bst.
a
Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der wöchentlichen Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47.
knren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
m. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
Für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
ℳ 306.
1913.
Montag, den 15. Dezember.
krankenverſicherten Perſonen auf mehr als 7 Millionen, her 6 Wochen lang ununterbrochen oder aber während
Die heutige Nummer hat 12 Seiten.
und es ergeben ſich dadurch für weite Kreiſe ſehr ein= des letzten Jahres 26 Wochen hindurch, wenn auch mit
ſchneidende neue Verhältniſſe. Für dieſe Millionen Ver= Unterbrechungen, zwangsverſichert war. Die Erklärung
ſicherter einerſeits wird eine ſehr wertvolle ſoziale Ver=der freiwilligen Weiterverſicherung bei der Krankenkaſſe
ſicherung geſchaffen, andererſeits werden auch Milionen mußz aber binnen 6 Wochen nach Aufhören der Wwangs=
Das Wichtigſte vom Tage.
von Arbeitgebern mit neuen Laſten belegt, und endlich verſicherung erfolgen. Die freiwillige Mitgliedſchaft er=
Der Kronprinz wurde in den Generalſtab der Armee ſind auch für die geſamte Aerztewelt die Exiſtenzbedingun= liſcht, wenn zweimal hintereinander der Zahltag
ver=
verſetzt.
gen ſehr empfindlich verſchoben, denn dieſe Millionen ſäumt und ſeit dem erſten verſäumten Zahltag 4 Wochen
Neuverſicherter geben für ſie einen ebenſo großen Aus= verſtrichen ſind. Sie erliſcht weiter ſtets, wenn das
Das Großherzogliche Schloß in Schwerin fall an Patienten die bisher die normalen Arzthonorare Jahreseinkommen (nicht nur der Arbeitsverdienſt allein)
ſteht ſeit geſtern abend in Flammen.
zahlen mußten, während ſie künftig zu den weit niedrige= 4000 Mark überſteigt.
In der Organiſation der Krankenverſicherung
ren Krankenkaſſenhonoraren behandelt werden. Das iſt
Durch ein Großfeuer wurde die Karlsruher Filiale auch der Grund, weshalb allem Anſchein nach der Ein= ſind beſonders tiefgreifende Neuerungen eingetreten. Die
der Silberfabrik Chriſtofle=Paris zum größten Teile tritt der neuen Verhältniſſe nicht ohne Difſerenzen zwi= Gemeindekrankenverſicherung iſt ganz aufgehoben, an
eingeäſchert.
ſchen den Krankenkaſſen und den Aerzten abgehen wird. deren Stelle treten die Landkrankenkaſſen. Auch die bis=
Der Schnellzug aus Mailand ſtieß bei Pia=Die ſogenannten höheren Angeſtellten (Betriebsbeamte, herigen Baukrankenkaſſen fallen weg, ſie können in den
cenza mit einem von Aleſſandria kommenden Zuge Werkmeiſter und dergl.) weiter die Handlungsgehilfen Betriebskrankenkaſſen aufgehen Für dieſe letzteren wird
zuſammen. 15 Perſonen wurden verletzt, eine da= waren bisher krankenverſicherungspflichtig bis zu einem eine Mindeſtzahl von Mitgliedern vorgeſchrieben. Ebenſo
Einkommen von 2000 Mark, nunmehr unterſtehen ſie der geht es mit den eingeſchriebenen Hilfskaſſen von denen
von ſchwer.
Krankenverſicherung bei Einkommen bis zu 2500 Mark. infolgedeſſen wohl die meiſten mit dem 1. Januar 1914
Das Neu=Yorker Sechstagerennen wurde von Auch hierdurch wird der Geltungsbereich der Krankenver= eingehen. Ueberhaupt iſt die ausgeſprochene Abſicht des
Goullet=Fogler gewonnen.
ſicherung ebenfalls noch ſehr erheblich erweitert. Gegen= Geſetzes, die ſogen. Zwergkaſſen zu beſeitigen und nur
über den vielfachen irrigen Mitteilungen ſei übrigens aus= größere, leiſtungsfähigere Gebilde beſtehen zu laſſen. Nur
(Letzte Nachrichten ſiehe Seite 4.)
drücklich darauf hingewieſen, daß die Einkommenhöchſt= für Innungskrankenkaſſen iſt reine Mindeſtmitgliederzahl
grenze von 2500 Mark nur für die höheren Angeſtellten vorgeſchrieben.
Das Geſetz unterſcheidet nunmehr folgende Kaſſen=
und die Hausgewerbetreibenden gilt, nicht aber auch für
die anderen Klaſſen der Verſicherten, für die überhaupt arten: 1. Ortskrankenkaſſen, 2. Landkrankenkaſſen, 3. Be=
Die wichtigſten Neuerungen
keine Höchſtgrenze des Einkommens feſtgeſetzt iſt. Geſetzt triebskrankenkaſſen, 4. Innungskrankenkaſſen, 5.
Erſatz=
des am 1. Januar 1914 in Kraft tretenden alſo den Fall, ein Gewerbegehilfe bezöge jährlich 3000 kaſſen.
Die Orts krankenkaſſen teilen ſich in allgemeine und
Mark Lohn, ſo wäre er immer noch krankenverſicherungs=
Krankenverſicherungsgeſetzes.
pflichtig. Sowie er aber eine Stellung als Werkmeiſter er=beſondere. Allgemeine Ortskrankenkaſſen ſind ſolche
Von Syndikus G. Stier, Weimar.
hält, ſcheidet er bei gleichem Einkommen aus der Ver= ohne berufliche Gliederung. Beſondere
Ortskranken=
kaſſen ſind die bereits bisher beſtandenen Kaſſen für ein=
Mit dem 1. Januar 1914 tritt das 2. Buch der Reichs= ſicherung aus.
Der Verſicherungspflicht unterliegen daher künftig: zelne oder mehrere Gewerbezweige oder Betriebsarten,
verſicherungsordnung über die
Kranken=
verſicherung in Kraſt. Es handelt ſich hierbei außer 1. einerlei, ob gegen oder ohne Entgelt beſchäftigt, die alſo beruflich gegliedert. Sie werden nur dann weiter
wielen bereits bisher beſtandenen Vorſchriften um eine Lehrlinge; 2. bei Beſchäftigung gegen Entgelt, ohne zugelaſſen wenn ſie mindeſtens 250 Mitglieder haben,
ganze Anzahl von Neuerungen, mit denen ſich alle die= Rückſicht auf deſſen Höhe, Arbeiter Gehilfen, Ge= Beſtand und Leiſtungsfähigkeit der allgemeinen
Orts=
enigen vertraut machen müſſen, welche als Arbeitgeber ſellen und Dienſtboten; hierunter fallen auch die bisher krankenkaſſe nicht gefährden und mindeſtens gleiche
Leiſtun=
oder Arbeitnehmer mit der reichsgeſetzlichen Krankenver= nicht verſicherten unſtändigen Arbeiter, die land= und forſt= gen wie dieſe gewähren.
Für beide Arten von Ortskrankenkaſſen gelten folgende
ſicherung in Berührung kommen. Im nachſtehenden brin= wirtſchaftlichen Arbeiter und die im Wandergewerbe
Be=
ſchäftigten; 3. bei einem Jahreshöchſtverdienſt von 2500 Vorſchriften: An Stelle der bisherigen, oft allzu großen,
gen wir daher die wichtigſten Neuerungen.
Bemerkenswert iſt zunächſt, daß ſehr viele der Vor=Mark: a) Betriebsbeamte, Werkmeiſter, Techniker und durch ſämtliche Mitglieder gebildeten Generalverſammlung
ſichriften nur einen allgemeinen Rahmen darſtellen inner= ähnliche Angeſtellte, b) Handlungsgehilfen und =lehrlinge, tritt nunmehr der Ausſchuß, welcher höchſtens 90
Mit=
halb deſſen die Statuten der verſchiedenen Krankenkaſſen! Apothekergehilfen und =lehrlinge, e) Hausgewerbetrei= glieder — wie bisher ein Drittel Arbeitgeber und zwei
vas Recht haben, für die bei ihnen vorliegenden beſon= bende, d) Lehrer und Erzieher e) die Schiffsbeſatzungen, Drittel Verſicherte — haben darf. Dieſe
Ausſchußmit=
glieder werden von den eigentlichen Kaſſenmitgliedern und
deren Verhältniſſe eigene Vorſchriften zu erlaſſen. Das k) Bühnen und Orcheſtermitglieder.
Verſicherungsfrei erklärt werden: 1. auf An= ihren Arbeitgebern gewählt. Wichtig, iſt, daß das Stimm=
Geſetz beſtimmt alſo einerſeits die zu gewährenden
Min=
deſtleiſtungen andererſeits zieht es die Höchſtgrenzen trag des Arbeitgebers: Lehrlinge, die im Betriebe ihrer recht der Arbeitgeber nach der Zahl ihrer Verſicherten
ab=
ftür die ſtatthaften Kaſſenleiſtungen. Während bisher bei Eltern beſchäftigt ſind Dienſtboten, landwirtſchaftliche zuſtufen iſt. Wer alſo viele Verſicherte beſchäftigt,
ver=
weitem nicht alle Arbeitnehmer, die bereits der Invaliden= Arbeiter, die aus des Arbeitgebers eigenen Mitteln in einigt nicht nur eine, ſondern mehrere Stimmen auf ſich,
verſicherung unterworfen waren, auch krankenverſicherungs= Krankheitsfällen eine Unterſtützung erhalten, welche der= Die Abſtufung und Höchſtzahl der Stimmen jedes
ein=
pflichtig geweſen ſind, dehnt das neue Geſetz die Ver= jenigen der Krankenkaſſe mindeſtens gleich iſt; 2. auf An= zelnen wird beſonders geregelt.
Die Ausſchußmitglieder wählen ihrerſeits den
Vor=
ſicherungspflicht auf alle auch gegen Invalidität Verſicherte trag des Arbeitnehmers: wer dauernd nur zu einem
aus, es geht ſogar teilweiſe, bei den Lehrlingen und den geringen Teile arbeitsfähig iſt (Invaliden), wenn der ſtand, und zwar wiederum Arbeitgeber und Verſicherte
Höheren Angeſtellten mit 2000 bis 2500 Mark Gebalt, dar= unterſtützungspflichtige Armenverband einverſtanden iſt. getrennt. Er beſteht ebenfalls zu einem Drittel aus Ar=
Freiwillig der Krankenverſicherung neu beitreten beitgebern und zu zwei Dritteln aus Verſicherten. Die
über hinaus; denn Lehrlinge ſind
invalidenverſicherungs=
pflichtig erſt vom 16. Jahre ab und nur ſofern ſie gegen können: 1. ohne Entgelt beſchäftigte Arbeiter. Geſellen, Vorſtandsmitglieder dürfen aber nicht gleichzeitig dem
Entgelt beſchäftigt werden; krankenverſicherungspflichtig Gehilfen. Dienſtboten uſw.; 2. Familienangehörige des Ausſchuß angehören.
Den Vorſitzenden wählt der Vorſtand aus ſeiner
aber ſind künftig alle Lehrlinge, ſelbſt wenn ſie jüngerArbeitgebers, die dieſer ohne förmliches Arbeitsverhältnis
wie 16 Jahre alt ſind und auch, wenn ſie keinerlei Entgelt und ohne Entgelt beſchäftigt: 3. Betriebsunternehmer die Mitte in ungekrennter Wahlhandlung. Zum
Zu=
erhalten. Die höheren Angeſtellten ſind nur invalidenver= höchſtens 2500 Mark jährliches Geſamteinkommen (nicht ſtandekommen der Wahl iſt aber unbedingt nötig, daß aus
ſicherungspflichtig bis zu 2000 Mark, krankenverſicherungs= etwa nur Arbeitsverdienſt) haben und regelmäßig keine beiden Gruppen die Mehrheit der Stimmen ſich auf eine
oder höchſtens zwei Verſicherungspflichtige be= Perſon vereinigt. Kommt eine ſolche, Einigung nicht
zu=
pflichtig aber jetzt bis zu 2500 Mark.
In die Krankenverſicherung neu ein=ſchäftigen (Nichtverſicherungspflichtige dürfen ſie dabei be= ſtande — auch nicht in einer zweiten Wahlſitzung —, ſo
beſtellt das Verſicherungsamt auf Kaſſekoſten bis nach
er=
bezogen werden insbeſondere auch die bisher nicht ſchäftigen, ſoviel ſie wollen).
Das Kaſſenſtatut kann dieſe freiwillige Verſicherung folgter Einigung einen interimiſtiſchen Vorſitzenden. Der
reichsgeſetzlich krankenverſicherten Dienſtboten das im
Wandergewerbe beſchäftigte Hilfsperſonal, die nichtſtän= von einer beſtimmten Altersgrenze und einem ärztlichen Zweck deſſen iſt, daß nur derjenige Vorſitzender werden
kann, mit dem die Mehrheit ſowohl der Arbeitgeber wie
digen Arbeiter (über den Begriff derſelben ſiehe weiter Geſundheitszeugnis abhängig machen.
Freiwillig weiterverſichern (nach Erlöſchen der Arbeitnehmer im Vorſtand einverſtanden iſt.
mnten), die land= und forſtwirtſchaftlichen Arbeiter und die
Hausgewerbetreibenden. Man ſchätzt die dadurch neu der Zwangsverſicherung) kann ſich, wer unmittelbar vor=
(Schluß folgt.)
Noch einen Blick. Dann zog er behutſam die Tür
chen ſenr kanter ſin äher Bern,
Anne dazumal.
wieder zu und leiſe, wie er gekommen, entfernte er ſich. Es iſt langweilig ſo allein im Haus; ſelbſt die Stickerei
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
Wenige Minuten ſpäter pochte der eiſerne Klopfer an und ein gutes Buch erſetzen nicht immer die menſchliche
der Tür des Bankiers Salomon. Der Diener öffnete.
Von Oskar T. Schweriner.
Stimme.
Alle Rechte vorbehalten.
Iſt Euer Herr zu Hauſe?
Sie hielt die Tür weit offen und ließ ihn eintreten.
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
Bedaure, Heer, er iſt heute ausgegangen; ausnahms=
Kommen Sie hinüber zur Niſche, — zu meinem Lieb=
(Nachdruck verboten.)
weiſe. Wann er zurückkommt, kann ich nicht ſagen.
M2)
lingsplatz, — da können wir ruhig plaudern.
Fritz überlegte ein wenig.
Am liebſten hätte er hineingeſehen; aber dazu war es
Und die Herren Offiziere?
zu hoch. So drückte er denn leiſe und vorſichtig die Haus=
Und nun ſaßen ſie ſich gegenüber. Nur wenige
Mi=
ttür auf; — ſie war wie immer unverſchloſſen. Und eben=
Das iſt es ja eben! Unſer Herr geht ſonſt faſt nie aus. nuten, und ſie waren in angeregteſtem Geſpräch, und Fritz
ſſo leiſe und vorſichtig öffnete er nachher die Stubentür ein Aber den Hercen Offizieren zu Ehren hat er heute einen hatte vergeſſen, was ihn hierhergeführt. Er ſah nur ſein
kleinen Spaziergang durch die Stadt unternommen.
reizendes Gegenüber, hörte nur die weiche, melodiſche
klein wenig und blickte ins Zimmer.
Dann iſt alſo niemand
Stimme und bewunderte nur, mit welchem Verſtändnis
Mitten auf dem Tiſch ſtand eine Kerze, ein beſcheide=
Noch ehe der Diener antworten konnte, öffnete ſich die dieſes Mädchen von allen möglichen Dingen ſprach.
mes Licht über die Tiſchplatte verbreitend. Vaters Pfeife
ruhte an ſeinem Knie; ſein Zeitungsſtück lag vor ihm, die Tür des Wohnzimmers, und Ruth erſchien auf der Zeitweiſe hörte er auch kaum, was ſie ſagte. Lauſchte nur
dem Klange der Stimme, wie man einem Meiſter lauſcht,
Brille daneben. Und ihm gegenüber ſaß Mutter, den Schwelle. Sie erkannte ſofort den Beſucher.
Sieh’ da, Herr Dögen! Sie wollten zu Papa?
wenn er Beethoven ſpielt. Dazu war bei aller Pracht im
Kopf in den Händen, die Ellbogen auf den Tiſch geſtemmt.
Jawohl, Mademoiſelle, ich bin gekommen, um Ihrem Zimmer etwas überaus Anheimelndes um ihn herum;
Die beiden Leutchen waren friedlich eingeſchlummert.
Den großen, ſtarken Mann zog es, hineinzuſchleichen Herrn Vater für den großen Dienſt, den er mir und etwas Wohlbehagliches, Weiches, das ſich überall an ihn
zu den heiden Schlafenden und ſie mit einem Kuß zu meinem Vater erwieſen hat, zu danken. Ich fürchte, daß zu ſchmiegen ſchien und den ſtarlen Mann ſelbſt weich
wecken. Aber er tät ſich Gewalt an. Sein Blick ſchweifte ich dieſe Pflicht bereits vernachläſſigte, in der Erregung machte. Etwas Gemütliches, aber in einem ganz anderen
än den dunklen Ecken des Zimmers umher. Liſelotte und des Wiederſehens. Und nun ſagt mir der Diener, daß Sinne, als er das Wort bisher verſtanden hatte; er empfand
Herr Salomon ausgegangen.
es, und vermochte es ſich doch nicht zu erklären. Faſt
verwun=
der Leutnant waren augenſcheinlich noch nicht zurück.
Leider! oh, und es wird ihm leid tun, wenn er hört, dert ſchaute er umher. Von der Decke herab hing der
Einen Moment zogen ſich ſeine Augenbrauen
zuſam=
kriſtallene Kronleuchter; die Strahlen wohl hundert
bren=
daß er Sie verfehlt hat.
men. Sie blieben lange aus, die beiden.
