt um 7 Uhr und fällt dem A=Abonnement zu.
Das weitere Repertoire der Woche iſt: Mittwoch, 27.
Mai. 174. Abonnements=Vorſtellung. B 43: „Minna
von Barnhelm. Kleine Preiſe. — Anfang 7½
Uhr.
Donnerstag, 28. Mai. Außer Abonne=. Auf Allerhöchſten Befehl: Frühlingsfeſtſpiele. 5.
Abend. In der neuen Inſzenierung: „Carmen‟.
Er=
höhte Preiſe. Anfang 7 Uhr. — Freitag, 29. Mai. Außer
Abonnement: „Filmzauber”. Anfang 7½ Uhr. 41.
Volks=
vorſtellung zu ermäßigten Preiſen. — Samstag, 30. Mal.
keine Vorſtellung. — Sonntag. 31. Mai. Keine
Vorſtel=
ung. — Montag, 1. Juni. Außer Abonnement. Auf
Al=
erhöchſten Befehl: Frühlingsfeſtſpiele. 6. Abend. In
teuer dekorativer und koſtümlicher Ausſtattung: „Arda”.
Erhöhte Preiſe. Anfang 6½ Uhr.
Der Platz vor dem Muſeum wird zurzeit mit dem
ängſt geplanten plaſtiſchen Schmuck verſehen. Geſtern
wurde der erſte Fahnenmaſt, eine über 20 Meter hohe
mächtige Eiſenſtange, aus vier ſchmiedeeiſernen
Mannes=
mannröhren zuſammengeſetzt, aufgerichtet. Die Arbeit
er=
forderte viel Zeit und Anſtrengung. Der Maſt wiegt über
20 Zentner. Der Entwurf zu dem bildhaueriſch fein
mächtigen Bronzefuß des Maſtes ſtammt von Profeſſor
Jobſt. Der zweite Fahnenmaſt ſoll am Montag folgen,
Ebenſo die Löwen auf dem Treppenpoſtament.
Was die geretteten
Schiff=
brüchigen erzählen.
** Am Montag morgen trug man, vorſichtig und
langſam, im Hafen von Halifax vier kraftloſe, faſt zu
Ge=
rippen abgemagerte Menſchenkörper in das Krankenhaus.
Es waren die letzten vier Ueberlebenden des am 3. Mai
untergegangenen Dampfers Columbian”; am Tage
vor=
her hatte ſie der amerikaniſche Zollkreuzer „Seneca” in
mehr als 150 Seemeilen Entfernung von der Küſte Neu=
Schottlands aufgefunden und an Bord genommen. Einige
Stunden ſpäter hätte man in dem treibenden Boote nur
noch Leichen gefunden; 14 Tage lang trieben die
Unglück=
lichen auf dem Meere und mußten ihre Kameraden, einen
nach dem andern, unter furchtbaren Leiden ſterben ſehen.
Unter den Geretteten befindet ſich der junge erſte
Offi=
zier der „Columbian” Robert Tiere; ihm werden
ver=
mutlich ſeine beiden erfrorenen Füße abgenommen
wer=
den müſſen. Die Schilderung, die er von den Leiden
und dem Sterben der Gefährten gab, iſt erſchütternd; von
den elf Männern, die ſich an Bord des kleinen Bootes
be=
fanden, ſind ſiehen im Laufe der grauenvollen Tage an
Erſchöpfung geſtorben.
Im letzten Augenblick hatten ſich die Leute, zum Teil
nur mit Hemd und Unterhoſe bekleidet, von der
brennen=
den „Columbian” in das Boot gerettet. „Ein ſtarker
Südwind trieb uns ſofort nordwärts” berichtete der
Offizier. „Es war keine Zeit geweſen,
Navigations=
inſtrumente an Bord zu nehmen. Wir waren uns ſofort
klar, daß uns Schweres bevorſtände, wenn wir nicht bald
von einem Schiffe aufgeleſen werden würden. Am
Mor=
gen des folgenden Tages — es war noch dunkel — ſahen
wir die Lichter eines Schiffes auftauchen. Der Damyfer
kam ſchnell näher, nach ſeiner Größe war es die „
Olym=
pie‟ Nun mußten wir entdecken, daß wir kein trockenes
Feuerzeug an Bord hatten. Es gab kein Mittel, uns
be=
merkbar zu machen, ohnmächtig mußten wir mitanſehen,
wie die „Olympie” in einer Entfernung von etwa ¾
See=
meilen vorüberglitt und entſchwand. Wir ſtanden zwar
auf und ſchrien mit allen Kräften, aber es war umſonſt.
Am zweiten Tage begegneten wir noch einem
Fracht=
dampfer in größerer Entfernung; ich hißte meinen
Oel=
rock an ein Ruder und hielt ihn empor, aber es war
wiederum vergeblich. Am Nachmittag ſahen wir die
„Franconia” in großer Entfernung anhalten; vermutlich
nahm ſie eines unſerer Boote an Bord. Dann dampfte
ſie im Halbkreis weiter und wir blieben allein. Die
fol=
genden zwei Tage war noch rauhes Wetter und immer
wieder mußten wir unſer Boot auspumpen, aber
ſchließ=
lich ließ der Wind nach. Wir hatten einen Waſſerfaß mit
20 Galonen Trinkwaſſer und eine Zinnbüchſe mit
Bis=
kuit an Bord. Ich teilte ſofort die Rationen ein; jeder
Mann erhielt eine halbe Flaſche Wlaſſer am Tage und zu
jeder Mahlzeit ein Biskuit. Aber ſchon nach der erſten
Woche begann die Not und der Waſſermangel. Ich
ver=
ringerte die Rationen, einmal oder zweimal konnten wir
auch etwas Regenwaſſer einfangen, aber am Freitag
be=
ſaßen wir fünf Ueberlebenden nur noch eine halbe Flaſche
Waſſer. Wir verſuchten die Schuhſohlen und das Leder
unſerer geſtorbenen Kameraden zu eſſen.
Der erſte, der von ihnen erlöſt wurde, ſtarb am
Mon=
tag; alle Verſuche, ihn zu retten, waren vergeblich. Dann,
am Morgen des 12. Mai, ſtarb der Heizer Richmen, am
nächſten Tage der Heizer Anderſon, dann Schrimberger,
der Koch, und Guſtavſohn. Alle ſtarben auf die gleiche
ſchreckliche Art. Sie begannen Seewaſſer zu trinken, und
ihre Leiden waren unerhört. Je mehr ſie tranken, je
ent=
ſetzlicher wurde ihr Verlangen nach mehr. An Bord
hatten wir einen kleinen Schöpflöffel; ich verbarg ihn
bei mir, aber wenn ich ſchlief, holten ſie ihn. Das Ganze
war wie ein wüſter Traum. Wenn ich den Leuten, die
Meerwaſſer tranken, den Schöpflöffel entriß, lehnten ſie
ſich über den Bootsrand und tranken wie die Kühe. Bald
ergriff ſie der Wahnſinn, und alle ſtarben ſie irrſinnig,
unausgeſetzt ſingend und brüllend. Das Meerwaſſer
tötete ſie. Die anderen, die widerſtanden, blieben
län=
ger bei Kraft. Als Jakob, der Ruſſe, Meerwaſſer zu
trinken begann und irrſinnig wurde, wollte er uns alle
ermorden, drang mit der Axt auf uns ein, und es blieb
uns nichts übrig, als ihn zu feſſeln. Das war ein harter
Kampf, bis wir ihn überwältiat und gebunden hatten.
Er lebte noch 6 Stunden, unaufhörlich aus Leibeskräften
brüllend und ſchreiend. Dann kam die Erſchöpfung. Wir
flößten ihm noch etwas Waſſer ein, aber es war umſonſt,
er ſtarb Samstag früh um 1 Uhr. Wir hatten keine
Ahnung, wo wir uns befanden, keine Inſtrumente, um
uns zu orientieren. Es war kalt und nebelig. Ich glaube,
daß uns dies nutzte; wahrſcheinlich ſaugte unſer
Körper=
aus der Luft etwas Feuchtigkeit ein. Wir lagen am
Boden unſeres Bootes und zitterten vor Froſt; Prieye
ſtarb Sonntag früh. Vor der Abreiſe hatte er geträumt,
das Schiff müſſe verbrennen und er müſſe in einem Bogt
nach 14tägiger Irrfahrt ſterben. Sein Traum erfüllte ſich
nur allzu genau. Uns hatte er verſichert, daß wir
ge=
rettet werden würden. Aber nun, da auch er geſtorben
war, waren wir überzeugt, daß nur der Tod noch unſer
Los ſein könnte. Die Qualen des Durſtes waren
uner=
träglich.
Dann, im letzten Augenblick, erſchien am Horizont
die „Seneca” ſah uns und nahm uns an Bord. Keiner
von uns vermochte mehr zu ſtehen, wir mußten aus dem
Boot berausgehoben werden.”
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Seite 3.
* Kunſtjahr Darmſtadt 1914. Man ſchreibt uns: Die
dritte der Darmſtädter Ausſtellungen, die Veranſtaltung
der „Freien Vereinigung Darmſtädter
Künſtler” im Kunſtverein wird am 7. Juni eröffnet
werden. Hier werden in ſorgfältiger Auswahl Werke der
in Heſſen lebenden und aus Heſſen ſtammenden Künſtler
gezeigt. Es werden mit ganz neuen Arbeiten unſere
Darmſtädter Maler Altheim, Bader, Adolf Beyer, Anna
Beyer, Illner, Kayſer, Kempin, Sutter, Zernin u. a.
ver=
treten ſein; von den auswärtigen Heſſen werden Eugen
Bracht, Bertrand, Otto Heinrich Engel, Halm, Ludwig
von Hoſmann, Hoelſcher, Giebel, Kätelhön, Kern, Küſtner,
H. Otto, Emil und Willy Preetorius, Karl und Fritz
Schmoll von Eiſenwerth, Thielmann, Ubbelohde, Waentig,
Weinheimer u. a. ihre vorzüglichſten Arbeiten zeigen. Das
nunmehr erſchienene Plakat der Ausſtellung zeigt den
ausgezeichneten Reklamekünſtler Dr. Emil Preetorius von
ſeiner beſten Seite; das überaus wirkungsvolle und witzige
Plakat erregt allgemeine Aufmerkſamkeit.
* Abgeſtiegen im Hotel „Zur Traube” ſind: der
kom=
mandierende General des 15. Armeekorps, Exzellenz von
Deimling. Exzellenz Generalleutnant v. Eben,
Major im Generalſtab Bethcke, Hauptmann im
Gene=
ralſtab Kalm; Unterſtaatsſekretär Kühn Exzellenz.
* Zum Fall Heydrich=Vogt. Die amtlichen Stellen
verhalten ſich mit Nachrichten aus dem Gang der
Vor=
unterſuchung nach wie vor ablehnend. Blättermeldungen
zufolge hat die in der Wohnung Vogts in Heidelberg
vor=
genommene Hausſuchung Material ergeben, aus dem man
auf nähere Beziehungen zwiſchen dem 25jährigen Vogt
und der 35jährigen Ehefrau Heydrich ſchließen will. Voge
ſoll ſehr verklauſuliert nach der Mitteilung des
Ergeb=
niſſes der Leichenſchau zugeſtanden haben, mit Heydrich
in Streit geraten zu ſein und ihm in deſſen Verlauf mit
einem Stuhl über den Kopf geſchlagen zu haben. Ob ſich
dieſe Nachricht bewahrheitet, bleibt abzuwarten.
* Oeffentlicher Arbeitsnachweis. Die diesjährige
Verwalterkonferenz des Mitteldeutſchen
Arbeitsnachweis=
verbandes tagte am 20. I. M. im Kurhaus zu Bad
Nau=
heim. Es wurden Referate über das Verhältnis von
Arbeitsnachweis und Arbeitsloſenfürſorge gehalten und
Fragen aus der Praxis beſprochen. Das hieſige
Arbeits=
amt war vertreten.
* Alice=Frauenverein für Krankenpflege. Von
der zuſtändigen Stelle wird darauf aufmerkſam gemacht,
daß zu der am Dienstag, den 26. Mai, nachmittags
3 Uhr, im Städtiſchen Saalbau ſtattfindenden
Mit=
glie derverſammlung des Alice=
Frauenver=
eins für Krankenpflege nicht nur die altiven
Mitglieder des Vereins (d. h. die Mitglieder des
Haupt=
vorſtandes, der Zweigvereinsvorſtände und der
Ab=
teilungen, Schweſtern, Hilfsſchweſtern und Helferinnen)
und die beſonders eingeladenen Perſonen, ſondern auch
alle inaktiven Mitglieder des Alice=Frauenvereins
Zutritt haben. Dieſe erhalten Einlaßkarten am
Saal=
eingang.
* Erfolgreiche Schützen. Der Schützengeſellſchaft „
Waid=
mannsheil” gelang es, am Sonntag bei dem
Preisſchie=
ßen des Bundes=Schützenvereins in Guſtavsburg unter
ſtarker Konkurrenz durch ihre Mitglieder Kenner,
Jähr=
ling und Dörner den 1. Gruppenpreis und im
Einzel=
ſchießen ihren Mitgliedern H. Lotz den zweiten und B.
Dörner den zehnten Preis zu erringen.
* Turngemeinde Darmſtadt. Einem Wunſche der
Ausſchußleitung der Deutſchen Turnerſchaft folgend,
jnternahm am Himmelfahrtstage die Turngemeinde
Darmſtadt eine Familien=Wanderung über den
Ludwigs=
deg am Waltersteich vorbei, den Burgwald,
Waſchen=
bach nach Nieder=Ramſtadt, welche als Ehrung des
grei=
ſen Vorſitzenden der Deutſchen Turnerſchaft, Herrn Geh.
Sanitätsrats Dr. med. Götz in Leipzig, anläßlich ſeiner
Beneſung und ſeitem am 24. d. M. ſtattfindenden 88. Ge=
Hurtstage alt. Recht zahlreich war die Beteiligung
von Alt urhl=Jung, was wohl das beſte Zeugnis für die
Werehrung, welche Turnvater Götz auch in der
Darm=
ſtädter Turngemeinde genießt, iſt. In Nieder=Ramſtadt
wvurde Raſt gemacht und bei gemütlichem Zuſammenſein
dem Zwecke der Wanderung durch Anſprache gedacht,
welche mit einem „Gut Heil” auf Turnvater Götz, das
räftigen Widerhall fand, ſchloß. Nach Leipzig wurde
machſtehendes Telegramm abgeſandt: „Turnvater Dr.
Götz=Leipzig. Von einer Familienwanderung aus Freude
der Geneſung ſendet herzliche Glückwünſche zum 88.
Ge=
burtstage mit kräftigem „Gut Heil” Turngemeinde
Darm=
ſtadt.”
* Vom Verein der Freundinnen junger Mädchen. Am
Montag, den 25. Mai, beginnt in Kaſſel unter dem Vorſitz
der Frau Fürſtin Marie zu Erbach=Schönberg die
Mitglie=
derverſammlung des Deutſchen Zweiges des Vereins der
Freundinnen junger Mädchen zu tagen. Es werden dort
ſo ziemlich alle Arbeitsgebiete beſprochen, in denen
Mit=
tllieder tätig ſind damit alle Teilnehmerinnen
Gelegen=
beit haben, Wünſche zu äußern, Rat und Auskunft
ſo=
wohl zu geben, als zu empfangen. An die Verſammlung
ſchließt ſich dann, ebenfalls im Hotel Penſionshaus,
Wil=
helmshöhe, am 28. Mai gleich eine Konferenz der
Deut=
ſchen Bahnhofsmiſſion an, die für die Freundinnen von
nicht weniger großem Intereſſe iſt. Hoffentlich werden
beide Tagungen recht zahlreich aus allen Teilen unſeres
Vaterlandes beſucht.
* Rennen des Heſſiſchen Reitervereins. Am
Sonn=
tag, den 24. Mai, nachmittags 3 Uhr, finden die
diesjähri=
gen Frühjahrsrennen des Heſſiſchen Reitervereins auf dem
hieſigen Truppenübungsplatz ſtatt. Eingang zum
Renn=
platz nur vom Barackenlager aus. Seitens der Heſſiſchen
Eiſenbahn=Aktien=Geſellſchaft Darmſtadt wird ein
Sonder=
zug ab Schloß um 2 Uhr nachmittags zur Fahrt nach dem
Rennplatz bereitgeſtellt, ebenſo wird nach dem Rennen ein
Sonderzug von der Lagerſtraße abgelaſſen. Das
Pro=
gramm umfaßt vier Rennen und eine
Jagdſpringkonkur=
renz, zu denen zahlreiche Nennungen eingegangen ſind.
Konzert und Reſtauration ſind auf dem Rennplatze. Auch
eine gedeckte Tribüne iſt vorhanden.
* Der Darmſtädter Fechtklub feiert ſein 24jähriges
Be=
ſtehen am kommenden Samstag mit einem Tanzabend auf
dem „Heiligen Kreuz” Zur Unterhaltung ſind
geſang=
liche, deklamatoriſche und Inſtrumental=Vorträge
vorge=
ſehen, für die ſich, wie immer, Vereinskräfte zur
Verfü=
gung geſtellt haben. Am Sonntag ſoll noch ein
Mittags=
ſpaziergang nach Traiſa ſtattfinden. (Siehe Anzeige.)
§ Zuſammenſtoß. Am Himmelfahrttag vormittag
kurz nach 6 Uhr iſt an der Ecke Wendelſtadt= und
Bis=
marckſtraße ein Automobil mit einem einſpännigen
Bäckerfuhrwerk aus Arheilgen
zuſammen=
geſtoßen. Das Automobil wurde ſtark beſchädigt
und das Pferd leicht verletzt.
Konzerte ꝛc. Ludwigshöhe. Morgen
Sonn=
tag, den 24. Mai, wird das Konzert wiederum von der
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 ausgeführt.
Intereſſant dürfte es ſein, zu erfahren, daß am
Himmel=
fahrttage die Konzerte von über 2500 Perſonen beſucht
waren. In dem morgigen Konzert wird der
Solo=
trompeter obiger Kapelle (Herr Krumbach), Schüler des
Cornet à Piſton=Virtuoſen Herrn Kammermuſikers Louis
Kümmel vom Großh. Hoftheater, das Lied „Stolzenfels
am Rhein” vortragen. (Siehe Anzeige.)
Brauerei Heſſiſcher Hof. Heute Samstag
abend findet das erſte Samstags=Konzert der
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 ſtatt. Wie
im Anzeigenteil erſichtlich, iſt das Programm dem
Wonnemonat Mai angepaßt. Auch ſei beſonders auf
die Soli für Piſton und Poſaunen hingewieſen. Die
Konzerte, welche ſchon ſeit Jahren einem Bedürfnis des
hieſigen Publikums entſprechen, werden auch in dieſer
Saiſon ihren alten Ruhm wieder bewähren. (Siehe
Anzeige.)
Chauſſeehaus, Heidelberger Straße 89. In dem
herrlichen Garten des Chauſſeehauſes beginnen die
be=
liebten Konzerte wieder. Der hübſche Garten bietet
einen ſehr ſchönen Aufenthalt. Das erſte Konzert findet
Sonntag, den 24. Mai, abends, ſtatt. Die Konzerte
waren voriges Jahr allgemein beliebt und gut beſucht.
Hoffentlich werden die Konzerte auch dieſes Jahr wieder
Anklang beim Publikum finden. Die Muſik ſtellen
abwechſelnd Train=Abt. 18 und Art.=Regt. 61. Die
Namen der Kapellen bieten Gewähr für echten
Kunſt=
genuß, was das muſikliebende Publikum der Reſidenz
zu ſchätzen weiß. (Siehe auch Anzeige.)
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
— Reſidenztheater am weißen Turm. Das
ab heute zur Vorführung gelangende Filmwerk „Eva‟
will kein Kino=Drama im ſonſt üblichen Sinne ſein,
ſon=
dern zum erſtenmal den Beweis erbringen daß die
moderne Filmkunſt nicht nur rein äußerliche
Bewegungs=
vorgänge, ſondern auch tiefinnerliche Seelenvorgänge
dar=
zuſtellen und zu ſchildern vermag. Dieſe Aufgabe iſt
reſt=
los gelöſt worden durch das hervorragende Spiel der
Kino=Diva Henny Porten, welche dadurch den Film zu
einer Kunſtſchöpfung allererſten Ranges ſtempelt. Als
Verfaſſer für die auf den Film gebannte feinſinnige
See=
lenſchilderung einer Frau zeichnet Richard Voß, der durch
ſein Dichtwerk den Darſtellern ſchwere, aber künſtleriſche
Aufgaben ſtellle. In dem großen Detektivdrama in drei
Akten „Ein Millionenraub” bemerken wir einen alten
Be=
kannten, Herrn Trautmann, welcher ſich durch ſein
ver=
wagenes Auftreten im Film die Herzen der Kinobeſucher
im Sturm erobert hat. Zwei hochin ereſſante Aktualitäten.
Originalaufnahmen des Reſidenztheaters „Eröffnung
der Ausſtellung auf der Künſtlerkolonie‟
mit den Duncan=Feſtſpielen, und der „PrinzHeinrich=
Flug‟ Etappe Darmſtadt-Frankfurt, beweiſen, daß das
R.=T. ſtels bemüht iſt, ſeinen Beſuchern das Neueſte und
Beſte zu bieten. Die Wochenchronik und einige
Humores=
ken beſchließen den Spielplan.
Rüſſelsheim, 22. Mai. (Die Frage der
Waſ=
ſerverſorgung), die ſchon ſeit Jahren hier im
Vor=
dergrund des Intereſſes ſteht, ſoll nun einer endgültigen
Löſung zugeführt werden. Der Gemeinderat faßte in
ſei=
ner letzten Sitzung den einſtimmigen Beſchluß, Rüſſelsheim
eine Waſſerleitung zu verſchaffen. Die Frage, ob die
Ge=
meinde ein eigenes Waſſerwerk erbauen oder ſich an das
neue Mainzer Waſſerwerk auf Hof Schönau anſchließen
ſoll, wurde noch nicht entſchieden. Seitens der
Kreisbe=
hörde zu Groß=Gerau und der Landes=Kulturinſpektion
wird der Gemeinde entſchieden zum Anſchluß an das
Waſ=
ſerwerk der Stadt Mainz geraten. Zwecks raſcher
Förde=
rung des Projektes findet ſchon in den nächſten Tagen hier
eine gemeinſame Beratung ſtatt, an der außer
dem Gemeindekollegium auch Vertreter der Stadt Mainz
und Kreisrat Dr. Wallau von Groß=Gerau teilnehmen.
H. Lampertheim, 21. Mai. (Unfall.) Das 3¾
Jahre alte Söhnchen des in der Wirtſchaft „Zur
Eberts=
burg” wohnenden Fabrikarbeiters Schollmeier iſt am
letz=
ten Dienstag mittag von einem Dachvorſprung des
zwel=
ten Stockes durch ein Glasdach in den zementierten Hof
geſtürzt. An den dabei erlittenen Verletzungen iſt das
Kind geſtern im Krankenhaus geſtorben.
Viernheim, 22. Mat. (Mord oder Unglück.)
Die Meldung, daß das Töchterchen des Landwirts
Mar=
tin in Viernheim im Bett eines geiſteskranken Schneiders
erwürgt aufgefunden worden ſei, iſt nicht richtig.
Das Mädchen wurde vielmehr geſtern abend als Leiche
aus der ſogenannten „Tränke” gezogen. Ob ein
Un=
glücksfall oder Verbrechen vorliegt, wird die Leichenſchau
ergeben.
Worms, 22. Mai. (Beim Rangieren
ent=
gleiſt) ſind vorgeſtern abend am hieſigen
Hauptbahn=
hof zwei Güterwagen einer Rangierabteilung.
Material=
ſchaden iſt nicht entſtanden.
Harxheim, 22. Mai. (Feuer.) Vorgeſtern nachmittag
gegen 2 Uhr brach in der Scheune des Landwirts Peter
Schnell auf bis jetzt noch unaufgeklärte Weiſe Feuer aus,
das bald auch auf die Scheune der Witwe Adam Erbſt
übergriff und beide Scheunen vollſtändig einäſcherte. Die
Urſache des Brandunglücks iſt bis jetzt noch nicht
feſtge=
ſtellt.
D Bad=Nauheim, 22. Mai. Bis zum 21. Mai ſind
7839 Kurgäſte angekommen. Bäder wurden bis zum
21. Mai 70 725 abgegeben.
(*) Büdingen, 21. Mai. (Der 31.
Verbands=
tag des Rhein=Main=(
Gaſtwirteverban=
des) fand unter recht zahlreicher Beteiligung ſtatt. Die
Verhandlungen leitete der Verbandsvorſitzende Hauſt=
Darmſtadt. Bürgermeiſter Fendt begrüßte den
Gaſt=
wirteverband namens der Stadt, Kreisamtmann Hiemenz
namens des Kreisamts. Dann begannen die
Verhand=
lungen über wichtige Fragen des Gaſtwirtegewerbes. Der
deutſche Gaſtwirteverband hat 3000 Mark zur Verfügung
geſtellt zur Unterſtützung für Lehrer, die an einem Kurſus
für Fachunterricht für das Gaſtwirtegewerbe teilnehmen.
In den Verhandlungen wurde verlangt, daß die
ſoge=
nannten alkoholfreien Koſthäuſer unter Konzeſſionspflicht
geſtellt werden. Bei Erteilung von Konzeſſionen im
Gaſt=
wirtegewerbe müſſe die Zuverläſſigkeitsfrage beſſer
ge=
prüft werden. Vorher ſei das Gutachten der örtlichen
Gaſtwirtevereinigung zu hören. Auch ſoll für eine
Aen=
derung der heſſiſchen Stempelgeſetzgebung gewirkt
wer=
den. In bezug auf die vom Bundesrat dem Reichstag
vorgeſchlagenen Aenderungen der Gewerbeordnung wird
der Denkſchrift des deutſchen Gaſtwirteverbandes,
betref=
fend des Kleinhandels mit geiſtigen Getränken in
Winkel=
wirtſchaften, Beſchränkung der Animierkneiven, der
Be=
dürfnis= und Zuverläſſigkeitsfrage, ſowie der Konzeſſion
an juriſtiſche Vereine und Geſellſchaften zugeſtimmt. Als
Ort des Verbandstages 1915 wurde Heppenheim
be=
ſtimmt. Durch Zuruf wurde der Verbandsvorſtand
wie=
dergewählt: 1. Vorſitzender Hauſt, Stellvertreter
Heppen=
heimer, Schriführer Lind, Rechner Trautmann, Beiſitzer
Fink und Freund, ſämtlich in Darmſtadt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 21. Mai. Das deutſche
Zahnärzte=Haus, das mit ſeinen vielſeitigen
Ein=
richtungen für wiſſenſchaftliche, ſtandespoliliſche und
Wohl=
fahrtszwecke des deutſchen Zahnärzteſtandes das erſte in
ſeiner Art iſt und das ausſchließlich aus freiwilligen
Mit=
teln der deutſchen Zahnärzte errichlet wurde, wurde am
letzten Mittwoch in Anweſenheit zahlreicher Ehrengäſte und
mehrerer hundert Zahnärzte aus ganz Deutſchland
feier=
lich eingeweihl. Das Haus dient in erſter Linie der
wiſſenſchaftlichen und praktiſchen Fortbildung der
deut=
ſchen Zahnärzte. — Das Reichsgericht in Leipzig verwarf
geſtern die Reviſion des Bucketſhop=Bankiers Otto
Feuilleton.
* Der Kaiſer über die woderne Malerei. Anläßlich
tes Aufenthalts des Kaiſers in Wiesbaden erfolgte auf
E inladung des Magiſtrats eine Beſichtigung des im
vori=
gen Jahre eröffneten Kaiſer=Friedrich=Bades unter
Füh=
rung des Oberbürgermeiſters Geheimrats Gläſſing. Im
ersſten Stock befindet ſich ein figürlicher, von Hans Voelkec
gemalter Fries, und im erſten Obergeſchoß iſt über der
Wandvertäfelung ein monumentaler Fries des
Kunſt=
malers Fritz Kaltwaſſer mit annähernd lebensgroßen
Fi=
guren angebracht, die ſymboliſch die Beziehungen der
Menſchen zum Waſſer ausdrücken ſollen. Gerade dieſer
Fries deſſen nackte Frauengeſtalten die expreſſioniſtiſch
umterſtrichenen Formen der Rückenlinie und ihrer
Ver=
lamgerung beſonders deutlich zum Ausdruck bringen, wirkte
ausf den Kaiſer ſichtlich verſtimmend Er war verblüfft
und ſagte: „Daß unſere deutſchen Maler doch ſo ſchwer
mnalen lernen!” Wie verlautet, trägt man ſich jetzt mit
dem Gedanken, die Fresken im Kaiſer=Friedrich=Bad zu
enrfernen und durch eine dekorative Ausſchmückung zu
er=
ſetzen.
