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176. Jahrgang
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
1919.
N 605.
Sonntag, den 14. Dezember.
Der nächſte Nachbar der Türkei, Bulgarien ſteht! gierung anerkannt. Der Abg. Liebknecht hat ſicher als
Die heutige Nummer hat 40 Seiten.
vor neuen inneren Schwierigkeiten. Denn das liberale Verteidiger ſchon Richter wegen Befangenheit abgelehnt.
Miniſterium hat in der neugewählten Sobranje keine Damit hat er ſicherlich nicht einen perſönlichen Makel auf
Mehrheit und muß infolgedeſſen mit den Agrariern ein die Herren wälzen wollen, ſondern damit geſagt, daß die
Das Wichtigſte vom Cage. Kompromiß ſchließen. Da das Wahlergebnis ohne Zwei= Stellung der Herren im politiſchen oder ſozialpolitiſchen
fel eine Folge des unglücklichen Krieges iſt, übt dieſer auf Kampf ſie für den Unterſuchungszweck nicht geeignet
er=
ſcheinen läßt. Ganz ähnlich liegt es hier. Der Staats=
Das Kaiſerpaar begibt ſich heute zum Beſuche des den Staat König Ferdinands auch nach innen Wirkungen
bayeriſchen Königspaares nach München.
ſekretär hat ſeine Zuſtändigkeit nicht überſchritten, und der
aus, die für lange Zeit ſpürbar werden können.
Noch eine andere deutſche Miſſion hat in dieſen Anſpruch der Sozialdemokratie iſt unberechtigt. Trotzdem
In der Friedberger Anlage in Frankfurt a. M. wurde
geſtern mittag ein Heinrich Heine=Denkmal, Tagen die Ausreiſe angetreten, ein deutſches Geſchwader entbehrt ihr Vorgehen nicht eines gewiſſen ſympathiſchen
das erſte in Deutſchland auf öffentlichem Platze, enthüllt. geht nach Zentral= und Südamerika, und zwar dient dieſe Zuges. Es iſt wirklich beinahe rührend wenn die ganze
Fahrt ſowohl den Zwecken der Ausbildung wie der Poli= Fraktion einmütig eintritt für Herrn Liebknecht, der
IIn Freiburg i. Br. wurde der Streik der Stu= tik. Angeſichts der unruhigen Zeiten in Meriko iſt es ſie doch eigentlich furchtbar hineingelegt hat Sie
dierenden der Zahnheilkunde beendet, ſehr wünſchenswert, wenn die deutſche Flagge dort dem können wirklich nicht den Eindruck im Volk verwiſchen,
da die mediziniſche Fakultät die Einführung des Anſehen des Reiches entſprechend vertreten iſt. Ebenſo daß dieſe ganze Aktion mit einem Mißerfolg für
Doktortitels für die Zahnheilkunde gut= iſt es wünſchenswert, im Hinblick auf die auten Bezieh= Sie geendet hat.- Jedenfalls gilt dies gegenüber den
geheißen hat.
ungen, die Deutſchland zu den ſüdamerikaniſchen Re= großen Worten des Herrn Liebknecht, nicht bloß von
Nach den letzten Meldungen wird die Echtheit des publiken unterhält, auch dort einige Häfen zu beſuchen. Panama und ſchlimmer als Panama”, ſondern auch von
in Florenz aufgefundenen Bildes der Mona Liſa Natürlich werden auch unſere Landsleute hoch erfreut ſein, rieſigen Mitteln, die angewandt worden ſeien, und den
wieder einmal nach längerer Zeit die deutſche Flagge bis zum Tipfelchen zu führenden Beweiſen, ſowie von
beſtätigt.
wehen zu ſehen und unſere Blaujacken begrüßen zu der (bitte, achten Sie beſonders darauf!) ſymptomatiſchen
Bedeutung der Vorgänge. Gegenüber dieſen großen Wor=
Das Königspaar von Spanien iſt wieder in können.
ten war das Ergebnis außerordentlich geringfügig. Die=
Madrid eingetroffen.
ſes Gefühl wird weithin im Volke auch in den
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7 und 8.
durch jene Mitteilungen tief innerlich erregten Kreiſen
Der Krupp-Prozeß im Reichstag.
lebendig geworden ſein. Das Verfahren iſt im Verhält=
* Bei der Wichtigkeit der Angelegenheit Krupp, die nis zu dem, was herauskam, vielleicht viel zu weit
an=
im Reichstage von dem ſozialdemokratiſchen Abgeordneten gelegt geweſen. Das zweite, was uns bei dieſer Ange=
Politiſche Wochenſchau.
legenheit bedenklich macht. iſt der Umſtand, daß das ganze
Liebknecht in einer unſer Anſehen im Auslande ſchädigen= Vorgehen des Herrn Abg. Dr. Liebknecht in
** Der Reichstag hat nun ſeine große Etatswoche den Weiſe behandelt worden iſt, dürfte es von Intereſſe allen ſeinen Folgen ſehr ſchwere Schädigungen oder zum
hinter ſich, daß ſie aber von der Bedeutung geweſen wäre,
die man von ihr erwartet, kann ſchwerlich behauptet wer= ſein und geboten erſcheinen, auf die Verhandlungen in der mindeſten ſehr ſchwere Gefahren fürdunſere
ge=
den. Man hat von Herrn von Beihmann Hollweg ſchon letzten Reichstagsſitzung nochmals ausführlicher zurück= ſamte Induſtrie gezeitigt hat. Das Ausland
mußte den Eindruck gewinnen, daß, wenn ess möglich iſt,
beſſere Darlegungen über die auswärtige Politik gehört, zukommen.
auf Grund einer derartigen Anzeige tiefgehende, bis in
als am Dienstag, und wei man auch viel Neues aus
Staatsſekretär Dr. Delbrück erklärte: Wir haben die Wurzeln und Gänge des Wirtſchaftslebens führende
den Mitteilungen des Reichskanzlers naturgemäß nicht uns in Ruhe über die einzelnen Perſönlichkeiten unterhal= Unterſuchungen anzuſtellen, diejenige Art des
Geſchäftsver=
erhoffen konnte, ſo iſt es doch der Ton. der Muſik macht,
ten, und uns dann auch geeinigt. Bloß mit den Sozial= kehrs, die auch bei reellſten Gewohnheiten abſolut notwen=
und Herr von Bethmann Hollweg ſuchte diesmal mehr demokraten haben ſich Schwierigkeiten ergeben. Ich hatte dig iſt, nicht gewahrt iſt. Der Geſchäftsverkehr kann es
durch die Materie zu wirken als durch deren Darſtellung. vorgeſchlagen, die Abgeordneten Noske und Dr Südekum nicht vertragen, daß er aufgedeckt wird in bezug
Wärmer wurde er eigentlich nur in ſeiner Schilderung zu berufen; der Vorſitzende der ſozialdemokratiſchen Frak= auf die Eigentumsverhältniſſe, in bezug auf die
Abſatz=
über die Beſſerung der Beziehungen zu England und ſeine tion antwortete, die Fraktion habe beſchloſſen, an Stelle wege, auf die Bezugsbedingungen, auf die Preiskonjunk=
Aeußerungen hierüber ſind es allein, die im Auslande des Dr. Südekum Dr. Liebrnecht zu entfenden. Mein Ver= tur auf die dabei in Frage kommenden induſtriellen
tech=
einige Beachtung gefunden haben. Im übrigen war der treter hat ſofort eingewandt, daß Dr. Liebknecht doch niſchen Geheimniſſe. Ein derartiges Verfahren ſchreckt
Kanzler verhältnismäßig redeluſtig, und er nahm noch wohl nicht geeignet ſei, da er in perſönlichſter das Ausland ab, mit uns in Verbindung zu treten, und
weiterhin Gelegenheit, in die Debatte einzugreifen, ſo= Weiſe als Ankläger aufgetreten ſei und deshalb nicht mit= zwar gerade dann, wenn man ſieht: das geſchieht nicht,
weit es ſich um Fragen der inneren Politik handelte arbeiten könne. Darauf hat mein Vertreter ausdrücklich wenn wirklich große Korruption in Frage ſteht ſondern
Nicht ohne Intereſſe war dabei die Darlegung ſeines hingewieſen, daß es ſorgfältig vermieden werden würde, bei dem, was im Auslande als Kleinigkeit behandelt
Standpunktes zu dem „ſogenannten Mißbilligungsvotum” in die Kommiſſion, der doch auch dem Hauſe nicht Ange= wird. Auch das Geſchäftsleben hat berechtigte
Geheim=
im Anſchluß an die Interpellation von Zabern. Das ſo= hörende angehören ſollten, ſolche Perſonen zu berufen, die niſſe. Wir dürfen die Neigung, mit uns i
Geſchäfts=
zialdemokratiſche Anſinnen, auf Grund des Mißbilligungs= Firmen angehören, die an Rüſtungslieferungen beteiliat verbindung zu treten, nicht beeinträchtigen. Die Drohung,
beſchluſſes den Rücktritt des Reichskanzlers und des ſind: Sie können daraus entnehmen, mit welcher Sorgfalt die Verbindungen mit uns abzubrechen, iſt ein Schaden
Kriegsminiſters durch Budgetverweigerung und Gehalts= ich beſtrebt war, ein ganz unparteiiſches Forum zu ſchaf= für die Induſtrie ſowohl für die Unternehmer als
ablehnung zu erzwingen, iſt um ſo erfolgloſer geblieben, fen. Darauf hat der Fraktionsvorſitzende meinem Ver=auch für die Arbeiter. Das wollen Sie ſich doch
je ungeſchickter es vom „Genoſſen” Scheidemann begrün= treter geſagt, die Fraktion werde von ihrem Beſchluſſe nicht in voller Tragweite klar machen. Zum dritten aber
ge=
det wurde. Die verfaſſungsrechtlichen Beſtimmungen über abgehen. Ich habe dann verſucht, um mit den Sozial= ſtehe ich ganz offen: das Bedenken gegen das, was
wir=
die Ernennung des Reichskanzlers und der Miniſter ge= demokraten zu einer Verſtändigung zu gelangen. Dr. Lieb= erlebt haben, richtet ſich z. T. gegen uns ſelbſt.
Wir=
ſtatten nicht, daß auf den Kaiſer ein derartiger Zwang knecht als Sachverſtändigen zu hören. Dann lehnte aber haben nicht diejenige Ruhe und
Selbſtbe=
ausgeübt wird. Die energiſche und unzweideutige Zurück= auch Herr Noske ab, und die ſozialdemokratiſche Fraktion herrſchung und innere Sicherheit präſtiert wie wir
weiſung aller Verſuche durch den Reichskanzler, das par= weigerte ſich überhaupt, Vertreter zu ſenden, da ein Recht konnten und, mußten Wir brauchen nicht ſofort das
lamentariſche Regierungsſyſtem bei uns einzuſchmuggeln, des Reichstages verletzt worden ſei. Es handelt ſich aber Zittern in die Knie zu bekommen, wenn jemand
verall=
das der Anfang vom Ende ſein würde um die ver= nicht um ein dem Reichstage nach der Verſaſſung zuſtehen= gemeinerte Vorwürſe erhebt. Geſtehen wir es ganz offen,
faſſungsmäßigen Rechte des Kaiſers zu ſchmälern, wird des Recht. Im vorliegenden Falle kam überhaupt der wir haben derjenigen Haltung entbehrt, die gegenüber
bei allen Vaterlandsfreunden aufrichtige Befriedigung er= Reichstaa nicht mehr in Frage, ſondern lediglich die Frak= dieſen nicht bewieſenen, in ihrer Allgemeinheit
un=
wecken. Angeſichts des Niedergangs des Parlamentaris= tion. Es war erwünſcht, daß dieſe Fragen mit kühler geheuer übertriebenen Vorwürfen geboten
ge=
mus und der einſeitigen, oſt brutalen Intereſſenpolitik, Nüchternheit und minder temperamentvoll erörtert werden, weſen wäre. Es gilt der Satz: Jeder gilt ſolange als
die von der durch ein vetſtändnisloſes Mitläufertum ge= als der Abgeordnete Liebknecht die Krupp=Affäre gut, bis ihm das Gegenteil nachgewieſen wird.‟ Das gilt
ſtärkten demokratiſchen Linken im Reichstag getriebennicht zum Vorteil der Sache und des naturgemäß doch auch wohl für Herrn Krupp und die
wird, die die Partei über das Vaterland ſtellt und ſogar deutſchen Vaterlandes erörtert hat. Der Abge= Kruppſche Verwaltung, daß man ſo lange eine
unbeſchol=
vor einer direkten Schädigung unſerer vaterländiſchen ordnete Liebknecht war zu der Annahme berechtigt daß tene, eine ehrenhafte eine bewährte, eine bisher von kei=
Intereſſen nicht zurückſchreckt, iſt es eine Beruhigung, zu Beamte der Militärverwaltung von der Firma Krupp nen Angriffen in ihrer perſönlichen Ehre verletzte Firma
wiſſen, daß an den verfaſſungsrechtlichen Zuſtänden des beſtochen wären. Es war nicht nur ſein Recht, ſondern nicht preisgeben darf, wie es hier geſchehen
Reiches nicht gerüttelt werden darf. Die erſte Etats= auch ſeine Pflicht, dies anzuzeigen. Er hat aber während iſt. Das haben Sie in Ihren Angriffen in höchſtem Maße
debatte ſelbſt ſtand auf keiner ſonderlichen Höhe man ver= des Schwebens des gerichtlichen Verfahrens hier im getan, und ſagen wir offen: Sie haben da nicht
den=
lor ſich etwas zu ſehr ins einzelne und ließ die großen Reichstag von einem „Panama” geſprochen, während die jerigen Widerſtand gefunden, der hätte
ge=
mit ungewöhnlicher Gründlichkeit ge=leiſtet werden müſſen. Es iſt das nur ein Zeichen
Geſichtspunkte dabei mehr oder minder unter den Tiſch
führten Unterſuchungen ergeben haben daß der Nervoſität, unter der wir alle mehr oder minder
fallen.
zwar eine Beſtechung untergeordneter Organe ſtattgefunden leiden, daß wir uns nur allzuſehr ins Bockshorn
Die ſozialdemokratiſchen Lärmſzenen im Reichstage,
an ſich widerwärtig genug, ſind immerhin Kleinigkeiten hat, die inzwiſchen gefühnt worden iſt, daß aber keines= jagen laſſen, wenn einer Beſchuldigung auch nur die
ent=
falls Zuſtände vorliegen, die die Bezeichnung „Panama” fernte Möglichkeit ihrer Richtigkeit gegenüberſteht. Dieſe
im Vergleich mit dem Obſtruktionsſpektakel, den die Ru= rechtkertigen, eine Bezeichnung, die im Auslande die Auf= Nervoſität iſt nicht bloß bei uns geweſen. Es muß
thenen im öſterreichiſchen Abgeordnetenhauſe vollführten. faſſung erweckt hat, als wenn in unſerer in der ganzen ein bitteres Gefühl für die Kruppſche Verwaltung und
Wenn das Bekenntnis zum öſterreichiſchen Staatsge=
Welt geachteten Waffeninduſtrie unerträg= den Mann an ihrer Spitze geweſen ſein, wie der auf
danken, das jüngſt die tſchechiſch=ſozialdemokratiſche Partei liche ſkandalöſe Zuſtände herrſchten. Dieſe Aus= einmal — denn das war es! — wie ein Geächteter
um=
der Separatiſten” auf ihrem Kongreß ablegte, vorbildlich führungen des Abgeordneten Liebknecht, die nach demihm herging — ja, ſowar es tatſächlich —, und daß er bitter litt,
für den Parlamentarismus der Donaumonarchie würde, zugänglichen Material nicht begründet waren, waren in war natürlich, denn man rückte überall von ihm ab, als
ſo wäre damit ein ſegensreicher Fortſchritt erzielt. Aber hohem Maße geeignet, die Allgemeinheit und ob da wirklich ein Korruptionsherd in unſerem
vor=
hiervon ſind wir wohl noch recht weit entſernt!
unſer Anſehen im Auslande zu ſchädigen. nehmſten Betriebe aufgedeckt worden wäre. Dieſe Ner=
Stürmiſch genug verlief auch das erſte Auftreten des Sie werden begreifen, daß ich unter dieſen Umſtänden den voſität hat ſelbſt die Regierung ergriſfen, ſonſt würde
Miniſteriums Doumergue in der franzöſiſchen Wunſch hatte, in die Rüſtungskommiſſion ſtatt des Abge=ich es nicht verſtehen, daß ſelbſt der Kriegsminiſter den
Kammer. Es hat lange gedauert bis dieſes ganz
radi=
ordneten Lieblnecht ein anderes der zahlreichen ſachkundi= Herrn Lieblnecht bitten ließ, doch über das Gehörte zu
kale Miniſterium zuſtande kam, und die Kritik ſeines Pro= gen Mitglieder der ſozialdemokratiſchen Fraktion entſandt ſchweigen, anſtatt die Initiative zu ergreifen und das
Mitgeteilte in ſchonender Unterſuchung klarzuſtellen. Er
gramms auf der Rechten wie auf der äußerſten Linken zu ſehen.
läßt darauf ſchließen, daß die Durchführung der drei=
Abg. Schiffer=Maadeburg (natl.) führte aus: Der! hat ja auch die bittere Enttäuſchung erlebt, daß Dr.
Lieb=
jährigen Dienſtzeit und die Deckung des Milliarden= Staatsſekretär hat die Grenzen ſeiner Zuſtändigkeit auf knecht noch vor Abſchluß der Unterſuchung geſprochen hat.
bedarfs ſeine Lebensfähigleit auf die ernſteſte Probe Koſten des Rechts des Reichstags nicht überſchritten. Der Auch die Kruppſche Verwaltung ſelbſt iſt von dieſer
Ner=
ſtellen wird. In der miniſteriellen Uebergangszeit hat die Reichskanzler hat in höflicher Form ſofort und unbedingt voſität ergriffen worden ſonſt hätte ſie wahrſcheinlich die
Pariſer Hetze gegen die deutſche Militärmiſſion Bedenken dagegen erhoben, daß der Reichstag an der Erklärung in anderer Form in die Zeitungen gebracht.
in Konſtantinopel nicht geruht. Der Erfolg dieſer Zuſammenſetzung dieſer Kommiſſion ſich beteiligen ſoll. Ich hoffe, daß wir aus dieſen Vorgängen gelernt haben
Treibereien beſteht zwar in „Erkundigungen”, die von Der Staatsſekretär hat erklärt, daß er die Berufung für und nicht mehr in denſelben Fehler verfallen werden.
den Mächten des Dreiverbandes — ſelbſtverſtändlich in der den Kanzler in Anſpruch nehme; alſo iſt eine Ueberlaſſung Sollten dem Herrn Liebknecht wieder Kornwalzer oder
Abſicht, der Pforte neue Zugeſtändniſſe abzupreſſen — ein= der Auswahl an den Reichstag ausgeſchloſſen. Dafür habe andere Muſikalien auf den Tiſch fliegen, ſo werden wir
gezogen wurden; aber an der deutſchen Militärmiſſion ich auch einen Zeugen in dem ſozialdemokratiſchen Abge= ſeine Mitteilungen mit Ernſt, aber doch mit einer gewiſſen
ſelbſt dürfte ſich dadurch nichts ändern. Die Grundloſig= ordneten Dr. Frank, der damals gegen die Erklärung des Skepſis entgegennehmen und mit größerer Ruhe die
keit der Nachricht über den Rücktritt des Großweſirs und Reichskanzlers polemiſierte und ſich wandte gegen eine Unterſuchung abwarten, und ich halte es als
unverbeſſer=
halbamtliche Aeußerungen ſind hierfür willkommene An= Kommiſſion, die von der Regierung einberufen ſei. Alſo licher Optimiſt nicht für ausgeſchloſſen, daß nach den
dies=
hatte er den von mir gekennzeichneten Standpunkt der Re= maligen peinlichen Erfahrungen das nächſte Mal der Herr
zeichen.
Nummer 305.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
Seite 2.
Franktreich.
Aög. Dr. Liebnecht den Mund nicht ſo voll neh=ſwire auf der ganzen Linie geſchert, wenn der Leſpiger
Verband den Vertragsabſchluß freigäbe. Tatſächlich
wür=
men wird.
Doumergue an Saſonow und Grey. Mi=
Der Abg. Schiffer, der gewiß vielen aus dem Herzen den vielfach Verträge von Aerzten trotz des Verbots ge= niſterpräſident Doumerque hat an den ruſſiſchen Miniſten
geſprochen hat, wenn auch leider zu ſpät, iſt Oberverwal= ſchloſſen. Gegenüber der angedrohten völligen Einſtellung des Aeußern Saſonow und an Sir Edward Grey Tele
tungsgerichtsrat in Berlin. Bezeichnend für die Kampfes= der Behandlung der Verſicherten bei den Kaſſen, die von gramme geſandt, in denen er ſeinen Amtsantritt ankündigt
weiſe der Sozialdemokratie iſt es, daß der Abg. Noskeden ihnen nach dem Geſetz und den Beſchlüſſen des Bun= und der Verſicherung Ausdruck gibt, die franzöſiſche
Po=
nach dieſer Rede die Partei Schiffers ſofort verdächtigte, desrats und der preußiſchen Miniſter zuſtehenden Schutz= litik in den alten bekannten Bahnen fortſetzen zu wollen.
von der Firma Krupp durch Wahlgelder beſtochen zu ſein. maßregeln Gebrauch machen, würden die Krankenkaſſen Grey und Saſonow haben ſofort mit einigen liehenss
die entſprechenden Gegenmaßnahmen treffen.
würdigen Worten geantwortet. Dieſe Handlungsweife
Eine Kundgebung der Altpenſionäre. Doumergues erregt in diplomatiſchen Kreiſen einiges Auf=
Deutſches Reich.
Der Zentralverband penſionierter deutſcher Reichs=, ſehen, zumal ſie von den üblichen Gepflogenheiten ab=
— Das neue Luftverkehrsgeſetz, das zur=
Staats= und Gemeindebeamten, die Organiſation der Alt= weicht. Die Oppoſitionspreſſe begleitet dieſen — wie ſie
zeit im Bundesrat vorliegt und im Januar vorausſichtlich
dem Reichstag zugehen wird, begnügt ſich vorläufig da= penſionäre, nahm am Donnerstag in Berlin in einer von ſich ausdrückt — überflüſſigen Depeſchenwechſel mit
iro=
mit, allgemeine Richtlinien für den Luftverkehr aufzu= den Ortsgruppen aus dem Reiche beſchickten überfüllten niſchen und für Doumergue wenig ſchmeichelhaften Kom=
Verſammlung Stellung zu dem vom Reichsſchatzſekretär mentaren.
ſtellen, und überläßt Einzelheiten der Verkehrsregelung
Die Finanzlage Frankreichs. Der Mann
Kühn angekündigten Geſetzentwurf für Altpenſionäre.
Ein=
den Ausführungsbeſtimmungen. Das Geſetz beſteht aus
drei Abſchnitten; der erſte Abſchnitt bringt die Verkehrs=ſtimmig wurde eine Reſolution angenommen, in der beſpricht in einem längeren Artikel die ſchlechte Finanzlage
Frankreichs und führt u. a. aus, es ſei keinesfalls
auf=
es heißt:
vorſchriften, der zweite die Strafbeſtimmungen, der dritte
Die Verſammlung bittet den Reichstag, auf ſeinem gebauſcht, wenn man feſtſtelle, daß mit dem Schluß des
die Regelung der Haftpflicht. In Zukunft wird jedes bisherigen dankenswerten Standpunkt, daß den Altpen= Jahres 1913 die franzöſiſche Regierung, falls ſie allen Auss
Luftfahrzeug (Freiballon, Lenkballon, Flugzeug) einer ſionären geſetzliche Hlfe gewährt werden müſſe, zu be= gaben gerecht werden wolle, außeretatsmäßig einen
behördlichen Erlaubnis bedürfen (Zulaſſungsſchein), ohne harren und dafür einzutrelen, daß durch den in Ausſicht
die es nicht aufſteigen darf. Die Führer von Luftfahr= ſtehenden Geſetzentwurf den Altpenſionären ausreichende Summe von 2 Milliarden bedarf. Das Miniſterium Bar=
Hille zuteil wird, daß 1. keine Beſchränkung etwa nur thou wollte zur Deckung dieſer Ausgaben eine Anleihe
zeugen haben ſich einer Prüfung zu unterziehen und er= bis zur Höhe von 3000 Mark Penſion eintritt, 2. wird von 1300 Millionen aufnehmen und eine Erbſchaftsſteuel
halten einen behördlichen Berechtigungsſchein zum Führen gebeten, die beſondere Notlage der Unfallpenſionäre zu einführen, die einen Ertrag von 73 Millionen abwerfen
von Luftfahrzeugen. Die näheren Beſtimmungen über berückſichtigen, die jetzt von den Zuwendungen
ausge=
dieſe Materie werden ebenfalls in den Ausführungs=Be= ſchloſſen werden, 3. wird verwieſen auf die Harten und ſollte. Was will aber der neue Finanzminiſter machen?
Mängel im Mannſchaftsverſicherungsgeſetz, im Geſetz über Mit Schatzſcheinen wird er die fehlenden Milliarden nicht
ſtimmungen erlaſſen werden. Für ſportliche Veranſtal= die Penſionen der Offiziere und im Militärhinterbliebe= decken, und ſchließlich muß er ſie doch zurückzahlen.
tungen auf den Flugplätzen ſelbſt ſind Erleichterungen nengeſetz, 4, wird gebeten, auch für die nachgeheirateten
vorgeſehen. Für die verſchiedenen Arten von Flugfahr= Frauen der penſionierten Beamten das geſetzliche Witwen=
Belgien.
zeugen ſind die Anforderungen an die Führer verſchieden. geld zu bewilligen.
Der Kampf um das Schulgeſetz. In der
Die Anlegung von neuen Flugplätzen wird in Zukunft
— Konkurrenzklauſel. Die Reichstagskom= Kammer beantragte der Miniſterpräſident, die Dauer der
einer behördlichen Genehmigung unterliegen. Die Regelung miſſion zur Abänderung der Beſtimmungen des Handels= Sitzungen zu verlängern, um das Schulgeſetz bis zum
der Haftpflicht wird ſich in mancher Hinſicht den Beſtim= geſetzbuches über die Konkurrenzklauſel beſchäftigte ſich Neujahr zu erledigen. Die Oppoſition erhob Widerſpruch
mungen des Automobilhaftpflichtgeſetzes anſchließen. Bei mit einer Eingabe des Unterausſchuſſes für Privatbeamte und drohte mit der Obſtruktion, was gegen Schluß der
Unglücksfällen wird alſo zu unterſcheiden ſein zwiſchen der Geſellſchaft für Soziale Reform. Dieſem Ausſchuß Sitzung zu lärmenden Kundgebungen führte und die
Ab=
höherer Gewalt und eigenem Verſchulden. Für den Scha= erſcheint die Annahme des einſchlägigen Entwurfes nur ſtimmung über den miniſteriellen Antrag unmöglich
den ſoll im allgemeinen der Beſitzer des Fahrzeuges ver= dann ratſam, wenn die Entſchädigung der Angeſtellten machte. Die nächſte Sitzung findet in der kommenden
antwortlich gemacht werden. Verſtöße gegen die Be= für den Fall der Anwendung der Konkurrenzklauſel im Woche ſtatt.
ſtimmungen des Geſetzes werden mit Geldſtraſen belegr. erſten Jahre von einem Drittel auf die Hälſte des Ge=
England.
— Deutſchland und San Franzisko. Wie halts erhöht wird und wenn das geltende Recht inſoweit
Die iriſche Frage. Die Beſprechungen zwiſchen
das Berliner Tageblatt erfährt, hat das Auswärtige Amt beſtehen bleibt, daß niemand auf Grund der
Konkurrenz=
dem amerikaniſchen Bötſchafter in Berlin unmittelbar nach klauſel zum Austritt aus dem Konkurrenzunternehmen den perſönlichen Freunden des Miniſterpräſidenten
den Reichstagsverhandlungen über die San=Franzisko= verurteilt werden kann. Der Staatsſekretär des Reichs= quith und des Oppoſitionsführers Bonar Law ſindhe=
Ausſtellungsfrage formell mitgeteilt, daß Deutſchland juſtizamts erklärte, die Regierung habe den lebhaften endigt. Der private freie Anſichtenaustauſch zwiſchen den
ſelbſtverſtändlich an der internationalen Flottendemonſtra= Wunſch, den Gehilfen ſoweit als möglich entgegenzukom= Parteiführern, der zu einem friedlichen Vergleich in der
tion zur Eröffnung des Panamakanals im Frühjahr 1915 men. Er könne auch jetzt nicht erklären, daß die Re= iriſchen Frage führen ſoll, hat tatſächlich begonnen. Man
teilnehme. Höchſtwahrſcheinlich wird Prinz Adalbert oder gierung von ihrer früheren Stellungnahme zurückweiche, glaubt, daß die Ausſichten auf den ſchließlichen Erfolg
Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen die deutſche Zu den vorliegenden Vorſchlägen könne er im Namen der viel größer ſind, als man nach den Reden in
Volksver=
verbündeten Regierungen eine Erklärung noch nicht ab= ſammlungen und dem Ton der Parteipreſſe annehmen
Diviſion bggleiten.
— Dautſch=franzöſiſche Verſtändigungs= geben. Er würde es bedauern, wenn eine Einigung nicht könnte. Die Aufreizungen der Armee zum Ungehorſam
konfgrenz. Am 9. Dezember hat im Reichstag eine zuſtande käme. Die nächſte Sitzung findet nach Weihnach= haben infolge des Proteſtes der gemäßigten Führer
innerhalb der Partei beinahe aufgehört.
Sitzung deutſcher Parlamentarier ſtattgefunden, um das ten ſtatt.
Die Lohnbewegung der Poſtbeamten.
dukch die Berliner Verſtändigungskonſerenz von Pfingſten
Ausland.
Die Erklärung des Sekretärs des Verbandes der An=
1912 eingeſetzte ſtändige Komitee der deutſch=franzöſiſchen
geſtellten der Poſt, daß es zu Weihnachten nicht zum Streik
Stalien.
Verſtändigungskonferenz zu konſtituieren, nachdem die
kommen werde, wird von mehreren Führern der Ange=
Konſtituierung der franzöſiſchen Abteilung des Komitees
Sozialiſtiſcher Terrorismus in der
ſtellten beſtätigt. Einige Führer halten aber einen Streik
kürzlich ſtattgefunden hat. Es wurde die Einſetzung eines Kammer. Die Kammer beſchäftigte ſich mit dem
Vor=
ſpäter für unvermeidlich. Es ſind Gerüchte im Umlauf,
Vorſtandes von fünf Mitgliedern beſchloſſen, die den fünf ſchlage der Wahlprüfungskommiſſion über die Wahl im daß ein Teil der Angeſtellten gegen den Willen der Führer
in dem Komitee vertretenen Parteien entnommen ſind. erſten römiſchen Wahlkreiſe. Nach zahlreichen Reden dar= um Weihnachten den Streik verſuchen würde. Am nächſten
Es ſind dies die Reichstagsabgeordneten Dr. Belzer über beſtimmte der Präſident die namentliche Abſtimmung Dienstag werden nach einer Sitzung des ausführenden
(Zentr.), Dr. Bollert (natlib.), Haaſe (Soz.), Haußmann über den ſozialiſtiſchen Vorſchlag, die Wahl abermals an Ausſchuſſes einige derſelben den ſofortigen Streik bean=
(Fortſchr. Volkspt.) und Dr. Ricklin (Elſäſſer). Zum Vor= die Kommiſſion zurückzuverweiſen. Darauf erbat der So= tragen.
ſitzenden wurde Abg. Haußmann beſtimmt. Der Vorſtand zialiſt Turati abermals das Wort, was der Präſident ab=
Spanien.
ſoll dem Komitee Vorſchläge über die Art und Weiſe ge= ſchlug, da die Abſtimmung im Gange ſei. Die Sozialiſten
meinſamen Vorgehens unterbreiten.
Aus Marokko. Nach der Beendigung des
Mi=
ſuchten nun die Abſtimmung zu verhindern, indem ſie beim
— Aerzte und Krankenkaſſen. In der Ver= Namensaufruf jedesmal im Chor antworteten. Dabei niſterrats am Freitag wurde ein Communiqué
ausge=
ſammlung der Vertreter der Vereinigten Krankenkaſſenver= kam es zwiſchen der Majorität und den Sozialiſten zu geben, in dem die Regierung erklärte, ſie vertraue feſt
bände in Berlin wurde über den bevorſtehenden Aerzte= Zuſammenſtößen und tätlichen Beleidigungen. Der Prä= darauf, daß General Marino in Marokko wieder friedliche
ſtreik feſtgeſtellt, daß die Einigungsverhandlungen zwiſchen ſident unterbrach die Sitzung. Als ſich die Vorfälle bei Verhältniſſe herſtellen werde, erforderlichenfalls ſelbſt mit
den zentralen Verbänden der Aerzte und Kaſſen nach Lage der Wiedereröffnung der Sitzung durch den Vizepräſiden= Waffengewalt.
der Sache völlig ausſichtslos ſeien, zumal der Leipziger ten wiederholten, wurde die Sitzung aufgehoben. Die
Ckina.
