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1777. Jahrgang
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Reichskanzler von Bethmann Hollweg hat
am Montag abend 11,25 Uhr von München aus ſeine
Reiſe nach Korfu fortgeſetzt.
Erzherzog Franz Ferdinand von Oeſter=
Treich ſtattete geſtern vormittag dem bayeriſchen
Königspaar in Vertretung des Kaiſers einen
Be=
ſuch ab.
In Abbazia trafen geſtern der öſterreichiſche Miniſter
des Aeußern Graf Berchtold und der italieniſche
Miniſter des Aeußern di San Giuliano ein.
Die ruſſiſche Kaiſerfamilie iſt am Montag in
Lipadia eingetroffen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5 und 6.
Die Miniſterbegegnung
in Abbazia.
*⁎* Zu den erſten Staatsmännern, die ſich in dieſem
Jahre ein Rendezvous geben, gehören die Leiter der
aus=
wärtigen Politik Oeſterreich=Ungarns und Italiens, Graf
Berchtold und Marquis San Giuliano, die heute Mittwoch
in dem reizend gelegenen Abbazia zuſammentreffen
wer=
den. Der Beſuch Giulianos bei ſeinem öſterreichiſch=
un=
gariſchen Kollegen ſollte ſchon im letzten Herbſte in
Buch=
lau ſtattfinden, und alle Einzelheiten waren ſchon
feſtge=
jſetzt, als die Trieſter Ereigniſſe den Marquis Giuliano
veranlaßten, mit Rückſicht auf die öffentliche Meinung
Italiens von dem Beſuche abzuſehen. Wie ſeinerzeit
ge=
meldet wurde, habe er in Wien unter offener Darlegung
der Gründe einen Aufſchub der Viſite vorſchlagen laſſen.
Auf die Beziehungen zwiſchen den beiden Reichen konnten
die nationaliſtiſchen Reibereien nicht ernſtlich einwirken,
ſund die Einmütigkeit in den Balkanfragen iſt denn auch
in keinem Stadium getrübt worden.
Die perſönlichen Ausſprachen der Miniſter unſerer
beiden Alliierten haben ſich zu einer ſtehenden
Gepflogen=
heit herausgebildet und ſtets die beſten Früchte getragen.
Gerade vor einem Jahrzehnt war Abbazia ebenfalls der
Schauplatz einer ſolchen Begegnung der damals im Amte
befindlichen Miniſter Goluchowski und Tittoni. Für das
Einvernehmen zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und Italien
ſind dieſe Zuſammenkünfte ſehr wichtig, ja vielleicht
un=
erläßlich, denn in der Auffaſſung über einzelne politiſche
Fragen hat ſich in beiden Ländern — nicht zwiſchen den
Regierungen, aber vielfach in den Volkskreiſen — manche
Verſchiedenheit gezeigt. Dazu kommen ab und zu
Hetze=
reien und Intrigen aller Art, durch welche ein Keil in
den Dreibund getrieben werden ſoll. Erfreulicherweiſe
haben ſich alle ſolche Bemühungen als zwecklos erwieſen,
und das öſterreichiſch=ungariſch=italieniſche Verhältnis
iſt immer freundſchaftlich geblieben.
Daß bei der bevorſtehenden Begegnung der beiden
Miniſter Stoff genug zur vertraulichen Ausſprache
vor=
ſhanden iſt, wird niemand beſtreiten wollen. Die noch
immer vorkommenden Kundgebungen der italieniſchen
Irredentiſten ſpielen dabei freilich kaum eine Rolle, im
VVordergrunde der Beſprechungen werden vielmehr Fragen
der internationalen Politil, insbeſondere das Balkan=
„Problem, ſtehen, das auch am Schluſſe ſeiner Löſung
Schwierigkeiten über Schwierigkeiten macht, wie jetzt die
ſüdalbaniſche und die Inſelfrage wieder zeigt. Damit ſind
aber die Komplikationsmöglichkeiten längſt nicht erſchöpft,
die Pariſer Finanzkonferenz wird zum Beiſpiel manche
Meinungsverſchiedenheiten zeitigen. Auch ſonſt dürfte
die Neuordnung der ſtaatsrechtlichen Verhältniſſe auf der
Ballanhalbinſel im weiteren Verlauf der Dinge noch dieſe
und jene Frage aufwerfen, an welcher die beiden im
nahen Orient am meiſten beteiligten Weſtmächte ein großes
gemeinſchaftliches Intereſſe haben. Es gilt daher, für alle
Eventualitäten vorzuſorgen und für das weitere
Zuſam=
mengehen Oeſterreich=Ungarns und Italiens die
Grund=
linien feſtzuſtellen, was bei einer perſönlichen Ausſprache
der leitenden Miniſter weit größeren und leichteren
Er=
folg verſpricht als beim Notenaustauſch zwiſchen den
Ka=
binetten. Daß die beiden Mächte, auch wenn Herr von
Bethmann Hollweg an der Begegnung nicht teilnimmt, im
vollen Einvernehmen mit dem Dritten im Bunde, mit
Deutſchland: bleiben, braucht nicht beſonders betont zu.
werden. Mit um ſo größerem Intereſſe richten ſich aber
auch bei uns die Blicke nach dem Geſtade des Quarneros
und harren des Ergebniſſes der Beratungen, die vielleicht
nicht ohne Einfluß auf die internationale Politik der
näch=
ſten Zukunft ſind.
Spionitis.
— Zeiten politiſcher Spannung pflegen
zumeiſt auch bei einem großen Teile des Volkes eine
ge=
wiſſe nervöſe Gereiztheit auszulöſen, die dazu
führt, ſelbſt alltägliche Dinge in einem beſonderen Lichte
zu betrachten. Irgend ein kleines Ereignis wird zur
Staatsaktion aufgebauſcht und beſonders graſſiert in
einer ſolchen Periode die Spionenfurcht. So iſt es denn
nicht weiter verwunderlich, wenn man jetzt in den Staaten
des Dreiverbandes derartige Erſcheinungen wahrnimmt,
und ſtändig kommen Nachrichten aus den genannten
Län=
dern über Verhaftungen von Spionen oder Zwiſchenfälle
der verſchiedenſten Art, und was hierbei an
Erfindungs=
gabe geleiſtet wird, ſpottet jeder Beſchreibung.
Was ſoll man ſagen, wenn die zur Genüge bekannte
Nowoje Wremja einen ſcharfen Hetzartikel gegen
Deutſch=
kland losläßt, weil — im deutſchen Gymnaſium in Charkow
eine Vorleſung gehalten wurde mit dem Thema „Die
Firma Krupp und die enorme Entwickelung der deutſchen
Geſchützinduſtrie im letzten Jahrzehnt‟. Das Blatt
er=
blickt darin eine offenſichtliche Reklame für das Haus
Krupp und behauptet, daß dieſes den Eindruck verwiſchen
wolle, den die Putilow=Enthüllungen der letzten Wochen
verurſacht hätten. Aehnliche Sachen verbricht man in
Frankreich, wo der Excelſior die wunderbare Mär zu
mel=
den weiß, daß eine bekannte deutſche Sektſirma in Reims
neue Kellereien errichten wolle, die ſich bis zum Schnittpunkt
einer ſtrategiſchen Bahnlinie ausdehnen ſollen, ſo daß das
Haus in der Lage wäre, bei einer Mobiliſation die
ge=
ſamte Bahnlinie zu zerſtören. Wahrſcheinlich wird man
demnächſt, wenn in der Kellerei mal ein Pfropfen von
einer Flaſche abſpringt, den Knall für das dumpfe
Rol=
len der da unten aufgeſtellten preußiſchen Kanonen halten.
In Rambouillet hinwiederum hat man einen Mann
ver=
haftet, der ſich durch irgend etwas verdächtig gemacht
hatte. Man fand bei ſeiner Durchſuchung ein äußerſt
aus=
führliches Tagebuch, das, wie man vermutet, in deutſcher
Sprache abgefaßt war. Man vermutet es aber nur und
weiß nicht genau, ob es nicht vielleicht auch eine andere
Sprache ſein kann. Natürlich wird die Nachricht trotzdem
veröffentlicht unter der Ueberſchrift „Ein deutſcher Spion”.
Es erinnert das an den Patriarchen im „Nathan der
Weiſe”: Tut nichts, der Jude wird verbrannt. Auch die
Behandlung, die dem bekannten Sportsmann Berliner
in Rußland zuteil geworden iſt, der jetzt tatſächlich wegen
Spionage vor Gericht geſtellt werden ſoll, ſpricht Bände.
Neuerdings bekommt man es auch in England wieder mit
der Angſt, und ſo weiß ein ſonſt ganz ernſthaftes
Blatt zu melden, von Hamburg aus würden in den
engliſchen Häfen Nachforſchungen über minderbemittelte
Marineoffiziere angeſtellt, um Perſönlichkeiten zu finden,
die für Spionagedienſte eventuell zu haben wären. Es iſt
nichts ſo dumm, als daß es nicht geglaubt würde, und ſo
ſteht es leider außer Frage, daß auch dieſe Treibereien
ihre Wirkung nicht verfehlen werden.
Auch an ſolchen kleinen Dingen ſieht man, daß wir
aller Vorausſicht nach recht bewegten Zeiten
entgegen=
gehen.
Pariſer Anleihen
und internationale Lage.
O Nach langwierigen Verhandlungen iſt in Paris
die große türkiſche Anleihe im Betrage von 800 Millionen
Francs abgeſchloſſen worden. Die Türkei hat ſich nicht
nur dazu verſtehen müſſen, Frankreich eine lange Reihe
wertvollſter Konzeſſionen in Kleinaſien und Syrien zu
bewilligen, ſondern mußte auch für den Hauptbetrag der
Anleihe die Verpflichtung übernehmen, nicht den kleinſten
Bruchteil davon auf die Vorbereitung eines Angriffes
ge=
gen einen fremden Staat zu verwenden. Grundſätzlich
betrachtet, erſcheint gerade dieſe Bedingung für einen
großen Staat recht drückend; praktiſch aber fällt ſie
zu=
gunſten der Aufrechterhaltung des Friedens in die
Wag=
ſchale und dürfte deshalb auch außerhalb Frankreichs den
Beifall der Geſchäftswelt finden, die eines neuen
wirt=
ſchaftlichen Aufſchwunges harrt. Für die weitere
Auf=
hellung des internationalen Horizontes kommt aber die
neue türkiſche Anleihe deshalb in Betracht, weil ſie die
Politik Frankreichs in friedlicher Richtung beeinflußt.
Denn eine Summe von 800 Millionen Francs iſt ſelbſt
für das reiche Frankreich unter den heutigen Verhältniſſen
kleine Kleinigkeit. Müſſen doch die Franzoſen ſelbſt mehr
als eine Milliarde Francs für ihre letzte Heeresverſtärkung
ausgeben, und dazu kommen noch die beträchtlichen
An=
forderungen, die Griechenland, Serbien und Bulgarien,
ſowie Mexiko an den Pariſer Kapitalmarkt teils ſchon
ge=
ſtellt haben, teils demnächſt ſtellen werden. Alle dieſe
An=
leihen zuſammen bedeuten einen Faktor, der dem Quai
d’Orſay die Befolgung einer Politik der Friedensſtörung
aus dem Grunde erſchwert, weil der ſtarke Abfluß
fran=
zöſiſchen Kapitals in das Ausland die unmittelbare
finan=
zielle Kriegsbereitſchaft Frankreichs nicht unerheblich
vermindert. Unter dieſem Geſichtspunkt darf die jetzige
Pariſer Anleihepolitik als ein Anzeichen dafür beurteilt
werden, daß die internationale Lage in der nächſten
Zu=
kunft wohl ein freundlicheres Ausſehen erhalten wird. Vor
übertriebener Vertrauensſeligkeit aber ſollte man ſich
trotz=
dem hüten; denn es iſt wiederum franzöſiſches Kapital,
das die Balkanſtaaten demnächſt inſtand ſetzen wird, ihre
Kriegsbereitſchaft von neuem herzuſtellen.
Deutſches Reich.
Die Ermittelung des deutſchen
Volks=
vermögens. Dem Bundesrat liegt augenblicklich, wie
ſchon gemeldet, eine Vorlage über
Ausführungsbeſtim=
mungen zu einer Wehrbeitragsſtatiſtik zur Beſchlußfaſſung
vor. Dieſe Statiſtik ſoll nach einer Preſſemeldung den
Zweck verfolgen, für die zukünftige Beſteuerung des in
Deutſchland vorhandenen Vermögens geeignete Unterlagen
zu gewinnen. Dieſe Auffaſſung iſt jedoch, Berliner
Meldungen zufolge, vollkommen irrig. Es handelt ſich
vielmehr lediglich um eine zuverläſſige Ermittelung des
deutſchen Volksvermögens. Die bisherigen, auf
Schätzun=
gen beruhenden Angaben über das deutſche
Volkspermö=
gen weichen in ihren Ergebniſſen ſtark von einander ab
und genügen auch geringen Anſprüchen an
Zuverläſſig=
keit in keiner Weiſe. Wer beſtrebt iſt, die wirtſchaftlichen,
ſozialen und kulturellen Verhältniſſe Deutſchlands zu
er=
kennen und zu beurteilen, wird dieſen Mangel häufig
un=
angenehm empfunden haben. Es iſt daher nur zu
be=
grüßen, daß die Reichsregierung die mit der Veranlagung
zum Wehrbeitrage ſich bietende Gelegenheit zur
Auf=
machung einer zuverläſſigen Reichsvermögensſtatiſtik
er=
faßt und dem Bundesrat einen Entwurf von
Beſtimmun=
gen über die Wehrbeitragsſtatiſtik vorgelegt hat. Der
Um=
fang der Erhebungen ergibt ſich aus den dem Entwurf
beigefügten Ueberſichten. Danach ſind eingehend
geglie=
derte Angaben über den Wehrbeitrag der natürlichen
Per=
ſonen von Vermögen und über den Wehrbeitraß der
Ak=
tiengeſellſchaften und Kommanditgeſellſchaften auf Aktien
zu machen, aus denen die für die Aufſtellung einer
zu=
verläſſigen Reichsvermögensſtatiſtik erforderlichen Zahlen
entnommen werden. Die wehrbeitragspflichtigen
Einkom=
men der natürlichen Perſonen werden dagegen nur mit
dem Geſamtergebnis der Veranlagung als ſolcher ohne
eingehende Gliederung aufgenommen. Das Verfahren iſt
derart geregelt, daß auf Grund der von den
Veranlagungs=
behörden für ihren Bezirk aufzuſtellenden Ueberſichten
Hauptüberſichten gefertigt und dieſe dann vom Kaiſerlichen
Statiſtiſchen Amte zuſammengeſtellt und veröffentlicht
wer=
den. Gleichzeitig wird erreicht, daß die Statiſtik über das
Geſamtergebnis der Veranlagung Rechenſchaft legt. Eine
Rückfrage oder eine beſondere Erhebung bei den
Steuer=
pflichtigen zum Zwecke der Statiſtik iſt nicht vorgeſehen.
— Reichsſchatzſekretär Kühn unternimmt in
dieſer Woche eine Reiſe nach Süddeutſchland und wird in
München am 18. April vom König empfangen und am 19.
zur Hoftafel zugezogen werden, die für die badiſchen
Herr=
ſchaften ſtattfindet.
— Der Kampf um den
Kolonialgerichts=
hof. Seit Jahren liegt dem Reichstag der Geſetzentwurf
über die Errichtung eines Kolonialgerichtshofes vor.
Die=
ſer Gerichtshof ſoll die dritte, die oberſte Inſtanz für
kolo=
niale Rechtsſtreitigkeiten werden. Die Vorlage ſchlägt als
Sitz des Kolonialgerichtshofes Berlin vor. Eine ſtarke
Strömung im Reichstage und in kolonialfreundlichen
Ver=
einen iſt für Hamburg. Nebenbei melden ſich aber als
Außenſeiter Leipzig und auch Potsdam. Die Folge iſt,
daß eine Verabſchiedung der wichtigen Vorlage dauernd
hintertrieben wird, weil man ſich über den Sitz des
Ge=
richts nicht einigen kann. Den Schaden aber haben die
Schutzgebiete. Um dieſem unerträglichen Zuſtande ein
Ende zu machen, werden einige kolonialfreundliche Ab=
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914:
Nummer 103.
geordnete aus allen bürgerlichen Parteien alsbald nach
Zuſammentritt des Reichstages beantragen, die Vorlage
wieder auf die Tagesordnung zu ſetzen und in dieſer oder
ſener Richtung zur Verabſchiedung zu bringen.
— Der Spracherlaß für Elſaß=
Lothrin=
gen. Die Altnatl. Korr. ſchreibt: „Die Verordnung des
reichsländiſchen Oberſchulrates, durch die den Lehrern die
deutſche Umgangsſprache zur Pflicht gemacht wird, hat bis
zum Berliner Tageblatt hin Anklang gefunden. Die Schul
behörde hat damit nur in pflichtmäßiger Weiſe ihre
Für=
ſorge für die Bildung und das Fortkommen der ihr
an=
vertrauten Schüler und Lehrer betätigt. Man hätte es
kaum für möglich gehalten, daß gegen dieſen Erlaß
Wider=
ſpruch erhoben wurde; dadurch konnte nur der böſe Wille
offenbar werden. Die, Kammer hat ſich durch den von
ihr beſchloſſenen Ausdruck des „Bedauerns” eine Blöße
gegeben. Wenn von den ſozialdemokratiſchen
Interpellan=
ten die Möglichkeit der Denunziation in den Vordergrund
geſtellt wurde, ſo kann dieſe Taktik gar nicht ernſt
genom=
men werden. Eine verſtändige Behörde weiß, was ſie
von Denunziationen zu halten hat, die aus unedlen
Be=
weggründen erfolgen. Im übrigen könnte man ja ſämtliche
Beſtimmungen des Strafgeſetzbuches zum Schutze des
menſchlichen Lebens mit der Begründung angreifen, daß
ſie zu Denunziationen Anlaß geben. Die elſaß=
lothringi=
ſche Zweite Kammer hat ſich der Abſicht hinreichend
ver=
dächtig gemacht, die Leute zu ſchützen, die gegen die
ver=
ſtändige Verordnung zuwiderhandeln wollen. Den
Ab=
geordneten, die ihr Bedauern über den Erlaß
ausgeſpro=
chen haben, iſt das Bedauern des Volkes ſicher.” Man
darf die Hoffnung hinzufügen, daß die reichsländiſche
Re=
gierung, geſtützt auf die Zuſtimmung des deutſchen Volkes,
ſich durch das „Bedauern” der elſäſſiſchen Partikulariſten
von einer energiſchen Durchführung ihres Erlaſſes nicht
abhalten laſſen wird.
Der neue Statthalter von Elſaß=
Lothringen. Pariſer Blätter laſſen ſich aus
Straß=
burg melden, die Entſcheidung über den Nachfolger des
Grafen Wedel ſei bereits gefallen. Der künftige
Statthal=
ter werde der Prinz Karl von Ratibor und Corvey ſein
der frühere Polizeipräſident von Wiesbaden.
Aus den Kolonien.
Funkentelegraphenſtationen in den
deutſchen Südſeeſchutzgebieten. Zunächſt war
in Ausſicht genommen, vier große
Funkentelegraphenſtatio=
nen in den deutſchen Südſeeſchutzgebieten anzulegen, und
zwar auf Jap (Karolinen), auf Nauru (Marſchallinſeln)
Apia (Samoa) und Rabaul (Deutſch=Neuguinea). Die
Sta=
tionen auf Jap und auf Nauru ſind am 1. Dezember v. J.
in Betrieb genommen worden. Die Station auf Samoa
kann vorausſichtlich im Frühjahr dem allgemeinen
öffent=
lichen Verkehr übergeben werden, während die Station
Rabaul wegen außergewöhnlicher Schwierigkeiten bei den
Bauarbeiten erſt im Herbſt 1914 fertiggeſtellt ſein wird.
Für die Errichtung und den Betrieb ſämtlicher vier
Sta=
tionen iſt der „Deutſchen Südſeegeſellſchaft für drahtloſe
Telegraphie A.=G.” in Berlin unter Gewährung einer
jährlichen Reichsbeihilfe eine Erlaubnis für die Dauer
von 20 Jahren erteilt worden. Zu den Koſten der Anlage
und des Betriebes haben ſich die Firmen der
Südſeeſchutz=
gebiete, alljährlich namhafte Beträge beizuſteuern,
ver=
pflichtet, und zwar in Beträgen bis zur Höhe von 10000
Mark pro Jahr. Dadurch wurde die Durchführung des
Projekts ermöglicht. Die Worttaxe für gewöhnliche
Tele=
gramme aus Deutſchland nach Rabaul wird 4,90 Mark
be=
tragen, für Telegramme in offener Sprache (LCO=
Tele=
gramme) 2,45 Mark. Die Telegramme werden von der
Aufgabeſtation mittels Kabels nach Jap geſandt, wo ſich
die Zentralfunkentelegraphenſtation befindet. Von dort
werden ſie auf dem Wege der Funkentelegraphie nach
Jap, Nauru, Samoa und Rabaul weitergegeben.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Die Delegationen werden am 27. April in Peſt
zuſammentreten. Der wichtigſte Poſten des gemeinſamen
Budgets wird diesmal der Marinevoranſchlag ſein. Das
geſamte neue Erfordernis für den weiteren Ausbau der
Kriegsmarine wird auf etwa 420 Millionen Kronen
ein=
geſchätzt, welche auf ſechs Jahre verteilt werden ſollen.
Frankreich.
Ein Wahlmanifeſt des Prinzen
Napo=
leon. Der Prinz Viktor Napoleon hat anläßlich der
be=
vorſtehenden franzöſiſchen Kammerwahlen an den
Vize=
präſidenten des plebiszitären Ausſchuſſes, General
Tho=
maſſin, ein Schreiben gerichtet, das eine Art Wahlmanifeſt
darſtellt und eine ſehr ſcharfe Kritik des republikaniſchen
Regimes enthält. Es heißt in dem Schreiben u. a.:
Die Allmacht des Parlaments hat notgedrungen eine
ſchwache und ſchwankende Regierungsgewalt zur Folge
ge=
habt. Die Regierung iſt das Werkzeug einer Partei, die
regiert, und nicht für die Nation. Das einzige Heilmittel
iſt die Reviſion der Verſaſſung und die direkte Wahl des
Staatsoberhauptes. Man muß den Willen des Volkes
höher ſtellen als die Launen des Parlaments und an die
Spitze der franzöſiſchen Demokratie eine ſtarke, dauernde
und unbehindert tatkräftige Autorität ſetzen, die allein,
wie vor einem Jahrhundert, Frankreich den politiſchen,
religiöſen und ſozialen Frieden geben kann. Frankreich,
das die Skandale ſatt hat, ſtrebt eine Aexa der Ruhe und
Ehrenhaftigkeit an. Die Rechtspflege wird nicht mehr
reſpektiert. Man muß ihr die zur Erfüllung ihrer hohen
Aufgabe unabweisliche Unabhängigkeit zurückgeben. Man
muß den Arbeitern, die von ihrer Arbeit leben, wie den
großen kaufmänniſchen, gewerblichen und ſinanziellen
Unternehmungen die Sicherheit für die Zukunft
verbür=
gen. Die drückenden und vexatoriſchen Steuern
beunruhi=
gen alle Intereſſen. Das Parlament gibt aus, ohne zu
rechnen. Das Budget, das 5 Milliarden überſteigt, hat ſeit
fünf Jahren um eine Milliarde zugenommen. An dieſem
furchtbaren Anwachſen der Ausgaben hat das neue
Mili=
tärgeſetz nur einen verhältnismäßig kleinen Anteil. Unter
den gegenwärtigen Umſtänden konnte nur die Rückkehr
zur dreijährigen Dienſtzeit der Armee die Kraft und das
feſte Gefüge verleihen, welches ſie braucht, um die Größe
Frankreichs zu ſichern. Das Land hat die Militärreform,
die ſo ſchwer auf ihm laſtet, mit bewundernswerter
Selbſt=
verleugnung hingenommen. Wenn die Franzoſen ſich
wie=
der einmal auf den Namen Napoleon einigen wollten,
dann würde er die hervorragendſten Männer aller
Par=
teien anrufen, um mit ihnen auf der Grundlage der
Volks=
ſouveränität eine Regierung fruchtbarer Tätigkeit und
nationaler Verſöhnung zu gründen.
Vereinigte Staaten.
Die Panamakanalgebühren. Die in
Lin=
coln (Nebraska) erſcheinende Zeitſchrift Commoner bringt
einen von Bryan gezeichneten Artikel, in dem der
Staats=
ſekretär für die Aufhebung der Beſtimmung eintritt, welche
den amerikaniſchen Küſtenſchiffen Gebührenfreiheit im
Panamakanal gewährt. Bryan begründet ſeinen
Stand=
punkt damit, daß dieſe Gebührenfreiheit einer Beiſteuer
für den amerikaniſchen Seetransporttruſt gleichkäme, das
Programm der demokratiſchen Partei aber gegen jede
Zah=
lung von Hilfsgeldern ſei.
China.
Franzöſiſches Kapital und chineſiſche
Induſtrie. In induſtriellen Kreiſen Chinas herrſcht
das lebhafteſte Mißvergnügen über die neue 15=Millionen=
Francs=Anleihe, die der chineſiſchen Regierung von
fran=
zöſiſchen Bankiers gewährt werden ſoll. Es verlautet
näm=
lich, daß die Regierung ſich bei den Anleiheverhandlungen
verpflichtet habe, alle ſtaatlichen Unternehmungen in
fran=
zöſiſchen Beſitz übergehen zu laſſen, und es iſt leicht
erklär=
lich, daß ſich die junge aufſtrebende chineſiſche Induſtrie
dadurch geſchädigt fühlt.
* Berlin, 14. April. Auf dem hier tagenden
zwei=
ten Verbandstag des Allgemeinen Verbandes
der deutſchen Bankbeamten wurden zwei
Be=
ſchlüſſe angenommen. In dem erſten ſchließt ſich der
Ver=
band der Proteſterklärung der Groß=Berliner
Bankbeam=
tenſchaft gegen die Ausführungen des Direktors v.
Gwin=
ner in der Generalverſammlung der Deutſchen Bank vom
31. März 1914 an, in dem zweiten proteſtiert der Verband
gegen die Beſchlüſſe des Induſtrierates des Hanſabundes
als einen Anſchlag auf das Koalitionsrecht und erklärt
es eines Angeſtellten für unwürdig, fürderhin einem
Bunde anzugehören, deſſen maßgebende Inſtanzen eines
der elementarſten Grundrechte der Arbeit durch ein
Aus=
nahmegeſetz illuſoriſch zu machen beſtrebt ſind.
* Rio de Janeiro, 14. April. Das
Prinzen=
paar Heinrich von Preußen machte geſtern einen
Ausflug nach dem Corcovadoberge. Es wurde von dem
Generaldirektor der politiſchen und diplomatiſchen
Ange=
legenheiten im Miniſterium des Aeußern Frederico
Car=
valho begleitet, der einen Unfall erlitt, wobei er eine
Knie=
ſcheibe brach. Das Prinzenpaar beſuchte den
Germania=
lub und die deutſche Schule. Abends fand ein Bankett
im Präſidentenpalaſt ſtatt, auf welches ein glänzender
Empfang folgte. Der Miniſter des Aeußern Lauro Müller
blieb dem Empfang fern, da er erkrankt iſt.
* Valparaiſo, 14. April. Das deutſche
Ge=
ſchwader hat geſtern nachmittag in der Richtung nach
Punta Arenas die Heimreiſe nach Europa angetreten.
Vor der Abfahrt dankte der Chef des Geſchwaders den
Vertretern der Regierung für die herzliche Aufnahme, die
das Geſchwader in Santiago und Valparaiſo gefunden hat.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 15. April.
* Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog wird heute weder Audienzen erteilen, noch
Meldungen und Vorträge entgegennehmen.
* Vom Verwaltungsgerichtshof. Der
Groß=
herzog hat den Reviſor bei der
Brandverſicherungs=
kammer Jakob Petry mit Wirkung vom 16. April an
zum Bureauvorſtand bei dem Verwaltungsgerichtshof
ernannt.
