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6
a
Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der wöchentlichen Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 315.
Mittwoch, den 24. Dezember.
1913.
unmittelbar vor dem Feſte ſtark beeinträchtigt, und die
Die heutige Nummer hat 26 Seiten.
Deutſches Reich.
Kampfesſtimmung hält noch an. Aber die Hoffnung ge=
Die Lage von Handel und
Indu=
winnt mehr und mehr Raum, daß es zu einem dauern=
Die nächſte Ausgabe des „Darmſtädter den Kriegszuſtande nicht kommen, daß die Sonne desſtrie. Die Blätter melden aus Berlin: In dem Rück=
Tagblatts” erfolgt am Samstag.
Friedens bald wieder über dem deutſchen Bürgertum blick auf das Jahr 1913 der Aelteſten der Berliner
Kauf=
ſcheinen werde. Hat dieſes doch einen glänzenden Be= mannſchaft heißt es: Die Lage von Handel und
In=
weis ſeiner Opferwilligkeit geliefert, als es die Koſten duſtrie am Schluß des Jahres iſt für die Mehrzahl der
für die Verſtärkung der Wehrkraft des Reiches übernahm, Geſchäftszweige keine günſtige. Indeſſen ſchafft die gute
Das Wichtigſte vom Tage.
und es ſollte nun leichtherzig um geringer Urſache willen, Ernte zweier Jahre eine geſunde Grundlage für die
Der kleine Kreuzer „Dresden” wird am 27. De= höhere Intereſſen gefährden! Das iſt nicht gut anzuneh= Ueberwindung der ungünſtigen Konjunktur. Der
deut=
zember zum Schutze der deutſchen Reichsangehörigen ob auch die Skeptiker laut ihre Stimme erheben.
ſche Geldmarkt ſteht ſo gekräftigt da, daß alle
peſſimiſti=
nach Veracruz abgehen.
Frohe Weihnachten möge das deutſche Volk feiern, ſchen Urteile des Auslandes über die Kreditwürdigkeit
In der Umgebung von Wattenſcheid wurde ein möge es der großen Freude, die dies Feſt bringt, die Her= Deutſchlands unbegründet erſcheinen.
kurzes wellenförmiges Erdbeben verſpürt.
zen öffnen und ſeines Segens in reichem Maße teilhaftig
— Aerzte und Krankenkaſſen. Die Eini=
In den Häuſern wurden zahlreiche Gegenſtände
umge=
werden!
gungsverhandlungen im Krankenkaſſenkampf ſind am
worfen.
Montag fortgeſetzt worden. Es ſind ſehr große Schwie=
Bei Aſchbach fuhr ein mit 4 Perſonen beſetzter
Rodel=
rigkeiten zu überwinden. Unmittelbar an die
Beſpre=
ſchlitten in die Donau. Alle vier ertranken,.
Deutſchlands Stellung in
chungen der bekannten Regierungsvertreter mit den Aerz=
IIm Hafen von Southampton ertranken bei
ten ſchloſſen ſich ſolche mit den Vertretern der
Kranken=
einem Schiffsunfall 4 Perſonen.
Kleinaſien.
kaſſenverbände. Nachdem die Regierung deren Anſichten
In den Provinzen Aaomori und Hokkaido (Japan)
* Man ſchreibt uns: In Nr. 303 dieſes Blattes fin= gehört hat, wird ſie heute wieder allein mit den Aerzten
herrſcht eine ſchreckliche Hungersnot. Es werden
det ſich ein Aufſatz, in dem unter anderem darauf
hinge=
furchtbare Einzelheiten äußerſten Elends bekannt.
verhandeln und je nach dem kommt es dann, wie die
wieſen wird, daß die Dinge im nahen Oſten ſich gegen=
Voſſiſche Zeitung meint, möglicherweiſe zu gemeinſamen
wärtig zu unſeren Gunſten geſtalten. Es ſcheint ange=
Verhandlungen.
Tageskalender zur Geſchichte der
bracht, die Sache auch einmal von einer anderen Seite zu
Die Novelle zur Beſoldungsordnung
Befreiungskriege.
betrachten.
der Reichsbeamten iſt ſoweit ausgeſtaltet, daß ſie
24. Dezember 1813: Beginn der Blockade von Hamburg,
Von jeher bildet die unbeſtrittene Beherrſchung des
deſſen franzöſiſche Garniſon ſich bis Friedensſchluß Seewegs nach dem Oſten die Grundlage der britiſchen anfangs Januar dem Bundesrat zur Beratung zugehen
(Mai 1814) behauptet.
kann.
Weltſtellung. Jede Bedrohung derſelben betrachtet man
26. Dezember 1813: Einnahme von Torgau (ſeit dem 18.
Scherbengericht. Gegen den zweiten Vor=
Oktober belagert). Die franzöſiſche Beſatzung wird in London als offene Herausforderung. Auf der anderen
ſteher des Gemeindekollegiums München, Genoſſen Witti,
kriegsgefangen nach Schleſien abgeführt. — Frankreich Seite muß Rußland, dieſer rieſenhafte Binnenſtaat, nach
iſt bei dem Vorſtand des ſozialdemokratiſchen Vereins für
ordnet eine Aushebung von 300 000 Mann an.
Süden, dem offenen Meere zu vorſtoßen. Das bildet
den Reichstagswahlkreis München das Parteiverfahren
eine ſtändige Bedrohung der Verbindung Englands mit
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
beantragt worden wegen der Teilnahme des Genoſſen
ſeinen großen Kolonien. Dieſer tiefe Gegenſatz realer Witti am Empfang des deutſchen Kaiſers im Münchener
Intereſſen macht ein dauerndes Zuſammengehen der
bei=
den Mächte unmöglich. An Verſuchen hierzu fehlt es Rathauſe. Die dem Vorſtand des ſozialdemokratiſchen
Friede auf Erden!
Vereins zugegangenen Anträge fordern die Ausſchließung
zwar nicht. Als in neueſter Zeit Deutſchland zur
Welt=
des Genoſſen Witti aus der ſozialdemokratiſchen Partei=
*⁎* Wieder klingen in das wirre Haſten und Treiben macht neben Großbritannien emporſtieg, als Rußlands
organiſation.
unſeres Lebens, in das Ringen ums tägliche Brot, in aſiatiſche Politik im japaniſchen Krieg einen ſchweren
den Kampf ums Daſein die Weihnachtsglocken hinein Stoß erlitt, da ſchloß England ſeinen Frieden mit dem
Ausland.
und verkünden das frohe Ereignis von der Geburt des alten Gegner.
Frankreich.
Heilandes. Und die Himmelsbotſchaft „Ehre ſei Gott in
Aber kaum war im Balkankrieg die Türkei zuſam=
In der Kammer kündigte Kriegsminiſter
Nou=
der Höhe und Friede auf Erden und den Menſchen ein mengebrochen und die Levantefrage von neuem aufge=
Wohlgefallen” ertönt im weiten Reiche der Chriſtenheit, rollt, da tauchte auch der alte ruſſiſch=engliſche Gegenſatz i lens an, er werde im Januar einen Geſetzentwurf über
überall Segen verbreitend, wo ſie Eingang findet in die wieder auf. Hieraus allein erklärt ſich das jetzige Ab= die Verjüngung der Kaders vorlegen. Jaurés ſtellte eine
Herzen der Menſchen. Die Arbeit ruht, die ſtille, die ſchwenken Englands vom Dreiverband, die auffallende Reihe von Fragen über die Finanzlage und über die
Heilige Nacht iſt ja da; vergeſſen ſind für einige Stun=! Annäherung an Deutſchland und die Dreibundmächte. Notwendigkeit, die Gehälter der Zivilbeamten zu
revi=
den die Mühen und Sorgen des Lebens, wenn in Hütte
Für den in Vorderaſien heraufziehenden Konflikt mit dieren. Die militäriſchen Ausgaben würden andere
und Palaſt die Lichter aufflammen, wenn die Kerzen des Rußland ſucht England Deutſchland auf ſeine Seite zu Ausgaben in ſolchem Umfange nach ſich ziehen, daß die
Weihnachtsbaumes ihren hellen Schein ſpenden. Auch ziehen. In kluger Weiſe kommt es unſeren Wünſchen Defenſivkraft des Landes dadurch verringert werden
die da mühſelig und beladen ſind, gedenken für Momente in Kleinaſien entgegen. Erhaltung der aſiatiſchen Türkei würde. Finanzminiſter Caillaux erwiderte, daß die
micht ihres harten Loſes, auch in ſie dringt ein Schein in ihrem vollen Umfange wird als das Ziel der deut= Finanzlage des Landes außerordentlich ernſt ſei und alle
des Glanzes, den die Chriſtnacht bringt, auch ſie erquickt ſchen und engliſchen Politik im nahen Oſten proklamiert. Aufmerkſamkeit verdiene. Er ſei der Meinung, daß es
die Freudenbotſchaft mit ihrem reichen Segen.
Es iſt klar, daß eine ſolche Politik ſich offen gegen Ruß= unerläßlich ſei, die Gehälter der Zivilbeamten zu erhöhen.
Eine weihevolle Stimmung nimmt unſere Sinne land richtet, das ja ſeinerſeits beabſichtigt, in Kleinaſien Man müſſe ſchrittweiſe vorgehen, aber es ſei ſicher eine
gefangen, wir möchten Gutes tun, möchten Freude be= von Armenien her einzudringen. Und wenn die deutſche der Laſten, die für die künftigen Budgets vorzuſehen
neiten, möchten teilhaben an dem Frieden auf Erden, Politik auf dem eingeſchlagenen Wege fortſchreitet, iſt zu ſeien. Das Parlament müſſe entſchloſſen der Finanzlage
veon dem die Weihnachtsbotſchaft ſpricht. Mit Genug= fürchten, daß wir uns bei einem gewaltſamen Eingreifen begegnen, die durch die Umſtände und das abgegebene
tutung begrüßt es gewiß jeder, daß an dieſem Feſte der Rußlands in türkiſche Verhältniſſe zu einem verhängnis= Votum geſchaffen worden ſei. Die einzige finanzielle
Friede auf Erden wieder einmal zur Wahrheit geworden vollen Krieg hinreißen laſſen. Denn, Krieg mit Rußland Politik, die der Situation gerecht werden könne, ſei die
iſſt. Die Schrecken des Krieges, durch die den Völkern bedeutet für uns auch Kampf mit Frankreich. England Schaffung von Hilfsquellen durch Steuern auf den
er=
im Südoſten Europas die vorjährige Feier getrübt könnte ruhig zuſehen und wäre ſchließlich in der ange= worbenen Reichtum. Sodann wurde der Geſamtentwurf
wurde, ſind vorüber, und nach furchtbaren Leiden, denen nehmen Lage, ſeinen gefährlichſten Konkurrenten in mit 415 gegen 64 Stimmen angenommen und die Sitzung
wiele Tauſende von Menſchen zum Opfer fielen und noch Kleinaſien wie in der Nordſee die Bedingungen aufzu= geſchloſſen.
nnehr ihren wirtſchaftlichen Ruin verdankten, leuchtet dort zwingen. Und der deutſche Welthandel käme dabei in
Zur innerpolitiſchen Lagge. Der
ſozia=
die Sonne des Friedens. Wieviel ſchöner iſt jenen Völ= peinliche Abhängigkeit von England. Es könnte jeder=liſtiſch=radikale Verband des Seine=Departements faßte
bern das heutige Feſt, wo die Schrecken überwunden ſind, zeit ſeine Kolonien für unſeren Handel ſperren und damit einſtimmig einen Beſchlußantrag, in dem die radikalen
woo neue Hoffnung in die Herzen eingezogen iſt auf eine dem unbequemen Konkurrenten einen vernichtenden Sioß Deputierten aufgefordert werden, das Miniſterium
Dou=
beſſere Zeit und der friedlichen Entwickelung die Wege verſetzen. Wohl kann man die geheime Freude verſtehen, mergue tatkräftig zu unterſtützen und ſich gleichzeitig vor
geebnet ſind! Mit ganz Europa empfindet auch das mit der die Engländer die wachſende Spannung zwiſchen den Machenſchaften zu hüten, durch welche die dem
Pro=
deutſche Volk große Befriedigung darüber, daß die fin= Deutſchland und Rußland beobachten. Aber die Deut= gramm ſeindlich geſinnten Politiker Briand, Barthou
ſtreren Wolken, die ſo lange über unſerem Erdteil lager= ſchen müßten ſich doch ſagen, daß unſere Intereſſen in und Millerand wieder zur Macht gelangen wollten.
Fer=
ten, und nicht nur auf die geſchäftliche Konjunktur drück= Vorderaſien, ſo groß ſie auch ſind, eine Politik nicht ner wurde im Hinblick darauf, daß mehrere radikale
ten, ſondern auch oft einen Weltkrieg heraufzubeſchwören rechtfertigen, die unſere Zukunft in Frage ſtellt.
Parlamentarier dem zu Ehren Briands in St. Etienne
drohten, verſchwunden ſind, daß normale Verhältniſſe
Und iſt denn wirklich die „Integrität der aſiatiſchen abgehaltenen Bankett beigewohnt haben, ein
Beſchlußan=
wieder Platz gegriffen haben, die zwar noch ſchonender,Türkei” Vorbedingung für deutſche Arbeit und deutſchen trag angenommen, durch den den radikalen
Volksvertre=
aufmerkſamer Behandlung bedürfen, aber doch keine Handel in Kleinaſien? Im Gegenteil, das Beiſpiel tern die Teilnahme an allen politiſchen Kundgebungen
unmittelbare Gefahr mehr bedeuten. Dankbar ſei des=Aegyptens zeigt es deutlich, daß unſere wirtſchaftlichen unterſagt wird, die von gegen das radikale Programm
halb an dieſem Feſte aller derer gedacht, welche zur Er=Intereſſen immer noch beſſer unter europäiſcher Flagge feindlich gegenüberſtehenden Perſönlichkeiten veranſtaltet
haltung des Friedens ihre Stimme in die Wagſchale ge=geſchützt ſind als unter der ungeordneten Verwaltung werden. Clemencean greift in ſeinem Blatte Lhomme
lagt und dazu beigetragen haben, daß die Völker Europas der Türkei, die anſcheinend nicht die Kraſt beſitzt, ſich Libre den früheren Miniſterpräſidenten Briand wegen
diie diesjährige Weihnachtsfeier ſorgenfreier und hoff= in der modernen Welt zu behaupten. Kommt es darüber ſeiner Rede in Etienne überaus ſcharf an, indem er u. a.
mungsvoller begehen können.
zu einem Konflikt zwiſchen Rußland und England, ſo müſ= ſchreibt: Solche Anfälle von Selbſtüberſchätzung bei
Weniger günſtig als mit dem Frieden nach außen ſen wir die Arme frei haben, um uns den „Platz an der Schönrednern ohne Programm und ohne Tatendrang ſind
ſeeht es um dieſe Weihnachten mit dem Frieden im In= Sonne” zu ſichern.
vielleicht in dem gegenwärtigen Zuſtand unſerer
Demo=
mern des Reiches aus. Heftige Konflikte haben ihn noch
kratie unvermeidlich. Man kann ſich darüber ärgern,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember
Seite 3.
gehen der ruſſiſchen Regierung in einer Frage, die alle
braucht ſich aber darüber nicht zu beunuhigen, und
Briand iſt gegenüber Boulanger inſofern im Nachteil, Mächte intereſſiere, nicht für zuläſſig halte. Die türkiſche
als er auf keinem Rappen ſitzt und keinen Federbuſch hat. Regierung ſei dagegen bereit, alle hiermit
zuſammenhän=
dafür hat er allerdings hochſtehende Helfershelfer, und genden Fragen der Entſcheidung der Mächte zu
unter=
wenn die Verſchwörung gegen Doumergue gelingen ſollte, breiten.
dann kann ſich Briand der Regierung bemächtigen. Nun,
wir haben ſchon ſchlimmere Dinge überſtanden. Jeden=
Stadt und Land.
falls können wir Briand dankbar dafür ſein, daß er ſeine
Darmſtadt, 24. Dezember.
hinterhältige Politik, die manchen unſerer Freunde täu=
* Ihre Kgl. Hoheit die Großherzogin mit Gefolge
ſchen konnte, aufgedeckt hat. Man ſieht heute, daß es ſich
lediglich um eine perſönliche, jeden republikaniſchen Ge= wohnten der Weihnachtsbeſcherung im Eliſabethenſtift in
Nieder=Ramſtadt an.
dankens bare Politik handelt, die von den Klerikalen und
Se. Konigl. Hoheit der Großherzog empfingen
Monarchiſten unterſtützt werden ſollte. Das franzöſiſche am Montag vormittag im Neuen Palais zu etwa
Volk wird ſich unmöglich täuſchen laſſen.
zweiſtündiger Privataudienz den Zeichner Dr. Emil
Preetorius aus München.
England.
* Empfänge. In der Mitteilung vom letzken Samstag
Die Beteiligung an der Weltausſtel= über die Empfänge durch Seine Königlichs Hoheit den
lung in San Franzisko. In dem neuerlichen Großherzog war ſtatt „Schriftſetzer Bock” richtig zu leſen
Preßfeldzug für eine nachträgliche amtliche Beteiligung „Schriftſteller Bock von Gießen”
* Pfarrperſonalien. Se. Königl. Hoheit der Groß=
Englands an der Panama=Ausſtellung in San Franzisko, herzog haben dem Pfarrverwalter Otto Mickel zu
wobei die Times eine führende Rolle ſpielt, wird jeden= Hahnheim, Dekanat Oppenheim, die evangeliſche
Pfarr=
falls öffentlich viel mehr Aufhebens von der Abſprache ſtelle daſelbſt übertragen.
* Ernennung. Von Sr. Majeſtät dem Kaiſer wurde
mit Deutſchland über die Nichtbeteiligung gemacht als
der Kaſſier der hieſigen Ober=Poſtkaſſe, Herr Happel,
auf deutſcher Seite. Die Times kommt auf den Gegen= zum Rechnungsrat ernannt.
ſtand zurück, erwähnt, daß in den auswärtigen Aemtern
2. Das Kriegsgericht der 25. Diviſion verhandelte
Großbritanniens wie Deutſchlands die Empfindung vor= geſtern gegen den 25jährigen Pflaſterer Alois Schwab
herrſche, daß man ſich im letzten Juli über die beider= von Klein=Krotzenburg wegen unerlaubter
Ent=
fernung. Der Angeklagte hatte den Geſtellungsbeſehl
ſeitige amtliche Nichtbeteiligung verſtändigt habe, und zu einer 28tägigen Reſerveübung beim Infanterie=
Regi=
hebt hervor, daß man glaube, daß Sir Edward Grey ment Nr. 118 erhalten, dem er jedoch keine Folge leiſtete,
aus dieſem Grunde dagegen ſei, daß die Frage aufs neue ſondern ſich auf Wanderſchaft begab. Das Amtsgericht
angeſchnitten werde, und daß die deutſche Regierung, als Seligenſtadt hatte hinter ihm einen Steckbrief wegen
Körperverletzung erlaſſen, auf Grund deſſen er in München
ſie ſich dem bekannten Wunſche des Reichstages wider= feſtgenommen werden konnte. Die wegen jener
Körper=
ſetzte, von demſelben Standpunkte ausgegangen ſei. Wenn verletzung erhaltenen 10 Wochen Gefängnis hat er verbüßt.
die Sache ſich nicht ſo verhalte, wäre es erwünſcht, den Er erhielt geſtern vom Kriegsgericht wegen der
unerlaub=
wirklichen Tatbeſtand kennen zu lernen. Mittlerweile er= ten Entfernung 43 Tage Gefängnis.
Vom Großh. Hoftheater. Das Hoftheater bleibt
innert die Times an ihre Berliner Mitteilung aus den heute und morgen geſchloſſen. Morgen iſt die Tageskaſſe
letzten Tagen, welche die Auflöſung des deutſchen Aus= von 10—1 Uhr vormittags für den Kartenvorverkauf
ſtellungsausſchuſſes auf die Aeußerung der Anſicht von zu den Weihnachtsvorſtellungen geöffnet. Am Freitag
allerhöchſter Stelle zurückführte, und berichtigt nach eige= nachmittags um zwei Uhr gelangt als Volksvorſtellung zu
ermäßigten Preiſen Neſtroys Poſſe
Lumpazivaga=
nen Erkundigungen dieſe Angabe dahin, man ſei anbundus” zur Aufführung. Der Vorverkauf findet bis
allerhöchſter Stelle nicht den Bemühungen des Herrn einſchließlich Donnerstag im Verkehrsbureau, am Tage
Ballin für eine amtliche Beteiligung an der Ausſtellung der Vorſtellung an der Hoftheater=Tageskaſſe ſtatt. Als
abgeneigt geweſen, dagegen würde der Ausdruck einer! Abendvorſtellung für den zweiten Feiertag iſt Wagners
Anſicht von höchſter Stelle zugunſten einer amtlichen deut= „Tannhäuſer” in der neuen Eincichtung, mit welcher die
diesjährige Spielzeit eröffnet wurde, angeſetzt. Die
Auf=
ſchen Beteiligung angeſichts der ſchon im Auguſt zwiſchen führung, die Hofkapellmeiſter Ottenheimer und Regiſſeur
den auswärtigen Aemtern Englands und Deutſchlands Nowack leiteng weiſt in den Hauptpartien die gewohnte
erzielten Vereinbarung unerwünſcht erſchienen ſein. Un= Beſetzung mit den Damen Geyersbach, Callwey,
Beling=
ter dieſen Umſtänden, meint die Times, ſcheine, ſo un= Schäfer und den Herren Becker, Stephani, Semper,
Glo=
berger ꝛc. auf. Im Abonnement gehört die Vorſtellung,
glaublich das auch wäre, ein nationaler Wunſch auf bri= die um 7 Uhr beginnt, der Serie D. In der Poſſe
tiſcher wie auf deutſcher Seite durch eine Frage des diplo= „Filmzauber” die am Samstag im A=Abonnement
matiſchen Formelkrams vereitelt worden zu ſein.
unter Leitung von Regiſſeur Harprecht und Kapellmeiſter
Kleiber zur Erſtaufführung gelangt, ſind in den
Haupt=
rollen tätig die Damen Gothe. Müller=Rudolph, Doſtal,
Bulgarien.
Schaub, Pils. Widmann, Feiſtle Moore, Riethof, Küm=
Die Regierung und die Oppoſition. mel, Sturmfels, Unger und die Herren Harprecht, Jordan,
Der Kongreß der Bauernbündler wurde geſchloſſen, nach= Jürgas. Hacker, Schneider, Peterſen und Klotz. Die
Vor=
dem eine Reſolution angenommen worden war, nach der ſtellung beginnt um 7½ Uhr. Am Sonntag nachmittag
der Regierung jede Unterſtützung verweigert und dem geht als Sondervorſtellung „
Lumpazivagabun=
dus” in Szene. Zu dieſer Vorſtellung findet kein Karten=
Bauernbund unterſagt wird, über eine Teilnahme an der verkauf ſtatt. Für Sonntag abend iſt eine Aufführung von
Regierung irgendwie zu verhandeln. Die Regierung hofft! Wagners „Meiſterſinger von Nürnberg” unter
trotzdem, daß ein Teil der Oppoſition für die Bildung Leitung von Hofkapellmeiſter de Haan und Regiſſeur
No=
einer Arbeitsmehrheit in der Sobranje zu gewinnen ſein wack angeſetzt.
Dus Landesmuſeum iſt am 1.
Weihnachtsfeier=
wird, damit wenigſtens das Budget und die wichtigen tag geſchloſſen, dagegen am 2. Weihnachtsfeiertag von 10—1
Vorlagen erledigt werden können.
Uhr vormittags und von 2—4 Uhr nachmittags, ſowie
am ſogenannten 3. Weihnachtsfeiertag von vormittags
Türkei.
11—1 Uhr unentgeltlich geöffnet. Ferner iſt das Landes=
Die türkiſche Antwort an Rußland. muſ um am Neujahrstag vormittags von 10—1 Uhr
Bei dem Botſchafterempfang am Montag beantwortete und nachmittags von 2—4 Uhr unentgeltlich geöffnet.
* Die land= und forſtwirtſchaftliche
Berufsgenoſſen=
der Großweſir die ruſſiſche Entſchädigungsforderung für
ſchaft für das Großherzogtum Heſſen vollendet mit dem
die deutſche Militärmiſſion in ablehnendem Sinne. Er
31. Dezember das 25. Jahr ihres Beſtehens. Es
begründete ſeine Haltung damit, daß die Pforte das Vor= iſt ein Vierteljahrhundert verfloſſen, ſeitdem die durch
ENle
Blumen auszuſchmücken, auch wohl kleine beleuchtete
Gärtchen im Zimmer anzulegen. Schleiermacher,
Von Weihnachten.
der uns eine ſolche vornehme Weihnachtsfeier vom An=
Die Freiheitskriege und der Weihnachtsbaum, fang des 19. Jahrhunderts ſchildert, zeigt uns, „wie in
einem Wintergarten” ein Arrangement von Efeu, Myrthen,
CK. Unter dem Zeichen des Weihnachtsbaumes iſt Moos, Amaranten und anderen Blumen, und ſelbſt Ernſt
erſt Weihnachten zu dem deutſchen Nationalfeſt geworden, Moritz Arndt, der in einem gut deutſchen Hauſe aufwuchs,
zu dem Feſt aller Feſte, deſſen milder Glanz einen freund= kennt nur Tannenzweige als Schmuck des
Weihnachts=
lichen Widerſchein in anderen Ländern erweckte, ſo daß tiſches. So iſt denn Weihnachten 1813 zumeiſt noch ohne
unſer Lichterbaum zum ſtrahlenden Boten der frohen Bot= Chriſtbaum gefeiert worden. Selbſt in Gegenden, denen
ſchaft überall auf Erden geworden. Es iſt erſt 100 Jahre dieſer Licht= und Freudenbringer wohl bekannt war, wie
her, daß dieſe Sitte der kerzenprangenden Tanne aus der in Sachſen, wurde er nicht entzündet; die Armut war zu
engen Beſchränktheit eines örtlichen Brauches heraustrat gcoß. Der Bildhauer Ernſt Rietſchel erzählt in ſeinen
und zu einer allgemein deutſchen, liebevoll gehegten Ge= Jugenderinnerungen, daß er bis zum Jahre 1810 von
wohnheit wurde; und will man die Entwickelung und den ſeinem Vater noch ein Chriſtbäumchen und eine Beſche=
Weltſieg unſeres Weihnachtsbaumes verfolgen, dann ver= rung erhalten habe. Dann mußte ſich die ganze
Weih=
dient gerade in dieſem Erinnerungsjahre beſonders her= nachtsſeligkeit des Knaben auf den Chriſtſtollen
konzen=
vorgehoben zu werden, daß durch die Freiheitskriege in trieren, das einzige, was noch von der Weihnachtsfreude
verſchiedener Hinſicht ein wichtiger Anſtoß zur Verbrei= übrig geblieben war.
tung des Brauches gegeben wurde.
So mag es in vielen Häuſern vor 100 Jahren ge=
Wenn in dieſem Jahre wieder die lichtumgrünten weſen ſein. Aber aus der Wiedergeburt des Vaterlandes,
Stämme im funkelnden Feuermeer weithin leuchten, dann aus der neuen Frömmigkeit und Innigkeit des Gefühls
möge man auch daran denken, daß der Lichterbaum vor erwuchs doch in dieſen Jahren ein tieferes und reicheres
100 Jahren gleichſam als ein Symbol des wieder vom Erfaſſen des heiligen Feſtes, Lieder entſtanden damals,
Glanz der Freiheit echellten Vaterlandes, als Zeuge echt die uns noch heute die kindlich innige, innerlich ſtarke
deutſcher Sitte hierhin und dorthin getragen wurde, wo Stimmung jener Tage widerſpiegeln. Johannes
er vorher noch nicht geleuchtet, daß er nunmehr ſich erſt Falk dichtete ſein „O du fröhliche, o du ſelige, ½
Gna=
recht in deutſchen Gauen einbürgerte und zum ſelbſtver= denbringende Weihnachtszeit”, Ernſt Moritz Arndt ließ
ſtändlichen Schmuck des Feſtes wurde. Seit Jahrhunder= die kleinen Knaben beten: „Du lieber heil’ger frommer
ten hatte es ja in Deutſchland ſchon Weihnachtsbäume ge= Chriſt, / Der für uns Kinder kommen iſt” und Maxvon
geben; zuerſt wird uns aus dem Anfang des 17. Jahr= Schenkendorf ſang: „Wie die hellen Lichter ſcheinen!
hunderts vom Elſaß her die Sitte gemeldet; ſie findet Und die Kindlein ſind gekommen, ½ All die Großen, all
ſich dann im 18. Jahrhundert in Sachſen, im weimariſchen, die Kleinen, / Haben ihr Geſchenk genommen.‟ Es iſt
im Naſſauiſchen und in vereinzelten anderen Gebieten. kein Zufall, daß gerade Weihnachtslieder der Freiheits=
Stets aber teitt ſie als etwas Beſonderes, als eine Aus= dichter in unſere kiechlichen Geſangbücher Einlaß gefunden
nahme auf, die ausdrücklich erwähnt wird. Zu Ende des haben, die neben den ſchönſten Schöpfungen der früheren
18. Jahrhunderts taucht der Baum an manchen Orten, Weihnachtspoeſie ebenbürtig ſtehen, ſo Arndts „Der
hei=
z. B. in Berlin, vorübergehend auf, aber es ſcheint, daß lige Chriſt iſt kommen” und Schenkendorfs „Brich an, du
ihn die Franzoſenzeit mit ihrer Bevorzugung fremd= ſchönes Morgenlicht!‟ Ernſt Moritz Arndt iſt auch
ſändiſchen Weſens und ihrer Unterdrückung kernhaft deut= ein typiſches Beiſpiel dafür, wie tiefen Eindruck der
ſcher Art wieder vertrieben hat. Wenigſtens galt damals Chriſtbaum, den er wie viele andere Freiheitskämpfer erſt
das Aufſtellen eines Baumes im Zimmer zu Weihnachten in Sachſen kennen lernte, auf die fromm bewegten
Ge=
in der vornehmen Welt für geſchmacklos und ordinär; müter damals machte. Der Dichter, der ſich als Knabe
man ſchämte ſich dieſes im Volk hie und da gepflegten noch keines Lichterbaumes erfreuen durfte, iſt zu einem
Brauches. Man ßegnügte ſich damit, eine Holzpyramide begeiſterten Lobſänger des Weihnachtsbaumes geworden,
mit Lichtern zu errichten und den Beſcherungstiſch mit der vom Chriſtbaum ſagt: „Steht er da der Weihnachts=
Nummer 315.
1913.
Reichsgeſetz eingeführte Unfallverſicherung der in land=
und forſtwirtſchaftlichen Betrieben beſchäftigten Perſonen
im Großherzogtum Heſſen in Wirkſamkeit getreten iſt.
