Darmstädter Tagblatt 1914


Nr. 117., Mittwoch, den 29. April.

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177. Jahrgang
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 24 Seiten.

Das Wichtigſte vom Tage.

Der Reichstag trat geſtern wieder zuſammen und er=
ledigte
Peitionen.
In der Budgetkommiſſion des Reichstags machte
Staatsſekretär v. Jagow längere Ausführungen über
Deutſchlands auswärtige Politik.
Die Pluralwahlrechtsbill iſt vom engliſchen
Unterhauſe in zweiter Leſung mit 324 gegen 247
Stimmen angenommen worden.
Der mexikaniſche Miniſter des Aeußern Ro=
jas
hat dem ſpaniſchen Botſchafter in Waſhington mit=
geteilt
, daß er die Vermittelung annehme.
Japan hat beſchloſſen, ſich an der Panama= Aus=
ſtellung
zu beteiligen.
Siehe auch Letzte Nachrichten.

Die franzöſiſchen Kammer=
wahlen
.

Am Sonntag haben in Frankreich, wie gemeldet,
die Kammerwahlen ſtattgefunden, indeſſen läßt ſich heute
noch kein abſchließendes Bild über die Situation geben,
da an 250 Stichwahlen erforderlich ſind. Erſt nach deren
Entſcheidung, die für den 10. Mai vorgeſehen iſt, wird
man wiſſen, woran man iſt.
Die Wahlen ſind diesmal ohne ſonderliche Erregung
vor ſich gegangen, nur ganz vereinzelt iſt es zu kleineren
Ausſchreitungen gekommen, obwohl man nach den heftigen
Kammerdebatten es hätte anders erwarten können. Gleich=
wohl
gab es einige ſcharfe Kämpfe, insbeſondere ſtritt
man heiß um das Mandat des früheren Finanzminiſters
Caillaux, der trotz aller Anſtrengungen der Gegner mit
beträchtlicher Mehrheit ſiegte. Auch die Miniſter wurden
ſämtlich wiedergewählt, andernfalls der eine oder andere
ſein Portefeuille hätte abgeben müſſen. Desgleichen wer=
den
die bekannteren Parlamentarier in der Kammer wie=
der
erſcheinen, vor allen Dingen der Sozialiſtenführer
Jaurés, während der bekannte Profeſſor Thalamas, der
in der lebhafteſten Weiſe für Frau Caillaux eingetreten
war, in ſeinem Wahlbezirk Verſailles dem Nationaliſten
Pat unterlegen iſt.
Soweit man aus den bisherigen Wahlreſultaten irgend=
welche
Schlüſſe ziehen kann, ergibt ſich, daß keine we=
ſentlichen
Verſchiebungen zu verzeichnen ſein werden. Vor
allem iſt das eine erſichtlich, daß die Vereinigung der
Linken, die als gefährlicher Gegner der Regierung auf=
trat
, bei den Wahlen ſchwere Niederlagen erlitten hat.
Insbeſondere iſt einer ihrer hervorragendſten Führer, der
ehemalige Miniſter Laneſſan, durchgefallen, wozu viel=
leicht
ſeine übermäßigen Angriffe gegen das jetzige Kabi=
nett
beigetragen haben. Merkwürdigerweiſe war auch
die Beteiligung an den Wahlen nicht die erwartete, na=
mentlich
die beſitzenden Kreiſe haben von ihrem Wahlrecht
keinen Gebrauch gemacht, wie ſich denn überhaupt die be=
merkenswerte
Erſcheinung ſeit einer Reihe von Jahren
bemerkbar macht, daß das Intereſſe für die Wahlen in
der franzöſiſchen Bevölkerung mehr und mehr zurückgeht.
Worin der Grund hierfür zu ſuchen iſt, iſt unſchwer zu er=
raten
, das Publikum kommt zur Einſicht, daß die Politik
von einer Reihe ehrgeiziger Perſönlichkeiten gemacht wird,
und gerade verſchiedene Ereigniſſe der letzten Zeit haben
zweifellos ungemein dazu beigetragen, im Volke Ver=
ſtimmung
hervorzurufen. Leider aber beſitzen die maß=
gebenden
Politiker noch immer derartigen Einfluß, ins=
beſondere
wird der Wahlapparat ſo geſchickt gehandhabt,
daß die Unzufriedenheit nicht durchdringen und andere
aus Verdruß und ſtiller Reſignation darüber, daß es doch
ſo ſchnell nicht anders werden würde, bei den Wahlen
zu Hauſe bleiben.
Nach alledem dürfte jenſeits der Vogeſen vorläufia
alles beim alten bleiben.

Die ſüdamerikaniſche
Vermittelung.

Unter dem Beifall der öffentlichen Meinung ganz
Sädamerikas haben deſſen führende Staaten, Argen=
tinien
, Braſilien und Chile, der Union in
einer gemeinſamen Note ihre guten Dienſte zu einer
riedlichen Beilegung des amerikaniſch=
mexikaniſchen
Streitfalles angeboten. Dieſer

diplomatiſche Schritt, dem eine Reihe anderer ſüd= und
mittelamerikaniſcher Staaten eine Art diplomatiſcher Un=
terſtützung
dadurch zuteil werden ließen, daß ſſie ſich zu
einer Beratung der Geſandten jener Republiken einfanden,
bezeugt einerſeits die Beſorgnis, mit der Südamerika das
Vorgehen der Union gegen Mexiko als eigene Bedrohung
auffaßt, andererſeits die Entſchloſſenheit, dieſer Bedrohung
gemeinſam zu begegnen. Unter ſolchen Umſtänden han=
delte
Präſident Wilſon zweckmäßig, wenn er den
ſüdamerikaniſchen Vermittelungsvorſchlag in höflichſter
Form annahm.
Freilich hat er dabei den Vorbehalt gemacht, daß kein
mexikaniſcher Angriff die Vermittelungsaktion durchkreuze.
Außerdem iſt es einſtweilen zweifelhaft, mit welcher In=
ſtanz
in Mexiko Wilſon zu verhandeln gedenkt; er weiſt in
ſeiner Antwort an die drei ſüdamerikaniſchen Staaten auf
diejenigen, welche für die gemäßigteren Elemente des
mexikaniſchen Volkes ſprechen, ohne nähere Bezeichnung
hin. Da jedoch Wilſon in der Salutfrage bereits an
Huerta ſich gewandt hat, erſcheint es nicht ausgeſchloſſen,
daß er wiederum mit Huerta verhandeln will. Dies wäre
auch dann möglich, wenn das Vermittelungsanerbieten,
wie es den Anſchein hat, vom nordamerikaniſchen Staats=
departement
dem Rebellen=General Carranza mitgeteilt
worden wäre. Welche Stellung Huerta gegenüber dem
Vermittelungsanerbieten einnimmt, läßt ſich aus den am
27. ds. Mts. vorliegenden Meldungen noch nicht erkennen.
Da aber die Natur der Dinge Huerta die Zuſtimmung zu
der ſüdamerikaniſchen Vermittelungsaktion aufdrängt, iſt
Huertas Einwilligung um ſo wahrſcheinlicher, als das
diplomatiſche Korps in Mexiko das ſüdamerikaniſche An=
erbieten
unterſtützt hat. Gelingt es, die Vermittelung
tatſächlich eintreten zu laſſen, dann wird es für deren Er=
folg
ſchwer ins Gewicht fallen, ob Gewalttaten der Mexi=
kaner
gegen amerilaniſche Staatsangehörige und Beleidi=
gungen
der amerikaniſchen Fahne auf mexikaniſchem Ge=
biet
unterbleiben oder nicht. Zwiſchenfälle, die auf ſolche
Weiſe hervorgerufen werden, arbeiten der nordamerika=
niſchen
Kriegspartei unmittelbar in die Hände. Je höher
in den Vereinigten Staaten die Wogen der Erregung ge=
hen
, um ſo mehr wird die gelbe Preſſe jeden Zwiſchenfall
der erwähnten Art ausbeuten, und die Folge davon muß
ein Anwachſen der amerikaniſchen Kriegspartei ſein.
Die Haltung der Rebellen=Generäle iſt auch jetzt noch
nicht geklärt. Haben ſich die Meinungsverſchiedenheiten
zwiſchen Villa und Carranza ſo verſchärft, daß ſich Car=
ranza
von jenem eine Internierung gefallen laſſen muß,
und ſtellt ſich Villa in dem gemeldeten Umfange auf die
Seite der Vereinigten Staaten, dann erſcheint Carranza
als derjenige Rebellenführer, der mehr mexikaniſches
Nationalgefühl beſitzt, als Villa.
Wie in diplomatiſchen Kreiſen verlautet, war es der
mexikaniſche Miniſter des Aeußern Rojas, welcher dem
ſpaniſchen Botſchafter die Mitteilung machte, daß Huerta
bereit ſei, das Anerbieten Argentiniens, Braſiliens und
Chiles anzunehmen. Die Mitteilung gilt daher als eine
amtliche, die Regierung Huertas bindende Erklärung. Wie
erklärt wird, hegt man in den Kreiſen der europäiſchen
Diplomaten in Waſhington eine peſſimiſtiſche Auf=
faſſung
hinſichtlich der Vermittelungsvorſchläge der
ſüdamerikaniſchen Republiken In amerikaniſchen amt=
lichen
Kreiſen wird die Aktion Deutſchlands, Frank=
reichs
und Englands, Huerta die Annahme der Ver=
mittelung
nahezulegen, mit großer Befriedigung aufge=
nommen
.

Deutſches Reich.

Die Stärke der Fraktionen des
Reichstags. Seit den letzten allgemeinen Reichstags=
wahlen
haben die einzelnen Fraktionsziffern mancherlei
Veränderungen erfahren. Dieſe Verſchiebungen ſind teils
eine Folge der vielen Reichstagsnachwahlen ſeit Januar
1912, teils beruhen ſie darauf, daß Abgeordnete, welche
ſich zuerſt keiner Fraktion angeſchloſſen hatten, ſpäter
einem Fraktionsverbande beitraten. Die ſozialdemokra=
tiſche
Fraktion zählt jetzt 111 Mitglieder, die Zentrums=
fraktion
91, beide zuſammen 202 von insgeſamt 397 Reichs=
tagsmitgliedern
, alſo die Mehrheit. Es folgen dann die
Nationalliberalen mit 45 Mitgliedern, die Deutſchkonſer=
vativen
mit 44, die Fortſchrittliche Volkspartei mit eben=
falls
44, die Polen mit 18, die Reichspartei mit 12, die
Elſäſſer mit 9, die Wirtſchaftliche Vereinigung mit 9, die
Deutſchhannoveraner mit 5, der Bayeriſche Bauernbund

mit 2 und die Dänen mit 1 Abgeordneten. Dazu kommen
noch 6 Wild, nämlich die Abgeordneten Dr. Becker
(Bingen), Freiherr v. Heyl zu Herrnsheim, Graefe ( Bau=
tzen
), Graf Oppersdorf, Dr. Graf Poſadowsky und Heſter=
mann
. Die noch erledigten Mandate ſind in dieſer Sta=
tiſtik
denjenigen Parteien zugezählt, welche bisher im Be=
ſitze
der Mandate ſich befanden.
Der Seniorenkonvent des Reichs=
tages
wird am Mittwoch zuſammentreten, um ſich mit
der Geſchäftslage zu befaſſen, vor allen Dingen feſtzuſtel=
len
, welche Geſetzesvorlagen außer dem Etat noch bis zum
Sommer erledigt werden müſſen. Wie weiter gemeldet
wird, ſind Beſprechungen zwiſchen der Regierung und den
Führern der bürgerlichen Parteien geplant, um eine Eini=
gung
über die Geſetzentwürfe herbeizuführen, auf deren
baldige Erledigung die Regierung Wert legt.
Die Reiſe des Reichsſchatzſekretärs.
Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt: An den
Beſuch der ſüddeutſchen Höfe durch den Staatsſekretär
Kühn ſind in einem Teile der Preſſe ſo ſonderbare Be=
trachtungen
geknüpft worden, daß ſie von jedem, der den
Dingen nicht völlig fernſteht, auf den erſten Blick als der
tatſächlichen Unterlage entbehrend erkannt werden müſ=
ſen
. Auf dieſes freie Spiel der Phantaſie des näheren
einzugehen, ſchien uns bisher nicht erforderlich. Da je=
doch
die Verſuche ſenſationeller Gerüchtsbildung nicht auf=
hören
zu wollen ſcheinen, ſei feſtgeſtellt, daß die Reiſe des
Reichsſchatzſekretärs ausſchließlich durch Höflichkeitsrück=
ſichten
veranlaßt war und weder die Regelung irgend wel=
cher
Fragen des Wehrbeitrages, noch die Vorbereitung
neuer Rüſtungs= oder Steuervorlagen bezweckte.
Statthalter von Dallwitz reiſt, wie die
Tägl. Rundſchau hört, Mittwoch, den 29. April, nach
Straßburg und wird die Amtsgeſchäfte am 1. Mai über=
nehmen
. Eine Zuſammenkunft des Statthalters mit dem
Kaiſer in Kolmar iſt für die erſten Maitage in Ausſicht
genommen. Der Kaiſer reiſt von Karlsruhe nach Kolmar,
Metz und Diedenhofen. In Kolmar findet eine militä=
riſche
Uebung ſtatt, in Metz und Diedenhofen beabſichtigt
der Kaiſer den Fortſchritt der Befeſtigungsarbeiten in
Augenſchein zu nehmen. Während der ganzen Reiſe
dürfte Statthalter von Dallwitz den Kaiſer begleiten. Ein
Beſuch in Straßburg iſt nicht vorgeſehen.
Deutſch=engliſches Kolonialabkom=
men
. Eine Londoner Nachricht der Wiener Allgemeinen
Zeitung über den Inhalt des deutſch=engliſchen Kolonial=
abkommens
wird an zuſtändiger Berliner Stelle als
Phantaſie bezeichnet.
85 Millionen außerordentlicher
Goldreſerve. Von der nach dem Geſetz über Aende=
rungen
im Finanzweſen vom Juni vorigen Jahres zu
ſchaffenden außerordentlichen Goldreſerve in Höhe von
120 Millionen Mark ſind bisher 85 Millionen in den Tre=
ſors
der Reichsbank niedergelegt worden, nachdem im
Auguſt vorigen Jahres mit der Ausgabe der neuen Reichs=
kaſſenſcheine
zum Zwecke des Umtauſchs in Gold begonnen
war. Die weiter erforderlichen Reichskaſſenſcheine im Be=
trage
von 35 Millionen ſind inzwiſchen fertiggeſtellt und
können bei dem andauernd guten Goldbeſtande der Reichs=
bank
jederzeit gegen Goldmünzen eingetauſcht werden.
Auch mit der Anſammlung der außerordentlichen Silber=
reſerve
in Höhe von ebenfalls 120 Millionen Mark iſt in=
zwiſchen
begonnen worden; für eine Million Mark Silber=
münzen
ſind bereits ausgeprägt und in der Reichsbank
deponiert. Durch die ſtarken Silberprägungen des ver=
gangenen
Jahres, die erforderlich waren, um die An=
ſprüche
des Verkehrs nach Silbermünzen zu befriedigen,
ſind anſehnliche Münzgewinne entſtanden, die bekanntlich
zur Schaffung der Silberreſerve verwendet werden. In=
folgedeſſen
iſt es möglich, von jetzt ab mit den Auspräs
gungen für die Silberreſerve ſchneller vorzugehen.

Ausland.

Frankreich.
Die Wahlen. Die etwas unbeſtimmte Partei=
richtung
vieler Gewählter und die große Zahl der Stich=
wahlen
geſtattet verſchiedenen Gruppen, eine mehr oder
minder aufrichtige Befriedigung zur Schau zu tragen.
So erklärt z. B. der Radical: Der beſte Beweis für
die Volkstümlichkeit der klar nach links gerichteten Politik
des Kabinetts Doumerque iſt die Tatſache, daß alle Mit=
glieder
des Miniſteriums in glänzender Weiſe ebenſo
wie Caillaur durchgedrungen ſind. Das allgemeine
Stimmrecht hat alſo troß einer unerhörten Preßſehde
und troßz harmlofer Wahlkorruption deutlich die For=
derung
belundet, daß die Republik auf dem Wege des
Fortſchritts beharren möge. Ganz im Gegenſatz dazu

[ ][  ][ ]

ſchreibt die Peite Rehubligne, das Organ des Vriandiſt=
ſchen
Verbandes der Linken: Das Wahlergebnis bedeutet
die ſchärfſte Schlappe, welche ein Miniſterium jemals
durch die Kammerwahlen erlitten hat. Der frühere
Kriegsminiſter Millerand, einer der Begründer des Ver=
bandes
der Linken, erklärte einem Berichterſtatter: Die
Ergebniſſe der Wahlen ſind ausgezeichnet, insbeſondere in
Hinblick auf das Dreijahrgeſetz. Es iſt jetzt ſchon gewiß
daß die neue Kammer an dieſem Geſetz nicht wird rühren
können. Wir hegen die beſten Hoffnungen bezüglich der
Stichwahlen, und ich glaube, daß die neue Kammer denn
doch etwas anderes ſein wird als die letzte. Wirkliche
Urſache zur Genugtuung ſcheinen vorläufig nur die Ge=
einigten
Sozialiſten zu haben. Die Humanité gibt die
ZZahl ihrer Gewählten mit 40 an und behauptet, daß die
geeinigten Sozialiſten bei den Stichwahlen, gering ge=
rechnet
, in 50 Bezirken den Sieg davontragen würden.
Die Partei werde mit einem Gewinn von mindeſtens 30
Mandaten in die Kammer einziehen. Jaurés erklärt, daß
die Geeinigten Sozialiſten dieſen Erfolg vor allem der
Klarheit ihrer Haltung und ihres Programms zu danken
hätten.
England.
Die Ulſter=Kriſe. Premierminiſter Asquith
hatte im Buckingham=Palaſt eine Audienz beim König
wegen der Ulſterfrage. Der Chefſekretär für Irland, Bir=
rell
, hatte eine Beſprechung mit dem Vizekönig in Dublin.
Im Oberhauſe fragte Lord Lansdowne an, erſtens, ob
von Dublin und Curragh, wie die Preſſe berichtet, unver=
züglich
Truppen nach Belfaſt entſandt werden ſollten;
zweitens, ob andere Truppenbewegungen beabſichtigt
ſeien, und drittens, ob die Regierung einen Angriff oder
ernſte Unruhen in Ulſter befürchte. Lord= Geheimſiegel=
bewahrer
Marquis Crewe erwiderte: Erſtens ſeien von
der Regierung keine Truppenbewegungen von Dublin und
Curragh aus angeordnet und auch vom Kriegsamte ſeien
keine Weiſungen zu ſolchen Truppenbewegungen gegeben
worden; zweitens könne er über beabſichtigte Truppen=
bewegungen
nichts ſagen, denn ſie hingen ganz von den
Umſtanden ab und richteten ſich danach, ob möglicherweiſe
in irgend einem beſonderen Teile des Landes Truppen
benötigt würden. Crewe fügte noch hinzu, ſeine Ant=
worten
ſeien von der Tatſache abhängig, daß der Ober=
befehlshaber
in Irland innerhalb ſeines Kommandoge=
bietes
Truppenbewegungen vornehmen könne, ohne ſolche
Anordnungen erſt der Regierung zur Genehmigung vor=
legen
zu müſſen. Was die dritte Frage anbetreffe, ſo er=
klärte
Crewe, er könne ſie mit größerer Berechtigung an
Lansdowne richten. (Beifall bei den Miniſteriellen.) Die
Vorgänge in Ulſter am Samstag, ſo führte Crewe weiter
aus, hätten eine direkte Verhinderung der Beamten des
Königs bei der Ausübung ihrer Pflicht enthalten und
ebenſo eine Unterbindung des öffentlichen Wohles. Die
Geſchehniſſe hätten zwar keinen tatſächlichen Zuſammen=
ſtoß
und keinen Verluſt an Menſchenleben durch Gewalt=
tätigkeiten
mit ſich gebracht, doch hätten diejenigen, die
dieſe Vorgänge herbeigeführt hätten, dieſes nicht voraus=
jehen
können, und ſolche bedauernswerten Folgen, wie die
genannten, hätten ſich doch ergeben können; es hätte zu
ernſten Unruhen kommen können. Hinſichtlich der Frage,
ob die Regierung ernſte Unruhen befürchte, erwiderte er,
daß die Regierung nach den ihr zugegangenen Mitteilun=
gen
und auf Grund der Erfahrungen, die ſie gemacht habe,
handeln müſſe. Weitere Mitteilungen könne er nicht
machen.
Spanien.
Eine Reiſe des Königs nach Argen=
tinien
? Im Senat ſtellte Ceveſtany bei der Erörterung
der Thronrede den Antrag, daß der König eine Reiſe nach
Argentinien unternehmen möge. Der Miniſter des
Aeußern erwiderte im Namen der Regierung, daß dieſe
ſich über die Bedeutung einer ſolchen Reiſe durchaus klar
ſei und daß er die Art und Weiſe der Ausführung dieſes
Planes prüfen werde, denn in Argentinien lebten über
eine Million Spanier, welche dieſe Reiſe wünſchten.
Rußland.
Eine ruſſiſch=türkiſche Vereinbarung
Zwiſchen der Türkei und Rußland wurde in der Ange=
legenheit
der 4prozentigen Zollerhöhung, ſowie betreffs
der Entſendung eines ruſſiſchen Delegierten in den Ver=
waltungsrat
der Dette Publique ein Einvernehmen er=
zielt
. Die Pforte und der ruſſiſche Botſchafter werden
Noten wechſeln, in denen folgendes erklärt wird: Die

Pforte genehmigt den Eintritt des ruſſiſchen Delegierten
in den Verwaltungsrat der Dette Publique und Rußland
timmt der Zuziehung eines zweiten türkiſchen Delegier=
ten
zu, der die Verwendung der Ueberſchüſſe der für den
Dienſt der Dette Publique bewilligten Einnahmen zu über
wachen haben wird. Zur Verwirklichung des Ueberein
kommens iſt das Einverſtändnis der anderen Mächte er=
forderlich
, von denen einige bereits zugeſtimmt haben
Bemerkenswert iſt, daß der ruſſiſche Delegierte als Vertre=
ter
Rußlands in den Verwaltungsrat eintritt, während
die anderen Delegierten Syndikate der betreffenden Bond=
holders
, alſo Private vertreten.
Balkanſtaaten.
Die Lage in Albanien. Die Wiener Allge=
meine
Zeitung ſtellt die vom Temps wiedergegebene Bel=
grader
Nachricht entſchieden in Abrede, wonach die Bot=
ſchafter
Oeſterreich=Ungarns und Italiens den ruſſiſchen
Miniſter des Aeußern dahin informiert hätten, Oeſter=
reich
=Ungarn und Italien würden ſich unter Umſtänden
gezwungen ſehen, Albanien militäriſch zu beſetzen. Ein
ſolcher Schritt ſei um ſo weniger wahrſcheinlich, als die
Lage in Albanien durchaus nicht eine derartige ſei, daß
eine ſolche Maßnahme, wie die militäriſche Beſetzung
durch fremde Truppen, auch nur im entfernteſten erforder=
lich
wäre. Wie der Agence d’Athénes gemeldet wird,
haben die griechiſchen Truppen Nordepirus vollſtändig
geräumt.
* Luxemburg, 28. April. An dem Galadiner,
das geſtern abend nach dem Empfange des diplomatiſchen
Korps im großherzoglichen Schloſſe ſtattfand, nahmen
außer dem belgiſchen Königspaar ſowie der Großherzogin
Anna Maria alle Mitglieder der Regierung und das
diplomatiſche Korps teil. Im Verlaufe des Mahles brachte
die Großherzogin einen Trinkſpruch aus, in
dem ſie das Königspaar herzlich bewillkommnete, für den
Beſuch dankte, auf die die beiden Völker verbindenden
Sympathien und die nahen verwandtſchaftlichen Beziehun=
gen
beider Herrſcherhäuſer hinwies und den König bat,
ihr zu helfen, das freundſchaftliche Verhältnis beider Län=
der
noch enger zu geſtalten. Der König dankte mit einem
längeren, warm gehaltenen Trinkſpruch. Nach der Gala=
tafel
beſichtigten die Herrſchaften die Illumination in der
Stadt und nahmen ſpäter vom Balkon des Palaſtes aus
den von 71 Geſellſchaften veranſtalteten Fackelzug in
Augenſchein.
* Stockholm, 27. April. Das Abendbulletin
über das Befinden des Königs beſagt: Die Beſ=
ſerung
im Befinden des Königs ſchreitet normal fort. Der
König bringt den größten Teil des Tages im Bette zu,
kann ſich aber täglich kurze Zeit im Freien aufhalten.

Stadt und Land.

Darmſtadt, 29. April.
Die Elektriſche Straßenbahn Darmſtadt=Eberſtadt.
D Am Montag nachmittag wurde die Neubauſtrecke
darmſtadt-Eberſtadt landespolizeilich geprüft und Wün=
ſche
der Anwohner wegen Errichtung neuer Halteſtellen
entgegengenommen.
Die Aufſichtsbehörde hat nach Prüfung der Anlage
der Heſſiſchen Eiſenbahn=Aktiengeſellſchaft nunmehr die
Genehmigung erteilt, am 1. Mai d. J. den Betrieb
er elektriſchen Straßenbahn aufzuneh=
ien
. Die Probefahrten und das Einfahren des Fahr=
verſonals
werden daher fortgeſetzt. Folgende Halte=
ſtellen
wurden endgültig feſtgelegt: Weinbergſtraße,
Rennbahn, Schirmſchneiſe, (Waldfriede. Wegen Errich=
tung
der Halteſtelle an der Gemarkungsgrenze und im
Orte Eberſtadt wird ſeitens der Aufſichtsbehörde noch
Entſcheidung getroffen.
Am Donnerstag, den 30. April, nachmittags 3 Uhr 36
Minuten, werden die Vertreter der Großh. Bürger=
meiſterei
ſowie der Gemeinderat von Eberſtadt mit einem

beſonders geſchmückten Dampfbahnzuge nach Darmſtadt
befördert und in der oberen Rheinſtraße um 4 Uhr durch
die Stadtverordneten der Stadt Darmſtadt und Vertreter
von Behörden in Empfang genommen. Die geladenen
Gäſte werden alsdann mit dem am Jagdhaus ſtehenden
feſtlich geſchmückten elektriſchen Vorortzuge die erſte
Fahrt von Darmſtadt nach Eberſtadt antreten,
daſelbſt das Umformergebäude, die Wagenhalle und den
Betriebsbahnhof beſichtigen und hierauf ſich zu einem
Schoppen beim Gaſtwirt J. Jakob, Eberſtadt, zuſammen=
finden
.
Hiermit iſt der Bau der elektriſchen Straßenbahn
Darmſtadt-Eberſtadt ſoweit gediehen, daß der Betrieb
bis zur Wartehalle Eberſtadt am 1. Mai d. J. voll auf=
genommen
werden kann.
Am Donnerstag, den 30. April, wird um 9 Uhr 88
Minuten der letzte Dampfbahnzug nach Eber=
ſtadt
abgelaſſen, und am Freitag, den 1. Mai, morgens
5 Uhr 23 Minuten, wird alsdann der elektriſche Betrieb
einſetzen. Die Beförderung der Arbeiter von Eberſtadt
zu ihren Arbeitsſtätten erfolgt morgens gegen 6 Uhr, und
wird mit Inkrafttreten des Sommerfahrplans am 1. Mai
auf der Strecke Darmſtadt-Eberſtadt ein regekmäßiger
Fünfzehnminutenverkehr ſtattfinden.

