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2050
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Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
47,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße
verbunden mit
„Wohnungs=Anzeiger” und der wöchentlichen Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
und
ſowie von unſeren Agenturen
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
Bei
den Annoncen=Expeditionen. —
für Aufnahme von Anzeigen an
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gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des
Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Tarmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Je 295.
1913.
Donnerstag, den 4. Dezember.
290 gegen 265 Stimmen abgelehnt worden ſei.
kommen haben. Danach ſoll England eine Konzeſſion für
Die heutige Nummer hat 28
Seiten.
Auf der Linken und der äußerſten Linken brach man in
ſämtliche Oellager in Arabien, Meſopotamien und Sy=
Beifallsrufe aus. Ein Abgeordneter der äußerſten Linken
rien erhalten haben, ferner werde die Grenze des
Sulta=
rief: „Nieder mit dem Dreijahrgeſetz!” Zahlreiche
Ab=
nats Koweit den britiſchen Forderungen gemäß geregelt,
Das Wichtigſte vom Tage.
geordnete drückten den Miniſtern die Hand und brachten
während als Gegenleiſtung die Schiffahrt auf dem
Die Zweite Kammer trat geſtern zu einer längeren
Hochrufe auf ſie aus, während die Linke in ihren Bei=
Euphrat und Tigris einer internationalen Geſellſchaft als
Tagung zuſammen und nahm den Initiativantrag
fallskundgebungen fortfuhr. Miniſterpräſident Barthou
beſonderes Monopol zufallen ſoll, nachdem bisher eine
Köhler und Genoſſen, betreffend die landſtändiſche Ge=
und die anderen Miniſter verließen den Sitzungsſaal durch
engliſche Geſellſchaft das Nutzrecht hatte.
ſchäftsordnung, an.
ein Spalier von Abgeordneten. Zahlreiche Abgeordnete
So hat es den Anſchein, daß alles in beſter Harmonie
Der Kaiſer iſt geſtern in Baden=Baden zum
Be=
riefen: „Es lebe Frankreich!” Briand ſchüttelte Barthou
verlaufen wird.
ſuche der Großherzogin Luiſe eingetroffen.
2
die Hand. Der Präſident hob die Sitzung auf, während
Der Reichstag beſchäftigte ſich geſtern mit der
Inter=
die äußerſte Linke ihre Beifallskundgebungen ſortſetzte
pellation der Fortſchrittlichen Volkspartei, der Sozial=
*:
Konſtantinopel, 3. Dez. Tanin wendet ſich
und man im Zentrum erregt den Ruf: „Nieder mit dem
demokratie und der Elſäſſer über die Vorgänge in
Za=
gegen die ruſſiſch=franzöſiſchen
Preſſekom=
bern, zu denen auch der Reichskanzler und der Kriegs=
Dreijahrgeſetz!” kommentierte. Die nächſte Sitzung wurde
mentare über die deutſche Militärmiſſion
miniſter das Wort ergriffen. Zum Schluß nahm der
auf Montag nachmittag feſtgeſetzt.
und äußert ſein Erſtaunen, daß eine Großmacht, wie Ruß=
Reichstag einen Mißbilligungsantrag ge=
Die Mehrheit von 290 Stimmen, die das
land, über dieſe Frage in ſolchem Grade erſchrecke. Das
gen den Reichskanzler an.
Blatt führt weiter aus, daß es ſich nicht um die Einziehung
Miniſterium Barthou geſtürzt hat, ſetzt ſich zuſammen aus
Die Großherzogin=Witwe Luiſe von Baden,
der Türkei handle. Die Pforte wolle eine Armee, welche
178 geeinigten Radikalen, 69 geeinigten Sozialiſten, 27
Tochter weiland Kaiſer Wilhelms I., begeht heute ihren
die einzige Garantie bilde zu reformieren. Hierzu ſeien
republikaniſchen Sozialiſten, 10 Mitgliedern der demokra=
75 Geburtstag.
die deutſchen Offiziere die geeignetſten, weil ſie bereits in
tiſchen Linken, 3 Wilden, 1 Mitgliede der republikaniſchen
der türkiſchen Arme zu dienen gewohnt ſeien. Dies ſei
Das Miniſterium
Bartou iſt durch ein
Miß=
der einzige Grund der Bevorzugung Deutſchlands, was
Vereinigung, 1 gemäßigten Republikaner und 1
Konſer=
trauensvotum der franzöſiſchen Kammer geſtürzt
weder eine Hinneigung noch eine Abneigung gegenüber
vativen.
worden.
der deutſchen Politik, höchſtens engere Beziehungen mit
Das Miniſterium überreichte alsbald ſeine De=
Der Schriftſteller Franz v. Schönthan iſt in Wien
der deutſchen Armee bedeute, nicht aber, daß andere
miſſion. Präſident Poincaré hat die Demiſſion
an=
am Dienstag im 65. Lebensjahre geſtorben.
Heere minderwertiger ſeien als das deutſche.
genommen und die zurückgetretenen Miniſter mit der
Sicherem Vernehmen nach iſt ein Jrade erlaſſen
vorläuſigen Weiterführung der Geſchäfte beauftragt..
worden, wodurch Generalleutnant Liman von
Sanders zum Chef der Militärmiſſion, zum Mit=
Die Agence Havas ſchreibt: Die Miniſterkriſe
Der Sturz
gliede des oberſten Kriegsrates und zum
Kommandan=
ſchafft nach Anſicht verſchiedener politiſcher
Perſönlich=
ten des erſten Korps mit dem Range eines
Diviſions=
des Kabinetts Barthou,
keiten eine ernſte Lage und hat zur Folge, daß die
generals ernannt wurde.
Verwirklichung der Anleihe auf unbeſtimmte Zeit ver=
Nachdem das Kabinett Barthou, deſſen
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8 und 9.
tagt werden wird, während die Notwendigkeit, die außer=
Stellung ſchon lange als bedroht galt, am Montag
noch=
ordentlichen Ausgaben zu beſtreiten, eine ſolche Operation
mals eine knappe Mehrheit von 21 Stimmen erlangt
unverſchiebbar macht. Andererſeits kann man ſich fragen,
hatte, hat es am Dienstag abend ein Mißtrauensvotum
Orientfragen.
ob der Kredit nicht durch die mehr oder minder
nahe=
von der Kammer erhalten und iſt ſofort
zurückgetre=
liegende Ausſicht auf die Einführung der Beſteuerung der
Während man auf dem Balkan jetzt am Werke iſt,
te n. Das Kabinett Barthou löſte das Kabinett Briand
Rente ungünſtig beeinflußt werden wird. Vom
politi=
definitiv Frieden zu ſchließen, iſt man in den
Staats=
am 21. März d. J. ab, hat alſo nur 8½ Monate gedauert.
ſchen Standpunkt aus ſchafft die Kriſe keine beſondere
eanzleien an der Arbeit, wichtige Orientfragen
Barthous Programm war die Durchführung der drei=
Klarheit für die Ausſichten der Majorität, da die
Majo=
zur Entſcheidung zu bringen. Erfreulicherweiſe
jährigen Dienſtzeit, die er bekanntlich durchgeſetzt hat.
rität ſich aus Elementen zuſammenſetzt, die nicht gewillt
cheint das im großen und ganzen ohne Reibungen abzu=
Während er in dieſer hochwichtigen Frage ſowie in der
ſind, alle mit der Regierung zuſammen zu arbeiten. Die
gehen, wenngleich es dabei nicht an mancherlei Intrigen
Anleihefrage die Mehrheit in der Kammer hinter ſich
einen wollten Barthou wegen des Dreijahrgeſetzes
ſtür=
zu fehlen ſcheint. Es macht aber den Eindruck, als wenn
hatte, iſt ihm bei einer verhältnismäßig untergeordneten
zen, die anderen hatten es ihm nicht verziehen, daß er
dieſe Wühlarbeit von unverantwortlichen Stellen ausgeht,
Frage, nämlich der Steuerfreiheit der neuen Rente, ein
jüngſt in der Kammer den Wahlreformentwurf
aufrecht=
die beſtimmte Sonderintereſſen verfolgen oder die es ein
Bein geſtellt worden. Ueber den Verlauf der Sitzung iſt
erhalten hatte. Der glänzende Eindruck, ſein Mut und
für allemal als ihre Aufgabe betrachten, den anderen
folgendes zu berichten:
die Energie, die Barthou unter dieſen Umſtänden zeigte,
Steine in den Weg zu legen. Daß dieſer andere Deutſch=
In der Dienstagsnachmittagsſitzung der Kammer
be=
ſind zu bewundern.
kämpfte Caillaux den Vorſchlag, betr. die
Steuerfrei=
land iſt, bedarf bei der „Beliebtheit” deren wir uns
aller=
heit der Rente, und führte aus, daß dieſer damit die Be=
Ueber die Nachfolgerſchaft Barthous
wer=
wärts erfreuen, wohl nicht beſonderer Hervorhebung. Ein
ſtimmung des gegenwärtig dem Senat vorliegenden
Ein=
den vorläufig mehr oder weniger willkürliche Vermutun=
Schulbeiſpiel hierfür iſt die Entſendung der deutſchen
kommenſteuergeſetzentwurfs hinfällia machen würde. Eine
gen ausgeſprochen. Von den Radikalen wird behauptet,
Militärmiſſion unter dem Kommando des Generals
Li=
ſolche Steuerfreiheit würde aller parlamentariſchen und
daß Präſident Poincaré, dem parlamentariſchen Brauche
finanziellen Tradition widerſprechen.
— Finanzminiſter
man von Sanders nach Konſtantinopel, die von Anfang
Dumont antwortet, die Regierung könne nicht die
Ver=
gemäß, genötigt ſein werde, Caillaux als den Führer der
an den Herrſchaften an der Seine ein Dorn im Auge war.
antwortung dafür übernehmen, von den kleinen Sparern
ſiegreichen Oppoſition mit der Neubildung des Kabinetts
Man empfindet es läſtig, daß ein deutſcher General
Frankreichs 1300 Millionen zu verlangen, ohne die
Ga=
zu betrauen, doch wird namentlich in gemäßigt
republi=
das Kommando über das Armeekorps in
Kon=
rantie und ohne, daß ſie ſich klar darüber ſind, was ſie
kaniſchen Kreiſen bezweifelt, daß Poincaré ſich dazu
ent=
vom Staat als Entſchädigung bekommen. Dieſe Frage
ſtantinopel führen ſoll, weil man daraus einen
be=
müſſe durch ein klares Ja oder Nein entſchieden werden.
ſchließen werde. Mehrfach werden der Senator
Doume=
ſtimmenden Einſluß deutſcherſeits auf den Gang der Dinge
Der Deputierte Malvy kritiſierte ausführlich die
Aus=
riege, welcher mit dem Präſidenten der Republik
perſön=
in der Türkei befürchtet.
führungen des Finanzminiſters und verteidigte die
lich befreundet iſt und Anſehen bei den Radikalen ge=
Steuerpflicht der Rentenkupons. Jaurés gab ähnliche
Die antideutſchen Preßſtimmen, die aus Rußland zu
nießt, ſowie der Senator und Eigentümer des Petit Pa=
Erklärungen ab wie Caillaur. Delpierre verteidigte
wernehmen ſind, ſind zweifellos franzöſiſchen Urſprungs
den Zuſatzantrag, der verlangt, daß in dem Text der
Ku=
riſien, John Dupuy, welcher kürzlich in ſeinem Blatte
tund werden auch von dieſer Seite mit beſonderer Liebe
pons die Aufrechterhaltung der gegenwärtig beſtehenden
energiſch für eine Verſtändigung aller
linksrepublikani=
werbreitet und unterſtrichen. Kokowtzow iſt eben in
Vorrechte der Rentenkupons ausgeſprochen werden ſoll.
ſchen Gruppen eingetreten iſt, als die Perſönlichkeit be=
Varthou führte aus, die Regierung habe niemals
Werlin geweſen, und es ſteht außer Frage, daß bei den
zeichnet, die Poincaré an die Spitze der Regierung
be=
daran gezweifelt, daß die neuen Titres die gleichen Vor=
Werliner Beſprechungen auch dieſe Angelegenheit
rechte genießen müßten, die den anderen Staatsrenten
zu=
rufen würde. Das Gerücht, daß Poincaré auch an die
rgeſtreift worden iſt, und wenn ſie den Gegenſtand ſchwerer
ſtünden, er nahm jedoch den Zuſatzantrag Delpierre mit
Möglichkeit eines Miniſteriums Briands denke, wird als
Differenzen gebildet hätte, ſo würde der ruſſiſche
Mi=
der ausdrücklichen Erklärung davon aus, daß die Zinſen
ſehr unglaubwürdig bezeichnet. Im Hinblick auf die
der neuen Rententitres die fiskaliſchen und zivilrechtlichen
niſterpräſident ſich nicht ſo ungemein günſtig über den
Haltung Briands in der Verhältniswahlfrage, die ihn
Immunitäten genießen ſollten, die den bisherigen Staats=
Verlauf ſeines Aufenthaltes in der deutſchen
Reichs=
renten zuſtünden.
ſchon einmal zum Rücktritt zwang, ſowie auf ſeinen
per=
hauptſtadt geäußert haben. Die über die Angelegenheit
Der Miniſterpräſident ließ über die Bedeutung ſeines
ſönlichen Zwiſt mit Caillaux würde ein von Briand
ge=
verbreiteten Meldungen ſind daher zweifellos tendenziös
perſönlichen Eintretens keinen Zweifel und betonte
wieder=
leitetes Miniſterium nicht als lebenskräftig angeſehen.
entſtellt, und man darf ihnen wohl kein allzu großes
Ge=
holt die Nützlichkeit der Steuerfreiheit der Rente. Der
In mehreren republikaniſchen Blättern wird erklärt,
wicht beilegen, wenngleich ſie immerhin als bezeichnendes
von dem Deputierten Delpierre geſtellte
Zuſatz=
daß das künftige Kabinett, welches die nächſten Kammer=
Stimmungsbild angeſehen werden können. Jedenfalls
antrag, bei dem die Regierung die Vertrauensfrage
wahlen zu leiten haben werde, vor allem eine
Verſtän=
ſteht zu hoffen, daß dadurch die Verhandlungen über den
ſtellte, lautete: In dem Ausdruck der Bedingungen ſoll
digung zwiſchen ſämtlichen Linksradikalen herbeiführen
Orient, die an verſchiedenen Stellen ſtattfinden, keine
müßte. Der Radical, das Organ der geeinigten
radi=
erwähnt werden, daß für die Rente alle gegenwärtig be=
Störung erfahren.
ſtehenden Steuerfreiheiten aufrecht erhalten werden.
kalen Partei, drückt die lebhafteſte Befriedigung über den
Der Zentralpunkt dieſer Beſprechungen iſt augenblick=
Sturz des Kabinetts Barthou aus. Von den gemäßigten
Die Abſtimmung fand unter äußerſter Aufregung
lich Berlin, wo als Vertrauensmann der türkiſchen Re=
und konſervativen Blättern wird Caillaux und mit ihm
ſtatt, und es wurde ordnungsgemäß zur Stimmenzählung
gierung Dſchawid Bei noch immer weilt, gilt es doch
die radikale Partei ſehr heftig angegriffen. Der Gaulois
geſchritten, die eine Suspenſion der Sitzung
ver=
ſchreibt: In demſelben Augenblick, wo die wirtſchaftlichen
auch Beſprechungen zwiſchen den einzelnen intereſſierten
anlaßte. In der Pauſe unterhielt man ſich, indem die
Fragen in der ganzen Welt alle anderen überwiegen, wo
Mächten zu pflegen und nicht bloß mit der Türkei allein.
verſchiedenſten Auslegungen gegeben wurden. Als die
die Möglichkeit beſtand, dem franzöſiſchen Geldmarkt auf=
Wie es heißt, werden dieſe Verhandlungen allſeitig in
Sitzung wieder eröffnet wurde, kehrten die Abgeordneten
zuhelfen, wo Frankreich ſeine Finanzkraft bewieſen hat
in dichten Reihen in den Saal zurück, ebenſo alle
Mi=
entgegenkommender Weiſe gepflogen, ſo daß mit
ziem=
niſter. Die zahlreich anweſenden Abgeordneten der äußer=
und die Konjunktur ausnutzen konnte, hängt die Anleihe
licher Sicherheit auf ein befriedigendes Ergebnis gerechnet
ſten Linken verkündeten mit freudiger Erregung: Die
Re=
in der Luft. Wir haben Herrn Caillaur die Beſcherung
werden darf. England ſoll mit der Türkei ſo ziemlich
gierung iſt geſtürzt! und begrüßten ſchon vorher das
Ab=
zu danken. Die Republique frangaiſe ſchreibt: Seitdem
im reinen ſein, und bei den in London zwiſchen Sir
ſtimmungsreſult= Deschanel verkündete unter
die Republik beſteht, hat die Kammer keinen ernſteren Be=
Edward Grey und Hakki Bei geführten Unterhandlungen
6
tiefer Stille, daß der?
erungsvorſchlag Delpierre mit
ſoll England angeblich einige fette Happen zugeteilt
be=
ſchluß gefaßt als dieſen. Die Radikalen wollten das
t.-
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1915.
Seite 2.
die Braunſchweigiſche Landeszeitung berichtet, den Antrag
nicht Gefahren für die Allgemeinheit bergen, die ſich zu=
Miniſterium treffen, aber ſie haben in ihrer Verblendung
auf Auflöſung der Partei einſtimmig an. Nach den Satzun
ächſt noch nicht überſehen laſſen. § 9 des Geſetzes, der
nicht nur Frankreich, ſondern ſich auch ſelbſt verwundet.
gen iſt dieſer Beſchluß auszuführen, wenn auch ein zweiter
die Tätigkeit der Preſſe in militäriſchen Dingen ſtark ein=
Der Figaro ſchreibt: Das alles beweiſt jetzt, was die Ra=
Parteitag ihm beitritt. Dieſer letzte Parteitag ſoll i
ſchränken will, kann ſchon heute als gefallen betrachte
dikalen wollen und daß ſie die Urheber aller jener Fehlet
Wolfenbüttel vorausſichtlich im Januar ſtattfinden. Ein
werden. Ehe die Kommiſſion des Reichstages ihre
eigent=
ſind, die die Finanzen Frankreichs belaſten und die
mili=
zweite welfiſche Vereinigung, die braunſchweigiſche „
Lan=
lichen Beratungen im Januar beginnen wird, wird ſie noch
täriſche Kraft des Landes gefährden. Das genügt.
desrechtspartei”, will ſich gleichfalls auflöſen.
verſchiedenes Material zur Erläuterung des
Geſetzentwur=
es verlangen. Man kann ſchon heute annehmen, daß der
Deutſches Reich.
Ausland.
Entwurf in der Kommiſſion eine weſentlich mildere Faſ=
*
Da
Erledigte Reichstagsmandate.
ſung als in der Regierungsvorlage erhalten wird.
Oeſterreich=Ungarn.
der Abg. Haupt (Soz.), trotzdem die Kommiſſion ſeine
Zur Frage des Arbeitswilligen=
Der Ausſchuß für Aeußeres der öſter=
Wahl für ungültig erklärt hatte, ſein Mandat nicht
nieder=
ſchutzes teilt die Vereinigung der Deutſchen
Arbeitgeber=
reichiſchen Delegation hielt am Dienstag
nach=
gelegt hatte, wurde dieſes am Dienstag vom Plenum des
verbände folgenden Beſchluß mit:
mittag eine Sitzung ab, in der der Berichterſtatter Marquis
Reichstags kaſſiert; für Gültigkeit der Wahl trat nur die
Die Vereinigung der Deutſchen Arbeitgeberverbände
Bacquehem den Bericht über den Voranſchlag des Mini=
Partei Haupts ein. Haupt war Abgeordneter für den
hält nach wie vor daran feſt, daß ein reichsgeſetzliches
Verbot des Streikpoſtenſtehens unbedingt notwendig iſt
ſteriums des Aeußern unterbreitete.
Kreis Magdeburg 3, Jerichow, der bei der roten Flut im
um den von allen Seiten anerkannten Einſchüchterungen
Der Bericht wirft einen hiſtoriſchen Rückblick über den
Jahre 1912 zum erſten Male an die Sozialdemokratie fiel.
und Gewalttätigkeiten gegenüber Arbeitswilligen entgegen
Verlauf der Ereigniſſe auf dem Balkan und gedenkt beſon
Im erſten Wahlgang erhielten der ſozialdemokratiſch
zutreten. Mit einem ſolchen Verbot wird nicht ein Aus
ders in nachdrücklicher Weiſe der Haltung des Deutſchen
nahmegeſetz zuungunſten des Arbeiterſtandes geſchaffen,
Kandidat 11992, der konſervative 9870 und der fortſchritt=
Reiches, das durch den Leiter der Auswärtigen Politil
denn das Geſetz wendet ſich nur gegen diejenigen, welche
liche 8291 Stimmen. Trotzdem den 12000 ſozialdemokra
n ernſter Stunde Europa keinen Zweifel darüber ließ
durch organiſierte Einſchließung und Bewachung der
Be=
daß das Deutſche Reich entſchloſſen ſei, ſeine
Bündnis=
tiſchen 18000 bürgerliche gegenüberſtanden, wurde der
ſo=
triebsſtätte und ihrer Zugänge die Freiheit des
Unter=
treue bis zum äußerſten zu erfüllen. Ebenſo verfehlte die
zialdemokratiſche Kandidat Haupt mit Hilfe der
fortſchritt=
nehmers, ſowie ihrer arbeitswilligen und arbeitstreuer
Erneuerung des Dreibundvertrages gerade in dieſer Zeil
Berufsgenoſſen bedrohen und den öffentlichen Frieder
lichen Wähler in der Stichwahl gewählt, allerdings nu
nicht, einen tiefen Eindruck zu machen. Der Bericht faß
gefährden. Es wird vielmehr im Gegenteil damit ein
mit 7 Stimmen Mehrheit (15263 gegen 15 256). Der
die Ergebniſſe der Debatte in folgendem zuſammen: De
Ausnahmezuſtand beſeitigt, der jetzt dem einen Teile in
Ausſchuß iſt in ſeiner überwiegenden Mehrheit der Ueber
Wahlkreis dürfte von den bürgerlichen Parteien zurücker=
Wirtſchaftskampfe ein Zwangsmittel gibt, gegen welches
zeugung, daß die Schaffung eines ſelbſtändigen Albaniens
obert werden, da die fortſchrittlichen Wähler die Parole
dem anderen Teile die Möglichkeit einer Abwehr nicht
zu=
den großen Intereſſen Oeſterreich=Ungarns am beſten ent
teht. Die Vereinigung hält ein Einſchreiten auf dem
ihrer Parteileitung zugunſten der Sozialdemokratie
neuer=
ſpricht. Er billigt ferner vollkommen, daß die Reviſions
Wege der Polizeiverordnung gegen das Streikpoſtenſteher
dings perhorreszieren. — Der Abg. Kuckhoff (Zentr.),
deſ=
abſichten gleich wie von den übrigen Mächten auch vor
allein nicht für genügend, weil, ſelbſt wo ein polizeiliches
Oeſterreich=Ungarn fallen gelaſſen wurden. Von viele
ſen Wahl ebenfalls für ungültig erklärte wurde, vertrat
Verbot des Streikpoſtenſtehens landesrechtlich möglich iſt,
Seiten würde beklagt, daß die ſelbſtloſe Politik, die auf
den Wahlkreis Köln=Land. Bei der Nachprüfung in der
der Erlaß einer ſolchen Verordnung an beſtimmte, nicht
jede Expanſion verzichtet und nur auf die Wahrung de
überall gleiche Vorausſetzungen gebunden und in das Er
Kommiſſion ſtellte man feſt, daß die Zahl der im Januar
Intereſſen Oeſterreich=Ungarns an der Adria bedacht iſſ
meſſen der Polizeibehörde geſtellt iſt. Dieſe Befugnis
1912 abgegebenen Stimmen 66 642, der davon auf Kuckhoff
mit großen Opfern verbunden war. Einmütig abe
würde ſo nicht nur in den einzelnen Bundesſtaaten und
herrſchte die lebhafteſte Befriedigung darüber, daß der Mon
gefallenen gültigen Stimmen 33335 betragen habe. Der
Bezirken, ſondern ſogar in den einzelnen Streikfällen
tat=
archie der Friede erhalten blieb. Der Ausſchuß empfiehll
Ueberſchuß betrug alſo 14 Stimmen. Die Kommiſſion
ſächlich verſchieden gehandhabt werden, während gerade
bezüglich der Handelsverträge mit den Balkanſtaaten die
auf dieſem Gebiete die Rechtseinheit innerhalb des Reiche:
ſetzte ſodann noch für verſchiedene Verſtöße 9 Stimmen
Schaffung einer ſolchen Grundlage, welche der Induſtri
eine vorbeugende Wirkſamkeit des Verbots und eine
ab, ſo daß eine Mehrheit von 5 Stimmen blieb. Der
Oeſterreich=Ungarns die Möglichkeit biete, mit Erfolg i
gleichmäßige Behandlung aller Fälle dringend nötig iſt.
den vorausſichtlich harten Konkurrenzkampf einzutreten
Kreis iſt dem Zentrum ſicher. — Da, wie früher gemeldet
Zuwachsſteuer in Sachſen. Die Zweite
und ſo den Schaden wett zu machen, welchen ſie durch die
der Abg. Kölſch (natl.) ſein Mandat für Kehl=Offenburg
lange Kriſis erlitten hat.
ſächſiſche Kammer verhandelte in der allgemeinen Vorbe
niedergelegt hat, und der Abg. Zürn (freikonſ.) für
Roſen=
ratung über den Geſetzentwurf, betreffend die Erhebung
Italien.
berg=Löbau geſtorben iſt, ſo ſind zurzeit vier Wahlkreiſe
der Zuwachsſteuer. Der Miniſter begründete die Vorlage
erledigt, von denen der Wahlkreis Jerichow möglicher=
Die Frage der ägäiſchen Inſeln. De
welche die von dem Reiche ſeit dem 3. Juli 1913 nicht
weiſe von den bürgerlichen Parteien und der Wahlkreis
Tribuna zufolge erörtern die Großmächte die Zweckmäßig
mehr erhobene Hälfte der Zuwachsſteuer nunmehr zugun=
Kehl=Offenburg vom Zentrum zurückerobert werden kann.
keit, das Problem der ägäiſchen Inſeln durch eine Kon
ten des Staats verwenden will. Der Entwurf läßt für
ferenz
ihrer Konſtantinopeler Botſchafter erledigen
— Der Bundesrat über die Duellfrage
den Staat eine Einnahme von etwa 1¼ Millionen Mark
zu laſſen. Italien ſei dafür, ebenſo eine zweite Dreil und
Der Bundesrat hat die im vorigen Jahre vom Reichstage
erhoffen. Nach längerer Debatte wurde die Vorlage an
macht und eine Ententemacht. Die Pforte iſt von dem
beſchloſſene Reſolution zur Duellfrage dem Reichskanzler
eine Kommiſſion zur Weiterberatung verwieſen.
Plan befriedigt, der ſich nur auf die von Griechenland
be=
überwieſen und dazu ſeinerſeits u. a. bemerkt:
-
Der badiſche Staatshaushalt. In der
ſetzten Inſeln bezieht.
Die erneute Prüfung der Frage, wie der Zweikampf
Zweiten Kammer erſtattete Finanzminiſter Dr. Rheinboldt
für das Heer und die Marine weiter eingeſchränkt werden
Belgien.
den Bericht über den Staatsvoranſchlag für 1914/1915
könnten hat ergeben, daß die diesbezügliche Kabinettsorde
Der Streit um das Schulgeſetz. Die ſo=
Der Miniſter betonte, daß nach vorſichtiger
ſchätzungswei=
vom 1. Juni 1897 ihren ausgeſprochenen Zweck auf
Ein=
zialiſtiſche Parteileitung und mehrere liberale
Bürger=
ſchränkung und Verminderung von Zweikämpfen erfüllt
er Berechnung zu erwarten ſei, daß der Einnahme=Voran=
und ſegensreich gewirkt hat. Die in Vorbereitung
befind=
arteien kündigen den Austritt aller Oppoſitionsparteien
ſchlag im ordentlichen Etat für 1913 nicht nur ausreichen
liche Reviſion des Strafgeſetzbuches wird Gelegenheit zur
aus beiden Häuſer des Parlaments an, falls dieſes das
wird, den Bedarf des außerordentlichen Etats dieſes Jah=
Prüfung der Frage bieten, inwieweit durch die
ſtrafrecht=
neue Schulgeſetz annehme. Der parlamentariſche General
res zu decken, ſondern daß er, ähnlich wie in den
vorauf=
lige Behandlung der Beleidigung dem Zweikampf
vorge=
ſtreik ſoll ſo lange dauern, bis die Regierung das Schul
beugt werden kann. Schließlich ſtellt der Bundesrat feſt
gegangenen zwei Jahren, darüber hinaus dem umlaufen
daß die Reſolution ein Ausnahmegeſetz gegen die
Ange=
geſetz zurückzieht und das allgemeine und gleiche
Stimm=
den Betriebsfonds noch einen Zuwachs von 2,5 Millionen
hörigen der bewaffneten Macht und eine nicht zu recht
recht gewährt.
liefern wird, der dieſen Fonds Ende 1913 auf einen Stand
fertigende Sonderbeſtrafung wegen eines Vergehens, da
Portugal
von 23,3 Millionen Mark bringen würde. Der Miniſter
auch von Angehörigen aller Stände begangen werde,
for=
dere. Die Dienſtentlaſſung ſei eine Ehrenſtrafe, die außer
im
Präſidentenwahlen
Parlament
(12
betonte weiter, daß ſich die badiſchen Finanzen in den letz
dem Verluſt der Dienſtſtelle und der Uniform auch den
Braamcamp Freire wurde zum Präſidenten des Senat
ten drei Jahren günſtig entwickelt haben. Da die indirek=
Verluſt der Penſion und Hinterbliebenenanſprüche zur
wiedergewählt. Zum Präſidenten der Kammer wurde
ten Steuern immer mehr zu einem unſicheren Faktor im
Folge habe. Eine ſolche Strafe gegen einen Offizier zu
nach ſtürmiſch bewegter Sitzung Azevedo Continho ges
verhängen, der aus ideellen Gründen ſein Leben für der
Staatshaushalt würden, bildeten die direkten immer ſtär
Schutz ſeiner angetaſteten Ehre einſetze, würde doch eine
wählt Nach der Präſidentenwahl verlas Miniſterpräſt
ker das Rückgrat der Einnahmen. Deshalb müſſe jedem
ungerechtfertigte Härte ſein, die mit den Grundſätzen des
dent Alfonſo Coſta den Verwaltungsbericht. Machadd
Eingriff des Reichs in dieſes Steuergebiet energiſcher
bürgerlichen und militäriſchen Strafrechts über die Ver=
Santos brachte eine Interpellation ein über die Repreſſiv=
Widerſtand entgegengeſetzt werden. Solange der
Wehr=
wirkung von Ehrenſtrafen in Widerſpruch ſtände. Ueber
dies unterliege die Anſtellung und Entlaſſung eines
Offi=
beitrag die Steuerkraft des Landes in Anſpruch nehme, ſei
maßnahmen der Regierung gegen die Preſſe. Nach Schluſ
ziers verfaſſungsmäßig der Entſcheidung der Krone
an eine Erhöhung der direkten Steuern nicht zu denken.
der Sitzung veranſtaltete die vor dem Parlamentsgebäudt
Die Ausſichten für das Zuſtande
Nach dem Abſchluß des Voranſchlags betragen die Ein
angeſammelte Menge Kundgebungen für Coſta und gegen
kommen des neuen Spionagegeſetzes ſind
nahmen im ordentlichen Etat jährlich 110713 610 Mark,
Machado Santos, der ſich unter polizeilichem Schutze in
nicht gut. Die Fraktionen haben bei der erſten Leſung
ſeine Wohnung begab
die Ausgaben 105831508 Mark, ſo daß ſich ein Ueber
des Entwurfes im Plenum ihre Kritik recht milde walten
chuß von 4882 102 M. oder für beide Jahre von 9 764 702
laſſen, ſo daß man das Gefühl hatte, der Entwurf werde
Mark ergibt, der zur Deckung der außerordentlichen Aus
Das
Der Kaiſerbeſuch in München.
im großen und ganzen nach der Vorlage ſpäter angenom
gaben des Etats zur Verfügung ſteht. Nach Deckung des
Programm für den Gegenbeſuch des Kaiſers in München
men werden. Allmählich hat ſich aber auch im Zentrum
Fehlbetrags gehen noch über 3 Millionen Mark in die
iſt jetzt feſtgeſtellt. Die Ankunft des Kaiſerpaares erfolg
und bei der Fortſchrittlichen Volkspartei der Gedanke
Budgetperiode 1916/1917 über.
am 15. Dezember gegen 10 Uhr auf dem Münchener Haupt
durchgeſetzt, daß das Spionagegeſetz einer recht genauer
bahnhofe, wo großer militäriſcher Empfang vorgeſehen
Auflöſung der braunſchweigiſchen
iſt. Um 1 Uhr iſt ein Familienfrühſtück, um 6 Uhr Tafel
Nachprüfung bedürfe, und daß nicht allein die Intereſſen
Welfenpartei. Die braunſchweigiſche Welfenparte
beim bayeriſchen Kronprinzen angeſagt. Um 8 Uhr fin
der Landesverteidigung zu wahren ſind, ſondern in
glei=
wird ſich entſprechend dem angekündigten Entſchluß
tat=
det im Hof= und Nationaltheater eine Feſtvorſtellung ſtatt,
chem Umfange zu prüfen iſt, ob die neuen Beſtimmungen
ächlich auflöſen. Ihr Parteitag in Braunſchweig nahm, wie
an die ſich im Wintergarten um 10 Uhr ein Herren=Abend
tröſtenden Worten: „Alſo Servus, beieinand’, mehr als
Melchthal Studien machen ſollte, mußte ihn überall hin
hing’richt’ kann i net wern” die vier Treppen hinunter
begleiten, und zwar traten die Freunde des Nachts, wenn
Was Kainz von Ludwig II.
