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176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Tarmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
1913.
N 312.
Sonntag, den 21. Dezember.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten. am Goldenen Horn. Sie iſt auf dem Schauplatz ihrer an der Seine geweſen zu ſein, die allem Anſchein nach
Tätigleit bereits eingetroffen und vom Volke nicht minder jetzt ein ähnliches Spiel verſuchen, wie es zur Zeit der
herzlich als von der Regierung begrüßt worden. Die ruſ= Marokkowirren zu verzeichnen war. Man weiß, welche
ſiſch=franzöſiſchen Treibereien gegen ihre Tätigkeit ſind alſo
erfolglos geblieben. Die Mächte des Dreiverbandes wa= Verwicklungen dieſes gefährliche Treiben nach ſich zog,
Das Wichtigſte vom Tage.
ren daher von England gut beraten, als ſie ihren gegen und wenn man vielleicht glaubt, daß man es jetzt
ange=
der Staatsſekretär des Auswärtigen Amtes v. Jagow die deutſche Offiziersabordnung gerichteten diplomatiſchen ſichts des damals erzielten leidlichen Erfolges für
Frank=
iſt geſtern hier eingetroffen und wurde mittags vom Schritten die urſprünglich geplante Schärfe nahmen und reich wiederholen könnte, ſo kann man ſich an der Seine
Großherzoa in Audienz empfangen. v. Jagow verließ ſich mit einer einzeln abgegebenen Anfrage begnügten. Die
Antwort des Großweſirs ſtellte feſt, daß die türkiſche Hee= vielleicht doch auch einmal täuſchen und die Dinge einen
geſtern nachmittag Darmſtadt.
resreform eine innere Angelegenheit der Türkei ſei, und Weg nehmen ſehen, den man dort wohl ſelbſt nicht
ſei Lüttringhauſen (Weſtfalen) entgleiſte geſtern ſchnitt durch de Erklärung, der deutſche General ſei nicht wünſcht.
abend ein Perſonenzug, in den ſodann noch ein der Oberbefehlshaber über die Merengenforts, die
Mög=
anderer Perſonenzug hineinfuhr. Zahl=lichkeit ab, eine Meerengenfrage aufzuwerfen.
Rußland zeigte ſich von dieſer Auskunft nicht befriedigt,
reiche Paſſagiere wurden ſchwerverletzt.
Der Kammerausſchuß der franzöſiſchen
damit es ſeine türkenkeindlichen Abſichten in Kleinaſien
DDer Matin teilt mit, daß der franzöſiſche Botſchafter in verfolgen kann. Unterſtützt von der das ruſſiſch=franzöſi= Kammer für auswärtige Angelegenheiten
Petersburg, Delcaſſe, Ende Januar endgültig nach! ſche Drängen bremſenden Politik Englands, dürften die hörte am Samstag das Expoſé Georges Leygues über
Paris zurückkehren werde.
Dreibundmächte auch in dieſer Richtung ihrer Politik den die äußere Lage und die Intereſſen Frankreichs im Orient.
Erfolg ſichern. Und das um ſo mehr, als die ruſſiſchen Leyques erklärte:
Per engliſche Marineminiſter Winſton Pläne, die Türkei durch finanzielle Boykottierung klein zu
Die Zukunft iſt finſterer und ungewiſſer als je: der
Churchill iſt geſtern vormittag in Paris ein= kriegen, mit den finanziellen Plänen Frankreichs nicht
ver=
getroffen.
Balkankrieg hat nicht entſchieden. Indem der Drebund
einbar ſind.
In Mexiko dauert der blutige Bürgerkrieg fort, aus dem Zaudern und den Fehlern der Tripelentente
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
ohne ein Ende des Elends abſehen zu laſſen. Den Fort=Nutzen zog. hat er Ereigniſſe, welche ſeinem Preſtige einen
ſchritten der Rebellen im Norden ſind Erfolge der Re= ſchweren Bruch getan haben, zu ſeinem Vorteil gewendet.
gierungstruppen gefolgt, die ſich bei Tampico behaupteten, Das Gleichgewicht im Mittelmeer iſt erſchüttert. Konſtan=
und Huerta iſt vom Kongreß die diktator’ſche Gewalt über= tinopel und die Meerengen ſind in den Händen Deutſch=
Die Ereigniſſe hatten einen unmittelbaren
Wider=
tragen worden. Eine neue Verlegenheit des Diktators be= lands.
Politiſche Wochenſchau.
deutet die Verſchlimmerung der finanziellen Lage, die zur hall in Kleinaſien, wo wir große Intereſſen haben. Die
** Auf dem Gebiete der inneren Politik iſt Einführung des Zwangskurſes für das ſtaatliche Papier= franzöſiſchen Intereſſen ſind von der franzöſiſchen
Diplo=
tach dem Zaberner Sturm eine Art Windſtille eingetreten. geld nötigte. Ueber weitere Pläne der nordamerikan;= matie verkannt worden. Das katholiſche Protektorat iſt
Kie parleipolitiſchen Auseinanderſetzungen über die Za=ſchen Regierung gegen Mexko verlautet immer noch nichts für uns eine große Stärke, und wir würden einen nicht
berner Angelegenheit, verhallen almnähl ch. Die Sendboten
Als einen Verluſt Frankreichs wird mancher Franzoſe! wieder gut zu machenden Fehler begehen, wenn wir es
des Volkes weilen meiſt in der Heimat und benutzen die den Tod des Kardinals Rampolla empfunden aufgäben. Insbeſondere in Syrien müſſen wir nicht bloſ
Celegenheit, hier ihren Wählern Bericht zu erſtatten über haben, da dieſer hervorragende Würdenträger der katho= unſere Unterrichte in Wohltätigkeitsanſtalten erhalten,
ſon=
de nicht ganz klare innere Lage. Gewiß hat das ſoge= liſchen Kirche urſprünglich von franzöſiſchen Sympathien dern auch unſerer wirtſchaftlichen Aktion einen entſchiedenen
nannte „Mißtrauensvotum” gegen den Reichskanzler an erfüllt war. Aber unter dem Einlluß der Kirchengeſetz=Impuls geben. Wenn Frankreich nicht verfallen will,
und für ſich ſelbſt keine Folgen gezeitigt andererſeits läßt gebung Frankreichs dürfte Kardinal Rampolla dieſe Sym= ſchloß Leyques, und wenn es mit Ehren die Kriſe beſtehen
es ſich doch nicht leugnen, daß eine Abſtimmung und die pathien längſt verloren haben. Wenn er andererſeits als will, welche Europa durchmacht, dann muß es eine feſte
Haltung der dabei mitwirkenden Parteien auf die parla= Vorkämpfer einer Ausdehnung der päpſtlichen Macht ge= und klare Diplomatie haben, deren Direkt ven
unveränder=
mentariſche Lage nicht ganz ohne Einfluß ſein kann. Auch
linnerhalb der Parteien iſt noch immer das Echo der De= golten hat, ſo iſt bei ſeiner politiſchen Einſicht doch an= lich ſind: es muß eine tätige und energiſche Diplomatie
zunehmen, daß er Herausforderungen des Staates, wie haben. Ich nehme an, daß ich von der Kommiſſion
ver=
hatten zu vernehmen, und da iſt es denn bemerkenswert, Pius X. ſie ſich wiederholt geſtattete, vermieden haben ſtanden werde.
baß innerhalb der Nationalliberalen Partei deren rechter würde.
lügel gegen die Stellungnahme der Reichstagsfraktion
ſch wendet und betont, daß mindeſtens hervorgehoben
Deutſches Reich.
kätte werden müſſen, es handle ſich um eine gegenteilige Frankreichs Politik im Orient.
— Das Urteil gegen den Leutnant von
Anſchauung der Partei in dieſem einen vorliegenden Falle,
Am Goldenen Horn ſpielen jetzt allerlei Forſtner, das, wenn es rechtsgültig wird, auch ſeiner
nſicht aber um ein Mißtrauensvotum gegen Herrn v.
Betk=
man Hollweg überhaupt. Der Beſuch des Kaiſer=Ränke, die leicht geeignet ſind, eine neue Verwirrung Offizierslaufbahn ein Ende machen würde, wird von der
faares in München hat die Innigkeit der zwiſchen der geſamten internationalen Lage herbeizuführen. Man militärfeindlichen und der dieſer naheſtehenden Preſſe „mit
den Häuſern Hohenzollern und Wittelsbach beſtehenden
bundestreuen Freundſchaft von neuem erbärtet. Ein recht geht wohl in der Annahme nicht fehl, dieſe neuen Kom= Befriedigung” zur Kenntnis genommen, ein Beweis, daß
lemerkenswerter Umzug vollzieht ſich in dieſen Tagen: plikationen auf das Konto der Diplomatie Frank=es nicht zu milde iſt. Gemäßigtere und rechtsſtehende
Völlig unerwartet muß der Kronprinz den für länger be=reichs zu ſetzen, wo man über die deutſche Militär=Blätter bezeichnen das Urteil als zu hart und ungerecht.
techneten Aufenthalt in Danzig abbrechen, um nach Ber= miſſion gar ſehr verärgert iſt. Jedenfalls muß es als Die Deutſche Tageszeitung bemerkt übrigens mit Recht:
lin zurückzukehren und für längere Zeit in den Generalſtab
der Armee einzutreten. An und für ſich handelt es ſich ſehr merkwürdig erſcheinen, daß gerade jetzt mit einem Die militärfeindliche Preſſe ſollte aus dem Straßburger
dabei ja um kein eigentliches politiſches Ereignis, in= Male in den finanziellen Verhandlungen Urteil entnehmen, wie ſtreng unſere Militärgeſetze und
deſſen kann konſtatiert werden daß die Rückverſetzung deszwiſchen Frankreich und der Türkei eine unſer militäriſches Gerichtsverſahren einen Offizier wie je=
Thronſolgers allgemein ſehr beifällig aufgenommen wor= Stockung eingetreten iſt und daß ausgerechnet in Paris den Soldaten beſtraft und wie völlig grundlos die Hetze
ten iſt. Es gehr eben auf die Dauer nicht aut an, den
Erben der Krone von dem Zentralſitze der verantwort= die Meldung aufgetaucht iſt, die Türkei werde nicht in überhaupt iſt, das Militär könne ſich in Deutſchland
un=
lichen Stellen fernzuhalten. In der Reichshauptſtadt iſt der Lage ſein, die nächſtfälligen Kupons einzulöſen. Er= geſtraft Uebergriffe erlauben.
dem Kronprinzen die Möglichkeit gegeben, ſeinen Geſichts= ſichtlich iſt dieſe Nachricht fabriziert worden, um im Trü=
— Die Arbeiten der „kleinen
Straf=
kreis zu erweitern und mit den verſchiedenſten Kreiſen in ben fiſchen zu können, ſowohl in wirtſchaftlicher wie in rechtskommiſſion”, die ſich mit der Aufſtellung
Berührung zu kommen, wie das für einen Thronfolger
politiſcher Hinſicht. Sehr bemerkenswert iſt auch das eines Einführungsgeſetzes für das neue Strafrecht beſaßt,
kur erſprießlich ſein kann.
Die Woche vor dem Weihnachtsfeſt hat der Diplomatie Rundſchreiben des franzöſiſchen Finanzminiſters, in wel= werden vorausſichtlich im Hochſommer 1914 beendet
wer=
der Großmächte endgültig die Aufgabe gebracht, über das chem den Banken unterſagt wird, an das Ausland An= den können. Der neue Einführungsgeſetzentwurf wird
Schickſal der Aegäiſchen Inſeln zu entſcheiden. Wie leihen und Vorſchüſſe zu gewähren, was zweiſellos als vorausſichtlich einen größeren Umfang erhalten als das
im der ſüdalbaniſchen Erenzfrage, ſo iſt auch hier Sir
Edward Grey der Staatsmann, der die Initiative zum eine Spitze gegen die Türkei zu deuten iſt. Hat doch auch jetzt gültige Einführungsgeſetz zum Strafgeſetzbuch, das zu
Albſchluß dieſer verwickelten Angelegenheit ergriff. Ge= Herr Caillaux der Pariſer Firma Perier es auf das drin= einer Zeit fertiggeſtellt wurde, in der die
Reichsgeſetz=
maues iſt über ſeinen Vorſchlag nicht bekannt; es ſcheint gendſte nahegelegt, die bereits perfekt gewordene türkiſche gebung bedeutend weniger Geſetze aufwies als jetzt. Die
jedoch, als ob er eine gewiſſe Verbindung zwiſchen der Anleihe vorläufig nicht zu emittieren und die Ausſchrei= Arbeiten, die die Aufſtellung des Einführungsgeſetzes er=
Räumung Südalbaniens durch griechiſche Truppen und
fordert, ſind außerordentlich umfangreich, da die geſamte
per Inſelfrage in dem Sinne herſtellte, daß Griechen= bung zu unterlaſſen.
ſcand für den Rückzug aus Albanien im öſtlichen Mittel=
Im Zuſammenhang damit ſteht angeblich auch die Reichsgeſetzgebung und Landesgeſetzgebung, ſoweit ſie von
meer entſchädigt werden ſoll. Naturgemäß erſtreckt ſich Demiſſion des türkiſchen Finanzminiſters Rifaat, der dem neuen Strafrecht berührt wird, mit den diesbezüg=
Englands Vorſchlag auch auf die von Italien beſetzten unter ſo unangenehmen Zuſtänden ſein ohnehin ſchwie= lichen Beſtimmungen des von der Strafrechtskommiſſion
fürkiſchen Inſeln. Betreffs dieſer jedoch ſcheint ſich Sir
S. Grey ausſchließlich an die Abmachungen des Friedens= riges Amt nicht länger verwalten will. Als ſein Nach= aufgeſtellten Entwurfs in Einklang zu bringen iſt.
vertrages von Lauſanne zu halten, der die Rückgabe der folger ſoll der vielgewandte Dſchavid Bei auserſehen ſein,
— Aerzte und Krankenkaſſen. Am Frei=
Inſeln an die Türkei vorſieht ſobald in der Chrenaika der jetzt eine Reihe von Wochen in Berlin zur Ausführung tag nachmittag fand in Leipzig, wie von dort berichtet
ſeine Türken mehr gegen Italien in Waffen ſtehen. Pa= der Verhandlungen mit Deutſchland in der Bahnfrage wird, unter Teilnahme von Mitgliedern des
Geſchäftsaus=
riſer Mätter haben dem engliſchen Vorſchlage eine gegen
Ital’en gerichtete Wendung zugeſchrieben ſind aber dafür weilte und jetzt nach Konſtantinopel berufen worden iſt. ſchuſſes des Aerztevereinsbundes und des Abg. Mugdan
vom Reuterſchen Bureau und den Times berichtigt Des weiteren begibt ſich bemerkenswerterweiſe im jetzi=eine Vorſtandsſtzung des Leipziger Aerzteverbandes ſtatt.
worden.
gen Moment der Konſtantinopeler franzöſiſche Botſchafter Gemäß der ſtets betonten Bereitſchaft zu Einigungsver=
In dem Meinungsaustauſch über Sir E. Greys Vor= i Bompard nach Paris, augenſcheinlich um dort Bericht zu handlungen ſind auch jetzt Aerztevereinsbund und
Leip=
ſchlag halten die Mächte des Dreibundes offenbar
ebenſo zuſammen, wie es während der ganzen Balkan= erſtatten und neue Maßnahmen mit den Pariſer maß= ziger Verband bereit, der ihnen in Ausſicht geſtellten Ein=
Eriſis geſchehen iſt. Den Wert dieſer unbedingten Einigkeit gebenden Stellen zu beraten.
ladung zu Einigungsverhandlungen Folge zu leiſten. Man
hat der italienſche Miniſter des Auswärtigen, Mar=
All das zeigt, daß Frankreich an der Türkei Ver= verhehlt ſich aber nicht, daß die Verhandlungen keinen
cheſedi San Giuliano, unter außergewöhnlich ſtar= geltung üben und Schwierigkeiten inſzenieren will, um Erfolg verſprechen, wenn ſie unter den von der Regierung
kkem Beifall der Kammer mit einer Wärme betont, die
kaum jemals zuvor überboten wurde. Die praktiſche Be=auf die Pforte einen Druck auszuüben und noch mehr vorgeſchlagenen Geſichtspunkten ſtattfinden ſollten, denn
Deutung des Dreibundes für die internationale Politik herauszuſchlagen. Man treibt damit freilich kein ſehr ſie ſind faſt wörtlich die Forderungen der Krankenkaſſen,
der Gegenwartiſt damit nach den Erklärungen des Reichs= faires Spiel, zumal dieſe Treibereien noch weitere Folgen während die wichtigſten Forderungen der Aerzte nach der
kanzlers und des Grafen Berchtold auch von dem leiten= nach ſich ziehen müſſen, inſonderheit müſſen ſie auf die auch jetzt wieder kundgegebenen Auffaſſung unberückſichtigt
den Staatsmann Italiens feierlich anerkannt worden.
Seine feſte Stützesaber findet das Zuſammengehen derVerhandlungen über die kleinaſiatiſchen Bahnen hemmend gelaſſen werden. Die Behauptungen der Krankenkaſſen,
Dreibundmächte in den Balkanfragen in der Ueberein=einwirken, die ſeit einigen Wochen zwiſchen Deutſchland, daß ſie genügend der Organiſation abtrünnige Aerzte
hät=
ſtimmung ihrer Intereſſen, die den ſicheren Fortbeſtand Frankreich, England und der Türkei gepflogen werden ten, ſoll nicht den Tatſachen entſprechen.
eines ſtarken ottomaniſchen Reiches erheiſchen.
und zu einem guten Ende zu führen ſchienen. Dies
Eine deutſche Ausſtellung in China.
Die Feſtigung der Türkei durch Heeresreformen iſt die
Aufgabe derdeutſchen Offiziersabordnungſcheint aber nicht nach dem Herzen gewiſſer Intereſſenten Nachdem das Projekt der Beteiligung Deutſchlands an
M
Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
Seite 2.
Reglerung die Frage der amtlichen Beteilung an Hart
der WBekausſellung in San Franzeko ſalln gelaſn ſweiches zu gleicher Zeit mit den erſten auf Kiel gelegt
wer=
iſt, macht ein Chineſe mit Namen Tſchangaido im Ber= den ſollte, auf das Jahr 1915 übertragen werden, um in Ausſtellung wiederum in Erwägung zog, jedoch
außer=
ſtande ſei, ihre frühere Entſcheidung zu ändern.
Daher=
liner Lokalanzeiger den Vorſchlag, Deutſchland möge zum die Reihe der neuen Kriegsſchiffe einzutreten.
Rücktritt Delcaſſés. Der Matin veröffentlicht halte er es für zwecklos, die Abordnung zu empfangen.
Erſatz für die Ausſtellung in Amerika eine ſolche in
Tſing=
tau veranſtalten. Die Gründe, die er dafür anführt, ſchei= die anſcheinend offiziöſe Mitteilung: Als Herr Delcaſſé im
Spanien,
nen recht beachtenswert zu ſein. Er ſagt, früher hätten März ds. Js. den Botſchafterpoſten in Petersburg an=
Die Koſten für Marokko. Der ehemalige
die Chineſen Deutſchland für eine engliſche Kolonie ge= nahm, wurde ausgemacht, daß er nur in außerordentlicher
halten. Erſt als in neuerer Zeit viele ſeiner Landsleute Miſſion für ſechs oder 10 Monate dorthin gehe. Aus per= konſervative Miniſter Sanchez Toca erklärte, daß Spanien
in Marokko täglich 800000 Peſetas ausgebe. Im nächs
nach Deutſchland gekommen ſeien, hätten ſie ſich davon ſönlichen Gründen und namentlich aus Familienrückſichten
überzeugt, daß die fremden Zeitungen viele Lügen über wollte ſich Delcaſſe nicht für unbeſtimmte Zeit von Parisſten Jahre werde Spanien daſelbſt 100000 Mann unters
halten und täglich 1 Million Peſetas ausgeben müſſen.
die deutſchen Verhältniſſe verbreitet hätten. Weil Deutſch= entfernen. Seiner Abſicht gemäß wird alſo Herr Delcaſſé,
Dies ſei die Folge der Beſetzung Tetuans und des
Mar=
land ein mächtiger, blühender Staat ſei, ſei es der Wunſch der in acht Tagen nach Petersburg zurückkehren wird, nur
ſches nach Lauxien. Das Syſtem, eine Stellung nach der
des chineſiſchen Volkes, eine große deutſche Ausſtellung zu noch wenige Tage dort verbleiben und Ende Januar
end=
ſehen. Dazu bemerkt der Pekinger Berichterſtatter des gültig nach Frankreich zurückkehren. Sein Nachfolger iſt anderen einzunehmen, ſei widerſinnig; man müſſe auf mie
litäriſche Aktionen verzichten.
genannten Blattes, daß die Auffaſſung des Chineſen noch nicht namhaft gemacht.
typiſch ſei für weite Kreiſe des chineſiſchen Volkes. Man
Bulgarien.
England.
habe ſchon ſeit langem einen derartigen Plan erwogen.
Die Wiederherſtellung der diplomas
Die Liberalen und die Flottenrüſtun=
Unſere prächtige Kolonie Tſingtau ſei in ſich ſelbſt die
tiſchen Beziehungen mit Serbien. Nachdem
allerbeſte Ausſtellung deutſchen Wiſſens und deutſchengen. Die wichtigſte Beſprechung, die Asquith mit einer ſich das Belgrader Kabinett nach längeren Verhandlungen
Könnens. Die deutſche Induſtrie müſſe auf dem Poſten Deputation von etwa 50 liberalen Parlamentsmitgliedern der Auffaſſung Bulgariens angeſchloſſen hat, zwiſchen
ſein, damit ſie auf dem oſtaſiatiſchen Wirtſchaftsmarkt vom hatte, dauerte anderthalb Stunden. Die liberale Preſſe den aus Bulgarien und den aus Mazedonien ſtammenden
Wettbewerb nicht aus dem Felde geſchlagen würde.
gibt ſich den Anſchein, als ob die Abordnung, die entſchie= Kriegsgefangenen keinen Unterſchied zu machen und ſeine
den gegen die übermäßigen Flottenausgaben proteſtierte, Zuſtimmung erteilt hat, alle bulgariſchen Kriegsgefangenen,
von den Erklärungen Asquiths vollauf befriedigt worden die, entgegen den Beſtimmungen der Genfer Konvention,=
Ausland.