* Die Analphabeten und die ungariſchen
Reichstags=
pahlen. In ungefähr einem Jahre wird es in Ungarn
wvieder Neuwahlen in den Reichstag geben. Dabei wer=
Uhert aber zum erſten Male die Beſtimmungen des neuen
Pahlgeſetzes in Kraft treten, unter anderen diejenige, daß
o tab jeder Wahlberechtigte auch in die Künſte des Leſens
ind Schreibens eingeweiht ſein müſſe. Dieſe „drakoniſche‟
erfügung des neuen Wahlgeſetzes hat nun das
bekannt=
ſich= noch gewaltig große Heer der Analphabeten Ungarns
n den letzren Monaten dazu veranlaßt ſchleunigſt leſen
nd ſchreiben zu lernen. Die Prüfungen in dieſen „
Wiſſen=
chaften” müſſen nämlich ſchon jetzt, alſo ein Jahr vor den
eutwahlen, abgelegt werden und haben, wie aus Peſt
enteldet wird, in der Hauptſtadt und im ganzen Lande
vor ſtaatlichen Prüfungskommiſſionen begonnen. Bei den
Prüfungskommiſſionen der zehn Bezirke, in welche die
ungariſche Hauptſtadt eingeleilt iſt, haben ſich nun
ins=
geſamt 25000 Perſonen zu Ablegung der Prüfung im
Leſen und Schreiben gemeldet. Im Verhältnis zur
Ein=
wohnerzahl der Hauptſtadt ergibt ſich daraus, daß bisher
hier jeder 36. Menſch nicht leſen und nicht
ſchreiben konnte. In Wirklichkeit iſt aber der
Pro=
zentſatz der Analphabeten viel größer. Als
Charakteriſti=
kum ſei hierbei erwähnt, daß von den bisher
angemel=
delen 25000 Prüflingen ungefähr 18000 der organiſierten
ſozialdemokratiſchen Partei angehören. Erwähnt ſei
ſchließlich noch daß ſich im vierten, dem vornehmſten
Be=
zirke der Hauptſtadt, nur 41, im achten Bezirke aber 8000
Perſonen zur Ablegung der Prüfung angemeldet haben.
Der überwiegende Teil aller bisher Analphabeten
geweſe=
nen Prüfungskandidalen ſind Fabrikarbeiter, es befinden
ſich aber darunter auch viele Handwerker, Kanzleidiener
und — Eiſenbahnſchaffner.
** Die erſte Luftomnibuslinie ſoll in dieſem
Som=
mer für das Vergnügen der reichen Chikagoer, die an
den Seen ihre Erholung ſuchen, eingerichtet werden. Sie
führt den Namen „Lake Shore Air Line” und wird,
ſo=
bald das Wetter wärmer wird, zwiſchen Chikago und
Lake Foreſt verkehren. Ein genauer Tarif iſt bereits
ausgearbeitet; 50 Cents für die engliſche Meile wird die
Grundlage der Berechnung ſein, ſo daß man alſo eine
Rundfahrt von Chikago aus zum Lake Foreſt mit 28
Dollar bezahlen r uß.
ml. Wie der Kaiſer auf Korfu interviewt wurde. In
dieſem Jahre iſt es den griechiſchen Journaliſten trotz
aller Findigkeit nicht gelungen, Kaiſer Wilhelm während
ſeines Aufenthaltes auf Korfu ein einziges Wort zu
ent=
reißen. Eine franzöſiſche Zeitung führt dieſes Mißlingen
auf die Liſt zurück, die vor drei Jahren der griechiſche
Journaliſt Spandomis erſonnen hatte, um an den Kaiſer
heranzukommen. Er hatte ſich dafür verbürgt, um jeden
Preis eine Audienz bei dem Kaiſer zu erlangen. Trotz
ſeiner Empfehlungen von hoher Stelle wollte es ihm
jedoch nicht glücken, ſich Zutritt zum Kaiſer zu verſchaffen.
Um zum Ziele zu kommen, zog ſich Spandomis
Arbeiter=
kleider an, und es gelang ihm auch wirklich, in die.
Arbei=
terkolonne aufgenommen zu werden, die mit den
Aus=
grabungen auf Korfu beſchäftigt wird. Der Kaiſer pflegt
dieſen Ausgrabungen perſönlich beizuwohnen und bei
dieſer Gelegenheit ein paar Worte in italieniſcher Sprache
mit den Arbeitern zu wechſeln. Auf dieſe Gepflogenheit
des Monarchen baute der Zeitungsmann in der Rolle
des Arbeiters ſeinen Plan. Der Kaiſer unterhielt ſich
denn auch wirklich mit Spandomis, und es gelang dieſem
auch, das Geſpräch geſchickt auf das Gebiet der
auswärti=
gen Politik hinüberzuſpielen. Dadurch war er in der
Lage, ſeinem Blatte einen Bericht über eine Unterredung
mit dem Kaiſer zu übermitteln. Der Vorfall erregte
da=
mals unliebſames Aufſehen und beſtimmte den Kaiſer,
in Zukunft ſich im Geſpräch mit den Arbeitern auf rein
techniſche Hinweiſe zu beſchränken.
* Der verſpätete Königliche Kammerdiener. Dem
Figaro zufolge hat ſich bei der Abfahrt des däniſchen
Kö=
nigspaares aus Paris vom Nordbahnhof aus ein
drol=
liger Zwiſchenfall abgeſpielt. Der Zug war gerade mit
den königlichen Gäſten aus der Halle gefahren, als ein
junger Mann mit mehreren Paleten unter dem Arm in
aller Eile auf den Bahnſteig lief und mit verzweifelten
Gebärden dem Zuge nachzulaufen verſuchte.: Als er den
Zug nicht mehr erreichen konnte, benahm er ſich wie ein
Verzweifelter und gebärdete ſich wie raſend. Es war der
Kammerdiener des, Königs, der nach dem Auswärligen
Amt geſchickt worden war, um einige vergeſſene Pakete zu
holen.
* In der geſtrigen Beſprechung der Biberpelz”=
Auf=
führung, war Z. 4 v. o zu leſen: kräftige (ſtatt
fröh=
liche) realiſtiſche . . . Verkörperung.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Nummer 140.
Sattler=Berlin und ſeines Mitangeklagten, des
Reiſenden Leo Hirſch=Berlin. Beide waren am 22. März
des vorigen Jahres von dem Landgericht I Berlin
ver=
urteilt worden, und zwar Sattler zu einer Geſamtſtrafe
von fünf Jahren Gefängnis und dreitauſend Mark
Geld=
ſtrafe, ſowte zu ſünf Jahren Ehrverluſt. Sein
Mitange=
klagter Hirſch, der Animierreiſender bei ihm war, war
wegen Beihilfe zum Berruge zu drei Monaten Gefängnis
verurteilt worden. — Heute nachmittag ſtürzte in dem
benachbarten Caputh eine
Dampferlandungs=
brücke ein. 20 Perſonen, die auf den Dampfer
war=
eten, fielen ins Waſſer, konnen aber trotz der entſtehenden
Panik gerettet werden. Nach Angabe eines Augenzeugen
iſt das Unglück darauf zurückzuführen, daß die
Brücken=
pfeiler bereits angefault und die Brücke zu ſtark belaſtet
war.
Wiesbaden, 22. Mai. (Die Königin von
Schweden) traf heute vormittag in Wiesbaden ein
und reiſte nach kurzer Konſultation des Augenarztes Dr.
Pagenſtecher wieder ab.
Heidelberg, 21. Mai. (In den Flammen
um=
gekommen.) Der Schaden, den das Großfeuer
in der Zink=Ornamentenfabrik von
Ru=
dolph u. Sohn anrichtete, beläuft ſich bis jetzt auf
60000 Mark. Während des Ausbruches des Brandes
hatten ſich die beiden Beſitzer der Fabrik, Vater und Sohn,
nicht an der Brandſtätte eingefunden. Der Vater wurde
am Vormittag telephoniſch zum Abſchluß eines Geſchäfts
nach Wiesbaden berufen, und von dem Sohn befürchtet
man, daß er in den Flammen umgekommen iſt.
Er ſoll nämlich kurz vor Ausbruch des Brandes eine
maſchinelle Ausbeſſerung vorgenommen haben, bei der
eine Exploſion erfolgt ſein ſoll. Die Staatsanwaltſchaft
Heidelberg erläßt ein Ausſchreiben nach ſeinem Verbleib.
Freiburg i. Br., 22. Mai. (Ein
Erbſchafts=
ſchwindel großen Stils) wurde hier aufgedeckt.
Das Ehepaar Kacl Baumgartner, Schloſſer= und
Mecha=
niker=Eheleute, die in dem Stadtteil Wiehre eine
Man=
ſardenwohnung bewohnten, hatten im Oktober das
Ge=
rücht verbreitet, in Amerika eine mehrere Millionen
be=
tragende Erbſchaft gemacht zu haben. Das Ehepaar
unter=
breitete mehreren Banken. Geſchäften und Privatleuten
ein, wie ſich jetzt herausſtellt, gefälſchtes Teſtament, auf
die es Darlehen im Geſamtbetrage von 80000 bis 100000
Mark erhielt. In Günterstal kaufte der Ehemann einen
großen Bauplatz, auf dem er ſich eine jetzt im Rohbau
fer=
tiggeſtellte Villa erbauen ließ. Inzwiſchen hatte ſich die
Staatsanwaltſchaft vergewiſſert, daß die
Millionenerb=
ſchaft ein groß angelegter Schwindel iſt. Am Mittwoch
wurde das Ehepaar verhafbet.
Köln, 22. Mai. (Ertrunken.) Zwei Knaben im
Alter von 10 und 12 Jahren, die am Rheinufer wateten,
wurden von einem Wellenſchlag erfaßt und ertranken.
Göttingen, 22. Mai. (Tragiſcher Unfall.) Der
erſte Chargierte einer Verbindung ſtürzte geſtern beim
Ab=
ſpringen aus einer Droſchke. Er brach das Genick und
war ſofort tot.
Friedrichswalde (Kreis Lauenburg), 22. Mai.
(Mord.) Der Arbeiter Birr ermordete ſeinen
Arbeits=
genoſſen Müller in einer Kiesgrube. Der Mörder
be=
ging nach ſeiner Verhaftung im Gefängnis Lauenburg
Selbſtmord.
Dresden, 20. Mai. (Wegen Beleidigung des
deutſchen Kronprinzen) wurde heute der
ſozial=
demokratiſche Agitator Kahmann vom hieſigen
Land=
gericht unter Ausſchluß mildernder= Umſtände zu zwei
Monaten Gefängnis verurteilt. Von der Anklage der
Aufreizung der Bevölkerung zu Gewalttätigkeiten wurde
er freigeſprochen.
Köslin, 21. Mai. (Der Eheſcheidungsprozeß
Thormann=Alexander.) Vor dem Landgericht
ſtand Termin im Eheſcheidungsprozeß an, den die Frau
des früheren Kösliner zweiten Bürgermeiſters
Alexan=
der=Thormann angeſtrengt hat. Der Beklagte war zu
dem Termin nicht erſchienen, weil er im Gefängnis ſchwer
erkrankt iſt. Das Gericht ſetzte deshalb einen neuen
Ter=
min auf den 27. Mai an.
Habelſchwerdt, 22. Mai. (Autmobilunglück.)
Am Mittwoch fuhr ein mit Glatzer Seminariſten beſetztes
Automobil auf einem Ausfluge gegen einen Baum
und wurde zertrümmert. Der Seminariſt Stetzel, der
Sohn eines Berliner Rektors, wurde getötet, fünf
Seminariſten ſchwer, drei andere und der Wiagenführer
leicht verletzt.
Wien, 22. Mai. (Mißgeſchick einer
Reiſe=
geſellſchaft.) Der Dampfer „Babenberg” der
Donau=
dampfſchiffahrtsgeſellſchaft, der geſtern mit 600
Mitglie=
dern des Tonkünſtlervereins und des akademiſchen
Or=
cheſtervereins eine Fahrt in die Wachau unternahm geriet
bei Tulln auf eine Sandbank. Die Teilnehmer
mußten die ganze Nacht an Bord bleiben und wurden erſt
nach zehnſtündigem Warten befreit.
Breſt, 22. Mai. (Schiffsbrand.) Der Schoner
„Bern Morie” der mit Petroleum beladen war, iſt heute
nacht in Brand geraten. Ein Matroſe und ein
Schiffs=
junge wurden gerettet. Der Kapitän muß ſich auf dem
Schiff befinden, dus ein Flammenmeer bildet.
Feuer=
wehr und Militärmannſchaften arbeiten an der Löſchung.
Brüſſel, 22. Mai. (Neue deutſche katholiſche
Kirche.) Geſtern nachmittag wurde in feierlicher Weiſe
der Grundſtein zu einer neuen deutſchen
katho=
liſchen Kirche in Brüſſel gelegt. Der Kardinal=
Erz=
biſchof von Mecheln war durch den Weihbiſchof de
Wach=
ter vertreten, der die Feier zelebrierte. Außerdem
wohn=
ten der deutſche und der öſterreichiſche Geſandte, ſowie
der deutſche Konſul und viele führende Mitglieder der
deutſchen Kolonie der Feierlichkeit bei. Zu dem Bau der
Kirche hat Kaiſer Wilhelm 10000 Francs geſpendet.
London, 21. Mai. (Die Wahlweibcr.) Eine
Anzahl Wahlweiber verſuchte heute nachmittag in
den Buckinghampalaſt einzudringen, um dem König eine
Petition zu überreichen. Die Polizei zerſtreute ſie.
Frau Pankhurſt wurde am Eingang des Palaſtes
ver=
haftet. Bei der Verhaftung kam es an der am Hydepark
gelegenen Ecke des Schloſſes zu einem Handgemenge
zwiſchen den Wahlweibern und Polizeibeamten. Vielen
Beamten wurde der Helm vom Kopfe geſchlagen. Im
ganzen ſind 46 verhaftet worden, darunter drei Männer.
London, 22. Mai. (Schandtaten der
Frauen=
rechtlerinnen.) Eine Frauenſtimmrechtlerin hat in
der Nationalgalerie fünf Gemälde Bellinis
be=
ſchädigt. Sie wurde verhaftet. — Heute vormitlag
er=
egineten ſich auf dem owſtreet=Polizeigericht wüſte
Szenen als Frauenrechtlerinnsn. vorgeladen waren.
Einige Parteigänger der Angeklagten machten einen
ſol=
chen Lärm, ſo daß der Richter zeitweiſe die Sitzung
unter=
brach. Einige Frauen warfen mif=Mehltüten
und anderen Gegenſtänden nach dem Richterriſch.
Odeſſa, 22. Mai. (Fünf Perſonen ertxunken.)
Auf dem Kamafluß ſind bei Sarapul der Direktor der
Realſchule, ein Lehrer und drei Schüler bei einen
Boots=
unglück ertrunken.
Neu=York, 22. Mai. (Rudolf Tombo jr), der
Profeſſor für Germaniſtik an der Columbia=Univerſität und
Direktor des Deutſchen Hauſes, iſt geſtorben.
Tokio, 21. Mai. (Waldbrände.) Ein ſehr
um=
fangreicher Waldbrand vernichtete die Forſten
von Kitamis auf der Inſel Hokkaido. Die Gewalt der
Flammen konnte im Laufe des Tages nicht gebrochen
werden, da der Holzbeſtand infolge der großen Dürre
ſehr trocken iſt. Die ganze Bevölkerung beteiligt ſich an
den Löſcharbeiten. 13 Perſonen ſollen dabei verbrannt
ſein.
Zum Scheitern der Beſoldungsnovelle.
* Berlin, 22. Mai. Die Norddeutſche Allgemeine
Zeitung ſchreibt: Die Beſoldungsnovelle iſt
ge=
ſcheitert. Die Regierung hat durch ſie eine Erhöhung
der Gehälter der Deckoffiziere herbeiführen, namentlich
auch diejenigen Folgerungen ziehen wollen, die aus den
1913 eingetretenen Gehaltsaufbeſſerungen für
Poſtaſſiſten=
ten und Poſtſchaffner ſich als notwendig erwieſen.
Da=
durch hätten insbeſondere die mindeſt beſoldeten
Unter=
eamten, darunter die Landbriefträger, eine
Vergünſti=
gung erfahren. Die vorgeſchlagenen Maßnahmen
fan=
den zwar die Zuſtimmung des Reichstags, dieſer beſchloß
aber darüber hinaus auch Gehaltsaufbeſſerungen für
an=
dere Beamte, insbeſondere für die gehobenen
Unterbeam=
ten. Die Regierung lehnte die Aufbeſſerung der
geho=
benen Unterbeamten nicht grundſätzlich ab, ſondern hielt
ſie nur im gegenwärtigen Zeitpunkt für nicht
durchführ=
bar, weil mit der Gruppe dieſer Unterbeamten
gleich=
zeitig auch andere Gruppen hätten aufgebeſſert werden
müſſen, die erforderliche und ſorgfältige Prüfung dieſer
Folgerungen aber noch nicht abgeſchloſſen iſt. Die
Regie=
rung war lebhaft bemüht, im Intereſſe der in der Novelle
bedachten Beamten das Zuſtandekommen der Vorlage zu
ermöglichen. Sie erklärte ſich ſogar bereit, dem von den
Nationalliberalen, den Konſervativen und der
Fort=
ſchrittlichen Volkspartei gemachten
Kompromißvor=
ſchlag zuzuſtimmen, wonach nicht nur die in der
Vor=
lage geplante Beſoldungserhöhung ſchon jetzt
durchge=
führt, ſondern auch die Vorlegung eines neuen
Entwur=
fes wegen der Einkommenverbeſſerung für die gehobenen
Unterbeamten für 1916 geſetzlich ſicher geſtellt werden
ſollte. Indem die Regierung Bedenken gegen eine ſolche
wenig erwünſchte Bindung für die Zukunft zurückſtellte,
iſt ſie bis an die äußerſte Grenze deſſen gegangen, was
unter den gegenwärtigen Verhältniſſen überhaupt
mög=
lich war. Wenn trotzdem der Reichstag auf ſeinen
wei=
tergehenden Wünſchen beſtand, obwohl er damit bewußt
das Scheitern der Vorlage herbeiführte, ſo muß ihn die
volle Verantwortung dafür treffen.
Die Haltung des Reichstages iſt um ſo weniger
ver=
ſtändlich, als über die Vorſchläge der verbündeten
Regie=
rungen und die Notwendigkeit der Gehaltsaufbeſſerung
für die in der Vorlage bedachten Beamten eine
Meinungs=
verſchiedenheit nicht beſtand. Nach dem Scheitern der
Vorlage verſuchte die ſozialdemokratiſche Partei für eine
einzelne Beamtenklaſſe eine Gehaltserhöhung zu
erzwin=
gen, indem ſie dieſe in Form einer Zulage in den Etat
einzuſtellen beantragte. Erfreulicherweiſe lehnten alle
übrigen Parteien den Antrag ab und vermieden dadurch
einen Konflikt mit der Regierung. Aus der
verfaſſungs=
mäßigen Gleichberechtigung zwiſchen Bundesrat und
Reichstag ergibt ſich, daß geſetzliche Maßnahmen nur im
Zuſammenwirken beider geſetzgebenden Körperſchaften
getroffen werden können. Unmöglich kann der
Bundes=
rat auf ſeine Stellung als gleichberechtigter Faktor
ver=
zichten. Ueberdies wurde auch bei Beratung des
Beſol=
dungsgeſetzes 1909 gerade vom Reichstag als beſtehendes
Recht anerkannt, daß das Beſoldungsgeſetz nicht nur durch
den Etat abgeändert werden kann. Es war daher von
vornherein klar, daß der Weg, den der ſozialdemokratiſche
Antrag beſchreiten wollte, nicht zum Ziele führen konnte.
Dieſer Antrag ändert daher nichts an der Verantwortung
für das bedauerliche Ergebnis, daß infolge des Beſchluſſes
des Reichstages auch dort, wo die Gehaltserhöhung
ſpruchreif und ſofrt eintreten konnte, einer großen
Beamtenzahl die von der Regierung vorgeſchlagene
Be=
ſoldungsaufbeſſerung vorenthalten bleiben muß.
Gerichtszeitung
— Berlin 22. Mai. Im Meineidsprozeß
Brumm und Genoſſen nahm heute vormittag der
ls Verteidiger Brumms fungierende Referendar Langer
as als Belaſtungszeugin auftretende Hausmädchen der
früheren Frau Klemke in ein ſcharfes Verhör. Als die
Zeugin dem Verteidiger u. a. vorwarf, daß er ſeinerzeit
ſogar in ihr Zimmer eingedrungen ſei, um ihre Sachen
durchzuſehen, und der Vorſitzende das Verhalten des
Ver=
teidigers auch wegen anderer Dinge als höchſt eigenartig
bezeichnete, geriet der Verteidiger in eine ſolche Erregung,
daß er erklärte, nicht weiter ſprechen zu können. Die
Sitzung wurde darauf auf eine halbe Stunde
unter=
brochen.
* Metz 22. Mai. Heute vormittag ſtand vor dem
Schöffengericht die Beleidigungsklage des
poli=
tiſchen Direktors des Lorrain, Collin, gegen die
Rheiniſch=Weſtfäliſche Zeitung zur Verhandlung, deren
Korreſpondent die Behauptung aufgeſtellt hatte, Collin
habe ſeinerzeit bei einem Eſſen erzählt, er habe die
Mel=
dung, betreffend die ſogen. „Scherbenrede” des
Kaiſers über die elſaß=lothringiſche Verfaſſung, an die
Pariſer Blätter gegeben. Angeklagt waren der damalige
verantwortliche Redakteur der Rheiniſch=Weſtfäliſchen
Zei=
tung, Dr. Reinbrecht, der Chefredakteur dieſes Blattes,
Nießner. Ein Stenograph aus dem elſaß=lothringiſchen
Miniſterium wohnte den Verhandlungen bei. Dr.
Rein=
brecht betonte, daß er für den Artikel nicht veranwortlich
gemacht werden könne, der ohne ſein Wiſſen und Willen
in die Zeitung hineingekommen ſei.ſ Der Privatkläger
zog daraufhin gegen ihn die Klage zurück. Als
Gewährs=
mann wurde in der Nachmittagsſitzung der frühere
Oblaten=
pater Alberti, jetzt altkatholiſcher Pfarrer in Bern,
ge=
nannt, der kommiſſariſch vernommen worden war und am
Schluß ſeiner Erklärungen bekundet hatte, daß er
verſchie=
dene frühere Angaben nicht mehr auf ſeinen Eid nehmen
könne. Als Zeuge bekundete Redakteur Bourſon aus
Stcaßburg, daß er es geweſen ſei, durch den die „
Scher=
benrede” in den Matin gelangt ſei Auf Vorſchlag des
Vor=
ſitzenden traten die Parteien in Vergleichsverhandlungen
ein und es kam folgender Vergleich zuſtande: Der
An=
geklagte erklärt: Nach dem Ergebnis der heutigen
Ver=
handlung habe ich mich überzeugt, daß der Inhalt des
Ar=
tikels unter der Ueberſchrift „Wie die Scherbenrede in den
Matin kam” in der Rheiniſch=Weſtfäliſchen Zeitung
objek=
tiv unrichtig iſt, daß ich aber ſeinerzeit bei der
Ehrenhaf=
tigkeit des Gewährsmannes und ſeiner beſtimmten
Ver=
ſicherung an der objekliven Richtigkeit der Angaben nicht
gezweifelt habe. Ich bedauere daher, den Artikel
ver=
öffentlicht zu haben. Der Angeklagte übernimmt die
Koſten des gegen ihn gerichteten Verfahrens. Das
Ver=
fahren wird gerichtlicherſeits eingeſtellt.
* Eſſen (Ruhr), 22. Mai. Der Redakteur Sidel
vom Nouvelliſte d’Alſace=Lorraine wurde vom
Schöf=
engericht in Eſſen wegen Beleidigung des Verlegers
und des Chefredakteurs der Rheiniſch=Weſtfäliſchen
Zei=
tung zu 300 Mark Geldſtrafe verurteilt.
* London, 22. Mai. Die Verhandlung im
Pro=
zeß gegen mehrere Offiziere und
Zivil=
erſonen wegen Beſtechung gelegentlich der
Lie=
ferungen für die Militärverpflegung, iſt heute wieder
aufgenommen worden. Sämtliche Angeklagten ſind
ge=
ſtändig.
Kongreſſe und Verbandstage.
* Stuttgart, 21. Mai. Hier nahm heute der
Erſte Kongreß des
Jungdeutſchlandbun=
des mit der Eröffnung der Ausſtellung für
Jungdeusſch=
landbedarf, an der auch der Kultusminiſter v Habermaaß
teilnahm, unter dem Vorſitz des Generalfeldmarſchalls
Freiherrn v. d. Goltz ſeinen Anfang. Heute nachmittag
fand die erſte Generalverſammlung ſtatt bei der General
v. Jung über das Weſen und die Wirkung des
Jung=
deutſchlandbundes ſprach. Die Verſammlung nahm
ein=
ſtimmig einen Ankrag an, der die baldige Einführung eines
Nachweiſes ausreichender körperlicher Vorbildung für den
einjährig=freiwilligen Dienſt für wünſchenswert hält. Die
Ortsgruppe Stuttgart veranſtaltete einen
Begrüßungs=
abend, der mit Orcheſter, Männerchören, lebenden Bildern
und turneriſchen Vorführungen von Mitgliedern des
Jung=
deutſchlandbundes ausgeſtattet war. Oberlehrer Thumm
entbot die Grüße der Ortsgruppe, während
Oberbürger=
meiſter Lautenſchlager die der Stadt überbrachte.
* Stuttgart, 22. Mai. Die Verhandlungen
des Jungdeutſchlandbundes wurden heute
vor=
mittag in der Liederhalle von dem Vorſitzenden,
General=
feldmarſchall v. d Goltz, durch eine Begrüßungsanſprache
eröffnet. Der Redner betonte, daß dieſe erſte Tagung für
die Sache des Bundes von großer Wichtigkeit ſei. Sie ſei
kein Akt parlamentariſcher Kontrolle, ſondern wolle nur
die Mißverſtändniſſe beſeitigen, die auf dem Gebiete der
Jungdeutſchlandpflege aufgetaucht ſeien. Mit herzlichen
Worten des Dankes an die Bundesregierungen für die
Unterſtützung der Jungdeutſchlandſache ſchloß der Redner
mit einem begeiſtert aufgenommenen dreifachen Heil auf
den Kaiſer und den König von Württemberg.
Miniſter=
präſident Dr. v. Weizſäcker begrüßte die Verſammlung
namens der württembergiſchen Regierung, die in der
Gründung des Bundes eine nationale Notwendigkeit ſehe
und ſeine Beſtrebungen aufs wärmſte unterſtütze. Der
preußiſche Geſandte v. Below=Ritzau übermittelte die
Grüße des Reichskanzlers und hob hervor, daß die
Reichs=
regierung den Beſtrebungen des Bundes volle
Unterſtütz=
ung entgegenbringe. Geh. Rat Horning ſprach ſodann im
Namen des Reichsamts des Innern. Weitere
Begrüß=
ungsanſprachen hielten Oberſt v. Haldenwang namens des
württembergiſchen Kriegsminiſteriums, Geh.
Oberregier=
ungsrat Hinze namens des preußiſchen
Staatsminiſte=
riums Profeſſor Lachenmaier als Vertreter des
württem=
bergiſchen Landesverbandes, Profeſſor Dr. Fuchs namens
der Univerſität Tübingen Profeſſor Dr. Reihlen im
Auf=
trag der nationalen Vereine, Baurat Dobel namens des
würt embergiſchen Kriegerbundes und Profeſſor Dr. Endriß
namens des württembergiſchen Schwarzwald= und des
Guſtav Jäger=Vereins Hierauf hielt Generalfeldmarſenn
v. d. Goltz einen zweiſtündigen, mit großem Beifall tie
genommenen Vortrag über „Das Weſen und Wirken d
Bundes” mit einem Rück= und Ausblick.