ſauſte. Der nähere Eindruck war zunächſt bei beiden kein
das grelle Licht und die neugierigen Fremden den könig
günſtiger. Kainz bezeichnete ihn als „natürlich ſehr
inter=
lichen Melancholiker nicht ſtörten, ihre Wanderungen an
erzählte.
eſſant, aber wunderlich und äußerſt befremdlich”
Der
Im Mondesſchein mußte der Schauſpieler dem Herrſcher
** Das einzigartige Verhältnis des romantiſchen
König war zunächſt recht kühl und ſogar ungnädig, aber
ſtets dieſelben Stellen aus Tell und Don Carlos vordekla=
Bayernkönigs zu dem großen Schauſpieler erfährt eine
tach wenigen Tagen gab er ſeine Zurückhaltung auf, und
mieren. „Erfreue mich durch Gedanken” ſo etwa ſagte
neue Beleuchtung durch die in dieſen Tagen im
Verlag=
der Einſame erſchloß ſich ganz dem jungen Genie, das ihm
Ludwig nach Kainzens Erzählung, „die niemand bemäkelt
von Felix Lehmann in Berlin erſcheinenden Erinnerungen
hier gegenübertrat. „Ich konnte ſagen, was ich wollte, was
ind niemand beeinflußt; das Menſchengewimmel mit
ſei=
von Felix Philippi. Der Verfaſſer, der ein intimer
mir ſo gerade durch den Kopf ſchwirrte” erzählte Kainz
nem Egoismus und ſeiner Kurzſichtigkeit ſchläf
,
Freund von Joſeph Kainz war, hat die Entſtehung, den
päter Philippi; „er horchte immer auf. Wenn ich mit
welche Beruhigung!‟ Das ewige Rezitieren derſelber
Höhepunkt und das ſchnelle Ende dieſer ſeltſamen
Freund=
hm ſprach, da ſchien mir’s, als ob eine Eisrinde, die ihn
Stellen wurde aber Kainz allmählich langweilig; er ſucht
ſchaft aus nächſter Nähe mit erlebt und alle Einzelheiter
umpanzert hatte, plötzlich auftaute.
andere Rollen einzuſchmuggeln, doch der König beſtank
aus des Künſtlers Munde ſelbſt gehört
Ludwig überſchüttete den Künſtler mit Aufmerkſam
auf dem alten Repertoire. Zudem war der junge Künſtler
Kainz, der in München als Hofſchauſpieler
enga=
keiten und Geſchenken und bot ihm ſogar das brüderliche
uch der ganzen Situation nicht gewachſen, verletzte der
giert war, ſtürzte eines Tages im Frühjahr 1881 zu ihm
Du” an. Das war Kainz, wie er mir erzählte, verdammt
aunenhaften Herrſcher durch manch’ unüberlegtes Wort, und
und erzählte in ſeiner überquellenden, dahinſtürmenden
unangenehm. Es war ihm verteufelt peinlich, den König
ſo entſtand eine Verſtimmung, die dann zum Bruch führte
Redeweiſe, er ſolle vor dem König ſpielen „in einen
zu duzen, und erſt nach mehreren Tagen, während deren
Eines Nachts beſtiegen die beiden bei wundervollen
er ſich immer um die direkte Anrede herumgedrückt hatte
ſcheußlichen Schmarren” es war Hugos „Marion De
Mondſchein das Rütli und dort wünſchte Ludwig geger
erwiderte er den ihm gebotenen Freundesgruß. Kain
lorme‟ Den nächſten Tag ſauſte er wieder herein. „Jc
8 Uhr morgens den Vortrag der Melchthalſzene. Kain
ſehe ihn noch vor mir ſtehen: die knabenhafte Geſtalt, den
erzählte mir damals: Vor dem oberhalb des Linderhofs
rklärte, er ſei müde; Ludwig bat dringlicher; Kainz war
unbändigen Lockenwald, die blitzenden Augen, die
flat=
elegenen Berghauſe Pürſchling habe der König ihm
plötz=
ſich mürriſch ins Gras. Der Befehl wurde immer beſtimm
ternden Hände, und ich höre noch die Worte im Preſtiſſimc
lich die Hand auf die Schulter gelegt und mit zitternder
ter, die Weigerung immer heftiger. Die Ungnade de
Stimme geſagt: „Nicht wahr, uns beide kann doch nichts
Königs war da.
von ſeinen Lippen ſtrömen. Nach jedem Akt habe ihn der
trennen?” Bei den Worten, fügte Kainz hinzu, ſei es ihm
König „für die wundervolle Darſtellung danken laſſen”
Am nächſten Tage verließ er, als Kainz noch ſchlief
iskalt über den Rücken gelaufen; denn ſie warfen ein grel=
und dabei fuchtelte er mir immer mit einem enormer
mit ſeinen Sekretären und Kurieren, Dienern und Köchen
Saphirring unter die Naſe, den ihm der König noch des
les Licht in das einſame Seelenleben des unglücklicher
die Villa, wo ſie zuſammen gehauſt, und der Künſtler er
Nachts in ſeine Wohnung geſchickt habe.” Ein paar Wochen
Mannes, den ſchon wieder die Angſt packte, den, den er
hielt durch einen von einem Lakaien geſchriebenen Brie
ſpäter erhielt Kainz eine Einladung nach Schloß Linderhof,
oeben erſt gefunden, verlieren zu müſſen. Bald
darau=
die Weiſung, daß „Euer Wohlgeboren heute abend in Ebi
um „dem Allergnädigſten etwas vorzuſprechen” Ihm wat
trat dann der Schauſpieler mit dem Monarchen eine
Reiſ=
kon einzutreffen hätten, um von da die Rückreiſe anzutre
dabei „gar net recht extra. Er befürchtete, daß er in dem
wo Ludwig beſonders die
nach dem Vierwaldſtätterſee an
en.‟ In Luzern fand dann noch eine oberflächliche Ver
ihm völlig ungewohnten Verkehr mit ſo großen Herren, in
laſſiſchen Stätten der Tellſag
beſuchen wollte, denn er
ſöhnung ſtatt, doch der kurze Freundſchaftstraum war aus
ſeiner totalen Unkenntnis alles Zeremoniellen grobe Ver
iebte die Legende von dem
Schweizer Nationalhelder
töße begehen würde, bis er dann endlich mit den ſich ſelbſt
ebenſo, wie Schillers Drame
Kaine, der hier für den
Satzy)
ie
n. 6a
ce „
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 3.
Inſchließt. Am Tage darauf wird der Kaiſer das Rat
Beihilfen hat ſchnell Erfolg gehabt. Von ungenannte
Januar beginnen. Für dieſen Monat iſt zunächſt eine
haus beſuchen. Um 1 Uhr iſt Frühſtückstafel beim preußi=
Seite ſind an einmaligen Gaben 3000 Mk. und durck
Generalverſammlung aller Darmſtädter
lchen Geſandten am Münchener Hofe und um 7 Uhr Gala
Vermittelung des Großh. Heſſiſchen Miniſteriums des
Parteifreunde angeſetzt, ſie findet am kommender
afel. Die Abreiſe erfolgt abends nach 10 Uhr.
Innern 80000 Mk. zur Verfügung geſtellt worden. Da
Mittwoch, den 10. d. Mts., abends 8½ Uhr im Fürſten=
* Serbiſches Fleiſd
553
für Berlin. Au
auch die Beſchaffung von zunächſt 200 Milligramm
ſaal (Grafenſtraße) ſtatt. Neben organiſatoriſchen Fragen
Brund einer von der deutſchen Reichsregierung der Stad
Radium geſichert iſt, wird in nächſter Zeit in Gießen
wird vor allem die politiſche Situation im Darmſtädter
Berlin ausnahmsweiſe erteilten Erlaubnis, Fleiſch aus
mit der Behandlung von Krebskranken begonnen
Wahlkreiſe einer gründlichen Ausſprache, zu der auch
Serbien beziehen zu dürfen, hat man jetzt in Belgrad be
werden können. Freilich fehlen noch große Summen,
auswärtige Freunde geladen ſind, unterzogen werden
honnen, in größerem Umfange und unter Aufſicht eines
wenn eine erfolgreiche Behandlung der zahlreichen
Die Verſammlung iſt von größter Wichtigkeit. Es wird
ort weilenden Veterinärs aus Berlin Schweinefleiſch nach
Kranken, die zu erwarten ſind, durchgeführt werden ſoll.
deshalb an alle Mitglieder der Nationalliberalen Parte
Berlin auszuführen.
Der Verein richtet deshalb an alle edeldenkenden
die dringende Aufforderung gerichtet, zahlreich zu er=
Menſchen die Bitte, durch Beitritt zum Verein und durch
ſcheinen
Gewährung einmaliger Unterſtützung die gute und ſo
* Hoher Beſuch. Man ſchreibt uns: Die am Großh
Stadt und Land.
dringend nötige Sache fördern zu helfen
Hofe zu Beſuch weilende Prinzeſſin zu Stolberg
Wernigerode machte geſtern in Begleitung der Hof=
Heilſtättenverein für das Großherzogtum Heſſen.
Darmſtadt, 3. Dezember.
dame Freiin von Rotsmann größere Weihnachtseinkäufe
Die ordentliche Mitgliederverſammlung findet Freitag
* Vom Hofe. Die Fürſtin=Mutter
bei dem Offenbacher Lederwaren= und Reiſeartikel=Spezial
zu
12. Dezember, in Gießen ſtatt. Nachmittags 2.15 Uhr iſ
Erbach=Schönberg iſt zum Beſuch im Neuen Palais
haus Carl Sans, Schulſtraße
1.
Beſichtigung der neuen dem Heilſtättenverein gehörigen
eingetroffen. Der Fürſt zu Solms=Lich iſt
* Schaufriſieren. Es wird an dieſer Stelle nochmals
Lupusheilſtätte, bei der der Leiter derſelben, Herr Prof
Dienstag abend 10 Uhr 25 Min. abgereiſt. (Darmſt. Ztg.)
auf das am Sonntag, den 7. d. M., im Kaiſerſaal ſtatt
Dr. Jeſionek, einige Mitteilungen übec die moderne Lu
Empfänge. Se. Königl. Hoheit der Groß
findende Jahrhundert=Schaufriſieren hingewieſen.
Nad
pusbehandlung machen wird. Hieran anſchließend Ver
herzog empfingen am Mittwoch den Oberſtleutnan
den ſchon jetzt verkauften Eintrittskarten ſcheint der
Da=
ſammlung im Gaſthof Großherzog von Heſſen”,
Bahn=
v. Oheimb, Pferdevormuſterungs=Kommiſſar in Darm
menfriſier= und Perückenmacher=Gehilfenverein auf
ehr
hofſtraße, mit folgender Tagesordnung: 1. Geſchäftsbericht
ſſtadt, die Majore van Aſten, v. Buſſe und Freiherrn
zahlreichen Beſuch hoffen zu können. Nach dem Friſieren
für das Jahr 1912 und Berichterſtattung über den der=
Schilling v. Cannſtatt, ſämtlich beim Stabe des In
iſt Ball. (Siehe Anzeige.)
maligen Stand der Tuberkuloſe=Bekämpfung in Deutſch
fanterie=Regiments Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.)
* Jagdglück. Auf der Gemeindejagd Klein=
Bieberau-
land durch Geh. Regierungsrat Dr.
Dictz. 2. Abhör der
Nr. 116, den Major Freiherrn v. Bellersheim beim Stab
Webern, in der Nähe des kleinen Felſenmeeres, wurde
Rechnung für das Jahr 1912. 3.
Voranſchlag für das
des Garde=Dragoner=Regiments (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23
ein Fuchs von ganz abnormer, faſt weißer Färbung ge
Jahr 1914. 4. Neuwahl des Landesausſchuſſes. 5. Wähl
den Leutnant Freiherrn v. Reinhardt von demſelben
ſchoſſen. Das Tier wurde Herrn Konſervator E. Schließ
zweier Rechnungsreviſoren und zweier Stellvertreter.
Regiment, den Stadtverordneten Reinach, Mitglied der
mann zum Ausſtopfen übergeben
Hierauf findet eine Sitzung des Landesausſchuſſes mit
Handelskammer von Mainz, den Oberlehrer Profeſſor
der Tagesordnung: Neuwahl des Vorſtandes, ſtatt. Als
Tödlicher Unfall. Geſtern mittag gegen ¾5 Uhr ge=
Balſer, den Prokuriſten Haas, den Oberlehrer Profeſſor
dann eine Sitzung des Vorſtandes
riet ein in der Karlſtraße wohnhaftes ſechsjähriges Mäd=
Henk, den Juſtizrat Dr. Goldſchmidt von Offenbach, der
Sektion Darmſtadt, Deutſcher und Oſterreichiſcher
chen unter den Motorwagen der elektriſchen Straßen=
Sanitätsrat Dr. Machenhauer, den Oberbahnaſſiſtenten
Alpenverein. Während der regenreiche Sommer ſo vielen
Kneib, die Rechnungsräte Rühl und Eiſenbahn=Ober
bahn. Das Kind erlitt furchtbare Verletzungen, ſo daß
Touriſten die ſchönſten Pläne buchſtäblich in Waſſer
zer=
ſe kretär Weber, den Fürſtlich Iſenburg. Rechnungsreviſor
der Tod ſofort eintrat. Der Tod wurde von
rinnen ließ. hatte Herr Regierungsbauführer Willy Hüf
i P. Hammer von Offenbach, den Profeſſor der Phyſik
ell das Glück, eine Reihe glänzend prächtiger Tage für
einem zufällig anweſenden Arzte konſtatiert. Wie uns mit
Geh. Hofrat Dr. Schering, die Herren Hederich und
eine Dolomitenwanderung zu ſinden, die er zuſammen
geteilt wird kam das Kind aus der Torhalle herausge=
Klockert im Auftrage der Arbeiterſchaft der Firma
mit zwei Freunden größtenteils führerlos im Auguſt des
ſprungen und lief direkt in den Wagen hinein, ſo daß
Cornelius Heyl in Worms, den Reallehrer Sann, den
vergangenen Jahres ausführte. Von ſeinem jugendfri
Sanitätsrat Dr. Wernigk von Erbach i. O., den Stadt
für den außerordentlich beklagenswerten Unfall niemand
ſchen Wandern mit dem ſchweren Ruckſack, von dem be
verordneten Heerdt von Mainz, den Chefredakteur der
henden Klettern durch Kamine und Rinnen, über
ſchwin=
verantwortlich zu machen ſein wird
Darmſtädter Zeitung Hofrat Dr. Buſchmann, den
delnd exponierte Bänder und Felſen erzählte der Redne:
Gewiß wird den bedauernswerten Eltern des Kindes
Prälaten D. Flöring, den Kataſteringenieur Rechnungsra
in der letzten Monatsverſammlung der Sektion im
Für=
der Familie Möſer Karlſtraße 31, ſich allgemeines
Lohnes, den Sanitätsrat Dr. Bodenheimer, den
Hof=
ſtenſaal. Die Wanderung begann in Bozen; auf der
Mitleid zuwenden, und ſicher iſt, daß das kleine Mädchen
ſapellmeiſter Ottenheimer, den Pfarrer Simon von
Roſenaartenſpitze im Latemar genoß man die erſte
heer=
das eine kleine Unvorſichtigkeit mit dem Tode büßen
Zotzenbach; zum Vortrag den Staatsminiſter v. Ewald
liche Rundſchau über die Dolomiten. An den
Vajolett=
mußte, ein unſchuldiges Objekt wohl angebrachter
War=
den Finanzminiſter Braun, den Oberjägermeiſter Frhrn.
türmen vorbei ging’s auf die nördliche Grasleitenſpitze
nung geworden iſt. Es darf bei dieſer traurigen
Ge=
van der Hoop, den Vorſtand des Kabinetts Geheimerat
auf den Langkofel, auf den unſinnigen Kletterſteig der
legenheit einmal darauf hingewieſen werden, daß die Kin=
Römhelt
Sektion Pößneck auf die Bamberger Hütte und von dort
der in den Straßen Darmſtadts oft, ſehr oft, außerordent=
Hoheit der
Ordensverleihung. Seine Königl.
auf die leichte Boéſpitze und zum Pordoijoch, dann mit
lich ein leichtſinniges ja frivoles Benehmen der Straßen=
Hroßherzog
haben verliehen
das Ritterkreuz
dem Autobus ins Ampezzotal nach Cortina. Ueber die
bahn gegenüber an den Tag legen. Wie oſt iſt ſchon beob=
1. Klaſſe des Verdienſtordens Philtpps des Großmütigen
achtet worden, daß Buben und auch Mädchen mit der
Reichenbergerhütte führte alsdann die Fahrt zur Crado
dem Hauptmann Donner, Batteriechef im 3. Lothr
Straßenbahnwagen um die Wette laufen, ja, daß ſie
un=
da lago, auf deren intereſſant geformten Gipfel ſich eine
Feld=Artillerie=Regiment Nr. 69, ſeither im 2. Großh. Heſſ
mittelbar vor dem Wagen noch über die
entzückende Fernſicht auftat. Der Abſtieg über den Nord=
Feld=Artillerie=Regiment Nr. 61.
Schienen laufen und den mit Recht ſchimpfenden
grat war ſchwer. Nach einem halben Ruhetag ging’s in
Amtsgerichtsperſonalien.
Se. Königl. Hoheit
Schaffner noch aushöhnen und dergleichen mehr. Das
behaglicher Wagenfahrt über Schluderbach nach Landrt
er Großherzog haben den Amtsrichter bei den
muß natürlich die Kinder in die Gefahr des
Ueberfahren=
mit dem Blick auf den ſtolzen Criſtallo. Ueber den Patern=
Umtsgericht Mainz Amtsgerichtsrat Georg Kolb zum
werdens bringen. Im eigenſten Intereſſe liegt es alſo
ſattel wurde von der Dreizinnenhütte die kleine Zinne
Bandgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz
Rhein=
wenn die Eltern ihre Kinder immer wieder vor ſolch
ge=
bezwungen, der Einſer beſtiegen, um zuſammen mit zwe
eſſen, den Staatsanwalt an dem Landgericht der
fährlichem Unfug warnen und nötigenfalls auch vor Strafe
Grazer Herren und den bekannten Führern Innerkofle
Provinz Starkenburg Dr. Paul Krug zum Amtsrichter
nicht zurückſchrecker
als letzten Gipfel den Zwölfer zu nehmen. Hier ſchaute
hei dem Amtsgericht Mainz, den Amtsrichter bei dem
§ Fahrraddiebſtähle. Am Montag nachmittag gegen
der kühne vom Wetterglück begünſtigte Bergſteiger zum
Umtsgericht Butzbach Dr. Anton Schmitt zum Staats
4 Uhr iſt ein Fahrrad, welches auf kurze Zeit vor dem
letzten Male vor dem Aufbruch zur Heimreiſe auf die
ge=
nwalt an dem Landgericht der Provinz Oberheſſen
Poſtgebäude in der Rheinſtraße aufgeſtellt war, geſtohlen
liebte Bergwelt hinab deren Schönheit er in Wort und
ſämtlich mit Wirkung vom 16. Dezember 1913, ernannt
worden. Das Fahrrad iſt Marke „Triumph”, hat grüner
Lichtbild den zahlreichen Beſuchern des Vortrags an
* Von der Techniſchen Hochſchule. Man ſchreibt uns:
Rahmenbau, gelbe Felgen und Polizeinummer 7007. Am
chaulich zu ſchildern wußte, ſo daß er reichen Dank erntete
Dienstag mittag gegen 1 Uhr wurde gleichfalls ein Fahr
Der allgemeine Studentenverband veranſtaltete am
Diens=
dem auch der Sektionsvorſitzende in ſeinem Schlußwort
rad geſtohlen. Dasſelbe war vor einem Hauſe in der
tang abend in der Hochſchule einen gut beſuchten Vortrags
Ausdruck verlieh
Ludwigſtraße aufgeſtellt, hat ſchwarzen Rahmenbau und
abend. Als Redner war Paſtor Klawitter gewonnen
* Der Naturwiſſenſchaftliche Verein hält Dienstag, den
ſchwarze Felgen
worden, der als Kenner der Verhältniſſe in der Oſtmar
Dezember ſeine 288. Sitzung im Fürſtenſaal, Grafen
§ Krämpſe. In der Aleranderſtraße wurde am
Diens=
ürber „Das Vordringen des Slawentums und einige
Ab=
ſtraße 20, ab. Profeſſor Dr. Zeißia ſpricht über: Boden
tag nachmittag kurz vor 3 Uhr ein Schüler von Krämpfen
wehrmittel dagegen” ſprach. Den zweiten Vortrag
erſchütterungen infolge von Fabrikbetrieben. mit Lichtbil
befallen. Derſelbe iſt mittelſt Krankenautomobils in die
edenkt der Allgem. Studentenverband nunmehr in
grö=
dern; Vorführung eines Erſchütterungsmeſſers, und De
elterliche Wohnung verbracht worden
tzerem Rahmen zu veranſtalten und allgemein zugänglich
med. A. Hüffell über: Die Krebsbehandlung mit Röntgen=
§ Kaminbrand. Am Dienstag abend kurz nach 8 Uhr
u machen. Am nächſten Mittwoch, den 10. Dezember,
und Radiumſtrahlen
hat im Hauſe Mauerſtraße 28 ein Kaminbrand ſtattge
„Die
ſpricht Kapitänleutnant a. D. Hans Paaſche üher
Die Freie Literariſch=Künſtleriſche Geſellſchaft
ſter in
unden, welcher durch die herbeigerufene Feuerwehrwache
Wenn die Vera
Jugend von morgen”
hat — um der ſtarken Nachfrage nach Karten genüger
alsbald gelöſcht worden iſt
dem Redner einen Gegner des heutigen Korporations
zu können — für Freitaa, den 12. Dezember (6 Uhr
Studententums zum Vortrag eingeladen haben, ſo wollen
Mathildenhöhſaal), eine Wiederholung der erſtmalig am
ſie ſich über die Wandlungen und Strömungen in der
10.
Dezember zur Aufführung gelangenden G. vor
Schwurgericht
A
Jugend von heute unterrichten, um ſelbſt dazu Stellung
Für dieſ
Kochſchen „Kinderſpiele” angeſetzt.
g.
Wiederholung am (12. Dezember) haben Mitgliederkarten
nehmen zu können. Demgemäß verſpricht die vorgeſehene
Eine greiſe Brandſtifterin, die am 26
keine Gültigkeit. Gültig ſind an dieſem Tage nur
Tages=
reie Ausſprache recht intereſſant und für alle Beſucher
Januar 1845 zu Sickenhofen geborene Witwe Katharine
des Vortrags lehrreich zu werden. Da mit einem zahl
karten, die für jedermann ab heute in Bergſträßers Hof
Roth geb. Seliger von Seligenſtadt, ſtand geſterr
buchhandlung (Rheinſtraße 6) erhältlich ſind. Kinder
wegen vorſätzlicher Brandſtiftung in zwei Fällen vor den
reichen Beſuch der Schüler der Oberklaſſen gerechnet wird
Geſchworenen. Vertreter der Anklage iſt Gerichtsaſſeſſor
genießen wiederum 50 Prozent Preisermäßigung. (Vergl.
der Kaiſerſaal gewählt worden
ſt
heutige Anzeige
zum Heſſiſchen
Dr. Callmann, Verteidiger Rechtsanwalt Raab. Es.
Der Aufruf zum Beitritt
Die Nationalliberale Partei wird die
ange=
wird ihr zur Laſt gelegt, am 11. Oktober 1909 ihre eigene
Landesverein zur Erforſchung und Bekämpfung der
kündigten Verſammlungen über die Steuerpolitik im
Scheuer und am 1. Oktober 1913 die Scheuer ihres Sohnes
Krebskrankheit und zur Gewährung von einmaligen
körpert wurde. Die alleinige Tragik nun beſtreitet einzig
— Ueber die neue britiſche Südpolar=
Frau Arbuthnot (Frl. Lißl), die zwiſchen dem Lord, der
expedition wird aus London berichtet: Der Leiter de
Feuilleton.
ſie einſt verführte, und ihrer beider Sohn Gerald Herr
Expedition Foſter Stackhouſe hat am Samstag von
Janſſen) ſteht. Der einzige belebende dramatiſche
der Hudſon=Bai=Geſellſchaft die „Discovery” ange
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben
kauft, das alte Schiff der Scottſchen Expedition, das nun
Luftzug erhebt ſich in dem Augenblick da der Lord der
noch einmal unter britiſcher Flagge die Fahrt nach den
Braut ſeines Sohnes nachſtellt und dieſer ſich im auf
2. Dez,
C. H. Frankfurter Schauſpielhaus,
Eismeeren des Südens antreten ſoll. Die „Discovery
Ein
blitzenden Zorn an dem Mädchenjäger vergreifen will
Erſtaufführung von Oskar Wildes Schauſpiel
wurde für die Scottſche Expedition 1903 gebaut, iſt aus
bereits
Seine Mutter ſtürzt ſich dazwiſchen und verrät das Ver=
FFrau ohne Bedeutung” Wilde iſt je
Eiche und Teakholz konſtruiert und am Vorderteil mi
hältnis. Es iſt ein bißchen Kolportage und die Szene
wie ſo
Problem geworden. Es ſchien dem Dichter hier
einem beſonders ſtarken eiſenbeſchlagenen Rammbug aus
wurde auch von den Darſtellern nicht wirkſam
herausge=
woft, lediglich auf eine geiſtreiche Plauderei anzukommen
gerüſtet. Ihre Maſchinen, die 500 Pferdekräfte entwickeln,
ſchnitten. Und die plötzliche Wendung zu ſittlichem Pathos
Wilde iſ
DDie Nachläſſigkeit der Formung iſt auffallend.
geben ihr eine Stundengeſchwindigkeit von 9½ Knoten
überraſcht: Die Mutter und die amerikaniſch naive Braut
Bühnen
ges durchaus nicht um den Ruf eines zünftigen
Man entſinnt ſich vielleicht, daß die „Discovery” bei der
tragen den Sieg davon: Der Lord erhält nicht ſeinen
ſchriftſtellers zu tun. Er weiß ſehr wohl, daß er beſſer
Scottſchen Expedition 3 Jahre lang eingefroren war und
Sohn zurück, dem er eine glänzende diplomatiſche
Kar=
fſchreiben kann. Doch er ſchreibt nur, weil er es überhaupt
erſt von der „Morning” und der „Terra Nova” aus dem
riere öffnen wollte. Die echt Wildeſche Geſte eines ba
kkann, weil er auch dies kann. Es liegt darin faſt eine
Eiſe befreit wurde. Scott wollte die „Discovery” auch zu
nalen Witzes bringt das Stück zu einem wirkſamen Ab
Selbſtironie: ein Stück zu ſchreiben, das vor Langeweil
ſeiner letzten Reiſe benutzen, aber die neue Eigentümerin
ſchluß (der Beifall ſteigerte ſich zu ſechsmaligem, von
Zu=
ffaſt berſten will, das nichts anſchaulicher beſpöttelt als
die Hudſon=Bai=Geſellſchaft, vermochte das Schiff nicht früh
rufen untermiſchtem Hervorruf). Wilde verſteht ſich auf
eben ſie. Die Langeweile iſt die große Sünde der eng
genug aus ihrem Pachtvertrag freizumachen, was Scott
ſein Publikum, und er zieht es vor, ſich doch zuletzt immer
kiſchen Geſellſchaft. Sorglich wird jeder Konflikt vermie
als eine bittere Enttäuſchung empfand. Während der
letz=
irgendwie durchzuſetzen, wenn er auch noch ſo unbeding
den, jede Tiefe jede Wahrheit und kahle Ungeſchminktheit.
ten drei Jahre lag das Schiff unbenutzt in den Londoner
Attitüde dilettantiſcher
Man erträgt keinen ſtärkeren Wellenſchlag. Alſo ſchankelr
Ueberlegenheit und ſusbiſti=
Docks
ſchen Gleichmuts annimmt
man darüber weg. Gleißendes Spiegeln und Widerſpie
** Das Ende des Londoner Opernhauſes
geln von Phraſen herrſcht, ein fleißiges Spiel von grellen
C. K.
Eine Fauſt=Muſik von Richard
Aus London wird berichtet: Das Schickſal der ſeinerzeit
Lichtern wie in einem arkadiſchen Sommergarten au
Strauß? Nach einer Mitteilung, die der Neu=Yorker
von Hammerſtein erbauten Londoner Oper hat
friſchem Raſen, Farben, die nur ſchwer zu erkennen ſind
Muſical Courier veröffentlicht, ſcheint es, daß Richark
ſich nun vollendet: eine lakoniſche Mitteilung der
Direk=
tals das Phosphoreszieren der Fäulnis an der Oberfläche
Strauß ſich bereits ernſthaft mit dem Plane zu einer Fauſt
tion benachrichtigt die Oeffentlichkeit, daß das Inſtitut „we=
— der Nur=Oberfläche der engliſchen Geſellſchaft. Sc
Muſik beſchäftigt, die er für eine neue Reinhardtſche
gen Mangel an Unterſtützung durch die Oeffentlichkeit” bis
webt ſie uns der Dichter im ſchillernden Brokat ſeiner
Fauſt=Aufführung komponieren will. Die Neu=Yorke
auf weiteres ſeine Pforten ſchließe. Kurz und wenig
Muſikzeitſchrift ſchreibt: „Max Reinhardt plant für Ber
Aphorismen, ſeiner prickelnden Feuilletons und des
para=
ruhmvoll war die Geſchichte dieſes Bühnenhauſes, das
in eine Fauſt=Aufführung in koloſſalem Stil, für die nach
doxalen Dialogs der nur im Moment des Gegenſchlags
von neuem die alte Erfahrung beſtätigte, nach der die 5
uns vorliegenden Berichten Richard Strauß die Bühnen
eine berückende Wahrheit beſitzt, ſo malt er ſie uns mi=
Millionen=Stadt London außerſtande iſt, eine ſtändige
muſik ſchreiben wird. Für den gewaltigen philoſophiſchen
bekannter Anmut und der lächelnden Freimütigkeit, die
Oper zu erhalten. Im September 1910 kam Hammerſteir
und romantiſchen Stoff der Fauſthandlung iſt als
Kom=
nicht ſchmerzt. Wir geben uns dem dolce far niente
nach London, pachtete im Oktober für eine Grundrente von
poniſt wohl niemand mehr berufen, als der Schöpfer ſt
willig hin, zwei ganze Akte hindurch, und ſind bald gan
97500 Mark einen Bauplatz, im Dezember begann der
großer muſikaliſcher Gemälde, wie des „Heldenleben” und
davon eingefangen, ſo daß das dünn angeklebte Konflikt=
Bau und am 13. November 1911 öffnete das „London
des „Zarathuſtra” So erweckt die Nachricht, daß er dieſe
chen dann glatt ſein Ziel verfehlt. In der Plauder:
Opera=Houſe” ſeine Pforten. Hammerſtein hatte erklärt
Aufgabe endlich in Angriff nehmen wird, freudige
Be=
ſtehen natürlich die Geſellſchaftslöwinnen (Frau Ilm
Es wird natürlich ein Rieſenerfolg, auf dem Gebiete der
riedigung.” Aus dem letzten Satze ſcheint hervorzugehen,
und Frl. Klinkhammer) mit ihrer fein pointierter
Oper bin ich, glaube ich, unfehlbar.” Aber nach ſieben
daß der Plan bei Strauß bereits endgültig Wurzel ge
Konverſation — und nur mit dieſer — im Vordergrund
Monaten hatte er 900000 Mark zugeſetzt. Er wollte im
faßt hat und daß die Gerüchte in dieſem Falle
begrün=
neben der echten Lord Henry= oder Goring=Geſtalt des
November 1912 eine neue Saiſon eröffnen, zog es aber
det ſind
Lord Illingworth, der durch Heren Bauer treffend ver=
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 4.
des Gerichts ſtellte. Das Gericht verwarf jedoch die
Be=
den ſollen. Dieſer Satz, daß die Soldaten unter einem
Johannes angezündet zu haben, um ſich bezw. ihrem Sohn
rufung
Vorwand, einer Lüge,
einberufen werden, bildete den
die Verſicherungsbeträge zu verſchaffen, wodurch ſie ſich
Der 46jährige Kaufmann Franz Julius Jung aus
Hauptpunkt der Anklage
auch eines Verſicherungsbetruges ſchuldig machte. In bei=
Frankfurt, der als Proviſionsreiſender bei der Bettfedern=
Der Angeklagte erklärt, daß der Artikel eine von ihm
den Fällen verfuhr die Angeklagte nach der bewährten
und Kapok=Handlung von Rocke in Hannover beſchäftigt
verfaßte Bearbeitung eines von auswärts zugegangenen
Methode, ins Stroh eine brennende Stearinkerze zu ſtellen
war, hat am 25. Mai in Offenbach unter falſchen Vor
Aufſatzes ſei. Er habe den Artikel aufgenommen, um die
ich dann zu entfernen und den Erfolg abzuwarten, ſo daſ
piegelungen ſich von einem Kunden 40,05 Mark geben
ungen Leute, die zum Militär eingezogen werden, vor
ie bei eventueller Entdeckung ein einwandfreies Alibi
nach=
laſſen, die die Firma noch zu erhalten hatte. Er hatte ſick
Schaden zu bewahren und vor einer falſchen Beurteilung
weiſen kann. Beim letzten Brande am 1. Oktober 1913
als der Firmeninhaber eingeführt und auch als ſolche
der ihrer wartenden Dienſtzeit. Er erläutert weiter den
wurde die Angeklagte in der Nähe der Scheuer kurz vor
die Quittung unterſchrieben, ohne zur Geldannahme oder
Begriff des von ihm gebrauchten Wortes „
Kadavergehor=
dem Brande geſehen. Dies ſtellte ſie dann in Abrede, was
einer derartigen Unterſchriftleiſtung irgendwie berechtig
ſam”. Er habe die in dem Artikel aufgeſtellten
Behaup=
verdächtig war. Dieſer Umſtand war um ſo verdächtiger
geweſen zu ſein. Er wurde zu 2 Wochen Gefäng
Staatsan=
tungen nur im vollſten Glauben gebracht. —
als es ſeit 1887 ſiebenmal in ihrer Familie gebrannt hat
nis verurteilt.
walt Dr. Leoni widerlegt in ſeinem Plädoyer zunächſ
Dem ſie verhörenden Kriminalkommiſſar gelang es dann
ie Behauptung des Angeklagten, er habe in gutem
Glau=
allerdings erſt nach ſtundenlangem Vorhalt, ein Geſtänd
zu erlangen
ben gehandelt, wenn er in dem Artikel ſchreibt, der Staat
Die Bergſtraße im Bilde.
nis
iehe die Rekruten unter einem Vorwande ein. Das Mi=
Der Erfolg der Brandſtiftung beſtand in 1005 Marl
* Man ſchreibt uns: Eine reichhaltige Ausſtellung von
itär habe, wie auch der Angeklagte wiſſe, nicht nur die Auf
und 1000 Mark Entſchädigung für Immobilien ſeitens der
Bildern der Bergſtraße und des dem Verkehrsausſchuß
gabe, Staatseinrichtungen zu ſchützen, ſondern vor allem
Brandverſicherungskaſſe und 525, 157 und 505 Mark für
der Bergſtraße angeſchloſſenen Lindenfels wird am 6. De
das Vaterland und damit nicht nur den Kapitalismus.
verbrannte Warenvorräte ſeitens zweier
Verſicherungs=
ember im Ausſtellungsgebäude auf der Mathildenhöhe
ſondern auch die Proletarier. Es ſei ein höchſt
verwerf=
geſellſchaften. Die Angeklagte zeigt bei ihrer Vernehmung
in Darmſtadt eröffnet werden. Keine Kunſtausſtellung
nicht das geringſte Anzeichen von Reue. Sie hält zwar ihr
iches Unterfangen, das hier gemacht wurde, den neu ein
im landläuſigen Sinne des Wortes ſoll uns da geboten
tretenden Rekruten die Achtung vor den Inſtitutionen des
Geſtändnis aufrecht und fagt, ihr Gewiſſen habe ihr
ge=
werden. Und wer etwa die ausgeſtellten Photographien
Heeres zu nehmen. Es ſei das Höchſtmaß deſſen, was an
ſchlagen und ſo habe ſie nach langem Zögern das Ge
die Zeichnungen, Aquarelle und Oelgemälde mit dem
volksvergiftender Agitation geleiſtet werden könne. Er
ſtändnis abgelegt; doch iſt aus ihren ganzen Aeußerungen
Auge des Kunſtkritikers betrachten wollte, ohne den
eigent=
erſichtlich, daß ſie ihre Verbrechen nicht ganz ſo ſchlimm
ein=
halte deshalb eine Geldſtrafe für ausgeſchloſſen und
bean=
lichen Zweck der Ausſtellung zu berückſichtigen, der würde
ſchätzt. Früher ſoll ſie einmal die Aeußerung getan haben
trage einen Monat Gefängnis. Der Verteidiger Rechts
vergeſſen, daß alle die vielen Bilder, gute und wenige
ie hätte von der Bärbel (ihrer Tochter) erfahren, „wie
anwalt Dr. Katz und der Angeklagte berufen ſich auf
gute, nicht um der Ausſtellung ſelbſt willen
zuſammenge=
man das macht” Jetzt beſtreitet ſie die Aeußerung. Sie
ſuten Glauben.
tragen wurden, ſondern weil ſie dem rührigen
Verkehrs=
meint, „bei der Bärbel hat es 1905 auch gebrannt, die hat
Das Gericht nahm zwei Tatſachen als erdichtet an.
ausſchuß Material für ſeine Reklame an die Hand geben
aber nichts geſagt, die war geſcheit‟ Die Angeklagte gibt
Als erſte die Behauptung, daß es eine Redensart und ein
ollen. Und wenn ein Preisgericht eine Anzahl von
Bil=
an, aus Not gehandelt zu haben; ihr Mann war Förſter
Vorwand, eine Lüge ſei, wenn von der Verwendung der
dern jeglicher Art mit Preiſen ausgezeichnet hat, ſo ſoll
und ſtarb 1883. Sie habe ſieben Kinder gehabt, von dener
Armee zur Verteidigung des Vaterlandes geſprochen werde.
mit der Zuerkennung des Preiſes in erſter Linie zum
nur noch zwei leben. Sie ſei ſtets durch die Krankhei
Als zweite Tatſache die Behauptung, die Soldaten wür=
Ausdruck gebracht werden, daß das betreffende Bild fün
ihrer Kinder in großer wirtſchaftlicher Bedrängnis
ge=
den nur gedrillt zu Hofhunden des Kapitals, alſo zun
die Propaganda des Verkehrsausſchuſſes der Bergſtraße
weſen. Deshalb habe ſie die zwei Brände gelegt. Von
klaviſchen Diener einer beſtimmten, nicht ſehr zahlreichen
einſchließlich Lindenfels ſich zur Vervielfältigung oder
den übrigen fünf Bränden in ihrer Familie will ſie nichts
zum Abdruck eignet. Wenn ſelbſtverſtändlich auch dabei
Kategorie des deutſchen Volkes, nämlich der Induſtrie und
Näheres wiſſen.
der Landwirtſchaft. Nachdem feſtgeſtellt ſei, daß beide
die Art der Ausführung ins Gewicht fiel, allein ausſchlag
Pfarrer Buttron von Sickenhofen bekundet, daß die
Tatſachen erdichtet ſind, ſei zu erwägen, ob der Angeklagt
gebend konnte ſie nicht ſein. Der zur Durchführung des
Angeklagte etwas in ihrer geiſtigen Beſchaffenheit her
Bilderwettbewerbs eingeſetzte Ausſchuß hat deshalb auch
gewußt hat, daß dieſe beiden Tatſachen erdichtet ſind. Nun
untergekommen ſei und die Verwerflichkeit ihres
Tun=
alle ihm eingelieferten Bilder angenommen, ob ſie nun
kann es ja richtig ſein, wie der Angeklagte behauptet,
da=
nicht mehr klar beurteilen kann
Ein weiterer
Zeug=
von reifen Künſtlern oder von Anfängern, von
Berufs=
der eine oder andere Krieg durch kapitaliſtiſche Intereſſen
bekundet, daß die Angeklagte bezeichnenderweiſe im Dorfe
malern. Berufszeichnern und Berufsphotographen oden
entſtanden ſei; er könne aber nicht des Glaubens ſein, daf
allgemein die „Brandkathrin” hieß; weiter iſt intereſſant,
von Dilettanten ſtammten. So finden wir denn
Voll=
all und jeder Krieg, den das Deutſche Reich führt, im
kapi=
daß ſie am Tage, als ſie in der Scheuer ihres Sohnes
kommenes und weniger Vollkommenes. Ein Gedank
aliſtiſchen Intereſſe geführt werde. Deutſchland muß doch
Feuer legte, aus dieſer Scheuer einen ihr gehörigen Wa
drängt ſich dem Beſchauer aber immer wieder auf: Un
auch gewärtig ſein, daß es von einem anderen Staat in
gen herausbrachte, weil er nicht verſichert war
endlich viel Schönes zeigen uns die Bilder, wie viel
kapitaliſtiſchen Intereſſe angegriffen wird und muß dann
Die Geſchworenen bejahten die Fragen nach Ver=
Schönes und wie viel mehr Schönes muß uns da erſt die
gerüſtet ſein. Es kann alſo nicht richtig ſein, daß er des
ſicherungsbetrug und Brandſtiftung ir
Bergſtraße ſelbſt und mit ihr Lindenfels bieten. Freund
Glaubens war, ſeine Behauptung ſei richtig, daß das
zwei Fällen und billigten ihr mildernde Umſtände zu
liche Erinnerungen ziehen vorüber an dem geiſtigen Auge
Heer nicht zur Verteidigung, ſondern nur gegen Aufſtände
Der Staatsanwalt beantragte für jeden Fall ein Jahr und
des Beſchauers, dem Bergſtraße und Lindenfels bekannt
im Innern verwendet werden ſolle. Durch die Behaup
hieraus eine Geſamtſtrafe von einem Jahr acht Monater
ind. Gern denkt er der entſchwundenen Wochen, welche
tungen des Angeklagten ſei das Staatsintereſſe gefährder
Gefängnis. Das Gericht erkannte gegen die noch unbe
er in der reizvollen Gegend verleben durfte und mächtig
worden. Einerſeits zog das Gericht ſtrafſchärfend in Be
ſtrafte Angeklagte auf ein Jahr ſechs Monate
Ge=
regt ſich in ſeiner Bruſt das Verlangen, bald wieder
ſei=
tracht, daß ein großer Schaden entſtanden ſein kann,
fängnis, abzüglich acht Wochen der Unterſuchungshaft.
nen Fuß an die Bergſtraße, den deutſchen Süden, nac
namentlich hinſichtlich der Aufrechterhaltung der Diſziplin
Lindenfels, der Perle des Odenwaldes, zu ſetzen. Und
Andererſeits ſtrafmildernd den Umſtand, daß Kaul nur
wer ſie nicht kennt, die Bergſtraße und Lindenfels und
gering vorbeſtraft iſt und ſeine Behauptungen unter dem
Strafkammer II.
durch die Ausſtellung wandert, den wird ſicher der Wunſch
Einfluß einer, wenn auch nicht richtig angewendeten
Welt=
g. Kaum aus dem Zuchthaus entlaſſen, beging der 36
beherrſchen, ſie kennen zu lernen. So wird die
Ausſtel=
anſchauung entſtanden ſeien. — Es erkannte deshalb auf
Jahre alte Gelegenheitsarbeiter Peter Guſtav Bollin
lung der zum Wettbewerb eingeſandten Bilder nicht nur
200 Mark Geldſtrafe und nach § 41 auf Einziehung
ger aus Offenbach abermals einen Diebſtahl. Am 30.
dem Verkehrsausſchuß Propagandamittel an die Hand
der Exemplare und Vernichtung der Platten und Formen.
