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Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
rnatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
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bärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der wöchentlichen Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 308.
1913.
Mittwoch, den 17. Dezember.
ſtellen. Denn Neu=Griechenland hat in nächſter Zukunft
Die heutige Nummer hat 28 Seiten. Kreta am Ziele ſeiner Wünſche!
große Aufgaben zu erfüllen, die ſeine Kraft ſtark anſpan=
*⁎* König Konſtantin hat am Sonntag in nen und die Opferwilligkeit des Volkes einer ſchweren
Kanea die Vereinigung Kretas mit Griechenland feier= Belaſtungsprobe unterziehen werden.
Das Wichtigſte vom Tage.
lich vollzogen, womit die Kreter das Ziel ihrer Wünſche,
ſſer Kaiſer ſpendete für die Armen von
den Zweck ihrer mit Energie und Ausdauer geführten er=
München 3000 Mark und für den bayeriſch=preußi=
Deutſches Reich.
bitterten Kämpfe gegen das türkiſche Joch erreicht haben.
ſchen Hilfsverein 500 Mark.
— Der Fall Schleinitz entſchieden. Wie
ſſegen den Leutnant v. Forſtner findet wegen der Vor=
Die im Altertum durch ihre Kultur berühmte Inſel,
gänge in Dettweiler am 2. Dezember Verhandlung deren herrliches Klima weit und breit geſchätzt war, kam die Tägl. Rundſchau erfährt, iſt der Fall Schleinitz
nun=
vor dem Kriegsgericht der 30. Diviſion in 1669 aus dem Beſitz der Venetier unter osmaniſche Herr= mehr endgültig durch kaiſerlichen Beſchluß entſchieden.
Straßburg ſtatt.
ſchaft, die überaus drückend wurde und das Los der chriſt= Nachdem das Zünglein an der Wage ſo lange geſchwankt,
ei dem Tunneleinſturz bei Braunsdorf
wur=
lichen Bevölkerung zur Knechtſchaft geſtaltete. Fortge= hat es ſich jetzt dahin geneigt, daß Frhr. v. Schleinitz nicht
ſen 9 Perſonen getötet.
ie öſterreichiſche Delegation nahm das Budget ſetztes Rütteln an den Ketten durch blutige Aufſtände bil= mehr als Kommandeur der Schutztruppe nach Oſtafrika
det ſeit einem Jahrhundert die Geſchichte der Inſel, deren zurückgeht. Er iſt ſeiner Stelle enthoben und wird durch
des Aeußern mit 35 gegen 16 Stimmen an.
er erſte Lord der Admiralität Winſton Churchill Inneres von Bergen und tiefen Schluchten erfüllt iſt und den Oberſtleutnant v. Lettow=Vorbeck, den bisherigen
teilte dem Reuterſchen Bureau mit, daß die Meldung, den Freiheitskämpfern ſichere Schlupfwinkel bot. Die Kommandeur des 2. Seebataillons, erſetzt werden, der
tr werde mehrere Wochen in Deutſchland Vereinigung mit Griechenland war das Sehnen des Vol= ſeit Monaten für die Führung der Kameruner
Schutz=
verbringen, gänzlich unbegründet iſt.
kes, und ſchon 1867 wurde dem König der Hellenen ge=truppe beſtimmt war, ſeine Ausreiſe aber noch nicht
an=
getreten hat. Herr v. Schleinitz, der ſich in einem Vorort
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
huldigt, aber die Türken konnten ihr Regiment immer
Berlins angekauft hat, wird nächſtens als Privatmann auf
wieder von neuem befeſtigen.
Beſſere Tage ſchienen für die Inſel gekommen zu ſein, kurze Zeit nach Deutſch=Oſtafrika noch einmal zurückkehren.
Der neue Kommandeur ſteht im 43. Lebensjahre und hat
Die deutſche Militärmiſſion.
als ſich mit ihr der Berliner Kongreß 1878 beſchäftigte
1904 an dem Feldzuge gegen die Hereros in Deutſch=Süd=
** Die Tripelentente iſt mit ihrem Proteſt ge= und die Türkei ſich zu umfangreichen Reformen
verpflich=
weſtafrika teilgenommen.
ſtt, die deutſche Militärmiſſion in der Türkei ab= ten mußte. Deren Durchführung ſchob aber die Pforte auf
Die braunſchweigiſche
Thronfolge=
ſel litzt, denn die Türkei hat ſich nicht verblüffen laſſen. die lange Bank, und es kam zu neuen revolutionären
Er=
iff die gegenüber der Demarche erfelgte Anfrage der hebungen, die ihren Höhepunkt in dem allgemeinen Auf=frage im Preußiſchen Landtage. Wie
ver=
lautet, beabſichtigt der preußiſche Miniſterpräſident von
butſchafter der Tripelentente, ob durch die Anſtellung der ſtand des Jahres 1896 erreichten, der den griechiſch=türki=
Bethmann Hollweg, im Preußiſchen Abgeordnetenhauſe
ſeutſchen Militärmiſſion und die Stellung des erſten ſchen Krieg zur Folge hatte. Nach weiteren blutigen
bei der erſten Leſung des Etats eine Erklärung zur
Thron=
limeekorps unter General Liman von Sanders die poli= Kämpfen erhielt Kreta endlich die Autonomie unter einem
folge in Braunſchweig abzugeben. In dieſer Erklärung
ſche Unabhängigkeit der Türkei nicht auf irgendeine Oberkommiſſar, welcher im Namen der vier Schutzmächte wird er mitteilen, aus welchen Gründen Preußen eine
Peiſe beeinträchtigt werden könnte, erklärte der Großweſir — England, Frankreich, Italien und Rußland — die Re= Neuordnung der Verhältniſſe in Braunſchweig in die
n ſeiner Antwort, daß er, da dieſer Teil der Frage eine gierung führte. Als erſter Oberkommiſſar traf Prinz
Innere Angelegenheit der Türkei berühre, Georg, der zweite Sohn des Königs Georg von Griechen= Hand genommen hat.
Ein Geſuch des
Jungdeutſchland=
land, im Dezember 1898 in Kanea ein. Damit hatten die
ſeten Unabhängigkeit über jede Erwägung erhaben ſei,
bundes an die Staatsminiſterien. Der
ber dieſen Punkt keine Antwort erteilen könne. In dem Kreter viel gewonnen, aber ſie waren noch nicht zufrieden
orliegenden Falle lag eine direkte Anmaßung der Tripel= und konnten die Zeit ihrer Vereinigung mit dem helleni= Jungdeutſchlandbund hat in Verfolg ſeiner
Bundes=
lnente vor, denn die Türkei iſt noch immer ein ſouveräner ſchen Reiche nicht abwarten. Daß die Schutzmächte ſtets leitungsſitzung vom 22. Oktober 1913 im Verein mit dem
Zentralausſchuß für Volks= und Jugendſpiele ein Geſuch,
Ptaat und kann ſich die Inſtrukteure für die wieder auf= das Recht des Sultans auf die Inſel betonten, verdroß betreffend Einführung des obligatoriſchen Turnunterrichts
ſudauende Armee ſuchen, wo ſie will; daß dabei ihre die Kreter ſehr, aber auch die perſönlichen Schritte des
an den Pflichtfortbildungsſchulen, an alle Staatsminiſte=
Puhl auf Deutſchland fiel, war begreiflich, nachdem ja Prinzen Georg konnten an der Haltung der Mächte nichts rien der deutſchen Bundesſtaaten geſandt und den Herrn
ſeutſche Offiziere vor Jahren die Reorganiſation über= ändern. Neue blutige Erhebungen folgten, und das kre= Reichskanzler gebeten, den zuſtändigen einzelnen
Re=
ſartpt erſt in die Wege geleitet hatten. Fällt es doch auch tiſche Parlament glaubte durch ein fait aceompli die
gierungen die Einführung des obligatoriſchen Turnens
entſcherſeits niemand ein, dagegen Widerſpruch zu er= Mächte eher gefügig machen zu können: es nahm am
in den Fortbildungsſchulen, und zwar gleichmäßig für
ſeven, daß die Türken finanzielle Hilfe bei Frankreich 20. April 1905 einen Antrag auf Vereinigung Kretas mit das männliche und weibliche Geſchlecht, warm empfehlen
Griechenland an, die Deputierten leiſteten den Eid auf den
ſuchen.
zu wollen.
Die deutſche Militärmiſſion wurde am König Georg und die griechiſche Verfaſſung. Dieſer Coup
Ausland.
Rontag nachmittag vom Sultan in Audienz emp= blieb ohne Wirkung, da ſich auch die Athener Regierung
ſſungen. Oberſt Dſchemal Bei richtete an das erſte Ar=abwartend verhielt.
Oeſterreich=Ungarg.
Im September 1906 legte Prinz Georg ſein Amt
ſſie ekorps einen Tagesbefehl, in dem es heißt:
Die öſterreichiſche Delegation nahm das
Da ich in einigen Tagen das Kommando über das nieder, und der frühere Miniſterpräſident Zaimis wurde
rite Korps dem erſten Diviſionsgeneral Liman Paſcha Oberkommiſſar. Wenn es auch in den letzten Jahren zu Budget des Aeußern im allgemeinen und im einzelnen,
iteergeben ſoll, deſſen Dienſte zur Vervollkomm= größeren Erhebungen nicht kam, ſo dauerten doch die Be= darunter den Dispoſitionsfonds, mit 35 gegen 16
Stim=
tung und Ausbildung der Armee, für welche ſtrebungen der Kreter fort, die in Venizelos, dem heuti= men an. Die Mißbilligungsreſolution des tſchechiſchen
ie Ottomanen in den Regenerierungsbeſtrebungen ſich
nit äußerſter Beharrlichkeit einſetzen wollen, für notwen= gen griechiſchen Miniſterpräſidenten, einen eifrigen För= Sozialdemokraten Nemec wurde abgelehnt.
dig befunden wurden, glaube ich an das Armeekorps die= derer fanden. Einmal hieß es, die Pforte wolle die Groß=
Schweiz.
ſelben Ratſchläge richten zu ſollen, wie ich es damals als mächte für die Errichtung eines Fürſtentums Kreta
ge=
das Kommando übernahm, getan habe. Ich wünſche,
Abſtimmungen über kantonale Geſetze.
dofß mein verehrter Nachfolger, der ſelbſt unter den deut= winnen nach Analogie von Samos, aber der Plan wurde
In der Schweiz haben dieſer Tage in verſchiedenen
Kan=
ſchen Generalen eine hohe Stellung einnimmt, bei ſeinen nicht weiter erörtert. Die internationalen Truppen ver= tonen zum Teil heftig umſtrittene Wahlen in Behörden
Bieſtrebungen ſtets erfolgreich ſei, und hoffe, daß alle otto= ließen im Juli 1909 die Inſel, um durch kretiſche Gendar=
und Abſtimmungen über kantonale Geſetze ſtattgefunden.
nnniſchen Offiziere wetteifern werden, um in der Bahn merie erſetzt zu werden. Nur die Stationsſchiffe der
Im Kanton Zürich wurde in der kantonalen
Volksabſtim=
dess Fortſchritts, die Liman Paſcha Ihnen vorzeichnen Mächte blieben zurück, und daß letztere auch ferner an
vird, fortzuſchreiten und in der Ausübung Ihrer
mili=
mung, an der rund 70000 Stimmberechtigte teilnahmen.
ſäriſchen Pflicht zu gehorchen. Dſchemal Bei nimmt ſo= dem ſtaatsrechtlichen Verhältnis Kretas nichts geändert
ein Geſetz, das eine beſſere Beaufſichtigung der
Spar=
übann in dem Tagesbefehl in bewegten Worten Abſchied wiſſen wollten, zeigte ſich bald darauf, als Marineſoldaten
kaſſengelder durch den Staat und ziemlich weitgehende
Be=
pan ſeinem Korps und ſpricht den Wunſch aus, daß er
der Schutzmächte die auf den Forts von Kanea gehißte
in dem Augenblick, wo er das Kommando wieder
über=
ſtimmungen über die Sicherheit ſolcher Kaſſen vorſieht,
ahmen werde, die ottomaniſche Nation ſich anſchicken griechiſche Flagge gewaltſam entfernten.
mit 46000 Ja gegen 24000 Nein angenommen. Einige
wierde, die ſchwarzen Blätter in der Geſchichte auszu=
Der letzte Balkankrieg brachte endlich den Kretern die Sparkaſſenzuſammenbrüche der letzten Zeit geben dem
nerzen, und die Armee vollſtändig erneuert ſehen möge. Befreiung. Im Oktober v. J. erklärte ſich die griechiſche Geſetz größere Bedeutung. Weiter wurde mit 50 000 gegen
Dem Empfange der deutſchen Militärmiſſion beim Regierung mit dem Eintritt kretiſcher Delegierter in de 17000 Stimmen beſchloſſen, der Kanton Zürich habe einer
rultan ſchloß ſich eine Privataudienz des Generals griechiſche Kammer einverſtanden und proklamierte damit die Mehrheit der ſchweizeriſchen Kantone umfaſſenden
zäman von Sanders beim Sultan an, bei der der die Einverleibung Kretas, zu deſſen Generalgouverneur Vereinigung beizutreten, durch welche der gegenſeitige
eneral die Grüße des deutſchen Kaiſers über= Dragumis, früher Miniſterpräſident, ernannt wurde, der Verkehr der Kantone über den Einzug von Strafen,
nettelte. Der General äußerte ſich ſpäter ſehr befriedigt alsbald die Verwaltung der Inſel übernahm. Am 15. Fe= Steuern uſw. erleichtert wird. Dagegen lehnte das Volk
) er den herzlichen und ehrenvollen Verlauf der Audienz. bruar d. J. wurde die Flagge der vier Schutzmächte und mit 39000 gegen 31000 Stimmen ein ſehr nützliches Ge=
*
2
des Sultans in Kanca eingezogen und dafür die grie= ſetz über eine beſſere Regelung des Automobilverkehrs im
Es dürfte intereſſieren, daß Generalleutnant Limanchiſche Flagge gehißt, wodurch die Schutzmächte ihr viele Kanton Zürich ab, hauptſächlich, weil ſich die Städte bei
vvon Sanders, der im Jahre 1855 geboren iſt, Jahre hindurch ausgeübtes Mandat endgiltig nieder= der =Verteilung der Automobilgebühren gegenüber dem
und deſſen Familienname Liman iſt, im Jahre legten. Viel Freude hat ihnen dies Mandat nicht ge= Lande zurückgeſetzt fühlten. Gegen dieſes Geſetz waren
1874 beim 1. Großh. Heſſ. Inf.=Regt.. Nr. 115 in macht, wenn ſie es nicht als ſolche betrachteten, den Kre= die Sozialdemokraten aufgetreten. Im Bezirk Zürich
Tarmſtadt eingetreten iſt und im Jahre 1879 als Leut= tern Vorſchüſſe zu zahlen und die Zinſen dafür zu ſtunden. (Stadt Zürich und einige Landgemeinden) wurden nach
narnt im 23. Dragoner=Regiment wieder hierher verſetzt
Man kann nur wünſchen, daß jetzt für Kreta nicht nur heftigem Wahlkampf drei bürgerliche Unterſuchungsrichter
pmrde. Er vermählte ſich mit einer Tochter des in Darm= eine neue, ſondern auch eine beſſere Zeit anbricht und daß mit 16000 gegen 13000 Stimmen gegenüber einem
ſozial=
ſtardt lebenden engliſchen Oberſten von Sanders. Zuletzt die Inſel ſich unter griechiſcher Herrſchaft kulturell und demokratiſchen Vorſchlage gewählt. Im Kanton Aargau
paar er Kommandeur der 22. Diviſion in Kaſſel. Nachdem wirtſchaftlich kräftig entwickelt.as aber nötig, wurde ein Geſetz über die ſtaatliche Verſorgung des
Kan=
ſer geadelt worden iſt, führt er den Namen Liman von dem Parteigezänke zu entſagen, üb „den inneren tons mit elektriſcher Kraft angenommen, das dem Kanton
Frieden zu wahren und keine übermi=
Sanders.
Snſprüche zu auch die Möglichkeit gibt, ſich an dem geplanten Rückkauf
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember
Seite 2.
des Beznan=LoeniſchäWerkes durch oſſchweizeriſche Kan, 1 paliennartes nach ſich ziehen. Aus der Darkegung
ſchließt die Zeitung, daß die Rede keineswegs zugunſten
tone zu beteiligen.
der Baiſſekampagne gewiſſer Kliquen ausgelegt werden
Frankreich.
Die türkiſche Anleihe. Im Hinblick auf die könne.
Bulgarien.
ingeblich von ruſſiſcher Seite erhobene Forderung, daß
Keine Anleihe, Seit einiger Zeit bieten inter=
Frankreich der Türkei keinerlei Anleihe gewähren möge,
ſplange dieſe in der Angelegenheit der deutſchen Militär= eſſierte Vermittler der Regierung ihre guten Dienſte an
miſſion nicht nachgegeben habe, führt das Echo de Paris und ſuchen ohne deren Auftrag nach einer Anleihe für
aus, daß eine „finanzielle Blockade” der Türkei ſehr ſchwer Bulgarien. Die bulgariſche Staatsſchuldenverwaltung iſt
durchführbar ſei. So ſei die franzöſiſche Regierung ermächtigt, ausdrücklich zu erklären, daß die Regierung
außerſtande, die Ausgabe von türkiſchen Schatzſcheinen niemand beauftragt hat, in dieſer Sache tätig zu ſein. Der
im Betrage von 50 Millionen zu verhindern, die eine Pa= Staatsſchatz bedarf allerdings einer Anleihe, kann ſie aber
riſer Privatbank gegenwärtig auf dem dortigen Platze an= augenblicklich miſſen, bis die Geldmarktlage Europas es
zubringen ſuche. Was die „große türkiſche Anleihe” an= erlaubt, eine Realiſierung zu vorteilhafteren Bedingungen
lange, ſo könnte die franzöſiſche Regierung dieſe zweifel= ins Auge zu faſſen. Der Staatsſchatz hat für die
drin=
los durch die Verweigerung der Börſenkotierung ver= gendſten Zahlungen bereits auf lange Zeit Vorſorge
ge=
zögern, aber dies würde keineswegs eine finanzielle troffen.
Blockade der Türkei zur Folge haben. Zunächſt müſſe
Rumänien.
darauf hingewieſen werden, daß die „große Anleihe” we=
Die Kammer hat einſtimmig den Geſetzentwurf.
niger den Zweck habe, der türkiſchen Regierung Geldmittel betr. die Einverleibung des neuen Dobrudſchagebietes,
an=
zu verſchaffen, als die franzöſiſchen Banken zu entlaſten, genommen.
welche für 250 bis 300 Millionen türkiſche Schuldpapiere
Vereinigte Staaten.
beſitzen. Die Türkei würde deshalb keine allzu große
Das Einwanderungsgeſetz. Das Repräſen=
Enttäuſchung empfinden, wenn die Anleihe verſchoben
würde. Vor allem aber müſſe man ſich darüber klar ſein, kantenhaus beſchloß die Empfehlung der
Einwanderungs=
daß gegen die Türkei keinerlei finanzielle Zwangsmaß= bill, die von den Einwanderern den Nachweis verlangt,
regeln getroffen werden können, falls Deutſchlands den= daß ſie in einer Sprache leſen und ſchreiben können.
ſelben nicht zuſtimme. Es ſei deshalb unmöglich, über Außer dem Bildungsnachweis enthält die Bill die
Be=
die Türkei die finanzielle Blockade zu verhängen, wenn ſtimmung, daß jeder Ausländer, der innerhalb von drei
es ſich darum handle, die deutſchen Intereſſen zu be= Jahren dabei betroffen wird, daß er für die ungeſetzliche
kämpfen. In Paris könne man ſich angeſichts des gegen= Zerſtörung von Eigentum und den Umſturz jeder
organi=
wärtigen Standes der Dinge nur die Frage vorlegen, ob ſierten Regierung oder die Ermordung öffentlicher Be=
Frankreich den türkiſchen Angelegenheiten eine ſo eifrige amter eintritt, deportiert werden ſoll.
diplomatiſche Tätigkeit und ſolch finanzielle Hilfsquellen
widmen ſolle, wenn es niemals mehr Mittel haben ſollte,
* Die Sozialdemokratie für den
Ar=
um auf die Türkei einwirken zu können. Dasſelbe Blatt beitswilligenſchutz. Die Köln. Ztg. ſchreibt:
Bis=
läßt ſich aus Konſtantinopel melden: Die diplomatiſchen her war man ein ganz anderes Bild zu ſehen gewöhnt.
Kreiſe glauben, daß der Schritt der Tripelententemächte Streikbrecher, Hintzebrüder, das waren die zarteſten
Na=
men, mit denen die ſozialdemokratiſche Preſſe die
Ar=
vollſtändig geſcheitert iſt.
beitswilligen zu belegen pflegte. Das Recht der
Arbeiter=
organiſationen, ihren Willen durchzuſetzen und bei Ar=
Spanien.
beitseinſtellungen arbeitswillige Elemente fernzuhalten,
Kämpfe in Marolko. Während einer Erkun= war über jeden Zweifel erhaben. Verſuche, mochten ſie
dung bei Laurient fand ein lebhafter Kampf zwiſchen einer nun vom Staate herrühren oder von irgendwelchen Kör=
Abteilung Eingeborener, ſpaniſcher Kavallerie und Marok= verſchaften empfohlen werden, die Arbeitswilligen zu
kanern ſtatt, die ſich in der Umgebung des Zuſammen= ſchützen, wurden ſtets als unerhörte Eingriffe in das
ge=
etzlich gewährleiſtete Koalitionsrecht abgewieſen.
Dar=
ſluſſes der Flüſſe Felu und Mayra verſteckt hatten. Als über gab es und gibt es in der Sozialdemokratie eine
der übrige Teil der ſpaniſchen Eskadron herankam, flohen völlige Uebereinſtimmung. Nun entdeckt aber der
Vor=
die Marokkaner und nahmen ihre Verwundeten mit. Auf wärts gegenwärtig doch eine Gruppe von Arbeitswilligen,
Seiten der Spanier wurden ein Weißer und ein Eingebo= die des Schutzes bedürftig ſind, und eine Organiſation,
die ſich Uebergriffe gegen die Freiheit der Arbeit erlaubt.
rener getötet, vier Eingeborene wurden verwundet. Eine! In einer Betrachtung „Zum Kampfe der Aerzte gegen die
Infanterieabteilung, welche gegen Derſa zur Erkundung Kaſſen”, die der Vorwärts in ſeiner Sonntag=Ausgabe
veröffentlicht, heißt es wörtlich: „Der Kampf, den jetzt
vorging, tötete neun Marokkaner.
die Aerzte gegen die Kaſſen führen, hat daher eine
außer=
ordentlich weittragende Bedeutung. Der Aerzteverband
England.
Churchill reiſt nach Deutſchland. Der ſucht diejenigen Aerzte einzuſchüchtern, die die ſoziale
Pflicht des Arztes, Krauke zu behandeln, höher ſtellen als
Marineminiſter Churchill wird ſich am Freitag einige Tage die Befolgung des Diktats des Leipziger Verbandes, das
nach Paris begeben und von dort nach Deutſchland reiſen, die Verfügung über die Kaſſenmittel dem Leipziger
Ver=
band zuwenden will. Es iſt ein erfreuliches Zeichen für
wo er ſich etwa drei Wochen aufhalten wird.
den Ernſt, mit dem viele Aerzte ihre ſoziale Pflicht
be=
trachten, daß trotz aller möglichen Preſſionsmittel eine
Rußland.
Eiſenbahnbau. Das Organ des Finanzminiſte= große Zahl von Aerzten ſich die Obervormundſchaft des
Vorſtandes des Leipziger Verbandes nicht gefallen läßt.
riums, die Handels= und Induſtriezeitung, bringt einen Der Kampf der Aerzte und Krankenkaſſen zeigt das typi=
Artikel über die Erklärungen, welche der Miniſterpräſident ſche Bild des modernen Arbeitskampfes: Eine
Arbeit=
am 13. Dezember gegenüber einer Abordnung des Don= nehmerorganiſation ſteht gegen eine
Arbeitgeberorgani=
gebietes abgegeben hat, die den Bau einer Eiſenbahn von ſation. Aber während der Vorwärts bei Arbeiterkämpfen
es als ſelbſtverſtändlich hinnimmt, daß die Gewerkſchaft
Saratow-Mariupol nachſuchte. Der Miniſterpräſident, arbeitswillige Elemente vom Kampfplatz fernhält, ſpricht
deſſen Aeußerungen in der Preſſe bisher nicht genau wie= er hier im Kampfe der Aerzte und Kaſſen von
Einſchüch=
dergegeben worden ſind, erklärte, daß die Emiſſion neuer terungsverſuchen des Aerzteverbandes; er wehrt ſich gegen
die „Preſſionsmittel”, die der Verband gegen außen=
Wertpapiere vom Stande des Kapitalmarktes abhänge, ſtehende Aerzte anwendet, und er rühmt die Arbeitswilli=
Auf dem Hauptgeldmarkte Frankreichs wird das Bedürfnis gen, die ſich die Obervormundſchaft des Verbandes nicht
neuer Emiſſionen auf 7 Milliarden Francs geſchätzt, jedoch! gefallen laſſen wollen. Wären wir eingeſchriebene
Ge=
betrage der Umfang der verfügbaren Geldmittel bloß 2½ noſſen, ſo würden wir gegen den Vorwärts ein
hochnot=
peinliches Verfahren wegen Verhöhnung und Verletzung
bis 3 Milliarden. Die anderen Geldmärkte befänden ſich
des Koalitionsrechtes beantragen.
in gedrückter Lage, kämen aber für ruſſiſche
Eiſenbahn=
anleihen nicht in Betracht. Dieſe Lage des Geldmarktes
werde bei Erörterung des Baues neuer Eiſenbahnlinien
Stadt und Land.
nicht hinreichend beachtet. Auf die gedrückte Lage des
Darmſtadt, 17. Dezember.
Weltmarktes für allgemeine Emiſſionen hinweiſend, be=
* Audienzen und Vorträge. Se. Königl. Hoheit der
rührte der Miniſterpräſident auch die Marktlage für kurz= Großherzog werden heute, Mittwoch, den 17. d. M.,
friſtige Inveſtierungen, die verhältnismäßig günſtig ſei, weder Audienzen erteilen, noch Meldungen
entgegen=
wie die zweimalige Herabſetzung des Diskontes der nehmen. Vorträge der Miniſter pp. finden von
10 Uhr vormittags an im Neuen Palais ſtatt.
Deutſchen Reichsbank beweiſe. Die Beſſerung des kurz=
* Pfarrperſonalie. Se. Königl. Hoheit der
Großher=
friſtigen Geldmarktes müſſe auch eine Beſſerung des Ka=zog haben dem Pfarrverwalter Otto Page zu Ober=
O
lieh beſonders in der Ornamentik die Motive für den
Schweriner Herrſcherſitz. König Friedrich Wilhelm IV.
von Preußen der Onkel des Großherzogs, nahm an den
Das Schweriner Schloß.
baulichen Plänen ſeines Neffen den regſten Anteil. Als
* Das Reſidenzſchloß der Großherzöge von Friedrich Franz ihm den Entwurf des Schloſſes über=
Mecklenburg=Schwerin iſt einer der prächtigſten ſandte, ſchrieb er ihm zurück: „Ich finde den Plan ſehr
Fürſtenſitze Europas. Es liegt auf einer kleinen originell und ſchön, Führſt Du ihn aus, ſo kannſt Du in
Inſel in einer von den reizendſten Ufern umringten Bucht Wahrheit ſagen, daß Deine Reſidenz keiner anderen
ähn=
des großen Schweriner Sees, und mit ſeinen vielen Tür= lich ſieht, weil Du ſo vernünftig geweſen, da fortzubauen,
men und Türmchen und der reizenden Regelloſigkeit ſeiner wo Narren neubauen würden.” Hofbaurat Demmler, von
ganzen Anlage ſteigt es wie ein groteskes Märchen aus dem übrigens auch die Pläne zu den anderen
Großherzog=
dem üppigen Wipfelmeer des umſchließenden Parks auf lichen Schmuckbauten jener Zeit, wie auch zum Arſenal
und ſpiegelt ſich kokett in den weiten grünen Waſſerfluten und zum Marſtall herrühren, wurde im Jahre 1851
nach allen Seiten wieder.
wegen Anteils an der revolutionären Bewegung entlaſſen
Bereits 1018 ſtand an der Stelle des heutigen Schloſſes
ſeine Nachfolge trat Stüler an, der jedoch im
weſent=
eine obotritiſche Burg. Sie war einer der zahlreichen lichen in den Bahnen Demmlers fortfuhr und den Plan
Sitze Niklots, des Stammvaters des mecklenburgiſchen nur teilweiſe änderte.