Im weiteren Verlauf der Verhandlungen ſprach
Pro=
feſſor Kaup=München über „Fördernden und
hemmen=
den Einfluß auf die Körperentwickelung” Karl Diem=
Berlin, der Generalſekretär von der Olympilk 1916 hielt
einen Lichtbildervortrag über die olympiſchen Spiele der
Neuzeit und Deutſchlands Aufgaben für 1916. Zuletzt
ſprach Profeſſor Lachenmaier=Stuttgart über das
Zuſammenwirken der deulſchen Turnerſchaft mit dem
Jungdeutſchlandbunde. An dieſes Referat ſchloß ſich eine
längere Ausſprache, worauf Generalfeldmarſchall v. d. Goltz
mit Worten des Dankes die Verſammlung ſchloß. An
den Kaiſer und die Bundesfürſten und den Vorſitzenden
der deutſchen Turnerſchaft, Geh. Rat Götz=Leipzig,
wur=
den Begrüßungstelegramme abgeſandt.
* Leipzig, 22. Mai. Auf der Bugra fand geſtern
abend unter dem Vorſitz des Direklors Wenzel=Berlin die
diesjährige ordentliche Hauptverſammlung der
Penſionsanſtalt deutſcher Journaliſten und
Schriftſteller ſtatt. Die Jahresrechnung und die
Bilanz wurden debattelos genehmig!. Das
Geſamtver=
mögen am 31. Dezember 1913 betrug 2 500 724 Mark gegen
2 312589 Mark im Vorjahre. Mit der vorgeſchlagenen
Verwendung des im abgelaufenen Jahre erzielten
Gewin=
nes von 22093 Mark erklärte ſich die Verſammlung
ein=
verſtanden. Der Mitgliederſtand hielt ſich auf der Höher
des Vorjahres mit 21500. Das veranſchlagte
Verwal=
tungsbudget ſowie ein Zuſchuß von 100 Mark für die
Al=
ters= und Invaliditätsverſicherung wurde genehmigt. Die
turnusmäßig ausſcheidenden Vorſtands= bezw.
Aufſichts=
ratsmitglieder wurden wiedergewählt mit Ausnahme von
Frau Lieſe Ramſpeck=Darmſtadt, für welche Chefredakteue
Trefz=Hamburg in den Aufſichtsrat gewählt wurde.
Luftfahrt.
Der Dauerflug des Marineluftſchiffes „L. 3‟.
* Friedrichshafen, 22. Mai. Das geſtern
vol=
mittag zu einer 36ſtündigen Uebungsfahrt
auf=
geſtiegene Marineluftſchiff „L. 3” überflog nach
hier eingegangenen Funkentelegrammen geſtern vormittag
10 Uhr Heidelberg. Von dort aus beſchrieb es eine große
Schleife und kam erſt um 6 Uhr in Frankfurt a. M. an.
Um 9.30 Uhr überflog es Metz, um 10.30 Uhr Bingen am
Rhein, 2 Uhr nachts Bremen. Heute früh 4.30 Uhr traf
der letzte Funkenſpruch vom Luftſchiff ein, wonach es zu
dieſer Zeit über Helgoland kreuzte.
* Berlin, 22. Mai. Das Marine luftſchiff
„L. 3‟ hat heute morgen 9.20 Uhr Potsdam in der
Rich=
tung nach Berlin überflogen.
* Freienwalde, 22. Mai. Das
Marineluft=
ſchiff „L. 3” überflog heute vormittag um ½12 Uhr den
Oderbruch.
* Stettin, 22. Mai. Das Marineluftſchiff
„L. 3‟ erſchien kurz vor 1 Uhr über der Stadt und machte
einige Schleifenfahrten.
* Berlin, 22. Mai. Das Marineluftſchiff
„L. 3‟ das geſtern morgen 7.15 Uhr in Friedrichshafen
aufgeſtiegen war, iſt heute nachmittag 5.16 Uhr in
Jo=
hannisthal gelandet.
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Seite 5.
* Frankfurt a. M., 22. Mai. Die
Generalver=
ſammlung der Deutſchen Luftſchiffahrts=Akt.=Geſ. findet
am 22. Juni, nachmitlags 3 Uhr, im Frankfurter Hof ſtatt.
* Frankfurt a. M., 22. Mai. Das Luftſchiff
„Viktoria Luiſe” wird vorausſichtlich am 24. d. M.
ſeinen jetzigen Standort Baden=Oos verlaſſen und bis zum
30. Mai in Friedrichsbafen verweilen, um am Bodenſee
Paſſagierfahr.en auszuführen. Ueber die Pfingſten bleibt
das Schiff in Baden=Baden und wird anfangs Juni nach
Frankſurt a. M. zurückkehren.
* Bremen, 22. Mai. Der Flieger Scherf iſt beim
Landen 150 Meter von der Halle abgeſtürzt. Das
Flugzeug wurde ſchwer beſchädigt, der Flieger blieb
unverletzt.
Der Prinz=Heinrich=Flug 1914.
* Hamburg, 20. Mai. Der offizielle
Be=
richt der Oberleitung lautet: Am 19. Mai, 8,30
Uhr abends, bis zu welcher Zeit die Flieger 775 Kilometer
zu erledigen hatten, war der Stand des Wettbewerbes
folgender: zum Start für den zweiten Teil in Frankfurt
bereit 16 Flieger; ohne den erſten Abſchnitt erledigt zu
haben ſtartbereit 3 Flieger. Prinz Heinrich hatte ſich
am 19. Mai, früh 7 Uhr, mit Oberſtleutnant Freiherrn
von Oldershauſen und den Wagen des Kaiſerlichen
Frei=
willigen Automobilkorps, mit dem Kommandeur Prinz
Waldemar von Preußen, und den Chef des Stabes
Büxen=
ſtein an der Spitze, im Kraftwagen zur Beſichtigung der
Flugplätze nach Marburg, Kaſſel und Braunſchweig
be=
geben, wo die Ankunft nach 7 Uhr abends erfolgte. Am
20. Mai wurde bereits um 2,30 Uhr früh die Fahrt nach
Hamburg fortgeſetzt. Se. Königl. Hoheit der Herzog von
Braunſchweig und Lüneburg führte die Wagen in ſeinem
Automobil perſönlich zur Stadt hinaus, damit bei der
herrſchenden Dunkelheit dieſer Weg ſchnell durchmeſſen
werden konnte. Die Fahrt durch die Lüneburger Heide
ging über Gifhorn, Sprackenſehl, Uelzen und Lüneburg:
die Ankunft in Hamburg erfolgte um 7,30 Uhr vormittags.
Der Start in Frankfurt war glatt verlaufen, ein
Zeichen dafür, daß der Platz den Zwecken, denen er
die=
nen ſoll. nämlich ein brauchbarer Flugplatz zu ſein, ſehr
wohl erfüllt.
Die Ankunft der erſten Flugzeuge erfolgte in
Hamburg kurz vor 9 Uhr. Zu dem 440 Kilometer langen
Wege waren von den erſten Fliegern 4½ Stunden
ge=
braucht worden, ſo daß die Geſchwindigkeit im Mittel
rund 95 Kilometer betragen hat. Der Gegenwind betrug
in den Flughöhen etwa 15 bis 25 Kilometer in der
Stunde. Zwei der Flieger, die Oberleutnants
Hanter=
mann und von Beaulieu, ſtiegen nach der Landung
un=
mittelbar wieder auf, während die anderen einen mehr
oder minder langen Aufenthalt nahmen. Bis 5 Uhr
abends, wo dieſer Bericht abſchließt, waren in Hamburg
nach Erledigung der dritten Etappe gelandet 10 Flieger,
davon 8 ohne eine Zwiſchenlandung ausgeführt zu haben.
Der 440 Kilometer lange Weg führte von Frankfurt über
Marburg-Kaſſel und Braunſchweig nach Hamburg. 9
Flieger hatten ſich im Laufe des Tages zur Durchführung
der vierten Etappe über Hannover, Minden-Herford-
Münſter-Osnabrück-Bremen und zurück nach Hamburg
auf den Weg begeben. Hiervon haben 3 Flieger den Flug
noch am ſelben Tage erledigt, obwohl die Ausſchreibung
drei Tage Zeit gegeben hat.
Es war ein denkwürdiger Augenblick in der Geſchichte
der Ueberland=Flugwettbewerbe der Welt, als die erſten
3 Offiziere von Thüna, von Beaulieu und von Buttlar
mit ihren Beobachtern von Kleiſt, Geerdtz und von
Schrö=
der nach glatter Vollendung dieſer langen Strecke auf den
Flugplatz herunter gingen; der Beweis, daß die
Forde=
rung ſo hoher Leiſtungen, an dieſem Tage über
1000 Kilometer, unſeren deutſchen Fliegern nicht zu
viel geweſen iſt. Die Organiſation in Hamburg war die
denkbar beſte, was von allen Teilnehmern am Wettbewerb,
den Fliegern, der Leitung und von den Zuſchauern
dan=
kend empfunden wurde.
* Kaſſel, 22. Mai. Der Flieger Stiefvater,
der ſein Flugzeug geſtern repariert hat, iſt heute vormittag
um 9 Uhr 10 Minuten zum Weiterfluge nach Braunſchweig
und Hamburg aufgeſtiegen.
* Northeim, 22. Mai. Der bayeriſche
Flieger=
leutnant Krafft, der mit dem Leutnant
Schwand=
ner an den Aufklärungsübungen Hamburg-Köln
teil=
nehmen wollte, erlitt geſtern morgen zwiſchen Berka und
Katlenburg einen Motordefekt. Er ging im Gleit’lug
aus 1500 Meter Höhe nieder und geriet in eine
Bo=
denſenkung. Der Apparat bohrte ſich mit der Spitze
in das hügelige Erdreich und zerbrach. Während
Schwandner rechtzeitig abſprang und ohne nennenswerte
Verletzungen davonkam, brach Krafft beide Arme und
er=
litt Kopf= und Beinquetſchungen.
* Hamburg, 22. Mai. Die vierte Etappe
iſt auch von Oberleutnant Hantelmann erledigt
wor=
den. Damit haben 14 Flieger den
Zuver=
läſſigkeitsflug beendet. Um 10,12 Uhr
lan=
dete Leutnant Wentſcher außer Konkurrenz und
er=
ledigte damit die dritte Etappe. Gleichzeitig landete
Stiefvater, ebenſalls in Erledigung der dritten Etappe
außer Konkurrenz. Um 12.10 Uhr landete Leutnant
Stell=
brink, der von Köln ein Flugzeug hierher übergeführt hat,
vor der Halle und ſetzte dabei hart auf, ſo daß der Wagen
ſtark beſchädigt wurde.
Das Ergebnis des Zuverläſſigkeitsfluges.
* Hamburg, 22. Mai. Zum
Zuverläſſig=
keitsfluge waren im ganzen 24 Flieger davon
16 Offiziere und 8 Zivilflieger, in Darmſtadt geſtartet.
Die vorausſichtliche Reihenfolge in den gewerteten
Geſamtflugzeiten wird die folgende ſein, wobei
jedoch zu bemerken iſt, daß bei den ſehr kleinen
Unterſchie=
den zwiſchen zwei Flugzeugen ſich die Reihenfolge in dem
einen oder anderen Punkte noch ändern kann, ſobald die
Berechnungen genau ausgeführt ſind: Freiherr v. Thüna,
v. Beaulieu, Buttlar, Bonde, Krumſiek (Zivilflieger),
Geyer, Schlemmer, Schauenburg. Joly, Thelen, Ladewig,
Hantelmann. Es ſtarteten in Darmſtadt außerdem vier
Fleger außer Konkurrenz. Davon iſt bisher nur Mühlig=
Hofmann angelangt; er würde zwiſchen Geyer und
Schlemmer ſtehen. Ferner muß hervorgehoben werden,
ddaß Pfeiffer ſein Flugzeug in die Bäume ſetzte; er kann
deshalb nicht mehr gewertet werden, da er die zweite
Etappe nicht bis zum 19. Mai beendete. Es ſind alſo im
ganzen 14 Flieger mit Erlledigung der
vier=
ten Etappe hier angelangt. Die erſten drei Apparate
waren L. V. G.=Doppeldecker. Große Anerkennung fand
der A. E. G.=Doppeldecker von Schauenburg. In den
Hintergrund wurden, wie in fachmänniſchen Kreiſen
erklärt wird, die Tauben gedrängt. Unter den
24 in Konkurrenz geweſenen Flugzeugen ſind 14 von der
Konvention gebaute und 10 andere; unter den gewerteten
waren fünf von der Konvention und ſieben andere.
* Hamburg, 22. Mai. Vorbehaltlich der
endgül=
tigen Berechnung der Zeiten iſt das vorausſichtliche
Ergebnis des Zuverläſſigkeitsfluges
fol=
gendes: Erſter: Leutnant Freiherr v. Thüna 17½
Stunden, zweiter: Oberleutnant v. Beaulieu 17½
Stunden, dritter: Leutnant v. Buttlar 174 Stunden;
den vierten Platz wird wohl Leutnant Bonde erhalten,
während als fünfter der Zivilflieger Krumſiek in
Frage kommen dürfte.
* Köln 22. Mai. Morgen, am 23. Mai, wird der
letzte Abſchnitt des Prinz Heinrich=
Flu=
ges auf der Strecke Hamburg-Köln, etwa 400 Kilometer,
unter Leitung des Prinzen Heinrich, mit einer
militä=
riſchen Aufklärungsübung durchgeführt
wer=
den. Die erſten Flugzeuge können morgen früh von 6½
Uhr ab auf dem Flugplatz Butzweilerhof eintreffen, Prinz
Heinrich von Preußen iſt heute früh 7 Uhr zur Fahrt über
Münſter nach Köln von Hamburg abgefahren, begleitet
von ſeinem Stabe, nebſt einem Convoi des Kaiſerlichen
Freiw lligen Automobilklubs unter dem Kommando des
Prinzen Waldemar von Preußen. Am Sonntag können
die Flugzeuge beſichtigt werden. Außerdem wird das
Eintreffen von etwaigen Nachzüglern zu erwarten ſein.
Am Montag erfolgt von 8 Uhr früh ab der Start von
un=
gefähr 40 Flugzeugen für die Au klärungsübung nach
Han=
gelar bei Köln. Die Apparate werden bis Dienstag
nach=
mittag zurückerwartet. Am Montag abend findet ein
Feſtmahl der Stadt im Gürzenich ſtatt. Dienstag mittag
12 Uhr iſt ein Frühſtück des Kölner Klubs für Luftfahrt
im Weinreſtaurant der Werkbundausſtellung.
Feuer auf der Leipziger
Welt=
ausſtellung.
* Leipzig, 22. Mai. Heute nacht entſtand auf der
Internationalen Ausſtellung für
Buch=
gewerbe und Graphik in dem linken Flügel des
Verwaltungsgebäudes an der Reitzenhainer Straße ein
größerer Brand, der den Dachſtuhl eines Flügels
zerſtörte. Auf das gemeldete Großfeuer eilten fünf
Löſchzüge der Leipziger Feuerwehr auf der Brandſtätte.
Es gelang, das Feuer innerhalb einer Stunde auf
ſei=
nen Herd zu beſchränken. Der entſtandene
Immo=
biliarſchaden iſt bedeutend. Das Ausſtellungsgebäude,
insbeſondere der benachbarte öſterreichiſche und ruſſiſche
Pavillon, ſind nicht gefährdet. Der Ausſtellungsbetrieb
erleidet keine Unterbrechung. Ueber die Urſache des
Bran=
des verlautet noch nichts Beſtimmtes.
— Leipzig, 22. Mai. Der Brand in der
Bugra ſoll auf Rußanſammlung zurückzuführen
ſein. Das Gerücht, daß rauchende Telephonarbeiter die
Schuld an dem Feuer tragen, hat ſich nicht beſtätigt.
Schiffsunfall.
* Galveſton, 21. Mai. Das auf einen drahtloſen
Hilferuf herbeigeeilte Schlachtſchiff „Connecticut”
rettete etwa 100 Paſſagiere des hundert Meilen
nördlich von Tampico geſtrandeten und zerſchmetterten
Dampfers „Atlanta‟ Die Paſſagiere ſetzten ſich zum
größten Teile aus Ausländern zuſammen, die von
Gal=
veſton, wohin ſie ſich geflüchtet hatten, nach den Oelfeldern
von Tampico zurückkehren wollten.
Aus den Delegationen.
* Peſt, 22. Mai. In der öſterreichiſchen
Delegation erklärte in Beantwortung einer Anfrage,
ob der Exabgeordnete Sviha im geheimen
Poli=
zeidienſt ſtand, der Miniſterpräſident Stürgkh, daß
er ſich naturgemäß in der Sache ſelbſt auf den bereits
von dem Miniſter des Innern eingenommenen Standpunkt
der Pflicht zur Diskretion ſtellen müſſe, doch wolle er
ge=
wiſſe Orientierungen geben, um verallgemeinernde und
zu weitgehende Schlußfolgerungen, die an den Tatbeſtand
geknüpft wurden, auf das richtige Maß zurückzuführen
und damit zu einer ruhigeren und richtigeren Beurteilung
des ganzen Zuſammenhanges beizutragen. Der
Mini=
ſterpräſident ſtellte feſt, daß ein ausgebreiteter geheimer
Polizeidienſt, der dem modernen Staats= und
Verfaſ=
ſungsleben nicht entſpreche, nicht exiſtiert. Dieſer ſei nur
auf das kriminelle Gebiet beſchränkt, betreffend der
poli=
tiſchen Tendenzen nur ſo weit ſie auf dieſes Gebiet
über=
zugreifen drohen, ſo bei anarchiſtiſchen und
antimilitari=
ſtiſchen Bewegungen und Spionage. Es könne nicht in
der Abſicht der Regierung liegen, daß die
parlamentari=
ſchen Verbände etwa wegen ihrer Haltung gegen die
Re=
gierung durch Vertrauensmänner überwacht oder daß
gar Abgeordnete zu einem ſolchen Zwecke angeworben
würden. Der Miniſterpräſident legte dar, daß
Diskre=
tion gegenüber den Vertrauensmännern auch in anderen
Staaten überall und in allen Fällen geübt werde. Die
vorgezeichnete Reſerve gelte nicht nur für die Fälle, in
denen eine eventl. Antwort bejahend ausfallen müßte,
ſondern auch da, wo mit einem Nein geantwortet werden
könne. Die Diskretion gegenüber den Vertrauensmännern
ſolle aber gewiß nicht als Deckmantel dienen, um etwaige
Mängel und Mißbräuche der Verwaltung, wenn ſie ſich
gelegentlich herausſtellen ſollten, zu verbergen.
Die Lage in Albanien.
* Durazzo, 21. Mai. Die Nacht iſt ohne
Ruheſtörung verlaufen. Der italieniſc
Ge=
ſchäftsträger hat den Fürſten gebeten, einzuwilligen, daß
die italieniſchen und öſterreichiſch=ungariſchen Matroſen
wieder eingeſchifft werden. Die gelandeten
Matroſen=
abteilungen werden wahrſcheinlich noch heute abend an
Bord der Schiffe zurückkehren. Aus Anlaß des heutigen
Geburtstages der Fürſtin von Albanien haben die auf
der Reede liegenden Schiffe große Flaggengala geſetzt.
* Durazzo, 22. Mai. Auf Grund einer Anzeige
der Angeſtellten Eſſad Paſchas, daß dieſer vier
Leute gedungen, mit Bomben ausgerüſtet und nach
Du=
razzo entſandt habe, um auf den Fürſten am 19. Mai
ein Attentat zu machen, iſt die Unterſuchung
einge=
leitet worden. Eine Patrouille wurde auf das Gut Eſſad
Paſchas in der Nähe von Siak abkommandiert, welche
mehrere verdächtige Perſonen verhaftete und Gewehre
und Munition beſchagnahmte. Die Unterſuchung gegen
des Hochverrats verdächtige Vertrauensleute Eſſad
Pa=
ſchas dauert fort und hat täglich weitere Verhaftungen
zur Folge. In der Stadt herrſchte abends Ruhe. Die
Nationaliſten haben überall ſtarke Nachtabteilungen
aufge=
ſtellt. Die gelandeten Marinedetachements werden
wei=
terhin auf ihren Poſten belaſſen. — Der öſterreichiſche
Kreuzer „Admiral Spann” iſt hier eingetroffen.
* Durazzo, 22. Mai. Geſtern nacht trafen aus
Skutari unter Führung dreier Geiſtlichen 130
katho=
liſche Maliſſoren ein, um ſich dem Fürſten als
Wache zur Verfügung zu ſtellen. Sie verbrachten die
Nacht im fürſtlichen Palais und wurden heute in den von
der Regierung ſoeben angekauften und für die
Miniſte=
rien beſtimmten Gebänden untergebracht.
* Rom, 22. Mai. Der Korreſpondent der Tribuna
in Brindiſi hatte an Bord des Dampfers „Benghaſi” eine
Unterredung mit Eſſad Paſcha, der ihm ſagte,
Fürſt Wilhelm ſei ſchmählich getäuſcht worden. Er habe
ihm und dem Lande in Treue gedient und nur ein Ziel im
Auge gehabt: Das Wohl ſeines Vaterlandes. Die
gegen=
wärtigen Ereigniſſe, deren Opfer er geworden ſei, ſeien
fremden Einflüſſen zuzuſchreiben. Er könne auf
Ehren=
wort verſichern, daß er nicht in Verbindung mit
Konſtan=
tinopel geſtanden habe. Eſſad ſchloß: Ich diente meinem
Lande und meinem Herrſcher als Soldat und Patriot.
Fremde Intrigen haben meinen Sturz herbeigeführt.
* Durazzo, 22. Mai. Die Aufſtändiſchen
haben Turana beſetzt. — Auf Veranlaſſung des
Fürſten werden die von Eſſad Paſcha bei ſeiner Abreiſe
dem Kapitän Armſtrong, dem Privatſekretär des Fürſten,
übergebenen Briefe Gegenſtand einer Unterſuchung bilden.
* Durazzo, 22. Mai. Anläßlich des Geburtsfeſtes
der Fürſtin fand in der katholiſchen Kirche ein
Feſt=
gottesdienſt ſtatt, dem die diplomatiſchen und die
Konſu=
larvertreter, die Honoratioren und ein zahlreiches
Publi=
kum beiwohnten. Hierauf veranſtalteten die
eingetroffe=
nen Maliſſoren und Hilfsmannſchaften aus Kruja vor
dem fürſtlichen Palais unter Vorantragung einer
albani=
ſchen Fahne eine Sympathiekundgebung. Das
Fürſtenpaar erſchien mit ſeinen Kindern auf dem Balkon
und wurde mit begeiſterten Hochrufen begrüßt. Der
Ad=
jutant Ekrem Bey Libahova dankte den Manifeſtanten
namens des Fürſten für die angebotene Hilfe. Nach
Er=
widerung der Anſprache brachte der Fürſt auf Kruja und
Albanien ein Hoch aus, worauf die Manifeſtanten ruhig
die ihnen zugewieſenen Quartiere bezogen. Es herrſcht
vollkommene Ruhe.
* Durazzo, 22. Mai. General de Weer und
Major Thomſon ſind mit einer 80 Mann ſtarken
Gendarmerieabteilung aus Valona eingetroffen.
* Wien 22. Mai. Die Neue Freie Preſſe meldet:
Der albaniſche Miniſterpräſident Turkhan Paſcha
er=
hielt auf ſeine an den Fürſten gerichtete Anfrage, ob er
ſeine Reiſe fortſetzen ſolle, die Antwort, er möge
unver=
züglich nach Durazzo zurückkehren. Turkhan
Paſcha begibt ſich heute abend nach Trieſt, um ſich nach
Durazzo einzuſchiffen.
Mexiko und die Vereinigten Staaten.
* Waſhington, 21. Mai. Wie aus Tampico
gemeldet wird, hat das Zollhaus den Betrieb mit der
Erhebung von Einfuhrzöllen wieder aufgenommen. Die
Banken ſind jedoch noch geſchloſſen, ſo daß an
Umlaufmit=
teln Mangel herrſcht. Die Ausländer können auf den
Oel=
ländereien unter den nötigen Vorſichtsmaßregeln ihren
Beſchäftigungen nachgehen. Dem Vernehmen nach haben
ſich England, die Niederlande und die Vereinigten
Staa=
ten ins Einvernehmen geſetzt, um die Intereſſen der
Oel=
quellenbeſitzer zu ſchützen, deren Eigentumsrechte und
Kon=
zeſſionen während ihrer Abweſenheit widerrechtlich an
Dritte übertragen worden waren.
* Niagarafalls, 21. Mai. Die ſüdamerikaniſchen
Vermittler hatten geſtern abend unformelle
Be=
ſprechungen mit den amerikaniſchen und heute abend mit
den mexikaniſchen Delegierten für ſich. Sie haben bisher
noch keiner Partei beſtimmte Vorſchläge gemacht.
— Neu=York 22. Mai. Villas Sekretär
beſtätigt in einem Telegramm, daß General Villa den
General Ozorne und deſſen ganzen, aus 33 Offizieren
be=
ſtehenden Generalſtab, nach dem Siege über die
Regie=
rungstruppen bei Zertucht hat über die Klinge
ſpringen laſſen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 22. Mai. Der Bundesrat überwies
den Entwurf einer Beſtimmung, betr. Ausnahmen von
dem Verbote der Sonntagsarbeit im Gewerbebetriebe,
dem zuſtändigen Ausſchuß. Zur Annahme gelangten die
Vorlage, betr. Beſchränkung des Freimengenverkehrs für
die Grenzſtrecke des Kreiſes Aſchendorf und
Hauptzoll=
amtsbezirks Leer, die Vorlage, betr. Geſtattung des
Um=
laufs ven Scheidemünzen öſterreichiſch=ungariſcher
Wäh=
rung auf den preußiſchen Eiſenbahnſtationen.
* Karlsruhe, 22. Mai. Die Königin von
Schwe=
den iſt um 3.35 Uhr hier eingetroffen. Zum
Empfang auf dem Bahnhof hatten ſich die Großherzogin
Luiſe von Baden und die Großherzogin Hilda von Baden,
ſowie Prinz Max von Baden mit ſeinen beiden Kindern
eingefunden. Außerdem waren erſchienen der preußiſche
Geſandte von Eiſendecher und der Oberſthofmeiſter der
Großherzogin Luiſe, Graf von Andlaw. Nach herzlicher
Begrüßung fuhren die beiden Großherzoginnen mit der
Königin von Schweden im offenen Wagen nach dem
Reſidenzſchloß.
* Hamburg. 22. Mai. Aus Cherbourg wird
ge=
meldet: Der Rieſendampfer der Hamburg=Amerika=Linie
„Imperator” ſcheint ſeine Leiſtungen weiter zu
ver=
beſſern. Während er bereits vor zwei Monaten durch
eine mittlere Geſchwindigkeit von 234 Knoten die bisher
beſtehenden Schnelligkeitsreſultate deu’ſcher Schnelldampfer
zwiſchen Amerika und Eucopa überflügelte hat er auf
ſeiner ſoeben zurückgelegten Rückreiſe von Neu=York nach
Hamburg eine mittlere
Ozeangeſchwindig=
keit von 24 Knoten erreicht und damit den
eige=
nen Rekord verbeſſert. Es iſt ſicher ein
erſtaun=
liches Reſultat, daß die kontraktliche Geſchwindigkeit des
Schiffes 21½ Knoten beträgt, und daß zur Erreichung der
jetzt erzielten Geſchwindigkeit die Leiſtungen der Maſchinen
um rund 30 Prozent über die kontraktlichen geſteigert
werden.
* Wien, 22. Mai. Der Kaiſer unternahm heute
vormittag den erſten halbſtündigen Spaziergang im
Kam=
mergarten bei Schönbrunn. Der Spaziergang übte auf
das Befinden des Kaiſers die allerbeſte Wirkung aus.
* Brüſſel, 22. Mai. Das däniſche Königspaar
iſt heute vormittag nach Holland abgereiſt. König
Albert und Königin Eliſabeth begleiteten ihre Gäſte zum
Bahnhof und verabſchiedeten ſich ſehr herzlich von ihnen.
* Amſterdam, 22. Mai. Der König und die
Kö=
nigin von Dänemark ſind heute hier eingetroffen
und am Bahnhof von der Königin, dem Prinzen Heinrich
der Niederlande und den Zivil= und Militärbehörden
empfangen worden.
