Bezugspreis:
Anzeigenpreis:
177. Jahrgang
sg. A (mit Ill. Unterhaltungsbl.) monatl. 60 Pfg.,
Die 49mm breite Petitzeile oder beren
Raum=
erteljährl. Nr. 1.30. Ausgaße B (mit Ill Unter:
im Kreiſe Darmſtadt 10 Pfg auswärts 20 Pfg.;
bungsblatt u. Ill. Wochen=Chronik) monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der wöchentlichen Beilage: die 84mm breite Reklamezeile oder deren Raum
Pfg. vierteljährl. Mk. 2.40. Beſtellungen nehmen
im Kreiſe Darmſtadt 80 Pfg. auswärts 75 Pfg.;
tgegen: die Geſchäftsſtelle Rheinſtr. 23 (Fernſpr
Rabatt nach Tarif. Anzeigen nehmen entgegen: bis
ſr. 1 u. 426), unſere Filialen, Landagenturen u. alle
Geſchäftsſtelle Rheinſtr. 23, die Filialen u.
Agen=
oſtämter. Verantwortlichkeit für Aufnahme von
turen, Anzeigenerped. des In= und Auslandes. Bei
Illuſtriertes Unterhe
tungsblatt.
nzeigenan beſtimmten Tagen wird nicht übernom.
Konkurs od. gerichtl. Beitreib. fällt jed. Rabatt weg.
Drgan für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
ſs Prinzenpaar Heinrich von Preußen
iſt am Montag in Alberdi eingetroffen.
Pie aus zuverläſſiger Quelle verlautet, wird das
Statt=
halterpaar Straßburg im letzten Drittel d. M.
Averlaſſen und nach Berlin überſiedeln.
ſas engliſche Unterhaus nahm die
Home=
rulebill in zweiter Leſung mit 356 gegen 276
Stimmen an.
ſas Befinden des Königs von Schweden
hat ſich nach dem neueſten Bericht verſchlechtert,
ſo daß eine Operation erforderlich iſt.
Im Montag nachmittag ſind auf der Pforte die
Ratifika=
tionsurkunden des türkiſch=ſerbiſchen
Frie=
densvertrags ausgetauſcht worden.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
Das Rote Kreuz.
— Fünfzig Jahre werden es demnächſt, daß die
In=
ſitution des Roten Kreuzes geſchaffen wurde, jener
Ein=
ſichtung, die ſich nicht nur im Kriege, ſondern auch im
Ftieden auf das trefflichſte bewährt und im höchſten
Maße ſegensreich gewirkt hat. Entſprungen iſt das Rote
kreuz den furchtbaren Erfahrungen, die in einer Reihe
ſſroßer Kriege gemacht worden ſind, und man muß ſich im
Frunde genommen wundern, daß für die Kranken= und
Perwundetenpflege im Kriege nicht ſchon viel länger
vor=
jeſorgt worden iſt. Dieſer Mangel hatte die großen
Ver=
ſuſte an Toten zufolge, die in früheren Jahren ſelbſt bei
ſleineren Schlachten zu verzeichnen waren, denn die Zahl
herer, die ihren Verwundungen erlagen, war oft weit
trößer als die Zahl der im Kampfe ſelbſt Gefallenen.
Endlich nach den ſchweren Verluſten des
öſterreichiſch=
ſtalieniſchen Feldzuges im Jahre 1859 kam man zur
Ein=
ſicht, daß Abhilfe unbedingt geſchaffen werden müßte, und
luf Anregung Henry Dunants bildete ſich die Genfer
Konvention, der im Laufe der Jahre ſämtliche
Kultur=
ſtgaten beigetreten ſind. Sehr ſchnell bot ſich Gelegenheit,
die neue Einrichtung in Tätigkeit zu ſetzen: im
deutſch=
ſpäniſchen Kriege erſchien zum erſten Male das Rote
Kreuz. Zum erſten Male als geſchloſſene Organiſation
ſahm das Rote Kreuz im deutſch=franzöſiſchen Kriege im
ſumfangreichen Maßſtabe ſeine Tätigkeit auf, und nicht
eniger als 56 Millionen Mark wurden zu Zwecken der
Fürſorge aufgebracht. Seitdem hat das deutſche Rote
Kreuz mehrfach Gelegenheit gefunden, ſich zu betätigen,
glücklicherweiſe allerdings nicht in einem Kampfe, in den
Deutſchland verwickelt war, ſondern man hat anderen
ölkern ſich bereitwilligſt zur Verfügung geſtellt, und
ſüberall, wo unſere brapen Pfleger und Pflegerinnen mit
ihren Aerzten erſchienen, fanden ſie uneingeſchränktes Lob.
Wir haben jetzt auch für Friedenszeiten eine feſte
Organi=
ſſation, in der alles für den Ernſtfall vorbereitet wird,
und Tauſende von Pflegern und Pflegerinnen werden
lalljährlich ausgebildtt, um in Kriegszeiten ſofort fün
den Liebesdienſt eintreten zu können. Aber nicht hierauf
ſallein beſchränkt das Rote Kreuz ſeine Tätigkeit im
Frie=
den, ſondern es hat auch auf einem anderen Felde ſich
jals ein trefflicher Helfer erwieſen, arf dem Gebiete der
Bekämpfung von Volkskrankheiten, namentlich der der
Tuberkuloſe, iſt vom Roten Kreuz Muſtergültiges
ge=
ſchaffen worden. Tauſende verdanken Geneſung oder
wenigſtens Beſſerung den verſchiedenartigen
Einrichtun=
gen, Fürſorgeſtellen, Sanatorien uſw., die vom Roten
Kreuz oder unter deſſen Mitwirkung gegründet
wor=
den ſind.
Allenthalben in Deutſchland und auch außerhalb wird
darum des erſprießlichen Wirkens des Roten Kreuzes
ſtets gern gedacht, und man wird ſeine Beſtrebungen
unterſtützen, es wird da ein gutes Stück ſozialer und
kul=
tureller Arbeit geleiſtet zum Ruhme Deutſchlands,
Die Friedensſtärke
des franzöſiſchen Heeres.
Senator Gervais, Mitglied des franzöſiſchen
Heeresausſchuſſes, hat im Matin die Friedensſtärke der
franzöſiſchen Armge auf 769000 Mann beziffert. Dieſe
Angabe ſtimmt beinahe vollſtändig mit dem Ergebnis
einer Berechnung überein, zu dem die Abhandlung eines
Fachmannes im Aprilheft der Deutſchen Rundſchau
(Gebr. Paetel, Berlin) gelangt. Dieſer nämlich hat für
den Frühling 1914 die Friedensſtärke des
fran=
zöſiſchen Heeres an ausgebildeter Mannſchaft auf
mindeſtens 767000 Mann veranſchlagt. Offiziere und
Be=
amte (33000), Kolonialtruppen (35000 Mann) und
Gen=
darmerie (24000 Mann) ſind dabei nicht mitgerechnet,
ebenſowenig die Leute der Hilfsdienſte, von denen die
letzten drei Jahrgänge 18661 bezw. 17038 bezw. 6970
Mann geliefert haben. Die Friedensſtärke des
deutſchen Heeres betrug am 1. Januar d. J. rund
758000 Köpfe. Wie ſich die Kopfſtärke des franzöſiſchen
Heeres in den folgenden Jahren ſtellen wird, vermag der
Gewährsmann der Deutſchen Rundſchau nicht genau
an=
zugeben, weil ſie nach den jährlichen
Rekrutierungsergeb=
niſſen ſchwanke und durch die Anwerbung von
Freiwilli=
gen und Kapitulanten fühlbar beeinflußt werde. Nur
ſchätzungsweiſe könne angenommen werden, daß im Herbſt
1916 das franzöſiſche Heer eine Geſamtſtärke von rund
870000 Mann — gegen 831000 bei uns
einſchließlich Offiziere, Kapitulanten uſw. erreichen
werde. Für die Zukunft erſcheine es beſonders
beachtens=
wert, daß die franzöſiſche Armee auch im Winter ſtets
über zwei Jahrgänge, alſo wenigſtens über 460000
aus=
gebildete Mannſchaften, verfügen werde, und daß der
Kriegsminiſter durch das neue Wehrgeſetz ermächtigt ſei,
wenn die Umſtände es erfordern, auch noch den Jahrgang,
der ſein drittes Jahr beendet hat, eine Zeitlang unter
den Fahnen zu halten.
Frankreichs militäriſche Machtmittel bewegten ſich
alſo unſtreitig in aufſteigender Linie und ſeien für die
Verbündeten und Freunde wie für ihre Gegner nicht zu
unterſchätzende Waffen. „Aber gegenüber dieſer
Aner=
kennungen des franzöſiſchen Heeres”, heißt es in der
Deut=
ſchen Rundſchau treffend, „dürſen wir nicht in den Fehler
verfallen, der häufig ſogar von ſachmänniſcher Seite bei
uns gemacht wird, die Friedenspräſenzſtärke der Armee
unſerer weſtlichen Nachbarn gegen die deutſche für
be=
trächtlich überlegen anzuſehen und darzuſtellen; durch die
nicht zutreffende Betonung und Wiederholung dieſer
an=
geblichen Tatſache werden ganz unnötigerweiſe in weite
Kreiſe Unſicherheit und Mißtrauen gegen die
verantwortlichen Leiter unſerer Heeresangelegenheiten
getragen und das Vertrauen auf einen Erfolg erſchüttert,
das ſchon den halben Sieg in der Stunde der
Entſchei=
dung bedeutet.”
Deutſches Reich.
— Der Reichskanzler als Gaſt des
Kai=
ſers. Der Reichskanzler wird, wie ſchon bemerkt, ſeine
Reiſe nach Korſu ſo einrichten, daß er bereits vor den
Oſterfeiertagen im Achilleion eintrifft. Die Einladung
des Kaiſers wird in politiſchen Kreiſen als eine ganz
be=
ſondere Auszeichnung des Kanzlers aufgefaßt, die
gleich=
zeitig als ein nicht mißzuverſtehendes Dementi der in
letzter Zeit vielfach verbreiteten Rücktrittsgerüchte
ange=
ſehen werden kann. Auch die Annahme, daß der Kanzler
bei Gelegenheit der Kieler Woche ſeinen Abſchied
ein=
reichen werde, wie dies bei den letzten Kriſen behauptet
worden iſt, wird in unterrichteten Kreiſen als
gegen=
ſtandslos erklärt.
— Ein Kongreß für einheitliches
Ange=
ſtelltenrecht findet am 26. April in Berlin ſtatt. Er
iſt von der Arbeitsgemeinſchaft für einheitliches
Ange=
ſtelltenrecht einberufen und ſoll in erſter Linie dazu dienen,
das Intereſſe aller Angeſtelltengruppen an der
Verein=
heitlichung des Angeſtelltenrechts darzulegen. Aber auch
die Einwände der Gegner ſollen unterſucht und
gewür=
digt werden. Das Hauptreferat über die Notwendigkeit
eines einheitlichen Angeſtelltenrechts wird der bekannte
Sozialpeilitiker Rechtsanwalt Dr. Hugo Sinzheimer=
Frankfurt a. M. erſtatten. An der Veranſtaltung ſind
beteiligt: Allgemeiner Verband der Deutſchen
Bankbeam=
ten, Allgemeine Vereinigung Deutſcher
Buchhandlungs=
gehilſen, Bund der techniſch=induſtriellen Beamten,
Deut=
ſcher Steiger=Verband, Deutſcher TechnikerVerband,
Ver=
band der Bureauangeſtellten, Verband der
Kunſtgewerbe=
zeichner, Verband techniſcher Schiffsoffiziere, Verein der
Deutſchen Kaufleute, Werkmeiſterverband für das
Deut=
ſche Buchbindergewerbe und Zentralverband der
Hand=
lungsgehilfen.
Der Reichskanzler über die
deutſch=
amerikaniſchen Beziehungen. Das ſchon kurz
erwähnte Schreiben des Reichskanzlers v. Bethmann
Hollweg an Herrn Theodor Sutro, den Präſidenten des
Deutſch=Amerikaniſchen Nationalbundes, über ſeine Stel=
lung zum Deutſch=Amerikanertum wird jetzt im vollen
Wortlaut bekannt gegeben. Es lautet:
Euer Hochwohlgeboren haben mir den Wunſch zu
erkennen gegeben, darüber unterrichtet zu werden, ob für
das Fernbleiben des amtlichen Deutſchland von der
Welt=
ausſtellung in San Franzisko noch andere als
wirtſchaftliche Gründe entſcheidend geweſen ſind. In
Er=
füllung Ihrer Bitte beſtätige ich Ihnen gern, daß die
Reichsregierung ſich bei ihrer Entſchließung von
politi=
ſchen Geſichtspunkten nicht hat leiten laſſen. Sie haben
der Beſorgnis Ausdruck verliehen, daß die mannigfachen
kulturellen Bande, die zwiſchen Deutſchland und den
Ver=
einigten Staaten beſtehen, ſich in Zukunft nicht mehr der
gleichen Beachtung und ſorgfältigen Pflege erfreuen ſollen,
wie dies bisher zum Vorteil beider Länder der Fall
ge=
weſen iſt. Seien Sie verſichert, daß dieſe Beſorgnis
un=
begründet iſt. Insbeſondere wird das ſympathiſche
In=
tereſſe, das wir den auf Erhaltung deutſcher Sprache und
Kulur gerichſeten Bemühungen jener amerikaniſchen
Bürger ſtets zugewandt haben, die ſelbſt oder deren
Vor=
fahren aus deutſchen Landen nach den Vereinigten
Staa=
ten eingewandert ſind, denſelben auch weiterhin erhalten
bleiben. Hierfür bürgen ſchon die vielfachen
Kundgebun=
gen Ihrer Landsleute deutſcher Abſtammung, die in
er=
freulicher Weiſe erkennen laſſen, daß ſie als treue Bürger
der Vereinigten Staaten doch die alte Heimat und ihr
deutſches Vollstum nicht vergeſen haben.
Das liberale Wahlbündnis in
Sachſen. In einer in Meißen abgehaltenen
national=
liberalen Verſammlung wandte ſich Dr. Streſemann gegen
die Bemühungen der Konſervativen, das liberale
Wahl=
abkommen in Sachſen zu ſtören. Es handle ſich, ſo
er=
klärte er, bei den nächſten Landtagswahlen im
König=
reich Sachſen um die Entſcheidung über die Frage, ob die
Konſervative Partei die jahrzehntelang ausgeübte
Allein=
herrſchaft wieder erhalte, oder ob die Nationalliberale
Partei in Zuſammenwirkung mit der Fortſchrittlichen
Volkspartei ihre ausſchlaggebende Stellung behaupten ſoll!
In dieſer Situation wäre es eine Torheit, der
National=
liberalen Partei zuzumuten, ſich durch die Ablöſung eines
Wahlbündniſſes mit der Volkspartei von der Möglichkeit
zu befreien, ihren Einfluß aufrecht zu erhalten
Eusland.
Italien.
Salandra über das Ehegeſetz. In der
ita=
lieniſchen Kammer gab Miniſterpräſident Salandra im
Anſchluß an ſeine bereits am Donnerstag gemachten
Aeußerungen weitere Erklärungen über die Politik, die
er einzuſchlagen willens ſei, ab. Im weſentlichen iſt ſein
Programm ſchon belannt. Nur über die Frage der
Ehe=
ſcheidung machte er einige intereſſante Bemerkungen.
Sollte eine ſolche Vorlage vor das Parlament kommen,
ſo würden die einzelnen Miniſter nach ihrer Ueberzeugung
ſtimmen, er ſelbſt jedoch dagegen. Doch werde dies der
Stellung des Kabinetts weiter keinen Abbruch tun. Aber,
ſo erklärte er, an der Vorlage über die vom Vatikan
be=
kämpfte Präzedenz der ſtandesamtlichen vor der kirchlichen
Trauung werde er unbedingt feſthalten.
Frankreich.
Der Ertrag der indirekten Steuern
und Monopole im Monat März überſtieg die
Ein=
nahmen des gleichen Zeitraumes des Vorjahres um rund
10½ Millionen Francs.
Englang.
Die Annahme der Homerulebill. Im
Unterhauſe eröffnete Redmond die Beratung des letzten
Tages, die zweite Leſung der Homerulebill.
Er erklärte, die Nationaliſten würden die Löſung im
Wege des Föderativſyſtems annehmen, wenn erſtens
Ir=
land unter einer Einketöſorm geeinigt und nicht in
Ulſter und das übrige Irland geteilt würde, wenn
zwei=
tens die Geltungskraft der gegenwärtigen Bill nicht
ver=
mindert und wenn drittens die Ausſchlußfriſt von ſechs
Jahren für Ulſter aufrecht erhalten würde. (Lachen bei
der Oppoſition.) Die Nationaliſten könnten den
dauern=
den Ausſchluß Ulſters nicht annehmen. Das Opfer der
Nationaliſten, die in den Sechsjahresvorſchlag
eingewil=
ligt hätten, der eine Spitze gegen ſie enthalte, ſei nutzlos
geweſen. Sie wären halbwegs entgegengekommen, aber
Ulſter, das auf ſeiner urſprünglichen Forderung des
gänz=
lichen Ausſchluſſes beſtünde, wäre nicht einen Zoll
ent=
gegengekommen. Unter dieſen Umſtänden bliebe ſeiner
Anſicht nach dem Hauſe nur übrig, in der Beratung der
Vill, wie ſie wäre, fortzufahren. (Lauter Beifall bei den
Miniſteriellen.) Er glaube nicht, daß es darum in Ulſter
zum Bürgerkrieg komme. Wenn jedoch die Bill Geſetz
würde, würde ſich die Lage ändern. — Carſon hielt daran
feſt, den gänzlichen Ausſchluß Ulſters oder eine
Volksab=
ſtimmung oder allgemeine Wahlen zu fordern, und
er=
klärte, die Regierung müßte die Politik der Gewalt
auf=
geben. Gewalt würde der weiteſte Weg zum Frieden
ſein und den Untergang für Ulſter Irland und
wahr=
ſcheinlich für England bedeuten. — Der Liberale Simon
Seite 4
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98.
Hermann Knispel=Abend. Die Vortragsabende
des Hofrezitators und Hofſchauſpielers Hermann Knispa
ſind nun ſchon zu einer ſtehenden Einrichtung geworden
in Darmſtadt. Und die Tatſache, daß ſie ſich anhaltend
guten Beſuches zu erfreuen haben, iſt um ſo
bemerkens=
werter, als ſonſt ſehr viele Veranſtaltungen in Darmſtadt
unter der Fülle deſſen, was die Saiſon bringt, immer
mehr zu leiden haben, was ſich natürlich in erſter Linie
meiſt durch gähnende Leere bemerkbar macht. Nicht ſo
die Knispel=Abende. Auch geſtern war der Saal des
Hotels „Zur Traube” wieder dicht beſetzt, und das
Audi=
torium bereitete dem beliebten Vortragskünſtler warme
Sympathiekundgebungen. „Im Reiche des Humors” war
wieder das Signum des Abends. In dieſem brachte Herr
Knispel Geiſtesſchöpfungen klaſſiſcher und moderner
Dich=
ter in bunter Reihe. Fedor von Zobeltitz eröffnete den
Abend, dann folgten drei kleine Dichtungen von Goethe
dann Wilhelm Hauff und Gottfried Keller. Die zweite
Abteilung brachte Dichtungen von Gottfried Schwab,
Otto Roquette, Julius Sturm, G. Bötticher, Adolf Holſt
und Chriſtian Morgenſtern. Die dritte Abteilung brachte,
wie immer, heitere Dichtungen in Pfälzer Mundart, Altes
und Neues von Lina Sommer, Ph. Grünberger, Richard
Braunbeck, Brechter, K. A. Wolf, von Kobell, Völker und
Barack. Und wie immer hatte er mit dieſen
Dialektvor=
trägen den ſtärkſten Erfolg zu verzeichnen. Wie Hermann
Knispel vortrug? Sollen wir oft geſpendetem Lob neues
hinzufügen? Der von Vortrag zu Vortrag ſich ſteigernde
Beifall bewies aufs beſte, daß ſowohl in der Auswahl
der Vorträge, wie in der Art des Vortrages Herr Knispel
den Geſchmack des Publikums getroffen. Und das ſichert
ja immer den Erfolg.
Außergewöhnliche Paketbeſtellung. Am
Kar=
freitag, den 10., und Oſterſonntag, den 12. April, findet
behufs Bewältigung des geſteigerten
Poſtpäckereiver=
kehrs eine einmalige Paket= und Wertbriefbeſtellung am
Vormittag ſtatt.
— Briefumſchläge für den Poſtſcheckverkehr. Nach dem
neuen Poſtſcheckgeſetz unterliegen vom 1. Juli ab die
Briefe der Kontoinhaber an die Poſtſcheckämter allgemein
der billigen Ortstare von 5 Pfg., wenn die Kontoinhaber
dabei von der Poſtverwaltung vorgeſchriebene
Briefum=
ſchläge benutzen. Dieſe beſonderen Umſchläge können von
den Poſtſcheckämtern bezogen, aber auch von der
Privat=
induſtrie hergeſtellt werden, wenn ſie in der Größe, Farbe
und Stärke des Papiers, ſowie im Vordruck mit den
amt=
lichen genau übereinſtimmen. Für die Kontoinhaber, die
nicht am Orte des Poſtſcheckamtes wohnen und die
gegen=
wärtig Briefumſchläge mit der vorgedruckten Adreſſe des
Poſtſcheckamtes benützen, empfiehlt es ſich deshalb, den
Bedarf an dieſen Umſchlägen nur noch bis Ende Juni zu
bemeſſen. Die Poſtverwaltung wird demnächſt das Muſter
für den vom 1. Juli ab zu benützenden Briefumſchlag
be=
kanntgeben. Muſterbriefumſchläge können dann von den
Poſtſcheckämtern koſtenfrei bezogen werden.
* Brandbericht. In der Lackfabrik Georg Liebig,
Inh. K. Koller, kam der Inhalt eines Keſſels (3 Zeniner
Leinöl) durch Selbſtentzündung in Brand, wodurch
als=
bald der ganze Raum in Flammen ſtand. Durch raſches
Handeln des Siedmeiſters, der ſofort die Türen ſchloß, um
das Feuer zu erſticken, wurde größere Gefahr verhütet.
Die 1250 Uhr alarmierte Feuerwehr fand bei Ankunft
den Brand auf ſeinen Herd beſchränkt und hatte nur noch
vollſtändiges Ablöſchen des Feuers vorzunehmen; auf
ver=
ſchiedene noch in der Nähe lagernde feuergefährliche
Flüſſigkeiten war Bedacht zu nehmen. Die Feuerwache
war 2.12 Uhr zurück.
— Orpheum. Das Gaſtſpiel „Pariſiana=
Kammer=
ſpiele und Künſtler=Cabaret” wird die Bekanntſchaft
ver=
ſchiedener hervorragender Cabaretkünſtler vermitteln, die
für Darmſtadt vollſtändig neu ſind. Wir nennen in
erſter Reihe die renommierte Chanſonniére Margot Béru,
eine Künſtlerin von Klaſſe. Sie verfügt über brillante
Stimmittel und bringt feinpointierte, mondaine
Chanſons. Ferner den Humoriſten am Flügel Ferdinand
Seiler, deſſen Name noch aus der Zeit des v.
Wol=
zogenſchen Ueberbrettls beſten Klang hat. Das moderne
Tanzduett Occy und Ly wird die neueſten Saiſontänze
vorführen: Furlana, Tango, Maxix brésilienne, Ragtime,
Two step, Boston double et triple uſw. — Richard
Manz, der langjährige Regiſſeur und erſter Bonvivant
des Münchner Gärtnerplatz Theaters, iſt Spezialiſt für
Münchner Humor. Des weiteren ſind noch zu nennen
die feſche Wiener Operettendiva Fritzi Gella, die
Soubrette Friede Gallenkamp, der Humoriſt Otto
Vasco und der elegante Chanſonnier Walter René.
Neu hergeſtellte Fernſprechanſchlüſſe
und Henderungen bei beſtehenden Sprechſtellen.
A) Neue Anſchlüſſe. 2289 Bieger, Emil,
Schloſſermeiſter, Waldſtraße 25. 2295 Ehrle, Kurt,
Hof=
ſchauſpieler, und Ehrle, Hedwig, Hofballettmeiſterin,
Hof=
theaterplatz 1. 2288 Evangeliſches Arbeiterſekretariat,
Stiftſtraße 51. (2428) Feldart.=Regt. Nr. 84, 2. Abteil.,
Uebungsplatz. (2428) Funker=Komp. Telegr.=Batl. Nr. 3,
Uebungsplatz. 2428 Garde=Füſilier=Bataillon J.=R. 115,
9. Komp., Uebungsplatz. 2429 Garde=Füſilier=Bataillon
Leibg.=Inf.=Regts. Nr. 115, Alexanderſtraße 22,
Wirt=
ſchaftsgebäude Nr. 28. 2282 Gebhardt, von, Frau,
Mar=
tinſtraße 53. 2281 Gemündt, Jean, Schloſſermeiſter,
Roß=
dörfer Straße 30. 2271 Kern. Aloys, Rechtsanwalt,
Privatwohnung Stirnweg 16. 2280 Kugel, Ludwig, Inh.
Heinrich Kugel, Weißbinder=, Maler= und Lackiergeſchäft,
Seekatzſtraße 10. 2286 Schüttler, Wilh.,
Handwerkskam=
meraſſiſtent, Bruchwieſenſtraße 4. 2279 Simon, Caroline,
Frau, Privatin, Mollerſtraße 17.
B) Aenderungen. 2106 Anſpach, T.,
Liebig=
ſtraße 10, jetzt Friedrichſtraße 13. 2577 Bendheim,
Lud=
wig, Luiſenplatz 7, jetzt Bismarckſtraße 64. 2035
Dein=
hard, Wwe., übertragen an M. S. Roſtchakowsky,
Geſandt=
ſchaftsſekretär. 904 Geiſel, Karl, Tannenſtraße 44, jetzt
Schießhausſtraße 80. 1611 Heim, Karl, Inſelſtraße 29,
jetzt Wienersſtraße 66. 1120 Heuß, Albert,
Hoffmann=
ſtraße 16, jetzt Hügelſtraße 6. 2215 Kanzler, Guſt.,
Markt=
ſtraße 3, jetzt Schulſtraße 12. (154) Knoblauch, G.,
Bis=
marckſtraße 52, jetzt Neckarſtraße 9. 2126 Köppen, von
Hermannſtraße 31, jetzt Roquetteweg 3. 736 Kuhlen,
E., Hügelſtraße 4, übertragen an Kindſcher, Albert,
Schul=
ſtraße 6. 1961 Meinhardt, L., Rheinſtraße 1, jetzt
Grafen=
ſtraße 4. 608 Münch, Grüner Weg 44, jetzt
Herrngarten=
ſtraße 33. 1316 Peniger, Maſchinenfabrik, Frankfurter
Straße 84, jetzt Stirnweg 16. 1413 Pertſch, Ferd. Adolf,
Wilhelminenſtraße 31, jetzt Neckarſtraße 8. 1959 Wenz,
Dora, übertragen an Hellmuth, Erwin.
C) Abgebrochene Sprechſtellen. 1951 Front,
H. 25 Graefſche Armaturen= und Maſchinenfabrik
1335 Homberger, Hugo. 1885 Knell, Wilhelm. 1889 Meyer,
Heinrich. 1399 Rapp, Karl, Wwe., Arheilgen.
Die Elektriſche Bahn nach Arheilgen.
* Arheilgen, 7. April. In der geſtrigen unter dem
Vorſitze des Herrn Bürgermeiſters Benz abgehaltenen
Ge=
meinderatsſitzung wurde in Anweſenheit des Herrn
Ober=
bürgermeiſters Dr. Gläſſing und des Herrn Direktors
Möller von der Heſſiſchen Eiſenbahn=A.=G. Darmſtadt der
vom Kreisamt Darmſtadt unter dem 10. Dezember 1912
vorgelegte Vertragsentwurf wegen Umwandlung des
Dampfbahnbetriebes zwiſchen Darmſtadt=Arheilgen und
Einführung des elektriſchen Betriebes beraten. Allgemein
wurde anerkannt, daß durch die Erſtellung der direkten
Straßenbahnverbindung mit Darmſtadt den hieſigen
Be=
wohnern große Vorteile zugeführt würden. Es iſt
beab=
ſichtigt, die Zugfolge zu verdoppeln oder zu verdreifachen,
und iſt hierdurch den Bewohnern die Möglichkeit gegeben,
ſchneller und häufiger zu ihren Arbeitsſtellen in der Stadt
und nach Hauſe zu gelangen. Der Gemeinderat, welcher
vollzählig vertreten war, beſchloß einſtimmig, den vom
Kreisamt aufgeſtellten Vertrag zwiſchen der Gemeinde
Arheilgen und der Heſſiſchen Eiſenbahn=A.=G. zu tätigen,
und erklärte ſich damit einverſtanden, den vorgeſehenen
Ga=
rantiezuſchuß von 3500 Mark zu leiſten, um ſo mehr, als
aus den Ausführungen des Herrn Direktors Möller die
fortſchreitende Entwickelung des geſamten Bahnnetzes
feſtzuſtellen war.
Hiernach iſt in den letzten zwei Jahren (1912—1914)
die Zahl der beförderten Fahrgäſte von 5,8 auf 68
Mil=
lionen geſtiegen. Das Verkehrsmittel innerhalb der
Stadt iſt beim Publikum beliebter geworden, und hat
nicht allein die Fahrluſtigkeit der Bewohner angeregt,
ſon=
dern auch verſchiedene neue Wlohngebiete aufgeſchloſſen.
Von den Bahnen der Heag kann behauptet werden, daß
dieſelben ſich mit zunehmender Verzinſung rentieren, ſo
daß ohne Bedenken ſeitens der Gemeinde Arheilgen die
Garantieverpflichtung übernommenſwerden konnte, zumal
die von der Heſſiſchen Eiſenbahn=A.=G. bisher verfolgten
Projekte einen günſtigen Abſchluß erwarten. Auch das
für den Ausbau des zweiten Gleiſes erforderliche Gelände
wurde ſeitens der Gemeinde zur Verfügung geſtellt, bezw.
ſoll als Eigentum, nach Erwerb von den bisherigen
Grundbeſitzern, der Heſſiſchen Eiſenbahn=A.=G. übertragen
werden. Hiernach ſteht zu erwarten, daß auch die zweite
Dampfbahnſtrecke alsbald aufgehoben wird, und ein
leb=
hafter Verkehr ſich mit einem zweiten Ort entwickelt.
Mit den Vorarbeiten ſoll ſofort
begon=
nen werden, und ſteht zu erwarten, daß nach
Ein=
treffen der erforderlichen Schienen und neuen Wagen der
Betrieb im Laufe dieſes oder anfangs nächſten Jahres
aufgenommen werden kann.
* Groß=Zimmern, 7. April. (Lichtbild=Vortrag.)
Ein hochintereſſanter Vortreg mit den dazu erläuternden
85 Lichtbildern, u. a. das große Deutſche Turnfeſt in
Leipzig darſtellend, findet nächſten Samstag abend im
Saale des Herrn Delrieux hier ſtatt. Vortragender iſt
Herr Turnlehrer Braun aus Frankfurt. Der Vortrag
iſt für jedermann. Herr Lant hat in liebenswürdiger
Weiſe ſeine Apparate und ſein Licht zur Verfügung
ge=
ſtellt. Nach Beendigung des Vortrags findet ein
gemüt=
liches Zuſammenſein ſtatt.
R. Heubach, 6. April. (Hohes Alter.) In
körperlicher und geiſtiger Rüſtigkeit feierte dieſer Tage
die älteſte Einwohnerin unſeres Ortes, Eva Maria Spatz,
ihren 90. Geburtstag.
Seligenſtadt, 7. April. (Der
Steinheimertor=
turm.) Die ſchon ſeit einer längeren Jahresreihe
zwi=
ſchen der Stadtverwaltung, der Staatsregierung und den
Baubehörden wegen der Renovierung reſp. Erhaltung
des Steinheimertorturmes gepflogenen Verhandlungen
traten neuerdings in ein frohe Hoffnung erweckendes
Sta=
dium. Nachdem nämlich kürzlich eine aus Vertretern der
Staatsregierung, der Baubehörden, der Kreis= und
Stadt=
verwaltung beſtehende Kommiſſion den für baufällig
gel=
tenden Turm einer eingehenden Beſichtigung unterzogen
hatte, nahm am letzten Freitag der Stadtvorſtand in einer
außerordentlichen nichtöffentlichen Sitzung zur beregten
bedeutſamen Frage definitive Stellung. Der
Stadtvor=
ſtand faßte den bemerkenswerten Beſchluß, grundſätzlich
für die Erhaltung des gefährdeten Turmhauſes
einzutre=
ten und zur Sicherung des Fundament=Mauerwerks den
Betrag von 4000 Mark unter der Vorausſetzung zu
be=
willigen, daß ſeitens des Herrn Denkmalpflegers die
be=
reits zugeſagten 2000 Mark Zuſchuß alsbald zur
Ver=
fügung geſtellt werden und die Staatskaſſe einen größeren
Beitrag zu den Renovierungskoſten, die ſich auf etwar
30000 Mark belaufen, leiſtet. Herr Bürgermeiſter
Singer=
wird in ſeiner Eigenſchaft als Landtagsabgeordneter bei
Regierung und Ständekammer einen entſprechenden
An=
trag einreichen.
Biſchofsheim, 7. April. (Leichenfund.) Heute
wurde in einem großen Waſſerloch die Leiche eines etwar
25 Jahre alten Mannes gefunden, der anſtändig
gekleidet=
war. Nach den Ermittelungen hat man es mit dem aus
Biſchofsheim ſtammenden Heinrich Hoffmann zu tun, der
ſchwermütig geworden war, ſo daß wahrſcheinlich
Selbſt=
mord vorliegt. Am Dienstag fand die gerichtliche
Lei=
chenſchau ſtatt.
Mainz, 7. April. (Ein Motor=Radfahren
verunglückt.) Aus Nackenheim wird gemeldet:
Ein die abſchüſſige Lörzweiler Straße herabkommender
Motorradfahrer rannte hier mit ſolcher Wucht gegen ein
Wohnhaus, daß er rückwärts vom Rad geſchleudert wurde
und, aus mehreren Kopfwunden blutend, bewußtlos
lie=
gen blieb. Von den hieſigen Krankenſchweſtern
wurde=
der Verunglückte verbunden und in das Rochusſpital
nach Maiz gebracht. Den Schriftſtücken nach, die er
bei=
ſich trug, wohnt er in Mainz und hatte den
Delegierten=
tag zum Lörzweiler Geſangswettſtreit beſucht. Wie man
ſpäter erfuhr, iſt es der Maſchiniſt der Militärwaſchanſtalt
aus der Dagobertſtraße, Peter Dill. Die Verletzungen
ſind lebensgefährlicher Natur.
Nieder=Ingelheim, 7. April. (Jugendlicher
Dieb.) Bei einem hieſigen Wirt wurde kürzlich ein
Ein=
bruchsdiebſtahl verübt. Geſtohlen wurden außer
Eß=
waren 12 Flaſchen Wein. Die Gendarmerie Ober=
Ingel=
heim hat als Täter einen zwölfjährigen Jungen ermittelt,
der erſt kürzlich von der Strafkammer in Mainz wegen
Diebſtahls mit einem gerichtlichen Verweis beſtraft wurde
und gegen den inzwiſchen drei weitere Anzeigen wegen
Diebſtahls erſtattet wurden.
Die Johannes=Paſſion von J. S. Bach
und ihre Aufführung am Karfreitag in der
Stadtkirche.
Nur allzu leicht iſt man geneigt, die Johannes=
Paſſion im Vergleich mit der Matthäus=Paſſion zu
unterſchätzen. Gewiß iſt letztere die ſtrahlendere, ja die
vollkommenere von beiden, aber ſeien wir dankbar, wenn
uns ab und zu Gelegenheit geboten wird, uns mit der
Schweſterkompoſition zu befaſſen, die ebenfalls eine Fülle
von Schönheiten aufweiſt.
Die Johannes=Paſſion die ältere von beiden, wurde
höchſtwahrſcheinlich in 1723 geſchrieben. Bach war noch
in Cöthen und kam das Jahr darauf als Thomaskankor
nach Leipzig, in welcher Eigenſchaft er ſie dort am
Kar=
freitag 1724 aufführte. Sie hatte damals noch nicht die
endgültige Form, in welcher ſie uns jetzt vorliegt, ſondern
wies zum Teil andere Arien auf, hatte einen anderen
Schluß und namentlich nicht den gewaltigen
Eingangs=
chor, den wir jetzt in ihr bewundern. Damals wurde das
Werk eröffnet mit dem figuriſchen Choral in E-dur „O
Menſch, bewein dein' Sünde groß” den wir jetzt aus der
Matthäus=Paſſion (Schluß des erſten Teiles) kennen, und
den Bach dorthin verlegte als er entſchloſſen war einen
neuen Einleitungschor für die Johannes=Paſſion zu
ſchreiben.
Iſt nun die Einleitung zur Matthäus=Paſſion eines
der populärſten Muſikſtücke, die Bach geſchrieben hat, mit
ihrem Doppelchor, Doppelorcheſter und mit dem dagegen
anbrauſenden Knabenchor, ſo atmet dagegen die
Einlei=
tung zur Johannes=Paſſion eine düſtere majeſtätiſche
Größe, wie ſie vielleicht der Feier des düſteren
Karfrei=
tags weit eher entſpricht. Man höre nur das
Eingangs=
motiv im Orcheſter. Wie langgeſtreckte Meereswogen
wälzt es ſich heran. Immer näher ſcheint es zu kommen.
Und wenn es nun die höchſte Steigerung erreicht hat,
ſtimmt der Chor mit ungeheurer Wucht ſeinen dreimaligen
Anruf an: „Herr! Herr, unſer Herrſcher, deſſen Ruhm in
allen Landen herrlich iſt!” Nun übernehmen die
Sing=
ſtimmen die wogende Figur, die wir von der
Orcheſter=
einleitung her kennen, bis ein Zwiſchenſatz die nötige
Ab=
wechſelung anbringt und in charakteriſtiſchen Intervallen
die Worte vertont: „Zeig uns durch deine Paſſion, daß du,
der wahre Gottesſohn, auch in der größten Niedrigkeit
verherrlicht worden biſt‟ Langatmige Diſſonanzen, die
ſich erſt ſpät auflöſen und mit einer ungeahnten Kühnheit
und hartnäckigen Breite die Bewegung durchqueren,
illu=
ſtrieren den Text und malen ſo den Zwieſpalt zwiſchen
göttlicher Größe und irdiſchem Leiden. Von großer
Wir=
kung iſt ein von Bach ſelbſt vorgeſchriebenes piano — Bach
ſchrieb nur äußerſt ſelten eine Bezeichnung für den
dyna=
miſchen Vortrag vor — bei den Worten: „auch in der
größten Niedrigkeit” wo wir gleichſam mit den Tönen
hoch vom Himmel bis in die Tiefen der Erde des
Stau=
bes herabgedrückt werden. — So leitet dieſe düſter=
maje=
ſtätiſche Chornummer das Werk auf würdigſte Weiſe ein
und bereitet uns vor, das erſchütternde Paſſions=Drama
in uns aufzunehmen.
Worin nun aber die Johannes=Paſſion der Matthäus=
Paſſion nachſtehen dürfte, iſt in der äußerlichen Anlage
des ganzen Werkes. Hier zwei gleichmäßig große Teile,
einheitlich verteilte lyriſche Betrachtungen und Ruhepunkte
in Arien und Chorälen, in der Johannes=Paſſion dagegen
zwei Hauptteile, wovon der erſte relativ kurz, der zweite
doppelt ſo lang iſt. Zwei Arien der beiden
Frauenſtim=
men befinden ſich ganz im Anfang und dann erſt wieder
ganz am Schluß des Werkes, ſo daß wir die Mitwirkung
der beiden Soliſtinnen im Laufe der Paſſion recht
ent=
behren. Auch ſind die textlichen Unterlagen der Arien
nicht ſo glücklich wie in der Masthäus=Paſſion. Aber
worin die Johannes=Paſſion der jüngeren
Schweſterkom=
poſition (dieſe wurde um 1729 geſchrieben) nichts nachgibt,
das iſt in den Volkschören und in den Rezitativen des
Evangeliſten. Erſtere weiſen eine erſtaunliche
Schlag=
kraft, eine Prägnanz und bewundernswürdige Kühnheit
der Harmonie und der Stimmenführung auf. Man denke
nur an das fanatiſche: „Wäre Dieſer nicht ein Uebeltäter”
deſſen Vertonung ſich in „Wir dürfen niemand töten”
wiederholt, oder an das wie aus Granit gehauene „Wir
haben ein Geſetz und nach dem Geſetz ſoll er ſterben” und
man wird geſtehen müſſen, daß dieſes Aehnlichem in der
Matthäus=Paſſion gleichkommt. Ferner herrſcht in den
Rezitativen des Evangeliſten, namentlich überall, wo von
Jeſus die Rede iſt eine weit größere Innigkeit, als in
der Matthäus=Paſſion, als ob der Erzähler ſelbſt
wär=
meren Anteil nähme an den von ihm erzählten Vorgängen.
Aber worin die Johannes=Paſſion die Matthäus=Paſſion
geradezu übertrifft, das iſt in den Chorälen. In bezug
auf Charakteriſtik der Vertonung des Wortes, und in der
Art, wie die Melodien dementſprechend harmoniſiert ſind,
ſind ſie einfach unvergleichlich.
Die größere Kürze des Evangeliums Johanni und
dadurch der Mangel an Gelegenheit zu lyriſchen
Betrach=
tungen oder zu ausgedehnterer muſikaliſcher Illuſtration,
mag wohl Veranlaſſung zu den oben erwähnten
Schatten=
ſeiten ſein, und Bach u. a. bewogen haben, zwei Stellen
aus dem Evangelium Matthäi berüber zu nehmen und
hierher zu verlegen. Das Erſte iſt die Stelle vom
bitter=
lich weinenden Petrus, das zweite die Erzählung vom
Erdbeben und vom Zerreißen des Vorhangs im Tempel
bei Jeſus’ Tod (Matth. 26 V. 75 und Kap. 26 V. 51—52).
die bei Johannes fehlen
Betrachten wir die Arien, ſo iſt vor allen die
herr=
liche Alt=Arie „Es iſt vollbracht” und die an Innigkeit ſo
reiche Arie für Sopran „Zerfließe, mein Herze” zu nennen.
Auch die herbe Tenor=Arie „Ach, mein Sinn” iſt von
eigen=
tümlicher Schönheit, während unter den Baß=Arien das
ſchöne Arioſo mit Begleitung von Laute und von zwei
Violen d’amore Betrachte, mein Seel”” und namentlich
die letzte Arie „Mein teurer Heiland” hervorzuheben iſt.
Die wehmütig=kindlich=fromme Stimmung iſt hier herrlich
getroßen, und von wunderbarer Wirkung iſt der pianiſſimo
hingehauchte Choral des Chores, der die Soloſtimme und
die Orcheſterbegleitung umrauſcht.
Das Weck ſchließt mit dem Choral „Ach Herr, laß”
dein lieb’ Engelein‟ Dieſes ſtammt noch von der Sitte
her, nach Aufführung der Paſſion die Grablegung
darzu=
ſtellen, wozu dann ein entſprechender Choral geſungen
wurde. Bach hat ihn in der Matthus=Paſſion ſchon
weggelaſſen, und wir könnten die Johannes=Paſſion
füg=
lich ebenfalls mit dem großen C-moll=Trauerchor ſchließen,
wenn nicht gerade dieſer Choral von ſo ergreifender
Schön=
heit wäre und uns zugleich daran erinnerte daß die
evan=
geliſche Kirchenkantate aus dem Choral hervorgegangen
iſt und hier wie in den Paſſionen ein weſentliches
Grund=
element bildet.
Unſere Aufführung lehnt ſich ſo getreulich wie möglich
an die Original=Partitur an. Die Orgel iſt das
Haupt=
inſtrument, um welches herum ſich die übrigen
Inſtru=
mente. Streicher, Flöten, Hoboen und Laute gruppieren.
Einzelne ältere Inſtrumente wie Viola da Gamba und
Oboe da caccia (Jagdhoboe) werden durch Cello und
Engliſchhorn erſetzt, die ſich im Klang wenig von den
vor=
geſchriebenen Inſtrumenten unterſcheiden. Die Laute und
eine Viola damore werden bei der diesmalign
Auffüh=
rung vertreten ſein.
Tüchtige Soliſten, wie Frau Emmi Küchler=
Weißbrod aus Weimar und Frau Agnes
Braun=
fels aus Frankfurt, ſowie Herr Franz Müller von
hier und Herr Profeſſor Freytag aus Stuttgart, haben
ihre Mitwirkung zugeſagt. Und ſo möge das Werk, das
hier ſeit 1909 nicht mehr aufgeführt wurde, als eine
will=
kommene Abwechſelung zwiſchen den ſonſtigen
Auffüh=
rungen der Matthäus=Paſſion aufs herzlichſte
begeüßt=
werden.
Darmſtadt, April 1914.
W. de Haan.
Nummer 98.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 5.
Deidesheim, 7. April. (Ein frecher
Kirchen=
ſaub) wurde in der vergangenen Nacht in der
Rup=
ſertsberger Kirche verübt. Es wurden vier
wert=
ſpolle Kelche geſtohlen. Vermutlich ließ ſich der Dieb am
end vorher in die Kirche einſchließen, ſo daß er
wäh=
ſnd der Nacht den Raub der Kirchengeräte ausführen
hrnte, womit dem Täter Geräte im Werte von 2000 Mark
die Hände fielen.
Wallertheim, 7. April. (Durch ein Schaden=
Luer) wurde geſtern früh das Mahlhaus der großen
Pallertheimer Mühlenwerke vollſtändig zerſtört. Das
FFeuer, deſſen Entſtehungsurſache bis jetzt nicht feſtgeſtellt
ſt, verbreitete ſich raſch über ſämtliche Mühlräume, wo
ſroße Vorräte aufgeſtapelt waren. Dieſe, ſowie alle
Ma=
hhinen, wurden vernichtet. Dagegen konnte das
angren=
ſende Wohnhaus, die Stallungen und die Bureauräume
ſerettet werden. Der Schaden iſt ſehr groß.
Gießen 7. April. (Teilung des
Realgym=
ſaſiums und der Oberrealſchule.) Das
Real=
zymnaſium und die Oberrealſchule zu Gießen ſind vom
April 1914 ab in zwei ſelbſtändige Schulen zerlegt
porden. Mit Ermächtigung des Großherzogs werden von
ſer gemeinſamen Schule zugewieſen: A. dem
Realgym=
ſaſium die Oberlehrer Profeſſoren D. Holzmann, Dr.
Erb. Storck. Dr. Collin, Dr. Weimar, Dr. Dittmar,
Schau=
mann, Dr. Knauß, die Oberlehrer Schmoll, Dr. Horn und
Reallehrer Kiſſel. — B. der Oberrealſchule die Oberlehrer
Profeſſoren Dr. Wiederhold Müller, Hedderich, Koob,
Beyer, Dr. Trapp, Dr. Noll, Dr. Krausmüller,
Wüſten=
höfer, Dr. Klein, die Oberlehrer Dr. Weimer, Dr. Richter,
Weber, Lamby, Dr. Boeck Barth, Dr. Faber, die
Real=
ſehrer Jann, Grimm, Will, Salomon, Hebermehl.
Birſtein, 7. April. (Hoher Beſuch.) Prinz
Hein=
ſich der Niederlande ſtattete geſtern dem Fürſten und der
Fürſtin zu Iſenburg auf Schloß Birſtein einen Beſuch ab
und nahm dann an der fürſtlichen Tafel teil.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 6. April. 128
Kinobe=
ſitzer wollen den Ertrag ihrer Theaterinſtitute am
F. Mai dem Zentralkomitee für Luftfahrt zur Verfügung
ſtellen. — Der zehnjährige Sohn Willy des
Bauarbeiters Ganſchow aus Berlin beteiligte ſich vor
4 Tagen an einem Schulausfluge nach Straus
berg. Im Walde ſpielten die Knaben u. a. „Fuchs und
Haſe‟. Der kleine Willy war Haſe und flüchtete vor
den ihn verfolgenden Kameraden, die die Füchſe
darſtell=
ſten. Als der Weitermarſch angetreten werden ſollte, fehlte
Willy Canſchow und wurde, obwohl ſofort ſeine
Kame=
lraden nach ihm ſuchten, nicht gefunden. Vergebens
forſch=
ſten Strausberger Bürger, Schüler, Förſter und
Gendar=
imen fortgeſetzt nach ihm. Am Sonntag vor acht Tagen
Aſuchten 350 Jugendturner der Berliner Turnerſchaft
gleich=
ffalls umſonſt nach dem vermißten Schüler. Geſtern ka=
Amen zur Suche nun wieder nach Strausberg einige
hun=
dert Mitglieder der Männerabteilungen. Ihnen gelang
les, die Leiche des unglücklichen Jungen aufzufinden.
Anſcheinend iſt der Knabe, der ſich nicht mehr zu den
Ge=
illnoſſen zurückfand, hilflos im Walde umhergeirrt,
Avollſtändig erſchöpft zuſammengebrochen und zuletzt nachts
Alerſtarrt. Die genaue Todesurſache kann erſt durch die
ärzt=
llliche Unterſuchung der Leiche feſtgeſtellt werden. Vielleicht
ſiſt der arme Knabe auch zuletzt vor Angſt an einem
Herz=
ſchlag geſtorben. Bei dieſem traurigen Vorfall wird
an=
lgeregt, daß auf Schülerausflügen auf unüberſichtlichem
Gelände oder in Wäldern ein laut tönendes Signalhorn
mitgenommen werden ſollte, auf deſſen Ruf die
zerſtreu=
ten Schüler ſich raſch zu ſammeln hätten. Es könnten auf
Aſolch einem Inſtrument, wenn es rechtzeitig und ſachgemäß
Ahenutzt würde, auch Kommandos und Richtungsſignale
ge=
geben werden, die ein ſolch furchtbares Schickſal, wie es
den armen Jungen Ganſchow ereilte, unmöglich machte.
Das Opfer einer unſinnigen Wette iſt am
Sonntaa der 37jährige obdachloſe Gelegenheitsarbeiter
Ernſt Weinreich geworden. W., der von einer Geburts=
Atagsfeier kam, behauptete, als er mit ſeinen Freunden die
Charlottenburger Schloßbrücke überſchritt, daß er 100
Me=
ter unter Waſſer zu ſchwimmen vermöge. Als man das
bezweifelte, ſprang er ins Waſſer, unter deſſen Oberfläche
er verſchwand. Als er jedoch nicht wieder zum Vorſchein
lam, machten ſeine Begleiter einen Rettungskahn los
und fanden den Vermißten unter der Brücke, im Waſſer
treibend, tot auf. W., der überhaupt nicht ſchwimmen
konnte, war einem Herzſchlag erlegen.
7. April. Infolge der Ausſtrömung des Gaſes aus
leiner ſchadhaften Rohrleitung wurde der 90jährige
Haus=
verwalter Noack vergiftet. Seine 88jährige Frau
iſt ſchwer erkrankt. Auch die 30jährige Tochter des
Ehe=
paares, welche in einem anderen Zimmer ſchlief, iſt
er=
krankt, jedoch nicht ſchwer.
Wiesbaden, 7. April. (Selbſtmord.) Heute früh
ließ ſich auf dem Bahnhof Biebrich=Weſt die Witwe des
kürzlich verſtorbenen Hotelbeſitzers und Stadtverordneten
Horz von hier überfahren. Sie war ſofort tot. Frau
Horz hatte bereits vor einiger Zeit den Verſuch gemacht,
ſich im Rhein zu ertränken, war damals aber gerettet
worden.
München, 7. April. (Begnadigter Mörder.)
König Ludwig hat den Mörder Weißenſee, der ein
Dienſtmädchen ermordet hatte und vom Schwurgericht
Würzburg zum Tode verurteilt worden war, zu
lebens=
länglichem Zuchthaus begnadigt.
Würzburg, 7. April. (Eiſenbahnunfall.)
Amt=
liche Meldung. In der Station Aſchaffenburg ſtieß geſtern
vormittag um 7½ Uhr eine preußiſche Lokomotive bei der
Fahrt in das Maſchinenhaus auf einen beſetzten
Gepäck=
vagen. Von dem in dem Wagen befindlichen Perſonal
vurde ein Zugführer anſcheinend ſchwer, vier andere
Beamte wurden leicht verletzt.
