Darmstädter Tagblatt 1913


10. Dezember 1913

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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Tarmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
301.
Mittwoch, den 10. Dezember.
1913.
Preſſe in ſo heftiger Weiſe angegriffen worden, wie gar nicht anders ausfallen als gegen den Kanzler. Ebenſo
Die heutige Nummer hat 28 Seiten.
fern aber, wie ſie ſich von dem wilden Lärm der äußerſten
das Kabinett Doumergue.
So ſchreibt der Figaro: Wir können an dieſes Mi= Linken gehalten hat, weiß ſie ſich von jenen, die nach
niſterium, deſſen bloße Ankündigung alle Welt beunruhigt der Entſcheidung des Reichstages Kanzlerſtürzerei betrie=
Das Wichtigſte vom Tage.
ben haben und noch betreiben. Niemand wird verkennen,
hat, gar nicht glauben. So lange wir die Ernennungen daß das Votum einer ſo erdrückenden Mehrheit des
Die Zweite Kammer iſt geſtern in die Beratung der nicht geleſen haben, müſſen wir denn auch erklären, daß Reichstags gegen den Kanzler keine Sache iſt, die morgen
Beſoldungsvorlage eingetreten. Staatsminiſter ein ſolches Miniſterium unmöglich und durchaus nicht pergeſſen iſt. Aber es handelt ſich nur um eine ganz be=
lebens
ähig iſt. Wenn dieſes Kabinett keine Fabel iſt, ſtimmte Frage, über die die Anſchauungen auseinander=
Dr. v. Ewald und Finanzminiſter Dr. Braun ergriffen dann bildet es jedenfalls eine Herausforderung. Bewah=
dazu
das Wort.
ren wir deshalb noch einen ſchwachen Hoffnungsſchimmer, gehen, nicht um die Geſamtpolitik des Kanzlers. Dieſer
Das Echo de Paris ſchreibt: Das Miniſterium ein Mißtrauensvotum auszuſtellen, lag gar keine Veran=
Der Reichstag trat geſtern nach Beantwortung einer
laſſung vor. Wir haben es deshalb auch von vornherein
großen Anzahl Kleiner Anfragen in die Fortſetzung Doumerque=Caillaur iſt das genaue Abbild der geeinigten für ausgeſchloſſen gehalten, daß der Kanzler wegen der
der Etatsberatung ein. Der Reichskanzler! radikalen Partei. Es iſt lächerlich und zugleich beunruhi=
Abſtimmung des Reichstags dem Kaiſer ſeine Demiſſion
nahm ſofort das Wort zu ſeinen Ausführungen über gend, wenn gewiſſe Namen das neue Kabinett grotesk anbietet. Es iſt daher ein ganz törichtes Beginnen, den
die auswärtige Politik.
erſcheinen laſſen. So verleihen dieſem die Verwegenheit
Nationalliberalen die von gewiſſer Seite betriebene Hetze
Die beiden Häuſer des Preußiſchen Land=eines Caillaux als Finanzmann und die Unfähigkeit
tages werden auf den 8. Januar 1914 einberufen eines Doumergue als Miniſter des Aeußern den Charak= gegen den Kanzler mit in die Schuhe zu ſchieben. Ce=
ter
einer Drohung und Herausforderung. Sollte Frank= radezu ſinnlos aber iſt es, die Abſtimmung der Natio=
werden
.
reich ſich angeſichts der ihm zugefügten Schmach nicht auf= nalliberalen als gegen die Armee gerichtet zu bezeichnen.
Wir hätten es nicht für möglich gehalten, daß man die
Der König und die Königin von Spanien bäumen? Sollte dieſes Volk nicht begreifen, daß die Zeit Wahrheit ſo zu knebeln wagen würde. Eigentlich wider=
ſind
aus London in Paris eingetroffen.
gekommen iſt, wo es, wenn es nicht elend zu Grunde ge= ſtrebt es uns, auch nur ein Wort dagegen zu ſagen. Aber
hen will, ſich endlich entſchließen muß, ſich ſelbſt zu ver=
da
in der konſervativen Preſſe das Beſtreben einſetzt die
Die bulgariſchen Wahlen zur Sobranje teidigen? Der Gaulois erklärt, das Miniſterium
brachten der Regierung eine Mehrheit.
bedeute eine Herausforderung des geſunden Menſchenver= ganze Sache zu einem Streite zwiſchen der Armee auf der
einen und der Demokratie auf der anderen Seite zu
Der rumäniſche Miniſterpräſident hat in ſtandes und der öffentlichen Meinung. Man hört denn ſtempeln, ſo möchten wir gleich von vornherein gegen
der Kammer einen Geſetzentwurf, betr. die Billi= auch die beruhigende Ueberzeugung ausſprechen, dieſes eine ſolche grobe Irreführung der öffentlichen Meinung
gung des Bukareſter Friedensvertrages Miniſterium kann nicht lange dauern. Es verletzt die Ge= Verwahrung einlegen. Nirgends hat es ſich um die De=
und die Feſtſetzung der Grenzen zwiſchen Rumänien ſinnung und die Intereſſen des Landes.
mokratie gehandelt, niemals auch um die Frage für oder
und Bulgarien, eingebracht.
Die radikalen Blätter ſprechen ihre Befriedigung dar= gegen die Armee vielmehr um die über den Zaberner
In Neu=York begann am Dienstag der Prozeß! über aus, daß es gelungen ſei, ein Miniſterium von ſo Fall hinausgreifende Frage, ob die militäriſche Autori=
entſchiedener
linksrepublikaniſcher Richtung zu bilden, tät ſich über Recht und Geſetz hinwegſetzen. darf. den Mädchenmörder Pfarrer Schmidt.
verhehlen ſich jedoch nicht, daß demſelben noch Schwierig=
Zum Schluſſe der Auslaſſungen wird dann geſagt:
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
keiten bevorſtehen Die Lanterne ſagt: Das neue Nach ſeinen Reden im Reichstage hat der Kanzler dieſe
Kabinett wird die Finanzfrage regeln, das Verhältnis= Frage offenbar bejaht. Dagegen ſich zu wenden, war
wahlſyſtem auf anſtändige Weiſe begraben, die Rückkehr Pflicht des Reichstages. Jetzt hat es ſich herausgeſtellt,
zur zweijährigen Dienſtzeit vorbereiten, den republikani= daß der Kanzler die Frage gar nicht bejahen wollte, und
Das neue franzöſiſche Kabinett. ſchen Offizieren das Vertrauen wiedergeben und die Hoff= es hat ſich weiter herausgeſtellt, daß auch die höchſte Stelle
** Der Rücktritt des Kabinetts Barthou hatte be=nung der Lehrerſchaft verwirklichen müſſen. Dies alles iſt der Meinung iſt, daß das Militär ſich im Rahmen der
gewiß keine leichte Aufgabe. Der Radikal ſagt: Trotz Geſetze zn halten hat. Das iſt nichts anderes als die
kanntlich eine ſehr ſchwierige Lage geſchaffen, welcher der mancher Vorbehalte müſſen wir den neuen Miniſterpräſi= Rechtfertigung derer, die für den Mißſallensantrag ge=
Senator Doumergue Herr zu werden gedenkt mit denten dazu beglückwünſchen, daß er die Kriſe in erfreu= ſtimmt haben. Die Nationalliberalen als Feinde der
einem Miniſterium, daß einen radikal=ſozialiſtiſchen Cha= licher Weiſe gelöſt hat. Jaurés ſchreibt in der Hu= Armee hinzuſtellen, iſt daher ein Beginnen, das ſich von
rakter trägt und erſt nach Ueberwindung vieler Schwie= manité: Das neue Miniſterium möge ohne Umſchweife ſelber richtet.
ankündigen, daß es die Steuerreform dem Finanzgeſetze
Aerzte und Krankenkaſſen. Die Ge=
rigkeiten
zuſtande gekommen iſt. Vielleicht werden noch von 1914 einverleiben wird, daß das Dreijahrgeſetz für
einzelne Aenderungen in der Beſetzung der Reſſorts ſtat:= Frankreich nur eine ganz vorübergehende Schutzmaß= neralverſammlung des Vereins Berliner Kaſſenärzte war
finden, aber in der Hauptſache ſteht die Zuſammenſetzung nahme bildet und daß es das Programm des Kongreſſes zahlreich beſucht, nahm jedoch einen friedlichen Verlauf.
in Pau in keiner Hinſicht verleugnen wolle. Dann werde Der Voſſiſchen Zeitung zufolge gaben die Beſchlüſſe, die
des Kabinetts feſt.
es leben und den Wutausbrüchen der Rückſchrittler Trotz
Was zunächſt den neuen Miniſterpräſidenten Dou= bieten können. So meint L Homme Libre: Der geseinmütig geſaßt wurden, zu erkennen, daß die Berliner
mergue anbetrifft, der auch das Aeußere übernimmt, wallige Zorn der gemäßigten Republikaner muß als Zei= Aerzteſchaft mit dem Frieden, wie er zwiſchen der nächſt=
ſo
hat er ſchon einer Reihe von Kabinetten angehört, in chen dafür angeſehen werden, daß die Republik einen gu= großen Krankenkaſſe und dem Vorſtand des Vereins Ber=
denen
er das Handels=, das Unterrichts= oder das Kolo= ten Weg eingeſchlagen habe.
liner Kaſſenärzte geſchloſſen iſt, durchaus unzufrieden iſt.
Die neuen Miniſier ſind am Montag zu einer Ueber die Beweggründe, die zu dem Beſchluß des Leip=
nialportefeuille
innehatte; auch mit dem jetzigen Präſiden=
ten
der Republik ſaß er ſchon zuſammen in der Regierung. Beratung zuſammengetreten, in der ſie das zukünftige ziger Aerzteverbandes, die Verhandlungen mit den Kran=
In den Vordergrund iſt Doumergue eigentlich nie getre= Programm der Regierung erörtert haben. Das kenkaſſen endgültig abzubrechen, geführt haben, macht der
ten, er erwies ſich lediglich als tüchtiger Verwaltungschef, Kabinett wird dem Parlament erklären, daß es das Werk Berliner Vertrauensmann des Leipziger Aerzteverbandes.
der auch kein prononzierter Parteimann war, ſondern ſich der Verſöhnung der republikaniſchen Parteien durchführen, Dr. Sternberg, folgende Mitteilungen:
bemühte, zwiſchen den republikaniſchen Fraktionen zu ver= ſich dabei aber ausſchließlich auf die Elemente der Linken
Der Beſchluß in der Sitzung des Geſchäftsausſchuſſes
mitteln. Finanzminiſter iſt Caillaux, der dieſes Reſ= ſtützen wolle. In der Regierungserklärung ſollen insbe= wurde gefaßt, um dem unerträglichen Zuſtand, der gegen=
ſondere
vier Punkte berückſichtigt werden: die Laien= wärtig herrſcht, ein Ende zu machen. Es war uns ſchon
ſort als ſeine Domäne anſieht und ein vielgewandter
ſeit langem klar, daß die Verhandlungen vollſtändig aus=
Politiker iſt. Von Juni 1911 bis Januar 1912 war erſchule, die Wahlreform, die Finanzfrage und ſichtslos ſeien. Der Beſchluß iſt nicht in dem Sinne auf=
Miniſterpräſident und unter ihm wurde das Marokko= das Dreijahrgeſetz. Das Kabinett werde nach= zufaſſen, daß den Patienten Schwierigkeiten bereitet wer=
drücklich
ſeinen Willen dahin kundgeben, daß es die Laien= den, wenn ſie ärztliche Hilfe nachſuchen. Sie werden dieſe
abkommen mit Deutſchland erledigt. Der neue Unter=
richtsminiſter
Viviani nennt ſich einen unabhängigen ſchule verteidigen wolle. Es werde mit einer Senats= wohl erhalten, aber als Privatpatienten. Die Verantwor=
tung
für die Zuſpitzung der Verhältniſſe ſchiebt die Aerzte=
Sozialiſten, er, hat aber die ſozialiſtiſchen Ideen längſt kommiſſion an der Wahlreform arbeiten, um einen Aus= ſchaft der Regierung, und ausſchließlich der preußiſchen
gleich zwiſchen den beiden Häuſern des Parlaments her= Regierung zu. Denn die ſüddeutſchen Regierungen ha=
an
den Nagel gehängt. Im Kabinett Clemenceau und
beizuführen. Dabei dürfe aber nicht verhehlt werden, daß ben in den Vermittelungsaktionen, die ſie zwiſchen den
Briand leitete er das Reſſort der ſozialen Fürſorge und
es ſchwierig erſcheine, in der kurzen Zeit bis zu den Wah= Aerzten und den Kaſſen eingeleitet hatten, Verhältniſſe
im Kabinett Poincaré den Handel. Der Deputierte Le=
geſchaffen
, die den ſofortigen Abſchluß von Vorverträgen
len ans Ziel zu kommen. Das Land ſelbſt alſo werde Ge= zwiſchen Aerzten und Kaſſen gewährleiſteten. Da aber
brun, ehemals Zögling der polytechniſchen Schule, ein
legenheit haben, ſich zu der Angelegenheit zu äußern. Die die Aerzteſchaft über das ganze Reich vereinigt iſt, kön=
Landsmann Poincarés, wird Kolonialminiſter, was er
Löſung der finanziellen Frage ſolle Caillaux überlaſſen nen ſich die Aerzte auf Teilverträge in den einzelnen
bereits in den Kabinetten Caillaux und Poincaré war, werden. Es heißt, Caillaux halte es nicht für notwen= Bundesſtaaten oder örtliche Verträge nicht einlaſſen, ſon=
Von ihm wird erzählt, daß er in der Miniſterratsſitzung,
dern nur, wenn für das ganze Reich eine einheitliche Re=
dig
, ſofort eine Anleihe aufzunehmen; er wolle dem Erb= gelung ſtattſindet. Jede andere Haltung wäre für die
die über das deutſch=franzöſiſche Kongo=Abkommen ent=
ſchaftsſteuerentwurf
noch den Vorſchlag über eine Be= Aerzte von vornherein ungünſtig geweſen. Deshalb ver=
ſchied
, wegen der Abtretung eines Stücks Kongo an
ſteuerung des Kapitals hinzufügen, um die Ausgaben für langte die Aerzteſchaft, daß eine Einigung über das ganze
Deutſchland Tränen in den Augen hatte. Er wird ſich das Heer decken zu können. Die Regierung wolle die Reich ſtattfinde. Da aber weigerte ſich die preußiſche Re=
gierung
, nachzugeben, und unterſtützte durch ihre Maß=
wohl
inzwiſchen über den Verluſt getröſtet haben, aber Hauptpunkte des von der Kammer angenommenen Ein= nahmen einſeitia die Intereſſen der Kaſſen. So fällt ihr
die Franzoſen werden ihm dieſe Tränen immer hoch an= kommenſteuergeſetzes im Senat verteidigen. Sie ſei ent= die Verantwortung zu.
rechnen. Die übrigen Miniſter haben gleichfalls ſchon die= ſchloſſen, das Dreijahrgeſetz zum Beſten der nationalen
Der Geſetzentwurf über die Aufbeſſe=
ſem
oder jenem Kabinette angehört, ſo der radikale Verteidigung anzuwenden, werde es aber nicht als unab=rung der Altpenſionäre wird im Bundesrat erſt
Kriegsminiſter Noulens, der Miniſter der Juſtiz änderlich anſehen und die Hoffnung ausdrücken, daß der nach Neujahr beraten werden. Ueber die Deckungsvor=
Bienvenu=Martin, der Miniſter für Verkehr Lauf der Ereigniſſe es ſchließlich geſtatte, dem Geſetz die lage zu dieſem Entwurf, das ſogenannte Totaliſatorgeſetz,
Malvi, der Miniſter der öffentlichen Arbeiten Fernand
notwendige Milderung widerlahren zu laſſen.
finden zurzeit noch Beſprechungen zwiſchen den verbün=
David, und der Marineminiſter Monis. Dem Kabinett
deten Regierungen ſtatt. Eine Gleichſtellung der Altpen=
Doumergue gehören ſomit zwei ehemalige Miniſterpräſi=
ſionäre
mit den Neupenſionären iſt nach Lage der Dinge
denten an: Monis und Caillaux. Das will natürlich in
gänzlich ausgeſchloſſen. Die neue Vorlage wird im all=
Deutſches Reich.
bezug auf ſeine Lebensfähigkeit nicht viel ſagen, aber in
gemeinen einen recht beſcheidenen Umſang haben und
der öffentlichen Meinung macht es doch Eindruck:
-
Die Nationalliberalen und derweſentliche Forderungen der Altpenſionäre nicht erfüllen.
Man darf geſpannt ſein, wie die neue Regierung Reichskanzler. Eine bedeutſame Erklärung der Na=
Sozialdemokratiſcher Stimmenrück=
die
Hauptbelaſtungsprobe, die Erledigung der Finanzge= tionalliberalen zu ihrer Haltung zum Reichskanzler wird
ſetze, beſtehen wird und ob es die mancherlei Klippen die= in der letzten Nummer der parteiamtlich beeinflußtengang. Der Rückgang der ſozialdemokratiſchen Stimmen
ſer Aufgabe glücklich zu überwinden vermag.
Nationalliberalen Korreſpondenz veröffentlicht. In einem bei den Gemeinderatswahlen in Württemberg betrug im
Artikel mit der Ueberſchrift Auf dem Wege zur Ver= Verhältnis zu den vorletzten Wahlen 17 Prozent. Es iſt
*
der erſte Stimmenrückgang, den die Partei ſeit ihrer Teil=
ſöhnung
heißt es:
Aus Paris, 9. Dezember, wird gemeldet: Noch
nahme an den württembergiſchen Gemeinderatswahlen
Die nationalliberale Fraktion hat ſich ihre Abſtim=
ſelten
iſt aber ein neues Miniſterium von der gegneriſchen mung reiflich überlegt. Sie konnte nach Lage der Dinge erleidet.

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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 2.
berzogtum Heſen zugelaſſen worden. Der Generalkonſul Waht nach der Verhälintswaht ſatfindet, miſſen bei Auf=
der
Republik Kuba Joſé A. Barnet y Vinageras ſtellung der Wahlvorſchlagsliſte infolgedeſſen Handel und
Ausland.
und der Generalkonſul der Republik El Salvador Induſtrie, Gewerbe und die Dienſtherrſchaften berückſichtigt
Oeſterreich=Ungarn.
Reyes Guerra, beide in Hamburg, denen das werden. Die allgemeine Ortskrankenkaſſe wird am 1. Ja=
Ueber die Bewegung im Buchdrucker=Exequatur des Reichs erteilt wurde, ſind zur Ausübung nuar 1914 zirka 2100022000 Mitglieder verſichert haben:
gewerbe meldet die Arbeiterzeitung, daß im Kampfe konſulariſcher Verrichtungen im Großherzogtum Heſſen die Wahlvorſchläge der verſchiedenen Organiſationen ſind
deshalb im Verhältnis der von den Mitgliedern der be=
um
die Erneuerung des am 31. Dezember ablaufenden zugelaſſen worden.
Erledigt ſind: Eine mit einer katholiſchen Lehrerin treffenden Korporation verſicherten Arbeitnehmer einzu=
Lohntarifs für die Buchdruckergehilfen Oeſterreichs rund zu beſetzende Lehrerinſtelle zu Bürſtadt, Kreis Bens=richten. Weitere Mitteilungen und die Einladungen zur
Eine mit einem katholiſchen Lehrer zu genannten Verſammlung ergehen alsbald.
die Hälfte der Gehilfen und Hilfsarbeiter in ganz Oeſter= heim.
* Frauenverein der Markusgemeinde. Der Fami=
reich
ausgeſperrt werden ſollen. Die Wiener Zeitungs= beſetzende Schulſtelle zu Fürth, Kreis Heppenheim.
Vom Großh. Hoftheater. Heute wird das neue lien=Abend, den der Frauenverein der Markus=
ſetzer
ſind nicht unmittelbar beteiligt, da deren Tarif
Luſtſpiel von Hermann Bahr Das Phantom, das gemeinde am Abend des 2. Advents veranſtaltet hatte,
erſt Ende 1914 abläuft.
bei ſeiner Uraufführung am Hoftheater in der vergangenen nahm bei außerordentlich ſtarker Beteiligung in den ſchön
Woche mit ſtarkem Beifall aufgenommen wurde, zum erſten geſchmückten Näumen des Gemeindehauſes einen ſehr er=
Frankreich.
Male wiederholt werden. Die Vorſtellung, die im B= hebenden Verlauf. Mit einem von Frau A. Sturm=
Zulaſſung der Pflegeorden. Der Stadt= Abonnement ſtattfindet, beginnt um 7½ Uhr. Am Don=fels und den Herren Falkenſtein und H. Pfaff
rat von Paris hat gegenüber einem Antrag, die beiden nerstag wird Offenbachs phantaſtiſche Oper Hoff=vorzüglich geſpielten Trio von Haydn wurde der Abend=
Pflegeorden in den Hoſpitälern wieder zuzulaſſen, mit 39manns Erzählungen im C=Abonnement zur Auf= ſtimmungsvoll eröffnet. Fräulein Lagemann trug
gegen 37 Stimmen die Aufrechterhaltung des gegenwärti= führung gelangen. Am Freitag geht der Schwank Die eine Reihe ſehr gut gewählter Gedichte von Gottfried
ſpaniſche Fliege von Arnold und Bach in Szene. Als Keller mit reicher Gefühlswärme vor. Ausgezeichnete
gen Zuſtandes beſchloſſen. Ein Antrag des Stadtrats nächſte Volksvorſtellung wird am Samstag eine Repriſe Schulung und reifes Verſtändnis zeigte Fräulein H.
Galli, grundſätzlich eine Subvention von Krankenpflege= von Paul Linckes Operette Grigri ſtattfinden. Den Vogel in mehreren Violinvorträgen, aufs beſte von
anſtalten, in welchen die Orden pflegen, in Ausſicht zu Vorverkauf beſorgt bis einſchließlich Samstag das Ver= Herrn Eberhard Delp auf dem Flügel begleitet. Mit
nehmen, rief einen lebhaften Tumult hervor. Der So=kehrsbüro. Es gelten die ermäßiaten Volksvorſtellungs= lautem Beifall begrüßt, ſang unſer allbeliebter Meiſter=
zialiſt
Thony Michaud und der Liberale kamen ins Hand=preiſe. In der nächſten Volksvorſtellung die Leſſings ſinger, Herr Kammerſänger Weber, Lieder von H.
dramatiſches Gedicht Nathan der Weiſe bringt, Laſſen, Wagner und Schubert und entfeſſelte ſtürmiſche
gemenge und wurden durch die anderen Stadträte ge= wird der ehemalige Charakterſpieler unſerer Hofbühne, Begeiſterung. Vor der Teepauſe hielt Herr Pfarrer
trennt. Schließlich wurde der Antrag Galli mit 41 gegen Guido Lehrmann, vom Kgl. Theater in Wiesbaden, in der Vogel einen Vortrag über die Mutter des Dichters=
Titelrolle ein einmaliges Gaſtſpiel abſolvieren. Das Gottfried Keller und weckte mit ſeinen Ausführungen, in
35 Stimmen angenommen.
Kein Zivilgouverneur in Marokko. In Intereſſe, das ſich für Lehrmanns Auftreten kundgibt, iſt ein denen ſich ſchwerſter Lebensernſt und goldener Humor=
Beweis der Beliebtheit, welcher ſich der Künſtler hier er= verbanden, tiefes Intereſſe für dieſe ſchlichte, treue Mutter,
den Wandelgängen der Kammer war das Gerücht ver= freut. Das Hoftheater wird das Andenken des jüngſt die ſich nicht erbittern ließ, ſondern alles glaubte, höffte,
breitet, das neue Miniſterium habe den republikaniſch= verblichenen Luſtſpieldichters Franz von Schönthan durch duldete. Eine reiche Ausleſe von Briefſtellen und Stücken
ſozialiſtiſchen Deputierten und ehemaligen Miniſter und eine Aufführung von Krieg im Frieden ehren, die aus Kellers Werken machte den Vortrag zu einem wirk=
lichen
Erlebnis und die Ausführungen klangen in das
Generalgouverneur von Madagaskar, Augagneur, zum in der nächſten Woche ſtattfindet.
* Der Landtagswahlkampf im Wahlkreiſe Wald=Hohelied von der Mutterliebe aus. Den Schluß des reich=
Zivilgouverneur von Marokko zu ernennen die Abſicht. Michelbach iſt, ſo ſchreibt man uns, in vollem Gange. Die haltigen Programms bildete ein charakteriſtiſches Trio=
Dieſes Gerücht wird als unrichtig bezeichnet; denn man Kandidaten der 4 Parteien, die ſich um das Mandat be= von N. Gade und trug den Ausführenden wieder wohl=
könne
gegenwärtig, wo die militäriſchen Maßnahmen noch werben, entwickeln, unterſtützt von einem Stab von Mit= verdienten Beifall ein. Der Vorſitzende, Pfarrer Vogel,
lange nicht vollendet ſind, nicht daran denken, in Marokko arbeitern, eine eifrige Agitationstätigkeit. Der Reichs= dankte in einem warm empfundenen Schlußwort allen,
tagsabgeordnete Haſenzahl, der ſozialdemokratiſche Be= die ſich um den herrlichen Verlauf des wirklich feſtlichen
eine Zivilregierung einzurichten.
werber, in dieſem rein ländlichen Bezirk, bereiſt ſchon ſeitAbends verdient gemacht hatten, und wünſchte allen An=
Wochen unermüdlich den Wahlkreis, während der Zen=weſenden unter Hinweis auf das bevorſtehende Weih=
Bulgarien.
trumskandidgt, Bauernbündler=Sekretär Hofmann ſich nachtsfeſt den echten Frieden für Haus und Herz.
Die Sobranjewahlen. Nach den bisher be= darauf beſchränkt ſich den Angehörigen ſeiner Partei vor=
Nationalliberale Partei. An alle Mitglieder der
kannt gewordenen Wahlreſultaten dürften die liberalen Re= zuſtellen. Die Haltung der Leitung der Fortſcheittlichen Nationalliberalen Partei in Darmſtadt ergeht die Auf=
gierungsparteien
130 bis 150 Mandate erhalten, die bei= Volkspartei, die durch ihre einſeitige Stellungnahme zu der forderuna, zu der wichtigen Generalverſammlung im
den ſozialdemokratiſchen Fraktionen zuſammen über 20, Kandidatur Wünzer die Möglichkeit eines gemeinfamen .Fürſtenſaal, Grafenſtraße, heute Mittwoch, abends
Vorgehens der liberalen Kreiſe zu nichte machte, wird 3½ Uhr, zu erſcheinen. Die Verſammlung iſt von
die Agrarier gegen 20, die Demokraten etwa 10 Mandate. ſelbſt im Lager der eigenen Parteifreunde abfällig be= höchſter Wichtigkeit. Die Ausſprache über die politiſche
Die ruſſophilen Parteien Geſchows und Danews haben urteilt, ſo daß trotz eifriger Agitationstätigkeit des Frei= Lage im Wahlkreiſe Darmſtadt-Groß=Gerau, zu der
ſchlecht abgeſchnitten. Die Danew=Partei dürfte gar kein, ſinnskandidaten und ſeiner Helfer die Bemühungen, den auch auswärtige Parteiſreunde angemeldet ſind, iſt von
Nationalliberalen zu verdrängen, vergeblich ſein werden. großer Bedeutung. Alle Nationalliberalen, die noch nicht
die Geſchow=Partei höchſtens 5 Mandate erhalten.
Dieſe Annahme rechtſertigt der überaus ſtarke Beſuch derMitglied ſind werden dringend aufgefordert ſich vor
nationalliberalen Verſammlungen in denen der im Wahl= der Verſammlung bei dem Vorſtand als Mitalied zu
Türkei.
kreis überaus populäre und beliebte Kandidat. Oberamts= melden und ſo das Recht der Teilnahme an der Ver=
Die deutſche Militärmiſſion. Der deutſche richter Wünzer, vor ſeinen Wählern unter lebhaftem Pei=ſammlung zu erwerben.
Die Freie Literariſch=Künſtleriſche Geſellſchaft
Botſchafter Freiherr von Wangenheim hat der Pforte mit= fall ſein Programm entwickelte. Am Samstag, den
geteilt, daß die deutſche Militärmiſſion am nächſten Mon= 6. dieſes Monats ſprach er in Rimbach, am Sonntag den bittet uns, auch an dieſer Stelle darauf hinzuweiſen, daß
tag in Konſtantinopel eintreffen wird. Ueber die Dro= 7., in Wald=Michelbach, unterſtützt von dem Geſchäftsführer dieheutige Aufführungder G. von Koch’ſchen Kinderſpielen
hungen, die gegen die Türkei in der ruſſiſchen Preſſe in der Freien Vereinigung heſſiſcher Nationalliberaler Dr. im Mathildenhöhſaal um 6 Uhr abends ſtattfindet,
Linſe=Mainz, der namens der von ihm vertretenen Kreiſe und daß die Mitalieder nur zu dieſer erſten Aufführung
Verbindung mit der deutſchen Militärmiſſion fortgeſetzt eine tatkräftige Mitarbeit und Unterſtützung dieſer durch= freien Eintritt haben.
ausgeſprochen werden, bewahren die amtlichen türkiſchen aus liberalen Kandidatur zuſagte Eine gleiche Zuſage
* Der Gemeindegeſangverein der evangeliſchen Stadt=
Kreiſe kluges Stillſchweigen. Sie wiſſen, daß dieſe machte in der Verſammlung in Rimbach Herr Landtags= gemeinde gibt, wie bereits mitgeteilt wurde, nächſten
Zornesausbrüche an der vollzogenen Tatſache nichts än= abgeordneter Dr Oſann, als Vorſitzender der Heſſiſchen Sonntag (3. Advent), nachmittags 56 Uhr. in der
Landespartei In den nächſten Tagen finden in allen Stadtkapelle ein Weihnachtskonzert. Zur Auffüh=
dern
können. Auch die Konſtantinopeler Zeitungen be= Orten des Wahlkreiſes von dem Wahlkreisausſchuß der rung kommt ein Weihnachtsoratorium Die heilige Nacht.
obachten dieſe Taktik und wenden ſich in Erwartung der Nationalliberalen Partei einberufene Verſammlungen komponiert von dem Bremer Seminarmuſiklehrer Karl
deutſchen Offiziere anderen Dingen zu.
Seiffert, eine im edelſten Sinne volkstümlich gehaltene
ſtalt, in dienen außer dem Kandidaten die Herren Dr.
Oſann, Dr. Keller=Oppenheim Finanzrat Rangel=Darm= Vertonung der Weihnachtsgeſchichte nach dem Evangelium
Kanada.
ſtadt. Lehrer Germann=Darmſtadt, Dr. Linſe=Mainz u. a. Lukas. Umwoben und durchflochten iſt der rezitativ dar=
Verbot der Einwanderung. Die kanadiſche ſprechen werden. Die Hauptwahl findet am 18. Dezember gebotene Text von Chorvorträgen, ſowie von Bariton=,
Sopran= und Violinſolis, die neben den alten vertrauten
Regierung hat durch eine Verfügung die Einwanderung Wahlen zum Ausſchuß der Allgemeinen Ortskran= Weihnachtsliedern auch neue muſikaliſche Gedanken in
von Handwerkern und Arbeitern nach der Provinz Bri=kenkaſſe. Zur Eintragung in die Wählerliſten überaus anſprechender und feiner Art aufweiſen. Der
tiſch=Kolumbien bis zum 31. März des nächſten Jahres für die Wahlen zum Ausſchuß der Allgemeinen Orts= Bremer Ansgarii=Kirchenchor, der das Werk 1905 aus den
verboten, weil der dortige Arbeitsmarkt bereits überfüllt krankenkaſſe hatten ſich die durch die Reichsverſicherungs= Taufe hob, mußte nicht nur wenige Tage nach der Erſt=
ordnung
vom 1. Januar 1914 ab neu in die Krankenver= aufführung, einem allſeitigen Wunſche entſprechend eine
iſt. Die Verfügung richtet ſich gegen keine beſtimmte Raſſe ſicherung einbezogenen Perſonen in der Zeit vom 1. bis Wiederholung folgen laſſen, ſondern hat es auch alljährlich
oder Nationalität; aber die neuerliche Agitation gegen einſchließlich 6. d. M. bei dem Großh. Polizeiamt hier wiederholt, ſtets vor einem tauſendköpfigen Publikum,
die Zulaſſung von Indern hat den Anſtoß dazu gegeben. zu melden. Es kamen in dieſer Zeit zur Anmeldung: Empfohlen durch das Korreſpondenzblatt des evangeliſchen
370 Arbeitgeber und 462 Arbeitnehmer, zu: Kirchengeſangvereins für Deutſchland und andere Bläter
ſamen 832. Unter den Arbeitnehmern waren 4 männliche für Kirchenmuſit wird die wirkungsvolle Weihnachtskantate
Stadt und Land.
und 438 weibliche.
alljährlich in zahlreichen deutſchen Städten aufgeführt. Auch
* Für die Wahlen der Arbeitgeber=Ausſchußmitglieder hier in Darmſtadt erzielte die Erſtaufführung im vorigen
Darmſtadt, 10. Dezember.
zur allgemeinen Ortskrankenkaſſe Darmſtadt, die demnächſt Jahre in der Stadtkapelle, auf deren Aktar ein Chriſtbaum
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der Groß=ſtattfinden, hat der Ortsgewerbeverein die Vor= brannte einen tiefgehenden Eindruck. Als Soliſten wirken
herzog empfingen am Montag vormittag 10 Uhr im bereitungen übernommen. In einer für Dienstag, den 16. diesmal mit Fräulein Tille Geiger (Sopran), Fräulein
Neuen Palais den Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing und Dezember feſtgeſetzten Verſammlung der hieran beteiligten Emily Beck (Violine) und Herr Konzertſänger Albert
den Geheimen Baurat Profeſſor Pützer. (Darmſt. Zig.) Organiſationen ſoll eine Wahlvorſchlagsliſte aufgeſtellt Seyberth=Wiesbaden, deſſen klangvoller, äußerſt ſym=
* Konfulatsweſen. Der zum franzöſiſchen General=werden. Zu wählen ſind 30 Arbeitgeberausſchußmitglieder pathiſcher Baßbaritonvortrag bei wiederholtem Aufteten
konſul in Frankfurt a. M. ernannte Adoſphe Erneſt und 60 Erſatzmänner. Die Arbeitgeber haben für jeden des Künſtlers in hieſigen Konzerten ſtets eine außerge=
Ronſſin, dem das Reichsexequatur erteilt wurde, iſt Verſicherten, für den ſie Beitrag zahlen, oder nach dem wöhnlich warme Aufnahme gefunden hat. Die begleiten=
zur
Ausübung konſulariſcher Verrichtungen im Groß= 1. Januar 1914 zahlen würden, eine Stimme. Da die den Inſtrumente (Klavier, Fräulein Wilhelmine
n ee
k
ſchwindigkeit manchmal bedenklich an die gute alte Poſt= kommen ließ ſpäter, wenn die Sache vergeſſen iſt, über
Briefe aus dem
kutſche unſeligen Angedenkens erinnerte, bis hierher ge= dieſe unerquicklichen Blätter ſeines Lebenstagebuches immer
braucht.
nur von ſeiner Krankheit ſpricht, ſo nennt man hier den
umgekrempelten Orient.
Dafür kam aber auch die Belohnung. Schon die Ein= Zuſammenbruch das Unglück. Und dabei iſt das Un=
W. K. Sofia, den 2. Dezember. fahrt durch die immer ſchöner und gleichmäßiger werden= glück gar nicht ſo groß. Mangelhaft erzogene Menſchen
den elektriſch beleuchteten Straßen Sofias löſte das woh= und ſolche Völker die unſere weſtliche Hochkultur bisher
III.
lige Gefühl aus daß man europäiſcher Kultur nun ſchon nur als dünne Schicht auf ſich getragen, dürfen nicht zu=
Nun bin ich glücklich im Reiche Ferdinands, der bei= merklich näher käme. Als ich dann erſt das behaglich viel Glück haben. Sie werden ſonſt leicht übermütig. Das
nahe Simeon II geworden wäre, eingetroffen. Der Zug durchheizte Zimmer im Hotel Briſtol betrat und nach Ver=haben die Bulgaren ja auch nach Schluß des erſten Krie=
fuhr
mit verblüfſender Pünklichkeit von Stambul ab. Dieſchönerung des äußeren Menſchen im großen Saale des ges bewieſen. So ein Dämpfer dagegen wirt erziehlicht
gütige Nacht verhüllte bald das blutgetränkte Gefilde von Kaſinos, begrüßt von den heiteren Klängen vorzüglich vor= Die Kräfte werden aufgeſpeichert, um in der gegebenen
Tſchatſchaldſcha und Adrianopel, die nunmehr wieder tür= getragener Wiener Weiſen, beim Pilſener ſaß, da entrang Stunde ſich zu entfalten zum Nutzen und zum Glück des
kiſch gewordene heilige Stadt bekamen wir gar nicht zu ſich meiner Bruſt ein ehrliches Got ſei dank!.
ganzen Volkes. Schwer ſind ja die Verluſte in beiden
ſehen. Einmal regnete es in Strömen und dann hatte
Am anderen Morgen führte mich mein Weg durch die Feldzügen an Menſchen und Werken geweſen. Man rech=
uns
der gemütlich dahinrollende Schlafwagen bereits in Haupt= und Nebenſtraßen der bulgariſchen Reſidenz. Ein net bis jetzt 40000 Tote und 60000 Invaliden. Daß aber
ſüßen Schlummer gewiegt. Wir wären wohl auch ſchla= ſchöner friſcher Spätherbſttag. Die herrliche Luſt und der 60 Prozent der ſogenannten Intelligenz verloren ſein ſollen,
fend über die bulgariſche Grenze gekommen, wenn uns milde Sonnenſchein bildeten einen merkwürdigen Gegen= iſt Schwindel. Die ſind meiſt heil zurückgekehrt. Auch
nicht die Zollbeamten aufgerüttelt und auf Herz und Nieren ſatz zu dem weichen ja weichlichen Klima am Bosporus. über die Greueltaten iſt viel geflunkert worden. Natür=
geprüft
hätten.
Man ſieht es den Menſchen aber auch an. Ueberall von lich leugnen ſie alle und ſchieben die Hauptſchuld auf die
Die Gegend wurde nun immer reizvoller. Links und Geſundheit ſtrotzende Leute, ſelten Brillenträger, beſonders anderen. So, wie ich die kriegführenden Völker kenne,
rechts von den fleißigen Händen der zurückgebliebenen die Offiziere ſchöne Geſtalten von tadelloſer Haltung und wird wohl keiner dem anderen etwas vorzuwerfen haben,
Bulgarenweiber beſtellte Felder und dann, immer nöher peinlicher Sauberkeit der ſchmucken Uniformen. Wenn Im Kriege kann ſich eben nur die ſcharf diſziplinierten
rückend die prächtig beſchneiten Ausläufer des Balkans. man erſt kurz vorher die griechiſchen geſehen hat die den Truppe eines hochſtehenden Kulturvolkes ganz frei von
Unten brauſte die Maritza und über dem ganzen herrlichen Mangel an äußerer Schneidigkeit durch aufgeklebtes Pa= dieſem Makel halten. Daß dieſe Grundbedingung bei
Landſchaftsbilde blaute der Himmel in faſt ſommerlicher riſertum zu verdecken ſuchen, dann weilt das Auge mit allen vier chriſtlichen Balkanvölkern fehlte iſt wohl kaum=
Schönheit. Auch die Brücken hielten ſch tapfer; keine um ſo größerem Behagen auf den bulgariſchen Mars= zu beſtreiten. Uebrigens ſind viele dieſer Nachrichten ges
ſtürzte ein. Bei dieſem vielen Licht war aber auch etwas jüngern.
rade über die Bulgaren, von Paris aus zu uns gekom=
Schatten. Der Speiſewagen fehlte. Dafür bekamen wir
Die Stimmung iſt natürlich im allgemeinen nicht gerade men, und zwar hauptſächlich von dem Zeitpunkte an, wo
dann in Plövdiv (Philippopel) etwas Brot und Dauer=freudvoll. Der an und für ſich verſchloſſene Bulgare wird ſich Bulgarien ſich ſträubte, noch länger nach der ruſſiſchen
wurſt, die unheimlich reich mit lulgariſcher Ananas (Knob= nach der grauſamen Enttäuſchung, die ſein Volk am Schluſſe Pfeife zu tanzen. Bulgarien wurde nach franzöſiſcher Ane=
lauch
) geſegnet war. Daß wir dabei gleich einen Teil der der Balkantragödie erleben mußte dem Ausländer gegen= ſicht ein Feind Rußland, alſo auch mehr oder weniger von
Kriegskoſten mittragen mußten, verſteht ſich von ſelbſt. über allerdings niemals offen ausſprechen. Aber das hört Frankreich. An der Seine tut man aber alles, um den
Für dasſelbe Geld kann man bei Sitte zu Mittag und zu man aus allem heraus: Es iſt noch nicht aller Tage1 Hauptſchuldner bei guter Laune zu erhalten. Der Gaſt,
Abend eſſen. Endlich ſchlug die Stunde der Befreiung. Abend. So etwa, wie ein Mann, der ſich noch in vor= der bei ſeinem Wirt am tieften in der Kreide ſteckt wird
Dreiundzwanzig Stunden hatte der Zug, deſſen Fahrge= gerücktem Alter eine moraliſche Entgleiſung zuſchulden oft am beſten bedient.
(Schluß folat.)