Verband wiederholt betonte, von ſeinen Hauptforderun= Sozialiſten ſtimmten die Arbeiterhymne an. Die anderen
Die Zurückziehung der Truppen aus
gen nicht abgehen zu können. Uebrigens ſeien an, vielen Deputierten proteſtierten gegen das Benehmen der So=Tſchili. In der Konferenz des diplomatiſchen Korps
Orten die Kaſſen und die Aerzte völlig einig. Der Friede zialiſten.
ſchlug der ruſſiſche Geſandte vor, die Mächte ſollten ihre
deren Konders renhelen ſch ungedi wie ire Mleſcht.
Während alſo der Hauptſtern Algol die kleinere Um=
Warten.
Stern Algol
laufsbahn zurücklegt. wird dieſe von der längeren Bahn
(2) Das geheimnisvolle Glück unſerer Jugend beſtand
des Begleiters ſo eingeſchloſſen, daß der Abſtand beider
und ſeine Verfinſterungen.
vielleicht darin, daß wir in Fröhlichkeit warten konnten.
Bahnen gleich iſt der Differenz der Entfernungen der Kör=
Das Große lag vor uns, wir gingen ihm mit ſtaunenden
per von ihrem gemeinſamen Schwerpunkt. Beide Kom=
Von Joſeph Lößer.
Augen entgegen. Der Garten unſeres Lebens ſtand in
ponenten bewegen ſich alſo in etwa 69 Stunden um ein
II. (Schluß.)
Blüten. Wir hatten Zeit, uns ihrer zu freuen. Mochten
gemeinſchaftliches Zentrum und halten dabei eine
Ent=
ſie ruhig reifen, nicht wollten wir die goldenen Früchte
Das Spektrum des Algol mit den Regenbogenfarben, fernung voneinander ein, welche gleich iſt der Summe
ſchon mit lichelnden Lippen pflücken. Die Zukunſt war worin blau und violett durch Intenſität beſonders auf= ihrer Abſtänbe von dieſem Zentrum. Hiernach können
unſer. Das Leben war unſer. Jugend war Vorfreude gallen, zeigt auch die dunklen (Abſorptions=)Linien des z. B. folgende Phaſen der Umdrehung verzeichnet
wer=
des Lebens, und deshalb ſo geſchwellt von Hoffnung, ſo Waſſerſtoffs, Kalziums, Magneſiums, Natriums, Eiſens den: Befindet ſich der Begleiter vor dem Hauptſtern Algol,
tief ahnungsvoll.
uſw., ſowie des Heliums. Der weißglühende Stern hat ſo daß er dieſen verfinſtert ſo ſteht letzterer jenſeits des
Aber nicht alles das hat ſich erfüllt. Das Leben hat alſo eine weniger heiße Atmoſphäre vorgenannter Gaſe Umdrehungszentrums; entfernt ſich dann der Begleiter,
nicht gehalten, was es verſprach. Und heute iſt vielleicht und Metalldämpfe. Jene dunklen Linien wechſeln aber ſo geht der Hauptſtern in entgegengeſetzter Richtung; nach
anſtelle der ſchönen Hoffnungsfreudigkeit der Seele eine während der Umlaufsperiode ihre Lage im Spektrum; einviertel Umdrehung ſtehen beide in Mittelſtellung etwa
leiſe Reſignation, ein bitteres Gefühl ſchmerzlicher Ent=ſie kommen, indem ſie ihre eine Zeitlang andauernde nor= gleich weit von uns; nach einer halben Umdrehung iſt der
täuſchung, wohl gar der Lebensverachtung, getreten. Das male Lage aufgeben, einmal dem violetten, dann dem Hauptſtern uns zugekehrt der Begleiter jenſeits des Zen=
Leben iſt eine nüchterne kalte Sache, und das Glück ein roten Ende etwas näher. Nun lehrt die Phyſik, daß im trums; nach dreiviertel Umdrehung ſind beide wieder in
ſeltener Vogel.
erſteren Falle der leuchtende Körper ſich uns nähert, im Mittelſtellung, jedoch auf entgegengeſetzter Seite, wie nach
Aber es gibt Menſchen, die haben ſich etwas von der letzteren ſich von uns entfernt und daß die extrem= der Viertelumdrehung.
Aus der Stellung der Abſorptionslinien im Spektrum
erwartungsvollen Freudeſtimmung ihrer Jugend bewahrt. ſten Lagen der Abſorptionslinien dann eintreten wenn
In ihrem Herzen wohnt die Hoffnung auf ein kommendes die Geſchwindigkeiten der Annäherung, bezw. Entfernungaus welcher ja herauszuleſen iſt, wann und mit welcher
Glück. Und deshalb liegt auf ihrem Leben ein ſchöner am größten ſind. Die Abweichungen der genannten Geſchwindigkeit Algol ſich auf uns zu bewegt oder von
Glanz. Der Glanz der Sonne, deren Aufgang ſie wittern. Linien von ihrer normalen Lage in der einen oder ande= uns entfernt, hat man als größte Geſchwindigkeit 42 Kilo=
Das ſind die Idealiſten, die an die Verwirklichung ihres ren Richtung ſind ein Maß für die betreffenden Geſchwin=meter in der Sekunde ermittelt, und zwar dann, wenn
Ideals glauben; die die innere Ueberzeugung haben, daß digkeiten. Daraus muß gefolgert werden daß auch Algol, ein Viertel der ganzen Umdrehungszeit nach der ſtärkſten
die Menſchheit ſchöneren Zeiten, helleren Tagen, höheren der Hauptſtern. eine Bahn beſchreibt, in der er ſich Verfinſterung verlaufen war oder bis zum Ein=
Zielen entgegengeht. Mag ihr eigenes Glück klein und einmal uns nähert, dann eine Zeit lang den gleichen Ab=tritt dieſes Zeitpunktes noch zu verlaufen hatte,
beſcheiden bleiben. Sie ſind innerlich groß und ſtark durch ſtand beibehält und ſich dann wieder von uns entfernt alſo 69 — 17¼ Stunden nach und vor der ſtärkſten
ihren Glauben an die Macht des Guten, das die Welt und ſo fort. Das entſpricht dem Geſetz, daß bei der
Be=
beherrſcht und das ſeinem Siege entgegengeht.
wegung eines Weltkörpers um einen anderen auch der Verfinſterung. Daraus iſt zu ſchließen, daß die Bahn des
Wir ſtehen jetzt wieder in einer Wartezeit. Wie unſere letztere — hier der Hauptſtern Algol — nicht in Ruhe Algol, hier des Hauptſternes, jedenfalls nahezu eine
Kinder in dieſen Tagen heimlich erregt ſind von freudiger bleibt, ſondern ſich ebenfalls bewegt, und zwar um den ge= Kreislinie iſt, in der er in jeder Sekunde 42 Kilometer
Spannung auf das Feſt, ſo ſpüren auch wir etwas von der meinſamen, wiſchen ihnen liegenden Schwerpunkt, der= zurücklegt. Im Spektrum kann dieſe Geſchwindigkeit
nur=
unvergänglichen Adventsſtimmung. Auch wir erheben die geſtalt, daß beide Körper ein Syſtem bilden, in dem jeder 17¼ Stunden nach oder vor der ſtärkſten Verfinſterung
Augen nach dem Aufgang aus der Höhe. O, daß wir ſich um dieſen Schwerpunkt dreht. Dieſer iſt dem Körper zum Ausdruck kommen, da nuf um dieſe Zeiten Algol
etwas ſpürten von der Wonne des Martens, das ſeiner mit der arößeren Maſſe näher als dem anderen, ſeine ſich direkt uns nähert, bezw. von uns entfernt. Dann aber
Erfüllung gewiß iſt. Elgige Jugend wäre unſer Los.
Abſtände von den Maſleumittelpunkten des einen und an= — und dies iſt ein neues Moment — treten die Abſorp=
Tik
M
Nummer 305.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember
Frupen zurüchiehen, da die Ordnung in der Prouinz ſführt vertreungeweiſe die Wiriſchaſt und hat vom 1.
Tſchili wiederhergeſtellt und die chineſiſche Regierung im= Juni bis 13. September 1913 4016 Liter Bier verkauft, und
ſtande ſei, ſie dort aufrecht zu erhalten und Leben und wurde vom Vertreter des Geſuchsſtellers, Rechtsanwalt
Dr. Th. Hofmann II., darauf hingewieſen, daß die Wirt=
Eigentum der Fremden zu ſchützen. Er fügte hinzu, daß, ſchaft für die das gegenüberliegende Bezirkskommando
be=
die ruſſiſche Regierung, ob die anderen Mächte dieſen ſuchenden Reſerviſten ein Bedürfnis ſei. Auch ſeien in=
Vorſchlag annähmen oder nicht, bereit ſei, ihre Truppen zwiſchen drei in nächſter Nähe liegende Wirtſchaften
ge=
zurückzuziehen. Der Vorſchlag überraſchte die Vertreter ſchloſſen worden. Von Juli bis November ſei der
monat=
liche Bierumſatz von 12,27 auf 14,10 Hektoliter Faßbier
der Mächte völlig. Einige von ihnen betrachten ihn als geſtiegen. Der Verwaltungsgerichtshof gab der Berufung
gänzlich verfrüht und befürchten, daß er die Intereſſen ſtatt und erteilte unter Aufhebung des
Ur=
rer Landsleute gefährden könne und ernſte Folgen hätte,teils des Provinzialausſchuſſes die
nach=
fills er zur Ausführung käme. Sie erbaten von ihren geſuchte Konzeſſion. Die Koſten des Verfahrens
fallen dem Geſuchſteller zur Laſt. — Weiter entzog der
Regierungen Inſtruktionen.
Verwaltungsgerichtshof dem Chauffeur Peter
Kronen=
berger von Gießen den Führerſchein für
Kraft=
fahrzeuge auf die Dauer von drei Jahren. Der Pro=
Stadt und Land.
vinzialausſchuß Gießen hatte nur auf eine Entziehung von
Darmſtadt, 14. Dezember. ſechs Monaten erkannt.
g. Strafkammer. Der 24jährige Weißbinder Ludwig
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der Groß=Ruland von Gräfenhauſen hatte ſich hier unter der
herzog und der Fürſt zu Solms=Lich begaben Vorſpiegelung, er habe noch eine Erbſchaft von 20000 Mk.
ſich am Freitag vormittag 9¾ Uhr im Auto nach dem zu erwarten und werde am nächſten Tage 100 Mark er=
Kranichſteiner Park, wo Hofjagd auf Sauen ſtattfand. halten, bei Verwandten zweimal 10 Mark geliehen. In
Das Jagdfrühſtück wurde um 12 Uhr auf dem Einſiedel einem dritten Falle hat er ein Fahrrad als Pfand gegeben
genommen. (Darmſt. Ztg.)
und 17 Mark erhalten. Das Rad hatte er aber noch nicht
* Empfänge. Se. Königl. Hoheit der Groß= bezahlt. In dieſem Falle unterſchrieb er den
Darlehens=
herzog empfingen am Samstag den Oberſtſeutnant betrag mit einem Namen, unter dem er dem Darlehens=
Dörr beim Stabe des Leibgarde=Infanterie=Regiments geber bekannt war. Das Gericht verurteilte den Ange=
(1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, den Leutnant v. der Wenſe klagten nur wegen Betrugs in 3 Fällen zu 3 Wochen
von demſelben Regiment, den Kammerjunker Willich Gefängnis, abzüglich 1 Woche der Unterſuchungshaft.
gen. v. Pöllnitz, den Kommerzienrat Molthan von Mainz, — Der ſchon oft vorbeſtrafte 45jährige Metzger Bruno
den Forſtmeiſter Heimburg von Lindenfels, den Haupt= Wilkens von Gnadenfeld betrat am 25. Oktober in
lehrer Schantré von Dreieichenhain, die Kaufleute Reiling Fränkiſch=Crumbach den Spezereiladen eines Gaſtwirtes,
und Kämmerer, ſowie den Aktuar Schlörb von Bens= in der Abſicht. zu betteln. Er benutzte den Umſtand, daß
heim, den Aktuar Benz von Mainz, den Rektor Jehres niemand im Laden erſchien und beugte ſich über den
La=
von Pfungſtadt, den Rechnungsrat Adam von Mainz, dentiſch, um die Ladenkaſſe zu öffnen und zu beſtehlen.
den Geh. Regierungsrat Boeckmann, Kreisrat des Kreiſes Durch einen Zufall betrat der Eigentümer, der das Schel=
Büdingen, den Oberbahnaſſiſtenten Heß von Mainz, den len überhört hatte den Laden und erwiſchte den Angeklag=
Profeſſor Hölſcher, die Lehrer Rupp von Hangen=Weis= ten in dieſer verräteriſchen Situation. Er nahm ihm die
heim, Zinßer von Lindenfels, Maletan von Dalsheim Kaſſenſchlüſſel ab und, nachdem er ihm eins „ausgewiſcht”
und Jennewein von Herrnsheim, den Sanitätsrat Weiß= gatte, übergab er den Spitzbuben der Polizei. Die
Straf=
nann von Lindenfels, den Rektor Hempel von Worms, kammer verurteilte dieſen geſtern wegen Diebſtahlsverſuch
die Lehrer Schneider von Pfiffligheim und Fertig von zu 6 Wochen Gefängnis, abzüglich 4 Wochen der
Viernheim, den Schuhmacher Auer von Mainz, den
Unterſuchungshaft.
Schulrat Dieterich von Erbach i. O., den Reallehrer Hoff=
Zur 17. Sitzung der Stadtverordneten=
Ver=
mann von Mainz, den Sanitätsrat Dr. Habicht, den ſammlung am Donnerstag, den 18. Dezember, nach=
Lehrer Bayerer von Schlierbach, den Veterinär Diffine mittags 3½ Uhr, iſt folgende Tagesordnung
feſt=
von Rüſſelsheim, den Lehrer Reuhl von Trais=Horloff, geſetzt: 1. Mitteilungen. 2. Geſuch um Geſtattung einer
den Schutzmann Horſt, den Geheimen Forſtrat Profeſſor Ausnahme von der Beſtimmung in § 5 des Ortsbau=
Dr. Wimmenauer von Gießen, den Regierungsrat Dr. ſtatuts für einen Neuhau auf der Südſeite der Lands=
Blum von Oſthofen, den Rechnungsrat Kötter, den Ge= kronſtraße zwiſchen Ludwigshöhſtraße und Heidelberger
werberat Schweickert von Mainz, die Lehrer Clarius von! Straße. 3. Aufſtellung von Bebanungsplänen (doppelte
Langen und Ellerich von Neu=Iſenburg, den Landgerichts= Fluchtlinien) (Ref. Herr Markwort). 4. Aenderung des
Direktor Nuß und den Landgerichtsrat Kolb von Mainz, Bebauungsplans für die Feidbergſtraße au der Nord.
Die Lehrer Jennewein von Weſthofen, Köhler von Wohn= oſtecke des Griesheimer Wegs, 5. Errichtung einer
unter=
bach und Roth von Lich, den Syndikus Engelbach; irdiſchen Bedürfnisanſtalt auf dem Marktplatz (Ref.
zum Vortrag den Staatsminiſter v. Ewald, den Miniſter Herr Wagner). 6. Einleaung eines Kanals in die
Des Innern v. Homberak zu Vach, den Vorſtand des Pallaswieſenſtraße unter der alten Bahnüberführung
Kabinetts Geheimerat Römheld.
(Ref. Herr Sames). 7. Grundſätze für die Einlegung
* Ernennungen. Se. Königl. Hoheit der Groß= von Gas= und Waſſerverſorgungsleitungen in nicht
aus=
herzog haben den Amtsrichter bei dem Amtsgericht gebauten Straßen und in Straßen außerhalb des Be=
Höchſt Albert Hoffmann zum Amtsrichter bei dem hauungsplans (Ref. Herr Dr. Vaubel). 8. Organi=
Amtsgericht Herbſtein und den Gerichtsaſſeſſor Dr. ſation der Arbeitsvermittelung (Ref. Herr Dr. Kolb).
Friedrich Wilhelm Möbius in Butzbach zum Amts= 9. Abſchluß der Stadtkaſſe und der ſtädtiſchen
Neben=
rrichter bei dem Amtsgericht Höchſt, beide mit Wirkung kaſſen für 1912 (Ref. Herr Henrich). 10. Rechnung der
wom 1. Januar 1914, ferner den Gerichtsaſſeſſor Ludwig Ludwigs= und der Liebigs=Oberrealſchule für 1912
Gauf in Wörrſtadt zum Staatsanwalt am Landgericht (Ref. Herr Bormet). 11. Geſuch um Gewährung eines
der Provinz Starkenburg mit Wirkung vom 16. Dezember Beitrags zu den Stiftungen zu Ehren von Profeſſor
1913 ernannt.
Meſſel (Ref. Herr Dr. Bender). 12. Geſuch des Vereins
* Verſetzt wurde der Waſſerbauaſſeſſor Bauinſpektor für Luftfahrt in Darmſtadt um Gewährung eines
Ludwig Ickes zu Worms in gleicher Dienſteigenſchaft ſtädtiſchen Beitrags für den Prinz Heinrich=Flug 1914.
mit Wirkung vom 1. April 1914 an das Waſſerbauamt
— Vom Großh. Hoftheater. In der Uraufführung
Mainz.
* Militärdienſtnachrichten. Schmitt (Worms), des neuen Dramas von Ernſt von Wolzogen
Vizefeldwebel der Reſerve, zum Leutnant der Reſerve, I „König Karl” die am Dienstag im A=Abonnement
Mahr (Mainz), Unter=Apotheker des Beurlaubten= ſtattfindet und um 7 Uhr beginnt, ſind die Hauptrollen im
Beſitze der Damen Alſen (Faſtrada), Meißner (Gerſuind),
ſtandes, zum Ober=Apotheker befördert.
g. Der Verwaltungsgerichtshof beſchäftigte ſich geſtern Widmann (Rotrud), Horn (Berchta), Schaub (Gisla),
mit dem Wirtſchaftskonzeſſionsgeſuch des Gothe (Ludwig) und Doſtal (Sachſenweib), ſowie der
Chriſtian Werres um Erlaubnis zum Betriebe einer! Heeren Heinz (Karl), Weſtermann (Pipin), Jannings
Schankwirtſchaft im Haufe Neue Niederſtraße 11. In dem (Angilcam), Baumeiſter (Gundulf), Ehrle (Fardulf),
Hauſe wird ſeit 1. Oktober 1899 Schankwirtſchaft betrieben. Jürgas (Hermenald), Hacker (Waifar), Harprecht (Chil=
Bis zum 15. Februar 1911 hat der Inhaber ſiebenmal ge=drad), Waſſermann (Ceilo), Peterſen (Alter Sachſe),
wechſelt. An letzterem Tag ſchloß der letzte Inhaber dieWirt= Kroczak (Junger Sachſe), Knispel (Miſelſüchtiger),
Schnei=
ſchaft wegen ſchlechten Geſchäftsganges. Dem Geſuchſteller der und Kräger (Wachen). Das Drama, das Regiſſeur
Schaller wurde hiernach zweimal die nachgeſuchte Wirt= Baumeiſter inſzeniert, hat drei Aufzüge und ein Vorſpiel
ſchaftskonzeſſion wegen Verneinung der Bedürfnisfrage „Das Völklein auf der Heide‟. Die Handlung begibt ſich
verſagt. Am 12. April 1913 legte nun der Kreisausſchuß in den Jahren 786 bis 792, teils auf einer Eifelheide bei
dem Provinzialausſchuß die Akten vor mit dem Geſuche Aachen, teils in den königlichen Pfalzen zu Worms und
des Chriſtian Werres. Wirtſchaftsdeputation und Gaſt=zu Regensburg. Am Mittwoch wird zur Feier von
wirteverein verneinten die Bedürfnisfrage, ebenſo das Beethovens Geburtstag „Fidelio” im B=Abonnement
zur Aufführung gelangen. Die Leituna haben Willem
Polizeiamt. In der Entfernung von 300 Schritten
be=
ſtehen 6 Wirtſchaften. Der Provinzialausſchuß beſchloß de Haan und Otto Nowack Am Donnerstag wird zur
Er=
am 14. Juni, die Inſtanzen nochmals darüber zu hören, innerung an den am 2. Dezember dieſes Jahres
verſtor=
ob ihnen bei der Beurteilung der Bedürfnisfrage der Um= benen Dichter Franz von Schönthan deſſen erfolgreichſtes
ſtand bekannt war, daß inzwiſchen die Wirtſchaft Neue! Luſtſpiel „Keieg im Frieden” neu einſtudiert im
Niederſtraße 18 geſchloſſen wurde. Die Wirtſchaftsdeputg= Spielplan erſcheinen. Die ſzeniſche Leitung hat Regiſſeur
tion verneinte abermals die Bedürfnisfrage; der Gaſt= Hacker. Zu dieſer Vorſtellung gelten die kleinen Preiſe.
* Von der Künſtlerkolonie. In Hannover ſoll dem
wirteverein will im vorliegenden Falle der
Konzeſſionier=
ung nicht entgegenſtehen, wenn die anderen Faktoren dafür Generalfeldmarſchall v. Walderſee ein Denkmal geſetzt
ſeien. Der Provinzialausſchuß hatte das Geſuch abgewie= werden; ein Plan, der nunmehr geſichert erſcheint. Die
ſen, wogegen der Geſuchſteller Berufung verfolgte. Werres Ausführung des Denkmals ſoll, einem Beſchluſſe des Denk=
See
tionslinien je doppelt auf, beiderſeits ihrer normalen der im Vergleich zur Sonnenmaſſe auszudrücken, lehrt
Lage. Damit gibt ſich richtig die Bewegung des Beglei=das ſogen, dritte Keplerſche Geſetz. Danach hat man den
ters kund, der ja nach Maßgabe ſeines Umlaufs ſich von Abſtand der Komponenten, alſo 5165200 Kilometer,
zu=
uns entfernt, wenn der Hauptſtern uns näher kommt. und nächſt durch die Entfernung der Sonne von der Erde, alſe
umgekehrt. Er iſt hiernach auch kein dunkler Weltkörper, durch 149000000 Kilometer, zu dividieren, den Kubus
ſondern ſendet ebenfalls noch Licht aus, wenn auch be= des Quotienten zu nehmen und dieſe Zahl wieder durch
deutend weniger als der Hauptſtern. Was alles die Ana= das Quadrat der Umlaufszeit der Komponenten, in
Erden=
lyſe des Lichtes uns hier verkündet, macht zur Wahrheit jahren ausgedrückt, zu teilen. Man erhält dann rund
%, d. i. % der Sonnenmaſſe für Hauptſtern und
Beglei=
das Dichterwort:
Licht! Der Wunder größte liegen in deinem Reich, ter: davon entfallen nach obigem etwa ½ auf erſteren, ½
auf letzteren.
Rätſel und Löſung biſt du zugleich!
Welch ein Einblick in die Verhältniſſe eines Welten=
Aus der Stellung der Abſorptionslinie wurde die Ge= ſyſtems in einer ſo ungeheueren Entfernung, daß das
ſchwindigkeit des Begleiters zu 89 Kilometern
er=
beſte Fernrohr ſeine beiden Komponenten nicht zu
tren=
mittelt; ſo viel legt er alſo in ſeiner kreisförmigen Bahn nen, von denſelben nur einen einzigen leuchtenden Punkt
in der Sekunde zurück. Da man die Umlaufszeit der
bei=
zu zeigen vermag.
den Komponenten kennt (2 Tage 20 Stunden 49 Minuten
Nun fragt man wohl auch nach der Größe, der räum=
— 247740 Sekunden), ſo berechnet ſich die Länge der Bahn lichen Ausdehnung des Algol. Da der Hauptſtern zu den
weißglühenden Sternen zählt, wird er, auch auf Grund
des Hauptſternes zu 247740 X 42 — 10 405080 Km.
photometriſcher und ſpektrographiſcher Unterſuchungen,
„ Begleiters „ 247740 X89— 22048860
woraus ſich die Halbmeſſer dieſer Bahnen zu 1656020, für viel weniger dicht als die Sonne, und daher, obgleick
bezw. 3509 480 Kilometern und die Entfernung der ſeine Maſſe nur etwa ½ derjenigen der Sonne iſt, für
Mittelpunkte der Komponenten zu 1656020 — 3509 180 weſentlich größer als dieſe gehalten. Dem Begleiter gibt
man ungefähr die Größe unſeres Tagesgeſtirnes. Auf
— 5165 200 Kilometer ergeben.
Da die angegebenen Halbmeſſer ſich annähernd wie fallen mag hierbei, daß zwei ſo gewaltige Weltkörper ſich
122 verhalten, alſo der Begleiter vom gemeinſamen verhältnismäßig ſo naheſtehen, denn der Abſtand ihrer
Schwerpunkt rund doppelt ſo weit entfernt iſt wie der Mittelpunkte beträgt ja nur etwas mehr als ¾ der Ent=
Hauptſtern, muß die Maſſe des letzten ungefähr doppelt ſo fernung der Sonne von der Erde; immerhin erinnert ihr
groß ſein wie die des Begleiters. Die Geſamtmaſſe bei= (Verhalten an das Weſen unſeres Sonnenſyſtems und
Seite 3.
1913.
malausſchuſſs zufolge, den Proſ. Vernhard
Hoei=
ger in Darmſtadt übertragen werden. Das Denkmal ſoll
ſeinen Platz in der Hohenzollernſtraße in der Nähe der
Walderſeeſchen Villa erhalten.
* Herr Baurat Schöberl wird ſicherem Vernehmen
nach zum 1. April 1914 ſeine Dozentenkarriere an der
Darmſtädter Techniſchen Hochſchule aufgeben, um in den
Dienſt der Berliner Allgemeinen Elektrizitäts=Geſellſchaft
zu treten.
** Geſchäftsjubiläum. Am Montag, den 15. Dezember,
ſind 25 Jahre verſtrichen, ſeit Herr Chriſtian
Kull=
mann in Darmſtadt ein Zigarrengeſchäft
und Annoncen=Expedition für alle Zeitungen gegründet
hat. Der Inhaber iſt auch ſeit über 20 Jahren Vertreter
der Frankfurter Zeitung für Darmſtadt und ſeit über 10
Jahren Großh. Heſſiſcher bezw. Königl. Preußiſcher
Lotterieeinnehmer. Endlich iſt Herr Kullmann ſeit 25
Jahren treuer Abonnent des Darmſtädter Tagblatts.
* Sonntagsruhe. Man ſchreibt uns: Die vom
Deutſch=
nationalen Handlungsgehilfen=Verband einberufene
Pro=
teſtverſammlung war von Prinzipalen und Angeſtellten
gut beſucht. Redner des Abends war Herr Gauvorſteher
Schellin aus Frankfurt. Die nachſtehende
Ent=
ſchließung fand einſtimmige Annahme: Eine von
ſelbſtändigen Kaufleuten und Angeſtellten Darmſtadts
be=
ſuchte, von der hieſigen Ortsgruppe des
Deutſchnatio=
nalen Handlungsgehilfen=Verbandes in der Stadt
„Pfungſtadt” veranſtaltete öffentliche Verſammlung erhebt
auf das entſchiedenſte Einſpruch gegen den dem Reichstage
zugegangenen Geſetzentwurf über die Sonntagsruhe im
Handelsgewerbe. Die im Entwurfe vorgeſehenen
hauptſächlichen Beſtimmungen: Herabſetzung der
Ge=
ſchäftszeit in den offenen Verkaufsſtellen auf drei mit
Genehmigung der höheren Verwaltungsbehörde auf vier
Stunden, die uneingeſchränkte Beibehaltung der
Aus=
nahmen für die Bedürfnisgewerbe, ſechs bis zehn
Aus=
nahmeſonntage, Aufgabe des Grundſatzes völliger
Sonn=
tagsruhe in den Kontoren des Großhandels, können
gegen=
über den bisherigen Beſtimmungen nicht als Fortſchritt
bezeichnet werden. Die Verſammlung wendet ſich
ins=
beſondere auch mit aller Schärfe gegen die im
Para=
graph 3 des Entwurfs in Ausſicht genommene
Sonderſtellung der ſabbatfeiernden Geſchäftsleute
und erblickt in dieſer eine durch nichts
ge=
rechtfertigte, mit den Grundſätzen eines chriſtlich=deutſchen
Staates unvereinbare Beſtimmung, die geeignet iſt, die
chriſtlichen und nicht orthodoxen jüdiſchen Geſchäftsleute
aufs ſchwerſte zu ſchädigen; insbeſondere peoteſtieren wir
auch ſchon deshalb gegen den eingebrachten Entwurf, da
uns die Einführung des neuen Geſetzes eine
Verſchlechte=
rung der zurzeit in Darmſtadt beſtehenden Beſtimmungen
über die Sonntagsruhe bringen würde. Die
Vecſamm=
lung beanſtandet des weiteren die im § 15 des Geſetzes
vorgeſehenen Ausnahmen für die Prokuriſten, durch die
dieſe Angeſtellten jeglichen Anſpruchs auf Sonntagsruhe
verluſtig gehen ſollen. Die Verſammlung richtet an den
Hohen Reichstag das dringende Erſuchen, die Ausnahmen
für die jüdiſch=orthodoxen Geſchäftsleute und für die
Pro=
kuriſten ablehnen zu wollen, im übrigen aber den
Geſetz=
entwurf durch Beſchluß der auch von weiten Kreiſen der
ſelbſtändigen Kaufleute geforderten grundſätzlichen
Ein=
führung völliger Sonntagsruhe in Kontor und Laden, mit
Ausnahme der Verkaufsſtellen ſolcher Genußmittel, die
nur in friſchem Zuſtande gebraucht werden können,
aus=
zugeſtalten.
* Martinsgemeinde. In der ſtark beſuchten
Verſamm=
lung der Kirchengemeindevertretung der evangeliſchen
Martinsgemeinde wurde, nachdem anläßlich der Beratung
des Voranſchlags für das kommende Jahr ein die
Um=
wandlung der Aſſiſtentenſtelle in eine 3. ordentliche
Pfarr=
ſtelle und die Einſtellung der hierfür nötigen Mittel in
den Voranſchlag 1915 betreffender Antrag einſtimmige
Annahme gefunden, nach eingehender Beſprechung über
den neu eingerichteten Martinimarkt und über die
bedauerlichen Vorkommniſſe bei deſſen Abhaltung folgende
Reſolution gefaßt und zugleich deren Veröffentlichung
in der hieſigen Preſſe und Uebermittelung an die in
Be=
tracht kommenden Behörden beſchloſſen: „Die
Gemeinde=
vertretung der Martinsgemeinde ſpricht ihre tiefe
Entrüſt=
ung aus über die Aergernis erregenden Auftritte, welche
in der Nacht nach dem ſog. Martinimarkt vor dem
Pfarr=
haus an der Martinskirche ſtattfanden und über die Unbill,
welche damit ihrem 20 Jahre im Dienſt der Gemeinde
ſtehenden Pfarrer zugefügt wurde. Sie tritt einſtimmig
dem Beſchluß des Kirchenvorſtandes bei, der bei Großh.
Bürgermeiſterei und der Stadtverordnetenverſammlung
gegen die Abhaltung des Marktes
vorſtel=
lig geworden war, und dankt dieſen Behörden, daß ſie
die gottesdienſtlichen Handlungen in der Martinskirche
gegen Störungen geſchützt haben. Zugleich ſpricht ſie die
Erwartung aus, daß der ſog. Martinimarkt
zu=
künftignicht mehr ſtattfinde, weil er nach ihrer
Meinung die Intereſſen und das Anſehen des
Martins=
viertels und ſeiner Bewohner mehr ſchädigt als fördert,
insbeſondere auch die heranwachſende Jugend ſittlich
ge=
fährden könnte.”
— Der Richard Wagner=Verein, der im
abgelaufe=
nen Jahre wieder 130 Neueintritte zu verzeichnen hatte
und ſein 24. Vereinsjahr mit einem Mitgliederſtande von
990 Perſonen beſchließt, veröffentlicht ſoeben ſein
Pre=
grammfür die erſte Hälfte des
Vereinsjah=
res 1914, das wieder eine Reihe auserleſener
Kunſt=
gibt Zeugnis von Einheit und Harmonie der Schöpfung.
