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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der wöchentlichen Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47.
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 300.
1915.
Dienstag, den 9. Dezember.
Aerzte und Krankenkaſſen. Die Blätter
gen und der Bevölkerung von Zabern unmöglich zu ma=
Die heutige Nummer hat 26 Seiten.
chen. Damit wird man auf allen Seiten einverſtanden melden aus Leipzig: In einer von 180
Vertrauensmän=
ſein können. Vom militäriſchen Standpunkte hat jene nein von ganz Deutſchland beſuchten Verſammlung des
Maßregeln des weiteren den Vorzug, daß ſie nach zwei Leipziger Verbandes der Aerzte wurde beſchloſſen, ſämt=
Das Wichtigſte vom Tage.
Seiten hin fühlbar wird; denn ſie trifft nicht nur die bei=liche lokalen Verhandlungen der Aerzte mit den Kran=
Der Kaiſer empfing geſtern mittag die nach der Türkei
den in Frage kommenden Bataillone des 99. Regiments, kenkaſſen abzubrechen, ausgenommen in Württemberg, wo
abgehenden Offiziere.
ſondern auch die Bürgerſchaft Zaberns, der aus der Ver= unter Mitwirkung der Regierung eine Einigung ange=
Die Meldung von einer Verſetzung des Leutnants
legung geſchäftliche Nachteile erwachſen. Wenn wegen bahnt iſt.
von Forſtner wird dementiert.
des zuletzt erwähnten Umſtandes die Verlegung der Gar=
—
Aus der bayeriſchen liberalen
Bei dem Brande in der Emmagrube bei Rybnik
ſind, wie jetzt berichtet wird, gleich bei Beginn der Ret=niſon aus Zabern von demokratiſcher Seite ungünſtig be=Fraktion. Die Liberale Landtagskorreſpondenz in
tungsarbeiten 16 Tote geborgen worden. Bei der urteilt wird, ſo ſchießt dieſe Kritik über das Ziel hinaus. Bayern wird von dem zweiten Vorſitzenden der liberalen
zweiten Suche konnten noch drei Mann lebend zutage Einmal deshalb, weil die Bürgerſchaft Zaberns als ſolche Vereinigung, Dr. Hammerſchmidt, ermächtigt, „mit aller
gefördert werden, von denen einer bereits auf dem nicht alle ihr zu Gebote ſtehenden Mittel angewandt hat, Beſtimmtheit zu erklären; daß die in einzelnen Blättern
Wege zum Lazarett ſtarb.
um geſchloſſen wider die aus ihrer Mitte gegen Militär=ſtehende Behauptung, innerhalb der Fraktion fände ſei=
Doumergue hat die Bildung des franzöſiſchen Kabi=perſonen begangenen Ausſchreitungen Verwahrung ein= tens der Angehörigen der Fortſchrittlichen Volkspartei
nets übernonimen. Das Kabinett iſt geſtern endgültig
zulegen und der Wiederholung ſolcher Ausſchreitungen eine Agitation ſtatt, um Dr. Caſſelmann zugunſten eines
gebildet worden.
Die franzöſiſche Deputiertenkammer iſt bis vorzubeugen. Sodann deshalb, weil für die anderen Gar= weiter links ſtehenden Mitgliedes von dem Vorſitz zu
ver=
niſonſtädte der Reichslande eine Warnungstafel aufge= drängen, falſch und gänzlich unhaltbar iſt. Bei den auf=
Donnerstag vertagt worden.
Die Türkei hat mit Zuſtimmung Griechenlunds richtet werden muß, die ihnen vor Augen führt, mit wel= getretenen Meinungsverſchiedenheiten handelte es ſich le=
Ghalib Kemal Bey zum Geſandten in Athenchen geſchäftlichen Nachteilen Ausſchreitungen von Ange= diglich um die Abſtimmung über die Erhöhung der
Zivil=
hörigen der Bürgerſchaft gegen das Militär verknüpft liſte, bei welcher ſich die Fraktion bekanntlich nicht nach
ernannt.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
ſind.
Nationalliberalen und Fortſchrittlern ſchied.‟ Die nächſte
Schießt alſo die demokratiſche Kritik der Garniſon= Sitzung der Fraktion findet am Dienstag ſtatt, da ſich der
verlegung über das Ziel hinaus, ſo gilt das Gleiche von Landtag bis dahin vertagt hat.
Die Arbeitsloſenverſicherung. dem Verlangen der Kreuzztg., der Stadt Zabern über=
Ortskrankenkaſſenwahlen. Wie aus
— Von einem „ungelöſten Problem” ſprach anläßlich haupt keine Garniſon mehr zu geben, damit der „Blau=
München gemeldet wird, haben bei den dortigen Wahlen
der ſozialdemokratiſchen Interpellation über die Arbeits=koller der Elſäſſer” nicht neue Nahrung erhalte, und die der Arbeitgeber zur Allgemeinen Ortskrankenkaſſe von den
lloſenverſicherung der Staatsſekretär des Reichsamts des Verlegung der 99er der Zaberner Bürgerſchaft nicht als 41000 Wahlberechtigten zwar nur 24000 Wähler gewählt,
IInnern Dr. Delbrück. Aus dem Hauſe ertönte kein ein Rückzug der Staatsautorität und des Militärs er= dennoch ſind die Sozialdemokraten mit dieſer Wahl end=
Widerſpruch, denn tatſächlich ſind wohl in verſchiedenen ſcheine. Bei dieſer Forderung ſetzt ſich das konſervative gültig geworfen worden. Die Arbeitgeber bekommen zu
Orten Verſuche gemacht worden, eine Verſicherung der Hauptorgan über die Tatſache hinweg, daß die Quelle des ibren 22 Sitzen im Ausſchuß noch ſieben hinzu, und ſo,
Arbeitnehmer gegen Arbeitsloſigkeit einzuführen, es han= Zaberner Zuſammenſtoßes zwiſchen Zivil und Militär mit im ganzen 52, die Mehrheit. Weiter erhalten ſie zu
delt ſich aber da um mehr oder minder glückliche Verſuche, doch in Ungehörigkeiten eines Offiziers beſteht. Auf die ihren ſieben Vorſtandsſitzen noch fünf hinzu und damit
und insbeſondere hat man eine einheitliche Regelung noch öffentliche Meinung hat die Verlegung derZabernerGarni= bei einer Geſamtzahl von zwölf ebenfalls die Mehrheit.
nicht ausfindig machen können. Auch gehen die An=ſon nach den Reichstagverhandlungen vom 4. und 5. d. M. Die Sozialdemokraten haben bei ihren
Arbeitnehmer=
ſchanungen über dieſen Gegenſtand bekanntlich noch recht bei weitem nicht den günſtigſten Eindruck machen können, Wahlen es zwar zu 38 Ausſchußmitgliedern gebracht,
er=
weit auseinander, die einen verwerfen eine Arbeitsloſen= den die gleiche Maßregel ohne Zweifel gemacht hätte, falls hielten aber bei den Arbeitgeberwahlen nur noch drei
hin=
verſicherung überhaupt grundſätzlich oder wenden ſich zum ſie einige Tage vorher erfolgt wäre. Da die Kreuzztg. zu, dagegen keinen Zuwachs im Vorſtand. In München
mindeſten dagegen, daß Mittel der Steuerzahler in An= die Verlegung der Zaberner Garniſon ſchon am 26. No= iſt alſo bei den erſten Wahlen nach dem
Proportional=
ſpruch genommen werden, ebenſo iſt man ſich darüber vember angeregt hat, iſt es bedauerlich, daß die verant= ſpſtem den Sozialdemokraten die Mehrheit entriſſen.
nicht einig, ob dieſe Fürſorge dem Staate oder den Kom=wortlichen Stellen im Reichskanzlerpalais und im
Kriegs=
munen zuzufallen hat. Einige Städte haben allerdings miniſterium dieſer Anregung nicht ſogleich eine praktiſche
Ausland.
einen Anfang gemacht, wobei man verſchiedene Wege Folge gaben.
Stalien.
wählte; hier gab man den Gewerkſchaften für die
Ein=
richtung einen Zuſchuß, anderwärts ſchuf man eine be=
Italien und der Vatikan. Der Präſident
Deutſches Reich.
ſondere Verſicherungskaſſe mit Beiträgen nicht nur der
des italieniſchen Volksvereins, Graf della Torre hielt
organiſierten, ſondern auch unorganiſierten Arbeiter unter
Die Parteien des Reichstages. So= Sonntag abend auf dem Mailänder Katholikenkongreß
Gewährung einer ſtädtiſchen Subvention.
eben iſt ein neues Fraktionsverzeichnis des Reichstages eine Rede, in der er für die Ausſöhnung Italiens mit dem
Verſchiedentlich iſt man in den Einzellandtagen be=ausgegeben worden. Nach dieſem Verzeichnis haben die Vatikan eintrat. Er verſicherte, daß der Vatikan
reits an die Regierungen herangetreten, von Staats wegen Parteien zurzeit folgende Stärke: Sozialdemokraten 110, auf die Weltherrſchaft verzichten und ſich mit der
eine Arbeitsloſenverſicherung zu ſchaffen, indeſſen hat man Zentrum 88, Nationalliberale 46, Konſervative und Fort= religiöſen Unabhängigkeit begnügen würde. In den
po=
dort darauf hingewieſen, daß es ſich, wenn man mit einer ſchrittliche Volkspartei je 43, Polen 18, Reichspartei 12, litiſchen Kreiſen Roms wird dieſen Ausführungen große
Regelung überhaupt heranträte, um eine Angelegenheit! Elſaß=Lothringer 9, Wirtſchaftliche Vereinigung 7, Bedeutung beigemeſſen. Eine vatikaniſche Perſönlichkeit
des Reiches handeln würde. Das Reich will aber nicht, Deutſch=Hannoveraner 5, Deutſche Reformpartei 3. Frak=erklärte, der Vatikan bietet Italien Verſöhnung an, und
wenigſtens vorläufig nicht. Das ging deutlich aus den tionslos ſind 8 Mitglieder. Erledigt ſind 5 Mandate, iſt bereit, auf alle weltlichen Anſprüche zu verzichten. An
Darlegungen hervor, die Herr Delbrück im Reichstage jetzt und zwar für Kloſe (Zentr., 9., Oppeln, der am 3. Ok=Italien ſei es nun, einen gangbaren Weg zur Löſung
gegeben hat. Er begründet ſeine ablehnende Haltung in tober 1913 verſtorben iſt), Zürn (Reichspt., 7., 2., Marien= vorzuſchlagen, welcher der Vatikan herzlich gern
zuſtim=
erſter Linie damit, daß es an einer zuverläſſigen Statiſtik werder), der am 25. November 1913 ſtarb, Kölſch (natl., men wird, wenn ſie ſeinen guten Intentionen
entgegen=
über die Arbeitsloſigkeit fehle, die man unbedingt haben 7., Baden), der ſein Mandat am 27. November 1913 nie= kommt.
müſſe, um auf den gewonnenen Daten einen entſprechen= dergelegt hat, Haupt (Soz., 3., Magdeburg), deſſen Man=
England.
den Plan aufbauen zu können. Nur in einem Punkte will dat am 2. Dezember 1913 für ungültig erklärt wurde, und
Zum Streik in Dublin. Die durch die großen
er größeres Entgegenkommen zeigen, und das iſt die ! Kuckhoff (Köln, Zentr., 2., Köln), deren Mandate am Bemühungen der Dubliner Stadtverwaltung und der Re=
Unterſtützung der Arbeitsnachweiſe, von deren Wirken ſich 2. Dezember 1913 für ungültig erklärt wurden.
gierung glücklich zuſtande gekommene Konferenz zwiſchen
der Staatsſekretär einige Abhilfe verſpricht. Auch im
— Zentrum und Reichskanzler. Die Köln. Vertretern der Arbeitgeber und Arbeiter, die dem Ver=
Hauſe verkannte man ſelbſt auf den Seiten, wo man einer Volkszig. weiſt am Ende eines ungemein ſcharfen Leit= kehrsſtreik ein Ende machen ſollte, begann am Samstag
derartigen Verſicherung nicht grundſätzlich entgegenſteht, artikels den Reichskanzler darauf hin, daß noch drei Fra= in Dublin ihre Beratungen, die mit einer Unterbrechung
die großen Schwierigkeiten der Materie nicht und machte gen zur Erörterung ſtünden, bei denen die Reichsregierung bis Sonntag früh 8 Uhr andauerten, aber als ausſichtslos
ſtatt deſſen Vorſchläge, wie man auf anderen Wegen den ſich zweifellos wieder nur auf kleine Grüppchen ſtützen abgebrochen wurden. Die Dinge liegen jetzt genau ſo
Nöten der Arbeitsloſigkeit entgegentreten könne. Vor allen könne: die Duellfrage, der Arbeitswilligenſchutz und die wie vor dem Eintreffen der engliſchen Delegierten des
Dingen fordert man faſt von allen Seiten des Hauſes Jeſuitenfrage. „Wenn die Regierung”, fährt das leitende Transportarbeiter=Verbandes.
Ausbau der Arbeitsnachweiſe und eine rechtzeitige Vor= Zentrumsblatt ſort, „ſo weltfremd Reichstagsmehrheiten
Das Verbot der Waffeneinfuhr nach Irt
nahme von Notſtandsarbeiten, wodurch in vielen Fällen und Volksſtimmungen leichthin ignoriert, dann muß das, land und der Beförderung in der iriſchen
Küſtenſchiff=
wenigſtens teilweiſe Abhilfe geſchaffen werden könne. nie in den letzten Tagen, zu Konſlikten führen.‟ In fahrt kommt, was Ulſter anbelangt, nach allgemeiner An=
Jedenfalls hat der Verlauf der Auseinanderſetzungen im klaffendem Widerſt
zu dieſer Kampfanſage ſteht der ſicht ſo verſpätet, wie die Schließung der Stalltür, nach=
Reichstage, die ja nicht zum erſtenmal ſtattgefunden haben, ihr unmittelbar ſol... . Schlußabſatz, der, offenbar aus dem der Gaul geſtohlen worden iſt. In den letzten
acht=
erneut gezeigt, daß mit der Einführung der Arbeitsloſen= anderer Feder ſtammend, die Fanfare der Köln. Volksztg. zehn Monaten wurden unausgeſetzt Waffen und Munition
verſicherung bei uns in Deutſchland fürs erſte noch nicht zu in eine Schamade verwandelt. Herr von Bethmann Holl= im Nordoſten Irlands eingeführt, und Leute, die es
rechnen iſt.
weg wird nämlich in dieſem letzten Abſatz als Mann von wiſſen könnten, behaupten zuverſichtlich, reichlich 80000
gerechter Objektivität, tiefem Pflichtbewußtſein und un= moderne Militärgewehre lagerten gegenwärtig an ſicheren
bedingter Ehrlichkeit gefeiert, der keinen für das Zentrum Orten in Ulſter. Der Dubliner Berichterſtatter der Times
Die Zaberner Angelegenheit. beſſeren Nachfolger erhalten werde und jetzt gegen eine betont in auffallender Weiſe, es liege keine geſetz=
Die zeitweilige Verlegung der Garni=auch von einem ſtärkeren Manne nicht zu durchbrechende liche Beſtimmung vor, die die Einrichtung einer
Gewehr=
ſon von Zabern nach den Truppenübungsplätzen Mauer angerannt ſei. — Kennt etwa die Köln. Volksztg. fabrik in Belfaſt hindere. Von anderer Seite wird her=
Hagenau und Bitſch hat zunächſt ohne Zweifel die Wir= den als Nachfolger Bethmann Hollwegs in Ausſicht ge= vorgehoben, daß die neuen Verbote für ganz Irland
Gel=
kung, weitere Zuſammenſtöße zwiſchen ihren Angehöri= nommenen Staatsmann?
tung hätten und daß neuerdings auch im nationaliſtiſchen
Nummer 300.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
Seite 2.
bakt, Appe=Deimold Sachſen=Weinar Schwarzburg. ſVortrag des Bachſchen Prälndium und Fuge in F=Mall
Siden ſarte Baſeneinläuſe genacht worden ſeien. Der
Berichterſtatter der Times verſichert, in den letzten Mo= Rudolſtadt und Waldeck mit je 3. Braunſchweig mit 2 und der „Ciaconna” (E=Moll) von Dietrich Burtehude.
naten ſeien innerhalb 14 Tagen in einem kleinen Bezirk und Mecklenburg=Strelitz, Reuß ä. L. Reuß j. L. und Herr Borngäſſer zeigte auch hierbei wieder ſeine Meiſter=
Schaumburg=Lippe mit je 1. Bei den Ausländern ſteht an ſchaft in der Beherrſchung der Königin der Inſtrumente,
der Grafſchaft Galway 2000 billige Revolver belgiſcher erſter Stelle Rußland mit 204, es folgen Norwegen mit 37, Die Kirche war von einer ſehr großen Zahl andächtiger
und ſonſtiger feſtländiſcher Herkunft abgeſetzt worden. In= Bulgarien und Oeſterreich=Ungarn mit je 19. Finnland und dankbarer Zuhörer beſucht.
C. Der katholiſche Frauenbund veranſtaltete am
zwiſchen hat der Premier vor einigen Tagen in Man= mit 16, Schweden mit 13, Schweiz mit 11, Belgien und
cheſter ſich wieder allgemein, aber auffallend verſöhnlich Rumänien mit je 5, England und Niederlande mit je 4, Sonntag im Konkordiaſaale eine Weihnachtsfeier zu wohl=
Türkei und Vereinigte Staaten von Nord=Amerika je 3, tätigen Zwecken. Das gewählte Programm erhielt
da=
gegenüber der proteſtantiſchen Minderheit in Ulſter und Italien, Spanien Chile und Siam je 1. Am ſtärkſten be= durch eine erhöhte Bedeutung, daß die Mitglieder des
ihrem Führer Carſon geäußert, während dieſer gleich= ſucht iſt die Abteilung für Maſchinenbau mit 374, es folgen: Großh. Hoftheatens Fräulein Evelin Moore und die
zeitig anderswo den beſtimmten Wunſch kundgab, etwaige Abteilung für Architektur mit 276, Abteilung für In= Herren Hugo Andrege und Kapellmeiſter Erich Kleiber in
Vorſchläge zu gütlicher Verſtändigung ſchwarz auf weiß genieurweſen mit 263, Abteilung für Elektrotechnik mit liebenswürdiger Weiſe mitwirkten. Sarabande von Bach,
178, Abteilung für Chemie mit 132. Abteilung für Papier= ein Menuent von Beethoven, eine Arie aus „Lakms”
vonl=
zu erhalten. Eine wirkliche Annäherung hat immer noch
ingenieurweſen mit 59 und Allgemeine Abteilung mit 17.Delibes und Wanderluft von Dell' Aqua waren
hervor=
nicht ſtattgefunden.
Hierzu kommen 28 Gäſte, worunter 179 Damen.
Ver=
ragende Leiſtungen, die den lebhaften Beifall eines
zahl=
gleicht man die Frequenz des laufenden Winter=Semeſtersreichen Publikums ernteten. Hieran ſchloß ſich die Auf=
Bulgarien.
(1253 Studierende, 47 Hörer, 278 Gäſte, zuſammen 1578) führung des Valentinſchen Traumbildes „Der Blumen
Die allgemeinen Wahlen zur Sobranje mit derjenigen des vorjährigen Winter=Semeſters (1272 Rache” in dem als Blumen gekleidete allerliebſt
aus=
fanden am Sonntag ſtatt. Sie erfolgten nach der zum Studierende, 54 Hörer 366 Gäſte, zuſammen 1692) ſo er= ſehende Kinder durch ſinnige Darſtellung Bewunderung
erſten Male in Bulgarien angewendeten Proportionalver= gibt ſich ein Frequenzrückgang von 114 Hörern. Auch erregten. (Näheres darüber in der vor einigen Tagen an
tretung. Zwiſchenfälle haben ſich nicht ereignet. Die Re= bei den Ausländern iſt ein Rückgang zu verzeichnen. Wäh= dieſer Stelle erſchienenen Voranzeige.) Eine reizende
Ab=
rend im Winter=Semeſter 1912/1913 425 Ausländer einge= wechſelung boten dann noch die lebenden Bilder: Maria
gierung dürfte über eine Majorität verfügen. Die end= ſchrieben waren, ſind es im laufenden Semeſter nur 347 Verkündigung, Huldigung der Blumen vor dem
Chriſt=
gültigen Ergebniſſe wurden eheſtens Montag abend er= demnach ein Ausländerrückgang von 78 (hierunter ſind 37 kind und eine Blumengruppe. Das verſtändnisvoll
ein=
wartet.
Ruſſen).
ſtudierte Binderſche Weihnachtsſpiel „Weihnachtsleid und
Akademiſche Volksunterrichtskurſe. Man ſchreibt Weihnachtsfreud” beſchloß den wohlgelungenen Abend,
Japan.
uns: Auch in dieſem Sommer haben die A. V. D. einen deſſen zweiter Teil in den bewährten Händen von Fräu=
Das neue japaniſche Flottenprogramm erfreulichen Aufſchwung genommen, der nach außen da= lein Käthe Remlinger lag. Während der Pauſe fanden
enthält den Bau eines Schlachtkreuzers, der kürzlich in durch am eheſten in die Erſcheinung tritt, daß die Zahl die an den Büfetts gebotenen Erfriſchungen lebhaften
Yokoſuka auf Kiel gelegt worden iſt, und den Bau von der Hörer ſich im Vergleich zum vorigen Winterſemeſter Zuſpruch.
nahezu verdoppelt hat und gegenwärtig 185 beträgt. Die
* Vom Odenwaldklub Wer kann erprobten
Wande=
zwei Schweſterſchiffen, die in nächſter Zeit in Nagaſaki Hauptſchwierigkeit beſtand darin dieſe große Zahl unter= rern auf dem Wege von Darmſtadt nach Groß=Bieberau
und Kobe auf Kiel gelegt werden ſollen.
zubringen; denn teils reichten die bisher benutzten Unter=Neues und Anziehendes bieten? So wird mancher geſagt
richtslokale nicht mehr aus, teils waren ſie anderweitig in haben, den das nüchterne Gerippe des Wanderprogramms
Anſpruch genommen. Jetzt finden die meiſten Kurſe zu Geſicht bekam. Stammgäſte der Klubwanderungen
Stadt und Land.
(Deutſch. Rechnen. Schönſchreiben, Bürgerkunde) in der und Kenner der Führerfähigkeiten wußten aber, daß die
Techniſchen Hochſchule ſtatt und es ſteht zu hoffen, daß Klubgenoſſen Bergmann und Klump mit erleſenen Ueber=
Darmſtadt, 9. Dezember.
von nun an die Kurſe, was die Lokalfrage anbetrifft, auf raſchungen aufzuwarten verſtehen. Wohl konnten ſie Weg
* Aus dem Hofdienſt. Se Königl. Hoheit der einer ſicheren Grundlage ruhen, denn dadurch wird auch und Steg mit geſundem Spürſinn von der breiten Heer=
Großherzog haben die ſtellvertretende Hofdame die Verwaltungsarbeit weſentlich erleichtert. Außer den ſtraße ablenken und dadurch ein abwechſelungsreiches Bild.
Freiin Marietta von Nordeck zur Rabenau zur eigentlichen Kurſen finden auch Führungen und Vorträge hervorzaubern, aber den Zauber der Winterlandſchaft, den
Hofdame Ihrer Königl. Hoheit der Frau Großherzogin ſtatt; ſo werden am Sonntag, den 14. d. M., morgens um die Wanderung bot, haben ſie ſelbſt kaum erwartet. Der=
und den Hofjunker Karl Willich genannt von ½11 Uhr, im Uniontheater techniſche Films der Siemens= erſte ſchöne Wintertag, an dem ſich jeder Halm bemühte,
Schuckert=Werke in Berlin vorgeführt und durch Herrn
Pöllnitz zum Kammerjunker ernannt.
durch ſein glitzerndes Geſchmeide das Auge zu entzücken,
2
* Uebertragen wurde der Schulamtsaſpirantin
Dipl.=Ing. Halbertsma erläutert. An dieſem Vortrag wo das keuſche Weiß ſich in blendender Herrlichkeit ergoß=
Marie Bell aus Münſter, Kreis Dieburg, eine Lehrerin= können auch Perſonen teilnehmen, die nicht Hörer der über Dach und Wieſe, wo die Zuckerſtreu auf Aſt und
ſtelle an der Volksſchule zu Eppertshauſen, in demſelben Kurſe ſind, und zwar gegen ein Entgelt von 15 Pfg., wäh= Zweig Gefühle der Weihenacht emporkeimen ließ, hatte 140
Kreiſe.
rend die Hörer nur durch ein Entgelt von 10 Pfg. zu den Klubgenoſſen hinausgerufen zu erfriſchender Wanderung.
* Verſetzt haben Se. Königl Hoheit der Groß= Unkoſten beitragen. Dieſe Films wurden ſchon vielfach Die Marſchrichtung iſt ſchnell gezeichnet: Botaniſcher
Gar=
berzog den Bezirkskaſſier der Bezirkskaſſe Ulrichſtein in wiſſenſchaftlichen Vereinen vorgeführt und ſind, ob= ten, Ludwigseiche, Ober=Ramſtadt. Asbach, Groß=Bieberau,
Karl Schäfer zu Ulrichſtein in gleicher Dienſteigenſchaft wohl durchaus gemeinverſtändlich, auch für Ingenieure Der Marſch wurde unterbrochen durch eine Frühſtücksraſt
an die Bezirkskaſſe Lampertheim und den Bezirkskaſſe= und Techniker von Intereſſe (ſie zeigen u. a. einen Hoch= im Goldenen Löwen zu Ober=Ramſtadt. Am Ziele vereinte
aſſiſtenten bei der Bezirkskaſſe Mainz I Wilhelm Rube ofen und ein Walzwerk im Betriebe, die Herſtellung von
zu Mainz zum Bezirkskaſſier der Bezirkskaſſe Oſthofen Glühlampen u. a. m.). An demſelben Tage findet das die Wanderſchar die Gaſtfreundlichkeit des Hauſes
Schön=
ernannt. — Ernannt wurde ferner Karl Rahn in Grün= Weihnachtsfeſt der Kurſe ſtatt, deſſen erſter Teil hauptſäch= berger. Es wäre abgeſchmackt, den alten Satz zu
wieder=
lich den Kindern gewidmet iſt und deſſen Beſuch nur den holen, daß Küche und Keller das Beſte boten. Der
Darm=
berg zum Schreibgehilfen bei dem Amtsgericht Grünberg Hörern der Kurſe ſowie deren Angehörigen und Freunden ſtädter Odenwaldklub ſteht ſeit Jahrzehnten in herzlichen,
mit Wirkung vom 1. Dezember 1913.
freundlichen Beziehungen zu dem Gaſthaus „Zum Oden=
* Erledigt ſind: Die Stelle des Bezirkskaſſiers zu vorbehalten iſt.
D. Der evangeliſche Kirchengeſangverein für die Stadt= wald”; hier fühlen ſich die Klubgenoſſen, alt und jung,
Ulrichſtein. — Die Stelle des Bezirkskaſſe=Aſſiſtenten
kirche, der nun in ſeinem 40. Vereinsjahre ſteht, veranſtal= heimiſch und familiär vertraut. Auch die Mitglieder der
bei Großh. Bezirksaſſe Mainz I. Meldeſchluß: jete Sonntag abend ein Kirchenkonzert, das einen ſehrOrtsgruppe Groß=Bieberau ließen es ſich nicht nehmen, den
Donnerstag, den 11. Dezember d. J.
ſchönen Verlauf hatte. Der Chor brachte drei Kompoſi:Darmſtädter Freunden ein herzliches Willkommen zu ent=
* Das Perſonalverzeichnis der Techniſchen Hoch= tionen von Arnold Mendelsſohn (Siegesmotette zur Jahr= bieten. Und fröhliche Stunden des Beiſammenſeins
tru=
ſchule für das Winter=Semeſter 1913/1914 iſt ſoeben er=hundertfeier 1913, Der Herr bricht ein um Mitternacht und gen wiederum dazu bei, die Bande zwiſchen dem Vororte
ſchienen. An der Anſtalt wirken zurzeit 31 ordentliche Adventslied), ſowie Pfalm 100 (A=Dur) von Felix Men= Darmſtadt und der Ortsgruppe Groß=Bieberau enger zu
Profeſſoren, 3 ordentliche Honorarprofeſſoren, 13 außer= delsſohn=Bartholdy in vollendeter Weiſe zu Gehör. Der knüpfen. Was an Sang. Wort und frohem
Gedankenaus=
ordentliche Profeſſoren 45 Lehrer und Privatdozenten und Dirigent, Herr Lehrer Borngäſſer, legt neben feiner tauſch die Stunden kürzte, bleibe ein Schatz der Glück=
56 Aſſiſtenten. Das Rektorat wird von Geheime Hofrat geſanglicher Durchbildung großen Wert auf Reinheit und lichen, die die Tour mitmachten. Die Leiſtungen einer
Profeſſor Dr. Müller, das Prorektorat von Geheime Beſtimmtheit der Einſätze, was auf den Zuhörer ſtets einen fleißigen Muſikkavelle und die Wagenfahrt der letzten Ge=.
Baurat Profeſſor Wickop geführt. Vorſitzender der wohltuenden Eindruck macht. Das gleiche kann von dem treuen von Groß=Gerau nach Reinheim verdankte man
Diplomprüfungskommiſſion iſt Profeſſor Dr. Finger. Dirigenten der Chorſchule, Herrn Lehrer Samper, ge= dem liebenswürdigen Entgegenkommen der Familie
Das Verzeichnis der Studentenvereine enthält 40 Ver=ſagt werden, die zwei Volksweiſen: Der alte Gott und Schönberger.
einigungen, worunter 5 Korps, 6 Burſchenſchaften, 2 Adventslied, vortrug, und darin ſtets in innigem Kontakt
* Ausſtellung. Man ſchreibt uns: Wir hatten Ge=
Landsmannſchaften uſw. enthalten ſind. Eingeſcheie= mit ihrem Kantor blieb. Als Soliſt wirkte Herr Konzert=legenheit die Ausſtellung von Handarbeiten Zeichnungen
ben ſind im Winter=Semeſter 1913/1914 1253 Studierende, ſänger Reinhardt, deſſer warmer ſympathiſcher Ba=und kunſtgewerblichen Gegenſtänden der Schülerinnen des=
47 Hörer, 278 Gäſte (darunter 179 Damen) zuſammen ritonſtimme ſchon öfter hier die verdiente Anerkennung Inſtitutes der Enaliſchen Fräulein zu ſehen, und wollen
1578. Von dieſen ſind 1231 Deutſche und 347 Ausländer. zuteil wurde. Er ſang in techniſcher Vollendung und nicht verſäumen, Intereſſenten zum Beſuche derſelben zu
Von den Deutſchen ſteht en erſter Stelle Preußen mit 525, warm=empfundenem Ausdruck Lieder von Schubert, A. ermuntern. Noch im Laufe des Diensrags wird die
Aus=
es folgen Heſſen mit 468 Bayern mit 63, Sachſen mit 30. Mendelsſohn. Hiller und Franck, von welchen beſonders ſtellung geöffnet ſein, die ſich im großen Turnſaal des In=
Baden und Elſaß=Lothringen mit je 27. Hamburg mit „Der Einſiedler” von Mendelsſohn und „Auf, auf zu Got=ſtitutes. Waldſtraße 31 befindet. Die Beſucher, und nicht
23, Würtembera mit 16. Mecklenburg=Schwerin mit 8, tes Lob= von Franck eine vortrefliche Wiederaabe ſanden, zum wenigſten die Müter der ſchulpflichtigen Kleinen,
Bremen mit 6, Sachſen=Koburg=Gotha mit 5, Oldenburg, Die Orgelbegleitung führte Herr Borngäſſer ſehr feinfüh= werden mit Intereſſe den Lehrgang verfolgen, der in den=
Sachſen=Altenburg und Sachſen=Meiningen mit je 4, An=lend durch. Er bereicherte ferner das Programm durch den unteren Klaſſen zunächſt mit Häkeln und Sticken beginnt.
aber keine Ehre an, ſein Werk mit dieſer Belangloſigkeit kaufen, hatte auch an Lord Roſebery telegraphiert und
ge=
zuſammenzuſtellen.
fragt, ob „Neil Gow” zu verkaufen wäre aben er wurde
Die neue Oper von
abgewieſen und mußte ſich dann in London überzeugen,
daß es nicht leicht gelingt, mit hohen Angeboten paſſios=
Wolf=Ferarri.