Frankenthal, 7. April. (Einſturz eines
Neu=
baues.) In Freinsheim in der Pfalz ſtürzte ein
Neubau ein. Drei Arbeiter wurden ſchwer verletzt.
Neuſtadt a. d. H., 7. April. (Von der
Winzer=
bewegung.) Heute vormittag traten unter dem Vorſitz
des Bezirksamtmanns Regierungsrat Juncker in Sachen
der Winzerbewegung die Vertreter der Arbeitgeber und
Vertreter der beiden Organiſationen der Arbeitnehmer zu
einer Beſprechung zuſammen. Nach längere Debatte kam
eine Einigung zuſtande auf einer mittleren Linie, die
ungefähr den Forderungen der chriſtlich=nationalen
Arbei=
ter entſpricht. Der neue Tarif iſt auf drei Jahre feſtgeſetzt.
In den erſten beiden Jahren wird ein Stundenlohn von
33 Pfg. im Sommer und von 35 Pfg. im Winter bezahlt;
im dritten Jahre wird der Sommerſtundenlohn auf 34
Pfennig erhöht. Der Tagelohn im Herbſt iſt auf 4 Mk.
pro Tag feſtgeſetzt. Das Spritzen und Schwefeln wird mit
3,70 Mk. pro Tag bezahlt. Der Streik wurde daraufhin
ſofort aufgehoben.
Dresden, 7. April. (Verhafteter
Defrau=
dant.) Der Ratsregiſtrator Engelmann in Wilsdruf
wurde verhaftet. Er ſoll Unterſchlagungen in Höhe von
23000 Mark begangen haben.
Dresden, 7. April. (Vereitelter Raub.) Ein
angeblicher Friſeur Brandt aus Charlottenburg verſuchte
in dem Gebäude der ſtädtiſchen Sparkaſſe einer Frau, die
eine größere Summe einzahlen wollte, das Geld zu
ent=
reißen. Er wurde ertappt und verhaftet.
Leipzig, 7. April. (Jubiläum.) Die
Buchhändler=
firma K. F. Koehler, welche in Gemeinſchaft zweier
ande=
rer Firmen zirka 1500 auswärtige Buchhandlungen
ver=
tritt, feiert ihr 125jähriges Beſtehen. Während der
gan=
zen Zeit befiidet ſie ſich in dem Beſitz der Familie Koehler.
Wilhelmshaven, 7. April. (Der Mörder des
Paſtors Loetz feſtgenommen.) Der
oldenburgi=
ſchen Gendarmerie iſt es gelungen, den Arbeiter Chriſtof
fes als den mutmaßlichen Mörder des Paſtors Loetz in
Reepholt zu verhaften.
Swinemünde, 7. April. (
Hafenarbeiteraus=
ſtand.) Die Mitglieder des chriſtlich=nationalen
Hafen=
arbeiterverbandes haben die Arbeit niedergelegt, weil ihr
Vorſtand ohne Genehmigung einen Tarifvertrag
abge=
ſchloſſen hat, der eine Verſchlechterung gegen den
frühe=
ren enthält.
Paris, 7. April. (Antoines Mißerfolg.) Der
Direktor des vom Staat unterſtützten
Odeonthea=
ters, Antoine, der ſich um die moderne franzöſiſche
Schauſpielkunſt ſehr große Verdienſte erworben hat, hat
ſeine Entlaſſung gegeben, da er trotz der ihm jüngſt vom
Parlament bewilligten außerdrdentlichen Subvention von
125000 Francs außerſtande war, das während ſeiner
7jährigen Theaterleitung angewachſene Defizit zu decken.
Brüſſel, 7. April. (Gemäldediebſtahl.) Wie
das Antwerpener Blatt La Métropole erfährt, ſoll
geſtern früh ein für das Plantinmuſeum in Antwerpen
beſtimmtes Gemälde „Maria mit dem
Jeſus=
kinde auf den Knien” im ungefähren Werte von
250000 Francs verſchwunden ſein. Der Diebſtahl
ſei auf dem Polizeibureau der Antwerpener Vorſtadt
Ber=
chem gemeldet worden, wo der Herr, der die Anzeige
er=
ſtattete, erklärte, die Kiſte, die das Gemälde enthielt und
die er von Brüſſel nach Antwerpen bringen ſollte, ſei ihm,
während er einen Pneumatikfehler ausbeſſerte, geſtohlen
worden. Die Nachricht iſt bis jetzt nicht beſtätigt. Auch
der Maler des Bildes wurde nicht angegeben.
London, 7. April. (Raſcher Frauenwechſel.)
Geſtern wurde die Mutter des Marineminiſters Winſton
Churchill von ihrem Ehemann G. Cornwallis=Weſt
geſchieden. Eine Stunde ſpäter verheiratete ſich der
ge=
ſchiedene Ehemann mit der Schauſpielerin Patricia
Cambell.
London, 6. April. (Infolge der Exploſion
eines Heizrohres) wurden auf dem
Torpedoboots=
zerſtörer „Albacore” in Chatham drei Heizer getötet.
Bombay, 7. April. (Feuer.) Heute früh entſtand
wiederum ein Feuer in den Baumwollagern. Es
wurde gelöſcht, nachdem ein Schaden von 80000 Mark
angerichtet worden war. Ein anderes Feuer iſt noch nicht
gelöſcht. Der geſamte Betrag dieſer Brandſchäden wird
auf mindeſtens 1,6 Millionen Mark geſchätzt.
Batavia, 7. April. (Raubmord.) Ein chineſiſcher
Kaſſierer, der mit 11000 Dollar auf der Reiſe nach
hier=
her war, wurde unterwegs überfallen, ermordet und ſeine
Leiche auf die Schienen geworfen. Der Mörder iſt
ver=
haftet worden.
Parlamentariſches.
Sitzung des Vereinfachungsausſchuſſes.
C Der Vereinfachungsausſchuß hielt geſtern eine Sitzung
gemeinſam mit Vertretern der Regierung ab; es wurde
zunächſt verhandelt über die Organiſation der ſtaatlichen
Kaſſenverwaltungen, wobei insbeſondere die Vorſchläge
zur Sprache kamen, die Erhebung der Steuern den
Ge=
meinden zu übertragen. Die Regierung ſtellte ſich auf den
Standpunkt, daß dies ohne weſentliche Zubuße an die
Ge=
meinden nicht würde geſchehen können. Dann ging man
zur Beratung der Reorganiſation der Baubehörden über,
die den Vor= und Nachmittag ausfüllte. Dabei kam der
Wunſch zum Ausdruck, daß die Hochbaubehörden für
je=
den Kreis eingerichtet werden ſollten, während
Tiefbau=
ämter am beſten für jede Provinz zu organiſieren ſeien.
Den Tieſbauämtern ſoll der eigentliche Tiefbau (
Straßen=
bau) zugewieſen werden und auch das landwirtſchaftliche
Meliorationsweſen. Im übrigen wurde betont, daß
mög=
lichſte Selbſtändigkeit der Baubehörden unabhängig von
den Kreisämtern erſtrebt werden ſoll. Wieviel nun die
Anzahl der Hochbauämter und Tiefbauämter betragen
ſoll, das müſſe den Vorſchlägen der Regierung zum
Bud=
get vorbehalten bleiben.
* Ein Dementi. In dem Rheinheſſiſchen
Beob=
achter wird eine Behauptung aufgeſtellt, Dr. Oſann habe
in der Zentralvorſtandsſitzung vom 29. März eine „
emp=
findliche Niederlage” erlitten; nicht er und Dr. Stephan
ſeien als Mitglieder des Zentralvorſtandes kooptiert,
ſon=
dern es ſeien die Herren Dr. Pagenſtecher, Böhm und Dr.
Krausmüller gewählt worden. Demgegenüber ſei
feſtge=
ſtellt, daß Zuwahlen zu dem Zentralvorſtand in der
Sitzung vom 29. März überhaupt nicht vorgenommen,
ſon=
dern auf Herbſt vertagt wurden.
Gerichtszeitung.
G. N. Kaſſel, 7. April. Vor der Strafkammer I ſtand
geſtern der mehrfach vorbeſtrafte Kaufmann Karl
Friedrich Ebert von hier, zuletzt in Mainz, wegen
elf Betrugsfällen unter Anklage. Die Vorſtrafen
des Angeklagten bewegen ſich faſt nur auf dem Gebiete
des Betrugs und der Unterſchlagung. Vom Landgericht
Mainz hatte er zuletzt 10 Monate Gefängnis und 5 Jahre
Ehrverluſt zudiktiert bekommen. Gänzlich mittellos kam
der Angeklagte im vorigen Frühjahr nach Kaſſel und
grün=
dete zunächſt in einem Hauſe der Tränkepforte ein
Rechtsauskunftsbureau. Das Geſchäft ging
aber ſcheinbar nicht ſo gut und er wandte ſich
hochfliegen=
deren Plänen zu. Er wollte eine Zeitung
grün=
den, die unter dem hochtönenden Namen „Deutſche
Bürger=Zeitung” das Licht der Welt erblicken ſollte,
Da ihm aber das nötige Kapital fehlte, verfiel er auf den
nicht mehr ungewöhnlichen Gedanken, durch
Zeitungsan=
zeigen Bureauperſonal zu ſuchen, das Kaution leiſten
mußte, die gleichzeitig als Geſchäftseinlage gelten ſollte.
Zunächſt ſuchte und fand er auch einen Buchhalter, dem
er 500 Mark Kaution abknöpfte. Dann ſuchte er einen
Stadtreiſenden. Bei dieſem war er mit 20 Mark Kaution
einverſtanden. Ferner verpflichtete er einen
Geſchäfts=
führer und bekam auch von dieſem 500 Mark Kaution. Auf
dieſe Weiſe ſuchte er aber noch anderwärts, in Frankfurt
Darmſtadt, Leipzig, Halle uſw. Perſonal und verſuchte
ſich Kautionen zu ergattern. Dem Perſonal machte der
An=
geklagte die raffinierteſten Verſprechungen. Er prahlte
es ſei ein Millionenobjekt, das in weit über 200
Filialen über ganz Deutſchland verbreitet ſei. In Kaſſel
beabſichtigte er demnächſt eine große Druckerei zu grün=
den, in der die Deutſche Bürger=Zeitung gedruckt werden
ſollte. Vorläufig müſſe aber ein hieſiger Drucker die
Zeitung herſtellen. Da ſich nun ein Drucker nicht fand,
ließ der Angeklagte das „Millionen”=Projekt überhaupt
fallen und teilte ſeinem Perſonal mit, daß er jetzt ein
Wohnungsbureau gründen wollte und ein „Kehrichteimer=
Reinigungs=Inſtitut” ſei in Ausſicht genommen. Die
En=
gagementsverträge waren großſpurig aufgemacht. Groß
und dick prangte auf den Briefbogen „Deutſche Bürger=
Zeitung” und in Proſpekten machte der Angeklagte die
hochfahrendſten Verſprechungen. Hatte der Angeklagte
aber erſt die Kaution, dann ließ er ſich auf dem Bureau
tagelang nicht mehr ſehen und das Bureau=Perſonal, das
inzwiſchen auf vier Perſonen angewachſen war, wußte
vor Langeweile nicht die Tage hinzubringen, denn es war
abſolut nichts zu tun Waren einzelne Angeſtellte nach
Abſchluß des Vertrages wieder unſchlüſſig und mißtrauiſch
geworden und verweigerten die Zahlung der Kaution,
ſo verllagte ſie der Angeklagte ohne weiteres wegen
Ver=
tragsbruchs und erzielte merkwürdigerweiſe auch
obſie=
gende Urteile. Ein Reflektant auf die Filialſtelle in
Frankfurt a. M. hatte vorſichtigerweiſe nur ein
Probe=
engagement auf einen Monat angenommen und, als das
Geſchäft — es handelte ſich um Vermietungen
leerſtehen=
der Wohnungen — abſolut nicht ging, trat er zurück. In
Leipzig ſtellte E. zugleich zwei Hauptvertreter an und
mie=
tete ein Geſchäftslokal. Hatten alle Angeſtellten einen
Monat für den Angeklagten gearbeitet oder vielmehr nicht
gearbeitet, da ja nichts zu tun war, ſo bekamen ſie nicht
nur keinen Gehalt, ſondern auch die Geſchäftslokale
wur=
den auf Betreiben der Eigentümer geräumt.
Neben der Wohnungsvermittelung hatte der
Ange=
klagte auch noch eine Mietsausfall=
Verſiche=
rung gegründet. Gegen einmalige Zahlung von 2 M.
ſollten die betreffenden Hausbeſitzer im Falle des
Leer=
ſtehens der Wohnungen zwei Drittel des Mietsausfalls
bekommen. In dieſer Weiſe „arbeitete” der Angeklagte in
Darmſtadt; ſein gemeingefährliches Treiben bot dem
Darmſtädter Hausbeſitzer=Verein
Veranlaſ=
ſung, öffentliche Warnungen zu erlaſſen. In Leipzig
wurde der Angeklagte verhaftet. Die Verhaftung kam ihm
ſo überraſchend, daß er kaum noch Zeit hatte zu flüchten,
wie es in ſeiner Abſicht lag, denn er ſprang aus dem
Fenſter des erſten Stockes auf die Straße und verletzte ſich
dabei ſo ſchwer, daß er drei Monate im Leipziger
Kran=
kenhaus zubringen mußte. Nach alter Verbrechermanier
beſtritt der Angeklagte natürlich die Betrügereien, hielt eine
große Verteidigungsrede und bat ſchließlich um ſeine
Freiſprechung Der Staatsanwalt hatte 3½ Jahre
Zucht=
haus, 2160 Mark Geldſtrafe, eventuell weitere 144 Tage
Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverluſt beantragt. Das
Ge=
richt ſah für erwieſen an, daß der Angeklagte überhaupt
nicht die Abſicht hatte, die geſchilderten Unternehmen ins
Leben zu rufen und da er die ihm übergebenen Gelder
für ſich verbrauchte, hat er ſich des Betrugs ſchuldig
ge=
macht. Mit Rückſicht auf das gemeingefährliche Treiben
des Angeklagten erkannte das Gericht auf 3 Jahre
Zuchthaus, 900 Mark Geldſtrafe, eventuell weitere
60 Tage Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverluſt.
* Berlin, 7. April. In dem großen
Wucher=
prozeß, in dem es ſich um Geldgeſchäfte mit Offizieren
aus allen Gegenden Deutſchlands handelt, wurde heute
nachmittag nach 14tägiger Dauer vor der Erſten
Straf=
kammer des Landgerichts I Berlin das Urteil
verkün=
det. Der Privatier Holzapfel und der Rentier
Adolph wurden wegen Wuchers zu je vier Monaten,
der Agent Hinrich wegen Wuchers zu je vier Monaten
Gefängnis verurteilt. Wegen Beihilfe zum Wucher erhielt
der Agent Kruſchwitz zwei Monate und drei Wochen,
der Hypothekenmakler Schumann drei Wochen, der
Agent Gräſer zwei Monate und der Kaufmann Bein
aus Hannover acht Monate Gefängnis. Außerdem wurde
auf die üblichen Zuſatzſtrafen erkannt. Der Agent
Roſen=
blatt wurde freigeſprochen.
Elſaß=Lothringiſcher Landtag.
* Straßburg, 7. April. In der heutigen
Nach=
mittagsſitzung der Zweiten Kammer interpellierte
Abg. Emmel (Soz.) die Regierung wegen des
Erlaſ=
ſes, betr. den Gebrauch der hochdeutſchen
Sprache an den höheren Schulen. Durch
den=
ſelben werde dem an ſich berechtigten Ziele ein ſchlechter
Dienſt erwieſen. Der Dialekt und die franzöſiſche
Unter=
haltungsſprache werden indirekt verboten. Das ſei eine
falſche und ſchädliche Maßnahme, die nur die
Denun=
ziation fördere. Der Oberſchulrat bezichtige ſich aber ſelbſt
einer großen Unterlaſſungsſünde. Im vorliegenden Falle
müſſe man die Indiskretion begrüßen. Der
Staats=
ſekretär erwiderte, daß der Erlaß ſich lediglich auf das
Verhalten der Lehrer und Schüler innerhalb des
Schul=
gebäudes und des Schulhofes beziehe und in der Aufgabe
unſerer höheren Schulen begründet ſei, nämlich in erſter
Linie die deutſche Bildung zu pflegen. Es werde nicht
in den Privatverkehr der Lehrer eingegriffen. Daß wir
mit dem Erlaß die Denunziation großzögen, muß ich auf
das entſchiedenſte beſtreiten. Der Erlaß richtet ſich an
einen hochgeſtellten Stand, dem Denunziation wie mir
zuwider iſt, und ich bin überzeugt, daß der Erlaß richtig
verſtanden wird Nach wie vor ſtehen wir auf dem
Stand=
punkt, daß es ſich um ein Internum der
Schulverwal=
tung handelt. Die Regierung braucht aber die
Oeffent=
lichkeit nicht zu ſcheuen, und tut es auch nicht.
Gleich=
wohl bedauere ich es außererdentlich, daß ein derartiger
Erlaß im Wortlaut in die Oeffentlichkeit gebracht wurde.
Ich gebe Ihnen anheim, ob Sie es billigen werden, wenn
durch Leichtfertigkeit oder böſe Abſicht ein derartiger Erlaß
in die Preſſe gebracht wird und ob dieſes von einem ſehr
großen Staatsbürgerbewußtſein ſpricht. Dadurch wird
nicht der Regierung, ſondern dem Lande und der
Lehrer=
ſchaft geſchadet.
In der Beſprechung führt Abg. Hauß (Zentr.) an,
der Erlaß bedeute eine Herabwürdigung der jüngeren
Lehrerſchaft in den Augen der Schüler und der
Schülerin=
nen. Es ſei eine verfehlte Maßnahme, ein ſchwerer, nicht
zu rechtfertigender Mißgriff. Die Veröffentlichung war ein
Akt der Notwehr. Der Erlaß ſei eine Verbeugung vor
der Mittelpartei. Redner betont, nicht der Dialekt ſollte
getroffen werden, ſondern man wolle der franzöſiſchen
Konverſation auf dem Schulhofe zu Leibe gehen. Die
Abgg. Zimmer (Lothr.) und Wolf (lib.) mißbilligten
gleichfalls den Schulerlaß. Letzterer hält eine Reform des
höheren Unterrichtsweſens für notwendig, nach der
Rich=
tung, daß es in nähere Verbindung mit den heimatlichen
Kulturaufgaben gebracht wird. Abg. Fuchs (Soz.)
be=
gründet eine Reſolution ſeiner Partei, dahingehend: Der
Erlaß wird mit den zu befürchtenden ſchweren
denunziato=
riſchen Folgen ſeinen Zweck nicht erreichen. Dieſer
An=
trag wird mit Stimmengleichheit abgelehnt und
fol=
gende Reſolution des Zentrums einſtimmig
angenommen: Die Kammer kann den Erklärungen
der Regierung nicht beipflichten. Sie bedauert den Er=
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 38.
laß, der den Intereſſen der höheren Schulen nicht
förder=
lich iſt. Die Zweite Kammer kann die Auffaſſung der
Re=
gierung nicht teilen.
Luftfahrt.
Der Sternflug nach Monaco.
Hirths Mißgeſchick.
* Monte Carlo 7. April. Ueber Hirths
Miß=
geſchick wird der Voſſ. Zeitung berichtet: Nach dem ſo
brillant durchgeführten erſten Teil ſgines Fluges nach
Monaco, der die 1100 Kilometer lange Strecke von Gotha
nach Marſeille umfaßt, iſt Helmut Hirth auf dem zweiten
Teil ſeines Fluges, der 200 Kilometer langen Route
Mar=
ſeille-Monaco, von einem bedauerlichen Unfall betroffen
worden, der weder von der Qualität des Flugzeuges noch
der Fähigkeit des Piloten abhängig war. Das
Waſſer=
flugzeug, das Hirth von Marſeille aus benutzte, geriet
in der Tamarisbucht in ein Fiſchernetz und ſchlug
um. Hirth hatte in der 47 Kilometer von Marſeille
ent=
fernten Bucht von Tamaris, dem Hafen von Toulon, eine
Zwiſchenlandung ausgeführt; als er dann wieder ſtarten
wollte, geriet der Albatrosdoppeldecker in ein über Waſſer
nicht ſichtbares Fiſchernetz. Hirth und ſein Paſſagier
wurden in die See geſchleudert. Glücklicherweiſe befand
ſich eine Fiſcherbark in der Nähe, die ſofort herbeieilte
und die Verunglückten aufnahm. Beide hatten einige
Schrammen erlitten. Man brachte ſie in das Hotel Juſt,
wo ſie verpflegt werden. Der Apparat iſt ſchwer
beſchädigt. Es iſt noch nicht ſicher, ob Hirth nach
Er=
ledigung der nötigen Reparaturen weiterfliegen oder
auf=
geben wird.
Nach dem Lokalanzeiger iſt Brindejonc geſtern
nachmittag von Monaco nach Genua abgeflogen, um den
Fernflug über die italieniſche Strecke möglichſt noch zu
verlängern. Der Präſident der franzöſiſchen Republik, der
geſtern an der Riviera eintraf, ſetzte einen Preis für die
beſte Flugleiſtung Paris-Monaco aus.
Flug Paris-Peking.
* Paris, 7. April. Der deutſche Flieger Heinz
Fleiderbaum bewirbt ſich um den Preis für den
Flug Paris-Peking. Der ehemalige Cheſpilot der
Grade=Werke, der ſchon einige Zeit den Flug Paris-
Pe=
king beabſichtigt, iſt geſtern früh 5.30 Uhr in Köln nach
Paris geſtartet. Er erreichte Paris 12.33 Uhr. Heute
morgen iſt er in Paris geſtartet, um über Genua und
Trieſt nach Wken zu gelangen, von wo er heute nacht 12
Uhr über Warſchau-Moskau nach Petersburg
weiter=
fliegen wird. Von Petersburg wird der Flieger die
Rich=
tung entlang der transſibiriſchen Bahn nach Peking
neh=
men, wo er zwiſchen dem 20. und 25. April einzutreffen
gedenkt, um dadurch den Flugpreis des Matin von 155000
Francs zu gewinnen. Der deutſche Flieger benutzt einen
Eindecker eigener Konſtruktion.
* Hamburg, 7. April. Oberleutnant zur See
Plüſchow wollte kurz vor ½6 Uhr mit einer
Rumpler=
taube auf dem Flugplatz Fuhlsbüttel aufſteigen, um
nach Döberitz zurückzufliegen. Beim Start ſtürzte die
Maſchine aus 50 bis 60 Meter Höhe hinter dem Borſteler
Gehölz ab und ging in Trümmer. Der Flieger und
ſein Begleiter, Oberleutnant Strehle von der
Kriegs=
gkademie, blieben unverletzt.
* Kopenhagen, 7. April. Die geſtern in einem
deutſchen Ballon auf der Inſel Samſö gelandeten drei
deutſchen Luftfahrer wurden nach ihrer Landung
einem polizeilichen Verhör unterzogen. Sie erklärten,
daß ſie am Sonntag vormittag 10½ Uhr in Eutin
auf=
geſtiegen ſeien, um über Flensburg zu fliegen.
Unter=
wegs habe der Wind jedoch eine andere Richtung
genom=
men ſo daß ſie nach Samſö verſchlagen wurden. Die drei
deutſchen Luftfahrer ſind Hauptmann Freiherr v.
Ham=
merſtein, Leutnant Müller und Schulinſpektor
Har=
der. Alle drei Herren ſind aus Lübeck. Der Ballon heißt
auch „Lübeck” und gehört einem privaten Luftfahrtverein.
Die drei deutſchen Herren ſind heute mit dem Dampfer
nach Aarhus abgefahren, um dort den Ballon auszubeſſern,
worauf ſie die Rückfahrt nach Eutin antreten wollen.
Der Prozeß Caillaux.
* Paris, 7. April. Die Zeugenausſage des
Präſidenten der Republik in der
Angelegen=
heit der Frau Caillaux bildet in Advokaten= und
Richter=
kreiſen den Gegenſtand eifriger und widerſpruchsvoller
Er=
örterungen. Die Freunde des früheren Finanzminiſters
ſind der Anſicht, daß die Ausſage Poincarés für die
Gat=
tin Caillaux ſehr günſtig ſei und ihr weitgehende
mil=
dernde Umſtände verbürge, denn es zeige ſich immer
deut=
licher, wie dieſe Frau durch die Angſt vor der
Veröffent=
lichung der intimen Briefe in eine die Willensfreiheit
be=
ſchränkende Aufregung geraten ſei. Caillaux habe ſeiner
Gattin zweifellos von ſeinem Geſpräch mit dem
Präſi=
denten der Republik Mitteilung gemacht und ihr auch
ſeine Bemerkung wiederholt: Wenn Calmette das tut,
dann töte ich ihn. Frau Caillaux habe ſich offenbar in
ihrer Verzweiflung geſagt, ich werde Calmette töten,
be=
vor mein Mann es tut. Von den Gegnern Caillaux’
da=
gegen wird erklärt, daß die Ausſage Poincarés für Frau
Caillaux ſehr belaſtend ſei, denn der Vorbedacht mit dem
ſie gehandelt habe, werde immer unleugbarer. Abec auch
für Caillaux ſelbſt ſei die von ihm provozierte Ausſage
Poincarés ſehr bedenklich Es trete nun zu Tage, wie
ſehr er ſeine Frau in ihre exaltierte Stimmung
hinein=
gehetzt habe. Selbſtverſtändlich beſchäftigt ſich auch die
geſamte Preſſe lebhaft mit der Ausſage Poincarés. Der
Figaro ſchreibt: Die Freunde Caillaur haben geſtern
triumphierende Mienen zur Schau getragen. Aber, wie
ſchon ſo oft, wird der frühere Finanzminiſter auch
dies=
mal das Opfer ſeiner eigenen Verteidigung. Die
Zeu=
genausſage des Präſidenten der Republik iſt für Caillaux
niederſchmetternd. Der dem früheren Finanzminiſter
naheſtehende Radical ſagt, Präſident Poincaré werde ſich
durch ſeine mutige Tat bei denjenigen, die nur ihren Groll
befriedigen, nicht aber der Wahrheit dienen wollen,
ſcha=
den. Nach der Ausſage Poincarés kann niemand mehr
daran zweifeln, daß die Empörung Caillaur’ und ſeiner
Frau durch Gründe intimer Natur hervorgerufen
wor=
den war.
* Paris, 7. April. Der Unterſuchungsrichter
Boucard vernahm heute abermals den ehemaligen Fi=
nanzminiſter Caillaux, welcher insbeſondere über die
intimen Briefe Mitteilung machte, deren
Veröffent=
lichung er und ſeine Frau befürchtet hätten. Caillaux
erzählte, daß ihm im September 1912, als er mit ſeiner
erſten Frau in Mamers dem Hauptort ſeines
Wahlbe=
zirks, weilte, nachts aus einem Schreibtiſche ein Bündel
Briefe geſtohlen worden ſei, darunter befanden ſich auch
zwei Brieſe, die er an die damalige Frau Clariettie
ge=
richtet hatte, welche ſpäter ſeine zweite Gattin geworden
iſt. Der eine dieſer Briefe war ganz kurz, der andere
ent=
hielt eine 16 Seiten lange Schilderung ſeines intimen
Lebens. Er habe darin insbeſondere die hauptſächlich
mit ſeiner politiſchen Stellung zuſammenhängenden Gründe
auseinandergeſetzt, warum er ſich im Jahre 1906
entſchloſ=
ſen habe, in das politiſche Leben näher hineinzukommen.
Caillaux ſagte weiter aus daß er, als er die Entwendung
des zweiten Briefes feſtgeſtellt hatte, ſeiner Gattin die
Ehe=
ſcheidung oder eine Wiederverſöhnung angeboten habe,
unter der Bedingung, daß ihm die entwendeten Briefe
zurückerſtattet würden. Seine Gattin habe in die
Wieder=
verſöhnung eingewilligt. Kurze Zeit darauf ſeien auch
tatſächlich in Gegenwart des Generalſekretärs des
Finanz=
miniſteriums Deschanel die zurückerſtatteten Briefe
gleich=
zeitig mit anderen Briefen und Schriftſtücken verbrannt
worden, welche die von Caillaux gegen ſeine Gattin
er=
hobenen Beſchwerden enthielten. Vorher fordert Caillauz
ſeine Gattin in Gegenwart Privat Deschanels auf,
ſeier=
lich zu erklären, daß ſie weder eine Abſchrift, noch eine
Photographie der Briefe behalten habe Seine Gattin gab
auch dieſe Erklärung ab. Im weiteren Verlaufe des
Ver=
hörs ſetzte Caillaux eingehend auseinander, warum ſeine
Frau die Veröffentlichung dieſer Briefe ſo fürchtete.
Vermiſchtes.
S. Der Deutſche Bauarbeiter=Verband
ſozialdemokratiſche Gewerkſchaft (Sitz in Hamburg), hat
in den letzten Tagen ſeine Abrechnung für das Jahr 1913
veröffentlicht. Die Einnahmen betragen 5124 482,14 M.,
zu der Einnahme ſteht als Hauptpoſten: Beiträge und
Eintrittsgelder 4 119855,58 M., Zinſen ausgeliehener
Ka=
pitalien 510 469,62 M., an Ausgaben: Beträge an
Haupt=
poſten: Verbandsorgan 332 568,56 M., Zeitungen in
frem=
den Sprachen 17870 M., Agitation und Zuſchuß an
Be=
zirkskaſſen 236 220,33 M., Gehaltszuſchuß an
Zweigver=
einsbeamte 50829,52 M., Streiks und Sperren 498 183,76
Mark, Streiks in anderen Gewerben 77840 M.,
Verbands=
tage und Konferenzen koſteten 136 99394 M., an
perſön=
lichen Verwaltungskoſten 157627,28 M., der Ueberſchuß
betrug 3 276 329,85 M., die Mitgliederzahl betrug im
Jah=
resdurchſchnitt 326 631.
Die Bauarbeiter des Bezirks Darmſtadt mit 2199
Mitgliedern haben 45715,32 M. aufgebracht, wovon
2188085 Mark an die Hauptkaſſe abgeliefert wurden, in
der hieſigen Kaſſe verblieben nach Abzug der
Streikunter=
ſtützungen 4922,15 M., Reiſeunterſtützung 227 M.,
Rechts=
ſchutz 105,15 M., Gemaßregelten=Unterſtützung 35 M.,
Krankenunterſtützung 8771,22 M., Sterbegeld 642.50 M.,
Anteil der Zweigvereine 9131,45 M., noch 12651,36 M.
In dem Deutſchen Bauarbeiter=Verband ſind die
Maurer mit 186656 Mitaliedern, Flieſenleger und
Te=
razzoarbeiter mit 2430 Mitgliedern, Putzer und Tüncher
mit 3964 Mitgliedern, Stuckateure mit 9730 Mitgliedern,
Zement= u Betonarbeiter mit 7160 Mitgliedern, Iſolierer
und Steinholzleger mit 1465 Mitgliedern, Taglöhner und
Bauhilfsarbeiter mit 102872 Mitgliedern, Erdarbeiter mit
12354 Mitgliedern organiſiert. In 1912 betrug die
Mit=
gliederzahl 335560, 1913: 326 631, mithin weniger 8929.
Das Geſamtvermögen des Verbandes beträgt
am Schluſſe des Jahres 1913 18315300,56 M. Die
an=
gegliederte ſozialdemokratiſche Jugendabteilung beſteht
aus 105 Abteilungen mit 2419 Mitgliedern, einer
Jahres=
einnahme von 10152,92 M. Der Kaſſebeſtand beträgt am
Schluſſe des Jahres 7614,79 M.
Aus dieſen Zahlen geht hervor, welche ungeheuer
großen Kapitalien bei einer einzigen Gewerkſchaft im
Deutſchen Reiche zuſammenfließen.
Literariſches.
St. „Ausgewählte Bauaufgaben und
Entwürfe” von Heinrich Stumpf. Architekt B. D. A.
in Darmſtadt. (Verlag Wilhelm Engelmann=Beclin.) In
einem ſtattlichen Bande von über 100 Druckſeiten gibt der
Verfaſſer in 35 verſchiedenen Bauprojekten eine
Samm=
lung von Architekturſchöpfungen, die man als das
Lebens=
werk eines Architekten anſehen könnte, das vom
unſchein=
baren Einfamilienhaus eines Arbeiters beginnend,
über=
geht zu Villen, ſtädtiſchen Häuſern, großen
Induſtrie=
gebäuden, in anhaltendem Steigern in monumentaler und
architektoniſch=künſtleriſcher Beziehung fortgeführt wird
bis zum gewaltigen großzügigen Bau eines
Bismarck=
denkmals auf der Eliſenhöhe bei Bingen, — wenn nicht
aus dieſer Fülle von Arbeit eine ſo imponierende Fülle
ſchöpferiſcher, friſcher Kraft ſpräche. Wenn nicht alle dieſe
Arbeiten immer noch einen Schluß, eine Hoffnung auf
neue Reſultate dieſer ſchöpferiſchen Kraft erſtehen ließen.
Nach dem Vorwort verdankt das Werk im weſentlichen der
Lehrtätigkeit des Verfaſſers ſeine Entſtehung. — Die
Ge=
diegenheit der einzelnen Entwürfe, der künſtleriſche Ernſt,
mit dem ſie offenſichtlich durchgearbeitet ſind, bürgen
da=
für, daß das vorliegende Werk dieſer ſeiner
Zweckbeſtim=
mung voll und ganz entſpricht. Es iſt ihm die weiteſte
Verbreitung zu wünſchen. „Mit dem vorliegenden
Werk=
chen will der Verfaſſer weder einen neuen Weg in der
Architektur zeigen, noch möchte er dieſe ſeine Arbeiten in
konſtruktiver und techniſcher Beziehung als unbedingt
vor=
bildlich hinſtellen. Er entſpricht mit ihrer Herausgabe nur
dem Wunſche vieler ſeiner Schüler, Studierenden und
jüngeren Baubefliſſenen. Dieſe Sammlung „Ausgewählte
Bauaufgaben und Entwürfe” mit kurzen Erläuterungen
enthält Aufgaben, wie ſie in der Praxis durch öffentliche
Ausſchreiben, oder im Bureau, oder auch als
Privatauf=
trag an einen Architekten herantreten. Der Verfaſſer will
mit dieſem Büchlein den jüngeren Bauleuten ein
Nach=
ſchlage= und Anregungswerkchen in die Hand geben, indem
eine möglichſt große Anzahl der verſchiedenartigſten
Bau=
aufgaben — vom Arbeiterhaus bis zu dem monumentalen
Warenhaus — zu finden iſt. Des Verfaſſers langjährige
Tätigkeit als Aſſiſtent an der Techniſchen Hochſchule in
Darmſtadt und als Hauptlehrer für Entwerfen an der
Großherzoglichen Landes=Baugewerkſchule daſelbſt, gab
ihm Gelegenheit zu beobachten, daß den jungen Bauleuten
ein kleiner Fingerzeig bei der Löſung der einen oder
an=
deren Bauaufgabe zur beſſeren Auffaſſung und zur flotteren
Arbeit in den meiſten Fällen ſehr erwünſcht und auch
nötig iſt. Jedoch nicht nur in bezug auf die Löſung und
Formenſprache der Aufgabe muß der junge Baukünſtler
eiwas angeregt und geleitet werden, ſondern auch für die
Darſtellung hat er Fingerzeige nötig, die nicht unterſchätzt
werden dürfen. Bei der heutigen ſtarken Konkurrenz —
ſei es bei der Bewerbung um eine Stelle oder bei dem
öffentlichen oder beſchränkten Wettbewerb — wird in vielen
Fällen die Art und Weiſe der Darſtellung und die
Auf=
machung des Entwurfs überhaupt von großer Wichtigkeit,
vielleicht ſogar Hauptſache ſein. Iſt auch dieſer
Stand=
punkt nicht gerade der richtige, ſo hat man doch heute ſehr
damit zu rechnen und wenn man als Geſelle mit Erfolg
in der Praxis beſtehen will, muß die Lehrzeit in der
gün=
ſtigen Weiſe ausgenützt werden.”
— Die Drud. Roman von Marie Thereſe.
Verlag von W. Härtel u. Co., Nachf., Leipzig. Preis
broſch. 1 Mk. Der Titel (hochdeutſch „Das Alpdrücken”)
verrät es ſchon, daß der Schauplatz, an welchem die
Hand=
lung ſpielt, Oeſterreich iſt. Die Verfaſſerin führt uns in
Offizierskreiſe, die, wie es ſcheint, ihr nicht fremd ſind.
Es iſt zwar nicht ihre Abſicht, Enthüllungen zu machen,
ſie will uns nur ein Sittenbild vorführen, das der
Beach=
tung wert und Aufſehen erregen wird. Die Autorin
ver=
fügt über eine elegante, packende Sprache, ſie verſteht
Stim=
mungen hervorzuzaubern, die Charaktere ſind vortrefflich
geſchildert, und ſo iſt ein Werk entſtanden, das man immer
wieder leſen wird.
Aus Mexiko.
* Neu=York, 6. April. Nach einem Telegramm
aus Mexiko hat das mexikaniſche auswärtige
Amt dem amerikaniſchen Vizekonſul in Torreon,
Ca=
rothes, die Beglaubigung entzogen, da er unwahre
Be=
richte über die dortigen Erfolge des Generals Villa
ge=
ſandt habe.
* Waſhington, 7. April. Die mexikaniſche
Botſchaft erhielt von dem Miniſter des Aeußern ein
Telegramm, das beſagt: Die mexikaniſche Regierung
weiß ſehr wohl, daß verſucht wird, Telegramme, die an
Wilſon und Bryan gerichtet ſind, als Telegramme Huertas
erſcheinen zu laſſen, obwohl deren Wortlaut ſchon ſig als
Apogryph und böswillig kennzeichnen müßte. Erklären
Sie kategoriſch, daß weder die Regierung der Republik
noch der Präſident irgend ein Telegcamm an Wilſon oder
Bryan richteten, abgsſehen von den Neujahrswünſchen
am 1. Januar.
* Veracruz 7. April. Der amerikaniſche Konſul
erhielt geſtern aus Tampico ein drahtloſes Telegramm,
nach dem an der Stadtgrenze ſeit Sonntag ein heftiges
Gefecht tobt. Eine Anzahl Toter und Verwundeter
wurde nach Tampico gebracht.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Frankfurt a. M., 7. April. Der Leiter der
Sitten=
polizei, Polizeikommiſſar Schmidt, der ſeit einer Woche
vom Dienſt ſuspendiert war, weil er ſich habe beſtechen
laſſen, wurde heute auf Verfügung des
Unterſuchungs=
richters verhaftet.
* Baden=Baden, 7. April. Im 84. Lebensjahre iſt
ge=
ſtern hier der frühere badiſche Oberſtaatsanwalt Rudolf
Nokk, ein Bruder des verſtorbenen Staatsmannes Dr.
Wilhelm Nokk, geſtorben.
* Freiburg (Breisgau), 7. April. Hier ſtarb geſtern
Reichsfreiherr Johann Eduard von und zu Bodman,
preußiſcher Oberſt a. D. und Ritter des Eiſernen Kreuzes
zweiter Klaſſe.
* Breslan, 7. April. Heute nachmittag trat das
Dom=
kapitel im Kapitelſaale zuſammen, um die Liſte der
Biſchofskandidaten aufzuſtellen, unter denen
das Domkapitel zu wählen gedenkt. Die Liſte wird der
Staatsregierung zugeſtellt werden.
* Wien, 7. April. Nach Mitteilungen von
zuverläſſi=
ger Seite erfreut ſich Kaiſer Franz Joſef, der
vor=
übergehend an einer leichten Erkältung gelitten hat, des
beſten Wohlſeins
* Wien, 7. April. Kaiſer Franz Joſef
empfing heute den Prinzen Franz von Bayern, den
gemeinſamen Finanzminiſter Ritter v. Bilinski und
an=
dere Würdenträger in beſonderen Audienzen.
* Belgrad, 7. April. Die ſerbiſchen
Poſtbedienſte=
ten haben für das ſerbiſche Oſterfeſt die paſſive Reſiſtenz
angekündigt, weil bei der Budgetberatung in der
Skupſchtina ihre Forderungen auf eine Regelung des
Ge=
halts nicht beachtet worden ſind.
* Paris, 7. April. Wie offiziös gemeldet wird, iſt
die Ernennung des Rates am Oberſten Gerichtshof und
des Kaſſationshofes Herbau zum Nachfolger des
Oberſtaatsanwalts Fabre als ſicher anzuſehen.
* Paris, 7. April. Der Kaſſationshof ſprach in
einem Urteil aus, daß Frauen die Ausübung
poli=
tiſcher Rechte und Eintragung in die Wählerliſten
mangels einer geſetzlichen Beſtimmung nicht
zu=
komme.
* Paris, 7. April. Heute vormittag erſchoß der
Polizeiinſpektor de Larroix in der
Polizei=
präfektur aus Eiferſucht ſeinen Kollegen Dupin. Er
meldete unverzüglich ſeinem Vorgeſetzten ſeine Tat und
ließ ſich in Haft nehmen.
* Paris, 7. April. Wie aus Madrid gemeldet wird,
wird der engliſche Marineminiſter Winſton Churchill,
der daſelbſt in wenigen Tagen eintreffen wird, vom König
Alfons, dem Miniſterpräſidenten und dem
Marine=
miniſter empfangen werden Der Beſuch wird
keiner=
lei amtlichen Charakter haben.
* Nizza, 7. April. Sieben Arbeiter, die auf dem
Grunde eines Schachtes beſchäftigt waren, wurden durch
einen Waſſereinbruch überraſcht; zwei ſind
ertrunken, zwei andere befinden ſich in bedenklichem
Zuſtand.
* Brüſſel, 7. April. Der angebliche Gemälde
dieb=
ſtahl in dem Antwerpener Muſeum iſt von
einem Händler erfunden worden, um den Preis des
Bil=
des zu erhöhen.
* London, 7. April. Das Reuterſche Bureau erfährt,
daß in Windſor Caſtle nichts davon bekannt ſei, daß der
Feiertags=Flaſchenbier
Sschenbrad-Cold 0C
(9179
[ ← ][ ][ → ]Nummer 98.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 7.
König von England in dieſen Jahre eine Reiſe nach
Rußland unternimmt.
* London, 7. April. Der Kongreß der
Ar=
beiterpartei faßte eine Reſolution, durch die die
engliſche Regierung erſucht wird, der ſüdafrikaniſchen Re=
Tierung die Aufhebung der die Deportation der
Arbeiterführer betrefienden Beſtimmungen der In=
Demnitätsbill anzuraten. Die Reſolution ſoll durch eine
Deputation Asquith unterbreitet werden. Die Arbeiter=
Führer Macdonald und Seddon werden beauftragt, nach
Südafrika zu reiſen und Botha eine Denkſchrift zu
über=
reichen.
* Zarskoje Sſelo, 7. April. Der Kaiſer, die
Kai=
ſerin, der Thronfolger und die Prinzeſſinnen ſind nach
Livadia abgereiſt.
* Waſhington, 7. April. Die Senatskommiſſion für
interozeaniſche Kanäle hat bezüglich des Geſetzentwurfs,
durch den die Gebührenfreiheit
amerikani=
ſcher Küſtenſchiffe im Panamakanal
aufge=
hoben wird fünfzehn öffentliche Verhandlungen
anbe=
raumt, um die Intereſſenten und Sachverſtändigen zu hören,
Dieſe Verhandlungen werden am 9. April beginnen.
Aus Korfu.
* Achilleion, 7. April. Zur Mittagstafel waren
geladen die Königin der Hellenen, ſowie Graf
und Gräfin Quadt. — Nachmittags unternahmen die
Majeſtäten eine Automobilfahrt nach Pantaleimon.
Vor=
mittags nahmen der Generaloberſt v. Pleſſen und
Admi=
ral v. Müller anläßlich des griechiſchen Nationalfeſtes in
Vertretung des Kaiſers an dem Tedeum in der
Haupt=
kirche Korfus teil.
Das Befinden des Königs von Schweden.
* Stockholm, 7. April. Die den König behandelnden
Aerzte, darunter Geheimrat Dr. Fleiner=Heidelberg,
haben über das Befinden des Königs Guſtav
folgenden Bericht veröffentlicht: Die Unterſuchungen, die
in den letzten Wochen ſtattgefunden haben, ſind jetzt
ab=
geſchloſſen. Sie ergaben, daß der König nach unſerer
An=
ſicht an einer Magenwunde leidet. Die Krankheit hat ſich
in den letzten Monaten verſchlechtert, ſo daß wir
eine Operation für das Mittel anſehen, das ſicher
hoffen läßt, die Geſundheit des Königs wieder
herzu=
ſtellen. Der König hat dem Vorſchlag zugeſtimmt und
wünſcht, daß die Operation bald vorgenommen wird.
Neue Ausbrüche des Aetna.
Catania, 7. April. Aus dem Hauptkrater des
Aetna ſteigen gewaltige Rauchwolken auf, die
größere Ausbrüche erwarten laſſen.
Preußiſch=ſüddeutſche Klaſſenlotterie.
* Berlin, 7. April. In der heutigen
Vormittags=
ziehung der Preußiſch=ſüddeutſchen Klaſſenlotterie fielen
60 000 Mark auf die Nr. 83 460, 5000 Mark auf die Nr.
158 160, 3000 Mark auf die Nr. 56 478. — In der
Nach=
mittagsziehung fielen 100000 Mark auf die Nr. 15538,
20 000 Mark auf die Nr. 29888, 5000 Mark auf die Nr.
54 831 157549, 300 Mark auf die Nrn. 13906 191431
228 288. (Ohne Gewähr.)
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Deutsche Bank Darmstadt
An- und Verkauf von Wertpapieren
an allen Börsen.
(X.4437
Rietiatrd Pabt.
Atelier für Grabmalkunst
DARMSTADT, Mühlstr. 50.
Känstter. Grabdenſtmale,
Urnen und Einfassungen in
allen Materialien u. Preislagen.
AuSsrEI I.uRds (3191a
Mühlstr. 50 und Grafenstr. 4.
Die Frucht der Oaſe. Vor langen Jahren wanderte
ein Zug der Pilger durch die Wüſte, deren Ziel ein
Wallfahrtsort war. Endlos und öde dehnte ſich die
Sandwüſte vor den Blicken der Pilger aus, oft erſt nach
tagelanger Wanderung trafen ſie ein Dorf an, das ihnen
kurze Zeit der Erholung und Ruhe bof. Die Wanderung
der Pilger durch die Wüſte wurde immer beſchwerlicher.
Schon eine Reihe von Tagen hatten ſie die Sandwüſte
durchquert, ohne ein Dorf anzutreffen. Der Führer
hatte den rechten Weg verloren, ſo daß ſie nunmehr in
der Irre gingen. Große Erſchöpfung bemächtigte ſich
der Pilger, dazu ein quälender Durſt und keine Ausſicht
auf eine Quelle, an der man ſeinen Durſt ſtillen konnte,
nur ein Sandmeer ſoweit das Auge reichte. Da fielen
die Blicke einiger Pilger auf einen Baum, der reich mit
ſeltenen Früchten überladen, in der Nähe ſtand. Sie
pflückten einige der Früchte, koſteten ſie und fanden
ihren Geſchmack ſüß und erfriſchend. Neubelebt pflückten
ſie die wunderbare Frucht, die ihnen eine ſo köſtliche
Erfriſchung bot. Dleſe köſtliche Frucht, die den Pilgern
nach den ausgeſtandenen Gefahren zur Erfriſchung
diente, finden wir heute zur Vereitung eines
ausgezeich=
neten Produkies verwendet — der vortrefflichen Sanella
Mandelmilch=Pflanzenbutter=Margarine.
uirkeinLtzgaufden
(
Hehlkorf Schufzen Sie Sich
daherVorflusten Feiser
Beit, Kafarrn durde-5
wübertKplelen
Vrrätigin dllenäpofhe:
hen und. Drogerieri-Preis
der Originalschachiel1i
(I1702)
Straussfedern-Engroshaus
Büdch Wolll
Bismarckstr. 55
Prima Straußfedern
Paradies-Reiher
Kronen-Reiher
Stangen-Reiher
in nicht zu übertreffender Auswahl.
6956a) Einzelverkauf zu Engrospreisen.
(896a
Geſchäftliches.
Die Gelegenheit iſt günſtig zu einem Verſuch,
die teure Butter durch Dr. Schlinck’s Palmona,
die allgemein beliebte Pflanzen=Butter=Margarine, zu
erſetzen. Keine Hausfrau ſollte verſäumen, ihre
Feier=
tagskuchen einmal mit Palmona zu backen! Das
Reſultat iſt dasſelbe wie mit Butter, dabei erzielt man
eine ganz weſentliche Erſparnis. Auch als Brotaufſtrich
iſt Palmona ſehr zu empfehlen, da Geſchmack und Aroma
der feinſten Meiereibutter gleichkommen.
Ein gut geratener Kuchen iſt von jeher der Stolz
aller Hausfrauen geweſen. Früher, als man Hefe als
Treibmittel verwenden mußte, war das Kuchenhacken
immer eine zeitraubende und umſtändliche Sache. Das
wurde anders, als Dr. Oetker ſein Backpulver „
Backin=
in den Handel brachte und den Hausfrauen ſeine
zuver=
läſſigen Rezepte koſtenlos zur Verfügung ſtellte. Heute
kann jede Hausfrau mit Dr. Oetkers Backin=
Back=
pulver und nach Dr. Oetkers Rezepten in kurzer Zeit
einen wohlgelungenen Kuchen auf den Tiſch bringen, und
das iſt der Grund, daß Dr. Deiters Baclin=Backpulver
heute faſt in jedem Hauſe verwandt wird. Dr. Oetkers
„Backin=Backpulver iſt überall zu haben, das
Päck=
chen zu 10 Pfg. Man verſuche die Rezepte auf der
Rück=
ſeite der Päckchen.
Creme Elcaya. Seit einiger Zeit hat namentlich
bei den Damen ein neuer amerikaniſcher Haut=Creme,
„Ereme Eleaha”, Aufſehen erregt, der in Amerika,
Eng=
land, Frankreich und neuerdings auch in Deutſchland mit
großem Erfolge eingeführt worden iſt. Creme Elcaya iſt
ein Blumen=Creme von köſtlichem Wohlgeruch; er iſt
nicht=
fettend. läßt ſich auf der Haut vollkommen verreiben und
macht ſie weich wie Sammet, entſpricht ſomit in
vollkom=
mener Weiſe allen an ein erſtklaſſiges Kosmetikum zu
ſtellenden Anforderungen. Creme Elcaya iſt namentlich in
den erſten Geſellſchafts= und Künſtlerkreiſen mit großem
Beifall aufgenommen, von Tauſenden erprobt und
glän=
zend begutachtet worden Namentlich im Winter findet
dieſer ausgezeichnete Geſichts=Creme eine vorteilhafte und
ſtets ſteigende Verwendung zum Schutze der Haut vor den
ſchädlichen Einflüſſen der rauhen Witterung.
Verkaufs=
ſtellen befinden ſich u. a. bei Carl Bley, Parfümerie,
Darmſtadt, wo auf Wunſch Proben, Proſpekte und
Gut=
achtenſammlung erhältlich ſind.
Dampfernachrichten.
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem
Ver=
treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
Poſtdampfer Main: 3. April 6 Uhr nachm. in
Phila=
delphia angekommen Poſtdampfer „Seydlitz” 3. April
6 Uhr nachm. in Neu=York angekommen. Schnelldampfer
„Kaiſer Wilhelm der Großet 31. März 3 Uhr vorm. von
Neu=York abgegangen. Schnelldampfer „Kaiſer
Wil=
heim II.‟ 1. April 10 Uhr vorm. in Neu=York angekom.
Schnelldampfer „Kronprinz Wilhelm: 1. April 4 Uhr
nachm. von Cherbourg abgegangen. Schnelldampfer
„König Albert” 3. April 1 Uhr vorm. in Neu=Yerk
an=
gekommen. Schnelldampfer „Hannover” 2 April 7 Uhr
nachm. von Neuorleans abgegangen. Schnelldampfer
„Barbaroſſa” 2. April 1 Uhr nachm. von Neu=York abgeg.
