Darmstädter Tagblatt 1913


13. Dezember 1913

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176. Jahrgang
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Tarmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
§ 304.
1913.
Samstag, den 13. Dezember.
Die Deutſche Tageszeitung bemerkt zu dem
Deutſchland in San Franzisko. Der
Die heutige Nummer hat 38 Seiten.
Urteil: Daß man mit den jungen Leuten ſo milde um= Geſchäftsführer der deutſchen Zentralſtelle für die Welt=
gegangen
iſt, findet hauptſächlich wohl darin ſeine Er=
ausſtellung
in San Franzisko, Dr. Stapff, teilt mit, die
klärung, daß ſie von den betreffenden Zeitungsvertretern
unter Vorſpiegelung falſcher Tatſachen gröblich irrege= Regierung ſei im Unrecht, wenn ſie auf die Kürze der
Das Wichtigſte vom Tage.
führt und verführt worden ſind. Auch die weiteſte Oef= Vorbereitungszeit hinweiſe. Es ſeien bis Februar 1915
Die Zweite Kammer ſetzte geſtern die Beratung der ſenllichkeit kann aus dieſem Prozeß endlich erſehen, welch beinahe noch 15 Monate. Nur wenn der Reichstag nicht
Beamtenbeſoldungsvorlage fort und vertagte ſich bis ein in ſeinem Ziel und ſeinen Mitteln gleich zügelloſes por ſeiner Vertagung entſcheide, wäre die Zeit zu kurz.
Dienstag. Nach der Sitzung trat der Finanzausſchuß! Spiel von den Militärfeinden in und um Zabern geſpielt
zuſammen, der insgeſamt 75 Anträge und Vorſtellungen worden iſt. Die Berliner Morgenpoſt ſchreibt: Im übrigen arbeite die Zentralſtelle ſeit 3½ Monaten.
zu beraten hat.
Das Urteil iſt nicht nur in Straßburg und im Elſaß mit Ein Reichskommiſſar fände alſo große Vorarbeit vor.
Der Reichstag behandelte geſtern den Initiativantrag, allgemeiner Genugtuung aufgenommen worden, ſondern Außerdem habe eine für die deutſche Zentralſtelle ſeit
betr. die Bewilligung von Reichsmitteln für die Welt= wird auch im ganzen Reiche als ein Dokument humaner Monaten in San Franzisko tätige Perſönlichkeit alle
ausſtellung in San Franzisko, der zurückgezogen wurde, Geſinnung begrüßt werden. Die Berliner Reue=
und ſetzte ſodann die Etatsberatung fort zu der derſten Nachrichten ſchreiben: Geſtern wurde beſtätigt, ſchwierigen Verhandlungen mit der Ausſtellungsleitung
Reichskanzler nochmals das Wort ergriff. Der Etat daß erſt die Hetzpreſſe der elſäſſiſchen Französlinge aus geführt, halte die Plätze für die deutſche Ausſtellung
wurde an die Budgetkommiſſion verwieſen. Nach der dem Vorfall von Zabern gemacht haben, was am Ende reſerviert und habe die Vorarbeiten für ein deutſches
Beſprechung der ſozialdemokratiſchen Interpellation des Novembers daraus geworden, war und deswegen
ſechs Siebentei des Deutſchen Reichstages dem Reichs= Haus durchgeführt. Zu beachten ſei, daß die Haltung der
wegen der Ablehnung des Abg. Dr. Liebknecht für die
* Das deutſchen Regierung in Amerika eine Verſtimmung ſon=
Rüſtungskommiſſion vertagte ſich der Reichs= kanzler ihr Mißtrauen ausgeſprochen haben.
Berliner Tageblatt ſagt: Hoffentlich wird die dergleichen hervorgerufen habe.
tag bis zum 13. Januar 1914.
immerhin noch harte Strafe nicht durch eine Berufung
Aerzte und Krankenkaſſen. Die Korre=
Die Deutſche Reichsbank hat den Bankdiskont des Gerichtsherrn wieder umgeſtoßen, vielmehr durch
von 5½ auf 5 und den Lombardzinsfuß von einen Gnadenakt des Kaiſers gemildert. Der Ber= ſpondenz des Verbandes der Aerzte Deutſchlands zur
6½ auf 6 Prozent ermäßigt.
liner Lokalanzeiger ſchreibt: Das Kriegsgerichts= Wahrung ihrer wirtſchaftlichen Intereſſen teilt mit: Am
Die Ergebniſſe der Sammlungen für die urteil gegen die Zaberner Rekruten befriedigt allgemein. 7. Dezember 1913 haben Geſchäftsausſchuß des Deutſchen
Nationalflugſpende unter den Deutſchen Man begrüßt es, daß die Rekruten, die ſchließlich nur Aerztevereinsbundes, Aufſichtsrat, Beirat, Vorſtand und
im Auslande liegen jetzt vor. Es wurden ge= die Opfer der aufgeregten Zeit ſind, nicht die ganze
Schwere des Geſetzes traf. Der Vorwärts erklärt Vertrauensmänner=Verſammlung des Leipziger Aerztever=
ſammelt
in Amerika 154832 Mark, in Aſien 37105 Mark, man babe Gnade walten laſſen, um den Skandal nicht bandes in gemeinſamer Tagung folgenden Beſchluß ein=
in
Afrika 18 445 Mark und in Auſtralien 5881 Mark, zu= noch künſtlicher zu ſteigern, eine Gnade freilich die immer= ſtimmig gefaßt:
ſammen 216 263 Mark.
hin noch in einer verhältnismäßig überaus ſchweren Be=
Nachdem durch den Erlaß der preußiſchen Miniſter
DDer franzöſiſche Finanzminiſter Caillaux! ſtrafung der Rekruten beſteht, die in Wirklichkeit nur ge= für Handel und Gewerbe, für Landwirtſchaft und des
erklärte, daß die Regierung beſchloſſen habe, den An= tan haben, was ihrer Menſchenwürde, ihrer bürgerlichen Innern vom 2. Dezember 1913 zu den Beſchlüſſen von
leiheentwurf zurückzuziehen und eine Pflicht entſprach und im Intereſſe des Staates lag.
Vertretern der Bundesregierungen über den § 370 der
Steuer auf Kapital oder erworbenen Reichtum vor=
Reichsverſicherungsordnung die ärztliche Organiſation als
ſchlagen werde.
vertragſchließende Partei ausgeſchloſſen werden ſoll,
Der mexikaniſche Kongreß hat geſtern die Auf=
halten
es die am 7. Dezember 1913 in Leipzig verſammel=
nahme
einer internationalen Anleihe von
Die Beunruhigung
ten Vertretungen der ärztlichen Organiſation (Geſchäfts=
100 MMillionen Peſos zu 5 Prozent beſchloſſen.
ausſchuß des Aerztevereinsbundes, Aufſichtsrat, Beirat,
über die deutſche Militärmiſſion. Vorſtand und Vertrauensmänner des Leipziger Aerzte=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7 und 8.
* Das türkiſche Blatt Taswirieſkiar veröffentlicht E== verbandes) für die einzig richtige Antwort, nunmehr in
Preußen und allen Bundesſtaaten, die den preußiſchen Er=
klärungen
eines Mitgliedes der Regie=
laß
aufnehmen, alle örtlichen Vertragsverhandlungen mit
Das Urteil
rung, in denen es ſein Erſtaunen übe: die Befürchtungen Krankenkaſſen abzubrechen.
wegen der deutſchen Militärmiſſion äußert.
Gegen den Erlaß der drei preußiſchen Miniſter vom
gegen die Zaberner Rekrufen Die Miſſion ſei ausſchließlich zu militärtechniſchen Zwecken 2. Dezember 1913 zum § 370 der Reichsverſicherungsord=
iſt
milde genug ausgefallen, denn ſie haben ſich nicht nur engagiert und ſtehe zur inneren und äußeren Politik in nung und gegen die ablehnende Haltung der Kaſſenver=
des
Ungehorſams ſchuldig gemacht, ſondern auch durch die keiner Beziehung, die als Vorwand für politiſche Speku= bände zum ärztlichen Friedensvorſchlag faßten am 7. De=
Sammlung bezw. Leiſtung von Unterſchriften gegen § 101 lationen dienen könnte. Die Niederlagen des Balkan= zember der Geſchäftsausſchuß des Deutſchen Aerztever=
des
Militärſtrafgeſetzbuches verſtoßen. Trotzdem iſt es zu krieges bewieſen, daß auch die Armee radikaler Reformen einsbundes, Aufſichtsrat, Beirat, Vorſtand und Ver=
begrüßen
, daß das Gericht ihnen die Unerfahrenheit in bedürfe. Da die Armee ſeit dreißig Jahren der Re= trauensmänner=Verſammlung des Leipziger Verbandes
militäriſchen Dingen als erhebliche Milderungsgründe an=form deutſcher Offiziere anvertraut ſei, ſeien die nachſtehende Entſchließung:
rechnete. Daraus ſpricht eine Gerechtigkeit, die auf die die türkiſchen Offiziere mit dem deutſchen Syſtem vertraut.
Geſchäftsausſchuß des Deutſchen Aerztevereinsbundes,
öffentliche Meinung Elſaß=Lothringens ihren günſtigen Man mußte neuerlich zu einer deutſchen Miſſion greifen Aufſichtsrat, Beirat, Vorſtand und Vertrauensmänner=
Verſammlung des Leipziger Aerzteverbandes ſtimmen
Eindruck nicht verfehlen wird. Ueberaus ſchlecht aber und durfte nicht den Fehler begehen, den die Türkei nach
den Worten, mit denen ihre Vorſitzenden ſich zu Verhand=
ſchneidet
in der ganzen Angelegenheit der Straßburger! 1878 beging, wo ſie ihre Niederlagen der fran= lungen mit den großen Kaſſenverbänden bereit er=
Zentrumsredakteur Keſtler ab. Er hat die von den Re=zöſiſchen Taktik zugeſchrieben hat und darauf die! klärt haben, ausdrücklich zu und bedauern es aufrichtig,
kruten unterſchriebene Erklärung entgegen ſeinem Ver= deutſche Miſſion berief. Das Mitglied der Regierung be= daß durch das Verhalten des Reichsamts des Innern und
die Ablehnung der Kaſſenverbände dieſe Verhandlungen
ſprechen veröffentlicht und namentlich hierdurch ihre Lage gründet die Wahl des erſten Konſtantinopeler Korps als pereitelt ſind und damit die letzte Gelegenheit zur Been=
verſchuldet
. Darf bei der Verurteilung dieſes Verfahrens Modellkorps und definiert die Befugniſſe der Miſſion, digung des Kampfes vor dem Eintreten des vertragsloſen
eine allgemeine Uebereinſtimmung vorausgeſetzt werden, die in der Ausbildung der Offiziere und Unteroffiziere, Zuſtandes verſäumt iſt. Obwohl die Aerzte nunmehr zur
ſo ſollte die Initiative, die Keſtler in der Fahnenſache er=ſowie in der Ausleſe des gegenwärtigen Offizierkorps be= Notwehr und zum Kampfe gedrängt ſind, erklären ſie
dennoch, daß ſie gewillt ſind, die Gefahren nach Möglich=
griff
, einer nicht minder einmütigen Verurteilung unter= ſtehen würden. Die Offiziere würden nacheinander in keit abzuwenden, die der am 1. Januar 1914 eintretende
Fliegen. Denn ganz abgeſehen davon, daß für Keſtler hier= dem Applikationslager eine Prüfung zu beſtehen haben. vertragsloſe Zuſtand nicht nur für die Verſicherten, ſondern
bei letzten Endes franzöſiſche Sympathien mit den Aus=Die als untauglich befunden würden, würden nach voll= auch für die Allgemeinheit mit ſich bringen muß; ſie er=
bſchlag
gegeben zu haben ſcheinen, durfte er die Rekruten kommener Rechtlichkeit und Unparteilichkeit penſioniert, ſo blicken ſchon jetzt in den Beſchlüſſen von Vertretern der
Bundesregierungen zum § 370 N. B. H., noch mehr in dem
iſchon darum nicht zur Abgabe der ſchriftlichen Erklärun= daß ſich niemand werde beklagen können. General Liman Erlaß der preußiſchen Miniſter für Handel und Gewerbe,
gen veranlaſſen, weil ihm das Schweigegebot des Ober= werde vorläuſig nicht das Recht der Inſpektion aller Korps für Landwirtſchaft und des Innern vom 5. Hezember
ſten v. Reuter bekannt war. Das nach verſchiedenen Rich= haben, er werde aber damit betraut, falls es ſich ſpäter 1913 eine durch nichts gerechtfertigte außerordentlich be=
tungen
höchſt tadelnswerte Verhalten des Redakteurs hat als notwendig herausſtelle. Der General werde dem denkliche Verſchärfung dieſer Gefahren. Es läßt ſich nicht
vorausſehen, ob und wieweit es Ehre und Gewiſſen den
indeſſen die gute Seite, den elſaß=lothringiſchen Soldaten Kriegsminiſterium unterſtehen und alle Reformen, welche Aerzten erlauben werden, neben den von den Vertretern
Vorſicht im Verkehr mit der Preſſe nahe zu legen. Wird er vorſchlagen werde, würden nach Gutheißung durch das der Bundesregierungen als Krankenbegutachter empfohle=
die
Mahnung zur Vorſicht, die die gemachten Erfahrungen Miniſterium ausgeführt werden. Die Amtsdauer des nen Kaſſenkontrolleuren, Gemeinde= und Gutsvorſtehern,
enthalten, gründlich befolgt, dann werden davon nicht Generals Liman werde nach den Bedürfniſſen der Armee= Arbeitgebern, Hebammen, Schweſtern oder anderen Per=
ſonen
von hinreichender Zuverläſſigkeit und Sachkunde‟
nur die Nächſtbeteiligten, ſondern auch Ruhe und Frieden organiſation beſtimmt werden. Zum Schluß erklärt das überhaupt noch tätig zu ſein. Sollte durch dieſes Bei=
in
ganz Elſaß=Lothringen den Vorteil davon haben.
Mitglied der Regierung, es beſtehe kein Grund für irgend= ſeiteſchieben der Aerzte die allgemeine Geſundheitspflege
Die Begründung des Urteils lautet unge= welche Demarche oder andere Reklamationen Rußlands, empfindlich Not leiden, ſollten durch zu ſpät erkannte und
zu ſpät bekämpfte Epidemien Krankheit und Leid über
fähr folgendermaßen:
In Petersburg iſt das Thema des Tages in weite Bezirke Deutſchlands verbreitet werden, ſo trifft
Es war zwar nicht vorauszuſehen, daß die Angaben. der auswärtigen Politik die Miſſion Sanders. Die die Verantwortung dafür alle diejenigen, die den Kampf
der Soldaten ſo große Verbreitung und ſo große Ausdeh= Schärfe, mit der zuerſt die geſamte Preſſe darüber herfiel, geſchürt, Verhandlungen vereitelt und dem vertragsloſen
nung nach ſich ziehen würden. Die Leute nahmen an,
daß die Angaben nicht für die Oeffentlichkeit beſtimmt hat unter den ernſtzunehmenden Blättern einer erfreu= Zuſtand dieſe unheilvolle Schärfe gegeben haben.
Beſeitigung der Wertzuwachsſteuer.
waren, was man ihnen auch verſprochen hatte. Dagegen lichen Sachlichkeit Platz gemacht, die vielleicht ſogar durch
konnte das Gericht nicht annehmen, daß § 101 nicht in größere Ruhe ſich auszeichnet als die immer noch nervöſe Im Gegenſatz zu anderen Bundesſtagten hat Mecklenburg=
Schwerin das Wertzuwachsſteuergeſetz jetzt auch hinſicht=
Frage komme, denn es handelt ſich um militäriſche amtliche Auffaſſung.
Angelegenheiten zumal auch, weil der Angellagte Hente
lich des Anteils des Staates und der Gemeinden auf=
fagkte
: Wir miſſen unſer Recht ſelbſt wahren. Obſektio
gehoben. In dem Regierungserlaß wird dieſe Maßnahme
iſt alſo ein ſchwerer Verſtoß gegen die Diſiplin gegeben,
u. a. wie folgt begründet:
Deutſches Reich=
ferner
auch gegen das Solidaritätsgefühl der Soldaten.
Durch Reichsgeſetz ſind 50 Prozent dieſer Steuer be=
Die Leute hätten die Tragweite ihrer Handlung nicht ge=
Nachtragsetat für Kamerun. Der Deut=
reits
aufgehoben, 40 Prozent ſind den Gemeinden, 10
kannt. Dagegen trifft ſie der Vorwurf, daß ſie ohne wei=
teres
den Angaben des Elſäſſer=Redakteurs Glaupen ſchen Poſt zufolge bereitet die Kolonialverwaltung einen Prozent dem Bundesſtaat verblieben. Die Bundesſtaaten
ſchenkten. Nichtsdeſtoweniger hat das Gericht Milde wal= Nachtragsetat für Kamerun in Höhe von etwa 13 Millio= ſind befugt, auch dieſen Beſt der Stener zu beſeitigen. Die
ten laſſen und auf die mitgeteilte Strafe erkannt. Die nen Mark vor. Die Mittel ſollen Verwendung finden zur Regierung ſchlägt dies vor, weil die willkürlichen und
Unterſuchungshaft iſt den Leuten nicht angerechnet wor= Ausführung von Sanierungsarbeiten, zur Bekämpfung ſchematiſchen Beſtimmungen des Geſetzes pit ſehr unge=
rechte
Ergebniſſe liefern und ſehr viel Arbeit und Schere=
den
, dagegen wurden die Verurteilten ſofort aus der Haft
der Schlafkrankheit, aber auch für Eiſenbahnbauten.
reien machen, der Ertrag auch in gar keinem Verhältnis
entlaſſen.

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Darmſtävter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember
Seite 2.
zu den hohen Verwaltungskoſten ſteht. Seit der Ein=47 gemäßigte Republikaner, 60 Mitglieder der Rechten,
führung 1911 ſind in ſämtlichen Schweriner Städten nur8 Wilde, 57 Mitglieder der demokratiſchen und der radi=
25 476 Mark aufgekommen, im Domanium rund 8000, in kalen Linken, 12 radikale Sozialiſten, 2 republikaniſche
der Ritterſchaft 13845 Mark.
Leutenot und Arbeitsloſenfürſorge. Sozialiſten und 28 Mitglieder der republikaniſchen Ver=
Die Zweite ſächſiſche Kammer verhandelte die konſerva=einigung. Stimmenthaltung übten 76 Deputierte, darun=
tive
Interpellation über die Leutenot und den ſozial= ter 58 geeinigte Sozialiſten.
Die Mehrheit der radikalen Blätter äußert ſich über
demokratiſchen Antrag über Arbeitsloſenfürſorge durch die Kammerſitzung am Donnerstag ſehr befriedigt. Die=
das
Reich.
ſelbe ſei ein Beweis dafür, daß es für die letzte Kabinetts=
Der Miniſter des Innern, Graf Vitztum von Eck= kriſe keine andere Löſung gegeben habe, als die Bildung
ſtädt, erkannte die Leutenot durchaus an, da ja ſeit 1871 eines radikalen Kabinetts, welches mit der Rechten nicht
die Bevölkerung der Orte unter 2000 Einwohner von 64 paktieren und den geeinigten Sozialiſten keine übermäßi=
auf
40 Prozent geſunken ſei, während die Zahl der im gen Zugeſtändniſſe machen wolle. Die konſervative und
Sommer einwandernden ausländiſchen Arbeiter immer gemäßigte Preſſe meint, daß das erſte Auftreten des neuen
mehr ſteige. Sie habe 1913 über 390000 Perſonen be= Miniſteriums kein ſehr glänzendes geweſen ſei, und kriti=
tragen
. Die ruſſiſche Regierung gehe aber mit der Abſicht ſiert insbeſondere die redneriſche Leiſtung des Miniſter=
um
, die Auswanderung nach Deutſchland zu verbieten, präſidenten Doumerque. Jaures erklärt in der Humanité:
um ein Tauſchobjekt in dem bevorſtehenden Kampfe um Der geſtrige Tag hat ſowohl der rechten wie der radikalen
die neuen Handelsverträge zu gewinnen. Er wies darauf Partei Enttäuſchungen bereitet. Die Rechte hatte gehofft,
hin, daß es einen ſchnell wirkſamen geſetzlichen Weg zur das Miniſterium ſofort durch einen kräftigen Angriff zu
Beſeitigung der Leutenot nicht gebe. Eine beſſere Ent= ſtürzen, und die Radikalen hatten ſich eingebildet, daß ihr
lohnung und materielle Sicherſtellung der Landarbeiter Miniſterium das Programm des Kongreſſes von Pau
ſei notwendig. Eine beſſere Entlohnung ſei nur möglich, zum Regierungsprogramm machen würde. Das Kabinett
wenn der landwirtſchaftliche Ertrag ſteige. Alle Maß= hat jedoch nicht gewagt, ein klares Wort zu ſprechen. Iſt
nahmen zu dieſem Ziel ſeien daher auch Maßnahmen es vielleicht innerlich entzweit? Beſteht es vielleicht aus
gegen die Landflucht. Das Wohnungsproblem auf dem einem linken Flügel unter Führung Caillaux’ und einem
Lande müſſe ernſtlich angefaßt, Heimſtätten für Arbeiter rechten Flügel unter Führung Vivianis? Hat es durch
müßten gegründet, die Daſeinsbedingungen für die Land= dieſen letzteren oder durch andere Miniſter bereits den
arbeiter freundlicher geſtaltet werden. Natürlich ſei eine geheimen Einfluß des Elyſées über ſich ergehen laſſen
Beſchränkung der Freizügigkeit unmöglich. Bezüglich der müſſen?
Arbeitsloſenfürſorge nahm der Miniſter den Standpunkt
England.
Delbrücks ein: keine Reichsverſicherung, keine Staats=
Die Löſung der iriſchen Kriſe. Die Times
mittel für die Arbeitsloſenfürſorge durch die Gemeinden,
dafür aber nachdrückliche Förderung des Ausbaues der erklärt, aus beſter Quelle mitteilen zu können, daß dem
Arbeitsvermittlung und ſchleunige Inangriffnahme von Plane eines privaten Meinungsaustauſches iher die
Staatsarbeiten. Die bürgerlichen Parteien nahmen zur iriſche Kriſe, den der Premierminiſter in ſeiner Rede in
Arbeitsloſenfürſorge einen ähnlichen Standpunkt ein wie Ladydonk vorgeſchlagen und den Miniſter Bonar Law
der Miniſter.
angenommen hatte, in den letzten Tagen eine praktiſche
Ausland.
Folge gegeben worden ſei.
Oeſterreich=Ungarn.
Griechenland.
Arbeitseinſtellung der Buchdrucker.
Die Einverleibung Kretas. Die griechiſche
Die Arbeiterzeitung meldet: Die Vertrauensmänner=Ver= Regierung hat den Mächten den Text der Konventionen
ſammlung der Buchdrucker und Schriftgießer Niederöſter= von London, Bukareſt und Athen mitgeteilt und ihnen
reichs beſchloß, daß die Buchdruckerei=Arbeiter und=Ar=ſo indirekt zur Kenntnis gebracht, daß die Inſel Kreta
beiterinnen derjenigen Druckereien in Wien, welche die hinfort ein Teil des Königreichs Griechenland bildet. Der
Tarifvorlage bisher nicht angenommen haben, am 13. De= König wird ſich in Begleitung des Miniſterpräſidenten
zember die Kündigung einzureichen und am 27. Dezember Venizelos am Samstag abend an Bord der Jacht Am=
die
Arbeit niederzulegen haben. Wegen der Schriftgießer phitrite nach Kanea begeben. Der Panzerkreuzer Awe=
wurde
noch nichts beſchloſſen.
roff das Küſtenpanzerſchiff Spetzſaſe und ſechs Tor=
pedobootszerſtörer
werden der Jacht voranfahren. Die
Frankreich.
Kammer wird offiziell durch ihr Bureau vertreten ſein.
Ueber die Zurückziehung des Anleihe=
geſetzentwurfs
ſagte Finanzminiſter Caillaux in
Serbien.
ſeiner Rede in der Kammer, die Regierung werde ſo
Neuwahlen zur Skupſchtina. Die Politica
ſchnell wie möglich ein allgemeines Expoſé über die Lage
erſtatten, aus dem ſich dann die zu ergreifenden Maß= meldet, die Ende des Monats zuſammentretende Skup=
nahmen
ergeben würden. Die Regierung habe ſchon jetzt ſchtina werde nach Erledigung der Staatsnotwendigkeiten
beſchloſſen, den Anleihegeſetzentwurf zurückzuziehen, aufgelöſt. Die Neuwahlen würden für das Frühjahr aus=
erſtens
, weil die Anleihe gegenwärtig beſonders ſchwierig geſchrieben. Miniſterpräſident Paſitſch, welcher amtsmüde
zu realiſieren ſein würde, und zweitens, weil die Re=ſei, werde alsbald zurücktreten und den Pariſer Ge=
gierung
ſich über die Bedinzungen und den Umfang der ſandtenpoſten übernehmen. In dieſem Falle werde der
etwa notwendigen Finanzoperationen noch keine feſte Geſandte in Paris, Vesnitſch, zum Miniſter des Aeußern
Meinung gebildet habe. Es ſeien außerordentliche Aus=ernannt werden.
*
*
gaben gemacht worden. Die vorgebrachten Ziffern müß=
ten
gründlich geprüft werden, und ſobald dies geſchehen
* Die Aberkennung der Berechtigung
ſei, werde die Regierung zu einer in wenigen Budget=zum Einjährig=Freiwilligen=Dienſt we=
jahren
zu amortiſierenden Anleihe oder zu außerordent= gen Agitation für die ſozialdemokratiſche
lichen Steuern ihre Zuflucht nehmen. Sobald die Re= Partei iſt gegen einen jugendlichen Berichterſtatter
gierung Beſchlüſſe gefaßt habe, werde ſie dieſe der Kam= Stöcker des ſozialdemokratiſchen Blattes in Köln ausge=
ſprochen
worden, der auch in der ſozialdemokratiſchen Ju=
mer
mitteilen. Die Regierung beabſichtige nicht, aus= gendbewegung tätig iſt. Am 22. Juli kam zu Walter
wärtigen Anleihen die Schleuſen zu öffnen, behalte ſich Stöcker in Köln ein Schutzmann. Er ließ ſich den Be=
aber
volle Freiheit vor. Sie werde der Kammer ſobald rechtigungsſchein Stöckers zum Einjährig= Freiwilligen=
wie
möglich ihre Abſichten darlegen. Schon jetzt könne dienſt geben und beſchlagnahmte ihn. Am gleichen Tage
ſchrieb die Erſatzkommiſſion Köln (Stadt) 2 an Stöcker=
er
mitteilen, daß er die Geſamtheit der zu regelnden daß ihm durch die Entſcheidung der Erſatzbehörde 3. In=
Ausgaben oder Rückſtände durch eine Steuer auf das Ka=ſtanz die Berechtigung zum Einjährig=Freiwilligen=Dienſt
pital oder auf erworbenen Reichtum zu decken vorſchlagen entzogen und zugleich beſtimmt worden ſei, daß ſeine
Heranziehung zum zwei= bezw. mehrjährigen Militärdienſt
werde.
im ordentlichen Aushebungsverfahren zu erfolgen hat.
Die Abſtimmung über die Regierungs= Auf die Frage nach den Gründen dieſer Maßregel wurde
erklärung. Die Minderheit von 214 Deputierten, die ihm durch den Polizeikommiſſar ſeines Bezirks der münd=
in
der für die Parteigruppierung entſcheidenden Frage der liche Beſcheid erteilt, daß ihm die Militärbehörde wegen
Priorität des Zuſatzantrages Léfévre gegen die Re=ſeiner Agitation für die ſozialdemokratiſche Partei den
Berechtigungsſchein entzogen habe. Es wurde dabei auf
gierung ſtimmten, ſetzt ſich folgendermaßen zuſammen: den § 93 der Wehrordnung in Verbindung mit einer
und ein Rätſel verborgen, deſſen Löſung zeigt, wie weit
der menſchliche Geiſt in die Tiefen des Himmelsraumes
Stern Algol
eingedrungen iſt.
Die Veränderlichkeit der Lichtſtärke des Algol iſt im
und ſeine Verfinſterungen.
Jahre 1667 von Montanari entdeckt worden; 1782 ſtellte
Von Joſeph Lößer.
der Aſtronom Goodrike feſt, daß die Abſchwächung ſeines
Lichtes in gleichen Zeiträumen regelmäßig wiederkehrt.
Die Kenntnis der Sterne dient zunächſt zur Merkwürdigerweiſe wurde dies faſt gleichzeitig von einem
Befriedigung eines der erſten, natürlichſten und Nichtfachmann, dem Landmann Johann Georg Palitzſch,
reinſten Bedürfniſſe des Gefühls. Dieſes wird bei Dresden, beobachtet, der auch an Weihnachten 1758
bald zur Anregung für den Verſtand, zur Quelle den Halleyſchen Kometen früher als die Aſtronomen ge=
reiferen
Nachdenkens. An die Stelle des träu= ſehen hat. Er war, wie der große Aſtronom Friedrich
meriſchen und abergläubiſchen Betrachtens tritt Wilhelm Herſchel ſagte, a peasant by station and an
die Selbſttätigkeit der Sinne und des Geiſtes. astronomer by nature, ein Landmann ſeinem Stande, ein
Dies bewahrt vor dem Grundfeind aller Geiſtes= Aſtronom ſeiner Veranlagung nach.
tätigkeit, der Gewöhnung, das Nächſtliegende
Um dem beſonderen Verhalten des Algol näher zu
nicht zu ſehen das Erhabenſte zu ſehen, ohne kommen, bedarf es einiger Vorbemerkungen, denen ich den
es zu empfinden das Unerklärte zu betrachten, verehrten Leſer zu folgen bitte. In klaren Nächten unter=
ohne
es erklären zu wollen. Aus der Kenntnis ſcheiden wir deutlich Abſtufungen ſtärker und weniger
der Sterne reſultiert zugleich ein hoher ſitt=leuchtender Sterne, haben im allgemeinen aber den Ein=
licher
Ernſt.
Dr. Kühner. druck, daß die Helligkeit oder Lichtſtärke eines Sternes ſich
Manchem iſt wohl der Stern Algol an unſerem winter= gleich bleibt, wenn wir davon abſehen, daß er in der Nähe
lichen Himmel noch unbekannt. Beſcheiden nur leuchtet er des Horizonts durch die Atmoſphäre mehr an Helligkeit
im Vergleich zu ſeinen helleren Nachbarn, der Kapella im einbüßt, als bei höherem Stand. Auch die verſchiedenen
Sternbild Fuhrmann in öſtlicher und dem Aldebaran im Luftzuſtände bedingen Abweichungen in der Lichtſtärke.
Stier in ſüdöſtlicher Richtung von ihm, aber ſeinen Er= Der verminderte Lichteindruck bei Mondſchein, Däm=
ſcheinungen
und ſeinem Weſen nach nimmt er eine beſon= merung, irdiſcher Beleuchtung iſt hier nicht in Betracht zu
dere Stellung im Reiche der Sterne ein. Er iſt in der ziehen. Wir nehmen alſo denſelben Grad der Helligkeit
Regel ſo hell wie der Polarſtern und wird aufgefunden, wahr, wenn der Stern wieder den gleichen Ort am Him=
indem
man von dem Stern (Alpha) der Kaſſiopeja, der mel einnimmt und auch ſonſt die Beobachtungsverhältniſſe
unter ihren fünf Hauptſternen am weiteſten vom Polar= die gleichen ſind Das gute, unbewaffnete Auge ſieht die
ſtern abſteht, ſich eine Linie zum Aldebaran gezogen und Sterne noch bis zu einem gewiſſen niederen Grad der
dieſe Linie halbiert denkt. Von dieſem Halbierungspunkt Lichtſtärke, und man teilt dieſelben bis zu dieſer Grenze
weicht er ein wenig weſtlich ab. Wenn geſagt wird, daß in abnehmender Folge in ſolche 1., 2., 3. uſw., 6. Größe,
er in der Regel etwa die Helligkeit des Polarſternes beſitzt,obgleich hierbei nicht deren körperliche Ausdehnung in
ſo iſt damit angedeutet, daß dies nicht immer der Fall, 1 Betracht kommt, denn die Fixſterne zeigen ſich nur als
daß ſeine Lichtſtärke veränderlich, nämlich zu Zeiten leuchtende Punkte. Jenſeits der 6. Größenklaſſe, alſo
weſentlich geringer iſt. Darin liegt ſeine Beſonderheit! Sterne 7., 8. uſw. Größe, ſieht man erſt mit Zuhilfenahme