Feuilleton.
nierte Rennſtallbeſitzer dazu zu bringen, die Perlen ihres.
** Man ſchreibt uns aus Dresden: „Der Lieb=
CK. Vom „reichſten Mann der Welt”. Der Ruhm Stalles zu veräußern. Ich habe nur einen Ehrgeiz auf
haber als Arzt,” muſikaliſches Luſtſpiel in zwei Akten Rockefellers, der reichſte Mann der Welt zu ſein, iſt be= dieſer Welt, erklärte der ruſſiſche Multimillionär lächelnd,
nach Moliöre Verſe von Goliſeiani deutſch von Batka, droht nach den Ausführungen eines Londoner Blatteszich möchte einen der beſten Ställe beſitzen. Die Beſchäf=
Muſik von Ermann. Wolf=Ferrari hat bei ſeiner Urauf= gebührt dieſer Titel einem Ruſſen, der erſt jetzt, durch tigung mit dieſem Plane macht mir Freude, und was ich
führung in der Königlichen Oper alles, was die letzte Zeit einen plötzlichen großzügigen Ankauf von Rennpferden in für die Pferdezucht tun kann, wird auch geſchehen.”
an neuen Werken gebracht hat, weit in den Schatten ge=England, in den Bannkreis der weſteuropäiſchen Deffent=
* Die bedrohten Pariſer Modekönige Die
Syndikatskam=
ſtellt. In einer als Ganzes ausgezeichneten Darſtellung lichkeit getreten iſt. Dieſer „Rubelkönig‟, Herr Monta=mer der Poriſer Schneidermeiſter und Modehäufer, darunter
wurde das Weck mit einem Enthuſiasmus begrüßt, der ſchew, hat dazu noch das Glück, ſehr jung zu ſein, ſein alle führenden der Branche, ſowie die Vereinigten
Tertil=
an Richard Strauß=Premieren erinnerte. Was dem Roſen= Vermögen entſtammt ähnlich den Rockefellerſchen Milliar= induſtriellen haben ſich gemeinſam mit einer eigenartigen
kavalier=Komponiſten nicht gelungen iſt, ein populäres und den dem Petroleum, er beſitzt in Rußland gewaltige Erd= Bitte an Herrn Hennion, den Polizeipräfekten, gewandt,
dabei echtes und reizvolles muſikaliſches Luſtſpiel zu ölquellen, aber ungleich den amerikaniſchen Milliärdären Die Modehäuſer beklagen ſich daß man im Auslande
ge=
machen hier iſt es geſchehen. Das iſt für den effektvollen kümmert ſich der junge Rubelkönig aus dem Reiche des wöhnlich ſchon die neueſten Pariſer Moden ſehen könne,
und theatraliſchen Komponiſten des „Schmucks der Ma= Zaren ſehr wenig um Hochfinanz, er weiß nicht einmal zu ehe ſie überhaupt in Paris „unter die Leute” gekommen
donna” ein doppelter Ruhm. Zweifellos hat ſeine Parti= ſagen, wie hoch gegenwärtig ſein Einkommen iſt, das ſeien. Dies liege zum Teil daran, daß man auf den
Renn=
tur nicht die Originalität, den ausgeprägten, ſchöpferiſchen macht ihm auch keine Sorge, er kann ohnehin den
gering=
plätzen, den Five oclock theas uſw., neuerdings auch auf=
Charakter der Straußſchen Werke; die ſind viel zerlegter, ſten Teil davon kaum unterbringen und gibt ſo viel aus, den Tango=Tees die Pariſer Mannequins, die die neueſten,
nervöſer, raffinierter: Wolf=Ferrari iſt unbedachter in der als er Luſt hat. — Aber — nur für ſeine Pferde. Er ſelbſt „Ereations” der großen Modehäuſer dſer ſtaunenden Mit=
Wahl ſeiner Mütel längſt nicht ſo wähleriſch. dabei aber führt ein verhältnismäßig einfaches Leben, gönnt ſich welt vorführen vhrtographiere die Bilder der neueſten
von geſunder Friſche die wohltut. Melodiſcher Glanz iſt natürlich den Lurus und die Bequemlichkeit, die ſein
Mode dem Ausland. beſonders Deutſchland,
Eng=
der Hauptvorzug ſeiner temperamentvollen Muſik. lind Reichtum ihm bieten kann, aber er hat wenig Sinn für land und Oeſterreich ſende ſo daß man dort in der Lagen
er entfaltet ſich am reizvollſten in den Duetten, Terzetten, eine prunkvolle Entfaltung ſeines Beſitzes und hat kein ſei, die neueſten Modelle für ſich zu verwenden, während
Quartetten (der Streit der Aerzte! Die Liebenden, Vater Verſtändnis für die Exzentrizitäten mancher
Multimillio=
man in Paris ſich noch um die „Lancierung” der Mode
und Zofe im 2. Akt) in den Chören, weniger in lied= näre. Nur ſeine Pferde beſchäftigen ihn, und er ſammelt bemühe Der Volizeipräfekt ſoll nunmehr nichts weniger
artigen Stücken: voller Wohlklang durchſtrömt er die ſie wie andere Sterbliche Briefmarken. Ein engliſcher tun als das Photographieren aller dieſer ſchönen Frauen
Adern des Orcheſters. Nicht der letzte Vorzug dieſer Muſik Journaliſt, der den durch ſeinen ſenſationellen Pferde= auf den Rennplätzen uſw. zu verbieten, damit die Pariſer
iſt ihre deutliche Inſpiration aus dem herrlichen Vorwurf. ankauf in Newmarket ſo plötzlich berühmt gewordenen Mode für ihre Mühen auch den richtigen Preis erhalte.
Ueber die Köſtlichkeit der Moliereſchen Komödie iſt kein Ruſſen beſuchte, ſchildert ihn als einen jungen Menſchen
* Wahres Geſchichtchen. Eine Kellnerin eines Rots=
Wort mehr zu ſagen. Auch die Bearbeitung für die Kom= mit ſcharfgeſchnittener Naſe und großen Augen, in denen
poſition wahrt dieſe köſtliche Poeſie. Wenn das Werk eine gewiſſe ſlawiſche Melancholie ſpielt. Der reichſte kellers (1 Meter 80 hoch, Germania=Typus) geht morgens
dazu eine ſolche Aufführung findet wie in Dresden, di=
Mann der Welt iſt außerordentlich ſorgfältig und ge= um 1 Uhr heim. Unterwegs begegnet ſie einem vielleicht,
unter Schuch alles, was dieſe Muſik an Schönheiten hat, ſchmackvoll gekleidet, aber unter ſtrenger Vermeidung jeder 17 Jahre alten Jüngling, der ſie nach längerem „
Nach=
hergab wenn es ſolche geſangliche, darſtelleriſche und Auffälligkeit; und wenn er ſpricht, ſpricht er von ſeinen ſteigen” und Zögern fragt, ob er ſie nicht begleiten dürfe.
ſzeniſche Meiſterleiſtungen auslöſt, iſt ihr ein langer Pferden. „Sie ſind jetzt wohl ihre 6 Millionen wert und Darauf ſie (mitleidig auf ihn herunterblickend): „Haſcht
Triumph gewiß.
das einzige, was mir am Herzen lieg. Ich habe einen Angſcht. Büble 2u (Jugend.)
Getrübt wurde der Abend leider durch die voraus= Stall in Tiflis, der gegen 50 Pferde zählt, einen zweiten
* Der Abendſonne mit der Feuerſpritze zu Leibe
ge=
gegangene Erſtaufführung der einaktigen komiſchen Oper mit 60 Pferden in Warſchau und einen dritten richte ich gangen iſt man in dem Orte Muſchau bei Leisnig in
Glockenſpiel” von Jan Brandts=Buys. Auch jetzt in Paris ein. Ich laſſe meine Pferde in Warſchau, Sachſen. Die Strahlen der untergehenden Sonne
ſpiegel=
eine Uraufführung; aber man muß ſein Erſtaunen aus= Moskau, Petegsburg und Paris laufen, und eines von ten ſich in den Glasſcheiben des Transformätorenhauſes
drücken, wie man eine ſolche altmodiſche, überlebte tri= ihnen, die Grimſa, holte ſich den großen Preis der Zarin der Ueberlandzentrale Gröba, ſo daß
Vorübergehende=
viale Arbeit der Darſtellung an einer Dresdener Hofoper unſeres ruſſiſchen Derbys. Wenn mein Pariſer Stall erſt glaubten, in dem Raume ſei ein Brand ausgebrochen. Es
wert finden konnie Daß ſchließlich auch dieſe Auffih= organiſiert iſt willich auch im engliſchen Derby ein Pferdwurde die Feuerwehr alarmiert und die elektriſchen
Bei=
nung und dieſer Komponiſt Beifall ſand, braucht nur als von mir laufen laſſen”. Herr Montaſchew hatte die Ab=tungen ausgeſchaltet. Als ſich dann der Irtum heraus=
Kurioſum gebucht zu werden. Wolf=Ferrari tut man ſicht, in London einige der berühmteſten Rennpferde zu ſtellte, war natürlich die Heiterkeit groß.
Nummer 300.
Seite 3.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
Anfern beſonderen Beiſall fſindet die Taſache, daß die zahlreich zu erſcheinen. Ihnen iſt Gelegenheit gegeben,
2 Derſeumn. Das Luſtſpiel=Enſendte „Rezuiel=
Freude des Kindes an ſeiner Arbeit ſo verſtändnisvoll be=vor Beginn der Verfammlung ſich als Mitglied bei dem Typen in Wort und Bild” mit Vera Forſt und
rückſichtigt wird, wie uns u. a. die prächtigen, mit warmer Vorſtande anzumelden. Jeder Wähler, der national= Kobert v. Valberg ſetzt ſein Gaſtſpiel im Rahmen des
Sportkleidung ausgerüſteten Puppen zeigen. In den liberal denkt, hat auch die Pflicht, ſich nationalliberal zu brillanten laufenden Programms mit glänzendem Erfolge
Klaſſen weiter aufſteigend, fällt uns die Pflege des Schön=organiſieren.
fort. Die Sonntagsvorſtellung konnte vor ausverkauftem
heitsſinnes in der Wahl der Gegenſtände und Farben auf,
Allgemeiner deutſcher Frauenverein (Ortsgruppe Hauſe ſpielen. Ab heute, Dienstag, bringen die beliebten
der auch dem unſcheinbaren ſeine Richtlinien zu geben Darmſtadt). Nachdem neulich der Vortragszyklus „Die Gäſte bereits zwei weitere Novitäten, welche nicht
ver=
weiß. In den weniger angenehmen, aber notwendigen Stellung der Frau im Wandel der Zeiten” mit den Be= ſehlen werden, großes Intereſſe zu erwecken; zunächſt den
und nützlichen Strick= und Näharbeiten finden wir dietrachtungen des Herrn Dr. Heinemann über: „Die Frau pikanten und ſituationsreichen Schwank „Weiberrätſel”,
Entwickelung des Pflichtgefühls betont, den Schluß der im alten Teſtament” ſeinen Anfang nahm, folgt jetzt am in welchem auch Gelegenheit zur Entfaltung reicher Toi=
Schulzeit und den Eintritt ins Leben kennzeichnend. — In Donnerstag, den 11. d. Mts., der zweite Vortrag: „Die lettenpracht gegeben iſt, ferner den Schlager der Wiener
Dem Nähkurſus der dem Inſtitut bereits entwachſenen! Frau im neuen Teſtament”. Wie ſchon bekannt Fledermaus, „Ein Pechvogel‟ Den Theaterſtücken voraus
Schülerinnen ſehen wie ausgezeichnete Proben der Ee= gegeben wurde, hat Herr Pfarrer D. Waitz es gütigſt! geht der vorzügliche Varietéteil. Es ſtehen ſomit den
ſchicklichkeit der Lehrerin ſowohl, wie auch des Talentes übernommen, über dieſes Thema zu ſprechen. Mit be= Beſuchern für die reſtlichen ſieben Tage des Spielplans
der jungen Mädchen. Feine Weißſtickereien, Richelieu=ſonderer Freude haben wir es begrüßt, daß gerade Herr unterhaltende und genußreiche Stunden bevor. (Siehe
Arbeiten uſw., leiten über zur Herſtellung von Weißzeug, D. Waitz, der als hervorragender Kenner und Forſcher Anzeige.)
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Reſidenz=
Bluſen, ja ſogar zu eleganten Geſellſchaftskleidern, womit auf dem Gebiete des Urchriſtentums in weiten Kreiſen
Der Nähkurſus ſeinen Abſchluß ſindet. Die hübſch arran= bekannt iſt, ſich bereit finden ließ, dieſen Vortrag zutheater am weißen Turm Die Weltfirma Gaumont
gierten Zeichnungen und Malereien geben willkommenen halten. Eine lebhafte Beteiligung ſcheint ſchon deshalb beſchert uns wieder einen ihrer großen Kunſtfilms, eine
Aufſchluß über die hierbei bepbachtete neuzeitliche Methode von vornherein gewiß, weil anzunehmen iſt, daß alle lKonödie in 3 Akten: „Papas Schußzengel=, mit der kleinſten
und Technik. Die Ausſtellung bietet einen kehrreichen Freunde und Verehrer des Herrn Pfarrers ſicherlich gerne Kinoſchauſpielerin Suzanne Privat in der Hauptrolle.
Einblick in den Unterrichtsplan des von den hieſigen dieſe Gelegenheit benutzen werden, ſeine Ausführungen Wer dieſe Künſtlerin ſchon geſehen hat, wird auch jetzt
Katholiken hochgeſchätzten Inſtitutes das allen Eltern, an über dieſe der Allgemeinheit wenig bekannte Zeitepoche nicht verſäumen, ſich dieſen erſtllaſſigen Film anzuſehen.
welche die Frage der Wahl einer Schule für ihre Tochter und ſpeziell die Stellung der Frau in ihr mit anhören Neben dieſer großen Komodie kommt das mimiſche Drama
an Oſtern herantritt, bei dieſem Anlaß dringend emp= zu dürfen. — Der dritte Vortrag: „Die Frau im Alter= in 3 Akten „Der ſchwarze Traum” mit Aſta Nielſen zur
kum: Referentin Frau Marianne Weber=Heidelberg, iſt Vorführung. Es zeigt uns Stella, „Aſta Nielſen: die ge=
Fohlen ſei.
ſeierte Kunſtreiterein, der die Weit, in der man ſich nicht
* Die Bergſtraße im Bilde. Aus Anlaß des Schluſſes am 29. Januar (Das Nähere ſiehe die Anzeige)
Der Katholikenverein veranſtaltet für ſeine Mit=langweilt, zujubelt und zu Füßen liegt. Der Film bringt
der Ausſtellung „Die Bergſtraße im Bildet veranſtaltet
der Verkehrs=Ausſchuß der Vergſtraße am Sonntag, den glieder vom 10.—21. Dezember wieder das beliebte eine vom Anfang bis zum tragiſchen Schluß ſpannende
14. Dezember, vormittags 11,30 Uhr, im Ehrenſaale des Weihnachtspreiskegeln. (Näheres in der Anzeige Handlung und techniſch auf der Höhe ſtehende
Bilder=
ſtädtiſchen Ausſtellungsgebäudes auf der Mathildenhöhe in heutiger Nummer.)
Eingang vom Hochzeitsturm, eine Kammermuſiti=Matinee
* Vortrag. Wie man uns mitteilt, wird Herr Dr.
Schwurgericht.
des Quartetts Rebner aus Frankfurt a. M. Das Quarteit Sell, leitender Arzt der Eleonorenheilſtätte im
Oden=
g Das Schwurgericht verhandelte geſtern, am letzten
Rebner gilt als eines der erſten Quartette, die wir wald, ſeinen mit großem Beifall aufgenommenen
Vor=
gegenwärtig in Deutſchland überhaupt beſitzen und wird trag über: „Geſundheitsgemäße Frauenkleidung” auf Tage der diesjährigen vierten Schwurgerichtsperiode,
die Matinee, bei den vorzüglichen Leiſtungen des Quar= Wunſch der hieſigen evangeliſchen=kirchlichen Frauenver= gegen den am 4. Oktober 1885 zu Rimbach i. O.
gebore=
tetts und unterſtützt durch den eindrucksvollen Raum des eine am Montag, den 12. Januar 1914, nochmals halten, nen Landwirt und Obſthändler Nikolaus Blatt wegen
Körperverletzung mit tödlichem Erfolg.
Verrlichen Ehrenſaales, als eine Veranſtaltung intimen
* Taubſtummengottesdienſt. Nächſten Sonntag, den Vertreter der Anklage iſt Gerichtsaſſeſſor Dr. Call=
Charakters ohne Zweifel eine hervorragende Wirkunz 3. Advent, wird Prokeſſoe D Dr. Diehl aus Friedberg mann, Verteidiger Juſtizrat Dr. Ofann. Geladen
ausüben. Freunde edler Muſik werden ſich dieſen erleſenen nachmittags 2 Uhr im Gemeindehaus Kiesſtraße 17, ſind zwei Sachverſtändige und 32 Zeugen. Der Angeklagte
Genuß, der hier aus beſonderer Urſache in der verwöhntenTaubſtummengottesdienſt mit Feier des heiligen Abend= iſt beſchuldigt, in der Nacht vom 2. zum 3. November den
und anſpruchsvollen Kunſtſtadt Darmſtadt geboten wird, mahls halten. Mit Beginn des neuen Jahres geht die Michgel Moder vorſätzlich körperlich mißhandelt und
micht entgehen laſſen, da es nur beſondere Umſtände er= Leitung dieſes Gottesdienſtes auf Stadtpfarrer Kle= dadurch deſſen Tod verurſacht zu haben. Blatt gibt an,
möglichen, die Matinee in ſolch vornehmer Form veran= berger über. Gleichzeitig werden von Profeſſor D. Dr.er ſei verheiratet und habe drei Strafen von 3. 60 und
ſſtalten zu können. Die Eintrittspreiſe betragen 3 Mark Diehl Taubſtummengottesdienſte in Friedberg neu einge= 40 Mark wegen Körperverletzung erhalten. An dem frag=
und 2 Mark, ausſchließlich Billettſteuer. Die im
Vorver=
richtet.
lichen Tage war in Rimbach Kirchweih, und der
Ange=
kauf gelöſten Eintrittskarten zum Konzert berechtigen zum
* Vogelsberger Höhenklub (Zweigverein Darmſtadt.) klagte hatte mit ſeiner Frau nach den Genüſſen am Tage
einmaligen vorherigen Beſuch der Ausſtellung „Die Berg= Am Dienstag, den 9. Dezember, abends, findet in der noch am Abend drei Wirtſchaften beſucht. In der letzten
ſtraße im Bilde‟. Der Vorverkauf findet an der Kaſſe der Aula der Großh. Landesbaugewerkſchule hier Neckar= traf er ſeinen Vater, mit dem er dann noch in die Wirt=
Ausſtellung, bei Gg. Thies Nachf. und im Verkehrsbureau ſtraße 3, ein Lichtbilder=Vortrag des Herrn Brohm über ſchaft von Leonhard Schuſter ging. Als ſein Vater kaum
ſtatt. Dieſe Bilderausſtellung, die bereits in den Tagen vom
22. bis 30. November in Bensheim, im Rathauſe, ſtatt= eine Reiſe nach Italien mit Beſichtigung von Pompeji, die Wirtſchaft verlaſſen hatte, hörte Blatt, daß er mit
gefunden hat, iſt aus einem Wettbewerb unter zeutſchen ſtatt. Zu dieſem hochintereſſanten Vortrag, für welchen einem Mann in Streit geraten ſei. Angeblich hörte er
KKünſtlern, Dilettanten Berufs= und Amateur=Photogra=ein vorzüglicher Apparat zur Verfügung ſteht, ſind die von jenem Mann den Ausruf: „Alter Räuber, ich ſchlage
Klubmitglieder nebſt Angehörigen und Freunde der dich tot!” Als Blatt nun ſeinem Vater zu Hilfe eilen
ſphen hervorgegangen, den der Verkehrsausſchuß der Verg= Vogelsberger Höhenklub=Sache herzlichſt eingeladen.
wollte erhielt er von dem Unbekannten einige Schläge,
ſſtraße im Monat Juli ausgeſchrieben hatte. Sie hat in
* Inſtrumental=Verein. Wegen Erkrankung von worauf er ihm das Schlaginſtrument entriß und nun da=
Bensheim ein großes Aufſehen erregt, trotzdem ſie in den
lbeſchränkten Räumen des Bensheimer Rathauſes, lei der Fräulein Luiſe Mock müſſen die Konzerte des In= mit drauflosſchlug. Er ſei dann nach Hauſe gegangen,
großen Zahl der eingereichten Bilder in keiner Weiſe zur ſtrumentalvereins verſchoben werden. Das für den und erſt am nächſten Tage habe man ihm erzählt, daß er
Geltung kommen konnte Hier im ſtädtiſchen Ausſtellungs= 12. Dezember in Ausſicht genommene Konzert findet im den Mann erſtochen habe. Aus Angſt und Verzweiflung
gebäude auf der Mathildenhöhe präſentiert ſie ſich da=Februar 1914, das Konzert mit dem Mozart=Verein am habe er ſich drei Tage lang in ſeiner Scheuer verſteckt
ge=
halten. Schließlich habe er ſich doch der
Staatsanwalt=
wegen in äußerſt vorteilhafter Weiſe und die Beſucher die 1. April 1914, und das Kirchenkonzert nach Oſtern ſtatt.
ſchaft geſtellt. Den Getöteten habe er nicht erkannt, auch
ſſie ſeit der Eröffnung, am Samstag, den 6. er geſehen Nähere Daten werden vorher rechtzeitig bekannt gegeben. habe er nicht gewußt, daß das Schlaginſtrument ein
ſhaben, äußern ſich über die Reichhaltigkeit Vielſeitigkeit
* Das „Handbuch für die Forſt= und Kameralverwal= Meſſer ſei. — Nach Schluß der Vernehmung erleidet der
rnd Vorzüglichkeit der Bilder und das Arrangement in tung im Großherzogtum Heſſen”, im Auftrag Großherzogl. Angeklagte einen Anfall, anſcheinend nervöſen Urſprungs,
der anerkennendſten Weiſe. Alle Freunde der ſchönen Miniſteriums der Finanzen, Abteilung für Forſt= und doch erklärt der Sachverſtändige Kreisarzt Medizinalrat
Bergſtraße ſollten daher die Gelegenheit benutzen dieſe Kameralverwaltung, bearbeitet von Karl Nicolaus, Dr. Groos, daß ein Bedenken gegen die
Weiterverhand=
hhochintereſſante Ausſtellung, die lediglich gemeinnützigen Großh. Oberförſter, iſt im Staatsverlag erſchienen. lung nicht beſteht.
Das im Jahre 1883 zum erſten Male herausgegebene
Zwecken dienen will, zu beſuchen.
Sachverſtändiger Zeuge praktiſcher Arzt Dr. G aſt in
* Der Verein für Geflügel= und Vogelzucht „Ornis”„Handbuch” war lange Jahre den Behörden ein treuer Rimbach hat im Februar, März und Juni den
Angeklag=
ſchreibt uns: Sämtliche Mitglieder des Vereins welcheVerater. Infolge der umfaſſenden Aenderungen, die in= ten wegen nervöſen Kopfſchmerzes behandelt. Es ſei
auf der in Pfungſtadt abgehaltenen allgemeinen Ge= nerhalb der letzten Jahrzehnte auf allen Gebieten des möglich, wenn dieſe Schmerzen längere Zeit beſtehen daß
Flügelausſtellung ihre Tiere ausgeſtellt hatten, erhielten öffentlichen Lebens Platz gegriffen, war es ſchließlich ver= vorübergehende Geiſtesſtörung eintreten könne. — Zeuge
Preiſe und zwar: A. Lehmann einen zweiten und zwei altet. Eine Neubearbeitung wurde immer mehr dringen= Taglöhner Stein ſagte aus über einen Vorfall, bei dem
deitte Preiſe, Friedrich Wührer einen zweiten und einen des Bedürfnis; ſie liegt nun vor. Der erſte allgemeine der Bruder Georg des Angeklagten auf Moder mit dem
dritten Preis. M. Bormet einen Ehrenpreis, einin erſten,Teil behandelt das Beamtenrecht, ſo weit es für die Forſt= Meſſer eingedrungen ſei. Doch hat er keinen Anhalt
da=
einen zweiten und zwei vierte Preiſe, Gg. Schleidt einen beamten von Belang iſt, die Arbeiterverhältniſſe einſchließ= für, daß Nikolaus Blatt etwas von dieſem Streit erfahren
zweiten, einen dritten und zwei vierte Preiſe, Ga,lich Verſicherungsweſen, und den ſchriftlichen Geſchäfts= habe. — Dem Zeugen Adam Schäfer V. hat der ge=
Geiger IV. einen Ehrenpreis und einen vierten Preis, verkehr im allgemeinen. Der zweite Teil befaßt ſich mit tötete Moder unter Hinweis auf Georg und Nikolaus
W. Heß einen vierten Preis Fr. Schömer einen deitten der ſtaatlichen Oberaufſicht über das Forſt=, Jagd= und Blatt geſagt, die wollten ihn kalt machen. — Zeuge Adam
Preis, Wilh. Geyer XII. zwei zweite und einen dritten Fiſchereiweſen; er ſtellt das geltende Recht dar hinſichtlich Falter bekundet, daß ihn Jakob Blatt wegen des Vor=
Preis, Wilh. Zitzmann einen vierten Preis, L. Hering II. der Forſt=. Jagd= und Fiſchereipolizei, des Vogelſchutzes falles zwiſchen Moder und Georg Blatt zur Rede geſtellt
einen Ehrenpreis, einen zweiten und einen dritten Preis, und des Strafverfahrens. Der dritte Teil der von den habe. Hierbei habe ihm dann Nikolaus Blatt einen Stoß
EE. Heuterkes zwei dritte Preiſe, Hch. Hein einen vierten Domänen handelt, gibt zunächſt einen Ueberblick über unter das Kinn gegeben, daß ihm der Hut vom Kopfe
deren Rechtsverhältniſſe und bringt dann die Vorſchriften, fiel. Die Blatts ſeien dann wiederholt auf ihn einge=
Preis.
* Zum Vortrag über Fiduskunſt am 10. dieſes Monats die bei Bewirtſchaftung der einzelnen Arten von Domä= drungen. Nikolaus habe ihm ſchließlich geſagt: „Wenn ich
(abends 8¼ Uhr, Muſikvereinsſaal, Steinſtraße) wirdnen (Forſt=. Jagd=, Fiſcherei= und Kameraldomänen) zu wüßte, daß du dabei warſt, müßteſt du verrecken auf dem
beachten ſind. Der vierte und fünfte Teil handeln von der Platz.” Später aber, kurz vor der Tat, äußerte Nikolaus
uns geſchrieben: Fidus Kunſt verlangt Einfluß auf die Bewirtſchaftung der Beſitzungen der Landesirrenanſtalt! Blatt, wenn ſie Moder kriegen würden, müßte er ver=
Lebenden. Hat ſie ihn nicht, ſo muß ſie noch nicht ſo ſtark
„Philippshofpital”, ſoweit ſie den Oberförſtereien unter= recken. Zeuge habe den Stoß des Nikolaus Blatt ruhig
ſſein. als nötig iſt zur Ueberwindung der Widerſtände.
Ob ſchwach oder ſtark kein zeitiger Empfehlungsbrief für ſtellt ſind, und der Kommunalwaldungen, =Jagden und hingenommen, weil die Blatts als gewalttätig bekannt
Fiſchereien. Der letzte Teil bringt noch einige Verwal=ſeien und ſehr zuſammenhalten.
ſſeine Kunſt ſoll der Vortrag von Jakob Feldner am tungsvorſchriften für die forſtliche Verſuchsanſtalt. Außer
Zeuge Metzger und Wirt Leonhard Schuſter haf
morgigen Abend ſein, ſondern mehr ein Hinweis für uns, für die Forſtbehörden dürfte das Buch auch für die übri= den Blatts die Tür gewieſen, weil ſie immer wieder
die Bedürftigeren, ein Hinweis auf die Erfüllungen, die
ſdieſe Künſtlererſcheinung bietet und verheißt. Im Wechſel gen Verwaltungsbehörden, die Waldbeſitzer und für die Drohungen gegen Moder ausſprachen und nicht Ruhe hal=
Gerichtsbehörden ein wilkommenes und wertvolles Hilfs=ten wollten. Um 2 oder ½3 Uhr morgens hätten die
von Geben und Empfangen liegt für alle Dinge das Glück. mittel ſein. Das Handbuch koſtet in Leinen gebunden 15 Blatts das Lokal verlaſſen. Nikolaus Blatt war damals,
Nach dieſer Richtung hin ſuckſt der Vortragsabend über Mark und iſt durch den Großh. Staatsverlag und alle Buch= etwa 15 Minuten vor der Tat, nicht betrunken. Der alte
Fiduskunſt ſeine ideale Aufgabe zu erfüllen. (Vergleiche handlungen zu beziehen.
Blatt ſei der ſchlimmſte geweſen, und dieſer war auch
Anzeige in heutigen Blatte.)
* Erwiſchter Dieb. Im Hauſe Frankfurterſtraße Nr. betrunken. Es ſeien auch Aeußerungen von Kaltmachen in
* Veloziped=Klub Darmſtadt. Zu dem Winterfeſt 50 wurde am Sonntag vormittag 11 Uhr ein Manſarden= bezug auf Moder gefallen. — Die Mutter und die
Schwe=
wird uns noch mitgeteilt, daß auch Herr Hofopernſänger diebſtahl verübt, bei welchem dem Dieb, einem großen ſter des Getöteten ſagen übereinſtimmend mit dem Fund=
WBernhard Lieder zu Gehör brachte. Die ſämtlichen ſtarken Kerl, eine Uhr und ein Ring zur Beute fielen. bericht aus, daß Moder an dem Abend kein Meſſer bei
Dekorationen wurden von Herrn Erwin Hellmuth, in Zum Glück wurde der Dieb bei ſeiner Arbeit von der Toch= ſich hatte. Er habe lediglich mit ſeinem Turngürtel, den
Firma Blumenhandlung D. Wenz, geliefert.
ter des Hauſes überrafcht die mit Geiſtesgegenwart als= er in der Hand hatte, auf den alten Blatt eingeſchlagen.