Von der Veranſtaltung einer beſonderen Feier aus dieſem
Anlaß wird abgeſehen. Dagegen wird ein erweiterter
Verwaltungsbericht, der die Organiſation und die
Ge=
ſchäftstätigkeit in dem verfloſſenen Zeitraum darſtellt, in
den nächſten Tagen zur Ausgabe gelangen.
* Generalverſammlung der Allgemeinen
Ortskranken=
kaſſe. Die Allgemeine Ortskrankenkaſſe Darmſtadt hält am
Montag, den 29. Dezember, im Gartenſaale der Brauerei
„Zur Krone” eine außerordentliche
General=
verſammlung ab. Auf der Tagesordnung ſteht u. a.
die Arztfrage.
Vom Beſſunger Bahnhof. Gleichzeitig mit der=
Verlegung des Beſſunger Bahnhofs in ſüdweſtlicher
Rich=
tung war die Errichtung eines Niveau=Ueberganges
über=
den Einſchnitt ſüdlich des alten Bahnhofs in Ausſicht
ge=
ſtellt worden. Letzterer iſt nunmehr zur Tatſache
ge=
worden, indem jetzt ein breiter, aus Sand beſtehenden
Damm, auf dem ſich zwei Fuhrwerke bequem
ausweichen=
können, den Uebergang über den tiefen Einſchnitt
ver=
mittelt. Wünſchenswert wäre aber noch ein direkter Fuß= von der Einmündung der Moosbergſtraße in die=
Heidelberger Straße nach dem neuen Uebergang, wodurch
für einen ziemlich beträchtlichen Teil Beſſungens ein
direk=
ter Weg nach dem Südbahnhof geſchaffen würde, von dem
aus ſchon ſeit langer Zeit ein Feldweg nach dem neuen=
Damm führt.
Poſtblatt. Anfang Januar 1914 erſcheint
ein=
neue Nummer des Poſtblatts, das eine Beilage:
zum Reichsanzeiger bildet, aber auch für ſich bezogen
werden kann. Im Poſtblatt, das im Reichs=Poſtamt
zuſammengeſtellt wird, ſind die wichtigſten
Verſendungs=
bedingungen und Tarife für Poſtſendungen aller Art,
ſowie für Telegramme enthalten. Auf die ſeit dem
Er=
ſcheinen der vorangegangenen Nummer (Anfang Oktober)
eingetretenen Aenderungen wird in der neuen Nummer
durch beſonderen Druck (Schrägſchrift) hingewieſen. Das=
Poſtblatt kann auch neben anderen, umfangreicheren
Hilfsmitteln für den Verkehr mit der Poſt und Tele= (Poſtbücher, Poſt= und Telegraphennachrichten.:
für das Publikum uſw.) mit Vorteil benutzt werden,
weil es dieſe bis auf die neueſte Zeit ergänzt. Der
Be=
zugspreis des Poſtblatts beträgt für das ganze Jahr:
40 Pfg., für die einzelne Nummer 10 Pfg. Beſtellungen
werden von den Poſtanſtalten entgegengenommen.
* Der Kirchengeſangverein der
Johanneskirche=
wird am erſten Weihnachtsfeiertage in dem liturgiſchent
Gottesdienſte, der um 5 Uhr beginnt, u. a. zum Vortrags
bringen: zwei altböhmiſche Weihnachtslieder: „Freu” dich
Erd’ und Sternenzelt” und „Laßt alle Gott uns lobent
für dieſen Freudentag”, zwei Lieder von Fr. Mergner=
„Fröhlich ſoll mein Herze ſoringen” und „Zu Bethlehem
geboren‟ Hymne von C. Reinecke, „Himmelskönig, ſei
willkommen” und den Schlußchor aus dem
Weihnachts=
oratorium von C. Schütz: „Dank ſagen wir alle‟.
* O, dieſe Fremdwörter! Die Wormſ. Ztg. weiß zu
berichten: Es war in der Stadt Dingsda am großen
Woog. Der Rat der Stadt hatte ſich zum erſtenmale
noch=
den Erſatzwahlen zu einer Sitzung zuſammengefunden
Die Tagesordnung war kurz und deshalb bald erledigt,
und man erörterte nunmehr, welcher Weg einzuſchlagen
ſei, die Stadtväter einander näherzubringen. „Laſſen Sie.:
uns” — ſo ſchlug ein älterer Stadtrat nicht ohne
Selbſt=
gefälligkeit vor — „nach den Sitzungen im Städtiſchen=
Saalbau bei einem kleinen Imbiß zuſammenkommen”
„Owa” (— aber) — ſo ſekundierte ihm ein endlich
auch=
zu Wort gekommener jüngerer Stadtrat — „für „
Animoſi=
tät” muß geſorgt werden!” Toſender Beifall!
Hatte=
doch Rat — ſagen wir Oeſer, für „Amüſement” —
ſchon=
im voraus geſorgt! — Das Blayt iſt wenig aktuell. Die
Entgleiſung iſt dem Herrn Stadtverordneten M., vor:
etwa 6—7 Jahren paſſiert.
* Die Wochen=Chronik. Aus dem Inhalt der
Tief=
druckbeilage „Wochen=Chronik” erwähnen win
die folgenden Bilder und illuſtrierten Beiträge: Neueſter
Aufnahme der Kronprinzeſſin Cecilie mit ihrem jüngſtem
Sohne; Im heiligen Lande; Weihnachtsmarkt vor hundern
Jahren; Winterſonne, feſſelnde Bilder vom Winterſport im
den Bergen; Porträts: Reichskanzler von Bethmanm
Hollweg, Fürſt Adolf von Lichnowsky, der „kommende
Mann”. Profeſſor Bruno Möhring, der vielgenannta
preisgekrönte Architekt, Geh. Juſtizrat Dove, der
Vize=
baum Wie ein bunter, goldner Traum, / Spiegelt
Un=
ſchuldkinderglück, All ſein Paradies zurück.” Hatte
vor=
her Jéröme Napoleon den in Heſſen bereits ver= Weihnachtsbaum zu Weihnacht 1807 zu einer
Farce=
mißbraucht, indem er ſeinen Chriſtbaum mit
Schenkungs=
briefen für ſeine Günſtlinge ausſchmückte, ſo brachten nach
den Befreiungskriegen die Preußen den Baum, deſſem
Wert ſie erſt nun ganz erkannt hatten, nach dem von dem
Franzoſen befreiten Norddeutſchland. Wie Mannhartts
berichtet, führten 1815 preußiſche Offiziere den Chriſtbaum
in Danzig ein, ebenfalls preußiſche Offiziere bürgerten
ihn in Weſel ein und machten ihn im Trieriſchen
be=
kannt. In den ganzen katholiſchen Weſtem
Deutſchlands iſt der Weihnachtsbaum durch preußiſche
Fa=
milien gekommen, teils durch Beamte, die dahin verſetztt
wurden, teils durch Einwanderer. Infolge der
zahlrei=
chen Grenzverſchiebungen der deutſchen Staaten, die im
Wiener Kongreß zuſtande kamen, drang der
Weihnachts=
glanz überallhin, und deshalb kann man mit gutem Rechu
ſagen, daß durch die Freiheitskriege der Chriſtbaum erſ
zur deutſchen Sitte und Weihnacht erſt zu unſerem
Natio=
nalfeſt wurde.
Die Weihnachtspfeffferkuchen des
Kaiſer=
hauſes.
** Wie in jedem Bürgerhauſe, beſteht auch bei „
Kai=
ſers” der Brauch, Pfefferkuchen auf den Weihnachtstiſch
zu legen, und wer an der Beſcherung im Schloſſe
teil=
nimmt, erhält auch ſein Teil von dem großen Kuchenſtück”
das der Mundkoch des Kaiſers zuteilt. Die Prinzen und
Prinzeſſinnen, die Hoſdamen, die Generale à la sulte und
die Adjutanten finden es auf ihrem Teller vor den
koſt=
baren Geſchenken, die ihnen im Muſchelſaal des Neuenn
Palais beſchert werden. Ehe aber der Kaiſer ſeine
Gaben=
verteilt, nimmt er ſelbſt ſeinen
Weihnachtspfefferkuchen=
entgegen, und es iſt ein Vorrecht einiger Kompagnien
des 1. Garderegiments ihren oberſten Kriegsherrn damit
zu beſchenken. Seit Jahrzehnten iſt es ein Potsdamen
Hofbäcker, der für den Kaiſer und die beim 1.
Garderegi=
ment ſtehenden Prinzen dieſen Weihnachtspfefferkuchenn
zubereitet und mit Widmungszeichen in Marzipangußs
ausſtattet. Der Weihnachtsbeſuch des Kaiſers in der
Ka=
ſerne gibt ſeinen Grenadieren Gelegenheit, den mit den
Inſchrift: „Weihnachten 1913” dem Gardeſtern und deg
Kompagnienummer verſehenen Kuchen zu überreichen.:
Jede Kompagnie liefert den Kuchen für den zu ihr ge=
Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember
wräſhen des Deuſchen Reichstage, Königin Eiſabeihſ Linder wieder die Heiterkeit der Beſucher eregen, und
von Rumänien, die als Carmen Sylva bekannte Dichterin, auch ſonſt fehlt es nicht an Unterhaltung der verſchieden=
Tereſa Carenno, die berühmte Pianiſtin, J, de Lande, ſten und mannigfaltigſten Art, ſo daß die im U.=T.
zu=
zein neuer Stern der Tanzkunſt; Das neuenthüllte Heine= gebrachten Stunden nicht zu den verlorenen gezählt
wer=
ldenkmal in Frankfurt a. M.: Der Kochunterricht in der den können. Bei dieſer Gelegenheit ſei heute ſchon darauf
Schulküche; Die Primadonna als Kinodarſtellerin; Pup= aufmerkſam gemacht, daß von Samstag, den 27. Dezember,
ſpenbilder von Käthe Kruſe. Die Nummer enthält außer= an einer der größten Detektivſchlager der Gegenwart, das
dem die Novelle „Nenne ihn, wie du willſt” von Alfred abenteuerliche Schauſpiel in 4 Akten „Protea”, neben
HHedenſtjerna.
einem erſtklaſſigen Großſtadtprogramm gezeigt werden
Der Katholikenverein veranſtaltet am 2. Weih= wird Wo dieſer hervorragende Film, deſſen Vorführung
mmachtsfeiertag einen Familienabend mit Verloſung, 1 allein zwei Stunden erfordert, bis heute gezeigt wurde,
muſikaliſchen Darbietungen, Theater und Tanz. (Anzeige iſt man nur einer Meinung, daß man gleiches auf dieſem
in heutiger Nummer).
Gebiete noch nicht ſah.
Neujahrs=Entſchuldigungskarten. Auf dem
Bureau des Großh. Polizeiamts (Hügelſtraße Nr. 31/33,
Weihnachtsfeiern.
Zimmer Nr. 17) ſind Neujahrs=Entſchuldigungskarten
Zum Beſten der Kleinkinderſchule erhältlich.
* Frauenverein der Martinsgemeinde.
Eisbahn. Die Eisbahn am Böllenfalltor iſt er= Die Weihnachtsbeſcherung der Kleinkinderſchule des
Iffnet. (Näheres in der Anzeige.)
Frauenvereins der Martinsgemeinde fand am Montag im
Orpheum. Der Karten=Vorverkauf für die Weih= Gemeindehaus ſtatt. Als die große, reiche Kinderſchar —
nachtsvorſtellungen findet außer in den bekannten Ver= 280 an der Zahl — ſingend in den Saal einzog, war es
kaufsſtellen auch im Verkehrsbureau, Ernſt=Lud= ſchwer zu erraten, ob die mächtigen, hellſtrahlenden
Weih=
igsplatz, ſtatt. An den Feiertagen ſelbſt ſind im nachtsbäume oder die vielen mit Puppen, Schürzen, Bau=
„Reſidenz=Automat”
jederzeit ununterbrochen kaſten, Pferdchen uſw. beſetzten Tafeln es waren, welche
Worverkaufskarten zu haben.
die Geſichtchen der Kleinen und Kleinſten in ſo heller
* Konzerte. Ludwigshöhe. Am 2. und 3. Feier= Freude erſtrahlen ließen. Nach einem gemeinſamen Ge=
Lag. den 26. und 27. Dezember, finden große Feſtkonzerte ſang, welcher die Feier einleitete, wurden von kleinen
itatt. Die Ausführung obliegt der Kapelle des Leibgarde= Mädchen und Knaben mit großer Begeiſterung einige
Ge=
megts, unter Leitung des Herrn Hauske. Es ſind für dichte und Sprüche aufgeſagt, welche von allen
Anweſen=
weide Tage ſchöne Weihnachtsprogramme vorbereitet, ins= den mit großer Freude aufgenommen wurden. Alsdann
hielt der Vorſitzende, Herr Pfarrer D. Waitz, eine
herz=
weſondere ſei auf die wirkungsvolle Feſtfantaſie „Fröhliche
Weihnachten”, von E. Ködel, hingewieſen. (Siehe auch liche Anſprache, der Bedeutung des Feſtes entſprechend, in
welcher er zum Schluſſe den Schweſtern und Helferinnen
Unzeige.)
gs. Unfall. Geſtern vormittag kurz nach 10 Uhr für ihre Güte und Fürſorge, welche ſie den Kindern
an=
gedeihen ließen, dankte und an die anweſenden Eltern die
wurde in der Alexanderſtraße ein 67 Jahre alter Mann Bitte richtete, dankbar allen denen zu ſein, welche durch
von einem Milchfuhrwerk überfahren. Er erlitt mehrere das Zuſtandekommen einer Weihnachtsverloſung, ſowie
Verletzungen am Kopf und anderen Körperteilen und
mußte mit dem Krankenautomobil der Rettungswache durch Gaben und Geſchenke dazu beigetragen haben, ihren
lieben Kleinen eine ſo ſchöne Weihnachtsbeſcherung zu
be=
gach dem Krankenhaus gebracht werden.
reiten. Hierauf fand die Verteilung der Gaben ſtatt, und
)1( Unfall. Ein aus Arheilgen ſtammendes Bäcker= freudig beglückt zogen die Kleinen von dannen. — In
ähn=
juhrwerk, das auf der Heimfahet begriffen war, erlitt in licher Weiſe verlief die am Samstag nachmittag
abge=
wer Frankfurter Straße, gegenüber der Ireneſtraße, einen haltene Weihnachtsbeſcherung der Handarbeits= und
Unfall, indem das Pferd auf den Dampfſtraßenbahn= Strickſchule des Frauenvereins. Die guten
Dar=
chienen ausglitt und hinſtürzte. Die Deichſel zerbrach bietungen der Kinder waren ebenfalls ein aufrichtiger Be=
und man bemühte ſich, das Tier wieder aufzurichten, was weis der Liebe und Fürſorge der Lehrerinnen und
Hel=
über erſt nach Zerſchneiden der Zugriemen gelang. Es iſt ferinnen, und allſeits fand man auch hier danbare
Ge=
der Sanftmut des Tieres zu danken, daß kein weiteres ſichter für die reich ausgefallenen Gaben. — Gleichzeitig ſei
Unglück geſchah. Herzukommende Arbeiter halfen das hier noch bemerkt, daß die noch nicht abgeholten Gewinne
Tier befreien. Der um dieſe Zeit von Arheilgen kom= der Weihnachtsverloſung bis zum Samstag, den 27.
De=
mende Zug erlitt an der Unfallſtelle eine Verſpätung von zember, abends in der Kinderſchule abgeholt werden
kön=
ſueben Minuten.
nen, andernfalls dieſelben vom nächſtfolgenden Tage an
Selbſtmord. Dienstag vormittag gegen 7 Uhr verfallen ſind.
wurde ein 16 Jahre alter Bäckerlehrling in einer Bade=
* Martinskirche. Am erſten Chriſttag, abends
halle am weſtlichen Ufer des Woogs tot aufgefunden. 1 ½6 Uhr, findet, wie alljährlich, eine liturgiſche Weihnachts=
EEr hat ſich mittelſt eines Revolvers einen Schuß in den feier unter Mitwirkung des Kirchengeſangvereins ſtatt.
Kopf beigebracht.
Die Vortragsfolge enthält außer Chören von K. Hirſch,
§ Körperverletzung. Ein Zeichner wurde geſtern M. Prätorius, Joh. S. Bach, M. Reger und J. Eccard
morgen zwiſchen 4 und 5 Uhr in der Altſtadt von eine Weihnachtskantate von Ferd. Rebay für Chor,
So=
mehreren Unbekannten derart körperlich mißhandelt, pran= und Baritonſolo, Violinſolo und Orgel. Der
Ein=
haß er ſich im Städtiſchen Krankenhaus verbinden tritt iſt frei. Die beiden Emporen ſind den inaktiven
Mit=
laſſen mußte.
gliedern des Kirchengeſangvereins vorbehalten.
§ Diebſtahl. In der Nacht von Samstag auf
* Der Kirchengeſangverein der Paulus=
Sonntag ſind aus einem Haſenſtall in einem Hofe in gemeinde wird am erſten Weihnachtsfeiertage in dem
her Stiftſtraße drei Stallhaſen geſtohlen worden. Die liturgiſchen Gottesdienſt (Anfang 5 Uhr) folgende Chöre
Stalltüre wurde gewaltſam aufgebrochen.
zum Vortrag bringen: 6 Weihnachtslieder von Peter
Cor=
nelius für Frauenchor. Die Solopartien darin hat Frl.
Reinhardt freundlichſt übernommen. Ferner für gemiſch=
Kunſtnotizen.
ten Chor: „Brich an, du ſchönes Morgenlicht” von Joh.
leher Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nacht
Schop 1641 in der Harmoniſierunng von J. S. Bach;
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
„Wohlauf, gen Bethlehem in Eil””, Melodie aus dem 15.
— Kinotheater. Union=Theater (Rhein= Jahrhundert; „Dem in der Finſternis wandelnden Volk”
ſt raße 6). Die Leitung des U.=T. hat für die Feiertage von A. E. Grell (1800—1886) und „Heil’ge Nacht, ich grüße
ein Programm zuſammengeſtellt, das von dem verwöhn= dich” von J. W. Franck (1641—1688). Die Kirche wird
tieſten Kinobeſucher als einzigartig bezeichnet wird. Ne= um ½5 Uhr geöffnet. — Am heiligen Abend um 4 Uhr
hen dem Dreiakter „Wenn Frauen lieben” lernen wir in findet in der Pauluskirche unter Mitwirkung der
Chor=
dem vieraktigen Drama „Heimat und Fremde” nicht nur ſchule eine Heiligabendfeier ſtatt; um 5 Uhr: Choralblaſen
düe Geſchichte einer Familie, ſondern auch Deutſchlands vom Turm.
* Der Geſangverein „Sängerluſt”
veran=
hervorragendſte Darſteller kennen. U. a. begegnen wir in
Eemanuel Reicher einem der beſten Charakterdarſteller, und ſtaltet am erſten Feiertage ſeine Weihnachtsfeier im
Ma=
der Name Johanna Terwins bürgt für vollendete Leiſtun= thildenhöhſaale. Der Abend bietet ein ſorgfältig
zuſam=
gen. Das ergreifende Drama führt uns von Europa aus mengeſtelltes und reichhaltiges Programm. Es enthält
in die neue Welt und zeigt uns das Leben im wilden Prolog, mehrere Männer= und auch Kinderchöre unter der
Weſten von ſeiner guten und ſeiner ſchlechten Seite. Der geſchulten Leitung des Chormeiſters K. Grim. Außerdem
Film wird, des ſind wir gewiß, das größte Aufſehen er= ſind noch Solokräfte gewonnen für Sopran, Violine,
Kla=
regen. In den erſtklaſſigen Humoresken wird u. a. Max vier und zwei bekannte Salonhumoriſten. Für den thea=
M
Me
hörenden Prinzen. Die Leibkompagnie beſtellte außerdem ſen mit 242, auf die Provinz Schleſien das Königreich
noch für die Prinzen Eitel Friedrich, Adalbert und Joa= 1 Sachſen, die Fürſtentümer und Braunſchweig mit
zu=
chim, die zweite Kompagnie für den Kronprinzen und die ſammen 869, auf Bayern, Württemberg, Baden und
Elſaß=
voerte Kompagnie für ihren Hauptmann Prinz Oskar, Lothringen mit zuſammen 984 und auf Heſſen mit 264.
dien Feſtkuchen. Prinz Joachim wird auch noch von der Neben dieſen Spielwaren=Kleinhandlungen gibt es 650
ilebenten Kompagnie mit dem Pfefferkuchen bedacht. Dieſe Firmen, die den Großverkauf und den Export betreiben.
fefferkuchen werden in der Potsdamer Hofbäckerei Leh= Wie ſehr die deutſchen Spielwaren auch im Auslande
be=
mann nach einem alten, als „Geheimnis” gehüteten Re= liebt ſind, ergibt die Ausfuhr von Spielſachen, die ſich im
Jahre 1912 auf mehr als 92 Millionen Mark belief,
gegen=
zupt hergeſtellt.
über einer Einfuhr von Spielſachen im Werte von etwa
Deutſchlands Spielwaren.
1 Million Mark. Der Jahresumſatz aller Spezialgeſchäfte
dt. Wieviel wird für Kinderſpielzeug ausgegeben? dieſer Branche erreicht 150600000 Mark. Auf jedes
Ter größte Teil der Spielgeräte, die emſige Hände imdeutſche Kind kommt nach dieſer Berechnung eine
Laaufe eines Jahres geſchaffen haben, wird in der Weih= Ausgabe von 3 Mark für Spielſachen.
nachtszeit für die Fabriken und Spielwarengeſchäfte
klin=
gaendes Geld, für die Kinder aber Freude. Man weiß Vom ſplendiden engliſchen
Weihnachts=
mann.
vyelfach nicht, wie ſehr jedes Spielzeug dazu dient, eine
C) Merkt man den Einkäufen der höchſten
Herrſchaf=
ganze Induſtrie lebensfähig zu machen und wieviel
Men=
ſagen von den Spielſachen unſerer Kleinen ihren Lebens= ten in England keinen beſonderen Lurus an, ſo läßt ſich
umterhalt haben. Deutſchland iſt bekannt als das Land doch ſonſt allenthalben konſtatieren, daß der engliſche
Weih=
der Spielwarenfabrikation. Unzählige Heimarbeiter, die nachtsmann diesmal ſplendider iſt denn je
zu=
emtweder für die 200 Spielwaren=Exportfabriken oder die vor. Der große Wohlſtand des Landes ſpiegelt ſich in den
10000 Spielwaren=Fabriken arbeiten, ſind es nicht allein, gcoßen Ausgaben, die in dieſem Jahre für
Weihnachts=
deenen die Herſtellung des Spielzeugs obliegt. Denn auch geſchenke gemacht werden. Ungewöhnlich viel haben die
n: den Spielwarenfabriken ſind ſchon lange maſchinelle Automobilgeſchäfte zu tun, denn es iſt unzweifelhaft eine
Kträfte in den Dienſt geſtellt, die es möglich machen, daß hübſche Ueberraſchung, wenn am Morgen des erſten
haute ſehr billige Spielſachen zu haben ſind. Außer den Feiertages, an dem in England einbeſchert wird, plötzlich
anngeführten Fabriken pflegen eine große Zahl nur Spe= vor der Tür ein elegantes Auto tutet. Eine Firma
zialitäten. So gibt es in Deutſchland noch etwa 250 allein hat 15 Beſtellungen auf Autos zu
Weihnachtsge=
ſchenken für Studenten reicher Familien. Dieſe praktiſchen
Flabriken, die Spielſachen aus Blech, 70 Fabriken, die
Spielſachen aus Glas und 350 Fabriken, die Spielſachen und modernen Gaben ſind aber nicht ganz billig, da ein
auts Holz und Pappe anfertigen. 70 Fabriken ſtellen hübſcher leichter Kraftwagen unter 20000 Mark kaum zu
htuſikſpiele her und 55 Fabriken haben zu tun, um das haben iſt. Vielbegehrte Neuigkeiten werden in Uhren an=
Liedürfnis an Unterhaltungsſpielen zu befriedigen. Für geboten; Entzücken erregt die ſogenannte aſtronomiſche
Zinnſoldaten und Zinnſpielſachen allein ſorgen 40 Fabriken. Uhr, die die Geſtalt einer Weltkugel hat, und ein apartes
Zeſſer noch, als dieſe Fabriken laſſen die Spielwaren= Geſchenk iſt die „Deckenuhr” die dazu eingerichtet iſt,
geſſchäfte erkennen, wie beliebt und begehrt die Kinderſpiel= dem, der des Nachts wiſſen will, wie ſpät es iſt, ihre
zeiuge in Deutſchland ſind. Nicht weniger als 4400 Ge= Dienſte anzubieten. Man drückt auf einen elektriſchen
ſchnäfte exiſtieren allein, oder doch hauptſächlich durch den Knopf, das Zifferblatt wird erleuchtet und auf die Zim=
Verkauf von Spielſachen. Sie verteilen ſich auf Oſt= merdecke reflektiert, von wo man die Stunde dann
ab=
przeußen mit 110, auf Weſtpreußen mit 75, auf Poſen mit leſen kann. Ein bei dem ſchlechten Wetter in England
1065, auf Pommern mit 138, auf Brandenburg mit 225, auf nützliches Geſchenk iſt auch ein vorzüglich gearberteter
die Rheinprovinz mit 240 auf Weſtfalen mit 260, aufTaſchenbarometer den man wie die Uhr heraus=
Hſeſſen=Naſſau mit 250, auf Hannover mit 260, auf Schles=zieht, um zu ſehen, ob es bald regnen wird. Das
Luxu=
wig=Holſtein mit 210, auf Mecklenburg, Oldenburg und riöſeſte wird in Koffern angeboten, deren Einrichtung
die Hanſaſtädte mit zuſammen 295, auf die Provinz Sach= alles umfaßt von der Hausapotheke und Uhr bis zu einer
1913.
Seite 3.
traliſchen Teit iſt reichlich geſorgt in einer ernſen
Weib=
nachtsaufführung „Der Mutter Bild” und zwei heiteren:
„Eine Gemeinderatsſitzung zu Albernhauſen” und „Der
falſche Leutnant”, ſowie einer komiſchen Duoſzene „
Ver=
ſöhung nach Mitternacht” Eine Nachfeier mit Tanz findet
am Neujahrstage ſtatt. (Näheres ſiehe Anzeige.)
* „Liederzweig.‟ Die ſo ſehr beliebte
Weih=
nachtsfeier des „Liederzweigs” findet wieder am erſten
Feiertage im Feſtſaal der Turngemeinde ſtatt. Für dieſe
Feier iſt wieder ein beſonders ſchönes und reichhaltiges
Programm aufgeſtellt worden. (Näh. ſ. Programm und
Anzeigen.)
* Turngemeinde Darmſtadt. Zu der am
zweiten Weihnachtsfeiertag ſtattfindenden Weihnachtsfeier
liegt nunmehr das Programm vollſtändig vor. An
Mit=
wirkenden wurden Fräulein Ilſe Berka, Fräulein Käthe
Specht u. a. m. gewonnen, ebenſo wird ſich die
Turner=
ſingmannſchaft, der gemiſchte Chor ſowie die Damenriege
und Turnmannſchaft mit Aufführungen beteiligen. Nach
allem zu ſchließen, verſpricht die Veranſtaltung ſehr ſchön
zu werden, ſo daß ein zahlreicher Beſuch zu erhoffen wäre.
Nichtmitglieder haben keinen Zutritt, dagegen können
Ortsfremde, wenn ſolche in der beim Hausmeiſter
auf=
liegenden Liſte eingezeichnet und ſich dadurch in
den Beſitz einer Gaſtkarte ſetzen, durch Mitglieder
einge=
führt werden.
* Auf die Weiknachtsfeier des Orthſchen
Männerquartetrs am 28. Dezember nachmittags
in der Turnhalle, Heidelberger Straße, wird hingewieſen.
(Siehe Anzeige.)
Verloſung im Kunſtverein.
* Geſtern nachmittag fand in der Kunſthalle die
Ver=
loſung von Kunſtgegenſtänden ſtatt. Die Verloſung hatte
folgendes Ergebnis: 1. Gewinn=(Aktien=Nr. 30 Profeſſor
Ad. Beyer: „Aus Kranichſtein bei Darmſtadt” (
Oelge=
mälde), Gewinner: Profeſſor Eugen Bracht=Dresden.
2. (307)Karl Felber: „Jungtanne am Bach” (Oelgemälde),
Gewinner: Hofbuchhändler Schlapp=Darmſtadt. 3. (135)
Johannes Lippmann: „Malven und Löwenmaul
(Aquarell), Gew.: Hofuhrmacher Andreß=Darmſtadt.
4. (946) Hofmaler Profeſſor Heinr. Reinh. Kröh: „Haus
in Hering” (Aquarell), Gewinner: Fabrikant K.
Hüs=
gen=Worms. 5. (1596) Georg Altheim: „Dorfſtraße in
Lauterbach” (Farbſtiftzeichnung), Gew.: Bildhauer Ph.
Klein=Darmſtadt. 6. (211) Hermann Schlegel: „
Mün=
zenberg” (Aquarell), Gew.: Regierungsrat Hechler=
Darmſtadt. 7. (944) Karl Thiemann: „Gegenſonne‟
(Originalfarbenholzſchnitt, Handdruck), Gew.: Frau E.
Gernsheim=Worms. 8. (1218) Karl Thiemann: „
Fi=
ſcherbarken vor Venedig” (Originalfarbenholzſchnitt
Handdruck), Gew.: Kommerzienrat Stratemeye=C=
Mainz. 9. (134) Jakob Weinheimer: „An der Elz” (SRa=
„
fürm=
dierung), Gew.: Frau Kabinettsrat A. Menger=T
ſtadt. 10. (965) Karl Thiemann: „Dachau: Münechener
Frau
Straße‟ (Farbenholzſchnitt, Handdruck), Gew.: forms.
Kommerzienrat Georg Reinhart=Witwe,B
Inung),
11. (1575) Elſa Moxter: „Mai” (Aquarellierte Zeichſichard
Gew.: Stadt Darmſtadt, 12. (171) Profeſſor ker Dr.
Hoelſcher: „Höſchen” (Radierung), Gew.: Apothed Hoel=
Weller=Darmſtadt. 13. (148) Profeſſor Richarjed. G.
ſcher: „Krähwinkel” (Radierung), Gew.: Dr. Whoma:
Schmitt=Jugenheim a. d. B. 14. (111) Hans Tchtsrat
„Leſende Mädchen” (Radierung), Gew.: Reichsgericuhler
Dr. Buff=Leipzig. 15. (60) S. Sigriſt: „Ein kul g=
Trunk” (Radierung), Gew.: Graf zu Yſenburg=
Meerholz. 16. (1183) Egler: „Kirche in Spanien”
(Radierung), Gew.: Kommerzienrat S. Richart=Mainz.
17. H. Riedel: „Sommerphantaſie” (Radierung), Gew.:
Frau Medizinalrat Dr. Küchler=Erben, Darmſtadt.
18. Conz: „Ammerſee=Landſchaft” (Radierung), Gew.:
Regierungsbaumeiſter E. Wolfskehl=Darmſtadt.