ſei. Der Miniſterpräſident hat aber in Wahrheit eine recht in Monaſtir gefangen gehalten wurden, auszuliefern, hat
Oeſterreich=Ungarn.
ablehnende Haltung eingenommen. Er verſprach nur, die die bulgariſche Regierung in dem Wunſche, daß der anor=
Die Beratungen über die Orientbahn. Regierung werde das bereits gebilligte Programm nicht malen Lage ein Ende bereitet und die diplomatiſchen Bes
Die Beratungen der öſterreichiſch=ungariſchen Gruppe mit überſchreiten, wobei niemand wirklich weiß, worin dieſes ziehungen wieder hergeſtellt werden, eingewilligt, der
Er=
den franzöſiſchen Delegierten über die Orientbahn wur=PProgramm eigentlich beſteht. Das Organ der Arbeiter= nennung Tſcholak Antie zum ſerbiſchen Geſandten in Sofig
den am Freitag beendet. Das Protokoll über die Grund= partei dürfte vielleicht beſſer informiert ſein, wenn es mit= das Agrement zu erteilen. Gelegentlich der diesbezüglichen
lagen für die ſpäter zu treffenden Vereinbarungen gelangte teilt, daß Asquith die Abordnung direkt ungnädig emp=Verhandlungen, die durch Vermittelung der ruſſiſchen
Ge=
zur Paraphierung. Das Projekt des Grafen Vitali, das fing. Seine Erklärung, es handle ſich nicht um das Pro= ſandtſchaft geführt wurden, hat die bulgariſche Regierung
die Gründung von zwei nationalen Betriebsgeſellſchaften gramm Churchills, ſondern um dasjenige der Regierung, den Kabinettsſekretär des Königs Tſchabraſchikoff als die=
und einer franzöſiſchen Finanzierungsgeſellſchaft zum In=das nicht weiter reduziert werden könne, ſowie die Be= jenige Perſon bezeichnet, für die ſie das Agrement
halt hatte, gelangte faſt vollſtändig zur Annahme, da es ge= merkung, wenn die revoltierenden Liberalen das Kabinett bulgariſchen Geſandten verlangen wird.
lungen iſt, eine Formel zu finden, die den berechtigten darüber ſtürzen wollten, ſo ſei das ihre Sache, mit einem
Intereſſen der öſterreichiſch=ungariſchen Monarchie Rech=konſervativen Miniſterium würden ſie aber jedenfalls noch
Griechenland.
nung trägt. Nach der Prüfung einiger Fragen mit der weit ſchlimmer daran ſein, laſſen über die Entſchiedenheit,
Ein neues Armeekorps. Durch ein Deke
deutſch=ſchweizeriſchen Gruppe, bezüglich welcher Verhand= womit er dieſer Oppoſition innerhalb der eigenen Partei des Königs wird ein eigenes Armeekorps von
Attikage=
lungen in den nächſten Tagen ſtattfinden ſollen, werden entgegentrat, keinen Zweifel übrig. Dieſe unzweideutige ſchaffen, das dem franzöſiſchen General Eydoux unterſtellt
alle getroffenen Vereinbarungen den verſchiedenen Regie=Haltung des Miniſterpräſidenten wird nun wohl auch die wird und als Modellkorps für die anderen Armeekorps
rungen zur Genehmigung vorzulegen ſein, die zur Durch= hartnäckigen Gerüchte widerlegen, daß zwiſchen Winſton dient.
führung des ganzen Projektes erforderlich iſt.
Churchill und ſeinen Kollegen Mißhelligkeiten ausgebrochen
Vereinigte Staaten.
ſeien.
Die Währungsreform. Nach Abweiſung zahle
Italien.
Die Times und die Orientfragen. Diereicher Abänderungsvorſchläge nahm der Senat die Vol=
— Die Eheſcheidungsfrage. Die Kammer ſetzte
am Freitag ihre Beratung fort. Unter mehreren Reſolu= Times veröffentlichen einen längeren Artikel über die lage zur Währungsreform des Senators Owen an. Dieſe
tionen befand ſich eine, die ſich für die Eheſcheidung aus= Orientfrage, der wegen ſeiner Widerſprüche bemerkens= ſtellt eine Reformvorlage der Regierung dar und gehtlan
ſpricht und von dem Republikaner Comandini eingebracht wert iſt. Zunächſt greift er die Mächte des Dreibundes das Konferenzkomitee beider Häuſer.
wurde. Der Berichterſtatter Orlando meinte, die Kammer an, daß ſie ſtets in dieſelbe Trompete blaſen und ſagt,
würde ſich mit dieſer Frage beſchäftigen müſſen, aber er daß dadurch die Frage nur noch immer verwickelter würde.
* Rio de Janeiro 19. Dez. Die Kammerhä
bitte den Antragſteller, ſeinen Vorſchlag auf eine gelegene Die Mächte müßten ſich die größte Zurückhaltung auſer=
Zeit zurückzuziehen. Miniſterpräſident Giolitti bat eben= legen, wenn ſie dem europäiſchen Frieden dienen wollten. mit 63 gegen 58 Stimmen beſchloſſen, daß die
Uebere=
reſte des Kaiſers und der Kaiſerin von
falls Comandini, er möge nicht durch Herbeiführung einer Man habe keine Urſache, daran zu zweifeln, daß die Türkei Mexiko mit dem erſten braſilianiſchen Kriegsſchiff, das
übereilten Abſtimmung einer wichtigen Frage ſchaden, die ihren Verpflichtungen nachkommen werde, die ſie im Frie= Liſſabon berührt, nach Braſilien übergeführt werden.
er als noch nicht reif für die Beratung halte. Darauf densvertrage von Lauſanne verſprochen habe. Der
ita=
wurde der Abänderungsvorſchlag Comandinis mit 228 ge= lieniſche Miniſter des Aeußern habe ja immer darauf ge=
Stadt und Land.
pocht, daß Italien ſich eine angeſehene Stellung im
Kon=
gen 123 Stimmen abgelehnt.
zert der Großmächte errungen habe. Es ſei nun auch ver=
Darmſtadt, 21. Dezember:
Frankreich.
pflichtet, ſeinem gegebenen Worte nachzukommen. Im
* Empfänge. Se. Könizl. Hoheit der Groß=
Staffelung für den Bau der Panzer=Intereſſe des Gleichgewichtes der europäiſchen Mächte ſeiherzog empfingen am Samstag den Mafor Friedel,
kreuzer. Der Text des Geſetzentwurfes, durch den die es ſehr erwünſcht, daß eine deſinitive Erklärung abge= Kommandeur des Flieger=Bataillons Nr. 3, den
Archit=
direktor Dieterich, den Oberamtsrichter Jonas von Groß=
Staffelung für den Bau der Panzerkreuzer, wie er durch geben werde, die nicht nur Italien, ſondern den ganzen Gerau, die Kommerzienräte Racké und Fiſcher junz von
Geſetz von 1912 feſtgeſetzt wird, abgeändert wurde, iſt Dreibund umfaſſe. Dann kommt das Blatt auf die Be= Bingen, den Sanitätsrat Dr. Heß, den Geh.
Konſiſtorial=
dem Präſidenten Poincaré zur Unterſchrift vorgelegt. Der ſchwerden der Ententemächte in Konſtantinopel über die rat Euler, den Lehrer Fehr von Darsberg, den Reaſlehrer
Entwurf erinnert daran, daß zwei Kreuzer 1914 gebaut Ernennung des deutſchen Generals von Liman zu ſprechen Ganz von Worms, den Bauſchätzer Becker von
Pfung=
ſtadt, den Medizinalrat Dr. Königer von Offenbach, den
werden ſollten, die am 1. Oktober auf Kiel gelegt werden und ſchlägt da einen ganz anderen Ton an. Es ſagt, daß Vorſitzenden des Militärvereins Darmſtadt Valentin
ſollten. Die Regierung erſucht, nur einen Kreuzer, und nach dem Vorgefallenen die drei Verbandsmächte das Recht Köhler den Hauptlehrer Gebhardt von Egelsbach, den
zwar aus militäriſchen Gründen, am 1. Januar auf Kiel hätten, gemeinſam aufzutreten und immer zuſammenzu= Sanitätsrat Dr. Irmer von Weiſenau, den Profeſſor
zu legen. Die Sektion von zwei Schiffseinheiten ſoll die gehen. Durch die Ernennung des deutſchen Generals habe Roth von Offenbach, den Forſtmeiſter Bonhard von
Mörfelden, den Finanzrat Müller, den Regierunasrat
Grundlage für die Neubildung der Geſchwader abgeben, die Wilhelmſtraße bewieſen, daß ſie die europäiſche Seite
Becker, die Rechnungsräte Uebel von Oſthofen und
Mohr=
wonach dieſe ſechs oder acht Schiffe umfaſſen ſollen, da der Orientfrage außer Acht gelaſſen habe. Glücklicher= hardt von Frankfurt a. M., den Profeſſor Dr. Horn an
vier Schiffe vom Typ des „Normandie” und drei im weiſe ſei es noch nicht zu ſpät, die Pforte dazu zu bringen, der Techniſchen Hochſchule, den Lehrer Bramm von Unter=
Jahre 1912 auf Kiel gelegte Einheiten zuſammen eine dieſe Ernennung rückgängig zu machen. Andernfalls müſſe Widdersheim, den Goldſchmied Wende, den Dekan Keil
von Spachbrücken, den Pfarrer Buttron von Sickenhofen,
Gruppe von ſieben Kriegsſchiffen bilden, die durch zwei man die ottomaniſche Regierung finanziell boykottieren den Schriftſetzer Bock und den Geheimen Kirchenrat
nicht teilbar iſt. So iſt es unerläßlich, einen neu zu und die Erbauung der Bagdadbahn unmöglich machen.
Profeſſor Dr. Eck von Gießen, den Lehrer Bayer von
bauenden Panzer früh genug auf den Kiel zu legen, da=
Die Ausſtellung von San Franzisko. Hechtsheim den Hauptlehrer Klein von Nieder=Olm, die
mit nur ein Abſtand von wenigen Wochen ſeine Indienſt= Auf Erſuchen des im Zuſammenhang mit der Ausſtellung Lehrer Kloſter von Budenheim und Winter von
Marien=
born, den Marquis Beccadelli=Grimaldi aus Boloana,
ſtellung trenne von derjenigen der letzten Schiffe vom Typ in San Franzisko gebildeten Komitees, eine Abordnung den Geh. Baurat Dr Eſer aus Bad Nauheim, den
Pro=
des „Normandie‟. Dagegen ſoll das zweite Kriegsſchiff, des Komitees zu empfangen, erklärte Asquith, daß die feſſor Kleukens, den Profeſſor Dr. Krämer von Büdingen;
Nachprüfung ſtand uns allerdings noch bevor, die Wagen=
Briefe aus dem
fahrt zum Hotel „Moskwa” bei Sturm und Regen und
Schenken.
über ein Pflaſter, das eben keine andere Bezeichnung
ver=
umgekrempelten Orient.
C2 Schenken iſt eine Kunſt, hat man geſagt. Manche
dient, wie „türkiſch”.
Menſchen beſitzen ſie von Natur. Sie haben den genialen
Folgenden Tages hatte ſich der Himmel anders be=
IV.
Blick für die angemeſſene Gabe, die zu dem Weſen des
ſonnen. Es war klar und kalt und feſtes Eis lag in den
WE Belgrad, 15. Dezember.ſonſt waſſergefüllten Löchern der Nebenſtraßen. Auf der
Empfängers ſtimmt und ihn fröhlich macht. Ich glaube,
beſonders in Frauen lebt dieſer ſchere Inſtinkt, der die
Bei ſchneidender Kälte, früh morgens, als ſich noch Kronprinzenſtraße, der Hauptverkehrsader, iſt jetzt ſchönes
Wünſche von der Seele ablieſt, ja ſie erkennt, ehe ſie noch kein Menſch, der nicht dazu gezwungen war, auf die tief= Holzpflaſter, neue hohe Bauten — früher in Belgrad an
recht geboren ſind. Ihre Gabe wirkt dann immer wie das dunkle Straße hinauswagte, verließ ich Sofia, um in den Fingern abzuzählen — erheben ſich, und unten ſteht
Tipfel auf das i, oſt gar wie eine Offenbarung.
einem eiſigkalten Wagenabteil bis zum Abend Unterkunft dem alten Konak ein prächtiger neuer Flügel gegenüber.
Die Hauptregel des Schenkens heißt: Schenken verſön=zu finden. Als es dämmerte, freute ich mich ſchon des Wann er fertig iſt, weiß man nicht. „Er iſt mehr für den
lich. Schenken nicht nach mechaniſchen Geſichtspunkten und ſonnigen Tages der uns erwartete; aber die Hoffnung Kronprinzen”, meinte ein Belgrader. Vielleicht auch für
dem brutalen Maßſtab des Geldwerts. In der Gabe muß war von kurzer Dauer. Gerade als die Gegend anziehend den nicht immer, dachte ich mir. . .
irgend ein Sinn für den Beſchenkten liegen — ſie muß zu werden begann, ballten ſich feindliche Wolken zuſam=
Die Bevölkerung von Belgrad iſt in denkbar beſter
ſinnig” ſein. Er muß durch ſie eine Förderung ſeines men und dichtes Schneegeſtöber verhüllte bald die Gegend. Laune. Sie hat auch allen Grund dazu. Daß die Serben
Weſens erfahren, und beſtände dieſe auch nur in lächeln= Der Wagen ſelbſt, auf den wir nun doch für lange Stun= nicht zum Meere kamen, iſt vorläufig verſchmerzt, und die
dem Wohlgefallen. Wer nicht perſönlich ſchenkt, ver= den angewieſen waren, bot keine Entſchädigung. Er rüt= kleinen Nadelſtiche Oeſterreichs tun nicht ſonderlich
weh=
bflichtet. Und die Verpflichtung iſt der Tod des freien telte und ſchittelte uns tüchtig durcheinander und bot im Man kann ſie ja ſtels wieder durch einen unausgeſpro=
Schenkens.
übrigen den Anblick eines richtigen Invaliden. Man ſah, chenen Boykott ausgleichen. Dagegen ſind Freude und
Zum perſönlichen Schenken aber gehört Liebe. Dieſer hatte die Schrecken des Krieges gründlich erfahren. Zer= Stolz über die neuen Eroberungen ſehr groß. Es ſind
Liebe allein vermag eine Perſönlichkeit innerlich zu er= brochene Scheiben, eine nichts weniger wie pflichtgetreu doch ſchöne und reiche Gebiete, die Serbien bekam. 40000
faſſen und ihr gerecht zu werden. Sie allein verleiht die arbeitende Dampfheizung, widerſpenſtige Sprungfedern Quadratkilometer mit anderthalb Millionen Einwohnern
rechte Klügheit und den bezaubernden Tatt. Die Liebe der Sitze, die ſich langſam durch den grauen Plüſch durch= iſt für ein auftrebendes Volk eine ſchätzbare Gabe. Und
macht auch erfinderiſch. Sie kennt nicht den Seußzer:arbeiteten, und mit klafſenden Wunden bedeckte Glüh=dazu der Ausblick auf eine völige Geſundung der Finaſ=
Was ſoll ich ſchenkten? Sondern aus dem Schatz ihrer Er=ſtrümpfe waren die Erinnerungszeichen anſtrengender zen. Die Anleihen von 1876 und 1897 ſind völlig getilgt,
fahrung heraus trifft ſie die Wahl mit glücklicher Hand. Tage. Was nicht niet= und nagelfeſt war, fehlte natürlich. und das geſchah in ſchweren Zeiten. Um wieviel mehr
Aber, was das höchſte iſt: Die Liebe knüpft durch das Ge= Spiegel, Aſchenbecher, Klapptiſchchen am Fenſterplatz uſw. muß ſich jetzt alles heben, wo Neu=Serbien (das ja
eigent=
ſchenk das goldene Band des Vertrauens. Warum ſchen waren als überflüſſig und nur zur Verweichlichung der lich Alt=Serbien iſt) in ſo reichem Maße zum Wohlſtand
ken wir denn im letzten Grund? Doch um unſere herzliche Fahrgäſte beitragend, ohne ausdrücklichen Befehl der des Landes beiſtenert. Große Ländereien, die unter der
Gemeinſchaft mit dem Beſchenkten zum Ausdruck zu bein=Eiſenbahnverwaltung und von unberufenen Händen ent= türkiſchen Lotterwirtſchaft brach lagen, harren der
Beſtel=
gen. Die Gabe iſt das Symbol der inneren Einheit Sie fernt worden.
lung durch Kleinbauern. Dabei ſind aber ſchon weite
Ge=
iſt das Unterpfand der Liebe. Aus Liebe ſchenken! Darin
Als da endlich die Lichter von Belgrad auftauchten, biete unter Pflege und liefern noch keineswegs auf dem
beſteht das große Geheimnis der lieblichen Kunſt.
herrſchte begreiflicher Jubel in unſerem Abteil. Eine kleine Höhepunkte angekommene Erträgniſſe in Getreide, Baum=
er 312.
(60
dch e.
ern. 2
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Pang
Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
Seite 3.
ir m Vortrag den Statsminſter v. Ewald, den Finanz= fführung von Richurd Wagners „Ring des
2 Konzeris uſw. Man ſchreibt undt Hanauet
miniſter Braun, den Miniſter des Innern v. Hom= Nibelungen” in der Einrichtung der Frühlings=Feſt=Hof. In ſämtlichen Lokalitäten des Hanauer Hofs,
Hein=
bargk zu Vach, den Vorſtand des Kabinetts Geheimerat ſpiele der vergangenen Spelzeit, die am 3. Januar mit heimerſtraße, findet am heutigen Sonntag eine großs
ömheld.
„Rheingold” beginnt am 4. Januar mit „Waltüre” am Weihnachtsfeier ſtatt, wozu die Kapelle des Großh. Ar=
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der 7. Januar mit „Siegfried” fortgeſetzt wird und am 11. Ja= tillerie=Korps unter Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters
roßherzog haben dem Dr med. Guſtav Baumann nuar mit „Götterdämmerung” ihren Abſchluß findet. DieſeFr. Mickley ein eigens für das Weihnachtsfeſt zuſammen=
Roßdorf die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen erſte geſchloſſene Aufführung der Trilogie ſeit den Feſt= geſtelltes Programm zum Vortrag bringt. Das große
ber ihm von Seiner Majeſtät dem deutſchen Kaiſer, König ſpielen wird von den Hofkapellmeiſtern de Haan („Rhein=Tongemälde „Fröhliche Weihnachten” kommt unter
Be=
von Preußen verliehenen Königlich Preußiſchen Roten gold” und „Walküre”) und Ottenheimer („Siegfried” und nutzung aller möglichen Kinderinſtrumente zur
ungekürz=
kgreuz=Medaille 3. Klaſſe erteilt. — Das Ehrenzeichen für „Götterdämmerung”) geleitet werden. Die ſämtlichen ten Ausführung Damit der glückliche Beſucher der Feier
Aitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch vier Abende fallen in den Rahmen der Abonnementsvor= eventl. ſeinen Feiertagsbraten einheimſen kann, hat der
Entſchließung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs ſtellungen. Am Dienstag wird als zweite Kindervor= Reſtaurateur eine Anzahl Gewinne, darunter eine Eans,
an Carl Bender und Adolf Vogt, beide in Gießen.
ſtellung „Aſchenbrödel” von Görner bei aufgehobenem eine Ente, ein Hahn, zur Verfügung geſtellt, welche gra=
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der Kaſſediener Abonnement in Szene gehen. Die Vorſtellung beginnt be= tis verloſt werden. Wegen der Reichhaltigkeit des
Pro=
bei der Hauptſtaatskaſſe Jakob Falk wegen geſchwächter reits um fünf Uhr. Am Heiligen Abend und am erſten gramms iſt der Anfang bereits auf 6 Uhr feſtgeſetzt.
G eſundheit, unter Anerkennung ſeiner treuen Dienſte, mit Feiertag bleibt das Hoftheater geſchloſſen. Doch wird die (S. Anz.) — Am zweiten Weihnachtsfeiertag findet im
Tageskaſſe am erſten Feiertag von 10 bis 1 Uhr mittags weißen Saale des Britannia=Hotels vornehmes Künſt=
Wirkung vom 1. Januar 1914 an.
für den Vorverkauf geöffnet gehalten werden. Amlerkonzert ſtatt. Die Leiſtungen der Hauskapelle be=
C Der Staatsſekretär des Auswärtigen Amts, Wirk= 2. Feiertag gelangt nachmittags als Volksvorſtellung zu wegen ſich auf bedeutender künſtleriſcher Höhe und iſt ein
lecher Geheimer Rat von Jagow, traf, von Karlsruhe kom= ermäßiaten Preiſen „Lumpazvagabundus” von Neſtroy, beſonders ſorgfältig zuſammengeſtelltes Feſtprogramm
n=end, geſtern vormittag hier ein und wurde von dem am Abend „Tannhäuſer” zur Aufführung. Am dritten aufgeſtellt worden. Ab 7 Uhr werden Soupers ſerviert
rreußiſchen Geſandten Freiherr v. d. Lancken=Wakenitz am Weihnachtstag findet die Erſtaufführung der Berliner und iſt Vorausbeſtellung von Tiſchen erwünſcht. (S. Anz.)
Poſſe „Filmzauber” ſtatt.
Schützenhof. Auf vielſeitigen Wunſch ſinden am
Dahnhofe empfangen. Nachdem er dem Staatsminiſter
Fürforgeſtelle für Lungenkranke. Nach einer Sonntag, den 21. Dezember und folgende Sonn= und
Dr. von Ewald einen Beſuch abgeſtattet hatte, wurde in der heutigen Nummer enthaltenen Bekonntmachung Feiertage in den Kellerlokalen Konzerte der Kapelle
e— von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog um des Oberhürgermeiſters iſt die Fürſorgeſtelle für Lungen= Weber bei freiem Eintritt ſtatt. (S. Anz.)
* Bilder vom Tage. In der Bilderauslage unſerer
1 Uhr im Neuen Palais empfangen und darauf zur kranke (Wilhelminenſtraße 34) am Mittwoch, den 24.
De=
rühſtückstafel zugezogen. Exzellenz von Jagow, der zember, und am Mittwoch, den 31. Dezember d. Js., Expedition (Rheinſtraße 23) ſind folgende Bilder neu
aus=
geſchloſſen
geſtelt: Vom Beſuch des deutſchen Kaiſerpaares in
Mün=
im Hotel „Zur Traube” Wohnung genommen hatte, ver=
— Gewerbebibliothek (Neckarſtraße 3). Es ſei chen. — Das neue franzöſiſche Miniſterium. — Die
Eiſen=
leß Darmſtadt nachmittags mit dem Zuge 5 Uhr 45 Min. auch an dieſer Stelle darauf hingewieſen, daß die Leſe: bahnkataſtrophe am Harrasſelſen bei Chemnitz: die Loko=
* Militärdienſtnachrichten. Zum Kompagniechef er= abende der Bibliothek der Großh. Zentralſtelle für die motive unter den Felstrümmern. — Von der Aufführung
ſeannt der Hauptmann Freiherr v. Harthauſen im Gewerbe am 23., 26. und 30. Dezember d. Is, ſowie des „Parſifal” im Deutſchen Opernhaus in Charlotten=
Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, Freiherr am 2. Januar k. Js. ausfallen.
burg.
* Unglücksfälle. Geſtern vormittag 10 Uhr verun=
Zeichnung auf die Bayeriſche Staatsanleihe.
t.. Stein zu Nord= und Oſtheim, Hauptmann im
Kurh. Jäger=Bataillon Nr. 11, als ſt. Hauptmann in Es wird auf die heutige Anzeige aufmerkſam gemacht, glückte in einem hieſigen Fabrikbetrieb ein Hilfsarbeiter.
tas Leibg.=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, verſetzt. wonach die Zeichnung auf die 4 Boyeriſche Staats: Dieſer ſtand auf einer Diele, welche durchbrach, ſo daß
Sreiherr v. Loén, Oberleutnant der Reſerve des Kür.=anleihe im Auftrag der Deutſchen Bank auch bei Herrn er in ein Waſſerloch fiel. Er erlitt ſchwere innere Ver=
Regts. Herzog Friedrich Eugen von Württemberg (Weſtpr.) Hofbarkter Sander ſtattfindet.
letzungen und mußte im Krankenkraftwagen durch die
Nr. 5 (Görlitz), früher in dieſem Regiment, vom 1. Januar=
Goldene Hochzeit. Privatier Ph. Karl Seibert Rettungswache ins Städtiſche Krankenhaus gebracht wer=
1914 ab auf ein Jahr zur Dienſtleiſtung beim Garde=Drag.= und ſeine Ehefrau, geb. Schmidt, feiern am zweiten den. — Um 11 Uhr fiel in der Kleinen Bachgaſſe ein Mann
ſRegt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23 kommandiert; derſelbe iſt Weihnachtstage das Feſt der Goldenen Hochzeit.
rhnmächtig um und mußte durch die Rettungswache mit
während dieſer Dienſtleiſtung hinſichtlich ſeines Dienſt=
Ein Mann mit drei Frauen. Aus Süd=dem Krankenkraftwagen in das Städtiſche Krankenhaus
illters als Oberleutnant ohne Patent anzuſehen. — Be=hannover wird vom 19. Dezember gemeldet: Bereits gebracht werden.
ördert der Zeugleutnant Röbling beim Art.=Dep. ſeit über drei Jahren diente bei einem Hofbeſitzer in
iet Darmſtadt, zum Zeug=Oberleutnant. Verſetzt die Klein=Lengden ein gewiſſer Karl Blumenberg als Ober=
Verwaltungsgerichtshof.