Verein für Verbreitung von Volksbildung. bald Lärm machte, ſo daß er, trotzdem es ihm gelungen Beide Zeugen haben auch gehört, daß zum Beginn des
Der heute, Dienstag, den 9. Dizember, abends 8½ Uhr, im. war, das Freie zu gewinnen, in der Viktoriaſtraße durch Streites der alte Blatt Schimpfworte in lautem Ton
Kaiſerſaal ſtattfindende Vortrag des Herrn Profeſſors einen Schutzmann verhaftet werden konnte Die Sachen ausrief. Als Moder den alten Blatt mit dem Gürtel
Dr. Roller, Oberlehrer an der Ludwigs=Oberrealſchule hatte er unterdeſſen weggeworfen, ſie wurden aber aufge= geſchlagen habe, ſei er gerade im Begriff geweſen, in die
und Privatdozent für Bädazorik an der Großh.
Tech=
funden und dem Eigentümer zurückgegeben. Der Spitz= Wirtſchaft zu gehen und wendete deshalb der Straße den
miſchen Hochſchule, über die „Einwirkung des bube gab an. Mathigs Schmidt aus. Bayern zu ſein. Rücken zu. In dieſem Augenblick eilte der Angellagte
Elternhauſes auf Charakter= und Ge= Die Schutzmannſchaft war auf telephoniſchen Anruf der „wie der Blitz” hinzu und ſtach ihn zuſammen. Die
bei=
ſſchmacksbildung des Kindes” wird darzuſtellen Hausbewohner ſofort herbeigeeilt, nachdem der Dieb ſelbſt den Zeugen wollen ganz beſtimmt geſehen haben, daß
werſuchen, wie das Elternhaus imſtande iſt, den er= durch einen Radfahrer verfolgt und geſtellt worden war. Blatt vorher das Meſſer gezogen hatte. Der 70jährige
Vater des Blatt gibt an, daß auch er kein Meſſer gezogen
zieheriſchen Beſtrebungen der Schule in die Hand zu Er war in ein Haus in der Viktoriaſtraße geflüchtet.
offen=
hatte. Der Zwiſchenfall zwiſchen ihm und Moder ſel
aarbeiten. Die Ausführungen winden ſich deshalb an par in der Abſicht, ſich dort zu verbergen. Die ſchnelle
aalle Eltern, an erwachtene Geſchwiſter und Verwandte, Verfolgung und Verhaftung des Strolches erregte allſeits ſchon erledigt geweſen, als plötzlich ſein Sohn hinzukam.
Nach dieſer Darſtellung entſpricht die Behauptung des
ſſowie des weiteren an alle diejen gen, denen außerhalb
dder Schule die Obbut und Erziehung vonſupflichtigen große Befriedigung, denn die Manſardendiebſtähle meh= Angeklagten nicht den Tatſachen. Eine ganze Reihe von
ren ſich in beſorgniserregender Weiſe.
geugen bekundet, daß die Blatts als gewalttätig bekannt
bezw. von ſolchen Kindern anvertraut iſt, die auch nach
§ Schlägerei. Am Samstag nacht gegen 12 Uhr ſind. Auch ſcheint nach den Zeugenausſagen feſtzuſtehen,
dem ſchulpflichtigen Alter noch die Schule beſuchen. Neben
den einzelnen wichtigen auf die Charakterbildung bezüg= fand an der Ecke Arheilger= und Pankratiusſtraße daß Moder kein Meſſer hatte und Blatt ſein eigenes
llichen Fragen werden auch die verderblichen Einflüſſe zwiſchen mehreren Gelegenheitsarbeitern eine Schlägerei Meſſer gezogen hat. — Herr Kreisarzt Medizinalrat Dr.
der Schundliteratur und des Kinematographenweſens ſtatt, in deren Verlauf einer anſcheinend ſchwer und Groos hält den Angeklagten für voll zurechnungsfähig.
einer leicht verletzt wurde. Der Schwerverletzte iſt in
Den Geſchworenen werden Schuldfragen nach Körper=
Erörterung finden.
Nationalliberale Partei. Am Mittwoch, den das Städtiſche Krankenhaus verbracht und daſelbſt nach verletzung mit tödlichem Erfolg, ſowie nach fahrläſſiger
10. Dezember, abends 8½ Uhr, findet im „Fürſtenſaal” Anlegung eines Notverbandes wieder entlaſſen worden, Körperverletzung geſtellt. Der Staatsanwalt beantragt,
Fahrraddiebſtahl. Ein Fahrrad, welches in die Schuldfrage nach Körperverletzung mit tödlichem Er=
8
Grafenſtraße die Generalverſammlung der Mitglieder
der Nationalliberalen Partei zu Darmſtadt ſtatt. Auf einem Hofe in der Annaſtraße aufgeſtellt war, iſt am folge zu bejahen, der Verteidiger, die nach
fahrläſſiger=
der Tagesordnung ſteht eine Ausſprache über die poli= Samstag vormittag zwiſchen 9 und 12 Uhr geſtohlen Körperverletzung, geſtützt auf die reichsgerichtliche Recht=
Von allen Mitgliedern der worden. Das Fahrrad iſt ein Pantherrad, hat ſchwarzen ſprechung und auf Putativnotwehr. Die Geſchworenen
tiſche Lage in Darmſtadt.
Partei wird das perſönliche Erſcheinen bei dieſer Ver= Rahmenbau und ſchwarze Felgen, die Polizeinummer bejahten die Frage nach Körperverletzung mit
tödlichem Erfolg und verneinten die Frage nach
ſammlung erwartet. Aber auch die Freunde der Partei, ſchwarz D. 6258 und Fabriknummer 64 364.
mildernden Umſtänden. Der Staatsanwalt beantragte
die noch nicht Mitglieder ſind, werden aufgefordert,
Nummer 300.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
Seite 4.
5 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverluſt, der Eroßariges auf ſportlichem Gebieie geleſtet wird, über fauarteits von Hahdn und der „Träunereil von Schl=
Verteidiger beantragte eine Gefängnisſtrafe. Das Gerichr „des deutſchen Stadions Erſtjahr”. Vortragender gab an mann viel Beifall gefunden. In dem Klaviertrio G=Dur
erkannte auf 6 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehr= Hand von zahlreichen Lichtbildern Erklärungen über die von Haydn zeichnete ſich namentlich Frl. Biermann
Einrichtung des Stadions und ſodann über die Ein= durch techniſch ſaubere Vortragsweiſe aus Herr Pfarrer
verluſt.
weihungsfeierlichkeiten mit dem gewaltigen Aufgebot anl Rehwald dankte am Schluſſe nochmals allen denen,
Sportreibenden und Ffreunden. Er zeigte prächtige Auf= die zum Wohlgelingen des ganzen Abends beigetragen,
Deutſcher Reichsausſchuß für olympiſche
nahmen von dem Aufmarſch und den Uebungen der Deut= und mit dem gemeinſamen Liede „D, Deutſchland, hoch in
Spiele.
ſchen Turnerſchaft, den eintelnen Uebungen der übrigen Ehren” ſchloß der genuß= und eindrucksreiche Abend.
Der Deutſche Reichsausſchuß fürl Sportverbände und zum Schluß Aufnahmen der ſport=
-h- Von der Bergſtraße, 8. Dez. (Der Weihnachts=
Olympiſche Spiele hatte für geſtern abend zu zwei lichen Veranſtaltungen, die im Stadion im Laufe desbaumverſand) iſt zurzeit in vollem Gange und tau=
Lichtbildervorträgen nach dem Hörſaal Nr 326 erſten Jahres abgehalten wurden, wobei der Vortragende ſende von Bäumen wurden ſchon aus den Tälern des
der Techniſchen Hochſchule eingeladen, um für die 6. Olym= intereſſante nähere Angaben über die ſportlichen und Odenwaldes durch unſere Orte gefahren. Da die Bäume
piade, die bekanntlich 1916 im neuen Grunewaldſtadion finanziellen Erfolge machte, die hoffen laſſen, daß auch in dieſem Jahre wieder im Preiſe geſtiegen ſind, ſo
neh=
ſtattfinden wird, und für den Reichsausſchuß Propaganda bei uns die Popularität des Sports im Wachſen begriffen men manche Waldbeſitzer ein hübſches Stück Geld ein.
zu machen. Zu der Veranſtaltung war auch Se. Kgl. iſt. Um den Betrieb des Stadions unabhängig von
M Stockſtadt, 8. Dez. (Goldene Hochzeit) feierten
Hoheit der Großherzog erſchienen. Derr Schulrat wirtſchaftlichen Rückſichten nur den ſporlichen Intereſſen
Schmuck begrüßte die Erſchienenen und erteilte ſodann dienſtbar machen zu können, bedürfe der Reichsausſchuß der Zimmermann Michael Kabey und ſeine Ehefrau
Max=
den beiden Rednern des Abends das Wort. Herr Re= größerer Geldmittel. Er hoffe deshalb, daß der Ruf nicht garete Kabey, geb. Merz, im Kreiſe ihrer Familie. In
dakteur Karl Diem, Generalfekretär für die 6. Olym= ungehört verhalle und Körperſchaften und Einzelperſonen! der Kirche überreichte Herr Pfarrer Wagner ein Neues
Teſtament als Stiftung der Kirchengemeinde. Vom
Groß=
piade 1916, hat im Auftrage des Deutſchen Reichsaus= Mitglieder werden würden. Als Einzelmitglied begrüße
herzog wurde dem alten Ehepaar ein Geldgeſchenk nebſt
ſchuſſes eine fünfwöchige Stüdienreiſe nach den Ver= er in Darmſtadt beſonders Se. Kgl. Hpheit den
Großher=
einigten Staaten unternommen deren Ergebnis er in zog, der als Erſter unter den deutſchen Bundesfürſten Schreiben übergeben.
Mainz=Kaſtel, 8. Dez. (Ungültige Wahl.) Die
ſeinem geſtrigen Vortrage unterbreitete. Die Erfolge der als lebenslängliches Mitglied beitrat. (Lebhafter Bei=
Amerikaner, die bei den bisherigen Olympiaden am beſten fall.) Se. Kgl. Hoheit unterhielt ſich zum Schluß einige Wahl des hier gewählten Sozialiſten Hirſchbiegel iſt dem
M. Journal zufolge ungültig. Das Geſetz verlangt
aus=
abgeſchnitten haben, müſſen einen Grund in der ganzen Zeit mit den beiden Herren.
drücklich für die Wählbarkeit dreijährigen Wohnſitz in der
Sporterziehung der amerikaniſchen Jugend haben. Wer
Gemeinde, der bei Hirſchbiegel nicht erfüllh iſt. Hirſchbiegel
aber denkt, daß in Amerika nach einem beſtimmten Syſtem
* Nieder=Ramſtadt, 8 Dez. Man ſchreibt uns: Der war vor einigen Jahren von Kaſtel nach Koſtheim vert
erzogen wird, iſt im Irrtum. Man könnte das
Er=
ziehungsſyſtem vielmehr das Syſtem der Syſtemloſigkeit Darmſtädter Impfgegner=Verein hielt am zogen, zog dann im Jahre 1912 noch vor Abſchluß der Koſt=
Montag, den 8 Dezember, im Gaſthof „Zum Schützenhof” heimer Eingemeindung wieder nach Kaſtel. Hirſchbiegel
nennen. Wie auf allen Gebieten, haben die Amerikaner
eine große öffentliche Volksverſammlung ab, in der der war demnach tatſächlich innerhalb der letzten drei Jahre
auch hier das beſte von allem genommen, was zu ihnen
vom Kontinent hinüberkam. So haben ſie auch in derLeiter der Darmſtädter Geſchäftsſtelle, Herr Bruno Sie= von Kaſtel verzogen. Der Wohnſitz in Koſtheim kann nicht
Körperpflege das was ihnen am beſten ſchien, aus dem gr, über das Thema „Das Nutzloſe und Gefährliche der gerechnet werden da Koſtheim damals noch nicht einges
Impfung” ſprach. An den Vortrag ſchloß ſich eine freie meindet war. Wie weiter mitgeteilt wird, ſollen auch
guten deutſchen Turnſyſtem herausgenommen und mit Ausſprache.
noch andere Gründe vorliegen, durch die die Wahl
Hirſch=
dem ſchwediſchen Syſtem entſprechend gemiſcht. Der Sport=
Roßdorf, 7. Dez. (Ortsgewerbeverein.) biegels für ungültig erklärt werden muß. Wenn die Aufs
betrieb der Amerikaner hat nur den Zweck, Begeiſterung
für körperliche Uebungen in das junge Geſchlecht einzu= Ein zweiter Familienabend wird am Dienstag, den 9. De= ſichtsbehörde die Ungültigkeit der Wahl beſchließt, dann
pflanzen und ihm dann Gelegenheit zu geben, die ge= zember, abends 8 Uhr, in Krämers Saal ſtattfinden. Die hat keine Neuwahl ſtattzufinden, ſondern Herr Dyckerhoff
Ortsgruppe Darmſtadt des Deutſchen Wehrvereins wird würde an Stelle Hirſchbiegels in die
Stadtverordnetenver=
wählten Sportarten treiben zu können, mag es nun ſein, uns in dankenswerter Weiſe einen Redner zur Verfügung ſammlung eintreten.
was es will.
Wie dieſer Sportbetrieb wirkt, ergibt ſich am beſten ſtellen, welcher einen Vortrag hält über den „Gang
Gießen, 7. Dez. (Duell.) Heute früh fand hier im
aus der Tatſache, daß Amerika in Athletik und Schwim= eines Kaiſermanövers von der Aufklärung der Kavallerie
men auf der erſten Olympiade in Athen 1903 von 1§ bis zur Durchführung der Schlacht und zum Uebergang Schiffenberger Wald zwiſchen einem Forſtaſſeſſor und
Kämpfen 9 Siege davontrug Deutſchland nur 1: Paris zum Biwak”, veranſchaulicht durch erſtklaſſige Lichtbilder, einem Studenten ein unblutig verlaufenes Piſtolenduell=
— Roßdorf, 7 Dez. (Eine eigenartige Jagd=mit dreimaligem Kugelwechſel ſtatt.
1900: Amerika von 24 Kämpfen 16 Siege, Deutſchland 2;
* Gießen, 8. Dez. (Aerzte und Krankens
St. Louis 1904: Amerika von 38 Kämpfen 31 Siege, beute) machte Hofpfläſterermeiſter Meyer in unſerem
Deutſchland 4; Athen 1906: Amerika von 31 Kämpfen Orte. Am Freitag mittag raſte auf einmal ein junger kaſſe.) Die Ortskrankenkaſſe’ faßte angeſichts des
12 Siege, Deutſchland 2; London 1908: Amerika von 36 Rehbock Lurch die Straßen unſeres Ortes, um endlich in drohenden Aerzteſtreiks in ihrer geſtrigen Hauptverſamms
Kämpfen 16 Siege, Deutſchland 1, und in Stockholm: die Hofreite des Landwirts Becker und dort in den Keller lung den Beſchluß, die ärztliche Behandlung der Fas
Amerika von 50 Kämpfen 16 Tiege, Deutſchland 3. Die zu ſpringen. Hofpfläſterermeiſter Meyer, der benachrich= milienangehörigen der Kaſſenmitglieder, die vor über 251
Sportkommiſſion glaubt den Grund zu dieſer Ueberlegen= tigt wurde, kam auch ſofort, band dem blutenden Tiere Jahren eingeführt worden iſt wieder aufzuheben wen
beit darin gefunden zu haben, daß die amerikaniſchen die Beine zuſammen und holte einen Metzgermeiſter, der bis zum 31. Dezember d. J. keine Einigung erzielt ſei.
Städte, Klein= wie Großſtädte, Zummelplätze für Groß den Rehbock abſchlachtete, worauf die Jagbeute per Wa=
und Klein, männlich wie weiblich, zur Verfügung ſtellen, gen in die (Wohnung Mehers gebracht wurde Wer der
Der Epangeliſche Bund und die Heſſiſche
und zwar im Gegenſatz zu den deutſchen Städten ſtets im rechtmäßige Beſitzer des Rehbocks war, iſt fraglich.
Innern der Volksbezirke und nicht an der Peripherie.
A. Roßdorf, 8. Dez. (Eine Pulverfabrik.) Die
Ordensgeſetzgebung.
So hat Boſton 49 Sportplätze von rieſenhaftem Umfang, ſchon lange ſchwebenden Verhandlungen zwiſchen Militär=
* Pfungſtadt, 8. Dez. In der geſtern abend
Chilago, eine Stadt von etwa 2½ Millionen Einwohnern, behörde und Gemeindeverwaltung zwecks Errichtung einer ſtattgefundenen zahlreich beſuchten Verſammlung
hat auf 42 Quadratmeilen Wohnhäuſer 7 Quadratmeilen Pulverſabrik an der Roßdorf=Gundernhäuſer Chauſſee des Evangeliſchen Bundes referierte Herr Stadt=
Parks und Spielplätze. Dieſe Stadt hat für ihre Spiel= ſind ſo ziemlich ihrem Abſchluß nahe, ſo daß ihre Er=pfarrer Müller aus Wimpfen über „Den Antrag der
Zen=
blätze im ganzen ungefähr 600 männliche und weibliche richtung jetzt als geſichert gilt. Erfreulich iſt, daß jetzt trumsfraktion der Heſſiſchen Zweiten Kammer auf Abände=
Angeſtellte während des Sommers und des Herbſtes. auch die hartnäckigſten im erforderlichen Terrain liegen= rung der Heſſiſchen Ordensgeſetzgebung und unſere Stel=
Ganz wunderbar ſind, wie Redner an vorzüglichen Licht= den Bodenbeſitzer ihre Felder abtreten. — Ein
ge=
lung dazu”. In ſeinen Ausführungen gelang es dem
bildern zeigte, die ungeheuren Anlagen, die den Univerſi=fährliches Bild bot geſtern ein in hieſiger Station Redner, die Anweſenden über den Inhalt, die Ziele und
täten und den anderen Schulen zur Ausübung des Sports dnichgehender” Güterwagen, der in raſender Geſchwin= Forderungen des Antrages aufzuklären, nachdem er
zuvor=
zur Verfügung ſtehen. Sind doch gerade die höheren Schu= digkeit die nach Gundernhauſen reſp. Groß=Zimmern zu ein Bild über den Stand und die Entwicklung des
Ordens=
len eine Pflegſtätte des Sports in jeder Beziehung; an abſchüſſige Bahnlinie durchſauſte und von den
Bahnarbei=
weſens in Heſſen entworfen hatte. Jede Abbröckelung des
einigen Univerſitäten ſind ſportliche Uebungen in den tern mittels Hemmſchuhe hinter erwähnter Station
auf=
erſten vier Semeſtern obligatoriſch. Aber auch die großen gebalten wurde. Ein Glück war es, daß der bald darauf beſtehenden Ordensgeſetzes ſei gleichbedeutend mit einer
Warenhäuſer haben für ihre Angeſtellten rieſenhafte nach Darmſtadt gehende Perſonenzug noch nicht abge= Gefährdung der Staatshoheit und ſchädige unſer Volk
in=
ſeiner nationalen und kulturellen Entwickelung; ebenſo
Sportanlagen zur Verfügung geſtellt. Alles drängt eben fahren war, ſonſt wäre ein Zuſammenſtoß auf offener werde der konfeſſionelle Friede geſtört. Darum ſei
energi=
in Amerika zu ſportlicher Betätigung, aber nicht etwa nur Strecke wohl kaum vermeidlich geweſen.
ſcher Proteſt gegen die Beſtrebungen der Zentrumsfraktion
der Erziehung des Körpers wegen. Der Amerikaner ſieht
D Gundernhauſen, 6. Dez. (Beerdigung.) Unter einzulegen, die im Grunde auf eine Propaganda für die
in ſeinen beſten Sportsleuten Vorbilder für die Jugend, großem Trauergefolge wurde heute der nach kurzer Krank= katholiſche Kirche hinausgehen. Nachdem Herr
Landtags=
zur Höherentwicklung der Nation, Erziehung und Bil= keit verſtorbene Herr Friedrich Schütz im Alter von 63 abgeordneter Raab den Standpunkt ſeiner Partei, die
dung des Charakters. Vortragender wünſchte am Schluſſe Jahren zu Grabe getragen. Die überaus ſtarke Betei=gegen alle Ausnahmegeſetze ſtimme, dargelegt und der Res
ſeiner äußerſt interefſanten Ausführungen, daß auch bei ligung iſt zu verſtehen, da der Verſtorbene als geiſtig um= ſerent in ſeinem Schlußwort ihm in verſchiedenen Punkten
uns in Deutſchland ein ſo großes öffentliches Sportinter= ſichtiger und weitſchauender Mann galt, der durch ſein entgegengetreten war, wurde eine Reſolution im Sinne
eſſe rege werden möge, und ſieht eine wirkſame Maß= Jahrzehnte langes Wirken als Gemeinderats= und Schul=der Ausführungen des Reſerenten von den Mitgliedern
regel darin, in Volksſchulen, Gymnaſien und Hochſchulen vorſtandsmitglied ſich hohe Verdienſte erworben hat. Was des Evangeliſchen Bundes einſtimmig gutgeheißen. Hern
Olympiaprüfungskämpfe zu veranſtalten, damit die Ge= er dem hieſigen Militärverein war, bezeugen deſſen Pfarper Zinn dankte ſowohl Herrn Pfarrer Müller als
eigneten herausgefunden und ausgebildet werden kön= letzte Ehrungen.
auch Herrn Landtagsabgeordneten Raab und ſprach die
nen und ſo zu weiterer Sportpflege alle anderen anregen.
* Weiterſtadt, 8. Dez. (Im Silberkranz.) Lud= Hoffnung aus, daß die heſſiſche Regierung und die Stände
Dem Redner wurde lebhafter Beifall zuteil.
wig Petri. Wagner in Weiterſtadt, feiert Samstag, den dem Anfinnen der Zentrumsfraktion genügend Widerſtand
Als zweiter Vortragender ſprach Herr Hauptmann 13. Dezember, mit ſeiner Ehefrau, geb. Katharina Heß, entgegenſetzen werden in Hinſicht auf die ſittliche und ethis
Roesler über das, was bei uns in Deutſchland ſchon die Silberne Hochzeit.
ſche Vervollkommnung unſeres Volkes und im Intereſſe
* Jugenheim, 8. Dez. (Konzert.) Das geſtrige der Erhaltung eines geſunden Staates.
Konzert, welches der Volksbildungsverein veranſtaltete,
Konzerte.
dürfte zu dem Schönſten gehören, was wir hier ſeit langer
Der Zweigverein Darmſtadt
mm. Der zweite Kammermuſikabend des 1 Zeit gehört haben. Der Verein hatte die Herren Franz
Darmſtädter Streichquartetts der Herren Fritz Harres (Bariton) und Wilh. Horn (Violine) aus Darm=hatte für geſtern abend ebenfalls zu einer Verſammlung
Mehmel. Albert, Diedrich, Fritz Brückmann und Emil ſtadt, ſowie die Damen Politz (Akt) und Baumann (So=eingeladen, die zahlreich beſucht war. Herr Profeſſor Dri
Andrä im Saale des Hotels „Zur Traube” war ſehr gut pran) aus Frankfurt gewonnen. Herrn Harres prächtiger Knoll der die Verſammlung leitete, begrüßte herzlich
beſucht. Die beiden Quartettnummern. gelangen vorzüg= Geſang entfeſſelte Stürme des Beifalls, ebenſo das präch= die Erſchienenen und wies in kurzer Einleitung auf den
lich und wurden von den vier genannten Herren mit Hin= tige Violinſpiel des jungen Künſtlers Wilh. Horn. Auch Zweck der Verſammlung und die Bedeutung des zur
Er=
gebung in derjenigen Klangſchönheit wiedergegeben, welche die beiden Frankfurter Damen Pollitz und Baumann fan= örterung ſtehenden Themas hin.
— Redner des Abends
nur in längerem Zuſammenſpiel erreicht werden kann, den rauſchenden Beifall für ihre vorzüglichen Darbietun= war auch hier Herr Stadtpfarrer Müller= Wimpfen,
Aus dem erſten Stück, dem Es=Dur=Quartett von Mozart gen. Der Abend wird den Beſuchern lange in Erinnerung der in ſeinem Vortrag: „Die heſſiſche Ordens=
Nr. 428 nach Köchels Verzeichnis, von dem nur vielleicht bleiben.
geſetzgebung und wir Proteſtanten” eine
der erſte Satz etwas kalt ließ, dürfen das Andante, das
h- Zwingenberg, 8. Dez. (Die Obſtmarkthalle), Fülle von intereſſantem und überzeugendem Material zu=
Mennett und das Schlufallegro als durchaus gelungen die ſich, obwohl es keine volle Obſternte in dieſem Jahre ſammengetragen hatte und den Zuhörern in ruhiger und
in Tempo und Ausdruck bezeichnet werden. Als zweite gab, als zu klein erwies, wird zurzeit durch einen Anbau ſachlicher, aber deſto eindringlicherer Weiſe darbot. — Als
Nummer ſtand auf dem Programm das A=Dur=Quartett bedeutend erweitert.
Reſultat der Verſammlung wurde nach kurzer Ausſprache,
aus Opus 18 von Beethoven, welches dem vorigen in der
1- Auerbach, 8. Dez. (Ausſichtshäuschen.) an der die Herren Pfarrer D. Waitz und Stadtverrads
Ausführung nicht nachſtand. Es iſt allerdings auch keine Der Direktor der Großh. Kabinettsbibliothek, Herr Zobel neter Pickert uſw. ſich beteiligten, wurde folgende
ſchwer verſtändliche Muſik, ſondern eine gefällige Melodik in Darmſtadt, errichtet auf ſeinem Grundſtück beim hieſigen
Entſchließung!
mit homophoner Begleitungsſorm herſcht in demt ganzen Friedhof ein prächtiges Ausſichtshäuschen. Von dem
Werk vor. Immerhin haben aber auch die tieferen
In=
einſtimmig angenommen:
Häuschen hat man einen wundervollen Blick in die weite
ſtrumente genug dankbare melodiſche Phraſen auszu= Rheinebene. Da die Umgebung des Gebäudes mit gärtne=
Die Tätigkeit der römiſch=katholiſchen Orden und
führen, ſo daß bei den Spielern dieſer Partien das In= riſchen Anlagen verſehen wird, ſo gibt das Ganze einen ordensähnlichen Kongregationen erſtreckt ſich nicht nur auf
tereſſe rege erhalten bleibt. Das Menuett iſt einer der hübſchen und intereſſanten Aufenthaltspunkt. Auch gibt Katholiken, ſondern auch auf Andersgläubige und greift
ſchönſten Sätze dieſer in der Quartettkompoſition der die Neuerung, die ſich maleriſch über der Bachgaſſe erhebt, auch auf das Gebiet des Staates, insbeſondere des
ſtaat=
klaſſiſchen Zeit heimiſch gewordenen veredelten Tanzform. eine Schönheit für unſeren vielbeſuchten Luftkurort. Herr lichen Schul= und Erziehungsweſens über. — Eine Ver=
Von beſonderem Reiz iſt aber der Variationenſatz in Direktor Zobel beſitzt auch ein größeres Gelände am Rott=mehrung der Orden, ihrer Niederlaſſungen, ihres Mitglies
D=Dur. Eine ganz wunderbar ausdrucksfähige Melodie, berg, dem Spender des bekannten feurigen „Anerbacherderbeſtandes und ihrer Tätigkeitsgebiete, wie ſie jetzt
wie=
reizvoll und doch mit den einfachſten harmoniſchen Mitteln Rott”.
der von der heſſiſchen Zentrumspartei beantragt, von dem
begleitet, gibt zuerſt fugiert, dann in Triolen der
Heppenheim, 8. Dez. (Familienabend.) Diel geſetzgebenden Ausſchuß der Zweiten Kammer befürwortet
Primgeige, in bewegterer Figutation, dann in anderer epangeliſche Gemeinde Heppenheim veranſtaltete am und von der Großherzoglichen Regierung gegebenenfalls
harmoniſcher Faſſung im Pianiſſimo, weiter in einer Sonntag ihren Familienabend im Hotel „Zum halben in Ausſicht geſtellt iſt, entſpricht daher nicht etwa einem
Trillervariation den einzelnen Inſtrumenten Gelegenheit, Mond” der ſehr zahlreich beſucht war. Herr Pfarrerberechtigten Bedürfnis, das bereits mehr wie befriedigt
gehört zu werden Das Schlußallegro wird durch leiſe, Relwald begrüßte die anweſenden Gemeindemit=erſcheint, ſondern iſt als ein Mittel der römiſchen Kirche
lange gehaltene Aktorde in ſeiner jebhaften Bewezunz glieder ſowie alle diejenigen, die zum Gelingen deszu verſtärter Propaganda gegenüber der evangeliſchen
unterhrochen.
Abends beitragen würden. Im Mittelpunkte des Abends Kirche und dem modernen Staat zu betrachten. Die am
Für die Ausführung der Schlußnummer, F=Dur=ſtand der Vortrag des Herrn Pfarrers Paul=Eberſtadt, 8. Dezember im „Fürſtenſaal” tagende Mitaliederverſamms
Quintett für 2 Violinen, 2 Violen und Cello Opus 88 von der über das Thema „Der moderne Menſch” ſprach lung ſieht daher in der drohenden Abſchwachung und
Brahms trat zu den übrigen Herren Herr Kammermuſiker und mit ſeinen Ausführungen viel Beifall und Zuſtim= Durchlöcherung derbeſtehendenheſſiſchenOrdensgeſetzgebung
Paul Uhlmann von hier mit ſeiner Violine hinzu. Wenn nung erlangte Den muſikaliſchen Teil des Abends ſtellte! und in der damit kommenden Verklöſterung des Heſſens
auch an einigen Stellen im Grave die Intonation die Frau Schüſſel, die Lieder von Slansky, Brahms und landes eine ebenſo unvermeidliche wie tief bedauerliche
Reinheit einiger alterierter Aklorde in etwas trübte, ſo Haydn wohlgelungen zum Vortrag brachte; den Klavier=Verſchärfung des konfeſſionellen Gegenſatzes und eine
konnte man ſich doch im allgemeinen an der Ausführunz part hatte Herr Lehrer Müller übernommen. Außer=höchſt bedenkliche Schädigung ſtaatlicher Intereſſen. Siel
des Werkes freuen. Ganz eigentümlich iſt am Schluß des dem hatte ſich das Streichquartett der Herren Fi=ſpricht daher zu der Regierung wie zu den Landſtänden
deitten Satzes das Wiegen auf fremdartigen Harmonien, lſcher. Lieſenbein, Reichart und Römer in dan= die Erwartung aus, daß ſie in Erkenntnis dieſer
Gefah=
die um den Vorrang tämpfen. Ein beſtimmies Allegro, 1 keuswerter Weiſe in den Dienſt der guten Sache geſtellt ren für die Erhaltung der beſtehenden Ordensgeſetzgebung
ſpäter Preſto ſchließt das Werk wirkſam ab.
und durch ſeinen feinfühligen, exakten Vortrag des „Kaiſer=eintreten.