* London, 22. Mai. Die heutige Sitzung des
Unter=
hauſes war weniger wichtigen Geſchäften gewidmet.
Die geſtrigen Zwiſchenfälle wurden nicht erwähnt.
Ma=
rineminiſter Churchill teilte formell die Reſolutionen mit,
durch welche er zur Ausgabe von höchſtens 2200000
Pfund Sterling zum Erwerb eines Anteils des Kapitals
der Engliſch=Perſiſchen Oelgeſellſchaft ermächtigt wird.
* London, 22. Mai. Der Arzt des Königs und der
Königin, Sir Francis Laking, iſt geſtorben.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Nummer 140,
2 Konſantinopel, 2. Mal. In der großen
Ka=
ſerne Teſchkiſchla im Stadtteil Pera brach heute ein
Brand aus. Ein Kaſernenflügel wurde eingeäſchert,
mehrere Soldaten verwundet. Eine Matroſenabteilung
von der „Goeben” leiſtete bei den Löſcharbeiten Hilfe.
Zwei Mann wurden verletzt. Die Urſache iſt angeblich
unvorſichtiges Umgehen mit einem Samowar.
* Neu=York, 22. Mai. Alle hieſigen Blätter bringen
lange Artikel mit zahlreichen Bildern von der Einfahrt
des Dampfers „Vaterland” in den Hafen.
Eingehend wird die Schönheit und der Reichtum in der
Ausſtattung des Schiffes beſprochen. Die Neu=York
Times meint, das Schiff wäre ein bemerkenswerter
Triumph deutſcher Schiffsbaukunſt, Induſtrie und
deut=
ſchen Handelsunternehmungsgeiſtes und rechtfertige die
internationale Bewunderung. Man ſchulde dem deutſchen
Volke herzliche Glückwünſche für das Symbol friedlicher
Arbeit und Wohlfahrt. Neu=York Herald ſpricht dem
Ka=
pitän Ruſer, den Offizieren, der Beſatzung, den
Schiffs=
eignern und den Erbauern ihre Glückwünſche aus.
* Victoria (Britiſch=Columbia), 22. Mai. Infolge der
Ankunft des japaniſchen Dampfers „Komagata Maru”, auf
dem ſich 370 Hindu=Einwanderer befinden, iſt
eine ſchwierige Frage aufgeworfen worden. Die
Einwan=
derungsbehörden, die von der öffentlichen Meinung ſtark
unterſtützt werden, werden es den Hindus wahrſcheinlich
aus techniſchen Gründen nicht geſtatten, an Land
zu gehen. Dagegen erklären die in Vickoria anſäſſigen
Hindus, daß die Einwanderer britiſche Untertanen ſeien,
die das Recht hätten, in der britiſchen Kolonie an Land
zu gehen. Für jeden Fall ſehen ſich die Behörden mit
großer Wahrſcheinlichkeit Arbeiterunruhen
gegen=
über, falls den Hindus geſtattet wird, in Vancouver an
Land zu gehen.
— Gmunden, 22. Mai. Kurz vor oder nach Pfingſten
trifft das Herzogspaar von Braunſchweig
hier ein, um den Erbprinzen dem Großvater zu zeigen.
Die Schandtaten der Frauenrechtlerinnen.
* London, 22. Mai. Die fünf Belliniſchen
Bil=
der in der Nationalgalerie, die heute beſchädigt
wur=
den, trugen nur leichte Schrammen davon. Die
Frau wurde durch Glasſplitter verletzt.
Die Galerie iſt geſchloſſen worden. Beinahe gleichzeitig
wurden auch in der Königlichen Akademie der
Künſte zwei Bilder von einer Frau beſchädigt. Die
Täterin iſt verhaftet worden. Die Akademie wurde
eben=
falls geſchloſſen.
* London, 22. Mai. Während einer Matinee im His
Majeſtys Theatre, welcher der König und die Königin
beiwohnten, verſuchten einige Anhängerinnen des
Frauenſtimmrechts eine Kundgebung zu
veranſtalten. Eine Frau rief wiederholt mit gellender
Stimme: „Du ruſſiſcher Zar!‟ Die Ruheſtörerinnen
wur=
den entfernt. — Geſtern abend explodierte in einer
Kirche in Edinburg eine Bombe und
zertrüm=
merte die Fenſter; auch wurde der Verſuch gemacht, das
Lleiceſter Schloß zu verbrennen. Alle dieſe
Gewalttätigkeiten werden mit einer weitverbreiteten
Ver=
ſchwörung in Verbindung gebracht. — Im ganzen wurden
7 Frauen und zwei Männer aus dem His
Mo=
jeſtys Theatre ausgewieſen. Draußen wurden
die Ruheſtörer von ſeiten der Menge ſehr feindlich
empfan=
gen und nur die Gegenwart eines ſtarken Polizeiaufgebots
ſchützte ſie vor Mißhandlungen. Auf dem Polizeigericht,
wohin die Suffragetten gebracht wurden ſpielten ſich
un=
beſchreiblich gewalttätige Auftritte ab.
Alle Verhafteten verfolgten dieſelbe Taktik, beſchimpften
die Polizei leiſteten ihr Widerſtand, weigerten ſich, die
Anklagebank zu betreten, warfen ſich auf die Erde, wo ſie
liegen blieben und mit den Schutzleuten rangen.
Schließ=
lich wurden ſie aufgehoben und auf die Anklagebank
ge=
tragen, wo ſie ſich wie toll gebärdeten. In der Bowſtreet
warf eine Frau mit einem Stiefelsnach dem
Friedens=
richter. Dieſer fing ihn lächelnd auf.
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie.
* Berlin 22. Mai. In der heutigen
Vormittags=
ziehung der Preußiſch=Süddeutſchen
Klaſſen=
lottenie fielen 5000 Mark auf die Nr. 50300 179569
203 400 216 957 228997, 3000 M. auf die Nr. 3894 4881 8761
11461 13 496 13 632 14791 34608 46 777 47 427 50 666
55 198 79915 85 110 92 207 93 022 95 245 100 082 107562
112854 120955 125358 136349 147667 150 626 152673
156645 157 453 150 192 174 460 177754 193514 208 360
220 382 und 228044. — In der Nachmittagsziehung fielen
5000 M. auf die Nr. 74 753 218 730, 3000 M. auf die
Nr. 2511 4401 23 926 25 466 26 231 (26 660 30 374 32978
37342 38 582 41041 52 267 54099 61980 63 295 63 465
71964 73940 79536 81 565 89 105 91881 95 463 102907
106051 113998 117451 132501 140 879 154 927 155 632
165938 175 574 179 263 185 257 186219 198 203 198 585
199 659 229 557 230 866 und231 785. (Ohne Gewähr.)
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am Himmelfahrttag, abends 8½ Uhr, unſeren
unvergeßlichen Vater, Schwiegerbater, Groß=
(*14452
vater und Urgroßvater
Herrn
Friedrich Kammerl
nach langem, ſchwerem, mit großer Geduld
getragenem Leiden im Alter von 74 Jahren in
die Ewigkeit abzurufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Guſtav Guntrum.
Darmſtadt, den 22. Mai 1914.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 24. Mai,
vormittags 8 Uhr, vom Sterbehauſe
Lieb=
frauenſtraße 45 aus ſtatt.
Dankſagung.
Für die beim Heimgange unſerers
unvergeß=
lichen Gatten, Vaters, Schwiegervaters und
Groß=
vaters
Geord Gerbia
durch Blumenſpenden und das letzte Geleite
be=
wieſene Teilnahme ſagen auf dieſem Wege
tief=
gefühlten Dank
(12521
Die trauernd Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 20. Mai 1914.
Wenckſtraße 12, Kaupſtraße 48.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſerer lieben, unvergeßlichen
Mutter, Schwiegermutter und Großmutter
Frau Marie Schröder
ſagen wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarrer
Wagner für die troſtreiche Grabrede, ferner für die
Blumenſpenden, ſowie Allen, die ihr die letzte Ehre
erwieſen haben, unſeren innigſten Dank. (B12614
Im Namen der trauernden Hinterbtiebenen:
Familie Jakob Würthele.
Darmſtadt, den 22. Mai 1914.
Danksagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſeres lieben Sohnes,
Bruders, Schwagers und Onkels, insbeſondere
Herrn Pfarrer Vogel für die troſtreichen Worte
am Grabe, dem Männergeſangverein „Concordia‟
für den erhebenden Grabgeſang nebſt
Kranz=
ſpende, dem Geſangverein „Freundſchaft”, ſowie
allen Verwandten, Freunden und Bekannten für
die reichen Blumenſpenden innigſten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Ad. Hellermann.
Darmſtadt, den 22. Mai 1914.
(12644
Dampfernachrichten.
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem
Ver=
treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
„Kronprinz Wilhelm‟ 19. Mai 5 Uhr vorn in Bremen
angekommen. „Kaiſer Wilhelm II.‟ 19. Mai 1 Uhr
nachm. von Bremen abgegangen. „Berlin” 18. Mai
10 Uhr nachm. von Gibraltar nach Neu=York abgeg.
„Brandenburg‟ 18. Mai 10 Uhr vorm. Cap. Henrn
paſſiert. „Seydlitz” 18. Mai 8 Uhr vorm. Biſhop Rock
paſſiert. „Breslau” 18. Mai 1 Uhr nachm. in Boſton
angekommen. „Bremen‟ 19. Mai 7 Uhr nachm. in Neu=
York angekommen. „Main” 20. Mai 8 Uhr vorm. in
Baltimore angekommen. „Prinzeß Alice” 19. Mai
8 Uhr vorm. von Aden abgegangen, heimwärts. „Kleiſt”
18. Mai 6 Uhr vorm. von Antwerpen nach Oſtaſien
ab=
gegangen. „Norderney” 18. Mai 4 Uhr nachm. in
Schanghat angekommen. „Gneiſenau: 19. Maf 1. Ahr
nachm. von Adelaide abgegangen. „Scharnhorſt‟ 19. Mais
6 Uhr vorm. von Fremantie abgegangen. „Schleſien”
18. Mai 7 Uhr vorm. in Sydney angekommen. „Sierrad
Nevada‟ 18. Mai von Liſſabon abgegangen. „Crefeld”
19. Mai in Antwerpen angekommen. „Hannover=
19. Mai Dover paſſiert. „Mantla‟ 19. Mai von
Erima=
hafen nach Singapore abgegangen.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das über Weſteuropa lagernde Hoch brachte uns
Donnerstag warmes, trockenes Wetter. Unter dem
Ein=
fluß des nordweſtlichen Tiefs trat jedoch bereits gegen
Abend zeitweiſe Bewölkung ein. Auch heute dürften wir,
durch die Randwirbel des Tiefs beinflußt, wolkiges,
warmes Wetter bei ſüdweſtlichen Winden zu erwarten
haben.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 23. Mai:
Wolkig, trocken, Gewitterneigung, ſüdweſtliche Winde.
witerneigung (ü
Samstag, 23. Mai.
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende 10
Uhr (Volksvorſtellung): „Das Nachllager in Granada”
11. Internationales Tennis=Turnier auf
dem Sportplatz am Böllenfalltor.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Heſſiſcher Hof
um 8 Uhr.
Bilder vom Tage. In der Auslage unſerer
Expe=
dition (Rheinſtraße 23): Die Taufe des Erbprinzen
Ernſt Auguſt zu Braunſchweig und Lüneburg: Der
feierliche Taufakt. — Eine luſtige Gruppenaufnahme aus
dem Braunſchweiger Schloßgarten. — Bilder von der
großen Erdbebenkataſtrophe auf Sizilien — Die erſten=
Aufnahmen der mexikaniſchen Kriegsberichterſtatter.
Drick und Belagt 4. 6. iticſiſe oſtuhancherſt
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Oto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil Max Streeſe; für den Anzeigenteil,
Anzeigenbeilagen und Mikteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Carl Friedrich Romacker, ſämtlich in Darmſtadt —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren=
Etwaige Honorarforderungen ſind beizufügen:
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liche werden nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſtripke
werden nicht zurückgeſandt.
Für die Pfingst-Feiertage
Vorzüglicher Feiertagstrunk.
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Beſtellungen hierauf nehmen die bekannten Verkaufsſtellen, ſowie die Brauerei ſelbſt (Tel. 385) entgegen.
Nummer 140.
Darmſt
Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Seite 7.
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ſtädter Tagblatts erhältlich.
(12647t
Nr. 61.
Samstag, 23, Mmt.
1914.
Bekanntmachung.
Der Heſſiſche Reiterverein beabſichtigt, am Sonntag, den 24. Mai ds. Js.,
ſtachmittags 3 Uhr, ſein diesjähriges Frühjahrsrennen auf dem Griesheimer
Truppenübungsplatz abzuhalten.
Wir bringen zur Kenntnis der Zuſchauer, daß den Anordnungen der mit
dem Sicherheitsdienſt betrauten Gendarmen und Militärperſonen Folge geleiſtet
werden muß, daß ferner die Wärnungs= und Bahnzeichen, Abſperrungen von Wegen
und dergl. beachtet werden müſſen, ſowie daß das Betreten des Griesheimer
Trüppen=
übungsplatzes Unbefugten nicht geſtattet iſt.
(12497fs
Bei der An= und Abfahrt muß rechts gefahren und Reihe gehalten
wer=
den, damit Verkehrsſtörungen und Unglücksfälle vermieden werden.
Darmſtadt, den 19. Mai 1914.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Mielrinching.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem
Truppenübungs=
platz Darmſtadt bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
(12084sis
Darmſtadt, den 7. Mai 1914.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Trüppen=Uebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 19. bis 25. Mai 1914!
Die
Dauer der
Truppenteil
Tag
Datum
Abſperrung! Bemerkungen
Abſperrung
erſtreckt ſich
von bis
(Reſerve Inſ. 12 M. (
4 Bis zum
22. Mai 1 Freitag
Land=
Regt. XVIII.
23. Mai 1 Samstag
N.
Armeekorps 1120 M. 6 N. 1 graben
25. Mai Montag
Bekanntmachung.
Mit Rückſicht auf die im Juni d. Js. beginnenden Scharfſchießübungen der
Feldartillerie auf dem Truppenübungsplatz Darmſtadt bringen wir das Nachſtehende
zur allgemeinen Kenntnis:
1. Es wird auf unſere Polizeiverordnung vom 3. Oktober 1908 hingewieſen, wonach
das Betreten des Truppenübungsplatzes Darmſtadt Zivilperſonen ohne
Erlaubnis=
ſchein der Kommandantur verboten iſt.
2. Wer die bei den Uebungen der Artillerie verſchoſſene Munition ſich widerrechtlich
zueignet, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre beſtraft (§ 291
Reichsſtraf=
geſetzbuches).
3. Die Erlaubnis zum Suchen verſchoſſener Munition auf dem Truppenübungsplatz
Darmſtadt wird keiner Zivilperſon erteilt.
4. Die auf dem Uebungsplatz gelegentlich gefundenen und die im Auslaufgelände
aufgehobenen Munitionsteile müſſen an die im Lager eingerichtete Abnahmeſtelle
abgeliefert werden, welche dafür entſprechende Geldvergütung zahlt.
5. Zünder mit Zündladung, einzelne Zündladungen oder blindgegangene Geſchoſſe
dürfen unter keinen Umſtänden berührt werden, weil dies mit Lebensgefahr
verbunden iſt. Ein Nachgraben oder Freilegen von tiefer in die Erde
einge=
drungenen Geſchoſſen iſt ſtreng verboten. Dabei iſt es gleichgültig, ob das
Ge=
ſchoß Granate oder Schrapnel, ob es mit Zünder verſehen iſt oder nicht und ob
der Einder von der Ungefährlichkeit überzeugt iſt oder nicht, Der Finder hat
zunächſt weiter nichts zu tun, als den Fund zu melden und nötigenfalls
die Stelle kenntlich zu machen.
eee
Funde in Kenntnis zu ſehende Kommandatur zu verantaſſen. Der Finder erhält
als Fundgeld für ein blindgegangenes Geſchoß mit Zünder 1 Mk. (Eine Mark),
für einen einzelnen ſcharfen Zünder oder für ein Geſchoß ohne Zünder 50 Pfg.
(Fünfzig Pfennig).
Am Geſchäftszimmer der Kommandantur des Truppenübungsplatzes ſowie
am Sprengſtückſchuppen und am Feuerlöſchgeräteſchuppen (Baracke Nr. 104) ſind
Abbildungen von gefährlichen Zündern pp. ausgehängt.
Das Betreten des Uebungsplatzes gleich nach dem Abſchießen iſt auch
den Zivilperſonen mit Erlaubnisſchein verboten. Es wird dies erſt eine Stunde
nach Beendigung des Schießens — unter keinen Umſtänden früher — geſtattet.
Denjenigen Perſonen, welche gegen dieſes Verbot verſtoßen, wird der
Er=
laubnisſchein zum Betreten des Platzes entzogen, und wird deren Beſtrafung
veranlaßt werden.
Darmſtadt, den 16. Mai 1914,
(12532a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
Bekanntmachung.
Die Kreisſtraße von Eberſtadt nach Bickenbach, und zwar vom Ende des
Ortspflaſters in Eberſtadt bis zur Kreisgrenze Bensheim (rm 700—112) iſt wegen
Ausführung von Kleinpflaſter von Donnerstag, den 30. d. Mts. ab auf ca.
8 Wochen für ſämtliches Fuhrwerk (Geſpanne, Kraftfahrzeuge uſw.) geſperrt.
Der Durchgangsverkehr hat während der Dauer der Kleinpflaſterherſtellung
den aufgeſtellten Tafeln entſprechend zu erfolgen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach § 2 der
Polizei=
verordnung vom 12. Februar 1908 ſtrafbar.
Darmſtadt, den 20. April 1914.
(10523a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung.
Wegen der Gleislegungsarbeiten für den Ausbau der elektriſchen Straßenbahn
in Eberſtadt iſt das Stück der Heidelbergerſtraße von der Obergaſſe bis
Pfung=
ſtädterſtraße für jeden Fuhrwerksverkehr vom 14. bis 17. ds. Mts. polizeilich
geſperrt. Vom 18. ds. Mts. erfolgt die Sperrung der Heidelbergerſtraße von der
Pfungſtädterſtraße bis zur Kirche für den durchgehenden Fuhrwerksverkehr auf die
Dauer von etwa 5 Wochen.
Es wird beſonders darauf aufmerkam gemacht daß vom 14. bis 17. ds. Mts.
ein Wagenverkehr von und nach dem Bahnhof Eberſtadt infolge der Sperrung nicht
erfolgen kann.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach § 2 der
Polizei=
verordnung vom 12. Februar 1908 ſtrafbar.
(11983a
Darmſtadt, den 12. Mai 1914.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
Das Großh. Minſterium des Innern hat dem deutſchen Schrifſtellrheim in
Jena, e. V., die Erlaubnis erteilt, je 2500) Loſe einer im Herbſt 1914 und mit 2
wei=
teren Serien in 1915 zu veranſtaltenden Geldlotterie zum Beſten des Deutſchen
Schrift=
ſtellrheims in Jena innerhalbe des Großherzogtums zu vertreiben
Nach dem von der zuſtändigen Behörde genehmigten Verloſungsplan dürfen je
120000 Loſe à 1 Mk ausgegeben werden. Zum Vertrieb in Heſſen dürfen nur mit
dem heſſiſchen Zulaſſungsſtempel verſehene Loſe gelangen.
(12529
Während der Zeit des Vertriebes der Loſe zur I. Klaſſe einer Königl. Preuß.
Lotterie iſt Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der Loſe in Heſſen nicht geſtattet
M
Geſunden: 1 Handtäſchchen mit Portemonnaie und Inhalt.
4 dunkler Manſchettenknopf. mit hellem Steinchen in der Mitte,
1 ſchmale verfilberte Nadel mit Perlmuttereinlage. 1 Herren=
Remon=
tofruhr mit gelber Kette. 1 vergoldete Nadel mit kantigem Kopf.
1. fübernes Kettenarmband mit Amethyſt (vor Oſtern gefunden).
1 kleine Kafſtte zu Photographenapparat. 1 Double=Damenuhr
mit langer Kete. 1 ſilb. Kettenarmband. 1 ſchwarze Lederſchürze.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizeit
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund (zugelaufen). Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Ver=
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(12554
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 24. Mai,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtr. Alle übrigen Apotheken
ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Betreffend: Hundefuhrwerke.
Nach der Bekanntmachung Großh. Kreisamts Darmſtadt vom
2. Mai 1914, in Nr. 127 des Darmſtädter Tagblatts vom 9. Mai
haben die Beſitzer von Zughunden bis zum 15. Juni ds. Js. die
Erneuerung der polizeilichen Erlaubnisſcheine zu erwirken.
Sämtliche Beſitzer von Hundefuhrwerken werden daher
auf=
gefordert, alsbald auf den zuſtändigen Polizeirevieren die amtlichen
Zeugnisformulare abzuholen, demnächſt ihre beſpannten
Hunde=
fuhrwerke einem beamteten oder praktiſchen Tierarzt vorzuführen
und bis ſpäteſtens zum 5. Juni die von dieſen ausgefüllten
Zeug=
niſſe bei dem zuſtändigen Polizeirevier einzureichen, mit dem Antrag
auf Erteilung der polizeilichen Erlaubnis zum Fahren mit dem in
dem Zeugnis näher beſchriebenen Hunde. Nur die von den
Re=
vieren erhältlichen amtlichen Zeugnisformulare haben Gültigkeit.
Darmſtadt, den 18. Mai 1914.
(12553sg.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Oktroi für Brennholz.
Die Schießhausſtraße, der Heinrichswingertsweg, die
Lands=
kran=, Moosberg= und Ludwigshöhſtraße ſind für oktroipflichtige
Gegenſtände geſperrt.
Zur Erleichterung der Holzabfuhr wird hiermit den Bewohnern
des ſüdlichen Stadtteils geſtatet, dieſe Straßen zu benutzen, wenn
ſie den Oktrot beim Hinausfahren in den Wald an der Erhebſtelle
tin der Klappacher Straße auf Grund des Abfuhrſcheins entrichten,
ſo daß beim Einfahren in die Stadt die Fuhrleute im Beſitz der
Quittung ſind, die den ſtädtiſchen Aufſichtsbeamten auf Verlangen
worzuzeigen iſt.
Der Oktroi für das durch die Eſchollbrücker und Beſſunger
Straße in die Stadt einzuführende Holz iſt vorher an die
Oktroi=
gerhebſtelle Heidelberger Straße 17 bezw. 112 zu entrichten.
Für das Holz, das nicht in die Stadt eingebracht, ſondern auf
ddie in der Gemarkung Darmſtadt liegenden Grundſtücke geſetzt wird,
äſt ebenfalls der Oktroi beim Hinausfahren in den Wald zu entrichten.
Gegen Zuwiderhandelnde wird auf Grund des Oktroi=
Regle=
ments Anzeige erhoben.
Darmſtadt, den 2. Mai 1914.
(11589sss
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Schmitt.
Rebrauchtes, aber noch ſehr gut!
erh. Transport=Dreirad bill.
zu verk. Dasſ. eignet ſich ſehr
gut für Metzger, Spezerei u.
Ge=
müſegeſchäfte, zur
Gepäckbeförder=
nung ꝛc. Langgaſſe 37. (12330is
Tahalstanß vorziglich geg
Un=
gezief. an Pflanzen.
Zu beztegen v. die Zigarrengſchäfte:
Eliſabethenſtr. 26 (10972a
Große Ochſengaſſe 1
Waldſtraße 38 (Fabrik).
Schnigeſderhedung.
Das Schulgeld für das Großh.
Realgymnaſium, die Großh.
Liebigs=und die Großh. Ludwigs=
Oberrealſchule, die Vorſchule der
Großh. Gymnaſien, die
Vir=
toriaſchule und das
Lehrerinnen=
ſemiuar, die Eleonoren= und
Frauenſchule, ſowie die
Mittel=
ſchulen für das II.
Kalender=
vierteljahr 1914 iſt — bei
Mei=
dung des Beitreibungsverfahrens
— bis Ende Ifd. Mts. an den
Werktagen, vormittags von 8 bis
12½ Uhr, hierher zu entrichten.
Darmſtadt, 19. Mai 1914.
Die Stadtkaſſe.
Koch. (12544sid
Heugrasverſteigerung.
Die am 19. lfd. Mts. ſtattgehabte
Verſteigerung des Heugraſes von
der Pallaswieſe ꝛc. iſt genehmigt.
Die Mähſcheine ſind bei der
Stadt=
kaſſe erhältlich und müſſen bis zum
1. Juni l. Js. abgeholt ſein. (12608
Darmſtadt, den 22. Mai 1914.
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.. Jaeger.
Hohlen=Verkauf.
Am 25. Mai 1914,
vormit=
tags 11 Uhr
werden auf dem Hofe des Feld=
Artillerie=Regiments Nr. 25 (
Aha=
ſtraße) zwei Fohlen (6—8 Wochen
alt) öffentlich meiſtbietend
ver=
kauft.
(12526
I. Abteilung
Feldartillerie=RegimentsNr. 25.
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la Maſtfleiſch .
76 ₰
Ia Schweinefleiſch . .
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Ganzes Fett
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Kiesstraße 21
im Fleiſchverkauf.
Bitte beachten Sie die Ware
im Schaufenſter. (*14430
zu ver=
Ein voll=
Bett kaufen
ſtändiges
Lindephofſtr. 13, II. rechts. (*14418
Kokspreiſe des ſtädt. Gaswerks
ab 1. April 1914.
A. Für den Koks=Kleinverkauf.
Nach Maß und nur gegen Barzahlung ab Gaswerk:
a) Gabelkoks der Hektoliter Mk. 1.15
b) Nußkoks.
„ 1.35
c) Bohnenkoks „
Für das Faſſen und Anliefern von Koks in Säcken mit je
einem Hektoliter Inhalt, Mindeſtabnahme 3 Säcke, werden für den
Hektoliter 20 Pfg. erhoben. Die Säcke müſſen ſofort entleert und
zurückgenommen werden.
B. Für den Koks=Großverkauf.
Nach Gewicht, in Fuhren nicht unter 30 Zentner, ab Gaswerk:
a) Gabelkoks der Zentner Mk. 1.25
b) Nußkoks
1.35
Bei Abnahme von 40 bis weniger als 60 Zentnern lediglich in
Wagenladungen an einem Tage ab Gaswerk wird bis auf weiteres
ein Nachlaß von 3 Pfg. auf den Zentner, bei Abnahme von 60 bis
weniger als 100 Zentner ein ſolcher von 5 Pfg, bei Abnahme von
100 bis weniger als 200 Zentner ein ſolcher von ? Pfg. und bei
Ab=
nahme von 200 bis weniger als 400 Zentner ein ſolcher von 10 Pfg.
gewährt.
Für ſtändige Abnehmer (Selbſtverbraucher in der Stadt und
der nächſten Umgebung, ſoweit der Koks in Fuhren bezogen wird),
d. h. für ſolche, die eine dahingehende Erklärung bei der ſtädtiſchen
Gaswerksverwaltung abgeben und mindeſtens 30 Kentner auf einmal
beziehen, kommt für den ganzen, im Laufe eines Verwaltungsjahres
(1. April bis 31. März) ſtattfindenden Koksbezug der nachſtehende
Nachlaß auf die Grundpreiſe „B” nach Schluß des Jahres zur
Feſt=
ſtellung und Rückvergütung.
1. Bei Abnahme von 200 bis weniger als 400 Ztr. 10 Pfg. pr. Ztr.
400
600 „ 12
1000
600
3.
1000
„ 200 : 16₰
2000 und mehr Zentner
18
Die durch das ſtädtiſche Gaswerk bezogenen Kokſe werden mit
10 Pfg. Fuhrlohn für den Zentner berechnet In dieſem Preis iſt
das einfache Abwerfen vom Wagen oder Karren in den Hof oder
Schuppen einbegriffen.
Für das Abtragen des Kokſes in Körben oder das nochmalige
Aufnehmen desſelben mit der Schaufel zur Weiterbeförderung an den
Aufbewahrungsort werden für den Zentner 5 Pfg. in Rechnung
ge=
ſtellt. Dahingehende Wünſche ſind gleichzeitig mit der Beſtellung bei
der ſtädtiſchen Gaswerksverwaltung, Frankfurterſtraße 29, aufzugeben.