19. Greve: „Waldfeſt” (Radierung), Gew.: Ehrhard
Eich=
hern=Offenbach. 20. H. Rich. v. Volkmann: „Kornfeld
am Walde” (Radierung), Gew.: Oberhofmeiſter Freiherr
v Leonhardi=Darmſtadt. 21. G. Kupferſchmid:
„Aſphaltarbeiter” (Radierung), Gew.:
Generalſtaatsan=
walt Geheimerat Dr. Preetorius=Darmſtadt. 22.
Frauenbildniſſe altengliſcher Meiſter (Vereinsgabe des
Kunſtvereins München 1912), Gew.: Geh. Regierungsrat
Dr. Dietz=Darmſtadt. 23. Desgleichen, Gew.: Rentner
Heinrich Schönfeld=Worms. 24. Desgleichen, Gew.:
Rentner C. E. Ludwig=Darmſtadt. 25. Leo Kayſer:
Vorſtadt” (Radierung), Gew.: Kommerzienrat K.
Sche=
kleinen Bibliothek und juwelenbeſetzten Bürſten.
Aller=
dings kann man dann auch für ſolch ein Prachtſtück aus
Krokodilleder bis zu 2000 Mark ausgeben. Die reiche
Dame wünſcht ſich einen Zobelpelz für 20000 Mark, und
daß ſie ihn bekommt, zeigt der rege Beſuch der großen
Pelzhäuſer durch elegante Herren. Der Weihnachtswunſch
vieler Schönen geht auch auf mit echten Diamanten beſetzte
Samtſchleifen, die zahlreich gekauft werden. Ein Luxus,
der manchem übertrieben erſcheinen möchte, wird auf
Be=
leuchtungskörper verwendet, die reich mit bunten Steinen
beſetzt und mit figürlichen Darſtellungen ausgeſchmückt
ſind.
Weihnachtsſpielzeug für Millionäre.
Im Schaufenſter eines der erſten Geſchäfte für
Luxus=
artikel in Paris ſieht man jetzt vor Weihnachten
aller=
liebſte, zierlich geflochtene und mit einer bunten Schleife
aus Seidenſtoff verſehene Körbchen, in denen auf einem
Grunde von duftigen Blumen allerhand ſorgfältig
geor=
beitetes Spielzeug ruht. In dem einen Körbchen iſt ein
blitzblankes Automobil, gerade groß genug für eine
Puppe, in dem anderen iſt ein aus Holz geſchnitztes
Pferd=
chen und in einem dritten ein Haus aus Pappe mit
Tür=
men und Schornſteinen, Türen und Fenſtern. Was ſoll
dies Spielzeug in einem Laden, deſſen Kundſchaft nicht
Kinder, ſondern Erwachſene und zwar ſehr verwöhnte,
anſpruchsvolle Erwachſene ſind? Die Antwort iſt leicht
gefunden. Der reiche Mann, der ſeiner Frau zum
Weih=
nachtsfeſte eine Limouſine neueſter Konſtruktion ſchenken
will, um ihr einen lang gehegten Herzenswunſch zu
er=
füllen, kann ihr den Kraftwagen doch beim beſten Willen
nicht am heiligen Abend aufbauen. Und der Vater, der
ſeinen herangewachſenen Sohn durch ein Reitpferd
über=
raſchen will, iſt in derſelben Lage. Nicht anvers ergeht es
ihm, wenn er ſeiner verheirateten Tochter und ſeinem
Schwiegerſohn die Villa auf dem Lande, nach der ſie ſich
ſchon ſo lange ſehnen, zum Weihnachtsfeſt verehren will.
Nun, wenn der Gegenſtand ſelbſt nicht aufgebaut werden
kann, ſo läßt man ihn in verkleinertem Maßſtabe
her=
ſtellen und ſo nett wie möglich herausputzen. Jenes
Ge=
ſchäft übernimmt es, das Auto, das Reitpferd, die Villa
in jedem einzelnen Falle ganz getreulich nachzuahmen, ſo
daß der Beſchenkte ſich am Weihnachtsabend ein genaues
Bild von der ihm zugedachten Gabe machen kann. Es iſt,
wie man ſieht, ein Spielzeug nur für Millionäre, dieſes
Spielzeug, das ſo harmlos und ſo billig ausſieht.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember
Seite 4.
rer=Langen. 26. Heinrich Zermin: ,Eichen mit Fels=kamt zu Darmnſadt: Zoh. Mikolaus Gebhardt, Eiſenbein=
(Radierung), Gew.: Geheimerat Römheld=Darmſtadt. ſchnitzer zu Erbach, bei Gg. Wilh. Reichert, Elfenbein=
27. Luiſe Federn=Staudinger: „Heine” (Bronzeplakette, ſchnitzerei zu Erbach; Joh. Georg Kamm, Portefeuiller zu
geprägt), Gew.: Miniſterium des Innern=Darm= Oberrad, bei Ludwig Krumm, Fabrikant zu Offenbach.
ſtadt. 28.Paul Dahlen: „Nelkenſtrauß” (Holzſchnitt,
Hand=
druck) Gew.: Profeſſor Lothar Wöhler=Darmſtadt.
Pfungſtadt, 23. Dez. (Der Kiefernſpinner.)
29. Marie Mendelsſohn: „Abend” (Radierung), Gew.:
Schreinermeiſter R. Knöß=Darmſtadt. 30. Jean Antoine Man ſchreibt uns: In Nr. 312 des Darmſtädter Tagblatts
Watteau: „Der Tanz” (Vereinigung der Kunſtfreunde, (vom Sonntag, den 21. Dezember 1913) findet ſich unter
Vereinsblatt Nr. 290) Gew.: Frau Geh. Obermedizinal=„Kiefernſpinner” eine Mitteilung aus Pfungſtadt, wonach
rat Dr. Neidhart=Darmſtadt. 31. Jean Antoine Wat= ſich im Pfungſtädter Gemeindewald (im Norden der
Ge=
teau „Aufbruch zur Fahrt nach Kythere” (desgl. Nr. 289), markung) ein Kiefernſchädling bemerkbar mache. Es
Gew.: Major Robert Maaß=Darmſtadt. 32. Jean Bap=handele ſich, ſchreibt der Verfaſſer der Mitteilung, um den
tiſte Siméon Chardin: „Der Zeichner” (desgl. Nr. 374), Nonnen= oder Kiefernſpinner, deſſen Puppen in ſo großer
Gew.: Stadt Darmſtadt. 33. Anſelm Feuerbach: Menge unter dem Moos des Waldbodens angetroffen
„Idylle aus Tivoli” (desgl. Nr. 595), Gew.: Kohlenhänd= worden ſeien, daß alsbald Maßregeln getroffen werden
ler Gebrüder Schickedanz=Offenbach. 34. Ferdinand ſollen, um die Kiefernbeſtände vor der drohenden Gefahr
Waldmüller: „Nach der Schule” (desgl. Nr. 255), Gew.: zu ſchützen. Dieſe Mitteilung iſt dahin zu berichtigen,
Freifrau von Jungenfeld=Mainz. 35. „Kaſvar daß es ſich — wie die Forſtbehörde feſtgeſtellt hat — um
Kögler in Wort und Bild” (Kunſtverein Wiesbaden, Ver= das Auftreten des Kiefernſpanners (Fidonia piniaria L)
einsgabe 1913), Gew.: Rechtsanwalt Juſtizrat Dr. Ste=handelt. Dieſer Kiefernſchädling hat im Sommer 1913
auch in anderen Kiefernrevieren der Rheinebene Schaden
phan=Worms.
angerichtet, nachdem er bereits im Jahre 1912 hier
und=
da — auch in Kiefernbeſtänden des Odenwaldes — ſtärker
Die Verleihung von Ehren=Urkunden durch die aufgetreten war. Der Kiefernſpanner überwintert, wie
die Forleule, als Puppe, der Kiefernſpinner als Raupe
Handwerkskammer.
unter der Bodenſtreu. Die Nonne, die außer der Kiefer
Nachdem die Handwerkskammer zu Darmſtadt
be=
auch noch anderen wichtigen Holzarten recht gefährlich
ſchloſſen hat, an unſelbſtändige Perſonen des Handwerker= wird, überwintert im Eiszuſtande. Die von der
ſtandes, welche 25 Jahre in ein und demſelben Betriebe Forſtbehörde empfohlenen Maßnahmen benutzen den
Um=
ununterbrochen tätig geweſen ſind als Anerkennung für ſtand, daß dem Kiefernſpanner in der Zeit der
Puppen=
die treue Arbeit Ehren=Urkunden zu verleihen, haben auf
eingereichte Anträge und nach Erfüllung der ſatzungs= ruhe im Winterlager am leichteſten und erfolgreichſten
bei=
gemäßen Verleihungsbeſtimmungen 67 gelernte Hand=zukommen iſt. Es iſt empfohlen, die Streu ſtreifenweiſe
werker Ehren=Urkunden erhalten. Darunter in der Pro= in 0,75 bis 1,00 Meter hohe Schichten
zuſammenzubrin=
gen, die möglichſt dicht zu lagern ſind. In den ſich
hier=
vinz Starkenburg: Frz. Müller, Maurerpolier zu durch erwärmenden Streumaſſen gehen die eingebetteten
Darmſtadt bei J. Müller Nachf., Baugeſchäft zu Darm= Puppen zugrunde. Etwa auf den von der Streu
entblöß=
ſtadt; Friedr. Adam Gerhold, Maurerpolier zu Münſter,
ten Bodenſtellen verbliebene Puppen werden, weil
frei=
bei Friedr. Delp, Baugeſchäft zu Darmſtadt; Georg
Zör=
gelegt, von ihren Feinden, insbeſondere aus der
Vogel=
giebel, Spengler und Inſtallateur zu Darmſtadt bei Karl
Rockel Nachf. Gg. Momberger, Spenglerei und In= welt, leicht aufgefunden und vertilgt werden.
Offenbach, 23. Dez. (Verbrannt.) Die 4jährige
ſtallations=Geſchäft zu Darmſtadt; Johannes Heß,
Bau=
führer zu Weiterſtadt bei L. Wagner, Baugeſchäft zu Tochter des Heinrich Kaleſſe kam heute morgen gegen
Darmſtadt; Marius Mich. Steinmann, Schmied zu Ober=9 Uhr in Abweſenheit der Mutter, die einen Weihnachts=
Ramſtadt, bei Heinrich Wedel, Maſchinenfabrik zu Darm= einkauf beſorgen wollte, dem Feuer des Herdes mit
Tan=
ſtadt; Jakob Schuchmann III., Zimmerer zu Weiterſtadt, nenzweigen zu nahe, ſo daß die Kleider Feuer fingen. Als
bei Wilhelm Wöhrn, Zimmermeiſter zu Darmſtadt; Jo= die Sanitätswache zu Hilfe herbeikam, fanden ſie das Kind
hannes Reibold, Schuhmacher zu Brensbach, bei Leonhard mit ſchrecklichen Brandwunden im Hausflur tot vor. —
Büchler VI., Schuhmachermeiſter zu Brensbach: Leonhard Auf der Eiſenbahnſtrecke Offenbach-Darm=
Stalf, Mechaniker zu Darmſtadt, bei Gebr. Anton, Ma=ſtadt iſt es wiederholt vorgekommen, daß in Frankfurt
ſchinenfabrik zu Darmſtadt; Eduard Bauer, Hutmacher zu infolge Zugverſpätungen der Anſchluß nach Darm=
Bieber, bei Marie Langes, Hutgeſchäft zu Frankfurt a. M.;ſtadt nicht erreicht werden konnte. Es handelt ſich hier=
Ludwig Bauer, Glaſer zu Darmſtadt, bei Fritz Schulz, bei namentlich um den ſogen. Gerichtszug, der in Offen=
Glaſermeiſter zu Darmſtadt; Ludwig Stier I., Weißbinder bach 7 Uhr 42 Min. morgens abgeht und 8 Uhr 55 Min.
zu Darmſtadt, bei Georg Stier, vorm. Otto Stier, Hof= in Darmſtadt eintrifft. Die Eiſenbahndirektion Frankfurt
weißßbinder und Hofzimmermaler zu Darmſtadt; Karl hat nun die Anordnung getroffen, daß künftig der vorge=
Joſeph Weber, Schmied zu Offenbach, bei Firma Franz nannte Anſchluß auch noch bei einer Verſpätung des Zuges
Weberc, jetzt Heinrich Baitz zu Offenbach; Philipp Bauer, Nr. 816 bis zu 15 Minuten gewahrt bleibt.
Buchdrucker zu Heuſenſtamm, bei Firma Louis Ferber zu
— Hering, 22. Dez. (Bürgermeiſterwahl.
Offenbach; Konrad P. K. Dägelow, Graveur zu Offen= Bei der heutigen Bürgermeiſterwahl wurde der ſeitherige
ſbach, lbei Georg Thomſon, Graveur=Anſtalt zu Offenbach; Bürgermeiſter Weiß zum drittenmal einſtimmig wieder=
Buſtah) Hermann Schmidt, Schreiner zu Bieber, bei Joh. gewählt. Die Wahlbeteiligung war ſehr rege.
Karl Fehl. Schreinerei zu Offenbach: Johannes Schmitt,
* Beerfelden, 22. Dez. (Kleinkinderſchule.)
Schreiner zu Michelſtadt, Gg. Ludw. Rohmann, Maſchinen= Heute mittag fand in Gegenwart Ihrer Erlaucht der
Grä=
ſchloſſler zu Michelſtadt, Joh. Michael Geiſt, Maſchinen= fin Gertrud zu Erbach=Fürſtenau die Chriſtbeſcherung in
ſchloſſer zu Steinbach, Konrad Frank, Maſchinenſchloſſer der hieſigen Kleinkinderſchule ſtatt. Dieſe wurde
gegrün=
zü Steinbach, Joh. Georg Weber, Lackierer zu Zell, Leon= det und unterhalten von Ihrer Erlaucht der
Gräfin=
hard Löb, Schreiner zu Michelſtadt. Johannes Karg, 1 Mutter zu Erbach=Fürſtenau, und ſeit deren unlängſt er=
Dreher zu Steinbach, Karl Flechſenhaar, For= folgtem Ableben hat Gräfin Gertrud das
Protektorat’über=
mer zu Steinbach, Georg Kaffenberger, Former zu Stein= nommen. Die Eltern der Kleinen wohnten der Feier bei
bach, Johann Gg. Breunig, Maurer zu Steinbach, und freuten ſich über den ſchönen Verlauf des feſtlichen
Chriſtoph Fleckenſtein, Steinmetz zu Steinbach, Georg Aktes.
Breitinger, Former zu Steinbach; Adam Steiger, Schloſſer
Mainz, 23. Dez. (Stiftung von Frau Lilly
zu Michelſtadt, Friedrich Avenarius, Maſchinenſchloſſer zu Buſch.) Damit den Bedürftigen bezw. deren Kindern
Steinbach, Joh. Philipp Sulzbach, Dreher zu Steinbach in Mainz=Kaſtel zu Weihnachten eine beſondere Freude
und Joh. Heinrich Löb, Former zu Michelſtadt bei Aktien= bereitet werden kann, hat Frau Lilly Buſch in St. Louis
Geſellſchaft „Hüttenwenk, Eiſſengleßerei und Maſchinen= in hochherziger Weiſe, dem Beiſpiel ihres jüngſt
verſtor=
fabrik Michelſtadt” zu Michelſtadt, Valentin Ott, Porte= benen Gatten, Herrn Adolphus Buſch folgend, Herrn
Orts=
feuiller zu Hauſen bei Adam Picard IV., Portefeuiller zu vorſteher Roſendorn den Betrag von 500 Mark überweiſen
Hauſen; Johann Peter Mitſcher, Portefeuiller zu Offen= laſſen. Es iſt dankbar anzuerkennen, daß Frau Lilly Buſch
bach, bei Firma Hochſtaedter und Bergmann zu Offen= der Vaterſtadt ihres Gatten gedenkt.
bach; Auguſt Kurtz, Poſamentier zu Darmſtadt, bei H.
Mainz, 23. Dez. (Ausreißer.) Seit dem 17. Dez.
Meyer Hoſpoſamentier zu Darmſtadt, Veter Hundsdorf, werden in Bayreuth der 11jährige Hans Höhn und der
Feilenhauer zu Darmſtadt, bei Heinrich Sonnthal, Fabri= 12jährige Chriſtian Scherpel vermißt. Sie entfernten ſich
Hochdruckverfahren von ſeinen Erfindern und
Ver=
beſſerern ſo weit vervollkommnet war, daß in der Buch=
Die Revolution im Illuſtrationsdruck.
druckpreſſe leiſtungsfähige Druckformen einwandfreien
Die Druckſchrift ſpricht zum Verſtand und erſt auf Druck lieferten. Heute iſt es zur Vollendung gediehen.
dem Umweg über den Verſtand zum Gefühl. Das Bild
Um unſeren Leſern den koloſſalen Fortſchritt dieſer
braucht den Umweg nicht, ſondern wendet ſich unmittel= Technik richtig darſtellen zu können, müſſen wir zunächſt
bar an das Gefühl und iſt deshalb in ſeiner Wirkung viel die Entſtehung einer Autotypie, alſo das alte
Hochdruck=
unmittelbarer, erfaßt mit ſeinen Wirkungen viel weitere verfahren, ſchildern. Bei ihm wird das photographiſche
Kreiſe der Schauenden und iſt in ſeiner Wirkung auch! Negativ auf eine blankpolierte lichtempfindliche Zink= oder
bei denen ſicher die ſich die Mühe nicht geben wollen Kupferplatte übertragen. Das übertragene Bild wird
oder können, ſich verſtandesmäßig aus den gehörten oder firiert, durch Einwalzen mit Farbe, Ueberpudern mit
geleſenen Worten eine eigene Vorſtellung aufzubauen. Aſphalt und Erhitzen der Platte ätzreif gemacht Wieder=
Deshalb verhält ſich das Bild zum Wort, wie das Auge holtes Ueberſpülen mit Säurelöſungen und Waſſer läß
zum Ohr, wie das Sehen zum Hören. Das mechaniſche alle mit Farbe und Aſphalt gedeckten, ſäurefeſt gemach=
Abbildungsverfahren hat Jahrhunderte hindurch, ſeitdem ten Partien unberührt. Alle nicht gedeckten Teile, die
wir den Druck von Schrift und Bild kennen, nur eine ver= ſpäter im Druck nicht erſcheinen ſollen, werden von der
hältnismäßig geringe Rolle geſpielt. Erſt mit der Mög= Säure weggefreſſen. Es entſteht ſomit ein Reliefbild, bei
lichkeit, in faſt unbegrenzter Vervielfältigung und dadurch dem alle im Druck hervorzubringenden Elemente in einer
wohlfeile gute, naturgetreue Abbildungen auf mechani= Ebene liegen. Ein gewöhnliches Negativ, nach dem
be=
ſchem Wege zu erzielen, wird das Bild ſeiner Aufgabe ſchriebenen Verfahren übertragen, kann, weil alle Töne
gerecht. Dieſe Möglichkeit iſt jetzt gegeben in der Re= und Schattenpartien auf der Druckplatte in einer Höhe
volution der Abbildungstechnik, die mit dem liegen, kein brauchbares Druckbild abgeben. Denn alle
ſogenannten Tiefdruckverfahren eingeleitet wor= noch ſo ſchönen Töne würden auf der Buchdruckmaſchine
den iſt.
durch die wagerecht rotierende Farbewalze gleich viel
Tiefdruck iſt der Gegenſatz zum Hochdruck. Beim! Farbe erhalten und der Abdruck müßte einen undeutlichen
Hochdruck werden die in der Druckfläche liegenden, zur Klecks ergeben. Um dem zu begegnen, ſtellt der Photo=
Abbildung beſtimmten Flächeteilchen mit Farbe über= graph vor die lichtempfindliche Platte in der Kamera ein
zogen, deren Abdruck das Bild zuſammenſetzt. Dieſer Lichtſieb oder eine Raſterplatte. Es iſt dies eine Glas=
Vorgang bedingt durch die Gleichmäßigkeit der Farb= platte, auf der feine, nahe aneinanderſtehende ſchwarze
flecken, was die Farbſtärke anlangt, eine gewiſſe Aus= Linien in gekreuzten Lagen gezogen — raſtiert
— ſind.
drucksloſigkeit und die Unmöglichkeit, die feinen Schattie= Die Raſterplatte zerlegt die durch das Objekt
eindrin=
rungen der Natur, die zarten Uebergänge wiederzugeben. gende Lichtmenge, ehe ſie die lichtempfindliche Glasplatte
Jetzt endlich iſt durch die geniale Erfindung des Tief=erreicht, in viele kleine Licht= oder Raſterflächen. Wo viel
drucks die Möglichkeit gegeben, auch die Farbſtärke zu Licht eingefallen iſt, nämlich bei den hellen Partien des
nüancieren, indem man nicht von der Druckfläche, ſon= Originals, vergrößern ſich die Raſterflächen, bezw.
ver=
dern von den in ihr angebrachten Vertiefungen abdruckt einigen ſich zu größeren ſchwarzen Flächen. Wo wenig
und dadurch das Mittel an der Hand hat, Reproduktionen Licht einfällt, alſo in den Schattenpartien des Originals,
von überwältigender Naturtreue herzuſtellen und beliebig vergrößern ſich die Raſterflächen wenig oder gar nicht.
zu vervielfältigen. Der Holzſchnitt früher das einzige Dieſer photographiſche Vorgang ermöglicht, autotypiſche
graphiſche Darſtellungsmittel für bildlichen und dekorati= Druckplatten herzuſtellen, die dem Original in allen
ſei=
ven Schmuck, erfordert zu ſeiner Herſtellung eine enorme nen Tönen nahezu entſprechen, aber niemals gleichkom=
Arbeitszeit. Zeitgemäße Begebenheiten ſah der Leſer in men. Dieſer Uebelſtand, der noch weitere drucktechniſche
ſeinem Blatte gewöhnlich erſt nach Wochen, oftmals unter Mängel mit ſich bringt deren Wiedergabe hier zu weit
arger Entſtellung der Originalität. Dem photomechani= führen würde, hat das Tiefdruckverfahren entſtehen laſſen,
ſchen Wiedergabeverfahren, beſonders ſeiner heute ver= das fortan für die Herſtellung unſerer Illuſtrierten
breitetſten Vertreterin, der Autotypie, war es vorbe= Wochen=Chronik Anwendung finden ſoll.
halten, hier gründlich Wandel zu ſchaffen. Ein gutes
Der Druckvorgang des neuen Verfahrens iſt, wie der
Menſchenalter verging aber, ehe die Autotypie oder das Name erkennen läßt, von dem bisher geübten grundver=
Nummer 315.
1913.
an dieſem Tage ohne Wiſſn ihrer Eltern aus der Wohn
ung, trafen noch nachts um 12 Uhr 10 Minuten mit dem
Schnellzug auf dem Mainzer Hauptbahnhof ein, und gaben
auf Befragen an, daß ſie ihre Tante, die in der Korbgaſſe
wohnt, beſuchen wollten. Sie haben aber dort nicht
vor=
geſprochen. Seitdem fehlt von den beiden Jungen jede
Spur.
(Zur Gasexploſion)
Gonſenheim, 23. Dez.
Die Schäden an dem durch die Gasexploſion
mitgenom=
menen Haus Kirchſtraße 27 haben ſich bei Beſichtigungen
am Tage als ſo ſchwer herausgeſtellt, daß Einſturzgefähr
vorlag, weshalb auf polizeiliche Anordnung hin das Haus
geräumt und die Straße geſperrt werden mußte; für den
Gebäudeſchaden kommt glücklicherweiſe die
Landesbrand=
kaſſe auf, während für den weiteren Schaden als
Haupt=
ſchuldner ein Eiſenbahnarbeiter einſpringen muß, der vor
Oeffnen des Gashahnes erklärte, alles ſei in Ordnung,
und ferner trotz Warnung die gasgefüllten Räume mit
brennendem Licht betrat.
Worms, 23. Dez. (50 Jahre Stadtverorde
neter.) In der geſtrigen Sitzung fand die Ehrung für
ben Geh. Medizinalrat Dr. Salzer ſtatt, der nach 50
jähriger Tätigkeit als Stadtverordneter ſein Amt nieder
legte. Der Platz des Jubilars war reich mit Blumen
geſchmückt. Herr Oberbürgermeiſter Köhler gab bekannt,
daß der Großherzog ihm die Krone zum Ritterkreuz erſter
Klaſſe verliehen habe. Namens des Stadtverordnetenkolz
legiums ſprach dann Geh. Juſtizrat Dr. Stephan.
Wöllſtein, 23. Dez. (Ueberfahren.) Der ſeitl
einigen Wochen geiſtesgeſtörte 40jährige Landwirt
Viehl aus Hüſſelsheim beging Selbſtmord, indem
er ſich von einem Eiſenbahnzug überfahren ließ. Der Tod
trat ſofort ein.
Heidesheim, 23. Dez. (Genoſſenſchaftliches)
Von 19 Mitgliedern der Heidesheimer Landwirtſchaftlichen
Spar= und Darlehenskaſſe iſt gegen den früheren Vorſtand
und Aufſichtsrat der Kaſſe bei der Staatsanwaltſchaft
An=
zeige wegen verſchiedener Vergehen gegen
das Genoſſenſchaftsgeſetz erhoben worden. Es
wurde infolgedeſſen ein Ermittelungsverfahren eingeleitet
Staatsanwalt Dr. Münzenberger=Mainz nahm im hieſigen
Gemeindehaus am Freitag und am Dienstag umfangs
reiche Zeugenvernehmungen vor. Die Mehrzahl der
Ge=
noſſenſchaftsmitglieder beabſichtigt auch ferner, gegen
Vor=
ſtand und Aufſichtsrat beim Landgericht Mainz
Regreß=
klage wegen fahrläſſiger Geſchäftsleitung zu erheben,
Gießen, 22. Dez. Als Ehrenpreis für hervorragende
Schießleiſtungen im 18. Armeekorps für 1913 wurde dem
Sergeanten Bauer, Großherherzogs=Leib=Kompagnie (jetzt
in der Maſchinengewehr=Kompagnie), des Inf.=Regts=
Kaiſer Wilhelm Nr. 116 eine goldene Uhr verliehen.
Bad Nauheim, 23. Dez. (Liebesdrama.) Der
Drogiſt Auſtin hat ſich geſtern mit ſeiner Geliebten, einer
Kellnerin aus Brand=Oberndorf im Taunus, mit Arſenil
vergiftet. Als man das Paar auffand, war der junge
Mann bereits tot, während das Mädchen in ſchwer ver
letztem Zuſtande ins Krankenhaus gebracht wurde.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 22. Dez. Das Kron
prinzen paar beabſichtigt, am Mittwoch, 24.
Dezem=
ber, früh in Berlin einzutreffen und an der
Weihnachts=
beſcherung im Kaiſerhauſe teilzunehmen. Ferner wird der
Kronprinz ſeine Anweſenheit in Berlin dazu benützen, die
durch ſeine Verſetzung nach Berlin bedingten Meldungen
bei ſeinen neuen militäriſchen Vorgeſetzten zu erſtatten
Mittwoch abend bereits reiſt das Kronprinzenpaar wieden
nach Danzig=Langfuhr zurück, wo es das Weihnachtsfeſt
verleben wird. — Vor der Zivilkammer des Königlichen
Landgerichts I zu Berlin wird ſich demnächſt ein inters
eſſanter Filmprozeß abſpielen, in deſſen Mittel
punkt der Filmregiſſeur Max Mack von der Vitaſkop=
Ge=
ſellſchaft ſteht. Max Mack, der ſich durch die Inſzenierung
der großen Baſſermann=Films und der „Blauen Mausk
einen Namen gemacht hat, war kürzlich mit dem Schrifte
ſteller Artur Landsberger, dem Schilderer Berliner
mon=
dänen Lebens, in Verbindung getreten, um von dieſem
einen Filmentwurf, „Die Perle” betitelt, zu erwerben
Der Film behandelt eine humoriſtiſch=draſtiſche Szene aus
dem Geſellſchaftsleben, und wahrſcheinlich war esdie
Originalität des Sujets, die alsbald eine Konkurrenzfirma
veranlaßte, ſich des Landsbergerſchen Stoffes ebenfalls zu
ſchieden. Er baſiert auf der Tatſache, daß eine ſpiegel
glatte Metallplatte Farbe in waſſerähnlicher Konſiſten
nur widerwillig aufnimmt. Wird hingegen die gleiche
Platte mit noch ſo feinen eingeritzten Vertiefungen ven
ſehen, ſo läßt ſich aufgetragene Farbe von allen blanken
Teilen leicht fortwiſchen, während die Vertiefungendie
Farbe energiſch feſthalten.
Während nach dem alten Druckverfahren von
ſeiten=
großen Druckplatten auf der Rotationsmaſchine gedruckt
wurde, haben wir in der Rotation=Tiefdruckmaſchine
Bild=
zylinder. Jedem Bildzylinder wird nur eine
röhren=
förmige Druckplatte — der Kupfermantel — aufgezogen
die alle 8 Seiten unſerer Illuſtrierten Wochen=Chronik, alſo
Bild und Schrift, in Tiefätzung zeigt. Bei der
Druck=
legung rotiert der Bildzylinder und netzt ſeine untere
Fläche fortgeſetzt in einem unter ihm angebrachten, mit
einer dünnflüſſigen Farbe gefüllten Farbekaſten. Alle
Vertiefungen des Mantels, das ſind alle mit Schrift und
Bild bedeckten Stellen, füllen ſich mit Farbe. Ehe er
je=
doch mit Farbe getränkt, die über ihm laufende
Papie=
bahn erreicht, paſſiert er ein ihm feſt anliegendes, ſcharfes
Stahllineal, Rakel genannt, das die an ſeiner Oberfläche
haftende Farbe glatt abſtreicht. Die tiefgeätzten Teile
hal=
ten, weil ja das Rakel darüber hinweggleitet, die Farbe
feſt und geben ſie ſpäter an die Papierbahn ab.
Was früher ein Unding war, Autotypien auf Papiel
der Tageszeitungen zu drucken, bringt das
Tiefdruckver=
fahren in nie geſehener Vollendung. Weil die
druckab=
gebenden Teile nicht mehr in einer Ebene liegen müſſen
iſt die Möglichkeit gegeben, durch mehr oder weniger
ver=
tiefte Aetzung und dementſprechende Farbeaufnahme die
verſchiedenſten Tonſtärken des Originals ohne
Zuhilfe=
nahme einer Raſterplatte wiederzugeben. Wenn zurzeit
dennoch ein ſehr feiner, dem unbewaffneten Auge nicht
ſichtbarer Raſter Anwendung findet, ſo iſt er hier nur ein
techniſches Hilfsmittel: dem ſcharf geſchliffenen Rakel auc
in den größten flächenartigen Tiefen des Bildzylinders
einen Widerſtand zu bieten.
Wie die Autotypie anſtelle des Jahrhunderte alten
Holzſchnitts getreten iſt und ihn faſt völlig verdrängt hat,ſo
iſt der Tiefdruck die mechaniſche Vervollkommnungde
alten Kupferſtichs.