St.
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Jjahr
Nummer 300.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
Seite 5.
entſernen. Der Tierbändiger weigert ſich ſehoch, ſeine
Kunſtnotizen.
Sport, Spiel und Turnen.
Lowen fortzuſchaffen, da er noch ſechs Wochen lang enga=
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nachs giert ſei und dafür 25000 Mark zu erhalten habe. Die
* Pferdeſport. Rennen zu Saint=Quen,
ſehenden Erwähnung geſchieht, behalt ſich die Rebartion ihr ürteil vor.
Konkursverwalter befinden ſich in großer Verlegenheit, 8. Dez. Prir du Calaiſis; 3000 Francs: 1. L. des Forts
G. von Kochſche Kinderſpiele.
denn mit einem Gerichtsvollieher wird man gegen die Ninive IV (Byrne), 2 Lugo, 3. Reuß. 58410; 16, 16,
Könige der Wüſte nichts auszurichten vermögen, und eine 13:10. — Prix de la Deule; 4000 Francs: 1. A. Veil=
Am 10. Dezember veranſtaltet die Freie Literariſch= „Exmiſſionsklage” dürfte gleichfalls wenig fruchten.
Picards Prince Chriſtian (Powers), 2. Etrurie, 3. Spri=
Künſtleriſche Geſellſchaft einen Abend, der der Aufführung
London, 7. Nov. (Frau Pankhurſt) iſt, da ſie didi II. 28:10; 14. 13, 1 :10. — Prix du Nyonnais; 4000
der G. von Kochſchen Kinderſpiele gewidmet iſt. Es iſt die Nahrungsaufnahme verweigerte, heute abend aus dem Francs: 1. Comte du Verdieris Roſette (Sauval), 2.
Mon=
dies das zweite Mal, daß dieſe Spiele hier vor einer grö= Gefängnis entlaſſen worden.
tifray, 3. Tom II. 24:10; 13, 54, 18:10. — Prix Fragalite;
ßeren Oeffentlichkeit aufgeführt werden. Die eingeweihten
Bornhöved, 7. Dez. (Jahrhundertfeier.) Zur 10000 Francs: 1. Thibault Cahns Ismeu (Williams),
Kreiſe haben ſchon lange ſchätzen gelernt, welch’ friſche Erinnerung an den ruhmreichen Kampf des ſchwe=2. Télemaque II, 3. Corcyre. 34:10; 18, 89, 49110. — Prix
Quelle kindlichen Frohſinns unſeren Kindern in dieſendiſchen Huſaren=Regiments Kronprinz gegen de la Thiérache; 5000 Francs: 1. Baron de Bourgoings
Spielen erſchloſſen iſt. Doppelt dankbar müſſen wir ſein, eine Uebermacht von Franzoſen und Dänen vor hundert Skaliger (Bartholomew). 2. L’Etang de Ville, 3. Piper.
wenn in einer Zeit, wo in bezug auf wirkliches Feſteſeiern1 Jahren und zum Andenken an die Gefallenen von Vorn=36107 11, 12, 14210 — Prir du Santerre; 400 Franes:
innere Leere und Geſchmackloſigkeit einzuziehen drohen, höved wurde heute nachmittag hier unter der Beteiligung 1. C. Blanes Sigismond (Wallon), 2. Boule de Nerge V,
wenn in dieſer Zeit ein Mann mit der echten Liebe zum einer nach Tauſenden zählenden Menſchenmenge ein Ge=3. Fonraud. 43:10; 12, 17, 22:10.
Kinde die Fühlung mit ihm ſucht, mit ihm ſpielt und als denkſtein feierlich eingeweiht. Das ſchwiediſche
treuer Spielgenoſſe all’ ſein reiches Wiſſen und Können Huſaren=Regiment Kronprinz in Malmö hatte eine
Ab=
ihm reſtlos dienſtbar macht und dadurch der hungernden ordnung von etwa 100 Offizieren und Mannſchaften mit
Vermiſchtes.
Phantaſie und dem Gemüt des Kindes Nahrung ſchenkt. der Standarte entſandt. Der Vornhöveder Marſch, ge=
* Botſchafter= und Geſandtengehälter.
Dieſes dem inneren Reichlum entſprungene Schenken ſpielt von der ſchwediſchen Regimentskapelle, leitete die
iſt Herrn Profeſſor von Koch zum Bedürfnis geworden. Feier ein. Nachdem der Kommandeur des ſchwediſchen Angeſichts der Neuordnung der Botſchafter= und Geſand=
Nicht die Abſicht, etwas zu machen, das Aufſehen erregen Huſaren=Regiments, Oberſt Freiherr v. Cederſtröm, ein tenbezüge iſt von dieſen Gehältern vielfach geredet
wor=
ſoll — nein —, der einfache Drang, den Kindern mehr Enkel des ſiegreichen Reiterführers vor hundert Jahren, den. Wir haben neun Botſchafter. Alle haben ein
Sonnenſchein und Freude in ihr Leben zu bringen, hat das Hoch auf den König ausgebracht hatte, hielt Paſtor Gehalt von 20 000 Mark. Der Botſchafter in Tokio bezieht
ihn dazu getrieben, ſich ihrer anzunehmen.
Voß die Feſtrede, worauf die Uebergabe des aus einem 60 000 Mark Repräſentationsgelder; er hat alſo ein Ge=
Dieſe Spiele ſind entſtanden und in ſteter Fühlung rieſigen Findling beſtehenden Gedenkſteins an die Ge= ſamteinkommen von 80 000 Mark. Die Botſchafter in
Rom und Madrid haben 80 000 Mark
Repräſentationsgel=
mit den Bedürfniſſen der Kindernatur gewachſen. Sehr meindevertretung erfolgte.
anſchaulich ſchildert G. v. Koch ſelbſt die Entwickelung der
Neu=York, 8. Dez. (Räuberiſcher Ueberfall.) der, ſo daß ſich ihr Geſamteinkommen auf 100000 Mark
Spiele in einem Nachwort, das er ſeinen im Buchhandel Fünf bewaffnete Banditen drangen in der letzten Nacht ſtellt. Die Botſchafter in Konſtantinopel, Paris, Wien,
erſchienenen drei Bändchen beigefügt hat. „Die wachſende in ein Reſtaurant am unteren Broadway und zwangen Waſhington beziehen 100 000 Mark Repräſentationsgelder,
Anzahl der Kinder”, ſo ſchreibt er, „brachte es mit ſich, den Beſitzer, ihnen die Kaſſe auszuliefern. Alsdann gin= ſo daß ſich ihr Geſamteinkommen auf 120000 Mark ſtellt.
daß wir uns mit der Zeit nach Unterſtützung umſehen gen ſie in die Reſtaurationsräume und veranlaßten die Die Botſchafter in London und Petersburg beziehen je
mußten, welche durch mehrere Damen und Herren — dar= Beſucher mit vorgehaltenen Revolvern, ſich an die Wand 130 000 Mark Repräſentationsgelder, ſo daß ſich ihr
Ge=
unter auch frühere Spielgefährten —, die ſich der Kinder zu ſtellen. Während drei der Räuber die beſtürzten Gäſte ſamteinkommen auf 150 000 Mark ſtellt. Daß London und
freundlich annehmen. reichlich zuteil wurde. Dieſe haben in Schach hielten, plünderten die übrigen zwei ihnen in Petersburg ein ſehr teures Pflaſter ſind, weiß jedermann,
ſich vor mehreren Jahren zu einem Verein zuſammen= aller Seelenruhe die Taſchen aus. Dann verſchwanden ſie und unſere Botſchafter in den beiden Städten werden wohl
geſchloſſen, der auch nach meinem Tode die beſchriebene mit ihrer Beute in einem Automobil. Die ſofort aufge= oft noch aus ihrem eigenen Geldbeutel zulegen müſſen.
Sämtliche Botſchafter haben freie Wohnung.
Einrichtung fortführen will und den Namen „Verein zur nommene Verfolgung verlief ergebnislos.
Das Deutſche Reich unterhält weiter 23 Geſandte,
Ausführung der G. v. Kochſchen Kinderſpiele, eingetr. V.”
Tokio, 7. Dez. (Maſſenprozeß.) Aus
For=
führt.” Dieſe Aufzeichnungen zeigen, daß der Verfaſſer zu moſa wird amtlich gemeldet, daß vor einem beſonderen und zwar in den Städten Adis Abeba, Bangkok. Belgrad,
einer Zeit, wo man ſich wenig um Körperkultur beküm= Gerichtshof ein Maſſenprozeß wegen Verſchwörung Bern, Tanger, Caracas, Guatemala, Lima, Brüſſel, Sofia,
merte, die Notwendigkeit einer Abkehr von der einſeitigen beendet worden iſt. Urſprünglich ſind 297 Perſonen unter Bukareſt, Haag. Santiago, Kopenhagen, Chriſtiania, Liſ=
Geiſteskultur eingeſehen und durch ſeine Spiele in ſeinem Anklage geſtellt worden; von dieſen wurden 125 wegen ſabon, Athen, Stockholm, Mexiko Teheran, Rio de Ja=
Teile Abhilfe geſchaffen hat. Der ſeinerzeit vereinzelte Mangels an Beweiſen freigelaſſen. Das Verfahren dauerte neiro, Peking, Buenos=Aires. Die Geſandten beziehen
Standpunkt wird nunmehr von vielen einſichtigen Men= vom 25. November bis zum 1. Dezember Das Urteil 18000 Mark Gehalt und erhalten Repräſentationsgelder,
ſchen geteilt, und ein Blick in das fröhliche Kindertreiben wurde am 4. Dezember geſprochen. 32 Perſonen wurden die zwiſchen 18 000 Mark und 62000 Mark ſchwanken; das
belehrt uns, daß hier die Kinder in ihrem Element ſind. freigeſprochen 6 zum Tode und 131 zu Zuchthausſtrafen Repräſentationsgeld von 62 000 Mart nur der Geſandte in
Alle, die gern ein Stück Jugend in ſich wieder wachrufen verurteilt. Die Verſchwörung war von ſüdchineſiſchen Buenos Aires; der in Peking bezieht 57000 Mark
Reprä=
möchten und für Kinderart empfänglich ſind, werden dieſe Republikanern aus Kanton angeſtiftet worden, welche die ſentationsgeld, der in Kopenhagen 28000 Mark, der in
T Gherrſchenden Unruhen in Formoſa zu Räubereien und Brüſſel 24 000 Mark, der in Athen 32000 Mark. Die Ge=
Spiele liebgewinnen.
ſanten in Abis Abeba, Bangkok, Belgrad, Bern. Bukareſt,
Plünderungen benutzten.
Brüſſel, Haag, Peking, Tanger, Teheran haben freie
Woh=
nung.
Reich und Ausland.
Die Vorgänge in Zabern.
Miniſterreſidenten hat das Deutſche Reich
Aus der Reichshauptſtadt, 7. Dez. Geheimrat Ludw.
* Straßburg, 8 Dez. Mit bezug auf verſchie= ſieben, und zwar in Luxemburg, La Paz, Port au Prince,
Hoffmann iſt von ſeinem Erholungsurlaub, den er
nach der Zuſtimmung des Kaiſers zu ſeinem Opern=dene in norddeutſchen Blättern wiedergtgebenen Nach= Bogata, Cetinje, Havanna, Montevideo. Die
Miniſter=
hausentwurf antrat, aus Italien zurückgekehrt Die richten, betr. das angebliche Ausſcheiden des Leutnants reſidenten haben eine Geſamteinkommen von 27000 Mark
Entwurfsarbeiten nehmen nun raſchen Fortgang. Durch v. Forſtner aus der Armee — nach anderen ſollte von bis 44000 Mark. Das Gehalt ſtellt ſich auf 8000—12000
die Berufung Hoffmanns iſt in den Vorarbeiten eine Zwei=Forſtner nach Gleiwitz verſetzt worden ſein — wird ſei= Mark. Die Repräſentationsgelder betragen 19000 bis
keilung eingetreten. Die Bearbeitung der techniſchen Pläne tens des Generalkommandes des 15. Armeekorps mitge= 32000 Mark. Das wird bezahlt für die Miniſterreſidenten
und des Koſtenanſchlages liegt dem hierzu gebildeten Bau=teilt, daß dort von einer Verſetzung des Leutnants von in Havanna und Montevideo. Der Miniſterreſident in
Luxemburg erhält 19000 Mark Repräſentationsgelder und
Hureau unter Leitung des Regierungsrats Fiſcher ob. das Forſtner nichts bekannt iſt.
kann eventuell ein Geſamteinkommen bis 31 000 Mark er=
* Straßburg, 8. Dez. Nach Blättermeldungen zielen.
ſchon ſeit mehreren Wochen im ehemaligen Weſendonckſchen
Palais untergebracht iſt. Hoffmann dagegen hat vollkom= tut Leutnant v Forſtner Dienſt bei der 4. Kompagnie.
Die Maſſenvernichtung deutſcher
men freie Hand für die Bearbeitung der künſtleriſchen Seite Morgen findet die Verhandlung gegen die ſechs Rekruten
dieſer großen Aufgabe; auch für die Geſtaltung des Grund= ſtatt, welche die Mitteilungen an die Oeffentlichkeit gebracht Wachteln. In einer Zuſchrift an den „Deutſchen
Ver=
ein für ländliche Wohlfahrts= und Heimatpflege” gibt ein
riſſes, den er gegenüber dem Programmentwurf des Mi= haben.
einſacher Soldat ſeiner Empörung Ausdruck über die
niſteriums in mehreren Punkten geändert hat. Nach ſei=
Maſſenvergiftung unſerer Wachteln. Es iſt auch in der
nen Entwurfsſtizzen werden jetzt die Spezialpläne in gro=
Landwirtſchaftliches.
Tat höchſte Zeit, daß einmal von allen Regierungen
ener=
ßem Maßſtabe angefertigt. So ſind jetzt alle Hände be=
Schlachtviehmarkt Darmſtadt. Schweine= 1 giſch gegen den Singvögelmord im ſüdlichen Europa
ſchäftigt, damit die Pläne und Koſtenanſchläge dem
Land=
tage bei ſeinem Zuſammentritt im Januar rechtzeitig vor= markt am 8. Dezember. Auftrieb durch Händler 171vorgegangen wird. In der Hauptſache iſt ihm das Waſ=
Der Verein der Volks=Schweine, durch die Bezugsvereinigung 62 Schweine, ſer abgegraben, wenn die Abſatzgebiete für tote Vögel
gelegt werden können.
kindergärten beging geſtern ſein 50jähriges Jnbi= Preiſe: 1. Qual. (Schlachtgewicht 50 Kilogramm), 74 Mk., verſchloſſen werden. Während nun aber Frankreich z. B.
läum. — Wegen Wechſelfälſchungen iſt der 2. Qual. 73 Mk., 3. Qual. 72 Mk. Marktverlauf: Mäßig; die Grenzen für den Transport toter Wachteln geſperrt
hat, unterſtützt Deutſchland durch Zulaſſung der Ein=
44jährige Spediteur Reder aus Tempelhof verhaftet wenig Ueberſtand.
und Ausfuhr den Vogelmord. Auf den Bahnhöfen in
worden. Kurz bevor er ſeine ſchwer leidende Frau in eine
— Frankfurt a. M. 8. Dez. Schlachtvieh= Baſel und Straßburg kann man in den Endmonaten
Heilanſtalt brachte ließ er ſich Wechſel mit dem Namen markt. (Amtlicher Bericht.) Auftrieb: 1208 Stück Rin= eines jeden Jahres ganze Wagen voll Wachtelleichen
einer Jugendfreundin unterſchreiben, von der er ſchon frü= der, darunter 382 Ochſen, 54 Bullen 772 Färſen und Kühe, beobachten, die durch Deutſchland und über Luremburg
her wiederholt Geldbeträge erhalten hatte. Er rechnete 226 Kilber 123 Schafe, 2416 Schweine. Rinder: nach England gehen. In einem Winterhalbjahr wurden
darauf, daß ſeine kranke Frau, bevor die Wechſel fällig Ochſen: vollfleiſchige, ausgemäſtete höchſten Schlachtwertes in Baſel Wachtelſendungen in Höhe von rund 50 000 Kilo
würden, ſtürbe. Er hätte dann alle Schuld auf die Tote im Alter von 4 bis 7 Jahren 52—57 Mk. per Zentner nach Deutſchland abgefertigt. Jährlich fallen dem
Mor=
abgewälzt. Unlängſt wurde ein Wechſel fällig. Die Dame,
(Lebendgewicht), 95—98 Mk. per Zentner (Schlachtgewicht), den in Aegypten, Italien, auf den italieniſchen und
grie=
auf die er ausgeſtellt war, löſte ihn ein, veranlaßte aber junge fleiſchige, nicht ausgemäſtete und ältere ausgemäſtete chiſchen Inſeln etwa 8—10 Millionen Wachteln zum
Opfer=
ſofort die Benachrichtigung der Staatsanwaltſchaft, und 4—51 (87—93), mäßig genährte junge gut genährte Geht das ſo weiter, dann wird bald auch die Wachtel zu
die Kriminalpolizei nahm ihn feſt.
ältere 42—47 (77—87). Bullen: vollfleiſchige, ausge= den ausgeſtorbenen Tieren zu rechnen ſein. Und doch ge=
Sigmaringen, 8. Dez. (König Manuel) iſt mit wachſene höchſten Schlachtwertes 49—51 (81—85), voll= hört dieſer nützliche Vogel in die deutſche Landſchaft, in
Gemahlin wegen Krankheit der Fürſtin=Mutter von Mün= fleiſchige, jüngere 44—46 (76—80). Färſen und Kühe: voll= unſere getreidereichen Ebenen, und ſein Lockruf iſt nicht
chen hierher zurückgekehrt.
fleiſchige, ausgemäſtete Färſen höchſten Schlachtwertes umſonſt von deutſchen Dichtern ſeit Walther von der
Elberfeld. 8. Dez. (Aus dem Gefängnis ent= 47—50 (84—90) vollfleiſchige ausgemäſtete Kühe höchſten Vogelweide beſungen worden. (Aus den Mitteilungen
flohen.) Die in dem Gerichtsgeſängnis internierte Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 46—49 (86—88), wenig über die Vogelwelt” Verlag E. Kapaun, Nürnberg.)
Hochſtaplerin Valer aus Barmen überfiel geſtern abend gut entwickelte Färſen 43—46 (83—88). ältere, ausgemäſtete
CK Internationale Kunſtausſtellungen
die ihre Zelle betretende Aufſeherin, würgte ſie, entriß ihr Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 40—45in Paris. Das franzöſiſche Miniſterium der ſchönen
die Schlüſſel und entfloh.
(74—84), mäßig genährte Kühe und Färſen 31—37 (62 bis Künſte tritt jetzt, wie in der Kunſtchronik berichtet wird,
Oldenburg, 8. Dez.
(Der oldenburgiſche 74) gering genährte Kühe und Färſen 26—30 (59—67). einem Plane näher der auf das Pariſer Kunſtleben von
Kriegerbund) beſchloß geſtern, mit ſeinen 250 Ver= Kälber: Mittlere Maſt= und beſte Saugkälber 58—62 größtem Einfluß ſein dürfte. Es ſollen in der Seineſtadt
einen, die 20000 Mitglieder umfaſſen, aus dem Allge= (88—105), geringere Maſt= und gute Sauakälber 53—57 alle vier Jahre große internationale Kunſtausſtellungen
meinen Deutſchen Kriegerbund auszutreten als Proteſt! (80—97), geringe Saugkälber 50—52 (85—88). Schafe: ſtattfinden, für die das ganze Grand=Palais zur Verfüg=
und
gegen die Breslauer Beſchlüſſe und die Beiträge der Mit= Maſtlänrmer
Maſthammel 43—44 (90—92). ung geſtellt wird. Die eine Hälfte wird den Franzoſen,
glieder zu erhöhen. Der oldenburgiſche Kriegerbund Schweine: vollfleiſchige Schweine von 80—100 Kg. die andere der Geſamtheit der Ausländer eingeräumt, und
gründet eine eigene Unterſtützungskaſſe mit einem Grund= (160 bis 200 Pfund) Lebendgewicht 55½—58½ (71—73), es ſollen in dieſem weitgeſpannten Rahmen nicht nur
kapital von 18000 Mark.
volleiſchige Schweine unter 80 Kg. (160 Pfund) Lebend=Werke der hohen Kunſt, ſondern auch kunſtgewerbliche Ar=
Halle a. d. S., 8. Dez. (Unterſchlagungen.)l gewicht 55—57 (70—72), volliſeiſchige von 100 bis 120 Ka. beiten aller Art eingefügt werden. Bei der Durch=
Die Unterſchlagungen bei der Filiale Saalfeld der (200 bis 240 Pfund) Lebendgewicht 55½—58 (71—73), führung dieſes Planes würde die Kunſt des Aus=
Schwarzburgiſchen Landesbank A.=G. ſollen den Betrag vollfleiſchige von 120 bis 150 Ka. (240 bis 300 Pfund)landes Paris zum erſten Male in ſeiner wahren
von etwa 500000 Mk. erreichen. Mit der Affäre ſoll auch! Lebendgewicht 56—58 (70—73). Marktverlauf: Der Rin=Geſtalt vorgeführt werden. Da die auswärtigen
eine Erpreſſerangelegenheit zuſammenhängen, deren Opfer dermarkt wird bei langſamem Handel geräumt. In Klein= Nationen einer eigenen Jury unterſtellt ſein werden,
wür=
der verhaftete Beamte Krahmann der Saalfelder Filiale pieh und Schweinen gedrückter Geſchäftsgang; bei den nicht mehr wie bisher Nachahmung franzöſiſcher Kunſt
geworden iſt. Weitere Verhaftungen ſtehen bevor.
Schweinen etwas Ueberſtand.
bevorzugt werden. Von beſonderer Bedeutung iſt dieſer
Hamburg, 7. Dez. (Eine aufregende Szene)
* Berlin, 8. Dez. In den Bemerkungen des Sta= Plan, der der Initiative des Inſpektors der ſchönen Künſte
ſpielte ſich heute nachmittag bei der Eröffnung des Domes tiſtiſchen Amtes über den Saatenſtand des Dent=Armand Dayot ſeine Entſtehung verdankt, für
Deutſch=
auf dem Heiligengeiſtfelde ab. Ein Wagen der Achter=ſchen Reiches heißt es: Der Verlauf der Witterung im land, denn die Franzoſen könnten dadurch einen tieferen
bahn, die der Ausſtellungsgeſellſchaft Haaſe A.=G. gehört, November war im ganzen Reiche für die Herbſtſaaten recht Einblick in unſer hochentwickeltes Kunſtgewerbe gewinnen.
ſtürzte aus beträchtlicher Höhe zum Entſetzen der Zu= günſtig. Sehr zahlreich waren die Klagen über das noch
ſchauer in die Tiefe. Von den ſechs Inſaſſen wurden immer häufige Auftreten von Feldmäuſen und über
ſtar=
zwei ſchwer, einer leicht verletzt. Der Betrieb auf der ken Schneckenfraß, der ſtellenweiſe ſchon Umpflügungen von
Literariſches.
Bahn wurde polizeilich geſchloſſen.
Neuſgaten veranlaßte. Die Winterſaaten weiſen im all=
Langendreer, 8 Dez. (Waſſerdurchbruch.) Auf gemeinen einen guten Stand auf. Frühſaaten beſtockten
Schiller. Die Geſchichte ſeines Lebens von
der Zeche „Bruchſtraße” entſtand heute früh ein Waſſer= kräftig und ſtehen vielfach ſo üppig, daß ein trockener Froſt ſeinem Urenkel Alexander von Gleichen:
Ruß=
durchbruch. Ein Steiger und drei Bergleute, die abge= vor Eintritt der Schneedecke ſehr erwünſcht iſt, damit nicht wurm. Mit 52 Abbildungen auf Tafeln. Preis geh.
ſchnitten wurden, ſind als Leichen geborgen worden.
Fäulnis eintrete. Auch die ſpäteren Saaten aller drei 8,50 Mk., in Leinwand 10 Mk in Halbleder 12 Mk., in
London, 7. Dez. (Löweneinquartierung im Früchte zeigen gute Entwickelung; nur vereinzelt ſoll der Pergamint 12 Mk. Verlag von Julius Hoffmann in
Stuttgart. Das Buch das Schiller ſo darſtellt, wie er in
Londoner Opernhaus.) Der ſchon gemeldete Zu= Stand zu wünſchen übrig laſſen.
einer merkwürdigen Einheitlichkeit im Herzen aller lebt
ſammenbruch des Londoner Opera Houſe hat eine
und gleichſam als edles Urbild des deutſchen Volkscharal=
Situation geſchaffen, die, ſo peinlich ſie den Gläubigern
ters ſelbſt geliebt wird, hat uns bisher gefehlt. Der
Ver=
des verkrachten Unternehmens auch ſein mag, doch einer
Luftfahrt.
faſſer dieſer neuen Biographie will daher auch nicht mit
gewiſſen Komik nicht entbehrt. Unter den „Attraktionen”,
* Hamburg 8 Dez. Das Luftſchiff „Sach=den Schillerphilologen wetteifern die wohl ſchon
End=
die man dem Publikum noch in der letzten Woche
vor=
führte, befand ſich auch eine Löwengruppe von 23ſen” iſt gegen 11.30 Uhr auf der Quickborener Heide auf= gültiges ausgeſprochen haben. Er will vielmehr eine Le=
Tieren. Die Liquidatoren möchten die Raubtiere, die geſtiegen und auf dem Flugplatz Fuhlsbüttel ge= bensgeſchichte in des Wortes urſprünglicher Bedeutung
geben. Wenn auch der überreiche Inhalt
zuſammenge=
im Opera Houſe ſelbſt untergebracht ſind, natürlich gern! landet.
Nummer 300.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
Seite 6.
brängt werden mußte, iſt dieſe neue Schlerbiograßhie ſ öfentliche Arbeiten und Ackerbau: Rahnauki; Kolonien: dehntes Falgebiet, das die Fordhaner der beſtehenden
Witterung in Frage ſtellt. Vorläufig haben wir allerdings
lückenloſer als alle vorhergehenden, da der Verfaſſer, ein Lebrun; ſoziale Fürſorge: Letin; Unterſtaatsſekretär
Pfadfinder auf dem Gebiet der Geſchichtsphiloſophie, das des Innern: Raol Peret;für Krieg: Moulynet. Das noch mit ſtarker nächtlicher Abkühlung zu rechnen.
Ausſichten in Heſſen für Dienstag, 9. Dezembere
Charakteriſtiſche ohne unnötigen Ballaſt zu geben ver=Unterſekretariat der Finanzen iſt abgeſchafft; das
Unter=
ſteht. Die wertvolle Gabe hat er mit ſorgfältiger Liebeſtaatsſekretariat für Künſte ſoll morgen beſetzt werden. Vorwiegend wolkig, noch meiſt trocken, milder, weſtliche
vervollkommnet durch ungedruckte Briefſtellen aus ſeinem Wahrſcheinlich werden Abel Ferry oder Jacquellieres er= Winde.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Familienarchiv und durch noch unveröffentlichte Wieder= nannt werden.
gaben aus dem an wichtigen Schillerandenken reichen
Schillermuſeum zu Schloß Greifenſtein. Vervollſtändigt
Letzte Nachrichten.
wird das Buch durch die Beigabe von 52 auf Kunſtdruck=
Gechülfz sind Stevorfistenund
papier gedruckten Bildern Schillers, ſeiner Faamilie und
Hefserkeifkdlirmbeirn
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
derer, die ihm im Leben nahe ſtanden.
Gglichen GeGuchvor
— Das Novemberheft des Bücherwurms (Verlag
* Straßburg, 8. Dez. Norddeutſche Blätter verbreiten
von Ludwig Saeng, Darmſtadt) iſt wieder reizvoll und die Nachricht eines Straßburger Korreſpondenten, daß die —
Wober Edeleler!
anregend. Sehr intereſſant und lehrreich iſt ein Brief von den Behörden eingeleitete Unterſuchung das „Vor=
VorEdligindlienSo=
von Ferd. Waldmüller, der wegen ſeiner Vornehmheit in handenſein einer ausgedehnten Organiſation von Helfers= 2
Geldſachen und als Künſtler in große Not geriet. Auch helfern für die franzöſiſche Fremdenlegion in
Preisder
Origfhch-
der alte Windelmann kommt zu Wort. Die geſchickt aus= den Reichslanden” erwieſen habe. Eine derartige
Orga=
gewählten Zeichnungen von Taſchner, Aubin, Lyſer, Willi niſation iſt, wie von zuſtändiger Seite ausdrücklich betont
4
Schachel III-5
Geiger, Delaeroix beleben das Heft außerordentlich.
wird, hier und im ganzen Lande nicht ermittelt wor=
— Im Verlag für Literatur und Kunſt Hermann den, und die ganze, in jener Preſſe an die Nachricht ge=
Klemm, A.=G., Berlin=Grunewald, erſchien der ſoeben her= knüpfte Schilderung von mehreren Verhaftungen, die
er=
ausgekommene erſte Band von „Wilhelm Raabes folgt feien, uſw., beruht ſomit auf Unwahrheit.
ſämtlichen Werken‟ Serie 1. Des großen Humo=
* Straßburg, 8. Dez. Die Straßburger Neueſten
riſten. Verehrer haben das Fehlen einer Geſamtausgabe Nachrichten melden aus Metz: Geſtern verſammelte ſich
ſeiner Werke ſtets ſchmerzlich bedauert, und Wilhelm die lothringiſche Alademie in Naney zu einer feierlichen
Raabe ſelbſt hatte keinen größeren Wunſch, als das Er= Sitzung, um die diesjährge Preisverteilung vor=
Semi
ſcheinen ſeiner ſämtlichen Werke noch zu erleben; leider zunehmen. Zwei Preiſe waren ausgeſetzt als „prix
de=
iſt ihm dieſer Wunſch nicht erfüllt worden. Der Verlag derogément”, alſo als Preis für „hingebende
Auf=
hat keine Mühen und Koſten geſcheut, das Werk in wür= opferung” Preisträger ſind der Präſident der beiden
e
diger und monumentaler Weiſe herauszubringen. Die „Souvenirs” Herr Jean, der für ſeine Tätigkeit in
erſte Serie erſcheint jetzt, die zweite Serie im Herbſt 1914 Lothringen einen Preis von 300 Francs erhalten ſoll. und
(d
und die dritte Serie im September 1915. Durch dieſes Paul Bourſon Redakteur am Nouvelliſte in Kolmar,
lobenswerte Unternehmen wird es hoffentlich gelingen, bekannt als Korreſpondent des Matin, der 200 Francs er=
Wilhelm Raabe, dieſen wirklich großen beutſchen Dichter hält.
und Humoriſten, populär zu machcht. Bisher waren
* Kiel. 8. Dez. Die Offiziere und unteroffiziere einer 20
Wilhelm Raabes Werke ſchwerer zugänglich und deshalb Deputation des ſchwediſchen Huſaren=
Re=
wohl nicht ſo viel geleſen, wie ſie verdienen. Der erſtegiments „Kronprinz” trafen heute nachmittag von
Band enthält Wilhelm Raabes Leben, „Die Chronik der Bornhoeved kommend hier ein. Auf ihrem Ritt wurden
Sperlingsgaſſe” und „Der Hungerpaſtor” Wir wünſchen ſie von Offizieren des Huſaren=Regiments Kaiſer Franz
dem dankenswerten Unternehmen den beſten Erfolg.