Schnelldampfer „Wittelind‟ 2. April 3 Uhr nachm. von
Brenerhaven abgegangen. Poſtdampſer „Derflinger=
1. April 7 Uhr nachm. in Colombo abgegangen.
Poſt=
dampfer „Prinz Eitel Friedrich” 2. April 6 Uhr nachm.
von Manila abgegangen. Poſtdampfer „Prinzeß Alice‟
2. April 9 Uhr nachm. in Hongkong angekommen.
Poſt=
dampfer „Lützow‟ 2. April 12 Uhr mittags von Genua
abgegangen. Poſtdampfer „Prinz Ludwig: 2. April
11 Uhr vorm. Eushafen paſſiert. „Göttingen: 1. April
8 Uhr nachm. von Manila abgegangen. „Sigmaringen”
3. April 10 Uhr vorm. in Hongkong angekommen.
„Helgoland” 2. April 8 Uhr nachm. von Port Said
ab=
gegangen. „Borkum” 31. März 2 Uhr nachm. von
Antwerpen abgegangen. Poſtdampfer „Zieten‟ 1. April
7 Uhr nachm. Gibraltar paſſiert. Poſtdampfer „
Weſt=
falen‟ 2. April 6 Uhr nachm. in Bremerhaven angek.
„Lothringen: 3. April 7 Uhr vorm. in Sydney angel.
Heſſen‟ 1. April 10 Uhr vorm. von Sydney abgegangen.
„Franken” 2. April 5 Uhr nachm. von Emden abgeg.
„Gießen‟ 1. April von Montevideo abgegangen. „Gothan
2. April Vorkum paſſiert.
Danksagung.
Für die vielen Beweiſe liebevoller
Teilnahme beim Heimgange unſerer
lieben, unvergeßlichen Mutter
Frau
Johann Baptiſt Bauer Wwe.
Maria Anna, geb. Reichert
ſprechen wir den herzlichſten Dank
aus.
(*9533
Darmſtadt, den 7. April 1914.
Geschwister Bauer,
Ludwigſtraße Nr. 16 und Nr. 17.
Dankſagung.
Für die Beweiſe herzlicher Teilnahme bei
dem Hinſcheiden meines geliebten Mannes, unſeres
unvergeßlichen Vaters, Bruders, Schwiegerſohnes,
Schwagers und Onkels
(B9321
Heinrich Kreutzer
ſage ich hiermit im Namen der Hinterbliebenen
herzlichſten Dank.
In tiefer Trauer:
Martha Kreutzer
und Kinder.
Darmſtadt, 7. April 1914.
Rückertſtr. 19.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das Tiefdruckgebiet, deſſen Randwirbel in ganz
Deutſchland veränderliches Wetter mit Regenfällen
verur=
ſachten, hat geſtern ſeinen Einfluß über ganz Europa
aus=
gedehnt. Von Weſten her naht ein neues Fallgebiet. Wir
haben daher zunächſt mit Fortdauer der unbeſtändigen
Witterung zu rechnen.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 8. April:
Unbeſtändig, meiſt trüb und wolkig, zeitweiſe Regenfälle,
etwas kühler, weſtliche Winde.
Tageskalender.
Mittwoch, 8. April.
Spielabend des Schachklubs um 8 Uhr im Reſtaurant
„Kaiſerſaal”
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redattionellen Teil Rar Streſe; für den Anzeigenteil,
Anzeigenbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Carl Sriedrich Romacker, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren.
Etwaige Honorarforderungen ſind beizufügen:
nachträg=
liche werden nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſtripkei
werden nicht zurückgeſandt.
Für die Oster-Feiertag
Versand ab Montag, den 6. April ds. Js. (6899som
Vorzüglicher Feiertagstrunk.
Beſtellungen hierauf nehmen jetzt ſchon die bekannten Verkaufsſtellen, ſowie die Brauerei ſelbſt (Tel. 385) entgegen.
Seite 3.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwocg, den 8. April 1914.
Nummer 98.
empfehlen
Preiswerte Wäsche
Damen= und Kinderhäte in großer Auswahl
JLDle RSrTSerTEL Markt
Mitglied des Rabatt-Spar-Vereins
9298
2222222s
SEEGeG
scegGEGce
ff. Doppelbier aus der Brauerei
J. A. Gantram, Benstienn
gelangt zum Ausschank
während der Feiertage im
9548‟
Von der Reise
zurück
9184mds
Dr. Happel
Restaurant Kyffhäuser
Karls-
str. 28
Ausonaret
Dr. med. Appel
wohnt jetzt
Rheinstr. 12, I.
gegenüber der Hauptpost.
Sprechstunden: 10—1 und 2—4
(nur an Wochentagen). (B389
Vom 9.—20. April
verreiſt
Walter Baer
Dentiſt. (*9550
Chure=Brand.
Maſſage
getragener Kleider, Stiefel,
Uni=
formen, Treſſen, Waffen, alter
Bettfedern Zahngebiſſe bis zu
20 Mk. Während der
Umzug=
zeit Boden= u. Kellerkram.
Poſt=
karte genügt. Komme ſofort auf
Beſtellung.
(8495a
ebrlchter 3 DierteſGhäbier=
G Atlas geſucht
(*9481
Heinrichſtraße 46, II.
Bis 30 M.
M. Obstfeld
Kleine Bachgaſſe 7. Telephon 2085.
Giſenbahnſchwellen, gebr., zu
kaufen geſucht. Offerten u.
zahle ich für getragene
Herren=
kleider, ſowie Schuhe,
Zahn=
gebiſſe. Zahle die beſten Preiſe.
Kletzewski, Schloßgaſſe 29.
Poſtkarte genügt. (9233a
(B9131
Hinder=Kklapztwagen mit Verdei
zu kaufen geſucht. Off. unter
L 23 poſtlagernd. (*9418im
Guterhaltene größere, nicht zu
ſchwere
Kisten
(9313:
kaufen jederzeit
A. Rosenthal & Cie.
Strohhutfabrik,
iße 57
Genelätt.
Kaufe gl. welch. Br.
ohne Vermittl. Ausf. Off. m. Preis.
unt. Postlager karte 69, erb. (*9584
Nummer 38.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 9.
Messing-Garnitur
130 cm breit. mit 10 Ringen,
Endknöpfe u. Träger, komplett 2.0
Dam oizug
Wachstuche
in hellen u. dunklen Mustern,
80 und 100 cm breit, Mtr. von
Gardinen, Stückware
Serie I
Scheiben-Gardinen 18 ₰
breite Stückware
100 bis 150 cm breit
Fenster 2 Flügel
Brises-bises
Serie II Serie III 25 ₰ 38 ₰ Serie 1. Serie II Serie III 35 ₰ 58 ₰ 85 ₰ I. Tüll -Gardinen 108/275 120/300 140/320 Serie I Serie II Serie III 1.85 2.95 4.95 Serie I Serie II Serie III r 50 ₰ 80 ₰ 1.10 Stores (Halb- u. Langstores)
engl. Tüll und Erbstüll, in schöner Ausführung
Serie I
2.95
Serie
II 4.25
Serie III
5.75
Madras-Garnituren
Bettdecken
2 Seitenteile
1 Querbehang 6.50
in Tüll und Erbstüll,
über 1 und 2 Betten 1.95 3.50
.1. pes 2.45 ₰.
Leinen-Dekorationen
2 Seitenteile, 1 Querbehang . . . . . .
Tischdecken
in Leinen und Filz, mit schönen Verzierungen . .
. von 35 ₰ an
Teppiche, Haargarn, Plüsch und Tapestry
in enormer Auswahl, sehr preiswert.
Linoleum-Läufer
in allen Breiten,
60 cm breit von 30 an
breiswerte
Angebote
Samtliche
Gardinenzubehörteile
enorm preiswert.
Maizer warcnaus
Markt 7
Guggenheim & Marx
Markt 7
Darmstädter
Sprach-und Handelsschule
Leiter: Emil Held — Hieron. Schneider
10 Luisenstrasse 10
Ausbildung in allen kaufmännischen Fächern
in vollen Tageskursen, Abend- und Einzelstunden
Maschinenschreiben — Stenographie — Fremden Sprachen, besonders Handeiskorrespondenz.
Für Fortbildungsschüler: Besondere Klassen, deren Besuch von der Pflichtschule befreit.
Neue Kurse beginnen am 15. April.
(5461a
Tostenlose Anskunftschriftl. u. mündl.
Martinstr.
Darmstädter Pädagogium, M. Elias,
34
Staatlich konzessioniert und beaufsichtigt. Sexta bis
Ober-
prima aller Schulen. Vorbereitung auf Einjährigen-, Primareife-
und Abiturienten-Prüfung.
(B8232
Wie fast stets, so bestanden auch im Herbst 1913
sämtliche Kandidaten die Abiturienten- Prüfung.
Bisherige 68 Abiturienten, 60 Primaner, 145 Einjährige;
Erfolge: ausserdem bestanden 72 Schüler die
Aufnahme-
prüfung für andere Klassen.
Anmeldungen: Kiesstraße 95, Telephon 2501.
Mmnnnanamanannasrnannaannng
Der Unterricht beginnt am 16. April, nachmittags 1 Uhr.
Anmeldungen werden durch Vorlage des Entlassungszeugnisses
noch bei Beginn des Unterrichts entgegengenommen.
(9183mi
Privat-Handelsschule Schulstrasse 1, II.
Leiter: Oskar Dierker.
MERRKT
8 große Korblehnſtühle
nebſt Tiſch f. Diele oder Veranda,
2 große Schränke u. 1 gr. Sofa
wegen Fortzug bill. zu verkaufen.
9185mds) Heinrichſtr. 12, pt.
Titz= u. Liegewag., 10 Mk., z. verk.
Fuhrmannſtr. 8, I. r. (*9489
½ Paket 55 Pfg., ½ Paket 30 Pfg.
Niederlagen: Ph. Huwerth,
Ross-
dörferstr. 21, Ad. Büchler,
Ross-
dörferstrasse 26½, H. Rossmann,
Inselstr. 29, und in allen durch
Plakate gekennzeichneten Ge-
Kauimännsche Fortbildanas-Schule
für Mädchen.
Der Unterricht beginnt am 24. April d. J., Karlstr. 16, I.,
vormittags 11 Uhr mit folgenden Unterrichtsfächern:
Buchführung, Wechsellehre, Korrespondenz, kaufm.
Rechnen, Stenographie, Maschinenschreiben,
Französisch und Englisch.
Anmeldungen nehmen entgegen: Frl. A. Ruths,
Heidenreich=
ſtraße 29 und Frl. Ph. Walz, Karlſtraße 43.
Auskunft erteilt Frl. Neudecker, Schirmgeſchäft, Ernſt=
Ludwigſtraße 9.
Der Vorsitzende
Profeſſor Kissinger.
6783a)
chäften.
Meren
Kleidermachen
lehrt unter billiger Berechnung
ge=
wiſſenhaft u. gründlich nach leicht
faßlicher Methode Thea Schneider,
Eliſabethenſtr. 45, II. Anmeldungen
(II,4050Samstags.
(8930a
Beſt empfohl. Kraſt übernimmt
in vornehm.
Hauſe Hauslehrerſtell
bezw. Nachhilfeunterricht. Gefl. Off.
unt. E 87 a. d. Exp. ds. Bl. (*9546
rf. Privatlehrerin ſucht paſſ.
Tätigkeit in Familie od. Penſion.
Franz. i. Ausl. — Algebra. — O
unt. B 83 an die Exped. (*9562
Stenographie und
Maschinen-Schreiben
Die Nachfrage nach
Damen und Herren, die
perfekt ſind in
Steno=
graphie und
Maſchinen=
ſchreiben, iſt größer als
das Angebot. Nur
gründ=
liche Ausbildung in dieſen
Fächern bietet Ausſicht
auf gut bezahlte Stellen.
Wir legen daher beſond.
Wert auf ſachgemäße
Ausbildung, um beide
Fächer praktiſch
ver=
werten zu können. Der
Stenographie=Unterricht
erfolgt nach dem
ver=
breitetſt. Syſtem
Gabels=
berger: die Erlernung
des Maſchinenſchreibens
nach der einzig
daſtehen=
den Unterwood=
Meiſter=
ſchafts=Meth. (10 Finger=
Blindſchreibmethode) auf
verſchiedenen Maſchinen
durch bewährte Kräfte.
Der Unterricht kann bei
billigſtem Honorar
je=
derzeit begonnen werden.
Jede Auskunft in unſerer
Geſchäftsſt.,
Mathilden=
platz 8, v. abends 6½ U. ab.
Kaufmännische
Steno-
graphen-Gesellschaft
Gabelsberger E.v.)
(Darmſtädter
Stenotypiſten=Schule)
Mathildenplatz 8.
6766a
Miusitschüler
werden in meiner weit berühmten
Stadtkapelle bei muſterhafter
Aus=
bildung unter günſt. Bedingungen
jederzeit unentgeltl. aufgenommen.
Hubert Schumacher
Städt. Muſikd., Rathenow. (4822,
biturient des Neuen.
Gym=
naſiums erteilt in allen
Gym=
naſialfächern Nachhilfe. Offert. u.
E 2 an die Exped. d. Bl. (*9504
Mathematik
d. akadem. gebild. Lehrer. Vorbrtg.
a. Einj.=, Finanz=, Geom.=, Matur.. Vorexamen, Nachhilfe.
Sorgfält=
ſchnelle Förderung. Mäß. Honorar.
Wittmannſtr. 30, I.
(B8433
Neuenheim-
Dädagoglum Heidelbers-
Seit 1895: 270 Einjähr., 170
Priman. (7/8. Kl.) Pensionat. (I,8503
Kiavierschule
Frau E. Hochstätter
konſerv. ausgebildete Pianiſtin.
Anfangsgründe und vollſtändige
Ausbildung. Nur Einzelunterricht,
auch abends. Schulſtraße 15, 2. St.
Sprechſtunden 11—3 Uhr (8492a
bereiter ganz oder in
Teil=
fächern zum Einjährigen
Examen vor? Angebote m.
Preis=
angabe uſw. u. E 68 Exp. (*9480
für Ober=Tert. des Real.=Gymn.
Nachhilfe in Mathematik geſ.
Angebote mit Preis unter E 89
an die Expedition ds. Bl. (*9541
(dipl. Lehrerin)
Französin erteilt Unterricht.
Frankenſteinſtr. 49, III., r. (B7778
Anaben=Handfertigkeitsunter.
Aw. ert. Speſſartring 11, pt. (8078a
Tründl. Klavier- u. Violinunterricht
erteilt Georg Göbel,
Muſik=
lehrer, Neckarſtraße 3, Mittelbau,
(6931a
part. (links).
t im Zuſchneid.
Unterricht und
Kleider=
machen erteilt gründlich
Emilie Greb, Damenſchneiderin,
Ernſt=Ludwigſtraße 15, I. (6844a
indl. Anfangsunterricht in
Klavier wird erteilt. Gefl.
Offert. u. E 88 a. d. Exp. (9329a
Konkuts-Ausverkauf
Das Warenlager der
Firma Georg Sachs,
Arheilgerſtraße, an der Hochſchule
wird zu nochmals herabgeſetzten Preiſen verkauft.
Das Lager beſteht in:
Knaben=Anzügen, Arbeiter=Kleidern, Hoſen für Herren= und
Knaben, Joppen in Loden, Herren=, Damen= und Kinder=
Wäſche, Normalzeugen. Damen= und Kinder=Schürzen,
Strumpfwaren. Handſchuhe, Kragen, Krawatten, Mützen.
Bettkattune, Hemdenflanelle, Schürzenzeuge u. ſ. w.
morgens von 9—12 Uhr
mittags „ 3—7
Verkaufszetr
Samstag, morgens „ 9—12
mittags „ 3—9
Der Konkursverwalter:
9297
Tudwig Raab.
Schlacht- und
Zuchtgeflügel
Prima Enten, feinſt. Poularden,
Kapaunen, Suppenhühner, junge
Hahnen, Tauben nur eigen. Mäſtg.
Leghühner 1913er
garant. beſte Eierleger,
Enten zur Zucht, größte Auswahl
am Platz, empfiehlt ſtets preisw.
K. Glöckner
Darmſtr. 33 a, part. (*9470
— Preiswert—
zu verkaufen:
2 große Oelgemälde, 1,20X0,90 m
(Schloß Kranichſtein u. Am Zeller
See) vexſch. ausgeſtopfte Vögel,
8 Stahllſtiche (Rheinpanorama),
architektoniſche Werke, Schul= u.
andere Bücher, 1 kleine
Stand=
uhr u. a. m. — Näheres in der
Expedition d. Bl.
(B9251
het. ch met
Kiſten Grafenſtraße 26.
zu verkaufen (*9565
Gasherd Beſſungerſtr. 115.
20 Ja Zimmertüren
3 Porzellanöfen, Fenſter,
Roll=
läden billig abzugeben. (9255mds
Grafenſtraße 26.
Pelg. Rieſe, Weibchen, u. junge
Haſ., ſ. wachſ., ſchott.
Schäfer=
hund zu verk. Näh.
Frankfurter=
ſtraße 130, bei von der Au. (*9517
Rehpinſcher (Weibchen) zu verk.
N Anzuſehen von 5 Uhr nachm. an
Heinheimerſtr. 15, Mittelb., p. (*9559
Pelgier Stallhaſe zu verkaufen.
Soderſtraße 54.
(*9577
1,2 Silber=Möven zu verkauf.
B9282)
Forſtmeiſterſtr. 20.
Tennisschläger 2
zu verkaufen. Zu erfragen in der
Exvedition d. Bl.
(B9284
Hin Brennabor=Kinderwagen,
wenig gebraucht, zu verkaufen.
Einzuſehen vormittags (9234a
Teichhausſtr. 53, part.
Lüch. Kautonsſ. Wirtgſente
für Wirtſch. mit Saal in Roßdorf
b. D., am Bahnh. gelegen, geſ. Off.
unt. E 17 an die Exv. (*9351im
Tüchtige kautionsfähige
Wirtsleute
für nur gute Wirtſchaft ſofort
ge=
ſucht. Offerten unter E 72 an
die Expedition ds. Bl. (9292a
Wegzugshalber 2
mit gutem
Kolonlalwarenhüll. Vierumſatz
ſofort zu verk. Offert. unt. D 86
an die Exped. d. Bl. (*9174sm
Garten
12000 am, im Südw.=V., Park= u.
große Obſtanlage, zu verpachten.
Offerten u. E 28 Exved. (B9112
Eingezäunter Garten zu pachten
geſ. Off. m. Lage u. Preisang.
u. E 66 a. d. Exp. d. Bl (*9486
Das Haus
Eichbergſtr. 24
11 Wohnräume, Küche und Bad
enthaltend, mit hübſchem Garten,
Gas u. elektr. Licht
iſt zu verkaufen.
Alles Nähere durch W.
Girm=
ſcheid, Hochſtraße 58. (B4123
Villen-Kolonie
Ludwigs-
hochmod. neue
Löhe und elegante Villa,
ſelt. Geleg., enorm bill., 33000 Mk.,
gleich od. ſpät. zu verk. Off. unt.
D 59 an die Exped. (*9078gm
Hofreite Obergaſſe 6
vollständig neu hergerichtet
zu verkaufen.
Nähere Auskunft erteilt die
Direktion der Städtiſchen
Spar=
kaſſe, Hügelſtraße 22, I. (806a
Solider Mann oder Frau erpält
kleines Haus in ſchöner
Alt=
ſtadtlage und beſtem Zuſtand ohne
Anzahlung auf Abzahlung. (B8822
Offert. unt. B 64 an die Exped.
4, 5 od. 6 Zim.=Haus
Tauſch! gegen Bauplatz oder
Gelände, nur vom Beſitzer. Off.
unt. W 74 an die Exp. (7708a
In erand
freiſtehende, ſchön gelegene Villa,
8 Zimmer mit allem Zubehör und
großem Garten, zu verkaufen.
Näheres sub C 13 in der
Ex=
pedition ds. Blattes. (8298a
Eine gutgehende
mit Laden, welcher ſich für einen
Metzger= oder Spezereiladen der
Lage wegen ſehr gut eignet, iſt
unter günſtigen Bedingungen zu
verkaufen. Auf Wunſch kann
auch eine gutgehende Kohlen= u.
Baumaterialien=Handlung mit
übernommen werden. Offerten u.
E 8 an die Expedition. (9013a
Kl. Baugelände zu verkaufen.
Haus o. Reſtk uufſchilling wird in
Zahlung genomm. Off. u. C 58
an die Expedit. d. Bl. (B2664
Suche Villa
oder Haus
Alleinbewohnen
Darmſtadt oder nächſte Umgebung.
In Tauſch müßte größeres, ſehr
rentables Herrſchaftshaus
ge=
nommen werden. Offerien unter
E 4 an die Expedition. (*9274gms
Oilla-Tausch!
Freiſtehende Villa mit 5 Zimmern,
all. Zubehör, u. Garten (7748(m),
in nächſter Vorſtadt Münchens geg.
kl. Villa dort zu tauſchen geſucht.
Gefl. Off. u. C 42 Exp. (*8803mgm
Geſ als Gelegenbeitsl. komſortabl.
herrschäldicher
Wohnsitz
Villa, zirka 10 Zimmer, reichlich
Nebenräume, Nebengebäude, Park
und Gartenanlagen, in
landſchaft=
lich ſchöner, geſunder Gegend;
be=
quem erreichbare höh. Schulen,
gute Jagdgelegenheit, kein
Luxus=
preis. Ausführliche Beſchreibung,
Preisang. u. K. N. 3884 an
Rudolf Mosse, Köln.
Ueber=
nahme evtl. auch im Herbſt. (I,9100
Haus
mit gutgehender Wirtſchaft
Nähe Frankfurt verhältnishalber
ſehr billig zu verkaufen. Günſtigſte
Bedingungen. Off. unt. L3375
an D. Frenz G. m. b. H., Mainz. (Fr.9099
Wir suchen
verkäufl. Häuser
an beliebigen Plätzen, mit und
ohne Geſchäft, behufs Unterbreitg.
an vorgemerkte Käufer. Beſuch
durch uns koſtenlos. Nur
An=
gebote von Selbſteigentümern
er=
wünſcht. Vermiet- u. Verkaufs-
Zentr. Frankfurt a. M.,
Hansa-
haus.
II,9214
Meteräeh
I. auf Gelände geſucht. Ofert.
unt. W 73 an die Exped. (7767a
ſofort od. ſpär. zu günſt.
I. Hyp. Beding. geſucht. (4321a
Off. unt. L. M. 45 hauptpoſtlag.
Beamtenwitwe ſucht 200 Mk. zu
leih. geg. monatl. Rückzahl. v.
20 Mk. nebſt Zinſ. nur v. Selbſtgeb.
Off u. A. M. 200 hauptpostlag. (*9488
Fer leiht 2 ſtrebſamen
Hand=
werkern zur Erweiterung eines
ſeit Jahren beſtehenden Geſchäfts
ca. 1000—1500 Mark? Nur
vom Selbſtgeber. Offerten unter
D 57 an die Expedition. (9178
erhalten ſichere Per=
Darlehell ſonen von Selbſtgeb.
gegen Sicherh. auf Möbel, Zeſſion,
Policen, ev. a. ohne Bürgen, ſowie
1. u. 2. Hypotheken durch (*9521ms
W. Schuchmann, Stiftſtr. 46.
3000 Mark
aufzunehmen
gesucht
von Beamten in hervorragender
öffentlicher Stellung. Guter
Ver=
dienſt bei Diskretion. Agenten
verbeten. Offerten unt. Chiffre
F. St. 3984 an Rudolf Mosse,
Stral burg i. Els.
I,9101
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98.
Ernst Ludwigstrasse 6 direkt am weissen Turm
Grosse Oster-Ausstellung
Schokolädchlaus Bichberg
Grossherzogl. Hessischer und Kaiserl. Russischer Hoflieferant
Beachten Sie bitte meine 4 Schaufenster.
9007gom
[ ← ][ ][ → ]Nummer 98.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Spazierſtock (Rohr). 1 Schulheftchen (franzöſiſche
un.d engliſche Ueberſetzung). 1 grauer Kinder=Pelzkragen. 1 kurze
aarkette mit Medaillon. 2 Schlüſſel. 1 blaues Damenportemonnaie
met über 2 Mk. Inhalt. 1 Knderſchirm mit braunem gebogenen
Priff. 1 Tulanadel. 1 Kinderwagen=Decke. 3 Reichsbankkaſſenſcheine.
Trauring, gez. N. M. 1 Haaruhrkette.
(9180
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
llicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
ſinden ſich: 1 Spitzhund, 1 Pinſcher. Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Ver=
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
ag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(9238
Bekanntmachung
Die Feierabendſtunde für offene Verkaufsſtellen, hier Ausnahmetage
betreffend.
Als Ausnahmetage im Sinne des § 139d Ziffer 3 der
Reichs=
ggewerbeordnung (Ueberbeſchäftigung von Gehilfen ꝛc), ſowie im Sinne
des § 139e Abſatz 2 Ziffer 2 der Reichsgewerbeordnung (
Verlänge=
rung der Feierabendſtunde für offene Verkaufsſtellen bis 10 Uhr
abends) werden hiermit beſtimmt:
die zwei letzten Werktage vor Oſtern.
Hiernach dürfen am 9. und 11. April lfd. Js. ſämtliche offene
Verkaufsſtellen in hieſiger Stadt bis 10 Uhr abends für den
geſchäft=
lichen Verkehr geöffnet ſein. An den gleichen Tagen finden die
Beſtimmungen über die Mindeſtruhezeit und Mittagspauſen der
Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter in offenen Verkaufsſtellen keine
Anwendung.
Darmſtadt, den 1. April 1914.
(8788sm
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Bekanntmachung.
Betr.: Polizeiliche Schutzmaßregeln in den bei Darmſtadt
ge=
legenen Waldungen.
Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß mit Wirkung
lvom 11. April I. J. der Sicherheitsdienſt in der Waldumgebung der
Stadt, gleichwie in den Vorjahren, wiederum in Kraft tritt. Der
Aufſichtsdienſt wird von 7 Forſtaufſehern ausgeübt, welche die
Uni=
form der ſtaatlichen Forſtwarte tragen und mit Gewehr ausgerüſtet
ſind. Ihre Aufgabe iſt die ſtändige Beaufſichtigung der die Stadt
lumgebenden Waldungen unter beſonderer Berückſichtigung der von
dem Publikum begangenen Spazierwege.
Da den Forſtaufſehern die polizeiliche Ueberwachung der
Wald=
umgebung obliegt, ſind ſie von dem Großh. Kreisamt eidlich als
Polizeibeamte auf den Polizeiſchutz verpflichtet und im Beſitz einer
von dem unterzeichneten Polizeiamt ausgeſtellten Ausweiskarte.
In der Ueberzeugung, daß durch die ſtändige polizeiliche
Ueber=
wachung der Waldungen eine erhöhte Gewähr für die Sicherheit der
Spaziergänger gegeben iſt, richten wir hiermit an die
Einwohner=
ſchaft die Bitte, von etwaigen verdächtigen Wahrnehmungen in den
Wäldern die Forſtaufſeher oder das unterzeichnete Polizeiamt in
Kenntnis ſetzen zu wollen.
Darmſtadt, den 6. April 1914.
(9239mdf
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Jubiläums=Stipendien=Stiftung zu Ehren der25jährigen
Regierung des höchſtſeligen Großherzogs Ludwig III.
Aus obiger Stiftung, die bezweckt, daß aus den Kapitalzinſen
drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen einer, eine
gleichmäßige Beihilfe zu den Koſten ihrer Ausbildung auf einer
höheren Bildungsanſtalt erhalten ſollen, ſind für das Jahr 1914 drei
Stipendien von je 400 Mark zu vergeben.
Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es
können jedoch nur Angehörige ſolcher Gemeinden berückſichtigt werden,
die Beiträge zu dieſer Stiftung geleiſtet haben.
Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, die zum
Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanſtalt beſuchen oder
beſuchen wollen und ſich um das Stipendium zu bewerben beabſichtigen,
ind eingeladen, ihre Geſuche durch ihre betreffende Bürgermeiſterei
an den Oberbürgermeiſter der Hauptſtadt ihrer Provinz, alſo aus
Orten der Provinz Starkenburg an den Oberbürgermeiſter der Stadt
Darmſtadt, aus Rheinheſſen an den Oberbürgermeiſter der Stadt
Mainz, aus Oberheſſen an den Oberbürgermeiſter der Stadt Gießen
bis längſtens zum 20. April d. J.
gelangen zu laſſen.
An Zeugniſſen ſind den Geſuchen beizulegen:
1. ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis,
2. eine behördliche Beſcheinigung, daß und wo Geſuchſteller
ſtudiert,
3. das Mutaritäts=, bezw. Schulabgangszeugnis,
4. ein Führungs= (Leumunds=) Zeugnis.
Außerdem iſt der Nachweis zu erbringen, daß der Geſuchſteller
in Heſſen geboren und heſſiſcher Staatsangehöriger iſt.
Mainz, Darmſtadt, Gießen, den 12. März 1914.
(8255a
Das Kuratorinm:
Dr. Gläſſing
Dr. Göttelmann
Keller
Oberbürgermeiſter. Oberbürgermeiſter. Oberbürgermeiſter.
Die Verſteigerungen im ſtädtiſchen Leihamt.
Nach Ausſchreibung der Pfänderverſteigerung laufen
erfahrungs=
gemäß ſtets mündliche oder ſchriftliche Geſuche von Leihamtsſchuldnern
ein, teils auf Verſchiebung der Verſteigerung ihrer Pfänder, teils auf
gänzliche Ausnahme derſelben von der Verſteigerung gerichtet. Um
den Schuldnern zweckloſe Gänge und Mühe zu erſparen, geben wir
hiermit bekannt, daß alle derartige Geſuche abgewieſen werden müſſen,
da die Leihamtsordnung die Verſteigerung aller verfallenden Pfänder,
deren Einlöſung oder Verlängerung innerhalb des hierfür beſtimmten
Zeitraums vor dem Verſteigerungstermin nicht erfolgt, ausdrücklich
vorſchreibt und Ausnahmen von dieſer Vorſchrift nicht zuläſſig ſind.
Darmſtadt, den 4. April 1914.
(9176md
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Schmitt.
Holz=Verſteigerung.
Dienstag, 14. April, vorm. 9 Uhr anfangend,
wird auf dem Rathaus dahier das im hieſigen Gemeindewald in
verſchiedenen Diſtritten zerſtreut liegende und ſitzende Dürr= und
Windfallholz meiſtbietend verſteigert.
Bau= und Nutzholz.
Stämme: Lärchen 7 St. Kl. V. Fichten 3 St. Kl. IV,
Fichten 86 St. Kl. V;
Derbſtangen: Fichten 11 St. Kl. I, Fichten 11 St. Kl. II.
Brennholz.
Scheiter, rm: 12 Buchen, 6 Eichen, 2 Kiefern;
Knüppel, rm: 24 Buchen, 10 Eichen, 61 Kiefern, 95 Fichten;
Reiſig, Stück: 80 Buchen, 180 Eichen, 370 Fichten=Wellen;
Stöcke, rm: 2 Buchen, 2 Eichen, 27 Fichten.
Nähere Auskunft erteilt Förſter Trautmann dahier.
(9173
Ober=Ramſtadt, den 6. April 1914.
Großh. Bürgermeiſterei Ober=Ramſtadt.
Rückert.
Kohlen, Holz, Wriketts,
ch Sackzentner, billigſt. (2136a zu verkaufen.
Koch, Eliſabethenſtr. 49.
uterhaltene Salongarnitur bill.
(8813a
Ludwigsplatz 6, II.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Mai I. Js.,
vormittags 10½ Uhr,
ſoll die dem Schreinermeiſter Peter
Arnold und deſſen Tochter Auguſte
Johanna Arnold dahier
zugeſchrie=
bene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 967 369 Hofreite
Parcus=
ſtraße Nr. 12,
in unſerem Bureau, Grafenſtr. 30,
zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, 1. April 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
K36/14) Müller. (VIII,9211
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll das der Friedrich Henning
Witwe, Margarete, geb.
Schuch=
mann dahier, an der Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IX 251 379 Hofreite Beckſtraße
Nr. 2,
zuſtehende ideelle Eigentumsanteil
in unſerem Bureau,
Grafen=
ſtraße Nr. 30, II, zwangsweiſe ver
ſteigert werden.
(K26/14
Darmſtadt, 4. April 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (VIII,9212
Bekanntmachung.
Die zur Zeit der Eintragung
des Verſteigerungsvermerks im
Grundbuche fürDarmſtadt Band VI,
Blatt 474 auf den Namen:
a) Peter Trautmann,
Schuh=
machermeiſter,
b) Karoline Trautmann, geb.
Gutbrodt (deſſen Ehefrau),
beide in Darmſtadt,
eingetragenen Grundſtücke:
Flur Nr.
qm
II 760 37 Grabgarten
Hein=
heimerſtraße,
II 761 118 Hofreite
Hein=
heimerſtr 61,
II 761¾/10 32Grasgarten (
Vor=
garten) daſelbſt,
ſollen:
Donnerstag, 28. Mai I. Js.,
nachmittags 3 Uhr,
durch das Großh. Amtsgericht
Darmſtadt I im Saal Nr. 219 im
Wege der Zwangsvollſtreckung
verſteigert werden.
(K4/14
Darmſtadt, 30. März 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (VIII,9213
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Mai 1914,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die dem Heinrich Fiſcher
und deſſen Ehefrau Margarethe
geb. Weber, dahier gehörigen
Lie=
genſchaften:
Flur Nr. qm
V 553 110 Grasgarten (
Vor=
garten)
Heidel=
bergerſtraße,
V. 553¾/10 615 Hofreite
Heidel=
bergerſtraße
Nr. 42,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
verſtei=
gert werden.
(K22/14
Darmſtadt, 4. April 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (IX,9209
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 13. Mai 1914,
vormittags 10¾ Uhr,
ſollen die dem Gaſtwirt Ludwig
Wolff dahier zugeſchriebenen
Lie=
genſchaften:
Flur Nr. qm
XVIII 139 292. Grabgarten
Beſ=
ſungerſtraße,
XVIII 140 301 Wohnhaus mit
Hofraum Nr. 107
daſelbſt,
XVIII 142 46 Grasgarten
da=
ſelbſt,
XVIII 143 341 Hofreite Nr. 107
daſelbſt,
XVIII 144 61 Grasgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe verſtei=
(K91/13
gert werden.
Darmſtadt, 6. April 1914.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (IX,9210
Der Plan über die Aenderung
der unterirdiſchen Telegra=
phenlinie an der Landſtraße von
Darmſtadt nach Griesheim und
nach dem Uebungsplatz liegt bei
dem Kaiſerlichen Telegraphenamt
hier von heute ab vier Wochen
(9249
aus.
Darmſtadt, 6. April 1914.
Kaiſerliche Ober=Poſtdirektion.
inige zurückgeſetzte Wanderer=
E und Diamant=
Fahrräder
Modelle 1913, geben billig ab
J. Donges & Wiest
Grafenſtr. 26. (8998a
ut erhatt. Fahrſtuhl zu verkauf.
—9342im) Wienersſtraße 56.
üf., nußb., 50 M., Waſchk. u.
Nacht=
tiſch b. z. vf. Arheilgerstr. 54. (*9573
Kokspreiſe des ſtädt. Gaswerks
ab 1. April 1914.
A. Für den Koks=Kleinverkauf.
Nach Maß und nur gegen Barzahlung ab Gaswerk:
a) Gabelkoks der Hektoliter Mk. 1.15
b) Nußkoks
„ 1.35
c) Bohnenkoks
Für das Faſſen und Anliefern von Koks in Säcken mit je einem
Hektoliter Inhalt, Mindeſtabnahme 3 Säcke, werden für den
Hekto=
liter 20 Pfg. erhoben. Die Säcke müſſen ſofort entleert und
zurück=
genommen werden können.
B. Für den Koks=Großverkauf.
Nach Gewicht, in Fuhren nicht unter 30 Zentner, ab Gaswerk:
a) Gabelkoks der Zentner Mk. 1.25
b) Nußkoks
„ 1.35
Bei Abnahme von 40 bis weniger als 60 Zentnern lediglich in
Wagenladungen an einem Tage ab Gaswerk wird bis auf weiteres
ein Nachlaß von 3 Pfg. auf den Zentner, bei Abnahme von 60 bis
weniger als 100 Zentner ein ſolcher von 5 Pfg., bei Abnahme von
100 bis weniger als 200 Zentner ein ſolcher von 7 Pfg. und bei
Ab=
nahme von 200 bis weniger als 400 Zentner ein ſolcher von 10 Pfg.
gewährt.
Für ſtändige Abnehmer (Selbſtverbraucher in der Stadt und
der nächſten Umgebung, ſoweit der Koks in Fuhren bezogen wird),
d. h. für ſolche, die eine dahingehende Erklärung bei der ſtädtiſchen
Gaswerksverwaltung abgeben und mindeſtens 30 Zentner auf einmal
beziehen, kommt für den ganzen, im Laufe eines Verwaltungsjahres
(1. April bis 31. März) ſtattfindenden Koksbezug der nachſtehende
Nachlaß auf die Grundpreiſe „B” nach Schluß des Jahres zur
Feſt=
ſtellung und Rückvergütung.
1. Bei Abnahme von 200 bis weniger als 400 Ztr. 10 Pfg. pr. Ztr.
2. Bei Abnahme von 400 bis weniger als 600 Ztr. 12 „
3. Bei Abnahme von 600 bis weniger als 1000 Ztr. 14
4. Bei Abnahme von 1000 bis weniger als 2000 Ztr. 16 „ „
5. Bei Abnahme von 2000 und mehr Zentner . . . 18
,
Die durch das ſtädtiſche Gaswerk bezogenen Koks werden mit
10 Pfg. Fuhrlohn für den Zentner berechnet. In dieſem Preis iſt
das einfache Abwerfen vom Wagen oder Karren in den Hof oder
Schuppen einbegriffen.
Für das Abtragen des Kokſes in Körben oder das nochmalige
Aufnehmen desſelben mit der Schaufel zur Weiterbeförderung an den
Aufbewahrungsort werden für den Zentner 5 Pfg. in Rechnung
ge=
ſtellt. Dahingehende Wünſche ſind gleichzeitig mit der Beſtellung bei
der ſtädtiſchen Gaswerksverwaltung, Frankfurterſtraße 29, aufzugeben.
Aus der Beſtellung muß die Menge und Sorte des
ge=
wünſchten Kokſes, ſowie der Stand oder Beruf und die
Woh=
iung des Beſtellers genau hervorgehen.
Die Fuhrleute ſind nicht berechtigt, Trinkgelder zu fordern.
Die Namen hieſiger Firmen, die infolge vertraglicher
Verein=
barungen in der Lage ſind, Koks aus dem ſtädtiſchen Gaswerk zu
den gleichen Preiſen und Fuhrlöhnen, wie oben angeführt, zu liefern,
werden demnächſt noch bekannt gegeben.
(8894sm
Darmſtadt, den 1. April 1914.
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Ekert.
Bwangsverſteigerung.
Das Grundſtück:
Flur II, Nr. 534¾/10 — 173 qm Hofreite Obere Liebfrauenſtraße 12,
37 Grasgarten, Vorgarten daſelbſt,
40 „ Grasgarten, Bleichplatz daſelbſt,
das zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungsvermerks auf den
Namen des
Feldmann, Philipp, ledig, Maurer zu Darmſtadt,
im Grundbuch eingetragen war, foll
Donnerstag, den 16. April I. Js., nachmittags 3 Uhr,
durch das Großherzogliche Amtsgericht Darmſtadt I (neues
Gerichts=
gebäude, Saal Nr. 219) verſteigert werden.
Die Verſteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollſtreckung.
Der Verſteigerungsvermerk iſt am 29. Dezember 1913 in das
Grundbuch eingetragen worden.
Inſoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des
Verſteigerungs=
vermerks aus dem Grundbuch nicht erſichtlich waren, ſind ſie ſpäteſtens
im Verſteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von
Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der
Gläubiger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls ſie bei
der Feſtſtellung des geringſten Gebots nicht berückſichtigt und bei
er Verteilung des Verſteigerungserlöſes dem Anſpruche des
Gläu=
bigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Diejenigen,
welche ein der Verſteigerung entgegenſtehendes Recht haben, werden
aufgefordert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder
einſtweilige Einſtellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls
für das Recht der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerten
Gegenſtandes tritt.
(5266a
Darmſtadt, den 17. Februar 1914.
Großherzogliches Amtsgericht I.
Berdingung eines Bohrbrunnens.
Die Gemeinde Semd vergibt die Bohrung, einſchließlich
Rohr=
lieferung eines Brunnens auf Submiſſion.
Angebote ſind bis zum 25. April d. Js. an die
Bürger=
meiſterei, woſelbſt auch die näheren Bedingungen offen liegen,
ein=
zureichen.
(*9578
Großh. Bürgermeiſterei Semd.
Voltz.
Nächſter Zuchwviehmarkt in Darmſtadt
Dienstag, den 14. April 1914.
Darmſtadt, den 3. April 1914.
Der Oberbürgermeiſter.
(9181ms
J. V.: Schmitt.
Mannheimer
Jubllaums-Maimarkt 1614 —1914
3. bis 5. Mai.
Pferderennen am 3., 5. und 10. Mai
Ziehung der Lotterie — bar Geld sofort — am 6. Mai
42 Hauptgewinne, Jubiläumspreis Mk. 7000.−
1958 Silberpreise und andere Gegenstände
zus. 2000 Gewinne im Werte von Mk. 60000.−.
Für die Wagenpferde 75%, für die Arbeitspferde und
Rind-
viehgewinne 80% bar, für die Silberpreise der volle Geldwert.
Los Mark 1.—, 11 Lose Mark 10.—
Kassier: Johs. Peters, O 7, 5.
Mannheim, im Januar 1914.
(II,7099
Landwirtschaftlicher- Bezirksverein. Badischer Rennverein.
Lose zu beziehen durch J. F. Lang Sohn in Heddesheim.
Seite 12.
Aktiva.
Kasse, fremde Geldsorten und Kupons
23140 591156
Guthaben bei Noten- u. Abrechnungs-
25 244 889137
(Clearing-) Banken.
Wechsel und unverzinsliche
Schatz-
anweisungen
a) Wechsel (mit Ausschluss von b.
c, d) und unverzinsliche
Schatz-
anweisungen des Reichs u. der
Bundesstaaten . . .
182374 522196
296 697104
b) eigene Akzepte
2 230 899127
c) eigene Ziehungen. . .
d) Solawechsel der Kunden an die
120758/33) 185 022877160
Order der Bank . . . .
Nostroguthaben bei Banken und Bank-
firmen
52 195 998114
t
Reports und Lombards gegen börsen-
110 473 22717f
gängige Wertpapiere . .
Vorschüsse auf Waren und Waren-
17190 543134
verschiffungen
davon am Bilanztag gedeckt:
a) d. Waren,
Fracht-
od. Lagerscheine ℳ 6 897 511.25
b) durch andere
Si-
cherheiten . . ℳ 3 161 309.24
Eigene Wertpapiere
a) Anleihen u. verzinsliche
Schatz-
anweisungen des Reichs und der
Bundesstaaten .
22 418 988/18
b) sonstige bei der Reichsbank und
anderen Zentralnotenbanken
be-
leihbare Wertpapiere . .
4 914 061/32
c) sonstig. börsengäng. Wertpapiere 1 19 151 866/15
7961 16758) 54 446 083123
d) sonstige Wertpapiere
44 552 323/61
Konsortialbeteiligungen . . .
Dauernde Beteiligungen bei anderen
Banken und Bankfirmen . .
8026 300/05
Debitoren in laufender Rechnung
a) gedeckte
350 962 282151
88 479345/30) 439 441 627181
b) ungedeckte .
c) Aval- u.
Bürg-
schaftsdebitoren ℳ 47707 273.81
18014 086179
Bankgebäude .
308 023/83
Sonstige Immobilien . . . . . . .
Sonstige Aktiva.
Verrechnungskonto der Zentrale
mit d. Filialen u. Niederlassungen
81927/20
978 138 50028
ℳ
Passiva.
ℳ
160000 000—
Aktienkapital . .
32000000-
Reserven .
Kreditoren:
a) Nostroverpflichtungen
394 56204f
b) seitens d. Kundschaft bei Dritten
benutzte Kredite .
2960 35162
c) Guthaben deutscher Banken und
Bankfirmen .
44 797940/81
d) Einlagen auf provisionsfreier
Rechnung
1. innerhalb 7 Tagen fällig.
88 785 87665)
2. darüber hinaus bis zu 3
Mo-
naten fällig
93 433 840/03
3. nach 3 Monaten fällig .
48 648 016167
e) sonstige Kreditoren
1. innerhalb 7 Tagen fällig . . 195 781 808177
2. darüber hinaus bis zu 3
Mo-
naten fällig .
111356 536/82
3. nach 3 Monaten fällig .
21521 966/65) 607 680 90006
Akzepte und Schecks
a) Akzepte . .
164 016 648/16
b) noch nicht eingelöste Schecks
2334 778151) 166 351 426167
c) Aval- u.
Bürg-
schaftsverpflich-
. ℳ 47707 273.81
tungen .
Eigene Ziehungen „ 2612 791.80
davon für Rechnung
Dritter
Weiterbegeb.
Sola-
wechsel der
Kun-
den an die Order
der Bank .
380 000.−
Sonstige Passiva:
Unerhobene Dividende .
25 461/50
Talonsteuer-Reserve .
457000—
Wehrsteuer-Reserve . . .
946 686/50
464 225-
Gewinn- und Verlust-Konto
11 159 48705
978 138 500/28
Gewinn- und Verlust-Konto pro 1913.
Soll.
ℳ
ℳ
Geschäfts-Unkosten:
Handlungsunkosten (einschliesslich
der Tantiémen an den Vorstand und
die Oberbeamten im Betrage von
ℳ 1720748.58, verteilt a. 234 Köpfe) I 11 19171755l
Steuern . . .
1 336 91078
Gratifikationen an d. Beamten (
Weih-
nachten, Abschluss, Invaliden- und
Krankenversicherung,
Reichsver-
sicherung), Ehrengaben an Beamte,
Zuwendung an die Pensionskasse
und für wohltätige Zwecke.
2 282 395/34
14811023/67
618 973/18
Abschreibung a. Immobilien u. Mobilien
160000-
Talonsteuer-Reserve .
464 225—
Wehrsteuer-Reserve . . . . . . .
Gewinn-Saldo
11 159 487105
.,
Verwendung des Gewinnes:
1. Dividende pro 1913
. ℳ 10 400000.−
von 6½%
2. Tantiemen des Auf-
280000.−
sichtsrats .
3. Gewinn-Vortrag . „ 479487.05
27 213 705ſo
Kaben.
Provisionen .
10 552 89157
Zinsen aus dem Konto Korrent-Geschäft und aus
Wechseln, aus dauernden Beteiligungen bei anderen
1441774156
Banken und Bankfirmen und aus Valuten
Gewinne aus Effekten
784 303175
Gewinne aus Finanzoperationen
956 41709
Diverse Eingänge .
27054190
475 30003
Gewinn-Vortrag von 1912. . . . . . . .
29175)
27 215 70500
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98.
Bann Tar Hander und Maustrie
Bilanz per 31. Bezember 1913.
Bank fur Handel und Maustrie.
Wir bringen hiermit zur Kenntnis, dass der Gewinnanteil
für das Geschäftsjahr 1913
für die Aktien à Mk. 1000 auf Mk. 65. Aktie
à f. 250 „ „ 27.85
,
Bei den Kassen unserer Niederlassungen in Berlin
„ Braunschweig bei der Braunschweigischen Bank
und Kreditanstalt Aktien-Gesellschaft,
Bremen bei der Deutschen Nationalbank
Komman-
ditgesellschaft auf Aktien,
Coblenz bei Herrn Leopold Seligmann,
Cöln bei den Herren Sal. Oppenheim jr. & Co.
und bei dem A. Schaaffhausen’schen Bankverein,
Dortmund bei der Deutschen Nationalbank
Kom-
manditgesellschaft auf Aktien,
„ Dresden bei den Herren Albert Kuntze & Co.,
„ Essen a. d. Ruhr bei Herrn Simon Hirschland,
„ Glogau bei Herrn H. M. Fliesbach’s Wwe.,
Grünberg i. Schl. bei Herrn H. M. Fliesbach’s Wwe.,
Hannover bei den Herren Ephraim Meyer & Sohn,
Heilbronn bei den Herren Rümelin & Co.,
Karlsruhe bei Herrn Veit L. Homburger,
Königsberg i. Pr. bei der Ostbank für Handel und
Gewerbe,
München bei den Herren Merck, Finck & Co.,
„ der Baverischen Handelsbank und
Herrn H. Aufhäuser,
Nürnberg bei der Vereinsbank,
Osnabrück bei der Deutschen Nationalbank
Kom-
manditgesellschaft auf Aktien, Zweignieder
lassung Osnabrück,
Pforzheim bei den Herren Fuld & Co.,
Posen bei der Ostbank für Handel und Gewerbe,
Rostock bei der Vereinsbank in Wismar, Filiale
Rostock,
„ Stuttgart bei der Württembergischen Bankanstalt
vorm. Pflaum & Co.,
Württembergischen Vereinsbank u.
Königl. Württembergischen
Hof-
bank, G. m. b. H.,
„ Wismar bei der Vereinsbank in Wismar,
Amsterdam, für die Niederlande, bei der
Amsterdam-
schen Bank,
„ Wien bei der k. K. priv. Bank und Wechselstuben-
Actien-Gesellschaft „Mercur‟
Nach dem 30. April 1914 werden die Gewinnanteilscheine
bei den Niederlassungen unserer Bank ausbezahlt.
Berlin und Darmstadt, den 6. April 1914.
(P9174
Bank für Handel und Industrie.
v. Klitzing. Marks.
Für Osterspaziergänge
benutzen Sie bitte meine
Pharus-Wanderkarte durch den Odenwald,
die Bergstrasse und das Meckartal
1: 100000. Mit farbigen Markierungen.
Enthält sämtliche Wege und Straßen, Eisenbahnlinien,
Bahnhöfe, Schlösser, Ruinen, Kirchen, Kapellen,
Forst-
häuser, Höhenangabe der Berge, Netzeinteilung zum
Ab-
lesen der Entfernungen, Ortsverzeichnis, Hoteltafel.
Auf Papier M. 1.—, auf Leinwand M. 1.50.
Karte der Umgegend von Darmstadt
(Waldspaziergänge)
1: 33000.
Enthält sämtliche Schneisen, Brunnen, Aussichtstürme,
Kapellen etc.
Auf Leinwandpapier M. 1.20. (8843sms
H. L. Schlapp, Hofbuchhandlun
Fernsprecher 289 — Darmstadt
6
Schulstrasse 5.
Hornſpane
reine, feine, in Paketen v. 10 Pf. an,
bei größerer Abnahme billigſte
Preiſe, empfiehlt
(*9445msi
Dreherei L. Kuhn, Karlſtr. 53.
grün ſeid. u. 1 hüſches wollenes
Kleid, Gr. 44, billig
abzu=
ben. Händler verbeten. (*9478
Landskronſtr. 53, part.
Ein g. erh. Sitzliege=K.=Wagen
zu verk. Näheres Kranich=
verkaufen
(*9509
Darmſtraße 12, part. links.
von höchstprämiiert.
Er schwarz. Wyandottes
werden abgegeben.
Arheilgen, Dieburgerstr. 1. (7222a
Schöner junger Wolfshund, ſehr
wachſam, zu verkaufen. Kies=
(8494a
ſtraße 80, part.
Kanarienh. u.=Weibch. bill. zu verk.
W. Hess, Waldſtr. 22. Stb. I. (8629a
Kaninchen-Zucht!
(9162a
Bzu verk. Beſſungerſtr. 76. (*9530
Gelegenheitskauf.
Eine faſt neue Strickmaſchine
billig zu verkaufen durch Wilhelm
Schuchmann, Stiftſtraße 46. (*9522
zu verkaufen
Kaiſerkronen Zentner 4 Mk.
*9455)
Magdalenenſtraße 21.
Ppra=
2 ſch. Lorbeerbäume, miden,
zu verk. Mathildenſtr. 14. (*9366imi
Guterh. Kinderwagen
bill. abzug. Karlſtr. 119, III. (*9301g
Schickes Koſtüm,
Geſellſchafts=
kleid , Tuchmantel zu verkauf.
Stiftſtraße 35, I.
(*9508)
Sonserven
Brechspargel, 4 Sorten
Stangenspargel, 6 Sorten
Spargel-Köpfe, 2 Sorten
Erbsen, deutsche, 3 Sorten
Erbsen, franz., 5 Sorten
Erbsen m. Carotten, 2 Sort.