Mademoiſelle, — wenn ich warten dürfte? —
nender Kerzen ſpiegelten und brachen ſich in den geſchliffe=
So hatte er es eigentlich nicht gemeint. Aber es
nen Flächen und fielen auf die Kredenz, ſprangen vom
Er war ordentlich rot geworden, der ſchöne Offizier.
mußte ſein, wollte er ſeinen Plan durchführen. Und er
würde ſchon auſpaſſen. Das ſchwur er ſich und ſeinem Mit weiblichem Blick hatte Ruth es bemerkt und bemühte Silber ab und leuchteten über den koſtbaren Gläſern der
Servante aus der anderen Ecke des Zimmers zurück,
ſich, ein feines Lächeln zu unterdrücken.
Vater.
Nummer 306.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 15. Dezember 1913.
Seite 2.
Ausſchuß für Einwanderung zum Einwanderungsgeſehz= ſaiſter geſhckt zu vernelden. Daß dem Ghor kein gluſtige
Politiſche Tagesneuigkeiten.
entwurf den Antrag, in den Entwurf eine Beſtimmung rer Platz zugewieſen werden konnte, iſt ſehr bedauerlicht
aufzunehmen, wonach Aſiaten allgemein von der Ein= enge und gedrängt ſtehend kann man auch nicht recht frei
Deutſchland.
herausſingen.
— Handel und Gewerbe im Reichstag, wanderung ausgeſchloſſen werden. Nach erregter Debatte
* Die Hauptverſammlung des Heſſiſchen Volksſchrife
Die Geſchäftsſtelle des Hanſa=Bundes gibt bekannt: Be= wurde mit knapper Mehrheit beſchloſſen, die Abſtimmung tenvereins fand am 12. Dezember in Darmſtadt ſtatt. Bei
kanntlich hat der Induſtrierat des Hanſa=Bundes bei ſei= über dieſe Frage zu vertagen.
Beginn gab der Vorſitzende, Herr Oberlandesgerichtsrat
Lang nach herzlicher Begrüßung der Erſchienenen, einen
ner letzten Sitzung eine Verſtärkung des Einfluſſes von
Ueberblick über die Ziele des Vereins, ſeine Organiſation,
Handel, Induſtrie und Gewerbe im Reichstag dringend
und über die Mittel, mit welchen der Verein ſeine Zwecke
Stadt und Land.
befürwortet und auch ins einzelne gehende Vorſchläge
ge=
zu erreichen ſucht. Es konnte ein erfreulicher Aufſchwung
macht. Dieſe ſind bereits in einer größeren Zahl von
Darmſtadt, 15. Dezember. der Vereinstätigkeit feſtgeſtellt werden. Im Laufe dieſes
Zweigorganiſationen des Hanſa=Bundes zur Sprache ge=
Zur Sitzung des Provinzial=Ausſchuſſes der Pro= Winters fanden und ſinden 120 Bücher= und
Bilderaus=
langt und wurden auch den Vertretern der betreffenden vinz Starkenburg, am Samstag den 20. Dezember vor=ſtellungen ſtatt, die zum größten Teil mit Vorträgen vons
Wahlkreiſe mitgeteilt. Dieſe Angelegenheit iſt nun auch mittags 9½ Uhr, iſt folgende Tagesordnung feſtgeſetzt: bunden werden. Die Ausdehnung dieſer Tätigkeit iſt ins=
Enteignung von Gelände zum Bau einer Wegüber= beſondere ermöglicht worden durch freundliches
Entgegen=
gelegentlich der Etatsberatung im Reichstag beſprochen
führung in Kiometer 24,640 der Bahn in der Gemarkung kommen der Kreisbehörden, die ſowohl die Orte
vorſchlu=
worden. So hat der Führer des Zentrums, Herr Dr. Kelſterbach. 2. Klage der Gemeindehebamme Eliſabethe gen, an denen Ausſtellungen zweckmäßigerweiſe ſtattfindan
Spahn, ausgeführt, daß ſeine Freunde auch der Anſicht Gottſchämmer zu Götzenhain gegen die Fürſorgekaſſe für ſollten, als auch Vertrauensmänner bezeichneten, denen
ſeien, es müſſe eine ſtändige Kommiſſion für Handel und Beamte und Bedienſtete der Landgemeinden wegen ihrer die örtliche Leitung übertragen werden konnte. So waren
Gewerbe im Reichstag eingeſetzt werden, die ſich auch mit Mitgliedaufnahme. 3. Klage des Großh. Finanzamt= denn auch dieſe Ausſtellungen bisher von großem Erfolgg
manns Dr. Joſt zu Groß=Gerau gegen einen Polizeibefehl begleitet. Eine größere Ausſtellung von Jugendſchriften
und Bildern veranſtaltet zurzeit der Jugendſchriften
dem Submiſſionsweſen zu befaſſen haben wird. Ebenſo des Großh. Kreisamts Dieburg.
Ausſchuß des Volksſchriften=Vereins in Darmſtadt.s
hat der Führer der Nationalliberalen, Herr Baſſermann,
mm Weihnachtsfeier des Gemeindegeſangvereins der iſt dies der Darmſtädter Jugendſchriften=Ausſchuß, deri
ſich dahin erklärt, daß er mit dem Abg. Spahn für die evangeliſchen Stadtgemeinde Darmſtadt. Geſtern, am erfreulicherweiſe unter Wahrung ſeiner Eigenart und ſeis
Errichtung einer ſtändigen Kommiſſion für Handel und dritten Adventſonntag fand zum Beſten der beiden Klein= ner geſonderten Tätigbeit in den Vollsſchriften=Verein
Gewerbe ſei, um ſo allmählich einen Stamm von in ge= kinder=Schulen der Frauenvereite für Lukas= und Schloß=eingegliedert hat. Die Bücherliſte des Prüfungsausſchuſſes
gemeinde eine muſikaliche Weihnachtsfeier in der wird in Verbindung mit derjenigen des Volksſchriſten
werblichen Angelegenheiten bewanderten Abgeordneten zu Stadtkapelle unter Leitung von Herrn Kapell= Vereins im Druck erſcheinen und wie bisher zur Vertei
gewinnen. Auch von der Fortſchrittlichen Volkspartei meiſter Landwich ſtatt. Es iſt außerdem erfreulich, lung gelangen. Das Verhältnis des Volksſchriften=Verg
darf man erwarten, daß ſie dieſem Wunſche des Gewerbe= daß man die ideale Aufgabe, auch den weniger mit eins zum Buch= und Kunſthandel hat ſich günſtig entwickelt
ſtandes Rechnung tragen wird. Danach kann angenom= irdiſchen Gütern geſegneten Freunden kirchlicher Kunſt Die Buchhändler haben ſich in vielen Fällen bereit
er=
men werden, daß die in § 26 der Geſchäftsordnung des die Teilnahme nicht durch einen zu hohen Preis zu er= klärt, die Beſtrebungen des Volksſchriften=Vereins in einer
ſchweren, nich” unbeachtet gelaſſen hat, trotzdem ja der Er=für den Verein förderlichen Weiſe zu unterſtützen. Dass
Reichstags vorgeſchlagene Reichskommiſſion für Handel trag für einen Fonds beſtimmt iſt. Denn es kann nicht ſelbe gilt ganz beſonders von der Kunſtdruckerei „Künſtler=
und Gewerbe baldigſt eingeſetzt wird. Wenn aus den die Aufgabe der Kunſt ſein, Geld zu beſchaffen — das auf bund‟ Karlsruhe. Im Selbſtverlag des Volksſchriftens
Kreiſen des Gewerbeſtandes hierzu noch ein Wunſch ge= dem Wege von Sammlungen leichter ohne Auslageen zu Vereins erſchien eine Erinnerungsſchrift zur Hundertjahn
äußert werden darf, ſo beſtände er vor allem darin, daß erhalten wäre —, ſondern die Kirche hat die Pflicht, auch feier 1813—1913, welche innerhalb zweier Monate 8 Aufs
die Kunſtſchätze, nicht nur die plaſtiſchen, oder architek=lagen erlebte und in rund 22000 Eremplaren mit Unter
dieſe Kommiſſion vorwiegend aus Abgeordneten aller toniſchen, ſondern auch die in tönend bewegter Form zuſtützung der Schulbehörden im Großherzogtum Heſſen ver=
Richtungen beſtehen ſollte, die ſelbſt Angehörige des Ge= pflegen. Es darf nicht verſchwiegen werden, daß die letz= breitet wurde. Der Verein wird in der nächſten Zeit wei
werbeſtandes ſind.
tere Gattung lange ſehr zurückgeſetzt war; und noch heute terhin Kulturbilder” aus der Zeit vor 100 Jahren erſchele
leiden kirchliche Muſikaufführungen unter wahlloſer Zu=nen laſſen, die ſich beſonders mit Begebenheiten in unſe=
Bulgarien.
ſammenſtellung „alter lieber Liedlein”. Nicht ſo die rem heſſiſchen Heimatland befaſſen. Mitgliederzahl und
Die bulgariſchen Kriegsgefangenen in Feier in der Stadtkapelle. Hier hatte der kundige Vor=Vermögensſtand waren recht befriedigend. Die Vorſchläge
Griechenland. Die griechiſche Regierung verſtändigte ſtand Sorge getragen, daß ein geſchloſſenes Tonwerk zu für die weitere Tätigkeit, die ſich in gleicher Richtungben
die bulgariſche Regierung durch die ruſſiſche Geſandtſchaft, Gehör kam: „Die heilige Nacht”, Opus 21 von wegen ſoll wie bisher, fanden den vollen Beifall der
Ver=
daß kein einziger der vom Kriegsgericht in Saloniki zum Karl Seiffert, das zuerſt durch den Beſſunger ſammlung. Herr Lehrer Krapp=Darmſtadt, der in dan
Petruskirchenchor in unſerer Stadt bekannt gemacht wurde. kenswerter Weiſe ſich im „Schulboten für Heſſen” ſchon
Tode verurteilten Bulgaren hingerichtet würde und daß Haftet dem Weck des offenbar noch jugendlichen Bremerempfehlend über den Volksſchriften=Verein verbreitet hau
dieſe Verurteilten ebenſowenig wie die aus den von Grie= Seminarlehrers auch hie und da eine zwar korrekte, aber machte wertvolle Vorſchläge zur Sichtung und
Samm=
chenland annektierten Gebietsteilen ſtammenden Kriegs= nicht immer inſpirierte „pädagogiſche” Schreibweiſe an, lung der gerade für unſer engeres Heimatland geeianetell
gefangenen, bezüglich deren Bulgarien den Schiedsſpruch ſo darf es im Vergleich mit anderen (geringeren) Weih=guten Literatur, eine Sichtung, die bei der Ueberfülle de
nachtskompoſitionen neuerer Zeit doch für volkstüm= angebotenen Schriftwerke von beſonderer Bedeutung ſe
des Präſidenten Poincaré vorgeſchlagen hat, nach
Wieder=
lich im beſſeren Wortſinn gelten. Nach einem Nokturno Herr Kreisrat Wolff=Oppenheim regte im Anſchluß an
aufnahme der diplomatiſchen Beziehungen zwiſchen den der Orgel, dem die Melodie „Stille Nacht” zu Grunde dieſe ſehr beachtenswerten Ausführungen die Ausgabe von
beiden Ländern unverweilt freigelaſſen würden, voraus= liegt, ſetzt ein Männerchor mit der Botſchaft Luc. 2, 11 ein, Fragebogen an, durch deren Beantwortung feſtgeſtellt
wer=
geſetzt, daß die Verfolgung der in Bulgariſch=Thrazien in welche Frauenſtimenen mit einem Liedvers einſtimmen den ſoll, welche von den empfohlenen oder verteilten
lebenden Griechen aufhöre. Der Miniſter des Aeußern und eine Baritonſtimme erzählt weiter die bekannte, Büchern den meiſten Anklang in unſerem Volke gefunden
immer aufs neue gern gehörte Weihnachtsgeſchichte. Ganz haben. Herr Schülrat Andres=Lauterbach wies auf die
Ghenadiew erwiderte dem ruſſiſchen Geſchäftsträger, der reizend iſt das Wiegelied Marias (für Sopran) von zar=Leihbibliotheken hin und empfahl ſie der beſonderen
Auf=
ihm die Entſchließung des Athener Kabinetts übermittelte, ten Orgelakkorden getragen und von diskret auf dem Kla=merkſamkeit des Volksſchriften=Vereins wegen der bei
un=
daß nach Regelung der Frage der Freilaſſung der bul= vier ausgeführten Harfenklängen umſpielt. Eine (neu beaufſichtigter Benutzung vorhandenen Gefahr,
namentlich=
gariſchen Gefangenen einer Wiederaufnahme der diplomg= eingelegte) Kanzone für Violine, die durch ausgiebige Be= bei den jügendlichen Leſern. Mit ehrerbietigem Dank
nutzung der tiefen Saite die Klangfarbe hiſtoriſcher Blas=gedachte der Vorſitzende des Intereſſes, das Se. Kgll
tiſchen Beziehungen kein Hindernis mehr im Wege ſtehe. inſtrumente geſchickt vortäuſcht, iſt eine wirklich ſtim= Hoheit der Großherzog bei Ueberreichung der Erinne=
Was die Klagen der Griechen in Thrazien betreffe, ſo mungsvolle Hirtenmuſik und wurde von Fräulein rungsſchrift, den Beſtrebungen des Volksſchriften=Vereins
habe die Regierung ſtets aus eigenem Antriebe Wert dar= Emily Beck und Herrn Reallehrer Karl Weide ſehr gezeigt hat. Er dankte ferner dem Großh. Miniſterium
auf gelegt, die Sicherheit aller ihrer Untertanen zu ge= ſchön und ſtilvoll ausgeführt; ſie zeigte, daß Seifferts des Innern, insbeſondere der Abteilung für Schulangele=
Talent noch weiter enttricklungsfähig iſt. Sehr wirkſam genheiten, allen Kreis= und Schulbehörden und ganz
beſon=
währleiſten. Den Verwaltungsorganen von Neubulgarien war der Gloria=Chor mit Klavierbegleitung, die von ders der Lehrerſchaft unſerer Volksſchulen, für die dem
ſeien diesbezügliche Befehle erteilt worden.
Fräulein Wilhelmine Weinmann mit bekannter Verein geleiſtete tatkräftige und wirkungsvolle Unter=
Zuverläſſigkeit und Sachkenntnis auf einem von A. W.ſtützung, wobei er die ſehr wertvolle Hilfe hervorhob, die
Rumänien.
Zimmermann zur Verfügung geſtellten mit der Orgel Herr Prof. Dr. Frenzel als Vertreter des Vereins für Heis
Ausgeſtaltung der Eiſenbahnen. Die tadellos ſtimmenden Inſtrument ausgeführt wurde. Im matpflege, Wohlfahrt= und Kunſtpflege bei den Auss
Kammer nahm einſtimmig den Kredit von 428615 481 Lei Schlußchor, der nächſt dem vorgenannten am eindrucks=ſtellungen im Landkreiſe Darmſtadt geleiſtet hat. Vonde
zwecks Ausgeſtaltung der Eiſenbahnen an, deren 3590 vollſten klang, war der Klavierdiskant, gleichſam als durch das Vorſtandsmitglied Herrn Prof. Kiſſinger freun=
Glockenſpiel, von beſonders ſchöner Wirkung. Die beiden lichſt zugeſagten Aufnahme ſchriftſtelleriſcher Arbeiten
Kilometer betragendes Netz unzulänglich iſt und deren
Geſangfoliſten waren Fräulein Tille Geiger (So=Intereſſe des Volksſchriften=Vereins in der von ihm
Roheinnahmen von 76800 000 Lei im Jahre 1909 auf pran) und Herr Albert Seyberth=Wiesbaden, leiteten Zeitſchrift: „Unter der Dorflinde” verſpricht ſich
110 900000 Lei im Jahre 1912 geſtiegen ſind. Die vor= deſſen voluminöſer Bariton, wie ſeine hohe muſikaliſche der Verein auch wertvolle Förderung. — In den Vo
zunehmenden Bauten werden auf ſieben Jahre verteilt. Intelligenz in gleicher Weiſe ihm die Achtung der Ken=ſtand und Vorſtandsbeirgt wurden neu oder als Erſahl
ner ſichern. In einigen Männerchören, (die ja freilich der ausgeſchiedener Mitglieder aufgenommen die Herrei
Im erſten Jahre ſollen Bauten in Höhe von 80 Millionen, Ueberlieferung nach von Hirten ohne geſangliche Spezial= Kreisſchulinſpektor Prof Dr. Frenzel, Reallehrer Lerch
in den weiteren Jahren in Höhe von 60 Millionen aus= durchbildung urſprünglich mochten geſungen worden ſein), Pfarrer Meiſinger, Landgerichtsrat v. Pfiſter und Lehren
geführt werden. Die Deckung erfolgt außer im normalen wäre die allzu realiſtiſche Auffaſſung nicht unbedingt er=i. P. Wenzel.