Joſef von Oeſterreich König von Ungarn (ſchleswig=hol=
Adolf Starcks Abenteuer im Orient. ſteiniſches) Nr. 16 begleitet. Zur Begrüßung waren der
giebt den herrlichen Duft unſeres blühenden
Eine Erzählung für die reifere männliche Jugend von Stadtkommandant und eine Anzahl Offiziere der hieſigen
deutſchen Flieders in unerreichter Naturtreue wieder.
Vaul von Szezepanski. Mit Bildern von Georg Garniſon den Gäſten entgegengeritten, die nunmehr den
Flacon in elegantem Etui mk. g.so. Riechkiſſen Mk. 1.—.
Lebrecht. Oktav. Gebunden 4,20 Mark. Verlag von ganzen Weg zu Pferde zurückgelegt haben den das ſieg=
Fabrikanten: J. G. Mouson 6 Lo., Frankfurt a. m.
Adolf Bonz u. Co, in Stuttgart. Sie ſpielt zum größten reiche ſchwediſche Regiment vor einem Jahrhundert genom=
Teil während des Balkankrieges in und um Konſtanti= men hatte. Bald nach ihrer Ankunft beſuchten die Offiziere
nopel. Nicht als ob die großen weltgeſchichtlichen Ereig= und Mannſchaften das Flottenflaggſchiff „Friedrich der
niſſe, die ja für die Jungen erſt in zweiter Linie kom= Große”, wo ein Imbiß eingenommen wurde Später ſind
nn
(25278f
men, vorherrſchend wären; ſie bilden einzig den Hinter= die ſchwediſchen Offiziere und Gäſte im hieſigen
Offizier=
grund für die ganz perſönlichen Erlebniſſe des jugendlichen kaſino während für die Mannſchaften Feſtlichkeiten in Wik Gg. Frz. Frank, Parfümerie, Eliſabethenſtr. 9, Tel. 886
Helden. Um ſie dreht ſich alles. Und dieſe Abenteuer des porgeſehen ſind.
Lager deutſcher, franz., engl., ruſſ. und amerik.
Parfü=
jungen Adolf Starck müſſen ein Jungenherz höher ſchlagen
merien und Toiletteſeifen.
Prag, 8. Dez. Der Kongreß der
tſchechi=
laſſen. In ihm wird jeder rechte Junge heimlich ſeinſchen Sozialiſten hat eine Reſolution ange=
Steter Eingang aller Modenenheiten.
Ideal ſehen. Alle Töne jugendlicher Stimmung, vom nommen, in welcher zur Erhaltung des internationalen
Größte Auswahl!
Original=Preiſe!
weltenſtürmenden Tatendrang bis zum innig ſtillen Träu=Gleichgewichts und des Friedens, und insbeſondere im
men eines jungen Deutſchen, klingen in dem Buche wider Intereſſe des tſchechiſchen Volkes die Kräftigung alles
zur Freude eines jeden echten Wildfanges.
deſſen als notwendig bezeichnet wird, was zur Erhaltung
—In der Sammlung Mein Vaterland (Verlag und der Entwickelung Oeſterreich=Ungarns diene. Die
von Adolf Bonz u. Co. in Stuttgart. Preis jedes Ban=tſchechiſche Arbeiterpartei betrachte Oeſterreich=Ungarn als
e
des 60 Pfg.) erſchienen weiter Bd. 8: „Meine Ju=die hiſtoriſch gegebene Grundlage ihrer
2e
gendzeit, Jugenderinnerungen von Ernſt Tätigkeit und ſieht alle Hoffnungen einer alldeutſchen
Moritz Arndt” von Julius Reuper. Es iſt eine Zu=oder panſlawiſtiſchen Politik als unvereinbar mit den
In=
ſammenſtellung und für das Bedürfnis junger Leſer er= tereſſen der tſchechiſchen Arbeiterſchaft an.
Eichbergs Nachfolger
folgte Bearbeitung von eigenhändigen Aufzeichnungen
* Brüſſel, 8. Dez. Der Automobilrennfahrer Je=
Arndts, die ſeine Jugendjahre umſchließen. Den deut=natzy iſt auf einer Jagd infolge eines Verſehens ange=Inh.: H. Eck. Obere Wilhelminenstrasse 29.
ſchen Mann, der Beſten einen, die unſer Volk jemals be= ſchoſſen worden und an den erlittenen Verletzungen
ge=
feſſen, ſehen wir hier buchſtäblich vor uns wachſen undſtorben.
ſtets größer werden. — Vd. 9: Deutſche Frauen
Besonders breiswerte
* Konſtantinopel. 8 Dez. Nachdem Griechenland ſein
und Heldinnen 1813/15 von Otto Vitenſe. Das Agrèntent erteilt hat, iſt Ghalib Kemal Bey zum Ge=
Buch ſchildert die Eleonore Prochaska aus Potsdam, Jo=ſandten in Athen ernannt worden.
nr ie eretene
hanna Stegen von Lüneburg, Roſalia von Bonin, und
* Belfaſt 8. Dez. Heute ſind wieder 5 Kiſten mit
für Weihnachts-Geschenke.
wie ſie ſonſt noch heißen, jene heroiſchen Geſtalten aus Munition aus England von den Zollbehörden
be=
dem zarten Geſchlecht, die in den Befreiungskämpfen umſchlagnahmt worden.
(25607
1813 durch Tapferkeit und Selbſtaufopferung fürs Vater=
* Meriko. 8. Dez. Ein Tagesbefehl an die Armee
land ein leuchtendes Vorbild für das ganze deutſche Volk unterſagt jede Beläſtigung der Ausländer und
geworden ſind.
ei Zuſammenſtellung einer Speiſenkarte iſt die
erklärt, Leben und Eigentum der Ausländer müſſe geachtet 2 Auswahl paſſender Zwiſchengerichte für die Köchin
— Der Teufel vom Minnetonka=See. werden; weder Geld noch Nahrungsmittel dürften von oft recht ſchwer, um dies zu erleichtern verſenden Türk
Eine Erzählung aus dem Weſten Nordamerikas für die
reifere Jugend von Friedrich J. Pajeken. Mit ihnen verlangt werden Es ſoll den Ausländern freiſtehen, und Pabſt, Frankfurt a. M., ihre Kochrezepte, (4.
er=
acht zum Teil vielfarbigen Vollbildern, farbigem Deckel= die Kampfzone zu verlaſſen, ſobald ſie es wünſchen.
weiterte Auflage) für die feine und bürgerliche
Küche=
auf Wunſch koſtenlos.
bild und Vorſatz von H. de Bruycker. In Prachtband
4 Mark Leipzig, Verlag von Dr. Max Gehlen. Die bis=
Berlin, 8 Dez. Zum erſtenmale wied vom Stadt=
her erſchienenen Werke Pajekens, darunter die bekannten parlament eine Frau als Bürgerdevutierte
vor=
drei „Bobs” gehören nicht nur zu den Lieblingsbüchern geſchlagen nämlich die Armenkommiſionsvorſteherin
der Jugend, ſondern ſind auch von der Kritik als ſolche Frau Otilie Gerndt,
Indianergeſchichten anerkannt, die ſich weit entfernt hal=
II.B. Berlin, 8. Dez. Ein ſchwerer
Zuſam=
ten von dem Begriff Schundliteratur. Die Erzählung menſtoß zwiſchen einem Straßenbahn= und
L. C. Wittich’ſche
iſt reich an ſpannenden Momenten, reich auch an kulturge= einem Brauereiwagen ereignete ſich heute
nach=
ſchichtlich belehrenden Einzelheiten ſtets aber durchdrungen mittag in der Oranienburger Straße. Dort ſtieß ein mit 3
von ſitlichem Ernſt und warmem Mitgefühl für die Tragik. Fäſſern beladener Transportwagen einer Weißbier=
Hofbuchdruckerei
die in dem Untergang eines vielgeſtaltigen, Jahrtauſende brauerei ſo heftig mit einem Straßenhahnwagen
zuſam=
alten Volkstums liegt. Kein echter Junge wird das Buch men, daß der Vorder=Perron vollſtändig eingeſrückt
empfiehlt ſich zur Anfertigung ſämtlicher
ohne fieberhafte Spannung leſen, es aber auch nicht ohne wurde und der Bierwagen ſich auf die Seite legte. Durch
reichen Gewinn aus der Hand legen. Die künſtleriſche die herabſtürzenden Fäſſer wurden 5 Fahrgäſte die auf
Druckſachen in vornehmer Ausführung
Ausgeſtaltung des Werkes wird allenthalben großen Bei= dem Vorder=Verron ſtanden, nicht unerheblich verletzt.
fall finden.
Mitene
Drei von ihnen erlitten Quetſchungen, während der Mit,
Oiten
Mlakenen
Werie
Proſpekte
Eeübrie
fahrer des Bierwagens, Guſtav Schmeglitz aus Niederſchön=
Technungen
Diſſertationen
Hochzeits=Itg.
hauſen eine klaffende Kopiwunde davontrug. Eine im
Das neue franzöſiſche Miniſterium.
Brieſbogen
Ahnentafeln
Berlobunge=,
Innern des Wagens ſitzende Dame erlitt einen Nervenchoc. ſ3h
Auderte
Stammtafeln
Vermählungs=
*Paris 8. De= Doumergue hat dem Präſiden=
Poſtkarten
und Geburie=
Eintrittskarten
ten der Republik mitgeteilt, daß er die Aufgabe der Ka=
Geſchäftskarten
Proganne
Anegen
binettsbildung nunmehr amtlich übernehme. Das Die Vereinigten Staaten und das Rüſtungsfeierjahr.
Menkiarten
Kartothekkarten
Dankſagungen
Kabinett wird vorausſichtlich folgendermaßen zuſammen=
Quittungen
Speiſekarten
* Waſhington, 8. Dez. Das Repräſentantenhaus hat
Craueranzeigen
Wechel
geſetzt: Präſidium und Aeußeres Doumergue, Inneres mit großer Majorität eine Reſolution angenommen, in
Piakete
in 2 Stunden
Rengult, Juſtiz Bienvenn Martin. Finanzminiſterium welcher Präſident Wilſon erſucht wird, Churchills An=
Caillaux, Krieg Noulens, Marine Monis, Unterricht Vi=regung betr. einer internationalen Rüſtungs=
Sonderleiſtungen:
viani, öffentliche Arbeiten Malvy, Handel Ferdinandpauſe im Bau von Schlachtſchiffen zu unterſtützen
David, Ackerbau Raynoud, Kolonien Lebrun, Miniſterium inſoweit dies mit den Intereſſen der Vereinigten Staaten
Illuſtrations= u. Mehrfarbendrucke
der Arbeit und ſozialen Fürſorge ſowie die verſchiedenen vereinbar iſt.
Maſſenauflagen
Unterſtaatsſekretariate ſind noch nicht beſetzt.
* Paris, 8. Dez. Das neue Miniſterium
Anticher Weterbericht.
wurde heute endgültig gebildet. Vorſitz und Aeu=
Darmſtadt:: Rheinſtraße 23
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
ßeres: Doumergue; Juſtiz: Bienvenu=Martin;
Sernſprecher 1 und 426
Inneres: René Renoult; Finanzen: Caillaux;
Hoher Druck bedeckt das Feſtland, in deſſen Bereich
Krieg: Noulens; Marine: Monis; Unterſtaatsſekre= geſtern in Deutſchland meiſt heiteres Froſtwetter mit tiefen.
tär der Künſte: Viviani; Handel und Poſt: Malvy; Nachttemperaturen herrſchte. In Island naht ein ausge=K
(t
e
e
2
O
Dezem
r. weſt
Nummer 300.
Seite 7.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
uſikt aus allen Ländern, Geſang aller Künſtler der
A
MOper, Operette ꝛc. bringt das Inſtrument „
Gram=
mopbon”= „Gramola” in jedes Heim. Das ideale
Weihnachtsgeſchenk, weil es der ganzen Familie eine
gleichzeitige Freude von unbegrenzter Dauer bereitet.
Heute 7 Uhr vormittags verschied sanft unsere liebe Schwester,
Inſtrumente in allen Preislagen mit der weltbekannten
Schutzmarke Grammophon mit Hund” werden bereit=
Schwägerin und Tante
willigſt vorgeführt.
Wer ſeine Kinder lied hat, gewöhnt ſie frühzeitig
an den geſunden und kräftigen, wohlſchmeckenden
und billigen Kathreiners Malzkaffee. Aerzte
Virginie Preifräulein von Normann.
und Lehrer haben immer wieder die Erfahrung gemacht,
daß Kinder, die Kathreiners Malzkaffee bekommen,
ge=
ſünder und kräftiger und in der Schule friſcher und
Darmstadt, 8. Dezember 1913.
leiſtungsfähiger ſind. Dabei macht man den Kleinen
ſelbſt die größte Freude, denn nichts iſt ihnen lieber, als
eine große Taſſe Kathreiners Malzkaffee. Er ſchmeckt
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
auch kalt ſehr gut.
Der Geſamtauſtage heutiger Ausabe iſt ein
Leopold Freiherr von Normann,
1
Proſpekt beigefügt, betr. Weihnachtsangebot
der Firma Otto Nietſchmann Nachfolger, G. m. b. H.,
Generalmajor a. D.
Spezialgeſchäft für Haus= und Küchengeräte, Darmſtadt,
Ludwigſtraße 10, auf den hiermit aufmerkſam ge=
Die Beisetzung findet statt: Mittwoch, den 11. ds. Mts., 3 Uhr nachmittags, von der
macht wird.
(25676
Friedhofskapelle aus.
(25645
Der Stadtauſlage heutiger Ausgabe liegt ein
Proſpekt bei von der Hofbuchhandlung H. L.
Schlapp, hier, Schulſtraße 5, über das neueſte Werk
G
von Erwin Roſen, betitelt: „Der deutſche Laus bub
in Amerika”, worauf hiermit hingewieſen wird. (25675
Zeee Zegeh
M
Snenee
Scer
Gerten
Die Spezial=Weihnachtsangebote der Firma
Dankſagung.
Carſch, Frankfurt a. M., Liebfrauenſtraße
3—10, Neue Kräme 27, bieten Gelegenheit zu günſtigen
Statt beſonderer Anzeige.
Einkäufen in Herren=, Knaben=, Sport= und Be=
Für die zahlreichen wohltuenden Beweiſe der
rufskleidung vortrefflichſter Qualität und Verarbeitung
Liebe und Verehrung bei der Krankheit und beim
Verwandten, Freunden und Bekannten
zu beſonders biligen Preiſen. Auf den einem Teil der
Heimgange unſeres teuren, unvergeßlichen
Ent=
hiermit die ſchmerzliche Nachricht, daß es Gott
heutigen Stadtauflage beiliegenden Proſpekt der ge=
(25627
ſchlafenen, des Hofſchloſſers
gefallen hat, meinen lieben, herzensguten Mann,
nannten Firma ſei hiermit hingewieſen. (IV,25674,97
unſeren treubeſorgten Vater, Großvater und
Schwiegervater
(25661
Friedrich Rahn
Dampfernachrichten.
Rentner
ſprechen wir hierdurch unſern tiefgefühlten Dank
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
aus.
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
B. Joseph Hermes
„Rotterdam” 3. Dez. 10 Uhr vorm. Lizard paſſiert.
Die trauernden Hinterbliebenen.
„Nieuw. Amſterdam” 1. Dez. nachm. in Neu=York
ein=
getroffen. „Noordam” 30. Nov. 8 Uhr 40 Min. Lizard
nach, längerem Leiden im 72. Lebensjahre zu
Darmſtadt, Dezember 1913.
paſſiert. „Ryndam” 28. Nov. nachm. in Rotterdam
ein=
ſich in die Ewigkeit abzurufen.
getroffen. „Potsdam” 8. Nov. in Rotterdam eingetroffen.
Darmſtadt, den 8. Dezember 1913.
Tageskalender.
Familiennachrichten.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Dienstag, 9. Dezember.
Die Beerdigung findet Mittwoch, nachmittags
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr, Ende nach
3½ Uhr, vom Sterbehauſe Hügelſtraße
10 Uhr (Ab. A): „Der Zigeunerbaron”.
aus, ſtatt.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Luſtiger Abend am Klavier von Otto Röhr um 8½
Todes=Anzeige.
Uhr im Hotel „Zur Traube”.
Vortrag von Lehrer Haſſinger um 8¼ Uhr im „
Kaiſer=
ſaal” (Volksſchriftenverein und Volksbildungsverein).
(Statt beſonderer Mitteilung.)
Lichtbildervortrag um 8½ Uhr in der Aula der
Landesbaugewerkſchule (Vogelsberger Höhenklub).
Heute morgen 10¼ Uhr entſchlief uner=
Wiederholung des Märchenſpiels „Däumerlings
wartet mein lieber, treubeſorgter Mann, unſer
Danksagung.
Hochzeit” um 5 Uhr im „Mathildenhöhſaal”.
Verſammlung des Frauenvereins der
Schloß=
guter Vater
(B25668
gemeinde um 8½ Uhr Kiesſtraße 17.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
Herr
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Bürgerkeller um
bei dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſt unſeres
8 Uhr.
Ausſtellung „Die Bergſtraße im Bilde” im ſtädt.
lieben, braven Sohnes und Bruders
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Ausſtellungshaus auf der Mathildenhöhe (geöffnet von
Geord E. Vodel
10—1 und 2—5 Uhr).
Jugendſchriften=Ausſtellung im Rathaus
Gottfried Kremer
(geöffnet von 11—12 und 4—7 Uhr).
im 68. Lebensjahre, was wir Verwandten,
Freunden und Bekannten mit der Bitte um
Verſteigerungskalender.
ſagen wir Allen, insbeſondere dem Herrn Geh.
ſtille Teilnahme hierdurch anzeigen.
Mittwoch, 10. Dezember.
Schulrat Münch für den ehrenden Nachruf am
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 11 Uhr
Grabe, ſeinen Herren Lehrern, ſowie ſeinen lieben
Rundeturmſtraße 16.
Darmſtadt (Wittmannſtr. 35), Los Angeles
Pferde=Verſteigerung um 12 Uhr auf dem Trup=
Mitſchülern für das letzte Geleite unſern innigſten,
(Californien), den 8. Dezember 1913.
pen=Uebungsplatz (Art.=Regt. Nr. 84).
herzlichſten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Druck und Verlag: L. C. Witiic’ſche Hofbuchdruckerei.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Oto Waldaeſtel; für den übrigen
Berta Vogel u. Kinder.
Darmſtadt, den 7. Dezember 1913.
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
Die Beerdigung findet ſtatt am Mittwoch, den
leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
he
10. Dezember, nachmittags 3 Uhr, vom Portale
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
des Darmſtädter Friedhofes aus.
Großh. Hofbibliothek, geöffnet: Montag bis 1 Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Freitag von 9—1 Uhr und 2—4 Uhr, Samstags von nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht.
9—1 Uhr.
zurückgeſandt.
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Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
§ 136.
1913.
Dienslag, d. Dezenber.
S Griesheim. Poth,
Bekanntmachung.
Karl II., Lagerhalter, Arheilgen. 12. Kahl, Georg IV., Vorarbeiter, Griesheim.
Betr.: Die Wahlen zum Ausſchuß der Allgemeinen Ortskrankenkaſſe für die Land= 13. Huber, Alfred, Lagerhalter, Roßdorf. 14. Raab, Friedrich, Former Pfungſtadt,
gemeinden des Kreiſes Darmſtadt.
15. Dehmer, Chriſtian V., Lagerhalter, Eberſtadt. 16. Fleck, Heinrich I., Zimmermann,
Aus dem Kreis der Arbeitgeber und aus dem Kreis der Verſicherten des
Arheilgen. 17 König, Philipp II. Schuldiener, Griesheim. 18. Krug, Jakob II.,
I. Bezirks iſt nur je ein Wahlvorſchlag bei uns eingegangen. Die darauf bezeich= Weißbinder, Eberſtadt. 19. Volz, Peter II., Glaſer Arheilgen 20. Höhl, Philipp I.
neten Perſonen ſind ſonach in der Reihenfolge ihrer Benennung als Ausſchußmit= Lagerhalter, Pfungſtadt. 21. Schumann, Franz, Schneider, Eberſtadt.
glieder und als Erſatzmänner gewählt. Es ſind dies
Erſatzmänner.
1. Landzettel, Peter I., Steinbrecher, Roßdorf. 2. Benz, Philipp III., Maurer,
A. Arbeitgeber=
Arheilgen. 3. Hill, Georg, Gerber, Eberſtadt. 4. Lutz, Philpp. Zigarrenmacher,
Ausſchußvertreter.
Pfungſtadt. 5. Hofmann, Wilhelm, Steinrichter, Ober=Ramſtadt. 6. Wesp. Joh.
Michgel, Anſtreicher, Arheilgen. 7. Neff, Heinrich, Brauer, Pfungſtadt. 8. Pöllmann,
1. Feldmann, Phil. Wilh. I., Landwirt, Griesheim. 2. Baſſenauer, Valentin II.
Buchdruckereibeſitzer, Griesheim. 3. Grund, Jakoh, Weißbindermeiſter, Pfungſtadt. Oskar, Monteur, Eberſtadt. 9. Fleck, Ludwig IV, Weißbinder, Arheilgen. 10. Hof=
4. Appel, Bernhard, Landwirt, Arheilgen. 5. Krämer, Adam, Bauunternehmer, mann, Georg VIII., Maurer, Griesheim. 11. Rügner, Johannes, Fabrikarbeiter,
Pfungſtadt. 12. Kern, Georz VII., Waſſerwerksgehilfe, Eberſtadt. 13. Viehrig, Her=
Arheilgen. 6. Geißler, Georg, Weißbindermeiſter, Eberſtadt. 7. Bullrich, Oberſtleutnant,
Dippelshof bei Traiſa. 8. Fey, Georg XVI., Fabrikant, Pfungſtadt. 9. Metz, Valentin, mann. Schriftſetzer. Eberſtadt. 14. Mönch, Johs, II., Formſtecher, Griesheim.
1. Fa. J. Hilß, Brauerei, G, m. b. H. Eberſtadt. 10. Bauer. Emil, Landwirt, Eber= 15. Scheuermann, Adam III., Küfer, Pfungſtadt. 16. Schulze, Chriſtoph,
Zigarren=
macher, Pfungſtadt. 17. Knodt, Jean, Schmied, Eberſtadt. 18. Kraft, Georg. Maurer,
ſtadt. 11. Benz, Johs. XI. Spenglermeiſter, Arheilgen. 12. Grünewald, Joh. Karl,
Landwirt, Roßdorf. 13. Preß, Georg, Fabrikant, Pfungſtadt 14. Hofmann, Karl, Roßdorf, 19. Hammann, Wilhelm, Sekretär, Arheilgen. 20. Gimbel. Georg III.,
Maurer, Arheilgen. 21. Heß, Otto, Zigarrenmacher, Pfungſtadt. 22. Müller, Karl,
Schloſſermeiſter, Griesheim. 15. Felger, Joh. Philipp, Schloſſermeiſter, Roßdorf.
Heizer, Eberſtadt. 23. Wolf. Jakob, Glaſer, Arheilgen. 24. Habann, Joſeph, Schloſſer,
Erſatzmänner.
Griesheim. 25. Mampel, Heinrich, Glaſer, Arheilgen. 26. Haſſenzahl, Jakob II.,
1. Wild, Ludwig, Bauunternehmer, Arheilgen. 2. Seger, Peter III, Zimmer=
Zigarrenmacher, Pfungſtadt. 27. Englert, Eugen, Schreiner, Arheilgen. 28. Landau,
8
meiſter, Pfungſtadt. 3. Götz, Friedrich, Bürgermeiſter, Eſchollbrücken. 4. Keller, Peter, Philipp V Maurer, Griesheim. 29. Vollet, Friedrich, Schloſſer, Pfungſtadt. 30. Leining,
Weißbindermeiſter, Griesheim. 5. Rieſterer, Adolf, Fabrikant, Eberſtadt. 6. Büttel,
Georg, Schreiner, Eberſtadt. 31. Hindermayer, Jakob, Tapezier, Arheilgen. 32. Stock,
Juſtus, I., Landwirt, Pfungſtadt. 7. Wolf, Ludwig IV., Güterbeſtätter, Eberſtadt. Jakob, Zigarrenmacher, Pfungſtadt. 33. Eberhardt, Jakob I., Fabrikarbeiter, Pfung=
8. Bickelhaupt, Hermann, Fabrikant, i. Fa. Gebr. Bickelhaupt, Eberſtadt. 9. Vö ger,
ſtadt. 34. Kiſſinger, Peter I. Kammacher, Griesheim. 35. Engert, Fri drich II.,
Bernhard, Landwirt, Arheilgen. 10. Gräff, Friedrich Schloſſermeiſter, Pfungſtadt. Steinbrecher Roßdorf. 36 Wurm, Anton, Brauer, Eberſtadt. 37. Saur, Johannes,
11. Ritter Peter, Bauunternehmer, Griesheim. 12. Buxbaum, Friedr. Karl, Land= Schreiner Arheilgen. 38. Widmann, Wilhelm, Gerber, Eberſtadt. 39. Herth, Philipp,
wirt, Meſſel. 13. Wannemacher, Bürgermeiſter Erzhauſen. 14. Menzer, Ferdinind, Küfer, Pfungſtadt 40. Kirſchenſtein, Philipp Georg, Wirt, Roßdorf. 41. Stork,
Schreinermeiſter, Weiterſtadt. 15. Richter, Max, Stockfabrikant, Nieder=Ramſtadt. Ludwig, Ziegler, Arheilgen. 42. Fey, Jakob VII., Küfer, Pfungſtadt.
16. Muth, Ga. Phil., Landwirt, Hof Breitenloh bei Nieder=Beerbach. 17. Wiemer,
Die Wahl der Verſicherten des II. Bezirks findet, wie bereits in unſerer
Georg I., Wäſchereibeſitzer, Malchen. 18. Hoppſtock, Friedr., Schreinermeiſter,
Gries=
heim. 19. Frey, Peter IV., Landwirt, Wixhauſen. 20. Schick, Wilhelm, Weißbinder= Bekanntmachung vom 8. November 1913 beſtimmt, am
Sonntag, den 21. Dezember, von vormittags 8½ bis mittags 1 Uhr,
meiſter. Nieder=Ramſtadt. 21. Georg, Wilhelm, Maurermeiſter, Roßdorf. 22. Göbel,
in dem Rathausſaal(Gemeindeſitzungsſaal) der nachſtehenden Gemeinden
Peter II., Landwirt Griesheim. 23. Müller, Juſtus II., Maurermeiſter, Griesheim.
ſtatt: Braunshardt, Eich, Erzhauſen, Eſchollbrücken, Gräfenhauſen,
24. Schäfer, Peter V1. Zimmermeiſter, Eberſtadt. 25. Mager, Georg, Landwirt,
Hahn, Malchen, Meſſel, Nieder=Beerbach, Nieder=Ramſtadt, Schneppen=
Gräfenkauſen. 26. Bär, Prilipp, Metzgermeiſter, Eberſtadt. 27. Delp, Jakob III.,
hauſen, Traiſa, Weiterſt dt, Wixhauſen.
Bauunternehmer, Pfungſtadt. 28. Hahn, Phil. Auguſt, Landwirt Weiterſtadt.
Die zugelaſſenen Wahlvorſchläge Nr. 1 und Nr. 2 liegen auf der
29. Stetter, Georg, Mützenfabrikant, Pfungſtadt. 30. Fornoff, Friedrich II.,
Tiefbau=
unternehmer, Roßdorf.
Regiſtratur des unterzeichneten Kreisamts (Verſicherungsamts) in der Zeit vom
10. bis einſchließlich 12. Dezember d. Js. während der üblichen
Geſchäfts=
ſtunden zur Einſicht der Beteiligten offen.
B. Berſicherte des I. Bezirks.
Darmſtadt, den 5. Dezember 1913.
Ausſchußvertreter.
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
1. Waldmann, Georg, Schuldiener, Arheilgen. 2. Fey, Jakob VIII., Schriftſetzer,
I. V.: Dr. Michel.
Pfungſtadt. 3. Wappes, Cornelius, Brauer, Eberſtadt. 4. Hoffmann, Peter XVI., 25583gid)
In dem Verlage des Mitteleuropäſchen Motorwagen=Vereins zu Berlin iſt
Maurer, Grieshe m. 5. Hauf Peter Wilhelm, Schriftſetzer, Griesheim. 6. Hochmuth,
Guſtav, Geſchäftsführer, Arheig=n. 7. Klöppinger, Ludwig VII, Zigarrenmacher, eine neue Auflane der Schrift „Die Ausbildungs= und Prüſungsſtellen für den
Pfungſtadt. 8. Mecherien, Karl, Kaufmann, Eberſtadt. 5. Beiſſegel, Vernhard, l deutſchen Kraftwagenverkehrt erſchienen.
(25605
Antliche dachrichten des Groſſ. Polzeiamts Darmnad.) innerhalb der Betriebsſtätte von 9 Uhr vormittags bis 12) Bekanntmachung.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunder In polizei=
Uhr mittags,
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
c) innerhalb und außerhalb der Betriebsſtätte bei der Vor=Dienstag, 13. Januar 1914,
finden ſich: 2 deutſche Schäferhunde. Die Hunde können von den
vormittags 11 Uhr,
bereitung von öffentlichen Theatervorſtellungen oder Schau=
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Ver=
ſtellungen, ſowie in der Karnevalszeit (vom 1. Januar bis ſoll die dem Karl Guſtav Richard
Faſtnacht) während der Zeit von 6—9 Uhr nachmittags. Buſch dahier an der Liegenſchaft:
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag,
am
vormittags 10 Uhr, ſtatt.
Nr.
(25618
II. Ein Betrieb in dem Friſeur= und Barbier=Gewerbe darf Flur
nur inſoweit an Sonn= und Feſttagen ſtattfinden, als eine
I 1077 200 Hofreite Wie=
Bekanntmachung.
Beſchäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern
nersſtraße
geſtattet iſt.
Nr. 77,
Da wir in Erfahrung gebracht haben, daß in dem
Darmſtadt, 4. Mai 1908.
I 1076 123 Grahgarten
Friſeur= und Barbier=Gewerbe
daſelbſt,
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
der Betrieb= an Sonn= und Feſttagen wiederholt über die zuläſſige
zuſtehende ideelle Eigentumshälfte
Zeit hinaus ausgedehnt worden iſt, ſowie daß Gehilfen, Lehrlinge
in unſerem Bureau zwangsweiſe
Handel mit Margarine.
und Arbeiter in dieſen Betrieden an den genannten Tagen länger
verſteigert werden.
(B83/13
als zuläſſig beſchäftigt worden ſind, ſehen wir uns veranlaßt, erneut
Darmſtadt, 8. Dezember 1913.
Die Beſtimmungen des Margarinegeſetzes (Reichsgeſetz, betr.
auf die
den Verkehr mit Butter, Käſe, Schmalz und deren Erſatzmittel, vom Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
J. V.: Ganß, (IIII25617
Bekanntmachung des Großherzogl. Kreisamts 15. Juni 1897), werden von den Verkäufern häufig noch nicht in der
älteſter Gerichtsmann.