Aus der Beſtellung muß die Menge und Sorte des
ge=
wünſchten Kokſes, ſowie der Stand oder Beruf und die
Woh=
nung des Beſtellers genan hervorgehen.
Die Fuhrleute ſind nicht berechtigt, Trinkgelder zu fordern.
Es werden hier noch die Namen hieſiger Firmen angefügt, die
infolge vertraglicher Vereinbarung in der Lage ſind, Koks aus dem
ſtädtiſchen Gaswerk zu den gleichen Preiſen und Fuhrlöhnen. wie
(12548a
oben angeführt, zu liefern:
1. Phil. Baumann, 2. Baumann & Jelkmann, 3. P. Caſtritius,
4. Phil. Diehl, 5. Lud. Fiſcher, 6. „Glück auf” (Dexheimer),
7. Jak. Groh, 8. B. M. Hachenburger. 9. Heeb & Röder,
10. Wilh. Köhler, 11. J. Nold, 12. Max Pfälzer, 13. Max Ranis,
14. Friedr. Schubkegel, 15. Georg Schneider.
Darmſtadt, den 1. April 1914.
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Ekert.
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Großher=
herzog Ludwig III. und
Groß=
herzogin Mathilde), 1
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zu vf. Georg Thies Nachf., Leopold Schutter,
(*12426mfs
Eliſabethenſtr. 12.
Sae 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Nummer 140.
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Dienstag, den 26. Mai 1914.
Darmſtadt, den 16. Mai 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
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Nachlaß=Verſteigerung.
Montag, den 25. Mai 1914, nachmittags 3 Uhr, werden
im Hauſe Beſſunger Straße 34, Seitenbau, verſchiedene zu einem
Nachlaß gehörige Mobilien und Kleidungsſtücke freiwillig gegen bar
(12368ms
verſteigert.
Darmſtadt, den 12. Mai 1914.
Städtiſches Armen= und Fürſorgeamt.
Krapp.
Die Fleiſchverdingung
für den Standort und den Truppenübungsplatz Darmſtadt für die
Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1914 findet am 3. Juni 1914,
9 Uhr vormittags, im Geſchäftszimmer des Proviantamts —
Eſcholl=
brückerſtraße 25 — ſtatt.
Die Lieferungsbedingungen liegen in der Garniſon=
Fleiſch=
ausgabeſtelle — Blumenthalſtraße 111 — aus, können auch gegen
Bezahlung der Selbſtkoſten von 50 Pfg. bezogen werden. Verſiegelte
Angebote mit der Aufſchrift: „Angebote auf Fleiſchlieferung” ſind
im Geſchäftszimmer des Proviantamts vor Beginn des Termins
abzugeben.
(S,12092
Proviantamt Darmſtadt.
Verſteigerungs=Anzeige.
Montag, den 25. Mai 1914, vorm. 10 Uhr,
verſteigere ich gemäß § 383 pp. B. G. B. in der Landgraf Philipps=
Anlage (zwiſchen Waldſtraße und Rheinſtraße)
Rotſchimmel,
ein Pferd, Wallach, 6 jährig
öffentlich meiſtbietend gegen Barzahlung.
(12624
Kapp, Gerichtsvollzieher zu Darmſtadt.
Großherzogliches Hoftheater.
Die Einſendung aller noch rückſtändigen Koſtenrechnungen über
Leiſtungen und Lieferungen für das Großherzogliche Hoftheater und
die Hofmuſik wird wegen des bevorſtehenden Bücherſchluſſes bis zum
8. Juni erbeten. Für jede Rubrik ſind die in doppelter
Aus=
fertigung einzureichenden Koſtenrechnungen getreunt aufzuſtellen.
Die bezüglichen Beſtellſcheine müſſen beigefügt werden. Die nach
dem obigen Termin einlaufenden Rechnungen können erſt bei der
nächſten Abrechnung Berückſichtigung finden.
(12545sm
Darmſtadt, den 20. Mai 1914.
Die Generaldirektion
des Großh. Hoftheaters und der Hofmuſik.
iche Chronin
H
Monatsſchrift für Familien= und Ortsgeſchichte
in Heſſen und Heſſen=Naſſau
Begründet von Dr. Hermann Bräuning=Oktavio
Herausgegeben von D. Dr. Wilh. Diehl
Dritter Jahrgang:: Heft 5, Mai 1914
Inhalt: Regierungsaſſeſſor Paul Strack: Die Nachfahren des Präzeptors
Johannes Strack in Gießen (1672—1722). — Rudolf Schäfer: Von den
Humboldtianern. (Friedrich Gottlieb Welcker, Karoline Welcker, Karl
Ferdinand Schulz.) — Dr. Gätjen: Das Kloſter Haina in Heſſen. (Zum
700jährigen Jubiläum.) Mit zwei Abbildungen. — Dr. Wilhelm
Lindenſtruth: Die Vorgänge in Großen=Buſeck am 7. und am 8. März
1561, der Anlaß des 15jährigen Reichskammergerichtsprozeſſes der
Ganerben des Buſecker Tals wider Heſſen. — Profeſſor D. Dr. Wilhelm
Diehl: Ein intereſſantes Flugblatt aus dem Jahr 1848. — Kleine
Mit=
teilungen: Staatsrat Wilhelm Wilbrandt. Georg Schäfer †. —
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60 Pfge. Probehefte unentgeltlich.
Man abonniert bei dem Verlag der „Heſſiſchen Chronik‟
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
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2 Jahren mit rundem oder eckigem Kragen und
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Mitglied des Reabatt-Sparvereins
Telephon Nr. 2553
Ludwigstrasse 9
[ ← ][ ][ → ]Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Nummer 140.
Wenn Sie Ihr Kind
gesund, munter und geistig frisch sich
entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm
Dr. Hommel’s Haematogen.
WARNUNG! Man verlange
ausdrück-
lich den Namen Dr. Hommel. (X,354
Turnen, Spiele und Sport.
— Main=Rheingau Deutſcher Turnerſchaft. Am
morgigen Sonntag findet in Dieburg das diesjährige
Volkstümliche Wetturnen des Gaues ſtatt.
Als Uebungen ſind gewählt, für den Fünfkampf:
Stabhoch=
ſprung, Weithochſprung, Seeinſtoßen, Laufen über 100
Meter und eine Freiübung. Für den Vierkampf: (nur für
Turner über 30 Jahre) Freihochſprung, Freiweitſprung,
Steinſtoßen und eine Freiübung. An
Mannſchafts=
kämpfen werden Eilbotenlauf und Tauziehen ausgetragen.
Ferner findet noch ein Mannſchaftsdreikampf ſtatt und
ſind hierfür Dreiſprung, Hürdenlauf über 100 Meter und
Schleuderballweitwurf als Uebungen beſtimmt. Die
Ab=
fahrt ab Darmſtadt erfolgt 7.30 Uhr vormittags, Haup=t
bahnhof.
* Erſtlings=Wettkämpfe für Darmſtadt und Umgegend.
Es wird nochmals auf die am 24. Mai auf dem
Sport=
platz des Fußballklubs „Olympia” an der Heidelberger
Straße ſtattfindenden Erſtlings=Wet.kämpfe hingewieſen.
Beteiligen kann ſich daran jedermann, gleichviel, ob er einem
Verein angehört oder nicht.
sr. Pferdeſport. Trabrennen zu Ruhleben,
20. Mai. Preis von Bernburg; 1800 Mark, Diſtanz 2200
Meter: 1. Hrn. E. Bahrs Lilian Scott (Dieffenbacher)
2. Pelerine, 3. Kanderſteg. Tot. 36:10. Pl. 18, 15, 26:10.
Preis von Berlin; 2800 Mark Diſtanz 2500 Meter: 1.
Ge=
ſtüt Germanias Apfel (Wiliſhice), 2. Meum, 3. Citrus.
Tot. 14:10. Pl. 13, 59 38:10. — Preis von Bonn; 2000
Mark, Diſtanz 2200 Meter: 1. Hrn A. Reſes Mitado
(Foſter), 2. Penelope, 3. Reichsbote. Tot. 30110.
Pl. 20, 42, 52110. — Großes Internationales
Rennen; 3500 Mark, Diſtanz 2600 Meter: 1. Hrn. N. von
Dratelns Tiega Boy (Ch. v. Drateln), 2. Magowan, 3.
Jaculor II. Tot. 52110. Pl. 14, 12:10. — Preis von
Breslau; 2000 Mark, Diſtanz 2600 Meter: 1. Geſtüt Klein=
Heles Reklame (Helmus), 2. Margarere Medium, 3.
Abend=
wind. Tot 115:10. Pl. 18. 17, 12110. — Preis von
Braunſchweig; 1500 Mark, Diſtanz 2400 Meter: 1. Hrn.
R. Hoffmanns Ananas (Brümmer), 2. Alice Wainſcott=
3. Brownie. Tot. 27110. Pl. 14, 14, 17:10. — Maiden=
Rennen; 1600 Mark, Diſtanz 2000 Meter: 1. Hrn. O.
Schmidts Randgloſſe (Fitzen), 2. Candy, 3. Regina. Tot.
772:10. Pl. 48, 28. 15.10.
sr. Rennen zu Grunewald, 21. Mai.
Freuden=
auer Rennen; 7300 Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1. Frhrn.
S. A. v. Oppenheims Odaliske (Archibald), 2. Lichlerloh,
3. Floh. Tot. 33:10. Pl. 15 65, 18:10. — Weil=Handikap;
7300 Mark. Diſtanz 2000 Meter: 1 Hrn. F. W. Mayers
Dürkheim (Shurgold), 2. Germania I, 3. Malve. Tot.
68:10. Pl. 18. 19, 13:10. — Preis von Pichelswerder;
5000 Mack, Diſtanz 1200 Meter: 1. Hrn. C. v Brandts
Moet (Shurgold), ——2. Ruth, —2. Pfalzgraf. Tot. 103:10.
Pl. 22, 12, 17110. — Tiergarten=Rennen; 10000 Mark,
Diſtanz 1600 Meler: 1. Frhrn. S. A. v. Oppenheims
Dolo=
mit (Archibald), 2. Noteleß. Tot. 11.10. — Mai=
Han=
dikap; 13000 Mark. Diſtanz 1400 Meter: 1. Hen. A. von
Schmieders Nachtſchatten (Slade), —-2. Orinoco, —2
Reichsanwalt. Tot. 41:10. Pl. 14, 13. 28:10. — Gaſt.
freund=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn.
A. u. C. v. Weinbergs Nicolo (Shaw), 2. Mondſtein, 3.
Raubzug. Tot. 37110. Pl. 21, 17110. — Lenz=Rennen;
5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. A. v. Schmieders
Rattenfänger von Hameln (Slade), 2. Friſchgeſell, 3.
Le=
pidus. Tot. 27:10. Pl. 14, 28, 18:10.
sr Rennen zu Dortmund. Mai=Flachrennen;
2700 Mark. Diſtanz 1300 Meter: 1. Lt. Oemigkes Jota
(Fiſcher), 2. Trudchen, 3. Syrakus. Tot. 39:10. Pl. 15,
13:10. — Hafen=Jagdrennen; 2000 Mark. Diſtanz 3200
Meter: 1. Hrn. H. Stemanns Betane (Hammer), 2. Joris,
3. Iriſh Lad. Tot. 36:10. Pl. 13, 12:10. — Mark=
Hürden=
rennen; 2000 Mark, Diſtanz 2600 Meter: 1. Hrn. R. Arlts
Lincolnſhire (Sandmann), 2. Scotch Nugget, 3. Charles
Heidſick. Tot. 21:10. Pl. 15. 28:10. — Frühjahrs=Preis;
10000 Mark. Diſtanz 4000 Meter: 1. Hrn. J. Hülsmanns
Pilgrim (Hammer), 2. Theobald, 3. Orchidee. Tot. 45:10.
Pl. 13, 12. 17:10. — Handikap=Jagdrennen; 4000 Mark,
Diſtanz 3600 Meter: 1. Rabenbratl (Holoubeck), 2. Florian,
3. Flibuſtier. Tot. 317110. Pl. 71, 35, 36:10. —
Ver=
loſungs=Jagdrennen; 4000 Mack. Diſtanz 3000 Meter: 1.
Hrn E. Dörts Beaufort III (E. Francke), 2. Loving Stone
3. Rax. Tot, 29110. Pl. 16; 16.10. — Vereins=
Flach=
rennen; 3000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. Beyer
u. Schmeißers Tordante (Hohnei), 2. Sarino, 3.
Theodo=
ſius. Tot. 100:10. Pl. 18. 12:10.
sr. Rennen zu München-Riem. König
Lud=
wig von Bayern war zum erſten Male ſeit ſeiner
Thron=
beſteigung erſchienen, um dem Kampf um den von ihm
geſtifteten Ehrenpreis im Bavaria=Jagdrennen
beizuwoh=
nen. Die Reſultate waren: Preis von Straubing;
Ehren=
preis und 1500 Mark. Diſtanz 3200 Meter: 1. Hrn. E. von
Schmidt=Reißigs Silver Goblets (Beſ.), 2. Rapture. Tot.
41:10. — Inländer Flachrennen; 6000 Mark Diſtanz 2000
Meter: 1. Geſtüt Ludwigsfelds Kondor (Unterholzner),
2. Achilles, 3. Siegmund. Tot. 52:10. Pl. 17, 16:10. —
Bavaria=Jagdrennen; Ehrenpreis und 2000 Mark, Diſtanz
3600 Meter: 1. Lt. Giulinis Ray O’Light (Beſ.), 2.
Par=
leur, 3. Mogador II. Tot. 28:10. Pl. 11, 11:10. — Preis
der Stadt München; 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1.
Kgl. Württ. Priv.=Geſtüt Weils Trotz (Schläfke), 2.
Cam=
bronne, 3. Argile. Tot. 89:10. Pl 22, 20110. — Damen=
Preis; Ehrenpreis und 2400 Mack. Diſtanz 2000 Meter:
1. Hrn. A. v. Schilgens Cerelo (Beſ.), 2. Beni Mora, 3.
Les Graviers. Tot. 22110. Pl. 14, 27, 20110 — Preis
von Trudering; 2000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Hrn.
Ch. Cooters Kleingala (Baſtian), 2. Werda, 3. Giborg.
Tot. 62:10. Pl. 30. 28110.
sr Rennen zu Dresden. Mai=Verkaufsrennen;
2500 Mark Diſtanz 1200 Meter: 1. Hrn. E. Klaus'
Napa=
gedl (A. Kuttke), 2. Oranier, 3. Irmgard. Tot. 63110.
Pl 28. 18:10. — Lößnitzer=Jagdrennen; Ehrenpreis und
4000 Mark. Diſtanz 4000 Meter: 1. Hrn. B. Wolffs Rama
(Lt. Streſemann), 2. Stretenſe, 3. Lerobi. Tot. 40110.
Pl. 15, 13:10. — Dobritzer Handikap: 8000 Mark, Diſtanz
1900 Meter: 1. Hrn. R. A. Waughs Moslem (Jentſch),
2. Pacific, 3. Lamſhad. Tot, 34:10. Pl. 16, 16:10. —
Preis von Borna; Ehrenpreis und 2700 Mark, Diſtanz
1600 Melker: 1. Graf K. Wuthenaus Viscount (
Gagel=
mann), 2. Felſenburg, 3. Lampadroma. Tot. 43:10 /Pl.
25. 28:10. — Großes Dresdener Handikap; 14000 Mark,
Diſtanz 2000 Meer: 1. Hrn. E. v. Bennigſens Kupfernagel
(Kennedy), 2. Quirl, 3. Pfeil. Tot. 26:10. Pl. 14, 30,
16;40. — Sommer=Handikap=Jagdrennen; Ehrenpreis und
3500 Mark, Diſtanz 4500 Meter: 1. Hrn. K. Hattmanns
Tapage (Lt. Streſemann), 2. Chauri, 3. Francni. Tot.
Vl. 22. 21, 56:10.
sr. Rennen zu Hamburg-Großbotſtel.
Er=
öffnungsrennen; 4000 Mark, Diſtanz 1000 Meſer: 1. Graf
A. Henckels Twiggedit, 2. Wintermärchen, 3.: Eche
Perle. Tot. 98:10. Pl. 26, 37, 19110. — Preis von
Tan=
nenhof; 8500 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. A.
Hun=
gers Potoskaff, 2. Little John, 3. Maſtel. Tot. 38110.
Pl. 15. 24. 15:10. — Jungfern=Rennen; 5000 Mark. Diſtanz
1200 Meter: 1. Graf A. Henckels Mon Plaiſr. 2. Malla II,
3. Jokaſte. Tot. 35.10. Pl. 13, 20, 12:10. — Mai=Rennen;
4000 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1. Hrn. Orbergs Premier,
2. Saint Cronan, 3. Iriſh Angel 1. Tot. 42110. Pl. 19,
29:10. — Amſinck=Memorial; Ehrenpreis und 13 500 Mark,
Diſtanz 2000 Meter: 1. Hen. Balduins Papyrus, 2. Mac
Intyre, 3. Haarbuſch. Tot. 32110. Pl. 20. 21, 20:10.
Garſtedte: Handikap: 5000 Mark. Diſtanz 1400 Meter:
1. Hrn. Balduins Monolog, 2. Landsknecht, 3. Baſalt II.
Tot. 71:10. Pl. 23, 16, 21:10. — Frühjahrs=Rennen; 6000
Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. Balduins Mormone,
2. Inder, 3.—— Andregs, 3.— Marokko. Tot. 19110. Pl.
11, 10.10.
sr. Radſport. Radrennen zu Nürnber g.
Flie=
germatch: I. Lauf: 1. Ot.o Meyer, 2. Schmucker, 3.
Cara=
pezzi, 4. Kudela. — III. Lauf: 1. Meyer, 2. Schmucker, 3.
Kudela, 4. Carapezzi. — III. Lauf: 1. Meyer, 2. Schmucker,
3. Kudela, 4. Carapezzi. — IV. Lauf: 1. Meyer, 2. Schmucker,
3 Kudela, 4 Carapezzi. — Malfahren: 1. Meyer. 2.
Schmucker, 3. Schmidt. — Prämienfahren: 1. Kudela, 2.
Wagener, 3. Schmidt. — 20 Kilometer=Dauerrennen: 1.
Ritthammer 18 Min. 44 Sek., 2. Brandel 7200 Meter.
sr. Radrennen zu Straßburg. 10 Kilometer=
Dauerrennen: 1. Pawke 10113. 2. M. Schulze 2 Lg., 3. Birkle
700 Meter zurick. — 10 Kilometer=Dauerrennen: 1.
Böſch=
lin 9:37, 2. Shepherd 200 Meter, 3. Reinlein 810 Meter
zurück. — 60 Kilometer=Dauerrennen: 1. Böſchlin 58:35,
2. Shepherd 6350 Meter 3. Pawke 10 400 Meter zurück. —
10 Kilometer=Rennen für Flieger: 1. Pawke 15:261, 2.
Gruber 1 Lg., 3. Schöttel ½ Lg., 4. Ulrich ¼ Lg. —
Haupt=
fahren: 1. Pawke 2. Gruber, 3. Knapp.
sr. Miquel, Sieger im Großen Preis von
Deutſchland. Vor etwa 9000 Zuſchauern ging am
Himmelfahrtstage in Düſſeldorf der Große Preis von
Deutſchland, ein Dauerrennen in drei Läufen über 100
Kilometer, vor ſich. Das Reſultat war: I. Lauf, 20
Kilo=
meter: 1. Stellbrirck 15.54, 2. Miquel 19,950 Kilometer,
3. Günther 19,610 Fm., 4. Dickentman 18,500 Km.; II. Lauf,
30 Kilometer: 1. Stellbrinck 24114, 2. Miquel 29,860 Km.,
3. Günther 29,800 Km., 4. Dickentman 29,100 Km.; III.
Lauf, 50 Kilometer: 1. Miquel 40.02. 2. Günther 49,625
Km., 3. Dicken.mar 466s0 Km., Stellbrink aufgegeben.
Geſamtklaſſement: 1.t 99,800 Km., 2. Günther 99,035
Km., 3. Dickentmen 94,42. Km.
sr. Fußballſſiel. Köln ſchlägt Paris im
Fuß=
ballſtädtekampf 411. Im Stadion der
Werlbund=
ausſtellung zu köln ging am Himmelfahrtstage bei
pracht=
vollem Wetter vor zirka 4000 Zuſchauern der erſte
Fußball=
kampf zwiſchen den repräſentativen Mannſchaften von
Paris und Köln vor ſich. Wie ſchon beim Säädteſplel in
Berlin erlitten die Pariſer eine Niederlage und zwar mit
411 (Lalbzeit 310). Die franzöſiſche Mannſchaft zeigte
gutes Zuſammenſpiel, ließ aber an Schußſicherheit zu
wün=
ſchei übrig. Vorzügliches leiſteten der rechte Läufer und
dr linke Stürmer. Auch der Torwächter war gut. Das
erſte Tor für Köln fiel ſchon nach fünf Minuten durch
Beec. Jänichen ließ in der 10. Minute und Alberts in der
35. Minute zwei weitere Tore folgen. Kurz vor der Pauſe
mußte Romanow=Paris wegen einer Beinverletzung
aus=
ſcheiden. Die Franzoſen erhielten Erſatz durch einen
Köl=
ner Spieler. Nach der Pauſe war der Kampf durchaus
offen. Der Kölner Torwächter Perch hielt in blendender
Manier, mußte aber einen ſcharfen Schuß aus dem
Ge=
dränge heraus paſſieren laſſen. Einen Freiſtoß im
Straf=
raum ließen die Kölner in fairer Weiſe aus. Kurz vor
dem Schluß fiel durch Köln nochmals ein Treffer.
Schieds=
richter Berkelenz leitete das Spiel in umſichtiger Weiſe.
sr. Der engliſche Ligafußballklub
Liver=
pool in Dänemark ſiegreich. Die engliſche
Liga=
fußballmannſchaft Liverpool eröffnete ihre Fußballtournee
am Himmelfahrtstage in Kopenhagen mit einem
Spiel gegen eine däniſche kombinierte Mannſchaft. Etwa
10000 Zuſchauer wohnten bei prachtvollem Wetter dem
intereſſanten Kampfe bei, den ſchließlich die Engländer
mit 5.2 zu ihren Gunſten entſchieden.
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Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Seite 15.
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Guſtav Adolf=Stiftung haben folgende Nummern gewonnen und
ſind Montag, den 25. und Dienstag, den 26. Mai im alten
Palais am Luiſenplatz von 10 bis ¼1 und von 3—6 Uhr in
Empfang zu nehmen. Was an genannten Tagen nicht abgeholt iſt,
fällt dem Frauenverein zu.
Darmſtadt, den 23. Mai 1914.
Privatklinik f. Frauenkrankheiten u. Geburtshilfe
von Dr. Machenhauer, Darmstadt
Lagerhausstrasse 24.
Telephon 288.
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Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
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Nr. 140.
Samstag, 23. Mai.
1514.
Kongreſſe und Verbandstage.
Hauptverſammlung des Kaufmänniſchen
Verbandes für weibliche Angeſtellte, E. V.
— Der zweite Tag, deſſen Verhandlungen Freitag
früh begannen, wurde eingeleitet durch Begrüßungen und
Glückwünſche. Auf der Tagesordnung ſtand zunächſt das
einheitliche Angeſtelltenrecht. Die
Bericht=
erſtatterin, Fräulein Clara Mleinek, führte ungefähr
folgendes aus: Die formale Gleichheit vor dem Geſetz,
die wir kennen, bedeutet nicht immer wirkliche Gleichheit.
Vielmehr erweiſt ſich jene häufig als Ungleichheit
zu=
ungunſten des wirtſchaftlich Schwachen. Das geltende
Recht verwendet viel Scharfſinn und Sorgfalt auf die
Ordnung der Sachleiſtungen und den Schutz von
Sach=
gütern. Es geht aber vorüber am lebendigen Menſchen
und ſeiner Arbeit. Die weiblichen Angeſtellten werden
durch den häufigeren Berufswechſel noch öfters von einem
Wechſel des Rechts betroffen, als die männlichen
Gehil=
fen. Eine Vereinheitlichung des Rechts iſt notwendig.
Sie iſt für Angeſtellte allein aber nicht durchführbar, weil
durch das Recht des Arbeiters derſelbe Riß geht, wie durch
das der Angeſtellten: Die grundlegende Unterſcheidung
nach der Art des Betriebes. Das Recht von Arbeitern
und Angeſtellten iſt, in vieler Beziehung ſo verſchlungen
und verwachſen, daß eine vollkommene Loslöſung des
Angeſtelltenrechts undenkbar iſt. Die Vereinheitlichung
ſoll gleichzeitig eine Vereinfachung bringen. Sie darf
aber nicht erfolgen auf Koſten einer Berufsgruppe, die ſich
eines beſſeren Rechts erfreut, als die übrigen. Es iſt
danach zu ſtreben, daß die jeweils beſten Beſtimmungen
einer Gruppe auf alle übrigen Gruppen übertragen
wer=
den. Für Beſonderheiten die in der Natur der Betriebe
innerlich begründet ſind, läßt das einheitliche Recht Raum.
Alle zufälligen Unterſcheidungen nach Betriebsarten ſollen
beſeitigt werden. Mit der Vereinheitlichung des Rechts
muß eine Vereinheitlichung der Rechtſprechung verbunden
ſein. Die Ausdehnung der Sondergerichte auf alle
An=
geſtellten iſt zu fordern. Die Einführung einer
Reviſions=
inſtanz erſcheint empfehlenswert. Den Frauen iſt die
unbeſchränkte Mitwirkung an der Rechtſprechung durch
die Verleihung des aktiven und paſſiven Wahlrechts zu
den Berufsgerichten zu gewähren. Ein neues Geſetz,
das nur den Arbeitsvertrag regelt, erſcheint als das beſte.
Bis wir jedoch ein einheitliches Stammgeſetz erhalten,
auf dem ſich notwendige Spezialgeſetze aufbauen können,
iſt bei jeder ſich bietenden Gelegenheit darauf
hinzuwir=
ken, daß das beſſere Recht der Handlungsgehilfen auf die
übrigen Angeſtelltengruppen übertragen und daß das
Recht der einzelnen Gruppen einheitlich fortgeführt wird.
Es wurden darauf Leitſätze, die ſich mit dem Inhalt
des Vortrages deckten, angenommen.
— Der Verband zur Wahrung der
Intereſſen der Betriebskrankenkaſſen
für Südweſtdeutſchland (Sitz Mannheim) hielt
ram 19. Mai ds. Js. in Straßburg im „Sängerhaus” ſeine
ſehr gut beſuchte, diesjährige ordentliche 6.
Mitglieder=
verſammlung ab unter Vorſitz des Vorſitzenden, Herrn
e eeee chenere
Aus dem zu Punkt 1 erſtatteten Geſchäftsbericht
des Geſchäftsführers geht u. a. das Folgende hervor: In
Hinſicht auf das Inkrafttreten der
Reichsverſicherungs=
ordnung und was damit zuſammen hing, mußte der
Verband eine rege Tätigkeit entfalten, und es wurden in
dieſem Betreffe innerhalb des Verbandsbezirkes 21
In=
formationsverſammlungen abgehalten, um den Kaſſen
nach Möglichkeit an die Hand zu gehen. Die
Verſamm=
lungen waren durchweg gut beſucht und haben ſich als
ſehr praktiſch erwieſen. Die Geſchäftsſtelle als
Auskunfts=
ſtelle wurde ſehr ſtark in Anſpruch genommen und die
Re=
viſionsſtelle für Apothekerrechnungen, ſowie die
Zentral=
ſtelle für Lieferung von Verbandſtoffen pp. funktionierten
in gleicher Weiſe, wie in früheren Jahren. Infolge
Auf=
löſung von Betriebskrankenkaſſen wegen ungenügender
Mitgliederzahl pp., reduzierte ſich die Anzahl der dem
Verbande angehörenden Kaſſen von 388 auf 340. Da
in=
zwiſchen jedoch 14 Kaſſen neu zugingen mit einem
größe=
ren Mitgliederbeſtande, ſo entſteht dem Verband kein
fi=
nanzieller Ausfall.