Ernennungen. Der Großherzog hat den
Heometer 1. Klaſſe Hans Erich Foltz zu Alsfeld zum
Feldbereinigungsgeometer, den Geometer 2. Klaſſe
Friedrich Kaiſer von Storndorf zum Gehilfen bei dem
Reviſionsgeometer der Abteilung für Landwirtſchaft,
Handel und Gewerbe des Miniſteriums des Innern und
den Geometer 2. Klaſſe Wilhelm Acker von Burgbracht
zum Feldbereinigungsgeometergehilfen ernannt. Er=
nannt
wurde der Landgeſtütsbeiknecht Ernſt Caſpar in
Darmſtadt zum Landgeſtütsdiener.
* Militärdienſtnachrichten. Zu Oberleutnants beför=
dert
d. Leutnants d. Reſ.: Mergell d. Inf.=Regts. Prinz
Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118 (Swinemünde); Ockel
des 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regts. Nr. 168 (I Darmſtadt).
Zum Leutnant der Reſerve befördert: Spangenberg
Gera), Vizefeldwebel des Leibg.=Inf.=Regts. (1. Großh.
Heſſ.) Nr. 115. Der Abſchied bewilligt: dem Hauptmann
Grafen v. Büdingen der Landw.=Feldart. 2. Aufgeb.
(I Darmſtadt) mit der Erlaubnis zum Tragen der Unt=
form
des Großh. Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=
Regiments Nr. 25; dem Oberleutnant Haberkorn der
Landw.=Feldart. 2. Aufgeb. (I Darmſtadt); dem Leutnand
Küchler der Landw.=Feldart. 2. Aufgeb. (I Darmſtadt)=
RBG. Reichsgerichts=Entſcheidungen. (Nachdruck ver=
boten
.) Die Brauerei Stern in Frankfurt a. M. erhielt
unter dem 13. Dezember 1912 ein Schreiben aus Offenbach,
vorin dieſer mitgeteilt wird, daß der Gaſtwirt Müller, In=
haber
der Gaſtwirtſchaft zum Darmſtädter Hof, ohne
Wiſſen der Sternbrauerei mit der er in Bierlieferungsver=
trag
ſteht, Bier aus der Brauerei Steinhäuſer beziehe.
das Schreiben war mit dem Namen des Friſeurs Wol=
fahrt
unterſchrieben, der mit Müller auf geſpanntem Fuße
ſteht. Die Sternbrauerei beauftragte ſofort ihren Agenten
Pauſer, bei W. Ermittelungen anzuſtellen, und dabei ers
gab ſich nun, daß W. gar nicht der Verfaſſer und Abſender
des betreffenden Schreibens war, daß vielmehr ſeine
Unterſchrift mißbräuchlich benutzt worden ſei. Der Ver=
dacht
fiel auf den Gaſtwirt Valentin Neſſel, der ſich nun=
mehr
am 5. Januar 1914 vor der Strafkammer Darm=
ſtadt
wegen Urkundenfälſchung zu verantworten hatte.
Der Angeklagte beſtritt ſeine Schuld, wurde aber durch das
Zeugnis eines gewiſſen Köhler für ſchuldig erkannt, da
K. bekundete, er habe im Frühjahr viel in der Wirtſchaft
des Angeklagten verkehrt und um die fragliche Zeit ihn
eim Schreiben betroffen. Da er mit der Sache ſelbſt nicht
zu Rand kommen konnte, ſo habe er ihn mit in die Wirt=
ſchaft
von L. genommen, und ihm den fraglichen Brief in
die Feder diktiert; auf ausdrückliche Weiſung des Neſſel
habe er den Namen des Wolfahrt unter den Brief geſetzt.
Für ſeine Schreibhilfe habe ihn N. mit Schnaps und Bier
regaliert. Er habe ſchon früher von N. anonyme Briefe
diktiert erhalten, wiſſe aber nicht mehr an wen ſie gerich=
tet
waren. Die Angaben des K. hat die Strafkammer für
glaubhaft gehalten. Sonach hat ſich Neſſel des Köhler als
Werkzeug bedient. Der Brief iſt als beweiserhebliche Ur=
kunde
anzuſehen. Beweiserheblich dadurch, daß er bei
einer Beleidigungsklage des Müller gegen den angeblichen

Die Schwierigkeiten am
Panamakanal.

** Der Panamakanal, den man nach der Sprengung
des Gamboa=Dammes am 10. Oktober 1913 vollendet
glaubte und der am 17. November bereits von dem kleinen
Dampfer Luiſe in ſeiner ganzen Länge durchfahren
wurde, bereitet immer neue Schwierigkeiten, und die Aus=
ſichten
auf ein glückliches und dauerndes Gelingen des
großartigen Werkes waren kaum je zuvor ſo unerfreulich
wie gegenwärtig. Zu dieſem Ergebnis gelangt eine ein=
gehende
Unterſuchung der jüngſt bekannt gewordenen Tat=
ſachen
, die im nächſten Heft der Internationalen Monats=
ſchrift
für Wiſſenſchaft, Kunſt und Technik veröffentlicht
wird.
Die Hauptſchwierigkeiten liegen in den Abrutſchun=
gen
in den Böſchungen des Culebra=Einſchnitts
und in der Waſſerfüllung des Gatun=Stauſees. Der
Culebra=Einſchnitt, der Durchbruch des Kanals durch das
mittelamerikaniſche Gebirge, in dem die Amerikaner das
Erdreich in einer zwiſchen 83 und 156 Meter wechſelnden
Tiefe aufwühlen mußten, hat eine Erdbewegung von bei=
ſpielloſem
Umfang erforderlich gemacht. Infolge ſeiner
ſehr großen Tiefe an dieſer Stelle, des gewaltigen ſeit=
lichen
Druckes der Berge, die bis zu 1600 Meter aufragen,
des Vorhandenſeins von mehrfachen Gleitflächen und der
raſchen Verwitterung des Felsgeſteins ſind hier Böſch=
ungsrutſchungen
und =abſtürze in einem Umfang vorge=
kommen
, wie ſie bisher bei keinem anderen Tiefbauunter=
nehmen
der Erde beobachtet wurden. Seit der erſten im
Jahre 1905 waren es 31 Abſtürze, darunter 11 mäßig
größe und 20 ſehr große; einige glichen ſchon mehr Berg=
ſtürzen
. Durch dieſe Abſtücze ſind von Jahr zu Jahr um=
fangreichere
Erdaxbeiten erforderlich geworden, 1909/10
bereits 14,83 Prozent, 1910/11 26,30 Prozent und 1911/12
84,50 Prozent der geſamten Erdarbeiten des Jahres. An=
fang
1913 gab es 18 von Gleitungen und Abſtürzungen
bedrohte Stellen im Kanalbett, und 2122 Millionen
Yards Erdarbeiten waren bis dahin allein durch die
Rutſchungen bedingt worden, gegen die kein Abhilfsmittel

bisher verfangen hat. Die letzten Abſturzmaſſen hat=man
offenbar abſichtlich im Kanalbett liegen laſſen weil man
hoffte, ſie nach Vollendung des übrigen Kanals mit Hilfe
von Baggern leichter entfernen zu können, als es die
Dampfſchaufeln auf dem noch trockenen Boden vorher ge=
ſtatteten
. Man hat auch bereits durch Bagger wenigſtens
proviſoriſch eine Waſſerrinne durch die im Culebra= Ein=
ſchnitt
lagernden Abſturzmaſſen geſchaffen und dadurch die
Fahrt der Luiſe ermöglicht. Daß aber die Rutſchungen
n Zukunft nicht ganz ausbleiben werden, iſt ſo gut wie
ſicher; man rechnet in Panama ſelbſt mit der Möglichkeit
neuer Abſtürze noch auf Jahre hinaus und jedenfalls bis
nach der Betriebsübergabe des Kanals. Schon die bloße
Möglichkeit einer auf dieſe Weiſe gelegentlich erhöhten
Strandungsgefahr und einer Unterbrechung der Durch=
fahrt
wird aber eine Erhöhung der Verſicherungsgebühren
für die Schiffe zur Folge haben und ſo dem Kanal vor=
ausſichtlich
bedeutenden Abbruch tun. Durch die Waſſer=
füllung
befürchtet man auch in Panama ſelbſt einen un=
günſtigen
Einfluß, indem die unvermeidlichen Auswaſch=
ungen
am Fuße der Böſchungen durch Wellenſchlag uſw.
die Einſtürze fördern müſſen.
Ein neuer bedrohlicher Umſtand aber iſt die Tatſache,
daß man im Laufe des nächſten Jahres kaum wird über=
ſehen
können, ob der Stauſee von Gatun dauernd
auf dem geplanten Niveauſtand von 87 Fuß über dem
Meeresſpiegel zu halten iſt. Die letzten Monate des Jah=
res
1913 haben hier eine ſchmerzliche Enttäuſchung ge=
bracht
, deren Tragweite ſich noch nicht abſehen läßt. Dem
Voranſchlag gemäß ſollte der Spiegel bis zum 1. Oktober
auf 74, bis zum 1. Dezember auf 87 Fuß dem endgültigen
Stand, gehoben ſein. Während die Füllung bis Anfang
Oktober ungefähr programmäßig verlief, ſank aber, nach=
dem
die letzte Sperrmauer des vollſtändigen Kanalbettes
am 10. Oktober durch den Knopfdruck des Präſidenten
Wilſon im Weißen Hauſe gefallen war, der Seeſpiegel
nicht unbeträchtlich. Im Oktober bewirkten dann ſehr be=
deutende
Regengüſſe eine raſche weitere Füllung, ſo daß
am 27. Dezember der Seeſpiegel 84 Fuß Höhe überſchritt
und faſt ſeinen vollen Inhalt erreicht hatte. Die vom
21. Januar datierte Mitteilung des Oberſt Goethals, daß
im Culebra=Einſchnitt das Waſſer 30 Fuß hoch ſtehe, zeigte

dann aber dem, der die Zahlen zu leſen weiß, daß die
rſache des Schweigens ſehr unerfreulicher Art war: am
21. Januar ſtand das Waſſer im Stauſee erſt 1 Fuß höher
als am 2. Oktober und 14 Fuß tiefer uls am 27. Dezember.
Der Stauſee hat 13 mal ſo miel Waſſer verloren als theo=
retiſch
beanſchlagt war. Ein weiteres Steigen iſt nun
mindeſtens bis zur nächſten Regenzeit ausgeſchloſſen, und
ie gewünſchte Stauhöhe von 87 Fuß kann in vielen Mo=
naten
nicht mehr erreicht werden. Die Hoffnung auf eine
Füllung des Stauſees iſt alſo einſtweilen fehlgeſchlagen,
und man kann zurzeit in keiner Weiſe überſehen, welche
Bedeutung dieſer Tatſache zukommt. In jedem Fall iſt
damit zu rechnen, daß regelmäßig am Ende der Trocken=
zeit
, alſo etwa im Apeil, infolge des ſtark geſunkenen Ni=
veaus
des Stauſees eine vollſtändige Füllung des Kanals
nicht mehr möglich ſein wird; die Waſſertiefe müßte dann
reduziert werden, und nur Schiffe mit geringerem Tief=
gang
könnten hindurchfahren. Im Frühling muß alſo
der Kanal für die großen Ozeanrieſen, für die
Dreadnougths und Ueberdreadnougths wahrſchein=
lich
immer geſperrt bleiben. Aber das gilt nur,
wenn die vollſtändige Füllung des Stauſees doch noch ge=
lingt
und alljährlich aufs neue erzielt werden kann; ſollte
dieſe Hoffnung nicht in Erfüllung gehen, ſo reicht der Waſ=
ſervorrat
bei gleicher Beanſpruchung nur erheblich kürzere
Zeit freilich wird dann der notgedrungene dauernde
Fortfall des Veckehrs der größten Schiffe im Kanal von
vornherein die Beanſpruchung des Waſſervorrats erheb=
lich
mindern.
Als deitter beunruhigender Faktor geſellen ſich zu die=
ſen
Sorgen die Erdbeben, die durch das Vorkommen
mäßig kräftiger Erdſtöße am 1. Oktober, 23. Oktober und
13. November 1913 wieder ſtärker in den Bereich der Mög=
lichkeit
gerückt ſind. als man vordem annahm. Der Iſthmus
iſt, wie neuere Unterſuchungen feſtgeſtellt haben, in einer=
unverhältnismäßig
raſchen Hebung begriffen, und damit
iſt die Gefahr gelegentlicher ſtärkerer Beben nicht eben ver=
ringert
. Das Unternehmen des Panamakanals iſt nach
alledem techniſch ſo wenig wie wirtſchaftlich abgeſchloſſen,
und die Sachlage mag noch mancherlei überraſchende Wen=
dungen
erfahren.

[ ][  ][ ]

Verfaſſer und Abſender des Briefes Wolfahrt als Beweis=
mittel
zu dienen geeignet iſt. Welches Motiv den Ange=
klagten
gekbitet hat, den Brief zu ſchreiben, konnte nicht
feſtgeſtellt werden; jedenfalls verfolgte er den Zweck den
Müller zu ſchädigen, indem er ihn der Brauerei Stern
gegenüber als kontraktbrüchig hinſtellte und ſo moraliſch
ſchädigte, oder durch Entziehung der Bierlieferunggn der
Sternbrauerei auf Grund des fälſchlicherweiſe berichteten
Kontraktbruches materiellen Schaden zufügte. Müller hat
der Verdächtigung zuwider niemals ſeine Vertragspflicht
verletzt, und nie Bier von der Brauerei Steinhäuſer be=
zogen
. Der Angeklagte hat ſomit in rechtswidriger Ab=
ſicht
über die Perſon des Herſtellers einer Privaturkunde
getäuſcht, um einem anderen einen Schaden zuzufügen. Die
Stoafkammer verurteilte ihn zu 1 Monat Gefängnis. Eegen
dieſes Urteil legte er Reviſion beim Reichsgericht ein und
rügt objektive und ſubjektive Verletzung der §§ 267, 268 des
Strafgeſetzbuches. Im Urteil ſei nicht feſtgeſtellt, daß ge=
rade
er von der verfälſchten Urkunde zum Zwecke der
Täuſchung Gebrauch gemacht habe. Er habe nicht die Ab=
ſicht
der Schädigung gehabt, ſondern der Abſtellung eines
Mißbrauches. Weder Wolfahrt noch Köhler hätten be=
eidigt
werden dürfen. Der Reichsanwalt beantragt Ver=
werfung
der Reviſion. Sowohl die Fälſchung der Ur=
kunde
als auch die Beweiserheblichkeit und die ſchädigende
Abſicht ſind einwandfrei nachgewieſen. Der hohe Senat
trat dieſem Antrage des Reichsanwaltes bei und erkannte
auf koſtenpflichtige Verwerfung der Reviſion. Köhler war
von der Strafkammer wegen Beihilfe verurteilt worden,
hatte aber keine Reviſion eingelegt.
Vom Großh. Hoftheater wird uns geſchrieben:
Heute iſt die Erſtaufführung der Shawſchen Komödie
Helden die in der amüſanten Weiſe dieſes Autors
das Schickſal des in die ſerbiſch=bulgariſchen Wirren ge=
ratenen
Schweizers Bluntſchli berichtet und die nicht nur
in der originalen Faſſung als Schauſpiel mit großem Er=
folge
über die Bühnen ging, ſondern auch dank ihrer fein
ſatiriſchen Milieu= und Perſonenſchilderung alsbald dem
wirkſamen Textbuch der Strausſchen Operette vom
Tapferen Soldaten zugrunde gelegt wurde. Am Don=
nerstag
ſingt Gertrud Geyersbach zum letzten Male hier
die Agathe im Freiſchütz diejenige Partie, in der
die Künſtlerin vor fünf Jahren hier auf Engagement
gaſtiert und ſeither ſtets ihre größten Erfolge errungen
hat. Die Vorſtellung fällt dem C=Abonnement zu. Im
Laufe der nächſten Wochen wird auch den Abonnenten der
übrigen Serien Gelegenheit geboten werden, Fräulein
Geyersbach vor ihrem Ausſcheiden aus dem Enſemble
noch in einer ihrer beſten Rollen zu ſehen. Am Samstag,
den 2. Mai, findet die übliche Vorſtellung zum Beſten des
Witwen= und Waiſenfonds der Hofmuſik ſtatt, für die
Verdis Troubadour in Ausſicht genommen iſt. Den
Manriko ſingt als Gaſt ein junger Darmſtädter Künſtler,
Sandro Menges, der bereits im erſten Jahre ſeiner
ausſichtsreichen Bühnenlaufbahn am Stadttheater in
Barmen faſt alle Partien des jugendlichen Tenorfachs,
und unter dieſen gerade wieder den Troubadour mit
ausgezeichnetem Erfolge geſungen hat. Zu dieſer Vor=
ſtellung
, die bei Abonnementspreiſen ſtattfindet, können ſich
die Abonnenten am Mittwoch nachmittag von 3½ bis
5 Uhr Plätze ſichern; der allgemeine Vorverkauf beginnt
am Donnerstag.
Generalmuſikdirektor Leo Blech, der
hervorragende Leiter der beiden erſten Feſtſpielaufführun=
gen
des Hoftheaters, hat geſtern an den Intendanten fol=
gende
Depeſche gerichtet: Bitte, verehrter Freund, ſeien
Sie bei meinen lieben Kunſtgenoſſen von der Hofkapelle
der Dolmetſch für meine Gefühle inniger Dankbarkeit und
höchſter Bewunderung. Ihr Leo Blech.
Warnung vor der Beteiligung an aus=
ländiſchen
Lotterien. Das Großh. Polizeiamt erläßt
folgende Warnung: Von einer Firma in Amſterdam,
weiche ſich den Namen Deutſche Effekten=Geſellſchaft
auch Deutſche Effektenbank beilegt, ſowie von deren
Inhaber Hermann Johann Heinrich Wöckener und deren
Geſchäftsführer Wilhelm F. v. Peil (richtig Willem
Frederik van der Pyl) werden nach Deutſchland Ein=
lladungen
zur Beteiligung an der Ausſpielung aus=
ländiſcher
, hier verbotener Lotterien verſandt. Wir
ſehen uns veranlaßt, das Publikum zu warnen, ſich auf
dieſe Einladungen einzulaſſen.
* Verſicherungsgeſetz für Angeſtellte. Man ſchreibt
uns: In der Nummer 116 des Darmſtädter Tagblattes
befand ſich eine Notiz, in der darauf hingewieſen wurde,
daß ſich alle Verſicherungspflichtigen, bei Anfragen und bei
beabſichtigten Anträgen zwecks Einleitung eines Heilver=
fahrens
an den hieſigen Ortsausſchuß wenden ſollen.
Außer den genannten 3 Herren ſind ſelbſtverſtändlich ſämt=
lliche
Mitglieder des Ortsausſchuſſes gerne bereit, koſtenlos
Rat und Auskunft in allen Fragen des Angeſtelltenverſiche=
trungsgeſetzes
zu geben. Als Vertreter aus Angeſtellten=

kreiſen kommen in Betracht die Herren: Philipp Caſtritius,
Handlungsgehilfe, Heinheimerſtraße 71I, Friedrich Hutz=
ler
, Handlungsgehilfe, Mollerſtraße 43, Richard Böhme,
Handlungsgehilfe. Liebigſtraße 48, Guſtav Gieſelmann,
Werkmeiſter, Saalbauſtraße 63½. Wilhelm Feix, Hand=
lungsgehilfe
, Taunusſtraße 47. Georg Wilhelm, Bank=
beamter
, Heinrichſtraße 78, Ernſt Wöbke, Ingenieur, Eck=
hardtſtraße
19.
* Treue Mieter. Zu der Notiz in Nr. 114 des Darm=
ſtädter
Tagblattes werden wir darauf aufmerkſam ge=
macht
, daß Freifrau von Ricou nicht Oberleutnants=
witwe
, ſondern Oberſtleutnantswitwe iſt.
Der Darmſtädter Journaliſten= und Schrift=
ſteller
=Verein hielt am Montag im Grünen Zimmer
des Kaiſerſaals unter dem Vorſitz des Herrn
Chefredakteurs Dr. Waldaeſtel ſeine ordentliche
Hauptverſammlung für das Jahr 1914 ab. Nach
dem von dem Vorſitzenden erſtatteten Jahresbericht zählte
der Verein im letzten Jahre 60 ordentliche und 2 außer=
ordentliche
Mitglieder; er hat durch Sterbfall, Wegzug
und Austritt 8 Mitglieder verloren und ein neues ge=
wonnen
. Die Einnahmen betrugen 587,25 Mark (darunter
363 Mark an Mitgliederbeiträgen), die Ausgaben 530,88
Mark. Der Vermögensſtand beläuft ſich auf 2013,78 Mark.
Zur Erledigung der lauſenden Vereinsgeſchäfte wurden
6 Vorſtandsſitzungen abgehalten. Der Verein beteiligte
ſich auch diesmal wieder an ſämtlichen im letzten Winter
vom Darmſtädter Vortragsverbande veranſtalteten Vor=
tragsabenden
. Da die Jahresrechnung von fachmänniſchec
Seite geprüft und richtig befunden worden war, wurde
dem Rechner einſtimmig Entlaſtung erteilt. Es wurde
unter anderm beſchloſſen, dem Feſthaus=Verein Darmſtadt
auch für das neue Vereinsjahr als korporatives Mitglied
anzugehören. Die Vorſtandswahlen ergaben die Wieder=
wahl
des ſeitherigen Vorſtandes. In das Schieds= und
Ehrengericht wurde neu Herr Hauptmann d. L. Waldecker
gewählt. Zum Schluſſe der ſehr angeregt veclaufenen
Hauptverſammlung erſtatteten die beiden Vertreter des
Vereins auf den vorjährigen Delegiertentagen des Reichs=
verbandes
der Deutſchen Preſſe in Düſſeldorf und des Ver=
bandes
Deutſcher Journaliſten= und Schriftſteller=Vereine
in Stuttgart zwei intereſſante und anſchauliche Referate
über den Verlauf dieſer Tagungen. Mit einer Dankes=
kundgebung
an die beiden Delegierten wurde die Ver=
ſammlung
nach dreiſtündiger Dauer geſchloſſen.
* Der Verband Heſſiſcher Gerichtsaſſeſſoren
hielt in Frankfurt ſeine diesjährige Hauptverſammlung
ab. Sie war ſehr ſtark beſucht. Im Mittelpunkt de:
Verhandlungen ſtand die Frage der künftigen Ver=
einigung
des Verbands mit dem Heſſiſchen Richterverein.
Zur Vorbereitung der weiteren Schritte wurde eine
Kommiſſion von 3 Mitgliedern gebildet. Mit großem
Intereſſe wurden die Mitteilungen über die Verhand=
lungen
anläßlich der Beratung der Beſoldungsordnung
und des Budgets entgegengenommen. Man gab dabei
der Hoffnung Ausdruck, Großh. Miniſterium möchte
doch, um wenigſtens eine kleine Beſſerung der finanziellen
Lage der nun bald 40jährigen Aſſeſſoren eintreten zu
laſſen, von der Ermächtigung des Etats Gebrauch machen
und die Endgehalte der Aſſeſſoren bis zum Anfangs=
gehalt
der Richter erhöhen. Ferner wurde der Wunſch
ausgeſprochen, daß die in dankenswerter Weiſe von den
Ständen beſchloſſene Beſetzung einiger ſeither dauernd
von Aſſeſſoren verwalteter Richter= und Staatsanwalts=
ſtellen
mit definitiven Beamten im Intereſſe einer
kleinen Beſſerung der Anſtellungsverhältniſſe ſobald
als möglich ſtattfinde, und daß die Regierung der
Frage der Umwandlung einer Anzahl der ſeit 1879
beſtehenden, mit Aſſeſſoren beſetzten Amtsanwaltsſtellen
in dekretmäßige wenigſtens in den großen Städten
im nächſten Budget näher trete.
* Der Liederabend von Otto Semper findet heute,
Mittwoch, abends 8 Uhr, im Saale der Loge. Sand=
ſtraße
, ſtatt unter Mitwirkung des Kammermuſikers Fritz
Mehmel und Otto Hauske. Das Konzert wirdf veran=
ſtaltet
zum Beſten des Frauenvereins Caritas. Zum Vor=
trag
gelangen Lieder von Schumann, Schubert, Brahms
und Strauß, Sonate G=Moll von Tartini, Konzertſtück
Opus 20 von Saint=Saéns für Violine, Sonate G=Moll
von R. Schumann. Intermezzo Es=Dur Opus 117 und
Rhapſodie G=Moll Opus 79 für Klavier von Joh. Brahms.
Karten ſind zu haben bei H. Arnold und L. Schutter.
(Siehe heutige Anzeige.)
* Der Darmſtädter Hausbeſitzerverein ſchreibt uns:
Wie bereits bekannt gegeben iſt, findet die diesjährige
Hauptverſammlung des Vereins heute Mittwoch
bend halb 9 Uhr im Gartenſaal des Städtiſchen Saal=
baues
ſtatt. Da es dem Hausbeſitzerverein mangels einer
igenen Hausbeſitzer=Zeitung nicht möglich iſt, ſeine Mit=
glieder
fortlaufend zu informieren, ſo haben dieſe einzig

durch den Beſuch der Hauptverſammlung Gelegenheit, ſich
über den Stand der Behandlung der wichtigſten Fragen
Aufklärung zu verſchaffen. Es iſt deshalb wirklich emp=
fehlenswert
, daß kein Hausbeſitzer es verſäumt, die Haupt=
verſammlung
zu beſuchen. Nicht eindringlich genug kann
jedem Hausbeſitzer vorgehalten werden, daß der Verein
einzig und allein die wirtſchaftlichen Intereſſen ſeiner
Mitglieder vertritt, wobei es ſich doch vielfach um ganz
enorme Vermögenswerte handelt, deren unzulängliche
Verzinſung auf einen normalen Stand gebracht werden
muß.
* Der St. Eliſabethenverein konnte, ſo ſchreibt man
uns, zur Feier ſeines goldenen Jubiläums am 2. und 3.
Mai dieſes Jahres kein ſinnigeres Feſtſpiel wählen, als
die heilige Eliſabeth von H. F. Müller. Die Auswahl
gerade dieſes Stückes müſſen wir um ſo freudiger be=
grüßen
, da wir als Heſſen mit der Hauptperſon desſelben,
dieſer Volkstümlichſten aller Heiligen Deutſchlands, der
edlen Landgräfin von Thüringen, in der innigſten Be=
ziehung
ſtehen. Dieſe liebreizende Frauengeſtalt, die
durch ihre zarte Frömmigkeit, ihre glühende Nächſtenliebe
und treueſte Anhänglichkeit an ihren Gemahl, den Land=
grafen
Ludwig, den Zeitgenoſſen ein verehrungswürdig
Vorbild war, wurde Gegenſtand allgemeiner Bewunde=
rung
, als man von ihrer heldenmütigen Ergebung in das
grauſame Schickſal erfuhr, das ihr den Gatten von der
Seite riß, und ſie aus glänzenden Verhältniſſen in Not
und bitteres Elend ſtürzte. Sechs Jahrhunderte ſind ver=
floſſen
, ſeit das Herz der edlen Fürſtin ausgerungen, aber
noch ſtrahlt der Glanz ihrer Tugenden weithin über
Deutſchlands Gauen und als hehre Lichtgeſtalt ſteht Eliſa=
beth
noch immer vor unſerem Auge. Kein Wunder, wenn
der Dichterkomponiſt Heinrich Fidelis Müller aus ſolch
reicher Quelle prächtiges Material für ſein Feſtſpiel ſchöpfte.
Die 7 lebenden Bilder, die zum Teil an die herrlichen
Fresken erinnern, die die Künſtlerhand Moritz von
Schwinds an den Wänden der Prachtſäle der Wactburg
hervorzauberte, ſtellen bekannte Szenen aus dem Leben
der Heiligen dar, die unſer Entzücken wachrufen. Die
Muſik, die im wahrſten Sinne die Bezeichnung geſunde
geiſtliche Muſik verdient, bringt in vollendeter Weiſe
bald durch mächtige Tonſätze die erhabenſten Ideen zum
Ausdruck, bald wirkt ſie durch ſchlichte zu Herzen gehende
Weiſen auf ihre Hörer ein. Ein edler frommer Hauch
durchweht das ganze Werk. Es lohnt ſich wirklich das
Stück, das vor genau 20 Jahren zum erſtenmal in Darm=
ſtadt
unter allgemeinem Beifall aufgeführt wurde anzu=
ſehen
, zumal man ſeither nur eine Stimme des Lobes von=
allen
Orten her vernahm und es wurde ſo ziemlich in
allen größeren Städten Deutſchlands aufgeführt. Maler
Horſtmann aus Düſſeldorf und Herr Janſſen aus
München=Gladbach ſind bereits eingetroffen und mitten in
der Vorbereitungsarbeit. Möge die Darmſtädter Bevöl=
kerung
durch ihre Teilnahme am Feſte beweiſen, daß ſie
noch Sinne für Ideale hat.
* Der Darmſtädter Zitherklub hat den vom vorjährigen
Konzert noch in beſter Erinnerung ſtehenden Zither= und
Gitarrevirtuoſen Herrn Fritz Mühlhölzel aus München
zu einem Konzert am 6. Mai dieſes Jahres, abends 8½
Uhr, im Fürſtenſaal verpflichtet. Intereſſenten werden
ſchon jetzt hierauf aufmerkſam gemacht.
* An die Waſſerkante! Zu der heute im Anzeigenteil
enthaltenen Ankündigung der Geſellſchaftsfahrt des Heſſi=
ſchen
Landesverbandes des Deutſchen Flotten=Vereins
nach Hamburg, Helgoland. Kiel und Dänemark ſei be=
merkt
, daß auch Nichtmitgliedern die Teilnahme geſtattet iſt
und daß aus dem Großherzogtum nur dieſe Fahrt vom
Flotten=Verein veranſtaltet wird.
* Die Turngeſellſchaft Darmſtadt hat nunmehr
ihren neuen Wanderplan für 1914/15 fertiggeſtellt und
darf wohl, geſtützt auf Hinzuziehung eigens berufener
Führer, mit der Auswahl der Touren auf den ungeteilten
Beifall ihrer Mitglieder rechnen. Die erſte programm=
mäßige
Wanderung mit Damen findet am Sonntag,
den 3. Mai d. Js., ſtatt. Die Abfahrt iſt hier am Oſt=
bahnhof
6,59 Uhr, Ankunft in Niederkainsbach 8,06 Uhr.
(Es empfiehlt ſich, Sonntagsfahrkarte bis nach Reichels=
heim
zu nehmen). Von Niederkainsbach aus geht es
unter der bewährten Führung der Turner A. Zimmer
und Fr. Huthmann zunächſt über Feld; ſpäter durch Wald,
über den Buſch, mit ſchönem Ausblick auf das Ger=
ſprenztal
und Neunkircher Höhe, nach paſſieren der Vier
Stöcke ſofort wieder durch Wald und dann weiter über
die Stationen Dehnbuche, Lärmfeuer, Ober=Oſtern,
Gumpener Kreuz, Lindenfels, Bismarckwarte,
Winterkaſten nach Reichelsheim, von wo aus auch die
Rückfahrt nach Darmſtadt erfolgt. Die 7ſtündige ſchön
gewählte Tour verſpricht eine ſehr abwechslungsreiche
und angenehme Wanderung.
§ Tödlicher Unfall. Am Montag nachmittag gegen
4 Uhr ſtürzte das 4 Jahre alte Töchterchen des Vize=

Feuilleton.