Weiſe beachtet, wie es nötig iſt, um Strafanzeigen zu vermeiden.
Darmſtadt vom 4. Mai 1908,
Wir bringen darum nachſtehend wiederholt die Vorſchriften des
ge=
die den Betrieh in dem Friſeur= und Barbiergewerbe an Sonn= und nannten Geſetzes, gegen die am meiſten verſtoßen wird, erneut zur
Feſtagen, ſowie die Beſchäftigung von Arbeitern in dieſem Gewerbe Kenntnis der Beteiligten mit dem Anfügen, daß wir jede Ueber=Gll Singende Kanarienvögel
an den genannten Tagen regelt, hinzuweiſen. Wir bemerken dazu,tretung, zur Anzeige bringen werden.
von 6—10 Mk. (25042a
daß nach der Rechtſprechung, insbeſondere des Oberſandesgerichts
Darmſtadt, den 4. Dezember 1913.
Kiesbergſtraße 10, Vorderhaus.
Darmſtadt, nach Eintritt der für den Schluß des Betriebs feſt=
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
geſetzten Stunde (12 Uhr) auch dasjenige Publikum nicht mehr
Gunger Dobermamn ſehr bilig,
Gennes.
bedient werden darf, welches zwar ſchon in den
Geſchäfts=
as Eliſabethenſtraße 45. (*16941
räumen der Friſeure und Barbiere anweſend iſt, mit deſſen
Auszug aus dem Margarinegeſetz.
Bedienung aber zu der genannten Zeit noch nicht begonnen
§ 1 Abſatz 1: Die Geſchäftsräume und ſonſtigen
Verkaufs=
worden iſt. Wir machen weiter darauf aufmerkſam, daß die Be=ſtellen einſchließlich der Marktſtände, in denen Margarine, Margarine=
Garautiert reiner
kanntmachung auch diejenigen Friſeure und Friſeuſen betrifft, welche käſe oder Kunſtſpeiſefett gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten wird,
kein offenes Ladengeſchäft haben. Schließlich weiſen wir die Arbeit=müſſen an in die Augen fallender Stelle die deutliche, nicht
verwiſch=
geber noch auf die Beſtimmungen des § 162 Ziffer e der heſſi=bare Inſchrift Verkauf von Margarine‟, „Verkauf von
Margarine=
ſchen Ausführungsverordnung zur Gewerbeordnung hin, welcher käſe‟ Verkauf von Kunſtſpeiſefett” tragen.
beſagt: „Wenn die Sonntagsarbeiten länger als 3 Stunden dauern,
§ 2: Die Gefäße und äußeren Umhüllungen, in welchen
Mar=
ſo ſind die Arbeiter entweder an jedem dritten Sonntag für volle garine, Margarinekäſe oder Kunſtſpeiſefett gewerbsmäßig verkauft
36 Stunden oder an jedem zweiten Sonntag mindeſtens in der Zeit oder feilgehalten wird, müſſen an in die Augen fallenden Stellen die
Blenen
von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends oder in jeder Woche während deutliche, nicht verwiſchbare Inſchrift „Margarine” „Margarinekäſe”,
der zweiten Hälfte eines Arbeitstages, und zwar ſpäteſtens von „Kunſtſpeiſefettt tragen. Die Gefäße müſſen außerdem mit einem
1 Uhr nachmittags ab, von jeder Arbeit freizulaſſen. Wenn die Arbeiterſtets ſichtbaren, bandförmigen Streifen von roter Farbe verſehen ſein,
durch die Sonntagsarbeit am Beſuch des Gottesdienſtes gehindert welcher bei Gefäßen bis 35 cm Höhe mindeſtens 2 cm, bei höheren
werden, ſo iſt ihnen an jedem dritten Sonntag die zum Beſuch des Gefäßen mindeſtens 5 om breit ſein muß.
Gottesdienſtes erforderliche Zeit frei zu geben.”
Wird Margarine, Margarinekäſe oder Kunſtſpeiſefett in ganzen
Heinig
Zuwiderhandlungen gegen dieſe auf Grund der §§ 105 b, el Gebinden oder Kiſten gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten, ſo hat
unde der Gewerbeordnung erlaſſenen Beſtimmungen, ſowie gegen die Inſchrift außerdem den Namen oder die Firma des Fabrikanten,
die Vorſchriften der nachſtehenden Bekanntmachung werden nach ſowie die von dem Fabrikanten zur Kennzeichnung der Beſchaffenheit
§ 146 a Abſ. 1 der Gewerbeordnung mit Geldſtrafe bis zu 600 Mk., ſeiner Erzeugniſſe angewendeten Zeichen (Fabrikmarke) zu enthalten.
per Pfund 80 Pf.
im Unvermögensfalle mit Haft beſtraft. Wer Arbeitern an
Im gewerbsmäßigen Einzelverkaufe müſſen Margarine Mar=
Sonn= und Feſttagen in unzuläſſiger Weiſe Beſchäftigung gibt und garinekäſe und Kunſtſpeiſefett an den Käufer in einer Umhüllung
bereits zweimal wegen einer Zuwiderhandlung gegen die diesbezüg=abgegeben werden, auf welcher die Inſchrift „Margarine”, „
Margarine=
lichen Vorſchriften rechtskräftig verurteilt worden iſt, wird nachl käfet, „Kunſtſpeiſefett” mit dem Namen oder der Firma des Ver=
§ 146 a Abſ. 2 der Gewerbeordnung, falls die Straftat vorſätzlichkäufers angebracht iſt.
Mischhonie
begangen wurde, mit Geldſtrafe von 50 bis 1000 Mk. oder mit
Wird Margarine oder Margarinekäſe in regelmäßig geformten
Haſt beſtraft.
(25364si Stücken gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten, ſo müſſen dieſelben
Darmſtadt, den 2. Dezember 1913.
von Würfelform ſein, auch muß denſelben die Inſchrift „Margarine‟
Großherzogliches Polizeiamt.
„Margarinekäſe” eingepreßt ſein.
per Pfund 60 Pf.
Gennes.
§ 3 Abſatz 1: Die Vermiſchung von Butter oder Butterſchmalz
mit Margarine oder anderen Speiſefetten zum Zwecke des Handels
Bekanntmachung.
mit dieſen Miſchungen iſt verboten.
(24846a
Beſter
Betreffend: Antrag der Friſeure, Barbiere und Perückenmacher zu
§ 4 Abſatz 1: In Räumen, woſelbſt Butter oder Butterſchmalz
Darmſtadt auf Erlaß einer Anordnung gemäß § 41b dergewerbsmäßig hergeſtellt, aufbewahrt, verpackt oder feilgehalten wird,
Reichsgewerbeordnung.
iſt die Herſtellung, Aufbewahrung, Verpackung oder das Feilhalten
Nachdem bei der Abſtimmung ſich die Mehrheit der Beteiligtenl von Margarine oder Kunſtſpeiſefett verboten. Ebenſo iſt in Räumen,
Backhonig
dem ſeitens einer Anzahl von in Darmſtadt wohnhafter Friſeure, woſelbſt Käſe gewerbsmäßig hergeſtellt, aufbewahrt. verpackt oder
Barbiere und Perückenmacher geſtellten Antrag (ſiehe unſere Bekannt=feilgehalten wird, die Herſtellung, Aufbewahrung, Verpackung oder
machung vom 12. März ds. Js., „Tagblatt‟ Nr. 64) angeſchloſſen hat,das Feilhalten von Margarinekäſe unterſagt.
(25560gi
zu haben bei
beſtimmen wir hiermit unter Abänderung der ſeither gültigen
Beſtim=
mungen für die Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt auf Grund des
§ 41b der Gewerbeordnung und des § 85 der= Ausführungsanweiſung Zahhateller Carl Drautz
zur Gewerbeordnung mit Wirkung vom 15. Mai 1908 folgendes:
I. Die Beſchäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern
DENTIST
im Barbier= und Friſeur=Gewerde iſt
1. verboten am zweiten Weihnachts=, Oſter= und Pfingſttage
Iten Pisoher
früher Ernst-Ludwigstrasse 3
mit Ausnahme der Arbeiten bei der Vorbereitung von öffent=
Adler=Drogerie
lichen Theatervorſtellungen oder Schauſtellungen,
jetzt Marktplatz 11.
2. geſtattet an den, übrigen Sonn= und Feſttagen
Fast schmerzloses Zahnziehen Mk. 1.—. (22956a Frankfurterſtr. 12/14.
a) außerhalb der Betriebsſtätte bis mittaas 12 Uhr,
Seite 12.
Zuchtviehmärkte in Darmſtadt.
Die Zuchtviehmärkte werden im Jahre 1914 an
nachverzeich=
neten Tagen abgehalten:
7. und 21. Juli,
6. und 20. Januar,
4. und 18. Auguſt,
3. und 17. Februar,
1., 15. und 29. September,
3., 17. und 31. März,
20. Oktober,
14. und 28. April,
3. und 17. November,
12. und 26. Mai,
1., 15. und 29. Dezember.
9. und 23. Juni,
Jeder Markt beginnt morgens 8 Uhr. Für das auf dem Markt
feilgebotene oder eingeſtellte Vieh wird bei deſſen Eintrieb folgendes
(25503gi
Standgeld erhoben:
für Pferde, Ochſen, Bullen, Kühe und Rinder . je 30 Pfg.
Kälber, Schafe und Hämmel .
je 10 „
Darmſtadt, den 3. Dezember 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
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(25651S
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. 67,40
S. 14, 15, 17, 24/26
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,703
do.
46,8015 Zellſtoff. Waldhof . . 218,00 3 Salonique=Monaſtir. . 62,70
96,603 Holl. Komm. . fl. 100
18—23 . . . .
4 Gold=Mexikanerv. 1904 77,80 12½ Bad. Zucker=
Wag=
do.
3½
3 Madrider . . Fs. 100 —
4 Bagdadbahn . . . . . . 78,60 3½ Heſſ.Land.=Hyp.=Bank
häuſel . . . .
bo.
5 Gold=Mexikaner . .
.191,00 4½ Anatoliſche Eiſenb. . 91,75
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=Pfand=
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 93,00 4 Miſſouri=Paciſic . . .
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,50 3½ Buenos Aires Prov. 67,72 3 Südd. Immobilien
briefe . . ..
S. 3—5 . . . . . . . 84,00
3½
do.
84,00 Aktien inländiſcher
4 Northern=Paeifie . . . 92,30
84,10 4 Oeſterr. 1860er Loſe . 177,00
S. 9—11. . . . .
do.
74,80 Transvortanſtalten.
3 Oldenburger . . .
4 Southern=Pacific . . . 88,70
Bergwerks=Aktien.
4 Meininger Hyp.=Bank 95,00
4 Hamburger Staatsanl. 97,508 Hamb.=Amerika=Paket=
5 St. Louis und San
34,00 2½ Raab=Grazer fl. 150 112,30
do.
3½
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,00
fahrt . . . . . . . 133,7010 Aumetz=Friede . . . . 156,00
Francisco . . . . . —
4 Rhein. Hypothek.=Bank
Unverzinsliche
4 do. do. (unk. 1918) 96,403 Nordd. Llond . . .
118,8012 Bochumer Bergb. u.
5 Tehuantepee . . . . . . —
(unk. 1917) . . 93.20
Anlehensloſe.
3½
do.
83,406 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,75
Gußſt.
. . . . . 209,50
3½ do. (unk. 1914) . . §2,8 Augsburger . . . . . fl. 7 34,10
73,50
Bank=Aktien.
do.
11 Deutſch=Luxemburg.=
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,50 Braunſchweiger Tlr. 20 203,00
76,00 Aktien ausländiſcher
10 Bank für elektriſche
3 Sächſiſche Rente .
Vergb. . . . . . . 132,90
3½
do.
86,20 Freiburger . . . . Fs. 15
4 Württemb. (unk. 1921) 98,20 Transportanſtalten.
Untern. Zürich . . 185,20
10 Gelſenkirchener . . . . 180,10 8½ Bergiſch= Märkiſche
Mailänder . . . . Fs. 45 140,20
v. 1875 92.2015 Anatol. Eiſenb. 60%
bo.
Städte=
Einz. Mk. 408 . . 118,30 7 Harpener . . . . . . . 174,75
do.
. . . 55. 10 40,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 96,60
Bank . . . . . . . 142,10
Obligationen.
8 Baltimore und Ohio . 93½ 15 Phönix Bergb. und
Meininger . . . .
fl. 7 34,50
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1— Griechen v. 1967 . . 5,00
6 Schantungbahn . . . . 124,00
Darmſtadt . . . . . . — Oeſterreicher v. 1864 fl.100 —
Hüttenbetrieb . . . 235,40 6½ Darmſtädter Bank . 115,80 3½ do.
4 Italiener Rente . . . .
do.
v. 1858 fl. 100 509,00
4½ Oeſterr. Silberrente 85,90 6½ Luxemb. Prince Henri 162,00 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
-
12½: Deutſche Bank . . . 247,20
Frankfurt . . . . . . . 95,90 Ungar. Staats . . fl. 100 432,00
Caro . . . . . . . 63,50 6 Deutſche Vereinsbank . 117,50 3½
4 do. Goldrente . . . 88,10
Oeſt, Südbahn (Lomb.) 21,90 4 Laurahütte . . . . . . 150,50 5½ Deutſche Effekt.= und
do.
96,00 Benediger . . . . Fs. 30 67,90
do. einheitl. Rente . 82,80 6 Pennſylvania R. R. .
10 Kaliwerke Aſchersleben
4 Gießen . . . . . . . . 94,10 Türkiſche . . . . Fs. 400 140,40
W.=Bank . . ..
112,30
3 Portug. unif. Serie I 61,50 Letzte Induſtrie=
10
3½ do.
85,60 Gold, Silber und
Weſteregeln 189,00 10 Diskonto=Kommandit 185,50 4 Heidelberg . . . . . . 94,20
3 do. unif. Serie III 63,60 Divid.
Aktien.
5 South Weſt Africa 114½ 18½ Dresdener Bank .
Banknoten.
do. Spezial . . . . 9,90 3 Brauerei Werger.
3
62,50
150,00
do.
Prioritäts=
95,00 Engl. Sovereigns . . . . 20,46
5 Rumänier v. 1903 . .
25 Bad. Anilin= u. Soda=
9½ Frankf. Hypoth.=B. 207,004 Karlsruhe . . . . . . . 94,10 20 Francs=Stücke . . . . 16,16
Obligationen.
6½ Mitteld. Kreditbank 114,20 3½ do.
Fabrit .
4 do. v. 1890 .. 92,75
559,00
85,50 Amerikaniſche Noten . . . 4,20¾
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v. 1905 . . 85,4014 Chem. Fabrik
Gries=
do.
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Engliſche Noten . . . . . 20,49
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86,50 Holländiſche Noten. . . . 169,05
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do.
Pfandbriefe.
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84,20 Reichsbank=Diskonto . .
51
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S. 36 u. 17 . . . 94,00 4 Offenbach . . . . . . .
Reichshank=Lombard Zsf. 6½½
Nummer 300.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
Seite 14.
furt die Vereitſtelung eines geigneten Raumes für die ſ nicht zu beſreien ich brauche nur auf das
Meiro=
ee et.,
wöchentlichen in Frankfurt abzuhaltenden Beſprechungen politan=Muſeum im Neu=Yorker Zentralpark zu verweiſen,
verſagt wurde. Dem Verband, der dem Heſſiſchen Lan= das einigen Milliardären ſeine Entſtehung verdankt. Aber
Aoset-
desverband mit einem jährlichen Beitrag von 35 Mark ſicher wird jeder Kunſtfreund dieſe amekikaniſchen Gales
angegliedert iſt, ſind neuerdings die Städte Frankfurt und rien mit einer ganz beſonderen Skepſis durchwandern.
Darmſtadt beigetreten. Die Ziele, die von dem Verband
Allein durch den Hafen von Neu=York ſind, laut
Zoll=
angeſtrebt werden, beſtehen in der Hauptſache in der Her= aufzeichnungen, 30000 „Corots” in das Land eingeführt
beiführung eines Lokalpendelverkehrs zwiſchen Offenbach, worden. Wenn man ſelbſt annehmen wollte, Corot habe
Darmſtadt und Sprendlingen, des Vorortstarifes, billiger das ganze Jahr hindurch täglich 12 Stunden fleißig ge=
Fahrpreiſe, namentlich in der driten Klaſſe, ſowie der Ein= arbeitet, ſo müßte er immer noch etwa 200 Jahre an der
führung von Sonntagsfahrkarten zwiſchen Frankfurt, Staffelei verbracht haben, — und das iſt doch wenig
Iſenburg und Darmſtadt, die um ſo berechtigter erſcheint, wahrſcheinlich!
als zwiſchen Frankfurt und Darmſtadt auf der geſamten
Manchmal wenden die Kunſt=Schwindler allerlei Mit=
Strecke Sonntagsfahrkarten verausgabt werden, und die
übrigen Punkte betrafen die Berichte über die Tagungen (el an, um ihren Opfern den Kauf verlockender erſcheinen
des Verbandes Heſſiſcher Verkehrsvereine und der Vor= zu laſſen. Er erzählt ihnen ganz heimlich, da und da ſei
ein wertvolles antikes Stück zu einem Spottpreiſe zu
orte der Stadt Frankfurt. Der Anſchluß zu dem letzteren
haben, weil es aus einer Sammlung oder einem Mu=
Verband wurde beſchloſſen.
Die unter dem 25. November bei der Eiſenbahndirek= ſeum geſtohlen, oder gar aus einem ägyptiſchen Grabe
oder einem griechiſchen Tempel geraubt ſei. Wer auf einen
LINbENSTAEOT
tion eingereichten Wünſche riefen eine längere Ausſprache
ſolchen Schwindel hereinfällt, verdient wahrlich keine
hervor, wobei betont wurde, daß zur Erlangung der Ziele
„
ge
Ee eh. ae ,.
eine entſchiedene Sprache geredet werden müſſe. Es handelt Sympathie!
Es iſt bekannk, wie ſtreng die iſtalieniſchen Geſetze es
ſich hierbei um die Herbeiführung beſſerer Fahrzeiten auf
Seene
P.
den Stationen Buchſchlag. Wirhauſen und Sprendlingen, zu verhindern ſuchen, daß irgend ein einheimiſches Kunſts
um den zahlreichen auswärts beſchäftigten Arbeitern bef= werk ins Ausland entführt wird. Aber dieſer Schutz
er=
ſtreckt ſich eben nur auf italieniſche Kunſtwerke, nicht
auf=
ſere Fahrgelegenheiten zu ermöglichen. Ebenſo wird die
eingeführte Unehrliche Händler in Italien führen nun
beſſere Ausgeſtaltung der vierten Wagenklaſſe gefordert, ſolche Antiquitäten in das Land ein, und teilen dann
während ſich in Buchſchlag die Errichtung einer
Warte=
halle erforderlich macht. Der Vertreter der Offenbacher ihrem geldſchweren Kunden mit, ſie könnten aus Italien
Handelskammer ſicherte die Mitwirkung der Kammer zur hinausgeſchmuggelt werden, wenn man die Zollbeamten,
gebührend beſtäche. Und der Reiche rückt gern das Geld
Erreichung der geſteckten Ziele zu. Der Verband wird
heraus für Beſtechungen, die niemals gegeben werden;
demnächſt einen Führer herausgeben, deſſen Entwurf
be=
reits fertiggeſtellt iſt. Nach Erledigung einiger weiterer der Händler hat daduech allemal noch einen hübſchen
Oofs.-Gsgrette
Angelegenheiten wurde die Tagung geſchloſſen, für deren Extraerwerb.
Das Fälſchen von antiken Möbeln, Bildern und
Do=
nächſten Vorort wieder Neu=Iſenburg beſtimmt wurde.
kumenten kann beinahe ſchon ſelbſt als eine Kunſt
bezeich=
net werden, ſo vollendet wird es ausgeübt. Soll ein Ge=
Kongreſſe und Verbandstage.
mälde recht alt ausſehen, ſo räuchert man es an oder
Sport, Spiel und Turnen.
beizt es mit Lakritzenſaft. „Fliegenſchmutz” wird erzeugt
Haupttagung des Verkehrsverbandes
indem man eine Miſchung aus Tuſche und Gummi=
Frankfurt=Darmſtadt.
* Der Darmſtädter Sportlehrerkurſus, arabicum anſpritzt. Das „Malerzeichen” kann ſo
über=
m. Neu=Iſenburg, 8. Dez. Der Verkehrsver=welcher unter Leitung des Frankfurter Sportlehrers Willy ſchmiert ſein, daß der Sammler hernach die Freude hat,
band der Strecke Darmſtadt=Frankfurt, dem eine Anzahl Dörr vorgeſtern auf dem Olympiaſportplatz begann, zeigte, es beim Reinigen des Bildes ſelbſt zu entdecken. Der
Korporationen und Vereine mit rund 10000 Mitgliedern daß die hieſigen Sportkreiſe der Sache großes Intereſſe Rahmen muß natürlich wurmſtichiſch ſein. Dieſen Effekt
angehören, hielt am Sonntag im „Deutſchen Haus” zu entgegenbringen. Etwa 20 Herren haben ſich bereits ge= beſorgt ein feiner Bohrer oder ein Schuß Schrotkörner,
Neu=Iſenburg unter dem Vorſitz des zweiten Verbands= meldet. Am erſten Tag wurden Starten, Sprinten, Dis= Um das Holz recht alt erſcheinen zu laſſen, gibt es
verſchie=
vorſitzenden, Werner=Langen, ſeine diesjährige Haupt=kus=, Hammerwerfen und Kugelſtoßen theoretiſch erklärt
dene wirkſame Mittelchen; man braucht es z. B. nur in
tagung ab, zu der die Delegierten der Verbandskorpora= und praktiſch vorgeführt. Dieſe Uebungen werden neben
Eruben zu legen und mit Erde, welken Blättern und
tionen faſt vollzählig erſchienen waren. Die Eiſenbahn=allen anderen des Standardprogramms in den nächſten
Ammoniakſalzen zuzudecken, dann „altert” es im
Hand=
direktion Frankfurt, ſowie das heſſiſche Finanzminiſterium Tagen noch einmal ausführlich durchgenommen.
umdrehen!
hatten keine Vertreter delegiert; Landtagsabgeordneter
Und ſolches Holz iſt dann nicht nur wertvoll für Rah=
Dr. Oſann=Darmſtadt hate ſeine Teilnahme in letzter
Stunde abgeſagt. Die Offenbacher Handelskammer war Wie gefälſchte Kunſtwerke in den Handel men zu „alten Meiſtern”, ſondern weit mehr noch für
echte antike Möbel” Wer ſeine Sache verſteht kann aus
durch Dr. Leonhardt vertreten.
gebracht werden.
dieſem Holze die ſchönſten Möbel aller Zeitalter und
Den Geſchäftsbericht für das Jahr 1913 erſtat=
(Nachdruck verboten.)
Stilarten fentigen, und daß dieſe Kunſt ſehr einträglich
tete der Verbandsſchriftführer Weidmann=Neu=
Iſen=
ſein muß, beweiſen die vielen gefälſchten antiken Möbel,
burg. Daraus iſt zu entnehmen, daß der Verkehrsver=
Sk. Der Handel mit gefälſchten Gemälden, angeblichen
hand eine außerordentliche arbeitsreiche Tätigkeit entfaltet Werken großer Meiſter, die aber in Wahrheit wertloſe die ſich im Privatbeſitz und auch noch im Handel befinden,
hat, um eine Verbeſſerung der Verkehrsverhältniſſe auf Nachbildungen ſind iſt ganz enorm. Selbſt Muſeumsver=
Für antike Dokumente gibt es wieder andere Künſtler,
der Strecke Frankfurt=Darmſtadt herbeizuführen. Wenn waltungen, die alle Beſonderheiten der großen Meiſter und erſt vor einiger Zeit ging ein Fall durch die
Tages=
auch auf Grund der bisher gepflogenen zahlreichen Ein= kennen, ſind ſchon betrogen worden; und das gilt wohl in blätter, in welchem ein Mann es verſtanden hatte die
ge=
gaben und Verhandlungen mit den beiden Eiſenbahn= beſonderem Maße von den großen amerikaniſchen Kunſt= wiegteſten Gelehrten zu täuſchen. Ein anderes Mal wur= die Wünſche nicht ermöglicht werden konnten, galerien, die alle in den letzten Jahrzehnten entſtanden den Evangelien=Manuſkripte angeboten und abgeſetzt,
ſo hofft man doch, geſtützt auf ein weiteres entſchiedenes ſind, und zwar mit einer geradezu erſtaunlichen Geſchwin=einmal ſogar eine revidierte Ueberſetzung der zehn Gebote,
Vorgehen, eine Beſſerung der Verhältniſſe. Die Haupt= digkeit. Die Amerikaner rühmen ſich auch, daß ſie in zehn Das einzige Echte an dieſem Schriftſtück war das Papier,
arbeit des Verbandes erſtreckte ſich auf die Tätigkeit der Jahren eine ebenſo große und ſchöne Kunſtſammlung zu= denn der Fälſcher hatte es von den Rändern ſyriſcher „Ge=
Arbeitsausſchuſſes, dem von der Eiſenbahndirektion Frank= ſtande bringen, wie wir in Jahrhunderten. Die Tatſache iſt ſetzesrollen” abgeſchnitten.
H. Cth.
iſt er eine wohlſchmeckende Erfriſchung, die
Ein
Als Nachspelse jedermann willkommen iſt. Mit friſchen,
gekochten oder eingemachten Früchten, einer Frucht= oder Vanille=Sauce
an=
gerichtet, wird jede Hausfrau Ehre damit einlegen.
Gocker Fawund
gibt es wohl kein beſſeres Nahrungsmittel,
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Kinder jeden Alters ſolch einen Oetker=Pudding bis auf den letzten Reſt verzehren.
auf jedem Päckchen.
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Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
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Ich weiß gar nicht, wozu Du Dich bei dem Franzo=
Ich wünſche und hoffe, daß es mir vergönnt ſei,
Anno dazumal.
ſen immerzu entſchuldigſt, brummte er leiſe. Und der recht lange in dieſem gaſtlichen Hauſe zu weilen. Dann
Lieſelotte da drüben möchte ich am liebſten eine Ohrfeige wollte ich dafür ſorgen, daß Mademoiſelle gar bald ein
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
verabreichen.
Von Oskar T. Schweriner.
gutes Franzöſiſch ſpräche.
Aber, Vater, erwiderte Fritz dann ebenſo leiſe vor=
Alle Rechte vorbehalten.
Vater Dögen zog die Stirn kraus.
wurfsvoll. Lieſelotte hat vollkommen recht. Der Mann
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
Fritz, Du vergällſt mir die ganze Freude an Deiner
(Nachdru verboten.) iſt Offizier der Armee, in der ich diene; iſt mein Kame=
Anweſenheit. So ſehr ich Dich liebe, ſo ſehr haſſe ich
6
Nach ſolchem Höflichkeitsaustauſch ſetzte dann Fritz rad, iſt unſer Gaſt. Als Gaſt und lieber Kamerad muß
die Uniform, die Du trägſt, raunte er.
ſeine Erzählung fort, während Franz Schwabe, ſo hieß er behandelt werden. Zudem iſt er gar kein „Franzoſe‟,
Fritz zuckte die Achſeln, ſagte nichts und machte ſich
der junge Offizier, ſeinen Worten die Tat folgen ließ und wie Du ihn nennſt, ſondern Deutſcher wie wir! Er
daran, ein Stückchen Fleiſch zu zerlegen, das die Mutter
verſuchte, dem Mädchen die franzöſiſchen Worte für alles ſtammt vom Rhein?
ihm auf den Teller gelegt hatte.
Die Antwort benahm dem alten Herrn faſt den
das, was im Zimmer mit Augen und Händen erreichbar
Wie lange werdet Ihr hier bleiben?
Atem.
war. zu erklären.
Vielleicht nur Tage; — vielleicht auch Wochen. Doch
Du. — Du — ſprichſt ſo? Du kannſt den Kerl „Ka=
Was jedoch gar nicht im Sinne von Vater Dögen,
um ſo mehr aber nach Lieſelottes Wunſch war. Denn meraden” nennen?! Da iſt mir ein ehrlicher Franzos nun, Vater, ſprechen wir von etwas anderem. Erzähle
der junge Leutnant war ein gar ſchmucker Jüngling; ein immer noch lieber, als dieſe hinübergelaufene Bande! mir, wie es Dir die ganze Zeit ergangen iſt.
Und Vater Dögen berichtete von allen den Laſten,
echter Sohn des Rheinlandes von der brünetteſten Art Die Renegaten!
Vater!
von all dem Kummer, von all der Aufregung, die die
Ber=
mit glänzend ſchwarzem Haar und ebenſo glänzendem,
Fritz warf einen raſchen Blick über den Tiſch.
liner in den letzten Jahren erlitten und durchgemacht
hat=
hoch aufgewirbeltem Schnurrbärtchen. Und ſeine Uni=
Ich bitte Dich, Vater! Nenn ihn einen „Franzoſen”,
ten.
form, die prallen Hoſen und der kurze Dolman kleideten
ihn prächtig. Und wenn Lieſelotte ihn anſah und er wenn Du willſt; aber vergiß nicht, daß er Dein Gaſt iſt!
Nach dem Eſſen beeilte ſich Lieſelotte, ihrem Vater
Lieſelotte, wenn die gegenſeitigen Blicke ſich in die Augen Zum Glück iſt er mit der Schweſter ſo beſchäftigt, daß er den Fidibus anzuzünden; die Augen des Franzoſen
folg=
bohrten, dann vergaßen ſie ſekundenlang, daß ſie eigent= wahrſcheinlich nichts gemerkt hat; aber es iſt nicht nötig, ten jeder Bewegung des geſchmeidigen ſchönen deutſchen
lich einen amüſanten franzöſiſchen Unterricht trieben. daß er merkt, daß wir von ihm ſprechen.
Mädchens. Fritz hatte ſich erhoben und ging im Zim=
Und ſich wieder zu dem Leutnant wendend:
mer umher, die verſchiedenen Gegenſtände, die Bilder,
Dann blickten ſie ſich nur an, bis ein Räuſpern Vater
Welche Fortſchritte macht ſie, mon cher camarade? die Deckchen auf dem Sofa und auf dem Lehnſeſſel be=
Dögens ſie mit einem Ruck in die Wirklichkeit zurückrief.
Wie geſagt, dem alten Dögen paßte die Geſchichte Iſt mein Schweſterchen leicht von Begriffen?
trachtend, als wären ſie Offenbarungen. Er feierte alte
Worauf der galante „Franzoſe” die Hand aufs Herz Erinnerungen. So kam er ans Fenſter; blickte hinaus
gar nicht. Und er machte ſeinem Sohn gegenüber auch
in die ſtille, verträumte dunkle Straße.
legte.
kein Hehl daraus.
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 300.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
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Herrlich wäre das, reizend denke ich mir das! und
einen kleinen Spaziergang zu machen. Es iſt ſo ſchönes
raſchen Schrittes ging er auf Vater Dögen zu, machte bin ich wieder daheim.
Wetter.
Und ſporenklirrend ging er hinaus auf die die Neu=
So, geh’ nur, mein Sohn, erwiderte Frau Martha. Halt vor ihm, und verbeugte ſich.
mannsgaſſe.