Wird die Temveratur des Algol, des Hauptſternes, nach
einem Pariſer Aſtronomen zu 13800% C und damit etwa
doppelt ſo hoch wie diejenige der Sonne angenommen, ſo
iſt daran zu erinnern, daß auch dieſer einmal eine viel
höhere Temperatur eigen war, daß ſie in Jahrmillionen
einen Teil ihrer Wärme durch Ausſtrahlen in den kalten
Weltenraum verloren und ſich dabei zuſammengezogen
hat, einſtens alſo auch größer und weniger dicht geweſen
iſt. Die Temperatur des noch leuchtenden
Algolbeglei=
ters wird auf etwa 6000 C geſchätzt, alſo ungefähr ſo
hoch, wie die der Sonne oder doppelt ſo hoch wie die
Temperatur des Schmelzpunktes des Metalles Wolfram,
welches zu elektriſchen Glühlampen verwendet wird.
Natürlich iſt Algol nicht der einzige Stern ſeiner Art.
Anfang 1909 waren 66 ſolcher Sterne mit regelmäßig
ein=
tretenden Verfinſterungen bekannt, und zwar mit Perioden
von unter einem Tag, meiſt von 1 bis 5, teils bis zu 35
und mehr Tagen.
Zum Schluß möge noch Dr. Paul Guthnick,
Obſer=
vator der Königlichen Sternwarte zu Berlin, zu Wort
kommen:
„Was Algol anbetrifft, ſo iſt ſeine Umlaufszeit
nicht ganz unveränderlich, ſondern langperiodiſchen
Schwankungen unterworfen, die nach den neueſten
ſpektroſkopiſchen Unterſuchungen von den
Anziehungs=
wirkungen durch einen dritten, zu dem Syſtem
ge=
hörenden Korper verurſacht werden.‟
Nummer 305.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
Seite 4.
geniſſ verſpricht. Zm Februar wird, wie allährlich, die 1 Der Proſeſor Dr. Finger begeüßte die An= (wurden unterſucht: 2273 im Schachthaus geſchlachteiet
Meininger Hofkapelle erſcheinen, um unter Generalmuſit= weſeigen mit herzlichen Worten, erläuterte den Zweck des und 2 von Privaten geſchlachtete Schweine, ſowie 46911s
direktor Dr. Mar Regers Leitung im Wagner=Verein ihr Vortrages und teilte mit, daß ſich für die nächſte Zeit eine für hieſige Metzger eingeführtes friſches Fleiſch von
Der
Nach=
ſechſtes Konzert zu geben. Ihr Programm enthält u. a. Anzahl Herren bereit erklärt habe, in gleicher Weiſe Vor=229 Schweinen und 1 Sendung Wurſt.
Beethovens C-moll=Symphonie Nr. 5, Wagners Siegfried= träge zu halten. Er gab dem Wunſche Ausdruck, daß ſich unterſuchung wurden unterzogen: 784 Sendungen
Idyll und das neueſte Werk Max Regers, ſeine vierſätzige durch dieſe Veranſtaltungen weitere junge Leute finden, eingeführtes Fleiſch, enthaltend: 10304 kg Rindfleiſch,
Böcklin=Suite für großes Orcheſter. Die Kammermuſik, um der deutſchen Turnerſchaft beizutreten Alsdann trat 3949 kg Schweinefleiſch, 224 kg Kalbfleiſch, 656 Kg
deren Pflege ſich der Verein von jeher beſonders ange= der Vorſitzende in das eigentliche Thema des Abends ein. Hammelfleiſch, 556 kg Ziegenfleiſch und 250 kg
Pferde=
legen ſein läßt, wird diesmal durch die aus acht Herren In beredten Worten gab er eine Schilderung über Wande= fleiſch.
beſtehende Frankfurter Kammermuſik=Vereinigung vertre= rungen im Hochgebirge und behandelte drei Gebiete: die
§ Brand. Am Freitag mittag kurz nach 12 Uhr
ten ſein, an deren Spitze der Primgeiger des Frankfurter nördlichen Kalkalpen, das Ortlergebiet und die Dolomiten. hat in der Schreinerwerkſtätte Heinheimer Straße Nr. 8
Opernhaus=Orcheſters, Konzertmeiſter Hans Lange, ſteht. Ueber die Beſchaffenheit der Berge, ſelbſt deren Erſchei= ein Brand ſtattgefunden, der durch die Anweſenden ſo=
Der erſte Komponiſten=Abend im nächſten Jahre wird nungen, wie Gletſcherſpalten Neuſchnee, Steinfall und fort gelöſcht wurde. Die herbeigerufene Feuerwehrwache
Dr. Emil Mattieſen gewidmet, deſſen Lieder und Balla=anderes nehr, die dem Bergſteiger gefährlich werden kön= brauchte nicht mehr in Tätigkeit zu treten.
§ Feſtgenommen. Ein 45 Jahre alter
Schreiner=
den zurzeit das Auffehen der muſtkaliſchen Welt zu er=nen, gab dee Redner eingehende Auftlärung. Auch die
regen beginnen; auch der bekannte Tondichter Emanuel Ausrüſtung des Bergſteigers wurde beſprochen und die gehilfe aus Binsfeld, welcher vom Amtsgericht Saar=
Moor wird hier eine Reihe ſeiner Schöpfungen am Flü= unentbehrlichen Gegenſtände wie Eispickel, Seil, Kletter= louis ſteckhrieflich verfolgt wird, iſt hier feſtgenommen
gel ſelbſt begleiten. Als Pianiſten ſind gewonnen wor= ſchuhe, Schneekappe, Steigeiſen, Bergſchuhe uſw. gezeigt, worden
* Bilder vom Tage. In der Auslage unſerer
E=
den die Spanierin Maria Cervantes, Muſikdirektor Fritz! Dies alles war den jungen Leuten neu und ſie folgten
Buſch, Profeſſor Hermann Lafont, der Pariſer Maurice dem intereſſanten Vortrag mit großer Aufmerkſamkeit. pedition (Rheinſtraße 23) ſind folgende Bilder neu aus=
Dusmenil und Profeſſor Arnold Mendelsſohn. Die bei= Zum Schluſſe führte der Vortragende die Zuhörer im geſtellt: Die Deutſche Militärmiſſion für die Tückei.
den großen Geiger Adolf Buſch und Franz von Vecſey, Lichtbilde durch die vorerwähnten Gebirgsgebiete und gab
Zur Zabern=Affäre: Kaiſer Wilhelm im Geſpräch mit dem
von denen der Letztgenannte zum erſten Male in Darm= an Hand der Bilder weitere Erläuterungen. Der zweite Reichskanzler in Donaueſchingen, General der Infanterie
ſtadt auſtritt, werden mit ganz beſonderem Intereſſe be= Vorſitzende der D T., Herr Dr. med. Hof, dankte dem Freiherrn von Lyncker und Generallentnant von Deimlingt
grüßt werden. Die Gefangskunſt endlich iſt durch die Redner für den ſchönen Vortrag, der ungeteilten Beifall Oberſt Reuter mit feiner Frau auf dem Zaberneg
Altiſtin Marie Leroy und den Baritoniſten Rudolf Gmei= ſand und ſicher den gewünſchten Erfolg haben dürfte.
Bahnhof das neue Quartier der 99er auf dem
Truppen=
ner, ſowie durch zwei beliebte Mitglieder unſerer Hoſoper
* Sängerbeſuch. Man ſchreibt uns: Das Doppelquartett übungsplatz. — Zu der Etatsberatung im deutſchen
vertreten: Kammerſänger Alfred Stephani wird einen des von den Deutſchen Gefangswettſtreiten her rühmlichſt Reichstag. — Zur bevorſtehenden Löſung der albaniſchen
Loewe=Schubert=Abend geben und Gertrud Geyersbach bekannten Sängerchors des Offenbacher Turnvereins Frage: Die deutſchen Beſatzungstruppen in Skutari.
nimmt im Konzertſaale vom Darmſtädter Publikum
Ab=
kommt am heutigen Sonntag nach Darmſtadt und hält nach
ſchied. — Für das im Herbſt 1914 bevorſtehende 25jäh= Beſichtigung der Stadt nachmittags Einkehr im Brauerei=
Provinzialausſchuß.
rige Vereinsjubiläum iſt ein zweitägiges Muſikfeſt ge= Ausſchank zum Hanauer Hof, Heinheimerſtraße. Das
plant.
Quartett wünſcht alsdann mit ſeinen Darmſtädter
* Der Provinzialausſchuß beſchäftigte ſich in ſeinen
* Sektion Darmſtadt, Deutſcher und Oeſterr. Alpen=Sangesbrüdern einige vergnügte Stunden zu verleben, und geſtrigen Sitzung mit dem Geſuch des Johann Heinrich
verein. Am Freitag fand in dem Heim der Sektion (Reſtau= ſind deshalb alle Sänger Darmſtadts herzlichſt eingeladen. Stir zu Dieburg um Erlaubnis zum Betriebe einen
ration Sitte) die ſatzungsgemäße
Hauptverſamm=
lung ſtatt. Aus dem Bericht des Schriftfüh=! Das Quartett dürfte mit ſeinen ſchönſten Geſangsvorträ= Gaſtwirtſchaft in ſeinem an dem alten Darmſtädter Wege
gen aufwarten und ſteht ſomit ein hoher Kunſtgenuß be= in Dieburg zu erbauenden Hauſe. Der Gemeinderaf
rers ergab ſich ein erfreuliches Bild des Sektionslebens. por. Da auch die Darmſtädter Sänger es nicht fehlen laſ= und die Ortspolizeibehörde bejahten die Bedürfnisfrage,
Obgleich auch im vergangenen Jahr der unerbittliche Tod ſen werden, ſich in beſtem Lichte zu zeigen, ſo dürfte ſich Der Kreisausſchuß lehnte jedoch das Geſuch ab, da ein
wiederum mehrere verdiente Mitglieder weggerafft, iſt die ein recht fröhliches Sängerleben entfalten.
Bedürfnis nicht anerkannt werden könne. In Dieburg
Mitgliederzahl auf 291 angewachſen. Wegen feiner Ver=
Die Johannesgemeinde veranſtaltet am 3. Advent, mit ſeinen 5600 Einwohnern beſtänden bereits 40 Mig
diesſte um das Hüttenbauweſen wurde Herrn Ingenizur
Barth, der auch dem Vorſtand lange Jahre angehört Sonntag den 14. Dezember, abends um 8 Uhr, eine Ad= ſchaften, die ſich zum Teil nicht beſonders rentieren. Der
hatte, zum lebenslänglichen Mitglied ernannt. Die Tätig= ventsfeier, bei welcher Frau Pfarrer Fiſcher aus Goddelau Provinzialausſchuß verwarf die eingelegte Be
keit des Vorſtandes in 5 Sitzungen und vielen Beſprech= eine Reihe alter Advents= und Weihnachtslieder vor= rufung als unbegründet.
Jakob Landgraf VIII. zu Bürſtadt ſuchte ſchon
ungen diente vor allem dem Hüttenumbau, der vereits tragen und der Kirchengeſangverein mehrere Chöre
tüchtig gefördert worden iſt, ſo daß die Vollendung der ſingen wird. Eine Anſprache wird von Sitten und mehrmals um Wirtſchaftskonzeſſion für das
Bräuchen der Advents= und Weihnachtszeit erzählen. Haus Ecke Bürgel= und Bonifaziusſtraße in Bürſtadt
Arbeiten im nächſten Sommer zu erwarten iſt. Die neue
Der Eintritt iſt fref.
nach, war aber jedesmal wegen mangelnden Bedürfniſſes
Waſſerleitung konnte bereits in Betrieb geſetzt werden.
Die Arbeitsſchule des Evangeliſchen Bundes abgewieſen worden. Ein erneutes Geſuch wurde wie=
Der Hauptverſammlung in Regensburg, die auf den Vor= begeht am Samstag, den 20. d. Mts., nachmittags derum vom Kreisausſchuß abſchlägig beſchieden, und der
ſchlag des Hauptausſchuſſes 6000 Mark für dieſe Arbeiten
4 Uhr, im Turnſaal des Schulhauſes in der Rundeturm= Provinzialausſchuß verwarf geſtern die Berufung gegen
bewilligt hat, ſei auch an dieſer Stelle gedankt. Trotz des ſtraße das Feſt ihres 25jährigen Beſtehens und zugleich dieſes Urteil.
oft ſchlechten Wetters ging die Zahl der Hüttenbeſucher ihre diesjährige Weihnachtsfeier. Die Eſtern der
Weiter beſchäftigte ſich der Provinzialausſchuß mitde
doch nicht beträchtlich gegen früher herunter: Ein Zeichen Schälerinnen, ſowie Freunde und Gönner der Schule Frage der Neuregelung der Reinigung des Land
für die Beliebtheit der Darmſtädter Hütte. Den
Sektions=
ſind hierzu wie immer, herzlichſt eingeladen.
grabens, an deſſen Reinhaltung 35 Gemeinden der
mitgliedern war es zum Teil vergönnt, ſchöne Pläne zu
) Billetſteuer. Unter Hinweis auf die in der Kreiſe Darmſtadt, Groß=Gerau und Offenbach beteiligt
verwicklichen ſo daß mehr Tourenberichte eingegangen heutigen Nummer abgedruckte ſtädtiſche Billetſteuer= ſind. Dieſe haben im Jahre 1908 bei Großh. Miniſterium
ſind als in früheren Jahren. Das Sektionsleben zu Hauſe ordnung wird an dieſer Stelle darauf aufmerkſam ge= des Innern beantragt, den auf Grund einer Amts= und
fand in 9 gut beſuchten Lichtbildervorträgen ſeinen Aus= macht, daß es ſich für die Unternehmer der in Betracht Gemeindefrohnde zur Reinigung des Landgrabens oder
druck. Der Vortrag von Herrn Dr. Blodig bot weit über kommenden Veranſtaltungen empfiehlt, in Zweifelsfällen doch zur Beſtreitung der Reinigungskoſten verpflichteten
die Sektionskreiſe hinaus ein alpines Ereignis. Am Frei= ſich an das ſtädtiſche Steuerbureau (Stadthaus, Zimmer Verband dieſer Gemeinden aufzuheben
tag, abends, fand ſich ſtets eine treue Schar Alpenfreunde Nr. 5), dem die Durchführung der Billetſteuerordnung und dieſe Amts= oder Gemeindefrohnde
abzu=
zuſammen im Vereinszimmer, wo die wiederum anſehn= übertragen iſt, zu wenden, wo über alle einſchlägigen löſen. Später haben ſie dieſen Antrag dahin
abge=
lich vermehrte Bücherſammlung eifrig benutzt wurde. Die
Fragen bereitwilligſt Auskunſt erteilt wird. Der ändert, „daß der beſtehende Konkurrenzverband zur Rei= Monatsausflüge in die Umgebung fanden regel= ſtädtiſchen Verwaltung wurden ſchon ſehr häufig aus nigung des Landgrabens aufgehoben und an ſeiner Stelle
mäßig ſtatt. Die Kaſſenverhältniſſe ſind wohl= Publikumskreiſen Mitteilungen über unterlaſſene Ver= ein neuer Konkurrenzverband gebildet werde, daß für dies
geordnet und günſtig. Es kamen, wie vorgeſehen, 10ſteuerung unter Vorlage nicht abgeſtempelter Eintritts= ſen Konkurrenzverband der Staat die Fegung des Land==
Hüttenanteilſcheine zur Ausloſung. Erfreulicherweiſe hat ausweiſe gemacht. Es empfiehlt ſich daher genaue Be= grabens auf Koſten des neugebildeten
Konkurrenzverban=
die Sektion auch in dieſem Jahre wieder eine Anzahl ſol=achtung der Steuerordnung, da andernfalls eine Be= des ausführen laſſen möge, und daß die Koſten in
cher als Geſchenk erhalten, wofür den Spendern gedankt ſtrafung der Zuwiderhandelnden gemäß §6 der Satzungeiner den tatſächlichen Verhältniſſen und
ſei. Die Vorſtandswahl ergab die frühere Zu= zu gewärtigen iſt.
der Billigkeit entſprechenden Weiſe unten
ſamnenſetzung des Vorſtandes. Möge die Sektion auch
X Schlachtungen. Nach dem Monatsberichte des die beteiligten Gemeinden verteilt werden‟ Dien
ferner, ſtets ihrer alpinen Ziele eingedenk, ſich gedeihlich Fleiſchbeſchauamts ſind während des Monats November ſer Antrag wurde im ſelben Jahre noch von allen
Ge=
weiterentwickeln.
im hieſigen Schlachthaus geſchlachtet worden: 125 meinden, ausgenommen Langen, Kelſterbach, Griesheim,
* Darmſtädter Turnerſchaft. Um den Zöglingen Ge=1 Ochſen 4 Bullen, 283 Kühe, 11 Jungrinder, 757 Kälber, Biſchofsheim, Bauſchheim und Egelsbach — welche die
legenheit zu geben, ſich zuſammenzufinden und die Werbe= 2276 Schweine, 238 Schafe, 13 Ziegen und 20 Pferde. — Fortſetzung des Verfahrens beantragten — zurückgezogen
tätigkeit ſolcher zu fördern, hatte der Ausſchuß der Darm=Beanſtandet wurden: 63 Ochſen, 3 Bullen 200 Kühe, mit dem Antrage es bei dem ſeitherigen
Räumungsper=
ſtädter Turnerſchaft zu einem Vortrag in dem kleinen 4 Jungrinder, 13 Kälber, 402 Schweine, 90 Schafe und fahren und der ſeitherigen Koſtenverteilung zu belaſſen,
Turnſaal der Turnhalle am Woogsplatz eingeladen. Die 11 Pferd. — Minderwertig wurde erklärt das Fleiſch Die Kulturinſpektion iſt der Anſicht, daß mit einer Neus=
Zöglinge, welche das Recht hatten, einen gleichalterigen von: 710 Kühen, 1 Kalb und 4½ Schweinen. — Be= regelung der Landgrabenkonkurrenz auch die Regelungdn
Kameraden einzuführen, waren recht zahlreich in Beglei=dingt tauglich war das Fleiſch von: 1 Ochſen, Fegung des Mühlgrabens, des Heeg= und Apfelbaches uſw.
tung vieler Kameraden erſchienen, ebenſo hatte ſich eine
Kühen und 3½ Schweinen. — Untauglich waren: verbunden werden müſſe, an der 17 Gemeinden inte
größere Anzahl Turner eingefunden ſo daß der kleine4 Kühe, 1 Schwein, 1406 Organe, 189 ka Fett und eſſiert ſeien. Sämtliche Bürgermeiſter der 35 Gemeinden
Saal voll beſetzt war. Der erſte Vorſitzende der D. T., I133½ kg Fleiſch von 776 Tieren. — Auf Trichinen waren zu der geſtrigen Verhandlung erſchienen. Der
Pro=
gewagten Einfälle ſeines Librettiſten habe dann Strauß Linken ohnehin ſchon bedenklich behinderte und nervös
zum Anlaß ſeiner Muſik genommen, die mehr reine Melo= machte, war nicht wenig entſetzt, als er in dem Augen=
Feuilleton.
die enthalte als irgend eins ſeiner früheren Werke In blick, da er ſich vor der Königin verneigte, fühlte, wie
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. In dem 8. der Partitur ſeien wundervolle Schönheiten, ſo beſonders irgend etwas an ſeinem Degen zog und zerrte. Es war
Leipziger Gewvandhauskonzert wirkte Herr Kammerſänger die Einleitung des letzten Aktes. Manche der Walzer die kleine Prinzeſſin Juliang, die mit ihren
Patſchhänd=
chen das verlockende neue Spielgerät betaſtete und an ſich
Stephani aus Darmſtadt bei der Aufführung des würden unzweifelhaft in Amerika populär werden.
— Das Debut der Prinzeſſin Juliana. Königin Wil= nehmen wollte. Hoffentlich wird die Prinzeſſin durch die
Requiems von Verdi mit. Die Leipz. N.
Nach=
richten ſchreiben darüber: Die Aufführung bot einen un= helmina, die in ihren Kinderjahren ihrer Mutter mancher= Geburt eines männlichen Tronerben noch von ihrem
getrübt hohen Genuß, nicht zuletzt durch die ausgezeichnete lei Sorgen bereitete, weil es nicht allzu leicht war, das ſchweren Amte befreit und darf ihre Jugend froh ge=
Beſetzung des für den ganzen Erfolg entſcheidend wich= natürliche, fröhliche und übermülige Kind an die nüch= nießen.
tigen Soliſtenquartetts — die Damen Noordewier=Red= ternen Forderunggn des ſtrengen Hofzeremoniells zu ge=
** Ein Volksſtreit um Dickens” Locke. Aus London
dingius, de Haan=Manifarges die Herren Kammerſänger wöhnen, will ihre kleine Tochter die vierjährige Prin= bekam ein bekannter Neu=Yorker Antiquar mit verſchiede=
Schmidt, Stephani. Ein glänzender, beſeelter hoher zeſſin Juliang, beiseiten daran gewöhnen, die Bürde und nen ſeltenen Erſtausgaben von Dickens und Thackeray auch
Sopran, von bewundernswerter Leichtigkeit der An= die Pflicht ihrer Stellung als künftige Königin der Nie= eine Reliquie von dem Schöpfer des „David Copperfield”,
ſprache, ein im Gefühl onfänglich zurückhaltenderer, doch derlande mit Anmut und Würde zu tragen. So kam es l eine Locke von Dickens Haar, die auf einer Aution für
vornehmer und in der Tiefe paſtofer Mezzoſopran, ein ſehr daß das vierjährige kleine Prinzeßlein dieſer Tage zum 800 Mark verkauft worden war. Die Zollbehörden
wid=
weicher und ſehr heller, beweglicher Tenor ein nobler, erſten Male in aller Form öffentlich eine jener Repräſen=meten dieſem Gegenſtand beſondere Aufmerkſamkeit und
voller, und intenſiver Baßbariton, das gab bei gleich voll= tationspflichten erfüllen mußte, die ihr Stand ihr aufer= kamen ſchließlich zu dem Schluß, daß dieſe Locke wie
natür=
kommener Technik ein rechtes Verdi=Enſemble. — Das legt: ſie mußte einen alten Diener, der einen Orden er=liches Haar bezahlt werden müſſe, d. h. mit 35 Prozent
Leipz. Tageblatt ſchreibt: Wundervoll ſang Herr Kammer= halten hatte, feierlich die Inſignien der empfangenen
Aus=
ſeines Wertes. Dem Antiquar aber ſchien es etwas viel,
ſänger Alfred Stephani, von Leipziger Oratorienauffüh= zeichnung überreichen. Es handelt ſich um einen alten noch 280 Mark Zoll dazu zahlen zu müſſen; er erklärte, er
rungen her ſeit geraumer Zeit bereits hochgeſchätzt. Der treuen Hofkutſcher, der ſeit 25 Jahren im Dienſte der könig= habe die Locke nicht beſtellt und wolle ſie dann überhaupt
Künſtler beherrſcht ſein volltragendes ausgiebiges Organ lichen Familie ſteht und zu ſeinem Jubiläum den Oranien= nicht haben. Nun wurde aber der Einwand erhoben, daß
in allen Lagen völlig und erfreut durch edle Klangſchön= orden erhielt. Mit Würde überreichte die kleine Prin= die Locke überhaupt nicht als natürliches Haar regiſtriert
heit eines jeden einzelnen Tones ebenſoſehr wie er durch zeſſin dem Manne ſeine Ordensauszeichnung und liſpelte werden müſſe ſondern als Antiquität, wozu alle Tinge
feine und natürliche Individualiſierung der muſikaliſchen zur Freude des Kutſchers einige gnädige Worte in der gehören, die über 100 Jahre alt ſind. Dickens ſei über
Phraſe den Hörer dauernd intereſſiert. — Die bereits ge= Art, wie Herrſcher oder Herrſcherinnen ſie nach der Eti=100 Jahre alt, folglich ſein Haar eine Antiquität.
Dem=
meldete Aufführung des „Roſenkavaliers” in kette bei ſolchen Gelegenheiten zu ſprechen haben. Prin= gegenüber aber wandte die Zollbehörde ein, Dickens ſeil
Neu=York an der Metropolitan=Opera war ein geſell= zeſſin Juliana, die ihr Debüt ſo glücklich beſtanden hat, allerdings im Jahre 1812 geboren, aber das Haar ſei
ſchaftliches Ereignis erſten Ranges, bei dem die reichſten wied von den loyalen Holländern, wie die Daily Mail ihm ſicher nicht mit einem Jahr abgeſchnitten worden. In
Leute verſammeſt waren und die von Juwelen und Bril= berichtet, geradezu vergöttert. Sie iſt der Augapfel ihter dieſem ſchwierigen Rechtsfall ſoll nun das Schatzfekretrriat
lanten ſtrotzenden Logen das ſprichwörtliche „diamantene! Eltern und hat durch ihren kindlichen Eigenwillen, der entſcheiden.
Hufeiſen” darſtellten. Die Einnahmen des Abends be= nicht ſelten das höfiſche Zeremoniell bedenklich in Gefahr
B.B Kaiſer und Pfadfinder. Ein hübſches
Weih=
trugen 50 000 Mark; ein Orcheſterſitz koſtete 10 Mark. brachte, der Königin und dem Prinzgemahl ſchon manche
Weniger unbeſtritten als der geſellſchaftliche Erfolg iſt der Augenblicke banger Beklemmung bereitet. Eines Tages nachtsgeſchenk hat der Kaiſer drei Fortbildungsſchülern in
Erfolg des Werkes bei der Kritik. Die Muſikreferenten lehnte ſie es beiſpielsweiſe mit kategoriſcher Entſchloſſen= Mückenburg i. S. zuteil werden laſſen. Die drei jungen
dier Neu=Yorker Blätter ſind faſt ſämtlich der Anſicht, heit ab, einem aſiatiſchen Diplomaten, der Ihrer König= Leute baten in einem Schreiben vor einiger Zeit den
daß Strauß ſich hier von ſeiner beſten und von ſeiner lichen Hoheit vorgeſtellt wurde, die Hand zu geben, mit Kaiſer, er möge ihnen ein Zelt und die Ausrüſtung als
ſchlechteſten Seite zeige: „Melodiſche Schönheit und An= der einzachen Begründung: „Nein, der Mann iſt ſo häß= Pfadfinder ſchenken, ſie ſeien arm, möchten aber zu gern
mut in vielen Einzelheiten, untermengt mit ſinnloſen und lich”. Und daß Prinzeſſin Juliana in der glücklichen Un= Pſich dem Pfadfinderkorps anſchließen, was ohne
Equipie=
faden Sachen; die Symmetrie fehlte leider gänzlich” ſchuld ihrer vier Jahre auf höfiſche Formen nicht allzurung jedoch unmöglich ſei. Nach Prüfung der Bedürftig=
Charles Henry Meltzer, der in der Neu=Yorker Muſikkritik viel gibt, konnte vor einiger Zeit auch ein junger hollän= keit und Würdigkeit der Bittſteller hat der Kaiſer jetzt den
eine gewiſſe Autorität, beſonders in Fragen der großen diſcher Beamter erfahren, der auf einen Poſten in den Kolo= von patriotiſchem Empfinden getragenen Wunſch erfüllt,
Oper, beſitzt, klagt hauptfächlich über die Unmoral desnien geſandt wurde. Die Königin empfing ihn in Ab= und den angehenden Pfadfindern die erbetenen Beklei=
Tertes. Er erinnere ſich laum, je etwas ſo Frivoles ge=ſchiedsaudienz; zum erſten Male hatte der Beamte die dungsſtücke und ein Feldzelt als Geſchenk überreichen
hört zu haben, wie die Charakteriſtik der Hauptperſonen Hofuniform mit dem Degen angelegt. Der neuernannte laſſen.
des „Roſenkavaliers” erkennen läßt. Die dumpfen und Würdenträger, den das ungewohnte Schwert an ſeiner
30)
2 u
(65
ehrwat
Schrein
Nummer 305.
Darmſtädter Tagblatt, Sonnag, den * Bezeiq.:
vinzialausſchuß erkannte dahin, in der Erwägung, 1. daß
Gernsheim, 12. Dez. (Stiftungen.) Man ſchreibt
in der heutigen Sitzung des Provinzialausſchuſſes von dem Mainz. Journ.: Die Nachricht, wonach eine in
den Vertretern ſämtlicher Gemeinden der Antrag geſtellt Mainz verſtorbene Frl. Allendörker der Kapelle Maria
wurde, die Stadt Darmſtadt, ſowie die Gemeinden Groß= Einſiedel ein Legat von 15000 Mark vermacht habe, iſt
Gerau, Dornberg und Geinsheim zu dem gegenwärtigen leider falſch. Eine verſtorbene Frl. Allendörfer hat eine
Verfahren als Beteiligte zuzuziehen; 2. daß in der Geldſumme vermacht zur ſpäteren Errichtung eines
heutigen Sitzung von dem Vertreter der Gemeinde Büttel= Kloſters und zum Bau einer Kirche in Klein=Rohrheim,
born der Antrag geſtellt worden iſt, das gegenwärtige Projekte, denen bei der Geringfügigkeit der Legate viel=
Verfahren auf alle die Bach= und Grabenkonkurrenzen leicht in 100 Jahren näher getreten werden kann. Die
auszudehnen, welche in den Landgraben einmünden; Kapelle Maria Einſiedel hat keinen Pfennig erhalten.
3. daß der Antrag zu 2. in dieſem Verfahren nicht ge=
— Bensheim, 12. Dez. (Nationalliberaler
ſellt werden kann, daß vielmehr nach Artikel 97 des Bach= Verein.) Der Ende Oktober hier begründete auf dem
geſetzes in Faſſung der Bekanntmachung vom 30. Sep= Boden der Freien Vereinigung heſſiſcher Nationalliberaler
tember 1899 (Reg.=Bl. Nr. 52) der Antrag bei dem Kreis= ſtehende Nationalliberale Verein hielt eine gut beſuchte
amt zu ſtellen und in Gemäßheit der Artikel 97 bis 99 Mitgliederverſammlung ab, in der die Wahl des
Vor=
des angeführten Geſetzes zu verfahren iſt; 4, daß der ſtandes vorgenommen wurde. Das Amt des Vorſitzenden
Provinzialausſchuß ſodann darüber zu befinden hat, ob übernahm Herr Jean Guntrum. Die übrigen Aemter ver=
und inwieweit bei eventuell neuen ſelbſtändig geſtellten teilen ſich auf die Herren Juſtizrat Notar Jäger, Ober=
Anträgen auf Abänderung, Auflöſung oder Neubildung lehree Kilian und Louis Guntrum. In den erſten Tagen
beſtehender weiterer Bachkonkurrenzen dieſe Verfahren mit des Januar veranſtaltete der junge Verein eine
öffentlich=
dem jetzigen Verfahren zu verbinden ſeien, beſchließt der politiſche Verſammlung, in der der Geſchäftsführer der
Provinzialausſchuß zu 1., dem Antrage ſtattzugeben, zu „Freien Vereinigung” Generalſekretär Dr. Linſe=Mainz
2. bis 4., das gegenwärtige Verfahren bis zum 1. April ſprechen wird.
1914 auszuſetzen.
Offenbach, 13. Dez. (Kreistagsmätglieder.)
Heute wurde die Wahl der von Offenbach zu ſtellender
Die Heſſenkaſſe.
Kreistagsmitglieder vorgenommen. Wiedergewählt
D Die Zentralkaſſe der Heſſiſchen Landwirtſchaftlichen wurden Beigeordneter Leonhard Eißnert und Stadtv.
Genoſſenſchaften, e. G. m. b. H., zu Darmſtadt — Heſſen= Karl Stadtmüller. An Stelle des Stadtv. Karl
kaſſe — rechnet von heute ab ihren Genoſſenſchaften Wechſel Ulrich, der eine Wiederwahl ablehnte, wurde Stadtv. Jul.
jeder Art zu dem Satze von 5 Prozent ab. Da die Kaſſe! Bruhns neugewählt.
ſchon ſeit längerer Zeit 5 Prozent Schuldzins in laufender
H. B. Mainz. 13. Dez. (Ueberfälle auf Sol=
Rechnung berechnet, ſtellt ſie ihren Genoſſenſchaften die daten.) Auf dem hieſigen Truppenübungsplatz Großer
geſamten Kredite zum Satze von 5 Prozent zur Verfüg= Sand bei Gonſenheim, auf dem alljährlich im Auguſt die
ung; eine anerkennenswerte Leiſtung in einer für die mitt= große Truppenſchau vor dem Kaiſer ſtattfindet, ſind in
leren Kreiſe immer noch geldknappen Zeit. Der Zins= der letzten Zeit wiederholt die Poſten, beſonders
fuß für Guthaben beträgt 4 Prozent. Die Guthaben in der abgelegenen Nordweſtecke am Polygon bei
der angeſchloſſenen Genoſſenſchaften haben bereits den Be= den Schießſtänden, beſchimpft, bedroht und
trag von 1200000 Mark erreicht; ein Beweis dafür, daß mit Steinen beworfen worden. In den
das Vertrauen zu der Heſſenkaſſe fortdauernd wächſt. Die letzten Tagen iſt ſogar auf die Poſten ge=
Schulden der Genoſſenſchaften an die Heſſenkaſſe
betra=
ſchoſſen worden ohne daß indeſſen jemand dabei
gen rund 6 700000 Mark. Schon ſeit Juni dieſes Jahres verletzt wurde. Die Täter ſind jedesmal im Dunkel
hat die Kaſſe den ihr angeſchloſſenen Genoſſenſchaften ſtän= der Nacht entkommen. Die Militärbehörde hat den
dig mehr als 6000000 Mark zur Verfügung geſtellt. Der Poſten jetzt den Befehl erteilt, bei neuen Angriffen ſofort
Umſatz in den erſten acht Monaten des Beſtehens der von der Schußwaffe Gebrauch zu machen: Gleichzeitig
Zentralkaſſe beträgt 131 Millionen Mark.
wurde die Hilfe der Gendarmerie und Polizei in erwei=
Heute ſind 290 Genoſſenſchaf ten angeſchloſ= tertem Maße in Anſpruch genommen, um die Täter zu
ſen. Der Beitritt zahlreicher weiterer: Genoſſenſchaften ermitteln. Man nahm zunächſt an, daß es ſich um Streiche
ſteht in Ausſicht.
halbwüchſiger Burſchen handle, die ſich vielleicht in der
Er=
regung über die Zaberner Vorgänge zu dem Unfug hin=
Darmſtädter Wochenmarkt.
reißen ließen. Die Militärbehörden ſind aber jetzt zu einer
ernſteren Auffaſſung der Angelegenheit gelangt, nachdem
Marktpreiſe am 13. Dezember.