Der Vorſitzende ſchloß die Verſammlung mit dem
Budgetwege durch eine Anleihe bei der Bezirksgemeinden= forderlich geweſen. Herr Reallehrer Weide, der uns aus
Weinbau=Kreditbank, die 4½prozentige Obligationen ſeiner Tätigkeit in Jugenheim bereits bekannt war, hatte Wunſche, daß die Beſtrebungen des Vereins weiterhin mit
noch kurz vor der Aufführung die Orgelbegleitung für Erfolg gekrönt ſein möchten. Werde es erreicht, daß der
ausgibt.
einen anderen unſerer einheimiſchen evangeliſchen Orga= einzelne nach des Tages Laſt und Mühe in Stunden
niſten übernommen. Er verſtand es, dem dürftig dis= ſtiller Beſchaulichkeit ſich von den guten Erzeugniſſen von
Vereinigte Staaten.
vonierten Oergelein die beſten Klangfarben abzugewin= Literatur und Kunſt erfreut, und daß mit der Verbreis
Das Einwanderungsgeſetz. Die Mitglieder
nen und namentlich in den Rezitationen und Violinvor= tung von edeln und ſelbſtloſen Anſchauungen und
Gedan=
des Repräſentantenhauſes von der Pacificküſte ſtellten im
tragen eine Deckung durch maſſive Klänge dunkler Re= ken die geiſtigen Güter unſeres Volkes vermehrt werden,
M
een ene
Ein Mörder kann nie recht habent
Rchnlich underſchöt, eß es ſch in diem meigen
wär’s mit, einer Partie Domino? Sie wiſſen, ich habel
Hat Charlotte Corday unrecht gehandelt?
Lehnſtuhl. So ſitzen; immer; tagelang, wochen=,
jehre=
die letzte verloren, ich wünſche Revanche!
lang. Dieſem reizenden Geſchöpf gegenüber.
Sie blickten ſich in die Augen. Lange und tief.
Voll Wohlgefallen ließen die Offiziere ihre Blicke
Fritz Dögen hatte vergeſſen, daß er die Uniform des
Ich wüßte nichts Schöneres, als mich fürs Vaterland über das ſchöne Mädchen gleiten.
weſtfäliſchen Königs Jéröme trug. Hatte Krieg und Ver= zu opfern! Der Gedanke
Mademoiſelle ehren uns zu ſehr!
ſchwörung vergeſſen.
Ruth aber lief ſchon davon, holte eigenhändig das
Weiter kam ſie nicht. Draußen klopfte es. Sie hörten
Meinen Sie nicht auch?
Dominoſpiel herbei und breitete die ſchwarzen
Ebenholz=
die Tür gehen; hörten Männerſtimmen. Es war klar, der
Der junge Mann fuhr aus ſeinen Träumen auf.
Bankier und ſeine Gäſte waren von ihrem Spaziergang ſteinchen mit den weißen Flächen und den ſchwarzen
Punkten auf einem Nebentiſchchen in der Ecke des Salons
Verzeihung, Mademoiſelle, — wovon hatten wir doch zurückgekehrt.
aus.
geſprochen?
Würden Sie mir einen Gefallen tun, Mademoiſelle?
Voilä, messieurs! En avant!
Er wußte es nicht. Das ſchöne Mädchen ſah ihn ein flüſterte Fritz haſtig.
wenig erſtaunt an.
Der Bankier hatte die ganze Szene erſtaunten Blickes
Sie ſah ihn erwartungsvoll an.
Oder ſind Sie auch derſelben Meinung wie Ihr
verfolgt. Sollte Ruth etwa Wohlgefallen finden an einem
Machen Sie es möglich, daß ich Ihren Herrn Vater
Vater, der an dem Kaiſer, wie ich aus dem Geſpräch, das
der Männer? Der Gedanke war ihm nicht
angenehm=
allein ſprechen kann.
Fritz, der den Blick bemerkt hatte, hielt es für ſeine
er geſtern mit meinem Vater führte, entnahm, kein gutes
Ein Blick der Verwunderung; dann hatte ſie begriffen Pflicht, den Vater zu beruhigen.
Haar läßt?
Richtig! Vom Kaiſer Napoleon hatten ſie geſprochen. und nickte zuſtimmend.
Ich habe Mademoiſelle darum gebeten.
Schon öffnete ſich die Tür und die Herren traten ins
Jetzt traf der erſtaunte Blick den jungen Mann.
Da wars. Und mit einem Ruck war er wieder in der
Zimmer. Fritz hatte ſich erhoben.
Ich habe mit Ihnen allein zu reden, Herr Salomon
Wirklichkeit.
„Mon colonel, mon camarade, mes compliments!‟ Treten wir ans Fenſter.
Sie haben, wenn ich ehrlich ſein ſoll, recht und auch
Nun ſtanden ſie in der Niſche und blickten hinaus auf
nicht, Mademoiſelle. Kaiſer Napoleon iſt ein Genie, ein Sie grüßten ſich, reichten ſich dann freundſchaftlich die
die ruhige dunkle Heiligegeiſtſtraße und taten, als ob ſie
ſympathiſches Genie. Aber ſelbſt alle Sympathie zählt Hände, und der Bankier rief aus:
Das iſt aber hübſch von Ihnen, daß Sie mich be= von den gleichgültigſten Dingen der Welt plauderten.
gleich Null, wenn Sie dem Wohlergehen des Vaterlandes
ſuchen!
Ihre wahrhaft patriotiſche Geſinnung, Herr Salomon,
zuwiderläuft.
Ich habe die erſte Gelegenheit wahrgenommen, um iſt in ganz Berlin bekannt.
Dann meinen Sie alſo auch, daß wir Napoleon nichts
Ihnen nochmals zu danken für den Dienſt, den Sie mir
Und mit Recht, wie ich hoffe, Herr Dögen!
zu verdanken haben?
Sonſt ſtünde ich nicht hier! Ich habe Sie in einen
Ich meine, daß wir ihm viel zu verdanken haben, und meinen Eltern erwieſen haben.
Indirgkt. Und doch würde ich mich nicht einen Moment
Ein bittender Blick traf Ruth. Die war auch näher großen Plan einzuweihen und um Ihre Hilfe zu bitten
beſinnſen, ihn beiſeite zu ſchaffen, ja,
ihn zu ermorden getreten.
(Fortſetzung folgt.)
— yenn ich Gelegenheit dazu hätte.
Meſſieurs, ich habe Sie ſehnſüchtig erwartet! Wie
herteſ.
Salol
in 6.
6 zu
Nummer 306.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 15. Dezember
hann wird eine Arbeit geleiſtet ſein, die der Wohlfahrt tem Himmel ein ſchweres Wintergewitter
nie=
ſuriſeres Volkes zugute kommt und ſeinen inneren Wert der, das von heftigen Regengüſſen, Hagelſchlag und einem
Lihöht.
orkanartigen Sturm begleitet war.
* Fremdſprachliche Vorträge. Der dritte Vortrag
Frankfurt a. M., 14. Dez.
(Todesfall.) Der
diesmal in engliſcher Sprache — findet nächſten Mittwoch Frankfurter Zeitung zufolge verſchied vergangene Nacht an
ſſtartt. Herr De. Smith fand im vorigen Jahr wegen den Folgen einer Operation Profeſſor Maximilian Fleiſch,
ſeiner guten und deutlichen Ausſprache reichen Beifall. der bekannte Dirigent des Lehrergeſangvereins und Leiter
Taa das Verſtändnis des Vortrags durch Lichtbilder des Raff=Konſervatoriums. Profeſſor Fleiſch, der auch
untterſtützt wird, ſo kann er jedermann empfohlen werden, bei den Frankfurter Geſangswettſtreiten ſtändig als
Preis=
lauich denen, deren Gehör noch nicht allzuſehr an die eng= richter tätig war, hat ſich namentlich durch ſeine
pädago=
liſſche Sprache gewöhnt iſt. (Siehe Anzeige.)
giſche und organiſatoriſche Wirkſamkeit auf dem Gebiete
— Vortrag. Man erſucht uns um Aufnahme nach= des Chorgeſanges einen auch außerhalb Frankfurts ſehr
ſtehender Zuſchrift: Pater Elpidius den die Darm= geachteten Namen erworben. Er hat noch am letzten
Mon=
ſtädter am Dienstag im Kaiſerſaale werden ſprechen tag das Konzert des Frankfurter Lehrergeſangvereins ge
hören, iſt in den letzten Jahren in den weiteſten Kreiſen leitet.
ſekkannt geworden durch ſeine erfolgreiche Aufklärungs=
Dortmund, 14. Dez. (Mord.) Heute nacht 12 Uhr
arbeit im Kampfe gegen den Alkoholismus. Der Biſchof
Bertram von Hildesheim ſagte über die Tätigkeit des Pa=tötete in der Rheiniſchen Straße der Unternehmer Albert
ters vor einem Jahre: „Es iſt mir vorgekommen, als ob Paſchen aus geringfügiger Urſache den Arbeiter Willi
Schröder durch zwei Schüſſe in den Kopf und verletzte der
der hl. Franziskus wieder auferſtanden ſei, um alle durch
Arbeiter Blum durch einen Schuß in den Arm. Der Täter
ſein Wort und ſein Beiſpiel zu höheren Zielen zu führen.”
wurde von der aufgeregten Menge derartig zugerichtet,
Der evangeliſche Schriftſteller Dr. Popert ſchrieb im „
Vor=
trupp”: Wenn dieſer Mann die Arbeit, die er im Anfang daß er als Polizeigefangener ins Krankenhaus gebracht
werden mußte.
dieſes Jahres geleiſtet hat, nur 10 Jahre lang unterhält,
Prag, 14. Dez. (Setzerſtreik.) Infolge der
paſſi=
dann wird ſein Name einmal unter denen der größten
Wohltäter der Menſchheit verzeichnet ſtehen‟ Die freiden= ven Reſiſtenz des Setzerperſonals mußte der Umfang der
keriſche Schriftſtellerin Klara Ebert ſchreibt: „P. Elpi= Tagesblätter faſt durchweg beſchränkt werden. Viele
Zei=
ius gehört zu den intereſſanteſten Perſönlichkeiten der tungen mußten zahlreiche Weihnachtsinſerate zurückweiſen
Gegenwart und iſt der bedeutendſte Redner den ich je ge= Nach einer Blättermeldung zogen bisher 16 Druckereien
hört habe. Voll Geiſt, Witz, Humor, von erſchütternder Ge= in Prag und 23 tſchechiſche Provinzdruckereien die
Kün=
mütswickung und ſittlicher Ueberzeugungskraft, weiß er digung des Setzerperſonals zurück und nahmen den von
die Zuhörer zu ergreifen, zu überzeugen und zu gewinnen. der Gehilfenſchaft geforderten Normaltarif an. Auch die
Was er leiſtet grenzt ans Wunderbare.” (Näh. ſiehe Anz.). Setzer und Drucker des Pilſener Kammerbezirkes beſchloſ=
* Orpheum. Heute, Montag, findet die letzte Vor= ſen, mit 14tägiger Friſt zu kündigen.
ſellung des laufenden Spielplans ſtatt. — In der Zeit
Mailand, 13. Dez. (Eiſenbahnunglück. —
Wir=
vor Weihnachten, (vom 16. bis inkluſive 25. Dezemper)belſtürme.) Kurz vor dem Bahnhof Piäcenza ereignete
fallen die Vorſtellungen, wie alljährlich, aus.
ſich heute nachmittag ein ſchweres Eiſenbahnunglück. Bei
dem Kreuzungspunkt zweier Bahnen an der Pobrücke fuhr
der Cxpreßzug Mailand-Bolongua in den
W Gernsheim, 13. Dez. Zu Mitgliedern des von Alxandria kommenden Schnellzug. Wegen des
reistages wurden die Herren Bürgermeiſter
Muß=
herrſchenden Nebels fuhren beide Züge mit verminderter
iernsheim und Oekonomierat Hamann=Biebesheim Schnelligkeit, ſo daß der Anprall nicht ſehr ſtark war.
gewählt.
Mehrere Wagen, ſowie die Lokomotive und der Tender des
W Auerbach, 13. Dez. Die Ausſtellung „Die Berg=Expreßzuges ſtürzten um. Vier Paſſagiere erlitten ſchwere
ſt raße im Bilde” ſoll am 20. und 21 d. M. noch in Verletzungen, zwölf andere wurden leicht verletzt. Die
Weinheim gezeigt werden.
Schuld an dem Zuſammenſtoß ſoll den Weichenſteller
treffen. — Der an Unwettern und Ueberſchwemmungen
ſo überreiche Winteranfang macht ſich jetzt auch in Ober=
Reich und Ausland.
italien bemerkbar. Geſtern nacht und faſt den ganzen Tag
über gingen in der Umgebung von Mailand und im Ge=
Aus der Reichshauptſtadt, 14. Dez. Dr. Alfred
Schmieden, der ehemalige Leiter des Neuen Theaters biet des Como=Sees ſchwere Wirbelſtürme nieder.
An den Feldern und Gärten wurden unglaubliche
Ver=
in Berlin, iſt als Nachfolger des kürzlich verſtorbenen
Frei=
wüſtungen angerichtet. Die Landſchaft bietet einen
troſt=
herrn v. Ledebur zum General=Intendanten des
loſen Anblick. Der Dampferverkehr auf den oberitalieni=
Großherzoglichen Hoftheaters und der Hofkapelle
ſchen Seen iſt wegen desSturmes faſt gänzlich unterbrochen
Schwerin ernannt worden. Schmieden iſt durch ſeine auch der Eiſenbahnverkehr erfährt ſchwere Störungen.
bühnengerechten Einrichtungen der Schillerſchen Dramen”
hekannt geworden. — In dem militäriſchen Auf=Auf dem Lago Maggiore, der gleichfalls von den
Wirbel=
fuhrprozeß vor dem Kriegsgericht der Königlichen ſtürmen heimgeſucht wurde, ſchlug eine Barke um, in der
ſeommandantur wurden die Angeklagten Unteroffiziere ſich drei Perſonen befanden. Zwei junge Leute ertranken,
während ſich der Bootsführer retten konnte.
Luderſtädt, vom 1. Garde=Pionier=Bataillon, und Caſteeli,
Paris, 14. Dez. Die internationale
Konfe=
vom Pionier=Bataillon Nr. 3, wegen öffentlicher
Beleidi=
glung in Verbindung mit Nötigung, wegen Widerſtands renz für die Herſtellung einer Weltkarte im Maßſtab
wegen die Staatsgewalt, Achtungsverletzung und militä= von 1:1000000 hielt heute ihre Plenarſitzung ab. Die
riſchen Aufruhrs, Caſteeli begangen unter Mißbrauch der Konferenz nahm den Artikel 6 an, der ſich auf die Darſtel=
Waffe, zu je einem Jahr und ſechs Monaten Gefängnis lung desjenigen Geländes bezieht, das auf der Karte durch
und Degradation verurteilt. — Der Geſamtvorſtand 100=Meter=Schichtlinien dargeſtellt werden ſoll, außer da,
des Deutſchen Sprachvereins hielt heute unter wo das Land noch nicht genügend erforſcht iſt. Die
latei=
dem Vorſitz des Wirkl. Geh. Oberbaurats Dr. Sarrazin niſche Schrift wird ausſchließlich angewandt. Baron
Ber=
ſeine Jahresverſammlung ab, die aus allen Bundesſtaaten get vom Ozeanographiſchen Inſtitut kündigte an, daß ſich
des Deutſchen Reiches und Deutſch=Oeſterreich zahlreich der Fürſt von Monako erboten habe, eine Anzahl Blätter,
beſucht war. Die Beratungsgegenſtände betrafen meiſt die Meeresgebiete darſtellen, auf ſeine Koſten herſtellen zu
innere Vereinsangelegenheiten. Die nächſtjährige Haupt=laſſen.
verſammlung findet in Hamburg in der Pfingſtwoche vom
London, 14. Dez. (Stimmrechtsweiber.) Als
111. bis 13. Juni 1914 ſtatt. Zur Erledigung der zahlreichen das Königspaar heute abend einer Opernvorſtellung im
Geſuche von Behörden und Privaten um ſprachliche Prü= Covent=Garden beiwohnte, veranſtalteten mehrere
Frauen=
jung von Geſetzentwürfen, Verordnungen, Satzungen uſw. rechtlerinnen eine Kundgebung. Sie ſtanden in der Loge,
rächtete der Sprachverein eine beſondere Abteilung, „Die die ſich gegenüber der königlichen Loge befindet, auf und
Sprachhilfe” ein, welche ſich dieſen Arbeiten unterziehen entfalteten ein Banner mit der Aufſchrift: „Frauen werden
wird. Geſuche ſind an den Vorſitzenden zu richten. In den in Eurer Majeſtät Gefängniſſen gefoltert‟ Dann richteten
Vorſtand wurde Oberlandesgerichtsrat Wieruszowski in ſie einige Bemerkungen an den König, die ſich auf die Wie=
Löln hinzugewählt. Der Vorſitzende teilte mit, der Ver= derverhaftung der Frau Pankhurſt bezogen; aber bevor ſie
ein habe ſich im letzten Jahre in günſtiger Weiſe weiter= noch viel hatten ſprechen können, äußerte das Publikum
imtwickelt. Die Mitgliederzahl ſei gegenwärtig auf mehr laut ſeine Mißbilligung und überſchrie die
Frauenrecht=
els 33000 angewachſen. — Heute nachmittag gegen 3 Uhr lerinnen. Der König lächelte, als er ſah, wie die Frauen
ing über Berlin und Umgegend bei vollſtändig verfinſter= ſich bemühten, ſich Gehör zu verſchaffen. Der Zwiſchenfall
dauerte nur eine Minute. Die Frauenrechtlerinnen wur=
Großherzogliches Hoftheater, den dann raſch durch Beamte aus dem Haus gewieſen.
Sonntag, 14. Dezember.
Der Reichsverband zur Unterſtützung
Undine.
deutſcher Veteranen
W-l. Die Beſetzung der beiden Hauptpartien der
Kortzingſchen Oper erfolgt jetzt nach einem anderen Grund= verſendet einen Aufruf, in dem dazu aufgefordert wird,
ſatz, als früher. Während die des Ritters Hugo ſonſt von ſich an der Unterſtützung beſonders bedürftiger Veteranen
dem lyriſchen Tenor geſungen worden iſt, ſang ſie heute zu beteiligen. Die Verbandsziele gipfeln in dem Prinzip
arſtmalig Herr Becker. Er war geſanglich, wie immer, der Vermittlung leichter Stellen für noch arbeitsfähige
cſinwandsfrei, aber darſtelleriſch zu farblos. Die Partie 1 Veteranen und in dem Grundſatz, überall da pekuniär
der Undine, die das letzte Mal, wie früher immer, von nachhaltig zu helfen, wo die Staatshilfe nicht ausreicht,
der Vertreterin des Soubrettenfaches geſungen wurde, der oder nach den geſetzlichen Beſtimmungen nicht zuläſſig iſt.