Fürſtenhauſes, das die älteſte Dynaſtie Europas iſt. Nach=
Im Jahre 1857 fand die feierliche Einweihung ſtatt.
dem das Schloß Jahrhundertelang nur hin und wieder Friedrich Wilhelm IV. wohnte mit ſeiner Gemahlin und
verändert, umgebaut, angebaut uſw. war, unternahm es dem Prinzen von Preußen, dem ſpäteren Kaiſer Wilhelm,
der Großvater des jetzt regierenden Großherzogs, Groß= den Feſtlichkeiten bei, und die Zimmer, die er mit ſeiner
herzog Friedrich Franz II., das Schloß von Gemahlin damals bewohnte, tragen ſeither den Namen
Grund auf neuzugeſtalten, aber ſo, daß von dem alten! Königszimmer und zählen zu den prachtvollſten des gan=
Herrſcherſitze alles der Erhaltung Würdige gewahrt wurde. zen Schloſſes. Uebrigens ſei bei dieſer Gelegenheit ein
Den Renaiſſanceſtil aus der Zeit Franz I. von Frankreich hübſches Scherzwort erwähnt, das der Preußenkönig
wollte er angewandt wiſſen, und zum Studium dieſes ſprach, als er an der Seite des Schloßherrn den Bau
Stils mußte im Jahre 1844 der Hofbaurat Demm= durchſchritt. Der in der Ornamentik häufig wiederkehrende
ler in Begleitung des Hofbaumeiſters Wellebrand nach Namenszug des fürſtlichen Bauherrn, Friedrich Franz,
Frankreich reiſen. Seinen Plänen legte er namentlich die veranlaßte ihn nämlich zu der Bemerkung, daß in dem
Schlöſſer von Blois und Chambord zugrunde; das erſte! Schloß „alles aus dem ff ſei”. Zur Feier der Einweih=
Nummer 308.
1913.
meſan die evangelſche Parſellezu Undenhein ſü
tragen.
Amtsgerichtsperſonalien. Durch Entſchließung
Großh. Miniſteriums der Juſtiz wurde dem Amtsrichten
Dr. Brill in Schotten die Dienſtaufſicht bei dem Amts
gericht Schotten und dem mit Wirkung vom 1. Januar 1914
zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Herbſtein ernannten
Amtsrichter Hoffmann in Höchſt die Dienſtaufſicht bei
dem genannten Gericht mit Wirkung vom gleichen Tage
erteilt.
* Floß=Unterſuchungen. Der Großh. Dammeiſten
Strauß zu Mainz iſt an Stelle des in den Ruheſtand
getretenen Großh. Dammeiſters Engelhardt auf Grund
des § 36 Ziffer 2 der Rheinſchiffahrtspolizeiordnung vom
21. Dezember 1912 mit Vornahme der Floßunterſuchungen
beauftragt worden.
Verſetzung in den Ruheſtand. Der Großh. Finanz
amtsgehilfe Hermann Höpfner zu Worms wurde auft
ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner langjährigen
treuen Dienſte, vom 1. Januar 1914 ab in den Ruheſtand
verſetzt und ihm die Krone zum Silbernen Kreuz des
Ver=
dienſtordens Philipps des Großmütigen verliehen.
a Strafkammer I. Der Vorſtand des Eberſtädten
Gewerkſchaftskartells, Emil Pritſch, erhob auf Grund
von Mitteilungen von Arbeitern in einem Brief an den
Gemeinderat gegen den Gemeindeforſtwart Kirſchner die
Anſchuldigung, er ſchikaniere die Waldarbeiter. In einem
zweiten Briefe ſuchte er dieſe Behauptung zu beweiſen
Der Forſtwart und ſeine vorgeſetzte Behörde, die Ab=n
teilung für Forſt= und Kameralweſen im Miniſterium des
Innern, ſtellten daraufhin Strafantrag gegen Pritſch
we=
gen Beleidigung. Vor dem Schöffengericht verſuchte
dieſer den Wahrheitsbeweis für ſeine Behauptung zu
führen, der ihm aber völlig mißlang. Doch erkannte das
Schöffengericht dem Angeklagten den Schutz des § 193
(Wahrnehmung berechtigter Intereſſen) zu und ſprack
ihn frei. Die Strafkammer hatte ſich geſtern mit der
Berufung der Staatsanwaltſchaft gegen dieſes Urteil zu
beſchäftigen. Der Angeklagte gab die Erklärung ab, daß
er den Beamten durch den Brief an den Gemeinderat
nicht habe beleidigen wollen, ſondern er habe nur eine
ihm gewordene Mitteilung bekannt geben wollen,
insbe=
ſondere habe er mit dem Ausdruck „Schikane” keine
be=
leidigende Abſicht verbunden. Der Forſtwart und ſeine
vorgeſetzte Behörde zogen daraufhin den Strafantrag
zu=
rück, und das Verfahren wurde eingeſtellt. — Der
ſchäftsführer des Lampertheimer
Konſumpel=
eins, Jakob Gunderad VII., erhielt vom
Finanz=
amt Worms zwei Strafbefehle über 15 bezw. 36,50 Mark,
da der Verein auch an Nichtmitglieder Waren abgeſetzt
habe, ohne einen Gewerbeſchein gelöſt zu haben.
Konſumverein betreibt eine eigene größere Bäckerei,
der jetzt vier Gehilfen beſchäftigt werden. Dieſe Bäcken
lieferte nun ſeit März 1912 auch an den Wormſer
Kol=
ſumverein. Dieſe Lieferungen betrugen bis zu 25000 Mk
bei einem Geſamtjahresabſatz der Bäckereierzeugniſſe von
etwa 90000 Mark. Die Steuerbehörde erblickt hierin
eine Art des Abſatzes, die gewerbeſteuerpflichtig iſt. Das
Schöffengericht Lampertheim ſ prach den
Angeklag=
ten auf ſeine Berufung hin frei, da hier eine
genoſſenſchaftliche Aushilfe vorliege, bei der jede, Abſicht
eines Erwerbes ausgeſchloſſen ſei. Die
Staatsanwalt=
ſchaft verfolgte Berufung und vertritt die Anſchauung, daß
eine Beſſerſtellung des Vereins inſofern eingetreten ſei,
als durch den vermehrten Umſatz günſtigere Einkaufs= und
Produktionsbedingungen erzielt wurden. Der
Konſum=
verein Worms iſt inzwiſchen Mitglied des Lampertheimel
Vereins geworden. Die Strafkammer gab der
ſtaats=
anwaltlichen Berufung ſtatt und verurteilte in der
geſt=
rigen Sitzung den Angeklagten zu Geldſtrafen von
15 und 45,60 Mark.
D Vom Hoftheater. Die heutige Vorſtellung zur Feier
von Beethovens Geburtstag „Fidelio”, die im B=Abonne= ſtattfindet, beginnt um 7½ Uhr. Morgen gelangt
nach einer Reihe von Jahren das Luſtſpiel „Krieg im
Frieden” von Schönthan und Moſer neu einſtudiert zur=
Repriſe. Mit dieſer Vorſtellung ehrt das Hoftheater das
Andenken des am 2. Dezember dieſes Jahres verſtorbenen
erfolgreichen Luſtſpieldichters Franz von Schönthan.
den Hauptrollen ſind beſchäftigt die Damen Doſtal(M
thilde), Gothe (Ilka), Pils (Agnes), Müller=Rudolph(E
phie), Horn (Elſa), Widmann (Anna), Kümmel (Roſa)
ſowie die Herren Jordan (Heindorf), Jürgas (Henkeh,
Heinz (General), Ehrle (Kurt v. Folgen), Baumeiſter
Schäfer), Harprecht (Reif), Schneider (Hofmeiſter),
Peter=
en (Konneky) und Kroczak (Martin). Zu dieſer Vo
ſtellung, die der Abonnements=Serie C gehört und die um
7½ Uhr beginnt gelten die kleinen Preiſe. — Am Freie
tag geht Offenbachs phantaſtiſche Oper „Hoffmanns
Er=
zählungen” im D=Abonnement in Szene. Dieſe
Vorſtel=
lung beginnt um 7½ Uhr. Samstag wird als Kine
dervorſtellung zu ermäßigten Preiſen Humperdincks
Mär=
chenoper „Hänſel und Gretel” aufgeführt werden. Den
Vorverkauf hat das Verkehrsbureau übernommen.
An=
ſchließend an „Hänſel und Gretel” gelangt ein Ballett
„Hurra, unſere Soldaten” von Hofballettmeiſterin
Ehrle=
zur Erſtaufführung. Am Sonntag abend findet das
einmalige Gaſtſpiel des Kgl. Bayr. Kam
merſängers Otto Wolf vom Hoftheater in
Mün=
chen als „Lyonel” in Flotows „Martha” ſtatt, welche Oper
in vollkommen neuer ſzeniſcher und dekorativer
Einrich=
tung erſcheinen wird.
ung hatte Friedrich von Flotow eine neue Oper
„Aldin” komponiert.
Das Schloß ſelbſt bildet ein unregelmäßiges Fünfeck,
von dem die beiden, nach dem See zu gelegenen Seiten
er=
neuert und durchgebaut — ſie ſind vornehmlich durch den
Brand jetzt in Mitleidenſchaft gezogen —, die drei anderen
im Stil der franzöſiſchen Renaiſſance neu aufgeführt
wur=
den. Ueber die Zinnen und Türmchen ragt der nach der
Seeſeite gelegene Hauptturm in einer Höhe von 70 Metern
empor. Wie das Aeußere des Schloſſes, ſo iſt auch das
Innere in ſeiner Ausſtattung in manchen Teilen
einzig=
artig. Namentlich der Goldene Saal, der jetzt
zerſtört=
worden iſt, ſuchte an Schönheit und vornehmer
Ausſtat=
tung ſeinesgleichen. Die Königszimmer ſind ſchon
el=
wähnt. Dann ſeien noch der Thronſaal, die
Schlöſſer=
galerie mit den Abbildungen der ſchönſten Schlöſſer
Meck=
lenburgs, das Bücherzimmer, die wunderſchöne alte, in
der urſprünglichen Geſtalt reſtaurierte Waffenhalle, die
Schloßkirche, die ebenfalls zum größten Teile aus älteſter
Zeit ſtammt, hervorgehoben. Daß in dem alten
Obo=
ritenſitze auch die Sage ihren Heimplatz hat, verſteht ſich
von ſelbſt. Von myſtiſchem Zauber umgeben iſt beſonders
ein rieſiger Raum, der nach einer alten Sage niemals
vollendet werden darf. Sonſt wird das Fürſtengeſchlecht
ausſterben. In der Halle über dem Schloßportal reckt ſich
das Reiterſtandbild des Königs Niklot empor der auf die
Obotriten, ihre Schlachtroſſe rüſten” darſtellende
Bild=
werke der nach der Stapt führenden prächtigen ſteineren
Brücke blickt.
0
ßunte
umer 3
Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember
Südentſche EiſenbahnGeſelſchaft. Die Ein. ſitenden zunächt ſeſgheſteltl, daß die Beſiehungen der
nahmen betrugen im Monat November 1913: 1. Perſonen= Kaſſe zu ihren Aerzten in den 30 Jahren des Beſtehens der
verkehr 673 247 Mk. (gegen 598 209 Mk. im November 1912). Kaſſe allezeit die korrekteſten und auch für die Aerzte in
2. Güterverkehr 89767 Mk. (98451 Mk.) 3. Neben= bezug auf Honorarleiſtung die zufriedenſten geweſen und
Limnahmen 2479 Mk. (2776 Mk.) 4. Geſamteinnahmen daß es auch in Heſſen zu einer Einigung zwiſchen
65 493 Mk. (699 436 Mk.)
Krankenkaſſen und Aerzten gekommen ſei. Infolge des
* Zu den bevorſtehenden Krankenkaſſenwahlen. Solidaritätsbeſchluſſes der Aerzte aber könne keine Kaſſe,
Man ſchreibt uns: Am Sonntag, den 21. Dezember, finden einerlei welcher Art, zurzeit einen Vertrag mit einem
die Vertreterwahlen zur Krankenkaſſe ſtatt. Für den Arzte erhalten, ſolange nicht in ganz Deutſchland der
Bezirk iſt eine nationale Liſte aufgeſtellt, die die Friede hergeſtellt ſei. Aus dieſem Grunde müßten alle
Hrdnungsnummer 2 erhalten hat. Da die Wahlen nach Kaſſen zur Durchführung des § 370 der R. V. O. bei dem
dem Proportionalwahlverfahren vor ſich gehen, ſo hat Großh. Oberverſicherungsamt beantragen, daß ſie den
ſeder bürgerlich und national denkende Arbeiter die Pflicht, Mitgliedern für die Dauer dieſes vertragsloſen
Zuſtan=
für die Liſte 2 einzutreten, um der Sozialdemokratie nach des als Erſatz für ärztliche Behandlung und Arznei zwei
Möglichkeit Abbruch zu tun. Der 2. Bezirk umfaßt die Drittel des geſetzlichen Krankengeldes zu zahlen beabſich=
Orte Hahn, Eich, Eſchollbrücken, Weiterſtadt, Brauns= tigen und die Familienhilfe nach § 28 der Satzung aufheben.
hardt, Schneppenhauſen, Gräfenhauſen, Wixhauſen, Erz= Der in dieſem Sinne geſtellte Antrag fand die
einſtim=
hauſen, Meſſel, Traiſa, Nieder=Ramſtadt, Waſchenbach, mige Annahme der Generalverſammlung. Ferner wird
Malchen und Nieder=Beerbach. Tue jeder bürgerlich mitgeteilt, daß die Kaſſe mit dem 1. Januar 1914 ihr
denkende Arbeiter in dieſen Orten ſeine Pflicht; der Erfolg Bureau, Rheinſtr. 47, Vorderhaus parterre, habe und daß
wird nicht ausbleiben und den ſozialdemokratiſchen die allgemeine ſtädtiſche Meldeſtelle Waldſtraße 6 eingehe.
Uebermut dämpfen.
Am Schluſſe der Verſammlung ſprach Herr Stadtverord=
* 25 Jahre im Dienſte deutſcher Wohnkultur. neter Hch. Möſer dem Vorſitzenden Herrn Schnellbächer,
Im Verlagshauſe Alexander Koch=Darmſtadt rüſtet für die geleiſtete umfangreiche Arbeit, die zur
Durchfüh=
man ſich zum 25jährigen Jubiläum der „Innen= rung der Reichsverſicherungsordnung bedingt war, den
Dekoration”, der führenden deutſchen Kunſtgewerbe= Dank der Verſammlung aus.
zitſchrift, die am 1. Januar 1914 ein Vierteljahrhundert
* Vorführung techniſcher Films. Die von den
Aka=
lang im Ringen um eine neue deutſche Wohnkultur demiſchen Volksunterrichtskurſen
veran=
ſteht. Der Verdienſte, die ſich Hofrat Alexander Koch, ſtaltete Vorführung techniſcher Films der
der geiſtige Leiter und Herausgeber der in ihrem Wert Siemens=Schuckert=Werke zu Berlin im
Union=
füverall anerkannten „Innen=Dekoration”, ſolchermatzen Theater war überaus gut beſucht, und zwar nicht nur von
erworben hat, werden wir ſeiner Zeit noch ausführlicher Hörern der Kurſe, ſondern auch von Ingenieuren und
gedenken.
Angeſtellten hieſiger Fabriken und Beamten der ſtädtiſchen
Verwaltungszweige. Der Vortragende, Herr Dipl.=Ing.
* Der Poſtverkehr zur Weihnachtszeit. Aus Anlaß N. A. Halbertsma, wies am Eingang ſeiner
Aus=
des geſteigerten Poſtverkehrs zur
Weih=
lnachtszeit werden am Sonntag, den 21. Dezember, führungen darauf hin, daß der Kinematograph längſt über
in Darmſtadt die Paketannahmeſchalter bei allen Poſt= das Stadium einer Amüſements=Einrichtung hinaus ſei, daß
er beſonders auch ſchon der Erläuterung techniſcher und
ärntern, ſowie der Paketausgabeſchalter beim Poſtamt
wiſſenſchaftlicher Vorträge diene, ſo wäre es z. B. bei dem
von 8 Uhr vormittags bis 8 Uhr nachmittags, der Brief= Beſuche eines Blockwalzwerkes oder einer Nadelfabrik
ausgabeſchalter für die Ausgabe von Paketadreſſen
außer=
wegen des Lärmes in derartigen Betrieben direkt
unmög=
gewöhnlich von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 4 bis lich, an Ort und Stelle einer großen Zahl von Beſuchern
6 Uhr nachmittags geöffnet ſein. Poſtanweiſungen und Erläuterungen zu geben. Anders im Film: Er zeigt ge=
Zahlungsanweiſungen werden einmal vormittags, Pakete 1 nau dasſelbe wie die Fabrik ſelbſt, aber das Ohr wird
und Wertbriefe vor= und nachmittags beſtellt werden. Die durch kein Geräuſch beläſtigt, und der Vortragende kann
Poſtzollabfertigungsſtelle (Wilhelminenſtr. 3) ohne Anſtrengung ſeine allen Beſuchern verſtändlichen
Er=
wird am 21. und 26. Dezember von 9½ bis 12 Uhr vor= läuterungen geben. Es würde zu weit führen, die
ein=
ſprittags zur Abfertigung von Poſtſtücken für das Publikum zelnen Films beſonders zu beſprechen, denn einer war ſo
offen gehalten werden.
intereſſant wie der andere: allen gemeinſam aber war,
* Die Ortskrankenkaſſe Merkur für Handlungsgehilfen daß ſie zeigten, wie die Elektrizität auf allen Gebieten des
ſund=Lehrlinge, hier, hielt im Reſtaurant Sitte ihre 30. praktiſchen Lebens immer weiter vordringt. Die Vor=
Generalverſammlung ab. Nach Begrüßung der führung ſelbſt war in jeder Weiſe gelungen, denn das
zahlreich erſchienenen Vertreter der Arbeitgeber und der Union=Theater iſt infolge ſeiner zweckmäßigen Einrichtung
erſicherten erſtattete der Vorſitzende, Herr W. Schnell=allen Anforderungen gewachſen. Es iſt daher ſeitens der
bächer, den ausführlich ausgearbeiteten Verwaltungsbe= Akademiſchen Volksunterrichtskurſe beabſichtigt, öfters
der=
rccht. Die Beiträge betragen für das Jahr 1912 durch= artige Filmvorträge zu veranſtalten.
* Der Odenwaldklub „Frankonia” hielt im Kaiſerſaal
ſchnittlich 19,20 Mk. für das Mitglied ſelbſt und 9,60 Mk.
für den Arbeitgeber für das ganze Jahr. Die ſeine Weihnachtsfeier ab. Eingeleitet wurde die Feiec
Ausgaben für den Krankheitsfall betragen bei der durch einen Prolog, welcher von Fräulein Helene Lot=
Kerkur 97,70 Mark, bei den Krankenkaſſen im ter ſehr exakt vorgetragen wurde. Der 2. Vorſitzende,
Deutſchen Reiche 59,99 Mark; in Heſſen 53,21 Mark, Here Ihria, hielt die Feſtrede. Das Melodram mit 5
kei den Hilfskaſſen 58,41 Mark. Die Ausgaben für den lebenden Bildern „Unterm Weihnachtsbaum” von Herrn
Frankheitstag betragen bei der Merkur 5,30 Mk., im Deut= Ihrig vorzüglich geſtellt, wurde als Glanznummer des
ſchen Reiche 291 Mk.; in Heſſen 2,81 Mk., bei den Hilfs= Feſtes anerkannt. Es folgte die Beſcherung der geſamten
kuſſen 2,77 Mk. Das von der Merkur gezahlte Kranken= anweſenden Kinder durch den Nikolaus. Die Duo=Szene
eld beträgt im Verhältnis zu den Beiträgen durchſchnitt= „Der gebildete Vinzenz” wurde geſpielt von den Herren
ich 45 Prozent mehr als bei den Hilfskaſſen. Im wei= Jöckel und Klenk. Auch die anderen humoriſtiſchen
Vor=
tren Verlauf des Referats wurden die von der Hilfs= träge von Herrn Mink und Jöckel, und das Theaterſtück
kaſſe eines kaufmänniſchen Verbandes ſeit Jahren herauf=„Ein Weihnachtsabend im Forſthauſe” welches von Frl.
beſchworenen Kämpfe beſprochen und die von dieſem Helene Lotter, den Herren Mink, Klenk, Jöckel und Kin=
Verbande bezw. ſeiner freien Hilfskaſſe aufgeſtellten un= dern geſpielt wurde, fand reichen Beifall. Der
Männer=
n ahren Behauptungen an Hand einwandfreier Beweiſe gefangverein „Konkordia” unter Leitung des Herrn Rich.
widerlegt. Der Vorſitzende gab bekannt, daß die großen! Etzold verſchönte die Feier durch Vortrag einiger Chöre.
Lauptverbände der Deutſchen Zwangskaſſen an alle zu= Den Schluß des Feſtes bildete ein flotter Ball.
ſtändigen Behörden und an den Bundesrat Eingaben er=
* Führungen im Landesmuſeum. Die fünfte
gehen laſſen, in denen unter Beifügung von Beweismate= Führung findet Sonntag, den 21. Dezember, vormittags
val die großen Schädigungen in begründeter Form nie= von 8¾—99 Uhr ſtatt. Thema: Zeitalter der Gotik:
vergelegt ſind, die die Zwangskaſſen treffen müßten, wenn Glasmalerei. Karten ſind im Verkehrsbureau von
ſeitens der Regierung nicht Maßnahmen getroffen wür= i Donnerstag bis Samstag um 12 Uhr unentgeltlich
den, die das Beſtehen der vom Geſetzgeber in erſter Linie zu haben.
vorgeſehenen Zwangskaſſen ſchützen. Die vom Vorſtande
Heilſtättenverein für das Großherzogtum
ausgearbeitete Krankenordnung und die Dienſtordnung Heſſen. Dem Bericht über die diesjährige ordentliche
für die Angeſtellten der Kaſſe werden nach Vorſchlag ein= Mitgliederverſammlung des Heilſtättenvereins tragen
ſtämmig genehmigt. Nach einer kurzen Durchſprechung wir nach, daß auch Herr Kreisrat Freiherr Schenck
der neuen erhöhten ſatzungsmäßigen Leiſtungen und zu Schweinsberg in Friedberg in den Landes=
Begenüberſtellung der nicht erhöhten Pflichten der Mit= ausſchuß des Heilſtättenvereins gewählt worden iſt.
glieder der Merkur konnte jeder die Ueberzeugung gewin=
Vortrag über das Wehrbeitragsgeſetz. Man
nen, daß mit der neuen Satzung etwas Großes geſchaffen ſchreibt uns: Für die Veranlagung zu dem einmaligen
wurde, um alle Mitglieder und deren Angehörigen in Wehrbeitrag iſt nach § 15 des Geſetzes vom 3. Juli 1913
vorkommenden Krankheitsfällen in der ſozial weitgehend= das Vermögen nach dem Stande vom 31. Dezember 1913
ſten Weiſe zu unterſtützen. Die Rechnungsführung gab zu maßgebend. Nach den unterm 8. November d. Is er=
Bemerkungen keinen Anlaß; die Rechnung wurde ſeitens laſſenen Ausführungsbeſtimmungen muß die Abgabe
des Revidenten in allen Teilen für richtig befunden, ſei= der Vermögenserklärungen während einer durch die
tens der Generalverſammlung einſtimmig genehmigt und oberſte Landesfinanzbehörde feſtgeſetzten Friſt von zwei
dem Rechner Entlaſtung erteilt. Zugleich wurde mitge= Wochen, deren Anfang und Ende in den Monat
teilt, daß Herr Rady mit dem 31. d. M. ſein Amt als Januar 1914 fallen, erfolgen. Da ſonach in allernächſter
Rechner nach 25jähriger Tätigkeit niederlegt und ihm Zeit an die Beitragspflichtigen die Frage der Abgabe
der Dank für die allezeit treue und gewiſſenhafte Rech= der Steuererklärungen herantritt, hat der
Bezirks=
nungsführung ſeitens der Verſammlung ausgeſprochen.verein Nordoſt in Verbindung mit anderen Ver=
Die Arztfrage betreffend, wird ſeitens des Vor=einen und Korporationen es übernommen, einen
ein=
undzwanzigjährigen Gefangenſchaft reißt. Die
Künſtle=
rin zog das je in ſeiner Art gut unterſtrichene Spiel ihrer
Feuilleton.
Partner mit ſich in den Rahmen befriedigender
Einheit=
lichkeit des Zuſammenwirkens hinein. Alice ſcheint ſchon
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
langſamem Erſticken im Haß gegen den in krankhafter
— Frankfurter Theater. Der Verein Bosheit ſich immer wieder auflehnenden Rieſen nahe zu
der Frankfurter Kammerſpiele brachte am 15. ſein (Paul Wegener verlieh dieſer Geſtalt eine pracht=
Dezember Auguſt Strindbergs „Totentanz” mit Fer= polle Natürlichkeit), da naht Kurt (von Paul
Biens=
trud Eyſoldt als Gaſt. Das Drama gehört zu der Reihefeldt nicht ganz ſicher getroffen) als Freund des Paares,
der Strindbergſchen Werke, die das Eheproblem, den um Frieden in die Feſtung, die ſymboliſche Behauſung
„rreißenden Ringkampf der Geſchlechter” tendenziös behan= der zwei Einſamen, zu tragen, wird aber, faſt ehe er’s
deln, obwohl gerade hier der Blickpunkt des Intereſſes ahnt, zum Ehebrecher: jeder eben, der in das ſchwälende
auf die Geſtalt des Recken gerichtet iſt, der ſich in über= Licht dieſes Haſſes tritt, wird vergiftet, zermalmt unter
menſchlicher Siegesſucht gegen den von der Gattin als der Bosheit der beiden Ungeheuer. Sie bleiben Sieger
ihren Befreier dem Gatten gewünſchten Tod anſtemmt. und finden ſich ſchließlich noch darein, ein weiteres Viertel=
Mit unerbittlicher Konſequenz, über Nebenſächlichkeiten jahrhundert vereint zu beginnen. Strindberas Ironie
unbekümmert hinwegſchreitend, iſt jede Löſung, jede
Er=
lächelt hier faſzinierend: eine große „Verzeihung” ſoll
öſung aus der Hölle dieſer ehelichen Verſchmiedung
nie=
den Kampf im Käfig tröſtend und befreiend übertönen!
dergehalten von Strindbergs nagendem Peſſimismus. Das vollzählige Auditorium (in den Räumen des Neuen=
Er trägt, gleichſam ſchwül brütend, wie eine unterirdiſche Theaters) verhielt ſich während der vier in dramatiſch
Glut, die Qual tief unergründlichen Mißverſtehens und ſcharf aufſteigender Linie verbundenen Akte in
eindrucks=
wirbelt das Stück manchmal zu prächtigen dramatiſchen voll ruhiger Spannung, um dann zum Schluß mit dem
Entladungen hinauf. Und Gertrud Eyſoldt ſtellte Beifall für die Leiſtung der drei Interpreten des
elemen=
ir dieſem „Milieu” eine echte Strindbergſche Weibs= taren Ernſtes Strindbergſchen Schaffens nicht zu geizen.
geſtalt dar, in voller Erfaſſung der ans Pathologiſche
— Mirakel=Aufführungen in
Frank=
grenzenden Unbeirrtheit, mit der ſie ſich in ihrer Pein
auswirkt. Ihr kraſſer Haß, die Verachtung und der lang= furt a. M. In den Aufführungen von Mirakel, die am
ſarm bohrende Spott klangen wie eine berückende Sym= 23., 25. und 26. dieſes Monats, als Gaſtſpiel des Deutſchen
honie aus dem ſchlangenweich ſchmiegſamen Organ, Theaters unter der perſönlichen Leitung von Mar
Rein=
deſſen wundervolle Modulation dem geheimſten Regen hardt ſtattfinden — wird die weibliche Hauptrolle der
dieſer Seele mit ſeinen Taſten nachzugehen wußte. Sie Madonna” von Maria Carmi (Frau Dr. Vollmoeller), der
war als „Alice, ehemalige Schauſpielerin”, die verkörperte Frau des Dichters des Werkes dargeſtellt. Maria Carmi
Lebensſucht, die knirſchend und hoffnungslos an der fünf= ſpielte dieſe Rolle auch bei der Londoner Premiere und in
Seite 3.