CKK. Die Klage des Modekönigs. Erſt kürzlich fanden
ſſich eine Anzahl tonangebender Damen der Pariſer Ge=
ſellſchaft
zuſammen, um gegen die Exzentrizitäten der
modernen Damenmoden zu proteſtieren: nun
keitt ein König im Reiche des Modehandels auf, um gegen
Die Mode Zeugnis abzulegen. Jean Worth, der In=
Haber des weltbekannten Modehauſes, veröffentlicht in
einem Buche über die Grundzüge der korrekten Klei=
dung
das in engliſcher Sprache erſcheint, eine eingehende
Betrachtung über die heutigen Ziele und Formen der
Modeſtrömungen und des Modewechſels und klagt die
FFrauen an, durch eine überſteigorte Sucht nach Neuheiten
eine wirklich geſunde und ſchöne Entwicklung der Mode
unmöglich zu machen. Es iſt eine wahre Krankheit, dieſe
Sucht nach Veränderung, ſchreibt Worth, wie=
wohl
ich perſönlich, geſchäftlich betrachtet, wohl am wenig=
ſtten
dagegen predigen ſollte, denn für uns Schneider iſt
dieſe Veränderungsſucht eine herrliche finanzielle Fund=
grube
. Aber als Modekünſtler muß ich meine Stimme er=
weben
, denn die künſtleriſche Kleidung der Frau iſt mein
Lebenselement und das, was mir am meiſten am Herzen
liegt. Ich verſtehe es nicht, daß die Frauen um ihre
Kleidung ſo viel Aufhebens machen. Die Moden müſſen
heeute nicht mehr allein wöchentlich, nein, täglich, ja faſt
ſtündlich verändert werden. Es genügt nicht, daß fort=
während
neue Farben denn die ſchönen Farben ſind
alt erſonnen werden müſſen, oft häßliche Farben; nein,
noch mehr: die Frau von heute muß phantaſtiſche kunſt=
volle
Toiletten beſitzen, Gewänder die doch nichts anderes
ſind, als ein wirres Durcheinander des verſchiedenartig=
ſen
Materials. Und das liegt Worth am ſchwerſten auf
der Seele: dieſe völlige Anarchie des Geſchmackes dieſe
Neigung nach dem Neuen, die das Seltſame und Auffällige
dem Schönen opfert, dieſe widerſinnige Verbindung von
Stoffen, die nicht zuſammengehören, kurz, die ganze in=
nere
Unkultur des heutigen Modegeſchmackes. Mir er=
ſcheint
es als ein Sakrileg, beiſpielsweiſe Spitzen und

Pelz zu vereinigen. zwei Mittel, die am rechten Orte ſo
herrlich ſind, im Weſen ſich aber ſo widerſprechen, daß
eine Verſchmelzung unmöglich iſt und niemals eine har=
moniſche
Kleidung entſtehen kann. Ja, Worth geht in
ſeinem Zorne noch weiter, geht bis hart an jene Grenze,
an der man der modernen eleganten Frau beinahe Feig=
heit
vorwerfen muß: Angſt vor der Möglichkeit, alt=
modiſch
zu erſcheinen. Worth predigt anſtelle des Effek=
tes
und der auffälligen Wirkung die Einfachheit, anſtelle
deſſen, was zurzeit getragen wird den unabhängigen
perſönlichen Geſchmack, und er ſpricht von einem Takt in
der Kleidung den anſcheinend nur allzu viele elegante
Frauen nicht beſitzen. Mit Takt in der Kleidung kann
jede Frau ſich ausgezeichnet anziehen, gleichviel, ob ſie reich
iſt oder arm. Daß die Franzöſin der vornehmeren Ge=
ſellſchaftsklaſſen
nicht unbedingt den Launen der Mode
folgt und ſich trotz mancher Verirrungen ausggzeichnet
kleidet, liegt nach den Erfahrungen Worths daran, daß die
Franzöſin ihrer eigenen äußeren Erſcheinung ſehr kritiſch
gegenüberſteht und ſich nicht mit einem flüchtigen Blick
auf die Spiegelſcheibe eines Ladenfenſters begnügt. Aber
gerade die eleganten Franzöſinnen ſind in ihrer Garderobe
ſparſam und ſuchen ſtatt der Quantität an Roben die
Qualität. Es iſt eine Tatſache daß eine ganze Reihe
Pariſer Damen, die in ihrer Kleidung als vorbildlich gpl=
ten
, im Jahre nur drei Toiletten ſich anſchaffen: die aber
ſuchen ſie mit ſicherem und ſelbſtändigem Geſchmacke aus
und ſind damit, da ſie Qualität ſuchen und finden, für
die ganze Saiſon gerüſtet.
** Kleider aus Holz. Es wird mancher Frau, die im
Seidenladen an herrlich gemuſterten Stoffen ſich begeiſtert,
eine Ueberraſchung ſein, zu erfahren, daß die moderne
Technik heute bereits imſtande iſt, ſchöne und auch durch=
aus
haltbare Seidenkleider aus Holz herzuſtellen.
Und zwar, ſo berichtet eine engliſche Wochenſchrift, aus
Tannenholz. Das Holz wird in dünne Scheiben geſchnit=
ten
und dann chemiſch behandelt. Maſchinen übernehmen
dann die Aufgabe, die Holzmaſſe zu zerkleinern und zu
verdauen eine neue chemiſche Behandlung ſetzt ein, und
das Produkt iſt ein Holzbrei, der äußerlich faſt wie Zucker=

ſyrup ausſieht. Dieſe Maſſe macht nun ihren Weg durch
erhitzte Röhren, an deren Ende eine Art Sieb ſo viele
feine Löcher hat, als Fäden hergeſtellt werden ſollen. Die
Fäden werden chemiſch fixiert und widerſtandsfähig ge=
macht
: und dann beginnt der Webeprozeß. Dieſe Holz=
ſeide
ſoll an Schönheit des Ausſehens und Dauerhaftig=
keit
der echten Seide kaum nachſtehen und dabei den Vor=
zug
haben, Farbentönungen und Muſterungen mit er=
ſtaunlicher
Klarheit und Schönheit aufzunehmen und zu
erhalten. So tritt die moderne Technik und die Chemie
ſelbſt mit dem Seidenwurm in den Wettbewerb. Auch
andere Stoffe weiß ein amerikaniſcher Erfinder aus Holz
herzuſtellen: Stoffe, die an Dauerhaftigkeit dem Leder
gleichen und dabei wohlfeiler herzuſtellen ſind als die
billigſten wirklichen Stoffe.
Sk. Eine muſikaliſche Reklame. Ueber einen äußerſt
rührigen und erfinderiſchen Vertreter in Amerika verfügt
eine Sheffielder Stahlwerkzeugfabrik. Das neueſte Mittel,
das er erſonnen hat, um die allgemeine Aufmerkſamkeit
auf die vorzüglichen Erzeugniſſe der Firma zu lenken,
liefert ihm ſein eigenes Beförderungsmittel, ſein Auto=
mobil
, mit dem er bereits über 30000 Kilometer durch die
Vereinigten Staaten zurückgelegt hat. Auf der einen
Seite desſelben hat er nämlich eine Art Glockenſpiel an=
bringen
laſſen, auf dem ſich alle möglichen Melodien, von
den neueſten Tanzweiſen bis zur Opernparaphraſe, aus=
führen
laſſen. Neben dem Sitze des Chauffeurs liegt eine
Taſtatur, auf der ſich bequem ſpielen läßt. Der Reiſende
iſt ſtets von ſeinem Sohne, einem ſehr muſikaliſchen jungen
Manne, begleitet, welcher während der Fahrt die Glocken,
weit ins Land hinein ertönen läßt. Die nötige Kraft, um
das Werk auch mechaniſch zu betreiben, liefert der Motor
nebenbei. So wird auch jeder Verſuch des Vaters, einen
Kaufmann zum Kaufen von Schneidewerkzeugen zu be=
wegen
, von dem Sohne zu einem Melodrama geſtaltet.
Die in dieſem Falle ſanft modulierten Klänge ſollen ſich
als äußerſt förderlich und anregend auf die Kaufluſt er=
vieſen
haben.

[ ][  ][ ]

feldwebels Reinhardt aus dem zweiten Stock des Hauſes
Heinheimer Straße Nr. 98 von dem Balkon in den
Hof. Es erlitt dabei einen Schädeleindruck auf der
Stirne und iſt infolge der erlittenen Verletzungen als=
bald
verſtorben.

Strafkammer I.

g Wegen unerlaubten Ausſpielens war der Händler
Michael Eckrich aus Mannheim vom Schöffengericht
Lorſch unter Einbeziehung einer früher wegen gleichen
Vergehens erkannten Strafe zu 2 Wochen Gefängnis
verurteilt worden. Er hatte auf der Meſſe in Lampert=
heim
gemeinſam mit einer Händlerin Poſtkarten das Stück
für 20 Pfg. verkauft, wofür die Käufer das Anrecht auf
einen dem Werte nach ſehr verſchiedenen Gegenſtand
hatten. Die Strafkammer gab geſtern der von Eckrich ein=
gelegten
Berufung zum Teil ſtatt und erkannte wegen des
hier in Frage kommenden Falles auf 25 Mark Geld=
ſtrafe
.
Der 17jährige Jakob Böhm von Arheilgen hat im
Oktober 1913 einem alten Manne, der im Garten, der an
das väterliche Grundſtück angrenzt, Arbeiten verrichtete,
gedroht, wenn er noch mehr von dem Kohl abſteche, wollte
er ihm den Hals durchſchneiden. Der Bedrohte ſelbſt
kann nicht mehr genau ſagen, ob der Angeklagte den
Köhl oder die Kehl gemeint hat. Weitere Zeugen haben
Gurgel und Hals gehört, was zur Beurteilung des Wer=
tes
von Zeugenausſagen von Intereſſe iſt. Das Gericht
ſah als erwieſen an, daß eine Bedrohung erfolgte, doch
ſah es die Sache noch milde an und erkannte auf einen
Verweis.
Der ehemalige Hilfsbeamte bei der Reichsbankhaupt=
ſtelle
Darmſtadt Karl Hans Götz aus Ulm hatte ſich
geſtern unter der Anklage des Diebſtahls vor der
Stralkammer zu verantworten Er wird beſchuldigt, am
10. März ſich eine Geldrolle von 1000 Mark in Doppel=
kronen
angeeignet zu haben. Da der Angeklagte die ihm
zur Laſt gelegte Tat energiſch in Abrede ſtellt, iſt ein
komplizierter Indizienbeweis erforderlich. G. wurde am
15. Mai 1913 nach Darmſtadt verſetzt. Anfänglich erhielt
er 4 Mark Tagegeld, ab 1. Februar 1914 5 Mark; der Zu=
ſchuß
von zu Hauſe ſchwankte von 50 bis 70 Mark. Er
gibt an, daß er etwa 80 Mark für Wohnung und Eſſen
monatlich brauchte. Größere Ausgaben habe er nicht ge=
habt
. Dreimal habe er Fahrten nach Frankfurt, Wies=
baden
und Heidelberg gemacht, jedoch dabei nicht größere
Ausgaben gehabt. Seiner Wirtin ſei er 125 Mark ſchul=
dig
geblieben, auch bei einem Kellner und dem Zigaret=
tenlieferanten
hatte er 50 Mark Schulden. Sein Examen,
nach deſſen Beſtehen die Anſtellung des G. erfolgt wäre,
hatte er im Herbſt nicht beſtanden, er ſollte es im Mai
zum zweiten Male verſuchen. Er meinte, daß er durch
ſeine Anſtellung ſofort in die Lage verſetzt worden wäre,
ſeine Schulden zu bezahlen.
Von den Vorgängen am 10. März, als die 1000 Mark
verſchwanden, ſteht ſo viel feſt, daß am Nachmittag um
½4 Uhr vom Kaſſierer dem Geldzähler 75500 Mark über=
geben
worden waren, und dieſer gab die Summe dem
Kaſſendiener zum Formieren. Als dieſer nun einen
Augenblick das Lokal verließ, ſah er bei ſeiner Rückkehr
den Angeklagten G. an dem Tiſch, wo die Geldrollen ſtan=
den
. Er fragte ſofort den G., was er da zu ſuchen habe,
worauf dieſer nichts Stichhaltiges erwidern konnte. Götz
gibt zur Begründung ſeines Verweilens an dem Tiſch
gleich zwei Erklärungen. Einmal habe am Telephon
jemand nach einer Giroverbindung gefragt, und er habe
ſofort in dem Buch nachſehen wollen, das auf dem frag=
lichen
Tiſche lag. Bei der Gelegenheit habe er auch nach=
ſehen
wollen, ob er keine Auftragswechſel einzutragen ver=
geſſen
habe. Es läßt ſich aber nicht mehr feſtſtellen, wer
angefragt hat. Auch ſteht feſt, daß vom 6. bis 11. März
kein Auftragswechſel eingegangen iſt, was der Angeklagte
wiſſen mußte. Götz ging nach dem Zwiſchenfall an dem
Zähltiſch wieder in den Telephonkaſten und ſpäter in die
Garderobe. Die eifrigen Nachforſchungen nach der ver=
ſchwundenen
Geldrolle hatten zunächſt keinen Erfolg, bis
der Hausmeiſter auf den Einfall kam, unter den Schränken
nachzuforſchen. Da fand man dann unter dem Schrank
des Götz hinter einem Fuß die geſuchte Geldrolle.
Bei der Verhaftung des Götz am Vormittag des 11.
März hatte er nur noch 82 Pfg. im Portemonnaie. Aus
einem Briefe ſeiner Mutter vom 4. März geht hervor, daß
ſich Götz in Geldſchwierigkeiten befand. Auffällig iſt wei=
ter
, daß ſeit dem Beginn der Tätigkeit des Götz ſich die
hohen Mankos mehrmals wiederholten, während ſich ſonſt
nur ſelten geringfügige Fehlbeträge ergaben. So ver=
ſchwanden
am 10. Juni 1913, alſo nicht ganz einen Monat
nach dem Eintritt des G dem Kaſſierer 500 Mark, am
24. Juni 50 Mark, am 9. SSeptember 1000 Mark, am 6. Fe=
bruar
1914 50 Mark und ſchließlich fehlte in einem Paket=
chen
von Geldſcheinen ein Fünfzigmarkſchein.
Oberſtaatsanwalt Dr. Schwarz beantragte gegen
den Angeklagten 1 Jahr Gefängnis, wobei er als
erſchwerend anſah, daß der Angeklagte bis zum letzten
Augenblick leugnet, dabei vielleicht der Hoffnung Raum
gebend, das Gericht möge in ſeinem Urteil doch noch eine
Möglichkeit offen laſſen, daß außer ihm noch einer der
anderen Beamten für den Diebſtahl in Frage kommen
könne. Das Gericht erkannte gemäß dem Antrage der
Staatsanwaltſchaft auf 1 Jahr Gefängnis; es ſah
den Indizienbeweis als vollſtändig ausreichend an der=
art
, daß es ausgeſchloſſen erſcheint, daß ein anderer An=
geſtellter
der Bank in Frage komme.
Der Taglöhner Max Schneider von Lampertheim
hat in Lampertheim mittels Einſteigens vier Zuchthaſen
im Werte von 100 Mark geſtohlen. Als er ſie am nächſten
Tage in Worms für 5 Mark verkaufen wollte, ſah der
betreffende Käufer, daß die Tiere einen ganz erheblich
höheren Wert hatten. Er erſtattete deshalb Anzeige. Die
Strafkammer verurteilte geſtern den Angeklagten zu
1 Jahr 6 Monaten Gefängnis und 3 Jahren
Ehrverluſt. Drei Wochen für die falſche Namensangabe
gelten durch die Unterſuchungshaft als verbüßt.

Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
ſtehenden
Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.

* Modeſchau im Hotel Zur Traube‟ Es
iſt dem Veranſtalter der großen Modeſchau in der
Traube gelungen, für heute Mittwoch, 4½ Uhr, das
bekannte Elite=Tanzpaar Mr. Ralff und Mme. Ferrari
aus London zu gewinnen und wird das elegante Tanz=
paar
die neueſten Modetänze, wie Tango, Maxixe Braſi=
lienne
, ſowie die Furlana uſw., vorführen.
* Union=Theater. Moiſſi, welchem Theater=
freund
ſchlägt das Herz bei Nennung dieſes Namens nicht
höher? Moiſſi, der Vielgefeierte, der im vergangenen
Jahre auch im hieſigen Hoftheater den Darmſtädtern durch
ein zweimaliges Gaſtſpiel bekannt wurde, iſt im U.=T.
auf einige Tage wenn auch nur in einem Film=Drama
eingekehrt. Aber gerade dieſes Drama, das ſich Das
ſchwarze Los betitelt, läßt dem Zuſchauer einen Be=

griff von der Größe der Kunſt Moiſſis bekommen. Hier
kann der Künſtler ſeinem ſüdländiſchen Temperament
freien Lauf laſſen, und da die Szenen die Leoncavallos
Bajazzo nachgebildet ſind unter dem blauen Himmel
des Südens aufgenommen ſind, hat man einen doppelten
Genuß. Ueber Moiſſis Spiel braucht wohl kein Wort
verloren zu werden. Es iſt reinſte Künſtlerſchaft, und iſt
es ſicher, daß in den nächſten Tagen das U.=T. das Ziel
aller derer ſein wird, die den großen Künſtler noch nicht
ſahen und auch derer, die ihn in ſeinen Glanzrollen im
Hoftheater zu ſehen Gelegenheit hatten. (S. Anz.)
* Reſidenztheater am Weißen Turm. Der
Exzentrik=Klub nennt ſich der große Lichtſpielroman in
fünf Akten, mit Mime Miſu, welcher ab heute zur Vor=
führung
gelangt. Verfaſſer, Regiſſeur und Hauptdarſteller
in einer Perſon Mime Miſu! ; nur ein genial ver=
anlagter
Künſtler kann es ſein, der dieſe drei Faktoren in
ſich vereinigt, und deſſen Berühmtheit dafür birgt, daß
jedes dieſer drei Attribute mit gleicher Kraft zur Geltung
kommt. Selbſt Autoritäten bewunderten den Mut dieſes
Mannes, der es wagte, einen Film zu inſzenieren, deſſen
Glanzpunkte kintmatographiſch unmöglich ſchienen. Doch
Unmoglichkeiten kennt Herr Miſu nicht; er verſtand es
meiſterhaft, alle Hinderniſſe zu überbrücken und ein groß=
artiges
, erhabenes Werk zu ſchaffen. (S. Anz.)

* Arheilgen, 28. April. (Obſt= und Gartenbau=
Verband.) Man ſchreibt uns: Die Generalverſamm=
lung
des Obſt= und Gartenbauverbandes für den Kreis
Darmſtadt fand in Arheilgen im Gaſthaus Zum Schwa=
nen
ſtatt. Der zweite Vorſitzende, Herr Hauptlehrer
Müller=Eberſtadt, eröffnete die Verſammlung unter
Vegrüßung der Erſchienenen und übermittelte der Gene=
ralverſammlung
die beſten Grüße von dem durch Krank=
heit
verhinderten erſten Vorſitzenden, Herrn Regierungs=
rat
v. Starck. Sodann begrüßte der erſte Vorſitzende des
Lokalvereins in Arheilgen, Herr W. Andres, die Erſchie=
nenen
. Die Rechnungsablage, welche in Einnahme und
Ausgabe mit 961,53 Mark erſcheint, erſtattete für den durch
Krankheit verhinderten Rechner, Herrn Lehrer Schenk=
Weiterſtadt, Herr Kreisobſtbautechniker Dorſch=Darmſtadt,
wonach der Rechner entlaſtet wird. Zu Rechnungsreviſo=
ren
pro 1914/15 wurden die ſeitherigen Herren Kötter und
Grimm=Darmſtadt wiedergewählt. Der Voranſchlag pro
1914/15 wurde von Herrn Dorſch vorgetragen und erſcheint
in Einnahme und Ausgabe mit 584,94 Mark. Aus dem
Tätigkeitsbericht, welcher von Herrn Dorſch vorgetragen
vurde, war zu erſehen, daß der Verband im abgelaufenen
Jahre eine rege Tätigkeit entfaltet hat. Die Verſammlung
dankt Herrn Dorſch für ſeine Bemühungen in der För=
derung
des Obſt= und Gemüſebaues in den einzelnen Ver=
einen
. Im Laufe dieſes Jahres ſoll eine Beſichtigung der
landwirtſchaftlichen Verſuchsſtation in Darmſtadt, ſowie
ihrer Verſuchsfelder in Ernſthofen ſtattfinden, ferner der
Bemüſebauverſuche und Gemüſeanlagen in Griesheim bei
Darmſtadt. Die geplante Frühobſtausſtellung wird be=
ſchloſſen
und wird zu den Arbeiten eine Kommiſſion er=
nannt
. Die Vereine Schneppenhauſen und Nieder= Ram=
ſtadt
erhalten Zuſchüſſe zur Anſchaffung von Geräten.
Nach Erledigung des geſchäftlichen Teiles der Tagesord=
nung
hielt Herr Großh. Landwirtſchaftslehrer Reichelt
(Darmſtadt) einen Vortrag über das Thema: Ernährung
und Düngung der Obſtbäume und des Gemüſes An der
Hand von Zahlen wies der Redner nach, daß unſer Obſt=
und Gemüſebau noch ausdehnungsbedürftig und ausdeh=
nungsfähig
ſei. Nach Beſprechung der allgemeinen Er=
nährungsgeſetze
behandelte er die Verwendung der natür=
lichen
Düngemittel, von denen beſonders Stallmiſt, Jauche,
Kompoſt, Latrine und Gründüngung für den Obſt= und
Gemüſebau in Betracht kämen. Es wurde die Art und
Zeit des Düngens mit dieſen Düngemitteln ausführlich
beſprochen. Zu den künſtlichen Düngemitteln übergehend,
beſprach er hauptſächlich nur diejenigen, in welchen man
die Nährſtoffeinheit am billigſten kaufe und die für die
Landwirte am empfehlenswerteſten ſeien. Auch bei dieſen
Düngemitteln iſt die Art der Verwendung und die Zeit
des Ausſtreuens eingehend beſprochen worden. Zum
Schluß ſeines Vortrages brachte der Redner noch verſchie=
dene
Reſultate von durchgeführten Düngungsverſuchen
vor, die zeigten, daß im Obſt= und Gemüſebau auch die
künſtlichen Düngemittel eine große Rolle ſpielen und hohe
Reinerträge erzielt werden können. Zahlreiche Photo=
graphien
und Abbildungen waren in dem Saale ausge=
ſtellt
, die von dem Redner beſprochen wurden und den
Zuhörern veranſchaulichten, daß durch eine rationelle
Düngung die Erträge nicht nur quantitativ, ſondern be=
ſonders
auch qualitativ bedeutend geſteigert werden könn=
ten
. Der Vorſitzende dankte dem Redner für den mit
großem Beifall aufgenommenen, ſehr lehrreichen Vortrag
im Namen des Verbandes und ſtellte denſelben zur Be=
ſprechung
. Leider mußte die Diskuſſion infolge der vor=
geſchrittenen
Zeit zu früh abgebrochen werden.
Sandbach, 28. April. (Ausflug.) Ein an=
ſtrengender
, aber höchſt intereſſanter Ausflug führte die
Mitalieder des hieſigen neuen Turnvereins in den Hoch=
ſpeſſart
. Die Beteiligung, beſonders der Jugendlichen,
war recht ſtark. Die Gegenden von Rohrbrunn und
Meſpelbrunn, die das Charakteriſtiſche des Gebirges
zeigen, werden bei allen Teilnehmern viele angenehme
Eindrücke hinterlaſſen.
Mainz, 28. April. (Beſichtigung.) Heute mor=
gen
fand auf dem Großen Sand die Beſichtigung der bei=
den
hieſigen Pionierbataillone Nr. 21 und 25 durch den
Pionierinſpekteur Generalmajor v. Klehr ſtatt. Mittags
war Turnbeſichtigung der beiden Bataillone und morgen
früh iſt die Beſichtigung derſelben im techniſchen Dienſt
im Brückenbau am Main zwiſchen Hochheim und Rüſſels=
heim
.
Weiſenau, 28. April. (Meſſerſtecherei.) Vor=
vergangene
Nacht kamen mehrere Arbeiter in einer Wirt=
ſchaft
in Disput. Im Verlaufe desſelben wurde dem ledi=
gen
Arbeiter Wilhelm Graf aus Nürnberg ein Stich in
die linke Bruſtſeite beigebracht, welcher die Lunge verletzte.
Der lebensgefährlich Verletzte wurde in das
St. Vinzenzhoſpital verbracht. Der mutmaßliche Täter,
bei dem noch ein blutiges Meſſer gefunden wurde, iſt ver=
haftet
worden.
(*) Heuchelheim bei Gießen, 27. April. (Feuer)
brach heute nachmittag 4¼ Uhr in der Scheune des Land=
wirts
Engekhardt neben dem Backhauſe aus. Zwei Häu=
ſer
nebſt Stallungen und Nebengebäuden brannten nieder,
eine Anzahl Obſtbäume wurde vernichtet. Sämtliches
Vieh konnte gerettet werden. Die beiden Wohnhäuſer
der Einwohner Schmidt und Engelhardt wurden mit
Mühe gerettet, ebenſo die Hofreite von Schlehenbecker,
welche ſchon Feuer gefangen hatte. Die hieſige Feuerwehr
und die Gießener Wehren vollführten unter Leitung der
alsbald von Gießen eingetroffenen Herren Provinzial=
direktor
Dr. Uſinger, Kreisfeuerwehrinſpektor Loos und
Branddirektor Braubach die Löſcharbeiten.
Büdingen, 28. April. (Von Wilderern er=
ſchoſſen
.) In Orleshauſen geriet der Förſter Laubach

mit Wilderern in einen Kampf, in deſſen Verlauf der
Förſter erſchoſſen wurde.