ſte im Grunde gehört, hatte Fräulein Geyersbach wie= Als Endziel iſt ſodann der Zuſammenſchluß aller
Vete=
der übernommen, die ſie, wie wohl ſelbſtverſtändlich, ſehr ranenfürſorgevereine ins Auge gefaßt, um in gemeinſamer
ſchön ſang, wenn auch die Rolle ihrer Individualität nicht Arbeit das zu erreichen, was bei der bisherigen
Zerſplitte=
ganz entſpricht. Die dankbare Partie des Kühleborn iſt rung nicht möglich war: Sicherſtellung eines wenn auch
hei Herrn Semper gut aufgehoben; Frau Callwey beſcheidenen Lebensabends für alte hilfsbedürftige
unterzog ſich ihrer undankbaren Aufgabe als Bertalda mit Krieger. Der Verband verrichtet ſeine Arbeit unter
grund=
miöglichſtem Erfolge; viel Humor und Stimme entfaltete ſätzlicher Ausſchaltung aller politiſchen und konfeſſionellen
Herr Schützendorf als Kellermeiſter Hans, trug aber! Geſichtspunkte. Der jetzt von dem Verband ausgehende
anfangs etwas ſtark auf; beſonders ſchön ſang er das Lied Aufruf fordert eine einmalige Spende für die „
Kaiſer=
an ſeine geliebte Flaſche; jedenfalls wußte er zu inter= Wilhelms=Jubiläumsſammlung 1913 für bedürftige
Vete=
ſſſieren. Die kleineren Rollen des Fiſcherpaares und des ranen”. Gleichzeitig hat das Präſidium beſchloſſen, am
Waters hatten durch Herrn Kräger, Fräulein JacobsWeihnachtsabend den aus der Fülle der Geſuche ſorgfältig
und Herrn Stephani entſprechende Vertretung er= ausgewählten Veteranen die erſte Unterſtützung zu
ge=
währen. Dieſe alten Krieger ſollen am Weihnachtsabend
walten.
Als Knappe Veit gaſtierte Herr Heinrich Lohalm unter Ueberreichung der erſten Gabe gleichzeitig die
Mit=
aus Kolmar auf Engagement. Er iſt für das Fach des teilung vom Reichsverband erhalten, daß ihnen eine lau=
Tenor=buffo zwar reichlich robuſt, auch muß man ſich an fende monatliche Unterſtützung bis auf weiteres
ſeeine etwas gepreßte Tongebung erſt gewöhnen, im übri= gewährt wird. Die Zahl der Bedürftigen iſt jedoch ſo
gen aber gefiel er durch die muſikaliſche Art ſeines Vor=groß, daß die für dieſe Weihnachtsgabe erforderliche
trages und durch ſein gewandtes und lebendiges Spiel. Summe erſt zum kleineren Teil durch freiwillige Gaben
aufgebracht iſt. In dem Aufruf heißt es dann weiter:
Das Publikum nahm ſeine Leiſtung ſehr beifällig auf.
In moderniſiertem Stil, der von dem des guten, alten „Wir haben jedoch die beſteimmte Zuverſicht, daß nun=
Bortzing und der jetzt zum Teil altmodiſch anmutenden mehr, wo es ſich darum handelt, zur Tat zu ſchreiten, keiner
Szenerie abſtach, wurde das von Frau Ehrle einſtudierte von denjenigen zurückſtehen wird, die wir heute auffor=
Ballett in zwei Akten vorgeführt. Sehr hübſch war derdern, unſere Arbeit durch den Beitritt zum Reichsverband
won dem Ballettkorps ausgeführte neue Pagenreigen, dem zu unterſtützen und dazu beitragen, dieſen alten bedürftigen
ſich der von den Damen Huber und Croneberg ſicher Soldaten eine reine, große Weihnachtsfreude zu bereiten.”
und graziös getanzte Pas de deux und ein Finale desBeitrittserklärungen und Zeichnungen nimmt entgegen:
geſamten Ballettperſonals anſchloſſen. Die künſtleriſche i Herr Apohekenbeſitzer R. Szamatolski in Frankfurt a. M.,
Reform des Balletts, der früher ſo oft das Wort geredet Engelapotheke, Große Friedbergerſtraße 46, oder auch der
Reichsverband zur Unterſtützung deutſcher Veteranen,
worden iſt, wird dankbar begrüßt.
Die muſikaliſche Leitung unterſtand Herrn Kapellmeiſter Berlin W9, Potsdamerſtraße 126, direkt. Die Adreſſen,
Lert, die Regie führte Herr Regiſſeur Nowack. Das an die Unterſtützungsgeſuche zu richten ſind, werden ſpäter
noch bekannt gegeben.
Haus war nur mäßig beſucht.
1913.
Seite 3.
Die Wiederauffindung der „Mona Liſa‟.
* Florenz, 14. Dez. Ueber die Wiederauffindung
der „Mona Liſa” wird noch berichtet: Am 29. November
erhielt der Antiquitätenhändler Geri einen mit „Leonardo
V.” unterzeichneten Brief, worin ihm die Gioconda des
Louvre von einem Patrioten angeboten wurde, der
das Bild gern in einer Florentiner oder römiſchen Galerie
ſehen wolle. Geri legte den Brief, dem er keine Bedeutung
beimaß, beiſeite, war aber vorſichtig genug, den Profeſſor
Poggi, den Direktor der Uffiziengalerie, zu fragen, was
er dem Manne anworten ſolle. Auf Poggis Rat ſchrieb
nun Geri dem „Leonardo V.‟ er ſei gerne bereit, in
Unter=
handlung wegen Ankauf des Gemäldes zu treten, das ja
für Italien einen größeren Wert habe, als für irgendeine
andere Nation. Geri forderte ſchließlich den Briefſchreiber
auf, nach Italien zu kommen und das Bild mitzubringen.
Perugia ſchrieb darauf, er komme gerne, wenn man ihm
eine Belohnung von einer halben Million Lire
zuſichere. Darauf drahtete er noch von Mailand aus, daß
er am 17. Dezember in Florenz eintreffen werde.
Ver=
gangenen Dienstag erſchien nun der geheimnisvolle
Kor=
reſpondent ganz unerwartet bei Geri und teilte ihm mit,
daß er das Meiſterwerk im Hotel Tripoli deponiert habe,
nachdem es ihm gelungen war, das Bild in einer Kiſte mit
doppeltem Boden unbemerkt über die Grenze zu bringen.
Perugia machte keinerlei Schwierigkeiten, als Geri ihm
erklärte, das Bild einem Galeriebeamten zeigen zu wollen;
und am Mittwoch begaben ſich Geri und Direktor Poggi
zuſammen mit Perugia ins Hotel Tripoli, wo Perugia
das Gemälde aus der Kiſte nahm. Da das
Zim=
mer ſehr dunkel war, konnte Poggi zunächſt nichts
Nähe=
res feſtſtellen. Er ließ daher das Bild im Einverſtändnis
mit Perugia nach der Uffizien=Galerie bringen, wo die
Echtheit feſtgeſtellt wurde. Durch Vergleich mit vielen
dort vorhandenen ausgezeichneten Photographien wurde
erwieſen, daß Patina und Riſſe völlig übereinſtimmten.
Es wurden auch die Stempel aller franzöſiſchen Galerien
gefunden, in denen die Gioconda ausgeſtellt war, und die
große Aufſchrift auf der Rückſeite „Departement des arts
de Verſailles” Außerdem fand man die zwei Stellen, wo.
wie man wußte, beim Original die Leinwand verſtärkt
worden war. Sofort wurde die Generaldirektion der
Schönen Künſte in Rom benachrichtigt, worauf Conado
Ricci geſtern nachmittag 2 Uhr in Florenz eintraf, ſich
ſo=
fort nach den Ufficien begab und dort gleichfalls die
Authentizität des Bildes einwandfrei feſtſtellte,
Sporf, Spiel und Turnen.
Die Olympiſchen Spiele 1916.
* Berlin, 15. Dez. Die Vorbereitungen für die in
Berlin ſtattfindenden Olympiſchen Spiele 1916 werden
auch vom preußiſchen Kultusminiſterium lebhaft
unterſtützt. So hat der Kriegsminiſter ſoeben einen Erlaß
herausgegeben, wonach bei den Schülern der höheren
Lehranſtalten (Voll= und Nichtvollanſtalten) und den
Zög=
lingen der Lehrerbildungsanſtalten ein halbes Jahr vor
Vollendung des Jahrganges, Leiſtungsmeſſungen
vorge=
nommen werden ſollen. Die in dieſen Olympia=
Prü=
fungskämpfen (Laufen, Springen, Wurf= Stoßübungen und
Schwimmen) hervortretenden Sporttalente werden dann
dem Deutſchen Reichsausſchuß für Olympiſche Spiele
nam=
haft gemacht, der ſich ihrer zur weiteren Ausbildung
an=
nimmt. Die Olympia=Prüfungskämpfe, die vielleicht in
den Laufübungen noch eine weitere Ergänzung erfahren,
ſind geeignet, das Intereſſe am Sport in alle Kreiſe zu
tragen, vor allem aber werden ſie die Schule der
körper=
lichen Ausbildung geneigter machen, ſo daß wir ſchon
heute den ſegensreichen Einfluß der Internationalen
Olympiſchen Spiele zu ſpüren beginnen. Dieſem
Vor=
gehen des preußiſchen Kultusminiſteriums werden ſich
auch die Unterrichtsverwaltungen der übrigen
Bundes=
ſtaaten anſchließen.
New=York, 14. Dez. Sieger im
Sechstage=
rennen ſind die Auſtralier Goullet=Fogler.
Vom Balkan.
* Konſtantinopel. 14. Dez. Diedeutſche
Mili=
tärmiſſion, General Liman v. Sanders und acht
Offiziere, traf heute vormittag mit dem Konventionalzuge
ein und wurde türkiſcherſeits auf dem Bahnhof offiziell
be=
grüßt. Der Empfang trug umſo herzlicheren Charakter,
als der Kriegsminiſter Izzet Paſcha mit dem General
Liman von Deutſchland her bekannt iſt. Um 2 Uhr
nach=
mittags erfolgte die Vorſtellung des Generals bei dem
Großweſir auf der Pforte.
* Konſtantinopel, 14. Dez. Zum Empfangeder
deutſchen Militärmiſſion hatten ſich auf dem
Bahnhof außer den Vertretern der deutſchen Botſchaft der
Kriegsminiſter, der interimiſtiſche Kommandant des erſten
Korps Dſchemal, die Stabsoffiziere und ſämtliche
höhe=
ren Offiziere der hieſigen Truppenkörper eingefunden.
* Konſtantinopel, 14. Dez. Der Schrittder
Bot=
ſchafter Rußlands, Englands und Frankreichs beſtand
in einer mündlichen Anfrage, welches die
Befug=
niſſe des Generals Liman von Sanders ſein werden.
Der Großweſir erklärte, daß er morgen gelegentlich des
Empfanges des diplomatiſchen Korps antworken werde.
Dem geſtrigen Schritt der Botſchafter der Mächte der
Tripel=Entente wird lediglich informatoriſcher
Charakter beigemeſſen.
Zur Lage in Mexiko.
* Mexiko, 14. Dez. Nach einem beim
Kriegsmini=
ſterium eingelaufenen Bericht ſind die Rebellen in
Tampico durch ein Bombardement auf die Stadt, das
von zwei Kanonenbooten und der Artillerie der
Bundes=
truppen ausgeführt wurde, vollſtändig vernichtet
worden. Hunderte von ihnen ſollen innerhalb einer
Stunde getötet worden ſein. Die übrigen befänden ſich
auf der Flucht nach Victoria.
* Neu=York, 14. Dez. Ein Telegramm aus El
Paſo meldet: Eine in Juarez abgehaltene Konferenz der
Führer der Aufſtändiſchen beſchäftigte ſich mit den
bekannt=
gewordenen Ausſchreitungen der
Inſurgen=
tentruppen und mit dem Proteſt der
Vereinig=
ten Staaten. Es wurde beſchloſſen, Carranza nach
Chihuahua zu entſenden, der dafür ſorgen ſoll, daß
der=
artige Ausſchreitungen nicht mehr vorkommen. Da bis zu
der Ankunft Carranzas zehn Tage pergehen, wurde ein
Eilbote nach Chihuahua entſandt, der dem General Villa
vorſtellen ſoll, daß Akte, wie das gewaltſame Eindringen
in das engliſche Vizekonſulat in Chihuahua, die
Vertrei=
bung der ſpaniſchen Anſiedler uſw., geeignet ſind, ernſte
internationale Verwickelungen herbeizuführen.
* Berlin, 14. Dez. Nach einer amtlichen Meldung
aus Meriko ſind bei der Beſetzung von Chibuahua
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 15. Dezember 1913.
Seite 4.
durch Auſtändiſche und von Dorreon durch Dundes= 1regierung der dänſchen Provaganda in Nordſchleswig
truppen weder Leben noch Eigentum von Deutſchen geſchä= feſt entgegentrete, daß die Regierung in der Frage der
Staatenloſen feſt bleibe und ſchließlich, daß die
Regie=
digt worden.
rung das ſchwer um ſeine Exiſtenz ringende Deutſchtum
in Nordſchleswig mit allen Mitteln einer zielbewußten
Politik wirtſchaftlich und kulturell fördere.
Letzte Nachrichten.
Waſhington, 14. Dez. Um die beunruhigenden
Gerüchte über die Erkrankung Wilſons zu zer=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
ſtreuen, wird amtlich erklärt, daß die Gerüchte unbegrün=
Berlin, 14. Dez. Wie nach der „Kreuzzeitung” det ſind. Der Präſident leidet an einer Erkältung,
verlautet, wurde der Kronprinz von ſeiner Stellung doch drohten keine Komplikationen. Man nimmt an,
als Kommandeur des erſten Leibhuſarenregiments in daß er in den nächſten Wochen die Amtsgeſchäfte wieder
Danzig=Langfuhr enthoben und in den Generalſtab aufnimmt.
der Armee verſetzt.
* Berlin, 14. Dez. Der Reichskanzler empfing den
Das Schweriner Schloß in Flammen.
deutſchen Botſchafter in London Fürſten Lichnowsky
* Schwerin, 15. Dez. (12 Uhr nachts). Seit 9½ Uhr
und ſpäter den deutſchen Botſchafter in Paris Freiherrn
abends ſteht das Großherzogliche Schloß in
v. Schoen.
* Berlin 14. Dez. Die Nordd. Allg. Ztg. ſchreibt in Flammen. Das Feuer entſtand in der Weſtſeite des
einem Rückblick auf die Etatdebatte: Im Reichstage gingen rieſigen fünfſtöckigen Gebäudes. Die Weſtſeite und
die Erör erungen über die Zaberner Vorfälle vom
erſten bis letzten Tage der Etatdebatte fort. Zurufe der der Turm ſind völlig zerſtört. Die Dachſtühle.
Sozialdemokraten am Schluſſe der einleitenden Rede des der Seitenflügel ſtehen bereits in Flammen. Die Ham=
Reichskanzlers zur auswärtigen Politik verlangten eine fburger Feuerwehr iſt zur Hilfeleiſtung herbeige=
Erklärung über Zabern, und verſchiedene Redner ſprachen rufen worden.
ihre Verwunderung oder Enttäuſchung darüber aus, daß
(Schluß des redaktionellen Teils.)
ſolche Erklärungen vom Regierungstiſche ausblieben. Den
Grund gab der Reichskanzler im weiteren Verlaufe der
Debatte klar an: Die Zaberner Vorfälle unterliegen einem! Bei Neigung zur Verſtopfung und träger Verdauung
gerichtlichen Verfahren, und deshalb hat der oberſte! der Kinder wird der „Caliſig‟=Feigenſtrup, das ange=
Reichsbeamte die Pflicht zur Zurückhaltung. Der
Reichs=
tag hat ſich die gleiche Zurückhaltung nicht auferlegt. Es nehm ſchmeckende, ſeit Jahren als
ſind viel leidenſchaftliche Worte geſprochen worden, die alle ſicher und zuverläſſig wirkenderprobte 2
mehr oder weniger in dem Satz variierten, den niemand
2
Hausmittel mit beſtem Erfolg zur
angreift und für den ſich der Reichskanzler von Anfang
an einſetzte, daß nämlich Recht und Geſetz gewahrt! Regelung des Stuhlganges ange=
Mes
werden müſſen. Daß die bürgerlichen Parteien ſich wandt.
nicht von der Feindſeligkeit gegen die Armee, ſondern von
In allen Apotheken zu haben, in
der Sorge um die Aufrechterhaltung der Rechtsgüter
lei=
ten ließen, erkannte auch der Reichskanzler ausdrücklich Originalſtaſchen mit genauen Anweiſungen
für Kinder jeden Alters wie für Erwachſene zu Mk. 1.50:
an. Mit um ſo größerer Entſchiedenheit wandte er ſich
extra große Flaſche Mk. 2.so.
gegen die Verſuche der Sozialdemokratie, Volk und Armee
Beſtandteile: Syr. ſici Californ. 75, Ext. Senn. liqu. 20,
gegeneinander aufzubringen und ihre Verhetzung in die
Elix. Caryoph. Comp. 5
Reihen der Armee zu tragen. Ebenſo ſcharf wies er die
M nA von vorzügl. Wirkung
Vorſtöße zurück, die von den ſozialdemokratiſchen Rednern
O-salbe 1l. 1.50 gegen Flecht u. offene
in völliger Umdeutung des Mißbilligungsbeſchluſſes gegen
Wunden, Rheumatismus, Nervosität,
Hä-
unſere verſaſſungsmäßigen Zuſtände unternommen
wur=
morrhoiden u. a. Verlangen Sie Prospekt und Schwiegermutter
den. Bei dem weiten Raum, den die Debatten über
Za=
mit Heilberichten (gratis) durch d. Fabr.
bern beanſpruchten, wurden die ſonſtigen Fragen der inne=o
Hans Heiss, Darmstadt,
Ross-
ren Politik mehr oder weniger ſummariſch behandelt. Es
zeigte ſich, daß der Abſchluß der braunſchweigiſchen dönferstrasse 22. Zu haben in Apotheken od. durch
(18172a
Frage doch mit weit mehr Befriedigung im Reichstage Vermittlung der Fabrik.
aufgenommen worden iſt, als man nach den ſtürmiſchen —
c
Auseinanderſetzungen in der Preſſe hätte vermuten ſollen.