ſeuerwerks=Hauptleute: Drüſedau beim Art.=Dep. in melker, der als fleibiger und ordentlicher Menſch in dem
g. Am 12. Februar verhandelte der Provinzialaus=
Mainz zum Schlesw.=Holſt. Fußart.=Regt. Nr. 9 und Orte ſehrwohlgelitten war Er verheiratete ſich vor zwei
Schumacher beim Schlesw.=Holſt. Fußart.=Regt. Nr. 9, Jahren mit einem jungen Mädchen aus Ebergötzen undlebte ſchuß gemeinſam über die Klagen des Valentin
zum Art.=Dep. in Mainz. Zum Leutnant mit Patent vom mit bieſem in glücklicher Che. Nun wollte es der Zufall. daß Fiſcher und des Georg Wenzel in Offenbach=
I1. Dezember 1911 befördert der Fähnrich Dheil im Inf.= er mit einer auf demſelben Gute dienenden Magd Streit Bürgel gegen die Stadt Offenbach wegen Heranziehung
Leib.=Regt. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117. Den bekam und ihr einen Eimer an den Kopf warf. Dieſe zu den Koſten der Fußwegherſtellung auf der Südſeite
Abſched mit Penſton bewilligt dem Maſor z. D und Be=wurde dadurch erheblich verſetzt und ſtelle gegen den der Langſtraße. Ziſcher beſtrit die Fuſweaherſtellung
firksoffizier Heß beim Landwehrbez. Saarbrücken, mit Obermelker Strafantrag wegen Körperverletzung. Hier= bezahlen zu müſſen, ſoweit es ſich um den Teil handelt,
per Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Inf.=Leib= durch ſtellte ſich heraus, daß Blumenberg bereits ſeit der bekieſt iſt, da er der Ueberzeugung iſt, daß der Fuß=
Fiegts. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117. Zum ſechs Jahren von der Staatsanwaltſchaft in Darm=ſteig nur vorübergehend ſo breit angelegt wurde, und daß
Leutnant der Reſerve befördert der Vizewachtmeiſter d. R. ſtadt wegen eines ſchweren Sittlichkeitsverbrechens eine Verbreiterung des Dammes durch den ſtarken Fuhr=
Bülow (I Darmſtadt), des 2. Garde=Drag.=Regts. ſteckbrieflich geſucht wird, ſowie, daß er auch wegen verkehr bald erforderlich wird. Wenzel behauptete, daß
Kaiſerin Alerandra von Rußland. Zum Oberleutnant be= Bigamie ſtrafrechtlich verfolgt wird, denn außer ſeiner in der von ihm bereits am 30. Juni 1907 angeforderten
ördert der Leutnant der Reſerve Eck (Ludwig) des Inf= jungen Frau hat er auch noch zwei andere Frauen, von Summe von 678,19 Mark auch Fußwegherſtellungskoſten
Leib=Regts. Großherzoain (3. Großh. Heſſ.) Nr 117 (Halle denen er nicht geſchieden iſt. Kinder ſoll er jedoch mit enthalten geweſen ſeien. Durch Vorlage des
Eingemein=
r. S.). Zu Leutnants der Reſerve befördert die Vizefeld= keiner Frau haßen, was für die Verlaſſenen noch ein dungsvertrags von Bürgel wurde damals feſtgeſtellt, daß
webel d. R Schwarz (Rybnik), des Inf.=Regts. Prinz großes Glück wäre. Blumenbera wurde verhaftet und die bezüglichen Beſtimmungen über Fußwegherſtellungen
im Offenbacher Ortsbauſtatut mit der Eingemeindung in
Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118; Meywald (Weſel), zu ſeiner Ahurteilung nach Darmſtadt tranavortiert.
wes Inf.=Regts. Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118;
— Poſtraub. Die über 8600 Mk. lautende, in einer Kraft traten. Hiernach können Fußſteigherſtellungskoſten
Hoffmeiſter (Duisburg), des 5. Großh. Heſſ. Inf.= Holzkiſte verpackte Barablieferung des Poſtafnts in nur zum zweiten Male angefordert werden, wenn ſeit der
Regts. Nr. 168; Grube (II Düſſeldorf), Schneider! Rochlitz (Sachſen) für das Poſtamt in Waldheim vom erſten Herſtellung bereits 25 Jahre verfloſſen ſind. Durch
Elberfeld) des Großh. Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feld=13. Dezember iſt, wie letzteres Poſtamt am 15. früh feſt: Vorlegung der Urkundenbände wurde weiter feſtgeſtellt,
art.=Reats. Nr 25; Peters (Elberfeld), des Großh. Heſſ. geſtellt hat, um 7350 Mk. Paviergeld beraubt daß die von Wenzel angeforderten und bezahlten Koſten
Train=Batls Nr. 18. Zum Oberleutnant der Reſerve be= worden. Das Papiergeld beſtand aus folgenden Sarten: nur Kanalkoſten ſind. Nun behauptete Wenzel weiter,
ördert der Leutnant d. R. Kraft des Inf.=Regts. Kai=1 Reichshanknote zu 1000 Mk., 45 Banknoten zu 100 Mk., daß die Fußſteige bereits angelegt und mit Randſteinen
her Wilhelm (2. Großh Heſſ.) Nr. 116 (I Köln). Zu Leut= und zwar Reichsbanknoten (alte und neue) und Sächſiſche eingefaßt waren, daß alſo der Fußweg als hergeſtellt
be=
mants, der Reſerve befördert die Vizewachtmeiſter bezw. Banknoten, 50 Reichsbanknoten zu 20 Mk. und 850 Mk. zeichnet werden könne. Der frühere Bürgermeiſter von
Wizeſeldwebel d. R. Dintelmann (Vonn), des 2. in kleineren Scheinen zu 5 10 und 20 Mk. DieBürgel bekundete, daß Fußwegherſtellungskoſten von
Großh. Heſſ. Feldart.=Regts. Nr 61; Hartwig (I Al= Nummern der Noten und Scheine ſind unbekannt. Die Bürgel niemals erhoben wurden. Da die Anlieger nach
vona), des 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regts. Nr. 168; Braun Wertſendung iſt von Rochlitz (Sachſen) am 13. mit dem Ortsbauſtatut von Bürgel zur Erſtattung herange=
Hildesheim) des Leib=Drag.=Regts. (2. Großh. Heſſ.) Zug 2624 Rochlitz-Narsdorf (ob Rochlitz 10l2 in Nars zogen werden konnten, ſo wären die Koſten als bezahlt
Mr. 24. Zu Oberleutnants befördert die Leutnants d R. dorf 102) abgegangen und dann weiterbefö dert worden zu erachten, auch wenn der Gemeinderat beſchloſſen hätte,
Kalk des Inf.=Leib=Regts Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) mit Bahnpoſt 21 Narsdorf-Chemnitz Zug 2552 (ab die Koſten nicht zu erheben. Die Stadt Offenbach be=
Nr. 117 (Mainz)= Schmitt des 5. Großh. Heſſ. Inf.= Narsdorf 1½ in Ehemnitz 1129 und am 14. nach Ueber=ſtritt aber auf das entſchiedenſte, daß die Einſaſſung des
Regts. Nr 168 (Friedberg). Verſetzt: Markert, Haupt=lager beim Poſtamt Elemnitz 4 mit Zug 3431 Ehemnitz-Fußweges mit Randſteinen eine Herſtellung des
Fuß=
rnann d. R. des 5. Weſtpr. Inf.=Reats. Nr. 148 (Wies= Rieſa (ab Chemnitz 42, in Waldheim 543). Auf die Er= weges bedeute. Hierzu ſei die Stadt geſetzlich bei jeder
waden), zu den Reſerveoffizieren des Leibg.=Inf.=Regts. (1. greifung des Täters und die Wiedererlangung Straßeneröffnung verpflichtet, auch wenn die Straße noch
(roßh. Heſſ.) Nr. 115. Zu Leutnants befördert die Vize= des Geldes iſt eine Belohnung von 500 Mk. aus= nicht bebaut ſei. Das würde praktiſch bedeuten, daß die
rvachtmeiſter der Reſerve Spiegel (I Darmſtadt), des geſetzt warden.
Stadt bei neuen Straßen überhaupt niemals Fußwegher=
Großh. Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Reats Nr. 25;
* Männerquartett „Loreley”. Man ſchreibt uns: Die ſtellungskoſten einziehen könne. Eine Beſtimmung dar=
Baumann (I Darmſtadt), des 2. Kurh. Feldart.=Regts. Weihnachtsfeier findet in dieſem Jahre im großen über, was als Herſtellung anzuſehen ſei, iſt in den Orts=
NNr. 47. Zum Leutnant der Landw.=Inf. 1. Aufgebots be= Saale des „Perkeo” ſtatt. Das Programm, welches 18 bauſatzungen nicht enthalten. Der Provinzialausſchuß
ördert: Reuter Vizefeldwebel (Worms) Den Abſchied Nummern umfaßt, darunter zwei gut einſtudierte Theater=hatte beide Klagen abgewieſen, da die Fuß=
Bewlligt: dem Oberleutnant Wenzel der Landw.=Inf. ſtücke, ebenſo Muſik und Sologeſänge ernſten und heiteren wege nicht als hergeſtellt erachtet wurden. Der eine Be=
2. Aufgebots (Gießen) Zum Leutnant der Reſerve be= Inhalts, verſpricht, den Vorbereitungen nach zu urtei= teiligte, Georg Wenzel, verfolgte Berufung an den
Ver=
ſördert der Vizefeldwebel Ehrhard (I Darmſtadt) des len, zufriedenſtellend zu werden. (Alles nähere ſiehe heu= waltungsgerichtshof, die geſtern als unbegründet verwor=
Fußart.=Regts General=Feldzeuameiſter (Brandenb.) Nr. 3. tige Anz.)
fen wurde unter Verurteilung des Berufungsklägers in
— Im Beurlaubtenſtande zu Stabsärzten befördert der
8
Orpheum. Das neue Weihnachtsprogramm die Koſten des Verfahrens.
Oberarzt der Reſerve Dr Waldow (Worms), der Ober=kommt bereits in der Nachmittagsvorſtellung am zweiten
Eine weitere Verhandlung des
Verwaltungsgerichts=
tarzt der Landwehr 1. Aufgebots Dr. Wagſchal (Mainz). Feiertag ungekürzt zur Darſtellung. Am Sonntag, den hofes betraf eine Vorentſcheidung darüber, ob der Orts=
— Vom Großh. Hoftheater. In den erſten Januar= 28. Dezember, finden ebenfalls zwei Vorſtellungen ſtatt. gerichtsvorſteher Bürgermeiſter Beilſtein von Asbach
tagen veranſtaltet das Hoftheater eine Geſamtauf= (Siehe Anzeige)
i. Odw. bei der Beurkundung einer Unterſchrift ſich
twolle, Opium, Roſenöl und Seide. (Letztere bei Gjévgjeli). mit der Banque Franco=Serbe” ſo glücklich angekom=
DDie Neubelebung wird gründlich und ernſthaft von der den, daß dieſes Inſtitut heute in Belgrad an erſter Stelle
Feuilleton.
Regierung angefaßt. Das bezeugt der Umſtand, daß ſeit ſteht. England, Italien und Rußland gründen Banken,
C Meteorologiſches aus Heſſen. (Veral. Nr. 282 die=
Wochen zwei hervorragende deutſche Fachmänner die nur Deutſchland hinkt nach oder vielmehr, es hinkt nicht
meuen Landesteile bereiſen, um Studien und Vorſchläge einmal nach. Ich konnte in hieſigen Pankkreiſen nichts er= ſes Blattes vom 21. November.) Der verfloſſene
Novem=
tüber Verbeſſerung von Viehzucht und Forſtwirtſchaft zu fahren, daß von ſeiten unſerer Großbanken irgend etwas ber war ungemein mild und regenreich. In Darmſtadt,
imachen. Bietet nun ſchon das Erträgnis der Ackerkrume geplant ſei.
wo eine 52jährige Beobachtungsreihe vorliegt, war er der
Frohe Verheißung für die Zukunft, ſo tritt auch noch ein
Sonſt gibt es von Belgrad jetzt nicht viel zu erzählen. mildeſte in dieſem ganzen Zeitraum. Die Temperatur=
Zweites hinzu, die Ausſicht auf Hebung der Schätze des Man lebt und läßt leben. Nette Menſchen, dieſe Serben, mittel ſchwanken zwiſchen 8,8 Grad Celſius in Mainz und
Erdinnern. Kohlen und Erze, namentlich Kupfer, Blei, echte Slawen. Etwas maßlos in Freude und Schmerz, 6,0 in Hechwaldhauſen (Darmſtadt: 8,6), während hin=
Eiſen und Chrom ſind reichlich vorhanden, ſo daß ſich bald aber gemütlich und dabei klug und arbeitſam.
ſichtlich der Höchſtſtände ſeltſamerweiſe Neunkirchen mit
ſheimiſche und fremde Geſellſchaften um Schürf=Rechte vom
Abends iſt immer großer Bummel auf der Haupt= 16,1 und Bad=Nauheim mit 130 Grad (beide am 1.) die
SStaate bewerben werden. Wenn in den Jahren von 1904 ſtraße; ſchöne große Männer, üppige Frauen mit Glut= Gegenſätze bilden. Auch hinſichtlich der niedrigſten Städte
Wbis 1911 die Einfuhr von 61 auf 115 und die Ausfuhr von augen ziehen aneinander vorbei, grüßen und ſcherzen und liegt eine gewiſſe Anomalie darin, daß in dem ſonſt ſo
B2 auf 117 Millionen Franken geſtiegen iſt, dann läßt ſich ſpiegeln ſich in den Schaufenſtern. Manchmal taucht noch kalten Neunkirchen am 20 der faſt allgemein der kälteſte
twohl annehmen, daß nach weiteren ſieben Jahren unter eine Erinnerung an den alten Orient auf, wenn eine Tag im Lande war, das Thermometer in der Frühe noch
iden neuen Verhältniſſen die doppelten Zahlen von 1911 Schöne gar zu reichlich zum Odeurfläſchchen gegriffen hat. 1 Grad über Null zeigte, während Michelſtadt als damals
gerreicht werden. Aber — Friede muß herrſchen. Die un= Dann zieht eine ganze Wolke von Wohlgeruch hinter ihr kälteſte Station —2,2 aufwies (Darmſtadt: 08). Froſtage
rruhigen Herren am Balkan müſſen lernen, ſich zu vertra=her, die ihre wohlverdiente Vernichtung findet durch eine kamen nur in Michelſtadt, Lauterbach (ie 3) und
Offen=
agen Sie haben jetzt geſehen, was für Wunden ein Krieg Knoblauchwolke, die ein Bauer in Schafvelz und Riemen= bach, Schotten und Worms (je 1) vor. Die Bewölkung
war der Jahreszeit entſprechend ſehr bedeutend; die
Ge=
fſchlägt und außerdem, wie ſchlecht oft ein Bündnis mit ſchuhen verſendet. So jagt ein Scherz den anderen.
idem Nachbar ausgehen kann. Darum jeder für ſich und
Ins Theater gehe ich diesmal nicht. Ich bin geheilt genſätze bilden Gießen und Schotten einerſeits mit 91 und
Reiner gegen den anderen:
vom vorigen Jahr. Konzerte gibt es nicht, dagegen ver= Alzey andererſeits mit 78 Prozent (Darmſtadt: 83). Hei=
Mit der Entwickelung des Landes und der vergrößer= dirbt einem manchmal eine Zigeunerkapelle die Stim= tere Tage gab es nur in Neunkirchen, Lauterbach und
Al=
tten Ausfuhr ſeiner Bodenerzeugniſſe geht natürlich wach= mung. Die muß natürlich immer ſvielen, wenn man in zey und zwar nur in einfacher Anzahl. Die
Niederſchlags=
fſender Wohlſtand Hand in Hand, ſo daß das zunächſt noch Ruhe „nachtmahlen” will, wie man hier ſagt. Eine win= mengen und auch die Zahl der Tage mit Niederſchlag waren,
finduſtriearme Serbien die Erzeugniſſe des Gewerbefleißesſelnde erſte Geige, zwei zweite ein Baß und das fürchter=wie erwähnt, ſehr bedeutend. Beſonders intenſiv waren
des Auslandes in vergrößertem Maßſtabe beziehen muß. liche Zimbal bilden das „Orcheſter”. Schon ſeit zwanzig die Regen in der zweiten Monatshälte, ſo daß faſt über=
Dieſe Einfuhr braucht aber Geld, wozu weder die eigenen, Jahren denke ich darüber nach, mit welcher Berechtigung all Hochwaſſer eintrat. Die größte Regenmenge meldet
noch die bisherigen fremden Quellen ausreichen. Es muß ſich dieſes Ding Muſikinſtrument nennt; habe es aber im= Hergenhain mit 197,8 Millimeter, während hinſichtlich der
auswärtiges Kapital herangezogen werden. Oeſterreich= mer noch nicht herausgebracht. Nun geb ich’s auf. Zu= größten Tagesmenge Hochwaldhauſen mit 348 an der
Ungarn, das ja die Balkanländer bisher als ſeine Do= nächſt brauche ich es auch nicht mehr anzuhören, denn in Spitze ſteht. Dagegen zeichnete Dorndürkheim bei Worms
mäne betrachtete, ſitzt ſchon lange Jahre mit ſeinen Ban= zwei Tagen kehre ich heim; ich freue mich ſchon auf die als trockenſte Station nur 48 Millimeter auf (Darmſtadt:
in Belgrad feſt. Es hat jetzt nur infolge des politi= höheren Genüſſe, die mein Darmſtadt bietet.
84,1). In Langen und Beerfelden waren nur 3 Tage ohne
Regen. Schneemeldungen brachte nur der hohe
Vogels=
hen Zwieſpaltes einige Schwierigkeiten. Frankreich iſt
Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Fonntag, den 21. Dezember 1913.
Seite 4.
eine Ueberſchreitung ſeiner Amtebeſuguiſ oder die Unter= zu Darmſtabdt iſt eine dereartige Bepflanzung, wodurch eine ſProtekiorin der Arbeitsſchule, unſere Großherzogin, dia
laſſung einer ihm obliegenden Amtshandlung hat zuſchul=Verdunkelung der Gemarkungsgrenze eingetreten iſt, un=Schützerin und Förderin barmherziger Liebe und tatz
den kommen laſſen. Rechtsanwalt Mainzer hat im Auf=ſtatthaft und geſetzlich unzuläſig. Das Kreisamt Dieburgkräftiger Fürforge; ſerner begrüßte er die alten und
jun=
trage der Witwe Tempel in Elmshauſen eine Scha= verſuchte eine gütliche Beſeitigung dieſes rechtswidrigen gen Damen und die Herren des Vorſtandes. In
treff=
denserſatzklage gegen Beilſtein eingereicht, weil dieſer bei Zuſtandes zu erreichen. Da ſich aber Herr Joſt dazu nicht lichen Worten gedachte er der 25jährigen ſegensreichen
der Beglaubigung der Unterſchrift des Lehrers Michael bewegen ließ, erließ das Kreisamt Polizeibefehl, in dem Arbeitstätigkeit des Vorſtandes und der Helferinnen für
Vogel in Asbach es angeblich an der erforderlichen ihm aufgegeben wurde, die auf der Gemarkungsgrenze 1das Emporblühen der Arbeitsſchule des Evangeliſchen
Sorgfalt habe fehlen laſſen. Bekanntlich wurde der 51jäh= ſtehenden Fichten binnen zwei Wochen zu entfernen, an= Bundes, die reiche und gute Früchte getragen habe.
Des=
rige Lehrer Michael Vogel vom Schwurgericht am 2. Okto= dernfalls die Entfernung auf ſeine Koſten durch Dritte er= halb glänze auch heute an den beiden Weihnachtsbäumen
ber wegen Wechſelfälſchung zu 2½ Jahren Gefängnis ver=folgen werde. Gegen dieſe Auflage klagt Dr. Joſt und die goldene 25. Ehrend gedachte der Redner des
Grün=
urteilt; u. a. auch wegen der Fälſchung der hier in Frage beantragt Aufhebung des Polizeibefehls, dem die geſetz= ders der Schule, des Herrn Pfarrers Hahnke, der
zu=
ſtehenden Urkunde. Vogel kam am 27. Mai 1912 mit liche Grundlage fehle. Der Provinzialausſchuß wies die erſt den Kindergottesdienſt und ſpäter die
Kinderarbeits=
ſchule geſchaffen habe, die der Evangeliſche Bund in
ſei=
einem Blankett zum Ortsgerichtsvorſteher, auf dem er ſich Klage ab.
nen Schutz genommen habe. Dankbar am heutigen
Jubi=
ſeine Unterſchrift beglaubigen ließ. Den beglaubigenden
läum gedenke er der Männer, die ſich in den Dienſt de
Vermerk hat Vogel derart vorgeſchrieben, daß er, ohne
Die Elektriſche nach Eberſtadt.
Menſchenliebe geſtellt, der Herren Pfarrer Guyot, Tand
Verdacht zu erregen, eine Zeile dazwiſchen ſchreiben
— Von zuſtändiger Seite geht uns folgende Zuſchrift gerichtsdirektor Küchler und ganz beſonders des früheren
konnte, wodurch er erreichte, daß nicht nur ſeine Unterſchrift
beglaubigt ſchien, ſondern auch die nachträglich darauf ge=zu: Es ſind mehrfach Stimmen laut geworden. als ob Vorſitzenden, Herrn Geh. Oberkonſiſtorialrats D.
Peter=
ſetzte gefälichte Unterſchrift ſeines Sohnes und ſeines die Ober=Poſtdirektion Darmſtadt die Fertigſtellung der ſen. Sehr gefördert wurde aber die junge Schule durch
Bruders. Die Witwe Tempel gab dem Vogel auf dieſeelektriſchen Bahn nach Eberſtadt ungerechtfertigterweiſe die tätige Mitarbeit der Frau Braun=Ohly, die auch bei
Urkunde hin 90 und 25 Mark, um welche Summe ſie ſich dadurch hindere, daß ſie die auf der Kreisſtraße ſtehenden der ſtädtiſchen Verwaltung die freie Stellung des Lokals
geſchädigt fühlt. Der Verwaltungsgerichtshof hatte nun Telegraphenſtangen nicht entferne. Zur Auftlärung wird erwirkte. Eine der erſten Lehrerinnen war Fräulein
darüber die erwähnte Vorentſcheidung zu treffen. Veil=über die Sachlage folgendes mitgeteilt:
Amalie Strecker die noch heute an der Schweſternanſtal
ſtein gab an, daß er bereits 21 Jahre Ortsgerichtsvor=
Die Ober=Poſtdirektion Darmſtadt benutzt ſeither die in der Johannesgemeinde wirkt. Mit hoher Anerkennung
ſteher iſt; von einem Amtsrichter ſei ihm geſagt worden, Kreisſtraße Darmſtadt=Eberſtadt zur Unterbringung einer ihrer ſegensreichen Tätigkeit und treuen Mitarbeit
ge=
er könne auch Unterſchriften auf Blanketten beglaubigen, oberirdiſchen Telegraphenlinie auf Grund des Telegra= dachte ferner der Redner der früheren Vorſteherin, Frau
und ſchließlich habe er keinen Anlaß gehabt, dem Lehrer phenwege=Geſetzes vom 18. Dezember 1899; ſie hat hier= Kleber, ſowie der jetzigen Vorſteherin, Frau Fabri=
Vogel eine derartige Handlung zuzutrauen, um ſo weni= nach zur Benutzung der Straße ein geſetzliches Recht. Die kant Mühlberger, des Herrn Stadtdirektors Haub und
ger, als über ſeine ſinanziellen Verhältniſſe damals Nach=Telegraphenlinie enthält außer anderen wichtigen Leitun= Lehrer Schäfer, ſowie der langjährigen Helferinnen Frl.
teiliges nicht bekannt war. Der Verwaltungsgerichtshof gen für den großen Verkehr auch die Fernſprechverbin= Leydhecker und Frl. Eiſenberg. Weiter gedachte Herr
erkennt dahin, Beilſtein hat ſich einer Ueberſchreitung ſei= dungen von Darmſtadt nach Mannheim, Heidelberg, Pfarrer Vogel der beiden Jubilare der Arbeitsſchule, Frl.
ner Amtsbefugniſſe oder einer Unterlaſſung einer Amts= Karlsruhe, Straßburg, Jugenheim. Bensheim und Pfung= Anna Graf, und des Geſangsleiters, Herrn Lehrer
handlung nicht ſchuldig gemacht.