Ernennungen. Der Großherzog hat den
Bureau=
gehilfen Adam Schmidt aus Freimersheim und den
Bureaugehilfen Ferdinand Debus aus Launsbach (Kreis
Wetzlar) zu Bureauaſſiſtenten bei dem
Oberverſicherungs=
amt Darmſtadt, ferner die Geometer 2. Klaſſe Theodor
Spamer aus Schotten, Peter Wolpert aus
Heppen=
heim a. d. W., Johannes Weimar aus Klein=Gumpen,
Peter Kumpf aus Heppenheim a. d. B. und Karl=
Metzger aus Hamm zu Kreisgeometergehilfen ernannt.
* Schulperſonalien. Der Großherzog hat den
Oberlehrer an der höheren Bürgerſchule zu Bingen
Dr. Peter Ehrhard zum Oberlehrer an der
Oberreal=
chule am Friedrichsplatz zu Offenbach und den
Ober=
lehrer an der höheren Bürgerſchule zu Vilbel Dr. Hermann
Stockhauſen zum Oberlehrer an der Oberrealſchule
zu Worms, beide mit Wirkung vom 20. April 1914 an,
ernannt. — Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Karl Lepper aus Nieder=Stoll, Kreis Lauterbach, eine
Lehrerſtelle an der evangeliſchen Volksſchule zu
Lampert=
heim, Kreis Bensheim; ferner den Lehramtsaſpirantinnen
Maria Nover und Emilie Tugend aus Mainz
Lehrerinnenſtellen an der höheren Mädchenſchule in Mainz.
* Perſonalien der Eiſenbahngemeinſchaft. Der
Großherzog hat den Rezierungsrat Wilhelm
Kilian zu Hannover und den Regierungsbaumeiſter
Clemens Behle zu Erfurt zu Mitgliedern einer
Eiſen=
bahndirektion, ſowie die Regierungsbaumeiſter Ernſt
Kraft zu Köln und Hermann Wickmann zu Mainz
zu Vorſtänden von Eiſenbahnbetriebsämtern in der
Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft ernannt.
Mit Ermächtigung des Großherzogs wurde dem
Regierungsbaumeiſter des Maſchinenbaufachs Robert
Wagner in Mainz die etatsmäßige Stelle eines
Regierungsbaumeiſters in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſen=
ahngemeinſchaft verliehen.
* Verliehen wurde das Ehrenzeichen für Mitglieder
Freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung des
Großherzogs an Adam Lukas in Bieber.
In den Ruheſtand verſetzt wurde der
Schreib=
gehilfe am Amtsgericht Alzey Johann Daniel
Roſen=
thal auf ſein Nachſuchen unter Anerkennung ſeiner
langjährigen treuen Dienſte.
*Erledigt iſt eine mit einem evangeliſchen Lehrer
zu beſetzende Lehrerſtelle an der Volksſchule zu
Rad=
mühl. Dem Inhaber der Stelle kann eine Ortszulage
gewährt werden.
* Nationalliberale Partei. Der Vorſitzende der
Na=
tionalliberalen Partei im Reichstagswahlkreiſe
Darm=
ſtadt=Groß=Gerau hat für Sonntag, den 19. April,
nachmittags 3 Uhr, in den Saal des Reſtauranks
Rum=
melbräu. Allee 61 (am Hauptbahnhof), eine
Verſamm=
lung aller Vertrauensmänner des
Reichstagswahl=
kreiſes einberufen. Auf der Tagesordnung dieſer
Ver=
ſammlung ſtehen außer parteiorganiſatoriſchen Fragen
zwei beſonders wichtige und intereſſante politiſche
The=
men: „Die Lage der Nationalliberalen Partei im Reiche
und in Heſſen” und „Vorbereitung der Landtagswahlen”
Alle eingeſchriebenen Mitglieder der Partei in Darmſtadt
und auf dem Lande haben Zutritt zu diefer
Verſamm=
lung. Die Vertrauensmänner und die Mitglieder werden
dringend zum zahlreichen Erſcheinen in dieſer
Verſamm=
lung aufgefordert. Vorausſichtlich werden auch mehrere
Mitglieder des Landtages anweſend ſein.
* Der St. Eliſabethenverein kann dieſes Jahr auf
eine 50jährige Wirkſamkeit zurückblicken. Un=
Karl Goedeke.
(Zu ſeinem 100. Geburtstag, 15. April.)
** Jeder, der ſich mit der deutſchen Literaturgeſchichte
beſchäftigt, ja jeder, der im weiten Reich der Bücher ſich
einmal umgetan, hat den Namen Karl Goedekes mit Dank
genannt; er war ihm der ſichere Führer durch das weite
Labyrinth der Titel und Ausgaben, war ihm der
freund=
liche Helfer bei ratloſem Suchen. So iſt dieſer Gelehrte
deſſen Bienenfleiß und deſſen Genauigkeit auch im
Klein=
ſten ein vorbildliches Muſter entſagungsvoller
Forſcher=
arbeit darſtellen, ſo etwas wie der gute Geiſt der
deut=
ſchen Bücherfreunde geworden. Sein „Grundriß zur
deutſchen Dichtung” dieſes ungeheure Inventar unſeres
Schrifttums, das er voll Stolz „aus den Quellen” geſchöpft
nennen konnte, iſt längſt nicht mehr nur das
unentbehr=
liche Handwerkszeug der Studierenden, ſondern in der
gewaltigen Ausdehnung und Ausgeſtaltung, die das Werk
nach dem Tode des Einen durch die Zuſammenarbeit
einer ganzen Gelehrtenſchar erhalten hat, der Ratgeber
für die Welt der Bücherkäufer und Bücherverkäufer. Um
ein ſolches Buch zu ſchaffen, wie es keine Literatur der
Welt in gleicher Weiſe beſitzt, war ein echtes deutſches
Ge=
lehrtenleben voll nimmermüden Fleißes und idealſter
Ge=
ſinnung von nöten, und Goedeke hat es gelebt.
Als Sohn eines wohlhabenden Maurermeiſters in
Celle am 15. April 1814 geboren, hatte er das Glück, ſeine
Studienzeit während der höchſten Blüte der Univerſität
in Göttingen zu verbringen. Die Vorleſungen
Dahl=
manns gaben ihm einen großen Blick für die geſchichtliche
Entwickelung; der geniale K. O. Müller führte ihn in
die Schönheit der Antike ein; vor allem aber waren es
die Brüder Grimm und Gervinus, die ſeine Liebe zur
deutſchen Literaturgeſchichte beſtimmten. Mit
ſchwärme=
riſcher Verehrung hat er ſein ganzes Leben lang an den
Brüdern Grimm gehangen und ſich in ſeiner
Beſcheiden=
heit neben dem „König” Jakob Grimm nur als ein
Hand=
langer gefühlt, der ausbauen durfte, wozu jener den
Grund gelegt. Die Treue, die er den beiden „Dioskuren
der Germaniſtik” bewahrte, ließ ihn auch zum erſten Male
als Journaliſt und Dichter hervortreten. Nach dem
Ver=
faſſungsbruch des Königs von Hannover und der
Ent=
laſſung der Göttinger Sieben” ſchrieb er ausführliche
Berichte für die Augsburger Allgemeine Zeitung und
ver=
focht zugleich die Ideen der Freiheit der Forſchung und
der Rechte der Bürger in politiſchen Dichtungen, von
denen das den Ariſtophanes nachahmende Luſtſpiel „König
Kodrus” zwar arg mißlungen iſt, die Gedichte aber einen
pathetiſchen Schwung und ein reiches Formtalent
ver=
raten. Auch lebendige Novellen hat Goedeke geſchrieben;
doch zum Dichter machte ihn nur die von leidenſchaftlichen
Gärungen erfüllte Zeit bis 1848, in der er politiſch als
eine bedeutende Perſönlichkeit hervortrat. In Wort und
Schrift rüttelte er die Hannoveraner auf und kämpfte für
die deutſche Reichsverfaſſung und die preußiſche
Kaiſer=
würde. Aber dieſe politiſche Epiſode ſeines Lebens, die
von ſeiner ſtolzen, unabhängigen und freien Geſinnung
zeugt, war ihm doch mehr Pflicht als Neigung. Als dann
die erzwungene Ruhe kam, ſchied er gern von dem Markt
des öffentlichen Lebens und vergrub ſich mit Luſt in ſeine
gewaltigen Bücherhaufen. Seinem Lieblingsdichter
Pla=
ten, den er in ſeinen Dichtungen nachgeahmt, war ſeine
erſte literarhiſtoriſche Studie (1839) gewidmet. Im Fron
einer Buchhandlung mußte er dann allerlei Tagesarbeit
verrichten, Neuausgaben machen; ja auch die Bearbeitung
eines Briefſtellers fiel ihm zu. Unterdeſſen hatte er ſeine
großen ſyſtematiſchen Sammlungen von Büchern
be=
gonnen, aus denen zunächſt ſeine ein ungeheueres neues
Material ausbreitenden Antologien entſtanden. Mochte er
die Dichter von 1813—1843 in einem Bande vereinigen,
mochte er in 11 Büchern deutſcher Dichtung vom Ausgang
des Mittelalters bis zur Gegenwart führen oder dem Mit=
telalter ſelbſt unter Verarbeitung einer gewaltigen
Hand=
ſchriftenmenge ein Werk widmen — ſtets gab er ſo
Reich=
haltiges, ſo Fehlerfreies, wie es vorher nie geboten
wor=
den war.
Die gleichen Vorzüge weiſt die Rieſenarbeit des
Grundriſſes auf, die er nach dem Tode des Vaters 1855 in
dem ſtillen Celle begann. 25 Jahre lang hat Goedeke
daran gearbeitet, eine Bibliothek von mehr als 5000
Bän=
den allein für dies Werk zuſammengebracht, und mit Stolz
konnte er ſich rühmen, daß er keine Angaben von anderen
übernommen, ſondern alle Bücher, die er erwähnt, ſelbſt.
geſehen habe. Die Arbeit nahm ihn ganz in Anſpruch;
das Suchen nach Büchern war dieſem glücklichen Finder
eine eben ſolche Freude wie das Einordnen in den
Zu=
ſammenhang. Eine feſte Stellung hat er, dem
Unab=
hängigkeit das Höchſte war, nie erſtrebt, und doch hätte er
eigentlich ans Brotverdienen denken müſſen, denn was er
beſaß, reichte nicht für die vielen Bücher, die er erwarb.
So mußte er ſich denn 1858 mit ſchwerem Herzen von ſeiner
einzigartigen Bibliothek trennen, und zog nun aus dem
einſamen Celle nach Göttingen, wo die Bibliothek ſeine
eigentliche Wohnung wurde, in der er den größten Teil
des Tages hauſte. Er hielt nun auch als Profeſſor
form=
vollendete Vorleſungen, in denen er ſein unbegrenztes
Wiſſen „von Confucius bis H. Heine” ausbreitete. Die
Literatur des 16. Jahrhunderts, das er als das „ſpezifiſch
Deutſche” überſchätzte, hat er in einer Fülle von Arbeiten
behandelt; daneben galt ſeine Liebe vor allem der
klaſſi=
ſchen Zeit; für die Goethe= und Schiller=Forſchung hat er
die Grundlage gelegt. Unter den neueſten Dichtern war
ſein intimer Jugend= und Duzfreund Geibel ſein beſonderer
Günſtling; ihm widmete er eine prächtige Biographie, die
aber durch das ablehnende Verhalten des jede
Indiskre=
tion fürchtenden Dichters ein Torſo blieb. Mitten in der
Arbeit, mitten unter Büchern, wie er gelebt, iſt er am 27.
Oktober 1887 geſtorben.
Nummer 103.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Seite 3.
endlichen Segen hat er in den Reihen der Armen unſerer
Stadt geſtiftet, und zwar nicht nur bei Katholiken. Seit
ſeinem Beſtehen hat er nahezu eine Viertelmillion Mark
an die Armen geſpendet und auf dieſe Weiſe auch unſere
Stadtverwaltung ſtark entlaſtet. Die goldene
Jubiläums=
feier findet, wie bereits in dieſem Blatte mitgeteilt wurde,
am 2. und 3. Mai d. J. ſtatt unter dem Protektorat der
Großherzogin.
* Stenographiſches. Wie aus dem heutigen
Inſerat hervorgeht, eröffnet die Stenographen=
Ver=
einigung Gabelsberger in ihren Unterrichtsräumen,
Luiſenſtraße 10 II, neue Anfänger= und
Fortbildungs=
kurſe, die unter bewährter Leitung ſtehen.
* Prämiierte Hunde. Auf der in Mannheim
abge=
haltenen Internationalen Ausſtellung von Hunden aller
Raſſen gingen folgende Mitglieder des Vereins der
Hunde=
freunde von Darmſtadt und Umgegend mit ihren
ausge=
ſtellten Tieren ſiegreich hervor: Herr Barban erhielt für
Airedale=Terriers drei 1., einen 3. und Ehrenpreis; Herr
A. R. Müller für deutſche Schäferhunde einen 1. und einen
2. Preis; Herr Schellhaas=Groß=Bieberau für deutſche
Schäferhunde einen 1., einen 2., einen 3., einen
Zucht=
gruppen= und einen Ehrenpreis. — Weiter wurden
fol=
gende Hunde prämiiert: Engliſcher Rennhund, Whippet,
Champ. Lady v. Brandt=Burg, Offene Kl. 1. Pr., Sieger=
Klaſſe 1. Pr., Prädikat: Vorzüglich; Beſitzer: Fritz
Fratſch=
ner, Eberſtadt. Ruſſiſcher Windhund Barſoi, Wuttki
v. Kaukaſus, Offene Kl. 3. Pr., Sieger=Kl. 1 Pr.,
Prä=
dikat: Vorzüglich; Beſitzer: Fritz Fratſchner, Eberſtadt.
Ruſſiſcher Windhund Barſoi, Boy, Offene Kl. 2. Pr.
Ermunt.=Kl. 1. Pr., Begr. Kl. 2. Pr., Prädikat:
Vorzüg=
lich; Beſitzer: Leutnant Müller, Darmſtadt. Rauhhaariger
Pinſcher Seppel, Offene Kl. 2. Pr., Neul.=Kl. 2. Pr.,
Prä=
dikat: Sehr gut; Ehrenpreis; Beſitzer: Hermann Felſing,
Auerbach. Rauhhaariger Dachshund Hinda v. St Georg=
Nadelöhr, Offene Kl. 2. Pr., Begrenzte Kl. 1. Pr.;
Be=
ſitzer: K. Fiſchbach, Apotheker, Pfungſtadt.
* Milchausſchank. Man ſchreibt uns: Die Beſucher
des Hallenſchwimmbades ſeien beſonders
dar=
auf aufmerkſam gemacht, daß in dem nördlichen Pavillon,
Ecke der Mühl= und Landgraf=Georg=Straße, von dem
Kreisverein Darmſtadt gegen den Mißbrauch geiſtiger
Ge=
tränke ein gemeinnütziger Milchausſchank
er=
öffnet worden iſt, woſelbſt warme und kalte Milch,
Bröt=
chen, Kuchen uſw. zu billigem Preiſe an Konſumenten
ab=
gegeben werden. Hoffentlich erfreut ſich derſelbe eines
ebenſo guten Beſuches wie das Milchhäuschen am
Haupt=
bahnhof.
— Aus der Beſſunger Bücherhalle (
Beſſunger=
ſtraße 48) wurden im Monat März 1148 Bücher
ver=
liehen; eingeſchrieben als Leſer ſeit 1. April 1913 waren
535. Geſchenke gingen ein: Von Frau Geheimerat
Kraus 1 Jahrg. Zeitſchriften; von Frau Henkmann
2½ Jahrg. desgleichen; von Fräulein von Herff 2 Jahrg.
desgl.; von Frl. von Normann 18 Bde.; von Frau C.
Hebbinghaus 34 Bde. und 116 Hefte; von Frl.
Bernt=
heiſel 10 Bde. und 63 Bändchen; von Herrn Oberſt
von Baur 2½ Jahrg. Heſſ. Chronik. — Eine
Zuſammen=
ſtellung der ſtatiſtiſchen Zahlen von dem Geſchäftsjahre
April 1913 bis Ende März 1914 ergibt folgendes: An
148 Ausleihtagen murden 10149 Bände an 8247
Per=
ſonen verliehen. Von letzteren waren 45,8 Proz.
Hand=
werker und Arbeiter, 6,5 Proz. Beamte, 13,5 Proz.
Kauf=
leute, 2 Proz. Militär, 4 Proz. Private und 28 Proz.
Schüler. Unter den ausgeliehenen Büchern waren
63,8 Proz. Romane, Novellen, Erzählungen, Dramen
und Gedichte, 3,03 Proz. Geſchichtswerke, 4,03 Proz.
Erdkunde und Reiſebeſchreibungen, 1 Proz.
Naturwiſſen=
ſchaft, 0,74 Proz. Haus= und Volkswirtſchaft, 27,4 Proz.
Zeitſchriften. — Die Beſſunger Leſehalle iſt eine
Veran=
ſſtaltung des Darmſtädter „Vereins für Verbreitung von
Volksbildung‟. Die Bücher werden verabfolgt, und
zwar unentgeltlich, an jedermann Dienstag, Donnerstag
und Samstag von abends 7½ —9 Uhr. Allen gütigen
Gebern, die bisher die Beſſunger Bücherhalle” durch
Zuwendung von Geld, Büchern und Zeitſchriften
unter=
ſtützt haben, ſei herzlicher Dank ausgeſprochen.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
C Konzert Gertrude Foerſtel. Auf das
heute, Mittwoch, abend in der „Traube” ſtattfindende
Kon=
zert der Kammerſängerin Gertrude Foerſtel=Wien ſei
hier=
mit nochmals hingewieſen. Der Ruf dieſer in
Deutſch=
land ſo berühmten Kammerſängerin hat ſich nicht nur
raſch über ganz Europa verbreitet, ſondern iſt längſt auch
bis nach Amerika gedrungen. New York Muſical Courier,
die führende Muſikzeitung Amerikas, ſagt von dieſer
Künſtlerin am 17. Juli 1912: „Frl. Foerſtel iſt
gegenwär=
tig die meiſt= und beſtgenannte Konzertſängerin in Europa,
nicht nur wegen ihrer beſonders hohen und prachtvollen
Stimme, ſondern auch wegen ihrer gefühlvollen, tief
klaſſi=
ſchen Meiſterſchaft.”
Hauptverſammlung des Landeslehrervereins.
(*) Darmſtadt, 14. April. Mehrere hundert Lehrer
aus allen Teilen der drei Provinzen des Heſſenlandes ſind
heute hier eingetroffen, um an der
Vertreterver=
ſammlung des Landeslehrervereins
teilzu=
nehmen, die im „Kaiſerſaal” tagte und ſich mit wichtigen
Standes= und Vereinsfragen befaßte. Obmann Huff=
Darmſtadt eröffnete kurz vor 10 Uhr die Verhandlungen.
Er beglückwünſchte mit herzlichen Wiorten das langjährige
Vorſtandsmitglied Lehrer Wagner aus Großen=Buſeck,
der in dieſen Tagen ſein 50jähriges Dienſtjubiläum feiert,
und übergab ihm in Anerkennung ſeiner Verdienſte in dem
Verein und im Schuldienſte eine Ehrenurkunde mit der
Ernennung zum Ehrenmitglied des
Landeslehrer=
vereins. Lehrer Wagner erklärte in ſeinen Dankesworten,
daß er auch ferner an der Hebung und Förderung von
Schule und Lehrerſtand und an der beſſeren Bewertung
der Lehrerarbeit mitwirken werde. Namens des
Darm=
ſtädter Lehrervereins begrüßte Lehrer Gerbig die
Ver=
treter der 3600 Mitglieder des Landeslehrervereins in der
Landeshauptſtadt und gibt bekannt, daß nachmittags die
Beſichtigungen des neuen Hallenſchwimmbades, der neuen
Peſtalozzi=Hilfsſchule und des Mauſoleums ſtattfinden
ſollen. Der frühere Schriftführer Lutz ſucht ſein Verhalten
in der Gehaltsangelegenheit zu entſchuldigen. Lehrer
Jung II ſpricht über die Fälle Jung und Kaiſer, betr.
Verbot von Vorträgen durch Lehrer. Die
Vortragsfrei=
heit der Lehrer entbehre einer geſetzlichen Grundlage, dieſe
ſei bei der Reviſion des Schulgeſetzes anzuſtreben. Den
Lehrern müßten die gleichen Freiheiten geſtattet ſein wie
den ſtaatlichen und kirchlichen Beamten. Die Lehrer
wür=
den ſicher keinen Mißbrauch treiben mit der Redefreiheit.
Eine dahingehende Entſchließung wird mit einer
Abände=
rung einſtimmig angenommen. — Der Jahresbericht des
Unterſtützungsvereins proviſoriſch angeſtellter Lehrer zeigt
ein erfreuliches Bild; faſt ſämtliche Schulverwalter und
=verwalterinnen gehören dem Verein an. Die Einnahmen
betrugen 5273 Mark, die Ausgaben 3468 Mark, der
Ueber=
ſchuß 1805 Mark, ſo daß das Vermögen auf 23 280 Mark
ſtieg. Infolge des günſtigen Abſchluſſes wird von nun
ab die monatliche Unterſtützung der Schulverwalter und
verwalterinnen in Krankheitsfällen von 60 auf 70 Mark
erhöht. — Ueber die künftige Geſtaltung des
Schulboten, ſeines Verlages, Druckes, Inſeratenteiles
entſteht eine längere Ausſprache. Bekanntlich wurde der
bisherige Vertrag mit einer Gießener Firma auf der
Hauptverſammlung in Bad Nauheim 1913 gekündigt. Die
Bezirksvereine Lampertenheim und Wenings beantragen,
den Schulboten in vollſtändig eigene Verwaltung zu
neh=
nen. Der Vorſtand ſtellt nach Prüfung der Eingaben von
25 Firmen den Antrag, den Inſeratenteil einer
leiſtungs=
fähigen Firma gegen einen beſtimmten Anteil am
Rein=
gewinn zu überlaſſen. Der Antrag des Vorſtandes wird
mit großer Mehrheit angenommen. Als Druckort kommt
Darmſtadt in Betracht, weil von hier die günſtigſten
An=
gebote kamen, weil Darmſtadt zentral gelegen und Sitz
des geſchäftsführenden Vorſtandes iſt. Zugleich wurde
beſchloſſen, daß beim Abſchluß des Vertrages Fachleute
zu=
gezogen werden. Krapp=Darmſtadt hebt unter Beifall
hervor, daß der Vorſtand beſonders in der
Schulboten=
frage ſeine volle Schuldigkeit getan habe. — Die
Jahres=
rechnung des Landeslehrervereins zeigt eine
Geſamtein=
nahme von 20573 Mark und eine Ausgabe von 19378 Mk.
Das Vermögen des Hauptvereins iſt auf 7800 Mark
geſtiegen.
Der Voranſchlag für das nächſte Vereinsjahr
wurde mit einer Einnahme von 19030 Mark, darunter
17550 Mark Mitgliederbeiträge, genehmigt. Inbezug auf
die Schritte des Geſamtvorſtandes gegen den Mißgriff des
früheren Schriftführers in der Gehaltsfrage ſtimmt die
ertreterverſammlung dem Vorſtand voll und ganz zu.
Zu Schriftführern werden durch Zuruf gewählt die Lehrer
Loos und Seitz=Darmſtadt. — Ueber den Antrag
Heu=
ſenſtamm, der die allgemeine Feſtſetzung der
Wohnungs=
entſchädigung auf 500 Mark wünſcht, ſoll der Vorſtand
Erhebungen anſtellen und gelegentlich der Neuberatung
des Schulgeſetzes geeignete Schritte tun. Der Antrag des
Darmſtädter Lehrervereins, dahingehend, daß auf den
Lehrerbildungsanſtalten künftig Schulgeld, und zwar das
gleiche wie an den anderen höheren Schulen, erhoben
wer=
den ſoll, findet einſtimmige Annahme. Ferner wird der
Antrag angenommen, daß bei Eingemeindungen die
Lehrer der Vororte denen in der Stadt in jeder Hinſicht
gleichgeſtellt werden. Der Obmann machte zum Schluß
noch auf den Beſuch der allgemeinen deutſchen
Lehrerver=
ſammlung in Kiel in der Pfingſtwoche aufmerkſam.
R. Jugenheim a. d. B., 14. April. (Karfreitags=
Kirchenkonzert des evang.
Kirchengeſang=
vereins.) Man ſchreibt uns: Unſer ehrwürdiges
evang. Gotteshaus war heute faſt zu klein, um die Schar
der Andächtigen aufzunehmen, die gekommen waren, das
Gedenken an den Tag der Aufrichtung des Kreuzes auf
Golgatha mit einem Karfreitagskonzert würdig zu
be=
gehen. Herr Reallehrer Weide hatte es ſich angelegen
ſein laſſen, zu dieſer Feier eine dem tiefen Ernſt des Tages
Rechnung tragende würdige Vortragsfolge
zuſammen=
zuſtellen, die in feierlichen Akkorden vom Tage von
Gol=
gatha erzählte und in bezug auf die meiſterhafte
Ausfüh=
rung der einzelnen Chor= Sologeſänge und
Violinvor=
träge wohl keinen Wunſch unbefriedigt gelaſſen haben
wird. Frau Hofopernſängerin Marg, Dietzer=Hüttel=
Wiesbaden erfreute und erhob die Herzen der Gemeinde
durch ihren geſangstechniſch und ſtimmlich gleich
meiſterhaf=
ten Vortrag einer Reihe der ſchönſten Schöpfungen von
Mendelsſohn=Bartholdy, Ed. Diener, Fr. Schubert und
C. Dorn. Vorzüglich gelang der ausgeglichenen
Geſangs=
kunſt der Künſtlerin, um nur einiges beſonders zu
be=
tonen, das Diminuento und Largo in Schuberts „
All=
macht” und für die Wiedergabe des weihevollen „
Segens=
ſpruchs” von C. Dorn läßt ſich eine wirkungsvollere
In=
terpretin als Frau Dietzer=Hüttel infolge ihres in der
Mittellage und nach der Tiefe hin dunkel gefärbten
klang=
vollen Soprans nicht leicht denken. Für den
inſtrumen=
talen Teil des Konzerts (Violine) war in Fräulein Ilſe
Hoffmann=Darmſtadt eine junge Künſtlerin
ge=
wonnen worden, die mit tiefem Ernſt an die ihr
geſtell=
ten nicht zu unterſchätzenden Aufgaben hecantrat. Es
ge=
lang ihrer hohen Zielen zuſtrebenden Kunſt denn auch
leicht, das Intereſſe der Gemeinde in ihren künſtleriſchen
Bann zu ziehen. Die Reinheit des Tones, den ſie in allen
ihren ſeriöſen Darbietungen von Schumann, Bach und
Händel beizuhalten vermochte und weſentlich auch, daß
die junge Dame befähigt iſt, ihren ſchönen Ausführungen
Seele und eigne Inſpiration zu verleihen, ſicherten der
aufſtrebenden Künſtlerin einen vollen Erfolg. Wir hoffen
Frl. Ilſe Hoffmann auch einmal beim Vortrag weltlicher
Muſik im Konzertſaal zu begegnen. Die einſtudierten
Chöre wurden mit gewohnter Präziſion und feinſter
dynamiſcher Schattierung vom Kirchengeſangverein unter
Leitung von Herrn Reallehrer Weide=Darmſtadt zum
Vortrag gebracht. — Sie trugen in ihrer ſchönen
Ausfüh=
rung ebenfalls nicht zum wenigſten dazu bei, auf den
Ernſt und die Bedeutung des Tages immer wieder aufs
neue hinzuweiſen. Herr Weide hatte ſich auch der
Orgel=
begleitung der einzelnen Geſangs= und Violinſtücke in
dankenswerter Weiſe unterzogen und entledigte ſich auch
dieſer heillen Aufgabe in gewohnter künſtleriſcher Art.
-h- Von der Bergſtraße, 13. April. (Die
In=
fluenza) iſt in manchen Orten der Bergſtraße
epidemje=
artig aufgetreten und haben die Aerzte zur Bekämpfung
dieſer heimtückiſchen Krankheit vollauf zu tun. — In
Ro=
dau iſt der Bürgermeiſter Aßmann an dieſer Krankheit mit
hinzugetretener Lungenentzündung geſtorben und wurde
heute nachmittag beerdigt.