650
M
Aereenenentenen
ee eienenetene
Die Kritik konzentrierte ſich auf die Frage des „Umfalls”
des Bundesrats. Der Reichskanzler begegnete ihr mit
(12965a
einer eingehenden Schilderung des Sachverhalts und
be=
ſonders mit dem Hinweis auf den oft überſehenen Um=
-Jackenkleider
ſtand, daß im Jahre 1885 der Verzicht des welfiſchen Hau=
-Taillenkleider
ſes nicht gefordert wurde. Die ſympathiſche Erklärung
=Blusen a . .
lad
des braunſchweigiſchen Regierungsvertreters trug dazu
-Röcke a ₰
bei, daß dieſe Erörterungen des Reichstages freundlich
ausklangen. Die weitere Frage, die zu einer eingehenden
in grösster Auswahl, vom einkachsten bis
Ausſprache führte, iſt die des Schutzes der
Arbeits=
elegantesten Genre. Aenderungen sofort.
willigen. Etwas Abſchließendes konnte von der
Re=
gierung hierzu nicht geſagt werden. Der Reichskanzler
G. m.
kündigte die möglichſt baldige Vorlegung einer Denkſchrift
D. Rehleld Lo. v.h.
an und erklärte, daß Abhilfe der unbeſtreitbaren Schäden
auf dem Wege des gemeinen Rechts geſucht wird.
* Berlin, 14. Dez. Die Norddeutſche Allgemeine: Ludwigstr. 5 Darmstadt Teleph. 2539
hellenenalleliehhallanhehssihallnthanchankhenhanshehllalls
Zeitung ſchreibt: Bei dem Eintreten in die Etatsdebatte
legte der Reichskanzler zuſammenfaſſend die Politik
(2
Deutſchlands während der letzten langen Kriſis im
nahen Oſten dar. Unſere Aufgabe war, in Zukunft die
Dank meiner ausgedehnten
Geſchäftsver=
eigenen vorwiegend wirtſchaftlichen
Inter=
bindungen iſt es mir gelungen, eine
neu=
eſſen Deutſchlands in den Balkanländern
artige, unter dem Namen Mascello-
und im türkiſchen Reiche ſicher zu ſtellen, den erneuerten
Dreibund zu befeſtigen, und an der Erhaltung des euro= Bürste bekannte Haarpflege=Bürſte zu bekommen, die
päiſchen Einvernehmens unter den Großmächten zur ert= aus einem maſſiven Stück Celluloid hergeſtellt iſt und
lichen und zeitlichen Einſchränkung der kriegeriſchen Wir= daher mit jedem Desinfektionsmittel behandelt werden
kann. Die Mascello-Bürſte iſt daher, gegenüber den
ren fortgeſetzt mitzuwirken. Dieſe Aufgabe konnte unter bekannten weißen Bürſten, die mit Holz und Papier
mancherlei Schwierigkeiten befriedigend gelöſt werden.
unterlegt ſind, hyg. vollſtändig einwandfrei und ſollten
An den noch ungelöſten Punlten des Orientproblems, bei= Sie beim Einkauf einer weißen Cel.=Bürſte ſtets auf den
ſpielsweiſe der Inſelfrage iſt der Reichskanzler nicht vor= Namen Maseello achten. Ich habe dieſe Bürſten in
beigegangen. Er hat ſich aber hoffnungsvoll im Sinne der weiß und in Elfenbein=Imitation ſchon von 1.75 Mk. an
gütlichen Behebung dieſer Schwierigkeiten
ausge=
vorrätig und können Sie ſolche zu Weihnachts=
Ge=
ſprochen. Seine Zuverſicht wird von den Regierungen ſchenken in elegantem Etuis, je nach Zuſammenſtellung,
der Großmächte geteilt, die in geduldigem Zuſammen= von 3.50 Mk. bis 20.— Mk. bekommen. Mit
Auswahl=
wirken Europa ſchon über bedenklichere Streitfragen ge= ſendungen ſtehe ich gerne zur Verfügung.
(24452a
meinſam hinwegbrachten. Die bisherige Durchführung
gee
der Friedensarbeit iſt nur möglich geweſen auf Grund der Partumerie Frank
in den deutſch=engliſchen Beziehungen
ein=
getretenen Veränderung. Was der Reichskanzler über die
Eliſabethenſtraße 9. — Telephon 886.
mutmaßliche fernere Entwicklung unſeres Verhältniſſes zu
Großbritannien andeuten konnte, eröffnet den Ausblick auf
eine fortſchreitende Ueberwindung der Gefahr, daß der
natürliche Wettbewerb der beiden großen Kulturvölker in
einen politiſchen Gegenſatz ausartet. Die Erfahrung
lehrte, daß ein ſolcher Gegenſatz wie für Deutſchland und
Todes=Anzeige.
England auch für Europa ſchwächend und lähmend wirkt.
(Statt beſonderer Anzeige.)
Die Ausführungen des Reichskanzlers waren auf den
Grundton daß Deutſchlands auswärtige Politik klar und
Heute morgen 5 Uhr entſchlief ſanft und
offen zu Tage liegt, geſtimmt. Sie wurden von den
mei=
ſten Rednern des Reichstags und im Auslande
zuſtim=
unerwartet, infolge eines Schlaganfalles, nach
mend aufgenommen, und ſtärkten die Hoffnung, daß
Eu=
längerem Leiden unſere herzensgute,
treu=
ropa nach den ſchweren Sorgen in eine ruhigere
Entwick=
ſorgende Mutter, Schwiegermutter und
Groß=
lung eintreten kann.
mutter
* Berlin, 14. Dez. Die Nordd. Allg. Ztg. ſchreibt:
Nach einer kürzlich erlaſſenen Bekanntmachung hat der
kaiſerliche Gouverneur von Deutſch=Guineg angeordnet,
Frau Margarete Mahr
daß für 1914 Scheine zur Ausübung der
Paradies=
vogeljagd nicht ausgegeben werden dürfen. Damit
geb. Burger
wird für die Dauer eines ganzen Jahres die Jagd auf
Paradiesvögel in dem bezeichneten Schutzgebiet
voll=
was wir Verwandten, Freunden und
Be=
kommen ausgeſchaltet. Gleichzeitig wies der Gouverneur
kannten ſchmerzerfüllt mitteilen.
die Dienſtſtellen von Kaiſer=Wilhelms=Land an, unter
Heranziehung erfahrener Privatperſonen über die Lebens=
Um ſtille Teilnahme bitten
(26131
gewohnheiten der Paradiesvögel, namentlich über die
Paarung, Brutzeit, Wachſen, Abwerfen des Schmuckes,
die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Ernährung, Begrenzung des örtlichen Vorkommens der
eenzelnen Arten uſw., eingehende Erhebungen anzuſtellen.
Marie Baldauf, geb. Mahr
Letztere werden ſeinerzeit die Grundlagen für die weiteren
Georg Baldauf, Schulrat
Maßnahmen der Verwaltung bilden.
Flensburg, 14. Dez. Heute ſanden drei von vielen
Karl Baldauf
Tauſenden aus allen Kreiſen der deutſchen
Bevölke=
rung Nordſchleswigs beſuchte Verſammlungen
Gretel Baldauf.
ſtatt, in denen einſtimmig Reſolutionen angenommen
Traiſa und Büdingen, 13. Dez. 1913.
wurden, welche verlangen, daß der preußiſche
Staat Dänemark veranlaßt, ſeine durch den Op= Die Beerdigung findet Dienstag, 16. Dez. 1913,
tantenkinder=Vertrag übernommenen Pflichten
nachmittags 3 Uhr, in Traiſa ſtatt.
zu erfüllen und auch den Anſchein zu vermeiden,
als wenn er die däniſche Propaganda in Nordſchleswig
fördere und zulaſſe; ferner, daß die preußiſche Staats=
1
Nummer 306.
Todes=Anzeige.
Am 10. Dezember 1913, morgens halb 8 Uhr,
verſchied zu Darmſtadt infolge eines
Gehirn=
ſchlags der
Großh. Miniſterialrat i. P.
Priedrich Casimir Deisler
Auf Wunſch des lieben Verſtorbenen fand
die Beiſetzung in aller Stille in Offenbach ſtatt.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 14. Dezember 1913.
B26112
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Verwandten, Freunden und Bekannten die
traurige Nachricht, daß es Gott dem
Allmäch=
tigen gefallen hat, unſere liebe, gute Mutter
Frau
Elise Schäfer Witwer
geb. Pfeffer
in ein beſſeres Jenſeits abzurufen.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Jean Houth u. Frau Eliſabeth
geb. Schäfer.
Darmſtadt, den 14. Dezember 1913
(26130
Kaupſtraße 30.
Die Beerdigung findet Dienstag, 16. Dezember,
nachm. 2 Uhr, vom Leichenhaus aus, ſtatt.
Kondolenzbeſuche dankend verbeten.
Todes=Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſeren lieben Vater, Schwiegervater und
(26129
Größvater
Herrn
Andr Wilh. Filsinger
Großh. Pfandmeiſter i. P.
im 71. Lebensjahre nach langem, ſchwerem,
mit großer Geduld getragenem Leiden,
wohl=
perſehen durch den Empfang der heil.
Sterbe=
ſakramente, in ein beſſeres Jenſeits abzurufen.
In tiefer Trauer:
Wilhelm Filſinger, Finanzaſpirant,
Anna Filſinger, geb. Leinberger,
Auguſte Filſinger, geb. Klipſtein,
Maria Filſinger.
Villenkolonie Eberſtadt bei Darmſtadt,
Kaiſer Wilhelmſtraße 90, und Mainz,
den 13. Dezember 1913.
Auf Wunſch des Verſtorbenen findet die
Be=
erdigung in aller Stille ſtatt.
Kondolenzbeſuche dankend verbeten.
Tageskalender.
Montag, 15. Dezember.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Konzert des Muſikvereins um 71 Uhr im Saalbau.
Generalverſammlung der Ortskrankenkaſſe „
Mer=
kur” um 8½ Uhr im Reſtaurant Sitte.
Monatsverſammlung des Vereins für Geflügel=
und Vogelzucht „Ornis” um 8½ Uhr in der „Stadt
Pfungſtadt‟
Jugendſchriften=Ausſtellung im Rathaus
(geöffnet von 4—7 Uhr)
Kanarien=Ausſtellung im „Mathildenhöhſaal”
Druck und Verlag: L. C. Willic’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
lehen: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Numm
[ ← ][ ][ → ] Nummer 306.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 15. Dezember 1913.
Seite 5.
Preisllach
Habauf
Willter Schanwaren!
Infolge der aussergewöhnlichen Witterung haben
sich auf den Fabriklägern grosse Posten
Winter-
schuhe und-Pantoffeln angesammelt. — Wir
kauf-
ten von einer der grössten deutschen Schuhfabriken
Einen Riesenposten
Nämeindarschune, Lederhausschune, eiiznausschune
die wir durch ein
EXTRA-ANGEBC
zu wesentlich geringeren Preisen verkaufen.
— Beachten Sie unsere Preisofferte, sowie die
im Schaufenster rechts ausgestellten Waren.
für Herren
o für Damen, mit Leder- 135
für Herren, Fiz- u. 250 Lederhausschuhe warmes Futter. .
400
Kamelhaarschuhe Ledersohl. jetzt nur
Filzhausschuhe sohle und Fleck
g für Damen, 36/42, 125
295 Straminhausschuhe Ledersohle u. Fleck
Kamelhaarschuhe für Damen jetzt nur 185 Lederhausschuhe für Damen . .
200 Spangenschuhe für Damen, Meltonfutter 180
Kamelhaarschuhe für Kinder jetzt uur 140
Lederhausschuhe für Kinder . .
Kinder-Filz-Hausschuhe Ia Qualtst 90 ₰
für
Fal für Damen 550
685
Kamelhaar-Schnallenstiefel Herren 350- Leder-Schnallenstielel u. Herren
Mädchen-Eilzschuhe Füz- u. Lederschl. 125
für
in allen Größen 995
Kamelhaar-Schnallenstiefel Damen 220 Filz-Schnallenstiefel rederschle u. Fleck 2—
für Herren, mit
145
Straminhausschuhe Lederschle u. Fleck
für
a mit Lederbesatz 350 Stoffschuhe mit Kordelschlen, 36/42 90 ₰
Kamelhaar-Schnallenstiefel Kinder 125 Filz-Schnallenstielet für Damen . .
Sehr günstige Gelegenheit für Weihnachtsgeschenke!
Eleg. Tanz- u. Gesellschaftsschuhe
:: Moderne Einsatz-Damenstiefel
Tango-Schuhe der modernste Damenschuh
Jagd-Stiefel
Ski-Stiefel
U.
Schlittschuh-Stiefel
S=
Elegante Damen- und Herren-Gamaschen
25833
Schuhwarenhaus nur
1
Speler S. inh. Paul Wildau
gstr.1d!
Se
me e
Mass-Atelier feiner Damen-Moden
Eine wichtige Erfindung
August Knieriemen 41 Pankratiusstr. 41
früher bei Firma Berger, EErnst-Ludwigstrasse :: Martins-Drogerie::
für korpulente Damen
ist das
liefert nach Maß unter Garantie für tadellosen
Sitz und feinste Ausführung (25175a
Training Korsett, Ihe Perfect
Kostüme Mk. 45—200
mit Innen-Leibgurt (dep. 344604).
Mäntel Mk. 28— 80
Der im Innern dieses Korsetts angebrachte Leibgurt hebt und
stützt den Leib, reduziert die Körperfülle ohne jede Belästigung und
Samt-Plüsch-Mäntel: Strassen-, Gesellschafts-Kleider.
verleiht jeder noch so korpulenten Dame
tadellose moderne Figur.
Korsett Training „The Perfect” wird ärztlich empfohlen
Edunkeles ErlangerReifbräu
und verordnet, vorzüglich bewährt bei Senkung der inneren Organe,
wie bei Wanderniere, Magensenkung, nach dem Wochenbett etc.
gelangt von heute ab zum Versand
(ee
Alleinverkauf für Darmstadt:
10½ Fl. Mk. 3.40
10½ Fl. Mk. 1.70
Korsett-Salon J. Müller-Rippert Nachf.
Ludwig Dexheimer (ttzsa
Wilhelminenstraße 17½ (nächst der Elisabethenstraße). (25768a
Viktoriastrasse 28 Biergrossbandlung Telephon 1527.
Mimmädlün
Melehale
Meulafe
leer und gefüllt
in feiner tadelloser Ausführung
Nau & Sohn
Kankasten v50 Pf. bis Mk 5.-
Schustergasse 16. (25894fo
Nummer 306.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 15. Dezember 1913.
Seite 6.
Praktische und preiswerfe 25
Serm
2
Seschenk=ArR
95 ₰ Geschenke zu 1.50 Geschenke zu 2.
50 ₰ Geschenke zu
Geschenke zu
1 gestrickte Herrenweste
1 Kindergarnitur, Muff und Pelz
1 Kinderkleidchen
1 Zierschürze, weiss und farbig
1 Kinderkleidchen
1 Damenweste
1 Stickerei-Untertaille
1 Leib- und Seelhose
1 Tischdecke, waschecht
1 Damenhemd oder-Hose
6 Meter Velour zum Hauskleid
2 Paar Herrensocken
1 Korsett, Ia Drell, Frauform
1 Normalhemd oder-Hose
1 Tuch-Unterrock
1 haltbarer Regenschirm
1 Selbstbinder
1 Drellkorsett mit Spiralfedern
1 Filztuchdecke, bestickt
1 hübsche Bettvorlage
1 Kaffeedecke
1 Kragenschoner
1 Frackkorsett
1 elegantes Theatertuch
1 farbige Garnitur, bestehend aus
1 Paar Damenhandschuhe
Dutzend Servietten, gute Qualität 1 Halbleinen-Bettuch
Serviteur und Manschetten
6 Meter Ia Handtuchstoff
1 Drelltischtuch
2 Damenkragen
1 Paar reinwollene Herrensocken
2 Ia weisse Kissenbezüge mit Einsatz
½ Dutzend Taschentücher mit
3 Herren-Batisttücher
1 Frottierhandtuch
oder Bogen
gestickten Buchstaben
1 Rodelshwal
½ Dutzend Kindertaschentücher
½ Dutzend graue Handtücher
6 Stück Damastservietten
1 Plaidtuch
1 Knabenschürze
1 Damenhemd mit gestickter Passe
1 Kinder-Garnitur, Muff und Kragen
1 Bettvorlage
1 imitierter Hermelin-Pelz
1 weisse Bettdecke, voll, gross
1 Rüschenkragen
1 Kindertellermütze
Geschenke zu 4.