1913.
gehenden Vortrag über das. Wehrbeſtragsgeſet durch
einen bekannten das Thema überaus beherrſchenden
Redner in den erſten Tagen des kommenden Monats
halten zu laſſen, um den Intereſſenten die nötige
Auf=
klärung über das Wehrbeitragsgeſetz zu verſchaffen.
Näheres wird ſ. Zt. durch die Tagesblätter bekannt
gegeben werden.
* St. Vinzenz= und St. Eliſabethen=Verein. Wie
be=
reits in früheren Jahren, werden auch in dieſem Jahre
durch den St. Vinzenz= und den St. Eliſabethen=Verein
Neujahrsentſchuldigungskarten ausgegeben. Die Preiſe
bewegen ſich zwiſchen 1 und 5 Mark. Die Karten ſind in
den drei Pfarrhäuſern und bei Hausmeiſter Schaefer,
Waldſtraße 33, zu haben.
* Neues Cafe. Wie man uns mitteilt, wird im
Britannia=Hotel durch bedeutende bauliche Veränderungen
ein allen modernen Anforderungen entſprechendes,
vor=
nehmes Café eingerichtet werden. Im Parterre wird ein
Saal von 220 qm Fläche geſchaffen, während darüber
liegend und durch bequeme, breite Treppe verbunden,
große Billard= und Spielſäle eingerichtet werden. Das
Café dürfte, was die Parterre=Lokalitäten anbetrifft, auf
Faſtnacht eröffnet werden. Der Betrieb des Hotels
erleidet durch die baulichen Veränderungen keinerlei
Störung und wird nach wie vor in der gewohnten Weiſe
fortgeſetzt. (Siehe Anzeige.)
* Kinotheater. Man ſchreibt uns:
Reſidenz=
theater am Weißen Turm. Das neue Programm bringt
wieder eine Fülle von Neuheiten und Ueberraſchungen.
An erſter Stelle das ſoziale Drama in vier Akten von
Hanns Heinz Ewers unter dem Titel „Denn alle Schuld
rächt ſich auf Erden” (Goethe), mit Grete Berger vom
Deutſchen Theater zu Berlin in der Hauptrolle. Ein
gro=
ßer Detektivroman in 2 Akten „Blau=weiße Steine” mit
Margot Bürg in der Hauptrolle iſt die zweite Senſation
im Programm. Ein ſpannender, dramatiſcher Konflikt
und hervorragende Technik zeichnen dieſen Film aus. Zwei
reizende Komödien und die Wochenchronik beſchließen das
Programm.
Union=Theater (Rheinſtraße 6). Es iſt wirklich
erſtaunlich, wie ſchnell ſich die Kinodiva Henny Porten
die Gunſt des Publikums zu erringen wußte. Ein
Be=
weis bildet die Anziehungskraft, die ſchon ſeit einigen
Ta=
gen die reizende Komödie „Komteſſe Urſel” mit der
Künſt=
lerin in der Hauptrolle ausübt. Die Leitung des
Union=
theaters ſah ſich deshalb veranlaßt, dieſes feinſinnige Werk
noch für einige Tage zu erwerben, um es möglichſt vielen
Beſuchern vermitteln zu können. Daneben wurde jedoch
nicht verſäumt, außerdem noch hervorragende Schöpfungen
der Kinokunſt zu bieten, wie der Dreiakter „Der
Miniſter=
präſident” einer iſt. Als beſonderer Schlager muß das
Drama „Das Geheimnis des Fliegers” angeſprochen
wer=
den und an Humoresken wird nur das Neueſte und
Durch=
ſchlagendſte vorgeführt, wie es der Ruf des Unternehmens
erfordert. Auch die Naturaufnahmen machen jedem
Groß=
ſtadtprogramm Ehre und allenfallſige Lücken werden mit
erſtklaſſigen Einlagen ausgefüllt.
Offenbach, 16. Dez. (Errichtung einer
Frauen=
ſchule.) Die hieſige höhere Töchterſchule ſoll durch
An=
gliederung zweier weiterer Schulklaſſen zu einer
Frauenſchule ausgebaut werden, die ihre
Schü=
lerinnen für einen ſpäteren Beruf praktiſche Kenntniſſe
und Fähigkeiten lehren ſoll. Die Schulbehörde ſteht dem
—
(Die Weih=
Plan ſehr ſympathiſch gegenüber.
nachtsfreude verdorben) wurde mehreren
Zu=
ſchneiderinnen einer Portefeuillefirma, die eine
Weih=
nachtskaſſe gegründet hatten. Die Verwaltung hatten ſie
dem Zuſchneider Peter Reichert übertragen. Als ſie nun
dieſer Tage die Spargelder abheben wollten, mußten ſie
die unangenehme Wahrnehmung machen, daß der
un=
getreue Kaſſierer das Geld nicht auf der
Sparkaſſe angelegt, ſondern für ſich verwandt hatte.
Es handelt ſich um insgeſamt 411 Mark.
Mainz, 16. Dez. (Die Einäſcherung der
Leiche des Dr. med. Adolf Hommel), des
be=
kannten Erfinders und Fabrikanten des Hämatogens, der
in Wiesbaden einem Gehirnſchlag erlag, ſand geſtern
nach=
mittag im hieſigen Krematorium ſtatt. Zahlreiche Aerzte
und bedeutende Chemiker hatten ſich außer den nächſten
Angehörigen zur Trauerfeier im Krematorium
eingefun=
den. Nach einem von Herrn Muſikdirektor Hackebeil
ge=
ſpielten Choral, „Wenn ich einmal ſoll ſcheiden”, ſang das=
Ballhausſche Quartett von Wiesbaden Jeſus, meine
Zu=
verſicht” worauf Pfarrer Grein=Wiesbaden eine
ergrei=
fende Gedächtnisrede hielt. Nachdem noch das
Wiesbade=
ner Quartett „So nimm denn meine Hände” geſungen,
hielt der Schwager des Verſtorbenen, ein Paſtor aus
Hol=
land, eine Anſprache. Mit einem Choral des
Muſikdirek=
tors Hackebeil war die eindrucksvolle Trauerfeier zu Ende.
(Der Aalfang im Rhein), der jetzt für dieſes
Jahr als beendigt angeſehen werden kann, iſt nach Angabe
verſchiedener Ortsblätter in dieſem Jahre erheblich
hinter dem Ertrag anderer Jahre
zurück=
geblieben. Nach der Meinung der Fiſcher trug der
hohe Waſſerſtand zur Fangzeit an dem Minderergebnis
ſchuld. Im Spätherbſt wandern die Aale in großen
Verbänden rheinabwärts dem Meere, ihrer Laichſtätte, zu.
Wien, ebenſo bei allen bisherigen Aufführungen des
Mirakels. Sie wurde von mehreren hervorragenden
Künſtlern in dieſer Rolle gemalt.
* Der Dr. med. dent. Die Morgenblätter melden
aus Berlin: Die Kommiſſion der Vertreter der
Studie=
renden der Zahnheilkunde wurde vom Rektor der
Uni=
verſität empfangen. Der Rektor erklärte, er müſſe
ver=
langen, daß die Studierenden alsbald den Beſuch der
Vorleſungen wieder aufnehmen. Auf die
Erwiderung des Sprechers der Kommiſſion, daß die
Stu=
dierenden für ihre ſpätere Exiſtenz fürchten müßten, falls
ihnen die Promotion im eigenen Fach nicht ermöglicht
würde, entgegnete der Rektoc, er perſönlich ſtehe auf dem
Standpunkt, daß die Wünſche der Studierenden
Berück=
ſichtigung finden müßten, doch könne er, ſolange der Streik
andauere, ſich in keiner Weiſe für die Studierenden
ver=
wenden. — Heute tagt in Berlin der Vertretertag der
Studierenden der Zahnheilkunde aus ganz Deutſchland.
C.K. Neue Ausgrabungen auf Delos. In
der franzöſiſchen Akademie der Inſchriften und der ſchönen
Künſte erſtattete Fougères, der Leiter der franzöſiſchen
archäologiſchen Miſſion in Athen, Bericht über die
Ergeb=
niſſe der jüngſten Ausgrabungen auf Delos. In den
ver=
ſchütteten Fundamenten fand man eine Reihe intereſſanter
Gegenſtände aus Holz, darunter auch eine Art Kiſte, deren
Inneres Zahnräder enthielt: vielleicht handelt es ſich
da=
bei um eine Art primitiver Uhr oder um eines jener
mecha=
niſchen Spielwerke, deren Beſchreibung uns die
Schrift=
ſteller des alten Griechenland hinterlaſſen haben. Die
große Verteidigungsmauer wurde im Verlaufe der
wei=
teren Arbeiten freigelegt, und damit erſtand auch die
Möglichkeit, den Umfang der urſprünglichen Stadt auf
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember
Seite 4.
Stutgat, 1c. Dez. (Zum Streit der Zahn=
Von den Fängen zwiſchen Mannheim und Eleve ſind ſchon
einer einzigen Fiſchräucherei 60000 Pfund zugegangen. heilkundeſtudierenden.) Zu der Frage der
Ein=
führung des Doktortitels für Zahnärzte, die als eine ge=
Die Fiſcher erzielen durchſchnittlich 70 Pfg. pro Pfund.
(Vom Zuge getötet.) Der 39jährige verheiratete meinſame Angelegenheit aller deutſchen Univerſitäten
Lokomotivführer Peter Weis von hier wurde geſtern und Unterrichtsverwaltungen anzuſehen iſt, hat, wie der
abend 9 Uhr im Perſonenbahnhof am Nordende gegenüber Staatsanzeiger meldet, das württembergiſche
der Goetheſtraße tot neben dem Wiesbadener Kultusminiſterium bei den Verhandlungen mit den
Gleiſe liegend aufgefunden. Weis war erſt von Hauſe anderen Unterrichtsverwaltungen in Uebereinſtimmung mit
gekommen und wollte ſich nach der gegen Mombach zu ge= der mediziniſchen Fakultät der Landesuniverſität bisher
legenen Maſchinenhalle begeben, um ſeine Lokomotive für eine entgegenkommende Haltung eingenommen.
den Güterzug 10.49 nach Biebrich=Oſt zu holen. Er ſcheint Dagegen erſcheint der von den Studierenden eingeſchlagene
beim Ueberſchreiten der Gleiſe von einem einfahrenden Weg des Streikes ſehr wenig geeignet, die Angelegenheit
Wiesbadener Perſonenzug erfaßt und zur Seite geſchleu= zu fördern, was ſich insbeſondere auch aus der
Stellung=
dert worden zu ſein, wo er mit gebrochenem Genick und nahme der preußiſchen und bayeriſchen Regierung zu dem
einer Stirnwunde vorgefunden wurde. Nach dem gericht= Streik ergibt. Das Kultusminiſterium hat nun, nachdem
lich aufgenommenen Tatbeſtand wurde die Leiche nach der es von der mediziniſchen Fakultät um eine Verfügung
an=
gegangen worden iſt, den Studierenden der Zahnheilkunde
Halle des Friedhofs verbracht.
Nierſtein, 16. Dez. (Eine ſchöne Weihnachts= in Tübingen eröffnen laſſen, daß ſie bei
Aufrechterhal=
überraſchung) wurde dem Kaufmann Jakob Kohl= tung ihres Streikes zu gewärtigen haben, daß ihnen
mann zuteil, denn aus Amerika traf die Nachricht bei keinerlei Zeugnis über ihre Studien im
ihm ein, daß eine Erbtante geſtorben ſei, die ihm 50000 laufenden Semeſter ausgeſtellt wird.
Erlangen, 16. Dez. (Typhus.) Der Profeſſor der
Mark als Erbe vermacht habe.
Theologie von Zahn, der mit ſeiner Frau und zwei
Derheim, 16. Dez. (Ein ſchwerer Unglücks=
Töchtern in Italien weilt, iſt an Typhus erkrankt
fall) ereignete ſich an der hieſigen Leitung der Ueber= und ebenſo ſeine Angehörigen. Eine Tochter iſt in Neapel
landzentrale. Der Arbeiter Georg Muth war mit Aus= geſtorben. v. Zahn, der nach Erlangen zurückgeſchafft
beſſerungsarbeiten beſchäftigt, als er einen Augenblick der wurde, iſt ſchwerkrank.
Hochſpannungsleitung zu nahe kam, ſo daß er ſo ſchwere
Neuſtadt a. d. H.. 16. Dez. (¼ Million Paſſi=
Brandwunden am ganzen Körper erlitt, daß an ſeinemven.) Die Firma Eduard Roſenſtiel, Weinkommiſ=
Aufkommen gezweifelt wird. Er kam ſofort ins ſionsgeſchäft in Neuſtadt a. d. H., hat nach einer Meldung
Krankenhaus.
des Pfälz. Kur. ihre Zahlungen eingeſtellt. Die Paſſiven
Ruppertsburg, 15. Dez: (Das erſte ländliche! betragen ¼ Millionen Mark. Aktiva ſollen nicht vorhanden
Jugendheim) wird es wohl in Oberheſſen ſein, das ſein. Der Inhaber ſoll in einem krankhaften Zuſtande
am 14. Dezember in Ruppertsburg eingeweiht wurde. Für Jahre lang Weine bedeutend unter dem Einkaufspreis
den dortigen Jugendverein, der mit ſeinen 29 aktiven Mit= verſchleudert haben. Beteiligt ſind etwa 15 pfälziſche und
gliedern die männliche Jugend bis zum 20. Lebensjahre außerpfälziſche Weinfirmen. Roſenſtiel iſt in einer
Heil=
umfaßt, galt es, wenn er ſich geſund entwickeln ſoll, die anſtalt untergebracht worden. Morgen wird in
Ludwigs=
nötigen eigenen Räume zu ſchaffen. Auf Betreiben des! hafen eine Gläubigerverſammlung ſtattfinden.
Dresden, 16. Dez. (Beendeter Rieſenprozeß.)
Ortsgeiſtlichen, der gewählter Vorſitzender des zum
Jung=
deutſchland=Verbande gehörigen Jugendvereins iſt, wurde Der Rieſenprozeß gegen die Bucketſhop=Inhaber Rockſch
mit Zuſtimmung des evangeliſchen Kirchenvorſtandes, ſo= und Genoſſen ging heute nach faſt vierwöchiger Dauer zu
wie der Behörden, die Pfarrſcheune zu einem Saal von Ende. Das Urteil lautete gegen den Hauptangeklagten
12 Meter Länge, 8 Meter Breite und 4 Meter Höhe um= Kurt Rockſch auf 5 Jahre Gefängnis, 5000 Mark
Geld=
gebaut. Ein Zimmer kann durch wegnehmbare Türen ſtrafe und 4 Jahre Ehrverluſt, gegen Georg Rockſch auf
abgeteilt werden. Das Ganze, iſt auch zum Turnſaal und 3 Jahre Gefängnis, 3000 Mark Geldſtrafe und 2 Jahre
bei Benutzung der geräumigen Empore zum Verſamm= Ehrverluſt. Die übrigen Angeklagten wurden zu
Frei=
lungsſaal und nach Aufſtellung der Bühne mit Kuliſſen heitsſtrafen von 3 Monaten bis zu 1 Jahr und Geldſtrafen
zum Aufführungsſal zu benutzen. Harmonium, ſowie von 100 bis 1000 Mark verurteilt.
Roda (Sachſen=Altenburg), 15. Dez. (Der Schä=
Globoſkop für Lichtbilder=Aufführungen ſind auch
vor=
handen. Elektriſche Beleuchtung bietet gutes Licht. Amferhund als Raubtier.) In der Nacht zum Mon=
14. Dezember, 3 Uhr, wurde das Heim unter Anweſenheit tag drang der Hofhund des Rittergutes Drackendorf, ein
der Vertreter Großh. Kreisamtes und Dekanats Schotten, deutſcher Schäferhund, in den Schafſtall ein und
zer=
des Kreisvorſitzenden von Jungdeutſchland eingeweiht. fleiſchte und tötete 29 Schafe.
Hamburg, 16. Dez. (Stapellauf.) Am Samstag
Auch das Gräflich Laubacher Haus war vertreten. Die
Vorſtände der weltlichen und kirchlichen Gemeinde, ſowie wird auf der Vulkan=Werft ein neuer Dampfer der
Ham=
die Mitglieder von Krieger= und Geſangvereinen und der burg-Amerika=Linie vom Stapel laufen, der den Namen
Jugendverein von Gonterskirchen und Laubach, ſowie viele des Großadmirals von Tirpitz tragen ſoll. Die Tochter
des Großadmirals wird die Taufe vollziehen.
Bürger der Gemeinde waren erſchienen. (Darmſt. Ztg.)
Prag, 16. Dez. (Setzerſtreik.) Da infolge der
paſſiven Reſiſtenz der Zeitungsſetzer das Erſcheinen ein=
Reich und Ausland.
zelner Blätter unmöglich geworden iſt, haben die
Heraus=
geber ſolidariſch beſchloſſen, heute (Dienstag) keine Zei=
Aus der Reichshauptſtadt, 16. Dez. Der Kron= jungen erſcheinen zu laſſen.
prinz wird, wie es heißt, im Großen Generalſtab als
Peſt, 16. Dez. (Maſſenvergiftung.) In der
Abteilungschef Verwendung finden. Da die kronprinz= Gemeinde Rimapalfal ſind 20 Perſonen infolge
Fleiſch=
lichen Kinder am Dienstag in Danzig erwartet werden, genuſſes, das anſcheinend von einem milzbrandkranken
dürfte der Kronprinz mit ſeiner Familie doch noch das
Weihnachtsfeſt dort verleben. — Die erſte Auffüh= Hunde ſtammte, erkrankt.
Zürich, 16. Dez. (Verhafteter Hochſtapler.)
rung des „Parſifal” in der Hofoper wird nach der Im hieſigen Hauptbahnhofe wurde heute der internatio=
Voſſiſchen Zeitung nicht vor der zweiten Hälfte des Ja= nale Hochſtapler Spandarian verhaftet, der als Graf
Wol=
nuar ſtattfinden. — Dem ſich gegenwärtig in Kairo
auf=
haltenden Afrikaforſcher Georg Schweinfurt wurde kowski, Graf Orloff und unter anderen hochtönenden
Na=
zur Erinnerung an ſeinen erſten Afrikabeſuch vor 50 Jah= men in Frankfurt, Mannheim und Heidelberg
ren von der Geographiſchen Geſellſchaft in Kairo ein große Schwindeleien ausübte. In Zürich hatte
Ehrendiplom überreicht. — In dem mehrere Wochen an=er ſich als Attaché der ruſſiſchen Botſchaft in Paris
aus=
dauernden Betrugsprozeß gegen die Gräfin gegeben. Spandarian ſtieg in den allererſten Hotels ab.
Liverpool, 16. Dez. (Suffragettenſtreiche.)
Eliſabeth Fiſchler von Treuberg erkannte
heute die 10. Strafkammer des Landgerichts Berlin 1 Ein Feuer richtete geſtern abend an einer Kirche
er=
wegen Wucher, Erpreſſung, Betrug und Beleidigung auf heblichen Schaden an. In der Nähe wurden Schrif=
1 Jahr 3 Monate Gefängnis, 1500 Mark Geldſtrafe, evtl. 1 ten von Suffragetten gefunden.
Warſchau, 16. Dez. (Brand auf einem
Damp=
für je 5 Mark einen Tag Gefängnis, 3 Jahre Ehrverluſt.
Drei Monate wurden auf die Unterſuchungshaft ange=fer.) Auf der Weichſel bei Dobrzyn brach auf dem
preu=
rechnet. — Die Gräfin von Yſenburg erhielt eine Ord= ßiſchen Schleppſchiff „Rußland” Feuer aus Die Beſatzung
rettete ſich unter großer Mühe. Der einer Danziger Firma
nungsſtrafe von 300 Mark.
gehörende Dampfer iſt geſunken. Der Schaden wird auf
Charlottenburg, 16. Dez. (Verhafteter
Mör=
der.) Der 36jährige Hundezüchter Gudzun, der am 100000 Mark beziffert.
Jeruſalem, 16. Dez. (Lehrerſtreik.) Ein Teil
Samstag nachmittag den Händler Zöllner in Poſen
der Lehrer der Jeruſalemer Schulen des Hilfsvereins der
durch einen Schuß ins Herz tötete und dann flüchtete, iſt deutſchen Juden inſzenierte einen Streik unter
Hinein=
geſtern abend hier verhaftet worden.
ziehung der Schüler zur Teilnahme, um zu erzwingen,
Köpenick, 16. Dez. (Ausſchreitungen.) In daß das Hebräiſche, abgeſehen von der
Unterwei=
einem hieſigen Tanzlokal gerieten heute nacht acht junge ſung in den Sprachen, die ausſchließliche Unter=
Burſchen wegen zweier Mädchen in Streit der ſich auf richtsſprache wird. Der Streik führte bereits zu
Ex=
der Straße fortſetzte. Zwei Schutzleute, welche die Strei= zeſſen. Von hier werden jetzt Gerüchte verbreitet über
tenden bekuhigen wollten, wurden tätlich angegriffen und Gewalttaten der Polizei gegen die wegen des Streikes
einer über das Geländer der Langen=Brücke vom Amt ſuspendierten Lehrer. Der wahre Sachverhalt
geworfen. Es gelang dem Beamten, das Gitter zu iſt folgender: Infolge der drohenden Haltung der
lär=
erfaſſen und ſich, in der Luft ſchwebend, ſolange feſtzu= menden Menge in der Straße, in welcher die Anſtalter
halten, bis andere Beamten herbeieilten und ihn, ſowie des Hilfsvereins und das Gebäude des deutſchen
General=
ſeinen arg bedrängten Kameraden befreiten. Die Burſchen konſulates liegen und wegen der Entführung von
Schü=
wurden verhaſtet.
lern eilte der deutſche Generalkonſul herbei, deſſen Schutze
ee
das Genaueſte feſtzuſtellen. Nachdem die Ausgrabungen und Seengegenden, wo die Ernährung beſſer ausfällt
an=
im Heiligtum des Apollo abgeſchloſſen ſind, hat man in zutreffen. Je weiter der Herbſt vorrückte, deſto auffälliger
dieſem Jahre mit der Erforſchung der näheren Umgebung wurden ſie hier; ſie ſchwärmten ſogar zu
Hunderttauſen=
begonnen. Es konnte feſtgeſtellt werden, daß der heilige den. Natürlich waren die hieſigen Schwalben vermehrt
Wald von einem ſehr regelmäßigen Wegnetz durchzogen durch den Zuzug aus dem Norden. Dann aber, als ſchon
war. Man fand eine ganze Reihe von beſonders angeleg= die meiſten weiter gewandert waren, erſchienen überall
ten Stätten, auf denen die zu Ehren der Gottheiten von über den Teichen, an Dunghaufen und in den warmen
Delos ausgezogenen Prozeſſionen beſtimmte Kulthand= Häuſerecken kleine Trupps, die ſich durch den Oktober
hin=
lungen vornahmen; jeneStätten erinnern an die Stationen durch hier hielten, um ſchließlich vollſtändig aufgerieben
des Paſſionsweges. Die mit Hilfe der Geologen fortge= zu werden. Ermattet, verkümmert fallen ſie zu Boden, ins
ſetzten Forſchungen führten zu der Feſtſtellung, daß der oft Waſſer und gehen ein. Es ſind verſpätet ausgebrütete Junge,
zitierte Sturzbach Inopos tatſächlich vorhanden war. Es die noch nicht derart entwickelt ſind, daß ſie die Reiſe
mit=
handelte ſich um einen Bergfluß von verhältnismäßig machen können. Aber auch auf der Reiſe gehen niel an
großer Tiefe, deſſen Lauf im übrigen in ſpäteren Zeiten Entkräftung ein. Aus ähnlichen Gründen iſt das
Zurück=
weſentliche Veränderungen erfahren hat. Man fand die gehen der Störche erklärlich. Durch das Verſchwinden
Ueberreſte von zwei großen Waſſerſtauanlagen, regelrech= der Sümpfe und Waſſerſtellen iſt es auch mit ihrer
Ernäh=
ten Waſſerbecken, die einen Teil der Fluten des Inoposrung ſehr kümmerlich beſtellt. Mehr und mehr meiden ſie
auffingen, um ſie den unteren Stadtteilen des alten Delos die Oertlichkeiten, die ſie früher oft zu Dutzenden
bewohn=
zuzuführen.
ten; leere und verfallene Storchneſter findet man noch
häu=
fig, brütende Störche aber ſeltener. In zäher Anhänglich=
* Die Schwalben und die Störche ſterben aus. Zu keit an die alte Heimat hielten ſie zunächſt noch aus und
dieſer, jeden Tierfreund betrübenden Feſtſtellung gelangt ſtelzten die Aecker ab, aber dieſe Umgewöhnung gereichte
die Fachzeitſchrift Der Weidmann in ihrer letzten Nummer. ihnen nach keiner Hinſicht zum dauernden Vorteil; ſie ver=
Es heißt da: Auch in dieſem Frühjahr ſind wieder zahl= griffen ſich in der Not en Vogelneſtern, Junghaſen, ſo daß
reiche Schwalbenbruten verlaſſen worden und die Jungen der Jäger auf ſie fahndete. Mit dem höher kommenden
tatſächlich verhungert. Selbſt die wenigen alten Schwal= Korn verbot ſich dann die Verſorgung hier von ſelbſt.
ben, die noch bei uns auszuhalten verſuchen, leiden Man= Noch einen zweiten Schritt taten ſie, ſie gingen auf den
gel, ſeitdem die Entwäſſerung einen ſo hohen Grad er= Bettel, wurden zu „Strichvögeln”. Trotzdem gingen ſie
reicht und die Bodentrockenheit zugenommen hat. In den von Jahr zu Jahr immer mehr zurück, namentlich ſeit der
Ortſchaften mit unterirdiſchen Waſſerleitungen, ausgetrock= anhaltenden Bodentrockenheit die wir von 1911 an
ver=
neten Teichen und verdeckten Dungſtätten fehlen die zeichnen. Es ſteht tatſächlich ſo, daß ſie ihre Jungen
Schwalben längſt. Dagegen ſind ſie häuſig über Sumpf= nicht mehr ernähren und großziehen können. Es ſind viele
Nummer 308.
1913.
fämtliche Anſtalln des Hilsvereins in Zeruſalem mict
ſtehen, und requirierte die Polizei. Kein Lehrer iſte
waltſam entfernt und gegen keinen irgendeine polizeiliche
Handlung vorgenommen worden, trotzdem die
ſuspen=
dierten Lehrer unter Verletzung des Hausfriedens Hetzs
reden an die Kinder hielten.
Melbourne, 16. Dez. (Vulkaniſche Ausbrüche)
Der Dampfer „Pacifique”, der von den Neuen Hebri
den in Noumea eingetroffen iſt, meldet, daß auf der zu
den Neuen Hebriden gehörigen Inſel Ambrym
vulka=
niſche Ausbrüche ſtattfanden und viele Tage ans
dauerten. Am 7. Dezember bildeten ſich ſechs neue Kraz
ter. Der Mount Minnje ſtürzte in ſich zuſammen, wobei
eine Miſſionsſtation in große Gefahr geriet. Die
Ein=
geborenen flohen in Booten. Eine ganze Anzahl Dörfer
wurde überſchwemmt. Weiße ſind nicht umgekommen,
wahrſcheinlich aber viele Eingeborene. Ein franzöſiſchen
Dampfer rettete 500 Perſonen, meiſt alte Leute und
Kin=
der, die von den jungen und kräftigen Leuten im Stiche
gelaſſen worden waren. Ein Teil der Inſel wurde durch
Feuer verwüſtet. Die Inſel iſt mit Aſche bedeckt. Ihr
Flüſſe ſind in Lavaſtröme verwandelt.
Das Kaiſerpaar in München,
* München, 15. Dez. Au Ehren der Anweſenheit
des Kaiſerpaares ſand heute abend 8 Uhr im
Hoftheig=
ter die Feſtaufführung des dritten Aufzuges der Meiſt
ſinger” von Richard Wagner ſtatt. Die muſikaliſcheei
tung hatte Hofkapellmeiſter Röhr. Herr Bender ſang den
Hans Sachs. Frau Boſetti die Eva und Herr Wolf den
Walter Stolzing. Das Haus war von der Geſellſchaft
Münchens gefüllt. Ein Flor feſtlich gekleideter Damen
Miniſter, Generale, das diplomatiſche Korps und die
Spitzen der ſtaatlichen und ſtädtiſchen Behörden nahmen die
Ränge ein. Die Prinzen und Prinzeſſinnen hatten in
den Proſzeniumslogen Platz genommen, die Umgebungen
und das Gefolge der Majeſtäten in den Logen neben der
Hofloge. Von Fanfaren und Hochrufen begrüßt,
erſchie=
nen kurz vor 8 Uhr der Kaiſer in der Uniform ſeines6
bayeriſchen Infanterie=Regiments mit dem Bandedes
Hubertusordens und die Kaiſerin in einer türkisfarbenen
Robe an der Brüſtung der Hofloge und verneigten ſich
gegen die Geſellſchaft. Hierauf traten der König in der
Uniform ſeines preußiſchen Infanterie=Regiments mit der
Kette des Schwarzen Adlerordens und dem Bandedes
Großkreuzes des Roten Adlerordens und die Königin,die
eine weiße Robe trug, vor. Die Muſik ſpielte die Natio
nalhymne. Die Kaiſerin und die Königin nahmen inder
Mitte Platz, neben der Kaiſerin der König und nebe
der Königin der Kaiſer. In der Pauſe hielten der
ſer und der König Cercle. Es wurden
Erfriſchungen=
reicht. Der Kaiſer zeichnete die Vertreter der Hauptrole
mit Geſchenken aus.