Intereſſant wie das neue Tiefdruckverfahren ſelbſt, iſtt
die Herſtellung der Bildzylinder in der auf das modernſten
ausgeſtatteten photographiſchen Abteilung. Dieſes Kapitel
für ſich wollen wie unſeren geehrten Abonnenten in einem
ſpäteren Aufſatz bringen.
Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember
benächtigen. Darans hatſich nunnehr ein üirheberechts. (Wegen der wilden Stronung konnte an ein Tauchen unter
ſreit entwickelt, und ſo wird man demnächſt die Kapa=i= den Schiffsrumpf nicht gedacht werden. Es wurde
des=
täten der deutſchen Filminduſtrie an Gerichtsſtelle ſich halb der Boden aufgeſchnitten, um eine Durchſuchung des
gegenüberſtehen ſehen. Ob die Szene auch kinematogra= Innern vorzunehmen, wobei mit Beſtimmtheit feſtgeſtellt
phiſch aufgenommen wird, hängt wahrſcheinlich von dem wurde, daß lebende Weſen im Schiffsrumpf ſich nicht mehr
Temperament ab, mit dem die Sache beiderſeits zur befinden. Da aber alles durcheinander geſtürzt iſt, ließ
Ourchführung gelangt. — Die Gratisverloſungen, ſich ebenfalls nicht ergründen, ob und wieviele Leichen
durch die einzelne Kaffeehäuſer im Potsdamer Vier= etwa noch darin ſind. Alle an der Unterſuchung Beteiligten
tel ſich einen größeren Zuſpruch zu ſichern ſuchten, wurden gewannen die unerſchütterliche Ueberzeugung, daß eine
jetzt polizeilich verboten. An 1—3 Tagen in der Woche er= Bergung des Wracks oder einzelner Teile desſelben in
tielt jeder Café=Beſucher ein numeriertes Los. Auf etwa dem beſtehenden Zuſtande völlig ausgeſchloſſen iſt. Man
75 Nummern entfielen nachher Gewinne, meiſt Kleinig= hat deshalb mit der Firma C. Caſſens vereinbart, das
leiten. Den Haupttreffer pflegte ein lebendes Huhn oderein Schiffshindernis bildende Wrack zu
eine gebratene Gans zu bilden. Ein zweites Café ver= ſprengen.
ſprach dem 1000. Gaſt eine goldene Uhr uſw. Dieſe Tricks
Kiel, 23. Dez. (Ueberfälliger
Poſtdamp=
verfehlten ihren Zweck nicht und lockten große Scharenfer.) Der in Kiel heute nacht um 1 Uhr 45 Min.
abge=
von Gäſten in die betreffenden Lokale. Die Konkurrenz gangene däniſche Poſtdampfer „Aegir” iſt in Korſör, wo
war daher von den Gratislotterien wenig erbaut. Die er um 7 Uhr 35 Min. morgens eintreffen ſollte, nicht
Bolizei erblickte in den Verloſungen einen unlauteren angekommen. Die bisherigen Nachforſchungen über
Wettbewerb und verbot kurzerhand deren Veranſtalt= den Verbleib des „Aegir” waren ergebnislos.
ung. — Diebſtähle am Silbergeſchirr des
Kiel, 23. Dez. (Kieler Sprotten.) Kieler Fiſcher
Kaiſers lagen einer Anklageſache zugrunde, die heute erbeuteten laut Berl. Lokalanz. für 50 000
Mark
die fünfte Strafkammer des Landgerichts III beſchäftigte. Sprotten. An dem glücklichen Fang ſind 30 Fiſcher
Nach einem Armeejagdrennen, bei welchem der Kaiſer an= beteiligt.
weſend war, fehlten von dem Geräte, das in dem Kaiſer=
Chemnitz, 23. Dez. (Zum Tunneleinſturz.)
pavillon aufgeſtellt geweſen war, ſilberne Löffel und Scha= Der Tunnel am Harrasfelſen iſt wieder vollſtändig
frei=
len. Das Gericht erkannte auf Gefängnisſtrafen von zwei gelegt, ſo daß heute mittag der erſte fahrplanmäßige Zug
Jahren, ſechs Monaten und drei Wochen.
den Tunnel paſſieren konnte.
Höchſt a. M., 23. Dez. (Schlechter Geſchäfts=
Guben, 23. Dez. (Seltſamer Todesfall.) Der
gang in der Möbelinduſtrie.) Sämtliche Möbel=
Geſchäftsreiſende Smorelek führte in einem Reſtaurant
fabriken der Stadt, die in der Möbelinduſtrie Deutſchlands
allerlei Kunſtſtücke am Billard vor und verſuchte ſchließlich,
einen gewichtigen Faktor bilden, haben ſeit letzten Sams= eine Billardkugel zu verſchlucken. Die Kugel blieb ihm
tag allgemein ihren Betrieb auf die Dauer von 14 Tagen
eingeſtellt. Der Grund zu dieſer umfaſſenden Arbeitsein= im Halſe ſtecken und führte ſeinen Tod herbei.
ſtellung iſt ſchlechter Geſchäftsgang. Die Arbeit ſoll nach
Poſen, 22. Dez. (Die Unterſuchung gegen
den bisherigen Dispoſitionen erſt am 5. Januar wieder den Grafen Mielzynski), der ſich, wie bereits
aufgenommen werden.
mitgeteilt, im Grätzer Amtsgerichtsgefängnis befindet und
Heidelberg, 23. Dez.
(Thermalbohrungen.) auch vermutlich noch einige Zeit dort bleiben wird, wird
Die Neuenheimer Verſuchsbohrung iſt vor etwa 14 Tagen zunächſt wegen doppelten Totſchlags geführt.
in einer Tiefe von 171 Meter eingeſtellt worden, nachdem Ueber ſeine Tat machte der Graf folgende Angaben: Nach
ſie ihren Zweck erreicht hatte, nämlich die Beſchaffenheit dem gemeinſchaftlichen Souper ſei er in ſein
Schlafzim=
des Untergrundes an einer weiter nach Oſten gelegenen mer gegangen und habe ſich zu Bett gelegt. Vorher habe
Stelle aufzuklären. Sie hat ebenſo, wie die erſte Ver= er die Zimmertür ein wenig geöffnet, weil es im Zimmer
ſuchsbohrung, nur Neckarkies,=Sand und=Schlick durch= zu heiß geweſen ſei. Nachdem er mehrere Stunden
ge=
drungen. Auf Grund der Ergebniſſe der beiden Verſuchs= ſchlafen hätte, ſei er plötzlich durch leiſe Schritte, die ſich
ohrungen kann auf die 3. im urſprünglichen Programm an ſeinem Zimmer vorbeibewegten, aus dem Schlafe
ge=
borgeſehene Verſuchsbohrung verzichtet und ſofort die weckt worden. Er ſei aufgeſtanden, habe ſich notdürftig
Hauptbohrung vorgenommen werden. Dieſe angezogen und ſei über die Treppe nach den unteren
Räu=
wird auf Grund der Beobachtungen in den beiden Ver= men des Schloſſes gegangen. Um ſehen zu können, habe
ſuchsbohrlöchern in unmittelbarer Nähe des erſten Bohr=er ſich eine elektriſche Taſchenlaterne mitgenommen. Unten
bunktes angeſetzt und ſo raſch als möglich gefördert auf dem Korridor habe er einem Waffenſchrank eine
werden.
Büchſe entnommen und zwei Patronen mit Schrot hinein=
Ulm, 23. Dez. (Errichtung eines Volks=geſteckt. Dann ſei er zunächſt in das Herrenzimmer der
ſchwimmbades.) Die ſtädtiſchen Kollegien geneh= Gräfin gegangen und von dort aus in das ſich
anſchlie=
migten die Pläne für ein auf rund einehalbe Mil=ßende Damenzimmer, das von dem Schlafzimmer der
lion Mark veranſchlagtes Volksſchwimm= Gräfin nur durch eine Tür getrennt iſt. Vor der
Schlaf=
had, für das Stiftungen in Höhe von 200000 Mark vor=zimmertür habe er Halt gemacht. Hier habe er zu
ſei=
handen ſind. Das Bad erhält ein 22,5 Meter langes und nem Entſetzen aus dem Schlafzimmer ſeiner Frau eine
00 Meter breites Warmwaſſerbaſſin. Raum für 38 Wan= Männerſtimme gehört. Er ſei darüber ſo in Wut geraten,
nenbäder, römiſch=iriſche und mediziniſche Bäder. Die daß er überhaupt nicht mehr gewußt habe, was er tat.
Einfügung des Baues in das mit alten gegiebelten Häu= Plötzlich habe ſich die Schlafzimmertür geöffnet, ohne
nach=
ſern bebaute Stadtviertel bei der Donau iſt dem ſtädtiſchen zudenken, habe er die Büchſe angelegt und einen Schuß
Hochbauamte in befriedigender Weiſe geglückt.
abgegeben. Er ſei dann in das Schlafzimmer hineinge=
Köln. 23. Dez. (Raub auf offener Straße.) gangen und habe, in der Ecke kauernd, einen Mann ge=
Als der Bote einer Firma aus Gladbach heute vormittag ſehen. Auf dieſen habe er den zweiten Schuß abgegeben.
bei dem Bankhaus Simons 7500 Mark abholte, überfielen Dann ſei er aus dem Zimmer hinausgegangen. Auch die
iyn mehrere Burſchen auf offener Straße, entriſſen ihm die Geſellſchaftsdame der Gräfin. Fräulein von Koczorowſka,
Geldtaſche und entkamen.
konnte bereits vernommen werden. Sie gab an, ſie ſei,
Iſerlohn, 23. Dez. (Falſchmünzere i.) In einem nachdem die Schüſſe gefallen wären, auf den Grafen zu=
Nachbarort wurde auf dem Boden einer alten Schmiede gegangen und habe ihm zugerufen! „Herr Graf, Sie
ene vollſtändige Falſchmünzerwerkſtätte ent=haben ja Ihre Frau erſchoſſen!‟ Dann ſei ſie auf den
deckt. Eine große Summe falſchen Geldes wurde be= Korridor hinausgegangen und habe laut um Hilfe
ge=
ſchlagnahmt. Falſche Zweimarkſtücke waren in ganz Weſt= ſchrien. Sie erzählte weiter, daß der betrunkene
Graf Miaczinſki gegen den Willen der Gräfin in
falen und am Niederrhein in Umlauf gebracht worden.
Hamburg, 23. Dez. (Selbſtmord.) In dem Gaſt= das Schlafzimmer eingedrungen ſei und daß er der
wieder=
hofe des Dorfes Kaimude bei Itzehoe erhängte ſich das ſeit holten Aufforderung und dem Zureden der Gräfin, das
einigen Tagen wegen Diebſtahls aus Hamburg flüchtige Zimmer zu verlaſſen, nicht nachgekommen ſei. Die
Tat=
ſache, daß der erſchoſſene Graf die Stiefel ausgezogen habe,
Gaſtwirtsehevaar Mende.
Elbing, 23. Dez. (Familientragödie.) Dererklärt Fräulein von Koczorowſka damit, daß die Gräfin
ändler Schwirtz aus Rieſenburg erſchoß in dem Augen= den Grafen aufgefordert habe, die Stiefel auszuziehen,
blick, als ſich die von ihm getrennt lebende Frau wieder zu damit er möglichſt leiſe nach oben gehen könne, um von
ihrem Gatten nicht gehört zu werden. Da die Leiche der
ihm begab, ſein zweijähriges Söhnchen und ſich ſelbſt.
Gräfin in der Nähe des Bettes, etwa fünf bis ſechs Meter
Emden, 23. Dez. (Das Wrack des „Narvik”
Dier geſtrandete Dampfer „Narvik” ſitzt mit dem Vorder= von der Tür des Schlafzimmers entfernt, aufgefunden
ſteven am Grund feſt, während der übrige Teil kieloben wurde, muß die Gräfin, nachdem ſie den tödlichen Schuß
treibt; bei Ebbe ragt die Schraube weit aus dem Waſſer. erhielt, noch mehrere Schritte in das Zimmer zurückge=
Gedenfalls haben die vorderen Anker bei der umgekehrten laufen ſein. Im übrigen ſteht feſt, daß der Graf über das
Echiffslage ſich allmählich abgerollt und Grund gefaßt. Als Freundſchaftsverhältnis zwiſchen ſeiner Frau und ſeinem
die Vermutung geäußert wurde, es könnten noch Lebende Neffen ſchon lange aufgebracht war, daß er ſich wiederholt
im Schiffsrumpfe ſein, hatte ſchon der Regierungsdampfer zu Angehörigen darüber ausgeſprochen hat und daß es
„Friesland” gelegentlich einer Dienſtreiſe das Wrack, ſo= zwiſchen den beiden Eheleuten deswegen zu ernſten
Zer=
weit es möglich war, daraufhin unterſucht, ohne irgendwie würfniſſen gekommen iſt. Ueber das Vorleben der Gräfin
beſtätigende Anzeichen zu erhalten. Samstag morgen be=ſchwirren allerlei Gerüchte umher. Es wird von
glaub=
lgab ſich der Schlevpdampfer „Peter Weſſels” mit dem In= würdiger Seite erzählt, daß ſchon vor zehn Jahren, zu
ſpektor Cors=Weiß von Poſſehl und dem Taucherperſonal der Zeit, als das gräfliche Paar noch auf dem Gute Köblitz
der Firma C. Caſſens=Emden an Bord nach der Unfall= lebte, wiederholt wegen aller möglichen Vorkommniſſe
ſtelle, an der auch der Werftdampfer „Kraft” und ein Tor= Zwiſtiakeiten entſtanden ſind.
Paris, 23. Dez. (Jules Claretie †.) Der
be=
pedoboot von Wilhelmshaven zur Hilfeleiſtung eintrafen.
kannte Tbeaterkritiker. Feuilletoniſt und Romanſchriftſteller
Jules Claretie, der vor kurzem erſt von ſeinem Amt
2
Großherzogliches Hoftheater, als Direktor der „Comedie frangaiſe” zurückgetreten iſt,
das er ſeit 1885 inne hatte, iſt heute im Alter von 73 Jah=
Dienstag, 23. Dezember.
ren geſtorben. Er war Mitglied der Pariſer Akademie.
Kindervorſtellung.
Southampton, 23. Dez. (Schiffsunfall.) Im
W-l Die zweite Kindervorſtellung fand vor ausver= hieſigen Hafen ſtieß geſtern der Dampfer „Lismore” gegen
kauftem Hauſe ſtatt. Das Großherzogspaar wohnte mit zwei nebeneinander liegende Barken, von denen die
hin=
tere umſchlug. Sie hatte ſieben Perſonen an Bord, von
den beiden Prinzen der Vorſtellung bei.
Zur Aufführung gelangte das bekannte Görnerſche! denen nur drei gerettet werden konnten; die übrigen vier,
ſaubermärchen „Aſchenbrödel” mit der Muſik von darunter der Führer der Barke, ertranken. Die Barke iſt
lEttiegmann, deſſen gemütsvolle ſowohl als auch derb= geſunken.
Liverpool, 23. Dez. (Aufgelaufener
Damp=
burleske Szenen bei dem kleinen Publikum eine ſehr
bei=
färllige. zum Teil jubelnde Aufnahme fanden. Das Aſchen=fer.) Der hieſige Dampfer „City of Agra” iſt weſtlich
brrödel wurde von Frau Gothe in herziger Weiſe ver= von Perim aufgelaufen. Man befürchtet, daß er
ver=
köerpert, den Märchenprinzen ſpielte Herr Schneider, loren iſt.
Wladiwoſtok, 23. Dez. (Brand.) Schon ſeit acht
das böſe Eltern= und Schweſternpaar Herr Jordan und
Frrau Müller=Rudolph und die Damen Horn und Tagen wütet ein Brand in den Steinkohlengruben von
usidmann. Die Fee Walpurgis wurde von Frau Argt. Der Beſitzer vermutet Brandſtiftung in einem
aus=
g oſtal charakteriſtiſch gezeichnet, ein reizender Diener gebeuteten Schacht. Das Feuer geht jetzt auf die zur
Be=
mar Frl. Schaub als Syfax. Das Oberhaupt des bur= arbeitung vorbereiteten Schichten über. In den Gruben
lasken Königshauſes ſtellte Herr Jürgas als König werden 200 Arbeiter beſchäftigt. Bei dem Ausbruch des
Kakadu dar, deſſen gelungener Karikatur ſich die Hofleute Feuers befanden ſich noch 50 darin. Hohe Feuerſäulen
der Herren Knispel, Peterſen und Kroczak an= ſteigen aus dem Schacht empor.
Neu=York, 23. Dez. (Der Prozeß gegen den
paßten.
Beſonders begeiſterten Beifall ſanden wieder die von Kaplan Schmidt.) Geſtern wurde die Gerichtsver=
Frrau Ehrle arrangierten Tänze, bei denen die Damen handlung gegen den Kaplan Schmidt wieder aufgenom=
Huber, Croneberg und das geſamte große und kleine men. Der Staatsanwalt behauptete während der Ver=
Ballettperſonal, letzteres namentlich in dem von durch= handlung wiederholt, daß der Angeklagte vollkommen
zu=
ſchhlagendem Heiterkeitserfolge begleiteten Küchenball, mit= rechnungsfähig ſei, während die Aerzte daran feſthielten,
wiirkten. Auch die Schlußapotheoſe machte auf das kleine daß Schmidt geiſtig nicht normal ſei. Es entſpann ſich
Publikum, das mit geſpannteſter Aufmerkſamkeit und hoch= eine lebhafte Kontroverſe, wobei Schmidt fortgeſetzt rief:
roten Wangen den Vorgängen auf der Bühne folgte, „Ich bin nicht verrückt, ich bin geiſtig geſund und ver=
Um den Prozeß
gteoßen Eindruck. Die Regie hatte Herr Baumeiſter,i lange die Fortſetzung des Prozeſſes.”
die muſikaliſche Leitung unterſtand Herrn Chordirektor zu Ende führen zu können, wird man wohl einige Nächte
zu den Sitzungen heranziehen müſſen.
Preuß.
1913.
Sette 5.
Nen Mark, 23. Dez. (15 Jahre eingekerkeith)
In Monticello ſtarb ein angeſehener Advokat namens
Pecouch. Nach ſeinem Tode fand man in einem
Hinter=
zimmer ſeines Bureaus eine Frau, die dort 15 Jahre
ge=
ſangen gehalten worden war. Niemand, weder die Frau
des Advokaten noch die Bedienſteten, hatten eine Ahnung
von der Anweſenheit der bedauernswerten Perſon.
Neu=Orleans, 23. Dez. (Wegen
Wechſelfäl=
ſchungen) in Höhe von 7000 Dollar iſt in Neu=
Orleans Graf Friedrich von Baudiſſin, der angeblich der
Sohn eines reichen Leipziger Kaufmanns ſein ſoll,
ver=
haftet worden.
Georgetown (Britiſch=Guayano), 22. Dez. (
Groß=
feuer.) Ein Feuer, das durch eine Exploſion entſtanden
war. hat ſechs Häuſerblocks zerſtört und in dem Gebäude
der Tamerara=Geſellſchaft einen Schaden von 400000
Dol=
lars angerichtet. 8000 Tonnen Zucker ſind vernichtet
wor=
den. Der Schaden iſt bei Lloyds verſichert. Es ſteht
noch nicht feſt, ob bei dem Feuer jemand umgekommen iſt.
Delhi, 23. Dez. (Eiſenbahnräuber.) Infolge
des jüngſt verübten Ueberfalles eines Eiſenbahnzuges
durch die Pathan=Banditen haben ſich die indiſchen
Ein=
wolner mit den Poliziſten vereinigt und die Verfolgung
der Banditen in die Wege geleitet. Bei Pehangira wurde
die Spur der Räuber ausfindig gemacht, die ſich dann aber
weiter im Gebirge verlor.
Gerichtszeitung.
Ein Prozeß wegen Beleidigung der
preußiſchen Armee.
* Straßburg, 23. Dez. Vor der Strafkammer des
Landgerichts ſollte heute vormittag auf Antrag des
Kriegsminiſters v. Falkenhayn eine Offizialklage
gegen das Journal d’Alſacien Lorraine bezw. gegen deſſen
verantwortlichen Redakteure Lucien Mink und Eugen
Jung wegen Beleidigung der Offiziere der
Kommando=
behörden des preußiſchen Heeres verhandelt werden. Das
genannte Blatt hatte in Nr. 201 vom 25. Juni 1913 in
einem Artikel, der eine Kritik des Dementis des
General=
kommandos über die Nichtverwendung der Elſaß=
Loth=
ringer in Vertrauensſtellungen des Heeres enthielt, u. a.
geſchrieben: Man wird vorziehen, die elſaß=lothringiſchen
Soldaten im Kriegsfalle in die vorderſte Linie zu ſtellen,
wie man es ſeinerzeit mit den Polen gemacht hat. So
werden die Elſaß=Lothringen vorwärts gehen müſſen, und
auf dieſe Art wird man ſie los. — Wegen dieſes Satzes
war der Antrag auf Einleitung der Offizialklage wegen
Beleidigung erfolgt. Vor Eintritt in die Verhandlung
gab Redakteur Mink die Erklärung ab, daß er die
ge=
ſamte Strafkammer wegen Beſorgnis der
Be=
fangenheit ablehne, da die Richter Reſerve= und
Landwehroffiziere ſeien und als ſolche der preußiſchen
Heeresverwaltung unterſtänden. Sämtliche Richter gaben
einzeln die Erklärung ab, daß ſie ſich nicht befangen
fühl=
ten. Der Vorſitzende verlieh ſeinem Erſtaunen darüber
Ausdruck, daß ſeitens des Angeklagten Mink die
Zaber=
ner Affäre in dieſe Strafkammerſitzung hineingetragen
werde. Der Staatsanwalt beantragte Vertagung. Das
Gericht verkündete nach kurzer Beratung, daß die
Verhand=
lung um 6 Uhr heute abend ſtattfinden ſoll.
Luftfahrt.
* Flugſtützpunk Deſſau. Nachdem bereits in
Altenburg, Weimar, Koburg, Gera uſw., Flugſtützpunkte
er=
richtet wurden, hat nunmehr auch Deſſau (Anhalt),
zur Errichtung
die vorbereitenden Arbeiten
eines Flugſtützpunktes abgeſchloſſen. Wie
der Vorſitzende des Anhaltiſchen Vereins für
Luft=
ſchiffahrt, Generaldirektor Dr.=Ing. W. von
Oechel=
häuſer, in der letzten Hauptverſammlung bekannt
gab, hat der Gemeinderat der Stadt Deſſau einen Zuſchuß
zu den Baukoſten in Höhe von 12000 Mark bewilligt; die
Nationalflugſpende unterſtützt die Anlage mit einem
Bei=
trag von 6000 Mark; ein geeignetes Grundſtück ſtellt, wie
uns aus Deſſau berichtet wird, der Fiskus zur Verfügung.
Den Zuſchuß der Stadt Deſſau in Höhe von 12000 Mark
verzinſt das Kriegsminiſterium, die Verpflichtung der
Amortiſation übernimmt der Anhaltiſche Verein für
Luft=
fahrt. Da die Koſten der beabſichtigten
Flugſtützpunkt=
anlage ſehr wahrſcheinlich die durch die Zeichnungen des
Kriegsminiſteriums und der Stadt Deſſau garantierten
Beträge überſchreiten werden, ſtellt der Anhaltiſche
Luft=
fahrt=Verein noch weitere 5000 Mark aus eignen Mitteln
zur Verfügung, ſo daß die Anlage eines erſtklaſſigen
Flug=
ſtützpunktes geſichert erſcheint. Wenn auch die Deſſauer
Anlage in erſter Linie für die Bedürfniſſe der
Heeresver=
waltung geſchaffen wird, ſoll ſie doch ſelbſtverſtändlich auch
allen Zivilfliegern auf Reiſeflügen zur Verfügung ſtehen.
3.
Die erſte Hochſee=
Waſſerflugzeug=
werft errichten die Ago=Flugzeugwerke auf dem
Pri=
wall, einer kleinen Landzunge bei Travemünde. Die
Bürgerſchaft der Freien Stadt Lübeck hat in geheimer
Sitz=
ung den Antrag des Lübecker Senats auf Erbauung einer
Hochſee=Waſſerflugzeugwerft in Verbindung mit einer
Fliegerſchule angenommen und den Ago=Flugzeugwerken
die großen Terrains an der Poetenitzer Wiek auf 30 Jahre
verpachtet. Die Inbetriebnahme der Werft wird bereits
zum 1. April 1914 erfolgen. Die notwendigen
Baulich=
keiten: ein Fabrikgebäude, Schuppen, Ablaufsbahn
Werk=
ſtätten, Kaſino werden ſofort in Angriff genommen. Der
Flugplatz ſelbſt wird planiert und auch für Uebungen mit
Landflugzeugen verwertet. Er hat die ungefähre Größe
des Flugplatzes Johannisthal. Zu der Station dürften
48 Offiziere zur Ausbildung kommandiert werden. Die
Zentrale und die Konſtruktionswerkſtätten der Ago=
Flug=
zeugwerke bleiben nach wie vor in Berlin=Johannisthal.
Vermiſchtes.
Die Reformationsjubelſpende. Der
Evangeliſche Bund hat eine Reformationsjubelſpende zu
ſammeln ſchon ſeit langer Zeit beſchloſſen. Die Spende ſoll
den großen Aufgaben zur Wahrung der deutſch=
proteſtan=
tiſchen Intereſſen dienen und ſoll namentlich ein
Heimat=
haus für die „Schweſternſchaft des Evangeliſchen Bundes”
ermöglichen. Die Haupt= und Zweigvereine des
Evange=
liſchen Bundes haben die Sammlungen eingeleitet; ein
ſchöner und großer Erfolg kann bei der Bedeutung, die
die Bundesaufgaben und Bundestätigkeit für den deutſchen
Proteſtantismus gewonnen haben, ſicherlich erwartet
wer=
den.
Kamerun. Wenn ein junger Kaufmann ins
Ausland gehen will, muß er Anſprüche ſtellen, beſonders
wenn er ſich für ein Land verpflichtet, in welchem, wie
in Kamerun, Malaria und Schwarzwaſſerfieber herrſchen.
Außerdem iſt das Leben viel teurer als in der Heimat.
Ein Mitglied des Verbandes Deutſcher Handlungsgehilfen
zu Leipzig, das bereits acht Jahre in den Tropen lebt,
ſchreibt den „Verbandsblättern”, der Zeitſchrift des Ver=
Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Seite 6.
2 Straßburg, 2. Dez. Die Verhandlung gegen
bandes Deuſcher Handlungegehilſen, daß er bringend da. f ſtörenden Straßennſings vorliegl. Es iſt auch gar nicht
vor warnen muß, eine Anſtellung in Kamerun mit weni= ſo bemerkenswert, daß ſelbſt höhere Gerichtsbeamte feſt= Oberſt von Reuter vom Infanterie=Regiment Ar M0
ger als 3000 Mark bei ſreier Station, freier ärztlicher Be= genommen wurden. Ich machte in der eigenen Praris in Zabern wird hier vor dem Gericht der 30. Diviſon
handlung und freier Reiſe anzunehmen. In Duala koſtet oft die Beobachtung, daß Perſonen von ſtaatserhaltender vorausſichtlich am 5. Januar kommenden Jahres ſtatts
das Mittageſſen aus einem Hotel geholt, 2,50 M. Wenn Geſinnung im Vertrauen auf ihre Unſchuld den Anord= finden .
* Zabern, 23. Dez. Bis heute morgen haben ſich auf
man nicht mit freier Station angeſtellt iſt, muß man für nungen der Sicherheitsorgane weniger prompt Folge
Frühſtück, Mittag= und Abendeſſen monatlich mindeſtens leiſteten; da wird es natürlich vorkommen, daß ſie einmal dem hieſigen Wachtkommando 15 hierher beurs
150 M. (ohne Getränke) rechnen. Jeder Europäer muß zu ſiſtiert werden. Ob in Zabern die 12ſtündige Feſthaltung! (aubte Leute, welche den verſchiedenſten Armeekorps
ſeiner Bedienung einen eingeborenen Diener haben, der! der Verhafteten in dem ſogenannten Pandurenkeller be= angehören, vorſchriftsmäßig gemeldet, ebenſo auch ein
monatlich 20 Mark koſtet. Für Wäſche muß man monatlich rechtigt war wird erſt die weitere Unterſuchung ergeben. Einjährig=Freiwilliger vom Infanterie=Regiment Nr. 99,
25 Mark veranſchlagen, da in den Tropen nur weiße, Ich kann mir jedenfalls nicht denken, daß Leute ohne zwin= Somit iſt die Nachricht, nach welcher niemand ein
waſchbare Anzüge getragen werden Die allernotwendig= genden Grund 12 Stunden lang in der Kaſerne feſtgehalten Urlaub nach Zabern bewilligt werde, unrichtig
ſten Lebensbedürfniſſe koſten alſo ſchon — bei beſcheiden= wurden.