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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 3.
Weinmann und Orgek, Her Realehrer Karl ſReriſion der Lehnbuchführung, da ſch Unſimmigkeiten ſund der vom Auſichtsrat beſchlöſenen Abſchreibungen
Weide) unterſtehen erprobten, guten Händen.
ergaben. Da ſtellten ſich nun die ganz raffinierten Fäl= ein Gewinn von 3 087270 Mark erzielt. Außer den 25
* Der Vorſtand des Volksbildungsvereins macht ſeine ſchungen des Angeklagten heraus Er hatte die Löhne der Prozent Dividende konnten 225000 Mark für den Dispo=
Mitglieder und Freunde auf den heute abendin der Zen=einzelnen Arbeiter in eine Lohnliſte einzutragen und die ſitionsfonds und Gratifikationen, 500 000 Mark als Son=
tralſtelle
für die Gewerbe ſtattfindenden Vortrag Dieeinzelnen Summen zu addieren. Die Geſamtſumme zahltederrücklage und 262271 Mark auf neue Rechnung vorge=
neue
Wohnungskultur in Deutſchland aufmerkſam. Der ihm dann der Betriebsführer aus. Rückert hatte nun den tragen werden. Für 1914 rechnet man angeſichts des ein=
Eintritt iſt frei
Geſamtſummen die Beträge hinzuaddiert, die er ſich vor= getretenen Umſchwungs in den allgemeinen wirtſchaftlichen
2
Ortsgewerbeverein. Ueber Das Weſen der genommen hatte zu unterſchlagen. Der Zentrale ging Verhältniſſen mit einer beſcheideneren Abſchlußßziffer.
Taſchenuhr von ihren erſten Anfängen bis zur heutigen dann eine Abſchriſt der Liſten zu, und, um hier bei einer
k. Erzhauſen, 9. Dez. (Vortrag.) Herr Profeſſor
Zeit wird, wie bereits mitgeteilt am nächſten Freitag, Nachprüfung die Entdeckung zu verhindern, hat dann Dr. Frenzel= Darmſtadt hielt im hieſigen Volksbil=
den
12. ds. Mts., im Ortsgewerbeverein Herr Hofuhr= Rückert die unterſchlagenen Summen auf die einzelnen dungsverein einen Vortrag über: Was will der Ver=
macher
Karp einen Vortrag halten. Die Entwicklung Arbeiter ausgeſchlagen, ſo daß die Endſumme ſtimmte. ein für ländliche Wohlfahrt= Heimat= und Kunſtpflege?.
der Taſchenuhr von deren Erfindung an bis zu den mo= Vom Juli 1909 bis Ende September 1909 unterſchlug R. In einfacher, klar verſtändlicher Weiſe machte der Vor=
dernſten
Erzeugniſſen wird vor Augen geführt und weiter= auf dieſe Art 310 Mark; bis 31. September 1911, ſeiner tragende die Zwecke des Vereins klar. Die Worte machten
hin die Technik des Werkes, wie auch die Formen und Entlaſſung, 6300 Mark 8 Pfg., und in der Zeit, als er auf die Zuhörer einen ſolchen Eindruck, daß ſie beſchloſſen,
Ausgeſtaltung der Gehäuſe in den verſchiedenen Zeit=ehrenamtlich tätig war, nochmals 6278,80 Mark. Das den Volksbildungsverein als ſolchen aufzulöſen und einen
epochen veranſchaulicht werden. Der Vortrag iſt mit Licht=Gericht verurteilte den Angeklagten wegen Betruges zu Verein für ländliche Wohlfahrt=, Heimat= und Kunſtpflege
bildern und Demonſtrationen an Modellen verbunden, einem Jahr Gefängnis, abzüglich einem Monat als Ortsgruve Erzhauſen zu gründen. Der Vorſitzende
bietet ſomit einen Einblick in das innere Weſen der der Unterſuchungshaft.
des hieſigen Vollsbildungsvereins, Herr Dr. Spiro, dankte
Taſchenuhren und dürfte geeignet ſein, Verſtändnis und
Der Geſchäftsreiſende Franz Johann Roth von dem Herrn Profeſſor Dr. Frenzel für ſeine intereſſanten
Intereſſe für die Anforderungen zu erwecken, die man an Landan, gegen den bereits zweimal verhandelt wurde, Ausführungen=
eine
gute Taſchenuhr ſtellen kann und muß, vor allem wurde wegen Doppelehe zu einem Jahr vier Mo=
R. Jugenheim a. d. B., 8. Dez. ( Volsbildungs=
aber
auch zeigen, welch kleiner und ſubtiler Mechantsmusnaten Gefängnis verurteilt, abzüglich ſechs Monaten verein.) Zu Beginn des Konzertes, über das ſchon be=
in
einem Uhrgehäuſe ſich befindet, dem Menſchenhände der Unterſuchungshaft. Durch inzwiſchen angeſtellte Er=richtet worden iſt, wurde von dem Vorſitzenden bekannt ge=
Leben und Bewegung verliehen haben. Der Vortrag fin= mittelungen wurde feſtgeſtellt, daß noch im Septembermacht, daß in dieſer Woche die erſten Leſemappen
det im Fürſtenſaal ſtatt und ſind dazu auch Gäſte will= dieſes Jahres von der erſten Ehefrau des Roth Briefe in Umlauf kommen. Um möglichſt bald alle Unterzeichner
kommen.
geſchrieben worden ſind. Strafmildernd zog das Gericht der Liſte anzuſchließen, wird in der erſten Zeit jede Woche
Vortrag. Am Mittwoch, abends 9 Uhr, wird im in Betracht, daß die erſte Ehe äußerſt unglücklich war und gewechſelt. Der Verein hat eine vorbildliche Arbeit ge=
Café Stamm der jüdiſche Dichter Salomon Dembitzer die Ehefrau jahrelang nichts von ſich hören ließ. Auf leiſtet, indem er Zeitſchriften, die ſonſt niemand mehr er=
aus
ſeinen Werken in jüdiſcher und deutſcher Sprache rezi= Antrag der Verteidigung wurde der Haftbefehl gegen den freut hätten, bei den Ortsbewohnern ſammelte und der
Angeklagten aufgehoben.
tieren.
Allgemeinheit zugänglich machte. Man wird lange ſuchen
* Jungdeutſchland. In Darmſtadt fand eine Sitzung
Wegen geringfügiger Urſache kam es am 12. Mai in können, ehe man einen Volksbildungsverein findet, der
des Landesausſchuſſes des Heſſiſchen Landesverbandes der Wirtſchaft Zur Kanone in Viernheim zum Streit. für einen Jahresbeitrag von nur 60 Pfg. Konzerte und
Jungdeutſchland ſtatt. Der Vorſitzende, General Frhr. Weil ſie ſich über die Teilung des Gewinnes beim Karten=Vorträge bietet, eine reichhaltige Bibliothek unterhält und
v. Heyl, berichtete über die Arbeit in den letzten Mo= ſviel nicht einig werden konnten, gingen der 27jährige nun auch noch jedem, der es wünſcht, regelmäßig eine Aus=
ngten
, Generalleutnant Bernhard über die letzte Sitz= Peter Baureis I. und der 23jährige Michgel Wun= wahl guter Zeitſchriften koſtenlos ins Haus ſchickt. Ferner
ung der Bundesleitung und der Vertrauensmänner desder II. mit Bierunterſätzen aufeinander los. Im Ver= finden von Januar ab im Scheunenſaal, den Ihre Großh.
Geſamtbundes in Berlin. Als wichtigſtes Ergebnis der lauf des Streits kam der 23jährige Georg Baureis, ein Hoheit die Prinzeſſin von Battenberg dem Verein für
Beratung ſei hervorgehoben, daß der Landesausſchuß auf Bruder des Peter B., hinzu und verſetzte dem Wunder fünf einen Abend im Monat zur Verfügung geſtellt hat Fa=
Antrag des Vorſtandes beſchloß, am 4. März nächſten gefährliche Meſſerſtiche in den Kopf, wovon ein Stich dichtmilienabende ſtatt, bei denen Vorträge, Vorleſungen
Jahres einen zweiten heſſiſchen Jugendtag, neben der Schlagader traf. Das Schöffengericht Lampert=und muſikaliſche Darbietungen miteinander abwechſeln
und zwar in Friedberg, zu veranſtalten, auf welchem heim hatte am 17. Juli den Georg Baureis zu einem Mo= ſollen. Dieſe Veranſtaltungen ſind nur für Mitglieder und
wiederum eine Reihe aktueller Fragen aus dem Gebiete nat Gefängnis verurteilt, die beiden anderen Angeklagten ihre Angehörige beſtimmt. Eintrittsgeld wird nicht er=
freigeſprochen
. Gegen dieſes Urteil verfolgte der Amts= hoben.
der Jugendpflege erörtert werden ſoll.
* Darmſtädter Turnerſchaft. Nächſten Freitag, den anwalt Berufung. In der geſtrigen Verhandlung bean=
h
- Von der Bergſtraße, 10. Dez. (Fleiſchpreiſe.)
12. d. Mts., findet im kleinen Turnſaal der Turngemeinde tragte der Staatsanwalt gegen Georg Baureis ſechs Mo= Der diesjährige ſchlechte Weinherbſt und die niedrigen Ge=
Darmſtadt (Woogsplatz) ein Vortrag des Vorſitzenden nate Gefängnis und ſofortige Inhaftnahme, gegen Peter treidepreiſe machen ſich in dieſem Winter hinſichtlich der
der Darmſtädter Turnerſchaft Profeſſor Dr. Finger Baureis und Wunder je einen Monat Gefängnis. DasHausſchlachtungen bei den Landwirten recht be=
über
Touren im Hochgebirge (mit Lichtbildern) Gericht verurteilte den Georg Baureis zu neun merkbar. Um ſeinen Zahlungsverpflichtungen nachzukom=
ſtalt
der in erſter Linie für die Zöglinge der Turner=Monaten, Peter Baureis zu drei Wochen und men, muß ſo mancher Landwirt ſeine für die Haushaltung
ſchaft beſtimmt, jedoch auch älteren Mitgliedern und Tur=Wunder zu einem Monat Gefängnis. Gegen beſtimmten fetten Schweine verkaufen, um zu Barmitteln
nerinnen zugänglich iſt. Weitere Vorträge, die ebenfalls Georg Baureis wurde Haftbefehl erlaſſen; er erkannte das zu gelangen und kann infolgedeſſen an ein Selbſtſchlachten
ſeiner Borſtentiere nicht denken. Da die Metzger für das
den Zweck verfolgen, der Jugend der Turnerſchaft Anreg= Urteil an.
Pfund Schlachtgewicht 7072 Pfg. zahlen, ſo iſt der Erlös
ung und Belehrung zu Teil werden zu laſſen, ſind in Aus=
* Eberſtadt, 9. Dez. (Vortrag.) Der hieſige Volks= ein ziemlich guter und freut ſich der Bauer, wenn ihm ſein
ſicht genommen.
* Vom Waldmenſchen Munthermann und ſeinem bildungsverein veranſtaltet am Freitag einen Vortrags= Schweineſtall eine Einnahme ermöglicht.
r. Heubach, 9. Dez. (Viehzählung.) Die kürzlich
Käthchen iſt in der Bilderauslage unſerer Expedition eine abend. Dr. phil. Pfannkuchen=Darmſtadt wird über
Renaiſſance und Reformation ſprechen.
hier vorgenommene Viehzählung ergab einen Be=
photographiſche
Aufnahme ausgeſtellt.
(Kon zert aben d.)ſtand von 360 Stück Rindvieh, 240 Schafen, 524 Schweinen,
* Weiterſtadt, 9. Dez.
Der Geſangverein Sänger=210 Ziegen und 156 Kaninchen. Von den 360 Stück Rind=
ſchreibt
uns:
Man
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Union= Thea=
kann
auf einen wohlgelungenen Konzert=vieh ſind vorhanden: 23 Kälber unter 6 Wochen alt, 32
luſt‟
ßer (Kunſtlichtſpiele Rheinſtraße 6). Das diesmalige abend zurückblicken. Bis auf den letzten Platz war Kälber von 6 Wochen bis unter 3 Monate, 93 Stück Jung=
Programm bringt neben einem Drama aus dem Künſtler=der Saal im Gaſthaus Zum weißen Schwan gefüllt. Die pieh 3 Monate bis unter 2 Jahre alt, 4 Bullen, Stiere und
reben, das ſich Künſtlerliebe betitelt, ein Meiſterwerk der Anweſenden folgten den muſikaliſchen und geſanglichen Ochſen, 195 Milchkühe und 13 ſonſtige Kühe, Färſen und
Kinokunſt, den herrlich kolorierten Film Der Spuk im Vorführungen mit großem Intereſſe, das ſich mit jeder Kalbinnen. Von den Schweinen ſind vorhanden: 313
Schloß der uns Nik. Winter in ſeiner Glanzeolle zeigt. Nummer ſteigerte. Fräulein Landzettel trug mehrere Lie= Stück unter ½ Jahr alt, 150 Stück ½ bis unter 1 Jahr
Die beiden hervorragenden Werke der Kinematographie der vor. Durch ihr zartes Organ, ſowie durch die ſchöne alt und 29 Stück 1 Jahr und ältere. Unter den Schwei=
verden
die Beſucher ſchon allein weit über eine Stunde Form des Vortrags entzückte ſie die Zuhörer. Reichen Bei= nen befinden ſich 2 Zuchteber und 30 Zuchtſauen,.
unterhalten, doch ſchließen ſich denſelben noch auserleſene
r. Heubach, 9. Dez. (Naturſeltenheit.) In hie=
fall
erntete auch Herr Landzettel durch ſeine mit feiner
Genüſſe an, von denen wir beſonders hervorheben wollen Empfindung und angenehmer Stimme zu Gehör gebrach= ſiger Gemarkung war dieſer Tage ein Kartoffelſtock
Die Humoresken Johann erneuert Schornſteine. Die
ten Lieder. Ihren Höhepunkt erreichten die beiden Künſt= in völliger Blüte zu ſehen. Leider ſollte er ſich ſei=
erſte
Kirſche und Ernüchternde Heimfahrt. Außerdem ſer durch den Vortrag dreier Duette die langandauernden nes Schmuckes nicht lange erfreuen, denn die eingetretene
Hietet das Programm noch eine Fülle von Naturauf=Applaus hervorriefen. Die Klavierbegleitung lag in den Kälte wird ihn bald zerſtört haben.
mahmen und Einlagen und das Journal zeigt uns das Händen von Frau Profeſſor Lettermann, die ſich ihrer
Gießen, 9. Dez. (Verbrannt.) Das Haus=
Neueſte der Welt im Bild, ſo daß wohl jeder nach einem Aufgabe in vollendeter Weiſe entledigte. Die Quartett= mädchen Chriſtine Garben ſtieß bei Erledigung von Weih=
Beſuche befriedigt nach Hauſe gehen wird.
vereinigung, beſtehend aus Frau Prof. Lettermann, Groß= nachtsarbeiten die Lampe um. Das Mädchen erlitt ſo
Gerau (Klavier), den Herren Schenck, Weiterſtadt (Violine), ſchwere Brandwunden, daß es bald darauf ſeinen Ver=
Kunkel, Groß=Gerau, (Viola) und Becker, Stockſtadt. letzungen erlag.
Strafkammer I.
Worms, 9. Dez. (Seinen Verletzungen er=
(Cello) trug eingangs die Ouvertüre zu Rienzi mit viel
g. In äußerſt raffinierter Weiſe hat ſich der 49= Schwung und Exaktheit vor, wodurch das Publikum zulegen) iſt im Krankenhauſe zu Kaiſerslautern der 17
ährige Buchhalter Johann Rückert I. von Heppenheim ſtürmiſchen Beifall hingeriſſen wurde. Alle Vorträge des! Jahre alte Eiſendreherlehrling Stadt, der ſich am 30. No=
des
ihm von ſeiten ſeines Arbeitgebers erwieſenen Ver=Quartetts zeugten von großem muſikaliſchen Verſtändnis, vember in Kaiſerslautern eine Schußwunde in den Kopf
rrauens unwürdig erwieſen. Im Jahre 1909 wurde der guter Schulung und reichem Können. Dem Verein, der beibrachte, als er auf Antrag ſeiner Eltern auf dem Wege
Heppenheimer Steinbruch von den Fichtelgebirgs= Granit= ebenfalls drei Chöre unter der Leitung ſeines verdienſt= zur Fremdenlegion dort feſtgehalten wurde.
und Syentwerken zu Wunſiedel erworben und hatte hier= vollen Dirigenten, Herrn Lehrer Schmidt, mit größter
Hei auch den Angeklagten als Lohnrechner mit übernom= Sicherheit und feinem Verſtändnis vortrug, gebührt das
Reich und Ausland.
men. Am 31. September 1911 wurde er entlaſſen, weil er Lob, wirklich Wertvolles ſeinen Zuhörern geboten zu
wiederholten Aufforderungen, die Lohnliſten rechtzeitig haben.
Aus der Reichshauptſtadt, 8. Dez. Einen Poſt=
einzureichen
, nicht nachkam. Er überedete jedoch den Be=
Gernsheim. 9. Dez. (25 Prozent Dividende)lſtempel für Sammler wird in dieſem Jahre der
triebsführer Schobert dazu, ihn noch weiter als Volontär verteilt die hieſige Zuckerfabrik an ihre Aktionäre für das 11. Dezember beim Poſtamt 14 in der Dresdener Straße
zu beſchäftigen, da er jung verheiratet war und er vor abgelaufene Geſchäftsjahr. Nach dem ſoeben veröffent= bringen. Der Stempel dieſes Poſtamts wird an dieſem
feiner jungen Frau nicht arbeitslos daſtehen wollte. Im lichten Geſchäftsbericht wurde nach Abſchreibung derTage die Zahlen 11. 12. 13. (Poſtamt) 14 tragen. Kommt
Jahre 1913 nun veranlaßte die Berufsgenoſſenſchaft eine ſatzungsgemäßen und vertraglichen Jahresgewinnanteile als Aufgabezeit 910 hinzu, ſo enthält der Stempel
nicht weniger als ſechs aufeinanderfolgende Zahlen: 910.
* Der Maulwurf als Handtaſche. Unbekümmert 11. 12. 13. P. A. 14. Am 12. Dezember iſt deshalb zwi=
darum
, ob der Maulwurf nützlich oder ſchädlich iſt, hat ſchen 9 und 10 Uhr vormittags beim Poſtamt 14 ein
Feuilleton.
die Mode eine neue Verwendungsart für dieſen Inſekten= großer Andrang zu erwarten. Um dieſem nach Möglich=
C.K. Vom neueſten Spielzeug. Die Weihnachtszeit, freſſer erfunden; der Maulwurf dient als Handtaſche. Es keit zu begegnen, hat die Poſtverwaltung zugeſtanden,
die Glanzepoche des Spielzeuges im Jahre, bringt wieder handelt ſich nicht etwa um das Fell allein, ſondern um daß die beim Poſtamt 14 ſelbſt aufgelieferten gewöhn=
teue
Wunder nud Herrlichkeiten für das ſchon ſo verwöhnte etwas mehr; der Maulwurf wird auch anders abgehäutet lichen Briefſendungen auf beſonderen Wunſch des Abſen=
Auge des modernen Kindes. Mögen auch die Pädagogen als es bei Pelztieren ſonſt geſchieht. Man ſchneidet ihn ders mit dem Stempelabdruck 11. 12. 13. 910 V. ver=
darüber
klagen, daß unſere Kinder dadurch phantaſielos an der Unterſeite von vorne bis hinten auf, nimmt den
ſehen werden, auch wenn ſie außer dieſer Stunde aufge=
gemacht
werden, ſo iſt doch die Realiſtik des Spielzeuges eigentlichen Tierkörper dann aus dem Pelz, läßt aber das liefert werden. Ueber das t ragiſche Ende einer
eine Tendenz, die immer mehr betont wird. Wer in die= Schädeldach dein und präpariert den Pelz und die Reſte.80jährigen Greiſin wird aus der Marienburger
ſen Tagen durch die Pariſer Kinderparadieſe wandelt, Die Form des Tieres ſoll erhalten bleiben; dazu wird das Straße berichtet. Dort wohnte in dem Hauſe Nr. 21 ſeit
durch jene großen Spielzeugläden, die das Modernſte und Fell, wie die Nature berichtet, etwas verſteift, dann wird zwei Jahren die 80 Jahre alte Witwe Wilhelmine Boe=
Eleganteſte zur Schau ſtellen der findet hier als Ideal die an der ehemaligen Bauchſeite ein Stück Gemſenleder an= fel in einer Stube, die ſie vom Wirt abgemietet hatte,
rnöglichſte Natürlichkeit in allen Formen und Einzelheiten. geſetzt, ſo daß das Ganze Taſchenform bekommt, durch den ganz für ſich allein. Die Greiſin erhielt monatlich 12 Mk.
Die Puppen ſehen aus wie kleine Kinder; es ſind, wahreoberen Rand wird eine Schnue gezogen und damit iſt die Armengeld und verdiente nebenbei noch einige Mark
Kunſtwerke, die nichts anderes wollen, als den Schein des etwas merkwürdig anmutende Maulwurfs=Handtaſche durch Kinderbewahren. Sie ging ſtets ſehr ſchlecht ge=
kleidet
, ſah ganz unterernährt aus und klagte wenn ſie
Lebens erwecken, ſogar im luſtigen Blick der Augen oder fertig.
mit Hausgenoſſen und anderen Leuten zuſammen kam,
im Ausdruck des Mundes, der zu lachen oder zu ſchreien
* Dreckſchwobe. Folgendes gegenwärtig beſonders ak=
daß
es ihr ſo furchtbar ſchlecht gehe. Nachbarn gaben
ſcheint. Die kleinen Puppendamen haben natürlich große tuelle elſäſſiſche Genrebildchen wird den Leivz. Neueſt. Nach= ihr dann auch an Lebensmitteln, was ſie konnten. Nun
Trouſſeaus, die in Truhen und Koffern lururiöſeſte richten von ihrem Straßburger Mitarbeiter gezeichnet: In iſt die Greiſin an Altersſchwäche und Unterernährung ge=
Wäſche zeigen, Neceſſaires mit zahlreichen Kämmen für das der Mitte des Monats November an einem der großen ſtorben. Nicht wenig überraſcht war man abek, als man
natürliche Haar. Puppenautomobile ſtehen bereit, die Marktlage, wo ſich der Verkehr in den Mittagsſtunden am unter dem Kopfkiſſen der Verſtorbenen einen Leinenbeutel
en miniature eine richtige Maſchine auf das Genaueſte Hohen Steg in Straßburg ſtaut, war dort vor dem fand, der ganz mit Goldſtücken gefüllt war. Beim Nach=
rachahmen
. Das Vorbild für dieſe hocheleganten Autos Eingang des Warenhauſes Louvre ein elſäſſiſches Ehe= zählen ergab ſich, daß die reiche Arme über 2000 Mark ge=
var
das Geſchenk des Präſidenten Poincaré an die kleine paar aus Kleinbürgerkreiſen mit einem biedern Bayer aus ſpart hatte. Das Geld wurde dem Armenvorſteher über=
Prinzeſſin von Aſturien bei ſeiner ſpaniſchen Reiſe. Von irgendwelchen Urſachen aneinander geraten. Dieſer bleibt geben.
den Apparaten, die die moderne Wiſſenſchaft in die Kin= nach ſeiner Stammeseigenart ruhig und gelaſſen, jenes
Dez. Auf Antrag des Magiſtrats hat der Miniſter
derſtube tragen, ſei als das Neueſte eine Anlage für draht=aber ſchimpft wacker drauf los, und benutzt dazu recht ver=
für
Landwirtſchaft, Domänen und Forſten die der
loſe Telegraphie erwähnt, die troßz ihrer winzigen Maßeſchwenderiſch das Schinpfwort Dreckſchwob. Eine Stadt Berlin erteilte Einfuhrgenehmi=
erefflich
funktioniert. Roby iſt eine Bulldogge aus gel=kleine reſolute Unteroffiziersfrau aus dem Sachſenlandegung für ruſſiſches Rind= und Schweine=
bem
Plüſch, deren Augen durch einen Druck des Fingers hat dieſer Szene beigewohnt und kann ſich nicht enthalten,
fleiſch in dem bisherigen Umfange und unter den bis=
zu
einem ebenſo gut beobachteten wie wilden Rollen ge= zu bemerken: Ei ja, da gennen ſe ſehn: Wackes ſagen herigen Bedingungen bis zum 31. März 1914 verlän=
bracht
werden können. Die Teddybären tanzen ſo natur=derf man ſe nich, awer Dreckſchwobe ſagen ſe ſelber: gert Der Miniſter ſetzt voraus, daß die Einfuhr von
getreu, wie man es nur in den Salons ſieht, und die Und ſchon haben ſich um die unvorſichtige Frau die dem Magiſtrat eingeſtellt werde, ſobald es ſich ergebe,
Tiger ſchleichen vermöge eines ſinnreichen Apparates ſo
Wackes in dichten Scharen angeſammelt und höhnten und daß nach dem Preisſtande des einheimiſchen Fleiſches
heimtückiſch und geduckt wie nur möglich Das groteske ſchimpften. Gejohl und Gebrül begleiten die Frau auf der Verkauf des ruſſiſchen Fleiſches zu nennenswert billi=
Element vertreten die amerikaniſchen Stoffpuppen, die er= dem Heimweg, und der Hohnruf: Do geht e Schwoben= geren Preiſen unmöglich ſei.
götzliche Typen, Schutzleute, Reger uſw., aus de neuen madame, e Schwobenmadame! Es gibt ein hübſches
Wiesbaden, 9. Dez. (Fahrläſſige Gefähr=
Work vow Emitter und vom Balken,
dung eines Eiſenbahnzuges.) Der Stations=
Welt bieten und ſehr beliebt ſind.