* München, 16. Dez. Um 11 Uhr vormittags
wurde das Kaiſerpaar im neuen Rathaus
empfangen. Im Magiſtratsſaale verſammelte ſich die
Stadtvertretung, die Ehrenbürger und Ehrengäſte der
Stadt, darunter der Geſandte Graf von Lerchenfeld. Die
Büſten des Kaiſers und des Königs Ludwig III. waren
zwiſchen Blattpflanzen aufgeſtellt. Davor ſtanden zwei
Thronſeſſel. Gegenüber erblickte man eine Gruppe von
Ehrendamen in mittelalterlichen Gewändern von ſchwerer
blauer Seide und zehn Pagen in altdeutſcher Tracht mit
Wachsfackeln. Die Majeſtäten wurden am Portal vom
Oberbürgermeiſter Dr. v. Borſcht und anderen Spitzen
der Stadtvertretung empfangen und die Treppe
hinauf=
geleitet. Die alten Zunftfahnen hingen am Eingang der
Treppe, deren Stufen von weißgekleideten Mädchen beſetzt
waren. Pagen mit Fackeln ſchritten voran und Mädchen
ſtreuten Blumen. Der Kaiſer trug den Ueberrock ſeines
bayeriſchen Ulanen=Regiments, die Kaiſerin eine dunkle
Robe mit Pelz. Die Enkelin des Oberbürgermeiſters, ein
kleines ſechsjähriges Mädchen, überreichte der Kaiſerin
einen Strauß von Roſen und Maiblumen. Die
Maje=
ſtäten nahmen vor den Seſſeln Aufſtellung. Hinter ihnen
gruppierten ſich der Ehrendienſt, die Gefolge und die
Um=
gebungen, darunter Staatsſekretär v. Jagow. Der Oher
bürgermeiſter hielt darauf folgende Rede:
In den mannigfaltigſten Formen haben Eue
Majeſtäten jede Gelegenheit ergriffen, um Zeugnis für die
angeſehene Stellung abzulegen, zu der das deutſche
Bül=
gertum ſich als einer der wichtigſten Kulturträger unſerer
Zeit unter dem ſtarken Schutze des Deutſchen Reiches
emporgerungen hat. Aber ſo viele deutſche Städte auch
von den Majeſtäten Beweiſe gnädigſter Geſinnung
empfin=
gen, in höherem Maße iſt keine mit dauernden Zeichen
werktätiger Sympathie bedacht worden, als München,
das Eurer Majeſtät in der Schackgalerie eine
Kunſtſamm=
lung von Weltruf und in dem Deutſchen Muſeum einen
einzigartigen Ruhmestempel deutſchen Geiſtes verdankt
und ſich rühmen kann, des Kaiſers Majeſtät als den
vor=
nehmſten Inhaber ſeiner goldenen Bürgermedaille zu
nennen. Die Liebe und Dankbarkeit, die uns hierfür
er=
füllt, iſt, wie jedesmal, ſofern Eure Majeſtät durch unſere
Stadt gezogen ſind, auch geſtern und heute in hellem
Jubelruf und ungekünſtelter Begeiſterung zu dem
herz=
lichſten Ausdruck gelangt. In dem gleichen Empfinden
bringen die beiden Gemeindekollegien mit dem Gelöbnis
Fälle verbürgt, in denen ſie das Brutgeſchäft aufgaben
und ihre Jungen töteten. Sie ſelbſt zeigten ſich abgemagert
und entkräftigt, ſo daß wohl anzunehmen iſt, daß die
meiſten nicht imſtande waren die Reiſe zu überſtehen. So
ſcheinen dieſe beiden zum Schutz des Hauſes beſtimmten
Vogelarten dem Loſe verfallen, das Opfer der Kultur zu
werden, die ihnen die Exiſtenzbedingungen nimmt.
* Ein Hotel mit einem Familienbad Ein Pariſer
Hotel hat als neueſte Errungenſchaft ein allgemeines
Fa=
milienbad eingeführt. Der Hof des Hotels iſt zu einer in
römiſchem Stile gehaltenen, ganz in Marmor
ausgeführ=
ten Badehalle umgewandelt worden, in der Sommer und
Winter Schwimmbäder genommen werden können. Um die
Schwimmhalle herum führt ein Wandelgang, in dem
täg=
lich der Tee genommen wird, und zwar durchaus nicht
nur=
von den Badenden, ſondern von einem „ſportlich
inter=
eſſierten” Publikum. Die „Sportdarbietungen” haben
einen derartigen Gefallen gefunden, daß ſich täglich eine
illuſtre Geſellſchaft um dieſen Teich Bethesdg verſammelt.
Dieſe Bade=Tees ſcheinen alſo modern zu werden. Daß
die Dampfatmoſphäre nicht gerade angenehm iſt, daß
Waſſertropfen in den Tee fallen, ſchadet nichts dafür
bie=
ten die „Künſte” der Badenden, und vielleicht auch noch
etwas anderes, Abwechſelung genug.
* Immer dasſelbe. Der ehemalige Direktor des
Gym=
naſiums zu T. trifft einen früheren, jetzt ſtudierenden
Schüler in Berlin. Er erkundigt ſich, wie es ihm in
Ber=
lin gefalle worauf der Muſenſohn antwortet: „O, Herr
Direktor, viel beſſer wie in T.‟ — „So, ſo,” erwiderte der
Direktor kurz, „übrigens, nach einem Komparativ immer
„als”. Adj5!” (Jugend.)
gratiw
Mie
erde
3 000
t, eiſch
0
Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember
Lenwandelbarer Treue gegen Kaſſer und Reich dem hohen Oriendurg, Gräſin Lurburg, Gräſin Tatenbach, Proſeſſr
verbündeten Freunde unſeres allgeliebten Königs, dem Friedrich A. v. Kaulbach, Ludwig Ganghofer, Graf
Kle=
fraftvollen Repräſentanten der Größe und Macht unſeres mens Schönborn, Oberſt v. Leipzig und Major Haſſenſtein.
deutſchen Vaterlandes die ehrfurchtsvollſten Huldigungs=
Abends um 6 Uhr beſuchten der Kaiſer und der König
und Willkommensgrüße dar und legen ſie gleichzeitig ſei= das Feſtturnen des Männerturnvereins
rer Allerdurchlauchtigſten Gemahlin zu Füßen, der hohen München von 1879 in der großen Turnhalle des Vereins,
Protektorin aller gemeinnützigen Beſtrebungen, die in die feſtlich geſchmückt war. Es wurden Freiübungen von
dieſem Hauſe ihre Pflege finden. Vertrauensvoll ſchauen Mädchen und Damen, leichtathletiſche Uebungen,
Barren=
wir zu dem Kaiſer empor, deſſen Weisheit und Tatkraft turnen von Knaben. Fechten Erwachſener mit Floret,
leich=
in ſeiner 25jährigen hingebungsvollſter Arbeit und ten und ſchweren Säbeln, Stabübungen der ſogenannten
reueſter Pflichterfüllung gewidmeten Regierung dem Geſundheitsriege, in der man eine große Anzahl recht
deutſchen Volke ehrenvollen Frieden erhalten hat und alter Herren bemerkte, und Geräteturnen der aktiven
Mann=
deſſen geiſtige, ſittliche und wirtſchaftliche Kräfte zu unge= ſchaft gezeigt. Den Schluß bildeten hervorragende
Lei=
ahnter Entwickelung brachte. Gott ſchirme mit der Fülle ſtungen am Reck und am Sprungtiſch. Der Kaiſer und
ſeiner Gnade das Allerdurchlauchtigſte Kaiſerpaar, auf der König folgten den Vorführungen mit großem
In=
daß es, von den edelſten Abſichten geleitet, noch viele Jahre tereſſe. Im Anſchluß daran wurde anf der Bühne ein
dem deutſchen Volke auf dem Wege einer glückverheißen= lebendes Bild geſtellt, in dem allegoriſche Figuren den
den Zukunft voranleuchte, auf daß noch viele Jahre der Büſten der beiden Herrſcher huldigten. Die ganze Ver=
Jubelruf ertöne, in den wir alle einſtimmen wollen: der ſammlung ſang: Heil Dir, im Siegerkranz! Unter
Heil=
deutſche Kaiſer, Wilhelm II., die deutſche Kaiſerin Auguſte rufen verließen der Kaiſer und der König um 6¾ Uhr
Viktoria, ſie leben hoch!
die Halle.
In das Hoch ſtimmten alle Anweſenden ein. Geſandter
Abends um 8 Uhr war Galatafel im Hofſaale der
v. Treutler überreichte darauf dem Kaiſer das Manuſkript. Reſidenz. Die hufeiſenförmige Tafel und einzelne kleinere
Der Kaiſer verlas folgende Anſprache: Mein lieber Herr Tafeln waren mit Tafelprunkgeräten und prachtvollen
Oberbürgermeiſter! Ich danke Ihnen herzlich für die Sträußen weißer und blaßroſa Roſen und weißem Flieder
freundlichen Worte, mit denen Sie mich auch diesmal bei geſchmückt. Die ſieben großen Kronleuchter und
Arm=
rneiner Anweſenheit in dem mir ſo lieben München be= leuchter verbreiteten ein helles, doch mildes Licht. Hinter
grüßten, und ich bitte Sie und die beiden hier verſammel= den Sitzen ſtanden Edelknaben. Unter den 200 Geladenen
ben Gemeindekollegien, dieſen meinen Dank auch allen waren die Miniſter, die Spitzen der Behörden, das
Prä=
denen da draußen zu übermitteln, die geſtern und heute ſidium der Kammer der Reichsräte, das Direktorium der
der Kaiſerin und mir einen ſo warmen, von Herzen kom= Kammer der Abgeordneten. Unter den Klängen eines
menden und deshalb zu Herzen gehenden Empfang berei= Marſches trat der Hof ein. Der König in der Uniform
tet haben. Sie haben mit Recht darauf hingewieſen, daß ſeines preußiſchen Infanterie=Regiments, der Kaiſer in
mich mannigfache Bande mit der alten Iſarſtadt
verbin=
der Uniform ſeines Bamberger Ulanen=Regiments. Der
den. Es iſt mir deshalb ſtets eine beſondere Freude und König verlas mit kraftvoller Stimme und eindrucksvoller
Genugtuung, in ihren Mauern zu weilen und aus den Betonung folgenden Trinkſpruch:
wechſelnden Bildern, die ſie dem Beſchauer darbietet. aller=
„Euere Kaiſerlichen und Königlichen Majeſtäten heiße
lei Anregung zu ſchöpfen. Der allmächtige Gott hat es
ich zugleich im Namen der Königin von Herzen in meinem
gewollt, daß es unſeren Vätern vergönnt war, auf blu=
Lande willkommen. Wir gedenken dankbar des
glänzen=
tiger Wahlſtatt die Saat auszuſtreuen, die ſo herrliche den Empfangs, den Euere Majeſtäten uns im März in
Früchte getragen hat. Damals wurde in heißem Ringen Berlin bereitet haben, und der vielen Kundgebungen
das weite deutſche Vaterland gefügt, damals wurden
freundlicher Sympathie, die wir ſeitens der Bevölkerung
allen deutſchen Ständen die Wege geebnet zur
unbehin=
der Reichshauptſtadt erfahren durften. Mit beſonderer
derten Entwickelung ihrer ideellen und materiellen Kräfte.
Freude gedenke ich auch der wiederholten Begegnungen,
Zu dieſen günſtigen Vorbedingungen wurden der jetzt die mich im Laufe dieſes Jahres zu feſtlichen
Veranſtal=
lebenden Generation die Segnungen eines langen und
tungen mit Euerer Majeſtät zuſammengeführt haben. In
ungeſtörten Friedens zuteil. Da ſind es wohlberechtigte,i Erinnerung an all dieſe ſchönen und unvergeßlichen
Ein=
ernſte Fragen, ob dieſe Gunſt der Zeit auch richtig
aus=
drücke iſt es mir eine Genugtuung, der hohen Freude
Aus=
genutzt wird, ob die Söhne der Väter würdig ſind und
druck zu geben, mit der der Beſuch Euerer Kaiſerlichen
ob das Ererbte auch unter dem ſtarken Schutz unſerer
herrlichen Wehrmacht zu Lande und zu Waſſer richtig Majeſtäten die Königin und mich erfüllt. Dieſe unſere
Empfindung wird vom bayeriſchen Volke geteilt, das
fortentwickelt wird. Nun, hier in München kann ich mich
von einem Mal zum anderen überzeugen, welche gewal= freudig jeden Anlaß begrüßt, der Euere Majeſtät zu ihm
tigen Fortſchritte Ihr Gemeinweſen machte durch die führt, und das heute an der Seite Euerer Majeſtät die
Tüchtigkeit ſeiner Bürger, die Umſicht ſeiner Leiter, unter edle und erlauchte Frau aufrichtig bewillkommt, die es
in Ihrer Majeſtät der Kaiſerin verehrt. In der herzlichen
der weiſen Fürſorge ſeiner Erlauchten Fürſten, die
alle=
zeit ihrer Reſidenzſtadt ein ſo reges Intereſſe bekundet Anteilnahme der Bevölkerung am Beſuch Euerer
Maje=
haben. Unter ſolchen Umſtänden darf man die eben ge= ſtäten bekundet ſich wie einig das Königshaus und das
ſtellten Fragen wohl freudig bejahen, und mein aufrich= Volk in Bayern ſich in der Freudigkeit und Treue fühlen,
tiger Wunſch iſt es, daß das immer ſo bleiben möge. Das mit der ſie zu Kaiſer und Reich ſtehen. Der Geiſt
opfer=
williger Hingabe an ein gemeinſames Vaterland iſt in
walte Gott!
Beide Majeſtäten ließen ſich darauf eine Anzahl Her= dem heutigen Geſchlechte nicht minder lebendig, als in
ren und Damen vorſtellen. Nun ſchritt man in den dem, das vor vier Jahrzehnten das Deutſche Reich er=
Sitzungsſaal der Gemeindekollegien, wo 200 Schulkinder ſtritten hat. Die Bundesſtaaten handeln in dieſem Geiſte,
eine Hymne von Cornelius Schmitt mit Orcheſterbeglei= wenn ſie unter verſtändnisvoller gegenſeitiger
Rückſicht=
tung wirkungsvollſt vortrugen. Gemeindevorſtand nahme auf die Intereſſen jedes Einzelſtaats in treuer
Schwarz drückte die einmütige und aufrichtige Freude Zuſammenarbeit ſich den großen Aufgaben widmen, deren
aus, die im Rathauſe und in der ganzen Stadt herrſche, Löſung die Wohlfahrt des Reichs erheiſcht. Vertrauens=
Mit dem Danke für das Erſcheinen der Majeſtäten über= voll ſchaut das deutſche Volk zu Euerer Majeſtät empor,
reichte er dem Kaiſer einen Ehrentrunk. Dieſer ergriff den deſſen raſtloſe Fürſorge für die Größe des Reichs es dank=
Pokal und ſagte: Mit herzlichem Dank für Ihre ſchöne bar anerkennt und deſſen kraftvolles Eintreten für die
Be=
wahrung eines ehrenvollen Friedens es mit ſeinen Se=
Gabe deutſchen goldenen Weines ſetze ich den Becher an
und trinke auf das Wohl der Stadt München‟ Der Kai= genswünſchen geleitet. Zeugnis davon gibt die warme
ſer ließ ſich hierauf zahlreiche Gemeindevertreter aller Liebe und Anhänglichkeit, der Euere Majeſtät in allen
Parteien vorſtellen und unterhielt ſich mit ihnen auf das deutſchen Gauen begegnen. Euere Majeſtät werden in
freundlichſte. Zum Schluß zeigte ſich das Kaiſerpaar auf dieſen Tagen wieder geſehen haben, daß hier in Bayern
dem Balkon und wurde von dem den Marienplatz füllen= die Herzen Ihnen ſo innig und freudig entgegenſchlagen,
den Publikum ſtürmiſch begrüßt. Unter Fanfarenklängen wir irgendwo im deutſchen Vaterlande. Der Allmächtige
hat Euere Majeſtät und deren Wirken ſichtbar geſegnet.
erfolgte um 11,45 Uhr die Abfahrt.
Möge ſeine ſtarke Hand auch fernerhin über Euerer Maje=
Der Kaiſer begab ſich vom Rathauſe nach der preu= ſtät, über der Durchlauchtigſten Kaiſerin, über Euerer
ßiſchen Geſandtſchaft, wo er Vorträge
entgegen=
nahm und arbeitete. Bevor er die Geſandtſchaft betrat, Maieſtät Haus und Land und dem ganzen Deutſchen Reich
walten. Das iſt der von Herzen kommende Wunſch, der
beſichtigte er das Denkmal des Prinz=Regenten Luitpold
mich und mit mir mein Volk beſeelt, und dem ich freudigen
in der Prinz=Regentenſtraße. Um 1 Uhr war Frühſtück Ausdruck gebe in dem Rufe: Seine Majeſtät der Kaiſer,
in der Geſandtſchaft. Hieran nahmen teil außer dem
Kaiſerpaar und dem Gefolge der Ehrendienſt, Geſandter mein erhabener Freund und Verbündeter, Ihre Majeſtät
v. Treutler und Gemahlin, die Herren der Geſandtſchaft die Kaiſerin leben hoch, hoch, hoch!”
Nach dem Trinkſpruch ſpielte die Muſik „Heil Dir, im
mit ihren Damen, die Prinzeſſin Friedrich von
Hohen=
zollern, Miniſterpräſident Freiherr v. Hertling, Staats= Siegerkranz”. Der Kaiſer erwiderte mit folgendem
miniſter a. D. Graf Crailsheim, Miniſter Dr. Graf von Trinkſpruch:
Podewils, der Geſandte in Berlin Graf v. Lerchenfeld,
Eure Königlichen Majeſtäten bitte ich, meinen
Staatsſekretär v. Jagow, der Fürſt zu Leiningen, Graf und der Kaiſerin innigen Dank zu empfangen für den
und ſeinem Gott keinen Mittler braucht und in dieſem
Sinne zum Schluſſe zum Biſchof ſagt:
Großherzogliches Hoftheater.
Allmächt’ger Gott, an den ich brünſtig glaube,
Erleuchte mich! — Von allen ſchweren Sünden,
Dienstag, den 16. Dezember.
Damit ich dich beleidigt: ſchwerer als die Tat
Von Verden, als das bittere Herzeleid,
Uraufführung:
Das meines Blutes wilder Drang verſchuldet —
König Karl.
War nicht die ſchwerſte meiner Sünden die,
Daß ich auf meiner Völker ſtolzen Nacken
Trauerſpiel in 3 Aufzügen von Ernſt Freiherr
Das Joch der Kirche lud?
von Wolzogen.
Der Dichter hat in ſeinem Vorwort dieſe Darſtellung
W-l. Das dreiaktige Trauerſpiel „König Karl”
von Ernſt von Wolzogen, das heute am hieſigen des Verhältniſſes des Königs zu ſeiner Geiſtlichkeit ge=
Hoftheater ſeine Uraufführung erlebte, bildet den zweiten rechtfertigt und geſchichtlich zu begründen geſucht, hat aber
Teil der Dramentrilogie „Der Weg des Kreuzes” deſſen dem König einen ebenſo unbeugſamen und ſiegesgewiſſen
erſter Teil, „Die Maibraut”, auch hier früher ſchon zur Repräſentanten der Kirche in dem Biſchof Angilram
Aufführung gelangt iſt. Das Vorſpiel „Das Völklein auf gegenübergeſtellt.
Die in dem Charakter des Königs als eines frommen
der Heide” in dem das Los der ungläubigen, von der
chriſtlichen Gemfnſchaft ausgeſtoßenen Sachſen geſchildert und milden Chriſten und eines Förderers der Werke des
wird entwirft ein kulturhiſtoriſches Bild der Regierungs= Friedens einerſeits und eines brutalen und grauſamen
zeit König Karls des Großen und ein Charakterbild des Deſpoten und eines rückſichtsloſen Sinnenmenſchen
ande=
letzteren. Im Mittelpunkt der Handlung des Trauerſpiels rerſeits ſcheinbar vereinigten Widerſprüche hat der Dichter
ſteht die gewaltige und ſieghafte Herrennatur des Königs mit großem Geſchick zu einem glaubwürdigen und bei
Karl und deſſen von dem Dichter frei erfundene Liebe zu alledem durchaus ſympathiſchen Geſamtbilde zu vereinigen
der ſächſiſchen Edelingstochter Gerſuind, mit der die hiſto=verſtanden. Hierin, wie in der Schilderung des zu einer
riſche Tatſache der Verſchwörung des Baſtards Pipin hochtragiſchen Figur ſich ſteigernden Liebhabers der
und der fränkiſchen Grafen gegen das Leben des Königs Eerſuind, des Edelings Fardulf, zeigt ſich in erſter Linie
zu einer ſpannenden dramatiſchen Handlung verflochten der echte Dichter. Der kalten und herrſchſüchtigen
Köni=
iſt. Eine Hauptrolle in dieſer Liebes= und Verſchwö= gin Faſtrada, die den König abſtößt, wird die holde und
rungsgeſchichte ſpielen noch der ſächſiſche Edeling Fardulf anmutige Gerſuind, die des Königs Herz gefangen
genom=
der von Gerſuind um des Königs willen verſchmäht wor= men hat, wirkſam kontraſtierend gegenübergeſtellt.
Die Sprache des Trauerſpiels iſt hochpoetiſch, die
den iſt, die eiferſüchtige und falſche Königin Faſtrada und
der hartherzige und fanatiſche Biſchof Angilram, eine von einzelnen Szenen geſchickt aufgebaut und mit dichteriſchem
dem Dichter ebenfalls frei erfundene Figur. Zum Schluſſe Takt und Empfinden behandelt und durchgeführt und
dra=
gipfelt die Handlung in einem Konflikt zwiſchen welt= matiſch wirkſam geſteigert. Mit der eigentlichen
Hand=
licher und geiſtlicher Macht, als deren Repräſentant der lung iſt das religiös=kulturhiſtoriſche Motiv des Kreuzes
Biſchof Angilram hingeſtellt wird. König Karl wird als in Zuſammenhang gebracht und aus der Zeit der
Hand=
ein frommer und ſtrenggläubiger und zur Selbſteinkehr lung heraus behandelt. Sowohl die Anſicht, daß der
und Reue hinneigender ſtrenggläubiger Chriſt, aber alsJeſusglaube die ſtolzen Männer unfroh und unfrei mache,
ein Gegner der Geiſtlichkeit geſchildert, der zwiſchen ſich als auch die, daß er die Menſchheit zur höchſten ſittlichen
1913.
Seite 5.
berzlichen Willemmengruß, den Eure Maſeſicten uns in
der lieben ſchönen Hauptſtadt Ihres Landes entboten
ha=
ben. Nach den Bekundungen herzlicher Freundſchaft, die
Eure Majeſtät mir bei den wiederholten perſönlichen
Be=
gegnungen in dieſem erinnerungsreichen Jahre erwieſen
haben; nach der Ehrung, die von Euren Majeſtäten durch
Ihren willkommenen Beſuch in Berlin mir und meiner
Hauptſtadt bereitet wurde, iſt es mir eine hohe Freude,
hier in der Münchener Reſidenz Euren Majeſtäten als dem
König und der Königin von Bayern meine und meines
Hauſes und meines Landes ehrerbietige Huldigung
dar=
zubringen. Bayerns Monarch, auf dem die Güte und
Weisheit eines unvergeßlichen Vaters ruht, und die
ver=
ehrungswürdige hohe Frau, die Bayerns Krone trägt,
haben ſich ihren Platz geſichert im Herzen der deutſchen
Nation. Dankbar darf ich ausſprechen, wie wohl es mir
tut, daß auch bei dieſem Beſuch in die liebenswürdige
Gaſt=
freundſchaft Eurer Majeſtäten die Bevölkerung Münchens
und Bayern mit herzlichen Geſinnungen einſtimmt. So
ſehr ich mich dieſer freundlichen Empfindungen für meine
Perſon freue, ſo ſind ſie mir hierüber hinaus wertvoll
als Ausdruck der Treue zu Kaiſer und Reich, in der das
kernhafte Bayernvolk keinem deutſchen Stamme nachſtehen
will. Mit Eurer Majeſtät vertraue ich, daß in den
Deut=
ſchen unſerer Tage noch der Geiſt der Einigungskämpfe
lebt, aus denen das Deutſche Reich hervorgegangen iſt als
ein lebensvoller Bund der deutſchen Einzelſtaaten, die
auf der Grundlage wechſelſeitiger Achtung ihrer Eigenart
und Selbſtändigkeit zuſammenwirken, um neben der Pflege
ihrer beſonderen Intereſſen den nationalen
Geſamtbedürf=
niſſen gerecht zu werden. In der Erfüllung meiner
kaiſer=
lichen Aufgabe, deutſche Ehre und deutſche Wohlfahrt im
Reiche und in der Welt zu ſchützen und zu mehren, habe
ich mich der Unterſtützung meiner hohen Verbündeten
er=
freuen dürfen. Ich weiß es beſonders zu ſchätzen, daß in
Eurer Majeſtät mir ein Mitarbeiter von reicher Erfahrung
zur Seite ſteht. und ein Freund, mit dem ich mich auch
durch Zuneigung des Herzens verbunden fühle. Ich bitte
Eure Majeſtät, mir Ihre gnädige und freundwillige
Ge=
ſinnung auch fernerhin zu bewahren. Innige Wünſche
be=
wegen mich und die Kaiſerin für das Glück Eurer
Maje=
ſtäten und des erlauchten Hauſes Wittelsbach und des
bayeriſchen Volles, das ſich viele, viele Jahre erfreuen
möge an dem Walten des geliebten Königspaares. Dieſen
Wünſchen gebe ich herzlichen Ausdruck mit dem Rufe:
Seine Majeſtät der Könia, mein erlauchter Freund und
hoher Verbündeter, und Ihre Majeſtät die Königin, leben
hoch! hoch hoch!
Die Muſik ſpielte die bayeriſche Hymne. Die
Maje=
ſtäten ſchüttelten ſich nach den Trinkſprüchen die Hand.
Nach der Tafel fand Cercle ſtatt.
Luftfahrt.
* Paris. 16. Dez. Der Ausſchuß des
internatio=
nalen Luftſchiffahrtverbandes hat unter dem Vorſitz des
Prinzen Roland Bonaparte eine Sitzung abgehalten, in
der Beſchlußantrag gefaßt wurde, daß erſtens jede
natio=
nale Gruppe des Verbandes bei ihrer Regierung für eine
Abänderung der die Freiheit
beſchränken=
den Maßnahmen eintreten möge, und
zwei=
tens, daß eine außerordentliche Tagung des
internatio=
nalen Verbandes einberufen werden ſolle, zu der auch
die Regierungen amtliche Vertreter entſenden möchten.
Zu der Sitzung war auch Profeſſor Hergeſell=Straßburg
erſchienen.
Handel und Verkehr.
* Petersburg, 16. Dez. Der Direktor der
Kre=
ditkanzlei im Finanzminiſterium hat in der
Sub=
kommiſſion des Budgetausſchuſſes der
Reichsduma Erklärungen über den Geldmarktſtand
abgegeben. Er wies darauf hin, daß die Börſe durch
gewiſſe Kreditanſtalten und einzelne Spekulanten auf
Ab=
wege getrieben werde. Das Finanzminiſterium warnte
bereits ſeinerzeit vor einer allzu großen Hauſſe. In den
Jahren 1906 bis 1913 ſeien anderthalb Milliarden Rubel
Aktien ausgegeben worden. Die freien Geldmittel
betru=
gen 2,7 Milliarden. Dabei ſind die Emiſſionen,
Pfand=
ſcheine und Obligationen, von denen die Mehrzahl im
Auslande plaziert iſt, nicht einberechnet. Die
gegenwär=
tige gedrückte Lage des Geldmarktes ſei nicht ernſtlich
be=
gründet, ſie erkläre ſich durch Spelulationen und
Treibe=
reien unlauterer Geſchäftsleute und Blätter. Zur
Be=
kämpfung des Uebelſtandes verſchärfe das
Finanzminiſte=
rium die Aufſicht über die Bankinſtitute und maßregele
gewiſſenloſe Börſenleute. Dazu ſei aber die Mitwirkung
der Preſſe und des Publikums notwendig. Gründe für
eine weitere Baiſſe ſeien nicht vorhanden.