* Karlsruhe, 23. Dez. Das Großherzogspaan
ſten Anſprüchen — 200 Mark monatlich. Für Kleider,
von Baden begibt ſich morgen vormittag halb 11 Uhn
Getränke (Flaſche Bier 1 Mark) und andere
Gebrauchs=
von hier über Straßburg nach Luxemburg zum Beſuch
Oeſterreichiſches Abgeordnetenhaus.
gegenſtände müſſen wegen der teueren Preiſe 50 Mark
mo=
der Großherzogin=Witwe Adelheid von Luxemburg, die
natlich eingeſetzt werden. Immer vorausgeſetzt, daß man
* Wien, 23. Dez. In der heutigen Sitzung des am 25. d. M. ihren 80. Geburtstag feiert. Der Großherzog
ſehr ſolid lebt. Denn trinkbares Waſſer iſt kaum vorhan= Abgeordnetenhauſes betonten die Ruthenen Friedrich von Baden wird am Samstag hierher
zurück=
den, und ſo iſt man gezwungen, Sauerbrunnen (Flaſche neuerdings, ihr Kampf richte ſich weder gegen die Steuer= fehren, während Großherzogin Hilde noch bei ihrer Mut=
30 Pfg.) zu trinken. Ein Gehalt von 4000 Mark (die Aus=geſetze, noch gegen die Dienſtpragmatik oder das Parla=ter bleibt.
gaben für volle Penſion mit 2400 Mark angenommen) ment, ſondern nur gegen die Regierung. Es wäre die
* Brüſſel, 23. Dez. Die Kammer nahm das Geſetzl
würde nicht ausreichen, ſovie Erſparniſſe zu machen, um Pflicht des geſamten Hauſes, die rutheniſche Nation zu
nach Beendigung der Vertragszeit dem Körper die not= unterſtützen. Darauf wurde die Verhandlung ab= an, daß die Penſion für die Grubenarbeiten
auch denjenigen invaliden Vergarbeitern zukommen läßt,
wendige Erholung zu gönnen. Dazu gehört ein mindeſtens gebrochen. In ihren Anfragen an den
Präſi=
die nicht die vorſchriftsmäßige Altersgrenze erreichten.
viermonatiger Badeaufenthalt. Der Dienſt in den Tropen denten drangen die Polen Laſocki und Wrobel auf die
* Paris, 23. Dez. Der Miniſterpräſident und
iſt außerordentlich anſtrengend und gefährdet infolge der Geſetzwerdung der Hausklaſſenſteuernovelle im Intereſſe
ununterbrochenen Hitze die Geſundheit aufs ſchwerſte. Aus der ärmeren Schichten. Laſocki fragte den Präſidenten, ob der Miniſter des Innern erklärten vor der Senats
dieſen Gründen iſt beſonders für die Küſtenorte Kameruns er, falls es zu der bedauerlichen Anwendung des § 14 be=kommiſſion für, die Wahlreform daß es der
(Duala, Viktoria, Kribi) die Vertragsabſchließung auf hufs Inkraftſetzung des Steuergeſetzes komme es nicht Wille der Regierung ſei, einen Ausgleich zwiſchen Kam
höchſtens zwei Jahre zu empfehlen. Tropendienſtfähigkeit für angezeigt halten würde, die Regierung auf die Not= mer und Senat herbeizuführen auf der doppelten Grunds
iſt natürlich unbedingte Vorausſetzung. Aus eigener An= wendigkeit der Erledigung der Vorlage, betreffend die lage des vom Senat angenommenen Antrages Peytra
ſchauung ſchildert dann der Einſender die Enttäuſchung Hausklaſſenſteuer, aufmerkſam zu machen. (Lebhafter und der von der Kammer angenommenen Vertretung der
vieler Angeſtellter, die ſich zu ſchlechten Gehältern auf drei Widerſpruch und Zwiſchenrufe bei den Sozialdemokraten.) Minoritäten. Die Kommiſſion beſchloß, die Regierung in
Jahre verpflichtet hatten. Sie konnten nur unter großen Der Präſident erwiderte, er könne ſich nur für eine baldige ihren Annäherungsverſuchen zu unterſtützen, behielt, ſich
Entbehrungen karge Erſparniſſe machen, die dann zur geſchäftsordnungsmäßige Behandlung der Vorlage ein= aber alles weitere über den der Regierung vorzuſchlagen
Kräftigung des Körpers in der Heimat nicht ausreichten. ſetzen. Der polniſche Sozialdemokrat Diamand pro= den Weg vor=
* Madrid, 23. Dez. Wie aus Tetuan gemeldet wird,
teſtierte auf das heftigſte dagegen, daß ſich hier ein
Ab=
geordneter erkühne, zu verlangen, daß Geſetze mittels des ſind in dem Kampfe am 19. Dezember auf ſpaniſcher Seits
Literariſches.
Notparagraphen erledigt würden. (Lärm und lebhafte zwei Offiziere und 15 Mann gefallen.
— F. Garcia=Caldéron. Die lateiniſchen De= Pfuirufe bei den Sozialdemokraten.) Der Alldeutſche Iro
* Sofia, 23. Dez. Der von Konſtantinopel
mokratien Amerikas. Mit einem Vorwort von Raymond fragte den Präſidenten, ob er den Miniſterpräſidenten auf kommende Expreß ſtieß in der Nähe von Belowo mit
Poincaré, Mitglied der franzöſiſchen Akademie, ehemaliger das energiſchſte aufmerkſam machen wolle, daß ſich das einem Perſonenzug zuſammen. Der Zuſammen=
Miniſterpräſident von Frankreich. Ins Deutſche übertra= Haus die neuerliche § 14=Wirtſchaft nicht gefallen laſſen ſtoß war nicht ſchwer. Verletzt wurde niemand.
gen von Mar Pfau. — Leipzig, Verlag von K. F. Koehler. würde. (Beifall.) Wenn die Regierung nicht die Macht
* Petersburg, 23. Dez. Die Pelersburger Telegraphen=
1913. 6 Mark, geb. 8 Mark Das Buch erſcheint ſoeben in habe, auf verfaſſungsmäßigem Wege die kleinen
Hinder=
agentur iſt ermächtigt, die Meldung der ausländiſchen
deutſcher Ueberſetzung. — Man wird kaum erwarten, daß niſſe gegen die Geſetzwerdung der Stenern zu beſeitigen, Preſſe kategoriſch zu dementieren, wonach der
unſer diplomatiſcher Autor (und ſein ſtaatsmänniſcher ſo hätte ſie die Pflicht, einer anderen Regierung Platz zu
Gönner) der Zukunft des lateiniſchen Gedankens etwa mit machen. — Mit Weihnachtswünſchen des Präſidenien ruſſiſche Botſchafter in Konſtantinopel in einer Unter
redung im Zuſammenhang mit der Frage betr.
Vollmach=
alldeutſchen oder auch nur mit deutſchfreundlichen Emp= wurde die Sitzung darauf geſchloſſen. Die nächſte Sitzung ten der in türkiſche Dienſte berufenen deutſchen Ges
findungen nachgedacht haben. Aber immer noch hat man findet am 29. Dezember ſtatt.
nerale Kompenfationen gefordert habſl
aus den Schriften ſeiner Gegner am meiſten gelernt. Im
Eine ſolche Unterredung hat nicht ſtattgefunden und hätte
Wettbewerb um die Führung der unvollſtändigen
Kul=
auch dem gegenwärtigen Stande der Verhandlungen
nicht=
turen entſcheidet ſich eben gegenwärtig die Frage, welche
Franzöſiſche Kammer.
entſprochen.
gereiſte Kultur internationale Herrſchaft und Macht er=
* Reval, 23. Dez. Der Ausſtand der Schreiner der
* Paris, 23. Dez. Finanzminiſter Caillaux
er=
ringt. Mehr denn jemals haben eine weitſchauende
Bil=
dungspolitik und ihre literariſchen Hilfsmittel heute darum klärte in der Budgetkommiſſion daß die Ab=Wagenfabrikk D. Vigatel führte heute zur Schließung
eine weltpolitiſche Aufgabe. Einer ſolchen Aufgabe dient lehnung der zwei Budgetzwölftel einem Zei= der Fabrik und Entlaſſung ſämtlicher Arbeiter.
im deutſchen Sinne auch die Uebertragung des Garcia=chen des Mißtrauens gleichkäme. Der Miniſter kündigte
* Waſhington, 22. Dez. Präſident Wilſon hat nicht
Caldéronſchen Buches, trotzdem es zunächſt für Franzoſen an, daß er einen neuen Entwurf zur Herſtellung des erkennen laſſen, welche Truſts außer der American
Tele=
geſchrieben wurde und gerade weil es in „lateiniſchem‟! Gleichgewichts im Budget ohne eine Erhöhung der be= phon= und Telegraphen=Company ſich bereit gezeigt haben,
anzigermaniſchem Intereſſe geſchrieben iſt. Mi Recht ſagt ſtehenden direkten Steuern einbringen werde. Die Re= aus eigener Initiative ihre Verfaſſung in Gemäßheit des
der ſorgſame Ueberſetzer des Buches, Mar Pfau, das Wort gierung wolle das Defizit nicht durch eine Anleihe decken. Antitruſtgeſetzes auszugeſtalten. Der Präſident erklate
Poincares variierend: Voiei un livre, que depront lire Sie werde die zur Deckung der außerordentlichen Aus= mit Bezug auf die Politik dier Regierung, gemeinſam mit
et méditer tous les Allemands!
gaben notwendige Anleihe nur nach Genehmigung der der Geſchäftswelt zu einer befriedigenden Verſtändigung
— Bierbrauerei. Ein Hilfsbüchkein für Prak= finanziellen Deckung vorſchlagen Die Anleihe, deren Höhe über die durch das Geſetz geſchaffene Rechtslage zu ges
tiker und Studierende. Von M. Krandauer, Profeſſor noch nicht feſtſtehe, werde in 15 oder 20 Jahren amorti= langen, Präſident Wilſon werde dem Kongreß nach Weihe
ſierbar ſein. Im Einklang mit den eingegangenen Ver= nachten in einer Sonderbotſchaft eine Interpretation des
an der Könialichen Akademie für Landwirtſchaft und pflichtungen des früheren Kabinetts werde die franzöſiſche Antitruſtgeſetzes zugehen laſſen, an die ſich das Juſtiz=
Brauerei in Weihenſtephan. Zweite, vermehrte und
ver=
beſſerte Auflage. Mit 45 Abbildungen. In Ganzleinen= Emiſſion der ruſſiſchen Anleihe und der ſerbiſchen Anleihe departement halten werde.
genehmigt werden. Die Regierung habe von Rußland und
* Bombey, 23. Dez. Nach einer Depeſche aus Peſchae
band 4 Mark. Verlag von J. J. Weber (Illuſtrirte Zei= von Serbien als Entgelt bedeutende Vorteile erhalten.
tung) in Leipzig. Der Katechismus der Bierbrauerei, der Nach Anhörung der Ausführungen des Finanzminiſters war griff eine Bande von Pathans, wahl
1898 das erſte Mal im Buchhandel erſchien, liegt heute nach nahm die Budgetkommiſſion den Entwurf, betr die Bud= ſcheinlich dieſelbe, welche lürzlich den nach Kalkutta fahren
einer gründlichen Durch= und Umarbeitung unter dem getswölftel an. Im weiteren Verlaufe ſeiner Ausführun= den Zug überfiel, den Bahnhof von Khairabadl
Titel „Die Bierbrauerei” in ſeiner zweiten Auflage vor. gen erklärte Caillaux ferner, er werde nach dem an, tötete zwei Mann und nahm den Stationschefl
In der überaus umfangreichen Lehrmittel=Literatur iſt an Wiederzuſammentritt der Kammer im Januar einen Ent= mit ſich.
größeren Werken, die das Geſamtgebiet der Bierbrauerei wurf für eine Steuer auf Kapital und
Ein=
ausführlich behandeln, kein Mangel. Das kleine Werk
kommen unter Einbeziehung der Erbſchaftsrechte, vor=
H.B. Petersburg, 23. Dez. Die mongoliſche
trägt auch diesmal den geſteigerten Anforderungen an ein legen.
Miſſion kehrt in dieſen Tagen enttäuſcht nach den
derartiges Hilfsmittel durchweg Rechnung.
Mongolei zurück. Anſtatt der von ihr erbetenen 5 Millio=
Mathematiſche Bibliothek.
Herausge=
nen=Anleihe wird nur eine ſolche von 3 Millionen
geben von W. Lietzmann und A. Witting. Kl. 8,
Vom Balkan.
Rubel realiſiert werden. Der Wunſch nach der Einfuhn
kart je 80 Pfg. AllI. Männchen Geheimniſſe der Rechen=
* Valona, 23. Dez. Die vor einigen Tagen von von Waffen ſtieß bei Rußland auf Hinderniſſe. Daraufhil
künſtler. XV. Witting und Gebhardt, Beiſpiele zur Ge= ſerbiſchen Blättern gebrachte Meldung, nach der vom 12. wurde er dahin abgeändert, daß für Wafen aus anderen
ſchichte der Mathematik II. Das erſte Bändchen, ein zum bis 19. Dezember weſtlich von Dibra zwiſchen den Trup= europäiſchen Staaten freie Durchfahrt durch Rußland ge
Selbſtſtudium wie auch zur Verwendung in der Schule pen der proviſoriſchen Regierung von Valona und den ſtattet werden ſolle. Dieſe Bitte blieb einſtweilen unde
eingerichtetes mathematiſch=hiſtoriſches Leſebuch, bringt Truppen Eſſad Paſchas Kämpfe ſtattgefun= rückſichtigt, ebenſo die Vereinigung der inneren Monablei
Proben aus mathematiſchen Originalwerken des Zeitrau= denhaben wird von der hieſigen Regierung auf Grund mit dem autonomen Teile. Trotz des ruſſiſch=chineſiſchen
mes von etwa 1000 bis 1600 n. Chr. Das 2. Büchlein ihr zugegangener zuverläſſiger Nachrichten als nicht der Bündniſſes ſoll, wie nach Petersburg gemeldet wurde
will die Kunſtgeiffe zeigen, deren ſich gewiſſe Rechenkünſt=Wahrheit entſprechend bezeichnet. Zwiſchen den. Ehina einen neuen Vorſtoß gegen die Mongolei 15
ler bedienen, um überraſchend ſchnell im Kopf höhere beiden gegneriſchen Truppen drohte einige Zeit der Aus= bereiten.
Wurzeln auszuziehen und Oſterdaten zu beſtimmen. So= bruch von Feindſeligkeiten infolge der dauernden
terri=
wohl der Laie zum Selbſtſtudium, wie der Lehrer zur Be= torialen Zwiſtigkeiten unter den Anhängern beider Par=
Zur Exploſion im ruſſiſchen Hofzug.
lebung ſeines Unterrichts dürften reichen Gewinn aus teien. Die beiderſeitigen Truppen ſtanden ſich kampf=
* Roſtock 23. Dez. Der ruſſiſche Hofzug mil
dieſen ſehr preiswerten Bändchen ziehen.
bereit gegenüber, doch zogen ſich die Truppen Eſſad Pa= der Kaiſerin=Witwe von Rußland iſt geſtern abend 9 Uhn
ſchas wegen der aus Elbaſſan heranrückenden Verſtär= von Warnemünde nach Rußland abgefahren. Der
kungen der Regierungstruppen zurück, wodurch ein Zu= Wagen, in dem die Exploſion ſtattgefunden hatte, wurde
Die Erklärung des Polizeipräſidenten ſammenſtoß vermieden wurde.
mitgeführt, nachdem der zerſtörte Motor ausgehoben
wor=
den war.
v. Jagow zur Verurteilung von Forſtners.
Zur Lage in Mexiko.
* Berlin, 23. Dez. Gelegentlich einer Unterredung
Ein Poſtdampfer in Seenot.
mit einem Vertreter der Nationalzeitung äußerte ſich
IIB Wilhelmshaven, 23. Dez. Der kleine Kreu=
* Kiel, 23. Dez. Dem däniſchen Poſtdampfer „Aegi
der Polizeipräſident v. Jagow über ſein zer „Dresden” der zum Schutze der deutſchen Reichs=brach heute morgen auf der Fahrt nach Korför eine
geſtriges Schreiben und ſagte u. a.: Zunächſt möchte ich angehörigen nach Veracruz abgehen ſoll, wird am 27. Dez. Achſe; er warf daher nördlich von Gebelsflach
Anker=
feſtſtellen, daß meine Auslaſſung in der Kreuzzeitung von die Ausreiſe antreten.
Die Paſſagiere und die Poſt wurden von dem vormittags
mir als Privatmann und Juriſt, nicht aber als Ppli=
* Mexiko, 22. Dez. Die Verordnung des Präſiden=9½ von Kiel abgegangenen deutſchen Poſtdampfer „Prin
zeipräſident von Berlin erfolgt iſt. Aus den ausführlichen ten Huerta, die alle Tage von heute bis Neujahr zu Sigismund” übernommen und nach Korför gebracht.
Berichten über den Prozeß Forſtner glaube ich ſchließen geſetzlichen Feiertagen macht, wurde erlaſſen, um einen
* Kopenhagen, 23. Dez. Amtlich wird gemeldet:
Del=
zu dürfen, daß die Frage, ob eine Strafverfolgung nicht Run auf die Banken, namentlich auf die Bank von London deutſche Dampfer „Prinz Sigismunde traf heut
wegen eines Aktes der Staatshoheit überhaupt unzuläſſig und Mexiko zu verhindern. Dieſe Bank hatte heute ge= nachmittag 3.5 Uhr in Korſör mit den Paſſagieren und
ſei, gar nicht angeſchnitten wurde. Ich würde es für ſehr
ſchloſſen, wie es hieß, weil ſie nicht genug Geld hatte, um der Poſt vom Dampfer „Aegir” ein, der noch in
erwünſcht halten, wenn die höhere Inſtanz ſchon aus
die=
ihre Gläubiger auszuzahlen. Nach dem Erlaß des Präſi= Kieler Föhrde mit gebrochener Achſe ankert.
ſem Grund zu einem non liquet käme. Auf der anderen denten machte die Bank wieder auf. Mit Ausnahme der
Seite ſcheint mir die Frage der Notwehr nicht
genügend berückſichtigt. Auf alle Fälle riskierte Bank von London und Mexiko und der Zentralbank hat
Sonderbarer Proteſt.
keine Bank von dem Erlaß Gebrauch gemacht. Vor den
doch der Leutnant, daß er von dem Schuſter tätlich belei=
* Paris, 23. Dez. Die dem Syndikat angehörigen
digt werden konnte. Die Folge davon wäre geweſen, daß genannten Häuſern fanden Menſchenanſammlungen ſtatt,
er ſeinen Abſchied hätte nehmen müſſen. Ich ließ übri= aber es herrſcht Ordnung. Beide Banken werden von Lehrer des Seine=Departements habena
gens die Frage offen, ob in Elſaß=Lothringen ähnliche einem ſtarken Polizeiaufgebot bewacht. In hieſigen Bank= läßlich der von dem Präſidenten der Repub lik und deſten
Geſetze eriſtieren wie in Preußen. Sollte das nicht derkreiſen hält man die Bank von London und Meriko fürGemahlin für die Pariſer Schultinder veranſtaltegſen
Weihnachtsfeier einen Beſchlußantrag gefaßt,
Fall ſein, ſo wäre eben eine Lücke in der Reichsgeſetz= zahlungsfähig.
dem ſie gegen dieſe Veranſtaltung Einſpruch erhebei
gebung vorhanden die dann ſchleunigſt ausgefüllt werden
welche an das Vorgehen der römiſchen Kaiſer erinnere, die
müßte. In Preußen wäre vermutlich ſofort ein
Kompe=
zur Sicherung ihrer Popularität dem Volke Unterhaltung
Letzte Nachrichten.
tenzkonflikt gegeben. Gibt ſich die Juſtizbehörde damit
boten.
nicht zufrieden, ſo ſteht ihr die Berufung an das Ober=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
verwaltungsgericht zu. Nach dem Muſter des
Oberver=
waltungsgerichts wäre dann ebenſo für das Reich eine
Aerzte und Krankenkaſſen.
* Berlin. 23. Dez. Aus dem Reichskolonialamt
er=
ſolche Behörde neu zu ſchaffen. Es wäre im Intereſſe des fährt das W. B.: Die Leilung der Beſchaffungs=
II.B. Berlin, 23. Dez. Unter dem Vorſitz des Staats=
Preſtige unſeres Militärs ſehr zu bedauern, wenn esſtelle für die Schutzgebiete iſt endgültig dem miniſters Dr. Delbrück und in Anweſenheit des Halle
wegen der Verhaftungen in Zabern zu einer Beſtrafung ſeitherigen Bureauvorſteher Geh. Hofrat Dollhardt als delsminiſters Sydow und der übrigen Vertreieeden
wegen Freiheitsberaubung käme. Nach der allerhöchſten Nachfolger des in den Dienſt der Woermann=Linie über= Regierung wurden heute vormittag 11 Uhr die Einig=
Order vom 29. Januar 1881 können von einer Wache aus getretenen Finanzrates Pahl übertragen worden. Hof=ungsverhandlingen im Krankenkaſſen=Konlic
eigener Machtvollkommenheit Perſonen feſtgenommen rat Mäſſe wurde zum Bureauvorſteher des Reichskolonial=fortgeſetzt. Die Konſerenz geſtaltete ſich, wenn auch allge
werden, wenn die Verhinderung eines die öffentliche Ruhe amtes ernannt.
mein Neigung zum Friedensſchluß beſteht und in einigen
Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Seite 7.
esssenenseneg
Sessssessessesensesansnesssesesensasaenen
Hunlen ſchon eine Einigung erzielt wurde, ſehr ſchwierig.
(*13235
5
wie ſchwierigſte Frage, betreffend die Regelung in den :.
Statt Karten!
Städten mit „arbeitswilligen” Aerzten ſteht zur Stunde
woch aus. An dieſer Frage droht die ganze Friedens=
ROBERT MULLER
ſabtion zu ſcheitern. Obwohl es den Kaſſen kaum gelungen
Hedwig Grün
Juwelier
z4. 50 Aerzte anzuwerben, haben doch einzelne Städte
ſolche Verträge abgeſchloſſen und die Aerzte=Organi=
Luisenplatz 4 — Ecke der Wilhelminensteasse
Ludwig Jacob Faulhaber
ſationen haben es nun als eine Conditio eine qun non
Grossh. Hess, Geometer II. Klasse
bezeichnet, daß die Verträge mit dieſen Aerzten gelöſt wer=
Juwelen
Werkstätte
den müſſen. Hierbei iſt nun die ſchwierige Frage zu
Darmstadt
Triberg (Bad. Schwarzw.)
für
bſen, wie die Aerzte abgefunden werden ſollen. Die
Goldwaren
erzte=Organiſationen denken nicht hieran, die Mittel da=
VERLOBTE
Silberwaren Neuarbeiten
zu zur Verfügung zu ſtellen und die Kaſſen ſind dazu auch
Weihnachten 1913.
ſnicht geneigt.
Patenlöffel
Umarbeiten
Miniſterwechſel in Braunſchweig.
Trauringe
Reparaturen
H. B. Braunſchweig, 23. Dez. Die Braunſchweiger
2t.
Reelle, fachmännische Bedienung.
Lachrichten melden: Anſtelle des am 1. Februar nächſten
Kätha Schäfer
Jahres ſcheidenden Staatsminiſters Hartwieg iſt der
i tzige Miniſter des Innern, Wolff, zum Vorſitzenden des
Paul Wilcke, Architekt
herzoglichen Staatsminiſteriums und zum Staatsminiſter
ſunid zum Miniſter des Innern der jetzt ſchon mit den
Ge=
ſchäften eines ſtimmführenden Mitgliedes des herzog=
VERLOBTE
S2
ſichen Staatsminiſteriums betraute Kreisdirektor Boden
ſernannt worden.
Darmstadt
Gegründet
Magdeburg
Fernsprecher
Saalbaustrasse 22
937.
Wegen Spionage verhaftet.
1878.
HB Eſſen a. d. R., 23. Dez. Der in der vergangenen
Weihnachten 1913.
ſsoche angeblich wegen Spionage in Diedenhofen
.e
Verhaftete iſt ein Kruppſcher Beamter namens Vogelbeck
aus Eſſen. Nach Meldung hieſiger Blätter ſoll er auf dem
Kruppſchen Schießplatz einem Offizier der rumäniſchen
Beerdigungsgeschäft
Armee einen Geſchützkonſtruktionsplan verkauft haben.
Statt Karten.
Die Veräußerung des Planes wurde entdeckt. Vogelbeck
konnte kurz vor Ueberſchreiten der Grenze in Diedenhofen
Gg. Best
verhaftet werden.
Hermine Dröll
Darmstadt, Bismarckstrasse 21.
Die deutſche Militärmiſſion.
Aufbahrungen
Dekorationen
Beerdigungen
Hermann Fech
HB Konſtantinopel, 23. Dez. General Liman
und Ueberführungen.
(11974a
von Sanders hat in einer Unterhaltung mit einer
Verlobte
Reichhaltiges Sarglager. — Mässige Preise.
öttomaniſchen Perſönlichkeit erklärt, daß noch vor ſeiner
Abreiſe von Berlin der Kaiſer zu ihm geſagt habe:
DARMSTADT
FRANKFURT
ſeiſen Sie ruhig nach Konſtantinopel und ſeien Sie un=
eſorgt, Sie werden dort nicht beläſtigt werden. — Geſtern Jotel zur Krone, Auerbach
(*18286
äbend gab der deutſche Botſchafter ein Diner zu Ehren
empfiehlt seine Säle zur Abhaltung von
Fest-
der deutſchen Militärmiſſion. Nachmittags hat General
lichkeiten. Familienfeiern, Konferenzen
Liman von Sanders die Parade der Kadetten
abge=
usw. — Diners täglich zu M. 1.20, 2.— 2.50
nommen.
ohne Vorbestellung.
(25094a
Statt Karten.
MannanasanEHATEnneHnaagnnRnnanen
Erieknaten.
J. M. Die Stadt kann Erſatz für die einem Kinde
Justine Lorene
gewährte Armenunterſtützung nur von dem Kinde (an
Stelle des zum Erſatz verpflichteten Elternteils) verlangen,
ſofern der Kreisausſchuß der Geltendmachung des Erſatz=
Hermann Höntsch
Verlobten
Anſpruches zuſtimmt, oder die Geltendmachung ſelbſt be=
(ließt. — Art. 72 und 73 E.G. zum B. G. B. — In dem
Verlobte
ns geſchilderten Falle wird die Stadt Erſatz wohl nicht
die ihr künftiges Heim gediegen,
ge-
rlangen.
„ schmackvoll und modern einrichten
Rossdorf
Darmstadt
Die Veranſtaltungen von öffentlichen
K. L.
wollen, wird eine Besichtigung meiner
uſtbarkeiten bedürfen der Genehmigung des
Kreis=
mtes. Handelt es ſich, wie Sie angeben, aber um die
5
feinbürgerlichen
eier in einem geſchloſſenen Verein, zu der der Zutritt
(
fremden Perſonen nicht geſtattet iſt, ſo bedarf es keiner
ſſonderen Genehmigung. Dies bezieht ſich auch auf die
Wohnungseinrichtungen
Hriſtbaumverloſung.
Th. H. Es kommt hier darauf an, ob der Hund durch
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
rtgeſetztes Bellen die Ruhe der Anwohner tatſächlich
Todes=Anzeige.
sich aus durch künstlerische
Formen-
frt. Sollte dies der Fall ſein, ſo müſſen Sie ſehen, wie
schönheit, grundgediegene Qualität u.
Ee die Sache ändern. Nun gehen ja bei derartigen
An=
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
llegenheiten die Meinungen ſehr auseinander. Eventuell
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
aſen Sie es auf einen Strafbefehl ankommen.
besondere Preiswürdigkeit.
F. K. Auch ein mit Bleiſtift unterſchriebener Vertragg
Nach längerem Leiden verſchied heute früh
rechtsgültig.
OTTO
KUNKEL-
ſanft im 79. Lebensjahre unſere geliebte Mutter,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
Schwiegermutter, Großmutter, Schweſter,
Schwägerin und Tante
(26744
(23703a
InREERaz!!
heil ſparſam, ge=
Geh
Elektra=Kerzen, ruchlos. Paf.6
Amélie Dosch
Hier: F. B. Grodhaus, Seifenf. a. w. Turm. (V,18306.
geb. Schöndörffer
Dampfernachrichten.
2
Witwe des Großh. Schulrats Boſch.
(
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Barcelona” nach Newport News, 19. Dez.
2 Uhr morgens in Neu=York. „Bohemia” 17. Dez.
Im Namen der Hinterbliebenen:
5 Uhr 30 Min: nachm. in Neuorleans. „Cheruskia‟,
von Neuorleans kommend, 19. Dez. 11 Uhr 30 Min.
Amelie Sammet, geb. Dosch.
abends Lizard paſſiert. „Cincinnati”, von Neu=York
nach Neapel und Genua, 19. Dez. 12 Uhr mittags von
Prok. Wilhelm Sammet,
Gihraltar. „Kaiſerin Auguſte Victoria”, von Neu=York
kommend, 19. Dez. 2 Uhr nachm. Dover paſſiert
Erich Sammet,
Weſtindien, Mexiko: „Patagonia”, von Weſtindien
Leutnant im 2. Oberrh. Inf.=Rgt.
kommend, 19. Dez. 9 Uhr morgens Lizard paſſiert.
Südamerika, Weſtküſte Amerikas: „Alexandria” 18. Dez.
Nr. 99,
Die neue
Guelifäfs-
in Valparaiſo, ausgehend. „Badenia” nach dem La
Kurt Sammet, stud. rer. nat.
Plata, 19. Dez. 12 Uhr mittags Fernando Noronha
paſſiert. Blücher” nach dem La Plata, 19. Dez. 12 Uhr
2
mittags Queſſant paſſiert. Motorſchiff „Chriſtian X.”
Darmſtadt, den 23. Dezember 1913.
von Santos nach Neu=York, 19. Dez. 4 Uhr nachm von
Rio de Janeiro nach Victoria. „Habsburg” nach
Bra=
ſilien, 19. Dez. 12 Uhr 20 Min. mittags Cuxhaven
Die Beerdigung findet Donnerstag, den
paſſiert. — Verſchiedene Fahrten: „Liberia” nach Indien,
Cigareffe
ſcht
25. Dezember, nachmittags 4 Uhr, von der
18. Dez. in Rotterdam. „Numantia”, von Perſien und
Kapelle des Friedhofs aus, ſtatt.
der Malabarküſte kommend, 19. Dez. in Rotterdam.
Man bittet, von Kondolenzbeſuchen abzuſehen.
2
Familiennachrichten.
Se
Näh
A2
20
(26.0
Statt Karten!
3
S=A. Trauer-Kleider, Trauer-Lostüme
Danksagung.
Meiner werten Kundschaft und Schüle-
V Trauer-Blousen,Trauer-Röckn 481 rinnen hierdurch zur Kennbnis, dass meins
(Statt Karten.)
kirchliche Trauung mit Herrn Ing. H. Kleiss
Trauer-Mäntel, Trauer-Stoffe
am Samstag, den 27. ds. Mtz., nachmittags
Allen, die bei dem uns ſchwer getroffenen
3 Uhr, in der Pauluskirche sabtfiadet.
Verluſte uns ihre Teilnahme erwieſen, und für
In reicher Auswahl!
Gleichzeitig bemerke noch, dass ich ab
die zahlreichen Blumenſpenden, ſagen herzlichen
1. Januar 1914 meine Heseische Damen-
Hnderungen sofart!
We
(*18241
Dank.
Békleidungs-Akademie nach Gelsenkirchen
i. Westf. verlegen werde.
(*18256
Gebr. Höslein.
Für die trauernden Hinterbliebenen:
Hochachtungsvoll
. Ludwigsplatz. 329
(
Familie Carl Ruppel.
Elisabeth Bert, Damenschneidermeisterin
Se
3
S
Bessungerstrasse 14.
4464a
[ ← ][ ][ → ]
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Nummer 315.
Seite 8.
Eolledienſt der ieraelitſchen Beiglangenene.
Haupt=Synagoge (Friedrichſtraße 2).
Donnerstag, 25. Dezember:
Nachmittags 4 Uhr Chanukkafeier, Jugendgottesdienſt
Todes=Anzeige.
und Predigt.
Freitag, den 26. Dezember:
Anzeige.
Heute mittag verſchied ſanft nach kurzem
Todes= R.
Vorabendgottesdienſt 4 Uhr 30 Min.
Leiden mein lieber Mann, unſer guter Vater,
Samstag, den 27. Dezember:
Schwiegervater und Großvater
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
Morgengottesdienſt 9 Uhr.
Predigt 9 Uhr 30 Min.
unſeren lieben Sohn, Bruder, Schwager, Enkel
Sabbatausgang 5 Uhr 20 Min.
und Neffe
Johannes Schäfer
Gettesdienſt in der Synagoge der israelitiſchen Religiongs
geſellſchaft.