Ein Mord im Vogelsberg.

* Gießen, 28. April. In Crainfeld im Vogels=
berg
wurde der jüdiſche Händler Abraham Stein von
einem Einbrecher ermordet. Seine Frau und 4 Kinder,
von denen die älteſten 23 und 22 Jahre alt ſind, wurden
ſchwer verletzt. Von dem Täter fehlt jede Spur.
Zu dem Verbrechen werden noch folgende Einzelheiten
bekannt: Heute nacht kurz nach 1 Uhr wurden die Ein=
wohner
des Dorfes Crainfeld durch Feueralarm aus dem
Schlafe geweckt. Das Wohnhaus des Handelsmannes
Abraham Stein und ein angrenzendes anderes Wohnhaus
ſtanden in hellen Flammen. Aus dem Hauſe
ertönten gellende Hilferufe. Nachdem die Feuerwehr an
dem Brandherd eingetroffen war und mit den Löſch=
arbeiten
begonnen hatte, drangen mehrere Männer in das
Haus ein. Hier bot ſich ihnen ein ſchrecklicher Anblick. In
dem Schlafzimmer lagen der Ehemann und die Ehefrau
Stein, aus ſchweren Kopfverletzungen blutend. Als man
in das obere Stockwerk kam, fand man auch die vier
K inder des Ehepaares Stein im Alter von 17 bis 22
Jahren mit ſchweren Kopfverletzungen auf dem Boden
liegen. Sämtliche Verletzten waren unbekleidet, ſo daß
man gleich erkannte, daß ſie im Schlafe überfallen worden
ſein müſſen. Soviel bis jetzt feſtgeſtellt werden konnte,
waren kurz vor 1 Uhr Einbrecher in das Haus ein=
gedrungen
, offenbar, um zu ſtehlen. Wie ſich die Sache
weiter abgeſpielt hat, konnte vorläufig noch nicht feſtgeſtellt
werden, da die Verletzten noch nicht vernehmungsfähig
ſind. Der verletzte Handelsmann Stein iſt heute früh um
5 Uhr ſeinen Verletzungen erlegen. Man ver=
mutete
ſofort in erſter Linie einen Einbruch, um ſo mehr,
als Stein als einer der beſtſituierten Einwohner Crain=
felds
galt. Sondererbarerweiſe aber machte man bei wei=
teren
Unterſuchungen in der Wohnung die Wahrnehmung,
daß Geld und Wertſachen nicht angerührt
waren, ſo daß man heute zu der Annahme neigt, daß es
ſich bei der Tat um einen Racheakt handelt,
wenngleich man auch hierfür keine Motive kennt, da die
Steins mit jedermann in Frieden lebten. Andererſeits
hat man auch ſeither nie in Crainfeld und der näheren
Umgebung unter Einbrechern zu leiden gehabt, ſo daß ſich
der Verdacht verſtärkt, daß hier kein zufälliges Verbrechen
irgend eines Vagabunden vorliegt; man muß vielmehr
annehmen, daß der Täter mit der ganz beſtimmten Abſicht
gekommen iſt, ſich an der Familie Stein zu rächen.
In aller Frühe waren ſchon die Gendarmen mit der Unter=
ſuchung
beſchäftigt und zwei Polizeihunde wurden ſofort
auf die Spur geſetzt. Die Suche der Polizeihunde förderte
im Laufe des Vormittags die Mordwaffe, ein Beil, zu=
tage
. Es lag etwa 1000 Meter vom Ort entfernt, mitten
im Feld auf einem Acker. Das Beil war in eine Zeitung
eingewickelt, und zwar in die Nummer des Frankfurter
Generalanzeigers vom 6. Dezember 1913. Das Beil muß
der Täter ſelbſt mitgebracht haben, denn, wie feſtgeſtellt
wurde, gehörte es niemand der Betroffenen oder über=
haupt
jemand aus dem Dorfe. Außerdem war es, obwohl
ſtellenweiſe verroſtet, noch ziemlich neu. Wie die jüngſte
Tochter, die am erſten wieder zum Bewußtſein zurück=
kehrte
, angab, trug der Täter einen grauen Mantel und
hatte eine elektriſche Taſchenlampe bei ſich. Dies gibt viel=
leicht
einige Anhaltpunkte, in welchen Kreiſen man den Ver=
brecher
zu ſuchen hat.

Reich und Ausland.

Aus der Reichshauptſtadt, 27. April. Auf Anordnung
der Staatsanwaltſchaft in Köslin wurde der Hochſtap=
ler
Thormann heute in das dortige Unterſuchungs=
gefängnis
eingeliefert. Er wurde vormittags von der
hieſigen Kriminalpolizei zunächſt noch einmal nach dem
hieſigen Polizeipräſidium gebracht und erneut einem ein=
gehenden
Verhör unterzogen, bei dem man ihm auch die
Beſchuldigung, daß er ſeine frühere Geliebte vergiftet
haben ſolle, vorhielt. Hierfür hatte der ehemalige Bür=
germeiſter
jedoch nur ein Lächeln. In Köslin ſoll auch
nachgeprüft werden, ob Thormann ſich durch Fälſchen von
Quittungen tatſächlich Geld von der Stadtkaſſe verſchafft
hat. Seine Ueberführung nach ſeinem früheren Amts=
bezirk
war ganz geheim gehalten worden, und zwar wußte
man weder in Berlin noch in Köslin davon. Zwei Kri=
minalbeamte
begleiteten den Verhafteten auf der Fahrt
nach Köslin, wo man kurz nach 6 Uhr eintraf. Vor dem
Kammergericht wurde geſtern im Prozeß gegen den
jungen Thyſſen und der Konkursmaſſe des jungen Thyſſen
verhandelt. Die Frage, ob das väterliche Erbteil des
Thyſſen jun., deſſen Wert auf 10 Millionen Mark feſt=
geſetzt
iſt, zur Konkursmaſſe gehört oder nicht, iſt dahin
entſchieden worden, daß es zur Konkursmaſſe gehört.
Thyſſen jun. hat dies beſtritten. Der heutige Süd=
weſtſturm
hat auf dem Müggelſee drei Opfer gefordert.
Es wurde nämlich ein leerer Doppelſkuller an Land ge=
trieben
. Bei der Rettungsgeſellſchaft der Waſſerſportver=
eine
wurde heute mehrfach nach den Inſaſſen gefragt, ſo
daß der Tod der Inſaſſen zu befürchten iſt. Als er am
Billettſchalter im Komödienhaus eine Eintrittskarte kaufte,
wurde der Baron v. Roſenberg von einem Herzſchlag
getroffen und brach tot zuſammen.
28. April. Rudolf Hertzog, deſſen Haus auch in
Swakopmund eine Filiale beſitzt. hat eine Expedition aus=
gerüſtet
, um inSüdweſtafrika, Südafrika und Deutſch=
oſtafrika
Flüge aller Art zu veranſt alten.
An der Spitze der Expedition ſteht Bruno Buechner.
Die Zahl der ſtreiken den Chauffeure beträgt
jetzt wieder über 1000. Die Einigungsverhandlungen vor
dem Berliner Gewerbegericht werden fortgeſetzt.
Potsdam. 28. April. (Ein wohltätiger Selbſt=
mörder
.) In ſeiner Wohnung erhängte ſich ein Rentier,
der ſeit langen Jahren ſchwermütig war, und vermachte
ſein ganzes Vermögen von 300 000 Mack mit
Umgehung der Verwandten ſeiner Heimatſtadt Char=
lottenburg
. Der einzige Sohn beabſichtigt, das
Teſtament anzufechten.
Ludwigshafen, 28. April. (Der Einbrechen
Paul Ludwig), der vor einigen Tagen in Jockgrim
en Gendarmen Kißling, als ihn dieſer verhaften wollte,
erſchoſſen hat, wurde geſtern abend gegen 11 Uhr in Rhein=
gönnheim
von dem Oberwachtmeiſter Stoffel nach heftiger
Gegenwehr feſtgenommen. Der Verhaftete hat die
Tat eingeſtanden und wurde heute früh in das hieſige
Amtsgerichtsgefängnis eingeliefert. Er hat am Kopf eine
Wunde, die ihm der Gendarm Kißling noch kurz vor ſei=
nem
Tode beibringen konnte. Die Verhaftung erfolgte
in einer Wirtſchaft. Der Mörder, ein kräftiger Menſch,
war im Beſitze einer Browningpiſtole und einer Patrone.
Außer der Kopfwunde hat er noch eine Verletzung am
linken Arm. Er geſtand auch, derjenige zu ſein, der ſeiner=
zeit
im Polizeibureau zu Speyer auf die dort anweſen=
den
Schutzleute Schüſſe abgefeuert hatte.

[ ][  ][ ]

Speyer, 28. April. (Automobilunfall.) Am
hieſigen Poſtamt wurde geſtern nachmittag 5 Uhr eine
ältere Witwe namens Stauder von einem Offi=
ziersautomobil
aus Worms überfahren und ſchwer
verletzt. Die alte Frau wurde in das St.=Vinzenz= Kran=
kenhaus
gebracht, wo ſie, wie die Pfälzer Zeitung mel=
det
, bald ihren Verletzungen erlag.
Straßburg, 28. April. (Verhaftung wegen
Spionageverdachts.) Am Samstag nachmittag
wurde in Metz der Leiter des Gutes Montigny, La
Grange, unter Spionageverdacht verhäftet. Eine Haus=
ſuchung
auf dem Gute muß Belaſtendes zutage gefördert
haben, denn, obwohl ein Vetter und ein Freund des Ver=
hafteten
ſich erboten, eine Bürgſchaft von 70000 Mark zu
ſtellen, wurde der Verhaftete nicht auf freien Fuß geſetzt.
Burgfelden (Oberamt Bahingen), 28. April. (Mord
und Selbſtmord.) Der hieſige Hauptlehrer Hauff hat
in Reineck am Bodenſee zuerſt ſeine beiden Knaben im
Alter von 5 und 12 Jahren, und dann ſich ſelbſt erſchoſſen.
Beelitz, 28. April. (Ueberfahren) auf dem Bahn=
körper
der Eiſenbahn wurde die zerſtückelte Leiche des
Soldaten Becker von dem 3. Garde=Ulanen=Regiment in
Potsdam gefunden, der geſtern per Rad nach Beelitz ge=
fahren
iſt. Ob Selbſtmord oder ein Unglücksfall vorliegt,
iſt unbeſtimmt.
Köln, 28. April. (Ruchloſe Diebe) haben in
der letzten Zeit die Friedhöfe von Köln und Um=
gegend
heimgeſucht und große Verwüſtungen angerichtet.
So wurden die Bronzeketten von Gräbern abgeriſſen und
Gedenktafeln aus den Gräbern herausgemeißelt.
Hamburg, 28. April. (Der neue Dampfer
Vaterland) iſt heute morgen zu einer Werftprobe=
fahrt
ſeewärts gegangen, von der er morgen zurücker=
wartet
wird. Am Donnerstag ſoll die große Abnahme=
probefahrt
ſtattfinden, die eineinhalb bis zwei Tage
dauern wird.
Köslin, 28. April. (Der falſche Alexander.)
Der mit einer Vollmacht ſeiner Tochter verſehene Schwie=
gervater
von Alexander=Thormann, der geſtern in Köslin
weilte, hat die Eheanfechtung eingeleitet.
Eſch a. d. Alzette 28. April. (Raubmordverſuch.)
In der luxemburgſſchen Ortſchaft Schouweller ſind in der
letzten Nacht maskierte Räuber in das Haus des Rentier
Fohr eingedrungen; ſie verletzten ihn durch Schüſſe ſchwer,
knebelten ihn und banden ein Tuch vor ſein Geſicht. Hier=
auf
verſchwanden die Täter. Fohr wurde in ſeinem Blute
liegend aufgeſunden.
London, 28. April. (Brand.) Nach einem Tele=
gramm
aus Felixtown in Suffolk iſt dort das Bathhotel
abgebrannt. Es wird Brandſtiftung der Suf=
fragetten
vermutet.
Neu=York, 28. April. (Erdrutſch am Panama=
kanal
.) Am Panamakanal hat, wie dem Lokalanzeiger
gemeldet wird, ein Erdrutſch bei Cucharacha die Arbeiten
der letzten Monate vernichtet. Nach ſachverſtändigem Ur=
teil
droht jedoch dem Kanal keine Gefahr.
Baltimore, 27. April. (Brand.) Die Werke der
Atlantic United States Fertilizer Company ſind nieder=
gebrannt
. Der Schaden wird auf 5 Millionen Mark
geſchätzt.

Parlamentariſches.

Der vierte Ausſchuß der Zweiten Kam=
mer
hielt am Dienstag eine Sitzung unter dem Vorſitz des
Abgeordneten Raab ab, die ſich in der Hauptſache mit den
in der Sitzung vom vorigen Dienstag unerledigt geblie=
benen
Poſitionen befaßte. Zum Antrag des Abgeordneten
Hauck, die Verwendung des Urkundenſtempels betr., ſollen
noch neue Erhebungen der Regierung abgewartet werden.
Die Behandlung der Vorſtellung des Otto Stuppert=Eich,
den Verkauf von Gemeindegelände zu Eich be=
treffend
, wurde ausgeſetzt und eine Lokalbeſichtigung hier=
zu
beſchloſſen, Zur Vorſtellung des Gemeinderates zu
Butzbach, die Aufhebung des § 3 des Vertrages zwiſchen
dem Fiskus und der Stadtgemeinde Butzbach betreffend,
zur Vorſtellung des Evangeliſchen Pfarrvereins Vor=
ſchläge
zur größeren Selbſtändigkeit in der Verwaltung
des Kirchenvermögens betreffend und zum Antrag der
Abgeordneten Urſtadt und Genoſſen, die Ermittlung des
Umfanges und des Wachstumes der fideikommiſſariſch ge=
bundenen
Güter betreffend werden die von den Abgeord=
neten
Stöpler, Korell und Hauck vorgelegten Berichte ge=
nehmigt
. Zur Vorſtellung der Bürgermeiſterei Crumſtadt,
die Verlegung der Apotheke von Crumſtadt nach Goddelau
betreffend, iſt auf Grund neuer Momente ein neuer Bericht
notwendig geworden, der in der nächſten Sitzung des
Ausſchuſſes vorgelegt werden ſoll. Die Beratung einiger
weiterer Poſitionen wurde zurückgeſtellt.

Deutſcher Reichstag.

* Berlin, 28. April. Präſident Dr. Kaempf er=
öffnet
die Sitzung um 218 Uhr mit folgenden Worten:
Nach den Oſterferien, die, wie ich hoffe, Ihnen allen die
nötige Erholung gebracht haben, begrüße ich Sie zu
neuer Arbeit, von der ich hoffe, daß ſie erfolgreich ſein
wird. (Bravo!) Der Präſident macht darauf mehrere
geſchäftliche Mitteilungen, insbeſondere über
die inzwiſchen ſtattgefundenen Erſatzwahlen.
Auf der Tagesordnung ſtehen
Petitionen.
Zunächſt ſtehen zur Debatte die Petitionen, betr. die
Einſetzung einer Kommiſſion zur Prüfung des
Impfweſens. Die Petitionskommiſſiön beantragt
Ueberweiſung zur Berückſichtigung, die Konſervativen be=
antragen
dagegen, die Petitionen, welche ſich auf die Ein=
ſetzung
einer Kommiſſion zur Prüfung des Impfweſens,
Sicherſtellung des Rechtszuſtandes, Einführung der Ge=
wiſſensklauſel
, Entſchädigung bei Impfſchäden und Unter=
laſſung
der zwangsweiſen Anwendung des Impfgeſetzes
beziehen, dem Reichskanzler zur Berückſichtigung, im
übrigen zur Erwägung zu überweiſen. Alle zu dieſem
Gegenſtande vorliegenden Petitionen ſollen durch die heu=
tige
Beſchlußfaſſung für erledigt erklärt werden. Abg.
Bock=Gotha (Soz.): Der Widerſtand, den das Impf=
geſetz
im Lande erfährt, iſt erklärlich, da das Geſetz ſeiner=
zzeit
nur mit einer Mehrheit von zwei Stimmen angenom=
emen
worden iſt. Die Erregung iſt andererſeits auch er=
klärlich
, da das Impfgeſetz ein hochwichtiges Geſetz iſt.
=Es ſteht bei ihm hinſichtlich der Volksgeſundheit außer=
ordentlich
viel auf dem Spiele. Es iſt feſtgeſtellt, daß der
Reichstag ſeinerzeit kein Zwangsimpfgeſetz haben wollte.
Das beweiſen die ganzen Verhandlungen bei Schaffung
des Impfgeſetzes und auch die verſchiedenen Umänderun=
gen
, die das Geſetz erfahren hat. Es hat ſich herausge=
ſſtellt
, daß der durch die Impfung gegebene Schutz nicht
etwa für Lebenszeit, ſondern höchſtens 10 Jahre lang Wir=
kung
hat. Tauſende ſind durch die Schutzpockenimpfung
zu Schaden gekommen Tuberkuloſe und Syphilis ſind
wielfach durch die Impfung übertragen worden. Min=

deſtens ſind ebenſoviel Leute infolge der Impfung ge=
ſtorben
wie Leute ohne Impfung an Pockenerkrankung
geſtorben wären. Die Impfung wird für den größten
Irrtum der mediziniſchen Wiſſenſchaft erklärt, der achtlos
das größte Unheil anrichtet. Im Jahre 1912 ſind in
Preußen, amtlich gemeldet, 32 Todesfälle infolge Impfung
vorgekommen. (Hört! hört!) Alle Gründe der Erfahrung
ſprechen nicht nur gegen den Impfzwang, ſondern gegen
das Impfgeſetz überhaupt. Wir verlangen vor allen
Dingen die Gewiſſensklauſel, wie ſie in England durch=
geführt
iſt. Die Regierung ſollte endlich den Spuren
anderer Regierungen folgen und die Menſchheit von dem
unglückſeligen Impfzwang befreien. (Beifall bei den So=
zialdemokraten
.)
Präſident Dr. Kaempf rügt nachträglich eine Rede=
wendung
des Vorredners, in der er geſagt hat, daß der
Miniſterialdirektor dieſe Zahlen nicht aus der Welt eska=
motieren
könnte, als unparlamentariſch.
Abg. Dr. Pfeiffer (Ztr.): Die Petitionen aus die=
ſem
Thema ſtammen aus allen Teilen des Reiches. Das
uns zugegangene Material der Impfgegner iſt faſt ins
Uferloſe gewachſen, und es muß mit Bedauern feſtgeſtellt
werden, daß die Impfſchäden nicht geleugnet werden kön=
nen
. Sowohl die Impfgegner wie die Impffreunde
haben eine lebhafte Agitation inſzeniert. Miniſterial=
direktor
Kirchner hat früher von der Tribüne des Reichs=
tags
aus ſogar über verbrecheriſches Treiben der Impf=
gegner
geſprochen. Gegen ſolche Ausdrücke müſſen wir
entſchieden Proteſt erheben. (Sehr richtig! im Zentrum.)
Die Impfgegner wünſchen, daß der Impfzwang, der nicht
dem Geiſte des Impfgeſetzes entſpreche, beſeitigt wird,
daß eine paritätiſche Kommiſſion eingeſetzt wird, daß die
Gewiſſensklauſel eingeführt und eine Entſchädigung den
Geſchädigten gewährt wird. Hier liegt nicht eine Fiktion
der Impfgegner vor, keine Eigenbrödelei, ſondern eine
Ueberzeugung, daß auf dieſem Gebiete ſchwere Schäden
beſtehen. (Sehr richtig!) Viele Aerzte haben mündlich
wie ſchriftlich gegen die Darlegungen des Miniſterialdirek=
tors
Stellung genommen. Ein Impfzwang ſollte auch
durch das Impfgeſetz nicht geſchaffen werden. In weiten
Kreiſen iſt durch dieſes Geſetz böſes Blut erregt worden.
Wir ſchließen uns der Kommiſſionsforderung an, die Pe=
titionen
zur Berückſichtigung zu überweiſen, vor allem
aber eine Kommiſſion zur Klärung der Impffrage ein=
zuſetzen
. (Beifall im Zentrum.)
Abg. Krahmer (konſ.): Wir halten es für nötig,
daß die ganze Angelegenheit zunächſt noch einer beſon=
deren
Prüfung in einer Kommiſſion unterzogen wird.
Aus dieſem Grunde haben wir unſeren Antrag einge=
bracht
, und ich bitte, ihn anzunehmen. Abg. Fiſch=
beck
(Fortſchr. Volkspt.): Die meiſten Mitglieder meiner
Partei erkennen die gute Wirkung des Impfgeſetzes an.
Von einer Kommiſſion verſprechen wir uns nicht beſon=
ders
viel. Bei jeder ärztlichen Maßnahme können unlieb=
ſame
Folgeerſcheinungen eintreten. Durch die Agitation
dürfen wir uns nicht beirren laſſen. (Beifall.)
Miniſterialdirektor Dr. Kirchner: Wir ſtehen heute
genau ſo da in der Impffrage wie vor 2½ Jahren. Ich
habe ſeinerzeit hier p’lichtgemäß geſprochen, trotzdem bin
ich in empörender Weiſe verleumdet worden. Der Führer
der Impfgegner telegraphierte ſogar an den Kaiſer, ich
hätte gelogen. (Unruhe.) Seit 2½ Jahren hat eine faber=
hafte
Hetze Platz gegriffen. Ich habe nur geſagt, daß
die Anträge der Impfgegner unverſtändlich und faſt ver=
brecheriſch
wären. Dabei habe ich auseinandergeſetzt, daß
die Impfgegner durch Broſchüren und Plakate die Müt=
ter
verängſtigt haben, als ob ſie ihre Kinder zur Schlacht=
bank
führen müßten. Die Bevölkerung wird aufgerührt
und zum Widerſtand gegen die Staatsgewalt gereizt. Sie
verſtecken ihre Kinder und machen ſich dadurch ſtrafbar.
Dieſe Verhetzung habe ich nicht geſetzlich, ſondern menſch=
lich
verbrecheriſch genannt. Im Jahre 1913 ſind Zwangs=
impfungen
nur in 7 oder 8 Fällen vorgekommen. Es
bleibt uns ja ſchließlich nichts weiter übrig, als die
zwangsweiſe Vorführung der Kinder anzuordnen. Das
iſt der Erfolg der impfgegneriſchen Agitation. Man will
die Reichsregierung nur einſchüchtern. Wir würden uns
zu jedem Entgegenkommen entſchließen, wenn irgendein
vernünftiger Grund vorläge. Der Abg. Bebel war im
Gegenſatz zu einem großen Teil ſeiner Parteifreunde ein
Impffreund. Das iſt ihm aber ſchlecht bekommen. Die
Ausführungen des Abg. Bock haben mich außerordentlich
enttäuſcht. Sie brachten nichts Neues. Die Statiſtik zeigt,
daß die Pockenerkrankungen im Deutſchen Reiche weiter
zurückgehen. Redner demonſtriert an einer großen, an
der Bundesratseſtrade aufgeſtellten Karte mit graphiſchen
Darſtellungen den Rückgang der Pockenerkrankungen und
den Einfluß der Schutzimpfung in Württemberg und
Preußen ſund fährt dann fort: Entweder ſind wir alle
Lügner oder unſere Behauptungen ſind richtig; und ſie
ſind richtig. Unſere Statiſtik iſt abſolut einwandfrei.
Vizepräſident Dove erſucht den Redner, weiter an
das Rednerpult heranzutreten, weil er am Präſidiumstiſch
und auch an den Stenographentiſchen überhaupt nicht zu
verſtehen ſei.
Miniſterialdirektor Kirchner (fortfahrend): Ich
werde verſuchen, deutlicher zu werden. Auch meine Dar=
legungen
über die anderen Länder beruhen auf Tatſachen
die Angriffe der Impfgegner beruhen auf Verleumdungen.
Die Gewährung einer Entſchädigung für Impfſchäden iſt
ganz undenkbar. Haben Sie Vertrauen zum Geſundheits=
rat
, der die Impffrage gründlich bearbeitet. Das Geſetz
müſſen wir durchführen. Wir müſſen unſere Volksgeſund=
heit
mit allen Mitteln ſchützen, namentlich auch im Hin=
blick
auf einen künftigen Krieg. Ich könnte die Verant=
wortung
nicht übernehmen, an dem jetzigen Zuſtand
etwas zu ändern. (Lebhafter Beifall.) Geh. Ober=
regierungsrat
Zimmer: Die Frage, ob eine Zwangs=
impfung
eintreten kann, unterliegt der richterlichen Ent=
ſcheidung
. Nach meiner Auffaſſung beſteht das Recht
dazu. Das Geſetz enthält keine Beſtimmung, welche den
Staat hindert. Zwang anzuwenden.
Abg. Götting (natlib.): An dem jetzigen Zuſtand,
den man als einen guten bezeichnen kann, ſollte man nicht
rütteln. Eine Kommiſſion, auch wenn Sachverſtändige
ihr angehören, kann über die Frage keine volle Entſchei=
dung
treffen, da auch die Männer der Wiſſenſchaft nicht
unfehlbar ſind. Wir würden uns von einer derartigen
Kommiſſion, wo die Gegenſätze aufeinanderprallen wür=
den
, nichts verſprechen. Sie würde nur eine Störung der
ruhigen Arbeit der Wiſſenſchaft verurſachen. Die Frage
einer Entſchädigung für Impfſchäden iſt zurzeit noch nicht
ſpruchreif. Bei allen zweifelhaften Fällen müſſen wir
uns auf die Wiſſenſchaft verlaſſen. (Beifall bei den Na=
tionalliberalen
.) Abg. Schultz=Bromberg (Reichspt.)
verzichtet aufs Wort. Abg. Frhr. v. Schele (Welfe)
Eine Verſtändigung iſt ſolange nicht möglich, als mit
Ausdrücken wie verbrecheriſch laboriert wird. Auch die
Impfgegner haben Autoritäten auf ihrer Seite. Zunächſt
müſſen Ausführueigsbeſtimmungen erlaſſen werden, wo=
nach
der Impfzwang aufgehoben und die Gewiſſens=
klauſel
eingeführt wird.
Darauf tritt Vertagung ein. Nächſte Sitzung Mitt=
woch
, 2 Uhr: Ergänzungsetat, Fortſetzung der Peti=
tionsberatung
. Schluß 6¾ Uhr.

Deutſchlands auswärtige Politik.