Schnitt- u. Brechbohnen
7 Sorten
2 Pfd-Dose von 35 Pf. an
Princessbohnen, 3 Sorten
Dicke Bohnen, Flageolets
Gemischte Gemüse, 2 Sort.
Cardons, Kohlraby,
engl. Céléris
Sellery in Scheiben
Spinat, Tomaten-Purée
Artischokenböden
Steinpilze, Morcheln,
Pfifferlinge,
Champignous, 5 Sorten
Trüffeln, 2 Sorten
A. Reichard
Colonialwarenhaus
Ecke Bleich- u. Casinostr.
Telephon 104. (5800a
Empfehle (9300
für die Feiertage:
ſchönen Kopffalat, Gurken,
Blumenkohl, Spinat,
Radieschen, Kreſſe,
Ret=
tiche, Malta=Kartoffeln,
Tomaten, Aepfel (verſch.
Sorten), ſchöne Bananen,
Zitronen, Ananas,
Orangen 3 Stück von
10 Pf. an, bis St. 12 Pf.,
Dutzend billiger, 100 Stück
Engros=Preis.
Ia la Süßrahm-Butter,
verschiedene Sorten Käse,
frische ElER billigst,
sauren Rahm stets vorrätig.
Wurſtwaren:
Mettwurſt, Sardellen=
Leber=
wurſt, Teewurſt, Lachsſchinken.
Weine und Liköre
in verſchiedenen Preislagen.
Flaſchenbiere, hell und dunkel,
Mineralwaſſer, verſchiedenes.
Konserven billigst.
Sämtliche
Kolonialwaren.
Lu. Fartmann
Grafenſtraße 19 — Tel. 1425.
Vorbeſtellung erwünſcht.
Lieferung nach allen Stadtteilen.
Frische Odenwälder
Lahabarrer
per Pfund Mk. 1.30
friſche Käſematte
aus der Molkerei Fulda
empfiehlt (*9523
M. Greib
9 Schulstrasse 9
Telephon 735.
Ing., Mitgl. d. deutsch. Schutzverb.
f. geist. Eigentum, prüft Erfindg.
kostenfr., reell u. sachgem. ff.
Re-
ferenz. Ausführl. Brosch. kostenl.
Mainz, Bahnhofstr.3, Tel. 2754.
(II,2264
Tibt wasserbeständigen Hochglanz
[ ← ][ ][ → ]Nummer 38.
Darmſtudrer Tagblatt, ittwoch, den 8. April 1914.
Seite 13.
Deutsche Dank.
Bezugsangebot von M. 20 000 000 neuen Aktien.
Die ordentliche Generalversammlung vom 31. März 1914 hat beschlossen, zwecks
Fusion mit der Bergisch Märkischen Bank in Elberfeld das Grundkapital von 200000000
um ℳ 50000000 auf M. 250000000 zu erhöhen. Die Aufforderung an die
Aktionäre der Bergisch Märkischen Bank zum Umtausch ihrer Aktien in unsere neuen
Aktien ist erlassen worden. Ein Konsortium hat sich verpflichtet, die auf seinen Besitz
in Aktien der Bergisch Märkischen Bank entfallenden
M. 20 000 000 neue Aktien der Deutschen Bank
zum Zwecke des Angebots an unsere Aktionäre zur Verfügung zu stellen mit der
Mass-
gabe, dass auf je nom. M. 12000 alte Deutsche Bank-Aktien eine neue
von nom. M. 1200 mit Dividendenberechtigung vom 1. Januar 1914
ab unter sofortiger Zahlung des Bezugpreises von 210% franko Zinsen
bezogen werden kann.
Nachdem die Generalversammlungsbeschlüsse der deutschen Bank und der Bergisch
Märkischen Bank vom 31. März 1914 sowie die durchgeführte Kapitalserhöhung der
Deutschen Bank ins Handelsregister eingetragen sind, fordern wir im Auftrage des
Konsortiums unsere Aktionäre auf, das Bezugsrecht unter folgenden Bedingungen
Anuszuüben:
1) Die Ausübung des Bezugsrechts hat bei Vermeidung des Ausschlusses bis
zum 21. April 1914 einschliesslich
bei der Deutschen Bank,
in Berlin
„ Aachen
Deutschen Bank Filiale Aachen,
Deutschen Bank Zweigstelle Augsburg,
Augsburg
„
„ „ Deutschen Bank Filiale Barmen,
Barmen
„ „ Deutschen Bank Filiale Bremen,
Bremen
„ dem Schlesischen Bankverein,
Breslau
„ der Deutschen Bank Zweigstelle Chemnitz,
Chemnitz
Deutschen Bank Filiale Crefeld,
Crefeld
Deutschen Bank Zweigstelle
„ Darmstadt,
Darmstadt,
Deutschen Bank Filiale Dresden,
Dresden
Deutschen Bank Filiale Düsseldorf,
Düsseldorf
„ „ Bergisch Märkischen Bank Filiale der
Elberfeld
Deutschen Bank,
Essener Credit-Anstalt,
Essen-Ruhr
Deutschen Bank Filiale Frankfurt,
Frankfurt a. M.
Deutschen Vereinsbank,
„
„ dem Bankhause Lazard Speyer-Ellissen,
Jacob S. H. Stern,
„ „
Gebrüder Sulzbach,
„ „
„ der Direction der Privatbank zu Gotha,
Gotha
Deutschen Bank Filiale Hamburg,
Hamburg
Hannoverschen Bank,
Hannover
Hildesheimer Bank,
Hildesheim
„ „ Deutschen Bank Filiale Köln,
Köln
„ dem Bankhause Deichmann & Co.,
„ der Niederlausitzer Bank Aktiengesellschaft,
Kottbus
„ „ Deutschen Bank Filiale Leipzig,
Leipzig
Privatbank zu Gotha, Filiale Leipzig,
Ludwigshafen a. Rhein bei der Pfälzischen Bank,
„ Mannheim bei der Rheinischen Creditbank,
Süddeutschen Bank Abteilung der
Pfäl-
zischen Bank,
Deutschen Bank Zweigstelle Meissen,
Meissen
Deutschen Bank Filiale München,
„ München
„
Bayerischen Vereinsbank,
„
Bayerischen Handelsbank,
„
Deutschen Bank Filiale Nürnberg,
„ Nürnberg
„
Oldenburgischen Spar- und Leih-Bank,
„ Oldenburg
Osnabrücker Bank,
„ Osnabrück
Deutschen Bank Filiale Saarbrücken,
„ Saarbrücken
Mecklenburgischen Hypotheken- und
„ Schwerin i. M.
Wechselbank,
Mecklenburgischen Spar-Bank,
Siegener Bank für Handel und Gewerbe,
„ Siegen
Württembergischen Vereinsbank,
„ Stuttgart
Dsutschen Bank Zweigstelle Wiesbaden
„ Wiesbaden
zu erfolgen.
2) Auf je nom. M. 12000 alte Aktien kann eine neue Aktie von nom.
M. 1200 zum Preise von 210% franko Zinsen M. — 2520 bezogen
werden. Der Bezugspreis ist bei der Anmeldung des Bezugsrechts
bar einzuzahlen. Den Schlussscheinstempel trägt der beziehende Aktionär.
3) Bei der Anmeldung sind die Aktien, für welche das Bezugsrecht geltend
ge-
macht werden soll, ohne Dividendenscheine in Begleitung eines doppelt
aus-
gefertigten Anmeldescheines, wofür Formulare bei den Bezugsstellen erhältlich
sind, einzureichen. Die Aktien, auf welche das Bezugsrecht ausgeübt ist, werden
abgestempelt und demnächst zurückgegeben.
4) Die Aushändigung der neuen Aktien erfolgt vom 6. Mai 1914 ab
gegen Rückgabe der auf dem einen Formular des Anmeldescheins erteilten
Quittung bei derjenigen Stelle, bei welcher das Bezugsrecht ausgeübten worden ist-
Die Vermittlung von Ankauf und Verkauf des Bezugsrechts einzelner Aktien
übernehmen die Bezugsstellen.
Berlin, im April 1914.
Deutsche Bank.
A. v. Gwinner. Mankiewitzz.
(9285
Umtausch
von.
Aktien der Bergisch Märkischen Bank
neue Aktien der Deutschen Bank.
Nachdem durch die Eintragung der Generalversammlungsbeschlüsse der
Deutschen Bank und der Bergisch Märkischen Bank vom 31. März 1914 ins
Handelsregister die Bergisch Märkische Bank zu Elberfeld ohne Liquidation
aufgelöst und ihr Vermögen als Ganzes auf uns übergegangen ist, fordern wir
gemäss § 305 Abs. 3 und § 290 des H. G. B. hierdurch die Inhaber von Aktien
der Bergisch Märkischen Bank auf, ihre Aktien nebst
Dividenden-
scheinen für 1914 u. folg. zwecks Umtauschs in Deutsche Bank-Aktien
nach Massgabe der folgenden Bedingungen einzureichen:
1. Die Einreichung der Aktien soll bis zum 28. April 1914
erfolgen:
in Berlin
bei der Deutschen Bank,
„ Elberfeld
Bergisch Märkischen Bank Filiale der
Deutschen Bank, sowie bei den
Nieder-
lassungen der ehemaligen Bergisch
Märk-
ischen Bankin Aachen, Barmen, Berncastel-
Cues, Bielefeld, Bocholt, Bonn, Coblenz,
Crefeld, Cronenberg, Düsseldorf, M.-
Glad-
bach, Goch, Hagen, Hamm, Hilden, Idar,
Köln, Köln-Mülheim, Langerfeld, Lippstadt,
Mörs. Neheim, Neuss, Opladen, Paderborn,
Bemscheid, Rhevdt, Ronsdorf, Saarbrücken,
Schlebusch, Schwelm, Soest, Solingen,
Trier, Velbert, Wald, Warburg,
Deutschen Bank Zweigstelle Augsburg,
„ Augsburg
Deutschen Bapk Filiale Bremen,
„
„ Bremen
dem Schlesischen Bankverein,
„ Breslau
der Deutschen Bank Zweigstelle Chemnitz,
„ Chemnitz
in Darmstaar veiger Beutschen Bankzweigstenle Darmstadt,
in Dresden
bei der Deutschen Bank Filiale Dresden,
Essener Credit-Anstalt,
„ Essen-Ruhr
Deutschen Bank Filiale Frankfart,
„ Frankfurt a. M.
„
Deutschen Vereinsbank,
„
„ dem Bankhause Lazard Speyer-Ellissen,
Jacob S. H. Stern,
„
Gebrüder Sulzbach,
„ der Direction der Privatbank zu Gotha,
„ Gotha
Deutschen Bank Filiale Hamburg,
„ Hamburg
Hannoverschen Bank,
„ Hannover
„
Hildesheimer Bank,
„ Hi desheim
„
Deutschen Bank Filiale Köln (der ehe-
„ Köin
„
maligen Bergisch Märkischen Bank Köln),
dem Bankhause Deichmann & C0.,
der Niederlausitzer Bank Aktiengesellschaft,
„ Kottbus
Deutschen Bank Filiale Leipzig,
„ Leipzig
Privatbank zu Gotha, Filiale Leipzig,
Pfälzischen Bank,
„ Ludwigshafen a. Rhein,
Rheinischen Creditbank.
„Mannheim
„
Süddentschen Bank Abteilung der
Pfälz-
ischen Bank,
Deutschen Bank Zweigstelle Meissen,
„ Meissen
Deutschen Bank Filiale München,
„ München
Bayerischen Vereinsbank,
Bayerischen Handelsbank,
Deutschen Bank Filiale Nürnberg.
„ Mürnberg
Oldenburgischen Spar- und Leih-Bank,
„Oldenburg
„
Osnabrücker Bank,
„ Osnabrück
„
Mecklenburgischen Hypotheken- und
„ Schwerin 1. M.
Wechselbank,
Mecklenburgischen Spar-Bank,
Siegener Bank für Handel und Gewerbe,
„ Siegen
Württembergischen Vereinsbank,
„ Stuttgart
Deutschen Bank Zweigstelle Wiesbaden
Wiesbaden
während der bei diesen Stellen üblichen Geschäftsstunden.
2. Auf je nom. M. 9600 Aktien der Bergisch Märkischen Bank mit
Dividenden-
scheinen für 1914 u. folg. entfallen nom. M. 6000 neue Aktien der
Deut-
schen Bank mit Dividendenberechtigung vom 1. Januar 1914 ab. Die
neuen Aktien lauten über je nom. M. 1200, zwei Stück über je nom.
M. 1600.
3. Um den Besitzern von Bergisch Märkischen Bank-Aktien unter
nom. M. 9600 bezw. in nicht durch M. 9600 teilbaren
Nenn-
beträgen den Umtausch zu ermöglichen, sind die Umtauschstellen
bereit, den Zukauf oder Verkauf der sich zur Abrundung auf einen
dar-
stellbaren Nennbetrag der neuen Deutschen Bank-Aktien ergebenden
Spitzenbeträge Bergisch Märkischer Bank-Aktien zu vermitteln.
Die Spitzenberechnung erfolgt zum Berliner Börsenkurs der letzteren
Aktien.
Formulare zum Umtausch mit Tabellen für die Spitzenverrechnung
sind bei den Umtauschstellen erhältlich.
4. Die Ausgabe der neuen Aktien der Deutschen Bank erfolgt vom 6. Mai
1914 ab bei derselben Stelle, bei der der Umtausch angemeldet ist.
Nach dem 28. April 1914 kann die Einreichung von Aktien der
Bergisch Märkischen Bank nur noch bei der Deutschen Bank in
Berlin erfolgen. Die Aktien, die nicht spätestens bis zum 31. Juli 1914
bei uns eingereicht sind, werden für kraftlos erklärt werden. Das Gleiche
gilt, soweit keine Spitzenregulierung stattgefunden hat, von den Aktien der
Bergisch Märkischen Bank, die eine zum Ersatz durch Deutsche Bank-Aktien
erforderliche Zahl nicht erreichen und uns nicht bis zum 31. Juli 1914 zur
Verwertung für Rechnung der Beteiligten zur Verfügung gestellt sind.
Die an Stelle der für kraftlos erklärten Bergisch Märkischen Bank-Aktien
auszugebenden neuen Deutschen Bank-Aktien werden verkauft und der Eclös
den Beteiligten von uns zur Verfügung gehalten.
Berlin, im April 1914.
Deutsche Bank
A, v. Gwinner,
Klönne.
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98.
45 ₰
in allen Weiten
40 ₰ 28 ₰
Besonders preiswerte Angebote
er Cek Coterveauf
25 ₰
Serien
Selbstbinder, neueste Ausmusterung
zum Aussuchen, reg. Wert bis 2.75 ℳ
Serie I
IV
II
III
48 ₰
KRAGEN wie Abbildung
in allen Weiten
70 ₰ 60 ₰ 38 ₰
65 ₰
95 ₰
1.65 ℳ
Serien
Regattes für Steh- u. Stehumlegekragen
in nur modernen Farben und Bindearten
reg. Wert bis 1.85 ℳ
Serie I
IV
III
II
45 ₰
65 ₰
95 ₰
1.35 ℳ
Damen-Korsett
mit Spiral-Einlage, prima Drell
1.95 ℳ 1.65 ℳ 95 ₰
Damen-Directoir-Korsett
mit Strumpfhalter, lange Fasson, mit
prima rostfreier Einlage, waschbar
3.50 ℳ 2.65 ℳ 1.95 ℳ
Damen-Reform-Korsett
Gesundheits-Korsett, zum Knöpfen,
mit und ohne Träger
3.65, 2.95, 2.75, 2.40, 2.10 ℳ
in allen Weiten
60 ₰ 55 ₰ 40 ₰
serien Diplomates f. Steh- u. Stehumlegekragen
nur modernste Formen und Farbtöne, auch in schwarz
III
IV
II
Serie I
25 ₰
38 ₰
55 ₰
85 ₰
bamen. und
Herren-Regenschirme
Reklame-Qualitäten —
5.25, 4.45, 3.50, 2.90 ℳ
Auffallend billig:
Jugendlicher Damenhut
serien Kinderkleidchenu. Kinderröckchen
in allen Weiten
65 ₰ 60 ₰
südwester für Knaben u.
Mäd-
chen in allen Farben u. zweifarbig
1.15 ℳ 95 ₰ 75 ₰ 58 ₰
für das Alter bis zu 2½ Jahren, weiss und creme
zum Teil Musterstücke, im Wert bis 5.50 ℳ
IV
II
III
Serie I
1.50
1.95 ℳ
2.50 ℳ
3.50 ℳ6
Panama-Imitat, mit Bandgarnitur, sehr
kleidsame Form 3.65 ℳ
Damenhüte mit flotter Garnitur
7.50, 6.25, 4.90, 3.50, 2.75 ℳ
Wir bitten um getl. Beachtung unserer Schaufenster.
Teleph. 2553.
Get
Fäder Aiyer
Darmstadt
Ludwigstr. 9.
Mitglied des Rabatt-Spar-Vereins.
9241
Schöne
Salatpflanzen
gibt ab:
Gärtnerei Karl Walter,
Arheilgerſtraße 132.
Gelegenheitskauf
1 gr. Gig, 1 kl. Gig, 1 kl. Break,
2 Fuhr=Geſchirre, 1 Pony=Geſchirr
verſch. Pferdedecken, auch auf Tauſch.
*9067som) Dieburgerſtr. 97.
Schulbücher
gut erh., für Quarta u. Unt.=Tertia
d. Gymn. billig zu verkauf. (*9446
Karlſtraße 53, Laden.
Dachpappe
lsolierpappe
liefert billigſt
Mayer u. Sender
Waldſtraße 35. Tel. 670. (8120a
Rollschutzwände
eigener, ſolider Fabrikation
(8581a
G. Gehbauer, neladenfabrik
Nieder=Ramſtädterſtr. 69.
Flechten
Hautunreinigkeiten, Pickel
Schuppen, Ausschlag,
rissige Haut, Gesichtsröte
Hautjucken
Photographen-, Laboratorlum-Hände
verwenden Sie nur die bewährte
Einn-Seife.
Freivonschädlichen Bestandteilen
Enhät ingredieneien, weiche des.
infizierend wirken u. die Heilung
fördemn. Verhindert Ober.
tragungen von Hautkrankheiten.
Stück 60 Pfg.
Nur echt mit Namen Rino u. Firma:
Rich. Schubert & Co., Weilbfohla.
Chr. Schwinn, Rheinſtraße 8.
Fr. Beckenhaub, Ecke Schul= und
Kirchſtraße.
Carl Watzinger,
Wilhelminen=
ſtraße 11.
D. Dlel-Seleler!
tem naturgemässer Fussbekleidung
Ein
von Dr. med. Chr. DIEHL., Kur-Direktor und prakt. Arzt.
Schutz dem gesunden Fuß — Heil dem Kranken!
ALLEIN-VERKAUF:
Schuh-
Haus
Friedr. Soeder
Hoflieferant
Ludwigstraße 12.
(8543a
Diese Annonce erscheint nur wenige Male, deshalb ausschneiden und in die Korrespondenz einregistrieren.
Spezialfabrik für
Wilhelm FPredenhagen
Transportanlagen
Maschinenfabrik und Eisengießerei
und Aufzüge.
1872 gegründet 1829
Immma
Offenbach am Main
Transport-Anlagen.
Elevatoren, Becherwerke,
Transporteure, Kreistransporteure,
Gurtförderer, Transportochnecken.
Aufzüge.
Zur Beförderung von Personen und
Waren für alle Antriebs- und
Steue-
rungsarten in modernster
Aus-
führung.
I.8436
Grossh. Kabinettsgut
Kranichſtein (1156a
empfiehlt durch die eigenen
Milch=
wagen frei Haus
friſche beſte Voll= und
Kindermilch,
Schlagrahm,
ſüßen u. ſauren Rahm,
feinſte Tafelbutter,
friſche Eier eigen. Zucht.
Den weit. Verkauf meiner
Kinder=
milch habe Herrn
Wilhelm Reitinger,
Soderſtr. 2. Tel. 1834. übertragen.
Adolf Hagedorn.
Telephon 183.
Fleg. Kinderwagen, wenig ge=
C braucht, billig abzugeben
*9317im)
Aliceſtr. 43, 1. St.
Hochfeines gemischtes
Dörr-Obst
(Back-Obst)
Pfd. 40, 60, 80, 100 ₰
garantiert nur aus neuen
kalifornischen etc.
Edel-
früchten hergestellt als:
Kalif. Sta. Clara-Pflaumen
Pfirsiche
Pfrsiche geschält
Aprikosen
„ Birnen
Amerik. Dampfäpfel
Amerik. Quarters-Aepfel
Ital. Kirschen
Ital. Prünellen
Türk. Pflaumen
Türk. Pflaumen ohne Steine
etc.
A. Reichard
Kolonialwarenhaus.
Ecke Bleich- u. Casinostr.
Tel. 104. (7197a
Nummer 98.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 15.
Match oie Sichf
vor wertlosen Nachahmungen der Salem
Alefkum- und Salem Gold-Cigaretten;
der Druck auf den Cigaretten wird
täu-
schend nachgeahmt. Salem Aleikum-
und Salem Gold-Cisaretten sind nur
echt mit Firma auf jeder Cigarette:
Orientalische Tabak- und
Cigaretten-
fabrik „Tenidze‟, Inhaber: Hugo
Zietz, Dresden.
Turnen, Spiele und Sport
* Fußball. Darmſtädter Sportklub 1905,
V. S. M, S. „Heſſen” wird am Oſterſonntag mit
ſner Fußballmannſchaft in Darmſtadt weilen und der
Mannſchaft des Darmſtädter Sportklubs 1905, E. V.,
mt einem intereſſanten Fußballwettſpiel aufwarten.
M. S. „Heſſen” zählt zu den beſten
Marinemannſchaf=
m unſerer Hochſeeflotte. Vor drei Jahren errang die
Nannſchaft die Meiſterſchaft als Flottenmeiſter und ſomit
uch den ſilbernen Schild des Prinzen Heinrich von
Preußen. Seit vier Jahren vertritt ſie den Titel als
Leiſter des 2. Geſchwaders, was auf eine vorzügliche
Eielſtärke deuten läßt. Seit einer Reihe von Jahren
Uternimmt die Elf in jedem Jahre eine Reiſe aufs
Feſt=
lnd und konnte auf ihrer letztjährigen Tournee die
Liga=
nannſchaft des Sportklubs Chemnitz mit 3.2 ſchlagen.
kiesmal führt ſie der Weg ins Heſſenland. Die
Mann=
ſhaft ſetzt ſich lediglich aus erſtklaſſigen Spielern
größe=
hr Sportvereine zuſammen und beſitzt mit Rückſicht auf
bs ſtändige Training ein flüſſiges und flinkes
Kombina=
tonsſpiel. Der Darmſtädter Sportklub 1905 hat ſomit
nen guten Griff getan, aus der großen Anzahl
Mann=
ſhaften, welche die deutſche Flotte beſitzt, diejenige
unſe=
ur ſtolzen „Heſſen” zu engagieren. Sportklubs
Mann=
ſhaft, welche eben in weit beſſerer Form iſt, während
ſen Meiſterſchaftsſpielen, wird den blauen Jungen einen
ſhweren Gegner abgeben. Das Spiel findet ſtatt am
dſterſonntag nachmittags auf dem Sportplatz am alten
Schießhaus und wird von einem vorzüglichen
Schiedsrich=
ter geleitet.
Vermiſchtes.
CK Das Amulett als Schmuck. Schöne Frauen
tra=
gen auch in unſerem aufgeklärten Zeitalter noch gern ein
Schmuckſtück, dem ſie eine beſonders ſegensreiche Kraft
zu=
ſchreiben, und es gibt ſogar in den Amuletts eine gewiſſe
Mode, die bald irgend einen Edelſtein, bald irgend ein
exotiſches Götzenbild oder irgend ein glückverheißendes
Tier bevorzugt. Wie heute, ſo war es zu allen Zeiten.
Der Aberglaube des weiblichen Geſchlechts ſpielt in der
Geſchichte des Schmuckes eine große Rolle; wir finden
Amulette ſchon in den prähiſtoriſchen Epochen und ſie
die=
nen, wie bei den Naturvölkern, dazu, unheilvollen Zauber
von der Trägerin abzuwehren und die böſen Dämonen
zu verſöhnen. Jene ſchönen zylindriſchen Siegelſteine, die
die Babylonier im 4. Jahrtauſend vor Chr. trugen und die
jetzt ſo koſtbare Schätze der Muſeen bilden, hatten ganz
dieſelbe Bedeutung: Durch ſie und ihre Symbolik ſuchte
man die Götter gnädig zu ſtimmen, und deshalb trug man
ſie als Amulette um den Hals oder im Fingerring. Noch
zahlreicher ſind die mit dem Aberglauben in Verbindung
ſtehenden Schmuckſtücke bei den Aegyptern. Die Skarabäen,
die ein Symbol des Sonnengottes darſtellen, treten am
häufigſten als Amulette auf; doch auch ſonſt dient der meiſte
Schmuck mehr einem religiöſen als einem äſthetiſchen
Zwecke. Die Römerin trug ihre Abwehrmittel gegen allen
Zauber in einer reichgeſchmückten Bulla oder Kapſel; ſie
prunkte mit ihren Amuletten in Armbändern und
Dia=
demen. Als beſonders wirkſam gegen jeden böſen Einfluß
galten die ſchwarze Koralle und der Bernſtein. Kinder
hielt man vor allem für ſchutzbedürftig und behängte ſie
mit Halsketten, an denen ganze Inventare von
geheimnis=
vollen Symbolen und beſchriebenen Metallblättchen
auf=
gereiht waren.
Der Glaube an die wunderbaren Kräfte der
Edel=
ſteine, der im alten Rom die Vorliebe für Diamanten und
Juwelen beſtimmte, tritt im Mittelalter nicht minder ſtark
hervor. Die Steinbücher erzählen davon, und die Dichter
preiſen die Zaubermacht der Steine: Wir wiſſen von
ſol=
chen Schmuckſtücken, die wahre Univerſalmittel bildeten.
So beſaß Dietrich von Graz einen mit mehr als 50
Edel=
ſteinen verzierten Wundergürtel, der dem Träger Ehre und
Glück, Macht und Reichtum, Unverletzlichkeit gegen
Waf=
fen, Feuer und Waſſer und allezeit Sieg verlieh. Den
Damen waren andere Dinge durch ihre Schmuckſachen
garantiert. Der Rubin gab ihnen inneren Frieden und
Heiterkeit, der Saphir Eheglück uſw. Gegen Augenleiden
brauchte man den Smaragd, der Amethyſt vertrieb das
Kopfweh und nach einem auch beim ſchöneren Geſchlecht
nicht unbeliebten Rauſch den Kater. Da man von ſolchen
wirkſamen Amuletten nicht genug haben konnte, ſo
er=
hielten die Ringe und Ketten rieſige Dimenſionen, ſo daß
ie Damen mit ihnen ganz überladen waren. Bis ins 18.
Jahrhundert hinein gab es die wunderlichſten
Schmuck=
amulette, kurioſe Gegenſtände aus dem Tierreich, wie
Hai=
fiſchzähne, Stücke vom Einhorn, die gegen Gift gut waren;
Krebsaugen, die von der fallenden Sucht heilten; Deckel der
Mondſchnecke gegen das Naſenbluten, Biſamäpfel und
wohlriechenden Amber, ja ſogar tieriſche und menſchliche
Darm= und Magenſteine, die man alle weniger ihrer
Schönheit, als ibrer Wunderwirkung wegen als Amulette
trug.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
leinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Wer das Eingeſandt im Darmſtädter Tagblatt vom
2. April dieſes Jahres nur einigermaßen aufmerkſam
durchgeleſen hat, wird gefunden haben, daß darin die
Sicherheit im Eberſtädter Villenviertel gar nicht in
Zwei=
fel gezogen worden iſt. Es handelte ſich lediglich darum,
den Nachweis zu führen, daß der Weg von der in der
Darmſtädter Gemarkung liegenden Halteſtelle
Ludwigs=
höhe nach der Villenkolonie des Abends nach eingetretener
Dunkelheit nicht ungefährlich und die Errichtung einer
Halteſtelle an der Moltkeſtraße dringend notwendig iſt.
Die Erwiderung der Bürgermeiſterei Eberſtadt im
Tag=
blatt vom 6. dieſes Monats iſt daher vollkommen
unver=
ſtändlich.
Der Intereſſent.
Städtiſche Leſe= und Bücherhalle,
Louiſen=
ſtraße 20. Die Leſehalle iſt geöffnet an
Wochen=
tagen von 10—2 und von 6—9 Uhr, Sonntags von
11—1 und von 6—9 Uhr. Bücherausgabe findet
ſtatt an jedem Wochentage von ½11 bis ½1 Uhr und
abends von 6 bis 9½ Uhr.
Städtiſches Hallenſchwimmbad
Mühl=
ſtraße 33 (geöffnet an Werktagen von 7 Uhr morgens
bis 8½ Uhr abends, Sonntags von 7—12½ Uhr
morgens).
Bestbewährte
gesunde
und
magen-
darmkranke
Nahrung für:
sowie
Eschwächliche,
Win der Eatwicklung
zurückgebliebene
Kinder.
ſtatt teurer auslandiſcher Marken
Oem deuiſchen Volke empfohlenℳ2
HERREN-
ARIIREE
Ein Versuch, u. Sie werden
dauernd Kunde.
8768sim
Ziederlagen bri:
Paul C. Finke, Hubertus=Drogerie, Ballonplatz 5;
ferner der hieſigen Reichardt=Filiale.
Weitere Verkaufsſtellen an Plakaten kenntlich.
in
Fao=Geſellſchaft:Wanösbek,
Seid mil
Geldbeutel
Kleines ſchwarzes
Spitzhündchen
entlaufen. Vor Ankauf wird
ge=
warnt. Wiederbring. Belohnung.
Annaſtraße 44.
(*9515
bitte ich zurückzugeben, andernfalls
rfolgt Anzeige.
(*9476
entlaufen, weiß,
Ein Hund am Schwanz und
Ohren ſchwarzbraun, auf d. Namen
„Tell” hörend. Vor Ankauf wird
gewarnt. Wiederbringer Belohn.
J. Triebert, Viktoriaſtr. 63. (*9528
Jott!
3
N!
aoaTNTaTesWTTTTTT
GeeeebWsgseät2e
EFaimondE
und Panmin
Verloren:
Schirm mit Silbergriff
Abzugeben gegen Belohnung.
*9466) Hobrechtſtraße 7, part.
ist stets
frisch
zu haben im
Heiratsgeſuch.
Junge Witwe, 35 Jahre alt, mit
ſchöner Ausſtattung, wünſcht ſich
alsbald wieder zu verheiraten.
Anonym zwecklos. Diskretion
Ehrenſache. Offerten unter E 69
an die Expedition ds. Bl. (*9479
Darmstädter
Eiergroßhandel
Math. Rosenstock
Ludwigstraße 18 und Filialen
(9312md)
Sräulein, Anfang 30, wünſcht
7½ mit einem Herrn in ſicherer
Stellung bekannt zu werden zw. ſp.
Heirat.
Anonym zwecklos. Offerten unt.
(*9199
E 73 an die Exped.
Privatentbindung und
Penſion (Fr.9230
Hebamme Schöner, Wiesbaden,
Bismarckring 15, II.
heilt das Carolabad in Rappoltsweiler
Dr. M.. in M. .
13. Pebruar 1912.
irliches
Eineralm
RPronswEllEk
Ober-Elsass
gameinniltzig Grhuhe
. . . es wird Sie interessieren, zu erfahren, dass ich vor
¾Jahren bei einer 65jährigen Dame, die an schwerer akuter
Nephritis mit Blut und Zylindern und starkem
Eiweiss-
gehalt im Urin erkrankt war (bei der Diuretik usw. wenig
nützte, und die ich schon aufgegeben hatte), innerhalb
3—4 Wochen vollständige Heilung durch Gebrauch
Ihres Wassers erzielt habe. Seither kein Rückfall.
NB. Die prompte Wirkung unserer Carola-Heilquelle wird wohl
durch obige Mitteilung, welche aus der Feder eines Metzer Arztes
stammt und welche unserer 2000 Aerzte-Atteste umfassenden
Samm-
lung entnommen ist, am besten zur Veranschaulichung gebracht
In allen einschlägigen Geschäften erhältlich. Direkter Bezug in Kisten à 30 und 50 Flaschen,
sowie Prospekte und Trinkvorschriften durch die Badeverwaltung Rappoltsweller fsüdvogesen).
Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98.
EnermeVert
und gönstige Gelegenheit zum Ums
zug und Ergänzung der Wohnung
bietet Ihnen dieses Angebot. Für
jeden Geschmack und Preis stets
das Billigste in größter Auswahll
Vergleichen Sie die Preise!
9283
Gardinen
Tüll-Bettdecken
Engl. Tüll, Flügel ca. 135/320 cm,
nur mod. Muster u. beste Qual., 6.75, 1.35
Fenster (2 Flügel)
. . 15.—, 12.—, 8.25, 4.95
,,
Engl. Tüll über 2 Betten
6.75,
Erbstüll über 2 Betten, teils mit
Volant
. . . . 15.—, 9.75,
Moderne Halbstores
in Filetantike imitiert, teilweise
mit Fransen oder Volants,
elfen-
bein, Höhe 250 cm, Breite 145 cm
. . . . . . . . 9.75, 6.75, 3.80
Extra-Angebot
Diwan-Decken
Serie I grün u. rot gemustert
Stück
,
Serie II Kelim-Muster
Stück
Serie III Leinen, kleine
Muster, waschecht . Stück 10.)5
3.95
7.75
Riesige Auswahl!
Beste Qualitäten!
Billige Preise!
Serie IV Moquette-Plüsch,
Grösse ca. 150/300 cm
aparte Farben
Stüch 13.70
Teppiche ca. 130/200 ca.170/240 ca.200/300
Tapestrz . . 12.75 19.75 28.00
Pläsch. . . 14.75 18.75 25.00
Haargarninit. 6.50 9.25 14.75
Japan-Matten
70/115 cm, als Bade- oder
Wasch-
tisch-Vorlage
Bettvorlagen
Haargarn, Bouelé, moderne Muster 2.75
Tapestry, sehr haltbar . . 3.25, 2.25
Plüsch, aparte Rosenmust., 7.50, 4.95, 2.95
Künstler-Cretonnes
für Kissen und Vorhänge, neueste
Rosenmuster .
Meter
Tischdecken
in Tuch,
rot, grün, blau .
450, 325, 1.50
in Leinen, künstlerische
Ausfüh-
rungen . 18.—, 12.—, 6.50, 4.75, 2.95
in Plüsch, moderne Preßmuster,
rot, grün, blau . . . 15.—, 12.—, 8.75
1 Post.
grine Tuch-Portieren
2 Flügel, 1 Querbehang, mit
reicher Stickerei . Garnitur
Darmstauf
Kaufkaus F. Schneider, Ludwigstrasse, Ecke Kirchstrasse.
Oilersmiiker
in reichhaltiger Auswahl
(9068imd
empfiehlt billigſt
Aug. Wecks vorm. Fr. Ganssmann
Fernsprecher
10 Ernst-Ludwigstr. 10. Nr. 1755.
Spezialgeſchäft für:
Schokolade, Konfitüren, Keks,
Kakao, Tee, Kaffee.
Sür das Oſterfeſt empfehle ich als Spezialität
(9117a &
und alleiniger Herſteller
Dresdener Osterbrote
(vorzüglichſter Feiertagskuchen).
Fritz Aufnagel
Karlstrasse 6.
Telephon 1452.
Kompl. Badeeinrichtung mit
KKohlenofen wegzugshalber
billig zu verkaufen. (*8358som
Ludwig Fischer, Installateur, Langg. 23
Guterh. Kinder=Schreibpult
mit Schränkchen zu verkaufen.
Frankfurterſtraße 19, I. (*9184sm
Reizende Neuheiten in
Halbedelstein-Kolliers
empfiehlt (7431a
Ernst Macholdt Schulstr. 4.
Grosses Lager in Uhren, Gold- und
Siberwaren.
Spezialität:
Trauringe, das Paar M. 10—70.
Damen= u. Herrenrad, gebr., m.
Torpedofrl., ſow. neue Räder
b. z. d. feinſt. Ausführ. bill. Oscar
Hänsel, ob. Eliſabethenſtr. 7. (8062a
„Seit Jahren war ich mide u. mat,
hatte häufig wahnſinnige
Kopf=
ſchmerzen u. jede Luſt zum Arbeiten
und zum Leben verloren. Der
Arzt ſagte, es ſei ein veraltetes
Meren-
u. Blasenleiden,
daneben Darmträgheit infolge
ſitzender Lebensweiſe. Auf ärztl.
Rat trank ich Altbuchhorster
Mark-Sprudel Starkquelle
(Jod=Eiſen=Mangan=
Kochſalz=
quelle). Schon nach einigen Flaſchen
fühlte ich mich als ganz anderer
Menſch. Die Urinabſonderung
wurde lebhaft und ſchmerzlos und
blieb es ſeitdem. Ich trinke den
Markſprudel jetzt täglich, habe mich
nie ſo wohl und geſund gefühlt
wie heute. H. B.‟ Aerztl. warm
empf. Fl. 65 u. 95 Pf. in der Engros=
Niederlage Friedr. Schaefer und
in der Hofdrogerie Chr. Schwinn,
Rheinſtraße 8.
(E,7605
Damen-Hute.
Grosse Auswahl in schick garnierten und
un-
garnierten, sowie Zutaten. Billige Preisg. Hüte zum
Um-
arbeiten, sowie Fassonieren nach den selbst mitgebrachten
Pariser Modellen, erbitte rechtzeitig.
(6589a
Anna Weiner, Modes
Schulstrasse 9, II. Stock,
Eigene Fassonier- und Panamahut-Wäscherei
aiente
38
Patent- und ingenieur-Büro
910a
Rheinstr. 19, I. Darmstadt Tele: 15 5
Gente et. ee
züge, Zolznder zu verleihen.
(512
Rheinſtraße
Stock.
Vierſitz. Gein=
Zu verkaufen: bockwag., kann
auch von Kindern gezogen werden.
Anzuſ. zwiſchen 8—12 u. 2—6 Uhr.
*9239go) Nied.=Ramſtädterſtr. 5.;
Maen nein
Kinderwagenl, abzugeben
*9138sm)
Herderſtraße 22.
Für Gärtner!
Große Fäſſer, z. Bütten geeignet,
abeugeben
(8005a
Eliſabethenſtraße 52.
Nr. 98.
Mittwoch, 8. April.
1914.
Preis- ½ Flasche 85 ₰,
* Flasche (Monate
ausreichend) M. 1.50.
lich anwendet, übt nach unſeren
heutigen Kenntniſſen die denkbar
eſte Zahn= und Mundpflege aus.
(I,4647
Zur Geographie des Kapitals.
** In einer feſſelnden Studie über die geographiſche
Verteilung des Kapitals auf der Erde und der damit
ver=
bundenen Wechſelbeziehungen zwiſchen der Induſtrie und
dem Handel der Weltteile und der Nationen ſtellt der be=
kannte Pariſer Juriſt De. Auguſte Péliſſier in der Revue
auch einige intereſſante Berechnungen über das Vermögen
und den Reichtum der Hauptkulturſtaaten an.
Die Unterſuchung beſchränkt ſich nur auf das bewegliche
Kapital, alſo auf den Beſitz an Staatsgeldern
Staats=
papieren, Obligationen, Renten, Aktien und
Induſtrie=
papieren, denn ſie beſtimmen heutzutage die Kaufkraft einer
Nation und damit die Möglichkeit einer Steigerung der
Lebenshaltung. Von dieſem Standpunkt aus betrachtet
zählt die Welt heute nur vier wirklich reiche Länder:
Eng=
land, die Vereinigten Staaten, Frankreich und
Deutſch=
land. Der bewegliche Beſitz dieſer vier Völker erreicht
nahezu 520 Milliarden Francs, und damit verfügen ſie
über nicht weniger als zwei Drittel des geſamten mobilen
Kapitals der Erde, das nicht mehr als 850 Milliarden
be=
trägt. Mit England, den Vereinigten Staaten,
Frank=
reich und Deutſchland verglichen ſind die übrigen
Groß=
mächté und Staaten als arm zu bezeichnen: Rußland beſitzt
an mobilem Kapital nicht mehr als 35 Milliarden,
Oeſter=
reich gegen 25 Milliarden Italien 18 und Japan 16
Mil=
liarden. Tcotz des gewaltigen kapitaliſtiſchen
Aufſchwun=
ges der Vereinigten Staaten iſt Großbritannien
noch immer das reichſte Land, denn ſein bewegliches
Ka=
pital erreicht etwa 150 Milliarden Francs und wächſt Jahr
um Jahr um rund 3 Milliarden. Die Vereinigten
Staaten, die noch im Jahre 1800 kaum mehr als eine
Milliarde beſitzen mochten, verfügen heute über aufgehäufte
Erſparniſſe in Höhe von 140 Milliarden, ſie ſind alſo
Eng=
land bereits auf den Ferſen. Wenn trotzdem die
Möglich=
keiten einer gehobenen Lebenshaltung in Amerika weniger
allgemein verteillt ſind als in England, ſo liegt das an
der doppelt ſo hohen Einwohnerzahl der Vereinigten
Staaten. Frankreich ſteht an dritter Stelle; ſeit den
Tagen des zweiten Kaiſerreiches iſt ſein bewegliches Ka=
pital gewaltig gewachſen, und iſt heute auf 115 Milliarden
zu beziffern. Der ſparſame Nationalcharakter der
Fran=
zoſen läßt dieſe Summe jährlich um durchſchnittlich 2½
Milliarden zunehmen.
Deutſchlands Reichtum iſt bekanntlich jüngſten
Datums erreicht aber ziffernmäßig das bewegliche Kapital
Frankreichs ſchon heute beinahe ganz. Das bewegliche
Vermögen Deutſchlands berechnet Péliſſier auf rund 110
Milliarden Francs. Auf den Kopf der Bevölkerung
ge=
rechnet iſt natürlich der Franzoſe nahezu doppelt ſo reich
wie der Deutſche. Allein infolge der intenſiven
wirtſchaft=
lichen Arbeit Deutſchlands iſt die Zunahme des
beweg=
lichen Vermögens ungleich größer wie in Frankreich, ja
mehr als doppelt ſo groß. Während Frankreich mit einem
mobilen Kapital von 115 Milliarden jährlich 2½
Milliar=
den neu gewinnt, erarbeitet Deutſchland mit 110
Milliar=
den beweglichem Kapital einen jährlichen
Vermögens=
zuwachs von rund 5 Milliarden. Damit wird auch die
Expanſionskraft des deutſchen Kapitals immer größer
werden. Als Gläubiger=Staaten, als Staaten, die einen
großen Teil ihres mobilen Kapitals an das Ausland
ab=
geben, ſteht freilich noch immer England an der Spitze:
es hat über 100 Milliarden, alſo mehr als zwei Drittel
ſeines mobilen Vermögens, außerhalb der Grenze ſeines
Mutterlandes angelegt. Frankreichs auswärtige
Kapi=
talsanlagen erreichen daneben 40 Milliarden, etwas mehr
als ein Drittel des beweglichen Geſamtvermögens.
Amerika und Deutſchland folgen hier mit ſehr großen
Ab=
ſtänden, was ſich dadurch erkläct, daß ſie bis in die jüngſte
Zeit hinein den weitaus größten Teil ihres mobilen
Ka=
pitals zum Aufbau und zum Ausbau ihrer gewaltigen
eigenen Induſtrie benötigten.
S
Mouk
Mee te nentekehh
Kbma-KnEunaaEik
S
Eier 48 Pfg., 25 Stück Mk. 1.20
10 Stück
25
10
52
1.30
friſche bayer.
25
56
1.40
10
25
66
1.65
10
25
1.80
extragroße „ 73
10
im Hundert billiger.
(9182ms
Bei Einkauf von 25 Stück Eiern zwei Pakete Eierfarbe gratis!
Geschäfts-Eröffnung und Empfehlung.
Einem verehrten Publikum und Nachbarſchaft zur gefl. Kenntnis, daß ich mit dem
heutigen Tage im Hauſe des Herrn Dintelmann, Große Ochſengaſſe, wieder eine
Eier=
handlung eröffnet habe und bitte um geneigten Zuſpruch
Hochachtend
Emma Rheinhold
Telephon 671
Große Ochſengaſſe.
Schützenſtraße 4
Gleichzeitig empfehle:
M
Dandersche Uoit
sollte auf dem Toilettentische keiner Dame, die auf eine
Weisse und zarte kauf
Oja
Wert legt, fehlen. — Dose Mk. 1.— und 2.—
Parfumerie, Parfumerie der Einhorn-Apotheke,
Frankfurt a. Main, Theaterplatz.
In Darmstadt überall zu haben, bestimmt bei
Gg. Franz Frank, Elisabethenstrasse 9.
(19217
Zu verkaufen:
graues Koſtüm f. ſchlanke Figur,
Preis 10 Mk., desgl. grüne
Sport=
jacke, 5 Mk.
(9089im
Näheres in der Exvedition.
2 ſitzig, gut
Kräft. Holländer, erhalten, zu
verkaufen. Emilſtr. 9, part. (*9459
Eichen=Scheitholz Mk. 1.—
Buchen=Scheitholz „ 1.35
Tannen=Klötzchen „ 1.35
per Zentner frei Keller.
la. trocken, kurz geſchn. u. geſpalt.
(8812a
Martin Jahn‟
Brennholz=Dampfſchneiderei
Pallaswieſenſtr. 30. — Tel. 305.
Pnigodin
veues ſtarkwirkendes Huſtenmittel
rein pflanzlichen Urſprunges.
Ueberraſchend ſchnelle und ſichere Heilwirkung, von vielen
Aerzten beſtätigt, zum Teil begeiſterte Anerkennungen.
Sofortiges Nachlaſſen der Huſtenanfälle und der Atemnot. Löſt
den Schleim überraſchend gut und erleichtert den Auswurf.
Anwendung bei
Bronchial=Katarehen,
Bronchial=Aſthma,
Keuchhuſten.
Frei von Alkohol und künſtlichen
Be=
ruhigungsmitteln, kein Geheimmittel,
garantiert unſchädlich. Von Kindern
und Säuglingen gern genommen. Preis
Mk. 2.25 in den Apotheken. (Gewonnen
aus einer zu Arzneizwecken
bisher nie benutzten Droge.)
Extr. Selaginell.
saccharat comp.
(I,8597
Billiger Verkauf von antiken Möbeln
1 Truhe (eingel. u. geſchn.), 1 Schrank
(1665, Biedermeierſtil) u. Trumeaux
m. Spieg., verſch. Zinngeſchirr, 1 alte
Meiſtergeige und alte Oelgemälde.
Woogsſtraße 5.
*9450)
ut erhalener KüderWagen
billig zu verkaufen (*9537
Viktoriaſtraße 26, Seitenbau, part.
ut erhalt., vernick. Korbwagen bill.
z. verk. Taunusſtr. 49, III.r. (*9524
9258)
in
allen
Größen
Für die Charwoche empfehlen:
Lebende Breſem, Weißfiſche, Schleien, Aale
Rhein-Hechte
Rhein-Zander
Schuppen- und
Spiegel-Karpfen
Steinbutt, Seezungen, Rotzungen, Heilbutt im
Aus=
ſchnitt, Rheinſalm, Weſerſalm.
Silber=Salm im Ausſchnitt, Mk. 1.50 u. 2.—
Schellfisch
Cabliau
Ir. Herdsee Merlan
Gewäſſerter Stockfiſch. Echte Monnikendamer
Bratbücklinge.
Allerfeinſte Matjes=Heringe.
Beſtellungen frühzeitig erbeten.
Gebrüder Rösinger
Hoflieferanten, Grafenſtraße 19.
Filiale Ludwigsplatz. — Telephon 40.
Seite 18.
Obiger Kbppwagen
leyf sich so
zusammen.
(in
Honterente
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Kinderwagen und Sportwügen
mit und ohne Verdeck — alle vollständig zusammenklappbar
Beachten Sie undere Schaufenster — Kindernagen in den Seitenfenstern!
Nummer 98.
PHöMx
Schulranzen Büchertaschen: Griffelkasten
Schwammdosen: Leiterwagen: Fliegende Holländer Croquetspiele
Tennisschläger, Turnapparate, Hängematten, Rucksäcke, Touristenstöcke
Osterhasen, Ostereier, Gummibälle, Spielwaren aller Art
Schmuck-, Galanterie- und Lederwaren grosse Auswahl!
(9286mf
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Zetzsche & Co. Ernst-Ludwigstr. 19
Ausgabe schwarz-weisser Rabattmarken.
Versand nach auswärts prompt.
beſte Qualität in
Siedeier und Trinkeier
Süssrahm-Tafelbutter — Südfrüchte
ff. Tafeläpfel und Tafeltrauben
Kolonialwaren — Maltakartoffeln
Gemüse — Kartoffeln und Zwiebeln
Weine — Liköre und Flaschenbiere
(9152imd
empfiehlt billigſt
Gg. Crössmann, Saalbaustr. 27.
Brautvaare!
Besichtigen Sie zwanglos und unverbindlich
in Ihrem eigenen Interesse nachstehende mit
bedeutender Preisermäßigung
zu-
sammengestellte Wohnungs-Einrichtungen.
5-Zimmer-Einrichtung
Z-Zimmer-Einrichtung
Z Zimmer-Einrichtung
3-Zimmer-Einrichtung
3-Zimmer-Einrichtung
3-Zimmer-Einrichtung
3Zimmer-Einrichtung
2-Zimmer-Einrichtung
mit Rüche u.
mit Küche u.
mit Küche u.
mit Küche u.
mit Küche u.
mit Rüche u.
mit Küche u.
mit Rüche u.
Vorplatz .
Vorplatz .
Vorplatz .
Vorplatz .
Vorplatz .
Vorplatz .
Vorplatz .
Vorplatz .
Mk. 3950.
Mk. 3360.
Mk. 2940.
Mk. 2710.
Mk. 2450.
Mk. 1980.
Mk. 1360.
Mk. 940.
Schwab ir.
Haus für kompl. Wohnungseinrichtungen in allen Preislagen
Rheinstraße 41 (keine Läden) Marienplatz 9
Man achte genau auf die Firma! Laden mit 5 Schaufenstern.
Man verlange Preisliste und Abbildungen.
Selbeteingensehten
Fider Delikatess-Sauerkraut
das beſte was in dieſem Artikel geboten werden kann,
per Pfund 10 Pfg.
Pfälzer Sauerkraut
vorzüglich im Geſchmack per Pfd. 7 Pfg., 3 Pfd. 20 Pfg.
empfiehlt
(8334a
Georg Korbus, Einmachgeschäft
Luisenstrasse 36.
Telephsn 1093.
Musikinstrumente
aller Art.
Christian Arnold
nur Ernst-Ludwigstrasse 8, am weissen Turm.
Alle Reparaturen billigst.
Schololale
Kakao
Konfitüren
Cee Kaffee
Cakes
feinste Qualitäten, stets frisch, in
reichhaltiger Auswahl, sowie
Bonbonieren
und aparte Geschenkartikel
zu allen Gelegenheiten empfiehlt
billigst das Spezialgeschäft
August Wecks
vorm. Fr. Ganssmann
10 Ernst-Ludwigstr. 10
(im Hause Herm. Berger)
Fernsprecher 1755.
Zweiggeschäft Frankfurt a. M.-Süd,
Darmstädter Landstrasse 66, am
Wendelgplatzs. (5668a
L. & In. ruld
12 Kirchstrasse 12g
gegenüber der Stadtkirche
Schwarz-weisse Rabattmarken.
Colner Schwarzprot
per Stück 50 Pfg.
im Ausſchnitt ¾ Pfd. 8 Pfg.
Weizenſchrotbrot
vielfach ärztlich empfohlen
bei
(1160a
Wilhelm Mitze
Hoflieferant.
Brot= und Wiener Feinbäckerei,
Ecke Hügel= und Schützenſtraße.
(3007a
Gelegenheltskauf
2 Zimmer und Küche Mk. 450.−
ſchönes Schlafzimmer mit echtem
Marmor u. Kriſtallſpiegel,
Wohn=
zimmer mit eleg. Dipan, u. Küche
(ganz neu). Weber, Tapeziermſtr.,
Rheinſtraße 47, Hinterhaus. (7117a
Gelegenheitskauf.
2 mod. Schlafzimmereinricht.
Zimmerkl., Badewanne,
Petro=
leumofen und Spnſtiges
umzugs=
halber zu verkauf. Näh. Müller,
Landgraf Georgſtr. 64. (6729a
Schenn eübnnic un aſtet weſcntend (id
freie Obst- und
Alkohol-keeren-Weine.