Vollkommenheit emporführe, finden ihre überzeugten
Ver=
treter.
Die Aufführung des poetiſchen Trauerſpiels, das eine
wertvolle Bereicherung unſerer dramatiſchen Literatur
bildet, entſprach höchſten Anforderungen. Die Rolle
des Königs ſpielte Herr Heinz meiſterhaft, da er in ihr
eine ſeiner künſtleriſchen Individualität ſo recht
entſpre=
chende Aufgabe gefunden hat. Ein hervorragendes
Ver=
dienſt an dem Erfolg der Aufführung gebührt auch Herrn
Ehrle, der die Rolle des Fardulf, die einen ganzen
Künſtler verlangt, in dem Stil der großen Tragödie
auf=
faßte und durchführte. Mit einer dem Charakter der Rolle
entſprechenden Natürlichkeit und Anmut ſpielte Frau
Meißner die Rolle der Gerſuind, für die der böſen und
rachſüchtigen Königin Faſtrada fand Frl. Alſen die
rechten Töne der Leidenſchaft, eine feine Charakterſtudie
bot Herr Weſtermann als Pipin, den hartherzigen
und herrſchſüchtigen Biſchof verkörperte Herr Jannings
glaubwürdig. Ein liebliches Schweſterntrie bildeten die
Damen Widmann, Schaub und Horn, den
Königs=
ſohn, ſpäteren Ludwig den Frommen, ſtellte Frl. Gothe
ſehr hübſch dar. Von den übrigen ziemlich zahlreichen
Rollen ſeien noch der mit ſcharfer Charakteriſtik
gezeich=
nete Schächer Geilo des Herrn Waſſermann, der
Mitleid erregende Miſelſüchtige des Herrn Knispel
und der ehrwürdige Gundulf des Herrn Baumeiſter
erwähnt. Auch die kleineren Rollen waren gut beſetzt.
Die Regie hatte Herr Baumeiſter.
Die einzelnen Szenenbilder, die Eifelheide bei Aachen
und die königlichen Pfalzen zu Worms und Regensburg,
entſprachen in Stil und Stimmung dem jedesmaligen
Charakter der Szenen aufs beſte. Die Geſtaltung dieſer
ſchönen und wirkſamen Bühnenbilder rührte von den
Herren Kempin und Schwerdtfeger her.
Das Publikum bereitete der neuen hochbedeutenden
und genialen Schövfung unſeres berühmten Landsmannes
eine ſehr warme Aufnahme. Der Dichter wurde nach dem
erſten und letzten Akt mehrere Male hervorgerufen.
Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
Seite 6.
Metretſcere nen er henr energeanert. e eie n nt r etit n m
Beſichtigung der Bauausſtellung
welcher der Florentiner Polizei bekannt iſt. Auch ſcheint Türkei ſind niemals ſo intim und herzlich geweſen, wie
im Gewerbemuſeum durch die Zweite das plötzliche Verſchwinden eines jungen Italieners, der gegenwärtig.
Keine Politik des Größenwahns oder des Imperialis=
Perugia einige Zeit beſucht hat, mit dem Diebſtahl in Zu=
Kammer.
ſammenhang zu ſtehen. Weiter forſcht die Polizei auch mus, aber eine Politik der bewußten und vorausſchauen=
St. Im Gewerbemuſeum ſind zurzeit diejenigen Ge= nach der Geliebten des Perugia, von der man annimmt, den Aufrechterhaltung ihrer Landesintereſſen. Ausland
und Inland müſſen wiſſen, daß die Tage einer Politik
genſtände ausgeſtellt, mit denen die diesjährige Inter=daß ſie die Wahrheit über den Diebſtahl kennt.
Kationale Baufachausſtellung in Leipzig
* Paris, 16. Dez. Es heißt, daß die hieſige Poli= des Verzichts für Italien für immer vorbei ſind und
nicht=
ſtaatlicherſeits beſchickt war. Es ſind in der zei Anhaltspunkte dafür gefunden habe, daß der Dieb wieder kommen werden, aber Italien wird in den Tagen
Mehrzahl Abbildungen der in den letzten Jahren im Be=der „Gioconda” einen Helfershelfer ge= der Wohlfahrt und der Macht die Verſprechungen halten,
reiche der engeren Staatsbauverwaltung, ſowie des Ge=habt habe. Derſelbe ſei ein Italiener, der die Rolle die es Europa in den fernen Tagen des Kampfes und
meinde= und Kirchenbauweſens unter Oberleitung oder eines Hehlers geſpielt habe. Eine Durchſuchung ſeiner des Schmerzes gemacht hat. Es wird in Europa, im
Mittelmeer und in der Welt ein Element der
Mitwirkung der Abteilung für Bauweſen durch die ſtaat= Wohnung ſteht unmittelbar bevor.
Ordnung, des Gleichgewichts und des
Frie=
lichen Hochbauämter und Kreisbauinſpektoren
ausgeführ=
dens ſein.
ten öffentlichen Hochbauten,
Aus Anlaß der Rede des Miniſters des Aeu=
Auf Einladung Sr. Exzellenz des Herrn Miniſters des
Innern von Hombergk zu Vach fand geſtern nach= Der italieniſche Miniſter des Heußerenßern, di San Giuligno, in der Kammer waren
mittag 3 Uhr eine Beſichtigung der ebenſo intereſſanten über die auswärtige Politik Ntaliens.Haus und Tribünen ſtark beſetzt. Die Botſchafter
Oeſter=
reich=Ungarns und Englands, der deutſche
Botſchaf=
wie bedeutſamen Ausſtellung durch die Mitglieder der
* Rom, 16. Dez. In der Debatte in der Depu=ter, ſowie zahlreiche Diplomaten wohnten der Sitzung
Zweiten Kammer der Stände ſtatt, die ſich erfreulich
zahl=
tiertenkammer über die Adreſſe zur Beantwortung
reich eingefunden hatten. Auch die Herren Finanzminiſter der Thronrede ergriff heute der Miniſter des Aeußern, bei. Die Rede wurde häufig von lebhaften Aeußerun=
Dr. Braun, Miniſter des Innern von Hombergk Marquis disan Giuliano, das Wort und führte aus; gen der Zuſtimmung unterbrochen. Am Schluſſe ertönte
zu Vach und mehrere Miniſterialräte uſw. nahmen an
In dieſem Augenblick, wo eine der größten inter= ſtarker und anhaltender Beifall. Zahlreiche Abgeordnete
der Beſichtigung teil. Herr Miniſterialrat Dr. Kratz be=nationalen Kriſen, welche die Geſchichte verzeichnet, beglückwünſchten den Miniſter.
grüßte die Erſchienenen im Auftrage des Großherzog= noch nicht vollſtändig überwunden iſt, ſchweben
zahl=
lichen Miniſteriums und wies in einer kurzen Anſprache reiche wichtige Fragen. Zahlreiche wichtige Intereſſen
darauf hin, daß die Beteiligung des heſſiſchen Staates an unſeres Landes und anderer Länder ſtehen auf dem Spiel.
Vom Balkan.
der Internationalen Baufachausſtellung in zahlreichen Einige dieſer Intereſſen ſtellen dringende Lebensintereſſen
* Sofia, 16. Dez. In ſeiner Anſprache an
Fachblättern einſtimmig Anerkennung gefunden hat, was dar. Demgemäß kann keine dieſer Fragen für ſich allein den König ſagte der deutſche Geſandte
Michelles=
auch durch die Verleihung der Goldenen, Medaille der behandelt und gelöſt werden. Die zwei ſchwebenden Fra= Ich bin ſehr erfreut, der Dolmetſch der Gefühle der
Stadt Leipzig Ausdruck ſand. Ein Hauptwert der Aus=gen, die die Lebensintereſſen für Italien berühren, ſind Freundſchaft und der Achtung ſein zu dürfen, von dem die,
ſtellung liege in dem erbrachten Nachweis, daß es der die Abgrenzung Albaniens und die des öſt= deutſche Nation gegenüber dem bulgariſchen Volke beſeelt
Bauabteilung und den ihr unterſtellten Behörden und lichen Mittelmeeres. Speziell die Frage der al= iſt, welches, geleitet durch die erleuchtete Weisheit ſeines
Organen möglich iſt, auch in einfacher, ſchlichter Form baniſchen Südgrenze, die direkt das Gleichgewicht, die Frei= Souveräns, in einem Vierteljahrhundert erſtaunliche
Fort=
künſtleriſch zu wirken und vorbildliche Bauten zu erſtellen. heit und Sicherheit in der Adria berührt. bedeufſet für Ita=ſchritte in der Organiſation ſeiner Verwaltung, in der ma=
Dakauf folgte ein Rundgang durch die Ausſtellung, lien und Oeſterreich=Ungarn ein identiſches Lebensinter=teriellen Entwickelung und in ſeiner intellektuellen Kultur
bei dem Henr Geh. Oberbaurat Hofmann nach einigen eſſe, und die beiden Mächte ſind gleichmäßig und ſolida= gemacht hat. Ein junges, kräſtiges Volk wie das
bulga=
allgemeinen Bemerkungen über die Behandlung der Bau= riſch entſchloſſen, dieſes Intereſſe zu wahren. Für die an= riſche, mit unerſchöpflichem Vorrat von Lebenskraft und
kunſt, wie ſie heute durch die Bauabteilung geübt wird, deren Großmächte hat dieſe Frage ſekundäre Intereſſen. Energie, hat eine Zukunft voll Hoffnungen und weiten
zu den einzelnen Abteilungen intereſſante Erläuterungen Wir haben daher Grund zu glauben, daß dank dem Geiſte Ausblicken vor ſich. Ich drücke die beſten Wünſche für ein
gab — Nach Schluß der Beſichtigung nahm Herr Präſi= der Verföhnung und dem einmitigen Wunſch nach Frie= wachſendes Wohlergehen und ein volles Gelingen bei allen
dent Köhler Gelegenheit, für die Einladung herzlichſt den, der alle Großmächte beherrſcht, Italien und Oeſter= ihm von der Vorſehung geſtellten Aufgaben aus. Der
zu danken und auch Herrn Geheimerat Hofmann verbind= reich ihre berechligten, billigen Forderungen verwirklicht König erwiderte: Ich bin tief gerührt über die Gefühlg
lichſt Dank zu ſagen für ſeine intereſſanten ſachlichen Er= ſehen werden. Wir haben den Wunſch, und er iſt in er= der Freundſchaft und Achtung der deutſchen Nation
gegen=
läuterungen. Es ſei hochintereſſant geweſen, die
Ent=
heblichem Maße ſchon erfüllt, daß die Neutralität und die über dem bulgariſchen Volke, zu deren Dolmetſch Sie ſich
wickelung des heſſiſchen Bauweſens ſeit den letzten Jahr= Unabhängigkeit Albaniens unter die Garantie und Kon= machen. Die von Ihnen ausgedrückten Wünſche für die
zehnten ſo überzeugend dargeſtellt zu ſehen. Den Mit=trolle nicht nur der beiden Adriamächte, ſondern aller ſechs Zukunft meines Volkes, deſſen gute Eigenſchaften und
gliedern unſerer Bauabteilung und den ſonſtigen ſtaat= Großmächte geſtellt werde. Die gemeinſame Erklärung Fortſchritte Sie ſo beredt preiſen, bürgen mir, daß Sia
lichen Bauleitern gebühre höchſte Anerkennung. Er möchte zur Frage der albaniſch=griechiſchen Grenze ſich bemühen wollen, die guten Beziehungen zwiſchen
aber dem Wunſche Ausdruck geben, daß es dem Herrn erfolgte ſeinerzeit zu dem Zweck, internationale Verwicke= Deutſchland und Bulgarien aufrecht zu erhalten, und noch
Finanzminiſter gelingen möge, die Finanzen bald ſo zu lungen zu vermeiden, die hätten entſtehen können, wenn enger zu geſtalten.
geſtalten, daß wir bald wieder in der Lage ſind, die ſchönen die Zweifel über die einträchtigen Beſtrebungen der beiden
* Rom, 16. Dez. Die Tribuna antwortet dem
Bauaufgaben wie früher zu geſtalten.
Mächte angedauert hätten. Während der ganzen Temps mit Bezug auf ſeine Meldung von einer eng
Nach der Beſichtigung machten die Herren noch einenlangen Orientkriſewar der Dreibund im= liſchen Note über die albaniſche und die Zwölfs
Rundgang durch das Gewerbemuſeum, wobei Herr Ge=mer einträchtig und dieſe Eintracht, wie die intime inſelfrage: Sir Edward Grey teile den italieniſchen
heimer Regierungsrat Noack liebenswürdigſt führte und Zuſammenarbeit zwiſchen Italien und Oeſterreich=Ungarn Standpunkt, daß die albaniſche Frage nicht mit der
ägäf=
erläuterte.
garantierte die Intereſſen eines jeden der drei Verbünde= ſchen verknüpft werden dürfe, und habe daher
vorgeſchla=
ten wirkſam. Der eminent friedliche und defenſive, ohne! gen, daß die zwölf Inſeln der Türkei unter gewiſſen
Ga=
jede Aenderung erneuerte Dreibund bildet eine ſolide und rantien für die griechiſche Bevölkerung zurückgegeben wer=
Der Brand des Schweriner Schloſſes.
ſichere Grundlage unſerer ganzen auswärtigen Politik. den, ſobald Italien die Inſeln aufgeben werde. nachdem
* Schwerin, 16. Dez. Der mindeſtens zwei Mil= Unſere Beziehungen mit Deutſchland ſind ſo der Friedensvertrag von Lauſanne von der Türkei
voll=
lionen Mark betragende Schloßbrandſchaden iſt intim, warm und herzlich, wie man ſie nur wünſchen kann. ſtändig erfüllt iſt.
von acht deutſchen Verſicherungsgeſellſchaften zu tragen. Unſere Beziehungen mit Oeſterreich=Ungarn waren
* Paris. 16. Dez. Frankreich hat ſich dem eng=
Jede Geſellſchaft hat an der Geſamtverſicherungsſumme ebenfalls während der ganzen Balkankriſe intim und ſind liſchen Vorſchlage, betreffend Albanien und die Inſeln,
von 6 170 000 Mark rund 800 000 Mark zu zahlen, wovon ſie heute noch. Das Verhalten der beiden Mächte war angeſchloſſen.
jetzt ungefähr ein Drittel in Anſpruch genommen werden immer von dem Geiſte gegenſeitigen Vertrauens und ge=
* Paris. 16. Dez. Der Temps läßt ſich aus
Kon=
wird. Ausländiſche Geſellſchaften ſind nicht beteiligt. Viel genſeitiger Loyalität beſeelt. In der Frage der Reichs= ſtantinopel melden: In den der ruſſiſchen Botſchaft
nahe=
erörtert wird, daß erſt 20 Minuten nach dem Ausbruch italiener, auf welche ſich die Dekrete der Statthalterſchaft ſtehenden Kreiſen ſpricht man ſich mit einem gewiſſen
des Feuers die Wehren abgeſandt wurden. Da das Mo= in Trieſt bezogen, gab Barzilai ſelbſt die beſte Antwort, Nachdruck von einer militäriſchen Demonſtration in
biliar nicht verſichert iſt, iſt der ungedeckte Schaden be= indem er anerkannte, daß man nicht mehr erlangen konnte. Armenien für den Fall aus, daß die Antwort der
trächtlich.
Gerade weil es ſich um Reichsitaliener handelte, konnten Pforte in der Frage der deutſchen Militär= eine freundſchaftliche diplomatiſche Aktion einleiten.
miſſion als unzureichend angeſehen würde.
Da die Schwierigkeiten groß waren, verdient das Werk
Das Eiſenbahnunglück bei Braunsdorf. Berchtolds und des Botſchafters Merey, die eine dauernde
* Chemnitz, 15. Dez. Die Bergungsarbei= Abkühlung der Freundſchaft zwiſchen den beiden verbün=
Zur Lage in Mexiko.
ten auf der Unglücksſtelle des Braunsdor= deten Mächten abzuwenden verſtanden, um ſo höher ge=
* Mexiko, 16. Dez. Nachdem der Kongreß die Son
fer Eiſenbahntunnels ſtellen ſich als ſehr ſchwie= ſchätzt zu werden.
Was die Haltung Oeſterreich=Ungarns dervollmacht Huertas ratifiziert hat, hat er ſich geſtellt
rig, dar. Die Verunglückten mußten ſtundenlang zwiſchen
den Trümmern liegen. Von den ſechs Toten konntenwährend deslybiſchen Krieges anbelangt, vertagt. Daher iſt bis zum 2. April, dem Tage des Wie
bisher nur 3 erkannt werden: ein 19 Jahre altes Mädchen, ſo vergaß Barzilai daß die öſterreichiſche Regierung die derzuſammentritts des Kongreſſes, Huerta tatſächlich Dil
Fräulein Engler aus Niederwieſa, der beide Beine und einzige war, die öffentlich im Parlament erklärte, daß die tator.
* Waſhington, 16. Dez. Ein Telegramm des
die Rippen geguetſcht worden waren, eine Frau Haupt,Türkei für den Krieg verantwortlich war, und daß ſie
Gattin eines Chemnitzer Oberlehrers, ein Herr Walter unter den erſten war, die unſere Souveränität über Admirals Fletcher an das Marinedepartement aus Tam=
Bäßler aus Ehemnitz. Ein Paſſagier wurde getötet auf Lybien anerkannte und daß ſie zuerſt ein Konſulat in pieo meldet: Der Geſchäftsverkehr iſt wieder
aufgenom=
dem Sitzplatz des Waggons gefunden. Ein HolzſplitterTripolis einrichtete. Was die von uns beſetzten men worden, die Verhältniſſe ſind normal. In Tampieg
ägäiſchen Inſeln anbelangt, ſo bleiben wir feſt und der Umgegend iſt die Waſſerverſorgung wieder
her=
war ihm in den Kopf gedrungen Die Panik wurde durch
auf dem Boden des Vertrages von Lauſanne. Die Re= geſtellt.
das Erlöſchen des Gaslichtes im Zuge noch vermehrt.
gierung hält daher ihre Erklärungen vom 4. Dezember
e London, 16. Dez. Aus Mexiko wird gemeldet.
* Chemnitz, 16. Dez. Geſtern abend iſt einer der 1912 und 22. Februar 1913 aufrecht. Italien beharre bei Die ſtaatlichen Notenbanken verweigern
bei dem Eiſenbahnunglück in der Nähe von Brauns=dem Grundſatz, daß keine Großmacht aus der gegenwär= mit wenigen Ausnahmen die Annahmealler
Wech=
dorf Schwerverletzten im Krankenhauſe zu Frankenberg tigen Orientkriſis territoriale Vorteile ziehen ſoll. Dieſel bezw. unterziehen die angebotenen Wechſel einer fehr
geſtorben, ſo daß die Zahl der Toten ſich nunmehrAufrechterhaltung des territorialen Sta=genauen Prüfung. Die kürzlich erfolgte Ausgabe von
auf 7erhöht. Bei den Aufräumungsarbeiten ſind bis= tus quo und des gegenwärtigen Gleichgewichts der Ein=Peſo=Scheinen hat dem Mangel an Silbergeld ſehr
her keine weiteren Opfer gefunden worden, doch laſſen ſich Großmächte im Mittelmeer iſt das Ziel ſeiner Politik. abgeholfen.
die Trümmer noch nicht volſtändig überfehen.
Darum muß die Türkei unberührt, ſtarkt und ſicher erhal=
* Neu=York, 16. Dez. Einem Telegramm aus
II.B. Chemnitz, 16. Dez. Da die Aufräum= ten werden. Italien wird im Geiſte der Verſöhnung, Mexiko zufolge iſt die 16 Meilen ſüdlich von Mexiko
ungsarbeiten noch immer nicht beendet ſind — es der Klugheit und Mäßigung, aber mit Ausdauer auf ſei= gelegene Stadt Milpaalta von einer ſtarken
Abtei=
befinden ſich noch 6 Wagen im Tunnel —, läßt es ſich noch nem anſteigenden Wege fortſchreiten, bei dem das Unter=lung Zapatiſten angegriffen worden. Die
aus=
nicht ſagen, ob noch weitere Opfer unter den Trümmern nehmen in Lybien eine der wichtigſten und entſcheidenſten Bundestruppen beſtehende Beſatzung wurde verjagt und
ſind. Das Gerücht, daß der aus Frankenberg von einem Phaſen war, trotz der Preſſepolemik und ihr voransgehen: eine Anzahl Bundesſoldaten getötet. Von Meriko wurde
Verbandswettſpiel zurückehrende Ehennitzer Fußballilub der Meinungsverſchiedenheiten.
ſogleich eine Abteilung berittener Polizei entſandt,
National größtenteils verunglückt ſei, iſt dahin richtig zu
In den Einzelfragen ſind die Beziehungen worauf ſich die Inſurgenten nach San Lorenzo in die
ſtellen, daß ein Mitglied des Klubs getötet wurde und ein zwiſchen der italieniſchen und der fran= Berge zurückzogen.
anderes an den erlittenen Verletzungen geſtorben iſt. Derzöſiſchen Regierung ausgezeichnet. wie ſie
Zuſtand des verunglückten Oberlehrers Haupt deſſen Gat= es während der ganzen Balkankriſe waren. Wenn in
tin getötet wurde, gibt zu Beſorgniſſen Anlaß. Er iſt on Fragen, die Italien mehr angehen, als Frankreich, zeit=
Letzte Nachrichten.
beiden Beinen ſehr ſchwer verletzt.
weilig Meinungsverſchiedenheiten vorhanden waren, hat
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Chemnitz, 16 Dez. Nach einer Mitteilung der die franzöſiſche Regierung ſchließlich unſeren Wünſchen
Eiſenbahnbetriebsdirektion Chemnitz iſt auf der Stätte freundſchaftlich und freiwillig zugeſtimmt. Die Erklärun=
* Berlin, 16. Dez. Das Militärwochenblatt meldet:
der Braunsdorfer Eiſenbahnkataſtrophe unter den gen Kokowtzos beweiſen, daß der Peſſimismus Barzilais Der Kronprinz iſt vom Kommando des erſten Leib=,
Trümmern noch ein Toter aufgefunden auch bezüglich Rußlands unbegründet iſt. In Italien iſt huſaren=Regiments unter Stellung à la. suite desſelben
worden. Nachts iſt im Chemnitzer Krankenhaus ein die Erinnerung an die freundſchaftliche Haltung Rußlands enthoben und zur Dienſtleiſtung beim Großen
General=
weiterer Schwerverletzter geſtorben. Damit während des italieniſch=türkiſchen Krieges nicht erloſchen. ſtabe kommandiert worden, von Eicke und Polwitz,
beträgt die Zahl der Todesopfer neun.
Unſere Beziehungen mit England ſollen nach Barzilai Oberſtleutnant und Kommandeur des Dragoner=Regiments
* Chemnitz, 16. Dez. Nach den amtlichen Feſt= kühl geworden ſein. Er täuſcht ſich. In den 3½ Jahren, Prinz Albrecht von Preußen (Litth) Nr. 1 in gleicher
ſtellungen ſind bei dem Braunsdorfer Eiſenbahnunglück in denen ich die Ehre hatte, unſeren erhabenen Herrſcher Eigenſchaft zum erſten Leibhuſaren=Regiment Nc. 1 verſetzt.
als Leichen geborgen worden: Photograph in London zu vertreten, habe ich dieſes Land genügend
* Berlin, 16. Dez. Das Militärwochenblatt meldet:
Walter Paeßler aus Chemnitz, Frau Oberlehrer kennen gelernt, um Vertrauen zu haben in die uner=
Haupt aus Chemnitz, Monteur Otto Münzner ausſſchütterliche Freundſchaft zwiſchen Italienv. Lettow=Vorbeck, Oberſtleutnant und Komman=
Frankenberg, Oekonomieſchüler Bruno Ranft aus Nie= und England. Glücklicherweiſe ſind ſchwer zu deur der Schutztruppe in Kamerun, wurde zur Vertretung
löſende Meinungsverſchiedenheiten in wichtigen Fragen des beurlaubten Kommandeurs der Schutztruppe für
derwieſa, Fabrikarbeiterin Maria Engler aus
Nieder=
wieſa und der Maſchinenbaulehrling Friedrich Oskar bisher nicht aufgetreten. Mit der Art, wie Sir Edward Deutſch=Oſtafrika kommandiert.
* Berlin, 16. Dez. In einem Hauſe der Regens==
Reichelt aus Frankenberg. Im Krankenhauſe in Fran= Grey den Vorſitz in der Botſchafterkonferenz geführt hat,
kenberg iſt ſeinen ſchweren Verletzungen erlegen der hat er dem europäiſchen Frieden bemerkenswerte Dienſte burger Straße in Schöneberg überfielen geſtern vier
Schloſſer Mar Münzner aus Schönau bei Chemnitz, ein geleiſtet, die ſeinem Namen einen Ehrenplatz in der Ge= Lumpenſammler den Portier Fritz Millenſtedt, als er ſie
ſchichte einer ſchwierigen internationalen Kriſe ſichern. hinauswies, mit Stöcken und Gummiknüppeln und ſchlu=
Bruder des getöteten Otto Münzner.
unſere Beziehungen mit der ſerbiſchen Regierung gen auf ihn ein, bis er tot liegen blieht
ſind ausgezeichnet. Was Montenearo anbelangt, ſo die Täter wurden verhaftet.
* Wieſentheid, 16. Dez. Heute vormittag wurde Graf
Zur Wiederauffindung der „Mona Liſae, müßte der Hinweis darauf, daß der Miniſter Plamenatz
die Reiſe, die dem kleinen ruhmreichen Lande die Mittel Friedrich Karl von Schönborn=Wieſent=
— Paris, 16. Dez. In der Angelegenheit des zu wirtſchaftlicher Entwickelung verſchaffen ſollen, in Rom heid bei einer Beerdigung von einem Unwohlſein he=
Gioconda= Diebſtahls macht ſich immer mehr begonnen hat, und die erbetene Unterſtützung iſt ihm mit fallen. Er ſtarb bald in einem benachbarten Hauſe. Der
die Ueberzeugung geltend. daß Perugia nicht allein die der größten Herzlichkeit gewährt worden. Unſere Bezie= Verſtorbene vertrat einige Zeit als Zentrumsabgeordneter
Tat ausgeführt haben kann. Der Verdacht der Mittäter= hungen mit Bulgarien ſind vorzüglich, noch beſſer, den Wahlkreis Kitzingen.
Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
Seite 7.
Gsesesssuses saseseswesessesasssasssesenannsssesssessesnssensee;
Aachen, 16. Dez. Heute mitag ſtießen aus
m=
bekannter Urſache bei Burgreuland der Strecke St. Vith=
Wiergentheiner Karlsquelle
Luxemburg ein Perſonenzug und ein
Gü=
ſerzug zuſammen. Der Lokomotivführer des Per=
ROBERT MULLER
das Heilwasser für Zuckerkranke.
ſſonenzuges wurde getötet ein Heizer ſchwer und zwei
Juwelier
Zugbeamte leicht verletzt. Der Materialſchaden iſt be=
Hauptniederlage:
(I,23811
ſträchtlich.
Luisenplatz 4 — Ecke der Wilhelminenstrasse
CARL NAUMANN, Karlstrasse 45.
* Düſſeldorf, 16. Dez. Die Stadtverordneten
beſchloſ=
ſen den Bau eines Rheinhafens im Norden
Juwelen
Werkstätte
der Stadt. Die Baukoſten ſind auf 7½ Millionen
für
Mark, die Koſten für Grunderwerb auf 10 Millionen Mark
Goldwaren
weranſchlagt.
Silberwaren Neuarbeiten
* Dortmund, 16. Dez. Bei dem Nachbarorte Courl
Maseraater
wurden heute vormittag zwei Rottenarbeiter,
Patenlöffel
Umarbeiten
Die, um einem Zuge auszuweichen, auf ein Nebengleis
No. 309 Diplomat 100 St. M. 8.−
kraten, vom Schnellzuge überfahren und ge=
Trauringe§ Reparaturen
lötet.
in Kisten mit 100 Stück
* Kuxhaven, 16. Dez. Die norwegiſche Bark „Ama=
Reelle, fachmännische Bedienung.