Ludwig
im 76. Lebensjahre.
Samstag, den 27. Dezember:
Vorabend 4 Uhr. Morgens 8 Uhr. Nachmittags 3 Uhn
nach kurzem, ſchwerem Leiden im Alter von
Dies zeigen trauernd an:
30 Min. Sabbatausgang 5 Uhr 20 Min.
14 Jahren zu ſich in die Ewigkeit abzurufen.
Margarete Schäfer, geb. Heleine,
Wochengottesdienſt von Sonntag, den 28. Dezember, an
Morgens 7 Uhr Nachmittags 4 Uhr.
Heinr. Schäfer u. Frau, geb. Däumler,
Die trauernden Hinterbliebenen:
NB. Montag, den 29. und Dienstag, den 30. Dezember
Wilh. Petry u. Frau, geb. Schäfer,
Familie Nikolaus Merkel.
Rausch Chaudesch Teweth.
Heinr. Schäfer u. Frau, geb. Schäfer.
Familie Weißgerber.
Tageskalender.
Darmſtadt, Baden=Baden, 23. Dez. 1913
Darmſtadt, den 23. Dezember 1913.
Mittwoch, 24. Dezember.
(26780
Rhönring 121.
Ausſtellung von G v. Bellersheim, Eichbergſtraße8
15
Die Beerdigung findet ſtatt am 26. Dezember,
Die Beerdigung findet am 25. Dezbr., nachm.
(geöffnet von 11—1 Uhr).
½3 Uhr, vom ſtädt. Krankenhaus (Grafenſtraße)
vorm. 11 Uhr, von der Friedhofskapelle aus.
Donnerstag, 25. Dezember.
aus, ſtatt.
(26783)
Weihnachtsfeiern: Darmſtädter Männergeſangver
ein um 8=Uhr im „Konkordiaſaal”.
Männerquartett
„Loreley” um 8 Uhr im „Perkeo”.
Geſanaverein
Liederzweig” um 8 Uhr in der Turnhalle am
Woogs=
platz. — Geſangverein „Sängerluſt” um 7 Uhr im „Maa
thildenhöhſaal”
Geſangverein „Melomanen” um
8 Uhr im „Schützenhof”.
Geſangverein „Liederkranzu
Todes=Anzeige.
Todes=Anzeige.
um 7½ Uhr im Orpheum.
Aufführung „Das Mirakel” um 8 Uhr in der Feſt=
Hiermit die ſchmerzliche Nachricht, daß
halle zu Frankfurt (Gaſtſpiel des Deutſchen Theaters
meine innigſtgeliebte Gattin, unſere treubeſorgte
zu Berlin).
Heute ſtarb nach ſchwerem Leiden unſere
Mutter, Schweſter, Schwägerin und Tante
Freitag, 26. Dezember.
liebe Mutter, Großmutter, Schwiegermutter,
Großh. Hoftheater, Anfang 2 Uhr, Ende gegen
4½ Uhr (Volksvorſtellung): „Lumpacivagabunduse
(B26758
Schweſter und Tante
Frau Anna Waigel
Abendvorſtellung: Anfang 7 Uhr. Ende 11 Uhr (Ab. D)
„Tannhäuſer”.
geb. Hindelang
Vorſtellungen um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Weihnachtsſeiern: Turngemeinde Darmſtadt um
Marie Rapp Wwe.
Montag abend 7½ Uhr, nach langem, ſchwerem
7 Uhr im Turnhauſe. — Turngeſellſchaft um 7 Uhr im
Leiden ſanft verſchieden iſt.
Turnhauſe. — Kaufm. Stenographen=Geſellſchaft „
a=
belsberger” um 7 Uhr im „Rummelbräu‟. — Katho=
Darmſtadt, den 22. Dezember 1913.
likenverein um 8¼ Uhr im „Konkordiaſaal”
Im Namen der Hinterbliebenen:
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — „Perkeo” um
Christian Waigel und Kinder.
und 8 Uhr. — Café „Metropole” um 4 und 8 Uhr.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Britannia=Hotel um 7½ Uhr.
Darmſtadt, den 23. Dezember 1913.
Aufführung „Das Mirakel” um 8 Uhr in der Feſt=
Die Beerdigung findet am 24. Dezember,
nach=
halle zu Frankfurt (Gaſtſpiel des Deutſchen Theaters
Die Beerdigung findet am 1. Feiertag,
nach=
zu Berlin).
mittags um ½3 Uhr, von dem Beſſunger
mittags 3 Uhr, vom Portale des ſtädtiſchen
Friedhof aus, ſtatt.
Druck und Verlag: L. C. Wirtich’ſche Hofbuchdruckerei,
Friedhofs aus, ſtatt.
(*18276
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſiel; für den übrigen
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteill
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
Amtlicher Wetterbericht.
und Niederſchläge brachte, dagegen im Binnenland die leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Temperaturen unter 00 ſanken. Wir werden morgen im redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
Das Hochdruckgebiet über Mitteleuropa hat beträcht= Bereich tiefen Druckes veränderliches, etwas milderes „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
lich abgenommen und liegt mit ſeinem Kern über den Wetter haben.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Alpen, während im Norden und Weſten tiefer Druck ſich
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 24. De= nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
ausgebreitet hat und in Norddeutſchland Erwärmung l zember: Veränderlich, etwas milder, Schnee älle.
zurückgeſandt.
— Riesenauswanl
ca. 50 000 Stück am Lager von Figean
bis zu den feinsten Ausführungen
Heafdf
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(26778a
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Telephon 1791,
(*326a m
(
1
p4
2
(
Letzte
In Proz. Zf.
Se
In Proz. 1 Zf.
In Proz. Zf.
Diotd.
Kurſe vom 23. Dezember 1913.
2¾/0 Oeſt. Südb. (Lomb.) 51,90 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
3½ Offenbach . . . . . . 87,00
7 Schuckert, Nürnberg . . 149,703 Raab=Oedenburg . . . 76,00
84,50
4 Wiesbaden . . . . . . 95,50
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
12 Siemens & Halske . 217,50
do.
In Proz.12 Bergmann Electr 123,50 4 Kronprinz Rudolfbahn 85,00 4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
In Proz. Zf.
83,50
Zf.
S. 15—19, 21—26
Ruſſ. Südweſt . . . . . 86,00
Worms . . . . . . . .
Staatspapiere.
96,50 4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 Zu
5 Agentinier . . . . . . . 98,40 110 Deutſch. Ueberſee Electr. 165,00 4½ Moskau=Kaſan . . 86,00 3½
85,40
do.
81,60 125 Gummi Peter . . . . 88,50
Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,004
do.
do.
84,004 Liſſabonner v. 1888 .
do.
30 Adler=Fahrradwerke
3½ Deutſche Reichsanl. . 85,254½ Chile Golb=Anleihe.
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
Kleyer . . . . . . . 365,00 4 Wladichawchas . . . . 86,40
Verzinsliche
do.
76,0015 Chineſ. Staatsanleihe. 97,50
84,20
do.
Rjäfan Koslow . . . .
Anlehensloſe.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98.9014½
89,8012 Maſchinenf. Badenia 128,00 3 Portugieſ. Eiſenb. . . . 68,501 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
. . . . 90,50 16 Wittener Stahlröhren 160,50
S. 12, 13, 16 . . . . 96,60 4 Badiſche . . . Tlr. 100 —
3½ do. Conſols . .. 85,30 4½ Japaner.
do.
7,
20
3½ Cöln=Mindner . 100 140,50
75,805 Innere Mexikaner . . . 66,30 8 Steana Romana Petr. 147,80
do. do.
S. 14, 15, 17, 24/26
*/10 Livorneſer . . . . . 67,80
96,60 3 Holl. Komm. . fl. 100
15 Zellſtoff Waldhof . . 218,50 3 Salonique=Monaſtir. . 63,00
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,40z
18—23 . . . . . . .
do.
3 Madrider . . Fs. 100 —
92,1014 Gold=Mexikaner v. 1904 72,00 12½ Bad. Zucker=Wag=
79,10 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
4 Bagdadbahn . . .
3½
häuſel . . . . . . . 199,50 4½ Anatoliſche Eiſenb. . 91,50
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=
Pfand=
do.
81,0015 Gold=Mexikaner . ..
.. 13889
briefe . . . .
97,403½ Buenos Aires Prov. 66,50 10 Neue Boden=A.A.=Geſ. 93,25
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe
S. 3—5 . . . . . . . 84,00
1Miſſouri=Paciſic . . .
3 Südd. Immobilien 54,80
S. 9—11. . . . . . . 84,10 4 Oeſterr. 1860er Loſe . 177,60
4 Northern=Paeifie . . . 92,50
do.
3½
83,80 Aktien inländiſcher
4 Southern=Paciſic 88,10 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00 3 Oldenburger . . . . . . 1280
do.
74,80 Transportanſtalten.
Bergwerks=Aktien.
84,00 2½ Raab=Grazer fl. 150 112,75.
4 Hamburger Staatsanl. 97,00
do.
5 St. Louis und San
3½
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,00 8 Hamb.=Amerika=Paket=
Unverzinsliche
4 Rhein. Hypothek.=Bank
Francisco . . . . .
fahrt . . . . . . . 132,4010 Aumetz=Friede . . . . 156,00
Anlehensloſe.
(unk. 1917) . . 93,20
5 Tehuantepec . . . . . . —
4 do. do. (unk. 1918) 96,90 3 Nordd. Lloyd . . . . . 116,7012 Bochumer Bergb. u.
3½ do. (unk. 1914). . 83,10 Augsburger. . . . . fl. 7 3410
do.
½
Gußſt. . . . . . . 209,00
83,806 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 121,00
Bank=Aktien.
73,50
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,00 Braunſchweiger Tlr. 20 206,20
do.
11 Deukſch=Luxemburg.=
10 Bank für elektriſche
3 Sächſiſche Rente . . . 76,10 Aktien ausländiſcher
86,10 Freiburger . . . . Fs. 15 122,90
do.
Bergb. . . . . . . 130,75
3½
Untern. Zürich . . —
4 Württemb. (unk. 1921) 97,50 Transportanſtalten.
Mailänder . . . . Fs. 45 146,00
Gelſenkirchener . . . . 180,50 8½ Bergiſch = Märkiſche
Städte=
do. v. 1875 92,1015 Anatol. Eiſenb. 60%
do. . . . . Fs. 10
7 Harpener . . . . . . 173,30
Einz. Mk. 408 . . 118,75
Bank . . . . . . . 143,10
Obligationen.
Meininger . . . . . fl. 7 33,60
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 96,608 Baltimore und Ohio . 93,25 15 Phönix Bergb. und
9 Berlin. Handelsgeſ. . .
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 607,00
Darmſtadt . . . . . .
17 Griechen v. 1887 . . 53,606 Schantungbahn . . . . 126,25
Hüttenbetrieb . . . 234,30 6½ Darmſtädter Bank . 115,90
do. v. 1858 f. 100 52200
½ do.
4 Italiener Rente . . . .
86,50
4½ Oeſterr. Silberrente 86,20 6½ Luxemb. Prince Henri 160,00 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank. . . 248,50
Frankfurt . . . . . . . 95,80 Ungar. Staats . . fl. 100 438,50
0 Heſt. Südbahn (Lomb.) 21,60
Caro . . . . . . . 61,0016 Deutſche Vereinsbank . 118,003½ do.
96,10 Venediger . . . . Fs. 30
4 do. Goldrente . . . 87,70
4 do. einheitl. Rente . 82,706 Pennſylvania R. R. . 107,80 4 Laurahütte . . . . . . 149,50 5½ Deutſche Effekt.= und
Türkiſche . . . . Fs. 400 168,00
4 Gießen . . . . . . . .
10 Kaliwerke Aſchersleben
W.=Bank . . . . . 113,00
do.
3 Portug. unif. Serie I 62,00 Lette Induſtrie=
85,20 Gold, Silber und
10
Weſteregeln 187,00 10 Diskonto=Kommandit 185,25
3 do. unif. Serie III 62,85 Owid.
Aktien.
,Heidelberg . . . . . .
5 South Weſt Africa .
Banknoten.
Dresdener Bank . . 140,60a
3 do. Spezial . . . . 9,75 3 Brauerei Werger. . . 64,00
do.
85,00 Engl. Sovereigns . . . . 20,44
9½ Frankf. Hypoth.-B. 207,00
Prioritäts=
5 Rumänier v. 1903 . . 99,3025 Bad. Anilin= u. Soda=
Karlsruhe . . . . . . . 94,00 20 Francs=Stücke . . . . 16,15
6½
Mitteld. Kreditbank 114,5
Obligationen.
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. 89,10
3½
do.
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Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Seite 9.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Nummer 315.
Seite 10.
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26
[ ← ][ ][ → ]
Nummer 315.
Darmſtädter Taglbatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
für die Rebeneſenbahnen Deuſchlands Anwendung zu finden haben,
Gefunden: 1 Damenpelz (ſchwarzer Sealskin). 1 ſchwarzer mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft.
ſſchmaler Pelz ohne Futter. 1 Zwicker in braunem Futteral. 1 he=
12. Gegenwärtige Polizei=Verordnung tritt am Tag ihrer
Gräiſches Buch. 1ſchwarzer Sealskin. 1 brauner Strickſtrumpf. 1 Zwicker Verkündigung in Kraft. Gleichzeitig wird die Polizei=Verordnung
mnit Nickelgeſtell in Futteral. 1 Paar Einlageſohlen und 1 Bund gleichen Betreffs d. d. 23, 12. 1897 aufgehoben.
Schnürriemen. 1 Päckchen gelber Stoff. 1 Bäckerkorb. 1 Kinder=
Darmſtadt, den 15. Auguſt 1899.
(26372fsg
Weiterwagen. 1 ſilberne Damenuhr.
(26705
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Städtiſche Sparkaſſe.
Finden ſich: 1 Spitzhund, 1 Jagdhund (zugelaufen). Die Hunde
Montag, den 29. und Dienstag, den 30. Dezember
Eönnen von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt1913 ſind die Kaſſen auch nachmittags von 3—5 Uhr geöffnet.
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dort=
Darmſtadt, den 20. Dezember 1913.
(26635oi
elbſt jeden Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(26704
Städtiſche Sparkaſſe Darmſtadt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Donnerstag, den
Netz, Direktor.
25. Dezember, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends
Folgende Apotheken geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße,
und Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Am Freitag, den 26. Dezember, Blädliſche Bparkaſſe Barmſlaot
ind nachfolgende Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und
22 Hügelſtraße 22
Adler=Apotheke, Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind
von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Fernſprech=Anſchluß Nr. 456
Mündelſichere Anſtalt unter Haftung der Stadt Darmſtadt.
C.
Strengſte Amtsverſchwiegenheit gegen jedermann, auch gegen=
Straßenbahnen und Tührwerksverkehr.
über Behörden (vergl. § 25 der Satzung).
In letzter Zeit mehren ſich wieder die Klagen darüber, daß dielReſerven über M. 2000000, Aktiven über M. 40000000,
Leiter von Fuhrwerken die polizeilichen Vorſchriften über den Straßen=
Spareinlagen über M. 38000000.
Oerkehr nicht befolgen und insbeſondere die Warnungsſignale der Reichsbank=Giro=Konto.
Poſtſcheck=Konto Frankfurt a. M.
Motorwagen und der Lokomotiven der Straßenbahn außer Acht Scheck=Konto bei der Depoſiten=
Nr. 5869.
aſſen. Des öfteren verſuchen die Fuhrleute noch unmittelbar vor den
kaſſe der Bank für Handel Scheck=Konto bei der Heſſiſchen
Motorwagen oder den Lokomotiven über die Geleiſe zu kommen, ſo=
und Induſtrie.
Landes=Hypothekenbank.
Jaß die Straßenbahn zum Stehen gebracht werden muß. Wir ſehen
Ausgabe von Heimſparbüchſen.
ns daber veranlaßt, erneut hinzuweiſen auf die nachſtehend abge= Verkehrszeit: vom 1. April bis 30. September am jedem Werktage
pruckte Polizeiverordnung vom 15 Auguſt 1899, insbeſondere auf
vormittags von 8—12½ Uhr;
Deren §§ 7 und 8. Die Schutzmannſchaft iſt angewieſen, auf das
vom 1. Oktober bis 31. März an jedem Werktage
Strengſte auf die Befolgung der Vorſchriften der Verordnung zu achten.
vormittags von 8½—12½ Uhr.
Darmſtadt, 16. Dezember 1913.
I. Darlehensgeſchäft und Verwaltung: im erſten Stock.
Großherzogliches Polizeiamt.
II. Einlagen= und Rückzahlungsgeſchäft: im Erdgeſchoß.
Verzinſung der Einlagen: bis einſchließlich M. 10000
Gennes.
3½ %, über M. 10000 — 3% für die ganze Einlage.
Polizei=Verordnung
Zinsbeginn: Der Zinſenlauf beginnt mit dem auf die
Kapital=
etreffend: Maßregeln zur Verhütung von Unglücksfällen und Ver=einzahlung folgenden Tage und endigt bei Rückzahlungen mit dem
kehrsſtörungen aus Anlaß des Betriebs der Straßen= der Erhebung vorausgehenden Tage.
(16821a
bahnen in der Stadt Darmſtadt.
(64
Zur Verhütung von Unglücksfällen und Verkehrsſtörungen aus
Städtiſche Pfennig=Sparraſſe.
Anlaß des Betriebs der Dampfſtraßenbahn und der Elektriſchen Bahn
Einzahlungen in Pfennigbeträgen von 10, 20 Pfg. u. ſ. f. bis
auf den öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen der Haupt= und einſchließlich eine Mark, werden jeden Samstag, nachmittags von
Reſidenzſtadt Darmſtadt wird für deren Bezirk nach Anhörung der 2—8 Uhr, von nachverzeichneten Erhebeſtellen entgegengenommen:
Stadtverordneten=Verſammlung und mit Genehmigung des Groß= Praſſel, M. W., Schulſtr. 10.
Seibert, Fr., Pallaswieſenſtr. 44.
verzoglichen Miniſteriums des Innern d. d. 31. Juli 1899 zu Nr. M. Landau, M., Mathildenplatz 1. Waitz, E., Eliſabethenſtr. 16.
J. 21958 auf Grund des Art. 56 Abſ. 2 Ziff. 1 der Städte=Ordnung Bopp, K., Heinheimerſtr. 74.
Büchler, A., Roßdörferſtr. 26.
ierdurch verordnet, was folgt:
Waitz, Pfarrer, Mollerſtr. 23.
Hebermehl, G., Eliſabethenſtr. 53.
1. Beladenen Laſtfuhrwerken, ſowie ſolchen, welche wegen Kolb, P., Dieburgerſtr. 9.
hrer Beſchaffenheit oder Ladung ſchwer lenkbar ſind, iſt das Befahren Koch, K., Marktplatz 3.
Filialen:
er Schienen der Straßenbahnen in ihrer Längsrichtung, ſoweit der Stephan, H., Stiftſtr. 29.
Kiesſtraße 34, Beſſungerſtr. 86,
Fahrdamm neben dem Gleiſe genügende Breite hat, um den Bahn=Finke. P. C., Ballonplatz 5.
Lauteſchlägerſtraße 4,
Möller=
förper vermeiden zu laſſen, verboten.
Klockow, F., Pankratiusſtr. 26.
ſtraße 17.
§ 2. Soweit die Gleiſe der Straßenbahnen in der Mitte der Scholl, R., Soderſtr. 44.
Möſer, J. H., Ruthsſtr. 24.
Straße liegen, haben die in der Bewegung befindlichen Reiter, Rad=Poth, E., Heinheimerſtr. 20.
ahrer, Fuhrwerke, Handwagen und ſonſtigen Fahrzeuge, ſowie Vieh=
Sulzmann, A., Forſtmeiſterſtr. 2.
Schwab. T, Ernſt=Ludwigspl. 4. Mattheß, H., Liebfrauenſtr. 58.
ransporte ſich ſtets rechts zu halten, es ſei denn, daß die rechte Seite Supp, A. J., Marktplatz 8.
es Fahrdamms auf irgend eine Art geſperrt iſt.
Erb, O., Alexanderſtr. 17½=
Jarraſch, J., Heinheimerſtr. 35.
§ 3 Bei dem Ertönen der Signalglocke haben Fußgänger,
Netz, Direktor.
Fuhrwerke, Reiter, Radfahrer und Viehtransporte ſich rechtzeitig von
en Gleiſen zu entfernen und den Straßenbahnwagen vollſtändig
ruszuweichen.
Schlachtviehmarte Darmſtadt.
Solange ein Zug bzw. ein elektriſcher Straßenbahnwagen ſich
In der Woche vom 29. Dezember 1913 bis 3. Januar 1914
Bewegung befindet, iſt das Ein= und Ausſteigen und der Verſuch
finden die hieſigen Kalbermärkte Montags und Dienstags und
ſazu verboten.
Es iſt verboten, Fuhrwerke oder Vieh in denjenigen Straßen, die Schweinemärkte Montags, Mittwochs und Freitags an den
(26761ms
durch welche die Straßenbahnen fahren, ohne Aufſicht oder unterdurch die Marktordnung feſtgeſetzten Stunden ſtatt.
Darmſtadt, den 23. Dezember 1913.
lufſicht unerwachſener Perſonen frei ſtehen zu laſſen. Fuhrwerke
eder Vieh dürfen auch bei gehöriger Aufſicht nur dicht an der Kante
Schlacht= und Viehhof=Direktion.
des Fußſteiges und müſſen mindeſtens ſo weit von dem Gleiſe der
Straßenbahn ſtehen bleiben, daß der Betrieb der letzteren nicht ge=
Bekanntmachung.
ſtört wird. Andernfalls iſt das Anhalten in der Straße überhaupt
Nachdem der ſeitherige Rechner des Kirchenrat Kyritz’ſchen
unzuläſſig.
Es iſt ferner unterſagt, Vieh frei auf dem Bahnkörper laufen Stiftungsfonds, Rentner Heinrich Lehr, auf ſein Nachſuchen wegen
zu laſſen, und es ſind Perſonen, welchen die Aufſicht über dieErkrankung von dieſem Amte enthoben worden iſt, wurde der
Stadt=
auf der Straße oder ſonſt in der Nähe der Bahn befindlichen verordnete Seminarlehrer Wilhelm Pickert hier zum Rechner dieſes
Tiere obliegt, dafür verantwortlich, daß der Bahnkörper von den Fonds ernannt, was hiermit bekannt gegeben wird.
(26724
Darmſtadt, den 20. Dezember 1913.
Dieren nicht betreten wird, ſowie daß dieſelben vorkommenden Falls
allsbald wieder von jenem weggetrieben werden.
Großherzogliches Oberkonſiſtorium.
Die Polizeibeamten ſowe die Bahnbedienſteten ſind befugt,
D. Nebel.
aufſichtslos daſtehendes Fuhrwerk und Vieh, ſowie ſonſtige
Gegen=
ſtände, welche die Gleiſe verſperren, zu entfernen.
§ 4. Das Hinüberſchaffen von Pflügen, Eggen und anderen
Holz-Verſteigerung.
Geräten, ſowie von Baumſtämmen, Bauholz und anderen ſchweren
Geegenſtänden über die Schienen der Straßenbahnen darf, ſofern Mittwoch, 31. Dezember I. J., vormittags 9 Uhr,
jne Gegenſtände nicht getragen werden, nur auf Wagen oder unter= werden in der Reſtauration „Zum heiligen Kreuz” (Halteſtelle der
legten Walzen erfolgen.
Es iſt verboten, die Bahnanlagen, ſowie die Betriebsmittel zuelektriſchen Straßenbahn) zu Darmſtadt verſteigert:
1. Aus Forſtwartei Faſanerie das Durchforſtungsholz aus
beſchädigen, feſte Gegenſtände auf die Fahrbahn zu legen oder ſonſtige
Diſtrikt Tiergarten 18 und 22:
Fahrthinderniſſe anzubringen, Weichen umzuſtellen falſchen Alarm
Scheiter, rm: 287 Buchen I. Kl., 384 Buchen II. Kl.
zu erregen, Signale nachzuahmen oder andere betriebsſtörende Hand=
Hainbuche, 8 Eichen; Knüppel, rm: 227 Buchen, 12
Hain=
lungen (wie insbeſondere auch das Anhäufen oder Abwerfen von
buchen, 4 Eichen; Reiſig, Wellen: 5150 Buchen, 60 Hain=
Eochnee, Eis uſw. auf das Bahnplanum) vorzunehmen.
buchen; Stöcke, rm: 168 Buchen, 4 Eichen.
Der Gebrauch ähnlicher Signalglocken, wie diejenigen der
2. Aus Forſtwartei Einſiedel von der Abtriebsfläche in Kern=
Estraßenbahnen, iſt verboten. Per onen, welche beim Herumfahren
wieſenteil 5 (Nr. 2—84 an Dörrwieſenſchneiſe nächſt
Born=
ron Verkaufswagen ſich durch beſondere Signale dem Publikum
be=
ſchneiſe):
m erklich machen, haben hierzu vorher polizeiliche Genehmigung zu
Scheiter, rm: 58 Eichen, 10 Birken; Knüppel, rm: *2
Hain=
en wirken und die dabei geſtellten Bedingungen einzuhalten.
buchen, 50 Eichen, 6 Birken, 1 Erle; Reiſig, Wellen:
§ 5. Das Klettern auf die für die elektriſche Bahn aufgeſtellten
120 Hainbuchen, 1390 Eichen; Stöcke, rm: 8 Hainbuchen,
Maſten, das Behängen der zu dieſer Bahn gehörigen Drähte mit
57 Eichen.
ingend welchen Gegenſtänden, ſowie das Anfaſſen der elektriſchen
Die Holzſchläge in Diſtrikt Tiergarten liegen direkt an der
Leitungen iſt verboten.
§ 6. Fahnen dürfen an Gebäuden oder an Maſten nur ſo Dieburgerſtraße und am Steinbrückerteichweg; das Holz trägt die
lamgebracht werden, daß ſie die Drähte der elektriſchen Bahn oder derllaufenden Nummern von 148 an aufwärts und iſt durchaus gut
ab=
zufahren. Auskunft erteilen Forſtwart Schmidt zu Faſanerie und
Telegraphen= und Telephonleitungen nicht berühren können.
§ 7. An Straßenkreuzungen oder Abzweigungen haben für Forſtwartei Einſiedel Forſtwart Lohfink zu Einſiedel, beides
Herſonen, Fuhrwerke. Handwagen und ſonſtige Fahrzeuge, Poſt Darmſtadt.
Darmſtadt, den 22. Dezember 1913.
Rteiter, Radfahrer, Viehtransporte uſw., welche das Gleis
üwerſchreiten wollen, ſo rechtzeitig zu halten, daß die Wagen
Großherzogliche Oberförſterei Kranichſtein.
dier Straßenbahnen in ihrer Fahrt nicht gehindert werden.
van der Hoop.
(26754
Fuhrwerke, Fahrzeuge, Reiter, Radfahrer,
Viehtrans=
norte uſw. haben, ſobald das Signal der Straßenbahnen ertönt,
Bekanntmachung.
wenn nicht beſondere Tafeln den Haltepunkt bezeichnen,
min=
dieſtens 5 Meter vor der Straßenkrenzung beziv. Abzweigung
Der Voranſchlag der Gemeinde Eſchollbrücken für 1914 liegt
Halt zu machen.
von Samstag, den 27. Dezember 1913 bis Freitag, den
§ 8. An den Straßenkreuzungen der von Straßenbahn=2. Januar 1914 auf der Amtsſtube der unterzeichneten
Bürger=
limien durchzogenen Straßen haben Leiter von Fuhrwerken, meiſterei zur Einſicht der Beteiligten offen.
Automobilen und ſonſtigen Fahrzeugen, Reiter, Radfahrer uſw.
Innerhalb dieſer Friſt können Einwendungen gegen den
In=
die Gangart derart zu verkürzen, daß ein Halten vor dem halt des Voranſchlags ſchriftlich oder zu Protokoll bei der unter=
Glleis noch möglich iſt und der Straßenbahnwagen ungehindert zeichneten Bürgermeiſterei vorgebracht werden.
weiterfahren kann.
Gleichzeitig wird darauf hingewieſen, daß eine Umlage be=
§ 9. Es iſt verboten, Kinder in oder unmittelbar neben denſchloſſen worden iſt, zu der die Ausmärker herangezogen werden.
Gleiſen der Straßenbahnen ſpielen zu laſſen. Ebenſo iſt verboten,
Eſchollbrücken, den 23. Dezember 1913.
(26765
zoiſchen dem Bahngleiſe mit Kinderwagen entlang zu fahren.
Großh. Bürgermeiſterei Eſchollbrücken.
§ 10. Entſtehen Verkehrsſtörungen oder Gefährdungen durch
Götz.
Zuſammentreffen der Straßenbahnen mit Fuhrwerk, größeren
Menſchen=
anſ:ſammlungen oder dergleichen, ſo iſt jedermann, insbeſondere auch
Antikes
das Bahnperſonal gehalten, ſich den Anweiſungen der einſchreitenden
Gelbe Mäuschen
Poolizeibeamten unverzüglich zu fügen.
Wandschränkchen
§ 11. Zuwiderhandlungen gegen die vorſtehenden VorſchriftenUeberrhein. Induſtrie, blaue
Sied=
werden, ſofern nicht im gegebenen Fall Strafvorſchriften des Reichs=kartoffeln, Zwickauer. W. Nungesser, (Eichenholz) mit Schnitzerei, ſeltenes
(25032a Stück, zu verk. Näh. Exp. (26711t
ſtafgeſetzbuchs, des Polizeiſtrafgeſetzduchs oder der Haln=Ordnung : Dieburgerſtraße 10.
Seite 11.
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vor Ablauf der Badezeit.
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Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913,
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
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haben, wenn ich nicht pünktlich wäre. Folglich kann ich
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ſelbſt Sie gar nicht mehr nach Hauſe bringen. Aber ich klammerte ſie ſich am Sitz feſt.
Anno dazumal.
kann Sie auch nicht hier im Walde laſſen—
Ich will nicht! Ich mag nicht! Ich gehe nicht!
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
Er lachte auf, wie nach einem guten Witz. Dann ſchien
Da machte der Franzoſe eine Bewegung. Im nächſten
Von Oskar T. Schweriner.
ihm eine Eingebunng zu kommen. Er ſchnalzte mit Dau=
Moment waren die beiden Soldaten an den Wagen ge=
Alle Rechte vorbehalten.
men und Zeigefinger, daß es knallte.
ſprungen und hatten das Mädchen gepackt an Armen und
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
Ich hab’s, Mademoiſelle! Sie werden ſo liebens= Beinen. Mit einem Ruck war es aus dem Wagen heraus=
21
(Nachdruck verboten.) würdig ſeien, drüben in der Kaleſche Platz zu nehmen. gezerrt. Es ſtieß einen gellenden Hilferuf aus; da lag
Vielleicht können die Kerls uns da Beſcheid ſagen, Ich fahre mit dieſem Wagen nach dem Exerzierplatz, und
ſchon die Hand des Offiziers feſt auf ſeinem Munde.
meinte der Leutnant und trieb die Pferde zu größerer Eile die beiden Leute hier bringen Mademoiſelle heil und
ge=
emn. Bald hatten ſie den langſam dahinrollenden Wagen ſund nach Hauſe zurück.