Oktober ſchlich er ſich während der Mittagszeit, als die
geben, ſondern ſie wird ſelbſt ein wirkſames Propaganda=
Eine für Milchproduzenten intereſſante Entſcheidung
Arbeiter die Fabrik verlaſſen hatten, in die Fabrik der
mittel werden für unſere ſchöne Bergſtraße und das
rei=
ſt die über die Berufung des Wilhelm Leonhardt vor
Firma Sprenger, Eberle u. Co ein und entwendete etwa 1
zende Lindenfels
Wiſſelsheim (Kreis Friedberg) gegen eine Verurteilung
Zentner Blei, das ihm aber gleich wieder abgenommet
des Schöffengerichts Offenbach wegen Vergehens gegen
werden konnte. Die Strafkammer verurteilte ihn geſtern
Griesheim, 3. Dez. (Bedeutenden
Waren=
die Milchverkaufsordnung. Leonhardt betreibt eine um
wegen Rückfallsdiebſtahls zu 1 Jahr Gefängnis
diebſtählen) iſt man in der hieſigen Kammfabrik auf
fangreiche Milchwirtſchaft von etwa 100 Kühen. Die Milch
Wegen Verächtlichmachung des deutſchen
die Spur gekommen. Durch vorgenommene
Hausſuchun=
liefert er meiſt nach Frankfurt, doch liefert er einem
Heeres hatte ſich geſtern der 40jährige „religionsloſe‟
gen und polizeiliche Nachforſchungen wurde feſtgeſtellt, daß
Abnehmer auch nach Offenbach. Bei dieſem wurden nun
Redakteur Georg Alfred Emil Kaul, verantwortlicher Re
in dieſer Fabrik Beſchäftigte ſich zum Teil durch den Ver=
Milchproben entnommen und ein zu geringer Fettgehalt
dakteur des Offenbacher Abendblattes, vor der
Strafkam=
kauf jener Artikel eine Art Nebenverdienſt verſchafft harten
feſtgeſtellt. Leonhardt, als Produzent, erhielt nun einen
mer zu verantworten. Nach § 131 des Strafgeſetzbuches
-
Die hieſigen
Dieſelben wurden zur Anzeige gebracht.
Strafbefehl, weil er nicht, wie es von der Stadt Offenback
wird, wer erdichtete oder entſtellte Tatſachen, wiſſend, daß
Wirte geben bekannt, daß ſie ab 4. Dezember eine
Er=
vorgeſchrieben iſt, die Milch auf ihren Fettgehalt
unter=
ſie erdichtet oder entſtellt ſind, öffentlich behauptet oder ver
höhung des Bierpreiſes eintreten laſſen. Es koſten von
ſucht hat. Das Schöffengericht ſetzte auf ſeine Berufung
breitet, um dadurch Staatseinrichtungen oder
Anordnun=
dieſem Tage ab 0,5 Liter 15, 0,4 Liter 12 und der Becher
eine geringe Geldſtrafe feſt, weil L., wenn auch nicht
täg=
gen der Obrigkeit verächtlich zu machen, mit Geldſtrafe bis
10
Pfg
lich ſo doch von Zeit zu Zeit Unterſuchungen hätte vor
zu 300 Mark oder mit Gefängnis bis zu drei Jahren be
Roßdorf, 3. Dez. (Hoflieferant.) Die Oden
nehmen müſſen. Er verfolgte nun Berufung, weil es
zu=
ſtraft. Der Angeklagte, ein früherer Theologe,
veröffent=
wälder Pflanzenkulturen Kayſer u. Seibert ſind anläßlich
viel verlangt ſei, und er überdies nichts davon wußte
lichte in der erſten Beilage der Nummer 226 vom 26. Sep
des Geburtstages Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs
daß er ſelbſt die Milch kontrollieren müſſe. Es ſeien dodh
tember im Offenbacher Abendblatt einen Artikel mit der
zu Hoflieferanten ernannt worden.
egelmäßig von den Händlern Proben erhoben und unter
Ueberſchrift „Rekrutenabſchied” in dem den zum Militär
Offenbach, 3. Dez. (Die Großherzogin it
ucht worden und niemals habe er einen Anſtand gehabt.
einrückenden Rekruten ans Herz gelegt wird, beim Militär
Stadtkrankenhauſe.) Heute vormittag ſtattete die
Seine Milch ſei auch nur als gut bekannt. Dieſer Anſicht
der ſozialiſtiſchen Lehren eingedenk zu bleiben und die
Broßherzogin mit ihrer Hofdame Freiin von Nordeck
ſchloß ſich Chemiker Dr. Fritzmann=Frankfurt a. M. an
ihnen angeblich drohenden Gefahren eindringlich geſchildert
zur Rabenau, von Darmſtadt im Automobil kommend,
der behauptete, in keiner Stadt beſtänden ſo ſcharfe Vor
werden. Es heißt dann weiter wörtlich: „Nicht der Ver
der Schweſternſchaft des hieſigen Stadte
chriften über den Milchverkauf wie in Offenbach. Es ſei
teidigung des Vaterlandes wegen müſſen die jungen
Ar=
auch ſchwer möglich, die Milch vor dem Verkauf zu
unter=
krankenhauſes die einen außerordentlichen
Lokal=
beiter Abſchied nehmen von Vater und Mutter, von
Bru=
uchen, denn jede einzelne Unterſuchung beanſpruche eine
verein des unter dem Protektorat der Großherzogin
ſtehen=
der und Schweſter. Die Redensart von der Verteidigung
Viertelſtunde. Der Staatsanwalt hielt den Einwand, daß
den Alice=Vereins für Krankenpflege im Großherzogtum
des Vaterlandes iſt nur ein Vorwand; ſie ſoll ver
der Angeklagte annehmen mußte, ſeine Milch ſei in Ord
Heſſen bildet, einen längeren Beſuch ab. Bei dieſer Ge
hüten, daß die Opfer des Militarismus erkennen, daß ſie
nung, da er ja wußte, daß ſie regelmäßig unterſucht werde,
egenheit begrüßte die Großherzogin auch die Helferinnen
— zu Hofhunden des Kapitals gedrillt
wer=
für ſo beachtlich daß er die Entſcheidung in das Ermeſſen
vom Roten Kreuz, etwa 20 Damen aus der Stadt, die im
Sk
ſchließlich vor, in Neu=York Gründungsverſuche zu einer
Staaten der Union leben, herrſcht tiefer Kummer und
be=
ährlicher zu werden, denn ſie verknüpfen mit den Launen
neuen Oper zu machen und verpachtete das neue Opern
greifliche Beſtürzung, denn am Samstag haben die Richte
hrer modiſchen Phantaſie gar geſchickt auch praktiſche
Ge=
haus Londons für 240000 Mark Jahresmiete an einen
von Chicago das Oberhaupt dieſer Sekte, den hohen
Ober=
ichtspunkte. Und einen praktiſchen Vorzug hat die neueſte
Unternehmer, der Operetten, Schauſtücke, Lichtbilder und
prieſter Otoman Zar Aduſch Ha’niſch wegen Verbreitung
Erfindung der amerikaniſchen Modiſten, gleichviel wie man
Varietéſzenen vorführte. Am 28. Mai wurde das Haus
anſtößiger Schriften zu 5 Jahren Gefängnis und
auch ſonſt über die Neuerung denken möge, jedenfalls für
Hammerſtein abgekauft und ſeitdem gab man eine Aus=
20000 Mk. Geldſtrafe verurteilt. Der ehrwürdige Ober
ſich: die Damen ſollen im Winter weniger frieren. Und
ſtattungsrevue, der ein Zirkus folgen ſollte. Nach Neujahr,
prieſter, dem blinde Anhänger ein reines Leben myſtiſcher
o erſann man die Pelzbeinringe für Damen, ſchmale ring
ſo hieß es, ſollte dann eine engliſche Opernſaiſon folgen.
Verſenkung in die Gottheit nachrühmen, bekundete, daß er
örmige Pelzſtreifen, ſchüchterne Andeutungen längerer
Aber aus dieſem platoniſchen Verſprechen ſollte nichts
ein Perſer hohen Ranges ſei und 70 Jahre heiligen Le
Gamaſchen, die die Schönen um die Feſſeln legen, wenn ſie
mehr werden, auch die Umwandlung der Londoner Ope
bens hinter ſich habe. Daß der Gottesmann aus dem
in abendlicher Winterſtunde bei Froſt und Kälte ins The
zu einem Varieté, Ausſtattungstheater und Kinematogra=
Oſten vor den Schranken eines amerikaniſchen Gerichtes
ater, in den Salon und zum Diner eilen. Man macht
gel=
phen konnte den Zuſammenbruch nicht aufhalten, und nun
erſcheinen mußte, erklärt ſich nur durch die Enthüllungen
tend, daß die ausgeſchnittenen Schuhe und die
durchbro=
ſteht das prächtige moderne Bühnenhaus leer
bis ein
eines „Abtrünnigen” eines jungen Mannes aus reiche:
chenen, bisweilen auch durch dünne Seidenſpitzen erſetzter
neuer Unternehmer ſein Glück verſuchen will
Familie, den man in den prächtigen Tempel der Sonnen=
Strümpfe die ſchönen Amerikanerinnen empfindlich frierer
anbeter entführt und als Sonnengottheit verehrt hat. Die
laſſen, und da ſoll der kokette Pelzring Hilfe ſchaffen, in=
* Verſchiedenes. Profeſſor Marcell Sal=
Mitteilung, die er nach ſeinem „Abfall” machte, und die
dem er die zarten Füße wärmt und ſie zugleich pikant
zer hat am Montagabend in der Kronprinzenvilla zu
Schriften des Otoman Zar Aduſch Harniſch, die er vor
akzentuiert. Auf weißen Strümpfen trägt man natürlich
Danzig=Langfuhr vor dem Kronprinzen und ſeinen Gäſten,
legte, und die als Werbemittel an Tauſende verſandt
wor=
chmale ſchwarze Pelzringe, auf ſchwarzen Strümpfen
Her=
einem kleineren Kreiſe hoher Offiziere, moderne heitere
den ſind, genügten dem Gerichte, um mit ſo hartem Urteil
nelin oder Rotfuchs; kurz, ſchöne Farbengegenſätze ſorgen
Dichtungen vorgetragen. — Zwei Mitarbeiter des
Paſteur=
der amerikaniſchen Sonnenanbetung Kümmernis zu
berei=
dafür, daß der bewundernde Blick den Pelzbeinring nicht
Inſtituts in Algier, die Doktoren Bridré und Boquet,
ha=
ten. Freilich, vor Gericht ergab ſich auch, daß der greiſe
etwa überſieht.
ben, einer Blättermeldung zufolge, ein wirkſames Impf=
Perſer, der vor 2 Jahren auch in London auftauchte und it
und Heilſerum gegen die Klauenſeuche der
* Der „Held” und die Klapperſchlange. An der
Opern=
religiöſen Vorträgen ſeine orientaliſche Weisheit verkün=
Schafe entdeckt. Das Ackerbauminiſterium habe ange=
Station der Pariſer Untergrundbahn fand, wie ein
dete, ein in Amerika geborener Schriftſetzer iſt, der
ordnet, daß alle aus Algerien nach Frankreich eingeführ=
Telegramm aus Paris meldet, ein Beamter ein Paket, das
eine Zeitlang als Geſelle bei den Heiligen der jüngſten
ten Hammel mit dieſem Serum geimpft werden
-
In
ein Paſſagier liegen gelaſſen haben mußte. Pflichtgemäß
Tage, bei den Mormonen, in der Salzſeeſtadt tätig gewe
Wien ſtarb Dienstag nacht der Bühnenſchriftſtelle
gab er es dem Inſpektor der Station, der es in ſeine Amts
ſen war und dann den Entſchluß faßte, auf eigene Rech
Franz von Schönthan im 65. Lebensjahr. Der
tube nahm und es dort öffnete. Dabei wurde von dem
tung die Unzahl der wunderlichen religiöſen Sekten Ame
Verfaſſer der allen bekannten Stücke „Der Raub der Sa=
Beamten eine etwas aufregende Entdeckung gemacht: In
rikas um den Sonnenanbetungskult zu vermehren. Sein
pa=
binerinnen” „Krieg im Frieden” (mit Moſer zuſammen
ein Tuch eingewickelt, fand ſich nämlich eine ausgewachſene
riarchaliſches Alter verringerte ſich vor Gericht auf 45
geſchrieben), „Der Schwabenſtreich” „Die berühmte Frau
Klapperſchlange vor. Es ſchien, als ob das gefährliche
Jahre und ſein ſchöner orientaliſcher Name auf Otto
(mit Kadelburg), „Zwei glückliche Tage”, „Komteß Guckerl
Reptil ſchlafe. Der mutige Beamte hatte inzwiſchen raſch
Haniſch. In ſeinem „Buche des Lebens” verordnet e=
(mit Koppel=Ellfeld)
Goldfiſche” (mit Kadelburg),
einen Holzhammer ergriffen, mit dem er kräftig auf das
den Gläubigen Sonnenbäder und Pflanzenkoſt und be
„Renaiſſance‟, „Die goldene Eva‟. Im bunten Rock”
Tier einſchlug und ihm auch anſcheinend den Schädel zer
ſchäftigte ſich dann mit den Beziehungen zwiſchen Sonnen=
(mit Frhrn. von Schlicht), „Der Herr Senator” ꝛc., war
chmetterte. Am Abend des Tages erſchien jedoch in einer
anbetern und Sonnenanbeterinnen in einer Weiſe, die das
einer der meiſtaufgeführten, wenn nicht der meiſt
Pariſer Zeitung ein Inſerat, in dem ein gewiſſer Rochel ein
Gericht zu ſeinem Urteil veranlaßt hat. Der Oberprieſter
aufgeführte Bühnenſchriftſteller der letzten Jahrzehnte.
Paket ſuchte, das er in der Untergrundbahn liegen gelaſſen
der einen großen Aufwand an prächtigen orientaliſchen
habe, und das eine ausgeſtopfte Klapperſchlange enthalten
Koſtümen trieb, bewohnte in Chicago in der
vorneh=
habe. Der Beamte muß nun als „Schlangentöter” vie
O. K. Der Oberprieſter der amerikaniſchen Sonnen
men Lake Park Avenue einen mit höchſtem Prunk und
Spott über ſich ergehen laſſen.
anbeter — im Gefängnis. Unter den 14000 Anhängern
Komfort eingerichteten „Tempel”
des „Mazdaznan=Kultus” unter den amerikaniſchen Son=
— „Pelzbeinringe” für Damen. Die amerikaniſcher
nenanbetern, die zum größten Teil in den Neu=England=
Modeſchövfer beginnen ihren Pariſer Rivalen immer ge=
tött
5 die
Jun=
Be
chaf
chen
Aark
Er hat
als ſo
lahme
beree
Gefär
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hrsausſa
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auf
ſtelle=
da geb
Otog
den eig
1, der wi
und wenig
Zuſc
en Ve=
Lund ge
phia.
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember
Krankenhauſe in der Krankenpflege ausgebildet werder
lieblich, mit Inbrunſt der Glaube an eine religiöſe Kultur
und unter Führung von Frau Schmaltz=Boehm die Groß
die die eklektiſche Raffiniertheit unſerer Zeit überwunder
gerzogin empfingen. Dieſe überbrachte den Damen die
und ſich auf unſere einfachen und urſprünglichen Verbin
Broſchen des Alice=Frauenvereins und le
dungen mit allem in der Schöpfung Eingeſchloſſenen be
ichtigte alsdann unter Führung des Krankenhaus=Direk
ſonnen hat. Dieſe Glaubensinbrunſt und dieſes Verlan
tors und der Oberin der Schweſternſchaft, Fräulein Jo
en hat Fidus Formenſprache ſo in der Gewalt, daß uns
ſefine Hisgen, die Inneneinrichtung des Krankenhauſes
innigere Bekanntſchaft mit ſeinen Bildern zum Ereignis,
beſonders die Verwaltungsburcaus, die Operationsräume,
a zur Lebenswendung werden kann
einen Teil des Schweſternhauſes und dann die erſte Be=
Man könnte mit Lob und an erſter Stelle von der Fi
ratungsſtelle für Mutter= und Kinderfürſorge in der
dus eigentümlichen Technik reden. Aber im Anſchauer
Sprendlinger Landſtraße. Sie begrüßte dort die Damen
ſeiner Bilder werden wir inne, daß mit ihrer Betonung
der Beratungsſtelle, die beiden Eleonoren=Gehilfinner
als Hauptſache wenig für die Erſchließung des Kernes ge
Frau Geheimerat v. Brentano und Fräulein Wecker, ſowie
tan iſt. Denn nicht „um der Kunſt willen” ſtellt Fidus
den Arzt der Beratungsſtelle, Dr. Hoffa. Um 11 Uhr fuhr
dieſe Bilder hin. Natürlich weiſt ihn ſeine Beſtimmung
die Großherzogin nach dem Alicehaus in der Rödern=
und eine tiefere Auswahl auf die plaſtiſche Sprache der
ſtraße. Der Kaſſierer des Frauenvereins vom Roten
bildenden Künſte. Aber ebenſo freudig würde er vielleicht
Kreuz, Herr Ferdinand Boehm, und die Vorſteherin des
das Wort als Brücke für das Verſtändnis ſeiner Einge
Heims, Fräulein Merz, begrüßten die Landesfürſtin an
bungen benutzen, wenn es ihm feinere und heiligere Wir=
Wagenſchlag und begleiteten ſie in das Heim
kungen verhieße. Fidus knüpft an ſeine künſtleriſchen
* Mainz, 3. Dez. (Familientragödie.) In
Aeußerungen die Hoffnung einer Erziehung zur Reinheit
einem Anfall von Schwermut enfernte ſich vor einigen
und ſo kommt er zu ſeiner Sehnſucht nach einem Geſamt=
Tagen in Hechtsheim der Winzer Peter Schwinn mit
kunſtwerk, das er als das Medium der großen, unbekann
einen zwei Kindern, einer Tochter und einem Sohne im
ten Mächte betrachtet, denen wir uns — aller Weisheit zum
Trotz
-
Alter von 7 und 8 Jahren. In ſeinem von hier an ſeine
in bedeutenden Augenblicken unſeres Lebens
un=
terworfen fühlen
Frau gerichteten Schreiben machte er ihr die Mitteilung,
daß er mit den beiden Kindern aus dem Leben ſcheider
Darum kennen die Fidus nicht, die ihn nur durch
Re=
volle. Da bis jetzt noch keinerlei weitere Nachricht von
produktionen einiger Bilder in unſeren geleſenſten Kunſt
den Verſchwundenen vorliegt, gilt es als ſehr
wahrſchein=
blättern oder durch den Buchſchmuck kennen, den in der
letzten Jahren viele moderne Dichterwerke von ſeiner Hand
lich, daß der Vater die Tat zur Ausführung gebracht hat.
erfahren haben. Sie haben ſich daran gewöhnt, in ihm
Stadecken, 3. Dez. (Die Kaſſette im Stroh
den Maler des Nackten zu ſehen, den Zeichner ſeiner „be
haufen.) Als der Landwirt Joh. Dechent mit Heim
liebten” jugendlichen Mädchengeſtalten, die ihm leichtfertig
fahren von Stroh, welches auf einem Acker nach
Nieder=
nur den Namen „Backfiſchzeichner” eingetragen haben
Olm zu gelegen ſitzt, beſchäftigt war, ſand man in dem
Fidus gehört zu den Künſtlern, die ſprechen: Nichts
Strohhaufen verſteckt, eine verſchloſſene Kaſſette. Es ſtellt=
Menſchliches ſoll mir fremd ſein. Er liebt den nackten
ſich bald heraus, daß es die Kaſſette war, welche in der
menſchlichen Körper, deſſen Linien ſein Stift ganz wun
Nacht zum letzten Mittwoch aus den Amtsräumen de
derbar meiſtert. Aber wie rein, wie keuſch wirken dieſe
Bürgermeiſterei zu Elsheim geſtohlen wurde. Auch lat
Linien! Das iſt es, worauf es ankommt: ihn als der
der Stiel eines Karſtes in der Nähe, weshalb man an=
Finder, Entdecker oder verzückten Offenbarer dieſer keu
nehmen kann, daß der oder die Diebe mit einem Karſte
ſchen Linie zu preiſen!
die Kaſſette aufzubrechen verſuchten und dabei der Stiel
Fidus nackte Geſtalten ſind ſchöne nackte Seelen
In
abgebrochen iſt.
ihnen ſpricht der Künſtler unſere edelſte Sehnſucht aus.
Worms, 3. Dez. (300000 Mark Erſparnis.)
Sie erfüllen uns mit einer ſanften, tiefen Scham — indem
Nach dem Verwaltungsrechenſchaftsbericht der Bürger
wir ihnen mit unſeren ſchuldigen Seelen gegenüberſtehen
meiſterei für das Rechnungsjahr 1912/1913 wurden von
Den prüden Haſſer der Nacktheit wie den Cyniker müſſen
der Bauſumme, die die Stadtverordneten=Verſammlung
ie entwaffnen. Sie atmen Seligkeit — ohne Wiſſen von
für die Errichtung des im Sommer vorigen Jahres in
Gut und Böſe
Betrieb genommenen neuen Schlachthofes ſeinerzeit be=
Und das heißt Fidus erkennen: Wir müſſen vor ſei
willigt hatte, nämlich 1700000 Mark, 300000 Mark ge
nen
Werken ſpüren, wie die Wunderkraft großer
Erſchüt=
ſpart. Das in der Wollgaſſe gelegene alte Schlachthaus
terungen bildend an unſerem Leben hämmert
iſt zum Neubau für ein neu zu errichtendes Feuerwehr=
Freilich, von der ſeeliſchen Aktionsfähigkeit des
Be=
depot, nachdem ſich das ſeitherige im Bürgerhof befind
ſchauers hängt es ab, ob er in Fidus einen Schriftführer
liche als räumlich unzureichend erwieſen hat, beſtimmt.
der Seele erkennen kann, oder nicht. Wer die Kraft der
* Gießen, 3. Dez. (Amtsniederlegung.) Ober
Hingabe beſitzt, wird manchen unverlierbaren Freund
un=
bürgermeiſter Mecum, der 13 Jahre lang die
Geſchick=
ter dieſen Bildern des Fidus finden. Wir haben in Fi
der Stadt geleitet hat, legt, wie ſchon gemeldet, ſein
Am=
dus eines von den Inſtrumenten, von der Natur auserſe
mit Rückſicht auf ſeine angegriffene Geſundheit, in die
Es
hen, daß ſie ihre gewaltigen Weiſen darauf ſpielt
(u2
Hände der Stadtverordneten zurück. Oberbürgermeiſter
wird eben alles unter Fidus Hand zum Träger von Emp
MMecum ſteht im 57. Lebensjahre. Für Donnerstag iſt
be=
findungen: Das Bildnis, die Landſchaft, das Architekto
treits, wie der Gießener Anzeiger erfährt, eine geheime
niſche
Sitzung der Stadtverordneten einberufen, die über das
Aber bei allem Ernſt predigt uns die Fiduskunſ
Rücktrittsgeſuch entſcheiden wird.
Schönheit und Lebensluſt ſo laut wie je eine mit ſangui=
Gießen, 3. Dez. (In die Fremdenlegion
tiſcher Sicherheit. Seine Reinheit durchbricht die
Kon=
werſchleppt.) Der Sohn des Bauunternehmers Teiß
vention. Sein Künſtlertraum träumt von einer Welt mit
mann aus Löhnberg, der ſeit drei Jahren in Paris ir
chönen, freien Menſchen, vom idealen Menſchenleben, in
Stellung war, ſchrieb heute ſeinen Eltern aus Algier einer
dem freies Wollen, ein Ausleben der Perſönlichkeit, ein
Brief, daß er ſeit dem 1. Oktober in der Fremdenlegion
brüderliches Schreiten mit dem Schickſal, ein freier, hoher
tehe, ohne daß er wiſſe, wie er dahin gekommen ſei. In
Bund des Mannes mit dem Weibe herrſchen
derſelben Kompagnie traf er den vor kurzem aus Weil
Fidus dient einer Idealkultur. Ihr gibt er das Beſte
burg verſchwundenen Sohn des Briefträgers Vogelſang,
von ſeinem Selbſt. Für ſie iſt er gläubiger Streiter und
mach dem lange vergeblich geſucht worden war
Kämpfer
Friedberg, 3. Dez. (Spätromaniſche Fres
Das ſpricht aus den Werken dieſes ſeltenen Künſtlers
kken aus der Liebfrauenkirche zu Friedberg
(Heſſen). Den ſtädtiſchen Sammlungen zu Friedbera in
Heſſen, Haagſtraße 16
(Eingang Pfarrgäßchen), glückt=
Ueber das Petersburger Streichquartett
ldieſer Tage eine beſonders wertvolle Erwerbung, dan
das ſich im hieſigen Richard Wagner=Verein heute dem
dem Entgegenkommen von Herrn Hofphotograph Alber
Darmſtädter Publikum erſtmalig vorſtellen wird, ſchrieb
Schmidt zu Friedberg, Inhaber des Ateliers Ludwig
om 30. Oktober die Leipziger Zeitung: „Im Kauf
Schmidt, Auguſtinerſtraße Nr. 4. Es ſind über dreißig
hausſaale konnte man geſtern ein wunderſames Singer
große photographiſche Collodiumplatten mit Aufnahmen
und Klingen auf Inſtrumenten aus den geheimnisvollen
der ehemaligen Fresken im Chor und Querhaus der un
Werkſtätten der italieniſchen Meiſter hören: das Peters
1260 erbauten Friedberger Liebfrauenkirche. Die
ſpät=
burger Streichquartett ſvielte. Im leiſeſten Geflüſte
romaniſchen Wandmalereien der Gewölbe und Wände im
wie im Sturm das Fortiſſimos quillt der Zuſammen
Chor ſtellten die vier Evangeliſten dar, und zwar nach der
lang dieſer 4 Inſtrumente wie aus einem Bogen, dabei
Beſchreibung des Propheten Ezechiel, alſo in Geſtalt eines
immer blühend und friſch ohne kokettes Raffinement
Menſchen, eines Löwen, eines Stieres und eines Adlers
ohne beabſichtigtes Schönmachen der Produktion.
Sie waren umgeben von Engelsbildern, nämlich Michael
Das Quartett wird hier vier Glanznummern ſeine
Raphael, Seraph und Gabriel. Das Vierungsgewölbe
Repertoires zur Aufführung bringen: Beethovens Streich
war mit Rankenwerk und ſingenden Engelsköpfen ge
juartett Nr. 8, opus 59 (mit dem ruſſiſchen Thema im
ſchmückt. Bei den in den Jahren 1896—1901 ausgeführten
dritten Satz), des Böhmen Smetana berühmtes Quartett
umfangreichen Erneuerungsarbeiten in dem altehrwürdi
„Aus meinem Leben” (Nr. 1, E-moll) und — als
Neu=
gen Gotteshaus konnten dieſe Fresken leider nicht gerette
heit für Darmſtadt — des Moskauer Komponiſten
werden. Um ſo erfreulicher iſt es, daß die ſeither unbe
Sergei Tanejew Streichquartett Nr. 1, opus 4 in B-moll
kannten, bis in die 1870er Jahre zurückreichenden, ganz
Das Intereſſe, mit dem man hier dem
außerordent=
vorzüglichen Aufnahmen des 1899 verſtorbenen Herrn Hof
lichen Kunſtgenuß entgegenſieht, iſt ein ungewöhnlich
photographen Ludwig Schmidt nun aufgefunden wurden
lebhaftes.
und uns einen faſt vollwertigen Erſatz für die
kunſtge=
ſchichtlich höchſt bedeutſamen Originale bieten. Die
photo=
graphiſchen Abbildungen der Fresden gelangen demnächſt
Reich und Ausland.
im Friedberger Stadtarchiv zur Ausſtellung. Die Eröff=
Aus der Reichshauptſtadt, 2. Dez.
nung der reichhaltigen und koſtbaren ſtädtiſchen Samm=
Unter dem Vor
lungen (Muſeum, Stadtarchiv, Stadtbibliothek) erfolgt in
ſitz
des Stadtſchulinſpektors Dr. Häusler iſt zum erſten
Frühjahr 1914, zugleich mit der Feier des 700jährigen Be
Male der Kino=Ausſchuß für Berliner Schu
ſtehens der einſt freien Reichsſtadt Friedberg in der
en in die Oeffentlichkeit getreten. Dem Kino=Ausſchuß
Wetterau
gehören Vertreter der großen Vereinigungen der Berline
Lehrerſchaft an. Im Vorſtande befinden ſich je zwei Ver
treter des Berliner Rektorenvereins, des Berliner Lehrer=
Kunſtnotizen.
vereins und des Berliner Volksſchullehrerinnenvereins
eber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nacht
Dadurch ſoll eine gemeinſame Arbeit in der wichtigen
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
Frage der Bedeutung des Kinos für die Schule erzielt
Fiduskunſt.”)
werden. In den Satzungen heißt es: „Der Kino=Ausſchuß
bezweckt die Pflege und Förderung des ſtehenden und be
Kein neuer Maler iſt es, von dem dieſe Zeilen ſprechen
weglichen Lichtbildes als Mittel zur Belehrung und
Un=
wollen. Den Leſern der Sphinx, der Jugend ꝛc. wird
terhaltung unſerer Jugend ſowie die Aufklärung über die
er ein lange Gekannter und lieber Bekannter ſein. Als
Gefahren ſchlechter Vorführungen. Dr. Häusler bemerkte
Zeichner wunderfeiner Akte hat Fidus gewiß ſeit 20 Jah
dazu, daß man eine unbeobachtete und doch intenſive
ren jetzt ſeine Verehrer und Bewunderer. Und doch weiß
Ueberwachung anſtrebe. Die Schuldeputation ſei willens,
die Allgemeinheit wenig, und das, was unter der
Allge=
nach allen Richtungen hin die Arbeit des Ausſchuſſes zu
meinheit ſteht, ſozuſagen nichts von ihn
unterſtützen. Eine ausgedehnte Beſprechung folgte bei der
Da iſt es wohl an der Zeit, wieder einmal auf Fidus
Frage der Hinzuziehung eines Vertreters der Filmzenſu
hinzuweiſen und von ſeiner Kunſt eindringlicher zu re
des Polizeipräſidiums als ſachlichen Beraters des Aus
den, die dem, der ſie in den oben angeführten geringer
ſchuſſes. Der Vorſtand wird zur endgültigen Beſchluß
Aeußerungen kennt, bereits viel verheiß
faſſung der nächſten Verſammlung die Satzungen noch ein
Uns begegnen im Leben Dinge und Perſonen, die wir
— In Abweſenheit der Mieter brach heute
mnal vorlegen.
mit dem Mantel der Unverletzlichkeit umgeben glauben.
nachmittag in der Putlitzſtraße Feuer aus. Hausbe
Sie ſind kometenſelten und bilden Ereigniſſe in unſere
wohner alarmierten die Feuerwehr, die über eine Haken
Gemütsgeſchichte
leiter in die verſchloſſene Wohnung drang und drei Kin
Fidus gehört zu den Künſtlern, in deren Werken
der, die allein in der Wohnung waren, über die Treppe in
eine ſolche Kraft lebt. Sie iſt ganz urſprünglich. Sie
Sicherheit brachte. Nur dem Umſtande, daß die rechtzeitig
hat mit Willen und Verſtandeskraft wenig zu tun. Aus
larmierte Feuerwehr zur Stelle war, iſt es zu verdan
jedem Zug dieſes Künſtlercharakters ſpricht, erhaben ode:
— Eit
ken, daß die Kinder noch lebend gerettet wurden.
Maſſenſchwindel gegen Arbeitsloſe beſchäf=
*) Aus „Fidus” von Wilhelm Spohr. Minden i. W.
tigt die Kriminalbehörden. Der Gauner iſt, wie die Kri
J. C. C. Bruns, Herz. Sächſ. und Fürſtl. Schaumb.=
1902
minalpolizei jetzt feſtgeſtellt hat, ein 52 Jahre alter Schank
Lipp. Hof=Verlagsbuchhändler.