Nummer 304,
1913.
Geheinverſiſgung der zuſtändigen Minſetalinſtanal
vom 21. Mai 1895 hingewieſen. Der fragliche Paragraph
der Wehrordnung berechtigt die Erſatzbehörde zur Ent
ziehung des Berechtigungsſcheins, wenn der Betreffende
beſtraft iſt oder beim Dienſteintritt nicht mehr über die
nötige moraliſche Qualifikation verfügt. Stöcker wandte
ſich nun an die Kölner Erſatzkommiſſion. Ein Unterbeam
ter gab die Auskunft, daß es ſich um die moraliſche Qug=
liſikation
im Hinblick auf die agitatoriſche Tätigkeit füh
die Sozialdemokratie handle. Auf Beſchwerde Stöckers
an das Generalkommando und das Oberpräſidium in
Koblenz bekam er folgende Antwort: Der Erlaß des
Herrn Kriegsminiſters und des Herrn Miniſters des In=
nern
vom 21. Mai 1895 ſpricht ſich dahin aus, daß den
jenige, welcher ſich, wie Sie, in beſonderem Maße in
ſtaatsfeindlichem Sinne agitatoriſch be=
tätigt
, die für den freiwilligen Eintritt ins Heere=
forderliche
moraliſche Qualifikation nicht
mehr beſitzt, und daß ihm daher gemäß § 93, Abſa
der Wehrordnung die Berechtigung zum Einjährig= Frei=
willigen
=Dienſt zu entziehen iſt. Eine weitere B
ſchwerde an das Kriegsminiſterium vom 25. September
wurde nicht beantwortet.
* Lohn= und Trinkgeldfrage. Man ſchreih
uns: Die in verſchiedenen Gegenden Deutſchlands abges
haltenen Bezirkstage des Reichsverbandes der Gaſthaus
angeſtellten nahmen neben der Erörterung über den Aus
bau des Arbeiterſchutzes im Gaſtwirtsgewerbe auch Stel
lung zu der Lohn= und Trinkgeldfrage. Folgende En
ſchließung präziſiert die Stellung dieſes Verbandes: De
Bezirkstage des Reichsverbandes der Gaſthausangeſtellten
ſtellen ſich nach wie vor in der Entlohnungsfrage auf den
vom Verband betretenen Boden. Da ſich eine geſetzliche
Regelung der Trinkgeldfrage niemals ermöglichen läßt und
durch das Sinken der Trinkgeldeinnahmen ſich die Ein=
kommensverhältniſſe
der gaſtwirtſchaftlichen Angeſtellten
verſchlechtern, muß die Forderung um Einführung und
Erhöhung feſter Löhne auch in Zukunft nachdrücklich ber=
treten
werden. Auch die Angeſtellten des Gaſtwirtss
gewerbes erheben, wie alle anderen Angeſtellten und
beiter, Anſpruch auf eine geregelte Entlohnung und Ans
erkennung ihrer Arbeitskraft. Gewiß ſeien die eigenärtl
gen und tiefeingewurzelten Verhältniſſe voll und ganz
berückſichtigt, aber auch der Unternehmer im Gaſtwirts=
gewerbe
iſt bei gutem Willen in der Lage, ſeinen Betrieh
nach und nach derart einzurichten, daß die Angeſtellten
nicht nur auf die Trinkgeldentlohnung angewieſen ſind
Stadt und Land.
Darmſtadt, 13. Dezember
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen Her
ſchaften folgten Donnerstag abend 8 Uhr einer Eiſt
ladung des Prinzen und der Prinzeſſin Wilhelm zu
Löwenſtein=Wertheim=Freudenberg zum Abendeſſen
Fürſt und Fürſtin zu Solms=Lich ſind abends
8 Uhr 43 Min. zum Beſuch im Neuen Palais einge
troffen. (Darmſt. Zta.)
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Reallehrer Anton Minnich
zu Oppenheim die Ermächtigung erteilt, die ihm von
Sr. Maj. dem König von Preußen verliehene Rote
Kreuz=Medaille 3. Klaſſe annehmen und tragen zu dürfen
ferner dem Emil Gottſchalck zu Worms die=
laubnis
zur Annahme und zum Tragen des ihm von
Sr. Maj. dem König von Württemberg verliehenen Ritten
kreuzes 2. Klaſſe des Friedrichs=Ordens erteilt.
* Aus der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemein=
ſchaft
. Zum Werkführer ernannt wurde der Hilfswerk=
führer
Speckhardt zu Darmſtadt.
* In eigener Sache. Die Anſprüche von Privatperſonen
und namentlich von Vereinen an unſer Blatt bezüglich der
Aufnahme von Vorartikeln, Vorbeſprech=
ungen
und Vornotizen für Veranſtaltungen aser
Art ſind in neuerer Zeit wieder derartig gewachſen, daf
wir bitten müſſen, ſich nach dieſer Richtung hin Be=
ſchränkung
aufzuerlegen. Wir ſind gern bereit, be=
rechtigte
Wünſche, wie bisher, zu erfüllen; allzu weit
gehende Anforderungen aber müſſen wir ablehnen. Wir
verweiſen auf unſer früher an ſämtliche Vereine geſandtes
D. Red.
Zirkular.
g. Strafkammer II. Ein wenig angenehmer Wirt
ſcheint der Gaſtwirt und Gärtner Adam Reichert zu
Egelsbach zu ſein. Am Nachmittag des 5. Oktober kam
der mit dem Angeklagten verfeindete 26jährige Maurer
Eichhorn in die Wirtſchaft des Angeklagten, wobei ihm die
Wirtſchaft verboten wurde. Eichhorn entfernte ſich auch
kehrte jedoch abends gegen 12 Uhr wieder zurück. Reichert
verbot nun dem Eichhorn abermals die Wirtſchaft. Als
dieſer nicht ſofort ging, holte Reichert ſein Flobertgewehr.
und ſchoß vom Büfett aus geradewegs in das Gaſtzimmer
hinein. Die Kugel traf jedoch nicht Eichhorn, ſondern
ſtreifte das Ohr eines am Büfett ſtehenden Gaſtes und
des Fernrohres, ſie heißen daher teleſkopiſche Sterne,
Nun iſt es aber nicht etwa ſo, daß von einer Größenklaſſe
zur nächſten die Helligkeit ſtets um den gleichen Betrag ab=
nimmt
, oder in umgekehrter Folge um ebenſo viel
ſteigt, in welchem Falle die Grade der Helligkeit eine
arithmetiſche Reihe bilden würden, ſondern es hat jeder
Größenklaſſe eine 2,5mal ſo große Lichtſtärke, wie die
nächſtfolgende und derjenigen der nächſthöheren Klaſſe
Es iſt daher zum Beiſpiel für einen Stern 1. Größe 2,5
der Lichtſtärke eines Sternes 4. Größe und für einen Stern
6. Größe 5gs der Helligkeit eines Sternes 4. Größe zu
rechnen. Die aufeinander folgenden Grade der Helligkeit
bilden alſo eine geometriſche Reihe, aufſteigend mitt
dem Exponenten 2,5, abſteigend mit dem Exponenten aih
Es gibt aber auch Uebergänge von einer Klaſſe zur ande=
ren
; ſpricht man z. B. von einem Stern 3,7. Größe, ſo
hat er aso; der Helligkeit eines Sternes 3. und 2,5 % der=
jenigen
eines Sternes 4. Größe. Erſter Größe iſt der ſchon
genannte Aldebaran, der hellſte Stern im Stier; der Stern
Nath, der in dieſem Sternbild gleich hinter dem Aldebaran
komt, iſt 2. Größe; 3. Größe iſt z. B. 7 (Gamma) im Stern=
bild
Bootes, der in der Verlängerung des äußerſten Teile.
des Schwanzes des Großen Bären zu ſuchen iſt. Der
Polarſtern hat die Größe 2,3. Wega in der Leyer iſt
heller, als ein Stern der 1. Größenklaſſe, nämlich gut zwei=
mal
ſo hell als Aldebaran; der glänzende Sirius, der
hellſte der Fixſterne, übertrifft Wega noch um nahezu das
4fache ihrer Lichtſtärke.
Die Einreihung eines Sternes in eine beſtimmte
Größenklaſſe hat zur Vorausſetzung, daß derſelbe ſeinen
Helligkeitsgrad nicht ändert, und es trifft dies im allge=
meinen
ja auch zu. Genauere Beobachtungen aber haben
doch ergeben, daß eine Reihe von Sternen wechſelnde

[ ][  ][ ]


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Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
Seite 4.
hng in Kopfhöhe des Eichorn, 60 Zenimeter ſeitwirts, Steinſchoters auf dem Zuße nach, Uieber dem ganzen und ſoicher gebeen. Miglicderlarten ſind bei dem Vorſtand=
die
Wand. Nun wollte Eichhorn auf Reichert zugehen, zwiſchen den neuen Schienen ragen trotzig die Träger der zu haben. Der geringe Beitrag von 20 Pfg. macht den
eſer ging jedoch ins Nebenzimmer, ſchloß die Tür hinter Telegraphendrähte empor. Ihre Beſeitigung, deren Zeit=Beitritt zum Verein jedermann leicht und wird um zahl=
ſſih
zu und ſchoß zweimal durch die Tür, ohne zu treffen. punkt noch ungewiß iſt, hat erſt eine raſche Vollendung der reiche Beteiligung gebeten.
n ging Reichert in ſeine im erſten Stock gelegene Woh= von vielen erwarteten elektriſchen Bahnverbindung Darm=
Heſſiſcher Landesverein für Toten=Einäſcherung.
üng und ſchoß aus dem Fenſter dem auf der Haustreppe ſtadt-Eberſtadt zur Folge.
Die Mitgliederverſammlung fand im Kaiſerſaal zu
ſtheaden. E. eine Kugel in den Kopf, die keine ernſtliche
* Atelier=Ausſtellungen. Wie man uns mitzuteilen Darmſtadt ſtatt. Aus dem Jahresbericht, den der Vor=
Akletzung hervorrief und leicht entfernt werden konnte. erſucht, bleibt die Atelier=Ausſtellung von Profeſſor Adolf ſitzende Herr Dr. Heil erſtattete, iſt beſonders der mit der
Aichert behauptet, nur deshalb geſchoſſen zu haben, weil Beyer und Frau Anna Beyer auf mehrfachen Wunſch Stadt Darmſtadt vollzogene Vertragsabſchluß hervorzu=
r
Eichhorn mit einem ſchweren Knüppel auf das Trep=noch bis Dienstag, den 16. Dezember, geöfnet.
heben, der in der außerordentlichen Mitgliederverſamm=
Angeländer und gegen das Haus geſchlagen habe. Die
Die Ausſtellung des Kunſtmalers Hans Weyl, lung am 30. April dieſes Jahres einſtimmige Annahme ge=
Frafkammer verurteilte geſtern den Angeklagten wegen Grafenſtraße 12, 4 Tr., wird auf vielfachen Wunſch noch funden hatte. Zu Beginn ſeines Berichtes gedachte der
edrohung, fahrläſſiger Körperverletzung und gefährlicher bis Montag, den 15. d. M., verlängert.
Vorſitzende des verſtorbenen, langjährigen verdienſtvollen
örperverletzung zu einem Jahr neun Monaten
* Ansſtellung. Zur Zeit und in der Färberei Mitgliedes Herrn Th. Kalbfuß und wies auf die Ver=
efängnis
. Wegen Fälſchung einer Quittung über Gebr. Röver, Rheinſtraße, im Laden einige Arbeiten dienſte hin, die ſich Herr Stadtverordneter Schupp während
ine Mark des Kohleneinkaufsvereins wurde der 31jährige des Darmſtädter Künſtlers Joſeph Beſt ausgeſtellt.
ſeiner vieljährigen Tätigkeit im Stadtparlament um die
Naurer Heinrich Metzger von Dudenhofen zu drei
Außergewöhnliche Paketbeſtellung, Am Sonn= Errichtung eines Darmſtädter Krematoriums erworben
ochen Gefängnis verurteilt. Der 33jährige Ar= tag, den 14. Dezember, findet behufs Bewältigung des hat. Auf dem diesjährigen Verbandstage der Feuerbe=
kiter
Valentin Seibert von Hamm in Rheinheſſen geſteigerten Poſt=Päckereiverkehrs eine außergewöhnliche, ſtattungsvereine deutſcher Sprache in Straßburg war der
ar in der Korbfabrik Sauer in Gernsheim beſchäftigt um 7,45 vormittags beginnende Paketbeſtellung ſtatt.
Verein durch ſeinen Vorſitzenden vertreten. Dr. Heil be=
ſnd
ſtets erheblich im Vorſchuß geweſen. Es wird ihm
* Am 11. 12. 13., alſo am 11. Dezember, erfolgte wie=richtete kurz über das Ergebnis der intereſſanten Tagung.
un zur Laſt gelegt, in drei Fällen ſich Vorſchuß verſchafft der die Jagd nach dem ſeltſamen Poſtſtempel, den keiner Nach den Mitteilungen über die inneren Vereinsangelegen=
haben
unter der Vorſpiegelung, er habe eine Arbeit von uns je wieder erleben wird. Viele Karten wurden heiten ſchloß der Vorſitzende mit einer kurzen Schilderung
hon zum Teil fertig. In zwei Fällen kann die Straf=
verſandt
, die außer den obigen Zahlen noch den Aufgabe= des Standes des Krematoriumbaues, wonach anzuneh=
mmer
einen Betrug nicht als erwieſen erachten, im vermerk 910 Uhr im Poſtſtempel enthielten, und mancher men iſt, daß die Betriebseröffnung vorausſichtlich im Juli
kitten Falle kam es zu einer Verurteilung, da der An= ließ ſich Karten aus Frankfurt vom Poſtamt 14 ſchicken. 1914 ſtattfinden wird. Nachdem die Verſammlung den
ſeklagte ſelbſt zugeſtanden hatte, daß er ſich 16,50 Mark
Forſchuß geben ließ und entgegen ſeiner Angabe die Ar= Dabei hat die Poſt natüclich wieder ein gutes Geſchäft ge= Darlegungen des Vorſitzenden zugeſtimmt hatte, gab Herr
macht. Bei den betr. Poſtämtern der Großſtädte war der Dr. Heil in Vertretung des leider durch Krankheit verhin=
keit
nicht in Angriff genommen hatte. Der Arbeitgeber
derten Herrn H. Kichler den Kaſſenbericht, den die Ver=
latte
ſtrikte Anordnung gegeben, dem Angeklagten keinen Andrang außerordentlich ſtark.
ſammlung mit beſonderem Danke für die Mühewaltung
Vorſchuß mehr zu zahlen. Die Strafkammer hob das Ur=
* Beſichtigung des Chemiſchen Unterſuchungsamtes. des Kaſſenführers genehmigte. Herr Beſtattungsordner
il des Schöffengerichts, das auf 14 Tage Gefängnis er= Am Mittwoch, den 10. d. M., nachmittags halb 4 Uhr, Ad. Schäfer ſchilderte ſeine Tätigkeit im abgelaufenen
nnt hatte, auf und verurteilte Seibert zu 30 Mark wurden auf Einladung der Stadtverwaltung die neuen Jahre; allein durch ſeine Vermittelung wurden 18 Ein=
Peldſtrafe.
Räume des Chemiſchen Unterſuchungsamtes, äſcherungen in Offenbach bezw. Mainz vollzogen. Bei
Vom Großh. Hoftheater. Am Sonntag abend ge= Lagerhausſtraße 15, eingehend beſichtigt, und hatten ſich zu
ſingt zum erſtenmal in dieſer Spielzeit Lortzings roman= dieſem Beſuche Vertreter der Stadtverwaltung, des Stadt=allen Einäſcherungen fanden kirchliche Trauerfeierlichkeiten
iſche Zauberoper Undine unter Leitung von Kapell= bauamtes, ſowie eine größere Anzahl Stadtverordneter ſtatt. In einer größeren Zahl der Fälle wurde die Aſche
auf dem hieſigen Friedhof beigeſetzt. Die ſeit Auguſt d. J.
heiſter Lert und Regiſſeur Nowack zur Aufführung im eingefunden. Bei dieſer Gelegenheit hielt der Vorſtand in Kraft getretenen neuen Ausführungsbeſtimmungen
=Abonnement. In den Hauptpartien ſind beſchäftigt die des Chemiſchen Unterſuchungsamtes Profeſſor Dr. H. haben irgend welche Schwierigkeiten bisher nicht ergeben.
damen Callwey (Bertalda), Geyersbach (Undine), Jacobs Weller, einen längeren ſehr intereſſanten Vortrag über
Im Laufe dieſes Jahres haben im ganzen aus Darmſtadt
Marthe) und die Herren Becker (Hugo), Semper (Kühle= die Einrichtung und die Tätigkeit des Chemiſchen Unter=
ſelbſt
und ſeiner nächſten Umgebung 3040 Einäſcherun=
orn
), Kräger (Tobias), Stephani (Heilmann), Schützen= ſuchungsamtes, wobei auch die neueſten Verfälſchungs=
ſhorf
(Hans). In der Partie des Veit eröffnet Herr arten der Nahrungs= und Genußmittel eingehend beſpro= gen ſtattgefunden, die naturgemäß dem Darmſtädter Kre=
matorium
zugekommen wären. Aus der Mitte der Ver=
heinrich
Lohalm von Kolmar ein auf Engagement ab=chen wurden. Sämtliche Anweſenden haben ſich ſehr
lielendes Gaſtſpiel. Am Dienstag findet die Urauf= lobenswert über die für die Bevölkerung ſo durchaus not= ſammlung wurde von verſchiedenen Seiten der Wunſch
geäußert, daß ein Neudruck der Mitgliederliſte erfolgen
führung von Ernſt v. Wolzogens Drama König wendige und nützliche Tätigkeit des Unterſuchungsamtes, möge, und daß in der Preſſe mehr als bisher in geeigneter
Karl im A=Abonnement ſtatt. Für das neueſte Werkſowie ſeiner ſehr zweckmäßigen Einrichtung ausgeſprochen
Form auf die Tätigkeit des Vereins, der in jedem Falle
es heimiſchen Dichters gibt ſich allenthalben, auch aus= und dies auch beim Verlaſſen des Amtes dem Vorſtande
gerne ſeinen Rat und ſeine praktiſche Unterſtützung durch
ſärts, lebhafteſtes Intereſſe kund. Die ſzeniſche Leitung und ſeinem Aſſiſtenten gegenüber wiederholt mit Worten ſeinen Beſtattungsordner zur Verfügung ſtellt, hingewieſen
er Neuheit hat Regiſſeur Baumeiſter. Die Titelrolle ſpielt des Dankes zum Ausdruck gebracht.
werden möge. Der Vorſitzende hob in ſeinem Schlußwort
Pohs. Heinz. Das Werk beſchäftigt das geſamte Schau=
Die Jahresverſammlung des Vereins für Samm=
Aelperſonal. Zur Erinnerung an den Dichter Franz von lung von Zigarrenabſchnitten für das Jahr 1913 fand in hervor, daß die Toteneinäſcherung dazu berufen ſei, auch
ſSchönthan wird am Donnerstag deſſen erfolgreichſtes der Reſtauration der Turngemeinde ſtatt. Nach dem eine wünſchenswerte Beſtattungsreform in der Richtung
Pirſtſpiel Krieg im Frieden, vollkommen neu einſtudiert, Rechenſchaftsbericht betragen die Einnahmen 390,78 Mark, zu unterſtützen, daß unnötiger Punk künftig mehr und
mehr in Fortfall komme.
m. Spielplan erſcheinen.
welche beſtehen aus: 1. Reſt aus 1912 26,26 Mk., 2. Ge=
* Aus dem Gaſtwirtsgewerbe. Man ſchreibt uns: Der
Der weitere Spielplan der nächſten Woche iſt: Frei= ſchenke von Ungenannten 14,84 Mk., 3. Separatkiſtchen, und
g den 19. Dez. (74. Abonnements=Vorſtellung. D 19): zwar: Stammtiſchgeſellſchaft Ueberbrettl der Reſtaura= Reichsverband der Gaſthausangeſtellten, Mitglied des Ge=
ſoffmanns
Erzählungen. Gewöhnliche Preiſe. Anfang tion Brauerei Fay 100 Mk., Freimaurerloge 33,25 Mk., ſamtverbandes der Chriſtlichen Gewerkſchaft, hielt in dem
ulb 8 Uhr. Samstag, den 20. Dez. (Außer Abonnes Geſellſchaft Permiſſionsbrüder (Reſtauration Heß, Kirch= Reſtaurant Ritzſtein eine Verſammlung ab, in der unter
nent. Erſte Kindervorſtellung zu Volksvorſtellungsprei= ſtraße) 40 Mk., Reſtauration Sitte 14,58 Mk., acht weitere anderem Herr Fritz Oerke aus Düſſeldorf einen Vortrag
en): Hänſel und Gretel. Hierauf: Hurra, unſere Sol= Stammtiſchkiſtchen 4.21 Mk., 4. Allgemeine Sammelkiſt= über die Entwickelung vom Klein= zum Großbetrieb im
Deten; komiſches Ballett von H. Ehrle. Anfang 6 Uhr. chen 26.50 Mk., 5. Erlöſe aus Stanniol uſw. 38,89 Mk. Er= Gaſtwirtsgewerbe und deren Schattenſeiten hielt. Rednen
Sonntag, den 21. Dez., nachmittags halv 3 Uhr: Im löſe aus 20 Kitogramm Abſchnitten 30,25 Mk., 6. Zuſchuß kam zunächſt auf die guten alten Zeiten im Gaſtwirts=
weißen
Rößl. (14. Volksvorſtellung zu ermäßigten Prei= aus dem Verwaltungsfonds 62 Mk., zuſammen 390 78 Mk.gewerbe, wo jeder Angeſtellte ſich wie ein Kind im Hauſe
ſen.) Abends 7 Uhr (75. Abonnementsvorſtellung: A 19): wovon 390 Mark zur Verteilung und 0,78 Mark gefühlt habe, zu ſprechen; in dieſer Zeit habe auch für die
Ein maliges Gaſtſpiel des Königl. Bayer. in das Jahr 1914 äls Kaſſevorrat übertragen werden Angeſtellten die Ausſicht beſtanden, ſich einmal ſelbſtändig
ſaammerſängers Otto Wolf: Neu einſtudiert und ſollen. Es wurden der Kleinkinderſchule, der Privatmäd= machen zu können. Durch die Entwickelung zum Groß=
it
uinſzeniert: Martha.
chenarbeitsanſtalt, dem Frauenverein Caritas, dem Eliſa= betrieb ſei jedoch alles verſchwunden. In anbetracht der
* Von der Elektriſchen. Von der Landskronſtraße nach bethenſtift, den Barmherzigen Schweſtern und der Knaben= großen Anforderungen, die heute an den Wirtsberuf ge=
Ederſtadt zu liegt bis an den Wald das neue Doppelgleis arbeitsanſtalt je 65 Mark zuſammen 390 Mark zur ſtellt werden, ſeien bedauerlicherweiſe nur wenige Ange=
ſeben
dem alten Gleis der Dampfſtraßenbahn Die Erd= Beſchaffung praktiſcher Weihnachtsgeſchenke überwieſen, ſtellte in der angenehmen Lage, ſich ſelbſtändig machen zu
utbeiten auf der Waldſtrecke bis an die Villenkolonie haben Die Einnahmen des Sammelvereins ſind zurückgegangen, können. Infolgedeſſen ſei es nun auch Pflicht aller An=
n
letzter Zeit eifrige Förderung erfahren. Auf etwa zehn veranlaßt durch die derzeit beſtehenden zahlreichen Son= geſtellten, ſich in einer nationalen Organiſation zuſam=
Meter Breite iſt ein Streifen Wald mit Buchenbäumen derſammelvereine und der geringen Ergebniſſe der Sam= menzuſchließen Selbſtverſtändlich wäre, daß eine Orga=
der
neuen Strecke zum Opfer gefallen. Das geſpaltene melkiſtchen. Der Vorſtand ſagt allen Sammlern, die in ſo niſation politiſch und konfeſſionell neutral ſein müſſe. Der
Holz, ſowie die Wellen ſind nahe den Waldfahrwegen auf= reger Weiſe beigetragen, das oben bekannt gegebene Re= Redner bedauerte ferner den ſchwachen Schutz im Gaſt=
geſetzt
und ſchon numeriert, ſo daß ſie nächſtens zur öffent= ſultat zu erzielen, ſowie allen Freunden des Vereins, die wirtsgewerbe. Die Bundesratsverordnung vom Jahre
lichen Verſteigerung gelangen. Etwa 20 Arbeiter löſen die in ſo entgegenkommender Weiſe das Intereſſe desſelben 1902 ſei ſehr reformbedürftig; das Stellenvermittlergeſetz
Yaumſtümpfe aus dem Boden, was eine ſchwierige Arbeit gefördert haben, herzlichſten Dank, und bittet um ferneres vom Jahre 1910 müßte verſchärft und die Gebühren für
iſt. Die Abraumerde, welche aus einem ſchönen feinkörni= Wohlwollen und freundliche Unterſtützung. Ganz beſon=Stellenvermittler geſetzlich feſtgelegt werden. Auch ſei be=
gen
Kies beſteht, wurde mittelſt Pferdefuhrwerk durch die derer Dank wird der Stammtiſchgeſellſchaft Ueberbrettk dauerlich, daß die Gaſthausangeſtellten nicht mit unter die
Peſſunger Straße nach dem alten Bahneinſchnitt ſüdlich der Reſtauration Fay ausgeſprochen, deren außerordentlich Unfallbeſtimmungen aufgenommen ſeien. Ferner ſei ein
vom alten Südbahnhof gefahren und zum Ausfüllen be= reiche Spende hauptſächlich dazu beigetragen hat, das Geſetz erwünſcht, welches beſage, daß Frauen und Mäd=
lmitzt
. Ein mächtiger Haufen dieſes Kieſes iſt zu ſpäterer obige Reſultat zu erzielen. Der Freimaurerloge, ſowie chen, mit Ausnahme der Familienangehörigen, zum Be=
Verwendung beim Wegebau auf einem nahen Acker ge= der Geſellſchaft Permiſſionsbrüder ſpricht der Vorſtand für dienen der Gäſte nach 11 Uhr abends nicht mehr zugelaſſen
ſchichtet. Die übrige wegfallende Erdmaſſe wird auf nahe die überwieſenen reichen Spenden herzlichſten Dank aus, werden dürften. Reicher Beifall wurde dem Redner zuteil.
Waldwege zwiſchen Pelzſchneiſe und Villenkolonie ge= Die Herren Adolf Kalbfleiſch, Heinrich Kichler und J. Alle Anweſenden ſchloſſen ſich dem Reichsverbande (Sitz
bracht, um die tiefer als die Chauſſee liegenden und oft Weitzel erklärten ſich zur weiteren Uebernahme der Vor= Hannover) an.
* Billige Kunſt. Man ſchreibt uns: Wie der Buch=
ſehr
ſchmierigen Wege bis auf das Nivean der Ehauſſeſtandsgeſchäfte bereit, und können Sammlungen iederzeit
zu erhöhen. Wenn nicht ſtarker Froſt eintritt, hofft man, an dieſe Herren abgegeben oder zur Abholung angemeldet handel ſeit Jahren beſtrebt iſt, gute und billige Bücher zu
die Erdarbeiten noch vor Neujahr beendigen zu können, werden. Das ſeitherige Vorſtandsmitglied Herr Oberpoſt= verbreiten und ſo dem Volk ſeine beſten Autoren zugängig
Die kieſigen Böſchungen am Walde werden mit dem ab= ſekretär Mühlpfort iſt geſtorben. Der Vorſtand ſpricht zu machen, ſo tut der Kunſthandel dies ja auch, und hat
gedeckten kräftigen Humus bedeckt, um einem gewiſſen herzlichſtes Beileid hiermit aus unter Abſtattung beſten durch ſeine Steinzeichnungen dazu beigetragen, daß ſo
flanzenwuchs, der das Rutſchen der Böſchung hindern Dankes für die von dem Verſtorbenen dem Verein ent=mancher auch einfache Mann ſeine Schundbilder aus dem
ſoll. Nährboden zu geben. Durch das Niederſchlagen des gegengebrachte fleißige Mithilfe. Neu eingetreten in den Hauſe warf und wirklichen Zimmerſchmuck anſchaffte=
Waldſtreifens iſt das Tempelchen an der Pelzſchneiſe, die Vorſtand iſt Herr Reviſionsgeometer Lindenſtruth. Die Dieſe Steinzeichnungen wirken aber durchaus nicht immer
nach der Duncanſchule und nach der Ludwigshöhe führt, Aufſtellung von Sammelkiſtchen bei Stammtiſchgeſellſchaf= gut aus der Nähe, und man ſieht ſie daher in der Haupt=
ganz
nahe der Bahnlinie gerückt. Dem Planieren des Bahn= ten, welche ſich für den Verein intereſſieren, wäre dem Vor= ſache in Korridoren, großen Hallen, Wandelgängen uſw.
förpers rückt das Schienenlegen, ſowie das Anfahren des ſtand ſehr erwünſcht, und wird um freundliche Anmeldung Neuerdings hat nun ein Verlag ſich die Aufgabe geſtellt,
Lichtſtärke zeigt, daß ſolche eine Zeit lang heller leuchten, darauf ſteigt ſie innerhalb desſelben Zeitraumes wieder iſt, als ſie in ſo kurzen, ſich gleichbleibenden Zeiträumen
dann in Uebergängen, langſam oder raſcher, ſich in ſchwä= zur Klaſſe 2,2. Unſer Stern braucht alſo regelmäßig wiederkehrt. Auf dieſen Vorgang paßt nur die Erklä=
cherem
Lichte zeigen, um dann wieder an Helligkeit zuzu= 59 2X5 69 Stunden 2 Tage 21 Stunden (genauer rung, daß Algol periodiſch verfinſtert wird, indem ein
neehmen. Bis zum Jahre 1907 waren 3748 ſolcher ver=2 Tage 20 Stunden 49 Minuten) vom Beginn ſeiner größ= anderer, dunkler oder lichtſchwächerer Weltkörper, ein Be=
ämderlicher
Sterne bekannt. Die intereſſanteſten ſind ten Helligkeit bis zum Wiedereintritt derſelben.
gleiter, ihn umkreiſt und bedeckt, wenn er vor denſelben,
dejenigen, deren Lichtſchwächung innerhalb gleicher Zeit=
Algol gehört zum Sternbild des Perſeus, mit dem d. h. in unſere Geſichtslinie, zum Hauptſtern tritt. Die
peerioden gleichmäßig erfolgt. Dazu gehört unſer Stern Schlangenhaupt der Meduſa der Andromeda zugekehrt. Verdunkelung dauert, wie ſchon angegeben, etwa 10 Stun=
Algol oder 8 (Beta) im Sternbild des Perſeus. Die In dieſem Haupte befindet er ſich. Sein Name iſt im den; die übrige Zeit der Periode 50 Stunden braucht
u nterſuchung desſelben mit den empfindlichſten Photo= Almageſt des Ptolemäus Nair (der helle), im Haupt der der Begleiter, um ſich ſeitwärts des Hauptſternes, dann
metern (Lichtmeſſernk), mit Anwendung von Fernrohr, Meduſa (Ras el gul), arabiſch kurz Algol, was alſo etwa nach hinten, hinter ihm herum, nun nach vorn und dann
Spektrum, Photographie und Verbindung dieſer Hilfs= mit Schreckbild zu deuten iſt. Nach Maßgabe ſeiner wieder gegen die Geſichtslinie hin zu bewegen, bis eine
mittel (Spektrographie) namentlich bei dem Pots=1 Rektaſzenſion (45' 30½) ſteht er am 15. Dezember etwa neue Verdunkelung eintritt. Wir haben hier alſo einen
damer aſtrophyſiſchen Obſervatorium ſeitens der Aſtro=9½ Uhr abends im Himmelsmeridian von Darmſtadt, den Sonnenfinſterniſſen ähnlichen Vorgang, wo das Son=
nomen
Vogel und Scheiner Beobachtung der über diealſo am höchſten über dem Horizont. Da ſeine Deklination nenlicht durch Davortreten des Mondes zurückgehalten
Bewegungen der Weltkörper bekannten Geſetze, daran ſich 40 37 beträgt und der Himmelsäquator dieſen Meri= wird. Es muß aber auch die Ebene, in der ſich der Be=
ktüpfende
Berechnungen uſw. haben uns überraſchenden dian in Höhe von 40% 8 ſchneidet, ſo befindet er ſich um gleiter bewegt, wenigſtens nahezu, durch unſere Geſichts=
Einblick in die Vorgänge bei dieſem Sterne gewährt ob= die genannte Zeit 40 8 . 10 37 90 15 über dem Süd=linie zum Algel gehen, weil er ſonſt nicht vor dieſen tre=
gleich
ſie ſich in einer ſo ungeheuren Entfernung abſpielen, punkt und 20 80 45 9 15 ſüdlich von unſerem ten würde. Denken wir uns z. B. den ertremen Fall, daß
daß ſein Licht wenigſtens 53,5 Jahre braucht, um zu uns Zenith, alſo ſaſt über uns, und zwar ein wenig weſtlich die Geſichtslinie auf jener Ebene ſenkrecht ſteht, ſo würde
zu gelangen. Dabei zeigt ſich, daß auch dort Verhältniſſe von der Milchſtraße. In die gleiche Stellung kommt er der Begleiter ſich in entſprechendem Abſtand um dieſe
beſtehen, die denen unſeres Sonnenſyſtems verwandt und jeden folgenden Tag etwa 4 Minuten früher, da die Fir=Linie herumdrehen, alſo nicht vor dem Algol vorüber=
ſterne
ſchon in 23 Stunden 56 Minuten 4 Sekunden einen gehen können. Da dieſer nicht vollſtändig verdunkelt wird,
ähnlich ſind.
iſt anzunehmen, daß der Begleiter kleiner iſt als der
Während der ſtärkſten Helligkeit gehört Algol zur Umlauf am Himmel machen.
Algol zählt zu den weißen Sternen, die ſich noch in Hauptſtern oder nur über einen Teil des letzteren hinweg=
Größenklaſſe 2,2 und iſt dann etwa ſo hell wie der Polar=
ſtern
; in dieſer verbleibt er 2 Tage 11 Stunden 59 höchſter Glut befinden, und iſt daher heißer wie unſere geht, ähnlich wie der Mond bei einer partiellen Sonnen=
Stunden; dann nimmt ſeine Lichtſtärke ziemlich raſch ab, unter die gelben Sterne zu rechnende Sonne. Auffallend finſternis, oder endlich ſelbſt noch Licht ausſendet, aber
indem ſie in eiwa 5 Stunden bis zur Größe 3,7 ſinkt; gleich iſt, daß der perſiſche Aſtronom Abd=al=Rahman al Sufi in geringerem Grade als der Hauptſtern. Natürlich können
im 10. Jahrhundert ihn als roten Stern bezeichnete. Zwi= dieſe verſchiedenen Umſtände auch zuſammentreffen. Da
*4) Man benutzt bei denſelben jetzt kriſtalliniſches ſchen ſeiner geringſten und größten Helligkeit (Größe 3.7 ferner die ganze Umlaufszeit nur etwa 7mal ſo groß iſt,
Selen, welches, in einen elektriſchen Strom eingeſchaltet, und 2,2) liegt die Abſtufung 1,5, alſo ½=Größenklaſſe, ſo wie die Zeit der Verfinſterung, ſo müſſen die beiden
mit wachſender Belichtung die Stromſtärke vergrößert, ſo daß er bei größter Lichtſtärke 25½fach, d. i. etwa 4mal Sterne, oder, wie man ſagt, die Komponenten des Algol=
daß
der Grad der Belichtung durch die Stromſtärke ge=ſo hell iſt, als bei geringſter Helligkeit. Das iſt gewiß ſyſtems, ſich verhältnismäßig recht naheſtehen.
(Schluß folgt.)
eine ſehr auffällige Veränderung, die um ſo merkwürdiger
meſſen werden kann.