ſtadt. Müßte ſie ohne Erſatz abgebrochen werden, ſo Matthai, denen er im Auftrage des Vorſtandes des
Das Kreisamt Friedberg hat am 28. November würde Darmſtadt vom Fernſprechverkehr mit den genann= Evangeliſchen Bundes je ein gerahmtes Bild (Könizin=
1912 den ſchon beim Inkrafttreten des Fürforgegeſetzes ten Orten und deren ganzer Umgebung abgeſchnitten ſein. Luiſe und Blücher) als Anerkennung überreichte.
Namens des Zweigvereins Darmſtadt des
Evange=
im Amte befindlichen Fleiſchbeſchauer Friedrich Auguſt Es liegt daher ein erhebliches öffentliches Intereſſe auch
Maurer als Mitglied zur Fürſorgekaſſe für Beamte und für die Einwohnerſchaft von Darmſtadt vor, daß die Linieliſchen Bundes überbrachte der Vorſitzende, Here
Pro=
feſſor Dr. Knoll, die herzlichſten Glück= und Segens=
Bedienſtete der Landgemeinden pp angemeldet und zur in betriebsſicherem Zuſtande erhalten bleibt.
Begründung des Umſtandes, daß Maurer noch nicht ange=
Nun ſoll auf derſelben Straße die elektriſche Bahn wünſche des Vorſtandes. Frau Mühlberger
wid=
meldet worden ſei, angegeben, man habe Maurer als Be= nach Eberſtadt hergeſtellt werden, wofür ebenfalls ein er= mete insbeſondere der hohen Protektorin herzliche
Dan=
amten der Stadt Friedberg angeſehen. Das Kreisamt hebliches öffentliches Intereſſe vorliegt. Die Bahn, wie kesworte für das hohe Intereſſe und die Förderung der
vertritt aber jetzt den Standpunkt, daß Maurer als Beam=ſie geplant iſt, kann nur ausgeführt werden, wenn die Tätigkeit der Schule. Sie dankte allen Freunden der
ter des Kreiſes anzuſehen ſei. M. ſei vom Kreisamt er= Telegraphenlinie verlegt wird. Eine betriebsſichere Unter= Schule für ihre rege Unterſtützung, insbeſondere dem
jetzi=
nannt und verpflichtet und beziehe, wie alle übrigen bringung der Linie an anderer Stelle ſtößt aber auf große gen Vorſtand, Herrn Pfarrer Vogel. Mit dem gemein=
Fleiſchbeſchauer, im Kreiſe ſeine Gebühren aus der Kreis= Schwierigkeiten und erfordert deshalb hohe Koſten, etwa ſamen Geſang der Lieder „Allein Gott in der Höh’
ſet=
kaſſe. Die Diſziplinarbefugnis ſtehe dem Kreisamt, nicht rund 40 000 Mark. Dazu kommt für die Verwaltung noch Ehr” und Nun danket alle Gott” fand die erhebende
aber dem Bürgermeiſter zu. Der Verwaltungsrat der der Vermögensverluſt, den ſie erleidet, weil ſie die vor=Weihnachtsfeier ihren Abſchluß. Unter dem Abſingen des
Fürſorgekaſſe trat dieſer Anſicht nicht bei und erachtetel handene brauchbare Linie nur mehr als Altmaterial ver=Weihnachtsliedes „O du fröhlichet fand die Verteilungher
M. als im Dienſte der Stadt Friedberg ſtehend. Da aber werten kann. Dieſer Verluſt iſt auf etwa 20 000 Mark zu Weihnachtsgaben an die Kinder ſtatt, die für die kleinen
nur Beamte der Landgemeinden der Kaſſe angehören ſchätzen.
Mädchen in Körbchen mit Gebäck und Puppe, für die
gro=
können, war die Aufnahme abzulehnen. Gegen dieſen
Nach § 6 des Telegraphenwege=Geſetzes kann von ßen in praktiſchen Bekleidungsgegenſtänden beſtanden und
Entſcheid legte Maurer Berufung ein, die vom Provin= der Telegraphenverwaltung die Verlegung einer nicht mit ſtrahlenden Augen und mit Dankesworten
entgeſlen=
zialausſchuß Gießen koſtenpflichtig abgewieſen wurde.lediglich dem Ortsverkehr, d. h. dem Fernſprechverkehr im genommen wurden. Ihre Königliche Hoheit ließ ſich nach
Der Provinzialausſchuß ſtellte ſich auf den Standpunkt, Ort und ſeinen Nachbarorten, dienenden Telegraphen= der Feier noch die beiden Jubilare, Frl. Graf und Heimn
daß M. weder Beamter des Kreiſes noch der linie nur dann verlangt werden, wenn die Telegraphen= Matthai, vorſtellen und unterhielt ſich in liebenswürdiger
Stadt ſei, ſondern lediglich ſogenannter ſtaatlicher linie ohne Aufwendung unverhältnismäßig hoher Koſten Weiſe längere Zeit mit denſelben und drückte ihnen noch
Funktionär. Der Verwaltungsgerichtshof wies anderweit ihrem Zweck entſprechend untergebracht wer= beſonderen Dank aus.
Maurer ebenfalls mit ſeiner Klage ab. Es den kann.
wurde nicht entſchieden, ob Maurer ſtädtiſcher Be=
Die Telegraphenlinie nach Eberſtadt dient, wie be=
* Eberſtadt, 20. Dez. (Im Silberkranz.) Am
amter iſt, ſo daß er noch nicht weiß, ob die Stadt für ſeine reits ausgeführt, nicht lediglich dem Ortsverkehr, vielmehr erſten Weihnachtsfeiertag feiert der in Eberſtadt bei Darm=
Verſicherung aufzukommen hat.
überwiegend dem Fernverkehr; die öben angegebenen ſtadt wohnende Zugführer i. P. Friedrich Schildger
Beträge von rund 40 000 —. 20 000 — 60 000 Mark erachtet mit ſeiner Frau Johanna, geb. Buhl, das Feſt der
Sil=
die Telegraphenverwaltung als unverhältnismäßig hoch bernen Hochzeit.
Provinzialausſchuß.
im Sinne des Geſetzes. Sie iſt daher geſetzlich nicht ver=
Pfungſtadt, 20. Dez. (Der Kiefernſpinner.)
-L. Der Provinzialausſchuß beſchäftigte ſich geſtern mit pflichtet, die Telegraphenlinie von ihrer jetzigen Stelle zu Ein gefährlicher Feind des Kiefernwaldes macht ſich nach
der Enteignung von Gelände zum Bau einer entfernen. Sie iſt aber trotzdem bereit, die Verlegung einem an die hieſige Bürgermeiſterei gerichteten Berichtt
Wegüberführung der Bahn in der Gemarkung Kelſter=alsbald auszuführen, wenn die Heſſiſche Eiſenbahn=Aktien= der Großh. Oberförſterei Eberſtadt in einem Diſtrikt der
bach. Die Eiſenbahndirektion hat für die dem Orte am Geſellſchaft gewiſſe Verpflichtungen übernimmt.
hieſigen Gemeindewaldungen bemerkbar. Es iſtie
nächſten gelegenen Parzellen 1,30 Mark für den Quadent=
Ueber dieſe Fragen ſchweben zurzeit Puppe des Kiefernſpinners die man im Moos des
Wäld=
meter geboten, während für die weiter abgelegenen Par=noch die Verhandlungen.
bodens in ſo zahlreicher Menge fand, daß alsbald die
zellen 1,10 Mark angemeſſen erachtet wird Für die
jen=
nötigen Vorkehrungsmaßregeln getroffen werden ſollen,
ſeits der Bahn gelegenen Parzellen wurden 60 Pfg. für
um die Kiefernbeſtände vor der drohenden Gefahr zu
Jubiläums=Weihnachtsfeier der Arbeifsſchule
den Quadratmeter geboten was einem Betrage von 1500
ſchützen. Es wurde von der Forſtbehörde empfohlen,
Mark für den heſiſchen Morgen entſpricht. Auf dieſer
des Evangeliſchen Bundes.
durch Aufmachen der Moosſtreu die Puppen aus ihrer
Grundlage kamen vor der Lokalkommiſſion eine Reihe von
C2 In der Turnhalle des Mädchenſchulhauſes, Runde= Aufenthaltsſtätte zu entfernen, ſowie Schweine an den
Vergleichen zuſtande, nur die Grundeigentümer Auguſt turmſtraße, wurde geſtern nachmittag um 4 Uhr die Ju=bedrohten Stellen aufzutreiben und Hühner dort anzu=
Kromm Johann Philipp Kerkmann, Mathäus Schneider, biläums=Weihnachtsfeier der Kinder=und ſetzen. Zirka 50 Hektar Wald in dem nördlichen Teik an=
Friedrich Balthaſar Oeſer und Friedrich Röſſinger III. Arbeitsſchule des Zweigvereins Darmſtadt des ſerer Gemarkung müſſen auf dieſe Weiſe von den
Püts=
ſind mit dem Angebot von 1,30 Mark bezw 1,10 Mark für Evang. Bundes veranſtaltet, zu der auch zahlreiche För=pen des Nonnen= oder des Kiefernſpinners, deſſen Malte
den Quadratmeter nicht einverſtanden. Sie verlangten derer der Schule und die Eltern der Kinder erſchienen bekanntlich durch Abfreſſen der Nadeln die Bäume zum
4 Mark für den Quadranneter und für den Quadratmeter waren. Auch Ihre Königliche Hoheit die Großherzo=Abſterben bringt, befreit werden.
der verbleibenden Reſtflächen einen Minderwert vongin nebſt Begleitung wohnten der Feier vom Anfang
Offenbach, 20. Dez. (Ein frecher Raubüber=
1 Mark für den Quadratmeter. Für die Bäume werden bis zum Schluſſe bei. Eingeleitet wurde die Feier durch fall) wurde, wie der Polizeibericht mitteilt, geſtern
U=
außerdem beſondere Entſchädigungen verlangt. Die Lo= ein Harmoniumvorſpiel von Herrn Oberlehrer Ritz, dem mittag auf einen Kaufmannslehrling der Lederwarens
kalkommiſſion bewertet das Gelände zu 3 Mark pro Qua= der Einzug der vierhundertköpfigen Kinderſchar folgte. fabrik Julius Lichtenfels verübt. Der Lehrling hatte
bei=
dratmeter. Der Provinzialausſchuß beſchloß einen Augen=Ein prächtiges Begrüßungsgedicht einer ganz kleinen einem bieſigen Bankhaus 4000 Mark erhoben, die er in
ſcheinstermin am 14. Januae 1914.
Schülerin leitete über zu einer von Fräulein Julie Mie=einem Säckchen auf der linken Schulter trug. Ein unde
Finanzamtmann Dr. Joſt zu Groß=Gerau benius verfaßten und von Richard. Senf komponierten kannter Menſch ging ihm nach. Der 74jährige Prihalſe
ſitzt an der Gemarkungsgrenze Allertshofen-Brandau Weihnachtsdichtung, die unter Herrn Lehrer Matthais Peter Schlitz, dem das auffiel, ging beiden unbement
zwei Grundſtücke, die aneinanderſtoßen und von denen ſicherer Leitung von den Kindern geſanglich und rethoriſch nach bis in den Hof der Firma Lichtenfels. Der
Unde=
das eine in der Gemarkung Allrtshofen, das andere in genz vorzüglich zur Durchführung gebracht wurde. Ebenſo kannte warf dem Lehrling Pfeffer in die Augen und
eute=
der Gemarkung Brandau liegt. Beide Grundſtücke wer= wurde auch die Geburt Jeſu Chriſti (Luk. 2, 1—20) mit riß ihm das Geldſäckchen. Als Schlitz dem Räuber ents
den durch die Gemarkungsgrenze voneinander geſchieden. unterlegtem Liedertext ſchön und ergreiſend von drei gegentrat, warf dieſer das Säckchen in den Hof, verſetzte
Herr Joſt hat nun beide Parzellen mit Fichten beſchlagen, Mädchen geſprochen. Hierauf begrüßte der Vorſtand der Schlitz einen Stoß, ſo daß dieſer zurücktaumelte. und
er=
ohne Rückſicht auf die Gemarkungsgrenze. Nach der An=Arbeitsſchule, Herr Pfarrer Vogel, die zahlreiche Feſt= griff unerkannt die Flucht. Zwei Kriminalſchutzleuten
ge=
ſicht der Oberförſterei Ernſthofen und des Kataſteramts verſammlung in herzlichen Worten, insbeſondere die hohe lang es am Nachmittag, in der Perſon des 27jährigen
berg und nur an einem Tage, während Hagel etwas öfter Mindeſternte Bayreuths zu buchen, und das iſt nicht ein= guterletzt wäre dem Eheluſtigen noch ein Loch in den
auftrat, z. B dreimal in Hochwaldhauſen und =weimal mal viel, wenn man bedenkt. auf welche Zeitſpanne ſich Schädel zu bohren, um eine mikroſkopiſche
Unter=
auf der Tromm, in Völſtein, Groß=Umſtadt und Schotten. dieſe Ernte erſtreckte und auf was für bedentungsvolle ſuchung des Gehirns vorzunehmen. Dazu kämen notwen=
Von Gewittern war nur die Minderzahl der Stationen Werke! Brachte doch ein Werk von einem Kaliber, das digerweiſe Unterſuchungen über die Reflerbewegungen,
verſchont wie z. B. die meiſten rheinheſiſchen. In Lin=mit Wagner überhaupt nicht zu vergleichen iſt, nämlich über den Knochenbau, über Augen und Kehle, kurz, die
denfels ſtieg die Zahl der Gewitter ſogar auf 3 und an Ludwig Thomas „Moral” innerhalb dreier Jahre allein Aerzte hätten ſechs Monate zu tun, und ſelbſt dann würde
11 weiteren Stationen betrug ſie 2 (Darmſtadt: 11. Die eine Million, und iſt doch der Operetenkomponiſt Leo Fall, das Zeugnis nur beſagen, daß der Patient nicht an einer
Waſſerſtände des Rheins waren infolge des trockenen deſſen Ruhm noch keine zehn Jahre alt iſt, ſchon heute 10= kleinen Anzahl beſtimmter Krankheiten leide. Man ſieht
Oktobers zu Monatsanfang niedrig um dann vom 13. an facher Millionär! Zu dem Gewinn aus den Wagnerſchen es, die richtige eugeniſche Hetrat iſt nicht allzu einfach.
raſch bis zur Erreichung des Höchſtſtandes am 19./20. zu Bühnenaufführungen kommen nun auch noch die aus den Die Männer von Wisconſin werden ſich unter dieſen
Um=
ſteigen, worauf Fallen bis zum Monatsende folgt. DieDruckſachen der Wagnerſchen Werke, aus den Gewinnen ſtänden aber für die Ehe bedanken.
Mittel ſind von dem langjährigen Durchſchnitt nur wenig an verkauften Muſikalien, Tertbüchern uſw die ebenfalls
* Wie man’s machen muß. Ein Chineſe wurde in
verſchieden. Bei der Nidda und Lahn trat an den beiden in die Millionen gehen, wenn auch hier die Erben Wagners einer engliſchen Stadt vor den Richter geführt und ſollte
genannten Tagen Hochwaſſer ein.
weniger gut abſchneiden, da die betreffenden Verträge wegen einer Geſetzesübertretung eine Geldſtrafe zahlen,
* Was iſt an Wagners Werken verdient worden? In Wagners mit ſeinen Verlegern nicht immer günſtig Der Richter hatte jedoch die größte Mühe, dem Sohn des
Himmliſchen Reiches, der augenſcheinlich kein Engliſch
ver=
wenigen Tagen werden Wagners Werke keine Zinſen mehr waren.
nach Bayreuth tragen.
* Ehen mit Hinderniſſen. Der Staat Wisconſin ſtand, die Sache klar zu machen. Schau’n Sie her Mann”
Darum wird es vielleicht
intereſſieren, zu hören, wieviel ſie bisher „Zinſen” getra= hat vor kurzem ein Geſetz genehmigt, das den Wünſchen ſagte er endlich ungeduldig, „das iſt ein Goldſtück, Kennen,
gen haben. Einen Anhaltspunkt dafür gab ſchon neulich der Anhänger der Eugenios entgegenkommt; vom 1. Ja= Sie das? Das zahlen Sie — ſonſt Gefängnis!
Verſtan=
eine Wiener Meldung, die berichtete, daß allein die Wiener nuar 1914 ab wird kein Standesbeamter eine Trauung den?” „Verſteh’ nicht” antwortete der Chineſe und er
Hofoper bis heute nahezu eine Million Mark für Wagners vollziehen, ſo lange die Eheſchließenden nicht ein ärzt= blieb dabei, auch als es ihm zehnmal wiederholt wurde.
Werke Tantiemen gezahlt hat. Es kommen nun etwa 20 liches Zeugnis vorlegen, nach dem ſie volkommen gefund „Laſſen Sie mich mit dem Manne reden” warf da den
weitere große Opernhäuſer in Deutſchland und im Aus=ſind. Das Geſetz beſtimmt, das dem Arzte für die Ausſtel= dicke Konſtabler ein, der den Chineſen verhaftet hatte; ull
lande dazu, die mindeſtens ebenſo oft und mindeſtens mit lung dieſes Zeugniſſes drei Dollars zu bezahlen ſind; aber will dem Kerl beibringen. Euer Ehren zu verſtehen!” Als
dem nämlichen Erfolge Wagners Werke aufgeführt haben, gegen dieſe Feſtſetzung laufen die Aerzte von Wisconſin der Richter ihm die Erlaubnis gegeben hatte packte er den
und von denen 20 weitere Millionen nach Bayreuth ge= voll Entrüſtung Sturm, indem ſie geltend machen, daß ſieChineſen und ſchrie ihm in’s Ohr: „Sie, Mann mit dem
liefert worden ſind. Die Zahl der Opernbühnen inner=für eine derartig lächerliche Summe nie und nimmer alleTeekeſſel=Geſicht, können Sie nicht hören?! Sie follen
halb und außerhalb Deutſchlands, die Wagners Werke noch jene Unterſuchungen durchführen könnten, die notwendig zwei Goldſtücke Strafe zahlen!” „Das iſt eine dicke Lüge”,
im ſtändigen Repertoire hatten, beträgt 112, und für ihre wären, um ein Geſundheitszeugnis auszuſtellen, Nachſchrie der Chineſe wütend, „es iſt nur ein Goldſtück!”
Erträgniſſe kann als Durchſchnitt angenommen werden, 1 ihrer Erklärung müßten die Aerzie auf Grund des Geſetzes
* „Fliegende Mäuſe”. Als die Flugmaſchine, mit der
was z. B. eine rheiniſche Mittelſtadt im Laufe der Zeiten an hei jedem Ehekandidaten zunächſt vier Waſſermann= eben der engliſche Leutn. Fletcher 500 Meilen von Mont
Tantiemen für Wagner=Aufführungen gezahlt hat, nämlichſche Reaktionsverſuche machen, mit je einem Roſe nach Halberſtadt zurückgelegt hatte, landete, fand der
etwa 160 000 Mark. Das würde einen weiteren Tan= Monat Abſtand dann eine Noguchie=Probe; da=Ingenieur bei Unterſuchung der Maſchine auf einem der
tiemenertrag von annähernd 15 Millionen Mark ergeben, nach würde es notwendig, das Rückgrat zu punktie=Flügel ein Mäuſeneſt mit lebenden Jungen, die offenhar
Sechsunddreißig Millionen ſind darum als ren und die Rückgratflüſſigkeit zu unterſuchen, und zu= nicht im geringſten unter dem Flug gelitten hatten.
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Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
Seite 5.
Porieſeniters Heinrich Koſeph Horch den Täter ſeſtzu. f ligung des Proſeltes um anſchlagsweiſ 9000 Mark er= (Koſtenbetags d. h. ven 4020 Mart aſſe ven 121500
nehmen. Horch, der in früheren Jahren bei der genann= hoffen ließ. Das Anerbieten erſchien der Regierung als Mark, unter dem Vorbehalt nachzuſuchen daß die
wirl=
ten Firma arbeitete, war erſt am letzten Montag aus der geeignete Grundlage für die weiteren Arbeiten. Vom lichen Baukoſten nach Fertigſtellung der Bahn dieſen Be=
Strafanſtalt Butzbach entlaſſen worden. Er leugnete zwar Kreiſe Bensheim wurde es indeſſen nicht als annehm= trag erreichen. Hierbei würde die Frage, ob ein höherer
anfänglich hartnäckig, gab jedoch ſpäter die Tat zu.
bar erachtet und im April 1910 abgelehnt. Der Kreisaus= Staatszuſchuß gewährt werden kann, entſprechend der
* Buchſchlag, 20. Dez. (Aus dem Gemeinde= ſchuß beſchloß vielmehr mit noch anderen Firmen zu ver= Vorſchrift des Geſetzes vom 22. November 1905 überhaupt
rat.) Der Geinderat der jungen Gemeinde hat nunmehr handeln. An dieſen Verhandlungen war die Regierung erſt nach Vollendung der Bahn auf Grund der geprüften
ſeine Kommiſſionen gebildet. Die Schulkommiſſion ſetzt zunächſt nicht beteiligt. Auf wiederholte Anfrage wurden Bauabrechnung erörtert. Geht die Geſellſchaft auf dieſen
ſich aus den Gemeinderäten Bartſch, Keil, Stein und ihr am 9. November 1910 vom Kreiſe die Grundzüge Vorſchlag ein, ſo kann die Konzeſſion ſofort verliehen
Warning zuſammen. Die Gas= und Waſſerkommiſſion eines Finanzierungsplanes mitgeteilt, der von der Kon= werden.
beſteht aus den Mitgliedern Gildemiſter. Keil und War= tinentalen Eiſenbahnbau= und Betriebsgeſellſchaft zu
Ber=
ning, die Friedhofskommiſſion aus den Mitgliedern Tuch= lin unter Zugrundelegung eines Baukapitals von 2850000
Kunſtnotizen.
mann, Keil und Kunz und die Kontrollkommiſſion aus Mark entworfen worden war. Das Finanzminiſterium
Ueber Werke. Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nachs
den Mitgliedern Kunz und Stein. Den Vorſitz in allen verhandelte alsbald mit der Geſellſchaft, hielt es aber mit
ſtehenden Ernäbrung geſchiebt. behält ſich die Nedaktion ihr ürteil vor.
Kommiſſionen führt der Bürgermeiſter. Die Gelände= Rückſicht auf den Staatszuſchuß und die ſpätere Betriebs=
Verkaufskommiſſion wird in einer ſpäteren Gemeinderats= führung für notwendig, daß eine Großbank die Garantie
Der Richard Wagner=Verein wird ſeine
ſitzung gewählt. Die Verhandlungen mit dem Fiskus übernehme. Der Finanzierungsplan ſelbſt war nach Tätigkeit im neuen Vereinsjahr ſogleich mit einem
muſi=
ſtehen unmittelbar vor dem Abſchluß.