ſich geſtern die geheimnisvollen Angriffe wiederholt haben
Butter, ½ kg .
1,40 M. Gelberüben, ½ kg 5 Pf. Auch diesmal gelang es nicht, die Täter im Dunkel der
in Partien, ½ kg 1,30 M. Schwarzwurz, ½ kg 30 Pf. 1 Nacht zu faſſen.
Eier, Stück .
970
Geflügel, Wildbret:
Worms, 13. Dez. (Ein tödlicher Unfall) er=
Schmierkäſe, ½ Lit. 20-2
Pf. Gänſe, ½ kg 85—95 Pf. eignete ſich bei der Ausführung von Tüncherarbeiten an
Handkäſe, Stück 4—10 Pf
Enten, Stück 3,50—4,00 M. dem Fabrikgebäude der Firma Cornelius Heyl. Geſtern
Kartoffeln, Ztr. 2,00-2,25 N
Hahnen, Stück 1,50—2,50 M. nachmittag ſtürzte dort der 51 Jahre alte verheiratete
Kumpf (10 Liter) 35—40 Pf. Hühner, Stück 2,50—3,00 M. Philipp Pöſchel etwa 6 Meter hoch von dem Gerüſt ab,
kg
3—4 Pf. Tauben, Stück 60—70 Pf. wobei er ſo ſchwere Verletzungen erlitt, daß er im ſtädti=
Mäuschen, ½ kg 9—10 Pf. Haſen, Stück 2,50—4,00 M. ſchen Krankenhauſe, wohin er ſofoct gebracht wurde ſtarb.
Lapins. Stück 0,90—1,00 M.
Heidesheim, 13. Dez. (Der Flug der Froſt=
Obſt u. dergl.:
Ziegenfleiſch, ½ kg 60 Pf.ſpannermotten) war dieſen Herbſt ein beſonders
Aepfel, ½ kg . 14—25 Pf.
ſtarker, wie die faſt allgemein in den Baumanlagen an=
Fiſche:
Zitronen, Stück . 4—5 Pf.
90 Pf. gebrachten Klebgürtel beweiſen. In manchen Lagen ſind
Apfelſinen, Stück 4—8 Pf. Hecht, ½ kg .
die Gürtel, namentlich bei Kirſchbäumen, ganz mit Motten
Nüſſe, 100 Stück 60—70 Pf. Aal, ½ kg 0,90—1,00 M.
Birnen, ½ kg 12—20 Pf Karpfen, ½ kg 70—80 Pf. bedeckt, ſo daß ihre Zahl oft 25—30 Stück beträgt. Die
Anlegung der Klebgürtel erweiſt ſich als eine dringend
Andere Rheinfiſche,
Kaſtanien, ½ kg 16—18 Pf.
35—60 Pf. notwendige Maßnahme, die jeder Obſtbaumzüchter zur
kg.
Rotzungen, ½ kg 50 Pf. wirkſamen Bekämpfung der Obſtbaumſchädlinge aus=
Salat, Gemüſe uſw.:
Schollen, ½ kg 30—40 Pf. führen muß.
Kopfſalat, Stück . 5—10
Kabeljau o. Kopf ½ kg 27 Pf.
Gießen, 13. Dez. (Die Aktien=Geſellſchaft
Endiv en, Stück 5—6
Feldſalat, Körbchen 10 Pf. Schellfiſche, gr., ½ kg 30 Pf. Gewerbebank Lollar), deren Firma nach Beendig=
— z. Braten, ½kg 22-25 Pf. 1 ung der Liquidation durch Verfügung vom 20. Januar
Radieschen, Bündel 3 P=
In den Fleiſchſtänden: 1913 gelöſcht war, iſt wiederum in Liquidation getreten.
Rettiche, Stück . 3—10 P
Meerrettich, Stück 20—35 Pf. Rindfleiſch, ½ kg . 70 Pf. Die kürzlich in Konkurs geratene Geſellſchaft m. b. H.
Ge=
werbebank Lollar iſt aus dieſer Aktiengeſellſchaft
hervor=
kg 5—6 P
Hackfleiſch, ½ kg . 76 Pf.
Roterüben,
. 56 Pf.1 gegangen und wie dieſe eine perſönliche Gründung kes
kg
7—8 Pf. Rindsfett, ½ k
Zwiebeln,
Tomaten, ½ kg 20—25 Pf. Rindswürſtchen, Stück 15 Pf. verhafteten Direktors Nies. Durch dieſe erneute Liqui=
Spinat, ½ kg . 10—12 Pf. Schweinefleiſch, ½ kg85 Pf. dation ſoll feſtgeſtellt werden, ob der damalige Aufſichtsrat
von dem ungünſtigen Zuſtand der Finanzen Kenntnis ge=
Weißkraut, Stück 5—10 Pf. Geſalzenes und Koteletts,
96 Pf. habt hat um ihn gegebenenfalls regreßpflichtig zu machen.
Rotkraut, Stück 8—30 Pf.
kg.
Gießen, 13. Dez. Der Uhrendiebſtahl bei
Blumenkohl, Stück 10—50 Pf. Schwartemagen u. Fleiſch=
Jf.
85 Pf. dem Juwelier Brück hat geſtern ſeine Aufklärung
Wirſing, Stück . 3—10 P
wurſt, ½ kg
gefunden. Von den drei Spitzbuben wurde einer, der
Grünkohl, Stück 4—5 Pf. Leber= und Blutwurſt,
Roſenkohl, ½ kg 25—30 Pf. ½ kg . . . . . 70 Pf. Kellner Friedrich Geng, der angeblich aus der Schweiz
ſind liebevoll und ſicher beobachtet und durchweg feir
charakteriſiert, gleichwie er auch den Charakter der Land=
Kunſthalle am Rheintor.
ſchaft ſtets gut betont. Zeichneriſch durchgearbeitet bis zur
detaillierenden Sachlichkeit, in der Auffaſſung ganz natu=
Weihnachtsausſtellung heſſiſcher Künſtler.
raliſtiſch, ſind doch alle dieſe Bilder von ſympathiſchem
I.
Stimmungsreiz, den ſowohl die Kompoſition, wie das
Es iſt eine im Intereſſe unſerer heimiſchen Künſtler feine farbenreiche und doch zurückhaltende Kolorit
aus=
recht dankenswerte Einrichtung, die der Kunſtverein da=drückt. Dabei iſt der Künſtler ſehr vielſeitig in ſeinen
Mo=
durch getroffen, daß er alljährlich vor Weihnachten den tiven und entzückt in jedem Bilde durch andere Pointen.
Künſtlern Heſſens Gelegenheit gibt, ihre Werke nicht mit Der „heimreitende Bauer”, der „Ausruhende Bauer” u. a
dem Hauptziel, ſie der Kritik zu unterwerfen, ſondern ſind typiſch für das Geſagte und für die Kunſt Lippmanns
mit dem des Abſatzes, zur Ausſtellung zu bringen. überhaupt. Ganz überraſchende Farbtöne voll lebendiger
Andererſeits liegt dieſe Einrichtung auch im Intereſſe des Friſche und zartem Duft findet der Künſtler in ſeiner
kaufenden Publikums, dem, ſoweit es ſich auf eigenes Blumenſtücken, die wir hier erſtmalig von ihm ſehen, und
Urteil nicht verlaſſen zu können glaubt, doch immerhin die doch einen bemerkenswert ſtarken und noch vielver=
Gewähr dafür geboten wird, daß es hier in der Kunſthalle ſprechenden Zweig ſeines maleriſchen Schaffens bilden.
wirkliche Kunſt, keinen „Kitſch”, zu kaufen bekommt. Dieſe Dieſe Blumen zählen zu den ſchönſten Stücken der ganzen
Gewähr iſt auch gegeben, obwohl die „Weihnachtsausſtel= umfangreichen Ausſtellung.
Nur Anna Beyer erreicht in ihren Blumen noch
lung” mehr oder weniger juryfrei zu ſein pflegt. Dieſe
Tatſache legt aber wohl auch der Kritik die Pflicht auf, in die gleiche friſche Lebendigkeit, maleriſche Kraft und
Far=
der Beurteilung der ausgeſtellten Werke einen nicht gar benfreude. Die begabte Künſtlerin überraſcht immer
wie=
zu ſtrengen Maßſtab anzulegen und ſich auf einen mehr der durch die bei einer Dame ſo ſeltene kraftvolle Aus=
„referierenden” als kritiſierenden Standpunkt zu ſtellen. drucksweiſe in ihrem Kolorit. Dabei ſind ihre Blumen,
Wir wenigſtens wollen unſere Aufgabe diesmal ſo ver= trotzdem ſie durchweg in der breiten lockeren Technik
im=
ſtanden wiſſen, und glauben, damit im Intereſſe ſowohl preſſioniſtiſcher Malweiſe gemalt ſind, ſo voll zarten
Duf=
der Künſtler wie der Käufer zu handeln. Es ſoll dabei tes und erzielen eine ſo dekorative maleriſche Wirkung
aber ausdrücklich betont werden, daß eine erfreulich große daß ſie immer mehr zu einem eigenen Typ werden; ſo daß
Anzahl der Bilder und Plaſtiken ſehr wohl auch der ge= auch ohne Signum jeder einigermaßen Eingeweihte in
ſtrengen Kritik Stand zu halten vermag. Andererſeits darf dem Bilde die Schöpferin ſieht. Die lila Aſtern und mehr
aber auch die Tatſache feſtgeſtellt werden, daß auch die noch die Tulpen am Winterfenſter, in dem allerdings die
mehr oder weniger dilettantiſchen Kunſterzeugniſſe einen nicht genügend zurücktretenden Zweige und Aeſtchen des
ganz bedeutenden Fortſchritt gegen früher aufweiſen. Der Baumes etwas irritieren, ſind ganz köſtliche Stücke. Auch
kraſſe Dilettantismus iſt erfreulicherweiſe ferngehalten die Frühlingslandſchaft zeigt für die Künſtlerin das
typi=
worden, oder hat mit Recht die Konkurrenz mit der Kunſtſche kraftvolle Kolorit. — Ihr Gatte Proſeſſor Adolf
Beyer iſt ebenfalls mit einem reizend abgeſtimmten
geſcheut.
Herrſchend in Quantität und Qualität iſt diesmal Blumen=Stilleben „Tulpen mit Papagei”, mit weiteren
wohl unſtreitig der jetzt zu den Darmſtädtern zählende Blumenſtücken, einem an maleriſchen Reizen reichen und
Johannes Lippmann, den wir mit Freuden mit ſtimmungsvollen „Stilleben mit Figur” einem prachtvoll
wachſender Berechtigung unſeren beſten Heimatskünſtlern kolorierten Landſchaftsbild aus Kranichſtein — das
übri=
zuzählen dürfen. Seine feine, innige Kunſt hat mit ande= gens zur Verloſung angekauft wurde — u. a. m. vertreten.
ren Gleichgeſtimmten viel gemein und drückt doch kraftvoll Daß das Künſtlerpaar zurzeit eine eigene
Atelierausſtel=
eine perſönliche Note aus. Er lennt die Heimat in der lung veranſtaltet, iſt wohl die Urſache, daß nicht mehr
Landſchaft wie kaum einer; er kennt aber auch den ein= Werke von ihnen ausgeſtellt ſind.
Profeſſor Richard Hölſcher iſt diesmal mit einer
geſeſſenen Volksſtamm. Seine meiſt den ländlichen
Gegen=
den entnommenen Typen, die er mit ſo viel Geſchick und Kollektion ganz reizender, in ihrer ſorgfältigen
zeichneri=
künſtleriſchem Takt in die Landſchaft hineinkomponiert, ſchen Durchbildung vorbildlicher Radierungen vertreten
Seite 3.
ſtammen ſol, in Fraufuret a. M. verhaſtet. Die beiden
anderen Gauner ſind entkommen. Die in Gießen und bei
einem Diebſtahl in Bad=Nauheim erbeuteten Uhren
wur=
den in Frankfurt verſetzt aufgefunden und von der
Poli=
zei beſchlagnahmt. Außer in Gießen und Bad=Nauheim
hatten die Gauner auch in Friedberg zu „arbeiten”
ver=
ſucht. Durch die Wachſamkeit des Verkäufers war es ihnen
aber nicht gelungen, in dem von ihnen aufgeſuchten
Ge=
ſchäft Beute zu machen. In Darmſtadt ſind die Diebe
hingegen ebenfalls mit Erfolg tätig geweſen.
Heilſtättenverein für das Großherzogtum
Heſſen.
* Gießen, 12. Dez. Der Heilſtättenverein für das
Großherzogtum Heſſen hielt, der „Darmſt. Ztg.” zufolge
ſeine ordentliche Mitgliederverſammlung heute hier im
Hotel „Großherzog von Heſſen” unter der Leitung des
Vereinsvorſitzenden, Geh. Regierungsrat Dr. Dietz, ab
Der Verſammlung ging eine Beſichtigung der neuen, ſeit
Mai 1913 in Betrieb befindlichen Lupusheilſtätte
voraus, die bekanntlich eine Schöpfung des
Heilſtätten=
voreins iſt. Dr. Vatnik, in Vertretung des erkrankten
Leiters der Heilſtätte Prof. Dr. Jeſionek, machte die
zahl=
reich Erſchienenen mit dem modernen Lichtheilverfahren in
eingehender Weiſe bekannt und ſtellte der Verſammlung
mehrere Perſonen vor, an denen der ausgezeichnete Erfolg
dieſes neuen Heilverfahrens zu erkennen war. Manche
Erfolge löſten geradezu Bewunderung aus. Die
Ver=
ſammlung war ſich darüber einig, daß der
Heilſtättenver=
ein mit Errichtung der Lupusheilſtätte einem dringenden
Bedürfnis Rechnung getragen hat. Die Lupusheilſtätte
urſprünglich mit 34 Betten eingerichtet, mußte, um dem
Zudrang zu genügen, bereits nach kurzer Zeit auf 50
Bet=
ten erweitert werden. — Im Anſchluß an die Beſichtigung
die allgemein befriedigte, fand die
Mitgliederver=
ſammlung ſtatt. Den Geſchäftsbericht für das Jahr
1912 erſtattete Geh. Regierungsrat Dr. Dietz. Er beſprach
den Mitgliederbeſtand, die Mitgliederbeiträge, die
Leiſtun=
gen und Aufgaben des Vereins. Die Zahl der Mitglieder
habe Ende 1912 — 1632 betragen, darunter 208
körper=
ſchaftliche (Städte, Kreiſe, Gemeinden uſw.), die
Mitglie=
derbeiträge 11713 Mark. Die Füſorgeleiſtungen hätten eine
Höhe von 14597 Mark erreicht, ſeien alſo weit über die
Mitgliederbeiträge hinausgegangen, was aber nur mit
Hilfe von einmaligen Zuwendungen, Spenden uſw.
mög=
lich geweſen ſei. Dem Heilſtättenverein müßten unbedingt
größere Mittel zur Verfügung ſtehen, um den immer
mehr=
an ihn herantretenden Anforderungen Rechnung tragen
zu können. Aus dem Bericht des Vorſitzenden über den
dermaligen Stand der Tuberkuloſebekämpfung in
Deutſch=
land ſei hervorgehoben, daß der Kampf gegen die
Tuber=
kuloſe in Deutſchland wacker Fortſchritte macht. Es ſeien
zurzeit 147 Heilſtätten mit 15 278 Betten vorhanden, die
jährlich etwa 61000 Perſonen Unterkunft gewähren
könn=
ten; ferner ſeien 27 Kinderheilſtätten mit 1200 Betten, 103
Heilſtätten für ſkrofulöſe und tuberkuloſeverdächtige
Kin=
der, 114 Walderholungsſtätten und eine Reihe von
Wald=
ſchulen vorhanden. Fortſchritte machten auch die
Fürſorge=
ſtellen für Lungenkranke, deren es zurzeit 824 im Reiche
gebe. In Baden ſeien 538 Tuberkuloſeausſchüſſe und in
Thüringen 97 Tuberkuloſehilfsſtellen tätig. Gerade die
Fürſorgeſtellen hätten ſich im Kampf gegen die
Tuber=
kuloſe als ein weſentliches, unentbehrliches Mittel
erwie=
ſen. Auch ſeien zahlreiche Invalidenheime, meiſt in
Ver=
bindung mit Krankenhäuſern, vorhanden. Der
Geſchäfts=
bericht fand einſtimmige Annahme.
Den zweiten Punkt der Tagesordnung bildete die
Ab=
hör der Rechnung für 1912. Die Rechnung ſchließt in
Ein=
nahme und Ausgabe mit 213 622 Mk. ab. Die
Hauptein=
nahme= und Ausgabepoſten ſtellte Ende 1912 die
Eleonoren=
heilſtätte dar. Das Vermögen des Vereins beträgt Ende
1912 734 589 Mk., wovon 667000 Mk. auf die
Eleonoren=
heilſtätte, 59 588 Mk. auf die Lupusheilſtätte, 3100 Mk. auf
die beiden Kinderſtationen und 4900 Mk. auf Kaſſenreſt
entfallen. An Schulden ſtanden Ende 1912 dem Vermögen
500000 Mk. (Hypothek auf der Eleonorenheilſtätte)
gegen=
über. Die von der ſatzungsgemäß berufenen Kommiſſion
geprüfte Rechnung wurde genehmigt und dem Rechner
Entlaſtung erteilt. — Der Hauptvoranſchlag für
1914 bewegt ſich in Einnahme und Ausgabe mit 237000
Mark. Darunter ſind insbeſondere 142700 Mk. und 72000
Mark Einnahme und Ausgabe der Eleonorenheilſtätte und
der Lupusheilſtätte enthalten. Die ſonſtigen Einnahmen
ſetzen ſich aus Mitgliederbeiträgen, Kaſſenreſt und
einmali=
gen Spenden zuſammen. Die ſonſtigen Ausgaben betra=
Gru
die auch auf dieſem Gebiete ſein hohes Können beweiſen.
„Die Quelle” iſt ein Meiſterwerk in ſeiner Art. So
in=
tereſſant es iſt, den Künſtler auch auf dieſem Gebiete
ken=
nen zu lernen, hätten wir doch gewünſcht, ihn auch mit
ſeinen farbenpoetiſchen Heimatbildern vertreten zu ſehen.
Beſonders ein Vergleich mit Lippmann wäre ſehr
inter=
eſſant geweſen. — Auch Georg Altheim hat diesmal
nicht ſeine zart kolorierten Landſchaften, ſondern eine
An=
zahl charakteriſtiſcher Holzſchnitte in Schwarz=Weiß, von
lapidarer Ausdrucksweiſe, und eine Kollektion
ſtimmungs=
voller Buntſtiftzeichnungen, in denen allerdings ſein
hüb=
ſches Kolorit wieder Triumphe feiert, ausgeſtellt.
Sehr ehrenvoll iſt wieder Prof. Heinrich
Rein=
hard Kröh vertreten. Es iſt in der Tat erſtannlich,
mit welcher Friſche und Produktivität der Künſtler heute
noch arbeitet und mit der er, der über Siebzigjährige,
manchen jungen Kollegen weit in den Schatten ſtellt. Wie
ſind ſeine Landſchaften aus dem Odenwald, vor allem die
mit dem weiten Blick auf die Bergſtraße, doch ſo maleriſch
geſehen und wie ſtimmungsvoll feſtgehalten; wie reizvoll
iſt das Gemälde „Nieder=Kainsbach” ſowohl
imBildaus=
ſchnitt, als in koloriſtiſcher Beziehung. Und dann die
um=
fangreiche Kollektion ſeiner hübſchen und charaktervollen
Aquarelle. Sie ſind ja ſeine Spezialität ſeit langem, und
beſonders verſteht er es, die maleriſchen Winkel aus der
Altſtadt uſw. in dieſer Technik zu charakteriſtiſcher
Bild=
wirkung zu bringen. — Auch Heinrich Zernin, der
immer noch ſeine eigenen Wege wandelt, iſt mit einigen
ſeiner intereſſanten, faſt ſtets auf maleriſche Wirkung
ge=
ſtimmten Landſchaften vertreten, womit allerdings weniger
ein Reichtum an Farben, als die intereſſante Löſung
eige=
ner farbiger Probleme gemeint iſt. (Siehe „Wintertag im
Taunus” uſw.) Die Vorliebe für dieſe Farbenprobleme
in der Landſchaft teilt der Künſtler übrigens mit Profeſſor
Wilhelm Bader wenngleich ſie bei dieſem zu ganz
anderem Ausdruck gelangen. Der „Schulbube” und der
„Mädchenkopf” ſind reizende Kinderbildniſſe; gleich reif in
der Zeichnung, wie im Kolorit. Letzteres iſt beſonders
in=
tereſſant und charakteriſtiſch in dem großen Bild „
Ver=
laſſener Steinbruch” das auch tyviſch iſt für die Wahl der
Motive. Von Zernin ſind übrigens eine ganze Reihe
überraſchend feiner Radierungen und von Bader eine
Kollektion guter Aquarelle beſonders erwähnenswert
Karl Groll iſt mit einem ſowohl nach der Wahl
des Motivs, als nach der Art, wie er die koloriſtiſche
Auf=
gabe löſt, ſehr intereſſanten Stilleben vertreten. Die Be=
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember
Seite 6.
gen 190 Mk. für Unterſtütung undemitelter Tuber. (hergeſtell. Ein Heiſersheiſer derſelben wurde durch die
kulöſer, Fürſorgeſtellen uſw. Der Voranſchlag wurde Höchſter Polizei in den Höchſter Farbwerken feſtgenommen.
ebenfalls einſtimmig genehmigt. Die Wahl zweier Rech=Es iſt der Arbeiter Franz Leitner, gebürtig aus
Schwar=
nungsreviſoren hatte die Wiederwahl der ſeitheri= zenfels in Bayern. Bei Durchſuchung ſeiner Effekten fand
gen Inhaber des Amts, nämlich der Herren Geh. Ober= man noch eine Anzahl Falſifikate. Ueber den Umfang der
medizinalrat Dr. Hauſer und Bürgermeiſter Mueller, zur Falſchmünzerei iſt man noch im Unklaren, da der Haupt=
Folge. Als Erſatzmänner wurden gewählt die Herren täter bisher noch nicht verhaftet werden konnte.
Bochum, 14. Dez. (Durch Einſturz eines Fir=
Geh. Oberbaurat Mangold und Landeswohnungsinſpektor
Gretzſchel. Bei der Neuwahl des Landesaus=ſtes) auf einem Schicht der Zeche „Holland” wurden
ſchuſſes wurde der ſeitherige Landesausſchuß wieder= zwei Bergleute verſchüttet. Dem einen gelang es,
und an die Stelle von 6 ausgeſchiedenen Mitgliedern wur= ſich zu retten, während der zweite von nachſtürzenden
den neugewählt die Herren Medizinalrat Dr. Rebentiſch= Kohlenmaſſen vollſtändig verſchüttet wurde Der Rettungs=
Offenbach, Kommerziergat Emmelius=Gießen Kommer= mannſchaft gelang es, ſich mit dem Verſchütteten ins
Be=
zienrat Cloos=Nidda, Medizinalrat Dr. Schäffer=Mainz, nehmen zu ſetzen. Er teilte mit, daß er unverletzt ſei.
Beigeordneter Dr. Külb= Mainz und Frau von Werder= Nachdem er 30 Stunden lebend begraben war, wurde er
glücklich geborgen.
Mainz.
Leipzig, 13. Dez. (Mord.) Heute früh wurde die
Arbeiterin Ronizilka von dem Arbeiter Vitra durch zwei
Kunſtnotizen.
Revolverſchüſſe getötet. Der Grund iſt wahrſcheinlich
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nacht
Eiferſucht. Der Mörder wurde verhaftet.
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Rebaktion ihr Urteil vor.
Erkner, 13. Dez. (Verbrannt.) Als die Frau
— Muſikverein. Leider hat der Komponiſt des Buchdruckereifaktors Froeb mit dem Spiritusappa=
Schumann es nicht möglich machen können, ſo rechtzeitig rat hantierte, gerieten ihre Kleider in Brand. Sie erlitt
hier zu erſcheinen, um die letzten Orcheſterproben perſönlich ſo ſchwere Brandwunden, daß der Tod ſofort eintrat.
leiten zu können. Er hat deshalb bei der Schwierigkeit
Hamburg, 12. Dez. (Fahrläſſige Tötung.)
des Werkes davon abſehen müſſen, die Hauptprobe und In einem Waffengeſchäft in der Hermannſtraße entlud
das Konzert perſönlich zu dirigieren und hat Herrn Geh.ſich zufällig eine Browningpiſtole in den Hän=
Hofrat de Haan gebeten, das von ihm mit großer Hin= den eines Volontärs eines Exportgeſchäftes, der die Waffe
gebung einſtudierte Werk auch ſelbſt zu leiten. Immerhin von dem Geſchäftsinhaber begutachten ließ. Der Schuß
wird aber der Komponiſt am kommenden Montag perſön= drang dem Inhaber in die Bruſt und verletzte ihn ſo
lich dem Konzert beiwohnen. Es wird auch eine Reihe ſchwer, daß er auf dem Transport nach dem Krankenhaus
von Dirigenten und Vertreter von Nachbarvereinen der ſtarb.
Erſtaufführung beiwohnen, um ſich eventuell das Auffüh=
Hamburg, 13. Dez. (Geſunkener Dampfer.)
rungsrecht des Oratoriums für ſpäter zu ſichern. Jeden= Der däniſche Dampfer „Erik”, mit einer Ladung Getreide
falls ſollte die Aufführung, die ein muſikaliſches Ereignis iſt bei Holtenau von dem Flensburger Dampfer „Hans
zu werden verſpricht, auch von den einheimiſchen Muſik=Joſt” angerannt worden. Der „Erik” der ein
ſchwe=
liebhabern nicht verſäumt werden. Auch die Soliſten bie= res Leck erhielt und ſofort zu ſinken begann, wurde an
ten Gewähr für eine vollendete Aufführung. Die Damen Strand geſetzt. Auch der Flensburger Dampfer hat ein
de Haan=Manifarges und Noordewier=Reddingius ſind Leck davongetragen.
bei uns hinreichend bekannt. Als Neuling in unſeren
Bremen, 13. Dez. (Abgeſtürzt.) Bei dem Bau
Konzertſälen wird ſich Herr Ernſt Everts aus Köln vor=des Schornſteins einer Wäſcherei des Norddeutſchen Lloyd
ſtellen, der nach den vorliegenden Kritiken über einen aus= ſtürzten heute mittaa drei Maurer aus 30 Meter Höhe
her=
gezeichneten Baßbariton verfügt, welchem auch Dank ſeiner ab. Zwei waren ſofort tot. Der dritte wurde lebens=
Sangeskunſt ein vorzüglicher Ruf vorausgeht. Eine Tenor= gefährlich vekletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Urſache
partie enthält das Werk nicht; die kleinere Rolle des Ober= iſt wahrſcheinlich ein Gerüſtbruch.
prieſters wird von einem Herrn aus dem aktiven Chor
Trieſt, 12. Dez. (Verſchwundenes Geld.) Ein
(Baß) geſungen werden.
von dem hieſigen Poſtamt an die Filiale der Oeſterreichiſch=
Ungariſchen Bank abgeſandter Brief, der 127800 Kronen
Amtsgelder des Poſtamtes enthalten ſollte, enthielt, als
Reich und Ausland.
er geöffnet wurde, nur Pavierſchnitzel. Da der Brief und
Aus der Reichshauptſtadt, 12. Dez. Die einheitliche die Siegel vollkommen unverſehrt ſind, ſcheint der
Geld=
brief vor Abgabe durch einen vorher vorbereiteten Papier=
Organiſation des Fortbildungsſchulweſens in
Groß=Berlin wird Anfangs nächſten Jahres eine Konfe= ſchnitzel enthaltenden Brief erſetzt zu ſein.
Petersburg, 13. Dez. (Rieſenunterſchlagung.)
renz der Groß=Berliner Gemeinden beſchäftigen. Das im
Handelsminiſterium bearbeitete Material einer Rundfrage Der Präſident der Eiſenbahngeſellſchaft und des
gegen=
wird den intereſſierten Gemeinden zugehen, damit ſie ſich ſeitigen Kredits Popow in Petersburg wurde wegen
darüber äußern. — Am Sonntag findet eine Zählung Unterſchlagungen im Betrage von etwa einer
der arbeitsloſen techniſchen Angeſtelltenhalben Million Mk. verhaftet. — In Warſchau
in Groß=Berlin ſtatt, um Material für die Frage einer wurde während einer Kaſſenreviſion beim Patentamt
feſt=
reichsgeſetzlichen Arbeitsloſenfürſorge zu ſammeln. — Der geſtellt, daß im Verlaufe von 20 Jahren rund
einund=
große Betrugsprozeß gegen Haas und Genoſ=einehalbe Millionen Mark veruntreut worden
ſen endete heute mit folgendem Urteil: Haas wird wegen waren. Faſt ſämtliche Beamte des Patentamtes wurden
Betruges und Urkundenfälſchung in fünfzehn Fällen zu entlaſſen oder verhaftet.
drei Jahren Gefängnis, unter Anrechnung von drei
Mo=
naten Unterſuchungshaft, und Ehrverluſt auf drei Jahre, Die Wiederauffindung der Gioconda.
Herzfeld wegen Betruges in ſechs Fällen zu einem Jahr
Gefängnis und Ehrverluſt auf ein Jahr verurteilt. Bei der
* Florenz, 12. Dez. Lionardo da Vincis „Gio=
Strafabmeſſung wurde berückſichtigt, daß Haas als ein ge=conda” wurde bei einem gewiſſen Vincenco
Pe=
fährlicher Hochſtapler zu bezeichnen ſei, der in raffinierterrugia aus Dumenca (Provinz Como) gefunden, der
Weiſe zahlreichen Leuten hohe Summen abgenommen und wahrſcheinlich das Gemälde von Paris nach Florenz
ge=
durch ſein fortgeſetztes Leugnen keinerlei Reue bewieſen bracht hat. Er bot ſie erſt dem Florentiner
Antiquitäten=
habe. — Ein 42jähriger Inſtallateur, der ſeit eini= händler Geri, der in der Via Borgo Ogniſſanti einen
ger Zeit an Geiſtesverwirrung litt und ſich ein= Laden hat, zum Verkauf an. Geri ſetzte den
Generaldirek=
bildete, daß er an einer unheilbaren Halskrankheit ſterben tor der Schönen Künſte und den Direktor der Florentiner
müſſe, ſprang geſtern morgen plötzlich aus dem Bett und Muſeen davon in Kenntnis. Perugia wurde daraufhin
ſtürzte ſich aus ſeiner im vierten Stock gelegenen Wohnung verhaftet und von der Polizeidirektion einem langen
Ver=
durch die Fenſterſcheiben hindurch auf die Straße. Der Un= hör unterworfen. Er erklärte dabei, daß er der tatſächliche
glückliche verletzte ſich ſo ſchwer, daß er im Krankenhaus Urheber des Diebſtahls ſei. Das Gemälde iſt in die Kgl.
bald nach ſeiner Aufnahme ſtarb.
Galerien gebracht worden.