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember
Seite 4.
tadeloſe Gravüren zu einem bieher nicht dageweſenen gerne ſieht. Morgen Sonntag findet, wie ſteis, bei kleinen
Spottpreiſe herzuſtellen, und dieſe ganz vorzüglichen Blät= Preiſen, nachmittags 4 Uhr Volksvorſtellung ſtatt. Die
ter ſind in ſchwarz und farbig zu haben. Sie ſtehen in Abendvorſtellung beginnt um halb 9 Uhr, nach Laden=
in
ihrer Ausführung weit über den Steinzeichnungen, ſind ſchluß. (Siehe Anzeige.)
noch billiger und es kann heute auch jedermann mit be=
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Reſidenzthe=
ſcheidenen
Mitteln ſich einen wirklichen Zimmerſchmuck ater am Weißen Turm. Der dieswöchentliche Spielplan
durch ſolche guten Bilder beſchaffen. Die Buchhandlung iſt wieder außerordentlich reichhaltig. Eingeleitet wird
Carl Köhler, Schulſtraße 10, hat eine Anzahl der das Programm durch die intereſſante Wochenchronik, wel=
Blätter in ihren Schaufenſtern ausgeſtellt. Es wäre zu cher ſich die Humoreske Auguſtin und ſein Hausfreund
wünſchen, daß hierdurch ſo mancher alte Schmarren ver=anſchließt. Der Clou des Spielplanes iſt eine reizende
drängt würde, der auf die Bezeichnung Kunſt kaum An= Komödie in zwei Akten von Vitascope: Die kleine Reſi=
ſpruch
erheben darf.
denz‟ Die Senſation kommt in dem Detektivroman Die
* Künſtlerfeſt. Das diesjährige Künſtlerfeſt der Mit= Schmugglerin auf ihre Rechnung. Ein großer Zweiakter:
glieder des Großh. Hoftheaters zum Beſten der Wohl= Sklavenlos ſchildert das Los einer Sklavin in einer
fahrtseinrichtungen der Deutſchen Bühnengenoſſenſchaft Zeit, in welcher die Nordſtaaten ’gegen die Südſtaaten
ſoll am 31. Januar ſtattfinden, und zwar in einem ganz einen verzweifelten Kampf zur Aufhebung des Sklaven=
neuen
Rahmen und mit einem dementſprechenden neuarti= handels führten. Der Film Winterſtimmung führt uns
gen Programm.
in unſere deutſchen Wälder und Dörfer bei Schneefall
Vortrag. Man erſucht uns um Aufnahme nach= (S. Anz.)
ſtehender Zuſchrift: Ein Königsproblem im Ge=
Union=Theater (Kunſtlichtſpiele, Rheinſtraße 6)
wirr der modernen ſozialen und hygieniſchen Fragen iſt Die mit ſo großem Beifall aufgenommene Henny=Porten
die Alkoholfrage. Sie greift ein in das private und öffent= Serie wird von heute ab mit dem feinſinnigſten Kino=Luſt
liche Leben; mit ihr hängen zuſammen Säuglingsſterb= ſpiel Komteſſe Urſel in dem die reizende Kinodiva wie=
lichkeit
und Tuberkuloſe; ſie ſpielt eine große Rolle im der in der Hauptrolle brilliert, fortgeſetzt. Wenn geſagt
Staats= und Gemeindehaushalt. Aus der Herſtellung wird, daß Komteſſe Urſel das feinſinnigſte Kino=Luſt=
und dem Vertrieb der geiſtigen Getränke werden große ſpiel darſtellt ſo iſt damit nicht zu viel geſagt, wie jeder
Einkünfte gewonnen; zur Beſeitigung der durch ihren Ge= Gelegenheit hat, ſich durch einen Beſuch zu überzeugen
nuß entſtehenden Schäden müſſen Gemeinde und Stagt all= Auf gleich hoher Stuſe ſteht aber auch das dreiaktige
jährlich ungezählte Tauſende hinopfern. Von der Alkohol= Drama Könia Gold das in ſeinem dramatiſchen Aufbau
frage kann Sittlichkeit und religiöſes Leben nicht getrennt mit zu dem Beſten zählt, was die Kino=Induſtrie in der
werden; mit der Alkoholfrage iſt innigſt verbunden die letzten Zeit hervorgebracht hat. Das zweiaktige Drama
Jugendfürſorge, die Armenpflege, das Wohnungsweſen, Krieg in der Prärie führt uns, wie ja ſchon der Name
die Kranken= und Irrenfürſorge kurz allüberall hat der 1 ſagt, in die Jagdgründe der Rothäute und iſt eines der
König Alkohol ſeine Finger im Spiel. Darum iſt es Sache beſten Wildweſtdramen. Der Wiſſenſchaft und Belehrung
eines jeden gewiſſenhaften Menſchen, insbeſondere der dienen die beiden Naturaufnahmen Mohammedaniſche
führenden Männer und Frauen im öffentlichen Leben, ſich Religionsübungen in Indien und Das maleriſche Cata
in die Alkoholfrage und deren Löſung zu vertiefen und lonien, und ins Reich des Humors führen uns die Humo=
gegebenenfalls
mitzuarbeiten an der Eindämmung des resken Der Treppenteppich Lehmann und ſein Tropen=
Alkoholismus. Darum muß von den für unſer Volkswohl helm, ſowie Eine Botſchaft vom Mond‟
verantwortlichen ſtaatlichen und caritativen Stellen immer
* Konzerte. Man ſchreibt uns; Ludwigshöhe.
wieder und wieder verlangt werden, daß dem Kampfe Morgen, Sonntag, den 14. Dezember, wird das übliche
gegen den Alkohol mindeſtens die gleiche finanzielle und Nachmittagskonzert von einem größeren Teile der Ka=
autoritative
Unterſtützung gewidmet werde, wie der Tu= pelle des Leibgarde=Regiments ausgeführt Ein unter=
berkuloſe
=, Säuglings=, Nahrungs= und Jugendfürſorge. haltendes, gefälliges Programm iſt vorbereitet. (S. Anz.)
Bis dieſe Forderung erfüllt iſt, müſſen die bereits auf über
300000 Mitglieder angewachſenen Verbände der Guttemp=
ler
, des Blauen Kreuzes, des Alkoholgegnerbundes, des
d Klein=Gerau, 12. Dez. (Weihnachtsſpar=
Kreuzbündniſſes abſtinenter Katholiken immer ernent den kaſſe.) Geſtern abend ſand die Auszahlung der Spar=
Ruf nach mehr Aufklärung und tatkräftiger Unterſtützungeinlagen aus der Weihnachtskaſſe des Ge=
erſchallen
laſſen. Einer der erfolgreichſten Rufer im Streitſangvereins Liederkranz ſtatt. Es wurden
iſt der gefeierte Volksredner Pater Elpidius etwa 3400 Mark verteilt, die bis zum Tage der Auszah=
der
am Dienstag, den 16. Dezember, auch in Darmſtadt lung in der hieſigen Spar= und Vorſchußkaſſe verzinslich
ſprechen wird, nachdem er in biſchöflichem Auftrage 14 angelegt waren. Die ausgezahlten Beträge werden ſicher=
Diözeſen wochenlang durchwandert und in Elſaß=Lothrin= lich den Mitgliedern für die Ausgaben, die das Weih=
gen
während vier Wochen 100 Vorträge gehalten hat. nachtsfeſt mit ſich bringt, recht angenehm zuſtatten kom=
men
. Die erhaltenen Zinſen wurden in früheren Jahren
(Näheres ſiehe Anz.)
* Eiſenbahnunfall im Hauptbahnhof. Geſtern vor= zur Bildung einer Leſebibliothek für den Geſangperein
mittag kurz nach 7 Uhr entaleiſten im hieſigen Hauptbahn= verwendet. Die diesjährigen und vorjährigen Zinſen
hof infolge falſcher Weichenſtellung drei Wagen einer Ran= wurden auf der Sparkaſſe einſtweilen zinsbringend an=
gierabteilung
derart, daß beide Wagengleiſe von und nach gelegt und ſollen ſpäter wieder zu ähnlichen Zwecken wie
Heidelberg geſperrt waren. Die Reiſenden vom Zug 919 die früheren Zinſen zum Nutzen der Einleger Verwendung
mußten daher an der Unfallſtelle umſteigen. Die übrigen finden.
Züge zwiſchen 7 und 8.30 Uhr erlitten Verſpätung. Die
Geinsheim, 12. Dez. (Ein
eigenartiger
Aufgleiſung der Wagen wurde ſofort in Angeiff ge= Streik) iſt in der hieſigen Gemeinde ausgebrochen.
nommen was um 8.35 Uhr beendigt war. Verletzungen Die Spezereihändler wollen kein Petroleum mehr führen,
von Perſonen und Sachbeſchädigungen kamen nicht vor.
weil ihnen der Verdienſt an dieſem Handelsartikel zu ge=
§ Ladendiebin. Am Mittwoch abend hat ſich in ring iſt. Die ſämtlichen Händler haben jetzt dieſes hier
Mainz eine unbekannte Frauensperſon in einem ſo notwendige Beleuchtungsmaterial ausgehen laſſen, ſo
Goldwarengeſchäft verſchiedene Waren zur Auswahl daß die Einwohnerſchaft gezwungen iſt, ihr Erdöl aus
vorlegen laſſen, aber nichts gekauft. Nach deren Weg= den Nachbarorten zu holen.
gang wurde ein Paar Brillantohrringe im Werte von
Offenbach. 12. Dez. (Die Verfehlungen des
180 Mk. vermißt. Das Frauenzimmer iſt 45 bis Friedhofsverwalters Steitz.) In der Fried=
50 Jahre alt, unterſetzter Statur, hat blonde Haare hofsaffäre konnte trotz mehrmonatiger Dauer die Unter=
und trug bräunlichen Mantel und Hut mit Feder.
ſuchung noch nicht abgeſchloſſen werden, da das belaſtende
Feſtgenommen. Ein 17 Jahre alter Handlungs= Material ſich außerordentlich angehäuft hat und noch zahl=
gehilfe
von hier iſt wegen Diebſtahls feſtgenommen reiche Vernehmungen vorgenommen werden müſſen. Nach
worden.
dem Stand der Unterſuchung dürfte die Aburteilung des
§ Selbſtmord. Am Donnerstag abend zwiſchen ehemaligen Friedhofsverwalters Otto Steitz vor März
6 und 7 Uhr hat ſich ein 72 Jahre alter Mann in ſeiner kaum zu erwarten ſein. Die Unterſuchung hat bisher er=
Hofreite erhängt. Langwieriges Leiden brachte den geben, daß die Stadt durch die betrügeriſchen Handlungen,
Mann zu dieſer Tat.
die in der Hauptſache infalſchen Verrechnungen beſtanden,
Brand. Am Donnerstag abend gegen 8 Uhr um etwa 2500 Mark geſchädigt wurde. Jedoch nicht nur
entſtand in der Hofreite Liebfrauenſtraße 49 ein Brand, durch dieſe falſchen Berechnungen mit der Stadt hat ſich
welcher durch die berbeigerufene Feuerwehrwache alsbald Steitz finanzielle Vorteile verſchafft, ſondern in weit höhe=
wieder
gelöſcht wurde. Der Schaden iſt nicht bedeutend. rem Maße durch ſeinen ſchwunghaften Geſchäftsbetrieb,
den er mit allen möglichen Friedhofsartikeln hatte. Hier=
* Orpheum. Man ſchreibt uns: Die neuen übermüti= bei handelt es ſich namentlich um den Verkauf von Fried=
gen
Schwänke Wotans Abſchied und Ein Pechvogel, hofsurnen. Grabeinfaſſungen Bepflanzungen von Gräbern,
welche durch Vera Forſt und Robert von Valberg nebſt: Dekorationen uſw., wobei Steitz die in Betracht kommen=
Enſemble eine brillante Darſtellung erfahren, gelangen den Perſonen in erheblicher Weiſe übervorteilte, ſo daß
nur noch an drei Tagen, bis inkluſive Montag, zur Auf= der Gewinn aus dieſen Geſchäften für ihn außerordentlich
führung; ebenſo der den Stücken vorausgehende brillante groß war.
Varieteteil. Im ganzen ein reichhaltiges, buntes Programm,
Reinheim, 12. Dez. (Odenwaldklub.) Hier
in dem alles vertreten iſt, was man auf der Varietébühne fand die Hauptverſammlung der hieſigen Ortsgruppe des

rinnen laſſen. Dieſes blaſierte Getue, das unſere Literaten
heute belieben, und das von den Harmloſen des Geiſtes
Feuillefon.
heute angeſtaunt und nachgeäfft wird, wie eine neue Kra=
wattenmode
, muß man doch immer wieder feſtnageln als
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
das was es iſt, eine geſpreizte Poſe
P Münchner Theater. Dem Neuen Verein
Am Tage vorher gab auch der Neue Verein wieder
der ſich vielfache Verdienſte um die moderne dramatiſche ein Lebenszeichen. Im königl. Reſidenztheater brachte er
Literatuc erworben hat, der aber in der letzten Zeit ſich Franz Dülbergs fünfaktiges Drama Cardenio
nicht auf der Höhe ſeiner Aufgabe zeigte, iſt ein Kon= zur Aufführung. Auch in dieſem Werk feiert der Pan=
kurrent
erſtanden. Die neue Kunſt nennt ſich die neue ſerualismus wahre Triumphe. Da das Werk außer in
Vereinigung, die ſich um die Zeitſchrift gleichen Namens München kaum von ſich reden machen wird, wenn nicht
gruppiert. Ihre erſte Veranſtaltung war die Urauffüh= dem Autor die Zenſur zu Hilfe kommt, die ſeinem Dirnen=
rung
des dreiaktigen Schauſpiels Die Welle von drama Korallenkettlin zu einer gewiſſen Berühmtheit
Franz Blei am 10. Dezember in den Münchner verhalf, ſo kann man ſich ein Eingehen auch auf dieſes
Kammerſpielen. Das vor fünfzehn Jahren ent= Opus ſparen. Es iſt jammerſchade für ſo viele ſorgfältige
ſtandene Stück behandelt die Irrfahrten der Liebe einer Arbeit, die der Autor ſeinem Stück gewidmet hat beſon=
Prinzeſſin im Wedekindſtil, aber ohne Wedekinds Kraft. ders die gepflegte Sprache und das eingehende Studium
dem Autor ſchwebten ohne Zweifel die Abenteuer der des Renaiſſance=Milieus. Aber man wird ſo gerne man
Prinzeſſin Chimay vor; denn auch ſeine Prinzeſſin geht mit dem Dichter gehen möchte, immer wieder an Geibels
mit einem Zigeunerprimas durch. Die Parallele mit Verſe erinnert:
Wedekind geht bis in die Einzelheiten. Wie Wedekind er=
O troſtlos kluges Auserleſen,
blickt auch Blei im Artiſtenmilieu eine höhere Welt. Beide
Wobei kein Blitz die Bruſt durchzückt.
Autoren ſind Verherrlicher des freien Weibes und ſtam=
Was ſchön iſt, iſt ſchon dageweſen,
meln in Entzückungslauten von deſſen Prachtentfaltung,
Und nachgeahmt iſt, was uns glückt.
wie die Myſtiker des Mittelalters von ihrer Madonna
Es wäre noch über einige Premieren in den letzten
nicht ſchöner ſchwärmen konnten. Von dieſem Panſerua=
lismus
nicht ergriffene Leute haben allerdings für ſolche Tagen zu berichten. Aber es wäre an dieſer Stelle
Weiber eine kürzere Bezeichnung. Wie Wedekind, tritt 1 Raumvergeudung. Ihre Erörterung gehörte beſſer in die
Franz Blei ferner ſelbſt als Schauſpieler auf, und zwar Rubrik Lokale Unglücksfälle oder in den Handelsteil.
mit dem gleichen negativen Erfolg. Franz Blei ſagt von
König Nußknacker betitelt ſich ein Weih=
ſeinem
Opus ſelbſt: Wenn ich ſage, daß ich in dem Stück nachtsmärchenſpiel von F. H. Chelius (aus Darmſtadt),
das was man ein Problem nennt, weder vornehmen, das im ſtädtiſchen Schauſpielhauſe zu Hagen ſeine Ur=
noch
löſen wollte, ſo habe ich, ſcheint mir, alles geſagt. . . . aufführung erlebte und einen vollen Erfolg erzielte. Im
Wer mir ſagt, daß ich mir nichts Beſonderes dabei gedacht Anſchluß an die Aufführung wird folgende Geſchichte er=
habe
, der wird der Wahrheit am nächſten kommen, dann zählt: Die Polizei in Hagen hat die weitere Vorführung
haben wir um ſo weniger Grund, uns über die Welle des Weihnachtsmärchens beanſtandet. Die Veranlaſſung
den Kopf zu zerbrechen und können ſie ruhig im Sand ver=gibt eine Nußknackerhymne, in deren letzter Zeile es heißt:

Nummer 504.
1913.
Odenwaldklubs ſtatt. Die Mitgliederzahl hat ſich durch
Austritte verringert, iſt aber durch Neueingetretene nicht
weſentlich verändert. Schmerzlich berührt der Heimgant
des allverehrten, ſtets für die Ortsgruppe wirkenden Mit=
gliedes
Herrn Oberlehrer Kopp. Zur Dekorierung kom=
men
vorausſichtlich ſieben Herren. Es wurden zwei Fa
milienabende abgehalten, die ſtets einen erfreulichen Ver=
lauf
nahmen. Die Herrenabende zeigten ſtets eine hohe
Beſuchsziffer. Rechnungsablage und Voranſchlag, der für
das hieſige Ortsmuſeum, Schülerwanderungen und Kluhs
anlage namhafte Summen zur Verfügung ſtellt, werden
angenommen. Das vom Vorſtand in Verbindung mitz
dem Wanderausſchuß ausgearbeitete Wanderprogramm
für 1914 wird uns immer wieder neue Schönheiten unſeren
heimatlichen Berge erſchließen. Das Dekorierungsfeſ
findet am 17. Januar 1914 ſtatt und dürfte ſich ſeinen Vor=
gängern
würdig an die Seite ſtellen.
* Michelſtadt i. O., 11. Dez. (Schäferverſamm
lung.) Am kommenden Sonntag, den 14. Dezember
nachmittags halb 2 Uhr, veranſtaltet der Verband Süd
deutſcher Schäfereibeſitzer in Michelſtadt im Gaſthaus Zum
Deutſchen Haus unter dem Vorſitz von Schafhalter Joh
Peter Hartmann=Michelſtadt eine allgemeine Schäferven
ſammlung für das Großherzogtum Heſſen. Neben wichti=
gen
Organiſationsfragen ſollen in der Verſammlung, zu
der jedermann Zutritt hat, bedeutſame ſchwebende Berufs
fragen Beſprechung finden, und Gelegenheit zu einem
Meinungsaustauſch geboten ſein. Der aufſtrebende Ver
band nimmt ſich tatkräftig auch der Intereſſen der heſſiſchen
Schäferei an, und es ſei daher auf die Verſammlung auch
an dieſer Stelle aufmerkſam gemacht.
H. Lampertheim, 11. Dez. (Achtuhr=Laden
ſchluß.) Für die Einführung des Achtuhr=Ladenſchluſſes
haben ſich nach einem bei dem Großh. Kreisamt Bens
heim geſtellten Antrag nunmehr auch die Bäcker und
Metzger erklärt, ſo daß jetzt insgeſamt 82 Unterſchriften
für die Einführung vorliegen. Der Gemeinderat hat
nunmehr ebenfalls dem Achtuhr=Ladenſchluß, und zwar
in der Zeit vom 1. November bis 1. April d. Js., zuges
ſtimmt, nachdem ein früherer Antrag, der die erforderliche
Zweidrittelmehrheit allerdings nicht erhielt und dem ſich
die Bäcker und Metzger nicht angeſchloſſen hatten, abge=
lehnt
worden war. Die Samstage und die ſonſtigen
Ausnahmetage bleiben dabei unberührt.
Mainz, 12. Dez. (Der Einſpruch gegen die
Mainzer Stadtverordnetenwahl.) Wie das
M. Tagbl. hört, haben die bürgerlichen Parteien bez
ſchloſſen, Proteſt gegen die Stadtverordnetenwahl vom
Dezember einzulegen. Die Meldung auswärtiger Blätter,
daß dieſer Beſchluß gegen den Widerſpruch der National=
liberalen
erfolgt ſei, iſt aus der Luft gegriffen. Als
Nachfolger von Hofrat Behrend hat ſich
kanntlich eine ganze Reihe von Perſönlichkeiten beworben
In der Stadt werden ebenſo wie in auswärtigen Blättern
zahlreiche Namen genannt. So ſollen als ausſichtsreicher
Bewerber um den Poſten gelten Intendant Anton Otto
vom Stadttheater in Straßburg, außerdem die Regiſſeure
Dr. Frank und Karl Heinz Martin vom Frankfurter
Schauſpielhaus und der Opernſänger Wilhelm Rabott
vom Königl. Theater in Hannover, der wiederholt am
Mainzer Stadttheater als Baſſiſt engagiert war und große
Erfolge erzielte. Sie ſollen ſämtlich in enger Wahl ſtehen;
ſchließlich wird auch noch der Name des Opernſängers
Rupp genannt, der ebenfalls von ſeiner früheren hieſigen
Tätigkeit beim hieſigen Publikum in gutem Andenken ſtehl
Worms, 12. Dez. (Hochherzige Spende.) Von
einem hieſigen Fabrikanten wurden 1000 Mark geſpendet,
von denen 100 Mark für Arme, 800 Mark für den Verein
für Erholungspflege von Schulkindern und 100 Mark für
die Chriſtbeſcherung des Herrn Polizeiinſpektors Biſchoff
zu verwenden ſind.
Oppenheim. 12. Dez. (Eine Marderjagd) hat
zwei hieſige Bürger in eine ſehr unangenehme Lage ge=
bracht
. Die beiden und noch ein weiterer Bürger hatten
ſeit geraumer Zeit bemerkt, daß ein Marder in ihren an=
grenzenden
Gebieten ſein Unweſen treibe. Sie beſchloſſen
daher zu verſuchen, den Marder zu fangen. Während des
Jagens wurde in einer geſchäftlichen Angelegenheit der
eine Jäger abgerufen. Am anderen Morgen nun, als
er zufällig in den Keller mußte, gewahrte er zu ſeinem
Schrecken, daß im Keller ſich zwei Perſonen befanden.
Bei näherem Zuſehen ſtellte ſich heraus, daß es ſeine zwei
Jagdteilnehmer waren, die er geſtern in der Eile einge=
ſchloſſen
hatte und die nun die ganze Nacht im feuchten
Kellergewölbe zubringen mußten. Das Wiederſehen am
Morgen dann ſoll nicht beſonders herzlich ausgefallen ſein.
* Lauterbach, 12. Dez. (Die Gewerkſchaft
Luiſe in Engelrod), die zum Brauneiſenſtein=
Bergwerk in Eſſen=Ruhr gehört, erwarb in den Gemar=
kungen
Engelrod=Hörgenau ein zwei Millionen Quadrat=
meter
großes Gelände zur Gewinnung von Eiſenerzen,
an denen die Gegend ſehr reich iſt.
Heil Knacker dir! Die Polizei erblickte darin
eine Profanierung der Nationalhymne. Nachdem die
Worte in Heil König dir geändert waren, wurde die
Aufführung wieder freigegeben.
Streik um den Zahnarzt=Doktortitel.
Ein ganz ſeltſamer Streik ſteht in Ausſicht reſp. iſt in die=
ſem
Moment bereits proklamiert worden. Schon ſeit
Jahren erſtreben die Zahnärzte die Verleihung des Dok=
tortitels
, wobei verſchiedentlich der Vorſchlag gemacht
wurde, zur Einführung des Dr. med. dent. in geeigneter
Weiſe einen gelinden Zwang anzuwenden. Die Studie=
renden
der Zahnärztlichen Hochſchule in Berlin erhielten
nun aus Leipzig die telegraphiſche Nachricht, daß
die dortigen Kollegen den Beſuch der Vorleſungen einge=
ſtellt
hätten, alſo in einen regelrechten Streik eingetreten
wären. In einer Verſammlung der Studierenden wurde
den Leipziger Studenten einmütig Sympathie ausge=
ſprochen
, wenngleich man bedauerte, daß das Vorgehen
einſeitig ſei und nicht die geſamte deutſche Studentenſchaft,
ſoweit die zahnärztlichen Hochſchulen in Betracht kommen,
umfaſſe. Die Verſammlung beſchloß, ſich den Leipziger
Kollegen anzuſchließen und die Kollegen an den übrigen
deutſchen Univerſitäten zur Beteiligung an dem Streik auf=
zufordern
. Durch den Streik werden alle Vorleſungen
und kliniſchen Uebungen betroffen. Es wurde beſchloſſen,
daß die Studierenden der Zahnheilkunde an den Univerſi=
tätszahnkliniken
in Berlin. Breslau, Halle und Greifs=
wald
und Straßburg in den Streik eintreten, und zwar bis
zum 15. Januar 1914, wenn bis dahin die Regierung keine
befriedigende Antwort auf die Forderung betreffend die
Doktorwürde, gegeben hat.
* Parſifal und Volksabſtimmung. Man wird nicht
leicht erraten, was dieſe beiden Begriffe miteinander ge=
mein
haben, und doch iſt es in Frankfurt a. M. Ereignis
geworden, daß von einem Lokalblatt in allem Ernſt eine

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O4.

Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember
damit die alte Erſahrung beſähtigt, daß. Hungerſtreiter
Kunſtnotizen.
ſofort Nahrung zu ſich nehmen, wenn nur ein einziges
leber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nacht
Mal die unangenehme Zwangsfütterung vorgenommen
ſtehenben Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
worden iſt. Kärger, der ſehr entkräftet iſt, erhält im
Georg Schumanns Ruth das der Lazarett des Unterſuchungsgefängniſſes jetzt beſondere
Muſikverein am kommenden Montag abend in ſeinem Kon= Stärkungsmittel.
12. Dez. Der des Mordes an der Wirtſchafterin
ſert zur Erſtaufführung in Darmſtadt bringt, hat nach der
Galle verdächtige Händler Henk wurde wegen Heirats=
überaus
erfolgreichen Aufnahme in Deutſchland
ſu a. in Augsburg. Barmen, Berlin, Glogau, Hamburg, ſchwindeleien und Urkundenfälſchung zu einer Zucht=
ſaſſel
, Kiel, Leipzig, Wiesbaden gleiche glänzende Erfolge hausſtrafe von 10 Jahren, 10 Jahren Ehrverluſt
in Holland (Dortrecht) und Amerika (Chikago) er= und Stellung unter Polizeiaufſicht verurteilt. Für die
hielt und hat in England die Hauptnummer des Shef= verſtorbene Schauſpielerein Nuſcha Butze fand unter
ſſielder Muſikfeſtes 1911 unter Leitung von Hency Wood zahlreicher Beteiligung in deren Wohnung in Groß= Lich=
gebildet
. Der geradezu ſenſationelle Erfolg in zwei Kon= terfelde eine Trauerfeier ſtatt. Prediger Mühe aus
Perten in Chikago hat dem Werke die amerikaniſchen Groß=Lichterfelde hielt die Gedächtnisrede.-Heute wurde
Konzertſäle geöffnet, und hat es heute einen förmlichen in Berlin von der Vereinigung der deutſchen Arbeitgeber=
Siegeszug durch Amerika angetreten. Ruth verdient verbände eine Zentrale der deutſchen Arbeit=
auch
dieſe außerordentlich günſtige Aufnahme ſeitens der in=geberverbände für Streikverſicherung be=
und ausländiſchen Preſſe und mögen folgende Aeuße= gründet. Der neuen Organiſation ſind ſofort beigetreten
rungen als Belege dienen: Die Poſt: Die Chöre ſind Verbände bezw. Entſchädigungsgeſellſchaften mit einer
Gebilde von wahrhaft berauſchender Klangſchönheit. Hier Geſamtlohnſumme von 704 Millionen Mark und einer
fühlt der Hörer, daß Georg Schumann die Kunſt des Chor=Arbeiterzahl von 675000 Mann.
Wiesbaden, 12. Dez. (Dr. med. Adolf Hommel)
ſatzes, der Steigerung aller Klangmittel vollkommen be=
herrſcht
. Der volle Saal jubelte mit ſtürmiſchem Veifall aus Zürich, der bekannte Erfinder und Fabrikant des
zum Schluß dem Komponiſten zu. Berliner Lokalanzeiger Hämatogens, iſt hier im Alter von 67 Jahren einem Ge=
(Tag): Die Singakademie brachte geſtern mit lebhaftemhirnſchlagerlegen. Die Leiche wird zur Verbren=
Erfolg das neue Chorwerk Ruth zum erſten Male zu nung nach Mainz übergeführt.
Metz, 12. Dez. (Leutnant Tiegs), der gegen das
Gehör. Es iſt die umfänglichſte und wohl ſchwierigſte
wie mir ſcheint aber auch die effektvollſte, am meiſten in Urteil des Kriegsgerichts rechtzeitig Berufung eingelegt
die Breite wirkende der Chorſchöpfungen Georg Schu= hat, befindet ſich zurzeit im Metzer Garniſonlazarett I, wo
manns Allgemeine Muſikzeitung: Um es gleich vor=er auf Anordnung des Gerichtes auf ſeinen Geiſtes=
wegzunehmen
: das Werk fand eine außerordentlich leb= zuſtand unterſucht werden ſoll.
St. Avold (Lothringen), 12. Dez. (Ueberfall.)
hafte Aufnahme. Das iſt begreiflich und wohl auch er=
freulich
zugleich. Erfreulich, weil dem Werk durch den er= Während der dienſttuende Oberpoſtaſſiſtent Schmidt allein
neuten Berliner Erfolg der Weg zu allen größeren Chor= anweſend war, erſchien im Poſtamt geſtern ein Mann
pereinigungen geebnet ſein dürfte. The Muſie News und gab vor, eine dringende Depeſche aufgeben zu müſſen.
Arglos ließ ihn der Beamte ins Amtszimmer eintreten.
(Chikago): Es war die erſte Aufführung in Amerika,
und das Intereſſe und die Erwartung infolge der überaus Der Unbekannte ſtürzte ſich ſofort auf ihn, ſchlug ihn
zu Boden und verlangte die Schlüſſel zum Kaſſenſchrank.
glänzenden Beurteilung, die das Werl in Deutſchland ge= Dem Ueberfallenen gelang es bei dem Ringen mit dem
funden hatte, auf das höchſte geſteigert. Aber es gab keine Käuber, die Schlüſſel wegzuwerfen, ſo daß der Zweck des
Enttäuſchung. Im Gegenteil, eine beſtändig anwachſende Ueberfalls nicht erreicht wurde. Der Attentäter entkam
Anerkennung und Beifall und der andauernde Enthuſias= unerkannt, während der Beamte ſpäter bewußtlos am
mus während des ganzen Abends war die Folge einer Un= Boden aufgeſunden wurde
zahl von günſtigen Umſtänden, die das Werk zu dem er=
Dresden, 12. Dez. (Fünfz igjähriges Mili=
wünſchten
vollſtändigen Eofolg führte.
tärdienſt=Iubiläum.) Der Ktriegsminiſter
Auf die Einſtudierung des Werks hat der Muſikverein Generaloberſt von Hauſen beging heute ſein
aanz beſondere Sorgſalt verwandt, um ſo mehr, als der fünfzigjähriges aktives Militärdienſtjubiläum. Der
Komponiſt zugeſagt hat, das Werk perſönlich in der Haupl= König und die Prinzen fuhren beim Kriegsminiſter vor,
probe ſowohl, als auch in der Hauptaufführung am Mon= um ihm ihre Glückwünſche auszuſprechen. Der König er=
tag
abend zu dirigieren. Das Werk weiſt eine Reihe nannte den Jubilar zum Chef des jüngſten Re=
prachtvoller
Chöre auf, jeder in ſeiner Art ein Meiſterſtück, giments der ſächſiſchen und deutſchen Armee, des In=
die
mit modernen Mitteln orcheſtriert eine prächtige fanterie=Regiments Nr. 182 in Freiberg.
Klangwirkung auslöſen. Möge dem Werk, auf deſſen
Leipzig, 12. Dez. (Sympathieſtreiks.) Die
Aufführung man nach den Erfolgen im In= und Ausland Studierenden der Zahnheilkunde in Kiel haben ſich dem
geſpannt ſein wird, auch bei der Erſtaufführung dahier der Sympathieſtreik ihrer Leipziger Kommilitonen angeſchloſſen,
gleiche Erfolg beſchieden ſein.
ebenſo die Tübinger Studierenden der Zahnheilkunde.
Sie ſtellten heute morgen den Beſuch der Vorleſungen und
Kliniken ein. Die Zahl der Studierenden beträgt in =
Reich und Ausland.
bingen 22. Ihre Forderungen gehen bekanntlich auf die
Aus der Reichshauptſtadt, 11. Dez. Die Voſſiſche Ztg. Gewährung des Promotionsrechts.
Hannover, 11. Dez. (Hafenbau.) Die ſtädtiſchen
meldet: In Sachen Voſſiſcher Zeitung gegen
Berliner Tageblatt wurde vom Landgericht I das Kollegien der Nachbarſtadt Linden bewilligten heute ein=
Verhalten der Firma Rudolf Moſſe, die von Botenfrauen ſtimmig die Summe von 4300000 Mark zur Erbauung
der Voſſiſchen Zeitung ſich Adreſſen von Abonnenten ver= eines ſtädtiſchen Hafens mit Hafenbahnhof im Anſchluß an
ſchaffte und danach an 2500 Leſer der Voſſiſchen Zeitung den Stichkanal des Rhein=Leine=Kanals. Der Magiſtrat
AAufforderungen zum Abonnement des Berliner Tage= hatte aus den Ueberſchüſſen der letzten Jahre zu dieſem
blattes geſchickt hat, als gegen das Geſetz zur Bekämpfung Zweck einen Fonds von 1½ Millionen angeſammelt, ſo
des unlauteren Wettbewerbs verſtoßend erachtet. Die daß daher eine Steuererhöhung vorläufig nicht nötig er=
einſtweilige
Verfügung ſei aufrecht zu erhalten und der ſcheint.
Hamburg, 12. Dez. (Die Weltausſtellung in
Firma Rudolf Moſſe die Koſten des Verſahrens aufzu=
erlegen
. Die verurteilte Zeitung hatte auch Abonnenten San Franzisko.) Die deutſche Zentralſtelle für die
der Kreuzzeitung und des Reichsboten durch unentgeltliche Weltausſtellung in San Franzisko teilt mit: Nach einem
Zuſendung ihres Blattes zu gewinnen verſucht. Zwei Bericht über die Sitzung der Budgetkommiſſion des
Poſtſtempelkurioſa brachte der heutige Tag den Reichstages, wurde von einem Regierungsvertreter er=
wenig
entzückten beteilgten Poſtämtern. Das Poſtamt klärt, daß wegen der Kürze der noch zur Verfügung ſtehen=
S. 14 in der Dresdener Straße 55 brachte in der Stunde den Zeit und wegen der Transportſchwierigkeiten eine
von 910 die aufeinanderfolgenden Zahlen von 9 bis 14 würdige Beſchickung der San Franzisko=Ausſtellung durch
(910. 11. 12. 13. Poſtamt 14). In der betreffenden Vor= Deutſchland nicht mehr möglich ſei. Dazu iſt zu bemerken,
mittagsſtunde hatte das Amt den Anſturm von einigen daß Schwierigkeiten in der Transportfrage nicht beſtehen.
Tauſend Karten= und Briefaufgebern zu beſtehen; die da die Transportfrage durch die Hamburg=Amerika=Linie
Maſſen drängten ſich derart rückſichtslos zuſammen, daß im Einvernehmen mit der Deutſchen Dampfſchiffahrts=
der
Vorſteher des Poſtamts ſich veranlaßt ſah, polizei= geſellſchaft Kosmos geregelt wurde und daß ferner die
licheHilfe in Anſpruch zu nehmen. Weniger bekannt Vorbereitungen für die Beſchickung der Ausſtellung nach
war, daß das Poſtamt SWV. 13 in der Alten Jakobſtraße zuverläſſigen Mitteilungen des Vertreters des deutſchen
in der Stunde von 1112 zweimal die Reihe 11. 12. 13. Komitees in San Franzisko noch von keiner Nation ſoweit
zu ſtempeln hatte. Erſtens das Datum 11. 12. 13, zwei= gefördert wurden, wie gerade von deutſcher Seite, ſo daß
tens die Stunde 1112 und die Nummer 13 des Poſt=alſo alle anderen Nationen offenbar noch die Zeit für
amts. Auch hier war der Andrang ſo groß, daß Hilfs= völlig ausreichend halten.
Poſen. 12. Dez. (Exploſion.) In dem Brennerei=
kräfte
zum Stempeln herangezogen werden mußten.
Hoffentlich iſt es den Poſtkartenaufgebern nicht ſo ergan= betriebe des Rittergutes Goscieszyn bei Wollſtein explo=
gen
wie in anderen Städten wo die Poſtkarten ſo ſchlecht dierte der Kartoffeldämpfer. Zwei in der
Nähe ſtehende Arbeiter wurden von den heißen Brei=
geſtempelt
waren, daß das Datum nicht zu leſen war.
Der Bankier Kärger hat ſeinen Widerſtand gegen maſſen überſchüttet. Einer derſelben war ſofort tot,
die Nahrungsaufnahme aufgegeben. Er ißt jetzt freiwillig der andere ſtarb nach einigen Stunden.
und hält regelmäßig die Mahlzeiten inne, ſo daß er nicht
Paris, 12. Dez. (Verhaftung von Engel=
mehr
zwangsweiſe ernährt zu werden braucht. Es iſtmachern.) In Montargis (Dep. Loiret) wurden
Volksabſtimmung darüber veranſtaltet wird, welcher von haft adreſſierten Pakete eine Aufklärungsſtelle einge=
den
beiden in Frage kommenden Tenören der Oper in der richtet; die Beamten aber nennen dieſen Raum einfach
erſten Aufführung des Parſifal am 2. Januar die Titel= das Lazarett. All die Schwachen, Verwundeten und
rolle ſingen ſoll. Beide Herren üben ſchon ſeit geraumer Elenden aus dem großen Heer der Gaben finden ſich hier
Zeit die Rolle ein, da dieſe ſowohl als die andern Haupt= zuſammen, zerbrochene Kiſten und geſchundene Kartons,
rollen in üblicher Weiſe doppelt beſetzt wird. Nun ſoll an= durch deren Riſſe und Löcher eine bunte Welt der wunder=
geblich
zwiſchen beiden heftige Fehde entbrannt ſein: lichſten Dinge die Bahn ins Freie ſucht. Da ſitzen die
Jeder von ihnen will zuerſt die Augen der Welt auf wackeren Poſtmänner unter Puppen und Würſten, Nuß=
ſeine
Kunſt lenken, ja beide ſollen wiederum angeblich knackern und Pfefferkuchen, unter Gänſen und Haſen und
dem Intendanten mit der Entlaſſung gedroht haben, all den Leckereien, die vorſorgliche Hände fernen Lieben
falls nicht ihr Begehr erfüllt wird. Unter allerhand Spit= zum weihnachtlichen Feſtmahl zugedacht und die dann erſt
marken, wie: Die kämpfenden Parſifals oder Der ſo viel ſpäter, manchmal nicht mehr recht genießbar, ihren
Sängerkrieg in Frankfurt wird die Sache in den Blättern Beſtimmungsort erreichen. Mit Hammer und Nägeln, mil
erörtert, und ein Blatt hat den ſicherlich urſprünglich ſcherz= Bindfaden (viel Bindfaden! Das iſt eine Weiſung, die
haft gemeinten Vorſchlag, eine Volksabſtimmung zu ver= ſich alle Paketſender zu Herzen nehmen ſollten), Packpapier
anſtalten, offenbar ernſthaft aufgeſaßt und fordert nun und Pinſel verrichten die Beamten ihre Samariterdienſte,
Herren und Damen (das Frauenſtimmrecht wird hier legen die beſchädigten Stücke, wenn ſie hoffnungslos aus
alſo ohne weiteres gewährt) zur Abſtimmung durch Ueber= dem Leim gegangen ſind, auf den Seziertif, um den
ſendung einer Karte oder eines Zettels bis zum 17. De= Inhalt Stück für Stück zu prüfen und ſchr.f
ifzuneh=
zember
auf. Wenn es auch wohl neuartig iſt, ſo iſt es doch men, und laſſen dann die Pakete im neuen; iucken Ge=
keineswegs
nachahmenswert in dieſer Weiſe die ſach wande wieder fröhlich mitſchwimmen in der großen Ver=
lichen
Entſchließungen der Bühnenleitung willkürlich zu kehrsflut. Hier ſtehen ein paar Schriftgelehrte zuſammen,
beeinfluſſen zu ſuchen, denn etwas anderes als grobe Will= um eine unglaublich ſchlecht geſchriebene Adreſſe zu eni=
kür
kann doch natürlich nicht bei einer derartigen ſogenann= ziffern. Die Enträtſelung der Hieroglyphen wird noch da=
ten
Volksabſtimmung herauskommen.
durch erſchwert, daß gerade die Schriftzeichen des Beſtim=
Im Paketlazarett der Weihnachtspoſt. Unter die= mungsortes durch geronnenes Haſenblut verklebt ſind. Da
ſem Titel gibt Ernſt Niemann in der bei der Deutſchen hat einer mit angefeuchtetem Weizenmehl ein Stückchen
Verlags=Anſtalt erſcheinenden Wochenſchrift Ueber Papier mit der Adreſſe aufgeklebt und mit Zwirn ein
Land und Meer einen amüſanten Ausſchnitt aus Papptäfelchen angehängt und glaubte wohl gar, das müſſe
den Leiden und Freuden unſerer Poſt während der Hoch=nun bis in alle Ewigkeit halten, während doch ſchon kein
flut der Chriſttage. Von den ſieben Millionen Paketen, Zipfelchen mehr vorhanden iſt. Da muß dann der Tele=
die
da im Zeitraume einer einzigen Woche bewältigt wer= graph, dieſer freundliche Helfer der Poſt, ſpielen; iſt nur
den müſſen, legen nicht alle heil und geſund den Weg noch der Nummerzettel da, den die Aufgabepoſtanſtalt allen
bis unter den Lichterbaum zurück. Auf den großen Poſ= Paketen mit auf den Weg gibt, dann wird dort nach der
ämtern iſt für ſolche irgendwie beſchädigten oder mangel= Adreſſe angefragt. Wichtig ſind auch die Begleitadreſſen,

