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177. Jahrgang
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 26 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Uleber die Abreiſe des Reichskanzlers nach
Korfu ſind feſte Beſtimmungen noch nicht getroffen
worden.
Das Prinzenpaar Heinrich von Preußen iſt
in Montevideo eingetroffen und tauſchte mit dem
Präſidenten der Republik Beſuche aus. Zu Ehren des
Prinzenpaares ſand ein Bankett ſtatt.
Der griechiſche Miniſter des Aeußern Streit begibt ſich
Ende der Woche nach Korfu, um dem deutſchen
Kaiſer ſeine Aufwartung zu machen.
Dem Grafen Berchtold wurde am Donnerstag der
Ge=
ſetzentwurf für die Ant wort der Großmächte
auf die griechiſche Note überreicht.
Der König von Schweden hat die am Donnerstag
vorgenommene Operation gut überſtanden.
Die Kaiſerin=Witwe von Japan iſt geſtern nacht
geſtorben.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5 und 6.
Der Waffengebrauch des
Militärs.
*⁎* Nach den Vorgängen in Zabern war bekanntlich
vom Kaiſer eine Nachprüfung der Dienſtvorſchrift über den
Waffengebrauch des Militärs, wobei Teile der
vieler=
örterten Kabinettsorder von 1820 verwertet wurden,
an=
geordnet worden. Seitdem iſt ein Vierteljahr verfloſſen,
und die öffentliche Meinung ſah mit Spannung dem
Er=
gebniſſe jener Nachprüfung entgegen. Dieſes liegt
nun=
mehr im Auszuge vor und es zeigt ſich, daß die bisher
durchgeſickerten Nachrichten ungefähr den Tatſachen
ent=
ſprechen und daß die neuen Vorſchriften nicht fürs ganze
Reich in Geltung treten, ſondern nur für die unter preu=
Biſcher Heeresverwaltung ſtehenden Truppen, ſowie für
die in den Reichslanden ſtationierten Truppenteile
Bayerns, Sachſens und Württembergs. Die
Beſtimmun=
gen ſind in drei Abſchnitte zerlegt, von denen die erſteren
beiden den Waffengebrauch des Militärs „aus eigenem
Rechte” und die Verwendung des Militärs zur
Unter=
drückung innerer Unruhen und zur Ausführung der
Ge=
ſſetze behandeln, während der Abſchnitt III vom Kriegs=
und Belagerungszuſtand ſpricht. Der I. und der III.
Ab=
ſchnitt bringen nichts neues, das allgemeine Intereſſe
wen=
det ſich vielmehr ausſchließlich dem Abſchnitt II zu, an
deſſen Spitze der Grundſatz geſtellt iſt, daß es zunächſt die
Pflicht der Zivilbehörde iſt, mit den ihr zu Gebote
ſtehen=
den Polizeikräften innere Unruhen im Entſtehen zu
unter=
drücken und die Ruhe zu erhalten, wobei das Militär nicht
mitzuwirken hat und nicht zur bloßen Verſtärkung der
Po=
lizei gebraucht werden darf. Wenn das Militär auf
Er=
ſuchen der Zivilbehörde ſeine Hilfe gewährt, ſo geht die
Anordnung und Leitung aller nötigen Maßregeln bis zur
Wiederherſtellung der Ruhe auf den Militärbefehlshaber
über
Der Schwerpunkt der neuen Vorſchriften liegt in der
Beſtimmung, daß ein ſelbſtändiges Einſchreiten des
Mili=
tärs nicht nur im Falle des Kriegs= und
Belagerungs=
zuſtandes, ſondern auch in Fällen des ſtaatlichen
Not=
ſtandes vorgeſehen iſt, ohne daß die Zivilbehörde das
Verlangen zum Einſchreiten des Militärs zu ſtellen
braucht. Dies ſoll ſich auf die Fälle dringender Geſahr
für die öffentliche Sicherheit beſchränken, wenn die
Zivil=
behörde infolge äußerer Umſtände nicht in der Lage iſt,
jenes Verlangen auszuſprechen. Wie man ſieht, iſt die
neue Vorſchrift ſehr dehnbar und dem
Militärbefehls=
haber ſind weitgehende diskretionäre Beſugniſſe in die
Hand gegeben. Es kommt alles auf die Auslegung des
Begriffs „ſtaatlicher Notſtand” an und darauf, in welchen
Fällen und in welchem Umfange die Militäebehörde die
Tatſache als vorhanden anſieht, daß die Zivilbehörde
außerſtande iſt, das oben erwähnte Verlangen zu ſtellen.
Die in weiten Kreiſen gehegten Wünſche auf eine
be=
ſtimmte Abgrenzung der Fälle des militäriſchen
Einſchrei=
tens in Friedenszeiten und auf eine größere Sicherung
des Bürgertums gegen die öffentlichen Gewalten werden
durch die neuen Vorſchriften nicht erfüllt. Der ihnen
inne=
wohnende Geiſt wird ſchon dadurch gekennzeichnet, daß
Bayern, Sachſen und Württemberg die neuen Vorſchriften
nur für ihre in den Reichslanden ſtehenden Truppenteile
gelten laſſen wollen.
Die franzöſiſchen Wahlen.
— Ende dieſes Monats finden in Frankreich die
Kammerwahlen ſtatt, deren Ausgang man diesmal
mit beſonderem Intereſſe entgegenſieht, zumal davon das
Wohl und Wehe des Kabinetts Doumerque abhängt. Das
vor kurzem heimgeſchickte Parlament hat mit einer
ein=
zigen Ausnahme, nämlich dem Geſetz über die
Heeresver=
ſtärkung, kaum etwas Rühmliches geleiſtet, und wohl
nie=
mand wird ihm eine Träne nachweinen. Es fehlte der
Kammer an innerer Geſchloſſenheit und vor allem an
einer feſten, zuverläſſigen Mehrheit. Man tappte ſtets
hin und her, ſelbſt in den wichtigſten Fragen herrſchte
die größte Verwirrung, und ſo iſt es denn nicht weiter
verwunderlich, wenn während der Dauer dieſes
Parla=
ments, alſo in einem Zeitraum von vier Jahren, nicht
weniger als acht Miniſterien einander abgelöſt haben.
Man hat ſo oft darüber geſprochen, daß die
Par=
teiung eine ſpeziell deutſche Eigenſchaft ſei, die uns ſchon
viel Schaden zugefügt hat. Jenſeits der Vogeſen iſt es
faſt noch ſchlimmer; die Kammer zerfällt in zahlreiche
Gruppen und Grüppchen, die ſich im Wettlauf um die
Macht bekämpfen und nur zu beſtimmten Zwecken ſich
gelegentlich einmal vorübergehend verbinden. Bei einer
derartigen Situation gewinnen, wie immer, die Extremen
die Oberhand, ein Moment, das im Wahlkampf ungemein
wichtig iſt; kommt doch die betreffende Partei dadurch in
die Lage, die Wahl zu leiten und den
Verwaltungsappa=
rat für den ihr naheſtehenden Kandidaten in Bewegung
zu ſetzen.
Das kommende Parlament wird verſchiedene wichtige
Vorlagen erneut in Angriff nehmen müſſen, die jetzt unter
den Tiſch gefallen ſind. Es handelt ſich da insbeſondere
um die Wahlreform, deren Löſung ſchon ſeit langem
an=
geſtrebt wird, ohne daß man ſie jetzt gefunden hätte.
Aehnlich liegen die Dinge bei der Einkommenſteuer, die
zwar von der Kammer zur Verabſchiedung gelangt iſt,
aber eine Geſtalt erhalten hat, die eine baldige Reform
notwendig machen wird. An einer einheitlichen
Wahl=
parole fehlt es diesmal, die genannten Fragen wären
ſonſt ſicher in den Vordergrund getreten, wenn nicht die
Caillaux=Affäre und die Angelegenheit Rochette
dazwi=
ſchen getreten wären, die von der Oppoſition natürlich
weidlich ausgenutzt werden dürften. Die bei dieſen
bei=
den Gelegenheiten zutage getretenen Vorkommniſſe haben
den Schleier über die Zuſtände in den Kreiſen der
leiten=
den Politiker gelüftet und ein Bild gezeigt, das als ein
ſchönes kaum angeſprochen werden kann. Es iſt manches
faul im Staate Frankreich, dieſen Eindruck hat man in
den letzten Wochen gewonnen; ob man freilich die Lehre
daraus ziehen wird, kann als fraglich gelten. Es iſt nun
einmal die Schwäche des republikaniſchen Syſtems, daß
die Leitung der Geſchicke des Landes meiſt in den
Hän=
den einiger weniger ehrgeiziger Politiker liegt, die auf
alle Weiſe ihren Einfluß ſich erhalten wollen und dabei
nicht ſelten in der Wahl ihrer Mittel vorbeigreifen. Daß
das einem Lande zum Vorteil dienen kann, wird niemand
behaupten wollen.
Leutſches Reich.
— Ein Handſchreiben Kaiſer Wilhelms
an den Zaren. Die Angelegenheit der drei
verhaf=
teten und noch immer in Rußland feſtgehaltenen deutſchen
Luftfahrer Berliner, Haaſe und Nicolai ſcheint in ein
teues Stadium getreten zu ſein, nachdem ſich die Mutter
des Herrn Nicolai mit einem telegraphiſchen Hilferuf an
den Kaiſer gewandt hat. Wie man nämlich in Hofkreiſen
wiſſen will, hat der Kaiſer daraufhin ein Handſchreiben
an den Zaren gerichtet, worin er ihm den Sachverhalt
klarlegt und ihn bittet, nach Kenntnisnahme der
tatſäch=
lichen Verhältniſſe das Seine dazu beizutragen, die
Lein=
liche Angelegenheit einem beſchleunigten Ende zuzuführen.
mit anderen Worten, den grundlos wegen
Spionagever=
dachts feſtgehaltenen Luftfahrern die Freiheit
zurückzu=
geben. Bei den ausgezeichneten perſönlichen Beziehungen,
die unbeſchadet der deutſch=ruſſiſchen Preßfehde der letzten
Wochen den Zaren mit dem Deutſchen Kaiſer verbinden,
wird man annehmen dürfen, daß dieſer perſönliche Schritt
dess Kaiſers nicht ohne den erwünſchten Erfolg bleiben
wird.
Beratungen zwiſchen den
Bundes=
regierungen über den Dr. med. dent. Ueber
die Frage der Verleihung des Titels Dr. med. dent, an die
ſtudierten Zahnärzte werden, wie gemeldet wird,
dem=
nächſt= Verhandlungen zwiſchen der preußiſchen Regierung
und den übrigen Bundesſtaaten eingeleitet werden, da
über die mögliche Einführung des Titels vor allem ein
Ein=
vernehmen mit den übrigen deutſchen
Unterrichtsver=
waltungen hergeſtellt werden muß. Was die Stellung=
Jahme der einzelnen Bundesregierungen anbetrifft, ſo
dürfte auf ein Entgegenkommen der bayeriſchen Regierung
entſprechend ihrem bisherigen Standpunkte wohl zu
rech=
nen ſein. Der ſächſiſche Kultusminiſter hat ſich perſönlich
wohlwollend im Sinne der Zahnärzte geäußert. Dagegen
ſteht die Univerſität Leipzig der Angelegenheit leider
ab=
lehnend gegenüber. Von der württembergiſchen
Regie=
rung iſt anzunehmen, daß ſie gleichfalls eine wohlwollende
Haltung einnimmt, und dasſelbe gilt von der Regierung
in den Reichslanden. Die badiſche Regierung hat dagegen
einen ablehnenden Standpunkt vertreten, der bisher nicht
aufgegeben iſt. Es iſt jedenfalls anzunehmen, daß die
Angelegenheit im Herbſt zur Entſcheidung gebracht wird.
In der nächſten Parlamentstagung dürften alle Parteien
mit Ausnahme der Sozialdemokraten auf eine Klärung
der Sachlage nach dieſer oder jener Richtung dringen.
Das Totaliſatorgeſetz. Gegen
verſchie=
dene Beſtimmungen des im Reichsſchatzamt
ausgearbeite=
ten Geſetzentwurfs, der die Beſteuerung der Rennwetten
einführen ſoll, haben ſich ſchwerwiegende Bedenken
er=
hoben. Verſchiedene deutſche Rennvereine ſind wegen der
Behandlung, die dem Totaliſator zugedacht iſt, vorſtellig
geworden. Auch in Regierungskreiſen befürchtet man,
daß, wenn der jetzige Entwurf Geſetz würde, die im
ge=
heimen blühende Buchmacherei eine erhebliche Förderung
erfahren könnte. Ueber dieſe Bedenken haben in den
letz=
ten Tagen im Reichsſchatzamte Beſprechungen
ſtattge=
funden. Mit Rückſicht darauf hat der Bundesrat, der ſich
mit dieſem Geſetzentwurf ſchon vor Oſtern beſchäftigen
wollte, die Beratung bis nach den Feiertagen verſchoben.
Aus den Kolonien.
Die drahtloſe Verbindung mit unſeren
Kolonien. Die Verbindung unſerer Kolonien mit dem
Mutterlande auf drahtloſem Wege iſt, wie die Tägl.
Rundſchau erfährt, ſchon ſo weit gefördert, daß in
läng=
ſtens zwei Jahren unſere afrikaniſchen und die in der
Südſee gelegenen Schutzgebiete in drahtloſer Verbindung
mit Deutſchland ſtehen werden. Für Afrika wird die
Zen=
tralſtelle für drahtloſen Verkehr Atakpame in unſerer 400
Kilometer entfernten Kolonie Togo ſein. Atakpame liegt
200 Kilometer von der Küſte an der Togobahn. Die
Sta=
tion iſt faſt fertiggeſtellt, aber noch nicht im öffentlichen
Betrieb. Ueber Togo wird die Verbindung mit Kamerun
und Deutſch=Südweſtafrika hergeſtellt. Erſtere dürfte in
Kürze fertig ſein, letztere wird noch einige Zeit dauern.
In ein bis zwei Jahren ſoll auch die Verbindung über
Togo quer durch Afrika nach Deutſch=Oſtafrika ſo weit
ge=
fördert ſein, daß ſie dem Verkehr übergeben werden kann.
Bemerkt muß noch werden, daß die Herſtellung größerer
Landverbindungen unvergleichlich erheblichere
Schwierig=
keiten macht, wie Verbindungen über See. Unſere vier
wichtigſten Südſeegebiete, Samoa, Neu=Guinea, Nauru
und Jap, werden ebenfalls bald mit dem Mutterlande
ver=
bunden ſein. Dieſe vier Schutzgebiete werden an das
deutſch=niederländiſche Kabel in Jap angeſchloſſen, das
künftighin auf drahtloſem Wege empfangene Meldungen
nach Europa weitergeben wird. Bisher gingen
Meldun=
gen aus dieſen Gebieten zu Schiff nach Auſtralien und
wurden von dort hierher gekabelt. Auf dieſe Weiſe
er=
fuhr man in Deutſchland oft erſt nach Wochen oder gar
Mongten wichtige Ereigniſſe in der Südſee. Dieſe’
Ab=
hängigkeit von fremden Verbindungswegen geht nun
ihrem Ende entgegen. Die Herſtellung drahtloſer
Ver=
bindungen mit unſeren Schutzgebieten bedeutet nicht nur
für friedliche Zeiten einen großen Fortſchritt; ſie wird
ihre wohltätige Wirkung ganz hervorragend in
Kriegs=
zeiten geltend machen, wenn unſer Kabel einmal von
Feindesſeite zerſchnitten und jede andere Verbindung als
die auf drahtloſem Wege unmöglich ſein ſollte.
Ausland.
Italien.
Die äußere Politik Italiens. Bei der
Be=
ratung des Geſetzentwurfs, betr. die Ausgaben für
Li=
byen dankte der Miniſter des Aeußern verſchiedenen
Red=
nern für ihr güsſtiges Urteil über ſeine und des abges
tretenen Kabinetts äußere Politik und fügte hinzu:
Er müſſe einige der Kritiken aus Rückſicht auf die
Stagtsintereſſen unbeantwoetet laſſen, übernehme aber
ſeinen Anteil an der Verantwortlichkeit des Miniſteriums
und betone ſein vollſtändiges Zuſammengehen mit Gio=
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914
Nummer 100.
litti. Wenn das Kabinett auch in Einzelheiten irrte, ſo
beweiſen die Erfolge doch, daß es im großen und ganzen
auf dem rechten Wege geweſen iſt. Auf den libyſchen
Krieg zurückblickend, erwähnte der Miniſter die korrekte
Haltung der franzöſiſchen und engliſchen Regierung in der
Frage der Konterbande. Der Miniſter wies die Auffaſſung
zurück, als ob der Zwiſchenfall mit den Dampfern „
Ma=
nuba” und „Karthago” die Folge gehabt habe, daß
Ita=
lien die Erneuerung des Dreibundes beſchleunigt habe.
Die Grundzüge der auswärtigen Politik Italiens würden
nicht durch einzelne Zwiſchenfälle beeinflußt, ſondern
durch die dauernden großen Intereſſen des Landes. Dieſe
hätten bewirkt, daß der Dreibund eine feſte Grundlage der
äußeren Politik ſei und bleiben müſſe. Der Miniſter
dankte dem Abgeordneten Chimirri für ſeine Betonung
der Erfolge, die dank dem engen und feſten
Zuſammen=
arbeiten Italiens und Oeſterreich=Ungarns erzielt und
wo=
durch das Gleichgewicht im Adriatiſchen Meer erhalten
und die Errichtung des albaniſchen Staates ermöglicht
worden ſeien. Andererſeits habe das Einverſtändnis mit
England die erſten Schritte Italiens zur Entwicklung
ſeiner wirtſchaftlichen Intereſſen in Kleinaſien und im
öſtlichen Mittelmeer und zur kraftvollen Haltung, Einigkeit
und Weisheit des italieniſchen Volkes während des
liby=
ſchen Krieges erleichtert, und ſeitdem ſei es jetzt ein
wich=
tigerer Faktor der internationalen Politik als je zuvor.
Frankreich.
Frankreich und die Weltausſtellung in
San Franzisko. Gleich verſchiedenen anderen
Kör=
perſchaften hat auch der Verband der franzöſiſchen
Kauf=
leute und Induſtriellen einen gegen die Teilnahme
Frank=
reichs an der Weltausſtellung in San Franzisko
gerichte=
ten Beſchlußantrag gefaßt. Für dieſen Beſchlußantrag
wer=
den u. a. folgende Gründe geltend gemacht: Die
Ver=
einigten Staaten bedrohten die Intereſſen des franzöſiſchen
Ausfuhrhandels. Die franzöſiſchen Luxusartikel ſeien
hin=
reichend bekannt. Die franzöſiſchen Waren würden allen
Geſetzen zum Trotz mehr nachgeahmt als gekauft
wer=
den, und da Deutſchland und England nicht ausſtellten,
hätte auch Frankreich kein höheres Intereſſe gehabt, die
Ausſtellung zu beſchicken. Unter Hinweis auf dieſen Be
ſchlußantrag erklärte der Handelsminiſter Perret einem
Berichterſtatter:
Die franzöſiſche Regierung habe gewichtige politiſche
und wirtſchaftliche Gründe gehabt, als ſie 1912 die
Ein=
ladung zur Beteiligung an der Weltausſtellung in San
Franzisko angenommen habe. Man würde es nicht
ver=
ſtehen, wenn Frankreich jetzt ſeine Zuſage zurückzöge.
Ge=
wiß, manche der von franzöſiſchen Handels= und
Indu=
ſtriekreiſen erhobenen Beſchwerden ſeien gerechtfertigt, aber
dank dem eindringlichen Erſuchen des franzöſiſchen
Bot=
ſchafters habe die amerikaniſche Regierung von ihrem
Parlament die Annahme eines Geſetzes erreicht, durch
welches die ernſteſten Bürgſchaften für den Schutz der
Aus=
ſtellungsgegenſtände geboten würden. Dieſes Geſetz ſei
allerdings ein Gelegenheitsgeſetz und trete in vier Jahren
außer Kraft, man könne aber hoffen, daß ein anderes
Geſetz, das gegenwärtig beraten werde, dem induſtriellen
Eigentum in Nordamerika, entſprechend den Grundſätzen
des europäiſchen Rechtes, endgültigen Schutz
gewähr=
leiſten werde. Was die franzöſiſchen Zollbehörden
an=
lange, habe die franzöſiſche Regierung bereits die
erfor=
derlichen Schritte unternommen, ſo insbeſondere zum
Schutze der Porzellanfabrikanten von Limoges und der
Schmuckfedernfabrikanten. Es wäre gegenwärtig weder
im wirtſchaftlichen noch im moraliſchen Intereſſe der
bei=
den großen Republiken gelegen, wenn Frankreich durch
das Fernbleiben von der Weltausſtellung in San
Fran=
zisko eine feindſelige Kundgebung veranſtalten würde,
über die ſich nur ſeine Nebenbuhler freuen würden.
England.
Die engliſch=franzöſiſche Entente.
Ob=
ſchon die innere Politik in ein einigermaßen ruhigeres
Fahrwaſſer gelangt iſt, findet nur die Times die Zeit,
den zehnjährigen Beſtand der engliſch=franzöſiſchen
En=
tente zu feiern, und zwar unter der Ueberſchrift: Ein
Bollwerk des Friedens.
Sie ſagt, trotz der gewaltigen, mit höchſter Gefahr für
den Frieden drohenden Aenderungen auf politiſchem
Ge=
biete während dieſer Zeit, trotz dem großen gegenſeitigen
Mißtrauen und mitunter der tiefſten Beſorgnis ſei der
Frieden zwiſchen den Großmächten bewahrt worden Dies
ſei in erſter Linie der Ausſöhnung zwiſchen England und
Frankreich zu verdanken. Alle offenen und verſchleierten
Verſuche, dieſen Freundſchaftsbund zu zerſtören, hätten
ſich als erfolglos erwieſen. Die durch das Einverſtändnis
mit Rußland erweiterte Entente bleibe die felſenfeſte
Grundlage der geſamten internationalen Politik und des
Weltfriedens. Seit dem Einſchluß Rußlands in die
Entente habe der Dreibund ſein Gegengewicht in der
euro=
päiſchen Machtwage gefunden. Dieſes Gleichgewicht
ge=
währe die beſte Hoffnung auf den Frieden. Alle
Staats=
männer ſeien ſich des unmeßbaren Unheils bewußt, den
ein Krieg zwiſchen dieſen Gruppen mit ſich bringen
würde. Dieſe Erkenninis rufe nicht nur das Gefühl der
Verantwortlichkeit und Zurückhaltung hervor, ſondern
auch Bedenken darüber, wie gegenüber den anderen
Mit=
gliedern der eigenen Gruppe die Notwendigkeit eines
Bruches zu begründen ſei, um dieſe zu beſtimmen, an der
Verantwortlichkeit und dem Wagnis eines Streites
teil=
zunehmen.
Türkei.
Die Anleihe. Zuverläſſigen Informationen
zu=
folge iſt Finanzminiſter Dſchawid Bey, der ſich wegen der
Anleiheverhandlungen noch in Paris befindet,
telegra=
phiſch von dem Kabinett nach Konſtantinopel berufen
worden, ſelbſt für den Fall, daß die Anleiheverhandlungen
noch nicht endgültig beendet ſein ſollten. Dſchawid Bey
telegraphierte, daß er am 15. April in Konſtantinopel
ein=
treffen werde. Er hoffe, daß bis dahin die Emiſſion der
Anleihe endgültig beſchloſſen ſei. Wie verlautet, iſt noch
das Emiſſionsdatum und der Emiſſionskurs der Anleihe
feſtzuſtellen. Letzterer dürfte 85 oder 86 betragen,
wäh=
rend der Zinsfuß auf 5 Prozent feſtgeſetzt wird. Die letzte
noch vorhandene ernſtliche Schwierigkeit ſoll, wie
ver=
lautet, darin beſtehen, daß Frankreich darauf beharre, daß
zugleich mit dem Anleihevertrage ſeitens der Türkei auch
eine Erklärung unterzeichnet werde, in der die
Entſchei=
dung der Großmächte, betr. die von Griechenland beſetzten
Archipel=Inſeln, anerkannt wird. Der Kurs, zu dem die
Auflage zur öffentlichen Subſkription erfolgen ſoll, wird
vorausſichtlich zwiſchen 93 und 94 Prozent liegen.
Amerikg.
Der neue Vertrag zwiſchen den
Ver=
einigten Staaten und Columbia überläßt den
Vereinigten Staaten weder Rechte auf den Bau eines
interozeaniſchen Kanals durch das Gebiet von Columbia,
noch eine Kohlenſtation oder Inſeln an der Küſte von
Columbia. Von Wichtigkeit iſt, daß die Forderung auf
freie Durchfahrt columbiſcher Schiffe durch den
Panama=
lanal in Anbetracht der Haltung des Präſidenten Wilſon
zugunſten der Aufhebung der Gebührenfreiheit
amerika=
niſcher Küſtenſchiffe im Kanal fallen gelaſſen worden iſt.
Dieſe Forderung war jahrelang ein Hindernis für den
Abſchluß des Vertrages.
Die Frauenwahlen in den Vereinigten
Staaten. Ueber das Ergebnis der Abſtimmung der
Frauen bei den Wahlen in Illinois wird gemeldet: In
Chikago wurden alle Frauen, die für die
Stadtverord=
netenämter kandidierten, mit überwältigender Mehrheit
geſchlagen. Außerhalb Chikagos hatten die Stimmen der
Frauen die Wirkung, daß in kleineren Städten und
Ort=
ſchaften insgeſamt etwa tauſend Lokale, die alkoholhaltige
Getränke ausſchenken, geſchloſſen werden mußten. Von
den Diſtrikten, in denen bereits vor der Wahl das
Ver=
bot des Ausſchanks geiſtiger Getränke beſtand, iſt keiner
der Temperenzbewegung verloren gegangen. Dieſe
ge=
wann vielmehr zahlreiche weitere Gemeinden. Abgeſehen
von Chikago ſtimmten etwa 70 Prozent Frauen gegen den
Alkoholausſchank.
* Buenos Aires, 8. April. Prinz und
Prin=
zeſſin Heinrich von Preußen begaben ſich
un=
mittelbar nach ihrem Eintreffen an Bord des „Kap
Tra=
falgar”. Vormittags beſuchte der Prinz den Hafen und
ſoedann in Begleitung der Prinzeſſin das deutſche
Elek=
trizitätswerk und die Gefrieranſtalt La Blanca. Mittags
begaben ſich Prinz und Prinzeſſin Heinrich im Extrazuge
nach Quilmas, wo ſie in der deutſchen Brauerei
frühſtück=
ten. Nachmittags wurde La Plata beſucht. Morgens fiel
Regen, ſpäter war das Wetter ſchön.
* Buenos Aires 9. April. Prinz
Hein=
rich von Preußen gab geſtern an Bord des „Kap
Trafalgar” ein Bankett zu Ehren des Vizepräſidenten der
Republik, an dem die Spitzen der Behörden und die
Mi=
niſter mit Ausnahme des erkrankten Miniſters des
Aeu=
ßern teilnahmen. Zugegen waren ferner die vornehmſte
argentiniſche Geſellſchaft, ſowie die deutſche Kolonie
Prinz Heinrich und der Vizepräſident wechſelten herzliche
Trinkſprüche. An das Bankett ſchloß ſich ein glänzender
Empfang an. Prinz Heinrich wird heute an Bord der
Jacht des Präſidenten einen Ausflug unternehmen.