No. 310 Triumphator 100 St. M. 10.−
Zone”, die ſich mit einer Ladung Holz auf der Fahrt von
in Kisten mit 50 Stück
(26074a
Sundsvall nach Melbourne befand, iſt bei Borkum ge= a
No. 312 Souverain 100 St. M. 15.−
ſtrandet und gänzlich wrack geworden. Von der
in Kisten mit 50 Stück
Beſatzung wurden neun Mann durch das Rettungsboot
aufgenommen, neun ſollen ertxunken ſein,
100 St. M. 20.−
No. 316 Admiral
Danzig, 16. Dez. Auf das Telegramm des
in Kisten mit 50 Stück
VII,26218)
Magiſtrats an das Kronprinzenpaar ging
dem Oberbürgermeiſter Scholz folgende Dankkund‟
Auster under Berechnung zu Verfügung
Schwerhörige!
gebung zu: Dem Magiſtrat Danzigs ſagen meine
Hauptprisliste grortg.
Frau und ich herzlichſten Dank für die freundlichen Worte.
Es wird uns ſehr ſchwer, die uns ſo liebgewordene Stadt
zu verlaſſen, denn die zwei Jahre, die wir in ihrer Mitte und die Herren Aerzte bitten wir, unseren Sachver-S
2
werleben durften, und in denen ich die Ehre hatte, die ge= ständigen zu besuchen, der am
(II,26242 f
lliebten Huſaren zu kommandieren, werden wir ſtets zu
den glücklichſten Jahren unſeres Lebens zählen. Wir hof= Donnerstag, 18. ds., von 9 Uhr vorm. bis 6 Uhr nachm.
Sc
fen, daß das Band, das uns an das liebe Danzig knüpft, und Freitag, d. 19. ds., von 9 Uhr vorn. bis 3 Ur nachm.
auch in der Ferne beſtehen bleibt. Der Kronprinzeſſin
wird es beſonders ſchwer, ſich von der wundervollen Ge=in Darmstadt „Hotel Traube‟
gend, wo ſie ſich ſo überaus wohl gefühlt hat, zu trennen.
Mee
Sie hofft, mit unſeren Kindern noch oft im Sommer an unsere von ärztlichen Autoritäten empfohlenen
Hör=
die hieſige Küſte zurückzukehren. gez. Wilhelm, Kronprinz. apparate kostenlos und unverbindlich vorführt.
* Lemberg, 16. Dez. Die heute unter dem Vorſitz des Wir machen besonders auf unsere speziell für Theater,
otel zur Krone, Auerbach
Landmarſchalls abgehaltene gemeinſame
Wahl=
emrfiehlt seine Säle zur Abhaltung von
Fest-
reformkonferenz der Obmänner des polniſchen und Konzerte, Versammlungen etc. neu konstruierten
lichkeiten. Familienfeiern, Konferenzen
rrutheniſchen Klubs iſt ergebnislos verlaufen, da die Instrumente aufmerksam.
Diners täglich zu M. 1.20, 2.‟
usw.
2.50
Ruthenen an ihren Forderungen unbeugſam feſthielten.
ohne Vorbestellung.
(25094a
Der Landmarſchall vertagte die Beratung und drückte den Deutsche Otopkone Company G. m. b. H.
Wunſch aus, daß die Ausgleichsverhandlungen bald wie=
Frankfurt a. M., Bockenheimer Anlage 50.
wer angeknüpft würden.
* Prag. 16. Dez. Von den großen
Tageszeitun=
gen iſt bloß die Abendausgabe erſchienen.
I
Die übrigen Blätter verſandten heute früh und abends
Am 13. Dezember wurde uns in
hektographierte Ausgaben. Zwei große Drucke=
Schwedt a. O. unser heissgeliebter Sohn
geien haben die Arbeit ganz eingeſtellt.
* Paris, 16. Dez. Im heutigen Miniſterrat unter
und Bruder
idem Präſidenten Poincaré legte der Finanzminiſter Cail=
Verlobten
klaur zur Unterzeichnung zwei Dekrete vor, durch welche der
Anleihe=Entwurf und der
Erbſchaftsſteuer=
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
Entwurf der vorigen Regierung zurückgezogen werden.
Tineenz von Alvensleben
CCaillaur erklärte, er werde ſein vollſtändiges
Finanzpro=
schmackvoll und modern einrichten
ggramm erſt dann aufſtellen können, wenn er die Geſamt=
Leutnant im 1. Brandenburgischen
wollen, wird eine Besichtigung meiner
ſſumme der außerordentlichen Ausgaben für die nationale „
Verteidigung kenne. Er werde einen oder mehrere Ge=
Dragoner-Regt. Nr. 2
feinbürgerlichen
ſſetzentwürfe für eine Steuer auf erworbenes Vermögen
ſeinbringen. — Caillaux wurde ermächtigt. einen
Geſetzent=
durch einen plötzlichen und unerwarteten
aurf betreffend zwei proviſoriſche Budget=
Wohnungseinrichtungen
Tod entrissen.
zwölftel, für Januar und Februar einzubringen.
* Paris, 16. Dez.
Die Finanzkommiſſion
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
des Senats wählte Peytral anſtelle des zum Juſtiz=
Im Namen der Hinterbliebenen:
sich aus durch künstlerische
Formen-
mniniſter ernannten Bienvenu=Martin zum Vorſitzenden.
schönheit, gründgediegene Qualität u.
Ribot hatte die Kandidatur abgelehnt. — Die Budget=
Julie von Alvensleben,
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
kommiſſion der Kammer wählte Clementel mit 22
Stimmen zum Generalberichterſtatter.
besondere Preiswürdigkeit.
geb. von Miller zu Nichholz.
* Paris, 16. Dez. Eine Note der Agence Havas
be=
ſſagt: Als Caillaur Finanzminiſter im Kabinett
3
OTTO KUNKEL
Clemenceau war, richtets er am 6. September 1907 an
Darmstadt, 15. Dezember 1913.
die Kreditinſtitute ein Rundſchreiben, in dem er bekannt
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
gab, daß er ſich aus nationalem Intereſſe der Zulaſſung
Beerdigung am 18. Dezember auf dem
won ſolchen fremden Staatsauleihen zum Börſenhandel
(23703a 5
Darmstädter Friedhof.
machdrücklich widerſetzen werde, die ohne vorherige Geneh= aaansakamssiissasshshansannig!
unigung ſeitens der Regierung feſt abgeſchloſſen worden
93
ſeien. Heute vervollſtändigt ein Rundſchreiben
ſeber ein vorzügliches Wundmittel ſchreibt man uns:
Caillaux die 1907 abgegebenen Weiſungen dahin, daß 1 Ein junges Mädchen hatte ſich den Eülbogen
auf=
ſie ſich nicht allein auf eigentliche Anleihen und Emiſſionen
geſchlagen und die Wunde klebte immer am Aermel feſt,
aller Art beziehen, ſondern auch auf Schatzanweiſungen auch riß der Schorf bei Armbewegungen immer wieder
und allgemein auf alle Finanzoperationen, welche geeig= auf, ſo daß ſich ſchließlich eine ſtark eiternde Stelle
met ſind, einem fremden Staate durch einen Appell an die bildete. Nachdem nur zweimal „Saluderma” auf die
Franzöſiſchen Sparer, und beſonders die kleinen Sparer, Wunde dick aufgetragen worden war, heilte dieſe zu=
Todes=Anzeige.
Hilfsquellen zu verſchaffen.
ſehends ab, ohne irgendwelche Beſchwerden zu machen,
* Toulan, 16. Dez. Das enaliſche Geſchwa= und das iunge Mädchen konnte alsbald ihrer Arbeit
Heute vormittag entſchlief ſanft nach langem
der unter dem Admiral Colvolle iſt nach Barcelona wieder wie ſonſt nachgehen. „Saluderma” bekommt
ün See gegangen.
Leiden mein lieber Mann, unſer guter Vater,
man zum Preiſe von 50 Pf. und 1 Mk. in den meiſten
* London, 16. Dez. Das Exekutivkomitee der Apotheken und Drogerien.
Bruder, Schwager und Onkel
(26300
Poſtangeſtellten beſchloß, die Erörterung irgend
nvelcher Maßnahmen zu vertagen, bis ein Appell an das
Das alte ſtürzt und neues Leben blüht aus den
Parlament gerichtet worden ſei. Ein Antrag, die Poſt= Ruinen. Wohl keine Zeit iſt ſo reich geweſen an
angeſtellten über die Streikfrage abſtimmen zu laſſen,
Dr. phil. Erust Winckler
Erfindungen auf allen Gebieten, wie gerade die
Gegen=
wurde abgelehnt.
* Viktoria (Britiſch=Columbia) 16. Dez. Die Cana= wart; ſogar das letzte, ſchwierigſte Problem, die
Er=
im 79. Lebensjahre.
dian Pacifie Railway hat aus Gründen der Sparſamkeit oberung der Luft kann als gelöſt betrachtet werden,
idie britiſche Mannſchaft der Schiffe „Empreß denn Luftſchiffahrt und Aviatik feiern Triumphe, die
wf India” und „Empreß of Japan” durch Chineſen ſelbſt den ärgſten Peſſimiſten mit fortreißen. Aber auch
Im Namen der Familie:
auf anderen Gebieten wird hervorragendes geleiſtet,
be=
erſetzt.
* Tokio, 16. Dez. Amtlich wird bekanntgegeben, Ja=ſonders in der Nahrungsmittel=Induſtrie, die den heutigen Mathilde Winckler, geb. Mühlhäuser,
ſpan verweigert ſeine Zuſtimmung zu dem teuren Verhältniſſen Rechnung tragend, vollwertige
Er=
fruſſiſchen Vorſchlag, die Truppen aus der Provinz Tſchili ſatzmittel ’zu erheblich billigeren Preiſen herſtellt. Tat=
Dr. med. E. Winckler.
ſächlich iſt heute niemand mehr gezwungen, das wichtigſte
zurückzuziehen.
Genußmittel, die Butter, zu entbehren, weil die im Handel
befindlichen renommierten Margarine=Spezialitäten der
Darmſtadt und Oberhauſen (Rheinland),
Die Verhandlung gegen Leutnant von Forſtner.
Naturbutter vollſtändig ebenbürtig ſind. Vorwiegend
den 16. Dezember 1913.
* Straßburg, 16. Dez. Am kommenden Freitag, den werden dabei die Marken „Lorbeerkrone”, der
19. Dezember, findet vor dem Gerichte der 30. Diviſion, Buttererſatz in höchſter Vollendung, „Siegerin”, das
Einſegnung im Trauerhaus Hoffmannſtr. 38,
wormittags 9 Uhr beginnend, die Verhandlung gegen den feinſte für Küche und Tafel, ſowie die Pflanzenbutter=
Donnerstag, den 18. Dezember, nachmittags
Leutnant von Forſtner vom Infanterie=Regiment Nr. 99 Margarine „Mohra” gefragt.
ſſtatt. Gegenſtand der Verhandlung ſind die bekannten
3 Uhr; Beerdigung daran anſchließend auf
Der Siadlautage heutiger Ausnate legten u
Vorkommniſſe von Dettweiler am 2. ds. Mts.
dem ſtädtiſchen Friedhof.
Proſpekt von der Firma Schade & Füll=
1
Frabe bei über Kolonialwaren und Delikateſſen, worauf
Brieiraten.
(26275
hiermit hingewieſen wird=
H. Wenden Sie ſich an die Rechtsauskunftſtelle.
eiertage!
Feinnachts-
Führ
die
Vorzüglicher
Hen) relertagstrünk
Weibie
De
unie
A
Verſand ab Montag, den 15. Dezember ds. Js. — Veſtellungen hierauf nehmen jetzt ſchon die bekannten Ver=
(25931a
kkaufsſtellen, ſowie die Brauerei ſelbſt — Telephon 385 — entgegen.
[ ← ][ ][ → ]
Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
Seite 8.
Verwandten, Freunden und Bekannten die
Todes=Anzeige.
Todes=Anzeige.
traurige Mitteilung, daß es Gott dem All=
(Statt beſonderer Anzeige.)
mächtigen gefallen hat, meinen innigſtgeliebten
Heute mittag entſchlief ſanft nach kurzem
Gatten, unſeren lieben Sohn, Schwiegerſohn,
Es hat. Gott gefallen, am 14. Dezember
Leiden meine innigſtgeliebte Gattin, unſere treu=
Bruder, Schwager und Enkel
1913 unſeren geliebten jüngſten Sohn u. Bruder
(26262
beſorgte Mutter, Schwiegermutter, Schweſter
den Kaufmann
und Tante
Ludwig Dern
Werner Müller
Frau Anna Raab
Postassistent
in Turin kurz nach ſeinem 24. Geburtstage
nach langem, ſchwerem Leiden abzurufen.
geb. Bretsch
von einem ſchweren Leiden durch einen ſanften
im 69. Lebensjahre.
(26301
Frankfurt=Bockenheim, Darm=
Tod zu erlöſen.
(26299
ſtadt, den 16. Dezember 1913.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Er ſtarb im Arme ſeines Vaters.
Jakob Raab.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Darmſtadt, den 16. Dezember 1913.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Marie Dern, geb. Roßmanſt,
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 18. De=
Familie Heinrich Dern,
Christian Müller, Kammerdirektor i. P.
zember, nachmittags 3 Uhr, vom Portale des
Städtiſchen Friedhofes aus, ſtatt.
Familie Heinrich Roßmann.
Darmstadt, Steinſtraße 15, II.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, den
Das Begräbnis findet in Turin ſtatt.
18. ds. Mts., vormittags 11 Uhr, vom Portale
S
des Darmſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
Von Beileidsbeſuchen bittet man abzuſehen.
Dankſagung.
e
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
Pr. ſadelphia kom., 12. Dez. 8 Uhr abends Dover paſſiert. —
bei dem ſchweren Verluſte unſeres lieben, unver=
Amtlicher Wetterbericht.
Weſtindien, Mexiko: Dania”, von Mexiko u. Havanna
(*17780
geßlichen Sohnes
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
kommend, 12. Dez. 3 Uhr nachm. von Antwerpen nach
Hamburg. „Grunewald”, von Mexiko kommend. 12. Dez.
Das Tiefdruckgebiet, das geſtern über Rußland lag
Uhr nachm. in Hapre. — Südamerika, Weſtküſte zieht oſtwärts ab; von Weſten her iſt ein neues Tief hi
Hermann
Amerikas: „Navarra” nach dem La Plata, 12. Dez. angezogen, das heute über der Nordſee liegt und in
7 Uhr abends Dover paſſiert. „Rugia‟ 12. Dez. 10 Uhr Deutſchland bei lebhaften weſtlichen Winden trübes, ſehr
ſprechen wir hiermit allen unſeren tiefgefühlteſten morgens in Santos. „Siegmund”, von Braſilien kom= mildes Wetter und Regen verurſacht. Auf ſeiner Rück=
Dank aus.
mend, 12. Dez. 12 Uhr mittags von Hapre nach Ham= ſeite werden wir morgen bei friſchen nordweſtlichen Wint
burg. — Verſchiedene Fahrten: „Duala”, von Weſtafrika den wolkiges Wetter mit einzelnen Regenſchauern erwar=
Familie Karl Haug.
kommend, 10. Dez. von Las Palmas. Slavonia” ten können.
10. Dez. von Monrovia, ausgehend. „Windhuk”, von
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, 17. Dezemberz
Darmſtadt, den 16. Dezember 1913.
Afrika kommend, 10. Dez. von Liſſabon.
Vorwiegend wolkig, kälter Niederſchläge in Schauern
lebhafte nordweſtliche Winde.
Tageskalender.
Druck und Verlag: L. E. Wrlum’ſche Hofbuchdruckereſt
Mittwoch, 17. Dezember.
Dampfernachrichten.
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende nach Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
10 Uhr (Ab. B): „Fidelio”.
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1. Fremdſprachlicher Vortrag von Dr. Smith um redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
Nordamerila: „Alſter” nach Savannah, 12. Dez. nachm.
5½ Uhr in der Turnhalle der Liebigs=Oberrealſchule.
in Bermuda. „Amerika” nach Neu=York, 13. Dez. Vortrag von Frau Mendetzky um 4 und 8¼ Uhr im leben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
4 Uhr 10 Min. morgens Lizard paſſiert. „Armenia‟
Hotel „Prinz Karl”.
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
nach Philadelphia, 12. Dez. 3 Uhr nachm. Lizard paſſert.
„Borderer” 11. Dez. 2 Uhr nachm. in Newport News. Großh. Hofbibliothek, geöffnet: Montag bis Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Freitag von 9—1 Uhr und 2—4 Uhr, Samstags von nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſtripte werden nicht
„Pennſylvania”, von Neu=York kommend, 13. Dez. 3 Uhr
zurückgeſandt.
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Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
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Darmſtädter Taglbatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
Nummer 308.
Seite 10.
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(26230a I Val. Wagner, Gr. Ochſengaſſe 26. 1§ 64 an die Exved
mer 308
Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Volizeiamts Darmſtadt.
Arerſicht
Gefunden: 1 ſchwarze Stahluhr mit langer Doublékette.
Bronzemedaille vom Zuverläſſigkeitsflug am Oberrhein 1912. der Durchſchnittspreiſe von folgen=
If. Ineusch-Hillenlscie
den Früchter und Verbrauchsgegen=
1. braunes Portemonnaie mit 5 Pfennigen. 1 graue Stofhandtaſche
ſtänden in der Zeit
mit Taſchentuch. 1 graue unfertige Frauentaille. 1 blaues
rot=
vom 1. bis 15. Dezember 1913:
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„ „ 16.— „ 18.—
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei= Gerſte
(5.
„ „ 17.— „ 17.75
icher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Hafer
18.− „ 19.50
finden ſich: 2 Spitzhunde, 1 Dachshund, 1 Windhund. 1 Jagdhund, Butter ½ Kilo Mk. 1.40
Klassen-Lotterie
Wolfshund, 1 Dobermann (zugelaufen). Die Hunde können von den Butter in Partien Mk. 1.30
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=Eier per Stück 11 Pfg.
ſcteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=Eier in Partien per 25 Stück
Zichung I. Kl. am 12. und 13. Januar 1915
ag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(26228
Mk. 2.50
Lose zu den amtlichen Preisen:
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 4.50
Bekanntmachung
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 1.25 Achtel
Viertel Halbe Ganze
über den Verkehr mit Feuerwerkskörpern.
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 2.75
Mk. 5.—
Mk. 10.—
Mk. 40.—
Mk. 20.—
Wir ſehen uns veranlaßt, die über den Verkehr mit Feuer= Heu per 50 Kilo Mk. 3.75
werkskörpern beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen nachſtehend zur Darmſtadt, 16. Dezember 1913.
in jeder Klasse, haben noch abzugeben: (26268a
Kenntnis der Intereſſenten zu bringen.
Großb Polizeiamt Darmſtadt.
I. 1. Wer mit Feuerwerkskörpern — Kanonenſchägen, Fröſchen,
Schwärmern, Zündplättchen uſw. — Handel treiben will,
Die Konigl. Preussisch. Lotterie-Einnehmer
hat, falls er im Kaufladen nicht mehr als 2½ kg und
im Hauſe außerdem nicht mehr als 10 kg vorrätig
in Darmstadt
Spottbillige
hält, ſolches dem Polizeiamt anzuzeigen.
H. Hilsdorf
Christian Kullmann L. F. Ohnacker
Auf Nachweis eines beſonderen Bedürfniſſes kann
Elisabethenstr. 2
ausnahmsweiſe im Hauſe zeitweilig eine Lagerung bis zu
Wilhelminenstr. 9
Ludwigstrasse 1
15 kg geſtattet werden.
Telephon 314
Telephon 351
Telephon 84
Die Aufbewahrung muß in einem auf dem Dach=Herrcn Hube O. Petrenz, Elisabethenstr. 5
boden (Speicher) belegenen, mit keinem Schornſteinrohr in
Philipp J. Schmidt
Verbindung ſtehenden abgeſonderten Raume erfolgen, welcher
i. Fa. Müller & Rühle, Hofbuchhandlung
Rheinstrasse 33
beſtändig unter Verſchluß gehalten und mit Licht in den neuesten Farben
Telephon 220.
Telephon 127.
nicht betreten wird. Die Behälter müſſen den Beſtim=
und Fassons
mungen des § 6 Abſ. 1 und 2 der Verordnung, den Verkehr
mit Sprengſtoffen betreffend, vom 21. September 1905 ent=
Siehungsliſte
jeder Hut
ſprechen und mit feſtgeſchloſſenen Deckeln verſehen ſein.
der am 15. Dezember ſtattgefundenen Verloſung von Kanarien=
2. Größere als die unter I., 1. angegebenen Mengen ſind
Serle 1nur Mk. 1. hähnen, veranſtaltet vom Kanarienzucht= und Vogelſchutzverein,
außerhalb der Stadt in beſonderen Magazinen
aufzu=
jeder Hut 175 ſowie Kauarienklub Darmſtadt.
bewahren, die der Genehmigung der Polizeibehörde bedürfen.
3. Die Abgabe von Sbrengſtofen an Perſonen, vondenenſB0lls II nur Mk. 4 Dos= ſGtw.=öos= ſGhew. 1Vos= (Gem.=1Los= ſGew.ſOos=
ſGew=
ein Mißbrauch derſelben zu vefürchten iſt, insbeſondere
Nr.
Dr 1 Nr. Nr.
Nr. Nr.
Nr. 1
Nr 1 Nr.
Ein grosser Posten
an Perſonen unter 16 Jahren, iſt verboten. Dies gilt
Nr.
insbeſondere auch von ſolchen Feuerwerkskörpern, mit
2121
1283
3321
4119
31
1
35
deren Verwendung eine erhebliche Gefahr für Perſonen moderner Herren-
34
1300
4146
3323
3
2er 7 34as
oder Eigentum verbunden iſt (Kanonenſchläge, Fröſche,
1314
195
2 2145
422
Schwärmer und dergl.). Dagegen findet dieſe Vorſchrift U. Knaben-Anzüge, 280
76
5
1418
339 53
428
3470
keine Anwendung auf Spielwaren, die ganz geringe
47
55
4385
34
376
3519
142
Paletots, Uister, 43
Mengen von Sprengſtoffen enthalten.
3531
144
4 4431
6
Zündplättchen (Amorces), die mehr als 7,5 Gramm
(670
1607
45
39
Sprengmiſchung (Knallſalz) auf 1000 Plättchen enthalten, Pelerinen, Joppen 53
(*4
4766
25
264.
15
1646
35
dürfen als Spielwaren nicht in den Verkehr gebracht werden.
75
1678
62
3637
5
und Hosen
Das Feilhalten von phosphorhaltigen Spreng=
34
1685
( 4
41
79
6t2
792 85
ſtoffen (Radaukörner, Krawallſteine, Kracher uſw.) iſt20—30 Prozent 925 44 1850
61
1689
294
25
50
nach § 3 Ziff. 5, bec) genannter Verordnung verboten.
3 12012
21
Hierbei bemerken wir ausdrücklich, daß wir im Zuwider=unter Preis — Desgleichen 987
492.
3111
16
82
handlungsfalle gegen die erwähnten Vorſchriften nach Feſt=
(38₰
1007
19 11902
4990 83
3116
ſtellung der Ueberrretung gegen die betreffenden Geſchäfts=Damenhemden, Beinkleider, 1109 13 190
3159
3914
inhaber unnachſichtlich auf Grund des § 35 der Reichs=
395
3161
2040
gewerbeordnung vorgehen werden. Hiernach kann auf unſeren Nachtjacken und Kissenbezüge 1123
1171 65 12062 48
515
4080 86
324
Antrag den Gewerbetreibenden ſeitens des Provinzialaus= Serie I jedes Wäsche-
1236 9 1 2075 56 13296
4103 36
ſchuſſes der fernere Handel mit Feuerwerkskörpern unterſagt
stück nur . . 50 Pf.
Die Gewinne können bei Herrn Reſtaurateur Hartmann,
werden, wenn Tatſachen vorliegen, welche die Unzuverläſſig=
Darmſtadt, Schloßgraben 13, bis zum 19. Dezember 1913, abends
keit des Geſchäftsinhabers in bezug auf den beabſichtigten Serie IIjedes Wäsche- 150 6 Uhr, abgeholt werden. Bis dahin nicht abgeholte Gewinne ver=
Gewerbebetrieb dartun.
stück nur
. M.fallen zugunſten unſerer Vogelſchutzkaſſe. Für die Käfige, welche
Abgeſehen von dieſem Vorgehen werden ſonſtige
Zu=
nicht zurückgenommen werden können, iſt der Selbſtkoſtenpreis
widerhandlungen gegen die Beſtimmungen nach § 367 Ziff. 5 Herren-Normal- und von 40 Pfennig zu entrichten.
(26210
des R. St. G. B. mit Geldſtrafe bis zu 150 Mk. oder mit
Einsatz-Hemden
Haft beſtraft, ſoweit nicht höhere Strafen — Gefängnis
von 3 Monaten bis zu 2 Jahren — nach § 9 des Reichs=Unterhosen, Jagdwesten
Veriaſung
geſetzes vom 9. Juni 1884 verwirkt ſind.
Sweaters
An bewohnten oder von Menſchen beſuchten Orten iſt
II.
Bei der am 15. Dezember 1913 auf dem V. Polizeirevier
das Abbrenntn von Feuerwerkskörpern verboten.
Hosenträger, Kragenſtattgefundenen Verloſung von Kanarienvögel des Heinrich
Zuwiderhandlungen werden nach § 367 Ziff. 8 des
(B26282
R. St. G. B. mit Geldſtrafe bis zu 150 Mk. oder mit Manschetten und Krawatten.Schneider fielen auf folgende Nummern Gewinne:
Haft bis zu 6 Wochen beſtraft.
Günstige Kaufgelegenheit
Ge=
Ge
Wenn Eltern, Vormünder oder andere Perſonen,
Ge=Loſe winne
Ge= Loſe winne
Ge= 1 Loſe ſwinne Loſe ſwinne
Loſe winne
deren Obhut Kinder unter 12 Jahren oder ſonſtige unzu=
für praktische (*3704a
rechnungsfähige Perſonen anvertraut ſind, es an der er=
1223
342 43
25 1742
90.
2763 13
forderlichen Aufſicht haben fehlen laſſen und, wenn dieſe
411 33
1275
10
2162
Perſonen während der Zeit, in der ſie ohne ſolche Aufſicht Weihnachts-Geschenke! I 100
521
2270 30
1320
22
41
waren, die vorgenannten Beſtimmungen übertreten haben,
55
545 11 I 1334
19
4mn)
2412 16
ſo werden nach Art. 44 des Heſſ. Polizeiſtrafgeſetzes die zur
f
31
1436
2428
744
6 . 1
Beaufſichtigung verpflichteten Perſonen beim erſten Falle
853
1507
2507 40
Kaurhaus lur
14
polizeilich verwarnt, im Wiederholungsfalle mit der im
2552
1
5
1556
1190
26
Geſetz vorgeſehenen Strafe belegt.
(25393a
3226
1200
38
317
1666 44 1 2698 34
3246 42
Darmſtadt, den 3. Dezember 1913.
1654 29
1204 17
2757
2500
294 1. 12
37
45
Großherzogliches Polizeiamt.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
Nummer 308.
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62,50
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Karlsruhe . . . . . . . 94,00 20 Francs=Stücke . . . . 16,15
(65
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Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
Seite 13.
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Seite 14.
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155
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182 (—
—
154 ——1 ) 147
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-
. 189 (—
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Literariſches.
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— Trowitzſchs Damenkalender für 1914 Roſtock .
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157
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Sport, Spiel und Turnen.
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150 Mk.) erſcheint ſoeben. Der Damenwelt ſoll er hier= Hannover
Fußball in der Marine.
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mit aufs beſte empfohlen ſein. Ein Notizbuch für tägliche Düſſeldorf .
170
192
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Welch ungeahnten Aufſchwung der Fußballſport in Eintragungen, nach außen und innen gleich zierlich und Köln .
165
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170 (*2½)
der Marine genommen hat, zeigen die alljährlichen geſchmackvoll, eignet er ſich um ſo mehr zum Taſchenbuch Frankfurta. M. 195½ (F ½) 162½(
164
Meiſterſchaftsſpiele, die die Beſatzungen der verſchiedenen ſeiner Dame, als er nur geringen Platz beanſprucht und Mannheim . . 197½(
170
175 (—
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enthält alles Wiſſenswerte. Der 1 Straßburg . . 205 (—
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iſche Teil weiſt wiederum eine München
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 191,50 (—0,50),
Zuſammenſetzung auf. Dabei
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n kleinen Buches, das ein ſehr Mai 197.50
pbol März 162,10 (— 1,40), Chikago Dez. 138.05 (— 1,95).
nur 1,50 Mk.