* Berlin, 28. April. In einem Schreiben, das
der Präſident der Budgetkommiſſion des
Reichstages heute verlas, erwiderte der Reichs=
kanzler
auf den Wunſch der Kommiſſion, über die
auswärtige Lage Aufſchluß zu geben, daß
von der Uebung, daß der Reichskanzler ſeine Darlegungen
vor dem Plenum des Reichstages gibt, bisher nur abge=
wichen
wurde, wenn unter beſonderen Verhältniſſen ſtreng
vertrauliche Mitteilungen zu machen geweſen ſeien. Hierzu
liege gegenwärtig kein Anlaß vor. Der Reichskanzler
möchte ſich daher ſeine Darlegungen über die auswärtige
Lage für das Plenum vorbehalten und dem Staatsſekre=
tär
des Auswärtigen Amtes es überlaſſen, über ein=
zelne
Fragen der auswärtigen Politik in
der Budgetkommiſſion Auskunft zu geben.
Deutſchland wolle allerdings keine unklaren Schiedsver=
träge
, die zu weiteren Streitigkeiten führen können; daher
habe es dem auf der zweiten Haager Friedenskonferenz
aufgeſtellten Weltſchiedsvertrag nicht zugeſtimmt. Deutſch=
land
ſei bereit, dem internationalen Priſengerichtsabkom=
men
zuzuſtimmen und die Seerechtsdeklaration zu rati=
fizieren
. Die Schwierigkeiten gingen nicht von Deutſch=
land
aus und man dürfe hoffen, ſie demnächſt beſeitigt zu
ſehen. Der dritten Haager Konferenz ſtehe die Regierung
ſympathiſch gegenüber. Vorausſetzung für ein gutes Er=
gebnis
ſei eine Vorkonferenz und die Aufſtellung der von
den Mächten angenommenen Programme.
Der Staatsſekretär des Auswärtigen Amtes von
Jagow ging ſodann in längeren, zum Teil vertrau=
lichen
Ausführungen auf eine Reihe von Fragen der
auswärtigen Politik ein. Die Dreibundmächte
arbeiteten dauernd in voller Herzlichkeit und Intimität
miteinander. In der Balkankriſe habe dieſe gemeinſame
Arbeit ſich durchaus bewährt. Ein Mittelmeerav=
kommen
ſei unter den Mächten des Drei=
bundes
nicht abgeſchloſſen worden. Der Geg=
nerſchaft
einiger Mitglieder der ungariſchen Unabhängig=
keitspartei
gegen den Dreibund könne er kein Gewicht bei=
legen
. Es ſei gar kein Zweifel, daß ganz Ungarn wie
Oeſterreich feſt zum Dreibund ſtehe. Was die deutſche
Militärmiſſion in der Türkei anbetreffe, ſo
habe die Miſſion in der Hauptſtadt ihren Sitz erhalten
ſollen, weil ſich dort die Militärbildungsanſtalten befin=
den
. Daraus habe ſich dann die Ernennung des Generals
Liman v. Sanders zum kommandierenden General
des erſten Armeekorps entwickelt, die im übrigen nicht als
dauernd gedacht geweſen ſei. Von ruſſiſcher Seite ſeien
nicht gegen die Miſſion an ſich, ſondern nur gegen das
Kommando des erſten Korps Einwendungen erhoben
worden. Die Stellung ſei dann durch eine heftige Preß=
kampagne
, in der ſich beſonders die Nowoje Wremja her=
vorgetan
habe, vergiftet worden. Es habe ſchließlich nur
dem eigenen Wunſche des Generals Liman von Sanders
entſprochen, aus dieſer Poſition herauszukommen.
Außer der Militärmiſſion hat eine Anzahl anderer
Vorfälle zu Preſſeverſtimmungen zwiſchen
Deutſchland und Rußland beigetragen. Der be=
kannte
Artikel der Kölniſchen Zeitung habe keinerlei amt=
lichen
Urſprung gehabt; er habe ihn bedauert. In der
Preſſe ſei verbreitet worden, der ruſſiſche Miniſter des
Aeußern habe ſich in der Dumakommiſſion dahin ge=
äußert
, daß Deutſchland zur Zeit der letzten Handelsver=
tragsverhandlungen
Rußland in politiſche Schwierigkeiten
verwickelt habe, um einen günſtigen Handelsvertrag zu
erzwingen. Der Miniſter habe derartige Aeußerungen
ſtrikte in Abrede geſtellt, und das Kommiſſionsprotokoll
enthalte keine ſolchen Aeußerungen. Im Falle Pol=
jakow
habe deutſcherſeits zwar keine Geſetzwidrigkeit,
aber eine zu langſame Behandlung der Sache vorgelegen.
Die deutſche Regierung habe der ruſſiſchen ihr Bedauern
ausgeſprochen. Anders liege der Fall Berliner, auf
den der Staatsſekretär kurz einging. Ein auf den Ueber=
eifer
eines Gaſtwirtes zurückzuführender Mißgriff un=
erheblicher
Art ſei in Breslau vorgekommen, wo ein ruſſi=
ſcher
Untertan für einen Spion gehalten und um ſeine
Legitimation erſucht wurde, nach kurzer Zeit aber wieder
entlaſſen worden ſei. In der Frage des Poſtverkehrs nach
Perſien habe ein deutſcher Proteſt in Petersburg Erfolg
gehabt. Hinſichtlich der bevorſtehenden Einführung
von Mehl= und Getreidezöllen in Rußland
gebe der Handelsvertrag keine Handhabe zum Einſpruch.
Bei den finniſchen Zöllen ließe ſich vielleicht nach dem
Sinn, wenn auch kaum nach dem Wortlaut des Vertrages,
etwas geltend machen. Rußland habe nach Prüfung der
von Deutſchland vorgebrachten Argumente erwidert, daß
es ſich zur Einführung der Zölle für berechtigt halte. Die
Behauptung, nach der die ruſſiſchen Behörden ein Verbot
erlaſſen haben ſollten, daß keine Lieferungen nach Deutſch=
land
mehr vergeben werden dürfen, wurde von der ruſſi=
ſchen
Regierung beſtimmt in Abrede geſtellt. Zuſammen=
faſſend
erklärte der Staatsſekretär, daß die ruſſiſche wie
die deutſche Regierung die alten freundnachbarlichen Be=
ziehungen
aufrecht erhalten wollen und daß zu hoffen iſt,
daß trotz einer nicht zu verkennenden Unterſtrömung und
der vorgekommenen Auseinanderſetzungen in Oeffentlich=
keit
und Preſſe, das alte Verhältnis aufrecht erhalten
werde.
Hinſichtlich Albaniens hoffe die deutſche Regie=
rung
, daß der Fürſt ſeine Aufgabe mit Erfolg durchführen
und das Land proſperieren werde. Nach den Maßnahmen,
die von der griechiſchen Regierung nach Uebergabe der
Note der Mächte eingeleitet worden ſeien, beſtehe Ausſicht,
daß auch der Aufſtand im Epirus abflauen werde. Zur
Organiſierung des Landes werde der albaniſchen Regie=
rung
eine Anleihe von 75 Millionen Francs garantiert
werden; ebenſo übernähmen die Mlächte die Garantie für
eine Anleihe von 40 Millionen Francs für Montenegro.
Hier wie dort würden ſich die Mächte eine Kontrolle über
die produktive Verwendung des Geldes ſichern. An den
Reichstag werde darüber nach Abſchluß der Verhandlun=
gen
eine Vorlage gelangen. Die Regelung der deutſchen
diplomatiſchen Vertretung in Albanien ſoll derart erfol=
gen
, daß ein Generalkonſul zugleich als diplomatiſcher
Agent ernannt werde. Der Staatsſekretär bemerkte dann,
daß über die Kap-Kairo=Bahn keine Verhandlungen mit
England ſchweben. Der deutſch=türkiſche Handelsvertrag
werde in dieſen Tagen um ein Jahr verlängert.

Aus der badiſchen Kammer.

* Karlsruhe, 28. April. In der heutigen Sitzung
der Zweiten Kammer der Landſtände wurde der Kultus=
miniſter
Dr. Böhm von ſeiten der ſozialdemokratiſchen
und fortſchrittlichen Redner wegen ſeiner Stellungnahme
in der Frage der Zulaſſung der Freireligiöſen
zu den Lehrerſeminaren heftig angegriffen. Ein
ſozialdemokratiſcher Redner bezeichnete das Vorgehen des
Miniſters als reaktionär und warf ihm Verfaſſungsver=,
letzung vor. Auch der Führer der Nationalliberalen gab
der früheren Verwaltungspraxis gegenüber den Freireli=
giöſen
den Vorzug. Demgegenüber konnte Kultus=

[ ][  ][ ]

miniſter Dr. Vöhm auf das Schulgeſet hinweſen, das ges=
rade
über den Religionsunterricht ſtrikte Vorſchriften ent=
halte
und abgeändert werden müſſe, falls es nicht mehr
als zeitgemäß erachtet werden ſollte. Er halte es für un=
bedingt
erforderlich, dem Volke die Religion zu erhalten;
ebenſo ſei er aber auch entſchloſſen, der Kirche gegenüber
die Staatsautorität zu wahren. Aus dieſen Gründen der
Staatsautorität heraus könne er auch nicht zugeben, daß
Lehrer ſozialdemokratiſche Geſangvereine leiten.

Gerichtszeitung.

* Berlin, 28. April. In dem Prozeß gegen den
Schnellmaler Jaskoliky der aus Eiferſucht im Ok=
tober
vorigen Jahres auf ſeine frühere Braut, Elſa
Stürmer, deren Schweſter und den Friſeurgehilfen Kutik
mehrere Revolverſchüſſe abgegeben hatte, durch die die
Schweſter ſeiner Braut Margarete Stürmer getötet wurde,
wurde heute der Angeklagte zu vier Jahren Ge=
fängnis
verurteilt. Jaskoliky hatte ſich nach der Tat
ſelbſt eine Kugel in die Schläfe geſchoſſen und hat
monatelang infolge dieſer Verletzung im Krankenhaus ge=
legen
. Die Mutter des erſchoſſenen Mädchens rief nach der
Urteilsverkündung wiederholt laut aus: Iſt das eine
Strafe für einen Mörder!
H Mannheim, 28. April. Die Strafkammer
verurteilte heute den Kommerzienrat Philipp Platz aus
Weinheim, der im Oktober vorigen Jahres auf der Land=
ſtraße
zwiſchen Heidelberg und Weinheim einen Mann
überfahren hat und ohne ſich um den Schwerverletzten
zu kümmern, weiter fuhr, ſo daß der Arme ohne Hilfe
auf der Straße verſchied, zu 300 Mark Geldſtrafe,
nachdem das Schöffengericht auf Freiſprechung erkannt
hatte.
* Zabern, 28. April. Von den gegen den Militär=
fiskus
ſeinerzeit ſeitens der in dem Pandurenkeller
inhaftiert Geweſenen angeſtrengten Entſchädigungs=
klagen
iſt jetzt nur noch eine einzige hier anhängig,
nachdem alle erhobenen Anſprüche bis auf dieſen einen
durch Abfindungen erledigt ſind.

Der gefälſchte Kaiſerbrief.

* Berlin, 28. April. Im Abgeordnetenhaus ging
Abg. Dr. Porſch (Ztr.) auf die Angelegenheit des
Kaiſerbriefes an die Landgräfin von
Heſſen ein. Er erklärte, daß das Zentrum mit der
ganzen Angelegenheit nicht das geringſte zu tun habe.
Die Rheiniſch=Weſtfäliſche Zeitung habe die ganze Sache
aufgerührt und es ſei bedauerlich, daß allerdings zwei
Zentrumsblätter in die von dem ſogenannten Theologen
in der Rheiniſch=Weſtfäliſchen Zeitung geſtellte Falle ge=
gangen
ſeien. Die Veröffentlichung des Abgeordneten
Jäger bezeichnete Dr. Porſch als Unvorſichtigkeit. Kar=
dinal
Kopp habe, wie er, Porſch, aus privater Kenntnis
ganz genau wiſſe, den Brief niemandem gezeigt. Er könne
verſichern, daß die Erklärungen der Norddeutſchen
Allgemeinen Zeitung über den Kaiſerbrief
durchaus richtig ſeien. Die Katholiken
glaubten nicht an unfreundliche Aeuße=
rungen
des Kaiſers, von dem ſie ſtets Beweiſe der
Gunſt und Freundlichkeit mit großer Dankbarkeit emp=
fangen
hätten. (Lebhafter Beifall.)
Der Kultusminiſter von Trott zu Solz
gab darauf folgende Erklärung ab: Nachdem die An=
gelegenheit
mit dem Briefe Sr. Majeſtät des Kaiſers und
Königs an die Frau Landgräfin von Heſſen hier in die=
ſem
Hauſe zur Sprache gekommen iſt, möchte ich auch von
dieſer Stelle aus in aller Oeffentlichkeit beſtätigen, daß
die erwähnte Mitteilung der Nordd. Allg. Ztg. in allen
ihren Punkten zutreffend iſt. Ich habe den Brief
Sr. Majeſtät an die Frau Landgräfin ſelbſt geleſen
und in dielem Briefe iſt keine Ausführung enthalten, die
ſich gegen die katholiſche Kirche, die Katholiken oder über
das Verhältnis Sc. Majeſtät zu den Katholiken äußert.
Die Ausführungen der Nordd. Allg. Ztg. ſind in jedem
Punkte zutreffend. Um ſo entſchiedener muß das Treiben
gekennzeichnet werden, das ſich an dieſen Brief geknüpft
hat (Sehr richtig), wie man dieſen Privatbrief Sr. Majeſtät
des Kaiſers und Königs eine Angelegenheit ſeines
Königlichen Hauſes an die Oeffentlichkeit gezogen, und ſich
nicht davor geſcheut hat, den Brief zu fälſchen und
damit beizutragen, daß Mißtrauen in die katho=
liſche
Bevölkerung gegen ihren Landesherrn ge=
tragen
wird, gegen ihren Landesherrn, von dem ſie ſo
viele Beweiſe ſeines Wohlwollens erfahren, von dem ſie
ſo viele Zeichen ſeiner Gunſt erhalten und bei dem ſie Ver=
ſtändnis
für ihre Wünſche und Bedürfniſſe gefunden hat.
Man kann in der Tat ein ſolches Verfahren nicht ſcharf
genug kennzeichnen. Es iſt Brunnenvergiftung
der allerſchlimmſten Art (Sehr richtig). Ichmeine,
alle anſtändigen Leute im Deutſchen Reiche ſollten ſich da=
gegen
wenden und von dieſen Fälſchern und Brunnen=
vergiftern
abrücken. (Lebhafter Beifall.) Zu meiner
Freude hat das ſoeben auch mit aller Entſchiedenheit der
Abg.=Dr. Porſch getan. Ich glaube, daß nun die Akten
darüber geſchloſſen werden ſollten, und daß wir uns alle
dagegen wehren ſollten, wenn noch einmal verſucht werden
ſollte, auf dieſem Boden im Trüben zu fiſchen. (Lebhafter
Beifall.)

Luftfahrt.

H Mannheim, 28. April. Das Luftſchiff
Schütte=Lanz 2 iſt heute abend 9.15 Uhr zu einer
letzten militäriſchen Abnahmefahrt, der vor=
geſchriebenen
20ſtündigen Dauerfahrt, aufgeſtiegen.
Das Luftſchiff wird nach Ablauf dieſer Zeit wieder in
Mannheim auf dem Luftſchiffplatz landen.
* Rom, 27. April. Nach einer Meldung des Gior=
nale
d’Italia hat das Militärluftſchiff heute eine
Höhe von 1000 Metern und eine Stundengeſchwindigkeit
von 84 Kilometern erreicht und damit, wie das Blatt er=
klärt
, eine von Luftſchiffen dieſes Typs nicht erreichte
Schnelligkeit erzielt.
* Paris, 27. April. Die Inſaſſen des geſtern bei
Iſſoudoun gelandeten deutſchen Freiballons Frei=
burg
der Führer Dr. Momm und die Mitfahrer Som=
mer
, Schönitz und Schneider, wurden nach einem Verhör
durch die Zivil= und Militärbehörden heute nachmittag
freigelaſſen.

Die Erkrankung des Kaiſers Franz Joſef.

* Wien, 27. April. Dem heutigen Abendbulletin zu=
folge
hat die Löſung des Katarrhs beim Kaiſer den
Tag über keine Fortſchritte gemacht. Der Huſtenreiz iſt
mäßig, der Auswurf genügend. Das Allgemeinbefinden
und der Appetit ſind vollkommen zufriedenſtellend Der
Kaiſer verweilte eine halbe Stunde auf der kleinen Galerie
im Sonnenſchein und empfing den Erzherzog Franz Sal=

vator, den Fürſten von Montenuovo, den Grafen v. Paaa
Frhrn. v. Bolfras und Frhrn. v. Schießl. Der Miniſter
des Aeußern Graf Berchtold wurde vom Kaiſer in nahe=
zu
einſtündiger Audienz empfangen.
* Wien, 28. April. Ueber das Befinden des
Kaiſers wird offiziell mitgeteilt: Der Kaiſer verbrachte
eine durch Huſten zeitweiſe geſtörte, im allgemeinen doch
gute Nacht. Appetit, Kräftezuſtand und Allgemeinbefin=
den
ſind ganz zufriedenſtellend.
* Berlin, 28. April. Die öſterreichiſch=ungariſche
Botſchaft hat über das Befinden des Kaiſers
folgendes Telegramm erhalten: Die Beſſerung im Befin=
den
hält an; das Allgemeinbefinden iſt ſehr befriedigend.

Oeſterreich=Ungarn und die Balkan=
kriege
.

* Peſt, 28. April. Das vom Miniſterium des
Aeußern den Delegationen vorgelegte
Rotbuch enthält 926 diplomatiſche Aktenſtücke aus der
Zeit vom 13. Auguſt 1912 bis zum 6. November 1913. Es
beginnt mit einer Zirkulardepeſche an die Botſchaften in
Berlin, London, Paris, Rom und St. Petersburg, worin
ein Meinungsaustauſch über eventuelle gemeinſame De=
marchen
bei der Pforte und den Balkanſtaaten
angeregt wird, um einer drohenden Störung des Frie=
dens
am Balkan vorzubeugen. Aus dieſem und noch
deutlicher aus den folgenden Telegrammen vom 14. Sep=
tember
1912 an den Geſchäftsträger in Berlin erhellt, daß
dem Wiener Kabinett das Beſtehen der damals noch ge=
heim
gehaltenen Verträge zwiſchen den Balkanſtaaten be=
kannt
war und daß es, ſeiner bisherigen Politik getreu,
nichts unverſucht laſſen wollte, um in enger Fühlungnahme
mit den anderen Großmächten an der Erhaltung des Sta=
tusquo
am Balkan mitzuwirken. Einen breiten Raum im
Rotbuch nimmt Albanien ein, für deſſen Schaffung
Oeſterreich=Ungarn und Italien, den gemeinſamen Inter=
eſſen
in der Adria entſprechend, unausgeſetzt Hand in
Hand eintreten. Die ſtete Fühlungnahme und Ueberein=
ſtimmung
erhellt beſonders aus dem von den beider=
ſeitigen
Regierungen vereinbarten und der Londoner
Reunion vorgelegten albaniſchen Statut, aus ihren Vor=
ſchlägen
über die Abgrenzung des neuen Staatsgebietes
und aus dem am 23. Juni 1913 von den beiden verbün=
deten
Mächten unternommenen erſten Schritt am Buka=
reſter
Hofe, der zur Wahl des Prinzen zu Wied zum Für=
ſten
von Albanien führte. Weitere Aktenſtücke zeigen, wie
ſich das Wiener Kabinett ſpäter genötigt ſieht, oft mit
größtem Nachdruck ſeine Intereſſen Serbien und Monte=
negro
gegenüber zu verteidigen. Hinſichtlich Bulga=
iens
erhellt aus dem Rotbuch, daß Bulgarien auf die
Unterſtützung Oeſterreich=Ungarns unter der Voraus=
ſetzung
einer vorherigen aufrichtigen Verſtändigung mit
Rumänien hätte rechnen können. Es wurde betont, daß
das Wiener Kabinett den rumäniſchen Wunſch nach einer
Kompenſation für berechtigt halte und der Sofioter Re=
gierung
den Rat erteile, durcheine direkte Ausſprache mit
Zukareſt die Grundlage zu einer dauernden Verſtändigung
zu legen.
Bei der Petersburger Reunion trat die
Monarchie in erſter Linie für die rumäniſchen
Wünſche ein. Aus weiteren Dokumenten geht hervor,
wie Graf Berchtold für die Heranziehung des rumäniſchen
Geſandten zu den Botſchafterberatungen in London ein=
trat
. Entſprechend dem in einem Zirkulartelegramm vom
24. November 1912 an die Botſchafter bei den Großmäch=
ten
vom Wiener Kabinett vertretenen Standpunkte, daß
es die Beſtimmungen eines eventuell zwiſchen den Krieg=
führenden
direkt zuſtande gekommenen Friedensſchluſſes
nicht als definitiv anzuſehen in der Lage wäre, bean=
ſprucht
Graf Berchtold in einem am 15. Dezember 1912 an
den Botſchafter Grafen Mensdorff gerichteten Telegramm
für die Großmächte das Recht, ſich ihre Zuſtimmung zu
der Totalität der zu regelnden Gebietsänderungen vorzu=
behalten
. Der Gedankenaustauſch zwiſchen den Kabinet=
ten
über die Anwendung dieſes von allen Großmächten
anerkannten Grundſatzes führt zu einer freundſchaftlichen
Ausſprache zwiſchen dem Wiener und dem Petersburger
Auswärtigen Amte, die in ihren Auffaſſungen über den
Bukareſter Frieden vielfach übereinſtimmen. So meldet
Graf Thun am 2. September 1912, Herr Saſonow kon=
ſtatiere
, daß die ruſſiſche Politik am Balkan die gleichen
Ziele verfolge wie die vom Wiener Kabinett angeführten.
Auch weiterhin dauern die Bemühungen, auftauchende
Intereſſengegenſätze zwiſchen Wien und Petersburg im
Wege einer direkten Ausſprache einer beiderſeits befrie=
digenden
Löſung zuzuführen, fort. Beiſpiele hierfür geben
der Bericht des Grafen Thun vom 30. Dezember 1912
ſowie der in den Telegrammen nach Belgrad und Cetinje
vom 30. Juli 1913 reproduzierte Londoner Beſchluß. In
einem Telegramm vom 16. Auguſt 1913 reproduziert der
Botſchafter Graf Thun eine Aeußerung des Herrn Sa=
ſonow
. die dahin lautet, der Miniſter konſtatiere mit
Befriedigung die in der letzten Balkanphaſe zutage ge=
tretene
Solidarität der Auffaſſuhigen beider Klabinette
und meine, es wäre im Intereſſe der beiden Nachbar=
monarchien
gelegen, wie bisher in einem Gedankenaus=
tauſch
über die ſchwebenden Fragen zu bleiben, um ge=
meinſam
an der Erhaltung des Friedens am Balkan zu
arbeiten.

Aus Korfu.

* Korfu, 27. April. Geſtern nachmittag war Tanz
der Gaſturioten, dem der Kaiſer und die Kaiſerin,
owie der König und die Königin der Hellenen
beiwohnten. In der Umgebung des Kaiſerpaares befan=
den
ſich der deutſche Botſchafter in Konſtantinopel von
Wangenheim, und Mr. Armour. Zur Abendtafel waren
geladen Profeſſor Caro, Admiral Souchon und die Kom=
mandanten
der vor Korfu liegenden deutſchen Schiffe,
Heute vormittag hörte der Kaiſer die Vorträge der drei
Kabinettchefs und des Geſandten von Treutler. Zur Mit=
tagstafel
beim Kaiſer war der Maler Marſchall geladen.
Nach der Tafel beſichtigten die Majeſtäten die Arbeiten
des Künſtlers, der auf Veranlaſſung des Kaiſers mehrere
Wochen auf den Terraſſen des Achilleions, in Gaſturi, in
Monrepos und Paleokaſtrizza gemalt hat. Der Kaiſer er=
warb
einige Bilder. Nachmittags machten die Majeſtäten
eine Ausfahrt in Automobilen. Der König der Hellenen
erlieh dem Geſandten Grafen Quadt, das Großkreuz
des Erlöſerordens.
Literariſches.
* Kunſtblatt. Von Herrn Adolf Metus
Schwindt, deſſen Ausſtellung 1912 gemeinſam mit
Gunſchmann und Decker im Tagblatt Nr. 220 eingehende
Würdigung fand, iſt jetzt eine Federzeichnung Wald im
Schnee (gedruckt bei H. Hohmann) im Kunſthandel er=
ſchienen
. Preis 1 Mark. 50 Japandrucke, handſchriftlich
numeriert und ſigniert, zu 10 Mark das Stück. Auch die=
ſes
Blatt des jungen Künſtlers verrät das ernſte Streben

nach rein zeichneriſcher Vollendung. Es verſchmäht Effekt=
haſcherei
und erreicht ſeine maleriſche Wirkung durch ein=
fache
, ruhige Vornehmheit, durch ſorgfältiges Abwägen
der hellen und dunklen Partien gegeneinander.

Mexiko und die Vereinigten Staaten.

Die Vermittelung.
* Waſhington, 27. April. Wie verlautet, wurden
bei den Verhandlungen über die Vermitte=
lungsvorſchläge
bezüglich Merikos bisher keine
Bedingungen über die zukünftige Stellung Huertas auf=
geſtellt
.
* Waſhington, 28. April. Der ſpaniſche
Botſchafter in Waſhington de Riano erklärt jetzt
offiziell, daß Huerta die Vermittlung annimmt,
die nun, von ganz Südamerika, ſowie von den europäi=
ſchen
Mächten unterſtützt, zu mehrfachen Verhandlungen
geführt habe. Der Erfolg der Aktion iſt noch unbeſtimmt.
Der ſchroffe Gegenſatz zwiſchen Huerta und der Union
ſtimmt weite politiſche Kreiſe ſkeptiſch.
* Waſhington, 28. April. Der ſpaniſche Bot=
ſchafter
Riano teilte dem Staatsſekretär Bryan mit, daß
Huerta im Prinzip die Vermittelung be=
dingungslos
angenommen habe.
* Mexiko, 28. April. Die Annahme der
guten Dienſte der ſüdamerikaniſchen Republiken
durch die mexikaniſche Regierung wird.
amtlich beſtätigt.
Die Stimmung in der Stadt Mexiko.
* Veracruz, 28. April. Nach Meldungen aus der
Stadt Mexiko hat ſich dort ſeit zwei Tagen eine
freundlicher e Haltung gegenüber den Ausländern
bemerkbar gemacht. Dies wird teils darauf zurückgeführt,
daß die Anhänger der Inſurgenten bemüht ſind, in der
Stimmung des Publikums einen Wechſel herbeizuführen.
Es wurden Flugblätter in Umlauf geſetzt, in denen das
Volk erſucht wird, die Amerikaner zu ſchützen und in denen
Huerta gebrandmarkt wurde, weil er die Landung der
Amerikaner in Veracruz verurſacht habe, und in denen das
Volk aufgefordert wurde, an einem Umzuge zum Zeichen
er Mißbilligung Huertas Haltung teilzunehmen. Der Um=
zug
fand Samstag ſtatt mit Erlaubnis Huertas. Hieraus
wird geſchloſſen, daß Huertas Macht ſinkt. Flüchtlinge tei=
len
mit, daß Huerta nach der Kundgebung ſich in einer
fremden Geſandtſchaft verſteckte, da er fürchtete, ermordet
zu werden.
Die Lage in Veracruz.
* Veracruz, 28. April. Konteradmiral Fletcher
hat unter Kriegsrecht die Landungs= und Ladeplätze
der Terminal Company, einer britiſchen Geſellſchaft, in
Beſitz genommen. Wie der Admiral erklärt, war dieſe
Maßnahme notwendig, um normale Zuſtände wieder
herzuſtellen. Die Geſellſchaft habe eine über alles Maß
hinausgehende Pachtſumme gefordert. Der britiſche Kon=
teradmiral
Craddock, bei dem ſich die Geſellſchaft be=
chwert
, hat ſie an das Auswärtige Amt in London ver=
wieſen
.
* Veracruz 28. April. Die Transport=
ſchiffe
mit General Fundſtons Truppen ſind
hier eingetroffen. Es ſteht noch nicht feſt, wann die Trup=
pen
landen, um die Marinemannſchaften abzulöſen.
Die Ausländer in Mexiko,
* Veracruz, 28. April. Geſtern iſt ein Zug mit
vielen Flüchtlingen hier eingetroffen. Darunter be=
finden
ſich nur fünf Amerikaner. Einige waren in Cor=
doba
und einige im Hauptquartier des Generals Maaß in
Solidad gefangen. Aus der Stadt Mexiko iſt keiner ge=
kommen
.
* Mexiko 28. April. Bis jetzt haben gegen 500
Engländer Mexiko und Veracruz verlaſſen. Von den
Deutſchen benutzten 90 Perſonen die vier Ausländerzüge
nach Veracruz zum Verlaſſen der Hauptſtadt. Aus Chi=
huahua
, Parral, Torreon und Durango brachten ſich faſt
alle Deutſchen nach El Paſo in Sicherheit.
* Neu=York 28. April. Wie aus San Franzisko
drahtlos gemeldet wird, befinden ſich unter den Flücht=
lingen
aus Manzanillo auch der deutſche Konſul und
ſeine Frau. Sie ſind mit einem Dampfer am Samstag in
San Diego in See gegangen.
* Waſhington 28. April. Der japaniſche Bot=
ſchafter
in Waſhington hat von dem Staatsſekretär Bryan
für die Japaner in Mexiko die das Land zu ver=
laſſen
wünſchen, die Erlaubnis erwirkt, ſich nach den Ver=
einigten
Staaten begeben zu dürfen. Um dies zu ermög=
lichen
, wird das Einwanderungsgeſetz zeitweilig ſus=
pendiert
werden müſſen. Die Japaner wohnen hauptſäch=
lich
an der paziſiſchen Küſte von Mexiko.
* Veracruz. 28. April. Hier iſt unter deutſcher
und britiſcher Flagge ein Zug mit 26 Ameri=
kanern
31 Engländern und 92. Mexikanern
eingetroffen.
Kämpfe.
* Mexiko 28. April. In der Nähe der Stadt
Mexiko iſt eine Schlacht zwiſchen den Inſurgen=
ſen
und den Regierungstruppen im Gange.
Der Ort der Kampftat iſt noch unbekannt. Der Regie=
rungsgeneral
Velasco, der in dem Kampfe zweimal ver=
wundet
wurde, iſt mit 400 verwundeten Bundesſoldaten
in der Stadt Mexiko eingetroffen. General Pena iſt in der
Schlacht gefallen.