Gernsheim, 14. April. (Vom Untergange
be=
droht.) Eine Stunde öſtlich von Gernsheim an der
Straße nach Zwingenberg liegt am Waldesrand ein
klei=
nes Gehöft, der Wildehirſchhof. Er hieß früher Zu den
wilden Hörſten und ſoll als Hof Wolodam ſchon 773
ur=
kundlich vorkommen. Man hat von ihm eine prächtige
Ausſicht über die Bergſtraße. Heſſiſche Landgrafen und
Großherzöge weilten hier oft, wenn ſie dem Weidwerk
ob=
lagen. Ein Gernsheimer Förſter hatte bisher dort ſeinen
Wohnſitz. Dieſem Hofe droht jetzt der Untergang. Die
Stadt Gernsheim hat ihrem Förſter in der Stadt ſelbſt
ein Wohnhaus erbaut und will den Wildehirſchhof
nieder=
legen laſſen. Es wäre zu bedauern, wenn dieſer idylliſch
gelegene Hof verſchwände. Will man ihn nicht mehr als
Forſtwartei benutzen, ſo könnte er doch, von vielen
Mor=
gen Acker= und Wieſenland umgeben, als Pachthof weiter
beſtehen. Würde eine einfache ländliche Wirtſchaft damit
verbunden, ſo würde mancher Wanderer gern dort
ein=
kehren und ſich der ſchönen Ausſicht freuen.
B. Goddelau, 13. April. (Raſcher Tod.) Als
heute morgen der Eiſenbahn=Streckenwärter ſeinen Bezirk
abging, fand er den von hier ſtammenden Bahnwärter
Hammel, einen Mann von etwal 55 Jahren tot auf ſeinem
Poſten. Ein Schlaganfall, der nach Gutachten des Arztes
ſchon etwa um 12 Uhr in der Nacht eingetreten ſein
dürfte, hatte ſeinem Leben ein jähes Ende bereitet.
T. Groß=Zimmern. 14. April. (Vortragsabend.)
Der Turnverein Groß=Zimmern veranſtaltete im Saale
Feuilleton.
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Am 11. 12. und
13. April fanden in Stuttgart die Sitzungen des
Preis=
richterkollegiums ſtatt, das über den vom Deutſchen
Büh=
nenverein für die beſte „Don=Juan”=
Ueber=
ſetzung ausgeſchriebenen Wettbewerb zu entſcheiden
hatte. An den Sitzungen, die Generalintendant Baron zu
Putlitz leitete, nahmen teil die Herren Profeſſor Fuchs=
München, Hofrat Gerhaeuſer=Stuttgart, Direktor Illing=
Stettin, Profeſſor Krebs=Berlin, Dr. Otto Neitzel=Köln,
Generalmuſikdirektor Dr. von Schillings=Stuttgart Dr.
Leopold Schmidt=Berlin, Geheimrat Lautenburg=Berlin
und Rechtsanwalt Arthur Wolff=Berlin. Es lagen
ins=
geſamt 67 Bewerbungen vor Der Preis, der 10000 Mark
beträgt, wurde dem Werk mit dem Motto „Ora cantiamo‟
zugeſprochen. Die Oeffnung der verſchloſſenen Kuverts
ergab, daß der Kammerſänger Karl
Scheide=
mantel der Preisträger iſt. Scheidemantel, der früher
der Stolz der Dresdener Hofoper war, lebt jetzt in
Wei=
mar in Penſion. Im Anſchluß an die Sitzungen hatte der
Könia von Württemberg die Herren am Montag zu einer
Frühſtückstafel im Wilhelmspalaſt geladen. — Im
Rah=
men des in dieſem Sommer ſtattfindenden Muſikfeſtes
in Salzburg ſind Freilicht=Aufführungen auf dem
Naturthegter des Mirabellparkes beabſichtigt. Das
Darm=
ſtädter Hoftheater” will den „Orpheus” von
Gluck, deſſen 200. Geburtstag in die Nähe des Mozartfeſtes
fällt, in einer ganz eigenartigen, der natürlichen Umgebung
angepaßten Inſzenierung dem Freilicht=Theater zuführen.
Für die dramatiſchen Vorgänge der Gluckſchen Oper in
der Unterwelt, auf der Erde und auf den Gefilden der
Seligen ergibt ſich in neuer ſzeniſcher Auffaſſung die
Mög=
lichkeit einer Art Myſterienbühne, für die der Hoftheater=
Intendant Dr. Eger einen originellen Plan entworfen hat.
Die Tänze ſollen von der Darmſtädter Duncanſchule
ausgeführt werden. Das Orcheſter, das ſich nach der jetzt
ſſchon beſtehenden Anlage des Naturtheaters unſichtbar
fhinter einer grünen Hecke befindet, wird von den Wienern
Philharmonikern geſtellt. Der Zuſchauerraum iſt durch
die Naturanlage eng=begrenzt und bietet nur einem kleinen
Publikum Platz. Deſto intimer und heimlicher wird die
Wirkung ſein. Die akuſtiſchen Verhältniſſe des
Natur=
theaters im Parke Mirabell wurden neuerdings erprobt
und ſind genau wie in einem geſchloſſenen Raume
be=
ſchaffen. — Ein Mann, der den Mut hat, ſeine
Ueber=
zeugung auszuſprechen, iſt Clemenceau. Als der Salon
der ſchönen Künſte in Paris eröffnet wurde, fand man den
Platz, wo ſich eine Büſte Clemenceaus von
Ro=
din befinden ſollte, leer. Clemenceau hatte ſich bisher
nicht entſchließen können, ſeine Zuſtimmung zur
Ausſtel=
lung der Büſte zu geben, die er als gänzlich verfehlt
be=
trachtet. Er ſagte zu dem Bildhauer: Ich bin ein
Fran=
zoſe und kein Kalmücke. Was Sie da gemacht haben, iſt
eine Karikatur.
* Der höchſte Turm der Welt. Die belgiſche
Haupt=
ſtadt wird binnen kurzem behaupten können, daß ſie den
höchſten Turm der Welt beſitzt. Gelegentlich der zweiten
Sitzung der internationalen Kommiſſion für drahtloſe
Telegraphie, die augenblicklich in Brüſſel ſtattfindet, haben
die Mitglieder der Kommiſſion in Laeken bei Brüſſel der
Grundſteinlegung eines Turmes beigewohnt, der die
re=
ſpektable Höhe von 333 Metern erreichen ſoll. Der Turm
wird neben dem belgiſchen Königsſchloß errichtet werden
und 33 Meter höher ſein als der Eiffelturm in Paris. Der
Turm wird hauptſächlich wiſſenſchaftlichen Unterſuchungen
für drahtloſe Telegraphie dienen.
* Das Schickſal einer Brieftaſche aus dem Kriege
1870/71. Eine Brieftaſche, die im Kriege 1870/71
ver=
loren ging, iſt jetzt gefunden und dem Beſitzer zugeſtellt
worden. An den Bürgermeiſter von Diedenbergen in
Heſſen=Naſſau gelangte eine Poſtſendung aus
Albers=
weiler in der Pfalz, die eine Brieftaſche enthielt, die der
Abſender dieſer Tage bei dem Umbau von
Oekonomie=
gebäuden gefunden hatte. Die Taſche enthielt eine gut
erhaltene Photographie und u. a. die Notiz „Karl Kleber
aus Diedenbergen‟. Es wurde feſtgeſtellt, daß dieſer
Karl Kleber als Dragoner den Krieg gegen Frankreich
mitgemacht hut, in Albersweiler einquartiert war und in
einer Scheune die Brieftaſche verloren hatte. Der in der
Taſche enthaltene Name und Wohnort führte den Finder
auf den richtigen Weg, um den Beſitzer zu ermitteln.
Die=
ſer iſt allerdings ſchon ſeit 11 Jahren tot. Die Taſche
wurde ſeinen Nachkommen ausgehändigt, die das Stück
jedenfalls als teures Andenken an den Veteranen in Ehren
halten werden. Karl Kleber, dem die Taſche gehörte, hat
als Meldereiter den ganzen Feldzug mitgemacht und für
ſeinen Mut und ſeine Geſchicklichkeit auf manchem
gefähr=
lichen Ritt das Eiſerne Kreuz erhalten.
* Manſchettenknöpfe aus Blumen. Eine neue
Exzen=
trizität haben ſich die amerikaniſchen Dandies erdacht, ſo
berichtet die ſoeben erſchienene Oſternummer der
Elegan=
ten Welt. Wo bisher in den Manſchetten und in der
Front des Frackhemdes Knöpfe aus mattem Gold oder
koſtbaren Steinen leuchteten, da duften jetzt friſche Blumen,
die mit etwas Golddraht befeſtigt werden. Man ſieht
Nelken, Gardenien und ſogar kleine Orchideen. Natürlich
müſſen dieſe „blühenden Knöpfe” im Verlauf eines Abends
mehrfach erneuert werden. Und da es ſich meiſt um recht
koſtſpielige Blumen handelt, ſo iſt das Vergnügen auf die
Dauer nicht gerade billig, Aber für die amerikaniſchen
Snobs bedeutet ja der hohe Preis immer einen beſonderen
Reiz .
* Der Kuß im juriſtiſchen Sinne. Vom Recht zum
Küſſen handelt eine köſtliche Reichsgerichtsentſcheidung,
die alſo lautet: Ein Kuß iſt eine Einwirkung auf den
Körper des andern, die ſtets der Erlaubnis des Geküßten
bedarf. Ohne beſondere Erlaubnis darf man nur dann
küſſen, wenn man des ſtillſchweigenden Einverſtändniſſes
des andern gewiß ſei, alſo bei nahen Verwandten, Eltern
und Kindern, Liebesleuten. Wenn dagegen der andere
ſich nicht nur zum Scheine ziert, ſondern ernſthaft ſträubt,
iſt anzunehmen, daß er den Kuß als rechtswidrigen
Ein=
griff in ſein Perſönlichkeitsrecht und Verletzung ſeiner
Ehre betrachtet. Wer unter ſolchen Umſtänden einem
anderen „einen Kuß zufügt” macht ſich daher tätlicher
Be=
leidigung ſchuldig. Zur Erfüllung dieſes Tatbeſtandes
genügt es ſchon, daß der Kuß gegen den Willen dies
ande=
ren verſtößt; nicht nötig iſt es, daß er den Kuß auch ſelbſt
als beleidigend empfindet.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Nummer 105.
des HerrnDelrieur einen Lichtbilder=Abend verbunden mit
Vortrag des Herrn Turnlehrers Braun, Frankfurt a. M.,
über das 12. Deutſche Turnfeſt in Leipzig. Der erſte
Vor=
ſitzende, Herr Wechſler, begrüßte die Turner und Gäſte, die
in großer Anzahl erſchienen waren. Herr Turnlehrer
Braun verſtand es vorzüglich zu ſchildern, wie ſich von
Jahns Zeihen 1811 bis zu dem heutigen Tage das Turnen
entwickelt hat. Die Lichtbilder vom Deutſchen Turnfeſt
in Leipzig waren ſehr gut, ſo daß man viele bekannte
Turner erkennen konnte.
— Offenbach, 14. April. (Der verſtorbene
Generallleutnant von Carlſen) hat als Oberſt
und Kommandeur des 4. Großh. Heſſ. Infanterie=
Regi=
ments vom Jahr 1823 bis zum Jahr 1837 in Offenbach
ge=
ſtanden, wo er ſich vielzeitige Verdienſte um die
Offen=
bacher Bürgerſchaft und die Achtung derſelben in ſo hohem
Grade erwarb daß ihm im Mai 1837 das
Ehrenbürger=
recht der Stadt Offenbach erteilt wurde. Die Urkunde des
Ehrenbürgers hat nunmehr im hieſigen ſtädtiſchen
Muſeum einen würdigen Platz gefunden. Ergänzend
wurde dieſer Tage noch ein Bild des Genannten, ſowie
eine Biographie desſelben dem Muſeum übergeben.
Offenbach, 14. April. (Selbſtmordverſuch.)
Der Friedhofsarbeiter Knauer, ein Kriegsteilnehmer von
1870/71, brachte ſich geſtern auf dem Friedhof einen
Schußin die Bruſt bei. Er wurde ins ſtädtiſche
Kran=
kenhaus gebracht, wo ſich ſeine Verletzung als nicht
lebens=
gefährlich herausgeſtellt hat.
-h- Lorſch, 12. April. (Auszeichnung.) Herrn
Oberamtsrichter Geh. Juſtizrat Dr. Fiſcher wurde wegen
ſeiner erſprießlichen Dienſte im Deutſchen Flottenverein
das Ehrenwartabzeichen mit Diplom verliehen. Herr
Oberſtleutnant Mootz=Auerbach hat Herrn Dr. Fiſcher das
hübſche Abzeichen, auf das ein jeder Deutſche ſtolz ſein
kann, kürzlich überreicht.
Mainz, 14. April. (Ein verwegener
Ein=
bruchsdiebſtahl) wurde hier am erſten Feiertage
nachmittags im Hauſe Nackſtraße 15 ausgeführt. Zwei
elegant gekleidete Gauner gingen bei hellem Tage durch
die Haustür des Schuhwarenhändlers Herr in die
Par=
terrewohnung des Konfektionsſchneiders Völlinger. Mit
Stemmeiſen erbrachen ſie die Tür zur Wohnſtube, wo ſie
alles durchſuchten, Schränke erbrachen und ſelbſt die
Bet=
ten herauswarfen. Es fielen ihnen ein größerer
Geld=
betrag und eine Damenuhr in die Hände. Alsdann
dran=
gen ſie auf dieſelbe Weiſe auch in die nebenan liegende
Parterrewohnung des Kolonialwarenhändlers Schneider
ein, wo ſie die Ladenkaſſe erbrachen und beraubten. Von
der Dreiſtigkeit der beiden Spitzbuben zeugt die Tatſache,
daß ſie, beim Erbrechen der Zimmertür durch eine im
oberen Stock wohnende Frau überraſcht, dieſe dadurch
täuſchten, daß ſie ganz ungeniert die Hüte zogen und ſich
grüßend verbeugten. Die Frau ließ daher auch ihren
Verdacht ſchwinden Obwohl die Polizei mit einem
Poli=
zeihund bald erſchien, konnten die Gauner bis jetzt noch
nicht ermittelt werden.
Worms, 14. April. (Eine Flugmaſchine) iſt
heute vormittag auf dem Exerzierplatz gelandet. Führer
war Leutnant Backhaus von der Flugſtation Darmſtadt,
Begleiter Sergeant Giltig. — (Automobilunfall.)
In der Rheinſtraße wurde heute vormittag ein Junge
durch ein Automobil des Elektrizitätswerkes
überfah=
ren und verletzt. Ob die Verletzungen lebensgefährlich
ſind, kann nicht angegeben werden. Nach Zeugenausſagen
ſoll der Junge aus einem Gäßchen unmittelbar vor das
Automobil gelaufen ſein, ſo daß den Chauffeur keine
Schuld treffe. — (Verhaftet) wurde ein auf der
Durch=
reiſe begriffener 44 Jahre alter Fabrikarbeiter aus
Bel=
gien wegen Verdachts der Anwerbung eines
jungen Handwerksburſchen zur franzöſiſchen
Fremdenlegion.
Rhein=Dürkheim, 14. April. (Ein Opfer ſeines
Berufes) iſt der 26jährige Elektrizitätsarbeiter Koch
geworden. Koch war im hieſigen Verbandswerk der
Rhein=
heſſiſchen Ueberlandzentrale damit beſchäftigt, die
Schalt=
tafeln zu reinigen. Dabei wurde er vom Strom erfaßt und
erlitt ſchreckliche Verbrennungen am ganzen Körper. Der
Schwerverletzte wurde ſofort nach Worms ins
Kranken=
haus gebracht, ſtarb aber nach kurzer Zeit ſchon an den
Folgen der erlittenen ſchweren Verletzungen.
(*) Ober=Mörlen, 13. April. (Mit dem Projekt
einer elektriſchen Bahn von Bad=Nauheim
durch die Taunusorte nach Butzbach)
beſchäf=
tigte ſich im Gaſthaus zur „Germania” eine ſtark beſuchte
Verſammlung. Das Projekt iſt von dem
Landtagsabge=
ordneten Joutz angeregt worden und findet lebhaften
An=
klang. Auch das Uſatalbahnprojekt Bad=Nauheim-
Uſingen wurde in der Verſammlung beſprochen.
(*) Lollar, 12. April. (Ein ſchwerer Unfall)
ereignete ſich auf dem hieſigen Bahnhof. Eine
Rangier=
maſchine ſtieß mit ſolcher Wucht auf den Packwagen eines
Zuges, daß der Bahnbedienſtete Ludwig Steinmüller aus
Klein=Linden aus dem Packwagen geſchleudert wurde.
Er ſtürzte mit dem Kopfe auf eine Weiche und blieb be=
wußtlos liegen, Faſt hätte er den Tod gefunden, denn die
Räder des Wagens ſtreiften ſeinen Kopf. Steinmüller
hatte an Kopf und Hals erhebliche Verletzungen erlitten
und mußte der Gießener Klinik überwieſen werden.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 13. April. Der
Oſter=
montag, der nach den Prophezeiungen kühles,
ver=
änderliches Wetter mit Wind und Regen bringen ſollte,
trug einen ſonnigen und faſt ſommerlichen Charakter. Die
naturliche Folge war eine allgemeine Völkerwanderung
ins Freie. Außer dem Wetter übten die ſportlichen
Ver=
anſtaltungen des Tages, namentlich die Karlshorſter
Pre=
miere, zu der der Kronprinz und die Kronprinzeſſin
er=
ſchienen waren, eine große Anziehungskraft aus. Der
Maſſenbeſuch in Karlshorſt wurde auf 40000 Köpfe
ge=
ſchätzt. Schon im zweiten Rennen gingen über 100000
Mark durch die Wettmaſchine, und die Umſätze ſteigerten
ſich von Rennen zu Rennen. Der lebhafte Ruder= und
Segelverkehr auf den märkiſchen Gewäſſern hatte mehrere
Unfälle im Gefolge. Auf dem Langenſee kenterte ein Boot
mit zwei Inſaſſen im Kielwaſſer eines Dampfers. Ein
Ruderer ertrank. — Die Berliner
Molkereibe=
ſitzer haben ebenfalls Stellung gegen die
Intereſſen=
gemeinſchaft Märkiſcher Milchproduzenten in einer
Ver=
ſammlung im Moabiter Geſellſchaftshauſe genommen. Es
gelangte eine Entſchließung zur Annahme, nach der die
Molkereibeſitzer, Milchpächter und Händler des Stadtteiles
Moabit auf das ſchärfſte die von der „
Intereſſengemein=
ſchaft Märkiſcher Milchproduzenten” in Szene geſetzte
Schleuderkonkurrenz verurteilen. Sie erblicken darin
ledig=
lich den Verſuch, den reellen Milchhändlerſtand zu
ver=
nichten, um auf dieſe Weiſe die Alleinherrſchaft auf dem
Berliner Milchmarkte an ſich zu reißen. Insbeſondere
richtet die Verſammlung an die geſamte Bevölkerung das
dringende Erſuchen, den Berliner Milchhandel in ſeinem
Kampfe gegen die „Intereſſengemeinſchaft” zu unterſtützen,
denn nur durch einhellige Unterſtützung des Milchhandels
ſeitens des Publikums kann die Gefahr eines
Milchmono=
pols abgewendet werden. — Der unter dem Verdacht der
Denkmalsbeſchädigung in der Siegesallee
verhaftete ehemalige franzöſiſche Marineſtabsarzt Aſtier
hat die Tat vor dem Unterſuchungsrichter eingeſtanden.
Die Ermittelungen des franzöſiſchen Generalkonſuls haben
ergeben, daß Aſtier wegen Geiſteskrankheit aus der
fran=
zöſiſchen Marine entlaſſen iſt.
München, 13. April. (Von einem
Straßen=
bahnwagen überfahren.) Der 24 Jahre alte
Stu=
dent der Medizin Bendiks aus der Leopoldſtraße wollte
von einem Straßenbahnwagen abſpringen,
geriet unter die Räder des Anhängewagens und wurde
auf der Stelle getötet. Die Feuerwehr mußte ſeine Leiche
mit einem Hebebaum von dem Wagen befreien. Der
Ver=
unglückte iſt der Sohn eines Bielefelder Fabrikbeſitzers.
München, 14. April. (Verbrannt.) In der
Oſter=
nacht brannte das zwiſchen dem Stolber Moor und der
Aiblinger Aue im Torfmoor liegende Häuschen des
Torf=
ſtechers Senner nieder. Die vier Kinder Senners
im Alter von zwei bis acht Jahren, die allein im Hauſe
waren, kamen in den Flammen um Das Feuer ſoll aus
Rache von einem Torfſtecher, der mit Senner zwei Tage
vorher Streit gehabt hatte, gelegt worden ſein.
Nürnberg, 14. April. (Vier Perſonen
ertrun=
ken.) Bei einer Kahnfahrt auf dem Main verunglückte
bei Schweinfurt der Glaſergeſelle Stubenrauch mit
ſeinen beiden Kindern im Alter von acht und ſechs Jahren
und der zehnjährigen Tochter ſeines Bruders. Der Kahn
wurde von einer ſtarken Strömung erfaßt und ſtürzte um.
Alle Inſaſſen ertranken.
Villach, 14. April. (Raubmord.) In einem
Walde bei der Stadt wurde geſtern die verſtümmelte und
ausgeraubte Leiche eines 20jährigen Dienſtmädchens
ge=
funden. Als Mörder wurde durch einen Polizeihund
der Artilleriſt Laſſitſch geſtellt, der die Tat auch bereits
eingeſtanden hat.
Kirberg (Kreis Limburg), 14. April. (Im Streit
erſtochen.) Der Feldtelegraphiſt Hermann von der
in Freiburg im Breisgau ſtehenden 5. Funkerkompagnie
des 4 Telegraphenbataillons in Karlsruhe wurde bei
einem Wirtshausſtreit in der Nacht von Karfreitag auf
Samstag erſtochen.
Halle a. S 14. April. (Ertrunken.) Drei junge
Mädchen, die ſich mit Gondelfahren auf der Saale
ver=
gnügten, kamen dem Trothaer Wehr zu nahe und wurden
über das Wehr gezogen, wobei das Boot umſchlug. Nur
ein Mädchen konnte gerettet werden.
Kiel. 14. April. (Mord und Selbſtmord.) In
einem hieſigen Geſchäft hat der 30jährige Kaufmann
Moeckel aus Harburg ſeine Geliebte, Kätchen Reinecke aus
Hamburg, und dann ſich ſelbſt erſchoſſen.
Roſtock, 14. April. (Stiftung.) Anläßlich ſeiner
Ernennung zum Geh. Kommerzienrat hat der Inhaber der
Hofbuchdruckerei Guſtav Boldt 100000 Mark ge=
ſtiftet. Die Zinſen ſollen als Renten für die in den
Ruhe=
ſtand getretenen Angeſtellten, Gehilfen und Arbeiter ſeines
Geſchäfts verwendet werden.
Poſen, 14. April. (Entmenſchte Mutter.) Die
22jährige Ehefrau des Hilfskanzliſten Schachtſchneider hat
geſtern abend ihre vier Kinder im Alter von fünf Jahren
bis zu drei Monaten mit einer eiſernen Stange ſchwer
verletzt und dann einen Selbſtmordverſuch verübt. Ein
Kind iſt geſtorben; der Zuſtand eines zweiten iſt ſehr
be=
denklich. Die Frau iſt nur leicht verletzt. Der Grund der
Tat iſt, daß die Frau von ihrem Ehemann geſchieden
wurde und in den nächſten Tagen die gemeinſame
Woh=
nung verlaſſen ſollte. Sie war für ſchuldig erklärt worden.
Thiemendorf (Kreis Lauban), 14. April. (Die
eigene Frau erſchlagen.) Die Firleſchen Eheleute
wollten am Oſtermontag die Taufe eines Kindes abhalten.
Wegen der in Ausſicht genommenen Feierlichkeit entſtand
zwiſchen den Eheleuten ein Streit, der in Tätlichkeiten
ausartete. Der Mann erſchlug hierbei die Frau mit einer
Axt; er iſt entkommen.
Hirſchberg (Schleſien), 14. April. (
Muſeums=
eröffnung.) Das mit einem Koſtenaufwand von
125000 Mark vom Rieſengebirgsverein erbaute
Rieſen=
gebirgsmuſeum iſt heute morgen in Gegenwart von
Vertretern aller Ortsgruppen des Vereins eröffnet worden.
Landrat von Bitter überbrachte im Auftrage des
Re=
gierungspräſidenten die Glückwünſche der Staatsregierung.
Troppau, 14. April. (Der Prior des Deutſchen
Ritterordens Maximilian Fink) iſt im Alter
von 79 Jahren geſtorben.
Meran, 14. April. (Todesfall.) Der Begründer
und Direktor des Neuen Oſtaſiatiſchen Muſeums in Köln,
Profeſſor Fiſcher, iſt geſtern nach kurzem Krankenlager
geſtorben. Bei einem Bergaufſtieg vor 10 Tagen hatte
hn ein= Herzſchwäche befallen, von der er ſich nicht wieder
erholte
Madrid, 14. April. (Panik im Theater.) Im
Stadttheater zu Tortoſa brach infolge eines blinden
Feuerlärms eine Panik aus. 20 Frauen und Kinder
wurden im Gedränge ſchwer verletzt.
London, 24. April. (Eiſenbahnunfall.) Der
Expreßzug London-Aberdeen iſt heute morgen in
Burnt=
island mit einer Güterzugslokomotive zuſammengeſtoßen.
Ein Lokomotivführer und ein Heizer wurden getötet,
vier Reiſende ſchwer verletzt. Der Expreßzug fuhr
mit einer Geſchwindigkeit von 60 engliſchen Meilen in
der Stunde. Durch die Gewalt des Stoßes wurde die
Maſchine des Expreßzuges neben das Gleis auf das Feld
geworfen, wobei ſie zwei Wagen mit ſich riß. Die
meiſten Fahrgäſte entgingen wie durch ein Wunder dem
Tode
Boſton, 14. April. (Brandunglück.) Bei dem
Brande eines fünfſtöckigen Wohnhauſes ſind ſieben
Per=
ſonen umgekommen.
Petersburg, 14. April. (Aufgefangene
Ge=
ſpräche.) In Archangelsk wurden von der
Ra=
dioſtation Geſpräche und Grammophon=Muſikſtücke in einer
fremdländiſchen Sprache aufgefangen. Die Fachkreiſe in
Petersburg beſchäftigen ſich lebhaft mit dem Vorgang.
Man vermutet, daß die Uebertragung auf die Radioſtation
Nauen zurückzuführen ſei, die etwa 2000 Kilometer von
der Empfangsſtation entfernt liegt Auf eine Anfrage des
Berliner Lokalanzeigers bei der Leitung der Nauener
Sta=
tion wurde ein Beſcheid erteilt, demzufolge die
Peters=
burger Vermutung richtig ſein dürfte.
Algier, 14. April. (Einſturz einer Terraſſe.)
Im Eingeborenenviertel ſtürzte die Terraſſe eines
Hau=
ſes ein, in dem ſich ein arabiſches Café befindet. Drei
Mohammedaner wurden getötet und 10 ſchwer verletzt.
Man befürchtet, daß noch weitere Leichen unter den
Trüm=
mern begraben ſind.
Tokio, 14. April (Das Erdbeben in Akita.)
lm Morgen des 15. März gegen 5 Uhr als faſt alles noch
im Schlafe lag, wurden plötzlich Stadt und
Regierungs=
bezirk Akita in Nordjapan von einem furchtbaren
Erd=
beben heimgeſucht. Die Stadt, die größte des
gleich=
namigen Regierungsbezirks, liegt nicht weit von der Küſte
des Japaniſchen Meeres im äußerſten Nordweſten Japans,
in einer armen Gegend, die wiederholt, auch dieſes Jahr
wieder, von Mißernten und Hungersnot heimgeſucht
wor=
den iſt. Das Erdbeben kam urplötzlich ohne irgendwelche
Warnung, mit furchtbar ſtarken ſenkrechten und
horizon=
talen Stößen, die gut zehn Minuten lang in ihrer ganzen
Stärke andauerten. Es war von einem merkwürdigen
donnerähnlichen Rollen begleitet, und unmittelbar danach
ſetzte ein gewaltiger Temperaturſturz ein, und Schnee und
Hagel begannen zu fallen. Das Erdbeben hatte ſofort
eine entſetzliche Wirkung. An vielen Stellen ſenkte ſich die
Erde, ſtellenweiſe um zwei Meter und mehr, tiefe Erdriſſe
bildeten ſich, zahlreiche Häuſer ſtürzten auf der Stelle ein
und begruben die Bewohner, in andern brach Feuer aus,
die Bahnlinien und Telegraphenverbindungen wurden
weithin unterbrochen. Der angerichtete Schaden hat ſich
als weit größer herausgeſtellt als zuerſt angenommen
werden durfte. Da 100 Menſchen getötet und mehr als
Großherzogliches Hoftheater.