Abends nimmt er an einem Eſſen in der deutſchen
Bot=
ſchaft teil, worauf ein Empfang im deutſchen Klub
ſtatt=
findet. Um Mitternacht wird ſich der Prinz an Bord des
Kreuzers „Catamarca” nach Montevideo einſchiffen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 11. April
* Ernennungen. Durch Entſchließung vom 5. Apri
d. J. wurden die Gehilfen im Gewerbeaufſichtsdienſ
Heinrich Spalt in Darmſtadt, Franz Mahr in Offen
bach, Ludwig Melcher in Gießen und Georg Meſſe
in Mainz zu Gewerbeinſpektionsgehilfen mit Wirkung
vom 1. April 1914 ernannt.
*Erledigt iſt die Stelle eines Reviſors bei Großh
Kataſteramt.
Militärdienſtnachricht. Frhr. v. Preuſchen=
Major und Bataillonskommandeur im Inf.=Leib=Regt
Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, zum
Komman=
deur der Kriegsſchule in Engers ernannt.
— Vom Hoftheater wird uns geſchrieben: Das Hof
theater nimmt nach der durch die Karwoche bedingten
acht=
tägigen Unterbrechung ſeine Vorſtellungen am Oſter
montag wieder auf. Für dieſen Tag iſt die erſte
Wieder=
holung von Bizets „Carmen” angeſetzt, deren
farben=
prächtige und ſtilgetreue Neuausſtattung bei der erſten
Aufführung ungeteilten Beifall fand Auch in dieſer
Vor=
ſtellung wird Franziska Callwey die Titelpartie, Auguſt
Globerger den Joſé und Robert Perkins den Escamillo
ſingen Für Dienstag nachmittag iſt eine
Kindervorſtel=
lung anberaumt, die das beliebte Schauſpiel „
Rotkäpp=
chen” und ein dem kindlichen Verſtändnis angepaßtes
Ballett „Oſtern im Walde” bringen wird.
Diens=
tag abend iſt die Erſtaufführung der Operette „Ein
Walzertraum” von Oskar Straus, die ſich ſtändig
im Repertoire der meiſten deutſchen Stadttheater
behaup=
tet und durch ihre feine und geiſtreiche Muſik auch in den
Spielplan einer Reihe von Hoftheatern, wie Stuttgart,
Kaſſel. Oldenburg, Altenburg u. a. Eingang gefunden hat.
Neben der „Luſtigen Witwe” bedeutete der „Walzertraum”
den größten Operettenerfolg des letzten Jahrzehnts. Die
hieſige Aufführung ſteht unter der Leitung von
Kapell=
meiſter Kleiber und Regiſſeur Harprecht. Bruno Harprecht
ſtellt zugleich den Niki dar, während das Wiener
Muſi=
kantenmädel Franzi von Frau Becker=Gerder und die
Prin=
zeſſin Helene von Clementine Feiſtle geſungen wird. Den
Fürſten Joachim ſpielt Adolf Jordan, den Hofſtaat
reprä=
ſentieren Richard Jürgas als Lothar, Minna Müller=
Rudolph als Friederike, Paul Peterſen als Siegesmund,
und Auguſt Kräger als Wendelin. Den Leutnant
Mont=
ſche hat Auguſt Globerger übernommen, die
Tſchinellen=
fifi und das Annerl ſind mit Ellen Widmann und Luiſe
Kümmel beſetzt. Am Mittwoch wird „Belinde”
wieder=
holt.
In den nächſten Tagen wird das Programm für die
diesjährigen Frühlingsfeſtſpiele, die unter
Lei=
tung von Leo Blech, Artur Nikiſch, Max von Schillings
und Felix von Weingartner ſtehen und eine Reihe
erleſe=
ner internationaler Geſangsgrößen nach Darmſtadt
füh=
ren, veröffentlicht werden. Den Abonnenten ſind im
Vor=
jahr Vorzugsbedingungen eingeräumt, die ihnen durch
ſchriftliche Mitteilung der Hauptkaſſe bekannt gegeben
wer=
den Der Verkauf der nicht von den Abonnenten
beſtell=
ten reſtlichen Eintrittskarten für die am Sonntag, den
19. April, ſtattfindende erſte Vorſtellung „Die Meiſterſinger
von Nürnberg” beginnt am Mittwoch, den 15. April, an
der Tageskaſſe des Hoftheaters und im Verkehrsbureau=
Im Laufe nächſter Woche nimmt auch der Sbakeſpeare=
Zyklus ſeinen Anfang, für den bis zum Tage der erſten
Vorſtellung „Hamlet” ein für vier Abende gültiges
Son=
der=Abonnement ohne Erhebung einer Vorverkaufsgebühr
abgegeben wird.
* Geh. Forſtrat i. P. Albert Haberkorn iſt am
Mittwoch, in Darmſtadt nach längerem Leiden im
73. Lebensjahre geſtorben. Er war, lt. Darmſt. Ztg.
am 2. Januar 1842 zu Windhauſen geboren beſtand
1867 ſeine Staatsprüfung und wurde 1871 Oberförſter
in Beerfelden, 1874 in Windhauſen. 1896 erhielt H.
den Charakter als Forſtmeiſter, 1898 das Ritterkreuz,
1. Klaſſe des Philippsordens, 1908 das Ritterkreuz
1. Klaſſe mit der Krone und am 16. September 1902,
bei ſeiner Penſionierung mit Wirkung vom 15. Oktober
desſelben Jahres ab, den Charakter als „Geheimer
Forſtrat” R. i. p.
* Arbeits=Jubiläum. Mittwoch, den 8. April, feierte
Herr Johann Reinheimer bei der Firma Welzbacher
ſein 25jähriges Arbeitsjubiläum. Dem Jubilar wurde von
ſeinem Prinzipal ein Buch mit namhaftem Geldbetrag
überreicht. Auch von ſeiten ſeiner Kollegen und Freunde
wurden ihm große Ehrungen bereitet.
* In Amerika verſtorbene Heſſen. In Neu=York City
iſt am 22. März Frau Eliſabetha Berta Joeſt,
geb Stein, Gattin von Adam Joeſt und Mutter von Frau
Eliſabetha Lechleiter, geſtorben. Die Entſchlafene war aus
Waldmichelbach, Heſſen=Darmſtadt, gebürtig.
Herr Peter J. Wißler in Erie, Pa., wurde vor einigen
Tagen von einem herben Schickſalsſchlage betroffen, als
ihm am 12. März ſeine treue Gattin Frau Charlotte
Wißler durch den Tod im Alter von 76 Jahren
ent=
riſſen wurde. Die Verſtorbene wurde am 9. Auguſt 1837
in Neu=Iſenburg bei Frankfurt a. M. geboren. — Frau
Margarete Katharina Muhlſtein geb. Hißrich, in=
Pittsburg, ſchied vor wenigen Tagen aus dem Leben. Die
Verblichene, welche das Alter von 73 Jahren erreichte, war
die Gattin von Adolf O. Muhlſtein. Sie war aus Heſſen=
Vater Mozarts Lehren
an ſeinen Sohn.
** Die Muſikgeſchichte bietet kaum ein ähnliches
Bei=
ſpiel für die ſtarke und innige Abhängigkeit eines genialen
Sohnes von ſeinem Vater, wie das Verhältnis des
jugendlichen Wolfgang Amadeus zu Vater Mozart; die
ganze muſikaliſche Jugend des Sohnes iſt ein Ringen um
eine Fortentwickelung von dem künſtleriſchen Einfluß des
Vaters, und erſt die Wiener Zeit bringt dem Schöpfer des
„Don Juan” die volle innere Unabhangigkeit. Noch am
„Idomeneo” iſt der beſtimmende Einfluß des Vaters auf die
Kompoſition des Sohnes unverkennbar und weitreichend;
wie ſchön ſich aber in dieſem Verhältnis von Vater zu
Gohn Künſtleriſches und Menſchliches vermählen, zeigen in
neuer Beleuchtung eine Anzahl bisher
unveröffent=
lichter Briefe Vater Mozarts, die Ludwig
Schieder=
mair in ſeiner in dieſen Tagen bei Georg Müller=Berlin
erſchienenen großen Publikation der „Briefe W. A.
Mozarts und ſeiner Familie” vorlegt.
Sie verſetzen uns in die Jahreswende 1780/81.
Wolf=
gang Amadeus weilt in München und arbeitet noch am
Idomeneo” indeſſen von Salzburg aus der um das
Wohlergehen und die Fortſchritte ſeines berühmten
Soh=
nes beſorgte Vater Mozart mit Ermunterungen,
Rat=
ſchlägen und Lehren nicht kargt. Der Vater ſucht das
Textbuch zu verbeſſern, erleichtert dem Sohne die Arbeit
indem er deſſen Anregungen prüft und zum Teil ſelbſt
auszuführen ſucht; am 4. Dezember ſchreibt er an Wolf=
gang: „Alles, was Du angemerket, wird gemacht werden.
Du weißt, daß ich auch die unterirrdiſche Rede ſchon zu
lang gefunden. Ich ſagte ihm meine ganze Meinung, und
es wird nun ſo kurz werden, als es immer möglich iſt.
Wir ſind vergnügt, daß die Probe ſo gut ausgefallen.”
Er fürchtet nur, daß das Orcheſter der Muſik ſeines Sohnes
nicht volle Gerechtigkeit widerfahren laſſen könnte: „Ich
habe gar keinen zweifel noch ſorge für Deine Arbeit,
wenn nur die production gut iſt, das heißt, wenn nur
gute Leute zur Ausführung da ſind, — und die ſind da,
ich bin alſo ohne Sorge, aber bey einem mittelmäßigen
orcheſter wird Deine Muſik immer verlieren, weil ſie zu
vernünftig für alle Inſtrumente und nicht ſo platt, wie
die italiäniſche Muſik überhaupts geſchrieben iſt.‟ In
ſeiner Sorge um den Erfolg des Sohnes mahnt Vater
Mozart ſogar ernſtlich, der Phantaſie gewiſſe Schranken
aufzulegen und das große Publikum, das er ſelbſt nicht
ſonderlich hoch einſchätzt, nicht ganz aus den Augen zu
verlieren. „Ich empfehle Dir Bey Deiner Arbeit” ſchreibt
er, „nicht einzig und allein für das muſikaliſche, ſondern
auch für das, ohnmuſikaliſche Publikum zu
denken, — Du weiſt, es ſind 100 ohnwiſſende gegen 10
wahre Kenner, — vergiß alſo das genannte populare nicht,
das auch die langen ohren Kitzelt.”
Auf die Bitte des Sohnes ſchickt er ihm aus Salzburg
zwei „Trompetten Sordini” nach München und iſt troſtlos,
daß er ihm die gewünſchten „Waldhorn Sordinen” nicht
ſchicken kann; „allein die gehören den 2 thurnergeſellen,
welche itzt nicht inSalzbiſondern
beymgewöhnlichenadvent=
blaſen auf dem Lande ſind” aber tröſtend fügt er hinzu:
„Die Hauptſachekommt ja obnehin nur auf die Trompetten
Sordinen an, das iſt was fremdes und neues. Die
Wald=
horniſten haben zu allen zeiten ſchon ſolche piano gemacht,
und ſich mit hineinſtecken eines ſchnupfduches geholfen,
da=
es leichter als bey der Trompete Thunlich iſt, weil ſie den
Keſſel nahe bey der Hand haben, alle Waldhorniſten wiſſen
ſo einen piano vortheil.” An beſorgten
Verhaltungs=
maßregeln läßt es der welterfahrene Vater nicht fehlen;
dringend warnt er den Sohn, ſich vor Kabalen zu hüten.
„Was die Kabalen anbelangt, kann man die Leute nicht
beſſer beſchämen, als wenn man gegen diejenigen, die
meine Feinde ſind, außerordentlich freundlich und höflich.
Dadurch werden ſie verwirrt, und beſchämt und verliehren
vieles von ihrem muth und ihrer krafft zu ſchaden.” In
jenen Tagen war im Hauſe Mozart Schmalhans noch
Küchenmeiſter. Um Wolfgangs Garderobe iſt es nicht
gerade zum Beſten beſtellt, und die ganze väterliche
Be=
ſorgtheit klingt durch die Geſchichte von Wolfgangs
ſchwar=
zem Kleide, das ihm Anfang Dezember von
Salzburg=
nach München nachgeſchickt wird. Das ſchwarze Kleid
wirſt Du mit dem Poſtwagen erhalten haben” berichtet
Vater Mozart; „es wäre ſchon eher gekommen, aber am
Feiertag war nichts zu haben, ſo daß nichts daran gemacht
werden konnte. Blieb mir alſo nur der Sammstag
übrig=
um in der geſchwindigkeit das nötigſte ausflicken zu laſſen.
unter einem Ellebogen iſt ein abſcheulicher ſchmutzfleck vom
aufleinen, der nicht heraus zu bringen, vielleicht iſt iemand
in München ſo geſchickt, doch zweifle ſehr, er iſt ſo ſehr
eingepicht, zum guten glück iſt er an ſo einem ort, wo man
wenig davon ſieht.” Auch damals war nicht alles Gold.
was glänzte . . . .
Mummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Se ite 3.
darmſtadt gebürtig und kam als 5jähriges Kind mit
hrer Mutter nach Amerika, reſpektive nach Pittsburg, wo
ſich im Jahre 1867 vermählte. — Herr Joh.
Braun=
th, einer der beſtbekannten Farmer von Scott
Town=
pin Allegheny County, ſchloß kürzlich ſeine Augen zum
unigen Schlummer. Der Entſchlafene, welcher das
ehr=
rüirdige Alter von 76 Jahren erreichte, war einer der
her=
ſerragendſten deutſchamerikaniſchen Pioniere im
Carnegie=
ſtrikt und ſein Hinſcheiden wird daſelbſt allgemein
be=
ruert. Joh. Braunroth erblickte am 13. März 1838 zu
aaulbach, Heſſen=Darmſtadt, das Licht der Welt und kam
ſp- April 1866 nach Amerika. — In ſeinem ſchönen
Land=
ſſäm bei Findlay, O., iſt Herr Philipp Peter Wilch
n Alter von 90 Jahren entſchlafen. Der Entſchlafene
ſwutrde im Jahre 1824 zu Auerbach, Heſſen=Darmſtadt,
ge=
eren, wanderte im Jahre 1854 nach Amerika aus und ließ
ſich auf obigem Platz nieder, wo er ſeither gewohnt hat.
Am 9. März ſtarb in Neu=Athens, Ill., Frau Margareta
Bümmermann geb. Keim. Sie wurde am 20. Juli
843 in Dietzenbach, Großh. Heſſen, geboren. Im
jugend=
ſihen Alter wanderte ſie mit ihren Eltern nach Amerika
S.
Das Landesmuſeum iſt am 1. Oſterfeiertag
ſchloſſen, dagegen am 2. Feiertag von 10—1 Uhr
vor=
rättags und von 3— 5 Uhr nachmittags, ferner am
Eſſterdienstag von 11—1 Uhr unentgeltlich geöffnet.
* Konfirmationsfeiern. Am zweiten Oſterfeiertage
he rmittags finden in dieſem Jahre in der Stadtkirche und
ſtauluskirche Konfirmationsfeiern, dagegen in
Johannes=, Martins=, Beſſunger Kirche und in der
tadtkapelle Predigtgottesdienſte ſtatt.
* Bei der liturgiſchen Oſterfeier in der Beſſunger
Kärche am Oſterſonntag, nachmittags 6 Uhr, wird der
Kir=
cengeſangverein „Macht auf das Tor der Gerechtigkeit”
(Weiſe bei Freylinghauſen. Tonſatz nach Bernhard Klein),
Triumph. Triumph, es kommt mit Macht” (Weiſe von
Darth. Helder, Tonſatz von A. Mendelsſohn), und die
Mo=
ſtittte von Lützel „Chriſtus iſt auferſtanden” die Chorſchule
den Choral: „Ich geh’ zu deinem Grabe” das Oſterlied
(Wittenberg 1573) „Wir wollen alle fröhlich ſein” aus
dem Elias: „Ich habe meine Augen auf” ſingen. Die
eier wird eingeleitet durch J. S. Bachs Orgelchoral:
„Thriſt lag in Todesbanden” und geſchloſſen durch das
E=moll=Präludium von Bach auf der Orgel.
Vorſicht bei Uebernahme von Alleinvertretungen.
Nan ſchreibt uns: Zurzeit annoncieren wieder Firmen,
dee Alleinvertreter für die verſchiedenſten Artikel —
vor=
nehmlich der Nahrungsmittelbranche — ſuchen. Es
wer=
den Verträge abgeſchloſſen, in denen ſich der Alleinvertreter
zar Abnahme eines großen Warenpoſtens für mehrere 100
Mark verpflichten muß. Nach Abnahme der Ware ſtellt ſich
der Regel heraus, daß ſie zu teuer gekauft iſt und daß
de von dem Vertreter der Firma über den „reißenden
Abſatz” der Ware gemachten Verſprechungen ſich durchaus
nacht erfüllen. Zudem reſpektiert vielfach die Firma die
Rechte der Alleinvertreter nicht und ſchließt für den
glei=
chen Bezirk mit mehreren Alleinvertretern ab. Es wird
tringend zur Vorſicht geraten und empfohlen, ſich vor
A bſchluß derartiger Verträge genaue Auskunft über die
7 irma einzuholen. In Zweifelsfällen wende man ſich
an die hieſige Kommiſſion zur Bekämpfung der
Schwin=
telfirmen, Geſchäftsſtelle: Städt. Rechtsauskunftsſtelle,
Estadthaus, Rheinſtraße.
* Lehrerzuſammenkünfte. Während der
Oſterfeier=
tnge geben ſich Hunderte heſſiſcher Lehrer, die vor 10,
20) oder 25 Jahren das Seminar verließen, in den
Städten Darmſtadt, Mainz und Frankfurt oder auch in
ten ehemaligen Seminarorten ein Stelldichein. So
tngen die vor 25 Jahren in Bensheim abgegangenen
Lehrer am Oſtermittwoch in Bensheim a. d. B., die
Alzeyer 1889er dagegen in Darmſtadt.
* Verein der Freundinnen junger Mädchen. Am
Oienstag, den 28. April, findet im Kurhaus zu Bad=
Nau=
keim unter dem Vorſitz Ihrer Durchlaucht der Fürſtin
Marie zu Erbach=Schönberg die heſſiſche Landeskonferenz
des Vereins der Freundinnen junger Mädchen ſtatt; man
erhofft dazu recht lebhaften Beſuch aus den Kreiſen der
Mitglieder.
— Der Gabelsberger Stenographenverein (
ge=
ründet 1861) eröffnet am 20. April d. J. wieder einen
Ulnfängerkurſus. Hier wird Gelegenheit geboten, die
Stenographie unter Leitung eines tüchtigen und
be=
währten Geſchäftsſtenographen zu erlernen. Auch iſt
das Maſchinenſchreiben nuch der Original=Underwood=
Meiſterſchafts=Methode durch den Verein aufgenommen
worden, ſo daß die Ausbildung eine lückenloſe ſein
wird. Der Unterricht findet im Hauptübungslokal im
Schulhaus am Ballonplatz wöchentlich zweimal abends
ſtatt. Für Damen werden Mittag= und Abendkurſe
benfalls am 20. April d. J bei Frl. Clara Eppert,
Karlſtraße Nr. 36, eröffnet. Maſchinenſchreiben kann
auch hier auf verſchiedenen Syſtemen erlernt werden.
(Siehe Anzeigeteil.)
Turngeſellſchaft. Am 2. Oſterfeiertag findet ein
Familienausflug der Turngeſellſchaft durch den
Ober=
wald nach Klein=Zimmern ſtatt. Abmarſch ½2 Uhr
vom Turnhauſe, Dieburgerſtraße 26. Einkehrlokal wird
beim Abmarſch bekannt gegeben. (Siehe Anzeige.)
Der Geſangverein Sängerluſt veranſtaltet am
2. Oſterfeiertage einen Familienſpaziergang nach Nieder=
Ramſtadt. Abmarſch 2 Uhr vom Kapellplatz. (Näheres
ſiehe Anzeige.)
* Vom Botaniſchen Garten. In dem Aufſatz in Nr. 98
vom Mittwoch iſt ein ſinnentſtellender Satzfehler ſtehen
geblieben. Es muß in der 11. Zeile von unten heißen:
„deren Blüten in Kolben ſtehen”.
— Orpheum. Das Gaſtſpiel des Enſembles „
Pari=
ſiana=Kammerſpiele und Künſtler=
Caba=
ret” beginnt am Oſtermontag mit einer
Nachmittagsvor=
ſtellung, die das vollſtändige Abendprogramm bringen
wird: die beiden eleganten Einakter „Ein
geheimnisvol=
ler Anbeter” und „Ein Polterabend” ſowie einen
reich=
haltigen bunten Teil mit ſieben Nummern, dem ſich auch
das moderne Tanzduett „Occi und Ly” einreihen wird.
Die Hauptrollen in dem Sketch „Ein geheimnisvoller
Anbeter” liegen in den Händen von Margot Béru und
Richard Manz. In dem übermütigen Schwank „Ein
Polterabend” werden ſich die Damen Fritzi Gella und
Friede Gallenkamp, ſowie die Herren Walter René und
der Komiker Otto Vasco vorſtellen. Preiſe und
Vorver=
kauf ſind wie üblich. (Siehe Anzeige.)
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
* Reſidenztheater am Weißen Turm. Eine
Rieſenauswahl erſtklaſſiger Films bringt das R.=T. über
Oſtern. Die Programme ſind ſo eingeteilt, daß die
Be=
ſucher der zwei Feiertage immer etwas Neues finden. So
bemerken wir am erſten Feiertag den großen
Detektiv=
roman in drei Akten von Vitascope (Verfaſſer von
Men=
ſchen=Masken): „Der Schuß um Mitternacht”. Es iſt die
Geſchichte eines geheimnisvollen Todesfalles, mit der
reizenden Hanni Weiſe in der Hauptrolle. Dem ſchließt
ſich der amerikaniſche Zweiakter „Zu neuem Leben
er=
wacht” die Tragödie eines Blinden, an. Einige
Natur=
aufnahmen und die Wochenchronik beſchließen das
Pro=
gramm. Am zweiten Feiertag herrſcht der Humor, und
bemerken wir eine ganze Reihe der glänzenden Komödien
und Humoresken. So „Die Folgen einer Zigarre”, „Der
glückliche Hauſierer” „Der Traum des Kochs” u. a. m.
Den Clou im Programm bildet das große Wild=Weſt=
Drama „Von Indianern überfallen” (S. Anz.)
— Union=Theater (Kunſtlichtſpiele,
Rhein=
ſtraße 6). Ein Blick auf das von morgen ab laufende
Programm überzeugt, daß man es mit einem rechten
Feiertagsprogramm zu tun hat. Den Mittelpunkt bildet
der wunderbare Monopolſchlager „Heimatlos”. In
die=
ſem vieraktigen Drama lernen wir die Leiden eines
un=
glücklichen Kindes kennen, das, obwohl aus guter Familie,
von Ort zu Ort gehetzt wird, weil ein Schurke nach dem
Vermögen des armen Kindes verlangt. Kein Mittel iſt
ihm zu ſchlecht, um den armen Jungen zu verfolgen und
ihn aus der Welt zu ſchaffen. Doch die Vorſehung wacht
über das junge Menſchenkind und ſeine wechſelvollen
Schickſale wenden ſich aller Niedertracht zum Trotz doch
noch zum Guten. Die Hauptrolle wird von der kleinen
Fromet geſpielt, die noch aus dem gewaltigen Drama
„Menſchen unter Menſchen” bekannt iſt. Die Szenen ſind
von packender Wirkung und wird ſicher ein guter Beſuch
die enormen Unkoſten, die dieſes Meiſterwerk der Leitung
des Union=Theaters verurſachte, lohnen. Aber nicht nur
mit dieſem Schlager allererſten Ranges erſchöpft ſich das
Gebotene. Er bildet nur einen kleinen Teil des
umfang=
reichen Programms, das reich an Humoresken,
Naturauf=
nahmen und unterhaltenden Films aller Art iſt. Und
dieſe Reichhaltigkeit lohnt ſicher einen Beſuch des Union=
Theaters während der Feiertage.
Dieburg, 9. April. (Knochenfund.) Neulich
ſtie=
ßen Zöglinge des biſchöflichen Knabenkonvikts Dieburg
beim jugendlichen Spiele plötzlich auf Knochenreſte. Bei
weiterem Nachgraben konnten ſämtliche noch gut erhaltenen
Skeletteile eines männlichen Körpers zutage gefördert
wer=
den. Das Alter der Leichenreſte konnte bis jetzt noch nicht
feſtgeſtellt werden. Die Ausgrabungen an der Fundſtelle
ſollen unter fachmänniſcher Leitung fortgeſetzt werden.
Offenbach, 9. April. (Bäckerſtreik.) Die hieſigen
Bäckergeſellen ſind in eine Lohnbewegung eingetreten. Die
Forderungen beſtehen in einer täglichen Arbeitszeit von
11 Stunden und einem Mindeſtlohn von 24 Mark für die
Woche. Die außerhalb der Innung ſtehenden Meiſter
ha=
ben ſich zu Verhandlungen mit den Gehilfen bereit erklärt,
die Innung hingegen hat unter dem Hinweis auf den noch
bis zum 1. April 1918 laufenden Vertrag die Forderungen
bgelehnt.
* Mainz, 9. April. Zwiſchen Mainz=Kaſtel und
Amöneburg wurde heute mittag von der elektriſchen
Stra=
ßenbahn der 24jährige Anſtreicher Auguſt Großmann
aus Neuhof im Taunus totgefahren.
Weiſenau, 9. April. (Schlägerei.) Von zwei
Bäckerburſchen, die ſchon lange in Feindſchaft lebten,
über=
fiel der eine den anderen morgens beim Weckaustragen
und bearbeitete ihn dermaßen mit einem Schlagring, daß
er bedeutende Kopfwunden davontrug und ärztliche Hilfe
in Anſpruch nehmen mußte. Es wurde Anzeige erſtattet.
(Ertrunken) iſt das ſechsjährige Söhnchen des
Schiffsführers Johann Anſtatt von hier auf Kahn „Köln
36‟ in Mannheim, während ein Onkel von ihm beerdigt
wurde. Die Leiche wurde noch nicht geländet.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt 8. April. Nach einer
Mel=
dung des Lokalanzeigers hat Fürſt Radziwill, der
Vor=
ſitzende der polniſchen Reichstagsfraktion, wegen der
Vor=
gänge in der Moabiter Kirche (Kirchenkrawall)
eine Privataudienz beim Papſt nachgeſucht und
er=
halten. — Der ſozialdemokratiſche Kreis=
Jugendausſchuß Niederbarnim hatte zu
geſtern abend nach dem Reſtaurant Bellevue in Lichtenberg
eine Jugendverſammlung einberufen, in der Dr.
Breit=
ſcheid über „Arbeiterjugend, erwache!” ſprechen ſollte. Als
der Redner ſeinen Vortrag beginnen wollte, erhob ſich der
überwachende Polizeileutnant und forderte die
Jugend=
lichen zum Verlaſſen des Saales auf. Die Verſammlung
ſei eine politiſche und dürfe von jugendlichen Perſonen
nicht beſucht ſein. Um die Auflöſung der Verſammlung zu
verhindern, vertagte ſie der Vorſitzende zunächſt um ſie
dann, da der Polizeioffizier die gewaltſame Räumung
des Lokals androhte, zu ſchließen. Die Jugendlichen
wollten nun in einem anderen Lokale einen
Unterhaltungs=
abend arrangieren, aber auch hier trat die Polizei
da=
zwiſchen und räumte den Saal. — Die Zufuhr an
Fiſchen iſt in den letzten Tagen ganz gewaltig geweſen.