1. Wormſer Trauben=Nektar, weiß.
St. Petersberger, Hausmarke (Sylvaner=Riesling)
Riesling Ausleſe (1911er Edeltropfen).
Muskateller, weiß
2. Wormſer Tranben=Nektar, rot.
Portugieſer, Deutſcher .
Burgunder, Deutſcher .
Rotenberger.
3. Wormſer Obſt=Nektar.
Apfel, Marke Borsdorfer=Reinette
Birn, feinſt. Tafel
Heidelbeer
4. Wormſer Schaum=Nektar.
Muskateller=Sekt .
Mk.
1.10
140
1.75
1.15
1.90
1.60
0.70
0.70
1.—
2.20
Mk.
0.60
0.70
0.95
0.65.
0.85
0.40
0.40
0.60
5. Extra=Spezialitäten.
Vino Vermut del Reno (Deutſcher Vermutwein für
Magenkranka, beſonders mit mangelnder Salzſäure) 3.00 1.55
Die Preiſe verſtehen ſich ohne Glas!
5 (Gesundheitl. Nahrungs-
Reformgeschäft, Arista
— und Genussmittel) —
Anton Braunwarth, Darmſtadt.
(6419a
Ernſt=Ludwigſtraße 3
Fernruf 971.
Maumann: Germania-
sowie
Wotan-Fahrräder
— in jeder Preislage.
(7719a
August Engel
Darmstadt
Schuchardstr. 8
Gegr. 1869.
na
Erranu
die neuesten und besten deutschen
Nähmaschinen
mit 5jährig. fachmännischer Garantie
(1169a
Haas & Bernhard. Rheinstr. 19
ywei antike Schreibſekretäre,
Vawei antike Kommoden,
Zwei antike Seſſel, ein antiker
Treſor umzugsh. ſof. preisw. za
verk. Näheres im Tapetengeſchäft
(8144a
Grafenſtraße 4.
Aus 2Dunggruben die ungewäſſ.
Jauche, ca. 4—5 Wagen,
ab=
zugeben Eliſabethenſtr. 1, I. (6727a
Pensees
Vergißmeinnicht und Goldlack,
ſowie Spargel= u. Erdbeerpflanz.
werden abgegeben in der
Knaben-Arbeits-Anstalt
Stiftſtraße 20. (8562dsm
(
5=
zaſt neuer Salontisch, 14 Mk., zu
verk. Eliſabethenſtr. 49. (*9319im
Nummer 98.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 19.
von einem persönlichen großen Einkauf neu eingetroffen:
Grosse Posten neueste
Grosse Posten neueste
Sport-Jacken
in den modernsten Farben und Formen
Blusenform und glatt, in allen Weiten
Kostüme
neueste Blusenform auf Seide
mit Tunique-Röcken
in schwarz-weiss kariert u. Unistoffen
Reinwoll. Mousseline-Blusen
mille fleurs-Dessins
. . 5.75
Reinseidene Japon-Blusen
mit verschiedenen Garnierungen . . 7.50
Neue Kostüm-Röcke!
Beachten Sie unsere Schaufenster!
Erstklassiges Spezialhaus für Damen-, Backfisch- und Kinder-Konfektion.
Alle staunen
über meine
billigen Zöpfe!
Mein Atelier ist in Zöpfen
unübertroffen
leistungs-
fähig und sollte keine Dame
versäumen, mein Lager zu
besichtigen.
Preisvon 1.50.2.—,2.50,
3.− Mk. und höher.
Weiße Naturhaarzöpfe
Dr. Hentschel’s
Wikö-Apparat
D. R. G. M. beseitigt schnell und sicher
alle Hautunreinheiten, wie Mitesser,
Pickel, Pusteln, Heckige Haut,
Haut-
gries, blassen, grauen Teint, ferner
NRunzeln, Falten, Krähenfüße,
Doppel-
kinn. Die Naut wird zart u.
sammet-
t: weich, der Teint rein, blütenweiß und
. von schimmernder Durchsichtigkeit.
§ Hohle Wangen, magere Körperteile
erhalten Fülle, Form und Festigkeit.
Wikö-Werke Dr. Hentschel, G. m.b. H. Alle Unreinheiten des Blutes und der
Haut werden durch starken
Hamburg.
atmosphär. Druck
heraus-
gesaugt. Diese neue Methode spornt die Hautgefäße zu neuer
Tätigkeit an, erhöht die Blut- und Säftezirkulation und verhindert
das Ergrauen und Altern der Haut, so daß ein müde und alt
er-
scheinendes Gesicht durch Dr. Hentschel’s Wikö-Apparat unbedingt
wieder frisch, voll und jugendlich aussehen muß.
Preis Mk. 2.50 und Mk. 4.−.
Aufklärungsschriften u. Zeugnisse kostenlos
erhält-
lich bei der hiesigen Verkaufsstelle: Georg Frz. Frank,
Parfümerie, Elisabethenstraße 9, Telephon 886.
(9237a
Grosse Auswahl garnierter
Damen- und
Mädchenhüte
von 4 Mk. und
graumelierte v. 5 Mk. an.
Turban mit Haar
von 1.20 Mk. an.
Ondulierte Teile
von 1.80 Mk. an.
NB. Empfehle meinen neu
eingerichteten Damensalon
mit neuester Trockenanlage.
Kopfwaschen m. Frisur
1.— Mk. Kinder 70 Pfg.
Anfertigung sämtlicher Haararbeiten
in bekannt vorzüglicher Ausführung
und billigster Berechnung. (7674a
Ludwigs-
A.Danlel platz 8.
von Mk. 2.50 bis zu den feinsten.
Kirchstrasse 12 Gegenüber der Stadtkirche.
(6417a)
ſchnt
er=
haltener Tafelwagen
mit Seitenbrettern preiswert zu
verkaufen. „Lumina‟ Schu=
(*8874dsm
knechtſtraße 55.
Zu verkaufen:
N. S.V. Motorrad, 2 Zyl., Mod.
1912, mit all. Zubeh., ſehr gut erh.
Näh. Heinrichſtr. 10, part. (*9313imd
Der Sieg des Herzens.
Roman von Otto Elſter.
Nachdruc verboten.)
6)
Das Frühſtück ſtand kalt und unberührt auf dem
Tiſch. Sein Schreibtiſch war ſauber aufgeräumt; das
Buch, in dem er geſtern ſtudiert, lag noch aufgeſchlagen
da —es ekelte ihn alles an. Er warf ſich in einen Seſſel
und ſtützte die Stirn in die Hand.
So ſaß er eine Zeitlang da, ohne die Kraft zu
fin=
den, ſich aufzuraffen. Es war ihm, als wenn ihn aller
Mut, alle Kraft, alle Energie verlaſſen hätte, als habe
er ſich ſelbſt weggeworfen; als ſei er in einem ſchmutzigen
Sumpf verſunken, aus dem es keine Rettung mehr gab.
Er hatte doch früher auch manche Nacht durchtollt,
aber keine dieſer fröhlichen Nächte hatte dieſes jämmerliche
Gefühl hinterlaſſen, dieſe Reue und dieſe Scham, welche
an dieſem Morgen ſchwer auf ſeiner Seele laſteten.
Da klopfte es leiſe, faſt ſchüchtern an die Tür. Er
fuhr empor. Sollte dieſer Rautheim ſchon wieder
kom=
men? Doch nein — es war Eva, die mit ſcheuem
Seiten=
blick auf ihn hereintrat.
Verzeihen Sie, Herr Baron, ſagte ſie leiſe. Ich wollte
nachſehen, ob Sie ſchon gefrühſtückt hätten —
Nehmen Sie nur fort, entgegnete er barſch.
Aber Sie haben ja noch gar nicht getrunken?
Ich habe keinen Hunger.
Er wandte ſich ab, um ihr ernſtes, trauriges
Geſicht=
chen nicht ſehen zu müſſen.
Shwoitgend ränmie ſe des Kaſſegeſchir zuſanmen
Sie wollte ſich entfernen, doch dann zögerte ſie und fragte
leiſe: Darf ich Ihnen eine friſche Taſſe Kaffee machen?
Laſſen Sie mich in Ruhe!
Verzeihen Sie, ich meinte es ja nicht böſe!
Er glaubte in ihrer Stimme ein leiſes Schluchzen zu
hören. Er wandte ſich um und ſah ihr in die blauen
Augen, die ſich langſam mit Tränen zu füllen ſchienen.
Da wußte er mit einem Male, wo er Rettung finden
konnte vor den wilden Mächten, vor den Leidenſchaften,
die ihn zu umſchlingen und in den Abgrund zu ziehen
drohten.
Er trat auf Eva zu.
Verzeihen Sie mir, Fräulein Eva, ſprach er, und ſeine
Stimme bebte leicht. Ich habe Sie verletzt
Sie haben mir weh getan, entgegnete ſie mit
nieder=
geſchlagenen Augen, während eine leichte Röte in ihren
Wangen emporſtieg.
Ja, ich bin ein ſchlechter Menſch, ſtieß er heftig
her=
vor, und Sie müſſen mich verachten
O, Herr von Ballhauſen! wehrte ſie erſchrocken.
Ja, ja, ich bin Ihrer Achtung, Ihrer Freundſchaft
nicht wert, fuhr er ſelbſtanklägeriſch fort. Geſtern habe
ich Sie durch leichtfertige Worte beleidigt, und dann bin
ich darauflosgeſtürmt, habe alles, habe Sie vergeſſen und
habe mich mit ſchlimmen Menſchen und laſterhaften
Wei=
bern umhergetrieben — ich habe alles vergeſſen — ich bin
in einen Sumpf geraten, der mich zu erſticken droht
wenn — wenn Sie mir nicht helfen.
Wie könnte ich Ihnen helfen? fragte ſie ſcheu und
ſchüchtern.
Weiter Ste nich auhbten Feinlen Gief
Sie nickte ihm ſchweigend zu.
Und dann erzählte er ihr in haſtigen Worten ſein
ganzes Leben, ſeine ſtrenge Jugend, ſeine Hoffnungen,
ſeine Wünſche, ſein frohes Leutnantsleben und ſeine
Schuld und ſein Unglück.
So kam ich hierher, fuhr er fort und atmete tief auf.
Ein aus der Bahn geworfener Menſch, aber nicht ohne
Mut, nicht ohne Kraft, mir ein neues Leben zu ſchaffen.
Ich ſah Sie, Fräulein Eva, Ihren ſtillen Fleiß, Ihren
fröhlichen Mut; Ihre Heiterkeit entzückte mich, Ihr Fleiß,
Ihr Mut, Ihre Kraft richteten mich auf, und ich nahm
mir vor, es Ihnen gleich zu tun. Ich wollte mich nicht
von Ihnen beſchämen laſſen. Ich wollte ebenfo fleißig,
ebenſo ſtark, ebenſo mutig wie Sie ſein, denn ich hatte Sie
lieb, Eva — von ganzem Herzen lieb —
Abwehrend ſtreckte ſie ihm die Hände entgegen; ihre
Wangen überzog eine tiefe Bläſſe. Mit ziſchender Stimme
ſprach ſie:
So dürfen Sie nicht ſprechen, Herr Baron —
Weshalb nicht? fuhr er auf. Bin ich beſſer als Sie?
— Iſt es meine Stellung, mein Name, der uns trennen
könnte? Eine Stellung in der Welt habe ich nicht — und
mein Name? — Pah, der iſt auch nicht viel mehr wert.
Bei Ihnen hoffte ich Frieden und ein ſtilles Glück zu
fin=
den — aber das iſt nun alles verſunken und verſtorben.
Was iſt geſchehen? fragte ſie bebend.
Ich ſagte es Ihnen ſchon, entgegnete er ſchroff. Ich
habe mich Ihnen unwert gezeigt — Sie können mich nicht
lieb haben.
O, Herr von Ballhauſen —
Apehe
EFETE
Gegeue
Me
Zn
Darmſtadter Tagotan, Matwoch, den 6. Apri 1914.
Nummer 35.
Dreiswerte Famten Rohfentiot
Noch nie hatten wir eine grössere Auswahl der entzückendsten Kostüme und Mäntel, der reizendsten
Blusen, als in dieser Saison. Sie werden sich unserer Ansicht anschliessen, wenn Sie unser reichhaltiges
Lager besichtigen und Sie werden von unserer Leistungsfähigkeit und Billigkeit angenehm überrascht sein.
Kostüme aus einfarbigen und gemusterten Stoffen
15.-
17.— 18.− 22.− 25.− 36.− 42.— bis 150.−
Mäntel aus leichten und halbschweren Stoffen
11.—
13.− 14.— 17.— 19.− 20.− 22.− 26.— bis 60.−
Mäntel aus schwarzem Tuch und Kammgarn
15.-
21.— 24.— 27.— 28.— 30.− 33.— bis 80.−
18.-
Blusenjacken aus Moire und glatter Seide
17.-
20.-
22.− 26.− 29.− 32.− 36.— bis 50.−
Kostümröcke in allen modernen Fassons und Stoffarten
3.50 5.− 6.-
7.— 9.− 11.— 12.
Blusen aus Voile und Crepe, sehr fesche Fassons
2.50
3.-
5.-
Ludwigsplakz 9
Gebrader Ged
14.— bis 30.−
9.— bis 25.-
9303
Ludwigsplatz 9
Mitglied des Rabatt-Sparvereins.
Zum Feste
iſt jede Hausfrau darauf bedacht, einen wohlgelungenen, ſelbſtgebackenen
Feſt=
kuchen auf den Kaffeetiſch zu bringen. Sie wird ſtets Ehre mit ihrem Kuchen
einlegen, wenn ſie dazu das echte Dr. Oetker’s Backpulver „Backin” verwendet.
(Der Name „Backin” iſt geſetzlich für Dr. Oetker’s Fabrikate geſchützt und darf
nicht nachgemacht werden.)
(II,9218
Serenetet n etie
gewaſchen u. gebügelt, kleine
Reparaturen werden koſtenlos
aus=
geführt. Wenckſtr. 6, II. (3794goim
u. Herenwäſche zum
Gardinen Waſchen u. Bügeln
wird angen. Tannenſtr. 9. (B8224
Dr. Oetker’s Festkuchen.
Zutaten: 250 g Butter, 200 g Zucker, 7 Eier, das
Weiße zu Schnee geſchlagen, 500 g Weizenmehl, 1 Päckchen
von Dr. Oetker’s „Backin”, 100 g Korinthen, 100 g
Roſinen, 50 g Sukkade, das abgeriebene Gelbe einer
halben Zitrone, ½ bis ¼ Liter Milch.
Zubereitung: Die Butter rühre ſchaumiga, gib
Zucker, Eigelb, Milch, Mehl, dieſes mit dem Backin
ge=
miſcht, hinzu, und zuletzt die Korinthen und Roſinen, die
Selkkade, das Zitronengelb und den Eierſchnee. Fülle die
Maſſe in die gefettete und mit Mandeln ausgeſtreute
Form und backe den Kuchen in rund 1½ Stunden.
Anmerkung. Man gibt zu dem Teig ſo viel Milch, daß er dick vom
Löffel fließt.
e ee e er r en
Stimme. Sie ſchlug ihre Hände vor das Geſicht, wie um
ihr heißes Erröten zu verbergen. In heftiger Erregung
wogte ihre Bruſt auf und ab.
Eva, ich hatte Sie ſo lieb, ſprach er weich, können Sie
mir verzeihen?
Was habe ich Ihnen zu verzeihen? O, Herr von
Ball=
hauſen, treiben Sie keinen leichtfertigen Scherz mit mir!
Sie wiſſen nicht, wie weh das tut!
Ich ſollte Ihnen weh tun? Ich ſollte einen leichten
Scherz mit Ihnen treiben, Eva? Ich ſchwöre Dir,
Mäd=
chen, daß ich Dich liebe — daß ich niemals daran gedacht
habe, mit Dir zu ſcherzen, daß ich der glücklichſte Menſch
würde, wenn Du mich ein wenig lieb haben könnteſt!
Er hatte ihre beiden Hände ergriffen und ſah ihr tief in
die Augen.
Haſt Du mich lieb, Eva? fragte er. Willſt Du meine,
liebe, kleine, ſüße Braut ſein?
Und da nickte ſie ſelig unter Tränen lächelnd zu ihm
auf und ſank in ſeine Arme. Ihre Lippen fanden ſich zu
einem innigen Kuß.
Nun bin ich gerettet! jubelte er auf.
Verwirrt, errötend entwand ſie ſich ſeinen Armen.
Mein Gott, flüſterte ſie, was habe ich getan!
Etwas Liebes und Gutes, meine Eva, ſprach er lachend.
Du haſt mich zu einem glücklichen Menſchen gemacht, der
wieder froh in die Zukunft ſehen kann. Sieh, ehe Du
eintrateſt, da war ich ganz verzweifelt. Die letzte Nacht,
wo ich mich ſelbſt vergeſſen, hatte mir gezeigt, welch
e tete er e er e e
Halt in meinem einſamen Leben — ich war ſtolz darauf,
daß ich in jenen Kreis von vornehmen Lebemännern
auf=
genommen wurde — ich ſah nicht die Gefahr, welche unter
der glänzenden Oberfläche lauert, und ich unterlag der
Verſuchung. Jetzt, wo ich Deine Liebe habe, da habe ich
einen Halt gewonnen, der mich aufrecht erhalten wird, der
mich vor allen Gefahren ſchützen wird. Du haſt mich lieb
— und alles iſt gewonnen!
Sie lächelte ſanft und ſtreichelte ſeine Hand. Was
kann Dir meine Liebe bieten? Ich bin ein einfaches
Bür=
germädchen — Du — ein Baron — wie ſollen wir da
zu=
ſammenkommen?
Das laß meine Sorge ſein, mein Liebling, entgegnete
er froh. Ich werde arbeiten, daß ich mir raſch eine
Stel=
lung erringe, und dann wirſt Du meine kleine, liebe Frau,
und wir leben ein glückliches, wenn auch beſcheidenes
Leben.
Sie ſchüttelte leicht den Kopf.
Ich kann noch nicht an dieſes Glück glauben —
Du ſollſt daran glauben! Du ſollſt Vertrauen zu mir
haben. Noch heute ſpreche ich mit Deinen Eltern.
Da ſah ſie ernſt zu ihm empor.
Nein, Hans, ſagte ſie. Sprich noch nicht mit meinen
Eltern. Meine Mutter iſt eine ſtrenge, etwas mißtrauiſche
Natur — ſie würde nicht an unſere Liebe glauben. Und
Vater — er iſt lebhaft und gutmütig — er würde ſich wohl
freuen, aber er würde ſehr ſtolz ſein und es allen Leuten
erzählen. Nein, ſprich noch nicht mit meinen Eltern. Ich
e ene e e e et
ſo gut ich es vermag. Und wenn es dann ſoweit iſt, dann
tritt vor meine Eltern und ſage ihnen, daß wir uns lieb
haben.
Und bis dahin ſoll ich Dir fremd gegenüberſtehen?
Soll Dich nicht in meine Arme ſchließen, Deine Lippen
nicht küſſen dürfen?
Sie errötete heiß und ſchlug in reizender Verwirrung
die Augen nieder.
Wir werden uns allein ſehen können. . .. flüſterte ſie,
Aufjubelnd zog er ſie in die Arme und küßte ſie
im=
mer wieder auf den roten Mund, bis ſie ihn ſanft von
ſich ſchob.
Genug, genug, Liebſter, ſprach ſie lachend. Du darfſt
nicht ſo wild ſein — ſonſt fürchte ich mich.
Wir haben uns doch lieb —
Ja, Hans — und ich habe auch Vertrauen zu Dir,
daß Du mich als Deine künftige Frau achteſt.
Ja — ja . ..
Dann will ich mit Dir auch einmal abends
aus=
gehen, ſagte ſie lächelnd, wenn Du ganz artig biſt, und
nun leb wohl .
Noch einen Kuß, Eva!
Sie warf ſich noch einmal in ſeine Arme, dann riß
ſie ſich los und floh davon.
Tief und glückſelig antmete Hans auf. Die böſe Nacht
war vergeſſen.
(Fortſetzung folgt.)
Friedrich Schönberger, Frauerei
„Zum Heſſiſchen Hofee
Empfehle für die
D2nfT Ur1S T3
per Pfd. 55 Pfg.
franz. Eierundeln
per Pfd. 70, 80 u. 90 Pfg.
Maccaroni
von Rivoire & Carret
Hochf. Eierundeln
Marke drei Glocken
Calif. u. türkiſche
Zwetſchen
per Pfd. 50, 65 u. 80 Pfg.
Aprikoſen u.
Apfel=
ringe etc.
Helvetia=Conſituren
Melange, Zwetſchen,
Erd=
beeren, Aprikoſen ꝛc.
in Gläſern,
2 Pfd.= u. 5 Pfd.=Eimerchen
Confituren
Geory Ludwig Kriegk
17 Rhelustrasse 17
Fernspr. 779.
Mitglied des Rabatt=Spar=
Vereins. (9323
Wirklich
brauchbarer
Strapazier-
Wagen.
Spricht für
sich selbst.
Schon geſchliff. Glüſer
grüne und weiße, je 18 Stück und
2 Karaffen zu verkaufen. (9186mis
Heinrichſtraße 12, part.
Für den Garten
empfiehlt ſchöne Penſees und
Vergißmeinnicht (*9481ms
Gärtnerei Hermann Schulz
ſam Oſtbahnhoſ. — Telephon 668.
Bananen Pia. 30 ₰
Erdnüsse, geröstet
Pfd. 38 ₰
täglich trifft Holländer
Kopfsalat
ein. Stück 15 ₰
Spinat
Pfa. 8 ₰
Neue Tomaten
Pfd. 45 ₰
Kolländisches Kaffee- und
Lebensmittel-
haus
obere Rheinstrasse 5.
Telephon 1558.
Radfahrer-Stadtversand.
(9302)
Probieren und vergleichen!
Zwei- und viersitzig von Mk. 4100.− an mit Glasscheibe und Verdeck-
Frühzeitige Bestellung dringend zu empfehlen, da Nachfrage enorm wächst.
Inh. A. OBER
Mluner & Uber Grossherzogl. Hoflieferant
Karlstrasse 30
(7155a)
Tel. 2498.
Ia frischen Spinat
per Pfd. 14 Pfg., 3 Pfd. 40 Pfg.,
französischen Kopfsalat
ſehr groß und ſchön,
Spezialität:
Mainzer Gemüse,
grosse speckige Bauernhandkäse
1 Stück 12 Pfg., 3 Stück 35 Pfg.
bei
L. Stilling Wwe.
Hochſtraße 4.
(*9561)
Steinsammlung
mit Schrank, 40 Mk., Herrenrad
(Panth. m. Torpedofreil.), 30 Mk.
(*9572
Näheres Expedition.
in gebr. Gasherd, eine
Gas=
zuglampe (Lyra), ein iriſcher
Dauerbrandofen, all. gut erh., bill.
zu verk. Soderſtr. 93, I. (*9558
Viktoriaſtraße 72, II.
antik. Kleiderſchrank,
Sitzbade=
wanne, vollſt. Gasbadeeinrichtung,
Küchenſchrank m Anrichte,
Blumen=
tiſch, 3arm. Meſſinglüſter, Ampel,
verſch. Bluſen bill. zu verk. (*9556ms
Whotographiſcher Apparat für
Platten 9X12, wie neu, mit
Zubehör zu verkaufen.
Offerten unter E 84 an die
(*9551
Expedition d. Bl.
Jdenwaldklub.
Die zwölfte Auflage unserer
Wegbezeichnungskarte mit Brläuterung
ist im Verlag der
A. Bergstraesser’sche Hofbuchhandlung
zu Darmstadt
(Inhaber Wilhelm Kleinschmidt)
erschienen. Diese Karte ist von unserem
Wegbezeichnungsausschuß nach dem
neuesten Stand der Farbmarkierung
bearbeitet; sie ist die einzige Odenwaldkarte, die
unbe-
dingte Zuverlässigkeit für die Benutzung der Farbzeichen bei
Odenwaldwanderungen bietet. — Zu haben in allen Buchhandlungen.
Zentralausschuss des Odenwaldklubs.
ſehr gut erhalt.,
Viktoria-Rad, umſtändeh. bill.
zu verk. Anzuſ. nach 6 Uhr abends
*9491)
Gräfenhäuſerweg 15.
Eit
z. u. Liegew., g. erh. bill z. p.
Waldſtr. 30, Hth. III. (*9543
Damen-Hüte
werden ſchick u. elegant angefertigt
in u. außer dem Hauſe. Erſtklaſſige
(*9552ms
Arbeit.
E. Körber, Modes
Ireneſtraße 64.
bendtisch
Fleisch u. veget. Kost v.
50 Pf. bis 70 Pf. im Abonn.
Auerelant des berühmten
:: Wormser Weinmostes::
Kein Trinkzwang. (114
— Damenzimmer. —
Reform-Restaurant
Slexanderstrasse 4. 1. Stock.
hell und dunkel
im Ausſchank u. in Flaſchen (Original=Prauereifüllung)
von Donnerstag, den 9 April ab
bei: J. Kraft, „Zum Beſſunger Hof‟, Ecke
Heidel=
berger= und Beſſungerſtraße.
O. Blind, Ludwigshöhſtraße 55.
F. Börſig, Kiesſtraße 18.
Th. Miller, „Imperial=Bar” Ludwigsplatz 2.
Joſ. Stelzle, Grafenſtraße 17.
Ad. Freund, „Zum Rathausglöckle‟,
Schuſter=
gaſſe 3.
K. Glenz, „Zur Waiſenpumpe” Schulzengaſſe 3.
L. Dehmer, „Zum goldnen Löwen”, Eberſtadt.
J. Hochmann, „Zum Schweizerhaus” Eberſtadt.
Depot=Ausſchank: Chr. Werres, „Niederhof”
Neue Niederſtraße 11.
(B9306
Prompter Verſand durch das Hauptdepot:
Jacob Weber, 11 Neue Niederſtraße 11, Tel. 837
Mineralwaſſer= und Biergroßhandlung.
KUNSTLER-CABARET
Iimmmmminmumnmnmmmmnnram
Leitung: Schriftsteller Riehard
Manz, München. (9314
Am II. Oster-Feiertag:
Fest-
ZVorstellungen
Nachmittags 4 Uhr:
Besonders ermässigte Preise.
Ermässigter Vorvorkauf
im Verkehrsbüro und allen
Verkaufsstellen gültig.
Numerierte Plätze (
Mittel-
loge u. Parkett) ausschliesslich
bei Hugo de Waal, Rheinstr. 14.
Ostern 1914
findet man die beste Erholung im
Luftkurort
Marbach i. O.
Altbekannte gute Küche und Keller
bei mässigen Preisen.
Hotel Pfeifer
15 Min. v. Station Hetzbach i. O.
Linie Eberbach-Frankfurt-Darmstadt.
Tel.-Amt Beerfelden Nr. 17.
Forellen. (3022a Forellen
1 Gaslüſter
(5 flammig)
billig abzugeben. Näh. in der Ex=
(6856t
pedition ds. Bl.
dkl. u. dkl. Rock m. grau geſt.,
Anlzüg Hoſe, all. mittl. Gr., wg. getr.
z. v. Gr. Ochſengaſſe 1, Hth. I. (*9379im
Großherz. Hoftheater.
Shakespeare-Zyklus.
Eine Gedenkfeier zum 350.
Ge=
burtstag des Dichters.
Im Abonnement. Kleine Preiſe.
Donnerstag, 16. April. 149. Ab.=
Vorſt. C 37. „Hamlet”.
Mittwoch, 22. April. 152. Ab.=
Vorſt. B 38. „König Lear”
Freitag, 24. April. 154. Ab.=Vſt.
D 39. „Romeo und Julia‟.
Dienstag, 28. April. 155. Ab.=
Vſt. A 40. „Der Kaufmann
von Venedig”.
Auf dieſe 4 Abende wird ein
Sonder=Abonnement zu
nachſtehenden Preiſen eröffnet:
Sperrſitz 10.80 ℳ, Parterre 8 ℳ,
Proſzeniumsloge und Mittelloge
16.80 ℳ Balkonloge 14.80 ℳ,
Erſter Rang 12.80 ℳ, Zweiter
Rang 6.80 ℳ, Erſte Gal. 4.60 ℳ,
Zweite Galerie 2.60 ℳ.
Eine Vorverkaufsgebühr wird
für dieſes Sonder=Abonnement
nicht erhoben.
Der Kartenverkauf für die
Son=
der=Abonnenten erfolgt an der
Tageskaſſe des Hoftheaters am
Donnerstag, den 9. April,
nachmittags von 3½—5 Uhr,
ſo=
wie an den darauf folgenden
Tagen (mit Ausnahme Karfreitag
und Oſterſonntag) vormittags zu
den üblichen Kaſſeſtunden bis
ein=
ſchließlich Donnerstag, 16. April.
Der Einzelverkauf für die
erſte Vorſtellung im
Shake=
ſpeare=Zyklus („Hamlet”) findet
am Donnerstag, 16. April,
bei kleinen Preiſen ſtatt.
Für die Feiertase!
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98.
Nard-Gebrau
Versand in Flaschen ab Dienstag, den 7. April 1914. — Vorausbestellungen erwünscht. (*20m
Gebrader Wicher, Braderer zur Krone, Darmstadr
Telephonruf
Nummer 88
Nur 2 Tage
Die großen Sensationen
Ein Triumph kinematographiſcher Kunſt bildet die Premiere
ehdliebe
Wung
Ballon-Explosion in den Wolken
Akter Spannendes, ſenſationelles Akter
lehn elhenr=
Wardid.
Drama.
Dieſer in ſeinem ſzeniſchen
für 1.
Tonnerstüg.
Aufbau hervotragende Film, kann mit Recht als ein.
Meiſter=
werk moderner Kinokunſt bezeichnet werden. Die
aus=
gezeichneten Aufnahmen, die berückend ſchönen
Landſchafts=
bilder geben dem Spiel einen hochintereſſanten Rahmen.
Prachtvoll koloriert, Spannend von Anfang bis zu Ende. Vam
Als II. Hauptstück
Im Banne des Goldes
* Akter Ein durch Wahrheit und Realiſtik 2 Akter
ſeiner Handlung hervorragender Film.
Wunderbare Szenenbilder. — Spannende Momente.
Erſtklaſſige Photographie. — Ergreifende Handlung.
Als III. Hauptstück
Die Feueranbeter
2 Akter Starke dramatiſche Handlung aus der 2 Akter
Urzeit der Menſchen. Die Handlung
des Films führt uns zu den Menſchen der Urzeit, bei denen
das Feuer in göttlicher Verehrung ſtand. (9299
Wunderbare Naturaufnahmen
ergänzen mit der illuſtrierten Wochenſchau das Elite=Programm.
Anfang täglich 3½ Uhr. Kassenöffnung 3 Uhr.
Reſ. Platz 50 Pfg. I. Platz 35 Pfg. II. Platz 19 Pfg.
Ioh Fhedter
Rheinstrasse 6
Telephon 173
kann während der Karwoche
nur Films ernsten und
wissen-
schaftlichen Inhalts vorführen.
Grosses Drama
Ergreif. gespielt
in 1 Aket.
Die Rechte des Herzens
Künstlerdrama in 3 Akten.
Das rote Licht in 2 Akten.
Gebrochenes Herz
Bangkok, die Hauptstadt von Siam
Interess, wissenschaftliche Aufnahme.
eheimnis des Eies Phantaste
Das Neueste aus
U.-T.-Wochenbericht. aller Welt.
Weitere Einlagen nach Bedarf. (9301
Karfreitag bleibt das
Theater geschlossen!
Ab Samstag, den 11. April,
Voranzeige: der grosse Monopolfilin
Heimatlos
Drama in 5 Akten, in der Hauptrolle der kleine
Fromet, bekannt von „Menschen unter Menschen‟.
Fischhandlung
erlig Karlstr. 47 Telephon 641.
Für die Karwoche empfehle:
Feinsten Tafelzander in allen Grössen
Flusshechte, Rotzungen, Schollen
Ia Heilbutt im Ausschnitt
Ia Silbersalm im Ausschnitt
Holl. Schellfische in allen Grössen
Teinster Schellfisch im Ausschnitt
Nordsce-Cablian im Ausschnftt.
Nordsee-Cabliau 3 bis 5pfündig . . Pfd. 35 ₰
Hochfeine Merlaus zum Braten . . Pfd. 35 ₰
Feinster Silberlachs im Ausschnitt Pfd. 60 ₰
Neue Malta-Kartoffeln . . . . per Pfd. 12 ₰
Hochfeine Matjes-Heringe (VIII, 9305
Feinster Kronenhummer, Oelsardinen.
Tebraucht. Wandererrad ſehr
1t erhaltenes Sofa billig zu
(0045n G verkaufen
billig abzugeben.
(*9507
Grafenſtraße 26.
Lindenhofſtraße 5, 1. Stock.
Kirſchen, ſchwarz 50 ₰185 ₰
50 „85 „
Kirſchen, rot
Kirſchen, weichſel 75 „1.40
Erdbeeren
in dünnen Zucker 80 „1.50
50 „80 ₰
Mirabellen
35 „160 „
Zwetſchen
empfiehlt
Joh. Walther
Ecke Roßdörfer= u. Wienersſtraße
Telephon 1598. (*9547mds
Erſtklaſſige, ſtreng moderne
Toiletten
von Damen erſter Kreiſe, welche
nur 1—2mal getrag., verkaufe im
Auftrage ſpottbillig — für junge
Damen entzück. Sachen — 2 weiße
Roben (Gr. 42), aparte
Seiden=
robe mit Jackett, ſchwarz.
Sommer=
mantel für ältere Dame (Gr. 44 b.
46), Spitzenbluſen. Auch wird
Ge=
wünſchtes beſorgt.
(*9583
Orangerie=Allee 17, 1. St.
Wegen Aufgabe des
Ge=
schäfts zu verkaufen:
2 gr. Glas=Ladenſchränke, 2 Wagen
mit Gewichte u. d. Reſtbeſtand v.
Kolonialwaren u. Drogen, 1
Blech=
wagen u. 1 Pritſchewagen. Näh.
Beſſungerſtr. 104, od.
Schießhaus=
ſtraße 45, 3. Stock. (*9514mif
Eehr gut erhalt., 3flam.
Meſſing=
lüſter , elektr., billig abzugeben
*9502) Feldbergſtr. 77, II., Weber.
Tüchtiger
Dirigent
wird geſucht von älterem
Geſang=
verein in nächſter Nähe von
(*9535ms
Darmſtadt.
Näheres in der Expedition.
Schachspieler
wünſcht mit geübtem Spieler
wöchentlich einige Partien zu
ſpielen.
(*9512
R. Sprenger, Gutenbergſtr. 24.
zu billigsten Preisen.
Spanische Weinhalle
nur Mathildenplatz 8 — Telephon 1936
empfiehlt vorzüglichen
Rot u. Weisswein im Ausschank
von 20 Pfg. per ½ Liter an.
(5305a
Ueber die Strasse von 70 Pfg. an per Liter.
Bei Abnahme von 10 Liter Preisermässigung.
Billigste Bezugsquelle für Wiederverkäufer.
Ein Versuch führt zu dauernder Kundschaft.
J. Foix & Söhne, Inh.: Juan Prim, Weingutsbesitzer.
erfüllt alle Wünsche. Machen Sie deshalb keine
Versuche mehr mit Schubputzmitteln
zweifel=
bafter Güte, deren es so viele gibt.
Verlangen Sie bitte nur Pilo!
(1,2324)
Nummer 98.
Darmſtadter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 25.
Frankfurter Kursbericht vom 7. April 1914.
Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. (Darmstädter Bank.)
Staatspapiere.
100,20
Dt. Reichsschatzanw.
Dt. Reichsanleihe p. 1918: 4 98.70
98,80
do. . . . . p. 1925 .
86,95
do. . . . . . . . . .
78.20
. . . . „ „ „
do. .
Freußische Schatzanw. 4 1100,20
4 91,10
Staffelanleihe.
3½ 87,05
Consols . .
78,15
do. . . . . .
Badische Staats-Anleihe: 4 96.70
3½ 88,20
do. v. 92/94 .
. . 3 82,40
do. . . .
97,00
Baverische Ablös.-Rente. 4
E.-B.-Anl. kdb. ab 1906) 4 97,20
97,20
do. unkdb. p. 1918 .
97,20
do. unkdb. p. 1920 . .
E.-B.- u. Allgem. Anl.
97,40
unkdb. p. 1930 .
3½ 84,70
do. Anleihe . .
3 76,00
.
do.
Hamburger Staats-Anl. . 4 97,00
.3½
do. v. 1887/94 .
3' 79,20
do. . . . . . . . . . .
97,40
Hessische Staats-Anleihe
do, unkdb. p. 1921 . . . 4 97,40
3½ 84,00
do. . . . . . . . . . . .
74,60
do. . . . . . . . . . . . .
Sächeische Staats-Rente
77,80
Württembg. Staats-Anl.
98,00
(unkdb. p. 1921).
do. v. 79/80 .
88,25
do. . . . .
76.00
Bulgarische Gid.-Anl.
96,50
Griech. Anl. v. 1890 . . . . 1,6) 55,50
do. v. 1887 Monopol
52,00
Ttalienische Rente . . .
Osterr. Staats-R. v. 1913 . 4
91,75
do. Silber-Rente . .
86,30
do. Papier-Rente . . . 41,
do. Gold-Rente . . . .
86,75
do. einheitl. Rente . .4
82,30
Portug. Tab-Anl. 1891 . .4½ 97.50
do. inn. amort. 1905 . .4½) 74,50
do. unif. Serie I
61,50
do.
III. 3 64,00
do. Spezial Titel. . . .
*960
Zumänen v. 1903 . . . . .
99,90
do. Gold v. 1913.
4½ 91,10
do. Schatzsch. v. 1
4½100,00
do. conv..
4 1 85,00
do. v. 1890
94,00
do. v. 1891
85,75
do. v. 1905
4 85,75
do. v. 1908
4 86,50
do. v. 1910
4 85,10
Russische St.-Anl. v.
½ 98.00
do, kons. v. 1880
4 86,90
do. Gold v. 1890
4
do. v. 1902 .
89,95
Schweden v. 1880. .
do. v. 1885
Schweden v. 1890. . . . . .3½
Serben steuerfrei . . . . .4½ 87,00
78,80
do. amort. v. 1895 .
Türk. Egypt. Tribut . . .
do. kons. Steuerfreie .
do. Admin. v. 1903 . .
76,75
do. unif. v. 1903. .
do. v. 1905. . . . . . . .
Ein
Ungarische Staats-Rente
„1913 unkdb. bis 1923 . . 4½ 90,20
Ungar. Staatsk.-Scheine
V. 1913. . . . . . . . . . . . 4½ 99,10
83,75
do. Gold-Rente. . .
do. Staats-Rente 1910 4 81,55
do. „
, Kr. 4 81,85
Argent. innere Gold-Anl.
v. 1887 5
5 99,80
do. äußere v. 1890
14½, 9400
do. innere v. 1888
do. äußere v. 1888
4½
do. v. 1897 .
4‟ 81,00
.
Chile Gold-Anl. v. 1911. . 5 93.30
35.00
do. v. 1889 . . .
4½
do. v. 1906 . . . .
.4½ 89, 10
Chines. St.-Anl. v. 1895.
6*
5 100,45
do, V. 1896 . . .
5 88,50
do. Reorg. Anl.
do. v. 1898 .
4½ 90,50
4½ 89,55
Japaner . . . . . . .
64,15
Innere Mexikaner . .
Außere. do. v. 1899) 5 83,60
68,00
Mexikan. Gold v. 1904 .
do. cons. . . .
3 43,00
do, Irrigat.-Anleihe .4½ 69,00
3½ 65,75
Buenos-Aires Prov.
5
Tamaulipas . .
Sao Pauſo E.-B.
5 92,30
do. v. 1913 .
5 96,70
Siam v. 1907. . .
4½ 95,60
Prioritäts-
Obligationen.
Südd. Eisenb.-Gesellsch.
v. 1895/973½ 84,10
v. 19043½
Hess. Eisenb.-Akt.-Ges.
Oblig., gar. v. d. Stadkt
Darmstadt. .
93,95
Nordd. Lloyd-Obligat.
99,00
Donau-Dampfschiff. v. 82
92.40
Elisabethbahn
91,50
Franz-Josef-Bahn. .
86,75
Kaschau-Oderberger:
4 83,80
Prag-Duker
72,50
—
Osterreich. Staat
89,90
do. . .
do.
74,60
98,00
do. Südbahn (Lomb.)
72,40
do. do.
27/10 50.90
do, do.
77,30
Raab-Oedenburg
8975
Kronprinz Rudoifbahn
85,30
Russ. Südwest
2t.
Moskau-Kasan . . . .
41
86,00
do. . . . . . . . . . . ..
8600
wladikawkas. . . .
Rjäsan-Koslow . .
Portugies. Eisenb. v. 1886
85,80
do. . . . ..
geſpf 60,70
Livorneser . .
Salonique Monastir. .
62,30
Bagdadbahn . . . . . . . . 4 78,50
Anatolische Eisenbahn .4½ 90,10
Missouri-Pacie I.
61,50
do. do. v. 1905 .
495.0
Northern-Pacific . . .
Southern-Pacitie . . . . .
92,70
St. Louis & San Francisco
Tehuantepec . . . .
5 sol
Ungar. Lokalbahn .
Provinz-Anleihen.
96,20
Rheinprov. Obl. Em. 20/21
3½ 86,30
do, Em. 10 .
3 83,25
do. „ 9. . .
3½
Posen Prov. ..
95,80
Westfalen Prov. V.::
95,50
Hess. Prov. Oberhessen
3½ 85,80
do. Starkenburg . .
Städte-
Obligationen.
94,80
Darmstadt.
3½g 87.70
do. . . . .
4* 95,75
Frankfurt . . . . . . .
88,20
do. . . . . . . . . . . . ..
Gießen
. . . . . . . . . 4
do. . . . . . . . . . . . . .3½ 85,50
Heidelberg . . . . . . . . . . 4
Go. . . . . . . . . . . . . .3½
Karlsruhe . . . . . . . . . . 4 94,80
do. . . . . . . . . . . . . .3½ 87.00
Magdeburg . . . . . . . . . 4
4 94,80
Mainz......
3½1 87,00
do. . . . . . . . . .
4 94,95
Mannheim . .
3½ 85.55
d0. . . .
4 96,50
München .
3½
Nauheim .
4½ 94,75
Nürnberg
3½ 86,50
(0o. . . .
4
Offenbach
4 93,80
do. v. 1914 .
3½ 87,10
do.
4
Wiesbaden.
do. „
94,50
Worms .
86,80
do. .
Lissabon v. 188
93,60
Moskau v. 1912
Stockholm v. 1880 .
Wien Komm. .
98,65
Wiener Kassenscheine
Zürich v. 1889 .
Buenos Stadt v. 1892 . . . 6
C
Pfandbriefe.
Berliner Hyp.-Bk.-Pf. . . 4½1100,00
do. unkäb. 1918..
93,00
do.
1910. .::
93,50
do.
1921:
94,25
do. „ 1922. ..
9550
do. . . . . . . . . . . . . . 3½, 8360
do. Komm.-Obl. unk. 1918
95.00
Frankf. Hyp.-Bk. pr. 1910
95,00
do.
„1915 .. . .
9600
do.
„ 1920 . . . . 4 96,50
dc. Ser. 12—19. . . . . . 3½ 86,40
Kommunal-Oblig. Ser. 1,
unkdb. 1910 .
.. . . 3½ 86,50
Frankf. Hyp.-Kred.-Ver.
Ser. 15—42)
94,00
48—49
94.90
do. . .
96,00
do. unk. 1922 „ 52
do. „ 1913...
3¾/ 88.60
do. Ser. 45 . . .
3½ 86,50
Hess. Land.-Hyp.-Bk. Pf.
Ser. 12, 13, 16
96,90
96.90
14, 15, 17
do. . . . .
97,40
do. unkdb. 1920 . . . .
do.
1923 ..
97,50
do. Ser. 1, 2, 6—8 . . . . 3½ 84,0
84.30
do. „ 3—5 . . . . . .
81,30
do. kündb. 1915 . . . . .
96,90
do. Komm. unk. 1913
965.00
„ 1914
do.
„ 1916
do.
97,10
97,40
1920
do, „
„ 1923) 4 97,50
do.
d5. verlosb. u. kündb. 3½ 84.30
unkab. 1915 3½ 84,30
do.
Meininger Hyp.-Bk. Pfdb.
94.50
4 95,50
do. unkdb. 1922. .
.. 3½ . 8600
do. . .
Rheinische Hyp.-Bk. Pfb.
unkdb. 19171
94,00
94,00
1919)
do. . . . . .
1921 4 94,10
do. . . .
96,20
1924
do. ..
3½ 84,60
do.
95,20
do. Komm. unk. 1923 .
96,00
do.
1924
96,40
Südd. Bod.-Kred.-Pfdbr. .
83,00
do. .
Bank-Aktien.
Bank für elektr.
Unter-
nehmungen Zürich .
Berg.-Märkische Bank. . 7½ 152,30
Berliner Handelsges. . .
Darmstädter Bank . . . . 6½ 123,50
Deutsche Bank. . . . . . .12½249,00
Deutsche Vereinsbank. . 6 117,50
Dt. Effekt.- u. Wechs.-Bk. 6 118,00
Disk.-Kommand.-Ant. . . 10 186,80
resdner Bank. .
.8½ 1151,00
M
Frankf. Hypothek.-Bankl 10 212,00
do. do. Kred.-Ver. l8½ (154.90
Mitteldeutsche Kred.-Bk. 6½ 116.90
Nation.-Bank f. Deutschl.
111,50
Pfälzische Bank . . . . . .
(123,00
Reichsbank . .
.. . . . .8.42 /135,50
Rheinische Kredit-Bank.
(127,00
A. Schaaffhaus. Bk.-Ver..
(103.75
Wiener Bank-Verein . . . 8 1131,75
Aktien von
Trans-
port-Anstalten.
Hamb.-Amerika-Packetf. 10 (131,10
115,30
Norddeutscher Lloyd..
Frankfurt. Schleppschiff. 4 (116.00
Südd. Eisenb.-Gesellsch. . 6½ 128,95
Anatol. Eisenb. 60%-Akt. 5½ 115.25
(90.25
Baltimore .
10 207,75
Canada.
14500
Schantung.
8 (158,00
Prinz Henry.
0 2100
Lombarden .
6 1113,00
Pennsylvania . .
Industrie-Aktien.
Badische Anilin-Fabrik . 28 642,50
Ichem. Fabrik Griesheim 14 267.10
Farbwerke Höchst . . . . 30 1636,00
Ver. chem. Fabr. Mannh., 20 (330,00
10 1157,80
Zoment Heidelberg
Chemische Werke Albert 30 1446,00
Holzverkohl. Konstanz . 15 1313,00
Lahmeyer
. . . . . . . 6 (129,20
Schuckert, Nürnberg. . . 8 149,00
12 219,00
Siemens & Halske. . .
Bergmann Elektr. .
123,00
Allg. Elektr. -Gesellsch. 14 (217.10
25 342,90
Hagen Akkum. . .
Deutsch. Übersee-Elektr. 11 (177,80
0 82,00
Gummi Peter . .
„ „ ,
25 335,75
Adler-Fahrradwerke . .
Maschinenfabr. Badenia. 6 125,00
Wittener Stahlröhron . . 0
Gasmotoren, Oberursel .8½ 159,00
9 122,20
Gasmotoren, Deutz . .
Siemens Glas-Industrie . 15 (236,50
23 318,00
Enzinger Filter . .
10 (146,40
Steaua Romana ..
Zellstoff Waldhof . . . . . 15 1188.50
Bad. Zucker-Waghäusel .12,831220,50
Neue Boden-Aktien-Ges. . O I 81,00
Süddeutsche Immobilien 0 57,50
Bergwerks-Aktien.
Aumetz-Friede .
12 (160,25
Bochum. Bergb. u. Gußst.) 14 (225,25
Leonhard, Braunkohlen . 9 1162,00
Konkordia Bergbau .
23 (9730
Deutsch-Luxemb. Bergb. 10 1131,60
Eschweiler . . . . . .
10 221.50
e
Gelsenkirchen Bergw. . . 11 193,50
Harpen Bergbau. . . . . . 11 183,00
Kaliwerke Aschersleben - 10 148,80
Kaliwerke Westeregeln . 13 204,50
Königin Marienhütte . . 6 81,00
Laurahütte . . . . . . . . 8 15200
Oberschles. Eisenbed. . . 6 84,50
Oberschl. Eisen-Industrie 3 69,00
Phönix Bergbau . . . . . . 18 238,75
Rheinische Braunkohlen 10 22000
Riebeck Montan . . . . . . 12 197,80
South West.-Afr. Shares . 5 —
Verzinsliche
Anlehenslose. zf.
Badische . . . . . TIr. 100 4 —
Cöln-Mindener . TIr. 100/3½ —
Holländ. Komm. . H. 100 3 116,00
Madrider . . . . . Frs. 100 3 7760
Meininger Präm.-Pfdbr. . 4 1141,00
Osterreicher 1860or Lose . 4 1179,50
Oldenburger . . . . TIr. 40 3 128,30
Raab-Grazer . . . . H. 1502½112,30
Unverzinsliche
Mk.
Anlehenslose.
p. St.
Augsburger ..
.A. 7 35,90
Braunschweiger
TIr. 20 /203,00
Mailänder .
Fs. 45 —
do.
-
Fs. 10
Meininger ..
. A. 7 36,90
Osterreicher v. 1864
H. 100 —
do. v. 1858 . H. 100 —
Ungar. Staats .
H. 100 440,00
Venediger .
Fs. 30 74,50
Türkische .
Fs. 400 166,80
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns. .
20,42
20-Franks-Stücke . .
16,28
Amerikanischo Noten .
4,26½
Englische Noten.
20,45
Französische Noten.
81,35
Holländische Noten
169,20
IItalienische Noten
81,10
Osterr.-Ungarische Noter
85,10
Russische Noten . . . .
Schweizer Noten. . . . .
81,21
Reichsbank-Diskont . .
do. Lombard Zsf..
Tendenzt
Schwächer,
Handel und verkehr.
— Frankfurt a. M., 7. April. (Börſe.) Die
politiſche Beunruhigung auf dem Balkan und die bevor=
Aſehenden Feiertage ließen auch an der heutigen Börſe
ene freundlichere Stimmung nicht aufkommen und die
Kurſe bröckelten bei kleinem Geſchäft faſt auf der ganzen
Linie ab. Die Worte des Herrn Kirdorf in der geſtrigen
Eeneralverſammlung der Gelſenkirchener Bergwerksgeſell=
Aſchaft lenkten erneut die Aufmerkſamkeit der Spekulation
euf die beſtehenden Widerſtände in den Verbandsfragen
Dund ließen die ſchon vorhandene Geſchäftsunluſt noch
ſchärfer hervortreten. Im Verlauf trat eine weſentliche
Aenderung der Stimmung nicht ein. Die Schlußkurſe
liegen etwa ½ bis ½ Prozent unter dem geſtrigen Kurs=
Aniveau. Der Kaſſamarkt war ſtill. Höher notierten heute
Au. a. chemiſche Werte, z. B. Anilin 3½ Prozent,
Scheide=
anſtalt 2 Prozent, ferner Buntpapier 2 Prozent, Ulrich
2½ Prozent, Berlin=Frankfurter Gummi 3 Prozent;
nied=
trger notierten u. a. Höchſter Farbwerke 4½ Prozent,
Chemiſche Goldſchmidt 2 Prozent, Kleyer 1½ Prozent,
Neue Boden 4½ Prozent, Süddeutſche Immobilien 2
Prozent. Auf den 3proz. Dividendenrückgang erlitten
Vellſtoff Waldhof einen Kursſturz von 31½ Prozent. Der
Geldmarkt iſt weiter ſehr flüſſig. Tendenz ſchwächer.