Anſicht der Regierung für den Kreis und damit für die kaliſchen Ereigniſſe beginnen: dem erſten Auftreten des
Gonſenheim, 20. Dez. (Gasexploſion.) In dem beteiligten Gemeinden in weſentlichen Punkten nicht gün= berühmten Geigers Franz von Vecſey in Darm=
Geſchäftshauſe Ecke Kirch= und Schulſtraße entſtand heute ſtig, da er den genannten öffentlichen Körperſchaften zwar ſtadt. Der am 26. März 1893 in Budapeſt geborene, alſo
abend eine Gasexploſion, die derart heſtig war, daß im wie einem Unternehmer das Riſiko der Nebenbahn auf= jetzt im 21. Lebensjahre ſtehende Künſtler zählt troß
ſei=
erſten Stock die Wände herausgeriſſen und erlegte, ihnen jedoch nicht auch die Rechte eines Unterneh=ner Jugend unter den Großen ſeines Faches bereits zu
Fenſterquader aus Sandſteinen und Türen auf die Straße mers einräumte. Dasſelbe galt von einem Bau= und den Allergrößten. „Er gehört”, wie der Hamburgiſche
geſchleudert wurden; glücklicherweiſe wurde durch die Betriebsvertrag zwiſchen dem Kreiſe Bensheim und der Korreſpondent ſchreibt, „zu den muſikaliſchen
Sonntags=
umherfliegenden Steine niemand verletzt; eine im 2. Stock Kontinentalen Eiſenbahnbau= und Betriebsgeſellſchaft den kindern. denen alles beſchieden iſt, die alles wagen dürfen,
wohnende Frau konnte durch Schutzmann Heuckeroth auf der Kreis Mitte Dezember 1910 vorlegte. Stand auch die denen alles gelingt. Nicht nur, daß ihm das Schickſal ſo
einer Leiter in Sicherheit gebracht und das Feuer alsbald Selbſtverwaltung einem weitergehenden Eingreifen derviele ſeltene Gaben als Patengeſchenk dargebracht hat, die
gelöſcht werden. Die Exploſion iſt darauf zurückzuführen, Regierung entgegen, ſo wurden die beſtehenden Bedenken es andern mühſelig Ringenden verwe gert, es hält ihn
daß beim Auszuge einer Familie ein Gasrohr leichtfertiger dem Kreiſe doch in den Monaten November und Dezember auch fern von allen Gefahren, die ihm aus dieſem reichen
Weiſe unverſchloſſen blieb und trotz Warnung und Gas=1910, ſowie anfangs Januar 1911 wiederholt bekannt ge= Beſitz erwachſen könnten. Er hat den Lockungen eines
geruch ſich Paſſanten mit brennendem Streichholz in die geben. Im Anſchluß hieran wurde der Inhalt des Bau= trügeriſch gleißenden Virtuoſentums widerſtanden, er hat
Zimmer begaben. Der Schaden an dem Gebäude iſt ſehr und Betriebsvertrages im Laufe des Jahres 1911 zwiſchen ſich ſchon als „Wunderkind” als ein Muſiker von edler
bedeutend. Die Unterſuchung iſt im Gange.
Kreis und Eiſenbahngeſellſchaft weiter erörtert. Mit Be= Kunſtgeſinnung, von Ernſt und Wahrhaftigkeit bewährt.
Kaichen, 20. Dez. (Eine dankenswerte richt vom 3. Oktober 1911 teilte der Kreis mit, der Vertrag Die Art ſeines Spiels verrät immer heiligen Ernſt, Größe
Bekanntmachung.) Man ſchreibt uns: Eine ſei im weſentlichen abgeſchloſſen, einige Punkte ſeien aber des Wollens und Erfaſſens Sein Ton iſt groß und von
echtem, faſt klaſſiſchem Adel der Empfindung, den Bogen
äußerſt dankenswerte Bekanntmachung hat der Kreis= noch zu ordnen. Mitte Februar 1912 gelangten die Ver=führt er mit prachtvoller rhythmiſcher Straffheit, und ſeine
rat des Kreiſes Friedberg erlaſſen, die folgenden handlungen zum Abſchluß.
Phraſierung gbt einer ſinnvollen geiſtigen Gliederung des
Wortlaut hat: Es ſind in neuerer Zeit viel=
In der Oeffentlichkeit hatte ſich inzwiſchen eine leb= Kunſtwerkes einen ſinnfälligen Ausdruck.” — Da der
An=
fach Konfekte — Bonbons, Pralinees, Chriſtbaum= hafte Erörterung darüber erhoben, wie die Nebenbahn ge= drang zu dieſem Konzert vorausſichtlich ein ungewöhnlich
ſchmuck — in den Handel gekommen, die mit Schnaps, führt werden ſolle. Anlaß hierzu gab die Tatſache, daß großer werden wird, ſoll mit dem Vorverkauf der Ein=
Likör verſchiedener Art, darunter oft ſehr minderwertigem, der Regierung mittlerweile — Ende November 1911
trittskarten demnächſt bereits begonnen werden.
gefüllt ſind. Angeſtellte Unterſuchungen mit dieſen Kon= Entwurfspläne unterbreitet worden waren, in denen
zu=
fektarten haben ergeben, daß der Alkoholgehalt in dieſen nächſt wahlweiſe vorgeſehen war, die Bahn entweder durch
Bonbons oft ſehr erheblich iſt. So enthielten 15 Stück das Schönberger Tal oder über Zell-Gronau
Reich und Ausland.
reines ſolchen Konfekts, die etwa 100 Gramm wogen,
zu=
zu führen. Ueber die Frage, welche dieſer Linien den
ſammen einen Eßlöffel voll Trinkbranntwein bei einem Vorzug verdiene, gingen die Meinungen der beteiligten
Aus der Reichshauptſtadt, 19. Dez. Der Magiſtrat
Preis von 28 Pfg. Es ſind auch bereits Fälle vorgekom= Gemeinden und Intereſſenten auseinander. Dabei kam genehmigte den von Stadtbaurat Dr. Ludwig
Hoff=
men, in denen erwachſene Perſonen durch den Genuß es zu einem gewiſſen Gegenſatz zwiſchen der Stadt Bens= mann vorgelegten ſpeziellen Entwurf zum Neubau einer
eines ſolchen Konfekts berauſcht worden ſind. Um ſo heim und anderen Gemeinden. Die Regierung veranlaßte großen Gemeindedoppelſchule in der
Malpla=
mehr aber werden ſolche Konfekte den Kindern gefährlich, nach vorausgegangener Ortsbeſichtigung durch Verfügung quetſtraße für 689 000 Mark, ſowie den Entwurf für ein
denen im Intereſſe ihrer Geſundheit der Genuß alkohol= vom 9. Dezember 1911 Ermittelungen über den Gelände=ſtädtiſches Dienſtgebäude in der Utrechterſtraße
artiger Flüſſigkeit und Getränke in jeder Form unterſagt bedarf und Geländewert für jede der zur Wahl ſtehenden für ein Armenamt, eine Volksbibliothek mit Leſehille
werden ſollte. Es wird daher Aufgabe der Eltern und Linien. Auf Grund dieſer Feſtſtellung erklärte ſie ſich in fünf Dienſtwohnungen und zwei Turnhallen für 363000
Erzieher ſein, den ihrer Obhut anvertrauten Kindern den einer Beſprechung vom 17. Februar 1912 dazu bereit, die Mark. — Der Beſuch der Berliner Univerſi=
Genuß ſolcher Konfekte zu verbieten. Friedberg, den 15. Linie durch das Schönberger Tal zu genehmigen, tät im laufenden Winterſemeſter hat nach dem Ergebnis
Dezember 1913. Großh. Kreisamt Friedberg. gez. Frhr. Nach einer zunächſt der Kontinentalen Eiſenbahnbau= und der jetzt abgeſchloſſenen vorläufigen Feſtſtellung wieder
Schenck.
Mögen alſo die Eltern, wenn ihre Kinder Betriebsgeſellſchaft vorbehaltenen nochmaligen Unterſuch= eine weſentliche Steigerung erfahren. Am Schluß der ord=
Pralinees geſchenkt bekommen, ein Augenmerk darauf ung der betriebstechniſchen und finanziellen Wirkungen nungsmäßigen Immatrikutlation waren 9597 Studierende
lhaben, daß keine Likörbohnen darunter ſind. Erſt neulich einer Linienführung über Zell-Gronau ſprach ſie ſich immatrikuliert, während im vorigen Winter 9188 gezählt
twaren wir Zeuge, wie eine Mutter ihrem Säugling Kog=mit Schreiben vom 19. März 1912 endgültig fur die Linie wurden. Es ſind diesmal 8621 Männer und 976 Frauen
rnakbohnen kaufte, da er ſo brav darauf eingeſchlafen ſei. durch das Schönberger Tal aus. Dieſe Strecke wurde am eingeſchrieben. Die Zahl der Frauen, die im vorigen
Alle Eltern ſollten ſich ein Wort des berühmten Kinder=3. April 1912 von der Regierung und Eiſenbahngeſellſchaft Winter nur 859 betrug, hat alſo das erſte Tauſend bald
er=
darztes Profeſſor Dr. Nothnagel=Wien merken: Es iſt eine gemeinſam begangen. Dabei verſtändigte man ſich auch reicht. Dazu kommen 187 als Hoſpitantinnen zugelaſſene
ſſchwere Sünde, wenn man den Kindern Schnaps, Bier über Einzelheiten der Linienführung. Die nunmehr er= Frauen, ſo daß die Geſamtziffer bereits 1163 beträgt.
Loder Wein gibt.
forderliche Einzelbearbeitung des Projektes wurde von der In den einzelnen Fakultäten werden gezählt: bei den
Geſellſchaft alsbald begonnen. Die fertiggeſtellten Pläne Theologen 654 Männer und 1 Frau, bei den Juriſten 1967
Ueber den Bahnbau Bensheim=Lindenfels
und ſonſtigen Unterlagen gengen teils im Dezember 1912, 1 und 20, bei den Medizinern 2132 und 188, bei den
Philo=
wird der Darmſt. Ztg. folgendes geſchrieben: Durch Ge= teils im Januar 1913 bei der Regierung ein. Nach vor= ſophen 8621 und 956. — Laut Morgenpoſt ſtarb
Fir=
ſſetz vom 22. November 1905 (Reg.=Bl. von 1906, S. 21)geſchriebener Offenlegung der Unterlagen fand die lan= heute der einſtige Inhaber des früheren Berliner Theaters,
wurde die Großh. Regierung ermächtigt, zum Bau einer despolizeiliche Prüfung am 18. und 20. Januar, ſowie am Theodor Entſch. Er ſpielte durch zwei Jahrzehnte
Nebenbahn von Bensheim nach Lindenfels einen Staats= 1 20., 21. und 22. Februar 1913 ſtatt. Nach Eingang der eine große Rolle im Berliner Theaterleben und lebte ſeit
izuſchuß in Höhe von 30 Prozent der wirklichen Baukoſten, kreisamtlichen Protokolle über die Prüfungsverhandlungen nunmehr fünf Jahren im Auslande.
20. Dez. Der außerordentliche Profeſſor der
Aſtro=
id. h. der nach Fertigſtellung der Bahn auf Grund der Bau=(21. Februar und 1. April 1913) wurde über die in
gro=
abrechnung feſtzuſtellenden Koſten, zu gewähren. Es wurde ßer Zahl vorgebrachten Anträge und Einwendungen durch nomie und Hauptobſervator am Obſervatorium in
Pots=
zunächſt daran gedacht, die Bahn für Rechnung des Trä= Entſchließung vom 23. April 1913 landespolizeilich ent= dam, Scheiner iſt geſtorben. — Heute vormittag
ſchieden. Der Eiſenbahngeſellſchaft erwuchs hierdurch die gegen 11½ Uhr platzte im Maſchinenhaus des Stettiner
gers der Konzeſſion durch die Eiſenbahngemeinſchaft zu
gerbauen und zu betreiben. Daß mangels anderer Regel= Aufgabe, die Entwürfe in zahlreichen Punkten zu ändern Vorortbahnhofs eine Feuerbuchſe. Durch den aus
rung hiergegen grundſätzliche Bedenken nicht beſtünden, hatte und zu ergänzen. Sie vollendete dieſe Arbeiten bis Juni dem Keſſel ausſtrömenden Tampf wurden zwei Mann
ider Königlich Preußiſche Miniſter der öffentlichen Arbeiten 1913. Die umgearbeiteten Unterlagen waren der Regie= der Bedienung am Halſe und Oberarm, ein dritter Mann
zauf Anfrage des Finanzminiſteriums bereits vorher mit= rung bis zum 25. Juni 1913 ſämtlich wieder unterbreitet. im Geſicht und an der Bruſt erheblich verbrannt. Der
geteilt. Die Bearbeitung des Proiekies wurde der Eiſen=Sie wurden ſofort erneut offengelegt und in den landes=letzte Mann ſprang in ſeiner Verwirrung aus dem
Fen=
bahndirektion Mainz übertragen und von ihr Ende 1908 polizeilichen Prüfungsterminen vom 25. bis 26. Juli 1913 ſter in den Hof hinab und zog ſich noch durch Glasſplitter
rmit dem Ergebnis vollendet, daß die Baukoſten auf erörtert. Auf Grund der Prüfungsprotokolle — eingegan= an der rechten Hand Verletzungen zu.
Hohenſalza, 20. Dez. (Durch Kohlengaſe er=
33675 000 Mark feſtgeſtellt wurden. Von dem nach Ende gen am 4. Auguſt 1913 — wurde die abſchließende landes=
Auguſt 1910 wiederholten Anerbieten der Gemeinſchafts= polizeiliche Entſcheidung der Geſellſchaft mit Schreibenſtickt.) Heute nacht ſind die Witwe Kruck und ihre
Nichte Kanzler durch Kohlendunſt erſtickt. Man ninmt
verwaltung, die Bahn für Rechnung des Kreiſes Bens= vom 15. Auguſt 1913 mitgeteilt.
Die Konzeſſion zum Bau und Betrieb der Bahn iſt einen Unglücksfall an.
lheim oder der Gemeinden zu bauen und zu betreiben,
Stet in, 20 Dez. (Stapellauf.) Auf der Werft
rmachte der Kreis jedoch keinen Gebrauch. Inzwiſchen hatte der Kontinentalen Eiſenbahnbau= und Betriebsgeſellſchaft
ſauch die Fiema Lenz u. Co. in Berlin einen Plan für die bis jetzt noch nicht verliehen worden. Sie ſteht zwar des Vulkan lief heute kurz vor ½1 Uhr der für Rechnung
Finanzierung des Unternehmens vorgelegt, der über den ihrem Inhalte nach ſeit langem feſt und iſt auch von dem der Hamburg=Amerika=Linie erbaute große Paſſagier= und
lbereits ermittelten Koſtenbetrag nicht hinausging, durch Reichseiſenbahnamt geprüft worden. Da ſie indeſſen nicht Frachtbampfer „Tirpitz” glücklich vom Stapel.
(Anwendung des Zahnſtangenbetriebs ſogar eine Verbil= nur Rechte gewährt, ſondern auch Pflichten begründet, kann Admiral Daehnhardt hielt die Taufrede, Fräulein von
ſie nur auf Antrag des Unternehmers verliehen werden. Tirpitz die Tochter des Staatsſekretärs, vollzog die Taufe.
Poſen, 20. Dez. (Ein Ehedrama.) Heute früh
Dieſer Antrag iſt noch nicht geſtellt worden. Schon mit
Großherzogliches Hoftheater.
Schreiben vom 6. Mai 1912 hat die Eiſenbahngeſellſchaft 4 Uhr wurde im Schloß Dakowymokre in der Provinz
Po=
erklärt, daß ſie zur „endgültigen Entgegennahme” der ſen die Beſitzerin der Majorats=Herrſchaft, die Gräfin
Samstag, 20. Dezember.
Konzeſſion erſt dann bereit ſei, „wenn die Höbe des Felieie von Mielzynski. geborene Gräfin von Potocka, und
Staatszuſchuſſes feſtſteht, was wiederum erſt nach Fertig= deren Neffe, der 24jährige künftige Majoratsherr der Herr=
Kindervorſtellung.
ſchaft Bendlowo bei Steſchowo, Graf Alfred von Mianc=
W-l. Vor vollbeſetztem Hauſe fand heute abend die ſtellung des neuen Projektes möglich ſein wird”. Hieran
ferſte Kindervorſtellung ſtatt. Zur Aufführung gelangte hat die Geſellſchaft auch ſpäter feſtgehalten, als mehrfach zynski erſchoſſen aufgefunden. Die einzige
Humperdincks Märchenſpiel „Hänſel und Gretel”, die Frage an ſie gerichtet wurde, ob ſie um Verleihung Zeugin der Tat, die Geſellſchafterin der Gräfin, wurde
gleichfalls ſchwer verwundet aufgefunden, dürfte
lUeber die Aufführung dieſer Oper als Kindervorſtellung der Konzeſſion nachſuchen wolle. Sie hat betont, daß es äber mit dem Leben davonkommen. Gerüchte bezeichnen
lhaben wir uns ſo oft geäußert, daß wir uns nicht gerne ihr nicht eher möglich ſei, ſich um die Konzeſſion zu be= den Grafen Mielzynskials den Täter. Der
twiederholen möchten. Ein repräſentativ und darſtelleriſch werben, als bis ſie über die Höhe des ſtaatlichen Zu=
Graf iſt Reichstagsmitglied und lebte längere Zeit
gganz reizendes, ſtimmlich einmal richtig abgetöntes und ſchuſſes volle Gewißheit beſitze. Um den hiernach beſtehen= von ſeiner Frau gekrennt. Erſt als ſie die Erbin des
ggeſanglich herzerfriſchendes Duett als Hänſel und Gretel den, in dem Gegenſatz zwiſchen der geſetzlichen Vorſchrift Majorats Dakowymokre wurde lebte das Ehepaar wieder
lbildeten die Damen Schaub und Beling=Schäfer, und dem Verlangen der Geſellſchaft begründeten Schwie= zuſammen. Man nimmt in Poſen an daß der getötete
zzwei Sängerinnen, die man immer ſo gern aber leider rigkeiten zu begegnen, einigte man ſich mit der Geſellſchaft Graf Mianczunski der Geliebte der Gräfin geweſen iſt,
zzu ſelten hört. Das Elternpaar war durch Herrn Sem=dahin, daß der 30prozentige Staatszuſchuß auf Grund und daß die Tat aus Eiferſucht verübt wurde. Bis jetzt
wer und Frl. Feiſtle, die ihre Sache ſehr hübſch machte, eines möglichſt genau bearbeiteten, von der Regierung ge= ſteht feſt daß die Gräfin mit ihrem Neffen erſt um 2 Uhr
igut beſetzt. Auch die Furcht und Schrecken erregende Hexe prüften und anerkannten Koſtenvoranſchlags berechnet und
morgens von Poſen nach dem Schloß zurückkehrte. In
ides Frl. Jacobs iſt als eine treffliche Leiſtung von zugeſagt werden ſollte. Dementſprechend wurde nach Ab= der Zeit zwiſchen 2 und 4 Uhr iſt dann der Mord verübt
Ffrüher her ſchon bekannt. Das Sandmännchen ſang erſt=ſchluß des Prüfungsverfahrens mit Schreiben vom 15. worden. Auch die Gerichtskommiſſion, die bereits am
Tat=
imalig Frl. Liſchke mit ausdrucksvollem Organ, dasAnguſt 1913 die Geſellſchaft aufgefordert, als Unterlage für ort weilt, kat den Tatbeſtand noch nicht feſtſtellen können.
Taumännchen Frl. Moore, der die Ausſprache des die Berechnung des Zuſchuſſes nunmehr den endgültigen Es verlautet, Graf Mieliynsti habe Selbſtmord be=
Deutſchen offenbar noch Schwierigkeiten bereitet. Selbſt= Koſtenanſchlag für das geſamte Bauunternehmen einzu= gangen, doch liegt eine Beſtätigung nicht vor.
Nach
werſtändlich klatſchte das kleine Publikum lebhaften Bei= reichen. Dieſer Koſtenanſchlag ging am 18. Seplember bei einer anderen Meldung hat ſich Graf Mielzunski im Laufe
ffall, der ſeinen Höhepunkt erreichte, als die Hexe in den der Regierung ein, die zugehörigen Anlagen ſolgten am des Tages ſelbſt der Staatsanwaltſchaft ge=
HOfen geſtoßen wurde — auch ein intereſſanter Beitrag zur 24. September Er ſchließt mit der Summe von 4 984100 ſtellt. Ueber die Gründe ſeiner Tat weiß man bsher
Mark ab. Die ſchwierige und verantwortliche Prüfung noch nichts ſicheres Man ſagt, Familienzwiſtigkeiten hät=
„Pſychologie des Beifalls”.
Auf die Oper folgte ein neues Ballet komiſch= des vorgelegten Materials erſtreckte ſich bis in die zweite ten die Tragödie veranlaßt.
Amſterdam, 20. Dez. (Brandſtiftung.) Nach
grotesken Charakters. „Hurra unſere Soldaten”, Hälfte des Monats November und ergab, daß der
Koſten=
won Frau Ballettmeiſterin Ehrle, deſſen erſter Teil Exer=anſchlag in faſt ſämtlichen Titeln nach Anſicht der Regie= einem ſcharfen Verhör von mehr als 20 Zeugen wurde in
zierübungen auf einem Exerzierplatz darſtelt, die — ganz rung zu hoch bemeſſen iſt. Insgeſamt gehen die AnſätzeHaarlem ein Rekrut verhaftet, der dringend
ver=
dächtig iſt, den Brand in der Haarlemer
Ka=
tunregliſtiſch, aber deſto humoriſtiſcher — mit einem Tanz der Geſellſchaft um etwa 20 Prozent über die
Berech=
ſerne gelegt zu haben. Er entdeckte das Feuer
ider Soldaten mit den Köchinnen und Stubenmädchen nungen der Regierung hinaus. Durch Schreiben vom 28.
zendeten. Der zweite Teil führt uns die Köchinnen, Köche, November 1913 wurde dies der Geſellſchaft mitgeteilt. zuerſt und in ſeiner Feldſlaſche fand man Petroleunr.
Rom. 20. Dez. (Die „Mona Liſa”) iſt von dem
Schornſteinfeger und Soldaten en miniature vor die in Sie wurde zugleich eingeladen, die Anſtände mündlich
einer Küche ihre niedlichen Tänze ausführen. In dem mit der Regierung zu beſprechen. Um indeſſen den Fort=Generaldirektor der Schönen Künſte, Ricci und dem
Di=
erſten Teil waren die Damen des Ballettkorps und die gang der Sache nicht von dem Abſchluß der Verhandlun= rektor der Muſcen in Flotenz, Poggi, in Begleitung eines
Kinder der Ballettſchule, in dem zweiten faſt nur die letz= gen über den Koſtenanſchlag abhängig zu machen, wurde Polizeikommiſſars und zweier Karabiniers ven Florenz
ſteren beſchäftigt. Das kleine Publikum nahm das feinem der Geſellſchaft vorgeſchlagen, um die Konzeſſion auf Grundnach Rom ins Unterrichtsminiſterium
ge=
eines Staatszuſchuſſes von 30 Prozent des anerkannten bracht worden.
(Geſchmack angepaßte Ballett jubelnd auf.
Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
Seite 6.
eritr 2. eg. Sie in . r nm.
Menit 20 et. Wie egenntſtnhen iene ehen en en er chereenhnter
der Gioconda.) Wie verlautet, wird der heutige in Rom, 42 Millionen zur Wiedererſtattung eines Teiles teter Stelle erfährt, ſind alle Kombinationen poli=
Miniſterrat beſchließen, daß diejenigen italieniſchen Be= der vom Schatzamt vorgeſchoſſenen Mittel für die Expedi= tiſcher oder geſchäftlicher Natur, die an die
amten, die bei der Wiederauffindung der „Gioconda” mit tion in Libyen, 53 Millionen zur Beſchleunigung des Reiſe des ehemaligen türkiſchen Großweſirs Hakki
tätig waren, durch die Verleihung der Ehrenlegion Kriegsſchiffbaues beſtimmt. Dieſer Ueberſchuß war derPaſcha und des türkiſchen Finanzminiſters Rifaat
ausgezeichnet werden. Auch der Florentiner Antiquitäten= höchſte bisher erzielte und überſtieg den Voranſchlag um Bey nach Berlin geknüpft werden, gegenſtandslos.
händler Ceri ſoll eine Ordensauszeichnung und außer= etwa hundert Millionen. Für das laufende Finanz= Hakki Paſcha beabſichtigt lediglich, ſeine mit dem
türki=
dem die von dem Verein der Louvre=Freunde ſeiner=jahr iſt nach Abrechnung aller ordentlichen und außer=ſchen Militärattaché verheiratete Tochter zu beſuchen. Ob
zeit für die Wiederauffindung der „Gioconda” verſprochene ordentlichen Ausgaben, unter denen ſich 36 Millionen Lire Rifaat Bey überhaupt nach Berlin kommen wird, ſteht
für Libyen befinden, ein Ueberſchuß von 35 Mil= noch nicht feſt.