Alljährlich bildet die Charwoche den Höhepunkt des
Fiſch=
konſums, aus allen Fiſchereihäfen gehen während dieſer
Woche koloſſale Fiſchtransporte nach den Binnenſtädten
ab. Trotz der großen Anfuhren ſtockt aber der
Fiſchtrans=
port vielfach, da die Eiſenbahn nicht genügend Wagen
ſtellen kann. Beiſpielsweiſe förderten in Curhaven elf
Fiſchdampfer und ſechs Hochſee=Segelfiſcher nicht weniger
wie 8000 Zentner Seefiſche an, aber nur 2 Bahnwaggons
konnten geſtellt werden, während 50 benötigt wurden.
Na=
türlich ſind die Lagerhallen überfüllt und die Fiſchhändler
rechnen wegen des Stockens des Bahnabtransportes mit
einem gewaltigen Verluſt an Fiſchen durch Verderben.
9. April. Eine Trauerfeier für Hermann
Niſſen veranſtaltete heute vormittag die
Bühnengenoſ=
ſenſchaft im Künſtlerhauſe. Der erſte Vizepräſident,
Rickelt, der Präſident des öſterreichiſchen Bühnenvereins,
Stoll=Wien, und Erich Platen=Berlin hielten Anſprachen.
Geſang und Harmoniumſpiel erhöhte den erhebenden
Eindruck der Trauerkundgebung. — In das
Juwe=
liergeſchäft Grünbaum in der Schönhauſer Allee
wurde heute nacht eingebrochen und Juwelen und Uhren
etwa im Werte von 1500 Mark geraubt. — Die
Ermitte=
lungen über den geſtern in Biesdorf verhafteten, des
Raubüberfalles an dem Kutſcher Hübner
Verdäch=
tigen ergaben nichts Belaſtendes, ſo daß er heute
vor=
mittag freigelaſſen wurde.
Frankfurt, 9. April. (Verſchwunden.) Seit Ende
März iſt der 42jährige Exporteur E. Eugen Reininger
aus Frankfurt verſchwunden, nachdem es ihm
gelun=
gen war, auswärtige Firmen um ſehr bedeutende
Be=
träge, die zuſammen mehrere 100000 Mark ausmachen,
zu betrügen. Vermutlich hat ſich Reininger, in deſſen
Be=
gleitung ſich die Frau eines Geſchäftsfreundes befindet,
nach Amerika gewandt.
Lübeck, 8. April. (Zwei Fremdenlegionäre
in voller Uniform) trafen dieſer Tage mit dem
Dampfer „Italia” im Hafen des Hochofenwerkes ein. Der
Dampfer kommt von Aghios Johannes in Griechenland.
Auf ſeiner Reiſe nach Lübeck lief er Algier an, um Kohlen
zu bunkern. Dort ſchlichen die beiden Fremdenlegionäre
in einer ſtürmiſchen Nacht heimlich an Bord der „Italia‟
Einige Zeit nach der Abfahrt des Dampfers von Algier
kamen die beiden „blinden” Paſſagiere zum Vorſchein und
fuhren nach Lübeck mit, wofür ſie ſich an Bord nützlich
machten. Von den beiden Abenteurern iſt der eine ein
Deutſcher der andere ein gebürtiger Deutſcher der
aber eines Tages auf den etwas ſonderbaren Einfall kam,
ſich in Frankreich naturaliſieren zu laſſen. Die
Fremden=
legionäre erregten in ihren Uniformen einiges Aufſehen.
Sie wurden zur näheren Feſtſtellung ihrer Perſonalien
von der Polizei einſtweilen in Schutzhaft genommen.
Breslau, 9. April. (Nicht genehmigter
Feſt=
zug.) Der ſchleſiſche Arbeiter=Sängerbund, der zu
Pfing=
ſten ein großes Sängerfeſt in Breslau veranſtaltet, hatte
an den Polizeipräſidenten das Geſuch gerichtet, einen
Feſt=
zug durch die Straßen der Stadt zu genehmigen. Der
Polizeipräſident hat nun den geplanten Feſtzug mit der
Begründung verboten, daß der Umzug zu einer
heraus=
fordernden politiſchen Kundgebung geſtaltet werden ſoll
und daß es vielleicht zu Zuſammenſtößen und dadurch zu
Gefährdung der öffentlichen Sicherheit kommen könnte.
Innsbruck, 9. April. (Losgelöſte Felſen.) Bei
Zell im Zillertal ſind vom Heinzenberg große
Felſen=
maſſen zu Tal gegangen, im ganzen etwa 4000
Kubikmeter. Die auf dem Berge liegende
Wallfahrts=
kirche Maria=Raſt droht einzuſtürzen.
Paris, 9. April. (Fliegertod.) Das
Kriegs=
miniſterium gibt bekannt, daß ein
Fliegerhaupt=
mann und ein Korporal, die am 5. April von
Caſa=
blanca nach Fez abgeflogen waren, infolge eines Unfalles
auf freiem Felde landen mußten. Ihre Leichen wurden
am nächſten Tage von Eingeborenen im Tal des Ued
Buregreb gefunden. Man nimmt an, daß ſie von
herum=
ſtreifenden Eingeborenen getötet wurden, während ſie
zu Fuß zu dem nächſten Poſten zu gelangen ſuchten. Von
ihren Flugzeugen wurde keine Spur gefunden.
Paris, 9. April. (Verhaftung eines
Ein=
brechers.) Die Polizei verhaftete einen
anarchiſti=
ſchen Einbrecher namens Huß und neun
Helfers=
helfer desſelben, die vor kurzem bei einer Sängerin einen
Einbruch verübt und Schmuckſachen im Betrage von 20000
Francs geſtohlen hatten. Die Verbrecher ſollten vor
kurzem auch in Oſtende ein Automobil geſtohlen und
ver=
ſucht haben, Spitzen im Werte von 30000 Francs nach
Frankreich zu ſchmuggeln, wurden jedoch daran durch die
Zollwächter verhindert.
Feuilleton.
* Der Wehrbeitrag der reichſten Leute. Wie eine
Berliner Korreſpondenz hört, ergibt der Wehrbeitrag der
fünf höchſtbeſteuerten Perſonen im Deutſchen Reiche die
Summe von 22 Millionen Mark. Dieſe Summe verteilt
ſich in folgender Weiſe: Frau Berta Krupp von Bohlen
und Halbach hat am meiſten zu zahlen, nämlich 8 800000
Mark. An zweiter Stelle ſteht Fürſt Guido Henckel von
Donnersmarck mit 4200000 Mark. Faſt ebenſo viel,
näm=
lich 4100000 Mark, entfallen auf Kaiſer Wilhelm. An
vierter Stelle ſteht der Großherzog von Mecklenburg=
Stre=
litz mit 3 400000 Mark und an fünfter Stelle der Fürſt
von Thurn und Taxis mit 1500000 Mark.
* Lawinen auf Beſtellung. Im Berner Oberlande
werden in den nächſten Tagen ein paar gewaltige Lawinen
zu Tal gehen. Es iſt dies wohl das erſte mal, daß man
Lawinen mit voller Beſtimmtheit vorausſagen kann, und
es iſt auch nicht die Wetterkunde, auf die dieſe
Voraus=
ſagung zurückgeht, ſondern die Filminduſtrie: eine große
Pariſer Kinematographenfirma hat ſich nämlich ein paar
Lawinen beſtellt, um das gewaltige Naturereignis im
Film feſtzuhalten und vorführen zu können Die Stellen,
bei denen die Lawinenbeſtellung aufgegeben worden iſt,
ſind ein paar Bergführer in Engelberg. Es handelt ſich
nicht etwa um einen Aprilſcherz; ſondern es ſind
tatſäch=
lich elektriſche Minen gelegt worden, durch die gewaltige
Schneemaſſen ins Gleiten gebracht werden ſollen. Die
Kinooperateure ſtehen an einer günſtigen Aufnahmeſtelle
ſobald die Beleuchtungsverhältniſſe günſtig ſind, drückt ihr
Leiter auf einen Knopf, alsbald ſetzen ſich die Lawinen in
Bewegung und die Aufnahme kann beginnen. Wie es ſich
von ſelbſt verſteht, hat die ausführende Filmgeſellſchaft
ihre Angeſtelleen für dieſes Vorhaben hoch verſichert und
ſich auch verpflichtet, allen Schaden zu tragen, den die
Lawinen anrichten. Sie kann ſich das leiſten, denn
ſelbſt=
verſtändlich werden die Filmaufnahmen der Lawinen in
der ganzen Welt gezeigt werden und dementſprechend iſt
der Verdienſt daran ganz bedeutend.
* Das Haus in den zwei Vaterländern. Der Ort Neu=
Padt am Rernweg beſteht aus einer ſachſen=meiningiſchen
und aus einer ſchwarzburgiſchen Hälfte. Unter den
Ein=
wohnern, die mit dieſer Doppelherrſchaft unzufrieden
waren, tat ſich ein Herr, den wir Herrn T. nennen wollen,
ganz beſonders hervor. Sein Haus liegt zur Hälfte auf
meiningiſchem und zur Hälfte auf ſchwarzburgiſchem
Bo=
den. Er ließ keine Gelegenheit vorübergehen, bei der er
über den Unſegen dieſer Doppelherrſchaft losziehen konnte
Immer wieder betonte er, man habe davon nichts als
Schaden und Unkoſten. Dieſer Tage aber ſollte er
er=
fahren, daß er unrecht hatte. Er hatte einen Wechſel
ein=
zulöſen, was ihm momentan unmöglich war. Sein
Hin=
weis darauf, daß er binnen kurzem zu Geld kommen
würde, rührte den Gläubiger nicht, und gegen Herrn T.
wurde Pfändung anberaumt. Als der Tag der Pfändung
herankam, fand der meiningiſche Gerichtsvollzieher jedoch
den Teil der Wohnung, der auf meiningiſchem Gebiete
lag, ausgeräumt. Der Schuldner war mit all ſeinem Hab
und Gut in den anderen Teil ſeiner Woohnung, in das
Schwarzburgiſche, übergeſiedelt. Die Angelegenheit wurde
nun den ſchwarzburgiſchen Behörden übergeben. Als
aber der ſchwarzburgiſche Gerichtsvollzieher erſchien, hatte
T. ſeinen Wechſel längſt eingelöſt.
* So weit trägt ſie die Lüge nicht! Eine Idylle der
Rechtſchaffenheit erzählt Peter Roſegger in ſeinem
„Heimgarten”: Auf einer unſerer Alpenbahnen. Am
Dorfbahnhof ſtieg ein Bauernweib ein mit einem Knaben.
Als der Schaffner kam, um die Fahrkarten zu märken,
ſchaute er den Kleinen an und fragte das Weib: Wie alt
iſt der Knabe?‟ Der do?” entgegnete die Bäuerin. „Iſt
holt ah ſchon im fünftn Johr.” „Da müſſen Sie eine Karte
nachlöſen, Frau!‟ Das Weib ſchaute erſchrocken auf. Sie
hätte nichts mehr im Sack; zu weinen hub ſie an, daß ſie
nun mit dem Kinde ausſteigen ſollte. „Gehn S ſo
ſchlimm iſt es ja nicht,” ſagte der Schaffner, „wiſſen S,
wenn der Herr Kontrolleur kommen und fragen ſollte, ſo
ſagen S bloß, der Knabe wäre vier Jahre alt.‟ Da packte
die Bäuerin den Knaben: „Na, na, ſo weit tragt uns die
Lug’ nit!” Bei der nächſten Station wäre ſie ausgeſtiegen,
wenn ihr nicht eine mitfahrende Dame den kleinen Betrag
für die Kinderkarte geſchenkt hätte. So weit tragt ſie die
Lug’ nit!” Und andere trägt ſie über Land und Meer!.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Nummer 100.
London, 9. April. (Feuersbrunſt.) Die Times
melden aus Neu=York vom 8. dieſes Monats: Ein
großes Warenhaus und Theatergebäude in Decatur (
Ilio=
nis) iſt durch Feuer zerſtört worden. Der Schaden
wird auf 3 Millionen geſchätzt.
Riga, 9. April. (Die Kriſe in der hieſigen
Induſtrie iſt noch nicht beigelegt. Heute entließ
die Firma Prowodnik die Arbeiter aus den
Ueberſchuh=
fabriken und ſchloß die Fabrik auf unbeſtimmte Zeit. Auch
die Arbeiter der hieſigen Motorenfabrik, welche die
Ar=
beit noch nicht wieder aufgenommen haben, wurden
ent=
laſſen.
Neu=York, 8. April. (Der Konvent
ehemali=
ger deutſcher Studenten) ſchloß geſtern mit einem
glänzenden Bankett. Profeſſor Schid vom Marſhall=
College hielt einen Trinkſpruch auf den Präſidenten
Wil=
ſon, während Dr. Emanuel Baruch einen Trinkſpruch
auf das Wohl des deutſchen Kaiſers ausbrachte. Der
deutſche Botſchafter Graf Bernſtorff hatte ein Telegramm
geſandt. Bei dem Bankett wurde ein Brief Wilſons
ver=
leſen, in dem es heißt: Die Beziehungen zwiſchen den
deutſchen und amerikaniſchen Univerſitäten ſind ſehr
mannigfaltig. Sie hatten eine erhebliche Wirkung auf
die Entwickelung der Univerſitätsbildung Amerikas.
Neu=York, 9. April. (Wetterumſchlag in den
Vereinigten Staaten.) Ganz unerwartet iſt in
den Vereinigten Staaten, namentlich im Süden des
Lan=
des, ein Wetterumſchlag eingetreten. Man glaubt
ſich in den Winter zurückverſetzt. In Texas ſind geſtern
12 Grad Celſius unter Null feſtgeſtellt worden. Eine
dichte Schneedecke lagert über dem ganzen Lande und die
bereits in Blüte ſtehende Pflanzenwelt iſt erfroren. Das
offizielle Wetterbureau meldet, daß für die nächſten Tage
noch größere Kälte zu erwarten ſteht.
Waſhington, 8. April. (Jérome Napoléon
Bonaparte), der Urgroßneffe Napoleons I., hat ſich
mit einer Frau Blanche Strebeigh, geſchiedenen Pierch,
vermählt.
Gerichtszeitung.
* Köln, 9. April. Die Strafkammer
verhan=
delte in den letzten Tagen über eine Anklage wegen
Zoll=
defraudationen. Eine hieſige Holzgroßfirma hatte
ausländiſches Holz, das in großen Ladungen im Kölner
Hafen ankam, drei Jahre lang in kleineren Holzſtapeln
verzollt, als ſie angekommen waren. Fünf Angeſtellte
der Firma wurden zu Geldſtrafen in Höhe von 22949 bis
470 Mark verurteilt. Der Firmeninhaber wurde
freige=
ſprochen, doch für die Geldſtrafen haftbar erklärt, weil er
es an der nötigen Beaufſichtigung fehlen ließ. Ferner
wurden die fünf Angeſtellten zu einem Erſatz des Wertes
in Höhe von 103093 Mark verurteilt. Für je 15 Mark
wurde ein Tag Gefängnis feſtgeſetzt.
Kongreſſe und Verbandstage.
* Der deutſche Verband von nicht
akade=
miſch gebildeten Lehrern an höheren
Schulen und deren Vorſchulen, dem bereits
gegen 2000 Mitglieder angehören, wählte zu ſeiner
zwei=
ten Tagung am 7. und 8. April das freundliche Eiſenach.
An die vorbereitende Vorſtandsſitzung, in der Anträge
und Vereinsangelegenheiten erledigt wurden, ſchloß ſich
eine allgemeine Mitgliederverſammlung. Durch die
An=
griffe auf die Arbeit der Seminariker an höheren Schulen
bei dem Oberlehrertage in Dresden 1913 und in anderen
Verſammlungen, ſowie auch in der Tagespreſſe, ja ſelbſt
in Eingaben an die Behörden, iſt der Deutſche Verband
zu ſeinem Bedauern in eine Abwehrſtellung gedrängt
wor=
den und ſah ſich gezwungen, für ſeine diesjährige Tagung
folgendes Thema zur Verhandlung zu ſtellen: „Schädigt
die Tätigkeit der nichtakademiſchen Lehrer an den höheren
Schulen das Anſehen und die Leiſtungen dieſer
Anſtal=
ten?” Herr Reallehrer Kahl=Darmſtadt legte in einem
längeren Vortrage in ſachlicher Weiſe die unerfreulichen
Verhältniſſe klar und unterbreitete der Verſammlung eine
Entſchließung, die in folgendem Wortlaut
einſtim=
mig angenommen wurde: „Die durch das Lehrerſeminar
vermittelte allgemeine und Berufsbildung, erweitert und
vertieft durch wiſſenſchaftliche Fortbildung in einzelnen
Lehrfächern, verleiht den Seminarikern durchaus die
Be=
fähigung, in den unteren Klaſſen der höheren Schulen im
Sinne und Geiſte der höheren Lehranſtalten mit Erfolg
wiſſenſchaftlichen Unterricht zu erteilen. Dieſe Tatſache iſt
auch von den Behörden ſtets anerkannt worden. Daher
weiſen wir die Kritik, die der akademiſch gebildete
Lehrer=
ſtand lediglich aus Standesintereſſe in ſeinen
Verſamm=
lungen und in der Preſſe wiederholt an unſerer
beruf=
lichen Tätigkeit geübt hat, als haltlos und gänzlich
un=
erwieſen mit Entſchiedenheit zurück.”
Luftfahrt.
Der Sternflug nach Monaco.
* Straßburg, 9. April. Ernſt Stöffler, der
heute vormittag ½9 Uhr in Mülhauſen i. Elſ. zum Fluge
nach Monaco aufgeſtiegen war, fliegt heute zunächſt nach
Gotha und wird dann morgen zum Monaco=Sternflug
ſtarten. Da Stöffler ohne Paſſagier fliegt, nimmt er 520
Kilogramm Benzin mit.
Ein deutſcher Flieger in Rußland verurteilt.
* Petersburg, 9. April. Der Rjetſch meldet:
Das Warſchauer Appellationsgericht verurteilte den
deut=
ſchen Flieger Myſchewski für Ueberfliegen des
Feſtungsgeländes zu drei Monaten Feſtungshaft und
be=
ſchloß die Freilaſſung gegen eine Bürgſchaft von 3000
Rubel.
* Erlangen. 9. April. In der Nähe des
Bahn=
hofs Bruck ging heute nachmittag der Freiballon „Lanz”
aus Mannheim, beſetzt mit zwei Herren, nieder. Die
Gon=
del ſtreifte bereits die Bäume, doch gelang im letzten
Augenblick die Landung.
* Mülhauſen (Elſaß) 9. April. Ernſt
Stöff=
ler der Bruder des Rekordfliegers Viktor Stöffler, der
heute nachmittag 5 Uhr 5 Minuten in Straßburg
aufge=
ſtiegen war, iſt nach einem aus Gotha hier eingetroffenen
Telegoamm um 7 Uhr 40 Minuten dort gelandet. Er hatte
auf dem Fluge mit heftigem Gegenwind zu kämpfen. Ernſt
Stöffler will an dem Sternflug nach Monaco
teilnehmen.
* Rom, 9. April. Nach einer Meldung der Tribuna
aus Mailand iſt das lenkbare Luftſchiff „Citta
di Milano” durch eine Exploſion völlig zerſtört
worden. Das Luftſchiff mußte infolge eines Defektes bei
Cantu landen. Eine große Menſchenmenge ſtrömte
hin=
zu; plötzlich erfolgte mit lautem Knall eine Exploſion. Das
Schiff verbrannte vollſtändig. Wie es heißt ſollen viele
Perſonen verwundet worden ſein, jedoch alle nur leicht.
„Citta di Milano” iſt von dem Ingenieur Forlanini
er=
baut und ſeinerzeit aus dem Ergebnis einer allgemeinen
Sammlung dem Heere zur Verfügung geſtellt worden.
* Mailand, 10. April. Ueber das Unglück, von
dem das nach den Angaben des Ingenieurs Forlanini
erbaute Militärluftſchiff betroffen wurde, wird
weiter berichtet: Das Luftſchiff, das vormittags in
Mai=
land aufgeſtiegen war, befand ſich nach etwa einſtündiger
Fahrt in der Nähe von Cantu, als ein Motorſchaden eine
Notlandung erforderlich machte. Die Beſatzung ſtieg aus
und hielt das Luftſchiff feſt, ein Windſtoß aber riß es los,
Es trieb etwa 150 Meter weit und geriet dann in Aeſte
von Maulbeerbäumen, welche die Hülle zerriſſen. Das
ausſtrömende Gas entzündete ſich und verurſachte eine
Exploſion, die das Luftſchiff zerſtörte. Etwa 50 Perſonen,
die ſich in der Nähe befanden, wurden leicht verletzt; drei
Perſonen liegen ſchwer verletzt im Krankenhauſe in Cantu.
* Petersburg, 9. April. Wie aus zuverläſſiger
Quelle verlautet, iſt die Unterſuchung über den Fall
Berliner beendet. Gegen die drei deutſchen Luftſchiffer
wird vor dem Appellationsgericht in Kaſan verhandelt
werden und zwar gegen Berliner wegen Spionage und
gegen alle rrei wegen Ueberfliegens verbotenen Geländes.
Die Angelegenheit wird ſo beſchleunigt werden, daß die
Gerichtsverhandlung gleich nach den ruſſiſchen Oſtern
ſtatt=
findet.
Turnen, Spiele und Sporf.
* Fußball. Darmſtädter Sportklub 1905
e. V. Fußballmannſchaft S. M. S. „Heſſen” in
Darm=
ſtadt. Am 1. Oſterfeiertag ſteht unſerer Darmſtädter
Bür=
gerſchaft ein hochintereſſantes Fußballwettſpiel in
Aus=
ſicht. Der D. S.=K. 1905 empfängt die
Fußballmann=
ſchaft S. M. Linienſchiff „Heſſen” Sportklub, der mit
einer neuverſtärkten Mannſchaft aufwarten wird, muß
alles daranſetzen, um gegen den Flottenmeiſter 1913 und
diesjährigen Geſchwadermeiſter günſtig abzuſchneiden. Die
Blaujacken, welche unter der Führung ihres
Sportoffi=
ziers des Leutnants zur See Dollmann, am Karfreitag
hier eintrafen, werden am Montag unſere Reſidenz
wie=
der verlaſſen, um einige Tage darauf eine Auslandsreiſe
anzutreten. Spiel beginnt um 3½ Uhr und ſteht unter
der Leitung des Herrn Alfred Daug vom F=K Olympia=
Darmſtadt.
Landwirtſchaftliches.
Frankfurt a. M., 9. April. (
Schlachtvieh=
markt.) Amtlicher Bericht. Auftrieb: 100 Rinder,
dar=
unter 49 Ochſen, 1 Bulle, 50 Färſen und Kühe, 1249
Käl=
ber, 60 Schafe, 534 Schweine, 5 Ziegen, 78 Ziegenlämmer,
70 Schaflämmer. Marktverlauf: rege, alles geräumt.
Kälber: Feinſte Maſt= (Vollm=Maſt) und beſte
Saug=
kälber 66—70 Mark per Zentner Lebendgewicht. 110—117
Mark per Zentner (Schlachtgewicht), mittlere Maſt= und
gute Saugkälber 60—65 (102—110) geringere Saugkälber
55—58 (93—98). Schafe: Maſtlämmer und jüngere
Maſthammel 41—42 (90—92). Schweine: Fettſchweine
über 3 Zentner Lebendgewicht 49—51 (62—64),
vollflei=
ſchige Schweine über 2½ Zentner Lebendgewicht 46—49
(60—62), vollfleiſchige Schweine über 2 Zentner
Lebend=
gewicht 49—51 (61—64), vollfleiſchige Schweine bis zu 2
Zentner Lebendgewicht 49—51 (61—64).
Die Operation des Königs von Schweden.
* Stockholm, 9. April. Ueber die Krankheit
des Königs Guſtav wurde heute folgendes Bulletin
ausgeſtellt: Der König wurde heute vormittag einer
Operation unterzogen. Bei der Operation wurde
eine Magenwunde in der hinteren Unterwand in der
Nähe des unteren Magenmundes gefunden. Die Umgebung
der Wunde, die ziemlich oberflächlich iſt, war etwas
ange=
ſchwollen, organiſch aber nicht mit den Bauchſpeicheldrüſen
feſt verbunden. Zeichen bösartiger Veränderungen
wur=
den nicht gefunden. Zwiſchen dem Magenſack und dem
Darm wurde heute eine Oeffnung angelegt. (
Gaſtroen=
teroſtomie.) Die Operation dauerte knapp 1¼ Stunden
und wurde vom Patienten gut ausgehalten, gez. John
Berg, J. Alerdan, J. G. Edgren.
Profeſſor Fleiner, der während der Operation
des Königs die Betäubung vornahm, erklärte, daß jetzt
alles glücklich überſtanden ſei, daß aber die Operation
not=
wendig war. Fleiner kehrt heute abend nach Heidelberg
zurück.
* Stockholm, 9. April. Nach einem um 7 Uhr
abends ausgegebenen Bulletin ſchlief der König einige
Stunden und empfand danach Schmerzen, wie ſie nach
einer ſolchen Operation nicht ungewöhnlich ſind. Die
Tem=
peratur beträgt 37,7 Grad. Das Befinden des Königs iſt
ſo befriedigend, wie es den Umſtänden nach ſein kann.
* Stockholm, 10. April. Der heute vormittag über
das Befinden des Königs ausgegebene
Krank=
heitsbericht lautet: Der König hat nachts im ganzen drei
Stunden geſchlafen. Die Schmerzen, die den Schlaf
unter=
brachen, deuten nicht auf eine Störung des
Geneſungs=
verlaufes; Temperatur 38, Puls 66 bis 68, keine
Erbrech=
ungen. Der König genoß ohne Unannehmlichkeit während
der Nacht nicht unbedeutende Mengen Waſſer und Tee.
Ruſſiſche Duma.
* Petersburg 9. April. Die Reichsduma
beriet heute die Geſetzesvorlage, betreffend die
Einführung eines Einfuhrzolles von 30 Kopeken
für ein Pud brutto auf Getreide Erbſen und
Bohnen. Das Haus erkannte die Dringlichkeit der
Vor=
lage an und ging nach kurzer Generaldebatte mit 155 gegen
45 Stimmen zur Spezialberatung über. Der Abg.
Mey=
endorff verwarf die Vorlage, die durch die ſtatiſtiſchen
Daten nicht genügend begründet ſei. Redner ſchlug vor,
den geplanten Zoll wenigſtens um die Hälfte zu
ermäßi=
gen. Der Kadett Roditſchew ſchloß ſich dem Vorredner
an. Der Vertreter des Handelsminiſteriums erklärte, ein
Zoll von 15 Kopeken für ein Pud genüge nicht um die
weſtlichen Grenzmarken, welche die Vorlage im Auge
habe, gegen den deutſchen Wettbewerb zu ſchützen. Der
Vorſitzende des landwirtſchaftlichen Ausſchuſſes der
Reichsduma, Muſſin Puſchkin, erinnerte die Oppoſition
daran, daß die Erfolge der deutſchen
Land=
wirtſchaft hauptſächlich auf die beſonders gegen
Ruß=
land gerichteten Getreidezölle zurückzuführen ſeien. Am
Vorabend eines großen wirtſchaftlichen Zweikampfes
ſeien irgendwelche Zugeſtändniſſe unmöglich. Im
Inter=
eſſe des einzigen ruſſiſchen Getreidekönigs und der
ruſſi=
ſchen Bauern empfahl der Redner die Annahme der
Vor=
lage. (Beifall rechts.) Die Reichsduma nahm die
Re=
gierungsvorlage mit erdrückender
Mehr=
heit an und ſtimmte der von den Progreſſiſten
bean=
tragten Uebergangsformel zu, in der die Regierung
auf=
merkſam gemacht wird auf die Notwendigkeit von
Maß=
nahmen zur Entwicklung der einheimiſchen Landwirt=
ſchaft, des Getreidehandels des Müllereigewerbes und
zur Verbilligung von Getreide= und Mehlzuſtellung ü
Gegenden, wo die eigenen Produkte nicht ausreichen.