Es wird Ihnen nichts geſchehen, raunte er Ruth ins
eungeholt. Der Fahrer auf dem Bock hielt, anſcheinend
Uhr, aber es geht nicht anders. Die Soldaten werden
Er wandte ſich an die Soldaten:
weil er die Uniform eines Vorgeſetzten erkannte, ſofort an.
Ihnen nichts tun. Wenn Sie aber noch einmal um Hilfe
Ihr habt verſtanden?
Ihr Leute da! Wie kommen wir nach Berlin
rufen, dann ſtehe ich für nichts!
Zu Befehl, Herr Leutnant.
hi nein?
Ruth ſchien dieſer Vorſchlag nicht zu behagen. Etwas
Wie in einem Lichtblitz, ſo klar, hell und deutlich, er=
Wenn Sie immer geradeaus fahren, mein Leutnant, Inſtinktives warnte ſie davor.
kannte Ruth plötzlich den ganzen Schrecken ihrer Lage.
k mmen Sie ſchon hinein. Ich möchte mir aber geſtat=
Könnte ich nicht mit Ihnen zurückfahren?
Genau wußte ſie, was mit ihr geſchehen. Man wollte ſie
tem, Herr Leutnant, darauf aufmerkſam zu machen, daß es
Der Leutnant lachte.
entführen.
m indeſtens eine Stunde dauert, ehe Sie dort ankommen,
Das geht beim beſten Willen nicht.
Noch einmal ſah ſie das Zimmer in der
Heiligengeiſt=
ſunnd daß es jetzt fünf Uhr iſt.
ſtraße, den Vater mit der langen Pfeife, Fritz — dann
Ich könnte vorher ausſteigen und warten, bis der
Was wollen Sie damit ſagen?
Appell zu Ende iſt, und dann könnten Sie mich nach wurde ſie ohnmächtig.
Daß unſere Abteilung um halb ſechs Uhr zum Ab=
Hauſe bringen.
Die Szene hatte ſich in größter Schnelle abgeſpielt.
rearſch antritt.
Doch der Leutnant ſchüttelte den Kopf; er ſchien ſich Und nun knallte die Peitſche, das Pferd zog an, die Ka=
Der Leutnant ſchien heftig zu erſchrecken.
an der Verwirrung und Angſt des Mädchens zu weiden. leſche raſſelte davon, mit dem einen Soldaten auf dem
Diable! Das habe ich ja ganz vergeſſen! Woher
Bock und mit Ruth und dem anderen Soldaten im In=
Dann muß ich ſchon darauf beſtehen, daß Sie mich
piiſſen Sie denn das übrigens?
nern des Wagens.
nach Hauſe bringen; ich möchte mich dieſen beiden frem=
Ich gehöre ja zu Ihrem Truppenteil, Herr Leutnant.
den Soldaten nicht anvertrauen.
Der Leutnant blieb ſtehen, bis der Wagen ſeinen
Nur, daß wir beide, mein Kamerad und ich, auf Befehl
Augen entſchwunden war. Dann zog er die Schultern
Da nahm der Offizier eine andere Haltung an.
vopraufgefahren ſind.
Richtig! Parbleu, was machen wir jetzt?
Und ich muß Sie ſchon bitten, ſich meinen Anord= hoch und rieb ſich mit einem fauniſchen Ausdruck im
Ge=
ſicht die Hände.
Wie verzweifelt blickte der Leutnant von den Soldaten nungen zu fügen. Ich habe keine Luſt, Ihretwegen mich
zu: Ruth und von ihr zu den Pferden.
ſchwerer Strafe auszuſetzen.
Famos! Es wird klappen! Es wird ganz gewiß
Sie ſehen mich in einer peinlichen Lage, Mademoiſelle.
Er war vom Wagen geſprungen und hielt ihr die klappen! Die ſchöne Jüdin iſt mein!
Icch muß in der Tat in einer halben Stunde bei meinem Hand hin.
Dann ließ er kurzerhand Pferd und Wagen ſtehen
Sruppenteil ſein. Es würde ſehr höſe Folgen für mich
Alſo — wenn ich bitten darfl
und eilte in der Richtung auf Berlin zurück.
Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Seite 14.
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halen des Leutmanis abhängen, Wäre der nicht bei ſei=
Das, was er ohne weiteres „unterliegen” nannte, war
Die Nachricht von dem bevorſtehenden Aufbruch der nem Truppenteil erſchienen, hätte er ſich entſchuldigen Pflichtverletzung. Wie hatte er immer geringſchätzig die
Truppen war mit Windeseile durch Berlin geflogen. Und laſſen, ſo würde Fritz nicht an ſich gehalten haben. Aber Achſeln gezuckt, wenn das Geſpräch auf Pflicht und Liebe
jetzt ſtürmte, was nur irgendwie von Hauſe fort konnte, der Leutnant war da, er ſtand dort drüben an der Spitze kam. Die Situation ſchien dann immer ſo überaus einfach
dem Exerzierplatz im Tiergarten zu. Im weiten Kreiſe ſeines Zuges. Den galt es jetzt im Auge zu behalten. geweſen zu ſein. Selbſtverſtändlich erſt die Pflicht und
zwiſchen den Bäumen ſtehend, umrahmten die Berliner Wenn das gelänge, ſo würde er ſelbſt den Weg zu Ruth dann die Liebe; niemals hatte er es verſtehen können, wie
das Lager, mit begeiſterter oder höhniſcher Kritik durch= weiſen.
man aus dieſen beiden einen Zwieſpalt hatte herbeiführen
aus nicht ſparend.
Auf dem Wege zum Appell hatten Fritz und Franz können.
Schau den ſchönen Jüngling! Schmückt der Tſchako erwogen, ob ſie ſich nicht an den Oberſt wenden ſollten,
Nun erfuhr er’s am eigenen Leibe. Erfüllte er ganz
nicht das Haupt wie Lorbeer die Stirn eines homeri= doch nach reiflicher Ueberlegung hatten ſie davon Abſtand ſeine Pflicht, ſchwenkte er, wie er mit Ferdinand
beſpro=
ſchen Helden? flüſterte entzückt ein Backfiſch von fünfzehn genommen. Denn ſie ſagten ſich ganz folgerichtig: Iſt derchen, im entſcheidenden Augenblick ab — mit anderen Wor=
Jahren, der gerade in der Schule ſich das Köpfchen mit Oberſt mit im Spiel, ſo verſchlimmern wir die Situation ten: deſertierte er —, ſo würde er nach Verabredung
Fer=
den Taten Achills zu füllen hatte. Und ein echt Berliner bedeutend. Denn dann wird er, ſobald er ahnt, daß wir dinand treffen und mit Gottes Hilfe auch richtig nach
Bürgerkind, das die Bemerkung der jungen „Dame” ge= von dem Vorgefallenen wiſſen und Ruth zu Hilfe eilen Tilſit gelangen. Aber dann mußte er Ruth ihrem
Schick=
hört hatte, meinte ſchlagfertig:
wollen, uns daran hindern. Weiß er aber nichts davon ſal überlaſſen. Wollte er das nicht — und es lief ihm
Aber jewiß, Freileinchen! Det Dings paßt janz fa= — was den beiden aber unwahrſcheinlich ſchien, denn er bei dem Gedanken eiſig am Rücken entlang, dann mußte
mos auf dem Kopp! Sieht aus wie ne Kanne mit ne war nicht in das Haus des Bankiers zurückgekehrt und er bei der Truppe bleiben, mußte er dem Leutnant auf
abbene Tille.
hatte ſo die Entführung ermöglicht —, ſo wird es dem Schritt und Tritt folgen. Dann würde er aber nicht mit
Nach dem ausbrechenden Gelächter zu urteilen, ſchie= Leutnant nicht ſchwer fallen, alles zu leugnen. Er wird Ferdinand zuſammentreffen, würde wahrſcheinlich nie
nen die meiſten dieſe Anſicht zu teilen. Der Backfiſch zog entweder überhaupt nicht ſpazieren gefahren ſein — und mehr Gelegenheit haben, den Truppenteil zu verlaſſen, —
ſich errötend zurück.
etwaige Zeugen zu beſchaffen, wäre es zu ſpät geweſen —, würde das in ihn geſetzte Vertrauen getäuſcht, die Sache
Auch die alten Dögens hatten ſich eingefunden. Sie oder er wird ſchwören, er habe das Mädchen wieder nach des Vaterlandes verraten haben.
wollten ſolange wie möglich ihre Lieben ſehen, die Alten Hauſe gebracht. Für alle Fälle ſchien es alſo beſſer, den
Ihn ſchwindelte! Er konnte das eine nicht tun und
den Sohn und Lieſelotte den Bruder und auch noch ihren Oberſt aus dem Spiel zu laſſen.
das andere auch nicht. Einen kurzen Moment dachte er
Franz dazu.
Und während die Kommandorufe ertönten und die an Selbſtmord, aber auch nur einen kurzen Moment, dann
Dieſe beiden ſtanden bei ihren Truppenteilen. InTrompetenſignale erſchallten, wühlte immer der gleiche ſchämte er ſich ſeiner ſelbſt.
beiden kochte es. Sie wollten Ruth unter allen Umſtänden Gedanke in Fritz Dögens Hirn herum: Was nun?! Was
Als mit klingendem Spiel der Abmarſch begann, als
zu Hilfe eilen. Aber vorläufig mußten ſie hier ſtillſtehen nun?! Was nun?! Alles, alles war fehl gegangen oder Kolonne um Kolonne unter den Hochrufen der Berliner
und warten. Fritz ſchien es mehr, als ein Menſch er=vielmehr — würde fehl gehen. Das wußte er, das fühlte ſich in Bewegung ſetzte, da war er immer noch zu keinem
tragen konnte.
er. Denn er wußte, daß er unterliegen würde in dem Entſchluß gekommen.
Ihr weiteres Verhalten ſollte ganz von dem Ver= Kampfe, der ſich in ſeinem Innerſten abſpielte.
(Fortſetzung folgt.)
C
Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Seite 15.
beſſrer Qualiäken ſowohl bei Erporteuren als auch ſeie lich in ſchwacher Haktung auf den baſlautenden Wochen
*45
tens des Konſums mehr Beachtung fand. Demgemäß ausweis der Weltverſchiffungen, die ſchlechte Exportnach=
2
1
war Lieferung gut behauptet, zumal aus Argentinien über frage und Abgaben der Firma Armour per Mai ebenſo
Ssausae
§ 28
ungünſtige Druſchreſultate berichtet wurde. Ruſſiſche bewirkten günſtige Wettermeldungen aus dem Südweſten
Futtergerſte war vorübergehend ſchwächer, um ſchließlich der Vereinigten Staaten, ſowie der Bericht des Statiſtikers
. Bergmann & Co., Radebeul ist die beste Lilienmilchseife f.
wieder anzuziehen, als Rußland erneut höhere Forderun= Snow weitere Preisabſchwächung.
garte, Feibe Hantüblendendschön. Teipt. St. 50 Pf. Überallz. 1ab.
gen ſtellte. Mais behielt ruhiges Geſchäft; argentiniſcher
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt
Mais war etwas billiger käuflich während die Offerten Weizen, hieſiger und Wetterauer, 19,20—19,30, Nordd.
von Odeſſa und von der Donau ziemlich unverändert lau= 19,20—19,30 Kurheſſiſcher 19,20—19,30, Ruſſiſcher 22 bis
Sport, Spiel und Turnen.
teten. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches Getreide 23,50, Kanſas 22,25—23, Rumäniſcher 22—23,25, Red=
* Fußball. Darmſtädter Sportklub 1905. am letzten Marktage wie folgt:
winter. 22—23, Manitoba 22—22,75, Laplata 22—23,
Am zweiten Feiertag findet auf dem Sportplatze am alten
Walla=Walla 22—23; Roggen, hieſiger, 15,85—16, Baye=
Roggen
Weizen
Hafer
Schießhaus ein hochintereſſantes Wettſpiel ſtatt. Es trifft Königsberg.
riſcher 15,90—16; Gerſte, Pfälzer 17,75—18, hieſige
200
163 (*3
152½
hier der Darmſtädter Sportklub auf die erſte Mannſchaft Danzig .
-
152½ (—1½) 162 (*1 ) und Wetterauer 17,50—18, Riedgerſte 17,75—18, Fränkiſche
des Turnvereins 1846=Mannheim. Die dritte Mannſchaft Stettin . . . 178
(—2
152 (—2
17,75—18; Hafer hieſiger, 15,50—17, Bayeriſcher 15,50
153 (—1
der Hieſigen ſpielt gegen die gleiche des Fußballvereins Poſen . . . 182
(*3
150 (—1
bis 17, Ruſſiſcher 16,50—19, Amerikaniſcher 17—18, Rumä=
155 (—
Iſenburg in Iſenburg. Die vierte Mannſchaft ſpielt gegen Breslau . . . 181 (—1
niſcher 16,50—19; Mais mired 14,50—14,80, Ruſſiſcher
153 (—1
145 (—2
die dritte Mannſchaft des Fußballklubs Union=Wirhauſen Berlin
. 186 (—3.
156. (—½) 176 (—
14,75—15, Donaumais 14,75—15, Rumäniſcher 14.75—15,
auf hieſigem Platze.
(—1
(—
Magdeburg . 186
169 (—
Laplata 14,75—15, Weißer Mais 14,60—14,90 Weizen=
157
* Petersburg, 22. Dez. Die Kaiſerlich Ruſ= Halle .
65 (—2
178 (—
162 (—1
ſchalen 9,75—10, Weizenkleie 8,75—9,25, Roggenkleie 10 bis
,
ſiſche Automobil=Geſellſchaft veranſtaltet zu Leipzig . . . 18
161 (*1
165 (—
10,50, Futtermehl 12—14. Biertreber, getrocknet, 12,50—13,
Beginn des Sommers 1914 eine Automobil= Rundfahrt Dresden: .
184 (—1
155 (—1
Futtergerſte 13—13,75. Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab
155
von Moskau über Roſtow, Wladikawkas, Tiflis, Trans= Roſtock
(—1
154 (—
179 (—1
Mannheim): Nr. 0 31.25—31,50, feinere Macken 31,75 kis
151
kaukaſien, Sulhum Noworoſſiisk, Theodoſia, Yalta, Se= Hamburg
157 (—
191 (—1
169 (*1
32. Nr. 1 29,50—29,75, feinere Marken 30—30,25, Nr. 2
baſtopol nach Odeſſa. Die Automobiliſten aller Länder Hannover
(—1
182
161
159
28—28,25, feinere Marken 28,50—28.75, Nr. 3 26,50—26,75,
werden zur Teilnahme eingeladen.
160 (*6
194 (—4
Düſſeldorf .
172 (*2
feinere Marken 27—27,25. Nr. 4 22,50—22,75, feinere Mar=
189 (—3
Köln
158 (—1
168 (—1
len 23—23.25. Roggenmehl, hieſiges, Nr. 0 24,50—25, Nr. 1
-
Frankfurta. M. 195½ (— ) 162½ (—
170
22,50—23, Nr. 2 20—20,50.
2 (—
Mannheim . . 1
-
Landwirtſchaftliches.
170 (—
164
202½ (—2½)
Straßburg .
170
—) 175 (—2½)
Getreide=Wochenbericht
München
200
166 (— ) 164 (—
Handel und Verkehr.
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 188,75 (— 2,75),
vom 16. bis 22. Dezember.
Peſt April 192,60
), Paris Dez. 212,30 (—), Liverpool
* Das Brandenburgiſche Pfandbrief=
Vom Weltmarkte lagen keine neuen Anregungen vor, März 161,85
(—0.25), Chikago Dez. 136,10 (— 1.95).amt für Hausgrundſtücke, Berlin, legt zum
und da vor den Feiertagen ohnehin wenig Neigung zu Roggen: Berlin Dez. 158,50 (— 0,75), Hafer: Berlin Dez. Quartalstermin drei Millionen Mark ſeiner
reichsmündel=
geſchäftlichen Unternehmungen beſteht, ſo verlief die Be= 151,50 (*0,25). Futrergerſte Südruſſ. frei Hamburg un= ſicheren 4prozentigen Pfandbriefe zur Zeichnung zum
richtswoche wieder ſehr ruhig. In Amerika bewirkte der verzollt ſchwim. 114(* 2), Januar 113,50 (P 1,50), Mais Kurſe von 95,10 Prozent für freie Stücke und 95 Prozent
günſtige amtliche Saatenſtandsbericht eine mäßige Ab= Argent. ſchwim. 111.50 (—2), Donau Dez. 109,50 (—), für Stücke mit 9monatiger Sperre auf; die letzte
Subſkrip=
ſchwächung, die ſich auch zeitweiſe in den kanadiſchen Odeſſa prompt 107,50 (*0,50). — Der Feiertage wegen tion war zu denſelben Kurſen ausgeſchrieben worden.
Offerten zum Ausdruck brachte. Ebenſo erfuhren die For= erſcheint der nächſte Bericht am 6. Januar 1914.
Zeichnungen werden außer von der Bank für Handel und
derungen für nordruſſiſchen Weizen eine weitere Ermä=
Induſtrie und der Deutſchen Bank noch von einer großen
ßigung. Andererſeits meidete Argentinien ungünſtige
Frankfurt a. M., 23. Dez. Schlachtviehmarkt. Anzahl von Banken in Berlin, in der Provinz Branden=
Druſchergebniſſe, und das Angebot von dort blieb knapp (Amtlicher Bericht.) Auftrieb: 802 Kälber, 51 Schafe. 390 burg und im Reich entgegengenommen. Der Schluß der
und teuer. Für die Geſtaltung der Marktlage in Deutſch= Schweine. Marktverlauf: Kälber und Schweine lebhaft, Zeichnung iſt auf den 5. Januar 1914 feſtgeſetzt.
land fiel die ſchwächere Tendenz des Pariſer Termin= Schafe ruhig. Der Markt wird bei denſelben Preiſen wie
* Wien, 23. Dez. An der hieſigen Börſe ſind ſeit
marktes inſofern ins Gewicht, als das Exportgeſchäft mit geſtern geräumt.
der Herabſetzung des Bankzinsfußes um
Frankreich dadurch ins Stocken kam und vereinzelt ſogar
H Frankfurt a. M. 23. Dez. (Fruchtmarkt=½ Prozent umfangreiche Käufe in den verſchiedenen
frühere Abſchlüſſe rückgängig gemacht wurden. Da auch bericht.) Am Wochenmarkt heerſchte bereits Feiertags= Kategorien der öſterreichiſchen Renten zu verzeichnen.
die Mühlen mit Anſchaffungen zurückhielten, ſo mußten ſtimmung, und dementſprechend nur wenig Leben. Bei Trotzdem verſchiedene Großbanken die Situation dazu
ſich die Preiſe für Weizen an den meiſten Märkten des reichlichem Angebot, aber geringer Kaufluſt der Mühlen benutzten, um ihre Beſtände zu vermindern, und ſich ſo für
Inlandes um 2—3 Mark niedriger ſtellen. Im Lieferungs= war ſchwache Tendenz für alle Gattungen vorhanden. Be= die im nächſten Monat bevorſtehenden Emiſſionen zu
er=
geſchäft ließen Begleichungen den Dezemberkurs um 23 ſonders wurde Landroggen ſtärker offeriert, ebenſo Hafer leichtern, überſtieg doch noch die Nachfrage das Angebot
Mark zurückgehen, während Mai 1½ Mark einbußte. Auch in geringerer Qualität, während beſſere Sorten etwas ſo ſehr, daß täglich Kursſteigerungen zu verzeichnen waren,
bei Roggen vermochte mäßiges Angebot eine Preis= mehr gefragt waren. Gerſte unverändert und ſtill, Mais die zum Beiſpiel bei der Oeſterreichiſchen Kronenrente ſeit
abſchwächung nicht zu verhindern, da der Begehr ſeitens knapp und teurer, Futtermittel preishaltend. Die Forde= 26. November 1,90 Kronen betragen. Insbeſondere hat die
der Küſte nachgelaſſen hat und auch die Mühlen etwas rungen für Mehl blieben ohne Preisänderung gegenüber Mitteilung des Miniſterpräſidenten Grafen Stürgkh, nach
mehr Vorſicht im Einkauf bekundeten. Für Lieferungen der Vorwoche:
welcher die im Budgetproviſorium geforderten
Kredit=
war die Tendenz während des größeren Teiles der Be=
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt ruhig ermächtigungen von 494 Millionen auf 257
Mil=
richtswoche ziemlich ſtetig, da angeſichts der Aufnahme bei kleinen Preisveränderungen. An der Verliner lkionen Kronen veringert werden, die Kauftuſt ſo
ange=
weiterer Dezemberandienungen vielſach Deckungen erfolg, Produktenbörſe war Getreide ſchwach auf das kil=regt, daß ſich ſeit längerer Zeit zum erſten Male an der
ten. Für die ſchwächere Haltung am Schluſſe der Woche lige und reichliche Angebot an fremder Ware aus zweiter Wiener Börſe auch ſpekulative Rentenkäufe bemerkbar
war der Umſtand maßgebend, daß Rußland die Einfüh= Hand bei großer Zurückhaltung der Käuſer. Die direkten machen. Hierbei wird damit gerechnet, daß das Publikum
rung von Getreidezöllen plant, um den Export deutſchen Auslandsofferten waren nicht nachgiebiger.
Hafer war die Zuflüſſe der Januar=Kupons zu neuen Käufen ver=
Roggens und Mehls nach Rußland und Finnland zu behauptet, aber ruhig. Nach den letzten Kabelnachrichten wenden dürfte und daß die für Anfang 1914 erwartete
unterbinden. Im Hafergeſchäft blieb der Abſatz von ge= von den amerikaniſchen Getreidemärkten weitere Herabſetzung der Bankrate ebenfalls dem
Renten=
ringer Ware weiter ſchleppend, während das Angebot (Neu=York und Chikago) waren Weizen und Mais ſchließ= kurs zugute kommen wird.
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ar
1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
zu 315.,
Mitwoch, 24. Dezenber.
1913.
ſtennt. Ja, ſegt ſe, Du kernſt. 7 die Augeſhiſet jeder mit den ſprichworliche Dech begtat is, wie ſch. ſo
halte; waaß de Deiwel, ſeegt ſe, was deß heit is mit dem ſprech ich doch im Sinne vieler, wann ich ſag:
Deich, zeidem ich des Kebbche voll Budder dra gedha hab,
is er ſo ſteif un ſo babbig worrn, daß ich en gor net mehr
Gottlob, ſo ſeifzt heit mancher froh.
vun de Finger krieh . . ..
Nu is die Weihnacht endlich do;
Nooch ſo re koloſſale Rudd,
Merke Se wos? — No, ich hab’s aach gleich gemerkt,
Do is mer allemal kabudd,
wie die Budder net babbe wollt, daß ebbes net in Ord=
Un ferdich bis uffs babbe,
nung war. Nor mei Staarösche, deß Duſſeldier, die hott’s
Dhut mer nooch Adam ſchnabbe.
net gemerkt, daß ſe die Kaffeekobbcher verwechſelt hott un
hott anſtatts ihr Budder — mein Leim an ihren Kuche=
(n9ſts4 Rtoskpelwe
Aach die Geſchäftsleit, ach Herrjeh,
deich gedha. Un ſunſt will ſe immer ſo ſchlau ſei, un do
Die hatte’s ſchwerer noch als je.
kann ſe noch net emol gekochte Leim pun geſchmolzener
Die Leit zum Kaaf zu animiern,
Budder unnerſcheide. Ja, die Weiwer . . . .
dhat mer die letzte Mack risgiern.
ng
Awwer, wann Se glaawe, ich hett ſe uff ihrn Errdumm
Die Mieh, die war net ohne,
uffmerkſam gemacht, do ſin Se uff em Holzwähk. Weiter
Jedoch, ſie dhat ſich lohne.
nir! Ei, die weer im Stand geweſe, un hett mer ihrn
Mer hat mit ſeim geſparte Geld
eövland!
verkorckſte Kuchedeich hinnerſchdevorderſcht an de Kobb
Sei Weihnachtsbiddſcheh uffgeſtellt;
geworfe. Naa, ich hab ſchee mei Wiſſenſchaft for mich be=
Dem Reſuldad doch ſah mer’s a,
halte, bloß hab ich mer vorgenumme, dißmal ißte kaan
Die Kriſtkindcher werrn diß Johr klaa
Kuche und wannſte verhungern mußt.
Doch dhut mer deß verſchmerze,
Nadierlich hab ich ſchleunigſt un ſo ſchnell, wie de
Waaß mer, es kimmt vun Herze.
Hund gautzt, mein gebudderte Leim vum Heerd eweg buch=
Un deßhalb word die ganze Zeit
ſiert, damit ſen net verwiſcht hat, un hab agefange, mei
In allergreeßter Haamlichkeit
SalemAleikum
Gortehittche, wo de Kriſtbaam eneikimmt, widder zuſamme
Geleimt, geboſſelt un geflickt,
zu boſſele. Gege Awend, wie die geleimt Budder drucke
Geneht, geſtichelt un geſtickt,
war, hab ich dann agefange, mein Baam zu butze. Deß is
Gebacke un gebrote,
nemlich alle Johr mei Arweit, un ich mach ſe gach ganz
SalemGold
Un alles is gerote . . . . . . .
gern, wann nor immer gleich der Kriſtbaam im Stender
weer. Nowelere Leit loſſe ſich jo den Baam vum Schrei=
Un leihd heit awend ſo de Kram
Goldnumdsnick
ner enei mache, awwer: die Axt im Haus, erſpart den Zim=
Verſteckelt unnerm Weihnachtsbaam
mermann! ſeegt Schiller. Ich hab derr Ihne alſo age=
Gigareren.
Verpackt, verſiegelt un verſchniert,
fange zu hacle un zu ſäge und zu hemmern. Leider hab
Un mit me Dannereis verziert,
J0 ₰, 4
ich debei aach unſern Kicheſtuhl halwer dorchgeſägt, un mir
90 & 8½
Dann geht aam, Gottverdebbel,
de halwe Finger abgeſchnidde, awwer, deß ſchad nix, deß
J5. Z. 59fd. Sk.
Des Herz uff wie e Krebbel.
6 6 109f d.sſtk.
muß mer ewe mit in Kaaf nemme. E Schreiner hett for’s
Könsum-Galitdfen.
Ja, bei dem draute Lichterſchei,
Taus-Qualifafen.
Eneumache mindeſtens ſei fuffzig Fennig verlangt. Wie
Soll alles deß vergeſſe ſei,
Ieie Aussfaffung
Dh. Origmal Nekau.
ich den Stortze endlich drinn hatt, hatt ich en dreimal ab=
Was uns erniedrigt, petzt un zwickt,
Jür Guallkäk.
geſägt, un er war als noch zu kortz.
Karfns von 20Scick
Un bleiſchwer uff de Seel uns liggt.
A:
Jetzt is es dann ans Butze gange. Wiſſe Se, do ver=
Loßt widderum uffs neie
Kamfliche Jmmene 25
wend ich derr Ihne nemlich e beſunner Sorgfalt druff.
Uns mit de Kinner freie.
Geschenkkantons u 50 Scck-Inhalt.
Do werd en Aſt erausgeſchnidde un do werd aaner enei=
Bei dem, der ſich uff eig’ne Art,
geflickt, dann werrn die Glocke ſchee gehenkt, damit mer die
kabuddene net ſo ſieht: die ſcheenſte kumme nadierlich vorne
Sein fröhliche Kinnerſinn bewahrt,
Grienkalsabatn
Bei dem, do kann’s net annerſt ſei,
hie, un die Schneeflocke un ’'s Engelshoor miſſe dann dem
CgarettenJabrik (E.
Joftieſerws
ganz Werk de neediche Aſtrich gewe.
Kehrt aach des Kriſtkind fröhlich ei!
Zenicehresdengs vJachsen
Un ſomit winſch ich hinnennaach
De Awend, wie ich demit ferdich war un die Kinner
Eich: Recht vergniegte Feierdag!
hawwe im Bett gelege, hab ich dann meine Settche mei
Werk gezeigt. No, un do mußt ſe ſelwert zugewe, daß de
R. Sch.
Herr Knobb odder de Herr Wronker den Kriſtbaam aach
net ſchenner liwwern kenne. Alſo, ſoweit war alles ganz Mitteldeutſcher Arbeitsnachweisverband.
gut Awwer dann es deß Verhängnis kumme. Nemlich,
(IV,26712,17)
* Von den 28 Arbeitsnachweiſen des
unſerm Kallche hab ich zu Weihnachte en werkliche Kinner= Mitteldeutſchen
Arbeitsnachweisverban=
maddegraf gekaaft for ſechs Mak achtundreißig, un do hottdes, die im November 1913 an das Kaiſ. Stat. Amt
ſich mei Staarösche mehr druff gefraad, wie der Bub. Sie berichteten (gegen 22 im November 1912) wurden 4045
Briehinkels
Sunndags=
geht nemlich for ihr Läwe gern in de Kinno; awwer ſie (5014) männliche und 2678 (2821) weibliche Perſonen,
zu=
ſeegt, es dhet ſe dort immer ſo beiße. un deſſentwege hott ſammen 6723 (7835), vermittelt. Hiervon entfallen auf
Noochmitdags=Bedrachtunge.
ſe ſich, wann ſe in letzterer Zeit als hiegange is, immer e Alzey 2 (—), Aſchaffenburg 120 (72), Bebra 40 (40), Bens=
Die verfrieht Beſcheerung. — Der geleimte Kuchedeich.