Dienstag, 14. April
Kindervorſtellung.
W-l. Heute nachmittag fand eine gut beſuchte
Kinder=
vorſtellung ſtatt, bei der das einaktige dramatiſierte
Märchen „Rotkäppchen” von L. Tieck, bearbeitet von
Feodor Wehl, zur Aufführung gelangte. Das
urſprüng=
liche Märchen erſcheint hier in ſtark veränderter Faſſung.
Den Hauptinhalt der Handlung bilden Geſpräche zwiſchen
Rotkäppchen und der Großmutter, zwiſchen Rotkäppchen
und dem Jäger und zwiſchen Wolf und Hund. Der Wolf,
der hier als „Bauernſchreck” geſchildert wird, wird von
dem Jäger in dem Bette der Großmutter erſchoſſen, bevor
er das Rotkäppchen anfällt. Als Einleitung ſpricht das
Märchen, und den Beſchluß des Stückes bildet eine Moral
für die Kleinen. Frau Gothe war ein liebliches
Rot=
käppchen und ſprach ihre Rolle ſehr deutlich und hübſch;
ein gleiches Lob gebührt auch Herrn Schneider als
Jäger, während Frau Doſtal als Großmutter zu leiſe
ſprach. Große Heiterkeit erweckte das Auftreten des
Wol=
fes, unter deſſen Pelze ſich Herr Weſtermann verbarg,
der den Iſegrimm recht grimmig ſpielte. Sanftere Töne
ſchlug der Hund an, der auch naturgetreu bellte — eine
neue Talentprobe des Herrn Waſſermann. Die Rolle
des Märchens ſprach Fräulein Horn. Den Höhepunkt der
Aufführung ſtellte die Erlegung des Wolfes dar, deſſen
verdiente Todesſtrafe von den Kleinen mit jubelndem
Bei=
fall begrüßte wurde. — Die Regie hatte Herr
Bau=
meiſter.
An das Stück ſchloß ſich ein neues Ballett „Oſtern
im Walde” von Frau Hedwig Ehrle an, das aus
zwölf hübſch arrangierten Einzeltänzen mit eingeflochtenen
Oſtermotiven beſteht. Von dieſen gefielen am meiſten der
Serpentinentanz von Frl. Croneberg, der Pas de deux
von Frl. Croneberg und Frl. Rehr, der Spitzen=
tanz und die Variationen von den beiden genannten
Damen einzeln ausgeführt, und der Tanz der Oſterhaſen,
und Oſtereier der Damen Müller, Höhne, Salden,
Metzger und den Balletteleven. Aber auch die übrigen
Tänze, ſo der Aufzug der Hähne und Störche, an denen
das geſamte Ballettkorps beteiligt war, fanden lebhaften
Beifall beim kleinen Publikum. Die muſikaliſche Leitung
des Balletts unterſtand Herrn Kapellmeiſter Franz
Sautier.
Zum erſten Male:
Ein Walzertraum.
Operette in drei Akten von Felix Dörmann und Leopold
Jacobſon. Muſik von Oskar Straus.
W-l. Von Zeit zu Zeit hört man ſie gern, die
Drei=
vierteltakt=Melodien, auch wenn ſie, wie der durch die
ganze Operette ſich hindurchziehende Walzer (Leiſe, ganz
leiſe ꝛc.) nicht mehr ganz neu ſind. Ob und wieviel der
Rotſtift reinigend gewirkt hat, iſt uns nicht bekannt; in
der Geſtalt, wie die Operette hier erſchien, iſt ſie
jeden=
falls annehmbarer, als viele andere ihrer Gattung, ja ſie
gibt ſogar eine pſychologiſche Motivierung für die
Ver=
irrung ihres Helden, des „Prinzgemahls” der in der
Nacht nach der ihm auferzwungenen Trauung ſich in den
Strudel des Lebens ſtürzt und bei ſeiner Wiener
Lands=
männin, der feſchen Dirigentin einer Wiener
Damen=
kapelle Vergeſſenheit und Entſchädigung für ſein leeres
Herz ſucht, ſchließlich aber gebeſſert und reuig in die Arme
ſeiner jungen Gattin zurückkehrt. Humor und
Sentimen=
talität wechſeln, wie es in der Operette üblich iſt,
mitein=
ander ab, aber das Gefühlvolle, das im letzten Akte
Trumpf iſt, iſt nicht abſtoßend, wie in ſeichten Operetten,
in denen es nur als Folie für das Schlüpfrige dient. Die
Muſik iſt geſunder empfunden und weniger ſüßlich, als
man es an dieſem Genre ſonſt gewohnt iſt; der Stil iſt
der gleiche: mit Tanzweiſen wechſeln Soli und Duette
und Enſembles ab. Von ihnen ſind die bemertenswerte=
ſten das Lied „Ich hab’ einen Mann” und das Walzerduett
(Leiſe, ganz leiſe) im erſten Akte und das Duett zwiſchen
Niki und Franzi und das Piccolo=Duett im zweiten Akte,
das wiederholt werden mußte. Für ulkige Intermezzos
ſorgen die beiden Karikaturen des Fürſten von
Flauſen=
thurn und ſeines blöden Vetters.
Der erſte Akt mit dem Hochzeitsaufzug, in dem die
Damen in parodiſtiſchem Stil eines großen Hoffeſtes in
großer Hoftoilette und die Herren in allen möglichen und
unmöglichen Uniformen erſcheinen, war ſehr amüſant.
Lebensecht war das Bild des Reſtaurationsgartens mit
dem Muſiktempel der Wiener Damenkapelle im zweiten
Akte; dieſes lebenswahre Milieu entſprach der draſtiſchen
Muſik, die zur Heiterkeit und zum Frohſinn ſtimmen muß.
Im Grunde war dieſe aus dem vollen Leben gegriffene
Szene wohl die beſte des ganzen Abends.
Die Aufführung leitete Herr Kapellmeiſter Kleiber,
der als geborener Wiener der berufene Operettendirigent
iſt. Von den Künſtlern bewegte ſich Frau Becker=
Ger=
der als feſche Wienerin Franzi in dem leichten
Operetten=
ſtil am ſicherſten und traf ihn am beſten. Auch Herr
Harprecht als „Prinzgemahl” war im Spiel ſehr
ge=
wandt und flott, mit dem Geſang haperte es aber etwas.
Fräulein Feiſtle, welche die Partie der Prinzeſſin
Helene ſang, beſitzt, wie ſchon früher bemerkt,
ungewöhn=
lich ſchöne ſtimmliche Mittel und eine prächtige
Bühnen=
erſcheinung; ob aber die Operette gerade ihr Gebiet iſt,
möchten wir bezweifeln. Die komiſchen Rollen der
Ver=
treter der ausſterbenden Dynaſtie Flauſenthurn waren
durch die Herren Jordan und Jürgas in beſter Weiſe
beſetzt. Frau Müller=Rudolph als
Oberkammer=
frau ſchien heute nicht gut disponiert zu ſein. Kleinere
Rollen waren Herrn Globerger als Leutnant Montſchi
und Fräulein Widmann als derbkomiſche
Paukenſchlä=
gerin zugefallen. Herr Harprecht hatte als kundiger
Regiſſeur zu dem durchſchlagenden Erfolg, den die=Operette
zu verzeichnen hatte, weſentlich beigetragen.
Nummer 103.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Seite 5.
doppelt ſo viel ſchwerer, oder leichter verwundet ſind und
über 600 Häuſer vollſtändig zerſtört, unzählige
aber mehr oder minder beſchädigt worden ſind, haben die
zehn Erdbebenminuten in Akita mehr geſchadet als die
ganzen Vulkanausbrüche von Sakuradſchima und
Kago=
ſchima. Das der Firma Mitſubiſchi gehörige
Kupfer=
bergwerk Arakawa iſt durch das Erdbeben zum großen
Teil unter Waſſer geſetzt worden, in einem andern
Berg=
werk bei Tſunodate ſind 300 Bergleute durch Einſtürze
verſchüttet, aber ſpäter wieder gerettet worden. Gräßliche
Szenen werden gemeldet, wie Häuſer über den Köpfen der
Bewohner zuſammenſtürzten, dieſe vom Gebälk begraben
wurden, die Verſchütteten und Geretteten ſich gegenſeitig
zu helfen ſuchten, Feuer hinzukam, das die hilflos
Ein=
geklemmten verzehrte, Ueberlebende über dem Jammer
irrſinnig wurden uſw. Sehr groß iſt der Schaden an
öffentlichem Eigentum. Straßen, Brücken,
Bahnhofsge=
bäuden. Seit dem furchtbaren Erdbeben im Jahre 1896
iſt im Regierungsbezick Akita ein ähnliches Erdbeben nicht
vorgekommen. Das unerwartet über Akita
hereinge=
brochene Unglück iſt um ſo ſchwerer zu verſtehen, als der
japaniſche Norden im allgemeinen unter Erdbeben wenig
zu leiden hat weshalb die Tokioer Seismologen das
Erd=
beben zunächſt mit unterirdiſchen Erdrutſchen erklären
wollten. Vielleicht findet ſich aber doch noch ein
Zuſam=
menhang mit der ſtarken Tätigkeit aller tätigen japaniſchen
Vulkane in dieſen Monaten. Denn der ſeit undenklichen
Zeiten für erloſchen geltende Berg Tſchokai,
der wunderſchöne, etwas über 2000 Meter hohe auch im
glühendheißen Sommer immer mit Schnee bedeckte
ſo=
genannte Fudſchi von Akita, der allerdings durch zwei
Krater auf dem Gipfel an eine längſt vergangene frühere
Ausbruchszeit erinnert, ſoll plötzlich nach dem Erdbeben
wieder einen Ausbruch gehabt und Feuer und Rauch in
die Lüfte geſpien haben Daß das Erdbeben vulkaniſchen
Urſprungs war, läßt ſich vielleicht auch daraus ſchließen,
daß in denſelben Morgenſtunden der nicht ſo ſehr weit
von Akita entkernte Vulkan Aßamajama den weitaus
ſchlimmſten von ſeinen vielen ſchlimmen Ausbrüchen in
den letzten Monaten gehabt hat. Das Erdbeben von
Akita war ſo ſtark, daß es im geſamten Gebiet zwiſchen
Aomori im Norden, Sendai im Oſten und Niigita im
Südweſten ſich als ungewöhnlich kräftiges Erdbeben
be=
merlbar machte, freilich ohne Schaden an Menſchenleben
und Eigentum anzurichten. Auf dem Tokioer
Obſer=
vatorium war es eine volle Stunde lang zu beobachten.
Die geſteigerte vulkaniſche Tätigkeit in ganz Japan hat ſich
weiter in einem furchtbaren Vulkanausbruch auf der zu
der nördlichen Oſchima=Gruppe gehörigen Inſel
Su=
wanoße=Schima verkündet, dem höchſtwahrſcheinlich
wie=
der zahlreiche Menſchenleben zum Opfer gefallen ſind.
Luftfahrt.
Unfall eines Darmſtädter Fliegers.
* Koblenz, 14. April. Als Leutnant Reinhard
von der Fliegerabteilung Darmſtadt heute morgen
auf dem hieſigen Flugplatz landete, zerbrach das
Fahr=
geſtell, ſo daß der Apparat abmontiert werden mußte und
mit der Bahn nach Darmſtadt zurückbefördert wird. Der
Flieger blieb unverletzt.
* Metz, 14. April. Ein franzöſiſcher
Luft=
ballon, ver am 11. April gegen Mittag in Paris
auf=
geſtiegen war, und am Morgen des 12. April die verbotene
Grenzzone bei Maiziéres überflogen hatte, iſt am 12. d. M.
nachmittags bei Hauſtadt im Kreiſe Merzig gelandet.
Die Luftſchiffer, mit Namen Emile Chaillé aus
Billan=
court (Seine) und Georges Ravaine aus Colombe (Seine),
hatten in der Gegend von Verdun in einer dicken
Wolken=
ſchicht die Orientierung verloren und waren nach dem
Oſten abgetrieben worden. Sie waren ganz überraſcht,
daß ſie ſich bei ihrer Landung auf deutſchem Boden
be=
fanden. Die ſofort angeſtellte Unterſuchung ergab für die
Luftſchiffer nichts Belaſtendes; gegen ihre Freilaſſung
wurden daher militäriſcherſeits keine Bedenken geltend
gemacht.
Turnen, Spiele und Sport.
* Pferdeſport. Rennen zu Berlin=
Grune=
wald, 14. April. April=Rennen. 1. Geſtüt Graditz’
Pa=
dua (Winter), 2. Swift, 3. Marius. 21:10, 12, 13, 20.10.
— Neuenhager Handikap. 5000 Mark. 1. E. u. G.
Bug=
genhagens Marcus (Slade), 2. Einwandfrei, 3. Induſtrie
150310; 35, 18, 26:10. — Impuls=Rennen. 5000 Mark.
1. C. v. Brandt=Schmerwitz’ Marotte (H. Teichmann),
2. Heuſchrecke, 3. Vera. 82:10; 25. 28, 19110. — Preis der
Nachtigall. 10000 Mark. 1. L. Scholls Blumenſegen (H.
Aylin), 2. Catena, 3. Brachvogel.
Rennen zu Auteuil, 14. April. Prix Trembleux.
3000 Fres. 1. Lucien Roberts Cob (Riolfo), 2. Briſe
Tout II, 3. Bonjour II. 24:10; 18. 44:10. — Prir
Valma=
jour. 4000 Fres 1. Frank Carters Gondovar (W. Head),
2. Le Bavard. 3. Bonſoir. 21:10; 11. 9, 13:10. — Prix
Mondeville. 10000 Fres. 1. G. P. Esbrans Nektar III
(Thibault), 2. Boran. 3. Le Morvan. 20:10114, 20110. —
Prix Marin. 6000 Fres. 1. J. Henneſſys Le Syſtemier
(A. Carter),2. Le Minolier, 3. Fonraud. 17.10; 13. 28:10.
— Prix du Guesclin. 4000 Fres. 1. A. Veil=Pieards
Bozkavio (Parfrement), 2. Saint Potin, 3. Patrick.
Beſuch des Erzherzogs Franz Ferdinand
von Oeſterreich in München.
* München, 14. April. Erzherzog Franz
Ferdinand von Oeſterreich iſt heute vormittag
9 Uhr in Vertretung des Kaiſers in München
ein=
getroffen, um den Beſuch des bayeriſchen
Kö=
nigspaares im Juni 1913 am Wiener Hofe zu
er=
widern. Die Stadt prangt im Feſtſchmuck. Auf dem
Bahnhofe hatten ſich zum Empfange eingefunden: Der
König mit dem Kronprinzen und den Prinzen des
könig=
lichen Hauſes, teilweiſe in der Uniform ihrer bayeriſchen
Regimenter, der Miniſter des Aeußern Graf Hertling, der
Regierungspräſident, der Stadtkommandant, der
bay=
riſche Geſandte in Wien Freiherr Tucher von
Simmers=
dorf, das Perſonal der öſterreichiſch=ungariſchen
Geſandt=
ſchaft, der Polizeipräſident, die beiden Bürgermeiſter ꝛc.
Der ungariſche Geſandte v. Velios hatte im Münchener
Oſtbahnhof bereits den Hofzug beſtiegen und ſich dem
Ge=
folge angeſchloſſen. — Auf dem rechten Flügel der
Ehren=
kompagnie hatten der Kriegsminiſter Freiherr Kreß von
Kreſſenſtein und der kommandierende General des erſten
bayeriſchen Armeekorps, Ritter v. Fylander, Aufſtellung
genommen. Unter den Klängen der Hymne „Gott erhalte
Franz den Kaiſer” fuhr um 9 Uhr der öſterreichiſche
Hof=
zug in die Bahnhofshalle ein. Erzherzog Franz
Ferdi=
nand, in der Uniform ſeines bayeriſchen 2. Schweren
Reiter=Regiments mit dem Bande des Hubertusordens,
entſtieg dem Zuge. Die Begrüßung zwiſchen ihm und
dem König war ſehr herzlich. Nach der Vorſtellung der
beiderſeitigen Gefolge, dem Abſchreiten der
Ehrenkom=
pagnie und deren Vorbeimarſch folgte ein kurzer Cercle
im Königsſalon und ſodann die Fahrt zur Reſidenz unter
lebhaften Ovationen eines zahlreichen Publikums.
Um 1 Uhr war in den Reichen Zimmern
Familien=
tafel. Kurz nach ſeiner Ankunft in der Reſidenz empfing
der Erzherzog den Miniſter des Aeußern Grafen von
Hert=
ling in Audienz. — Der König telegraphierte an Kaiſer
Franz Joſef: Soeben habe ich zu meiner großen Freude
Franz Ferdinands hochwillkommenen Beſuch empfangen.
nſere Gedanken weilen in dieſer Stunde in treuer
Ver=
ehrung und aufrichtiger Freundſchaft bei Dir und
dank=
bar erinnern wir uns der vielen Liebe, die Du mir und
Marie Thereſe im vorigen Jahre in Wien erwieſen haſt.
Möge Gottes gütige Hand über Dir und Deinem
erlauch=
ten Hauſe walten. Dies iſt der von Herzen kommende
Segenswunſch, mit dem Marie Thereſe und ich Prinz
Fer=
dinand begrüßen. gez. Ludwig.
* München, 14 April. Heute nachmittag fuhr
König Ludwig mit dem Erzherzog=
Thron=
folger Franz Ferdinand und ſeinem Gefolge nach
Nymphenburg zur Beſichtigung des Schloſſes. Darauf
beſuchten die Fürſtlichkeiten den Botaniſchen Garten, der
bei dem Erzherzog=Thronfolger das größte Intereſſe
er=
weckte. Am Abend wohnte der Erzherzog im Königlichen
Hoftheater der Vorſtellung von „Hoffmanns Erzählungen”
bei und nahm dann das Souper bei dem Prinzen und
der Prinzeſſin Leopold, an welchem u. a. teilnahmen:
Kronprinz Rupprecht, die Prinzen Georg und Konrad, das
Gefolge und der Ehrendienſt des Erzherzogs, der
öſter=
reichiſch=ungariſche Geſandte mit Gemahlin und die Herren
der Geſandtſchaft.
Aus Korfu.
* Korfu, 12. April. Der Kaiſer und die
Kai=
ſerin, ſowin die Königin der Hellenen und
deren Umgebungen nahmen an dem Oſtergottesdienſt in
der Schloßkapelle teil, den Militäroberpfarrer Geheimer
Konſiſtorialrat Goens abhielt. Um 11 Uhr begab ſich der
Kaiſer nach der Stadt Korfu, wo er mit der königlichen
Familie vor dem Stadtſchloß der am heutigen Sonntage
als dem griechiſchen Palmſonntag zu Ehren des heiligen
Spiridion ſtattfindenden großen Prozeſſion zuſah, zu der
die Bevölkerung der ganzen Inſel zuſammengeſtrömt war.
Mittags fand im Achilleion Familientafel ſtatt, an der
der König und die Königin von Griechenland, die
Prin=
zeſſinnen Helene und Irene, ſowie Prinz Paul
teilnah=
men. Nachmittags wurde auf der „Hohenzollern” in
Gegenwart der Fürſtlichkeiten das übliche Eierſuchen
(Orangenſuchen) für die Mannſchaften veranſtaltet. Zum
Tee auf der „Hohenzollern” waren geladen die königliche
Familie, der griechiſche Miniſter des Auswärtigen Streit,
die Kommandanten der Kriegsſchiffe, die Spitzen der
griechiſchen Behörden, der deutſche Geſandte Graf von
Quadt mit Gemahlin, Konſul Spengelin mit Gemahlin,
Profeſſor Doerpfeld mit Familie und der hier weilende
Staatsminiſter Dr. Sydow mit Tochter. Das Wetter iſt
ſehr ſchön. Marinemaler Profeſſor Hans Bohrdt iſt als
Gaſt des Kaiſers eingetroffen.
* Achilleion, 14. April. Zur heutigen
Früh=
ſtückstafel waren geladen die Königin der Hellenen,
Prinz Chriſtoph und Profeſſor Caro=Athen. Das Wetter
iſt ſehr warm.
* Konſtantinopel, 14. April. Der deutſche
Botſchafter Freiherr von Wangenheim und der
Militär=Attachee Major Laffert ſind an Bord der „Loreley”
nach Korfu abgereiſt. Major Laffert begibt ſich
nach Nordalbanien zu den Arbeiten der
Grenzregulie=
rungskommiſſion.
Die Miniſterzuſammenkunft in Abbazia.
* Abbazia 14. April. Der Miniſter des Aeußern
Graf Berchtold der italieniſche Botſchafter in Wien,
Herzog v. Avarna, der öſterreichiſch=ungariſche Botſchafter
in Rom, Merey, und Sektionschef Graf Forgach ſind heute
vormittag hier eingetroffen. Der Kurort iſt feſtlich
be=
flaggt.
* Abbazia, 14. April. Der Miniſter des Aeußern
di San Giuliano traf heute nachmittag ½1 Uhr auf
dem Bahnhof ein, wo er von dem Grafen
Berch=
told dem Herzog von Avarna, dem Botſchafter Merey
und dem Sektionschef Grafen Forgach empfangen wurde.
Die Begrüßung war ſehr herzlich. Nach der Vorſtellung
des beiderſeitigen Gefolges fuhren die Miniſter im
Auto=
mobil, von der Bevölkerung ſympathiſch begrüßt, nach dem
Hotel Stephanie.
* Abbazia, 14. April Heute mittag fand ein
in=
times Dejeuner zu zwölf Gedecken ſtatt, nach welchem
die Miniſter einen Automobilausflug nach Draga di
Lovrana unternahmen. Abends vereinigten ſich die
Teilnehmer an der Zuſammenkunft zu einem intimen
Eſſen.
* Paris, 14. April Die Begegnung des Marcheſe
di San Giuliano mit dem Grafen Berchtold in
Abbazia wird von mehreren Blättern eingehend
er=
örtert. Der Temps ſchreibt u. a.: Italien verfolgt eine
eigene Mittelmeer=Politik außerhalb des
Rahmens der mit Frankreich und England abgeſchloſſenen
Abkommen, die zwar noch immer beſtehen, aber
offen=
ſichtlich zum größten Teil ihren Zweck erfüllt haben. Für
die neuen Beſtrebungen, welche Italien im öſtlichen
Mittelmeer hegt, will es ſeine Vereinbarungen
ausſchließ=
lich mit den Dreibundmächten treffen und ſich auf dieſe
allgemein ſtützen. Es iſt deshalb natürlich, daß es das
Bedürfnis empfindet, die Bande, durch die es mit ſeinen
beiden Verbündeten verknüpft iſt, noch enger zu geſtalten.
Dies iſt logiſch, ebenſo logiſch iſt es aber auch, wenn die
Mächte der Tripel=Entente angeſichts der ſich
ausdehnen=
den Aktion des Dreibundes die Notwendigkeit einer
enge=
ren Vereinigung empfinden. An gewiſſen Stellen,
namentlich in Petersburg, tritt man ſogar dafür ein, die
beſtehende Entente durch beſtimmte Verpflichtungen zu
er=
ſetzen und dieſe Hypotheſe wird vielleicht auch in Abbazia
erörtert werden. Aber wenn auch die Reiſe Giulianos
Beachtung verdient, ſo hat ſie nichts ungewöhnliches an
ſich. Die Tripel=Entente iſt durchaus nicht gelockert und
ohnmächtig. — Das Journal des Debats hebt
insbeſon=
dere die Nebenbuhlerſchaft hervor, die ſich zwiſchen
Oeſter=
reich und Italien angeblich in Albanien offenbart und
meint, daß dieſe Rivalität nun auch unerwarteter Weiſe
auf einem anderen Gebiete, nämlich in Kleinaſien zu Tage
trete. Graf Berchtold und San Giuliano werden
jeden=
falls keinen Mangel an Geſprächsſtoff haben.
Engliſches Parlament.
* London, 14. April. Im Unterhauſe fragte
Reed (Unioniſt), ob das Auswärtige Amt der
eng=
liſch=deutſchen Gruppe, die an die türkiſche
Re=
gierung herangetreten ſei oder herantreten könnte, um
be=
züglich der meſopotamiſchen Oelfelder
Konzeſ=
ſionen zu erlangen, diplomatiſche Unterſtützung
zuteil werden laſſe, ferner, ob die türkiſche Regierung,
ſo=
weit England in Frage komme, vollkommene
Handlungs=
freiheit habe, ſolche Konzeſſionen nach Gutdünken zu
ver=
geben. Parlaments=Unterſekretär Acland erwiderte, er
könne während der Verhandlungen keine Erklärung
ab=
geben, abgeſehen von der Mitteilung, daß die türkiſche
Re=
gierung vor mehreren Jahren gewiſſe Verpflichtungen
übernommen habe, die ſie, wie er Grund habe zu glauben,
erfüllen werde. Denniß (Unioniſt) fragte, ob der
grie=
chiſche Miniſterpräſident Venizelos in einer Konferenz,
in welcher der König der Hellenen den Vorſitz führte,
er=
mächtigt wurde, von einem ſüdamerikaniſchen Staate ein
Schlachtſchiff zu kaufen, ob dieſer Ankauf erfolgt und ob
dieſe Schiffsvermehrung im Mittelmeer bei den
Vor=
anſchlägen zur Aufſtellung genügender Seeſtreitkräfte für
den Schutz britiſcher Intereſſen im Mittelmeer berückſichtigt
würde. Parlaments=Unterſekretär Acland erwiderte,
die britiſche Regierung habe keine Kenntnis von der
er=
wähnten Konferenz. Soweit ihr bekannt, ſei ein ſolcher
Schiffskauf nicht erfolgt. Premier= und Kriegsminiſter
Asquith hat nach Wiedererwählung unter lautem
Bei=
fall der Miniſteriellen ſeinen Sitz wieder eingenommen.
Parlaments=Unterſekretär Acland erklärte in
Be=
antwortung einer weiteren Anfrage, es ſei zur Kenntnis
des britiſchen Botſchafters in Waſhington gebracht
wor=
den, daß die britiſchen Intereſſen in Tuxpan
ernſtlich gefährdet würden, falls die mexikaniſchen
Inſurgenten ihre Tätigkeit in der Gegend von Tampico
wieder aufnehmen ſollten. Der Botſchafter habe darauf
am letzten Donnerstag dem Staatsſekretär in Waſhington
dieſe Sachlage vorgeſtellt. Noch an demſelben Abend
habe der Staatsſekretär den amerikaniſchen Konſul in
Tampico telegraphiſch angewieſen, den Kämpfenden
bei=
der Parteien einzuſchärfen, daß durch eine mutwillige
Vernichtung der Oelfelder eine ſehr ernſte Lage geſchaffen
werden würde. Der Botſchafter habe ferner durch den
britiſchen Vizekonſul in Elpaſo und von Carranza
be=
friedigende Zuſicherungen erhalten, daß Weiſungen zum
Schutze der den fremden Untertanen gehörenden
Oel=
quellen gegeben worden ſeien.
* London, 14. April. Die Unabhängige
Arbeiter=
partei beſchloß in einer Konferenz in Bradford mit 233
gegen 178 Stimmen, die Partei ſolle im Parlament
künftig=
hin unabhängig von den Liberalen vorgehen.
Aus Mexiko.
* Mexiko, 14. April. Die gerichtliche
Unter=
ſuchung über den Tod des Deutſchen
Jacob=
ſen hat folgendes ergeben: Am 10. April unternahm
Jacobſen mit ſeinem Freunde Duhme einen Ausflug
nach dem Ajuscoberge. Da die Gegend von Zapatiſten
wimmelt, waren ſie vor dem Ausflug gewarnt worden.
Irrtümlicherweiſe ſahen die Ausflügler eine Anzahl
Ru=
rales (regierungstreue Landgendarmen), die hinter ihnen
herkamen, für Zapatiſten an. Duhme floh, Jacobſen ſchoß
mit dem Revolver auf ſeine vermeintlichen Verfolger und
tötete ſich ſelber mit der letzten Kugel. Die Leiche wurde
auf dem hieſigen Friedhof beerdigt.