* Petersburg, 9. April. Die Reichsduma
be=
gann heute die Beratung der Geſetzesvorlage über die
Beſteuerung des deutſchen Getreides i=t
Finnland. Der Berichterſtatter Roſtowzow machd
ziffernmäßige Angaben über die Einfuhr deutſchen
Getreei=
des und Mehles in Finnland, die beweiſen ſollten, da
die Einfuhr allmählich die ruſſiſchen Produkte aus Finm
land verdränge. Die Kommiſſion habe die Frage aufget
worfen, ob die finniſche Bevölkerung nicht durch die Eiru
ſtellung der Einfuhr deutſchen Mehles geſchädigt werd=g
Sie ſei jedoch zu der Ueberzeugung gekommen, daß eine
bedeutende Verteuerung des Mehles nicht zu erwartenl
ſei, die geplante Maßnahme aber die Entwicklung der fin
niſchen Mehlproduktion ſowie die Einfuhr aus den balti
ſchen Häfen nach Finnland fördern werde. Hinſichtlich
der ruſſiſchen Handelsverpflichtungen
Deutſchland gegenüber erklärte Roſtowzow,E
dem Handelsvertrage heiße es zwar, daß die ruſſiſche
Re=
gierung die deutſche über eine eventuelle Zollvereinigung
Finnlands mit dem Reiche mindeſtens zwei Jahre vorhei
benachrichtigen müſſe, die Kommiſſion habe jedoch im Aug
gehabt, daß die Geſetzesvorlage keine vollſtändige
Zoll=
vereinigung Finnlands mit dem Reiche anſtrebe.
Außer=
dem ſeien in den Jahren 1906 und 1908 mehrfach
Zoll=
erhöhungen durchgeführt worden, ohne daß Deutſchland
Einwendungen gemacht habe. Die Kommiſſion ſprach ſich
gegen eine vorausgehende Prüfung der Geſetzesvorlagel
durch den finniſchen Landtag aus, da die Frage die
Inter=
iſſen der ruſſiſchen Staatswirtſchaft berühre. Die
Reichs=
duma nahm die Dringlichkeit der Geſetzesvorlage an.
* Petersburg 9. April. Die Reichsdumd
hat mit 151 gegen 84 Stimmen bei 24 Stimmenthaltungen
die Geſetzesvorlage, betreffend die Neuordnung de
Munizipalverwaltung angenommen. Der Pal
ragraph über die Zulaſſung der polniſchen Sprache bei den
Debatten in den Nachmittagsſitzungen wurde beibehalten
* Petersburg, 10. April. Die Reichsduma
hat Kredite in Höhe von 10033510 Rubel für
Bau=
arbeiten in den Keiegshäfen, Ausrüſtung ihrer
Fabriken und Werkſtätten und den Bau vonſ
Trockendocks ſowie unter beſtimmten Bedingungen
Kredite in Höhe von 77750549 Rubel für den Bau von
Kriegsſchiffen und die Ausrüſtung der Fabriken
des Marineminiſteriums im Jahre 1914 in
Zuſammen=
hang mit dem fünfjährigen Schiffsbauprogcamm
ange=
nommen und ſich darauf bis 23. April vertagt.
Vom Balkan.
* Wien, 9. März. Heute nachmittag erſchienen der
engliſche und der ruſſiſche Botſchafter, ſowie der
franzö=
ſiſche Geſchäftsträger im Miniſterium des Aeußern und
überreichten einzeln dem Grafen Berchtold den
iden=
tiſchen Gegenentwurf Rußlands,
Frank=
reichs und Englands für die Antwort der
Großmächte auf die griechiſche Note. — Wie
die Wiener Allgemeine Zeitung aus London von
beſon=
derer Seite meldet, hat der Gegenentwurf der Tripel=
Entente folgenden Inhalt: Die ſechs Großmächten
ſollen in Athen erklären, daß ſie ihren Einfluß auf die
al=
baniſche Regierung dahin geltend machen werden, daß den
Epiroten ſprachliche und religiöſe Rechte gewährt werden.
Der Wunſch dier Epiroten nach einer ziffernmäßigen
Be=
teiligung an der albaniſchen Gendarmerie ſoll als
berech=
tigt anerkannt werden. Es ſoll ferner in Athen mitgeteilt
werden, die Mächte würden die von Griechenland
ge=
wünſchte Grenzregulierung im Süden von Argyrokaſtro
wohlwollend erwägen. Bezüglich der Inſeln ſollen die
Großmächte in Athen die Sicherſtellung der
mohamme=
daniſchen Minoritäten auf den an Griechenland fallenden
Inſeln, und in Konſtantinopel die gleiche Sicherſtellung
für die griechiſchen Minoritäten auf Imbros, Tenedos und
Caſtelorizo verlangen, welche Inſeln bekanntlich der
Tür=
kei von den Mächten zugewieſen worden ſind.
* Rom, 9. April. Der Entwurf der Mächte der
Triple=Entente der die Antwort auf die griechiſche
Note darſtellt, wurde heute nachmittag nacheinander von
den Botſchaftern Frankreichs, Englands und Rußlands
dem Miniſter des Aeußern, Marquis di San Giuliano,
überreicht.
* Belgrad, 9. April. Im Laufe der nächſten
Woche legt Miniſterpräſident Paſitſch in der
Skupſch=
tina den Standpunkt der Regierung zu der Forderung
der Oppoſition dar eine große Nationalſkupſchtina zwecks
Reviſion der Verfaſſung einzuberufen. In
par=
lamentariſchen Kreiſen erwartet man, daß die Regierung
dem Verlangen der oppoſitionellen Parteien
entgegen=
kommt, ſo daß eine Reviſion der Verfaſſung noch im Laufe
des Jahres vorgenommen werden dürfte.
* Durazzo, 9. April. Amtlich wird aus Koritza
gemeldet: Die Aufſtändiſchen haben die Waffen geſtreckt,
die albaniſche Gendarmerie iſt Herrin der Lage. Man
betrachtet den Aufſtand als völlig niedergeworfen.
* Durazzo 9. April. Der Präfekt von
Koritza, der die albaniſchen Truppen befehligt, bat die
Regierung um Verſtärkung infolge der Nachricht, daß die
aufſtändiſchen Epiroten in der Nähe ſich zu
einem neuen Angeiffe auf Koritza ſammeln. Nach einem
Gerücht trugen einige gefangen genommene Aufſtändiſche
unter ihrer Nationaltracht griechiſche Uniformen. Die
Namen der griechiſchen Offiziere, welche die Aufſtändiſchen
führen, ſind bekannt.
* Durazzo 10. April. Aus dem Süden treffen
beruhigendere Nachrichten ein. Es heißt, daß
die Gendarmerie ihre Stellungen behauptete; auch ſei es
ihr gelungen, verſchiedene Bandenangriffe zurückzuweiſent
Allerdings erhielten die Banden ununterbrochen neue Vers
ſtärkungen.
* Paris, 10. April. Der Chefredakteur des Matin,
Lauzanne berichtet über die ihm vom König
Carol am 22. März in Bukareſt gewährte Audienze
in der der König unter änderem ſagte er hege für
Al=
banien die Liebe eines Taufpaten für ſein Patenkind
Dies ſei nur natürlich, denn zwiſchen beiden Ländern
hätten immer enge Beziehungen beſtanden. Ganze Dörfer
Albaniens ſeien von Rumänen bewohnt. Sie ſeien die
erſten geweſen, die in Albanien mit lateiniſchen Lettern
ge=
druckte Bücher eingeführt hätten. Er glaube daß das an
Albanien verſuchte Werk Europas würdig ſei und daß es,
wenn es gelinge, der europäiſchen Ziviliſation Ehre
machen werde. Ich ſagte meinem Neffen, als ſein
Name=
zum erſten Male für den Thron Albaniens genannt wurde,
dieſe Aufgabe, wenn Du Dich ihr widmen willſt iſt groß
und ſchön; es gibt keine ſchönere für einen Fürſten. Ich
hoffe, daß Europa ihm nicht die Mittel verweigern wird,
das Unternehmen zu einem guten Ende zu führen. Ich
war über den ihm überall bereiteten Empfang glücklich
und ich glaube, er verdient die Unterſtützung Europas,
denn er wird im Namen Europas handeln. Weiteren
Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Seite 5.
Lärte der König: Ja, man muß den Frieden aufrecht
er=
halten. Ein neuer Krieg wäre ſchrecklich und muß ihn ſich
Suropa um jeden Preis erſparen. Heutzutage ſind es
micht mehr die Souveräne, welche Kriege machen, die
Völ=
ſer ſinds, die manchmal Strömungen hervoreufen, gegen
welche die Souveräne machtlos ſind. Ich war Zeuge der
Unglücklichen Anſtrengungen, die der König der Bulgaren
uenternahm. um vor dem zweiten Kriege den Ausbruch von
Seindſeligkeiten zu verhindern. Ich hatte in Rumänien
bis=
weilen ungeduldige Leidenſchaften zu beſchwichtigen, um
heftige Störungen einzudämmen. Während des erſten
Bal=
jankrieges mangelte es nicht an Verſuchern, die mir ſagten:
miobiliſieren wir auf jeden Fall. Ich antwortete
unab=
underlich: nein. Wir werden nur dann mobiliſieren,
wenn wir nicht anders können und wenn ſich der
Krieg als notwendig erweiſt. Wir hätten mehr an
Ge=
biet gewinnen können, aber wir hätten an Achtung in
Suropa verloren. Ich glaube ſagen zu können, daß wir
maßvoll und großmütig geweſen ſind, denn wir ſind
be=
ſkändig zugunſten der Beſiegten eingeſchritten. Es hing
richt von mir ab, daß Bulgarien Adrianopel nicht erhielt,
das es mit Waffengewalt genommen hatte. Es hing nicht
von mir ab, daß ihm nicht Kawalla zuerkannt wurde,
aber uns verdankt Bulgarien Porto Lagos, Kanthi, die
vortige Tabakgegend und wichtigen Zugang zum
Aegäi=
ichen Meer. Niemand bewundert die ſlawiſche Raſſe mehr
lals ich. niemand erkennt williger den unbezähmbaren
Mut an, der für ſie kennzeichnend iſt. Als im Jahre 1913
General Fitſchew im Namen des bulgariſchen
General=
ſtabes hierher kam, um zu unterhandeln, ſagte ich ihm:
Ich bin Soldat und bewundere, was Ihre Soldaten ge=
Leiſtet haben. Ich bin auch Politiker und kann nicht
be=
wundern, was Ihre Politiker getan haben. Ja, wenn
Bulgarien die Stimme der Vernunft gehört, ſo hätte es
die ſchmerzlichen Stunden nicht gekannt; dann hätte es
den aufrichtigen Freund nicht verloren, den es an mir
Hatte.
* Paris, 10. April. Ein franzöſiſch=
türki=
ſches Abkommen über die Emiſſion der türkiſchen
Anleihe und gewiſſe, der türkiſchen Regierung gewährte
Finanzielle Erleichterungen ſowie über die von der
otto=
rnaniſchen Regierung den franzöſiſchen Gruppen zugeſtan=
Denen Konzeſſionen wirtſchaftlicher Art, ſind am 9. April
von Doumergue und Dſchawid Bey paraphiert worden.
Dſchawid Bey reiſt morgen nach Konſtantinopel, um das
Abkommen dem Sultan zur Beſtätigung zu unterbreiten.
* Paris, 10. April. Bezüglich der zwiſchen
Frank=
reich und der Türkei abgeſchloſſenen
Vereinba=
rungen wird in Beſtätigung früherer Nachrichten
offi=
ziös gemeldet, daß Frankreich durch ſein wirtſchaftliches
Abkommen die Konzeſſionen nachſtehender Eiſenbahnen
erhält: 1. Die Eiſenbahn Samſun-Sivas-Kharput-
Arg=
hana, 2. die Eiſenbahnlinie Arghana-Bitlis-Van, welche
bei Arghana mit der der deutſchen Anatoliſchen
Eiſen=
bahngeſellſchaft gehörigen Linie Arghana-Diarbekr
zu=
ſammentrifft 3. die Eiſenbahnlinie Trapezunt-Erzerum,
A. die Eiſenbahnlinie Erzerum-Erzinghan-Sivas, 5. die
Uinie Samſun-Sivas nach Konſtantinopel. Dieſe
Eiſen=
bahnlinien ſollen binnen ſechs Jahren fertiggeſtellt ſein.
Außerdem bewilligte die Pforte in Syrien die Konzeſſion
einer Eiſenbahnlinie von Rayak nach Ramleh, bezüglich
twelcher man hofft, daß die engliſche Regierung
erforder=
lichenfalls einer Verbindung mit dem egyptiſchen
Eiſen=
bahnnetz zuſtimmen werde. Schließlich bewilligte die
Pforte Konzeſſionen für die Häfen von Jaffa, Haifa, von
Aſiatiſch=Tripolis im Mittelmeer und für die Häfen von
Inoboli und Heraklea am Schwarzen Meer. Als
Zeit=
punkt für die Ausgabe der türkiſchen Anleihe wurde
endgültig der 25. April feſtgeſetzt.
* Konſtantinopel, 10. April. Die Blätter
er=
ffahren, daß Dſchawid Bey geſtern in Paris die
Kon=
kvention über die ottomaniſche Anleihe, deren
Emiſſionsurs auf 85 feſtgeſetzt worden iſt, paraphiert
lhat.
Vermiſchtes.
— Ein chriſtliches Soldatenheim in
China. Seit kurzem beſteht in China, und zwar in der
Hauptſtadt der Schantung=Provinz, ein chriſtliches
Sol=
datenheim, dem der Gouverneur der Provinz, ſowie die
Militär= und Zivilbehörden und die Bevölkerung ein
war=
mes Intereſſe entgegenbringen. Das Inſtitut enthält
eine große Vortragshalle ein Leſezimmer mit
mannig=
fachem Leſeſtoff, einen Erfriſchungsraum, zwei
Verſamm=
lungszimmer, darunter eins für Offiziere, 2 Klaſſenräume,
1 Geſchäftszimmer und die Räume der Angeſtellten. Das
Kapital für das Haus iſt geſtiftet worden mit der
Bedin=
gung, daß die laufenden Ausgaben durch Beiträge und
Sammlungen gedeckt werden. Der Gouverneur der
Pro=
vinz und der kommandierende General der 5. Diviſion
ha=
ben warme Worte der Anerkennung für dieſe hochherzige
Stiftung der chriſtlichen Religion und für die
völkererzie=
hende ſelbſtloſe Tätigkeit des Chriſtentums ausgeſprochen.
Durch dieſes erſte Soldatenheim iſt wieder ein neuer
Ka=
nal geſchaffen, durch den chriſtliches Leben dem chineſiſchen
Volke in einer neuen und gefälligen Form zugeführt wird.
— Ueber 600000 Bücher an
Volksbib=
liotheken verteilte die Deutſche Dichter=
Ge=
dächtnis=Stiftung, wie aus ihrem Jahresbericht
1913 hervorgeht. Und zwar handelt es ſich um
lauter ſorgſam ausgewählte, tadellos neue Werke; ſie
werden den bedürftigen Büchereien auf dem Lande gegen
eine geringe Entſchädigung für Porto und Einbandkoſten
überlaſſen, damit auch der ärmſte Sohn des Volkes zu den
Meiſterwerken der älteren und neueren Literatur Zutritt
erhält. Jede Gemeinde unter 10000 Einwohnern kann
ſich um eine Bücherſammlung bewerben. Dieſe rieſige
Kulturarbeit im Laufe weniger Jahre war nur dadurch
möglich, daß ſich mehr als 9000 Mitglieder der Stiftung
angeſchloſſen haben um durch ihr Scherflein an der
gro=
ßen Arbeit mitzuwirken. Schon mit 2 Mark jährlich kann
man Mitglied werden und zur Erhaltung und
Verbrei=
tung des Kulturſchatzes deutſcher Dichtung beitragen. Die
Kanzlei der Stiftung in Hamburg=Großborſtel gibt über
die Rechte der Mitglieder (in jedem Jahre Auswahl
eines Buches) gern nähere Auskunſt.
Literariſches.
* Im Verlag von A. Bergſtraeßer, Hofbuchhandlung.
erſchien eine Inaugural=Diſſertation zur Erlangung der
Doktorwürde der philoſophiſchen Fakultät der Kaiſer=
Wilhelms=Univerſität, von Ern ſt Götz aus
Darm=
ſtadt: „Die Stellung Heſſen=Darmſtadts zur deutſchen
Einigungsfrage in den Jahren 1866—1871‟ Die
Glie=
derung der Arbeit iſt folgende: 1. Einleitung: Gegenſtand
der Unterſuchung und ihr Quellenmaterial. 2. Dalwigks
Politik bis 1866. 3. Die Stellung der öffentlichen Meinung
Heſſens zu den brennenden Fragen in Deutſchland. 4.
Heſ=
ſiſche Regierungspolitik vom Prager Frieden bis Juli
1870. 5. Heſſen und der Casus foederis. 6. Der Beitritt
Heſſens zum Reiche.
Hochland. Inhalt des Aprilheftes: Kardinal
Rampolla del Tindard. Von Theodor Freiherr von
Cra=
mer=Klett. — Proletariſche Literatur. Von Emil Ritter.
Das Schlachtfeld. Roman von Frz. Herwig. — Der
Kern und die Bedeutung des „Zentrumsſtreits” Von Dr.
Heinz Brauweiler. — Ein Wort zur Gewerkſchaftsfrage
Von Th. Brauer. — Kleine Bauſteine: Zum Verſtändnis
von Bachs Matthäuspaſſion. Von Privatdozent Dr.
Eugen Schmitz. — Bald! bald. Gedicht von Wilh. Zaiß.
Kritik: Poincarés „Letzte Gedanken”. Von Joſ.
Schnippenkötter. — Hochland=Echo: Halbbildung.
Rundſchau: Julianus Apoſtata. — Adam Trabert. — Ein
katholiſches Forſchungsinſtitut in Salzburg. — Die
Land=
wirtſchaft in Deutſch=Süd=Weſt=Afrika. — Eine
futuri=
ſtiſche Oper. — Unſere Kunſtbeilagen. — Sechs
Kunſt=
beilagen.
Hermann v. Pfiſter=Schwa ighuſen:
Elſäſſiſche Einblicke; Darmſtadt 1914, bei H. L.
Schlapp; 14 S., 25 Pfg. Der als Deutſchkundiger
wohl=
bekannte Verfaſſer zeigt zunächſt an vielen Einzelzügen,
wie das elſäſſiſche Volk vor dem Kriege deutſch geſinnt
war und ſich zur Wehr ſetzte, als man ihm unter
Napo=
leon III. die Mutterſprache zu rauben begann. Dann
erzählt er eine Menge im Kriege von ihm und anderen
gemachte Wahrnehmungen, aus denen geſchloſſen werden
mußte, es könne nicht ſchwer halten, die erworbenen
Ge=
biete uns anzugleichen. Im letzten Teile deutet er auf
die vielen Mißgriffe unſerer Verwaltung, die es
ver=
ſchuldet haben, daß der welſche Firnis, der vor 40 Jahren
über dem Lande lag, nicht entfernt iſt, und die ſogar eine
verräteriſche Geſinnung in nie geahnter Weiſe haben
ein=
dringen laſſen. Möchten die Darlegungen dazu helfen, die
dort uns entſtandene Schmach wieder zu tilgen! W. P.
Darmſtadt, 11. April.
* Das Karfreitagskonzert, das der Muſikverein
geſtern abend dem Herkommen gemäß in der Stadtkirche
veranſtaltete, war ſehr gut beſucht. Zur Aufführung
ge=
langte diesmal die Johannes=Paſſion von Bach
unter Leitung des Herrn Hofkapellmeiſters Geh. Hofrat
W. de Haan und unter Mitwirkung der
Konzertſänge=
rinnen Frau Emmy Küchler=Weißbrod aus
Wei=
mar und Frau Agnes Braunfels aus Frankfurt
a. M., des Herrn Konzertſängers Franz Müller von
hier, des Herrn Profeſſors Otto Freytag aus
Stutt=
gart, des Herrn Wilhelm Dern, ſowie der Großh.
Hofkapelle. Das Konzert entſprach höchſten
Anfor=
derungen und bereitete den Zuhörern, die der Aufführung
mit Andacht folgten, Genuß und Erbauung in reichem
Maße. Die Soloſtimmen, Chor und Orcheſter vereinigten
ſich zu einem die geſanglichen Schwierigkeiten mühelos
überwindenden und den tiefen religiöſen Stimmungsgehalt
der Paſſionsmuſik reſtlos erſchöpfenden Enſemble. Die
Chöre gelangten mit ſchöner ſtimmlicher Abtönung und
feiner muſikaliſcher Differenzierung zum Vortrag; unter
den Soliſten verdienen Herr Franz Müller, der die Partie
des Evangeliſten mit Verſtändnis und Geſchmack und
ge=
ſanglicher Routine, und Frau Küchler=Weißbrod, welche
die Sopranpartie mit reiner und glockenheller Stimme
ſang, ſowie der hier ſchon beſtens bekannte ſtimmbegabte
Vertreter der Jeſus=Partie, Herr Otto Freytag, beſonders
lobend erwähnt zu werden. Die Orgelbegleitung hatte
Herr Stadtorganiſt Wilhelm Borngäſſer
übernom=
men, der ſie mit gewohnter künſtleriſcher Ueberlegenheit
durchführte. Der Muſikverein und ſein verdienſtvoller und
unermüdlicher Dirigent haben ſich mit dieſem Konzert von
neuem Anerkennung und Dank erworben.
* Kunſtverein Heſſen. Man ſchreibt uns: In
Vorbe=
reitung der großen Sommerausſtellung der Freien
Ver=
einigung Darmſtädter Künſtler wird die Kunſthalle im
Laufe des Monats Mai zum großen Teil neu
herge=
richtet. Damit dieſe Arbeiten wie auch die Eröffnung der
Sommerausſtellung keine Verzögerung erleiden, erweiſt
ſich eine Abkürzung der bis dahin noch fälligen
Ausſtellun=
gen auf je 3½ Wochen als notwendig. Es wird daher
die diesmalige Ausſtellung bereits am Samstag vor
Oſtern geſchloſſen. Die Eröffnung der neuen, die übrigens
diesmal keine Modernen bringen wird, ſoll, wenn irgend
möglich, ſchon Freitag nach Oſtern erfolgen. — Verkauft
wurde diesmal ein Städtebild von E. H. Compton=
München im Werte von 300 Mark; außerdem hat das
Großh. Landesmuſeum ein Werk von Profeſſor
Heinrich Altherr=Stuttgart, „Der barmherzige
Sama=
riter” zum vollen Preiſe von 2500 Mark angekauft.
* Hanſabund=Verſammlung. Man ſchreibt uns: Wie
aus der Anzeige hervorgeht, wird
Reichstagsabgeord=
neter Freiherr von Richthofen, Sohn des verſtorbenen
Kgl. Preußiſchen Staatsminiſters und Staatsſekretärs des
Auswärtigen Amtes Freiherrn Oswald von Richthofen,
am Freitag, den 17. April d. J., im Kaiſerſaal in einer
öffentlichen Verſammlung über das Thema „Die
Ar=
beiten des Reichstags und der Hanſabund”
ſprechen. Herr von Richthofen, welcher als
ausgezeich=
neter Redner bekannt iſt, wird hierbei hauptſächlich
fol=
gende Fragen behandeln: Die letzte große Steuerreform,
die den Reichstag zurzeit beſchäftigenden Geſetzentwürfe
über die Konkurrenzklauſel, die Sonntagsruhe und das
Submiſſionsweſen, ſowie die außerordentlich wichtige
Frage der kommenden Handelsverträge der Zoll= und
Agrarpolitik. Der Redner iſt als Reichstagsabgeordneter
ſowie wirtſchaftlich hervorragend vorgebildeter
Geſchäfts=
führer des Hanſabundes ſicherlich in der Lage, über all
dieſe Fragen in ausgezeichneter Weiſe vorzutragen. Zum
Schluß wird Herr von Richthofen noch den gegenwärtigen
Stand der auswärtigen Politik beſonders erörtern, wozu
er nach ſeinem ganzen Lebensgang in hohem Maße
be=
rufen iſt. Herr von Richthofen iſt nach Beendigung ſeiner
juriſtiſchen Studien vom Jahre 1902 ab zunächſt als
Attaché in Kairo, dann bei dem Kaiſerlichen Konſulat in
Hapre, hierauf bei der Kgl. Preußiſchen Geſandtſchaft beim
päpſtlichen Stuhl in Rom, dann als Kaiſerl.
Geſchäfts=
träger in Aegypten, weiter als dritter Botſchaftsſekretär
in St. Petersburg, hierauf als Legationsſekretär bei der
Kaiſerl. Geſandtſchaft in Teheran und dann als erſter
Bot=
ſchaftsſekretär bei der Kaiſerl. Botſchaft in Waſhington
tätig geweſen. Im Oktober 1909 wurde er zum
Legations=
ſekretär bei der Kaiſerl. Geſandtſchaft in Meriko ernannt
und erhielt im Jahre 1911 den Titel eines Kaiſerl.
Lega=
tionsrats. Nach ſeinem durchaus freiwilligen
Ausſchei=
den aus dem Reichsdienſt hat Herr von Richthofen im
Wahlkreiſe Geeſtemünde=Otterndorf für die
Nationallibe=
rale Partei für den Reichstag kandidiert, in welchen er
gegen den Direktor des Bundes der Landwirte Dr.
Diedrich Hahn und in der Stichwahl gegen einen
Sozial=
demokraten mit 3000 Stimmen Mehrheit gewählt
wor=
den iſt.
* Prof. Ph. Schmittſche Akademie für Tonkunſt. Wie
aus dem Anzeigenteil erſichtlich, beginnt das
Sommer=
ſemeſter Montag, den 20. April. Die Ausgabe des
Stun=
denplans erfolgt Samstag, den 18. April, vormittags
Der Unterricht in der Akademie umfaßt alle Fächer der
Muſik ſowohl in der Kunſt= wie Dilettantenſchule, und
zwar: Geſang für Konzert, Oper und Haus, Italieniſch=
Klavier, Violine, Viola, Violoncell, Kontrabaß, Orgel,
ſämtliche Blasinſtrumente, Harfe, ſämtliche theoretiſchen
Fächer. Außerdem ſind Klaſſen für Kammermuſik
ein=
gerichtet. Beſonders hervorzuheben ſind die an der
Aka=
demie für die Schüler obligatoriſch eingeführten Klaſſen
für Enſembleſpiel. In dieſen Stunden wird auf mehreren
Klavieren mit und ohne Streichorcheſter die
verſchieden=
artigſte Literatur vom Blatt geſpielt. Es ſei auch noch auf
die der Anſtalt angegliederte Elementar=Klavier= und
Vio=
linſchule für Kinder unter 10 Jahren zu ermäßigtem
Honorar hingewieſen. Die Sprechſtunden der Direktion
ſind während der Ferien vormittags von 10 bis 12½
Uhr; Anmeldungen werden in dieſer Zeit erbeten.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telege. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 9. April. Die
Delegiertenverſamm=
lung der Genoſſenſchaft Deutſcher
Bühnen=
angehöriger, die ſeit geſtern im Künſtlerhauſe tagt,
hat mit 156 gegen 14 zerſplitterte Stimmen Rickelt
end=
gültig zum Präſidenten gewählt. Zum Vizepräſidenten
wurde Karl Wallauer vom Kölner Stadttheater mit 123
Stimmen gewählt. Rudolf Lettinger vom Hoftheater in
Wiesbaden erhielt 41 Stimmen, 3 Stimmen waren
zer=
ſplittert. Wallauer hat die Wahl angenommen.