Frankfurt. 13. Dez. (Heine=Denkmal.) Heute
* Paris, 13. Dez. Die Spalten der heutigen
Mor=
mittag fand in den ſtädtiſchen Friedberger Anlagen die genblätter ſind zumeiſt der Wiederauffindung der
Enthüllung des Heine=Denkmals ſtatt. Oberbürger= „Gioconda” gewidmet. Allgemein wird der
lebhafte=
meiſter Voigt übernahm das Denkmal in die Obhut der ſten Freude darüber Auskunft gegeben, daß Frankreich
Stadt.
nunmehr in den Beſitz des berühmten Bildes zurückge=
Frankfurt, 13. Dez. (Verhaftung.) Der 48 Jahre lange. Allerdings werden hier und da auch Stimmen
alte frühere praktiſche Arzt Dr. Georg Weisbrot wurde laut, die ſich ziemlich ſkeptiſch betreffs der Echtheit des
wegen ſchwerer Kuppelei, wegen Vergehens im Sinne des dem Florentiner Antiquar von dem Zimmermaler Vin=
Paragraphen 175 des Strafgeſetzbuches, ſowie wegen cenco Perugia angebotenen Bildes äußern. Der gegen=
Wuchers bei Geldgeſchäften mit Offizieren verhaftet.
wärtige Direktor der Nationalbibliothek. Homolle, der in=
Höchſt a. M., 13. Dez. (Eine Falſchmünzer= folge des Verſchwindens der „Gioconda” ſeiner Stelle als
werkſtätte) wurde geſtern in Griesheim a. M. ausge= Direktor des Louvre=Muſeums enthoben worden war,
hoben. Die Falſchmünzer hatten zumeiſt Zweimarkſtücke erklärte einem Berichterſtatter, es gebe ein unfehlbares
Mittel, um die Echtheit des Bildes zu
er=
handlung von hell und dunkel in dieſem Bild iſt ganz rei= kennen. Durch einen glücklichen Zufall ſei von der
zend und durchaus abweichend von der üblichen Stilleben= „Gioconda” kurz vor dem Raube eine überaus genaue
malerei. Die maleriſche Wirkung im ganzen und mehr und ſorgfältige Photographie hergeſtellt worden. Ein
noch in einselnen Partien iſt trotz des vorwiegend dunklen Vergleich zwiſchen dieſer Photographie und dem in Flo=
Kolorits überraſchend ſchön. Man ſehe, wie fein und ſicher renz aufgetauchten Bilde werde ergeben, ob dasſelbe die
das ganz leichte Widerſpiegeln der hellfarbigen Birne in echte „Gioconda” oder nur eine geſchickte Kopie ſei. Der
der Vaſe ſo fein beobachtet und mit Virtuoſität feſtgehalten Zimmermaler Vincenco Perugia hat ſeit mehreren
Jah=
iſt. Auch die „Alte Frau” desſelben Künſtlers iſt ein aus= ren regelmäßig während der Sommermonate in Paris
ge=
gezeichnetes Bild, maleriſch und zeichneriſch gleich
vorzüg=
lebt, und als ſolcher ſoll er wiederholt im Loupre
be=
lich durchgearbeitet. — Auguſte Kichler bevorzugt in ſchäftigt worden ſein. Ein Vetter des Vincenco Perugia
ihren hübſchen, mit vieler Liebe und Sorgfalt gemalten erklärte einem Berichterſtatter, dieſer ſei ein ganz gewöhn=
Stilleben ebenfalls den Kontraſt zwiſchen Dunkel und Hell. licher Arbeiter, der von der Kunſt nicht das Geringſte ver=
Ihre Blumen ſind voll Duft und Farbe und Leben, und in ſtehe. Er glaube deshalb, daß Vincenco Perugia den
der Herausarbeitung des maleriſch intereſſanten Kolorits Diebſtahl auf Anſtiftung eines Dritten verübte.
toter Fiſche in Verbindung mit Früchten ꝛc. bringt dieKünſt=
* Florenz. 13. Dez. Ueber die Art und Weiſe,
lerin es nach und nach zur Meiſterſchaft. — Marie Seyd! wie er den Diebſtahl der „Gioconda” ausgeführt
iſt ſehr ehrenvoll mit einer intereſſant kolorierten Land= hat, erzählt Perugia: Ich ſtellte zunächſt feſt, in welcher
ſchaft und mit ſehr ſicher gezeichneten Studienköpfen, Weiſe das Bild an der Wand befeſtigt war, und erkannte
Marie Stegmeyer in gleicher Weiſe mit einer gut dann, daß es nur eines einfachen Griffes bedürfe, um
erfaßten Landſchaft, einem reizenden Stilleben, alte es von ſeinem Platz zu entfernen. Nachdem ich den Plan
Wiener Taſſen, mit Puppe und mit Blumenſtücken, längere Zeit mit mir herumgetragen, betrat ich eines
Luiſe Kurz=Oſthofen mit einer ſelbſt gemalten ſtim= Tages in einem günſtigen Moment den Saal; raſch
ent=
mungsreichen Landſchaft vertreten.
fernte ich die Rahmenteile und verſteckte ſie unter einer
H. J. Novers fein koloriertes Landſchaftsbild „Bei Treppe. Sodann kehrte ich in den Saal zurück, verbarg
Wetzlar” war, wenn wir uns recht erinnern, bereits Gegen= das Bild unter meinem Arbeitskittel und entfernte mich
ſtand rückhaltloſer Anerkennung an dieſer Stelle. Der dann aus dem Louvre. Niemand hatte mich geſehen.
Künſtler iſt weiter mit flott gemalten, farbig ſehr charak=
Zwei Jahre ſpäter, nachdem das Geſpräch über den
Dieb=
teriſtiſchen und in der Technik und impreſſioniſtiſchen Auf= ſtahl verſtummt war, konnte ich daran denken, das
Meiſter=
faſſung ſehr modernen Landſchaften (Weiden, In der werk dem Vaterlande wiederzugeben, nicht bloß des Gel=
Herbſtſonne) vertreten, und feſſelt wieder durch die male= des wegen, ſondern um der Ziviliſation und der
Kunſt=
riſche Eigenart ſeines feinen zarten und dabei doch kraft= welt die Freude zu bereiten, das berühmte Gemälde
wie=
voll betonenden Kolorits. — Bertha Strauß=Worms der bewundern zu können. — Der Täter iſt 32 Jahre alt
ſtellt in dem kleinen ſtimmungsvollen Paſtellbildchen und lebte ſeit zwei Jahren als Stuckarbeiter in Paris.
„Stadtmauer” ein Werk von ſtarker perſönlicher Note aus. Vor fünf Tagen hatte er Paris verlaſſen. Das Bild
Die maleriſche Auffaſſung und vor allem die Charakteri= brachte er zu dem Antiquitätenhändler in einem kleinen
ſierung des Objektes in dem Bildausſchnitte ſind vorzüg= Koffer. Es trägt übrigens drei Stempel, aus denen die
lich. Daß die Bildwirkung trotz der Zurückhaltung im f Echtheit zu erkennen iſt.
Kolorit ſehr gut iſt, beweiſt, daß ſie über ein künſtleriſches
HB Rom, 13. Dez. Der in Florenz verhaftete Dieb
Können und Ausdrucksvermögen verfügt, das den Durch= der „Mona Liſa” ſtand ſeit 14 Tagen unter
polizei=
ſchnitt weit überragt
M. St. licher Aufſicht. Er hatte ſich aber offenbar unter falſchem
Nummer 305.
1913.
Kamen gemeldet, um die Polzel von der Spur ſeinen
Hintermänner abzulenken. Seine Ausſage, er habe das
Bild entwendet, um an Frankreich für die
Brandſchatzun=
gen Napoleons in Italien Rache zu üben, wird für einen
Bluff gehalten, denn in Wahrheit hat der Dieb das Bild
uerſt in Mailand an den Mann zu bringen verſucht. Der=
Dieb wurde von Poggi nach Florenz gelockt und,
nach=
dem die Identität des Bildes feſtgeſtellt war, ins
Ge=
fängnis eingeliefert. Augenſcheinlich iſt er das Mitglied
einer weitverzweigten Bande von
Muſeums=
dieben. Daß er das Bild in Italien an den Mann zu
bringen hoffte, iſt vielleicht damit zu erklären, daß Italien
ja gerade jetzt im Winter das Reiſeziel zahlreicher
ameri=
kaniſcher Millionäre iſt deren Sammlertrieb ſich nicht
immer ganz einwandfrei zu äußern pflegt.
* Florenz, 13. Dez. Wie der Direktor der Schönen
Künſte, Ricci, nach eingehender Unterſuchung der „
Gio=
conda” erklärt, iſt das Gemälde in
ausgezeichne=
tem Zuſtande. Das Bild wird ſechs Tage lang in
Florenz ausgeſtellt werden.
* Paris, 13. Dez. Aus einigen Zeitungen klingen
heute Befürchtungen heraus, als ob in Italien
Wider=
ſpruch erhoben werden könnte gegen die Ausliefes
rung des Kunſtwerkes an den Louvre. An dieſer
Auslieferung iſt aber wohl nicht zu zweifeln, denn die
„Mona Liſa” iſt niemals Kriegsbeute geweſen, ſondern
vom Lourre rechtmäßig angekauft worden. Der
Beſitz=
titel des Louvre iſt alſo nicht zu beſtreiten.
* Paris, 13. Dez. Da Perugia, der Dieb der
„Mona Liſa”, in Paris wegen Diebſtahls zu einem
Tage Gefängnis und ein anderes Mal wegen verbotenen
Waffentragens zu acht Tagen Gefängnis verurteilt
wor=
den war, wurde ſein Fingerabdruck beim
anthro=
pometriſchen Dienſt aufbewahrt. Heute vormittag wurde
zweifelsfrei feſtgeſtellt, daß dieſer Abdruck einem der
Ab=
drücke gleicht, die ſich auf dem Rahmen und dem Glaſe
des Gemäldes befanden.
* Der Diebſtahl des Bildes aus dem Louvre in
Paris wurde am 22. Auguſt 1911 begangen. An dieſem
Tage nahmen die Diener des Louvre=Muſeums wahr,
daß die „Mona Liſa” aus dem Rahmen herausgeſchnitten
und, ohne daß jemand etwas gemerkt hatte, fortgeſchafft
worden war. Den Rahmen des Bildes, ein Geſchenk der
kunſtliebenden Gräfin de Bearn, fand man auf einer
klei=
nen Treppe, die nur von dem Perſonal des Loupre
be=
nutzt wurde. Die franzöſiſche Zeitſchrift L’Illuſtration
ſetzte ſeinerzeit einen Preis von 10000 Francs aus
für=
denjenigen, der es durch ſeine Angaben ermögliche, den
Ort ausfindig zu machen, wo die „Gioconda” verſteckt ſei
und ferner einen Preis von 40000 Francs für denjenigen,
der das Bild der Leitung der L’Illuſtration überbringe
Das berühmte Gemälde entſtand in den erſten Jahren
des 16. Jahrhunderts, und man ſagt, daß Lionardo mit
Unterbrechungen vier Jahre daran gearbeitet habe. Es
ſtellt Mona Liſa dar, die dritte Gattin des Franzesko
del Gioconda, in ihrem dreißigſten Lebensjahre, daher
auch La Gioconda genannt, eine Dame, die einer der
vor=
nehmſten Familien Neapels entſtammte. Vielerlei Sagen
kurſieren über die Veranſtaltungen, die der Meiſter
wäh=
rend der Modellſitzungen getroffen, um jenes berühmte
zauberhafte Lächeln um den verführeriſchen Mund zu
ſchmeicheln. Von Sängern und Flötenſpielern, von
Mär=
chenerzählern und anderen Unterhaltungen, in denen der
Erfindungsgeiſt des großen Künſtlers und Ingenieurs
nie ermüdete, wird berichtet. Den Eindruck, der von dem
Bildnis ausgeht, haben ſich viele Dichter bemüht mit
Worten wiederzugeben.
Luftfahrt.
sr. Eine Reiſe mit einer Luft=Limouſine
fand ein vorzeitiges Ende. Der bekannte engliſche
Avia=
tiker Graham White hatte von London aus mit ſeiner
neuen großen Luft=Limouſine und drei Perſonen an Bord
eine Reiſe angetreten und beabſichtigte nach Paris zu
fliegen. Nach zweiſtündigem Fluge erreichte er
Folke=
ſtone, wo er zwecks Einnahme von Benzin eine
Zwiſchen=
landung vornahm. Beim Wiederaufſtieg funktionierte
der Motor nur mangelhaft; die ſchwere Maſchine rannte
gegen eine Barriere und ging dort völlig in
Trüm=
mer. Die Inſaſſen blieben wie durch ein Wunder
un=
verletzt.
Vermiſchtes.
Ein Kunſtblatt von Hans Pellar. Die Freunde der
feinen und ausdrucksvollen Kunſt Hans Pellars wird es
lebhaft intereſſieren, daß ſoeben — gerade noch rechtzeitig,
um den Weihnachtstiſch zu zieren — ein Kunſtblatt des
Künſtlers im Kunſthandel erſchienen iſt, das in hohem
Maße geeignet ſein dürfte, zur Populariſierung ſeines
künſtleriſchen Schaffens beizutragen, denn es ſoll zu einem
Preiſe zu erſtehen ſein, der jedem die Anſchaffung
ermög=
licht. Das „Yvette” betitelte Blatt zeigt eines der
ent=
zückenden Köpſchen Pellars, die einen beſtimmten Zweig
ſeiner Kunſt in hervorragendem Maße charakteriſieren.
Ein Meiſterwerk der Zeichenkunſt, iſt es gleichzeitig
kom=
poſitionell von einer Eigenart, die die individuelle Kunſt
Pellars auszeichnet. Das in ſeiner ſtiliſierten Schönheit
bis zum gewiſſen Grade fein empfundene Köpfchen mit
dem lebenſprühenden, feinen raſſigen Geſichtchen erhält
durch die eigenartige Friſur und die ſeltſam geſchwungenen
Augenbrauen, die ein Paar ungemein ausdrucksvoller — in
ihrer Lebendigkeit ſelbſt Sprühteufelchen gleichenden —
Augen beſchatten, etwas gewiſſermaßen Teufliſches, das
durch den halbgeöffneten Mund mit ſinnlich vollen Lippen
und durch eine rote Haarſpange noch beſonders betont
wird. Eine duftige Halskrauſe von zartem weißen
Spitzen=
ſtoff ſchließt den ſchön geformten Hals und das ganze
Köpfchen nach unten ab.
Das im Verlag von A. Bergſtraeßer=
Darm=
ſtadt erſchienene Künſtlerblatt iſt in drei verſchiedenen
Ausführungen herausgekommen. Ein kleines einfarbiges
Blatt koſtet 2 Mark, ein größeres zweifarbiges 5 Mark.
Eine geringe Anzahl Exemplare iſt vom Künſtler ſelbſt
durchgeſehen, koloriert und ſigniert und koſtet 25 Mark.
St.
Literariſches.
g Ueber 1450 nur praktiſch erprobte
Rezepte, praktiſches Kochbuch von H Höntſch. Im
Verlage von Franz Malter in Gera (Reuß) iſt ein auf
durchaus praktiſchen Erfahrungen aufgebautes Kochbuch
erſchienen, in dem jede Hausfrau das für ſie Vorteilhafte
und Zweckentſprechende finden wird, in allgemein
ver=
ſtändlicher Weiſe erläutert. Neben der mit reicheren
Geld=
mitteln arbeitenden feineren Küche iſt auch die gute
bür=
gerliche und einfache Küche nicht zu kurz gekommen. Das
in Dermatoid gebundene dauerhafte Buch, das zum Preiſe
von 3,50 Mark zu beziehen iſt, dürfte ein praktiſches
Weih=
nachtsgeſchenk für jüngere und ältere Hausfrauen ſein.
Nummer 305.
Darmſtädter Tagblatt, Fonntag, den 14. Dezember 1913.
Seite 7.
Rummer 1 von Licht und Schatten erſheint eine Selbſtverwalung im weiten Unfange gewährl. Die
Zur Lage in Mexiko.
ils „Edvard Münch=Nummer” und bringt ſieben graphiſche vorgeſchlagene wirtſchaftliche Gemeinſchaft ſoll den Rifſtäm=
Arbeiten des norwegiſchen Künſtlers. Das Titelbild iſt men als Berater und Gehilfe zur Seite ſtehen und Un=
* Mexiko, 13. Dez. Konteradmiral Fletcher
in Porträt Auguſt Strindbergs. Der literariſche Teil parteilichkeit der Rechtspflege und geordnete Verwaltung forderte nach einer Meldung aus Tampico die dort
ieſer Nummer bringt eine Novelle von Sigbiörn Obſt=ſichern. Nach außen hin vertritt Spanien das Rif ent=kämpfenden Inſurgenten und Bundestruppen auf, das
felder: „Die Ebene” (überſetzt von Heinrich Goebel) und ſprechend dem Protektorats=Vertrage völkerrechtlich.
Feuer einzuſtellen, andernfalls trete das Kanonenboot
ine Skizze von Hans Caſpar Starken: „Lolotte‟.
Da für das Gedeihen jeder wirtſchaftlichen Unterneh= „Wheeling” in Aktion. Wie dem engliſchen Geſandten
— Geſchichte der römiſchen Kaiſer. Von mung der Friedenszuſtand Vorausſetzung iſt, wird jeder durch den Admiral Cradock gemeldet wurde kamen beide
GZeheimrat Prof. Dr. A. von Domaszewski. 2. Auf=Geſellſchafter mit allen Kräften um deſſen Erhaltung be= Parteien der Weiſung des amerikaniſchen Admirals nach.
lage. 4. und 5. Tauſend. 2 Bände zu je 332 Seiten mit je müht ſein. Unruhige Elemente unter den Kabylen werden Die Bundestruppen halten von Tampico noch den Mittel=
* Porträts auf Tafeln in künſtler, Ausführung und Kar= von der Mehrheit niedergehalten.
punkt der Stadt und das Ufer des Hafens beſetzt. Admiral
ienbeilagen. Broſchiert je 8— M. In Originalleinen=
Zurzeit beſteht zwiſchen den Kabylen und Spanien Fletcher forderte die Ausländer auf, an Bord der Schiffe
dand je 9.— M. Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig. tiefes Mißtrauen. Nur wenn es ein für allemal beſeitigt Auflucht zu ſuchen oder ſich am Hafenufer zu ſammeln, wa
913. Als eine Tat wurde das Erſcheinen dieſer römiſchen wird, iſt dauernder Friede möglich. Den einzigen Weg ſie unter dem Schutze ſeiner Schiffskanonen ſind.
* Waſhington, 12. Dez. Das Kriegsamt hat die
Kaiſergeſchichte gefeiert. Niemanden wird es überraſchen, hierzu bildet die gedachte wirtſchaftliche Verbindung der
daß ſobald eine zweite Auflage nötig wurde. Denn dies beiden Parteien. Nicht ſo ſehr liegt der Schwerpunkt der ſofortige Entſendung eines Armeetransportſchif=
Werk füllte nicht nur die ſchmerzlich empfundene Lücke, die Frage in der Herſtellung des Friedens, als in ſeiner dau=fes von Galveſton nach Tampico angeordnet, um die
n Mommſens römiſcher Geſchichte geblieben war, es er=ernden Sicherung. Dann wird nicht mehr nötig ſein, daß durch die dortigen Kämpfe gefährdeten Amerikaner und
füllte zugleich all die Erwartungen, die wir einem Werke die Kämpfenden ſich weiter zerfleiſchen. Spanien könnte andere Ausländer an Bord zu nehmen. Das
Transport=
entgegenbringen, das „deutſchen Leſern” zugeeignet iſt. unbedenklich ſeine Truppen auf die Friedensſtärke und ſchiff führt 10000 Rationen zwei Sanitätsoffiziere und
Die Darſtellung der politiſchen und kriegeriſchen Ge= Friedens=Garniſonen beſchränken; es müßte dies tun, um eine Hoſpitalabteilung mit ſich.
* Waſhington, 13. Dez. Wie Admiral Fletcher
ſchichte während drei Jahrhunderten iſt ſo meiſterhaft, ſo ſowohl Koſten zu ſparen, als auch Mißtrauen der
marok=
eſſelnd ſelbſt die Darſtellung der verwickeltſten Vorgänge kaniſchen Bevölkerung zu vermeiden. Mit den freiwerden= meldet, haben die Kämpfe bei Tampico noch
nicht aufgehört, doch haben ſie an Heftigkeit nachge=
und Probleme, daß wir auch nicht einmal das Gefühl der den Summen könnte ſich der ſpaniſche Staat an dem
ge=
laſſen. General Aguilar ſoll eingetroffen ſein und auf
EErmüdung empfinden.
meinſamen wirtſchaftlichen Unternehmen beteiligen und
dem rechten Ufer des Fluſſes Stellung genommen haben.
— Es dürfte allgemein intereſſieren, was ein bekann= hierdurch ſowohl die Wunden des Krieges heilen, wie
* Waſhington, 13. Dez. Admiral Fletcher
mel=
ker Schulmann, der Rektor Hoche, im neueſten Heft der auch ſeine eigene kulturelle Entwicklung mächtig fördern,
illuſtrierten Zeitſchrift Zur guten Stunde über die da dieſe großen Summen nicht mehr zu nutzloſen Kriegs=dete, daß er namens der Menſchlichkeit geſtern gegen
Weihnachtszenſur und deren Beſeitigung ſagt. Die ſoeben ausgaben, ſondern zu gewinnbringenden Anlagen ver= die Hinrichtung der Kriegsgefangenen
ſeitens der Aufſtändiſchen und der Bundestruppen bei
zur Ausgabe gelangenden Lieſerungen 8 und 9 der be=wendet werden.
Tampico proteſtierte. Bisher ſind etwa 65
Per=
lliebten illuſtrierten Zeitſchrift (Deutſches Verlagshaus
ſonen hingerichtet worden, drei davon wurden
Bong u. Co., Berlin W. 57; Preis des Vierzehntagsheftes
weithin ſichtbar gehängt. Alle Ausländer befinden ſich in
40 Pfg.) ſind überhaupt der frohen Feſtzeit gewidmet. Da
Aus der ungariſchen Delegation.
Sicherheit.
finden wir eine feſſelnde Plauderei über „Weihnachtstage
* Wien, 13. Dez. Der oppoſitionelle Abgeordnete
bei den Brüdern vom großen St. Bernhard” dem uralten
* Waſhington, 13. Dez. (1 Uhr morgens). Nach
Hoſpiz. Wundervolle Bilder illuſtrieren dieſe Ausführun= Graf Korolyi interpellierte in der ungariſchen einem Telegramm des Admirals Fletcher haben die
gen. Ein anderes Feuilleton beſchäftigt ſich mit Berichten Delegation über die Meldung des Peſti=Hirlap, be= Frauen und Kinder, ſowie die Ausländer
darüber, wie Schiller und Goethe Weihnachten feierten, treffend eine angebliche Militärkonvention Tampico verlaſſen, nur einige Männer zogen vor,
Weihnachtserzählungen und Gedichte ſchließen ſich an. zwiſchen Serbien und Rumänien. Graf zurückzubleiben. Die Lage verſchlimmert ſich fortwährend.
Den Hauptinhalt der Hefte bilden zwei große Romane: Berchtold erwiderte, er beſitze keinerlei Kenntnis von Der Kampf dauert fort. Das merikaniſche Kanonenboot
„Der Sieger” von Marie Stahl und „Brigitte” von C. von einem ſolchen Vertrage und habe Grund, anzunehmen, „Bravon beſchießt die Stellung der Konſtitutionaliſten.
Luckwald. Wie immer iſt der Bilderſchmuck der Halb= daß er nicht exiſtiere. Er bedauere, daß die
vollkom=
men freundſchaftliche Politik Rumäniens gegen
Oeſterreich=
monatsſchrift reich und gut gewählt.
Ungarn in einem angeſehenen Blatt verdächtigt wurde.
Letzte Nachrichten.
(Lebhafter Beifall bei der Majorität.) Die Antwort des
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Miniſters wurde zue Kenntnis genommen. Der
oppo=
ſitionelle Abgeordnete Rekovsky fragte, wie der Mi=
* Berlin 13. Dez. Wir werden zur Veröffentlichung
Die Brüder Mannesmann und die
niſter des Aeußern die geſtrige Antwort des Sektions= folgender Meldung aus Jeruſalem erſucht: Seit
ſpaniſche Marokkofrage.
chefs Grafen Wickenburg über die freundſchaft= Wochen verſuchen zioniſtiſche Agitatoren in den Schu=
* Die Brüder Mannesmann erlaſſen folgende Er=llichen Beziehungen zu Rußland währendlen des Hilfsvereins der deutſchen Juden
klärung: Die mehrjährigen Kämpfe Spaniens in der Kriſe mit den Kriegsvorbereitungen Oeſterreich= in Jeruſalem und Jaffa den geordneten Betrieb zu
Marokko haben auf beiden Seiten Tauſende von Men= Ungarns, namentlich an der galiziſchen Grenze, vereinbar= ſtören. Die Mehrzahl der anſäſſigen jüdiſchen
Vevölke=
ſchenleben vernichtet und Hunderte von Millionen ver=lich finde und wozu bei den freundſchaftlichen Bezieh= rung iſt gegen die Agitatoren, welche vor
Gewalttätig=
ſchlungen. Ein Ende iſt nicht abzuſehen. In dem blutigen ungen die Miſſion des Fürſten Hohenlohe notwendig keiten nicht zurückſcheuen und infolgedeſſen den Eindruck
Ringen hat ſich gezeigt, daß 75000 Mann moderner euro= war. Der Miniſter des Aeußern erklärte er wolle die friedlicher jüdiſcher Arbeit in Paläſtina durch ihr
Auf=
päiſcher Truppen nicht ausreichen, den unbeugſamen Frei= Frage, welche heikler Natur ſei, mit Rückſicht auf die Wich= treten gefährden.
heitsſinn der Bergbewohner des Rifs zu brechen, trotzdem tigkeit ſofort beantworten. Die Miſſion Hohenlohes
* Stuttgart, 13. Dez. Bei der
Gemeinderats=
ſich die ſpaniſchen Truppen mit großer Tapferkeit geſchla= diente nur dem Ausdrucke jenes guten und innigen Ver= wahl in Stuttgart wurden gewählt drei
National=
gen und ihren alten Ruf bewährt haben. Zur Niederwer= hältniſſes, welches) zwiſchen den Herrſchern der beiden liberale zwei Volksparteiler, ein Konſervativer und 4
fung des Gegners würde für Spanien die Aufwendung des Reiche immer beſtand und dem politiſchen Verhältnis bei= Sozialdemokraten. In der Zuſammenſetzung des Ge=
Vielfachen an Streitkräften und Geldmitteln notwendig der Monarchien häufig den beſten Dienſt erwies. Die meinderats hat ſich nichts geändert.
ſein. Ein voller Sieg würde nur durch Vernichtung der Wickung des von dem Fürſten Hohenlohe überreichten
* Karlsruhe, 13. Dez. In der 1856 in Betrieb ge=
Rifſtämme herbeigeführt werden können. Dann aber würde Handſchreibens und die Antwort des Zaren kommen auch nommenen Fabrik verſilberter und vergoldeter Waren von
Spanien ſtatt eines blühenden und zukunftsreichen Landes darin zur Geltung, daß die an der ruſſiſch=galiziſchen Chriſtoffle u. Co., brach heute abend gegen 6 Uhr
Groß=
eine entvölkerte Oede erobert haben. Der Sieger hätte Grenze vorgenommenen militäriſchen Maßnahmen auffeuer aus, das trotz des raſchen Eingreifens der
Feuer=
keine Ausſicht, jemals auch nur die aufgewendeten Geld= den Normalſtand herebgeſetzt wurden. Bezüglich der wehr erſt nach zweiſtündiger Tätigkeit gelöſcht werden
mittel zurückzugewinnen.
militäriſchen Maßnahmen ſelbſt verwies der Miniſter auf konnte. Das Feuer iſt in der Montierungskammer aus
1. Welche Legitimation haben wir zu unſerem Vor= die vertraulichen Aufklärungen des Kriegsminiſters im noch unbekannter Urſache entſtanden und griff mit
außer=
gehen, wenn wir der ſpaniſchen Regierung Vorſchläge zur Heeresausſchuß. Der Miniſter des Aeußern ſtimmte den ordentlich großer Schnelligkeit um ſich. Das Dachgeſchoß
Beendigung des Krieges gemacht haben?
Ausführungen des Kriegsminiſters zu und bat. jetzt von der Anlage wurde vernichtet Der recht beträchtliche Scha=
Wir ſind in Späniſch=Marokko ſtark intereſſiert und weiteren Aufklärungen darüber abſehen zu dürfen. Der den iſt, wie wir hören, durch Verſicherung gedeckt. In der
in der Lage eines Kaufmannes, der ſeine Karawane im Oppoſitionelle Rakovsky erwiderte, wenn ſich die Anlage lagerten mit Rückſicht auf das bevorſtehende große
vom Kriege durchtobten Lande gefährdet ſieht. Die Lebens= Freundſchaft der Monarchen in der Aufſtellung von Bajo= Weihnachtsgeſchäft große, wertvolle Vorräte.
bedingung von Bergbau und Handel iſt der Friede. Un= netten äußere, habe er nichts mehr zu bemerken. Die
* Freiburg i. Br., 13. Dez. Der Streik der
Stu=
mittelbare Verſtändigungsverſuche ſind erfolglos geblie= Antwort des Kriegsminiſters wurde zur Kenntnis ge=dierenden der Zahnheilkunde hier iſt beendet,
ben. Wer mit den ſtreitenden Teilen in Frieden lebt und nommen.
da die mediziniſche Fakultät die Einführung des
am Wohlergehen des Landes wirtſchaftlich ſtark inter=
Der Delegierte Graf Apponyi interpellierte den Mi= Doktortitels für die Zahnheilkunde beim Miniſte= iſt, gebührt dem nicht die Rolle eines ehrlichen niſter des Aeußern über die Frage, ob Serbien auf dem rium für Kultus und Unterricht in Karlseuhe aut=
Maklers? Deshalb iſt Reinhard Mannesmann von bei= von ihm annektierten türkiſchen Territorium der Konven= geheißen hat.
den Seiten als Vermittler angegangen worden, ent= tion à quatro von 1883, betreffend den Eiſenbahn=
* Beuthen. 13. Dez. Heute nachmittag entſtand in
ſprechende Vorſchläge zur Erreichung des Friedens zu verkehr, nicht entſprochen habe. Der Sektionschef dem Naphthalager der Julienhütte in Bobreck die
machen.
Graf Wüickenburg erklärte: Wir haben Kenntnis, daß die der Oberſchleſiſchen Eiſeninduſtrie gehört, Feuer, wo=
Er hat im vorigen Jahre einen wegen des Fanatis= ſerbiſche Staatsbahn, welche bekanntlich die in dem er= durch die Benzolvorräte gefährdet waren. Es
mus der Rifbewohner lebensgefährlichen Ritt durch die oberten türkiſchen Gebiete liegenden Linien der Orien= gelang den vereinten Anſtrengungen des aus 10
Nachbar=
unzugänglichſten Teile des Gebietes unternommen. Acht= taliſchen Eiſenbahngeſellſchaft dieſer Geſellſchaft in Beſitz orten herbeigeeilten Feuerwehren, das Feuer auf ſeinen
zehn Kabylen gaben ihm die grundſätzliche Zuſtimmung genommen, und trotzdem die Kriegsoperationen ſchon Herd zu beſchränken, und die weitere Gefahr zu beſeitigen.
zum Friedensſchluß und luden ihn ſchriftlich zur Natio” längſt abgeſchloſſen waren, nicht zurückgegeben hat, die Eine Betriebsſtörung tritt nicht ein.
nalverſammlung der Kabylen am Uad Kert ein, die ihm ausländiſchen Eiſenbahndirektionen verſtändigte, daß ſio
* Wien, 13. Dez. In der öſterreichiſchen
Dele=
offiziell das Mandat zur Ueberbringung der Friedensvor= auf dieſen Linien die konventionellen Baremes nicht zur gation wurde die Beratung des Budgets des
Miniſte=
ſchläge an Spanien erteilen ſollte. Auf dem Wege dorthin Anwendung bringe, ſondern die eigenen Lokaltarife. riums des Aeußern fortgeſetzt, der tſchechiſche Sozialiſt
wurde er indeſſen durch den ſpaniſchen kommandierenden Dies bedeutet, daß die ſerbiſche Staatsbahn die Anwen= Nemec beantragte ein Mißbilligungsvotum für
General in Melilla gewaltſam aufgehalten. Als Begrün= dung der Beſtimmungen der Konvention à quatre auf den Miniſter des Aeußern, deſſen Politik er ſcharf
kriti=
dung wurde ihm eröffnet, Spanien wolle nur unmittelbar dieſe Strecken nicht anerkennt. Die
Verhand=
ſierte Da der Antrag nicht genügend unterſtützt wurde,
Frieden ſchließen. Infolgedeſſen ſcheiterten die Verhand= lungen werden zunächſt zwiſchen jenen Eiſenbahndirek= ſo wird nicht weiter darüber verhandelt werden.
lungen, Spanien mußte ſeine Truppenmacht verſtärken und tionen gepflogen welche die Konvention bezüglich der für
* Wien, 13. Dez. In Troppau hat der paſſive
weitere 200 Millionen Peſetas (etwa 150000000 Mark) den Orientverkehr günſtigen Baremes ſchloſſen. Heute be= Widerſtand der Buchdrucker auf ſämtliche
findet ſich dieſe Angelegenheit nicht beim Miniſterium des Betriebe übergegriffen. In Brünn haben die
Buch=
ausgeben.