* Waſhington, 14. April. Ueber die
Feſt=
nahme amerikaniſcher Marineſoldaten in
Tampico wird eine weitere Unterſuchung eingeleitet
werden, bevor die amerikaniſche Regierung bezüglich der
Forderung auf Salutierung der Flagge weitere Schritte
unternimmt.
* Waſhington, 14. April. Die atlantiſche Flotte
hat Befehl erhalten, ſich zu ſammeln, um vor Tampico der
Forderung des Admirals Mayo auf Salutierung der ame.
rikaniſchen Flagge durch die Truppen Huertas Nachdruck
zu verleihen.
* Haag. 14. April. Angeſichts der Ereianiſſe in
Meriko erhielt das niederländiſche Panzerſchiff „
Korte=
naer” das zurzeit in Curacco ſtationiert iſt, den Befehl.
nach Tampico abzufahren.
Literariſches.
— Im Verlag von Otto Hillmann, Leipzig, erſchien:
„Luainsland” Satiren von J. Weisbecker,
Schrift=
ſteller und Redakteur, Frankfurt a. M. Das Buch, das ſo
recht den Titel rechtfertigt, koſtet elegant broſchiert nur
75 Pfennig. Der Verfaſſer nimmt alles unter die kritiſche
Lupe und behandelt Zeit=Streitfragen in Politik und
Geſellſchaft in fein ſatiriſcher und humorvoller Weiſe. Am
Schluſſe des Bändchens iſt eine kleine Proſaſkizze „Schiller
im Sachſehauſe” angefügt, die in poetiſch freier Weiſe
Schillers Aufenthalt in Sachſenhauſen erzählt.
— Die bekannte Sammlung „Spiel und Arbeit”,
die im Verlage von Otto Maier in Ravensburg erſcheint,
beginnt mit ihren beiden neueſten Bändchen (Nr. 57/58)
eine neue Serie über „Phyſikaliſche Experimentierkaſten”,
die ſicher wieder, wie die ganze Sammlung überhaupt,
das Entzücken unſerer Knabenwelt bilden und die ſich aus
dieſem Grunde auch vorzüglich zu kleinen, gern
aufgenom=
menen Gelegenheitsgeſchenken uſw. eignen werden. Die
beiden Bändchen ſollen ein Ganzes bilden und verſchiedene
im erſten Teile behandelte Kapitel ſind deshalb im
zwei=
ten Teil nicht wiederholt. Trotzdem ſind die Bändchen
auch einzeln zu haben. Der Preis eines jeden Bandes
beträgt 2 Mark.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 14. April. Dem Reichstage iſt, dem B.
T. zufolge, ein Geſetzentwurf zugegangen, nach dem
der Bundesrat ſtatiſtiſche Aufnahmen der
Vor=
räte von Weizen Roggen, Menggetreide, Miſchfrucht,
Ha=
fer, Gerſte, Mais, ſowie von den Erzeugniſſen der
Ge=
treidemüllerei für die menſchliche und tieriſche Nahrung
anordnen kann. Die Aufnahme kann ſich erſtrecken auf
die landwirtſchaftlichen Unternehmungen, auf Handel= und
Gewerbebetriebe, ſowie auf die Vorräte im Gewahrſam
von Kommunen und öffentlich=rechtlichen Körperſchaften
und Verbänden. Allgemeine Aufnahmen ſind erſtmalig in
zwei aufeinanderfolgenden Jahren vorzunehmen, ſpäter
früheſtens alle vier Jahre. Jedes Eindringen in
Ver=
mögens= und Einkommensverhältniſſe ſoll ausgeſchloſſen
ſein.
* Leipzig, 14. April. Der holländiſche Rennfahrer
van Nek, der vorgeſtern geſtürzt iſt. iſt heute nachmittag
geſtorben.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Nummer 103.
* Poſen, 14. April. In der Nähe der großen Schleuſe
ſtürzten zwei Kaufmannskinder Orwat beim Spielen
in die Warthe. Der unverheiratete Malergehilfe
Orlowski konnte ein Kind retten, während er bei dem
Verſuche, das zweite Kind, ein zehnjähriges Mädchen,
aus dem Waſſer zu ziehen, mit dieſem ertrank.
* Ohligs, 14. April. Bei dem Gute Hackhauſen im
Kreis Neuß erſchlug der Arbeiter Romanowski
ſeinen Schwager den Arbeiter Friebe infolge
Familien=
zwiſtigkeiten mit einer Schaufel.
* Mantua, 14. April. Reichskanzler v. Bethmann
Hollweg iſt gegen mittag hier eingetroffen. Er
beſich=
tigle die Sehenswürdigkeiten und reiſte abends um
10 Uhr nach Brindiſi weiter.
* Paris, 14. April. Wie aus Lauſanne gemeldet
wird, wurde der Bruder der Frau Gueydan, der erſten
Gattin Caillaux’, von dem dortigen Unterſuchungsrichter
kommiſſariſch verhört. Er erhebt gegen die mehrfach
aus=
geſprochene Verdächtigung, daß er irgend jemand die
intimen Briefe Caillaux ausgeliefert habe, entſchieden
Ein=
ſpruch.
* Paris, 14. April. Der Ausſchuß der hieſigen
Ara=
biſchen Vereinigung richtete an den Großweſir eine
De=
peſche, in welcher er gegen die Verurteilung Azis
Alis proteſtiert und dem Großweſir den Rat gibt, im
Intereſſe der Sicherheit des türkiſchen Reiches alles
auf=
zubieten, um vom Sultan die Begnadigung Azis Alis zu
erlangen.
*Dieſö=Szent=Marton, 14. April. Bei Magyarſaros,
200 Kilometer von Peſt entfernt, brach unter
vulkan=
artigem Donnergetöſe bei den ſtaatlichen Bohrungen
Erdgas aus und entzündete ſich. Die rieſige
Feuerſäule war auch hier ſichtbar. Seit geſtern abend
er=
ſtreckt ſich das Hervorquellen des Gaſes auf über 160 Joch.
Da das Gas ſich an mehreren Stellen entzündete, ſind
be=
reits mehrere Gebäude abgebrannt. Infolge der durch die
Gasausbrüche hervorgerufenen Bodenveränderungen hat
ſich der Sarosbach ein neues Bett gebahnt.
* Durazzo, 14. April. Aus Oſtroſob (ſerbiſches
Vilajet Koſſowo) geflohene Albaneſen erzählen, daß die
blutigen Ereigniſſe in den letzten Tagen
darauf zurückzuführen ſind daß die Albaneſen die
Er=
teilung des Schulunterrichts in ihrer Mutterſprache
ver=
langten. Die Serben, welche die Forderung ablehnten,
und den Unterricht in ſerbiſcher Sprache erteilen, bezwecken
damit die Ausrottung der Albaner. In den letzten Tagen
haben die Serben etwa 1000 Häuſer von Albanern
ver=
brannt und viele Männer und Frauen getötet.
Hancock (Michigan), 13. April. Die Arbeiter des
Kupferbergwerkes von Calumet haben beſchloſſen, ihren
Streik der ſeit dem 23. Juli vorigen Jahres gedauert
hat, einzuſtellen.
Das Befinden des Königs von Schweden.
Stockholm, 14. April. Nach dem heute
vor=
mittag ausgegebenen Bulletin hat der König nachts zehn
Stunden ruhig geſchlafen, ſeit der Operation das erſte
Mal ohne Schlafmittel. Die Temperatur beträgt 37 der
Puls 60. Die Kräfte nehmen beſtändig zu und das
Aus=
ſehen zeugt von guter Geneſung.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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Mißmutig und übellaunig wird man durch
fade, eintönige Koſt, wie jeder ſchon an ſich
beob=
achtet hat. Angeregt und roſig wird dagegen die
Stimmung, wenn abwechslungsreiche Mahlzeiten den
Tag angenehm unterbrechen. Die Hausfrau kann darum
garnicht erfinderiſch genug ſein, um immer mal etwas
Anderes, ſchon „lange nicht Dageweſenes” auf den Tiſch
zu bringen. Guter Rat iſt da teuer. Und doch iſt dies
nicht ſo ſchwierig. Man ſehe ſich nur einmal das
Sorten=Verzeichnis der Knorr=Suppenwürfel an,
das kommt dem Abwechslungsbedürfnis ja direkt
ent=
gegen. In verlockender Weiſe werden da 48 verſchiedene
träftige und pikante Suppen aufgezählt, die bei jedem
Kaufmann gebrauchsfertig zu haben ſind. Folgt man
den Anregungen dieſer Sorten=Auswahl, ſo kann man
beiſpielsweiſe 6 Wochen hintereinander täglich eine
andere Suppe eſſen, welche jeden verwöhnten Magen
be=
friedigt. Ein Knorr=Würfel, der 3 Teller wohlſchmeckende
und nahrhafte Suppe ergibt, koſtet nur 10 Pfg.
Der Zeitungs=Katalog für 1914 der
Annoncen=Expedition Heinr. Eisler
Ham=
burg-Berlin iſt in bedeutend erweitertem Umfange
und erhöhter Auflage erſchienen. Dieſer neue unter den
großen Katalogen hat ſich raſch die Gunſt der Inſerenten
erworben, denen er wegen ſeinee vielen wiſſenswerten
und wichtigen Angaben ein unentbehrliches
Nachſchlage=
buch geworden iſt. Außer allen üblichen Angaben kann
aus dem Zeitungs=Katalog der Annoncen=Expedition
Heinr. Eisler für jede Zeitung noch feſtgeſtellt werden: ob
Beilagen angenommen werden, ob Matern anſtatt Kliſchees
verwendet werden, ob die Zeitungen morgens oder abends
erſcheinen und ob die Zeitungen vordatieren. Ferner ſind
die Erſcheinungstage der nicht täglich zur Ausgabe
ge=
langenden Zeitungen und Zeitſchriften zu erſehen, die
Auflage der Fachzeitſchriften und der Zeileninhalt einer
ganzen Seite. Die Firma Heinr. Eisler ſtellt außer dem
Katalog allen Inſerenten wieder ihren praktiſchen, aus
38 Maßſtäben beſtehenden „Univerſal=
Zeilen=
meſſer” (Deutſches Reichspatent) zur Verfügunge durch
den ein ſchnelleres und zuverläſſigeres Arbeiten als
bis=
her ermöglicht wird.
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Ver=
treter: Adolf Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Amerika” nach Neu=York, 11. April 4 Uhr
20 Min. morgens Lizard paſſiert „Belgia” 9. April
7 Uhr morgens in Neuorleans. „Bulgaria” über
Rotter=
dam nach Halifax und Baltimore, 9. April 9 Uhr
35 Min. abends Cuxhaven paſſiert „Cincinnati”.
vom Mittelmeer, 9. April 9 Uhr 45 Min. abends in
Neu=York. „Cleveland” von Genua und Neapel nach
Neu=York, 10. April 1 Uhr nachm. Gibraltar paſſiert.
„Imperator” 9. April 3 Uhr 15 Min. nachm. in Neu=
York. „Kaiſerin Auguſte Victoria” 9. April 10 Uhr
30 Min. morgens von Neu=York über Cherbourg und
Southampton nach Hamburg. „Rhaetia” nach Boſton,
10. April 8 Uhr morgens von Boulogne. „Saint
Nicholas”, von Galveſton kom., 11. April 3 Uhr morg. in
Hamburg. — Südamerika, Weſtküſte Amerikas:
Abeſ=
ſinia” nach der Weſtküſte Amerikas. 10. April 1 Uhr
25 Min. nachm. Cuxhaven paſſiert. „Blücher” von dem
La Plata kommend, 10. April 1 Uhr morgens in
Ham=
burg. Motorſchiff „Chriſtian X.‟ 10. April 12 Uhr
mittags in Roſario. „Hohenſtaufen” nach Mittelbraſilien,
10. April 1 Uhr nachm. von Boulogne. „König
Fried=
rich Auguſt” nach dem La Plata, 10. April 2 Uhr
30 Min. nachm. Queſſant paſſiert. „König Wilhelm II.‟,
von dem La Plata kommend, 8. April 12 Uhr nachts
von Bahia über Liſſabon, Vigo, Southamton und
Bou=
logne nach Hamburg, „Naſſovia” von Braſilien,
10. April 1 Uhr nachm. in Neu=York. „Pruſſia” nach
Braſilien, 10. April 5 Uhr nachm. von Cadiz. „
Sieg=
mund”, von Nordbraſilien kommend, 10. April 11 Uhr
morgens in Havre. „Valencia” nach Braſilien, 10 April
8 Uhr morgens von Liſſabon. „Valeſia”, von Santos
kommend, 8. April 6 Uhr abends von Bahia. —
Oſt=
aſien: „Arabia” 9. April 6 Uhr morgens von Manila
nach Yokohama. „Aragonia” 10. April 10 Uhr morgens
von Manila nach Iloilo. „Belgravia” 9. April 4 Uhr
nachm. von Kobe nach Mojt. „Bermuda” 9. April
morg. Perim paſſiert, heimkehrend. „Braſilia‟” 11. April
in Manila, ausgehend. „Fürſt Bülow‟ 9. April na chm
Perim paſſiert, ausgehend. „Iſtria” 11. April von Suez
nach Sabang. „Ninive” nach Sibirien, 10. April 3 Uhr
nachm Gibraltar paſſiert. „O. J. D. Ahlers” 10. April
2 Uhr nachm. in Hapre, heimkehrend. „Sambig‟
11. April von Suez nach Singapore. „Scandia‟ 8 April
9 Uhr abends von Singapore nach Penang. „
Schwarz=
burg” 9. April 6 Uhr morgens von Manila nach Keelung.
„Segovia” 10. April 12 Uhr mittags in Antwerpen,
ausgehend. „Spezia” 10. April morg. Perim paſſiert,
heimkehrend. — Verſchiedene Fahrten: „Markomannia‟
nach Perſien, 11. April 8 Uhr morgens Dover paſſiert.
Vergnügungsdampfer „Meteor”, von der 3.
Mittelmeer=
fahrt, 10. April 7 Uhr morgens in Genua. „Otavi”,
von Weſtindien kommend, 10. April 10 Uhr 30 Min.
morgens Queſſant paſſiert.
Familiennachrichten.
Statt Karten!
Ein kräftiger Junge angekommen!
Alex. Mayer
und Frau, geb. lchenhäuser.
(*o903
(Statt beſonderer Anzeige.)
Todes=Anzeige.
Geſtern entſchlieſ ſanft unſere liebe Mutter
Susanne Fischer
im Alter von 83 Jahren.
(9740
Marie Fischer
Prof. Dr. Fischer
und Familie.
Darmſtadt, Inſelſtraße 40, den 15. April 1914.
Die Beerdigung findet in der Stille ſtatt.
Bei=
leidsbeſuche u. Blumenſpenden dankend verbeten.
Todes=Anzeige.
Freunden und Verwandten teilen wir die
traurige Nachricht mit, daß heute unſer Vater
Franz Ludwig Vollhardt
Schloſſer
ſanft entſchlafen iſt.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Lina Vollhardt und Geſchwiſter.
Darmſtadt, den 14. April 1914.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 16. April,
nachmittags 2½ Uhr, vom Beſſunger Friedhof
aus ſtatt.
(B9733
Todes=Anzeige.
Heute vormittag 11 Uhr verſchied nach
kur=
zem ſchwerem Leiden im 33. Lebensjahre meine
innigſtgeliebte Frau, unſere gute Mutter
Anna Büchler
geb. Theiss
was teilnehmenden Verwandten und Bekannten
hierdurch mitteilen.
(B9738
Darmſtadt, den 14. April 1914.
Der tieftrauernde Gatte:
Martin Büchler nebſt Kindern.
Die Beerdigung findet Freitag nachmittag
3 Uhr, vom=Friedhofsportale aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die uns beim Heimgang unſerer lieben,
guten Mutter, Großmutter und Schwiegermutter
Kath. Hofmann
erwieſene Teilnahme ſagen wir unſeren
herz=
lichſten Dank.
(B9719
Anna Löll,
Barbara Eisenmenger.
Darmſtadt und Biebrich, den 14. April 1914.
Nummer 103.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Seite 7.
Todes=Anzeige.
Heute vormittag 3¼ Uhr verſchied nach
ſchwerer Krankheit unſer guter Sohn und
Bruder, Enkel und Neffe
(9691
Karl Eymann
im 14. Lebensjahre.
Namens der Hinterbliebenen:
Ludwig Eymann u. Familie.
Darmſtadt, den 14. April 1914.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 16. April,
nachmittags 5 Uhr, vom Portal des
Darm=
ſtädter Friedhofs aus ſtatt.
Von Kondolenzbeſuchen bittet man abzuſehen.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das nördliche Tiefdruckgebiet, das mit einem
Aus=
läufer Montag bei uns Trübung verurſachte, zieht nach
Nordoſten ab, während von Weſten her ſtarker hoher
Druck folgt. Wir haben heute zunächſt bei wechſelnder
Bewölkung und nordweſtlichen Winden trockenes, etwas
kühleres Wetter zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 15. April:
Wechſelnd bewölkt, trocken, etwas kühler, nordweſtliche
Winde.
Tageskalender.
Mittwoch, 15. April.
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende 10 Uhr
(Ab. B): „Belinde‟
Vorſtellung um 8½ Uhr im Orpheum.
Todes=Anzeige.
Heute entſchlief im 79. Lebensjahre nach
längerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden,
unſere innigſtgeliebte Mutter, Schwiegermutter,
Großmutter, Schweſter und Tante
Frau
Elisabeth KörberWw.
geb. Zeiss.
Darmſtadt, den 14. April 1914.
Emilſtraße 19.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Hch. Körber.
Die Beerdigung findet Freitag, den 17. April,
nachmittags 2½ Uhr, vom Portale des Fried=
(9739
hofs aus, ſtatt.
Konzert von Kammerſängerin Foerſtel um 8 Uhr im
Hotel „Zur Traube‟
Motor=Schaupflügen von 9—5 Uhr auf dem
Kabinettsgut Kranichſtein.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß um
8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 16. April.
Hofreite=Verſteigerung des Ph. Feldmann
(Liebfrauenſtraße 12) um 3 Uhr auf dem AmtsgerichtI
(Saal 219).
Hofreite=Verſteigerung der Konrad Wienold
Witwe (Tannenſtraße 39 und 41) um 11 Uhr auf dem
Ortsgericht II.
Ständige Rettungswache der Sanitätskolonne.
Telephonruf Nr. 2425.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei der Beerdigung meines lieben Gatten, des
Gastwirts
Peter Grohrock
ſage ich allen Freunden und Bekannten,
insbe=
ſondere dem Herrn Pfarrer Vogel für die
troſt=
reiche Grabrede, den Geſangvereinen „Teutonia”
und „Germania”, dem Sparverein „Am Woog‟,
dem Heſſiſchen Odenwaldverein, den beiden
Stamm=
tiſchgeſellſchaften, dem älteren Sterbekaſſenverein
und den Mitarbeitern bei der Firma J. Diſchinger
meinen herzlichen Dank.
(9718
Eva Grohrock, geb. Maibach.
Darmſtadt, den 14. April 1914.
Städtiſche Leſe= und Bücherhalle,
Louiſen=
ſtraße 20. Die Leſehalle iſt geöffnet an
Wochen=
tagen von 10—2 und von 6—9 Uhr, Sonntags von
11—1 und von 6—9 Uhr. Bücherausgabe findet
ſtatt an jedem Wochentage von ½11 bis ½1 Uhr und
abends von 6 bis 9½ Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil Max Streeſe; für den Anzeigenteil,
Anzeigenbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Carl Friedrich Romacker, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren.
Etwaige Honorarforderungen ſind beizufügen;
nachträg=
liche werden nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte
werden nicht zurückgeſandt.
S Jeden Mittwoch Abend
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„20 Jahre jünger‟
auch genannt „Exlepäng‟.
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machen alt, man
sollte dieselben
entfernen, denn
man ist nur so
alt, wie man
aus-
sieht. Sieht man
jung aus, ist man
jung, sieht man
alt aus, ist man
alt,niemandfrägt
nach dem
Ge-
burtsschein.
Herm.
Schellen-
bergs „20 Jahre
jünger”
auchge-
nannt, Exlepäng‟
gibt jedem Haar
ſtumerns die früh. Farbe
wieder. Flasche
Mk. 3.50. Ueber
10Jahre erprobt.
Tausende Dankschreiben. Von
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Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Nummer 103.
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Seite 9.
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Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Nummer 2es.
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Jenny Smithſon, eine junge reiche Witwe, wird von
einem zurückgewieſenen Verehrer in einen Hinterhalt
gelockt und im Turme einer Schloßruine feſtgehalten.
Eine Verbrecherin, die ihr verblüffend ähnlich ſieht, ſpielt
auf Betreiben des rachſüchtigen Verehrers die Rolle der
jungen Witwe weiter, damit deren Verſchwinden nicht
bemerkt werde. Aber Frau Smithſon wird durch einen
Landsmann befreit und entlarvt das verbrecheriſche Paar.
Die Schuld derMutter
Großes Familien=Drama von prächtiger
Steigerung der Handlung in 2 Akten.
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wertung von Erfindungen oder den ſogenannten „Aufbau von
Neu=
heiten” betreffend, zum Teil nichts anderes als Scheinangebote ſind, deren
Zweck darin beſteht, unerfahrene Erfinder zunächſt zur Nachſuchung
hoch=
zubezahlender Schutzrechte von ſehr zweifelhaftem Werte zu veranlaſſen,
während ſpäter die Verwertungsübernahme entweder direkt abgelehnt
oder eine faſt unfruchtbare Scheinverwertung eingeleitet wird. Für die
bekannten buchmäßig herausgeſandten Erfindungsprobleme gilt das
Vor=
genannte gleichfalls. Ausführliches hierüber durch Patent- und techn. Büro
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Nummer 103.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 neuer gelber Kinderſchuh mit Strümpfchen.
1 Roſenkranz mit braunen Perlen. 1 dunkelbraunes Damen=
Porte=
monnaie mit einigen fremden Münzen. 1 Quittung, auf den Namen
Eitel ausgeſtellt. 1 gelbe Nadel mit Perlen. 1 kleines ſchwarzes
Kinder=Samthandtäſchchen. 1 ſchwarzer Samtgürtel. 1 grauer Stoff
handſchuh. 1 brauner Kinderhandſchuh. 1 Paar grünwollene
Hand=
ſchuhe. 1 Anzahl Schlüſſel. 1 Notizbuch.
(9636
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund, 1 Pinſcher, 1 Dobermann (zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(9534
Voranſchlag für 1914.
Der durch die Stadtverordneten=Verſammlung feſtgeſtellte
ſtädt. Hauptvoranſchlag für 1914 und die Voranſchläge der
Nebenverwaltungen liegen vom 14. ds. Mts. ab während der Friſt von
einer Woche in den bekannten Dienſtſtunden auf dem Stadthaus,
Zimmer Nr. 39, zur Einſicht auf.
Innerhalb der Offenlegungsfriſt können ſchriftlich oder zu
Protokoll Einwendungen gegen ſeinen Inhalt vorgebracht werden.
In dem Voranſchlag iſt die Erhebung einer Umlage beſchloſſen,
zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.
Darmſtadt, den 9. April 1914.
(9538gi
Der Oberbürgermeiſter:
Dr. Gläſſing.
Verlegung ſtädtiſcher Dienſtſtellen.
Von Mittwoch, den 15. ds. Mts. ab befinden ſich die Dienſträume
1. des ſtädtiſchen Armen= und Fürſorgeamts im Hauſe
Wald=
ſtraße 6,
2. des ſtädtiſchen Verſicherungsamts im Erdgeſchoß des
Stadt=
hauſes, Rheinſtraße,
3. der ſtädtiſchen Rechtsauskunftsſtelle im Erdgeſchoß des
Stadt=
hauſes, Rheinſtraße.
Darmſtadt, den 9. April 1914.
(9537gs
Der Oberbürgermeiſter:
Dr. Gläſſing.
Haferlieferung.
Für die ſtädtiſchen Faſelſtallungen ſollen 60 Zentner Hafer
angeliefert werden. Angebote und Haferproben ſind bis längſtens
Donnerstag, den 16. I. Mts., vormittags 10 Uhr, einzureichen.
Die Bedingungen liegen im Stadthaus, Zimmer Nr. 39, zur
Einſicht auf.
(9584gi
Darmſtadt, den 11. April 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Jaeger.
Aafrur!
Zahlloſe Opfer fordert alljährlich die Krebskrankheit. Die
operative Entfernung des Krebsherdes kann bei frühzeitigem
Ein=
greifen Heilung bringen, ſie iſt aber nicht immer möglich, und nur
zu oft wird die Krankheit als ſolche zu ſpät erkannt.
Der raſtlos forſchenden Wiſſenſchaft iſt es nun gelungen, in
dem ſogenannten Radium ein Mittel zu entdecken, das nach den
bis=
her erzielten Erfolgen dazu berufen erſcheint, den Leidenden ſelbſt in
vorgeſchrittenen Stadien wirkſame Hilfe zu bringen.
Die Beſchaffung dieſes Mittels erfordert freilich bedeutende
Koſten. Etwa 5000 Mk. ſind nötig, um unſer Stadtkrankenhaus
damit auszurüſten. Aber Darmſtadt wird nicht zurückſtehen wollen
hinter zahlreichen anderen, auch heſſiſchen, Städten, deren Bürger für
ihre leidenden Mitmenſchen namhafte Opfer gebracht haben. Auch
in Darmſtadt warten viele Kranke auf Erleichterung und Heilung,
auch hier hat ſich noch ſtets der gute Bürgerſinn bewährt, wo es
galt, für einen hohen Zweck Opfer zu bringen.
In allen Bevölkerungsſchichten iſt die Krankheit zu finden, alle
Kreiſe ſind darum an ihrer wirkſamen Bekämpfung intereſſiert. An
alle Kreiſe wende ich mich deshalb vertrauensvoll mit der Bitte, je
nach Kräften dazu beizuſteuern, daß das neue Heilmittel
an=
geſchafft werden kann.
Gaben werden von der Bank für Handel und Induſtrie, ſowohl
bei der Hauptniederlaſſung als auch bei der Geſchäftsſtelle
Wilhel=
minenſtraße 14, der Deutſchen Bank und der Deutſchen Vereinsbank
in Darmſtadt zu dem Konto: „Radiumfonds für das Stadtkranken=
(9529gid
haus Darmſtadt” gerne entgegengenommen.
Darmſtadt, den 7. April 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
Dr. Gläſſing.
Unterhaltungsarbeiten 1914, 1915 und 1916.
Die Unterhaltungsarbeiten für die nächſten 3 Jahre,
einſchließ=
lich Eiſen= und Tapetenlieferung, ſollen vergeben werden.
Die Bedingungen liegen bei dem unterzeichneten Amte,
Grafen=
ſtraße 30, Zimmer Nr. 9, zur Einſicht offen. Die Unterzeichnung der
Bewerberliſte hat bis einſchließlich Montag, den 20. April 1914, vor=
(9692md
mittags 10 Uhr, zu erfolgen.
Darmſtadt, den 1. April 1914.
Stadtbauamt.
Verſteigerungs=Anzeige.
Mittwoch, 15. April 1914, vormittags 10 Uhr,
verſteigere ich im Verſteigerungslokal” „Zur Ludwigshalle”,
Ober=
gaſſe, im Auftrag des Herrn Konkursverwalters Raab dahier die
zur Konkursmaſſe J. Schnitzer gehörigen Warenbeſtände, als:
Eine große Partie Schuhwaren (Herren=
und Damenſtiefel, Herren= und Damen=
Halbſchuhe, Mädchen= und Knabenſchuhe,
Kinderſtiefel), Hemden, Unterhoſen, Röcke,
Hoſen, Filz= und Strohhüte, Kragen,
Son=
nenſchirme u. a. m.;
ferner zwangsweiſe:
Hausmobilien durch alle Rubriken;
ſowie auf freiwilligen Antrag:
2 Betten und 1 Kleiderſchrank und ſonſtige
Haus=
mobilien
öffentlich meiſtbietend gegen Barzahlung.
(9715
Verſteigerung beſtimmt.
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher
zu Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Freitag, den 17. April 1914, vorm. 930 Uhr,
wird auf dem Hofe der neuen Trainkaſerne in der
Eſchollbrücker=
ſtraße die Matratzenſtreu der 4. Eskadron meiſtbietend verſteigert.
Bekanntmachung.