* Berlin, 9. April. Die Beſſerung, die ſeit geſtern in
der immerhin ernſten Erkrankung der Gemahlin des
Reichskanzlers eingetreten iſt, hält an. Feſte
Beſtimmun=
gen über die Abreiſe des Kanzlers nach Korfu,
die lediglich wegen der Erkrankung aufgeſchoben wurde,
konnten aber noch nicht getroffen werden.
* Breslau, 10. April. Die Zuckerfabrik in
Ro=
ſenthal (Breslau) iſt heute nacht niedergebrannt.
Das 1845 erbaute Maſchinenhauptgebäude, das etwa 150
Meter lang und 25 Meter tief iſt, und aus dem
Erdge=
ſchoß und drei oberen Stockwerken beſteht iſt völlig
ausge=
brannt. Die Decken, Wände und Giebel ſind größtenteils
eingeſtürzt. Maſchinen, Materialien und fertiger Zucker
ſind in den Grund geſunken. Die Breslauer Feuerwehr
arbeitete von 12 Uhr nachts bis 7 Uhr morgens. Das
Feuer war mittags noch nicht gelöſcht.
* Achilleion, 10. April. Der Kaiſer, die Kaiſerin
und die Königin der Hellenen wohnten heute
vor=
mittag dem Gottesdienſt in der Schloßkapelle bei, welchen
Militäroberpfarrer Goens abhielt. Die Königin der
Hellenen nahm an der Mittagstafel teil.
* Paris, 10. April. Der Juſtizminiſter unterbreitete
dem Präſidenten der Republik einen Erlaß, durch den
Herbeaux zum Generalſtaatsanwalt und
Fabre zum erſten Präſidenten des
Appell=
gerichts in Aix ernannt werden. — Der Juſtizminiſter
hat beſchloſſen, Bidault de IIsle vor das oberſte
Diſzi=
plinargericht zu ſtellen.
* Paris, 10. April. Aus Rabat wird vom 7. April
gemeldet: Drei Militärflieger, Leutnant van Vaero,
ſowie die Unteroffiziere Peretti und Faure die
gerade von einem Fluge aus Caſablanca zurückkehrten,
erhielten vom Generalſtab die Erlaubnis, einen
Auf=
klärungsflug nach der Gegend zu unternehmen, wo
die Leichen des Hauptmanns Herve und des Korporals
Roulans gefunden wurden.
* Paris, 10. April. Der Londoner Korreſpondent des
Temps telegraphiert: Die von einigen ruſſiſchen Blättern
veröffentlichte Meldung, wonach das Petersburger
Ka=
binett der engliſchen Regierung vorgeſchlagen hätte, die
gegenſeitige Entente in ein Bündnis
umzu=
geſtalten, iſt wohl übertrieben. Es iſt möglich, daß in
nichtamtlichen Geſprächen eine derartige Anſpielung
ge=
macht wurde, aber jedem, der England auch nur ein wenig
kennt, muß der Gedanke an einen ſolchen Plan als etwas
ganz Außerordentliches erſcheinen. Wenn England, trotz
der ausgezeichneten Beziehungen mit Frankreich und der
Sympathien zwiſchen beiden Ländern, ſich ſtets geweigert
hätte, die Entente eordiale in ein Bündnis
umzugeſtal=
ten, ſo hätte ein ſolches Bündnis, was Rußland anlange,
noch viel weniger Ausſicht auf Erfolg. Eine demokratiſche
Regierung wie die engliſche ſei verpflichtet, der öffentlichen
Meinung Rechnung zu tragen.
* Sebaſtopol, 10. April. Das Kaiſerpaar, der
Thronfolger und die Großfürſtinnen=Töchter ſind hier
ein=
getroffen.
* Riga, 10. April. Der Ausſchuß des
Fabrikanten=
vereins hat beſchloſſen, die Arbeiter aller Betriebe,
in denen am 6. April geſtreikt wurde, vom 21. bis zum
25. April auszuſperren.
* Veracruz, 10. April. Konteradmiral Majo meldet,
daß die Kämpfe bei Tampico geſtern andauerten,
aber der Angriff der Aufſtändiſchen durch das Feuer der
Kanonenboote zurückgeſchlagen wurde. Der deutſche
Kreuzer „Dresden” iſt ſtromaufwärts gefahren, um
Flüch=
tige aufzunehmen.
* Tokio, 10. April. Die
Krönungsfeierlich=
keiten ſind auf 1916 verſchoben worden.
Beſchädigung an den Denkmälern der Siegesallee.
* Berlin, 10. April. In der vergangenen Nacht
wur=
den an vier Denkmälern in der Siegesallee die
Schnäbel mehrerer Marmoradler, die die Bankprofile
zieren, ſchwer beſchädigt. Die abgeſchlagenen
Schnabelteile ſind in zahlloſe Stücke zerſplittert. Als der
Tat verdächtig, wurde ein Mann feſtgenommen, der in
der fraglichen Zeit die Kette eines Denkmals überſtieg.
Bei dem Verhafteten wurde ein mittelgroßer Stein und
ein ſtarkes Meſſer vorgefunden; er iſt anſcheinend
geiſtes=
geſtört.
* Berlin, 10. April. Der unter dem dringenden
Ver=
dacht, die vier Denkmäler in der Siegesallee beſchädigt zu
haben, feſtgenommene Mann iſt der im Jahre 1873 in
Vitry geborene penſionierte Stabsarzt der
fran=
zöſiſchen Marine Antoine Aſtier. Bei ſeiner
Vernehmung auf dem Polizeipräſidium machte er
der=
artige Angaben, daß man überzeugt war, einen
Geiſtes=
kranken vor ſich zu haben. Er behauptete mit dem
glücklichen Lächeln eines Kindes, der Beſitzer des
Raffael=
ſchen Gemäldes „La belle Jardiniére” das ſich in Paris
befindet, zu ſein, und äußerte die Abſicht, dieſes Werk um
vier Millionen Mark in Berlin zu verkaufen. Er fragte
auch, ob ſich Jeſuiten in Berlin befänden und ob der
Jeſuitengeneral ſchon eine Zuſammenkunſt mit dem
deut=
ſchen Kaiſer gehabt hätte. Auf Erkundigung in der
fran=
zöſiſchen Botſchaft erfuhr man, daß Aſtier auch dort
be=
kannt ſei und ſich ſeit mehreren Monaten in Berlin
auf=
halte. Man gab ihm bereits zweimal das Reiſegeld nach
Frankreich, jedoch reiſte er nicht ab, ſondern verbrauchte
das Geld für andere Zwecke. Auch die Botſchaft iſt der
Anſicht, daß Aſtier geiſtesgeſtört iſt. Uebrigens ſchlug der
Siſtierte bereits vor einiger Zeit ohne jede Veranlaſſung
eine Schaufenſterſcheibe ein. Ein Geſtändnis, die Tat
be=
gangen zu haben, hat er noch nicht abgelegt.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Nummer 100.
* Berlin, 9. April. Das ſtändige
Hochwaſſer=
komitee bittet alle Subkomitees, bei welchen noch
Gelder für die durch Hochwaſſer Geſchädigten vorhanden
ſind, um Ueberweiſung derſelben, da das Komitee die
Sammlungen vom 20. April 1914 ab im weſentlichen als
geſchloſſen betrachten muß. Das Bureau befindet ſich in
Berlin NW. 40, Alſenſtraße 10.
Briefkaſten.
H. S. 1. Nach § 1490 der Reichsverſicherungsordnung
kann ein Arbeitgeber, der einem aus ſeinem Betrieb
aus=
getretenen Angeſtellten die Quittungskarte vorenthält,
mit Geldſtrafe bis zu 300 Mark oder mit Haft beſtraft
wer=
den. Wenden Sie ſich an die Ortspolizeibehörde. 2. Sie
haben einen klagbaren Anſpruch auf Erteilung eines
Zeugniſſes über die Art und Dauer Ihrer Tätigkeit. Auf
Ihr Verlangen iſt das Zeugnis auf Ihre Leiſtung und
Führung zu erſtrecken.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Deutsche Bank Darmstadt
Gewährung von Vorschüssen gegen
börsengängige Wertpapiere.
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Körper
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Geſchäftliches.
X. Mainzer Reiſe nach der Waſſerkante
vom 8.—15. Juli. Zum zehnten Male führt dieſe
ell=
jährliche Mainzer Flottenfahrt unſere Binnenländer an
die deutſche Waſſerkante und wird bei der bekannten
Reich=
haltigkeit des Programms — beſucht werden Bremen,
Bremerhaven, Helgoland, Hamburg, Friedrichsruh, Lübeck,
Oſtſeebad Travemünde und Kiel — ſicher wieder eine
zahlreiche Teilnehmerſchaft vereinen. Preis 98 Mark ab
Mainz mit entſprechender Ermäßigung für Zugang ab
Köln und Bremen. Anmeldungen frühzeitig bei den durch
Plakate kenntlich gemachten Stellen, oder wo ſolche nicht
vorhanden, direkt bei Reiſebureau L. Lyſſenhop u. Co.,
G. m. b. H., Mainz.
Dampfernachrichten.
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem
Ver=
treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
Schnelldampfer „Kaiſer Wilhelm der Große” 7. April
11 Uhr vorm. in Bremerhaven angekommen.
Schnell=
dampfer „Kronprinzeſſin Cecilie‟ 7. April 11 Uhr vorm.
von Bremerhaven abgegangen. Schnelldampfer „Berlin”
5. April 3 Uhr nachm. von Palermo abgegangen.
Schnelldampfer „Prinzeß Irene‟ 5. April 4 Uhr nachm.
von Funchal abgegangen. Schnelldampfer „Frankfurt”
6. April 12 Uhr nachts in Bremerhaven angekommen.
Schnelldampfer „Brandenburg” 6. April 10 Uhr vorm.
Dover paſſiert. Schnelldampfer „Neckar” 6. April 11 Uhr
vorm. in Bremerhaven angekommen. Schnelldampfer
„Breslau” 6. April 8 Uhr vorm. in Galveſton angekom.
Schnelldampfer „Main” 6. April 12 Uhr mittags in
Baltimore angekommen. Schnelldampfer „George
Wa=
ſhington” 7. April 4 Uhr nachm. in Neu=York
an=
gekommen. Schnelldampfer „Bremen” 6 April 1 Uhr
nachm. Lizard paſſiert. Poſtdampfer „Derfflinger”
4. April 11 Uhr nachm. von Gibraltar abgegangen.
Poſtdampfer „Kleiſt” 4. April 9 Uhr nachm. von Aden
abgegangen. Poſtdampfer „Prinz Eitel Friedrich”
6. April 11 Uhr vorm. in Singapore angekommen.
Poſt=
dampfer „York” 5. April 12 Uhr mittags in Kobe
an=
gekommen. Poſtdampfer „Prinzeß Alice” 6. April 2 Uhr
nachm. in Schanghai angekommen. Poſtdampfer „Bülow‟
5. April 1 Uhr vorm. in Colombo angekommen.
Poſt=
dampfer „Prinz Ludwig” 7. April 9 Uhr vorm. von
Antwerpen abgegangen. Poſtdampfer „Mark” 5. April
6 Uhr nachm. von Port Said abgegangen.
Poſt=
dampfer „Göttingen” 6. April 6 Uhr vorm. in Saigon
angekommen. Poſtdampfer „Zieten” 6. April 8 Uhr
vorm. in Antwerpen angekommen. Poſtdampfer „
Fried=
rich der Große‟ 7. April 5 Uhr vorm, in Colombo
an=
gekommen. Poſtdampfer „Rheinland” 7. April Dover
paſſiert. Poſtdampfer „Elſaß” 7. April 11 Uhr vorm. in
Colombo angekommen. Poſtdampfer „Pfalz” 6. April
4 Uhr nachm. von Adelaide abgegangen. Poſtdampfer
Thüringen” 6. April 12 Uhr mittags in Sydney angek.
Poſtdampfer „Heſſen” 6. April 4 Uhr nachm. in Brisbane
angekommen. Poſtdampfer „Franken” 6. April 6 Uhr
vorm. von Antwerpen abgegangen. Poſtdampfer „Sierra
Salvada” 6. April von Liſſabon abgegangen.
Poſt=
dampfer „Gießen” 5. April von Rio de Janeiro abgeg.
Poſtdampfer „Gotha” 5. April von Boulogne abgegangen.
Poſtdampfer „Erlangen” 5. April in Antwerpen angek.
Poſtdampfer „Crefeld” 6. April in Rio de Janeiro
an=
gekommen. Poſtdampfer „Prinz Heinrich” 6. April 8 Uhr
vorm. in Marſeille angekommen. Poſtdampfer „Prinz=
Regent Luitpold” 6. April 1 Uhr nachm. in Alexandrien
angekommen. Poſtdampfer „Prinz Waldemar” 7. April
2 Uhr vorm. von Brisbane abgegangen.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Ver=
treter: Adolf Rady in Darmſtadt. Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Cleveland” von Genua nach Neu=York,
7. April nachm. von Neapel. „Preſident Grant” von
Neu=York kommend, 8. April 6 Uhr morgens Dover
paſſiert. „Prinz Oskar” von Philadelphia kommend,
7. April 10 Uhr 45 Min. abends in Hamburg. —
Weſt=
indien, Mexiko: „Frankenwald”, von Mexiko und
Havanna kommend, 8. April 5 Uhr morgens in
Ham=
burg. „Fürſt Bismarck” 7. April in Pto. Mexiko,
aus=
gehend. „Grunewald” nach Weſtindien, 8. April 1 Uhr
morgens Cuxhaven paſſiert. „Kronprinzeſſin Cecilie‟
von Mexiko und Havanna kommend, 7. April 8 Uhr
morgens in Havre. „Parthia” 7. April in Pto. Mexiko,
ausgehend. „Steigerwald”, von Mexiko kommend,
6. April nachm. von Havanna über Vigo. Coruna,
Santander und Havre nach Hamburg. — Südamerika,
Weſtküſte Amerikas: „Artemiſia” 6. April in Valparaiſo,
ausgehend. „Blücher”, von dem La Plata kommend,
8. April morg. Needles paſſiert. Motorſchiff Chriſtian X.”
7. April nachm. von Rio Grande do Sul nach Buenos
Aires. „König Friedrich Auguſt” nach dem La Plata,
8. April 4 Uhr 50 Min. morgens Cuxhaven paſſiert.
„Navarra” nach dem La Plata, 7. April 4 Uhr nachm.
in Cadiz. „Pruſſia” nach Braſilien, 7. April 6 Uhr
abends in Oporto. „Silvia” 7. April 10 Uhr morgens
in Buenos Aires. — Oſtaſien: „Bayern” 7. April 6 Uhr
abends von Dalny nach Kobe. „Brisgavia” 7. April
in Hongkong, ausgehend. „Schwabsburg” 7. April in
Manila, ausgehend. „Südmark” 6. April in Kobe,
aus=
gehend. „Suevia” 7. April morgens von Port Said nach
Marſeille. — Verſchiedene Fahrten: „Oſtmark” 7. April
von Kalkutta nach Colombo. „Perſepolis” 7. April in
Basra, ausgehend. „Victoria Luiſe” von der dritten
Weſtindienfahrt, 7. April 6 Uhr 15 Min. morgens in
Neu=York. „Windhuk”, von Afrika kommend, 7. April
10 Uhr 45 Min. abends in Hamburg.
Familiennachrichten.
Todes=
Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
meine treubeſorgte und herzensgute Frau,
unſere innigſtgeliebte Tochter, Schwiegertochter,
Schweſter, Schwägerin, Tante und Patin
Elisabethe Meisinger
geb. Ebert
nach langem, mit großer Geduld getragenem
Leiden im vollendeten 34. Lebensjahre,
wohl=
verſehen mit den hl. Sterbeſakramenten, zu ſich
in die Ewigkeit abzurufen.
Um ſtille Teilnahme bitten
Friedrich Meiſinger, Tanzlehrer,
Lauteſchlägerſtraße 17.
Joh. Jakob Ebert, Eberſtadt b.
Darm=
ſtadt, Pfungſtädterſtraße 9.
Frau Marie Meiſinger, Witwe,
Tannenſtraße 24.
Darmſtadt, Eberſtadt (Karfreitag),
den 10. April 1914.
Die Beerdigung findet Oſter=Sonntag,
nachmittags 3 Uhr, vom Hauptportal des
Darmſtädter Friedhofs aus, ſtatt.
Einſegnung
Stunde vorher. (9515
Hess. Odenwaldverein Darmstadt.
Todes=Anzeige.
Unſeren werten Mitgliedern die traurige
Nachricht, daß unſer Mitglied
Herr Peter Grohrock
Gastwirt
Donnerstag abend nach langem Leiden ent=
(9513
ſchlafen iſt.
Die Beerdigung findet Sonntag, 1.
Oſter=
feiertag, nachmittags 2 Uhr, von der
Fried=
hofskapelle aus ſtatt.
Wir bitten unſere Mitglieder um zahlreiche
Der Vorstand.
Beteiligung.
Todes=Anzeige.
Freunden und Bekannten die traurige
Nach=
richt, daß heute nacht um 11 Uhr mein guter
Gatte, unſer Schwager und Onkel
Herr Peter Grohrock
Gastwirt, Darmstrasse 49.
nach kurzem Leiden, im Alter von 51 Jahren,
ſanft verſchieden iſt.
Um ſtille Teilnahme bittet (9516
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Eva Grohrock, geb. Maibach.
Darmſtadt, Frankfurt, den 9. April 1914.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 12. April,
nachmittags 2 Uhr, vom Portale des ſtädtiſchen
Friedhofes aus, ſtatt.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Heute morgen wurde unſere liebe, gute
Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und
Schweſter
(9514
Frau
Luise Manck Wwe.
geb. Hornfischer
im 72. Lebensjahre von jahrelangem, ſchwerem
Leiden durch den Tod erlöſt.
Darmſtadt, den 10. April 1914.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Wilhelmine Decker, geb. Manck,
Elisabeth Mahr, geb. Manck,
Sofie Manck Wwe., geb. Egenolf,
Theodor Decker,
Carl Friedrich Mahr,
und sieben Enkel.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 12. April,
½4 Uhr nachmittags, von der Kapelle des
Darmſtädter Friedhofs aus ſtatt.
Kondolenzbeſuche dankend verbeten.
Todes=Anzeige.
Geſtern abend entſchlief ſanft unſere
innigſt=
geliebte, gute Mutter und Schwiegermutter
Frau
Iarwsecharmann
Postsekretärs Witwe
im 72. Lebensjahre.
Darmſtadt, 9. April 1914.
Dieburgerſtraße 66.
(9490
Wilhelm Scharmann,
Großh. Kabinettskaſſebuchhalter,
Charlotte Scharmann,
Lily Scharmann.
Die Beerdigung findet Samstag, den 11. April,
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des ſtädtiſchen
Friedhofs aus ſtatt.
Danksagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme,
beſonders für die ſchönen Blumenſpenden, beim
Hinſcheiden meines lieben Mannes, unſeres Vaters
und Bruders, des Herrn
Radolf Burg
ſagen wir unſeren innigſten Dank.
Marie Burg, geb. Keller,
Dr. Auguſt Burg,
Architekt Hans Burg,
Käte Burg,
Anna Burg,
Clärchen Burg, geb. Grimpe,
Paula Burg, geb. Krogmann.
Darmſtadt, den 9. April 1914.
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet Sonntags von
10—1 und 3—5 Uhr, Mittwochs von 11—1 und 3—5 Uhr,
Freitags von 11—1 Uhr bei freiem Eintritt; Dienstags,
Donnerstags und Samstags von 11—1 Uhr gegen
Ein=
trittsgeld.
Beſichtigung des Großh. Reſidenzſchloſſes
(Holbeinſche Madonna) an jedem Wochentag von 3—4
Uhr Sonntags von 11—1 Uhr. (Eintritt 50 Pfg., drei
Perſonen 1 Mk.)
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil Max Streeſe; für den Anzeigenteil,
Anzeigenbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Carl Friedrich Romacker, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren.
Etwaige Honorarforderungen ſind beizufügen;
nachträg=
liche werden nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte
werden nicht zurückgeſandt.
Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Seite 7.
Schurgen
Korisennu
Met
Weiblich in Buchführung,Träulein Stenopraphie u.
Maſchinenſchreiben, ſowie in allen
Kontorarbeiten bewandert, ſucht
alsbald Stellung. Offerten unter
U 57 an die Exped. ds. Bl. (6934a welche ihre Geſellen
Modistin, prüfung gut beſtand.
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unt. E 93 an die Exped. (*9589ds Stelle als Amme ges.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
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[ ← ][ ][ → ]Nr. 44.
Sametng, 1. April.
1914.
Bekanntmachung.
Betreffend: Das Muſterungs=Geſchäft im Kreiſe Darmſtadt im Jahre 1914.
Für den Kreis Darmſtadt wird das Muſterungs=Geſchäft in der Zeit vom
6 bis 29. April lfd. Js. im Hauſe der Turngemeinde, Woogsplatz 5 dahier,
vorge=
nommen werden.
Die Muſterung findet in folgender Weiſe ſtatt:
Montag, den 6. April: der ſämtlichen Militärpflichtigen aus der Stadt
Darm=
ſtadt, deren Namen mit A bis C beginnen
Dienstag, den 7. April: desgleichen der Stadt Darmſtadt, Buchſtaben D bis F.
Mittwoch, den 8. April: desgleichen Stadt Darmſtadt, Buchſtaben G und H.
Mittwoch, den 15. April: desgleichen Stadt Darmſtadt, Buchſtaben J und K.
Donnerstag, den 16. April: desgleichen Stadt Darmſtadt, Buchſtaben L. bis N.
Freitag, den 17. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtaben O bis R,
2. Gemeinde Braunshardt, 3. Gemeinde Nieder=Ramſtadt mit
Waſchen=
bach, 4. Gemeinde Schneppenhauſen.
Samstag, den 18. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtabe 8, jedoch
nur die in den Jahren 1892 und 1893 geborenen Militärpflichtigen,
2. Gemeinde Erzhauſen.
Montag, den 20. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtabe S. die
im Jahre 1894 geborenen Militärpflichtigen, 2. Gemeinde Meſſel,
3. Gemeinde Wixhauſen.
Dienstag, den 21. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtaben T bis V,
2. Gemeinde Roßdorf, 3. Gemeinde Weiterſtadt.
Mittwoch, den 22. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtaben W bis Z,
2. Gemeinde Eich, 3. Gemeinde Gräfenhauſen, 4. Gemeinde Malchen,
5. Gemeinde Nieder=Beerbach.
Donnerstag, den 23. April; desgleichen Gemeinde Arheilgen.
Freitag, den 24. April: desgleichen 1. Gemeinde Eberſtadt, 2. Gemeinde
Eſchollbrücken.
Samstag, den 25. April desgleichen Gemeinde Griesheim.
Montag, den 27. April: desgleichen 1. Gemeinde Hahn, 2. Gemeinde Ober=
Ramſtadt, 3. Gemeinde Traiſa.
Dienstag, den 28. April: desgleichen Gemeinde Pfungſtadt.
Sämtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1894 geboren und im Kreiſe
Darmſtadt geſtellungspflichtig ſind, die Ueberzähligen (dienſtaugliche Leute aus
früheren Jahren, welche infolge hoher Losnummer nicht eingeſtellt worden ſind und
über die noch nicht definitiv entſchieden iſt, die alſo keine andere Militär=Legitimation
haben, als ihre Loſungs= und Geſtellungsſcheine), ſowie die Zurückgeſtellten aus
früheren Jahren (im Jahre 1892 und 1893 Geborene) werden hiermit aufgefordert,
ſich an den vorbezeichneten Tagen jedesmal pünktlich 7¼ Uhr vormittags zur
Muſterung einzufinden.
Die Militärpflichtigen aus früheren Jahren haben ihre Loſungsſcheine ſofern
dieſelben nicht ſchon bei der Anmeldung zur Stammrolle abgegeben worden ſind, bei
der Muſterung vorzulegen, damit ſie ergänzt und berichtigt werden können.
Auch werden unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 3. Januar I. Js.
(Amtsverkündigungs=Blatt Nr. 3 von 1914) die im Jahre 1894 geborenen, im Beſitz
des Berechtigungsſcheines zum einjährig=freiwilligen Dienſt befindlichen
Militär=
pflichtigen, welche bis jetzt ihre Zurückſtellung vom Militärdienſt noch nicht
bean=
tragt haben, wiederholt aufgefordert, dies alsbald und ſpäteſtens im
Muſterungs=
termin zu tun.
Von der perſönlichen Geſtellung vor der Erſatz=Kommiſſion ſind nur entbunden:
1. Diejenigen im Beſitz des Berechtigungsſcheins zum einjährig=freiwilligen
Dienſt befindlichen Leute, welche vorſchriftsmäßig ihre Zurückſtellung bei
der Erſatz=Kommiſſion beantragt haben.
2. Diejenigen, welche ſich als Freiwillige bei einem Truppenteil gemeldet und
Annahmeſchein für die Einſtellung im Herbſt 1. Js. erhalten haben.
3. Diejenigen, welche wegen ihres Geſundheitszuſtandes, z. B. Blödſinn,
Ver=
krüppelung ꝛc. nicht perſönlich ſich ſtellen können, was durch ein ärztliches
Zeugnis und eine Beſcheinigung der betreffenden Bürgermeiſterei beſtätigt
ſein muß.
Wer an Epilepſie zu leiden behauptet, hat auf eigene Koſten drei
glaubhafte Zeugen hierfür zu ſtellen oder ein Zeugnis eines beamteten
Arztes beizubringen.
Die Militärpflichtigen, welche ohne genügenden Entſchuldigungsgrund ſich zur
Muſterung nicht ſtellen oder nicht pünktlich zu derſelben erſcheinen, haben die Nachteile
zu erwarten, welche für dieſen Fall in der Wehrordnung feſtgeſetzt ſind. Dieſelben
ver=
lieren unter Umſtänden die aus Reklamationsgründen erwachſenden Anſprüche und
werden, neben Verurteilung in eine Geldſtrafe bis zu 30 Mark oder 3 Tagen
Gefäng=
nisſtrafe, vorweg zum Miltärdienſt herangezogen.
Bezüglich der Geſuche um Zurückſtellung und Befreiung vom Militärdienſt
in Berückſichtigung häuslicher, gewerblicher und Familienverhältniſſe ꝛc. wird auf
die §§ 32 u. 33 der Wehrordnung vom 22 November 1888 (Reg.=Bl. Nr. 68 von 1901),
das Reglement vom 12. Mai 1868 (Reg.=Bl. Nr. 26 von 1868) und die diesſeitige
Bekannt=
machung vom 14. Februar I. Js. (Amtsverkündigungs=Blatt Nr. 20) mit dem Anfügen
aufmerkſam gemacht, daß die Geſuche, ſoweit noch nicht geſchehen, alsbald bei den
Großherzoglichen Bürgermeiſtereien anzubringen ſind.
Ebenſo haben diejenigen Reklamanten, deren Söhne 1912 und 1913 wegen
häus=
licher ꝛ. Verhältniſſe zurückgeſtellt worden ſind und deren weitere Zurückſtellung oder
die Befreiung vom Militärdienſt für die Friedenszeit glauben in Anſpruch
nehmen zu können, ihre Geſuche beiden Großherzoglichen Bürgermeiſtereien zu erneuern,
gegenfalls die Reklamationen unberückſichtigt bleiben.
Diejenigen Reklamationen, welche Militärpflichtige des 1. und 2.
Militär=
pflichtjahres betreffen, (in 1894 und 1893 geborene Leute) werden an den Tagen
verhandelt, an denen ſich die Militärpflichtigen zu ſtellen haben. Dieienigen
Per=
ſonen, zu deren Gunſten reklamiert wird — Eltern und Geſchwiſter — haben ſich an
dieſen Tagen einzufinden.