* Berlin, 6. April. In der heutigen
Aufſichts=
lratsſitzung der C. Lorenz Aktien=
Geſell=
ſchaft. Telephon= und Telegraphenwerke in Berlin,
Awurde beſchloſſen, der Generalverſammlung eine
Divi=
dende von 20 Prozent und aus den Erträgniſſen der
Ge=
ſchäftsverbindung mit der Hochfrequenz=Maſchinen=A.=G.
für drahtloſe Telegraphie einen Bonus von 5 Prozent
vor=
zuſchlagen. Das Erträgnis für das Jahr 1913 ſtellt ſich
einſchließlich 56 645 Mark Vortrag (36 125 Mk.) auf 927808
Mark (648674 Mk.). Von dem nach Berückſichtigung der
Abſchreibungen in Höhe von 335338 Mark (254 420 Mk.)
verbleibenden Nettoerträgnis von 592 469 Mark (394 253
Mark) ſollen dem Reſervefonds II 60000 Mark (40000
Mark) der Talonſteuerreſerve 8000 Mark (2000 Mark)
zugewieſen werden und danach 20 Prozent Dividende gleich
280000 Mark (20 Prozent gleich 280000 Mark) und ein
5prozentiger Bonus gleich 70000 Mark (—) zur Vertei=
Alung gelangen. Nach Berückſichtigung der
Aufſichtsrats=
tantieme von 24709 Mark (15607 Mark) ſollen 149760 Mk.
(56 645 Mk.) auf neue Rechnung vorgetragen werden.
* Berlin, 6. April. Nach der Telephonverbindung
mit Mailand iſt jetzt auch der Fernſprechverkehr
Rom-Berlin eröffnet worden. Ferner kann jetzt mit
Aneun italieniſchen Provinzſtädten von Berlin telephoniſch
verkehrt werden. Dieſes erfreuliche Ergebnis konnte, wie
der Berliner Lokalanzeiger mitteilt, erzielt werden, da die
Sprechverbindung zwiſchen Berlin und Mailand eine
aus=
gezeichnete Verſtändigung ermöglichte. Die Provinzſtädte
außer Mailand ſind Bologna, Brescia, Genua, Pavia,
Venedig, Bergamo, Novara und Turin. Die Leitung
zwi=
ſchen Berlin und Rom ſtellt die größte Sprechverbindung
dar, die von Berlin aus zur Verfügung ſteht; ſie iſt 2015
Kilometer lang. Die neue Verbindung hat den Vorzug
einer gewiſſen Billigkeit: ein gewöhnliches Geſpräch bis
zur Dauer von 3 Minuten koſtet 5 Mark, mit Marſeille
6,50 Mark. Ein Geſpräch zwiſchen Berlin und Bologna,
Prescia, Genua, Pavia und Venedig koſtet 4,50 Mark; ein
Geſpräch mit Bergamo, Novara und Turin ebenſo wie mit
Mailand je 4 Mark.
* Die Deutſchen Staatsbahnen haben zur
Förderung des Reiſeverkehrs am 14. März d. J. in
Lon=
don, Pall Mall 125, eine amtliche
Auskunfts=
ſtelle errichtet, der die mündliche und ſchriftliche Aus=
kunfterteilung über alle Verkehrs=, Unterkunfts= und
Lebensverhältniſſe in Deutſchland obliegt. Mit der
Lei=
tung der Auskunftsſtelle iſt der bisherige Direktor des
Ver=
bandes deutſcher Oſtſeebäder in Berlin, Herr Mann,
be=
traut worden, dem zur Auskunftserteilung zwei
ſprach=
kundige Verkehrsbeamte zugeteilt worden ſind. Die
Auf=
ſicht über die Auskunftſtelle übt die Königliche
Eiſenbahn=
direktion Köln aus.
Landwirtſchaftliches.
H. Frankfurt a. M., 7. April. (
Fruchtmarkt=
bericht.) Die bevorſtehenden Oſterfeiertage übten
be=
reits heute ihren Einfluß auf den Verkehr aus, der ein
ſehr ruhiger blieb. Die Mühlen kauften nur mäßige
Quantitäten und auch ſonſt fehlte jede Anregung; aber
das ſchöne Wetter bringt doch mehr Ware an den Markt,
und feiner Landweizen und Hafer in guten Sorten waren
knapper vorhanden. Die Forderungen für Mehl und
Futtermittel ſind unverändert.
Der Mannheimer Getreidemarkt zeigt keine
Preisänderung. An der Berliner
Produkten=
börſe war Getreide anfangs billiger erhältlich auf den
ziemlich günſtigen Saatenſtandsbericht Preußens und
Realiſationen per Mai, dann aber wieder feſter auf das
kleine Inlandsangebot und vereinzelte Käufe für
auswär=
tige Rechnung. Hafer hielt ſich feſt auf den Regen, der
die Ausſaat ſtört. — Nach den letzten Kabelnachrichten
von den amerikaniſchen Getreidemärkten
(Neu=York und Chikago) war Weizen bei Eröffnung in
ſchwächerer Haltung unter dem Einfluß des à la baisse
lautenden Wochenausweiſes der Weltverſchiffungen,
gün=
ſtiges Wetter und gute Saatenſtandsberichte im Südweſten
der Vereinigten Staaten und den baiſſelautenden
Saaten=
bericht des Staates Miſſouri. Die Preiseinbußen ſind bei
Schluß etwa ¾ Prozent. Mais iſt hingegen durchweg
feſt auf beſſere Lokonachfrage und das ſehr geringe
erſt=
händige Angebot. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort
in dieſer Woche von 56,75 Millionen Buſhels auf 55,15
Millionen Buſhels und die Maisvorräte von 19,75
Mil=
lionen Buſhels auf 1881 Millionen Buſhels
zurückgegan=
gen, während die Weizenvorräte in Kanada von 20,64
Millionen Buſhels auf 21,36 Millionen Buſhels ſtiegen.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen, hieſiger und Wetterauer 20,70—20,75,
Nord=
deutſcher 20,70—20,80, Kurheſſiſcher 20,75—20,85,
Rumä=
niſcher 22,25—23, La Plata 22,50—22,75, Ruſſiſcher 22.25
bis 23. Kanſas 22,50—23, Manitoba 22,50—23,
Redwin=
ter 22,50—23, Walla Walla 22,50—22,75; Roggen,
hieſi=
ger 16,25—16,35, Bayeriſcher 16,35—16,40, Ruſſiſcher —,
Amerikaniſcher —, Rumäniſcher —; Gerſte, Pfälzer
17,25—18, hieſige und Wetterauer 17—17,50, Fränkiſche
17,50—18,25, Ungariſche —, Riedgerſte 17,25—17,75;
Hafer hieſiger 16,50—17, Bayeriſcher 16,60—17.
Ruſſi=
ſcher 17—17.75, Amerikaniſcher 17—17,50, Rumäniſcher 17
bis 17,75; Mais mired 15—15,10, Ruſſiſcher 15,10—15,30,
Donaumais 14,90—15.20, Rumäniſcher 15,20—15.25, La
Plata 15—15,25, weißer Mais 15—15,20, Weizenſchalen
10,75—11. Weizenkleie 10,25—10,50, Roggenkleie 10—10,50,
Futtermehl 13—14, Biertreber, getrocknet, 12.75—13,
Futter=
gerſte 13.25—13,75; Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab
Mann=
heim), Nr. O: 30,75—31, feinere Marken 31—31,25, Nr. 1:
29,50—29,75, feinere Marken 30—30,25, Nr. 2: 28—28,50,
feinere Marken 28,75—29, Nr. 3: 26,50—26,75, feinere
Mar=
ken 27—27,25, Nr. 4: 22.50—22,75, feinere Marken 23—23,25,
Roggenmehl. hieſiges, Nr. O: 24,75—25, Nr. 1: 22,25—22,75,
Nr. 2: 20—20,25.
Getreidewochendericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 31. März bis 6. April.
Der Getreidemarkt hatte in der verfloſſenen Woche
keinen einheitlichen Charakter, ſondern war, wie die
Wit=
terung ſelbſt, erheblichen Schwankungen unterworfen. Es
zeigte ſich dabei noch mehr als zuvor, einen wie großen
Einfluß die Ausſichten für die neue Ernte nach dem Stande
der Saaten auf die Preisbewegung auszuüben beginnen.
Die Nachrichten über die Winterſaaten lauteten ſowohl im
Auslande als im Inlande im allgemeinen günſtig,wenn
auch in Deutſchland die nach kurzer Unterbrechung wieder.
eingetretene naſſe und kühle Witterung hin und
wieder=
einige Beſorgnis über die Weiterentwickelung der
Winter=
ſaaten und über eine rechtzeitige Beſtellung der
Sommer=
ſaaten erweckt hat. Befeſtigend wirkten neben der nach wie
vor geringen Ausfuhr Argentiniens die kleineren
Verſchif=
fungen aus den Vereinigten Staaten und aus Rußland.
Auf dem Wleizenmarkte wirkte die niedrige Bewertung
der Einfuhrſcheine auch in dieſer Woche verſtimmend. Für
den Oſten Deutſchlands war es günſtig, daß die
Roggen=
ausfuhr nach Rußland eine ſtarke geblieben war, da man
weiter beſtrebt war, vor der Einführung der Getreidezölle
in Rußland noch möglichſt viel über die Grenze zu
brin=
gen. Roggen lag deshalb an einigen Tagen feſt, doch
wurde er ſchließlich von der flauen Weizenſtimmung
be=
einflußt. Das Endergebnis iſt daß am Schluſſe der
Be=
richtswoche ſowohl der Preis für greifbare Ware, als auch
für ſpätere Sichten den Stand der letzten Woche nicht mehr
aufrecht erhalten konnten. Der Maitermin an der Berliner
Produktenbörſe begann für Weizen mit 198,50 und ſchloß
mit 196,25 und Mai=Roggen begann mit 162,25 und ſchloß
mit 159,25 Mark. Aehnlich, wenn auch weniger nachgiebig,
erging es dem Hafer. Demgegenüber bot der Julitermin
eine beſſere Stütze, wenn er auch den Stand der vorigen
Woche nicht ganz behaupten konnte. Auch Gerſte und Mais
ſchloſſen im allgemeinen etwas matter. Es ſtellten ſich die
Preiſe für inländiſches Getreide am letzten Markttage
gegenüber der Vorwoche wie folgt:
Weizen
Roggen Hafer
154½(-3½) 156 (4
Königsberg. . 183 (—3
191 (*2 ) 154
157 (4:
Danzig
183 (—7
152
147
Stettin
189
150
150
Poſen
144
181
148
Breslau.
156 (-
)179
Berlin
191
152 (
165(
180
Magdeburg
157
191
170
Halle .
162
159 (*1
188
Leipzig
196 (*1
154 (*1 ) 161
Dresden
183
Roſtock
152 (*2 ) 148
157 (— ) 162
197
Hamburg
155 (*1 ) 164
186
Hannover
159 (*3 ) 178
Düſſeldorf
198
160 (*4 ) 169
Köln
197½ (-
175
164
Frankfurt a. M. 205
165
182½(
Mannheim . . 207½
175
172½
Straßburg . . 207½
162 (— ) 166
200
München
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Mai 196,25 (— 2
Peſt April 214,85 (—3,55), Liverpool Mai 162 (— 1,15),
Chikago Mai 141 (— 2,60), Roggen: Berlin Mai 159,25
(—3), Hafer Berlin Mai —, Futtergerſte Südruſſ. frei
Hamburg unverzollt ſchwim. 112,50 (*0,50), März
112 (* 1), Mais Argent. ſchwim. 115 (—), AprilMai
103,50 (— 1), Donau März 108 (—), April 105,50 (—) Mk.
Su
M-Geo
w. ſchick u. billig garniert.
Oule Altes w. verwend. Fiebig,
Alexanderſtr. 5, Stb., I. I. (*9492md
Fetragener Anzug (Größe 1. 72m,
mittelſtark) zu verkaufen
*9497) Wendelſtadtſtraße 32, II.
Pettſtelle mit Sprungrahm. weg.
Platzmangel billig zu verk.
*9405imd) Kiesbergſtr. 54, II.
Gut erh. Sitz= u. Liegewagen, Kin nochwenig gebr. Vier=Hahnen
desgl. Liegewagenſehr bill. zu verk. mit Pfeife für 8 Mk. zu verk.
Liebfrauenſtr. 90, pt., r. (*9471md *9540) Stiftſtr. 41, Seitenb., r. p.
Seite 24
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98,
Unterröcke und
Directoire-Beinkleider
Waschröcke grosse Auswahl uni u. moderne Pekingstreifen Mk. 1.25, 2.—, 2.50 bis 6.—
Lüsterröcke grosse Farbsortimente, hell, dunkel u. schwarz Mk. 3.—, 4.—, 6.—, 9.50
Moiré- u. Moirette-Röcke mit und ohne Trikotrümpfen Mk. 3.75,5.—, 8.—, bis16.50
Seidene Unterröcke enorme Auswahl . . . . Mk. 6.75, 8.50, 10.50, bis 25.-
Directoire-Höschen:
weiss, hellgrau, lila, dunkelblau,
schwarz 3.00, 5.50, 7.50 Mk.
Gebr. Höslein,
(9295
Welblich
ſucht für habe
Stenolypistin Tage Beſchäft.
Off. unt. D 66 Exped (*9119sm
in Buchführung,
Fräulein Stenopraphie u.
Maſchinenſchreiben, ſowie in allen
Kontorarbeiten bewandert, ſucht
alsbald Stellung. Offerten unter
U 57 an die Exped. ds. Bl. (6934a
Junge Dame, in allen kaufm.
Arbeiten bewand., perf. in Stenogr.
(150 Silb.) u. Maſchinenſchr., mit
guten Sprachkenntniſſen, ſucht
bal=
digſt paſſende Stellung, hierſelbſt
od. auch auswärts. Gefl. Offert.
unt. E 91 Exped. ds. Bl. (*9557
nimmt
Perfekte Büglerin Kunden an
in u. außer dem Hauſe. Poſtkarte
genügt. Karlſtraße 112. (*9485md
Unabhäng. Frau empfiehlt ſich
im Bügeln feiner Wäſche außer
dem Hauſe. Woſagt die Exp. (*9513
nimmt noch einige
Friseuse Kunden an (*9181sgm
Kreis, Erbacherſtr. 5, 2. Stock.
Weisszeug- u.
Konfektions-
näherinnen, Flickerinnen,
Stickerinnen u. Strickerinnen
für in u. außer dem Hauſe werden
nachgewieſen durch den
Arbeits=
nachweis des Gewerkvereins der
Heimarbeiterinnen (8555dgm
Waldstrasse 19, 2. Bt.
Geſchäftsſtunden Dienstag,
Mitt=
woch und Freitag von 10—12 Uhr,
Donnerstag von ½3—5 Uhr.
kundig i. d. engl.
Nettes Frauieln, Spr. ſucht Stell.,
tagsüb. im Haush. od. ſonſt. Beſchäft.
Näh. Pallaswieſenſtr. 37, 3. (*9443
Junge, fleißige Frau ſucht 2 bis
3 Stunden Laufdienſt, geht auch
in Reſtauration zum Spülen. Näh.
in der Expediton ds. Bl. (9315
Em Präuieh
welches das Glanzplätten gründl.
erlernt hat, ſucht Beſchäftigung in
beſſeren Häuſern. Offerten werd.
angen. Rhönring 55, II. (*9531
Perfeklte Köch., mehrere Jahre in
einem feinen Herrſchaftsh. tätig,
ſucht bis 15. April oder 1. Mai
Stellung, am liebſt. in
Herrſchafts=
haus, wo noch Hausmädch. iſt. Off.
unt. E 71 an die Exped. (*9475md
Junger Kaufmann mit
Kennt=
niſſen der franz. u. engl. Sprache,
auch in Stenographie u.
Schreib=
maſchine bewandert, ſucht per
ſo=
fort oder baldigſt Stellung bei
be=
ſcheidenen Anſpr. Gefl. Off. unter
E 81 an die Exp. d. Bl. (*9519
Junger Kaufmann
Einj.=Ber., militärfrei, mit allen
Vüroarb. gründl. vertraut,
rede=
gewandt, la Zeugn., ſucht bald.
Stellung. Gehalt Nebenſache. —
Off. u. B 89 a. d. Exped. (8229a
Privatbeamter
Korreſpondent, mit
Buch=
haltung und den diesbezügl.
geſetzlich. Beſtimmungen
ver=
traut, ſucht paſſende
Neben=
beſchäftigung. Gefl. Offert.
unt. E 62 an die Exp. (*9463
Für einen 14jährigen Jungen
mit guten Zeugniſſen w. paſſende
Lehrſtelle geſucht. Große
Ochſen=
gaſſe 12, b. Frau Diehl. (*9536
Suche für meinen Sohn, der
gutes Entlaſſungs=Zeugnis hat,
Lehrſtelle auf einem kaufm. Kontor
Gefl. Offerten an G. Schneider,
Liebfrauenſtraße 93. (*9467mds
Suche für meinen Sohn,
Mittel=
ſchüler, Lehrſtelle als Elektro=
Monteur. Offert. unt. E 77 an
die Exped. ds. Bl.
(*9510md
ue
Weiblich
Sssssssssaesee
Geübte Stenotypiſtin
§ (Gabelsberger) a. mit ſonſtig.
Bureauarbeiten vertr., ſuchen
§ zu bald. Eintritt Internationale
Elastigen Compagnie m. b. H.,
Darmstadt.
(*9323imd
Sssstsssorsosposots
Suche zum 1. Mal od. ſpät. Stelle
in kleinem, ruhig. Haushalt. Am
liebſten bei ält. Perſonen. Offert.
u. E 70 an die Exp. erbet. (*9500mdf
Saub. Frau ſucht halbe Tage
Beſchäftigung, gleich welcher Art
*9461) Eliſabethenſtr. 42, Hinterh.
Alleinmädchen, das koch. kann,
in allen Hausarbeiten erfahren,
ſucht Stelle in kl., beſſ. Haushalt.
Off. u. E 60 an die Exp. (*9457
Stellen ſuchen Stützen, die kochen
u. in all. häusl. Arb. erfahr. ſind,
Kinderfräul., Hausmädch.,
Allein=
mädch., die koch. u. nicht koch. können,
für 15. April u. 1. Mai. Frau Minna
Dingeldein, gewerbsmässige
Stellenver-
mittlerin, Elisabethenstr. 5. Tel. 531. (*9575
Männlich
Wir ſuchen durchaus erſtklaſſige
branchekundige
(I,9215
Verkäuferinnen
als Filialleiterinnen, nicht unter
25 Jahren, ledig, für neue Filialen,
bei gutem Gehalt, für dauernde
Stellung.
Norddeutſches Chokoladenhaus
G. m. b. H., Magdeburg I.
Schneiderinnen
bei hohem Lohn auf Dauerſtellung
ſofort geſucht. Damenkonfektion
W. Schnell,
*9368imd)
Kirchſtr. 19.
Perfekte Nähmädchen
für die Tapezierwerkſtatt bei
gutem Lohn für dauernd
geſucht.
(9287md
JOSEPH TRIER
Hofmöbelfabrik
Wilhelminenſtraße 25.
Per ſofort, evtl. ſpäter, tüchtige
I. Arbeiterin f. Damenkonfektion,
auch zur Beaufſichtigung d.
Arbeits=
ſtube, geſucht. — Off. erbitte mit
Ang. d. bish. Tätigkeit u.
Lohn=
anſpr. u. E 67 a. d. Exp. (9177ms
24600
Landwehrſtraße 15.
Suche
für ſofort brave,
tüch=
tige Lauffrau (B8823
Orangerieſtraße 5.
Zuverläſſige tüchtige Köchin,
die gern backt, für kleinen Betrieb
gegen guten Lohn tagsüb. geſucht.
Anm. von 4—6 Uhr nachmittags.
(*9402im) Martinſtraße 2, II.
Eohen für Küchen. Mäck.
arbeit geſucht; Kenntniſſe im Kochen
erwünſcht, aber nicht verlangt.
9085imf) Hügelſtraße 8, I.
Schulentlaſſenes
Mädchen
tagsüber für leichte Hausarbeit
geſucht Neckarſtraße 16. (*9542
Schulentlaſſ. Mädchen 2 Std.
zur Hausarbeit geſucht (*9449
Pallaswieſenſtr. 12, III.
Zuverläſſ. Frau od. ſchulentlaſſ.
Mädchen zu leichtem Laufdienſt
geſucht. Zu erfragen morgens von
8—9 Uhr, Beckſtr. 83, I. (*9525
Suche große Anzahl Mädchen
jeder Art in g. Privat= u. Geſchäftsh.
Johannette Weißmantel,
ge=
werbsmäßige Stellenvermittlerin,
Karlſtr. 30. Teleph. 1909. (*9518
Saubere ordentliche Lauffrau
für mittags ſofort geſucht (*9496
Frankfurterſtraße 38, part.
Unpartelischer Arbeitsnachweis Darmstadt,
Grafenſtraße 30, part. (Tele=
1. Gewerbliche Abteilung, phon Nr. 371). —
Geſchäfts=
ſtunden von 8—12½ Uhr und von 2½—6 Uhr.
Allgemeiner unentgeltlicher Nachweis für Arbeitgeber
und Arbeitnehmer.
Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 6
2. Dienſtboten=Abteilung, (Telephon Nr. 371)—
Geſchäfts=
ſtunden von 9—12 Uhr und von 3—6 Uhr.
(2431a
Von den Herrſchaften wird eine Einſchreibgebühr von
20 Pfg. und eine Vermittlungsgebühr von 1 Mk. erhoben.
Für Dienſtboten iſt die Benutzung der Abteilung koſtenlos.
Zentralanſtalt für Arbeits= und Wohnungsnachweis.
ſucht. Riedlingerſtr. 20, II. (*9505md ſofort geſucht Viktoria=
Lauffrau ſtraße 92, 1. Et. (*9498 Ein ſchulentlaſſ. ſaub. Mädch.
von 8—12 Uhr vormitt. zu einem
Kinde geſucht.
(*9495
Näh. Frankfurterſtr. 17, part. Zuverl. Lauffrau 1 Std. vorm.
geſ. Lichtenbergſtr. 14, I. (*9494mds Mädchen, w. noch nicht ged. hat,
für ſof. geſ. Waldſtr. 50, II. (*9483 Ein Hervierfräulein geſuch
(*9468)
Mauerſtraße 6. Putzfrau für vorm. zum Laden=
putzen geſucht Eliſabethenſtraße 12,
(*9477
Kaffeegeſchäft. Suche Köchinnen, Küchenmädch.
in Herrſchafsh., Alleinmädch. f.
Privat= u. Geſchäftsh. Frau Minna
(Dingeldein, gewerbsmässige Stellenvermitt-
Ierin. Elisabethenstr. 5. Tel. 531. (*9576 Lauffrau geſucht
9256)
Kiesſtraße 65, I. * Fur 1. Mai K
wird ein fleißiges,
— ſolides — Mädchen
das ſchon gedient hat, geſucht. —
Näh. Mathildenſtr. 47, II. (B9223 Gheit, eit. lchet
bei gutem Lohn für leichte Arbeit
geſucht. Näh. Exp. d. Bl. (9289md Einf. ält. Mädchen, das kochen
kann und a. Hausarbeit verſteht, beſitzen und mit den ländlichen
in kl. Haush. (2 Perſ.) bis 1. Juli geſ.
Gute Zeugn. Bedingung. Offert.
unter D 38 an die Exp. (*9030
Für ſofort ein unabh.
Lauf=
mädchen oder Frau für vor= und
nachmittags geſucht. (*9191
Näheres Kiesſtr. 94, part.
Angeh. Kommis p. 1. Mat,
ſ. Stelle
ev. auch ſpät. auf Bureau.
Steno=
graph. u. Maſchinenſchr. vorh. Off.
unt. E 79 an die Exped. (*9529ms
Junger, tüchtiger Kaufmann,
Exped., Fakturiſt u. Lageriſt, mit
Kenntniſſen in der Stenogr. und
Maſchinenſchr., ſowie in der franz.
Sprache, ſucht, geſtützt auf gute
Zeugniſſe, per ſofort oder ſpäter
Stellung. Offert. erb. unt. E 76
an die Exped. ds. Bl. (*9511msi
Junger Mann, der als
Deko=
rateur und Verkäufer in einem.
Möbelgeſchäft 12 Jahre tätig war,
ſucht Stellung. Nimmt auch
Reiſe=
poſten an. Off. u. E90 Exp. (*9581
Jung. kräft. Mann
v. Lande, welch. die höh.
Bürger=
ſchule beſucht hat, ſucht paſſ.
Lehr=
ſtelle in einem kaufm. Geſch. od.
auf einem Büro. Offerten unter!
E 39 an die Exped. (*9365ims
Kaaggdsnd
Da
Ku-Geede,
p PAe
Beſſeres Mädchen
zur Beaufſichtigung der Kinder (im
Garten) nachm. ½3—6 Uhr geſucht.
*9464) Schubkegel, Rheinſtr. 4.
Männlich
Reisende
welche beſſere Privatkundſchaft
beſuchen werden ſofort bei hohem
Verdienſt geſucht. Gefl. Off. u.
D. G. 4408 an Rudolf
Mosse, Dresden. (I,9291
aller Berufe
Offene Stellen enthält
ſtets=
die Zeitung Deutſche Vakanzen=
Poſt, Eßlingen 143. (I,1984
1 ehrlicher, tüchtig. Kaſſier
für Pfungſtadt zu engagieren
ge=
ſucht. Guter Radfahrer bevorzugt.
Off. unt. E 58 an die Exp. (*9434im
Viel Geid
wird an
Fliegenfängern
verdient. Wiederverkäufer und
Agenten geſucht. Offerten unter
B 17 an die Exp.
(8206a
Intelligente Herren, die die
nötigen Eigenſchaften für die
Reiſe
Verhältniſſen in den Bezirken
Darmſtadt
Offenbach —Gr.=Gerau
vertraut ſind, können ſich bei
ernſt=
haftem Bemühen eine gute
Lebensſtellung
mit feſtem Gehalt, Tagesſpeſen,
Proviſionen und
Penſionsberech=
tigung erwerben. Bisheriger
Be=
ruf gleichgültig, da praktiſche
Ein=
arbeitung erfolgt. Herren, die
ge=
ſonnen ſind, ſich der ihnen
zu=
fallenden Aufgabe mit Ernſt und
Ausdauer zu widmen wollen
Offerte mit Bild uud Lebenslauf
unter P. I. M. 703 an Rudolf Moſſe,
Frankfurt a. M., einreichen. (I,9219
Chauffenr-Schule Willy Neuroth,
Pankratinsſtr. 63, Tel. 1060
Praktiſche und theoretiſche
Ausbildung. (*9501
Kreisamtlich konzeſſioniert.
Tucht. Schloſſer
ſofort dauernd geſucht (9116imd
Emmel, Hölgesstrasse 9.
Atücht. Fahrradmechaniker
geübte Reparateure, ſuchen
zum ſofortigen Eintritt bei
gutem Lohn u. in dauernde
Beſchäftigung
(*9322imd
Internationale Elastigen
Com-
pagnie m. b. H., Darmstadt.
Soliden Packer ſucht Engros=
Haus für dauernde Stellung!
Schreiner bevorzugt. Offerten mit
Lohnanſpruch unter E 75 an die
Expedition d. Bl.
(*9516
Tüchtiger Möbelpacker
ſofort für dauernd geſucht.
Ehrhardt & Söhne
9123im) Möbelfabrik.
Nummer 98.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 25.
Morgenröcke
Matinees
Wir bringen in diesen Artikeln jederzeit eine grosse, hier am Platze
vielleicht unerreichte Auswahl neuester Stücke vom billigsten bis zum
ele-
ganteren Genre. Für die kommende heisse Jahreszeit vorherrschend aus
leichten dünnen Stoffen: Mousselines, Voiles, Crepons und anderen
wasch-
baren Geweben. Lammfell-Röcke jederzeit lieferbar.
9296
Preislagen:
Morgenröcke von 4.50 bis 38.50 Mk.
Matinées von 1.75 bis 22.50 Mk.
Gebr. Höslein,
Ludwigsplatz.
Wir ſuchen für den Platz Darmſtadt und die weitere
Umgebung einen rührigen, möglichſt mit der Branche
ver=
trauten
General-Vertreter
gegen Gehalt und Speſen zur perſönlichen Organiſation und
Acquiſition auf Grund neu eingeführter, beſonders günſtiger
Tarife.
(II,8980
Deutſche Lebens=Verſicherungsbank A.=G., Berlin
subdirektion Frankfurt a. M., Kronprinzenstr. 17.
15—34 Jahre alt, erbalten nach ein=
Amonatl. Ausbildung Stellung in
fürſtl., gräfl. u. herſchaftl. Häuſern.
Proſpekt frei. Kölner Dienerfach=
Aſchule und Servierlehranſtalt,
Köln, Chriſtophſtraße 7. (I,956
Lehrling oder Lehrmädchen
gegen Vergütung geſucht (*9341im
Paotographmeister Aug. Schäfer
Ludwigsplatz 6.
Rein=
liche Jungen u. Mädchens
im Alter v. 14—16 Jahr. per ſof.
ge=
ſucht. Näheres bei Wehner & Fahr,
Schokol.=Fabrik, Holzhofallee 1.
Taglohner
(gelernt. Weißbind.) erhält dauernde
Beſchäftigung. Zu erfragen in
der Expedition d. Bl. (9119im
ſucht (8758a
Lehrling Glaſerei Mahr,
Roßdörferſtraße 19.
Former=Lehrling
für meine Metallgießerei geſucht.
W. Gg. Otto
am neuen Schießhaus. (8552dso
für kaufm. Geſchäft bei
Lehrlinſ Verg. geſ. Selbſtgeſchr.
Off. unt. E 7 a. d. Exp. (*9282gom
Tapezier-Lehrling sucht
*9580mdf) A. Meurer, Kiesſtr. 55.
Lehrling
für Kontor und Laden geſucht
Friedrich Linck, Seilermeiſter,
Schuſtergaſſe 7. (9320ms
wird in die
Ein braver Junge Lehre gegen
Lohn geſucht (9240mig
J. Rühl, Hofſpengler
Inſtallationsgeſchäft
Saalbauſtraße 24.
Hochſtr. 58, Ecke Mathildenſtr.,
el. 5 Zim.=Wohn., 1. St., ab 1. Juniz.
vm. Gas, el. Licht, Bad, gr. Ver.,
Zentr.=Heiz., reichl. Zub. Gz. Haus
w. in. u. auß. neuzeitl. herger. Näh.
Viktoriaſtr. 32, 2. St. (*9555ms
Martinſtr. 2½, part.
geräum. 5 Zim.=Wohn. mit Bad,
Veranda, groß. Garten
wegzugs=
halber per bald zu verm. (*9553ms
Wenckſtr. 54, 1. St., ſchöne
3 Zimmerwohnung mit Zubehör
zum 1. Juli zu vermieten. Näh.
(9309ms
daſelbſt.
Eckhardtſtr. 7, part., neuzeitl.
geräumige 3 Zim.=Wohn. m. allem
Zubehör zu verm. (9308ms
Hochſtr. 58, Ecke Mathildenſtr.,
hübſche 3 Zim.=Wohn., 2. Stock, ab
1. Juni z. vm. Gas, elektr. Licht,
Zentr.=Heiz. Ganz. Haus wird neu
hergerichtet. Näh. Viktoriaſtr. 32,
(*9554ms
2. Stock.
See
Einfamilienhaus
mit 10—12 Zimmern,
Neben=
ziehbar, zu mieten bezw. kaufen
geſucht. Off. mit genauen Angab.
unter E 25 an die Exped. (B9110 Brautpaar ſucht ſchöne 2=Zim.=
Winderloſes Ehepaar ſucht hoch=
Offerten mit Preisangabe unter
E 65 an die Expedition. (*9490
Beamtenfamilie (2 Perſon) ſucht
elegante 3=Zimmerwohnung
Parterre ausgeſchl. Angeb. m.
Miet=
preis unt. E 31 an die
Geſchäfts=
ſtelle dieſes Blattes.
(*9447
Brautpaar sucht bis 15. Oktober
neuzeitliche 3 Zimmer=Wohnung.
Angebote mit Preisangabe unt.
E 78 an die Exped. d. Bl. (*9532
ſucht auf 1. Jult od.
Brautpaar 1. Aug. 3—4= Zim.=
Wohnung nebſt Zubehör, wenn
mit Preisangabe unter E 6 an
die Expedition d. Bl. (*9300ms
Ein ält. Ehepaar ſucht zum
1. Juli eine 3= od. kleinere 4 Zim.=
Wohnung im oberen Rhönrina
od. Dieburgerſtr., part. od. 1. Stock.
Angeb. u. D 41 a. d. Exp. (*9036sm
von ruhigen Mietern zum
1. Juli geſucht. Gefl. Offert. unt.
E 80 an die Expedition. (*9549 Student
der techn. Hochſchule ſucht gut
möbl. Zimmer ev. mit ganzer od.
teilweiſer Penſion (Abendeſſen).
Gefl. Offert. mit Preisangabe unt.
geſ. Off. unt. E 61 a. d. Exp. (*9456E 26 an die Exped. (9086imd 3-4 Z., Küche 1
Frdl. Wohnung, Zub., bist. Okt. Aeltere Dame ſucht für 1. Juli,
evt. früher angenehme 3 Zimmer=
Wohn. in gut. Hauſe. (9090im
Off. unt. I 63 an die Exped. — Damen
erhalten vorzüglichen
Mittagstisch von 60 Pf. an
(Separates Zimmer) (5381
Reform-Restaurant
Alexanderstrasse 4, I. Hleine Familie ſucht inanſt Hauſe
2 Zimmerwohng. m. all. Zubehör,
event. wird Hausverwaltung über=
nommen. Off. mit Preisang. unt.
E 85 an die Exped. d. Bl. (*9550 Dum 1. Juli neuzeitl., größere
3= od. kl. 4 Zim.=Wohn. in beſſ.
räumen und Garten, ſofort be= Hauſe geſucht. Off. mit Preisang.
u. E 64 a. d. Exp. d. Bl. erb. (*9493 Wohnung i. ruh. Hſe. Martins=od.
herrſchaftl. 6—8 Zim.=Wohn. Johannesviert. bevorz. Angeb. unt.
E51 an die Exped. d. Bl. (*9452ms
m. ſep. Eingang
Möbl. Zimmer geſucht. Mart. ausgeſchl. Offert. m. Preis
unter E 63 an die Exped. (*9444
Ab 1. Mai für einen Studenten
ſaub. geräum. Zim. mit Balkon in der Nähe der
techn. Hochſchule geſucht. Preis
inkl. Bedienung und erſtem Früh=
ſtück. Ausnahmsweiſe Mittag=
oder Abendbrot zu erhalten iſt möglich mit Bad. Gefl. Angebote erwünſcht. Offerten unter F K
N 723 an Rudolf Messe,
Frankfurt a. M.
I.9222
Gut
möbl. Wohn= u. Schlaßzimmer
für 1. Mai von Beamten geſucht.
Offert. mit Preisang. unt. E 44 an
die Expedition d. Bl.
(*9451ms
Sendungen feinſter Qualitäten zu folgenden Ausnahme=Preiſen:
Friſche bayeriſche Siedeier
25 Stück 1.30 und 25 Stück 1.45
25 Stück 1.70 50 Stück 3.30 extragroße bayeriſche Landeier
50 Stück 3.60
Müllerſtr. 31 gr. 3 Zim.=Wohn.
mit Gas an ruhige Leute per
(*9560
1. Juli. Näh. part.
Oiere Zimmer
Gr., gut mbl. Zim. m. elekt. L. u. 1od.
2Bett. zu vrm. Ludwigſtr. 15, 2. (*5458m
ein gut
Kiesstrasse 55 möbl.
Zimmer zu vermieten.
(*9579md
Grafenſtraße 24, 1. St., gr.
ſchön möbl. Wohn= u. Schlafzim.,
elektr. Licht.
(9310om
Grafenſtr. 24, II., kl. frdl. mbl.
Z., Ausſicht n. d. Gart. (9307om
Gartenſtraße
Zimmer zu verm.
17
möbliertes
(*9538
Empfehle von faſt täglich friſch eintreffenden
Der
O,
friſche große Siedeier (dunkelgelbdottrig)
25 Stück 1.85
große allerfeinſte Trinkeier
mit Marke „Trinkei” verſehen
50 Stück 3.90
25 Stück 2.—
Bei Einkauf von 25 Eiern gebe 1 Paket Eierfarbe
gratis. — Lieferung frei ins Haus.
Darmſtädter
handel
Eiergro
Math. Roſenſtock.
Telephon 602 und 490.
Ludwigſtr. 18, Karlſtr. 102, Kaupſtr. 42,
Landwehrſtr. 13, Nd.=Ramſtädterſtr. 53.
Eich. Schlaf=
Selt. Gelegenheitl zimmer mit
Marmor und Spiegelſchrank, ſtatt
420 M. zu 340 M. abzug. (*9564md
Weg. Verkleinerung d.
Haus=
halts ſind nachſt. Gegenſtände
ſehr preiswert abzugeben:
leich. Bücherſchrk., 1
Schreib=
tiſch m Auff 1 Ausziehtiſch
u. 4 Stühle, 1Tiſch (250X110,
in Eichen, mit grünem Tuch),
1 Sofa mit 4 Seſſeln, verſch.
Lüſter (Gas und Elektriſch),
1Bowle, 1Konſole, 1Vertiko
und anderes mehr. Näh.
in der Exped. d. Bl. (B9250
Eine ſehr
ut erhalt. Ladeneinrichtung
ee rhit. . ht.
Außbaum=Piano
Thies Nachf.
Einkg. (6246md
Eliſabethenſtr. 12.
feinſte holländiſche
Süßrahm=
Tafel=Butter
per Pfund 1.40.
Allerfeinſte
per Pfund 1.45.
Auß=Butter
beſtes Kokos=Speiſefett
per Pfund
in Tafeln 38 Pfg.
Große ſüße
Orangen
10 Stück 48 u. 58 Pfg.
Saftige große
Citronen
10 Stück 48 Pfg.
Backpulver
beſte Qualität
3 Päckchen 20 Pfg.
9304
Luiſenſtraße 16, 2. St., möbl.
Zimmer.
(*9544mdf
Für die
etertage
Allerfeinſte
Süßrahm=Tafelbutter
(beſtes Molkereiprodukt)
per Pfund Mk. 1.50.
Friſcheſte Landbutter
garantiert.
Friſcheſte bayeriſche
Landeier
(250
per Stück von 5½ Pfg. an.
Vorzüglichen
Speiſe=Quark
(Käſematte, weißer Käſe)
beſonders zu Backzwecken geeign.
per Pfund 30 Pfg.
Echten, vollfetten
Emmenthaler Käſe
per Pfund Mk. 1.40.
Friſchling=Käſe
(ſehr milder Rahmkäſe).
Yoghurt=Käſe
per Stück 25 Pfg.
ſowie alle in= und ausländiſchen
Käſeſorten
in feinſter Ware und größter
Auswahl.
Ferner täglich friſch:
Vollmilch
Dickmilch
Sauer Rahm
Süßer Rahm
Schlag=Rahm
Kefir= u. Boghurt=Milch
ärztlich empfohlen, täglich friſch
zubereitet und ſtets trinkfertig.
Lieferung frei Haus!
Im Abonnement billiger.
2 Soderstrasse 2
am Kapellplatz.
Telephon I1834!
NB. Vorteilhafteſte
Bezugs=
quelle für Reſtaurateure und
Wiederverkäufer.
(9318
Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98.
Ausstellung
stilger., einfach bürgerlicher,
sowie vornehmer
Wohnungs-Einrichtungen
für jeden Geschmack, in
allen Holz- und Stilarten,
sowie Preislagen.
MoBEE-FIAUs
Neu eingeführt!
Zwei Preise-System
Bar-
Preis
Differenz
zwischen
Bar- und
Zielpreis 1 Preis
nur 10 %
Ziel-
Besuch meiner Ausstellungsräume ohne
jede Kaufverpflichtung.
ADAM KARN
Darmstadt, Bleichstrasse 51.
Uebervorteilung hierdurch
ausge-
schlossen, da jeder Gegenstand mit
zwei Preis-Auszeichnungen, Bar-
Preis und Ziel-Preis, versehen ist.
(5138a
ſtets das Neueſte
in allen Formen
und größter Auswahl.
ſin Leder, Stoff, Seide
und Flor
für Damen u. Herren.
Oe
O
Oberhemden und Sporthemden
in modernen Ausführungen.
Kragen: Manſchetten: Hoſenträger: Socken
Schwarz=weiße Rabattmarken.
(9319
Stee
Kelzssunnen. FeRoinanosssdunen:
Sicher abführende Wirkung ohne
Reizung der Darmtätigkeif bei
Fettsucht. Magenleiden, Hämorrboiden-
Kavelfsadellé:
Durchgreifendes Mittel bei
Blasen-u Nierenleiden,
Gicht-Rheumatism
Harnsäure.
erc.
eſich geſuſt.
5
Mégeslas
BRUNNEN
eisengelcsfe allellE EUleräs.
Bleichsucht, Blufarmat.
Hervorragendes blutbildendes Müittel.
MgrüklichEs
MGRlENBADER BRUNNENSalZ.
BRÜNNEN-PASTILLEN.
Broschüren in Mlineralwasserhandlungen, Apotheken, Drogerien, —
Hauptniederlage für Darmstadt:
Friedrich Schaefer, Ludwigsplatz 7.
(7696a
ut erh. Sitz= u. Liegewagen zu
verk. Kranichſteinerſtr. 9, I. (*9476
in hochfeiner Qualität
empfiehlt (9322
Geore Ludwis Kriegk
Rheinstr. 17 — Fernspr. 779
Mitgl. d. Rabatt-Spar-Vereins.
Eine moderne Vitrine
für Ausſtellungszwecke zu
ver=
kaufen oder zu vermieten. (*9568
Näheres in der Exp. ds. Bl.
4 A 2.2
2
Puſthanntſteluen enen Pan unte
teckenpferd-
ife
5 die beſte Lilienmilch-Seife
* für zarte, weiße Haut und blen-
: dend ſchönen Teint, Stück 50 Pfg.
Ferner macht „Dada-Cream‟
rote und ſpröde Haut weiß und
j (ammetweich. Tube 50 Pfg. bei
F. B. Grodhaus, am weißen Turm,
Georg Frank, Eliſabethenſtr. 9 Chr.
Schwinn, obere Rheinſtr. 8. (X7897
erhalt. Gehrockanzug (ſchl.
.Figur, 1,75 m), ſowie
Ueber=
zieher billig zu verk. (*9569md
Anzuſehen Stiftſtr. 99.
tötet Kopflänſe über Nacht.
Fl. zu 30 und 50 Pfg. zu
haben in Darmſtadt:
Adler-Drogerie
A. Fischer, I,8441
Achtung! Marktplatz Achtung!
beim Neptun-Schuhhaus. (*9574
Auf vielſeitiges Verlangen bringe ich am
Donnerstag 1 großen Poſten
Westindische
Dananen.
Trotzdem vor den Feiertagen auf der ganzen Linie ein großer
Preisaufſchlag erfolgt iſt, bleibt der Preis bei mir der gleiche,
das Pfund 30 Pfg.
M. Stier, Moosbergstr. 70.
Für bevorſtehende Feiertage empfehlen aus
reichlichen Zufuhren in nur
aller=
beſter Nordsee-Ware
Allerfeinsten
Nordſee-Schellfischu. Kabeljau
im Ganzen wie im Ausſchnitt
Nordsee-Rotzungen, Schollen, Goldbarsch, Knurrhahn
Serforellen Hochſeiner ſarüine Heringe)
Heilbutt im Ausſchnitt, Oſtender Steinbutt
u. Seezungen, Rhein=, Weſer u.
Silber=
ſalm im Ausſchnitt, Limandes, Merlaus,
Carbonade zum Backen — Bratſchollen
Rheinzander1 jebende Lholl. Maiſiſche
Karpfen, Schleien, Aale, Forellen,
Lachs=
forellen, Weißfiſche, Bärſche, Barben,
Mulben, Breſem
(9288
Echte Monnikendamer Bratbücklinge
Lebende Hummer — Hochfeiner Kaviar
Räucherwaren, Marinaden, Fiſchkonſerven
Fisch-
halle Reitinger g Riechschmidt
Eliſabethenſtr. 19 Hoflieferant 543 Tel. 543.
Prompter, zuverlässiger Versand nach allen
Stadt-
teilen und auswärts. Wiederverkäufer erh. Vorzugspreiſe.
Dchedener-Hafanasser
Unentbehrlich für Mund u. Zähne
Zweckmäßig u. wohlschmeckend
General-Depot für Hessen:
5139a
Carl Ziegler, Darmstadt
Klubſeſſel
neu, echt Rindleder,
havanna=
braun, vorzügliche Polſterung,
eleg. Faſſon, ſpottbillig zu verk.
*9563) Ballonpl. 3, H., 2. St. r.
billig zu
Gehrock mit Weſte verk. (*9582
Bernhardt, Eliſabethenſtr. 35, part.
(Stehpult) m.
Schreibtisch verſchließbar.
Schränkch., Podium mit Baluſtr.,
mehrere Plüſchſeſſel billig zu
ver=
kaufen. Näh. Expedition. (*9570
Perſch. Tiſche, Serviert, Spie
eiſ. Kinderbettſtelle, Vorhäng
Eisſchrank, Verandamöbel, bi
abzugeben. Näh. Exped. (*95
Nummer 98.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 271.
obhane
Anzeiger
rſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
Inſertionspreis: 10 Pfg. die einſpaltige Petitzeile; von 10maliger Wiederholung an 10% Rabatt.
Mbiet Zimmer
Hermannstr. 31
gegenüber dem Beſſ. Hofgarten,
Daus mit Gas, elektr. Licht,
Zentralheizung,
Warmwaſſer=
leitung und ſchönem Garten
per ſofort zu vermieten.
Näheres Heinrichſtraße 82,
Baubüro.
(9202ms
EckeHeinricheu. Hofmannſtr.216,
L. u. 2 St., herrſchaftliche Wohnung,
lektr. Licht, Gas, Bad, Veranda
. reichl. Zubehör, per 1. Juli 1914,
luſammen oder getrennt, zu verm.
Mäheres parterre. (9204ms
Tintenviertel.
haus zum Alleinbewohnen
Schießhausſtraße 124
mit Vor= und Hintergarten,
Ge=
ſamtfläche 820 am, modern
ein=
gerichtet, enth. Diele, neun, z. T.
ſehr große Wohnräume, 2
Kam=
mern, Badezimmer, Küche mit
An=
richtraum, Loggia, Terraſſe uſw.
per ſofort
ſanderweitig zu vermieten.
Einzuſ. tägl. zw. 10 u. 12 Uhr
und 3 und 5 Uhr nachm. (5696ms
Näh. durch das
Immobilienge=
ſſchäft 6. W. Braun Heinrichſtr. 74.
Das Haus
Annaſtraße 54
enthaltend 12 Zimmer, Bad und
reichliches Zubehör, Garten, iſt
per 1. Juni 19 4 event. ſpäter zu
vermieten. Näheres bei (6202ms
J. Glückert. Bleichſtr. 31.
Heidelbergerstr. 43,
1. Etage, ſchöne 10—12 Zimmer u.
vielem Zubehör, mit oder ohne
Stallung, Garten, per ſofort zu
vermieten. Näheres daſelbſt bei
J. Conr. Mahr.
(B392ms
Das Haus Steinſtraße 35
iſt wegen Verſetzung des
Frei=
herrn Major von Röder ab
1. Juli 1914 anderweitig zu
ver=
mieten. Das Haus enthält 7
ge=
räumige und 2 kleinere Zimmer
und in der Manſarde 3 ſchöne
Zimmer u. 6 Kammern, hat elektr.
Licht, Badeeinricht. u. einen ſehr
ſchönen Garten. Der Preis iſtpro
Jahr Mk. 3000.—. Näh. Anfrag.
nur durch die Firma Joſ. Trier,
Wilhelminenſtraße 25. (7781ms
Behrens=haus
Mathildenhöhe, Alexandraweg 17,
zum 1. Auguſt d. Js. oder ſpäter
zu vermieten oder zu verkaufen.
Beſichtigung täglich von 4—6 Uhr
nachmittags. Auskunft erteilt
Kabinetts=Direktion
Altes Palais. (8134ms
Einfamilienhaus
Grüner Weg 85
11 Zimmer nebſt reichl. Zubehör,
2 Veranden, 2 Badez., Zentralheiz.,
der Neuzeit entſprechend einger.,
alsbald zu verkaufen, event. zu
vermieten. Näh. Ohlyſtraße 69,
parterre, Televhon 586. (B5727ms
Armeriestr. 3
herrſchaftl. Wohnung, 12 Zimmer,
1. u. 2. Stock, Stallung für 3 od.
6 Pferde, Remiſe, Burſchenzimmer
uſw. bis 1. Juli zu verm. Näh.
daſelbſt od. part. Preis 3000 Mk.
jährl. (Evtl. d. ganze Haus). (B9227
Kraetetrer .
(Herrngarten gegenüber)
7 Zimmerwohnung mit all. Zub.,
elektr. Licht, Gas, Zentralheizung,
Veranden, im 1. Obergeſchoß, per
ſofort zu vermieten.
Näheres Dipl.=Ing. Gg. Hinkel,
Frankfurterſtr. 16½. (1272ms
Wilhelmstr. 25, part.
herrſchaftl. 7 Zimmerwohn. (große
Räume) mit reichl. Zub. u. Garten
auf 1. Julit od. früher event. mit
Stallgebäude für 6 Pferde.
Ein=
zuſehen zwiſchen 11—12 Uhr außer
Sonntags.
(B2997ms
Heidelbergerstr. 43
I. Etage
7 Zimmerwohn., Balkon, Garten
und reichl. Zubehör per ſofort mit
oder ohne Stall. (B2989ms
Karlſtraße 66, 3. St.,
neu=
zeitliche 7 Zim.=Wohnung preisw.
zu vermieten Näh.
Heidelberger=
ſtraße 7, 2. St.
Zu vermieten per ſofort
Hobrechtstr. 8, pt.,I Mauerstrasse 34
7 Zimmer, Bad, Valkon, Garten wohnung, Gas, Badezimmer,
und ſonſt. reichliches Zubehör,I Balkon u. Zubehör, per sofort
Zentralheizung, Gas u. elektr. Licht. ) zu vermieten. Preis Mk. 600.−
Näh. in der Wohnung. (B6009ms Näh. das. bei Wilh. Nagel. (1586ms
Bismarckſtr. 52, 2. St.
7 Zimmerwohnung mit Veranda
und reichl. Zubehör per ſofort 5 gr. Zimmer mit reichlich. Zubeh.,
zu vermieten.
(9205ms
Näh. part. u. Saalbauſtr. 71.
Herrschafts-Wohnung.
Lichtanlage, Kochgas, 7 Zimmern, vermieten.
Badezimmer, geſchloſſ. Veranda,
Burſchenzim., Manſardenräume, Heidelbergerstr. 9½
Wunſch Stallung und Remiſe. mit Gas, Verandg, Bad u. reichl.
Näh. zu erfr. im Büro im Seiten=Zubeh. per ſofort zu vermieten.
reichlichem Zubehör, per 1. Juli 3—5 Uhr.
von 2—5 Uhr nachm. Nähere
Aus=
kunſt erteilt Herr Ludwig Trier,
Riedeſelſtr. 17, Tel. 1189. (8427ms
große,
Steinackerstr. 1, I., neuzeitl.
1 Zimmer
Wendelſtadtſtr. 28, 1. Etage
Bad uſw. per 1. Juli zu vermieten.
Nähere daſelbſt 2. Stock. (2962ms
Moſerſtraße
elegante 6 Zimmer=Wohnung in
freier, ruhig. Lage, neu hergericht.,5 Zim.=Wohn., im 1. Obergeſchoß,
mit reichlichem Zubehör, Veranda,
a. W. Fremdenzim., alsbald oder
Näh. Auskunft und Einſicht der
Pläne bei A. Kadel,
Kranich=
ſteinerſtraße 37, I. (B7129ms
Ecke Sandstr. 24 u. Saalbaustr.
elegante Herrſchaftswohn., 6 Zim.,
Badezim. und reichl. Zubeh. per
1. Juli zu vermieten. (5994ms
Näheres daſelbſt oder Baubüro große 5 Zimmerwohn. mit reichl.
H. Sames, Pallaswieſenſtr. 26.
Landwehrſtraße 14, 3. St.
ſchöne 6 Zimmer=Wohnung mit
allem Zubehör und Garten per
ſofort zu vermieten.
Näheres daſelbſt 1. Stock und
Frankfurterſtraße 80. (7457ms
Ireneſtr. 9 (an d. Frankfurterſtr.)
ſchöne 6 Zimmerw. m. reichl. Zubeh.,
Gas, Bad, 2 Balkons, per 1. Juli
zu verm. Näh. nur 2. Stock. (8319ms
Heidelbergerſtr. 77, II., 6 Z.=
Wohn., ev. mit 1 od. 2 weit. Zim.
im III. St., mit Bad u. 2 Balk. z.