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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913,
Seite 4.
Mier n eren en ete uititer n funrtenten inten Zin e oanenlhene e
eſien eiemen in ien Seih enr 2 ar
dieſes Jahres auf der Station Erbenheim ein von Nie=Herr Reichskanzler hat nicht die Abſicht, den verbündeten ſitz auf der Grundlage innerer Reſormen. Der engliſche
dernhaufen kommender Perſonenzug den auf der StationRegierungen einen Geſetzentwurf vorzuſchlagen, daß das Premierminiſter Asquith hat dann in ſeiner Rede auf
haltenden Perſonenzug aus Wiesbaden anfuhr, wurde Geſetz über vie vorübergehenden Zollerleichterungen bei dem Bankett der Londoner Gilden am 10. November den
heute von der Wiesbadener Strafkammer wegen fahrläſſi= der Fleiſcheinfuhr vom 13. Februar 1913, das am 31. März Wunſch Englands für die aſiatiſche Türkei nochmals mit
ger Gefährduung eines Eiſenbahntransports zu 200 Mark 1914 abläuft, über dieſen Termin verlängert wird. (Bei= Beſtimmtheit dahin umſchrieben, daß die Sicherung ihres
Beſitzes auf der Baſis innerer Reformen anzuſtreben ſei;
Geldſtrafe verurteilt. 28 Fahrgäſte des Niederhauſener fall rechts.) Darauf wurde die
ohne Einmiſchung Europas, aber unter Mithilfe der an
Zuges ſollen bei dem Zuſammenſtoß verletzt worden ſein.
Etatsberatung
der Entwickelung Kleinaſiens intereſſierten Mächte. Dies
Bis jetzt haben drei Perſonen Schadenerſatzprozeſſe gegen
fortgeſetzt.
Programm deckt ſich mit unſeren Anſchauungen. Auch aus
den Eiſenbahnfiskus angeſtrengt.
Reichskanzler von Bethmann Hollweg hielt den Unterredungen, die ich mit dem ruſſiſchen Miniſter des
Bochum, 8. Dez. (Von Landſtreichern tot=folgende Rede: Die Vorgänge auf dem Balkan Aeußern, Herrn Saſonow, und dem ruſſiſchen Miniſterprä=
geprügelt
.) Auf der Lippeſchen Wieſe bei Dorſten
haben auch während der letzten Monate die deutſche aus= ſidenten, Herr Kokowtzow, während der willkommenen
überfielen heute nachmittag drei Landſtreicher ohne jeden wärtige Politik ſo ſtark beſchäftigt, daß ich die Verpflich=
Beſuche beider Herren in Berlin gehabt habe, konnte ich
Anlaß zwei Arbeiter die ruhig ihres Weges gingen. iung fühle, mich gleich zu Anfang darüber auszuſprechen. entnehmen, daß Rußland den Gedanken an territoriale
Der Arbeiter Woortmann wurde durch Meſſerſtiche
Zwiſchen meinen letzten Auslaſſungen über die Orient= Erwerbungen in Kleinaſien von ſich weiſt und ſein Be=
und Stockſchläge getötet, ſein Arbeitszefährte
frage in dieſem Hauſe und dem, was ich heute ſagen ſtreben übereinſtimmend mit uns auf eine im Intereſſe der
Breil erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Ver=
möchte
, liegt der zweite Balkankrieg, der Vertrag von Türkei ſelbſt liegende und von ihr grundſätzlich als not=
brecher
flüchteten, konnten aber ſchließlich dingfeſt gemacht Bukareſt und der Friedensſchluß der Türkei mit ihren wendig erkannie Beſſerung der Verhältniſſe in Armenien
werden.
Dresden, 9. Dez. (Neubauten.) Der Rat der Gegnern im erſten Feldzug. Damit ſind die Ereigniſſe richtet. Endlich habe ich geglaubt, aus dem Gange der=
Stadt hat beſchloſſen, 50 000 Mark für den Bau der Ge= aus dem Zuſtand der akuten Konflikte herausgetreten, Dinge entnehmen zu können, daß die franzöſiſche Politik
mäldegalerie und 450 000 Mark für einen etwas weungleich die Folgen der weltgeſchichtlichen Umwälz= mit Beziehung auf ihr Verhältnis zur Türkei von einem
ſpäter erfolgenden Abſchluß der Zwingeranlagen ung, deren Zengen wir waren, ſelbſtverſtändlich noch nicht konſervativen Grundzug erfüllt iſt. Bei dieſer allſeitig
abgeſchloſſen ſind. Die Feſtlegung der albaniſchen Grenze vorherrſchenden Zurückhaltung dürfen wir alſo annehmen
nach der Oſtra=Allee zu bewilligen.
Hamburg, 8. Dez. (Ueberfälliger Dampfer.) im Norden und im Süden, die zeitweiſe Schwierigkeiten daß politiſche Streitigkeiten wegen der Zukunft der Türk
Der Frachtdampfer Prinz Wilhelm der hieſigen bereitete, ſcheint ihrem Abſchluß entgegenzugehen. Eine unter den europäiſchen Großmächten für abſehbare Zeit
Reederei H. Feindt, am 2. Dezember von Hull nach Ham= Frage, die unſere Spezialintereſſen beſonders nahe be= nicht bevorſtehen. Es bleibt der, beſonders in Klein
burg abgegangen, iſt bisher nicht eingetroffen, ſo daß rührt, bildet die infolge der Zerſtückelung eines Teiles deraſien levhafte, wirtſchaftliche Wettbewerb der einzelnen
man befürchtet, er möchte mitſamt der Beſatzung von europäiſchen Türkei notwendig gewordene Neuregelung Länder. Da beanſpruchen die großen wirtſchaftlichen
17 Mann bei dem letzten Sturm in der Nordſee unter= der türkiſchen Staatsſchuldenverhältniſſe. Die zu dieſem tereſſen, die wir in Kleinaſien, inſonderheit im Hinbl
Zweck im vorigen Sommer in Paris zuſammengetretene auf das Unternehmen der Bagdadbahn, zu vertreten haben
gegangen ſein.
Kiel, 9. Dez. (Kolliſion eines deutſchen Konferenz hat ſich beim Ausbruch des zweiten Balkankrie= unſere ganze Aufmerkſamkeit. Schon im letzten Seſſions=
Linienſchiffes.) In der vergangenen Nacht kolli= ges vertagen müſſen. Wir ſind bemüht, in der Zeit bis abſchnitt haben wir Ihnen, meine Herren, im Anſchluſſ
dierte auf der Höhe von Holtenau das Linienſchiff zum Wiederzuſammentritt dieſer Konferenz durch Beneh= an Erklärungen der engliſchen Regierung davon Mittei
Lothringen mit dem Dampfer Hilda aus Glasgow. men mit den anderen Großmächten, in letzter Zeit inſon=lung gemacht, daß wir mit der engliſchen Regig
Der engliſche Dampfer, der mit Holz von der Oſtſee kam derheit mit Frankreich, die Grundlagen für die demnäch=rungin Verhandlungen eingetreten ſind, de
und den Kanal paſſieren wollte, wurde leck und ging hier ſtige Löſung der Frage vorzubereiten. Ueber das Schickſal den Zweck haben, Reibungen auf wirtſchaftlichem Gebiet
der Inſeln iſt noch nicht endgültig entſchieden worden. porzubeugen und die Durchführung des Unternehmet
in Reparatur. Das Linienſchiff blieb unbeſchädigt.
Mutmaßungen darüber, wie die Entſcheidung ausfallen
Bromberg, 8. Dez. (Raubmord.) Drei umher=
finanziell
und politiſch ein für allemal ſicher zu ſtellen,
ziehende Schirmflicker ermordeten und beraubten in Groß= wird, kann ich nicht anſtellen, weil die Cagnition der Be= Wir haben ferner in der letzten Zeit auch mit der frau
ſamtheit der Großmächte zuſteht. Ich glaube aber, der
kolonia eine im gleichen Gaſthauſe nächtigende Frau. Die Erwartung Ausdrück geben zu können, daß ſich ein befrieszöſiſchen Regierung auf deren Wunſch Beſpr
Täter ſind verhaftet.
chungen gepflogen, welche bezwecken, den gegenſeitiger
digender Ausweg finden wird. In allen bisherigen Pha=
Baesby (Schweden), 8. Dez. (Raubmord.) Hier ſen des Bakkankrieges haben die Großmächte, auch wenn Wettbewerb in Gegenden, wo die beiderſeitigen wiriſcha
wurden zwei umherziehende Muſikanten verhaftet, die ihre Intereſſen nicht überall die gleichen waren, ſchließlich lichen Betätigungen zuſammentreffen, vorzubeugen. Wäh
rend die Verhandlungen mit England ſchon
eingeſtanden haben ſollen, den Apotheker Halbergſom er= doch immer ſo feſt zuſammengehalten, um das allen ge= weit vorgeſchritten ſind, befinden ſich die mit Frankreig
mordet zu haben, um ihn zu berauben.
meinſame Endziel nicht zu gefährden, daß ſie auch dieſe
Neu=York, 9. Dez. (Der Schneeſturmin Nord= noch ausſtehenden Schwierigkeiten zu überwinden wiſſen noch in den erſten Anfangsſtadien.
Wie ſchon geſagt, hat es die in ſo erfreulicher Weiſ
amerika.) Der Schneeſturm, der über Denver nie= werden. Denn dieſes Einpernehmen der Großmächte, die
dergegangen iſt, hat große Ausdehnung angenommen Der Erkenninis, daß die ruhige Geſamtlage zwiſchen denfortſchreitende Beſſerung unſerer Beziehung
ganze Staat Colorado iſt unter einer Schneedecke be= Großmächten durch die Neuordnung der Balkanverhält=gen zu England uns ermöglicht, in freimütigem Mei
graben, die ſtellenweiſe über zwei Meter hoch iſt. Der niſſe nicht erſchüttert werden dürfe, iſt während der monate= nungsaustauſche an eine Löſung des Balkanproblems her=
anzutreten
. In Verfolg des Grundgedankens, durch Ver=
ganze
Verkehr ſtockt. keine Züge fahren mehr. Man be=langen mühevollen Arbeit, die geleiſtet worden iſt, ſeit=
fürchtet
daß zahlreiche Perſonen ums Leben gekommen dem der erſte Kanonenſchuß auf dem Balkan abgefeuert ſtändigung über einzelne Fragen in weltwirtſchaftlichem
ſind. In Denver wird mit größter Mühe eine ſchmale wurde, nicht gemindert, ſondern verſtärkt worden. Das und kolonialpolitiſchem Wettbewerb zwiſchen uns und
Rinne für den Verkehr offen gehalten. Alle Schulen ſind Verdienſt daran gebührt allen Großmächten gemeinſam, England die Beziehungen beider Länder dauernd wieder
geſchloſſen. Dieſer Schneeſturm iſt der ſchlimmſte ſeit und eine ſpätere Zeit wird vielleicht der anfänglich vielfach in die ruhigen Bahnen zurückzulenken, die ſie zeitweiſe zu
dem Jahre 1885; er wütet bereits ſeit 36 Stunden.
ſcharf kritiſierten Londoner Botſchafterkonferenz noch ein=verlaſſen gedroht hatten, haben wir weiterhin Verhand=
mal
Dank wiſſen, daß ſie bisher die ſolidariſchen Inter=lungen mit der engliſchen Regierung eingeleitet, um der
eſſen Eurorgs zu einigen und zuſammenzufaſſen verſtan= Möglichkeit von Gegenſätzen wirtſchaftlicher Natur in
Deutſcher Reichstag.
den hat. Wir werden uns auch fernerhin an der gemein= afrikaniſchen Gebietsteilen vorzubeugen, ohne Beeinflufs=
ſamen
Arbeit der Großmächte in demſelben Geiſt: betei= ſung der Rechte Dritter Ich will das ſcharf unterſtreichen.
* Berlin, 9. Dez. Präſident Dr. Kaempf er=
öffnet
die Sitzung um 2 Uhr 5 Min. Auf der Tages= ligen, mit dem wir es bisher getan haben. Wir haben Arbeiten wir auf einen billigen Ausgleich der Intereſſen
dabei die ſveziellen Intereſſen unſerer Bundesgenoſſen, beider Teile hin. Von einer einſeitigen Verzichtleiſtung
ordnung ſtehen zunächſt
Oeſterreich=Ungarns und Italiens, energiſch und wirkſam Deutſchlands iſt dabei keine Rede (Bravo!); ebenſowenig,
unterſtützt und gleichzeitig durch vertrauensvolles Zuſam= wie die Preſſe behauptet hat, von Kompenſationen die in
kurze Anfragen.
Abg. Baſſermann (natl.) fragt nach den menarbeiten mit England und geſtützt auf unſere freund= Vorderaſien für Erlangung von Vorteilen in Zentral=
Maßnahmen zur Sicherung der arabiſchen und ſyriſchen ſchaftlichen Beziehungen zu Rußland, im Konzert der afrika, oder umgekehrt, gemacht werden könnten. (Bravo!)
Petroleumerzeugung für die deutſche Marine. europäiſchen Müchte unſere Dienſte geleiſtet; eine Auf= Ich muß mich für heute auf dieſe Andeutungen beſchränken,
England habe große Petroleumkonzeſſionen von der Tür=gabe, die uns durch unſer erfreulicherweiſe durchaus kor= da die Verhandlungen noch im Gange ſind; hinzufügen
möchte ich nur, daß wir Grund zu der Annahme haben,
kei erhalten. Staatsſekretär v. Jagow: Die in der rektes Verhältnis zu Frankreich erleichtert wurde.
Als der Bukareſter Friede geſchloſſen wurde, das Ergebnis der Verhandlungen werde,
Anfrage erwähnten Preſſemeldungen über engliſche mono=
polartige
Beſtrebungen ſind auch mir bekannt; die Mel=aingen die Meinungen darüber auseinander, ob dieſer wenn ſie von beiden Regierungen erfolgreich abgeſchloſſet
dungen ſind aber nach meinen Informationen in dieſer Vertrag durch Europa redigiert werden ſollte. Wir haben ſein werden, in Deutſchland und England als eine an=
Form unzutreffenb. Dagegen kann ich mitteilen, daß dieſe Frage verneint. Wir glaubten, mit dieſem Vertrag nehmbare Löſung möglicher Gegenſätze be=
trachtet
werden. Ich hoffe, daß alsdann das Vertrauen,
ſchon ſeit längerer Zeit zwiſchen einer deutſchen und eng= von Bukareſt eine Baſis anerkennen zu müſſen, von der
liſchen Intereſſentengruppe Verhandlungen mit der Türkei aus die langwierigen Aufräumungsarbeiten auf dem Bal=das unſere gegenwärtigen Beziehungen zur engliſchen
beſtehen zur Erwerbung deutſcher Petroleumkonzeſſionen. kan begonnen werden konnten Dieſe Erwartung hat uns Regierung kennzeichnet, auch auf diejenigen Kreiſe in bei=
Einzelheiten kann ich darüber noch nicht mitteilen, doch bisher nicht getäuſcht. Wie ſeit Unterzeichnung des Ver= den Ländern übergehen wird, die der Wiederannäherung
wird die Kaiſerliche Regierung der Frage weiter ihre trages von Bukareſt, den wir nicht zum wenigſten der maß=der beiden ſtammverwandten Länder einſtweilen noch mit
Aufmerkſamkeit widmen und alles tun, um die deutſchen vollen Haltung Rumäniens, der Weisheit ſeines Herr= einer gewiſſen Skepfis gegenüberſtehen, Laſſen wir, mein
ſchers und der llugen Politik ſeiner Staatsmänner zu ver= Herren, das Vergangene ruhen und arbeiten wir zuverſicht
Intereſſen zu ſichern.
Abg. Baſſermann (natl.) fragt: Kann der danken haben, die Dinge auf dem Balkan ihrer Feſtigkeit lich weiter auf der Grundlage die die Gegenwart uns
Herr Reichskanzler Auskunft geben, ob bei dem Abkom=lanaſam entgegenreifen, haben wir ohne überſchwengliche bietet. (Bravo!) Ich habe mir erlaubt, die Erörterung
der auswärtigen Politik unter Hervorhebung derjenigen
men zwiſchen Rußland und China vom 5. No= Hoffnung für die Zukunft, aber auch ohne Anlaß zur
vember 1913, durch welches einerſeits die Souveränität Schwarzſeherei, verfolgen können. Und wohin wir Momente einzuleiten, die mir für den Augenblick als die
Chinas über die äußere Mongolei, andererſeits die Au= geraten wären, wenn wir ich meine die euroväiſchen wichtigſten erſcheinen. Wenn wohl mancher von Ihnen
tonomie der letzteren anerkannt wurde, die dem Deutſchen Graßmächte, degen dieſen Vertrag ſogleich das Kaſſations= den Wunſch hat, ich hätte über einzelne Punkte ausführ=
Reich kraft Vertruges mit China von 1861 zuſtehende verfahren eröffnet hätten, mit Meinungsverſchiedenheiten licher ſprechen mögen, ſo verſtehe ich dieſen Wunſch; ich
über Zweck und Umfang eines ſolchen Verfahrens und in würde ihn gern erfüllt haben, ich kann aber über Anges
Meiſtbegünſtigung gewahrt iſt?
Staatsſekretär v. Jagow beſtätigt, daß die Meiſt=einem für europäiſche Konferenzentſcheidungen nicht vor= legenheiten mit internationalen Zuſammenhängen und
begünſtigung gewahrt ſei. Abg. Gunßer (Fortſchr. bereiteten Zuſtand des Balkanproblems, das will ich nicht über Fragen der auswärtigen Politik die noch nicht
Vpt.) fragt: Iſt es richtig, daß von der Reichsregierung weiter ausführen. Der Umſtand, daß Oeſterreich=Ungarn lig abgeſchloſſen ſind, nicht ſo mitteilſam ſein, wie ich
eine Aenderung des Paragraphen 33 der Reichsge= vielleicht Anfangs Erwägungen darüber anſtellte, ob die möchte. Vor allem aber, meine Herren, unſere Politik
werbeordnung in Ausſicht genommen iſt? Wenn Reviſion des Vertrages zweckmäßig ſei. hat eine Zeitlang liegt offen und klar zutage; ſie war uns durch unſere eige=
Ja, iſt der Herr Reichskanzler bereit, bei einer Neurege= in Teilen der Oeffentlichkeit die Anſicht entſtehen laſſen, nen Intereſſen und durch die Intereſſen unſerer Bundes=
lung
bezw. Aenderung dieſer in das Gaſtwirtsgewerbe daß dieſe Meinungsverſchiedenheiten unſere Bundesver= genoſſen ſo klar vorgezeichnet, daß ich glaube, wir konnten
tief einſchneidenden Materie vor Einbringung der Vor=hältniſſe ungünſtia beeinfluſſen. Ich kann dieſe Annahmekeinen anderen Weg gehen, und dieſe Politik ſteht endlich
lage Vertreter dieſes Gewerbes gutachtlich zu hören, eben= mit Entſchiedenheit zurückweiſen (Beifall), und dabei auf im Einklang mit den großen Geſichtsvunkten, von denen
ſo, wie dies bei der Handwerkergeſetzgebung, als ſelbſt= die Erklärungen Bezug nehmen, die der öſterreichiſch=unga= nach meiner Ueberzeugung die ganze Politik geleitet wer=
verſtändlich
ſtets geſchehen iſt? Direktor im Reichsamt riſche Miniſter des Aeußern Graf Berchtold in den Dele=den muß. Unſere Lage im Herzen des kontinentalen
Eurovas wird uns immer darauf hinweiſen, für die un=
des
Innern Caſpar: Ein Entwurf zur Aenderung des gationen abgegeben hat.
Unſer Bundesverhältnis iſt in den großen verſehrte Aufrechterhaltung der Machtſtellung Deutſchlands
Paragraphen 33 der Reichsgewerbeordnung wird in dem
Reichsamt des Innern ausgearbeitet und liegt zur kom= Lebensintereſſen beider Reiche viel zu unerſchütterlich be= alle phyſiſchen und moraliſchen Krafte der Nation einzu=
miſſariſchen
Beratung vor. Bei der jetzigen Lage der gründet, als daß es durch etwaige Meinungsverſchieden= ſetzen. (Zuſtimmung rechts.) Aber zugleich verlangen
Dinge iſt eine Mitteilung noch nicht möglich und würde heiten in einem Inſidenzvunkte des Balkanproblems, an dieſe Kräfte gebieteriſch nach Fortſchreiten und Entfaltung
auch nicht den bisherigen Gepflogenheiten entſprechen. dem Oeſterreich=Ungarn viel näher intereſſiert iſt als wir, im wirtſchaftlichen Getriebe der Welt. Nur unberechtiater
Eine Hinzuziehung von Vertretern des Gaſthausgewerbes irgendwie getrübt werden könnte Das feſte Znſammen= Mißmut lann verkennen, daß Deutſchland an dieſer großen
iſt hierbei aus dem Grunde nicht nötia, weil der Kanzler halten der im Dreibund vereinigten Mächte hat ſich Aufgabe im Laufe der letzten zehn Jahre mit Erfolg ges
durch zahlreiche Eingaben der Betreffenden über deren im ganzen bisherigen Verlauf der Balkankriſe ſo ſtark be= arbeitet hat. Die Aufgabe bleibt groß, und ſie bietet ein
währt, wie wohl nie zuvor, ohne dabei die gemeinſame beſtimmtes und feſtes Ziel. auch wenn dieſes Ziel nur mit
Wünſche genügend unterrichtet iſt.
Abg. Dr. Blankenborn (natl.) fragt: Gedenkt der Arbeit der Großmächte in Frage zu ſtellen. Zu Frage wie Feſtigkeit, Geduld und Ausdauer erreicht werden kann,
Herr Reichskanzler die nach der Erklärung vom 10. Juni ſich Europa gegenüber der Zukunft der Türkei ver= (Bravo! rechts. Zurufe bei den Soz.)
Abg. Scheidemann (Soz.): Der Reichskanzler
1913 in Erwägung gezogenen beſonderen Maßnahmen halten ſoll, glaube ich eine erfreuliche Uebereinſtimmung
nunmehr zu ergreifen, um der immer mehr überhand neh= zwiſchen allen Großmächten feſtſtellen zu können. Der Drei= hat ſoeben nur über die auswärtige Politik geſprochen. Er
menden Fabrikation von Malzwein, welche bund hat nach dem Abſchluß der bosniſchen und der tri= hält ſich noch weiter für den geeigneten Mann, die Inter=
eine
täuſchende Nachahmung der Kleintraubenweine iſt,politaniſchen Frage ein eigenes Intereſſe an der Erhaltung eſſen des deutſchen Volkes dem Auslande gegenüber zu
entgegenzutreten und dadurch den Weinbau, den Wein= und der inneren Feſtigung des türtiſchen Beſitzſtandes. vertreten. Ich bin anderer Anſicht. Er hat von weiſen
Die Einheitlichteit in allen hiermit zuſammenhängenden Herrſchern und klugen Staatsmännern geſprochen, aber
handel und auch den Konſumenten zu ſchützen?
Direktor im Reichsamt des Innern v. Jonquiares: Fragen iſt bei dem Gedankenaustauſch mit dem Herrn Mi= nur im Auslande. Er muß uns vom Balkan über Zabern
Es ſind Erhebungen darüber eingeleitet, auch die Fabri= niſter des Aeußern Marauis di San Giuliano gelegentlich nach Berlin zurückführen. Perſönliche Gehäſſigkeit dem
kation von Malzwein in Uebereinſtimmung zu bringen zu der deutſch=italieniſchen Monarchenbegegnung in Kiel zu Reichskanzler gegenüber liegt uns fern (Rufe: Na, na
Paragraph 10 des Weingeſetzes, damit dem Mißſtand ent=Anfang Juli dieſes Jahres erneut bekräftigt und bei vaſ= rechts). Man mag ſeine Haltung in der Zaberner Anges
gegengetreten werden kann, daß Traubenweine nachge=ſenden Gelegenbeiten zur Geltung gebracht worden. Wir legenheit entſchuldigen, da er ſchwächer iſt als die Mili=
macht
werden. Eine entſprechende Vorlage wird dem begeanen uns aber in dieſer Rückſicht auf die fernere Ent= tärherrſchaft: auch daß er das verſprochene Wahlrecht in
Bundesrat in der nächſten Zeit zugehen. Uebrigens iſt wickelung der Türkei mit England und den Mächten des Preußen nicht einzulöſen vermochte; denn er durfte nicht,
die Polizei ſchon jetzt in der Lage, Uebertretungen zu ver=Zweibundes. Schon in den programmatiſchen Erklärun= die Junker verboten es ihm (Lachen rechts.) Unſer
hüten auf Grund der Rechtſprechung des Reichsgerichts.
gen, worin am 12 Auguſt dieſes Jahres Sir Ed. Grey Kampf richtet ſich gegen kas Syſtem. Der Reichskanzler
Abg. Wurm (Soz.) fragt: Iſt der Herr Reichskanzler bei Schluß des Parlaments die Stellung der britiſchen hat ſich ſelber die verworrene Situgtion geſchaffen. Es
beroit, dem Reichstag einen Geſetzentwurf vorzulezen, Regierung zu den Orientfragen vor dem Unterhaus kenn= muß ein Ausweg gefunden werden, dem der Würde der
durch den das Geſetz über die vorübergehenden zeichnete, fand eine Gleichartigkeit in den Grundgedanken deutſchen Volksvertretung entſpricht. Trotz der ernſten
Zollerleichterungen bei der Fleiſcheinfuhr der deutſchen und der engliſchen Volitik rückſichtlich der Situation iſt die Lage voller Kumor. Wer aber am
vom 13. Februar 1913, das mit dem 31. März 1914 ab= weiteren Behandlung der Türkei öffentlich Ausdrück: Er=1 letzten ausgelacht wird, wird am ſchlimmſten ausgelacht.
läuft, über dieſen Termin hinaus verlängert wird ?
haltung des türkiſchen Anſehens und der Unverſehrtheit Sorgen wir, daß es nicht der Reichstag iſt. Die Unter=

[ ][  ][ ]

Meigſte

Nummer 30k.
Seite 5.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
redung in Donaueſchingen war kurz und muſte es ſein, ſich wil die Bedeutung nur auf ihr richtiges Maß zurüick 1 San Franzisko. In einer perſöhnlichen Vemerlung
weil der Kaiſer zu weiteren Feſtlichkeiten mußte. (Sehr führen. Durch den Antrag wird nur feſtgeſtellt, daß die wendetsſich der Abg. Ledebour (Soz.) gegen die Aus=
gut
.) Die Wegnahme des Militärs von Zabern iſt eine Behandlung des Interpellationsgegenſtandes mit den An= führungen des Reichskanzlers wegen der Bedeutung des
zweideutige Maßnahme. Zu ſeinem Recht iſt niemand ſchauungen des Reichstages nicht übereinſtimmt. Der= Mißtrauensvotums. Schluß nach ½7 Uhr.
gekommen. Die ſechs Rekruten ſind immer noch in Haft. artige Meinungsverſchiedenheiten haben wir jedoch ſehr
Forſtner, Reutter und Deimling laufen aber immer noch oft, und ſie ſind ein Beſtandteil unſeres politiſchen Lebens.
frei herum Die Soldaten und Bürger werden beſtraft Sie treten noch ſehr viel ſchärfer hervor, wenn ein wich=
Die Vorgänge in Zabern.
wenn die Offiziere ſündigen. Der Reichskanzler hat ſich tiges Geſetz von Ihnen abgelehnt wird. Da iſt doch auch
* Straßburg, 9. Dez. Seitens des Generalkom=
dann
am zweiten Tage mit dem Kriegsminiſter ſolidariſch eine Meinungsverſchiedenheit zwiſchen Regierung und
erklärt. Die heutige Situation, wo der Reichskanzler zum Reichstag gegeben. Meine Herren! Nun hat der Aba. mandos des 15. Armeekorps wird zwecks Richtig=
erſten
Mal wieder nach jenen Tagen dieſen Saal beirat, Scheidemann das Haus aufgerufen, durch Verweigerungſtellung von Behauptungen verſchiedener Blätter, der
war peinlich für ihn wie für den Reichstan. In anderen des Etats ſollen Sie Ihrem Beſchluß Geltung verſchaffen, kommandierende General habe ein Verbot des Weih=
Ländern wäre ein Miniſter nicht wieder auf ſeinen Platz Mutmaßungen will ich darüber nicht ausſprechen, wie ſich nachtsurlaubes für elſäſſiſche Rekruten
zurückgekehrt, dem von der übergroßen Mehrheit des Par= die Mehrheit des Reichstages verhalten wird. Ich werde erlaſſen, mitgeteilt, daß dieſe Behauptungen auf Un=
wahrheit
beruhen.
laments, ſchwarz auf weiß das beſcheinigt wurde was 1 der weiteren Entwicklung der Dinge ruhig zuſehen. Das
* Straßburg, 9. Dez. Dem Wolffſchen Telegr.=
Herr v. Bethmann Hollweg mit nach Donaueſchingen möchte ich noch einmal mit aller Schärfe betonen: Ich Bureau iſt vom Generalkommando des 15. Armeekorps
nahm. Ich fräge den Reichskanzler ob er glaubt, noch die werde jedem Verſuch, die in der Verfaſſung firierten
folgende Erklärung zugegangen: Wie in einem Ein=
Autorität zu beſitzen, das deutſche Volk nach außen hin zu Rechte des Kaiſers einzuſchränſen, einen entſchiedenen geſandt des Journal d’Alſacienne=Lorrain vom 5. d. M.
vertreten, nach dam fünf Sechſtel der Vertreter des Volkes Widerſtand entgegenſetzen. (Zuruf links: Das iſt ſehr behauptet wird, will ein Herr Allard vor dem Garniſon=
ihm
ihr Mißtrauen ausgeſprochen haben. Aus dieſer Si= hübſch von Ihnen!) Sie werden auf einen ganz unbeug= kaſino am Broglieplatz von einem jungen Ofizier, der in
tuation führt kein Kompromiß heraus. Der Reichstag ſamen Widerſtand ſtoßen. Das deutſche Volk wird nicht Begleitung eines anderen Offiziers das Kaſino verließ,
kann Geſetze annehmen und ablehnen. Es handelt ſich wollen, daß die kaiſerliche Gewalt unter ſozialdemokrati= mit der Fauſt auf den Kopf und die Bruſt geſchlagen wor=
hier
nicht um Miniſterſtürze, ſondern um eine Einſchränk= ſchen Zwang geſtellt wird. (Beifall rechts.)
den ſein. Der Offizier habe dabei zu ihm geſagt: Was
Abg. Dr. Spahn (Zentr.): Den Kanzler zu be=
ung
der abſoluten monarchiſchen Gewalt. Der Kaiſer kann
ſchauſt du, Wackes? Scher dich weg!: Beide Offizſere
zwar einen Reichskanzler ernennen, kann aber den Reichs=rufen, iſt Sache des Kaiſers. Daran halten wir feſt. Den ſeien in Zivil geweſen. Die ſofort von der Militärbehörde
tag nicht zwingen, mit ihm zu arbeiten. Ein Zuſammen= Etat bewilligen wir nicht dem Reichskanzler, ſondern dem und der Kriminalpolizei angeſtellten Ermittelungen hatten
arbeiten mit Herrn v. Bethmann Hollweg iſt weiterhin un= Reiche. Die Stellung Deutſchlands in der internatio= folgendes Ergebnis: Die Offiziere ſämtlicher Behörden
möglich. (Zuſtimmung bei den Soz.). Der Reichstag möge nalen Wirtſchaftspolitik iſt außerordentlich günſtia. Im
zeigen, daß ſein Beſchluß vom 4. Dezember kein Stroh= Innern bietet der Etat kein ſicheres Bild. Die Einnah= und Truppenteile des Standortes wurden über den Vor=
men
ſind nicht mit Sicherheit zu überſehen, nur die Ma= fall befragt. Es weiß auch nicht ein einziger
feuer war. Wer nicht gewillt iſt, eine Regierung zu Fall
Offizier etwas von dieſem Vorfall. Herr
zu bringen, darf ſie nicht vor der ganzen Beamtenſchaft trikularbeiträge ſtehen feſt. Die Haltung des Reichskanz= Allard, mit Namen Eugen Junk. Redakteur des Journal
und dem Volke bloßſtellen. Das ganze Volk ſteht einmnütig lers und des Kriegsminiſters in der Zaberner Angelegen= d’Alfacienne=Lorrain, ſtellt die Behauptung auf, obgleich
hinter dem Reichstag, wern er die Konſequenz aus ſeinem heit war nicht richtia. Man hätte ſofort, als der Ausdruck er die beiden Herren nicht gekannt hat, in ihnen Olfiziere
Beſchluß von voriger Woche zieht. Für die Parteien am =Wackes fiel, einſchreiten ſollen, dann wäre die ganze erkannt zu haben, obwohl ſie in Zivil waren. Dies iſt
Aufregung vermieden worden. Wenn man jetzt das Re= nicht erklärlich. Auch pflegen nicht, wie allgemein bekannt
Scheidewege iſt die gegenwärtige Situation von höchſter giment verlegt hat, ſo iſt das keine Strafe für die Sol=
iſt
. die Offiziere in Zivil im Kaſino zu verkehren. Wei=
Bedeutung Die Sözialdemokratie wird ihren Weg zu daten, ſondern für die Bürger. Gefehlt haben in erſter ter iſt auffallend, daß Herr Junk nicht in der Lage iſt, eine
finden wiſſen. (Beifall bei den Soz.).
Linie die Offiziere (Sehr wahr!) Das Verbot gegen nähere Beſchreibung der beiden Herren zu geben. Noch
Präſident Dr. Kaempfruft den Redner nach= Amundſen war unverſtändlich. Redner ſprach über die auffallender iſt es aber, daß er keinerlei Verſuch unter=
träglich
zur Ordnung, da er die erſte Rede des katholiſche Miſſion in Afrika, Balkanpolitik Dreibund, nommen hat, deren Perſon feſtſtellen zu laſſen Das
Reichskanzlers ein unſauberes diplomatiſches Spiel und fuhr fort: Oeſterreich habe durch den Dreibund er= Generalkommando muß daher die Behauptung des Herrn
genannt habe (Lärm bei den Soz.).
reicht, daß ein ſelbſtändiges Albanien erzielt wurde. An
Junk, es hätten ihn Offiziere in Zivil geſchlagen, zurück=
Reichskanzler von Bethmann Hollweg: der Großmachtſtellung Oeſterreichs hätte Deutſchland das weiſen.
Auf einige Ausführungen des Vorredners muß ich doch ſo= größte Intereſſe. Weiter ſpricht der Redner über Wirt=
fort
antworten. Er hat gemeint, die Wahrung meiner ſchaftsvalitik ſpeziell Kollvolitik Deutſchlands. Des wei=
Würde müſſe es mir gebieten, zu demiſſionieren. Ich er= teren beſpricht er die Thronfolge in Bayern und Braun=
Sport, Spiel und Turnen.
ſuche Herrn Scheidemann, es meiner eigenen Beurteilung ſchweig. Die deutſche Landwirtſchaft hätte ſich als
* Pferderennen. Rennen zu Auteuil, 9. Dez.
zu überlaſſen, was zur Wahrung meiner Würde notwendig leiſtungsfähig erwieſen, nur müſſe dafür geſorgt werden, Prix de la Porte=Maillot. 3000 Frs. 1. M. Portes=Chloral
iſt. Der Vorredner hat weiter geſagt, wie ich wohl glau= daß auch der Mittelſtand gegenüber den großen Unter= (A. E. Bates), 2 Mario, 3. Alexandrie. 30:10; 18. 14,
ben könne, vor dem Ausland die Autorität zu beſitzen um nehmern konkurrenzfähig bleibe. An dem Koalitionsrecht
24:10.
Prix Sly=For. 4000 Frs 1. G. Braqueſſacs
die auswärtige Politik Deutſchlands zu vertreten. Auch dürfe nicht gerüttelt werden. (Beifall im Zentrumör
Gamain (Powers), 2. Utinam, 3. Nicois. 57110; 28, 123,
die Sorge hierüber mag mir der Vorredner ganz allein
Abg. Baſſermann (natlib.): Wir erkennen mit 144110.
Prir Fin=Picard. 10 000 Frs. 1. L. Prates
überlaſſen. Ich habe das Vektkauen in das Ausland, daß dem Reichskanzler an, daß während der Balkanwirren Ziphares (Lancaſter), 2. Beau Rivage II, 3. Brou. 50110;
es in dieſer Beziehung anders denkt, als der Abgeordnete der Dreibund ſeine Probe beſtanden hat. Oeſterreich und 26. 107, 4110. Prir du Belvedsre. 4000 Fres. 1. H.
Scheidemann. (Zuſtimmung rechts.) Das waren indeß Italien insbeſondere ſind einander weſentlich genähert Rigands Sainte Freya (Umhauer), 2. Cornelia, 3. Souif=
nur
nebenſächliche Punkte, auf die ich beiläufig antworten durch das gemeinſam erreichte Ziel eines ſelbſtändigen ſeſſe. 28:10; 19, 29.10. Prir du Merlerault. 5000 Fres.
wollte Verwahrung aber muß ich dagegen einlegen, daß Albaniens. Die öſterreichiſchen Intereſſen ſtehen im Vor= 1. W. Pratts Brattany Boy (A. V. Chapman), 2. Oilskin,
der Vorredner mit ſeinen Ausführungen unſere ver= dergrunde, die deutſchen erſt an zweiter Stelle. Die ! 3. Baladeur II. 172:10; 46, 29110. Prix Devla Seine.
faſſungsrechtllichen Zuſtände verſchieben ſozialdemokratiſche Anſicht von der Eroberungspolitik! 4000 Fres. 1. E. Hardouins La Topaze (Umhauer), 2. La
und zu verdunkeln bemüht war. Dagegen muß Oeſterreichs, die die ganze Balkankriſe hervorgerufen Villetertre, 3. Eléganté Jvoire. 18:10; 15, 17110.
ich im erſten Moment Verwahrung einlegen. Er hat ſich habe, iſt nach der Rede des Graſen Berchtold nicht mehr
Mühe gegeben, der Mehrheit des Reichstages klar zu aufrecht zu erhalten. Nicht den Weg nach Saloniki wollte
machen daß nach dem ſogenannten Mißbilligungsvotum Oeſterreich ſich offen halten, ſondern ſeine Adriapolitik
Eiſenbahnunglück.
(Große Heiterkeit), das die Mehrheit dieſes Reichstags be= verfolgen und ein ſelbſtändiges Albanien ſchaffen. Wir
ſchloſſen hat, entweder mit mir nicht mehr verhandelt wer= freuen uns, daß die Mißſtimmungen aus den Bukareſter
* Brüſſel, 9. Dez. Unweit der Station Chènée
den dürfe, oder ſonſtige Mitteln ergriffen werden müßten, Friedensvertragsverhandlungen behoben worden ſind, iſt der Zug Lüttich=Verviers geſtern abend ent=
daß
ich von meinem Platze abtrete. Das ſetzt einen Zuſtand und erkennen gern an, daß ſeit der Potsdamer Zuſam= gleiſt. 30 Perſonen wurden verletzt. Ein Paſſagier
verfaſſungsrechtlicher Verhältniſſe voraus, den wir nicht menkunſt, wo Deutſchland beſondere Konzeſſionen in Per= wurde ſterbend ins Krankenhaus gebracht. Die Urſache
haben, (Zuſtimmung rechts), Was bedeutet denn der ſo= ſien machte, unſer Verhältnis zu Rußland ſich weſentlich des Unglücks iſt unbekannt. Der Verkehr zwiſchen Bel=
genannte
Antrag, der an die Interpellation geknüpft geändert hat. Mit Rußland wünſchen wir immer gute gien und Deutſchland konnte geſtern abend nur äuf einem
wird? Als das vor 1½ Jahren beſchloſſen wurde, waren. Beziehungen zu haben, wenn wir auch, namentlich mit Gleiſe aufrecht erhalten werden.
ſich alle Pakteien darüber einig, daß mit dieſem Antrag Rückſicht auf Rußlands Balkanpolitik, recht vorſichtig ſein
* Verviers, 9. Dez. Unter den bei dem Eiſen=
lediglich
bezweckt werden ſoll, feſtzuſtellen, wie die Mehr= müſſen. Bezüglich eines Rüſtungsabkommens mit Eng=bahnunglück bei Chönée Verletzten befindet ſich
heit des Reichstages denkt über die Verhandlungsgegen= land müſſen wir der franzöſiſchen Preſſe zuſtimmen, die als einziger Deutſcher ein Herr namens Hugo Neumann
ſtände lediglich im Intereſſe des Reichstages. Es iſt aus der Anſicht iſt, daß die Propagierung des Rüſtungsfeier= aus Mainz.
dem eichstag ſelbſt behauptet worden, daß der Reichs= jahres nicht dem Frieden dienlich iſt andererſeits iſt die
tag ſelber bei früheren Behandlungen von Interpellationen Tonart in der engliſchen Preſſe unſerem Flottenausbau
Feuer auf einem Dampfer.
häufig nicht gewußt habe, wie ſich die Sache verhält. Ich gegenüber weſentlich freundlicher geworden. Wir haben
erinnere mich, daß es der Abgeordnete Gröber war, der das Vertrauen zu unſeren Staatsmännern, daß ſie den
* London, 9. Dez. Hieſige Blätter berichten aus
den Vergleich mit dem Hornberger Schießen auf die Inter= feſten Willen haben die Periode energiſcher Reformen mit Neu=York: Nach drahtloſen Meldungen, die in Norfolk
pellation angewandt hat und ſelbſt die Herren Sozial=der Türkei einzuleiten. Der Reichskanzler hat ſchon (Virginia) eingegangen ſind, erreichten den britiſchen
demokraten ich habe mir während der Rede des Herrn darauf hingewiefen, daß die größte deutſche Wehrvorlage Dampfer Quernmore funkentelegraphiſche Hilfe=
Scheidemann die Sache herausſuchen laſſen haben die bewilligt worden ſei. um das Volk für alle Fährlichkeiten! rufe des amerikaniſchen Küſtenfahrers Ringradſe‟
Anſicht ausgeſprochen, daß mit dem Antrag, der ſich an die zu ſchützen. Dieſe Notwendigkeit hätte ſich angeſichts des (nach einer anderen Meldung Rio grande‟). Auf dem
Interpellation anknüpft, abſolut nichts neues eingeführt ſerbiſch=bulgariſchen Geheimvertrages bewährt da das Ringrade war am Sonntag früh, 205 Meilen nordweſt=
werden
ſolle. Selbſt der Abg. Ledebour und das will Verbalten Oeſterreichs leicht zu weiteren Konſequenzen lich von Diamond Shoals an der Küſte von Hatteras,
doch viel ſagen (Heiterkeit) hat damals am 3. Mai 1912 geführt hätte. (Sehr gut!) Von Imperialismus iſt bei Feuer ausgebrochen. Der Quernmore fand das ame=
folgendes
geſagt. Es war verleſen worden die Erklärung uns nicht viel zu merken, wir wollen nichts als die Siche= rikaniſche Schiff und nahm die 195 Paſſagiere des=,
die ich durch den Mund des Herrn Staatsſekretärs des rung unſerer Volkswirtſchaft, genau ſo wie die anderen ſelben an Bord. Es gelang ſodann, das Feuer zu löſchen.
Innern über die beabſichtigte Aenderung der Geſchafts= Völker. Wir treiben unſere Kolonial= Sozial= und In= Die Paſſagiere wurden wieder auf den Ringrade zu=
ordnung
hatte abgeben laſſen. Da ſagte der Abg. Lede= tereſſenſphärenpolitik genau ſo wie andere Völker. Hin= rückgebracht, der die Fahrt unter eigenem Dampf fort=
ſichtlich
der aſiatiſchen Türkei müſſen wir, nachdem größere ſetzte.
bour: Dieſe Ecklärung war entweder überflüſſig oder
nicht berechtigt geweſen, überflüſſig inſofern. als eine Ver= Konzeſſionen von uns gemacht worden ſind, verlangen,
wahrung dagegen, daß der Reichstag beabſichtigt, durch die daß unſere Politik feſt bleibe.
Gegen die immer mehr in Neukamerun um ſich grei=
Aus der ungariſchen Delegation.
Ausgeſtaltung des Interpellations= und Fragerechts eine
fende Schlaftrankheit müſſen energiſche Schritte unter=
* Wien, 9. Dez. Die ungariſche Delegation
Machterweiterung vorzunehmen, vollkommen gegenſtands= nommen werden. Daß für das diplomatiſche Korps grö=
hielt
heute vormittag eine Plenarſitzung ab, zu der auch
los iſt. Und der Abg. David hat geſagt: Was wird hier ßere Mittel eingeſtellt ſind, begrüßen wir mit Befriedi=
die
Oppoſition erſchienen war. Auf die Fragen der Inter=
neues
geſchaffen? Eine reine Zweckmäßigkeitsfrage iſt es, gung. Dadurch wird ermöglicht, daß dieſe Laufbahn wei=
daß
ſolche Anträge auch am Ende einer Interpellations= teren tüchtigen Kreiſen eröffnet wird. Zur Beteiligung pellanten erwiderte Graf Berchtold, Oeſterreich= Un=
debatte
zuläſſig ſein ſollen. Das iſt das einzig neue was des Reiches an der Weltausſtellung in San Franzisko garn ſei gemeinſam mit den übrigen Großmächten tatſäch=
geſchaffen
wird, ſonſt nichts, alſo alles, was man da an beantragen wir die Einſetzung von 2 Millionen in den lich beſtrebt geweſen, den erſten Balkankrieg zu
Deduktion geleiſtet hat. Daß es ſich um eine Erweiterung Etat. Das iſt nötig, um der deutſchen Kunſt, dem Kunſt=verhindern. Der Miniſter verwies wieder darauf,
daß er im Intereſſe der Wahrung des Friedens im Auguſt
der Rechte des Parlaments handelt, die unzuläſſig ſei, iſt handwerk und der Induſtrie eine würdige Vertretung 1912 bei den Großmächten eine Aktion einleitete, um die
angeſichts der Tatſache, daß heute ſchon dem Reichstag zu ſichern. In Sachen der Jeſuiten iſt uns eine Ver=
dieſes
Recht an ſich zuſteht, hinfällig. Ich habe noch den ſchleppung der Frage auch nicht erwünſcht. Uns wäre Pforte zu gründlichen reorganiſatoriſchen Maßnahmen im
Schlußſatz in der Rede des Abg. Ledebour zu verleſen, das Liebſte ein ſchnelles Nein. (Heiterkeit.) Wir freuen Intereſſe ihrer Nationalitäten zu veranlaſſen. Die Aktion
worin es heißt: Denn in den ausführlichen Verhand= uns, daß die braunſchweigiſche Frage andlich gelöſt iſt, der Regierung führte nicht zu dem Ergebniſſe, daß ſie
lungen in der Kommiſſion wurde von allen Seiten aus= und hoffen, daß Braunſchweig ſich die hannoverſch=wel= dem Krieg vorbeugte; ſie hat jedoch den Nutzen gehabt,
drücklich feſtgeſtellt, daß niemand etwas derartiges beab= fiſche Agitation vom Leibe halten werde. Die Garantie, daß die Kabinette in einem gewiſſen Ideenaustauſch mit=
ſichtigt
Damit vergleichen Sie die Haltung, die heute die durch den perſönlichen Verzicht gegeben ſein ſoll, ge= einander ſtanden. Auf dieſer Grundlage ſetzte dann ſpä=
nügt
uns aber nicht. Daß endlich die Bezüge der Altpen= ter das Vorgehen der Großmächte ein, das eine Regelung
der Abg. Scheidemann eingenommen hat.
Jetzt ſoll mit einem Mal durch den Antrag, der an ſionäre geſetzlich erhöht werden ſollen, darüber wird all= mit allgemeinem Einverſtändnis hinſichtlich gewiſſer Fra=
die
Interpellation geknüpft iſt, ein Druck ausgeübt wer= gemein Freude empfunden. Die Reichsbankvolitik be= gen zur Wiederherſtellung des Friedens bezweckte.
den entweder auf die Entſcheidungen des Kaiſers und grüßen wir. Präſident Havenſtein hat manche auf dem Was die durch den Matin bekannt gewordenen Ver=
auf
die des Reichskanzlers. Das iſt eine Verkehrung un= ganzen Weltmarkt vorzüglich wirkende Maßnahme ge=träge zwiſchen den Balkanſtaaten anlange be=
ſerer
verfaſſungsrechtlichen Zuſtände die vewußte troffen. Wenn ein weiterer Ausbau des Arbeitswilligen= merkte der Miniſter, daß er der Natur der Sache nach keine
Aufrichtung der Herrſchaft des Parla= ſchußes gewünſcht wird, ſo ſind wir zu Verhandlungen offizielle Kenninis erlangen konnte; er ſei darauf ange=
ments
. (Große Unruhe links.) Der Herr Abg. Scheide= bereit; wir wollen aber keine Einſchränkung der Kog= wieſen geweſen, ſobald die einzelnen Details der Verträge
mann hat auf engliſche und franzöſiſche Zuſtände Bezug litionsfreiheit und keine Ausnahmegeſetze. Was die Za=zur Kenntnis der Regierung gelangten, ſich ein Bild von
genommen. Das weiß doch jedes Kind, daß die ver= berner Angelegenheit angeht, ſo ſchließe ich mich der Theo= der Situation zu verſchaffen. Jedenfalls, ſagte der Mini=
faſſungsrechtlichen
Zuſtände in England und Frankreich rie des Abg. Scheidemann über den Charakter und die ſter, ſteht es feſt, daß wir bei der damaligen Situation in
von den unſerigen aanz verſchieden ſind Ich werde mich Wirkung des Mißtrauensvotums nicht an. (Hört! hört: dem Beſtreben, den Frieden zu erhalten, nicht weitergehen
mit aller meiner Kraft dem entgegenſetzen, daß unſere bei den Sozialdemokraten. Bravo! bei der Mehrheit.) konnten, ohne daß wir für eine Partei direkt Stellung
verfaſſungsrechtlichen Verhältniſſe geändert werden. Nach Nachdem genügends Remedur geſchaffen und darin eine genommen hätten. Dann wäre gerade die Situation ent=
der
Reichsverfaſſung ſteht dem Kaiſer die Ernennung und Rechtfertigung unſeres Votums gegeben worden iſt, be= ſtanden, welche nur Feinde der Monarchie wünſchen konn=
Entfernung des Reichskanzlers zu in vollkommen freier dauern wir nur, daß die Einzelheiten der Beſtrafung und ten, nämlich, daß wir uns in offenem Gegenſatz zu ſämt=
Entſchließung (Zuruf bei den Soz.: Leider!) und es iſt der Remedur nicht in ſcharfer und präziſer Form hier lichen Balkanſtaaten befunden hätten, wobei nicht ver=
verfaſſungswidria
, darauf einen Druck ausüben zu wollen. vorgetragen worden ſind. Jetzt iſt die Nation berechtigt, geſſen werden darf, daß jene vielleicht auch in dem Gedan=
Wegen des Beſchluſſes vom vorigen Don= zu hoſſen, daß nunmehr der Friede in den Grenzlanden ken lebten, daß ſie auf die Hilfe einer Großmacht zählen
nerstag habe ich meine Demiſſion nicht wieder einkehrt. (Lebhafter Beifall bei den National=könnten. Auch hinſichtlich des zweiten Bal=
kankrieges
gebührt uns kein Vorwurf, daß wir nicht
eingereicht (Beifall rechts) und wegen des Beſchluſſes liberalen.)
Darauf wird die Weiterberatung auf Mittwochl alles unternommen hätten, um dieſen Feldzug zu verhin=
werde
ich nicht meine Demiſion enreichen. (Lebhaſter
Beifall rechts.) Ich will die Bedeutung des Interpella= 12 Uhr vertagt. Vorher kleinere Vorlagen und Nach=dern. Alle unſere Geſandlen auf dem Balkan hatten Wei=
tionsantrages
in keiner Weiſe einzuſchränken verſuchen, tragsetat, betr. die Weltausſtellung in ſung, nachdrücklich die Aufrechterhaltung des Friedens an=