Dagegen wird über ſämtliche Reklamationen die Militärpflichtige des
3. Jahrgangs betreffen (die in 1892 geborenen Leute) Mittwoch, den 29. April I. J.,
verhandelt und haben ſich die Eltern ꝛc. an dieſem Tage der Erſatzkommiſſion
vor=
zuſtellen. Ausdrücklich wird bemerkt, daß ſich trotzdem die betreffenden
Militärpflich=
tigen an den Tagen zur Muſterung zu geſtellen haben, an denen die übrigen
Militär=
pflichtigen ihrer Gemeinden erſcheinen müſſen.
Ferner wird darauf hingewieſen, daß ſpätere Geſuche um Zuweiſung zu einem
anderen Truppenteil unberückſichtigt bleiben; denen, die beſondere Wünſche für einen
Truppenteil oder Standort haben, wird empfohlen, ſich rechtzeitig zum freiwilligen
Dienſt zu melden.
Zugleich wird bekannt gemacht, daß über etwaige von Reſerve= und
Landwehr=
mannſchaften, ſowie Erſatz=Reſerviſten eingereichten Geſuche um Zurückſtellung wegen
häuslicher, gewerblicher oder Familienverhältniſſe an den Tagen verhandelt wird, an
welchen die Muſterung der betreffenden Ortsangehörigen angeſetzt iſt.
Darmſtadt, am 19. März 1914.
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt.
J. V.: Dr. Michel.
(7437a
Darmſtadt, den 31. März 1914.
Betreffend: Das Muſterungsgeſchäft für 1914 im Kreiſe Darmſtadt.
Der Zivil=Vorſitzende der Großh. Erſatzkommiſſion Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Unter Bezugnahme auf die wiederholt erfolgte diesſeitige Bekanntmachung des
Muſterungstermins empfehle ich Ihnen, ſich an den in derſelben näher bezeichneten
Tagen mit den Militärpflichtigen Ihrer Gemeinden vormittags 7¼ Uhr zum
Muſterungs=
geſchäft einzufinden.
Die betr. Militärpflichtigen ſind darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie ſich in
den Straßen Darmſtadts und im Muſterungslokal ruhig und anſtändig zu betragen
haben und namentlich nicht im angetrunkenen Zuſtande vor der Erſatz=Kommiſſion
erſcheinen dürfen. Zuwiderhandelnde werden alsbald in Gewahrſam gebracht und
unter Umſtänden entſprechend beſtraft.
Militärpflichtige, welche nicht pünktlich erſcheinen, ſind, ſofern ſie dadurch nicht
eine härtere Strafe verwirkt haben, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. oder mit Haft bis zu
3 Tagen zu beſtrafen.
(8572a
Dr. Reinhart.
Amtliche Rachrichten des Grodh. Polzeiants Darniadt=
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
ſinden ſich: 1 Dobermann. Die Hunde können von den Eigentimern
bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der
nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags
(9135
10 Uhr ſtatt.
Straßenſperre. Wegen Aufſtellung des Gerüſtes für die
Her=
ſtellung des Rathauſes wird die Schuſtergaſſe auf die Länge des
Rathauſes vom 15. April ds. Js. ab auf die Dauer von ea. 10 bis
(9438
12 Wochen für den Fuhrwerksverkehr geſperrt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 12. April,
ſind nachmitags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtr. — Am Montag den 13. April,
ſind nachfolgende Apotheken geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke,
Rheinſtraße, und Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen
Apotheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Betr.: Polizeiliche Schutzmaßregeln in den bei Darmſtadt
ge=
legenen Waldungen.
Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß mit Wirkung
vom 11. April l. J. der Sicherheitsdienſt in der Waldumgebung der
Stadt, gleichwie in den Vorjahren, wiederum in Kraft tritt. Der
Aufſichtsdienſt wird von 7 Forſtaufſehern ausgeübt, welche die
Uni=
form der ſtaatlichen Forſtwarte tragen und mit Gewehr ausgerüſtet
ſind. Ihre Aufgabe iſt die ſtändige Beaufſichtigung der die Stadt
umgebenden Waldungen unter beſonderer Berückſichtigung der von
dem Publikum begangenen Spazierwege.
Da den Forſtaufſehern die polizeiliche Ueberwachung der
Wald=
umgebung obliegt, ſind ſie von dem Großh. Kreisamt eidlich als
Polizeibeamte auf den Polizeiſchutz verpflichtet und im Beſitz einer
von dem unterzeichneten Polizeiamt ausgeſtellten Ausweiskarte.
In der Ueberzeugung, daß durch die ſtändige polizeiliche
Ueber=
wachung der Waldungen eine erhöhte Gewähr für die Sicherheit der
Spaziergänger gegeben iſt, richten wir hiermit an die
Einwohner=
ſchaft die Bitte, von etwaigen verdächtigen Wahrnehmungen in den
Wäldern die Forſtaufſeher oder das unterzeichnete Polizeiamt in
Kenntnis ſetzen zu wollen.
Darmſtadt, den 6. April 1914.
(9239mdf
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Bekanntmachung.
Am Nordende der Hauptzufahrtsſtraße zum neuen Friedhof
ſollen zu beiden Seiten kleine Läden für Steinhauer, Grabmalhändler,
Friedhofsgärtner und Blumenhändler errichtet und mit zugehörigen
kleinen Höfen bezw. Gärten vermietet werden. Die Pläne und
Ver=
tragsentwürfe liegen auf dem Stadtbauamt in der Zeit vom 14. bis
25. April d. Js. zur Einſicht offen. Das Stadtbauamt iſt
beauf=
tragt, alle Wünſche etwaiger Intereſſenten bis zu dem genannten
Termin entgegenzunehmen und entſprechende Erklärungen vorzulegen.
Ausdrücklich wird bemerkt, daß das Gelände in der Umgebung
des neuen Friedhofs im übrigen, namentlich auch an der Breiten
Alle, durch Beſchluß der Stadtverordneten=Verſammlung vom
(9364ds
8. Januar 1914 für unbebaubar erklärt worden iſt.
Darmſtadt, den 8. April 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Mueller.
Ghecke 5 M. Landwehrſtr. 1, II. (*12 Wenz, Eliſabethenſtr. 60. (*9693
Dutnäh. Tretmaſch. 12 M., Vogel=9 gute Strohmatr. à 1 Mk. zu verk.
Bekanntmachung.
(Stadtwald.)
Der Brunnersweg iſt an ſeinem
Ausgangaufdie Dieburger Straße,
oberhalb der Forſtwart=Wohnung
Heiligkreuz, wegen Einlegung eines
Schienengeleiſes bis zum 20. April
(8587a
geſverrt.
Darmſtadt, 30. März 1914.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Bekanntmachung.
(Harras.)
Der Dornheimer Weg iſt wegen
Chauſſierarbeiten bis zum 1. Juni
I. Js. in einzelnen Teilſtrecken für
Fuhrwerke geſperrt.
(9457a
Darmſtadt, 8. April 1914.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
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ab=
zugeben Eliſabethenſtr. 1, I. (6727a
Auſtuahme der Bießbeſtände
in Ausführung des Reichsviehſeuchengeſetzes.
Nach den §§ 11—13 des heſſiſchen Geſetzes zur Ausführung des
Reichsviehſeuchengeſetzes und des Geſetzes über die Entſchädigung für
an Maul= und Klauenſeuche gefallenes Rindvieh ſind die Viehbeſitzer,
die nach der letzten allgemeinen Viehzählung einen Rindviehbeſtand
neu angeſchafft oder den zur Zeit der Viehzählung vorhandenen Be,
ſtand um mehr als ein Fünſtel vermehrt haben, verpflichtet, die Zahl
der zugegangenen Tiere bis ſpäteſtens 14. April eines jeden
Jahres=
unaufgefordert bei der Stadtverwaltung (Stadthaus, Zimmer Nr. 50)
anzumelden.
In gleicher Weiſe haben Pferdebeſitzer, die Pferde von einem
höheren Werte als 1000 Mark beſitzen, dieſe unter Angabe des Wertes
innerhalb 14 Tagen nach Beginn des Rechnungsjahres (1. April) oder
nach dem Erwerb im Stadthaus unaufgefordert anzumelden.
Ebenſo haben Händler bei Beainn des Rechnungsjahres ihren
Jahresumſatz, der am Schluſſe des Rechnungsjahres (31. März) auf
Grund der von den Händlern zu führenden Kontrollbücher (§§ 20—24
der Ausführungsbeſtimmungen des Bundesrats) feſtgeſtellt wird,
ſchätzungsweiſe anzugeben.
Die Nichtbeachtung dieſer Beſtimmungen hat zur Folge, daß
den Viehbeſitzern für das an einer Seuche gefallene Vieh keinerlei
Entſchädigung gewährt wird.
Darmſtadt, den 23. März 1914.
(7990sss
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
Kraftloserklärung von Pfandſcheinen.
Die Inhaber der angeblich abhanden gekommenen Pfandſcheine
Nr. 1643, 2390, 4324, 4662, 4854, 10 253, 11376,
12156, 14507, 21751, 23 507, 30 068 und 31 568 werden
hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche innerhalb 14 Tagen, vom
Tage des Erſcheinens dieſer Bekanntmachung an gerechnet, in unſerem
Geſchäftszimmer — Kirchſtraße Nr. 9 — geltend zu machen,
widrigen=
falls nach Ablauf dieſer Friſt gemäß § 30 der Satzung vom 1. März
1913, betreffend das ſtädtiſche Leihamt Darmſtadt, die
Kraſtios=
erklärung der Pfandſcheine erfolgen wird.
(9426
Darmſtadt, den 8. April 1914.
Städtiſche Leihamtsverwaltung.
Paul.
Vergevung
von Leinen, Stoffen zu Kleidern uſw. für das Stadtkrankenhaus
zu Darmſtadt.
Die verſchloſſenen Angebote auf vorgeſchriebenem Formular,
zu haben auf der Geſchäftsſtube des Krankenhauſes, ſind
Montag, den 20. April lfd. Js
vormittags zwiſchen 10 und 11 Uhr,
in den im Krankenhaus am Eingang zur Poliklinik angebrachten
Angebotkaſten einzulegen. Mit Kennzeichen verſehene Muſterſtücke
ſind bei dem Oberverwalter abzugeben.
Auskunft erteilt unter Vorlage von Muſtern der Oberverwalter.
Bemerkt wird, daß nur gute Ware und von den einzelnen Artikeln
nur eine Probe verlangt wird.
Die Genehmigung der Vergebung, ſowie die Auswahl unter
allen Anbietenden bleibt dem Herrn Oberbürgermeiſter vorbehalten.
Darmſtadt, den 7. April 1914.
(9427sf
Die Krankenhausdirektion.
Dr. Fiſcher.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Nummer 100.
Nachſter Zuchtviehmarkt in Darmſtadt
Dienstag, den 14. April 1914.
Darmſtadt, den 3. April 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(9181ms
Zwangsverſteigerung.
Die nachſtehend bezeichneten Grundſtücke, die zur Zeit der
Ein=
tragung des Verſteigerungsvermerks auf den Namen des
a) Konrad Sutter, Profeſſor, zu ½
b) Sutter, Walburga geb. Philips, zu ½
im Grundbuch eingetragen waren, ſollen
Dienstag, den 9. Juni 1914, nachmittags 3 Uhr,
durch das unterzeichnete Gericht, Saal 219, verſteigert werden.
Die Verſteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollſtreckung.
Der Verſteigerungsvermerk iſt am 11. März 1914 in das
Grund=
buch eingetragen worden.
Inſoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des
Verſteigerungs=
vermerks aus dem Grundbuche nicht erſichtlich waren, ſind ſie
ſpäte=
ſtens im Verſteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von
Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der
Gläubiger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls ſie bei
der Feſtſtellung des geringſten Gebots nicht berückſichtigt und bei der
Verteilung des Verſteigerungserlöſes dem Anſpruche des Gläubigers
und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Verſteigerung entgegenſtehendes
Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuſchlags
die Aufhebung oder einſtweilige Einſtellung des Verfahrens
herbei=
zuführen, widrigenfalls für das Recht der Verſteigerungserlös an
die Stelle des verſteigerten Gegenſtandes tritt.
Darmſtadt, den 31. März 1914.
(9459
Großherzogliches Amtsgericht I.
Bezeichnung der Grundſtücke.
Grundbuch für Darmſtadt (Bez. II) Band V Blatt 417:
Betrag der
Ord.=
Kulturart
Flur Nr.
Gewann qm Schätzung
Nr.
II 121 Grasgarten
Ilbrichweg 260 1 75000 Mk.
2 II 121¾10 Hofreite Nr. 19 daſelbſt 369
Bekanntmachung.
Die Stammholz= und Nutzſcheiter=Verſteigerung vom
6. April I. Js. zu Darmſtadt iſt genehmigt. Abgabe der
Abfuhr=
ſcheine bei den Kaſſenſtellen ab 15. Aptil Ueberweiſung und erſter
Fahrtag am 16. April, vormittags 8 Uhr. Die Abfuhr mußz bis
31. Mai l. Js. beendigt ſein.
Darmſtadt, den 8. April 1914.
Großherzogliche Oberförſterei Kranichſtein.
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Weinverkeigerung
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Bingen am Rhein (Bahnhofſaal).
Am 24. April 1914, vormittags 11 Uhr, läßt
Herr Jean Schneider,
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des Verſteigerers am 28. und 30. März und am 22. April.
In Bingen Bahnhofſaal am 9. April von 10 Uhr vormittags
ab ſowie am Verſteigerungstage vor der Verſteigerung.
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kann die Zahntechnik erlernen. Off.
unter P 36 an die Eep. (*9740
Kanur
zur Bürgermeiſterwahl in Weiterſtadt
am 18. April 1914.
Im Anſchluß an die Artikel in verſchiedenen Zeitungen ſei nur
bemerkt, daß die Angaben, der Bürgermeiſter Becker habe die weitere
Kandidatur abgelehnt, erfunden iſt, und nur von den neuen
Be=
werbern gemacht wird. Wenn er auch ein alter Mann, ſo wird er
doch das Amt noch einige Jahre verwalten, und glauben wir nicht,
daß es der Gemeinde zum Schaden iſt. Es ſoll nur jeder Wähler
bedenken, was war Weiterſtadt vor 18 Jahren und was iſt es heute.
Viele Wähler.
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Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Seite 13.
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8)
Nachdruck verboten.)
Laſſen Sie es gut ſein. Die Klaſſen der Geſellſchaft
ſind jetzt nicht mehr ſo ſtreng getrennt wie früher. Die
haute finance hat ſich ihren Platz neben dem alten Adel,
dem Offizierkorps und dem hohen Beamtentum, erobert.
In den Salons der Kommerzienräte und großen
Handels=
herren verkehren die Diplomaten, Gardeoffiziere — ja,
hohe und höchſte Herrſchaften. „Non olet”, ſo heißt es da,
und die Millionäre des Handels und der Induſtrie ſind
hoffähig geworden. Weshalb ſollen wir da nicht mit
ihnen verkehren?
Vielleicht wollen jene Kreiſe nicht mit uns verkehren,
meinte Hans lächelnd.
Na, das käme auf den Verſuch an. — Doch, ich denke
eben daran, daß ich noch eine Verabredung habe. Sie
entſchuldigen mich daher wohl. Auf Wiederſehen heute
abend — nicht wahr?
Ich werde mir die Ehre geben . . . .
So iſt’s recht — und wegen des Schuldſcheins laſſen
Sie ſich keine grauen Haare wachſen. Das werden wir
ſchon arrangieren.
Er ſchüttelte Hans kordial die Hand und tänzelte
hin=
aus. Hans ſtarrte ihm mit finſteren Blicken nach. Die
frohe Laune war ihm gründlich verdorben; die
Winter=
ſonne, die ſo freundlich in das Zimmer geſchienen, hatte
ihren Glanz verloren; trübe Dämmerung ſchien das
Zim=
mer zu erfüllen, trübe Dämmerung und dichter Nebel
ſchienen ſich auch auf das Leben und die Zukunft zu
ſen=
ken, daß Hans mit einem mutloſen Seufzer ſich in einen
Seſſel fallen ließ.
Er war nicht unerfahren genug, als daß er nicht den
zweifelhaften Charakter Rautheims erkannt haben ſollte.
Aber er war auch viel zu ſehr in den Anſchauungen ſeines
früheren Standes und ſeiner Geburt befangen, als daß er
nicht das Drückende dieſer Schuld empfunden haben ſollte.
Eine Spielſchuld war eine Ehrenſchuld — konnte dieſe nicht
getilgt werden, ſo war man aus der Reihe der
anſtändi=
gen, ehrenhaften Leute geſtrichen. Die Ehre, der
anſtän=
dige Name war verloren, und man glich dem Verbrecher,
der eine entehrende Strafe erlitten hatte.
Ich muß mich von dieſer Schuld befreien, flüſterte
er. Auf jeden Fall — und ſollte ich darüber zu Grunde
gehen.
Zwei weiche Arme ſchlangen ſich um ſeinen Nacken;
eine weiche Wange ſchmiegte ſich an ſeine Stirn. Eva war
unbemerkt eingetreten und hatte ihre Arme um ſeinen
Nacken gelegt.
Eva — Du hier? rief er und zog ſie näher an ſich.
Ja, mein Schatz — ich bin hier — ich wußte wohl,
daß Du mich nötig haſt. Dieſer Herr von Rautheim hat
Dir die Laune verdorben. Ich hätte Dich verleugnet,
wenn ich ihm die Korridortür geöffnet, aber Vater öffnete
ihm. Was hat es gegeben, Hans?
Er ſchämte ſich, ihr ſeine Schuld zu geſtehen. Er
wollte ihr auch keinen Kummer bereiten, deshalb ſagte er
abwehrend:
Nichts, mein Liebling. Herr von Rautheim hat mich
für heute abend zu einem Herreneſſen eingeladen.
Und Du wirſt gehen, Hans? fragte ſie, ihn
aufmerk=
ſam anſehend.
Ja . .., weshalb ſollte ich nicht? Es iſt doch mal
eine Abwechslung. Ich verſpreche Dir auch, frühzeitig
heim zu kommen, meine kleine Aufpaſſerin, verſuchte er zu
ſcherzen.
Ich gönne Dir gewiß jede Unterhaltung, Hans,
ent=
gegnete ſie ernſt, die ſich in den Grenzen des Anſtandes
bewegt. Aber ich fürchte . . .
Damen ſind nicht zugegen, ſachte er gezwungen auf.
Die würde ich nicht fürchten, fuhr ſie fort. Dazu habe
ich viel zu viel Vertrauen zu Deiner Liebe und Treue. Ich
fürchte etwas anderes.
Was denn, Du kleiner Haſenfuß?
Das Spiel .
Er wandte ſich ab.
Das verſtehſt Du nicht, entgegnete er argerlich.
Ich weiß, daß bei dem Baron geſpielt wird, ſprach
Eva ernſt und traurig. Schon, als er bei uns wohnte,
wurde oft die ganze Nacht hindurch bei ihm geſpielt. Oh,
Hans, laß Dich nicht mit ihm ein! Er iſt ein gefährlicher
Menſch — denke an jene häßliche Nacht, von der Du mir
erzählt haſt. Sag’ ſeine Einladung ab — wir wollen
zuſammen ausgehen.
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
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Sie erhob bittend die Hände zu ihm. Er ergriff ſie
und zog die Geliebte in die Arme. Er war bewegt und
ergriffen; er hätte ihr gern die Bitte erfüllt, aber wie ein
drohendes Geſpenſt ſtand ſeine Schuld vor ihm und
ver=
ſperrte ihm den Weg zu ſeinem Glück.
Ich danke Dir von Herzen für Deine Sorge um
mich, mein Liebling, ſagte er, ihr Haupt zärtlich an ſich
preſſend. Aber dieſes Mal mußt Du mich ſchon freigeben
— aber ich perſpreche Dir, es ſoll das letzte Mal ſein. Biſt
Du nun zuſrieden?
Ich werde die Sorge nicht los, Hans. Geh nicht hin.
Da wandte er ſich ab.
Ich kann nicht anders, Kind, entgegnete er ungeduldig.
Du mußt verſtändig ſein — ich bin doch kein Kind mehr.
Ich habe die Einladung angenommen und werde
hin=
gehen.
Er machte ſich auf ſeinem Schreibtiſch zu ſchaffen und
ſah nicht, wie ſich ihre blauen Augen mit Tränen füllten.
Verzeih mir, flüſterte ſie. Ich war wohl recht
kin=
diſch.
Und ſie ſchlüpfte geräuſchlos zur Tür hinaus. Als er
ſich umwandte, um ihr ein gutes Wort zu ſagen, war ſie
verſchwunden.
Ich werde ihr morgen alles ſagen, murmelte er, wenn
ich von dieſer drückenden Laſt befreit bin.
Darf ich Ihnen Herrn Baron von Ballhauſen
vor=
ſtellen, meine Gnädige, ſagte Herr von Rautheim mit
ſüß=
lichem Lächeln, indem er ſich ehrerbietig verneigte.
Frau Kommerzienrat Magnus reichte Hans ihre
weiße, fleiſchige, mit vielen koſbaren Ringen geſchmückte
Hand zum Kug und rotgegnete mit verbindlichem Tone:
Ich freue mich, Sie kennen zu lernen, Herr Baron.
Es iſt ſehr nett von Ihnen, daß Sie der Aufforderung
des Herrn von Rautheim gefolgt ſind. Der Baron iſt ein
alter Freund unſeres Hauſes, und ſeine Freunde ſind uns
ſtets willkommen. Hoffentlich fühlen Sie ſich wohl bei
uns, und wir dürfen auch Sie zu den Freunden unſeres
Hauſes zählen.
Gnädige Frau ſind ſehr liebenswürdig, ſagte Hans
ſich höflich über die weiße Hand der Hausfrau beugend.
Haben Sie meinen Gatten ſchon begrüßt? fragte Frau
Magnus.
Ich hatte bereits die Ehre .
Und meine Tochter auch?
Ich fand noch nicht Gelegenheit .
Edith — bitte einen Augenblick . . . rief Frau
Magnus und winkte einer ſchönen jungen Dame, welche
ſich in einem Schaulſtuhl wiegte, indem ſie mit mehreren
Herren plauderte und lachte.
Die junge Dame erhob ſich mit den läſſigen
Bewe=
gungen eines jungen Panthers und trat näher.
Du wünſcheſt, Mama?
Herr Baron von Ballhauſen wünſcht Dir vorgeſtellt
zu werden.
Hans verbeugte ſich.
Edith Magnus ſtreckte ihm die ſchmale, nervöſe
Hand=
entgegen.
Baron Rautheim ſagte mir ſchon von Ihnen, ſprach
ſie. Seien Sie willkommen
Hans wollte ihr die Hand küſſen, doch ſie drückte ihm
nur die Hand in kameradſchaftlicher Weiſe.
Kommen Sie, fuhr ſie fort. Ich mache Sie mit den
anderen Herren bekannt .
Hans folgte ihr zu der Gruppe der Herren, denen
Edith ihn vorſtellte. Es waren zwei junge
Gardeoffi=
ziere, ein Aſſeſſor und einige Herren aus reichen
Kauf=
mannskreiſen, die Hans mit neugierigen und doch
ſchein=
bar gleichgültigen Blicken muſterten.
Edith begann ſofort wieder eine lebhafte Plauderei,
die ſich hauptſächlich um Pferde und Reitſport drehte.
Sie müſſen wiſſen, Herr von Ballhauſen, flüſterte der
Aſſeſſor Hans zu, daß Fräulein Magnus eine paſſionierte
Reiterin iſt.
Und zwar eine unſerer vorzüglichſten Reiterinnen,
ſetzte ein Gardeoffizier hinzu. Sie reitet ſogar im
Herren=
ſattel .
Sie reiten doch auch, Herr Baron? wandte ſich Edith
an Hans.
Ich war Kavalleriſt, gnädiges Fräulein.
Ah, ſcharmant! — Dann müſſen wir einmal zuſammen
ausreiten!
Hans verbeugte ſich.
Ihm war ſeltſam zu Mute. Zum erſten Male ſeit
langen Monaten befand er ſich wieder in einem reichen,
vornehmen Hauſe und in Geſellſchaft von Damen, die,
wenn auch nicht den erſten, ſo doch den reichſten Kreiſen
Berlins angehörten. Anfangs hatte er der Aufforderung
Rautheims, einen Beſuch in dem Hauſe des
Kommerzien=
rats Magnus, der als Millionär hekannt war, zu mächen,
Widerſtand entgegengeſetzt; aber nach und nach war er
in ſolche Abhängigkeit von Raurbeim geraten, daß er ihm
gegenüber faſt willenlos geworden war und ihm avc. ip
dieſes Haus folgte.
(Foxsſetzurs folgt.)
Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Seite 15.
Frankfurter Kursbericht vom 9. April 1914.
Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. (Darmstädter Bank.)
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97,30
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97,40
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do. . . . . .
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do. unkdb. p. 1921
4 97,25
do.
3½ 84,50
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98,00
do. v. 7980 ..
88,10
do. . .
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5 96,80
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1.6 55,50
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2 96,00
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do. Papier-Rente . . . 41/) —
do. Gold-Rente . . .
4 85,60
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9,60
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5 1100,00
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4½ 91,15
do. Schatzsch. v. 1913 4½100,00
do. conv. .
4 85,40
do. v. 1890
4
do. v. 1891
4 86,00
do. v. 1905 .
4 85,80
do. v. 1908
4
do, v. 1910
85,10
-Russische St.-Ar
do. kons. v. 18
do. Gold v. 1890
do. v. 1902
89,75
Schweden v. 1880. .
93,00
do. v. 1886
Schweden v. 1890.
Serben steuerfrei
87,30
14
do. amort. v. 1895 .
79,00
Türk. Egypt. Tribut.
do. kons. steuerfreie
do. Admin. v. 1903 . .
76,50
do. unif. v. 1903. . .
do. v. 1905. . .
(2,70
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1913 unkdb. bis 1923 . . 4½ 90,30
Ungar. Staatsk.-Scheine
v. 1913 . . . . . . . . . . . . 4½ 99,10
do. Gold-Rente. . . . . 4 83,10
do. Staats-Rente 1910.
4 81,50
do.
4 850
Kr,
Argent. innere Gold-Anl.
v. 1887
97,50
do. äußere v. 1890 . . . 5 100,00
do. innere v. 1888 . . .4½ 95,20
do. äußere v. 1888 . . .4½
do. v. 1897 . .
... 42
Chile Gold-Anl. v. 1911.
93,00
do. v. 1889 . . . . .
4½
do. v. 1906
4½
Chines. St.-Anl. v. 1895 . . 6
do. v. 1896 ..
§ 1o0d5
do. Reorg. Anl.
5 88,20
do. v. 1898 .
4½ 90,85
Japaner . . . . .
4½ 89,60
Innere Mexikaner .
6400
Außere do.
5 83,70
Mexikan. Gold v. 1904
4 1 68,50
do. cons.
3 43,10
do, Irrigat.-Anleihe .4½
Buenos-Aires Prov..
3½ 65,85
5
Tamaulipas .
Sao Pauſo E.-B.
5
do. v. 1913 .
5 96,70
Siam v. 1907. . .
4½ 95,60
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v. 1895/97
v. 1904 3½
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4
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Buenos Stadt v. 1892 . . . 6
Pfandbriefe.
Berliner Hyp.-Bk.-Pf. . . 4½1100,00
do. unkäb. 1918...
93.00
1919:
do.
93,50
do.
1921:
94.25
do.
1922.
85.50
do..