Aeußern, ſondern bei den Eiſenbahndirektionen. Wir drucker bei ſämtlichen Blättern die 14tägige Kündigung
2. Welche Ziele verfolgen wir nun?
ſind uns klar darüber, daß es ſich hier um ſehr wichtige eingereicht. Da der paſſive Widerſtand fortdauert, er=
Wir wollen im Rif unter Spaniens Protektorat unter Intereſſen der Monarchie handelt, welchen Secbien eine ſcheinen die Blätter in vermindertem Umfange. Nach
genauer Beobachtung der internationalen Verträge unſere unvorteilhafte Behandlung zuteil werden läßt, und ſind Meldungen aus Graz beſchloſſen die Buchdrucker unb
bergbaulichen und ſonſtigen Unternehmungen betreiben, entſchloſſen, dieſe Intereſſen zu ſchützen. Graf Tisza Schriftgießer der ganzen Steiermark die 14tügige
Kün=
wie ein Spanier in Deutſchland oder ein Deutſcher in erklärte namens der ungariſchen Regierung, dieſelbe kenne digung,
Spanien das tun dürfte. Politiſche Beſtrebungen irgend ihre Pflicht und werde alles zur Wahrung der wirtſchaift=
* Paris, 13. Dez. Der Maler Gervex wurde als
welcher Art liegen uns völlig fern. Die deutſche Regie= lichen Intereſſen tun. Die Antwort des Grafen Wicken= Nachfolger von Agime Morots zum Mitglied der
rung ſteht in keinerlei Beziehungen zu unſerer Angelegen=burg wurde zur Kenntnis genommen.
Akademie der Schönen Künſte gewählt.
heit. Von ihr könnten wir gegebenenfalls nur den jedem
* Paris, 13. Dez. Der König von Spanien
Reichsangehörigen verfaſſungsmäßig zuſtehenden Schutz in
richtete an den Präſidenten Poincaré ein Tele=
Anſpruch nehmen. Unſer Intereſſe iſt ein rein
wirtſchaft=
gramm, in welchem er ihm ſeinen Dank für die
Auf=
liches, das mit dem ſpaniſchen Intereſſe übereinſtimmt:
Italieniſche Kammer.
merkſamkeiten und Liebenswürdigkeiten ausdrückt, die er
Vermeidung weiteren Krieges und der hierbei unvermeid=
* Rom, 13. Dez. In der Kammerſitzung er= der Königin und ihm erwieſen habe, und die Verſicherung
lichen ſchweren Opfer. Dementſprechend haben wir ſeiner=
In ſeiner
Ant=
zeit dem hervorragenden und kriegstüchtigen Kaid und klärte Turati (Sozialiſt), er habe geſtern die Vertagung aufrichtiger Freundſchaft erneuert.
Scherif Raiſuli geraten, der ſpaniſchen Beſetzung ſeines der Abſtimmung beantragt, ehe dieſe begonnen habe. Derwortdepeſche verſicherte Poincaré den König der auf=
Gebietes keinen Widerſtand zu leiſten, und haben hierdurch Präſident ſtellte feſt, er habe Turatis Vorſchlag nicht ge= richtigen Freude mit der das ganze franzöſiſche Volk das
hört. Die geſtern unterbrochene namentliche Abſtimmung Herrſcherpaar empfangen habe, und erneuerte auch
ſeiner=
beiden Teilen große Verluſte erſpart.
müßte neuerlich beginnen, jedoch zog Altobelli, um die ſeits den Ausdruck aufrichtiger Freundſchaft.
3. Unſere Vorſchläge:
* London, 13. Dez. Exkönig Manuel und Ge=
Löſung der Frage zu erleichtern, ſeinen Antrag zurück.
Keine weiteren kriegeriſchen Angriffshandlungen; keine Turati verlangte neuerlich die Vertagung der Sache bis mahlin ſind in Dover vom Feſtlande eingetroffen.
* Londen, 13. Dez. Amtlich wird die Nachricht
be=
weiteren Aufwendungen für Niederſchießen und Zerſtören Mittwoch, damit die Abgeordneten die Belegſtücke über
(in Marokko herrſcht das Geſetz der Blutrache; weitere, die Wahl des erſten römiſchen Wahlkreiſes prüfen könn= ſtätigt, daß ſich die großbritanniſche Regierung an die
dem Gegner zugefügte Verluſte löſen nur entſprechende ten. In der Debatte verwarf der Vorſitzende der Wahl= Großmächte gewandt hat, um wegen einer inter=
Gegenhandlungen aus und ſchaffen neue Hinderniſſe für prüfungskommiſſion, Ronchetti, den Antrag, da er ihn als nationalen Anleihe in Höhe von 60000
den Frieden). Alle zur Verfügung ſtehenden Mittel ſind Mißtrauensvotum gegen die Kommiſſion anſehe Die Pfund Sterling zu verhandeln, die den Zweck haben
zur Heilung der Wunden des Krieges und zum Wieder= Vertagung wurde in namentlicher Abſtimmung mit ſoll, das Elend in Albanien zu lindern. Auf
aufbau zu verwenden. Sicherung des Friedens nicht durch 281 gegen 66 Stimmen bei 53 Enthaltungen und ebenſo jede der Großmächte ſollen 10 000 Pfund Sterling ent=
Bajonette, ſondern durch gleiches Intereſſe für alle an Er= der Antrag auf Zurückverweiſung an die Kommiſſion be= fallen. Da die Verhandlungen über den Vorſchlag
wahr=
haltung des Friedens, durch Bildung einer großen wirt=hufs Zeugenvernehmung mit 248 gegen 91 Stimmen bei ſcheinlich einige Zeit dauern werden, hat die engliſche
Re=
ſchaftlichen Gemeinſchäft, an welcher die Regierung Spa=51 Enthaltungen abgelehnt. Schließlich erklärte die gierung ohne den formellen Anſchluß der Mächte
abzu=
niens, ſpaniſche Kapitaliſten, die Kabylen, marokkaniſche Kammer die Wahl des Abg. Federconi in nament= warten, Albanien bereits 5000 Pfund Sterling rorge=
Große und die an Spaniſch=Marokko intereſſierten Aus=licher Abſtimmung mit 248 gegen 91 Stimmen bei 51 Ent=ſchoſſen.
London, 13. Dez. Frau Pankhurſt die heute
länder mit möglichſt großem Grundbeſitz und bedeutender haltungen für gültig. (Beifall rechts und im Zentrum,
von Paris zurückkehrte, wurde wiederum auf der Fahrt
Kapitaleinlage beteiligt ſein ſollen. Hierbei wird den! Lärm links.)
von Dover nach London verhaftet.
Kabylen zwecks Vermeidung künftiger Reibungsflächen
Nummer 305.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
Seite 8.
2 Madrid, 13. Dez. Das Königspaar iſ, von
Familiennachrichten.
2
Paris kommend, hier eingetroffen und von der
königlichen Familie, ſowie den Miniſtern und Behörden
(1705
Das Aupfeld-Phonola
empfangen worden.
* Bukareſt, 13. Dez. Miniſterpräſident Majoreseu
Die glückliche Geburt eines
ermächtigte den Vertreter des Wiener Korr.=Bur. zu der
Piano
Feſtſtellung, daß die Veröffentlichung des Peſti Hirlap
prächtigen Jungen
Mierder
über eine angebliche Militärkonvention zwiſchen
7kann auf den
zeigen hocherfreut an
Rumänien und Serbien kein wahres Wort
enthalte. Die rumäniſchen Regierungskreiſe ſeien er=
Tasten oder wittels
ſtaunt, daß derartige böswillige und leichtfertige Erfin=
Otto Horst und Frau
Weingebauter Phonola
ge-
dungen ernſter politiſcher Erwägungen wert gehalten wer=
Marie, geb. Becker.
den können
spielt werden. Wer früher nieN
* Belgrad, 13. Dez. Da der Stadtrat die Forderungen
eine Taste berührte, vermag jetzt
Goddelau, den 12. Dezember 1913,
der Bäcker, betreffend die Erhöhung der
Brot=
preiſe, nur teilweiſe erfüllte, traten die Bäcker heute
Välles, was die Musikliteratur bietet,
in den Ausſtand. Der Stadtrat traf Vorſorge für
Nkünstlerisch vollendet selbst zu spielen. „
genügende Verſorgung der Bevölkerung.
Vorführung bzw. Broschüre bereit-V
*Konſtantinopel, 13. Dez. Der Großweſir iſt von
ſeiner Unpäßlichkeit wieder hergeſtellt. Er begab
willigst. — Alleinvertretung:/
ſich heute nachmittag auf die Pforte, wo er den Vorſitz im
Todes=Anzeige.
Miniſterrat führte. Dieſer ſoll ſich beſonders mit der Frage
Kari Arnold
Nach langem, ſchwerem Leiden verſchied
der anatoliſchen Reformen beſchäftigen.
heute Nacht unſer guter Sohn
(*17525
* Konſtankinopel, 13. Dez. Der heutige Miniſter=
Ecke Erbacherstrasse
rat beſchäftigte ſich ausſchließlich mit dem türkiſch=
ſerbi=
nächst dem
ſchen Friedensvertrage. Der Entwurf über die Reformen
Hermann
in Anatolien kommt wahrſcheinlich in der nächſten Sitzung
Schwimmbad. 7
im 14. Lebensjahre.
zur Verhandlung.
* Neu=York, 13. Dez. Nach einer Meldung der Tri=
(20147a
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
bune entſandte die Standard Oil Company Vertreter nach
Karl Haug, Schwanenſtraße 2.
Tampico, um Oell ändereien anzukaufen.
gessssasstsssessnsessesessassananassasuasanaanssensssansnnssesnssseg
Darmſtadt, den 13. Dezember 1913.
Die Beerdigung findet am Montag, nachmit=
Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung zu der
ſozialdemo=
tags 3 Uhr, vom Friedhof aus, ſtatt.
kratiſchen Rüſtungs=Interpellation.
ROBERT MULLER
* Berlin, 13. Dez. Die Norddeutſche Allgemeine Ztg.
Juwelier
führt aus: In der Zeit, in der die Sozialdemokratie;
immer wieder verſuche, unſere verfaſſungs
Luisenplatz 4 — Ecke der Wilhelminenstrasse
mäßigen Verhältniſſe zu verſchieben und
zu verdunkeln, ſei es eine erwünſchte Klarſtellung,
Juwelen
Werkstätte
Dankſagung.
wenn ſeitens der nationalliberalen und fortſchrittlichen
für
Redner gelegentlich der ſozialdemokratiſchen Interpella=
Goldwaren
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
tion über die Kommiſſion zur Prüfung der Rüſtungsliefe=;
bei dem ſchweren Verluſte unſeres lieben Vaters,
Silberwaren Neuarbeiten
rungen das Recht des Reichskanzlers zur freien Auswahl
Großvaters und Schwiegervaters
(26070
der Mitglieder ausdrücklich anerkannt worden ſei. Auch
Patenlöffel
Umarbeiten
die Angriffe des ſozialdemokratiſchen Redners Noske auf
die Eignung einiger Kommiſſionsmitglieder weiſt ſie zu=
Trauringe
Reparaturen
rück da die Leiter großer Schiffahrtsgeſellſchaften und
Herrn Jakob KörnerIII.
großinduſtrieller Unternehmungen, die an den Rüſtungs=
Reelle, fachmännische Bedienung.
ſowie für die troſtreiche Grabrede des Herrn Dekan
lieferungen unbeteiligt ſind, durchaus geeignete
Sachver=
ſtändige ſeien. Die Sozialdemokratie habe die Bemüh= Schneider, ſagen wir Allen auf dieſem Wege
ungen des Staatsſekretärs des Innern, zwei ihrer
Mit=
unſeren beſten Dank.
glieder für die Kommiſſion zu gewinnen, wodurch die Cha=
Aus dem Geſchäftsleben.
Weiterſtadt, den 13. Dezember 1913.
rakteriſierung der Kommiſſion als einer Vertuſchungskom=
Sparſamkeit iſt in dieſer Zeit das Loſungswort
miſſion ſchon ausgeſchloſſen ſei, durch die Ablehnung jeder auf allen Gebieten des Lebens. Ueberall werden Ein=
Familie Jakob Körner IV.,
Mitarbeit beantwortet. Der nationalliberale Abgeordnete ſchränkungen vorgenommen. In erſter Linie werden die
Heinrich Körner,
Schiffer habe ſich ein Verdienſt um das Wirtſchaftsleben Ausgaben für Vergnügungen, Theater, Konzerte und
Heinrich Numrich,
,
erworben, als er die maßloſen Uebertreibungen in den für Kleidung reduziert. Aber auch im Haushalt muß
Angriffen des Abgeordneten Liebinecht auf Krupp gegen= geſpart werden, umſomehr als die meiſten Lebensmittel
Michael Horft,
,,
über den durch die Prozeſſe feſtgeſtellten Tatſachen zurück= weſentlich teurer geworden ſind. Daß auf dieſem Gebiet
Philipp Körner.
wies: Uebertreibungen, welche der deutſchen Induſtrie Vorſicht angewendet werden muß, darüber iſt ſich die
und damit den deutſchen Arbeitern einen ſchwe=kuge Hausfrau nicht im Zweiſel, denn nicht überall
ren Nachteil brachten; und mit vollem Rechte wird liegt die Sache ſo einfach, als wenn man die teure
Kuh=
die Hoffnung ausgeſprochen, daß die bürgerlichen Par= butter durch die ausgezeichnete Pflanzen=Butter=
Mere e
teien in künftigen Fällen den ſozialdemokratiſchen Angrif= Margarine Palmona von Dr. Schlinck erſetzt, wobei
ſen mehr Widerſtandskraft entgegenſetzen würden, als in man ſich manche Mark erſparen kann, ohne auch nur
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
dieſer Angelegenheit.
die geringſte Einbuße in irgend einer Beziehung be=
Im Bereiche des Tiefdruckausläufers im Norden
hat=
fürchten zu müſſen.
ten wir auch geſtern noch trübes, wolkiges, mildes Wetten
Der Prozeß Felix Weingartner-Hülſen=Haeſeler.
(Tagesmittel 6,75 Grad). Der nach Nordoſten vorrücken=
Man ſchreibt uns: Der neue kleine Adlerwagen den Depreſſion folgt hoher Druck im Weſten nach. Wir
* Berlin, 13. Dez. Felix Weingartner hat
ſeine Klage gegen den Generalintendanten v. Hülſen;mit 5/13 Ps Motor, welcher als Zweiſitzer ſchon einen dürften daher auf der Rückſeite des Tiefs meiſt noch ver=
Haeſeler auf Unterlaſſung der Behauptung, daß Wein= außerordentlichen Beifall gefunden hat, wird nunmehr änderliches, regneriſches, ſpäter etwas aufklärendes,
küh=
auch als Vierſitzer geliefert. Seine Verwendungsmög= leres Weiter zu erwarten haben. Das Tief über Island
gartner ſich eines Vertragsbruches ſchuldig gemacht habe,lichkeit für alle möglichen Zwecke wird dadurch noch be= dürfte uns noch nicht beeinfluſſen.
zurück gezogen.
deutend erweitert: Der Arzt, der Reiſende, der Anwalt,
Ausſichten in Heſſen für Sonntag, 14. Dezember:
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Ingenieur, Jäger, Baumeiſter und auch der Privatmann, Veränderlich, ſpäter etwas aufklärend, kühler.
der für ſich und ſeine Familie ein billiges, leicht zu
Pulver, Dr. Kuhn, giftfrei, handhabendes und doch zuverläſſiges Fahrzeug gebraucht,
Tatehintewer,
Euthaarungs taufendf. bewährt, 3.50, 2.50 u. ſie alle werden dieſes neue Modell mit Freuden be=
Sonntag, 14. Dezember.
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und Fremden-Villen.
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paſſiert. — Weſtindien, Mexiko: „Dania”, von Mexiko 4 Uhr — Bürgerkeller um 4 Uhr. — Rummelbräu um
M ät
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8 Uhr. — Eaſe „Metropole” um 4 und 8 Uhr.—
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Münchner Kindl um 4 Uhr.
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10—1 und 2—5 Uhr).
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Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr 53. Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
in Darmstact vorrätis bei „Rotterdam: 4. Dez. nachm. in Rotterdam eingetroffen.redaktionellen Teil: Mar Streſe; für den Inſeratenteil
„Nieuw Amſterdamt 9. Dez. vorm. von Neu=Vork ab=Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
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gegangen. „Noordam” 9. Dez. vorm. in Neu=York ein= leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
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getroffen. „Ryndam” 7. Dez. Lizard paſſiert. „Potsdam”redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
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„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
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*/10 Oeſt. Südb. (Lomb.) 52,30 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
3½ Offenbach . . . . . . 87,50
7 Schuckert, Nürnberg . . 149,70 2%
76,30
S. 19 . . . .
84,504 Wiesbaden . . . . . . —
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
12 Siemens & Halske . 216,50 3 Raab=Oedenburg
-
4 Kronprinz Rudolfbahn 86,70 4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
do.
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S. 15—19, 21—26 93,50 4 Worms . . . . . . . . —
5 Agentinier . . . . . . . 97,70 10 Deutſch. Ueberſee Electr. 166,25 4 Ruſſ. Südweſt . . . . . 86,20
Staatspapiere.
do.
81,2025 Gummi Peter . . . . 83,09 4½ Moskau=Kaſan . . . 95,60 4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 3½
do.
Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,004
86,00 3½
do.
do.
84,00 4 Liſſabonner v. 1888 . —
3½ Deutſche Reichsanl. . 85,504½ Chile Gold=Anleihe. 90,10 30 Adler=Fahrradwerke
87,50 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
4 Wladichawchas . . .
Verzinsliche
do.
Kleyer. . . . . . . 369,004 Rjäſan Koslow . . ..
76,2515 Chineſ. Staatsanleihe. 98,30
84,20
do.
3½
Anlehensloſe.
1 Preuß. Schatzanweiſg. —
90,7012 Maſchinenf. Badenia 126,50 3 Portugieſ. Eiſenb. . . . 86,70 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
4½
4 Badiſche . . . Tlr. 100 176,60
91,1016 Wittener Stahlröhren 158,00
3½ do. Conſols .. 85,504.
Japaner . . . . .
do.
4½
S. 12, 13, 16 . . . . 36,60 3½ Cöln=Mindner 100 147,00
76,255 Innere Mexikaner. . . 72,20) 8 Steana Romana Petr. 149,60 24,
3 do. do.
½ Livorneſer . . . . . 68,00
S. 14, 15, 17, 24/26
Holl. Komm. . fl. 100 113,00
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,703
46,5015 Zelſtoff Waldhof . . 220,00 3 Salonique=Monaſtir. . 62,60
do.
18—23 . . . . . . . . 86,60)3
3 Madrider . . Fs. 100 —
12½ Bad. Zucker=Wag=
3½
bo.
92,204 Gold=Mexikanerv. 1904 75,70
4 Bagdadbahn . . . . . . 79,10 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
3₰
do.
häuſel. . . . 199,804½ Anatoliſche Eiſenb. . 91,60
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=Pfand=
5 Gold=Mexikaner . .
briefe . . . . . . . 139,70
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,50 3½ Buenos Aires Prov. 68,25 10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 95,50
Miſſouri=Paciſic . . .
S. 3—5 . . . . . . . 84,00
3 Südd. Immobilien
84,104 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,50
do.
55,504 Northern=Paeifie . . . 91,80
S. 9—11 . . . . .
3½
84,201 Aktien inländiſcher
3 Oldenburger . . . . . . 128,70
do.
3
4 Southern=Pacific ). . . 88,30 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00
74.90 Transportanſtalten.
Bergwerks=Aktien.
2½ Raab=Grazer fl. 150 112,20
4 Hamburger Staatsanl. 97,50
5 St. Louis und San
do.
84,00
3½
4 Heſſ. Staatsanleihe . 98,008 Hamb.=Amerika=Paket=
Unverzinsliche
Francisco . . . . . — 4 Rhein. Hypothek.=Bank
fahrt . . . . . . . 135,1010 Aumetz=Friede . . . . 155,75
Anlehensloſe.
4 do. do. (unk. 1918) 96,60 3 Nordd. Lloyd . . . . . 117,6012 Bochumer Bergb. u.
(unk. 1917) . . 93,20
5 Tehuantepec . . . . . . —
3½ do. (unk. 1914). . 83,00 Augsburger . . . . . fl. 7 34,90
do.
3½
Gußſt. . . . . . . 209,00
83,806 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 121,00
Bank=Aktien.
73,50
do.
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,40 Braunſchweiger Tlr. 20 205,20
11 Deutſch=Luxemburg.=
10 Bank für elektriſche
3 Sächſiſche Rente . . . . 76,40 Aktien ausländiſcher
86,60 Freiburger.. . . Fs. 15 —
½
do.
Bergb. . . . . . . 132,80
Untern. Zürich . . 185,00
4 Württemb. (unk. 1921) 98,40 Transportanſtalten.
Mailänder . . . . Fs. 45 —
10 Gelſenkirchener . . . . 179,50 8½ Bergiſch = Märkiſche
. v. 1875 92,5015 Anatol. Eiſenb. 6½
Städte=
3½
do. . . . . Fs. 10
7 Harpener . . . . . . . 174,10
Einz. Mk. 408 . . 118,30
Bank . . . . . . . 143,10
Obligationen.
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 96,40
Meininger . . . . . fl. 7 33,50
15 Phönix Bergb. und
8 Baltimore und Ohio . 92½
9 Berlin. Handelsgeſ. . . 155,50
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 —
1½) Griechen v. 1887 . . 55,00
Darmſtadt . . . . . .
6 Schantungbahn . . . . 124,75
Hüttenbetrieb . . . 234,40 6½ Darmſtädter Bank . 115,50 zt) do.
do. v. 1858 f.100 —
4 Italiener Rente . . . .
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12½ Deutſche Bank . . . 249,00
4 Frankfurt . . . . . . . 95,70 Ungar. Staats . . fl. 100 440,00
Caro . . . . . . . 63,50 6 Deutſche Vereinsbank . 117,50 3½
do. Goldrente . . . 88,80 10 Deſt. Südbahn (Lomb.) 22,25
96,10Venediger . . . . Fs. 30—
do.
4 Laurahütte . . . . . . 150,25 5½ Deutſche Effekt.= und
6 Pennfylvania R. R. . —
4 do. einheitl. Rente:
Türkiſche . . . . Fs. 400 168,80
10 Kaliwerke Aſchersleben
Gießen . . . . . .
W.=Bank . . ..
.112,25
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½ do.
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84,90 Gold, Silber und
Weſteregeln 190,00 10 Diskonto=Kommandit 185,40
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Dresdener Bank . . 150,50 3½
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62,50
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Frankf. Hypoth.=B. 207,00
5 Rumänier v. 1903 . . 99,00 25 Bad. Anilin= u. Soda=
Karlsruhe . . . . . . . 94,80 20 Francs=Stücke . . . . 16,15
Obligationen.
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do.
4. do. v. 1890 . . 93,00
Fabrik . . . . . . 557,25
86,501 Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
7 Rationalb. f. Deutſchl. 117½ 4 Magdeburg . . . . . .
4 do. v. 1905 . .
14 Chem. Fabrik Gries=
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 83,00 5½ Pfälziſche Bank. .. 121,75
Engliſche Noten . . . . . 20,49
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4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,00
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4 do. v. 1902 . . . . 99,2027 Farbwerke Höchſt. . . 603,00
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4½ do. v. 1905 . . . . 99,9020 Verein chem. Fabriken
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gelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=pflicht und der Steuerhöhe erforderlichen Merkmale angegeben und
Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten das Lokal bezeichnet werden, in weichem die Veranſtaltung ſtattfindet.
Dunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. 10 Uhr, ſtatt. (26047
Zugleich ſind auf Grund eines doppelt auszufertigenden Ver= Arhold Noud
Straßenſperre. Wegen Vornahme von Kanalbauarseiten zeichniſſes (Vordrucke hierzu ſind bei der Anmeldeſtelle erhältlich)
wird die Schwanenſtraße zwiſchen der Emilſtraße und dem Rhön=ſämtliche Eintrittsausweiſe zur Abſtempelung vorzulegen. DieH 3 Schulstrasse 3.
ring vom 15. bis zum 29. Dezember 1913 für den Fuhrwerks= und Eintrittsausweiſe müſſen fortlaufend numeriert ſein und den Namen
Radfahrverkehr geſperrt.
(26038 des Veranſtalters, den Tag der Veranſtaltung und den Preis
auf=
gedruckt enthalten.
Bekanntmachung
Ein Anmeldeverzeichnis, mit entſprechendem Vermerk verſehen,
wird mit den abgeſtempelten Karten zurück legeben.
über die Feierabendſtunde für offene Verkäufsſtellen.
Am Vormittag des auf die Veranſtaltung fölgenden Werktags
Als Ausnahmetage im Sinne der §§ 139d Ziffer 3 und 1390
Briefvaviere
Abſ. 2 Ziff. 2 der Reichsgewerbeordnung werden hiermit beſtimmt; iſt alsdann eine Nächweiſung der eingenommenen ſteuerpflichtigen
Für alle offenen Verkaufsſtellen die letzten 7 Werttage Eintrittsgelder, unter Angabe der Einzelpreiſe, bei der Anmeldeſtelle
vor dem 24. Dezember 1913 (Dienstag, der 16. bis einzureichen. Die nichtverkauften Eintrittsausweiſe ſind hierbei
vor=
mit und ohne
Samstag, den 20. Dezember, ſowie Montag, der 22. und zulegen. Die Steuer wird berechnet und iſt ſofort bei der Anmelde=
Dienstag, der 23. Dezember), mit einer Verkaufszeit bis ſtelle zu bezahlen.
10 Uhr abends.
Die Anmeldeſtelle kann auch verlangen, daß die Steuer bei der
II. Für die offenen Verkaufsſtellen der Metzger und Fleiſch= Abſtempelung von Eintrittsausweiſen im voraus entrichtet wird. Die
Prägung.
verkäufer auch der 24. Dezember 1913, mit einer Ver=Rückvergütung etwa zuviel erhobener Steuer erfolgt alsdann nach
kaufszeit bis 9 Uhr abends.
Einreichung und Prüfung der Abrechnung.
(26101a
III. Für die offenen Verkaufsſtellen der Bäcker und Kon=
Bei Veranſtaltungen kleineren Umfangs oder von längerer
ditoren auch der 30. und 31. Dezember 1913 mit einer Dauer iſt die Feſtſetzung eines Pauſchſteuerbetrags für jede Vorſtel=
Verkaufszeit bs 10 Uhr abends.
lung zuläſſig. Dieſer Pauſchbetrag iſt immer im voraus zu entrichten.
An den vorgenannten Tagen finden für die einſchlägigen
Dem Oberbürgermeiſter bleibt es vorbehalten, an Stelle derſF, H. Grodhaus
Geſchäfte die Beſtimmungen über die Mindeſtruhezeit und vorerwähnten Steuerberechnungsverfahren andere Maßnahmen
ein=
die Mittagsvauſen der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter zuführen, insbeſondere auch zu verlangen, daß für gewiſſe
Veran=
am weissen Turm
in offenen Verkaufsſtellen keine Anwendung.
ſtaltungen ſämtliche Eintrittsausweiſe gegen Entrichtung der
Selbſt=
empfiehlt
Darmſtadt den 2. Dezember 1913.
(26023a koſte; von der Stadt bezogen werden müſſen. Wenn die für den
ſtädtiſchen Steueranſpruch maßgebenden Anmeldungen nicht oder nur
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
unvollſtändig erfolgen, auch nicht durch ordnungsmäßige Aufzeich= Zür weihnachtsfeier
Gennes.
nungen nachgewieſen werden, ſo iſt der Oberbürgermeiſter, vorbehätt=r:
lich der Strafbeſtimmung in § 6, befugt, für jeden Veranſtaltungs=
Nicht tropiende Baumiiente
Ortsſatzung
tag einen Pauſchbetrag feſtzuſetzen.
in Wachs, Stearin und Paraffin
für die
§ 5.
in allen Grössen u. Farben.
Erhebung einer Billettſteuer.
Für den richtigen Eingang der Steuer haften die Unternehmer
Auf Grund des Geſetzes, die Billettſteuer betr., vom 21. März der Veranſtaltungen und die Beſitzer der Räume, in denen ſteuer=
Hübsche
11910 wird auf Beſchluß der Stadtverordneten=Verſammlung vom pflichtige Veranſtaltungen ſtattfinden, als Geſamtſchuldner.
Geschenk-Seifenkartons
Es iſt das Recht und die Pflicht der Saalbeſitzer uſw. ſich zu
13. Februar 1913 und mit Genehmigung Großh. Miniſteriums des
Innern vom 10. März 1913 zu Nr. M. d. J. 4152 nachſtehende Orts=vergewiſſern, daß für die in ihren Räumen uſw. ſtattfindenden Ver=und Parfümerien zu kleinen
anſtaltungen das für die Steuereinziehung vorgeſchriebene Verfahren! und höheren Preisen, sowis
ſatzung erlaſſen:
beobachtet wurde.
§ 1.
Neuheiten (*17536
Die im Gemarkungsbezirk der Stadt Darmſtadt ſtattfindenden
Sämtliche Eintrittsausweiſe müſſen mit dem ſtädtiſchen Steuer=in Christbaumschmuck.
Veranſtaltungen nachbenannter Art unterliegen einer vom Eintritts=ſtempel verſehen ſein, auch muß eine beſcheinigte Anmeldung
vor=
liegen. War die Steuer als Pauſchalſumme feſtgeſetzt worden dann
geld zu berechnenden Abgabe (Billettſteuer).
genügt die erteilte Steuerquittung als Nachweis für die Erfüllung
Es kommen in Betracht:
Theatervorſtellungen aller Art einſchließlich derienigen in der Beſtimmungen dieſer Ortsſatzung,
Den mit der Kontrolle des richtigen Steuereingangs betrauten
Variété heatern, Muſik= und Geſangsaufführungen und
Kon=
zerte jeder Art, Kabarett=, Zirkus=, Kunſtreiier= und kine=ſtädtiſchen Beamten iſt jederzeit freier Zutritt zu allen
Veranſtal=
matographiſche Vorſtellungen, Darbietungen in Schaubuden tungen zu gewähren. Auf Verlangen iſt ihnen zum Zweck der Nach=
Zee
und Panoramen, komiſche und ſpiritiſtiſche Vorträge, Karneval=prüfung der gemachten Angaben der Einblick in die vorhandenen
rege
ſitzungen, Masken= und Koſtümhälle, Koſtümbaſare, Koſtüm=Geſchäftsbücher, Belege und ſonſtigen Geſchäftspapiere zu geſtatten.
rece
Possen ons
feſte, Wettrennen, Wettfahren, Wettrudern, Wettſchwimmen,
§ 6.
Wettſpiele ſowie Unternehmen ähnlicher Art.
Ivon der einfachsten bi eleganfesren Ausfuhmag.6
Wer den Vorſchriften dieſer Ortsſatzung zuwiderhandelt, wird
Solide Preise
mit Geldſtrafe bis zu 500 Mk. beſtraft, ſofern nicht nach geſetzlichen
§ 2.
Schonendste Behandlung
Vorſchriften eine höhere Strafe verwirkt iſt. Die hinterzogene Ab=
Der Steuer unterliegen nicht:
f, schmerzlos. Zahnziehen
gabe iſt nachzuentrichten.
1. Die Theatervorſtellungen im Großh. Hoftheater,
Mk. 1.— (24940a
Die Strafe wird nach den Vorſchriften des Geſetzes vom
2. Unternehmungen der in § 1 bezeichneten Art auf Meſſen
20. September 1890 über die Einführung des Verwaltungsſtraf=
und Märkten ſowie bei allgemeinen Volksfeſten,
Zahn-Atelier
3. Veranſtaltungen der in § 1 bezeichneten Art, bei denen der beſcheids bei Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften über die
Erhebung öffentlicher Abgaben und Gefälle ausgeſprochen und fließt
Einzeleintrittspreis weniger als 20 Pfennig beträgt.
Karl Drautz
Die Veranſtaltungen von Vereinen, die Mitgliederbeiträge er=in die Stadtkaſſe.
Marktplatz 11
Im Falle der Uneinbringlichkeit iſt die Strafe nach den
Vor=
heben, unterliegen nur inſoweit der Steuer, als ein beſonderes Ein=
(am Marktbrunnen)
ſchriften des Strafgeſetzbuches in Haft umzuwandeln.
trittsgeld in irgend einer Form erhoben wird.
(26029
früher Ernst-Ludwigstr. 3.