Letzte Nachrichten.

(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Neuſtrelitz, 28. April. Die Landeszeitung für beide
Mecklenburg meldet amtlich: Heute fand hier mit Geneh=
migung
des Großherzogs und des Fürſten Leopold zur=
Lippe die Verlobung der Herzogin Marie mit
dem Prinzen Julius Ernſt zur Lippe ſtatt.
Prinz Julius Ernſt zur Lippe iſt heute nachmittag hier
eingetroffen Nachmittags fand anläßlich der Verlobung
Tafel im Reſidenzſchloß ſtatt, wobei die Verlobung be=
kannt
gegeben wurde.
* Neuſtrelitz, 28. April. Zu der heute erfolgten Ver=
lobung
des Prinzen Julius Ernſtzur Lippe
nit der Herzogin Marie zu Mecklenburg ſind
mit als erſte das Glückwunſchtelegramm des Kaiſer=
paares
und des Königspaares von England.
eingelaufen.
* Helgoland, 28. April. Der Dampfer Vaterland
paſſierte auf der Werftprobefahrt um 4.15 Uhr die Inſel
unter Volldampf weſtwärts.
* Luxemburg, 28. April. Heute nacht wurde die
Fahne der franzöſiſchen Geſandtſchaft her=
untergeholt
und geſtohlen. Die Polizei wurde von
dem Vorfall benachrichtigt.

[ ][  ][ ]

* Peſt, 28. April. Der heute den Delegationen unter=
breitete
gemeinſame Voranſchlag weiſt ein Geſamt=
erfordernis
von 586 Millionen Kronen auf. Außerdem
werden Spezialkredite in Höhe von 183 Millionen gefor=
dert
, von denen 81 Millionen für das Heer und 101 Mil=
lionen
für die Marine beſtimmt ſind. Der Spezialkredit
für das Heer ſtellt Raten bereits bewilligter Kredite dar
Der Spezialkredit für die Marine beſteht aus den letzten
Raten der bereits bewilligten Kredite zur Ausgeſtaltung
der Flotte und der erſten Rate von 45 Millionen des neuen
außerordentlichen Erforderniſſes von rund 427 Millionen,
welcher für die nächſten fünf Jahre aufgeſtellt iſt. Dieſe
Millionen ſind hauptſächlich für den Bau und die Aus=
rüſtung
von vier Schlachtſchiffen mit ungefähr
24500 Tonnengehalt, ſechs Torpedofahrzeugen und zwei
Donaumonitoren für den Ausbau des Seearſenals und
Sebenigos als Flottenſtützpunkt beſtimmt.
* London, 28. April. Im Unterhauſe fragte
King (liberal), ob Sir Edward Grey Kenntnis da=
von
habe, daß kürzlich ein weiteres militäriſches
Einvernehmen zwiſchen den Mächten der Tripel=
entente
gefordert worden ſei im Hinblick auf eine ge=
meinſame
Aktion auf dem Kontinent für den Fall gewiſſer
Eventualitäten; zweitens, ob die Politik Englands auch
weiterhin frei von allen Verpflichtungen zu militäriſchen
Operationen auf dem Kontinent bleibe. Grey erwiderte,
die erſte Frage ſei zu verneinen; was die zweite Frage
betreffe, ſo bleibe Englands Stellung dieſelbe, wie ſie in
der Erklärung des Premierminiſters Asquith vom 24.
März 1913 dargelegt worden ſei. Auſten Chamber=
lain
brachte namens der Oppoſition eine Reſolution
ein, daß mit Rückſicht erſtens auf die ernſte Natur der
Flotten= und Heeresbewegungen, die kürzlich von der Re=
gierung
gegen Ulſter ins Auge gefaßt worden ſeien,
zweitens mit Rückſicht auf die Unvollſtändigkeit und Un=
genauigkeit
in den weſentlichen Punkten der Miniſter=
erklärungen
und drittens mit Rückſicht darauf, daß es die
Regierung beſtändig hübe daran fehlen laſſen, der Lage
aufrichtig gegenüber zu treten, das Haus der Meinung
ſei, daß eine vollkommen unparteiiſche Unter=
ſuchung
über alle Umſtände ſtattfinden ſolle. Cham=
berlain
erklärte, es habe ſich ein beklagenswerter Mangel
an Aufrichtigkeit und Offenheit gezeigt; über die Tat=
ſachen
ſeien weſentlich falſche Erklärungen abgegeben wor=
den
. Im weiteren Verlaufe der Sitzung erklärte Pre=
mierminiſter
Asquith, daß die Einbringung des Budgets
erſt am 4. Mai erfolgen werde.
* Konſtantinopel, 28. April. Einem Jrade zufolge=
wird
der dritte Dreadnought, deſſen Beſtellung
bei der Firma Armſtrong beſtätigt wird, Sultan Mehe=
med
Fatih heißen. Die Beſtellung wurde geſtern abend
bekannt gegeben. Außerdem wurden einige Kreuzer,
Unterſeeboote und Torpedoboote beſtellt. Ferner wurde
bekannt gegeben, daß die Dreadnoughts Sultan Osman
und Rachadie in zwei Monaten in den türkiſchen Ge=
wäſſern
ſein werden.
* Zizikar, 28. April. Nach der Kenntnisnahme des
Berichts des Stabschefs der Mukdener Truppen, welcher
hier den Urſachen der Meuterei nachforſchte, entſchloß ſich
die Regierung den Forderungen der Meuterer nachzukom=
men
. Die Meuterer gehen ſtraflos aus; Brigadegeneral
Heiuilanchou wird Befehlshaber der neu zu formierenden
Diviſion. Die entlaſſenen Offiziere werden weiter im
Dienſte belaſſen, ebenſo kehrt der entlaſſene Militärgou=
verneur
auf ſeinen Poſten zurück. Die Unruhen gelten
als beendet.
* Tokio, 28. April. In der Umgegend von Maſam=
phor
überfiel ein Koreanerhaufe japani=
ſche
Feldmeſſer. Militärabteilungen, die zu Hilfe
gerufen wurden, konnten nach einem Kampfe, bei dem
viele getötet und verwundet wurden, die Ruhe wieder her=
ſtellen
.
Die gothaiſche Miniſterkriſe.
* Gotha, 28. April. In Sachen der gothaiſchen Mi=
niſterkriſe
hat der gothaiſche Landtag an den
Herzog eine Eingabe gerichtet, die auf die Gründe des
Entlaſſungsgeſuches des Miniſters Bezug nimmt und den
Herzog bittet, in ſeinen Maßnahmen eine Wendung ein=
treten
zu laſſen. Es heißt darin u. a.: In der Gewißheit,
daß ſie damit dem lebhaft empfundenen Wunſche der
Landesbevölkerung entſprechen, bitten Eure Königliche
Hoheit die unterzeichneten Mitglieder des Landtages des
Herzogtums Gotha ehrfurchtsvoll, in der Sache, die das
Entlaſſungsgeſuch veranlaßt hat, eine Entſcheidung zu
treffen, die es dem Miniſter in Ehren ermöglicht, weiter
zum Segen des Landes zu wirken. Die Eingabe iſt von
ſſämtlichen bürgerlichen Abgeordneten unterzeichnet. Der
Herzog hat ſeine Reiſe in Italien abgebrochen und trifft
morgen in Gotha ein.
Waffenſchmuggel für die Ulſterleute.
* London, 28. April. Nach einem Telegramm aus
Londonderry iſt in den letzten drei Nächten bei Donegal
in Irland ein Dampfer beobachtet worden, der ſchließ=
Eich in Loughſchinny anlief, nachdem er die Ladung auf
einem Fiſcherboote übergeführt hatte. Die Nationaliſten
von Londonderry erklären, daß der Dampfer Waffen
für die iriſchen Nationaliſten= Freiwilli=
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aus Amerika herübergebracht habe.

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Stunden der Erholung gönnen will, dem ſei ein Aufent=
halt
im Hotel Köhler empfohlen. Das bekannte Hotel,
das nach Verlegung des Bahnhofes in ſeiner vornehmen
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tigen
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ſind durchaus empfehlenswert.

Wetter.

Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 29. April:
Wechſelnde Bewölkung, vielfach heiter, trocken, etwas
wärmer.

Statt beſonderer Anzeige.
Heute morgen entſchlief ſanft nach ſchwerem
(10933
Leiden mein lieber Mann
Alfred W. Gay.
In tiefer Trauer:
Marie Gay, geb. Pettmann.
Darmſtadt, den 28. April 1914.
Frankfurterſtr. 58.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 30. April,
nachmittags ½4 Uhr, vom Friedhofsportal
aus ſtatt.

chmerzerfüllt teilen wir mit, daß unſer
innigſtgeliebter, guter Gatte und Vater,
Sohn, Bruder und Schwager
(10911
der Kaiserl. Admiralitätsrat
Dr. Eduard Doebner
im einundvierzigſten Lebensjahre geſtern nacht
ſeinem ſchweren Leiden erlegen iſt.
Berlin, Darmſtadt, 27. April 1914.
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Kathinka Doebner, geb. Oſt,
als Gattin mit ihren beiden Kindern,
Mathilde Doebner, geb. Gaquoin,
als Mutter.
Die Beerdigung findet am Mittwoch, den
29. April, nachmittags 5 Uhr, in Aſchaffen=
burg
ſtatt.

Todes=Anzeige.
Tieferſchüttert teilen wir Verwandten, Freun=
den
und Bekannten hierdurch mit, daß meine
liebe Frau, unſere herzensgute Mutter
Fraulosephine Mager
geb. Thalheimer
nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden
in ein beſſeres Jenſeits abgerufen wurde.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Adam Mager u. Kinder.
Darmſtadt, den 27. April 1914.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, nach=
mittags
3 Uhr, vom Beſſunger Friedhof aus
ſtatt.
(*11382

Dankſagung.

Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
an dem ſchweren Verluſte unſeres allzufrüh dahin=
geſchiedenen
unvergeßlichen Töchterchens und
Schweſterchens
(10909
Anna
für die überaus zahlreichen Blumenſpenden von
nah und fern, ſowie dem Herrn Pfarrer Waitz
für ſeine troſtreiche Grabrede ſprechen wir unſern
tiefgefühlten Dank aus.
Die tieſtrauernden Hinterbliebenen:
Familie Heinr. Saal.
Darmſtadt, den 27. April 1914.

Tageskalender.

Mittwoch, 29. April.
Großh. Hoftheater Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
10 Uhr (Ab. B): Helden.
Liederabend von Otto Semper um 8 Uhr im Saale
der Loge (Sandſtraße).
Modeſchau von 4½7 Uhr im Hotel Zur Traube‟.
Vortrag von Major a. D. Strecker um 8 Uhr, im
Kaiſerſaal (Schutzverband gegen die Fremdenlegion).
Hauptverſammlung des Hausbeſitzervereins) um
8½ Uhr im Saalbau.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Bürgerkeller um
8 Uhr.

Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil Mar Streeſe; für den Anzeigenteil,
Anzeigenbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
leben
: Carl Friedrich Romacker, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren.
Etwaige Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträg=
liche
werden nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte
werden nicht zurückgeſandt.

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Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.

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Schere und Kamm. 1 goldener Anhänger mit blauem Stein und
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kleine Handtaſche mit Doublé=Damenuhr. 1 ſilberne Nadel mit rotem
Stein. 1 vergoldetes Halskettchen mit Anhänger und Herrenphoto=
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1 vergoldetes Halskettchen mit Herzchen.

Warnung
vor dem unlauteren Geſchäftsgebahren von Serienlos=
Geſellſchaften.

Schon wiederholt iſt vor dem unlauteren Geſchäftsgebahren
zahlreicher in= und ausländiſcher, beſonders niederländiſcher und
däniſcher Unternehmer, ſog. Serienlos=Spielgeſellſchaften, gewarnt
worden.
Das Weſen dieſer Unternehmen beſteht darin, daß der Unter=
nehmer
einen Anteil an Serienloſen oder die Ausſicht auf den Gewinn
aus einer größeren oder kleineren Anzahl ſolcher Loſe verkauft, und
daß die Zahlung des Kaufpreiſes in der Regel in Raten erfolgen kann.
Der Vertrieb ſolcher Geſchäfte iſt ſtrafbar. Denn handelt
es ſich um den Verkauf von Gewinnausſichten, ſo iſt dies als öffent=
liche
Veranſtaltung einer Lotterie ohne obrigkeitliche Erlaubnis an=
zuſehen
(§ 286 des R.=Str.=Geſ.=B.); werden Losanteile gegen
Teilzahlungen verkauft, ſo liegt ein Vergehen gegen §7 des Reichs=
geſetzes
, betreffend die Abzahlungsgeſchäfte, vom 16. Mai 1894
(R.=Geſ.=Bl., S. 450) vor. Der gewerbsmäßige Verkauf von Losanteilen
wird aber auch in der Regel gegen das Heſſiſche Geſetz, betreffend
den Handel mit Anteilen und Abſchnitten von Loſen zu Lotterien
und Ausſpielungen, vom 11. April 1896 (R. Bl. S. 47) verſtoßen.
Es kommt ferner das Heſſiſche Geſetz vom 14. Februar 1906
(Reg.=Bl. S. 45) in Betracht, wonach das Spielen in außerheſſiſchen
Lotterien, die nicht mit ſtaatlicher Genehmigung im Großher=
zogtum
zugelaſſen ſind, bei Geldſtrafe bis zu 600 Mark im
Großherzogtum Heſſen verboten iſt.
Wenn hiernach einerſeits derjenige, der einer derartigen Serien
losgeſellſchaft beitritt, nicht nur hierdurch ſich an dem ſtrafbaren Tun
des Unternehmers beteiligt, ſondern in den meiſten Fällen (ſofern es
ſich nicht ausſchließlich um im Großherzogtum Heſſen zugelaſſene
Lotterie=Loſe handelt) ſelbſt eine mit empfindlicher Strafe bedrohte
Handlung begeht, ſo iſt andererſeits hiermit für ihn in den meiſten
Fällen auch eine erhebliche Vermögensſchädigung verbunden, wie
ſich aus nachſtehendem ergibt.
Die Serienlosgeſellſchaften beruhen faſt ohne Ausnahme
auf ſchwindelhafter Grundlage. Die Beitrittseinladungen laſſen
die Natur des Geſchäfts und die den Teilnehmern zuſtehenden Rechte
nicht klar erkennen. Das Publikum wird durch die Anpreiſung, daß
jedes Los gewinnt und Nieten nicht exiſtieren, ſowie durch die fett=
gedruckten
Geſamtbeträge der Gewinne angelockt. Dabei iſt meiſt nicht
bekannt und kann auch aus den Ankündigungen gar nicht erſehen
werden, daß die Zahl der Teilnehmer an den fraglichen Geſellſchaften
unbeſchränkt iſt, die Summe der einzelnen Beiträge den von dem
Unternehmer gezahlten Kaufpreis der Loſe um ein vielfaches über=
ſteigen
und daß deshalb der auf den Teilnehmer entfallende Gewinn=
betrag
faſt ausnahmslos nur einen verſchwindenden Teil der Ge=
ſamtſumme
der gezahlten Beiträge ausmachen wird. Dazu beſteht
nicht einmal die Gewähr, daß der Unternehmer ſich im Beſitze der
Loſe befindet, an denen die Teilnehmer einen Anteil erwerben ſollen.
Zweifel der letzterwähnten Art ſind namentlich hinſichtlich der aus=
tländiſchen
Unternehmer gerechtfertigt, welche das Geſchäft in Deutſch=
land
betreiben oder durch Agenten betreiben laſſen.
Wir ſehen uns veranlaßt, auf dieſe Geſichtspunkte wiederholt
hinzuweiſen, da trotz häufiger Warnungen in der Preſſe, trotz zahl=
reicher
Beſtrafungen von Unternehmern derartigen Spielgeſellſchaften
trotz der traurigen Erfahrungen vieler Spieler ſich immer noch Leute
finden, die auf die verlockenden Anerbieten hereinfallen, namentlich
wenn die Geſchäftsunternehmer unter einer hochtrabenden Firma wie
Internationale Vereinsbank, Nationale Renten= und Kreditbank
oder dergl. auftreten.
Aus den angegebenen Gründen warnen wir auch davor, den in
letzter Zeit hieſigen Einwohnern zugegangenen Aufforderungen aus=
ländiſcher
Bankfirmen zu folgen und als Vertreter dieſer Firmen
Teilnehmer für Serienlosgeſellſchaften zu werben.
Da ſowohl der Handel mit Losanteilen in der fingierten Form
des Geſellſchaftsſpiels als auch deſſen Unterſtützung ſeitens der
Zeitungen durch Aufnahme von Anzeigen und Proſpekten ſtrafbar
iſt, erſcheint es im Intereſſe der Allgemeinheit ratſam, die Auf=
nahme
derartiger Reklamen, ſowie die Verbreitung ſolcher Proſpekte
abzulehnen.
(10844md
Darmſtadt, den 24. April 1914.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Stumpf.

Warnung.

Von einer Firma in Amſterdam, welche ſich den Namen
Deutſche Effekten=Geſellſchaft auch Deutſche Effektenbank beilegt,
ſowie von deren Inhaber Hermann Johann Heinrich Wöckener und deren
Geſchäftsführer Wilhelm F. v. Peil (richtig Willem Frederik van der
Pyl) werden nach Deutſchland Einladungen zur Beteiligung an der
Ausſpielung ausländiſcher, hier verbotener Lotterien verſandt. Wir
ſehen uns veranlaßt, das Publikum zu warnen, ſich auf dieſe Ein=
ladungen
einzulaſſen.
(10845md
Darmſtadt, den 24. April 1914.
Großherzogliches Polizeiamt.
J. V.: Stumpf.

Bekanntmachung.

Die nach Art. 3 Abſ. 3 des Geſetzes über die öffentlichen Spar=
Kkaſſen vom 8. Auguſt 1902 vorgeſchriebene Prüfung der Geſchäfts=
führung
der ſtädtiſchen Sparkaſſe hat durch den Verbandsreviſor des
Heſſiſchen Sparkaſſenverbandes, Herrn Georg, in der Zeit vom
9. Dezember 1913 bis 17. Januar 1914 ſtattgefunden. Sie hat ſich
auf alle Zweige der Verwaltung erſtreckt und keinerlei Beanſtandung
ergeben.
(10836
Darmſtadt, den 16. April 1914.
Der Verwaltungsrat der ſtädtiſchen Sparkaſſe
Der ſtellvertretende Vorſitzende:
Wagner.

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Begleichung ſtädt. Gefälle
für das Rechnungsjahr 1913.

Mit Rückſicht auf den Bücher=
ſchluß
der Stadtkaſſe und der
ſtädtiſchen Nebenkaſſen ſind alle
Rückſtände für das abgelaufene
Rechnungsjahr nunmehr unver=
züglich
an uns zu entrichten. Friſt=
geſuche
können nicht berückſichtigt
werden.
(10136a
Darmſtadt, 16. April 1914.
Die Stadtkaſſe.
Koch.

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Frankfurt a. M., 27. April. ( Schlachtvieh=
markt
.) Amtlicher Bericht. Auftrieb: 1524 Stück Rin=
der
, darunter 598 Ochſen, 66 Bullen, 860 Färſen und
Kühe, 322 Kälber, 99 Schafe, 2416 Schweine. Preiſe für
1 Ztr. Lebendgewicht (Schlachtgewicht) in Mark: 1. Rin=
der
: A) Ochſen: a) vollfleiſchige, ausgemäſtete höchſten
Schlachtwertes im Alter von 4 bis 7 Jahren 4751 (85
bis 88), b) junge, fleiſchige, nicht ausgemäſtete und ältere
ausgemäſtete 4246 (7683), c) mäßig genährte junge,
gut genährte ältere 3641 (6675. B) Bullen: a) voll=
fleiſchige
, ausgewachſene höchſten Schlachtwertes 4447
(7378), b) vollfleiſchige, jüngere 4043 (6974).
C) Färſen und Kühe: a) vollfleiſchige, ausgemäſtete Fär=
ſen
höchſten Schlachtwertes 4348 (7786), b) vollflei=
ſchige
, ausgemäſtete Kühe höchſten Schlachtwertes bis zu
7 Jahren 4044 (7479), e) 1. wenig gut entwickelte
Färſen 3842 (7380), 2. ältere, ausgemäſtete Kühe und
wenig gut entwickelte jüngere Kühe 3539 (6572),
d) mäßig genährte Kühe und Färſen 2934 (5868),
e) gering genährte Kühe und Färſen 2025 (4657).
2. Kälber: a) mittlere Maſt= und beſte Saugkälber 58
bis 62 (98105), b) geringe Maſt= und gute Saugkälber
5256 (8895). 3. Schafe: Maſtlämmer und Maſt=
hämmel
42 (92). 4. Schweine: a) vollfleiſchige
Schweine von 80 bis 100 Kilogramm (160 bis 200 Pfund)
Lebendgewicht 4549 (5962), b) vollfleiſchige Schweine
unter 80 Kilogramm (160 Pfund) Lebendgewicht 4448
(5860), c) vollfleiſchige von 100 bis 120 Kilogramm (200
bis 240 Pfund) Lebendgewicht 4649 (5962) d) voll=
fleiſchige
von 120 bis 150 Kilogramm (240 bis 300 Pfund)
Lebendgewicht 4649 (5962). Marktverkauf: Rinder=
geſchäft
ſlau; erheblicher Ueberſtand. Der Markt verlief
in Kälbern rege, in Schafen ruhig und in Schweinen
ſchleppend: bei Schweinen Ueberſtand
E.0. Frankfurt a. M. 27. April. ( Kartoffel=
markt
.) Man notierte: Kartoffeln im Waggon 4,75 bis
5,75 Mark, im Detail 6,257 Mark. Alles per 100 Kilo.
F.C. Frankfurt a. M., 28. April. (Heu= und
Strohmarkt.) Man notierte Heu 3,20 Mark, Scſoh
fehlte. Alles pro 50 Kilogramm. Geſchäft lebhaft. Die
Zufuhren waren aus Oberheſſen.
H. Frankfurt a. M., 28. April. ( Fruchtmarkt=
bericht
.) Am Wochenmarkt war das Angebot in ein=
heimiſchen
Brotfrüchten nur geringfügig, dabei aber auch
die Forderungen etwas höher gegen die Vorwoche In=
folgedeſſen
blieb der Verkehr ſehr ruhig und die Mühlen
kauften nur das Notwendigſte. Auch fremder Weizen
wurde höher offeriert, aber wenig abgenommen. Für Ha=
fer
beſtand größere Nachftage bei anziehendem Preiſe.
Gerſte und Mais wurden wenig umgeſetzt und blieben
unverändert. Mehl und Futterartikel ſtetig.
Der Mannheimer Getreidemarkt zeigte
keine nennenswerte Veränderung. An der Berliner
Produktenbörſe war Getreide feſt auf Maldeckun=
gen
und die Hauſſe in Peſt. Die ungariſchen Mühlen kauf=

e eirt. er . e e
teurer. Sonſtige Auslandsſorderungen ſind unverändert.
In Hafer beſtand Ervortbegehr.
Nach den letzten Kabelnachrichten von den amerika=
niſchen
Getreidemärkten (Neu=York und Ehi=
kago
) waren Weizen und Mais in matter Haltung auf
die günſtigen Ernteſtandsberichte, ſowie gute Wettermel=
dungen
aus dem Südweſten der Umonſtaaten. Die ſicht=
baren
Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche von 52.14
Millionen Buſhels auf 49,17 Millionen Buſhels und die
Maisvorräte von 15,51 auf 12,62 Millionen Buſhels zu=
rückgegangen
, ebenſo in Kanada von 21,86 Mill. Buſh.
auf 18,65 Millionen Buſhels.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie
folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer 20.7521, Nord=
deutſcher
20.7521, Kurheſſiſcher 20.7521, Rumäniſcher
22.50 23. Laplata 22.5023, Ruſſiſcher 22.5023, Red=
winter
22.5023, Manitoba 22.2522.75, Kanſas 2323.50,
Walla Walla 22.2522.75; Roggen, hieſiger 16.50 bis
16.65, Bayeriſcher 16.5016.70, Ruſſiſcher , Amerikani=
ſcher
, Rumäniſcher : Gerſte, Pfälzer 17.2517.75,
hieſige und Wetterauer 1717.50, Riedgerſte 16.7517.25,
Ungariſche , Fränkiſche 16.5017.50: Hafer, hieſiger
1717.75, Bayeriſcher 1717.75, Ruſſiſcher 1719, Ameri=
kaniſcher
16.7517.25, Rumäniſcher 1719: Mais mired
1515.10, Ruſſiſcher 1515.25, Donaumais 14.9015.20,
Rumäniſcher 1515.25, Laplata 1515.25, Weißer Mais
1515.20, Weizenſchalen 10.7511, Weizenkleie 10.25 bis
10.50, Roggenkleie 10.2510.75, Futtermehl 1214, Bier=
treber
getrocknet 12.7513. Futtergerſte 13.2513.75;
Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab Mannheim) Nr. 0
30.2530.50, feinere Marken 30.7531, Nr. 1 29.5029.75,
feinere Marken 303025, Nr. 2 28 2528.50, ſeinere Mar=
ken
28.7529, Nr. 3 26.5026.75, feinere Marken 2727.25,
Nr. 4 22502275, ſeinere Marken 2323.25; Roggen=
mehl
, hieſiges Nr. 0 24.7525, Nr. 1 22.2522.75, Nr. 2
2020.25.

Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 21. bis 27. April.
Die bereits in der Vorwoche zutage getretene feſtere
Tendenz hat in der Berichtswoche weitere Fortſchritte ge=
macht
. Der Krieg zwiſchen den Vereinigten Staaten und
Meriko hat für den Getreidehandel zwar kaum eine ernſtere
Bedeutung, denn der Bezug amerikaniſchen Getreides
wird durch dieſe Ereigniſſe nicht behindert, indeſſen blieb
die amerikaniſche Kursſteigerung, die übrigens auch mit
Klagen über Trockenheit zuſammenhing, nicht ohne Ein=
fluß
. Der Hauptgrund für die Befeſtigung liegt jedoch
in der allgemeinen ſchwachen Verforgung, die ſich ange=
ſichts
des zuletzt ſtärker hervortretenden Bedarfs empfind=
ſich
fühlbar zu machen beginnt, und das um ſo mehr, als
das heimiſche Angebot in den Verbrauchsländern zurzeit
ſehr knapp iſt. Es hängt dies vielfach mit den Feldarbei=
ten
zuſammen aber in Frankreich und in Oeſterreich=
Ungarn handelt es ſich zweifellos um eine Erſchöpfung

der Ermievoräktet jedenſalle ſind dieſe Länder andauernd
beſtrebt, fremdes Getreide heranzuziehen. Noch feſter als
draußen war die Tendenz in der Berichtswoche auf den
deutſchen Getreidemärkten. Der lebhaften Nachfrage, die
ſich ſowohl ſeitens des Inlandes, als auch zu Export=
zwecken
bemerkbar macht, ſtand nur ſehr ſchwaches An=
gebot
gegenüber. Auch hier zeigte ſich, daß die zweite
Hand nur über geringe Vorräte verfügt. Das Haupt=
intereſſe
konzentrierte ſich wieder auf Roggen, worin ſich
die Warenknappheit beſonders fühlbar macht. Die Müh=
len
befinden ſich meiſt in großer Verlegenheit und bewil=
ligten
daher merklich höhere Preiſe; auch der Export war
andauernd als Käufer am Markte. Ebenſo war die rege
Nachfrage für Weizen nur bei anziehenden Preiſen zu
befriedigen. Hafer lag gleichfalls feſt und teuerer zu=
mal
das Ausland ſich andauernd für dieſen Artikel inter=
eſſiert
und auch die Händler dringend Ware brauchen,
während das Angebot in allen Qualitäten außerordentlich
ſchwach iſt. Im Lieferungsgeſchäft haben die Preiſe für
Weizen und Roggen in der letzten Woche durchſchnittlich
um zirka 3 Mark angezogen, während für Hafer ein Fort=
ſchritt
von 11½ Mark zu verzeichnen iſt. Futtergerſte
blieb zunächſt in ſchwacher Haltung, befeſtigte ſich aber
zum Schluß, da Rußland ſeine Forderungen erhöhte und
die Spekulation darauf zu Deckungen ſchritt. Auch Mais
erfuhr in den letzten Tagen eine Befeſtigung, zu der un=
günſtige
Berichte über die Qualität der argentiniſchen
Ernte den Anlaß gaben. Es ſtellten ſich die Preiſe für
inländiſches Getreide am letzten Markttage wie folgt:

Weizen
Roggen Hafer
159
163 (45
Königsberg. . 200
159½ (4-5
166 (*5
Danzig
160
186 (43
155 (43
Stettin
152
. 191 (*2 ) 155
Poſen
.183 (42 ) 157 (46 ) 145
Breslau
180
. 195 (*3 ) 163
Berlin
157
165
192 (44
Magdeburg
. 197 (*7
161 (43 ) 172
Halle .
160
167
189
Leipzig
160 (*8
199
165
Dresden.
186
)450
156
Roſtock
165
197
172 (*6
Hamburg
167 (*3
Hannover
. 190
160
. 202
) 183 (*5
166
Düſſeldorf
200
)175 (48
Köln
165
180 (45
Frankfurta. M. 210 (*3
167½
Mannheim. . 206
)180
165
Straßburg . . 205
172½( ) 175
München . 204 (43 ) 164 (43 ) 168 (42 )

Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Mai 197 25 (P- 2,75),
Peſt Mai 224,95 (* 10,25), Liverpool Mat 161.80
(* 2,35), Paris April 224,45 (*3.25), Chikago Mai
143,50 (4- 2,70) Roggen: Berlin Mai 164 (*-3,25),
Hafer Berlin Mai 155,75 (41), Futtergerſte Südruſſ.
frei Hamburg unverzollt ſchwim. 110 (*0,50), April
108,50 (* 0,50), Mais Argent. April Mai 103,50 (*2),
Donau ſchwim. 107,50 (*1-2,50) Mark.

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Der Sieg des Herzens.
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Was iſt denn los, Eva? fragte er neugierig. Was
iſt denn vorgefallen? Der Baron war ja ganz konſter=
niert
, als er vorhin wegrannte.
Hans muß verreiſen; ſein Vetter iſt geſtorben . . . .
Was? Sein Vetter? Der Gardehuſar? Der Graf
Kurt?
Ja . .
Der kleine Haarkünſtler ſchlug vor Erſtaunen die
Hände zuſammen.
Nee, ſo was? Dann iſt Dein Hans ein gemachter
Mann?!
Ach, laß das, Vater. Wer denkt in ſolcher Stunde an
iſo etwas?
Eva Kind Mädchen hab’ ich’s nicht immer
ggeſagt, daß Du noch Dein Glück machſt? Jetzt wirſt
Du noch eine Gräfin . . . .
Ich bitte Dich, Vater . . . .
Nu, ja es iſt doch ſo! Ich kenne mich da aus.
Weißt Du, ich bin als Coiffeur und Friſeur durch meine
wiſſenſchaftliche Haarpflege in hohe, ja in höchſte Kreiſe
gekommen, da weiß ich Beſcheid mit der genealogiſchen
Wiſſenſchaft, wie ſie das nennen. Nee, wer hätte das ge=
dacht
? Du, Eva, eine Gräfin?!
Kümmere Dich nicht darum, Vater. Das hat gute
Wege . . . . .

Wie? Was? Er wird doch jetzt nicht zurücktreten?
Na, das gibt’s nicht.
Vater, quäle mich nicht.
Das gibt’s nicht, ſage ich Dir. Dazu bin ich da. Und
an der Naſe laß ich mich noch lange nicht herumführen.
Ich werde mit ihm ſſprechen . . . .
Das wirſt Du nicht tun, Vater.
Aber, Eva Kind . . . . Das muß ich doch Deiner
Mutter gleich einmal ſagen, was die dazu meint.
Er rannte zur Tür und rief hinaus.
Mutter, komm’ doch mal her! Du wirſt Dich
wundern.
Laß doch Mutter zufrieden, Vater . . . .
Nee, nee das muß ſie hören Mutter Schatz
he, komm’ doch mal!
Brau Borchers trat ein.
Was machſt Du denn hier für einen Lärm, Borchers?
fragte ſie in ihrer grämlichen Weiſe.
Nun knöpf mal Deine Ohren auf, Mutter, fuhr der
Haarkünſtler eifrig fort. Und dann ſag noch einmal, daß
ich kein gewitzigter Kopf bin. Unſere Eva wird ne Grä=
fin
ne richtige Gräfin werden . . . .
Ich glaube, Du biſt verrückt geworden, Borchers, un=
erbrach
ihn die Frau ärgerlich.
Nee, nee, Mutter, ich bin bei hellem Verſtande. Un=
ſer
Baron iſt jetzt ein Graf geworden, weil der Garde=
huſar
mit dem Tode abgegangen iſt. Und wenn er dann
unſere Eva heiratet, dann wird ſie doch ne Gräfin. Das
iſt doch klar wie durchgerühnte Erbſenſuppe. Nicht?

Was ſoll das bedeuten, Eva? wandte ſich Frau Bor=
chers
an ihre Tochter. Du haſt doch nicht getrunken,
Borchers?
Keine Spur!
Es iſt nur ſo viel Wahres daran, Mutter, nahm Eva
das Wort, daß Hans ſein Vetter Graf Kurt Ballhauſen
plötzlich geſtorben iſt und daß Hans zu ſeinem Begräbnis
reiſt. Das iſt alles.
Na, und iſt das noch nicht genug? frohlockte Borchers.
Jetzt mach', daß Du an Deine Arbeit kommſt, Bor=
chers
, ſagte ſeine Frau ſtreng und wies mit der Hand nach
der Tür.
Aber, Mutter
Die Frau Profeſſor hat ſchon zweimal nach ihren
Locken gefragt alſo marſch an die Arbeit. Hier haſt Du
nicht herumzuſtehen und Unſinn zu ſchwatzen.
Vor dem ſtrengen Blick ſeiner Gattin duckte ſich der
kleine Haarkünſtler ängſtlich zuſammen.
Es iſt doch ſo, wie ich ſage, ſprach er trotzig und ſchlich
ſich dann zum Zimmer hinaus.
Mit dem Menſchen iſt bald kein vernünftiges Wort
mehr zu reden, ſagte Frau Borchers. Dann wandte ſie
ſich an die ſtill daſtehende Eva:
Nun ſag’ Du mir mal, was daran iſt.
Ich ſagte Dir ſchon alles, Mutter.
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Ich mußte mich vor 2 Jahren
am Hals wegen einer
Brusen‟
anſchwellung operieren laſſen. Die
Wunde iſt längſt vernarbt, trotzdem
waren die Drüſen im Januar wieder
tark angeſchwollen. Auf ärztl.
Rat trank ich Altbuchhorster
Mark-Sprudel Starckquelle
(Jod=Eiſen=Mangan= Kochſalz=
qüelle
). Der Erfolg war über=
aſchend
. Schon nach 6 Fl. waren
die Drüſen zu meiner größten
Freude völlig zurückgegangen. Ich
werde den Markſprudel immer
trinken er ſchmeckt prachtvoll, wirkt
appetitanregend, verdauungs=
fördernd
u. blutverbeſſernd und be=
kommt
mir viel beſſer als Lebertran,
den ich früher trank. H. G. Aerztl.
warm empf. Fl. 65 u.95 Pf. inder En=
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Ich weiß es nicht.
Ja, ja ſo mußte es kommen. Ich hab’ es ja ge=
wußt
und habe Dich oft genug gewarnt.
Mutter!
Die Tränen ſtürzten Eva aus den Augen. Beide
Hände ſtreckte ſie wie hilfeſuchend aus.
Da nahm ſie Frau Borchers in die Arme und bettete
ihren Kopf an ihre Bruſt.
Du mußt Dich damit abfinden, mein Kind, ſprach
ſie mild und weich. Das iſt nun einmal der Welt Lauf
da wird nicht nach dem Herzen gefragt. Na, weine
Dich nur aus, mein Kind.
*
Komme morgen vormittag zu mir in mein Arbeits=
zimmer
, ich habe mit Dir zu ſprechen.
Dieſe Worte ſprach der alte Graf Ballhauſen zu Hans
als ſie von der Beiſetzung des Grafen Kurt in dem alten
Erbbegräbnis der gräflichen Familie, das inmitten des
großen düſteren Parkes lag, zurückkehrten. Dann wankte
der alte Herr, auf den Arm ſeines Kammerdieners ge=
ſtützt
, die breite Freitreppe hinauf und verſchwand in
dem Schloſſe, deſſen altersgraue Front ſich breit und wuch=
tig
vor den großen Hof mit ſeinem Springbrunnen und
hundertjährigen Lindenbäumen lagerte.
Hans war allein.
Die Trauergäſte waren unmittelbar nach der Bei=
ſetzung
des jungen Grafen wieder abgefahren. Auch die
Deputation des Offizierkorps der Gardehuſaren, welche
ihrem Kameraden die letzte Ehre erwieſen, verließ das
Schloß, nachdem ihr ein Frühſtück ſerviert worden war
man wollte den alten Graſen in ſeiner tiefen Trauer
um den ſo plötzlich aus dem Leben geſchiedenen einzigen
Sohn nicht ſtören. Man wußte ja, mit welcher Liebe der
alte Graf an ſeinem Sohne, dem einzigen Kinde ſeiner

früh verſtorbenen Gattin, gehangen, und man begriff, daß
jedes Wort der Teilnahme die Schmerzenswunde des
väterlichen Herzens nur immer von neuem bluten laſſen
mußte. Der Tod war auch zu plötzlich in dieſes große,
reiche Herrenhaus getreten! Graf Kurt war auf der Jagd
verunglückt; er war auf einem Pirſchgang geſtolpert, dabei
hatte ſich ſeine Büchſe entladen, und das Geſchoß hatte
ihm die Stirn zerſchmettert. Tot, in ſeinem Blute ſchwim=
mend
, hatten ihn die Jäger am anderen Morgen im Walde
gefunden.
So der offizielle Bericht. Aber der Vater Kurts
konnte ſich des Gedankens nicht erwehren, daß der Tod
ſeines Sohnes kein Unglücksfall geweſen, ſondern ein
Selbſtmord! Es hatten ſcharfe Auseinanderſetzungen
zwiſchen ihnen ſtattgefunden. Graf Kurt wollte eine Ehe
ſchließen, die dem alten Grafen unſtandesgemäß ſchien; er
hatte ſſeinen Sohn zwingen wollen, zu verzichten und
dann war das Unglück im Walde geſchehen!
War es ein unglücklicher Zufall? War es ſelbſtge=
wählter
Tod? Niemand konnte dem alten Grafen Auf=
klärung
geben. Vielleicht die Aerzte aber ſie ſchwie=
gen
, ebenſo wie das Grab verſchwiegen war, das die
Lebenshoffnung und Freude des einſamen Mannes barg.
Ein Wunder war es, daß der alte kränkliche Mann
unter dieſem Schlage nicht ſelbſt zuſammengebrochen war.
Aber er hatte ſich aufrecht erhalten; er wollte keine
Schwäche zeigen, wenn auch ſein Antlitz wie zu Stein er=
ſtarrt
ſchien und ſeine Augen allen Glanz verloren hatten.
Er empfing in ſtraffer Haltung die Trauergäſte, die zahl=
reich
von nah und fern herbeieilten; er nahm würdevoll
ihre Beileidsworte entgegen und ſchritt am Arme ſeines
Neffen Hans aufrecht und ſtraff hinter dem Sarge ſeines
Sohnes her, wenn ihm auch die Tränen über das blaſſe,
gramdurchfurchte Antlitz quollen.

Man ehrte ſeinen ſtummen, würdevollen Schmerz und
zog ſich ſobald wie möglich nach der Beiſetzung des Ver=
ſtorbenen
zurück.
An alles das dachte Hans in ernſtem Sinnen, als
er, nachdem er ſich umgekleidet hatte, die ſtillen, leeren
Prunkräume des alten Feudalſchloſſes, das die Ritter
des Deutſchen Ordens einſt errichtet, durchſchritt, um ſich
in den Park zu begeben, der in der Blütenpracht des neu=
erwachten
Frühlings prangte. Die Sonne lag mit leuch=
tendem
, goldigen Glanze auf dem lichtgrünen Blätter=
meer
; die Blumen dufteten, die Vögel zwitſcherten munter
in den Zweigen, aber düſter und totenſtill lag das alters=
graue
Schloß in all der Frühlingspracht, ein Wohnſitz des
Todes und der Trauer.
Hans war niemals auf Schloß Ballhauſen geweſen,
Seine Knabenjahre hatte er in dem Kadettenkorps ver=
lebt
; als junger Offizier war er dann an die Weſtgrenze
des Reiches gekommen, ſo daß ihm jede Gelegenheit ge=
fehlt
hatte, die alte Wiege ſeines Geſchlechts aufzuſuchen.
Auch hatte ſich mit der Zeit die Verbindung der einzelnen
Linien des Geſchlechts ſo ſehr gelockert, daß an einen
näheren Verkehr nicht zu denken war. Der alte Graf lud
ſeinen Neffen nicht ein, er glaubte genug zu tun, wenn en
ihm eine Unterſtützung zukommen ließ, die ſein Leben
einigermaßen ſicher ſtellte.
So konnte Hans kein heimatliches Gefühl für das
Schloß, den Park, den großen Wirtſchaftshof mit ſeinen
Wieſen, Feldern und Wäldern gewinnen.
Er ſchaute ſtaunend auf den Prunk dieſer Hallen und
Prachtgemächer, die mit den koſtbarſten alten Möbeln aus=
geſtattet
waren, an deren Wänden wertvolle Gemälde
alter Meiſter hingen oder die Geſichter ernſter Männer,
ſchöner Frauen, der Ahnen des Geſchlechtes, herabſchauten.
(Fortſetzung folgt.)

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Turnen, Spiele und Sport.

* Darmſtädter Sportklub 1905 (e. V.). Am
Sonntag finden wieder vier Spiele ſtatt; während die erſte
Mannſchaft in Bieber der erſten des Fußballklubs Ger=
mania
, Ligamannſchaft, und die vierte der dritten des
Fußballklubs Bürſtadt in Bürſtadt gegenübertritt, ſpielt
auf dem Sportplatz am Alten Schießhaus die zweite
Mannſchaft gegen die erſte des Fußballklubs Starken=
burgia
=Heppenheim und die dritte gegen die zweite des
Fußballklubs Bürſtadt.
* Rad= und Motorrennen in Darmſtadt. Für die am
Sonntag ſtattfindenden Rad= und Motorrennen macht ſich
ſchon ein lebhaftes Intereſſe bemerkbar da insbeſondere
das Programm der Dauerrennen mit Motorſchrittmachern
als ein ſehr intereſſantes bezeichnet werden muß. Großes
Intereſſe bringt man dem Rekordfahren über 5 und 10 Kilo=
meter
entgegen. Beide Läufe werden bei fliegendem Start
gefahren. Der Velozipedklub will bei jedem Rennen Re=
kordleiſtungen
feſtſtellen und ähnlich wie bei größeren
Bahnen die Bahnrekords regiſtrieren. Berückſichtigt man
nun, welche Fahrer ſich gegenüberſtehen, die um die Ehre
des Bahnrekords kämpfen, ſo werden zweifellos ſpan=
nende
Kämpfe zu erwarten ſein. Nicht allein die Dauer=
rennen
, ſondern auch die Amateurrennen bringen einen
guten Sport. Es wird ſich in Darmſtadt zeigen, ob der
Weltmeiſter Rode ſeinen hieſigen Gegnern überlegen iſt,
denn Rode wurde mit Beginn dieſer Rennſaiſon in Straß=
burg
und auch in der Schweiz ſchon geſchlagen. Die ein=
heimiſchen
Rennfahrer ſind vollzählig auf dem Plan und
die ſonſtigen Kämpen der Rennbahn haben gemeldet, ſo
daß man geſpannt iſt, ob Rode ſeine Stellung behaupten
wird. 30 unſerer beſten Amateure ſind am Start, ſo daß
alle Rennen gut beſetzte Felder bieten. Die Rennen be=
ginnen
präzis 3 Uhr nachmittags.
er. Ein neuer Sieg von Weltmeiſter
Rütt in Amerika. 100=Kilometer=Team=Race:
1. Rütt=Drobach mit 50 Punkten, 2. Goullet=Walker ( Au=
ſtralien
) 40 Punkte, 3. Grenda=Pye (Auſtralien) 39
Punkte, 4. Clark=Lawrence (Auſtralien=Amerika) 33
Punkte.

Stimmen aus dem Publikum.
Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
ſeinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)

Stadtplan 1:5000. Dem Frageſteller in
Nr. 114 kann erwidert werden, daß der beregte Stadtplan
ja käuflich zu haben iſt, und zwar bei dem Städtiſchen
Vermeſſungsamt, Grafenſtraße 30, ſelbſt. Der Preis be=
trägt
5 Mk. An ſonſtigen Plänen ſind daſelbſt zu haben:
Parzellenpläne 1:1000 und 1.2500; Preis 3 Mark bezw.
3,50 Mark.

* Lehrſtellenvermittlung der öffentlichen Arbeitsnach=
weiſe
in Starkenburg. Bei den öffentlichen Arbeitsnach=
weiſen
in der Provinz Starkenburg ſind noch folgende
Lehrſtellen zu beſetzen: Bäcker: Arheilgen 2. Bens=
heim
1. Darmſtadt 6, Eberſtadt 1. Gernsheim 1. Goddelau
Groß=Gerau 2. Nieder=Ramſtadt 1, Ober=Ramſtadt 2,
Pfungſtadt 1. Roßdorf 1, Seligenſtadt 1. Bürſten=
macher
: Babenhauſen 1. Buchbinder: Darmſtadt 1.
Buchdrucker: Lampertheim 1. Ober=Ramſtadt 1.
Rüſſelsheim 1. Konditor: Darmſtadt 2. Dentiſten:
Darmſtadt 1. Fahrradſchloſſer: Groß=Gerau 1.
Feilenhauer: Darmſtadt 1. Friſeure: Darmſtadt
4, Eberſtadt 1. Pfungſtadt 1. Gärtner: Darmſtadt 5,
Heppenheim 1. Glaſer: Darmſtadt 1 Goddelau 1, Groß=
Gerau 1. Holzbildhauer: Darmſtadt 1. Huf= und
Wagenſchmied: Darmſtadt 2, Frankenhauſen 1, Gund=
heim
1. Lengfeld 1. Nauheim 1, Ober=Ramſtadt 1, Pfung=
ſtadt
1. Inſtallateur und Spengler: Darmſtadt
1. Kaminfeger: Nierſtein 1. Kaufleute: Darm=
ſtadt
6. Pfungſtadt 1. Küfer: Darmſtadt 2. Maler
und Lackierer: Darmſtadt 2. Wimpfen 1. Metzger:
Darmſtadt 8. Eberſtadt 1. Groß=Gerau 1, Groß=Steinheim
1 Nieder=Beerbach 1, Pfungſtadt 1. Pfläſterer:
Darmſtadt 1. Schreibgehilfe bei Rechtsan=
wälten
: Darmſtadt 2 Schloſſer: Darmſtadt 1.
Schmiede: Darmſtadt 1, Wixhauſen 1. Schreiner:
Biebesheim 1. Darmſtadt 3. Eberſtadt 1, Groß=Gerau 1.
Schuhmacher: Bauſchheim 1. Darmſtadt 3, Groß=Gerau
1. Pfungſtadt 1. Sattler und Tapezier: Darm=
ſtadt
1. Seiler: Darmſtadt 1. Tapezier: Darm=
ſtadt
6. Groß=Gerau 1. Waaner: Crumſtadt 1. Pfung=
ſtadt
1. Weißbinder: Darmſtadt 11, Unter= Schön=
mattenwag
1. Zimmermann: Buchklingen 1. Darm=
ſtadt
1, Heppenheim 1.
Auskunft erteilen das Arbeitsamt Darmſtadt und die
Arbeitsnachweiſe in Dieburg, Bensheim. Gernsheim,
Langen, ſowie das Arbeitsamt in Offenbach a. M.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.

Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
35 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 23. April: dem Schirrmeiſter Karl
Jung, Kranichſteinerſtraße 37, ein S. Georg. Am 19.;
dem Uhrmacher Kurt Franke, Pankratiusſtraße 2½, ein
S. Werner. Am 18.; dem Kutſcher Philipp Nehrbaß,
Kranichſteinerſtraße 51, eine T. Katharina Eliſabeth. Am
21.: dem Hilfsſchaffner bei der Staatsbahn Heinrich
Henſel, Fuhrmannſtraße 10, eine T. Marie. Dem Bier=
brauer
Michael Menninger, Lichtenbergſtraße 89, ein
S. Karl Mſchael. Am 20.: dem Schloſſer Heinrich
Münd, Arheilgerſtraße 12, eine T. Eliſe Auguſte Anita.
Am 27.: dem Fabrikarbeiter Emil Vonbühren, Lieb=
frauenſtraße
77 eine T. Emilie. Am 24.: dem Schloſſer
Ernſt Schuchmann, Große Kaplaneigaſſe 12, ein S.
Robert. Dem Direktor Hermann Siebenhaar, Kies=
ſtraße
95, ein S. Herbert Hermann Fritz. Am 23.: dem
Eiſenbahnverkehrskontrolleur Ferd. Wittkop, Landgraf=
Philipp=Anlage 18, ein S. Joſeph Johannes.
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mit Amalie Koch, Höchſt a. M. Lackierer Heinrich
Benz IV., Wixhauſen, mit Dienſtmagd Patronella
Anna Maria Drodt Bismarckſtraße 23. Pferdehänd=
ler
Joſeph Wartensleben, Gartenſtraße 15, mit Selma
Haas, Neuſtadt i. O. Hausdiener Karl Friedrich
Rehm, Schuſtergaſſe 13, mit Helene Alwine Wettengl,
Sandſtraße 40. Mechaniker Karl Kreiſel, Gutenberg=

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bergſtraße 21. Kaufmann Hugd Zimmer, Mühl=
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16, mit Buchhalterin Anna Eliſabetha Vierheller,
Erbacherſtraße 10. Leutnant und Bataillons=Adjutant im
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Lederer mit Haushälterin Anna Mertes, beide hier.
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geb. Krauß, Witwe des Schreinermeiſters, 58 J., ev., aus
Auerbach a. d. B., hier Erbacher Straße 25. Am 24.:
Margarethe Klöß, geb. Walter, Witwe des Modell=
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Veronika Erneſtine Franziska Saal, Tochter des Bahn=
arbeiters
, 3 J., ev., Schwanenſtraße 7. Jakob Tramer,
Oktroierheber i. P., 74 J., ev., Aliceſtraße 5. Karoline
Walther, geb. Haas, Ehefrau des Taglöhners, 44 J.,
ev. Beſſunger Straße 34. Michgel Lorenz, Weißbinder,
33 J., ev., Arheilger Straße 39. Am 26.: Margarete o Dör=
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W. Schuchmann, Stiftſtr. 46.

[ ][  ][ ]

Frankfurter Kursbericht vom 28. April 1914.
Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. DDarmstädter Bank.)