ZZu Punkt 2 der Tagesordnung: Aus dem
vorgetragenen Rechnungsabſchluß ergibt ſich, daß bei
einer Geſamteinnahme von 11865,31 M. ſich am
Jahres=
ſchluß ein Ueberſchuß ergibt von 522,86 M., wobei der
an den Hauptverband abgeführte Beitragsanteil 4600,26
Mark betrug. Für die vom Prüfungsausſchuß für richtig
beſundene Rechnung wurde dem Vorſtand und der
Ge=
ſchäftsführung Entlaſtung erteilt. Zu Punkt 3 der
Tagesordnung referierte Herr Rechnungsrat Harth,
Darmſtadt, über die ſeit Inkrafttreten der
Reichsverſiche-
rungsordnung gemachten Erfahrungen und ergangenen
Entſcheidungen, woran ſich ee Ausſprache knüpftr. e
mit war die Tagesordnung k endet, die deshalb ſo kurz
gefaßt war, weil ſich alshald
erammlung des
Hauptverbandes (Sitz Eſſen) L.ſchloß, in welcher weitere
Punkte bebandelt wurden.
Zweiter Beratungsgegenſtand war die Frage, wie
hoch die Ausgaben der Handlungsgehilfinnen für den
Le=
bensunterhalt ſeien. Auf Grund einer unter den
Mit=
gliedern veranſtalteten Umfrage und von
Wirtſchafts=
büchern, die ein Jahr lang geführt wurden, entrollte der
Berichterſtatter Dr. Silbermann ein intereſſantes Bild
von dem Verhältnis zwiſchen Einkommen und Ausgaben.
Die Juni=Nummer des Archivs für Frauenarbeit bringt
das Ergebnis wiſſenſchaſtlich geſichtet und bearbeitet.
Zu=
nächſt konnte feſtgeſtellt werden, daß das Leben im Weſten
Deutſchlands etwa 20 Prozent teurer ſei als im Oſten. Die
Ausgaben: Wohnung, Beköſtigung, Licht und Heizung,
verſchlingen zwiſchen 25 bis 62 Prozent des Einkommens,
wobei durchaus nicht immer die niedrigen Gehälter den
ungünſtigſten Anteil aufweiſen, die Ausgaben für
Klei=
dung ſchwanken zwiſchen 9 und 30 Prozent des
Einkom=
mens, die Aufwendungen für Ausflüge, Sport,
Ferien=
reiſen zwiſchen 2 und 19 Prozent, für Geſchenke zwiſchen
1 und 11 Prozent. Einige unterſtützen auch Angehörige
mit namhaften Beträgen, die bis zu 16 Prozent des
Ein=
kommens ſteigen Ganz überraſchend war das Ergebnis,
daß diefenigen, die bei den Eltern leben, für den
Lebens=
unterhalt durchſchnittlich nicht weniger ausgeben, als die
Im Oſten beträgt
die durchſchnittliche Ausgabe für Wohnung und
Beköſti=
gung 50 bis 60, im Weſten 55 bis 70 Mark.
Der Vortrag endete mit der Annahme eines Antrages,
der den Vorſtand auffordert, weitere Schritte zu tun, um
Unterlagen für die Feſtlegung von Mindeſtgehältern zu
ſchaffen.
Ein Feſtmahl am Abend beſchloß die
Hauptverſamm=
lung und Jubelfeier.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
ſeinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abf. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlick.)
— Bei dem jetzt nach der Ausſtellung hin
herrſchen=
den Autoverkehr dürfte es ſich empfehlen, ſpeziell die neu
gepflaſterte Dieburger Straße öfters als einmal mit dem
Sprengfaß beehren zu wollen. Ein Anwohner.
Literariſches.
— Der Preußenzar, Roman aus der Zeit
Ku=
tharinas II. von Rußland. Preis broſchiert 5 Mk., geb.
6.50 Mk., in Prachtband 8 Mk. Dieſer Roman, der, auf
Grund langjähriger Studien verfaßt iſt, dürſte das
Spannendſte ſein, was Paul Langenſcheidt geſchrieben hat.
Um die ſchlummernde Erde ſchlägt die Nacht ihren
ſchwar=
zen Mantel. In Schleſiens Winterlager ſtarrt ein Mann
vergrübelt, tiefe Furchen im Geſicht, in ſeiner
Grena=
diere Feuer, als wollte er aus Rauch und Flammen ſein
Schickſal leſen. Er hört nicht im ſchneeerſtickten
Peters=
burg die Neujahrsglocken läuten, ſieht nicht den anderen,
der ſehnſüchtig ſeiner gedenkend. vom Trunk im Kreiſe der
Lakaien heiß, an des Palaſtes reifbeſchlagenem Fenſter die
Fieberſtirn kühlt. Der eine, ſeit mehr als zwanzig
Jahren ringend um ſein Reich, im Felde gegen Rußland
Oeſterreich, Frankreich, Schweden, in ſchwerer Not, durch
Reichsacht verfehmt, der andere, der kommende Herr
eines Weltreiches und doch ſo machtlos, unbekannt,
zur Un ätigkeit verdammt. Der eine in Sieg
und Niederlage, Ruhm und Spott zum einſamen,
nüchternen Haſſer geworden, der andere mit lodernden
Au=
gen zu ihm hinaufſtarrend, träumend den Zukunftstraum,
es jenem nachzutun, ein zweites Preußen aus ruſſiſchem
Boden zu ſtampfen, vom Weißen bis zum Schwarzen vom
Balten= bis zum Beringsmeer. Zwei Männer, die
Fride=
ricus Rex und Großfürſt Peter Feodorowitſch heißen.
Von dieſem Mann, dem Gatten Katharinas, der in der
Neujahrsnacht des Jahres 1762 ein Nichts, fünf Tage
ſpäter Kaiſer Peter der Dritte, und nach ſechs Monaten
vier Tagen wiederum ein Nichts war handelt der Roman.
Friedrich Alafberg: „Sozialariſtokratie”.
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zig 1914. Friedrich Alafberg verſucht in der vorliegenden
Scheift einzutreten für die Kuliurpartei der Zukunſt: die
Sozialariſtokratie. Er glaubt mit ſeinem Kukfurprogramm
den Boden, der durch die Pferdehufe der Ritter und den
Maſſenſchritt der Demokratie feſtgeſtampft und feſtgetreten
iſt, zu lockern.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Seite 19.
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Achtung! tuſchelte Lorenz Baas ſeiner Umgebung
augenzwinkernd zu. Sie bereden ſich zu’s Betrügen.
Er war übrigens der einzige, der ſich frechlings
er=
dreiſtete, die andachtsvolle Stille zu unterbrechen. Alle
anderen ſtarrten nur und erlaubten ſich höchſtens ein
ſlüchtiges Nippen an ihrem Glaſe oder einen diskreten
Zug an ihrer Zigarre.
Endlich erhob ſich der Herr im ſchwarzen Rock.
Meine Herren! Ein beifallsfreudiges Schurren und
ktäuſpern ſchwang ſich für Sekunden zu unterbrechendem
Laut auf. Ich habe das Vergnügen, als Kommiſſar der
Königlichen Eiſenbahnbehörde zu Ihnen zu ſprechen, und
h in beauftragt, mit Ihnen wegen Ankaufs der für den
projektierten Bahnbau nötigen Ländereien zu
unter=
handeln.
Man reckte ſich, räuſperte ſich gewichtig und legte den
Lopf gewiſſer in den Nacken. Und die
Nebeneinander=
ützenden und ſtehenden ſtießen ſich gegenſeitig die
Ell=
ogen in die Seite.
Achtung! knarrte das verroſtete Organ Lorenz Baas'
mgeniert laut in die kurzte Stille hinein, daß ſich ver=
ſchiedene mißbilligend umſahen und der Herr Vertreter
des Eiſenbahnſiskus verwundert aufblickte.
Als er weiterſprach, kam er mit bündigen Vorſchlägen,
gab das Gebot ſeiner Behörde ab und fragte, ob man
da=
gegen etwas einzuwenden habe.
Natürlich! Hunderterlei! Aber die Oppoſition kam
licht in beſtimmten, ordnungsmäßigen Entgegnungen zum
Ausdruck, ſondern machte ſich in unwilligem Gemurmel
von Nachbar zu Nachbar Luft, begleitet von Füßeſchurren,
Ausſpeien und einem nachdrücklichen Schluck aus der
Schnapsflaſche. Die waren wohl verrückt: Nur zehn Mark
für die Quadratrute?! Na, dann ſollten ſie ihre Bahn
man auf dem Mond bauen. Da kriegten ſie Terrain
ſchließ=
lich geſchenkt. .
Johann Balthaſar wurde nach unentwirrbarem Her
und Hin endlich als Redner vorgeſchickt. Er als
Ober=
haupt des Ortes war ja überdies ſowieſo zur Vertretung
der gemeinſamen Intereſſen verpflichtet.
Der Herr Rat aus dem Miniſterium hörte, einen
ver=
bindlichen Ausdruck auf ſeinem Geſicht tragend, den
weit=
ſchweifigen Ausführungen des Sprechers geduldig zu.
Mit keiner Miene verriet er, was in ihm vorging, nämlich,
daß er ſich über die von ihm vorher geahnte Dick= und
Querköpfigkeit der Trebnitzer erboſte und ſonſt wen an
ſeine Stelle wünſchte.
Schließlich kam Johann Balthaſar zu Ende. Zu guter
Letzt ſpielte er den fetteſten Trumpf aus, den er
diplo=
matiſch als Krone ſeines Redegebäudes aufgeſpart hatte:
Un wenn den Fiskus das nich paßt mit zwanzig Mark
wenigſtens vor die Quadratrute, dann ſoll er man ſeine
Bahn bau’n, wo er will. Wir „proteſtieren” dagegen. Ex
ſetzte ſich breitſpurig und warf triumphierende Blicke in
die Runde, die anerkennend erwidert wurden.
Der Herr vom „Fiskus” lächelte eigen. In Worte
überſetzt, ſagte dies Lächeln etwa: Ihr könnt xmal „
pro=
teſtieren”, wir haben doch das Hefr in Händen. Und das
Wort, das er dann ſagte, wie ſpielend geſprochen, in
einen wohltönenden, verbindlich geformten Satz gehüllt,
daß es einem Zuckerbrote glich und doch wie eine bitters
Pille geſchmeckt wurde, offenbarte den Bauern
unum=
wunden: Enteignung im Zwangsverfahren, wenn ihr nicht
wollt.
Donnerwetter und Deubel eins! Der machte wenig
Federleſens. Und das Gemurmel wuchs und wurde zu
lautem Wirrwarr, in dem ein paar beſonders kräftige
Or=
gane den Grundton angaben.
Timm Rasmuſſen hatte bis jetzt geduckt, ſich völlig
paſſiv verhalten, in ſeiner Ecke geſeſſen. Es ſchien ſo, als
ginge ihn dieſe ganze Verhandlung überhaupt nichts an.
Sein Nachbar zur Rechten knuffte ihn energiſch: Na, nu
fag doch auch n Ton, Rasmuſſen! Wozu biſte eigentlich
ersu.
hiers
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Nummer 140.
und der Fachmann wundert sich ob der prächtigen, in
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Augen. Der Vertreter der Behörde trat beſtürzt einen
Schritt zurück und ſagte beruhigend: Nun, nun,
Ras=
muſſen?
Der hatte noch das Flammen in ſeinen Augen, die
jetzt ſuchend in die Runde gingen und nun auf dem
liſtig=
neugierigen Fuchsgeſicht Juſtus Ehrenbergs haften
blie=
ben. Er ſtand erwartungsvoll in der Tür zum
Schenk=
raum und ſchien dem Aufruf ſeines Namens
entgegenzu=
warten. Wie zwei ſtechende Pfeile bohrten ſich Timm
Rasmuſſens Blicke in des Krugwirtes Augen, daß der
für einen Moment die Faſſung verlor und jäh erbleichte.
Der Wechſel in der Farbe verriet ihn. Und was der
an=
dere bislang nur empfunden, was, noch nicht völlig
ge=
klärt, wie ein Blinkfeuer durch ſeinen Sinn gezuckt, das
wurde ihm nun mit einem Schlage zur unumſtößlichen
Gewißheit: Der dort in der Tür war ein Schuft, einer,
der ihn betrogen. Um Tauſende.
In Timm Rasmuſſens Seele quoll das wahnſinnig
heiße Verlangen hoch: „Hinüber zu ihm! An ſeine Kehle
mit harter Fauſt!
Aber, er zwang es nieder und keuchte heraus: Das mit
dem Sandberg geht mich nichts an. Der . . . gehört . .
mir . . . nicht . . . mehr.
Nanu?! Alle dachten es im hellen Verwundern. Denn
niemand wußte um den Verkauf. Und Nickel Brösken
krähte, hell auflachend, in die Stille hinein: Du haſt wohl
Deine fünf Sinne nich beiſamm’n, Rasmuſſen?
Ehe der Gefragte dazu kam, eine Erwiderung über
ſeine Lippen zu bringen, ſchob ſich Ehrenberg ſcheu heran.
Er ſtellte ſich ſo auf, daß er rückenfrei war und gegen
einen womöglichen Frontangriff durch einen Tiſch und
zwei beſetzte Stühle gedeckt war . . . Denn dem
Rasmuſ=
jen mar alles zuzutrauen. Seine Augen juntelten immer
noch wie die eines gereizten Tieres . . . . Und nun ſagte
Ehrenberg ſehr harmlos, aber doch beſtimmt ſprechend:
Der Rasmuſſen hat recht. Den Sandberg hab’ ich ihm
ab=
gekauft.
Nein, betrogen haſt Du mich drum! ſchrie Rasmuſſen
ſo gellend, daß ſeine Stimme ſich überſchlug, und ſtieß die
geballten Hände mit einer Wucht vor, als wolle er dem
Krugwirt den Bruſtkaſten zerſchmettern. Du erbärmlicher,
gemeiner Hund, Du Halsabſchneider, Du verlogene
Be=
trügerſeele, Du . . . Du . . .
Ein unartikuliertes Stöhnen und Gurgeln war zuletzt
nur noch. Die Stirnader des Wutzitternden e wulſtrg
aufgelaufen. Es ſchien, als müſſe ſie das kochendé Blut
im nächſten Augenblick ſprengen. Und die Augen quollen
dem Raſenden faſt aus den Höhlen.
Die ihm zunächſt Stehenden wichen ſcheu zurück, und
die beiden Herren ſahen ſich ratlos an. Bis ſich Ehrenberg
zum Herrn der Situation machte. Er lächelte unglaublich
kühl und verächtlich, griff mit einer ſcheinbar eingeübten
Bewegung, ſo glatt und ſchnell ging ſie vor ſich, in die
Bruſttaſche ſeines Rockes und hielt dem älteren der beiden
Herren ein Schriftſtück hin: Bitte ſchön, Herr Geheimrat,
der notariell beglaubigte Kaufvertrag.
Das ſo beſtimmt geſprochene Wort erzeugte einen völ=,
ligen Umſchwung der Gefühle. Man hatte bereits Partei
für Rasmuſſen genommen und ſich gefreut, daß dem
Krü=
ger einmal gründlich die Wahrheit geſagt wurde, wie er
es verdiente. Denn er war wirklich nicht der Reellſte im
Lande. Diesmal hatte man ihn aber doch wohl zu
Un=
recht verdächtigt. Denn, wer mit einem Kaufvertrag aufs
zuwarten vermag, zu dem die geheiligte Perſon eines
No=
tars Ja und Amen geſagt hat, kann ein Betrüger nimmen
ſein.
(Fortſetzung folgt.)
Der Aufgerüttelte wollte gerade gleichgültig entgegnen,
als ſein Name laut gerufen wurde. Der jüngere der
bei=
den Herren hatte es getan. Er war aufgeſtanden und hielt
ſuchend Umſchau nach dem Gewünſchten.
Timm Rasmuſſen ſchnellte in die Höhe und erwiderte
ein lautes „Hier!‟ Das eine Wort ſchlug alles Gewirr
und Getöſe jach tot. Und die Stille vernahm: Bitte,
tre=
ten Sie näher, Herr Rasmuſſen! Mit Ihnen haben wir
ſpeziell zu verhandeln.
Der hagere, läſſig herzuſchreitende Bauer war im
Augenblick der Mittelpunkt des geſpannteſten Intereſſes
geworden. Was gab’s mit dem Rasmuſſen ſpeziell zu.
verhandeln? Man witterte den Beginn zu dem von
Lo=
renz Baas prophezeiten Betrug und drängte männiglich
näher hinzu.
Obwohl der Regierungsrat jetzt bedeutend gedämpf
ter ſprach als vorhin, vernahm man jede Silbe . . . . .
Donnerwetter noch eins! Der Rasmuſſen hatte ja
ein wahres Schweineglück! Dort, wo ſein Sandberg lag,
ſollte der Bahnhof hin? Und den Sand wollte man
teu=
rer bezahlen als die guten Aecker? . . . . Deubel eins!
... Achttauſend Mark bot man ihm für dieſen toten
Berg? . . . .
Der Kerl faßte wohl die Größe ſeines Glückes gar
nicht? Er ſtand ja wie eine dem Erlöſchen nahe Nachtlampe
vor den beiden Herren, war im Geſicht ſo weiß wie das
Papier auf dem Tiſche und zitterte, als ſchüttelte ein Froſt
ſſeinen Leib.
Nun, Herr Rasmuſſen! drängte es vom Tiſche her zur
Entgegnung. Sind Sie damit einverſtanden?
Timm Rasmuſſens Blick irrte auf. Ein grelles,
hei=
ßßes Leuchten, das vermuten laſſen konnte, der Bauer ſei
plötzlich wahnſinnig genme aus ſeiges
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Seite 21,
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Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Seite 23.
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do.
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4 1 97,10
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.3½ 88,00
do, v. 92/94 .
3 83,10
do. . .
Baverische Ablös.-Rente. 4 97,10
E.-B.-Anl. kdb. ab 1906 4 98.50
do. unkdb. p. 1918 . . . 4 98,55
do. unkdb. p. 1920 . . . 4 98,50
E.-B.- u. Allgen. Anl.
unkäb. p. 1930 . . . . 4 98,40
3½ 85,05
do. Anleihe . .
do.
Hamburger Steats-Anl. . 4 97,90
3½ 88,50
do, v. 1887/94 . .
do. ..
...... 3 7920
Hessische Staats-Anleihe 4 97,10
do. unkdb. p. 1921 . . . 4 97,20
do. . . . .
.. .3½ 84,80
do. . . . . . . . . . . . . . 3 74,80
Sächsische Staats-Rente 3 77,50
Württembg. Staats-Anl.
(unkdb. p. 1921). . . . 4 98,60
do, v. 79/80 . .
de. . . . . . . . . . .
3 1 77.80
Bulgarische Gld.-Anl. . . 5 95,50
Griech. Anl. v. 1890 . . . . 1,6 56,50
do. v. 1887 Monopol 19/ 51,30
Italienische Rente. .
.13½ —0
Osterr. Staats-R. v. 1913 . 4½ 91,20
do. Sülber-Rente . . . . 4½ 84,90
do. Papier-Rente . . . 4½ —
do. Gold-Rente . . . . . 4 I 84,90
do. einheitl. Rente . . 4 I 81,35
Portug. Tab-Anl. 1891 . . 4½ 98.10
do. inn. amort. 1905 . . 4½ 74,10
do. unif. Serie I
. . 3 61,50
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„ III. .1 3 6470
do, Spezial Titel. . . .
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Rumänen v. 1903 . . . . . . 5 100,00
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4½ 91,25
do. Schatzsch. v. 1913 . 4½100,00
do. conv. . .
4 85,00
do. v. 1890 .
4 94,00
do,, v. 1891
4 1 87,00
do, v. 1905 .
484,50
do, v. 1908
85,00
do, v. 1910
4 85,10
Russische St--Anl. v. 19
½ 97,60
do, kons. v. 1880
4 97,60
do, Gold v. 1890
4 —
do. v. 1902 .
89,40
Schweden v. 1890..
. r. 1886
Schweden v. 1890. .
.3½ 88,00
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87,00
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780
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do. Admin, v. 1905. .
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do. v. 1905. . .
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1913 unkdb. bis 1923 . . 4½ 89,50
Ungar. Staatsk.-Scheine
v. 1913 . . . . . . . . . . . .4½ 98,60
do. Gold-Rente. . . . . 4 81,85
do. Staats-Rente 1910. 4 80,10
do.
Kr. 4 80,30,
Argent. innere Gold-Anl.
v. 1887 5
do. äußere v. 1890
5 99,70
do. innere v. 1888
4½g —
do. äußere v. 1888
4½
do. V. 1897 . .
4‟ 80,20
3 7600 Chile Gold-Anl. v. 1911
5 93,90
do. v. 1889 .
4½ —
do. v. 1906
4½ 88,00
Chines. St.-Anl. v. 180
6‟ —
do. v. 1896 .
5 99,90
do. Reorg. Anl..
5 1 87,70
do. v. 1898 .
4½ 89,60
Japaner . . . . .
4½ 90,00
Innere Mexikaner . . . .
6600
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Mexikan. Gold v. 1904 . . 4 70.00
.3½ 87,801 do. cons. . . . . . . . . . 3 44,40
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Prag-Duxer . . . . . . . . . 3 71.60
Osterreich. Staatsbahn . 5 110160
do. . . . . . .
4 88,80
do. . . . . . .
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97,90
do.
do.
4 70,80
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4½ 93,90
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85,30
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Portugies. Eisenb. v.
63,30
4½86,50
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Livorneser . .
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77,30
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4½ 90,20
do. do, v. 1905 . . 4 1 54,50
Northern-Pacific.
4 94,60
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3½g 310
do. Em. 10 . .
85,50
do. „ 9. . .
3½ —
Posen Prov...
4 96,00
Westfalen Prov. V. . .
Hess. Prov. Oberhessen . 4 95,80
do. Starkenburg. .
Städte-
Obligationen.
Darmstadt.
4
do. . . .
3½
Frankfurt
4% 97,00
do. . .
3½ 88,50
94,50
Gießen .
87,00
do. . . .
91,00
Heidelberg.
do. . .
95,00
Karlsruhe .
do. . . .
3½ 86,90
Magdeburg
Mainz . . .
1
do. . . . .
3½
Mannhoim .
4 95,00
do. . . . .
1½ 86,40
München .
14 96,20
Nauheim .
3½
Nürnberg
4½95,00
do. ..
3½ 86,10
Offenbach .
4½ 95,50
4
do. . . . . .
3½
Wiesbaden. .
4
do. . . . . .
Worms . . . .
do. . . . . . . .
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Stockholm v. 1880 . . . . .
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Zürich v. 1889.
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93,60
do. unkäb. 1918. ..
93,75
1919..
do.
94,75
1921.
do,
95,75
do.
1922.
84,30
do. . . . .. . . .
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95,00
Frankf. Hyp.-Bk. pr. 1910
96,00
do. „ 1915
96,50
do.
1920 ...
3½ 86,40
dc. Scr. 12—19.
Kommunal-Oblig. Ser. 1,
86,50
unkdb. 1910 . .
Frankf. Hyp.-Kred.-Ver.
94,00
Ser. 15—42
94,90
48—45
do. . .
96,00
52
do. unk. 192
8800
do. „ 1915.
86,50
do. Scr. 45 ..
Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf.
96,90
Ser. 12, 13, 16
95.90
.14, 15, 17
do. . . .
97,410
do. unkdb. 1920 . . . .
97.50
1923 . . .
do.
84,70
do. Ser. 1, 2. 6—8 . . .
84.50
do. „ 3—5 . . . . .
84,60
do. kündb. 1915 .
9690
do. Komm. unk. 1913
96,90
1914
do.
97,10
„ 1916
do.
97,40
„ 1920
do.
97,50
„ 1925
do.
84,70
do, verlosb. u. kündb..
unkdb. 1915 3½ 84.60
do.
94,60
Meininger Hyp.-Bk. Pfab.
95,80
do. unkdb. 1922. . .
. 3½ 86,00
do. . .
Rhoinische Hyp.-Bk. Pfb.
94,00
unkdb. 1917
94,00
1919
do. . . . ..
94,00
1921
do. . .
do. . . . . . „ 19241 4 96,20
3½ 84,60
Go. . . . . . . . .
do. Komm. unk. 1923 . 4 95.20
496,00
1924 .
do.
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Meininger Präm.-Pfdbr. . 4 1141,20
Osterreicher 1860er Lose . 4 1180,50
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Osterreicher v. 18
A. 100 —
v. 1858
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Fs. 30 1 —
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Fs. 400 165,80
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20,45
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120-Franks-Stücke . . . . . . . 16,26
Amerikanische Noten .
4,185/
20,50
Englische Noten . . .
Französische Noten. .
81,45
169,10
Holländische Noten .
81,00
AItalienische Noten .
Osterr.-Ungarische Noten. . 84,85
Russische Noten . .
81,40
Schweizer Noten. . . . . . .
Reichsbank-Diskont .
do. Lombard Zsf..
Tendenz:
Ziemlich fest.
Handel und Verkehr.
Frankfurt a. M., 22. Mai. (Börſe.) Die
heutige Börſe zeigte ſich zu Beginn auf die geſtrige
ſchwache Haltung der Neu=Yorker und Pariſer Börſe
re=
ſerviert. Montanwerte waren unverändert und konnten
auch im weiteren Verlaufe ihre Kurſe behaupten. Später
war die Tendenz auf dem Montanmarkte allgemein feſter,
da von Berlin eine Erhöhung der Stabeiſenpreiſe
gemel=
tzet wurde, woraus man auf einen guten Fortgang der
eeyndikatsverhandlungen glaubt ſchließen zu dürfen.
Et=
peas feſtere Haltung zeigte ſich heute auch für
Schiffahrts=
werte im Zuſammenhang mit einer günſtigen Beurteilung
des Frachtratenmarktes. Die zuverſichtliche Stimmung
kunnte ſich trotz ſchwacher Londoner Notierungen bis zum
Eechluſſe behaupten, allerdings bei minimalen Umſätzen.
Aruch der Kaſſamarkt war ruhig bei feſtem Grundton. Als
höher ſind Daimler Motoren mit 3½ Prozent,
Scheide=
anſtalt mit 2¼ Prozent und Anilinfabrik mit 2 Prozent
etteigerung zu nennen, wogegen Chemiſche Albert 3
Pro=
zunt, Badenia und Zellſtoff Waldhof je 2 Prozent
ein=
büßten. Tendenz feſt aber ſtill.
H. Frankfurt a. M., 22. Mai. (
Börſenwochen=
lbiricht.) Die Börſe kommt nicht aus den
Ueberraſchun=
um heraus. Nachdem in der vorhergegangenen Woche
die günſtigen Verſtändigungsberichte aus der heimiſchen
Faduſtrie dem Markte ein freundlicheres Gepräge
gege=
ſert hatten, hat diesmal die Nachricht aus Albanien von
ſer Gefangennahme Eſſad Paſchas die Börſe wieder um
Uhe hoffnungsvolle Stimmung gebracht. Wenn man auch
Uſie Beſeitigung dieſes Intriganten als günſtig für die
Antwickelung des neuen Fürſtentums beurteilt ſo iſt doch
llicht abzuſehen, wie ſich die Dinge weiter geſtalten, und
Unsbeſondere, ob ein Einvernehmen der Mächte erhalten
lleibt. Jedenfalls hat die Spekulation ihre Reſerve in
lem Eingehen neuer Engagements nicht aufgegeben, zu=
Paall auch andererſeits keine ſonſtigen Anregungen vor=
Aagen und der New=Yorker Platz nach den letzten
Kurs=
eſ erungen neuerdings Abſchwächung meldete. Der Geld=
Uneakt zeigt unvermindert reichhaltige Flüſſigkeit und der
leachsbankausweis iſt äußerſt befriedigend, beſonders in
em Goldbeſtande und in der geringen Höhe der
An=
ligen. Der Betrag der zinslos bei der Bank ruhenden
Aelder ſoll der Milliarde nicht mehr fern ſein.
Selbſtver=
ün dlich machen die neuen politiſchen Vorgänge auch das
Aſuslikum wieder ängſtlicher und es verzichtet lieber auf
Iinſen, um greifbares Geld zu haben. Hoffentlich erwei=
Ain ſich alle aufgetretenen Beſorgniſſe wegen der Poli=
Ae aals grundlos, denn Europa braucht dringend Ruhe
Und Frieden. In Rußland werden krampfhafte Anſtreng=
Ungen gemacht, den Niedergang aufzuhalten; in
Oeſter=
ich=Ungarn macht ſich eine Wirtſchaftsdepreſſion
bemerk=
r. und Frankreich, das ohnehin mit großen Geldanſprü=
Hen für Uebernahme ausländiſcher Anleihen überlaſtet
i. hat jetzt ſelbſt Geld nötig; wie man hört, etwa 600
Eillionen Francs. Alſo wird der am meiſten dabei
inter=
ierte ſogenante Dreiverband ſicher für die Ruhe am
lsan mitſorgen helfen.