Seite 5.
1913.
wirt Karl Mähler, der früher in Neukölln ſein Geſchäft
betrieb und ſich jetzt vor der Verfolgung durch die Fluch
in das Ausland gerettet hat. Ein Bekannter Mählers
hatte die Abſicht, jetzt zu Weihnachten in Berlin ein
grö=
ßeres Vergnügungslokal mit weiblicher Bedienung zu
er=
öffnen. Eine Eigenart ſollte darin beſtehen, daß „
lands=
mannſchaftliche” Abteilungen gebildet würden. So
ſoll=
ten ſächſiſche, hannoverſche uſw. „gemütliche Ecken”
einge=
richtet werden. Die Polizei gab jedoch ſchon deshalb die
Erlaubnis nicht, weil ihr die Räume den Anſprüchen der
Feuerſicherheit nicht genügten. Mähler benutzte nun
die=
ſen Plan, der auf redlicher Grundlage ruhte, nach ſeinen
Scheitern zu ausgedehnten Schwindeleien. Er nahm in
den genannten Städten Kellnerinnen an ſich und ließ ſich
von jeder ſofort 30 Mark zahlen, unter der Vorſpiegelung,
daß ſie die Stellen gleich antreten könnten und daß die
Gebühr nach Auflöſung des Dienſtverhältniſſes zurückge
zahlt werde. Die Mädchen fuhren alle nach Berlin und
kamen erſt hier dahinter, daß ſie einem Schwindler in
die Hände gefallen waren. Als man darauf nach dem
Schwindler fahndete, war er bereits verſchwunden
Hattersheim, 3. Dez. (Zu dem Bauunglück) in
Hattersheim iſt noch zu berichten, daß das Befinden der
beiden am ſchwerſten verletzten Leute, die in dem Höchſter
Krankenhauſe liegen, einſtweilen zu Beſorgniſſen keinen
Anlaß gibt. Beide haben ſchwere äußere Verletzungen er
itten, die aber nicht lebensgefährlich ſind
Sigmaringen, 3. Dez
Ueber das Befinder
der Frau Fürſtin Infantin wurde folgendes
Bulletin ausgegeben: Die Frau Fürſtin hat ſeit
eini=
gen Tagen Huſtenreize, geſtern leichte
Temperaturſteige=
rung, abends 37,9. Dabei beſteht ſpärlicher,
blutgefärb=
ter Auswurf. Puls 65, kräftig. Die Erſcheinung ſtellt der
Folgezuſtand der am 26. vorigen Monats überſtandenen
leichten Embolie (Infarktbildung) dar.
St. Goar, 3. Dez. (Vermächtnis.) Das kürzlid
verſtorbene Fräulein Marie Hertell vermachte der
Stadt 1 200000 Mar
Zehlendorf, 3. Dez. (Unterſchlagung.) Der
Ge=
meinde=Oberſekretär und Generalvormund Faber iſt ſeit
4 Tagen flüchtig. Er ſoll 50000 Mark
Pflegſchaftsgel=
der unterſchlagen haben. Der kinderlos verheiratete
Fa=
ber nahm aus Zehlendorf ein Mädchen mit und ſchickte
aus Bremerhaven an ſeine Frau eine Geldſendung und
teilte ihr mit, daß er ſie in dieſem Leben nicht wiederſehe.
(Beraubung eines Poſt
Brüſſel, 3. Dez.
zuges.) Heute nacht wurde bei Ankunft des Poſtzuges
von Brüſſel auf dem Bahnhof Verviers feſtgeſtellt, daß
eine Wertſendung der belgiſchen Nationalbank an ein
Bank in Köln fehlte. Die Sendung war mit tauſen?
Franken deklariert, enthielt aber in Wirklichkeit 350000
Franken in Banknoten. Die Diebe gelangten durch die
Wand eines Abteils in den Raum, wo ſie den Schrank er
brachen. Auch in dem folgenden Poſtzug, der im Bahnho
von Verviers einlief, wurde das Fehlen eines Poſtvakets
bemerkt, deſſen Wert noch unbekannt iſt. Von den Dieben
fehlt jede Spur.
Geſtern
(Eiſenbahnunglück.)
Paris, 3. Dez.
abend ſtieß der Boulogne-Pariſer Schnellzug der
eine Anzahl von mit dem Dampfer „Blücher” der
Ham=
urg=Amerika=Linie eingetroffenen amerikaniſchen
Paſſa=
gieren beförderte im Bahnhof Rang=du=Fliers mit einem
Güterzug zuſammen. Der Heizer des Schnellzuges
wurde getötet; von den Reiſenden wurde niemand
erletzt
Paris, 3. Dez. (Die verſchwundenen
Dia=
manten), die vor einigen Tagen dem Juwelenhändle
Pinheiro nach ſeinen Angaben auf der Fahrt nach Wien
geſtohlen worden ſein ſollten, ſind gefunden worden. Der
Diebſtahl iſt tatſächlich von Pinheiro fingiert worden
Gerichtszeitung.
Berlin, 2. Dezember. Unter den für
in dem Proze f
heute geladenen Zeugen
gegen die Gräfin Fiſchler von Treu
berg befindet ſich auch der bekannte Herrenreiter Graf
Holck. Es wird zunächſt nochmals der Sachverſtändig
Verlagsbuchhändler Herlet vernommen, der von neuem
über das Büchergeſchäft der Prinzeſſin Luiſe von Koburg
Auskunft gibt. Er erklärt, er habe die Bücher erneut
ge=
prüft. Seine Behauptung, daß die Bücher einen erheblich
geringeren Wert hatten, als den, zu welchem ſie verkauft
wurden, müſſe er aufrecht halten. Der Staatsanwalt legt
darauf dem Zeugen Schröter einen Auszug über die ver
kauften Bücher vor, die in dem Prozeß Kietz gegen vor
Hagenow eine Rolle geſpielt haben und fragt den Zeugen
Schröter, ob dieſer Auszug richtig ſei. Der Zeuge
Schrö=
ter erklärt: Ich habe aus der geſtrigen Verhandlung
ent=
nommen, daß meine Vereidigung abgelehnt wurde, weil
ich der Mittäterſchaft verdächtigt ſein ſoll. Ich verweigere
daher meine Ausſage auf dieſe Frage. Der Staatsanwalt
und der Verteidiger R.=A. Bohn widerſprechen dem. Der
Zeuge habe in dieſem ſpeziellen Fall kein Recht zur
Zeug=
nisverweigerung, auf Einzelfragen müſſe er antworten. —
Der Gerichtshof beſchließt aber, daß die
Zeugnisver=
weigerung begründet ſei. Der Sachverſtändige macht
dann Ausführungen zum Fall v Hagenow und äußert
ich über das Büchergeſchäft in ähnlicher Weiſe wie zu
dem Fall der Prinzeſſin Luiſe von Koburg. Zeuge Gra
Holck, der bekannte Herrenreiter, bekundet, daß er von der
Angeklagten einen Brief erhalten habe, in welchem ſie ihm
die Beſchaffung von Geld anbot. Der Zeuge war damals
in Metz Leutnant. Als er ſich nach einiger Zeit in Geld
verlegenheit oefand, wandte er ſich an die Angeklagte und
erſuchte ſie, ihm Kredit zu verſchaffen. Die Gräfin
Treu=
berg machte ihn nun mit dem Agenten Domarus bekannt
der ihn mit Pariſer zuſammenführte. Er habe dieſem
einen Wechſel ausgeſtellt, wie hoch, kann der Zeuge nicht
mehr ſagen, jedenfalls hat er 8000 Mark bar erhalten. De
Wechſel wird etwa 1000 oder 1500 Mark höher geweſen
ein. Er fühle ſich dadurch nicht bewuchert, denn
der=
leichen ſei allgemein üblich. In einer Notlage habe er
ſich auch nicht befunden, denn er wollte nur ein Pferd
kaufen, was er ebenſo gut unterlaſſen konnte. Proviſion
habg er nicht an die Aegeklagte, ſondern nur an Domarus
gezahlt. Die Verhandlung wird darauf auf Donnerstag
vertagt
Landwirtſchaftliches.
Frankfurt a. M., 3. Dez. Schlachtvieh=
(Amtlicher Bericht.) Auftrieb: Schweine
narkt
1490 Stück. Preiſe für 1 Zentner Schlachtgewicht (
Lebend=
gewicht) in Mark: a) Fettſchweine über 3 Ztr. Lebend
gewicht 57—59 (72—74), b) vollfleiſchige Schweine über
2½ Ztr. Lebendgewicht 56—57 (71—73), e
vollfleiſchige
Schweine über 2 Ztr. Lebendgewicht 56—58 (72—73
d) vollfleiſchige Schweine bis zu 2 Ztr. Lebendgewicht
57—58 (72—74). Macktverlauf: Geſchäft langſam,
bleibt Ueberſtand,
2
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 6.
müſſen mit dem Ausdruck: Ich bin ein „Wackes”. (Hört!
Abg. Peirotes (Soz., fortfahrend): Ich habe nicht
Deutſcher Reichstag.
hört!
den Kriegsminiſter gemeint. Es handelt ſich um eine
Rede, die von dem Oberſten Reutter gehalten worden iſt.
* Berlin, 3. Dez. Präſident Dr. Kaempf eröffne:
Für die vorgekommene Ungehörigkeit iſt der Offizier
Die Elſäſſer bedanken ſich für eine derartige Kultur, die
um 1 Uhr 16 Minuten die Sitzung. Auf der
Tagesord=
rektifiziert und beſtraft worden, ebenſo der Uns
vielleicht an der ruſſiſchen Grenze am Platze ſein mag
nung ſtehen die Interpellationen der
Freiſinni=
teroffizier. Auch das iſt ſelbſtverſtändlich. (Lebhafte Zu
Die Elſäſſer bedanken ſich für eine Kultur der Junker
timmung.) Die Vorgänge in der Inſtruktionsſtunde ſint
gen, Elſäſſer und Sozialdemokraten, betreffend
(Der Präſident rügt dieſen Ausdruck.) Das Auftreten des
von beteiligten Militärperſonen in die Oeffentlichkeit
ge=
die Vorgänge in Zabern
Leutnants v. Forſtner war nur der letzte Tropfen für das
tragen worden, und zwar die Vorgänge hinſichtlich der
überfließende Glas, der Funke für das Pulverfaß. Wär=
Fremdenlegien durch ein mit Namen unterzeichnetes
Zuerſt werden die Interpellanten in der Reihenfolge
der Leutnant verſetzt worden, ſo wäre es anders gekom=
Schriftſtück an die Preſſe. Wegen dieſes mit der militä
des Eingangs der Interpellationen das Wort erhalten,
men. Herr Deimling hat den Oberſten Reutter wiede
riſchen Diſziplin abſolut unvereinbaren Vorgehens ſeher
ſodann der Reichskanzler, und ſchließlich wird in die
ge=
eingeſetzt. Er, der Hereroſieger, hat das Wort geſprochen
die Schuldigen ihrer Beſtrafung entgegen. (Beifall rechts.
meinſame Beſprechung eingetreten werden
Als erſte
Nun erſt recht! Bedenklich iſt ſchon, daß ausgerechnet Herr
Meine Herren! Ich habe dieſe erſten Vorgänge noch ein=
Interpellant erhält das Wort Abg. Röſer (Hoſp. der
Deimling in das Elſaß geſetzt wird. (Große Unruhe.
mal kurz ſkizziert, weil ſie ſchließlich die Quelle all der
F. Vp.): Wir ſtehen vor einem Trümmerfeld der Hoffnung
Wiederholte Glocke des Präſidenten.) Deimling, der auch
Dinge geweſen ſind, welche ſich hinterher ereignet haben.
in Elſaß=Lothringen eine freiheitliche Weiterentwicke
im Reichstag einen Sturm der Entrüſtung hervorrief, iſt
Ich will ebenſowenig, wie es der Herr Kriegsminiſter
lung zu haben. Die ganze Affäre iſt entſtanden aus über
der ſchlimmſte Vertreter der Soldateska. (Große Un
getan hat, etwas beſchönigen oder verheimlichen, aber
triebenem militäriſchem Ehrbegriff, der Ohnmacht unſerer
ruhe.) Präſident Dr. Kaempf bittet den Redner,
ge=
was lag bei dieſen ernſten Vorgängen vor? Ungehörig=
Zivilbehörde, die nicht imſtande war, auf Grund der
un=
mäßiater fortzufahren. (Heiterkeit.) Elſaß=Lothringen iſt
keiten eines jungen Offiziers, begangen in den Wänder
zureichenden Verfaſſung ihre Unabhängigkeit von Berlin
tatſächlich das Glacis geworden. Das Militär bedeutet
der Kaſerne, unerfreulich, aber doch nicht weltbewegend
zu wahren. Weiter iſt ſchuld an der Affäre die
Auffaſ=
alles, die Bevölkerung nichts. Der Mülhauſener Polizei
Sehr richtig!) Mit der verhältnismäßig geringen
Bedeu=
ſung, die hier einmal vertreten wurde von dem Leutnant
präſident wurde durch ein Wort des Kaiſers abgeſetzt. Die
tung dieſes Anfangs der Dinge ſteht die ſpätere Entz
mit den zehn Mann. (Lachen rechts, lebhaftes ſehr rich
Regierung rührte ſich nicht. Eine ganze Reihe derartiger
wickelung in keinerlei Verhältnis. (Sehr richtig! rechts.)
tig! links, allgemeine Unruhe. Die Vorgänge ſind
un=
militäriſcher Uebergriffe geht dahin, das Volk unter, die
Bezeichnend iſt es, daß der Matin unter den erſten ge
würdig eines Kulturſtaates und der Armee eines Kultur
militäriſche Knute zu bringen. Für ein ſolches Syſtem iſt
weſen iſt, die die Nachricht in ihrem Sinne verwertet
ſtaates. (Sehr richtig! links.) Wenn nicht die militäriſche
Deimling allerdings der richtige Mann. Er hat der
haben. (Hört! hört! rechts.) Durch Artikel in der lokalei
Willkürherrſchaft im Reichslande weiter beſteht, wenn ſie
Rechtsbruch des Militarismus herbeigeführt. Im Reichs
Preſſe iſt die Erregung in Zabern und über Zabern hin
jetzt aufhört, ſo hat ſie auf alle Fälle ſchon viel zu lang
lande entſteht dieſelbe Diktatur. Eine Nebenregierung
aus weiter geführt worden. Die elſäſſiſche Bevölkerung
gedauert. Zu Anfang der Affäre hätte durch ein nur
ge=
ſoll Herrn Deimling erklärt haben, ſie ſei mit ihm durch
hat ſich durch den Gebrauch des Wortes „Wackes”
belei=
ringes Entgegenkommen der Militärbehörde die ganze
aus einverſtanden. Wenn der Reichskanzler zugreifen
digt gefühlt.
Sache vermieden werden können. Daß das Wort „Wackes”
will, kann er es auch wirklich? Iſt das Militärkabinett
Meing Herren! Man hat dabei von einem gewollten
beleidigenden Charakter hat, weiß jedermann im Elſaß
ticht ſtärker als er? Wenn der Reichskanzler vor ſeinen
öffentlichen Affront der Bevölkerung geſprochen, davon
Es beſteht auch ſeit Jahren ein Regimentsbefehl, der das
kaiſerlichen Herrn treten würde und erklären, die Ver
kann ſelbſtverſtändlich nach all den Umſtänden, die ich an=
Wort „Wackes” zu gebrauchen verbietet (Hört, hört! links
antwortung für ſolche Dinge nicht tragen zu können
gegeben habe, und unter denen das Wort gebraucht wor=
Abg. Ledebour: Der Kriegsminiſter weiß nichts davon)
die an das 16. Jahrhundert erinnern, ſo würde er ſich die
den iſt, keine Rede ſein. Aber meine Herren, ſchließlich
und dieſer iſt unterſchrieben: Kenntnis genommen, von
Glückwünſche der übergroßen Mehrheit des deutſchen Vol
iſt das Wort gefallen. (Bewegung.) Die Preſſe hat län
Forſtner. (Hört, hört!) Täglich hat er die elſäſſiſcher
kes erwerben. Das ganze elſaß=lothringiſche Volk iſt be
gere Erörterungen über die Bedeutung des Wortes ange
Rekruten Wackes genannt und ſich dieſe melden laſſen: Ich
leidigt worden und fordert Genugtuung. Das Beſte wäre,
ſtellt. Ich bin bemüht geweſen, mich bei einem Elſäſſer
bin ein Wackes! Der Kriegsminiſter, trotzdem er 4 Jahre im
das Regiment zu verſetzen. Die Bevölkerung hat keinen
elbſt zu informieren. Danach ſcheint mir die Sache folg
Elſaß geweſen iſt, weiß nichts von der Bedeutung des
Anlaß, ſtolz darauf zu ſein, ſich eivis germanus zu nennen
gendermaßen zu liegen: Das Wort „Wackes” wird bald
Vortes. Während einzelne ältere Militärs und Beamte
Auch innerhalb der deutſchen Grenzen hat der Bürger ein
gebraucht für die Bezeichnung eines Herumtreibers, eines
im beſten Einvernehmen mit der Zaberner Bevölkerung
Recht auf Schutz ſeiner Ehre. Dafür muß der
Reichs=
nichtsnutzigen Menſchen, bald gilt es als ein Spitzname
leben, vermag ein großer Teil Altdeutſcher ſich immer nod
kanzler ſorgen, daß die Hochverräter in gebührende Strafe
für den Elſäſſer. (Widerſpruch links.) Laſſen Sie mich
nicht mit den dortigen Verhältniſſen abzufinden. Beach
genommen werden, ſonſt bleiben wir hinter Venezuela und
ſprechen. Ich will meinen Zeugen nennen: Von dem
Ab=
tenswert iſt, daß der Oberſt und die vier jüngſten Leut
Mexiko zurück. (Große Unruhe. Der Präſident ruft den
geordneten van Calker (Große Heiterkeit links,
langan=
nants die ganze Geſchichte durchgeführt haben. Der deut
Redner zur Ordnung.) Es war wirklich nicht meine
Ab=
dauernde Unruhe, die der Präſident vergeblich durd
ſchen Sache iſt ein gewaltiger Schaden zugefügt worden
icht, das deutſche Volk zu beleidigen, ſondern es vor Be=
Glockenzeichen zu beſchwichtigen ſucht.) — „Vielleicht zäh=
Das Betragen der jungen Offiziere auf ihrem
Patrouillen=
leidigungen zu ſchützen. (Bravo!) Der Reichskanzler mag
nen Sie etwas Ihre Heiterkeit, dann können wir etwag
nachholen, was ſeine Vorgänger verſäumt haben und mit
gang, wo ſie mit gelockerten Waffen die Straßen paſſier=
es mir mitgeteilt wor
ſchneller vorwärts kommen.
uns arbeiten (Lachen), mit uns arbeiten an der Umgeſtal
ten, läßt den Verdacht entſtehen, daß ſie einen
erwünſch=
den. Das Wort würde als Spitzname gebraucht und zwar
ten Anlaß zu einem Zuſammenſtoß mit der Bevölkerung
tung des Deutſchen Reiches zu einem modernen freiheit
könnte es der Elſäſſer im gutmütigen Sinne ganz unbeſchrdet
geſucht haben. Auch das weitere Verhalten des Militärs
lichen Staat. (Beifall links. Lachen und ironiſcher
Bei=
fall rechts.)
hat nicht zur Beruhigung der Bevölkerung beigetragen
gegen ſeinen Landsmann brauchen, aber verletzt fühlte
Abg. Hauß (Elſäſſer): Unverſtändlich iſt uns, daß
Das Vertrauen zu den Behörden iſt vielmehr weiter
ge=
ſich, ſobald das Wort in dem Mund eines Nichtelſäſſers
der Kriegsminiſter kein Wort des Bedauerns hatte für das
ſchwächt worden. Die dortige Bevölkerung begrüßt alles,
ertönt. Ich glaube daß das richtia iſt. Von einem Nicht=
Verhalten des Leutnants v. Forſtner, der vom Oberſten
was zur Annäherung Deutſchlands und Frankreichs
dien=
elſäſſer fühlt er ſich dadurch allerdings beleidigt.E
gehalten wird. Die Rechte vergißt, daß Zabern der lang
lich iſt. Deshalb ſollte man Rückſicht auf die dort herr
glaubt, daß er verletzt werden ſoll. (Andauernde Beweg
ährige Wahlkreis Dr. Höffels war, und gegen dieſe
Be=
ſchenden Gefühle nehmen. Die Militärbehörde hat es
ung und Zwiſchenrufe links.) Ja, meine Herren, ich häbe
völkerung wird von der alldeutſchen Preſſe ſcharf gemacht.
nicht fertig gebracht, den Leutnant von Forſtner von den
geſaat, aus dem Munde eines Nichtelſäſſers läßt ſich der
Schriftführer Abg. Rogalla v. Bieberſtein ſpricht mit dem
Straßen Zaberns fernzuhalten. Ihre ganze Weisheit be
Elſäſſer das Wort „Wackes” nicht gefallen. Es bedeutet
Präſidenten. Darauf Rufe von den Sozialdemokraten:
ſtand darin, daß ſie nach dem Staatsanwalt rief. (Zuruf
für ihn eine Beleidigung. Alſo wir ſind ja darin ganz
Rogalla denunziert, ſo werden Ordnungsrufe gemacht! Un
Große Heiterkeit.) Ein ruhiger Bürger, der vor der
Haus=
einia laſſen Sie mich nur ausſprechen, es bedeutet eine
ruhe.) v. Forſtner, der „Leutnant von Saverne”, hat ſic
tür ſtand, wurde von Soldaten mit aufgepflanztem Bajo=
Beleidigung. Ich halte es für vollkommen müßig, darüber
auch durch ſeine Aeußerung über die Fremdenlegion als
nett bis in die vierte Etage getrieben. Hier hielten die
zu ſtreiten, ob der Elſäſſer ein Recht zu dem Argwohn
unfähig zur Erziehung von Rekruten gezeigt. Zu meiner
Soldaten der alten Mutter des Bürgers die Bajonette vo
hat daß er durch das Wort „Wackes” beſchimpft werden
Zeit wurden die reifſten und tüchtigſten Offiziere zur Re
die Bruſt. Darüber iſt dieſe ſchwer erkrankt. Ein
Stu=
ſoll. Tatſächlich fühlt er ſich beleidigt. Wie auch ſchon in
krutenerziehung genommen. Damals fielen nicht derartig
dent wurde verhaftet, ferner ein 9 Jahre alter Knabe, der
der Debatte erwähnt worden iſt, iſt früher den militäris
niedrige Redensarten. Auch der Oberſt hat geſetzwidrig
ſich ein Heft holen wollte. Ein Mann, der Zahnſchmerzen
ſchen Stellen der Gebrauch des Wortes „Wackes” ausdrücks
gehandelt, als er in der Redaktion recherchieren ließ.
Da=
hatte und in die Apotheke gehen wollte, wurde auch ver
lich unterſagt geweſen, und ich kann mit Uebereinſtimmum
war Hausfriedensbruch auf höheren Befehl. Dieſe
Män=
haftet und in den Kaſernenkeller geſteckt. (
Entrüſtungs=
mit dem Herrn Kriegsminiſter die Erwartung
ausſpre=
ner — gewiß gute Patrioten — gehören nicht in das
rufe.) Auch der einzige Konſervative meines Wahlkreiſes
chen, daß nach den jetzigen Vorkommniſſen und Erfahrun
Reichsland. Der damalige Oberſt Deimling ſprach hier
der Redakteur des Zaberner Wochenblattes (Heiterkeit
gen das Wort in Zukunft in den Truppenteilen nicht mehr
im Reichstag: Solange ich in Südweſten bin, hört die
wurde verhaftet. Sein Glück war, daß der Säbel des
gebraucht werden wird
Sühne nicht auf. Das iſt die Sprache der Soldateska.
Leutnants anderweit beſchäftigt war. (Sehr gut!) Die
Aber, meine Herren, ich glaube, ich trete den Herren
Das iſt ſieben Jahre her und Herr Deimling hat immer
Verhafteten im Pandurenkeller durften nicht einmal ihre
doch wirklich nicht zu nahe, wenn ich meine, die
El=
noch nichts dazugelernt. Wenn Leutnant von Forſtne:
natürlichen Bedürfniſſe befriedigen. (Große Unruhe. Rufe:
ſäſſer ſollten doch auch nicht empfindlichen
auf ſeinen kleinen Einkäufen von Soldaten mit umge=
Unerhört! Der Präſident bemühte ſich fortgeſetzt. Ruhe zu
ſein, als andere. Meine Herren! Der Elſäſſer, wenn
hängtem Gewehr begleitet wird, wer da nicht lacht, har
ſchaffen.) Alle Proteſte nutzten nichts. Der Oberſt von
er von Deutſchen ſpricht, ſo nennt er ihn mit Vorliebe
keinen Sinn mehr für Humor. Nur die armen Soldater
Reutter erklärte, er habe nach niemand zu fragen, er
han=
einen Schwaben. Ich kann den elſäſſiſchen Dialekt leidet
ſind zu bedauern, die an einem ſolchen Mummenſchanz
dele auf höheren Befehl. (Zuruf: Deimling.) Der Pro
nicht nachmachen. (Unruhe; Zuruf Ledebur: Bei ſo
ern=
teilnehmen müſſen. (Sehr richtig!) In die Begleitung
teſt der Gemeindeverwaltungen iſt einmütig. Die
Rechts=
ſten Dingen dürfen Sie ſolche Scherze nicht machen!)
des Leutnants von Forſtner gehören keine Soldaten,
ſon=
anwälte haben ſich bereit erklärt, die Vertretung der Klä=
Wenn der Elſäſſer von einem Preußen als von einem
dern eine Amme, die ihn ſchützt. (Große Heiterkeit.) Leut
ger, die den Oberſten von Reutter verantwortlich machen
Schwaben ſpricht, dann regen ſich die Altdeutſchen darüber
nant von Forſtner, der Beleidiger des Volkes, läuft noch
wollen, koſtenlos zu übernehmen. Die Kundgebungen der
auch nicht auf, ebenſo wenig, wie wir Preußen uns aufs
immer frei in Zabern herum. Als ein Offizier in Olden=
Bevölkerung kommen von Kindern und denen laufen die
regen, wenn uns mit dieſer Bezeichnung etwa in Bayern
burg die Rekruten „oldenburgiſche Ochſen” anredete, war
Soldaten feldmarſchmäßig nach. Das kennzeichnet
die
oder in Sachſen in mehr oder weniger guter Laune
vor=
der Offizier nach 24 Stunden jenſeits der Grenzen
Wes=
die
ganze Lächerlichkeit des Vorgehens. Dazu komm:
gehalten wird daß wir eben Preußen, aber keine Bayern
halb iſt man hier nicht auch ſo verfahren? Die loyaler
Sache mit dem lahmen Schuſter von Dettweiler
Den
oder Sachſen ſind. Das ſind landsmannſchaftliche Eigen=
Bürger ſtehen vor dem Trümmerfeld ihrer loyalen Arbeit
Zivilbehörden ſind keine Vorwürfe zu machen. Die elſäſ
tümlichkeiten des Deutſchen, aber darum ſollte man ſier
Die Folgen ſind nicht zu überſehen. Plumpe Soldaten
ſiſchen Bürgermeiſter ſtellen ſich einmütig hinter den
ſtiefel haben alles niedergetreten. Der Schaden iſt ein
nicht zu ernſt nehmen. Aber, meine Herren, ſeien wi
Magiſtrat von Zabern. Eine Aenderung muß hier ein
auernder. Die franzöſiſche Preſſe iſt auffallend ruhia ge
einmal gerecht. Die Elſäſſer haben ſich tatſächlich durch
treten, um der Beunruhigung der Bevölkerung ein Ende
weſen
Die Erregung im Reichsland iſt keine künſtliche
den Gebrauch des Wortes beleidigt gefühlt. Das aber
zu machen, aber nicht nach dem Muſter der Alldeutſchen,
Einheimiſche wie Ausländer proteſtieren einmütig. Hof
ietet doch noch in keiner Weiſſe irgend eine Veranlaſſung
Nicht die Politik der ſtarken Hand iſt bei uns angebracht
fentlich ſpricht der Reichskanzler das erlöſende Wort, ſt
dafür, daß in der Folge tatſächlich Offiziere und
Mann=
ſondern eine Politik des Rechts. Bei uns hat nur die
Ge=
daß wir, wie der Müller von Sanſouei ſagen können:
chaften öffentlich beleidigt und verhöhnt worden ſind
rechtigkeit Ausſicht auf Erfolg. (Beifall links
„Es gibt noch gerechte Richter in Berlin.” (Beifall.
Das iſt tatſächlich geſchehen. Ich will dabei vorweg be=
Abg. Peirotes (Soz.): Hier hat ſich ein Akt der
merken, daß die Behauptung, die von einem der Herren
Reichskanzler von Bethmann Hollweg=
Willkür abgeſpielt, der unbedingte Remedur erfordert. Wi
Vorredner auch heute hier noch vertreten worden iſt, die
Sozialdemokraten leben nicht von Skandalen, ſonſt wür
Nach dem Ergebnis der Mitteilungen ſtellen ſich die
Nachricht von der Mißhandlung eines Unteroffiziers, eine
den wir in dieſem Falle durchaus auf unſere Rechnung
Vorgänge in Zabern wie folgt dar, wohei ich erſt bemer=
Erfindung iſt. Im übrigen haben ſich nach der
dienſt=
gekommen ſein. Alle Perſonen, Soldaten wie Offiziere,
ken will, daß im unmittelbaren Anſchluß an meine
Aus=
lichen Meldung des Generalkommandos, auf die ich mich
werden dort durchaus geachtet. Zabern iſt die
deutſch=
ührungen der Herr Kriegsminiſter das Wort erareifen
hiermit beziehe, die Angelegenheiten folgendermaßne
ab=
freundlichſte Stadt in Elſaß=Lothringen. (Hört! hört!
wird. Der Leutnant von Forſtner hat in einer
Inſtruk=
raſpielt: Am 9. November, als Leutnant v Forſtner als
Das war es auch in franzöſiſchen Zeiten. In anderen
Or=
tionsſtunde einem Rekruten die Anweiſung gegeben, wie
Rondeoffizier durch die Stadt aing fanden Anſammlungen
ten hätte man die Vorgänge nicht ſo hingenommen. An
er ſich verhalten ſoll, wenn er angegriffen würde. Im
ſtatt und Kinder warfen mit Steinen nach ihm. Am
Nach=
geſichts der flagranten Geſetzesverletzung tritt der Kriegs=
Hinblick auf manche ernſte und traurige Ereianiſſe der letz
mittag desſelben Tages ſammelte ſich eine jugendliche
miniſter hierher und hält noch eine Entſchuldigungsrede,
ten Jahre hatte der Leutnant wohl Veranlaſſung, dies zum
Menge vor der Kaſerne. Auf die Begleitmannſchaften, die
die die Leute, wie v. Forſtner, noch ermutigen mußte
Gegenſtand ſeiner Inſtruktion zu machen. (Zuſtimmung
den Leutnantv Forſtner nach ſeiner Wohnung begleiteten,
Wenn v. Forſtner Pralinées kauft und ſich dabei von be
rechts.) Er hat bei dieſer Gelegenheit für den Eintritt einer
wurde mit Steinen geworfen. Am 10 November ſchrien
waffneten Soldaten begleiten läßt, ſo lacht die
Bevölke=
beſtimmten Eventualität eine Geldprämie ausgeſetzt, die
ind johlten etwa 100 Menſchen, hauptſächlich junge Leute
rung. War er beleidigt, ſo hätte er Zivilklage erheber
der gleichfalls anweſende Unteroffizier erhöht hat.
Dieſ=
hinter Offizieren auf der Hauptſtraße her. Am 26. No
müſſen. Sein ganzer Ruhm beſteht darin, daß er der
Ausſetzung einer Geldprämie war ſelbſtverſtändlich eine
vember wurden mehrere Offiziere in der Nähe des Schloß
lahmen Schuſter kriegsunfähig gemacht hat. Die Ruhe de
Ungehörigkeit. Der Leutnant hat bei dieſer Gelegenheit
blatzes von Arbeitern, Kanalſchiffern und Jungen um=
Bevölkerung iſt bewundernswert, zumal Blut gefloſſen iſt
demjenigen, der ſich an dem Rekruten vergriffen haben
ringt und angeſchrien. Zwei von den Schreiern wurden
Wenn nicht das Militär Hochverrat begangen hat, ſo lieg:
ſoll, einen „Wackes” genannt. Weiter hat derſelbe Leut
vom Militär feſtgenommen und an die Polizei abgelieferk.
wenigſtens Verfolgungswahnſinn vor. Mit ſeiner Ent
nant in der Inſtruktionsſtunde ſeine Rekruten vor den
Am 28 November ſammelte ſich während der Turnſtunde
ſchuldigungsrede hat ſich der Kriegsminiſter mitſchuldig
Eintritt in die Fremdenlegion gewarnt. Das war ſein
der Offiziere in der ſtädtiſchen Turnhalle eine Menſchen
gemacht. (Bravo, links, lebhafte Unruhe.) Wenn dem
gutes Recht. (Zuſtimmung rechts.) Er hat aber dabe
Leutnant der Sinn des Wortes „Wackes” unbekannt war,
menge auf der Kanalbrücke. Als die Offiziere
heraus=
mit Bezug auf den Dienſt in der Fremdenlegion einen
kamen, wurde von der Menge gejohlt und gebrüllt. Eit
ſo hat er die elſaß=lothringiſche Bevölkerung im ganzen
durchaus ungehörigen Ausdruck gebraucht. Die
Preſſe=
gemeint. Daß Jugend keine Tugend hat, geben wir
meldung, und dieſe Preſſemeldung iſt von einem Vorred
Arbeiter von 18 Jahren rief dem Leutnant v. Forſtner
zu. Solch ein Mann gehört aber nicht ins Elſaß, wenig
Schimpfworte nach: er wurde feſtgenommen. Das war
ner auch im Reichstag vertreten worden, daß der Leut
ſtens ſollte er dort nicht gehalten werden, der mit gelade
nant die franzöſiſche Fahne beſchimpft haben ſoll, iſt nach
unzweikelhaft geſetzlich berechtigt. (Zurufe: Oho!) Dar
nem Revolver zu Tiſch geht und die Speiſekarte
auf=
dem Ergebnis der Unterſuchung unrichtig. (Hört! hört!
auf ſetzte ſich bis zur Kanalbrücke das Schreien und Johlen
ſpießt, wenn er das franzöſiſche Wort „Gonlaſch” darauf
Nachdem dieſem Ergebnis von gewiſſer Seite widerſpro
fort. Vor zwei Offizieren, die von der Kaſerne nad
findet. (Heiterkeit.) Die Information des Kriegsminiſters
chen worden iſt, es aber unbedingt notwendia iſt, daß ir
Hauſe gingen und dabei die Hauptſtraße paſſierten,
ſam=
iſt völlig unzureichend. Er proklamierte zweierlei Rechte
dieſer Beziehung Klarheit geſchaffen wird. iſt die Un
melten ſich Menſchen und ſchrien. Darauf befahl der Ré=
Die milde Strafe gegen den Leutnant und die Behandlung
terſuchung wieder aufgenommen, aber
gimentskommandeur, um die Offiziere vor weiteren
Be=
der Rekruten. Dieſen wird ſogar Verletzung des Fahnen
noch nicht abgeſchloſſen. Beleidigungen eine
leidigungen zu bewahren, einer Kompagnie, auf den
eids zum Vorwurf gemacht Seit wann ſind ſchnodderige
Armee, mit der wir vor vierzig Jahren in ſo ehrenvoller
Schloßplatz zu rücken und ihn zu ſäubern. Auch wenn
Redensarten eines unreifen Burſchen durch Dienſtaeheim=
Weiſe die Waffe gekreuzt haben, dürfen ſelbſtverſtändlic
hierzu eine geſetzliche Befugnis nicht vorhanden war, iſt
niſſe geſchützt? Das iſt in feierlicher Anſprache behaupter
in der deutſchen Armee nicht geduldet werden. Endlich
es doch geſchehen, lediglich aus dem Beſtreben heraus
worden.
hat dann derſelbe Leutnant in der
Inſtruktionsſtund=
ſchlimmeren Dingen vorzubeugen. Ich weiß nicht, warun
Präſident Dr. Kaempf: Wenn Sie den Kriegs
dreimal Elſäſſer als „Wackes” bezeichnet. Ein Rekrut hat
Sie darüber ſo heiter ſind. Wenn die Herren ihre Zurufe
miniſter damit gemeint haben, ſo muß ich Sie rügen
ſich auf Befehl des Unteroffiziers beim Offizier melden
doch in einer Form machen möchten, daß dadurch eine ge=
(Orſt
gaf
Lohler
en
we.