Geschenke zu 3₰
Geschenke zu 6 ₰
Geschenke zu 3
1 Paar Axminster Bettvorlagen
6 m Stoff für Hauskleider
1 eleganter Damen-Stickerei-Rock
6 m Kleiderstoff für Kostüme und
1 moderner Damen-Regenschirm mit 1 grosse Steppdecke, doppelseitig Satin
Strassenkleider
1 Tischtuch mit 6 Servietten
1 Paar Waffel-Bettdecken, weiss oder
Ueberzug
6 m wollenen Cheviot in vielen Farben
farbig
10 m Hemdentuch, prima Qualität
6 m Loden alsstrapazierfähigstesHaus-
1 gestickte Filztuchtischdecke
Kinder-Garnitur, Muff und Collier
4 m Blusensamt, neue Farben
kleid
Dtzd. Damenhemden, solide Qualität 1 elegantes Pelzcollier, Rasé-Kanin 1 Reisedecke, zweiseitig
1 Paar abgepasste Gardinen
mit Schweifen
Dtzd. Damenhosen, gebogt oder
1 hübschen Zimmerteppich
Stickereieinsatz
woll. Bettkolter, moderne Zeichnung 6 Stück weisse Damen-Nachtjacken
1 hübsche Fellvorlage
2 Stück Halbleinene Bettücher, voll 1 feiner Herren- oder Damenschirm,
aus guten Croisé
Gloria-Bezug
gross
1 elegante Bettvorlage
1 elegante Erbstüll-Bettdecke
elegantes Teegedeck mit Servietten 1 Bettbezug mit 2 Kopfkissen
1 eleganter Tuch-Unterrock mit Volant 1,30 m Hosenstoff für kräftige
Herren-
gesticktes Herren-Oberhemd
½ Dtzd. leinene Taschentücher
hosen
4 m Costüm-Stoff, ohne Futter zu 1 eleganter Moiree-Unterrockmit reich
verarbeiten
2 Bettkoltern, gute Qualität, neue
garniertem Volant
1 Ia Bettkolter
Muster
2 Stück weisse Tricot-Herrenhemden
1 feines Herren-Zephirhemd in neuen,
echten Farben
mit farbigem Piqué-Einsatz
1 Plüsch-Tischdecke mit schöner Borde
½ Dtzd. Stehumlegkragen
Maizer Jarchkaus
Markt 7
Rabattmarken
Guggenheim & Marx
26116
1 Posten Ramſch
GEScHENK-LITERATUR
hervorragende Neuheiten bedeutender Autoren
Fahrräder mit Jahresgarantie
verkaufe bis Weihnachten
BILDERBÜcHER UND : :: .
zu jedem annehmbaren Preise.
Besichtigung erbeten. —
:: :: :: JUGENDScERIFTEN
Auf Wunſch Teilzahlung.
sehr großes Lager in allen Preislagen
Große Auswahl im Preise herabgesetzter Bücher.
Carl Lorsch, Darmstadt
Pankratiusstrasse 2½. (25713a
KUNSTBLAITERALLERART
Reparaturwerkſtätte im Hauſe.
klassische und moderne Kunst
in der vollendetsten Reproduktionstechnik der Gegenwart
Musik-Instrumente
ECHTE BRONZEN
:: :: 3:
kaufen Sie aus erster Hand
nur vom Fachmann
: . UND ECHT MARMOR
klassische und moderne Skulpturen erster Meister,
Max Gerbert
in erstklassigen Ausführungen, sehr großes Lager
Geigenbauer
(IV,24954
Spezialist in Reparaturen.
Rheinstr. 17 Darmstadt Ecke Grafenstr.
MoLLER & RÜHl. E. Darmstadt
f. Saiten, Musikalien,
Etuis, ff. Bogen usw.
Billige alte Violinen zu reeilen Preisen.
Hofbuchhandlung s Fernspr. 220 se Elisabethenstr. 5 se Hofkunsthandlung
Auswahlsendungen auch nach auswärts.
Reelle Bedienung. Billig. Preise.
26095a)
Billige Aepfel
2
in nur bester Quali-
Franz. Borsdörfer 10 Pfd. 1,50 M.
tät. Für Haltbarkeit
Kar
Kleine Graureinett. 10 Pfd. 1,30 M.
der Borsten wird
Glas-Aepfel . . . 10 Pfd. 1,20 M.
weitgehendste Ga-
(5
E
ſolange Vorrat reicht, empfiehlt
ſe
L
rantie geleistet.
ElI.-Iaf
Joh. Walther
Se
Ecke Roßdörfer= u. Wienersſtr.
Niederlage der J. H. C.-Zahnbürste, offiziell empfohlen durch
Deufschen
Cognac
Telephon 1598. (*11455g
Sldie Internationale Hygiene-Commission, den Vereinsbund
aus Französischen Weinen
Deutscher Zahnärzte und den wirtschaftlichen Verband
Ein wenig gebr., Ffl. Gasherd iſt,
Deutscher Zahnärzte.
da durch Umz. entbehrl., billig
ANDAUERMAcHOLI.
Preis: Stück 35, 45, 60 Pfennig.
zu verk. Bleichſtr. 28, II. (*17571oi
2
2
HEILBROHN
Shaiſelongues, g. gearb. Roßhaar=
Partümerie Gg. Fra. ATunk
Murechf mit der Hammer-Schuizmarke. Oberall erhältlich
aufl., ſehr bill. z. verk. P. Frieſe
Tapezierm., Pankratiusſtr. 69. (*1757a
Elisabethenstrasse 9
Telephon 886.
(9431a)
2
Sollde Lederwaren
J. Ph. Leuthner
Portemonnaies, Brieftaschen, Schreibmappen, Besuchskartentaschen,
Grossh. Hess. und Kaiserl. Russ. Hoflieferant
Musikmappen, Aktenmappen. :: Poesie-, Tage-, Gäste-Bücher.
2 Ernst-Ludwigsplatz 2.
Aaus
[ ← ][ ][ → ]2
Nummer 306.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 15. Dezember 1913.
Seite 7.
uw Zu Wellnchis-Geschenkon geignet! Dos
Reisedecken
us Plüsch, Astrachan oder Wolle, hochaparte neue Dessins u. Farben, in jeder Preislage, bis zur feinsten Luxusdecke
Schlafdecken
Aus Baumwolle, Wolle oder Kamelhaar
in vielen neuen Jacquardmustern
— besterprobte Qualitäten
Theodor Schwab
Ernst-Ludwigsplatz
Marktplatz-Ecke,
James Keiller & Sons
Englische
Orangen-
Marmelade
in Porzellan=Töpfen
à 1 Pfund à 2 Pfund
85 ₰
160 ₰
in Eimerchen
2.3 Pfund
195 ₰ (23374a
Zames Kele 4 Sons
Konfitüren oder
Marmeladen
nach engliſcher Art.
Nur aus friſchem Obſt
u. Kriſtallzuckerhergeſtellt,
in ſein illuſtrierten,
ge=
preßten Korb=u. Stilleben=
Eimerchen à 2 Pfund u.
zwar:
P Eimer
Pflaumen-Konfituren . 110 ₰
Gemischte Früchte . . 120 ₰
Johannisbeeren . . . . 140 ₰
(21415a Rimbeer u. Johannisb. 150 ₰
Aprikosen . . . . . . 150 ₰
Erdbeeren . . . . . . 160 ₰
Dreifrucht . . . . . . 160 ₰
Ferner:
Golden Orangen-Gelée
in 1 Pfd.-Gläsern. . 100 ₰
A. Reichard
Kolonialwarenhaus,
Ecke Bleich- u. Casinostr.
Gegr. 1862. Teleph. 101.
Zwei faſt neue Herren=
Ueber=
zieher , 1 Damen=Abendmantel
u. 1 Paar Herrenſtiefel, Gr. 43, bill.
abzug. Schwanenſtr. 73, pt. (*12363
Grösste Auswahl Voas Poste für dief
8
88 Augen 6s
Billigste Preise
beſtes Stärkungs= und
Erfriſchungsmittel für
ſchwache entzündete Augen
und Glieder iſt das ſeit bald
Umarbeitungen — Reparaturen
100 Jahren weltberühmte,
ärstlich empfohlene
von
Kölniſche Waſſer Joh.
Chr. Fochtenberger in Heilbronn.
Liefer. fürſtl. Häuſer.
Ehren=
diplom. Feinſtes Aroma,
billigſtes Parfüm. In Fl.
à 45, 65 u. 110 Pfg. (24453a
T. Schmarmann
Alleinverkauf für
Darmſtadt:
G. Hauptmann, Rheinſtr.
Spezialhaus in Pelzwaren
Ender Uebergangszeit u. im Winter
Ernst-Ludwigstr. 14:: Telephon 2573. empfehlen Aerzte und Profeſſoren
untat
ſlaſſende
Di
Sikrunnen
Weihnachts=Geſchenke
als hervorragend gutes, wirklich
vertrauenswertes Mittel
Altbuch=
von bleibendem Werte.
horster Marksprudel
Stark-
quelle (Fl. 65 u. 95 Pf.) mit heißer
Eingerahmte Bilder von 60 Pfg. an
Milch gemiſcht zutrinken. Dieſe rein
Photographierahmen von 25
Hoffärberei
natürliche Kur wirkt außerordentlich
„
chem. Waschanstalt
wohltuend, köſend, beruhigend und
Poſtkartenrahmen . von 15
„
gleichzeitig kräftigend und bringt bei
Huſten und Verſchleimung meiſt
Kunſtblätter, Einrahmen von Bildern uſw.
augenblickliche Erleichterung. Da=
Cschkeich
neben ſtündl. 1 bis 2echte
Altbuch-
wie bekannt gut und billig.
horster Mineral- Pastillen
liefert sorgfältig und schnell.
langſam im Munde zergehen laſſen.
Fabrik: Pallaswiesenstrasse 146.
P Karlstrasse 25
In Rollen à 35, 50 und 85 Pf. be.
Läden in allen Stadtteilen.
rder Engros=Niederlage Friedri
Mrunz Lunghenlz, Ecke Hölgesstrasse.
Schaefer und in der Hofdrogerie
SChr. Schwinn, Rheinſtr. 8, (IV20531
Telephon Nr. 1747.
25339a)
Nummer 306.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 15. Dezember 1913.
Seite 8.
Als geeienete Festgabe
empfehlen
— und —
Zaumwollzeuge
Gervierkleider,
Schürzen waschechte
90 cmbreite Baumwollzeuge, grosse Sortimente heller und gedeckter klarer Karos für Hauskleider geeignet . . per Meter 85 Pfg.
. . . . per Meter 100 Pfg.
90 cm breite Baumwollzeuge, aparte schöne Streifen in prima Qualität
118 cm breite Baumwollzeuge, klare Pekingstreifen, hellblau, rosa und lila für Servierkleider . . . . . per Meter 110 Pfg.
Servierkleider aus gutenwaschb. Stoffen, hübsch gemacht, Rock m. Volant, Bluse hochgeschlossen od. halsfrei Mk. 5.00 6.00, 10 50
aus kräftigem schwarz Alpacca . . . Mk. 18.50 und 16.50
Mk. 12.50
Servierkleider aus schwarz Satin
Schürzen enorme Auswahl, aller Arten, Hausschürzen, Servierschürzen,
Blusenschürzen, Rockschürzen, Aermelschürzen, Kimonos etc.
Vorzüglich in der Wäsche. —
— Nur gute und gediegene Waren.
Vorzüglich in der Wäsche. —
schöne helle u. gedeckte Muster,
Schnittcoupons waschechter Baumwollzeuge für ein Kleid . . . . . Mk. 8.75, 4.00, 4.75 und 5.00
Telephon 2475
Rabatt-Marken!
Gebr. Höslein, Hofl., Ludwigsplatz.
(26118
Uolf
-10
Maktoche Wenmldchte Goschelike
Herm. Heihmalter
Eigarren.
in
am
Schulstraße 1 Ludwigsplatz
Telephon 2508
empfiehlt als praktische
Zu deschennel
welhnachts-Geschenge
empfehle ich u. a.:
(25946a
Kullmann’s Spezialmarke Nr. 6
Pfg. Originalkiste mit 50 Stück Mk. 3.00
Gummi-Schuhe
Degoy Esquisitos Original-
Gummi- Spielwaren:
kiste mit 50 Stück . Mk. 4.00
8pig
Puppen, Tiere, Bälle,
C
Originalkiste mit
Bremer Schlüssel
Gummi-Mäntel
50 St. Mk. 5.00
10
Muskelstärker
Amadores Original-
Juwel
2
10P
kiste mit 50 Stück . Mk. 5.00
cio Delmonicos Original-
Patri
kiste mit 50 Stück Mk. 6.00
12ps
Arabella Ambrosias Original-
15 Pfg.
kiste mit 50 Stck. Mk. 7.50
Milde, anerkannt preiswerte Qualitäten!
Geschenk-Kistchen mit 25 Stück Mk. 1.50 bis 7.50 das Kistchen.
Große Auswahl
Zigaretten! nur der besten
Wring-Maschinen
Marken.
Gummi-Tischdecken, Wandschoner
Ea8
Gummi. Badewannen, Wärmflaschen
Zigarren-
Gummi- Kragen, Manscheiten,
Reise- u. Wagen-Deckenaummi- u. iederschürz u für Küche
Eilr.Kammmann Spezialgesch.
u. Hausgebrauch sowie für
Kinder,
Eleganten Ulstern etc.
Wilhelminenstr. 9, gegenüber dem alten Palais.
Gummi-Turnschuhe. (25592a
empfehle in größter Auswahl bei billigsten Preisen.
de ri Meder, Khleistr. 127
Schönstes 2)
Spezialhaus für Herrenmoden und Sport
Praktische
Weihnachtsgeschenk!
und billige Weinldchtsgesehenne
Serer er erene
Was sind Indra- Perlen ?
Für Damen:
Für Herren:
durch Versicherung von Leibrente bei der IV, 4o86, 6s
Erstklassige Imitation.
Hausſchuhe, warm gefüttert Hausſchuhe, warm gefüttert
Preussischen Renten-Versicherungs-Anstalt
Vollwertiger Ersatz für echte
von 70 Pfg. an
von 90 Pfg. an
Perlen m. d. herrlichen Lüster
Sofort beginnende gleichbleibende Rente für Männer:
Straminſchuhe, warmgefüttert Straminſchuhe, warm gefütt.
derselben. Garantiert unem-
75
u. Fleck von 1.— an
70
beim Eintrittsalter (Jahre):50 55 I 60 65
u. Fleck von 1.30 an
pfindlich geg. Säure u. Wasser.
Lederhausſchuhe, warm ge= Lederhausſchuhe und Fleck
jährlich ½, der Einlage: 7,af S., u 19gt., 11,e 14,os 18,o
Perlschnüren und lose Perlen
füttert, mit Fleck von 1.60 an
von 2.50 an
BeilängeremAufschub der Rentenzahlung wesentlich höhere Sätze.
in jeder Preislage.
Filzſchnallenſtiefel mit Leder= Filzſchnallenſtiefel mit Leder=
Frauen erhalten wegen ihrer längeren Lebensdauer weniger.
ſohle von 2.25 an
Franz. Perlketten mit reizenden
ſohle von 2.75 an
Aktiva Ende 1912: 124 Millionen Mark.
Filzſchnürſtiefel, Lederbeſatz,
Similischlösschen
von 3.50 an Filzſchnallenſtiefel mit Leder=
Prospekte und sonstige Auskunft durch: Chr. Emil
Mark
beſatz von 4.80 an
schon 6.
Lederſchnürſtiefel m. Lackkapp.
Derschow., Frankfurt a. M., Kaiserstr. 76 und Kaiserplatz 17.
2.50
an
von
von 5.— an Wixlederſtiefel von 4.80 an
Chevreaux u. Boxlederſtiefel Cheveraux=u. Borhakenſtiefel
Besichtigung
Päſche zum Glangbälgein w.ang.
ohne Kaufzwang.
von 6.50 an
von 6.— an
W Pankratiusſtr. 69, I. r. (*17574
(388
Elisabethenstr. /
Kamelhaarschuhe und Schulstiefel, Pfadfinder-
5, 1. Stock.
Filzschuhe
stiefel
für Damen, Herren u. Kinder. Wildfang= und Naturaform=
26103
ſtiefel, bewährte Fabrikate.
Große Auswahl
von 45 Pf. an.
Billigſte Preiſe.
Irheld Node
Gummischuhe:: Jagd- und Touristenstiefel:: Turnschuhe
Gareiner Jeint,
Fülleiſten, Einlegſohlen, Erdal, Filzaufnähſohlen, Schnürbänder
Puppen-Perücken
3 Schulstrasse 3.
Pickel, Miteſſer, Blüten verſchwind.
ſowie alle übrigen Schuhwaren in ſolider Ausführung
in geſchmackvoller Ausführung,
ſehr ſchnell, wenn man abends den
ſowie
(B25098 Schaum von Zuckers Patent- nirgends billiger als bei
(25554a
Zöpfe, Uhrketten uſw. Medizinal-Seife, à Stück 50 ₰
(15%ig) und 1.50 ℳ (350 ig, ſtärkſte
fertigt in allen Preislagen
Formleintrocknen läht. Schaume G. Beiimann
Briefpapiere
morgens abwaſchen u. m. Zuckooh.
Paul Gubsch, Friſenr Creme (50 u. 75 3) nachſtreichen.
Markt 6 Schwarz-weiße Rabattmarken. Markt 6.
Karlſtraße 117.