83,50
do. Komm.-Obl. unk. 1918
95,00
Frankf. Hyp.-Bk. pr. 1910
95,00
do. . „ 1915
96,00
1920 ..
do.
96,50
de. Ser. 12—19. . . . . . 3½ 86,40
Kommunal-Oblig. Ser. 1,
unkdb. 1910
86,50
Frankt. Hyp.-Kred.-Ver.
Ser. 15—42
94.00
„ 48—49
do. .
94.00
do. unk. 1922 „ 52
9600
do. „ 1913. . .
88,60
do. Ser. 45 . . .
3½ 86,50
Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf.
Ser. 12, 13, 10
96,90
n 14, 15, 17
do. . .
95,0
do. unkdb. 1920
97,40
4 97,50
60.
1923 .
do. Ser. 1, 2, 6—8 . .
3½ 84,20
do. „ 3—5 . .. . . .
84.15
do. kündb. 1915.
3½ 84,25
96,90
do. Komm. unk. 1913
do.
„ 1914 4 96,90
„ 1916
do.
97,10
„ 1920 4 97.40
do.
„ 1923) 4 1 97,50
do.
do. verlosb. u. kündb. . 3½ 84,25
do.
unkdb. 1915 3½ 84,25
94,50
Meininger Hyp.-Bk. Pfdb.
95,80
do. unkdb. 1922.
„ 86,00
do.
Rheinische Hyp.-Bk. Pfb.
94,00
unkäb. 1917
94,00
1919
do. . . . .
1921
94,10
do. . . . . .
*96,20
do. . . . . .
1924
84,60
do.
do, Komm. unk. 1923 . 4 95,20
1924 . 4 96,00
do.
Südd. Bod.-Kred.-Pfdbr. . 4 1 96,40
88,00
do.
. . ,
Bank-Aktien.
Bank für elektr.
Unter-
nehmungen Zürich . . 10
152,00
Berg.-Märkische Bank.
154.00
Berliner Handelsges.. .
*117,25
Darmstädter Bank . . .
Deutsche Bank. . . . . . .12½248,30
Deutsche Vereinsbank. . 6 117,50
Dt. Effekt.- u. Wechs.-Bk.! 6 118.00
Disk.-Kommand.-Ant. . . 10 1186,20
Dresdner Bank . . . . . . .8½ 1151,05
Frankf. Hypothek.-Bank 10 (212.50
do. do. Kred.-Ver.8½ (154,70
Mittoldeutsche Kred.-Bk. 6½ 116,90
Nation.-Bank f. Deutschl. 6 I111,45
Pfälzische Bank . .
7 1123,00
Reichsbank . . . . . . . . . 8.42 135,40
Rheinische Kredit-Bank.
128,00
A. Schaaffhaus. Bk.-Ver.
104,00
Wiener Bank-Verein. .
131,50
Aktien von
Trans-
port-Anstalten.
Hamb.-Amerika-Packetf. 10 1131,30
8 (115,00
Norddeutscher Lloyd.
Frankfurt. Schleppschif. 4 11600
Südd. Eisenb.-Gesellsch. . 6½ 1128,95
Anatol. Eisenb. 60%-Akt. 5½ 1115,25
6 90,25
Baltimore . . . .
10 200½
Canada . .
7½ 142,60
Schantung.
§ (15800
Prinz Henry.
0 212/
Lombarden .
6 1112,50
Pennsylvania .
Industrie-Aktien.
Badische Anilin-Fabrik 28 1644,90
Chem. Fabrik Griesheim 14 (268.75
30 (644,00
Farbwerke Höchst
Ver. chem. Fabr. Mannh.. 20 338.50
10 (149.75
Zement Heidelberg
Chemische Werke Albert) 30 1445,25
Holzverkohl. Konstanz . 15 (313.60
6 129,20
Lahmeyer
8 1150,00
Schuckert, Nürnberg.
Siemens & Halske. .
12 218,00
5 (123,00
Bergmann Elektr.
Allg. Elektr.-Gesellsch. . 14 1247,50
Hagen Akkum. . . . . . . . 25 (342,00
Deutsch. Übersee-Elektr. 11 (177/30
0 82,50
Gummi Peter . . . . .
Adler-Fahrradwerke . . . 25 341,00
Maschinenfabr. Badenia . 6 1128,00
Wittener Stahlröhren . . O
Gasmotoren, Oberursel .8½ 1159,00
121,50
Gasmotoren, Deutz . . .
Siemens Glas-Industrie . 15 (236,50
23 316,00
Enzinger Filter . . . .
10 146,00
Steaua Romana . . .
15 1199,00
Zellstoff Waldhof . .
Bad. Zucker-Waghäusel .12,83/224,50
83,50
Neue Boden-Aktien-Ges..
Süddeutsche Immobilien 0 1 57,50
Bergwerks-Aktien.
12 1160,50
Aumetz-Friede . .
Bochum. Bergb. u. Gußst. 14 225,50
Leonhard, Braunkohlen . 9. 1162.00
23 (36500
Konkordia Bergbau
Deutsch-Luxemb. Bergb. 10 (131%/
Eschweiler . . . . . . . . . . 10 221.50
ſe
Gelsenkirchen Bergw. .
11 1183,00
Harpen Bergbau.
11 183,75
Kaliwerke Aschersleben 10 /136,00.
Kaliwerke Westeregeln 13 202,50
Königin Marienhütte . * 6 1 81,00
Laurahütte . . . . . .
§ 152,50
Oberschles. Eisenbed.
6 84,00
Oberschl. Eisen-Industrie‟ 3 67,25
Phönix Bergbau .
18 12395½
Rheinische Braunkohlen 10 (228,25
Riebeck Montan . . . . . . 12196,50.
South West.-Afr. Shares . 5 1119,00
Verzinsliche
Anlehenslose. (Zf.
Badische .
TIr. 100) 4
Cöln-Mindener . TIr. 100/3½1144,25
Helländ. Komm. . A. 100) 3 116.00
Madrider . . . . . Frs. 100 3 78.25
Meininger Präm.-Pfdbr. . 4 1140,50
Osterreicher 1860er T.ose
179,50
Oldenburger . . . . TIr. 40
128,30
Raab-Grazer . . . . H. 150/2½111,90
Unverzinsliche
Mk.
Anlehenslose.
p. St.
Augsburger
. A. 7 35,90
TIr. 20 203,00
Braunschweiger
Fs. 45 —
Mailänder
do.
Fe. 10
Meininger
. A.7 36,90
Osterreicher v. 1864
A. 100
v. 1858 . A. 100
do.
A. 100 441,00
Ungar. Staats . .
Po. 30
Venediger . . . .
Fs. 400 166,20
Türkische
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns. . . . .
20,42
20-Franks-Stücke . . . .
16,31
Amerikanische Noten .
4,26½
20,46
Englische Noten . . . .
Französische Noten. .
81,40
Holländische Noten . .
.169,22
Italienische Noten . . . . . . 81,10
Osterr.-Ungarische Noten. . 85,00
Russische Noten . . . . . . . .
Schweizer Noten. . . . . . . . 81,30
Reichsbank-Diskont
do. Lombard Zsf.
Tendenz:
Post.
Handel und Verkehr.
— Frankfurt a. M., 9. April. (Börſe.) Der
Geſamteindruck, den die heutige Börſe bot, war angeſichts
Der bevorſtehenden viertägigen Unterbrechung wieder ſehr
etill, doch war andererſeits eine recht feſte Grundtendenz
micht zu verkennen. Wenn auf der einen Seite die
unauf=
haltſame Entwertung der Canadaſhares ſichtbar
ver=
ftimmte, ſo wurde doch andererſeits das bekannt
gewor=
dene Urteil des amerikaniſchen Bundesgerichts betr. der
Delaware Lakawanna und Weſternbahn mit Rückſicht auf
die noch unerledigten Truſtprozeſſe lebhaft und mit
Ge=
mugtuung erörtert und bot dem Markt eine recht gute
Stütze. Im Verlauf konnte ſich die Stimmung weiter
be=
feſtigen. Am Montanmarkt konnte man auch heute
wie=
ner Deckungskäufe bemerken, wovon u. a. Harpener,
Gel=
ſenkirchener, Kattowitzer profitierten. Die Kaſſakurſe
ſtell=
tten ſich meiſt höher, z. B. Chemiſche Griesheim 1½
Pro=
zent, Daimler 4 Prozent, Kleyer 2 Prozent, ferner
Fran=
kkenthaler Zucker 6½ Prozent, Badiſche Zucker 1¾
Pro=
zzent. Höher waren auch heute wieder die Kurſe der
hei=
rmiſchen Fonds in Rückwirkung des weiterhin
außer=
rordentlich flüſſigen Geldſtandes.
H. Frankfurt, 9. April. (
Börſenwochen=
bericht.) Die wenigen Tage unſerer Berichtswoche,
in=
folge des Oſterfeſtes, haben trotzdem einen reichen Stoff
von Nachrichten gebracht, die vorwiegend nicht erfreulich
lauteten. Enttäuſchungen auf der ganzen Linie. Von all
den Hoffnungen iſt nur eine in Erfüllung gegangen, und
dies iſt eine weitere Zunahme der Flüſſigkeit am
Geld=
markt. Aber die Erwartungen, die man daran geknüpft
hatte, haben ſich bisher nicht erfüllt. In den meiſten
Gene=
ralverſammlungen der Banken wurde die Ueberzeugung
dahin zum Ausdruck gebracht daß die Geldflüſſigkeit zu
einer neuen Belebung des Effektengeſchäfts führen werde.
Was für hohe Beträge an Geld ſind in dieſen Tagen
allein durch Ausſchüttungen von Dividenden flüſſig
ge=
worden. Ein großer Teil dieſer Auszahlungen iſt
natür=
lich durch Umſchreibung auf den Konten bewirkt worden;
aber das Geld wechſelt den Beſitzer und man ſollte meinen,
daß es nach neuen Anlagen ſucht, dies um ſo mehr, als
die Zinsvergütungen von der Bankwelt von neuem
her=
abgefetzt worden ſind und zwar auf einen Stand der
direkt zum Effektengeſchäft drängen muß oder aber ein
Teil davon aus den Depoſitenkaſſen den Sparkaſſen
zu=
geführt werden dürfte. Die Zunahme der Spargelder
darf man unter dieſen Umſtänden nicht einer erhöhten
Sparfähigkeit gleichſtellen, ſondern ſie iſt eben wohl
über=
wiegend eine Folge der Uebertragung der
Bankdepoſiten=
gelder auf die Sparkaſſen. Eine weitere Frage iſt nun:
was machen die Sparkaſſen mit dieſen Geldern, wie legen
ſie ſolche nutzbringend an, da auch der Privatdiskontſatz
rückgängig und eine anderweitige Verwendung zunächſt
kaum angängig iſt? Vielleicht laſſen ſie ſich beſtimmen,
in verſtärktem Maße mündelſichere Papiere anzukaufen
oder ihre Gelder auf Hypotheken auszuleihen. Ob und in
welchem Umfange dies gſchieht, läßt ſich ſchwer
beurtei=
len, denn auch die Sparkaſſen müſſen darauf bedacht ſein,
einen großen Teil der Gelder nicht auf lange Termine
herzugeben. Mit Verwunderung fragt man ſich nun, wie
iſt dieſe beiſpielloſe Zurückhaltung des Publikums und
die allgemeink Geſchäftsunluſt zu erklären? Vielleicht
ſpielen die Feiertage mit herein, auch iſt eine gewiſſe
Nervoſität wegen der politiſchen Debatten und Vorgänge
unverkennbar vorhanden. Dies dokumentierte ſich am
deutlichſten, daß vor einigen Tagen die Wiener Börſe
plötzlich ſtärker verflaute, weil der öſterreichiſche Kaiſer
wegen leichter Erkältung das Zimmer hütete.
Glücklicher=
weiſe war die Beſorgnis übertrieben und man konnte dort
wieder feſtere Tendenz bekunden. Weiter darf man auch
nicht vergeſſen, daß die Meldungen über die Konjunktur
von allen Seiten ſehr peſſimiſtiſch ausklingen.
Dividen=
denreduktionen ſind ſchon in den letzten Wochen in großer
Zahl herausgekommen und auch neuerdings liegen wieder
verſchiedene Dividendenenttäuſchungen vor und die Reihe
ſcheint noch nicht zu Ende. Die Erklärungen des
Geheim=
rats Kirtorf in der Generalverſammlung der
Gelſenkir=
chener Bergwerks=Geſellſchaft beſagen ebenfalls daß die
Lage im großen und ganzen als keine erfreuliche zu
be=
zeichnen ſei, daß dem Preisfall aber durch die großen
Verbände, ſoweit angängig, entgegengearbeitet würde.
Am Kohlenmarkt ſeien die Abſatzverhältniſſe recht
ungünſtige, doch beſtehe Hoffnung, daß durch die am
1. April eingetretene Preisherabſetzung und das Aufhören
der derzeit ſtörenden Witterungsumſchläge der Abſatz ſich
künftighin etwas beſſere. Am Roheiſenmarkt iſt der
Ab=
ſatz noch befriedigend. Trotz der allgemeinen
unerfreu=
lichen Lage arbeite aber die Geſellſchaft zurzeit noch mit
befriedigendem Nutzen, ſo daß die Verwaltung hoffe, daß
ſie für das laufende Jahr zu keiner erheblichen
Herab=
ſetzung der Dividende genötigt werde. Bezüglich der
Er=
neuerungsverhandlungen des Kohlenſyndikats ſagte
Kir=
torf, daß in den betreffenden Kreiſen große
Begriffsver=
wirrung herrſche, da man ſowohl hinſichtlich der
Hütten=
zechenfrage als in der Politik des Fiskus noch unklar
ſehe. Es beſtehe jedoch Hoffnung, daß das Syndikat
ſchließlich zuſtande komme, es wäre aber fraglich, ob die
angeſtrebten Verbeſſerungen durchführbar ſeien. Das
rheiniſch=weſtfäliſche Zementſyndikat iſt
nunmehr definitiv bis Ende 1925 verlängert worden. Die
Preiſe bleiben unverändert. Aus Amerika kamen wieder
überraſchende Hiobspoſten, die auf die europäiſchen Märkte
ihren ungünſtigen Einfluß ausübten. Es iſt dies die
kanadiſche Ratenentſcheidung, die ſeitens der kanadiſchen
Eiſenbahnkommiſſion gegeben wurde und damit einen
10 Jahre ſchwebenden Prozeß beendete. Ihre volle
Trag=
weite iſt noch nicht zu beurteilen, es werden indeſſen
Re=
duktionen in Frachten zwiſchen 5 und 30 Prozent verfügt.
Dieſg Herabſetzungen treffen am ſchlimmſten die neuen
Linien, wie die Grand Trunk Pacific, deren Verkehr noch
nicht ausgebaut iſt und bei denen die Regierung
Sekuri=
täten garantiert hat, während die Canadian Pacific
glaubt, die Ermäßigungen eher aushalten zu können als
die Konkurrenz. Es muß jetzt damit gerechnet werden,
daß auch in Kanada, wie in den Vereinigten Staaten die
Beaufſichtigung der Eiſenbahnen ſchärfer wird, wie es ja
die Landbevölkerung der Weſtſtaaten im kanadiſchen
Par=
lament andauernd gefordert hat. Auch vom
amerikani=
ſchen Eiſen= und Stahlmarkt lauten die Ausſichten
unbe=
friedigend, insbeſondere hat der Auftragbeſtand beim
Stahltruſt per Ende März eine große Abnahme
aufzu=
weiſen.
Zu den Einzelheiten des Veckehrs übergehend ſind
Deutſche Renten Städteobligationen und Pfandbriefe
an=
dauernd recht feſt und zum Teil wieder etwas anziehend,
nur 3prozentige Reichs, in denen letzthin größeres
Ultimo=
geſchäft ſtattfand, auf Realiſationen ca. ¾ Prozent
nied=
riger. Ausländiſche Staatsfonds lagen ſehr ruhig, bei
kaum nennenswerten Veränderungen. Auf die neuen
öſterreichiſchen Schatzanweiſungen ſind im ganzen 2200
Millionen Kronen gezeichnet worden, überwiegend
Sperr=
ſtücke. Es wird etwa je die Hälfte dem Inland und
Aus=
land zugeteilt werden. Von den Sperrſtücken werden in
Oeſterreich die Sparkaſſen, Verſicherungsgeſellſchaften und
Korporationen beſonders berückſichtigt werden.
Trans=
portaktien ſind im ganzen unverändert; die öſterreichiſchen
waren zeitweiſe matter, dann wieder erholt, während
Berliner Große Straßenbahn anſehnlich höher notieren.
In Schantung iſt das Geſchift ruhiger geworden und
eine kleine Abſchwächung erfolgt. Bankpapiere, von denen
der vereinzelt Dividenden=Abſchläge erfolgten, waren
in guter Tendenz. Das Bezugsrecht auf die neuen Aktien
der Deutſchen Bank iſt bis einſchließlich 21. April
aus=
zuüben. Die Kurſe der Montanwerte haben trotz den
ungünſtigen Meldungen aus der Induſtrie zunächſt gute
Haltung bekundet und ſind nur einzelne Abſchwächungen,
wie bei Lauca, Aumetz und Oberſchleſiſche (Caro)
anzu=
führen, wogegen Concordia und Rheiniſche Braunkohlen
höher ſchläeßen.
Der Kaſſainduſtriemarkt war im ganzen in feſter
Tendenz und die vorgenommenen Gewinſtrealiſationen
be=
wirkten nur kleine Preisherabſetzung. Daimler ſtiegen
um 5 Prozent, wogegen Höchſter Farbwerke auf die
an=
gekündigte Erhöhung des Aktienkapitals um 14 Millionen
auf 50 Millionen Mark etwa 6 Prozent im Kurs
einbüß=
ten. Einen ganz erheblichen Rückgang erlitten Zellſtoff
Waldhof auf die Dividende=Reduktion (12 Prozent gegen
15 Prozent im Vorjahre). Es wird dazu bekannt daß die
Zellſtoffabrik ſelbſt nicht unbefriedigend abſchloß daß aber
die Beteiligung an der „Papyrus”=A.=G. in Mannheim
bedeutende Verluſte brachte, welche dazu nötigten, mit dem
eigenen Gewinn baushälteriſch umzugehen. Auc andere
Beteiligungen der Geſellſchaft haben den gewünſchten
Er=
wartungen nicht entſprochen und Abſchreibungen, ſowie
Rückſtellungen nötig gemacht. Aluminium haben wieder
3 Prozent nachgegeben; auch Akkumulatoren (Berlin-
Hagen) 4 Prozent niedriger auf die Dividende 20 Prozent
gegen 25 Prozent im Vorjahre. Dabei iſt daran zu
er=
innern, daß die Geſellſchaft eine Monopolſtellung
ein=
nimmt. Im Laufe der Jahre ſind mehrere Akkumulatoren=
Fabriken von ihr aufgekauft und angegliedert oder aber
ſtillgelegt worden, während wieder andere der mächtigen
Konkurrenz gegenüber eingegangen ſind (Polak, Boeſe).
Bei den Akkumulatoren=Fabriken ſpielt die finanzielle
Stärke eine große Rolle, und die einzige beſtehende
Kon=
kurrenz iſt die Alkumulatoren=Fabrik von Rudolf Hagen
in Kalk=Köln. Das Farbwerk Mühlheim a. M. verteilt
auf die Vorzugsaktien 5 Prozent gegen 4 Prozent im
Vor=
jahre und nach längerer Zeit wieder eine Dividende von
2 Prozent auf die Stammaktien.
Der Wochenſchluß geſtaltete ſich ſehr ruhig bei nur
kleinen Veränderungen, aber im allgemeinen ziemlich
feſter Haltung. Größeres Geſchäft zu weiter ſteigenden
Kurſen fand in den Aktien der Zuckerfabriken Waghäuſel
und Frankenthal ſtatt, da dieſelben recht günſtig arbeiten
und eine höhere Dividende für erſtere vorausſichtlich iſt,
Man ſprach auch von Zuckerkonvention. Voigt u. Höffner
ſind um mehrere Prozent abgeſchwächt auf die
Auslaſſun=
gen in der Generalverſammlung, die keine beſſeren
Aus=
ſichten verſprechen. Kleyer waren belebter und höher;
auch 3 Prozent Reichs wieder anziehend.
Es ſchließen: 4proz. verlosbare Preuß. Schatz 98,75,
4proz. Reichs 99,30, 4proz. Reichs (rückzahlbar bis 1918)
98,70 B., 3½proz. Reichs 87,10. Zproz. Reichs 78,65, Aproz.
Heſſen von 1899 97,40, 4proz. Heſſen von 1906 97,10 G.,
4proz. Heſſen von 1908/09 97,50, 4proz. Heſſen (unkündbar
bis 1921) 97,80. 3½proz. Heſſen 84,50, 3proz. Heſſen 74,65,
4proz. Darmſtädter Neue 94,80, 4proz Darmſtädter 64,75,
3½proz. Darmſtädter 87,—, 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr.
(Serie 23—26) 97,40 G.. 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr.
(Serie 27) 97,50 G., 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr.
(Serie 3—5) 84G.. 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr.
(Serie 9—11) 84,25 G., 4proz. Heſſ Kommunal=Pfdbr.
(Serie 13—14) 97,40 G., 4proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr.
(Serie 15—16) 97,50 G., 3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr.
(Serie 1—3) 84,30 G., 3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr.
(Serie 4) 84,30 G., 4proz. Naſſ. Landbk.=Pfdbr 99,—
3½proz. Naſſ. Landbk.=Pfdbr. 91,50, 3proz. Naſſ. Landbk.=
Pfdbr. 88 G., Genua=Loſe 208.—. Meininger Loſe 36,—,
Türküſcke Loſe 167,—, Ungariſche Loſe 440,—, Venediger
Loſe 78,—. Raah=Grazer Anr.=Sch. 33,50, Donau=
Regu=
lierung 160,50 (nominell), Gothaer Prämie II 125,—,
Bagdad=Türken 78.10 4proz konv. Türken 72,80 G., 4½proz.
Serben 87,30 Darmſtädter Bank 117½ exkl., Südd. Eiſ.=
Geſellſchaft 128,90 6 South=Weſtafrika 119,— Otavi=
An=
teile 121.— Otavi=Genußſcheine 100,—. Alkali=Weſteregeln
202,50 Aluminium 297,50, Südd. Immob.=Geſ. (Mainz)
57,50 B., Adlerwerke Kleyer 341,— Deutſche Gold, und
Silber=Scheideanſtalt 629.— Chemiſche Mühlheim a. M.
71—71,40, Lack= und Farbenfabriken Schramm (Offenbach
a. M.) 268 G. Holzverkohlung 313¼. Reiniger, Gebhard
u. Schall 198,60, Rütgers 196 exkl., Akkumulatoren 341,,
Allg. Elektr.=Geſ. 247½, Brown Boveri u. Co. 14934,
Lederwerke vorm. Spicharz (Offenbach) 86,206
Lud=
wigshafener Walzmühle 169,50 B., Benz=Motoren 189½,
Daimler Motoren 378.—, Oberurſeler Motoren 159,—
Bielefelder Dürkopp 313½ Faber u. Schleicher, A.=G.,
Offenbach, 101 B., Waggonfabrik Fuchs (Heidelberg) 137.
W. B. Wien, 8. April. Heute fand hier eine Sitzung
des Konſortiums ſtatt, in der über den Erfolg der
Sub=
ſkription auf die 4½prozentige öſterreichiſche
Schatzanleihe Mitteilung gemacht wurde. Die
An=
meldungen welche nun von allen Zeichnungsſtellen des
In= und Auslandes vorliegen, ergeben die Geſamtſumme
von 2200 Millionen Kronen welche überwiegend mit
ſechsmonatlicher Sperrverpflichtung gezeichnet worden
ſind. Die Zuteilung erfolgt in der Weiſe, daß ungefähr
eine Hälfte der Anleihe auf die ausländiſchen, die andere
auf die inländiſchen Zeichnungen zugeteilt wird, wobei
Anmerdungen mit Sperrverpflichtung beſonders begünſtigt
werden. Auf die Zeichnung von freien Stücken iſt eine.
Zuteilung von ungefähr einem Prozent zu erwarten.
Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Nummer 100.
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Kirſchen, ſchwarz 50 ₰185 ₰
Kirſchen, rot
Kirſchen, weichſel 75 „1.40
Erdbeeren
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Mirabellen
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Nr. 190.
Samstag, 11. April.
1914.
Bei Appetitlosigkeit
Dr. Hommel’s Haematogen
2Ojähriger Erfolg! (X,2106
Warnung! Man verlange ausdrücklich den
Namen Dr. Hommel.
Was die überlebenden Robbenfänger
erzählen.
** Es waren erſchütternde Szenen, die ſich in St.
Kohns auf Neufundland abſpielten, als die erſtarrten
und zum Teil furchtbac entſtellten irdiſchen Ueberreſte der
bei der Schneeſturmkataſtrophe in ſo tragiſcher
Weiſe ums Leben gekommenen Robbenfänger ans Land
gebracht wurden. Und doch iſt noch erſchütternder faſt als
ſie ſtumme Sprache des Todes die Sprache der Lebenden:
was ſie zu erzählen wiſſen, läßt ein furchtbares Bild von
dem Sterben und den Leiden der Robbenfänger erſtehen.
Das Traurigſte iſt der Gedanke, daß die 70 Toten der
Newfoundland” wahrſcheinlich, ja ſicher, gerettet geweſen
wären, wenn ſie nicht nach dem Einbruch des
Schnee=
ſturmes dem unheilvollen Rat des Kapitäns der „
Ste=
phano” gefolgt und wieder auf das Eis gegangen wären,
um ihr eigenes Schiff zu ſuchen. Als um die Mittagszeit
des kritiſchen Tages der Sturm losbrach, eilten die 140
Mann der „Newfounland” zu dem Dampfer „Stephano”
der ihnen näher lag als ihr eigenes Schiff. Sie kamen an
Bord, nahmen hier auch eine warme Mahlzeit, allein
Sann riet ihnen der Kapitän, zu ihrem eigenen Schiffe
rurückzukehren, da er mit ſeinem Dampfer die noch nicht
aufgenommene eigene Mannſchaft ſuchen und ſich dabei
in entgegengsſetzter Richtung entfernen müſſe. Und ſo
zogen denn die Männer wieder hinaus auf das Eis und
en den Schneeſturm, verloren die Richtung, wurden im
Unwetter vielleicht durch die vielen Sirenenrufe der Schiffe
irre geleitet: und das Ende war das Verſagen der Kraft,
Die Schneeblindheit ſetzte ein, die Kälte ſchien immer
größer zu werden, immer langſamer drang die kleine Schar
ins Ungewiſſe weiter, bis die Ermattung die Mehrzahl
übermannte. Erſt am 2. April erfuhren die Schiefe von
der Kataſtrophe: auf der „Newfoundland” hatte man
Zuerſt gehofft und dann angenommen, daß die Mannſchaft
auf einem anderen Dampfer Zuflucht geſucht habe. Der
Kapitän der „Bellaventure” erzählt, daß er am 2. April
mach dem Sturme ſeine Leute wieder zur Robbenjagd
ausſetzen wollte, als er Fremde auf das Schiff zukommen
ſah. Die mühſamen und taumelnden Bewegungen
erweck=
rten böſe Ahnungen: und bald darauf erfuhr man von der
Tragödie. Als man zur Unglücksſtelle kam, ſah man ein
erſchütterndes Bild. Die Leichen zeigten zum Teil die
ſonderbarſten Stellungen; die meiſten befanden ſich auf
einer großen Eisſcholle, andere trieben daneben im Waſſer.
Man ſah deutlich, wie einzelne ſich von dem Hauptteupp
getrennt hatten, ſie waren auf eigene Fauſt gegangen und
dann nach kurzer Friſt kraftlos niedergeſunken, um zu
ſterben.