Dienstag, 5. Mai I. Js.,
vormittags 10½ Uhr,
ſoll die den Wilhelm Hilsdorf
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IV 890 268 Hofreite
Hügel=
ſtraße Nr. 32,
IV 889 72 Grasgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K88/13
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das
einge=
egte Meiſtgebot die Schätzung
nicht erreicht.
Darmſtadt, 30. März 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (VIII,8315
Bekanntmachung.
Dienstag, 5. Mai I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die den Kutſcher Georg Dickel
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
1382 462 Hofreite
Kies=
ſtraße Nr. 41,
1383 80 Grabgarten
I
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K16/14
verſteigert werden.
Darmſtadt, 27. März 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (VIII,8314
Bekanntmachung.
Dienstag, 5. Mai 1914,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die den Heinrich Schäfer
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
VI 487 77 Grasgarten
Moosbergſtr.,
VI 4877/10 193 Hofreite Nr. 94
daſelbſt,
VI 4877/10 95 Grasgarten
(Vorgarten)
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe ver=
(K74/14
teigert werden.
Die Genehmigung der
Verſteige=
ung wird auch dann erfolgen,
wenn ein der Schätzung
entſprechen=
des Gebot nicht eingelegt wird und
indere rechtliche Hinderniſſe nicht
ntgegenſtehen.
Darmſtadt, 28. März 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen). (IX,8313
Frantz.
Bekanntmachung.
Dienstag, 5. Mai 1914,
vormittags 10½ Uhr,
ollen die den Kaufmann
Wil=
helm Menges Eheleuten dahier
zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
V 336 523 Hofreite
Martin=
ſtraße Nr. 39,
V 337 49 Grasgarten(
Vor=
garten) daſelbſt,
n unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe ver=
(K21/14
teigert werden.
Darmſtadt, 27. März 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
Frantz. (IX,8316
er Plan über die Herſtellung
unterirdiſcher
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linien in Darmſtadt liegt bei dem
Kaiſerlichen Telegraphenamt hier
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Darmſtadt, 11. April 1914.
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Man verlange Preisliſte.
Karlſtr. 54.
Erwerb von Grabſtätten (Wahlgräbern) auf dem
neuen Friedhof.
Nachdem die Stadtverordneten=Verſammlung den Tarif für
den Verkauf von Wahlgräbern (ſogenannten Erbgräbern) auf dem
neuen Friedhof an der Griesheimer Straße gutgeheißen hat, kann
jetzt bereits durch Vermittelung des Stadtbauamts der Erwerb ſolcher
Gräber erfolgen.
Die Erwerber unterwerfen ſich mit dem Kauf den Bedingungen
der demnächſt für den neuen Friedhof zu erlaſſenden Friedhofsordnung.
Die Grabſtätten koſten:
1. auf Plätzen an Hauptwegen (Ring= und Diagonalſtraßen)
und an beſonders angelegten freien Räumen . 200 Mk.
ausreichend für die Beiſetzung von 1 Sarg oder 2
Aſchen=
reſten. Die Grabſtätten müſſen mindeſtens 2 Plätze dieſer
Art umfaſſen, alſo für die Beiſetzung von 2 Särgen oder
4 Aſchenreſten ausreichen. Die Beiſetzung weiterer
Aſchen=
reſte iſt gegen die Entrichtung einer Gebühr von 25 Mk. für
jeden Aſchenreſt zuläſſig;
2. auf Plätzen an Seiten= und Nebenwegen .
100 Mk.
ausreichend für die Beiſetzung von 1 Sarg oder 2
Aſchen=
reſten. Im übrigen gelten für dieſe Gräber die gleichen
Beſtimmungen wie unter 1
3. auf Plätzen im Urnenhain für jeden Urnenplatz:
a) an der Urnenwand
250 Mk.
b) im Heckengarten .
150
c) an der Mauer
120 „
Die vorbezeichneten Grabſtätten ſind Wahlgräber, deren
Benutzung den Erwerbern auf einen Zeitraum von 50 Jahren
auf Grund der Beſtimmungen der Friedhofsordnung zuſteht.
Nach Ablauf dieſer Zeit fallen ſie an die Stadt zurück, wenn
ſie von den ſeitherigen Beſitzern nicht neuerworben werden.
Außer dieſen, die große Maſſe der vorhandenen Wahl= (Erb=)
Gräber bildenden Grabſtätten ſind dann noch in beſchränkter Zahl
in beſonders bevorzugten Lagen des Friedhofs Wahlgräber zu
höheren Preiſen vorhanden.
Es ſind dies folgende Grabſtätten:
4. in gemauerten Grufthallen im inneren Säulenhalbrund des
Haupteinganges . . . . . . . . . . Preis 6000 Mk.
ausreichend für die Beiſetzung von 6 Särgen oder einer
größeren Anzahl Aſchenreſte
5. im äußeren Säulenbogen des Haupteinganges, Preis 4000 Mk.
ausreichend für die Beiſetzung von 6 Särgen oder einer
größeren Anzahl von Aſchenreſten;
6. Urnenplätze in den Urnenwänden an dieſem äußeren
Säulen=
bogen für die Beiſetzung einer Urne
Preis 300 Mk.
7. Plätze gegenüber dem äußeren Säulenbogen unmittelbar
hinter dem Haupteingang
Preis 3000 Mk.
ausreichend für die Beiſetzung von 6 Särgen oder einer
größeren Anzahl Aſchenreſte;
8. Plätze an der Hauptallee . . . . . . . Preis 2000 Mk.
ausreichend für die Beiſetzung von 6 Särgen oder einer
größeren Anzahl von Aſchenreſten.
Die Grabſtätten unter Ord.=Nr. 4—8 werden im übrigen unter
den gleichen Bedingungen wie die Grabſtätten unter Ordn.=Nr. 1 u. 2
als Wahlgräber, jedoch für eine Zeitdauer von 100 Jahren, abgegeben.
Die Beſtimmungen über die Abgabe und Herrichtung von
Reihengräbern (allgemeine Grabſtätten) erſcheinen demnächſt bei
Er=
aß der Friedhofsordnung für den neuen Friedhof.
Darmſtadt, den 11. April 1914.
(9709md
Der Oberbürgermeiſter:
I. V.: Mueller.
Samstag, den 18. April
wird die Matratzenſtreu einer Eskadron auf dem Hofe der
Kavallerie=
aſerne an der Holzhofallee verſteigert. Der Verkauf beginnt um
9 Uhr 30 Minuten vormittags.
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Nauheim, Kreis Groß=Geran.
Von Donnerstag, den 16. April I. J. ab, nachmittags 4¾ Uhr,
täglich — auch Sonntags — direkt am Bahnhof: (9736a
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viehgewinne 80% bar, für die Silberpreise der volle Geldwert.
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Kassier: Johs. Peters, O 7, 5.
Mannheim, im Januar 1914.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwolh, den 15. April 1914.
Nummer 1os.
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Donnerstag, den 16. April, abends 8½ Uhr, und
Beginn der neuen Anfängerkurses samstag, den 18. April, nachmittags 4 Uhr.
Anmeldungen werden im Uebungslokal Luisenstr. 10, II., auch noch am Eröffnungsabend entgegengenommen.
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Unter hohem Protektorat Ihrer Durchlaucht der Fürstin Marie zu Erbach-Schönberg, Prinzessin
von Battenberg.
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Schriftliche oder mündliche Anmeldungen an die Direktion, Elisabethenstr. 36, erbeten.
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nieder=
zulaſſen.
Seine Augen hingen bewundernd an ihrer
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digen Geſtalt, die in ein ſchimmerndes Seidengewand
ge=
hüllt war, das in prächtigen Falten an ihrer ſchlanken
Fi=
gur niederrauſchte, ſich ihr doch ſanft anſchmiegend. Hals
und Arme ließ das Gewand frei.
Sie ſtützte die Ellbogen auf die Lehnen des Seſſels
und legte die Fingerſpitzen ihrer erhobenen Hände leicht
aneinander, ſo daß die Aermel ihres Kleides weit
zurück=
fielen und faſt die ganzen ſchlanken, feinen Arme
freilie=
ßen, an denen einige zierliche Armbänder leiſe klirrten. In
ihrem dunklen Haar blitzte eine koſtbare Brillantagraffe
Ihre Füße, in zierlichen Halbſchuhen ſteckend, ſtreckte ſie
bequem vor, ſo daß man den feinen, durchbrochenen
Sei=
denſtrumpf und den zierlichen Knöchel ſah.
Ueberhaucht von dem roſigen Licht der elektriſchen
Birnen und umſpielt von den roten Flammen des
Ka=
minfeuers, glich ſie einer Märchenerſcheinung, die Herz
und Sinne bezaubern mußte.
Auch Hans erlag dieſem Zauber; ſein Herz pochte
leb=
after, und er fühlte, wie das Blut ihm ſtürmiſcher durch
die Adern ſtrömte.
Wie gut, daß Sie gekommen ſind, ſprach ſie mit leiſer,
ſchmeichelnder Stimme, die Wange an die Hand lehnend
und ihn mit einem ſüßen Lächeln unter halbgeſchloſſenen
Augenlidern hinweg anſehend. Mama mit ihrer Migräne
war ſo langweilig — ich fühlte mich wirklich ganz
verein=
ſamt.
Und das iſt Ihnen ein ungewohnter Zuſtand,
nicht=
wahr? entgegnete er mit leichter Neckerei,
Sie ſcheinen mich, wie alle Welt, falſch zu beurteilen,
lieber Freund, fuhr ſie ernſter fort. Sie halten mich für
ein glänzendes Weltkind, ohne Innerlichkeit, nur am
Aeu=
ßerlichen haftend, das ohne dieſen geſellſchaftlichen Lärm
und Tumult ſich nicht wohlfühlt. Sie irren ſich in mir,
Baron.
Ich habe Sie ſtets nur in dieſem Lärm des
Geſell=
ſchaftslebens geſehen, ſuchte er ſich zu entſchuldigen.
Deshalb iſt es mir lieb, daß wir heute einmal allein
ſind. Da kann man ſich doch mal in ſeinem wahren
We=
ſen zeigen.
Liegt Ihnen daran, dieſes gerade mir zu zeigen,
gnä=
diges Fräulein? fragte er, und er fühlte ſeinen Herzſchlag
unter dem Blick ihrer Augen einen Moment ſtocken.
Ja. . . ſagte ſie dann, und ihr Buſen hob ſich unter
einem tiefen Atemzuge. Oder glauben Sie, daß ich nicht
erkannt habe, daß Sie unter all dieſen Masken und Fratzen
die einzig fühlende Bruſt ſind, daß Sie mich verſtehen
werden, wenn ich Ihnen ſage, daß ich mich in dieſer
Um=
gebung nicht glücklich fühle .
Und dieſe Umgebung iſt doch ſo ſchön . . .
Pah — ich meine nicht die Aeußerlichkeiten. Die
ge=
hören nun einmal dazu — ich meine die Menſchen=
Man umgibt Sie mit Liebe und Güte . . .
Ich brauche mehr — ich brauche Verſtändnis — mein
Freund — habe ich Ihnen einen Freund gefunden?
Sie reichte ihm die Hand, die er ergriff und zärtlich
küßte. Fräulein Edith — Sie wiſſen nicht, wie=glücklich
Sie mich machen, ſtammelte er.
Sie lächelte ihn an.
Mein Freund flüſterte He mit leiſer, ſußerſchmet=
Auch Rautheim ſchien ſie zu fühlen. Er verbeugte ſich
und ſagte: Ich rechne mir das zur Ehre an, gnädiges
Fräulein . .
Edith lachte leicht und ſpöttiſch auf. Dann wandte ſie
ſich an Hans: Kommen Sie, Baron — ich zeige Ihnen
meine neueſten Momentaufnahmen — Sie ſind auch
dar=
unter . . .
Ein flüchtiges Lächeln huſchte über das hagere Geſicht
Rautheims; dann entfernte er ſich durch eine Nebentür,
deren ſchwere Plüſchgarnitur geräuſchlos hinter ihm
zu=
ſammenfiel. Er ſchien hier vollſtändig Hausgelegenheit
zu kennen.
Edith und Hans waren allein.
In dem Gemach herrſchte eine ſchwüle,
parfümge=
ſchwängerte Luſt, die ſich betäubend faſt auf die Sinne
legte. Ein dicker, orientaliſcher Teppich bedeckte den ganzen
Fußboden; vor dem Marmorkamin, in dem ein Feuer
lo=
derte, mehr zum Schein als um der Wärme willen, lag
das prachtvolle Fell eines Eisbären; mehrere niedrige
Seſſel ſtanden um den Kamin, eine behagliche Plauderecke
bildend.
Edith löſchte den Kronleuchter aus, der eine ſtrahlende
Helligkeit verbreitete. Nun erhellten nur einige Birnen,
die aus dem Blumengerank um den Kamin
hervorleuchte=
ten, mit mattem roſigem Schein die Plauderecke des
Ka=
mins.
Laſſen Sie uns hier Platz nehmen und plaudern, ſagte
Edith und ſchmiegte ſich in einen Seſſel, mit läſſiger Hand=
Der Sieg des Herzens.
Roman von Otto Elſter.
Nachdruck verboten.)
11)
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Miktwoch, den 15. Aprit ..
Nummer 405.
Ausstellung
stilger., einfach bürgerlicher,
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denselben guten Kaffee gibt, wie bei mir
zu Hause, So einen Kaffee kann man
nur mit dem altbewährten
Weber’s Carlsbader Kaffeegewürz
zubereiten.‟
Weber’s Carlsbader Kaffeegewürz gibt
jeder Kaffeesorte den köstlichen Geschmack
des weltbekannten Carlsbader Kaffees
und hat sich daher seit 40 Jahren
im deutschen Haushalt eingebürgert.
chelnder Stimme, und da ſank er vor ihr auf die Knie,
umfaßte ihre ſchlanke Geſtalt und ſah mit heißen Augen
zu ihr empor.
Edith — teure Edith, wär’ es möglich, daß Du mich
liebteſt?
Sie ſtrich ihm über die Stirn.
Ich habe Dich lieb, Hans, ſprach ſie, beugte ſich zu ihm
herab und küßte ihn auf den Mund, daß es ihm wie Feuer
durch die Adern rann.
Er wollte ſie in ſeine Arme ziehen.
Bleib ſo vor mir liegen, Hans, bat ſie lächelnd. Ich
liebe es ſo, in Deine Augen zu ſehen und mit Deinem
Haar zu ſpielen . .
Edith — Edith — ich liebe Dich .
Und wieder küßten ſie ſich, und dann preßte er ſein
Geſicht glücksberauſcht in ihren Schoß, und ſie ſtrich ihm
ſanft mit ihren weichen, warmen Händen über das Haupt,
daß ein Zauberbann ſeine Sinne umſpann und er alles
um ſich vergaß.
Biſt Du glücklich, mein Hans? fragte ſie leiſe.
Ich bin es, Edith — und Du? — Kannſt Du in
mei=
ner Liebe glücklich werden?
Ich kann es, mein Geliebter. Und ich möchte ſo gern
einmal ganz glücklich ſein. Bisher war es ja nur ein
Scheinglück, das mich umgab. Habe mich lieb, mein Hans
— und ich werde glücklich ſein.
So laß mich mit Deinen Eltern ſprechen.
Ein harter Zug verſchärfte ihre Mienen.
Weshalb unſer Glück der Welt ſchon preisgeben?
fragte ſſie. Dann wird der Zauber von ihm abfallen und
hundert Alltäglichkeiten werden unſer Glück zernagen. Wir
haben uns lieb — was braucht da die Welt dreinzureden?
Laß uns unſer ſüßes Märchenglück ſo lange wie möglich
vor der neidiſchen Welt bewahren und behüten; ſie wird
doch nur allzu bald unſerem Glück, unſerer Liebe
nach=
ſpüren und es zu zerſtören ſuchen. Die Welt iſt die
Fein=
din jedes wirklichen Glückes.
Wie recht Du haſt, meine Edith, entgegnete er,
hinge=
riſſen durch den Zauber ihrer zärtlichen Worte.
Und noch eines, mein Hans, fuhr ſie fort, ſeine Hände
in die ihrigen nehmend und ſanft ſtreichelnd. Hüte Dich
vor Rautheim — er will nicht Dein und mein Glück —
er verfolgt nur ſeine eigenen egoiſtiſchen häßlichen Pläne.
Ich weiß, was er beabſichtigt — ich kenne ihn, ich verachte
und haſſe ihn. Wie ein Vampir ſaugt er an dem Glück
un=
ſeres Hauſes — meine Mutter iſt ihm verfallen — ſeit
einer unglückſeligen Stunde — jetzt möchte er auch mich
in ſeinen Bann zwingen — wie er Dich ſchon halb
um=
fangen hat. Hüte Dich — hüte unſer Glück und unſere
Liebe vor ihm und ſeinen häßlichen Plänen.
Ich muß ihm dankbar ſein, daß er mich Dir zugeführt
hat.
Auch das hängt mit ſeinen Plänen zuſammen.
Des=
halb wollen wir unſere Liebe und unſer Glück vor ihm
geheim halten, bis er machtlos geworden iſt. Und wenn
mich nicht alles trügt, ſo hat ſeine Stunde bald
ge=
ſchlagen.
Ich kann Dich nicht verſtehen, Liebſte
Du wirſt mich einſtmals verſtehen lernen. Warte nur
noch kurze Zeit.
Und meine Sehnſucht nach Dir?
Sie umſchlang ihn mit den Armen und küßte ihn
leidenſchaftlich.
Deine Sehnſucht ſoll auch erfüllt werden, Geliebter,
flüſterte ſie und ſchmiegte ſich feſt und zärtlich in ſeine
Arme.
So ſaßen ſie eine Weile in enger Umſchlingung, und
Hans war es, als habe er ein Märchenglück in den Armen,
das ihn aus ſtrahlenden Augen anlächelte, ihn mit roten
heißen Lippen küßte und mit weichen, warmen Händen
ſchmeichelte.
Dann entwand ſie ſich ſeiner Umſchlingung, tief
auf=
atmend und die Hand auf das woggnde Herz preſſend.
Laß uns Abſchied nehmen für heute, mein Hans, ſprach
ſie leiſe. Auf Wiederſehen morgen und alle Tage.
Noch einmal warf ſie die ſchlanken Arme um ſeinen
Hals und küßte ihn. Dann floh ſie davon, als fürchte ſie
ſich vor ihrer eigenen Leidenſchaft.
Wie betäubt, wie träumend ſtand Hans eine Weile da.
Kaum konnte er daran glauben, daß er das Glück, das
ſchimmernde Märchenglück in den Armen gehalten, daß es
ſeine Lippen geküßt.
Aber noch fühlte er den weichen Druck ihrer Arme —
noch den heißen Kuß ihrer roten Lippen, und wie ein
Trunkener war er, der im Rauſch vergeſſen, was ſonſt
ſeinem Leben Wert und Inhalt gegeben.
Er wartete die Rückkehr Rautheims nicht ab, ſondern
entfernte ſich, ſeinen Glücksrauſch in die Einſamkeit der
ſtillen, dunklen, kalten Winternacht bergend.
Erſt ſpät kam er heim in ſein einfaches Stübchen, das
ihm faſt wie ein Gefängnis erſchien.
(Fortſetzung folgt.)
Kucanr 105
Darmſaadker Tagorart, Mutwoch, den 15. April 1914.
Seite 15.
Frankfurter Kursbericht vom 14, April 1914.
Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. (Darmstädter Bank.)
Staatspapiere.
109,20
Dt. Reichsschatzang.
97,65
Dt. Reichsanleihe v. 1918
95,00
(do. . . . . p. 1925
87,10
4o. . . . . . .
18.50
do. . . . . . . . .
Freußische Schatzans. 4 1005
91.10
Staffelauleihe. . .
87.00
Consols . . .
(5,45
do. .
Bädische Staats-Anleihe: 4 96.90
91.80)
Jo. v. 9201
do.
82,60
Bayerische Ablös.-Rent:
L.-B.-Anl. kdb. ab 1900
140
do. unkdb. p. 191s
9.1t
do. unkdb. p. 1920 .
4 37,40
B-B- u. Allgem. Anl.
un kab. p. 1550
97,40
.do. Anleihe . . . .
.. 3½ 8150
do.
76.00
Hamburger Stuats-Anl.
do. v. 18579s .
5
do. . . . . .
1920
Hessische Staats-Anleihe
91.50
do. unkdb. p, 1921
4 97,50.
(0...
84.60
do. .. . . . . . . . .
7500
Sächsische Staats-Rente 3 77,80
Württembg. Staats-Anl
(unkdb. p. 1921). .
98,00
do. v. 79/80 . . . . .
88.10
do. . . . . .
77.00
Bulgarische Gid.-Anl.
6595
Griech, Anl. v. 1890 .
1.,6 55,50
do. v. 1887 Monopel
52,00
Italienische Rente.
Zigl 8550
Osterr. Staats-R. v. 1913 . 4½ 92,25
do. Sülber-Rente:
. 41
86,00
do, Papier-Rente .
do. Gold-Rente..
* 8550
de. einhaitl. Rente
4 1 82,30
Portug. Tab-Anl. 1891
do, inn. amort. 1905 . . 41
do, unif. Serie I
61,40
do. „
„ III.
64.00
do. Spezial Titel. . .
905
Rumänen v. 1903.
90.60
do. Gold v. 1913.
91,25
do. Schatzsch. v. 1913
(*100,20
do. Gons.:
85,40
do. F. 1890 ..
9400
do. v. 1891 . . .
86.00
do. v. 1905 . .
86,00
do. v. 1908 .
85,80
do. v. 1910
85,60
Russische St.-Anl. v.
98,20
do. kons. v. 1880
*80.50
do. Gold v. 1890
do. v. 1902 . . . . .
90,00
Schweden v. 1880. .
do. v. 1886
Schweden v. 1890
Serben steuerfrei
87,10
do. amort. v. 1895 .
100
Türk. Egypt. Tribut . . .
do. kons. steuertreie .
do. Admin. v. 1903 . .
76,40
do. unif. v. 1903. ..
do. p. 1905. . .
chm
Ungarische Staats-Rento
1913 unkdh. bis 1923 . . 4½ 90,30
Ungar. Staatsk.-Scheine
13 1913.
99,15
83,20
do. Gold-Rente.
do. Staats-Kente 1910₰
81.40
82.10
do.
Kr.
Argent. innere Gold-Anl.
v. 1887
100,00
do. äußere v. 1890
do. innere v. 1838
do. äußere v. 1888 . .
40
do. v. 1897
Chile Gold-Anl. v. 1911.
do. v. 1859
d1o. v. 1906 ..
Chines. St.-Anl. v. 1895.
Jo. r. 1816 .
100,10
88,30
do. Reorg. Anl..
do. r. 185 .
90,80
9.00
Japaner . . . .
Innere Mexikaner . . . . . 5 64.00
84,15
Außere do. v. 1899
68.90
Moxikan. Gold v. 1904 .
do. cons.
43,00
do, Irrigat.-Anleihe
68,55
Buenos-Aires Prov.
65,85
Tamaulipas . . . . . .
Sa Paulo L. B.
596,70
do. v. 1913 .
Siam v. 1907. .
4½
96,20
Prioritäts-
Obligationen.
Südd. Eisenb.-Gesellsch.
V. 1895/97
v. 1904
Hess. Eisenb.-Akt.-Ges.
Oblig., gar. v. d. Stadt
93,95
Darmstadt. .
Nordd. Lloyd-Obligat.
920
Donau-Dampfschiff. v. 82) 4 91.50
Elisabethbahn . .
91,50
Franz-Joset-Bahn.
48650
Kaschau-Oderberger
§r1.50
Prag-Duxer .
Osterreich. Staatsbahn . 5 (102.90
85.60
do.
do.
3 74,75
do. Südbahn (Lomb.) . 5 98,00
4 71,80
do.
do.
.20/10 51.50
do. do.
„
77,05
Raab-Oedenburg
Kronprinz Rudolfbahn . 4
*85,10
Russ. Südwest . . . . . . .
Moskau-Kasan . . .
4½ 94,40
85,60
Wlndikaukas. . . .
86.00
Rläsan-Koslow . .
65,00
Pertugies. Eisenb.
87,40
do. ...
Livorneser
69.60
62,30
Salonique Monastir. . .
78,30
Bagdadbahn
30,10
Anstolische Eisenbahn
1 9350
Missouri-Pacitic I. .
do.: do. v. 1905 . .. 4..60,80
4 95.90
Northern-Pacitic . . .
492,80
Southern-Pacitic. .
St. Louis & San Francisco
Tehuantepec.
5 98,50
Ungar. Lokalbahn . .
Provinz-Anleihen.
96,20
Rheinprov. Obl. Em. 20/213½ 86.30
Zo. Em. 10 .
85,10
do. „ 9. .
3½ —
Posen Prov..
*95.90
Westfalen Prov. V. . .
95.50
Hess. Prov. Oberhessen .
3½ 85,20
do. Starkenburg.
Städte-
obligationen.
94,80
Darmstadt. .
3½, 8t.50
do.
4 96,70
Frankfurt
3½ 88,50
do.
Gießen
4
3½ 86,75
do. . .
Heidelberg.
4 94,50
do.
3½
4- 94.90
Karlsruhe.
3½ 87,20
(o.
Magdeburg
95,20
Mainz . . .
3½ 5700
40. ..
94.50
Mannheim:
do.
96,50
München .
Nauheim .
1
95,00
Nürnberg
3½ 86,30
to. . .
Offenbach
94,00
do. v. 1914:
do.
97,00
Wiesbaden.
3½ 88,10
do.
94.50
Worms .
do. . . . . .
Lissabon v. 1888 .
9ta0
Moskau v. 1912
Stockholm v. 1880
Wien Komm. ..
98,95
Wiener Kassenschein
Zürich v. 1889.
Buenos Stadt v. 1892 . . . 6
Pfandbriefe.
Berliner Hyp.-Bk.-Pf. .
100,a.
do. unkab. 1918. . . .
9300
1915
do.
93,50
do.
1921:
94,251
do.
1922. .
90,50
do, .. ..
83,50
do. Komm.-Obl. unk. 1918
95,00
Frankf. Hyp.-Bk. pr. 1910
1915
96,00
do.
1920
do.
96,50
8640
de. Ser. 12—19.
Kommunal-Oblig. Ser. 1.
unkdb. 1910 .
½ 86,50
Frankf. Hyp.-Kred.-Ver.
94,00
Ser, 15—42
do. . . . . . . „ 48—49
9600
do. unk. 1922 „ 52
88400
do. „ 1913..
86.50
do. Ser, 45 .
Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf.
Ser. 12, 13, 16
96,90
96,20
do. . . . . „ 14, 15, 17
97,40
Co. unkdb. 1920
97,50
„ 1923
do,
do. Ser, 1, 2, 6—8 .
84,20
84.10
3—5 .
6o.
81.20
do. kündb. 1915
do. Komm. unk. 1913
„ 1914 4 96.50
do.
do.
„ 1916
97,10
97,40
„ 1920
do.
„ 1923
97,50
do.
do. verlosb. u. kündb..
81.20
unkdb. 1915 3½ 84,20
do.
94.50
Meininger Hyp.-Blr. Pfdb.
95,80
do. ankdb. 1922. .
do. .
Rheinische Hyp.-Bk. Pfb.
94,00
unkab. 1917
1919
do. . . . . .
94,10
1921
(o. . . . . .
96,20
1924
do. . . . . .
dd. . . . . .
95,20
do. Komm. unk. 1923
„ 1924 .
do.
96,40
Südd. Bod.-Kred.-Pfdbr. .
88,00
do. .
Bank-Aktien.
Bank für elektr.
Unter-
nehmungen Zürich . .
½ 15150
Berg.-Märkische Bank.
15t.10
Berliner Handelsges.. .
Darmstädter Bank . .
Deutsche Bank. . .
Deutsche Vereinsbonk. . 6 (11749
Dt. Effekt.- u. Wechs.-Bk. 6 1112,00
Disk.-Kommand.-Ant. . . 10 186,40
Dresdner Bank . . . . . . .8½ 1151,10
Frankfs Hppothek.-Bank! 10 (219
do. d6. Kred.-Ver.
Mitteldeutsche Kred.-Bk. 6½ 116,90
Nation.-Bank f. Deutschl. 6 1111.80
Pfälzische Bank . . .
Reichsbank . .
.. . . .8.42 136,50
Rheinische Kredit-Bank. 7₰ 128.00
A. Schaaffhaus. Bk.-Ver.: 3 104,00
Wiener Bank-Verein . . . 8 1131,75
Aktien von
Trans-
port-Austalten.