Großartige Wirkung, von Tauſenden
beſtätigt. BeiFr. Schaefer, A. Logel
mit und ohne
Marm. Wintermant., Gr. 44, 8 M., Ch. Schwinn, Drogerien, Georg
20 Pol.=Backſ.=Koſt, engl. St., 6M., Liebig Nachf., Hoflieferanten0?
Koſtümrock, digrau, engl. St., Gr. 46,
Me
4 M., weiß. Filzhut f. ig. Mädch. 4 M., Gg. Frz. Frank, Parfümerie. (II1265
HaareGebrauchtes Schuhwer bezahit
Prägung.
(*25591a
am beſten
ſchw. feine Tuchjacke, Gr. 46, 8 M., wß. Grauer Damenmantel, wie neu, ausgekämmte und abgeſchnittene,
mittlere ſtärk. Figur, bill. z. vk. kauft zu höchſten Preiſen (26111a C. Minkler, Langegaſſe 10.
(26101a
Chev.=Jacke, Gr. 44,5 M., zu verkauf.
Chriſtliches Geſchäft.
Kiesſtraße 124, 2. St.
(*17569 Pallaswieſenſtr. 26, part. (*17568Friſeur Müller, Ludwigsplatz 1.
2.
B0
247
8
Nummer 306.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 15. Dezember 1913.
Seite 9.
eeeeeeee
Al
Praktische
Einaeh
1s deschenne
empfehle meine riesige Auswahl bei enorm billigen Preisen in:
Damen-, Herren- u. Kinderstiefeln
: Winter-Schuhe und-Stiefeln
Promenaden- und Ballschuhe
Besonders starke Schulstiefel
Gold- und Silber-Brokatschuhe
Sehr warm gefütterte Lederstiefel
Sport- und Tourenstiefel, Turn- und
Tennis-
für Damen, Herren u. Kinder
schuhe, Fußballstiefel
Kamelhaarschuhe und Stiefel
in allen Preislagen
Babyschuhe, Gummi-Ueberschuhe
Mod. Stoff-Gamaschen, Leder-Gamaschen.
Hausschuhe in unerreichter Auswahl.
Vor Weihnachten ganz bedeutend herabgesetzte Preise Rabatt-Marken.
(25723a
Hehestes Schunhaus
G. Jacob,
6
Gegr. 1862.
Schillerplatz 8, am Schloßgraben.
Telephon 277.
Altes Geschäft: Ecke der großen Ochsengasse.
2
Se
Mnoholoietoſoſoſoloſonoſolong
Atttttttttttttttttttt
. Theater-
5
Dekorationen
Arnold Rode
für Kindertheater
3 Schulstrasse 3.
Simmmmmmha
Modellierbogen
AbioyG
Ofenbilder
Lebensradbilder
Schrelbtisen
Tapeten
für Puppenstuben und
darf auf keinem Weihnachtstisch fehlen!
Puppenküchen
Darmiial
Goldborten
aus
Beliebteste, haltbarste u. schönste
Knaben-
empfiehlt (24925a
Bleyle’s Knaben-Anzüge: keidung. In vielen Formen und allen
Glas, Marmor,
J. Ph. Reinhardt
Größen vorrätig. Preisliste kostenfrei.
Metall. (26098a
Schlossgraben 7.
Siglolololchololoiotowonollotd
Blevle’sKnaben-Sweater: In prachtvollen neuen Farben und
Z
Formen. Denkbar bestes Fabrikat.
(eberzieher, gut erhalten, für
A10 Mark zu verkaufen.
Ml
A
37570),
Emilſtr. 17, I.
Sehr kleidsam, praktisch und dauerhaft.
Bleyle’sMädchen-Sweater:
varme. Aeheu Setlichget, Plalat,
Ordre-
Neue schöne Muster, Röckchen dazu
Eilboten- u. Reinigungs-institut
passend in allen Farben vorrätig.
Ibel & Lotz, G. m. b. H.
Kantroll-
Abt. I. Versicherung gegen
Bestes Reform- und Sportbeinkleid für
Bleyle’s Reform-Beinkleider:
Buch.
Damen und Kinder. 1000fach erprobt.
Ungeziefer
Elisabeihenstr. 31 Telephon 461
Leicht zu reparieren.
die
Bleyle’sGeschäfts-Röcke: Für Geschäftsleute, die in kalten Räumen
Buchführung u.
arbeiten müssen. Sehr beliebt.
Bilanz-Arbeiten
nehme ich Vorausbeſtellungen
Vertilgung von Ungeziefer
Wer einmal Bleyie-Fabriiate gekauft hat.
jederzeit entgegen.
(*17567
jed. Art, wie Wanzen, Käfer,
Geſetzlich einwandfreie und
Ratten, Mäuse, Motten,
kauft nichts anderes mehr!
Ameisen usw., billigst unter
diskrete Bedienung.
schriftl. Garantie u. Diskr.
Nikolaus Bauer
Ilustrierte Preisliste sowie Ansichtssendungen bereitwilligst.
Arheilgen, Darmſtädterſtr. 50.
Bitte beachten Sie die Ausstellungen in meinen Schaufenstern.
Zablung
Binge, Armbänder,
Kolliers, Ohrringe,
nach
Broschen, Nadeln,
Erfolg!
Knöpfe
(25485a
billigſt bei
Marktplatz 1. Mbus.
Werl Uhren u. Goldwar.
Für Hausbesitzer etc. Ver-
Ferdinand Kall, Soderstrasse 14,
am Rathaus
sicherung gegen Ungeziefer
am Kapellpfatz, DARMSrADr.
besonders zu empfehlen. Se
urg mit vielen Soldaten, auch
geringe Jahresprämie. (*2202a
MSoldaten alleine, Dampfmaſchine
Feinste Zeugnisse u.
rn. verſch. Modellen u. Erzählungen Ein Ulſter, faſt neu, ſchlanke 1Ahaiſelonquesgutgearb.Roßhaar=
50 Stück, ab= Relerenzen. — Kostenlose
für Knaben bill. zu verk. (*17573 Figur, u. 1 Schreibpult bill. aufl. à 25 Mk. P. Frieſe, Tapez.=Silberſichten, zugeb., Soder=
Aussprache an Ort u. Stele.
(*16717sio
Emilſtraße 17, I. zu verk. Schwanenſtr. 69, II. (*1748 Mſtr., Pankratiusſtr. 69. (*16942odoſtraße 33.
[ ← ][ ][ → ]
Nummer 39o.
Darmſtädter Taglbatt, Montag, den 15. Dezember 1913.
Seite 10.
½ Ltr.-Fl. 10 ₰
„ 15 Chabeso-Fabrik
10 des-
. 25
Flaschenpfand Jos. Zürker
Frnkrehaboßen p. St. 10 Pfg.
Das Lebenbalter ues leenschen 100 Jahrer han
Darmstadt
denn der Mensch lebt nicht von dem, was er isst, sondern von dem, was er verdaut. Ichabeso conc.
Georgenstr. 1½
Tel. 1023. (16546a
Niederlagen: In vielen Kolonialwaren- und Delikatessen-Geschäften. M. 1.20
enhielien an er
EN
Makld
(
SGlUTzMARKF
8
GoloeiE Mroalk
(renntartonatt
AuserEilun6En.
FuR
Oe eneetlstet
Tel
MK.
Tohrierr 389
eromanganinveselschot-Hansfur a. toll 2. 50
Rolmiakn
(I,23435
Heute) Monteg
15. Dezbr.
Passende Weinachtsgeschenke
MUSIK-VEREIN.
Reizende Neuheiten in modernem Heute Montag, den 15. Dez. 1913, abends 7½ UhrAbschieds-Vorstellung
Similischmuck
Colliers
12a S A. A. L.B AU:
der Künstler des vorzüglichen
Hrheld Reud HRinge für Herren u. Damen
Dezember-Programmes
Broschen
EUn
E.
Zum letzten Mater
3 Schulstrasse 3.
Cravattennadeln
Wotans Abschied
von G. Schumann.
Chatelainen
(26106 Schwank in 1 Akt v. Auny
in Gold, Silber und Doublé
Eintrittskarten: Mk. 6.60, 4.95, 2.75, 1.65.
Naumann-Hofer.
Neu!
Neu!Verkauf von Eintrittskarten in der A. Bergstraeßer’schen
Bilderbücher
Hofbuchhandlung, Rheinstrasse 6, sowie abends an der Kassc.
Automatische Pincenez-
„Ain Peckrogel
Kettchen
Schwank in 1 Akt von Otto Härting.
zu außergewöhnlich billigen
Sonie der brilante, aust
Fremdſprachliche vorträge
Malbücher
(26104
Preisen.
nahmsios erstklassige
Elisabethenstr. 5, I.
Varieté-Teil.
Mittwoch, den 17. Dezember, §½ Uhr, in
3. Vorträg: der Turnhälle der Liebigs=Oberrealſchule.
Paſſ. Weihnachtsgeſchenk!
Spiele.
(Letzte Vorstellungen vor
Dr. Smith: England and its relations to
Mod. Gaslampen, f. alle Zwecke,
(26100a
Weihnachten.) (26105
in jeder Preislage, in großer Aus=
(26124
ihe sea (with lantern=slides).
wahl, Kolibribrenner (Gasver=
Worrert. u. bekannt
brauch pro St. 0,3 Pfg.). Alle Er=
— Honig
ſatzteile für jed. Syſtem. (25863fo
Haren zu 1 marh. Schüleriarten e.s Mart indt in der holbachandung von
feinſte Qualität, garantiert rein, Installations-
— Samos
h. Schlapp, Schulſtraße, und abends an der Kaſſe zu haben.
Geschäft Aug. Keller
ausgezeichnetes Nahrungs=, Genuß=
Extra=Ausleſe (2453f
u. Heilmittel, empfiehlt zu Mk. 1.10Kaupſtr. 45, I. — Kein Laden.
als Stärkungswein für Kinderi
per Pfund ohne Glas (24530a
Kranke ärztlich empfohl., empfichlt
F. Epidius
Georg Roth Nacht. (Wetterauer Gäuſe
per Flaſche ohne Glas Mk. 1.10
Inh.: Ph. Kolb
der bekannte, gefeierte Volksredner aus dem Orden der Franzis=Georg Both Nachf
trifft letzte Sendung Montag, kaner, ſpricht
(26107
Dieburgerſtr. 9. Telephon 1107. den 22. Dezember, nachmittags
Inh.: Ph. Kolb
4 Uhr, im „Gaſthaus zur goldnen Dienstag, den 16. Dezember, abends 8¼ Uhr,Dieburgerſtr. 9. Telephon 1107
Haar-Uhrketten
Roſe‟, Schloßgaſſe 2, ein (*17486of
im Kaiſerſaale
werd. von ausgekämmten Haaren
Carl Bingel, Oberhörgern.
über:
mit u. ohne Goldbeſchlag gut und
Die moderne und erfolgreiche Löſung der Alkoholfrage.
billig in meiner eigenen
Haar=
flechterei angefertigt. (25299a
Zu zahlreichem Beſuche ladet ein
Adam Keitel
Große Freude!
Deutſcher Alkoholgegnerbund, O.=V. Darmſtadt.Arhold Rousf
Damen= und Herrenfriſeur
bereiten am Heilig.
Kreuzbündnis, Verein abſt. Katholiken.
Darmſtadt, N.=Ramſtädterſtr. 16.
3 Schulstr. 3
Abend meine
her=
vorrag. Kanarien=
Z
ſänger. Preis je
.
C2Gochon 13.
Solide Lederwaren
nach Geſangsleiſtg.
Damnkedäe ScAaüchinenſabuf.
Mk. 8. 10, 12, 15, 18,
Tnantekauanatult.
20 u.fhöher. Nehme
Schreibmappen
jetzt Auftr. entgeg.
Reſerviere gekaufte Vögel bis
Olenbach. acKain
zum Feſte unter Garantie.
Portemonnaies
Umtauſch geſtattet. (24499a
Geummem
e
Aufpol. v. Möb.
Ernst Göbel
Brief- und Kartell=
Spezialität: uſw., ſowie alle
vorkomm. Schreinerarbeiten (20874a Dekateur, Schulstrasse 11.
Nür MK
Adolf Zeller, Schützenſtraße 8.
taschen. (2635a
Spezial=Angebot
Kohlen, Holz und
Briketts=
für
N empfiehlt ins Haus geliefert
VIII, 21021) J. Müller, Kiesſtr. 20.
Ser
* kollet das beliebte Iufrument
6
In unſerer Abteilung für
Groß=
bezug fachmänniſch geleuchtet und
ſortiert.
Trauringe
Gramola
ohne Lötfuge
m. welfbekamfer
Flach- u. Kugelform
in 8, 10, 14 u. 18 kar. Gold,
das Paar von 10—80 Mk.
Schutz-Marke.
SEFTrinkeier 295₰
Gravierung gratis.
Sree.
Alle Größen stets vorrätig.
b
L. Borné
Roie Srime SEiNE5 NERRT
Hofuhrmacher und Hoflieferant H
ScTSiedeier. st 85
Uhren, Cold- und Silberwaren.
25 Ernst-Ludwigstr. 25.
Sio famen
Versuchen vorzügliches
Kocheier . z. 75₰
Weihnachts-Gebäck, rein Eier, rein Butter,
Cond. Mainzer Bäckensſt
Doppelleitige Platten v. M 1.25 an Tel. 1265. (25815a) Bleichstr. 13,
Mietelelcr. . . . 10 Stc. 60 ₰
Verführung u. Preisliſte koltenles
Großherz. Hoftheater.
Montaa den 15. Dezember 1913,
Grosse Auswahl der neuesten
Keine Vorſtellung.
Dienstag, 16. Dez. 71. Ab.=Vſt.
Apparate und Noten. (25243a
A 18. Uraufführung. „
Kö=
nig Karl.” Trauerſpiel in drei
Aufzügen mit einem Vorſpiel von
Ludwigstrasse 20
Ernſt Frhr. v. Wolzogen. Gew.
Neueste Verkaufsstelle der
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 17. Dez. 72. Ab.=Vſt.
GSekarp D. Grammoph.-Gesellschaft. B 18. Zu Beethovens
Geburts=
tag: „Fidelio‟. Gewöhnliche
Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Donnerstag, 18. Dez. 73. Ab.=
Vorſt. C 19. Zur Erinnerung an
Aiterkunmn.
Herrenstärkwäsche
Franz v. Schönthan († 2. Dezbr.
unseren
1 Zinkſchüſſel preiswert zu ver=wird w. neu gewaſch. u. gebügelt,1913). Neu einſtudiert: „Krieg
Eilislen erhältlich.
kaufen. Anzuſehen 11—2 Uhr mitt. Billige Preiſe. Glanzbügelei,ſim Frieden”. Kleine Preiſe,
25912sis) Ireneſtraße 5, III. Liebfrauenſtr. 103, part. (22003a Anfang 7½ Uhr.
Nummer 306.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 15. Dezember 1913.
Seite 11.
Rheinſtraße 19
Rheinſtraße 19
Ecke Grafenſtraße S. Wanbemann Ecke Grafenſtraße
Willkommene Weihnachts=Geſchenke!
mit 2 Druckknöpfen, elegant und
Extra billiges Weihnachts=Angebot! Starker Nappa=Handſchuh dauerhaft . . . per Paar Mk. 3.75
Glace=Handſchuhe . . . von Mk. 2.50 an
Selbſthinder hervorragende Neuheiten
von Mk. 1.00 an
mit Futter
. von Mk. 2.75 an
Krawatten in allen Formen, von Mk. 1.00 an
Echt Wildleder=Handſchnhe
für Damen .
von Mk. 3.50 an
Kragenſchoner weiß u. farbig, von Mk. 0,30 an
Echt Wildleder=Handſchuhe
für Herren . .
von Mk. 4.,00 an
Oberhemden, Kragen, Manſchetten
Däniſchleder=Handſchuhe von Mk. 3.00 an
Weſten, Sweaters,
4
Mocha=Veneziana=Handſchuhe
Rodelmützen, Hoſenträger,
von Mk. 5.00 an
Handſchuh
Trikot=u. imit. Leder=Handſchuhe
Manſchettenknöpfe in größter Auswahl.
von Mk. 1.00an
Hauptmank
— Schwarz=weiße Rabattmarken.
Reit=, Fahr=, Auto= und Pelz=Handſchuhe.
Set9e6e66e9e
Bekanntmachung.
Gewerbelegitimationskarten für 1914.
Me Stellen
3.
(Stadtwald.)
I. Nach § 44 der Reichsgewerbeordnung iſt derjenige, welcher ein
Die Brennholz=Verſteigerungſtehendes Gewerbe betreibt, befugt, auch außerhalb des Gemeinde=
5 Musik-Verein
Wolblich
Nr. 2 vom 12. Dezember I. Js. iſt bezirks ſeiner gewerblichen Niederlaſſung perſönlich oder durch in
genehmigt. Ausgabe der Abfuhr=ſeinem Dienſte ſtehende Reiſende für die Zwecke ſeines Gewerbe=
Verkäuferimen,
Buchalter=
zu Darmstadt, Steinstr. 24
ſcheineam 19. ds. Mts., Tag der betriebs Waren aufzukaufen und Beſtellungen auf Waren zu
Imen, Korreſpondentinnen, Ste=
— Fernsprecher 970 —
3Ueberweiſung und erſter Abfuhrtag ſuchen. Das Gleiche gilt für Handlungsagenten, die ein ſtehendes
ſugraphinnen,
Maſchinenſchrei=
am 19. Dezember 1913. (26123
empfiehlt seinen modern
Gewerbe betreiben, in Anſehung der Befugnis, als Vermittler oder
herinnenfinden am beſten Stellung
Darmſtadt, 13. Dezember 1913.Vertreter des Geſchäftsherrn den Ankauf von Waren vorzunehmen
ausgestatteten (18318a 6
lürch die Stellenvermittlungs=
Großh. Oberförſterei Darmſtadt. (oder Beſtellungen auf Waren zu ſuchen.