Belohnung von 2500 Franes erhalten.
Paris, 20. Dez. (Verhafteter Erpreſſer.) lionen Lire vorgeſehen, der ſich vorausſichtlich noch
Die Polizei verhaftete geſtern in Paris den Ver=höher geſtalten wird, da die Einnahmen ſehr vorſichtig
Zur Lage in Mexiko.
brecher Geng, der wegen Erpreſſung ſchon lange geſucht veranſchlagt waren. Der Voranſchlag für das Jahr
HB. Mexiko. 20. Dez. Noch immer findet ein
An=
wurde. Man fand bei ihm Briefe, in denen er die be=1914/15, der u. a. für Libyen Ausgaben von 45 Millionen
kannte Schauſpielerin Slade auffordert 50 000 Franes an Lire vorſieht, ſchließt ab mit einem Ueberſchuß von 230gſturm auf die Kaſſe der merikaniſchen
Zen=
einer näher bezeichneten Stelle niederzulegen, widrigen= Millionen, obwohl die Einnahmen nicht höher veran=tralbank ſtatt, die vollauf beſchäftigt iſt, alle Bankngten
in bar einzuwechſeln. Sämtliche mexikaniſchen Banken
ſalls ihr mit dem Tode gedroht wird. Unterzeichnet ſchlaat wurden als für das laufende Jahr.
Der Außenhandel Italiens hat in den haben jetzt beſchloſſen, mexikaniſche Noten ſo lange
ein=
waren die Briefe: Die ſchwarze Hand . . . Sie ſollten kurz
erſten elf Monaten des Jahres 1913 die Höhe von 5516 zulöſen, wie der Barvorrat es geſtattet. Hier wird
be=
vor der Verhaftung zur Abſendung gelangen.
Paris, 19. Dez. (Bei dem Einſturz des Neu= Millionen Lire erreicht. Die Ausfuhr allein weiſt eine hauptet, die Preſſe der Vereinigten Staaten arbeite dar=
Zunahme um 44 Millionen Lire auf. Die Statiſtik der auf hin, den Kredit Mexikos zu ſchwächen. Die von den
baues) in der Rue Belgrade ſind im ganzen 8 Per=
Häfen zeigt eine Vermehrung des Verkehrs um 2½ Mil=Blättern der Vereinigten Staaten gebrachten
Situations=
ſonen, darunter zwei ſchwer, verletzt worden.
lionen Tonnen und 100 000 Paſſagiere. Die Konzeſſionen berichte ſeien ſämtlich falſch. Jedenfalls ſei es falſch, daß
London, 20. Dez. (Suffragettenſtreiche.) Ein für Kraftanlagen an öffentlichen Gewäſſern ſind in raſcher die Bankdirektoren mit dem Finanzminiſterium in
Ver=
droßes unbewohntes Haus, deſſen Wert auf 2500 Pfund Zunahme begriffen. Die Eiſen= und Stahlproduktion iſt bindung getreten ſeien, um über die finanzielle Lage zu
Sterling geſchätzt wird, iſt in Lansdown bei Bath durch im Jahre 1912 auf 320 Millionen geſtiegen, 61 Millionen fberaten und entſprechende Maßnahmen zu treffen. Aller
eine Feuersbrunſt zerſtört worden. In der Nähe mehr als im Vorjahre. Die Eiſenbahneinnahmen des Wahrſcheinlichkeit nach werden in der nächſten Zeit neue
der Brandſtätte wurden Schriften der Suffragetten ge= Jahres 1912/13 haben die des Vorjahres um 25 Millionen mexikaniſche Noten ausgegeben werden.
* Mexiko, 20. Dez. Der amerikaniſche
Geſchäfts=
funden.
Lire überſchritten. Die Sparkaſſeneinlagen in laufender
Chriſtiania, 19. Dez. (Ueberfall.) Der Schoko= Rechnung und in verzinsliche Bonds haben am 30. Juniträger OShaugneſſy hat ſich direkt an Huertaiges
ladenfabrikant Aaskheim wurde, als er über Land fuhr, 1913 die Summe von 7221 Millionen Lire erreicht, was wandt und die Zuſtimmung zur Entlaſſung von drei
Ame=
überfallen, durch einen Schuß in den Kopf getötet und in ſechs Monaten eine Zunahme um 127 Millionen be=rikanern erlangt, die kürzlich verhaftet worden waren.
beraubt. Das Pferd lief bis zu dem Gute ſeines Herrn deutet. Der Kurs 3½prozentigen Rente hat ſowohl in Huerta hat die Regierungen aller mexikaniſchen
Stag=
ſeiner Höhe wie in ſeiner Stabilitat ſich oußerordentlichten angewieſen, noch vor dem 1. Januar eine Militärmacht
mit der Leiche.
Dakar (Franzöſiſch=Weſtafrika) 20. Dez. (Brand.) widerſtandsfähig erwieſen. Das Agio des Wechſelkurſes, von je 1000 Mann in jedem Staate zu organiſieren. Die
Die Lagerſchuppen der Kolonialgeſellſchaft Franzöſiſch= das zu Ende des Jahre 1911 bei Beginn des italieniſch= Koſten der Ausrüſtung und des Unterhaltes ſollen Ge=
Afrika mit großen Vocräten an Petroleum, Oelen türkiſchen Konfliktes 1 Prozent betragen hatte und dann ſchäftsleute und andere Perſonen tragen, von denen ange=
und Dynamit ſind einem Brand zum Opfer gefallen, mit verſchiedenen Schwankungen bis zur Höhe von 2,97 nommen werden kann, daß ihre Intereſſen von den Trup=
Der Schaden beläuft ſich auf über 1½ Millionen Francs. Prozent in Mailand im Juli 1913 geſtiegen war, iſt ſeit pen geſchützt werden.
einiger Zeit auf 0,65 zurückgegangen und in der erſten
Hälfte des laufenden Monats bis auf 0,35.
Die Staatsausgaben ſind in den letzten Jah=
Sporf, Spiel und Turnen.
Letzte Nachrichten.
Weihnachtsturnen der Jugend=Abteilung der Turngemeinde ren um 771 Millionen Lire gewachſen, die aber trotzdem
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau)
in einer weit höheren Zunahme der Einnahmen ihre
Darmſtadt.
Deckung fanden, wie die Ueberſchüſſe der verſchiedenen
* Berlin, 20. Dez. Die Norddeutſche Allgemeine
Zei=
m. Geſtern abend veranſtaltete die Turngemeinde Etatsjahre beweiſen. Die für öffentliche Arbeiten aus= tung meldet: Der Kaiſer machte heute vormittag dem.
Darmſtadt ihr diesjähriges Weihnachtsturnen geworfene Summe belief ſich am 31. Oktober auf 727 Mil= Reichskanzler einen längeren Beſuch.
der Schüler und Schülerinnen. Mit dem Liede lionen, wobet alle dieſenigen Arbeiten gerechnet ſind, die
* Charlottenburg, 20. Dez. Die in der Siemensſtraße
Sille Nacht, heilige Nacht” wurde die Feier eingeleitet ſich im Stadium der Ausſchreibung, der Ausführung oder wohnende Frau Butzke hat in einem Ankall von Schwer==
Die vielen hellen Kinderſtimmen klangen freudig durch den der Abrechnung befanden. Für die nächſten 6 Jahre iſt mut die Gashähne geöffnet, um ſich und ihr Kind
großen Saal. Ein Prolog, von Herrn Reviſor Knörzer eine Summe von 900 Millionen Lire für öffentliche Ar= zu vergiften. Das Kind wurde getötet, die Frau wülde
verfaßt, von der Schülerin Elſe Pfälzer vorgetragen, bil= beiten vorgeſehen, wobei die Subventionen zur Ermutig= in lebensgefährlichem Zuſtande in das Krankenhauß
dete die Fortſetzung der Feier. Der erſte Sprecher der ung und Ergänzung der Privaten Initiative auf dem bracht.
Turngemeinde hieß in herzlichen Worten die vielen Gäſte, Gebiete des Eiſenbahn= und Kleinbahnbaues, des Auto=
* Karlsruhe. 20. Dez. Der Präſident des
Verwaltungs=
worunter ſich die Herren General Bernhard, Schulkat mobilverkehrs und der Schiffahrt nicht eingerechnet ſind.
gerichtsholes Gehemer Rat Dr. Karl Glockner wurde
Schmuck, Geh. Rat Süffert u. a. m. befanden, willkommen. Sodann kündigte der Miniſter verſchiedene Maßregeln zum Präſidenten und Miniſterialdirektor im Miniſterium
Er bemerkte, daß die Schüler=Abteilung durch die
Ver=
ſetzung des Vorturners L. Joſt ihren ſeitherigen verdien= zugunſten der Mittelſchulen des Ackerbaues und der In=des Innern, Geheimer Rat Karl Pfiſterer zum
Mit=
duſtrie, ſowie zur Verſtärkung der nationalen Vertei= glied des Kompetenzgerichtshofes ernannt. Endlich wurde
ten Leiter verlor, daß aber in dem jetzigen Leiter,
Vor=
turner Knörzer, ein Erſätz gefunden wurde, und unter der digung an. Dem Verlangen nach einer großen Kredit= dem außerordentlichen Profeſſor an der Univerſität
Heidel=
neuen Leitung ſich weiter entwickeln kann. Die Turnfolge operation, das mit Rückſicht auf die günſtigen Emiſſions= berg Dr. Adolf Schmidt der Charakter als ordentlicher
wurde durch allgemeine Freiübungen eröffnet, Knaben wie bedingungen der italieniſchen Rente erhoben werde könne Honorarprofeſſor verliehen.
* Mühlheim a. Rh., 20. Dez. Das Amtsgericht verur=
Mädchen turnten ſolche im Takte der Muſik recht ſchön die Regierung keine Rechnung tragen. Man vergeſſe, daß
und erfreuten die zahlreichen Zuſchauer durch muſtergül= das Land innerhalb zweier Jahre in den verſchiedenen teilte Auguſt Thyſſen, den Sohn des Großinduſtriellen
tige Ausführung der Uebungen. Turnen der älteren Schü= Kreditformen eine Milliarde gegeben habe. Die Lage des Auguſt Thyſſen, wegen Beleidigung des Aſſeſſors
lerinnen am Barren, der jüngeren am Schwingſeil, Frei= internationalen Geldmarktes mahne zur Vorſicht. Die Dr. Herle Direktor der Firma Thyſſen, zu einem
Mo=
übungen der Schüler im Viereckgehen und folche der Schü= Regierung werde ihre Kreditforderungen wie bisher ſtreng nat Gefängnis und 400 Mark Geldſtrafe. Die
kerinnen mit Hüpfen im Vereck folgten worauf ein Stu= nach den Bedürfniſſen einrichten. Tatſächlich ſeien für beleidigenden Aeußerungen waren in einem Brief
enthal=
fenturnen der Schüler an drei Pferden ſich anſchloß. Auch die Unternehmung in Libyen nur etwa 400 Millionenten, den Thyſſen junior an ſeinen Vater gerichtet hatz
* Halberſtadt, 20. Dez. Der Kaiſer begnadigte
dieſe Uebungen waren gut durchgeführt und ernteten vol= Lire auf eine Anleihe genommen worden; während die
Regierung nach den bewiligten Krediten bis 1914,15 für die Arbeiter Gebrüder Sokolowski, die im
Novemher=
les Lob.
Der nunmehr folgende Menuett=Reigen der Schüle= Eiſenbahnausgaben 470 Millionen fordern konnte ſei ſie! 1912 gemeinſchaftlich mit dem Handelsmann Knobel den
rinnen war eine vortreffliche Leiſtung. Der Reigen wurde in der Lage geweſen, die Forderung auf 230 Millionen Ackergehilfen Behrens ermordet hatten und zum Tode
ver=
urteilt waren, zu lebenslänglichem Zuchthaus.
geſchmackvoll und allerliebſt ausgeführt und brachte der zu reduzieren.
* Sternberg (Mecklenburg), 20. Dez. Der meck=
Das neue Flottenprogramm ſchließt ſich in
Leiterin, Fräulein Schnuck, wie auch den 8 Schülerinnen
vollen Erfolg. Ein allgemeines Riegenturnen zeigte, daß ſeiner Form wie hinſichtlich der geforderten Mittel an die llenburaüſche Landtag wurde durch ein
großher=
die Abteilungen auch an den Geräten wie den volkstüm= bisherigen vom Lande freundlich begrüßten Programme zogliches Reſkript verabſchiedet. Nach dem Reſkript
lichen Uebungen etwas leiſten können. Turnſpiele. die viele an. Was die Erſatzbauten anbelangt, die ihrer Natur nimmt der Großherzog die Bewilligung der ordentlichen
heitere Momente ergaben, bildeten den Schluß der Turn= nach keine Unterbrechung zulaſſen, ſo will die Regierung Landeskontribution an und genehmigt zur Deckung hel.
folge. Um auch dem geiſtigen Gebiete, das mit der Tur= die im vergangenen Sommer vom Miniſterpräſidenten an: Bedürfniſſe der Landesſteuerkaſſe für 1914/1915 die
ban=
nerei eng verbunden iſt, Rechnung zu tragen, erfreute die gekündigten Vorſchläge ausführen. Die ordentlichen Aus= den Ständen bewilligte Erhebung der Enkommenſteller
Jugend mit einem ſchön geſpielten Theaterſtückchen „Der gaben, die mit dem 1. Juli 1914 von 80 auf 90 Millionen zum Einheitsſatze des Steuertarifs nach § 16 des neuen
Weihnachtstraum‟ Sämtliche Rollen wurden von den gebracht worden ſind, würden ſich jährlich um 10 Millionen Einkommenſteuergeſetzes, die Ergänzungsſteuer nach idem
Schülern und Schülerinnen gut wiedergegeben, ebenſo war erhöhen, ſo daß im Jahre 1917/18 die Normalhöhe von Steuertgrif desſelben Geſetzes, den Vorauſchlag der
Eiſen=
das Zuſammenſpiel ein vorzügliches zu nennen, ſo daß 120 Millionen erreicht ſei, die jedes Jahr den Bau eines bahnverwaltung für 1914/1915 nach Maßgabe der
geführ=
der reiche Beifall in jeder Weiſe verdient war. Die ganze großen Schlachtſchiffes und der entſprechenden Eilſchiffe ten Verhandlungen.
* Rom, 20. Dez. Der König beſichtigte heute im
Veranſtaltung lag in den Händen des Vorturners Hch. geſtattet. Die ſeit 1908 für außerordentliche militäriſche
Knörzer dem die Turnlehrerin. Fräulein Clara Schmuck, Ausgaben bewilligten Fonds geſtatten noch die Einſtellung Unterrichtsminiſterium die „Giocondeht
* Paris, 20. Dez. Der Finanzminiſter teilte im
heu=
de Leiterin der Schülerinnen=Abteilung, ſowie der Vor=von 116 Millionen in den drei aufeinanderfolgenden
turner Hch. Müller und die Turner Otto Grohe und Jahren ab 1914/15. Inzwiſchen ſind neue Bedürfniſſe tigen Miniſterrat mit, daß er die finanziellen
Bingel zur Seite ſtanden.
hervorgetreten, z. B. für die Vermehrung der Luft=Geſetzentwürfe erſt in den Neujahrsferien endgül=
Mit dieſer Veranſtaltung brachte die Turngemeinde flotte und die Verteidigung der Land= und tig feſtſtellen könne und zu Beainn der Seſſion 1914 den
Darmſtadt wiederholt den Beweis, daß die Jugend in den Seegrenzen. Es ſoll verſucht werden, die neuen Kammern vorlegen werde. Man verſichert daß der
Reihen der Deutſchen Turnerſchaft nicht nur gut aufge= außerordentlichen Ausgaben auf verſchiedene Jahre zu Finanzminiſter beabſichtige, auf die amortiſierbare
An=
hoben iſt, ſondern neben der elterlichen Erziehung die beſte verteilen und ſie in den Grenzen zu halten, die dem Durch=leihe zurückzukommen, deren Verzinſung und Tilgung
Förderung in der körperlichen Ausbildung findet. Es iſt ſchnitte der letzten fünfjährigen Periode entſprechen. Die durch eine Steuer auf das erworbene Vermögen
ver=
deshalb zu wünſchen, daß die Eltern ihre Töchter und Einführung neuer Staatsmonopole ſoll ebenſo wie jede bürgt wird und ſowohl das Kapital als deſſen Zinfen
Söhne den einzelnen Turnvereinen zuführen, zum Segen Beläſtigung der Induſtrie, jede Störung der Produktions= erfaßt.
der heranwachſenden Jugend.
Paris. 20. Dez. Im Miniſterrat teilte der Miniſter
kraft des Landes vermieden werden.
* Rom, 20. Dez. Das Expoſé des Finanzmini= des Innern mit, daß in Merville (Departement
du=
ſters Tedesco in der Deputiertenkammer wurde mit Nord) ein ſeit mehreren Monaten beſtehender Streik
Handel und Verkehr.
lebhaſtem Beifall aufgenommen. Miniſterpräſident Gio=geſternabend zu Gewalttätigkeiten führte=
* Berlin, 20. De= Die Betriebseinnahmen litti, die Miniſter und zahlreiche Deputierte beglückwünſch= Zwei Gendarmen und zwei Ausſtändige wurden
ver=
wundet. Der Zuſtand iſt nicht beunruhigend. Die Ordnung
der preußiſch=heſſiſchen Staatseiſenbah= ten den Redner.
wurde wieder hergeſtellt.
nen haben im Monat November gegenüber dem gleichen
* Paris. 20. Dez. Aus den Trümmern des Hauſes in
Monat des Vorjahres im Perſonenverkehr 4,3 Millionen
Vom Balkan.
der Nue Belgrad iſt noch eine Leiche geborgen
Mark, gleich 9,66 Prozent, mehr, im Güterverkehr 2,5 Mil=
* Sofia, 20. Dez. (Agence Bulgare.) Der Kon= worden.
lionen, gleich 1.74 Prozent weniger, insgeſamt mit Ein=
* Petersburg, 20. Dez. In der letzten Sitzung vor
ſchluß der Mehreinnahmen aus ſonſtigen Quellen 4,3 Mil=greß der landwirtſchaftlichen
Vereini=
gung, welche in der Sobranje nächſt dem liberalen Block, den Weihnachtsferien nahm die Reichsduma in drite
lionen Mark oder 2,15 Prozent, mehr betragen.
in dem die Miniſteriellen inbegriffen ſind, die ſtärtſte ter Leſung die Vorlage, betr. Verpflichtung der Handels=
Partei darſtellt, tagt ſeit geſtern. Der Kongreß iſt zu dem ſchiffe, ſich im Kriegsfalle der Militärverwaltung zur Ver=
Zweck zuſammengetreten, um ſich über die Haltung ſchlüf=fügung zu ſtellen. an. Es wurde die Notwendigkeit. Be=
Literariſches.
ſig zu werden, welche die Partei nach den letzten Wahlen tont, dieſe Verpflichtung auf die finniſchen Häfen und die
— Walter H. Dammann: Lindenfels. Ver= einnehmen ſoll. — Das offiziöſe Blatt Narodni Parva den eingeſchriebenen finniſchen Reedereien gehörenden
lag der Hof= und Univerſitätsdruckerei Otto Kindt, Cießen. ſchreibt: Angeſichts der gegenwärtigen Lage hoffen wir, Schiffe auszudehnen und die Ausarbeitung des Geſetz=
Preis 1 Mk. Der Verfaſſer hat ſich die Aufgabe geſtellt, daß der Kongreß der landwirtſchaftlichen Vereinigung ſich entwurfes zu beſchleunigen.
* Peking, 20. Dez. Der Rücktritt
Liyuan=
alle Bau= und Kunſtreſte der Stadt nach ihrer künſtleriſchen vor allem durch das leiten laſſen wird, was der Augen=
und geſchichtlichen Bedeutung aufzuklären und dem gebil= blick erfordert, und daß er ſich für eine Politik der Kom=hungs als Tutu von Hupeh wurde bekannt gegeben,
deten Wanderer lieb zu machen. Dabei fügte es ſich denn, promiſſe und der Mitarbeit erklären wird, welche für die Livuanhung bleibt Vizepräſident und Chef des
General=
daß auch die intereſſanten Augenblicke der Ortsgeſchichte Partei das nutzbringendſte iſt. Bulgarien bedarf radika= ſtabes.
feſtgehalten und dargeſtellt werden konnten. Der Inhalt ler Reformen, aber man darf nicht vergeſſen, daß es auch
HB. Berlin, 20. Dez. Die Geſchäftsführung des
Aus=
berückſichtigt die neueſten Forſchungen und Ausgrabungen eine ſtarke Regierung braucht, die eine erfolgreiche
aus=
mit wiſſenſchaftlicher Strenge.
ſchuſſes der Reichspartei und der
freikon=
wärtige Politik verfolgen kann. Eine Verzögerung aller
Reformen wird das Land nicht in den Abgrund ſtürzen, ſervativen Partei, ſowie die Leitung ihres
Par=
wohl aber vermag ein einziger verlorener Augenblick in teibureaus hat nach einer Mitteilung des Neu=Deutſchland
der Auswärtigen Politik das ſchwerſte Unheil heraufzu= der Landtagsabgeordnete Landrat a. D. v. Demitz
Italiens Finanzen.
übernommen.
beſchwören.
* Rom 20. Dez. In der Deputiertenkammer
* Konſtantinopel, 20. Dez. Die Verhandlun=
HIB. Köln, 20. Dez. Die Kölner Handelskammer
Le=
gab Schatzminiſter Tedesco einen Ueberblick über gen über den türkiſch=bulgariſchen Handels= ſchloß, die Verlängerung der Friſt für die Abgaheder
die Lage der Staatsfinanzen. Das am 30.vertrag wurden wieder aufgenommen. Die Veratung Vermögenserklärung zum Wehrbeitrag zu beantraßen
Juni 1913 zu Ende gegangene Finanzjahr hatte einen über den türkiſch=ſerbiſchen Friedensver=Freiherr von Oppenheim erklärte, daß es den kleineren
Ueberſchuß von 111 Millionen Lire ergeben, trag wurde beendet und ſoll in der nächſten Sitzung Bankgeſchäften ga
nicht möglich ſein werde, die Auszüge
Davon wurden 4 Millionen zur Vermehrung der Staats= unterzeichnet werden.
für die Mehrſtsen
lagung fertigzuſtellen. Ein Re=
e Geicht
uertg
on drit
en wareh
ien
aniſſern.
tes ſolla
on deninu
von din
n,
reau)
12
Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
Seite 7.
gierungsvertreter, der ſich bei ſeiner Bank habe unterrich=
(*18094
ten wollen, habe ſich dem nicht verſchließen können. Es
ſoll eine Hinausſchiebung des Termins bis zum 15. Fe=
8 DEE GEBURT EINER
bruar nachgeſucht werden. Der Ausſchuß des Deutſchen
Neueste offizielle
Handelstages ſoll telegraphiſch um Unterſtützung erſucht
=
TOcHIER
werden.
Verkaufsstelle der echten
ZEIGEN HOCHERFREUT AN
Die Welfenagitation.
ELEKTROMECHANIKER-MEISTER
* Berlin, 20. Dez. Die Norddeutſche Allgemeine Zei=
HANS SCHMIDT
tung ſchreibt: Auf der Generalverſammlung des deutſch=
Grammophone
hannoverſchen Vereins in Nienburg ſagte, nach
UND FRAU, GEB. ScHAFER.