Portzion Inſäcktepulwer in die Strimb geſchidd, deß hott heim 19 (—), Bingen a. Rh. 61 (57). Butzbach 6 (9), Kaſſel
Dreimal abgeſägt un doch noch zu korz. — Die kinomado= geholfe. Awwer es is doch e uagenehm Sach, un wann 773 (865) Darmſtadt 207 (229). Dieburg 10 (—),
Frank=
grafiſch Vorſtellung. — Meine Settche ihr geſchwolle Sitz= mer’s for ſechs Mack achtundreißig dehaam hawwe kann, furt a. M. 2686 (3655), Friedberg i. H. 32 (54),
Gerns=
gelegenheit. — Awwer drotzdem „Fröhliche Weihnachte”. ohne Inſäcktepulwer, dann is es doch bekwehmer.
heim i. H — (1), Gießen 85 (110). Groß=Karben 24 (29),
No, ſie hott kaa Ruh gehatt, ich mußt ihr die Sach Witzenhauſen 2 (1) und Worms 378 (384). Nach Berufs=
Nemlich bei uns hott’s diß Johr e bische frieher
beſcheert, es Kriſtkindche. Geſtert awend war’s emol demonſchdriere. Ich hab alſoe weiß Diſchduch an gruppen getrennt, wurden vermittelt: In den männlichen
ſchun da. No, ich kann Ihne ſage, mit aam Wort: es wor die Dier gehenkt un hab de Kinnodiräkter makiert. DieAbteilungen: Landwirtſchaft 487 (gegen 740 im
Novem=
e ſchee Beſcheerung! Alle Bunnehr! Sogar de Dolder Geſchicht hott aach vorzieglich pfungktzioniert; mei Raach= ber 1912), Metallgewerbe 330 (577), Holzgewerbe 170 (281),
ham=mer beſtelle miſſe, ſo ſchee war’s; un mei Settche leihdſchwalb hott hinne am Kriſtbaam geſchtanne un hott zu= Induſtrie der Nahrungs= und Genußmittel 86 (74),
Be=
de langewähk im Bett und krickt Uffſchläg uff’s Brofiel geguckt. Uff aamol krickt ich en Rand, mei Settche kimmt kleidungs= und Reinigungsgewerbe 333 (319),
Bau=
gemacht; ich geh erum wie e Halbinfallid aus em Johr uff mich zu, de Kriſtbaam iwwerm Kobb, ich ſchmeiß debei gewerbe 126 (213), Maſchiniſten, Heizer und Fabrikarbei=
1813, un 's Rieckche hott ſich aach noch die Hand verbrennt, de Abberad um, der is mit eme Mordskrach ärblodiert un ter 49 (74), Gaſt= und Schankwirtſchaftsgewerbe 696 (552),
Nor des anner klaa Gezäwwels laaft dehgam erum, ißt hott gleich in helle Flamme geſtanne. Zum Glück is mei ſonſtige Lohnarbeit und häusliche Dienſte 1596 (2028). In
Anniesgebackenes un ſingt „O du fröhliche, o du felige‟, Settche mit ihre Sitzgelegenheit druff gefalle, ſunſt hett de den weiblichen Abteilungen: Gelernte und ungelernte
Ar=
greeßte Kinnobrand entſteh kenne; awwer wie geſagt, dorch beiterinnen in Fabrikbetrieben 118 (90),
Bekleidungs=
un ſo.
Un ich hatt mer der Weihnachtsowend ſo ſchee vor=ihr ausgedehnt Brofiel hott ſe die Flamme gleich im Keim und Reinigungsgewerbe 31 (35), Gaſt= und
Schankwirt=
ſchaftsgewerbe 218 (275), ſonſtige Lohnarbeit und
häus=
geſtellt. Diß Johr war ausgerechent alles aa Mehl, wie erſtickt.
Do hatte mer alſo die Beſcheerung. Mei ſämtlich Fa=liche Dienſte 2269 (2407). Von den an den
Mitteldeut=
mer ſo ſeegt. Awwer: der Menſch denkt, un noochher
limmt’s allemal annerſter. Am Dienstagmorjend hatt ich milch is aus de Bedder gehibbt. un in dem Moment war ſchen Arbeitsnachweisverband berichtenden
nichtöffent=
ſchun ſo e Vorahnung gehatt, daß es doch widder ſchief ich doch froh. daß ich net ſo viel Kinner hab, wie de Herrlichen Arbeitsnachweiſen wurden im November 1913 im
geht. Nemlich, do hatt ich mer e Kaffeekobbche mit Leim Owerpoſtſchaffner Schmidt aus Brieſen. un wann mer die ganzen 912 Stellen vermittelt (gegen 803 im
Novem=
uff de Heerd geſtellt un wollt unſern Kriſtbaumſtender Stadt gach for’s dreißigſte Kind fuffzig Mack bewilligt hett. ber 1912). Von dieſen 1565 Stellen entfallen auf Innungs=
Un wodurch is des Unglick baſſiert? — Allem Aſchein arbeitsnachweiſe 196 (200), auf Arbeitnehmernachweiſe
leime. Mei Settche hott grad e Verbreche gege 's
Nah=
rungsmittelgeſetz begange, indem daß ſe ihrn Kuchedeich nach hott die geleimt Budder an dem Kriſtbaamſtender 192 (271) auf paritätiſche Arbeitsnachweiſe 146 (86) und
ſo malträdiert hott, daß er de Schwaaß aus alle Knobb= doch net gehalte, er is aus em Leim gange, de Baam is auf Vereinsarbeitsnachweiſe 378 (246). Von den 13 an
löcher kumme is. Im Stille hab ich jo gedenkt, der Kuche= uff mei Settche gefalle, un mei Settche ausgerechent uff den Mitteldeutſchen Arbeitsnachweisverband berichtenden
den Kinnoabberad. No, der Dokder maant, bis morje größeren Ortskrankenkaſſen war der Beſtand am 1.
Dezem=
deich kann’s verdrage, an dem kann ſe ihr Wut ausloſſe.
No nooch ere Weil nemm ich meim Leim un fang a odder iwwermorje hett ſich’s widder gemacht; ſie ſoll nor ber 1913: 298649 (gegen 296931 am 1. Dezember 1912);
zu babbe. Awwer, deß hott net gebabbt un hott net ge= fleißig kalte Ufſchleg mache. Es is nore Glick, daß ſedarunter waren 184781 (190222) verſicherungspflichtige
babbt. No, ich hab noch en Brocke Leim dezu geworfe die Konfuſſion am Brofiel hott, do ſieht mer’s wenigſtens männliche Mitglieder 79576 (75019)
verſicherungspflich=
tige weibliche Mitglieder, 11083 (10107) freiwillige
un hab’s widder uff de Heerd geſtellt, damit er verwaaſche net ſo arg, im Geſicht weer’s peinlicher geweſe.
Awwer ich bin froh, daß es noch ſo abgange is, un männliche Mitglieder und 23 209 (21 583) freiwillige
weib=
dhet, un weil ich nix baſſendes zu dhu hatt, hab ich mei
Settche gefrogt, ob ich ihr valleicht e bische behilflich ſei daß es widder mol ſo weit erum is; un wann gach net liche Mitglieder.
In allen einschlägigen Ge-
Wohlsepflegte Hände
schäften erhältlich.
sind ein Zeichen von Kultur. An den wohlgepflegten Händen erkennt man
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die Eigenart eines Menschen, Man pflegt die Hände am besten durch Ständigen
Gebrauch von Lecia-Seife, deren Milde, verbunden mit dem ihr eigenen
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Lecithin-Gehalt auf die Haut ausserordentlich günstigwirkt, die Blutzirkulation
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fördert, die Haut ernährt und alle Uhreinheiten beseitigt. — Da es Nach-
(Gegr. 1792).
ahmungen gibt, achte man beim Kauf ganz genau auf den ges. gesch.
Namen Lecina und weise andere Erzeugnisse zurück!
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Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
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8
Seite 2 „
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Nummer 315.
Füßen lagen und die Menge mich wild unſübelte, dam 1 da ſant Eliſabeih auſchluchgend in die Anie, und beide
Weihnachtszauber.
hatte ich nur einen einzigen Klang im Ohr, die Sehn= Hände vor die Augen deckend, lauſchte ſie, bis der letzte
ſucht nach Dir, Eliſabeth, nach den Eltern, nach all dem Ton verklang.
Skizze von Anny Wothe.
Weihnachtszauber unſerer alten Stube, und ich ſpielte
Rolf aber trat ſtill zu ihr und zog ſie empor in ſeine
3)
(Nachdruck verboten.)
unſer Lieben, unſer Entſagen und unſer Wiederfinden, Arme, feſt an ſein Herz.
Seit geſtern wußte ich’s, erklärte der alte Juſtizrat, Eliſabeth.
Weißt Du nun, warum ich nicht anders konnte, fragte
daß der berühmte Geiger Almani, der hier das große
Ich habe Dich lange warten laſſen, Geliebte, ich weißer, haſt Du mir nun vergeben?
Konzert gibt, unſer Sohn war, unſer Rolf, aber ich wollte es, aber ich wollte Dir nichts Halbes bieten. Ein ganzer
Sie nickte ſtumm. Du biſt ein Großer, hauchte ſie,
Dich nicht erſchrecken, ich wollte erſt warten, bis der Wei= Künſtler und ein ganzer Menſch, der wartet auf das Du mußt einſam Deinen Weg wandern, aber im Geiſte
nahtsbaum brannte, der ihn gleich heimiſch machen ſollte Gnadengeſchenk Deiner Liebe.
werde ich immer bei Dir ſein und liebend Deiner
ge=
in dem lang entbehrten Vaterhaus.
Es war totenſtill im Zimmer. Angſtvoll hingen die denken, Rolf, des ſei gewiß.
Und ihr habt mir verziehen? fragte Rolf mit bit=
Augen der beiden alten Leute an dem ſtillen Geſicht ihrer
Du wirſt mit mir hinaus in das neue Leben ziehen,
tenden Augen. Vater, Mutter, Eliſabeth? Ich finde euch Nichte, das ein bitterer Zug entſtellte.
Eliſabeth, Du wirſt mein Weib werden, mein geliebtes
wieder? Ach, ich kann es euch ja gar nicht ſagen, wie ich
Ich danke Dir, Rolf, daß es Dir noch ſo ſpät einfiel, Weib.
nlich nach euch gebangt, wie ich um euch gelitten, aber ich Dich meiner großmütig zu erinnern. Ich habe Dich längſt
Nie, Rolf! Der Frühling unſeres Lehens iſt dahin,
wollte nicht heimkehren, ehe ich etwas geworden. Ich frei gegeben, Du haſt keinen Teil mehr an mir. Ich denke der kurze Schmerz, den ich Dir heute zufüge, der wird
wollte euch zeigen, daß mein Drängen und Sehnen da= nicht daran, Dich mit den ſchönen Damen, die Dir zu= bald da draußen im Gewühl des Lebens entfliehen, und
mals ſeine Berechtigung hatte, daß ich nicht aushalten jauchzen, zu teilen, ich laſſe Dich ihnen ganz!
einſt wirſt Dir mir danken, daß ich Dich vor einer Torheit
konnte in des Hauſes Stille, und jetzt, wo mich eine reife
Eliſabeth! rief er, und ſeine Augen flammten ſtolz bewahrte. Ich tauge nicht zu einer Künſtlerfrau, denn ich
Künſtlerſchaft auf des Lebens Höhe geführt, da mußte ich und gebieteriſch den ihren entgegen.
will ganz für mich, was der Allgemeinheit gehört. Aber
zu euch kommen, um wenigſtens einmal euren Segen zu
Sie aber wandte ſich mit einem bitteren, ſtolzen Lä= meine Gedanken werden mit Dir ziehen und Dich
beglei=
ſpüren, eure Liebe zu empfinden, die mich immer, wenn
ten von Triumph zu Triumph, und wenn Du ein
Plätz=
cheln von ihm ab.
das Weihnachtsfeſt heraufſtrahlte, mit ſo heißer Glut um=
Sie wollte keine Siegesbeute ſein für den verwöhn= chen zum Ausruhen brauchſt, Rolf, dann wirſt Du immer
fing, daß es mir war, als müßte ich zu euch eilen und in
bei mir eine Heimſtätte finden.
ten Künſtler, ſie nicht.
Tränen zu euren Füßen ruhen.
Sie lehnte mit zuckenden Lippen an ſeiner Bruſt. Er
Ganz erſtarrt ſtanden die beiden Alten. Nun kam das
Mein lieber, alter Junge, flüſterte die Juſtizrätin
ge=
ahnte nicht, was es ſie koſtete, ihn frei zu geben, der ſich
Glück doch nicht, wie ſie gedacht.
rührt Wir haben ja immer Deiner geharrt, und ich
jetzt zum Kuſſe über ihre Stirn beugte, er ſah nur den
Rolf aber griff ohne ein Wort nach der kleinen,
wußte, daß Du kommen würdeſt. Da, ſieh hier, da habe braunen Geige unter dem Weihnachtsbaum.
Weg zur Freiheit golden und verheißend vor ſich liegen.
ich Dir jedes Jahr Deinen Weihnachtstiſch hergerichtet,
Und plötzlich war es ihm, als webe ſich um das ſtille,
Mit zuckenden Händen ſtimmte er ſie, und dann hob
nicht als ob Du tot wäreſt, wie wir oft meinten, ſondern
blonde Mädchengeſicht ein goldener Schein, als müſſe er
als müßteſt Du in Weihnachtsheimlichkeit zu uns treten er den Bogen.
niederknien und beten. Das machte wohl der Kerzen=
Leiſe rauſchten unter ſeinen Händen die Töne auf.
und ſagen: Mutter, laß mich bei Dir ein.
glanz, all der Weihnachtszauber, der in der alten, lieben
Wie leiſes Klagen irrte es durch den weihnachtlichen
Stube webte, und deſſen Erinnerung er als köſtliches
Der große ernſte Mann hatte ein Flimmern in den Raum, und dann, von Leidenſchaft getragen, kam es wie
Kleinod mit hinausnehmen wollte in das wilde, brauſende
Augen, und helle Tränen tropften auf die groben wildes Weh, wie ſengende Glut herangebrauſt, daß die
Strümpfe, die Mutterhand für ihn geſtrickt, und als er
Leben.
Herzen der Zuhörer erſchauerten.
die Geige ſah, die ſeiner Mutter Herzblut gekoſtet, die
Die Feſtglocken verſtummten, und kniſternd verlöſchten
Eliſabeth lauſchte mit großen, entſetzten Augen.
ihm aber kündete, daß ſie nur an ihn und ſeine
Herzens=
die letzten Lichter am Weihnachtsbaum. Noch einmal
wünſche gedacht, da flog ein Zittern durch ſeine hohe Ge=
Die Geige, die da ſo betörend ſang und ſo wild raſchelte das Rauſchgold auf, und ſchwer fielen goldene
ſtalt, und ſich tief und demütig über die gütige
Mutter=
ſchluchzte, hatte ſie ihm aus den Händen reißen wollen, Aepfel und Nüſſe zu Boden. Durch die Nacht klang noch
hand beugend, ſagte er ernſt:
damit er in der breiten Heerſtraße des Alltags wanderte immer das alte, herrliche Weihnachtslied in tauſend
Deine Liebe, Mutter, nimmt die Sünde von mir, wie tauſend andere auch?
Variationen:
Stille Nacht, heilige Nacht.
Ich danke Dir aus tiefſter Seele. Willſt Du mir nicht
Nein, ein Verbrechen wäre es geweſen, wenn man ihn
Rolf ſpielte es auf der kleinen, braunen Geige, die
auch verzeihen, Eliſabeth? wandte er ſich an das bebende der Kunſt abwendig gemacht, die allein ihm
Lebensele=
ihm ſeine Mutter geſchenkt, und Eliſabeth ſaß auf ihrem
Mädchen, das ſtill und abwehrend am Fenſter lehnte, ment war.
haſt Du nicht auch empfunden in dieſer heiligen Nacht,
Langſam löſten ſich große Tränen aus Eliſabeths Lager und lauſchte mit gefalteten Händen.
Dieſen „Weihnachtszauber” konnte ihr nichts rauben,
daß es etwas Herrliches, Großes iſt um das Vergeben? Augen und tropften auf ihre ſchlanken, blaſſen Hände, und
Immer habe ich an Dich wie an einen holden Traum ge= als dann aus dem Gewirr von Leidenſchaft und Sehn= ihn nahm auch ſie mit hinein in ihr neues, einſames,
dacht, wenn heiße Sehnſucht nach euch allen mir das Herz ſucht es wie Erlöſung ſtill und feierlich durch den Raum der Arbeit geweihtes Leben. Der Geliebte aber zog dem
Glück der Sonne entgegen.
zerriß. Und wenn ich auf dem Podium ſtand und meine klang:
Geige ſchluchzte und ſang, ſo daß ſchöne Frauen mir zu
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Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913:
Seite 22.
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2. Weihnachtsfeiertag Programm für die erste Hälfte des Vereinsjahres 1914.
Freitag, 26. Dezember (2. Feiertag)abends 7½ Uhr 220. Vereinsabend. Samstag, den 10. Januar 1914. Violin-
Abend von Franz von Vecsey, unter Mitwirkung von
Pro=
abends 7 Uhr
fessor Hermann Lafont.
75
FEST-
221. Vereinsabend. Montag, 19. Januar 1914. Konzert von
Fräulein Maria Cervantes (Klavier) und Kammersänger
im gross. Festsaale unseres Turnhauses
Alfred Stephani (Bass).
KONZER
Dieburgerſtraße 26
222. Vereinsabend. Dienstag, 3. Februar 1914. Sechstes
Konzert der Meininger Hofkapelle unter Leitung von Ge-
Ausgewählte Soupers v. H1. 1,50 an.
neralmusikdirektor Dr. Max Reger. (Programm: Mozart,
Beethoven, Richard Wagner, Max Reger).
Weihnachtsfeier mit Zall.
223. Vereinsabend. Freitag, 13. Februar 1914. Zum Besten
Für ein ſchönes und abwechslungsreiches Programm iſt in
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von Adolf Busch (Violine) und Fritz Busch (Klavier).
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reichen Beſuch
224. Vereinsabend. Montag, 2. März 1914. Konzert von Frau
Der Vorstand.
Marie Leroy (Alt) und Maurice Dumesnil (Klavier), unter
Mitwirkung des Komponisten Emanuel Moor (Klavier).
M
225. Vereinsabend. Montag, 9. März 1914. Emil Mattiesen-
Abend von Rudolf Cmeiner (Bariton), unter Mitwirkung
des Komponisten (Klavier).
Freitag, den 26. Dezember, (2. Weihnachtsfeiertag)
226. Vereinsabend. Montag, 16. März 1914.
Kammermusik-
abends 7 Uhr, in sämtl. Räumen des „Rummelbräu‟,
Abend der Frankfurter Kammermusik-Vereinigung der
Herren Konzertmeister Hans Lange (Violine), Konzertmeister
Allee 61
Wilhelm Meyer (Violine), Professor Fritz Bassermann (Viola),
Ary Schuijer (Violoncello), Karl Möchel (Kontrabass), August.
Riechers (Klarinette, Johannes Ruge (Horn) und Heinrich
Türk (Fagott), unter Mitwirkung von Professor Arnold
Weihnachtsfeier mit Tanz.
Mendelssohn (Klavier).
227. Vereinsabend. Samstag, 4. April 1914. Abschieds.
Eintritt für unſere Mitglieder gegen Vorzeigung der Mitglieds=
Lieder-Abend von Hofopernsängerin Fräulein Gertrud
karte frei, für Nichtmitglieder an der Abendkaſſe 50 Pfg., Vorverkauf
Geversbach (Sopran).
(26723
(26647im
40 Pfg., im Verkehrsbüro.
Beitrittserklärungen für das neue Vereinsjahr 1914 bittet man
schriftlich an den Vorsitzenden, Herrn Rat H. Sonne, Grü-
Kaufmännische Stenographen-Gesellschaft „Gabelsberger‟.
ner Weg 99, zu richten. Der Jahresbeitrag beträgt 12 ℳ,
für einen Sperrsitzplatz 20 ℳ.
Schwer versilberte
Der Vorstand.
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[ ← ][ ][ → ]
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
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[ ← ][ ][ → ] Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Nummer 315.
Seite 24.
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Freitag, den 26. Dezember 1913dämmerung”.
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Nummer 315.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 24. Dezember 1913.
Seite 26.
Katboliſche Gemeinden
Weihnachten
Weihnachten
1. Feiertag. Donnerstag, den 25. Dezember 1913
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Donnerstag, den 25. Dezember 1913
Hofkirche: Vorm. um 6 Uhr: Chriſtmette. — Vorm.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. — Nachm. um 3 Uhr:
St. Ludwigskirche: Mittwoch, den 24. Dezember, nach=
8—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für Veſper; danach Beichte.
mittags um 4 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Donnerstag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Geborene. Am 13. Dez.: dem Bauunternehmer Adam Kollekte für den Samariterverein. — Abends um 6 Uhr: zur heit Beichte. — Um 6 Uhr: Chriſtmette und darauf
hl. Meſſe. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt mit Predigt.
Hechler, Darmſtraße 67, eine T. Am 15.: dem Koch Pfarrer Vogel. Kollekte für den Samariterverein.
Um ½ 10 Uhr: Levitiertes Hochamt mit Predigt.
Otto Becker, Karlſtraße 104½, eine T. Wilhelmine Au=
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
guſte Eliſabeth. Am 14.: dem Bäcker Hermann
Fide=
ler, Alexanderſtraße 5, eine T. Eliſabeth Suſanne. Am 19.; Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. Kollekte Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr:
Veſper; nach Beendigung der Veſper Gelegenheit zur
dem Elektromechanikermeiſter John Schmidt, Eliſa= für den Samariterverein.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr. heil. Beichte.
bethenſtraße 35, eine T. Maria Katharina Margarete.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Donnerstag,
Nachmittags um 4 Uhr: Weihnachtsfeier des Kinder=
Dem Kunſt= und Handelsgärtner Anton Frank,
Pan=
vorm. um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Abends um 6 Uhr:
kratiusſtraße 49, eine T. Antonie. Am 21.: dem Bier=gottesdienſtes (Steinſtraße 24, Muſikſaah).
Roſenkranzandacht.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
brauer Karl Buchinger, Lichtenbergſtraße 85, eine T.
Kapelle der Engliſchen Fränlein: Donnerstag, vormit=
Marie. Dem Schloſſer Jakob Kumpf, Lagerhaus= Dingeldey. — Abends um 5 Uhr: Liturgiſcher
Gottes=
tags um 7 Uhr: heil. Meſſe.
ſtraße 26, ein S. Johannes. Am 20.: dem Fuhrmann dienſt unter Mitwirkung des Kirchengeſangvereins.
St. Eliſabethenklirche: Mittwoch, den 24. Dez., nach=
Martinskirche: Kollekte für die Kleinkinderſchule. — mittags von 4—7 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Adam Ruhmann, Große Kaplaneigaſſe 9, eine T. An=
— Vormittags
tonie. Am 21.: dem Kaufmann Ewald Baum, Er=Vorm. um 7 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Donnerstag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit
bacherſtraße 59, ein S. Erich. Am 20.: dem Handelsmann um 10 Uhr: Pfarrer Widmann. Feier des hl. Abend= zur heil. Beichte. — Von 6—7 Uhr: Chriſtmette. — Um
Theodor Naigaß, Langegaſſe 53, ein S. Moritz. Am mahls mit Vorbereitung. Anmeldung von ½ 10 Uhr an 8 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt und Pre=
18.: dem Lazarettinſpektor Karl Bittel, Alerander=in der Sakriſtei — Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde im digt. — Nachmittags um 2 Uhr: Feſtandacht.
ſtraße 27, eine T. Eliſabeth Katharina Hedwig. Am 19.: Martinsſtift. Pfarrer Veller. — Um 5½ Uhr: Litur.
Kapelle in Arheilgen: Donnerstag, vorm. um ½ 10 Uhr:
dem Schloſſer Leonhard Seip, Wendelſtadtſtraße 45½, Feier des Kirchengeſangvereins. Pfarrer D. Waitz. Amt und Predigt.
ein S. Georg Wilhelm. Am 21.: dem Buchhalter Adam Kollekte für die Chorſchule.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Mittwoch, den
Fleiſchmann, Wenckſtraße 4, eine T. Klara.
Bfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer 24. Dez. nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Aufgebotene. Am 18. Dez.: Kaufmann Friedrich D. Maitz,
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
Kollekte für den Kirchenbau
Schatz, Ludwigſtraße 14, mit Paula Bertha
Alt=
ſchüller, Saarbrücken. Kaufm. Beamter Heinrich Schrö= dienſt. Pfarrer Lenz.
Donnerstag, vormittags um 6 Uhr: Chriſtmette und
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Kollekte für die Predigt. — Um 7 Uhr: heil. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt
der, Worms, mit Anna Karolina Eliſabeth Körber.
Emilſtraße 19. Am 19.: Fabrikarbeiter Johannes Kirche. — Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Wagner. Feier mit Predigt. — Nachm. um ½ 3 Uhr: Feierliche Veſper;
Trumpfheller, Lichtenbergſtraße 73, mit Dienſtbote des heil. Abendmahls mit vorangehender Beichte. An= darauf Gelegenheit zur heil. Beichte.
Katharina Geier, Kiesbergſtraße 5. Am 20.: Eiſen= meldungen von ½10 Uhr ab in der Sakriſtei. — Abends
Kirche zu Eberſtadt: Mittwoch, den 24. Dez., nachm.
bahnarbeiter Peter Eichelsdörfer, Frankfurt a. M., mit um 5 Uhr: Liturg. Feier. Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Rückert.
Köchin Amalie Kunz, Kirchzell. Fabrikarbeiter Nikolaus
Donnerstag, vormittags um 5 Uhr: Chriſtmette
Heß, Krumbach, mit Margareta Link, Krumbach. Am Feier des hl. Abendmahls. Kollekte für die Pauluskirche. und Austeilung der heil. Kommunion. — Um ½10 Uhr:
22.: Taglöhner Joſeph Johann Gerlich, Griesheim
— Abends um 5 Uhr: Liturg. Weihnachtsfeier unter Hochamt und Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr:
a. M., mit. Margarete Eleonore Knauf. Mörfelden. Mitwirkung des Kirchenchores. Pfarraſſiſtent Sann. Veſper und darauf Beichte.
Vizewachtmeiſter im Feldartillerie=Regiment Nr. 61 Phil. Kollekte für die Chorſchule.
Kapelle zu Pfungſtadt: Donnerstag, den 25. Dez., vor=
Würtenberger, hier, mit Anna Kath. Hennemann,
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Donnerstag den 25. Dez., mittags um 7 Uhr: Chriſtmette und Predigt. — Nach=
Seeheim. Maurer Georg Kraft, Roßdorf, mit Bin= vormittags um 9½ Uhr: Beichte. — Um 10 Uhr: Gottes= mittags um ½2 Uhr: Andacht.
derin, Bertha Louiſe Schwab, hier. Arbeiter Heinrich dienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer Paul. — Abends
Freitag, den 26. Dezember 1912
Sogels, Uerdingen a. Rh., mit Dienſtmagd Marieum 5 Uhr: Chriſtfeier. Pfarraſſiſtent Köppler.
Feſt des hl. Stephanus
Anna Thereſia Itzel, Krefeld.
Evang. Gemeinde in Nieder=Ramſtadt: Donnerstag, den
St. Ludwigskirche: Freitag, vorm. von ½6 Uhr an:
Eheſchließungen. Am 18. Dez.: Diener Auguſt 25. Dez., vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. — Abends
Gelegenheit zur heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl.
Eckert mit Elſa Dietz, beide hier. Am 20.: Hand= um 5 Uhr: Liturg. Gottesdienſt.
Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
lungsgehilfe Adam Helmſtädter mit Eliſabeth Berſch,
2. Feiertag. Freitag, den 26. Dezember 1913.
Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt. — Um ½ 10 Uhr:
beide hier. Architekt Jakob Zeißler VII. in Bickenbach
Hofkirche: Vorm. um ½10 Uhr: Beichte und An= Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe.
mit Ella Rieſenſtahl in Heppenheim a. d. B. Am 22.;
— Nachm. um 3 Uhr: Feſtandacht. — Samstag, vor
Fahrburſche Heinrich Schuhmann mit Wäſcherin Chri= meldung zur heil. Kommunion in der Sakriſtei. — Vorm.
der 9 Uhr=Meſſe Segnung des Johannesweines.
um 10 Uhr: Feier des heil. Abendmahls.
ſtine Buckpeſch, beide hier.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Freitag, vorm.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Geſtorbene. Am 18. Dez.: Philipp Bauer III.,
Abends um 6 Uhr: Liturg. Weihnachtsfeier des um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Abends 6 Uhr:
Roſenkranz=
andacht.
Landwirt, 74 J., kath., aus Kolmbach hier Grafenſtraße 9. Kirchengeſangvereins. Kollekte für die Chorſchule.
Am 20.: Johanna Franziska Auguſte Neukirch, ledig,
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Freitag, vorm. um
Stadtkapelle: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
70 J., ev., Georgenſtraße 4. Am 21.= Johannes o Hepd V., Zimmermann.
7 Uhr: hl. Meſſe.
Mailitärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr.
Landwirt, aus Braunshardt, 65 J.. ev., hier Grafen=
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Freitag, vormittags um
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx. 9 Uhr: Singmeſſe mit Predigt.
ſtraße 9. Katharina Becker, geb. Schilling, Ehefrau des
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Freitag, vorm. um
Martinskirche: Kollekte für die Kleinkinderſchule. —
Privatiers, 56 J., ev., Mauerſtraße 11. Am 22.: Franz
Alexander Diederichs: Feilenhauer, zurzeit Gardiſt im Vormittags um 10 Uhr: Vereinsgeiſtlicher Pfarrer 6 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. — Um 7 Uhr: hl.
Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt mit Predigt. — Nachm. um
Inf.=Regt. Nr. 115, 22 J., kath. Alexanderſtraße 27. Am Memmert.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes= ½3 Uhr: Weihnachtsandacht.
21.: Suſanne Steinius geb. Metzger, Witwe des
Rech=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Nachm. um 4 Uhr: Weih=
Kirche zu Eberſtadt: Freitag, vormittags um ½ 6 Uhr:
nungsrats, 83 J., ev., Erbacherſtraße 25.
nachtsfeier des Kindergottesdienſtes.
Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr: 1 ¼10 Uhr: Hochamt und Predigt.,
Nachmittags um
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Evangeliſche Gemeinden.
In der Provinzial=Pflegeanſtalt bei
Sann.
Eberſtadt: Freitag, vorm. um ¾8 Uhr: hl. Meſſe mit
Mittwoch, den 24. Dezember 1914
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Freitag, den 26. Dez., vor= Predigt.
Hofkircke: Nachm. um 4 Uhr: Veſper zum Hl. Abend. mittags um 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Hapelle zu Pfungſtadt: Freitag, vorm. um 7 Uhr:
Stadtäirche: Nachm. um 3½ Uhr: Weihnachtsfeier Köppler.
Beichte. — Um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt. —
Nachmit=
des Kindergottesdienſtes. Pfarrer Zimmermann.
Evang. Gemeinde in Nieder=Ramſtadt: Freitag, den tags um ½2 Uhr: Andacht.
Militärgemeinde (Steinſtr. 24, Muſikſaal): Nachm. 26. Dez., vorm. um 10 Uhr: Gottesdienſt.
um 3½ Uhr: Chriſtfeier für Familien.
The Church of England Service
Evang. Gottesdienſt in Fraiſa: Freitag, den 26. Dez.,
Johanneskirche: Nachm. um 3½ Uhr: Weihnachts= nachm. um 2 Uhr: Gottesdienſt im Rathausſaal. Pfarr= for Christmas Day will be held in the Hofkirche on
feier des Kindergottesdienſtes. Pfarrer Dingeldey.
Friday, 26th December at 11,30 a. m. followed by
vikar Weik.
Eliſabethenſtift: Nachm. um 4 Uhr: Chriſtveſper.
Holy Communion.
Pauluskirche: Nachm. um 4. Uhr: Heiligabendfeier.
Gottesdienſt der Renapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus= The Rev. A. W. Smyth, British Chaplain at Heidel-
Pfarrer Rückert.
ſtraße 4): 1. Weihnachtstag, nachmittags um 4 Uhr.
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