ſent
H einte 7
Offiſt=
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 7.
egelte Diskuſſion möglich iſt, ſo würde das die Sache ſehr
Kontakt zwiſchen militäriſchen und Zivilbehörden, die
hafte Zuſtimmung.) Aufgabe des Parlaments iſt es, zum
frleichtern.
Wiederherſtellung des guten freundſchaftlichen
Ausdruck zu bringen die Meinung der gerechten und ein=
Die Herren haben hier geſprochen von der erbitter
Verhältniſſes zwiſchen Militär und Be
ſichtigen Volksteile ohne alle Beſchönigung. Es wird
Auf=
n
Stimmung, die in den letzten Tagen des November
völkerung, wie es in Deutſchland allge
abe der einzelnen Redner ſein, keine ungerechtn und
un=
n Zabern geherrſcht hat, und wenn bei dieſer Stimmung
mein iſt und wie es in Zabern bis vor
egründeten Beſchuldigungen im Ganzen oder gegen
ein=
ſer Oberſt der Anſicht war, wenn er angenommen hat
kurzer Zeit ganz beſonders gut geweſen
zelne Perſonen zu erheben (Sehr richtig!), und der Zwed
da die Offiziere auf dem Schloßplatz beleidigt werden
ſt. (Hört! hört!) Die Landesverwaltung und die Mili
der Verhandlung iſt es, zu unſerem Teil an der Heilung
erde ich ihnen durch Mannſchaften ſofort helfen laſſen,
tärverwaltung arbeiten gemeinſam auf dieſes Ziel hin.
der Schäden, die eingetreten ſind oder die wir noch weiter
ind ich verhüte ſo vielleicht ſchwere tätliche Beleidigungen
Ein General iſt nach Zabern entſandt worden, um von
befürchten, mitzuarbeiten. Wir bedauern daher, daß wir
er Offiziere, die die Armee nicht dulden kann, ſo iſt das
militäriſcher Seite das Nötige zu tun. Wenn aus einer
in unſerer beſtimmten Erwartung, hierin eine Vorarbeit
ollkommen verſtändlich. (Sehr richtig! rechts;
andauern=
geſtrigen Preſſenotiz etwa geſchloſſen werden ſollte, daß er
durch die Ausführungen des Reichskanzlers und des
ſer Lärm links.) An die Räumung des Schloßplatzes
ſchon wieder nach Straßburg zurückkehre, ſo iſt das falſch
Kriegsminiſters zu finden, ſo ſchwer getäuſcht worden ſind.
aben ſich dann weitere Verhaftungen angeſchloſſen,
wo=
ein Kommando iſt noch nicht beendet. Es iſt aber durch
Lebhaftes Sehr richtig!) Wir halten jede Autorität, aud
ei das iſt beſtätigt, 30 Perſonen, darunter zweifellos auck
aus notwendig, und wir ſprechen die ernſte Hoffnung aus
die des Heeres, hoch, aber was heute hier vorgetragen
inige unbeteiligte, verhaftet und bis zum nächſten Tag
daß die elſäſſiſche Bevöllerung dieſes Beſtreben der
Be=
worden iſt, das ging denn doch zu weit. Da gibt es keine
m Keller der Kaſerne feſtgehalten worden ſind. Soweit
hörden von ſich aus unterſtützt; ſonſt kann es nicht zum
Ueberbrückung. (Stürmiſches Sehr richtig!) Das zarteſte
Ziel führen. Ich habe das Vertrauen zu der elſäſſiſcher
ſie Sache bisher geprüft werden konnte, lag dazu eine
Pflänzchen, das am meiſten des Schutzes bedarf, iſt Recht
Bevölkerung, auch wenn ſich ihrer infolge der Ereigniſſe
geſetzliche Befugnis nicht vor, falls es ſich nicht um die
und Geſetz. Das tun diejenigen Siellen, die berufen ſind
eine Erregung bemächtigt hat, daß ſie auf dieſes Ziel mi
ſtnahme auf ſriſcher Tat gehandelt hätte. (Lebhafte
Remedur eintreten zu laſſen. Wenn hiergegen verſtoßen
den Behörden hinarbeiten wird. Gerade mit Rückſicht au
Inruhe.) Meine Herren! Das Militär iſt in dieſer Weiſc
worden iſt, haben wir etwas darüber gehört, was gegen
die Erregung, die im Elſaß herrſcht, und die ſich au
ingeſcheitten in der Anſicht, daß die Zivilorgane
verſag=
die Rechtsbeugung in Zabern arſchehen ſoll? (Lebh. Zu
Deutſchland erſtreckt hat, gerade mit Rückſicht darauf habe
en und bei den Vorkommniſſen ihnen keinen oder keinen
ſtimmung.)Wir haben hier weiter gehört, was die
Per=
ich mir Mühe gegeben, den Fall objektiv darzulegen. Ich
genügenden Schutz gewährt hätten. Die Zivilbehörder
onen und die Zivilverwaltung in Straßburg in das
be=
habe die Tatſachen dargeſtellt und nach den Tatſachen
ge=
on Zabern beſtreiten dies auf das allerentſchiedenſte
denklichſte Licht ſetzt, und was haben wir vom Kriegs
urteilt. Ich habe vorigen Montag geſagt, und damit will
Lebhaftes hört, hört!) In dieſer tatſächlichen und
recht=
miniſter gehört? Dieſer unnötige Mut, dieſe unnötige
ich ſchließen: Die Autorität der öffentlichen
ſichen Angelegenheit ſtehen die Anſichten der lokalen Be
Forſchheit, wenn dieſe in die Herzen der jungen Leutnants
Gewalt muß ebenſo geſchützt werden, wie
ſörden ſchroff einander gegenüber. Wer von beiden ab
gegraben werden? Und dann die Worte mit dem Degen
die Autorität des Geſetzes! Dabei bleibe ich
olut recht hat, iſt mir nach der Vorlage der bisherigen
durch den Leib ſtechen! (Lebhafte Zurufe. Großer Lärm.)
und dabei werde ich bleiben. (Beifall rechts; andauernder
Unterſuchungsverhandlungen zu entſcheiden nicht möglich
Das Militär unterſteht denſelben Geſetzen wie die Zivil
Lärm und Ziſchen bei den Sozialdemokraten.
Ob es in Zukunft möglich ſein wird, das kann ich im
bevölkerung. (Lebhaftes Sehr wahr! und ſtürmiſche Zu=
Kriegsminiſter von Falkenhayn
Augenblick nicht ſagen. (Große Unruhe links. Abg.
Lede=
ſtimmung.) Es iſt ſchmerzlich, ſo reden zu müſſen. Ich
dur ruft: Das iſt Ihre Bankrotterklärung!) Wenn mich
hoffe nur, daß der Ton des Kriegsminiſters nicht die Re=
Ich habe meinen Ausführungen von neulich nichts
hin=
die Herren nur ausreden laſſen wollten und nicht ihr
Ur=
onanz der letzten Unterredung iſt. (Lebhafte Zuſtimmung.)
zuzufügen. Ich ſollte meinen, ſie enthielten alles. Eines
ſeil durch Zwiſchestrufe ausſprechen, bevor ich meinen
Ich als erſter Redner mußte dies ausführen. (Lebhafter
reilich konnten ſie nicht enthalten, die Zuſicherung näm
Beifall. Viele Abgeordnete klatſchen Beifall. Der Prä=
Jatz zu Ende geſprochen habe. (Sehr gut! rechts. Abg
lich, daß die Militärbehörde den lämenden Tumultanter
Die Wackes=Beſchimpfunger
ſident rügt das Klatſchen.)
und hetzeriſchen Preßorganen . . .
Ledebour: Bitte, der Satz war zu Ende! Große Heiter
(Große Unruhe.
Lär=
durch Leutnant von Forſtner ſtehen feſt. Alle Welt weiß
keit.) Das Militär erklärt, daß es ſelbſt bei der vorge
mende Pfui=Rufe.) Ich wiederhole dies . . . (Erneuter
was das Wort bedeutet. Wackes und Schwob laufen
kammenen Verſtärkung der zivilen Sicherheitsorgane in
Lärm.) nachgeben könnten. (Erneuter Lärm. Abg. Lede
rechts und links vom Rhein parallel. Im Munde des
bour eilt auf den Rednertiſch zu und ruft dem Kriegsmi=
Zabern dieſen nicht möglich iſt, an jedem Ort der Stadt
Leutnants und mit der Niederſtechungsprämie
bekomm=
niſter verſchiedenes zu.
wo ekwas paſſiert, zur Stelle zu ſein. (Heiterkeit.) Ich
(5
Die Worte gehen in dem
das Wort eine eigene Bedeutung. (Bravo!) Auch die
Mi=
algemeinen Tumult verloren. Der Präſident ruft ſodann
glaube, das iſt nach der Vorgeſchichte nicht ganz unberech
litärkultur hätte in den 30 Jahren fortſchreiten müſſcn.
den Abg. Ledebour zur Ordnung, mit ihm auch noch
meh=
igt. (Große Unruhe.) Die Militärbehörde hat mitgeteilt
Die Elſäſſer haben das Recht, ſich die Beleidigung zu
rere Abgeordnete der äußerſten Linken.) Der ſpringende
daß ſie den Standpunkt vertrete, daß, wenn dem Militä‟
verbitten. Verſagt die Behörde dann verſagt der Ge=
Punkt für den ganzen Spektakel in Zabern ſind die Dinge
Belleidigungen zugefügt werden, ſie das nicht auf ſich
rechtigkeitsſinn der Behörden. (Lebhafter Beifall
lange ſchon nicht mehr. Auch der blödeſte im Lande weiß,
itzen laſſen dürfe, und daß das namentlich nicht in dieſem
Unſer Beſchwerderecht führt faſt nie zum Recht.
daß die Angelegenheit in den feſten Händen der Vorgeſetz=
Fall geſchehen könne, wo es ſich nicht um einzeln; Be=
(Bravo!) Die Leute werden bis aufs Blut kujoniert. Ein
en iſt (Lärm) und eine ordnungsmäßige Erledigung fin
läſtigungen gehandelt hat, ſondern nach dem, was ich
Mann, wie Leutnant von Forſtner, der abends im Salon
den wird. Es handelt ſich um den ausgeſprochenen Ver
Ihnen mitgeteilt habe um eine ganze Kette von
Belei=
den feinen Mann herausbeißt, ſollte ſich auch bei ſeiner
ſuch, durch Preßtreibereien die Diſziplin zu lockern. (
Er=
digungen gegen Militärperſonen. Ob wegen Verletzung
Aeußerungen über die Fremdenlegion zurückhaltender
neuter Lärm.) Im Augenblick hätte ein Zurückweichen
der Geſetze zivilrechtliche Entſchädigungsanſprüche geltend
zeigen. Selber ſich Recht zu verſchaffen, ſteht auch den
wohl Ruhe geſchaffen, der Appetit kommt aber beim Eſſen
gemacht werden können, werden die Richter entſcheiden
Militär nicht zu. Die Offiziere hätten die Beleidiger der
(Zuruf bei den Sozialdemokraten: Beim Militär!) Die
müſſen. Ich bitte aber auch in dieſem ernſten und in
Polizei übergeben ſollen. (Lebhaftes Sehr richtig!) Das
Tat würde Tauſende von Nachfolgern haben und es wärer
vieler Beziehung ſehr traurigen Fall nicht zu vergeſſen
Blut des lahmen Schuſters iſt das einzige, was gefloſſer
Zuſtände zu erwarten, die nicht im Intereſſe der Ordnung
daß die Armee das Recht hat, ſich gegen direkte Angriffe
iſt. (Rufe bei den Sozialdemokraten: Tapferkeit de
liegen. (Lärm.) Hinſichtlich der Wahrung der Volksrechte
zu ſchützen. Sie hat nicht nuc das Recht dazu, ſondern
Söldner!) Davon will ich nicht reden, wenn es nicht der
bin ich doch genau derſelben Anſicht wie Sie, aber die
auch die Pflicht! (Andauernder Lärm.) Wenn ſie es nicht
Geiſt iſt. Die reine Don Quichoterie iſt vorhanden. Wie
Armee iſt doch ein Teil des Volkes und nicht der
unwich=
tut kann keine Armee in der Welt beſtehen. (Lebhafte
kommt die Regierung da wieder heraus? Der große Feh
tigſte. Ohne die Tüchtigkeit des Heeres ſtände nicht ein
Zuſtimmung rechts.) Der Rock des Königs muß
ler liegt darin, daß Oberſt von Reutter nicht dem elſäſſi=
Stein dieſer ſtolzen Mauern. Kein Arbeiter im Land
Unter allen Umſtänden reſpektiert
wer=
ſchen Stamme Sühne zuteil werden ließ. Forſtner
mußt=
könnte ſein Brot verdienen ohne die Armee, ohne die
Si=
en!
(Großer, andauernder
Lärm
links.)
entfernt werden. Ein ſolcher Keil darf nicht in das
Vol=
cherheit der Landesverteidigung. Zu den Lebensbedin=
Es iſt die Pflicht der Behörden, die Menſchen am
getrieben werden, und auch niemand von der Rechten
gungen der Armee gehört aber auch, wie der Sauerſtof
Leben zu ſchützen. Daß es wenigſtens das Bewußtſein
wird freudig den Reden des Kanzlers und des
Kriegsmini=
zum Atmen, die Autorität, die Diſziplin und das Ehrge
deſer Pflicht war, was die Militärbehörde in Zaberr
ters zuſtimmen. Es handelt ſich nicht um einen rein
elſäſſi=
ühl. (Lachen.) Niemand, wenn er nicht vor
Parteilei=
veranlaßte, einzuſchreiten, das iſt für mich nicht zweifel
ſchen Fall. Ueberall kann ſich ſolch ein Fall ebenſo
ereig=
denſchaft erblindet iſt, kann glauben, daß es förderlich ge
baft — auch wenn in der Folge bei den Maßnahmen, die
nen. Wir wollen hoffen, daß noch in letzter Stunde die
weſen wäre, wenn die verantwortlichen Stellen durch
Trei=
ergriffen worden ſind, die geſetzlichen Grenzen nicht ein
Regierung aus dieſen Vorgängen, aus der Art dieſer Vor
bereien von außen her beeinflußt werden könnten. (Lärm.
gehalten wurden. (Rufe: Aha! Großer Lärm, links.
gänge und aus der Beſprechung dieſer Vorgänge hier im
Ich rede nicht vom Reichstag, ſondern von Zabern, ich
Ich muß aber bei dieſer Gelegenheit ſcharf Verwahrung
(Lebhafter
Reichstag die genügende Lehre ziehen wird.
bitte, mir nicht die Worte im Munde herumzudrehen.
dagegen einlegen, daß der Abgeordnete Peirotes unter
Beifall. Wiederholtes Bravo! Händeklatſchen
Was Diſziplin heißt, weiß jeder, der einmal eine
inem nicht mißzuverſtehenden Hinweis auf die Offiziere
Kriegsminiſter v. Falkenhayn: Der Offizier iſt
ſcharfe Kugel hat pfeifen hören. Nur Diſziplin und Ehr
in Zabern von Hochverrat geſprochen hat. (Lärm und
entſprechend dem Geſetz beſtraft worden. (Zuruf von den
gefühl hält den Soldaten im Kampf. Militäriſche
Ueber=
ßurufe links: Es war Hochverrat!) Das darf meines
Sozialdemokraten: Wie?) Ueber Diſziplinardinge kann ich
hebung darf natürlich nicht geduldet werden. Es wäre un
Dafürhaltens nicht geſchehen; ich lege jedenfalls
Verwah=
nicht ſprechen. (Große Unruhe, Zurufe und Lachen.) Ich
möglich, wenn man fordern wollte, daß Soldaten dauernde
nung dagegen ein! (Zwiſchenrufe und Lärm links.) Man
hoffe, daß das Gericht Anlaß nehmen wird, die Sache nach
planmäßige Beſchimpfungen ertragen ſollten
(Zurufe
arf das Wort nicht gebrauchen, ſolange nicht einer des
illen Seiten gründlich zu unterſuchen. Der Abg. Fehren
links: Die Rekruten werden ſtändig beſchimpft!) Wenn
Hochverrats ſchuldig erkannt worden iſt. Es iſt nicht
rich=
bach hat Anſtoß genomen an meinem Wort „mit dem
hier immer geſagt wird, es handle ſich nur um einen
jun=
ig, die traurigen Vorgänge in Zabern nicht als aus be=
Er meinte, darin hätte eine Recht=
Degen durchſtechen”
gen Offizier, ſo ſcheint man nicht zu wiſſen, was in un
ſonderen Umſtänden hervorgegangen, ſondern als einen
ertigung des Waffengebrauchs ſeitens der Offiziere bei
erer Armee der junge Offizier und Unteroffizier
bedeu=
lusdruck eines tiefgehenden allgemeinen Gegenſatzes
zwi=
ſchweren Beleidigungen gelegen. Das iſt nicht der Fall
tet. (Lachen links.) Die Armee iſt nicht dazu beſtimmt
ſchen Zivil= und Militärverwaltung anſehen zu wollen
Lachen.) Wenn ein Mann feſtgenommen werden ſoll und
um Polizei= und Sicherheitsdienſte außerhalb ihres eige
Ich habe objektiv dargelegt, wie der Vorfall entſtanden
er wehrt ſich dagegen, ſo muß doch von der Waffe Gebrauch
nen Bereiches auszuüben. Schreitet ſie aber einmal ein
iſt: Er iſt aus verhältnismäßig kleinen Vorgängen, aus
gemacht werden (Großer, andauernder Lärm.
ſo ſind Härten dabei ganz unvermeidlich. (Große Un
tränkenden Worten in der Kaſerne, aus bubenhaften
Abg. van Calker (natl.): Es wird mir heute ſehr
ruhe.) Iſt es beſſer, wenn ein Offizier, der auf der Straße
Schmählichkeiten auf der Straße unter fortgeſetzten
Stei=
ſchwer, die Tribüne zu beſteigen. In ganz Elſaß=
Loth=
beſchimpft wird, dem betreffenden den Degen durch den
gerungen von Wirkung und Gegenwirkung erwachſen. E
ringen, in einheimiſchen wie in altdeutſchen Kreiſen
Leib ſtößt? (Großer Lärm. Rufe: Unerhört!) Oder wenn
ſt weder für die allgemeinen Umſtände bei uns
charakte=
herrſcht eine Entrüſtung über die Vorfälle in Zabern, derer
er ein paar Leute mitnimmt, die den Uebeltäter packet
riſtiſch (Sehr richtia! rechts. Unruhe links), noch kann
und zur Polizei bringen? Es iſt hier von dem Typus
eder muß ein allgemeiner Gegenſatz zwiſchen Militär= und
Bedeutung weit über die militäciſchen Kreiſe hinausgeht
einer übermütigen Soldateska die Rede geweſen. Was
und von höchſter politiſcher Bedeutung iſt Der Kaiſer
Zivilverwaltung im Reichslande als Urſache für dieſe
hat mich an die Straßburger Univerſität geſchickt, nicht nur
Herr von Deimling früher gemacht hat, ſollte man ihm
nſtimmigkeiten in Zabern angeſehen werden
nicht ſo hoch anrechnen. (Zuruf: Er iſt derſelbe geblieber
zu dem Zweck, Vorleſungen zu halten, ſondern auch zur
Meine Herren! Ich glaube, wir wollen alle, ſo
we=
wie früher!) Ja. das iſt ja das beſte an ihm! (Allgemeine,
Arbeit für deutſche Entwickelung und deutſches Recht. Ich
ig erfreulich dieſe Vorgänge ſind, nicht lediglich an der
dauernde Heiterkeit.
habe meine Aufgabe in dieſem Sinne aufgefaßt. 16 Jahr
Vergangenheit feſtkleben, ſondern wir wollen auch in die
lang eine Politik der Verſöhnung der Gegenſätze zwiſchen
Zukunft ſehen. (Großer Lärm links.) Für die Zukunf
Auf Antrag des Abg. Haaſe (Soz.) wird die
Einheimiſchen und dem ganzen deutſchen Vaterlande an
ommt es vor allem darauf an, daß an dem Herde, wo
Beſprechung der Interpellation
geſtrebt. Und wenn man nun heute an der Stelle ſteht
die Erregung entſtanden iſt, alſo in Zabern, wieder nor
Abg. Fehrenbach (Ztr.): Das Unbe
beſchloſſen. —
wo man ſich ſagen muß: Alles iſt wirder kaput! (An
male Zuſtände einkehren, damit Vorgänge wie die
jetzi=
greifliche wird zum Ereignis! Das ſind die
Empfindun=
dauernde ſtürmiſche Zuſtimmung.) Es war mit
gen, bei denen eine geſunde Kooperation zwiſchen den
Or=
gen, mit denen wir den Vorgängen in Zabern und der
manchmal in dieſen Tagen zum Weinen
ganen der verſchiedenen Gewalten nicht ſtattgefunden hat
Antworten der Regierungsvertreter gegenüberſtehen. (Leb
Auch gute Altdeutſche ſind entrüſtet geweſen über dieſ
nicht wiederkehren können. Dazu gehört ein andauernder
Z
L
mehr beſitzen, kühn entſchloſſen in die Schlachtreihen eilt
einzuſetzen hatte und die Rolle ſehr verſtändnisvoll durch
Das Heldenmädchen von Lüneburg.
Sie läßt auch durch die der Mutter in den Mund gelegten
führte. Die Mutter Johannas, die Witwe Karoline Ste=
Worte ſchon ahnen, daß die Mitwelt gar ſchnell vergißt
en, ſpielte Fräulein Franziska Wehl mit gutem Er
Aufführung im Mathildenhöhſaal.
und ihr Dank nur von kurzer Dauer iſt, was bekanntlich
folge. Sehr temperamentvoll war Fräulein Maria
auch hier der Wirklichkeit entſprach. Dann ſehen wir die
Merck als Betty Holt, die ſie auch äußerlich ſehr reizvol
St. Zum Beſten des Heſſiſchen Landesvereins der
geſtaltete, und Fräulein Tona Baur war eine gefühl
Jungfer auf der Flucht vor den Franzoſen, wie ſie in
Freundinnen junger Mädchen fand geſtern abend in
und verſtändnisvolle Förſterin. Ein vorzüglicher, im Spie
einem Forſthauſe Verſteck findet und durch die braver
Mathildenhöhſaal eine Aufführung des von Fräulein
anerkennenswert lebhafter und natürlicher Förſter war
Förſtersleute in einer höchſt wirkſam aufgebauten Verklei=
Dr. Ella Menſch verfaßten dreiaktigen Volksſtückes
Herr Morneweg. Auch die Herren Krebs (Kauf
dungsſzene vor den Verfolgern gerettet wird. Der letzte
„Das Heldenmädchen von Lüneburg” ſtatt. Di
mann Eckert), Dingeldey (Pfarrer Volkmann), Dickel
Akt endlich ſchildert die Rückkehr der Flüchtigen nach ſechs
Hohe Protektorin des Vereins, Ihre Durchlaucht Frau
Jörg Bolwig), Jacobs (Dorfarzt), Friedrich
monatiger Irrfahrt ins Haus der Mutter, und die militä
Fürſtin Marie zu Erbach=Schönberg, ferne
(Major), Haas (Wilhelm Hinderſin, Johannas Gelieb
riſchen Ehren, die ihr bereitet werden. Der König von
Frau Staatsminiſter v. Ewald und zahlreiche
weiter=
ter) und Morneweg (Invalide) ſpielten recht flott und
Preußen verlieh ihr das Eiſerne Kreuz. Mit einer be
Damen der Geſellſchaft wohnten der Aufführung bei. Zur
ſicher, und die Herren Treßer, Quack und Schna
glückenden Verlobungsſzene, zum Heldenmädchen fand ſic
Mitwirkung hatten ſich der Frauenchor unter Leitung von
bel waren drei gewaltig lärmende und zechende
Muske=
der Held in Geſtalt des zum Oberjäger avancierten
Fräulein Keil und das Schülerorcheſter der Großh. Lud
tiere. Während des erſten Aktes wurde das bekannte Ge=
Jugendgeſpielen, ſchließt das Stück, das ſich ſowohl durd
wigs= und Liebigs=Oberrealſchule unter Leitung des Herrn
mälde, wie Johanna den Jägern Patronen zureicht, ſeh
die bei aller ſchlichten Volkstümlichkeit ſchwungvolle
Reallehrers Pfaff zur Verfügung geſtellt.
wirkſam als lebendes Bild geſtellt. Der „Kaſtengeiſt”
Sprache und den bühnenwirkſamen Aufbau der Handlung
Das flott und anſchaulich geſchriebene Volksſtück, das
Fräulein Berndt ſorgte für flotten Fortgang des
weit über den Durchſchnitt ſonſt gewohnter „Volksſtück” auch in der von Paul Matzdorf herausge
Spiels.
bühnenliteratur erhebt, und erntete berechtigten reicher
gebenen „Jugend= und Volksbühne” erſchienen iſt, ſchil
Die Muſikvorträge des Knabenorcheſters ſowohl als
Beifall.
dert in ſchlicht volkstümlicher Weiſe ein Stück aus dem
die Geſänge des Frauenchors wurden mit Recht lebhaft
Zur Aufführung waren durchweg Dilettantenkräfte
Leben Johanna Stegens, des Lüneburger Heldenmädchens
applaudiert. Das Orcheſter ſpielte den Yorkſchen Marſch
meiſt junge Damen und Herren aus der Geſellſchaft
das während der Belagerung von Lüneburg durch di
(Armeemarſch Nr. 37), das Menuett aus der
Militär=
herangezogen worden und Fräulein Anna Ethel hatte
Franzoſen 1813 im ſtärkſten Kugelregen den Lüneburgern
ymphonie von Haydn und ſpäter Moment muſical und
ſich der anerkanntermaßen ſchwierigen Aufgabe der Ein
Jägern, die ſich verſchoſſen hatten, Patronen zutrug, eine
Ballett aus Roſamunde von Schubert. Die Leiſtungen
ſtudierung und Regie unterzogen. Daß die Aufführung
Heldentat, für die man der Jungfer bekanntlich erſt jetzt,
gereichen den Leitern wie den Schülern durchaus zut
ſowohl im flotten Geſamtſpiel, wie in der Zeichnung der
hundert Jahre ſpäter, das Denkmal ſetzte. Die Autorin
Ehre. Von den Geſangsvorträgen des Frauenchors
ver=
einzelnen Geſtalten ganz vorzüglich war, iſt nächſt dem
zeigt die Heldin des Stückes zuerſt im Hauſe der Mutter
dient beſonders der 23. Pſalm von Schubert rühmend er=
Eifer der Darſteller in erſter Linie ihrem künſtleriſchen
wie ſie, eine ſchwärmeriſch veranlagte Natur, an
Schil=
wähnt zu werden. Der gemeinſame Geſang des Liedes
Verſtändnis und ihrer Energie zu danken. Die Titelroll
lers Jungfrau von Orleans” ſich begeiſtert, und dann
„Deutſchland, Deutſchland über alles” ſchloß den Abend
ſpielte Fräulein Eliſ. Kraft, die dafür eine
bemer=
als ſie vernimmt, daß die tapferen Jäger gezwungen ſind
ſehr wirkungsvoll ab.
kenswerte künſtleriſche Begabung in Spiel und Sprach
die Verteidigung einzuſtellen, weil ſie keine Munition
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Selke 8.
Beneral Villa auf, die Einwohner der Stadt Chihuahug
lichen Rentnerei auf die Landesſteuerkaſſe zu übernehmen
Vorgänge. In dieſem Punkt gibt es keine Beſchönigung.
zu ſchützen. Als die Kommiſſion darauf nach Chihnahu
und zwar die Matrikularbeiträge an das Reich und die
Die Aeußerung des Leutnants v. Forſtner iſt nicht
welt=
zurückkehrte, brachte ſie die Zuſicherung des Genecals
Beſtreitung der Koſten für die beiden
Landesirrenanſtal=
bewegend, wohl aber, daß das Militär ſich an die Stelle
Villa, daß er die Stadt und alle Einwohner ſchützen
en, was ungefähr die Summe von 1500000 Mark aus
der Zivilbehörde ſetzt. Kommt man in ein fremdes Land
verde.
macht. Nach lebhaftem Widerſpruch mehrerer
Bürger=
ſo muß man auch mit den Leuten fühlen. Wohl ſagt auck
meiſter und nach einer Sonderberatung der Bürgermeiſte
ein Vater zu ſeinen Kindern koſend: Ihr Wackerle. (Hei=
Darmſtadt, 5. Dezember
unter ſich ſtimmten dieſe im Plenum mit der Ritterſchaft
erkeit.) Vielleicht hat v. Forſtner in dieſem Sinne ge=
Die Abſtimmung ergab die Annahme des
Kommiſſionsvor=
ſprochen. Ich kann nicht verſtehen, daß man die Aeuße=
Vortrag Rund um die Welt
Im dichtbeſetzter
ſchlags.
rung Forſtners über die Fremdenlegion nicht auf das
Saale des Hotels „Zur Traube” wiederholte geſtern abend
ſchärfſte gerügt hat. Gewiß iſt die Rekeuteninſtruktion
Herr Hofrat Edward den feſſelnden Vortrag über ſeine
keine höhere Töchterſchule. Die Autorität büßt nichts ein,
Weltreiſe, über den ſeinerzeit ausführlich berichtet wurde,
Luftfahrt.
wenn ſie ein Unrecht gut zu machen ſucht. Treffen die
Wieder fanden die hochintereſſanten, poetiſchen Schilde=
Der Freiballor
* Halle (Saale), 3. Dez.
Darlegungen der Regierung, namentlich des
Kriegsmini=
rungen des Vortragenden und die köſtlichen Lichtbilder, die
Nordhauſen” der am Samstag unter Führung des
ſters zu, ſo reicht die Zivilbehörde nicht aus, dann muß
den Vortrag illuſtrierten, lebhafteſtes Intereſſe und löſter
Bergaſſeſſors Liebnem zu einer Nachtfahrt in Bitterfeld
dier Kriegszuſtand über Elſaß=Lothringen
reichen Beifall aus. Der Ertrag des Vortrags iſt zum
aufgeſtiegen war und ſeitdem vermißt wurde, iſt nach Mit
verhängt werden. Dem Grafen v. Wedel geſchieht
Beſten der Barmherzigen Schweſtern und des
Eliſabethen=
teilungen des Generalkonſuls in Warſchau in der dortigen
aber bitter Unrecht, daß er die Ordnung nicht ſchützen
ſtifts zur Verfügung geſtellt. Es iſt anzunehmen, daß dem
Gegend gelandet. Die Luftſchiffer werden einſtweilen
könne. In welcher Richtung ſoll die Politik in
Elſaß=
edlen Zweck ein erheblicher Betrag zufließt. So iſt denn
bis zur Erledigung der Formalitäten zurückgehalten.
Lothringen weiter gehen? Die Soldaten müſſen natürlich
nächſt dem künſtleriſchen Erfolg auch der materielle ein ſehr
* Reims, 3. Dez. Der Flieger Bielovucie
eſchützt werden. Der Reichskanzler muß in dieſer
Schick=
erfreulicher
tellte auf einem Eindecker einen neuen Rekord in
ſalsſtunde für Elſaß=Lothringen ſagen, welche „Maßregeln
der Schnelligkeit des Aufſtieges auf. Er kam mit 29
Me=
getroffen werden ſollen, um Elſaß=Lothringen nicht vom
ern vom Boden und erreichte 1000 Meter in 2½ Minuten.
Letzte Nachrichten.
Deutſchen Reiche abzuſtoßen, ſondern es näher heranzu=
Die Belaſtung betrug 160 Kilogramm
iehen an das ganze deutſche Vaterland. Das wünſcht die
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Ueberzahl der alten wie der neuen Elſäſſer und wir hoffer
* Belgrad, 3.
Dez. Der Flieger Vedrines
Mannheim, 3. Dez. Bei der heutigen Ober=
und wünſchen, daß Maßregeln getroffen werden, die eine
iſt heute früh über Niſch nach Konſtantinopel
weiter=
bürgermeiſterwahl wurde der ſeitherige
Bürger=
glückliche Zukunft Elſaß=Lothringens garantieren. (
Leb=
geflogen.
hafter Beifall.)
meiſter von Fürth i. Bayern, Theodor Kutzer, mit 124
Kriegsminiſter v. Falkenhayn: Ich ſoll mich
dar=
von 125 abgegebenen Stimmen gewählt.
Vom Balkan.
über äußern, wie ich mir die Zukunft Elſaß=Lothringens
* Wien, 3. Dez. Im Abgeordnetenhaus ſprach
in politiſcher Beziehung denke. (Lebhafte Zurufe: Nein,
ſich während der Debatte über die Norielle zur Einkom=
Das rumäniſche Grünbuch.
der Reichskanzler.) Ich bin perſönlich angeredet worden
menſteuer der Leiter des Finanzminiſteriums, Sektions
* Bukareſt, 2. Dez. Das rumäniſche Grün=
Ich kann nur über militäriſche Zukunftsfragen etwas
chef Dr. Freiherr von Engel, gegen die vorliegenden
Mi=
buch enthält eine größere Anzahl auch auf die Politit
ſagen. Da kann ich Ihnen mitteilen: Wir werden in der
toritätsvoten und Abänderungsanträge auus und wandte
Oeſterreich=Ungarns bezügliche Akten, Geſandtſchaftsbe=
Armee ſchon Ordnung halten, darauf können Sie rechnen.
ich gegen die immer noch auftretende Beſorgnis weger
richte und Berichte des Miniſterpräſidenten Majorescu an
(Lachen bei den Soz.) Sorgen Sie dafür, daß ein anderer
der Bucheinſicht, die eigentlich nur eine Kautel, ein
den König. Aus dieſen Papieren geht hervor, daß die
Geiſt in die Bevölkerung einzieht, als er jetzt dort vor=
Ausnahme=Eventualität bilde, welche ſchon durch
die
Politik Oeſterreich=Ungarns während der ganzen Kriſe
handen iſt. Mehr kann ich nicht ſagen. (Lachen,
Möglichkeit ihrer Anwendbarkeit wirken ſolle.
Im
nſtlich bemüht war, zur Erfüllung der rumäniſcher
Heeresausſchuſſe der ungariſchen Dele
Der Präſident teilt mit, daß ein Antrag der Fort=
Wünſche beizutragen und das rumäniſche Vorgehen im
gation begründete der Kriegsminiſter Krobatin
ſchrittlichen Volkspartei eingelaufen iſt, der Reichstag
letzten Stadium der Kriſe nicht zu hindern. Das gleiche
viederum die Notwendigkeit, daß die öſterreichiſch=ungari
wolle beſchließen, feſtzuſtellen, daß die Behandlung
gilt für die Verhandlungen in Petersburg. Aus einer
ſche Armee den Verſchiebungen in den Stärkeverhältniſſen
Depeſche des Grafen Berchtold im Dezember 1912 geht
der den Gegenſtand der Interpellation be
der Armeen der Großmächte und der Balkanſtaaten Rech
hervor, daß ſich der Miniſter die Feſtſtellung der Lage auf
nung trage, damit nicht die vitalſten Intereſſen der Moſl
treffenden Angelegenheit durch den
Reichs=
dem Balkan ohne die vorherige Erfüllung der
rumäni=
rchie hintangeſetzt würden Alle Vorſchriften entſpräche
kanzler, der Anſchauung des Reichstags
ſchen Wünſche nicht denken konnte. Ueber den zwiſchen
ihrem Zweck vollſtändig
nicht entſpricht. (Bravo.) Der Antrag findet Un
Bukareſt und Sofia im Januar gepflogenen Mei
Rom, 3. Dez. Bei der Verhandlung der Kammel
nungsaustauſch bringt das Grünbuch mehrere Dokumente.
terſtützung beim ganzen Hauſe, mit
Aus=
über die Anfrage, betreffend den am 15. November i
Als bekannt wurde, daß Rumänien mit dem Ergebnis
nahme der Rechten.
Rimini zwiſchen der Menge und der Polizei vorgekommes
der Londoner Konſerenz nicht zufrieden ſei, meldete der
nen Zuſammenſtoß, rief der republikaniſche Abge=
Darauf wird die Weiterberatung auf Donnerstag
rumäniſche Geſandte in Petersburg, daß ihm der Miniſter
ordnete Gaudenzi: „Nieder mit Savoyen!“Un=
Uhr vertagt. Vorher dritte Leſung des
Handelspro=
des Aeußern geſagt habe, wenn Rumänien auf den vor
erſtaatsſekretär im Miniſterium des Innern Faleion
viſoriums mit England. — Schluß gegen 6 Uhr.