Hamb.-Amerika-Packetf. 10 131,10
Norddeutscher Lleyd.§ 11506
Frankfurt. Schleppschiff. 4 (116.00
Südd. Eisenb.-Gesellsch. . 6½ 128,95
94.00Anatol. Eisenb. 60%-Akt. 5½ 1115,25
6 1 89,70f
Baltimore .
10 201,25
Canads.
Schantung:
§ (15500
Prinz Henry.
0 (215
Lombarden .
6 112,50
Pennsylvania:
Industrie-Aktien.
Badische Anilin-Fabrik . 28 640.00
Chem. Fabrik Griesheim 14 (269,00
96,90 (Farbwerke Höchst . . . . 30 643,00
Ver. chem. Fabr. Mannh.. 20 335,00
Zement Heidelberg . . . . 10 151.,80
Chemische Werke Albert) 30 447.00
Holzverkohl. Konstanz . 15 (31400
6 1129,20
Lahmeyer
§ 149,50
Schuckert, Nürnberg. .
12 217,25
Siemens & Halske.
5 (12500
Bergmann Elektr. . ..
3½ 86,00Allg. Eiektr.-Gesellsch. . 14 (246,50
25 385,00
Hagen Akkum.:
Deutsch. Übersee-Bloktr. 11 (177.90
0 82,50
94,00Zummi Peter
Adler-Fahrradwerke . . . 25 342,75
Maschinenfabr. Badenia. 6 1128,00Engl. Sovereigns. .
84,60 Wittener Stahlröhren
Gasmotoren, Oberursel .8½ 158,10
96.00 1dasmotoren, Deutz ..
Siemens Glas-Industrie . 15 236,50
23 318,00
Enzinger Filter .
10 (14628
Steaua Romana .
15 (19050
Zellstoff Waldhof. .
Bad. Zucker-Waghäusel .12,83/224,00
Neue Boden-Aktien-Ges.
83,50
Süddeutsche Immobilien 0 57,50
Bergwerks-Aktien.
117,40 1Aumetz-Friede .
12 (160.50
.. .12½1247,70Bochum. Bergb. u. Gußst. 14 2255
Leonhard, Braunkohlen . 9 (16200
Konkordia Bergbau
23 (367,50
Deutsch-Luxemb. Bergb. 10 (14069
. 10 221.50
Eschweiler. . . . . . .
ſr
Gelsenkirchen Bergw. . . 11 183.27
Harpen Bergbau. . . . . . 11 183½
Kaliwerke Aschersleben . 10 (136,50
Kaliwerke Westeregeln . 13 205,00
7 122.75 Königin Marienhütte . . 6 1 81,00
Laurahütte . . . . . .
§ 1151,50
Oberschles. Eisenbed.
6 84,00
Oberschl. Eisen-Industrie‟ 3 67.25
Phönix Bergbau . .
18 2387
Rheinische Braunkohlen 10 (230,50
Riebeck Montan . . .
12 1199,00
South West.-Afr. Shares . 5 (119½
Verzinsliche
Anlehenslose. (Zf.
Badische
. . TIr. 100 4 —
Cöln-Mindener . TIr. 1003½144,00
Holländ. Komm. . f. 100 3 115,00
7½ 14260Madrider . . . . . Frs. 100 3 —
Meininger Präm.-Pfdbr. .
140,30
Osterreicher 1860er Lose 4 179,50
Oldenburger . . . . TIr. 40 3 128,30
Raab-Grazer . . . . A. 150/2½112,00
Unverzinsliche
Mk.
Anlehenslose.
p. St.
-
Augsburger .
. A.7
Braunschweiger
TIr. 20 —
Mailänder .
Ps. 45—
do.
Fs. 10 —
Meininger . . . . . . . . . A.7 36,90
Osterreicher v. 1864 . H. 100
do. v. 1858 . H. 100
A. 100 441,00
Ungar. Staats . .
Venediger . . . . .
Fs. 30 74,50
Türkische . . . . . . Fs. 400 167,00
Gold, Silber und
Banknoten.
20,42
20-Franks-Stücke .
16,30
4,20
Amerikanische Noten .
(121,50Englische Noten...
20,46
Französische Noten. .
81,30
Holländische Noten .
(169,35
Italienische Noten
81,05
Osterr.-Ungarische Noten. . 85,10
Russische Noten. .
Schweizer Noten. .
81,25
1Reichsbank-Diskont
do. Lombard Zak.;
Tendenz:
Stillest.
Handel und Verkehr.
— Frankfurt a. M., 14. April. (Börſe.)
Ent=
gegen der Annahme, daß ſich nach den Feiertagen vielleicht
ein lebhafteres Intereſſe zeigen würde war an heutiger
Börſe anfangs eine Belebung des Geſchäfts nicht zu
ver=
ſpüren, und die Stimmung änderte ſich auch im Verlaufe
nicht. Die unentſchiedene und meiſt ſchwächere Haltung
der amerikaniſchen Märkte, welche ein deutliches Bild der
anhaltend unbefriedigenden Lage in der Induſtrie
wieder=
gibt, hält die Spekulation unter Druck und ſchreckt auch
unternehmungsluſtige Kreiſe ab, neue Engagements
ein=
zugehen. Im Einklang mit der Haltung der Heimatbörſen
ſchwächten ſich die Kurſe der Aktien von ruſſiſchen Banken
ab Auch heute wurden die Frachtenermäßigungen im
weſtlichen Kanada noch erörtert, doch konnten ſich
Kanada=
aktien in Reaktion auf die vorhergegangen ſtarken
Kurs=
rückgänge erholen. Die Börſe ſchließt bei ganz geringen
Umſätzen in luſtloſer Haltung. Der Kaſſamarkt war ſtill
und teils ſchwächer.
* Berlin, 14. April. Die Deutſche Ueberſeeiſche
Bank teilt mit: In der Depoſitenkaſſe der Banco
Alemane Transatlantico in Callao (Peru)
wurden Veruntreuungen des Vorſtehers dieſer Kaſſe
auf=
gedeckt welche ſich auf ca. 500000 Mark belaufen. Die
be=
treffenden Beamten ſind verhaftet worden. Das
Vorkomm=
nis gab zu dem während der Feiertage insbeſondere in
Spanien verbreiteten falſchen Gerüchte Anlaß, daß in
Lima die Filiale der Deutſchen Ueberſeeiſchen Bank, von
der die Depoſitenkaſſe in Callao abhängt, ihre Zahlungen
eingeſtellt habe, was natürlich unſinnia war. Auch auf das
Erträgnis der Bank wird dieſes Vorkommnis keinen
Ein=
fluß haben, da der entſtehende Ausfall aus dem für ſolche
Zwecke vorhandenen Delcrederefonds gedeckt wird.
Gewährung von
Fahrpreisermäßi=
gung an Veteranen aus dem Feldzuge 1864, die
nach den in Schleswig=Holſtein gelegenen Gedenkſtätten
dieſes Krieges reiſen. 1. Auf den preußiſch=heſſiſchen
Staatseiſenbahnen und den Reichseiſenbahnen in Elſaß=
Lothringen werden während der Monate April bis
ein=
ſchließlich Oltober 1914 den Veteranen aus dem Feldzuge
1864, die nach den in Schleswig=Holſtein gelegenen
Ge=
denkſtätten dieſes Krieges reiſen wollen, folgende
Ver=
günſtigungen gewährt: a) Hin= und Rückfahrt in der 3.
Wagenklaſſe aller Züge je zum Militärfahrpreis (1 Pfg.
für das Kilometer) b) Hin= und Rückfahrt in der 2.
Wagenklaſſe aller Züge je zum doppelten Militärfahrpreis
— gegen Löſung von zwei Militärfahrkarten 3. Klaſſe
c) bei Benutzung von Schnell=(D=)Zügen iſt kein Zuſchlag
zu entrichten. d) 25 Kilogramm Freigepäck. Die
Ver=
günſtigung wird auch für den Fall gewährt, daß die
Vete=
ranen mehrere Gedenkſtätten beſuchen und die Rückreiſe
von einem anderen Punkt als dem Endziel der Hinreiſe
anzutreten oder einen anderen Rückweg zu nehmen wünſch=
int. 2. Die Vergäiſtaungen werden uißt genidhrt für
den Fall, daß die Veteranen von dem tarifmäßig
zuge=
laſſenen Reiſewege auf der Hin= oder Rückreiſe
abzuwei=
chen wünſchen, um bei dieſer Gelegenheit auch andere Orte
zu beſuchen, für dieſe Um= oder Seitenwege. 3. Als
Aus=
weis der Veteranen gilt eine Beſcheinigung a) eines
Truppenteils oder b) des heimatlichen
Bezirkskomman=
dos über die Teilnahme am Feldzuge oder e) der
Militär=
paß, ſofern er einen Vermerk über die Teilnahme am
Feldzuge enthält.
Landwirtſchaftliches.
—Schlachtviehmarkt Darmſtadt.
Schweine=
markt am 14. April. Auftrieb durch Händler 256 Schweine.
Preiſe 1. Qual. (Schlachtgewicht 50 Kilogramm) 63 Mk.,
2. Qual. 62 Mk., 3. Qual. 62 Mk. Marktveclauf: rege,
Ueberſtand.
* Nieder=Ingelheim. 14 April. Am
Don=
nerstag, den 16. April, findet die Eröffnung des hieſigen
Spargelgroßmarktes ſtatt. Am Samstag, den
18. April, iſt auch Markttag, und vom 20. April ab iſt
täg=
lich Markt von nachmittags 3 Uhr ab. Der Markt bietet
Groß= und Kleinhändlern beſte Gelegenheit zum Ankauf
friſchgeſtochener Spargel und zunächſt auch von
Rhabar=
ber aus erſter Hand. In der Markthalle ſind bequeme
Räume zum Verpacken der Ware in eigene Körbe, ſowie
billige Beförderung der Körbe zum Bahnhofe.
— Frankfurt a. M., 14. April.
Schlachtvieh=
markt. (Amtlicher Bericht.) Auftrieb: 949 Rinder,
darunter 270 Ochſen, 44 Bullen, 635 Färſen und Kühe,
ſerner 137 Kälber, 60 Schafe, 2357 Schweine. Preiſe
für 1 Zentner Lebendgewicht (Schlachtgewicht): Ochſen:
vollfleiſchige, ausgemäſtete höchſten Schlachtwertes im
Alter von 4 bis 7 Jahren 48—52 (86—90), junge fleiſchige,
nicht ausgemäſtete und ältere ausgemäſtete 43—46 (78—83).
mäßig genährte junge und gut genährte ältere 38—42
(70—77): Bullen: vollfleiſchige, ausgewachſene höchſten
Schlachtwertes 44—46 (73—76), vollfleiſchige jüngere 40—43
(69—74); Färſen und Kühe: vollfleiſchige,
ausge=
mäſtete Färſen höchſten Schlachtwertes 44—48 (79—86),
vollfleiſchige, ausgemäſtete Kühe höchſten Schlachtwertes
bis zu 7 Jahren 41—44 (76—79), wenig gut entwickelte
Färſen 38—43 (73—83), ältere ausgemäſtete Kühe und
wenig gut entwickelte jüngere Kühe 36—40 (65—72), mäßig
genährte Kühe und Färſen 30—34 (60—68), gering
ge=
nährte Kühe und Färſen 20—27 (46—61); Kälber:
mitt=
lere Maſt= und beſte Saugkälber 62—66 (105—112),
ge=
ringere Maſt= und gute Saugkälber 56—60 (95—102);
Schafe: Maſtlämmer und Maſthammel 41—42 (90—92);
Schweine: vollfleiſchige von 160 bis 200 Pfd.
Lebend=
gewicht 48—50 (62—64) vollfleiſchige unter 160 Pfd.
Lebendgewicht 47—50 (61—63), vollfleiſchige von 200 bis
240 Pfd. Lebendgewicht 48½—50 (62—64) vollfleiſchige
von 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 48½—50 (62—64).
Marktverlauf: Geſchäft in allen Viehgattungen
ruhig. Rindermarkt wird nahezu geräumt, Kälber und
Schafe werden ausverkauft und Schweine hinterlaſſen
Ueberſtand.
* Einen Wettbewerb für den beſten
Spargel veranſtaltet der praktiſche Ratgeber im Obſt=
und Gartenbau zu Frankfurt a. O. in Verbindung mit
der Gartenbauausſtellung des Gartenbauvereins vom
2.—4. Mai, und zwar ſind Preiſe von 75 Mk. bis herunter
zu 5 Mk. für 3 Pfund Spargel ausgeſetzt. Die erſte
Auf=
gabe fordert 3 Pfund Spargel erſter Wahl, die zweite
Auf=
gabe 3 Pfund zweiter Wahl. Einſendungen bis zum 2. Mai
1914. Bemerkenswert an dieſen Preisaufgaben iſt die
Zu=
grundelegung der üblichen Forderungen der
Konſerven=
fabriken bezüglich der Sortierung und der Zahl der
Stangen. Die Fabriken fordern nämlich daß bei erſter
Wahl nicht mehr als 12 Stangen und bei der zweiten
Wahl nicht mehr als 18 Stangen auf ein Pfund gehen.
Die Länge ſoll 20 bis 22 Zentimeter ſein. Es iſt alſo ſehr
erwünſcht, daß die Spargelzüchter, auch wenn ſie noch nicht
an Fabriken liefern, dazu erzogen werden, ihren Spargel
gleichmäßig zu ſortieren; dann wird ihre Ware
markt=
gängiger und die Verwertung des Spargels eine beſſere
ſein. Zur Zeit des Wettbewerbs wird in Frankfurt a. O.
am 3. Mai ein Spargelzüchter=Tag ſtattfinden, auf dem alle
zurzeit brennenden Fragen des Spargelzuchtgebietes
er=
örtert werden ſollen. Es wird geſprochen werden über:
die Zukunft des Spargelbaues und die kaliforniſche
Kon=
kurrenz, die Spargelſchädlinge, Vorbedingungen für einen
einträglichen Spargelbau, Erfasrungen auf dem Berliner
Engrosmark u. a. Diejenigen unſerer Leſer, die näheres zu
erfahren wünſchen, erhalten aufWunſch die betreffende
Ver=
öffentlichung vöm Geſchäftsamt des praktiſchen Ratgebers
in Frankfurt a. O. koſtenfrei zugeſandt.
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Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Nummer 109,
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Mitwoch, 15. April.
1014.
Die neue Beſoldungserdnung
der Hofkapelle.
* Ueber die am 1. April in Kraft getretene
Gehalts=
regulierung bezw. serhöhung bringt die Deutſche
Muſiker=Zeitung einen beachtenswerten Artikel,
den wir hier folgen laſſen:
1. 2800—3800 Mk. (8X125 alle 3 J.): 1 Stelle.
2. 2200—3200 Mk. (8X125 alle 3 J.): 3 Stellen.
3. 2000—3000 Mk. (8X125 alle 3 J.): 8 Stellen.
4. 1800—2800 Mk. (8X125 alle 3 J.): 20 Stellen.
5. 1700—2700 Mk (8X125 alle 3 J.): 21 Stellen.
6. 1850—2200 Mk. (7250 alle 3 J.): 1 Stelle.
Die Einreihung in die Altersſtufen geſchieht gemäß
der bei der Hofkapelle zurückgelegten Dienſtzeit; eine
Kürz=
ung der bisherigen Bezüge findet nicht ſtatt.
(*27
So iſt denn endlich auch in Darmſtadt eine Reform
eingetreten; lange genug hat es gedauert und — ſchwer
genug iſt es geworden. Nebſt einer anſehnlichen
Aufbeſſe=
rung iſt an Stelle einer buntſcheckigen 18=Klaſſenſkala eine
geordnete Beſoldung getreten. Und gerade dies letztere
iſt das Erfreuliche an der Sache, da die
Stimmenbewer=
tung vordem doch viel Ungerechtes in ſich barg. Daß wir
trotzdem mit den Endgehalten von 2700 2800 und 3000
Mark, in 24 Jahren erreichbar, vielen künſtleriſch
gleich=
wertigen Orcheſtern gegenüber noch weit zurückſtehen,
kann unſere Freude nicht trüben; ſind doch unter unſerem
neuen Intendanten eine Anzahl Verbeſſerungen
einge=
treten, die in ihrer Geſamtheit doch eine weſentliche
Hebung der Orcheſterverhältniſſe darſtellen. Ja, wir
haben Grund, anzunehmen, daß erſt durch den vor 1½
Jahren erfolgten Direktionswechſel, der auch der
Darm=
ſtädter Hofbühne ſeinen früheren achtunggebietenden
Z enere
cheſter als Kunſtſaltor ſo, in den Vordergrund gſtellt
wurde daß es den maßgebenden Perſonen daraufhin auch
möglich ward, für die Beſſerung auch der materiellen Lage
der Mitglieder einzutreten.
Und hier muß anerkannt werden, wie ſehr ſich Herr
Intendant Dr. Paul Eger für uns ins Zeug gelegt hat:
wie ſchnell er erkannte, wo es fehlte, was um ſo höher
anzuſchlagen iſt, da ihm von ſeiner früheren Tätigkeit am
deutſchen Landestheater in Prag bezüglich der
Orcheſter=
verhältniſſe gerade kein leuchtendes Beiſpiel vorſchweben
konnte. Herr Dr. Eger fand denn auch ſowohl beim Chef
des Großh Kabinetts, Herrn Geheimerat Römheld, wie
beim Staatsminiſter Exz. Dr. v. Ewald ein williges Ohr,
was letzten Endes durch die Beſchlüſſe der beiden
Kam=
mern der Landſtände zu ger obengenannten Reform
führte.
Mag nun, wie ſchon erwähnt, das Reſultat gegenüber
anderen Orcheſtern auch nicht ſo glänzend erſcheinen, ſo
darf doch nicht außer acht bleiben, daß es bei uns in ſo
langen Jahren Verſäumtes nachzuholen galt daß es
be=
ſonders zur Hebung der unteren Klaſſen erheblicher Mittel
bedurfte Es wird dies erſt klar aus der Tatſache, daß
ge=
nau ein Viertel der bewilligten Erhöhung der Großh.
Zivilliſte, alſo 31 250 Mark, für das Orcheſter allein
aus=
geſchüttet ſind.
Was aber noch dieſer Aufbeſſerung den
beſon=
deren Wert gibt, das iſt die damit Hand in Hand
gehende Erhöhung der Alters= und
Hinterbliebenenver=
ſorgung, welche von vordem in den penſionsfähigen
Hauptgehaltsklaſſen von 1300. 1530, 1668 und 1875 Mark
auf 2700. 2800 und 3000 Mack gerückt iſt, womit allen
Mit=
gliedern eine der größten Sorgen genommen iſt.
Wenn zurzeit noch einige kleine Mißſtände hinſichtlich
der Penſionen und Witwenpenſionen beſtehen, die zu=
S e n
der Anſtellung refultieren, ſo beſteht auch hierin die
be=
gründete Hoffnung auf Beſeitigung derſelben.
Wir wollen nicht ſchließen, ohne nicht auch der
ein=
gangs erwähnten ſonſtigen Verbeſſerungen zu gedenken.
Das ſind: Wegfall der Witwenkaſſebeiträge, Neubeſetzung
von fünf Bläſerſtellen, Einführung der kleineren
Spiel=
operbeſetzung, Bezahlung der Bühnenmuſiken hinter der
Szene und Doppelvorſtellungen, Zuweiſung beſſerer und
unbeſteuerter Freiplätze und, last not least, Einführung
der unkündbaren Anſtellung nach einem Probejahr, früher
nach fünf Jahren. — Daß das Verhältnis der Behörde
zum Orcheſter ein ſehr loyales iſt, daß ſolches durch einen
vom Inbendanten anerkannten Vorſtand immer mehr
ge=
fördert wird mag nicht unerwähnt bleiben; durch
bereit=
willige Beurlaubungen des Orcheſters zu Privatkonzerten
in Darmſtadt und auswärts hat dies wiederholt ſeinen
Ausdruck gefunden. Alles in allem, das Orcheſter darf mit
dem Umſchwung der Verhältniſſe zufrieden ſein und iſt es.
Wir wünſchen nur, daß uns die obengenannten
maß=
gebenden Perſonen und mit ihnen ein ſtillwirkender und
uns allezeit tatkräftig unterſtützender Herr. Direktionsrat
Hofrat L. Winter, noch recht lange erhalten bleiben, dann
wird auch das Darmſtädter Orcheſter unter ſeinem
kunſt=
begeiſterten und =fördernden Großherzog Ernſt Ludwig
bald auch in materieller Beziehung eine erſte Stelle unter
den deutſchen Orcheſtern einnehmen
Frauenleiden, Stoffwechselerkrankungen,
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Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. April 1914.
Nummer 103.
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* Fußball. Am Karfreitag ſpielte die erſte
Mann=
ſchaft des F.=C. Teutonia=Weiterſtadt gegen die erſte
Mannſchaft Sp.=V. Hofheim im Ried und konnte nach
überlegenem Spiel ein Reſultat von 222 Toren aufſtellen.
Am 1. Feiertag ſpielte die komplette Elf Teutonias in
Worms gegen den dortigen F.=C. Germania und mußte
ſich mit 210 Toren als geſchlagen bekennen. Am 2.
Feier=
tag ſpielte die zweite Mannſchaft mit Erſatz gegen die erſte
des F.=C. Viktoria=Klein=Gerau in Klein=Gerau und
konnte mit 3:2 Toren gewinnen.
Zum Diſtanzritt Pommern-Konſtantinopel. Herr
v. Simpſon=Beeſt hat am Freitag von ſeinem Gute aus
den Ritt angetreten und dürfte zur Zeit durch Schleſien
kommen. Er reitet einen oſtpreußiſchen Halbblutwallach
„Mariano” von Indikus aus der Maiglöckchen von Vasen
Das Pferd entſtammt der Zucht der Frau v. Schönfels=
Szirpupönen, deren Stutenſtamm bekanntlich kürzlich von
Herrn v. Zitzewitz=Weedern übernommen wurde.
Hoffent=
lich wird Herr v. Simpſon auf manchem Gute liebevolle
Aufnahme finden, denn es iſt auf ſolchem Dauerritt nicht
immer leicht, entſprechend unterzukommen.
* Pferderennen. Karlshorſter Premiere.
Preis von Friedrichsfelde; 3500 Mark Diſtanz 3400 Meter:
1. Herrn R. A. Waughs Delila (H. Teichmann) 2. Lucky
Jap (Maſſon), 3. Pois de Senteur (Gröſchel). Tot. 31110,
Pl. 16, 34, 72110. Unpl.: Siſter Phoebe (4), Domeline,
Viluco, Nellie, Red Park, Artiſts Dance, Goahead,
Hack=
lers Beauty, Bascaville. Sehr ſicher, ¾—4—5 Lg.
Paſewalker Jagdrennen; Ehrenpreis und 3000 Mark, Diſt.
3200 Meter: 1. Hauptm. Rhaus Hammerſchlag (Leutn.
v. Platen, Kür.), 2. Planet (Lt. Frhr. v. Berchem), 3.
Schlagwerk (Lt. Frhr. v. Dörnberg). Tot. 22110, Pl. 14,
17, 21:10. Unpl.: Picador, Eſtramadura, Scherz (4),
Mar=
garete, Inſtruktor. Sehr leicht, 3—1½ Lg.-Hals.
Großes Berliner Hürdenrennen; 15000 Mark, Diſtanz
3500 Meter: 1. Herrn L. Scholls Arboretum (Strickland),
2. Schönbrunn (Brown), 3. San Franciscan (A. Reith).
Tot. 233110, Pl. 49, 22, 30:10. Unpl.: Orlov (4), Kentucky,
Huſarenliebe, Merry Mat, Jack. Jriſh Mike, Mitron
(ref.). Sehr ſicher, 1—1½—1½ Lg. — Orkadian=
Jagd=
rennen; Ehrenpreis und 6500 Mark, Diſtanz 4000 Meter:
1. Herrn K. v. Tepper=Laskis The Sinner (Lt. Erbprinz
zu Bentheim), 2 Glenmorgan (Lt. v. Egan=Krieger), 3.
Saint Mihiel (Grieffenhagen). Tot. 69110, Pl. 20, 23,
56:10. Unpl.: Coram Populo (gef.), Prognoſe (gef.),
Oberbayer, Liliput, Mooſe, Baby (4). Ueberlegen, 4—6
bis 3 Lg. — Oſterpreis; 15000 Mark, Diſtanz 4200 Meter:
1. Graf Bernſtorffs Gyldenſteens Gefa (Naſh), 2. Tory
Hill II (Wiſchek), 3. Tüz (Brown). Tot. 68:10, Pl. 21, 28,
17110. Unpl.: Elk (4), Senſible Symons (gef.), Little
Ben Galiax, Aſtree III, Creeper II, Bauernfänger, Royal
Flaſh.: Kampf, Kopf—1½—6 Lg. — Preis vom Jürgen=
See: Ehrenpreis und 6000 Mark, Diſtanz 3600 Meter:
1. Dr. Fr. Rieſes Künſtler (Lt. Frhr. v. Berchem) 2.
Erberich (Hr. Dodel) 3. Freude (Lt. Erbprinz zu
Bent=
heim). Tot. 28:10, Pl. 13, 17, 20110. Unpl.: Jungchen (4),
Jeanne la Folle, Hinduprinz, Vagabund. Sicher, ½—3—
Längen. — Orakel; 5800 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1.
Geſtüt Mylinghovens Harmonia, 2. Göltz (Weatherdon),
3. Hochdruck (Hughes). Tot. 24:10. Drei gelaufen.
Sicher, ½—4 Lg.
Magdeburg. Glückauf=Rennen; 3000 Mark, Diſt.
1000 Meter: 1. Herrn E. v. Bennigſens Matze (Kennedy),
2. Oval (Schläfke), 3. Nuba (Warne). Tot. 92:10, Pl.
30, 24, 17110. Unpl.: Calvin, Fata Morgana, Jofra,
Saale (4), Siler, Magnolia. Kampf, Kopf-Kopf.
Fels=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1350 Meter: 1. Dr. F.
Wittes Granville (Shurgold), 2. Drakon (Davies), 3.
Ortrecht (Blume) Tot. 28110, Pl. 12, 12, 22:10. Unpl.:
Julius Cäſar, Naide, Dodona, Waſhington, Rodoſto=
Kampf, Hals—1½ Lg. — Flieger=Handikap; 5000 Mark,
Diſtanz 1350 Meter: 1. Graf Seydlitz=Sandreczkys Curſor
(Dietrich) 2. Sturmbraut (W. Plüſchke), 3. Will go
(Shurgold). Tot. 43:10, Pl. 14, 13. 26:10. Unpl.:
Bal=
ſat II (4), Wallnuß, Felſenkirſche, Bijou, Sieſta. Leicht,
—1½ Lg. — Großes Magdeburger Handikap; 20000
Mark. Diſtanz 1600 Meter: 1. Herrn H. Schlöskes Kröſus
(Archibald), 2. Mack Intyre (Smith), 3. Ortler (Warne).
Tot. 46:10, Pl. 19. 51, 54:10. Unpl.: Inigo (4), Quirl,
Gael Rhu. Journeyman, Carino, Cariho. Jewel, Girl,
Haarbuſch, Macte, Saint Cloud, Colleoni, Nettle,
Blu=
menflor, L’Amour. Leicht, Hals-Kopf-Hals. — Saphir=
Rennen; 4000 Mark, Diſtanz 1350 Meter: 1. Herrn A.
v. Schmieders Droſſelbart (Slade), 2 Panther (Warne),
3. Monetta (J. Lane). Tot. 15:10. Drei gelaufen. Sehr
leicht, 2—3 Lg. — Majeſtic=Rennen: 4000 Mark, Diſtanz
1500 Meter: 1. Herrn R. Arlts Saint George (Kühl),
2. Magna (Hleinih), 3. Salvator (Blume). Tot. 2110,
Pl. 12, 12, 17:10. Unpl.: Eigenlob, Andreas, Saturnin,
Landsknecht. Kampf, kurzer Kopf-2 Lg. — Straußberger
Rennen; 3000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Lt. Winterers
Kale (Kühl), 2. Jasmin (Schläfke), 3. Jeune Fille
(Hellebrand). Tot. 43:10, Pl. 20, 31, 46:10. Unpl.: Betty
Martin, Komet, Mount Coote, Willybrook. Llanludno,
(4), Marokko, Ferro, Hongrie, Panna. Kampf, Kopf bis
1 Länge.
Dresden. Preis von Lockwitz; 2800 Mk., Diſtanz
1900 Meter: 1. Herrn K. Hartmanns Park Hair (Leutn.
Streſemann), 2. Beni Mora (Hr. v. Schilgen), 3. Radis
Rouge (Dr Köhler). Tot. 23110, Pl. 12, 12, 15.10. Unpl.:
Balnkney Dommon (4), Parole, Erfinderin, Viscount.