Die Ueberlebenden erzählen, daß ſie keine
Nahrungs=
mittel mitgeführt hatten und auch keine Extrakleidung.
Nur jene Männer, die ſich nicht zu Boden legten, haben
die Kataſtrophe überdauert: wer ſich hinlegte, war
ge=
richtet. Man zwang ſich gegenſeitig immer wieder, zu
laufen und ſich in Bewegung zu erhalten, ja man ſchlug
hingeſunkene Freunde mit Knütteln, um ſie dazu zu
brin=
gen wieder aufzuſtehen und umherzulaufen. Aber wer
hinſtürzte, blieb meiſtens liegen und ſtarb. Im Laufen
ſtolperte man über die Leichen bereits erſtarrter
Kame=
raden: und wehe dem, der dann nicht mehr die Kraft
auf=
brachte, ſich wieder emporzurichten. Einige der Leute
begannen, von Schmerzen gemartert furchtbar zu ſchreien
und ſchlugen immer wieder ihr Geſicht gegen die Eisfläche;
andere wurden wahnſinnig und ſtürzten ſich ins Waſſer.
Jedoch es fehlte auch nicht an Mutigen, die immer wieder
die Kameraden ermunterten. Einige kamen auf den
Ein=
fall, tote Robben aufzuſchneiden und Kopf und Hände in
Magen= oder Bauchhöhle der Tiere zu legen, um ſich ſo
vor dem Erfrieren zu ſchützen. Auf den Gedanken, den
Toten einen Teil ihrer Kleidungsſtücke abzunehmen, um
die noch Lebenden wenn möglich zu retten, verfiel
nie=
mand. Die Ueberlebenden ſind zum Teil auf immer zu
einem Krüppeldaſein verurteilt. Drei von ihnen müſſen
beide Füße und beide Hände abgenommen werden, fünf
verlieren beide Füße, acht einen Fuß, elf eine Hand oder
die Finger beider Hände.
Zurnen, Spiele und Sport.
* Fußball. Darmſtädter Sportklub 1905,
E. V. Sehr intereſſant verſpricht das Spiel der Fußball=
Marinemannſchaft S. M. Linienſchiff „Heſſen” mit der
1. Mannſchaft des Darmſtädter Sportklubs zu werden.
Die Matroſen ſind, um von der Reiſe nicht ſo ermüdet zu
ſein bereits am Mittwoch abend hier eingetroffen und
werden drei Tage in Darmſtadt bleiben. Am
Oſterſonn=
tag, nachmittags 3½ Uhr, findet das Spiel der beiden
er=
wähnten Mannſchaften auf dem Sportplatz am alten
Schießhaus, Nieder=Ramſtädter Straße, ſtatt. Die Stärke
und Tüchtigkeit der Blaujacken drückt ſich, indem ſie einmal
deutſcher Flottenmeiſter und viermal hintereinander
Ge=
ſchwadermeiſter ſind, deutlich aus. Sportklubs
Mann=
ſchaft befindet ſich gegenwärtig ebenfalls in großer Form
und konnte am Sonntag die ſehr verſtärkte Elf der
Fuß=
ball=Vereinigung Kaſtel mit 4:1 Toren ſchlagen, während
die beiden letzten Spiele gegen dieſen Gegner
unentſchie=
den endeten Die Mannſchaft ſpielt am Sonntag in
fol=
gender Aufſtellung: Tor: Walter; Verteidiger: Müller,
Greuling; Läufer: Sang, Göbel, Merkel; Stürmer: Krebs,
Eſſer, Plöſer, Dana, Wedel, und iſt wohl die ſtärkſte, da
der Spieler Plöſer wieder ſpielberechtigt iſt. Es iſt
ſo=
mit ein ſehr ſchönes Spiel zu erwarten. Vorher ſpielt um
1½ Uhr die 1. Mannſchaft des F.=K. Viktoria=
Sprendlin=
gen gegen die 2. Mannſchaft des D. Sp.=K. 05. Auch
dieſe Mannſchaften werden ſich einen hartnäckigen Kampf
liefern. Ferner ſpielt am zweiten Feiertag die 3.
Mann=
ſchaft gegen die 3. Mannſchaft Kaſtel und die 4. gegen die
4. Mannſchaft des F.=K. Germania=Pfungſtadt.
Luſtfahrt.
sr. Internationaler Sternflug nach Monaco Von den
bisher geſtarteten Teilnehmern am Internationalen
Stern=
flug nach Monaco iſt Brindejonc des Moulinais der
ein=
zige geblieben, der das Ziel erreichen konnte Ein
ähn=
liches Mißgeſchick wie Hirth hat den franzöſiſchen Flieger
Moineau betroffen, der nach zahlreichen Zwiſchenfällen
glücklich Marſeille erreicht hatte und von dort den
Weiter=
flug im Waſſerflugzeug angetreten hatte, Bei der
Zwi=
ſchenlandung von Tamares, wo Hirth kenterte erlitt
Moineau Waſſerflugzeughavarie und kenterte ſchließlich
beim Einſchleppen durch einen Dampfer vollſtändig. Die
Maſchine wurde ſo ſtark beſchädigt, daß ſie als vollſtändig
verloren gelten kann. Im übrigen iſt nur noch Mallard in
Marſeille eingetroffen. In Monaco wird man ſich
in=
zwiſchen mit den franzöſiſchen Ausſcheidungsflügen der
für den Wettbewerb um den Jacques Schneider=Pokal
ge=
meldeten Waſſerflugzeuge vorbereiten müſſen. Gemeldet
ſind acht franzöſiſche Maſchinen nämlich drei Nieuport,
je zwei Morane=Saulnier und Deperduſſin und ein
Bre=
guet. Das Ausſcheidungsrennen führt über 20 Seemeilen,
das Hauptrennen, das am 20. April ſtattfindet, über 150
Soemeilen.
Landwirtſchaftliches.
— Schlachtviehmarkt Darmſtadt.
Schweine=
markt am 8. April: Auftrieb 302 Schweine. Preiſe
(Schlachtgewicht 50 Kilogramm) 1. Qual. 63 Mk., 2. Qual.
62 Mk., 3. Qual. 60—61 Mk. Marktverlauf: lebhaft;
wenig Ueberſtand. — Schweinemarkt am 9. April.
Auf=
trieb 59. Schweine. Preiſe (Schlachtgewicht 50
Kilo=
gramm) 1. Qual. 63 Mk., 2. Qual. 62 Mk., 3. Qual. 60—61
Mark. Marktverlauf: flau; Ueberſtand. — Kälbermarkt
am 9. April. Auſtrieb 181 Kälber, 5 Schafe. Preiſe
(Lebendgewicht 50 Kilogramm) 1. Qual. 66 Mk., 2. Qual.
64 Mk., 3. Qual. 62 Mk. Marktverlauf: mäßig.
* Motor=Probepflügen. Die Lokomobilfabrik
Gebrüder Lutz, A.=G., Darmſtadt, welche den Vertrieb für
den zurzeit beſten Motorpflug der Stock=Motorpflug, G. m.
b. H. in Berlin, übernommen hat, veranſtaltet auf dem
Großherzoglichen Kabinettsgut „Kranichſtein” bei
Darm=
ſtadt am Mittwoch, den 15. April ds. Js., nachmittags
3 Uhr, ein Schaupflügen. Hierbei wird ein
Motot=
pflug modernſter Konſtruktion, mit allen neuzeitlichen
Ver=
beſſerungen und motoriſcher Höhenverſtellung im Betriebe
vorgeführt werden. Die Stock=Motorpflüge, welche ſich
ſowohl in Deutſchland, als auch im Auslande in
Fach=
kreiſen eines ſehr guten Rufes erfreuen, und von denen
bisher ſchon über 800 Stück im Betriebe ſind, ſind mit
einem einfachen und leicht verſtändlichen Mechanismus
ausgeſtattet und verrichten eine tadelloſe Arbeit. Bisher
war Probepflügen auf den landwirtſchaftlichen
Ausſtel=
lungen ſtets ein Ereignis und es iſt daher als ſicher
an=
zunehmen, daß auch bei dieſem Schaupflügen ſich recht
viele Intereſſnten einfinden werden. Die Firma
Gebrü=
der Lutz, A.=G., Darmſtadt, ladet Landwirte und ſonſtige
Intereſſenten zu dieſem Schaupflügen ein. Alles nähere
iſt aus der heutigen Anzeige zu erſehen.
* Wieviel Samen iſt nötig? Es iſt eine
alte Gartenerfahrung, gegen die namentlich von allen
An=
fängern geſündigt wird, daß im allgemeinen viel zu dick
geſäet und ſomit eine große Samenverſchwendung
getrie=
ben wird. Das zu dichte Säen hat auch zur Folge, daß die
jungen Pflänzchen vergeilen; bei Zwiebeln, Möhren, und
vielem anderen Gemüſe kommt es infolge des dichten
Standes oſt nicht zur Bildung der erwünſchten dicken
Knollen und Wurzeln. Es wird daher vielen unſerer
Le=
ſer eine Zuſammenſtellung gerade recht kommen, die der
praktiſche Ratgeber im Obſt= und Gartenbau in ſeiner
neuen Nummer veröfſentlicht. Es ſind da zum Beiſpiel
bei Saat ins Freie und an Ort und Stelle für je 100
Qua=
dratmeter folgende Samenmengen genannt: Für Möhren,
abgeriebene Saat, 100 Gramm, Schwarzwurzeln 165
Gramm, Spinat 800 Gramm, Buſchbohnen 1350 Gramm,
Peterſilie 120 Gramm Weitere Einzelheiten wollen unſere
Leſer aus der Nummer ſelbſt entnehmen, ſie wird auf
Wunſch vom Geſchäftsamt des praktiſchen Ratgebers in
Frankfurt a. O. koſtenfrei abgegeben.
Literariſches.
— Einen wahren Kunſtgenuß bietet ein Abonnement
auf die im Verlage von E. A. Seemann in Leipzig
er=
ſcheinenden „Meiſter der Farbe: die in ihren 11.
Jahrgang eingetreten ſind, von dem uns das erſte Heft
ſoeben zugegangen iſt. Die erſten Bilder des neuen
Jahr=
ganges ſind wieder ein vielverſprechender Anfang. Da iſt vor
allem Hans Thoma mit dem an tiefinnerlicher Kraft ſo
reichen Gemälde ſeiner „Mutter und Schweſter” zu
nen=
nen, und Otto Greiner, der im „Prometheus” ſeine
Dar=
ſtellungskunſt zu monumentaler Wirkung geſteigert hat.
Die neuere Landſchaftsmalerei iſt mit einer feinſtimmigen
„Holländiſchen Landſchaft” von A. M. Gorter (
Amſter=
dam) vertreten. In der reizenden „Teeſtunde” bietet Jef
Leempoels ein anmutiges Genreſtück moderner Prägung.
Der Düſſeldorfer Klaus Meyer hat ſich die Kleinmalerei
der alten Holländer zum Vorbild für ſein Lebenswerk
ge=
nommen, und wie man aus ſeiner Urkunde” (Breslau,
Muſeum) erſieht, mit trefflichem Gelingen. Sein
einſtie=
ger Schüler Alexander Koeſter bezeugt in ſeinem
Enten=
bild eine Vertrautheit mit dem Leben und der
Erſcher=
nung des behäbigen ſchnatternden Federvolkes, die längſt
ſeinen Ruf geſichert hat. Im Terteil, der Kunſtſchau,
er=
halten wir einen Einblick in die Schaffensweiſe des jungen
Lenbach, die Edmund Schilling in anſchaulicher Weiſe
ſchildert. Zwölf ſolcher inhaltsreichen Hefte koſten 24
Mark und gewähren mit ihren 72 farbigen Gemälden dem
Kunſtbedürfnis der Gebildeten eine Befriedigung, wie
ſie ſchöner und wohlfeiler wohl nicht gedacht werden kann.
Gewinnauszug
der
4. Preußiſch-Füddeutſchen
(230. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotteris
4. Klaſſe 2. Ziehungstag 8. April 1914
auf ſede gerogen Aummer ind zwet greic hobe Gewime
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
in den beiden Abtetlungen 1 und II.
Gachbrut verdolen)
(Ehne Gewchr Al. St.al. .30
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
192 Mk. gezogen:
2 Gewinne zu 40 000 Mk. 107576
2 Gewinne zu 10000 Mk. 6043
4 Gewinne zu 5000 Mk. 63996 182726
8 Gewinne zu 3000 Mk. 49638 147960 151069
225041
14 Gewinne zu 1000 Mk. 43041 79389 99464 100110
123798 126598 208342
32 Gewinne zu 500 Mk. 16962 29435 84085 57976
62840 33564 95416 155917 158091 159992 169360
177248 161817 165017 206700 217240
80 Gewinne zu 400 Mk. 6326 9921 26353 35966
36803 38758 44807 48262 51161 53618 57959 59100
72441 79550 74a88 60005 91046 95998 90388
100947 115758 142325 159229 160856 169616 170713
173594 174172 176178 178759 183316 184162 185622
191666 197772 215199 221561 222490 224081 227213
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
192 Mk. gezogen:
2 Gewinne zu 15000 Mk. 228368
2 Gewinne zu 10 000 Mk. a789g.
4 Gewinne zu 3000 Mk. 187883 196382
14 Gewinne zu 1000 Mk. 92472 99152 137767
145641 172403 193486 226152
28 Gewinne. zu 500 Mk. 33712 53186 91607 93557
94971 102019 108912 115346 124836 155144 178623
199365 218293 219203
86 Gewinne zu 400 Mk. 8556 9528 29903 41387
42813 43287 44086 52714 53974 56757 59697 66603
75486 78550 85551 100092 102021 104492 106077
107375 117177 131089 136195 140543 163761 161481
161600 165491 165620 167297 169509 173149 174173
184528 187946 197635 198433 203558 205954 212809
215713 227503 228621
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Seite 18.
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Nummer 100,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Seite 23.
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Schießhausſtraße 42, eine T. Eliſab. Eleonore. Am 1.:
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wigshöhſtraße 37, eine T. Charlotte Eliſabeth. Am 6.:
em Hauptmann im Feldartillerie=Regiment Nr. 25
Franz Joſeph v. Morenhoffen, Wittmannſtr. 25, eine
—. Barbara Johanna Wilhelmine Renate. Am 4.: dem
Urchitekten Alexander Thoma, Martinſtraße 33, eine T.
Helga Irma. Am 5.: dem Maſchinenſchloſſer Heinrich
Beorg Stork, Weinbergſtr. 4, ein S. Hans. Am 8.:
em Schloſſer Heinrich Adam Hildenbrand, Karlſtraße
03, eine T. Dorothea. Am 7.: dem Architekten Auguſt
Philipp Stroh, Kiesbergſtraße 42, eine T. Katharina
Slſe. Am 7.: dem Poſtinſpektor Adam Otto Herdt,
Wilhelminenſtraße 48, ein S. Wilderich Otto Martin. Dem
Schiffer Jakob Zilz zu Mannheim=Waldhof eine T.
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Aufgebotene. Am 27. März: Elektromonteur Heinrich
Theobald Neurohr, Neue Niederſtraße 13, und Eva
Eberhard, daſelbſt. Am 31.: Regierungsbaumeiſter Hch.
Emil Müller zu Nakel a. d. N. und Karoline Margar.
Anna Schmidt, Hochſtr. 49. Am 6. April: Pfarrer Karl
Friedrich Hans Marguth zu Nieder=Beerbach und Eliſa=
Setha Sehrt, Beſſunger Straße 100. Telegraphenaſſiſtent
Wilhelm Schwing zu Frankfurt a. M. und Emma Luiſe
Fiedler, Groß=Gerauer Weg 13. Am 7.: Sergeant von
der Train=Abteilung Nr. 18 Auguſt Otto Richter,
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Ludwigshöhſtraße 9. Am 31.: Elektrotechniker Emil
Krebs zu Königſtein und Anna Eliſabethe Hock,
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velberger Straße 44. Am 4. April: Schreiner Johannes
Wießmann zu Rüſſelsheim und Anna Marie Reuling
zu Hapertshauſen. Rottenarbeiter Nikolaus Bitſch,
Beſſunger Straße 87, und Anna Maria Beſt, daſelbſt.
Geſtorbene. Am 28. März: Helene Sturt geb.
Schilling, Witwe des Rentners, 76 Jahre, ev., Grüner
Weg 30. Oberverwalter i. P. Heinrich Schmidt, 73 J.,
gv., Frankenſteinſtraße 62. Am 30.: Oberamtsrichter i. P.
Geheimer Juſtizrat Dr. jur. Auguſt Scriba, 70 Jahre,
gv Heinrichſtraße 77. Am 31.: Reviſor bei Großh.
Ka=
ſaſteramt Karl Balſer, 54 J., ev., Grüner Weg 20. Am
11. April: Kanzleidiener Hermann Enders, 55 Jahre.
Lv., Heidelberger Straße 40. Am 3.: Katharina Klemm.
geb. Moxter, Ehefrau des Bergrats Profeſſor Dr., 50 J.,
er, Wittmannſtraße 15. Privatier Karl Heinr. Kreutzer,
53 J., ev., Rückertſtraße 19. Am 5.: Privatin Pauline
Seederer, 78 Jahre, ev., Martinſtraße 48, ledig. Am 8.:
=Anna Chriſtine Noldt geb. Wilch, Witwe des
Fabrik=
uarbeiters, 71 Jahre, ev., Weinbergſtraße 25. Geh.
Forſt=
erat i. P. Albert Haberkorn, 72 Jahre, ev., Roßdörfer
Straße 73.
Vormitags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags 3 Uhr: Kommunionveſper.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Kollekte für die
Kirche. — Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Wagner. Feier
des heil. Abendmahls mit vorangehender Beichte.
An=
meldungen von ½10 Uhr ab in der Sakriſtei. — Nachm.
um 2 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Lic.
Adolph. — Abends um 6 Uhr: Liturgiſcher
Gottes=
dienſt unter Mitwirkung des Kirchengeſangvereins und
der Chorſchule. Pfarrer Wagner.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Sann. Feier des heil. Abendmahls. Kollekte für den
Kirchenfonds. — Nachm. um 2 Uhr: Beichte für das
Konfirmationsabendmahl. Pfarrer Rückert.
Evang. Gemeinde in Eberſtadt: Sonntag, den 12. April,
vormittags um 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul. —
Abends um 5½ Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Köppler.
Oſter=Montag, den 13. April 1914
Hofkirche: Vorm. um ½10 Uhr: Beichte und
An=
meldung zur heil. Kommunion in der Sakriſtei. — Um
10 Uhr: Feier des hl. Abendmahls.
Stadtkirche: Vorm. um 9½ Uhr: Konfirmation der
Markusgemeinde und Abendmahlsfeier. Pfarrer
Vogel. — Nachm. um 3½ Uhr: Prüfung der
Konfir=
manden der Lukasgemeinde. Pfarrer Kleberger.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Zimmer=
mann. — Nachm. um 3 Uhr: Prüfung der
Konfirman=
den der Kaplaneigemeinde. Pfarrer Beringer.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Kein Gottesdienſt.
Johanneskirche: Kollekte für die Kirchenkaſſe. —
Vor=
mittags um 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey. — Nachm.
um 2½ Uhr: Vorſtellung und Prüfung der
Konfirman=
den des Südbezirks. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um ½10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lindenſtruth. — Um 11 Uhr: Prüfung der
Konfir=
manden des Weſt bezirks. Pfarrer D. Waitz.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Pfarraſſiſtent Lic. Adolph. — Nachmittags um 3 Uhr:
Prüfung der 2. Gruppe der Konfirmanden. Pfarrer
Wagner.
Panluskirche: Vorm. um 9½ Uhr:
Konfirmations=
feier. Pfarrer Rückert. Kollekte für die Pauluskirche
— Nachm. um 5 Uhr: Nachfeier mit Austeilung der
Ge=
denkſcheine. Pfarraſſiſtent Sann.
Evang. Gemeinde in Eberſtadt: Montag, den 13. April,
vorm. um ½10 Uhr: Konfirmation der Knaben mit hl.
Abendmahl. Pfarraſſiſtent Köppler. — Nachmittags
um 2 Uhr: Vorſtellung der Konfirmandinnen. Pfarrer
Paul.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 12. April,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Dienstag, den
14. April, abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde.
— Mittwoch den 15. April, nachm. um 2 Uhr:
Bibel=
ſtunde für Mädchen. — Donnerstag, den 16. April,
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. — Zweig der
Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag,
den 12. April, vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
— Nachmittags um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge. —
Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen. — Freitag,
den 17. April, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Griesheim bei D.: Sonntag, den 12. April, abends
um 8½ Uhr: Religiöſer Vortrag im Kleinkinderſchulſaal.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag (
Oſter=
feſt), den 12. April, nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
— Abends um 8¼ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner
aus Frankfurt a. M. — Dienstag, den 14. April, abends
um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger A. Berner=
Frank=
furt a. M.
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Oſter=Sonntag, den 12. April, vorm. um
9½ Uhr: Predigt. Prediger Wienhold. — Um 10½ Uhr:
Sonntagsſchule. — Nachmittags um 4 Uhr: Predigt.
Prediger Wienhold. — Um 5 Uhr: Feier des hl.
Abend=
mahls. — Mittwoch, den 15. April, abends um 8½ Uhr:
Bibel= und Gebetſtunde. Prediger Wienhold.
Rethodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 12. April, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule. —
Um 4 Uhr: Predigt. — Freitag, den 17. April, abends
um ½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Katholiſche Gemeinden
Hochheiliges Oſterfeſt
Oſter=Sonntag, den 12. April 1914
St. Ludwigskirche: Samstag, den 11. April, nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: Auferſtehungsfeier und erſte
heil. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung der heil.
Kom=
munion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt mit Predigt
— Um ½10 Uhr: Levitiertes Hochamt mit Predigt. —
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden
Oſtern
Oſter=Sonntag, den 12. April 1914
Hoſkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
— Nachm. um 3 Uhr: Veſper; danach Beichte für die hl.
Kommunion am Oſter=Montag.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Kollekte für den Kirchenfonds. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Zimmermann. — Abends
um 6 Uhr: Pfarrer Vogel. (Zugleich Vorbereitung
zum hl. Abendmahl). Kollekte für den Kirchenfonds.
Stadtkapelle: Vorm. um 7 Uhr: Pfarrer
Zimmer=
mann. Kollekte für den Kirchenfonds. — Um 10 Uhr:
Pfarrer Beringer. Feier des hl. Abendmahls mit
Vor=
hereitung. Kollekte fur den Kirchenfonds. — Vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
Vorm. um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr 24,
Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
— Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vormittags um 7 Uhr:
Frühgottes=
dienſt. Pfarrer Widmann. — Um 10 Uhr: Pfarrer
D. Waitz. Kollekte für den Kirchenfonds. — Um 11 Uhr:
Kindergottesdienſt für den Weſtbezirk. Pfarrer D. Waitz.
— Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift.
Pfarrer Schneider.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann.
Herberge zur Heimat: Vorm. um 9 Uhr: Pfarrer
Memmert.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 11. April, nachm. um
3 Uhr: Beichte im Anſchluß an die Paſſionsandacht. —
Sonntag, den 12. April, vormittags um 10 Uhr:
Haupt=
gottesdienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer Lenz. —
Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſ. — Nachmittags um 3 Uhr:
Veſper; nach Beendigung der Veſper Gelegenheit zur heil.
Beichte.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Abends um 6 Uhr:
Roſen=
kranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 11. April,
nach=
mittags um 3 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: Auferſtehungsfeier. — Um
8 Uhr: heil. Meſſe mit Predigt. — Um ½10 Uhr:
Hoch=
amt und Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Feſtandacht. —
Um 3 und 8 Uhr: hl. Beichte (Ordensprieſter).
Kapelle zu Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
11. April, nachm. um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Ge=
legenheit zur heil. Beichte.
Kollekte für den Kirchenbau
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt
mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Feierliche Veſper;
darauf Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 11. April, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht.
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, vorm. um 7 Uhr:
Beichte. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt. — Nachm.
um ½ 2 Uhr: Andacht.
Oſter=Montag, den 13. April 1914
St. Ludwigskirche: Montag, vorm. von ½6 Uhr an:
Gelegenheit zur heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl.
Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um
10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr: letzte
heil. Meſſe. — Nachm. um 3 Uhr: Feſtandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Montag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Abends 6 Uhr:
Roſenkranz=
andacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Montag, vorm. um
7 Uhr: hl. Meſſe. — Dienstag, vorm. 7 Uhr: Segenmeſſe
mit Predigt.
Kapelle in Griesheim: Montag, vorm. um 9 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Vorm. von 6 Uhr an:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte (Ordensprieſter). — Um ½7 Uhr:
Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½10 Uhr:
Hochamt und Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Montag, vorm. um
6 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. — Um 7 Uhr: hl.
Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt mit Predigt. — Nachm.
um ½3 Uhr: Feſtandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Montag, vormittags um ½ 6 Uhr:
Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. —
Werk=
tags um ¼8 Uhr: Singmeſſe.
Hapelle zu Pfungſtadt: Montag, vorm.um 7 Uhr: Beichte.
— Um ½8 Uhr: Amt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Andacht.
The Church of England Service in the
Hofkirche
Easter-Sunday
8 a. m.: Celebration of the Holy Communion.
12 p. m.: Mattins followed by celebration of the Holy
Communion.
6 p. m.: Evensong.
The Rev. G. H. Butler, Resident Chaplain, will officiate.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Johannesgemeinde: 5. April Dem
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monteur Karl Guido Beyreuther S. Fritz Karl, geb.
17. Februar.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Johannesgemeinde: 4. April: Sekretär Karl
Reitz in Berlin=Schöneberg und Marie Mann von hier.
Ober=Ingenieur Karl Au in Oberurſel und Marie Saala
von hier. Schmied Peter Keller und Emilie Mori von
hier. Poſtſchaffner Wilhelm Schwarz, Witwer, und
Marie Walter von hier. Elektromonteur Heinrich Schneider
in Livorno (Italien) und Marie Heckwolf von hier.
Martinsgemeinde: 4. April: Fabrikarbeiter
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aus Eberſtadt.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Martinsgemeinde: 6. April: Anna Margarethe
Judith, geb. Honig, Witwe des Straßenreinigers Michael
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Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. April 1914.
Nummer 100.
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Gegründet 1849
Dirigent: Karl Grim.
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Rienzi, arrang. von Louis Pohl.
2. Ouvertüre zu „Dichter und Bauer”
v. Suppe. 3. „Sei gegrüßt, dumein
ſchönes Sorrent.” Lied von
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nach Motiven der romantiſchen
Operette: Zigeunerliebe v. Franz
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Einladung zur Hauptversammlung
Dienstag den 21. April, abends 9 Uhr, Restaurant Christ, Grafenstrasse
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Die Tagesordnung sowie Jahresbericht und Abrechnung gehen den
Mitgliedern in den nächsten Tagen zu. — Anträge der Mitglieder
zur Hauptversammlung müssen bis spätestens Dienstag den 14. April
beim Vorstand eingereicht werden.
Der Vorstand: Kalbfuß. Schmidt.
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Donnerstag, den 30. April 1914, abends ½9 Uhr,
im Grünen Zimmer des Kaisersaals:
Ordentliche Hauptversammlung.
Tagesordnung: 1. Verlesung des Protokolls der vorjährigen
Hauptversammlung. 2. Jahresbericht des Vorsitzenden. 3.
Rech-
nungsablage und Entlastung des Rechners. 4. Neuwahl des
Vorstandes. 5. Beratung und Beschlussfassung über die
vorliegen-
den Anträge. 6. Vortrag des Herrn Lehrers H. Krapp: „Die
Umgestaltung des hessischen Schulgesetzes”.
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Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder bittet
Der Vorstand.
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