ſtehenden Bedingungen verharre und angreife, würde die
proteſtierte lebhaft und rief: „Es lebe der König!‟ Das
kaiſerliche Regierung angeſichts der Gärung nicht Herr
ganze Haus, ausgenommen die äußerſte Linke, erhob ſich
der Lage ſein. Der Miniſter des Aeußern betonte die
von den Plätzen und rief wiederholt: „Es lebe der
ſchweren unmittelbaren Folgen eines ſolchen Vorgehens
König!” An den ſtürmiſchen Beifallsrufen beteiligten ſic
Die Vorgänge in Zabern.
das Rumänien ſich zweimal überlegen ſolle. Als dem
ruſ=
auch die Tribünen, während die äußerſte Linke lärmte
iſchen Miniſter des Aeußern das Maximum der rumäni
* Straßburg (Elſaß), 3. Dez. Seitens des Vor=
Der Präſident rief die Ruheſtörer energiſch zur Ordnung
ſchen Forderungen mitgeteilt wurde, ſagte er: Wenn
Ru=
ſtandes der Elſaß=lothringiſchen Vereinigung geht den
womit der Zwiſchenfall erledigt war
mänien Baltſchick wolle, bedeute das den Krieg, da die
Blättern nachfolgende Erklärung zum Falle Zabern
* Paris, 3. Dez. Präſident Poincaré hatte heute
Bulgaren niemals auf dieſen Ort verzichten würden.
zur Veröffentlichung zu: Die Elſaß=lothringiſche
Vereini=
vormittag eine einſtündige Beſprech ung mit
Ueber die Haltung der Mächte nach der
Pe=
gung, die ſtets für den reſtloſen Anſchluß der Elſaß=Loth=
Barthou; er verhandelte außerdem mit Duboſt.
tersburger Konferenz ſagte der ruſſiſche
Mini=
ringer an das deutſche Kultur= und Staatsleben eingetre
* Paris, 3. Dez. Nach einer Meldung des Gouver
ter des Aeußern dem rumäniſchen Geſandten, daß
Eng=
ten iſt, bedauert auf das tiefſte die Vorgänge in Zabern
neurs von Weſtafrika wurde eine aus Timbuktu entſandt
land und Frankreich gegen Rumäniens Wünſche ſeien,
die im ganzen Lande großes Befremden über die Haltung
Patrouille mit 60 Gewehren bei Verfolgung des
während die Haltung Rußlands noch unbeſtimmt ſei.
An=
der Militärbehörden hervorgerufen hat. Wenn auch die
Rezuſtammes überfallen. Die Patrouille war von
geſichts des bevorſtehenden zweiten Krieges ſtellte der ruſ=
Elſaß=lothringiſche Vereinigung die Ausſchreitungen ein=
Hauptmann Hartmann zur Erkundigung ausgeſchickt wor
ſiſche Miniſter des Aeußern dem rumäniſchen Geſandten
zelner verhetzender und unerzogener Leute einem
mißlie=
den und wurde bei einem voreilig unternommenen An
ggenüber feſt, daß es nicht das erſtemal ſei, daß die
rumä=
bigen Offizier gegenüber verwirft und die Gefährdung
griff in den Hinterhalt gelockt. Der
üh=
niſchen und die ruſſiſchen Intereſſen identiſch ſeien und
der Militärdiſziplin verurteilt, ſo kann doch der
Militär=
ende Sergeant und 7 Senegalſchützen ſind
daß beide den Frieden herſtellen müßten. Als der
rumä=
verwaltung der Vorwurf nicht erſpart werden, daß ſie es
gefallen, die beiden begleitenden Kameelreiter wurden
tiſche Vormarſch andauerte verlangte der ruſſiſche Geſandte
nicht verſtanden hat, den verletzten Gefühlen eines
ſelbſt=
verwundet. Die Rezus hatten 18 Tote. Sie wurden von
die Einſtellung des Vormarſches, was Majorescu
ab=
bewußt denkenden Stammes rechtzeitig und in ange=
Hauptmann Hartmann verfolgt, konnten aber noch nicht
ehnte. Zugleich betonte Majorescu, daß die rumäniſcher
meſſener Form die ſchuldige Genugtuung zu geben, und
rreicht werden
Forderungen unabhängig von der milltäriſchen Aktion
daß ſie ſo die geſunde nationale Entwickelung außer=
* Brüſſel, 3. Dez. In der heute begonnenen Spe=
und gleich ſeien, wie beim Beginn. Das letzte
Akten=
ord ntlich gefährdet und gehemmt hat. Die Elſaß=
loth=
zialberatung des Schulgeſetzes in der Kammer wurde
ſtück iſt ein Telegramm des rumäniſchen Geſandten in
Pe=
ringiſche Vereinigung ſpricht den dringenden Wunſch aus
der obligatoriſche
Schulunterricht im
tersburg, worin er auf Grund einer Information dem
daß man in Heereskreiſen bei aller Durchführung der
Prinzipangenommen
Miniſter des Aeußern mitteilt, daß Rußland nicht mehr
militäriſchen Aufgaben mehr als bisher unſere an ſich
* Bukareſt, 3. Dez. Nach Blättermeldungen wird dem
auf der Kawalafrage beſtehe
militärfreundliche Bevölkerung verſtehen und ihren
An=
nächſt von der Kammer ein Kredit von 80 Millionen
ſchauungen Rechnung tragen werde. Die Elſaß=lothrin=
Der Fürſt von Albanien
Franken für Eiſenbahnbauten in dem
neuerwor=
giſche Vereinigung erwartet von den zuſtändigen
Behör=
den daß ſie ſchleunigſt den Grund zu der berechtigten
benen Gebiet und zur Vermehrung des Fahrparks ver=
* Die Zuſtimmung der Großmächte zu der
langt.
Aufregung der Bevölkerung beſeitigen, künftigen Zwi
Kandidatur des Prinzen Wilhelm zu Wied für
*
ſchenfällen nach Möglichkeit vorbeugen und die Autorität
den albaniſchen Thron iſt nunmehr definitiv erfolgt. Die
Waſhington, 3. Dez. Der
Schatzamtsſekre=
der Zivilverwaltung wieder herſtellen wird.
Vertreter der Großmächte haben die deutſche Regierung
tär Mac Adoo kam in ſeinem Kongreßbericht
davon verſtändigt, daß ſie mit der Thronbeſteigung des
auf die in London tagende internationale Konferenz zur
Prinzen einverſtanden ſeien, falls der Prinz geneigt ſei,
Sicherung des Lebens auf dem Meere zu ſprechen und er
die Bedingungen anzuerkennen, die die Großmächte
ſtel=
wähnte dabei, daß auf der Konferenz die Frage der Ab=
Der Kaiſer in Baden=Baden.
len. Der Prinz wird in den nächſten Tagen offiziell um
atrouillierung des Eisgürtels im
nörd=
ſeine Zuſtimmung zu den Bedingungen der Großmächte
*
lichen Atlantiſchen Ozean erörtert werden
Baden=Baden, 3. Dez. Der Kaiſer traf
erſucht werden. Da dieſe Bedingungen bereits ſeit Wochen
würde. Die wichtigſten Seenationen ſollten ſich über die
zum Beſuch der Großherzogin=Witwe im Sonderzuge un
im Prinzip feſtſtehen, handelt es ſich lediglich um eine
Feſtſetzung der Fahrtſtraßen auf dem Atlantiſchen Ozean
2 Uhr auf dem mit Pflanzen, Fahnen in deutſchen, preu=
Formalität, der der Prinz ohne Zögern Genüge leiſten
einigen, damit allen von Eisbergen während der Monate
ßiſchen und badiſchen Farben feſtlich geſchmückten
Bahn=
dürfte. Der nächſte Schritt wird der ſein, daß die pro=
April bis Juni drohenden Gefahren aus dem Wege
ge=
hof ein. Als der Zug einlief, brach das zahlreich
ver=
viſoriſche Regierung in Valona dem Prinzen
gangen werde und ſie ſollten die Schiffahrtsgeſellſchaften
ſammelte Publikum in begeiſterte Hochrufe aus. Zun
den albaniſchen Fürſtenhut anbietet, den dieſer auch an
zwingen, die feſtgeſetzten Fahrtſtraßen inne zu halten.
Empfang hatten ſich der Großherzog von Baden mit Ge
nehmen dürfte. Das Datum der Fürſtenproklamation
Wenn die Schiffahrtsgeſellſchaften bei den jetzigen Kurſen
folge eingefunden, außerdem war der preußiſche Geſandte
und des Regierungsantritts ſteht noch nicht feſt, doch wird
beharrten, ſollen ſie gezwungen werden, auf eigene Koſten
in Karlsruhe, v. Eiſendecher, und die Spitzen der
ſtaat=
vor Anfang nächſten Monats nicht mit einem Definitivum
eine wirkſame Abpatrouillierung des Eiſes durchzuführen.
lichen und ſtädtiſchen Behörden erſchienen.
zu rechnen ſein
* Baden=Baden, 3. Dez. Als der Kaiſer mit
* Tokio, 3. Dez. Wie wir erfahren, iſt die
vorge=
dem Großherzog im großherzoglichen Schloſſe ankam,
ſchlagene Anleihe von 16 Millionen Yen fül
* Belgrad, 3. Dez. Der von der ſerbiſchen Regie
wurde er von der Großherzogin Luiſe von
Ba=
elektriſche Arbeiten offiziell genehmigt worden.
rung zur Reorganiſation des ſerbiſchen Poſtweſens
be=
den im Veſtibül auf das allerwärmſte und herzlichſte emp
ufene deutſche Poſtinſpektor iſt hier
einge=
angen und begrüßt. Unter den zahlreichen Geſchenken
für die Großherzogin befindet ſich auch ein prachtvolles
troffen.
Unfall bei Schießverſuchen.
Blumenarrangement des Fürſten zu Fürſtenberg. Der
* Pilſen, 3. Dez. Bei Schießverſuchen mit Ge=
Kaiſer fuhr um 3 Uhr 25 Minuten mit Sonderzug wie=
Zur Lage in Mexiko.
ſchützen der Skodawerke barſt ein Geſchütz, wobei
der nach Donaueſchingen zurück. Die Großherzogin Luiſe
rei Arbeiter durch umherfliegende Sprengſtücke ge
und Großherzog Friedrich von Baden gaben ihm das Ge
* Berlin, 3. Dez. Der Kreuzer „Dresden”
ötet wurden, weil ſie trotz der Warnung nicht genü
leit bis zum Wagen, wobei ſie ſich ſehr lebhaft unterhiel
tritt gegen Ende des Monats die Ausreiſe nach der
oſt=
gende Deckung genommen hatten.
ten. Zur Verabſchiedung waren ferner anweſend die
amerikaniſchen Station an, um dort den kleinen Kreuzer
pitzen der Behörden und der preußiſche Geſandte von
Bremen” abzulöſen. Wie erinnerlich war das letztere
Eiſendecher
Schiff bereits auf der Heimreiſe begriffen, als die Un=
4:
Kriſis in der liberalen Landtagsfraktion Bayerns.
Donaueſchingen, 3. Dez. Der Kaiſer iſt
ruhen in Meriko ſeine Rückſendung nach den
mittel=
um 6 Uhr 40 Minuten hier wieder eingetroffen.
H. B. München, 3. Dez.
Der Führer der liberaler
amerikaniſchen Gewäſſern erforderlich machte. Sobald der
Landtagsfraktion, Oberbürgermeiſter Caſſelmann, hat ſei
neue kleine Kreuzer „Karlsruhe” ſeine Probefahrten er
nen Rücktritt von der Leitung der Fraktion wegen der Un
edigt hat, ſoll dieſer vorausſichtlich die „Dresden”
ab=
ſtimmigkeiten in der Frage der Zivilliſte angekündigt, dochk
öſen und den Dienſt als amerikaniſcher Stationär über=
Landtag in Mecklenburg.
hat ſich die Fraktion die Entſcheidung bis zur Beendigung
nehmen. Eine Verſtärkung der Zahl der deutſchen
Kriegs=
der General=Debatte über den Etat vorbehalten. Es iſ
ſchiffe in den mexikaniſchen Gewäſſern tritt ſomit nicht ein.
*
Sternberg, 3. Dez. Im
mecklenburgi=
indeſſen ein Landfriede geſchloſſen, der ſchon mit dem
Wie eine Depeſche, aus
Neu=York, 3. Dez
chen Landtag war durch Standesbeſchluß der Bür
parteioffiziöſen Vertrauensvotum Caſſelmanns Perſönlich=
Juarez meldet, iſt die Friedenskommiſſion in Chi
germeiſter in den letzten Jahren jährlich die Summe
abge=
keit, Integrität und Uneigennützigkeit in der Stellung
huahua im Hauptquartier des Generals Villa
einge=
ehnt worden, welche die Schweriner Regierung für die
nahme zur Zivilliſte aufrecht erhalten wird. Die
Ent=
troffen und hat ihm die Bedingungen mitgeteilt, unter
Großherzogliche Rentnerei als Zuſchuß zu den Koſten
de=
cheidung, ob Caſſelmann den Poſten weiter behält oder
denen ſieben Generale der Bundestruppen bereit ſeien,
Landesregiments verlangte. Dieſe Ablehnung erfolgte in
nicht, iſt noch nicht erfolgt.
ſich zu ergeben. Die Regierung Huertas wäre
ſo=
der Abſicht, die Regierung zur
Verfaſſungs=
oktroierung zu veranlaſſen. Für das Budget für
nit im Norden des Landes erſchüttert. Die von dem
1914/15 forderte die Regierung einen Zuſchuß von 1300000
General Mercado an den Militärgouverneur Huertas, den
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie
Mark. Die Landtagskommiſſion macht zu dieſer Poſition
ge=
gleichzeitigen Oberbefehlshaber aller Nordteuppen,
nun den Vorſchlag, anſtatt dieſer Zuſchußleiſtung für die
ber
ſandten Vorſchläge enthalten auch den Appell ſeitens
* Berlin, 3. Dez. Bei der heutigen Vormittagsziehung
Zukunft jährlich mehrere Ausgabepoſten der
Großherzog=
ausländiſchen Konſuln in Chihuahua und fordern
der Preußiſch=Süddeutſchen Klaſſenlotterie fielen 30000 M.
den
rns
5
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
auf Nr. 60 853 67895; 5000 Mark auf Nr. 22 419
64 564
95 735;
3000 Mark auf Nr. 5042 15 230 15 483
33 591
64033
72041 74088 74655 78 790 83 619 83 757
Zahn-Créme
85 374
87482 97 215 99 348 130 265 138925 140 439
144 79
156061 157693 165 134 172855 175770 216 168
274
und 231 215. In der Nachmittagsziehung fielen
300 000
e
Mark und ein Gewinn von 1000 Mark auf die Nr. 66034;
15000 Mark auf die Nr. 157846; 5000 Mark auf die
Nr. 159 124; 3000 Mark auf die Nr. 12068 31 499 81043
en
Mundwasser
89 208 116668 143812 176 223 183 439 183 667 194059
213675 224519 232082 und 233 686. (Ohne Gewähr.)
heil, ſparſam.,
ge=
Elektra=Kerzen, ruchlos. Pak. 65
Amtlicher Wetterbericht.
Hier: F. B. Grodhaus, Seifenf. a. w. Turm. (V.18306
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
E
3 Z
Tiefer Druck bedeckt ganz Nordeuropa, während ſich
V. 23.
Hü
68
das feſtländiſche Hochdruckgebiet ſtark verflacht hat. Bei
Reci
ſtarker Luftbewegung aus vorwiegend weſtlichen Richtun
gen herrſcht in Deutſchland trübes, verhältnismäßig mil
rauer-Kleider Trauer-ostume
295
des Wetter mit Regenfällen, die aber in unſerem Bezirk
nur leicht ſind. Wir werden morgen noch keine weſent=
.
SPe
Trauer-Blousen Trauer-Röcke
liche Aenderung zu erwarten haber
Ausſichten in Heſſen für Donnerstag, 4. Dez.:
Trauer-Mänkel, Trauer-Stoffe
2₰
Vorwiegend wolkig, zeitweiſe Regen, keine
Temperatur=
änderung, weſtliche Winde
e
In reicher Auswahl
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Anderungen sofort!
(
„,
Es iſt einfach wunderbar!
Gebr. Huslein
Durch ſchwere Krankheit war meine Frau körperlich ſehr
2.
heruntergekommen und trank zur Stärkung Bioſon. Bald
Ludmigsplatz
22
ſetzte ein geſunder Appetit ein, verbunden mit Beſſerung des
Ausſehens; auch verſchwand die frühere Mattigkeit, ſowie
die unangenehmen Begleiterſcheinungen von Blutarmut.
4464a
Gg. Raapke, Hannover=L., Steinfeldſtr. 8. Unterſchrift
(m
beglaubigt: 26. 5. 13. Dr. Kleine, Kgl. Notar. Bioſon
Der Stadtauflage und einem Teil der Land=
großes Paket (ca. ½ kg) 3 Mk. in Apoth, Drog. (III,2520
und Poſtauflage heutiger Ausgabe
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Aeae
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Rhein
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Centifolia,
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(25239
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Amerikas kommend, 28. Nov. 11 Uhr morgens Finiſterre
paſſiert. „Rhaetia” 28. Nov. morgens in Santos
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„Valencia” 28. Nov. von Paranagua nach Deſterro.
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Oſtaſien: „Bayern” 28. Nov. morgens in Suez, heim
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des ſtädtiſchen Friedhofes aus.
Fahrten: „Kurmark” nach Indien, 28. Nov. morgens
Perim paſſiert. „Numantia” von Perſien kommend,
28. Nov. von Malta.
e
er
Seite 9.
Todes=Anzeige.
Heute nachmittag verſchied ſanft nach
langem Leiden im 87. Lebensjahre mein lieber,
guter Mann
(25270
Herr Oberamtsrichter a. D.
Adolf Wegelin
tief betrauert von ſeiner Gattin
Luise Wegelin
nebst Familie
Darmſtadt, den 3. Dezember 1913
Die Beerdigung findet Samstag, den 6. Dez.,
vormittags 11 Uhr, vom Sterbehaus
Heinrich=
ſtraße 141
(1. Stock) aus, ſtatt. Einſegnung
eine Viertelſtunde vorher.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Freunden und Bekannten die ſchmerzliche
Mitteilung, daß heute mittag 12 Uhr unſet
innigſtgeliebter Sohn, Vater, Bruder, Bräutigan
und Schwager
(25268
Friedrich Rahn
Hofſchloſſer
nach langem, ſchwerem Leiden im 43.
Lebens=
jahre ſanft entſchlafen iſt.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 3. Dezember 1913.
Waldſtraße 50.
Die Beerdigung findet Samstag, den 6. Dez.
nachmittags
3 Uhr, vom Portale des ſtädt.
Friedhofes aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſt meines
lieben Gatten, unſeres lieben Vaters,
Schwieger=
vaters und Großvaters
(*16610
Herrn Peter Schmidt
ſagen wir Allen, insbeſondere dem Herrn Pfarrer
Waitz, dem Geſangverein „Olympia”, ſowie dem
Deutſchen Bauarbeiter=Verband unſeren innigſten
Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 2. Dezember 1913.
Tageskalender.
Donnerstag, 4. Dezember.
Broßh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
10 Uhr (Ab. C): „Das Phantom
Vorſtellung um 8½ Uhr im Orpheum
Kammermuſikabend des Petersburger Streich
quartetts um 8 Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz
(Richard Wagner=Verein)
„Gramola”=Wohltätigkeits=Konzert um
8 Uhr im Hotel „Zur Traube
Vortrag von Evangeliſt Berg um 8½ Uhr Waldſtr. 18.
Monatsverſammlung des Gartenbauvereins um
8 Uhr im „Fürſtenſaal”
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Rummelbräu um
8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Verſteigerungskalender
Freitag, 5. Dezember
Schulbänke= uſw. Verſteigerung um 9½ Uhr
im Provinzial=Arreſthaus
Nutzholz=Verſteigerung um 9 Uhr in der
Tuen=
halle am Woogsplatz
Druck und Verlag: L. C. Wirich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
leben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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nach Pilsner Art
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in Flaschen und Syphons.
3826a
Seite 10.
235
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
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(B24454
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
N 133.
Donnerstag, 4. Dezember.
1913.
An die Drieholheibehörden des Kreiſes.,
Bei Streit über Abzüge entſcheidet das Verſicherungsamt des Aufenthaltsorts.
Da nach § 60 der Gewerbe=Ordnung der Wander=Gewerbeſchein nur für die
§ 464. Wer für einen anderen ein Wandergewerbe betreibt (§ 69a Abſ. 2 der
Dauer des Kalenderjahres gültig iſt, wollen Sie alle dieſenigen Perſonen, welche
Gewerbeordnung), hat die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers nach den §§ 459 bis 463.
Die hier angezogene Stelle der Gewerbeordnung lautet:
den Gewerbebetrieb im Umherziehen im Jahre 1914 fortzuſetzen oder zu beginnen be=
§. 60 d.
abſichtigen, durch wiederholte ortsübliche Bekanntmachung auffordern, ihre Anträge
Wer für einen anderen ein Gewerbe im Umherziehen zu betreiben Na=
Abſ. 2.
auf Erteilung des Wander=Gewerbeſcheins bei der Großh. Bürgermeiſterei ihres
abſichtigt. unterliegt für ſeine Perſon den Beſtimmungen dieſes Geſetzes.
465.
Wohnorts, in Darmſtadt bei dem Großh. Polizeiamt, jetzt ſchon und ſo
Der Bundesrat kann zur Durchführung der §§ 459—461 näheres
beſtimmen.
zeitig zu ſtellen, daß ſie zu Anfang des nächſten Jahres im Beſitz des erforderlichen
Gewerbeſcheins ſein können.
Er kann beſtimmen, wieweit Perſonen verſicherungspflichtig ſind, die ein
Arbeit=
geber
ohne Wandergewerbeſchein in ſeinem Wandergewerbebetriebe beſchäftigt (§ 59
Zu der nach der Bekanntmachung des Reichskanzlers, betreffend
Ausfüh=
rungsbeſtimmungen zur Gewerbeordnung, vom 4. März 1912 (Reichsgeſetzblatt S. 189)
der Gewerbeordnung) und von Ort zu Ort mit ſich führt, und ihre Verſicherung auch
abweichend
von den §§ 450—46t regein.
vorgeſchriebenen und in die Wandergewerbeſcheine einzuklebenden Photographie be=
Die
merken wir:
hier angezogene Stelle der Gewerbeordnung lautet:
§ 59.
I. Eines Wandergewerbeſcheins bedarf nicht:
Die Photographie muß von Viſitenkartenformat, unaufgezogen, ähnlich, gut
wer ſelbſtgewonnene oder rohe Erzeugniſſe der Land= und Forſtwirtſchaft,
erkennbar ſein, eine Kopfgröße von mindeſtens 1.5 em haben und darf nicht älter als
des Garten= und Obſtbaues, der Geflügel= und Bienenzucht, ſowie ſelbſt=
5 Jaore ſein; ſie iſt zu erneuern, wenn in dem Ausſehen des Gewerbetreibenden eine
weſentliche Veränderung eingetreten iſt.
gewonnene Erzeugniſſe der Jagd und Fiſcherei feilbietet;
2.
wer in der Umgegend ſeines Wohnortes bis zu 15 Kilometer Entfernung
Bei gemeinſamen Wandergewerbeſcheinen genügt die Photographie des
Unter=
von demſelben ſelbſtverfertigte Waren, welche zu den Gegenſtänden des
nehmers, wenn ein Unternehmer nicht vorhanden iſt, die eines Mitgliedes
Wochenmarktverkehr gehören, feilbietet oder gewerbliche Leiſtungen, hin=
Auf den bei der Stellung der Anträge auf Erteilung von
Wandergewerbe=
ſichtlich deren dies Landesgebrauch iſt, anbietet:
ſcheinen vorzulegenden Photographien wollen Sie ſofort auf der Rückſeite die Per=
3.
wer ſelbſtgewonnene Erzeugniſſe oder ſelſtverfertigte Waren, hinſichtlich
fönlichkeit vermerken, damit Verwechſelungen vermieden werden,
deren dies Landesgebrauch iſt, zu Waſſer anfährt und von dem Fahr=
Photographien, die von uns bereits in Wandergewerbeſcheine eingeklebt und
zeuge aus feibietet;
abgeſtempelt waren und die von den Wandergewerbetreibenden wieder abgelöſt und
wer bei öffentlichen Feſten, Truppenzuſammenziehungen oder anderen
zur Wiederverwendung in neue Wandergewerbeſcheine Ihnen vorgelegt werden, ſind
außergewöhnlichen Gelegenheiten mit Erlaubnis der Ortspolizeibehörde
unzuläſſig und daher von Ihnen zurückzugeben.
die von derſelben zu beſtimmenden Waren feilbietet.
Weiter machen wir darauf aufmerkſam, daß die ausgefertigten Wandergewerbe=
II.
Die Landesregierungen können in weiterem Umfange den Gewerbebetrieb
ſcheine von uns unmittelbar an die zuſtändigen Großh. Finanzämter abgegeben
im Umherziehen mit Gegenſtänden des gemeinen Verbrauchs ohne Wander=
und von dieſen, nach Verwendung des geſetzlichen Urkundenſtempels und nach
Rege=
gewerbeſchein innerhalb ihres Gebietes geſtatten.
(25186ds
lung der Wandergewerbeſteuerfrage, an die Wandergewerbetreibenden ausgehändigt
werden. Den Wandergewerbetreibenden wird von dem Eingang der Wandergewerbe=
Bekanntmachung.
ſcheine bei den Finanzämtern von dieſen Nachricht gegeben unter der Aufforderung,
Mit Ermächtigung Großh. Miniſteriums des Innern wird auf Grund der
den Urkundenſtempel und die Wander zewerbeſteuer zu entrichten.
§§ 20, 79 des Reichsviehſeuchengeſetzes vom 26. Juni 1909 infolge des Auftretens der
Sie wollen die Wandergewerbetreibenden bei Stellung der Anträge hier=
Maul= und Klauenſeuche auf dem Magerviehhof zu Berlin, in den preußiſchen
Re=
auf beſonders hinweiſen. Die Wandergewerbeſcheine werden demnach nicht
gierungsbezirken Allenſtein, Danzig, Marienwerder, Frankfurt a. O., Breslau und
mehr am Kreisamt mitgenommen, ſondern müſſen bei dem Finanzamt abgeholt
Oppeln, in dem bayeriſchen Regierungsbezirk Schwaben, in Württemberg, Baden und
werden.
Elſaß=Lothringen, ſowie in der heſſiſchen Gemeinde Heldenbergen zur Verhütung der
Die Anträge wollen Sie uns unter Benutzung des vorgeſchriebenen Formulars
Einſchleppung der Maul= und Klauenſeuche in den Kreis Darmſtadt bis auf
baldigſt vorlegen und die Photographie des Wandergewerbeſchein Nachſuchenden und,
weiteres angeordnet:
wenn derſelbe im Umherziehen Druckſchriften oder Bildwerke feilbieten will, ein Ver=
Alle Wiederkäuer und Schweine, die zu Nutz= und Zuchtzwecken von
zeichnis derſelben mit eigenhändiger Namensunterſchrift in zwei Ausfertigungen dem
außerhalb des Großherzogtums in den Kreis Darmſtadt eingeführt werden.
Berichte beiſchließen.
ſind einer ſiebentägigen Quarantäne in einem von anderem Klauenvieh
Nach den nachſtehend abgedruckten Paragraphen der Reichsverſicherungsordnung
nicht beſtellten Gehöfte zu unterſtellen und dürfen aus dieſem Gehöfte nicht
muß der Arbeitgeber, der eines Wandergewerbeſcheines bedarf, die in ſeinem
Wander=
eher weggebracht werden, bis nach Ablauf der Quarantänefriſt nach dem
gewerbe Beſchäftigten, ſoweit er ſie von Ort zu Ort mit ſich führen will, ihrer Zahl
Zeugnis des beamteten Tierarztes die Seuchenfreiheit der Tiere feſtgeſtellt
nach bei der Landkrankenkaſſe des Ortes als Mitglieder anmelden, bei deſſen
Polizei=
iſt. Das Abſchlachten von Quarantänevieh kann nur unter den für
Beobach=
behörde er den Schein beantragt. Der § 16 der Bekanntmachung vom 22. September
tungsvieh geitenden Bedingungen geſtattet werden. Bevor die Tiere nach
1913 — Regierungsblatt Nr. 22 —, betreffend die Ausführung der Reichsverſicherungs=
Ablauf der Luarantänefriſt für ſeuchenfrei erklärt ſind, dürfen die Stallungen,
ordnung, beſtimmt, daß wenn eine Landkrankenkaſſe nicht errichtet iſt, die Anmeldung
in denen, ſie untergebracht ſind, von fremden Perſonen nicht betreten werden.
bei der zuſtändigen allgemeinen Ortskrankenkaſſe zu erfolgen hat. Bei der Anmel=
Die in unſerem Ausſchreiben vom 28. Oktober d. Js. angeordneten weiteren
dung hat der Arbeitgeber die Beiträge für die Zeit bis zum Ablaufe des Wander=
Maßregeln bleiben beſtehen.
gewerbeſcheins, oder mit Erlaubnis des Kaſſenvorſtandes für kürzere Zeit im voraus
Darmſtadt, den 2. Dezember 1913.
(25219
zu entrichten. Die Krankenkaſſe beſcheinigt die empfangenen oder geſtundeten Beiträge
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
unter Angabe des Grundlohns und des Wochenbeitrags. Dieſe Beſcheinigung iſt mit
dem Antrage auf Erteilung des Wandergewerbeſcheins uns vorzulegen.
J. V.: von Starck.
Die in Betracht kommenden Wandergewerbetreibenden wollen Sie auf dieſe
Beſtimmungen aufmerkſam machen und zur Anmeldung der in ihrem Wandergewerbe
Bekanntmachung.
Beſchäftigten, die von Ort zu Ort mitgeführt werden ſollen, bei der allgemeinen
Betreffend: Die Nachſuchung der Berechtigung zum einjährig=freiwilligen Dienſt auf
Ortskrankenkaſſe für den Kreis Darmſtadt veranlaſſen, ſobald dieſe Kaſſe (am
Grund von Schulzeugniſſen.
1. Januar 1914) ins Leben getreten iſt. Die Anträge dieſer allgemeinen Ortskranken=
Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugniſſe die
Berech=
kaſſe Darmſtadt bezw. der Wandergewerbetreibenden können uns mithin erſt Anfang
tigung zum einjährig=freiwilligen Dienſt nachſuchen wollen, werden hierdurch auf die
Januar vorgelegt werden.
nachfolgenden, bei Anbringung der Geſuche zu beachtenden Vorſchriften mit dem An=
Darmſtadt, den 1. Dezember 1913.
fügen aufmerkſam gemacht, daß hiernach unvollſtändige Geſuche ohne weiteres zurück=
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
gegeben werden.
Fey.
1. Das Geſuch iſt bei der unterzeichneten Prüfungs=Kommiſſion nur dann
einzureichen, wenn der ſich Meldende im Großherzogtum geſtellungspflichtig iſt,
§ 459. Der Arbeitgeber, der eines Wandergewerbſcheins bedarf, hat die in
d. h. ſeinen dauernden Aufenthaltsort hat.
ſeinem Wandergewerbbetriebe Beſchäftigten, ſoweit er ſie von Ort zu Ort mit ſich
2. Die Berechtigung zum einjährig=freiwilligen Dienſt kann nicht vor vollendetem
führen will, ihrer Zahl nach bei der Landkrankenkaſſe des Ortes als Mitglieder an=
17. Lebensjahr und muß ſpäteſtens bis zum 1. Februar des Jahres nachgeſucht
zumelden, bei deſſen Polizeibehörde er den Schein beantragt.
werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird.
Beſchäftigte, für die er über die angemeldete Zahl hinaus die Erlaubnis nach
Sollten einzelne der nachſtehend unter a—d aufgeführten Papiere und insbeſondere
§ 62 der Gewerbeordnung erſt nach Empfang des Scheines nachſucht, hat er durch
das Schulzeugnis wegen noch nicht vollendetem Schulbeſuch bis zu vorangeführtem
Vermittlung der für dieſe Erlaubnis zuſtändigen Behörde anzumelden.
Termin nicht vorgelegt werden können, ſo iſt gleichwohl das Geſuch bis zu dieſem Zeit=
Die hier angezogene Stelle der Gewerbeordnung lautet:
punkt einzureichen und in demſelben anzugeben, daß die etwa noch fehlenden Papiere
I. Wer beim Gewerbebetriebe im Umherziehen andere Perſonen von Ort zu
§ 62.
nachfolgen würden. Die Einreichung dieſer Papiere muß bei Verluſt des Anrechts
Ort mit ſich führen will, bedarf der Erlaubnis derjenigen Behörde, welche den
der Berechtigung ſpäteſtens bis 1. April desſelben Jahres erfolgen.
Wandergewerbeſchein erteilt hat, oder in deren Bezirk ſich der Nachſuchende
3. Das Geſuch muß von dem Betreffenden ſelbſt geſchrieben ſein und iſt hierzu
befindet. Die Erlaubnis wird in dem Wandergewerbeſchein unter näherer
Be=
ein Bogen im Aktenformat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch iſt die nähere
zeichnung dieſer Perſonen vermerkt.
Adreſſe anzugeben. Das Geſuch iſt an die unterzeichnete Behörde, ohne perſönliche
II. Die Erlaubnis iſt zu verſagen, inſoweit bei ihnen eine der im § 57
be=
zu richten.
Adreſſe
zeichneten Vorausſetzungen zutrifft; außerdem darf dieſelbe nur dann verſagt
Dem Geſuche ſind folgende Papiere beizufügen:
4.
werden, inſoweit eine der in § 57a und § 57b bezeichneten Vorausſetzungen vor=
Geburtszeugnis (Auszug aus dem Zivilſtandsregiſter, nicht Taufſchein).
liegt. Die Zurücknahme der Erlaubnis erfolgt nach Maßgabe des § 58 durch
Die Einwilligung des geſetzlichen Vertreters mit der Erklärung, daß für
eine für deren Erteilung zuſtändige Behörde.
die Dauer des einjährigen Dienſtes die Koſten des Unterhalts, mit Einſchluß
III. Die Mitführung von Kindern unter 14 Jahren zu gewerblichen Zwecken
der Koſten der Ausrüſtung, Bekleidung und Wohnung, von dem Bewerber
ge=
iſt verboten.
tragen werden ſollen; ſtatt dieſer Erklärung genügt die Erklärung des geſetz=
IV. Die Erlaubnis zur Mitführung von Kindern, welche ſchulpflichtig ſind,
lichen Vertreters oder eines Dritten, daß er ſich dem Bewerber gegenüber zur
iſt zu verſagen und die bereits erteilte Erlaubnis zurückzunehmen, wenn nicht
Tragung der bezeichneten Koſten verpflichte und daß, ſoweit die Koſten von
für einen ausreichenden Unterricht der Kinder geſorgt iſt.
der Militärverwaltung beſtritten werden, er ſich dieſer gegenüber für die Er=
V. Die Erlaubnis zur Mitführung von Kindern unter 14 Jahren kann
ver=
ſatzpflicht des Bewerbers als Selbſtſchuldner verbürge.
ſagt und von der für die Erteilung derſelben zuſtändigen Behörde zurückge=
Die Unterſchrift des geſetzlichen Vertreters und des Dritten, ſowie die
nommen werden. Dasſelbe gilt von der Erlaubnis zur Mitführung von Per=
Fähigkeit des Bewerbers, des geſetzlichen Vertreters oder des Dritten, zur
Be=
ſonen anderen Geſchlechts mit Ausnahme der Ehegatten und der über vierzehn
ſtreitung der Koſten iſt obrigkeitlich zu beſcheinigen. Uebernimmt der geſetzliche
Jahre alten eigenen Kinder und Enkel.
Vertreter oder der Dritte die in vorſtehendem Abſatze bezeichneten Verbindlich=
460. Bei der Anmeldung hat der Arbeitgeber die Beiträge für die Zeit bis
keiten, ſo bedarf ſeine Erklärung, ſofern er nicht ſchon kraft des Geſetzes zur
zum Ablauf des Wandergewerbſcheins oder mit Erlaubnis des Kaſſenvorſtandes für
Gewährung des Unterhalts verpflichtet iſt, der gerichtlichen oder notariellen
fürzere
Beurkundung.
Zeit im voraus zu entrichten.