Heidelbergerſtraße 9½
herrſchaftl., neu hergerichtete 6=Z.=
Wohnung mit Bad, Gas, elektr.
Licht, Veranda, Erker per ſofort
(8523ms
zu vermieten.
Frauſfurterſtr. 64, I. St.
6=Zim.=Wohng. nebſt Zubeh. per
1 Juli oder früher zu vermieten.
Näheres parterre.
(8746ms
eleg. 6 Zim=
Beckstr. 64, II., merwohn.,
Badez., Loggia, Erker, Küche, zwei
Kamm., Waſchk., Bleichpl.,
Vor=
u. Hausgart. zu verm. (9193ms
Zimmer
Schöne 5 Zimmerwohnung, Ecke
Moosberg= u. Kiesbergſtr. Nr. 48,
per 1 Juli zu vermieten. Preis
(B570ms
520 Mark.
5 Zimmer=
Bleichstr. 28 Wohn. mit
Bad, Veranda und ſonſt. Zubehör
zu vermiet. Näh. parterre. (1818ms
Eichbergstrasse 12
iſt die Beletage, beſtehend aus fünf
Zimmern, Küche, Bad, 2 Zimmern
im Dachgeſchoß, Bodenkammer ꝛc.,
per ſofort zuverm. Einzuſehen
täglich von 10—12 Uhr. Näheres
Schießhausſtraße 44. (B561ms
Frankfurterstr. 90
ſch. ger. 5 Zim.=Wohn. mit reichl.
Zubehör per 1. Juli zu vermieten.
Näheres daſelbſt, part. (8453a
(7782ms Kiesstr. 57, I. Wohnung
ſofort zu verm.
(VIII. 1508ms herrſchaftliche ſchöne Wohnung, Schöne, grosse 5 Zimmer- Wendelſtadtſtr. 26, 1. Etage
Bad uſw. per 1. Juli zu vermieten.
Alles Näh. Wendelſtadtſtraße 28,
2. Stock.
(2961ms Eliſabethenſtr. 70 (4086ms Kiesſtraße 67, 1. Stock, Fünf=
Beletage, hochelegant, mit elektr. zimmer=Wohnung per ſofort zu10 bis 3 Uhr.
(1111ms per 1. Juli zu vermieten. Auf große 5 Zimmerwohnung, 3. Stock,
bau zwiſchen 11—12 u. 2—5 Uhr. Zu erfragen Soderſtr. 22. (3530ms Gervinusſtr. 79, part.
Bislurchstr. 605 Zimmerwohn. mit Fremdenzim.,
Hochparterre, 7 Zimmer Magd= und Bodenkammer, nebſt
nebſt 4 Zimmer in der Manſarde, reichlichem Zubehör per 1. Juli zu
Gas= und elektr. Lichtanlage, mit vermieten. Einzuſehen zwiſchen
lfd. Js. zu vermieten. Einzuſehen! Näh. Gg. Hillgärtner, Liebfrauen=
ſtraße 50, Telephon 1955. (6398ms raukierierstr. 36, I.
gegeuüber dem Herrngarten, herr=
ſchaftliche 5 Zimmerwohn. mit Bad
eingerichtete 6—8 Zim.=Wohnung u. ſämtl. Zubehör zu vm. (6395ms mit reichlichem Zubehör. (B9229m Heidelbergerſtraße 36, II., gr.
a5 Zimmerw. m. a. mod. Zubeh.,
gr. Veranda, per 1. Juli zu verm.
Näh. 1. St. o. Lad. (Straub). (6779a Hochſtr. 26 iſt die Wohnung
im 1. Obergeſchoß mit 5 Zim.
6 gr. Zimmer mit reichlich. Zubeh., u. ſonſt. Zubeh. per 1. Juli d. J.
Auf Wunſch etwas früher. Allesanderw. zu vermieten. Einzuſeh.
zwiſchen 4—6 Uhr nachmittags.
Näh. ert Herr Architekt Weber, Sillistr. 41, II.
Dieburgerſtr. 8.
(6723ms mit allem Zubehör, Balkon und
ſpäter zu vermiet., evtl. möbliert. Verandagarten nebſt Zentralheiz. Näh. Hinterhaus, part. links, oder
per 1. Juli 1914 zu verm. Näh.
bei Gg. Hinkel, Diplom=Ing.,
Frankfurterſtr. 16½, part. (6713ms Bleichſtraße 30, II. Etage,
5 Zimmer=Wohnung m. Bad, per
ſofort od. ſpäter zu verm. (7081ms Kiesstr. 131, 3. Stock
Zub. verſetzungshalb. per 1. Juli,
daſ. der 1. Stock per 1. Oktober zu
verm. Näh. part.
(7190ms 5 Zimmer=
Soderstr. 89, I., wohnung 5=Zim.=Wohng. nebſt Zubeh. per
mit Veranda u. Zubeh. z. 1. Juli.
Näh. Beckſtraße 67, II. (7385ms Fätericstr. 45, . S.
ſchöne 5 Zim.=Wohn., Gas, Balkon
u. all. Zub. p. 1. Juli zu vm. (7729ms Koanelewet 15, I.
5 Zimmerwohn. verſehen mit Gasneuzeitl. 5 Zimmerwohnung zum
u. elektr. Licht, Fremdenzimmer u.
vm. Näh. im III. St. (B8324ms weiteren zugehörigen Räumen zum
1. Okt. an ruhige Familie ohne
unerwachſene Kinder zu verm. Zu
beſichtigen von 11—½2 u. 4—6 Uhr.
Näheres daſelbſt, ſowie Roquette=
weg 34.
(B7777ms Hügelstrasse 30
Fremdenzim., Badezim., Küche u.
all. Zub., Gas u. elektr. Licht ſof. Riedeselstrasse 53, II. St.,
zu verm. Näh. daſelbſt. (7875ms Kaupſtraße Ecke (Martinsdrog.),
neues ruh. Haus, iſt ſof. od. ſpät.
Zubeh. f. 600 Mk. z. vm., ev. auch
4 Zim Apothefer Ehrecke. (8111ms Hobrechtſtraße 12 5 Zimmer=
Wohn. mit Bad zu verm. (B8434ms Viktoriaſtr. 24, pt., 5 Zimmer1. Juli zu vermieten. Näheres
mit Badekabinett u. Zubehör per
ſofort zu vermieten.
(2053ms
Heinrichetrase 1
iſt eine elegante Parterrewohnung
(5 Zimmer), Parkettböden,
Lino=
leum, elektr. Licht, Gas, vollſtänd.
Bad, Veranda, Garten, bis 1. Juli,
evtl. früher zu vermieten. Einzuſ.
vormittags bis 12 Uhr. (8451ms
Heidenreichstr. 31
part., freie Lage, 4 gr. 1 kleines Zim.,
2 Balkone, Badezim. uſw. (8413ms
ſchöne 5 Zim.=Wohn. m. all. Zubeh.,
gegenüb. dem Herrngart. per 1. Jul
1914 zu verm. Näh. part. (2627ms Kiesſtr. 57 gr. Manſardenw.,
neu hergerichtet, 3 gr. u. 2 kl. Zim
Emit Gas, ſofort zu verm. (VIII8507 ErnstLudwigstr. 18, II.
5 Zim.=Wohn., neu herger., per ſof.
Soder ſpäter zu verm., Gas und
Elektr. vorhand. Näh. 1. Stock von
(6570ms Landwehrſtraße 5, 3. St.
5 Z., Gas, Bad, Mädchenk., Veranda
für 1. Juli zu verm. Näheres be
G. Mylius im I. St.
(8739m ſchöne groß
Beckſtr. 6
5=Z.=Wohng.
mit Bad, Gas, Veranda u. Zubehör
per 1. Juli zu vermieten. Näheree
daſelbſt I. Stock.
(8733ms Martinstrasse 17, I.,
ſchöne geräumige 5 Zim.=Wohn. u
reichl. Zubehör, Veranda, Garten=
benutz., a. könnt. ev. noch 3—4 Man=
ſardenz. mitvermiet. werd. (B8821ms eine 5 Zim
Karlſtr. 20 merwohn
mit Zubehör per 1. Juli zu verm.
Näheres im 1. Stock. (8734ms Meriastr 73, I.
5 Zimmer u. Zubehör per 1. Juli
zu verm. Näh. im Part. (8820ms 5 ſchöne Zim.
Taunusstr. 3, Dakt., u. Badezim.
per 1 Juli.
(8833ms
Näheres Waldſtraße 44. ſchöne, große 5 Zimmer=Wohnung
Wilhelminenstrasse 17½ 1mit Gas, Bad, Veranda, Bleich=
platz, ſowie alles nötige Zubehör,
per alsbald oder ſpäter zu verm.
Riedlingerſtr. 21 part. (3835ms 5 ſchöne, große Zimmer
mit reichlichem Zubehör per ſofort
oder ſpäter zu vermieten. Näheres
Landar. Philipp=Anlage 4, II. (8804ms Heinrichſtraße (2
Elegante 5=Zimmer=Wohnung
in 2.Stage zu vermieten. (3759a reitnt . .
1. Juli oder früher zu vermieten.
Näheres parterre.
(9747ms Lukasweg 1, I., ſch.5 Z.=Wohn.
mit allem Zubehör per 1. Juli
zu vermieten. Näheres daſelbſt u.
Frankfurterſtraße 80. (8854ms Mathildenstr. 50, II.
1. Juli. Preis 1100 Mk. (7942t zwei elegante, große
Kirchſtr. 19 5 Zim.=Wohng. ſof.
od. ſpät. Zu erfragen im Bluſen=
geſchät W. Schnell.
(B8820t 2. Etag.
Rossdörferstr. 775 Zim.
Küche, Badez., gr. Veranda, Manſ.,
Gartenbtg. m. al. Zubh. z. 1. Zuli
2. Stock, beſtehend aus 5 Zimmern, zu verm. Näh. part. (8926ms moderne 5 Zimmerwohnung mit
Badezimmer, Veranda. Gas, elektr.
Licht und ſonſtigem Zubehör per
1. Juli zu vermieten. Näheres
ſch. 5 Z.=W., 1. Et., m. Gas u. all.nebenan bei Junghans. (9235a Mitmannstr. 21, I.
5 Zimmer, Speiſek., Badez., 2 Balk.,
2 gr. Manſardez, m. Zubehör, per
(B9226ms
Nr. 23, parterre.
1 Zimmer
mit allem Zubehör ſehr preiswert
per ſofort zu vermieten. Näh.
daſelbſt im 1. Stock. (2996ms
ſofort zu vermieten Eberstadt
bei Darmſtadt, Pfungſtädterſtr. 49,
Nähe d. Main=Neckar=B. (2204gms
Pallaswieſenſtraße 15, 2. St.,
ſchöne geräumige 4 Zimmer=
Woh=
nung, Gas, Veranda, per ſofort
Näheres parterre. (9203ms
Emilſtr. 27 ſchöne 4 Zimmer=
Wohnung mit Gas und allem
Zubehör per 1. Juli od. früher.
Näheres im 1. Stock (1130ms
1. Stock, 4 Z.=
Waldſtraße 35
Wohnung
mit allem Zubehör per ſofort,
evtl. ſpäter zu verm. (1120ms
Stock, ſchöne
Mstr. 27
Zim.=Wohn.,
geſunde, freie Lage, per ſofort
zu vermieten.
(B2070ms
in bevorz. freier
Soderstr. 119 Lage, d. Neuzeit
entſprechend, eleg. 4 Z.=Wohnung
m. Fremden= u. Mädchenz., Bad,
Veranda u. ſonſt. reichl. Zubehör,
per ſofort zu vermieten
Ein=
zuſehen von 3—5½ Uhr. Näheres
Wendelſtadtſtr. 34, pt. (2443ms
Pankratiusſtr. 41, Mart.=Drog.,
4 od. 5 Zimmer, 1. Et., mit allem
Zubehör per ſofort oder ſpäter
preiswert zu vermieten. (3774ms
Wenakstr. 37, I.
4 Zim.=Wohnung mit Zubehör per
1. Juli zu vermieten. (7245ms
Irenestr. 11, I. furterſtraße,
a. d.
Frank=
ſch. 4 Zim.=W. wegzugsh. an rub.
Fam. z. 1. Juli z. vm. Näh. pt. (7125ms
4—5 Zim.=
Eckhardtstr. 21 Wohnung
zum 1. Swit.
(6131ms
Mathildenſtr. 35, I., 4 Zimmer=
Wohn., Glasveranda, Badezim.,
2 Kam. u. Gart. z. 1. Juni ep. 1. Juli
zu verm. Näh. zwiſchen 10—1und
3—5 Uhr Soderſtr. 115, I. (6721ms
4 Zimmer-Wohnung, 1. Etage,
mit reichlichem Zubehör, per ſofort
zu vermieten. Näheres bei Keller,
Liebfrauenſtr. 93, 1. Stock. (6922ms
Lichtenbergſtr. 21, I., 4 Zim.=
Wohnung per 1. Juli an ruhige
Mieter zu vermieten. (7*39ms
Näh. Gartenſtr. 1, Kontor.
zwei 4 Zim.=Wohn.
Kiesſtr. 127 im 1. u. 3. St. z. vm.
Näh. im 2. St. od. part. (7732ms
Heidelbergerstrasse 70
Gartenhaus 1. St., abgeſchl. 4 Z.=W.
nebſt reichl. Zubeh. u. Gas p. ſofort
zu vm. Näh. Heidelbergerſtr. 70, II.
oder Kiesſtraße 127. E. (787ms
Soderſtraße 52, 1. St., ſchöne
4 Zimmerwohnung zu vermieten.
Näheres parterre. (7935a
Mathildenſtr. 7 I., 4 Z.=Wohn.,
neuzeitlich, paſſend für kleine Fam.,
per 1. Juli. Näh. part. (B8338ms
Luisenpl. 1, III. rechts
mod. 5=Zimmerw. m. Bad, elektr.
Licht Gas uſw., auf 1. Juli.
850 Mk. jährl. Einzuſ. v. 11—12 u.
2—4 Uhr. Näh. 1. Stock. (B9228ms
Moosbergstr. 32
ſchöne 4 Zimmerwohn. mit Zubeh.
per 1. Juli zu verm. (B8156ms
Gutenbergstr. 31, I.
per 1. Juli vollſtändig neu
her=
gerichtete 4 Zim.=Wohn. an ruhige
Mieter zu vermieten. (8421ms
Näheres parterre.
Frankfurterſtr. 11, Parterre=
Wohnung v. 4 Zimmern u. Zubehör
an eine kleine, ruh. Familie per
1. Juli zu vermieten. Näheres
im 2. Stock.
(8610ms
renie tenerſtente 35
1. Stock, 4 Zimmer mit oder
ohne Bad an kleine Familie
per 1. Jul. Näheres
dort=
ſelbſt 3. Stock oder in der
Eiſenhandlung Hublitz=
Kirchſtraße 18.
(8580a
Mollerstr. 35.
Schöne 4=Z.=Wohng. im 2. Stock
m. Veranda, Manſ.=Zim. u. ſonſt.
Zu=
behör zu verm. Näh. 3. St. (8741ms
Schöne 4=Zim.=Wohnung per
1. Juli zu vermieten. Näheres
Wittmannſtr. 3, 1. (*8915sm
Mollerſtraße 2, Eckhaus, ſchöne
4 Zimmerwohnung ſofort zu vm.
Näheres parterre.
(8831ms
Seite 211.
Mädchenzimmer, per 1. Juli zu
vermieten. Näheres Inſelſtr. 34,
parterre.
part., eine
Hochstrasse 8, 4
Zimmer=
wohnung mit Zubehör p. 1. Juli
vorm. Näh. Karlſtr. 20, I. (8778ms
Wohn., 1. Stock, mit Fremdenzim., Näheres parterre.
Veranda und Bad, per 1. Juli zu Landwehrſtraße 4, Manſarde,
verm. Näh. Gartenſtraße 23, am
Herrngarten.
(8836a
Mollerſtr. 36, II., ſchöne 4 Zim.=
Wohn. mit all. Zub., Bad, Veranda, Bismarckstr. 20, I., nehme
per 1. Juli. Anzuſeh. zw. 2—4 Uhr.
Soderſtraße 44½
ſchöne 4 Zim.=Wohn. per 1. Juli Sch. 3=Zim.=Wohn. (evtl. kl. 4 Z.)
Näheres parterre.
(*9109sm
Kaſinoſtraße 23 4 Zimmer=
(8853ms
Näheres im Laden.
4 ſchöne Zimmer nebſt
Zubehör, Zentral=Heizung.
Ludwigsplatz 2, näheres im
(8807t
Laden.
Ludwigsplatz 6, Manſarde,
4 Zimmerwohnung per 1. Juli
zu vermieten. Näheres Ph.
Jung=
mann, 2. Stock.
Kranichſteinerſtr. 593/
1. Stock, 4 Zimmer mit od.
ohne Bad an kleine Familie
per 1. Juli. Näheres
dort=
ſelbſt 3. Stock oder in der
Eiſenhandlung Hublitz,
(9168t
Kirchſtraße 18.
ſchöne 4 Zim.=Wohn., freie Lage,
Bad mit Badeeinricht., Veranda
und Manſarde zu verm. (9031ms Alicestraße 1½, II. Stock
ſchöne 4 Zim.=Wohn. p. 1. Juli zu
verm. Näh. Nr. 1, part. (8920ms Wilhelminenstr. 29
4 Zimmer=Wohnung zu vermieten. Lagerhausſtraße 26, 1. Stock
Näh. daſ. b. Weber. (8921ms ſchön. 4 Zim.=Wohn. z. vm. (8924ms 4 Zimmerwohnung, 1. Stock, mit
all. Zubeh., p. 1. Juli z. vm. (9194ms 1. St. mit 4 Zimmer, Küche mit daſelbſt 2. Stock.
Speiſek., Baderaum, 2 Veranden
u. reichl. Zubeh. per 1. Juli zu verm.
d. Archit. Weber, Dieburgerſtr. 8. (9197ms wohnung per 1. Juli zu vermiet.
(9243ms
Näheres part. eine
zu vermieten. merwohnung per 1. Juli zu verm.
Gutenbergſtraße 1, II. (9254ms Schöne geräum. 4 Zimmerw.,
1. St., per 1. Juli ev. m. Lad. od. Zimmer 56.
Kell. Näh. Karlſtr. 30, I. (9260ms Schöne 3 Zimmerwohnung per Neue Stiftſtr. 29, 1. Stock,
eleg. 4 Zimmerwohn. m. Bad an
nur ruh. Fam. zu vermiet. (9262ms Zimmer Liebigſtr. 48 eine 3 Zimmer=
Wohnung zu vermieten. (2656ms Mollerſtr. 28, 2. Stock, ſchöne
3 Zim.=Wohn. per ſofort zu verm.
Näh. Bismarckſtr. 55, 1. St. (1449ms Forſtmeiſterplatz 4 ſchöne 3Z.=
Wohnung ſof. zu verm. (B6076ms Inſelſtr. 19 part., Hth., ſchöne,
helle 3 Zim.=Wohn. mit Küche u. Wenckſtraße 54
Speiſekammer, Gas, 2 Keller und
Trockenboden, per ſofort billig
haus, parterre. Liebigſtr. 46, 2. St., 3 Zim. u.
1 Zim. in der Manſ. mit Zubehör! Louvre, Aliceſtr. 23, part.,
per ſofort oder ſpäter an ruhige3 Zimmer=Wohnung ohne Küche
Mieter. Bessungerstr. 88½
3 Zimmerwohnung zu mäß. Preiſe.
Näh bei Hammer daſelbſt. (6826ms Moosbergstrasse 68Wohn. zu verm.
ſchöne 3 Zimmerwohnung, neuzeitl.,
Gas, Veranda etc., per 1. Mai zu vm.
Näh. part. oder 1. Stock. (B8073ms Waldstr. 30
3 Zimmer, Küche, Gas u. Zubeh.,
Preis 309 Mk., per 1. Juli 1914
an kleine Familie.
(8612ms
3=Zim.=Wohng. zu verm. (8735ms
parterre, elegante 4 Zimmerwohn., ſtraße, 3 Z.=W. i. 2. St. an ruh. Leute. 1 15. April ds. Js. z. vermieten. Näh.Badezimmer nebſt Fremden= und Pr. 410 M. Näh. 1. St. rechts. (8530ms im Stadthaus, Zimmer 56. (7487ms (6832ms Arnst-Ludwigstr. 5, Seitenb. III
daſ. 1. Stock, Vorderhs. (8703a zu verm. Einzuſehen v. 10—12 Uhr Zimmerſtraße 5, ſchöne 3 Zim.= Lindenhofstrasse
Mitte der Stadt große 4 Zim.=1. Juli zu verm. Preis 520 Mk. vermieten. Näheres Orangerie=
(8837a 3 Zimmer, Küche an ruhige LeutelWaldſtr. 50 und Zubehör, nut
per 1. Juli zu vermieten. (8808ms an kleine Familie per 1. Mai, vor=
31 Zimmerw. m. Badez. an ruhige Gervinusſtraße Nr. 49
Näh. Viktoriaſtr. 60, part. (*9111sm Mieter. Einzuſehen v. 10—3 Uhr.
Näheres parterre. Ecke Moller= u. Ireneſtr. 71.
zu verm. Anzuſehen von 19—3 Uhr. ſof. od. ſpät. Näh. part. (8751ms Schützenſtr. 20, 3= Zim.=Wohn.
m. Gas, im 1. St. p. 1. Juli z. ver=
Wohnung ſofort zu vermieten. mieten. Näh. b. Fr. Schwebel. (8749ms Küche nebſt Zubehör) per 1. Mai Zwei Wohnungen à 3 Zim., Ver.,
Speiſek., à M. 460.— p. 1. Juli z. verm.
Ausk.: Wendelſtadtſtr. 40 1. (8748ms bis 4 Uhr nachm. Eliſabethenſtr. 46 Hth. z.=W.
m. Zub. Näh. Frankftrſtr. 53. (8743ms Wienersstr. 70 (Stb. I. St.) Schöne
(8806ms W geräum. 3=Z.=Wohn. f. 1. Juli
z. v. Auf Wunſch Gartenant. (8738ms (nächſt der Rheinſtraße)
ſchöne 3 Zimmerwohnung nebſt
Zubehör per 1. Juli zu ver=
mieten. Näheres V. Weiß=
müller, Rheinſtraße 33. (8811a Rhönring 31, II. rechts, ger
3 Zimmerwohnung m. all. Zubeh.! Wienersſtr. 52 2—1 Zim.=W.,
per 1. Juli zu vermieten. Näh. auf Wunſch Werkſtätte. (*9401im
daſ. u. Frankfurterſtr. 80. (8855ms Stiftſtraße 89, II., 3 Zimmer=
wohnung p. 1. Juli zu verm. Pr. Leute zu vermieten.
370 Mk. Zu ſehen v. 10—12 u. v.
2—4 Uhr. Zu erfragen Mühl=
ſtraße 26, parterre. (8856ms ſchöne 3 Zimmerwohn. mit Manſ.= Frankenſteinſtr. 36 neuzeitl.
Rhönring 43, 1. Stock, eine Zim., Gas und allem Zubehör2 Zimmerwobnung mit Gas zu
per 1. Juli zu vermieten.
Kranichſteinerſtraße 5, ſchöne Zu erfragen parterre. (8004oms Arheilgerſtr. 4 ſchöne Zwei= 1 Mollerſtr. 29, 1. Stock, große
3=Zimmerwohn. mit allem Zubeh.
Rhönring 17 iſt die Wohn. im per 1. Juli zu vermieten. Näh.
(8519t Rossdörferstrasse 67, I.
Einzuſeh. nachm. v. 3—5 Uhr. Näh.ſchöne 3 Zim.=Wohn., Gas, Boden=1. Mai zu verm. Näh. part. (9027sm
kammer u. ſonſt. Zub. p. 1. Juli zu
Waldſtraße 23 4 Zimmer=verm. Pr. 430.— Mk. p. J. (9032mg Pallaswiesenstr. 39
Lindenhofstr. 7, I. ſchöne wohnung per 1. Juli zu vermieten. wohnung zu vermieten. (8925ms
4 Zimmerwohnung für 420 Mk. Näheres Vorderhaus, 2. Stock oder
(9253ms Rheinſtraße 25, Contor A. (8922ms Roßdörferſtr. 23 ſchöne 4 Zim= Im 1. Obergeſchoß der ſtädtiſch. 2 Zimmerwohnung mit Gas ꝛc.
Näheres durch L. Wagner, Küche, 2 Bodenkammern nebſt Zu=
vermieten. Näh. im Stadthaus, 1. Mai zu vermieten. J. Mohr,
Neckarſtraße 4. Pankratiusſtr. 30½,
eine 3 Zimmerw. zu verm. (9188ms Inſelſtraße 19, II. Hinterhaus,
ſchöne 3 Zimmerwohn. mit Speiſe=
kammer u. Küche, 2 Keller uſw., p.
1. Juli bill. zu verm. Näh. daſ. i.
Vorderh. p. b. Flickinger. (9189ms Kiesbergſtr. 49, part., 3 Zim=
merwohn. per 1. Juli zu vermiet.
Näh. Ludwigshöhſtr. 43. (B9224ms 3 Zimmerwohnung zu vm. (*9520 zu verm. Näh. daſelbſt im Vorder= Frankenſteinſtr. 49 gr. 3 Zim= Luisenstrasse 40
(6104ms lmerwohnung mit Gas, Bad u. all.
Komfort zu vermiet. (9196ms (6761msper Juli zu vermiet. Näh. 2. Et.
Beſichtigung 11—4 Uhr. (9192ms Forſtmeiſterplatz 5 kl. Zimmer Luiſenſtr. 34, Htb., 2 Zim.=
(644ms Große Ochſengaſſe 12 Zwei=
Zimmerwohnung mit Küche per
daſelbſt bei Störger. (5325ms Seitenb.,
Lindenhofstr. 7 2 Zim.=
Wohn 15 Mk. monati. (B7116ms
bau), beſſ. 2 Zim.=Wohn., Balkon,
Gas, monatl. 24 Mk., u. i. Seitenb.
2 Zim., Küche, monatl. 12 Mk. (B2401ms
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
k In der ſtädtiſchen HofreiteuLindenhofſtraße 5 iſt eine kleine
sWohnung, beſtehend aus zwer
Pareusſtr. 19, n. d. Pallaswieſen= Zimmern nebſt Küche, auf den Hofgartenstrasse 9
3 Zimmerwohng. m. großer Küche, 2X2 Zim.=Wohn. ſofort. (7724ms event. mit Bedienung der Dampf= Arheilgerſtr. 69, kl. 2 Zimmer=
heizg., per 1. Juli zu verm. Näh. wohnung an kl. Familie. (8058ms Wohnung mit großem Balkon, per ſchöne 2 Zimmer=Wohnung zu
(B7996ms
Allee 6. 2 Zimmer, Küche
(7995ms
monatlich 15 Mk. 2 Zimmerwohnung
(8802ms (Erdgeſchoß), abgeſchloſſ. Vorplatz,
Bodenkammer und 2 Keller, per
1. Juli zu vermieten. Näheres
Hinterbau, Erdgeſchoß. (8701ms iſt 1 Manſ.=Whg.
Waldſtr. 2 (2 Zim., Kam. und
zu verm. Näh. I. Stock. (8731ms Roßdörferſtr. 59, II. St. (Roßdörferſtr. 46 1. Stb. 2freundl.
N 2=Z.=Wohngn. an ruh. Mieter
per Mai u. Juli zu verm. Einzuſeh.
(8737ms
Eine3=— Näh. Vorderhaus, part. Hügelstrasse 75,
am Marienplatz, 2 Zimmerwohn.
im Seitenbau zu verm. (8803ms 2 Zimmerwohn
Kiesbergſtr. 60 u. allem Zubeh.
im Dachſtock. Näh. part. (B8824ms Rundeturmſtr. 12 gr. 2 Zim.=W. n.
Saalbauſtr. 11, parl., a kl. Fam. p. 1. Mai. Näh.daſ. (B8828ms 2 Zimmer=
Wendelſtadt
49 wohn. per
1. Mai zu vermieten.
(8826ms Pankratiusstrasse 30½
Eine 2=Zim.=Wohng. im Hinter=
hauſe bill. zu vermieten. (8752ms Nieder=Ramſtädterſtraße 75
2 Zimmer und Küche an kinderloſe
(8680a Seitenbau,
Magdalenenſtr. 6, parterre,
2 Zim.=Wohn. per 1. Mai. (8996a verm. Näh. bei Gottschall. (9129a Zimmerwohnung mit Veranda an
ruhige Mieter.
(9138imds Wendelſtadtſtraße 22
ſchöne 2 Zimmer=Wohnung, ohne
Gegenüber, an ruhige Leute per Tannenſtr. 8, 2 Z.=W., Manſ, a.
ruh. Miet. p. 1. Mai zu verm. (B9014 Tannenſtr. 20 eine ſchöne Zwei=
Zimmerwohnung zu vm. (B8927ms Hinterhaus, 1. Stock, 3 Zimmer= Neue Ireneſtr. 15 2 Zimmer= Sandstr. 42, Mittelbau,
Hofreite Karlſtraße 103 iſt eineper ſofort oder ſpäter zu vermieten.
Wohnung, beſteh. aus 3 Zimmern, Näheres daſelbſt. (9236a Pankratiusſtr. 50 2 Zimmer=
behör, vom 1. Juli ds. Js. ab zu Wohnung zu vermieten. (*9474ms (9190ms! Heidelbergerſtraße 15 ſchöne
Manſardenwohnung, 2 Zimmer u.
Küche p. 15. Mai zu vm. (*9506ms (9187ms Magdalenenſtraße 3 2 Zimmer
und Küche zu vermieten. (*9503ms Magdalenenſtr. 21 2 Zimmer=
wohnung zu vermieten. (*9453 Kl. Wohn. für einz. Damen.
Freundl. 2 Zimm.= u. 1 Zimm.=
Wohnung, je mit Kabinett, evtl.
zuſammen.
(9261ms
Teichhausſtraße 36, I. Zimmer Arheilgerſtr. 69 unmöbl. Zim.
mit ſep. Eingang.
(6722ms unmöbl. Zim. m. Waſſerl. (8059ms Kiesſtr. 94, unmöbl., ſchönes
Manſardenzimmer ſoſort zu verm.
Näh. parterre.
(8425ms und Küche. 7½ Mk. (B8448ms ſchönes, ſeparates
Stiftſtr. 50 Zim. ohne Möbel.
Näheres Manſarde. (*8727ms Soderſtr. 78, part., unmöbl.
Zimmer, eventl. zum Möbelein=
ſtellen, zu vermieten. (8520ms ſofort zu vermieten. Näheres! Schön., groß. unmöbl. Zimmer an
Sbeſſ. Dame p. ſofort zu verm.
*9048sms) Karlsſtr. 6, 2. St. Pankratiusſtr. 48, Htb., p. r., un=
möbl. Zimm. zu vermiet. (*9343im
Dieburgerſtr. 96, pt., 1 evtl. 2
unmöbl. Zim., ineinandergeh., mit
ſep. Eingang, in ſchöner, geſunder
Lage, ſofort zu verm. (*9469
Für Photographen.
Georgenſtraße 1½ ſoll Wohnung
nebſt Atelier anderweitig vermietet
werden. Näheres durch C. W. Braun,
Martinſtraße 74.
(B664ms
Obergaſſe 18 kleine Wohnung
(6806ms
zu vermieten.
ſch.leine
Erbacherstr. 46 Wohn.
mit abgeſchloſſ. Vorplatz, paſſ. für
1—2 Perſ., per ſofort zu verm.
Näheres parterre. (7157ms
Martinſtr. 8 Manſardenwohn.
an ruhige Leute per 1. Juli, ſowie
Gartenzimmer zu verm. (B8041ms
Ludwigshöhſtraße 54
Man=
ſarden=Wohnung an ruhige Leute
zu vermieten.
(B8529oms
Große Bachgaſſe 8 Wohnung
zu vermieten.
(9232a
Tannenſtraße 40 ſchöne Manſ.=
Wohnung zu vermieten. (B9281
In ſchönſter Lage
Eberſtadts eine frdl.
7—8 Zim.=Wohn.
mit Badezimmer u. Veranda
und ſonſtigen
Bequemlich=
keiien baldigſt zu vermieten.
Nähere Auskunft
Heidel=
bergerſtraße 16. (1223ms
Villen-Kolonie Eberstadt
ſchöne 3 Zimmer=Wohn., neuzeitl.,
zu vermieten.
(7998ms
Tannenhof, hint. d. Waldfrieden,
Alter Darmſtädter Weg 147.
Kl. Villa Eberstadt
Mühlſtr. 25 zu verm. 7 Zimmer,
Gart., herrl. Blick auf Berge u. Wald,
ruh. Lage, einige Min. v. Halteſt.,
zum billig. Preis von 800 Mark.
Näh. i. Schweizerhaus. (8633a
Eberstadt, Neue Schwanenstr. 25, Nähe
Strassenbahn, 4 Z.-Wohn., nur 240 Mk. (8995a
Slteräiue
In dem ſtädtiſchen Gebäude
am neuen Hauptbahnhof iſt ein zu
Geſchäftszwecken geeigneter Raum
von 22 qm Bodenfläche alsbald
zu vermieten.
(9201ms
Näh. im Stadthaus, Zimmer 56.
Eliſabethenſtr. 56 neuzeitlicher
Laden mit 2 anſtoß. Räumen, auch
als Filiale geeignet, zu verm. Näh.
daſ. im 2. Stock.
(9208ms
mit Zim., für jed. Geſch.
Laden paſſ., groß und hell, zu
verm. Näh. Karlſtr. 30, I. (9200ms
Laden (für Filale geeignet)
ſofort zu vermieten. (2442ms
Eliſabethenſtraße 37.
Saalbauſtraße 38 ein ſchöner
Laden per ſofort.
(9199ms
Laden mit geräum. 2 Zimmer=
Wohnung, für jedes Geſchäft
paſſend, in konkurrenzloſer Lage
per ſofort.
(1219ms
Näheres Stiftſtraße 52, part.
Nieder=Ramſtädterſtraße 65
Laden, in welch. m. Erfolg chem.
Wäſchereifiliale betrieb. wurde, eig.
ſich auch für Kaffeefiliale, zu
ver=
mieten. Kann ſofort bezog. werd.
Näh. Baubüro daſelbſt. (3002ms
Waldſtr. 7, Laden m. od. ohne
Wohn. u. Räume im Htb. (1362ms
Laden per 1. Juli
Marktstr., zu vermieten.
Näh. Schillerplatz 2, III. (7396ms
Großer Laden an der
Hoch=
ſchule per 1. Juli zu verm. (8001ms
Nieder=Ramſtädterſtraße 22
heller Laden, 2 Schauf., mit anſtoß.
Wohnung per 1. Juli. Einzuſ. 8—10
u. 6—8 Uhr. Näh. 1. Stock. (8071a
Eusabethenstr. 46.
Laden u. Ladenzim. mit 5=Zim.=
Wohng. evtl. geteilt per 1. Juli zu
verm. Näh. Frankfurterſtr. 53. (8742ms
Schön., hell. Eckladen
mit Magazinraum u. 4
Zimmer=
wohnung im Johannesviertel zu
vermieten.
(8900a
Näheres Rheinſtraße 26, Büro.
Neckarſtr. 26nächſt d. Drag.=Kaſ.
kl. Laden m. Zim. p. 1. Juli. (8754ms
Hoderher Zaden
mit zwei Schaufenſter, Zimmer u.
Lagerraum, für jedes Geſchäft
ge=
eignet, in der Marktpaſſage zu
vermieten.
(8056ms
Hermann Berger
Ernſt=Ludwigſtraße 10, 2. St.
Zentrum
Schützenstr. 4, 8. Stadt,
groß. hell. Laden m. 4 Zimmerw.
Nummer 98.
Blumenthalſtr. 107 Laden m.
2 Zimmerw. iſt per 1. Juli
ander=
weit zu vermieten.
(9245ms
Näheres daſelbſt 1. Stock.
Geneäen
Mathildenplatz 9
Werkſtätte zu vermieten. (9206ms
Nieder=Ramſtädterſtraße 51
Werkſtätte zu verm. (1917ms
Wendelſtadtſtr. 27, Werkſt. u.
verſch. Lagerräume per 1. Juli zu
verm. Näher. 1. Stock. (7127ms
Roßdörferſtraße 3
mit od. ohne Wohn.
Werkstätte bis 1. Juli zu verm.
Näheres parterre. (7997ms
Neckarſtr. 26, große, helle
Werk=
ſtatt per 1. Juli zu verm. (8414ms
Riedeselstrasse 46
Schuhmacher=Werkſtatt in
welcher ſeit einer langen Reihe
von Jahren eine Schuhmacherei
mit beſtem Erfolg betrieben,
per ſofort zu verm. (8419oms
Näh. Eliſabethenſtr. 68, Tel. 454.
Pallaswiesenstr. 39
ſchöne Werkſtatt von ca. 90 qm
Bodenfläche, ev. mit kleiner
Woh=
nung ſofort zu vermieten. Näh.
Vorderhaus 2. Stock oder
Rhein=
ſtraße 25, Contor A.
(8923ms
Uerzum
ſind mehrere
Luisenstr. 10 Lagerräume
zu vermieten. Näheres durch C. W.
Braun, Martinſtraße 74. (B684ms
Lagerräume.
Im neuen ſtädtiſchen
Lager=
haus am Güterbahnhof und im
alten ſtädtiſchen Lagerhaus,
Lagerhausſtraße 31, ſind mehrere
abgeſchloſſene Lagerräume (von
16—350 qm Flächeninhalt) teils
alsbald, teils per ſofort und
15. Mai 1914 zu vermieten.
Nähere Auskunft wird im
Stadt=
haus, Zimmer 64, erteilt.
2722ms)
I. V.: Schmitt.
Heinrichſtr. 69 möbl. Zim. m. g.
Penſ., ev. f. 2 j. Hrn. paſſ. (4313ms
Kiesſtr. 30, p., ſchön möbliert.
Zimmer zu vermieten. (2160ms
Landwehrſtr. 6, möbl. Zimmer
mit od.ohne Penſion zu verm. 2868ms
Kranichſteinerſtraße 36, im
1. Stock, ein gut möbl. Zimmer,
auf Wunſch Penſion. (4341ms
Möbl. Zimmer per ſofort
zu vermieten.
(7182ms
Lauteſchlägerſtr. 9, part.
Kaſinoſtraße 7, I., ſchön möbl.
Wohn= u. Schlafz. zu v. (6437ms
Gervinusſtraße 63, II., möbl.
Zimmer zu vermieten. (6716ms
Herdweg 66, II., 1—2 ſchöne gut
möbl. Zimmer an geb. Dame oder
Herrn (Dauermieter) z. v. (B7111ms
Beckſtr. 83, Gartenh., I., möbl.
Zimmer mit oder ohne Penſion,
nur an Dame zu vermieten.
An=
zuſehen abends nach 6 Uhr. (7388ms
Aliceſtraße 6, möbl. Zim. mit
und ohne Penſion.
(7273a
Saalbauſtraße 25, 3. Stock,
gut möbl. Zimmer.
(7727ms
Schloßgraben 11 ein fein möbl.
Zimmer zu vermieten. (7722ms
Kiesstr. 66, II.
2 kl. möblierte Zimmer (Wohn= u.
Schlaf=z.) mit Schreibtiſch u. Gas
ſofort zu vermieten. (7831ms
Mollerſtraße 17, 1. St., eleg.,
neu eingerichtetes Schlafzimmer
mit Balkon und ſep. Eingang an
nur ſeriöſen Herrn zu vermieten
(Alleinmieter).
(*9246gm
Wendelſtadtſtr. 27, gr. heller
Keller m. Gas u. Waſſ., ſow. ſonſt.
Räume per 1. Juli z. vm. (7126ms
Sellumen
Neue Niederſtr. 15, Stallung
für 3 Pferde ſofort zu
ver=
mieten.
(9207ms
Wendelſtadtſtr. 49, Stallung
für 3 Pferde mit Remiſe ſofort
zu vermieten.
(7383ms
Stallung
Frankturterstr. 2.4 für 3—4
Pferde, Remiſe, Heuboden und
Burſchenzim. ſofort z. verm. (8418ms
Stallung
im Soderviertel, nächſt d.
Künſtler=
kolonie, m. Burſchenzimmer,
Sattel=
kammer etc., wegen Verſetzung des
H. Majors Graf von Büdingen
per bald zu verm. Beckſtraße 54,
Telephon 957.
(8452a
Möblerte Zimmer
Moosbergſtr. 79, III., möbl.
Zimmer billig zu verm. (B1562ms
Nummer 98.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Friedrichſtr. 18, 2. Stock, gut
mööbl. Zimmer mit guter Penſion
eFort zu vermieten.
(7994ms
Näheres parterre.
Aliceſtr. 23 (Penſion Loupre)
—3 möbl. Zimmer oder
Wohn=
ſund Schlafzimmer. (5723ms
Karlſtraße 46, 1. St., kl. einf.
Amöbl. Zimmer ſofort. (7159ms
Aliceſtr. 6 möbl. Zimmer für
iede Zeirdauer zu verm. (7891a
Rheinſtraße 20, 3. Stock, gut
nöbl. Wohn= und Schlafzimmer
Imit Gas zu vermieten. (8534a
Eleg. möbl. Wohn= u. Schlaßim.
elektr. Licht, Schreibtiſch ꝛc., ſeparat.
Eing., an nur beſſ. ruh. Herrn ſof.
zu vm. Wienersſtr. 77, II. (8454a
parterre, ein
r. 61, ſchön möbl.
Zimmer ſofort zu verm.
(8455a
Saalbauſtraße 10, 1. St., gut
möbliertes Zimmer mit Gas und
Schreibtiſch zu verm. (8447ms
Luiſenſtr. 30, part., groß., ſchön
möbl. Zim. mit Gas ſof. (8405ms
Kranichſteinerſtraße 44, pt.
möbl. Zimmer zu verm. (8537ms
lſchön möbliertes Zimmer. (*9117sm
Wilhelmſtr. 51, I. r., gut möbl.Müisenstr. 10, pt., Zimmer
Wohn- u. Schlafz. ſof. z. verm. (*9121sms per ſofort zu verm.
Mühlſtraße 28, 1. Stage, ſchön
möbl. Wohn= u. Schlafzimmer, ſep.
Eingang, zu verm.
(7595t
Arbeiter kanneinſambl. Z. msb.
erh. Wendelſtadtſtr. 33, pt. (8755ms
find. beſſ. Dame
Schönes Heim dauernd bei
kinderl. Fam. Gute bürgl. Penſ. mit
Fam.=Anſchl. Off. u. D 24 a. Exp. (*3160a
Riedlingerſtr. 20 ſofort 2 gut
möbl. Zimm.
vm., per 1. Mai
2 weitere, eventl. alle 4 zuſ. (7084t
Heinrichſtraße 97, part., zwei
gut möbliert. Zimmer an ruhigen
Mieter zu vermieten.
(8055t
ſchön
möbliert.
Haldstrasse 62
Zimmer
zu vermieten.
(7028t
Kranichſteinerſtr. 59, IV, frdl.
möbl. Zimmer mit ſep. Eing. ſofort
zu verm. Preis 16 Mk. monatl.(8366t
Kaſinoſtr. 26, part., eleg. möbl.
Zimmer zu vermiet. (8322t
Kirchſtraße 21, 3. Stock links,
ſchön möbliertes Zimmer an ſol.
Herrn oder Dame. (8834t
Waldſtraße 3, 2. Stock,
hoch=
elegantes möbl. Zimmer, evtl. mit
Penſion, zu vermieten. (9018t.
Frankfurterſtr. 17, 2, Gut möbl.
Wohn= u. Schlafz. z. verm. (8740ims
Wienersſtr. 63 zwei gut möbl.
Landwehrſtraße 1½, 3. Stock, Zimm. für gleich zu bezieh. (8155ims
g. möbl.
(7274oms
Alilcestr. 27, 1. Stock
Wohn= u. Schlafzim. zu vm. (8135oms
Ecke Frzukfurter= u.
Kahlert=
ſtraße 1, I., ſchön. groß.
Balkon=
zimmer, freie Ausſicht, Schreibt. u.
Gas, ſof. zu vermiet. (9113t
Steinſtraße 24, part., gut möbl.
Wohn= u. Schlafz., auf Wunſch mit
Klavier, preiswert zu verm. (6397mg
Heidelbergerstrasse 70, I.
möbl. Wohn. von 2—3 Z., Kücheꝛc.,
Glasabſchl. u. Gas, per ſofort zu
verm. Näh. Heidelbergerſtr. 70, II.,
oder Kiesſtraße 127 E. (7786ms
Bismarckſtr. 26, I., ſch. möbl.
Wohn= u. Schlafz. z. vm. (8054ms
Steinackerſtraße 12 großes
möbl. Wohn= (mit Nordlicht) und
Schlafzimmer zu verm. (B8032ms
Nähe der Künſtlerkolonie möbl.
Zim., nur an ſol. Herrn od. Fräul.
zu verm. Näh. Exped. (*9198gms
Möbl. Zim. gnig. Frl. bill.z. verm.
Erbacherſtr. 5, II. (*9180sgm
5 möbl. Zimmer ſofort zu verm.
(*9022som) Bleichſtr. 45, 2. St.
Nd.=Ramſtädterſtr. 51, II., mbl.
Z., Gas, m. o. ohne Penſ. (*9080som
Neckarſtr. 16 gut möbl.
Wohn=
u. Schlafz., evt. Penſ., z. vm. (6404oms
ſch. möbl.
Kurhaus Crautheim Zimmer
mit u. ohne Penſion.
(8456a
Erbacherſtr. 3, I., großes gut
möbliertes Zimmer, Schreibtiſch,
Gas, zu vermieten.
(7087oms
Waldſtraße 23 möbl. Zimm. m.
od. ohne Penſ. v. ſof. od. ſpät. (2244ms
Kaſinoſtraße 21, 2. Stockſ
gut möbl. Wohn= u. Schlafz. m
Schreibt., Gas ꝛe. bill. z. v. (847oms
Penſion Mink
Eliſabethenſtr. 4 (Zentr.) modern
eingerichtetes Zimmer ſofort zu
vm. Zim. auf jede Zeitdauer. (7280a
Heinheimerſtr. 22, III., mbl. Z.
mit Koſt, p. Woche 12 Mk. (9231a
Pankratiusſtr. 5 gut möbl. Zim.
mit o. ohne Penſ. ſof. z. vm. (*9487ms
möbl. Zim. m. sep.
Hochſtr. 23, I., Eing. sof. (B9225
Neue Schwanenſtr. 72, 2. St.,
2 fein möbl. Zimmer. (*9526mds
a. d. Rhein=
Saalbauſtr. 8, I., ſtraße, groß.
gut möbl. Zim. mit Gas. (*9534
Soderſtraße 22 gut möbliert.
Zimmer ſofort zu. verm. (2242ms
Sandbergſtr. 60, Hth., I., I. gut
möbl. Z. ſof. od. ſpät. (*9305mm
Soderſtr. 6½, I. (Kapellpl.)2eleg.
Zimm., Alleinmiet. z. 1. Mai. (318ms
Pallaswieſenſtr. 38, I., ſchön
möbl. Zimmer mit Penſion ſofort
zu vermieten.
(9259ms
Aliceſtr. 23 (Penſion Loupre)
2—3 möbl. Zimmer oder Wohn=
und Schlafzimmer.
(9191t
Cchüler erh. gute Penſion zu mäß.
Preis Aliceſtraße 6. (*8928fms
Schüler finden gute Benſton
bei vollem Familienanſchluß
5693ms)
Roßdörferſtraße 40.
od. Schülerinn. find.
2 Schüler liebev. Aufnahme
i. b. Fam. Gr. Gart. Klav. u. Bad i. H.,
evtl. Ueberwachung d. Schulaufgab.
8736ms) Liebigſtr. 39 (Johannisv.).
1 oder 2 Schülerinnen,
auch junge Damen, die höhere
Lehranſtalten beſuchen, erhalten
Penſion bei gebildeter Famille.
Zimmer mit guter Gartenluſt,
Klavier vorhanden. Näheres durch
die Expedition.
(8274ims
Billige Pension
für Schülerinnen höherer
Lehran=
ſtalten. Gute Verpflegung,
mütter=
liche Aufſicht, evtl. Ueberwachung
der Schularbeiten. Offerten unk.
U 68 an die Expedit. (6951a
find. gute bill.
Tod. 2 S
Penſion
Lagerhausſtraße 2, I. (9247ms
4 Schaufenſter
in dem Oktroiaufſichtshäuschen
an der Allee (Zufahrtsſtraße zum
Bahnhof) ſind ſofort anderweit
zu vermieten. Nähere Auskunft
Stadthaus, Zimmer 64. (711a
Darmſtadt, 1. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Schmitt.
Wilhelminenstrasse 19, I. Darmstädfer Hausbesitzerverein. relephon Nr. 560.
Inſertionspreis: 10 Pfg. die einſpaltige Petitzeile;
Zu vermieten:
3 merte Zimmer
Zum Alleinbewohnen:
Ecke Landskron. und
Fran=
kenſteinſtr. 70, 9 Zim., Zub.,
Bad, Veranda, Balkon, elektr.
Licht, Gas, m. o. ohne Stallg.
weg. Verſetzung ſofort. Näh.
Hch. Funk, Grafenſtr. 23½,
Telephon 446.
(8102ms
Haus Herdweg 97
neu hergerichtet
seit 10 Jahren von Herrn
Major v. Lössl sbewohnt, ist
versetzungshalber anderw. zu
verm. Dasselbe besteht aus
14 Zim., Küche Badez., Balkon
Verandas, Mädchenz., Keller,
Gas, elektr. Licht, Stallung f.
4 Pferde, Remise, Burschenz.,
Heuboden, Garten, nebst reichl.
Zubehör. Kann eventl. auch
geteilt, sofort, oder später
bezogen werden. Näheres
Herdwog 99, II. (1852ms
Villa „Irene‟
neben Kurhaus Trautheim
(Gartenſtadt Nieder=
Ram=
ſtadt, Traiſa), enthaltend 7 gr.
Zimmer, Küche, Bad.
Seiten=
gebäude m. 2 groß. Zimmern,
Autogarage, elektriſch. Licht,
Waſſerleitung, mit großem
parkähnlichem Garten, groß.
Baumgrundſtück u.
Gemüſe=
garten per ſofort zu verm.
evtl. zu verkaufen. Weiteren
Aufſchluß, ſowie
Einſicht=
nahme der Pläne ꝛc. bei
Hein-
rich Funk, Grafenſtr. 23½,
Telephon 446. (4092ms
Soderstr. 136, I.
freie Lage, herrſchaftl. 8 Zimmer=
Wohn. mit reichl. Zub. Näheres
Heidenreichſtr. 31, part. (8888ms
Martinstrasse 54
II. u. III. Stock, zusammen
10 Zim. u. reichl. Zubehör,
Bad, elektr. Licht, Balkon,
Veranda, 2200 Mark, per
sofort. Näh. Heinrich Funk.
Grafenstr. 23½, Tel 446. (405ms
Olbrichweg 6, 14 u. 16
höhe)
moderne herrſchaftliche 6 Zimmerwohnungen mit allem
Komfort, Diele Veranda, Loagia, Küche mit Anrichte und
Speiſekammer, Nebenräumen Bad, elektr Licht,
Warmwaſſer=
bereitung, Zentralheizung, Kohlen= u. Wäſcheaufzug,
Dienſt=
treppe uſw., zum Preiſe von 1500—2200 Mk., zu vermieten.
Beſichtigung von 10—12 und von 2—4 Uhr. Nachfragen
Olbrichweg 6, I. I. im Büro.
Weiteren Aufſchluß, ſowie Einſichtnahme der Pläne bei
Heinrich Funk, Grafenſtraße 23½, Tel. 446. (415ms
von 10maliger Wiederholung an 10% Rabatt=
4) parterre od.
(Mathilden: MEliſabethenſtr. 52, 1. Stock,
Zame
T
Neckarstrasse 6, I.
Herrſchaftswohnung, 7 Zimmer,
große Diele, Bad, Veranda und
ſonſtiges Zubehör zu vermieten.
Näheres parterre.
(715ms
Mienſtaſte 127, I.,
herrſchaftl. 6 Zimmerwohn., m. all.
Komfort der Neuzeit ausgeſtattet,
Verandas, Lift, Zentralheizung,s
Warmwaſſerbereit., Gas, elektr.