Vous permettez, Monsieur?
Aber komm’ nicht allzu ſpät zurück, denn Du mußt müde
Hätten wir den Franzoſen mit Lieſelotte ſo ſppät
Er fragt, Vater, ob Du geſtatteſt, daß er mit
Lieſe=
ſein, und es wird Dir gut tun, wenn Du Dich nach dem
lotte einen kleinen Spaziergang Unter den Linden macht? abends allein ausgehen laſſen ſollen? fragte Frau Martha,
langen Marſch gründlichſt ausruhſt.
Vater Dögen, der nachdenklich in der Stube auf und
Wieder trafen ſich die Blicke.
Hätteſt Du Luſt, mitzukommen, Vater?
nieder gegangen war, ſo nachdenklich, da er nicht bemerkt
Natürlich geſtatteſt Du es, Vater!
Dieſer blickte hinüber zum Sofa. Da ſaßen Lieſe=
Noch einen Moment; dann nickte der Alte ein rauhes hatte, daß ſeine Pfeife ausging, blieb vor ſeiner Frau
lotte und der Leutnant, blickten ſich an, verſtändigten ſich
ſtehen.
in kauderwelſchem Franzöſiſch und lachten wie glückliche ja.
Wie Gott es will, Martha. Fritz hat ohne Grund
Galant hatte der „Franzoſe” die errötende Lieſelotte
Kinder, wenn es dem Mädchen nach langen Bemühungen
gelang, den Sinn irgend eines franzöſiſchen Wortes zu an ſeinem Arm zur Tür hinaus geführt. Ein paarmal nicht getan, was er tat. Und was er tut, kann er mit
hallten ſeine Schritte draußen auf dem Pflaſter wieder, ſeinem Gewiſſen vereinbaren; dafür iſt er mein Sohn.
erhaſchen.
Aber, iſt es nicht ein gefährliches Spiel?
dann verſchwinden ſie in der Ferne.
Ich möchte wohl, Fritz — aber
Ich vertraue auf Fritz, war die unerſchütterliche Ank=
Lieſelotte! Möchteſt Du nicht auch noch ganz gern
Eine ganze Weile herrſchte Ruhe im Zimmer. Dann
einen kleinen Spaziergang machen. Mein Kamerad wird nahm Vater Dögen entſchloſſen die Pfeife aus dem wort. — —
Fritz ſchlenderte gemütlich die wenigen Häuſer der
Dir gewiß ſehr dankbar ſein, wenn Du ihm etwas von Munde, ging auf Fritz zu, der noch immer am Tiſch mit=
Neumannsgaſſe entlang und bog in die Breiteſtraße ein.
Berlin zeigſt.
ten im Zimmer ſtand, und machte dicht vor ihm Halt.
Ein Spaziergang von wenigen Minuten brachte ihn zum
Vater Dögen fuhr aus ſeinem Stuhl empor.
Jetzt wirſt Du mir vielleicht ſagen, was das zu be=
Schlußplatz. Bald hatte er die Linden erreicht.
Fritz! Was —!
deuten hat, Fritz!
Ihre Blicke trafen ſich; die Blicke des Vaters und
Hin und wieder traf er einen Kameraden, mit dem er=
Fritz antwortete nicht gleich. Ruhig ſah er ſeinem
des Sohnes. Zwei, drei Sekunden ſtarrten ſie ſich in die Vater ins Geſicht. Dann ſagte er:
ſich begrüßte. Angehalten wurde er von niemandem,
Augen. Dann ſetzte ſich der Vater langſam in ſeinen
denn ſchließlich kannte er kaum einen der Leute, mit de=
Bin ich Dein Sohn, Vater?
Stuhl zurück. Wie merkwürdig ihn Fritz angeſehen hatte;
Dabei hielt er dem Alten die Hand entgegen. Und nen er von Halle hierher marſchiert war. Ehemalige
wie befehlend, wie bittend. Und langſam ſtieg in dem ohne Beſinnen ſchlug der ein, daß es durch den Raum Berliner Freunde aber hätten ihn in ſeiner fremden Uni=
Alten eine Ahnung auf; eine Ahnung davon, daß er hier ſchallte.
form auch nicht erkannt. Denn, brünett, wie er war,
nicht dreinreden dürfe. Eine Ahnung, daß alles nicht ſo
glich er jetzt dem geborenen franzöſiſchen Offizier aufs
Das biſt Du, Fritz!
ſei, wie ſein Fritz es äußerlich erſcheinen ließ.
Haar. So war er bis zum Brandenburger Tor gekom=
Langſam trennten ſich die Blicke. Und Fritz wandte ſich
Als nachher Fritz ſeinen Säbel aus der Ecke holte und men. Nuſ einmal war er ſtehen geblieben und hatte ſich
an den Leutnant:
in den Schatten eines Torwegs gedrückt; als er nämlich
den Tſchako auf den Kopf ſtülpte, meinte Vater Dögen:
Cher camarade?, meine Schweſter iſt gern bereit,
Lieſelotte und Leutnant Schwabe die Linden hinunten auf
Nun machſt Du alſo Deinen Spaziergang, Fritz.
Ihnen ein Stückchen von Berlin zu zeigen. Gleich hier
ſich zukommen ſah. Sie waren jedoch ſo beſchäftigt=mite
Ja, Vater.
um die Ecke haben wir den Palaſt des Königs und den
einander, daß ſie ihn nicht bemerkten, und auch nachhen
Soll ich ein Stückchen mitkommen?
Boulevard von Berlin, die Linden. Dort hinauf bis zum
Meinſt Du nicht, Vater, daß Du doch zu müde biſt? dicht an ihm vorüberſchritten, ohne ihn zuſehenn
Karree, über das wir heute geritten ſind, iſt ein ſchöner
Moment nur hatte er ihnen nachgeblickt, dan
Der Alte verſtand.
Spaziergang in dieſer herrlichen Sommerabendluft. Hät=
Ich glaube wohl, daß ich zu müde bin. Ich bleibe ſchnell ſeinen Weg weitergegangen
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Nummer 300.
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Vortragender: Prediger Dr. H. Ohr.
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25
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zum Beſten der beiden Kinderſchulen der Frauen=
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Berta Kroczak
Kälmän,
5.
verſchoben
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Andräs,
. . Elaire Genten
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werden. Das für den 12. Dezember in Ausſicht genommene Konzert Matyäs,
findet im Februar 1914, das Konzert mit dem Mozart=Verein am Dénes,
2 . . Käthe Müller
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1. April 1914, und das Kirchenkonzert nach Oſtern ſtatt. Nähere Marlon,
von Karl Seiffert, op 21.
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Juſtizrat Hallwachs, 1. Vorſitzender
Mitwirkende: Fräulein Konzertſängerin Tilla Geiger (Sopran),
terre: 1.—5. Reihe 2.90 ℳ, 6.—8.
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Nummer 300.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
Seite 26.
Einketztes Wort.
erchteritrie tehenenenetet
vieler Beziehung berechtigten Anſprüchen nicht. Ich kenne
Ein brauchbares und von der heſſiſchen Beamtenſchaftt
eine Anzahl Staatsgebäude, in denen im Erdgeſchoß ſich ohne Widerſpruch hingenommenes Beſoldungsgeſetz müßte
üh, Katersa.
die Bureauräume und im erſten und zweiten Stockwerke nach folgenden Geſichtspunkten angelegt ſein:
schon lange darüber nach, wie ich es Ihnen
die Beamtendienſtwohnungen befinden. Der Beamte im
Es müßte entweder das jetzt in Preußen, oder das
1.
beibringen soll, dass Sie gegen Erkältungen
nieht efst dann erwas tun, denn es zu Sbit
erſten Stock wird nach dem neuen Beſoldungsgeſetz für im Reich, oder das in Heſſen in Wirkſamkeit befindliche
ist. Halten Sie doch ständig „
ſeine 8—9 Zimmer 550 Mark, und die beiden im zweiten zur Grundlage haben.
Stock wohnenden Beamten werden für je 4—5 Zimmer
Könnten die Sätze der zwei erſteren nicht voll
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2mal 400 gleich 800 Mark Miete zu zahlen haben. Iſt eine gewährt werden, ſo müßte entweder ein gleichmäßig,
Iim Hause! Früh genug genommen, können
Wohnung von 4—5 Zimmern mit 400 Mark auch nur mit alle treffender prozentualer oder ein vom unterſten bis
Sie manchen lästigen Katarrh dadurch ver=
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Blech-
kaum zwei Dritteln des Mietwertes bezahlt, ſo unterliegt zum höchſten Gehalt in ſtetiger Progreſſion aufſteigender
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es dennoch keinem Zweifel, daß ſie gegenüber der Miete Abzug in Rechnung geſtellt werden.
Aenten Sie zuf die geschütrte Marke „Batoll, denn oft genig
für den erſten Stock viel zu teuer iſt. Die Mietſätze ſind,
3. Im Falle der Verwendung des ſeitherigen heſſiſchen
wird man hnen minderwertige Bonbohs dafür anbieten.
wenn man von wenigen beſonderen Fällen abſieht, be= Geſetzes müßte der Geldentwertungskoeffizient ſeit 1898
II,21440
ſonders für die in den Städten befindlichen Dienſtwohnun= ſtatiſtiſch feſtgeſtellt und auf Grund deſſen der Nennwert
gen, überhaupt viel zu niedrig bemeſſen. Die Dienſtwoh= der künftig zu zahlenden Gehälter mit Abrundung
ver=
nung bedeuter in 90 von 100 Fällen für die damit bedach= rechnet werden.
Stimmen aus dem Publikum.
ten Beamten eine Einkommensverbeſſerung von 150 bis
4. Es müßte ſozialen Geſichtspunkten Rechnung ge=
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
1500 Mark im Jahre. Daß ſolche Zuwendungen berechtigt tragen ſein, indem darüber hinaus vom höchſten zum
keinerlet Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
ſeien, kann ich mit Rückſicht auf die Steuerlaſt des Landes unterſten Gehalt fortſchreitend in ſtetig aufſteigender Pro=
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
und die Beamten, welche ſich nicht im Genuß einer Dienſt= greſſion ein weiterer Zuſchlag aufgeſetzt würde.
Einige Bemerkungen zur Beſoldungs= wohnung befinden, nicht als begründet anerkennen. Die
5. Bei Zuſammenfaſſung der ſeitherigen 81 in 51
Be=
reviſion.
Dienſtwohnungen belaſten die Staatskaſſe in unverhält= amtengruppen (nach dem Beiſpiel Preußens) müßten diel
Der umfang= und lehrreiche Bericht des Erſten Aus= nismäßig hohem Maße; es ſind deren zu viel erbaut wor= zu hebenden Gruppen in die nächſthöhere Stufe eingereiht
ſchuſſes der Zweiten Kammer gewährt einen tiefen Ein= den. In den größeren Städten, wo jeder eine paſſende werden.
klick in die Beſoldungsverhältniſſe aller Staatsbeamten Wohnung erhalten kann, ſind ſie faſt ganz unnötig.
Der Regierungsentwurf in ſeiner Umbildung durch
F.
und der Volksſchullehrerſchaft. Geradezu erſtaunen müſſen
den Finanzausſchuß genügt dieſen Anforderungen nicht.
den Steuerzahler die zumteil erſtaunlich hohen Neben=
Er folgt einer unverſtändlichen oder gar keiner Logik.
Für=
bezüge einer großen Zahl von Beamten und faſt aller
die höchſten Stellen ſieht er durchſchnittlich 25, für die
Heſſiſche Beamtenbeſoldung.
Volksſchullehrer. Dabei ſind die Tagegeldereinnahmen, die
unterſten 30 bis 44, dagegen für die dazwiſchen ſtehenden
bei nicht wenigen Beamten einen nicht kleinen Jahresge=
Nach dem Beſoldungstarif zufolge der Beſchlüſſe desakademiſch gebildeten Lokalbeamten nur 15 (16,7) Prozent
halt ausmachen, und die Verdienſte der Lehrer aus dem Finanzausſchuſſes Zweiter Ständekammer ſollen die End= Zuſchlag vor. Ihm fehlt das Stetigkeitsprinzip, das durch
Halten von Penſionären nicht einmal mit aufgeführt bezüge an Gehalt (alſo ausſchließlich des Zuſchlags an= den Geldentwertungskoeffizienten für alle Beamten
gleich=
worden.
ſtelle des Wohnungsgeldzuſchuſſes) mehr betragen gegen= mäßig gegeben iſt. Er macht den Eindruck, als ob die
Man mag zu dem Beamtenſtand und der Lehrerſchaft über der Beſoldungsordnung vom Jahre 1898: für höhere Generäle mit der Vorhut und der Nachhut ſich in den
Pro=
fo freundlich ſtehen wie man will, es geht dennoch nicht an, Beamte (vortragende Räte, Oberlandesgerichtsräte, Direk= viant geteilt, den Haupttruppen aber doch noch etwas übrig
ſein Erſtaunen nicht darüber auszudrücken, daß es vielen toren der Landgerichte uſw.) 650 Mark, (Kreisräte) 850 gelaſſen hätten.
Eine ſolche Verteilung muß tiefſte Verſtimmung und
Beamten und den Volksſchullehrern, die ſogar über Ueber= Mark für die gkademiſchen Lokalbeamten (
Kreisamtmän=
bürdung klagen, dennoch möglich iſt, ſolche jedenfalls ner, Oberlehrer Landrichter und Amtsrichter, Oberförſter Erbitterung erwecken, beſonders, wenn die benachteiligten
mit viel Arbeit verbundene Nebenämter zu verwalten. uſw.) 850 Mark; für die Beamten der ſogenannten ge=Beamtengruppen bedenken, daß dies der Erfolg ihrer
Sieht man von Nebenſtellen ab, die im Jahre nur 200 oder hobenen Stellen, welche aus der Zahl der mittleren Voll=zahlreichen — im Vertrauen auf den hohen Gerechtigkeits=
300 Mark einbringen und demnach auch leine große Ar=beamten herausgehoben werden ſolln, 100 Mk., für die finn der Regierung — in vielen mühevollen Sitzungen bes
ſchloſſenen Eingaben iſt. Die akademiſch gebildeten
Lokal=
beitsleiſtung erfordern, ſo kann man doch wohl mit Recht mittleren Vollbeamten 400 Mark.
beamten ſind durch dieſes Ergebnis auf das herbſte
ent=
behaupten, daß alle Beamten und Lehrer mit bedeutenden
Die Zahlen beweiſen, daß gegenüber den anderen auf= täuſcht; ihr Vertrauen iſt zuſammengebrochen. Wenn nicht
Nebenſtellen entweder im Hauptamte nicht genügend
be=
ſchäftigt ſind, oder daß ſie durch die Nebenarbeiten ihre geführten Beamten, namentlich aber den mittleren Voll= die letzten Inſtanzen es dahin bringen, daß der Höchſt=
Geſundheit und Arbeitskraft vorzeitig aufbrauchen und beamten, für die Beamten der ſogenannten gehobenen gehalt von 7500 Mark, oder der jetzt vorgeſehene von 7400
als Folge davon früh in den Ruheſtand treten müſſen, Stellen eine unverhältnismäßig hohe Zulage vorgeſehen Mark, ſtatt in 24 in 21 Dienſtjahren erreicht wird, lehnen
wodurch der Penſionsetat unnötigerweiſe belaſtet wird. iſt: volle 25 Prozent des früheren Endgehalts. Daß die ſie ihrerſeits das Geſetz glatt ab. Und ſie erwarten, daß
Hierin Wandel zu ſchaffen, böte ſich bei den bevorſtehenden außerordentliche Bevorzugung dieſer Beamten große Un= die maßgebenden Faktoren auf ſie, als den anderen den
Beratungen der Beſoldungsvorlage günſtige Gelegenheit. zufriedenheit bei den übrigen Beamten hervorgerufen hat, Dienſtvertrag ſchließenden Teil, Rückſicht nehmen und. ihm
Im allgemeinen darf man wohl annehmen, daß der iſt wohl ganz ſelbſtverſtändlich. Es iſt unverſtändlich, daß dieſes Geſetz in ſeiner jetzigen Faſſung nicht aufnötigen
Hauptberuf derjenigen Beamten und Lehrer, die bedeu= man einem Teil der Beamten, denen man früher im werden. Möge es dann ruhig beim jetzigen Proviſorium
tende Nebenſtellen haben, nicht ganz unberührt bleibt, in= Endgehalt 4000 Mark gewährte, 1000 Mark, dem anderen bleiben, bis Preußen und das Reich ihre Beſoldungsgeſetze
dem entweder manche Nebenarbeit während der Dienſt=Teil nur 400 Mark Erhöhung geben will; dazu kommt, den veränderten Verhältniſſen angepaßt haben.
ſtunden geleiſtet wird, oder die Nebenſtelleninhaber kom= daß viele derjenigen mittleren Beamten, die nur 400 M. mehr
Die jetzt für die akademiſch gebildeten Lokalbeamten
men abgearbeitet, und daher weniger friſch als andere bekommen ſollen, bei großen Schwierigkeiten und Unan=vorgeſehenen Gehaltsſätze bringen den ihnen zuſtehenden
Beamte und Lehrer, in den Dienſt. Hunderte von Neben=nehmlichkeiten ihres Amtes eine größere Verantwortung Lebenshalt nicht auf die Höhe von 1898. Würden ſie
ſtellen werden von aktiven Lehrern und Beamten ver= und erhöhte Arbeitslaſt haben, wie die Beamten der ge= Geſetz, ſo würde dieſen Beamten durch Geſetz ein Teil deſe
ſehen, die aus ſozialen Gründen beſſer von Beamten im hobenen Stellen.
ſen entzogen, worauf ſich ihr Eintritt in den Dienſtvertrag
Hauptberuf (durch Zuſammenlegungen), oder von Pen=
Daß nun alle mittleren Vollbeamten ſtreben, gehoben mit dem Staat ſeinerzeit gründete. Das
Vertragsverhält=
ſionären mit geringem Ruhegehalt verwaltet würden. Es zu werden, iſt nicht zu wundern, liefert aber auch den ſiche= nis wird dadurch einſeitig durch den Staat als Arbeitgeber
iſt nicht ſozial richtig, auf wenig Köpfe allzu große Ein= ren Beweis dafür, daß gehobene Stellen im mittleren Be= zu ihrem Schaden geändert.
Die akademiſch gebildeten Lokalbeamten geben ſich
nahmen zu häufen, wo andere Not leiden.
amtenſtand keine Berechtigung haben. Sämtliche mittlere
Sämtlichen Gerichtsſchreibern garantiert der Be=Beamten müſſen möglichſt gleich bewertet werden, da ein demzufolge der Hoffnung hin, daß, wenn nicht die Zweite
ſoldungstarif ſogar ein Nebeneinkommen von mindeſtens weſentlicher Unterſchied nicht beſteht. Eine Beſoldung mit Kammer der Landſtände, ſo doch die Weisheit der hohen
300 Mark jährlich, wobei zu beachten iſt, daß in den Städ=gleichheitlichen penſionsfähigen Bezügen erſcheint als rich= Erſten Kammer eine Aenderung der genannten
Beſtim=
ten dieſes Nebeneinkommen bis zu 1200 Mark und mehr tig, wobei allerdings gewiſſen Stellen beſonderer Eigen= mung in der Richtung vornehmen wird, daß die akademiſch
aufſteigt, für Arbeiten (Stempelverkauf), die während der tümlichkeiten uſw. wegen nicht penſionsfähige Zulagen gebildeten Lokalbeamten ſie nicht mehr als eine ihnen auf=
Dienſtſtunden zu leiſten ſind. An die Nebeneinkünfte für zu bewilligen wären. Daß der Standpunkt des Finanz=gezwungene Ungerechtigkeit empfinden und daß genannten
Vormundſchaftsrechnungen, Erbſchaftsſteuerdeklarationen, ausſchuſſes nicht haltbar iſt, hat er ſelbſt ſofort bewieſen, hohe Kammer lieber den ganzen Geſetzentwurf ablehnen,
Zwangsverwaltungen uſw. ſei nur der Vollſtändigkeit indem er bereits die Kreisgeometer auf ihre Beſchwerde als daß ſie dieſe Beamtengruppe, die Kerntruppe der heſſie
wegen erinnert. Bei der Gehaltszumeſſung ſollte dieſer hin in eine höhere Gehaltsklaſſe verſetzte Inzwiſchen wer=ſchen Beamtenſchaft, vor eine ſo ſchwere Sorge ſtellen wil=
II.
Faktor nicht ganz außer Acht gelaſſen werden, ſchon allein den wohl auch die Beſchwerden der übrigen mittleren
Be=
mit Rückſicht auf die Beamten, die ihre Arbeitskraft ganz amten eingelaufen ſein. Durch Schaffung der gehobenen
— In vielen hieſigen Geſchäften werden bekanntlich
Stellen wurde erreicht, daß eine große Zahl von Beamten
dem Staatsdienſte widmen.
in den Städten beſſer bezahlt würde, wie auf dem Lande; eine große Anzahl Heimarbeiterinnen beſchäftigt,
Die ganz enormen Tagegelder der Geometer, der die Gleichſtellung durch Abſchaffung des differenzierten welche dort lohnenden und dauernden Verdienſt finden,
Steuerkontrolleure, der Oberſteuerinſpektoren uſw., und Wohnungsgeldzuſchuſſes wäre wieder vereitelt. Bei der 1 Bis vor wenigen Jahren war an ſolchen geübten
Arbei=
die vielen Nebeneinkünfte der Baubeamten ſind ganz zu Beſoldung der mittleren Vollbeamten muß auch darauf terinnen Mangel, während jetzt das Angebot weit größer,
Unrecht diesmal gegen früher bei der Gehaltsnormierung Bedacht genommen werden, daß der Unterſchied der End= als die Nachfrage iſt. Es könnten jedoch noch viele
Heim=
außer Betracht gelaſſen worden, ſo daß ſich dieſe Beamten bezüge gegenüber denjenigen der akademiſchen Lokalbeam=arbeiterinnen in hieſigen Geſchäften Arbeit finden, wenn
viel beſſer ſtehen, als die Staatsdiener, denen die
Diäten=
ten in einem richtigen Verhältnis ſteht. Nach der Beſol=nicht noch immer viele Damen die leidige Gewohnheit
hät=
quelle nicht zum Schröpfen zur Verfügung ſteht. Mit das dungsordnung von 1898 betrug der Unterſchied 2000 Mark, ten, ſich Kleidungsſtücke, Wäſche uſw. von auswärtigen
beſte Geſchäft bei der diesmaligen Beſoldungsreform
Verſandgeſchäften ſchicken zu laſſen. Es kann nicht
machen unſtreitig die Hochbauaufſeher. Sie werden künf= jetzt ſoll er 2600 Mark betragen, iſt alſo zu groß.
genug betont werden, daß es ſich hierbei nur um
Verſand=
tig in Heſſen beſſer beſoldet, als in irgend einem anderen
Von der organiſchen Aenderung der Beſoldungsord= geſchäfte handelt, welche durch koſtſpielige Kataloge, welche
deutſchen Bundesſtaat. Eine durch die Schulbildung nicht nung erwartete man hauptſächlich die Beſeitigung von Un= die Waren natürlich verteuern, das Publikum anlocken,
begründete Aufbeſſerung von 140 Mark iſt ſicher etwas ſtimmigkeiten in der alten Beſoldungsordnung. Man muß während eigentliche Fabriken überhaupt nicht an
Privat=
noch nicht allzu oft Dageweſenes.
zugeſtehen, daß dem Entwurf und den Beſchlüſſen des perſonen liefern. Würden ſich dieſe Damen einmal in den
Zur Kritik fordert auch manche an die beiden Kam=Finanzausſchuſſes dies gelungen iſt; auf der anderen Seite als leiſtungsfähig bekannten hieſigen Geſchäften die betr.
mern gerichtete Eingabe aus Beamten= und Lehrerkreiſenmuß man aufs höchſte erſtaunt ſein, daß durch die Schaf=Waren vorlegen laſſen ſo würden ſie überraſcht ſein zu
heraus. Nicht genug damit, daß die Bittſteller ihre Tätig= fung der gehobenen Stellen erſt recht Unſtimmigkeiten her= ſehen, daß ſie dieſe Waren hier ebenſo gut und billig,
keit und Fähigkeiten außerordentlich loben, um einen vorgerufen wurden. Höchſt wünſchenswert wäre es, doch wahrſcheinlich noch billiger erhalten. Im Intereſſe der
höheren, als den vorgeſehenen Gehalt zu begründen, hal=endlich einmal Zufriedenheit bei den Beamten zu ſchaf= Angeſtellten und der Arbeiterinnen bittet man, die
Ein=
ten ſie es auch für gut, die Stellung und Leiſtungen an= fen; beim Zuſtandekommen der gehobenen Stellen wird käufe bald zu machen. Etwas Lokalpatriotismus ſollten
derer Beamtengruppen herabzuſetzen und erlauben ſich ein aber das Gzgenteil erreicht, Haß, Neid, Streit, Unzufrie= alle Darmſtädterinnen beſitzen und auch aus
Lokalpatriotis=
denheit. Die Bekämpfung wird nicht aufhören.
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abenteuer in den lebhafteſten Farben und mit unübertrefflicher Meiſterſchaft ſchildert. Dies außergewöhnliche Unterhaltung
bietende Werk iſt ein Buch der Arbeit und der Lebensluſt, ein Buch des Erlebens, voll des ſonnigſten Humors.
Glänzende Urteile der deutſchen, öſterreich. und ſchweiz. Preſſe:
Dresdner Journal: Einen geradezu wunderbaren Eindruck des Landes Deutſche Tageszeitung: Das iſt ein rauſchender Akkord von Arbeit
Amerika erhalten wir von dieſem neuen Buche Roſens. Reben harter und Deutſchſein . . . Und nun geht das tolle Leben los, ein wirrer Wechſel
Realiſtik fehlen nicht die Untertöne einer rauhen Romantik. Das Buch iſt aller Erwerbszweige. Hinauf, hinunter — aber immer wieder trägt der
ein kulturgeſchichtliches Dokument allererſten Ranges, das mit größtem deutſche Dickkopf den Schädel nach oben . . . Ein glänzender Stil edelt
Intereſſe geleſen, wenn nicht verſchlungen werden wird. Roſen erweiſt ſich das Buch, das uns ein Lebensſchickſal und ein Stück amerikaniſcher
Kulturgeſchichte gibt.
als der geborene Schriftſteller.
Paul Kellers „Bergſtadt‟: Und er kann ſchreiben, dieſer deutſche Lausbub, ſchreiben mit
der dichteriſchen Freiheit und Kühnheit eines Liliencron. In der Tat: denn ſeine
Schlachten=
ſchilderungen ſtehen den Kriegsnovellen Liliencrons an Farbenglut, Lebendigkeit und
Eindring=
lichkeit nicht nachs . . Was bei Roſen vor allem ſo unwiderſtehlich einnimmt, das iſt die friſche,
ungeſchminkte Art und Perſönlichkeit, die den Leſer aus jeder Zeile mit fröhlichem Ernſt anlacht.
Unſere Augen leuchten, unſer Herz klopft und der Erzähler wird uns ſelbſt ein lieber Freund.
Dr. H. L. Roſegger im „Heimgarten”: „Such dir dein Brot — biſt
Berliner Tageblatt: Ein ſehr amüſantes und flott geſchriebenes Buch.
. . . In regſter Spannung verfolgt der Leſer die einzelnen Etappen und jetzt ein Glücksſoldat!” Und er ſuchte ſein Brot, tapfer, abenteuernd und
Abenteuer dieſer Lebensbahn eines unverwüſtlichen Optimiſten. „Den ſtarken lachend, ſelbſt dann, wenn der Hunger in den Eingeweiden biß. Er ſchlug
Leichtſinnigen ſei dieſes Buch des Leichtſinns gewidmet.‟ Es kann kein ſich durch als Farmarbeiter, Apothekerlehrling, Tramp, Ueberſetzer, Lehrer
Zweifel ſein, daß dies Buch in gleicher Weiſe wie desſelben Verfaſſers und Journaliſt. Damit endet der erſte Teil der Erinnerungen, und ich
1
Erinnerungen „In der Fremdenlegion” ſich einen großen Leſerkreis gewinnt. freue mich ſchon auf die Fortſetzung! — Roſen verſteht es meiſterhaft,
Erlebtes und Geſchautes buntplaſtiſch zu ſchildern, und ich geſtehe gern, daß
Es iſt ein Werk, das Anſpruch hat, ein Kulturdokument zu werden.
52
ich ſein Buch auf einen Sitz zu Ende las. Es iſt ſpannend und prickelnd . . .
Dr. Hödel (Grazer Tagespoſt): Man ſtaunt. Man glaubt, ſo eine
A. Formen
versilbert
„Der Bund”, Bern: Ein prächtiges Buch über den Kuba=Krieg.
Lebensgeſchichte konne gar keine kimſtleriſche Seite haben. O doch! Schlicht,
farbigen
natürlich und unaufdringlich iſt alles erzählt, und doch meint man, einen wohl= Seine Erlebniſſe auf der Reiſe nach Kuba, in den Kämpfen am San
komponierten Roman mit Steigerungen und Spannungen zu leſen. Ueberall Juan=Hügel und vor Santiago, dann die Leidenszeit auf der Fieberinſel
1.50
feſſelt die Kraft des Ausdrucks, die Klarheit der Bilder, die Lebendigkeit der Sätze, und die Heimkehr im Siegesjubel, das alles iſt in dieſem Buche mit einer
2
wirklichen Meiſterſchaft impreſſioniſtiſcher Darſtellung hingeworfen, ja gemalt,
Echo der Gegenwart, Aachen: Gott ſei Dank, ein neuer Lausbub,
möchte man ſagen.
Vfereien
und doch derſelbe! Rein, ein noch vollendeterer als im erſten Teil. Sein
blindes Wollen treibt den Durch= und Draufgänger von Glück zu Unglück, Augsburger Abendzeitung: Roſen ſchildert ſeine Erlebniſſe mit einer
von Unglück zu Glück, ſchwer bezahlend in der Preſſe des Lebens und doch oſt verblüffenden Rückſichtsloſigkeit gegen ſeine eigene Perſon in ſo plaſtiſcher
wieder lauteres Gold aufhäufend zu fröhlicher Erinnerung. Dieſer zweite Form, daß man alles mit ihm erlebt. Ueber alle Schilderungen breitet ſich
Band bildet einen Glanzpunkt deutſchen Stils und feſſelndſter Darſtellung. eine poeſievolle Auffaſſung der Dinge, Zuſtände und Ereigniſſe und ein
So ſchreibt nur der geborene Schriftſteller, dem das Material tauſendfältig köſtlicher, anmutiger Humor, der die Lektüre ſeines Buches zu einem
ſeltenen Genuſſe macht.
aus wahrſter Lebenserfahrung vor Geiſt und Herz liegt.
Joeben erlähien der Dritie deil
orräkig bei H. L. Schlapp, Hofbuchhandlung, Darmſtadt, Schulſtraße 5, Teleſon 289.
Meist
Se ählte
Rauch- und Bauerntische
(.
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Lderne Formen, In jeder Preislage.a
Kauf in den
Ea dann mit
herksamkeit
können.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
Nummer 300.
Seite 26.
Einketztes Wort.