[ ][  ][ ]

Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Stite 6.
zuraten. Unſere diplomatiſche Tätigkeit mußte ſich auf die: 1Unteroffiziere und Mannſchaften. Der Kronprinz iſt
fem Gebiete deswegen eine gewiſſe Reſerve auferlegen,Protoktor Die Einzelheiten und Ausſchreibungen
weil die Verträge der Balkanſtaaten das Amt des Schieds= werden zurzeit durch einen unter dem Vorſitz des Kom=
richters
für den Fall von Gegenſätzen ausdrücklich einer mandeurs der Militärturnanſtalt zuſammenberufenen
anderen Großmacht übertragen hatten. Das Selbſtver=Ausſchuſſes bearbeitet. Die mit der Sache zuſammenhän=
125
fügungsrecht der Balkanſtaaten und die Stellungnahme da= genden Veröffentlichungen erſcheinen im Militärwochen=
gegen
, daß irgendeine Großmacht dieſes Selbſtverfügungs= blatt. Die Weitkämpfe werden für die Vorbereitungen
recht einſchränke, iſt traditionelles Prinzip unſerer Politik. der Olympiade von großer Bedeutung ſein und deshalb Eichbergs Nachfolgen
Wie wenig wir einen zweiten Baſkankrieg herbeiwünſch= wohl bei allen Sportsfreunden lebhaftes Intereſſe er=
ten
, beweiſt am beſten unſer ernſtliches Beſtreben, eine wecken.
Inh. H. Eck. Obere Wilhelminenstrasse 29.
Berlin, 9. Dez. Der Muſikpädagoge und Komponiſt
freundſchaftliche Verſtändigung zwiſchen Rumänien und
Bulgarien herbeizuführen. Die Antwort des Miniſters Profeſſor Franz Kullok iſt im Alter von 69 Jahren in
wurde von der Mehrheit zur Kenntnis genommen.
Wilmersdorſ geſtorben.
Frühstücksdecken
* Berlin, 9. Dez. Geſtern erſchoß ſich der Haupt= Teedecken
mann Schroeder des Pionierbatls. Nr. 3 in Spandau.
Tablets.
Milieux
Der Grund iſt angeblich eine Liebesangelegen=
Läufer
Rußland und Bulgarien.
heit.
* Petersburg, 9. Dez. Die heutige offiziöſe
* München, 9. Dez. In der Kammer der Ab=
(25679
Roſſija konſtatiert mit Freuden, daß der Wortlaut desgeordneten erklärte in der heutigen Abendſitzung
Leitartikels des Echo de Bulgarie einen günſtigeren Miniſterpräſident Freiherr von Hertling bei der Be=
Sche
Eindruck hinterläßt, als der telegraphiſche Auszug ratung der Aufwendungen für die Induſtrie das Ge=
Hotel zur Krone, Auerbachca
daraus. Der Artikel enthalte jedoch Hinweiſe, die eine werbe und den Handel und über die Frage einer ſtär=
empfiehlt
seine Säle zur Abhaltung von Fest=
falſche
Dentung zuließen Er ſagt, die Gefühle derkeren Vertretung der gewerblichen Stände
lichkeiten. Familienfeiern, Konferenzen
Bitterkeit gegen Rußland ſeien im März auf=in der bayeriſchen Kammer der Reichsräte:
usw. Diners täglich zu M. 1.20, 2., 2.50
gekeimt unter dem Eindrucke, ſei er nun richtig oder falſch Ich erkläre daß ich mich ins Einvernehmen mit den zu= B ohne Vorbestellung.
(25094a
geweſen, daß Rußland den ſerbiſchen Anſprüchen, die dem ſtändigen Miniſtern ſetzen werde und durchaus bereit bin,
ſerbiſch=bulgariſchen Abkommen widerſprachen, nicht ent= der Frage näher zu treten (Bravo), inwieweit unter Be=annsgessanssaannasanaassaunsnasaass
gegengewiekt hälte, während doch Rußland zum Schieds=rückſichtigung der veränderten Zeitverhältniſſe und der
richter bei eventuellen Streitigkeiten über die Auslegunz wirklichen Bedürfniſſe Aenderungen in der Kammer der
des Abkommens erwählt geweſen wäre. Das Blatt tat Reichsräte vorzunehmen ſind. Aber die dankbare Anerken=
gut
, ſagt Roſſija, einen Vermerk vorauszuſenden daß die= nung, die die Regierung der verdienſtvollen Tätigkeit ſchul=
ſer
Eindruck richtig oder unrichtig ſein konnte. Erſt wenn det welche die Reichsratskammer um das bayeriſche Ver=
Verlobten
Rußland ſich in ſeinem Schiedsrichteramt betätigt hätte, faſſungsleben erworben hat, verbietet es dieſe Frage zu
konnte dies die Veranlaſſung zu richtigem Urteile geben. löſen, ohne enge Fühlungnahme mit der Reichsratskammer 2
a
Daß das Schiedsgericht nicht ſtattgefunden hat, war ſelbſt. Ich werde zunächſt mit der Reichsratskammer Füh=z die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
schmackvoll
- und modern einrichten
nicht Rußlands ſchließlich auch nicht Ser=lung nehmen und wenn ſich die Verhandlungen der Reichs=
biens
Schuld Als Mißhelligkeiten zwiſchen Serbien ratskammer und des Miniſteriums zu beſtimmten Vor=à wollen, wird eine Besichtigung meiner
und Bulgarien entſtanden, verſuchte die ruſſiſche Regie= ſchlägen verdichtet haben wird die Regierung in dieſer
rung, beide Teile zu einer unmittelbaren Einigung zu be= Frage die Initiative ergreifen. (Bravol).
feinbürgerlichen
n
wegen. Der Artikel der Roſſija ſchließt: Von dem
* Dortmund, 9. Dez. Das Schwurgericht ver=
Schiedsgericht hatte Rußland ſich nicht urteilte die Oberpoſtaſſiſtenten Spiekermann und
Wohnungseinrichtungen
losgeſagt, wohl aber hatte es darauf hingewieſen, Meier aus Unna wegen Fälſchung von Renn=
daß
es in Bulgariens eigenem Intereſſe wünſchenswertTelegrammen zu je einem Jahr acht Monaten Zucht=
empfohlen
. Meine Möbel zeichnen
wäre, den unverföhnlichen Standpunkt aufzugeben, um haus und fünf Jahren Ehrverluſt. Der Schneidermeiſter
sich aus durch künstlerische Formen-
nicht
einen feindlichen Block der Nachbarn gegen ſich herauf= Vaubel erhielt als Anſtifter zwei Jahre Zuchthaus. Die
zubeſchwören. Wenn Bulgarien dieſen Weg nicht betreten Verurteilten ſind ſofort verhaftet worden.

schönheit, grundgediegene Qualität u.
hat, kommt es ihm etwa gegenwärtig zu, Rußland anzu=
infolge
niedrigsterGeschäftsspesen durch
* Leipzig, 9. Dez. Die Rev iſion des Althändlers
klagen, da es Rußlands Ratſchläge mißachtete und nicht
besondere Preiswürdigkeit.
auf Zugeſtändniſſe einging, die bedeutend geringer ge= Rudolf Händel von Potsdam, der vom Schwur=
gericht
wegen ſchweren Raubes zu 12 Jahren Zuchthaus

weſen wären, als die gebrachten Opfer? Leider haben verurteilt worden war, wurde heute vom Reichsge=
Rußlands Ratſchläge Bulgarien nicht zur Vernunft ge=
OJ KUNKEL
bracht. Es wäre allzu traurig, anzunehmen, daß nachricht in Leipzig verworfen.
* Wien, 9. Dez. Die Neue Freie Preſſe meldet aus
a
Gr. Ochsengasse 21/23. Tel. 287.
allem Durchlebtem noch eine weitere Verblendung möglich
Sofia: In den Kreiſen Widdin und Bratza ſind faſt
wäre.
nur Agrarier und Sozialiſten gewählt wor=8
(23703a
den. In Vratza ſelbſt wurde Dr. Danew gewählt. Dieunsu=sKnnndGSEEIEEIGHEHHHEHHHungas
Regierung dürfte kaum die abſolute Mehrheit erreichen
Zur Lage in Mexiko.
Eine den beſehtchen
und Anſchluß an die Agrarier oder an eine andere ſtär=
* Douglas (Arizona), 8. Dez. Nach hier einge= kere Gruppe ſuchen müſſen.
Als Friedrich der Große den Wert der Kar=
gangenen
Meldungen haben die mexikaniſchen Re=
* Lemberg, 9. Dez. Der Wahlreformaus= toffel erkannte, ging er ſofort dazu über, dieſelbeein
bellen Yxeuſtleas und Tampico eingenommen.
ſchuß des Landtages beriet bereits ſämtliche 66 großem Maßſtabe in Deutſchland anpflanzen zu laſſen.
* Neu=York, 9. Dez. Nach einer Depeſche aus Paragraphen der Landtagswahlordnung durch. Mehrere Heute iſt die Kartoffel eine unentbehrliche Frucht, eine
Juarez zog General Villa geſtern in vorgerückter Paragraphen wurden behufs Ueberprüſung an eine Sub= tägliche Speiſe für Arm und Reich. Das Verdienſt,
Stunde in Ehihnahua ein und wurde von den Ein= kommiſſion verwieſen. Ueber einige wurde die Abſtim=einem gleich wichtigen Nahrungsmittel zur allgemeinen
wohnern, die lange Mangel an Lebensmitteln gelitten mung vorläufia vertagt. Der Ausſchuß wählte noch eineVerbreitung verholfen zu haben, gebührt dem Kaiſer
hatten, freudig begrüßt. Man nimmt an, daß General zweite Kommiſſion, die ſich mit der Wahlkreiseinteilung Napoleon III. von Frankreich. Er gab den Anſtoß zur
Villa jetzt in der Lage iſt, den Frieden im Norden von befaſſen wird.
Erſindung und Verbreitung der Margarine als will=
Meriko wiederherzuſtellen.
* Rom, 9. Dez. (Agenzia Stefani.) In Argyro Caſtro kommenes Erſatzmittel für die Butter. Die Margarine,
Meriko, 9. Dez. Eine Inſurgentenbande iſt die internationale Abgrenzungskom;! welche anfänglich ſehr treffend, Sparbutter genannt
nahm oberhalb der Stadt Tuxſam Beſitz von dem dortmiſſion am 1. Dezember eingetroffen. Die griechiſchen wurde, hat im Laufe der 40 Jahre ihres Beſtehens in
allen Ländern Europas Eingang und allgemeine Ver=
ankernden
mexikaniſchen Kanonenboot Tuxſam und zer= Behörden leiteten, um auf die Kommiſſion einen Druck breitung gefunden. In Deutſchland ſind es vornehmlich
ſtörte nach Ueberwältigung der Wache die Maſchi=auszuüben, Kundgebungen ein. Beim Eintreffen
die bekannten Marken Rheinperle friſch vom Block und
nen und die Geſchütze, worauf ſie unter Mitnahme im Dorf wurden die Automobile der Exepedition von
Cocoſa‟ Pflanzenbutter=Margarine. Die Tatſache, daß
von Dynamit das Boot verließen.
Männern und Frauen angehalten und ihnen zugerufen, Rheinperle und Cocoſa in vielen deutſchen Kochſchulen
laßt Epirus nicht albaneſiſch werden.
und Wohlfahrts=Anſtalten dauernd verbraucht werden,
* Bukareſt, 9. Dez. Der Miniſterrat beſchloß, beweiſt ihre Güte.
Literariſches.
einen dringlichen Geſetzentwurf einzubringen betreffend
Auf den der heutigen Stadtauflage bel
Das Süßwaſſer=Aquarium. Ein Stück die Schaffung einer Geſandtſchaft und eines Ge=

liegenden Grammophon= Proſpekt der
Natur im Hauſe. Von C. Heller. 2. Auflage, 6.10. neralkonſulates in Valona.
* London, 9. Dez. Auf Grund der heute zwiſchen den Firma Karl Jäger, hier, Georgenſtraße 11, offizielle
Tauſend. 192. Seiten mit zahlreichen Abbildungen und
1 farbigen Tafel. (Naturwiſſenſchaftliche Bibliothek.) In Reedern und den Arbeitern erreichten Verſtändigung Verkaufsſtelle der Deutſchen Grammophon=Akt.=Geſ
Originalleinenband 1,80 Mk. Verlag von Quelle u. Reyer wird der Hafen von Dublin morgen geöffnet und der nor= Berlin für Darmſtadt, wird hiermit hingewieſen. (25729
in Leipzig. Wie wir ein Aquarium zweckmäßig anlegen male Verkehr wieder aufgenommen.
Der Stagtauſtage heutiger Ausgabe liegt
und in Stand halten können, wie die Inſaſſen zu behan=
Günge
die Weihnachts=Zeitung des Kaufhauſes
deln ſind, welche Pflanzen und Tiere ſich für das Azug=
Grubenunglück.
M. Schneider, hier, bei, worauf hiermit hinge=
rium
eignen wird eingehend und ſachkundig erörtert. Was
(25730
wieſen wird.
* Laibach, 9. Dez. Auf dem Kohlenbergwerk Britof
dies Buch aber beſonders auszeichnet iſt die ſtete Rückſicht
auf den mit geringen Mitteln arbeitenden Aquarienlieb= im Bezirk Adelsberg ſind infolge Waſſereinbruches elf
Bergleute verſchüttet worden. Die Rettungs=
Dampfernachrichten.
haber.
Im Verlag von Zedler u. Vogel. Darmſtadt iſt arbeiten ſind im Gange.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
eine Mappe Aus dem Odenwald 12 Bleiſtift=
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
zeichnungen von Prof. Hartmann erſchienen. Mit die=
Mißgeſchick einer Expedition.
Nardamerika: Arcadia‟ 6. Dez. 2 Uhr 15 Min. nachm.
ſer neuen Folge Bleiſtiftzeichnungen Aus dem Oden=
von
Baltimore nach Hamburg. Bohemia nach Neu=
* Ottawa, 9. Dez. Steffenſon, der Leiter der orleans, 6. Dez. 1 Uhr 30 Min. morgens in Neu=York,
wald, bezweckt der Verfaſſer in treuer Naturbeobachtung wiſſenſchaftlichen Expedition, durch den
anmutig reizvolle und intime Naturausſchnitte und auch äußerſten Nordweſten von Amerika, hat von Point Bar= Dortmund nach Neu=York, 8. Dez. 4 Uhr 20 Min=
künſtleriſch
bedeutende Stättender engeren Heimat feſtzu= row (Alaska) eine Nachricht geſandt Es heißt darin, ſein morgens Lizard paſſiert. Hamburg 6. Deg 10 Uhr
halten und in weiteren Folgen fortzuſetzen. Neben dem Schiff Karluk ſei am 12. Auguſt 15 Seemeilen vom morgens von Boſton über Boulogne nach Hamburg,
allgemeinen Intereſſe das dieſe Blätter beſitzen dürften, Strande entfernt eingefroren. Da er geglaubt habe, Piſa nach Boſton. 6. Dez. 2 Uhr 30 Min. nachm=
Dover paſſiert. Preſident Lincoln 6. Dez. 2 Uhr=
iſt
es vornehnlich auch die Abſicht des Zeichners, dasſelbe es werde dort den Winter über feſtliegen, ſei er mit ſechs
auch als Zeichenvorlagen in Verwendung kommen ſollen Begleitern an Land gegangen, um dort zu jagen. Am von Neu=York über Plymouth und Cherbourg nach
Hamburg. Pretoria nach New=York, 7. Dez. abends
und die Liebe für dieſe einfache Darſtellungstechnik zu 20. September ſei plötzlich ein Sturm losgebrochen. Als Beachy Head paſſiert. Soeſtdijk, von Kanada kom,
wecken. Die Ausführung der Bilder ſowie die Ausſtat=er mit ſeinem Gefährt wieder an die beireffende Stelle
tung iſt eine ſehr gute und iſt das Werkchen als Weih= gekommen ſei, ſei das Eis und mit ihm das Schiff weg=7. Dez. 2Uhr 15 Min. nachm auf der Elbe. Willesdenha
von Neuorleans kommend, 6. Dez. von Norfolk nach
nachtsgeſchenk gewiß ſehr willkommen. Der Preis iſt getrieben geweſen. Das Schickſal des Schiffes und ſeiner
Hamburg. Südamerila, Weſtlüſte Amerikas: Ates
4 Mark.
25 Mann ſtarken Beſatzung ſei unbekannt.
miſia von der Weſtküſte Amerikas kommend, 3.=Dez.
Zur Sammlung der Geiſter. Von Ge=
von
Punta Arenas. Badenial nach dem La Pfatch
heimrat Prof. Dr. Rudolf Eucken. 159 Seiten. In
Briefkaſten.
7. Dez 8 Uhr morgens von Vigo. Etruria nach Bra=
Originakleinenband 3.60 M. Verlag von Quelle u. Meyer
Seltſame Enten. Das von Ihnen beobachtete Tier ſilien, 7. Dez. 11 Uhr abends in Antwerpven. Habs
in Leipzig 1913. Wie Fichtes Reden an die deutſche Na= war jedenfalls eine türkiſche Ente. Zwei dieſer burg, von Mittelbraſilien kommend, 6. Dez. 1 Uhrl
tion ein Weckruf waren zu ſittlicher Wiedergeburt und Er= Tuchttiere ſind einem Züchter in der Eſchollbrücker Straße nachm. von Liſſabon. Salamanca von Bahia Blancck,
neuerung, ſo wendet ſich dieſes neueſte, von gewaltiger entflohen.
6. Dez. 7 Uhr abends von Montevideo. Siegmund‟
ethiſcher Kraft getragene Werk des Jenaer Philoſophen an
(Schluß des redaktionellen Teils.)
von Braſilien kommend, 7. Dez. 9 Uhr morgens in
jeden Deutſchen. Es iſt ein Buch der Sammlung, eine
Leixoes. Sparta von Bräſilien kommend, 7. Dez=
Mahnung zur inneren Einkehr. Blicken wir 100 Jahre zu=
3 Uhr nachm. Queſſant paſſiert. Theſſalia, von der
6 ebes Chriſtkind, ich bitte dich, ſchenk mir doch Sodener Weſtlüſte Amerikas kom., 6. Dez. 11 Ubr 40 Min vorm=
rück
, ſo erkennen wir mit Stolz, welche Entwicklung Paſtillen zu Weihnacht, aber gleich recht viele, weil ich
Deutſchland auf politiſchem, wirtſchaftlichem und wiſſen=
im
Winter doch immer erkältet bin und weil die Queſſant paſſiert. Thuringia nach der Weſtküſte
ſchaftlichem Gebiet ſeitdem zurückgelegt hat. Wohl noch
Amerikas, 1. Dez. in Punta Arenas: Oſtaſien Alt=
nie
iſt ſchöner und klarer deutſches Weſen und deutſche Art
Paſtillen ſo gut tun. Du wirſt ja ſchon wiſſen, mari 6. Dez. 9 Uhr abends von Kobe nach Yokohama,
AA welche ich meine. Nämlich die mit dem Namen
geſchildert, zwingender die Pflichten der Zeitgenoſſen ent=
Fay. Vater ſaat, die wären wirklich aus den Bayern 7. Dez. 12 Uhr mitt. Gbraltar paſſiert, heimk=
wickelt
worden wie hier. Es iſt eine würdige Erinne=
im

A Gemeinde=Heilquellen gemacht, von denen er vor Braſilia‟ 7. Dez. 6 Uhr nachm. von Tſingtau nach
rungsgabe des Befreiungsjahres
Schanghai. Fürſt Bülow‟ 6. Dez. in Yokohama, aus=
einem
Jahr getrunken hat, als er krank war.
Fays echte Sodener koſten nur 85 Pf. die Schachtei gehend. Goldenfels‟ 6. Dez. 6 Uhr morgens von
Manila nach Yokohama. Saxonia nach Oſtaſien,
Letzte Nachrichten.
u. ſind überall erhä tlich. Beſond. Kennzeichen: 6. Dez. 10 Uhr 40 Min. morgens von Cuxhaven nach
Amtl. Beſcheinigung des Bürgerm.=Amtes Bad. Antwerpen. Senegambia‟
Dez. 7 Uhr 30 Min.
6.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Soden a. T. alf weiß. Kontrollſtreifen. (I.25692 morgens in Antwerpen. Sileſia‟ 6. Dez. von Colombo=
Verlin, 9. Dez. Der Kaiſer genehmigte, daß (Erfrorene Hände wäſcht man am beſten mit Ober=nach Penang. Sithonia 6. Dez. von Moii nacht
im Mai 1914 turneriſche Schauſtellungen und ſport.
Emeyer’s Medizinal=Herba=Seife, weiche Kobe. Suevia 6. Dez. 10 Uhr 25 Min abends
liche Wettkämpfe zwiſchen Angehörigen gemäß langjähriger Erfahrungen von hervorragender Dungeneß paſſiert, ausgehend Uckermark 7. Dez=
der
Armer ſtattfinden. Sie ſollen im Deutſchen Sta=Wirkſamkeit iſt. Herba=Seife iſt à 50 Pfg. in allen in Manila, heimkehrend. Weſtphalia 6. Dez. 1 Uhr
dion abgehalten werden. Beteiligen dürfen ſich Offiziere, Apotheken, Drogerien und Parfümerien zu haben.
morgens von Hongkong nach Sabang.

Nun

[ ][  ][ ]

Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 7.
Statt besonderer Anzeige.
E.
Heute morgen 6 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser
guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel
(VIII,25776
Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige
Pflicht, ihre I. E.M. E.M., I. A. H. A. H. und I.
Herr Gärtnereibesitzer Ludwig Ploch
I.A. I.A. von dem nach kurzer Krankheit in der
Klinik zu Heidelberg erfolgten Ableben ihres
im 76. Lebensjahre.
I. A. H.
(25709
Darmstadt, den 9. Dezember 1913.
Die trauernd Hinterbliebenen:
Otto Stammier
Katharina Ploch, geb. Selzer,
Apothekenverwalter der Mangold’ſchen
Apotheke
Prof. Ludwig Ploch, Grossh. Oberlehrer,
Karl Ploch, Kunst- und Handelsgärtner,
geziemend in Kenntnis zu ſetzen.
Marie Lingens, geb. Ploch,
Pharm. Nat.-Verb. Arminia‟ i. A. C. V.
Therese Ploch, geb. Steingässer,
Betty Ploch, geb. Küchler,
J. A.: R. Türck Xx.
Dipl. Ing. Hermann Lingens, Dozent am Technikum Franken-
Darmſtadt, den 9. Dezember 1913.
hausen i. Th.,
und 5 Enkelkinder.

Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 3 Uhr, vom Sterbehause Kiesstrasse 35 aus, statt.
Einsegnung ¼ Stunde vorher. Kondolenzbesuche dankend verbeten.