Wird der Schein oder die Erlaubnis (§ 459 Abſ. 2) zurückgenommen oder der
Der Regel nach iſt dem Schulzeugnis ein entſprechendes Formular bei=
Betrieb ſonſt eingeſtellt, ſo erſtattet der Vorſtand auf Antrag die zuviel gezahlten
gefügt auf welches ausdrückich Bezug genommen wird.
Beiträge zurück, ebenſo für volle Kalenderwochen, in denen nachweislich der Arbeit=
Ein Unbeſcholtenheitszeugnis, welches für Zöglinge von höheren Schulen
(Gymnaſien, Realgymnaſien, Ober=Realſchulen, Progymnaſien, Realſchulen,
geber die Perſonen nicht mit ſich geführt hat
beſcheinigt die Krankenkaſſe nach einem
Realprogymnaſien, höheren Würgerſchulen und ſonſtigen miltärberechtigten
461. Im Falle des § 459 Abſ. 1
Anſtalten) durch den Direktor der Anſtalt, für alle übrigen jungen Leute durch
vom Bundesrate beſtimmten Muſter die empfangenen oder geſtundeten Beiträge unter
die Polizei=Obrigkeit oder ihre vorgeſetzte Dienſtbehörde auszuſtellen iſt.
Angabe des Grundlohns und des Wochenbeitrags. Dieſe Beſcheinigung iſt der
Polizei=
behörde vorzulegen, ſobald der Wandergewerbeſchein beantragt wird.
Das Schulzeugnis.
d)
Im Falle des § 459 Abſ. 2 werden die Beiträge an die dort bezeichnete Behörde
Sodann wird noch beſonders bemerkt:
und von ihr der zuſtändigen Landkrankenkaſſe übermittelt.
daß die Schulzeugniſſe, mit Ausnahme der Reifezeugniſſe, für die
Uni=
gezahlt
zu pos. d)
Der Wandergewerbſchein darf nur erteilt werden, wenn die Beſcheinigung
vor=
verſität und die derſelben gleichgeſtellen Hochſchulen und Reiſezeugniſſe
für die Prima der Gymnaſien, Realgymnaſien und Ober=Realſchulen,
iſt, die Erlaubnis nur, wenn die Beiträge entrichtet ſind.
gelegt
Auf dem Wandergewerbſchein iſt der Grundlohn und der Wochenbeitrag
an=
ſowie Reifezeugniſſe (Zeugniſſe über die beſtandene Schlußprüſung) der
Prognmnaſien, Realprogymnaſien und Realſchulen, ſämtlich nach Muſter 18
zugeben.
§ 462. Die Verſicherten erhalten die Regelleiſtungen der Krankenkaſſen. § 382
zur Wehr=Ordnung vom 22. November 1888 — Neuabdruck Reg.=Bl.
ausgeſtellt ſein müſſen.
gilt für ſie nicht. Die Satzung kann beſtimmen, daß der Verſicherte auf ſeinen Antrag
Nr. 68 von 1901 —
Im übrigen wird auf die Beſtimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und 94 der
an=
auch Anſpruch auf die Mehrleiſtungen der Kaſſe hat, ſolange die Perſonen, denen ſie
zu gewähren ſind, ſich im Bezirke der Kaſſe aufhalten.
geführten Wehrordnung verwieſen.
Gewährt die Kaſſe ihren anderen Mitgliedern mehr, ſo kann ſie die Beiträge
Prüfungs=Kommiſſion für Einjährig=Freiwillige zu Darmſtadt.
Großherzogliche
für die im Wandergewerbe Beſchäftigten entſprechend kürzen.
Der Vorſitzende:
§ 463. Der Arbeitgeber kann den Verſicherten für Zeiten, die längſtens einen
Monat zurückliegen, zwei Trittel der von ihm dafür gezahlten Beiträge vom Lohne
(25220
von Starck, Regierungsrat.
abziehen.
en eder unch nerein
Bedingungenliegen beidem unter=
Eiektriſche
Antliche blachrichten des Groſſ. dolzeiants
Darnſandt=
nicht abgegeben.
zeichneten Amte, Grafenſtraße 30,
Darmſtadt, am 3. Dezbr. 1913.
Inſtallationsarbeiten.
Zimmer 9, offen.
(25235ds
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
Stadtbauamt.
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Angebote
ſind bis
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J.
V. Soffmann.
finden ſich: 1 Foxterrier (zugelaufen). Die Hunde können von den
10. Dezember 1913,
Mittwoch,
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Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=
Smoking u. Weſte f. l. Figur bill zu
vormittags 10 Uhr,
Eintrittsgebäude des ſtädt.
Kranken=
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
2 verk. Grafenſtr. 376.
(*16568
einzureichen.
hauſes ſoll vergeben werden.
(25212
tag. narwittags 10 Uhr. ſtatt.
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 12.
Bekanntmachung.
Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und in den
Betreffend
photographiſchen Geſchäftsbetrieben an den vier
letzten Sonntagen vor Weihnachten in der Haupt=
und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
A
Feille-Huss Anrerngan
die für
Um Zweifeln zu begegnen, ſehen wir uns veranlaßt,
die vier letzten Sonntage vor Weihnachten gültigen Vorſchriften über
die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und in den photographiſchen
nach
Geſchäftsbetrieben nachſtehend zur allgemeinen Kenntnis zu bringen:
An den vier Sonntagen vor Weihnachten, dem 30. November
und dem 7., 14. und 21. Dezember l. Js., ſind als Beſchäftigungs=
(chbe
Mei
ieg- Originat- 22₰
und Verkaufszeiten für die folgenden Handelsgewerbszweige
22e
(tsd
zugelaſſen:
ür Bäcker die Zeit von vormittags 7 Uhr bis nachmit=
900
3000
tags 5 Uhr,
für Konditoren die Zeit von vormittags 9 Uhr bis nach=
PARleEn 32
2g
mittags 7 Uhr,
(ol
Ges
für Metzger und Fleiſchhändler die Zeit von vormittags
geden
Modellen.
7 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von 3 bis
7 Uhr.
für Milchhändler und Molkereien die Zeit von vormit=
In
tags 5 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von
6 bis 8 Uhr
Meine
Mässige
für Blumenhändler die Zeit von vormittags 8 bis 9 Uhr
GARANTIE:
Preise.
und von vormittags 11 bis nachmittags 7 Uhr,
für alle übrigen Handelsgewerbszweige die Zeit von
Nicht wunschgemäss
— 0—
Frau FranziskaSchäfer
vormittags 11 Uhr bis nachmittags 7 Uhr
ausfallende
Erstklassige
II
An den genannten Tagen darf im Photographengewerbe
Kleidungsstücke
Verarbeitung.
ein Betrieb nur inſoweit ſtattfinden, als an ihnen eine
Be=
brauchen bei mir
DAMEN-KONFEKTION
—0—
ſchäftigung von Arbeitern in photographiſchen Anſtalten
zuge=
nicht
laſſen iſt. Eine ſolche Beſchäftigung iſt erlaubt zum Zweck der
Schnellste
abgenommen
Aufnahme,
des Kopierens und des Retuſchierens von 9 Uhr
Bedienung.
zu werden.
5 II. Mathildenplatz 5 II.
vormittags bis 5 Uhr nachmittags.
(25251a
Darmſtadt
den 18. November 1913.
(24545a
G
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Ueberſicht
eeete en eeeeeeee
der Durchſchnittspreiſe von
folgen=
den Früchten und Verbrauchsgegen=
Verſteigerungs-Anzeige.
ſtänden in der Zeit
Geschäftseröffnung und -Empfehlung.
vom 16. bis 30. November 1913
Donnerstag, den 4. Dezbr. 1913, nachm. 4 Uhr,
Meiner werten Kundſchaft und Nachbarſchaft, ſowie
per Sack à 100 Kilo
verehrl. Publikum geſtatte ich mir ergebenſt mitzuteilen, daß
N.
Weizen
von Mk. 19.— bis 23.
verſteigere ich im Saale Rundeturmſtraße
16
ich mein Hauptgeschäft in Kolonialwaren, Deli-
17.—
Korn
„ 16.−
,
katessen, Obst- und Südfrüchten nach
öffentlich zwangsweiſe gegen Barzahlung:
18.-
16.−
Gerſte
,,
17.−
Hafer
18.-
3)
Fortſetzung der Zigarren=Verſteigerung gemäß
Riedlingerstrasse
Sen
*
Butter ½ Kilo Mk. 1.40
§§ 1228 bis 1249 B6B.;
Ecke Nieder-Ramstädterstrasse
Butter in Partien Mk. 1.30
8=
K
b)
vorausſichtlich: 8 Vertikos, 4 Diwans, 5 Sofas, 4 Seſſel,
Eier per Stück 11 Pfg.
verlegt habe. Filiale Mathildenstrasse 9.
2 Pianinos, 2 Schreibſekretäre, 4 Kleider=, 2 Kaſſen=, 2 Spiegel=
Eier in Partien per 25 Stück
Es wird mein eifrigſtes Beſtreben ſein, meine werte
und 3 Warenſchränke, 1 Wagen, 1 Landauer, 1 Windhund,
Mk. 2.50
Kundſchaft durch Lieferung von nur guter Ware bei billigſter
2 Grammophons, 2 Nachtſchränkchen, 2 Kommoden, 2 Tru=
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 4.50
Berechnung und prompter Bedienung in jeder Hinſicht
zu=
meaus, 1 goldene Herrenuhr, 1 Schreibmaſchine, 1 photogr.
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 1.25
zu ſtellen.
frieden
Apparat, 1 Partie Teppiche und Läufer pp.; 80 Zement=
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 2.75
Um geneigten Zuſpruch bittend, zeichnet
rohre an Ort und Stelle.
Heu per 50 Kilo Mk. 3.75
Hochachtungsvoll
Darmſtadt, den 3. Dezember 1913.
(25189
Darmſtadt, 3. Dezember 1913.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Jakob Schellhaas
Thüre, Großh. Gerichtsvollzieher,
25263
Städtiſche Schnee=
Telephon 1697.
8.
Bleichſtraße 9.
räumungs=Arbeiten.
S
Für die Reinigung der Straßen
Verſteigerungs-Anzeige.
bei eintretenden Schneefällen
wer=
den von dem ſtädtiſchen Tiefbau=
Donnerstag, den 4. Dezbr. 1913, nachm.
amt geeignete Arbeiter geſucht.
3 Uhr,
Meldungen zur Vormerkung ſind
verſteigere ich im Saale Rundeturmſtraße 16 zwangsweiſe gegen
vorzubringen bei dem Arbeits
Praktiſches Weihnachtsgeſchenk
Barzahlung:
amt Grafenſtraße 30. (25253d6
4
Nähmaſchinen,
1 Schreibtiſch,
Diwan,
1
Vertiko,
1 Spiegelſchrank, 1 Pianino, 1 Kleiderſchrank und 1 Schreib=
Zementlieferung.
maſchine.
unentbehrlich in jedem Haushalt
Darmſtadt, den 3. Dezember 1913.
Die Anlieferung von Portland=
(25244
zement für 1914 ſoll verdungen
Rollenhagen, Großh. Gerichtsvollzieher
Sheit
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Elektr. Kochtöpfe
Reiſekocher
wverden.
Kaſinoſtraße 24.
Die Lieferungsbedingungen lie=
Bügeleiſen ::
gen bei uns, Zimmer Nr. 4, zur
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Die Herzfe
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Einſendung von 50 Pfennig ab
gegeben.
Angebote ſind bis
werden in ihrem eigenen Intereſſe dringend
ge=
finden Sie in großer Auswahl bei
Dienstag, 16. Dezember I. Js.,
warnt, irgend eine von Krankenkaſſen ausgeſchriebene
vormittags 11 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzu=
Kaſſenarztſtelle anzunehmen, ohne ſich vorher
zu
L. Lange, Schulſtraße 6.
(25190df
reichen.
erkundigen beim
Darmſtadt, 2. Dezember 1913.
Tiefbauamt.
Keller
Verband der Aerzte Deutſchlands, Leipzig
An unſer Genoſſenſchafts=Regiſter
J wurde heute eingetragen hin=
Dufourſtraße 18.
(II,25216
ſichtlich der Firma:
Centralgenoſſenſchaft der
Knaben-Arbeits-Anstalt.
heſſiſchen landwirtſchaft=
M
Z
lichen Conſumvereine, ein=
In der Knaben-Arbeits-Anstalt soll, wie immer, den
Zög-
getragene Genoſſenſchaft
lingen eine Weihnachtsfreude bereitet und dadurch manche
m. beſchränkter Haftpflicht,
treue Arbeit während des ganzen Jahres belohnt werden. Die
Darmſtadt.
25214
Verwaltung der Anstalt bittet zu diesem Zweck, wie in den
Vor-
hat ſich
Direktor Dr. Auguſt Heidenreich
jahren, edeldenkende Mitbürger um gütige Zuwendung von
Geld-
iſt aus dem Vorſtand ausgeſchie
spenden, sowie um Uberlassung von Kleidungsstücken, Büchern
den. Georg Berg, Generalſekretäu
Kavalier
Spielsachen und Unterhaltungsspielen, die in ihren Familien
über-
in Darmſtadt, iſt als
ſtellvertreten=
flüssig geworden sind
(25207ds
des Vorſtandsmitglied gewählt.
das beſte Schuhputzmittel
V
Darmſtadt, 29. November 1913
Periges
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I
Auenurckend Aaenarkind Allanakend
Alelenätr 2end
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
teilung A, wurden folgende Ein=
Gl
Enl
WelesGllge
träge vollzogen
Lebendfrisch
pieſemataig
Bcxewabeien.
Das Geste vombest
öbelewabeig.2
Am 19. November 1913.
n
M
Ke
Hinſichtlich der Firma:
Pfd. 21 Pf.
Ia Bratfische
Sophie Duft, Darmſtadt.
Hedwig, genannt Hetty, Roſen=
Cabliau, mittel
24 „
„
heim, in Darmſtadt, iſt in das Ge=
Eingang verſchafft in den weiteſten Kreiſen!
chäft als perſönlich haftende Ge=
Schellfische, grosse „ 38 „
Warum! Weil „Kavalier’ das Leder durchaus
ellſchafterin eingetreten.
Die offene Handelsgeſellſchaft
nicht angreiſt,nicht abfärbt,
waſſerdichtenHoch=
garine Pfd. 88 Pf.
hat am 1. September 1913 be=
Süssrahm-Mar
gonnen.
glanz gibt und das Leder geſchmeidig macht!
Elisabethenstr. 53
Am 24. November 1913.
Union-Augsburg
Hinſichtlich der Firma:
Mollerstrasse 17
F. Wirtz, Darmſtadt
Bessungerstrasse 86
Die offene Handelsgeſellſchaft
Doppelsaitige
Whleserment,
Lauteschlägerstr.4
Bekanntmachung.
iſt mit Wirkung vom 1. Januar
Akkord-Zither
Kiesstr. 34 (Ecke Hochstr.)
1911 aufgelöſt. Geſchäft und Firma
Telephon 547.
In unſerem Genoſſenſchafts=
257
67
ind auf den ſeitherigen Geſell
regiſter wurde bei der Spar= und
billig
zu verkaufen
(*1657a
ſchafter Otto Markus in Darm=
Darlehenskaſſe, E. G. m. u. H., in
Alexanderſtraße 4, 1. Stock.
Traiſa, folgendes eingetragen
tadt als Einzelkaufmann
überge=
eihnachtsgeſchenk! Grammo=
Nach Beendigung der Liqui=
(25213
gangen
phon, gut erhalt., bill. zu verk.
dation iſt die Vertretungsbefugnis
Ferdinand Markus, techniſche:
w. z. mod. Muffen, Stolas
25225a
Kaupſtr. 5, II., r.
der Liquidatoren Valentin Mahr
Pelzé u. Hüten, ſowie Phantaſie=
Leiter in Darmſtadt, iſt zum Pro=
Muhfe
Kl.
VI., Heinrich Rindfrey II. und
Muffe werden billig angef., Samt=
Fleg. ſeid. u. woll. Kleider,
Damen=
kuriſten beſtellt worden.
Hüte, neue, ält. Samthüte werden
werden zu großen und Barets
Friedrich Karl Heydt, erloſchen.
und Mädchenjacken, 15 P. weiß
Darmſtadt, 29. November 1913,
ſein umgearbeitet, Zutaten billig
verändert.
(24529a
Darmſtadt, den 29. Nov. 1913.
led. Militär=Handſchuhe zu verk.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Ludwigsplatz 8, Vdh., III. (24500a
Mode-Salon, Mauerſtr. 20
25233) Großh. Amtsgericht II.
Wo ſagt die Expedition? (*16613ds
ähmaschine, Hand= und
lute Meiſtergeige m. Etui bill.
r.=Zuglampe u. Uebe z. zu vk
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2
16609) Parcusſtr. 19, 1. St. r. Alexanderſtr. 25, I. r.
Roßdörferſtr. 60, II. (*16028sd
zug. Heinheimerſtr. 22. (*16589dso
(*16608
4
[ ← ][ ][ → ]une
8
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.,
Seite 13.
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Gee
ich Fritz nach Halle brachte, — Du weißt, Mutter, als er
Hier iſt unter heutigem Datum nachſtehender
Tages=
ſein Rigorosum eum laude beſtanden hatte und ſie ihn
Anno dazumal.
hl ausgegeben worden:
befe
hinüber haben wollten nach dem Krankenhaus in Halle, —
Preußen!
Familien=Roman aus den Jahren 1812 und 1813.
-
Du weißt, Mutter, wie ſtolz wir damals auf ihn waren
Rußland will den Krieg! Er hat begonnen. Die
Von Oskar T. Schweriner.
große Armee, zu der Ihr gehört, ſieht Euch mit Ver
Gedanken aus vergangenen Zeiten überwältigten die
Alle Rechte vorbehalten.
gnügen in ihren Reihen. Unſere erhabenen Monarchen
beiden. Der Mann brach mitten im Satz ab und blickte
Copyright 1913 by Carl Duncker in Berlin.
vertrauen Eurer Tapferkeit; ſie richten ihre Blicke auf
ſtumm vor ſich hin.
(Nachdruck verboten.)
Euch, um ihr Beifall zu geben und ſie zu belohnen.
Hätten ſie ihn lieber nicht geholt.
Erſtes Kapitek.
Marſchall Macdonald
Da ſah der Alte auf und etwas funkelte in ſeinen noch
Schau mal, Mutter
Herzog von Tarent.
friſchen Augen
Die Matrone an der anderen Seite des runden Tiſches
Langſam ließ er das Blatt auf das Knie
ſinken.
Sag das nicht, Mutter! Die Freude, die wir damals
legte die Semmelhälfte, die ſie eben mit goldgelber Butter
Stumm blickten die beiden alten Leute ſich an.
erlebt haben, Du und ich, die möchte ich nicht um ein
Ver=
hatte beſtreichen wollen, zur Seite und blickte zu ihrem
Herzog von Tarent! murmelte der Alte vor ſich hin.
mögen miſſen. Und war der Schmerz der Trennung auch
Manne hinüber
Dabei blickte er ſich unwillkürlich ſcheu um, als befürchte
ich glaube, die Freude war doch noch größer. Und
,
— Vater?
Ja
Dieſen
franzö=
er, von jemandem gehört zu werden.
wenn er nicht nach Halle gegangen wäre? — Wenn er bei
Der Mann ſteckte das Mundſtück der langen Pfeife,
ſiſchen
uns geblieben wäre? — Was wäre daran geändert?
deren Porzellankopf am Boden ruhte, wieder in den Mund
Er unterdrückte das Wort, das auf ſeinen Lippen
Nach einer Pauſe fügte er wehmütig hinzu:
und ſtieß zwei mächtige blaue Rauchwolken „alten
ſchwebte.
Knaſters” von ſich. Dabei zitterten ſeine Lippen ein
Dann hätte er anſtatt unter König Luſtik unter dieſem
Da ſah er, wie ſich die Augen ſeiner Frau mit Tränen
wenig, ſo daß die beiden blauen wollenen Troddeln am
Macdonald gefochten
füllten. Mit der Hand reichte er langſam über den Tiſch,
Pfeifenſtock in ſanfte Schwingungen gerieten. Dann ſchob
Jetzt gab es kein Halten mehr. Langſam rollte eine
erfaßte die Rechte der alten Ehegenoſſin und ſtreichelte ſie.
er das geſtickte Samtkäppchen ein wenig auf den Hinter=
Träne über die Wangen der alten Frau. In rührender
Wie Gott will!
kopf. Bei allen dieſen Vorbereitungen hatte er das kleine,
Weiſe verſuchte ſie ihren Schmerz zu verbergen. Sie hob
Sie verſtand ihn und nickte ergeben.
quartförmige Zeitungsblatt nicht aus der Hand gelaſſen.
beide Hände vors Geſicht und tat, als wolle ſie die blen=
Wie Gott will! Wenn wir nur erſt Nachricht von un=
Und nun ſchob er ſeine Hornbrille auf der Naſe zurecht
dend weiße, ſchön getollte Haube zurechtrücken. Aber es
ſerem Sohn hätten.
brachte das Blättchen dicht an ſeine Augen und meinte
gelang ihr nicht; der Alte ſah wohl, was geſchah. Faſt
Ein ganzes Weilchen ſchwiegen ſie. Dann fragte die
dann noch einmal:
erſchrocken ſtand er auf; er ging um den runden Tiſch
Alte:
Schau mal, Mutter, was hier ſteht.
herum, bis er neben ſeiner Frau ſtand. Und dann beugte
Wie lange dauert es denn, bis eine Nachricht von Halle
Geſpannt blickte die Frau über den Tiſch. Der Alte
ſich nieder und legte ſeine Wange gegen ihren Kopf.
er
nach Berlin kommt?
bis
räuſperte ſich, dann las er:
Mutter! Nicht doch, Mutter! Du tuſt mir wehl
Das weiß der Himmel in dieſen Zeitläuften. Als
Tilſit, den 24. Juni.
4
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 14.
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am Roquetteweg.
Sie ſtand auf, räumte das Geſchirr zuſammen und trug
wartet hatten. Aber trotz ihrer 17 Jahre wußte ſie auch,
Sie blickte auf zu ihm; lächelnden Mundes,
ſchwim=
es hinaus in die Küche.
daß es an ihr war, die alten Leute bei gutem Mute zu
menden Auges.
Ich bin ja ſchon ruhig, Vater.
’s wird ſchon noch kommen, ermunterte ſie. Der liebe
In dieſer Stellung wurden ſie von ihrer Tochter über=
An dieſem Tage ſchrieb man den 11. Juli 1812. Gs
Gott wird ſchon noch alles gut werden laſſen
raſcht. Die Tür wurde plötzlich von außen aufgeriſſen, und
war ein Samstag und ein prächtiger Tag. Im hellen
Und raſch das Thema wechſelnd:
herein ſtürmte ein junges Mädchen von 17 Jahren. Sie
Sonnenſchein luſtwandelten die wohlhabenden Berliner
Wie ſoll ich das Fleiſch heute zubereiten,
Mutter?
war bürgerlich ſchlicht gekleidet; ein blaues, weiß geſtreif
trotz der Vormittagsſtunde bereits Unter den Linden. Das
iſt Kalbfleiſch. Braten —
9
kochen
tes Luiſenkleid umfloß in weichen Falten ihre ſchlanke,
gar Frikaſſee
war ſo der übliche Morgenſpaziergang. Um 11 Uhr
ver=
machen
hohe Figur. Der Hut hing an ſeinen Bändern von ihrem
ſammelte man ſich gern im Luſtgarten und ging entlang
Der Vater erhob ſo abwehrend ſeine Hand, daß die
Arm herab; die ſchweren, goldgelben Zöpfe waren wie zu
bis zum Opernhaus. Da ſtellte man ſich hin und begaffte
beiden Frauen lächeln mußten.
einer Krone um ihren Kopf geflochten. Am rechten Arn
ein wenig die Wache. Dabei traf man Freunde, begrüßte
Wie kannſt Du das Wort Frikaſſee ausſprechen,
trug ſie einen Deckelkorb
ſich und beſprach gemütlich die Tagesereigniſſe. Die
jun=
das iſt ja franzöſiſch.
Mit einem Ruck warf ſie die Tür hinter ſich zu, daß
gen Damen in ihren hübſchen Kleidern, die die hochſelige
die kleinen, in ovalen Goldrahmen ſteckenden Familien=
Als Lieſelotte mit ihrem Korb das Zimmer verlaſſen
Königin Luiſe aufgebracht hatte, die Arme und Hals frei
bilder an den Wänden zitterten
hatte, und in die Küche gegangen war, ſetzte ſich Vater
ließen, blickten voll Bewunderung,
— hier und da wohl
Bin ſchon vom Markt
Tag, Vater! Tag, Mutter!
Dögen wieder auf ſeinen Platz zurück. Die Pfeife wa
auch voll Haß
den ſchmucken franzöſiſchen Offizieren
—,
zurück! War ich nicht fleißig:
ihm ausgegangen. Umſtändlich holte er aus einem kleinen
nach, die einen großen Teil der Spaziergänger ausmach=
Den Korb auf den Tiſch ſtellend, eilte ſie zu den El=
Käſtchen ein bereits ſchön gefaltetes Stück Papier hervor,
ten. Oder ſie hatten eher Augen für die Grenadiere, die
tern und küßte ihnen die Hände. Der Vater ſtreichelte
drehte es kunſtgerecht zu einem Fidibus und hatte dieſen
drüben bei der Wache einem vorübergehenden General die
ihre Wangen
nach einigen Verſuchen mit Schwamm und Feuerſtein
militäriſchen Ehren bezeugten, und in deren hohen Blech=
Sind die Preiſe noch immer ſo hoch? erkundigte
glücklich entzündet
ſich
mützen ſich die Sonnenſtrahlen brachen. Dann ſetzte man
Mutter
die
den Spaziergang fort bis an das Viereck, das diesſeits
Als die Pfeife brannte, griff Mathias Dögen wieder
Lieſelotte ſchlug die Hände über dem Kopf zuſammen.
des Brandenburger Tors lag, oder man erging ſich, wie
Zeitung
zur
Noch ſehr, ſehr viel teurer, Mutter; man hat ſchor
zum Beiſpiel heute, bei der brennenden Sonne, unter den
Was ſteht noch drin? fragte wißbegierig Frau Martha
ordentlich Angſt, überhaupt etwas einzuhandeln. Die
Kar=
ſchattigen Lindenbäumen, die eine ſechsfache Reihe vom
Ich weiß es nicht. Das, was ich Dir vorgeleſen habe,
toffeln koſten heute drei Gutegroſchen die Metze. Und das
Schloß bis zum Viereck bildeten. Denn die Berliner waren
ſtand an der Spitze des Stückes. Da bin ich noch nicht
Schweinefleiſch iſt auch wieder um einen Gutengroſchen das
ſtolz auf ihr Schloß und ihre Linden. Und jedes
Ber=
weiter gekommen.
Pfund teurer geworden. Und was die
liner Kind wußte zu ſagen, daß von der Dorotheenſtadt
Er wandte die Blätter um
Sie unterbrach ſich. Etwas im Weſen ihrer Eltern
bis zum Viereck die Linden 2990 rheinländiſche Fuß lang
Es iſt heute ein großes Stück, Mutter. Zwölf volle
fiel ihr auf.
waren. Obwohl die Spaziergänger doch ſchon zur Genüge
Seiten. Ich werde ſie durchleſen, und wenn ich etwas
Iſt was vorgefallen? fragte ſie mit verändertet
die Straße kannten, ſo gab es doch jeden Tag wieder Aus=
Intereſſantes finde, da leſe ich es Dir vor=
Stimme. Habt Ihr
rufe der Bewunderung über die Schönheit der Bäume, die
Sie ſtockte einen Moment
Pracht der Häuſer zu beiden Seiten.
Und ſich in ſeinen Lehnſtuhl bequem zurücklehnend
Iſt Nachricht von Fritz gekommen?
ſtarke Rauchwolken von ſich gebend, machte er ſich an die
Und als ſie keine Antwort erhielt, da wußte ſie, daß
Lektüre
(Fortſetzung folgt.)
die Eltern auch an dieſern Morgen vergebens die Poſt er
Mutter Martha mochte der Appetit vergangen ſein.
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Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
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Nummer 295.
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Nummer 295.
Darmſtädter Taglbatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
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-Spar-
2en
19.
I00an
210an
0.
(er 295.
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 19.
Kaffee Hag, der coffeinfreie und
un=
zugänglich zu machen ſind. DieſePrüſungen ſind aber nock
ſen, daß auf Erſuchen des Ausſchuiſtes nochmals ſehr
ein=
nicht zum Abſchluß gelangt. Dem Abg. Urſtadt gegenüber
gehend geprüft wurde, welche Zuſagen dem Petenten
ge=
ſchädliche Bohnenkaffee, iſt am Hofe
möchte ich darauf hinweiſen, daß es damals die Zweite
macht wurden. Es hat ſich ergeben, daß dieſe Zuſage zum
Kammer, nicht die Regierung geweſen iſt, die die
Anrech=
großen Teil nicht gegeben, zum andern ſehr übertrieben
nung der Militärdienſtzeit beſchränkt hat. Es wird hier
des deutſchen Kaiſers und in faſt allen
dargeſtellt wurde. Es iſt dem Petenten ganz klar
mitge=
noch erſt Aenderung zu treffen ſein bei Gelegenheit der
teilt worden, daß der Kaufvertrag von der Erteilung der
Aenderung der Penſionsgeſetze.
Konzeſſion nicht abhängig gemacht werden kann. Und
deutſchen königlichen und fürſtlichen
Abg. Senßfelder beantragt zur Geſchäftsordnung
als die Konzeſſion verweigert wurde, iſt der Peient auch
die ganze Angelegenheit an den vierten Ausſchuß
nicht von dem Kaufvertrag zurückgetreten, was ihm
ange=
zurückzuverweiſen, damit ſie mit der Vorſtellung
Hofhaltungen in Verwendung.
boten worden iſt. Er bat vielmehr, das Grundſtück
behal=
der Zivilanwärter zuſammenberaten werde.
ten zu dürfen, weil er es landwirtſchaftlich verwerten
Abg. Buſold: In der Vorſtellung der Zivilanwär
wollte. Die erhobenen Vorwürfe ſind alſo durchaus
unge=
ter ſind ſchwere Bedenken gegen die Eingabe der
Militär=
rechtfertigt.
Zweite Kammer der Stände.
anwärter geltend gemacht worden. Bedenken, deren Berech=
Nach einem Schlußwort des Abg. Uebel als
Bericht=
tigung wir uns nicht verſchließen können. Es kann in
75. Sitzung.
erſtatter, der ſeſtſtellt, daß auch der Ausſchuß das Urteil
einem halben Jahre nicht alles erlernt werden, was die
des Miniſteriums für recht merkwürdig hielt und dem
St. Darmſtadt, 3. Dezember.
Zivilanwärter in langen Jahren der Schule uſw. erlernen
Rechtsempfinden des Volkes nicht Rechnung tragend, daß
Am Regierungstiſche: Staatsminiſter
mußten. Auch zum Verkehr mit dem Publikum ſind die
Dr. von
er vielmehr aus formellen Gründen den Antrag auf
Erle=
wald, Miniſter des Innern von Hombergk zu
Militäranwärter nicht geeignet. Denn in der Kaſerne
digungserklärung ſtellte, wird der Ausſchußantrag
ach, Geh. Legationsrat Dr. Neidhardt, die
Staats=
herrſcht ein ganz anderer Ton, als wir ihn im Zivilleben
angenommen.
Läte Dr. Becker
Lorbacher,
gewohnt ſind. Durch die Vermehrung der
Militäranwär=
ne. 7,
Miniſterialräte
Nach der Pauſe wird dann der Geſetzentwurf,
Schliephake, Hölzinger, Oberregierungsrat Dr.
ter wird nur noch mehr Zwietracht in die Beamten gleicher
Stammler.
Kategorie getragen.
die landſtändiſche Geſchäftsordnung
Präſident Köhler eröffnet die Sitzung um 9½ Uhr
Abg. Wiegand: Ich möchte doch das nicht
unwider=
betr., und die Anträge Köhler und Winkler hierzu
und heißt die Abgeordneten nach der langen Sommerpauſe
ſprochen laſſen. Wir haben bei der Poſtverwaltung ſehr
beraten. Der Ausſchuß beantragt hierzu in ſeiner
herzlichſt willkommen. Vor Eintritt in die Tagesordnung
gute Erfahrungen mit Militäranwärtern gemacht. Auch
Majorität Annahme des Artikels 58 in der
Faſ=
pidmet der Präſident dem verſtorbenen Abgeordneten Dr.
ich perſönlich. Die Militärdienſtzeit iſt eine
außerordent=
ſung des Initiativantrags, in der Minorität
Heidenreich einen warmen Nachruf. Die
Abgeord=
lich gute Schule. Das unleidliche Verhältnis zwiſchen
Annahme des Artikels 58 in der Faſſung des Antra=
Militäranwärtern und Zivilanwärtern von dem Herr
Bu=
neten erheben ſich zum Zeichen des Gedenkens von ihren
ges Dr. Winkler (folgt weiter unten).
Plätzen. Der Präſident macht dann Mitteilungen über die
ſold ſprach, habe ich trotz meiner 47 Jahre Dienſtzeit nie
Abg. Reh bedauert, daß ſich kein Vertreter der
kennen gelernt. (Bravo.
Geſchäftslage. Staatsminiſter Dr. von Ewald ſtellt
Partei zum Wort meldet, der als Vater des Entwurfs
Staatsminiſter Dr. von Ewald: Der Wunſch, daß
ſodann die neuen Regierungskommiſſare Miniſterialrat
anzuſehen iſt. Er möchte den Entwurf doch nicht
ſang=
auch noch andere Beamtenſtellen den Militäranwärtern zu=
SSchliephake und Oberregierungsrat Dr. Stammler
und klanglos ins beſſere Jenſeits befördern laſſen.
Anzu=
geführt werden, iſt durchaus berechtigt. Ich bin
keines=
dem Hauſe vor. Danach wird in die Tagesordnung
ein=
erkennen ſind die Beſtimmungen betr. die nicht in den
Aus=
getreten.
wegs der Meinung, daß durch die Militäranwärter die
ſchüſſen vertretenen Parteien, die Regelung des Falles
Verwaltung in irgend einer Beziehung benachteiligt wird.
Ohne Debatte wird erledigt die Regierungsvorlage,
Schönberger, die Beſtimmung, daß, wenn ein Präſident
Ich glaube vielmehr, daß die Militäranwärter, die Unter
betreffend ſummariſche Ueberſicht der
Ein=
die Rüge eines Abgeordneten ablehnt, ein anderer
Prä=
offiziere, die die Energie haben, noch in reiferem Alter ſich
jahmen und Ausgaben der
Staatsſchulden=
ſident ſie nicht mehr erteilen kann, uſw. Ein Mangel iſt
die Kenntniſſe anzueignen, die ſie in jungen Jahren aus
verwalt ung für 1909, durch Annahme folgenden
daß nicht die Rede davon iſt, was der Präſident für Ord=
Mangel an Mitteln nicht erlernen konnten, einen ſehr
Ausſchuß=Antrages: Die Zweite Kammer wolle
nungsrechte gegen einen Regierungsvertreter beſitzt. Ich
wirkungsvollen Beſtandteil unſerer Zivilverwaltung
bil=
die Verwaltung der Staatsſchuld in dem Rechnungsjahre
nehme an, daß das in die Ausübung der Polizeigewalt im
den werden. Ich bin alſo der gegenteiligen Anſicht wie
1909 für gerechtfertigt erklären und die Ergebniſſe der all=
Hauſe einbegriffen iſt und möchte darüber Aufklärung
der Abg. Buſold und meine, daß die Militärdienſtzeit den
emeinen Staatsſchuld mit einem am 1. April 1910
ver=
ſchaffen.
Die Beſtimmung, daß der Ausſchußſchrift=
Dienſt in der Zivilverwaltung ſehr günſtig beeinflußt.
kliebenen Paſſivſtande von 439074019,83 Mark gegenüber
führer das Protokoll im Ausſchuß verleſen muß, iſt un=
Man bekommt im Militärdienſt durchaus ſchätzenswerte
einem Aktivſtande von 13 992608,06 Mark, demnach mit
praktiſch, weil die Mitglieder nach Schluß der Sitzungen
Eigenſchaften. So vor allem das Autoritätsgefühl. Das
einem Ueberſchuß der Paſſiven von 425081 411,77 Mark
ſchnellſtens weggehen und die Verleſung vor leeren Stühlen
darf nicht unterſchätzt werden. Ich glaube alſo, daß die
ls richtig anerkennen.
erfolgen müßte.