Die Mietſähe für die Dienſtwohnungen euſprechen in
vieler Beziehung berechtigten Anſprüchen nicht. Ich kenne
Ein brauchbares und von der heſſiſchen Beamtenſchaft
Mch., Aasſte a.
eine Anzahl Staatsgebäude, in denen im Erdgeſchoß ſich ohne Widerſpruch hingenommenes Beſoldungsgeſetz müßte
die Bureauräume und im erſten und zweiten Stockwerke nach folgenden Geſichtspunkten angelegt ſein:
schon lange darüber nach, wie ich es Ihnen
die Beamtendienſtwohnungen befinden. Der Beamte im
beibringen soll, dass Sie gegen Erkältungen
Es müßte entweder das jetzt in Preußen, oder das
nicht erst dann etwas tun, wenn es zu shät erſten Stock wird nach dem neuen Beſoldungsgeſetz für im Reich, oder das in Heſſen in Wirkſamkeit befindliche
Iſt-
ist. Hialten Sie doch ständig „
ſeine 8—9 Zimmer 550 Mark, und die beiden im zweiten zur Grundlage haben.
Stock wohnenden Beamten werden für je 4—5 Zimmer
.ZmEutol-Bonbons
2. Könnten die Sätze der zwei erſteren nicht voll
2mal 400 gleich 800 Mark Miete zu zahlen haben. Iſt eine gewährt werden, ſo müßte entweder ein gleichmäßig,
im Hause! Früh genug genommen, können
Se manchen lüstigen Kalarrh dadurehn ver=
Wohnung von 4—5 Zimmern mit 400 Mark auch nur mit alle treffender prozentualer oder ein vom unterſten bis
Uhüter. „Eutol-Bonbons”sind jetzt in Blech-
Ee
kaum zwei Dritteln des Mietwertes bezahlt, ſo unterliegt zum höchſten Gehalt in ſtetiger Progreſſion aufſteigender
Mäosen verpackt und kosten nur 30 Pfg.
es dennoch keinem Zweifel, daß ſie gegenüber der Miete Abzug in Rechnung geſtellt werden.
Meiten Sie gut die geschützte Marke . Busal‟, denn oft genügl
für den erſten Stock viel zu teuer iſt. Die Mietſätze ſind,
wird man ihnen minderwertige Bonbohs dafür anbietchen!
3. Im Falle der Verwendung des ſeitherigan haſſtſchan
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(Für die
Veröffe=
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Robert Lutz, Verlag der Memoirenbibliothek, Stuttgart
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blick in die
Weitere Glangende Hereite uder vent „Tauseur
und der
Volk=
den Steuerz
bezüge einer
Prof. Dr. Imendörffer (Oſtdeutſche Rundſchau): Ein Buch voll Dr. Roſegger im „Heimgarten”: Den erſten Teil des Lausbuben
Volksſchulleh=
Leben, voll Geſtaltungskraft! Aus jeder Zeile ſpricht uns der furchtbare habe ich ſeinerzeit im „Heimgarten” warm empfohlen, und den zweiten lobe
bei nicht wer
Ernſt der Zeit entgegen, aber auch lächelnder, hüpfender, kichernder, laut= ich begeiſtert . . . Erwerbt das Buch! Verſchenkt es! Stellt es in
Volks=
halt ausmac
Halten von
lachender Humor . . . Von der Fülle der Eindrücke, von dem lebendigen und Schülerbibliotheken! Das darauf verwendete Kapital iſt gut angelegt
worden.
Reiz, den es vermittelt, vermag keine zweite Feder eine Ahnung zu geben; und wird reiche Zinſen tragen.
Man ma
es hieße einfach abſchreiben, was Roſen uns erzählt. Selbſt leſen, ſelbſt
fo freundlich
Schöninghs Liter. Jahresbericht: Wie er die Schlachten lebendig
ſein Erſtaune
genießen! Wahrlich, ein auserleſener Genuß ſteht allen bevor, die das macht, wie er vor allem die Erſtürmung der ſpaniſchen Schützengräben
Beamten und
Buch zur Hand nehmen.
vor Santiago de Cuba einem unheimlichen Drama gleich aufrollt, das
bürdung kla
mit viel Arb=
Alte und Neue Welt, Einſiedeln: Ein tapferer, ſieghafter Humor hat überragt ſelbſt Liliencrons Kriegsnovellen.
Sieht man
vo=
ihm über tauſend Fährlichkeiten hinweggeholfen. Roſen war kein Rormal= Berliner Morgenpoſt: Roſen iſt ein ſcharfer Beobachter, vor allem
300 Mark ein
beitsleiſtung
jüngling. Er hat ungeheuer viel erlebt und verſteht es, ſeine mannig= ein friſcher, flotter Erzähler. Dieſe prickelnde Jugendfriſche macht uns das
behaupten, de
faltigen Eindrücke anſchaulich vorzutragen.
Buch ſo angenehm und reißt uns mit, bis wir uns ſelbſt unſerer jugend=
Nebenſtellen
ſchäftigt ſind,
Neue Zürcher Zeitung: Eines der vergnüglichſten und fröhlichſten lichen Abenteuerluſt erinnern.
Geſundheit 1
Bücher, die wir je geleſen . . . All das wird ſo lebendig und ſo packend Saale=Zeitung: Das Buch iſt nicht nur intereſſante
Unterhaltungs=
als Folge d
wodurch der
und ſtellenweiſe mit ſo vielem Humor erzählt, daß man das Buch nicht lektüre, es ſtellt auch ein ungemein wertvolles Kulturbild dar, das uns
Hierin Wand
aus der Hand legen kann, bis man es durchgeleſen hat, und, ein Beweis Aufſchlüſſe gibt über das amerikaniſche Volk, über das Leben und Treiben
Beratungen
ſeines inneren Wertes, man kann immer und immer wieder darin leſen, im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten.
Im allgemeit
Hauptberuf d
Es iſt ein Buch für alt und jung, für die Jugend hat es geradezu einen Frankfurter Zeitung: Der Reichtum des Erlebens, der dieſen armen
tende Nebenſt
erzieheriſchen Wert.
dem entwede=
Teufel begleitet, läßt ſich hier nicht umſchreiben. Auf der Farm, in der
ſtunden geleiſ
Oſtdeutſche Rundſchau, Wien: Alle erfreulichen Eigenſchaften, die ich Hotelküche, in der Apotheke, auf der Vagabondage (der Teil, der von den
men
abgearb=
ſeinem Vorgänger (1.Bd.) nachrühmen konnte, kehren in alter Friſche hier ſeltſamen amerikaniſchen „Eiſenbahn=Vagabunden” erzählt, iſt ungemein
Beamte und
ſtellen werden
wieder .. . Ich ſtehe nicht an zu ſagen, daß das, was hier (2.Bd.) geboten wird, lebendig geraten und ein künſtleriſcher Vorwurf ohnegleichen) offenbart ſich
ſehen, die aus
zu den glänzendſten Kriegsſchilderungen gehört, die ich je geleſen habe . . . das unerſchrockene Herz des jungen Menſchen.
Hauptberuf
ſionären mit
Preis der drei Bände in Leinwand gebunden M. 18.—, in Halbfranz M. 22.50
iſt nicht ſozian
nahmen zu he
Einzelne Bände elegant in Leinwand gebunden M. 6.—, in Halbfranz M. 7.50
Sämtl
ſoldungstarif
300 Mark jäh
ten dieſes Ne=
In der Fremdenlegion. Von Erwin Roſen.
aufſteigt, für
Dienſtſtunden
Vormundſchaf
Bereits 21 Auflagen. Preis in Leinwand gebunden M. 6.—, in Halbfranz M. 7.—.
Zwangsverwa
wegen erinne
Preußiſche, bayriſche, ſächſiſche, württembergiſche und heſſiſche Miniſtererlaſſe
Faktor nicht g.
mit Rückſicht
haben ſich mit dieſem Buche befaßt, und von der deutſchen Preſſe wurde es glänzend empfohlen:
dem Staatsdi
Die ganz
Prof. Holzhauſen in der „Frankfurter Zeitung”: Kein Leſer des
Echo der Gegenwart: Selten erſcheinen kulturhiſtoriſche Werke von
Steuerkontroll
die vielen Nei=
Werkes wird es in Abrede ſtellen, daß die Lektüre etwas wunderbar Fas= ſolcher Tragweite, von ſolch packender, Aufſehen erregender Schilderungs=
Unrecht diesm.
zinierendes hat wie der Blick der tropiſchen Schlange, etwas furchtbar kunſt . . ., daß man in der jüngſten Zeit ihnen kaum etwas Gleichwertiges
außer Betrach
Abſtoßendes und doch wieder unheimlich Anziehendes, dieſe der ureigenſten auf dem Gebiete der Kulturſchilderung an die Seite ſtellen kann.
viel beſſer ſteh
quelle nicht zu=
Wirklichkeit abgelauſchten Schilderungen. .. Wir wollen von dem hochintereſſanten
Saale=Zeitung, Halle: Die Wücht der Erlebniſſe hat den Autor
beſte Geſchäft
Buche nicht Abſchied nehmen, ohne auf die prächtigen Soldatentypen
hinzu=
machen unſtre
Worte finden laſſen, die ſchmerzhaft ſind in ihrer Größe und Wahrheit.
weiſen, die der Verfaſſer mit geſchickter Hand in ſein Buch hineingezeichnet hat.
tig in Heſſen
deutſchen Bun=
Nationalzeitung, Baſel: Ein ergreiſendes und erſchütterndes Buch!
begründete Au
Süddeutſche Monatshefte: Seit langem hat uns kein Buch ſchon
.. Das wahre Geſicht der Fremdenlegion enthüllt uns doch erſt Roſen,
noch nicht allzi
ſtofflich ſtärker gefeſſelt als Roſens „In der Fremdenlegion”: es iſt un=
Zur Kriti
geſchminktes, wildes Leben in dieſen Blättern, den ſpannendſten und eigen= der ihre Schreckniſſe ſelbſt erlebt hat und ſie uns mit packender
Natur=
mern
gerichtet=
wahrheit ſchildert . . .
artigſten der jungſten Memoirenliteratur.
heraus. Nicht
keit und Fäh
H. H. Ewers im Berliner Tageblatt: Von den drei Büchern über (*
höheren, als ?.
ten ſie es auch
die Fremdenlegion iſt das von Roſen zweiſellos das wertvolſte . . . Roſen Dieſe Veröffentlichung von Erwin Roſens
derer Beamter
ſchreibt am einfachſten und natürlichſten und es iſt gerade dieſe prächtige
Urteil über D
Legions=Erlebniſſen war grundlegend für den
Friſche, die ſeinem Buche einen ſtarken Reiz verleiht.
Basler Nachrichten: Es iſt manchmal eine gradezu grauſame Lektüre.
jetzt in der breiteſten Oeffentlichkeit auf=
Ueberhaupt iſt das Buch nichts für ſchwachnervige Dämchen,
genommenen Kampf gegen die Fremden=
Deutſche Nachrichten: Das prächtige Buch bildet ebenſowohl eine
außerordentlich feſſelnde Lektüre, die bis zum letzten Augenblick in Spannung legion, und bei dieſem ſchweren Kampfe
hält, wie ein höchſt wertvolles kulturhiſtoriſches Denkmal aus dem
Jahr=
erh.
hundert, das ſich ſo ſtolz das zwanzigſte nennt.
wird man immer wieder auf Roſens
Dar=
heil
Lechners Wiener Mitteilungen: Kein Menſchenfreund, kein Kultur=
Alt
ſtellung zurückgreifen müſſen.
hiſtoriker ſollte es verſäumen, dieſe hochintereſſanten Memotren zu leſen.
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Wer ſich für ſeltſame, lehrreiche oder großartige
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Robert Lutz, Verlag der Memoirenbibliothek, Stuttgart
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Aus dem Tagebuche einer deutſchen Schauſpielerin.
Preis elegant in Leinwand gebunden M. 7.—
Von Helene Scharfenſtein. in Halbfranz M. 8.50. — Zwölfte Auflage.
Prof. Ed. Engel (Ueber Land und Meer): Die Lebenswahrheit Wiesbadener Zeitung: Dieſes Buch ſtellt die eigenartigſte, reizvollſte,
dieſer Aufzeichnungen aus dem Schauſpielerinnenleben iſt für jeden, der in menſchlichſte aller der in den letzten Jahren zur Veröffentlichung gelangten
Berührung mit dem Bühnenweſen gekommen, über allen Zweifel erhaben. Druckſchriften dar; mit dem Epitheton „eigenartig reizvoll” iſt aber die
Sce
Man kann auch nicht ſagen, daß Helene Scharfenſtein übertreibt. Zugleich Reihe der preiſenden Beiworte nicht erſchöpft . . . Helene Scharfenſtein
iſt dieſes Tagebuch eine ſchriftſtelleriſche Leiſtung hohen Ranges. Mir iſt aber, und das iſt das Merkwürdige dieſes merkwürdigſten aller Bücher des
ſchon ſeit langer Zeit kein Buch von
kauf in den
Heute, hat im Sturmlauf unſere Sym=
Mannes= oder Frauenhand
vorge=
pathie für ihr Leben und Kämpfen
er=
im dann mit
Die vielfach bezweifelte Echtheit
kommen, deſſen Sprache und Stil auf des Tagebuches iſt durch Urteil des Amtsgerichtes Stuttgart, obert, ſo ſehr, daß ſie durch nichts im
imerksamkeit
einer ſo hohen Stufe reiſer Kunſt ſtehen.
Aktenzeichen C 6562/1912, nach Vorlage der Original= Verlauf der Begebniſſe dem warmen
zu können.
Kirchlich ſoz. Blätter, Berlin: tagebücher und durch Eidesabnahme feſtgeſtellt worden. Intereſſe des Leſers entfremdet werden
könnte. Dieſe Tagebuchſchreiberin muß,
Die Schilderung iſt geſchickt und reiz=
Bereits 12 Auflagen!
geht es mit rechten Dingen zu in der
voll, ungeſchminkt offen. Als roter
Leſerwelt, zur volkstümlichen Figur
Faden zieht ſich durch das Buch hin
Literariſcher Jahresbericht des Dürerbundes: Immerhin wäre werden, wie die Helden großer
die ſchwere Anklage gegen die heutigen es ein Segen, wenn alle Eltern, deren Töchter zum Theater ſtreben, Romane populär geworden ſind.
ſittlich verſumpften Theaterzuſtände, ſich in dieſem gut geſchriebenen Buche umtäten und ihre Einwilligung
. . . Auf Grund des erſchütternden und Unterſtützung verweigerten. Wer noch zur Bühne geht, nachdem Literaturſpiegel v. Rud. Greinz:
Tatſachenmaterials, das ſich nament= er dieſe ſchwarze Schilderung geleſen hat, der hat entweder einen ſo Der Tümpel von Fäulnis, der in dieſen
lich unſere Volksvertreter näher an= ſtarken künſtleriſchen Trieb, daß er ſich durchſetzen muß, oder gehört von Blattern aufgedeckt wird, muß als eine
vornherein moraliſch zu den kleinen Ballettmädchen, deren Geſpräche
ſehen und zu Herzen gehen laſſen Helene Scharfenſtein zu ihrem begreiflichen Ekel hat anhören müſſen. unerhörte Kulturſchande bezeichnet
ſollten, kann man nur feſtſtellen, daß
werden. Eine Summe vergeblichen
eine gründliche Theaterreform mit aller Macht ſollte angeſtrebt werden. Ringens zu den Höhen der Kunſt, von Erniedrigung und Verzweiflung,
Erich Schlaikſer: Ein erſchütterndes Buch . . . Die Verfaſſerin hatte menſchlicher Erbärmlichkeit und Schurkerei tritt uns entgegen. Rein literariſch
in verſchwiegenen Tagebüchern mit rückſichtsloſer Offenheit ihre äußeren genommen, beſitzen wir in dem Tagebuch einen der wirkungsvollſten, pſycholo=
und inneren Erlebniſſe aufgezeichnet, ſie vermochte ein menſchliches
giſchen Entwicklungsromane, wie denn die Verfaſſerin über ein bedeutendes
Dokument von erſchütternder Kraft in die Diskuſſion zu werfen.
ſchriftſtelleriſches Talent und eine ſehr eindringliche Darſtellungsgabe verfügt.
Magiſter Laukhards Leben
Helen Keller, Die Geſchichte
und Schickſale Vonihmſelbſtbeſchrieben. meines Lebens. Bereits 50 Auſtlagen!
Deutſche und franzöſiſche Kultur= und
Elegant in Leinwand gebunden M. 6.50 in Halbfranz gebunden M. 7.50.
Sittenbilder aus dem 18. Jahrhundert.
Marie von Ebner=Eſchenbach: Geſtern habe ich „Die Geſchichte
2 Bände, elegant in Lwd. geb. 13 M., in Halbfrz. 15 M. Achte Auflage. meines Lebens” von Helen Keller tief ergriffen und voll der wärmſten
Bewunderung für die Verfaſſerin zu Ende geleſen. Jede Zeile ihres Buches
Julius Hart im „Tag”: Wenn wir von Goethe, Schiller und Herder
hat mir unausſprechliches Intereſſe eingeflößt . . . Als ein erhabenes Beiſpiel
reden, von Kant und Fichte, ſo dürfen wir von Magiſter Laukhard nicht ſtillen Heldentums ſtehen Helen Keller und ihre Freundin vor meinen Augen.
ſchweigen! Er müßte in Erz gegoſſen auf dem Sockel des Goethe=Schiller=
Hamburger Fremdenblatt: Für empfindende Menſchen iſt dieſes
denkmals in Weimar zu den Füßen der Großen ſitzen . . . Unmittelbarer,
vollkommener und beſſer als es Hunderte und Aberhunderte abſtrakte ver= Werk mehr als ein feſſelnder Roman, es iſt die Riederſchrift eines der
allgemeinernde wiſſenſchaftliche Darſtellungen, Geſchichts=Philoſophien und größten Taten auf dem Gebiete der Menſchenliebe, eine Urkunde, die für
26
Kulturgeſchichten vermöchten, führen uns die Ich=Bekenntniſſe eines Lauk= alle Zeiten Zeugms ablegt von der Tatkraft des Menſchen.
Jod. Formen
hard hinein in das Leben am Ausgang des 18. Jahrhunderts . . .
r versilbert
Schwäbiſcher Merkur: Das Buch gehört zu den merkwürdigſten
und farbigen
Nationalzeitung: Ein Buch, das den eigenartigſten Erzeugniſſen der Urkunden des Wiſſens vom menſchlichen Geiſte. . . Es iſt eine Fülle geiſtiger
Memoiren=Literatur zugezählt werden darf. Laukhards Selbſtbiographie Anregung, die das Buch uns gibt. Es geleitet uns an die Pforte des Tempels,
28.50
wird ihn um Jahrhunderte überleben. Es gibt Bücher wie Taten, die nun hinter der die tiefſten Geheimniſſe des Menſchengeiſtes verſchloſſen liegen.
L!
einmal zur Unſterblichkeit beſtimmt ſind.
Alte und Neue Welt (Einſiedeln): Dieſes Buch repräſentiert
ent=
töpfereien
ſchieden die originellſte und intereſſanteſte Autobiographie, die je geſchrieben
Deutſche Tageszeitung: So darf man alles in allem dieſes Buch als
worden iſt . . . Wir haben es mit einem Intereſſe geleſen, wie ſelten ein
ein ſehr wertvolles Quellenwerk für die Kulturgeſchichte des 18. Jahrhunderts
L
anderes; dieſe Lektüre möchten wir einem jeden unſerer Leſer gönnen.
bezeichnen. Es darf faſt als ein Unikum in der deutſchen Literaturgeſchichte
des 18. Jahrhunderts gelten; jedenfalls wird es für jeden ernſthaften Vobachs Sonntagszeitung fürs deutſche Haus: Das Buch
ent=
hält Schönheiten über Schönheiten, Wahrheiten tief wie ein Bergſee,
Kulturhiſtoriker einen unvergänglichen Wert beanſpruchen.
Lichtquellen der Seele, die leuchten wie die Sonnen der Ewigkeit.
Dr. Karl Storck im „Türmer”: Vor allem aber gehört dieſe Selbſt=
Dr. M. Wilhelm Meyer: O, ich könnte das ganze Buch zitieren!
biographie zu den wertvollſten Büchern dieſer Art in unſerer geſamten
Literatur . . . Als kulturgeſchichtliches Denkmal iſt das Buch von un= Es iſt voller Sonnenſchein und Liebe und Glückſeligkeit. Und Sonnenſchein
ſtrahlt es in unſere müden Herzen.
ſchätzbarem Wert.
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Mäufe intereſſiert, der greife nach dieſen Büchern.
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Rauch- und Bauerntische
in modernen Rahmen.
(285
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in großer Auswahl.
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BBowlen, Weinkaraffen A Eiche, Nußbaum, Eisen gehämmert.
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Seite 26.
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Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 9. Dezember 1913.
Nummer 300.
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vieler Beziehung berechtigten Anſprüchen nicht. Ich kenne
Ein, brauchbares und von der heſſiſchen Beamtenſchaft
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eine Anzahl Staatsgebäude, in denen im Erdgeſchoß ſich ohne Widerſpruch hingenommenes Beſoldungsgeſetz müßte
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beibringen soll, dass Sie gegen Erkältungen die Beamtendienſtwohnungen befinden. Der Beamte im
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nicht erst dann etwas tun, wenn es zu spät
erſten Stock wird nach dem neuen Beſoldungsgeſetz für im Reich, oder das in Heſſen in Wirkſamkeit befindliche
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ſeine 8—9 Zimmer 550 Mark, und die beiden im zweiten zur Grundlage haben.
Stock wohnenden Beamten werden für je 4—5 Zimmer
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2. Könnten die Sätze der zwei erſteren nicht voll
2mal 400 gleich 800 Mark Miete zu zahlen haben. Iſt eine gewährt werden, ſo müßte entweder ein gleichmäßig,
im Hause! Früh genug genommen, können
Sie manchen lästigen Katarrh dadurch ver-
Wohnung von 4—5 Zimmern mit 400 Mark auch nur mit alle treffender prozentualer oder ein vom unterſten bis
Uhüter. „Eutol-Bonbons” sind jetzt in
Blech-
kaum zwei Dritteln des Mietwertes bezahlt, ſo unterliegt zum höchſten Gehalt in ſtetiger Progreſſion aufſteigender
Adosen vernackt und kosten nur 30 Pfg.
es dennoch keinem Zweifel, daß ſie gegenüber der Miete Abzug in Rechnung geſtellt werden.
geschützte Marke „Baeal‟, denn oft genus
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den erſten Stock viel zu teuer iſt. Die Mietſätze ſind,
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3. Im Falle der Verwendung des ſeithorigen heſſiſchan
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14T.
Robert Lutz, Verlag der Memoirenbibliothek, Stuttgart
Meine Erlebniſſe im ruſſiſch=Erinnerungen der Kaiſerin
japaniſchen Krieg. von W.Wereſſäjew. Katharina II. Von ihr ſelbſt geſchrieben.
Elegant in Lwd. geb. M. 6.—, in Halbfranz M. 7.—. Zehnte Auflage. Elegant in Lwd. geb. M. 7.—, in Halbfranz M. 8.—. Dreizehnte Auflage.
Gartenlaube: Dem Buche iſt der Wert eines Kulturdokumentes in
Augsburger Abendzeitung: Es entrollt ſich für jeden Gebildeten in
vollem Maße zu eigen. Wereſſäjew ſchildert mit lebendigſter Anſchaulichkeit dieſen Blättern ein enorm feſſelndes Bild von den Charakteren, Zuſtänden und
in eindringlicher Sprache all die Schreckniſſe, die für alle Zeiten mit der Begebenheiten am Zarenhofe jener Zeit. Für jeden Leſer wohl zuerſt und am
meiſten feſſelnd iſt der Umſtand, daß da eine der willensſtärkſten, genialſten und
Erinnerung an jenen mörderiſchen Krieg verknüpft ſind . . .
Oeſterreich=Ungariſche Heereszeitung: Wenn auch nur der hundertſte vorurteilsloſeſten Frauen uns ohne Scheu und Rückſichten erzählt, wie ſie aus
Teil von dem wahr iſt, was Wereſſäjew in dieſem Buche erzählt, dann iſt einer armen, mißachteten Tochter eines kleinen deutſchen Fürſtenhofes lediglich
dieſes Rußland in der Tat nur ein bloßer Popanz, den zu fürchten durch eigene konſequente Diplomatie zur alleinherrſchenden Kaiſerin wurde.
Der Bücherwurm: Das unaufhörliche perſönliche und politiſche Intrigen=
Europa wahrlich nicht die mindeſte Urſache hat.
Peſter Lloyd: Wereſſäjew liefert hier ein ſelten reichhaltiges und wertvolles ſpiel und die leidensvollen Lehrjahre dieſer großen Fürſtin werden hier in
Material zur Geſchichte des modernen Rußland, ſo daß hier ein Koloſſalgemälde allen Einzelheiten lebendig. Obgleich kein intimes Bekenntnis die äußerſt
aus dem öffentlichen Leben Rußlands von überwältigendem Realismus und diplomatiſche Darſtellung durchbricht, ſo atmet doch überall Geiſt und Glut
beklemmend düſteren Farben geboten wird. Mit unſäglichem Kummer über einer wundervollen Lebendigkeit durch den Mund dieſer Maske.
menſchliche Verkommenheit legt man das Buch Wereſſäjews aus der Hand. Die Neue Rundſchau, Berlin: Katharinas Erinnerungen prangen von
Der Bund, Bern: Ein ergreifendes Gemälde der Zuſtände in der einer großartigen Rüchternheit und Unbefangenheit. Die Kaiſerin ſagt ſich
ruſſiſchen Armee. Jedenfalls übertrifft dieſe Schilderung der Verworfenheit ſelbſt die Wahrheit, und ſie dürfte der einzige Menſch ſein, von dem ſie
und Verwirrung, die im Rücken des ruſſiſchen Heeres herrſchten, bei weitem keine Schmeicheleien angenommen hat.
alles, was man bisher als ruſſiſche „Mißſtände” und dergl. gehört.
Allgemeines Literaturblatt: Unter den zahlreichen Werken über
Deutſche Romanzeitung: Mit Entſetzen lieſt man dieſe Darſtellung Katharina II. ſind ihre eigenen, mit erſtaunlichem Freimut geſchriebenen
ruſſiſcher Zuſtände. Sie treten mit ſo kraſſer Deutlichkeit vor unſer Auge, Memoiren unſtreitig das Wertvollſte. Was dieſe eigenartige, in Tugenden
daß ich das meinige wenigſtens während dieſer Lektüre ſchaudernd ſchließen wie in Laſtern große Frau über ſich und ihre Umgebung niederſchrieb,
gewährt den intereſſanteſten Einblick in das ruſſiſche Hofleben.
mußte und nur mit Mühe weiterzuleſen vermochte.
Papft AlexanderVl. und ſein
Gefl. auszuſchneiden und
Beſtellzettel. in Kuvert einzuſenden.
Nach dem Tagebuch ſeines Zeremonienmeiſters
OD. Burcardus herausgegeben von Ludwig Geiger.
Unterzeichneter beſtellt bei
Elegant in Lwd. geb. M. 7.—, in Halbfranz M. 8.50. Siebte Auflage.
H. L. Schlapp, Hofbuchhandlung, Darmſtadt, Schulſtr. 5
Berliner Neueſte Nachrichten: Kirchenfeſte, feierliche Einzüge,
Karne=
laut Proſpektbeilage in der et
Zeitung:
valszoten und Hinrichtungen wechſeln ab mit Orgien, die aus dem Vatikan
ein Bordell machen, mit den Mordtaten Ceſare Borgias und anderer,
Roſen, Der deutſche Lausbub in Amerika, I. Teil, II. Teil, III. Teil.
ſowie mit den Ränken und Verbrechen des Papſtes ſelbſt. Es iſt das
Jeder Teil broſch. 5 M., in Leinwand geb. 6 M., in Halbfranz 7.50 M.
düſtere Gemälde einer ſittlich völlig entarteren Welt — der Welt Alexander
Roſen, In der Fremdenlegion.
Borgias, den man der Blutſchande und zahlreicher Morde zieh.
Broſchiert 5 M., in Leinwand gebunden 6 M., in Halbfranz 7 M.
Berliner Tageblatt: Der Leſer wird den Schauder darüber nicht zu
Scharfenſtein, Aus dem Tagebuche einer deutſchen Schauſpielerin.
überwinden vermögen, daß eine derartige entſetzliche, eine derartig unge=
Broſchiert 6 M., in Leinwand gebunden 7 M., in Halbfranz 8.50 M.
heuerliche Verirrung jemals hat Wirklichkeit werden können. Unſere Vor=
Magiſter Laukhards Leben und Schickſale.
ſtellungskraft, nicht minder unſer Verſtand, können es kaum mehr faſſen,
2 Bände, broſch. 11 M., in Leinwand gebund. 13 M., in Halbfranz 15 M.
daß einem Weſen wie Alexander VI. das ſeiner Idee nach höchſte und
Helen Keller, Die Geſchichte meines Lebens.
verantwortlichſte Amt auf Erden übertragen wurde.
Broſchiert 5.50 M., in Leinwand gebunden 6.50 M., in Halbfranz 7.50 M.
Deutſcher Literaturſpiegel v. Rud. Greinz: In eine Zeit voll Prunk,
Wereſſäjew, Meine Erlebniſſe im ruſſiſch=japaniſchen Krieg.
Pracht und hofiſchen Glanzes, aber auch voll ſcheußlicher menſchlicher Ver=
Broſchiert 5 M., in Leinwand gebunden 6 M., in Halbfranz 7 M.
worfenheit führt uns das Tagebuch. Der lapidare, trockene Stil des
Bericht=
erſtatters, der alle Vorgänge mit wahrhaft bildhaueriſcher Plaſtik heraus=
Erinnerungen der Kaiſerin Katharina II.
arbeitet und ſelbſt bei Laſter und Verbrechen kein Moraliſt wird, ſondern
Broſchiert 6 M., in Leinwand gebunden 7 M., in Halbfranz 8 M.
objektio regiſtrierender Beobachter bleibt, erhöht den Eindruck dieſer einzig=
Burcardus, Papſt Alexander VI. und ſein Hof.
artigen Aufzeichnungen und verleiht ihnen das Gepräge unbedingt hiſtoriſcher
Broſchiert 6 M., in Leinwand gebunden 7 M., in Halbfranz 8.50 M.
Wahrheit. Niemand wird Burcardus’ Buch ohne Erſchütterung leſen.
Einen Geſamt=Katalog der Memoiren=Bibliothek koſtenlos.
Kölniſche Volkszeitung: Es fällt uns gar nicht ein, Alexander VI.
(Verlag von Robert Lutz in Stuttgart)
reinwaſchen, oder gegen den Augenzeugen Burcard, dem man Glauben
Nichtgewünſchtes bitte durchzuſtreichen!
ſchenken darf, irgendwie verteidigen zu wollen . . . Das Leben dieſes
Genußmenſchen von unbezähmter Sinnlichkeit widerſprach in allem den
Ort (Poſt) und Datum: —
Forderungen deſſen, den er auf Erden vertreten ſollte. Mit vollſter
Unbefangenheit ergab er ſich einem ſündhaften Leben bis an ſein Ende.
Name und Stand:
Wir können nur wünſchen, daß dieſes Werk große Verbeitung findet.
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