Seite 5.
1913.
brei Mitgleder einer Lande von Engelmachern: ver=
haftet
, die ihr Unweſen in ganz Frankreich und ſogar im
Auslande getrieben hat. Nach den Ergebniſſen der poli=
zeilichen
Unterſuchung ſollen die Uebeltäter, die in ver=
ſchiedenen
Städten, namentlich auch in Paris, ihre Agen=
ten
hatten, in nicht weniger als 15000 Fällen ihre ver=
brecheriſche
Tätigkeit ausgeübt haben.
Paris, 12. Dez. (Automobilunfall.) Der
Negerboxer Jack Johnſon fuhr geſtern mit ſeiner Frau
von Boulogne=ſur=Mer nach Paris. Der Kraftwagen
rannte gegen die Barriere einer Eiſenbahnüberführung
und überſchlug ſich. Beide Inſaſſen wurden ſchwer
verletzt.
Le Havre, 12. Dez. (Hafenarbeiterſtreik.)
Fünfzehnhundert Hafenarbeiter befinden ſich im Streik;
ſie fordern Lohnerhöhung um 1 Francs.
Brüſſel, 11. Dez. (Eiſenbahnunfall.) Heute
nachmittag fuhr infolge falſcher Weichenſtellung auf dem
Bahnhof Landen der Strecke Brüſſel-Lüttich ein von
Ciney kommender Perſonenzug auf leere Wagen.
Dreizehn Perſonen wurden verletzt, darunter zwei ſchwer.
Neu=York, 12. Dez. (Mordprozeß gegen Ka=
plan
Schmidt.) In dem Mordprozeß gegen den deut=
ſchen
Paſtor Schmidt bezeichnete der Hilfs=Diſtriktsanwalt
Dellihanty die Tat als einen von langer Hand vorbe=
reiteten
gemeinen, ſchmutzigen Mord, an dem nichts außer=
gewöhnlich
ſei außer der Art der Ausführung und der
Beſeitigung der Leichenteile. Das Verbrechen könne in
keiner Beziehung als Tat eines Wahnſinnigen bezeichnet
werden. Schmidts Vater und ſeine Schweſter kamen
geſtern nachmittag hier an.
Johannesburg, 11. Dez. (Mordanſchlag.) Der
Mann, der einen Anſchlag auf den Mineninduſtriellen
Philipps verübt hat, heißt Niſſun; er iſt der Inhaber
eines kleinen Ladens. Niſſun hat im ganzen vier Schüſſe
abgegeben, von denen zwei fehlgingen. Die Paſſanten er=
ariffen
den Täter, der Selbſtmord zu verüben ſuchte. Das
letzte Bulletin über das Befinden Sir Lionel Philipps
beſagt, daß die Kugeln nicht vor morgen früh entfernt
werden dürfen, da Sir Lionel Philipps nach der Auf=
regung
erſt einiger Ruhe bedürfe. Das Befinden iſt ver=
hältnismäßig
gut.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 12. Dez. Präſident Dr. Kaempf er=
öffnet
die Sitzung nach 10¼ Uhr. Auf der Tagesordnung
ſtehen zunächſt
Anfragen.
Abg. Hoff (Fortſchr. Vpt.) fragt: Die Viehzählung
vom 2. Dezember 1912 hat einen erheblichen Rückgang
des deutſchen Viehbeſtandes insbeſondere der
Rinder= und Schweinebeſtände, ergeben, der bei der wach=
ſenden
Bevölkerung und dem ſteigenden Fleiſchbedarf des
deutſchen Volkes bedenklich erſcheint. Zur Entſchließung
über die erforderlichen Maßnahmen iſt die möglichſt früh=
zeitige
Bekanntgabe des vorläufigen Ergebniſſes der
Viehzählung vom 1. Dezember 1913 wünſchenswert.
Welchen Termin kann der Herr Reichskanzler für die Be=
kanntgabe
dieſes vorläufigen Ergebniſſes in Ausſicht
ſtellen? Direktor im Reichsamt des Innern Müller:
Nach dem Bundesratsbeſchluß für die kleinen Viehzähl=
ungen
vom 7. November 1912 ſind die vorläufigen Ergeb=
niſſe
der Zählung bis zum 15. Februar des auf die Zähl=
ung
folgenden Jahres an das Kaiſerliche ſtatiſtiſche
Amt einzuſenden. Auf Anregung des Kaiſerlichen ſtatiſti=
ſchen
Amtes wurde auf der Verſammlung der Statiſtiker
des Reiches und der Bundesſtaaten bereits am 7. Mai
1913 darüber verhandelt, ob die Einſendung nicht an einem
früheren Termin möglich ſei. Die Verſammlung erklärte
ſich damit einverſtanden, den Zeitpunkt für die Einſendung
der vorläufigen Ergebniſſe auf den 15. Januar des auf
die Zählung folgenden Jahres feſtzuſetzen ſFalls dieſer
Termin von allen Bundesſtaaten eingehalten wird, kann
eine Bekanntgabe des vorläufigen Ergebniſſes der Vieh=
zählung
vom 1. Dezember 1913 bis Ende Januar 1914 in
Ausſicht geſtellt werden.
Abg. Irl (Ztr.) fragt: Nach dem Artikel 63 des
Einführungsgeſetzes zur Reichsverſiche=
rungsordnung
hat der Bundesrat im Jahre 1913
dem Reichstag die geſetzlichen Vorſchriften über die Rück=
lagen
der Berufsgenoſſenſchaften zur erneuten Beſchluß=
faſſung
vorzulegen. Am 17. Mai 1911 hat der Vectreter
der verbündeten Regierungen dem Reichstag ausdrücklich
eine Geſetzesvorlage oder eine Denkſchrift für das Jahr
1913 zugeſagt. Wann gedenkt der Herr Reichskanzler die=
ſer
geſetzlichen Verpflichtung und ausdrücklichen Zuſage
nachzukommen. Direktor im Reichsamt des Innern Dr.
Caſpar: Eine diesbezügliche Vorlage wird dem Reichs=
tag
noch in dieſer Seſſion zugehen.
Zum nächſten Punkt der Tagesordnung,
Weltausſtellung in San Franzisko,
führt zur Geſchäftsordnung Abgeordneter Baſſer;
mann (natl.) aus, daß nach den Verhandlungen der Bud=
getkommiſſion
, den Erklärungen der Regierungsvertreter,
die mit der ſchnelleren Briefpoſt don Paketen vorauseilen
und das Suchen nach einem verlorenen Stück erleichtern.
Von 14 Anmeldeſtellen aus wird zudem die Jagd ſyſte=
matiſch
betrieben und dafür geſorgt, daß Paket und
Adreſſat ſich zuletzt doch noch zuſammenfinden.
* Rieſenzahlen des Neu=Yorker Verkehrs. Die Ver=
öffentlichung
der Neu=Yorker Statiſtik über die Inan=
ſpruchnahme
der ſtädtiſchen Verkehrseinrichtungen gewäh=
ren
ein impoſantes Bild von dem Haſten und Treiben der
großen amerikaniſchen Metropole. Die Hochbahnen,
Untergrundbahnen und Straßenbahnen der einzelnen Neu=
Yorker Stadtteile verzeichneten in der Zeit vom 30. Juni
1912 bis zum 30. Juni dieſes Jahres folgende Paſſagier=
zahlen
: Manhattan 1112808282, Bronx 74710435,
Brooklyn 521 233931, Queens 47467014, Richmond
13 578066. Die billigen Verkehrsmittel ſind ſomit von
rund 770 Millionen Paſſagieren in Anſpruch genommen
worden. Die entſprechenden Verkehrsgeſellſchaften haben
im Laufe des Jahres nicht weniger als 88 494465 Dollar
eingenommen, alſo mehr als 370 Millionen Mark. Zu der
Zahl der Neu=Yorker, die ſich der Untergrundbahn, der
Hochbahn und der Straßenbahnen bedienen, treten nun
noch die Maſſe jener Bürger, die das Fahrrad, den Wagen,
das Motorrad und das Auto benutzen; hierüber liegen
naturgemäß genaue ſtatiſtiſche Ziffern nicht vor.
* Wurſt wieder Wurſt. Wenige Tage vor Weihnach=
ten
konnte die junge Frau ihr Geheimnis nicht mehr für
ſich behalten. Ach, Lieber, flüſterte ſie ihm ins Ohr, ich
kann nicht bis zum heiligen Abend warten. Ich muß Dir
jetzt ſagen, was ich Dir ſchenke. Nun, was iſt’s denn?
fragte er geſpannt. Ich ſchenke Dir einen neuen Koch=
apparat
und die entzückendſten Spitzenvorhänge für mein
Zimmer. Und was haſt Du Dir wohl für mich ausge=
dacht
? Nachdenklich ſtand er da: Von mir kriegſt Du
einen Raſierapparat und einen ſchönen Humpen.

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1915.
Seite 6.
ſowie mit Rütcſicht auf die ablehnende Haltung der Han=der Hſimark und in Elſaſß=Lolhringen betätigt, verurteilen
delskammern ein Beſchluß nicht gefaßt werden konnte und wir. Der Reichskanzler hat hier erklärt, daß er keine neuen
daher dem Plenum die Zuſtimmung zu der Vorlage nicht Geſetze zugunſten der Arbeitswilligen wolle; keine Aus=
empfohlen
werden kann. Miniſterialdirektor Dr. Lewald: nahmegeſetze, keine Einſchränkung der Koalitionsfreiheit.
Bei früheren Ausſtellungen ſtanden uns mindeſtens 18 Das iſt aber nicht ſeine Ueberzeugung. Er kann nur nicht,
Monate für die Vorbereitung zur, Verfügung. Dies war wie er möchte, weil er im jetzigen Reichstag keine Mehr=
der
knappſte Termin, um die Ausſtellung rechtzeitig fertig= heit hat. Den Koalitionszwang verurteilen auch wir. Ein=
zuſtellen
. Für San Franzisko ſtehen uns aber von heute zelne Fälle mögen vorkommen, aber dieſe finden ſtets die
ab nur noch 14¼ Monate zur Verfügung. Dieſe Zeit ſchärfſte Mißbilligung unſerer Partei. Die Gewerkſchafts=
reicht
aber nicht aus. Schon der Eiſenbahntransport turch organiſationen ſind das beſte Mittel gegen Rechtsüber=
Amerika würde, wenn alles gut geht, ſechs Wochen in An= ſchreitungen, beſonders bei Arbeiterkämpfen. Gegen die
ſpruch nehmen. Den Panamakanal zu benutzen, iſt wegen Verſchärfung des Schutzes der Arbeitswilligen, ſowie gegen
der mangelnden Sicherheitsmaßnahmen nicht zu emp= das Verbot des Streikpoſtenſtehens erheben auch die chriſt=
fehlen
. Eine Fahrt um das Kap Horn würde aber einelich=nationalen Arbeiter ihre Stimme. Der Reichstag hatte
weitere Verzögerung von 1½ bis 2 Monaten bedeuten, ein Recht, das Strafmaß gegen den Leutnant von Forſtner
Dazu kommt, daß ein organifatoriſcher Plan für die deut= zu erfahren, denn hier lagen politiſche Intereſſen vor. Das
ſche Ausſtellung fehlt, der allein einen Erfolg garantieren Verlangen nach einem Volksheer iſt durch die Behandlung
kann, wie es der Mißerfolg von Philakelphia, wo das der Zaberner Angelegenheit und namentlich durch den
Urteil billig und ſchlecht gefällt wurde, lehrt Ferner iſt Kriegsminiſter geſtärkt worden. Die Offiziere ſtehen nicht
ein architektoniſcher Entwurf ſchwer möglich, da noch nicht höher, als die Bevölkerung in ihrer Geſamtheit. Der ſo=
Anmal die Platzfrage gelöſt iſt. Der Betrag von 2 Mil= genannte Reichskanzler (Glocke, Zuruf bei den Soz., Prä=
Vonen würde bei weitem nicht ausreichen. (Hört! Hört! ſident Dr. Kaempf: Dieſer Ausdruck iſt völlig unzuläſ=
rechts
.) In St. Louis koſtete das deutſche Haus allein ſig. Ich rufe den Abg. Dr. David zur Ordnung und würde
1½ Millionen Mark. In San Franzisko würde dies noch auch den Abgeordneten, der den gleichen Zuruf gemacht
viel teuerer werden, da die dortigen Arbeitslöhne enorm hat, zur Ordnung rufen, wenn ich wüßte, wer es geweſen
hoch ſind. Die Zeit reicht nicht aus um eine Ausſtellung iſt. Bravo! bei der Mehrheit.) Unſer Mißtrauensvotum
herzuſtellen, die dem Namen Deutſchlands gerade in war ein moraliſcher Zwang, dem der Reichskanzler hat
Amerika, wo beſonders hohe Anforderungen geſtellt wer= folgen müſſen. Reformen auf dem Gebiete der Militär=
den
, zum Ruhme und zur Ehre gereichen kann, und wol verfaſſung und der militäriſchen Rechte ſind dringend not=
dies
nicht der Fall iſt, iſt jeder Betrag in den Stillen wendig zum Schutze der Untergebenen. Der Kanzler will
Ozean geworfen. (Beifall.) Präſident Dr. Kaempf teilt nicht die Rechte des Kaiſers unter die Gewaltherrſchaft
mit, daß der Antrag zurückgezogen worden iſt. der Sozialdemokraten ſtellen. Die Sozialdemokratie treibt
aber keine Gewaltpolitik. Die Idee des parlamentariſchen
Damit iſt dieſer Gegenſtand erledigt.
Regimes iſt auf dem Marſch. Wir kämpfen nicht gegen
Darauf wird die weitere
den Kaiſer, ſondern für die politiſche Stellung des Vol=
Beratung des Etats
kes. Wir ſind Vorkämpfer des Volksrechts, aber nur auf
fortgeſetzt.
Grund der Verfaſſung.
Abg. Behrend (Wirtſch. Vgg.): Die ungünſtige
Reichskanzler v. Bethmann Hollweg:
Konjunktur wirkt ſchon heute auf den ganzen Handel und
Meine Herren! Wohin die verfaſſungsrechtliche Ent=
Wandel. Ueber die Vorgänge in Zabern ſpreche ich unſere
ſchärfſte Mißbilligung aus. Dieſen Standpunkt haben wir wickelung führen würde, von der Herr Abg. Dr. David am
bis heute nicht verlaſſen. Auf Einzelheiten einzugehen, Schluß ſeiner Rede geſprochen hat, das ergibt ſich aus den
kann ich mir verſagen. Wie im Elſaßz, ſo ſind Schimpfe: ſozialdemokratiſchen Anträgen bei Verfaſſungsänderungen.
reien beim Militär überall an der Tagesordnung, insbe= Dieſe Anträge bedeuten eine völlige Verſchiebung der Ge=
ſondere
landsmannſchaftliche Uzereien. Der eine ſaßt es walt. Sie verlangen nämlich die Ernennung und Ent=
laſſung
des Reichskanzlers auf Grund eines Beſchluſſes
als Scherz auf, der andere empfindet es aber peinlich. Ich
bitte den Kriegsminiſter, dahin zu wirken, daß dieſer Me= des Reichstages. Was bedeutet das anders als die Macht
thode entgegengetreten wird und daß in Zukunft ſolche und Gewalt des Kaiſers, die in der Verfaſſung fixiert iſt,
Uzereien im dienſtlichen Verkehr nicht mehr vorkommen, vollkommen abzuſchwächen. (Sehr richtig! rechts.) Der
Zu bedauern iſt, daß bei jenen Vorgängen in Zabern eine Herr Abg. David hat an ein Wort von mir angeknüpft,
das ich über Zabern geſagt habe. Ich habe damals im
tendenziöſe Berichterſtattung in Erſcheinung getreten iſt,
und daß der Berichtigungsapparat nicht funktionierte. Verlaufe der Debatte geſagt, es ſchiene mir die Gefahr
aufzutauchen, als ſollte eine Kluft zwiſchen Armee und
Dem Mißtrauensvotum haben wir trotzdem nicht zuge=
ſtimmt
, weil wir prinzipiell das nicht unterſtützen, was Volk aufgerichtet werden. Der Herr Abg. David hat ge=
zum
parlamentariſchen Regiment führen kann. Bezüglich ſagt, eine ſolche Kluft beſtehe nicht; er fürchte auch micht,
unſerer Kolonialpolitik bitten wir von dem Raubbau an der daß ſie entſtehe: aber eine ſolche Kluſt beſtehe ſchon jetzt
Geſundheit unſerer afrikaniſchen Schutzbefohlenen abzu= zwiſchen dem Offizier und den Mannſchaften. (Sehr rich=
gehen
. Die Miſſionen müſſen weiter geſtärkt werden, tig! bei den Soz. Große Unruhe. Glocke des Präſidenten.
Erneute Rufe bei den Soz.: Sehr richtig!) Meine Herren,
Ueber die Unterſtützung der Familien, in denen, wie es
jetzt heißt, ſechs Militärdienſtjahre abſolviert werden, be= die Rufe Sehr richtig! beweiſen mir nur, daß die Her=
ren
von der ſozialdemokratiſchen Fraktion in unſerem
ſteht im Lande große Unklarheit. Die Kommiſſion muß Heer nicht Beſcheid wiſſen. (Lachen bei den Soz. Unruhe.
darüber endgültig Entſcheidung treffen. Wichtiger noch als Glocke des Präſidenten.) Es gibt kein Heer in der Welt,
ein größerer Arbeitswilligenſchutz iſt ein beſſerer Schutz in dem das vertrauensvolle und gute Verhältnis zwiſchen
der perfönlichen Ehre gegen Beleidigungen durch die
Offizieren und Soldaten ſo gepflegt wird, wie in dem
Preſſe. Die Sühne muß ſchnellſtens erfolgen. Ferner muß deutſchen Heer. (Lachen und Zwiſchenrufe bei den Soz.)
dahin geſtrebt werden, den wirtſchaftlichen und geſell= Wer das beſtreitet (Ruf bei den Soz.: Das weiß jeder, der
ſchaftlichen Terrocismus, den Koalitionszwang, ſowie die Soldat geweſen iſt), macht die Augen nicht auf. (Fortge=
Beſchränkung der Koalitionsfreiheit zu beſeitigen. Mit
ſetzte Unruhe; andauerndes Läuten des Präſidenten.)
neuen geſetzlichen Maßnahmen wird hier nichts zu er= Meine Herren! Leſen ſie in der Geſchichte unſerer Kriege
reichen ſein, nur durch einmütige Verurteilung dieſer terro= nach da werden Sie finden, daß es gerade dieſer Zuſam=
riſtiſchen
Beſtrebungen durch alle anſtändigen Menſchen menhalt zwiſchen der Mannſchaft und dem Offizierkorps
und Zeitungen. Was im Vorentwurf zum Strafgeſetzbuch geweſen iſt, der dem deutſchen Heere die große Stärke ge=
ſteht
, iſt ſchlimmer als das ſchlimmſte Ausnahmegeſetz. Die geben hat. (Lebhafter Beifall rechts.) Haben Sie nicht
Sozialpolitik muß ſich mehr der Frauen annehmen und
gerade in dieſem Jahre bei den zahlreichen Regiments=
auch
den Mittelſtand mehr als bisher ſchützen, und zwar feſten und Stiftungsfeſten, die gefeiert worden ſind, ge=
einſchließlich
des kleinen Bauernſtandes.
ſehen, wie die alten Soldaten zu Tauſenden ſich bei ihren
Abg. Seyda (Pole): Das Auftreten des Reichskanz=
Regimentern verſammelt haben, und mit ihrem Regiment
lers erfüllt uns mit Beſchämung, da er das Mißtrauens= die Erinnerung an die große Zeit, die das Regiment ver=
votum
als ein Nichts bezeichnen konnte. Die auswärtige lebt hat, und die Erinnerung an ihre eigene Soldatenzeit
Politik iſt keineswegs ſo roſig, wie man es ſchildert. Die gefeiert haben. Meine Herren! Wäre das möglich, wenn
Vorkommniſſe ſollten ein Menetekel ſein für die Völker, die tatſächlich eine Kluft beſtände. Meine Herren! Ich halte
gegen eine nationale Minorität eine Unterdrückungspolitik es für ſehr falſch, und ſehr verhängnisvoll, wenn hier in
verfolgen, wie es in Preußen der Fall iſt. (Glocke des einer Weiſe von den Sozialdemokraten verſucht wird. Un=
Präſidenten. Vizepräſident Dr Paaſche rügt den Aus= frieden in das innere Gefüge der Armee zu treiben. (Sehr
druck. Rufe bei den Polen: Iſt Tatſache!) Seyda fort= wahr! rechts Unruhe links.) Meine Herren! Sie haben
fahrend: Die Zaberner Angelegenheit gereicht dem Heer, damit auch kein Glück. Der geſunde Sinn unſeres Volkes
dem Kriegsminiſter und dem Reichskanzler nicht zum wird genügend einſchätzen, wie in dieſer Weiſe hier die
Ruhme. Auch das ſtrenge Urteil gegen die Rekruten iſt Dinge verkehrt werden in das gerade Gegenteil von der
höchſt bedenklich. Die preußiſche Oſtmarkenpolitik treibt Wirklichkeit. (Lebhafter Beifall rechts.)
die unglaublichſten Blüten. Auch über die ungeſetzliche An=
Bei der geſtrigen Rede des Herrn Abg. Erzberger war
wendung des Vereinsrechtes kann man Bände ſchreiben.
Abg. Alpers (Welfe): Die Erklärung des Reichs= ich nicht anweſend. Ich habe ſie erſt heute früh im Bericht
kanzlers, daß Kleinaſien nicht zum Gegenſtand von Kom= geleſen. Ich bedauere es aufrichtig, daß die Ausführungen
penſationen gemacht werden ſolle, beruhigt weite Kreiſe des Herrn Abg. Erzberger mich nötigen, auf meine Hal=
des
deutſchen Volkes. Das deutſche Volk in ſeiner Mehr= tung in der Zaberner Angelegenheit zurückzukommen. Der
Herr Abg. Erzberger hat hier geſtern erklärt, daß ſeine
heit will mit dem ſtammverwandten engliſchen Volke in
Frieden leben. Die Nationalliberalen haben in der Er= Fraktion dem Mißbilligungsantrage zugeſtimmt habe,
weil darauf liefen ſeine Ausführungen hinaus ich.
ledigung der Thronfolgefrage in Braunſchweig eine Nie= ſtatt Recht und Geſetz zu ſchützen, ungeſetzliche Gewalt be=
derlage
erlitten. Nun mag Herr Paaſche auch dafür ſor=
gen
, daß die Treibereien aufhören in der Preſſe, in denen ſchönigt und verteidigt hätte. (Sehr richtig! im Zen= zurückweiſen. (Zuſtimmung rechts.) Keiner anderen Frak=
trum
.) Der Interpellationsbeſchluß ſollte, das Wort iſt
behauptet wird, die Abſichten der deutſch=hannöverſchen geſtern gefallen, ein politiſches Urteil darſtellen. Dieſes
Partei ſeien gegen das Wohl des Deutſchen Reiches ge= Urteil kann zunächſt doch nur dahin gehen, daß bei uns
richtet. Gegen dieſe Unterſtellung proteſtieren wir auf das Recht und Geſetz unter allen Umſtänden und ſelbſtverſtänd=
entſchiedenſte
. Wir fordern unſere Rechte. In unſerem lich von den öffentlichen Gewalten in allererſter Linie ge=
Beſtreben findet ſich nichts, was irgendwie ſtaatsgefährlich wahrt werden muß, und daß, wo Rechtsverletzungen ſtatt=
iſt
. Den Abſchluß der braunſchweigiſchen Frage erkennen finden, die Sühne nicht ausbleiben darf. Nun, meine
wir voll an. Die Hannoveraner ſind genau ſo loyal wie Herren, wenn Sie an das zurückdenken, was ich am Mon=
die
Braunſchweiger. Wir verlangen daher unſere Selbſt=tag voriger Woche, als ich zum erſtenmal über Zabern
ſtändigkeit für das Königreich Hanover. Ein Eroberungs= ſprach, und dann am Mittwoch und Donnerstag geſagt andere Herren angehören ſolten, die nicht dem Hauſe ans
recht unter deutſchen Brüdern kann es nicht geben. Wir habe ſo werden Sie finden, daß ich dieſen Grundſatz
wollen gleichberechtigte Brüder ſein. Der Herzog von ſcharf, wiederholt und nachdrücklich ausgeſprochen habe.
Braunſchweig hat den gegenwärtigen Beſitzſtand aner= (Ruf bei den Soz.: Nein!) Darin haben ja natürlich die
kannt. Darin liegt aber keine Anerkennung des Rechtszu=
ſtandes
. Darin liegt weder direkt noch indirekt ein Ver= der dieſen Grundſatz ableugnete, der müßte ſofort von Fraktion gegenüber, ſondern einer Forderung, die ich nicht
zicht auf Hannover. (Hört, hört!) Daran halten wir ſeſt. ſeinem Platze abtreten. (Ruf links: Na alſo!) Meine
Wir werden den Beſitzſtand mit allen würdigen Mitteln Herren! Wenn dieſes Recht, von dem ich hier geſprochen
verteidigen; niemals hören wir aber auf, für die Wieder= habe, verletzt worden iſt, ſo muß es ſeine Sühne finden,
herſtellung des Königreichs Hannover zu kämpfen.
und zwar, worauf ich auch wiederholt hingewieſen habe,
Abg. Dr. David (Soz.): Schon aus praktiſchen im Rechtsſtaat im geordneten rechtlichen Verfahren. Die=
Gründen können wir nicht dem Standpunkte des Abg. jes rechtliche Verfahren iſt in der Zaberner Angelegenheit
Alpers beitreten. Wir wiſſen ja gar nicht. wie groß früher eingeleitet worden. Habe ich nicht vielmehr darauf hin=
das
Königreich Hannover war, zum Beiſpiel bei Chriſti gewirkt? (Lachen links.) Meine Herren! Ich habe wei=
Geburt. (Heiterkeit) Wir bezweifeln auch, daß die Mehr=ier am erſten Tage der Interpellationsdebatte für die Ar=
heit
des hannoverſchen Volkes die Umgeſtaltung in der mee das Recht vindiziert, ſich gegen direkte Angriffe zu
Weiſe wünſcht. wie es der Vorredner wollte; wohl aber wehren. Das iſt geſetzliches Recht. Ich habe des wei=
will
das Volk dort die Umgeſtaltung in unſerem Sinne, teren ausdrücklich geſagt, daß von einem gewiſſen Zeit=
Der einzige, der bei der Etatsdebatte gut abgeſchnitten punkt ab die militäriſchen Maßnahmen, ſoweit die Unter=
hat
, iſt der Reichsſchatzſekretär. Auch wir können ihm Lob ſuchung bisher geführt worden iſt, eine Ueberſchreitung
ſpenden für ſeinen Grundſatz der Sparſamkeit. Den der geſetzlichen Maßnahmen bedeuten Meine Herren! ſchwebten. Er hat dieſe Zuſtände als ein Panama be=
Rüſtungstreibereien muß deshalb der Reichstag ein enek= Wo bleibt da der Vorwurf, daß ich das Recht nicht ge= zeichnet, ein Ausdruck, der keineswegs berechtigt war. Ich
giſches Nein entgegenſetzen. Auch zu Frankreich iſt das nügend geſchützt habe? Der Herr Abg Erzberger hat fer=
Verhältnis freundlicher geworden. Die Bedrückungs= ner meinen Hinweis auf die Verſchiedenartigkeit der Mo=
theyrie
, die man gegen die Dänen in der Nordmark wie in tive und des Zieles des Interpellationsbeſchluſſes nicht

Nummer 304.
ier int e der ehe Seieie er erme
kommen überſehen, daß ich mich, als ich dieſe Worte ſagte
nicht gegen die bürgerlichen Parteien gewandt habe (Ahal
bei den Soz.) ſondern gegen die Tendenz der ſozialdeme
kratiſchen Fraktion, aus den Zaberner Vorgängen den An=
laß
zu einem Sturmlauf gegen die Verfaſſung und gegen
die kaiſerlichen Rechte herzuleiten. (Unruhe.) Glauben
Sie nicht, daß ich die Motive verkenne oder die Empfin
dungen nicht würdige, von denen von den bürgerlichen
Parteien in der Sorge um Recht und Geſetz hier Auss
führungen gemacht worden ſind. (Unruhe bei den Soz.
Meine Herren! Dieſe Motive dieſe Empfindungen ver
kenne ich keineswegs, aber um ſo mehr habe ich das Recht,
die Behauptung, daß ich das Recht nicht geſchützt hätten
daß ich den Reſpelt vor dem Geſetz nicht erwsähnt hätten
als eine Umkebrung des wirklichen Sachverhalts zu be
zeichnen und dagegen Verwahrung einzulegen. (Bei
fall rechts.)
Abg. Hoff (Fortſchr. Volkspt.): Ich konſtatiere, da
der Reichskanzler nicht das Mißtrauensvotum auf dier
leichte Schulter genommen hat, wie es zuerſt ausſah.
wirtſchaftspolitiſche Frage beurteilen wir von dem Stand=
punkt
aus, daß die einheimiſche Viehzucht im Intereſſe
der Fleiſchverſorgung des Volkes gehoben wird. Unte
Caprivis Kanzlerſchaft hatte der Viehſtand erheblich
genommen. Später war eine wachſende Abnahme zu konſi
ſtatieren, ja man konnte von einem Zuſammenbruch
Viehwirtſchaft ſprechen. Die Ausdehnung des Groß
grundbeſitzes hat die Entvölkerung des platten Landes und
ſomit die Heranziehung großer Maſſen ausländiſcher
beiter zur Folge gehabt. Selbſt dieſe Beſchaffung frem=
der
Arbeiter macht immer größere Schwierigkeiten.
eine großzügig angelegte innere Koloniſation kann hien
Abhilfe ſchaffen. Abg. Blos (Soz.): Es könnte ei
Anſchein erwecken, als ob ganz Braunſchweig frohlgan
ob der Regelung der Thronfrage. Die große Maſſe den
dortigen Bevölkerung iſt aber ganz anderer Stimmung
als die paar Kammerherren. Wenn man ſagt, Braun
ſchweig habe ein Recht auf einen Herzog, ſo hat man zu=
nächſt
auch das Recht zu verlangen daß ein beſſeres Land=
tagswahlrecht
geſchaffen werde. Das jetzige iſt ſchlechte
als das in Preußen. Abg. Kopſch (Fortſchr. Ppt.)
Zwiſchen meiner Anſicht über den Schutz der Arbeit
willigen und der meines Fraktionskollegen Wiemer he
ſteht kein Widerſpruch, wie der Abg. Dr. Oertel hie
ausgeführt hat. Den geſellſchaftlichen und wirtſchaftlichen
Boykott, ſowie den Boykott auf der Arbeitsſtätte verurteilen
wir aufs ſchärfſte. Abg. Dr. Oertel (konſ.): Ich haber
nur zitiert, worauf es ankam, und glaube das richtiggen
ſagt zu haben.
Damit ſchließt die Debatte.
Nach mehreren perſönlichen Bemerkungen wird der
Etat an die Budgetkommiſſion verwieſen
Darauf folgt die
Interpellation
der Sozialdemokraten, betr. Ablehnung des Abg
Dr. Liebknecht als Mitglied der Rüſtungs
kommiſſion.
Staatsſekretär Dr. Delbrück erklärt ſich bereit, die
Interpellation ſofort zu beantworten,
Abg. Ledebour (Soz.): Die Einſetzung der Kom=
miſion
iſt zurückzuführen auf die gerichtlich aufgedecktel
Korruption in der Lieferung unſerer Rüſtungen. Gerade
der Abg. Lieblnecht hat durch ſeine Enthüllungen den
Stein ins Rollen gebracht. Wir hatten geglaubt, er würde.
ſich damit den Dank der Regierung verdienen und viel=
leicht
den Roten Adlerorden vierter Klaſſe bekommg
(Große Heiterleit.) Die Regierung erhob ja von Anfang=
an
Bedenken gegen die Hinzuziehung von Abgeordneten
in die vom Reichstag beſchloſſene Kommiſſion, trotzdem
bei einer früheren ähnlichen Veranlaſſung, als es ſich um
die Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten in Deutſch= Süd=
weſtafrika
handelte, dieſe Bedenken nicht beſtanden.
Schließlich erklärte ſich Herr von Bethmann Hollweg in
einem Schreiben, das Dr. Delbrück verlas, bereit, auf die
Wünſche der Parteien einzugehen Unſere Frakeion ſchlug
nun der Regierung den Abg. Noske und einen anderen
vor. Mit Noske waren alle einverſtanden, für den än=
deren
wollten wir den Abg. Liebknecht haben, weil er uns=
als
der am meiſten ſachverſtändige und geeignetſte er=
ſchien
. Letzterer wurde aber von der Regierung abge=
lehnt
. Da über den Abg. Liebknecht keine Einigung erzielt
wurde, berief die Regierung den Abg. Noske in die Koms
miſion. Da lehnten wir im Hinblick auf unſer Reichs=
tagsrecht
es ab, uns überhaupt an der Kommiſſion zu
beteiligen. Die Parteien ſollten ſich auch hier wie bei der
Zaberner Angelegenheit auf unſere Seite ſtellen, da es=
ſich
um die Verteidigung eines bereits ausgeübten und
uns neuerdings zugeſicherten Rechts des. Reichstags hau=
delt
. (Bravol bei den Soz.).
Staatsſekretär Dr. Delbrück: Zwiſchen dem Schrei=
ben
des Reichskanzlers und der Ablehnung des Abg.=
Liebknecht beſteht kein Widerſpruch in dem Zuſammen=
hang
. Damals konnten dieſe Worte nur den Sinn haben,
daß der Reichskanzler mit dem Reichstag in Verbinduig
treten wollte, daß aber weder dem Reichstage noch den
einzelnen Fraktionen ein Mitbeſtinmungsrecht eingeräumt
werden ſoll. Sie (zu den Soz.) mögen die Worte anders
verſtanden haben als ich ſie gemeint hatte. Den Vor=
wurf
der Verdrehung muß ich aber auf das entſchiedenſtel
ttion ſind Schwierigkeiten bezüglich der vorgeſchlagenen
Perſonen gemacht worden. Es lag mir auch daran, die=
jenigen
Herren zu gewinnen, die bei den einzelnen Frak=
tionen
in den Heeres= und Marinefragen beſonders orien=
tiert
waren. Aus dem Grunde hatte ich von der ſozial=
demokratiſchen
Fraktion die Herren Noske und Südekum
für beſonders geeignet gehalten. Darauf erhielt ich die
Mitteilung, daß die Fraktion an Stelle von Südekum=Dr=
Liebknecht in Vorſchlag bringe. Da der Kommiſſion auch
§ gehören, hielt ich den Abg. Liebknecht für nicht geeignet,
da er eine zu prononcierte Stellung in der Frage ein=
nahm
. Nach den Darlegungen des Abg. Ledebour ſtehe
Herren aller Parteien im Saale recht: ein Reichskanzler, ich aber nicht mehr einem Wunſche der ſozialdemokratiſchen
anerkenne (Ledebour ruſt: Worilaubereil und wirdt
vom Präſidenten dafür zur Ordnung gerufen) Darauf
wurde von uns der Vorſchlag gemacht, den Abg. Lieb=
fnecht
als Sachverſtändigen zuzuziehen. Die ſozialdemo=
tratiſche
Fraktion lehnte darauf in einem Schreiben die
it Beteiligung an der Kommiſſion ab. Ich muß hier kon=
ſtatieren
, daß es ſich bei der Kommiſſion nur um Er=
örterungen
der wirtſchaftlichen Seite der Rüſtungsfragen
handelt. Wenn dabei auch andere Fragen, wie auslän=
u
diſche Spionage uſw., erörtert werden ſollen, ſo muß das
weniger temperamentvoll geſchehen, als der Abg. Liebknecht
es hier im Hauſe zum Schaden des Vaterlandes getan
hat. (Sehr richtig! rechts.) Der Abg. Liebknecht hat hier
a dieſe Dinge zur Sprache gebracht, als die Verhandlungen
wolle den Abg. Lieblnecht nicht in der Kommiſion haben,
deſſen Auftreten geeignet war. Deutſchlands Anſehen im
t Auslande zu ſchädigen. (Beifall rechts, Ziſchen links.)