Z
S
Frankf. Hypothek.-Bank) 10 212,60 1Gelsenkirchen Bergw. . . 11 (181,00
Schweden v. 1890. .
. (3½,
Moskau-Kasan .
Pfandbriefe.
Staatspapiere.
Serben steuerfrei .. . . .4½ 86,80
do. db. Fred.-Ver (8½ 15520Harpen Bergbau. .. . . .11 17900
do. . . . . . . . ..
101,00Mitteldeutsche Kred.-Bk. 6½ 1116.70Kaliwerke Aschersleben .10
4 100,301 do. amort. v. 1895 . . . 4 78,30Wladikawkas. .
85,30 Berliner Hyp.-Bk.-Pf.
Dt. Reichsschatzanw.
93.60 (Nation.-Bank f. Deutschl. 6 1110½ Kaliwerke Westeregeln .13 201,00
do. unkäb. 1918. . . ..
98,60 Türk. Egypt. Tribut . . .3½
Rjäsan-Koslow.
Dt. Reichsanleihe p. 1918
7 (12360Königin Marienhütte . . 6 8100
do. kons. steuerfreie .
62,90 do. 1919..
Portugies. Eisenb.
93.75Pfälzische Bank . . . . .
do. . . . . p. 1025
86.80
§ 145,00
94,75 1Reichsbank . . . . . . .. .8.43 115470Laurahütte . . . . . .
76,30 do. . . . .
do. 1921..
do. Admin. v. 1903. . .
.14),
ü0. . . . . . . ..
78.10
127,90 Oberschles. Eisenbed. . . 6
Livorneser
95.75Rheinische Kredit-Bank.
24 69,901 do. 1922. .
do. unik. v. 1903., . . . 4
äd. 2. .t
1100,30
110.10 Oberschl Eisen-Industrie 3 65,00
83.50 A. Schaaffhaus. Bk.-Ver.
3 6150) do. . . . . . . . . . . . .
72,60Salonique Monast
Preußische Schatzanw.
do. v. 1905. . . . . . .
4 77.50 do. Komm.-Obl. unk. 1918
95,00Wiener Bank-Verein . . . 8 130,001Phönix Bergbau . . . . . . 18 (235,40
91.10Ungarische Staats-Rente
Bagdadbahn
Staffelanleihe.
86.90 1913 unkdb. bis 1923 . . 4½ 89,80)Anstolische Eisenbahn 4½ 90.20Frankf. Hy p.-Bk. pr. 1910
95,00
Rheinische Braunkohlen 10 229.72
Consols . . . . . . .
78.00 Ungar. Staatsk.-Scheine
Riebeck Montan . . . . . . 12 197,40
4½9000) 40.
Missouri-Pacitie I.
do. r...
1915 .. 4 96,00 Aktien von Trans-
9630 v. 1915. . . . . . . . . . 4½ 98,30 do. do. v. 1905
1920 . . . . 4 96,50
Badische Staats-Anleihe
South West.-Afr. Shares . 5 (117,00
4 5700
do.
dr. Ser. 12.19. . . . . . 3½, 86,0 vort-Anstalten.

do. Gold-Rente. . .
do. v. 220f.
4% 82.00 Northern-Pacific.
4 9500
do. Staats-Rente 1910. 4 80,45 ISouthern-Pacife. . ..
Hamb.-Amerika-Packetf. 10 127,80
4 90,80Kommunal-Oblig. Sor. 1,
do. . .
Verzinsliche
Baverische Ablös.-Rente: 4 97,00
do. Kr. 4 80,70/St. Louis &San Franeisco) 5
3½ 565o lVorddeutscher Lieyd.§ II130
unkdb. 1910 ..
Anlehenslose. (Zt.
E.-B.-Anl. kdb. ab 1906 4 97,30Argent. innere Gold-Anl.
Frankfurt. Schleppschitll 4 (16,00
Frankf. Hyp.-Kred.-Ver.
5
Tchusntepee . . . .
v. 18975
97.30
Ser. 1542
9400 1Südd. Eisenb.-Gesellsch. 6½, 1128.20
do. unkäb. p. 1918
Ungar. Lokalbahn .. . . 5 98,50
4840 4 94.00Anatel. Eisenb. 600g-Akt. 5½ (115,00Badische . . . . . Ttr. 100 4
do. äußere v. 1890 . . . 5 98,80
4 9730
do. unkdb. v. 1920
do. . .
6 875/ 1Cöln-Mindener . TIr. 1003½142,50
Provinz-Anleihen.
do. innere v. 185 . . 14fg
E.-B.- u. Allgem. Anl.
. 9600Baltimore .
do. unk. 1922 52
10 1898/ 1Kolländ. Komm. . H. 100 3
497,60 do. Außere v. 1888 . . .4½
unkdb. p. 1930
8860 1Ganada . .
do. 1913. . . . . . . 35
4 96,40
Rheinprov. Obl. Em. 20/21
7½ 139,25 MMadrider . . . . . Frs. 100 3
3½ 84,90
do. Anleihe . .
do. v. 1807 . . . . . . 4
8650 Schantung
do. Ser. 45 . . .
3½ 86,60
§ 15500 MMeininger Präm.-Pfäbr. 4 (14040
594,00) do. Em. 10
3 75,90Chile Gold-Anl. v. 1911.
do.
3 83,50Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf!
Prinz Henry.
Osterreicher 1860er Lose . 4 1179,50
do. . . 9. .
0 20,70
Homburger Staats-Anl. 4 1 97.10 de. v. 1690
96,90 1Lombarden .
.4½
Scr. 12, 13, 16
3½
6 109,00 Oidenburger. . . . TIr. 40 3 128,00
.4½ 89,001Posen Prov..
310
do. v. 1905
do, v. 1887/94 ..
14, 15, 17 4 96,90 1Pennsylvanie:
do. . . .
4 95,90
Westialen Prov. V.:..
Raab-Grazer . . . . H. 1502½11100
6
79,20Chines. St.-Anl. v. 1895.
do. . . . . . . .
4 95,50 do. unkäb. 1920 . . . . 4 97.40
5 99,30Hess. Prov. Oberhossen 3½
97.90) do. v. 1896 . .
Hessische Staats-Anleil
1923 . . . . 4 97,50
do.
Industrie-Aktien.
do. Starkenburs:
do. unkdb. p. 1921.
do. Reorg. Anl.:
97.50
5 86.,75
do. Ser. 1, 2, 68 . . . . 3½ 84,40
Mk.
Unverzinsliche
84,70
do. .. . ..
4½ 89,80
do. v. 1898 .
do. 35 . . . . . . . 3½l 84.40Badische Anilin-Fabrik . 28 630,00
Städte-
Anlehenslose.
p. St.
4½ 89,10
do. . . ..
75,20Japaner .
do. kündb. 1915 . . . . . 3½ 81,40 IChem. Fabrik Griesheim 14 (260,50
Obligationen.
Sächsische Staats-Rente
780 fnnere Mezikaner
5½ 60,0
do. Komm. unk. 1913 4% 96.90 Farbwerke Höchst . . . . 30 635,00Augsburger
. A. 7
Württembg. Staats-Anl.
LAubere Go,
d0.
5 80,10 1Darmstadt.
4
1914 4 96,90Ver. chem. Fabr Mannh., 20
TIr. 20 (203,50
Braunschweiger
(unkdb. p. 1921).
3½, 87.50l do.
98,20Mexikan. Gold v. 190
4 65,50
1916 4 97.10Zement Heidelberg . . . 10 149,00Mailänder
do. ..
Fs. 45
do. v. 79/80 ..
3½ 8t.70
1 496,60 do.
1020 4 97.40 chemische Werke Albert 30 (445 00
3 (Frankfurt:
do. cons. . . . . .
do.
Pe. 10
de. . . 7 . . .
3 77,60
1923) 4 97,50Holzverkohl. Konstanz . 15 303,75 Meininger
3½ 87.,25
do.
do. Irrigat.-Anleihe .4½ 62,50
do.
. A. 7 36,50
Bulgarische Gid.-Anl. .. 5 Buenos-Aires Prov.
Osterreicher v. 1864
4½ 94.50 do. verlosb. u. kündb.. 3½ 84,40 Lahmeyer . . . . . . . .
3½ 6400 1Gießen
H. 100
Grisch. Anl. v. 1590.
§ 1145,25
3½, 8t.00 4o.
5
1,6) 54,50Tamaulipas . . . .
unkdb. 1915 3½l 84,40 Schuckert, Mürnberg.
do. v. 185: A. 100 (54000
do. . ..
do. v. 1857 Monopoll1
51,50 1sao Paulo E.-B. .
5 . Heidelbers.
12 213,00Uingar. Staats.
94,30Meininger Hyp.-Bk. Pfdb. 4½ 94,60Siemens & Halske. ..
A. 100 447,00
Italienische Rente.
3½
do. v. 1915 .. . ..
Fs. 30
5 96,70
3½
do. nnkdb. 1922. . . . . 4 1 95,30Bersmann Blektr.
Venediger ...
do. ...
Osterr. Staats-R. v. 1913 .4½ 91,10 1Siam v. 1907 . . . . . . . . . 4½ 94,60Karlsruhe
*4 94,90 do. . . . . . . . . . . . . . 3½ 86,00Allg. Elektr. Gesellsch. . 14 (242,50 (Türkische
Fs. 400 (165,00
do. Silber-Rente . .
25 333,00
4½ 85,20
3½ 86,50 Rheinische Hyp.-Bk. Pfb.
do. . . .
Hagen Akkum.. .
Prioritäts-
do
. Papier-Rente
2
14½
unkäb. 19171 4 94 0 Peutsch. Überse-Mlektr. I1 I17530
Magdeburg
Gold, Silber und
obligationen.
do. Gold-Rente. .
.5000
4
86,05
Mains:
do. . . . . . 1919) 4 94,00Gummi Peter . . . . . .
Bänknoten.
do. einheitl. Rente . . 4
1921l 4 94,10Adler-Fahrradwerke . . . 25 (333,25
. 3½ 87,00 do. . . . ..
81,65 1Südd. Eisenb.-Gesellsch.
do.
Portug. Tab-Anl. 1891 . .4½ 97,90
v. 1895/5713½ 84,40 Mannheim:
1924 4 96,20Maschinenfabr. Badenia: 6 128,00Engl. Sovereisns. . .
49450
do.:::::
20,43
do, inn. amort. 1905 . .4½
3½ 84,70Wittener Stahlröhren.
3½ 88301 do. . . . . . . . .
r. 19043½ 81,60 do. ..
120-Franks-Stücke.
16,30
do. unik. Serie I
3 61,301 Hess. Eisenb.-Akt.-Ges.
do. Komm. unk. 1923 . 4 95,20Motoren, Oberursel . . .8½ 154,00Amerikanische Noten .
4 96,40
München .
415
III. 3
do.
150 200
1924
Oblig., gar. v. d. Stadkt
4 9600 Gasmotoren, Deutz.:
Kauhelm:
118.00Englische Noten. ..
20,48
do.
do. Spezial Titel. . ..
Darmstadt. . . . ..
4 93,05 Mürnberg
4 95,20 Südd. Bod.-Kred.-Pfdbr. . 4 96,60 Sicmens Glas-Industrie . 15 236,50 Französische Noten.
81.40
Rumänen v. 1903.
5 99,80Nordd. Lloyd-Obligat. . . 4½ 100 00
.3½, 3600
23 290,00Holländische Noten .
do. . . . . . . . . . . . . . 3½ 88,00Enzinger Filter .
169,30
do. .3
do, Gold r. 1915.
10
4½ 91,40 Donau-Dampfschiff. v. 82 4 92,00 offenbach
4
Ktalienische Noten
1Steaus Romana
(8105
do. Schatzsch. v. 1913 .4½1100,00)Elisabethbahn . . .
4 1
49830
do. v. 1914:
Zellstoff Waldhof.
15 (192,00 lösterr.-Ungarische Noten. . 85,05
do, conv.
4 8500 Frans-Joset-Bahn:
4
do. ...
Bad. Zucker-Waghäusel. 12,83/222,001Russische Noten . . . . . . .
3½ 87,80
Bank-Aktien.
do. v. 1890
421595
495801 Kaschau-Oderbergor
4
Wiesbaden.
Neue Boden-Aktien-Ges..
8000 lschweizer Noton.: . .. . . . 81,35
do. v. 1891
487.20 Prag-Duzer . . .
3 71,40
Süddeutsche Immobilien 0 58,00
3½ Bank für elektr. Unter-
do
. . .
dogv. 1905
41 86, 00 lösterreich. Staatsbahn . 5 101,80Worms .
4
nehmungen Zürich .
do. r. 1908
4
½, 15020
do. . . . .
4 85,60
3½ 1Berg.-Märkische Bank.
do. .
Reichsbank-Diskont
Bergwerks-Aktien.
do, v. 1910

4.
do. ..
4 85.20
Lissabon v. 1888
Berliner Handelsges.. . . 8½ 1151,40
do. Lombard Zsf..
Russische St-A
4½, 9800
do. Südbahn (Lomb.): 5 97,00 1Moskau v. 1912.
12 1159,30
6½ 1117,40 Aumetz-Friede . . .
4½ 94,00 1Darmstädter Bank . .
do. Lons. r. 1850
34,0
4 85.50
4 70,80 Stockholm v. 1880
do. do.
Deutsche Bank. . . . . . . 12½ 24190 (Bochum. Bergb. u. Gußst. 14 25,20
Tendenz:
do. Gold v. 1890
4 55
4
do. do.
2½ 50 85 (Wien Komm. .:
Deutsche Vereinsbank: . 6 118,20 Leonhard, Braunkohlen. 9 (159,0
Schwächer.
do. v. 1902 ..
76,40Wiener Kassenscheine 4½
23 (349,75
480,45 1Raab-Oedenburg
98,80 Dt. Effekt.- u. Wechs.-Bk.l 6 1112,10Konkordis Bergbau
Schweden v. 1880.
3½ Kronprinz Rudolfbahn
Zürich v. 1880. ..
(Disk.-Kommand.-Ant. . . 10 187,00)Deutsch-Luxemb. Bergb. 10 (126,30
do. v. 186
3½ 86,00 Russ. Südwest .. . . . . . 4 83,90 Buenos Stadt v. 1892:
Presdner Bank. . . . . . .8½ I149,60 Eschwoller. . . . . . . .
10 223,00

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 28. April. (Börſe.) Im Gegen=
ſatz
zu der feſten Tendenz der letzten Tage eröffnete die
heutige Börſe zu zumeiſt ſchwächeren Kurſen. Die Gründe
hierfür ſind wohl darin zu ſuchen, daß neue beſtimmtere
Nachrichten über die Entwickelung der Dinge in Mexiko
fehlen. Auch verſtimmte der erneute Rückgang der Kanada=
Aktien an der Neu=Yorker Vörſe, welche um ſo ſchärfer
hervortrat, als die ſonſtigen Werte eine günſtigere Ten=
denz
zeigten. Montanwerte litten unter dem Eindruck
eines aus Berlin gemeldeten erheblichen Kursrückganges
der Kattowitzer Bergbau=Aktien und unter Zwangsver=
käufen
, welche, wie man wiſſen wollte vorgenommen
wurden für eine in Schwierigkeiten geratene Pforzheimer
Bankfirma. Von anderen Werten lagen Benz=Aktien
ſchwächer, was man ebenfalls auf Erekutions=Verkäufe zu=
rückführte
. Im Gegenſatz zu der allgemeinen ſchwächeren
Stimmung konnten ſich Schiffahrtsaktien behaupten und
im Verlaufe noch weiter befeſtigen. Eine weſentliche
Aenderung wies die Tendenz im Verlauf nicht auf; die
Börſe ſchließt in nicht einheitlicher Haltung. Am Kaſſa=
Induſtriemarkt waren mit einigen wenigen Ausnahmen
Kursabſchwächungen zu verzeichnen. Niedriger notierten
zum Beiſpiel Kleyer 274, Motoren Oberurſel 2½2, Weſt=
deutſche
Jute 5½, Norddeutſche Jute 1½, Aluminium 1½,
Holzerkohlung 4, Chemiſche Griesheim 1½, Höchſter Farb=
werke
2½. Tendenz: ſchwächer.

WB. Berlin, 27. April. Gutem Vernehmen nach
übernimmt die Diskonto=Geſellſchaft den A.
Schaaffhauſenſchen Bankverein. Die Aktio=
näre
des letzteren ſollen für fünf Aktien drei der Diskonto=
Kommanditanteile mit Dividendeberechtigung ab 1. Jan.
1915 und für dieſes Jahr auf ihre Aktien 4 Prozent Divi=
dende
erhalten. Die Diskonto=Geſellſchaft erhöht ihr Ka=
pital
um 75 Millionen Mark auf 300 Millionen Mark. Sie
übernimmt das Berliner Geſchäft vollkommen, ſo daß der
Schaaffhauſenſche Bankverein in Verlin aufhört zu eriſtie=
ren
. In Köln wird ein neuer Schaaffhauſenſcher Bank=
verein
mit 100 Millionen Mark Kapital und 10 Millionen
offenen Reſerven gegründet.
* Berlin, 27. April. Wie wir hören, beſteht das
Konſortium, welches die 4proz. Anleihe des Groß=
herzogtums
Baden übernahm, aus folgenden
Banken und Bankfirmen: Direktion der Diskonto= Geſell=
ſchaft
und Deutſche Bank, beide in Berlin, Lazard Speyer=
Elliſſen und Jacob S. H. Stern, beide in Frankfurt a. M.,
Rheiniſche Kreditbank, Süddeutſche Diskonto=Geſellſchaft
A.=G. und Badiſche Bank in Mannheim, ſowie Veit L.
Homburger und Straus & Co. in Karlsruhe.
* Berlin, 27. April. In der Sitzung des engeren
Ausſchuſſes des Aufſichtsrates der Deutſch= Aſiati=
ſchen
Bank wurde beſchloſſen, für das Geſchäftsjahr
1913 eine Dividende von 7 Prozent (gegen 5 Prozent im
Vorjahre) in Vorſchlag zu bringen.
4½proz. mexikaniſche Irrigations=
Anleihe. Die Caja de Preſtamos para Obras de Irri=

aeien omenie de ie Variellncg, Rerie, der e
Bankhaus Speyer & Co. in Neu=York eine Depeſche des
Inhalts gerichtet, daß die neuerdings eingetretenen Er=
eigniſſe
in Mexiko es ihr unmöglich machen, den Halb=
jahrskupon
auf ihre 4½prozentigen Obligationen per 1.
Mai dieſes Jahres einzulöſen.

Schiffsliſte fürr billige Briefe nach
den Vereinigten Staaten von Amerika.
(10 Pfg. für je 20 Gramm). Die Portoermäßigung er=
ſtreckt
ſich nur auf die Briefe, nicht auch auf Poſtkarten,
Druckſachen uſw., und gilt nur für Briefe nach den Ver=
einigten
Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen
Gebieten Amerikas, z. B. Kanada. Imperator ab
Hamburg 2. Mai; Kronprinzeſſin Cecilie, ab Bremen
5. Mai; Amerika, ab Hamburg 9. Mai: Kaiſer Wil=
helm
der Große ab Bremen 13. Mai; Vaterland, ab
Hamburg 14. Mai; Prinz Friedrich Wilhelm, ab Bre=
men
16. Mai; Kaiſer Wilhelm II ab Bremen 19. Mai;
Kaiſerin Auguſte Viktoria, ab Hamburg 21. Mai;
Kronprinz Wilhelm, ab Bremen 26. Mai; Imperator,
ab Hamburg 27. Mai; George Waſhington, ab Bremen
30. Mai; Kronprinzeſſin Cecilie ab Bremen 2. Juni.
Poſtſchluß nach Ankunft der Frühzüge. Alle dieſe Schiffe
ſind Schneldampfer oder ſolche, die für eine beſtimmte
Zeit vor dem Abgange die ſchnellſte Beförderungsgelegen=
heit
bieten. Es empfiehlt ſich, die Briefe mit einem Leit=
vermerke
, wie direkter Weg oder über Bremen oder
Hamburg, zu verſehen.

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HuAneHAHGHEHSHHGEHGHEHEEBBEHBEREB
6
Unter dem Protektorate Ihrer Kgl. Hoheit der Grossherzogin
E
5 Im städtischen Saalbau
Samstag, den 2. Mai 1914, nachmittags 6 Uhr,
und
Sonntag, den 3. Mai 1914, nachmittags 5 Uhr,
Aufführung des geistlichen Festspiels
Die heilige Eliſabeth‟
in 7 lebenden Bildern, Einzel=Geſängen, Chor mit
Orcheſter, von Dechant H. F. Müller, zur Feier des
goldenen Zubiläums des St. Eliſabethen=Vereins.
Die lebenden Bilder ſtellt der akadem. Maler Horſt=
mann
aus Düſſeldorf. Die Dekorationen entſtammen dem
Düſſeldorfer Malkaſten.
Die einzelnen Geſänge haben übernommen: Frau
Konzertſängerin Schmitt=Illing und Herr Konzertſänger
u Franz Müller.
Die Chorpartien werden von dem kathol. Kirchen=
geſangverein
St. Ludwig vorgetragen. Für das Orcheſter
iſt die Kapelle Hauske gewonnen.
Im Gartenſaale und Fürſtenzimmer ſind Büfetts,
im Vorſaale ein Blumenſtand aufgeſtellt, gleichzeitig wird
im Vorſaale eine Tombola veranſtaltet.
(10481fmf
Preiſe der Plätze am Samstag: Beſonderer Sperr=

e ſitz 4.40 Mk., Sperrſitz oder numerierte Eſtrade 3.30 Mk.,
Saal, Eſtrade oder Galerie 2.20 Mk., Vorſaal 1.10 Mk.
Preiſe der Plätze am Sonntag: Für die entſprechen=
G
u den Plätze: 3.30 Mk., 2.20 Mk., 1.10 Mk. und 55 Pfg.
Der Reinertrag iſt für die Armen des St. Eliſa=
E
n bethen=Vereins beſtimmt.
Vorverkauf: im Verkehrsbüro, bei Fräulein
B K. Remlinger, Wilhelminenſtr. 6, Hugo de Waal,
Rheinſtr. 14, Heinrich Arnold, Wilhelminenſtr. 9.
Huahhandaungubhanhaßehausenhugane
Deutſcher Schutzverband gegen die Fremdenlegion.
Einladung
zu dem am Mittwoch, den 29. April 1914, abends 8 Uhr,
im Kaiſerſaal (Grafenſtraße Nr. 18) ſtattfindenden
Vortrag des Herrn Majors a. D. Strecker, Wiesbaden,
Vorſitzenden der Ortsgruppe Mainz des Deutſchen Schutzverbandes
gegen die Fremdenlegion
Ueber die Fremdenlegion‟
Der Eintritt iſt frei für jedermann. Alle vaterländiſch ge=
ſinnten
Männer und Frauen ſind herzlich eingeladen. Im Anſchluß
an den Vortrag ſoll die Gründung einer Ortsgruppe Darmſtadt
des Schutzverbandes gegen die Fremdenlegion erfolgen. Der Jahres=
beitrag
beträgt mindeſtens 1. Mk., mit Verbandszeitſchrift Die
Fremdenlegion 3. Mk. Schriftliche Anmeldungen bittet man an
Herrn Bürgermeiſter Mueller, Darmſtadt, zu richten, der auch zu
jeder weiteren Auskunft gerne bereit iſt.
(10440fm

Heute Mittwoch, den 29. April 1914, abends 8 Uhr
im Saale der Loge‟, Sandstraße
Lieder-Abend von Otto Semper
unter gütiger Mitwirkung des Herrn Kammermusiker
Fritz Mehmel und Otto Hauske
zum Besten des Frauenvereins Caritas‟
Lieder von Schumann, Schubert, Brahms und Strauß.
Sonate G-moll von Tartini, Konzertstück op. 20 von Saint-
Saéns für Violine.
(10916
Sonate G-moll
von R. Schumann.
für
Intermezzo Es-dur op. 117
von Joh. Brahms.
Klavier
Rhapsodie G-moll op. 79
Karten bei H. Arnold und L. Schutter.

Hotel Traube
(Grosser Festsaal).
Mittwoch, den 29. April, nachmittags 4½7 Uhr:
Grosse Modeschau

verbunden mit einem
Tango-Furlana.
Fünf-Uhr-Tee

Neueste Modéschöpfungen für das Frühjahr
und den Sommer
werden durch lebende Mannequins vorgeführt.
Gastspiel des preisgekrönten
Elite--Tänzerpaares
Mr. Ralff u. Mme. Ferrari
aus London.
Eintritt inkl. Tee und Gebäck Mk. 3.
Vorverkauf bei Georg Thies Nachf. Leopold
Schutter, Hofmusikalienhandlung, Elisabethen-
strasse
12, Heinrich Arnold, Hofpianofabrikant,
Wilhelminenstrasse 9, sowie beim Portier des
Hotel zur Traube.
(10641

Radrennbahn Heidelbergerstrasse
Sonntag, den 3. Mai cr., 3 Uhr nachmittags:
Grosse Kad u. Folorrennen
5 Dauer-Rennen für Berufsfahrer mit Schrittmacher-Motoren
U. a.: Rekordfahren über 5 und 10 Km.
Es starten: Jean Böschlin, erfolgreichster deutscher Dauerfahrer,
O. Pawke, Weltrekordmann und bekannter 6 Tage-Matador,
J. Mathis, Meisterfahrer von Elsass-Lothringen,
ausserdem grosse Fliegerrennen,
u. A. als besondere Attraktion, das Neueste der Fahrradtechnik, Weltrekordmann Pawke
mit seinem Brennabor-Fisch (Karrossiertes Fahrrad) in einem besonderen Rennen
gegen Böschlin und Mathis.
(10752oms
Eintrittspreise nicht erhöht. Vorverkauf bei den durch Plakate kenntl. Stellen.
Veranstalter: Veloeiped-Club Darmstadt.

Brauerei Karl Fau
Freitag, den I., und Samstag, den 2. Mai;
Aabea

Bock
in Brauerei-Flaschenfüllung direkt unter Tel. 393 und von den Kutschern.

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Großherz. Hoftheater.
Mittwoch, den 29. April 1914.
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Helden.
Komödie in 3 Aufzügen von Ber=
nard
Shaw. Deutſch von Sieg=
fried
Trebitſch.
Spielleiter: Hans Baumeiſter.
Perſonen:
Paul Petkoff, bul=
gariſcher
Major . Adolf Jordan
Katharina, ſ. Frau Minna Müller=
Rudolph
Raina, i. Tochter Käthe Meißner
Sergius Saranoff,
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Krank: Sybille Huber.
Preiſe der Plätze (Gewöhnl.
Preiſe): Sperrſitz: 1.13. Reihe
4.20 , 14.19. Reihe 3.40 ,
Parterre: 1.5. Reihe 2.90 ,
6.8. Reihe 2.35 , Proſzeniums=
loge
6.20 , Mittelloge 6.20 ,
Balkonloge 5.20 , 1. Rang 4.70 ,
2. Rang: 1.6. Reihe 2.70 , 7. u.
8. Reihe 2.15 , 1. Galerie 1.35 ,
2. Galerie 0.75 .
Kartenverkauf: an der Tages=
kaſſe
im Hoftheater von 9½1½
Uhr und eine Stunde vor Beginn
der Vorſtellung; im Verkehrsbüro
von 81 Uhr und von 2½ Uhr
bis kurz vor Beginn der Vor=
ſtellung
. (Im Verkehrsbüro wer=
den
auch telephoniſch Kartenbe=
ſtellungen
entgegengenommen.
Telephon Nr. 1582.)
Anf. 7½ Uhr. Ende gegen 10 Uhr.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Donnerstag, 30. April. 157. Ab.=
Vorſt. C 39. Der Freiſchütz.
Gew. Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Freitag, 1. Mai. 158. Ab.=Vſt.
D 40. Don Carlos (in der
Neu=Inſzenierung). Kleine Preiſe.
Anfang 6½ Uhr.
Samstag, 2. Mai. Außer Ab.
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29. April, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle
des Großh. Heſſ. Train=Bat. Nr. 18.
1. Des Großen Kurfürſten
Reitermarſch von Graf v. Moltke.
2. Ouvertüre zur Oper Dichter
und Bauer von F. v. Suppé.
3. Große Fantaſie aus der Oper
Lohengrin Rich. Wagner. 4. Sei
gegrüßt, du mein ſchönes Sorrent.
Lied von Waldmann. 5. Dorf=
kinder
, Walzer aus der Operette
Der Zigeunerprimas von Kahl=
mann
. 6. Germania=Marſch von
Keil.

Allgemeiner Evangelisch-Protestantischer Missionsverein.

Einladung

zu einem

Chinesischen Abend

am Montag, den 4. Mai 1914, abends 8 Uhr,
im Saale des Musikvereins, Steinstrasse 24

Vortrag mit Lichtbildern

von

Missionsinspektor Lic. Witte aus Berlin
über:
Die Bedeutung der deutschen ärztlichen
Missionsarbeit für die Chinesen und für uns.
Musikalische Darbietungen: Chinesische Lieder
Erfrischungs- und Verkaufspause.
Der Reinertrag ist für das Faberhospital in Tsingtau
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des Zither= und Guitarrevirtuoſen
Herrn Fritz Mühlhölzl aus München
am Mittwoch, den 6. Mai 1914, abends 8¼ Uhr
im Fürſtenſaal, Grafenſtraße Nr. 20.
Eintrittskarten: Numerierter Platz 1 Mk. 65 Pfg., nichtnumer=
ierter
Platz 1 Mk. 10 Pfg. ſind in der Hofmuſikalienhandlung Gg.
Thies Nachf. Inhaber L. Schutter, Eliſabethenſtr. Nr. 12, ſowie
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am Konzertabend an der Kaſſe erhältlich.
Geſellſchafts= (Vereins=) Karten zu ermäßigtem Preiſe können
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Volksbildungsvereins durch das Verkehrsbureau bezogen werden.

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