Zeitungsmeldungen, der Reichstagsabgeordnete von
Schele u. a., der Herzog von Cumberland wünſche, daß
DARMSTADT, 19. DEZEMIBER 1913.
die Partei den Kampf um die Wiederherſtellung des Kö=
und Gramoid
nigreichs Hannover fortſetze. Wenn dabe: daran gedacht
ſein ſollte, daß die Welfen eine Wiederherſtellung
Hanno=
vers von einer freien Tat Preußens erwarten, ſo ſagte
(*17940
der Reichskanzler im Reichstage deutlich genug, daß dies
STATT KARTEN.
leere Hirngeſpinſte ſind. Bel dem gedachten
Kampfe kann die Partei nach den Erklärungen, die der
EMIMA WOLF
Ga.Karp
Herzog von Cumberland wiederholt dem Reichskanzler
abgegeben hat, nicht auf den Willen des Herzogs ſich be=
MA X MAVER
rufen.
VERLOBTE.
Hoflieferant: Ludwigstr. 20
Eiſenbahnunglück.
(26555
LENGFELD I. O.
DARMSTADT
* Dortmund, 20. Dez. Der von Hagen kommende
CASINOSTR. 30
Perſonenzug Nr. 778 entgleiſte bei
Lüttring=
hauſen. Die Lokomotive ſtürzte den Bahn=
DEZEMIBER 1913.
damm hinab. In den entgleiſten Zug fuhr ein an=
(
derer Perſonenzug hinein. Es ſollen zahlreiche
Paſſagiere ſchwer verletzt worden ſein. Von
Dortmund wurden Krankenwagen und ein Hilfszug mit
Aerzten angefordert. Einzelheiten fehlen noch.
Dortmund, 20. Dez. Heute abend kurz nach 7 Uhr
Todes=Anzeige.
entgleiſte im Bahnhof Lüttringhauſen die Lokomotive
des Zuges 778, der zwiſchen Lüttringhauſen und Hagen
(Statt beſonderer Anzeige.)
verkehrt. In demſelben Augenblick fuhr der Perſonenzug
913, von Hagen kommend, ein. Von dieſem Zuge ent=
Geſtern abend verſtarb unſere liebe Mutter,
gleiſte die Lokomotive und 3 Wagen. Die
Schweſter Schwiegermutter, Großmutter,
Lokomotive ſtürzte den Bahndamm hinunter, die Wagen
Schwägerin und Tante
(*18090
legten ſich auf die Seite. Der Lokomotivheizer des Zuges
913 geriet zwiſchen die Kohlen und wurde durch
ausſtrö=
menden Dampf lebensgefährlich verletzt. Der
Frau Geoig Mess Mreie
Lokomotivführer des gleichen Zuges erlitt erhebliche
Ver=
letzungen; 8 Paſſagiere erlitten ebenfalls
geb. Horn
Verletzungen.
nach kurzem, ſchwerem Leiden.
Erdbeben.
Darmſtadt, den 20. Dezember 1913.
* Konſtantinopel, 20. Dez. Von Erzerum wird
Orangerieſtr. 7.
berichtet, daß geſtern abend ein Erdbeben den Ort
Schevrik zerſtört hat. Alle Häuſer liegen in
Namens der trauernden Hinterbliebenen:
Trümmern. Zwei Frauen und zwei Männer wurden
getötet zwei Frauen verletzt. Auch in anderen Orten
Familie Carl Ruppel.
hat das Erdbeben bedeutenden Schaden angerichtet.
Die Beerdigung findet Montag, 22. ds. Mts.,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des Beſſunger
Mnnmain
Friedhofes aus, ſtatt.
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(Lauterbach Minimum —8 Grad). Das Hochdruckgebiet
hat ſeine Lage wenig verändert, ſo daß wir mit Fortdauer
Silberwaren Neuarbeiten
der beſtehenden Witterung zu rechnen haben
Ausſichten in Heſſen für Sonntag, 21. Dezember:
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Fortdauer der beſtehenden Witterung, meiſt heiter und
trocken, kalt.
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Reelle, fachmännische Bedienung.
Schneebericht.
Schwarzwald 19. Dez. Im ganzen Schwarz=
Iaa
wald herrſchen ſtarke Kälte und ſehr günſtige
Schneever=
hältniſſe, ſo daß der Winterſport bereits im vollen Gange
Aus dem Geſchäftsleben.
iſt. In der Weihnachtswoche finden Skikurſe ſtatt: Schön=
Die Weingroßhandlungen Joſeph Schaab in
wald (Strecke Konſtanz-Offenburg der Schwarzwald=
Trier und Johann Klein in Johannisberg
bahn) 25.—28. Dezember, Triberg: zwei Skikurſe für
An=
veröffneten am 18 Dezember in Frankfurt a. M.,
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fänger und Fortgeſchrittene 24. Dezember bis 6. Januar.
ſplatz 5, ein Weinhaus vornehmſten Stiles. Durch die
In der Weihnachtswoche finden Geſellſchaftstouren ſtatt;
zeigenen großen Weinbergsbeſitze beider Firmen ſind die=
Im Feldberggebiet, im Gebiet Triberg-Schönwald —
ſſſelben in der Lage, zu billigen Preiſen hervorragende
Furtwangen und im Hornisgrinde=Gebiet. Anmeldungen
Qualitäten zu liefern. Es gelangen nur die beſten
Natur=
bis 23. Dezember früh an den Landesverkehrsverband
weine zum Ausſchank.
Karlsruhe. Die Witterung iſt ſchön und anhaltend.
Schutzmarke.
Man ſchreibt uns: „Deutſchland, Deutſchland über
Tageskalender.
aalles”! Jedem Deutſchen iſt dieſes herrliche Lied bekannt.
Sonntag, 21. Dezember.
Soweit die deutſche Zunge klingt, ertönen ſeine Weiſen.
Offizielle Verkaufsstellen
Möchte doch in Wirklichkeit jeder Deutſche ſein Vaterland
Großh. Hoftheater, Anfang 2½ Uhr, Ende gegen
„über alles” ſtellen. Dazu gehört auch, daß er ſich frei
5 Uhr (Volksvorſtellung): „Im weißen Rößl”. — Abend=
DARMSTADT: (IV,26556
mmacht von der Sucht, Waren aus dem Auslande zu
be=
vorſtellung: Anfang 7½ Uhr, Ende gegen 10½ Uhr
vorzugen. Die ſeit Jahren auf allen Gebieten hoch ent=
(Ab A): „Martha”.
twickel’e deutſche Induſtrie braucht einen Vergleich mit
Wahlen zum Ausſchuß der Ortskrankenkaſſe für die
K. Jäger f J. Techel
em Auslande nicht zu ſcheuen. Dies gilt auch von der
Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt für die
Ver=
eutſchen Schokoladen=Induſtrie. Die „Berger
Stern=
ſicherten von 8½—1 Uhr.
Georgenstr. II. Schillerplatz 3.
Schokoladen” (Fabrik Robert Berger, Pößneck) haben
Weihnachtsfeiern: Heſſ. Odenwaldverein
Darm=
mach Ausſage von Kennern einen köſtlichen Wohlgeſchmack.
ſtadt um 4 Uhr im „Kaiſerſaal” — St. Eliſabethverein
Fernspr. 2579. F Fernspr. 1589.
Dazu kommt, daß ausländiſcher Kakao 0,65 Mk. das Kilo,
um 5 Uhr im „Konkordiaſaal”. — Kavallerieverein um
Schokolade 050 Mk. das Kilo Zoll koſten. Dieſen Zoll
4 Uhr im „Schützenhof=
Gezahlt der deutſche Konſument. Man kann alſo Inlands=
Konzerte: „Schützenhof” um ½8 Uhr. — „Perkeo” um
rmarken in gleicher Qualität erheblich billiger kaufen.
4 und 8 Uhr. — Hanauer Hof um 8 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Dampfernachrichten.
Montag, 22. Dezember.
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Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
machts von Bombay.
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
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DARMSTADT
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
Wertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
leben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
„Rotterdam” 14. Dez. 9 Uhr 15 Min. vorm. Scilly paſſiert.
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
„Nieuw. Amſterdam” 17. Dez. 9 Uhr 55 Min. vorm.
Sclillerpl. 3: Teleph. 1589
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Scilly paſſiert. „Noordam” 15. Dez. vorm. von Neu=
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
(26557
York abgegangen. „Ryndam” 16. Dez. vorm. in
Neu=
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Hork eingetroffen. „Potsdam” 8. Nov vorm. in
Ue
zurückgeſandt.
Rotterdam eingetroffen.
Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
Seite 8.
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Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
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Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
Seite 11.
Asehenblad-oold
Feiertags=Flaſchenbier
25t5sg)
Bestellungen alsbald erbeten bei den Verkaufsstellen oder in der Brauerei. — Telephon 181.
E
G
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher, 1 Kriegshund. Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Ver=
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
(2652
tag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(26582
Mk. 90.000.000.-
Bekanntmachung.
Der von dem Gemeinderat durchberatene Voranſchlag der
Ge=
meinde Arheilgen für das R.=J. 1914, beſtehend aus
Zahlenvoran=
ſchlag, ſeinen Beilagen und dem über ſeine Beratung im Gemeinderat
aufgenommenen Protokoll, iſt vom 22. Dezember d J. an eine
Woche lang während der Geſchäftsſtunden im Gemeindehaus (Rat=
5Bayersche Staatsanlehenvon19l3
haus) hier offen gelegt. —
Die Beteiligten können während der
Offenlegungsfriſt den Voranfchlag einſehen und bei dem
Bürger=
unkündbar bis 1. Mai 1930
meiſter ſchriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen ſeinen In=
halt anbringen.
Eine Umlage, zu der die Ausmärker herangezogen werden,
in Stücken von Mk. 5000.−, 2000.−, 1000.—, 500.− und 200.−
iſt beſchloſſen worden.
Arheilgen, den 19. Dezember 1913.
(26639
werden
Großh. Bürgermeiſterei daſelbſt.
Benz.
Dienstad, den 23. Dezember 1913
Vergebung
v. Glaſerarbeiten für das Umformergebände in Eberſtadt. zur Zeichnung aufgelegt. Der Zeichnungskurs ist auf
Angebote ſind bis Mittwoch, 24. Dezember,
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vormittags 9 Uhr, verſchloſſen, mit Aufſchrift verſehen,
bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Daſelbſt können
festgesetzt.
Zeichnungen eingeſehen und Angebotsformulare ab=
Ich bin von der Deutschen Bank beauftragt, Zeichnungen
ent-
geholt werden.
gegenzunehmen und diene gerne mit offiziellen Prospekten, welche alle
Darmſtadt, Luiſenſtr. 22, den 19. Dez. 1913.
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dem Leben ſcheiden wollten. Bei 1740 — 21 Prozent war er ſchildert in feſſelnder Weiſe tatſächliche Vorgänge, gibt
Heilsarmee.
Krankheit und anderes nicht materielles Unglück die Ur= nebenbei Belehrungen über Land und Leute, ein Kultur=
CK. Die erſte umfaſſende und erſchöpfende Darſtellung ſache, bei 788 — 10 Prozent Geiſtesſtörung und dergleichen, und Zeitbild von bleibender Bedeutung. Der Preis von
der großartigen Entwickelung und der außerordentlichen bei 735 — 9 Prozent Trübſinn durch Vereinſamung und 3 Mark für den ſtattlichen, mit ca. 100 Illuſtrationen ge=
Leiſtungen, die der Heilsarmee, der Gründung des General dergleichen, bei 386 — 5 Prozent Unterſchlagung, Fälſchung ſchmückten, hübſch gebundenen Band iſt ein außerordent=
Booth, bisher beſchieden waren, bielet ein ſoeben im Ver= und dergleichen. Alle Stände und Geſellſchaftsklaſſen ſind lich billiger und dürfte die Verbreitung des leſens= und
lage von Eug. Diederichs in Jena erſchienenes Werk „Der unter denen vertreten, die ſich an das Antiſelbſtmord= empfehlenswerten Buches ſehr unterſtützen.
Salutismus” von Dr Claſen. Unter den zahlreichen bureau wenden; doch überwiegen die Angehörigen der
menſchenfreundlichen Einrichtungen, die dieſe große Be= höheren Klaſſen ganz außerordentlich. Perſönlich, brief=
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt 11.
wegung hervorgerufen hat, dürfte wohl eine der eigen= lich, telephoniſch und telegraphiſch melden ſie ſich und
ſa=
artigſten das „Antiſelbſtmordbureau”, die Beratungsſtelle! gen, ſie fänden keinen Ausweg mehr. Der Offizier zeigt Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
für Lebensmüde ſein, die Ende 1906 zuerſt in London er= dann dem einen in mehr, dem anderen in weniger behut= 3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
öffnet wurde und dann bald in anderen Städten und Län= ſamer Form, daß es noch tauſend Wege für ihn zur
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dern Nachahmung fand. Die Beſchäftigung mit dem tung gibt. „Sie haben ſich mit Ihrem Weibe entzweit.
Geborene. Am 7. Dez.: dem Fahrburſchen Johann
Selbſtmord war den Leitern und Mitgliedern der Heils= Gut, ich werde mich mit ihr ins Einvernehmen ſetzen, und Georg Trautmann, Herdweg 17 eine T. Anna
Eliſa=
armee bereits ſeit langem etwas ganz Natürliches; denn die Geſchichte iſt bald geregelt” ſo etwa lauten die Rat= betha. Am 4.: Eine uneheliche Tochter Käthe. Eine
un=
ſie hatten ja an der Bußbank immer wieder mit Leuten ſchläge. „Sie haben Ihren Arbeitgeber betrogen. Gut, eheliche Tochter Barbara Margareta Am 5.: dem
zu tun, die feſt entſchloſſen geweſen waren, ihrem Leben auch ein Arbeitgeber iſt noch zu erweichen. Ich werde Bahnarbeiter Philipp Bender, Wilhelmſtr. 40, ein
ein Ziel zu ſetzen. So erließ denn General Booth einen dieſen Abend die Sache mit ihm ins reine bringen. —
S. Adam. Am 8.: dem Schneider Heinrich Reimund,
Aufruf, in dem er zunächſt fragte: „Kann denn nichts Sie haben ein Verbrechen begangen. Gut, ſeien Sie ein Steinackerſtr. 2, eine T. Elſe Hedwig. Am 11.: Eine
un=
getan werden, damit die Zahl der Selbſtmörder nicht fort= Mann, ſtellen Sie ſich zur Verurteilung und tragen Sie eheliche Tochter Frieda Dorothea. Am 8.: Eine uneheliche
während ſteigt? Ich denke, wir können etwas tun, wenn Ihre Strafe So bekommen Sie die Laſt von der Seele, Tochter Anna Mathilde. Am 12.; dem Kaufmann Roland
wir denen, die keine Freunde haben, ein Freund ſind. . . und wir werden im Gefängnis und bei der Entlaſſung nach Heinrich Karl Gies zu Eberſtadt, ein S Carl Otto
Ich habe nun zwei Offiziere beſtimmt, die denen, die ſich Ihnen ſehen.‟ Einige andere Fälle aus den Protokollen Günter. Am 13.: Dem Eiſenbahnſekretär Friedrich
Sieg=
mit Selbſtmordgedanken tragen, Rat geben und ſie vor mögen das Verfahren noch weiter veranſchaulichen: „Ein fried Paul Landskron, Kiesbergſtr. 51, ein S. Walter
dem verkehrten Weg zurückhalten ſollen. Natürlich bin ſtets übellauniger Menſch kam mit dem Raſiermeſſer in Friedrich Karl. Am 18.: dem Schloſſer Karl Chriſtian
ich mir bewußt, daß manche Gefahren mit einem ſolchen der Taſche, weil er daran zweifelte, es auf einer Stelle Wittmann, Niederſtr. 5, eine T. Luiſe Roſine. Am 17.:
Plan verbunden ſind aber ich denke, daß die feſten Regeln, auszuhalten. Er iſt nun in einer Einzelſtellung, wo er dem Chemiker Dr.=Ing. Horſt Alfred Georg Pordeſch,
die ich für dieſe Offiziere aufgeſtellt habe, genügend ſein mit niemandem zu tun hat. und kommt gut vorwärts.
Martinſtr. 31, ein S. Rupprecht Horſt Hans Georg. Am
werden, Sie werden keine Geldunterſtützung geben, um Eine Frau geſteht ihrem Manne einen Jugendfehler ein 12.: Dem Vizewachtmeiſter im Feld=Artillerie=Regt. Nr.
Betrügereien vorzubeugen; ebenſo werden alle Mitteilun= und bekommt ihn immer wieder vorgehalten; es gelang, 61 Paul Kluſka, Groß=Gerauerweg 13, ein S. Erich
gen als ſtreng vertraulich behandelt werden; auch wird ſie vom Selbſtmord zurückzuhalten und den ehelichen Frie= Wilhelm Paul.
rnach dem Vorleben und den Verhältniſſen der Ratſuchen= den dauernd zu ſichern uſw.”
Aufgebotene. Am 8. Dez.: Sergeant beim Großh.
In der Londoner Beratungsſtelle iſt ein kleines
Mu=
iden nicht unnötig gefragt werden. Die ſtrengſte
Ver=
fſchwiegenheit wird über alles bewahrt, und ohne ausdrück= ſeum angelegt von Gften. Meſſern, Revolvern und zahl= Heſſ. Train=Depot des 18. Armeekorps, Heinrich Georg
Greiner, Eſchollbrückerſtr. 24, mit Anna Marie Wick
lliche Genehmigung der Betreffenden wird nichts aufge= reichen anderen Mitteln, die beſtimmt waren, den
gordi=
ſchrieben‟ Die neue Einrichtung wurde von Anfang an ſchen Knoten des Lebens gewaltſam zu löſen. Daneben zu Straßburg i. E. Straßenbahnſchaffner Johannes
*Dörr, Heidelbergerſtr. 38, mit Margaretha Kappes zu
ſtark in Anſpruch genommen. Man zählte 600 Fälle in aber liegen ganze Stöße von Briefen, in denen Menſchen,
Groß=Gerau. Zimmermann Jakob Weber,
Franken=
iden erſten zwei Monaten, 1124 im erſten Jahre. Schon die alles verloren glaubten. ihre tiefe Dankbarkeit zum
zim Januar 1907 wurden in verſchiedenen großen engliſchen Ausdruck bringen für den Stifter der Heilsarmee der ſteinſtr. 52, mit Eliſabetha Bockard, Sandbergſtr. 35.
Städten ſo in Briſtol, Leeds. Mancheſter, Zweigſtellen ihnen allen zurief: „Ehe Ihr das Letzte tut verſuchet Am 10.: Aſſiſtent der Handelskammer Dr. Auguſt
Jo=
hannes Herrmann zu Aachen, mit Lina Emilie Erica
deingerichtet und im ſelben Jahr in Neu=York, Toronto, das Letztel=
Hickler, Heidelbergerſtr. 28.
Kopenhagen, Sydney, Melbourne, Adelaide und in Japan,
Eheſchließungen. Am 6 Dez.: Herrſchaftsdiener Carl
two das Antiſelbſtmordbureau der Nationalſitte des Hara=
Literariſches.
Robert Auguſt Celle zu Worms=Neuhauſen, mit Bertha
ſkiri in wirkſamer Weiſe entgegenarbeitete.
„Der König Karl am Steuer ſaß”. Eine Dorothea Fiſcher Wilhelmſtr. 10. Am 13.: Dreher Fr.
Tolſtoi intereſſierte ſich ſehr für dieſe neue Idee
won Booth und wirkte in Rußland dafür. Seitdem ſind Erzählung von Paul Lindenberg. Mit ca. 100 Illu= Wilhelm Karl Röhrig zu Langen, mit Barbara
Ger=
in den meiſten Großſtädten der Welt ſolche Beratungs= ſtrationen, elegant gebunden 3 Mark (Berlin, Otto von hold Weinbergſtr. 14.
Geſtorbene. Am 4. Dez.: Aufſeher Georg Heiſt,
iſtellen der Heilsarmee entſtanden, auch in Berlin. In Holtens Verlag.) Eine neue Jugendſchrift Paul Linden=
London werden jetzt jährlich über 1500 Fälle behan= bergs darf ſtets auf beſonderes Intereſſe rechnen. Das72 J., ev., Ludwigshöhſtr. 2. Am 8.: Privatin Virginie
delt, vom denen nur ein Dutzend etwa verſtockt bleiben wird auch bei der neuen Erzählung des bekannten Schrift= Freiin von Normann, 65 J., ev., ledig, Hermannſtr. 11.
tund die Offiziere dann, trotz heißen Bemühens am andern ſtellers: „Der König Karl am Steuer ſaß” der Fall ſein. Friedrich Karl Selzer, S. des Kutſchers, 3 Monate. ev.,
Tage den Selbſtmord in den Zeitungen leſen. So werden Den hellen Mittelpunkt derſelben bildet König Karl von Heidelbergerſtr 42. Rentner Georg Eckard Vogel, 67 J.,
in London und auf der ganzen Welt alljährlich durch die Rumänien, der ritterliche Hohenzoller, deſſen Leben in ev., Wittmannſtr. 35. Am 11.: Ofenſetzer Konrad Aß=
Heilsarmee eine große Anzahl Menſchen vor der Selbſt= Kriegs= und Friedenszeiten ja ſo reich iſt an packenden muth II., 76 J., ev., Schießhausſtr. 68. Am 15.: Ernſtine
wernichtung bewahrt. Ueber die Gründe, die nach den Erlebniſſen. Mit dieſen ſind die Schickſale einer deut= Stirn, geb Korndörfer, Witwe des Oberförſters, 70 J.,
Erfahrungen der Salutiſten hauptfächlich zum Selbſtmord ſchen Familie verknüpft, die ſich auf fremdem Boden ihre ev., Beckſtr. 76. Am 16.: Rentner Dr. Ernſt Winckler,
führen, unterrichtet eine intereſſante Statiſtik, die vom Heimat begründet. Was neben der ſpannenden Handlung 78 J., ev., Hoffmannſtr. 38. Am 17.: Katharing Wenz,
11. Januar 1907 bis 1. Januar 1913 geht. Danach befanden und deutſchen Geſinnung den bisherigen Jugendſchriften geb. Glaſer, Witwe des Schuhmachermeiſters, 79 J., ev.,
ſſich unter den Behandelten 4389 — 55 Prozent, die wegen Paul Lindenbergs ihren beſonderen Wert verleiht, trifft Herdweg 2.
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lotte ſaßen um den gedeckten Tiſch herum; der Vater är=nete ſich verſtohlen die Augen. Vater Dögen blickte zur=
Anno dazumal.
gerlich, das gewohnte Käppchen über das Ohr gezogen, Seite, Fritz aber ſprang auf und ging dem Kameraden mit
die Mutter mit trübem Blick und gefalteten Händen, ausgeſtreckter Hand entgegen.
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
Lieſelotte mit verweinten Augen. Zwei Plätze am Tiſche
Gut, daß Sie da ſind, Herr Kamerad! Wir warten
Von Oskar T. Schweriner.
waren leer.
auf Sie. Habe einen Bärenhunger.
Alle Rechte vorbehalten.
Fritz eilte auf die Seinen zu.
Franz ſah Fritz dankbar an und ſchüttelte ihm warm
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Vater! Mutter! Lieſelotte! Was gibt’s?! Iſt et=die Hand. Er hatte einen prächtigen Strauß Roſen mit=
(Nachdruc verboten.)
1.8
was vorgefallen?
gebracht. Den legte er der verwirrten Lieſelotte in den
Indeſſen trafen ſich die beiden franzöſiſchen Offiziere
Der alte Dögen gab ſich Mühe, die mürriſche Miene zu Schoß, dann ſtellte er ſich ſtramm vor Vater Dögen hin.
um Wohnzimmer des Bankiers Salomon, wie ganz
zu=
verſtecken.
Monſieur, ſagte er, ich liebe Mademoiſelle und ſie hat
ſällig, in der Fenſterniſche. Ruth hatte einen Moment das
Nichts, mein Sohn! Wir warten eben noch auf Euch mich glücklich gemacht durch ihr Geſtändnis, daß auch ſie
Zimmer verlaſſen, der Bankier ſaß an ſeinem Sekretär.
beide. Auf Dich und den — Franzoſen.
mich liebe. Bald, — vielleicht morgen ſchon, — geht es
Kommt Ihnen das nicht auch merkwürdig vor? mur=
Fritz ſetzte ſich.
weiter. Sollte ich geſund und heil wieder zurückkehren,
melte der Oberſt.