Sicher, ¾4—½—2 Lg. — Preis von Königſtein; 2500 Mark,
Diſtanz 1600 Meter: 1. Romolkwitz’ Pfalzgraf (Jentzſch),
2. Methuſalem (Scheffer), 3. Lockſpeiſe (Hamſhaw). Tot.
81:10, Pl. 21, 29, 25:10. Unpl.: Pikkolo, Barbaroſſa, Ilner,
Black River, Mumpitz (4). Leicht, 2½—¾ Lg. —
Moritz=
burger=Jagdhandikap: 2900 Mark, Diſtanz 3500 Meter:
1. Herrn W. Wolffs Ambo (Lt. Krüger), 2. Tetzel (Lt.
v. Lütken), 3. Wamba (Lt. v. Platen). Drei liefen. Tot.
17110, Pl. 22, 80:10. Sicher, 1½ L.—Weile. — Ehrenpreis=
Handikap; Ehrenpreis und 6500 Mk., Diſtanz 1500 Meter:
1. Herrn C. Fröhlichs Lockruf (Shatwell), 2. Pfeil (Mac
Farlane), 3. Buoy and Gull (Torke). Tot. 53:10, Pl. 20,
19, 27110. Unpl.: Chutbeh, Gernot, Gaboriau (4), Raute,
Sainte Brode (5), Luntrus. Leicht, 34—1½—3 Lg.
Elbtal=Jagdrennen; Ehrenpreis und 3000 Mark, Diſtanz
4000 Meter: 1. Graf K. Wuthenaus Dan Mac Gregor
(Lt. v Lütken), 2. Feſtival (Lt. v. Platen), 3. Faux
Pas= II (Lt. Ramminger). Tot. 32110, Pl. 16, 21:10.
Un=
plaziert: Reine du Jour (gef.), Jago (gef.). Sicher, 11—1
bis 3 Lg. — April=Flachrennen; 4000 Mark, Diſtanz 1900
Meter: 1. Graf C. v. Reventlows Baſileus (Bleuler), 2.
Borchhorſt (Scheffer), 3. Caban (Gagelmann. Tot. 23:10
Pl. 14, 16:10. Unpl.: Rama. Leicht, 3 Lg.-Hals-Kopf.
Bielefeld. Offizier=Jagdrennen; Ehrenpreis und
1000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Lt. Frhrn. v. Brenkens
Cup Stealer (Lt. Graf Holck), 2. Orator III (Rittmeiſter
Hardenberg), 3. Haltefeſt (Lt. v. Zobel). Tot. 12110. Pl.
10, 12, 11:10. Unpl.: Myrrhic, Regal, Law, Little Mite,
Baſtion, Nicolette. Kampf, Kopf-Hals-4 Lg. —
Spa=
renberger Hürdenrennen; 1500 Mark, Diſtanz 2800 Meter:
1. Herrn G. Eichholtz’ Undine (Schuller), 2. Traviata
(Gleiſer) 3. Trutchen (Kauliſch). Tot. 38110, Pl. 14, 12,
16310. Unpl.: Jutta, Skipio, Douceur, Reſeda. 4—3 Lg.
Bückeburger Jagdrennen; Ehrenpreis und 2000 Mark,
Diſtanz 3200 Meter: 1. Herrn G. Freeſes Uncle Doddin
(Lt. Meyer), 2. Erbſchaft (Lt. Schönborn), 3. Sweet
Roß (Lt. v. Raven). Tot. 138:10. Pl. 41, 20, 16:10. Unpl.
Cunctator (gef.), Yole, Lady Scholar, Spaniſh Galleon,
Choiſy le Roi Annibal. Sicher, ½—34 Lg. — Großer
Preis von Bielefeld; Ehrenpreis und 10000 Mark, Diſtanz
3800 Meter: 1. Herrn Ravensbergs Zero I (Gleiſer), 2.
Nicht doch (R. Francke), 3. Herodes (F. Houlubeck). Tot.
42:10, Pl. 16, 16, 27:10. Unpl.: Saint Sabinna (gef.),
Lermoos, Amdel, Knappe, Polia, Sirene, Fromme Helene,
(gef.). Ueberlegen, 8—7 Lg.-Hals. — Kronprinz
Wil=
helm=Jagdrennen; Ehrenpreis und 3000 Mark. Diſtanz
3600 Mark: 1. Herrn Seiferts Savoy (Herr Schladitz), 2.
Titi II (Lt. v. Raven), 3. Waiſenknabe (Graf Bredow).
Tot. 177.10, Pl. 42, 15, 56110. Unpl.: Pikey, Holy Head,
Golden Garnet, Iron. Sehr ſicher, 3—2 Lg. — Meyerhof=
Jagdrennen; 2000 Mark. Diſtanz 3200 Meter: 1. Herrn
H. Walters Lümmel I (Gleiſer), 2. Fliege (Schuller), 3.
Dekoration (R. Francke). Tot. 27110, Pl. 16:10. Unpl.;
Singberg (4). Kunſtſtück. Sehr leicht, 2—½—2 Lg.
Krefeld Eröffnungs=Flachrennen; 3000 Mark,
Diſtanz 1400 Meter: 1. Hrn. L Scholls Mato (E. Francke),
2. Shaky Lad (Surſon), 3. Theodoſius (Ludwig). Tot.
59:10, Pl. 17, 16. 18:10. Unpl.: Theobald, Adelheid,
De=
bella, Fantaſie, Tordante 2—1 Lg. — April=Jagdrennen;
2400 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Rittm. Mylius’ Feſtiva
(Benedikt), 2. Rapp (Gerteis), 3. Lady Collie (Kreiſel).
Tot. 45:10. Pl. 17, 20, 15:10. Unpl.: Beaufort III, Saint
Homme, Elfland, Rax, Wahn. Sicher, 3—3 Lg. — Hafen=
Flachrennen; 3000 Mark. Diſtanz 1200 Meter: 1. Herren
Beyer und Schmeißers Helmarich (Gödicke), 2 Meerkatze
(Matz), 3. Rekreation (Ludwig). Tot. 47110, Pl. 23, 43:10.
Unpl.: Konkordia, Minorität, Senechal. Leicht, 3—1 Lg.
— Königshof=Jagdrennen; 2400 Mk. Diſtanz 3600 Meter:
1. Frhrn. F. v. Schraders Ben Trovato (Fritſche), 2.
Paien (Weißhaupt), 3. Uranus (Hetzer). Tot. 16:10.
Drei gelaufen. Sicher, ¾—3 Lg. — Oſter=Jagdrennen;
Ehrenpreis und 15000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Hrn.
Guſtavus Rebarbara (Mew), 2. Jap (Gädicke), 3.
Flo=
rika (Dyhr). Tot. 97110, Pl. 32, 30, 30110. Unpl.: Sylvia
(4), Pilgrim, Marokko, Nelſon, Clou, Hausfrau, Quo
Vadis. Scharfer Kampf, Kopf-2—2 Lg. — Jägerhof=
Jagdrennen: 1. Baron van Itterſums Bareſtock (Krauſe),
2. Fabian Way (Hoffmann), 3. Florimond Robertet
(Hammer). Tot. 36:10, Pl. 21, 49110. Unpl.: Golden
Lope (4), Alibi, Highland Flig. Sicher 1—1 Lg. —
Floh=
buſch=Flachrennen; 2000 M., Diſtanz 1600 Meter: 1.
Frei=
herrn E. v Schraders Balagan (Fritſche), 2. Rainbow
Trout (Gädicke), 3. Chartreuſe (Ludwig). Tot. 31110,
Pl. 17, 15:10. Unpl.: Oiſeau de Feu, Waddleß. Sehr
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Henry), 2. Traquenard (M. Barat), 3. Wampum (G.
Mitchell). Tot. 55.10, Pl. 19, 18, 32110. Unpl.: Armen
(4), Tortocolis, Flocon, Iſagoras Deliro, Rolla II. 1½
bis 2—1½ Lg. — La Bouſe: 10000 Francs, Diſtanz 2200
Meter: 1. Monſ. Ed. de Rothſchilds Careleß (O'Neill),
2. Roſimond (Mac Gee), 3. Aigle Blanc (Allemand),
Tot. 34:10, Pl. 22, 80110. Unpl.: Turlupin (4), Fairy Dale,
Alex. Kopf-Hals—3 Lg. — Prix Juigne; 20 000 Francs,
Diſtanz 2000 Meter: 1. Monſ. Ch. Carters Mon Petiot
(Sharpe), 2. Oracle (O'Neill), 3. Janville (J. Childs).
Tot. 166:10, Pl. 35, 17, 23:10. Unpl.: Rendezvous (4),
Gladius, Dandana, Jocko, Vobis, Sedio, Ferguſſon, Sire
de Saint Cyr, Kakoſimo, Rudolphe, Tirelarigot, Saint
Point. Hals—2—1½ Lg. — Prix de Barbeville; 6000
Francs Diſtanz 3000 Meter: 1. Monſ. A. Belmonts
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vard III (Ch. Childs), 2. On Ferme (M. Henry), 3.
Coral II (Mac Gee). Tot. 24:10, Pl. 14, 14:10. Unpl.;
Chouchoute (4) Le Cardeur. 4—½—1½ Lg. — Prix
Perplexite: 15000 Francs, Diſtanz 2000 Meter: 1. Monſ.
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Rikuit (Garner). Tot. 21.10, Pl. 12, 16210. Unpl.:
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cier. ½—1—3 Lg. — Prix de Villeron; 8000 Francs,
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Pl. 32, 22:10. Unpl.: Aldebaran, Dry Gin, Auterrive,
Samphire, Faublas II, Sidobre II, Zeuxis, Escrive.
5—10—¼ Lg. — Prix Calabrais; 8000 Francs, Diſtanz
4500 Meter: 1. G. P. Esbrans Nectar IIII (Thibault), 2.
Aſtolphe (Haes jun.), 3. La Canche (Lancaſter). Tot.
33:10, Pl. 22, 24:10. Unpl.: Hoche (4), Valeria Le
Mi=
notier (gef.). 3 Lg.-Kopf-6 Lg. — Prix du
Pont=
d'Jena; 5000 Francs, Diſtanz 3100 Meter: 1. Monſ. T.
P. Thornes Pretendante (G. Bernard), 2. Homere (A.
Chapman) 3.— Babette II (J. Bara), 3.— Capitgine
Fracaſſe (Parfrement). Tot. 46:10, Pl. 16, 32, 15 (
Ba=
bette II), 19 (Capitaine Fracaſſe). Unpl.: Moonſhine (5),
Roſette, Va Tout, Beni Mered, Femina IV, Lutteuſe,
Invocation, Hunter. Kopf-6 Lg. Totes Rennen.
Saint=Quen, 11. April. Prix du Pays d’Auge;
3000 Francs, Diſtanz 3800 Meter: 1. Monſ. A. de Zuters
Louſtic IV (Pearſon), 2. Saint Leonard (Powers), 3.
Arpenteur (Dujardin). Tot. 102:10, Pl. 38, 21, 23:10.
Un=
plaziert: Veuve Joyeuſe (4), Canteloup II, Havelock,
Noſtradamus, Le Spadaſſin (gef.). 2—1½—5 Lg. — Prix
de la Hague; 4000 Francs, Diſtanz 3300 Meter: 1. Monſ.
P. Pantalls Escoville (E. Hardy), 2. Boule de Neige V
(R. Sauval), 3. Eve II (J. Bara). Tot. 80110, Pl. 15,
12. 14:10. Unpl.: Agenda (4), Frerot, Semmering,
Cham=
bly, Teſſin, Harry de Windt, Kamtſchatka, Dogwood. Hals
bis 8—8 Lg. — Prix du Roumois: 6000 Francs, Diſtanz
3100 Meter: 1. Monſ Cte. Lairs Quai des Fleurs (
Po=
wers), 2. Urbino (Berteaux), 3. Qui (Burns). Tot.
67:10. Pl. 26, 51:10. Unpl.: Rive Gauche, Soir de Paques,
Montifray, Leman. 5—3—3 Lg. — Prix Gratin; 10000
Francs, Diſtanz 3600 Meter: 1. Monſ. Cte. Lairs
Tele=
maque II (Umhauer), 2. Ismen (R. Sauval), 3. Sinai
(F. Williams). Tot. 287110, Pl. 72, 17110. Unpl.: Siva II
(4), Petit Duc, Maſtigadour, Prince Chriſtian (gef.).
*—1½—5 Lg. — Prix du Beſſin; 4000 Francs, Diſtanz
2800 Meter: 1. Monſ. M. de Waldners Onzain (F.
Wil=
liams), 2. Ramage (Head), 3. Formium (Thibault).
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Chap=
man), 2. Liberateur (J. Bara) 3. Tribun II (Powers).
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minette, Remue Menage. 1½—6—2 Lg.
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Kilometer 1. Lauf 50 Kilometer: 1. Janke 35 Min. 55,2
Sek 2. Miquel 35.57,2, 3 Günther 37105,2, 4. Stellbrink
39.02,4, 5. Van Nek 40:51,2. — 2. Lauf 50 Kilometer: 1.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 103.
Seite 23
Miquel 36:8,1, 2. Janke 36:28,1, 3. Stellbrink 36:44, 1,
4. Günther 37144,3, Van Nek geſtürzt. Geſamtklaſſement:
1. Miquel (Continental=Pneumatik) 1112:05,3, 2. Janke
1:12:23,3, 3. Günther 1114:49,4, 4. Stellbrink 1115:47,3.
Hauptfahren: 1. Wegener, 2. Süßmilch ½ Lg., 3. Kudela,
Finn, Schwab, Großmann geſtürzt. — Kleines
Haupt=
fahren: 1. Schwab, 2. Techmer, 3. Großmann, 4. Bader.
Prämienfahren: 1. Sennecke, 2. Wegener, 3. Kudela.
Dortmund Großer Oſterpreis, 60 Kilometer:
1. Lauf 20 Kilometer: 1. Wißmann 20.56, 2. Kieldſen 250
Meter, 3. Timmermann 270 Meter zurück. 2. Lauf, 40
Kilometer: 1. Kjeldſen 42:00, 2. Timmermann 305 Meter,
3. Wißmann 4800 Meter zurück (Reifenſchaden).
Auf=
erſtehungs=Preis: 1200 Meter: 1. Stabe, 2. Schürmann,
3. Peter. Frühlings=Prämienfahren, 4000 Meter: 1.
Stabe, 2. Schürmann 3 Lg., 3. Breidenbach. Glückauf=
Vorgabefahren, 2000 Meter: 1. Stabe (0), 2. Schürmann
(0), 4 Lg., 3. Tadewald (30).
Die Radfernfahrt Hamburg-Berlin für
Amateure die am Oſterſonntag unter Leitung des
Deutſchen Radfahrer=Bundes ausgefahren wurde, ſah 128
Teilnehmer aus den Gauen I (Hamburg), 17 (Hannover),
18 (Hamburg) und 20 Berlin) am Start. Von dem
Rücken=
wind begünſtigt, konnten die Fahrer ein ſehr ſchnelles Tempo
einſchlagen. Die Spitzengruppe vergrößerte ſich bald auf fünf
Mann, darunter Paul Kohl=Wilmersdorf. Nörenberg=
Berlin und Maak=Berlin, denen es im weiteren Verlauf
des Rennens gelang, ihre beiden anderen Konkurrenten
der Spitzengruppe abzuſchütteln. Bereits kurz nach 2 Uhr
mittags näherten ſich die drei Fahrer wieder dem Ziel in
Staaken bei Spandau, wo etwa 3000 Zuſchauer der
An=
kömmlinge harrten. Im Endſpurt ſiegte Nörenberg, der
Gewinner der diesjährigen Fernfahrt Berlin-Kottbus=
Berlin. Er gebrauchte für die 255 Kilometer lange Strecke
die ausgezeichnete Zeit von 7 Stund. 48 Min. 40 Sek.
Eine Länge zurück folgte Paul Kohl=Wilmersdorf, eine
halbe Länge vor Maak=Berlin. Vierter wurde Karl
Kohrl in 8.03:44 vor Boek ½ Lg. zurück und Sechſter
Lüthje=Hamburg in 8:04:27 — Innerhalb der
Maximal=
zeit von 9¾ Stunden erreichten 78 Fahrer das Ziel. Den
Vereinspreis gewann R.=V. Zugvogel=Berlin vor
Krampe=Berlin und Adler=Lichtenberg.
sr. Die Radfernfahrt Rund durch
Weſt=
deutſchland kam am Oſtermontag mit Start und Ziel
in Gießen bei ſehr gutem Wetter und ausgezeichneten
Straßenverhältniſſen zum deitten Male durch den
Deut=
ſchen Radfahrer=Bund (Gau 9) zur Veranſtaltung. Das
Rennen führte die Profeſſionals über 266,4 Kilometer
von Gießen über Dillenburg, Siegen, Laaſphe, Kirchhain
und Grünberg nach Gießen zurück, während die Amateure
nur über eine 213,4 Kilometer lange Strecke zu fahren
hatten. Wie ein Telegramm meldet, ſtellten ſich
36 Berufsfahrer dem Starter, der das Feld morgens
6.40 Uhr entließ. 20 Minuten ſpäter folgten die 32
Ama=
teure. Erſt auf den bis zu 700 Meter hohen Steigungen
zwiſchen Sieg und Lahn (zirka 140 Kilometer vom Start)
vollzog ſich die Sprengung der ſtarken Spitzengruppe. Die
beiden Ausreißer Aberger und Kotſch vergrößerten
ſtän=
dig ihren Vorſprung und trafen mit zirka 10 Minuten
Vorſprung vor der aus acht Mann beſtehenden zweiten
Gruppe am Ziel ein. Im Endſpurt gelang es Aberger=
Berlin, auf Continental=Pneumatik, Kotſch mit doppelter
Handbreite zu ſchlagen. Das genaue Reſultat war:
Be=
rufsfahrer: 1. E. Aberger=Berlin 8:01:04, 2. Kotſch=Kyritz
doppelte Handbreite, 3. R. Huſchke=Berlin 8:10:00, 4.
Bauer=Charlottenburg, 5. Düwel=Neukölln, 6. A. Huſchke=
Berlin, 7. Pütz=Köln, 8. Hübner=Dresden. 9. Siewert=
Berlin, 10. Lewis=Südafrika, alle dichtauf. — Amateure:
1. E. Weber=Wermelskirchen 7121100, 2. K. Phiſter=
Schweinfurth 7:22:00, 3. Knappke=Frankfurt a. M. 7.40:45.
Bis zum Schluß der Kontrolle trafen 19 Berufsfahrer und
23 Amateure ein.
Treptow. Oſterpreis für Flieger: 1. Lorenz, 2.
Hofmann, 3. Raabe. Prämienfahren: 1. Lorenz, 2.
Hof=
mann, 3. Kops. Tandemfahren: 1. Lorenz-Hamann.
2. Raabe-Häusler, 3. Schmittchen-Theiß Troſtfahren:
1. Amort, 2. Kühnel, 3. Gemmel. 15 Kilometer=Dauer=
Rennen: 1. Demke 13:16,4, 2. Schulze 110 Meter, 3. Herm.
Przyrembel 1410 Meter. 50 Kilometer=Dauer=Rennen:
1. Demke 4412,2, 2. Schulze 1240 Meter, 3. Przyrembel
5580 Meter.
Die klaſſiſche Radfernfahrt Paris-
Roubaix (274 Kilometer) kam am Oſterſonntag zum
19. Mal zur Entſcheidung. 152 der beſten Straßenfahrer
der Welt ſtellten ſich morgens ½7 Uhr bei Paris dem
Starter. Die gute Klaſſe der Teilnehmer verhinderte ein
ſchnelles Auseinanderreiſſen des Feldes, denn in Amiens
(143 Kilometer lagen noch 70 Mann zuſammen in der
Führung und in Arras (211 Kilometer) paſſierte noch eine
30 Fahrer ſtarke Kopfgruppe die Kontrolle. Erſt kurz vor
dem Ziel auf der Rennbahn in Roubaix wurde das Feld
durch die vielen Ausreißverſuche geſprengt. Im Endſpurt
ſiegte Crupelandt nach 9 Stund. 1 Min. mit zwei Längen
vor ſeinem Landsmann Luguet, dem eine halbe Länge
zurück der Belgier Mottiat als Dritter folgte. Vierter
wurde der Schweizer Egg vor den Belgiern Roſſius und
Vanhouwaert.
sr. Lawn=Tennis. Deutſcher Tennisſieg in
Kopenhagen. Bei dem Internationalen Lawn=
Tennis=Turnier in Kopenhagen fielen am Oſterſonntag
bereits zwei Entſcheidungen, die beide einen Erfolg für
die deutſchen Tennisſpieler bedeuten. Im Schlußkampf
um die Meiſterſchaft im Damen=Einzelſpiel ſtanden ſich
Frl. M. Rieck=Hamburg und Komteſſe Schul=Dänemark
gegenüber. Die deutſche Weltmeiſterein erfocht mit 670,
6:2 einen leichten Sieg. Am Tage vorher hatte Frl. Rieck
einen ſchweren Stand gegen Frau Fieck=Schweden zu
be=
ſtehen gehabt, die ſie erſt nach hartnäckigem Kampf mit
9111, 6:3, 64 ſchlug. Das Herren=Doppelſpiel ſah das
deutſche Paar Rahe-Bergmann und die Schweden
Grönfors-Möller in der Entſcheidung, nachdem ſie tags
zuvor die Dänen Midſen=Waage Peterſen 644, 5.7, 6.0
abgefertigt hatten. Einen weiteren Erfolg hate Rahe im
Herren=Einzelſpiel, wo er den Dänen Trigaſt 6:3, 622
ſchlug.
sr. Der Diſtanzmarſch Homburg v. d. Höhe-
Wies=
baden für Berufsgeher, der am Oſterſonntag zum
Aus=
trag gelangte, endete mit dem Siege des Berliners
Ru=
dolf Heiduck, der die zirka 50 Kilometer lange Strecke in
4:31.27 zurücklegte. Zweiter wurde K. Reith=Wiesbaden
in 5.00115 vor den im toten Rennen einkommenden Feſch=
Cronberg und Rudow=Höchſt. Insgeſamt erreichten 12
von 22 geſtarteten Teilnehmern das Ziel.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Die vor einigen Tagen veröffentlichte Marktord
nung, welche mit dem 1. Mai in Kraft tritt, bringt unter
dem § 22 die Neuerung, daß von nun an ein ſogen. Groß
markt eingerichtet wird, welcher eine halbe Stunde vor
Beginn des allgemeinen Marktes, alſo bereits um ½6 Uhr
eröffnet wird. Dieſe neue Einrichtung ſoll auf Betreiben
einiger Obſt= und Gemüſehändler erfolgt ſein, liegt aber
nur in deren einſeitigem Intereſſe, um de=
Markt noch mehr zu beherrſchen wie ſeither, denn die
Händler wiſſen erfahrungsgemäß ganz genau, daß zu ſt
früher Stunde die Konſumenten reſp. Hausfrauen noc
nicht auf dem Markt erſcheinen können. Sie haben es mit
hin ganz in der Hand, die Großvorräte an ſich zu reißen
die Preiſe zu beſtimmen und dadurch das Publikum zu
zwingen, auch größere Quantitäten, wie es
beiſpielsweiſ=
zur Einmachzeit ſo häufig vorkommt, nicht, wie ſeither
direkt von Großhändlern oder von der Landbevölkerung
ſondern nur noch, natürlich mit entſprechendem
Ver=
dienſt, von den Händlern einzukaufen. Es ergeht hiermi”
im allgemeinen Intereſſe die Bitte an die maßgebende
Stelle, nochmals eine eingehende Prüfung vorzunehmer
und den Beginn des Marktes allgemein nach wie vor au=
Uhr feſtzuſetzen. Die Lebenshaltung der
Bevölkerun=
iſt ohnehin heute eine ſo ungünſtige, daß die Behörder
alles vermeiden ſollten, um ſie ohne Not noch
ungünſtige=
zu geſtalten.
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reinigt, Kräftigt und erfriſcht
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Seite 24.
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trinken. Selbſt Perſonen
mit Gelenk=
Rheumatis=
mus und veralteten
rheu=
matiſchen Leiden, beidenen
Pflaſter, Maſſage,
Ein=
reibungen, Bäder uſw.
nutzlos waren, wurden
durch meinen Tee in 4
Tagen geheilt. Verſand
er=
folgt portofrei gegen
Nach=
nahme von 2 Mk. durch
M. Lenneberg.
Remſcheid. (II, 28
„Der Altbuchhorster
Mark-
sprudel Starkquelle (Jod=
Eiſen=Mangan=Kochſalzquelle) hat
mir bei einem alten
Frädehleiden
und chron. Blaſenkatarrh ſehr
wert=
volle Dienſte geleiſtet, die Schmerzen
und Schärfen völlig genommen und
eine wunderbare Kräftigung der
leidenden Teile bewirkt. Ich hätte
einen ſolchen Erfolg nie für möglich
gehalten, habe mich nie ſo wohl und
geſund gefühlt, wie jetzt nach der Kur
mit Ihrer Wunderquelle. Dieſelbe
wirkt vor allem glänzend auf die
Tätigkeit der Nieren, reinigt das
Blut und die Säfte. Seit ich Ihren
Markſprudel trinke, bin ich auch
völlig von meinen
Menſtruations=
beſchwerden, die mich jahrelang in
ſchrecklichſter Weiſe quälten, befreit.
Fr. R. L.‟Aerztl. empf. Fl. 65 u. 95 Pf.
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Mittwoch,
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Samstag, 18. April
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Mittwoch, den 15. April 1914.
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vom letzten Adel Br. Harprecht
Eugen, ihr Mann Hs. Baumeiſter
Roger, der
Jüng=
ling, ihr
Bräuti=
gam .
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Ignaz, Rogers
Oheim.
. Johs. Heinz
Cäcilie, Rogers
Schweſter
. Eliſabeth Horn
Moritz
. A. Waſſermann
Philipp, der alte
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loge 6.20 ℳ, Mittelloge 6.20 ℳ,
Balkonloge 5.20 ℳ, 1. Rang 4.70 ℳ,
2. Rang: 1.—6. Reihe 2.70 ℳ, 7. u.
8. Reihe 2.15 ℳ, 1. Galerie 1.35 ℳ,
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Kartenverkauf: an der
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kaſſe im Hoftheater von 9½—1½
Uhr und eine Stunde vor Beginn
der Vorſtellung; im Verkehrsbüro
von 8—1 Uhr und von 2½ Uhr
bis kurz vor Beginn der
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ſtellung. (Im Verkehrsbüro
wer=
den auch telephoniſch
Kartenbe=
ſtellungen entgegengenommen. —
Telephon Nr. 1582.)
Anf. 7½ Uhr. — Ende 10 Uhr.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Donnerstag, 16. April. 149. Ab.=
Vorſt. C 37. Shakeſpeare=Zyklus.
Erſter Abend: „Hamlet” Kl.
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Freitag, 17. April. 150. Ab.=Vſt.
D 38. Neu einſtudiert: „ Der
Wildſchütz”. Gewöhnl. Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Samstag, 18. April. (Keine
Vorſtellung.)
Sonntag, 19. April. Außer Ab.
Frühlings=Feſtſpiele. 1.
Abend: In der neuen
Inſze=
nierung: „Die Meiſterſinger
von Nürnberg‟. Erhöhte
Preiſe. Anfang nachmitt. 5 Uhr.
(Vergl. beſondere Anzeige.)
Programm
zu dem am Mittwoch, den
15. April, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Garde=Dragoner=
Regiments Nr. 23.
1. Ouvertüre zur Operette
„Leichte Kavallerie” von Suppé.
Walters Preislied aus „Die
Meiſterſinger von Nürnberg” von
R. Wagner. 3. Fantaſie aus
„Carmen” von Bizet. 4. „Mädchen
ſind wie die Englein” Lied aus
„Die Reiſe um die Erde in 40
Tagen” von Jean Gilbert. 5. Valse
Boston tirée du Ballet „Les
Millions d’Arlequin” von R.
Dkigo. 6. „In die weite Welt”,
Marſch von Kühne.