Die Steuer kann von dem Oberbürgermeiſter in Ausnahme=
Tellzahlung gestattet
Dieſe Satzung tritt am 1. April 1913 in Kraft.
fällen erlaſſen werden, wenn ein wohltätiger oder gemeinnütziger
Nachsehen des Mundes u.
Darmſtadt, den 20. März 1913.
Zweck in Betracht kommt.
der Zähne kostenlos.
§ 3.
Der Oberbürgermeiſter.
Die Steuer beträgt 10% des Eintrittspreiſes, mindeſtens jedoch
Dr. Gläſſing.
5 Pfennig für den Einzeleintrittspreis.
Der bei der Berechnung ſich ergebende Steuerbetrag iſt ſtets Aus der Hermann und Amalie Aeuſtadt=Stittung
auf einen durch fünf teilbaren Betrag nach oben abzurunden.
Unentgeltlich ausgegebene Eintrittskarten (Freikarten) ſind nur ſind am 13. Januar 1914 die halbjährigen Zinſen im Betrage von Boinkranke
dann von der Steuer befreit, wenn ſie als ſolche von dem Ober=450 Mark an eine oder mehrere würdige Perſonen chriſtlichen
Bekennt=
bürgermeiſter anerkannt ſind. Sie müſſen mit dem ſtädtiſchen Dienſt=niſſes, die in hieſiger Stadt wohnen und bedürftig ſind, in Gaben Behandlg.
Hornberger’s
nicht unter 100 Mark zu verteilen.
mgl. ohne
ſtempel und dem amtlichen Vermerk „ſteuerfrei” verſehen ſein.
Beinheil-Inst.
Den Vorzua bei der Zuerkennung der Stiftungszinſen ſollen Bettruhe
Werden Ausweiſe mit Berechtigung zum Beſuch einer
be=
ſtimmten Zahl von Veranſtaltungen (Dutzendkarten, Abonnements=insbeſondere genießen: Witwen aus beſſeren ſozialen Verhältniſſen zu m. Verbd.
Frankſt. a. M.
karten) ausgegeben, ſo unterliegt der Geſamtwert eines derartigen Erziehungsbeihilfen von Kindern, ältere alleinſtehende Perſonen und
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genelabers=
Praxis.
Ausweiſes, ohne Rückſicht auf den jeweiligen Kaſſenpreis der Ver=Rekonvaleszenten, die ſich nicht an die Armenpflege wenden wollen.
strasse 9,
Bewerbungen ſind bis zum 20. Dezember 1913 an den
anſtaltungen, der Steuer,
Unterzeichneten einzureichen.
Auekunft
§ 4.
bei der
Darmſtadt, den 9. Dezember 1913.
gratis. — 5 Stiftstrasse
Jede ſteuerpflichtige Veranſtaltung muß ſpäteſtens 24 Stunden
Der Oberbürgermeiſter:
vorher bei einer von dem Oberbürgermeiſter zu beſtimmenden Stelle
Sprechstunden von 2 bis 7 Uhr.
V. V.: Mueller.
(Anmeldeſtelle) angemeldet werden.
(26069 Tel.-A. I, 7921.
(25525gmg
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
Nummer 305.
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Die ſtädtiſche Krankenanſtalt für Dieuſtboten
wird mit dem 31. Dezember 1913 aufgehoben. Die Dienſtboten
n vielen Millionen von
gehören vom 1. Januar 1914 ab der Allgemeinen Ortskran
en=
kaſſe in Darmſtadt an. Die An= und Abmeldungen ſind von dieſem
Tage ab durch die Arbeitgeber bei der genannten Kaſſe, Blumenthal=
Bänden verbreitet
ſtraße 7, zu bewirken.
Die Allgemeine Ortskrankenkaſſe wird im Laufe dieſes Monats
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erfüllt die
jedem Arbeitgeber und jedem Veiſicherten einen Abdruck ihrer
Satzung zuſtellen, aus der die Rechte und Pflichten der Verſicherten Getragene Herren= und Damen=
und der Arbeitgeber, insbeſondere auch die Höhe der zu zahlenden kleider, Stiefel, Wäſche, Bettfedern, Bibliothek der Unterhaltung
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Nummer 305.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
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alt, echt, ſchwarz, ¾ Geige 23 Jahre, akadem. gebildet, wünſcht
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Sonntag, 14. Dezember.
1913.
Oben auf dieſem Hebelarm ruhte ftrei das gnze ſchwere, fdie Züge ihrer Beuteliere nach dem Siden begleiten und
auf der Gegenſeite im Scharnier bewegliche Dach. Betritt plündern. Weit gefährlicher aber werden den letzteren
Winterkrieg.
nun ein hungriger Morder dieſe vielleicht gerade durch unſere einheimiſchen Häher, Würger, Sperber und vor al=
Naturwiſſenſchaftliche Plauderei
ihre Schwäche ſeine Turnkunſt herausfordernde Brücke zu lem der ſtets mordluſtige Habicht. Heimtückiſch ſtreicht
von Hermann Radeſtock.
dem Hängekoſttiſch, ſo gleitet ſie beim erſten Tritt aus dieſer gierige Wegelagerer im Winter längs Waldrändern
Nachdrnck verboten.)
ihrer Lage, das Dach klappt herunter und klemmt ihm die und Hecken, durchfliegt gewandt und geräuſchlos das
ausgeſtreckte Rute feſt zwiſchen die beiden Querſtangen, größte Dickicht und ſauſt wie der Blitz in die ahnungsloſe
„Am 16. Dezember 1912 brachen nachts
herumſtrol=
während ſein Körper frei in der Luft baumelt. Alles Zer= Schar ſeiner wie gelähmt daſitzenden Opfer. Er würgt
da=
chende Hunde in einen Pferch bei Mühlhauſen a. d. Enzren und Rütteln hilft nichts, denn die Dachſtange paßt von, ſo viel er kriegen kann und zieht die Verſteckten aus
Dorf zwiſchen Heilbronn und Pforzheim) ein und rich= genau auf ihre Unterlage und iſt vor dem Verſchieben noch ihren Schlupfwinkeln; er iſt der Marder unter den Vögeln.
jeten unter den Schafen ein ſchreckliches Blutbad an. Vier= durch herausſtehende Nägel geſichert. Am frühen Morgen Sie haben alle eine faſt wahnſinnige Angſt vor ihm und
ehn waren tot und zum Teil aufgefreſſen, ſechzehn weitere kommt dann der Jäger und befördert den zappelnden haſſen ihn unbeſchreiblich. Beſonders die Krähen, die ihn
ſo zerfleiſcht, daß ſie getötet werden mußten. Der Scha= Nachtſchelm ins Jenſeits.
zuweilen gemeinſam und zumeiſt erfolgreich bekämpfen.
den beläuft ſich auf 800 Mark.” Solche und ähnliche No=
Wieſel, Iltis, Fiſchotter und Fuchs, dieſe ebenfalls in Tauben jagt er mit Vorliebe und mit wahrer
Tollkühn=
lizen findet man jeden Winter in der einen oder anderen
Zeitung. Wir wundern uns über dieſe entſetzliche Bar= den langen Winternächten jagenden Räuber, werden, wie heit. So wird aus Luckau in der Lauſitz berichtet, daß
barei unſeres ſonſt ſo geſitteten Hausfreundes und denken übrigens auch der Stein= und Edelmarder, im gut verdeck= ein Habicht vergangenen Winter ſogar auf einen
Tauben=
vielleicht an Tollwut. Aber die äußert ſich nicht im maſſen= ten Eiſen gefangen. Jene Tiere ſind ſelbſt im Winter zum ſchwarm ſtieß, der vor der großen Kälte in der dortigen
haften Zerreißen und Freſſen der Opfer kommt auch nur Glück bei weitem nicht ſo blutdürſtig wie die letzteren, Schneidemühle Schutz geſucht hatte, und ſich dabei
durch=
bei ganz großer Kälte oder Hitze vor. Auch morden dieſe und ihr Fell nicht ſo koſtbar. Im Sommer aber ſind ſie. aus nicht um einen ganz in der Nähe der Tauben
beſchäf=
ſtarken Uebeltäter, gewöhnlich ſind es große Doggen oder uns, wie der Weidmann wohl weiß, mehr nützlich als tigten Arbeiter bekümmerte Dieſer Arbeiter hatte dann
Zullenbeißer, nicht aus gemeinem Blutdurſt; denn es gibt, ſchädlich im Kampf gegen Mäuſe, Spitzmäuſe, Land= und allerdings die ganz unverſchämte Geiſtesgegenwart,
ſo=
vie Altmeiſter Brehm ſagt, keinen einzigen Hund, welcher 1 Waſſerratten ſowie gegen das zahlloſe Heer der verderb= fort die Tür zu ſchließen und Hilfe zu holen. Nach
drei=
ſich im Blute der von ihm getöteten Schlachtopfer berauſcht, lichen Kerfe. Trotzdem ſind ſie doch recht ſelten geworden, viertelſtündiger Jagd wurde der freche Strolch gefangen.
and er meint damit die ganze zoologiſche Familie der ſo ſelten faſt wie ihre heiß begehrten nordiſchen Verwand=
Fragen wir nun noch einmal nach der Urſache des im
Hunde. Nein, es handelt ſich hier wohl nur um einen ten: Blaufuchs, Zobel und Skunk. Welche Preiſe muß der Winter blutigeren Krieges in unſerer heimiſchen Geſamt=
Rückfall in die Gewohnheit des früheren wilden Zu=Gatte jetzt ſchon anlegen, wenn er ſeiner Frau oder ſeiner Raubtierwelt, ſo iſt ſie ſicher faſt ausſchließlich in dem
ſtandes, wie ſie der Wolf, der wahrſcheinliche Stamm=Tochter einen modernen Pelz oder Muff kaufen will! Kein durch die Kälte geſteigerten Nahrungsbedarf zu ſuchen.
pater unſeres Hundes, noch jetzt im ſtrengen ruſſiſchen Wunder, daß betriebſame Leute in Rußland und Nord=Es liegt aber im Weſen der Kälte, daß geringere Grade
Winter bei gelegentlichen Stalleinbrüchen zeigt. Iſegrim amerika bereits Pelztierfarmen gegründet haben. Das beleben und anſpornen, höhere dagegen hemmen und
läh=
mordet dann nämlich ohne Gnade alles vorhandene Klein= Anlagekapital darf freilich nicht zu knapp ſein, denn die men. Wenn z. B. der Fuchs bei ſtarkem Froſt jämmerlich
bieh. Das iſt bei ihm uralter, nach menſchlichem Empfin= Hunderte von Hektar gemieteten Bodens müſſen von einem ſchreit, ſo beſchwert ſich Reineke nicht etwa über allgemeine
den allerdings abſcheulicher Kriegsbrauch. Denken wir je= tief in die Erde hinabreichenden, mit Eiſenblech beſchla= Gliederſtarre, ſondern, wie Dr. Zell behauptet, über die
doch an die jüngſten Balkankriegsgreuel, ſo werden wir genen hohen Zaun umgeben ſein. Und auch ſo gibts noch durch den trockenen Froſt ſtark beeinträchtigte und ihm. dem
Verluſte genug durch Ausbrechen und gegenſeitiges Auf= Kurzſichtigen, bei der Jagd unentbehrliche Riechkraft ſeiner
ihn immerhin nicht zu ſtreng verurteilen dürfen.
freſſen beſonders in der kalten Jahreszeit.
Naſe.
Viel ſchlimmer zeigt ſich die Marderfamilie. Wenn
Die Neigung zum Winterkrieg wird bei den wehr=
Ganz ſicher kämpft überhaupt alles im Winter bei uns
s einem Steinmarder glückt, den Schieber an einem
Kaninchen= oder Geflügelſtall zu öffnen, ſo tut er es nur, haften Vierfüßern unſerer Breitengrade kaum größer ſein wache, große und kleine Getier im Freien bei großer
trok=
um im Blut und Hirn aller anweſenden Tiere zu ſchwel= als bei uns ſelbſt. Denn die weitaus größere Hälfte un= kener Kälte auch ohne den beſonderen Krieg den ſchwerſten
gen. Ihr Fleiſch läßt, er unberührt. Er ſcheint ſich tat=ſerer mitteleuropäiſchen Geſamttierwelt hält aus guten Kampf des Jahres. Im hohen Norden ſind die
Verhält=
ſächlich in Blut zu berauſchen. Das empört uns mit Gründen ihren Winterſchlaf, ſo faſt alle Amphibien Rep=niſſe eher günſtiger als ſchlimmer für die wenigen
einhei=
ſecht und wir fordern und nehmen Rache. Am beſten tilien. Fiſche, Weichtiere, Infekten, ſogar einige Säugermiſchen Räuber. Dort lebt auch der ſtärtſte und
bewunde=
im Winter. Denn dann iſt nicht nur der Pelz dieſer ſchö= wie Dachs, Hamſter. Igel, Haſelmaus, Murmeltier. Sie rungswürdigſte Winterheld, der Eisbär. Er ſcheint in der
en, gewandten und vielfach ſogar durch Vertilgung von gehen dadurch allen äußeren und inneren Fragen und Ver=
Tat völlig unempfindlich gegen alle dortigen Schnee=
Nagern uns nützlichen Tiere am koſtbarſten, ſondern auch wicklungen aus dem Wege. Selbſt das muntere Eichhörn= ſtürme und Kältegrade zu ſein. Schwimmt er doch bei
hre Nahrung am knappeſten, ihre Fährten im Schnee am chen und die Fledermaus verbringen ſchnee= und kältereiche zum offenen Beſchleichen ungünſtiger Windrichtung große
weutlichſten. Jetzt ſtellt ihnen daher der Jäger mit Erfolg Tage zuſammengekrümmt ſchlafend in ihren Neſtern und Strecken unter dem Eiſe und überraſcht, plötzlich auf=
Höhlen.
tauchend, die Seehunde, ſeine Hauptbeute, dicht neben ihren
Fallen.
Die Raubvögel dagegen tun das nie und nirgends. eigenen Zufluchtseislöchern. Die gut mit Fett gepolſterte
Ich geriet neulich durch einen glücklichen Zufall an
ine im tiefſten Waldesdickicht erbaute, ſogenannte Schlag= Ihr wärmeres Blut ſchützt und treibt ſie zu kräftiger Be=Eisbärgattin aber genießt in ihrer Schneehöhle gar
Mut=
vaumfalle. Auf vier, etwa zwei Meter hohen berindeten wegung. Sie alle brauchen bei der Kälte mehr Nahrung terfreuden. Und zwar, wie übereinſtimmend berichtet wird,
Pfählen ruhte ein mit Tannenzweigen bedecktes und mit als ſonſt und ziehen in den Winterkrieg. Hauptſächlich gerade in den kälteſten Monaten, alſo genau wie unſer
Steinen beſchwertes Dach. Dieſes zwei bis drei Quadrat=leider gegen Singvögel. Es ſind allerdings, wie die neuere prächtiger, friedlicher Kreuzſchnabel im warmen
Winter=
meter große Stangendach war der eigenartige Deckel derNaturforſchung zum Teil bereits feſtgeſtellt hat, nicht ſo neſte.
Marderfalle. Mitten im Gebälk hing nämlich der Köder, ſehr unſere einheimiſchen Sänger, die ihnen zum Opfer
ein friſch geſchoſſenes und hals abgezogenes Eichhorn am fallen, denn die ſind ja im Herbſt meiſt nach Süden ge=Hochzeitsturm. Turmzimmer und Ausſtellungs=
Windfaden. Der einzige Weg zu dieſer Lockſpeiſe war ein zogen, als die aus dem Norden bei uns Winterquartiere
räume täglich geöffnet von 9—12 und 2—5 Uhr.
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Bereit! wiederholte er, das Wort mit einem kurzen,
Anno dazumal.
Wie weit er dort gearbeitet hat, weiß ich noch nichk.
harten, gedämpften Lachen begleitend. Bereit! Das will
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
ich ihm ſchon glauben; nichts zu verlieren gibt’s und viel Sie werden ihn ja ſehen. Wenn Sie in Tilſit angekom=
Von Oskar T. Schweriner.
men ſind, dann iſt unſer anderer Kamerad gewiß auch
zu gewinnen.
Alle Rechte vorbehalten.
Plötzlich packte er den Arm ſeines Kameraden, blieb ſchon in Berlin.
* Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
ſtehen und blickte ihm in die Augen.
So denken wir auch.
(Nachdruck verboten.)
Dann muß ſich ja alles ſofort klären. Ich kann zur
Wäre doch Napoleon ruſſiſcher Kaiſer und Alexander
Und Roſen erzählte, wie es ihm gelungen ſei, den ein Napoleon!
Sache nun nichts mehr tun; ich muß weiter mit der
Anſchein zu erwecken, als ſeien ſie in Rußland geſtrandete
Und ohne eine Antwort abzuwarten, fuhr er fort: Armee. Aber ich werde Ihnen auf den verabredeten Sta=
Schauſpieler. Wie er richtig ſpekulierte, als er auf die
Dann könnte man gegen Alexander kämpfen und mit tionen, ſo gut es geht, Nachrichten zukommen laſſen. Wie
Bergnügungsſucht des Königs Jerome baute, und wie Napoleon. Das wäre eine Freude! Denn Napoleon iſt geht’s in Wiens
groß; ein Genie, dem man ſeine Bewunderung nicht
ver=
die Truppe vor dem König geſpielt habe.
Auch das werden wir erſt in Berlin erfahren.
Und nun haben wir nicht nur Geld, das wir bis jetzt ſagen kann — ſelbſt als Feind nicht. Alexander aber
Dann können wir nichts weiter tun. Sobald ich in
umns nicht getraut hatten, an uns zu tragen — denn wie nun, Herr Kamerad, ich brauche Ihnen nicht zu ſagen,
Kutuſows Nähe bin, werde ich verſuchen, mit ihm in
Ver=
häätten wir, falls wir unterſucht worden wären, jemals wie Alexander iſt. Sie wiſſen gleich mir, auf welche Art
bindung zu treten. Noch eins: Haben Sie von Diebitſch
diie Quelle dieſes Geldes angeben können —, nein, jetzt er uns und unſeren guten König behandelte zu einer Zeit,
eine Mitteilung?
wo wir auf ihn bauen zu können glaubten. Und dieſem
haaben wir auch Päſſe! Und damit iſt uns geholfen!
Jawohl, ich habe ſie bei mir.
Ein Weilchen wanderten ſie lautlos nebeneinander her. Manne und dieſem Volke muß man nun helfen!
Leutnant von Müller blieb mit einem Ruck ſtehen.
Der andere nickte verſtändnisvoll mit dem Kopfe.
Es iſt gut, Herr Kamerad! ſagte ſchließlich Leutnant
Das iſt ſehr gefährlich, ſagte er ernſt. Wo haben
Es iſt das Schickſal, ſagte er dumpf, es gilt das
von Müller, und haben Sie ihn geſprochen?
Sie ſic?
Vaterland.
Ich habe ihn geſprochen — bei Witebsk oben.
Wo ſie niemand findet, lachte Roſen, bewundern Sie
Wieder ſchritten ſie eine Weile ſchweigend, ein jeder
Ihn ſelbſt?
nicht
mit ſeinen Gedanken beſchäftigt.
Kutuſow ſelbſt.
Halt! unterbrach der andere. Sie wollen mir ſagen,
Und morgen geht’s weiter?
Und?
wo Sie das Papier verſteckt haben. Sagen Sie es nicht!
Morgen.
Wenn unſer Plan durchführbar iſt, dann iſt er mit
So ſagen Sie dem Kameraden, der nach Berlin geht, Nicht einmal mir. Und nun wird es das Beſte ſein, wir
Freuden bereit.
Mit ſtarrem Blick ſah Leutnant von Müller vor ſich er möge ſich beeilen. Er wird dort unſeren Kameraden gehen ins Lager zurück und trennen uns ſofort jenſeits
Ferdinand vorfinden — Sie kennen ihn doch?
des Poſtens; wir wollen nicht auffällig werden.
hin, hinüber nach dem dunklen Horizont.,
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Nummer 305.
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Und faſt ſchweigend legten ſie den Weg zurück, den
Ich wage, Majeſtät das zu ſagen, was mein erhabe= und ſo wird es wohl nicht ſchwer ſein, die Abreiſe Eurer
ſie gekommen waren. Kurz ehe ſie den Poſten erreichten,
Majeſtät mit Krankheit und auch mit dringenden
Geſchäf=
blieben ſie einen Moment ſtehen, und dem gleichen Im= ner Kaiſer zu ſagen mir aufgetragen hat!
Und damit griff der Marſchall in ſeine Bruſttaſche ten in Kaſſel zu entſchuldigen. —
pulſe folgend, breiteten ſie die Arme aus und ruhten
Am nächſten Tage trat König Jerome in der Tat
Schulter an Schulter, Wange an Wange — Minuten lang. und überreichte dem König das Papier, welches er von
dem Kurier erhalten hatte. Langſam entfaltete der Kö= die Rückreiſe nach Kaſſel an. Von ſeinen Truppen konnte
Jenſeits des Poſtens trennten ſie ſich.
König Jerome ſaß in ſeinem Zelt und ließ ſich von nig das Blatt, langſam las er den Befehl ſeines kaiſer= er nicht Abſchied nehmen; die waren unter ihrem neuen
ſeinem Adjutanten ein Kapitel aus einem kürzlich in Pa=lichen Bruders, dahin lautend, daß er das Oberkom= Führer mitten in der Nacht zur Verfolgung Bagrations
ris erſchienenen Roman vorleſen. Plötzlich wurden die mando über das achte Armekorps an Marſchall Davout zum Dniepr zu aufgebrochen.
Und Leutnant von Müller kam gerade noch zurecht
ſchweren Vorhänge, die den Eingang zum Zelt bildeten, abzugeben und ſelbſt ſchleunigſt nach Kaſſel zurückzureiſen
um ſeine Abteilung zu erreichen.
zurückgeriſſen, und der General, der bei der Tafel des habe.
Königs Nachbar geweſen war, ſtürzte hinein.
Bläſſe und Schamröte wechſelten ab auf den Wangen
Fünftes Kapitel.
Majeſtät verzeihen, wenn ich ſtöre! Marſchall Da=des Königs.
Etwa eine halbe Stunde hatten Fritz Dögen und der
Aber — aber, ſtotterte er.
vout kommt; eben reitet er den Hügel hinauf. Ich bin
mit Ferdinand angeſprochene Fremde in ernſten
Ge=
vorausgeeilt, um Majeſtät zu warnen.
Faſt ſchien es, als wollte er in Tränen ausbrechen, ſprächen im Tiegarten verweilt. Jenſeits des Branden=
Der König war aufgeſprungen. Dem General ſchoß ſo daß ſelbſt das Herz des Marſchalls, dieſes rauhen Sol= burger Tors trennten ſie ſich; Ferdinand ſcheitt die Straße
der Gedanke durch den Kopf, daß er den König zum
erſten=
daten, gerührt wurde. Er ſchritt auf den König zu und nach dem Achteck zu, während Fritz den Weg nach Hauſe
mal mit ernſter Miene ſehe.
flüſterte mit gedämpfter Stimme:
einſchlug.
Majeſtät, die anderen wiſſen nicht, was in dieſem
Was hat das zu bedeuten, mon genéral?
Als er in die Brüderſtraße einbog, verkündeten die
Papier ſteht; ſie brauchen es nie zu erfahren.
Soweit ich gehört habe: Bagration iſt entſchlüpft!
Glocken der Petrikirche die neunte Stunde.
Und ſich an die Offiziere wendend:
Unſchlüſſiger als bisher, ging er weiter. Faſt zögernd
Bagration? — Entſchlüpft?
Meſſieurs, ich bitte Sie, uns jetzt zu verlaſſen. Ich langte er vor ſeinem Elternhauſe in der Neumannsgäſſe
Der König biß ſich auf die Lippen. Das war ſatal!
habe Seiner Majeſtät verſchiedene Aufträge des Kaiſers an. Die hölzernen, gelb angeſtrichenen Läden der Fenſter
Aber — wie iſt das nur möglich?
zu überbringen. Auch fühlen Seine Majeſtät ſich nicht waren geſchloſſen und mit einem eiſernen, ſchmalen Quer=
Noch ehe der General antworten konnte, trat der recht wohl.
riegel befeſtigt. Aber in den Zimmern brannte Licht=
Marſchall, gefolgt von ſeinen Ofſizieren, ins Zelt. Er kam
Ich fühle mich in der Tat nicht wohl, ſetzte der König, Herzförmig ſtrahlte es durch den Ausſcknitt in dem obegen
gerade zurecht, die Frage des Königs zu hören.
ſich mit der Rechten über die Stirn fahrend, hinzu; und
Teil der Läden.
Das iſt möglich, Majeſtät, wenn man, ſtatt den Feind wer ihn in dieſem Moment ſah, der mochte ſeinen Wor=
(Fortſetzung folgt.)
zu verfolgen, Komödie ſpielt!
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
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Nummer 305.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
Es riecht noch Guhpel umn Amies,
denkt hot, noch Mäcſigoh oder ſowohin, wos ruhiger
Nooch Mandel un Ziddrohne.
is. Un die Verfaſſung hawwe ſe breche wolle, un em
Ein vernachläſſigter
Is gach die Arweit noch ſo mies,
Reichskanzler hawwe ſe die Stellung gekindicht, un lauter
Schnupfen rächt
So dhut ſe ſich doch lohne;
ſo Boſſe.
Die Mutter kennt ſich gor net meh.
ſich oft bitter.
Ja, du liewer, heilicher Himmel, war deß nehdich?
Sie ſorgt for Mann un Kinner,
Naa un dreimol naa! — Un deſſentwege will ich den
Un dovo werd des Portmanneh=
Schlammaſſel gach net weiters ausenanner drete un ich
Vumm Vadder immer dinner.
ſag blos: „Mir lewe in eme nerfjöſe Zeitalter” Zum
Gottes Glick ſtehn mer nu korz vor de Weihnachte, deß
Die Mädcher ſchticke ganz entzickt
ſtimmt de meiſte Menſche verſehnlicher; wann awwer die
Jetzt Gobblihn un ſo Dinger;
Zawerner Geſchicht uff Faßnacht baſſiert weer, allmächti=
Die Biebcher ſchnitze wie verrickt
ger Gott, der Rummel weer gor net auszudenke. Awwer
8.
Sich Bloſe an die Finger.
der holdſeeliche Adventszauwer werd aach den kratzigſte
Es werd geboſſelt Woch um Woch,
Cribbebiſſer im Reichsdag widder gelinder ſtimme, un die
Mer dhut an alles denke,
z Maßnahme, die wo mer gege Zifill un Milledehr ergriffe
7
Un gans mecht jeszt dem annern doch
hott, werd die Kwehrdreiwer endlich befriedriche.
Zu Weihnacht ebbes ſchenke.
Ja, der Adventszauwer! Wos der uff die Menſche
g
vun Eifluß is, deß ſoll mer gor net glaawe. Zum Bei=
Nach unſer Kaafleit nooch de Reih,
I,24238
Höſé30Pfgſchbiel mei Staarösche. Die is vun ere Liewenswerdich=
Ob Große odder Klaane,
keit, daß mer’s als emol ganz unhaamlich werd; awwer
Die hawwe aach ihrn Kram im Blei,
die Belsgannidhur krickt ſe doch net. Un unſer Laaffraa,
Mer ſoll es gor net maane.
die Kratzberſcht, die wo ſunſt bei de kleenſte Arweit de
Briehinkels Sunndags=
Sie ſtelle Mann for Mann ihrn Manx,
ganze Haushalt uff de Kobb geſtellt hott un hott immer
Die Schubladiſtekibbe,
geſagk, for die ſchäwiche zehe Mark de Monat ſollte mer
Noochmitdags=Bedrachtunge.
Un daß mer hier wos leiſte kann,
uns e anner ſuche, die wo unſern Dreck feege un de Schum=
Dodra is net zu dibbe.
Mir lewe in eme uffgeregte Zeitalter. — Woro mer’s mel mache dhet; alſo unſer Laaffrag, kann ich Ihne ſage,
die is ſo waaſch wie Backſtaakees un leßt ſich ziehe wie
merkt. — Awwer deſſentwege werds doch Weihnachte.
Die Erker die ſin dekeriert
Adventszeit, oh du lieblich Zeit.
— Die verlodderte! Gummieelaſtigumm; mer muß ere die himmelsbeſte Wort
Vun owe bis erunner,
Johreszeite. — Un wos mer dagege dhu kennt. — Mangel gewe, ſunſt dhet ſe gor net uffheern zu ſchaffe. Dodebei
Un ſin der Eich errausſtaffiert
an Iwwerfluß im Portjuchhä. — Des Finanzſchenie im hott ſe neilich ſo beilaifich falle loſſe, ſie kennt’s gor net
Zu ſehenswerte Wunner;
verſteh, daß ſich die Herrſchafte” (ſunſt ſeegt ſe immer
Landdag.
E jeder Lade is e Zier,
Ich glaab ganz beſtimmt, wann mir, die wo mir „des Kohr”) die Mieh mache un kaafe die Kriſtkiuncher
Gemacht, wie vum Kunndidder,
ewe lewe, emol e paar hunnert Johr dod ſind, und wann ſelbſt; ſie weer net ſo unverſchemt, ſie dhet deß vun ihre
Un alles ſtrahlt vun Goldbabier
mer den neie Waldfriedhof nooch Wolfskehle verlege muß, Herrſchaft gor net verlange; ſie weer ſchun mit Geld zu=
Un aach vun Silwerflidder.
fridde, fuffzeh. zwanßig Mak un ſo, die dhete’s ſchun. —
un de Haubtbahnhof nooch Grieſem; ich glaab. dann
nennt mer unſer Zeitalter „des nerveſe Zeitalter” Un unſer Milchmann der wo ſunſt immer reſſeniert hott.
Die Nacht, die werd zum hellſte Dag;
Un mit Recht, indem weil ewe die Menſchheit ſo uffgeregt weil er wege zwaa Schobbe Milch drei Drebbe hoch eruff
Was ſteert, dhut mer entferne,
is, daß mer maane kennt, es hett jeder aanzlinge for ſich muß, der kimmt jetzt gelaafe wie e Wiſſel un dhut die zwaa
Un neie Strimbcher kumme aach
mindenſtens e paar Brobäller im Herrn un en Modohr Schobbe ſo gut meſſe, daß mer beinoh als aa un dreivertel
Uff unſer Gasladerne.
Schobbe krieje. — Aach die Weſchfraa, des Weckmädche, de
im Bauch, der wo jeden Aageblick äxblodiern kann. Wege
Un geht Eich aach der Lichteffeckt
iedem Dreck wolle die Menſche ewe verzwazzele un Metzjerborſch, die Gemiesfraa un weer noch all in nehere
Barwariſch in die Kreide,
kumme aus em Haische un ſtelle die Welt uff de Kobb. Beriehrung mit unſerm Haushalt ſteht, die leijern ſich aus
Wann mer nor wos domit bezweckt,
Un hinnenooch is de Sack de Bennel net wert. Aus jedem lauter Gefelligkeit e Baa aus. Ja, ja, die Adventszeit . . .
So will deß nix bedeite.
Floh macht mer en Dunnerſchlag un aus jeder Mick en
Elefant. Vor lauter Iwwerdreiwungsſucht mache ſich die
Adventszeit, oh du lieblich Zeit,
Wos Frankfort kann, kann Darmſtadt aach!
Leit ſo dorchenanner, daß ſe net mehr wiſſe, ob ſe e Bub
Voll haamlichem Gemunkel;
Deß werd Eich jetzt bewieſe;
odder e Mädche ſind. Deß hott mer beiſchbielsmeßig bei
Du hillſt die Erd jetzt weit un breid
Nu loßt Eich awwer ohne Frag
dem Zawenerer Fall emol widder deitlich geſehen. Do ſin
In ſoe mieſtiſch Dunkel;
Aach net die Mieh verdrieße:
Un aus de Wolke guckt evor
Ausdrick gefalle wie „'s is alles kabbod” un „Die Schrek=
Kaaft ei! Kaaft ei!! Un heert die Bitt,
kensherrſchaft in Zawern” un „Milledehrdickdadhur” un
Deß Kriſtkind ſchun allmehlig,
Ihr Bauern un ihr Städter,
ſo. Im Reichsdag hawwe ſe Redde gehalte, daß mer vor
Un haamlich geht vum Mund zum Ohr
Un bringt des need’ge Klaageld mit
lauter Angſt und Grußele ſchun ans Auswannern ge=
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
Seite 25.
dann wer mer vallicht peditionsmäßig beim Her unge. Waurs alſo dann Winter wert, wiſſ Se, wem Se
Ja, nehmlich deß Wetter. Alſo da mag aaner ſage, Petrus vorſtellig worrn; deß is e eiſichtiger Mann un der deß zu verdanke hawwe.
was er will, awwer wann deß net bald en winterliche hett dene Schlingel emol uff de Kobb ſchbucke kenne.