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Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
Seite 7.
Auf Antrag des Abg. Haaſe (Soz) ſindet Be=t edlem Ahpehnus und poeierfüllem Schwunge, Iuhalt 3. Dezender beſchigte der Gonvemeur von Togo Her=
ſprechung
der Interpellation ſtatt.
lich ſingen die von einer ſymboliſierenden Myſtik umwobe=zog Albrecht von Mecklenburg, die Funken=
Abg. Schiffer=Magdeburg (natlib.): Bei der gan= nen hohen Lieder ausnahmslos von einer neuen Ethik ſtation Kaming. Während ſeiner Anweſenheit wurden
n Frage muß ſowohl das Recht des Reichstags als auch des Seelenlebens. Doch zeigen ſie, daß der Dichter dem eine Anzahl von Telegrammen und außerdem ein Begrüß=
s
Recht der verbündeten Regierungen gewahrt bleiben. Leben nicht fremd gegenüberſteht, daß er der Menſchen ungstelegramm der Station Nauen aufgenommen, welches
Nachdem einmal der Reichstag auf den Boden des Schrei= Lieb und Leid, Freude und Schmerz kennt. Und ſeine folgenden Wortlaut hatte: Eurer Hoheit entbietet aus
ſns des Reichskanzlers getreten war, konnte der Reichs=hohen Lieder ſind in hervorragendem Maße geeignet, des der deutſchen Heimat auf drahtloſem Wege über 5000 Kilo=
a
nicht mehr auf dem Recht beſtehen die Mitglieder Alltags Daſein zu verklären und ihm den Odem einer fein= meter ihre untertänigſten Grüße die Telefunkenſtation
r die Kommiſſion zu ernennen. Der Reichskanzler hatte empfindenen Seele einzuhauchen. Unter dem Weih= Nauen. Bald nachher lief per Kabel die nach Nauen
hmit das Recht, aus den ihm vorgeſchlagenen Mitgliedern nachtstiſche Freude zu bereiten, iſt dieſes Buch wie wenige gegebene Antwort des Herzogs ein: Funkenſtation Nauen.
ejenigen auszuwählen, die ihm am geeignetſten erſchie= geeignet.
Aufrichtigen Dank für Heimatgrüße, die ich geſtern abend
en. Die Sozialdemokraten hatten alſo kein Recht, zu
Von den beliebten Schüler= und Schülerin= in Kamina hörte und empfing. Herzog von Mecklenburg.
Prlangen, daß ein beſtimmter Abgeordneter in die Kom=nenkalendern für Schüler höherer Lehranſtalten
Berlin, 12. Dez. In der Verhandlung vor der
ſiſſion berufen wird. Die Vorwürfe die der Abg. Lieb= (Verlag von Moritz Schauenburg, Lahr in Baden) ſind Strafkammer des Landgerichts gegen die Gräfin
ſiecht hier mit großen Worten erhoben hat, haben ſich ſoeben die neuen Jahrgänge erſchienen. Außer wichtigen Fiſchler von Treuberg beantragte der
um größten Teil als nicht ſtichhaltig erwieſen, und das Tabellen und vergleichenden Ueberſichten enthalten die Staatsanwalt, die Angeklagte wegen Erpreſſung,
Folk hat dasſelbe gefühlt. Durch das Hineingreifen in neuen Jahrgänge eine ganze Reihe intereſſanter Artikel, Betrugs, Diebſtahls, Wuchers und Beleidigung zu einer
brechtigte Geſchäftsgeheimniſſe leidet die Induſtrie und z. B. über das Völkerſchlachtdenkmal, die Reichsverfaſ=Geſamtſtrafe von 42 Monaten Gefängnis, 3050
ſuch die Arbeiterſchaft Schaden. Wir ſollten uns aber ſung, deutſche Heldenmädchen uſw. Der inhaltreiche Ka= Mark Geldſtrafe und zu 5 Jahren Ehrverluſt zu verur=
ſicht
immer gleich ins Bockshorn jagen laſſen, wenn lender iſt zum Preiſe von 60 Pfg. durch jede beſſere Buch= teilen. Das Urteil dürfte am nächſten Dienstag gefällt
jgend einmal öffentliche Beſchuldigungen erhoben werden, handlung zu beziehen.
werden.
ſie ſich dann ſchließlich doch als übertrieben herausſtellen.
Griechiſche Originale. Von Emil Wald=
Karlsruhe, 12. Dez. Die Erſatzwahl im ſiebenten
der Abg. Liebknecht wird hoffentlich nicht wieder denmann. Ein ſtarker Band mit Text und 200 Volltafeln, badiſchen Reichstagswahlkreis für den Karlsruher Stadt=
Nund ſo voll nehmen, wie er es hier gekan hat. (Beifall nebſt einer Einführung in die griechiſche Skulptur. In rat und Kaufmann Leopold Kölſch, der ſein Mandat be=
ind
Heiterkeit. Zurufe bei den Soz.). Abg. Gothein Halbpergament gebunden 8 Mark. Verlag von E. A. See= kanntlich niedergelegt hat, iſt auf Dienstag, den 3. Febr.
Fortſchr. Volkspt.): Wir haben keine parlamentariſche mann in Leipzig. Die allgemeine Kenntnis von griechi= 1913, anberaumt worden.
Regierung wie in England. Darum hat der Reichstag ſcher Kunſt beruht heute faſt mehr als auf der Anſchau=
* Karlsruhe, 12. Dez. In der heutigen Plenar=
Ein formales Recht, die Beſetzung der Kommiſſion zu be= ung der Originalbildwerke der großen griechiſchen Mei=
ſitzung
der Zweiten Kammer wurden die Wah=
ſinfluſſen
. Anders liegt es aber hinſichtlich der Berujung ſter noch immer auf den Kopien, die in helleniſtiſcher und len der Abgg. Martin (Zentr. Meßkirch=Stockach) und
ſer Mitglieder, bei der die Wünſche des Hauſes berück= beſonders in römiſcher Zeit von den alten Meiſterwerken Wagner (natlib., Donaueſchingen) für beanſtandet
ſchtigt werden ſollten. Dr. Liebknecht erfüllte nur ſeine immer aufs neue angefertigt wurden, die das Beſondereerklärt und Beweiserhebung beſchloſſen. Dagegen
ſerdammte Pflicht, als er dem Kriegsminiſter das Mate= daran aber oft keineswegs feſthielten. Da verdient das wurde die Wahl des Abg. Graf (Zentr., Konſtanz) für
ſial gab. Es hätte nichts geſchadet, wenn man Liebknecht Abbildungswerk unſer Intereſſe, das, von Dr. Emil Wald= gültig erklärt. Die Erſte Kammer hat in ihrer
ſuhig in der Kommiſſion angehört hätte. Wir wünſchen, mann herausgegeben, jetzt einmal über 200 Abbildungen heutigen Sitzung dem Geſetzentwurf, betr. die Eingemein=
ſaß
nicht hinter verſchloſſenen Türen verhandelt wird. wirklicher griechiſcher Originalbildwerke in einem ſchönen dung von Littenweiler in die Stadt Freiburg i. Br., zu=
Bravo!) Abg. Freiherr v. Gamp (Rpt.): Die Be=
handlichen
Bande vereinigt. Was da von der ſtrengen geſtimmt. Die nächſte Sitzung der Erſten Kammer findet
andlung, die der Kruppdirektor Röttger erfahren, war Kunſt des 6., des reifarchaiſchen und des klaſſiſchen 5. erſt nach Neujahr ſtatt.
ingerechtfertigt. Er hat ſich keine Beſtechung zuſchulden
* Leipzig, 12. Dez. Das Reichsgericht hat die
Jahrhunderts gezeigt wird und gerade heute verwandten
ſommen laſſen. Abg. Noske (Soz.): Es handelt ſich Beſtrebungen unſerer Politik vergleichbar erſcheint, bietet Reviſion des Fabrikarbeiters Reuter, der vom Schwurge=
hier
bei uns nicht um die Perſon des Abg. Liebknecht, ſon=
ein
herrliches neues Material, das über die Kenntnis der richt in Köln am 8. November 1913 wegen Mordes, be=
ern
um ein Recht des Reichstags Ein Skandal iſt es,
benn frühere Offiziere in die Aufſichtsratsſtellen von Gelehrten heute noch kaum hinausgedrungen iſt. Wort gangen an ſeiner Ehefrau, zum Tode verurteilt
und Bild ergänzen ſich in dem Buche, das ſich an den wei= worden war, verworfen.
rupp von Pulverfabriken uſw. eintreten. Es iſt viel
* Braunſchweig, 12. Dez. In Gegenwart des Her=
ehr
faul, als im Krupp=Prozeß feſtgeſtellt iſt. Man ten Kreis der Kunſtfreunde wendet, auf das beſte.
zogs Ernſt Auguſt, der Spitzen der Staatsbehörden
ſollte nur nicht vertuſchen wollen. Die Erklärungen des
und des Militärs, ſowie der namhafteſten Vertreter von
Staatsſekretärs, die er heute abgab, decken ſich nicht mit
Handel und Induſtrie fand heute mittag in der Aula der
ſeinen früheren Ausführungen. Man ſollte doch meinen,
Aus der ungariſchen Delegation.
Techniſchen Hochſchule die Jahrhundert=
in
Mann, ein Wort. Die ganze Sache wird dazu bei=
feier
der Carola=Wilhelmina ſtatt. Der Rektor, Pro=
* Wien, 12. Dez. Die ungariſche Delega=
fragen
, daß die Sozialdemokratie im Lande als Vor=
tion
ſetzte heute die Beratung über das Budget des feſſor Dr. Beckurts, hielt die Begrüßungsanſprache, Pro=
ſlämpferin
gegen Kapitalismus und Unmoral gilt. (Bel= Miniſteriums des Aeußern fort. Gegenüber feſſor Dr. Timerding den Feſtvortrag.
fall bei den Sozialdemokraten.)
* Bückeburg, 12. Dez. Der König von Würt=
Damit iſt die Rednerliſte erſchöpft und die Tagesord= einer Bemerkung des Oppoſitionellen Rakowsky, die Stelle
des Expoſes, nach der die Beziehungen Oeſterreich=Un= temberg iſt heute mittag zum Beſuche des hieſigen
ung erledigt. Präſident Dr. Kaempf rügt nachträglich
linige Ausdrücke in der Rede des Abg. Noske. Der Prä= garns zu Rußland während der Kriſe korrekt und freund= Hofes hier eingetroffen. Am Bahnhof waren u. a.
Rdent wünſcht den Anweſenden ein frohes Feſt und ſchaftlich geweſen ſeien, entſpreche der Wahrheit nicht, gab der Fürſt und Prinz Hermann zugegen. Nach herzlicher
Begrüßung fuhren die Herrſchaften ins Schloß wo um
Sektionschef Graf Wickenburg im Namen des Mini=
kine
geſunde Wiederkehr im neuen Jahre. (Bravo!)
1 Uhr Frühſtückstafel ſtattfand. Gegen 2 Uhr begaben ſich
Nächſte Sitzung Dienstag, den 13. Januar 1914, ſteriums des Aeußern die Erklärung ab, dieſe Stelle ent= der Fürſt und ſein hoher Gaſt zur Pirſchiagd in das
urchmittags 2 Uhr: Petitionen.
Schluß gegen ſpreche in allem und jedem der Wahrheit. Das Miniſte= Baumer Revier. Abends um 8 Uhr fand im fürſtlichen
rium des Aeußern halte dieſe aufrecht, ebenſo wie es auf=
48 Uhr.
Schloſſe ein Diner ſtatt, an das ſich ein bunter Abend, ge=
recht
erhalte, daß der von den Blättern veröffentlichte Ver= geben von den Mitgliedern des Kgl. Schauſpielhauſes
trag zwiſchen den Balkanſtaaten und Rußland in Wirklich= zu Hannover, anſchloß.
* Berlin, 12. Dez. Nach den Ausführungen des keit nicht exiſtiere. Während der ganzen Kriſe beſtanden
Abg. Baſſermann und des Miniſterialdirektors Dr.
* Hamburg, 12. Dez. Das Komitee für die
Pewald über die Frage einer Beteiligung Deutſchlands wohl jene jahrzehntelangen Gegenſätze, die zwiſchen der
ruſſiſchen und der öſterreichiſch=ungariſchendeutſche Beteiligung an der Weltausſtel=
in
der Weltausſtellung in San Franzisko erklärte in der Politik auf dem Balkan exiſtieren. Aber trotz dieſerllung in San Franzisko berief angeſichts der ab=
hr
utigen Sitzung des Reichstags Präſident Dr. Kaempf, Gegenſätze war das Verhältnis Oeſterreich=Ungarns zu lehnenden Haltung der Regierung die Mitglieder zu einer
lei nehme an, daß damit dieſer Punkt der Tages=dieſer Großmacht in Wirklichkeit ſtändig korrekt und Beratung auf den 18. Dezember in Berlin ein.
ordnung erledigt ſei. Dieſe Erklärung iſt nun
* Hamburg, 12. Dez. In einem Waffengeſchäft ent=
freundſchaftlich
, was insbeſondere durch den Umſtand er=
lolelfach
ſo verſtanden worden, als ob damit der Initia=
ivantrag
auf Einſtellung eines Nachtragsetats zurück= leichtert wurde, daß die ruſſiſche Politik während der gan lud ſich zufällig in den Händen des Volontärs einer Ex=
gezogen
worden ſei. Wir werden aus parlamen= zen Kriſe in der Tat eine große Friedensliebe an den Tag portfirma eine Browningpiſtole die er von einem
der Geſchäftsinhaber begutachten ließ. Der Schuß verletzte
teriſchen Kreiſen darauf aufmerkſam gemacht, daß dieſe legte.
Die ungariſche Delegation ſetzte heute die Verhand= den Inhaber ſo ſchwer, daß er noch auf dem Trans=
AAuffaſſung nicht richtig iſt. Der Antrag iſt
ſnicht zurückgezogen und eine Entſcheidung des lungen über das Heeresbudget fort. Im Laufe derport zum Krankenhaus ſtarb.
* Bremen, 12. Dez. An Stelle des verfaſſungsmäßig
Debatte erklärte der Finanzminiſter Teleſchty gegen
Reichstags iſt in dieſer Angelegenheit nicht erfolgt.
oppoſitionelle Vorredner, ſein Standpunkt ſei, daß für das ausſcheidendien Bürgermeiſters Dr. Barkhauſen
Heer nicht mehr votiert zu werden brauche. als im Inter=wurde Senator Dr. Buff für die nächſten vier Jahre als
eſſe der Sicherheit des Staates oder der Vermögensinter= Bürgermeiſter gewählt. Für das Jahr 1914 über=
eſſen
der Staatsbürger nötig ſei. Die erſte Bedingung ſei nimmt Bürgermeiſter Stadtländer das Präſidium.
Zu den Vorgängen in Zabern.
die Sicherung der Exiſtenz des Staates; erſt dann könnte
* Bremen, 12. Dez. Nachdem die Hamdurg-
* Straßburg, 12. Dez. Das Generalkom= für die übrigen ſtaatlichen Bedürfniſſe geſorgt werden, zu= Amerika=Linie die Zwiſchendeckraten ab
mando des 15. Armeekorps veröffentlicht folgende Mit=
mal
niemand ſicher behaupten könne, daß die Ordnung auf 1. Januar auf 120 Mark für Neu=York und 110 Mark für
ſteilung des Gerichtes der 30. Diviſion: In der dem Balkan eine dauerhafte ſein werde. Der Miniſter trat die übrigen Häfen gegen die heutige Rate von 160 Mark
geſtrigen kriegsgerichtlichen Hauptverhandlung gegen die ſchließlich der ſeltſamen Behauptung entgegen, als ob die herabgeſetzt hat, ſind vom Norddeutſchen
Zaberner Rekruten hat der Vertreter der Anklage in ſeiner Koſten für Heer und Marine irgend einem Dritten und Lloyd die Raten vom 1. Januar 1914 ab wie folgt feſt=
Replik ausgeführt, daß durch die Veröffentlichung der nicht dem Staat ſelbſt votiert würden.
geſetzt worden. Neu=York, Schnelldampferrate, 139 Mark,
unterſchriftlichen Erklärung der Rekruten über die angeb=
Neu=York, andere Dampfer 120 Mark, übrigen Häfen 110
liche Beſchimpfung der franzöſiſchen Fahne die bis dahin
Mark.
nur beſtehende Vermutung, daß die Fahne beſchimpft
* Güſtrow, 12. Dez. Das Schwurgericht ver=
Zur Lage in Mexiko.
worden ſei, zur Gewißheit geworden wäre. Dieſe Aus=
urteilte
in zweitägiger Verhandlung den Schmied=
führung
der Anklagevertreters iſt lediglich dahin zu ver=
* Mexiko 12. Dez. Das Abgeordnetenhaus geſellen Koch aus Uelitz bei Schwerin wegen Ermordung
ſtehen, daß die öffentliche Meinung durch das Schriftſtück hat dem Präſidenten Huerta beſondere Machtbefugniſſe der 20jährigen Maria Hamberger aus Luckenwalde bei
in der Annahme, die Aeußerung ſei wirklich gefallen, be= für die Miniſterien der Finanzen, des Krieges und des Berlin zum Tode. Der Angeklagte ermordete am 7.
ſtärkt wordenſei. Dieſe Ausführungen zum Beweis Innern erteilt.
September bei Raſtow ſeine Geliebte die ihm unbequem
des erheblichen Nachteiles (§ 93 des Militärſtrafgeſetz=
* Neu=York, 12. Dez. Ein Telegramm des Blat= geworden war, mit Vorbedacht.
huches). Ueber die Frage, ob der von Leutnant v. Forſtner tes Sun meldet aus Mexiko, die Inſurgenten hätten
* Paris, 12. Dez. Das ſpaniſche Königspaar
gebrauchte Ausdruck auf den Dienſt in der Fremdenlegion geſtern abend Tampico eingenommen.
iſt heute mittag nach Madrik abgereiſt. Zur Ver=
loder
auf die franzöſiſche Fahne ſich bezogen habe,
* Neu=York, 12. Dez. Nach einer Depeſche aus abſchiedung hatten ſich auf dem Bahnhof Präſident Poin=
ſchwebt
noch gerichtliche Unterſuchung bei Juarez berichten die Amerikaner aus Chihnahua: Wäh= eare Miniſterpräſident Doumergne und Pichon einge=
dem
Zivilgericht.
rend der Abweſenheit des engliſchen Vizekonſuls Scobell funden.
drangen Rebellen in das Konſulat ein und ſchlepp=
Paris, 12 Dez. Ein ofſiziöſes Abendblatt meldet
ten den dorthin geflüchteten Terraza, Sohn eines reichen aus angeblich erſter Quelle, daß der anamitiſche Kron=
Luftfahrt.
Grundbeſitzers, gewaltſam in das Gefängnis. Nach der prätendent Kuong=De ſich ſeit einiger Zeit in Char=
* Berlin, 12. Dez. Der Reichsanzeiger veröffent= Rückkehr des Vizekonſuls verhinderten ihn die Rebellen,lottenburg befindet. Kuong=De habe alsbald nach
licht die Beſtimmungen für den durch den Kaiſerlichen Er=ſich mit dem engliſchen Geſandten in Meriko in Verbind= dem auf ſeine Anſtiftung am 27. April d. S. in Hanoi ver=
laß
vom 27. Januar ausgeſchriebenen zweiten Flug=ung zu ſetzen. Die engliſche Botſchaft in Waſhington er=übten Bombenattentat, welches zwei franzöſiſchen
zeugmotorenwettbewerb.
klärt, der Grund des Vorfalles ſei die Weigerung Terrazas Offizieren das Leben koſtete, China verlaſſen, um nach
* London, 12. Dez. Als Graham White eeſtern geweſen, den Rebellen 250000 Dollars zu zahlen.
Europa zu reiſen und die franzöſiſche Regierung um ſeine
mit Lord Drogheda und zwei Mechanikern auf einem
* Waſhington, 12. Dez. Nach den letzten, geſtern Begnadigung zu bitten. Er ſoll eine Denkſchrift ausge=
großen
Doppeldecker, der Luſtomnibus A‟ bezeichnet nachmittag um 4 Uhr von Admiral Fletcher abgeſandten arbeitet haben, die er durch Vermittelung eines ſeiner
wird, nach Paris fliegen wollte, mußte er wegen Motor= Meldungen beſchoß zur Zeit das auf ſeiten der Bundes= Freunde der franzöſiſchen Regierung unterbreiten will.
defektes in Folkeſtone eine Notlandung vor=truppen kämpfende Kanonenboot Bravo, die
* Paris, 12. Dez. Die hieſige bulgariſche Geſandtſchaft
Stellung der Konſtitutionellen bei Tam= erklärte, die von einer ſerbiſch=griechiſchen Agentur verbrei=
nehmez
.
pico. In der Stellung der Gegner iſt noch keine Aerde= tete Nachricht, daß die bulgariſche Regierung ihre Offi=
rung
eingetreten. An Bord der amerikaniſchen Kanonen=ziere zur Ausbildung künftig ausſchließ=
Literariſches.
boote befinden ſich 150 Flüchtlinge, ebenſo viele anlich nach Deutſchland ſchicken werde, als un=
* Rasindranath Tagore. Es dürfte über= Bord des engliſchen Dampfers Logician 350 an Bordrichtig.
* Belgrad, 12. Dez. Das Amtsblatt veröffentlicht
raſchen, daß von dem größten Dichter Indiens, deſſen Name des Hapagdampfers Kronprinzeſſin Cecilie und 500 in
erſt der ziviliſierten Welt bekannt ward, als die Aufſehen der neutralen Zone. Wie aus Veracruz von dem dorti= einen Königlichen Erlaß, nach dem zur Erinnerung
erregende Kunde von der Verleihung des Nobelpreiſes an gen Militärkommandanten General Maas gemeldet wird, an den Krieg 1913 ein vergoldetes Bronze=
ihn
durch die Blätter ging, ſchon jetzt in vorzüglicher ſind die Tampico angreifenden Rebellen mit ſchweren Ver.kreuz geſtiftet werden ſoll, mit dem ſerbiſche und mon=
Ueberſetzung ein Werk auf den deutſchen Büchermarkt ge= luſten zurückgetrieben worden, nachdem Bundestruppen tenegriniſche Offiziere und Soldaten, ſowie Wehrpflichtige,
die an dem Kriege teilgenommen haben, ferner die ſerbi=
worfen
wurde. Es ſind ſeine Hohe Lieder (Verlag zum Entſatz von Tampico eingetroffen waren.
ſchen Miniſter ausgezeichnet werden ſollen.
Kurt Wolff, Leipzig, Kreuzſtraße 3h; 2 Mk. 50 Pfg. geh.).
2
Petersburg, 12. Dez. Die Reichsduma be=
Wir haben ſchon gelegentlich der Verleihung des Nobel=
ſchloß
, den Marineminiſter um Erklärungen über den
Letzte Nachrichten.
preiſes an Rabindranath Tagore unſeren Leſern eine
Streik in den Obuchowwerken zu erſuchen.
Würdigung des dichteriſchen und künſtleriſchen Schaffens
(Wolffs telegr. Korreſp.=Burean.!
* Brindiſi, 12. Dez. Die internationale Kom=
des
jüngſten Nobelpreisträgers gegeben (vergl.= Nr. 277
* Berlin, 12. Dez. Die Arbeiten an der Tele=miſſion zur Abgrenzung der ſüdalbani=
Seite 2). Und wir können heute nach der Lektüre der
funkenſtation Kamina in Togo ſchreiten rüſtigſchen Grenze iſt, von Walona kommend. an Bord des
Hohe Lieder das Lob, das ihm geſpendet, beſtätigen.
Es ſind hohe Lieder in des Wortes edelſter Deutung. vorwärts. Die wichtigſten Baulichkeiten ſind jetzt fertig= Dampfers Adriatico hier eingetroffen.
Keine Reimdichtungen, aber Lieder, ſo ſinfoniſch=muſika= geſtellt und es können ſchon jetzt verſuchsweiſe Funken=
* Brindiſi, 12. Dez. Die Internationale Kommiſ=
liſch
empfunden, ſo voll gedankentiefer Poeſie und von telegramme von Nauen nach Kamina in einer Entfernungſion zur. Abgrenzung
Südalbaniens iſt
einer Reinheit der Empfindung, daß ihre Lektüre wie eine von 5400 Kilometer geſandt werden, jedoch kann die Sta=nach Florenz abgereiſt. In der Sitzung vom 10.
kunſtgewordene religiöſe Erbauung wirt. Die in ihrem kion Kamina nicht eher antworten, bis die großen Ma= Dezember nahm ſie die von England vorgeſchlagene
Ausdruck naiv=natürliche Sprache iſt in der Form von ſchinenanlagen dort fertiggeſtellt ſind. Am Montag, den Grenzlinie an die hauptſächlich dem Standpunkte Oeſter=

[ ][  ][ ]

Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
Seite 8.
reichungans und Kallns entſpricht. die KonmiſionſOHOch66§ch6O HO Hc Hcſwil, der wird immer gut tun, ſich die Singer=Famitien
nähmaſchinen anzuſehen, deren Fabrikation ſtets mit der
wird in Florenz die Einzelheiten feſtſetzen, nachdem die
O
Zeit fortſchreitet. Ein Beſuch der hieſigen Niederlage

Geländeformen geprüſt waren.
der Singer Co. Nähmaſchinen Akt.=Geſ.i
der Ernſt=Ludwigſtraße 18 wird ihn davon überzeugen
Das Bild der Gioconda gefunden.
5
und er wird dort in der neueſten Singer Nähmaſchine 68
ſein Ideal vorfinden. Dieſe 66 näht nicht nur vorzüg=
* Rom, 12. Dez. Der Generaldirektor der ſchönen
lich, ſondern fertigt auch mit Hilfe von Nebenapparateſl
Künſte Ricci, hat von Florenz aus dem Unterrichts=
An allen Sonntagen
noch alle möglichen ſonſtigen Hausarbeiten an. So ba

miniſter Credaro telephoniert, daß das Bild der
ſorgt ſie u. a. mit dem neuen Stopfapparat die kunſtvolle
O
vor Weihnachten
Ausbeſſerung jeglicher Art von Wäſche Strümpfg,
Gioconda gefunden worden iſt. Das Bild war
Unterzeug, Tiſchwäſche, Gardinen ſie faltet, kräuſel
einem Florentiner Altertumshändler angeboten wordeg.
ist mein Geschäft
ſäumt mit dem verſtellbaren Säumer, wattiert leicht und
Da dieſer Verdacht ſchöpfte, ſo ſetzte er ſich mit Paggi, dem
ſchnell und iſt auch fähig, die herrlichſten Kunſtſtickereien
i
Direktor der Florentiner Muſeen in Verbindung, der die
geschlossen!
ſo ſchön herzuſtellen, wie es die Hand der geſchickteſten
Stickerin nicht beſſer auszuführen vermag. Es möge
5.
Nachricht Ricci mitteilte, worauf ſich dieſer ſofort nach

noch erwähnt werden, daß die ein Areal von 20 ha um
Florenz begab. Der Mann, in deſſen Händen ſich das Bild
faſſende deutſche Fabrik der Singer Company in Witten
bis jetzt befunden hat, iſt ein in Paris weilender
berge, die heute ſchon imſtande iſt, den größten Teil des
Italiener. Er erklärte bei dem Verhör, daß er den Dieb=
Philipp Hess
Bedarfs für Deutſchland zu decken, annähernd 2000 aus
3
ſchließlich deutſchen Arbeitern Lohn und Brot gibt.
ſtahl im Louvre begangen habe, um alle von Napoleon in
5 Schillerplatz 5
Italien begangenen Diebſtähle zu rächen. Das Bild iſt jetzt 6
In dem erſten Eckſchaufenſter der Firma Kall
beſchlagnahmt worden und wird nach Rom gebracht
Arnold, Ecke Erbacherſtraße, erregt zurzeit ein in
werden.
Schreibtiſchform ausgeführtes, aus den erſten Anfängen

des Klavierbaues ſtammendes Hammerklavierchen, weiche
Briefkaſten.
in den Werkſtätten genannter Firma mit großer Mühl
(26007 und Sorgſalt wieder in ſpielbaren Zuſtand geſetzt wurdg
K. B. Zum Studium der Zahnheilkunde iſt die Ma=
die
lebhafte Bewunderung aller Paſſanten.
turität eines Gymnaſiums oder Realgymnaſiums Vorbe=
dingung
. Zur Ablegung der zahnärztlichen Staatsprüſung S0006 Der Geſamtauflage heutiger Ausgabe iſt eil
ſind erforderlich: 1. Nachweis der mit Erfolg abgelegten
Proſpekt beigefügt von der Firmae
In
Vorprüfung (Tentamen), welche nach dem 3. Semeſter zu
brüder Unger, hier, Ludwigſtraße 9, betr. den großen
machen iſt ſowie ſiebenſemeſtriges Univerſitätsſtudium,
Weihnachts==Verkauf derſelben, worauf hiermit
das aber an eine Univerſität mit zahnärztlichem Univerſi=
hingewieſen
wird.
(25934
tätsinſtitut gebunden iſt, (außer Gießen haben ſämt=
5
liche Univerſitäten des Deutſchen Reiches Inſti=
Verlobten
tute). Ueber Studienplan und nähere Einzelheiten geben

die Direktoren der einzelnen Univerſitäten genauzn Be=
die
ihr künftiges Heim gediegen, ge-
ſcheid
. In Heidelberg: Herr Prof. Dr. Port, in Würzburg: 5
Todes=Anzeige.
derr Proſ. Dr. Michel, Hofrat, in Marburg: Herr Prof.
a
schmackvoll und modern einrichten
Dr. Fiſcher.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
wollen, wird eine Besichtigung meiner
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Verwandten, Freunden und Bekannten
feinbürgerlichen
hiermit die ſchmerzliche Nachricht, daß unſer
a
guter, lieber, unvergeßlicher Gatte, Vater, Bru=
der
, Schwager, Schwiegervater, Großvater und
Wohnungseinrichtungen
Onkel
Beleuchtungs-
(25986
Herr
empfohlen. Meine Möbel zeichnen
Körper
sich aus durch künstlerische Formen-
5
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Trauerfeier am Sonntag, den 14. Dezbr., im Trauerhause Rheinstrasse 43, um 12 Uhr mittags,
Ständigo Ausstellung von Grab-

daran anschliessend Beisetzung auf dem Darmstädter Friedhof.
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Nu

[ ][  ][ ]

Seite 9.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
Nummer 304.
Ausſchten in Heſſn für Samstag. 13. Dezender=
Dampfernachrichten.
Fortdauer der beſtehenden Witterung, trüb, weſtliche bis
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem ſüdweſtliche Winde.
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: Armenia nach Philadelphia, 9. Dez.
Tagentewer.
Danksagung.
11 Uhr 20 Min. abends Cuxhaven paſſiert. Bosnia‟,
Samstag, 13. Dezember.
von Baltimore kommend, 9. Dez. 3 Uhr 30 Min. nachm.
Für die zahlreichen Beweise herz-
Dover paſſiert. Eincinnati 9. Dez. 3 Uhr nachm. von Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende nach
10½ Uhr (Volksvorſtellung): Grigri.
Neu=York über Madeira, Gibraltar und Napel nach
licher Teilnahme an dem herben Ver-
Genua. Cleveland 9. Dez. 11 Uhr morgens von Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Genua über Neapel nach Neu=York. Südamerika, Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. Ludwigshöhe um
luste, der uns betroffen hat, sagen
½4 Uhr. Bürgerkeller um 8 Uhr.
Weſtküſte Amerikas: Habsburg, von Mittelbraſilien
kommend, 10. Dez. 7 Uhr morgens Dover paſſiert: Jugendſchriften=Ausſtellung im Rathaus
wir auf diesem Wege allen unseren
(geöffnet von 47 Uhr).
Palatia 9. Dez. morgens in Paranagua, ausgehend.
tiefgefühlten Dank.
Pruſſia nach Braſilien, 8. Dez. 12 Uhr nachts von Ausſtellung Die Bergſtraße im Bilde im ſtädt.
Ausſtellungshaus auf der Mathildenhöhe (geöffnet von
Oporto. Schwarzburg, von Braſilien kommend,
101 und 25 Uhr).
9. Dez. nachm. von Liſſabon. Troja‟ 9. Dez. 8 Uhr
Die trauernd Hinterbliebenen. abends von Santos. Verſchiedene Fahrten: Ekba=Kanarien=Ausſtellung im Mathildenhöhſaal.
tana 8. Dez. von Cochin. Lome, von Weſtafrika
kommend, 9. Dez. abends in Hamburg. Windhuk, von
In deren Namen:
Druck und Verlag: L. C. Witlic’ſche Hofbuchdruckerei,
Afrika kommend, 7. Dez. von Marſeille.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Professor Ludwig Ploch,
Antlicher Vetterbericht.
redaktionellen Teil: Mar Streſe; für den Inſeratenteil,
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
Grossh. Oberlehrer.
Unter dem Einfluß des nördlichen Tiefdruckgebietes leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. Für den
herrſchte in unſerem Bezirk geſtern trübes regneriſches, redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
mildes Wetter. Das Tief über Island hat ſich etwas ſüd= Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Darmstadt, den 11. Dezember 1913.
öſtlich verlagert ſo daß wir unter dem Einfluß ſeiner Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Randwirbel mit Fortdauer der beſtehenden Witterung nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
(VIII.25956
zurückgeſandt.
rechnen dürften.
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Darmſtädter Taglbatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
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Heidelbergerſtr. 29. (*17352
Ecke Wald= und
Heute Samstag, den 13. Dezember:
Zum hessischen Haus, Grafenſtraße.