Ihr müßt mich entſchuldigen, meine Lieben. Ich bin ſo werde ich die Ehre haben, bei Ihnen um Mademoi=
Entſchieden. Das ſah faſt aus, als wollte der gute
in wirklich wichtigen Geſchäften aufgehalten worden. Aber ſelles Hand zu werben. Um die Erlaubnis, dies dann
Medikus ſich drücken und die ſchöne Jüdin ihm dabei
be=
wo iſt denn mein Kamerad?
tun zu dürfen, bitte ich heute ſchon.
ſilflich ſein.
Des Alten Mienen verfinſterten ſich wieder. Er warf
Es iſt ſchwer zu ſagen, was die Antwort Vater Dö=
Als ſei ſie in ihn verliebt!
einen wütenden Blick auf Lieſelotte; die hub leiſe an zu gens geweſen wäre. Vorläufig war er ſprachlos; im voll=
Oder er in ſie.
ſten Sinne des Wortes. Dieſen Moment benutzte Fritz,
Was dasſelbe iſt; wenn nicht gar noch etwas Schlim= ſchluchzen.
Dein Kamerad wird vielleicht nicht wiederkommen. der hinter dem Leutnant ſtand, um ſeinem Vater ein
ener=
meres.
Wie?
giſches Zeichen zu machen. Dann faßte er den Kameraden
Ich traue dieſen Pruſſiens ſowieſo nicht über den
Deine Schweſter Lieſelotte hatte nichts Beſſeres zu beim Arm und drehte ihn mit einer halben Wendung
Weg.
tun, als in aller Herrgottsfrühe einen kleinen Spaziergang herum.
Werden Herr Oberſt ihm die Erlaubnis erteilen, hier
mit Monſieur Frangois zu unternehmen. Als die Mut=
Ich danke Ihnen im Namen der Familie für die Ehre,
u bleiben?
ter ihrer Hilfe in der Küche bedurfte, war das Töchterlein Herr Kamerad. Natürlich geht uns das Glück meiner
Ich denke nicht daran! Ich werde im Gegenteil dafür nicht da. Kamen beide um ſieben Uhr zurück; glaubten, Schweſter über alles, und wenn ſie einverſtanden iſt —
Sorge tragen, daß er ſofort mit ſeinem Truppenteil ab= wir würden nichts merken. Na, ich habe dem Monſieur ge=
Das Geſicht des Leutnants ſtrahlte förmlich.
Lieſe=
rarſchiert!
ſagt, was wir Deutſche von franzöſiſchen Mädchenverfüh= lotte blickte aufs äußerſte überraſcht auf. Das hatte ſie
Ich kann mich mit Ihrem Entſcheid nur einverſtanden rern halten!
ſich ſelbſt in ihren kühnſten Gedanken nicht träumen laſſen.
arklären, Herr Oberſt. —
Fritz machte ein ernſtes Geſicht.
Aber zwiſchen heute und der Zeit, von der wir ſpre=
-
Du haſt ihn doch nicht etwa beleidigt, Vater?
chen, liegt ein langer, gefährlicher Weg. Seien Sie nur
Als Fritz Dögen die elterliche Wohnung betrat, blieb
Ach, was, beleidigt! Wenn er noch einen Funken Ehre erſt glücklich wieder zurück, Herr Kamerad, dann ſehen wir
ar verwundert im Türrahmen ſtehen. Das harmoniſche im Leibe hat, dann betritt er dieſe Schwelle nicht wieder. weiter.
Bild, das gewöhnlich bei ſeinem Eintritt ſein Auge er=
Der Alte hatte das letzte Wort noch kaum ausgeſpro=
Mit hochrotem Kopf hatte der alte Dögen zugehört.
ptreute, ſchien heute zu fehlen. Vater, Mutter und Lieſe=chen, als der Leutnant Schwabe eintrat. Lieſelotte trock=
Fritz —
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
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ihn in die Ecke des Zimmers. Der Offizier mochte dieſe
Der Bankier hatte nichts darauf zu erwidern; es iſt
ihrem König hilft, — willſt Du das wehren, Vaters
Handlung anders aufgefaßt haben. Er ſchien dankbar
Selbſt Mutter Dögen wunderte ſich während der fraglich, ob er überhaupt zuhörte. Er zog nur an ſeine
dafür. Er ſchien zu glauben, daß man ihm nun einen Mahlzeit, wie gut gelaunt plötzlich ihr Gatte war. So auf= Pfeife und blickte von Zeit zu Zeit verſtohlen hinüber
Moment Gelegenheit geben wolle, ſich Lieſelotte zu nä=gelegt wie ſchon ſeit langer Zeit nicht. Und Lieſelotte gar! nach der Fenſterniſche, wo Ruth mit der unvermeidlichen
hern. Das tat er auch; und hätte ſie geküßt, wenn Lieſe= Die merkte mit Erſtaunen, wie der Vater lächelte, wenn Handarbeit ſaß und neben ihr der Leutnant.
lotte in Gegenwart ihres Vaters nicht doch der Mut ge= Franz ihr verſtohlen die Hand drückte.
Ich bin ein Glückspilz; das Wetter iſt ſchön,
Made=
fehlt hätte. So mußte er ſich mit einem Handkuß be=
Etwas ganz Merkwürdiges war vorgegangen, das moiſelle werden mir die Spazierfahrt nicht verſagen.
gnügen.
Da tönte auch ſchon die Stimme des Oberſten hinüber
fühlten ſie alle. Franz natürlich damit, daß er fich ſagte,
Vater, flüſterte indeſſen Fritz haſtig dem Alten ins der Umſchwung zwiſchen der Stimmung von heute früh zum Fenſter:
Ohr, ich bitte Dich, tu, als machteſt Du gute Miene zum und jetzt ſei durch ſeine Werbung hervorgerufen worden.
Auf zum Appell, Herr Leutnant. Es feblen nur noch
böſen Spiel. Es iſt, wie er ſagt, — vielleicht ſchon mor= Was einem Selbſtgefühl ſehr zu gute kam.
wenige Minuten an vier Uhr.
gen, ſpäteſtens übermorgen geht er von dannen; und ob
Unter Plaudern, Scherzen und Rauchen vergingen die
Der Leutnant erhob ſich.
er zurückkommt, wiſſen die Götter.
erſten Nachmittagsſtunden. Bis Fritz plötzlich wahrnahm,
Mademoiſelle werden zur Spazierfahrt bereit ſein,
Ich verſtehe Dich nicht, Fritz. Glaubſt Du einen daß es bereits einhalb vier Uhr ſei und man ſchleunigſt wenn ich zurückkehre?
Augenblick, daß ich einem Franzoſen, und nun gar einem zum Nachmittagsappell müſſe. Worauf beide junge Män=
Da ſagte ſie leiſe „ja”, und der Franzoſe, fichtlich er=
-
„ſolchen” mein Kind geben werde?
ner das Haus verließen, mit dem Verſprechen, ſo ſchnell freut, küßte ihr galant die Fingerſpitzen. —
32
Nein, Vater! Ebenſo wenig wie ich meine Schweſter als möglich wieder zurückzukehren.
einem Franzoſen geben würde.
Als die beiden auf die Straße traten, nahmen ſie mit
Der Appell war vorüber. Eben ſtand der Oberſt im
Ich verſtehe immer weniger.
Verwunderung wahr, daß das Wetter ſich völlig verändert Begriff den Befehl zum Auseinandertreien zu geben, als
eine Ordonnanz auf ſchweißbedecktem Pferde heran=
Ich wollte es Dir eigentlich nicht ſagen, um Dir Dein hatte.
Das hätte ich heute früh nicht geglaubt, daß am Nach= ſprengte und ihm ein Schriftſtück überreichte. Der Oberſt
Herz nicht ſchwer zu machen. Ich arbeite für König und
Vaterland. Es iſt für meinen Plan nötig, daß dieſer mittag noch ſo ſchön die Sonne ſcheinen würde, meinte entfaltete das Papier, las und ſetzte ſich unwillkürlich
ſtraffer in ſeinem Sattel auf. Ein paar kurze Kommando=
Mann mein Freund wird; daß ich in den Reihen der Fritz.
Ich auch nicht; weder auf der Straße, noch in meinem worte, und ſchon hatten ſich die Offiziere um ihn ver=
Feinde jemand habe, der mein Verbündeter iſt, ohne es
ſammelt.
zu ahnen. Schon hier war das nötig. Ich mußte ver= Herzen, erwiderte der Leutnant glückſelig lächelnd.
Soeben iſt der Befehl zum Abmarſch angekommen!
ſchiedene Wege machen; er hätte ſich als Fremder in Ber=
Achtes Kapitel.
Es iſt jetzt vier Uhr; in zwei Stunden, alſo um ſechs
lin mir ſtändig angeſchloſſen, wäre er nicht durch Lieſelotte
Im Wohnzimmer, in einer gemütlichen Ecke, ſaßen ſich
abgelenkt worden.
Uhr, treten wir zum Abmarſch hier wieder an!
der Bankier Salomon und der Oberſt bei einem Glas
Der alte Dögen wurde ſichtlich ruhiger. Langſam Wein gegenüber. Der Franzoſe erzählte von Paris, das
(Fortſetzung folgt.)
legte ſich etwas wie Stolz in ſeine Züge.
er als die erſte Stadt der Welt pries.
Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
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Nummer 312.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
Seite 24.
Und Rolf warf die Locken zurtick und ſtreckte die Arme
ich es noch nicht ſaſſe konnte, daß Rof uns verlaſen, daß
er alles aufgab, um wild die Erfüllung für ſeine eigen= aus. Die Kunſt, meine Kunſt, jauchzte er auf.
Weihnachtszauber.
willigen Wünſche zu ſuchen. Ich habe das Beten verlernt,
Und dann war er gegangen, ſtill, ohne Abſchied, ge=
Skizze von Anny Wothe.
Nachdruck verboten.)
Tante, ſeitdem es ſo ſtill in mir geworden iſt, als wäre rade als die Weihnachtskerzen flammten, weißt Du es
Wer nichts zu geben hat am heiligen Abend, ich alles geſtorben.
noch, Eliſabeth?
Beſorgt blickte die Juſtizrätin auf ihre Nichte. Wie
meine nicht mit der Hand, ſondern mit dem Herzen, der
Ja, es war herzlos, Tante. Rolf war von jeher ein
iſt bitter arm, ſagte die kleine, rundliche Juſtizrätin Becker ernſt und blaß ſie geworden war in den letzten, troſtloſen, Egoiſt.
zu ihrer Nichte Eliſabeth, indem ſie energiſch das letzte hoffnungsarmen Jahren. Eliſabeth war noch ſo jung, kaum
Und doch haſt Du ihn lieb gehabt, wie ſelten ein
Licht an den Tannenbaum ſteckte. Du ſollſt nicht ſo hart fünfundzwanzig, und doch lagerte ſchon der müde Zug Weib einen Mann liebt. Was hat Dich nur ſo hart
ge=
ſein, Kind. Die Zeit heilt manche tiefe Wunde, an der des Alters um ihre feinen, roten Lippen. Und der, der macht, Eliſabeth?
man meint, verbluten zu müſſen. Das habe ich doch an das gekonnt, der aus dem jungen, frühlingsfriſchen Ge=
Sein Verrat, Tante. Aber laß das, was ſollen die
mir ſelber oft genug erfahren.
ſchöpf vor der Zeit eine blaſſe Kirchhofsblume gemacht, alten Geſchichten, die vergeſſen ſein müſſen, und die im=
Das junge Mädchen, das mit ernſtem, verſchloſſenem das war ihr Sohn, ihr einziger Sohn.
mer wieder am Weihnachtsabend heraufſteigen und uns
Geſicht die goldenen Nüſſe und Aepfel und allerlei bunten
Ein ſchwerer Druck ſtieg der alten Frau in die Kehle, die alten Schmerzen bringen.
Tand an die große, grüne Tanne hing, die in dem trau= und ihr war, als müſſe ſie ein wildes Aufſchluchzen un=
Die Juſtizrätin lächelte. Ein milder Schein lag auf
lichen, mit altväterlichen Möbeln ausgeſtatteten Gemach terdrücken, doch band ſie äußerlich gelaſſen die blaue ihrem lieben, alten Geſicht.
ſtand, ſeufzte unmutig auf, und eine finſtere Falte grub Küchenſchürze ab, und anſcheinend die geſchmückte Tanne
Aber auch viel Schönes bringt uns die Erinnerung,
grüßend, ſagte ſie mühſam:
ſich zwiſchen ihre großen, klaren, grauen Augen.
Weißt Du noch, wie wild Rolf als Junge um den Weih=
Ich bin nicht ſo ſanftmütig, Tante Nore, wie Du, ich
Du haſt recht, Eliſabeth, Du haſt Schweres auf Deine nachtsbaum tobte, und wir all ſein Spielzeug küſſen muß
kann nicht vergeſſen und vergeben, wo man mein Herz jungen Schultern nehmen müſſen. Erſt der jähe Tod der ten, und weißt Du noch, wie Ihr als Brautpaar unter
mit Füßen trat.
Eltern und dann der Verrat des Geliebten, auf den Du der Tanne ſtandet und gelobtet, eins zu ſein in Freud und
Die kleine Frau mit dem grauen Scheitel und den! Welten gebaut. Aber ſieh, Kind, wer hätte nicht ſein Leid? Ihr habt beide Euer Gelöbnis ſchlecht gehalten
klugen, blauen Augen ſah Eliſabeth ſtill an. Du haſt eben Päckchen im Leben? Glaubſt Du, daß der Onkel und ich Eliſabeth.
nicht die rechte Liebe gehabt, mein Kind, denn ſonſt wür= weniger gelitten als Du? Glaubſt Du, daß unſere alten
Beide? Eliſabeth ſtieß es heiß, wie im Zorn hervor,
deſt Du mit mir hoffen und mit mir um ſeine Wiederkehr Herzen nicht auch aufſchrien in tiefſter Qual, daß uns das Tante! Und das ſagſt Du mir?
Schickſal unſeren Einzigen genommen, den Troſt, die
beten.
Ja, Eliſabeth. Auch Du haſt damals, wie wir,ge=
Eliſabeth lachte hart auf. Der letzte Schein der Hoffnung, die Stütze unſeres Alters, wie von einem Wir= fehlt. Auch Du wandeſt Dich im Zorn von Rolf, alss
Winterſonne, der ins Zimmer lugte, ſpielte auf ihrem belwind dahingerafft, nur weil wir nicht zugeben woll= ihn ſo mächtig auf die Bahn drängte, die nach unſeren
goldenen Haar.
ten, daß Rolf die Künſtlerlaufbahn einſchlug, nach der Ueberzeugung ſein Untergang war. Auch Du hatteſtde
Beten? Nein, Tante, ich bete nicht. Wer ſo kalt=ſeine Seele drängte?
rechte Liebe nicht, auch Du machteſt keinen Verſuch, ihn
herzig, wie Rolf, Vaterhaus und Geliebte aufgab, wer
Oſt habe ich den langen, trüben Jahren, die zwiſchen andere Pfade zu führen.
es fertig brachte, ſeine alten Eltern, die ihr Herzblut für einſt und jetzt lagen, gedacht, Eliſabeth, ob wir nicht
Er hat mich leicht genug aufgegeben, entgegnetedas
ihn hingegeben hätten, Jahre hindurch ohne ein Lebens= zu hart zu Rolf geweſen. Anſtatt unſer einziges Kind Mädchen mit zuckenden Lippen, während ihre ſchlanke
zeichen zu laſſen, wer unbedenklich die Braut verließ, weil milde zu führen und es wieder auf die rechte Bahn zu Hand die leuchtenden Fäden der Lametta über die
ge=
ſie nicht auf ſeiner Seite ſtand in dem Kampf, der ge=leiten, wies mein Mann dem Jungen die Tür. Er ſtellte ſchmückte Tanne warf, ebenſo leicht wie euch, Tante,
kämpft werden mußte, der hat kein Herz. Da hilft auch ihm die Wahl, entweder Vater, Mutter und die Braut,
(Fortſetzung folgt.)
das Beten nicht. Das tat ich, als ich noch jung war, als oder ſeine Kunſt.
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ihresgleichen zu tun haben. Die Praris kennt in dieſer
Hin=
rrzeichnen. Zweifellos kommt die der italieniſchen (Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion ſicht eine ganze Reihe der graſſeſten Beiſpiele. — Der
Ko=
chule entſprechende Kampfesweiſe mit dem leichten keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
lonnenführer iſt heute für den Helfer ein unglückliches.
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Lräbel und dem Floret dem Ernſtfall im Kriege erheblich
Mittelding zwiſchen Vorgeſetztem und Kollegen. Der
Hel=
icher, als der Standkampf, wie er bei den Menſuren ge=
Es iſt eine erfreuliche Erſcheinung, daß bei dem heut= fer bildet ſich ein, er müſſe für den Kolonnenführer
mit=
jut wird. Außerdem aber beſtehen die Vorzüge dieſer zutage hervortretenden ſtarken Intereſſe für die Hebung arbeiten, weil dieſer durch ſeine oben erwähnten
Funk=
uchtweiſe noch darin, daß nicht allein das Auge geübt der wirtſchaftlichen und ſozialen Lage des kleinen Mannes tionen viele Laufereien und ſonſtige Abhaltungen hat, die
türd, ſondern der ganze Körper bei dem ſprunghaften auch die ſtaatlichen Inſtitute — allerdings einigermaßen ihn verhindern, ſtändig mitzuarbeiten. Er iſt daher auch
orgehen und zurückweichen geübt und geſtählt wird. gezwungen durch den Zug der Zeit — ihrer Arbeiterſchaft ſchon aus dieſem Grunde bei ſeinen Mitarbeitern
nor=
an ſah in dieſer Beziehung beſonders bei den Grup= Entgegenkommen zeigen So wird es, um ſpeziell auf malerweiſe nicht beliebt und von dieſer Seite wancherlei
im 1 und 2 vorzügliche Leiſtungen. Ganz hervorragend die Arbeiter der Eiſenbahn: Werkſtätten Schilanen ausgeſetzt. Beſonders ſchwierig wird ſeine
e nitt der Fechtlehrer der Militär=Turn=Anſtalt, Haupt=einzugehen, von dieſen dankbar empfunden, daß ihnen nach Stellung auch durch den allgemein üblichen großen Wechſel
ſtaann Fitting, im Kampf um den Kaiſerpreis ab. Er mehrjähriger Tätigkeit im Staatsdienſt Urlaub bewilligt der Helfer, die immer wieder neu angelernt werden
rmig aus acht Kämpfen gegen teils nicht zu unterſchätzende wird, und daß ferner, wenigſtens in den Werkſtätten, der müſſen. — Andererſeits iſt der Kolonnenführer ſeinen
Lagner ſtets als Sieger hervor. Damit fällt ihm der aus 9=Stundentag eingeführt iſt.
Vorgeſetzten für die von ſeiner Kolonne geleiſtete Arbeit
irtem ſilbernen und vergoldeten Schild beſtehende Preis
Wenn nun auch die Eiſenbahnverwaltung auf dem unbedingt verantwortlich. Nur dem Kolonnenführer
wer=
ſeines Kriegsherrn zu. (Hauptmann Fitting ſtand frü= Gebiete ſozialer Fürſorge für ihre Arbeiter manches getan den bei etwaigen Reklamationen Grobheiten gemacht, er
her im Inf.=Regt. 117, deſſen Uniform er noch trägt.) hat, ſo ſcheint es doch, daß in dieſer Hinſicht bisher viel iſt der Prügeljunge von unten er iſt es auch von oben. —
weiter in dieſer Gruppe wurde Leutnant Harprich verſäumt wurde. Das iſt um ſo bedauerlicher, als dochge= Es kommt hinzu, daß der Mehrverdienſt der Kolonnen=
.t ſechs Siegen, zwei Niederlagen dritter, vierter und rade die ſtaatlichen Betriebe die Pflicht haben in dieſerführer gegenüber ihren Helſern teilweiſe ſo gering iſt, daß
imfter der Haltung und Fechtweiſe nach mit je fünf Beziehung vorbildlich zu wirken. Man kann ſich, wenn er gar nicht in Betracht gezogen werden kann, ja es kommt
egen und drei Niederlagen die Leutnants Oſterberg, man ſich in die mancherlei Beſchwerden aus den Kreiſen öſters vor, daß ein Helfer mehr verdient als ſein
Vor=
d. Hagen und Engelbrecht, ſechſter. Leutnant Perl= der ſtaatlichen Werkſtättenarbeiter pertieft, des Eindrucks arbeiter.
frückenberger mit drei Siegen und fünf Niederlagen. nicht erwehren, daß viele Einrichtungen unbedingt veraltet
Endlich iſt noch zu beachten, daß der Kolonnenführer
tus der zweiten Gruppe für Reſerve=Landwehr und in= ſind und der zweckmäßigen Umgeſtaltung dringend be= eine weit beſſere Vorbildung hat als die meiſten
Unter=
lsive Offiziere ging der deutſche Meiſterſchaftsfechter dürfen.
beamten. Die Kolonnenführer haben eine 3—4jährige
keutnant d. L. Plaskuda mit ſechs Siegen und kei=
Ganz beſonders ſtichhaltige Gründe, eine Verbeſſe= Lehrzeit und einen ebenſo langen Fach= oder
Fortbil=
n Niederlage als Sieger hervor. Zweiter wurde Leut=rung ihrer Lage zu wünſchen, haben die Vorhandwerker dungsſchulunterricht genoſſen. Auch müſſen ſie ſich ſtändig
nt d. Reſ. Meienreis mit fünf Siegen und einer Nie= der Eiſenbahn=Werkſtätten die ſich in dem Verband Deut= weiter ausbilden, damit ſie mit den techniſchen
Errungen=
ſerlage, dritter Hauptmann d. L. Wahle mit vier Siegen ſcher Eiſenbahn=Handwerker=Kolonnenführer, Sitz Siegen, ſchaften der Neuzeit gleichen Schritt halten können.
d zwei Niederlagen.
eine zielbewußte Inſtanz zur Vertretung ihrer Intereſſen
Zum Schluß ſei noch bemerkt, daß die Kolonnenführer
geſchaffen haben.
die einzigen Angeſtellten des Eiſenbahnbetriebes ſind, die
* Fußball. F.=K. Olympia 1898. Zu dem
Der am ſtärkſten betonte Wunſch der Vorhandwerker oder eine auſſichtsführende Stellung bekleiden und doch nicht im
tulte nachmittag auf dem Olympiaſportplatz an der Kolonnenführer iſt die Uebernahme in das Beamtenverhält= Beamtenverhältnis ſtehen.
idelberger Straße ſtattfindenden Meiſterſchaftsſpiel nis. Die Berechtigung dieſes Wunſches wird wie folgt
Bei der oben beſchriebenen wenig beneidenswerten
D ympia=Mainzer Fußball=Verein wird Olympia in fol= begründet. Der Kolonnenführer ſteht einer Anzahl von Lage der Handwerker=Kolonnenführer iſt es dringend
er=
kinder Aufſtellung antreten: Tor: Dr. Grünewald, Ver=Helfern — bis zu 15 Mann — vor, mit denen er ſeine Ar=wünſcht, daß von maßgebender Seite die Erfüllung der
ſeidiger: Edinger, Keller, Läufer: Beck, Schreiber Heß, beit gemeinſam zu verrichten hat. Er muß nun jedem berechtigten Wünſche dieſer Arbeiter=Kategorie baldigſt
ürmer: Weber, Schmidt, Ensgraber, Schmidt, Scriba. einzelnen ſeine Arbeit zuweiſen, das Material beſorgen, in die Wege geleitet wird. Die Kolonnenführer würden
Fa. der Mannſchaft ſtehen nur Darmſtädter, was die Po=für ſparſeme Ausnutzung der ihm anvertrauten Mate= ſich durch doppelt treue Dienſte erkenntlich zeigen.!
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 21. Dezember 1913.
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