Wom amerikaniſchen Eiſen= und Stahlmarkt lauten
Letzten Berichte günſtiger. Seitens dreier Stahlwerke
Ud’Abflüſſe in Schienen und Roheiſen im öſtlichen Penn=
Avanien erfolgt. Den Käufen wird eine weitgehende
Adeutung beigemeſſen. Ferner ſei hervorzuheben, daß
ſchiedentlich der Umfang der Spekulation bereits
grö=
geworden iſt. Es ſeien von verſchiedenen Eiſenbahn=
Wellſchaften Beſtellungen auf 1400 Eiſenbahnwagen
er=
t: u. a. von der Great Northern Bahn 300 Stück
be=
lt worden. Das Geſchäft im Bauſtahl war etwas be=
Allterr. Von der Standard Oil Co. ſeien 600000
Kilo=
mm Weißbleche in Auftrag gegeben. Zu den Einzel=
Atem des Verkehrs übergehend, haben deutſche Renten
geringeren Umſätzen ihre Preiſe gut behauptet; auch
Altländiſche Staatsfonds waren im ganzen feſt und für
rikkaner hält die beſſere Meinung auf die hoffnungs=
Mere Beurteilung der innerpolitiſchen Verhältniſſe an,
bdaß ſolche eine weitere Kurserholung erzielten konn=
Ebenſo waren Japaner in beſſerer Frage und höher,
hdem die Finanzgebarung Japans ſich für
Erſparun=
zugunſten der Schuldentilgung ausgeſtaltet hat.
Am Markt für Transportwerte blieb es ruhig und
ohne nennenswerte Variationen. Bankey bekundeten
gute Haltung und auch Petersburger Internationale
ſchließen anſehnlich beſſer. Das Montangebiet war etwas
belebter und nach zeitweiſer Abſchwächung wieder feſter
geſtimmt auf die befriedigenden Nachrichten vom
amerika=
niſchen Eiſenmarkt und auf den recht erfreulichen Bericht
über die Abſatzverhältniſſe des rheiniſch=weſtfäliſchen
Kohlenſyndikats wobei allerdings auch der Zwieſpalt im
engliſchen Bergbau zu dem ſtärkeren Verſand nach dem
Auslande mitgewirkt hat.
Der Kaſſainduſtriemarkt war nicht einheitlich und
dieſe Woche für Chemiſche Aktien größere
Realiſations=
luſt vorherrſchend. Eine Einbuße von faſt 12 Prozent
erlitten Deutſche Gold= und Silberſcheide=Anſtalt, deren
Geſchäftsbericht erſchienen iſt und die Verteilung von
wieder 30 Prozent Dividende geſtattet. Wenn auch die
politiſchen Verhältniſſe des Auslandes und die
Aende=
rung des amerikaniſchen Zolltarifs nicht ohne Einfluß
auf einige Zweige des Geſchäftes blieben, iſt das
Geſamt=
ergebnis doch durchaus befriedigend. Aber die Börſe
hatte ſich der Hoffnung hingegeben, daß vielleicht 32
Pro=
zent zur Verteilung kämen, und ſah ſich enttäuſcht; für
den ſeriöſen Beſitzer iſt das Reſultat nur als günſtig
zu betrachten. Von Automobilaktien haben Daimler,
an=
ſcheinend auf Gewinnrealiſationen der darin
augenblick=
lich tätigen Spekulation, mehrere Prozent im Kurs
abge=
geben. Größeres Intereſſe beſtand wieder für
Alumi=
nium, die weitere 5 Prozent profitierten. Zellſtoff
Wald=
hof lagen matter, ohne daß neuere Gründe vorlagen. Vom
Kalimarkt wird beſſere Ausbeute gemeldet, daher auch
die Feſtigkeit für Weſteregeln. Ueber die Kahlgrund=
Eiſenbahn verlautet, daß die Verſtaatlichung des
Unternehmens in das Stadium ernſter Verhandlungen
ge=
treten ſei.
Der Wochenſchluß iſt ruhig und ohne Veränderung
und die matteren Neu=Yorker Kurſe wurden kaum
be=
achtet. Der Montanmarkt ſchließt feſt, im übrigen ſind
eher kleine Einbußen zu verzeichnen: nur Daimler und
Deutſche Gold= und Silberſcheide=Anſtalt wieder höher.
Es ſchließen: 4proz. verlosb. preuß. Schatzſcheine
99,20, 4proz. Reichs 98,80, 4proz. Reichs (rückzahlb. 1918)
98.70, 3½proz. Reichs 86,80, 3proz. Reichs 77,20 G, 4proz.
Heſſen von 1899 97,40, 4proz. Heſſen von 1906 97,40. 4proz.
Heſſen von 1908/09 97.20G, 4proz. Heſſen (rückzahlb.
1921) 97.80, 3½proz. Heſſen 84,90, 3proz. Heſſen 75,20,
4proz. Darmſtädter Neue 956, 4proz. Darmſtädter 95,
3½proz. Darmſtädter 88,25, 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr.
(S. 23—26) 97,40 G. 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr.
(S. 27) 97.50 G, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 3
bis 5) 84,50 G. 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 9
bis 11) 84,70G, 4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 13—14)
97,40 G, 4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 15) 97.50 G,
3½proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 1—3) 84,70 G 3½proz.
Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 4) 84,70 G. 4proz. Naſſ.
Lan=
desbank 99, 3½proz. Naſſ. Landbk. 91,50, 3proz. Naſſ.
Landesbk. 88 G. Genua=Loſe 213 Türkiſche 165,50, Raab=
Grazer Anr.=Sch. 32 G, Donau=Regulierung 155. Gothaer
Prämie II 127.10, Darmſtädter Bank 116½ Südd Eiſ.=
Geſ. 130. Baadad=Türken S. I 77.30. Baadad=Türken
S. II 75,.60. South=Weſtafrika 115 P. Otavi=Anteile 118,
Otavi=Genußſcheine 99,75, Aluminium 263,50, Adlerwerke
Kleyer 335¾. Deutſche Gold= und Silberſcheide=Anſtalt
618¼, Chemiſche Mühlheim a. M. 67.50, Lack= und Farb.=
Fabr Schramm, Offenbach a. M. 268 G, Rütgerswerk
190.90, Voigt und Hoeffner 200,50, Brown Boveri u. Co.
147,25, Lederwerke vorm. Spicharz, Offenbach a. M 83,50,
Reuniger, Gebhard und Schall 194,80, Ludwigshafener
Walzmühle 162. Benz=Motoren zirka 181½, Daimler=
Mo=
toren 392, Bielefelder Maſchinen Dürkovp 308, Faber u.
Schleicher, Offenbach a. M. 92,50 G, Mannesmann=
Röh=
renwerke 208¾, Moenus=Maſchinen 164. Naphtha 379,
Deutſche Verlags=Anſtalt 170B Wlaggonfabrik Fuchs,
Heidelberg 137½ B. Zuckerfabrik Frankenthal 419.
Che=
miſche Weiler 221G, Chemiſche Goldenberg 231.50,
Ma=
ſchinenfabrik Gritzner 263, Chemiſche Fabr. Th.
Gold=
ſchmidt 203½.
Landwirtſchaftliches.
— Schlachtviehmarkt Darmſtadt.
Schweine=
markt am 22. Mai. Auftrieb 82 Schweine, Schlachtgewicht
50 Kilogramm. Preiſe: 1. Qualität 62 M., 2. Qualität
61 M., 3. Qualität 60 M. Marktverlauf: rege, geräumt.
h- Zwingenberg, 21. Mai. (Obſtmarkt.)
Nächſten Mittwoch wird der hieſige Obſtmarkt
wieder=
eröffnet. Der Markt findet täglich, auch Sonntags,
nachmittags, ſtatt. Bis zur nächſten Woche ſind die
Früh=
kirſchen ſchon ſoweit reif, daß der erſte Markttag gleich
mit größeren Quantitäten beſchickt werden kann. Die
Kirſchenernte fällt ſehr reich aus. Auch Aprikoſen gibt es
ſehr viel, ebenſo Pflaumen, Mirabellen uſw. Die
Markt=
halle wurde bedeutend vergrößert und können nun in
der=
ſelben einige hundert Körbe mit Obſt aufgeſtellt werden.
(Jungviehweide.) Der Landwirt Chr. Dickler
hat von der Gemeinde ein größeres Wieſenſtück gepachtet
für Errichtung einer Jungviehweide. Das Gelände
iſt für dieſen Zweck ſehr geeignet und ſoll das Vieh auch
zur Nachtzeit hier verbleiben.
Landwirtſchaftliche
Haushaltungs=
ſchulen zu Langen und Lindheim. Die
Land=
wirtſchaftskammer Darmſtadt eröffnet am 1. Juli 1914
den zweiten fünfmonatigen Haushaltungskurſus für das
Jahr 1914 an ihren Haushaltungsſchulen zu Langen
und Lindheim. Der praktiſche und theoretiſche
Haus=
haltungsunterricht erſtreckt ſich auf die Anleitung im
ſelb=
ſtändigen Kochen mit Rückſicht auf die Bedürfniſſe des
ländlichen und bürgerlichen Tiſches Zubereitung und
Aufbewahrung der Speiſen, in der Käſebereitung,
Feder=
viehpflege, Gartenwirtſchaft, im Waſchen und Bügeln,
Reinhalten des Hauſes, Buchführung. Da in dieſem
Kurſus auch ein ſehr gründlicher Handarbeitsunterricht, in
welchem das Stricken, Wäſche=Schnittzeichnen.
Wäſchezu=
ſchneiden, Hand= und Maſchinennähen. Ausbeſſern erlernt
wird, da ferner auch allgemein bildende Fächer, wie
Auf=
ſatz, Rechnen, Singen. Geſundheitslehre und
Kranken=
pflege gelehrt werden, iſt die Teilnahme an dem Unterricht
nicht nur Töchtern von Landwirten, ſondern auch denen
des Mittelſtandes ſehr zu empfehlen. Hinzuweiſen iſt noch
auf die gründliche Ausbildung in den laufenden Arbeiten
im Obſt= und Gemüſebau, ſpeziell auf die Konſervierung,
das Einmachen des Obſtes und der Gemüſe. Ebenſo
wer=
den der Ernte und Winteraufbewahrung des Obſtes und
der Gemüſe große Beachtung geſchenkt. Daß zur
Erler=
nung eines ſo großen Lehrplanes, wie des oben
angeführ=
ten, ein mehrmonatiger Lehrkurſus notwendig iſt, iſt
als ſelbſtverſtändlich zu betrachten. Wenn auch in letzter
Zeit vielfach kurze Wander=Haushaltungskurſe errichtet
wurden, auf denen in wenigen Wochen die Einführung
in einige Obliegenheiten des Haushaltes bezweckt werden
ſoll, ſo muß doch jeder Vater, der ſeiner Tochter die
gründliche Ausbildung in den hausmütterlichen Pflichten
geben laſſen will, ſeinem Kinde einen längeren Unterricht
zukommen laſſen. Die Landwirtſchaftskammer kommt den
Eltern ſehr entgegen, indem ſie den Unterricht und
Pen=
ſionspreis denkbar niedrigſt feſtgeſetzt hat. Für
Unter=
richt und Logis ſind pro Kurſus für Heſſinnen 25 M., von
Nichtheſſinnen 40 M. zu bezahlen. Die Koſten für
Ver=
pflegung berechnen ſich nach der wirklichen Aufwendung.
Anmeldungen zur Teilnahme an dem am 1. Juli 1914
zu Langen und Lindheim beginnenden Kurſus ſind
als=
bald an die Ortsſchulkommiſſion der
Haus=
haltungsſchulen Langen und Lindheim
zu richten, welche ebenſo wie die Landwirtſchaftskammer
ſelbſt auch ausführliche Programme und Anmeldebogen
auf Verlangen verſendet. Bei nach dem 1. Juli 1914
ringehenden Anmeldungen iſt Berückſichtigung
zweifel=
haft.
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tags von 11—1 und 3—5 Uhr,
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Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Nummer 140,
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fusen Heisertteif Kaffarrh
bilden-rräfgindllenApo
mehenunndDrogerien Preis
derorigialschachtel.MI
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Berlin mit ſeinem goldenen Inhalt. — Millionen und
Abermillionen. — Die Luſt hier zu leben. — Neue
Schöp=
fungen. — Was an Gold herein= und hinauswandert. —
Auszug und Zuzug. — Allerhand Beſucher. — Engliſche
Arbeiter und türkiſche Prinzen. — Die Verlegung der
Kriegsakademie. — Zwei Gedenktage. — Das Schickſal
Andreas Schlüter’s. — Vom „alten Schadow”.
Man kennt ja das ſinnige Anderſenſche Märchen vom
Manne mit dem goldenen Gehirn, das durch feine eigene
Schuld immer mehr und mehr verſchwand. Es ſcheint, daß
unſer Berlin nicht mehr der Waſſerkopf unſerer Monarchie
iſt, wie bekanntlich dereinſt unſere Stadt bezeichnet wurde,
ſondern daß dieſer Kopf doch einen recht gediegenen Inhalt
von metalliſchem Werte birgt. Anders kann man ſich kaum
die ungeheuren Summen erklären, die jahraus jahrein von
hier gewonnen und eninommen werden, die bei
beſonde=
ren Gelegenheiten aber zu ganz erſtaunlichen Beträgen
anſchwellen. Man denke daß in Berlin allein über 74
Mil=
lionen Mark an Wehrbeitrag aufgebracht wurden und
daß ſich dieſe Summe für Groß=Berlin auf über
144½ Mil lionen Mark beläuft. Unter den hierbei
be=
teiligten Töchtern unſerer Stadt ſteht Charlottenburg mit
mehr denn 28 Millionen Mark obenan, dann kommt erſt
der Landkreis Teltow der die Villenvororte umfaßt, mit
rund 19 Millionen Mark. Und unter jenen Vororten
wiederum marſchiert die kleine Kolonie Grunewald, die
kürzlich auf ihr 25jähriges Jubiläum zurückſehen konnte,
mit über 6 Millionen Mark an der Spitze! Vor jenem
eben erwähnten Vierteljahrhundert wurden diejenigen, die
ſich im ſandigen Grunewaldforſt ein Grundſtück erwarben
— zu recht mäßigem Preiſe — und ſich auf demſelben gar
eine Wohnſtätte errichteten, als Sonderlinge betrachtet und
man verſtand kaum, wie ſie ihr ſchönes Geld für ſolch
verdrehte Idee ausgeben konnten. Wer hätte damals jenen
Aufſchwung vorauszuſagen gewagt, wer hätte etwas
geahnt von den obigen 144½ Millionen Mark, die
innerhalb unſeres Stadtgebietes als freiwillig=
unfrei=
willige Gabe für die Rüſtung unſerer Nation dargebracht
werden! Man hätte dieſe Propheten als verdächtige
Ge=
ſellen betrachtet, die am beſten hinter den Mauern und
Gittern beſtimmter Häuſer aufzubewahren ſind, da ihnen
vielleicht andere und noch gefährlichere Dummheiten
zuzu=
trauen waren.
Ja, es iſt eine Luſt, in Berlin zu leben! Doch halt,
Vorſicht, ſagt und ruſt das nicht ſo laut, denn ſonſt könnter
Ihr leicht der Luſtbarkeitsſteuer verfallen! Denn
eben weil Berlin ſolch goldenen Inhalt hat, knipſt und
knapſt man immer wieder davon was ab, wo und wie es
nur geht. Hört man doch, daß ſeitens unſeres Magiſtrats
des richtigen Berlin die Luſtbarkeitsſteuer erheblich
er=
weitert und auf ſämtliche Theater — bisher waren nur
die Rauchtheater davon betroffen — ausgedehn. werden
ſoll. Die Genoſſenſchaft deutſcher Bühnenangehöriger
ſetzt ſich demgegenüber bereits gehörig auf die Hinterbeine
und gedenkt öffentliche Verſammlungen zu veranſtalten,
um gegen jene „kulturfeindliche Maßregeln” energiſchen
Widerſpruch zu erheben. Sie legt an Beiſpielen dar, daß,
wenn die Abſicht verwirklicht wird, die Mehrzahl der
Ber=
liner Bühnen, deren Direktoren ja ſowieſo nicht auf Roſen
gebettet ſind ihre Pforten ſchließen müßte. In der Tat,
das würde wohl zutreffen, denn da jene Steuer 18 Prozenk
der Geſamtbruttoeinnahmen beträgt, ſo würde ein Thealer,
das in zehn Spielmonaten 900000 Mack einnimmt, inkl.
der 10 Prozent betragenden Tantiemen 252000 Mark zu
entrichten haben. Das iſt aber für die meiſten unſerer
Bühnen unmöglich, und es iſt zu erwarten, daß der
Magiſtrat ſich ſein Vorhaben reichlich überlegt, ehe es zur
näheren Beratung und wohl gar Ausführung gelang!.
Der Ertrag dieſer und anderer ſtädtiſcher Steuern
bleibt wenigſtens in Berlin und findet meiſt für
gemein=
nützige Zwecke Verwendung. Wieviel Geld wird aber
un=
nütz aus Berlin herausgetragen, wieviel geht zwecklos
ver=
loren! Erſt dieſer Tage ſind ja wieder niedliche
Schwin=
deleien aufgedeckt worden, die, von Ausländern
ver=
übt, verſchiedenen unſerer Einwohner eine recht ſtattliche
Anzahl brauner Lappen gekoſtet. Zu dem Verluſt haben ſig
noch Hohn und Spott, wie jener brave Bürger Neuköllns
der 8000 bare Mark den ſpaniſchen Schatzſchwindlern
ge=
opfert, die über ſeine Vertrauensſeligkeit mit einem
hämiſchen Schreiben quittiert. Ja, ſelbſt das große Los
wanderte diesmal von uns fort und fiel nach Bayern,
wie ſich auch ein bayeriſcher Reiteroffizier am letzten
Sonn=
tag auf dem grünen Raſen von Karlshorſt den Kaiſerpreis,
beſtehend aus einer prächtigen Goldvaſe, geholt Und zu
allem übrigen werden auch noch wichtige Erſtaufführungen
aus Berlin verlegt ließ doch Richard Strauß
ſeine „Joſeph=Legende” zum erſten Male in der
Pariſer Oper und Felir Weingartner ſeine neue Oper
„Kain und Abel” im Darmſtädter Hoftheater aufführen.
Gar zu tragiſch braucht man dieſen Exodus, dieſen
Auszug nicht zu nehmen, denn Berlin ſorgt dafür, daß auch
Geld hereinſtrömt, ſchon durch die zahlloſen Fremden,
welche uns der Frühling hierherbringt. Zu dieſen
ge=
ſchloſſen auftertenden Gäſten gehören an hundert
eng=
liſche Arbeiter und Angeſtellte die ſich mehrere
Tage hier aufhalten, um unſere Stadt und hauptſächlich
verſchiedene der großen induſtriellen Unternehmungen
kennen zu lernen. Es ſind Mitglieder einer der engliſchen
Bildungsſchulen für Erwachſene und man darf hoffen,
daß die hier gewonnenen Anregungen bei ihnen auf fruchte
baren Boden fallen und daß ſie nach ihrer Rückkehr unter
ihren Arbeitsgefährten mancherlei Märchen zerſtören
wer=
den, die unter jenen über Deutſchland und Berlin im
Schwunge ſind. Dieſe Beſucher dürften wohl kaum allzu
viel güldene Dulaten bei uns zurücklaſſen, dagegen knüpft
man in dieſer Beziehung deſto größere Erwartungen an
den Aufenthalt von vier türkiſchen Prinzen
nahen Angehörigen des Sultans, in Berlin. Derſelbe
wird ja von längerer Dauer ſein, ſollen doch die jungen
Herren, die in Oberſt von Strempel, unſeren langjährigen
und erfahrenen Militärbevollmächtigten in Konſtantinopel,
den geeigneten Begleiter und Leiter gefunden haben, die
hieſige Kriegsakademie beſuchen.
Dem bisherigen Heim dieſer Akademie ſoll ja beſtimmt
auftretenden Nachrichten zufolge in abſehbarer Zeit auch
das Abſchiedsglöcklein erklingen. Auch — wie bei vielen
anderen Städten des Lehrens und Lernens in Berlin, die
zu eng geworden ſind und für den größeren
Wirkungs=
kreis einen größeren Raum beanſpruchen, der freilich jetzt
im Herzen der Stadt nur noch recht ſchwer zu finden iſt.
Man munkelt daher, daß das neue Gebäude der
Kriegs=
akademie nach Dahlem verlegt werden ſoll, unſerem
wieltſtädtiſchen Dorado alles Forſchens, Denkens,
Unter=
richtens! Es dürfte die weiteſte Wanderung ſein, welche
die Akademie ſeit ihrem Beſtehen unternommen, denn ſie
wechfelte mehrfach ihren Platz, genau wie ihre
Beſtim=
mung. Ihre Anfänge gehen in die Regierungszeit des
Altem Fritz zurück, erhielt doch 1765 die „Acadéemie
mili=
taire” die erſten Zöglinge die, in ſehr jugendlichem Alter
ſtehend, grad’ das Kadettenkorps verlaſſen hatten in der
Anſtallt wohnten und durch Gouverneure beaufſichtigt
wur=
den. Später wurde der Akademie eine weſentlich
bedeu=
tungsviollere Stellung eingeräumt, hauptſächlich auf
An=
regung Scharnhorſt’s, der zu der theoretiſchen militäriſchen
Ausbildung die wiſſenſchaftliche geſellte, die ſich
haupt=
ſächlich auf Geſchichte, Geographie, Mathematik und
fremde Sprachen erſtreckte.
Da wären wir ja wieder bei allerhand Erinnerungen
angelangt, zu denen dieſe Woche mit der Wiederkehr des
250. Geburtstages Andreas Schlüters und
des 150. Geburtstages Johann Gottfried
Schadows beſonders verlockt. Beide große Meiſter
haben ja Berlin ihren eindrucksvollen Stempel
aufge=
prägt, der glücklicherweiſe durch alle ſeitdem
ſtattgefun=
denen Umwandlungen nicht verwiſcht wurde. Wie
leb=
haft berichten uns von Schlüter das Charlottenburger
Schloß und die Hauptteile des Berliner Schloſſes, die
ſeine ſchöpferiſche Kraft in hellem Licht zeigen, neben
ſei=
nem markigen Reiterſtandbild des Großen Kurfürſten,
neben ſeiner Mitwirkung am Zeughauſe, der jetzigen
Ruhmeshalle, ſeinen Grabdenkmälern König Friedrich I.
und deſſen Gemahlin im Dom wie dem reizvollen kleinen
Pallais in der Dorotheenſtraße, der jetzigen Loge Royal
York. Er ſollte nicht viel Dank ernten, der geniale
Künſt=
ler, den der Einſturz des mit dem Schloſſe verbunden
ge=
weſenen Münzturmes zu Fall brachte. Mit tiefer
Be=
wegung lieſt man noch heute ſeinen Brief, den er damals
an den Schloßhauptmann von Prinzen gerichtet: Ich
kann Ew. Exzellenz verſichern, daß ich übermenſchlich
wegſen dieſer Werke leiden muß; ich habe über die dreißig
Jalire mit großen Arbeiten Tag und Nacht zugebracht,
und iſt unter allen denen Werken kein Fehl begangen, auch
habe ich in Berlin ſchon erwieſen, daß man ja wohl
ſehen kann, ob ich ein Meiſter geweſen, da ich hierher
ge=
kommen bin, und nun muß ich mich von ſolchen ſo höhniſch
und recht wie ein unvernünftiger Junge traktieren laſſen.
— Ich muß nicht allein leiden, daß ich mein ſo lang mit
großer Mühe zuſammengebrachtes Werk abbrechen, und
davon in der Welt Schande haben muß, ſondern ich muß
auch Herzeleid von dem gemeinen Manne auf der Straße
leiden; ich kann vor Traurigkeit nicht ſchlafen, vor Angſt
meiner Seelen, indem ich nicht weiß, wie es vor mir bei
Hofe ſteht und muß doch noch täglich erſinnen, erfinden
und arbeiten!“ — Schlüter ſiedelte 1713 nach Petersburg
über, wo er unter Peter dem Großen als Architekt tätig
war; ſeine Kraft war jedoch gebrochen, er ſtarb ein Jahr
darauf an der Newa, fern der Heimat, fern jener Wierke,
die uns immer wieder mit Bewunderung für ihn erfüllen.
Da hatte der „alte Schadow” ein beſſeres Geſchick
ge=
funden, wenn freilich auch ihm nicht eine gewiſſe Tragik
des Künſtlerlebens erſpart geblieben. Er war der richtige
Berliner, ein Handwerkerſohn, mit der Tochter eines
hie=
ſigen Handwerkers verheiratet, die er, kaum zwanzig
Jahre alt, erſt entführen mußte, um ſich mit ihr vor dem
Altar vereinen zu können. Energiſch und arbeitſam, kein
Hindernis ſcheuend, das treffende Wort und den
ſchlag=
fertigen Witz ſtets findend, machte er ſeinen Weg, wurde
Hofbildhauer und ſpäter Direktor der Akademie, welche
Stellung er bis zu ſeinem am 28. Januar 1850
erfolg=
ten Tode 34 Jahre hindurch ausfüllte. Nicht weit von
den Linden, in der nach ihm benannten heutigen
Schadow=
ſtraße, hatte er ſein Atelier und ſeinen Wohnſitz. Groß
als Künſtler und derb als Berliner, mit der Wahrheit
niemals zurückhaltend, ſelbſt dem Könige gegenüber nicht,
ſo lebt er, der Meiſter der Quadriga auf dem
Branden=
burger Tor, des tief ergreifenden Denkmals des Grafen
von der Mark in der Dorotheenſtädtiſchen Kirche und der
Standbilder Ziethens und des alten Deſſauers auf dem
Wilhelmsplatze, im Gedächtnis der Nachkommen fort. Als
ihm an ſeinem achtzigſten Geburtstage ein Adjutant des
Königs einen hohen Orden überbrachte, meinte der Alte
mürriſch: „Nehmen Sie man den Orden wieder mit
was ſoll ich denn noch mit ’nem Orden,” und auf die
Einwendungen des Adjutanten verſetzte er: „Na, is gut,
denn legen Sie man den Orden da hin, da kann er liegen
bleiben!‟ Eine Stunde darauf erſchien der König zur
per=
ſönlichen Beglückwünſchung. „Aber, lieber Meiſter, meinte
er im Laufe der Unterhaltung, „was machen Sie für
Ge=
ſchichten! Ich will Ihnen mit dem Orden eine Freude
machen und Sie laſſen mir durch meinen Adjutanten noch
allerhand Grobheiten ſagen!“ — „Nee, nee Majeſtät,”
er=
widerte Schadow, „es war ja nicht ſo ſchlimm gemeint
— aber, Majeſtät, was ſoll ich alter Mann noch mit ’nem
Orden? Wiſſen Sie, Majeſtät, geben Sie ihn lieber
mei=
nem Schwiegerſohn, dem Bendemann, der freut ſich noch
darüber!“ — Es war ein wahres und in ſeiner Wahrheit
herbes Wortſpiel, welches Meiſter Schadow gelegentlich
von ſeinem einſtigen Schüler Rauch, der ihn an Ruhm
und Aufträgen überflügelt, ſagte: „Mein ganzer Ruhm iſt
in Rauch aufgegangen!“
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gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
in den beiden Abteilungen 1 und I.
(Nachdruck verboten)
(Ohne Gewähr A. St.=A. f. Z.)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
2 Gewinne zu 200000 Mk. 185810
2 Gewinne zu 30000 Mk. 123055.
2 Gewinne zu 10000 Mk. 143260
4 Gewinne zu 5000 Mk. 1733462 192922
74 Gewinne zu 8000 Mk. 2288 2719 7847 14217
30758 35000 88537 49726 49727 62886 65998 67150
69534 70324 81794 82362 83303 87128 69371 109223
127293 129741 129867 141052 141321 144546 165879
169877 182304 186437 167646 195172 195913 203369
206585 214723 263170
138 Gewinne zu 1000 Mk. 4162 6546 10036 10666
18731 16604 16816 20763 36347 42662 47010 47724
66015 58039 59486 68955 70357 71049 74137 75104
77973 82671 88063 89334 69662 100067 101234 109800
118142 126325 128764 136406 143138 143894 146877.