Roggen: Berlin Dez. 159,25 —), Mai 162,75 (—
1,25).
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Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg unverzollt ſchwim.
ſchaftliches.
112 (—2), Januar 112 (—2,50), Mais Argent. ſchwim.
Wochenbericht
103,50 (—), Donau Nov./ Dez. 109,50 (P1, Odeſſa
Deutſchen Landwirtſchaftsrats prompt 107 (* 1) Mark.
§ 15. Dezember.
beſtand angeſichts der nahen
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
nternehmungsluſt, als die
Un=
eiteren Entwickelung überall Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
Trotzdem war die Stimmung 3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
it behauptet und die Preiſe ha=
Veränderung erfahren. Argen=
Geborene. Am 29. Nov.: dem Wirt Adam Keil,
uſchende Erdruſchreſultate, und Gervinusſtr. 41, ein S. Philipp. Am 8 Dez.: dem
Geo=
ſich ſo kurz vor Beginn der Ex= meter 1. Klaſſe, Philipp Buxbaum, Saalbauſtr. 40 eine
ebot vom La Plata zeigt. Auf= T. Lieſelotte Dina. Am 14.: dem Reſervelokomotivführer
letzten Tagen die Meldung, daß Guſtav Hätſcher, Patlaswieſenſtr. 37, eine T. Anna
tee ſich bei der Berechnung der Katharina. Dem Bahnarbeiter Joſeph Zimmer,
Eliſa=
etwa 16½ Millionen Tonnen bethenſtr. 39, ein S. Johann Joſeph. Am 12.: dem Bäcker
auch von einer Rekordernte nicht Gottfried Fritz Große Ochſengaſſe 39, eine T. Anna
anntlich ſtanden die bisherigen Eliſabeth. Am 13.: dem Eiſendreher Chriſtian Kögel,
Cee0
inem rechten Verhältnis zu den Feldbergſtr. 82, ein S. Valentin Chriſtian.
en Ernteſtatiſtik, doch war man
Eheſchließungen. Am 10. Dez.: Ingenieur Ignacy
annte Beleihungsſyſtem zurück=
Nower zu Bonn, mit Anna Maria Döring, hier. Am
(
ichen die gewährten Vorſchüſſe
11.: Unteroffizier im Jäger=Regiment zu Pferde Nr. 13
,aber man darf nicht vergeſſen,
n Banken zur Verfügung geſtell: Euſtav Fehſe zu Saarlouis, mit Stütze der Hausfrau
I 600 Millionen Mark handelt, Johanna Körner hier. Steinmetz Wilhelm Arnold
s zur Ernte doch nur beſcheidene hier, mit Krankenpflegerin Eliſabethe Müller zu
Keſſel=
h würde eine Enttäuſchung der bach. Am 13.: Schloſſer Georg Schäfer, mit
Verkäufe=
fnungen für die weitere Markt= rin Marie Amann, beide hier. Meſſerſchmied Karl
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Zewicht fallen. Auf den deut= 2Adolph hier mit Kathacina Kaiſer zu Lauterbach.
ſchäft in der Berichtswoche ſehr Milchhändler Karl Roth mit Anna Wieſener, beide
en ſich verhältnismäßig gut be= hier. Landwirt Adam Bender IV., mit Marie Steitz,
5
t behielt mäßigen Umfang, und beide in Braunshardt.
Geſtorbene. Am 11. Dez.: Eugen von Homeyer,
er Kurſe auch weitere
Exportge=
ht gegen frühere Abſchlüſſe noch Oberſt a. D. 70 J. ev., Rheinſtr. 43. Johanna Kauf=
In Berlin ſtützten Deckungen mann ohne Beruf 70 J., iſr., aus Rimbach, hier Grafen=
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end Mai um 2½ Mark niedri= ſtraße 9. Am 12.: Margarethe Pfeiffer Ehefrau des
eht. Roggen hatte ſowohl im Landwirts, 58 J., ev., aus Asbach, hier Dieburgerſtr 21.
ferungsgeſchäft ruhigen Verkehr Am 13.: Andreas Hermann Haug, Schreinerlehrling,
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iſen. Haſer behielt ſchleppenden 14 J., ev., Schwanenſtr. 2. Philippine Eliſabeth
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rfirmen ihre Anſchaffungen ein= mann, 11 Monate, ev Tochter des Fuhrmanns,
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itäten waren ſelbſt zu gedrücktenſſtraße 9. Am 14.: Margarethe Schwarz, geb. Merz,
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Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
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[ ← ][ ][ → ] 1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
N 308.
Mittwoch, 17. Dezember.
1913.
Mittwoch, 17. Dezemher.
Weizen
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Daer
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( —
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. 189 ( —
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Magdeburg . 188 (*2
)158 (*1
eignis lebhaften Anteil nehmen.
178 (—
(— ) 163 (—1
Halle . . . . 1
hehenund proderien-Preis
(—1
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Leipzig .
derOrigindlschachtel. -I
Literariſches.
35 (—6
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Dresden . . . 1
15 (*1
180 (*2
152 (—1 1
154 (—
— Trowitzſchs Damenkalender für 1914 Roſtock . .
92
157 (—
(—1
168 (—
192
(Trowitzſch u. Sohn, Berlin SWV. 48, Preis hübſch geb. Hamburg
Sport, Spiel und Turnen.
183 (—1
159 (—1 ) 162 (—2 1
150 Mk.) erſcheint ſoeben. Der Damenwelt ſoll er hier= Hannoper
Fußball in der Marine.
3 (—2 ) 166 (—
170 (—
mit aufs beſte empfohlen ſein. Ein Notizbuch für tägliche Düſſeldorf . . 19.
158 (—2
(—3
(—3
19.
165
Welch ungeahnten Aufſchwung der Fußballſport in Eintragungen, nach außen und innen gleich zierlich und Köln
170 (*2½)
der Marine genommen hat, zeigen die alljährlichen geſchmackvoll, eignet er ſich um ſo mehr zum Taſchenbuch Frankfurt a. M. 195½ (F ½) 162½ (—
164
37½ (—
me, als er nur geringen Platz beanſprucht und Mannheim . . 1
ein
170
Da
Meiſterſchaftsſpiele, die die Beſatzungen der
verſchiedenen=
e
175 (— I 177½ (—
enthält alles Wiſſenswerte. Der Straßburg . . 205 (—
-
-
164 (*3 1
166
200
tiſche Teil weiſt wiederum eine München .
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 191,50 (—0,50),
Zuſammenſetzung auf. Dabei
E
n kleinen Buches, das ein ſehr Mai 197,50 (— 2,50), Peſt April 192,65 —— 2,(5),
Liver=
pool März 162,10 (— 1,40), Chikago Dez. 138.05 (P1,95).
nur 1,50 Mk.
Roggen: Berlin Dez. 159,25 (—), Mai 162.75 (— 1,25).
Hafer: Berlin Dez. 151,25 (—0,50), Mai 157,75 (—1,50).
8éJ Jaffee
Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg unverzollt ſchwim.
ſchaftliches.
112
2), Januar 112 (—2.50), Mais Argent. ſchwim.
Wochenbericht
103,50 (—), Donau Nov. Dez. 109,50 (*1., Odeſſa
Wir beziehen die (Kohbohne in großen Mengen direkt vom
Deutſchen Landwirtſchaftsrats prompt 107 (* 1) Mark.
Ursprungsland oder den Seeplätzen.
§ 15. Dezember.
In unserer, mit den neuesten -Maschinen eingerichteten
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beſtand angeſichts der nahen
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt i.
Unternehmungsluſt, als die
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rösterei werden alle Kaffeesorten garantiert naturell ohne irgend
veiteren Entwickelung überall Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
welchen Gusatz geröslei.
Trotzdem war die Stimmung 3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
ut behauptet und die Preiſe ha=
Unsere sorgfältig ausgewählten Mischungen vereinen vortreff-
Veränderung erfahren. Argen=
Geborene. Am 29. Nov.: dem Wirt Adam Keil,
liche Qualität mit billigem Preis und haben sich seit Jahrzehnten
luſchende Erdruſchreſultate, und Gervinusſtr. 41, ein S. Philipp. Am 8 Dez.: dem
Geo=
das Vertrauen immer weiterer Konsumentenkreise erworben.
ſich ſo kurz vor Beginn der Ex=meter 1. Klaſſe Philipp Buxbaum, Saalbauſtr. 40, eine
ebot vom La Plata zeigt. Auf=T. Lieſelotte Dina. Am 14.: dem Reſerbelokomotivführer
Die Bieferung nach den Verkaufsstellen erfolgt in kurzen
Swischen=
letzten Tagen die Meldung, daß Guſtav Hätſcher, Patlaswieſenſtr. 37, eine T. Anna
räumen. Der Käufer erhält daher siets frische Röstwane.
itee ſich bei der Berechnung der Katharina Dem Bahnarbeiter Joſeph Zimmer,
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t etwa 16½ Millionen Tonnen bethenſtr. 39. ein S. Johann Joſeph. Am 12.: dem Bäcker
auch von einer Rekordernte nicht Gottfried Fritz Große Ochſengaſſe 39, eine T. Anna
wird in nachstehenden
kanntlich ſtanden die bisherigen Eliſabeth. Am 13.: dem Eiſendreher Chriſtian Kögel,
einem rechten Verhältnis zu den Feldbergſtr. 82, ein S. Valentin Chriſtian.
365WEEé Mischungen geliefert:
en Ernteſtatiſtik, doch war man
Eheſchließungen. Am 10. Dez.: Ingenieur Ignacy
kannte Beleihungsſyſtem zurück=
Nower zu Bonn, mit Anna Maria Döring, hier. Am
ichen die gewährten Vorſchüſſe
No. 1 Extrafeiner Qualitäts-Kaffee .
e, aber man darf nicht vergeſſen, 11.: Unteroffizier im Jäger=Regiment zu Pferde Nr. 13
Pfund Mk. 2.—
n Banken zur Verfügung geſtell= Euſtav Fehſe zu Saarlouis, mit Stütze der Hausfrau
„ 2 Costarica-Mischung
0
„ „ 1.80
a 600 Millionen Mark handelt, Johanna Körner, hier. Steinmetz Wilhelm Arnold
s zur Ernte doch nur beſcheidene hier, mit Krankenpflegerin Eliſabethe Müller zu Keſſel=
„ 3 Guatemala-Mischung
„ „ 1.60
h würde eine Enttäuſchung der bach. Am 13.: Schloſſer Georg Schäfer, mit Verkäufe=
„ 4 Special-Mischung, kräftig, aromatisch
finungen für die weitere Markt=rin Marie Amann, beide hier. Meſſerſchmied Karl
„ 1.50
Gewicht fallen. Auf den deut=Adolph hier mit Katharina Kaiſer zu Lauterbach.
„ 5 Consum-Mischung, sehr preiswert.
eſchäft in der Berichtswoche ſehr Milchhändler Karl Roth mit Anna Wieſener, beide
„ „ 1,40
ten ſich verhältnismäßig gut be= hier Landwirt Adam Bender IV., mit Marie Steitz,
„ 6 Santos, naturell geröstet .
3. 2.
„ „ 1.20
ot behielt mäßigen Umfang, und beide in Braunshardt.
Geſtorbene. Am 11. Dez.: Eugen von Homeyer,
Irer Kurſe auch weitere
Erportge=
eht gegen frühere Abſchliſſe noch Oberſt a. D., 70 J. ev., Rheinſtr. 43. Johanna Kauf=
E
In Berlin ſtützten Deckungen mann ohne Beruf 70 J., iſr., aus Rimbach, hier
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end Mai um 2½ Mark niedri= ſtraße 9 Am 12.: Margarethe Pfeiffer. Ehefrau des
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teht. Roggen hatte ſowohl im Landwirts, 58 J., ev., aus Asbach, hier Dieburgerſtr 21,
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Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
Seite 16.
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N 308.
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1913.
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Roggen
ihr errungene Sieg über die bekannte Berliner Ligamann= Königsberg. . 200 4— ) 152½ (* ½) 160 (*—3
Edemaufdermertudcss ſchaft „Hertha” in Sportskreiſen noch in beſter Erinne= Danzig .9:
161 (—3 1
154
rung ſein.
154 (—1 ) 154 (—1
Woberabister
Stettin . . . 180 (—
-
(—
Schon jetzt bringt man dieſem Weihnachtsſpiel in Poſen . . . 186
(—
155
151
denherfvollsfen Schufzvor
( —
allen Kreiſen lebhaftes Intereſſe entgegen, insbeſondere Breskau. . . 182 (—
154 (—1 ) 147
Fusenfleiserfeif Kaffarrhg ſind es die Militärbehörden, die an dieſem ſportlichen Er= Berlin
156½ (— ½) 176 (— )
. 189
.
bilden-VrräffgindllenApo
eignis lebhaften Anteil nehmen.
Magdeburg . 188 (*2 ) 158% (41
169
7 (—
7 —
165 (*1
hehenund Drogerien-Preis
178
Halle . . . .
37
(—1
162 (—
165 (—1
Leipzig . .
182
derOrigindlschachtel.1I
Literariſches.
(—.
155 (—1
Dresden . . . 185
3 ) 156 (—1
(—
154
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180 (*2
152 (—1
197
(—1
157 (—
168
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185 (*1
159 (—1
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166
170 (—
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192 (—8
158 (—
165 (—3
Welch ungeahnten Aufſchwung der Fußballſport in Eintragungen, nach außen und innen gleich zierlich und Köln .
170 (*2½)
der Marine genommen hat, zeigen die alljährlichen geſchmackvoll, eignet er ſich um ſo mehr zum Taſchenbuch Frankfurta. M. 195½ (4 ½) 162½
-
164
197½t—
Meiſterſchaftsſpiele, die die Beſatzungen der verſchiedenen einer Dame, als er nur geringen Platz beanſprucht und! Mannheim.
170
(— ) 177½(—
170
Schiffe und Verbände um die Marine=Meiſterſchaft aus= leicht an Gewicht iſt. Er enthält alles Wiſſenswerte. Der Straßburg . . 205 (—
—)
-
166
200
164 (*3
tragen und die ſtets erſtklaſſige Mannſchaften zuſammen= beigegebene kleine belletriſtiſche Teil weiſt wiederum eine München
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 191,50 (— 0,50),
bringen. Von der Torpedodiviſion mit 2—300 Köpfen Be=ſehr Flückliche, feinſinnige Zuſammenſetzung auf. Dabei
ſatzung bis zum modernen Schlachtſchiff mit über 600 iſt der Preis des eleganten kleinen Buches, das ein ſehr Mai 197.50 (— 2,50), Peſt April 192,65 (— 2,/5),
Liver=
pdol März 162,10 (— 1,40), Chikago Dez. 138.05 (— 1,95).
Mann Beſatzung beteiligen ſich an dieſen Kämpfen, woreizendes Geſchenk bildet, nur 1,50 Mk.
Roggen: Berlin Dez. 159,25 ——), Mai 162,75 (— 1,25).
die einzelnen Verbände unter ſich und ſpäter das Nordſee=
Hafer: Berlin Dez. 151.25 (—0,50), Mai 157,75 (—1,50).
geſchwader gegen das des Oſtſeegeſchwaders ſpielt und auf
Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg unverzollt ſchwim.
Landwirtſchaftliches.
dieſe Weiſe der Meiſter feſtgeſtellt wird. Auch die Schiffe=
112 (—0 Januar 112 (—2.50), Mais Argent. ſchwim.
auf den Auslandspoſten benutzen ſtets die Gelegenheit mit
Getreide=Wochenbericht
103,50 (—), Donau Nov. Dez. 109,50 (*1., Odeſſa
Mannſchaften bekannter und befreundeter Schiffe
Weti=
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats prompt 107 (* 1) Mark.
ſpiele auszutragen. Die Mittelmeerdiviſion benutzt dieſe
vom 9. bis 15. Dezember.
Gelegenheit ſtets in dem öſterreichiſchen Kriegshafen Pola
Im Getreidehandel beſtand angeſichts der nahen
und haben unſere Blaujacken ſchon öfters ſchöne Siege
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
auf dem grünen Raſen errungen. Das kleine Stations=Feiertage um ſo weniger Unternehmungsluſt, als die
Un=
ſchiff „Loreley” am Bosporus benutzt ſtets die Anweſen= gewißheit bezüglich der weiteren Entwickelung überall Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
heit in Konſtantinopel zu einem Wettſpiel gegen dieſe oder Zurückhaltung veranlaßt. Trotzdem war die Stimmung 3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
jene Mannſchaft und ſchon öſters hat der Internationale an den meiſten Märkten gut behauptet und die Preiſe ha=
Fußballklub in Konſtantinopel vor den Waſſerratten die ben keine nennenswerte Veränderung erfahren. Argen=
Geborene. Am 29. Nov.: dem Wirt Adam Keil,
Segel ſtreichen müſſen. Selbſt in Stutari wo vor noch tinien berichtet über enttäuſchende Erdruſchreſultate, und Gervinusſtr. 41, ein S. Philipp. Am 8 Dez.: dem
Geo=
garnicht langer Zeit die Kriegsfurie die Fackel ſchwang, es iſt bemerkenswert, daß ſich ſo kurz vor Beginn der Ex=meter 1. Klaſſe, Philipp Buxbaum, Saalbauſtr. 40, eine
haben deutſche Marinefußballer einen ſchönen Sieg üver portſaiſon nur wenig Angebot vom La Plata zeigt. Auf= T. Lieſelotte Dina, Am 14.: dem Reſervelokomotivführer
die Mannſchaft des dortigen öſterreichiſchen Kommandos merkſamkeit erregte in den letzten Tagen die Meldung, daß Guſtav Hätſcher, Pallaswieſenſtr. 37, eine T. Anna
erringen können. Auch ganz im Oſten, in unſerer jüngſten das ſtatiſtiſche Zentralkomitee ſich bei der Berechnung der Katharina. Dem Bahnarbeiter Joſeph Zimmer, Eliſa=
Kolonie in Kiontſchau, vo ſtets alle Flaggen wehen, tragen ruſiſchen Geſamternte um etwa 16½ Millionen Tonnen bethenſtr. 39, ein S. Johann Joſeph. Am 12.: dem Mäcker
die Deutſchen ihre Wettſpiele gegen Engländer, Franzoſen geirrt habe und daß daher auch von einer Rekordernte nicht Gottfried Fritz Große Ochſengaſſe 39, eine T. Anna
die Rede ſein könne. Bekanntlich ſtanden die bisherigen Eliſabeth. Am 13.: dem Eiſendreher Chriſtian Kögel,
und Ruſſen aus und ſind ob ihrer Fairnes ſehr gerne ge=
Leiſtungen Rußlands in keinem rechten Verhältnis zu den
Feldbergſtr. 82, ein S. Valentin Chriſtian.
ſehene und beliebte Sportsleute. Gerade hier im fernen hohen Zahlen der amtlichen Ernteſtatiſtik, doch war man
Oſten hat ſich der Sport immer der weitgehendſten Unter=
Eheſchließungen. Am 10. Dez.: Ingenieur Ignacy
ſtützung der Behörden zu erfreuen, die ſelbſt große Koſten geneigt, dies auf das bekannte Beleihungsſyſtem zurück=
Nower zu Bonn, mit Anna Maria Döring, hier. Am
zuführen. Gewiß ermöglichen die gewährten Vorſchüſſe
nicht ſcheuten, um die Austragung dieſer friedlichen Wett= ein Zurückhalten der Ware, aber man darf nicht vergeſſen, 11.: Unteroffizier im Jäger=Regiment zu Pferde Nr. 18
käupfe zu ermöglichen. Ueberall da, wo unſere Blau= daß es ſich bei den von den Banken zur Verfügung geſtell= Euſtav Fehſe zu Saarlouis, mit Stütze der Hausfrau
jacken öfters an Land gehen können, benutzen ſie die Ge= ten Mitteln nur um etwa 600 Millionen Mark handelt, Johanna Körner, hier. Steinmetz Wilhelm Arnold
legenheit ihre Kräfte zu meſſen, und meiſtens mit Erfolg. alſo um eine im Verhältnis zur Ernte doch nur beſcheidene hier, mit Krankenpflegerin Eliſabethe Müller zu Keſſel=
Der F.=C Olympia Darmſtadt, der ſchon ſeit Summe. Selbſtverſtändlich würde eine Enttäuſchung der bach. Am 13.: Schloſſer Georg Schäfer mit Verkäufe=
Jahren dem Darmſtädter Sportpublikum auf Weihnachten auf Rußland geſetzten Hoffnungen für die weitere Markt=rin Marie Amann, beide hier. Meſſerſchmied Karl
und Oſtern die Bekanntſchaft hervorragender Fußball= geſtaltung erheblich ins Gewicht fallen. Auf den deut= Adolph, hier, mit Katharina Kaiſer zu Lauterbach.
mannſchaften vermittelt, hat in dieſem Jahr auf den erſten ſchen Märkten war das Geſchäft in der Berichtswoche ſehr Milchhändler Karl Roth mit Aung Wieſener beide
Weihnachtsfeiertag eine ganz beſonders intereſſante Mann= ſtill, aber die Preiſe konnten ſich verhältnismäßig gut be= hier. Landwirt Adam Bender IV., mit Marie Steitz,
ſchaft für ein Gaſtwettſpiel nach Darmſtadt ver=1 haupten denn das Angebot behielt mäßigen Umfang, und beide in Braunshardt.
pflichtet.
Geſtorbene. Am 11. Dez.: Eugen von Homeyer,
wenn die ſchwachen Pariſer Kurſe auch weitere Exportge=
Die Marinemannſchaft. S. M. S. Schiff „Poſen”.
ſchäfte erſchwerten, ſo beſteht gegen frühere Abſchlüſſe noch Oberſt a. D. 70 J. ev., Rheinſtr. 43. Johanna
Kauf=
die aus erſtklaſſigen Spielern der verſchiedenſten deutſchen viel Deckungsbedürfnis. In Berlin ſtützten Deckungen mann ohne Beruf 70 J., iſr., aus Rimbach, hier Grafen=
Ligapereinen zuſammengeſetzt iſt, wird am erſten Feiertag, den Dezemberpreis, während Mai um 2½ Mark niedri= ſtraße 9. Am 12.: Margarethe Pfeiffer Ehefrau des
auf dem Olympiaſportplatz gegen die erſte Mannſchaft des ger als vor acht Tagen ſteht. Roggen hatte ſowohl im Landwirts. 58 J., ev., aus Asbach, hier Dieburgerſtr. 21.
hieſigen F.=C. Olympia, am zweiten Feiertag gegen die Waren= als auch im Lieferungsgeſchäft ruhigen Verkehr Am 13.: Andreas Hermann Haug, Schreinerlehrling,
bekannte Liga=Mannſchaft des Vereins für Raſenſpiele! bei wenig veränderten Preiſen. Haſer behielt ſchleppenden 14 J., ev., Schwanenſtr. 2. Philippine Eliſabeth Sge=
Mannheim, den mehrjährigen Weſtkreismeiſter, antreten. Abſatz. zumal die Ausfuhrfirmen ihre Anſchaffungen ein= mann, 11 Monate, ev., Tochter des Fuhrmanns, Grafen=
Die zu Gaſt kommende Marinemannſchaft beſitzt den ſchränkten: geringere Qualitäten waren ſelbſt zu gedrückten ſſtraße 9. Am 14.: Margarethe Schwarz, geb. Merz,
Titel Meiſter der Hochſeeflotte”, den ſie durch ihr präch=i Preiſen ſchwer unterzubringen. Futtergerſte war anfangs Witwe des Werkmeiſters 60 J., ev., Mauerſtr. 32. Eliſe
tiges Spiel gegen die weiter exiſtierenden Matroſenmann= feſt, mußte zuletzt aber im Preiſe nachgeben, als die zweite Schäfer, geborene Pfeffer, Witwe des Schneidermeiſters.
ſchaften der Kaiſerlichen Marine, ohne Spielverluſt ſich Hand mit ſtärkerem Angebot hervortrat, Mais hatte bei 71 J., ev., Kaupſtr. 30. Hermann Hirche, Schreiner, 60
erworben hat. Die Mannſchaft hate in den letzten Jahren feſten Preiſen ruhiges Geſchäft. Es ſtellten ſich die Preiſe J., ev., Grafenſtr. 9. Am 15.= Anna e Schneider, Privatin,
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ſtehen. Und auch an das Ohr des franzöſiſchen Leutnants ſpäter ſtand er in der Heiligengeiſtſtraße.
Anno dazumal.
Unſchlüſſig drebte er ſich ein paarmal hin und her. Er
im Hauſe des Bankiers Sglomon drangen die Glocken=
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
ſchläge. Der ſetzte ſich im Bette auf, griff nach Schwamm wußte wohl, wohin er wollte. Nach der Roſenſtraße. Wo
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und Feuerſtein, ſchlug einen Funken und hatte bald die ſie nur ſein mochte? Erkundigt hatte er ſich ja ſchon; faſt
Alle Rechte vorbehalten.
Wachskerze, die auf einem Tiſchchen neben ſeinem Betteauswendig gelernt hatte er den Beſcheid, den ein fran=
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin,
ſtand, entzündet. Einen Moment noch ſammelte er ſeinezöſiſch ſprechender Berliner Bürger ihm gegeben hatte.
(Nachdruck verboten.)
14
Gedanken; dann ſprang er mit einem Satz aus dem Bette. 1 Ein enges, unanſehnliches, unſauberes Gäßchen mit einem
Sechſtes Kapitel.
Schnellen Schrittes ging er hinüber zum Fenſter, und Brunnen auf der einen Seite. Eine Straße, in der die
Berlin ſchlief.
Nicht nur die Menſchen; die ganze Stadt ſchien zu die Vorhänge und Gardinen prüfend, meinte er halblaut: unſauberſten und unlauterſten Elemente der preußiſchen
Licht dürſte hier wohl kaum durchſchimmern. Ich Hauptſtadt ſich allabendlich zuſammenfinden.
ſchlafen. Todesſtille, Finſternis und laue Luft. Lau und
Er lächelte bei dem Gedanken, daß er den, den er
ſtill und einſchläfernd, wie an einem Sommernachmittag glaube, wenn der Nachtwächter, den ich geſtern tnten
hörte, hier Licht durchſcheinen ſieht, möchte er meinen, daß ſuchte, nur immer in einer ſolchen Straße finden würde,
auf einem Friedhof.
ob das nun Berlin, Wien, Paris oder Madrid war. ver=
Plötzlich ertönte ein weithinſchallender, dröhnendyr es hier brennt.
Und gleichſam als Antwort auf ſeine Worte hallte! ſtand ſich bei ihm von ſelbſt. Und dieſe Straße ſollte
Glockenſchlag. Und noch einer. Zwölfmal hintereinander.
„Vom Turm der Petrikirche ward die Mitternachtsſtunde plötzlich die Straße von ſchweren Schritten wider, und beim Aonen Markt dicht bei der Hauptwache linker Hand
anfangen und an der Neuen Friedrichſtraße enden. So
eine Stimme rief in monotonem Singſang:
verkündet.
war ihm geſagt worden.
Hört, Ihr Leute, und laßt Euch ſagen:
Aber Berlin mochte doch nicht ſo tot ſein, wie es
Die Glock’ hat eben zwölf geſchlagen;
Wenn er jetzt nur gewußt hätte, wie er gehen ſollte.
ſchien; denn die Schläge drangen an menſchliche Ohren
Bewahrt das Feuer und das Licht — —
Aufs Geratewohl ging er die Heiligegeiſtſtraße entlang
und wurden gehört. Sie drangen an die Ohren
Lieſe=
bis zur Neuen Friedrichſtraße und verſuchte die hölzernen,
Die Schritte verhallten.
lottes, die in Gedanken an den franzöſiſchen Offizier nicht
Der Offizier teilte die Fenſtervorhänge ein klein wenia verwitterten Schilder zu entziffern, die als
Straßenmar=
ſchlafen konnte und von eins bis zwölf die Schläge
mit=
zählte Sie drangen an die Ohren des Leutnants Franz und blickte hinaus. Matt leuchtete das Flämmchen in kierung an den Ecken ſtanden. Es war fraglich, ob ihm
Schwabe, den ſeine Gedanken an das blonde Berliner der Laterne des Nachtwächters; noch einen Augenblick, dies am Tage gelungen wäre; bei Nacht war es
vergeb=
liches Bemühen. So ſchritt er weiter in der Hoffnung,
Mädchen nicht ſchlafen ließen; auch er zählte mit. Sie und nun war es verſchwunden.