Licht, z. 1. Juli. Näh. dortſelbſt
(7138ms
oder 3. Stock.
ohlystrasse 33 Annaſtr. 36, p.
Riedeſelſtraße 51
Haus zum Alleinbewohnen,
ca. 8 Zimmer, mit modernem
Zubehör. Näh. Eliſabethen=
ſtraße 68, Büro.
(406ms
Ecke Riedeselstr., Herrſchaftl.
II. Etage, enth. 8 Zim. inkl. kompl.
groß. Bade= u. Ankleidezim., elektr.
Licht, Gas, Erker, Veranda zum
1. Jult oder früher. Näheres da=
(6100ms
ſerbet 1. Etage.
im südl. Stadtteil,
ent-
haltend 18 Zimmer,
grosser Garten nebst
reichl. Zubehör, mit
allem Komfort der
Neu-
zeit ausgestattet, evtl.
mit Stallung z. 1. Juli.
Einzuseh. v. 11—1 Uhr.
Näheres
Verwaltungs-
u. Verwertungs-
Gesell-
schaft für Immobilien
m. b. H., Nieder-
Ram-
städterstr. 14, Tel. 2464.
(6817ms
Parterrewohnung, 7 Zimmer, Bad,
2 Verandas, Gas und elektr. Licht,
1 Souterrainz, 1 Fremdenzimmer,
2 Kammern ꝛc. z. 1. Juli. Beſicht.
p. 11½ —1 Uhr und v. 3½—5 Uhr.
Näh. Roquettweg 3. (5397ms
Neckarstr. 6, 3. Stock
AHerrſchaftswohnung, 7 Zimmer,
Diele, Bad, Veranda, Balkon undlmoderne, geräumige 6 Zimmer=
Hügelstr. 6, II.
ſchöne 7 Zim.=Wohnung mit Gas,. Licht, Veranda, Bad, Gar=
Atenanteil zum 1. Zuli. Näheres
(8887ms9
3. Stock.
3a
Elchbergstr. 20 6 Zimmer davon 1 Z. Manſarde,
wegen Verſetzung des ſeitherigen
Mieters der 1. Stock m. 7—8 Zim.,(
uder Manſ., Schrank=, Mädchen=
Gartenant. nebſt reichl. Zubehör.
Näh. part. od. bei Kanzleiinſpektorſelegante 6 Zimmer=Wohnung mit
Rudolf Rothermel, Waldſtr. 40, Fremdenzim. u. reichl. Zubeh., Ges
Apartere.
Heinrichstr. 87, part.
7 Zimmer, Bad, gr. Veranda, reichl.
Heidelbergerstr. 7 (Zubeh., Gas, elektr. Licht,
Warm=
waſſerleit., Gart., z. 1. Juli. (9263ms
6 Zimmer mit Bad, Gas,
Bal=
kon, Vorgarten, allem
Zube=
hör, event. gerades, geräum.
Fremdenzimmer im
Oberge=
ſchoß per ſofort.
Näh. 1. Stock. (1522ms
Friecriehstr.13 I.
Zubehör. Näh. daſ. part. (409ms Wohnung mit Badeeinrichtung,
Fremdenzim., Mädchenz. u. reichl.
Zubeh. per ſofort zu verm. Näh.
daſelbſt und bei Verwaltungs= u.
Verwertungs=Geſellſchaft für
Immobilien m. b. H., Nieder=
Ramſtädterſtraße 14, Tel. 2464,
auch Rhönring 113, I. (419ms
Aliceplatz13, 2. Stock,
außergewöhnlich große 6 Zim.=
Wohn., ohne Gegenüber,
Bade=
zimmer. Speiſekam., Veranda, Gas,
ſelektr. Licht, viel Zub. zum 1. Juli.
(8104ms
Preis 1400 Mark.
Heidelhergerstr. 6110, I.
berrſchaftl. Wohnung, 6 ſchöne,
große Zim. mit Bad, Gas, elektr
Licht und all. Zub., zum 1. Juli.
Näheres 3. Stock. (7794ms
Martinstr. 60, part.
gr. Veranda, Bad. Speiſek., Gas,
Gartenanteil, per ſofort. Näheres
Küche, Bad, Fremdenzimmer inſHeinrichſtr. 58, I. (421ms
u. Bügelzim., Gas u. elektr. Licht, Roquetteweg 4, pf.,
u. elektr. Licht zum 1. Juli. Näh.
(412msſRoguetteweg 2, parterre (491ms
Landwehrstr. 19½
Ecke Liebigſtraße, ſchöne, große
3 Zimmer=Wohnung mit allem
Zubehör per 1. Jut. (617ms
Saalbaustr. 75, p.,
6 Zim.=Wohn. m. neu erbauter,
gedeckter Veranda, Badezim.
auf d. Etage, Gas, elektr. Licht
u. Zubeh. Näh. 1. St. 4093ms
(am Haupt=
Stirnweg 20
bahnhof)
ſchöne 6 Zim.=Wohn. f. ſof. (2465ms
Martinstraße 76, II.
neuzeitliche 6 Zimmer=Wohnunge
m. Bad, Gas, elektr. Licht, Garten
und allem Zub., weg. Verſetzung.
Näheres parterre.
(6101ms
Wilhelminenstr. 50, part.
herrſchaftl. 6 Zim.=Wohnung nebſt
Zubehör per ſofort. Näheres
(4388ms
Grafenſtr. 15, I.
Hügelstraße 9, I.
6—7 Zimmer=Wohn. m. Bad, Gas,
elektr. Licht, Veranda u. all. Zub.
zum 1. Juli. Näh. part. (8103ms
Heidelbergerstr. 132, I.
an der Landskronſtr.,
herr=
ſchaftl. 6 Zimmerwohn. mit
Bad, elektr. Licht, Garten,
per ſofort. 1400 Mk. Näh.
bei Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½ Tel. 446. Beſicht.
von 2—4 Uhr nachm. (2473ms
Matlidenstr.10 I.
herrschaftl. 6 Zim.-Wohn.
mit Bad, Gas, elektr. Licht,
Balkon u. all. mod. Zubehör
zum 1. Juli. Näh.
Soder-
straße 70, I. (5752ms
6 Zimmer, Kabinett und Zubeh.
zum 1. Juni oder Juli. (9294ms
1 Zimmer
Rheinſtraße, eleg. 5 Zimmerwohn.,
elektr. Licht, Kochgas, Bad, reichl.
Zubehör, an ruh. Mieter alsbald
zu vermieten.
(433ms
Rossdörierstr. 75
ſchöne 5 Zim.=Wohn. mit eingericht.
Babezim, Veranda, all. Zubehör
ner ſofort zu vermieten. Näh. bei
Jochheim, Taunusſtr. 1. (442ms
(Haupt=
Stirnweg 16 bahnh.)
neuzeitliche 5 Zimmerwohnung im
2. Stock für ſofort.
(2454ms
Heinrichstr. 62, hpt.
5 Zim.=Wohn. m. Veranda, Bad,
Gas, elektr. Licht. Daſelbſt 4 Zim.=
Wohn. im 2. Stock mit 2 Kam.,
Gas u. elektr. Licht. Garten kann
mitvermietet werden. (2737ms
Grüner Weg 30, I.
lſchöne 6 Zimmerwohn. nebſt allem
Zubehör zum 1. Juli. Zu
er=
fragen parterre.
(6459ms
Nieburgerstr. 723,I.
ſchöne 6 Zimmer=Wohn. per ſofort
oder ſpäter.
(2464ms
Friedrichstr. 14, I.
große, elegante 6 Zim.=Wohnung,
neuzeitl. einger., mit Balkon, Bad,
Gas, elektr. Licht, Garten u. Zub.
zum 1. Juli, 1250 Mk. pro Jahr.
Näheres part.
(8885ms
Meckarstr. 20, II.
geräum. 6 Zim.=Wohn. mit Bad,
Gas u. all. Zub. z. 1. Juli. Näh.
auf dem Kontor der Brauereiſ
(6356ms
Rummel.
Georgenstr. 3, 1I. St.
6 Zimmer, Bad. Gas, Fremden=
Azimmer u. all. Zubehör per ſofort
Einzuſehen von 2—4 Uhr. Näh.
(1247ms
parterre.
Pordere Hebelbergerſtr. 3
gegenüb. der Heinrichſtr., 1. Stock,
ſſchöne große 6 Zim.=Wohn. m. Bad,
Verandg, Balkon u. all. Zubehörſt
(6457ms
zum 1. Juli.
Maihidenſtraße 51, I.,
herrſchaftl. 6 Zimmerwohng. mit
elektr. Licht u. Gas, Manſardenz.
u. ſonſtig. Zubehör z. 1. Juli oder
ſſpäter. Zu erfragen dortſelbſt
ſod. Landwehrſtr. 33. (7137ms
Krdelbergerſt. 7, pit,
ſchöne 5 Zim.=W. m. Bad, 2
Bal=
kons, evtl. mit 6 Zimmer, Gas u.
elektr. Licht. Näh. 3. Stock. (449ms
Mimannstr. 36, I.
ſchöne 5 Zim.=Wohn., Bad und
Speiſekammer, Fremdenzim., gr.
Veranda u Zubeh. z. 1. Juli. Näh.
part. oder Büro, Tel. 291. (4095ms
Liebigstrasse 39. I.,
wegen Verſetzung, geräum. 5 Zim.=
Wohnung. Einzuſehen täglich von
10—12 Uhr.
(6082ms
Nied.-Ramstädterstr. 64, I.
5 Zim.=Wohn. zu verm. (5754ms
Rossdörierstr. 79, II.
ſchöne 5 Z.=Wohn. m. Bad, Veranda,
Gartenanteil u. all. Ztb. z. 1. Juli.
Einzuſ. v. 11—1 Uhr. Näh.
Hoff=
mannſtraße 16, I.
(6447ms
in
Ludwigshöhstr. 1 gutem
Hauſe, 5 Zim.=Wohnung mit
Veranda, elektr. Licht,
Warm=
waſſerbereit., Zentralheiz.,
Linoleumbelag, 1. Stock, 950
Mk. pro Jahr, per ſofort.
Näh. Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½ Tel 446. (4352ms
Hoffmannstr. 47, part.
5 Zimmerw. m Badez., großer
Veranda u. ſonſt. Zubehör. Zu
erfrag. im 1. St.
(459ms
1 (Künſtler=
Stiftstr. 19, II. kolonie)
zim. m. Einricht Gartenant. uſw., 750 Mk. Näh. 1. St. (5761ms
für ſofort oder ſpäter. Näh. part.—
Telefon 1103.
(9264ms Fortſetzung folgende Seite.
ger. 5 Zim.=
Kasinostr. 16, I. Wohn. mit
Veranda per ſofort Mk. 800.
2. Stock daſelbſt Mk. 700.
Näh. Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, Tel. 446. (717ms
herrſchaftl. 6 Z.=Wohn. mit Balkon, Kiesſtraße 47 wohn. mit all.
Veranda, Loggia, elektr. Licht, Bade=Zubeh. u. Gart. z. 1. Juli. Preis
Seite Mk.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98.
Roquetteweg 6, I.
neuzeitl. 5 Zimmerwohng. m. Gas,
elektr. Licht und reichl. Zubeh. z.
1. Juli. Näh. im 2. Stock. (8522ms
Gutenbergstr. 56,
neuzeitl. herrſchaftl. 5 Zim.=Wohn.,
Badez., 2 Manſardez.,
Kohlenauf=
zug, elektr. Licht ꝛc. z. 1. Juli. Näh
3. Stock bei Köhler. (8460ms
Gervinusstr. 43
ſchöne 5 Zim.=W. z. 1. Juli. (8461ms
Bismarckstr. 82
ſchöne 5 Zimmer=Wohnung zum
1. Juli. Anzuſehen von 11—12
und 3—5 Uhr.
(8521m
Friedrichstr. 40, II.
in meinem Hauſe, gegenüber d. alt.
Bahnhöfen, geräum. 5 Zim.=Wohn.
inebſt Zubeh. z. 1. Juli an ruhige
Mieter. L. Schneider. (1533ms
Frankfurterstr. 14
eine 4 Zim.=Wohnung z. 1. Juli.
Näheres im Laden. (4914ms
Lichtenbergstr. 26, III.
(4096ms
4 Zim. uſw. ſofort.
hoch=
Frankenſteinſtr. 62, part.
3— 4 Zim.=Wohn. m. Badeeinricht.
u. Zub., wegen Verſetzung ſofort.
Daſelbſt 2t. Stock freundl. 4 Zim.=
Wohn. m. Kabinett u. Zubeh. 650 M.
z. 1. Juli. Anzuſeh. v. 2—5 Uhr.
Näh. Hch. Funk, Grafenſtr. 23½.
Telef. 446. (8874ms
Kapell=
Soderstrasse 14 platz
4 Zim.=Wohn.ſim 3. Stock m. Zubeh.
z. 1. Juli. Näh. 1. Stock. (8875ms
Soderstr. 73, part.,
4 Zim.. 8, II. Wohn.
mit Zubeh. zum 1. Juli. (6085ms
Bessungerstr. 111, I.,
ſchöne 5 Zim.=Wohnung mit Bad,
Veranda, Manſ.=Zim., Gartenant
Preis 800 Mk. Näh. Hausbeſitzer=
Verein od. Herdweg 39. (6446ms
Annaſtraße 10
5 Zimmer=Wohnung m. Zube hör
Preis 650 Mk.
(8462ms
4 Zimmer, Küche, Speiſek. u. all.
Zubehör. Auf Wunſch Garten.
Bleichstrasse 19, I.,
Näh. 1. Stock.
(1233ms
klein. 4 Zim.=Wohn. m. Gas und
all. Zubh. z. 1. Juli. (8877ms
Schulstrasse 12, I.
5 Zim.=Wohn. mit all. Zubeh., in
welch. ſeit Jahren gutgeh.
Etagen=
geſch betr. wird. Näh.
Roquette=
weg 3. Telefon 1416. (6811ms
Roquetteweg 2, II.,
elegante 5 Zimmer=Wohnung mit
Fremdenzim. und reichl. Zub., Gas
und elektr. Licht, zum 1. Juli. Näh.
(8105ms
daſelbſt parterre.
Martinsstrasse 97, pt.
herrschaftl. 5 Zim.- Wohn.,
darunt. 3 grosse u. 2 kleinere
Zimmer, Veranda, Erker,
Gas, elektr. Licht,
Warm-
wasser- und Etagenheizung
und reichl. Zubehör.
Ein-
zusehen v. 10—5 Uhr. Näh.
(5399ms
im 1. Stock.
4 Zimmer=Wohnungen:
Gutenbergstrasse 58, II.
ſofort oder ſpäter
Rhönring 129, II.
per ſofort
Lichtenbergſtr. 85, III.,
per ſofort.
Pallaswieſenſtr. 35, I.,
für ſofort oder ſpäter
Heinheimerſtr. 75, part.
zum 1. Juli.
Kaupſtr. 52, III.,
zum 1. Juli.
Näheres
Verwaltungs=
u. Verwertungs=Geſellſchaft
für Immobilien m. b. H.,
Nied.=Ramſtädterſtr. 14, I.,
Tel. 2464, auch
Rhön=
ring 113, I. (1853ms
Karlſtr. 25, Ecke Hölgesſtr.,
4 Zimm.=Wohn. mit Zub. p. 1. Juli.
(9280ms
Näheres im Laden.
Wienersstr. 47, III.
ſchöne 4 Z.=Wohn. m. Bad, Veranda
u. Zubehör zum 1. Juli. Näh. 1. od.
2. Stock und Kiesſtr. 68, I. (9268ms
Rossdörferstr. 34, II.
ſchöne 4 Z.=W., nach Süden geleg.,
m. Gas, Glasabſchl., z. 1. Juli. (9269ms
Heidelbergerstr. 23, part.,
gegenüber Heinrichſtraße
ſchöne 5 Zim.=Wohn. m. Veranda
u. allem Zubeh. z. 1. Juli. (*8878ms
Saalbaustr. 13, I. u. II.,
5 Zi.=W. m. Zbh. Näh. part. (8880ms
Wendelstadtstr. 7, II.
ſchöne 5 Zim.=Wohn. nebſt Badez.
Balkon, Veranda ꝛc. z. 1. Juli an
ruhige Familie. Näh. part. (8882ms
Viktoriaplatz6, II.,
5 Zim.=Wohn. mit Bad, Balkon,
Veranda u. all. Zubeh. z. 1. Juli.
Näheres part.
(8883ms
Gartenstr. 17, II.,
5 Zim.=Wohn. m. all. Zubeh. zum
. Juli. Nh. Viktoriaſtr. 26, pt. (8884ms
Gutenbergstr. 53, pt.
5 Zimmerwohn. mit Bad u. all.
Zubehör z. 1. Juli. Näh.
Ver=
waltungs= u. Verwertungs=
Geſell=
ſchaft für Immobilien m. b. H.,
Nieder=Ramſtädterſtr. 14, 1. Stock.
Tel. 2464, auch Rhönring 113
1. Stock.
(8889ms
Gervinusstr. 54, 1. St.
5 Zimmer=Wohnung mit Zubehör
(9265ms
zum 1. Juli.
5 Zimmer=
Soderstr. 45, I. Wohnung
mit Zubebör zum 1. Juli. (9266ms
ſchöne ge
Viktoriastr. 70 räumige
5 Zimmer=Wohnung mit Zubehör
z. 1. Juli. Näh. daſ. 1. St. (9267ms
Rossdörferstrasse
4 Zim.=Wohn. m. Zubeh. p. ſofort
Näheres Wendelſtadtſtraße 40.
Tel. 163.
(2125ms
Ludwigsplatz 2
Zim.=Wohn. im 2. Stock, 1
Magd=
kam., Trockenb., Waſchk. inkl.
Zen=
tralheiz., 780 Mk, p. ſofort. (1235ms
Rossdörferstr. 53, I.
4 Zim.=Wohn. mit Zubehör zum
1. Juli an kleine Familie. (8465ms
ſchöne 4 Z.
Mauerſtr. 30, III., Wohn. mit
Veranda und all. Zub. z. 1. Juli.
Näh. Kiesſtraße 84, II. (7143ms
ſchöne 4 Zim.=
Liebigstr. 38 Wohn. mit
allem Zubeh. Näh. part. (7792ms
4 Z.=Wohn.
Mauerſtr. 24, II., mit Gas z.
1. Mai billig zu verm. Näh.
da=
ſſelbſt u. Kiesſtr. 84, II. (7142ms
Kahlertſtr. 5½
4 Zim.=Wohn. im 2. St. m.
Magd=
u. Bodenkammer u. 1 Zim. i. der
Manſ., Bad m. Einricht. nebſt
Zu=
behör. Näh. Kahlertſtr. 7, part.
und Stiftſtraße 19, part. (7790ms
Heinrichstr. 106, III.
4—5 Z.=Wohnung mit allem mod.
Zubehör ſofort od. ſpäter. (9270ms
3 Zimmer=Wohnungen:
Moosbergſtraße 52
Vorderh., 3. St. l., ſofort.
Schuknechtſtr. 56, I.
per ſofort od. ſpäter.
Karlſtraße 58, Manſ.
per ſofort.
Beckerſtr. 25, II.,
per ſofort.
Kranichſteinerſtr. 51
Villa, 1. Stock z. 1. Juli.
Näh. Verwaltungs= und
Verwertungs=Geſellſchaftf.
Immobilien m. b. H.,
Nie=
der=Ramſtädterſtr. 14, I.,
auch Rhönring 113, I.,
Telephon 2464. (1544ms
Kirchstrasse 12,
3 Zim.=Wohn. m. Zubehör. Zu
ſerfrag. im Laden.
(1238ms
Heidelbergerstr. 100
völlig neu renovierte, mod.
4 Zimmerwohn. mit großem
Bade= u. Schrankzim.,
Bade=
einrichtung, elektr. Licht nebſt
(7791ms
Zubehr.
1. Stock Mk. 800
2. Stock Mk. 700
3. Stock Mk. 650.
Näh. Hch. Funk,
Grafen=
ſtraße 23½. Telephon 446.
Nächſt dem Ludwigsplatz eine
4 Zim.=Wohn. im 1. St. Daſelbſt
eine größere Werkſtätte m. Wohn.
Näh. Hausbeſitzer=Verein. (4915ms
Große frdl. 4 Zim.=Wohn.
1. Stock, in gutem Hauſe zum
1. Juli. Näh. Liebfrauenſtr. 84,
parterre.
(8468ms
Eliſabethenſtraße 25
im Hinterbau 4 Zim.=Wohn. mi
Zubehör ſofort.
(8469ms
Gartenhaus
Waldstr. 39 1. Stock
4 Zim.=Wohn. m. Zub. z. 1. Juli.
Preis 400 Mk. Näh. v. 1—5 Uhr,
Vorderhaus, 1. Stock (8872ms
Stiftstrasse 39, I.
4 Zimmerwohnung m. all. Zubeh.
zum 1. Juli.
(8876ms
Moosbergſtraße 53 und 55
ſchöne 3= u. 4 Zim.=Wohn., 1. Stck.
Preis 450 u. 500 Mark. Näheres
Nr. 53, parterre.
(3541ms
Wendelstadtstr. 30, II.u. Seitb
twei 3 Zimmer=Wohn. (7144ms
Taunusſtraße 1, I., Nebenbau,
Hohler Weg, 3 Zim.=Wohn. m. Zub.
zum 1. Juni od. ſpäter. (7473ms
Wendelstadtstr. 56, II.
3 Zim.=Wohn. f. ſof.
(2460ms
Schulstrasse 9, II.
3 Zim.=Wohn. m. Küche u. all.
Zub. z. 1. Juli.
(8471ms
Weinbergſtr. 14 3 Zim.=Wohn.
ſofort. Näh. 1. Stock. (6814ms
Erd=
Mühlſtr. 40, geſchoß.
3 Zimmerwohnung (2 Zimmer u.
Wohndtele) mit Veranda und
Zu=
behör. Näh. 1. Stock u.
Heidel=
bergerſtraße 136, II. (8099ms
gegenüb. der
Holzſtr. 26, I., Stadtkirche
3 Zim.=W. m. Zbh. z. 1. Mai. (8866ms
Erbacherſtr. 59
3 Zim.=W. m. Manſ.=Zim. u. Zub. z.
1. Juli an ruh. Mieter. Einzuſ. v. 10
b. 1 Uhr. Näh. Hinterh. part. (8867ms
Manſ.=Wohn.,
Aliceſtr. 6 3 Zimm. u. Zub.
f. ſofort od. ſpäter.
(8871ms
Mühlstr. 38
freundl. 3 Zim.=Wohn. im 1. und
2. Stock mit Zubehör z. 1. Juli.
Näheres Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½ Tel. 446. (8863ms
Mühlstr. 44, part.
geräumige 3 Zim.=Wohn. m. Zub
u. Zentralheiz. z. 1. Juli. Näh.
Heinr. Funk, Grafenſtraße 23½,
(8862ms
Tel. 446.
Koſdärſerſtr. 53
Manſ.=Wohn., v. 3 Zimm. an ruhige
Mieter z. 1. Juli.
(8869ms
Frankensteinstr. 44, part.
freundl. 3 Zim.=Wohn. mit Gas
z. 1. Juli, 330 Mk. Näh. Heinrich
Funk, Grafenſtr. 23½. (8864ms
Wenckstr. 2, II.
3 Zim.=Wohn. mit Bad, Manſ.=
Zim. u. all. Zub. z. 1. Juli. (8865ms
Rhönring 107, I. u. II.
3 Zimmer mit Küche nebſt allem
Zubehör zum 1. Juli. I. Stock
ſauch früher. Näh. bei H. Bendheim,
Georgenſtraße 13. (9274ms
Beſſungerſtr. 97, part.,
3 Zimmer, Küche, nebſt all. Zubeh.
zum 1. Juli. Näh. bei H. Bendheim,
(9275s
Georgenſtraße 13.
Mollerſtr. 45, II., mod. 3 Zim.=
Wohn. mit allem Zubehör ſofort.
Näh. Grafenſtr. 22, Koch. (9271ms
Manſ., 3 Z.,
Gratenstr. 20, Küche, groß.
Vorplatz, zum 1. Juli. (9272ms
Karlstr. 60, 3 Zim.=Wohng.
Hinterh., part
für 290 Mk. ab 15. Mai. Großer,
ſonn. Hof, Bleichplatz, Waſchküche
vorh. Zu erfr. Vorderh., I. (9273ms
Zimmer
Schönes, großes Zimmer nebſt
Doppelkammer an einzelne Dame
oder Herrn in der Manſarde ſof.
Näh. Neue Stiftſtr. 23, II. (7706ms
Nieder-Ramstädterstr. 50
Seitenbau, Manſ.=Wohn. an einz.
Perſon. Pro Monat 12 Mk. (7797ms
Näh. H. Funk, Grafenſtr. 23½.
Heidelbergerstr. 127, part.
2 Zweizimmerw. für ſof. 2461ms
Waldſtr. 23, Hinterh., 2 Zim.=
Wohn. m. Kam. ſofort. (7146ms
Wendelſtadtſtraße 40
Manſ.=Wohn. v. 2groß. Zim. u. groß.
Küche an kinderl. Leuteſof. (6090ms
Manſ.=
Pankratiusſtr. 26½, Wohn.
von 2 Zim. u. Küche. (6815ms
Große Kaplaneigaſſe 60 Ein=
und Zwei=Zimmer=Wohn. ſofort.
Näh. 2. Stock.
(7474ms
frdl. Manſ.
ſofort, pro Monat 14 M. (512ms
Sandbergstr. 46 Wohn. per
Heinrichſtr. 106, pt., einzelnes
Zimmer mit eigenem Eingang
zu vermieten.
(3545ms
Seitb.
Hoosbergstr. 95, 2 Zim.=
Wohn. ſof. od. ſpäter.
(8475ms
Landraf Georgstr. 36
freundl. 2 Zimmer=Wohnungen per
Mai, 1. Stock Mk. 27.50, 2. Stock
Mk. 25.—. Näheres Hch. Funk,
Grafenſtr. 23½.
(8857ms
Schlossgasse 12
1. St., 2 Zim.=Wohn. für ſof. (2447ms
Wenckſtraße 32, part.,
ſſehr ſchöne 2 Zimmerwohn. (nach
Riegerplatz gelegen) zum 1. Juli.
Einzuſ. v. 10—2 u. 6—8. (9276ms
2 Zim.=
Arheilgerstr. 35, I., Wohn.
mit Zubehör ſofort. (9277ms
Manſ.=Zimmer m. Kabinett u.
Keller in gutem Hauſe an einzelne
Frau, monatl. 12 Mk. Näh.
Haus=
besitzer-Verein.
(9278ms
7 Zimmer
Frankfurterstr. 58, II.
leer. gr. Balkonzim. zu verm., evtl.
mit Bett u. Waſchtiſch. (8499
Hauptbahn=
Stirnweg 12,
hof,
Laden f. ſof. zu verm. (2452ms
Blumenthalstrasse 47
Laden mit Wohnung per ſofort.
Näh. 1. Stock v. 10—3 Uhr. (4659ms
Heidelbergerstr. 44
ſchöner geräumiger Laden, mit
oder ohne Wohnung, alsbald zu
vm. Näh. M. Hock daſ. (2453ms
Wendelstadtstr. 56
Laden zu vm. f. ſof.
(2451ms
Wilhelminenstr. 8
zu vermieten.
Laden
(8097ms
Grafenſtr. 25
groß. geräum. Laden mit
groß. Keller und Magazin
ſofort. Näh. 1. St. (527ms
Großer Laden
mit o. ohne Wohnung
in Hauptverkehrsstraße
Offert. unter B 59 an
die Expedition. (8106ms
Großer Eckladen
mit Kontor, evtl. auch Wohnung
in guter Verkehrslage. Zu erfr.:
Hausbeſitzer=Verein. (8107ms
2 Zimmer=Wohnungen:
Sandbergſtraße 45,
2. Stock, ſofort.
Näher. Verwaltungs= und
Verwertungs=Geſellſchaft
für Immobilien m. b. H.,
Nieder=Ramſtädterſtr. 14,
1. St., auch Rhönring 113,
1. St., Tel. 2464. (1545ms
Grafenstrasse 26
großer Laden, Magazin,
Werk=
ſtätten, mit elektr. Anſchl., evt. mit
Wohnung, zum 1. Juli. (9279ms
Meeräuen
LandgrafPhil.=Anlage24½
Erdgeſchoß f. Geſchäftszim. oder
Lager f. ſofort.
(2449ms
part., gr. freundl.
Ahaſtraße 20, 2 Zimmerwohn.
p. ſofort. Pro Mon. 25.50 Mk.
Näh. bei Eisenmann, Ahaſtr. 22, II.,
und Heinrich Funk, Grafenſtr. 23½,I
Telephon 446.
(7147ms
Mod. helle Fabrikräume
im 2. u. 3. Stock, ca. 600 qm
groß, mit elektr. Einrichtung
und Zentralheizung, Aufzug,
ger. hellen Kellern im ſüdöſtl.
Stadtteil für ſaub. Gewerbe
oder Lagergeſchäft alsbald zu
vermiet. Näh. Heinrich Funk,
Grafenſtr. 23½, Tel. 446. (522ms
Große Ochſengaſſe 14, I.,
ſchöne, gr. 2 Zim.=Wohn. ſof.
Näh. Wirtſchaft. (519ms
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft
Landgraf Georgſtr. 36 Weinbergstr. 11, Hths., pt. große, helle Remiſe als Lagerraum
Große 3 Zim.=Wohn. m. Zubeh. z. ſgroße 2 Zim.=Wohn., pro Monatſoder Werkſtätte. Breite Torfahrt.
1. Juli. Näh. Hch. Funk, Grafen=/20 Mk., z. 1. Mai. Näh. Arnold, Näh. Hinterh., 1. Stock, u.
Heidel=
traße 23½. Telef. 446. (8870ms Vorderhaus, 2. Stock. (8860msbergerſtr. 136, 2. Stock. (7798ms
über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19, 1. St., zu erfragen.
Ueberdeckte Halle
zu vermieten. Näheres
Kranich=
ſteinerſtraße 11.
(6081ms
Sandbergſtr. 59
Heyl & John, Manufakturware1. (5511a
Anlage, Unterhaltung
von Gärten
Billige und fachgemäße Bedienung.
Rudolf Hank
Kunst- u. Landschaftsgärtner
Moosbergstraße 24.
(B7806
Dachdeckerarbeiten
werden prompt und billig
aus=
geführt L. Chriſten, Dachdecker,
(7508a
Riegerplatz 8.
Glaſerarbeiten;
werden raſch u. billig ausgeführt
Beckerſtr. 34 u. Arheilgerſtr. 82.
moderne Muſter w.
eppdecken von 3 Mk. an gef.
Karlſtraße 41, Seitenb. (1162a
Schulranzen
für Knaben und Mädchen
in beſter Verarbeitung
3.-
2.— 1.50 1.15 95 Pfg.
L. Engelhard Nachfolg.
Gr. Ochſeng. 27. (8582a
Verſchiedene
zu
ver=
gebranchte Möbel kaufen.
*9454) Magdalenenſtraße 21.
Ein Vertiko
ein vollſtändiges, gut erhaltenes
Magdbett und ein Waſchtiſch
weg. Umzug preiswert abzugeben
9080imd) Heinrichſtr. 75, part.
Zu kommendem Pessachfeste
offer.: Schokolade, Marke Sarotti,
ſowie Makronen, Bisquitt,
Zwie=
back, diverſe Torten. (*9428imf
Konditorei Mainzer, Inh.: Freudenberger
Bleichſtr. 13. Telephon 1265.
Schiellsteine
abgeſchliff. 90:95 cm, imm. a. Lager
Feilenfabrik V. Michel
Landwehrſtraße 67. (8335a
Zu verkaufen: 3flamm.
Gas=
herd 8 Mk gr. künſtl. Palme
6 Mk., 4 kl. Olgemälde in
Gold=
rahmen zuſammen 20 Mk., 3
flam=
miger Gaslüſter. Wo? ſagt die
Expedition ds. Blattes. (8904sms
Nummer 98.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Seite 31.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt i.
kiffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 30. März: Dem Glaſer Wilh. Keidel,
fnkelsgaſſe 17, eine T. Berta. Dem Schloſſer Friedrich
Mahr, Erbacher Straße 17, ein S. Karl Ludwig. Dem
Mtzger Emanuel Blum, Große Ochſengaſſe 19, ein S.
Plter Julius. Am 1. April: dem Kaminfeger Konrad
Aßlenk, Lichtenbergſtr. 78, ein S. Georg Chriſtoph. Am
März: dem Fuhrmann Konrad Seibel,
Lauteſchlä=
ſtraße 48, ein S. Ludwig. Am 2. April: dem Schloſſer
lriſtian Becker, Lindenhofſtraße 7, ein S. Georg. Am
März: dem Bauführer Chriſtian Sames,
Kranich=
ſiner Straße 59/10, eine T. Margarete Eliſabeth. Am
AApril: dem Poſtſchaffner Jakob Lerch, Feldbergſtr. 34,
ide T. Emilie. Am 5.: dem Schuhmacher Leonhard
Straub, Nieder=Ramſtädter Straße 31, eine T. Lina.
m Lokomotivheizer bei der Staatsbahn Phil. Schulz,
ſllaswieſenſtraße 48, eine T. Eliſa Katharina.
Aufgebote. Am 2. April: Hofgartengehilfe Wilhelm
ſtiedrich Karl Märtirer, Mauerſtraße 21, mit
Haus=
ndchen Johanna Heines, Neue Ireneſtraße 19. Am 3.:
pſtbote Georg Pirkl mit Maria Eliſabetha Fleiſch,
hde in Frankfurt a. M. Kaiſerl. deutſcher Konſul
Lud=
g Franz Hugo Graf v. Spee in Belgrad mit Maria
Lagdalena Franziska Wilhelmine Gräfin v. Oriola,
Aitwe, in München. Eiſenbahnwerkſtättenarbeiter
Hein=
ſch Gunkel mit Anna Becker, beide Kahlertſtraße 43.
brikarbeiter Adam Möſer, Große Kaplaneigaſſe 36,
ſt Anna Margarethe Dörner, Schloßgaſſe 29. Am 4.:
Lchhalter Auguſt Müßig mit Eliſabetha Bätz, beide
Mannheim. Kaiſerl. Bankbuchhalter Paul Schnur,
Fesſtraße 73, mit Ottilie Mathilde Wolf, Liebigſtr. 49.
n 6.: prakt. Arzt Dr. med. Karl Ludwig Schneider,
Aenckſtraße 10, mit Hedwig Magdalena Bräunlich in
Alsnitz (Vogtland). Hilfsſchaffner Phil. Dyroff, Kah=
Etſtraße 11, mit Marie Breitwieſer in Langſtadt.
Ober=
ſſtaſſiſtent Georg Roth, Rückertſtraße 9, mit Katharina
Roth, Kahlertſtraße 37. Buchdrucker Valentin Duſſel,
Liſenſtraße 36, mit Kathar. Schmunk, ebenda. Metzger
bnrad Hartmann, Heinheimerſtraße 90, mit Verkäuferin
Yargar. Frieß, Waldſtraße 10. Schloſſergeſelle Johs.
Opper in Nieder=Ramſtadt mit Dienſtmädchen Chriſtina
Gernand in Traiſa. Maſchinentechniker Ludwig
Vet=
ſ, Schloßgaſſe 10, mit Margar. Johannette Karoline
Meyer, Landwehrſtraße 2.
Eheſchließungen. Am 2. April: Fahrradhändler Oskar
Hänſel mit Wilhelmine Jantz, beide hier. Am 3.:
Herlehrer Friedrich Stahl in Leipzig mit Anna Maria
kinna Margareta Nordmeyer in Bückeburg. Am 4.:
ſſoſtaſſiſtent Otto Vogel hier mit Anna Spieß in
Nie=
r=Ramſtadt. Elektromonteur Heinrich Schneider in
vorno mit Schneiderin Maria Heckwolf hier.
Re=
ſſer ungsbaumeiſter Friedrich Nehring in Köln=Deutz
ſit Karoline Kaiſer hier. Fabrikarbeiter Otto
Woll=
b mit Schneiderin Auguſte Weygand, beide hier.
Sekre=
r Karl Reitz in Berlin=Schöneberg mit Maria Mann
her Poſtſchaffner Wilhelm Schwarz mit Köchin Maria
Walter, beide hier. Schmied Peter Keller mit Emilie
Mori, beide hier. Bildhauer Bernhard Pitro hier mit
athilde Peters in Frankfurt=Niederrad. Oberingenieur
hrl Au in Oberurſel mit Marie Saala hier.
Auto=
ſobildroſchkenbeſitzer Auguſt Wagner mit Modiſtin
Leorgine Reindl hier. Taglöhner Johann Säemann
her mit Sortiererin Katharina Gandenberger in
Pfung=
ſtdt.
Geſtorbene, Am 2. April: Marg. Damm geb.
Gla=
hr Ehefrau des Tagl., 66 J., ev., Karlſtraße 36. Daniel
Krumb, Taglöhner, 81 J., ev., aus Dornheim, hier
Gra=
ſtraße 9. Heinrich Freimann, Taglöhner, 64 J., ev.,
folzſtraße 15. Dr. Wilhelm Bauder, Profeſſor,
Ober=
hrer a. D., 61 J., ev., Wienersſtraße 56. Hedwig Auguſte
lma Müller, T. des Polſterers und Dekorateurs, 7 M.,
bergaſſe 40. Am 3.: Heinrich Reining, Invalide, 79 J.,
ev., Große Kaplaneigaſſe 37. Anna Marg. Judith geb.
Hönig, Witwe des Straßenwärters, 81 J., ev., Frankfurter
Straße 35. Emma Salg, T. des Tagl., 2 J., ev., aus
Pfungſtadt, hier Erbacher Straße 25. Am 4.: Johanna
Kolb geb. Wegebauer, Witwe des Landwirts, 59 J., ev.,
aus Goddelau, hier Dieburgerſtraße 21.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden
Gründonnerstag, den 9. April 1914
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Beichte für die heil.
Kommunion am Gründonnerstag abend und Karfreitag
vormittags. — Abenbs um 6 Uhr: Feier des heiligen
Abendmahls.
Stadtkapelle: Nachm. um 6 Uhr: Pfarrer Beringer.
Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Nachm. um 4½ Uhr:
Heil. Abendmahl für Familien mit vorangehender Beichte.
Johanneskirche: Abends um 8 Uhr:
Abendmahls=
feier. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Abends um 8 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung. Anmeldung
von ½8 an in der Sakriſtei.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Lenz. — Nachm. um 3 Uhr:
Paſſions=
andacht mit anſchließender Beichte.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Abends um 8 Uhr:
7. Paſſionsgottesdienſt. Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
Feier des heil. Abendmahls mit vorangehender Beichte.
Anmeldungen von ½8 Uhr ab in der Sakriſtei.
Pauluskirche: Abends um 6 Uhr:
Abendmahls=
gottesdienſt mit Einzelkelch. Anmeldung von ½ 6 Uhr
an. Pfarrer Rückert.
Karfreitag, den 10. April 1914
Hofkirche: Vorm. um 9 Uhr: Feier des hl.
Abend=
mahls. — Vormittags um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
— Nachm. um 3 Uhr: 8. Paſſionsandacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung. Kollekte
für die Reformationskirche. — Vorm. um 11½ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte. — Nachmittags um
4 Uhr: Pfarrer Vogel. Feier des hl. Abendmahls mit
Vorbereitung. Kollekte für die Reformationskirche.
Stadtkapelle: Vorm um 10 Uhr: Pfarrer
Zimmer=
mann. Kollekte für die Reformationskirche. — Vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey (mit Abendmahl). — Vorm. um 11½ Uhr:
Kindergottesdienſt. — Abends um 5 Uhr:
Abendmahls=
feier. Pfarrer Marx.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann. Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung.
Anmeldung von 9¼ Uhr an in der Sakriſtei. — Nachm.
um 2 Uhr: Kindergottesdienſt für den Oſt bezirk. Pfarrer
Widmann. — Abends um ½ 6 Uhr: Liturgiſche Feier
des Kirchengeſangvereins. Kollekte für die Chorſchule. —
Abends um 8 Uhr: Pfarraſſiſtent Lindenſtruth. Feier
des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. Anmeldung von
7¼ Uhr an in der Sakriſtei und im Martinsſtift.
Pfründnerhans: Vormittags um 10 Uhr:
Pfarr=
aſſiſtent Lindenſtruth.
Herberge zur Heimat: Vorm. um 9 Uhr: Pfarrer
Memmert.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt mit Abendmahl. Pfarrer Hickel. — Nachm. um
3 Uhr: Paſſionsandacht.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Kollekte für die
Chorſchule. — Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Wagner.
Feier des heil. Abendmahls mit vorangehender Beichte.
Anmeldungen von ½10 ab in der Sakriſtei. — Abends
um 5 Uhr: 8. Paſſionsgottesdienſt. Pfarraſſiſtent Lic.
Adolph.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Rückert.
Feier des hl. Abendmahls. Anmeldung von ½10 Uhr
an. — Abends um 5 Uhr: Liturgiſcher Gottesdienſt.
Pfarraſſiſtent Sann. Kollekte für die Chorſchule.
Karſamstag, den 11. April 1914
Hoſkirche: Abends um 6 Uhr: 9. Paſſionsandacht.
Eliſabethenſtift: Nachmittags um 3 Uhr:
Paſſions=
andacht mit Beichte.
Katholiſche Gemeinden
Gründonnerstag, den 9. April 1914
St. Ludwigskirche: Mittwoch, den 8. April, nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Abends um 8 Uhr: Predigt und
Paſſions=
andacht.
Donnerstag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit
zur heil. Beichte. — Um 6 Uhr und von da an
halbſtünd=
lich Austeilung der heil. Kommunion. — Um 9 Uhr:
Hochamt und darauf Ausſetzung des allerheiligſten
Sakramentes. — Abends um 8 Uhr: Predigt und darauf
Paſſionsandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Donnerstag,
vor=
mittagsum ½7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Mittwoch, den 8. April,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Donnerstag, vorm. von 6½ Uhr an: Gelegenheit
zur heil. Beichte. — Um 8 Uhr: Hochamt und Austeilung
der heil. Kommunion. — Nachm. um 5 Uhr: Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Mittwoch, den
8. April, nachm. um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Ge=
legenheit zur heil. Beichte.
Donnerstag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 7 Uhr: Austeilung der hl.
Kom=
munion. — Um 8 Uhr: Amt mit hl. Kommunion. —
Nachm. um 6 Uhr: Leidensandacht. — Während des
Tages ſtille Anbetung des Allerheiligſten.
Karfreitag, den 10. April 1914
Kollekte für das hl. Grab
St. Ludwigskirche: Vormittags um 7 Uhr: Ausſetzung
des allerheiligſten Sakramentes. — Um 9 Uhr:
Hoch=
amt und lateiniſche Paſſion nach Johannes; Enthüllung
und Verehrung des hl. Kreuzes; Missa
praesanctifi-
catorum. — Nachm. um 6 Uhr: Predigt und darauf
Paſſionsandacht, wobei die ſieben letzten Worte Jeſu
nach H. F. Müller geſungen werden.
St. Eliſabethenkirche: Vorm. um 8 Uhr: Gottesdienſt
und Predigt eines Ordensmannes. — Nachm. um 5 Uhr:
Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Vormittags um
8 Uhr: Leidenszeremonien. — Nachm. um 6 Uhr:
Leidens=
andacht. — Während des Tages ſtille Anbetung des
Allerheiligſten.
Karſamstag, den 11. April 1914
Kollekte für das hl. Land
St. Ludwigskirche: Vorm. um 8 Uhr: Weihe des
Feuers, der Oſterkerze und des Taufwaſſers. — Um
9 Uhr: Hochamt.
St. Eliſabethenkirche: Vormittags um 7 Uhr: Amt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Vorm. um 7 Uhr:
Heil. Weihen. — Um 8 Uhr: Auferſtehungsamt.
The Church of England Serviee in the
Hofkirche
Passion Week
Wednesday 4,30 p. m. — Thursday 4,30 p. m. — Good
Friday 11,30 a. m. — Saturday 4,30 p. m.
Easter-Sunday
8 a. m.: Celebration of the Holy Communion.
12 p. m.: Mattins followed by celebration of the Holy
Communion.
6 p. m.: Evensong.
The Rev. G. H. Butler, Resident Chaplain, will officiate.
Mütterliche Fürsorge
„Miezchen, ich muß dir ein bißchen von
meinem feinen Kaffee in die Milch tun.
Mutti sagt, er ist so gesund und
bekömm=
lich, weil er mit
Weber’s Carlsbader Kaffeegewürz
zubereitet wurde.‟
Weber’sCarlsbaderKafeegewürzistnahr=
haft und gesund. Gerade Kinder sollen
Kaffee, dermit Weber’sCarlsbader
Kaffee=
gewürz zubereitet ist, trinken, weil die in
dem Gewürz befmdlichen Rohstoffe
beson=
dersreich an blutbildendensubstanzen sind.
Jeder sollte sich bel Bedarf von unserer Leistungsfähigkeit
überzeugen, denn unsere als
vorzüglich bekannten Superior-Fahrräder,
Nähmaschinen, Hinderwagen Sportarükel, Waften, Uhren,
Auslk-, Bljouterle-, Leder-, Splelwaren und
Haushaltungs-
artikel sind von bester Qualität und äusserst vorteilhaft.
Reichhaltigster Katalog gratis.
Aktien-
Hans Hartmann gesellschatt, Eisenach 23
VCrlrer
Mk. 0.90
1.20
1912er Guntersblumer . . .
1911er Niersteiner Riesling . .
1.40
1911er Lorcher Neuweg
1.70
1911er Dürckheimer
,,,
2.00
1911er Ruppertsberger Schlossberg
1.00
1912er Trabener . . . . . .
1.30
1911er Wintringer Königsberg
1.60
1911er Zeltinger Himmelreich
. . „ 1.90
1911er Conder Rosenberg
1911er Zeller Schlossberg . . . „ 2.00
Originalfüllungen der Grossh. Hess. Domäne.
Südweine, Cognac, Liqueure, Champagner
CARL WILL
Königlicher u. Grossh. Hoflieferant
Ernst Ludwigstrasse 7. (7573a
Mekatteren
aller Damen-
und
Herren-Stofle (1749a
Frau B. Bletsc
Schulstrasse 3
Sonnenfalten-,
Hoch- und Flachplisse
Gaufrieren, Auszacken
Iercn.
Macht das Aussehen gesund
und frisch und ist deshalb
das beste Schönheitsmittel.
Hubertus-Drogerie. Ballonpl. 5
Herrschaften u. Hotels
offerieren wir unſere
feinſte Tafelbutter und
vollfette Tafelkäſe
in Poſt= und Bahnverſand
Molkereigenoſſenſchaft, eingetr.
Genoſſenſchaft m. beſchr. Haftpflicht,
Ranstadt (Oberheſſen). (6231a
neu u.
Mod. Herrenanzüge, getrag.,
gut erh. Damenkleider in großer
Auswahl
(7978a
Ballonplatz 10, part.,
neben der Hofapotheke.
„Warm zu empfehlen iſt Zucker'a
Patent-Medizinal-Seife gegen unreine
Haut, Miteſſer,
Pickel,
E
Knötchen, Puſteln uſw. Spezial=Arzt
Dr. W.‟ (In drei Stärken, à 50 Pf.,
M. 1.— u. M. 1.50). Dazu
Zuckooh-Creme (50 u. 75 Pf.). Bei
Fr. Schaefer, A. Logel, Ch. Schwinn,
Drog., Georg Liebig Nacht.,
Hofliefe=
ranten u. Gg. Frz. Frank, Parfümerie.
Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. April 1914.
Nummer 98.
Grosstädtische
Auswahl
in aparten
FrühjahrsNeuheiten
Elegante Herren- und Knaben-Bekleidung
Be
Mit grösster Sorgfalt u. Sachkenntnis zusammengestellt, bieten meine Läger eine Auswahl, die jedem,
auch dem verwöhntesten Geschmack, bei ausserordentlicher Preiswürdigkeit, Rechnung trägt.
Eleg. Herrenanzüge
in der neuesten englischen
Ausmusterung
Prachtvolle braune u. grüne
Farben
sowie Pepita- Anzüge
Die grosse Mode
in allen Preislagen u. Größen
Marengo-Sacco und
Weste
mit feingestreiften Hosen
von 32.00 Mk.n
Cutaway u. Westen
mit hochmodernen Hosen
von 36.00 Mk.am
Gummi-Mäntel
von 15.00 Mk. an
Mod. Sport-Anzüge
mit Stulp-oder langen Hosen
von 22.00 Mk.an
ChikeSport-Paletots
von 24.00 Mk. an
Cover-Coat-Paletots
von 32.00 Mk.an
Imprägnierte
wasserdichte
Regen-Ulster
von 22.00 Mk. an
Bozener Mäntel
von 14.00 Mk. an
Loden-Pelerinen
von 7.50 Mk. am
Konfektions
Haus
W. Deusten
Markt 11½
Ecke Marktstrasse.
(9248
riſchebayertiſche Eier
10 Stück 58 Pfg., 25 Stück 1.45,
große 10 Stück 68 Pfg., 25 Stück 1.70,
extra große 10 Stück 78 Pfg., 25 Stück 1.95,
Landeier 10 Stück 88 Pfg., 25 Stück 2.20.
Bei Einkauf von 25 Stück 1 Paket Eierfarbe gratis.
Lieferung frei Haus.
(*9415im
J. Vetter, Wenckstr. 60.
Kinder-
und Sport-
Wagen
6
zur Auswahl im Spezialgeschäft
J. Donges & Wiest, Elisabethenstr. 25½
Großer Umsatz! Billigste Preise! (5532a
Gummi-Abschlag!
Offeriere gute Luftſchläuche
von Mk. 1.50 an, Laufmäntel von
Mk. 2.— an, garant friſche Ware.
Neue, ſchöne Fahrräder v. Mk. 38.——
an, alle Erſatzteile bill. W.
Heppen=
heimer, Mechaniker, Kiesſtraße 80
und 80½ Reparaturwerkſtätte f.
Fahrräder aller Fabrikate. (6106a
ſaub., vollſt. Bett bill. zu verk.
Gardiſtenſtr. 4, part. (*9420im
3t.
Kinderwagen, noch neu, ſehr
billig abzugeben
(8999a
Riedlingerſtr. 19, 2.=Stock.
G
ktut brennende Außkohlen lief.
per Ztr. 1,50 fr. Keller (3586a
Schydlowski, Schulzengaſſe 3.
Das iſt die falſche, liebes Kind,
die trüglich man gegeben Die;
bring ſie zurück, verlang geſchwind
die weltberühmte „Kavalier‟!
Kewaliuge=
e
1 . St.
(8.00 7.
Brautpaare!
Wollen Sie wirklich reell und billig bedient ſein, ſo beſuchen
Sie das
Möbelhaus von Heinrich Kunz
in Arheilgen.
(Keine Speſen, keine Akquiſiteure, daher billigſte Preiſe.)
Als beſonders preiswert habe ich eine hochfeine herrſchaftliche
Wohnungseinrichtung zuſammengeſtellt, beſtehend aus:
Dunkel eiche, ſchwere Ausführung, Büfett, Kre=
Eßzimmer: denz, Umbau mit Seitenſchränken, Diwan (
Haar=
polſterung), Ausziehtiſch, 6 Lederſtühle
2 Bettſtellen, 1 Waſchtoilette, 2 Nachtſchränke,
Schlaßimmer: Schrank, dreiteilig mit Wäſcheeinrichtung und
ovalem Kriſtallſpiegel, 2 Stühle, 1
Handtuch=
ſtänder.
Pitch- pine mit Linoleumbelag, Büfett, Anrichte, Tiſch,
Küche: 2 Stühle, 1 Ablaufbrett.
(8061a
Geſamtpreis 990 Mark.
24 komplette Wohnungs=Einrichtungen
in der Preislage von 500—2500 Mk, ſtets lieferfertig.
Dauernde Garantie. Franko Lieferung.
Aufmachen der Vorhänge und Teppichlegen bei Trauungen gratis.
Heinrich Kunz, Möbelschreinerei u. Lager
Arheilgen
Endstation der Strassenbahn.
Ein faſt neuer (9126a
garn. chik u. ſein bill, ält. Zut.
Mi
v. verw., vorj. Hüte w. um=
Milchwagen faſſonirt u. garn. Form.u. Zutat. bill.,
zu verkaufen Dieburgerſtre‟ 32. Ludwigsplatz 8, Vorderh. III. (8901a