444)
Heute Metzelſuppe
Metzelſuppe
e
ehere
Ge
En
einladet
wozu ergebenſt FriedrichRummel. Es ladet ergebenſt ein Georg Diehl, Hofſtallſtraße.
Mathildenplatz 18
Zugleich Auszahlung des Sparvereins. (*17398*17380)

Nummer 304.
Mehit
une
Restaurdtion ndunusgold
genannt Die Rabenau
Samstag. den 13. Dezember:
Gcg.
Großes
Ms
eee Schlachtfeſt
morgens Wellfleiſch mit Kraut.
Gleichz.: Auszahlung der Spar=
gelder
Der Rabenau.
wozu freundlichſt einladet (*17323
Friedrich Eckert
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neuen Güterbahnhof.
Vom de
Restaurant Zum schwaneneck
Samstag, den 13. Dezbr.:
Metzel=
440)


luppe
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Heute Samstag
eſlecſ
Metzel=
e

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Heute
Metzelsuppe
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Kiesſtraße 27.
A
Heute Samstag
M.
Lücde Metzel=
Sa
ſuppe
wozu freundlichſt einladet (*17373
P. Sauerburger, Gastwirt
Tannenſtraße 21.
Heute Samstag
aaſlad. Metzel=

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Zum Frundsberge.
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Heite Saneien
Metzel=
(s
Mecken
ſuppe
wozu freundlichſt einladet (*17418
Karl Braun
Annaſtratze 2.
Samstag, den 13. Dez.
Z
Metzel=


ſuppe
wozu freundlichſt einladet (*17408
L. Kunz, Restaurateur
Kiesſtraße 2, Ecke Karlſtraße.
Ausſchank der Brauerei Zum
Heſſiſchen Hof.

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Heute Samstag
Metzel=
h



uppe
Hierzu ladet höflichſt ein (*17471
Max Golling.

[ ][  ][ ]

(*17
ird

zbr.

ert
(i

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
3 138.
1913.
Samstag, 13. Dezember.
Durch dieſe Ueberweſung ſetzen die überwieſenen Miglieder das Verſicht=
Bekanntmachung.
rungsverhältnis unmittelbar fort.
Betreffend: Schließung der Gemeindekrankenverſicherungen und der nicht zugelaſſenen
Für erkrankte Mitglieder gilt der § 212 R. V. O., welcher lautet:
Orts= und Betriebskrankenkaſſen im Landkreiſe Darmſtadt.
Tritt ein Verſicherter, der Kaſſenleiſtungen bezieht, zu einer anderen
Nachdem die Gemeindekrankenverſicherungen des Kreiſes, die Ortskrankenkaſſen
Kaſſe über, ſo übernimmt ſie die weitere Leiſtung nach ihrer Satzung. Die
Arheilgen und Roßdorf, ſowie die Betriebskrankenkaſſe der Firma Juſtus Hldebrand,
Zeit der bereits genoſſenen Leiſtung wird angerechnet.
G. m. b. H. in Pfungſtadt mit dem Ablauf des Jahres 1913 geſchloſſen worden ſind,
Die Mehrleiſtungen erhält er nur, wenn er ſchon in ſeiner früheren Kaſſe
werden die verſicherungspflichtigen Mitglieder dieſer Gemeindelrankenverſicherungen
(25943
Anſpruch auf Mehrleiſtungen erworben hatte.
und Kaſſen gemäß § 300 R. V. O. mit Wirkung vom 1. Januar 1914 an der Allge=
meinen
Ortskrankenkaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt zugewieſen.
Darmſtadt, den 11. Dezember 1913.
Die verſicherungsberechtigten Mitglieder der geſchloſſenen Gemeindekrankenverſiche=
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
rungen und Kaſſen haben das Recht auf Mitgliedſchaft bei der Allgemeinen Orts=
Frankenkaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes.
I. V.: Dr. Michel.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Gefunden: 1 grauer Knabenumhang. 1 lange Doublénadel
Montag, 22. Dezember 1913,
mit gepreßten Verzierungen. 1 dunkelgrauer Glackhandſchuh. 1 brauner Serfteidernnus=Anzeige.
Wirtsſtuhl. 1 grauer Südweſterhut. 1 braunes Handtäſchchen mit
vormittags 11 Uhr,
Portemonnaie, Schlüſſel und Taſchenſpiegel. 1 ſchwarzer Samtgürtel.
ſollen die dem Wilhelm Lohfink
ſchwarzer Lackgürtel. Im Monat November im Großh. Hof=
in
Bad Nauheim und dem Kauf=
Mittwoch, den 17. Dezember 1913,
theater liegen geblieben und bei der dortigen Verwaltung in Ver=
mann
Wilhelm Klein in Darm=
wahr
: 1 Kinderhütchen. 1 Halskeitchen. 1 Kindertäſchchen. 1 Kämm=
ſtadt
gehörigen Liegenſchaften der
vormittags 11 Uhr
chen mit langem Stiel. 1 Opernglasfutteral. 5 Schirme. 5 Paar
Gemarkung Darmſtadt ( Beſſun=
gen
):
farbige Handſchuhe. 13 Taſchentücher, gez. G., H., G., E., E. B. und verſteigere ich in Unter=Moſſau öffentlich gegen Barzahlung an den Flur Nr. am
8 Stück ohne Zeichen.
(25941
Meiſtbietenden:
VI 183 20¾10 Grabgarten Hei=
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
delbergerſtr
.,
2 Pferde, 2 Kühe, 2 Faſel, 1 Rind, 1 Kalb, 6 Schweine VI 184 33 Grasgärten Hei=
finden
ſich: 1 Foxterrier, 1 deutſcher Schäferhund, 1 Spitzhund,
2 Pinſcher (zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern
delbergerſtraße,
(Läufer), 7 Hühner, 2 Enten, große Partien Heu,
bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der
Grummet, Stroh, Kartoffel, Dickrüben, Holz, 3 Wagen, VI 185 163 Hofreite Heidel=
bergerſtr
. Nr. 100,
nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags
1 Göpelwerk, 1 Zeutrifuge, 1 Häckſelmaſchine, 1 Dick= in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
10 Uhr, ſtatt.
(25944
wurzelmühle, 2 Pferdegeſchirre, 2 Kuhgeſchirre, Pflüge, mannſtraße 1 dahier, wiederholt
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 14. De=
zwangsweiſe
verſteigert werden.
zember, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends
Eggen und verſchiedene landwirtſchaftliche Geräte.
Der Zuſchlag wird auch dann
ſämtliche Apotheken geöffnet.
Die Verſteigerung findet teils im Auftrage des Konkursverwalters erteilt werden, wenn die Schätz=
Hern Rechtsanwalt Schäfer und teils zwangsweiſe ſtatt und wirdungsſumme nicht erzielt wird, vor=
Bheinernung.
ausgeſetzt, daß anderweite recht=
Der auf Grund Genehmigungsverfügung Großherzoglichen! wenn nötig, am 18. Dezember fortgeſetzt.
liche Hinderniſſe nicht vorliegen.
Miniſteriums des Innern vom 22. v. Mts., zu Nr. M. d. J 20785,
Zuſammenkunft der Steigerer am 17. ds. Mts., 11 Uhr! Darmſtadt, 28. November 1913.
feſtgeſtellte Plan über Aenderung der Fluchtlinie auf der Südſeite
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
des Hohlen Wegs längs des Baublocks 13 liegt bei dem Stadt=vorm., an der Hofreite von G. J. Hörr in Unter=Moſſau.
(Beſſungen).
(K55113
bauamt, Grafenſtraße 30, zur Einſicht offen.
(25575
Michelſtadt, den 12. Dezember 1913.
Frantz. (IX,24834
Darmſtadt, den 4. Dezember 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
Bekanntmachung.
I. V.: Jaeger.
Dicke,
Montag, 15. Dezember 1913,
vormittags 10 Uhr,
Großherzoglicher Gerichtsvollzieher.
Schlachtviehmärte Darmſtadt.
26000
ſollen die dem Heinrich Schäfer
In der Weihnachtswoche finden die hieſigen Kälbermärkte
zu Darmſtadt und deſſen Ehefrau
Montags und Dienstags und die Schweinemärkte Montags, Mitt=
Karoline, geb Geiger, daſelbſt, im
wochs und Samstags an den durch die Marktordnung feſtgeſetzten
Grundbuche für die Gemarkung
Stunden ſtatt.
Darmſtadt (Beſſungen) zugeſchrie=
(25994ss
8
Darmſtadt, den 12. Dezember 1913.
benen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
Schlacht= und Viehhof=Direktion.
VI 487 77 Grasgarten
Moosbergſtr
VI 4870/10 193. Hofreite M
Brennholz=Verſteigerung Nr. 3.
bergſtr. N.
Heuschuhnarte
VI 4877/10 95 Grasgarte
(Stadtwald.)
garten)
VI 488 123 Grasgarte
Freitag, den 19. Dezember I. Js., vorm. 9 Uhr,
garten)
aete
werden in der Turnhalle (Woogsplatz 5) hier aus den Diſtrikten:
bergerſtraße,
Hinterhecke (Abt. 1), Kuhlache (Abt. 20, Holzſchlag (Abt. 26) und Hitz:
VI 488¾/10 285 Hofreite Heide=
berg
(Abt. 31) der Forſtwartei Heiligkreuz (Forſtwart Hofmann)
bergerſtraße
verſteigert:
Nr. 130,
Scheiter: 465 rm Buchen, 20 rm Eichen, 6 rm Fichten;
VI 489 103 Grabgarten Hei=
Knüppel: 236 rm Buchen, 41 rm Eichen, 9 rm Birken, 17 rm
delbergerſtraße,
Lärchen, 9 rm Fichten;
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Reiſig=Knüppel: 69 rm Buchen, 53 rm Eichen, 2 rm Birken,
mannſtraße 1 dahier, wiederholt,
Rlleinverhauf:
2 rm Fichten;
und zwar mit unbedingtem Zu=
Reiſig=Wellen: 46,25 Hdt. Buchen, 2,9 Hdt. Eichen;
ſchlag, zwangsweiſe verſteigert
Stöcke: 208 rm Buchen (fein), 12 rm Eichen (fein), 94 rm
(K64/13
werden.
Preislagen Mk. 10.50, 12.50, 15.50.
Fichten (grob).
Darmſtadt, 27. November 1913.
Das Holz ſitzt an gut fahrbaren Wegen und hat die laufenden
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
Nummern 1468. Um vorherige Einſichtnahme wird gebeten.
(Beſſungen.)
Darmſtadt, den 11. Dezember 1913.
(25932sm
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Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
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Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
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S. 1519, 2126 93,50 4 Worms . . . . . . . .
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 166,80 4 Ruſſ. Südweſt . . . . .
Staatspapiere.
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Hamb. Hypoth.=Bank . 25,00 3½ do.
4½ Moskau=Kaſan . . 85,50 3½
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83,00
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,10 4
91,20
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24,00 4 Liſſabonner v. 1888 .
3½ Deutſche Reichsanl. . 85,30 4½ Chile Gold=Anleihe. 90,1030 Adler=Fahrradwerke
4 Wladichawchas . . . . 86,10 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
. . 370,00
Kleyer . ..
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91.2912 Maſchinenf. Badenia 126,503 Portugieſ. Eiſenb.: .
4 Preuß. Schatzanweiſg.
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
16 Wittener Stahlröhren 162,50
-
4 Badiſche . . . Tlr. 100 175,80
3½ do. Conſols . . . 85,3914½ Japaner .
do.
S. 12, 13, 16 . .
96,60
. . . . . . 91,10 8 Steana Romana Petr. 150,00
3½ Cöln=Mindner . 100 140,00
do. do.
76,405 Innere Mexikaner. . . 72,80
68,00
V Livorneſer . . .
S. 14. 15, 17, 24/26
3 Holl. Komm. . fl. 100 113,00
46,50 15 Zellſtoff Waldhof . . 220,00 3 Salonique=Monaſtir. . 62,90
4 Bad, Staatsanleihe . . 97,703
do.
1823 . .
96,60
12½ Bad. Zucker=Wag=
3 Madrider . . Fs. 100 71,50
92,00 4 Gold=Mexikaner v. 1904 76,00
do.
3½
4 Bagdadbahn . .
79,10 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
häufel. . .
do.
5 Gold=Mexikaner .
200,754½ Anatoliſche Eiſenb. . 91,80
S. 1 u. 2, 68 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=Pfand=
139,10
briefe . . . . .
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 95,50 4 Miſſouri=Pacific . . .
S. 35 . . . . . . . 54,00
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,50 3½ Buenos Aires Prov. 68,50 3 Südd. Immobilien 55,50 4 Northern=Pacific . . . 91,70
84,10 4 Oeſterr. 1860er Loſe . 177,00
do.
3½
S. 911. . . .
84,00) Aktien inländiſcher
. 129,70
3 Oldenburger . . . .
3
do.
4 Southern=Pacific . . . 88,50
74,80 Transportanſtalten.
Meininger Hyp.=Bank 95,00 3
Bergwerks=Aktien.
2½ Raab=Grazer fl. 150 111,00
4 Hamburger Staatsanl.
5 St. Louis und San
do.
8 Hamb.=Amerika=Paket=
3½
84,00
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,00
Unverzinsliche
4 Rhein. Hypothek.=Bank
Francisco . . . . .
fahrt . . . . . . . 135,00 10 Aumetz=Friede . . . 157,10
Anlehensloſe.
4 do. do. (unk. 1918) 96,903 Nordd. Lloyd . . . . . 119,3012 Bochumer Bergb. u.
(unk. 1917) . . 93,20
5 Tehuantepec . . . . . . 90,50
.
3½
3½ do. (unk. 1914). . 83,00 Augsburger . . . . .
84,006 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 121,00
Gußſt. . . . . . . 209,75
Bank=Aktien.
73,40
bo.
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,40 Braunſchweiger Tlr. 20 205,10
11 Deutſch=Luxemburg.=
76,25 Aktien ausländiſcher
10 Bank für elektriſche
3 Sächſiſche Rente .
86,201 Freiburger . . . . Fs. 15
Bergb. . . . . . . 183,60
do.
3½
Untern. Zürich . . 185,10
4 Württemb. (unk. 1921) 98,40 Transportanſtalten.
Mailänder . . . . Fs. 45
10 Gelſenkirchener . . . . 181,50 8½ Bergiſch = Märkiſche
do. v. 1875 92,505 Anatol. Eiſenb. 60%
Städte=
3½
. . . . Fs. 10 40,00
do.
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Einz. Mk. 408 . . 118,30
Bank
.. 143,10
Obligationen.
Meininger . . . . . fl. 7 34,50
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9 Berlin. Handelsgef. . . 156,00
Darmſtadt . . . . . . 95,90 Oeſterreicher v. 1864 fl. 100
1¾ Griechen v. 1887 . . 55,006 Schantungbahn . . . . 126,50
Hüttenbetrieb . . . 235,20 6½ Darmſtädter Bank . 115,90 3½ do.
do. v. 1858 fl. 100
4 Italiener Rente . . . .
7 aa 6½ Luxemb. Prince Henri 162,50 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank . . . 250½
Frankfurt . . . . . . . 96,90 Ungar. Staats . . fl. 100 438,50
4½ Oeſterr. Silberrente 87,300 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 22,50 4 Laurahütte
Caro . . . . . . . 63,50 6 Deutſche Vereinsbank . 118,00 3½
96,10 Denediger . . . . Fs. 30
do.
4 do. Goldrente . . . 88,906 Pennſylvania R. R.
. . . . . 150,50 5½ Deutſche Effekt.= und
do. einheitl. Rente . 83,65
4 Gießen . . . . . . . 94,10 Türkiſche . . . . Fs. 400 170,00
10 Kaliwerke Aſchersleben
W.=Bank ..
112,10 3½ do.
: Portug. unif. Serie I 61½ Letzte Induſtrie=
10
Gold, Silber und
85,30
Weſteregeln 190,00 10 Diskonto=Kommandit 185,9014 Heidelberg . . . . . . 94,20
3 do. unif. Serie III 64,00Divid.
Aktien.
Banknoten.
5 South Weſt Africa 112,00 8½
Dresdener Bank . 150,403½
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62,50
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85,00 Engl. Sovereigns . . . . 20,45
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Frankf. Hypoth.=B. 207,00 4 Karlsruhe . . . . . . . 94,10 20 Francs=Stücke . . . . 16,15
5 Rumänier v. 1903 . . 99,20125 Bad. Anilin= u. Soda=
Obligationen.
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4 do. v. 1890 . . 93,00
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do
.
v. 1905 . .
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heim . . . . . . 245,254½ Nordd. Lloyd=Obl.
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6.48 Reichsbank . . . . . 137,003½ do.
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Mannheim . . . . . . 93,80 Italieniſche Noten . . . . 80,55
Franz=Joſefs=Bahn . . 86,30 7½ A. Schaaffhauſen.
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4 Ungar. Goldrente . . . 85,20
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Seite 14.

Nummer 304.
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Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
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Noch in Grodno.
Aenin erne haie den äöhter der Tute zu ſih
Anno dazumal.
Noch nicht aufgebrochen?
rufen laſſen.
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
Nein, Herr Marſchall.
Ihr habt mich ſehr gut unterhalten, dafür will ich Euch
Von Oskar T. Schweriner.
Was tut er dort noch?
auch meinen Dank erweiſen.
Läßt ſich von einer Schauſpielertruppe etwas vor=
Alle Rechte vorbehalten.
Und er reichte ihm einen Beutel voll Goldſtücke.
ſpielen!
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
Habt Ihr ſonſt noch Wünſche?
Ein kerniger franzöſiſcher Fluch durchſchnitt die Luft.
(Nachdruck verboten.)
Ich hätte wohl noch einen Wunſch, Majeſtät, wenn ich
10
Läßt ſich etwas vorſpielen! Haha! Und Bagration
Die beiden Männer ſchüttelten ſich die Hände und
wagen dürfte, ihn auszuſprechen.
riefen nach dem Wirt.
überſchreitet den Dnieper!
Sprecht!
Schnell unſere Pferde, wie müſſen weiter.
Dann iſt er uns entſchlüpft, Herr Marſchall! ſagte der
Ich habe Eurer Majeſtät mitgeteilt, daß die eine
Doch kaum hatten ſie dies geſagt, als von fern der Huf= eine Kurier ganz beſtürzt.
Hälfte unſerer Truppe nach Wilna, die andere nach Tilſit
ſchlag einer Anzahl von Pferden ertönte. Die beiden
Vollkommen entwiſcht, während König Jeröme ſich ſich wenden ſolle. Damit man uns nicht wieder, wie hier
horchten auf. Nicht daß Pferdegetrappel zu dieſer Zeit! Komödie ſpielen läßt.
geſchehen, mißtrauiſch entgegentritt, ſo bitte ich unter=
Er wandte ſich ſeinem Pferde zu.
und in dieſer Gegend etwas beſonders Ueberraſchendes ge=
tänigſt
Eure Majeſtät, uns Päſſe zu erteilen.
Auf, Meſſieurs, zurück nach Wilna und bringt dem
weſen wäre. Dennoch, auf dieſer Straße erwarteten ſie
Es ſoll geſchehen, wie Ihr wünſcht. Wann zieht Ihr
zurzeit keine Soldaten mehr, und ſo eilten ſie vor das Kaiſer Beſcheid! Halt! Geben Sie mir erſt die kaiſer= weiter?
liche Order an den König.
Haus um zu ſehen, was es gäbe.
Wenn Eure Majeſtät geſtatten, daß wir unſere müden
Die Straße herunter kamen etwa 50 Mann geritten.
Der zweite Kurier griff in ſeine Bruſttaſche und holte Leiber noch dieſe Nacht hier ruhen laſſen dürfen, dann
ein zuſammengefaltetes Papier hervor. Davout naahm es
Franzöſiſche Kavallerie.
ziehen wir morgen früh weiter.
Der Führer kommt mir bekannt vor. Die Art ſeines und ſteckte es zu ſich.
So ſei es, ſagte der König, und er gab Befehl, daß
Sitzes im Sattel; die
Und nun auf zu dem Komödianten! murmelte er vor den Schauſpielern Päſſe ausgeſtellt würden, die ihnen
ſich hin.
Parbleu! Es iſt eine Marſchallsuniform!
geſtatteten, ungehindert durch die franzöſiſchen Linien hin=
Beide ſtrengten ihre Augen an um den Führer des ſich
Im nächſten Moment ſaßen alle drei im Sattel. Da= durchzukommen, ein Befehl, der noch am ſelben Abend
vout mit ſeiner Truppe ſprengte im geſtreckten Galopp ausgeführt wurde.
ſchnell nähernden Trupps zu erkennen.
Grodno zu, während die beiden Kuriere in der nord=
Ich hab’s! Es iſt Davout!
Man hatte den Schauſpielern ein eigenes Zelt ange=
-- Richtung ſich nach Wilna wandten.
Davout! Wirklich! Das bedeutet
wieſen. Dort lagerten ſie nun um das ſlackernde Feuer
Das Ende König Ierömes!
.
Der Trupp war herangekommen und machte vor dem
Im Weſten ſenkte ſich die Sonne. Langſam begann es
Hundert Napoleons hat er mir gegeben, ſagte der
Gaſthof halt. Der Marſchall ſprang vom Pferde; die bei= zu dunkeln.
Führer in deutſcher Sprache.
den Kuriere ſtanden in ſtrammer Haltung da.
Die Theatervorſtellung war beendet; die Zuhörer hat=
Das Schickſal meint es gut mit uns, da es uns Mit=
Wo befindet ſich der König von Weſtfalen? fragte ten ſich zerſtreut. Hier und da leuchteten bereits die tel zur Vollendung unſeres Planes in die Hand gibt, be=
Davout ſtreng und kurz, den Gruß der beiden leicht er=Wachtfeuer auf, ein Zeichen, daß man vorläufig noch gar merkte ein anderer
widernd.
nicht an Aufbruch und Weitermarſch dachte,
Und die Päſſe werden ihr Uebriges tun.

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Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
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oder Freunde habt, die ich grüßen ſoll, ſo ge= nant von Müller! Erkennt Ihr ihn?
Schimnſte,
Bei allen Heiligen! Er iſt’s!
Ich nicht; im Gegenteil, ich rechnete mit König ſchieht es herzlich gern.
So lebt wohl!
Wohin geht der Weg?
Jerome.
Wollt Ihr nicht mitkommen?
Nach Tilſit.
Der Blonde erhob ſich.
Ich will die Freude des Wiederſehens nicht ſtören,
Da könnt Ihr uns wenig nützen, Landsmann. Aus
Ich gehe jetzt ſpazieren, ſagte er mit Betonung. Ihr
Ihr ſeid ein braver Mann, habt herzlichen Dank!
Kaſſel kommen wir, aus Halle und aus Weſtfalen.
anderen bleibt hier, bis ich zurückkomme.
Sie ſchüttelten ſich warm die Hände; der Soldat
Der Schauſpieler beugte ſich über die Trommel mit
Sei nur recht vorſichtig!
machte kehrt, um zu ſeinem Zelt zurückzukehren, der
einem erſtaunt fragenden Ausdruck im Geſicht.
Das laß meine Sorge ſein.
Schauſpieler ſchritt auf den Leutnant zu. In militäriſch
Dann ſeid Ihr alſo alle aus Weſtfalen alle?
Mit dieſen Worten wandte der Schauſpieler dem Zelt
ſtrammer Haltung machte er dicht vor ihm halt.
Soweit wir nicht Franzoſen ſind, alle.
und ſeinen Kameraden den Rücken und wanderte anſchei=
Sind Sie Herr Leutnant von Müller?
Es fällt mir nämlich ein, ſagte der Schauſpieler, daß
nend ziellos in dem Lager umher. Es war eine ſternen=
Der bin ich. Und wer ſind Sie?
klare Nacht; der Vollmond ſtand am Himmel und beleuch= ich einen lieben Freund in Halle habe. Als ich zuletzt von
Forſchend blickten ſich die beiden in die Augen, als
tete die ganze Szene mit ſeinem ſilbernen Licht. Matt ihm hörte, war’s kurz vor dem Aufbruch der großen
blitzten die zuſammengeſtellten Gewehrläuſe im Monden= Armee; da ſtand er unter König Jeromes Truppen in wollten ſie auf dem Grunde ihrer Seele leſen.
Mein Name iſt Edmund Roſen Edmund von Ro=
ſchein
, und dort, wo das Flackern der Wachtfeuer es nicht Halle. Wär’s möglich, daß er gleichfalls jetzt hier iſt?
ſen, ſetzte er leiſe hinzu.
Mehr denn möglich! Wie heißt er denn?
verhinderte, warfen die Zelte, die Menſchen, die Pferde
Von Roſen, wiederholte der Offizier. Dann ſtreckte
Müller.
rieſengroßen Schatten vor und neben ſich.
er dem anderen die Hand entgegen. Der ſchlug ein.
Die drei Soldaten lachten auf.
Hin und wieder erkannten einige Soldaten den Schau=
Mit Gott, Herr Kamerad von Roſen!
Wer zählt alle Müller im achten Korps? Da müßtet
ſpieler und riefen ihm in heimatlicher Mundart zu, ſich
zu ihnen zu geſellen. Gewöhnlich antwortete er mit ein Ihr ſchon etwas Beſtimmteres wiſſen.
Für König und Vaterland, Herr Kamerad von
Das heißt, verbeſſerte ſich der Schauſpieler, eigentlich Müller!
paar Scherzworten. Hin und wieder trat er aber auch
an ein Feuer heran und blickte ſcharf in die Geſichter der ſollte ich ſagen: von Müller.
Und dort im Mondſchein auf ruſſiſchem Boden, im
Da ſchlug einer der Soldaten dem Schauſpieler wuch= Herzen der großen Armee, ſtanden die beiden Deutſchen
dort Lagernden.
Das hatte ſich nun ſchon etwa zwanzig Minuten ſol tig auf die Schulter, hocherfreut, dem Landsmann einen und drückten ſich feierlich die Hände, minutenlang.
wiederholt, und wieder war der blonde Schauſpieler von Gefallen erweiſen zu können.
Roſen deutete mit den Augen auf das Zelt.
Von Müller ſagtet Ihr? Den kenne ich! Das iſt
einigen Soldaten angerufen worden.
Gehen wir dort hinein?
Kommt doch mal heran, Landsmann! Ein Schluck der Leutnant. Zu dem kann ich Euch führen. Zufällig
Nein, es iſt beſſer, wir bleiben im Freien. Sie ſpre=
kenne
ich ſein Zelt!
iſt frei für Euch aus unſerer Flaſche
chen doch franzöſiſch?
Und zwiſchen den Zelten hindurch führte der Soldat
Diesmal ging er nicht nur heran, ſondern ließ ſich
Selbſtverſtändlich.
auf Einladung der Leute auch nieder. Drei Mann waren den Schauſpieler wohl zehn Minuten lang.
Dann iſt es beſſer, wir reden in dieſer Sprache.
Allein hätte ich den Freund nie gefunden.
es, biedere Weſtfalen. Zwiſchen ſich hatten ſie eine Trom=
Sie ſchritten zum Lager hinaus, an den Vorpoſten
mel geſtellt, darauf einen Becher mit Würfeln.
Allein wohl nicht in dieſer Menge von Zelten, aber
vorbei, die den Offizier und ſeinen Begleiter natürlich
Sie hatten ihm ihre Feldflaſchen gereicht, einer nach jeder Kamerad hätte Euch den Weg gewieſen: Leutnant
paſſieren ließen.
dem anderen, und einem nach dem anderen hatte er Be= von Müller iſt allen wohlbekannt; der prächtigſte Mann=
Hier können wir frei reden, Herr Kamerad; Sie wiſſen
ſcheid getrunken.
im ganzen Korps.
jedenfalls, wie ſehnſüchtig ich Ihrer Nachrichten harre.
Und nun erzählt uns Neues aus der Heimat.
Unter derartigen Geſprächen waren ſie bis in die
Da werdet Ihr beſſer Beſcheid wiſſen als ich. Wir
Nähe eines Zeltes gekommen, vor dem einſam ein Offizier
(Fortſetzung folgt.)
kommen aus Rußland. Aber morgen ziehen wir weiter, ſtand. In einiger Entfernung machte der Soldat halt.