Todes=Anzeige.

Me
Mn e ean
Ae
ee
Heute abend um 11 Uhr entſchlief unſer
guter Großvater und Schwiegervater (25754
Mittwoch, 10. Dezember.
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende 10 Uhr
Danksagung.
(Ab. B): Das Phantom.
Jakob Körner
II.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
Aufführung G von Kochſcher Kinderſpiele um 6 Uhr
nach kurzem, ſchwerem Leiden im 75. Lebens=
bei
dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte unſeres
im Mathildenhöhſaal (Freie Lit.=Künſtl. Geſellſchaft).
jahre, was wir Verwandten und Bekannten
lieben, unvergeßlichen Vaters, Schwiegervaters
Lichtbilder=Vortrag von Jakob Feldner um 8½
mit der Bitte um ſtille Teilnahme hierdurch
und Großvaters
(B25750
Uhr im Saale des Muſikvereins (Verein zur Förderung
anzeigen.
der Elizabeth Duncan=Schule).
Vortrag von Profeſſor Widmer um 8¼ Uhr in der
Weiterſtadt, den 8. Dezember 1913.
Aula der Landesbaugewerkſchule.
Herrn Georg Heist
Vortrag von Prediger Dr. Ohr um 8½ Uhr in der
Die trauernden Hinterbliebenen:
Stadt Pfungſtadt (Freireligiöſe Gemeinde).
ſowie für die zahlreichen Blumenſpenden und die
Jakob Körner,
Verſammlung des Landesvereins für Toteneinäſche=
troſtreiche
Grabrede des Herrn Pfarraſſiſtenten
Heinrich Körner,
rung um 6 Uhr im Fürſtenſaal
der Paulusgemeinde, ferner den beiden Herren
Generalverſammlung des Nationalliberalen Ver=
Margarete Körner,
Kommerzienräten E. und L. Trier für den ſchönen
eins um 8½ Uhr im Fürſtenſaal.
Katharina Körner,
ehrenden Nachruf, den Herren Beamten der kauf=
Konzert und Tanz der Vereinigten Geſellſchaft um
männiſchen und techniſchen Abteilung und den
Philipp Körner.
7½ Uhr im Geſellſchaftshauſe.
Arbeitern der Firma Joſ. Trier, ſowie Allen,
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. Ludwigshöhe um
Die Beerdigung findet in Weiterſtadt am
welche ihm die letzte Ehre erwieſen, ſagen wir
½4 Uhr. Bürgerkeller um 8 Uhr.
Donnerstag nachmittag um ½4 Uhr ſtatt.
hierdurch unſeren herzlichſten Dank.
Preiskegeln des Katholikenvereins um 6 Uhr.
Jugendſchriften=Ausſtellung im Rathaus

Die trauernden Hinterbliebenen.
(geöffnet von 47 Uhr).
Mee
Ausſtellung Die Bergſtraße im Bilde im ſtädt.
Darmſtadt, den 9. Dezember 1913.
Ausſtellungshaus auf der Mathildenhöhe (geöffnet von
101 und 25 Uhr).
Dankſagung.
Bilder vom Tage. (Auslage unſerer Expedition
Em
Rheinſtraße 23): Kaiſer Wilhelm II. in Donaueſchingen
Allen Denen, die uns bei dem Verluſte unſerer
(auf der Fuchsjagd). Momentbilder von den Vor=
treuen
, guten
(25715
Amtlicher Wetterbericht.
gängen in Zabern. Ein Maſchinengewehr im Flug=
zeug
. Exkaiſerin Eugenie in London.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Hilda
Ein Ausläufer des nördlichen Tiefdrückgebiets ver=
urſachte
geſtern in Norddeutſchland verbreitete Nieder=
Druck und Verlag: L. C. Witlic’ſche Hofbuchdruckerei.
ſo überaus wohltuende und innige Teilnahme er=
ſchläge
. Bei vorwiegend ſüdweſtlichen Winden iſt heute Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
wieſen, ſagen auf dieſem Wege innigen Dank
morgen das Wetter trübe und mild. Das nördliche Tief= Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
druckgebiet ſcheint ſich nach oſtwärts zu bewegen. Auf redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
die tiefgebeugten Eltern:
ſeiner Rückſeite haben wir morgen bei meiſt weſtlichen bis! Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
nordweſtlichen
Winden vorwiegend wolkiges, etwas käl= leben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt. Für den
teres Wetter zu erwarten.
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
Gg. Möser und Familie.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, 10. Dezember: Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Vorwiegend wolkig, zeitweiſe aufklärend, vereinzelt! Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Darmſtadt, den 9. Dezember 1913.
Schneefälle, etwas kälter, weſtliche bis nordweſtliche! nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Winde.
Zeene ä
zurückgeſandt.
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cre
Samt-Kostäme 2
Samt= u. Plüſch=Mäntel, auch
Ghem. Inbaruetun

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Darmstadt in Verbindung. Eine Ge-
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[ ][  ][ ]

Nummer 301.
Darmſtädter Taablatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 10.
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Kontursverſahren,
Betreffnd: Schutz der Waſſer=Zu= und
Ueber das Vermögen des Kauf=
Meintet, i. Mlie.
manns Robert Blum, Inhaber
Vor Beginn des Winters machen wir auf die Schäden und Nach=der Firma Ludwig Schwab in
teile aufmerkſam, die durch Froſt an den Waſſer=Zu= und Ableitungen Darmſtadt, wird heute, am 6. De=
in
den Häuſern entſtehen können und empfehlen, nachſtehendes zu zember 1913, nachmittags
beachten:
51 Uhr, das Konkursverfahren er=
Türen und Fenſter der Keller ſind gut geſchloſſen zu halten, daöffnet.
ſonſt Einfrieren und Beſchädigung der Waſſermeſſer zu erwarten iſt.
Der Kaufmann Ernſt Wolf,
Bei anhaltendem ſtrengen Froſt ( 50 G.) wird es außerdem Darmſtadt, wird zum Konkursg
notwendig, die Waſſermeſſer und die anderen Teile der Waſſerleitung verwalter ernannt.
durch Umhüllen mit lockerem Stroh oder mit dicken Tüchern zu ſchützen! Konkursforderungen find biszum
und die Glasfenſter zu verhängen.
30. Januar 1914 bei dem Ge=
Iſt ein Waſſermeſſer eingefroren, ſo erſtatte man alsbald Mel=richte anzumelden.,
dung bei der ſtädtiſchen Waſſerwerksverwaltung.
Es wird zur Beſchlußfaſſung
Wenn Waſſerleitungsröhren mindeſtens 1,30 Meter tief in die über die Beibehaltung des
Erde verlegt ſind oder wenn ſie im Hauſe ausſchließlich durch geheizte nannten oder die Wahl eines ande=
Räume (Küchen) geleitet ſind oder durch Räume, die mit geheizten ren Verwalters, ſowie über die
Räumen durch häufige Benutzung in Verbindunß ſtehen (abgeſchloſſene Beſtellung eines Gläubigeraus=
Flure, Kloſetträume), ſo iſt das Einfrieren der Waſſerleitungen nicht ſchuſſes und eintretenden Falls
zu erwarten; vorausgeſetzt wird, daß dieſe Räume nicht durch dauern=über die in § 132 der Konkurgz=
des
Oeffnen der Türen und Fenſter ſtark abgekühlt werden (Kloſett=ordnung bezeichneten Gegenſtände
räume). Sind alle oder einzelne Räume, in denen die Waſſerleitung auf den
liegt, längere Zeit ungeheizt, ſo iſt es empfehlenswert, die Waſſerleitung
30. Dezember 1913, nach=
mittags
4 Uhr,
bei ſtarlem Froſt für gewöhnlich abgeſperrt zu halten und täglich
ein= oder mehreremal die erforderlichen Waſſermengen an dielund zur Prüfung der angemel=
Hausbewohner abzugeben.
deten Forderungen auf (2570
Das Abſperren der Leitungen ohne gleichzeitiges Ent= Freitag, 13. Februar 1914,
leeren der Rohren iſt zwecklos. Beides ſoll gleichzeitig erfolgen,
nachmittags 4 Uhr.
indem man den vor dem Waſſermeſſer angebrachten Hauptabſperr=vor dem unterzeichneten Gerichte,
Schmuck mit
hahn ſchließt und die im Hauſe befindlichen Zapfhähne und Kloſett=
Saal Nr. 219 Termin anbe=
ventile
für einen Augenblick öffnet, alsdann läuft das in den Röhren raumt.
befindliche Waſſer durch eine im Hauptabſperrhahn angebrachte
Allen Perſonen, welche eine zur
synthetischen Steinen
Heffnung aus. Dieſes Waſſer, das ſelbſt bei ſehr langen Leitungen Konkursmaſſe gehörige Sache in,
(Aüf chemischem Wege aus dem Urstoff hergestellt)
nur wenige Liter beträgt, fängt man in untergeſtellten Gefäßſen auf,Beſitz haben oder zur Konkursmaſſe
oder man läßt es, wenn die Kellerſohle waſſerdurchläſſig iſt, ohne letwas ſchuldig ſind, wird aufgege=
Nachteil in den Keller laufen.
ben, nichts an den Gemeinſchuld=
Das Maß von Sorgfalt, das man auf den Schutz der Waſſer=ner zu verabfolgen oder zuleiſten,
Rubine u. Saphire
leitungen gegen Froſtſchäden aufwenden muß, hängt von der Strengelauch die Verpflichtung auferlegt,
und von der Dauer der Kälte ab. Hält die ſtrenge Kälte wochenlang von dem Beſitze der Sache und von
in allen Farbenstufen
an, ſo durchfrieren die äußeren Mauern derart, daß ſelbſt nach bereits den Forderungen, für welche ſie aus=
eingetretener
milderer Witterung die auf den durchfrorenen Mauern der Sache abgeſonderte Befriedige
gleiches Feuer
gleiche Strahlenbrechung
befeſtigten Waſſerleitungen noch nachträglich einfrieren können.
ung in Anſpruch nehmen, dem Kon=
gleiche
Härte
grösste Reinheit
Sind alſo Waſſerleitungen auf Außenmauern befeſtigt, ſo iſt kursverwalter bis zum 30. Ja=
beſondere
Vorſicht und ſtarke Erwärmung der betreffenden Räume nuar 1914 Anzeige zu machen.
&4
zu empfehlen. Garten eitungen ſind vor Eintritt des Winters zu Großherzogliches Amtsgericht I
Gleiches aus Glelchem
ſchließen und ſorgfältig zu entleeren.
Darmſtadt.
Sind Waſſerleitungen eingefroren, ſo ſchaffe man ſofort Ab=
billig
zu
Broschüre mit Farbtafeln u. Erläuterungen
hilfe, weil dann das Auftauen noch raſch bewirkt werden kann und Phonograph verkaufen.
Interessenten zu Diensten.
die Leitungen noch keinen Schaden erlitten haben.
(*17141md
Kiesſtraße 76, I.
Läßt man das Auftauen anſtehen, ſo friert gewöhnlich die
(25154a
Wantel, g. erh., f. Kutſch., gr. ſt. Fig.,
Leitung auf lange Strecken zu. Das Auftauen wird dann ſehrMgeſ. Off. m. Preis u. R 3 Exn.
ſchwierig und koſtſpielig, auch leidet meiſtens die Leitung Not.
Behufs des Auftauens eingefrorener Leitungen wende man
Moquette=Diwan, neu, perg
Hoflieferant
ſich ſofort an einen zuverläſſigen Inſtallateur, außerdem beſeitige man 1 ſtellb. Seiten, bill. zu verkaufen
Ga. ART Ludwigstr. 20.
(*17042md
die Urſache des Einfrierens durch beſſeren Schutz, weil ſonſt die Kiesſtraße 55.
Störung immer wieder eintritt.
Sprungfedermatratze, 1 Ueber=
Sind Keller oder andere Räume durch ein Verſehen durchaus 1 zieh. u. 1 Anzug, gr. Fig., bill. zu
vereiſt, ſo nützt es nichts, nachträglich nur die Fenſter zu ſchließen, verk. Kiesſtr. 43, Manſarde. (*17056
Ein gut erhaltener Kauflnden man ſtelle vielmehr Kofskörbe oder andere paſſende Heizvorrich=
Strümpfe werden geſtrickt E zu verkaufen.
*17131mstungen auf, um die Mauern wieder zu durchwärmen.
Dackel-Hünd.
Bei den Waſſerableitungen iſt die Aufmerkſamkeit beſonders
*17109) Weinbergſtr. 26. Hth., pt.
Stiktſtraße 50, I.
den Kloſetts zuzuwenden, da hier die unter den Sitzen befindlichen, ſchwarz, roſtbr., ſchlank und ſchön,
mit Waſſer gefülten Syphonrohre und die Spülkaſten durch das 2jähr., wachſam u. treu, in gute
Hände, 15 Mk. Weiterstadt,
Einfrieren häufig beſchädigt werden.
(*17046
Bei Froſtwetter ſind daher die Aborträume nach außen mög=Darmſtädterſtraße 43.
Grosser Weihnachisverkauf
lichſt geſchloſſen zu halten, beſonders während der Nacht; auch Zwerg=Teckelchen, 9 Mon. alt, fa
kann die Beheizung der Aborte mittels kleiner Petroleum= oder Gas=O5 M. abzug. Kl. Bachg. 10. (*17148
als:
öfen, auch Gaslampen, beſtens empfohlen werden.
Waſchmaſchinen v. 15 Mk. an Vogelkäfige
Die Spülkaſten ſollen nach jedesmaliger Benützung der Kloſetts,
ole
Buttermaſchinen
Hausapotheken

unter
bſtellung des Waſſerzulaufes, vollſtändig entleert werden.
Wäſchemangeln
Handtuchhalter
Bei Kloſetträumen, die der Einwirkung der Kälte beſonders
pleiner Salontiſch (Nußbaum) zu
Waſchbütten
Tranchier= u. Servierbretter
ausgeſetzt ſind, empfiehlt es ſich, zur Verhütung der Eisbildung die K faufen geſucht. Offerten unter
Waſchböcke
Kuchenbretter und
unter den Sitzen befindlichen Kiſten mit Stroh locker auszuſtopfen, die P 91 an die Erv.
*1705md
Trockengeſtelle
Kuchendrähte
Spülkaſten mit Tüchern zu umhüllen und deren Anfüllung bei ſtrenger
von 26 Pfg.
Bügelbretter
Krauthobel
Kälte ganz zu unterlaſſen. Häufiges Eingießen warmer Abwäſſer Plaschen kauft
Bruſt= und Aermelbretter
Anis= und Butterformen
aus den Haushaltungen in die Kloſetts trägt weſentlich zur Ver=w. Feldmann, Lohndiener,
Gardinenſpanner
Gewürzſchranke
hinderung der Eisbildung in den Syphonrohren bei.
Karlſtr. 72, Gartenhaus. (25665a
Putzzeugſchränke
Mehl= und Salzfäſſer
An den Außenſeiten der Gebäude angebrachte Küchenrohre
Stehlei ern
Stickrahmen, rund und eckigſind dem Einfrieren und dadurch der Zerſtörung beſonders aus= Ein größ. gebr. Puppenherd zu
Ablaufbretter
Küchenſtühle u. Fußſchemeln
kaufen geſucht. Off. mit Preis=
geſetzt
; es ſollte daher das Einſchütten von Waſſer in ſolche Rohre
Speiſeſchränke
Schnürböcke u. dergl.
bei ſtrenger Kälte ganz unterlaſſen, mindeſtens aber auf die Tages=angabe u. R 2 a. d. Erp. (*17018
Holzſtoffbehälter
Obſtſchränke
zeit beſchränkt werden.
zleines gebr. Sofa u. Oberbett
Auch die Hofſinkkäſten ſind bei anhaltend ſtrenger Kälte gegen N zu kaufen geſucht. Offert. mit
Moderne Holzgegenstände
das Einfrieren zu ſchützen, am beſten durch Ueberdeckung mit einer Preis u. R 31 a. d. Exp. (*17140
für Satin=Tarſo, Holzbrand und Kerbſchnitt
mindeſtens 20 Zentimeter hohen Erdſchicht, da andernfalls durch die
Holzbrandapparate Laubſägeholz
Eisbildung in den Sinkkäſten der Abſluß des Waſſers unmöglich ge=
macht
wird und bei Eintritt von Tauwetter Ueberſchwemmungen der
zum Hoch= und

Kindertische und=Stühle Niederſtellen
Grundſtücke die Folge ſind.
Starke Kaſten= und Leiterwagen, Rodelſchlitten,
Die in den Waſchküchen vorhandenen eiſernen Ablaufkäſten
Fliegende Holländer, Kinderſchaukeln und Turnapparate können bei ihrer geringen Tiefe nur durch rechtzeitige Entleerung desiiehs kaufe
Waſſers vor dem Einkrieren geſchützt werden; die Käſten ſind dann
Bürsten, Kämme, Schwämme, Fensterleder
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Reisekörbe, Waschkörbe, Papierkörbe
zur Verhütung der Entweichung von Kanalgaſen mög lichſt luftdicht auch Stiefel, Bettfedern, Gold,
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(*17087

[ ][  ][ ]

abe (10

IC
*1.4
19
19

Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite II.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Kollier mit 3 blauen Steinen. 1 grauer ge=
Mütterter Herrenhandſchuh. 1 ſchwarzer Damen=Lackgürtel. 1 Paar
weißwollene Handſchuhe. 2 Möheltansporteurgurte. 1 Portemonndie Konkurs-Ausverkauf
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gebogenen Griff. 1 brauner Wirtsſtuhl. 8 Schlüſſel ( zuſammen=
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nütze
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ſgeflogen
: 1 Faſanenhenne. 1 Ente.
(25711
Das zur Konkursmasse Robert Blum Firma Ludwig Schwab
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
llicher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=gehörige Warenlager, wird von heute ab
linden ſich: 1 deutſcher Schäferhund. Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=
ſteigerung
der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag,
zu ganz bedeutend
vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(25710
Straßenſperre. Infolge Vornahme von Erd= und Maurer=
arbeiten
für die Vorheizungsanlage auf dem Hauptbahnhof Darm=
ſtadt
wird der Weg Unter dem Bahnhof zwiſchen der Gries=
ermässigten
Preisen
heimer Straße und dem Dornheimer Weg vom 10. Dezember ds. Js.
ſab auf die Dauer von etwa 8 Wochen für den Fuhrwerks= und dem Verkauf ausgesetzt.
Radfahrverkehr geſperrt.
(25766
Das noch sehr reichhaltig sortierte Lager besteht in:
Beleuchtung von Einfahrten,

Höfen, Treppen, Fluren uſw.


Wir weiſen wiederholt auf die den Eigentümern von Grund=
ſtücken
obliegende Verpflichtung hin, die Toreinfahrten, Höfe,
Hausflure, Gänge und Treppen, ſofern und ſolange ſie jeder=Sete 1 Tisch Grrlauswrasele
mann zuglänglich ſind, während der Dunkelheit ſo ausreichend
zu beleuchten, daß für die daſelbſt verkehrenden Perſonen keine
Tamen-Wäsche einfacher bis elegantester Art
Gefahr beſteht.
Kinder-Wäsche und Baby-Artikel
Dieſe Verpflichtung liegt namentlich auch den Inhabern von
Fabriken, gewerblichen Anſtalten und Arbeitsſtätten, von Ver=
Kinder-Sweaters und Sweater-Anzüge
gnügungs=, Verſammlungs= und Schankſtätten (den letzteren ins=
Herrn-Wäsche, Krawatten etc.
beſondere auch hinſicht ich der Bedürfnisanſtalten) ob.
Pflichtwidrige Unterlaſſung der Beleuchtung begründet, falls
2
hierdurch jemand zu Schaden kommt, die Entſchädigungspflicht, ſo=
Ee
nur bekannte
wie die ſtrafrechtliche Verantwortlichkeit.
ArRetagen erste Fabrikate
Die Verpflichtung kann durch Vertrag auf Hausverwalter,
Mieter uſw. übertragen werden. Dies ſetzt jedoch die überein=
Kleider- und Zier-Schürzen
ſtimmende Willenserklärung beider Parteien, des Vermieters und
des Mieters, voraus. Eine enſeitige Erklärung des Vermieters (als
(5
ſolche iſt auch der ohne vorherige Verſtändigung mit dem Mieter er=
g

S
folgende Aushang einer Hausordnung zu zählen) kann die oben=
uaschentacker

genannte Verpflichtung für die Mieter nicht begründen.
Darmſtadt, den 8. Dezember 1913.
(25767md
Zier-Deckchen, Milieux und Läufer
Großherzogliches Polizeiamt.
Tischdecken und Tischgedecke
Gennes.
Gardinen in Tüll und Leinen, Rouleaux-Stoffe
Die Wahlen zur Landwirtſchaftskammer.
Bettdecken, Wollkoltern, Steppdecken
Die nachſtehende Bekanntmachung des Wahlkommiſſärs für
u

den IV. Wahlbezirk des Ausſchuſſes der Landwirtſchaftskammer
A

bringe ich zur allgemeinen Kenntnis.
Weisswaren
Darmſtadt, den 8. Dezember 1913.
(25718
Der Oberbürgermeiſter
beste Qualitäten in Baumwolle, Halb- und Rein-Leinen
Dr. Gläſſing.
Stickereien, Wäschebesätze und Spitzen
Bekanntmachung.
Hemdentuche, Bettuchleinen, Damaste
Bei der heutigen Wahl durch die Vertrauensmänner im
IV. Wahlbezirk Darmſtadt iſt
Farbige Bettsatins, Bettzeuge und fertige Bezüge
Herr Johannes Karl Grünewald zu Roßdorf
im Mitglied des Ausſchuſſes der Landwirtſchaftskammer für die
Brovinz Starkenburg gewählt worden.
Metall-Betten
Einwendungen gegen die Wahl können binnen einer Woche
rach Ablauf des heutigen Wahltags (5. Dezember 1913) erhoben
für Erwachsene und Kinder,
werden. Sie ſind bei der Bürgermeiſterei des Wohnorts oder bei
dem Unterzeichneten vorzubringen.
fertig ausgestattet, ebenso Baby-Körbe
Darmſtadt, am 5. Dezember 1913.
Der Wahlkommiſſär
gez. Fritſch, Großh. Oekonomierat.
Steiner’s Reform-Bettartikel
Drelle, Inlette, Bettfedern, Daunen etc.
Breunholz=Verſteigerung Nr. 2.
(Stadtwald.)
Günstigste Gelegenheit für
Freitag, den 12. Dezember 1913, vorm. 9 Uhr,
werden in der Turnhalle (Woogsplatz 5) hier aus den Diſtrikten:
Köhlertanne (Abt. 20), Maitanne (Abt. 31, Teras (Abt. 42, 43) ſowie Weinnachts-Einkaufe und Ausstaättungen.
Belz=Abtrieb längs der Heidelbergerſtraße (Halteſtelle Ludwigshöhe)
der Forſtwartei Beſſunger Tanne (Forſtwart Geriſch) verſteigert:
Der Verkauf findet statt:
Scheiter: 40 rm Buchen, 5 rm Eichen, 17 rm Kiefern;
Knüppel: 13 Buchen, 4
Eichen, 1
Akazien:
Vormittags von 9 bis 1 Uhr
Reiſigknüppel: 2 rm Akazien, 101 rm Kiefern (kurz), 28 rm
Kiefern (2,50 m lang);
Nachmittags von 2½ bis 7 Uhr.
Reiſigwellen: 8 Hdt. Buchen, 2 Hdt. Eichen, 42,8 Hdt. Kiefern;
Stöcke: 8 rm Kiefern.
Unterſtrichene Nummern kommen nicht zur Verſteigerung,
Der Konkursverwalter
Darmſtadt, den 4. Dezember 1913.
(25374sm
Großherzogliche Oberförſterei Darmſtadt.
Ernst Wolff.
Kullmann.
(25758
G mmuiſte der St. Eliſabehen Berting=Loterit.
Bekanntmachung.
Verkauf von Faſelvieh.
(Stadtwald.)
Ein zur ferneren Zucht untauglicher, gut gehaltener Fafelochſe,7 18 20 31 46 49 81 87 83 103 25 27 31 34 49 58 61 67 85 93 203 Wegen Vornahme von Kanal=
ein
Faſeleber, ſowie drei Ziegenböcke aus der Faſelhofreite dahier 14 15 23 27 53 58 59 65 66 73 76 78 80 87 310 23 31 53 65 70 82 bauarbeiten durch das ſtädtiſche
ſollen auf dem Submiſſionswege verkauft werden.
89 417 18 28 41 43 44 46 47 72 75 87 97 98 526 28 41 50 51 99 Tiefbauamt wird die
611 13 17 44. 64 70 72 73 75 78 719 20 32 41 44 56 59 64 73 93 99
Angebote ſind, nach Gattung getrennt, bis
Mittelſchneiſe
Donnerstag, den 11. Dezember, vormittags 11 Uhr,
803 04 11 18 36 40 43 904 10 23 32 54 66 73 75 92 1001 08 35 zwiſchen Dornheimer Weg und
41 46 55 81 91 96 1104 09 28 29 35 39 56 69 1200 08 09 18 30 39
beei der unterzeichneten Bürgermeiſterei einzureichen, woſelbſt auch die 1303 05 18 49 53 56 70 77 85 86 87 91 92 99 1414 39 43 44 47 651altem Griesheimer Weg während
Bedingungen vorher eingeſehen werden können.
68 80 83 86 1501 53 84 85 88 94 98 1601 19 20 31 39 54 55 62 69 der Zeit vom 3. bis 17. Dezember
Ober=Ramſtadt, den 4. Dezember 1913.
für Fuhrwerks= und Radfahrer=
(25383sm85 88 1700 02 14 17 21 31 34 41 51 57 88 93 1808 11 13 44 50 52 perkehr geſperrt.
(25293fm
Großh. Bürgermeiſterei Ober=Ramſtadt.
53 64 1918 37 66 60 73 83 85 2015 22 25 33 39 57 71 91 99 2111
Darmſtadt, 3. Dezember 1913.
Rückert.
12 15 35 43 59 70 77 80 99 2207 09 16 20 25 37 55 61 69 71 2313
Großh. Ober örſterei Darmſtadt.
30 64 67 77 86 90 99 2406 10 17 18 32 37 38 40 43 45 46 48 69 83
Kullmann.
84 87 94 2504 05 21 30 44 67 69 70 79 80 81 93 96 97 2602 15
27 30 39 44 51 60 66 87 90 99 2705 06 07 36 37 46 51 55 61 62 65
Bekannimachung.
72 77 90 93 16 97 2804 (7 11 45 59 73 79 89 97 2903 13 14 25 55
65 69 82 89 3001 10 34 49 51 66 77 95 3102 03 29 44 56 58 70 80 Mittwoch, 24. Dezember I. Js.,
Mineralia
vormittags 10 Uhr,
90 95 3204 08 12 23 27 30 39 58 67 68 69 73 78 82 83 3300 08 16
33 42 52 55 62 82 84 85 89 3401 15 20 46 51 71 73 79 84 3504 30ſollen die dem Chorſänger Fried=
55 57 64 77 83 90 3602 04 22 25 44 48 50 72 86 92 3703 36 75 95rich Edmund Göllnitz dahier und
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47 49 III 367 58 Grabgarten da=
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
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3
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Transportanſtalten.
Bergwerks=Aktien.
4 Hamburger Staatsanl. 97,50
3½
do.
5 St. Louis und San
4 Heſſ. Staatsanleihe 98,00 8 Hamb.=Amerika=Paket=
4 Rhein. Hypothek.=Bank
Francisco . . . . .
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(unk. 1917). .
5 Tehuantepec . . . . . . 90,50
4 do. do. (unk. 1918) 96,60 3 Nordd. Lloyd . . . . . 119,00 12 Bochumer Bergb. u.
3½ do. (unk. 1914).
do.
3½
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83,506 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 121,00
Bank=Aktien.
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do.
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11 Deutſch=Luxemburg.s
10 Bank für elektriſche
. 76,20 Aktien ausländiſcher
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do
. v. 1875 92,1015 Anatol. Eiſenb. 60%
3½
Harpener . . . . . . . 175,50
Einz. Mk. 408 . . 118,80
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6 Schantungbahn . . . . 123,75
do.
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4½ Oeſterr. Silberrente 86,20 6½ Luxemb. Prince Henri 162,00 O Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank . . . 249,00
Frankfurt . . . . . . .
Caro . . . . . . . 63,5016 Deutſche Vereinsbank . 117,50 3½ do.
4 do. Goldrente . . . 88,100 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 21½ 4 Laurahütte .
. . . . 152,00 5½ Deutſche Effekt.= und
4 do. einheitl. Rente . 83,2016 Pennſylvania R. R. .
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10
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do. unif. Serie III 63,80 Divid. Aktien.
4 Heidelberg . . . . . .
5 South Weſt Africa =114,50 8½ Dresdener Bank . . 149,50
62,50
3 Brauerei Werger.
3 do. Spezial . . . .
do.
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Frankf. Hypoth.=B. 207,004 Karlsruhe . . . . . . .
5 Rumänier v. 1903 . . 98,90 25 Bad. Anilin= u. Soda=
Obligationen.
6½ Mitteld. Kreditbank 114,403½ do.
Fabrik
do.
v. 1890 . . 92,90
560,00
7 Nationalb. f. Deutſchl. 116,3014 Magdeburg . . . . . .
do.
v. 1905 . . 85,3014 Chem. Fabrik Gries=
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 84,00 5½ Pfälziſche Bank. . . 121,50 4 Mainz . . . . . . . .
. 245,004½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,25
heim . . .
6.48 Reichsbank . . . . . 137,50 3½ do.
,do. v. 1902 . . . . 90,1027 Farbwerke Höchſt. 603,00 4 Eliſabethbahn, freie . . 89,0017 Rhein. Kreditbank . . . 126,254
4 Franz=Joſefs=Bahn . . 85,40
Mannheim . . . . . .
4½ do. v. 1905 . . . . 99,8020 Verein chem. Fabriken
7½ A. Schaaffhauſen.
Mannheim . . . . 331,003 Prag=Duxer . . .
3½ Schweden . . . . .
do.
3½
. . 71,50
Bankverein . . . . 105,25
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München . . . . . .
144,255 Oeſterr. Staatsbahn . 101,00 7½ Wiener Bankverein . 134,303½ Nauheim . . . . . .
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do.
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4 Türk. unifiz. v. 1903 87,2012½ Holzverkohl. Kon=
4 Nürnberg . . . . . . .
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3½ do.
ſtanz . . . . . . . 298,75 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,00 4 Frankf. Hypoth.=Bank
do. Staatsrente . . 82,604 Lahmeyer . . . . . . . 121,7014 Oeſt. Südb. (Lomb.) . . 71,80
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Nummer 301.
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do. . . . . Fs. 10
Meininger . . . . . fl. 7 34,00
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95,90 Ungar. Staats . . fl. 100 433,00
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84,25 Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,95
94,60 Ruſſiſche Noten . . . ..
Schweizer Noten . . . . . 80,85
95,50
84,30 Reichsbank=Diskonto . . . 5½½
Reichsbank=Lombard Zsf. 6½%

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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 13.