Zintrale des Bezirks Weſt in Mainz,
Kullmann.
Hierzu iſt nach § 44a der Gewerbeordnung eine Legitimations=
Raufmänn. Verein für weibliche
Festsaalz
karte erforderlich, welche auf Antrag des Inhabers des ſtehen=
Ungeſtellte, Emmeransſtr. 323/10.
für Hochzeiten, Gesellschaften, T
Bekanntmachung.
den Gewerbebetriebs (Antrag des Reiſenden ſelbſt genügt nicht)
Forechſtunden täglich von 1½ bis
von der für deſſen Niederlaſſungsort zuſtändigen Verwaltungsbehörde
Uhr. Koſtenl. Stellenvermitt=& Konzerte usw., sowie seine 3 Montag, 19. Januar 1914,
auf die Dauer eines Kalenderjahres und den Umfang des Reiches
vormittags 11 Uhr.
ſunig für Prinzipale und Mit=§ garantiert naturreinen 4
ſollen die dem Ludwig Wolff und ausgeſtellt wird.
l eder.
(15355a2
II. Für Gewerbetreibende, welche in Darmſtadt eine gewerb=
WeineZdeſſen „Ehefrau Margarethe, geb.
Wolff, in Darmſtadt gehörigenlliche Niederlaſſung haben, iſt das Großh. Kreisamt Darmſtadt zu=
Lauffrau geſucht
ſtändig. Der Antrag iſt bei dem zuſtändigen Polizeirevier zu
Sigasssssteteget Liegenſchaften:
ſtellen.
Flur Nr. qm
guber und zuverläſſig, morgens
III. Die Legitimationskarte iſt zu verſagen:
18 12 178 Hofreite Neue
van 9—11 Uhr, mittags von 2 bis
Danſeleſters
1. wenn Derjenige, für den ſie beantragt wird, entweder mit
Uhr Martinſtr. 52, I. (*17566
Niederſtr. Nr. 21,
einer abſchreckenden oder anſteckenden Krankheit behaftet oder
18 172¾/10 194 Hofreite Donners=
Zuverl. Lauffrau o. Mädch. f.
„Korbusée
in abſchreckender Weiſe entſtellt iſt, oder
bergring Nr. 36,
ol. geſ. Viktoriaſtr. 43, II. (*17575oi
2. unter Polizeiaufſicht ſteht, oder
Elektrische Bügelel 18 172¾/10 150 Hofreite Donners=
3. wegen ſtrafbarer Handlungen aus Gewinnſucht, gegen das
bergring Nr. 34,
Männlich
Gardinen-, Stores-, Decken-Spannerei
Eigentum, gegen die Sittlichkeit, wegen vorſätzlicher Angriffe
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Luisenstr. 32/34. Tel. 943. mannſtraße 1 dahier, zwangsweiſe
auf das Leben und die Geſundheit der Menſchen, wegen
69 Junge Leute 2a
Uebernahme ſämtlicher Haushal= verſteigert werden.
Land= oder Hausfriedensbruchs, wegen Widerſtands gegen
(K86/13
5—34 Jahre alt, erbalten nach ein=tungswäſche. Auf Wunſch nur
die Staatsgewalt, wegen vorſätzlicher Brandſtiftung, wegen
Die Verſteigerung wird nur
Unonatl. Ausbildung Stellung ingetrocknet oder ſchrankfertig. dann genehmigt werden, wenn ein
Zuwiderhandlungen gegen Verbote oder
Sicherungsmaß=
fürſtl., gräfl. u. herſchaftl. Häuſern. Garantiert blütenweiße Wäſche, der Schätzung entſprechendes
Ge=
regeln, betr. Einführung oder Verbreitung anſteckender Krank=
Proſpekt frei. Kölner Dienerfacheſohne Anwendung der Wäſchebot eingelegt iſt und andere
recht=
heiten oder Viehſeuchen, zu einer Freiheitsſtrafe von
min=
ſchule und Servierlehranſtalt,
ſchädlicher Mittel.
deſtens drei Monaten verurteilt iſt, und ſeit Verbüßung
liche Hinderniſſe nicht entgegen=
Köln, Chriſtophſtraße 7. (I,18157 Abholung und Zuſendung nach
der Strafe drei Jahre noch nicht verfloſſen ſind, oder
allen Stadtteilen. (21928aſtehen.
wenn er
Darmſtadt, 13. Dezember 1913.
Uer
4. wegen gewohnheitsmäßiger Arbeitsſcheu, Bettelei, Land=
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
ſtreicherei, Trunkſucht übel berüchtigt iſt.
(Beſſungen)
Die Legitimationskarte darf außerdem verſagt werden, wenn
Frantz. (IX,26108
Heidelbergerstr. 59
derjenige, für den ſie beantragt wird, wegen einer der vorſtehend
Parterrewohnung, 5 Zimmer,
unter 3 bezeichneten ſtrafbaren Handlungen zu einer Freiheitsſtrafe
Kavuti
Belanntnachung.
Küche ꝛc. auch ſehr paſſend für
von mindeſtens einer Woche verurteilt iſt und ſeit Verbüßung der
ſedigen Offizier, per ſofort bezieh=
Montag, 12. Januar 1914, (Strafe fünf Jahre noch nicht verfloſſen ſind.
tötet Kopfläuſe üb. Nacht
bar, zu vermieten.
vormittags 10 Uhr,
(25356oms
IV Wer zum Zweck der Erlangung einer Legitimationskarte
Näheres Riedeſelſtraße 35.
Fl. zu 30 u. 50 Pfg., zu haben
ſollen die dem Privatier Heinrich wiſſentlich unrichtige Angaben über die für die Erteilung der=
Schäfer zu Darmſtadt und deſſen ſelben weſentlichen Tatſachen macht, hat Geldſtrafe bis zu
in Darmſtadt bei (I,20538
Ehefrau Karoline, geb. Geiger,150 Mark und im Unvermögensfalle Haftſtrafe bis zu 4 Wochen
A. Fischer, Adler=Drog. daſelbſt, in der Gemarkung Darm=verwirkt. (§ 148, 6 Gewerbeordnung.)
ſtadt (Beſſungen) gehörigen Lie=
Die oben bezeichnete Tätigkeit darf bei Meidung der gleichen
Eliſabethenſtr. 29, Htb.
genſchaften:
Strafe nicht früher begonnen werdeu, als bis der Gewerbe=
Flur Nr. qm
ſch. 3 Zim. Näh. Lad. (568bomse Klettenwurzel. Hdaro
treibende im Beſitz der Legitimationskarte iſt. (§148, 5 Gewerbe=
VI 487 77 Grasgarten
ordnuna)
von Carl Jahn in Gotha
Moosberg=
34
Wer ſeine Legitimationskarte einem Anderen zur Benutzung
feinſtes, beſtes Toilettenöl, zur
Er=
ſtraße,
überläßt, hat die gleiche Strafe verwirkt. (§ 148, 5 Gewerbeordnung.)
Kleine 2 Zimmerwohn. an kuh.haltung, Kräftigung und Ver= VI 487¾/10 193 Hofreite Mooe=
Da vor Erteilung der Legitimationskarte Ermittelungen
Leute in der Altſtadt zu verm. Näh. ſchönerung des Haares, zur
Rei=
bergſtr. Nr. 94,über die Perſönlichkeit desjenigen, für welchen ſie ausgeſtellt werden
Kahlertſtr. 1 (Wirtſchaft). (25289oif nigung des Haarbodens und Be= VI 4877/10 95 Grasgarten
ſoll, insbeſondere über ſeine etwaigen Vorſtrafen angeſtellt werden
Magdalenenſtr. 3 2 Zimmer=ſeitigung der Schinnen. Seit über
(Vorgarten) müſſen (dies auch dann, wenn der betreffenden Perſon im
ver=
fünfzig Jahren eingeführt, bewährt
daſelbſt,
floſſenen Jahre eine Legitimationskarte ausgeſtellt war), fordern
Wohnung ſof. zu vm. (*17564om und überall von der Kundſchaft VI 488 123 Grabgarten
wir alle Beteiligten auf, ihre Anträge rechtzeitig auf dem
zu=
rühmlichſt empfohlen.
(Vorgarten)
ſtändigen Polizeirevier zu ſtellen, da ſie es ſich andernfalls ſelbſt
See Zimmer
Allein zu haben in Flaſchen mit
Heidelberger=zuzuſchreiben haben, wenn die Ausſtellung der beantragten
Siegel und Firma des Verfertigers
ſtraße,
Legitimationskarten durch das Großh. Kreisamt nicht bis zu
Im Zentrum der Geſchäftslage, perſehen à 75 und 50 Pfg. bei VI 488¾/10 285 Hofreite Heidel=dem gewünſchten Zeitpunkte erfolgen kann.
Heinterhaus,
(25346a
(25834do
bergerſtraße
G. L. Kriegk
Darmſtadt, den 2. Dezember 1913.
große Geſchäftsräume
Nr. 130,
Rheinſtraße.
(4487a
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
VI 489 103 Grabgarten
da=
ſafort oder ſpäter zu vermieten.
ſelbſt,
Gennes.
Gefl. Anfragen unter R 47 an
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
die Exped. ds. Bl.
mannſtraße 1, hier, zwangsweiſe
verſteigert werden.
Bucht- u. Milchviehmarkt
Jüp
Mlierte Zimmer Säte
Darmſtadt, 28. November 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
Frankfurterstr. 24, pt. Unter- fricht in
(Beſſungen.)
im ſtädt. Viehhof Mannheim
K74/13)
Frantz. (IX,24957
in gutem Hauſe freundliches ge=augGouuntzoruag Il gesssessseseebeeeo860d
am 18. Dezember 1913.
räiumiges Zimmer mit Penſion
(23486a
25392tOOnMal-zund ſGanatogugis 14
zu vermieten.
Wachs= und Stearin=
Kopfläuse
Lags
Schulſtr. 15, 2. St., 1 od. 2 gut lſ T. hna.=Gnabnen
MM-
V Cöchst zufrieden mit dem Erfolg,
2 Chriſtbaum=Rerzen
verschwinden unfehlbar durch
Fiden wir dureh Anwendungfhres
möbl. Z. zu v., ev. Penſ. (*17342sgo
Rino-Salbe gehabt haben. kann ich
(50 Pf.) „Nissin‟. Zu hab. bei
Grafenſtr. 27, III., I., gut möbl. Kouiſst. Wezumn GuVeuzäa=§ bekannt vorzügl. Qualitäten
Unen meinen vollsten Dank aus=
Ch. Senwinn, Hofdrog., C. Steinhäuser,
Sprechen. Ich werde Ihre
Rino-
gelbe und weiße
Zimm., evtl. m. Penſion. (*17473golſſl GuaaadcLuen,NlaeFrrahe
Heilsalbe bei allen Bekannten emp.
Drog., Gebr. Vierheller, Drog. (23990a
Aufw.
.
fehlen, denn zie sollte in keinem
Luiſenſtr. 6, III., frdl. mbl. Z.
Wachsstöcke
Haushalte fehlen.
peer ſof. zu verm.
(23489oidf
Haare
Rosenthal-Braunau
A. F.
3 Anzünder für Chriſtbäume 3
Grafenſtr. 39, II., ſch. möbl.
§ in Rollen und Stangen
ausgekämmte und abgeſchnittene
bewährt bei Bein-
M
Zimmer per ſofort zu verm. (25890a
frift
kauft fortwährend zu den höchſten
empfiehlt (26110a8 Rino-Salbe leiden. Fiechten,
Hautleiden, offenen Wunden, aufge-
8
Ernſt=Ludwigſtr. 5, Vdh. III.,
Preiſen
(24900a
8
sprungenen Händen.
G
2.0
Site
P
ſchön möbl. Zim. an Beamten od.
In Dosen von Mk. 1.15 und 2.25
Friedrich Tillmann,
SUn
nd
zu haben in allen Apotheken,
Kaufmann zu verm.
(25947a Tbiponhonckeisſehrer und gerſcht.
Eliſabethenſtraße 21.
Erelsurich Schabtols
nur echt in Originalp. weiß-grün-rot
beeidiater Bücherreviso.
Saalbauſtr. 13, 2. Stock, links,
u. Firma Rich. Schubert & Co., G. m. b. H.
Neu- und Anstricken
§ Grossh. Hoflieferant 3
frdl. möbl. Zim. zu verm. (25928ms
Weinböhla-Dresden.
V.
von Strümpfen ſow. Beinlängen
Z
Man verlange ausdrückl. „Rino.‟
Wilhelmſtr. 51, I. I., ſein möbl. er
Ludwigsplatz 7.
auf der Maſchine billig u. prompt
(25228a)
Ge.
. u. SchlaW. fz. z. v. Pr. 30 Mk. (2123a
Sogssessosssssosseseee
Heinheimerſtr. 50, I. Hahnes. (827a
Für den
empfehle ich, solange der Vorrat reicht. folgende
ganz hervorragend billige Gelegenheitsposten:
Einen Posten
Bettücher aus Ia Renforcé
Taschentücher
160 X 240 cm, gesäumt . . das Stück Mk. 2.60 Halblein. Tischtücher u. Servietten
130 X 160 cm Tischtuch . . . das Stück Mk. 2.85
Beliebte Hohlsaum-Batisttücher
Bettücher aus Halbleinen
prima Rasenbleiche, 150 X 225 cm,
mit handgestickten Buchstaben
60 X60 cm Servietten . . . das Dutzend Mk. 5.80
dies Siack Mkr 3.00
Hei
gesäumt
1—
.. . Mk. 1.5
das halbe Dutzend
Einen Posten
Bettücher aus Halbleinen
Halblein. Tischtücher u. Servietten 1 Halbleinene Buchstabentücher g
prima Rasenbleiche, 160 X 240 cm,
ans Sadek Mk. 2.00
gesäumt . . . . .
prima Qualität
Mk. 3.00
das halbe Dutzend
Ueberschlagtücher mit Festons
130 X 160 cm Tischtuch . . . das Stück Mk. 3.25
Reinlein, Hohlsaum-Taschentüchen
160 X 250 cm, gesäumt . . das Stück Mk. 5.50
60 X60 cm Servietten . . . das Dutzend Mk. 6.30
hierzu passend:
in Kartons
das Dutzend . . Mk. 4.75 5.75 6.00
Einen Posten
Kissenbezug 80 X80 cm, 3 Seiten
en Stecr Mk. 1.80
Festons .
Reinlein. Tischtücher u. Servietten
Halbleinene Taschentücher
mit à jour
prima Qualität
Ueberschlagtücher undSticker.
160 X250 cm, gesäumt . . das Stück Mk. 7.00
130 X 160 cm Tischtuch . . . das Stück Mk. 4.25
das Dutzend . . Mk. 3.75 4.75 5.00
hierzu passend:
das Dutzend Mk. 9.50
60 X60 cm Servietten .
Kissenbezug 80 X 80 cm, m. à jour
Ferner hervorragend preiswert:
2.30
und Stickerei . . . das Stück Mk. 2.40
Ein Posten Reinleinene Bielefelder
Ein weisses Jaquard-Tischgedeck
Fern. große Posten Kissenbezüge
in Kartons, 130 X 160 cm Tischtuch mit
mit Festons, per Stück Mk. 1.20, 1.70, 1.89 etc.
. . . . . . . .. . Mk. 6.75 1 Hohlsaum-Taschentücher
6 Serbieten
mit Einsatz . per Stück von Mk. 1.50 an
und
mit Handfestons, von Mk. 2.25 per St. anfangend.
in eleg. Kartons
Handtücher, fertig gesäumt u. gebändert
das Dastsendbkr. 6.00 8. 00 11.00 hehen
130 X 180
cm Damastbezüge, fertig
per ½ Dutzend Mk. 1.90 u. 2.70
grau
5.50, 4.25, 3.75
das Stück Mk.
per ½ Dutzend Mk. 2.70
weiss mit rot .
Tücher mit Festons, Schweizer
per ½ Dutzend Mk. 3.60
weiss Drell
80 cm breit Cretonne für Wäsche
Ia Gerstenkorn mit rot. Borde, per ½ Dutzend Mk. 4.20
Stickerei und Madeira-Arbeit
Mkr. 9.00
Coupons von 16 Meter .
, ,
per ½ Dutzend Mk. 4.90
Ia Gerstenkorn, weiss
in eleganten Kartons
80cm
breit Lousianatuch für Wäsche
weiss-rot kariert
zu Weihnachts-Geschenken geeignet!
Wischtücher
per ½ Dutzend Mk. 1.90
Mnt. 10.75
Coupons von 16 Meter .
Fertige Wäsche in mehreren billigen Partieposten!
Grosse Partien zurückgesetzter Kleiderstoffe bedeutend unterm Preis
in der Preis-
Diverse Posten reinwoll. Damenkleiderstoffe lage von J. 1.00 1.25 1.50 1.75ds
darunter Qualitäten die früher Mk. 5.00 per Meter gekostet haben.
Grosse Auswahl in abgepassten Kleidern s. Theater- und Ball-Echarpes
Tischläufer, Teegedecke, Milieux, Tischdecken, Reisedecken,
Teppiche, Bettvorlagen, Fenstermäntel, Felle, Bettkolter,
Stepp-
decken, Gardinen, Diwandecken, Läuferstoffe, Fertige Sofakissen.
Fertige Servierkleider — Unterröcke — Rock-Volants — Wachstuche
Grösste Auswahl in Haus- und Zierschürzen
Krautkopf’s gestrickte Knaben-Anzüge und Mädchen-Kleider „Famos‟
Wormalwäsche aller Art
Ich bitte um gefällige Besichtigung meiner Schaufenster.
160
Marktplatz, Ludwigstrasse 1
Darmstadt
Telephon Nr. 1208
25341a
Streng reelle Bedienung. eee. Mitglied des Rabatt-Sparvereins.