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Nummer 304.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
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Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
Seite 24.
kennt. Auch das in jenen Veranialiungen Gebotene ſelbſt ſ le eregt und bewegt. Kein Wunder ſand doch an er
Beriner Stimmungsbildler=
iſt
meiſt beſſer geworden, der grauſame Dilettantismus Spitze des kleinen Komitees Richard Neumann, der=
ward
eingeſchränkt, man bemüht ſich, künſtleriſch Wert= Oftbewährte, der bei charakteriſtiſcher Verwandlung ſeines
Von Pgul Lindenberg.
volles und Abgerundetes zu bieten. Voller wie je war Aeußeren ſtets das eigene Ich ſo erfolgreich ſchalten und
(Nachdruck verboten.)
das für die Wohltätigkeitskaſſen des Vereins Ber=walten läßt. Mit lautem Halloh wurde die Geſandtſchaft
Stürme draußen und drinnen. Auf den Tribünen desliner Preſſe gegebene Konzert im ſchönen Kuppel=aus Haiti begrüßt, die den ſchwarzen Erbprinpen beglei=
Reichstages. Die guterzogenen Frauen. Keine iaale des Reichstagsgebäudes, und einen ſehr ſtarken Be= tete, der, hochbegabt, ſeine Malſtudien an der Berliner
Im Dienſte der Wohl= ſuch konnte auch das zugunſten der Witwen= und Waiſen= Kunſtakademie vollenden ſollte, und deſſen dunkelhäutiger
Suffragetten=Anwandlungen.
Kaſſe des Vereins Berliner Journaliſten Hofmarſchall den Anweſenden die Proben des erſtaun=
tätigkeit
. Journaliſten=Feſte. In der Klauſe des im Marmorſaale des Zoologiſchen Gartens ſtattgefundene lichen Talentes der grinſenden und fauchenden Hoheit
Vereins Berliner Künſtler. Ein Winterausflug zum Feſtkonzert verzeichnen. Mit einem ſchwungvollen Prolog vorwies, Proben, die lehhaft an gewiſſe moderne Erzeug=
ſommerlichen
Hofjäger. Witz und Humor. Die Vietor Blüthgens, der uns aufs farbigſte und ein=niſſe ſezeſſtioniſtiſcher und futuriſtiſcher Kunſt erinnerten
Schnüffler der Kunſtblätter. Allerhand aus dem Kunſt= drucksvollſte ein Stück Berliner Winterlebens ſchilderte, Für dieſe ſchien Sereniſſimus, der von ſeinem getreuen
wurde das ſehr reiche Programm eingeleitet, das uns er= Kindermann begleitet war, ſehr eingenommen zu ſein,er
leben. Nuſcha Butze.
leſene Gaben unſerer hervorragendſten Künſtler und wollte den ſchwarzen Jüngling ſogleich zum Profeſſor an
Draußen in der Natur ſtürmte es in den letzten Ta= Künſtlerinnen brachte, wie der Opernſängerinnen Aure= ſeiner Kunſtſchule natürlich war irgend eine Anſpie=
gen
, als ob der Lenz auf luftgeſchwellten Fittigen ſeinen lie Révy=Chapman und Andrejewa von lung an eine mitteldeutſche Fürſtenſtadt ausgeſchloſſen
Einzug hielte, während Weihnachten dicht vor der Tür Skilondz. Mit dem ſchmeichelnden Wohllaut und dem ernennen und wurde von Kindermann unterſtützt, der ſtau=
ſteht
und man ſtatt der pruſchenden Regenſchauer die ſonnigen Klang ſeiner die feinſten Empfindungen der nend bemerkte: Wie weit ſind uns doch die Kaffern in
ſchneeglitzernden weißen Wolken aus Frau Holles mäch= Tondichter wiedergebenden Stimme bot Francesco; der Kunſt voraus! Berechtigtes Intereſſe erweckte ſodam
tigem Bettſack erwarten ſollte. Aber auch innerhalb der d’Andrade italieniſche und franzöſiſche Lieder, die ſolch die Vorführung einer neuerſundenen Malmaſchine, die dei
feſten vier Wände fehlte es nicht an mancherlei Stürmen, rauſchenden Beifall fanden, daß es ohne eine Zugabe nicht Künſtlern die Arbeit erleichtern ſoll und ſenſationelle Er=
wennſchon
jene neuerdings im Reichstage erwarteten abging, und auch der klanggewaltige Jean Nadolo=gebniſſe zeitigte, die ſelbſtverſtändlich auch die jetzt ſo viele
ausblieben, wie es ja des öſteren bei derartigen Voraus=witch wie der treffliche Pianiſt Hugo van Dalen fach behandelten wirtſchaftlichen Verhältniſſe der Künſtler
ſagungen der Fall iſt. Dagegen brauſten die bekannten ernteten frohe Zuſtimmung. Irene Sanden zeigte von Grund auf verbeſſern werden. Die in die Bieder=
Stürme im Waſſerglaſe recht hübſch und vernehmlich in zum Schluß ihre Tanzkunſt, bei der jedoch vor Künſtelet meiertracht gekleideten Aitglieder eines Sertetts ſangen
gar vielen Haushaltungen, mußte man doch nun das Tanzen faſt ganz verſchwand; letzteres kam deſto mehr famoſe Liederl bei dem einen derſelben wurden die Verſe
endlich Farbe bekennen wegen der ekligen‟ Dienſtboten= zu ſeinem Recht bei dem ſich anſchließenden Ball. der wie= durch das täuſchend nachgeahmte Summen und Brummen
verſicherung, und dunklen Gerüchten zufolge ſoll es zu der einmal zeigte, wieviel Schönheit und Anmut die weib= der Inſekten erſetzt. Zum zündenden geſprochenen Work
mancherlei hitzigen Wortgefechten hier und da und dort liche Jugend Groß=Berlins vereint.
geſellte ſich das gedruckte in Geſtalt=einer Sondernummen
in den Familien gekommen ſein. Nur gut, daß bei uns
des Kladderadatſch, deſſen Verleger Rudolf
Nur für Herren war das Loſungswort der Feſt= Hofmann, in witzigſter Weiſe die reizvolle Tiſchkarle
die Beſtrebungen der Suffragetten noch keinen feſten Bo=
den
gewonnen, es wären ſonſt kürzlich im Reichstage, als kommiſſion des Vereins Berliner Künſtler, die Herbert Arnolds erklärt hatte. Hei, wie die Gelehrten des
jene Verſicherung nochmals zur Verhandlung gelangte, er=letzthin abends zur Menzel=, Knaus= und Begas=Feier ein=
Kladderadatſch losziehen nicht nur gegen die Auswüchſe
regte Szenen und Störungen gewiß nicht ausgeblieben. geladen hatte, und zwar nach den gemütlichen Räumen der des zeitgenöſſiſchen Künſtlertums ſelbſt, wie auch gegen
Thronte doch auf den Tribünen die holde Weiblichkeit in Klauſe des Künſtlerheims. Man hatte einen Ausflug ſolche der verehrlichen Behörden, die gerade in der letzten
überwiegender Zahl, um unmittelbar an der Quelle zuſnach dem Hofjäger angenommen, jenem alten, ein=
Woche wieder einmal fürchterliche Muſterung hielten unter
vernehmen, ob nicht der von den Frauen aller Stände ſo ſtigen Berliner Vergnügungslolal am Tiergarten, das
dringend gewünſchte Aufſchuv der Ausführung des Ge=lange Zeit hindurch im Leben der früheren preußiſchen den Kunſtblättern und Poſtkarten, welche erleſenſte Mei=
ſetzes
beſchloſſen würde. Aber alles Hoffen und Erwar= Königsreſidenz ſeine Rolle geſpielt Die Wandflächen ſterwerke unſerer Größten wiedergeben.
Ja, es wird immer von neuem dafür geſorgt, daß wir
ten war vergeblich, die Volksboten zeigten wenig Ver= der Klauſe waren verdeckt durch ſehr gut gemalte, den
ſtändnis für das ſehnende Verlangen der Hausfrauen, im Tiergarten darſtellende Proſpekte, würzige Tannengir= Juvenals Ausruf: Schwer iſt’s, Satiren nicht zu ſchreie
Gegenteil, jene, die von hoher Warte den Reden zuhörten, landen zogen ſich kreuz und quer dahin, rote erleuchtete ben, nicht vergeſſen, und es wäre einmal ein recht kräftig
mußten noch allerhand Anſpielungen vernehmen, die ſich Lampions baumelten von ihnen herab, im traulichen Däm= Wörtlein darüber im Reichstage zu wünſchen, damit jenen
auf die großen Ausgaben für Putz und ähnliche Schnurr= merlicht ſaßen an langen Tiſchen die Künſtler mit ihren Schnüfflern der Standpunkt gehörig klargemacht
pfeifereien bezogen, denen gegenüber die Krankenbeträge Gäſten zuſammen, viele im Koſtüm der vierziger und wird. Wahrlich, unnötig iſt’s, daß wir uns auch in dieſen
für die Dienſtboten verſchwinderd kleine wären. Und fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts, in grauen Dingen immer wieder vor dem Auslande lächerlich machen
trotzdem wurde auf den Tribinen nicht gemuckſt und ge= Röcken, an denen die goldenen Knöpfe blinkten, mit ſteifen Werke, die ſeit Jahrhunderten zum künſtleriſchen Glaus
murrt, freilich, an energiſchem Kopfſchütteln und ironi= Vatermördern und ſeltſam geformten Kopfbedeckungen. bensbekenntnis eines Kulturvolkes gehören, werden plößz=
ſchem
Lächeln fehlte es nicht, und es war nur gut, daß die lEs iſt eine ſehr hübſche Idee des Ver=lich als unzüchtig erklärt, ebenſo neben anderen eind
Herren unten nicht die Gedanken der Damen oben erraten eins, wie es auch ſein Vorſitzender Profeſſor Skulptur die der Kaiſer in den Parkanlagen von Sani
Rudolf Schulte im Hofe, in ſeiner liebenswürdig= ſonci aufſtellen ließ, und dergleichen Entgleiſungen mehl
konnten, ſie hätten da nicht viel Erfreuliches erfahren.
Und doch iſt gerade jetzt die Zeit erſchienen, in der gehaltvollen Begrüßungsrede zum Ausdruck brachte, daß Die Schnüffler vergeſſen ganz, daß ſie erſt durch derartige
man nur Erfreuliches vernehmen möchte, in der Freude= das Andenken ſeiner drei größten Mitglieder um die Zeit Austüfteleien in jene Werke das hineinlegen, was
bereiten und Wohltatenerweiſen zur Tages=, richtiger zur des Menzelſchen Geburtstages herum nicht durch eine darin ſehen und woran ſie Auſtoß nehmen, was aber nies
Abendordnung, gehört. Die ſeit einigen Jahren entfachte ernſte, meiſt recht ſteife Feier, ſondern auf frohſinnige Art mandem vorher eingefallen. Der Verein Berliner Künſte
Bewegung gegen die Auswüchſe der vergnügten und oft in munterem Kreiſe begangen wird, ganz im Sinne derler will nun nach Schritten und Wegen ſuchen, um ener=
ſehr
privaten Wohltätigkeitsausübung ſind berühmten drei Meiſter die den vergnüglichen Annehm= giſch gegen eine derartige Verſtümmelung und Verſchan=
nicht
ohne Erfolge geblieben, was in doppelter Weiſe mit lichkeiten des irdiſchen Daſeins nicht abgeneigt geweſen. delung der Kunſt einzutreten, und es iſt dringend zu
Freude zu begrüßen iſt. Man iſt vorſichtiger geworden Und vergnüglich ging es auch an jenem Abend wieder zu, hoffen, daß er Erfolg damit hat.
in verſchiedener Hinſicht es dient nur zum Vorteil der man war in ſo echter und rechter guter Stimmung und
Das übrige Ungeſunde in unſerer Kunſt ſtirbt ja, wie
Betreffenden und Betroffenen, unter letzteren alle jene zu vergaß alles, was es etwa draußen an Aergerlichem und eben alles Ungeſunde, an ſich ſelbſt, ſo auch der Futuris=
verſtehen
, die immer wieder und wieder die Börſe ziehen Sorgenvollem geben konnte. Man war unter ſich, da konnte mus und der Kubismus, deren edle Meiſter ſich mit ihren
müſſen, da man, wie ihnen brieflich, gedruckt, mündlich der Künſtlerhumor ſeine ausgelaſſenſten Purzelbäume ſchie= herrlichen Darſtellungen wieder einmal in der Ausſtellung
und telephoniſch aufs dringlichſte verſichert wird, ihr gutes ſen, und man ſetzte ſich in witziger und treffſicherſter Weiſe der Neuen Galerie eine Zuſammenkunft gegeben haben,
Herz lies: ihren ſetten Geldbeutel aufs genaueſte mit manchem auseinander, was das Gemüt unſerer Künſt= eine Zuſammenkunft, die durch das Publikum wenig ge=
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Nummer 304.
Seits 25.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
hrt wird Deſo regeren Zuſpruch weiſt die Ausſtelung fmit dier Paſagleren: Sablatnig 2050 Reier (1912 Ver=unſtogen wird. Der durchſlogene Weg beſtehzt dennch
Louis Douzettes im Kunſtſalon Rhein; ſchaeve 596 Meter). Höhen=Weltrekord mit fünf Paſſagie= aus einer ununterbrochenen Reihe von Flügen die die
hold Unter den Linden auf, die eine Reihe älterer und ren: Sablatnig 890 Meter, gleichzeitig deutſcher Rekord Form einer 8 haben. Bei jedem der beiden geforderten
euerer Gemälde des Künſtlers vereint. Der bald Acht= (1912 kein derartiger Rekord regiſtriert) Höhen=Weltrekord Flüge iſt die Landung wie folgt auszuführen: 1. Der Mo=
igjährige
, der von Berlin nach einem ſtillen Fleckchen an mit ſechs Paſſagieren Frangeois auf Savary=Doppeldecker tor muß ſpäteſtens bei Berührung des Bodens oder des
her Oſtſee übergeſiedelt iſt, zeigt uns, wie ſchaffensfreudig 850 Meter), 1912 kein Rekord, auch kein deutſcher Rekord. Waſſers endgültig abgeſtellt werden. 2. Das Flugzeug
noch iſt, und mit welcher Meiſterſchaft er auch heute Höhen=Weltrekord mit ſieben Paſſagieren: Faller (Aviatik= muß in einer Entfernung von weniger als 50 Meter vor
lioch die Natur wiederzugeben verſteht, die ihm ſtets eine Doppeldecker) 30 Meter, gleichzeitig deutſcher Rekord, 1912 einem von dem Bewerber vorher bezeichneten Punkte
innige und hehre Freunoin geweſen. Neben ſeinen kein Rekord. Höhen=Weltrekord mit acht Paſagieren: ſtilſtehen. Bei dem Höhenflug hat die Landung ohne ge=
ſhier
ausgeſtellten Mondſcheinlandſchaften, die ſoviel warme Frantz Savary=Doppeldecker), 80 Meter, 1912 kein Rekord, naue Bezeichnung der Landungsſtelle nur in Sicht der
Der offizielle Dauer=Weltrekord ohne Paſſagier wurde Flugprüfer und im Gleitflug aus 100 Meter Höhe zu er=
Lnd tiefe Stimmung atmen, finden wir mehrere lichtüber=
üitete
Studien und Bilder aus Venedig, die uns neben 1912 von Fourny (Maurice Farman=Doppeldecker) mit 13 folgen. Der Motor darf erſt nach vollſtändigem Stillſtand
dem Meiſter der Farbe den feinſinnigen Schilderer ſüd= Stunden 17 Minuten 57,2 Sek. gehalten. Bequin ver= des Flugzeuges wieder angeworfen werden. Die Lan=
lichen
Lebens unter ſonnigem Himmel zeigen, dem die beſſerte ihn in dieſem Jahre auf 13 Stunden 27 Min. Der dungen bezw. Anwaſſerungen müſſen ohne Beſchädigung
deutſche Dauerrekord wird von Langer (L. V. G.=Doppel= am Flugzeug und ohne ſonſtigen Schaden zu verurſachen
tahre Kunſt ſtets die richtige Führerin geweſen.
Eine Führerin der Kunſt, die uns auf der Bühne das decker) mit 9 Stund. 1 Min. 57 Sek. gehalten. 1912 war i ausgeführt werden. Schüler, die bis zum 10. Dezember
Leben wiedergibt, ward uns plötzlich in Nuſcha Butze Friedrich (Rumpler=Taube) mit 5 Stund 10 Min. In= von Firmen zur Ausbildung angenommen worden ſind,
rtriſſen, die das jähe Ende fand, das ſie ſich ſtets ge= haber. Den inoffiziellen Damen=Weltrekord ſtellte die und die bis zum 15. Dezember dem Deutſchen Luftiahrer=
Verbande ſchriftlich namhaft gemacht ſind, können auch
ſpünſcht: inmitten emſigen, erfolgreichen Schaffens. Am Baronin Delaroche mit 4 Stunden auf. Mit einem Paſſa=
noch
nach dem 31. Dezember dieſes Jahres das Flugzeug=
ſletzten
Montag abend wirkte ſie im Königlichen Schau= gier flog Sablatnig 1912 4 Stund. 34 Min Dieſen Re= führer=Zeuanis nach den alten Beſtimmungen erwerben.
ſtielhauſe der Stätte ihrer von ihr ſo geliebten künſt= kord verbeſſerte Gaubert im Jahre 1913 auf 6 Stund. 42 Im übrigen wird verlangt, daß die Schüler das 18. Le=
Ariſchen Tätigteit, in Freund Fritz mit. Aber zum 1 Min. 49,6 Sek. Der deutſche Rekord wurde 1913 von densjahr vollendet haben.
Sichluß des erſten Aktes verwirrten ſich die Gedanken und Laitſch auf (L V. G.=Doppeldecker) mit einem Fluge von
finden ſich nicht mehr die Worte zuſammen eine ſchwere 15 Stund. 30 Min. verbeſſert. Die übrigen Dauerflug=
Pervenkriſis hatte die Künſtlerin befallen, die aus langer rekords ſind: Weltrekord mit 2 Paſſagieren: Schirrmeiſter
Sport, Spiel und Turnen.
Bewußtloſigkeit nicht mehr erwachen ſollte. Als milder (Waſſerdoppeldecker der Flugzeugbau=Geſellſchaft Fried=
Retter erwies ſich bei ihr der Tod, der ihr die Schmerzen richshafen) 6 Stund. 16 Min., 1912 Oelerich (Doppeldecker
* Fußball. F.=K. Olympia 1898. Wohl das enk=
und Bitterniſſe eines langen Krankenlagers erſparte Das der Deutſchen Flugzeugwerke) 2141:00. Beide Leiſtungen ſcheidende Spiel für die Meiſterſchaft findet am kommen=
lwäre
eine zu ſchwere Prüfung für Nuſcha Butze geweſen, ſind deutſche Rekords Weltrekord mit 3 Paſſagieren: Eſell den Sonntag, den 14. d. M., auf dem Olympiaſportplatz
für dieſe von Lebensfreudigkeit durchdrungene friſche ker= (Waſſerdoppeldecker Friedrichshafen) 3111114 (1912 Faller, an der Heidelberger Straße ſtatt. Olympia trifft hier auf
nige Natur die mit ſo voller Hingebung an ihrem Verufe Aviatik=Doppeldecker, 2.03:00) Weltrekord mit 4 Paſſagie= den anderen Meiſterſchaftskandidaten, den Fußballklub
hing, dem ſie ſtets zur Zierde gereicht. Was ſie im Leben ren: Champel (Champel=Doppeldecker) 3.0117 (1912 Alemannia=Worms, und iſt wohl ein ſpannender Kampf
auszeichnete, ihr helles Temperament, ihr warmes Gemüt, Faller. 1:18:00). Weltrekord mit 5 Paſſagieren: Faller zu erwarten.
ihr reiches und weiches Herz, es ward ihr auch auf der 1110117 (1912 Molla 1.06:48:2). Die Fallerſche Leiſtung
sr. Pferdeſport. Der Baden=Badener Nen=
Bühne zum Vorzug, und es wird lange währen, bis die! iſt auch deutſcher Rekord. Der alte deutſche Rekord wurdenungsſchluß zeigt einen bedauerlichen Rückgang der
von Goriſſen mit 23 Minuten gehalten. Weltrekord mit deutſchen Unterſchriften ſowohl für den Großen Preis
Lücke ausgefüllt, die ſie hinterlaſſen.
6 Paſſagieren: Faller 1 Stunde (1912, Faller 20 Min.). 1915 wie für das Fürſtenberg=Memocial 1916. Während
Beide Leiſtungen kommen als deutſche Rekords in Frage. in Berlin für den Großen Preis 1914 47 Meldungen vor=
Weltrekord mit 7 Paſſagieren: Sikorski (Sikorski=Doppel= lagen, gingen diesmal nur 35 ein und in der großen Drei=
Luftfahrt.
decker) 1 Stund. 54 Min. (deutſcher Rekord Faller 6 Min. jährigen=Prüfung iſt ſogar die Zahl der Unterſchriften von
49 Sek.). 1912 wurde kein Rekord regiſtriert, ebenſowenig 66 auf 64 geſunken. Auch die Zahl der franzöſiſchen Un=
für
folgende weitere Dauerflüge mit 8 Paſſagieren: Frantz, terſchriften iſt im Großen Preis von 79 auf 75 zurückge=
Die Aviatiſchen Rekords
(Savary=Doppeldecker) 11 Min. 28,4 Sek., mit 9 Paſſa= gangen, während ſie allerdings im Fürſtenberg=Memorial
ſind im letzten Jahre faſt ſämtlich wieder erheorc, ver= gieren: Noel (Graham White=Doppeldecker) 19 Min. 47 von 53 auf 64 geſtiegen iſt. Die verlangte Mindeſtzahl
beſſert worden. Nachdem jetzt die Wettbewerbe um die Set mit 11 Paſſagieren: Breguet (Breguet=Doppeldecker) von 110 Meldungen iſt aber im Großen Preis ganz und
großen Preiſe des In= und Auslandes abgeſchloſſen ſind, 5 Min. mit 12 Paſſagieren: Sommer (Sommer=Doppel= im Fürſtenberg=Memorial bis auf 2 erreicht worden. Auch
kann man annehmen, daß die beſtehenden Rekords bis zum decker) 1 Min. 15 Sek.
bei den Reugeld=Erklärungen für die beiden
Jahresabſchluß kaum noch überboten werden dürften und
großen Rennen des nächſten Jahres zeigte ſich franzöſiſcher=
rs
dürfte daher ein Ueberblick über die Fortſchritte des
ſeits mehr Intereſſe wie in den deutſchen Ställen. Von
Jahres am Platze ſein. Gewertet werden von der Fede=
sr
Anerkannte Flugzeug=Rekords. Von der Flug= deutſchen Pſerden ſind im Fürſtenberg=Memorial nur noch
ſation Aeronautique Internationale bekanntlich nur zeug=Abteilung des Deutſchen Luftjahrer=Verbandes iſt, 18 und im Großen Preis nur noch 14 konkurrenzberechtigt,
Höhenflüge Dauerflüge bei geſchloſſenem Flugweg ohn= wie offiziell bekanntgegeben wird, folgende Flugleiſtung
Zwiſchenlandung, die größte Entfernung bei geſchloſſe= als deutſcher Dauerrekord mit zwei Fluggäſten anerkannt denen die franzöſiſchen Ställe 13 bezw 37 Gegner entgegen=
ſtellen
können. Bemerkenswert iſt, daß der Graditzer Renn=
nem
Flug ohne Zwiſchenlandung, die Geſchwindigkeit bei worden: Am 12. November dieſes Jahres Hans Schirr=
geſchloſſenem
Flugweg, die Geſchwindigkeit in gegebener meiſter auf Waſſerdoppeldecker des Flugzeugbau Fried= ſtall Laudon die Konkurrenzberechtigung wahrte, ſo daß
Zeit, die größte Stundengeſchwindigkeit bei geſchloſſenem richshafen mit 135 P8. N. A. G.=Motor mit 6 Stunden man alſo mit dem Hengſt (vierjährig) ſtark rechnet. Die
Flugweg. Alle übrigen Rekords ſind inoffiziell, ſo auch 16 Minuten 30 Sekunden. Von der Federation Aeronau= deutſchen Nennungen verteilen ſich in den beiden Rennen
auf 7 bezw. nur 5 Ställe
die Leiſtungen die bei den großen Ueberlandflügen des tique Internationale wurden ferner folgende Weltrekords
Jahres aufgeſtellt wurden. Der Höhenweltrekord ohne anerkannt: Dauer mit drei Fluggäſten, 3111:14 Robert
Paſſagier, der Ende vorigen Jahres von dem Aviatiker Eſell (Waſſerdoppeldecker, des Flugzeugbau Friedrichs=
Stimmen aus dem Publikum.
Barros (Bleriot) auf 5601 Meter gebracht worden war, hafen mit N. A. G.=Motor), Dauer mit zwei Fluggäſten
6.16:30 Hans Schirrmeiſter auf Waſſerdoppeldecker des (Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
wurde am 13. März dieſes Jahres von dem Chef=Piloten
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
der Bleriot=Werke, Perreyon der inzwiſchen tödlich verun= Flugzeugbau Friedrichshafen; Höhe: Joſ. Sablatnig auf
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Union Pfeil=Doppeldecker mit 120 P8. Auſtro= Daimler=
glückt
iſt, in Bue auf 5880 Meter emporgeſchraubt. Dieſe Motor am 30. September 1913; mit 3 Fluggäſten 2830
Zur Beleuchtung unſerer Wälder.
Leiſtung iſt bisher nicht mehr überboten worden. Der
Meter am 1 Oktober 1913, mit 4 Fluggäſten 2080 Meter
Das Eingeſandt im letzten Samstagsblatt erhob mit
Heutſche Höhenrekord ohne Paſſagier, der im Jahre 1912 und mit 5 Fluggäſten 890 Meter.
Recht Einwendung gegen die jetzige Art der Beleuchtung
von Caſpar auf Rumpler=Taube mit 3245 Meter aufgeſtellt
Sr. Die Beſtimmungen über die Erwerbung des Flug= des Waldwegs an den Hirſchköpfen und wies auf die hohe
wär, wurde im Juli dieſes Jahres von Linnekogel in zeugführer=Zeugniſſes die ſeit dem Oktober 1911 in Kraft hygieniſche Bedeutung der Wälder in Stadtnähe hin. Un=
Belſenkirchen gleichfalls auf Rumpler=Eindecker mit einem ſind, werden am 1. Januar 1914 durch neue Beſtimmun= willkürlich wird dadurch der Blick auf andere Verhältniſſe
Fluge bis zu 4180 Meter weſentlich verbeſſert. Der inoffi= gen erſetzt werden, die jetzt vom Deutſchen Luftfahrer=Ver= an den Hirſchköpfen gelenkt, deren Wandlung wünſchens=
Kielle Rekord für Damenftlüge wird von Frau Galantſchi= bande bekanntgegeben werden. Dieſe neuen Beſtimmungen wert wäre. Der bei weitem größere und ſchönere Teil
Loff mit 2200 Metern gehalten. Der Höhenweltrekord mit bedeuten eine nicht unerhebliche Verſchärfung. Die Be= des dortigen Waldkomplexes liegt nämlich links von der
einem Paſſagier wurde im Jahre 1913 von Perreyon in werber haben gemäß den Beſtimmungen der Federation Chauſſee. Es iſt die ehemalige Faſanerie, leider durch
Buc verbeſſert. Zu Beginn des Jahres war Oberleutnant AeronautiquezFnternationale 3 Bedingungen zu erfüllen, eine hohe Mauer dem freien Verkehr entzogen, und nur
von Blaſchke mit einem Flug von 4360 Meter Inhaber des und zwar: 11 Ausführung zweier Flüge von je minde= durch ein Tor am Eingang des Waldes dem Publikum
Weltrekords. Perreyon flog dann im Juni 4960 Meter ſtens 5 Kilometer Länge in geſchloſſener Fluabahn ohne zugänglich. Das Tor wird aber mit Eintritt der Dunkel=
hoch
.
Verührung des Bodens oder des Waſſers. 2. Ausführung heit geſchloſſen, ſo daß tatſächlich den Erholungsbedürf=
Der deutſche Höhenrekord mit einem Paſſagier ſtand eines Höhenfluges in einer Mindeſthöhe von 100 Meter tigen, die nach des Tages Laſt den Wald nur wegen des
Ende des Jahres 1912 auf 2604 Meter (Helmuth Hirth). über der Abflugſtelle; die Landung muß aus mindeſtens Waldes aufſuchen, ausſchließlich der beleuchtete Waldteil
Dieſe Leiſtung wurde 1913 mehrmals überboten, ſo von gleicher Höhe im Gleitfluge erfolgen. Bei allen drei zur Verfügung ſteht. In der Faſanerie wird kein Wild
Linnekogel mit 2750 Metern, Lt. Canter mit 2370 Metern Prüfungsflügen muß ſich der Bewerber allein an Bord mehr gehalten, weder Faſanen, noch Wildſchweine, noch
und zuletzt im November von Schüler auf Ago=Doppel= im Flugzeug befinden. Bei Ausführung der Prüfungs= Hirſche. Die Abſperrung iſt nicht mehr begründet. Zwei=
decker
mit 3400 Metern. Die übrigen Höhenretords ſind flüge auf einem Waſſerflugzeng braucht Start und Lan=fellos würde ſich daher die Forſtbehörde ein großes Ver=
folgende
: Weltrekord mit zwei Paſſagieren Illner (Loh= dung nur einmal auf dem Waſſer zu erfolgen. Die Flug= dienſt erwerben, wenn die Mauern dem Abbruch geweiht,
ner=Pfeil=Doppeldecker) 4900 Meter, (1912 von Blaſchke, bahn, auf der der Bewerber die beiden erſtgenannten ge= oder wenigſtens die Tore entfernt würden. Wie mancher
Lohner=Daimler=Doppeldecker 3580 Meter); deutſcher Re= ſchloſſenen Flüge auszuführen hat, wird durch zwei Mar= würde ſich wundern, daß ſo herrliche Waldpartien und
kord mit einem Paſſagier Joſef Sablatnig (Union=Pfeil=ien abgegrenzt, die höchſten 500 Meter voneinander ent= Baumgruppen in nächſter Nähe der Stadt vorhanden ſind
Doppeldecker) 2040 Meter, früher Pietſcher, Albatros= fernt ſein dürfen. Dieſe Marken hat der Flieger abwech= und noch mehr darüber, daß dieſer Wald in ſeinem Her=
Doppeldecker 730 Meter. Höhenweltrekord mit drei Paſſa= ſelnd zu umkreiſen, und zwar muß er nach jeder Umkrei= zen, den meiſten unbekannt, ein Denkmal birgt, durch
gieren Sablatnig 2830 Meter (1912 Sablatnig 1120 Meter). ſung der einen Marke die Flugrichtung derart ändern, daß Form und Umgebung viel wirkungsvoller und erhebender,
Beide Leiſtungen ſind deutſche Rekords. Höhen=Weltrekord die nächſte Marke in der entgegengeſetzten Richtung als manches neue, kunſtvoll gebildete in der Stadt ſelbſt.
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Nummer 304.
Seite 15.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
Krche zu Eberſiadt: Sanstag, den 19. Dez, nachm.
Menene Sereeretete ie Zer
ichiſter de Siemente Danſelt 1.
Widmann.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit
ſeöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
Sonntag, vormittags um ½6 Uhr: Beichte.
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für dienſt. Pfarrer Hickel. Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder= Um ½ 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Nachmittags um
gottesdienſt.
½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Geborene. Am 4. Dez.: dem Lokomotivheizer bei der
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vormittags um ½2 Uhr: Chriſtenlehre. Um 2 Uhr: Andacht. Werk=
ſtratsbahn
, Peter Brunner Feldbergſtr. 75, ein S. 10 Uhr: Pfarrer Wagner.
Vorm. um 11½ Uhr: tags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 14. Dez., vorm.
keler. Dem Gußputzer Karl Chriſtian Wedel, Kirſchen= Kindergottesdienſt. Pfarrer Wagner. Abends um
lie 13, eine T. Meta. Am 3.: dem Kaufmann Georg6 Uhr: Pfarraſſiſtent Lic. Adolph. Feier des heil. um 7 Uhr: Beichte. Um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt.
Reibold, Pankratiusſtr, 69 eine T. Margarete Barbara, Abendmahls mit vorangehender Beichte. Anmeldungen Nachmittags um ½ 2 Uhr: Andacht.
Am 9.: dem Schreiner Johann Philipp Jährling. Hein= von ½6 Uhr ab in der Sakriſtei.
The Church of England Serviee
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Rückert.
irnerſtr. 15, ein S. Wilhelm. Am 5.: dem Mechaniker
3rd Sunday in Advent, 14th December 1913.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
ſeder Kaltwaſſer Darmſtr. 21, ein S Jakob Walter.
Divine Service will be held in the Hofkirche
Aufgebotene. Am *. Dez.: Kgl. Regierungsbaumeiſter Rückert. Abends um 6 Uhr: Pfarraſſiſtent Sann.
at 3,00 p. m.
kans Müller in Oderberg i. d. Mark und Annie Mary Feier des hl. Abendmahls. Anmeldung von ½6 an in
Fertha Franziska Emma Hallwachs, Hügelſtr. 47. Loko= der Sakriſtei. Montag, den 15. Dezember, abends um The Rev. Lawrence, British Chaplain at Frankfurt a. M.,
will offichate.
ſrtivheizer Valentin Matthäus Werner Schuknecht=9¼ Uhr: Bibelſtunde.
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 14. Dez.,
ſraße 59, und Katharine Dickeſcheid in Dromersheim.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
ſellner Karl Otto Führ und Eliſabethe, gerufen Käthchen vormittags um 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Freudenberger, beide Rhönring 55. Am 9.: Straßen=Köppler. Nachmittag um 2 Uhr: Kindergottesdienſt.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Mhnſchaffner Jakob Löſchhorn und Maria Karolina Pfarraſſiſtent Köppler. Um 5 Uhr: Gottesdienſt.
Markusgemeinde: 7. Dez.: Dem Buchhalter Georg
Fiſcher, beide in Frankfurt a. M. Monteur Phil. Friedr. Pfarrer Paul.
Konrad Werner T. Katharina Hildegard, geb. 6. Nov.
Lipp, hier und Margarete Schäfer in Eberſtadt.
Stadtmiſton (Mählſtraße 29): Sontag, den 14. Dez,
Lukasgemeinde: 7. Dez.: Dem Maler und
hnarbeiter Adam Kraft II. in Seeheim und Maria vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach= LackiererLudwig Nold T. Katharine Maria Roſa, geb.
Rau in Bickenbach. Bahnatbeiter Joh. Heinrich Preiß mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. Abends um 8½ Uhr: 15. Nov.
und Dienſtmagd Margarete Klinger, beide in Wolfs= Bibliſcher Vortrag. Montag, den 15. Dez., abends um
Kaplaneigemeinde: 6. Dez: Dekorateur Otto
hlen. Taglöhner Joh. Karl Seib Schießhausſtr. 5 8½ Uhr: Frauen= und Jungfrauen=Bibelſtunde. Diens=
Georg Siegmund Penzing und Anna Marie Bitter.
ſnd Putzfrau Anna Margareta Mayer, geb. Schmitt, tag, den 16 Dez., abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibel=
Martinsgemeinde: 4. Dez.: Dem Kaufmann
Unggaſſe 29. Bäcker Heinrich Lehr, Kahlertſtr. 49 und ſtunde. Mittwoch, den 17. Dez., nachm. um 2 Uhr:
denſtmädchen Helene Zeiß, Viktoriaplatz 9. Elektro= Bibelſtunde für Hoffnungsbündler. Donnerstag, den Karl Vogel S. Erhard Karl, geb. 25 Nov. 7. Dez.: Dem
ſunteur Ludwig Betz, hier und Eliſe Müller in 18. Dez., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde Zweig Korrektor Karl Chriſtian Bach T. Marie Katharine, geb.
r iesheim. Vizefeldwebel Joh. Georg Körbächer, hier der Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonn= 6. Okt. Dem Kaufmann Paul Hermann Kuthe T. Ger=
nd
Marte Seip in Hattenrod. Am 10.: Zimmerer tag, den 14. Dez., vormittags 11½ Uhr: Kindergottes= trud Martha Eliſabeth, geb. 7. Nov. Dem Großh. Gen=
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. Konr. Heinr. Ludw. Stahl und Eliſabeth Söhn= dienſt. Nachm. um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge. darmerie=Wachmeiſter Heinrich Köhl T. Katharine Eliſa=
ert
, beide in Kröffelbach. Kellner Guſtav Karl Ritter
Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen. Freitag, beth Iiſe, geb. 10. Nov. Dem Schriftſetzer Heinrich Wagner
T. Eliſe Philippine, geb. 19. Nov. 8. Dez.: Dem Modell=
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. Maria Helfer, beide in Bingen. Schneider Niko= den 19. Dez., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
ſats Sattler III. und Dienſtmagd Eliſabetha Heß,
ſchreiner Balthaſar Schäfer S. Hans, geb. 6. Okt. 7. Dez.:
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, Dem Fuhrmann Georg Arndt S. Georg, geb. 7. Okt.
ſeide in Breitenbrunn. Eiſenbahnſchloſſer Wilhelm Un=
Dem Inſtallateur Adolf Albert Fris S. Artur Walter,
elbach und Dienſtmagd Anna Thereſe Neumann, beide den 14. Dez., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
in Limburg. Am 11.: Schreinergehilfe Phil. Maier in Abends um 8½ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner= geb 21. Okt. Dem Reviſor Richard Schneider T. Antonie
öber=Ramſtadt und Eliſabetha Ziegler in Ober=Modau. Frankfurt a. M. Dienstag den 16. Dezember, abends Eliſabeth Hedwig Hermine, geb. 30. Okt. 9. Dez.: Dem
Maurer Johannes Appel in Oberſeemen und Dienſt= um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger A. Berner=Frank= Schaffner und Wagenführer Peter Arras T. Emma, geb.
8. Nov.
lnagd Maria Katharina. Krapp in Babenhauſen. Fa=furt a. Re
Mikarbeiter Karl Reibold in Zotzenbach und Dienſtmagd
Petrusgemeinde: 30. Nov.: Dem Gärtner
Gottesdienſt der Renapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus=
V argarete Bichel, daſelbſt.
Georg Robert Beck S. Georg Robert Konrad, geb. 17. Nov.
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. Mitt=
8. Dez.: Uneheliche T. Eliſabeth Eva Katharina, geb.
Geſtorbenc. Am 6. Dez.: Adam Werner III., woch, abends um 8½ Uhr.
Schmiedemſtr., 73 J., kath., aus Unter=Hambach, hier. Er=
20. Nov.
Pecherſtr. 25. Johannes Keller Korkſchneider, 40 J.,
Paulusgemeinde: 30. Nov.: Dem Lohnkutſcher
Gemeinde gläußig getauſter Chriſten (Baptiſten), Mauer=
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aus Schönberg, hier, Erbacherſtr. 25. Am 8.: Georg ſtraße 17: Sonntag, den 14. Dezember, vormittags Heinrich Wingefeld S. Heinrich, geb. 23. Okt. Dem Lohn=
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Krämer Spezereihändler, 38, J., ev aus Ernſt=um 9½ Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Vorm. um kutſcher Georg Luſt S. Jacob, geb. 15. Okt. Dem In=
hafen
, hier, Grafenſtr 9. Katharine Gondolph, 71 J.,10½ Uhr: Sonntagsſchule. Nachm. um 4 Uhr: Gottes=ſtallateur Philipp Bockard T. Anna Sophie, geb. 19. Okt.
ſiuh., Ehefrau des Maurers, aus Bensheim, hier Grafen=dienſt und Predigt. Mittwoch, den 17, Dez., abends
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
ſtraße 9. Am 9.: Ludwig Ploch Kunſt= und Handels= um 8½ Uhr: Bibelbeſprechung.
ſfartner, 75 J., ev., Kiesſtr. 35.: Eliſe Hildenbrand, geb.
Markusgemeinde: 6. Dez.: Inſtallateur Ludwig
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Wethadiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag, Pullmann und Emilie Wilke. Aſſiſtenzarzt Dr. med.
burgerſtr. 11. Elſe Margarete Lemble, 5 J., ev. T. des den 14. Dez., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
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Petrusgemeinde: 6. Dezbr.: Herrſchaftsdiener
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mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
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Sonntag, vorm, von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
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10 Uhr: Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion
Lukasgemeinde: 6. Dez: Oberamtsrichter i. P.
in der Sakriſtei. Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt gottesdienſt mit Predigt. Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit
Predigt und le Deum. Um 11 Uhr: Akademiſcher Adolf Wegelin, 87 J., ſtarb 3. Dez. 11. Dez.: Kunſt= u.
mit Feier des heil Abendmahls. Abends um 6 Uhr: Gottesdienſt. Nachmittags um 3 Uhr: Adventsandacht. Handelsgärtner Ludwig Ploch, 75 J., ſtarb 9. Dez.
Wliſſionspredigt. Miſſionar Weismann. Mittwoch,
An allen Werktagen, vorm. um ½ 7 Uhr: Rorate=Amt. 13. Dez.: Privatin Marie Hohenſtädt, ledig, 81 J., ſtarb
daen 17. Dez., abends um 6 Uhr: Adventsandacht.
10. Dez. zu Eberſtadt.
Freitag, abends um 6 Uhr: Kreuzwegandacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kle=
Kaplaneigemeinde: 6. Dez.: Hilda Möſer, T.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern; Sonntag, vorm.
berger. Vormittags um 11½ Uhr: Kindergottes= um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. Nachm. um 4 Uhr: Ver=des Weißbindermeiſters Georg Mhſer, 6 J., ſtarb 3. Dez.
küenſt. Pfarrer Velte. Abends um 6 Uhr: Pfarrer ſammlung der Jungfrauen=Kongregation mit Aufnahme I 10. Dez.: Privatier Baptiſt Joſeph Hermes, 71 J., ſtarb
Bogel. Predigt und Abendmahlsfeier
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Zimmer= neuer Mitglieder. Abends um 6 Uhr: Roſenkranz=8. Dez.
andacht.
Martinsgemeinde: 4. Dez.: Ehefrau des Schloſſers
mann. Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Kapelle der Engliſchen Fträulein: Sonntag, vormittags Karl Schönwolf Eliſabeth Katharine, geb. Schäfex, 36 J.,
Pfarrer Vogel.
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
ſtarb 2. Dez. Einleger Friedrich Schreiner, 38 J., ſtarb
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr: 2. Dez. 9. Dez.: Haushälterin Barbara Rodenhäuſer, 62 J.,
14. Dez, nachmittags um 2 Uhr: Taubſtummen=
ſtarb
6. Dez. Suſanna Fey, Ehefrau des Rentners Hein=
Lottesdienſt mit Abendmahlsfeier. Profeſſor D. Dr.Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 13. Dez., nach= rich Fey, 51 J., ſtarb 6. Dez.
Oiehl aus Friedberg. Donnerstag, den 18. Dezember, mittags um ½ 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
Johannesgemeinde: 6. Dezbr.: Pfarrer i. P.
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer Beringer.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr. heit zur heil. Beichte.
Franz Stammler, 77 J., ſtarb 3. Dez. 12. Dez.: Apotheker
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur Otto Stammler, 46 J., ſtarb 9. Dez.
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Stein= heil. Beichte. Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr:
ſtraße 24, Muſikſaah).
Petrusgemeinde: 10. Dez.: Freiin Virginie
Rorate=Amt. Um ½ 10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Johanneskirche: Kollekte für die Reformationskirche.
von Normann, 65 J., ſtarb 8. Dez. Friedrich Karl Selzer,
Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vor= Nachmittags um 2 Uhr: Adventsandacht.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr: S. des Kutſchers Georg Andreas Selzer, 3 Mon., ſtarb
mittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Abends um
8. Dez.
5 Uhr: Pfarrer Marx. Feier des hl. Abendmahls mit Amt und Predigt.
Paulusgemeinde: 2. Dez.: Taglöhnerin Gertrud
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
Vorbereitung. Abends um 8 Uhr: Muſikal. Advents=13. Dez. nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Klein, 77 J., ſtarb 30. Nov. 5. Dez.: Klaviertechniker
ſeier im Gemeindehaus.
Wilhelm Schröer, 78 J., ſtarb 2. Dez. 10. Dez.: Privatier
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Georg Vogel, 68 J., ſtarb 8. Dez.
Feſt der unbefleckten Emfängnis Mariä
Sann. Vorm. um 11 Uhr: Kindergottesdienſt für
den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. Nachmittags um
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Vogel.
2 Uhr: Kindergottesdienſt für den Oſt bezir? Pfarrer heil. Beichte. Um 7 Uhr: heil. Meſſe.
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2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
38 301.
Samstag, 13. Dezember.
1915.
erzechung uſw. Ja, auf dem Lande ſieht der Beanie be wohl niht übentegt er dndlich alich die Abeiter
meiſt im Vordergrunde des täglichen Lebens und wird belaſtet, daß er die induſtriellen Betriebe mehr belaſtet,
Besorgen Sie
zu allen Dingen, Wohltätigkeitsveranſtaltungen uſw., in in denen ſowieſo ſchon viele vor dem Ruin ſtehen, alſo
erſter Linie herangezogen. In der Großſtadt, wo der die Gefahr der Arbeitsloſigkeit erhöhen. Das möge er
*9 mr, bitte
Einzelne mehr verſchwindet unter der großen Maſſe, iſt doch wohl bedenken. Wenn es wahr iſt, was Abg. Buſold
das nicht ſo. Ich hätte alſo gewünſcht, daß den Beamten geſagt hat, daß es noch heute Beamte gibt, die nur eine
auf dem Lande der Wohnungsgeldzuſchuß nicht entzogen Stunde arbeiten und ſchon vormittags auf die Jagd gehen,
wird, oder eine höhere Ortszulage gewährt wird. Be= hat die Regierung die Pflicht, dafür zu ſorgen, daß da
dauerlich iſt, daß die Unebenheiten in den Bezügen der Abhilfe geſchaffen wird. Die Bevölkerung hat ein Recht
Zeichenlehrer, Landwirtſchaftslehrer uſw. nicht ausgegli= darauf, daß Beamte, die bezahlt werden, auch ihre Ar=
chen
worden ſind. Dieſe Lehrer leiſten das gleiche und beit voll leiſten. Wir ſtimmen dem zu, daß noch eine ganze
werden noch zu allerhand anderen Dienſtleiſtungen heran= Anzahl Stellen, die mit akademiſchen Beamten beſetzt
gezogen und werden ſchlechter bezahlt als ihre Kollegen. ſind, mit mittleren Beamten beſetzt werden können. Red=
Dieſe Härten müßten beſeitigt werden. Auch zwiſchen ner verlieſt dann Stellen aus einem Aufſatz des Organs
(85
Kreisamtsgehilfen und mittleren Finanzbeamten beſiehen der mitlieren Finanzbeamten, in denen ſchwere Klagen
dieſe Ungleichheiten, obwohl hier die gleiche Vorbildung gegen den Finänzamtmann B. gerichtet werden. Bezüg=
erforderlich
iſt. Für die Steueraufſeher müßten Oberauf=lich der Ordenskoſten ſtimmt er dem Vorredner nicht zu.
ſeherſtellen geſchaffen werden. Die Stellen, in denen mittlere Der Ordensſegen kann ſehr erheblich eingeſchränkt wer=
Beamte das gleiche zu leiſten haben, wie akademiſche den. Orden ſollten nur für wirkliche Verdienſte verliehen
Beamte, follten mit den billigeren Nichtakademikern beſetzt werden. Der Stimmung der Bevölkerung entſpricht es,
werden. Zu den Dienſtwohnungen iſt zu fordern, daß, wenn die Ordenskoſten geſtrichen werden. Das Prinzip
wo ſolche Dienſtwohnungen vorhanden ſind, dieſe auch ſo der herausgehobenen Stellen bekämpfen wir, ſo die Amts=
A
beſchaffen ſein müſſen, daß ſie für den Beamten geeignet gerichtsdirektoren. Schon jetzt haben dieſe Stellen zu
ſind. In der Anrechnung des Wohnungsgeldes beſtehen Konſequenzen geführt, wie die geſtrige Rede des Abg.
vielfach Ungerechtigkeiten. Was die Zivilliſte betrifft, ſo Münch bewies. Bezüglich der Penſionen haben wir den
Zweite Kammer der Stände.
hält Redner dieſe Nachforderung für gerechtfertigt und Antrag geſtellt, es auf 80 Prozent Höchſtpenſion zu be=
befürwortet
ſie. Die Beamten der Hofhaltung müſſen laſſen. 85 Prozent geht über die preußiſchen Sätze hinaus.
8 1. Sitzung.
die Gehaltsaufbeſſerung haben und die Beſtrebungen des Das muß vermieden werden. Es gibt ſicher noch eine
St. Darmſtadt, 12. Dezember.
Großherzogs auf künſtleriſchem Gebiete verdienen eben= ganze Anzahl Wünſche, die berechtigt ſind. Wir können
Am Regierungstiſche: Staatsminiſter Dr. v. Ewald falls wärmſte Unterſtützung. Ebenſo ſind die Ordens=dieſe aber nicht befriedigen, weil keine Deckung dafür
Exz., Finanzminiſter Dr. Braun Exz., Miniſter des koſten zu bewilligen. Man iſt in letzter Zeit dazu über= vorhanden iſt. Vielleicht kann man ſpäter darauf zurück=
Innern v. Hombergk zu Vach Exz., Staatsräte Dr. gegangen, auch an Arbeiter uſw. mehr Orden zu verleihen. kommen Redner beſpricht dann die Arbeiten der Wirt=
Becker, Dr. Beſt, Süffert, Geh. Legationsrat Dr. Es iſt nicht zu leugnen, daß das die Arbeitsfreudigkeit ſchaftlichen Vereinigung, die ſehr ſegensreich gewirkt hat
Neidhart, Miniſterialrat Dr. Weber, Geh. Ober=erhöht. Die Nebenbezüge der Beamten bedürfen der Re= und ſehr zu Unrecht in einem Teil der Preſſe angegriffen
finanzrat Seip, Oberfinanzrat Balſer.
form. Es muß gefordert werden daß die Nebenbeſchäf= wurde. Eine entſprechende Zurückweiſung iſt auch alsbald
Präſident Köhler eröffnet die Sitzung um 10½ Uhr tigung eingeſchränkt wird. Die Wünſche der Kreisamts=erfolgt. Redner verweiſt ſchließlich auf die von ſeiner
und teilt mit, daß der Miniſter des Innern die Mitglie=gehilfen, Finanzamtsgehilfen uſw. nach anderen Titeln Partei geſtellten Anträge und betont nochmals, daß ein
der des Hauſes zu der Ausſtellung von Gegenſtänden ein=ſind berechtigt. Daß Beamte bei den Sozialdemokraten Herausgreifen einzelner Bauſteine aus dem ganzen Werk
geladen hat, die auf der Internationalen Baufach=Aus= Hilfe ſuchen, iſt, wenn es wahr iſt, tief bedauerlich. Ein das Scheitern der Vorlage zur Folge haben müſſe. Seine
ſtellung ausgeſtellt waren. Die Ausſtellung iſt im Ge= ſolcher Beamten verletzt die Amtspflicht. (Widerſpruch Partei werde unbedingt daran feſthalten.
werbemuſeum. Die Beſichtigung ſoll am Dienstag nach= bei den Soz. Unruhe.)
Staatsrat Dr. Becker:
mittag 3 Uhr ſtattfinden unter Führung eines Beamten
Abg. Korell=Angenrod:
Der Abg. Korell hat im Laufe ſeiner Ausführungen
des Miniſteriums. Weiter teilt der Präſident mit, daß
Es iſt ein wichtiges und ſchwieriges Werk, das hier über die Vereinfachung der Staatsverwaltung auch die
in der nächſten Woche Nachmittagsſitzungen ſtatt=
finden
müſſen und daß die gegenwärtige Seſion am der Vollendung entgegengeführt werden ſoll, und es iſt dienſtliche Tätigkeit eines mir unterſtellten Beamten in
19. d. M. geſchloſſen werden ſoll. Es wird dann ein durchaus gefährliches Beginnen, wenn einige Abge= den Kreis ſeiner Erörterungen gezogen. Nehmen Sie es
ordnete aus dem Geſamtwerk wieder einzelne Bauſteine mir nicht übel, wenn ich mich für verpflichtet halte, als=
in
die Tagesordnung eingetreten.
Das Haus ſetzt die Generaldebatte über die Regie= herausnehmen. Wir haben das Grundprinzip aufgeſtellt, bald darauf einzugehen. Herr Korell hat unter anderem
daß kein Betrag bewilligt wird, für den nicht Deckung darauf hingewieſen, daß der betr. Beamte wieder, wie
rungsvorlage, betr.
vorhanden iſt. Daran halten wir feſt und erfreulicherweiſe auch früher ſchon, ſich im Wahlkampf betätige. Ich darf
die Dienſtbezüge der Staatsbeamten und Volksſchullehrer hat die Regierung das gleiche feſt zugeſagt. Wenn die wohl annehmen, daß Sie mit mir darüber einig ſind, daß
und deren Hinterbliebenen, ſowie die Deckungsmittel,
Herren Ulrich, Henrich, Stephan uſw. das Tänzchen wagen wir keinem Beamten ſeine politiſche Meinung vorſchrei=
fort
.
wollen, mögen ſie auch die Verantwortung für das Schei= ben und ihm ſeine politiſche Betätigung verbieten können,
Abg. Wiegand
tern der Vorlage übernehmen. Die Regierung hat dies=ſolange dieſe ſich in dem Rahmen der bür=
beſpricht
(bei der herrſchenden Unruhe im Haufe ſchwer mal keine verſchleierte Bilanz vorgelegt und nachgewie= gexlichen politiſchen Anſchauung bewegt.
verſtändlich) das Wohnungsgeld für die Beamten auf dem ſen, daß ſpäteſtens 1921 eine Steuererhöhung kommen Es ſitzen ja hier im Hauſe ſelbſt Beamte, die mit Recht
Lande und ſtellt feſt, daß die Lebenshaltung im allgemei= muß. Wir ſind bei dieſer Vorlage vor einer Steuer=einem ſolchen Vorgehen unſererſeits auf das ſchärfſte
nen heutzutage auf dem Lande viel teurer iſt als in der erhöhung zurückgeſchreckt. Nur der Abg. Ulrich hat er=widerſprechen würden. Wir ſtimmen dem gewiß
Stadt. Die Lebensmittel ſind meiſt teurer die Kinder= klärt, daß er auch dieſen Weg gehen würde. Er hat da=bei, daß ein Beamter die Pflicht hat, in
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Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
Seite 34.
ſeiner politiſchen Bet ätlgung, und be=ſſchreiten kann. Ich darf aber wohl annehmen, daß ſkage ſir die Werung der Frau. Bet alle Anerkennngt
ſonders im Wahlkampfe, einen be= Sie mit mir darüber einig ſind, wenn ich bitte, der= der Ungleichartigkeit im Weſen, hat er zuerſt die völlige
ſonderen Takt zu bewahren. Ob der hier in artige Erörterungen, die doch in keiner Weiſe der Sache Gleichwertigkeit von Mann und Frau als oberſten Grunds
Frage ſtehende Beamte dieſen Takt immer zu wahren ge= dienen, in der Oeffentlichkeit zu unterlaſſen. Man weiß ſatz ausgeſprochen und auch danach tatſächlich gehandelt
wußt hat, iſt eine Frage, die gepriſt werden müßte. Tat ja aus Erfahrung, daß an einem ſo angegriffenen Beam=Sp iſt er in ganz beſonderem Sinn der Erlöſer der Fraul
der Beamte das nicht, ſo müßte er ſelbſtverſtändlich rekti=ten, mag er ſchließlich auch rein aus der Unterſuchung her= geworden, und hat eine neue Epoche wie in der Weltge=
ſchichte
, ſo auch in der Geſchichte des Weibes, eingeleitet.
fiziert werden. Selbſtverſtändlich iſt es auch, vorgehen, immer etwas hängen bleibt.
Abg. Korell (in einer perſönlichen Bemerkung): Das zeigt ſich ſchon in der Stellung, welche die Frauii
daß die politiſche Betätigung oder die
Wahlagitation und dergleichen nicht vor= Ich habe die Ausführungen, um die es ſich hier dreht, der chriſtlichen Gemeinde in dem apoſtoliſchen und auch
genommen werden darf innerhalb der natürlich nicht gemacht, um meinen Antrag damit zu be= in dem nachapoſtoliſchen Zeitalter eingenommen hat.Wig
Dienſtſtunden der Beamten und nicht etwa gründen. Ich habe die Angelegenheit nur zufällig in die= auch hier noch z. B. von dem Apoſtel Paulus, die Frau
dem Manne gleich gewertet wird, ſo nimmt ſie auch wie en
oder Mißbrauch ſem Zuſammenhange erwähnt.
unter Ausnützung
Darauf wird die Sitzung gegen 12 Uhr abgebrochen, nicht nur paſſiv, ſondern auch aktiv am Gemeindeleben
ſeines Vorgeſetztenverhältniſſes zu den
ihm unterſtellten Beamten uſw So= um dem Finanzausſchuß die Weiterberatung der 75 vor= teil. Frauen werden als Vorſteherinnen chriſtlicher Haus=
gemeinden
genannt. Sie dürfen trotz des bekannten Ver=
weit
der betreffende Beamte hier die ihm ge=liegenden Anträge und Vorſtellungen zu ermöglichen.
botes, das Weib ſchweige in der Gemeinde das nur eine
Nächſte Sitzung Dienstag 9 Uhr.
zogenen Grenzen überſchritten hat, wird die Regierung
ganz beſtimmte Art der Rede verbieten will, mit erbaug
ſelbſtredend Rektifizierung eintreten laſſen. Meine Herren!
lichem Wort und mit Gebet den gottesdienſtlichen Ver=
Unangenehm habe ich es empfunden, daß der Herr Abg.
ſammlungen dienen. Sie ſind die Gehilfinnen der Apoſtell
Korell bei dieſer Gelegenheit unter Bezugnahme auf einen
Vorträge.
in der Miſſion, insbeſondere unter der Frauenwelt, wie
einſeitigen anonymen Zeitungsartikel auch die dienſtlichen
* Allg. Deutſcher Frauenverein (Orts= die Frau des Petrus, die ihn auf ſeinen Miſſionsreiſen
Tätigkeit des Beamten in den Bereich ſeiner Erörterungen
gezogen hat. Ich meine, das war wohl nicht notwendig, gruppe Darmſtadt) Den zweiten Vortrag in der begleitete, oder wie jene Pribrilla die Paulus geradezu
Ahklusfolge: Die Stellung der Frau im Wandel der ſeine Mitarbeiterin nannte. Sie übten als Witwen eine
und es gehörte in keiner Beziehung zur Begründung ſei=
Zeiten hielt geſtern Herr Pfarrer D. Waitz über Die erziehlich=ſeelſorgerliche Tätigkeit in den Gemeinden aus
nes Antrages eine Reihe von alademiſchen Beamten=
ſtellen
durch Nichtakademiker beſetzen zu laſſen. Wenn Frau im Neuen Teſtament Seine trefflichen, auf ein= und waren zugleich die eigentlichen Trägerinnen der Lte=
Unterbeamte durch einen Vorgeſetzten ſchlecht behandelt gehenden Quellenſtudien baſierenden Ausführungen kön= bestätigkeit und Barmherzigkeitsübung. Das Urchriſten=
werden
, ſo iſt daran wohl nicht die akademiſche Vorbil=nen wir hier nur in gedrängter Kürze wiedergeben, und tum und die alte Kirche waren ſo willig, den Dienſt der
dung ſchuld. Die gute oder ſchlechte Behandlung der damit leider die Leſer auch nur ſehr unvollſtändig über Frau in der Gemeinde zu organiſieren und zu legitimieten
Unterbeamten durch ihre Vorgeſetzten iſt nicht von der das unterrichten, was ſicher für alle Hörer einen freudigen zum Bau der Gemeinde und zur Pflanzung des Reiche
Vorbildung abhängig. Es gibt ſowohl akademiſch gebil= Gewinn für ihr ſeliſches Empfinden und eine Vereiche=Gotes in der Welt. Auch die Frau von heute hat eind
dete, wie auch mittlere Beamte, die es nicht verſtehen, ihre rung für ihr Wiſſen bedeutete. Nach einem Ueberblick über ähnliche Aufgabe wieder übernommen wie einſt die Frau
untergebenen Beamten entſprechend zu behandeln. Hier die Stellung der Frau in den außerchriſtlichen Kultur= in der alten chriſtlichen Kirche. Sie will nicht nur in der=
iſt
man vielfach auf den Takt der betreffenden Beamten völkern des Orients und des Okzidents zeigte der Redner, Familie um das Lob eines tugendſamen Weibes ringen,
angewieſen, und der Takt iſt gewiß nicht von der Vorbil= wie die Frau erſt im Chriſtentum diejenige Stellung nicht ſondern auch mitarbeiten an der Beſeitigung der wirts
dung abhängig. Der Beamte, um den es ſich hier dreht, iſt nur in der Familie, ſondern auch in der menſchlichen Ge= ſchaftlichen, ſozialen, ſittlichen und religiöſen Notſtände
inzwiſchen verſtorben. Wenn der Herr Abg. Korell geſagt ſellſchaft, überhaupt erlangt habe welche ihrer Beſtim= unſerer Zeit und ſo beſſeren Zuſtänden Bahn brechen,
hat, er wolle uns die betreffende Zeitungsnummer zur Ver= mung entſpricht, die Gehilfin des Mannes und als ſolche Möchte ſie dieſe Aufgabe in dem Geiſte erfüllen, der in den
fügung ſtellen, ſo bedarf es deſſen gar nicht, denn der ſeine Mitarbeiterin am Aufbau des Reiches Gottes als chriſtlichen Frauen der chriſtlichen Urzeit gelebt hat. Den
Beamte, gegen den ſich die Angriffe richteten, eines Reiches der Gerechtigkeit, der Liebe und des Frie= Dank der Verſammlung für die begeiſterten und begeiſtert
hat ſelbſt angeregt, eine Unterſuchung darüber anzuſtellen, dens auf Erden zu ſein. Indem Jeſus die Anſicht ver= den Ausführungen des Herrn D. Waitz, der ſich im allge
ob die Angriffe berechtigt ſind. Mehr kann der Beamte trat, die auch ſonſt eine völlige Umwertung aller ſittlichen meinen Beifall kundtat, brachte zum Schluſſe noch die Poll
wohl nicht tun. Wir werden nun eine Unterſuchung dar= Werte bedeutet, daß jede Menſchenſeele, auch die des Ge= ſitzende Frau Liſe Ramſpeck, durch einige Worte beſonders
über anſtellen, von der es abhängen wird. ob man gegen ringſten, einen ewigen Wert habe, der größer iſt, als der zum Ausdruck. Am 29. Januar wird der Zyklus durcht
die Zeitung oder gegen den Beamten ein= Gewinn der ganzen Welt, ſchuf er eine völlig neue Grund= den Vortrag Marianne Webers ſeine Fortſetzung finden
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Nummer 304.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
Seite 30.
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Seite 36.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezemoer 1913.
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[ ][  ]