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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 14.
r ner e r. r e ich eie un nielte en Sc ien ene er Zer en en
Weizen: hieſiger und Wetterauer 192519,30, Nordd. Mvor an einem Abend geben werde. Das hat Herr Kunſti
Seüte sche.
19,2519.30, Kurheſſiſcher 19,2519,30, Ruſſiſcher 21,75 auch getan. Er hat den Räuber Moor auf ſeine bekannts
gepunschte
bis 23, Redwinter 22.2522,75, Rumäniſcher 21,7522,75, Weiſe heruntergeſchrien und =gearbeitet und als Franz
Laplata 22,2522,75, Manitoba 22,5022,75, Kanſas 22,50 Moor verſucht, den großen Deprient zu kopieren. Dabei
2.
bis 22,75, Walla=Walla 22,5022,75; Roggen: hieſiger war Franz mit einer roten Perücke angetan. Er mißfiel=
AV
1616,25. Bayeriſcher 16,1016,25; Gerſte: Pfälzer 17 in dieſem Kunſtſtückchen, womit Herr Jerrmann ſo vielel
17,50, hieſige und Wetterauer 1717,50, Riedgerſte einfältige Menſchen genarrt hat
ElGARETTER
bis
* Der Fremdenlegion entronnen. Ein lehrreicher Brief
17,7518, Fränkiſche 17,5017,75: Hafer: hieſiger 16 bis
16 75. Bayeriſcher 1616,75, Ruſſiſcher 17,7518,50. Ame= über das Abenteuer eines Deutſchen in Marſeille iſt dem
rikaniſcher 17,5018,25. Rumäniſcher 17,7518,50; Mais: Tag aus dem Deutſchen Seemannsheim in Genua zuge
mixed 14,5014,60, Ruſſiſcher 14,5014,70, Donaumais gangen. In der Zuſchrift heißt es: Am 13. November kam
14,4014,50, Rumäniſcher 14,5014,70. Laplata 14,40 bis ich auf dem Schiffe Bahrenfeld der Kontinentalen Reeg
14.50, Weißer Mais 14,5014,60: Weizenſchalen 9.50 bis derei Hamburg, von Neu=Port=Men nach Marſeille
9,75; Weizenkleie 8,759; Roggenkleie 1010,25; Futter= Am Abend des 15. November beſuchte ich ein Hafenreſtau
mehl 1214: Viertreber, getrocknet 12,5013; Futtergerſte rant. Ich beabſichtigte, mir eine Stellung auf einem an

1313,75; Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab Mann=deren Schiff oder an Land zu ſuchen. Ich bin befahrene

heim): Nr. 0 30,2530,50, ſeinere Marken 30,7531, Nr. 1 Steward. In dem Wirtshauſe geſellte ſich ein angebliche
e he, e
29,50 29,75, feinere Marken 3030,25, Nr. 2 2828,25, Landsmann zu mir. Wir kamen ins Geſpräch, und
25
ſeinere Marken 28,5028,75, Nr. 3 26,5026,75, feinere erzählte, es gehe ihm ſehr ſchlecht. Er ſah lüſtern nach
Marken 2727,25. Nr. 4 22,5022,75, feinere Marken den Speiſen, woraus ich ſchloß, daß er großen Hungen
2323,25: Roggenmehl, hieſiges: Nr. 0 2525,25, habe. Ich beſtellte für ihn zu eſſen und zwei Glasei
I.25693)
zu 10 Centimes. Als ich ſpäter aufwache, befinde ich mich
Nr. 1 2323,25, Nr. 2 2020,50.
auf dem Fort St. Jean, den Kaſematten der Fremden=
legionäre
; mit mir ein Rheinländer. Unſere Perſonal
Handel und Verkehr.
ſollten aufgenommen werden. Der Poſten ging vor dem
Vermiſchtes.
Poſtſcheckverkehr. Im Reichs=Poſtgebiet iſt
Tore auf und ab. Es war halb 2 Uhr; ich weigerte mich
die Zahl der Kontoinhaber im Poſtſcheckverkehr Ende No=
* Karl und Franz Moor in einer Perſon. Karl von meine Perſonalien anzugeben, als das Haupttor ſich öffne
vember 1913 auf 85356 geſtiegen (Zugang im Monat No= Holtei erzählt in einem ſeiner Romane von einer Schmie= und ein Mann hereingebracht wird. Einer plötzlichen Ein=
vember
968). Auf dieſen Poſtſcheckkonten wurden im No=renaufführung der Räuber, in der der Heldenſpieler die gebung folgend, ſpringe ich auf, an dem Poſten vorbei und
vember gebucht 1554 Millionen Mark Gutſchriften und Rolle des erkrankten Intriganten mit übernimmt und zu= erreiche die Zugbrücke. Der Rheinländer folgt mir, wird
1543 Millionen Mark Laſtſchriften. Das Geſamtguthaben gleich als Karl und Franz Moor ein hochverehrliches aber auf der Brücke ergriffen. Der Werber eilt bis auf
der Kontoinhaber betrug im November durchſchnittlich Publikum entzückt. Dieſe Geſchichte dünkt uns heute ſo die Place de la Goliette nach, wo er mich einholt und mich
185,8 Millionen Mark. Im Verkehr der Reichspoſtſcheck= unwahrſcheinlich, daß wir ſie uns als tatſächliches Ereig=auffordert, mit zurückzukommen. Ich belegte ihn mit
ämter mit dem Poſtſparkaſſenamt in Wien, der Poſtſpar= nis wirtlich nur auf einer der allerkleinſten Bühnen vor= einem echten Berliner Kraftausdruck, worauf ich einen
kaſſe in Peſt, der luremburgiſchen und belgiſchen ſtellen können, Holtei aber zielte mit jener Epiſode auf Stich in den linken Unterarm erhielt, der, wie ärztlich feſte
Poſtverwaltung, ſowie den ſchweizeriſchenPoſtſcheckbureaus ein zu ſeiner Zeit durchaus nicht unerhörtes Virtuoſenſtück, geſtellt, bis auf den Knochen führte. Ich zog meinen Reſ
wurden 8,1 Millionen Mark umgeſetzt, und zwar auf 3270 das ſogar einige Zeit zu einer richtigen Mode geworden volver, und der Werber lief davon. Ich ging auf den
Uebertragungen in der Richtung nach und auf 16260 war. In den Glanztagen des ſchauſpieleriſchen Virtuoſen= nächſtliegenden Dampfer, einen Engländer, erzählte den
Uebertragungen in der Richtung aus dem Auslande.
tums gab es direkte Karl und Franz Moor=Spieler, die Vorfall, worauf vier engliſche Matroſen mich nach dem
* Heſſiſche Erfinder. (Mitgeteilt von Dipl.= durch dieſe Efſektleiſtung das größte Aufſehen erregten. Bahnhof St. Charles brachten, von wo ich nach Vintimile
Ingenieur Klemens Herszberg u. Co., Patent= und In= Daran erinnert Monty Jacobs in ſeiner vor kurzem im fuhr, der franzöſiſch=italieniſchen Grenze. Mein Werbei
genieur=Bureau, Darmſtadt, Rheinſtr. 19.) a) Patent=Inſel=Verlag erſchienenen, reichhaltigen Sammlung klaſſi= war ein Deutſcher. Jedem Landsmann, der nach Marſeille
Anmeldung:. 15d. M. 51585. Bogenausführungsvor= ſcher Rollenſchilderungen Deutſche Schauſpielkunſt, in= kommt, ſoll dieſer Vorfall eine Warnung ſein. Walten
richtung mit Wendung und Stützung des abzulegenden dem er auch zwei Zeugniſſe über die Darſtellung von Karl Wolffheim, zurzeit Deutſches Seemannsheim, Genug.
Bogens durch einen Druckluftſtrom für Haltzylinderpreſſen und Franz Moor zugleich aufnimmt.
und andere Druckmaſchinen. Karl Merkator, Offenbach
Der erſte, der dieſes Kunſtſtück, das vorher nur von
Literariſches.
am Main, Starkenburgring 19. 26. 5. 13.
1) Ge=Schmierenkomödianten aus Not ausgeführt worden war,
brauchsmuſter=Erteilungen.
Grähners Robinſon Cruſoe, Juhie
4 a. 578 989. in das Bereich erſter Bühnen emporhob war Eduard
Sprengringbefeſtigung für Laternenſcheiben und dergl. Ferrmann, ein ſeinerzeit beliebter Heldenſpieler mit läums=Neubearbeitung, bevorwortet von Hofrat Proſ
Fa. P. Schleſinger, Offenbach a. M. 11. 11. 13. Sch. großen körperlichen Mitteln. 1825 trat er zuerſt in = Dr. Willmann, Volksausgabe, mit 5 Buntbildern, 2 Kau
50 475. 15 d. 578703. Vorrichtung an Stahlſtich=Schnell= nigsberg in dieſer Doppelrolle auf, und entfeſſelte dann ten und vielen Textilluſtrationen, geb. mit farbigem Deckel
preſſen zum Bedrucken kleiner Bogen. Friedrich Heim u. auch auf anderen Bühnen Beifallsſtürme, wenn er als rot= bild 2 Mk. reich illuſtrierte Prachtausgabe 4,80 Mk. (Bei
Co., G. m. b. H., Offenbach a. M. 8. 11. 13. H. 63 648.
haarige Kanaille in den höchſten Fiſteltönen ſchrillte und lag von Guſtav Gräbner in Leipzig) Der altbewäh
33 c. 578 376. Kamm mit Einrichtung zum Befeſtigen von
als ſchwarzhaariger Held den Donner ſeines eigentlichen Gräbnerſche Robinſon liegt hier in vollſtändig neuer,e
Haarteilen. C. Winther u. Co., Bensheim, Heſſen. 31. 10.
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Karl Immermann ſah ihn ſich im Herbſt 1833 in Die gediegene, vornehme und reiche Ausſtattung dieſe
Urkundenmappe. Max Albin Klein, Gießen. 22. 10. 13. ſeinem bekannten Paradeſtücke an und ſchrieb darüber in Jubiläumsausgabe im wahrſten Sinne des Wortes i
K. 60 377.
H Frankfurt a. M., 9. Dez. (Fruchtmarkt=ſein Tagebuch: Die Kraft der Stimme, womit er dieſe im Verein mit der neuen Textüberarbeitung dem beliebten
bericht.) Am Wochenmarkt bleibt das Angebot reich= übermenſchliche Aufgabe durchführte, die Geſchwindigkeit ungemein preiswerten Buche ſeine hervorragende Stelle
lich, aber die Kaufluſt iſt zu gering, ſo daß die Umſätze und das Geſchick, womit er ſich in Koſtüm, Phyſiognomie, in der Jugendſchriftenliteratur auch fernerhin ſichern.
Illuſtriertes Spielbuch für Knaben.
beſchränkt waren; ebenſo ſind nur unbedeutende Preis= Statur und Haltung von Augenblick zu Angenblick umge=
änderungen
zu verzeichnen. Auch Hafer wurde ſtärker ſtaltete, war merkwürdig. Einmal ging er als Franz zur Eine Sammlung von Bewegungsſpielen und Körper=
offeriert
, indes nur mäßia gehandelt, hingegen Land=einen Tür hinaus und kam als Karl zur anderen herein. übungen, phyſikaliſchen und chemiſchen Kunſtſtücken unterg
roggen in beſſerer Frage und feſt. Gerſte und Mois ſtetig. Auch geſtel mir die Auffaſſung der Charaktere im Beginn haltenden Handfertigkeiten. Denkſpielen und Geiſtes
Futtermittel belebter und eher feſter geſtimmt. Die For=ſehr gut; namentlich griff er den Karl nicht ſo pathetiſch, übungen. Von Hermann Wagner. 25. Auflage. Unten
derungen für Mehl blieben unverändert gegenüber der wie wir ihn gewöhnlich ſehen, ſondern mehr roh, ſtudenten: Mitarbeit von 3 Fachmännern neu bearheitet und heraus
Vorwoche. Der Mannheimer Getreidemarkthaft, renommierend, im Tone der Komödie, was mir ſehr gegeben von Dr. Aler. Lion. Mit 290 Tertabbildungen
richtig zu ſein ſcheint. Nachher verſagten die geiſtigen und 3 farbigen Tafeln. Leipzig 1913 (Otto Spamer). Ge=
iſt
ruhig und luſtlos.
An der Berliner Produktenbörſe war Ge= Mittel, und das Gemälde wurde grell, drückend und ein= bunden 4.50 Mk. Seit 50 Jahren iſt die vornehmſte Aufs
treide befeſtigt auf die Erhöhung der Auslandsforderun= förmig. Indeſſen iſt es mir lieb. von dieſer vielbeſpro= gabe des Wagnerſchen Spielbuches, die Jugend in ihren
gen um 1 bis 1½ Mark und auf Deckungen. Für Roggen chenen Seltſamkeit doch nun urteilen zu können. Jerr= freien Stunden nützlich und anregend zu beſchäftigen
ſind die Verpflichtungen per Dezember noch nicht erfüllt. mann fand natürlich Nachahmer, und unter dieſen iſt der Mancher Mann, der jetzt in Amt und Würden iſt verdanſt
Mais auf Abgaben der Importeure matter. Hafer ruhig. bekannteſte ein berühmter und genialer Schauſpieler, ihm glückliche Stunden aber auch grundlegende Beleh=
Nach den letzten Kabelnachrichten von den ameri= der aber durch ſeine wüſte Uebertreibung und ein ſchran: rungen die ihm nicht ſelten den Pfad zu ſeinem ſpäteren
kaniſchen Getreidemärkten (Neu=York und tenloſes Effektſpielen zur Parodie ſeiner ſelbſt herabſant: Lebensberuf wieſen. Seit Wagners erſtem Wirken hall
Chikago) waren Weizen und Mais nach feſtem Beginn Wilhelm Kunſt. Noch Fontane ſagt gelegentlich von aber die moderne Zeit wie auf allen Gebieten ſo auch
auf die hauſſelautende ausländiſche Wochenſtatiſtik ſchließ= einem Schauſpieler, daß ſeine Beziehungen zu Kunſt der Kinderſtube große Umwälzungen hervorgerufen. Wollte
lich wieder abgeſchwächt auf großes Angebot der Farmer intimer ſeien, als zur Kunſt, und gerade mit der Dar=das Spielbuch mit der neuen Zeit Schritt halten, ſo konni
und Abgaben der Firma Armour: ferner beſtimmte der ſtellung des Franz und Karl Moor zugleich errang ſich der es einer gründlichen Umarbeitung nicht entſagen.T
Wochenausweis über die Weltverſchiffungen. Die ſicht= mit den reichſten Mitteln ausgeſtattete, aber völlig zügel= Alexander Lion, der Herausgeber des Pfadfinderbuche
haren Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche von 67,14loſe Komödiant den Ruf eines vor nichts zurückſchrecken= hat ſich mit Unterſtützung einiger erfahrener Pädagogen
Mill. Buſh auf 72,13 Mill. Buſh. und die Maisvorrätei den Kuliſſenreißers. Herr Kunſt, der famoſe ehemalige mit viel Geſchick und Liebe zur Sache dieſer ſchwierigen
von 2,03 Mill. Buſh. auf 2,35 Mill. Buſh. geſtiegen, hin= Gatte der Sophie Schröder ſo erzählt Coſtenoble von Aufgabe unterzogen. Die neue Auflage iſt nach Inhalt
gegen die Weizenvorräte in Kanada von 18,40 Mill. dieſer ſeiner Bravour=Rolle, hat angekündigt, er und Ausſtattung einer Jubiläums=Ausgabe durcha
werde dem Wiener Publikum ſeine Achtung dadurch bezeu= würdig.
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Seite 15.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
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Seite 16.

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deutſchen Weizen refleiktiert. Das Angebot hat wohl etwas über die letzte Stadtverordnetenverſammlung geht deut=
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zugenommen, fand aber, ſoweit es ſich um brauchbare lich hervor, daß man dort die Sache reiflich erwogen hat.
Schnupfen rächt
Ware handelte, ſchlank Aufnahme. Im Lieferungsgeſchäft Nachdem man dem Projekt erfreulicherweiſe zugeſtimmt
ſteigerten Deckungen und Käufe die Preiſe um 1½ Mark. hat, dürfte ſich der Einberufer nunmehr gleichfalls be=
ſich
oft bitter.
In Roggen beſtand bei mäßigem Angebot weiter Begehr ruhigen können
zum Export. Die Dezember=Andienungen fanden bei den
Mühlen Unterkunft, und die Folge davon war, daß viel=
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt i.
fach Dezember=Verpflichtungen gedeckt wurden. Hafer
Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
wird von Exporteuren nur in beſſeren Qualitäten ge=
kauft
: für das zunehmende Angebot von geringer Ware 35 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
2
iſt ſchwer Abſatz zu finden. Ebenſo beſchränkt ſich die
Geborene. Am 4. Dez.: dem Wirt Andreas Braun=
Nachfrage für Braugerſte nur auf ganz feine Ware. Ruſ=
65
ſiſche Futtergerſte behielt feſte Tendenz, auch Mais war wart, Woogsſtraße 6, eine T. Sofia. Am. 1.: dem Koh=
lenhändler
V. Metz, Dieburgerſtr. 13, eine T. Käthchen.
höher gehalten.


Am 29. Nov.: dem Uhrmacher Otto Sturm, Liebfrauen=
Weizen
Roggen Hafer

ſtraße 61, ein S. Paul Walter Heinrich. Am 5. Dez.: dem
153
163 (*2
Königsberg. . 200(


154 (*1½) 164 (42
Päcker Heinrich Simmrock, Taunusſtraße 45. ein S.
Danzig . . .
155 (1
Ludwig. Am 2.: dem Gartenarbeiter bei der Stadtgärt=
155 (42
50 Pfg. Stettin . . . 180 (1
1,24238
(
151 (42 ) 155 (
nerei Adolf Ruppel, Ruthsſtraße 13, ein S. Theodor
Poſen . . . 186
Breslau. . . 183 (0
155 (
147 (3
Karl Friedrich. Am 6.: dem Kaufmann Ludwig Kolb,
Sport, Spiel und Turnen.
176 (1
157 (*2
Berlin . . . 189 (*2
Luifenſtraße 4, ein S. Hans Robert. Am 4.: dem Poſt=
169 (
Magdeburg . 186 (
boten Philipp Gehriſch, Schuknechtſtraße 61, ein S.
157
* Darmſtädter Turnerſchaft. Nächſten Freitag, Halle . . . . 187 (1
178 (2
164 (1
Philipp. Am 3.: dem Ingenteur und Fabritbeſitzer
den 12. d M., abends 9 Uhr, findet im kleinen Turnſaal Leipzig . . . 183 (
-
166 (
162
Joſeph Hermes, Arheilgerſtraße 59, ein S.
1
der Turngemeinde Darmſtadt, Woogsplatz, ein Vor= Dresden. . .

157. (
188 (1
156
Aufgebotene. Am 4. Dez.: Schuhmacher Chriſtian
trag des Vorſitzenden der Darmſtädter Turnerſchaft, Roſtock . . . 178 (
152 (1.
154
-
Irle, Feldbergſtraße 75, mit Dienſtmagd Anna Menn,
Prof. Dr. Finger, über Touren im Hoch= Hamburg : 193 (*B2
-
168 (*1
157
Hilchenbach. Fabrikarbeiter Theodor Friedr. Groh mit
gebirge (mit Lichtbildern) ſtatt, der in erſter Linie für Hannover . . 184 (*1
160 (
1
164
Helene Koenig, beide in Offenbach. Schloſſer Helmi
die Zöglinge der Turnerſchaft beſtimmt, jedoch Düſſeldorf . . 200
170 (5
166 (*1
* Bauer, Groß=Auheim, mit Packerin Karoline Brett=
auch
älteren Mitgliedern und Turnerinnen zugänglich iſt. 1 Kölr. . . 195 (*3
(2
160 (4
hauer, Groß=Auheim. Am 5.: Schriftſetzer Karl Friedr.
168,,
Weitere Vorträge, die ebenfalls den Zweck verfolgen, derFrankfurta. M. 195
(
162½ (2½) 167½ (
Wilh. Selinger, Liebfrauenſtraße 72, mit Karoline Jo=
Jugend der Turnerſchaft Anregung und Belehrung zuteil 1 Mannheim . . 197½(
164 (1
170 (3
ſeſina Maria Litzius. Rüdesheim (Rheingau). Hand=
werden
zu laſſen, ſind in Ausſicht genommen.
170 (
177½ (
Straßburg . . 205 (
lungsgehilfe Heinrich Joh. Friedr. Staub mit Irene
7
1
200
166
München
161
Spiele, beide in Mainz. Kaufmann Anton Büß=
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 192 (*1,50), mann mit Anna Mathilde Antoni beide in Bensheim.
Landwirtſchaftliches.
Mai 200 (F. 1,50), Peſt April 194,55 (4 6,50), Paris Kaufmann. Joh. Friedr. Gottlieb. Scharpfenecker, Guten=
Dez. 215,85 (*4,05), Liverpool März 163,60 (*1,40), bergſtraße 23, mit Wilhelmine Chriſtiane Benjamine
Getreide=Wochenbericht
Chikago Dez. 136,20 ( 2,90). Roggen: Berlin Dez. Friederike Margarethe Groß, Kranichſteinerſtraße 39½.
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats 159,25 (*2), Mai 164 (1.0,.25), Hafer: Berlin Dez. Am 6.: Bürgermeiſter und Landwirt Konrad Weber
vom 2. bis 8. Dezember.
151,75 (0,75), Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg un= mit Bertha Schmidt, beide in Wenhauſen. Müllergeſelle
Zu Beginn der Berichtswoche lauteten die Berichte verzollt ſchwim. 114 (* 1), Mais La Plata ſchwim. Friedr. Herzog mit Dienſtmagd Marie Hauck, beide
über die im Gange befindliche argentiniſche Ernte etwas113,50 (* 1. Donau Nov., Dez. 108,50 (0,50) Mark. in Mörlheim. Maſchinenbau=Ingenieur Niels Peter
günſtiger, aber die letzten Meldungen waren wieder auf
Iver Matthieſen, Flensburg, mit Eliſabeth Karoline
einen weniger zuverſichtlichen Ton geſtimmt, und es iſt
Jöns, Huſum. Am 8.: Fabrikarbeiter Wilhelm =
auffallend
, daß trotz der vorgerückten Zeit nur ſpärliches
linger, Biſchweiler, mit Fabrikarbeiterin Eliſabeth
Stimmen aus dem Publikum.
Angebot vom La Plata vorliegt. Aus Indien wurden dies=
Schuſter, Oberhofen. Weißbinder Adam Feldman II.,
mal leichte Niederſchläge gemeldet, die wohl ſtellenweiſe (Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueber
riſt übernimmt die Redaktion Griesheim, mit Dienſtmädchen Luiſe Katharine Felger,
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt ant
Frund des (
Abſ. 2 des
genützt, die Geſamtſituation indeſſen kaum ſonderlich ge=
Griesheim. Schuhmacher Ludwig Strauch II., Crum=
Preigeſeies in volmn Unfange der Einſender verantwortlich..
ändert haben. Geſtützt wurde die Tendenz im weiteren
Aus dem Inſeratenteil dieſer Zeitung iſt zu er=ſtadt, mit Anna Barbara Wenner, Crumſtadt. Land=
Verlaufe auch durch den Umſtand, daß die Weltverſchif= ſehen, daß der Einberufer die Anwohner und Inter= wirt Heinrich Röder III., Rinderbügen, mit Köchin
fungen von 352 000 Tonnen in der Berichtswoche auf eſſenten der Landgraf=Philipp=Anlage mobil machen will Margareta Braun, hier. Ingenieur Eugen Leo
263 000 Tonnen zurückgegangen ſind. Ein Vergleich mit gegen die Errichtung einer Kirche in den dortigen An= Lange, Kowno, mit Ottilie Haubach, Bad Nauheim.
den Weizenpreiſen der Vorwoche läßt ſowohl an den ame=lagen. Es iſt anzunehmen, daß weder der EinberuferBergarbeiter Otto Paul Röhr. Oberwerſchen, mit Ar=
rikaniſchen
als auch an den weſteuropäiſchen Märkten noch die Anwohner wiſſen, was da eigentlich beabſichtigt beiterin Lina Emma Kuhfus, Tackau,
Eheſchließungen. Am 2. Dez.: Ingenieur Karl Hart=
durchweg
mäßige Fortſchritte nach oben erkennen. Das iſt. Das iſt aber einerlei, denn derſelbe Spektakel ging
gleiche gilt trotz der in der Berichtswoche bekannt gewor= ſeinerzeit auch los, als die Johanniskirche gebaut werden mann mit Regina Lang, beide hier. Am 6.: Inſtallateur
denen hohen deutſchen Erntezahlen vom Berliner Liefe= ſollte. Es handelt ſich um weiter nichts, als eine kleinere Ludwig Pullmann mit Emilie Wilke, beide hier.
rungsmarkte. Nach der amtlichen Statiſtik wurden ge= Kirche in die Anlage zwiſchen Eliſabethen= und Wald= Dekorateur Thehdor Walter Heinrich Wiedling in
erntet: Weizen 4655 956 Tonnen (gegen 4360 624 Tonnen ſtraße zu ſtellen, wobei die vorhandenen Baum= Zweibrücken mit Eliſe Heiß in Lengfeld. Montage=
im
Vorjahre). Roggen 12222394 Tonnen (I11598289 Ton=alleen beiderſeitts beſtehen bleiben ſol=Inſpektor Ostar Vörmel in Stockheim mit Maria
nen), Sommergerſte 3 673 254 Tonnen (3 481974 Tonnen), ken und auch die zwiſchen dieſen Straßen liegende ſon= Schwing, geb. Jung, hier.
Haſer 9713 965 Tonnen (§520 183 Tonnen) und Kartof= ſtige Anlage erhalten bleibt. Selbſtverſtändlich wird der
Geſtorbene. Am 4. Dez.: Anna Frieda Härtel, 8 J.,
feln 54 121 146 Tonnen (50 209 466 Tonnen). Die amt= übrige Teil der Landgraf=Philipp=Anlage durch dieſes ev., Tochter des Fabrikarbeiters aus Weiterſtadt, hier
lichen Zahlen entſprachen den Erwartungen und blieben Projekt überhaupt nicht berührt. Wohl jeder wird zu= Grafenſtraße 9. Auguſte Frommann, Privatin, 69 J.,
daher ohne Einfluß auf die Tendenz. Was ſpeziell Wei= geben, daß das eine weſentliche Verſchönerung der dor=ev., Roßdörferſtraße 60. Am 5.: Wilhelm Kreter, 1 J.,
zen anlangt, ſo iſt zu berückſichtigen, daß ein erheblicher tigen Gegend und der Stadt bedeuten wird denn die ev., Sohn des Fabrikarbeiters, Schloßgaſſe 3. Am 6.:
Teil der Ernte ſchlechte Beſchaffenheit aufweiſt, bezw. Kirche, die natürlich ein Monumentalbau werden wird Sufanne Fey, geb. Wagner, 51 J., ev., Ehefrau des
nicht zu Mahlzwecken geeignet iſt, ſo daß ſich trotz der und wohl über 200 000 Mark koſtet, wird jedem vom Privatiers, Kaupſtraße 30. Barbara Rodenhäufer,
großen Inlandsernte ein beträchtlicher Einfuhrbedarf als Hauptbahnhof Kommenden in die Augen fallen und ſich Haushälterin, 62 J., ev., ledig, Liebfrauenſtraße 63. Am
nötig erweiſen dürfte. Zunächſt ſind die Preiſe im In= aus dem Grün der Anlagen gut hervorheben. Die Stadt 8.: Baptiſt Joſeph Hermes, Privatier, 71 J., ev.,
lande noch weſentlich niedriger als auf dem Weltmarkte, hat alſo ein erhebliches Intereſſe daran, das Projekt zu Hügelſtraße 7.
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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
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Sie lachten beide laut auf; ein heiteres, ſchallen= ſpielten ſich auch in Grodno recht lebhafte militäriſche Er=
Anno dazumal.
des Lachen. Doch, dann wurden ſie ernſt.
eigniſſe ab. Grodno liegt jenſeits des Niemens, auf der
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
Ich halte es für das Beſte, franzöſiſch zu ſprechen, direkten Straße, die von Warſchau nach Wilna führt.
Von Oskar T. Schweriner.
meinte der, den Fritz mit Ferdinand genannt hatte, in König Jerome, der das 8. Armeekorps ſeines kaiſerlichen
dieſe Sprache verfallend. Sollten wir gehört werden, Bruders befehligte, hatte dieſe Straße eingeſchlagen, als
Alle Rechte vorbehalten.
ſo haben wir doch immer die Chance, daß der Lauſcher der Krieg ausbrach. Bis nach Grodno war er mit ſeinem
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
(Nachdrus verboten.) nicht franzöſiſch verſteht. Unter franzöſiſchen Lauten Korps gekommen; zuletzt die zweite ruſſiſche Weſtarmee
wittert man keine Gefahr.
unter General Bagration vor ſich her treibend. Und
Hinter dem Brandenburger Tor lag der Tiergarten.
Du haſt recht, ſtimmte Fritz nach kurzem Bedenken bei. König Luſtik war müde geworden von dem langen
Kein Flämmchen erleuchtete die dunklen Pfade; geheim=
Und demgemäß ſetzten ſie die Unterhaltung in franzöſi= Marſch von Kaſſel bis nach Grodno, müde und gelang=
misvoll
und ſtill lag er da. Nur hin und wieder raſchelte ſcher Sprache fort.
weilt. War er nicht ein König? Und ſollte nicht raſten
das Laub, als flüſtere ein Baum dem anderen Geſchichten
Durch die Bäume zur rechten Hand ſchimmerte ein und ruhen und ſich erholen dürfen?! Und er beſchloß, ſich
Zu.
mattes Licht.
in Grodno gründlich auszuruhen.
Und dort, geradeüber von dem Tor, unter einer gro=
Was iſt das da drüben?
In Berlin war es warm an jenem Julitage; in
ßen alten Eiche, machte er Raſt, als erwarte er jemanden.
Die Nachtpoſtenlaterne vom Exerzierplatz; dort, wo Grodno war es heiß. Soweit das Auge reichte, kahles
Aus dem Schatten der Bäume heraus trat ein Mann. die Zelte ſtehen.
Gelände; kein Strauch, kein ſchattenſpendender Baum weit
Bon soir, Fritz.
Dann gehen wir lieber nicht weiter.
und breit. Nur Zelte, Soldaten, Pferde, Marketender und
Der Angeſprochene drehte ſich ſchnell um; ein freu=
Ihre Augen hatten ſich an die Dunkelheit gewöhnt; Troß überall. Denn von einer Einqquartierung des gan=
diger
Ausdruck lag auf ſeinem Geſicht.
bei Mondeslicht bemerkten ſie, unweit von der Stelle, zen Armeekorps in dem kleinen Grodno konnte keine
Bon soir, Ferdinand.
wo ſie ſich befanden, eine aus rohen Brettern gezimmerte Rede ſein, und ſelbſt König Jerome hatte es vorgezogen,
Sie ſchüttelten ſich kräftig die Hände.
Bank. Dort ließen ſie ſich nieder.
in einem auf einer ſanft anſteigenden Anhöhe errichteten
Wie freue ich mich, Dich wieder vor mir zu ſehen.
Wann biſt Du angekommen?
prunkvollen Zelte, umgeben von kleineren Zelten, in denen
Und ich möchte Dich am liebſten umarmen; wenn Du
Vorgeſtern, erwiderte Ferdinand.
ſeine Adjutanten und Günſtlinge kampierten, ſein Lager
micht gar ſo kriegeriſch ausſähſt.
Und haſt Du mir etwas zu beſtellen?
aufzuſchlagen.
Die beiden muſterten ſich von Kopf bis zu Fuß.
Wäre ich ſonſt heute an der verabredeten Stelle ge=
Sie hatten eben vor dem Hauptzelt zur Tafel geſeſſen,
So das biſt Du!
weſen?
er und ſein Stab, und hatten ſich über die guten Grod=
Und das Du!
Eine kurze Pauſe. Fritz holte tief Atem.
noer amüſiert, die aus dem Städtchen zuſammengeſtrömt
Es lag Bewunderung in den gegenſeitigen Blicken.
Etwas Gutes?
waren und mit aufgeſperrten Augen und Mäulern hin=
Gehen wir hier hinein, in den Park.
Das weiß ich nicht. Aber etwas Schweres.
übergafften zu der prunkvollen unter freiem Himmel auf=
Gehen wir.
Sprich!
geſchlagenen Tafel. Sie wären wohl noch näher heran=
Schweigend ſchritten ſie nebeneinander immer tiefer
Drittes Kapitel.
gekommen, wenn die Poſten es ihnen erlaubt hätten. Zum
in den Wald hinein.
Zur ſelben Zeit, ja zur ſelben Stunde faſt, zu der wiederholten Male füllte der Adjutant das Glas des =
Wie ſprechen wir? Franzöſiſch oder deutſch?
die weſtfäliſchen Soldaten durch das Brandenburger Tornigs, während der Mundſchenk mit großen ſilbernen Kan=
Am beſten gar nicht.
und über das Karree nach dem Schloß marſchiert waren, nen bereit ſtand und die Tiſchhumpen, aus denen die

[ ][  ][ ]

Nummer 391.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 20.
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aete eit uinen, iner eien die en der Man
Wort darauf! Von hier bis Moskau
genießen.
mchine,
Er blickte ſich im Kreiſe um:
König Jerome tat einen neuen Zug, lüftete ſeine
Er griff nach ſeinem Glaſe=
oder glauben die Herren, es iſt Petersburg?
A votre santé, messieurs!
Kopfbedeckung ein wenig und reckte die Glieder.
Die Offiziere erhoben ſich und tranken ihm Beſcheid=
Es iſt heiß, es iſt ſcheußlich heiß! Ich bin doch fro),
Das weiß nur der Herrgott im Himmel und Seine
Wenige Minuten ſpäter ertönte ein Trompetenſignal
daß wir hier geblieben ſind; in dieſer Hitze kann man es Majeſtät der Kaiſer.
über die weite Steppe, das ſich wie ein Echo weiter und
weder Menſch noch Tier zumuten, weiter zu marſchieren.
Nun, wie dem auch ſei! Jedenfalls iſt es ſowohl nach
weiter fortpflanzte. Aus allen Zelten ſtrömten Soldaten,
Ein General, der ihm gegenüber ſaß, zog ein bedenk=
der
einen wie nach der anderen dieſer beiden Städte ein
ſtürzten ſich auf die zuſammengeſtellten Gewehre, auf die
liches Geſicht.
ganz gehöriger Weg. Oder meinen Sie nicht, Meſſieurs?
Majeſtät haben vollkommen recht, obwohl der Mann=
Pferde, in die Sättel, und in unglaublich kurzer Zeit
Wohl, wohl!
waren ſie marſchbereit; Kolonne um Kolonne ſtanden ſie,
ſchaft ihre Vaterlandsliebe über die größten Strapazen
Nun, wenn Bagration uns nicht entkommt und der
ſo weit das Auge reichte. Die Munitions= und Pro=
hinweghelfen
würde.
Weg nachher gar weit iſt, warum ſollten wir nicht dee
viantwagen beſpannt die Offiziere mit dem Degen grü=
Der weibiſche Mund im ſchmalen, bartloſen Geſicht
Gelegenheit benutzen und uns jetzt ausruhen? Sobald ßend, aller Augen nach der Tafel hinüber gerichtet, vor
des Königs verzog ſich zu einem Lächeln.
wir mit unſerem kaiſerlichen Herrn Bruder Fühlung ge=
der
jetzt der König ſtand, von ſeinem Stabe umgeben.
Der Mannſchaft, ja. Aber ich glaube nicht, daß auch
wonnen haben, hört die Ruhe dann ſchon von ſelbſt ab .
Und nun begann eines jener Schauſpiele, die Jerome ſo
die Pferde Vaterlandsliebe im Leibe haben.
Die
Die Offizier eblickten ſich ein wenig ſcheu an; ſie liebte und die ihm in Kaſſel den Beinamen König
ſinken um!
wußten nicht recht, ſollten ſie lachen oder ernſt ſein. Und Luſtik eingetragen hatte. Das ganze Armeekorps ließ er
Applaudierend lachte die Tafelrunde.
Majeſtät haben wie immer recht, beharrte der Gene= da ſie es nicht wußten, ſchwiegen ſie ganz. Nur der Gene= an ſich vorbeimarſchieren, Fußvolk, Reiterei und Geſchütze.
ral. Auch ich ſitze viel lieber hier an der Tafel als im ral, der vorher geſprochen, glaubte noch etwas einwenden Das dauerte lange.
Sattel durch die Steppenwildnis. Wenn nur Bagration zu müſſen.
Und die ganze Zeit über ſtand er ſalutierend vor dem
Wir ruhen nun ſchon eine ganze Weile. Und wenn Zelt und konnte ſich nicht ſatt ſehen an dem prächtigen
nicht wäre!
Pah! Bagration! Der hat ſich ſolange hübſch ruhig die Soldaten auch nicht plündern und deshalb nicht zu kriegeriſchen Schauſpiel.
ſehr außer Rand und Band geraten, dieſes Feſtliegen,
Jetzt war die Kavallerie vorüber. Der König ergriff
zu verhalten, als wir hier ſitzen. Oder nehmen Sie an,
glaube ich, iſt ihnen auch nicht dienlich.
ſein Glas und ſtürzte den Inhalt in einigen Zügen hin=
daß
der uns überfallen könnte?!
Nicht wahr, ſie plündern nicht? meinte der König leb= unter, als ſei er von dem Zuſehen ſelbſt heiß und ermüdet
Er wird ſich hüten, lachten die anderen.
Nicht wahr, meine Herren? An uns wagt er ſich haft. Das muß man meinen Weſtfalen laſſen; in der worden.
nicht heran. Prinz Eugen, der Vizekönig, hat ihn in der Beziehung ziehe ich ſie den anderen vor. Na, und was
Sind Sie befriedigt, mon général?
Bewegung anbelangt, dem kann abgeholfen werden.
Flancke; Davout aber ſteht vor ihm. Da möchte ich wiſſen,
Was die Marſchleiſtung der Truppen anbetrifft, ja=
Er wandte ſich an ſeinen Adjutanten.
wie er ſich rühren ſoll.
wohl, Majeſtät.
Die anderen nickten.
Dann wollen wir ſie zurückkommen laſſen=
Laſſen Sie doch mal Alarm blaſen. Dieſe Leute, die
In der Tat, er iſt in einer richtigen Falle!
da drüben gaffend ſtehen, tun mir ſo wie ſo ſchon leid.
(Fortſetzung folat.)

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Nummer 30f.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.