Der wäre vorläufig aus dem Wege, nun an die doch noch auf einen Menſchen zu ſtoßen, der ihm Beſcheid
drangen an die Ohren Fritz Dögens, der ſich fiebernd im
ſagen könnte. Aber weit und breit zeigte ſich niemand.
Bett wälzte und, durch die Nacht zur Untätigkeit gezwun= Arbeit!
Im Zeitraum von wenigen Minuten hatte der Fran=
Wäre er in irgendeine Seitenſtraße eingebogen, ſo
gen, mit weit geöffneten Augen, als ſähe er ſich ſeine
Pläne an der Decke des Zimmers entwickeln, ungeduldig zoſe ſich angekleidet. Einen Moment zögerte er noch, ob wäre er von ſeinem Ziel abgekommen. Da er aber die
den kommenden Morgenkerwartete. Sie drangen an dieer den Säbel umſchuallen ſollte. Dann tat er es, löſte Heiligegeiſtſtraße bis zum Ende verfolgte, kam er zur
Ohren des Bankiers Sglomon, der nicht einſchlafen konnte, aber die Waffe vom Haken los und nahm ſie unter den Neuen Friedrichſtraße. Von dieſer Ecke aus nahm er
eine kleine Gaſſe jenſeits des Fahrdammes wahr, aus
weil er ſich noch immer nicht klar darüber war, wie er Arm, wahrſcheinlich, um deren Klirren zu verhindern.
Dann, die brennende Kerze in der Hand, öffnete er deren Häuſerfenſtern ſowohl aus den verſchiedenen
Stock=
dem jungen Feldmedikus behilflich ſein wollte. Und ſie
rangen andie Ohrenſeiner Tochter Rütt, dierim Geiſte vorſichtig die Tür, zog ſie ebenſo vorſichtig wieder ins werken, als auch aus den Erdgeſchoſſen ihm mattes Licht
Nummer 308.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
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in welchem ſich die beiden Franzoſen an einem runden, uns
ich den Führer ſpielen darf.
in der Umgegend.
gehobelten Tiſch gegenüberſaßen. Zwiſchen ihnen brannte
Der Leutnant lachte.
Ich glaube, da hätten wir ſie ſchon!
Daß Du die Roſenſtraße kennſt, will ich Dir glauben.; eine Kerze, vor ihnen ſtand die Flaſche Moſel und zwei
Haſtig ſchritt er darauf los. Aus dem vierten Hauſe
Wer kannte in Paris die Rue Montmartre beſſer als Du? Gläſer. Gedämpft tönte der Lärm aus dem Lokel zu
drangen dumpfer Lärm und franzöſiſche Laute an ſein
Wer in Madrid beſſer die Calle d’Alcala? Uebrigens bin ihnen herein.
Ohr.
Der Leutnant ſchenkte ein.
ich nicht gekommen, die Roſenſtraße kennen zu lernen!
Voilä!
Auf Deine Geſundheit, Gaſton!
Nicht, mon lieutenant?. Ich hatte ſchon geglaubt
Die Ihrige, mon lieutenant!
Er ſtieg hinunter, ſtieß die Tür auf und ſah vorerſt — 1 und mich darauf gefreut, daß ich, wie damals in Ma=
Sie tranken.
nichts. Der ganze Raum war mit undurchdringlichem drid
Rate mal, wozu ich Dich aufgeſucht habe, Gaſton.
Tabaksqualm angefüllt; es roch nach Bier und Schnaps.
Der Leutnant hielt warnend den Finger hoch.
Es war alſo nicht Zufall —
Wie betäubt, blieb er einen Moment am Eingang ſtehen.
Laß das jetzt.
Gott bewahre! Dich ſuchen kam ich.
Dann ſchlug jemand hinter ihm die Tür zu.
Und mit einem unangenehm veränderten Ausdruck im
Gaſton grinſte.
Der Lärm, der bei ſeinem Eintritt einen Augenblick Geſicht fügte er hinzu:
Da kann ich mir wohl denken —
Ich habe mir dieſes Mal eine Roſenſtraße ganz für
verſtummt war, hob von neuem an. Langſam gewöhnten
Na?
ſich ſeine Augen an die Umgebung. Hinter dem Schank= mich allein erſonnen.
So was Aehnliches wie in Madrid vielleicht?
Der Soldat pfiff leiſe durch die Zähne.
tiſch ſtand ein einäugiger dicker Mann, ſchweißtriefend,
Der Leutnant nickte mit dem Kopfe.
Wo können wir ungeſtört reden?
mit hochgekrempelten Hemdsärmeln.
Getroffen, Gaſton! Nur daß es diesmal nicht halb ſo
Geben Sie mir erſt einen Taler.
Der Leutnant drängte ſich durch zum Tiſch und ver=
Ein wenig erſtaunt reichte der Offizier dem Soldaten gefährlich iſt wie damals. Möchteſt Du wieder —
langte einen Likör. Die Uniform mutete merkwürdig an
Für meinen Leutnant gehe ich durchs Feuer!
einen blanken Taler, den dieſer dem einäugigen Wirt auf
in der Umgebung, bewirkte aber, daß man ihm bereit=
Namentlich wenn das Feuer nicht brennt und der
willig Platz machte. Kaum hatte er ſich niedergelaſſen, den Schanktiſch warf.
Eine Flaſche guten Moſel und ein Eckchen, wo wir Gang gut bezahlt wird — was, Gaſton?
ertönte aus dem Hintergrunde des verhältnismäßig großen
Der grinſte wieder. Ein unangenehmes Grinſen, das
ihn ruhig austrinken können, mein Leutnant und ich, ohne
Raumes eine Stimme:
von dem heilloſen Lärm hier beläſtigt zu werden!
bei der unſicheren Kerzenbeleuchtung doppelt widerlich
Bon soir, mon lieutenant!
Jawohl, Meſſieurs! Sofort, Meſſieurs! Wenn ſich wirkte.
Ein großes Gedränge entſtand, bis ſich ein Mann in die Herrſchaften hier hereinbemühen wollen!
Gegen die Bezahlung habe ich gewiß nichts! Was
der Uniform der weſtfäliſchen Infanteriſten durch die
Behender, als man es ihm zugetraut hatte, kam er
aber das Feuer betrifft, ſo glaube ich, daß der Spanier
Menge hindurchgedrängt hatte und nun vor dem Leut=hinter dem Schanktiſch hervor und öffnete eine Tür im
mit dem Dolch damals gerade Feuer genug war.
nant, militäriſch grüßend, aber mit grinſendem Geſicht, Hintergrunde des Lokals.
Front machte.
Gleich mache ich Licht, Meſſieurs! Treten Sie nur=
(Fortſetzung folgt.)
Wollen ſich Herr Leutnant die Roſenſtraße anſehen? inzwiſchen ein.
Nummer 308.
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Seite 23.
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wird bei ihrer Anſelung die Dienſtzeit als Bolsſchuleh). zureichend erkärt haben, halte ich nich für vewpflichtet,
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rer nicht angerechnet, obwohl ihnen das früher verſprochen die Gründe der Regierung nochmals darzulegen. Wenn
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wurde. Das iſt unrecht, wenn es auch dem gegenwärtigen die Regierung über ihre urſprüngliche Vorlage vom 30.
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Geſetz entſpricht. Früher haben die Leute das aber nicht März 1912 in der vorliegenden noch hinausging, und eine
gemußt. Und für dieſe Beamten könnte wohl eine Aus= durchgehende Aufbeſſerung von 14,1 Prozent vorſieht, ſo=
2
nahme gemacht werden. Bedenklich iſt, daß man noch eine war ſie dazu veranlaßt durch die gemeinſchaftliche Reſo=
Stufe für Oberlehrer aufgeſetzt hat. Die Leute werden zu lution der beiden Kammern vom 11. Juli 1912. Es war
alt, ehe ſie in den Genuß des Höchſtgehalts kommen. Die darin ausdrücklich das Entgegenkommen der Erſten Kam=
Begründung, daß manche ſich zu früh penſionieren laſſen, mer gegenüber der Vorlage dieſes Hauſes betont und
ge=
ilhille
iſt nicht ſtichhaltig. Für die Alterspenſionäre und alten ſagt worden, daß über die von der Erſten Kammer feſt=
Witwen wäre eine Aufbeſſerung herzlichſt zu wünſchen geſetzte Höchſtgrenze nicht hinausgegangen werden dürfte.
3geweſen. Wenn die Finanzlage des Landes das jetzt wirk= Gegen die erſte Vorlage bedeutet der heutige Finanzaus=
Teide
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lich noch nicht geſtattet, ſo müßte das doch die Sorge für ſchußvorſchlag ein Mehr von 300000 Mark denn die
Re=
die Zukunft ſein. In der Frage der Würdigkeit ſollte man gierungsvorlage ging ſchon um 130000 Mark über die
Willinpee
nicht gar zu inquiſitoriſch verfahren. Was die Nebenbe= erſte hinaus, und der Ausſchuß geht nochmals um 170000
CIGARETIEN
2
züge der Beamten betrifft, ſo teile ich den Standpunkt des Mark weiter. Es iſt ſchon von den beiden Herren Mini=
Abg. Ulrich. Wo Nebenbeſchäftigung geſtattet oder not= ſtern erklärt worden, daß ſchon finanzielle Gründe einen
wendig iſt, muß unbedingt gefordert werden, daß darunter derartigen Mehraufwand verbieten, und keiner der Redner
die Hauptbeſchäftigung nicht leidet. Zur Beſoldung der hat über die Möglichkeit der Deckung Vorſchläge gemacht.
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Volksſchullehrer iſt immer zu beanſtanden, daß geſagt Es ſind aber noch andere Gründe, die gegen eine
weiter=
wird, erſt kommen die übrigen Beamten, und dann die gehende Erhöhung der Bezüge der Lehrer ſprechen. Die
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Lehrer. Man ſtellt immer der Neuregelung das Geſetz Gleichſtellung mit den mittleren Finanzbeamten iſt nicht
von 1872 gegenüber, wenn die Volksſchullehrerbeſoldung angängig. Schon in den Aufwendungen für die
Ausbil=
in Frage kommt. Nicht aber auch die koloſſal geſtiegene dung bleibt der Lehrer hinter den mittleren Finanzbeamten
Lebenshaltung. Bei jeder den Lehrern gewordenen Auf= zurück. Der Lehrer kommt weiter in früheren Jahren zu
Zweite Lammer der
Stände=
beſſerung hat man nur das unbedingt Notwendige
ge=
feſter Anſtellung, als der Finanzbeamte, und auch die
geben, iſt dem Steigen der Lebenshaltung erſt nachge= Nebenbeſchäftigung bringt ihm mehr ein, als dem Finanz=
82. Sitzung.
kommen, nicht aber vorausgeeilt. Auch heute iſt das ſo; beamten, ſoweit ihm ſolche überhaupt möglich iſt. Uebri=
St. Darmſtadt, 16. Dez.
die Bezüge der Lehrer in mittleren und unteren Stellen gens ſind die Bezüge der Lehrer vom 26. bis 35. Jahre
Am Regierungstiſche: Staatsminiſter Dr. v. Ewald ſind unzureichend. Ein 32jähriger Lehrer iſt ſeit den letz= höher, als die der Finanzbeamten. Bis jetzt hat kein deut=
Exz., Finanzminiſter Dr. Braun Exz., Miniſter desten 34 Jahren von 1050 Mark auf 1900 Mark geſtiegen. ſcher Staat ſeine Lehrergehälter unter dem Geſichtspunkte
Innern v. Hombergk zu Vach Exz., Staatsräte Dr. Bei jedem Arbeiter iſt die Lohnſteigerung prozentual der Gleichſtellung mit den mittleren Beamten geregelt.
Becker, Dr. Beſt, Süffert, Miniſterialräte Hölzin= viel höher. Ein Lehrer von 32 Jahren kann und ſollte Eine moraliſche Bewertung und Abwägung der Leiſtungen
ſer, Dr Weber, Geh. Oberfinanzräte Dr. Rohde, doch ſchon verheiratet ſein. Wie ſoll er mit dieſem Ein= verſchiedener Beamten gegeneinander iſt nicht angängig.
Seip, Oberfinanzrat Balſer, Geh. Legationsrat Dr. kommen eine Familie ernähren. Die Regierungsvorlage Für das Staatswohl ſind alle Beamten gleich wertvoll.
Neidhart, Finanzrat Dr. Michel.
iſt für die Lehrer vollſtändig ungenügend. Die Regierung Ich ſtehe aber nicht an, die Pflichttreue und die vorzüg=
Präſident Köhler eröffnet die Sitzung um 9 Uhr ſtellt wenig oder gar nicht die Tätigkeit der Lehrer einmal lichen Leiſtungen unſerer Lehrerſchaft anzuerkennen. Es
40 Minuten. — Das Haus tritt alsbald in die Tagesord= in Parallele mit anderen gleichbeſoldeten Beamten. Zum iſt aber wichtig, wenn die Lehrer und Beamten Vergleiche
nung ein und folgte die Generaldebatte über die Beiſpiel die Kreisamtsgehilfen werden erheblich höher be= ziehen mit denen anderer Staaten in der gleichen Berufs=
Regierungsvorlage, betreffend
zahlt, als die Volksſchullehrer. Ich will gewiß nichts arbeit; dazu kann dann doch feſtgeſtellt werden, daß die
gegen dieſe Beamtengruppe ſagen, aber man wird mir heſſiſchen Lehrer und Beamten teilweiſe ganz wenig hinter
die Dienſtbezüge der Staatsbeamten und Volksſchullehrer zuſtimmen, daß die Arbeit des Lehrers doch höher zu be= anderen Staaten zurückbleiben, vielfach aber beſſer geſtellt
und deren Hinterbliebenen,
werten iſt. Wir haben damals beim Proviſorium eine ſind. Beim Vergleich der letzten 40 Jahre ergibt ſich ſogar,
ſowie die Deckungsmittel hierfür.
Erhöhung von 11 Prozent des reinen Gehalts bekommen daß die Lehrer Heſſens die höchſte Aufbeſſerung überhaupt
Abg. Bach: Es muß bei der Regelung der Beſold= anſtatt 15 Prozent penſionsfähiger Bezüge, wie es der erhalten haben. Was das Wohnungsgeld betrifft, ſo ſind
Ungsfrage vor allem das Augenmerk darauf gerichtet wer= Wunſch der ganzen Kammer war. Auch heute bleibt die die Lehrer dabei immer noch beſſer daran, als die anderen
den, eine arbeitsfreudige und berufsfreudige Beamten= Regierungsvorlage noch um 129000 Mark hinter dieſer Beamten, die nur zwei Drittel des wirklichen Wohnungs=
und Lehrerſchaft zu ſchaffen. Darüber ſtimme ich mit dem berechtigten Forderung zurück. Die Rede des Herrn geldes erhalten Nach all dem Vorgetragenen kann ich im
Herrn Staatsminiſter vollſtändig überein. Es iſt ein Staatsminiſters hat die Mehrforderung des Ausſchuſſes Intereſſe des Zuſtandekommens der Beſoldungsvorlage
ſchwerer Fehler, daß fortgeſetzt eine Gruppe gegen die ziemlich ſchroff zurückgewieſen. Das hat die Lehrer im nur wiederholt empfehlen, nicht über unſere Vorſchläge
undere ausgeſpielt wird. Ueber dem Einzelnen muß das Lande ſehr verſtimmt. Der Herr Staatsminiſter ſollte hinauszugehen. — Danach tritt eine Pauſe ein,
Wohl des Ganzen ſtehen, das Wohl des ganzen Staates doch wohl bedenken, daß ein Wort der Anerkennung gerade
Der Seniorenkonvent
und des Volkes. Die Arbeit des Finanzausſchuſſes iſt als vom Lehrer als ein moraliſcher Gewinn empfunden wird.
ſsanzes genommen, durchaus anerkennenswert, wenn ich In Preußen und anderen Staaten ſind die Lehrer in vie= hat in der Pauſe, wie Präſident Köhler mitteilt,
be=
nuch in Einzelheiten nicht zuſtimmen kann. Von vielen len Beziehungen beſſer geſtellt. (Redner belegt das mit ſchloſſen, daß heute um 12 Uhr die Plenarſitzung geſchloſſen
Rednern, die das Intereſſe des Steuerzahlers vertreten, Zahlenmaterial.) Das Gegenüberſtellen mit Preußen iſt werden ſoll, um dem Finanzausſchuß noch Gelegenheit zu
Hird überſehen, daß auch die Lehrer und Beamten Steuer=nicht immer gerecht. Es iſt bekannt, daß Preußen früher geben, die Anträge uſw. weiter zu beraten. Weiter iſt
jahler ſind. Die Lage der Steueraufſeher iſt noch nicht ſeine Lehrer am ſchlechteſten bezahlt hat; in nächſter Zeitbeſchloſſen, Mittwoch nachmittag um halb 4 Uhr mit
enügend geregelt. Die dieſen Beamten zugebilligte Zu=ſteht aber eine Neuordnung der Lehrerbeſoldung dort be=der Beratung und Beſchlußfaſſung des Geſetzentwurfes,
lage iſt noch nicht ausreichend. Wenn die Lage der Steuer= vor. Man nehme doch Oldenburg als Vergleichsobjekt, betreffend Gewährung eines Darlehens von einer
ufſeher nicht gebeſſert, ihre Bezüge nicht erhöht werden, das ſeine Neubeſoldung ſchon durchgeführt hat. Dem Million Mk. an die Zentralkaſſe der
Landwirtſchaft=
wird es ſchwer halten, für dieſe Beamtenſchaft noch gutes Finanzausſchuß möchte ich namens der Lehrerſchaft herz= lichen Genoſſenſchaften, zu beginnen. Weiter iſt beſchloſ=
Material zu bekommen, und darunter wird letzten Endes lichſten Dank ausſprechen, wenn wir auch nicht mit allem ſen, die Abſtimmung über vie gegenwärtige Vorlage, falls
wieder der Staat leiden müſſen. Erſtrebenswert wäre es, zufrieden ſein können. Redner geht dann auf Einzelheiten die Beratung heute erledigt wird, morgen nicht vor 10 Uhv
finer gewiſſen Klaſſe von Unterbeamten die Möglichkeit der Ausſchußarbeit ein, doch gehen ſeine Ausführungen vorzunehmen. Endlich wird an die Beſichtigung der
Aus=
zut geben, in eine fhöhere Stelle aufzurücken; wenn auch in der wachſenden Unruhe im Hauſe vielfach verloren. Was ſtellung im Gewerbemuſeum heute nachmittag erinnert.
nur ſolchen Leuten, die ſich durch perſönliche Tüchtigkeit die Nebenbezüge der Lehrer betrifft, ſo rechnet der Aus=Aba. Dr. Weber bittet zur Geſchäftsordnung, das Geſetz,
buszeichnen, und nach Beſtehen eines Examens. Dazu ge=ſchuß unter anderem die Funktionszulage als Hauptlehrer betr. die Hypothekenbank, mit dem Antrag betr.
hören namentlich die Schreibgehilfen an den Kreisämtern, auch als Nebenbeſchäftigung. Ich habe bisher gemeint, das Darlehen von einer Million Mark an die
Genoſſen=
hie Hilfsgerichtsſchreiber, die Aktuariatsaſſiſtenten uſw. daß dieſe zum Gehalt gehört. Daß die Regierung ſagte, ſchaftskaſſe. mitzuberaten, was zugeſagt wird. — Dann
och nicht berührt wurden in den Verhandlungen für die mehr geforderten 270000 Mark ſei keine Deckung wird die Generaldebatte zur
die Lehrer an den Seminarien. Es iſt ſicher, daß vorhanden dürfte kaum ſtichhaltig ſein. Wenn die Regie=
Beſoldungsvorlage
ie nicht gkademiſch gebildeten Lehrer an den Semi= rung die feſte Abſicht habe, wird ſie auch Deckungsmittel
arien das gleiche leiſten müſſen, wie ihre akade= finden. Ich bin dazu auch der Meinung, daß das ohne fortgeſetzt.
Abg. Schott (bei der herrſchenden Unruhe ſchwer
ürtiſch gebildeten Kollegen. Das bedingt aber auch gleiche Steuererhöhung möglich ſein wird. Die Lage in Rhein=
Bezahlung. Dieſe gleiche Bezahlung iſt den Nichtakade= heſſen, beſonders der Winzer, iſt ſicher beklagenswert; aberverſtändlich) hätte gewünſcht, daß in der Beſeitigung der
hükern bei der vorigen Skala auch zugebilligt worden. ſo ſchlecht, wie Herr Molthan meint, daß die Steuerein=Ungerechtigkeiten und Härten noch weiter gegangen wäre.
Enzwiſchen hat man das geändert, und die Akademiker mit nahmen erheblich zurückgehen werden, iſt es doch nicht. Ein Die frühere prozentuale Erhöhung ſei durchaus
mangel=
er Begründung, daß ſie durch die drei Jahre Univerſitäts= paar gute Weinjahre machen alles wieder gut. Sicher ſind haft geweſen. Es wäre beſſer geweſen, wenn die
Regie=
eſuch erhebliche Aufwendungen für ihre Ausbildung die Lehrer viel zu ſchlecht weggekommen. Angeſichts der rung ſchon vor Jahren eine organiſche Reviſion der Be=
Tiachen, höher bezahlt. Das iſt nicht unberechtigt; doch Finanzlage möchte ich davon abſehen, weitergehende An=ſoldungsordnung vorgelegt hätte, was ſie ſehr gut hätte
ſollte man bei den im Amte befindlichen Nichtakademikern, träge zu ſtellen, bitte aber, die Anträge des Finanzaus= tun können. Das Wohnungsgeld, das man den Beamten
ie das nicht mußten, die alte Skala noch beſtehen laſſen. ſchuſſes als das Minimum deſſen, was geſchehen muß, neu bewilligt, iſt wohl ein Fortſchritt geweſen, doch reicht
Mit beſonderer Freude habe ich es begrüßt, daß die Gleich= anzunehmen.
das noch lange nicht aus. Im Intereſſe des
Zuſtande=
ellung der akademiſchen Beamten durchgeführt iſt. Ich
kommens ſtimme er der Vorlage zu, obwohl er Vertreter
nterſtütze darum auch den Antrag Münch. Den Volks= Miniſter des Innern v. Hombergk zu Vach Exz.:eines ländlichen Wahlkreiſes ſei; denn auch der Landwirt
ſchullehrern, die nach längerer Dienſtzeit noch ſtudieren,
Nachdem nun faſt ſämtliche Redner der Fraktionen habe ein Intereſſe daran, daß der Beamte gut bezahlt
hm in die Kategorie der akademiſchen Lehrer aufzurücken, ihre Anſicht klargelegt und die Regierungsvorlage für un= wird, denn dann iſt er auch in der Lage, die landwirtſchaft=
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notleidet. Für die Einführung des Schulgeldes an Prä= Beiſpiel bei den Steuerbeamten. Die Aera Gnauth hat dem! möchte doch dringend bitten, das anzunehmen, was der
parandenanſtalten werde er nicht zu haben ſein angeſichts Lande 40 Millionen für Neubauten gekoſtet. Sie war Finanzausſchuß als Grundlage für die
Volksſchullehrer=
der Unbemitteltheit vieler Schüler dieſer Anſtalten. Es ſchuld, daß Heſſen, das einer der am beſten ſituierten beſoldung feſtgelegt hat. Ich will gewiß nicht die Arbein
würden dadurch fähige junge Leute zurückgeſchreckt wer= Staaten des Reiches ſein könnte, ſeit Jahren nichts alseines Beamten gegen den anderen ausſpielen. Aber es
Geldſchmerzen hat. Die Staatsverwaltung müßte viel muß doch anerkannt werden daß die Lehrer die Grunde
den, und ein Lehrermangel könnte die Folge ſein.
Abg. Soherr: Es iſt mehrfach betont worden, daß weitergehend vereinfacht werden. Die Einrichtung einer lage aller Bildung legen; daß ihr Beruf tatſächlich ſo
an=
man dem Ausſchußantrage zuſtimmen ſolle, um das Ganze Vereinfachungskommiſſion genügt bei weitem nicht. Ichſtrengend iſt, daß die hohe Sterblichkeit der Lehrer darin
nicht in Gefahr zu bringen. Doch kann ich nicht umhin, habe von der Kommiſſion überhaupt noch nichts gehört. begründet iſt. Ein Lehrer kann ſich heutzutage nur be
Die Ortszulage halte ich für überflüſſig, auch in den gro= haupten, wenn er ſich weiterbildet. Dazu muß er Büchen
gegen einzelne Ungerechtigkeiten zu proteſtieren. Bingen
foll zum Beiſpiel nach dem neuen Geſetz, betreffend dießen Städten. Wenn man ſie aber bewilligt, ſollte das kaufen uſw das iſt ihm heute aber faſt unmöglich. Es
höheren Schulen, 19 126 Mark, anſtatt früher 9000 Mark, auch für kleine Städte gegeben werden. Vor allem Nau=iſt ſicher, daß der Staat dem Lehrer gegenüber früher ſeine
zahlen. Das Sparen im Staatshaushalt durch Abwälzung heim berechtigt zu einer ſolchen Zulage. In der Groß= Schuldigkeit nicht getan hat. Möge er es heute nachholen
auf die Städte halte ich nicht für richtig. Die Städte, die ſtadt kann man viel billiger leben, wenn man ſich nach der Ich erkläre ausdrücklich, für uns ſteht oder fällt die Vorlage
mit der Annahme der vom Ausſchuß vorgeſchlagenen
für Neubauten ſo große Aufwendungen gemacht haben, Decke ſtreckt.
Abg Korell=Ingelheim tritt den Wünſchen des Lehrerbeſoldung.
müßten anders behandelt werden. Ich werde gegen das
fragliche Geſetz ſtimmen. Ungerecht iſt es auch, daß nur Abg. Soherr bezüglich des Weinbautechnikers bei. Es müſſe
Abg. Stephan wendet ſich dagegen, daß er zu dem
den fünf größeren Städten Ortszulagen gewährt werden. alles getan werden, den Mann ſo zu ſtellen, daß er dem Rednern gezählt wird die durch ihre Sonderwünſche dir
Ich habe den Antrag eingebracht, auch den Städten Bingen Staat erhalten bleibt, und nicht gezwungen wird, ſich der Vorlage in Gefahr bringen. Er habe auseinandergelegt
und Friedberg dieſe Zulage zu gewähren. Einen weite= privaten Tätigkeit zuzuwenden. Zur Frage der Volks=aus welchen Gründen er gegen das Geſetz über die höheren
ren Antrag habe ich eingebracht bezüglich der Dienſtzulagen ſchullehrer muß ich mich bemühen, die ſcharfen Worte Schulen ſei, nämlich, weil es eine Ungerechtigkeit ſei gegen
an den Finanzämtern. Auch die Weinbautechniker müßten zurückzuhalten, die ſich mir auf die Zunge drängten. Es über eden Städten, die erhebliche Aufwendungen vorhen
beſſer geſtellt werden. Ich bitte, dieſe Anträge im Aus= iſt nicht angängig, die Ablehnung damit zu begründen, gemacht haben. Im Intereſſe des Zuſtandekommens den
daß keine Deckung vorhanden iſt. Wir können es nicht Vorlage werde ich von einem Antrage abſehen und eine
ſchuß zu vertreten.
Abg. Joutz: Es iſt eigentlich nicht mehr nötig, noch glauben, daß keine Deckung für die Volsſchullehrer vor= Reſolution einbringen, in der der Wunſch zum Auss
viel zu der Vorlage zu ſagen. Die Tatſache, daß 70 An= handen iſt, ſo lange die Regierung mit dieſer leichten druck gebracht wird, daß den Städten, die erhebliche
Vor=
träge und 170 Vorſtellungen eingelaufen ſind beweiſt zur Hand eine Forderung auf Erhöhung der Zivilliſte ein= aufwendungen geleiſtet haben, in Form einer Vorlage eins
Genüge die Wünſche nach Abänderung der Vorlage und bringt. Einen ſchlechteren Dienſt kann die Regierung ſich Entſchädigung gewährt wird.
des Ausſchußantrages. Die Wünſche der Volksſchullehrer ſelbſt nicht leiſten, als wenn ſie immer auf Preußen ver=
Darauf wird die Weiterberatung auf Mittwoch
auf Gleichſtellung mit den mittleren Beamten ſind durch= weiſt. Man kann ſich hier im Hauſe den Mund fuſſelig
9 Uhr vertagt.
aus berechtigt. Die Vereinfachungsfrage müßte anders reden, und immer wieder wird auf Preußen verwieſen.
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Nummer 308.
Seite 25.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. Dezember 1913.
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Nummer 308.
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