149144 152093 165818 158922 159537 160910 161772
162355 166453 166711 170497 171745 172978 173295
173705 174418 175614 177969 182400 195958 199376
200134 201310 202138 207244 207817 209622 212675
213606 213635 217649 224179 227966 233852
174 Gewinne zu 500 Mk. 617 2888 6144 10235
24070 25132 26200 26634 29017 29202 29690 34241
34818 35793 36688 41331 42592 42779 45006 49647
60496 60813 62506 71488 72388 72612 74615 76515
77185 79291 81256 87858 86349 89106 89176 91702
93863 95167 95992 99032 99357 101167 101681
102011 103509 111578 116271 120048 123685 125411
127022 128373 133322 135506 160353 151659 15792g-
158906 159646 163734 164125 164162 165192 174721
175211 176042 183701 184223 189102 193576 194446
196439 196505 197288 197981 201521 206233 208220
208497 208912 210216 213117 218018 222164 222206
225004 228432
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240 Mk. gezogen:
2 Gewinne zu 50000 Mk. 897
2 Gewinne zu 15000 Mk. 21227
2 Gewinne zu 10000 Mk. 130394
8 Gewinne zu 5000 Mk. 18288 25443 33696 40640
74 Gewinne zu 3000 Mk. 7429 10348 11582 18662
26670 39434 40203 61955 53072 66969 78386 82187
82743 84914 87372 96967 103852 105031 112162 112695
133649 139820 160740 170886 176640 195100 196741
197440 199980 204413 206554 208285 210009 211546
215764 218877 228427
158 Gewinne zu 1000 Mk. 532 8237 6990 6974
7664 11416 11928 17630 20218 20325 24368 26797
81499 36367 68238 53432 56497 59924 61178 61278
62779 63410 64176 65896 69887 72084 75974 77340
78011 78450 78722 80858 88690 90444 93830 94827
97153 102100 106328 111448 121053 121716 123587
124989 126621 128596 129531 136946 137809 148770
150971 151702 152629 154552 154594 156713 167177
159936 162180 162284 173967 177672 179358 181214
181261 185570 194215 199311 199680 200493 208761
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Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Seite 31.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 7. Mai: dem Invaliden Engelbert
Joſeph Anſtätt, Beſſungerſtr. 75 ein S. Engelbert.
Am 3.: dem Poſtboten Chriſtian Crößmann, Ahaſtr. 12,
ein S. Albert Chriſtian. Am 7.: dem Zimmermann Jakob
Weber, Klappacherſtr. 66½, ein S. Am 5.: dem
Elektro=
monteur Georg Karl Eberhardt, Moosbergſtr. 43, eine
T. Lieſelotte. Am 10.: dem Dachdecker Konrad
Kunkel=
mann, Ludwigshöhſtr. 59, eine T. Anna. Dem
Vizewacht=
meiſter in der Train=Abteilung Nr. 18 Peter Jakob
Hof=
mann, Moosbergſtr. 94, ein S. Helmut Joſeph Karl.
Am 8.: dem Buchhändler Bruno Kurt Arnholdt,
Mar=
tinſtr. 101, ein S. Kurt Hermann. Am 12.: dem
Vize=
wachtmeiſter Heinrich Wendel Reuling, Hofgartenſtr. 7,
ein S. Heinrich. Am 13.: dem Steindrucker Johann Ernſt
Krönung, Heidelbergerſtr. 117, eine T. Marie Joſephine.
Am 14.: dem Hilfsarbeiter Ludwig Chriſtian Layh,
Neue Niederſtr. 5, ein S. Otto. Am 16.: dem Hilfsſchaffner
Heinrich Greim, Tannenſtraße 29, eine T. Irene Frieda
Gretchen.
Aufgebotene, Am 8. Mai; der Inſtallateurmeiſter Karl
Otto Wamboldt, Heerdweg 2, und Sophie Dierker,
Darmſtr. 21. Am 14.: der Pfarrer a. D. Johann Michgel
Betz zu Ladenburg und Anna Karolina Bauer,
Landskronſtr. 73. Am 15.: Kaufmann Friedrich Karl
Wil=
helm Touché, Eliſabethenſtr. 48, und Maria Martha
Eliſabetha Subke, Beſſunger Straße 112.
Eheſchließungen. Am 9. Mai: Ingenieur Rudolf
Triſtan Kranich zu Monte=Carlo und Margaretha
Hed=
wig Lerch, Moosbergſtr. 40. Schreiner Robert Ott,
Weinbergſtr. 6 a und Barbara Maier Witwe, geb. Götz,
ebenda. Kellner Valentin Kartſcher, Kiesbergſtr. 9 und
Eliſabetha Barbara Merz, ebendaſelbſt. Am 16.:
Fahr=
burſche Wilhelm Heinrich Müller, Beſſunger. Straße 53
und Anna Katharina Jorky zu Groß=Zimmern. Am 19.:
Pfarrer Karl Friedrich Hans Marguth zu Nieder=
Beer=
bach und Eliſabetha Sehrt, Beſſunger Straße 100.
Gutsbeſitzer und Großh. Kammerjunker Moritz Wilhelm
Franz Willich genannt von Pöllnitz auf Hof Illbach bei
Reinheim und Marie Ada Lili Tony Sophie Emmy von
Hahn, Ohlyſtr. 59.
Geſtorbene. Am 8. Mai: Karoline Nagel, geb.
Rühl, Witwe des Weichenſtellers i. P., 83 J., ev.,
Herrn=
gartenſtraße 7. Am 8.: dem Zimmermann Jakob Weber
eein Sohn, 10 St., Klappacherſtraße 66½. Am 10.:
Fried=
rrich Schreck, 30 Tage, kathol., Karlſtraße 112.
Schnei=
der Karl Löw, 79 J., ev., Orangerieſtraße 1. Büglerin
Anna Margareta Sieben, 82 J., kathol., ledig,
Tannen=
ſtraße 40. Am 13.: Margareta Götz, geb. Bauer, Witwe
des Privatiers, 62 J., ep., Sandbergſtraße 65. Am 6.:
Wilhelmine Schönemann, geb. Dreher, Ehefrau des
Schuhmachers, 54 J., ev., Karlſtraße 69. Am 17.: Schnei=
Herin Eliſabeth Boger, 20 J., ev., ledig,
Sandberg=
ktraße 30. Am 18.: Marie Schröder, geb. Leck, Witwe
des Bahnwärters, 73 J., ev., Beſſungerſtraße 39. Am
20.: Oktroierheber i. P. Heinrich Groß, 85 J., ev.,
Sand=
wergſtraße 59.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden
Sonntag Exaudi, den 24. Mai 1914
Hofkirche: Kein Gottesdienſt. — Mittwoch, den
47. Mai, abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel. —
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
— Vorm um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Bogel. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer Zimmermann.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
2A. Mai, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für die
Keformations gemeinde. Pfarrer Velte. — Vorm.
um 9 Uhr: Chriſtenlehre für die Lukasgemeinde.
Pfarrer Kleberger. — Vorm. um 11¼ Uhr: Chriſten=
Uhre für die Kaplaneigemeinde. Pfarrer Beringer.
Ailitärgemeinde (Stadtkirche): Kein Gottesdienſt. —
Vorm. um 8½ Uhr u. 9½ Uhr: Gottesdienſt im Lager.
— Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (
Stein=
ſtraße 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. — Vorm. um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Süd=
bezirk im Gemeindehaus. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Waitz. — Vorm. um 11 Uhr: Kindergottesdienſt
finr den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. — Nachmittags
2 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk in dem
Mar=
uinsſtift. Pfarraſſiſtent Lindenſtruth; für den
Weſt=
bezirk in dem Gemeindehaus. Pfarrer D. Waitz. —
achmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift.
Pi arrer Veller.
Herberge zur Heimat: Vormittags um 8 Uhr: Pfarrer
Memmert.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
Dienſt. Pfarrer Lenz. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
ortesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
iarrer Wagner. — Um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Wagner. — Nachm. um 1½ Uhr: Chriſtenlehre
für die 1. Gruppe der Konfirmierten. Pfarraſſiſtent Lie.
Adolph.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarraſſiſtent Sann. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Sann.
Evang. Gemeinde in Eberſtadt: Sonntag, den 24. Mai,
vorm. um ½10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Eck=
hardt. — Nach. um ¼3 Uhr: Jahresfeſt des Verbandes
der evang. Kirchengeſangvereine des Dekanats Eberſtadt.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 24. Mai,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um 8½ Uhr:
Epangeliſationsvortrag. — Montag, den 25. Mai, abends
um 8½ Uhr: Bibelſtunde für Frauen. — Dienstag, den
26. Mai, abends um 8½ Uhr: Jungfrauen= und
Blau=
kreuz=Bibelſtunde. — Mittwoch, den 27. Mai, nachm. um
2 Uhr: Bibelſtunde für Mädchen. — Um 4 Uhr:
Bibel=
ſtunde für Knaben. — Donnerstag, den 28. Mai, abends
um 8½ Uhr: Bibelſtunde für jedermann. — Zweig
der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.). Sonntag,
den 24. Mai, vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
— Nachmittags um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge.
— Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen. —
Frei=
tag, den 29. Mai, abends um 8½ Uhr; Bibelſtunde.
Griesheim bei D.: Sonntag, den 24. Mai, abends
im 8½ Uhr: Religiöſer Vortrag im Kleinkinderſchulſaal.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, den
24. Mai, nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. — Abends
im 8½ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner aus
Frank=
furt a. M. — Dienstag, den 26. Mai, abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde. Prediger A. Berner=Frankfurt a. M.
Mennonitiſche Gottesdienſt: Sonntag, den 24. Mai,
vorm. um 10¼ Uhr im Vereinshaus „Feieraben”
Stift=
ſtraße 51. Prediger Händiges aus Ludwigshafen.
Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 24. Mai,
vor=
mittags um 10½ Uhr, im evangeliſchen Gemeindehauſe,
Kahlertſtraße 26: Deutſche Meſſe mit Predigt.
Pfarr=
verwalter Johnen von Heßloch.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde glänbig getaufter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 24. Mai, vorm. um 9½ Uhr:
Predigt. Prediger Winold. — Um 10½ Uhr:
Sonn=
tagsſchule. — Nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Winold. — Mittwoch, den 27. Mai, abends um 8½ Uhr:
Bibel= und Gebetſtunde. Prediger Winold.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 24. Mai, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Um 4 Uhr: Predigt. — Freitag, den 29. Mai, abends um
½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Katholiſche Gemeinden
6. Sonntag nach Oſtern, den 24. Mai 1914
St. Ludwigskirche: Samstag, den 23. Mai, nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Abends um 8 Uhr: Maiandacht.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe.— Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um
11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. — Nachmittags um
3 Uhr: Armenſeelenandacht für die Abgeſtorbenen der
Gemeinde. — An allen Werktagen, abends um 8 Uhr:
Maiandacht. — Am Samstag, vorm. um ¾8 Uhr:
Tauf=
waſſerweihe. — Um ¼9 Uhr: Vigil=Amt.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um ½3 Uhr:
Vor=
trag für die Jugendabteilung der Jungfrauen=
Kongre=
gation. — Um 4 Uhr: Verſammlung im Mädchenheim
und Verſammlung der Jungfrauen=Kongregation mit
Aufnahme neuer Mitglieder. — Nachm. um 6 Uhr:
Mai=
andacht.
Kapelle der Engliſchen Rräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 23. Mai,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
heil. Meſſe mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und
Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Andacht und Segen. —
Dienstag und Freitag, nachm. um ½ 6 Uhr: Maiandacht.
Kapelle zu Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
23. Mai, nachm. um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Ge=
legenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Um
½9 Uhr: Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr:
Armenſeelenandacht. — Mittwoch, abends um 6 Uhr:
Maiandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 23. Mai,
nachm=
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½6 Uhr: Beichte. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½5 Uhr: Maipredigt eines fremden Geiſtlichen und
An=
dacht. — Werktags um ¼7 Uhr: Singmeſſe. —
Donners=
tag, abends um 6 Uhr: Maiandacht.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vorm. um 7 Uhr:
Beichte. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt. — Nachm.
um ½2 Uhr: Andacht. — Montag, um ½5 Uhr:
Mai=
andacht.
The Church of England Services in the
Hofkirche
the Sunday after Ascension Day, 24th May 1914
Holy Commünion 8 a. m.
Morning Prayer and Sermon 11,30 a. M.
Evening Prayer and Sermon 6 p. m.
The Rev. G. H. Butler, British Chaplain, will officiate.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 17. Mai: Dem Fabrikarbeiter
Adam Bickel S. Adam, geb. 20. März. 19. Mai: Dem
Milchkutſcher Joſeph Beat Gauch S. Wilhelm, geb. 1. Mai.
21. Mai: Dem Hilfsſchaffner Johannes Schwinn T.,
geb. 20. Nov.
Kaplaneigemeinde: 17. Mai: Dem
Schneider=
meiſter Philipp Schneider T. Marie Katharine, geb.
14. März. 20. Mai: Dem Kellner Adolf Emil Stahl
S. Wilhelm Adolf, geb. 20. Okt. 21. Mai: Dem Zapfs
burſchen Johannes Paul Roch T. Berta Marie, geb. 3. April.
Martinsgemeinde: 15. Mai: Dem
Hilfsſchaff=
ner bei der Staatsbahn Johann Heinrich Henſel T.
Marie, geb. 21. April. Uneheliche S. Ernſt, geb. 7. Mai,
16. Mai: Dem Fuhrmann Johann Andreas Köhler S.
Johann Michael Wilhelm, geb. 27, April. 17. Mai: Dem
Wirt Jacob Schäfer S. Philipp, geb. 8. März. Dem
Schloſſer Heinrich Martin Münd T. Eliſe Auguſte Anita,
geb. 20. April. 18. Mai: Dem Maſchinenſchloſſer Philipp
Rueß S. Franz Adam, geb. 10. Febr.
Johannesgemeinde: 17. Mai: Dem Poſtboten
Heinrich Riedel T. Marie Eliſabeth, geb. 14. April.
Petrusgemeinde: 17. Mai: Dem Schloſſer Philipp
Berſch T. Agnes, geb. 5. März. Dem Poſtſchaffner Adam
Ihrig S. Friedrich, geb. 23. April.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Hofgemeinde: 16. Mai: Großh. Hofkutſcher
Heinrich Maurer, dahier und Marie Scheunig aus
Brens=
bach. 20. Mai: Carl Willich genannt von Pöllnitz in
Hof Ilbach und Marie von Hahn, dahier.
Markusgemeinde: 18. Mai: Leutnant und
Bg=
taillonsadjutant Albrecht von Wachter und Marie Weber.
Großh. Regierungsbaumeiſter Adolf Heiß in Worms und
Marie Braun.
Kaplaneigemeinde: 17. Mai: Litograph Peter
Reinheimer und Eva Chriſtina Eliſabetha Becker.
Martinsgemeinde: 16. Mai: Maſchineriegehilfe
Valentin Erb und Dorothea Henriette Ebert, beide hier.
Fabrikarbeiter Johann Philipp Hamm, hier und
Mar=
garethe Gräſer, aus Dreieichenhain.
Johannesgemeinde: 16. Mai: Mechaniker
Theo=
dor Göckel und Marie Müller, von hier. Finanzaſpirant
Ludwig Jung und Clara Hilger, von hier.
Petrusgemeinde: 14. Mai: Dipl.=Ing. Otto
Friedrich Kurt Freiherr von Glenck und Eliſabeth
Hilde=
gard Merck, dahier. 19. Mai: Pfarrer Karl Friedrich
Hans Marguth, zu Nieder=Beerbach und Eliſabeth Sehrt,
dahier.
Getraute von auswärts: 16. Mai:
Kauf=
mann Ludwig Arzt, aus Michelſtadt i. O. und Karoline
Hellinger, von Miltenberg a. M.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 21. Mai: Konrad Hellermann,
35 J., 1 Mon., ſtarb 19. Mai zu Hofheim.
Kaplaneigemeinde: 15. Mai: Ferdinand Köhler,
S. des Taglöhners Georg Otto Köhler, 1 J., ſtarb 13. Mai.
19. Mai: Eliſe Göller, geb. Brüchmann, Ehefrau des
Steindruckers Wilhelm Göller, 63 J., ſtarb 17. Mai.
Martinsgemeinde: 20. Mai: Gertrud Schmidt,
geb. Stroloke, Ehefrau des Dieners Johann Heinrich
Schmidt, 39 J., ſtarb 18. Mai.
Petrusgemeinde: 8. Mai: Margarethe Haun,
geb. Löffler, Witwe des Hofkutſchers Philipp Haun, 69 J.,
ſtarb 5. Mai. 15. Mai: Margarete Götz, Ehefrau des
Ludwig Götz, 62 J., ſtarb 13. Mai. 18. Mai: Privatin
Emilie Katharine Zulauf, 78 J., ſtarb 16. Mai. 19. Mai:
Schneiderin Eliſabeth Boger, 21 J., ſtarb 17. Mai. 20. Mai:
Korvetten=Kapitän a. D. Hugo Witt, 39 J., ſtarb 17. Mai.
1. Mai: Marie Schröder, geb. Leck, Witwe des
Bahn=
wärters Heinrich Schröder, 73 J., ſtarb 18. Mai.
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Vogel.
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1914.
Grafenstrasse
Kaiseroauf
Grafenstrasse
Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!
Diese Wahrnehmung konnte man nach auswärtigen Zeitungsberichten an ällen Kinotheatern machen, wo
bisher der Kunstfilm „„Unser Bismarck” zur Vorführung gelangte. — Das Telephon kam nicht zur Ruhe, so
kolossal war überall die Nachfrage nach Karten. — Das ab heute
Samstag, den 23. Mai
Nur kurze Zeit!
im Kaisersaal, Grafenstrasse, zum ersten Male zur Aufführung gelangende grosse Meisterwerk
Oiiser Dienaren In Fiihr!
grosses gewaltiges Kunstwerk in 6 Akten
stellt die bedeutsamsten Vorgänge aus dem Leben Bismarcks von der Jugend bis zu seinem Tode dar.
Von ganz besonderer Wirkung sind die Bilder: Der grosse Krieg 1870/71. — Deutsche Truppen rücken in
Frankreich ein. — Bismarck folgt dem Heere in Feindesland. — Die Schlacht bei Märs-la-Tour. — Bismarck sucht
seinen schwerverwundeten Sohn Herbert. — Der französische General Reille überbringt König Wilhelm vor der
Kapitulation von Sedan das Schreiben Napoleons. — Bismarck begrüsst auf der Chaussee von Donshery den Kaiser
Napoleon und begleitet ihn zum König Wilhelm usw.
Preise der Plätze: Res.-Pl. 80 Pfg., I. Pl. 50 Pfg., II. Pl. 30 Pfg. Vorführungen
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lich von nachmittags 3 Uhr bis abends 11 Uhr ununterbrochen.
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12632
Zeit und Gelegenheit, dieses patriotische Kunstwerk im Film zu sehen.
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nachmittags 3 Uhr.
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Bei Abnahme von 30 Liter (in Literflaschen) 58 Pfg. an
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zur Feier des 24. Stiftungstestes
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Soniag, 24 Maſt Austlus nac Traten (Darmstildter 1oh)
Olsvorstolung iml Grebh. Herthedter.
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Freitag, den 29. Mai, abends 7½ Uhr:
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Vorausbeſtellungen für dieſe Vorſtellung können bei dem
Verkehrsbüro und den betreffenden Vereinsſtellen bis Montag
12 Uhr gemacht werden. Der allgemeine Kartenverkauf beginnt
Dienstag vormittags.
Verkehrsverein.
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Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Nummer 140,
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Unter dem Protektorat Sr. Kgl. Hoheit des Grossherzogs von Hessen und bei Rhein
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auf dem Sportplatz am Böllenfalltor
21. Mai und folgende Wage.
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am Sonntag, den 24. Mai 1914, 3 Uhr nachmittags,
auf dem Griesheimer Truppen=Uebungsplatz
(Eingänge zum Rennplatze nur vom Barackenlager aus)
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auf dem Rennplatze — Gedeckte Tribüne
Kartenvorverkaufsſtellen ſind auf den Plakaten erſichtlich.
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Die Karten für die II. Tribüne werden im Vorverkau
1.20 Mk., für den Reſervierten Platz für 40 Pfg. abgegeben. — Alle
Karten ſind ſichtbar zu tragen.
Der Vorſtand des Heſſiſchen Reitervereins.
Seitens der Heſſiſchen Eiſenbahn=Aktiengeſellſchaft Darmſtadt
wird ein Sonderzug ab Schloß um 2 Uhr mittags zur Fahrt nach
dem Rennplatz bereitgeſtellt, ebenſo wird nach dem Rennen ein
(12481fs
Sonderzug von der Lagerſtraße abgelaſſen.
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Nächſten Sonntag
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einſt im Mai”. „Die Männer ſind alle Verbrecher”. „O Liebestraum, Muſik von W. A. Mozart.
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Sonntag, 24. Mai, nachmittags 4 Uhr,
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Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61
Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber.
Soliſt Herr Krumbach (Trompete) „Stolzenfels am Rhein”, Lied
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Samstag, den 23. Mai 1914.
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Muſikal. Leiter: Hans Oppenheim.
Spielleiter: Otto Nowack.
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Hirt .
Karl Bernhardt
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Hirtinnen. Landleute.
Zeit: Mitte des 16. Jahrhunderts.
Chöre: Robert Preuß.
Hierauf, zum erſten Male:
Les petits Riens.
(Liebesplänkelei.)
Ballettpantomime von Emma
Grondona.
Ballettleiterin: Hedwig Ehrle.
Muſikal. Leiter: Hans Oppenheim.
Perſonen:
Florine, eine junge
. Adh. Croneberg
Dame
Gigo, ihr Geliebter Richard Jürgas
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Zwei Amoretten, junge Damen
Die vorkommenden Tänze und
von den Damen des Corps de
Ballet und den Kindern der
Bal=
lettſchule.
Nach der Oper längere Pauſe.
Krank: Sybille Huber.
Volksvorſtellungspreiſe.
Anfang 7½ Uhr. — Ende 10 Uhr.
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Sonntag, 24. Mai. 171. Ab.=Vſt.
D 44. „Königskinder.”
Ge=
wöhnliche Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Montag, 25. Mai. 172. Ab.=Vſt.
C 43. Gerhart Hauptmann=Zyklus.
Vierter Abend: „Gabriel
Schillings Flucht”. Kleine
Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Dienstag, 26. Mai. 173. Ab.=
Vorſtellung. A 44. „Figaro’s
Hochzeit.‟ Gewöhnl. Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Programm
zu dem am Samstag, den
23. Mai, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Leibgarde=Infanterie=Regts.
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Juan” von W. A. Mozart. 4. „
Früh=
ling in Japan”, Idyll von L.
Jeſſel. 5. Adagio aus der Sonate
in Kanapee, 6 Stühle und pathétique von L. v. Beethoven.
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Grosser- Wergpügungspaxk
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Seite 35.
IaEEHEETEEGGEEEEHHSEGEETEIIIEEEER
IIIIIHIEEEUER
Bad Homburg. Der Zugang an Kurgäſten, die das
Frühjahr hier verbringen wollen, iſt fortgeſetzt groß, ſo
daß die Frequenz die der gleichen Zeit des Vorjahres
er=
heblich übertrifft. Auf den ſchön angelegten, zum Teil
mit Pflaſterſtreifen verſehenen Wegen im Kurpark und im
Quellengebiet, kann man bei jeder Witterung trockenen
Fußes promenieren und bei der Trinkkur hat man ſchöne
Aufenthaltsräume im Palmenhaus und in der
Wandel=
halle am Eliſabethbrunnen zur Verfügung. Hier iſt man
geſchützt, hat bequeme Ruhegelegenheit, und hört doch
die Morgenmuſik genau ſo gut, wie im Freien. Im
Kur=
haus kann man auf der großen überdeckten Terraſſe ſitzen
und dort den Konzerten beiwohnen, wenn ſie im
Kur=
garten ſtattfinden. Das Kurhaus ſelbſt bietet angenehmen
Aufenthalt verſchiedenſter Art. Vor allem die jetzt neu
ausgeſtattete Wandelhalle, die zahlreichen Säle, darunter
der Spielſaal mit Unterhaltung, durch verſchiedene
inter=
eſſante Spiele, das große, vornehm ausgeſtattete Leſe=
zimmer uſw. Die Kurdirektion iſt mit Erfolg bemüht,
nach ihren langjährigen bewährten Grundſätzen den
Kur=
gäſten Unterhaltung und Abwechslung aller Art zu bieten.
Hergiswil am Vierwaldſtätterſee, 447 M. ü. Meer.
Am Oſtfuße des 2133 Meter hohen ſagenumgebenen
Pilatus liegt in köſtlichſter Abgeſchloſſenheit und
friedvoller Stille das anmutige Hergiswil in einer
weit ausgeſchnittenen Bucht des maleriſchen
Vierwald=
ſtätterſees. Von Luzern aus iſt der idylliſche Kurort,
wel=
cher ſich für Frühjahrs= wie Sommeraufenthalt beſtens
eignet, mit der Brünigbahn in 20 Minuten und mit dem
Dampfboot in 40 Minuten zu erreichen. Der Charakter
der nächſten Umgebung iſt ein ſehr abwechſelungsreicher,
heiterer und fröhlicher. Zum Pilatus hin ſanft anſteigende
Wieſen, Obſtbäume, Buchen= und Tannenwälder, fröhlich
ſpringende Bergquellen, freundliche, ſaubere Bauerngüter
und Alpweiden. Auf der entgegengeſetzten Seite des Pi=
latus haben wie den glitzernden, romantiſchen
Vierwald=
ſtätterſee und der erhabene Bergkranz des Rigi des
Bürgenſtock, das Buochſerhorn, der Briſen, die
wildzer=
riſſenen Walenſtöcke und das Stanſerhorn geben dem
maleriſchen Bilde einen großartigen Schlußakkord. Die
angenehme Lage von Hergiswil, der Schutz vor rauhen
Winden und übermäßiger Hitze, den der Pilatus und
Lopperberg ihm bieten, die herrliche Luft, die vom See
und von den Wäldern weht, läßt den köſtlichen Ort zu
einem klimatiſchen Kurort von ſehr hoher Bedeutung
wer=
den. Nervenleidende und Erholungsbedürftige finden in
ſeiner zauberhaften Stille und der Anmut dieſer
paradie=
ſiſchen Gefilde die verlorenen Kräfte wieder und eine
an=
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Beſucher im Hotel=Penſion Bellevue=Rößli,
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weit=
gehendſten Maße zu befriedigen.
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einer Abteilung der Kapelle Großh. Heſſ. Garde=
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Seite 36.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 23. Mai 1914.
Nummer 140.
Heute und folgende Tage
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Ein reicher Graf betrachtet seine Gattin nur als Puppe und
Spielzeug, bis er eines Tages darüber belehrt wird, dass sie ihm
nicht nur gleichwertig, sondern socar überlegen ist.
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Nicht übersehen!
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Krieg in der Prärie
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Die rote Rose
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Des Ruhmes Preis
Ein äusserst spannendes Schauspiel. — Effektvolle
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Die beiden Wege
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Der koloſſal ſpannende Wild=Weſt=Schlager in 2 Akten
Dem wilden Stier gegenüber
Ein Lacherfolg
nach dem andern
Anguſtin und der Pelikan
od. Der Affe als Privatſekretär
Ein Lacherfolg
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Koloſſal ſpannend!
Koloſſal ſpannend!
Schein und Schuld
Ein Senſations=Schlager in 2 Akten
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Der Stammhalter
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Die Vampyrtänzerin
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Ein äußerſt ſpannender Film
Der Mond
Dieſer Film zeigt uns bei ſeinen Bewegungen ſehr viele
aſtro=
nomiſche Aufnahmen, die jeden Beſucher intereſſieren werden.
Malongo vom Kongo ſucht eine kleine Frau
Humoriſtiſcher Schlager
Für die warmen Tage! Ein jeder Besucher wird staunen über den kühlen
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zufrieden zu stellen.
Indem ich noch aufmerksame Bedienung zusichere,
bitte ich mein junges Unternehmen gütigst unterstützen
zu wollen und zeichne
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