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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 24.
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69556l
geben darüber, daß es dem Zuſammenarheiten von Re= dieſer ablehnenden Haltung abfinden, ſo kann dies nur ge=
Hee
gierung und Ausſchuß gelungen iſt, den Tarif durch Zu=ſchehen einmal mit Rückſicht darauf, daß die Dienſtäuf=
ein
rosices, jugendtrisches Antlitz und einen zarten,
ſammenziehen einzelner Gehaltsklaſſen noch weiter zu ver=
ſichtszulage
für die dienſtaufſichtsfährenden Richter an den
blondend schönen Teint. Alles dies erzengt die echte
einſachen, als die Regierung geglaubt hatte, Ihnen vor= mit 2 und mehr Richtern beſetzten Amtsgerichten um einen
2
Nackanpferd-Jede.
ſchlagen zu können. Auch einer Anzahl von ſonſtigen Aen= beſcheidenen Betrag erhöht wird, ſodann aber vor allem
derungen des Tarifs, die in dieſem Zuſammenarbeiten um deswillen, weil nach den ſeitherigen Verhandlungen
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beſchloſſen worden ſind, kann die Regierung unbedenklich angenommen werden muß, daß jede andere Regelung das
zuſtimmen.
Zuſtandekommen des ganzen Geſetzes aufs ſchwerſte ge=
Kleine redaktionelle und ſonſtige Berichtigungen wür=
fährdet
. Was der Ausſchuß indes für die Beamten der
Tweie Kammer der Stände.
den in dieſem Stadium der Verhandlungen im einzelnen Finanzverwaltung vorſchlägt, entſpricht keines=
78. Sitzung.
nur bei einer etwaigen Spezialberatung des Tarifs zu er= wegs in vollem Umfang den ſachlichen Bedürfniſſen dieſen
K,
wähnen ſein, falls eine ſolche überhaupt beliebt werden Verwaltung. Die Großherzogliche Regierung muß Ihnen
St. Darmſtadt, 9. Dezember.
Am Regierungstiſch: Staatsminiſter Dr. v. Ewald ſollte. Dagegen muß die Regierung ebenſo wie im Aus= deshalb auch hier tunlichſte Rückkehr zur Regierungsvor=
Exz., Finanzminiſter Dr. Braun Exz., Miniſter des ſchuß ſo auch im Plenum der Kammer darauf hinweiſen, lage empfehlen, und ich halte mich nach den zu Beginn
Innern v. Hombergk zu Vach Exz.. Staatsräte Dr. daß ſie dem vom Ausſchuß vorgeſchlagenen Tarif meiner Ausführungen zu dieſem Punkte gegebenen Dar=
Becker, Dr. Beſt, Süffert. Geh. Legationsrat Dr.ſnicht in allen Einzelheiten zuſtimmen legungen für verflichtet, ausdrücklich zu erklären, daß die
Neidhart, Miniſterialrat Dr. Weber, Geh. Ober= kann, vielmehr Wert darauf legen muß, daß dieſer ingeſamte Regierung aus ſachlichen Grüns
den dieſe Wünſche auf das nachdrücklichſte Ihrer Berücks
finanzräte Dr. Rohde, Seip, Oberfinanzrat Balſer. folgenden Richtungen geändert wird:
1. An mehreren Stellen verſucht der Tarif neue Amts= ſichtigung empfiehlt.
Auf der Tribüne wohnt auch der preußiſche Geſandte
Die Regierung hegt indes die zuvers
Freiherr v. d. Lancken=Wakenitz der Sitzung bei.titel zu ſchaffen (z. B. Kanzleiſekretär, Oberreviſor). Wie
Präſident Köhler eröffnet die Sitzung um 9 Uhr im Ausſchuß, ſo muß auch hier darauf hingewieſen wer=ſichtliche Hoffnung, daß ſich auch über dieſe
20 Min. Auf der Tagesordnung ſteht als einzige Poſi= den, daß damit in das Organiſationsrecht der Regierung Differenzpunkte in den weiteren Verhands
tion die Regierungsvorlage,
eingegriffen wird, und daß dem nicht zugeſtimmt werdenlungen eine Verſtändigung wird erzielen
laſſen.
kann.
die Dienſtbezüge der Staatsbeamten und Volksſchullehrer
Der Ausſchuß ſchlägt im Zuſammenhang mit ſeinen
2. Bei einer Anzahl von Gehaltsklaſſen hat der Aus=
und deren Hinterbliebenen, ſowie die Deckungsmittel
ſchuß die Endgehalte erhöht (z. B. bei Klaſſe 6, 10, 11 20, Anträgen über die Regelung der Beſoldungsverhältniſſe
betreffend.
31. 43 für kleinere Anſtalten). Die Regierung hält dieſe vor Aenderungen in der Geſetzgebung über die Ruhen
Vor Eintritt in die Tagesordnung nimmt der Präſi= Erhöhungen ſachlich nicht für veranlaßt aber auch finan=gehalte und über die Hinterbliebenenver
dent Köhler Gelegenheit, dem Finanzausſchuß lebhafte ziell für bedenklich, weil aus ihnen ohne weiteres Konſe=ſorgung der Staatsbeamten vorzunehmen. Sachlich
Anerkennung auszuſprechen: Ich halte es für meine! quenzen für andere Beamtenklaſſen ſich ergeben, die zum hat die Regierung zunächſt gegen die Aenderung des
Pflicht, dem Finanzausſchuß herzlichſt Dank auszuſprechen Teil der Ausſchuß ſelbſt ſchon gezogen hat, zum anderen Penſionsgeſetzes nichts einzuwenden. Sie drückt
für die große, mühevolle Arbeit, die er in der Vorberei= Teil Regierung und Landſtände noch ziehen müßten, wenn zwar den höchſtmöglichen Bezug an Ruhegehalt etwas
ung der Vorlage geleiſtet hat. (Bravo!) Neben der Re= nicht berechtigte Unzufriedenheit bei dieſen anderen Be= herab läßt aber alle erworbenen Rechte unberührt und
gierungsvorlage wurden 34 Anträge und 205 Vorſtellun= amtenklaſſen entſtehen ſoll.
ſichert den Beamten bei den erhöhten Gehalten, in denent
gen erledigt. (Hört, hört!) Dieſe gewaltige Arbeit wurde
3. Aus den gleichen Gründen kann die Regierung in überdies ja das penſionsfähig gewordene Wohnungsgeld
geleiſtet in 45 Sitzungen, wovon 35 zugleich mit der Re= einzelnen Fällen der Hebung von Beamtenklaſſen, die derſteckt, überall in abſoluten Summen höhere Penſionen,
gierung abgehalten wurden. Wenn ich dieſe Zahlen nenne. Ausſchuß vorſchlägt, nicht zuſtimmen. Hierher gehören die als ſie ſeither erreichen könnten. Die Erhöhung des
ſo werden Sie es für berechtigt halten, daß anzuerkennen Aenderungen die der Ausſchuß z. B. bezüglich der Kanz=Witwengeldes von 30 auf 35 Prozent hilft einem
iſt welche umfangreiche Arbeit der Finanzausſchuß ge=leigehilfen (Schreibgehilfen) bei den Kollegialgerichten und ſeit langem als dringend empfundenen Bedürfnis ab=
leiſtet
hat. Männer, die im öffentlichen Leben ſtehen, der Geometer vorgenommen hat. Insbeſondere die Heb= Auch finanziell ſind beide Vorſchläge im Zuſammenhang
rechnen im allgemeinen nicht auf Dank (Sehr richtig!), doch ung der Kanzleigehilfenſtellen würde von den weiteſt= miteinander für die Staatskaſſe von keiner beſonderen Be=
hoffe
ich, daß Sie, meine ſehr geehrten Herren, mit mir dem gehenden finanziellen Folgen ſein. Da die Schreibgehilfen deutung,
Finanzausſchuß Anerkennung für ſeine Arbeit ausſprechen. der Klaſſe 8 in ihren dienſtlichen Leiſtungen und in ihrer=
Der Geſetzentwurf wegen Aenderungen des Geſetzes
(Beifall.)
dienſtlichen Verantwortung hinter den Kanzleigehilfen bei über die Gehalte der Volksſchullehrer und
Staatsminiſter Dr. v. Ewald Exz.:
den Kollegialgerichten in nichts zurückſtehen, würden ſie wegen Aenderung der Geſetze über Penſionierung
Es iſt mir ein Bedürfnis, namens der Regierung, der mit Recht die gleiche Hebung im Gehalt wie die letzteren und Hinterbliebenenverſorgung der Lehs
Beamten= und Lehrerſchaft, Ihrem Erſten Ausſchuß und beanſpruchen können. Tatſächlich liegt auch eine dahin= rer hat durch die Ausſchußberatungen eine weſentliche
ſeinem Vorſitzenden aufrichtigen Dank für die gehende Eingabe bereits vor. Dies allein würde einen Umgeſtaltung erfahren. Im Rahmen meiner allgemeinen
Pflichttreue und den hingebenden Fleiß auszuſprechen, Mehraufwand von nahezu 140000 Mark bedingen. Mit Bemerkungen möchte ich hervorheben, daß die Großhi
mit dem er die ſchwierige Aufgabe gelöſt hat, ein Urteil dem gleichen Recht würden aber mindeſtens dann die Regierung nicht in der Lage iſt, der Erhöhung der Lehren
über die Dienſtverhältniſſe der geſamten Beamtenſchaft in ſämtlichen übrigen Beamten der Gehaltsklaſſe 8 und ins= gehalte, wie ſie Ihr Ausſchuß vorſchlägt, zuzuſtimmen
allen ihren Gruppen zu gewinnen, das ihm die angemeſ= beſondere die Steneraufſeher und Gendarmen, ebenſo auch Schon die Regierungsvorlage ſah eine erhebliche Ve
ſene Abgleichung ihrer Bezüge ermöglichte. Wenn dieſe die Forſtwarte, Dammwärter uſw. Gleichſtellung mit den lbeſſerung dieſer Gehaltsbezüge. und zwar
Neuregelung auch die Aufwendung weiterer Mittel erfor= Kanzleigehilfen verlangen, was eine noch weſentlich abweichend von den Vorſchlägen des Jahres 1919
dert, ſo mußten und müſſen doch alle Beſtrebungen nach größere Mehrausgabe bedingen würde Auch die Senkung allein zu Laſten der Staatskaſſe vor. Wenn
ſtärkerer Erhöhung ihre Schranke finden in der uns allen einzelner Beamtenklaſſen begegnet übrigens ſtarken Be= nunmehr der Ausſchuß über dieſe Vorſchläge für Lehren
dringend gebotenen Rückſichtnahme auf die Fi= denken.
und Lehrerinnen weit hinausgeht, ſo muß die Großh. Re=
nanzen
unſeres Landes, die dauernde Mehraus=
Bei einer Anzahl von Beamtenklaſſen ſieht der gierung dem entſchieden widerſprechen. Es mag zur Be=
gaben
über eine beſtimmte Grenze hinaus nicht vertragen. Ausſchuß eine Garantie für Nebeneinkommen vor (z. B. gründung dieſer Haltung nur darauf hingewieſen werden,
Wenn der Ausſchuß danach nicht allen Wünſchen hat ge= Landgeſtütsdiener Futtermeiſter Brückenwärter, Gerichts= daß damit die Endbezüge der Lehrer in Heſſenum
recht werden können, ſo muß ſich die Großherzogliche Re=ſchreiber uſw.) Die Großherzogliche Regierung hat gegen 500 Marküber die Endbezüge der Lehrerim
gierung darüber hinaus nochweitergehende dieſe Regelung ernſte Bedenken. Teilweiſe garantiert ſie Preußen hinausgeſchoben würden. Eine ſo
Zurückhaltung auferlegen. Alles in allem genom= den Beamten ein erheblich höheres Nebeneinkommen, als weitgehende Verbeſſerung der Lehrerbezüge iſt ſchon um
men aber dürfen wir doch auf die bis jetzt geleiſtete Arbeit ſie ſeither hatten. Vielfach aber würde auch die Abſicht, deswillen nicht veranlaßt, weil ſie über die vergleichsweiſe
bei aller Beſcheidenheit mit dem Bewußtſein zurückblicken, die mit der Gewährung des Nebeneinkommens verfolgt für die übrige Beamtenſchaft vorgeſehene Aufbeſſerung
inehrlichem Zuſammenwirken eine Frage einer wird, völlig vereitelt, wenn dieſes Einkommen ohne wei= weit hinausgeht. Sie iſt auch finanziell nicht möglich, da
erſprießlichen Löſung näher gebracht zu haben, teres garantiert würde.
ſie die Staatskaſſe über die Vorſchläge der Regierung
die wohl nach unſer aller Meinung über den Schluß dieſes
5. In letzter Stunde hat der Ausſchuß für mehrere Be= hinaus mit einer weiteren dauernden Ausgabe von 178000
Landtages hinaus nicht ungelöſt bleiben darf.
Der Ausſchuß will nach ſeinen Beſchlüſſen den Vor= amtengruppen die Bekleidungszulage erhöht. Dies ſcheint Mark mehr belaſten würde, für die eine Deckung aus lau=
ſchlägen
der Regierung inſofern nicht folgen, als er neben uns ſachlich nicht veranlaßt, finanziell aber überdies be=fenden Einnahmen nicht vorhanden iſt. Ebenſo=
denklich
, da es ſich um eine große Anzahl von Beamten wenia iſt es möglich den Vorſchlägen des Ausſchuſſes auf
dem Gehalt ein beſonderes Wohnungsgeld nicht
gewähren, das Wohnungsgeld vielmehr dem Gehalt zu= handelt, für die auch kleine Erhöhungen einen erheblichen Erhöhung der Vergütung der Schulverwaltung zu folgen,
die der Staatskaſſe eine weitere Mehrausgabe von rund
Geſamtbedarf bedingen.
rechnen und ſomit die Befoldung nur in einer Summe
91000 Mark jährlich zumuten würde. Die Geſamtmehr=
auswerſen
will. So ſehr die Großh. Regierung es nun
6. Auch den beſonderen Zulagen, wie ſie der Ausſchuß ausgabe, die der Ausſchuß für Volksſchullehrer und Schul=
auch
begrüßt, daß der Ausſchuß den Beamten im großen für Forſtwarte Steueraufſeher und andere Beamten nach verwalter über die Regierungsvorlage hinaus vorſchlägt.
und ganzen und auch abgeſehen von kleinen Abweichun= einer beſtimmten Dienſtzeit vorſieht, vermag die Großher= betragen zuſammen nicht weniger als rund 270 000
gen in den einzelnen Gehaltsklaſſen penſions= zogliche Regierung nicht zuzuſtimmen. Abgeſehen von Mark, zu deren Deckung, wie bereits bemeckt, Iae
fähig das zukommen laſſen will, was die Regierung an dem erheblichen Mehraufwand den ſie notwendig machen,
fende Mittel nicht zur Verfügung ſtehen.
Aufbeſſerungen vorgeſchlagen bat, ſo ſehr muß ſie es doch bedeuten ſie nichts anderes, als das Aufſetzen einer wei=
Erfreulicherweiſe hat ſich der Ausſchuß der Erkenn
andererſeits für bedenklich halten, wenn der Ausſchuß auf teren Gehaltsklaſſe für die betreffenden Beamtengruppen,
die Gewährung eines beſonderen Wohnungsgeldes die ſicherlich Berufungen anderer Beamtenklaſſen und da= nis nicht verſchloſſen, daß es notwendig iſt, zur Deckung
zu verzichten vorſchlägt. Denn wenn auch, wie bemerkt, mit weitere Mehrausgaben nach ſich ziehen wird. Aehn= der erheblichen neuen Mehrausgaben für die geſamte Beg
ſoldungsreform neue Einnahmequellen zu er=
dieſe
Vorſchläge ſachlich ſich mit den Vorſchlägen derliches gilt für einzelne Stellenzulagen, wie ſie der Aus=
ſchließen
, und daß er Ihnen demgemäß vorſchlägt, grund=
Regierung nahezu decken, ſo würde es doch die Regierung ſchuß neu vorſchlägt.
7. Die Regierung hatte für die Miniſterien vorge= ſätzlich dem Geſetzentwurf über die Koſten der höhe=
nach
wie vor in der Form für einen Vorzug halten,
wenn die Beſoldung der Beamten in Gehalt und Woh= ſchlagen, die Zahl der bereits beſtehenden gehobenen lren Schulen zuzuſtimmen. Wenn er Ihnen dabei Aen=
nungsgeld
zerlegt erſcheinen und damit am ſchärfſten zum Stellen für Mittelbeamte ſoweit zu vermehren als dies derungen dieſes Entwurfs im einzelnen empfiehlt, ſo be=
Ausdruck gebracht würde daß auch den Beamten in Hef= nach der Art der Arbeit möglich und durch die dienſtlichen deuten dieſe zwar einen bedauerlichen Einnahmeausfall
ſen in gleicher Weiſe wie den Beamten im Reich und in Bedürfniſſe bedingt erſchien. Der Ausſchuß hat dieſe ge= von rund 40000 Mark. Da ſie anders nicht grundſätzlicher
Preußen wie in anderen Bundesſtaaten ein beſonderer hobenen Stellen der Zahl nach vermehrt und ſchlägt zu= Natur ſind, wied ſich über ſie wohl im Laufe der weiteren
Zuſchuß zur Deckung ihrers Wohnungsauſwandes aus gleich vor, einerſeits auch bei der Oberrechnungskammer Verhandlungen eine Verſtändigung erzielen laſſen.
der Staatskaſſe gewährt wird. Bei der Regelung, wie ſie ſolche Stellen zu ſchaffen, andererſeits, beſonders in den
Schließlich darf ich wohl noch meiner Befriedigung=
der
Ausſchuß vorſchlägt, ſteht zu befürchten, daß die heſſi= Miniſterien, ſie anders zu verteilen. Die Großh. Regie= darüber Ausdruck geben, daß der Ausſchuß durch den An=
ſchen
Beamten nach kurzer Zeit verlangen werden, daß rung vermag den Vorſchlägen in dem Umfang und in der trag auf Genehmigung der Vorlage über die Erhöh=
ihnen
nach dem Vorgange des Reiches uſw. ebenfalls ein Art, wie ſie gemacht werden, nicht zuzuſtimmen, da ſie teilsung der Zivilliſte auch die Möglichkeit zur Auf=
beſonderes
Wohnungsgeld gewährt werde. Dieſe Be=überhaupt nicht, teils dem Umfang nach durch ſachliche beſſerung der Bezüge der Hofbeamten und Bedienſteten,
denken könnten von der Regierung nur dann zurückgeſtellt Gründe nicht gerechtfertigt ſind, und da ferner die Art der ſowie des Perſonals des Hoftheaters und des Hoforcheſters
werden, wenn es ſich etwa in den weiteren Verhandlungen Verteilung der Stellen in den Miniſterien den dienſtlichen ſchaffen helfen will.
der beiden Kammern ermöglichen ließe nochſchärfer, Bedürfniſſen nicht Rechnung trägt. Sie muß Ihnen viel=
Wenn der Ausſchuß die ſämtlichen Vorlagen einſchließ=
als
dies in dem vorliegenden Ausſchußbericht bereits ge= mehr empfehlen, inſoweit zu den Vorſchlägen der Vorlagelich der Bewilligungen für die Aufbeſſerung der Staats=
ſchieht
, klarzuſtellen, daß die Bezüge der Beamten, zurückzukehren.
dienſtanwärter und Penſtonäre uſw. in einem Mantel=
wie
ſie demnächſt in einer Geſamiſumme ausgeworfen
8. Schwierige Verhandlungen ſchon innerhalb der Mi= geſetz zuſammengefaßt haben will, ſo halten wir ein
werden ſollen, Gehalt und Wohnungsgeld ent= niſterien hat die Frage der Behandlung der alade= Mantelgeſetz nicht für veranlaßt, würden aber einer
halten. Ihr Ausſchuß ſchlägt vor, in dieſes Geſetz neuemiſchen Lokalbeamten ausgelöſt. Sie haben ſolchen Zuſammenfaſſung nicht widerſprechen, wenn die
Vorſchriften aufzunehmen, die eine günſtigere Behand= ſchließlich ihren Abſchluß in einer Verſtändigung geſun= beiden anderen geſetzgebenden Faktoren ſie beſchließen
lung neu anzuſtellender Beamter in der Anrechnungl den, bei der die ſeitherige Sonderſtellung der Richter nicht ſollien.
von Beſoldungsvordienſtzeit ſichern und aufrechterhalten wurde, unter der Vorausſetzung, daß die
Redner ſchließt: Ich habe das Vertrauen daß auch dier
außerdem gewiſſe, durch die Anwendung der zurzeit gel= Stellen der dienſtaufſichtsführenden Richter in den größe= beiden Kammern der Landſtände von den gleichen Abſich=
tenden
Anrechnungsgrundſätze entſtandene Unbilligkeiten ren Städten in Direktorenſtellen umgewandelt und für ten und Vorſätzen bei den weiteren Beratungen geleitet
beſeitigen ſollen. Die Regierung kann dieſen Anträgen um Landgerichtsräte und Oberamtsrichter eine beſondere Ge=ſein werden und daß es uns in weiterem vertrauensvollen
ſo mehr zuſtimmen, als ſie ſelbſt, wie Ihnen ja bekannt, haltsklaſſe geſchaffen würde. Andererſeits mußte aner= Zuſammenwirken gelingen wird, das große Werk ſo zu=
bereits
neue Grundſätze beſchloſſen hatte, die gleichzeitig kannt werden, daß die Schaffung von Stellenzulagen für ſtande zu bringen, daß einerſeits die Beamten und
mit der Neuregelung der Beſoldungsverhältniſſe in Kraft die Vorſtände der größeren Aemter in der Steuerverwal=Lehrer bei richtiger Würdigung aller Ver=
getreten
wären und im Nahmen der dermaligen geſetz= tung durch ſachliche Gründe geboten iſt. Die Großherzog=
hältniſſe
damit zufrieden ſein können, daß
lichen Beſtimmungen ebenfalls eine günſtigere und gleich= liche Regierung ſtellt gerne feſt daß der Ausſchuß in aber auch andererſeits unſere Finanzenvor Erſchüt=
mäßigere
Anrechnung von Beſoldungsvordienſtzeit herbei= weſentlichen Punkten dieſer Verſtändigung beigetreten iſt,terungen bewahrt bleiben, denen ſie unbedingt
zuführen beſtimmt waren. Was den Gehaltstarif, Bedauerlich bleibt jedoch, daß der Ausſchuß ſich den ausgeſetzt werden würden, ſollten die Beteiligten ihre An=
wie
er aus den Beſchlüſſen des Ausſchuſſes hervorgegangen Gründen verſchließt, die für die Hebung der Landgerichts= ſprüche nicht in erträglichen Grenzen halten. In dieſem
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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 25.
Sime bite ich Sie, in die Veralungen einzutreten und ſie 1erhalten werden für ſolche Stelln, die mit beſonders (Richt nachbrüclich geung kann der Meinung entgegenge=
u
einem gedeihlichen Abſchluß zu bringen. (Beifall.)
qualifizierten Anwärtern zu beſetzen ſind und die man nicht treten werden, als handele es ſich hier um eine Lohn=
mit
dem ſonſt üblichen Anfangsgehalt beginnen laſſen kann. oder Gehaltserhöhung‟. Der ſo was ſagt, handelt als
Abg. Dr. Oſann:
Dazu ſei bemerkt, daß die Auswerfung eines Höchſtgehalts Demagoge; er verſchweigt die Tatſachen, die ihm be=
Es war allerdings eine ſchwere und umfangreiche Ar= nicht bedeutet, daß dem Inhaber alsbald bei ſeiner An= kannt ſein müſſen. Die Zivilliſte wird wegen der ab=
heit
, die der Finanzausſchuß mit der Beſoldungsordnung ſtellung dieſer Höchſtgehalt zu Teil wird, vielmehr bedeutetſolut nötigen Aufbeſſerung der Gehälter der Hof=
und den damit zuſammenhängenden Vorlagen hatte. Derer nur die freie Hand der Regierung für den Anfangs=beamten, der Hofmuſiker, der Angeſtellten
Dank, den unſer Präſident und dann Se. Exzellenz der gehalt und die Aufrückungsfriſten. In der Beſchränkungdes Theaters erhöht, nicht wegen der perſönlichen
Etaatsminiſter dem Ausſchuſſe ausgeſprochen hat, erſtreckt der Höchſtgehalte auf beſonders geartete Stellzn ſoll eine Bedürfniſſe des Großherzogs und ſeiner Familie. Wir
ſich auf jedes einzelne Mitglied des Ausſchuſſes, wenn auch Bindung der Regierung gefunden werden, die Anſtellun= haben uns überzeugt, in welchen Gehaltsverhältniſſen ge=
hielleicht
ſeine Tätigkeit nach außen ſich nicht dadurch be=gen in der Regel nach den Beſtimmungen der Beſol=rade dieſe Funktionäre zurzeit ſtehen, und wir halten eine
ſonders kennzeichnet, daß er einen Bericht übernommen dungsordnung vorzunehmen. Den inneren Ausbau der Beamtenſchaft entſprechende Aufbeſſerung für dringend
hat. Jedes einzelne Mitglied des Ausſchuſſes hat ſeing des Tarifs anlangend, darf darauf hingewieſen werden, nötig. Dabei würdigen wir zugleich die ſegensreiche, für
anze Kraft in den Dienſt der Veratungen geſtellt, daß eine ganze Reihe von Beſſerungen im Gehalt, Hebung unſer Land ſo überaus förderliche Wirkſamkeit unſeres
ſimfangreiche Vorarbeiten wurden von einzelnen Mitglie= von Stellen im Tarif in die Erſcheinung getreten iſt, außer: Großherzogs auf den verſchiedenſten Gebieten, insbeſon=
dern
geleiſtet, ich nenne hier die Mitwirkung des Abg. denen, die bereits durch die Vorſchläge der Regierung mit dere der Kunſt, des Kunſthandwerks, und wollen unſerer
enrich bei der Ausgeſtaltung der Tarife und dann hat einem Koſtenaufwand von 236 000 Mark vorgeſehen waren. Freude hierüber durch die Erhöhung der Zivilliſte Aus=
die
Zuſammenfaſſung der einzelnen Arbeiten ſtattgefunden Es können hier nicht alle Klaſſen von Beamten aufgezählt druck verleihen.
n einheitlichen Beſchlüſſen.
werden; es ſoll aber damit bewieſen werden wie gründlich
Die Staatsdienſtanwärter mit ihrer überaus langen
Der weſentlichſte Streitpunkt es hat manchmal den der Ausſchuß jede einzelne Poſition des Tarifs geprüft Wartezeit und damit Leidenszeit hätten wir gerne beſſer
Anſchein gehabt, als ob an ihm die Verſtändigung ſchei= hat. Schwierigkeiten bietet die Geſtaltung der Verhält= bedacht; wir müſſen auf ſie beſonders achten bei der leb=
ſtern
könne war das Wohnungsgeld. Die Gegen= niſſe der mittleren Beamten und der akademiſch haften Abwanderung nach anderen Ländern. Sie ſind
ſſätze wurden erſt dann überwunden, als eine Konzeſſion gebildeten Lokalbeamten. Man hat ſich nach langen jetzt in ihren Bezügen etwas beſſer geſtellt. Eine teilweiſe
ſder Gegner des Wohnungsgeldes an deſſen Angehörige in Debatten für die gehobenen Stellen der Beamtenſchaft Gewährung des Wohnungsgeldes konnten wir aber nicht
Geſtalt der Ortszulage für die Städte Darmſtadt, ausgeſprochen, dann aber auch die Konſequenzen im Mini= gewähren, da dieſes ja weggefallen iſt. Den Volksſchul=
Mainz, Offenbach, Gießen und Worms gemacht war. Hier= ſterium und bei anderen Behörden als den Miniſterien, lehrern kommt nach den Beſchlüſſen eine weſentlich gün=
durch
war die Grundlage für eine Verſtändigung geſchaffen. ſo der Oberrechnungskammer gezogen. Hier hat der Aus= ſtigere Geſtaltung ihrer Beſoldungsverhältniſſe zu, als ſie
Die Anhänger des Wohnungsgeldes konnten ſich auf den ſchuß neue Stellen für mittlere Beamten gehobener Art nach der Regierungsvorlage vorgeſehen war. Den Pen=
Boden des Kompromiſſes begeben, da man ſich ja auf die ins Leben gerufen, die hoffentlich dieſer Beamtenkategorie
ſionären aus der Zeit vor dem 1. April 1912, den
Penſionsfähigkeit des Wohnungsgeldes inſoweit den Gedanken an ſtiefmütterliche Behandlung nehmen wird.penſionierten Volksſchullehrern, Witwen
eingelaſſen hat, als es zu Zuſchlägen zu dem Gehalt wird.
Der akademiſchen Lokalbeamten hauptſäch= und Waiſen beſſere Verhältniſſe zu geben, als durch
Die Ortszulagen ſind nicht penſionsfähig. lichſtes Beſtreben war die Gleichſtellung aller zu die Dispoſitionsfonds von 50 000 Mark und 125 000 Mark
Nach der jetzigen Geſtaltung haben wir es nur noch mit dieſer Kategorie gehörenden Beamten mit den richter=kann leider zurzeit nicht erreicht werden. Nach meiner
einem Begriff zu tun: Gehalt der Beamten, derlichen Beamten, die ſeither noch eine Vorzugsſtellung perſönlichen Anſicht geht es aber nicht mehr an, die Pen=
zugleich
penſionsfähig iſt, nur für die 5 größten einnahmen. Ich lege hier das Hauptgewicht auf den ſionäre auf den Gnadenweg der Unterſtützung zu verwei=
Städte noch Ortszulagen, die nicht penſionsfähig Standpunkt der Wahrung der dienſtlichen Stellung, ſen. Es wird die Zeit nicht fern ſein, wo den penſionier=
ſind
.,
der für die Gleichſtellung ſpricht. Im allgemeinen iſt doch ten Beamten des Reiches ein Anſpruch auf Erhöhung
Die Höhe des Zuſchlags zu den Gehältern, die als hier der Untergrund für die geſamten akade= ihrer Bezüge gegeben wird; die Penſionäre müſſen ſo be=
Wohnungsgeldzuſchuß vorher beſtanden hatten, wurde ſei=miſchen Lokalbeamten derſelbe: das Studium handelt werden, wie die Beamten; erhalten dieſe eine Ge=
tens
des Ausſchuſſes im allgemeinen nach der mittlerenſauf der Univerſität und dann eine nach den ge=haltserhöhung, ſo müßten auch die Penſionäre eine ſolche
Ortsklaſſe gebildet wie ſie in der Regierungsvorlage überwählten Verufen allerdings verſchiedener Vorberei=von Rechtswegen erhalten. Ich werde mit Abgeordneten
das Wohnungsgeld vorgeſchlagen war, der Ausgleichſtungsdienſt. Als alademiſche Bürger ſtehen ſich die Henrich einen diesbezüglichen Antrag ſtellen. Mit Ab=
gegenüber
den großen Städten iſt dann in der Ortszulage Anwärter auf den Staatsdienſt im allgemeinen gleich, und ſicht ſind dem Berichte die Tabellen über die Neben=
gefunden
.
deshalb ſoll in der ſpäteren Stellung im Beamtenkörper bezüge der Beamten beigeſügt; ſie ſtellen ſich als recht
Wenn man nun eine Vergleichung zieht, welche Mehr=auch Gleichheit bleiben. Aber gerade hier ſchafft eine Dif= erheblich dar und bedeuten eine weitere Belaſtung der
bezüge die Beamten durch den neuen Tarif erhalten ferenzierung Unzufriedenheit; tangiert wird hier das Ehr= Staatskaſſe.
haben, ſo ſei zunächſt mit allem Nachdruck darauf verwie= gefühl durch eine Differenzierung, und dieſe wird als Un=
Eine allgemeine Bemerkung ſei mir hier noch
ſen, daß die Vergleichung nur zuläſig iſt zwiſchen der gerechtigkeit tief empfunden. Dieſem ethiſchen Moment hat verſtatet: wenn ich hier die Beſchlüſſe des Ausſchuſſes
Beſoldungsordnung von 1898 und unſeren der Ausſchuß nach meiner Freunde Anſicht durchaus Rech= vertrete, ſie als annehmbar bezeichne, ſo iſt damit keines=
im
Tarif niedergelegten Beſchlüſſen. Das nung getragen. Auch hier iſt die gehaltliche Gleichſtellung wegs geſagt, daß ſie im einzelnen und hier
Proviſorium muß hier ausſcheiden. Wirnach oben erfolgt; nicht die Richter ſind durch Senkung ſpreche ich gerade von der Geſtaltung der Gehaltsverhält=
haben
auch ſonſt die Erfahrung gemacht, daß das Proviſo= der Gehaltsbezüge geſchädigt, ſondern die übrigen akade= niſſe der akademiſchen Beamten von mir mit voller
tium für 1912 und 1913 verwirrend und gefährlich gewirkt miſchen Lokalbeamten heraufgehoben worden. Dies ließ Ueberzeugung befürwortet werden können als die beſte
hat. Wenn wir nun die Beſoldungsordnung von 1898 ſich aber nur durch Aufſetzen einer Gehaltsſtufe auf den von Löſung dieſer Frage. Die Beſchlüſſe des Ausſchuſſes tra=
mit
dem Tarif des Ausſchuſſes vergleichen, ſo wird die der Regierung vorgeſehenen Endgehalt von 6500 Mark auf gen den Stempel der Verſtändigung, damit auch der Nach=
Unterlage der abgeſtuften prozentualen Aufbeſſerung durch= 7000 Mark erreichen. Nach der Beſoldungsordnung von gabe in weitergehenden Anſprüchen an ſich. Ich geſtehe
aus die Billigung finden müſſen; dann wurden die Wünſche 1898 betrug dieſe Gehaltsregelung von 2800 bis 6000 Mark, offen, wenn eine beſſere Gehaltsfeſtſetzung ſich gerade für
und Beſchwerden berückſichtigt, welche einzelne Beamten=erreichbar in 21 Jahren, hierzu ein Wohnungsgeld von die Beamtengruppen, die akademiſchen Lokalbeamten,
Kaſſen angingen; die Ungerechtigkeiten, Härten, welche viel=480 Mark in den Städten, 360 Mark auf dem Lande. Nachhäte erreichen laſſen, ſo würde ich den Beſchlüſſen des
ſach Gegenſtand unſerer Verhandlungen hier waren, waren dem Regierungsvorſchlage 3000 bis 6500 Mark, ebenfallsAusſchuſſes weit freudiger zugeſtimmt haben. Ich wür=
u
beſeitigen.
erreichbar in 21 Jahren; hierzu ein Wohnungsgeld von dige die Tätigkeit der übrigen Beamten in vollem Um=
Man mußte ſich klar ſein, daß eine allſeitige Befrie= 730 Mark in den Städten, abgeſtuft auf dem Lande. Der fange; ich bin aber auch von der Bedeutung der
Ligung nicht erreicht werden konnte; alle Wünſche, alles Ausſchuß ſetzte die Gehalte feſt einſchließlich Wohnungs= gakademiſchen Beamten für die Ausgeſtaltung
Verlangen konnten nicht erfüllt werden. Der relative Fort=geld auf 3400 bis 7400 Mark allerdings erreichbar in unſeres Staats=, unſeres Bildungsweſens
ſchritt iſt entſcheidend Für jedes einzelne Mitglied des 24 Jahren; hierzu die Ortszulage für die Beamten der fünfpoll durchdrungen und hätte gerade hier ein ent=
Alusſchuſſes ſind Wünſche und Anträge, auch ſchwerwiegen= größten Städte mit 150 Mark; alſo hier eine Stuſenkeiter:
ſchieden beſſeres Bedenken für ſehr wich=
der
Art, nicht ausführbar geweſen, und man mußte im von 3550 bis 7550 Mark Preußen hat hier allerdings eine
tig und angebracht gehalten. Aber die Arbeit des
Intereſſedes Ganzen Abſtand von ihnen nehmen. Skala mit Wohnungsgeld von 3800 bis 8000 Mark, erreich=
Ausſchuſſes mußte als Kompromißwerk mit manchen Feh=
Die Mitglieder des Ausſchuſſes haben ja Fühlung mit der bar in 21 Jahren. Wenn unſere finanziellen Verhältniſſe lern, nicht bloß Schönheitsfehlern, ſondern weſentlichen
Bevölkerung, auch mit der Beamtenſchaft und waren von dieſelben wären wie in Preußen, ſo hätte der Ausſchuß inneren Mängeln, behaftet ſein.
den Vertretern durch Petitionen, Beſprechungen uſw. über ſicherlich dieſen Sätzen den Vorzug gegeben, denn die Wert=
Der Redner verbreitete ſich dann noch eingehend über
deren Wünſche genau unterrichtet. Die Fülle der durch=ſchätzung unſerer alademiſch gebildeten Beamten wurde
nearbeiteten Vorſtellungen läßt den Schluß zu, daß der allgemein anerkannt; allein Rückſichten auf unſere Finan= die Deckungsfragen. Er ſchließt: Der Ausſchuß iſt. wie
Ausſchuß in all den Fragen durchaus orientiert war. und zen mahnten den Ausſchuß zur Einſchränkung. Wasſein Bericht darlegt, zu einer einſtimmigen Ver=
dennoch
mußte er ſich manchen Beamtengruppen gegenüber haben ſonach die akademiſch gebildetenſagung der von der Regierung vom Jahre 1915 an
verſagen. Der äußeren Geſtalt des Tarifs kön=Lokalbeamten erreicht, und zwar durch die vorgeſehenen Steuererhöhung in Höhe von jähr=
nen
wir in der Nationalliberalen Partei nur zuſtimmen: Feſtſetzung des Finanzausſchuſſes? Die ſo lich 863 000 Mark gekommen. Das wird die Billigung des
Minderung der Anzahl der Klaſſen und damit Einfügung ſehnlich gewünſchte Gleichſtellung mit den Rich= ganzen Hauſes, aber auch der geſamten Bevölkerung fin=
gleich
oder ähnlich gearteter Beamtengruppen die von der tern in der Dienſtſtellung und im Gehalt; den, bei der jetzt ſchon ſehr ſchweren Belaſtung unſe=
Regierung differenziert waren, in einer Klaſſe. Dieſe die Hinaufſetzung des Endgehalts von 6506 res Landes mit direkten Steuern und insbeſondere
Gleichſtellung hat auch den moraliſchen Wert, daß nicht ein Mark auf 7000 Mark; zudem wird das ſeit= nach der Erhöhung der Einkommenſteuer um 15 Prozent
Beamter höherer Klaſſe den Neid der Kollegen erregt, die ſherige nicht penſionsfähige Wohnungs=und der Vermögensſtener von 75 auf 95 Pfg. ſeit dem
ſich ihm gleichachten. Dieſe Vereinigung hat insbeſondereigeld jetzt penſionsfähig, und eine Berück=Jahre 1910, bei der weiteren Belaſtung durch den Wehr=
in
der Klaſſe der unteren Beamten ſtaligefunden zugleichſichtigung der Vordienſtzeit bei den Beam=beitragfür das Reich für die Jahre 1914. 1915, 1916 (das
mit der Wirkung einer Heraufſetzung in höhereſtenklaſſen, die ſchlechtere Anſtellungs= letzte Drittel iſt bekanntlich bis zum 15. Februar 1916 zu
zahlen), dann durch die Vermögenszuwachsſteuer; dabei
Klaſſen; ließen wir eine Beamtenklaſſe hier aufrücken,verhältniſſe hatten.
Die Zivilliſte des Großherzogs in der Er= die drückende Laſt der Gemeindeſteuern.
ſo erfolgte Einrangierung nach oben, alſo Beſſer=
Zuſammenſaſſend darf ich meine Anſicht dahin aus=
ſtellung
im Gehalt. Dann ſind die Höchſtgehalte, höhung auf 1410000 Mark gegen ſeither 1265000 Mark
wenn irgend möglich, beſeitigt worden; ſie mußten aufrecht und 5143 Mark (Ordenskoſten) billigen meine Freunde. ſprechen, daß ſowohl der Wegfall der Steuer=
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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 26.
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mit jährlich 863 00 Mark vorgeſchlagen hate, als auch dieBarmittel (aus Reſteſonds Ausgleichsſonds uſw.) der waren. Redner tritt dafür ein, daß man Beamten mit
Mehrausgabe von etwa 300 000 Mark verant= Zuſchußbedarf der Staatsſchuld ſtark ſteigen wird Im Volksſchulbildung den Zutritt zu höheren Beamtenſtellen,
wortet werden kann, und der Geſamtbedarf von Durchſchnitt der folgenden Jahre kann höchſtens ein Ueber= z. B. den gehobenen Finanzbeamtenſtellen, ermögliche,
jetzt 3 022000 Mk. und 300000 Mk. gedeckt iſt. ſchußbetrag von 1925000 Mark erwartet werden. Weiter denn dieſe Beamten haben ſich vielfach ſehr gut bewährt.
Ich bitte Sie das umfangreiche in ſteter Arbeit von iſt mit den ſchon vorerwähnten, aus dem Anwachſen der Er beſpricht dann die Arbeiten der Vereinfachungskom=
Wochen und Monaten zuſtande gekommene Werk des Aus= Staatseinnahmen, aus Ausgabe=Erſparniſſen und Verein= miſſion und meint, erhebliche Erſparniſſe, mit denen bei
ſchuſſes zu prüfen, nicht allein in ſeinen Einzelheiten, ſon= fachung der Staatsverwaltung fließenden Beträgen zu der gegenwärtigen Vorlage gerechnet werden könnte, wür= auch in ſeinem ſyſtematiſch gefügten Aufbau, der es rechnen, wozu noch die von der Regierung aus einer den kaum erzielt werden, ſo daß man mit den von der
auch ſchwer machen kann, an Aenderungen heranzutreten, Entlaſtung der Staatskaſſe bei den Koſten der höheren Regierung bezeichneten Deckungsmitteln rechnen mutt
ohne das ganze Gebäude zu gefährden. Ich bitte Sie Schulen erwarteten 230 000 Mark jährlich kommen ſollten. Merkwürdig ſei das Verhalten der Liberalen Wochen=
aber
auch, das Werk raſch zur endgültigen Geſtaltung Bei einem Vergleich des Bedarfs mit der Deckung ergibt ſchrift, die die Agrarier ſcharf angriff und die Beamten in
zu bringen; nicht allein, um den Beamten, den Lehrern, ſich folgendes: Die Jahre 1913 und 1914 ſchließen verhält= Schutz nahm was doch ſicher nicht im Sinne des Abg
den Anwärtern, feſte Verhältniſſe für ihre Bezüge zu nismäßig günſtig ab, und zwar mit Fehlbeträgen von Korell=Ingelheim lag, der es doch wobl mit den Bauern
geben, ſondern auch die Bewegung und Unruhe in dem nur rund 465 500 Mark und 301000 Mark. Dieſe Jahre nicht verderben wolle, und nicht in dem des Abg. Henrich
Beamtenkörper zu beenden, die Unruhe, die ſeit der erſten haben für unſere Betrachtung eigentlich auszuſcheiden, da der doch im Ausſchuß Gelegenheit hatte, die näheren Ver=
Denkſchrift der Regierung vom Jahre 1907 ſich eingeſtellt ſie nicht als normale Jahre angeſehen werden können; hältniſſe kennen zu lernen. Eine durchgängige Gleichſtel
und fortgeſetzt hat bis auf den heutigen Tag. Ruhe und 1913 nicht wegen des Proviſoriums, und 1914 nicht wegen lung der Volksſchullehrer mit den mittleren Beamten wart
Zufriedenheit, ſoweit ſolche geſchaffen werden kann, muß ſeines wider Erwarten hohen Etatsüberſchuſſes. Für 1915 derzeit tatſächlich unmöglich, doch halten wir uns an unſen
Verſprechen gebunden, daß wir, ſobald die Verhältniſſe
in die Beamtenſchaft einkehren; das wird dem Staate, würde ſich bei einem Bedarf von 3142100 Mark und einer
dem Lande und der geſamten Bevölkerung von großem Deckung aus laufenden Einnahmen von 2 270000 Mark es ermöglichen, das Fehlende nachholen werden. Die be
rechtigten Wünſche der Volksſchullehrer werden in der
Nutzen ſein. (Lebhafter Beifall.)
ein Fehlbetrag von 872100 Mark ergeben, und es würde
gegenwärtigen Ausſchußvorlage in weitgehendem Maßel
dieſer Fehlbetrag bis 1924 anwachſen auf 965 500 Mark erfüllt. Wenn es uns gelingt, mit der gegenwärtigen
Finanzminiſter Dr. Braun Exz.:
bei 3340 500 Mark Bedarf für dieſes Jahr und 2675000 Vorlage einen pflichttreuen, gewiſſenhaften und dienſteiftie
Beim Durchleſen der vorliegenden Ausſchußberichte Mark laufender Einnahmen. Der Reſtefonds kann bis da= gen Beamtenſtand zu bekommen, ſo iſt ihre Aufgabe er=
hatte
auch ich den Eindruck, als ob die finanzielle Seite hin die Fehlbeträge decken; danach aber wird er, abgeſehen
füllt. Ob wir auch einen zufriedenen Beamtenſtand
der uns beſchäftigenden Angelegenheit nicht ſo eingehend von ſeinem eiſernen Beſtand von 800 000 Mark, der für bekommen, möchte ich ſehr bezweifeln. (Beifall.)
beſprochen ſei, als wohl von mancher Seite erwartet wor= allenfallſige rechnungsmäßige Fehlbeträge gegenüber dem
Abg. Molthan
den ſein mochte. Dieſer mein Eindruck bezog ſich aber Etat reſerviert bleiben muß, bis auf 45 100 Mark aufge=
nicht
ſo ſehr auf das, was zur Regierungsvorlage ſelbſt braucht. Werden dieſe 45100 Mark für 1925 verwendet, kann ſich im weſentlichen in grundſätzlicher Beziehung
etwa zu ſagen wäre. Hier durfte der Ausſchuß kurz ſein, ſo fehlen an der Deckung für dieſes Jahr noch 931800 Mk. mit den Ausführungen des Abg. Oſann einrerſtanden
wenn man mit mir der Anſicht war und iſt, daß das Ma= Von 1926 an fehlen rund 988 700 Mark, und es erhöht ſich erklären. Die Vorlage ſtelle die Einlöſung eines lange
terial in der Begründung der Vorlagen in den Druckſachen dieſer Fehlbetrag in der Folge um jährlich rund 12000 gegebenen Verſprechens an die Beamtenſchaft dar, und
Nr. 155 und Nr. 278 ein völlig ausreichendes Bild der Mark. Es wäre hiernach alſo erſt von 1925 an aus neuen es darf konſtatiert werden, daß auf allen Seiten das er=
finanziellen
Tragweite gebe. Daß dem wirklich ſo iſt, Einnahmen Erſatz zu ſchaffen. Sollte dieſer Erſatz auf hebliche Beſtreben obgewaltet hat, etwas wirklich Brauch=
bares
zu ſchaffen, das auch den berechtigten Wünſchen
beweiſen die heutigen, zuſätzlichen Darlegungen des Herrn dem Wege der Erhöhung der direkten Steuern erfolgen, ſo
Vorſitzenden des Finanzausſchuſſes. Fraglich konnte nur könnte ſich die Erhöhung im Rahmen der früher bereits der Beamten Rechnung trägt. Die Kritik, die in den
Zeitungen der Beamten an der Ausſchußarbeit und an
ſein, ob nicht ſeit Einbringen auch der letzten Vorlage für 1915 vorgeſchlagenen Erhöhung halten.
der Vorlage geübt wurde, nehme ich nicht ſo tragiſch,
erhebliche Aenderungen in den Zahlen der Begründung
Demgegenüber iſt nunmehr zu unterſuchen, welche denn man weiß ja, daß dieſe Organe oft dem radikalen
eingetreten ſeien. Neben dieſem Bedenken beſtand aber finanzielle Wirkung die Beſchlüſſe Ihres Teil der Beamtenſchaft zugängig ſind. Es iſt eine ans
das ungleich ſchwerere, daß ſich der Finanzausſchuß in Ausſchuſſes zur Folge haben würden.
erkannte ſittliche Pflicht des Staates, einen zufriedenen
ſeinem gedruckten Bericht zur Frage der Deckung des
Vergegenwärtigt man ſich die geſamte finanzielle Wir= Beamtenſtand zu erhalten, aber den Beamten erwächſt
Erforderniſſes aus ſeinen eigenen über die Regierungs= kung der Ausſchußbeſchlüſſe, ſo ergibt ſich gegenüber der daraus die Pflicht, zu leben und leben zu laſſen, d. h.
vorlage hinausgehenden Vorſchlägen kaum ge=Vorlage ein Mehrbedarf von 66000 Mark für die Be= dem Kaufmanns= und Gewerbeſtand ſeine Einnahmen
amten auf mindeſtens 15 Jahre, von 270000 Mark für die
äußert hat.
nicht durch genoſſenſchaftlichen Zuſammenſchluß, Kon=
Jedenfalls aber gibt mir mindeſtens das von Herrn Lehrer und von 42000 Mark im Ausfall bei den höheren ſumvereine uſw. zu ſchmälern. Wie faſt alles im politi=
Oſann heute Geſagte das von mir gern benützte Stichwort Schulen, insgeſamt alſo eine Mehrbelaſtung der ſchen Leben, beruht auch das vorliegende auf Kompro=
dazu
, mit weiteren Zahlen, nach denen die eben gehörten Staatskaſſe von jährlich 378000 Mark. Ein ſolcher miſſen Aufgefallen iſt, daß heute der Herr Staatsminiſter
teilweiſe zu berichtigen ſind, das zu vervollſtändigen, was Mehrbedarf überſteigt ſehr erheblich das, was in der Re= eine Anzahl Beſchlüſſe ziemlich ſcharf bekämpft hat, an
von der Regierung in den beiden Vorlagen beigebracht gierungsvorlage vorgeſehen war und was, wie vorhin deren Zuſtandekommen die Regierung ſelbſt mitgearbeitet
worden iſt. Redner gibt dann eine vergleichende zahlen= nachgewieſen, ohne Steuererhöhung bis 1925 zu decken hat. Ich hoffe mit Herrn Oſann, daß die Regierung bei
mäßige Uieberſicht über die Aufwendungen und Abſichten wäre. Wie gleiches unter Berückſichtigung des Bedarfes der endgültigen Veratung nicht an ihrem ablehnenden
der früheren Vorlage und der jetzigen. Insgeſamt erhöht nach den Ausſchußvorſchlägen möglich wäre, darüber iſt Standpunkt feſthält. Manche Beamtenklaſſen ſind ſchong
ſich danach die Inanſpruchnahme der Staatskaſſe durch der Ausſchuß bis jetzt die Antwort ſchuldig geblieben. vorzugsweiſe behandelt worden durch Beſſerſtellung im
die Regierungsvorlage gegenüber der erſten Vorlage: Nach unſeren Feſtſtellungen würde, wenn die Ausſchußan= Etat, andere mußten auf die Beſoldungsordnung vertröſtel
für die Beamten um 236 200 Mark (Unſtimmigkeiten), träge Geſetz werden ſollten der Reſtefonds bereits im werden. Zu bedauern iſt, daß einzelne Beamtenwünſche
für die Lehrer um 416500 Mark (Gemeindeanteil bei Jahre 1921 erſchöpft. Zur Deckung eines alsdann erheb= unberückſichtigt bleiben mußten, obwohl die Kammer wie
11 Prozent und Aufbeſſerung auf 14,1 Prozent), für die lich größeren Fehlbetrages würde eine ſtärkere Steuer= auch die Regierung wiederholt anerkannt haben, daß=
Hofbedienſteten uſw. um 50 000 Mark (Zivilliſte). Dies erhöhung unvermeidlich ſein. Unſere Finanzen können ſich deren Wünſche durchaus berechtigt ſind. Das iſt beſonders
ergibt zuſammen eine Mehrforderung von rund 703 000 ja vielleicht noch günſtiger entwickeln, als von mir ange= der Fall bei den Steueraufſehern. Die Beamtenſchaft rügt
Mark.
nommen wurde; ſie können ſich aber auch ebenſogut ſchlech= in ihren Eingaben uſw. daß ſie nicht durchgängia mit
Bei den Verhandlungen im Finanzausſchuß wurde ter geſtalten. Es ſollte deshalb unter keinen Umſtänden den preußiſchen Beamten gleichgeſtellt iſt. Das iſt nicht
von den Ausſchußmitgliedern ſchon alsbald zu erkennen über das hinausgegangen werden, was die Regierung angängig. Ich ſchließe mich darin dem Herrn Finanz=
gegeben
, daß eine Steuererhöhung abgelehnt nach pflichtmäßiger Prüfung aller in Betracht kommenden miniſter an. Wir ſind nun einmal nicht das reiche Preu=
werden
müſſe. Man erinnerte an die Erhöhung, die Verhältniſſe Ihnen vorgeſchlagen hat. Auf dieſem Stand=ßen. Einen ſehr großen Fortſchritt bedeutet es für uns,
bereits unter dem Druck der Wirtſchaftskriſe 1910 einge= punkte ſtanden auch ſämtliche Ausſchußmitglieder während erreicht zu haben, daß wir nicht mehr von den ſchwanken=
treten
war, an die Laſten, welche die Reichsgeſetzgebung der Dauer der Veratungen mit der Regierung. Ich ver= den Eiſenbahnüberſchüſſen in unſeren Finanzen abhängig
dem Steuerzahler auferlegt habe und noch weiterhin, traue dazu weiterhin, daß auch das ganze Land und mit ſind Daß die Beamtenbeſoldung nicht mit einer Steuer=
namentlich
durch den einmaligen Wehrbeitrag und die ihm die Beamten= und Lehrerſchaft, unſere Anſicht teilt, erhöhung durchgeführt wurde, wird im Intereſſe und im
Vermögenszuwachsſteuer, auferlegen werde. Auch der wonach der ſchweren Aufgabe des Aufbaues der organi= Sinne der Beamten ſelbſt liegen. Sicher iſt, daß im
Regierung waren dieſe Bedenken nicht fremd geblieben; ſchen Beſoldungsreform der beſte Dienſt erwieſen wird, Hauſe jedenfalls keine Mehrheit für eine Steuererhöhung
ſie hatte aber bei Einbringen der Vorlage geglaubt, von wenn ſich der Aufbau vollzieht auf der Grundlage nach= zu haben geweſen wäre. (Zuſtimmung.) Daß die Be=
einer
Steuererhöhung von 1915 an nicht abſtehen zu kön=haltig geſicherter Finanzen. Dies kann aber, was den amten mit den Beſchlüſſen und Vorſchlägen des Aus=
nen
, wenn die Deckung des Geſamtmehrbedarfes für ab= Bedarf wie die Deckung angeht, nur geſchehen durch tun= ſchuſſes nicht einverſtanden ſind, müſſen wir eben hin=
nehmen
. Es iſt eben unmöglich, alle Wünſche zu er=
ſehbare
Zeit geſichert ſcheinen ſollte. Andererſeits aber lichſten Anſchluß an die Vorſchläge der Regierung.
konnte die Regierung im Laufe der Verhandlungen mit
(Die vorſtehenden drei Reden ſind im Wortlaut füllen. Es iſt nun inzwiſchen wieder eine Anzahl Ein=
dem
Ausſchuß feſtſtellen, daß die Finanzlage ſich weiter= in Nr. 289 der Darmſtädter Zeitung erſchienen, worauf gaben und Abänderungsanträge eingelaufen, die die Be=
handlung
der Vorlage ſehr erſchweren. Ich würde
hin günſtiger entwickelt hat, als vorauszuſehen war. Die Intereſſenten aufmerkſam gemacht werden. Der Ref.)
empfehlen, daß dieſe Anträge nochmals an den Finanz=
Rechnungs= und Etatsabſchlüſſe haben ſich durch die beſ=
Abg. Brauer
ausſchuß gehen und in dieſem endgültig erledigt werden,
ſere wirtſchaftliche Konjunktur durch Anwachſen der direk=
ten
Steuern überhaupt und insbeſondere auch aus Anlaß (anfangs unverſtändlich) beſpricht zunächſt die Arbeiten ſonſt liegt die Gefahr nahe, daß die ganze Vorlage wieden
der Gemeindeſteuerreform, weſentlich verbeſſert, ſo daß im Ausſchuß. Der berufenſte und beſte Kenner der gan= zu Fall gebracht wird. Die Frage der Gleichſtellung der
mindeſtens in dem Reſtefonds nicht unerheblich mehr, zen Materie iſt unſtreitig der Abg. Henrich, der im Aus= höheren Beamten iſt wiederholt im Hauſe verlangt wor=
aber
augenblicklich zahlenmäßig nicht ſicher anzugebende ſchuß außerordentlich viel und Dankenswertes geleiſtet den, und wir freuen uns, daß das vom Finanzausſchuß
Mittel verfügbar ſind, als noch vor Jahresfriſt vorſichti; hat. Auch Abg. Dr. Weber hat oftmals wenn die Ver= im Prinzip anerkannt wurde. Soweit dienſtliche Gründe
gerweiſe angenommen werden durfte. Dieſe ſtärkeren An= handlungen ſtockten, viel geleiſtet. Der Abg. Dr. Oſann vorliegen, iſt eine Gleichſtellung allerdings nicht möglich
ſteht der ganzen Materie natürlich anders gegenüber als geweſen. Das Staatsintereſſe geht natürlich vor. Auch
ſammlungen im Reſtefonds, wie auch die Hoffnung auf ein Abgeordneter auf dem Lande. Wir würden bei un= die Frage der Beiträge der Städte zu den höheren Schulen
den Fortgang der günſtigen Entwickelung rechtfertigen es
auch, wenn die Regierung im Ausſchuß erklärte und ſeren Wählern am beſten abſchneiden, wenn wir gegen iſt nach meiner Anſicht durchaus gerecht und billig gelöſt=
jegliche
Erhöhung der Beamtengehälter ſind. Ein worden. Ich hoffe, daß an dem hier vorgenommenen
ich wiederhole hiermit dieſe Erklärung , es könne wohl außerordentlich hoher Prozentſatz der Bevölkerung hat Strich von 70000 Mark der Herr Finanzminiſter die Vor=
von
der urſprünglich von 1915 ab vorgeſchlagenen Steuer=
ein
ganz erheblich niedrigeres Einkommen als der Be=
lage
nicht ſcheitern laſſen wird. Was die Zivilliſte be=
erhöhung
abgeſehen und der danach ungedeckt bleibende amtenſtand. Redner beſpricht dann die allgemeine wirt= trifft, ſo ſchließe ich mich vollſtändig dem an, was Dr.=
Bedarf ebenfalls für weitere Jahre aus dem Reſtefonds
ſchaftliche Lage und beſonders die des Bauernſtandes, um Oſann hierzu geſagt hat. Zur Frage der Volksſchullehrer=
entnommen
werden.
darzulegen, daß es verſtändlich und berechtigt iſt, wenn möchte ich die Regierung übrigens bitten, der Skala, die=
Nach der Regierungsvorlage ſtellt ſich der Bedarf für die kleinen Bauern, denen es viel ſchlechter geht als den der Ausſchuß aufgeſtellt hat, ihre Zuſtimmung zu geben.
1913 zuzüglich des weiteren Bedarfs für die Hofbeamten. Beamten, gegen die Mehraufwendunn der drei Millionen Ich ſtehe nicht auf dem Standpunkt des Finanzminiſters,
Hofbedienſteten und das Hoftheaterperſonal auf 3072700 ſind und wenn ſeine Partei vor allem die im Ausſchuß daß jede Mehrforderung aus dem Hauſe zu einer Ab=
Mark. Ihm gehen dadurch, daß für 1913 das Proviſorium aufgeſtellten Mehrforderungen gegenüber der Regierungs= lehnung ſeitens der Regierung führen müſſe Ich hoffe,
bleiben ſoll, rund 532400 Mark Minderausgaben ab, ſo vorlage abgelehnt hätte. Schließlich habe man ſich auch daß die Beratungen in dieſem Hauſe den Erfolg haben
daß für 1913 ein reines Erfordernis von rund 2540000 damit abgefunden. um zu einer Verſtändigung zu kom= werden, daß die Vorlage endgültig zuſtande kommt.
Mark bleibt. 1914 wird der Bedarf 3096 000 Mark be= men, die durch Nachgabe aller Parteien ja dann auch
Staatsminiſter Dr. von Ewald:
tragen und dann alljährlich durch das Aufrücken der Be= erreicht wurde. Es müſſe anerkannt werden, daß die
Ich darf feſtſtellen, daß meine Ausführungen von den
amten und Lehrer im Gehalt und durch das Anſteigen des Arbeiten in der wirtſchaftlichen Vereinigung durchaus von
Penſionsetats, äbnlich wie in dem Finanzplan der Druck= ſozialem Geiſte getragen waren. Die größten Schwierig= Herren Vorrednern nicht ganz ſo verſtanden oder aufge=
ſache
278 dargeſtellt, ſich erhöhen, ſo daß er 1924 auf den keiten beruhten darin, daß Härten vermieden und, wo
faßt wurden, wie ſie gemeint waren. Ich habe mich für
Betrag von rund 3 640 00 Mark angewachſen ſein wird. ſie vorhanden, beſeitiat wurden, d. h. darin, daß man l verpflichtet gehalten, auf die Bedenken hinzuweiſen, die
An Deckungsmitteln ſind zunächſt wieder zu nennen die das Praviſorium geſchaffen hatte, das dieſe Härten her= gegen die Vorſchläge des Ausſchuſſes beſtehen. Ich habe
aus Eiſenbahnüberſchüſſen und Etatsüberſchüſſen über= vorgerufen. Zu dieſen Schwierigkeiten gehörte vor allem aber hinzugefügt, daß ich die zuverſichtliche Hoffnung hege,
haupt fließenden Beträge. Sie berechnen ſich für 1913 auf der Wohnungsgeldzuſchuß, deſſen Regelung eine der daß ſich über die Differenzpunkte im Laufe der Beratung,
5074700 Mark, für 1914 werden ſie ſich vorausſichtlich auf ſchwerſten Aufgaben der wirtſchaftlichen Vereinigung war, ein Einverſtändnis zwiſchen der Regierung und dieſem
2725000 Mark ſtellen. Für die Folge muß mit geringe= und auch die Anrechnung der Vordienſtzeit. Redner be= hohen Hauſe finden laſſen wird. Und dieſe Hoffnung
ren Beträgen gerechnet werden, da durch den Uebergang ſpricht dann die verſchiedenen Anträge, von denen der hat auch durch die heutigen Ausführungen der Redner=
verſchiedener
Stempel an das Reich eiwa 300 000 Mark bis der Fortſchritlichen Volkspartei für die Vollsſchullehrer nicht erſchüttert werden können. (Bravoh)
400 000 Mark Stempeleinnahmen jährlich ausfallen wer=der weiteſtgehende war, ſo daß ſogar der Abg. Henrich in
Darauf wird die Weiterberatung auf Mittwoch
den, und da weiter anzunehmen iſt, daß nach Aufbrauchen die unangenehme Lage kam, dämpfen zu müſſen, weil ab= 9 Uhr vertagt.
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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
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Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
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[ ][  ][ ]