Nummer 304,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Dezember 1913.
Seite 38.
Danen belundeien mit Ausnuahine ven Schaſhanſtl
a auſpriche von jetzt ab von Tag zu Tag ſehr ſat zuneh=
men
und mit Sicherheit die Reichsbank recht anſehnlich ſcher Bankverein, welcher bis 103½ nachgab, durchwegatll
(VI,1482
wird herhalten müſſen. Von allen Seiten, und nicht zu= Haltung, und ſchließen beſonders Darmſtädter, Deutſe
Nehmen Sie
letzt auch vom Reich, werden wieder bedeutende Anforde= ſowie Dresdener höher. Von Transportaktien waren Haall
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
rungen zu erwarten ſein. Die Herabſetzung um ½ Pro= burger Paketfahrt, Norddeutſcher Lloyd, Lombarden (
Haematogen unmittelbar vor der Haupt-
zent
würde gewiß recht günſtigen Eindruck machen, und bahn) belebt und beſſer, während Orientbahnen nachdi
mahlzeit! Ihr Appetit wird reger, Ihr Ner-
ganz
beſonders ſolche die Vörſe hoch aufnehmen. Anderer=ſeitherigen ſtarken Steigerung weiter unter dem Einſtiä
vensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte
ſeits wird man die Diskontherabſetzung, wenn ſie nicht von Gewinſtrealiſationen etwa 3 Prozent einbüßten. Fil
werden gehoben. Warnung: Man verlange
kommt, auch nicht ſehr vermiſſen, während eine alsdann Staatsbahn= und 3prozentige Südbahn=Prioritäten zeig
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel,
vielleicht mögliche Herabſetzung um ein volles Prozent ſich Kaufluſt, da die jetzigen Kurſe noch als ſehr billig
m
im Januar einen ganz anderen und nachhaltigen Eindruck betrachten ſind. Montanpapiere hatten im Laufe der Woeic
machen dürſte. Man rechnet mit Beſtimmtheit, daß im mehrfache Kursſchwankungen durchzumachen, je nach da
Laufe des Januars große Anſprüche ſeitens verſchiedenereintreffenden Meldungen aus der Induſtrie und den Spl
Handel und Verkehr.
Kommunen und Staaten an den Geldmarkt geſtellt wer=kulationsoperationen doch ſchließt man zu gut behaup=
Ausſichten des Petroleum=Mono=den und wird daraufhin auch die Dispoſitionen einrichten ten Preiſen. In Gelſenkirchen fanden größere Umſätzen
vols. Vor kurzem brachten die Blätter die Mitteilung, müſſen. Dagegen zeigt es ſich jetzt, daß die Induſtrie zu= ſteigenden Notierungen ſtatt auf die Meldung aus Willtei
daß die Verwaltung der im Eigentum der Gelſenkirchen=
daß
die Deutſche Petroleum=Verkaufs=Geſelſchaft m. b. H. rückhält und dadurch Geldmittel flüſſig werden.
dazu übergegangen iſt, ihre Preiſe die bisher aus Rück=
Im Dezember werden anſehnliche Beträge an Wech=Bergwerks=Geſellſchaft ſtehenden Zeche Franziskaba
ſicht auf die gelieferte Qualität 1 Pfennig, in neuerer Zeit ſeln fällig, die ſich vielfach im Privatbeſitz und auch bei der ſchloſſen hat, die unter der Stadt Witten anſtehende
½, bis ½ Pfennig billiger als diejenigen für amerika= Seehandlung befinden. Dadurch vollzieht ſich die Auf= Kohlen abzubauen. Neue Aufſchlüſſe haben ergeben, deſ
niſches Standard=White=Petroleum waren, den letzteren ſaugung des Geldes langſamer, als wenn die ausge= die Kohlen von ſehr guter Beſchaffenheit ſind Es komme
gleichzuſtellen. Es wurde darauf hingewieſen, wie unge= liehenen Gelder an beſtimmten Terminen zuſammen ge= große Kohlenmengen in Frage. Am Kaſſainduſtriegebi
eignet gerade der jetzige Zeitpunkt iſt, eine ſolche Preis= zahlt werden müſſen. Von deutſcher Seite ſind beſonders war es vereinzelt etwas lebhafter und auch teilweiſe wil
erhöhung zu rechtfertigen. Denn die Weltmarktlage hat Ende November recht anſehnliche Summen an das Aus=der beſſere Stimmung vorhanden. So können Chemiſch
ſich derartig entwickelt, daß viel eher mit einer Er=land, insbeſondere nach Oeſterreich=Ungarn, Rußland und Aktien, Elektrizitätspapiere, Aluminium Bielefelder Mal
mäßigung als mit einer Erhöhung gerechnet werden auch nach England gegeben worden. Hiervon dürfte im ſchinenfabrik Dürkopp und Zellſtoff Waldhof Kursa
ſollte. Trotzdem hat die Deutſche Petroleum=Verkaufs=Laufe des Dezembers ein Teil zurückkommen, ſo daß alſo winne aufweiſen. Adlerwerke Kleyer waren ziemlich a
Geſellſchaft m. b. H. neuerdings ihre Preiſe auch in Ham= von dieſer Seite Gelder disponibel werden. Von der See, lebt und feſt, wogegen Chemiſche Albert noch ſchwächs
burg, das bislang von einer Erhöhung noch nicht berührt handlung iſt vorerſt nicht übermäßig viel zu erwarten, lagen und Naphtha etwa acht Prozent verloren
An der Freitagsbörſe blieb der Verkehr ein ruhiget
worden war, heraufgeſetzt und eine Gleichſtellung was übrigens ſtets um die Jahreswende der Fall iſt. Dies=
mit
amerikaniſchem Standard=White=Petroleum herbeige= mal ſcheint es noch ſchärfer zum Ausdruck zu kommen da und ſelbſt die offiziell erklärte Diskontermäßigung de
führt. Durch dieſe Preiserhöhung werden ohne Zweifel namentlich die Eiſenbahnverwaltung größerer Mittel be= Reichsbank auf 5 Prozent machte wenig Eindruck
alle Hoffnungen zunichte gemacht, die ſeitens der beteilig= darf. Man wird alſo unter allen Umſtänden gut daran Tendenz iſt im allgemeinen feſt, während am Kaſſaindt
ſtriemarkte zum Teil Realiſierungen erfolgten. Priva=
ten
Kreiſe auf eine größere Verdienſtmöglichkeit beim tun, nach wie vor recht vorſichtig zu disponieren, damit
Vertriebe eines qualitativ geringer bewerteten Oeles ge= der Geldmarkt ſchließlich nicht doch eine Ueberraſchung diskont 4/ Prozent. Neue Kleyer=Aktien notieren zu
letzt 355.
ſetzt werden konnten. Wenn ſich die Deutſche Petroleum= bringt. Die Stimmung an der Börſe war zu Beginn der
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 98.60, 4pros
Verkaufs=Geſellſchaft dennoch entſchloſſen hat, jetzt, nachdem Woche im ganzen feſter; ſpäter machte ſich indeſſen vieder
ſie erſt ihre Kundſchaft im allgemeinen bis Ende 1916 unter große Zurückhaltung bemerkbar, nachdem verſchiedene un= Reichs (rückzahlbar 1918) 98.15, 3½proz. Reichs 85.
Schluß legte ihre Preiſe auch hier heraufzuſetzen, ſo kann befriedigende, faſt ungünſtige Nachrichten bekannt wurden, Zproz. Reichs 76.45, 4proz. Heſſen von 1899 96.50, 4pros
dies nur dahin ausgelegt werden, daß ſie ihre ſeitherigen Dem Run auf den Madrider Banco Hiſpano Americano Heſſen von 1906 96.50. 4proz. Heſſen von 1908/09 9645
Forderungen nicht mehr als auskömmlich erachtet. Der ſchenkte man deshalb mehr Beachtung, weil man einen 4proz. Heſſen (unkündbar bis 1921) 98, 3½proz. Heſſen
Umſtand aber daß die Deutſche Petroleum=Verkaufs= ſtärkeren Eindruck in Pariſer Börſenkreiſen befürchtet 183.70, 3proz. Heſſen 73.20, 4proz. Darmſtädter von 191a
865
94.10 G. 4proz. Darmſtädter 94, 3½proz. Darmſtädter 8
Geſellſchaft ſich zu ſolchen Preisechöhungen veranlaßt Ferner hat die Meldung verſtimmt, daß der A. Schaaff=
ſieht
, läßt auch mit immer größerer Gewißheit erkennen, hauſenſche Bankverein eine nochmalige Reduktion der Di= 4proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 2326) 976
wie wenig derſelben noch an der Verwirklichung eines vidende auf vielleicht 3 Prozent, aber ſchwerlich darunter, 4proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 27) 97.20 65
Leuchtöl=Monopol=Geſetzes gelegen zu ſein ſcheint. Es beabſichtigt. Das Geſchäftserträgnis an ſich würde die3½proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 35) 84, 3uau
trifft ja allerdings zu, daß die Chancen für ein Monopol Verteilung von wieder 5 Prozent geſtatten, aber die Ab=proz. Heſſiſche Landes=Hyp.= Pfdbr. (S. 911) 8410
täglich ungünſtiger werden. So gut wie ausgeſchloſſen ſchreibungen auf unnotierte Werte und ähnliche Poſten, 4proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 1314) 97 G., 4prot
erſcheint es, daß die wichtigſte Frage nämlich die der ſowie auf Debitoren noch Reſerven zu ſchaffen, abſorbie: Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 1516) 97.20, 3½proz. Heſſiſcha
Kom.=Pfdbr. (S. 13) 8420 G., 3½proz. Heſſiſche Koms
Verſorgung, in Zukunſt einer Löſung entgegenge= ren größere Beträge. Am Montanmarkte wirkte der Rück= Pfdbr. (S. 4) 84.106 4proz. Naſſ. Landesbank=Pfdbr. 99,
führt werden kann. Im Intereſſe der Beruhigung des gang des Roheiſenverſands, der wachſende Läger erwar=
3½proz. Naſſ. Landesbank=Pfdbr. 91.50, 3proz. Naſſ. Lan=
Konſums wie des Handels iſt deshalb der Wunſch berech= ten laſſe; dabei hörte man von Gerüchten über Betriebs=
desbank
=Pfdbr. 88 G., Genua=Loſe 208, Meininger Lolel
tigter denn je, daß ſeitens der Regierung die Undurch= reduktionen in Weſtfalen und Arbeiterentlaſſungen im
führbarkeit des Monopolplanes endlich zugeſtanden wirdlothringiſch=luxremburgiſchen Revier. Auch verlautete aus 34.50, Türkiſche Loſe 170, Ungariſche Loſe 438.75. Pene
und dieſer aus dem Bereich der geſetzgeberiſchen Maß= der Donnerstagsſitzung der Roheiſenſyndikatsverhandlun= ger Loſe 67.70, Raab=Grazer Anrechtsſcheine 35.80, Donall
nahmen verſchwindet.
gen, daß Lauchhammer noch große Schwierigkeiten mache Regulierung 15850, Gothaer Präm. II 120 G., Bagduß=
H. Frankfurt a. M., 12. Dez. (Börſenwochen= und die Laurahütte bisher eine abwartende Haltung ein= bahn 79, 4proz. konv. Türken 74 G., 4½proz. Serben 87,60,
Darmſtädter Bank 116, Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaftt
bericht.) An den deutſchen Börſen herrſcht in bezug nehme, weil die Schleſier ſich nicht einfach dem Machtſpruch 1216. South=Weſtafrika 114½, Otavi=Anteile 107, Otavi=
auf
den Geldmarkt eben ein ganz beſonderer Optimismus der weſtlichen Werke unterwerfen wollten.
Genußſcheine 82. Alkaliwerke Weſteregeln 189.50, Südd=
und man kann kaum die Zeit erwarten, daß die Reichsbank
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, fan=
ihren
Diskontſatz ermäßigt. Der letzte Ausweis hat dieſe den wieder in Deutſchen Renten, Städteanleihen und teil= Immobiliengeſellſchaft (Mainz) 55.60 G Adlerwerke
Hoffnung noch weiter beſtärkt, während der Geldmarkt an weiſe auch in Hypothekenobligationen größere Käufe zu Kleyer 370, Deutſche Gold= und Silberſcheideanſtalt 593¾4,
der Vörſe ſelbſt zurzeit ein ganz klein wenig zur ReſerveAnlegewerten ſtatt, wobei insbeſondere die Kurſe derChemiſche Mühlheim a. M. 57 G., Lack= und Farbenfahr.
auffordert. Der Status unſeres Noteninſtituts würde Renten weiter im Preiſe anziehen konnten. Wir haben Schramm=Offenbach a. M. 280 G Holzverkohlung 299.50,
momentan eine Diskontermäßigung rechtfertigen, und man ſchon im letzten Bericht erwähnt, daß das Privatpublikum Reiniger, Gebhard u. Schall 199.75, Rütgerswerke 1801
hat auch in der Reichsbank dieſe Frage diskutiert, ſich aber jetzt vorwiegendes Intereſſe für feſtnerzinsliche Werte Akkumulatoren 336¾, Allgemeine Elektrizitäts=Geſellſchaft
zu der Maßregel noch nicht entſchließen können. Es laſſen zeigt, und ſolches war auch in dieſer Woche in ſtärkerem 236, Brown Boveri u. Co. 140.60, Lederwerke vormals
ſich ſowohl für, wie auch gegen eine ſolche Maßnahme Maße der Fall Aber auch die öſterreichiſch=ungariſchen Spicharz=Offenbach a. M. 74B. Ludwigshafener Walz=
Gründe anführen. Für eine ſolche ſpricht der kräftige Gattungen konnten bei regem Begehr abermals ganz an= mühle 168 G., Benz=Motoren zirka 184½4, Daimler=Mo=
Status und dann vor allen Dingen das Beſtreben der ſehnlich proſitieren. Feſt waren ferner Ruſſiſche. Rumä=toren 32425, Oberurſeler Motoren 159.75, Bielefelder=
Reichsbank, unſerem Handel, Induſtrie und Landwirtſchaft niſche, Serben, Türkiſche, ſowie Chineſen, während Meri=Dürkopp 332½, Faber u. Schleicher=Offenbach a. M. 112.50,
ſo ſchnell wie möglich einen billigen Zinsſatz zu gewähren. kaner matter lagen, da die verworrene politiſche Situation Waggonfabrik Fuchs=Heidelberg 147of
Andererſeits muß damit gerechnet werden, daß die Geld= bisher keine Löſung findet.
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