Freilich, am Wetter liggt’s ja net ganz alla; man muß
Aſtrich krickt, hawwe die Konfektzionsgeſchäfte, un die Belz= Awwer daß die Lausbuwe deß ganze Johr e Masgerahd
un Klaaderhennler widder des Noochgucke. Dene hawwe ufffiehrn, un de Winter verklaad ſich als Friehling, un dehalt aach ſchun emol ins Portſuchhä greife. Un dodro
haberts nu gach; dann warum? Die Leit, wo Geld
nu die vier Johreszeite ſchun des ganze Johr des Geſchäft! Summer als Herbſt, deß is doch kaa Art.
verpuſcht. Ich, wann ich Konfektzionsgeſchäft weer, odder
Agenumme, mir hette jetzt des Wetter, deß wo mer hawwe, gewe kaans aus, un die Leit, wo’s gerne ausgewe
Klaaderhennler, oder Belzgeſchäft, ich hett ſchun engſt beiſchbielsmeßig im Abril gehatt hawwe, do dhet die Sach dhete, hawwe kaans! — Allerdings hott jo de Herr
Land=
emol e Proteſtverſammlung eiberuffe, wo die unbott= ganz annerſter flutſche; do dhete ſich die Leit Schlittſchuh dagsabgeordnete Brauer in de zwatt Kammer gemaant,
mäßige Jahreszeite mol geheerig de Krage rausgemacht kaafe, un Winteriwwerzieher, un Stauche, un Ohrn= mit zwaadauſend Mak kennte gach ſtudierte Beamte in de
Stadt erumkumme. Awwer de Herr Brauer is e
Finanz=
hette krickt. Valleicht hett mer aach emol e Dringlichkeits= klabbe un Belzkrage un ſo. Awwer wann die Weihnachte
afrag an de Herr Reichskanzler richte kenne: Iſt es dem emol erum is, dann ſage ſe, jetzt braiche mer des Zeick ſchenie, un mit wos do erſt unſer Mittel= un Unnerbeamte
Herrn Reichskanzler bekannt, daß die vier Jahreszeiten aach nei mehr. Freilich, wann’s noochher im Abrill un auskumme mißte, deß hott er gottſeidank net verrote;
mit Namen Friehling, Summer, Herbſt und Winter, im Mai widder losgeht, un es friert Staa un Baa zſamme, jedenfalls is es awwer ſo wenig, daß ſe domit de Jund
in der ungebiehrlichſten Weiſe den ordnungsgemäßen Ka= dann merke ſe erſt, daß ſe widder die Gebritſchte ſin, un fiehrn kennte bis nooch Hentebach, Gottſeidank ſitzt awwer
lenderbedrieb ſtören, un was gedenkt der Herr Reichs= ärjern ſich, daß ſe ſich zum Kriſtkindche en Pannerama= de Herr Brauer net allaa in de zwatt Kammer, un es is
kanzler dadagegen zu dhun? — Un wann de Herr Beth= Strohhut gekaaft hawwe anſtatts e Belzkabb, die, wo ſe demgemäß zu hoffe, daß mer unſere Beamte nu endlich
mann Hollweg in ere fimiſtündige Redd ſich net klibb un eventunell gach noch im Jnni uffſetze kenne. — No, ich geregelte Gehaltsverhältniſſe zum Kriſtkindche beſcheert,
klor, un ohne bizandieniſche Beigeſchmack, geaißert hett, will emol die Sach briffadiem in die Hand nemme un damit aach e klaaner Sege devo uff unſer Geſchäftswelt
do hett mer ewe e paar Mißdrauensfohdimmer losgeloſſe. will emol e Herrn Petrus perſenlich e paar Zeile ſchreiwe, abfellt.
Needig wer’s, waaß Gott.
Un wann die nu aach, wie gewöhnlich, nir gebadd hette, valleicht hilft deß mehr, wie die ganze Wetterbroffezei=
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
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ſalt uns die hohe Zahl der Geſchlechtstranten (Malum ſKoſtſpieligkeit der Heilung der Kräße Ausgaben
verur=
vereum) 37 und der an Krätze leidenden Perſonen 50, auf. ſachte; ſo im Jahre 80 Gulden.
Aus Darmſtadts Vergangenheit. Der Arzt fügt ſeiner Krankentabelle folgenden Vericht
Zum Schluſſe ſeines Berichtes ſagt der Arzt
noch=
mals, daß er ſeinem Amte mit Vergnügen vorſtehen wolle,
hinzu:
Die gute alte Zeit.
„Die Anzahl der Kranken und beſonders die Wichtig= wenn obige Mißſtände behoben würden.
„Die gute alte Zeit iſt verſchwunden, und ſie kehrt
Polizeiinſpektor Frey, Sekretär der Polizeideputation,
niemals wieder,” ſo hört man in unſeren Tagen vielfach keit vieler Krankheiten ſind Beweiſe genug, daß die
Auf=
ältere Leute ſprechen. Dabei iſt zu fragen wo, wann und ſicht auf gute Ordnung, ſowie die Sorge für Reinlichkeit für der dieſen Bericht zuerſt las, war ſehr aufgeregt und
er=
wie dieſe gute Zeit beſtanden hat! Ein Kenner der Ge=dieſe Anſtalt unzertrennliche Bedingungen ſind.‟ Daranſtaunt über dieſe Zuſtände. Er berichtet ſeiner Behörden
ſchichte antwortet: „Eine gute alte Zeit in ausſchließ= fehle es aber, und er bemühe ſich, während ſeiner Dienſt=„Wenn die darin angeführten Beſchwerden auch nur zur
lichem Sinn, hat es niemals gegeben. Nur in der Er=zeit, der eingeriſſenen Gebrechen abzuhelfen, da er es aber Hälfte gegründet ſind ſo würde es unwiderſprechlich ſein,
innerung alter Leute, denen alles aus der Jugendzeit in allein nicht fertig bringe, bittet er Großh. Polizeideputation, daß das Großherzogliche Spital eine Anſtalt dieſer t
roſigem Lichte erſcheint, beſteht ſie fort. Alle Zeiten waren ihn darin kräftig zu unterſtützen, im anderen Falle ſei er iſt, wie ſie nirgends beſteht, und die vor vier Jahren auf
gleich gut und ſchlecht. Wo Licht iſt, da iſt auch Schatten. nicht mehr in der Lage, ſeine Dienſte dem Hoſpital ferner dem Exerzierplatz erbauten Baracken zur Aufnahme und
Verpflegung der kranken gefangenen Feinde würden als
Die Menſchen waren vor 50 bis 100 Jahren wohl ein= zu widmen!
Herr Dr. Büchner rügt folgende ungeheuerlichen Miß= würdige Nachbarn dieſer Anſtalt recht gut beſteßen
facher, beſcheidener, genügſamer und vor allem zufriedener,
können.
aber beſſer, religiöſer und gebildeter, wie die Menſchheitſtände und bittet um deren Abſtellung:
Deswegen mag ich dieſe Beſchwerden auch nicht ein=
1. Die Kranken gehen willkührlich bei Tag und Nacht
unſerer Tage, waren ſie nicht. Dieſe Zeit hate auch ihre
vielen Schäden, die aber bei dem Mangel einer Preſſe nie in die Stadt, kaufen ſich Speiſen und Getränke, laſſen ſich mal zur Hälfte nicht einmal zu einem Hundertteil glauben,
in die Oeffentlichkeit drangen. Heute, im Zeitalter des aber auch von auswärtigen Perſonen ſolche zutragen, wo= denn es wäre doch wahrlich zu arg.”
Sonderbarer Herr! Er muß, es aber doch geglaubt
unbeſchränkten Verkehrs auf Land, Waſſer und in der durch die Geneſung verhindert und die Spitalkaſſe ſehr
be=
haben, denn er ſagt darauf, daß eine Verbeſſerung ſchleu=
Luft, der vielfachen ſtaunenerregenden Erfindungen und laſtet wird.
2. In den Räumen des Spitals finden an Sonn= und nigſt geſchehen müſſe, denn es müſſe doch wahr ſein, was
der ſozialen Errungenſchaften, aber auch der großen
reli=
giöſen und ſittlichen Schäden, wird wohl kein Vernünftiger Feiertagen, ſowie bei Regenwetter Zuſammenkünfte von der Anſtaltsarzt berichte.
nicht im Spital befindlichen Handwerksburſchen und Ar=
Er bietet ſich Großh. Polizeideputation an, die
Zu=
die alte gute Zeit zurückwünſchen.
Ich habe in einem Archiv ein Aktenſtück gefunden, das beitern mit Mägden ſtatt. Sie vollführen großen Unfug, ſtände zu unterſuchen und abzuſtellen.
in allen ſeinen Teilen ein Bild gibt, von der Rückſtändig= dadaurch wird die Ruhe der gefährlichen Kranken geſtört
Der Vorſtand der Polizei, Siebert, bemerkt dazu: „Die
keit der alten Zeit, das bei den Freunden derſelben, den und die Stuben werden verunreinigt.
Vorſchläge des Herrn Dr. Büchner an die P.=D. ſprechen
Glauben an ihre Vortrefflichkeit etwas erſchüttern wird.
3. Im Spital kommen die Kranken unter ſich, männ= für ſich ſelbſt, ja es ſoll mich freuen, wenn auch endlich
Es iſt dies ein Bericht des Medizinalaſſeſſors Dr. Büchner,liche ſowie weibliche, in den Krankenſtuben zuſammen, einmal dieſe wichtige Anſtalt in eine beſſere Ordnung
ge=
vom Jahre 1817, den er als Arzt des Großh. Hoſpitals, was öfters zur Folge hat, daß kaum von anderen Krank= bracht wird und ſich Herr Inſpektor Frey der Sache
unter=
dahier, an den Vorſtand erſtattete. Ehe wir aber auf deſſen heiten geheilte Perſonen geſchlechtlich krank werden; ſie zieht. Die Schweinerei ſoll enorm ſein, wenigſtens bin
Inhalt näher eingehen, ſei uns geſtattet, einiges über dieſe müſſen in der Anſtalt zurückbehalten werden und auf dieſe ich verſichert worden, daß manche arme Bürger deshalb
Anſtalt, zum beſſeren Verſtändnis des Leſers, zu berichten. Art werden dem Hoſpital nochmals große Koſten ver= einen Abſcheu vor dem Haus hätten.”
Das Großh. Hoſpital in der Grafenſtraße wurde im urſacht.,
Die Schuld an allen dieſen Mißſtänden trug offenbar
4. Das Tabakrauchen iſt in den Krankenſtuben all=
Jahre 1806, nachdem das alte am Beſſunger Tor baufällig
die Polizeideputation, die es an Aufſicht fehlen ließ. Man
und unzulänglich geworden war, von der Polizeideputa= gemein; dasſelbe iſt für Bruſtkranke läſtig und ſchädlich,
ſuchte nun zur Ablenkung einen Sündenbock und fand ihn
tion, der dasfelbe unterſtand, erbaut! Es hatte eine drei= dabei wird auch die Luft verpeſtet und der Qualm be= in dem Spitalmeiſter Arnold. Er wurde beſchuldigt, ſeiner
fache Beſtimmung: als Pfandhaus, Krankenhaus und ſchmutzt die Wände, die Fenſter und das Bettzeug.
Pflicht nicht nachgekommen zu ſein, doch er wehrte ſich
Armenhaus, unterſtand aber nur einer Verwaltung. Hinter
5. In den Räumen des Spitals herrſcht eine große
dem Hauſe zog ſich ein ſehr großer Garten hin, der mit Unreinlichkeit. Der Arzt bittet, daß dem Spitalmeiſter tapfer, indem er darauf hinwies, daß er ſo ſchlecht bezahlt
werde, daß er genötigt ſei, nebenbei Oekonomie zu treiben,
Gemüſe und Obſt bepflanzt wurde Ein anderer Teil von Arnold anbefohlen werde, für die Reinlichkeit mehr Sorge Auch ſtehe er ganz allein, er habe keine Krankenwärter,
demſelben wurde als Arbeitsplatz der Inſaſſen des Armen= zu tragen; ſo ſei es notwendig, daß wenigſtens alle
keine Hilfsperſonen zum Reinhalten des Hauſes.
Das=
hauſes benutzt. Das gleichzeitig mit dem Hoſpital neben= Monate (!) Gänge und Treppen mit friſchem Waſſer
ge=
ſelbe habe aber auch keine entſprechende Küche, vielen
an errichtete Gefängnis, hatte Hof und Brunnen mit ihm flößt werden, wozu er ja immer ſkabiöſe oder andere Kranken werde auf Verlangen das Koſtgeld gegeben, das
gemeinſam.
Mädchen zur Verfügung habe.
ſie in der Stadt in Branntwein umſetzen. Arnold bittet
Ein Krankenhaus im modernen Sinn, als Zufluchts=
Eine große Plage für das Spital war die Krätze; um entſprechendes Wärterperſonal, dann werde er ſchon
ſtätte der Kranken aller Art und aller Stände, war daslitten doch im letzten Jahre 26 Prozent aller Kranken er
Hoſpital nicht; es nahm nur die kranken Dienſtboten, Hand= dieſem Uebel. (Die Krätze hat ihren hauptſächlichen Nähr= Ordnung ſchaffen.
Die Polizeideputation verordnete nun, daß die
beſſe=
werksgeſellen und Ortsarmen auf. Einem Darmſtädter boden in der Unreinlichkeit und Unterernährung; heute iſt
Bürger wäre es nie eingefallen, bei Krankheiten im Ho= ſie in den Krankenhäuſern ganz in den Hintergrund ge=ren Kranken den Hilfloſen die Arznei reichen ſollten. Die
weiblichen Kranken ſollten eine Wärterin bezahlen, im
ſpital Hilfe zu ſuchen, dafür hatte er einen zu großen treten.)
Herr Dr. Büchner ſagt von ihr: „Den angegebenen Falle eine ſolche notwendig ſei. Zur Reinhaltung des
Widerwillen dagegen. Kommen wir jetzt zur Sache.
Medikus Dr. Büchner war von der Polizeideputation auf=Gebrechen muß ich noch den wichtigſten Umſtand hinzu= Hauſes könne der Spitalmeiſter die Mädchen heranziehen
gefordert worden, einen Bericht über den Zuſtand des fügen, daß es ſchon häufig der Fall war, daß Perſonen, die im Hauſe ſeien.
Hoſpitals zu erſtatten. Er reichte eine Tabelle über die die bei ihrer Aufnahme ins Spital nicht mit Krätze be=
Die Sache ſcheint wie das Hornberger Schießen
aus=
im hieſigen Bürgerhoſpital behandelten Geſellen und haftet waren, mit dieſer aber bald nachher oder nach ihrer gegangen zu ſein denn in den Akten iſt von weiteren Maß=
Dienſtboten ein und begleitete ſie mit ſehr intereſſanten Wiedergeneſung behaftet wurden, welches darin ſeinen regeln, welche Dr. Büchner zur Beſſerung der ſchweren
Ausſtellungen. Im Jahre 1816 waren im Hoſpital 189 Grund hat, daß ſämmtliche Spitaleffekten gleichſam mit Mißſtände vorgeſchlagen, nicht mehr die Rede. Es ſcheint
Kranke behandelt worden, wovon 16 ſtarben. Von ihnen Krätze infiziert ſind.
beim alten geblieben zu ſein. Die gute alte Zeit des
Utten unter anderem 6 an der Lungenſchwindſucht, 10 am
Solche Perſonen konnten alſo nicht entlaſſen werden, Schlendrians nahm das alles, als etwas Unabänder=
Gaſtriſchen Fieber und 9 am Fieber catarrhalis. Beſonders bis auch ſie von dieſem Uebel befreit waren, was bei der liches, mit Gleichmut hin.
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2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
38 305.
Sonntag, 14. Dezember.
1915.
Jahe ſoler entſtnden ſin Un 1and wuden die eiſen berzlichen Daue der zalleich eiſhienenen Zuberericlet
Hören Fie auf zu huſtent
Zylinderuhren gebaut. Während bis dahin die Herſtel= ſich der Vorſitzende des Gewerbevereins, Herr Stadtver=
Ein Hausmacher Huſtenſirup, wie man keinen
lung der Taſchenuhren die Arbeit eines einzelnen Man= ordneter Sames, mit warmen Worten beſonders an,
beſſeren fertig kaufen kann.
nes war, ſetzte nun die Teilarbeit ein es entſtand die
Erkältungen ſuchen um dieſe Jahreszeit faſt jedermann Taſchenuhreninduſtrie, zunächſt in der Schweiz, dann auch
Vermiſchtes.
heim, faſt alle von uns haben mehr oder weniger mit in Amerika, in Silberberg in Schleſien, in Glashütte in
Huſten zu ſchaffen. Wohl iſt dieſer Huſten meiſtens gering= Sachſen uſw. Aus einem Lurusgegenſtand wurde die
S.K. Angenehme Hauswirte. Der böſe, ewig
fügiger Natur; wenn man ihm aber keine Aufmerkſamkeit Taſchenuhr nun ein wichtiger und notwendiger Gebrauchs=ſteigernde Hauswirt iſt ſchon beinahe ſprichwörtlich
ſchenkt, dann verſchlimmert er ſich häufig überraſchend artikel. Immer mehr wurde die Taſchenuhr vervoll= geworden, und taucht hier und da immer wieder in den
ſchnell, und zur Lungenentzündung oder gar Schwindſucht kommnet. Die Gehäuſe brauchten nicht mehr ſo dick ge= Witzblättern auf. Aber es gibt auch liebenswürdige
ſt es dann nicht weit. Unſer Heil liegt da in der recht= baut zu werden, ſondern nahmen eine flachere Form an.Exemplare dieſer Spezies. Und über einige derſelben
zeitigen Vorbeugung. Wenn Sie ſich daher eine leichte Da der Schlüſſel leicht verloren ging, ſo baute man den weiß eine engliſche Zeitſchrift manches Rühmliche zu be=
Erkältung geholt haben oder „ein bißchen huſten”, dann laſ= Schlüſſel gleich in die Uhr. Eine Uhr mit ſolchem Auf=richten. Da iſt zunächſt eine Großgrundbeſitzerin in
Neu=
ſen Sie ſowas beileibe nicht anhängen, ſondern begegnen zug am Bügelknopf nennt man zu „deutſch” eine „Remon= York, die ſich zu einem Ideal kinderreicher Familien ent=
Sie der drohenden Gefahr durch die Anwendung eines tofruhr‟ Der Redner zeigte und erläuterte an Lichtbil= wickelt hat. Sie hat ein großes Muſterwohnhaus vor
wirklich guten Huſtenſirups. Den ſtellt man ſich am beſten dern die Teile einer auseinandergenommenen modernen kurzem errichten laſſen, das ausſchließlich für Mieter mit
und billigſten wie folgt ſelbſt her: Beſchaffen Sie ſich in Ankeruhr, zuſammengeſetzte Werke, Federhäuſer, Spiral=zahlreicher Familie beſtimmt iſt. Hier lautet der
Wahl=
der nächſten Apotheke 60gr. dreifach konzentrierten Anſy. federn, Zylinder mit Unruhe, erklärte den Unterſchied der ſpruch: „Säuglinge bevorzugt!” und jede einzelne Etagen=
Stellen Sie ſich zuhauſe einen einfachen Sirup her, indem Zylinderhemmung und der Ankerhemmung und ging dann wohnung in dieſem Muſterhauſe iſt dieſem Grundſatz ge=
Sie 250 ar, weißen geſtoßenen Zucker in ein Viertelliter zu den Leiſtungen der Taſchenuhr über, eine modernemäß eingerichtet. Das geſamte Gebäude iſt feuerfeſt, und
heißem Waſſer auflöſen, und fügen Sie dem die obige Schnellzuglokomotive dabei in Vergleich ziehend. Eine in dem Hausflur iſt ein großer Raum zum Aufbewahren
Menge des dreifach konzentrierten Anſy hinzu. Man miſcht ſolche läuft durchſchnittlich 250 Kilometer und gebraucht von Kinderwagen abgeteilt. Jede Abteilung hat ihren
das Ganze durch gründliches Schütteln und nimmt davon dazu ungefähr 3 Stunden, dann hat ſie eine längere Ruhe= eigenen Dachgarten als Spielplatz für die Kinder, und die
viermal täglich ein bis zwei Teelöffel voll ein. Das gibt. pauſe, wird geſäubert und friſch geölt. Eine Taſchenuhr Gärten ſind ſämtlich mit Drahtnetzen umgeben, damit kein
ſofortige Linderung und begegnet jeglicher Neigung einer arbeitet Tag und Nacht, jahraus, jahrein ohne jede Pauſe. Unglück paſſieren kann. Dieſe Dame machte ſich darum zum
einfachen Erkältung, ſich in etwas Schlimmeres zu entwir= Nehmen wir einmal an, die Unruhe würde ſich nicht hin= Schutzengel kinderreicher Familien, weil ſie erfahren hatte,
keln. Sehen Sie aber darauf, daß Sie wirklich 3fach konzen= und herbewegen, ſondern ſie würde in einer Richtung in wie vielen Häuſern Eltern mit allzu viel „Anhang”
trierten Anſy bekommen, der gewöhnliche wirkt zu lang=auf ihrem Umfange weiterrollen, ſo würde ſie in 24 Stun= abgewieſen werden. Ihre Wohnungen ſind denn auch ſtets
ſam, um einen merklichen Einfluß zu erzielen. (VIII,26046 den einen Weg von 36 Kilometern zurücklegen. Das iſt ſehr begehrt, und ihre Menſchenfreundlichkeit iſt nebenbei
für einen Fußgänger immerhin ein anſtändiger Tages= auch noch höchſt einträglich — abgeſehen von dem
Glorien=
marſch: In 3 Jahren und 16 Tagen würde ſie es fertig=ſchein, den ſie ihr einbringt! Ein anderer Amerikaner
ver=
bringen, unſeren Erdball einmal zu umkreiſen. Dasſelbe mietete ſeine Wohnungen nur unter der Bedingung, daß
Vorträge.
leiſtet eine Achſe, deren Laufſtellendurchmeſſer nicht mehr alle ſeine Mieter und deren Dienſtboten im Hauſe nur
— Im Ortsgewerbeverein hielt am Frei=beträgt, als den zehnten Teil eines Millimeters. Wei=Stiefel mit Gummiabſätzen trügen Aber dieſe
Gummi=
tag abend Herr Hofuhrmacher Karp einen Vortrag mit tere Lichtbilder führten in die Werkſtatt des Uhrmachers,abſätze bezahlte er alle aus eigener Taſche, und unter dieſen
Lichtbildern über „Das Weſen der Taſchenuhr! in Fabrikſäle uſw. Schließlich zeigte der Redner die Her=Umſtänden ließen ſich die Mieter die Bevormundung
ge=
von deren Erfindung an bis zur heutigen ſtellung eines der wichtigſten Teile der modernen Anker=wiß nicht ungern gefallen. Er erſparte ſich dadurch vielen
Zeit‟ Der Redner ging zunächſt kurz auf die Geſchichte uhr, der Kompenſationsunruhe. Es iſt die höchſte Präzi=Aerger, denn nun konnte ſich niemand bei ihm beklagen,
der Taſchenuhr ein. Es iſt einwandfrei feſtgeſtellt wor= ſionsarbeit notwendig. Der Redner ſchloß ſeine Ausfüh= daß auf den ſteinernen Treppen, den Korridoren und oben
den, daß die erſte Taſchenuhr von dem Nürnberger Peter rungen mit der Mahnung, ſich mehr für die Zeitmeſſer in den Wohnungen zu laut getrampelt würde. Noch frei=
Henlein ungefähr um das Jahr 1500 angefertigt worden zu intereſſieren, damit die Legende von dem „Hinein=gebiger war ein engliſcher Hauswirt der jüngſt an einem
iſt. Als eine der älteſten Taſchenuhren wird ein Stück blaſen” die dem Uhrmacher von dem Publikum ſo gerne Feiertage 200 Kinobilletts an ſeine Mieter verteilte. Bei
im Germaniſchen Muſeum in Nürnberg bezeichnet, das angedichtet wird. endlich einmal zerſtört wird.
einem Großfeuer in Chikago, durch welches 83 Familien
ttwa aus dem Jahre 1510 ſtammt. Es hat die Geſtalt
Reicher Beifall lohnte die trefflichen und leicht ver= obdachlos wurden, erhielt jede derſelben von ihrem
Haus=
einer runden Doſe. Die Nürnberger Eierlein, die man ſtändlichen Ausführungen des Herrn Vortragenden, dem wirt 400 Mark geſchenkt, um den erſten Bedürfniſſen
ab=
ſange für die älteſten, Taſchenuhren hielt ſollen erſt 50 die Anweſenden mit großem Intereſſe folgten Dieſem helfen zu können.
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[ ← ][ ][ → ]
Nummer 305.
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Die Schweiz überraſcht uns mit einer Wohltätigkeits= Grundſtücksbeſitzer bis zum Walde entgegenkommend.
* Endlich ſind ſie da, die in allen Sammlerkreiſen marke, die bereits mit dem 1 Dezember Gültigkeit hatte. Denn durch die Erbreiterung und die ordnungsmäßige
ſir gſt mit Ungeduld erwarteten neuen niederländiſchen Dieſes Poſtwertzeichen, ein Hochrechteck darſtellend, führt Herſtellung der Straße (Kleinpflaſter, erhöhte Fußſteige,
ſubiläumsmarken. Fürwahr — die niederländiſche Re= das Bruſtbild der Helvetia mit dem Matterhorn im Hin= doppelte Baumallee) würde nicht nur für Tauſende von
ſierung wußte alle Sammlerherzen mit einer Langmut auf tergrunde und zeichnet ſich ſonſt durch hellgrünen Aufdruck Fußgängern ein angenehmer hübſcher Weg nach den ſüd=
Folter zu ſpannen, die ſelbſt den beſtbeanlagteſten auf weißem Papier aus. Die Marke koſtet im Verkehr lichen Wäldern geſchaffen, ſondern die an der Straße ge=
Illegmatiker aus dem Gleichgewicht bringen konnte. Die 10 Cent mes, hat aber nur einen Frankierungswert von legenen Hofreiten und Grundſtücke würden auch an Wert
usführung dieſer Jubiläumsmarken im Hochrechteck iſt 5 Centimes. Der Ueberſchuß dient humanitären Zwecken, gewinnen. Sache der Stadt= und der Kreisverwaltung
Lnz eigenartia; das Mittelſtück zeigt im Proſil von rechts denn er kommt einem Wohltätigkeitsfonds zugute, der die iſt es, hier baldigſt beſſernde Hand anzulegen.
ch links blickend abwechſelnd das Kopfſtück der Könige Bekämpfung der Tuberkuloſe unterſtützt. Die Aufſchrift
Civis.
ilhelm I., II., III. und der Königin Wilhelmina, und lautet: „Pro Juventute=Helvetia=Pro 10 Cent. 1. XII.
unmittelbar M. bilden., Das 13—28, II. 14‟ Eine Fülle recht intereſſanter Neuheiten
arunter befindet
Die Halteſtellen „Steinberg” und „Sportplatz” be=
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Schaubek=Album, wird vorausſichtlich noch vor Jahresſchluß alle Sammler finden ſich ſeit Beginn der feuchten Witterung in einem
lia die Jahreszahl
Verlag von C. F. in Bewegung halten und auf den weiteren Umfang des Zuſtande, der dringende Abhilfe erheiſcht. Wir richten an
1§ 3 bis 1913. Die
Lücke, G. m. b. H. Schaubek=Albums nicht ohne Einfluß bleiben.
lußere
Umrah=
die Stadtverwaltung die Bitte an dieſen Halteſtellen der
in Leipzig, führt
nung iſt etwas
elektriſchen Straßenbahn in gleicher Weiſe wie an den
dieſe Marken, wie
berladen und läßt
ger
Halteſtellen „Ohlyſtraße” und „Schießhausſtraße‟
wir zu unſerer
Stimmen aus dem Publikum.
ſes Bild gedrückt
pflaſterte Zugänge zu ſchaffen, damit die Fahrgäſte nicht
Ueberraſchung
feſt=
ſcheinen. Sonſt
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion gezwungen ſind bis an die Knöcheln im Schmutz zu
ſtellten, bereits in ſeinerlei
Verantwortung=
für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
np die Marken
waten, um den Wagen zu beſteigen.
ſeiner kürzlich er=
Preßaeſenes in voſlem Unfange der Einſender
verantwortlich=
lüöſch zu nennen
Mehrere Fahrgäſte.
ſchienenen neuen
— Die Fahrbahn des zwiſchen Herdweg und Böllen=
Ind verſprechen,
36. Auflage auf. falltor gelegenen Teiles der Nieder=Ramſtädter Straße be=
2
t jede Samm=
Auch der Farben= findet ſich jetzt wieder in einem äußerſt ſchlechten Zuſtand.
Man kann ſchon ſeit längerer Zeit beobachten, mie
lung eine Zierde
wechſel aller 12 Es liegt uns fern, den betreffenden Kreisſtraßenwärter von dem alten Bahndamm der früheren Main=
Neckat=
bertſtufen läßt auf ſorgfältige Vorbereitungen ſchließen. etwa dafür verantwortlich zu machen. Nein, die Beſchaf= Bahn nach Arheilgen zu, der Geleisſchotter (Steine)
abge=
ie Marke zu 2½ Gent trägt grünes, 3 Eent gelbes, fenheit der Straße ſelbſt und die für den elektriſchen Bahn= hoben und durch Fuhrwerke weggefahren wird. Dieſer
Cent rotes, 10 Cent graues, 12½ Eent violettblaues, Verkehr, den Fuhrwerks= und den regen Automobilverkehr Bahnkörper liegt außerhalb der Stadt; da ſtehen keine
Cent braunes, 25 Cent blaues, 50 Cent gelbgrünes, ganz unzureichende Breite der Straße ſind die Urſachen Wohnhäuſer und ſpielen oder treiben auch Kinder keinen
Gulden weinrotes, 2½ Gulden violettes. 5 Gulden des mangelhaften Zuſtandes. Wenn man bedenkt — und Unfug, wie es auf dem früheren Odenwalddamm
tag=
hromgelbes und 10 Gulden orangegelbes Gewand.
darauf ſei hier ganz beſonders hingewieſen —, daß der täglich der Fall iſt. Eben iſt eine Jahreszeit, wo es mor=
Ungarn, die Kornkammer Oeſterreichs, tritt letzthin Fußgänger den öſtlichen Fußſteig zurzeit wieder nicht be= gens lange dunkel iſt, die vielen Arbeiter und Fuhrwerke,
Ant Wohltätigkeitsmarken an die Oeffentlichkeit, nur nützen kann, ohne daß ſeine Kleider von dem durch die welche morgens früh ihre Arbeitsſtelle aufſuchen müſſen,
rfen die intereſſierten Kreiſe die Erwartungen nicht vorbeifahrenden Automobile bis zur äußerſten (öſt= ſind tagtaglich in der Lage, ſich durch die von Kindern
ilzu hoch ſpannen. In Form der belgiſchen Sonntags= lichen) Kante des Fußſteiges geſchleuderten „Chauſſee= heruntergeworfenen ſpitzen Steine und Glasſtücke
Scha=
harken tragen die neueren ungariſchen Marken mit Tu= ſchmutz” vollſtändig beſudelt werden, ſo braucht man kaum den zuzufügen. Wen kann man dafür haftbar machen?
ülvogel und Steſanskrone auf der unteren Verlängerung weitere Gründe für die Berechtigung der Beſchwerde an= Soll dieſer Zuſtand noch lange ſo weitergehen? Auf jeden
inen Hinweis auf die vor einigen Monaten erfolgten zuführen. Es wäre an der Zeit, daß die ſchon ſeit Fall ſolle der alte Bahndamm der Main=Reckar=Bahn
lnoßen Ueberſchwemmungen So viel uns bekannt iſt, Jahren zwiſchen Kreis= und Stadtverwaltung wegen der eher weggeſchaft werden, wie der Odenwalddamm. Sonſt
ind augenblicklich nur die graue 1 Heller= und die grüng ſo nötigen Erbreiterung und Uebernahme der Straße in kann natürlich das Martinsviertel noch lange warten, bis
Heller=Manie in dieſer neuen ein Hochrechteck bildenden das Eigentum der Stadt ſchwebenden Verhandlungen end= der Odenwalddamm hinweakommt. Auf jeden Fall kön=
Form erſchienen. Ob auch noch alle übrigen Werte in lich einmal zum Abſchluß gelangten. Hierdurch würde auch nen ſich die Bewohner des Martinsviertels und die
Paſſa=
dſeſer wenig Originalität verratenden Aufmachung zur die gegenwärtig nur bis zur Schießhausſtraße reichende giere, die täglich die äußere Ringſtraße paſſieren müſſen,
Ausgabe gelangen, konnten wir bisher nicht in Er= Bepflanzung der Straße mit Kaſtanienbäumen bis zum dieſen Unſug, der dort täglich durch Kinder verurſacht
fahrung bringen.
Böllenfalltor durchgeführt werden können und ein einheit= wird, nicht länger gefallen laſſen.
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Nummer 305.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 14. Dezember 1913.
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