6
1

Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 30.
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im Ehrenſaal des ſtädtiſchen Ausſtellungsgebäudes auf der
Darmſtadt - Groß=Gerau.
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Nummer 30f.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 31.

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Derschwarze
U.-T. dem am Mittwoch, den
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D
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Seite 32.
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Seite 32.
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Einsatz 1.85, 1.10, 75
Frackfasson, aus hübschen hellen
Stoffen, teils mit Strumpfhalter 165 1 Paradekissen, mit Stickereien, Hohlsaum, Ma- 195 1 Moiré-Röcke, mit hohen Falten-Volants,
395
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1

Makuus

[ ][  ][ ]

Nummer 301.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
Seite 32.
S ie
II
M. Schneider, Darmstadt.


Sonntags bis 7 Uhr abends geöffnet.
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grau, kräftige Winter-Qualität . Paar 36
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Herren-Socken,
Damen-Strümpfa,
reinwollener Cachemire, schwarz
Herren-Socken,
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Kinder-Fäustel
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klein
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ganter Handschuh 110
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Pasr 38
Paar 1
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( Z
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gestrickt, gute Qualitäten
Harren-Hormaßhosen
Herren-Westen
2.10 1.70 1.50 1.10
4.95 3.50 2.95 1.95
solide Qualitäten
gestrickt, schwere Qualitäten .
Herren-Normaljacken
Blusenschaner
2.00 1.60 1.25 35
erprobte Qualitäten
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Wolle, weiss, schwarz und farbig
Herren-Mormal-Einsatzhemden
Umschlagtücher
3.25 2.55 2.25 1.75
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3.75 2.25 1.45 95
schöne moderne Dessins .
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1.95 1.45 95 58
Wolle, hell und dunkel . .
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1,45 1.35 1.10 Fichue
gute haltbare Qualitäten
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weiss und schwarz mit farbigem Innenfutter
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Serie I Serie II
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Serie III
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Serie C
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0

[ ][  ][ ]

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5050
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früher b. 3.90 früher b. 4.90 früher b. 7.50 früher b. 12.50
295
195
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775
450
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Darmstadt

[ ][  ][ ]

Seite 32.
S65,

Nummer 301,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
M. Schneider, Darmstad
Z

Zll
Sonntags bis 7 Uhr abends geöffnet.
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Dzd. 2.10, 1.75,
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Herrentaschentücher, weiß mit Buch- 155 Madeira-Tücher, mit Ecke, rein Leinen
(10
½ Dtzd. 4.70, 3.85, 2.95, 2.75,
Stück 2.25, 1.65,
staben, Linon u. Halbl., ½ Dtzd. 3.50,
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Taschentücher
Herrentaschentücher, Batist mit bunter
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½ Dtzd. 3.00, 2.50, 2
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Halblein, weiß .
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Kaffee-Decken nur hübsche, wasch-
110
Taschentücher,
Herrentaschentücher, Batist u. Zephir
275
echte Must. 10.50 bis 3.25, 2.75, 1.95,
Stück 65, 48, 35 rein Leinen . ½ Dtzd. 4.50, 3.75, 3.25,
mit farb. Rand
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[ ][  ][ ]

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tſtadt,
ße 47,
Pn und
2

Ber
Konkurs
Begfall.
D
örden.
Zgt.
13.
geben ein einstimmiges Urteil:
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ganzer
ſen Ver=
u
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uche
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Seransbtlort
eichstage
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ie dank=
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nervelent-
er
hätte
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den
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n könne,
nit wird
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: Es gab
vorgeführ
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innt ſein,
vis die
wieger
mir heute vorgeführt wurde,
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Kanzler
reproduzierte mit annähernder
us o
en einem Künde, do geut
upt einen
riduellen
Vollkommenheit, funktionierte
entümſteh.
hatte, ſo
verro
n der Stimme und des vortrages
tadellos, war in Klang und Ton-
ee
ehe enden
bos
inen. Er
nur einen un
har abe
stärke sehr angenehm, so daß
Fianrnnen ete
unleug=
und an
rhattenden
ich ihm wohl das Zeugnis aus-
beinenpüdgogs

u htet ene e
Seitung
zuf
agenn
stellen kann, auch einem emp-
Seiſeten ſcten
ſort des
tier sind in die L.5
findlichen Ohre einen ergötz-
untc
he eie
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Meister des Gesanges in be
von bebundenns
Gerinoft.
Tlichen Ohrenschmaus bereitet
en zu hören
ereich des
Getich e ae
zu haben.
könn-
ihren
Schilern die gre

ider Geg=
gas
Minmuf
und s
na dankt
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enhteit imar
er auch.
Dr. RlCHARD STRAUss.
ittelbar=
führen
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ſehr deut=
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mälesen Stahlen
4
che
daraus enswringen, ſet einleuehtend.
richten
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FELIX WEINGARTNER.
Lorte aus
2
Aentenaftent ee
2ter, nicht die
iltea eis ſechen
Sind
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eir
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er Reichs=
geaungentegreſeten

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Deutſchen
eie Shiet iur e
äden ſein.
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dann hielt,
me el aete
ie freilich
genheneche
Uuhr. Mit.
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legindgebung
Ge ieeten e
n Zuſtan=
guedeeene
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Kundge=
Hochaenungson
ke
Rund=
180 blgch.
. Kapelineister.
mpfunden
fate.
M STIMME SEINES HERNN
in ver=
Kg.
TäADé MARk.
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ntariſchen
0770
Fiſchzug
erliner
Co/sg
er hinter
er Vor=
inem
viel
deutſchen

Ich habe kürzlich Gelegenheit gehabt, mehrere
rige Mitt=
Grammophone der Deutschen Grammophon=
4stag war.
Sande
Aktiengesellschaft zu hören und muß sagen, daß
en ds
meent
ſer Aespe
ch im höchsten Grade entzückt war von den
ges Reichs=
isten

Darbietungen dieses Wunder-Apparates! bie
eleren den Aus
iedergabe der in das Instrumenthineingespielten
erörtert.
onge
Eeiten
is die
resp. gesungenen Ausikstücke ist eine absolut
zert
künstierisch naturgetreue und die Sensation (8:
ungeheuer, wenn man die Augen schlieend,
arauf schwören möchte, z. B. Caruso in Person
vor sich zu haben und seine herrliche Stimme
direkt aus seiner Kehle zu hören, während man
sbewe=
sich
doch sagen muß, daß der Künstler augen-
2.
tſtellungen
fernt 18
blicklich viele tausend Meilen von einem ent-
C9/,
n Schluß=
Das Grammophon ist ein Triumph der ein-
Phon Osutsche Opho, ſehr be=
ichlägigen
Technik, weicher kaum noch zu über=
bieten
sein dürſte.
dechg, 6,
2 2,
Schaften änze m.
ARTHUR NiklscH.
Jahre 1912
4
Ssche der Horfſchnitt des
wart
Hören Ssc. 1o, Deus, 100 der Be=
ſiener
Kualer
Günstiesler Weiz deme
(2
212 (29,48),
1e.

enor332,40. Es
Aae
Slänzena, V So0den (*as 2 (1187094)
meinet
Ee
dieser 66h.
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[ ][  ][ ]

Nummer 301,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
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Meter 1.95, 1.45, 1.10
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großer 1.75,
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hätten Ihre Aufnahmen 50 Jahre
früher eingesetzt. Rechnen Sie
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künstierisch naturgetreue und die Sensation ist
ungeheuer, wenn man die Augen schliebend
darauf schwören möchte, z. B. Caruso in Person
vor sich zu haben und seine herrliche Stimme
direkt aus seiner Kehle zu hören, während man
sich doch sagen mut., daß der Künstier augen
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blicklich vieſe tausend Mellen von einem ent-
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Nummer 301,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.
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Drei-Federwerk, 30 ch
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Ein-Federwerk, 25 cm-Plattenteller.
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Gramola No. 112 Eiche M. 525..
M. 600. inkl. Alben.
Gramola No. 110 Eiche M. 300..
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Zwei-Federwerk, 30 cm-Plettenteller.
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Gramola No. 71 Eiche M. 160.
Gramola No. 72 Eiche M. 200.
Gramola No. 73 Mahagoni M. 250..
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Zwel-Federwerk, 30 cm-Plattenteller.
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Grammophon No. 60 Eiche M. 70..
Grammophon No. 61 Eiche M. 80..
Grammophon No. 33 Mahagoni mit Holz-
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. 190..
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M. 150..
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Grammophon No. 30 Eiche M. 80..
Grammophon No. 31 Eiche M. 90..
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Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. Dezember 1913.

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Die bekanntesten
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Die populärsten
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Platenverzeichnisse über es. 10 ooo verschiedene Titel kestenles!
Von den zahlreichen Hünstlern von Weltruf, deren Namen im Plattenverzeichnis enthalten sind, seien
hier nur erwähnt:
Kreisler
Backhaus
Kubelik
Battistini
Kurt
Bochm-
Kurz
van Endert
Melba
Caruso
Paderewski
Destinn
Patti
Elman
Ruffo
Farrar
Sammarco
Hempel
Scaia:
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Die Stimme seines Herrn.

Nummer 301.