Militäranwärter für uns kein Nachteil, ſondern ein Ge=
Staatsminiſter Dr. v Ewald: Die Zuſtimmung zu
Ebenſo die Regierungsvorlage, betreffend:
Summa=
winn ſein werden. (Bravo!)
den vorliegenden Beſchlüſſen des Ausſchuſſes
iſt uns
tiſche Ueberſicht der Einnahmen und Ausgaben
Abg. Henrich: Ich möchte ebenfalls bezweifeln, was
weſentlich erleichtert worden, weil an den bewährten
der Großherzoglichen
Landeskreditkaſſſe
Herr Buſold geſagt hat. Die Militäranwärter haben ſich
Grundſätzen des Geſetzes von 1874 feſtgehalten worden iſt
in der Finanzperiode 1910. Hier beantragt der
durchaus bewährt, auch im Zivildienſt. Ich halte es nicht
und weil der Ausſchuß nicht die Form eines autonomen
usſchuß: Die Zweite Kammer wolle die Verwaltung
für richtig, daß die Sache nochmals an den Ausſchuß zurück=
Statutes, ſondern wieder die eines Geſetzes gewählt hat
er Großherzoglichen Landeskreditkaſſe in der
Finanz=
verwieſen wird. Man kann ſich ſehr wohl prinzipiell mit
für die Beſtimmungen, die in Zukunft das parlamentariſche
eriode 1910 für gerechtfertigt erklären und deren
Ergeb=
dem Ausſchußantrag einverſtanden erklären
Leben bei uns regeln ſollen. Ich glaube, daß das richtig
niſſe mit einem am 1. April 1911 vorhandenen Aktivſtande
Oberregierungsrat Dr. Stammler (auf der Tribüne
war, denn es geht nicht an, daß man dieſe Beſtimmung
von 12898 257,40 Mark gegenüber einem Paſſivſtande von
ſchwer zu verſtehen) bittet, den Ausſchußantrag zu 1
ab=
einer zufälligen Mehrheit dieſes Hauſes überläßt. Es iſt
2898 257,40 Mark als richtig anerkennen
zulehnen. Die Hofbibliothek allein könne entſcheiden
auch alles das von dem Ausſchuß akzeptiert worden, was
Die landſtändiſche
Geſchäftsordnung
welche Anforderungen ſie beſonders in Franzöſiſch und
wir als unſere Rechte betrachtet und bezeichnet haben. Ich
wird vorerſt zurückgeſtellt. Zur Vorſtellung des Landes=
Engliſch an die Regiſtratoren zu ſtellen habe.
kann mich alſo darauf beſchränken, daß wir bitten, den
verbandes deutſcher Militäranwärter, die
Abg. Lang möchte noch eine Kategorie von Angeſtell=
Ausſchußanträgen in allen Punkten
beizu=
ten, wenn auch nicht von Beamten, erwähnen: das ſind
treten.
Vermehrung der den Militäranwärtern
die Subſtituten bei den Gerichten, die teilweiſe 15 und 20
Abg. Köhler: Ich habe es nicht für erforderlich
ge=
vorbehaltenen Stellen
Jahre in dieſer Eigenſchaft Dienſt tun. Ich möchte darum
halten, daß die Urheber des Entwurfes, die ihre
Anſich=
beetreffend, beantragt der Ausſchuß: Die Kammer wolle
bitten, daß man dieſe Leute mit den Militäranwärtern
ten in den Begründungen uſw. eingehend niedergelegt
beſchließen: 1. der Großherzoglichen Regierung gegenüber
mitrangieren läßt. Die Leute müſſen ſehen, daß ſie eine
haben, ſich hier nochmals darüber eingehend verbreiten
zu erklären, daß der Strich der Regiſtratorſtelle bei der
andere Stellung bekommen, wenn ſie am Gericht nicht mehr
Doch da der Herr Abg. Reh das wünſcht, kann es ja ge=
Hofbibliothek als eine den Militäranwärtern
vorbehal=
zu verwenden ſind. Sie werden 45—50 Jahre alt und ſind
ſchehen. Wir waren der Meinung, daß es zur endlichen
rene Stelle nicht nötig war, 2. die Großherzogliche
Regie=
nicht in der Lage, ſonſt unterzukommen, darum halte ich es
Regelung der Geſchäftsordnung notwendig war, einen
rung zu erſuchen, den Militäranwärtern die beſſeren
Stel=
nochmals für angezeigt, daß man ſie mit den Militär=
Initiativgeſetzentwurf vorzulegen. Da es doch einer
len der mittleren Beamtenlaufbahn im Staatsdienſt zu
Abg. Buſold vertritt
anwärtern rangieren läßt. —
machen muß, habe ich mich der Arbeit unterzogen, den
eröffnen, wenn die nötige Allgemeinbildung und die
prak=
nochmals ſeinen Standpunkt, wie oben dargelegt. Es ſe
Entwurf auszuarbeiten. Es lagen uns an Beiſpielen
tiſche Vorbildung nachgewieſen iſt, auch ohne daß
beſon=
zweifellos richtig, daß zuviel Beamte da ſind. Nun
wer=
anderer Parlemente die von Württemberg und
Elſaß=
dere Schulzeugniſſe beigebracht werden, 3. die
Großher=
den aber mit dieſen Militäranwärtern künftig immer mehr
Lothringen vor. Doch haben wir dieſe nicht ohne
wei=
zogliche Regierung zu erſuchen, im Bundesrat dahin zu
Beamte gezüchtet.
teres übernommen, ſondern ſie nach den Bedürfniſſen des
wirken, daß die Militärverwaltung den Militäranwärtern
Staatsminiſter Dr. v. Ewald erwidert dem Abg
Großherzogtums Heſſen gründlich umgearbeitet. Das Re
die mittlere Beamtenlaufbahn im Militärdienſt eröffnet,
Lang gegenüber, daß die Gerichtsdienerſubſtituten aus
ſultat dieſer Umarbeitung liegt Ihnen vor. Als wir im
ſohne die Anwartſchaft von der Beibringung von
Schul=
dem Rahmen dieſer Beratung ausſcheiden müſſen
Ausſchuß an die Beratung herantraten, lagen uns die
zeugniſſen abhängig zu machen, und weiter dahin zu wir=
Zurückverweiſungs=
Darauf wird der
Wünſche der drei geſetzegebenden Faktoren des Landes
ken, daß den Militäranwärtern, die in einen freien Beruf
antrag angenommen.
vor und wurden berückſichtigt. Der Abg. Reh hat einige
eintreten, eine höhere Prämie (Beihilfe) zur Ablöſung
Die Vorſtellung des Heinrich Rodenhäuſer in
Punkte herausgegriffen. Was die von ihm angeregte
des Zivilverſorgungsſcheins gewährt wird, 4, die Vorſtel=
Darmſtadt, die Ablehnung ſeines Wirtſchafts=
Frage des Rechts des Präſidenten gegen
Regierungsver=
lung des Landesverbandes der Militäranwärter für das
konzeſſionsgeſuches betr., beantragt der
Aus=
treter betrifft, ſo kann ich mich dazu nur in privater Mei=
Großherzogtum Heſſen für erledigt zu erklären.
ſchuß für erledigt zu erklären,
nung äußern. Ichbin der Anſicht, daß der Prä=
Abg. Dr. Oſann führt aus, er möchte dieſe Beſchlüſſe
ſident nicht berechtigt iſt einen Vertreter
Abg. Reh (in der allgemeinen Unruhe, die auch trotz
des Ausſchuſſes zur Annahme warm empfehlen. Es iſt
der Regierung in ſeiner Rede zu
unterbre=
des Erſuchens des Redners an die Abgeordneten, doch
Tatſache, daß die Militäranwärter eine ganze Reihe von
chen. Ichbin auch der Meinung, daß der
Prä=
zuzuhören, nicht aufhört, faſt unverſtändlich) verbreitet ſich
ſident nicht berechtigt iſt, einen Vertreter
den in Heſſen vorgeſchriebenen Prüfungen gar nicht
beſte=
eingehend über die Vorgeſchichte des Falles. Er bezeichnet
der Regierung zur Ordnung zu rufen. Ich
hen können, weil hierzu Primareife notwendig iſt. Es
die Begründung des Urteils durch das Miniſterium als
bin aber der Anſicht, daß der Präſident berechtigt iſt, wenn
müßte genügen, daß die Militäranwärter ein Examen
be=
kaum genügend.
ein Vertreter der Regierung etwas ausſpricht, was der
ſtehen in dem ſie über ſolche Dinge geprüft werden, die
Abg. Buſold richtet ſchwere Angriffe gegen die Re=
Präſident mit der Würde des Hauſes nicht für vereinbar
ſie ſpäter praktiſch zu leiſten haben. Ohnehin ſind die
gierung, reſp. gegen die Beamten, die die Angelegenheit
hält, das hervorhebt und dem Vertreter der Regie=
Militäranwärter ſchlechter daran als die mittleren Beam=
Rodenhäuſer behandelt haben. Dem Petenten iſt durch
rung gegenüber auch zum Ausdruck bringt, daß er
ten, weil ſie meiſt eine lange Wartezeit zu beſtehen haben.
das Verhalten der Regierung ein ſchwerer Schaden
er=
nicht für vereinbar mit der Würde des Hauſes hält.
das
Es muß dankbar anerkannt werden, daß der Ausſchuß
wachſen, weil das eine Miniſterium ihm ein Grundſtück
Abg. Molthan hätte eine Beſtimmung gewünſcht
den berechtigten Wünſchen der Militäranwärter ſo
weit=
zu einem beſtimmten Zweck verkauft habe, das andere
Mi=
daß in den Ausſchußverhandlungen ein Kammerbeamter
gehend Rechnung getragen habe.
niſterium aber dieſem beſtimmten Zweck dann die Geneh=
und nicht ein Ausſchußmitglied das Protokoll führe. Das
Abg. Urſtadt kann ſich mit einer „Kann”
Vor=
migung verſagte.
wäre auch im Intereſſe der Objektivität wünſchenswert
ſchrift nicht einverſtanden erklären und bittet, eine „Muß”
Miniſter des Innern v. Hombergk zu Vach:
geweſen.
Es handelt ſich hier um eine Entſcheidung, die das Mi=
Vorſchrift dafür zu ſetzen. ſonſt führt das zu ſchweren Miß=
Abg. Korell=Angenrod erkennt an, daß endlich
niſterium als höchſte Inſtanz des Verwaltungs gerichtes
helligkeiten. Mit den Poſitionen 1—3 des Ausſchuſſes
eine Einigung über dieſe Frage erzielt worden iſt. Zur
kann ſich der Redner durchaus einverſtanden erklären. Die
getroffen hat. Das Miniſterium iſt in ſeiner Beurteilung
Frage des Rechts gegenüber einem Vertreter der Regie=
Es hat in
Militäranwärter ſollen gar nicht weniger zu beſtehen
der Sache unabhängig von der Vorinſtanz.
rung neige ich zur Anſicht des Abg. Reh, daß der Präſident
Ich mache
der vorliegenden Sache zweimal entſchieden.
haben, als Beamte gleicher Kategorie. Nur was ſie
un=
das Recht haben ſoll, einen Regierungsvertreter zu
unter=
darauf aufmerkſam, daß ſchon in der unterſten Inſtanz die
möglich wiſſen können, ſollte man nicht von ihnen
verlan=
brechen.
Bedürfnisfrage durchaus verſchieden beurteilt worden iſt.
gen. Die Inſtitution der Militäranwärter iſt tatſächlich die
Staatsminiſter Dr. v. Ewald: Wenn in dem Ent=
Wenn das Miniſterium nun nach ſeiner eigenen Kenntnis
einzige Möglichkeit für Unbemittelte, die keine höhere
wurf die Meinungen der Herren Abgg. Reh und Korell
der Verhältniſſe entſchieden hat, ſo iſt das doch ebenſo be=
Schule beſuchen konnten, in die mittleren Stellen
hinein=
vorgeſehen wären, müßte die Regierung
Beden=
rechtigt, als die Entſcheidungen der Vorinſtanzen. Es iſt
zukommen. Wir wollen nicht, daß die Militäranwärter
ken tragen, dem Entwurf zuzuſtimmen.
Hin=
zu der Ueberzeugung gekommen, daß ein Bedürfnis gar
vorgezogen werden, aber ihr Recht ſoll ihnen doch werden
gegen ſieht ja das der Entwurf gar nicht vor und die Mei
nicht vorliegt, und hat demgemäß entſchieden. Wenn die
Geh. Legationsrat Dr. Neidhardt: Die Regierung
nung des Herrn Abg. Köhler, daß der Präſident das Recht
Begründung des zweiten Urteils ſehr kurz war, ſo liegt
iſt unausgeſetzt bemüht, im Intereſſe der Schaffung eines
haben ſoll, nachträglich an einer Aeußerung des
Regie=
das daran, daß ſich die Verhältniſſe in dem Zeitraum
guten Unteroffiziersſtandes, den Militäranwärtern gute
rungsvertreters Kritik zuüben, darf man wohl
aner=
geändert
zwiſchen dem erſten und zweiten Urteil nicht
kennen. Hingegen können wir unter keinen Umſtän=
Poſitionen zu ſchaffen. Es iſt nun richtig, was Dr. Oſann
Zu
ſei=
haben, wenigſtens nicht zuaunſten des Petenten.
den damit einverſtanden ſein, daß der
Prä=
geſagt hat, daß eine ganze Reihe von Stellen für die
Mi=
nen Ungunſten war inzwiſchen ohne Zutun des
Miniſte=
ident das Recht haben ſoll, einen
Regie=
litäranwärter verſchloſſen iſt. Das ſind die Stellen, die
riums dem Forſtwart die Erlaubnis erteilt worden, Kaffee
unbedingt eine wiſſenſchaftliche Vorbildung erfordern. Füy
rungsvertreter zu unterbrechen
Wenn der Abg.
und nichtgeiſtige Getränke auszuſchenken.
Abg. Dr. Fulda ſtimmt dem nicht zu. Er teilt viel.
dieſe Stellen, die ſich auf die Grundſätze von 1907 ſtützen
ſei und daß dem
Raab geſagt hat, daß was faul im Staate
mehr die Meinungen der Abgg. Reh und Korell, daß in
iſt Primareife nicht zu erlaſſen. Es iſt nun geprüft wor=
Petenten Unrecht geſchehen ſei, ſo muß ich darauf
hinwei=
den, inwieweit auch dieſe Stellen den Militäranwärtern
Imeeehaee
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Experimente! Nehmen Sie gleich das Richtige:
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Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 20.
Abg. Dr. 5 fann: Ich werde gegen den Antrag
6. Aeußerungen eines Mitgliedes, welche vom
Präſiden=
der Polizeigewalt auch die Rechte des Fräſidenten gegen
Winkler ſtimmen. Ich bin der Meinung, daß, wenn hier
ten gerügt oder mit einem Ordnungsruf belegt worden
Regierungsvertreter einbegriffen ſind. Er weiſt darauf
wirklich einmal Ordnungswidrigkeiten vorkommen, das
ſind, dürfen von den folgenden Rednern nicht zum
Gegen=
hin, daß der Reichstag ſeine Autorität auch dadurch wahrt,
nicht immer bewußte ſind, ſondern Entgleiſungen, die ſich
tand einer Entgegnung gemacht werden
daß er indirekt einen Regierungsvertreter zur
Ord=
meiſt von ſelbſt rächen. Wenn einmal abſichtliche Beleidi=
7. Gegen die Rüge oder den Ordnungsruf kann von
nung rufen kann, indem der Präſident ſagt, wenn der Herr
dem betroffenen Mitglied ſpäteſtens am folgenden
Werk=
zungen vorkommen, ſo ſind das recht bedauerliche Aus=
Regierungsvertreter Mitglied des Hauſes wäre, würde ich
nahmen. Wenn man den Antrag Winkler annehme, wird
tag ſchriftlich Einſpruch erhoben werden. Ueber dieſen
ihn zur Ordnung ruſen. Den Antrag Winkler lehnen wir
er zunächſt die Folge haben, daß der Präſident ſehr zurück
Einſpruch entſcheidet die Kammer nicht vor dem
darauf=
ſelbſtredend
ab=
folgenden Tag ohne Beratung.
haltend mit Ordnungsrufen ſein wird, weil er die Konſe=
Staatsminiſter Dr. v. Ewald weiſt darauf hin, daß
Erheben ſich nachträglich Zweifel an dem Vorliegen
quenzen fürchten muß. Das würde ich nicht für
vorteil=
in dem Artikel 58, der die Ordnungsrufe regelt,
aus=
einer Ordnungsverletzung, ſo unterwirft der Präſident von
haft halten. Ich meine, man ſtelle dem Parlament ein
drücklich geſagt iſt, wenn ein Mitglied der Kammer
Amts wegen oder auf Verlangen des Mitglieds, gegen
ſchlechtes Zeugnis aus, wenn man Einzelfälle verallge
die parlamentariſche Ordnung ſtört uſw., es vom
Präſi=
welches die Rüge oder der Ordnungsruf gerichtet war, den
meinert. Wenn ſich im Hauſe Ungezogenheiten ereignen,
denten zur Ordnung gerufen werden kann. Es iſt alſo hier
Fall einer nochmaligen Unterſuchung. Erweiſt ſich die
An=
o werden die Mitglieder des Hauſes ſelbſt dafür ſorgen
ausdrücklich geſagt, daß dieſes Recht auf Mitglieder der
daß dieſen entgegengetreten wird.
nahme einer Ordnungsverletzung als unbegründet,
ſo
Geſchieht das nicht,
Kammer beſchränkt iſt. Auch die Berufung auf den
Reichs=
nimmt der Präſident die Rüge oder den Ordnungsruf
ſo iſt die Wählerſchaft da, um Abhilfe zu ſchaffen. Ich
tag iſt nicht gerechtfertigt. Wenn der Präſident des
Reichs=
unter Angabe der Gründe in der Sitzung zurück. Die
bin alſo gegen den Antrag Winkler,
tages erklärt, daß er, wenn der betr. Regierungsvertreter
Entſcheidung des Präſidenten kann keinesfalls angefochten
Mitglied des Hauſes wäre, ihn zur Ordnung rufen
Abg. Henrich erklärt kurz, daß ſeine Partei den
An=
werden.
natürlich ablehnt.
trag
würde, ſo erkennt er damit an, daß er die Re=
Hierzu liegt ein Antrag Winkler vor, der lautet:
gierung nicht zur Ordnung rufen kann.
Abg. Boxheimer iſt aus Zweckmäßigkeitsgründen
Iſt ein Mitglied in derſelben Sitzung dreimal zur Ord=
Darum wählte er die bezeichnete Form, die ich übrigens
gegen den Antrag, weil praktiſch doch nicht erreicht wird,
nung gerufen worden, ſo ſchließt der Präſident dieſes
Mit=
was damit beabſichtigt iſt.
auch nicht beanſtanden würde, wenn ſie hier gewählt
glied vei dem dritten Ordnungsrufe für die Dauer des
würde. Was die Teilnahme der Regierung an den Aus=
Abg. Wolf=Stadecken widerſpricht der Anſicht, daß
Sitzungstages aus und fordert es auf, den Sitzungsſaal
ſchußſitzungen betrifft, ſo regelt dieſe der Artikel 62 der
der Antrag ſich gegen die Linke richte. Er richtet ſich nur
n verlaſſen. Bei Erteilung des zweiten Ordnungsrufes
Verfaſſung. Nach dieſem iſt es der Regierung freigeſtellt,
gegen unanſtändig ſich benehmende Parlamentarier.
Er=
oll der Präſident das Mitglied auf die Folgen des
drit=
an den Ausſchußſitzungen teilzunehmen, wenn ſie
recht=
wird alſo für den Antrag ſtimmen.
en Ordnungsrufes aufmerkſam machen. Leiſtet das
aus=
zeitig von der Sitzung benachrichtigt wird. Daran muß
Abg. Dr. Schmitt meint, gegen ein fortgeſetztes
geſchloſſene Mitglied der Aufforderung des Präſidenten
die Regierung auch feſthalten.
Stören der Sitzung durch ein Mitglied bleibt praktiſch keine
keine Folge, ſo kann der Präſident die Sitzung unterbre=
Abg. Dr. Schmitt (auf der Tribüne unverſtändlich)
andere Maßnahme, als die Sitzung zu ſchließen. Auch mit
hen oder ſchließen. Ausgeſchloſſene Mitglieder haben
we=
vertritt die Anſicht, daß die im Reichstag gebräuchliche
dem Zwang des Präſidenten iſt praktiſch nichts erreicht,
der beratende noch beſchließende Stimme. Wenn jedoch
Uebung, daß der Präſident ſagt, wenn der Herr Regie=
Ich werde gegen den Antrag Winkler ſtimmen.
die Stimme ausgeſchloſſener Mitglieder bei einer
Abſtim=
rungsvertreter ein Mitglied des Hauſes wäre, würde ich
Abg. Dr. Winkler widerſpricht den Ausführungen des
mung den Ausſchlag hätte geben können, ſo muß die
Ab=
ihn zur Ordnung rufen, ſehr beachtenswert und zur Ueber=
Abg. Oſann. Wenn ſein Antrag dazu führen ſollte, daß
ſtimmung am nächſten Sitzungstage wiederholt werden.
Er iſt überzeugt, daß dieſe
nahme zu empfehlen ſei.
der Präſident die Ordnungsrufe einſchränkt, ſo würde ich
Ausgenommen hiervon bleiben Abſtimmungen über Fra=
Uebung zu Differenzen nicht führen wird. Was den
Aus=
das nicht bedauern. Denn der Präſident hat ja nochd
gen der Geſchäftsordnung. Das gleiche gilt von dem
Aus=
ſchußſchriftführer und das Protokollführen betrifft, bittet
Mittel der Rüge. Er iſt der Meinung, daß die Beſtim
chluß eines Mitgliedes, ſowie der Entſcheidung des
Prä=
er, an dem Ausſchußantrag feſtzuhalten und den
Ausſchuß=
mung die Folge haben wird, daß ſich jeoer huten wird, ſich
ſidenten über Unterbrechung oder Schließung der Sitzung.
antrag im ganzen anzunehmen.
einer blamablen Situation auszuſetzen.
Die übrigen Abſätze bleiben beſtehen.
Abg. Dr. Winkler weiſt darauf hin, daß man im
Abg. Dr. Winkler: Was den Hausknechtparagra=
Es wird dann ein Antrag v Bentano eingebracht
Ausſchuß die Diätenfrage außer Acht gelaſſen habe, weil
nack
phen betrifft, ſo ſind wir wirklich nicht aus Angſt vor den
dem das Entfernen eines Mitgliedes in das Ermeſſen
man der Meinung war, daß es nicht gut ausſehen würde,
des
ſtarken Muskeln des Abg. Ulrich von unſerem erſten An=
Präſidenten geſtellt wird, falls der Antrag Winklen
wenn man die Diäten erhöht, ſolange nicht die
Beſol=
trag abgekommen, ſondern aus Zweckmäßigkeitsgründen
angenommen wird.
Dann folgt die Abſtim
dungsordnung unter Dach und Fach iſt. Was das
Rüge=
haben wir unſere ſchärfere Beſtimmung zurückgezogen
mung
recht des Präſidenten betrifft, ſo teile ich die Anſicht der
Wir glauben nicht, daß es bei uns dazu kommen wird, daß
Der Antrag der Minorität des Ausſchuſſes, den Arf
Regierung nicht. Ich bin der Meinung, daß der Präſident
ein Mitglied des Hauſes gewaltſam entfernt werden muß
kel 58 in der Faſſung des Antrags Dr. Wink
einen Regierungsvertreter wohl unterbrechen darf, wenn
Redner begründet ſeinen Standpunkt, daß es notwendig
ler anzunehmen, wird abgelehnt. Del
auch nicht zur Ordnung zu rufen. Die landſtändiſche
Ver=
wäre, auch Nichtredner, die durch Zwiſchenrufe die Ver=
Eventualantrag v.
Brentano wird eben
faſſung unterſcheidet hier ganz klar zwiſchen Rednern und
handlungen ſtören, aus dem Saale zu entfernen mit der
alls abgel ehnt
Abgeordneten.
Folge der Stimm= und Wortentziehung. Das iſt keines=
Der Antrag der Ausſchußmehrheit, den Artikel 58 in
Abg. Breidenbach bittet, unter allen Umſtänden
wegs reaktionär oder unlogiſch. Eine andere Frage iſt
-
Abg.
Zuck=
an dem Protokollführer feſtzuhalten.
Faſſung des Initiativantrags anzunehmen, wird
an=
der
die, ob man dem Präſidenten nur die Befugnis zu dieſer
Maß=
meyer iſt nicht der Anſicht des Abg. Winkler; auch mit
genommen.
nahme geben ſoll, oder ihn dazu zwingen ſoll, ſie anzuwen=
Redner iſt nur ein Abgeordneter gemeint.
den. Wir ſind letzterer Anſicht, denn es würde das aus=
Die übrigen Artikel des Geſetzes werden ohne Debatte
Staatsminiſter Dr. v. Ewald: Wenn die
Ge=
ſchließen, daß ev. ein Präſident gegen den andern
ausge=
angenommen.
ſchäftsleitung darunter zu leiden hat, dann erkenne
ſpielt wird und daß einem Präſidenten der Vorwurf der
ich das Recht des Präſidenten, auch einen Regierungsver=
Parteilichkeit gemacht werden kann. Ich ſehe die Verſchär=
Zurückgezogene Interpellation.
treter zu unterbrechen, wohl an, d. h. in den Fällen, wo
fung als ein notwendiges Gegengewicht zur Einführung
Abg. Korell=Ingelheim: Ich hatte eine
Inter=
etwa ein Regierungsvertreter längere Ausführungen macht,
des direkten Wahlrechts an.
die vielleicht über die vorausſichtliche Dauer der Sitzung
pellation eingebracht, betr. die Schädig ung von
Abg. Ulrich bekämpft die Berechtigung der
Auffaſ=
hinausgehen oder dergleichen. Aber zu anderen Zwecken
ſung des Vorredners. Man dürfe nicht durch die Geſchäfts=
Handwerks meiſtern beim Bau von
Transforma=
darf der Regierungsvertreter nicht unterbrochen werden,
ordnung das direkte Wahlrecht wieder paralyſieren. Wir
torentürmen im Ried. Die Schuckertgeſellſchaft hat ſich
nicht etwa zu einer Kritik oder zu einer Rüge, auch nicht
werden natürlich gegen die Verſchärfung ſtimmen, vor
bereit erklärt, einen größeren Zuſchuß zur Entſchädigung
zu einer ſolchen in der im Reichstag üblichen Form. Daran
allem dagegen, daß der Präſident zu ſeinen Maßnahmen
müſſen wir unbedingt feſthalten.
der Handwerksmeiſter zu zahlen, unter der Bedingung, daß
gezwungen ſein ſoll. Das muß dem Gefühl des Präſi=
Nach weiteren Ausführungen der Abgg. Dr. Winkler
ich die Interpellation zurückziehe. Da mir in erſter Linie
denten überlaſſen bleiben. Die Exemplifizierung auf meine
Dr. Fulda ſchließt die Generaldebatte.
und
Muskelkräfte war nicht nötig. Wenn der Herr Winkler aber
daran liegt, daß die geſchädigten Handwerker Entſchädi=
Es folgt die Spezialberatung. Die Artikel
1
etwa einmal den Hausknecht mir gegenüber geſpielt hätte
gungen erhalten und ich ſpäter doch Gelegenheit baben
bis 5 werden ohne Debatte angenommen. Zu Artikel 6
kann er überzeugt ſein, daß er ſehr bald da geſeſſen hätte,
ſtellt der Abg. Stephan den Zuſatzantrag, daß der
werde, die Mißſtände in der Schuckertgeſellſchaft zu
be=
wo es ihm nicht angenehm ſein würde. Gekniffen hätte ich
Alterspräſident zurücktritt, ſobald der Präſident gewählt
prechen, ziehe ich meine Interpellation
hier=
nicht
iſt, d. h. wenn dieſer anweſend iſt und das Präſidium ſo=
Abg. Dr. Zuckmeyer: Ich muß doch annehmen, daß
mit zurück.
fort übernehmen kann. Der Zuſatz wird angenommen
wir hier alle anſtändige Menſchen ſind, die auch noch an=
Darauf wird die Sitzung um 2 Uhr geſchloſſen und
die Artikel 7—20 werden angenommen, zum Teil nach
ſtändig bleiben, wenn einer mal parlamentariſch entgleiſt.
auf Donnerstag 9 Uhr vertagt.
kleinen redaktionellen Aenderungen.
Solche drakoniſchen Maßregeln ſind gegen anſtändige Men=
Zum Artikel 21 beantragt Abg. Dr. Fulda den
ſchen nicht notwendig. Der Antrag Winkler richtet ſich
Beſſunger Bücherhalle (Beſſungerſtraße 48). Un=
Zuſatz: „Die Antragſteller ſind zu den Ausſchußſitzungen
wohl gegen die Linke, wenn er aber einmal geſchaffen iſt,
entgeltliche Verleihung von Büchern an jedermann.
Ge=
einzuladen.‟ Der Antrag wird nach längerer Debatte
an=
muß er auch gegen die Rechte angewendet werden. Wir
öffnet: Dienstag, Donnerstag und Samstag abends
genommen mit der Aenderung, daß, wenn mehrere
Antrag=
ſind alſo der Meinung, daß die Geſchäftsordnung, die ſo
von 7½—9 Uhr.
ſteller ſind, einer derſelben eingeladen wird.
lange genügt hat, auch fernerhin ausreichen wird.
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Die Artikel 22—57 werden angenommen.
Abg. Dr. Fulda teilt dieſe Anſicht und weiſt darauf
Sprechſtunden Wochentags von 10—12 und 2—5 Uhr.
Artikel 58, der ſogenannte
hin, daß der Präſident Schmitt ſchon einmal in der Lage
war, gegen ein Mitglied der Rechten ſehr ſcharf vorzuge=
Hausknechtsparagraph,
hen, das fortgeſetzt durch Zwiſchenrufe die Verhandlungen
lautet:
ſtörte. Wenn die Erſte Kammer ebenfalls eine Verſchär=
Wenn ein Mitglied der Kammer in der Sitzung die
fung für wünſchenswert hielt, ſo kann ſie doch nur ihre
Ordnung verletzt, insbeſondere wenn es ſeine Stellung
eigene Geſchäftsordnung gemeint haben, denn es iſt doch
in der Kammer zu einer Beleidigung oder Verleumdung
üblich, daß eine Kammer ſich um die inneren
Angelegen=
der Regierung, der Stände oder einzelner Perſonen
miß=
heiten der anderen nicht kümmert. (Heiterkeit.) Redner
braucht, ſo wird es vom Präſidenten mit Nennung des
übt dann in längeren Ausführungen Kritik an dem Ent=
Namens „zur Ordnung” gerufen
wurf und beſonders dem Antrag Winkler. Unterſtreichen
2. Iſt ein Redner in der nämlichen Rede zweimal zur
h
möchte er, daß der Abg. Winkler ſeinen Antrag auch damit
Ordnung gerufen worden, und verfehlt er ſich in derſelben
Z
begründet habe, daß er ein Gegenſtück zum direkten Wahl=
Rede abermals gegen die Ordnung des Hauſes, ſo kann
recht ſein ſoll. Das iſt um ſo bemerkenswerter, als Abg.
die Kammer auf die Frage des Präſidenten beſchließen,
Die Hauptmarke
Winkler doch einer Partei angehört, die das direkte
Wahl=
daß dem Redner das Wort für die Dauer der
Verhand=
recht mit geſchaffen hat.
lung über den vorliegenden Gegenſtand (allgemeine Be=
Abg. v. Brentano: Wenn der Abg. Zuckmeyer geſagt
ratung, Abteilung, Kapitel, Titel, Artikel, Paragraph) ge=
Unsere
hat, er halte alle Abgeordneten für anſtändige Leute, ſo
nommen werden ſolle, wenn er zuvor auf dieſe Folge vom
arf ich dem nicht widerſprechen, wenns mir auch ſehr
Präſidenten aufmerkſam gemacht worden iſt. Der Beſchluß
ſchwer fällt. (Hört! Heiterkeit.) Es iſt doch Tatſache, daß
35
ergeht ohne Beratung.
Marine
Mitglieder des Hauſes ſich draußen oftmals derart ge=
3. Leichtere Fälle der Verletzung der Ordnung kann
genſeitig herunterſetzen, daß man von anſtändigen Men=
*. Beste
Präſident rügen.
der
ſchen verflucht wenig merkt. Ich halte es nicht für richtig,
4. Die Mitglieder der Kammer und die Vertreter der
daß geſagt wird, der Antrag richte ſich gegen die Linke.
Regierung können den Präſidenten auf Ordnungsver=
* Cigarette
Wenn das wahr wäre, würde ich niemals dafür ſtimmen.
letzungen aufmerkſam machen. Lehnt der Präſident es
Abgeordnete, gegen die die ſcharfen Maßregeln
gerecht=
ab, eine Rüge auszuſprechen oder einen Ordnungsruf zu
fertigt ſind, können auch auf der Rechten ſitzen. Gegen
erteilen, ſo kann dieſe Entſcheidung nicht angefochten
beide richten ſich die Beſtimmungen. Wenn man ſo die
werden.
Parlamentsberichte lieſt, muß man die Ueberzeugung
ge=
ſetzd
5. Rüge oder Ordnungsruf werden vom Präſidenten
winnen, daß in den Parlamenten gar oft etwas geſchieht,
in der Sitzung der Kammer ſofort oder ſpäteſtens am
das ſich mit deren Würde nicht vereinbaren läßt. Es liegt
nächſten Sitzungstage ausgeſprochen. Erfolgt die Rüge
darum im Intereſſe der Parlamente ſelbſt, wenn man
oder der Ordnungsruf nicht ſofort, ſo iſt gleichzeitig der
durch ſchärfere Beſtimmungen dieſen Dingen vorbeugt.
Tatbeſtand bekannt zu geben.
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Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
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Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
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wie das überkleid oder einen ſolchen aus Spitze, ſo erzielt
Das Moderniſieren von Tanzkleidern.
man die ſtreng moderne Linie, die die Hüftpartie gegenüber nun=
Das Auffriſchen der Geſellſchaftstoilette iſt augenblicklich
mehr hinter uns liegenden Jahren, weſentlich verbreitert.
ein unerſchöpfliches Thema. Wenn ich kürzlich von dieſem
M. von Suttner.
Geſichtspunkte aus die „Ballmüttertoiletten” beſprach, ſo möchte
ich heute einige Winke, die Tanzkleider betreffend, geben.
Der Begriff „Tanzkleid” iſt natürlich ſehr verſchieden. Hier
Beſchreibung zu unſeren Abbildungen.
erweiſt ſich ein ganz ſchlichtes, waſchbares Kleid als zu dieſem
Die Weſtenbluſe wird zu den geſchneiderten Koſtümen getragen und
Zweck geeignet, dort glaubt man nicht von Seide, Chiffon, Tüll
Bluſenkragen und Bluſenreſerve werden über die Jacke gelegt. Eine der=
und Spitzen abſtehen zu können. Eine gute Eigenſchaft nun
artige Bluſe iſt unter Nr. 6395s illuſtriert. Wird die Bluſe mit einem
(*3
kann niemand der heutigen Mode, ſo lururiös ſie auch ſein
Rocke in gehobener Gürtellinie getragen, dann kommt der Schoßanſatz zur
mag, abſprechen: Sie bietet reiche und ſelten gute Gelegenheit,
Anwendung, während bei einem Rocke mit normaler Gürtellinie auch ein
27
Arrangements” vorzunehmen, dank der allgemein getragenen
Gürtel angewendet werden kann
Tunikas oder Uberkleider, aus einem vom Stoff des Rockes ab=
Für mittelgroße Figuren berechnet man für die Bluſe mit langen
75
Armeln und Schoßanſatz 1.99 m Stoff 88 cm breit.
techenden, duftigen Material. Und nicht nur das: Aus den
Muſter 63955 iſt in 8 Größen, von 81—117 cm Oberweite, erhältlich.
größten Pariſer Schneiderateliers kommen nunmehr Toiletten
2
Der moderne Pariſer Rock hat eine vorn aufgeraffte Draperie, welche
mit transparenten Uberkleidern, die mit einer vom unteren Teil
die Füße ſehen läßt, in der Taillenlinie Fakten bildet und hinten in der
(28
des Rockes abſtechenden Farbe unterlegt ſind. Was will man
Gegend der Fußgelenke etwas eingehalten iſt. Muſter 63966 gibt die eben
noch mehr? Wenn alſo der Stoff zu knapp iſt um einen Rock
beſchriebene Form auf das glücklichſte wieder. Der Rock iſt im unteren Teil
Ollig
2
in ſeiner ganzen Länge herzuſtellen, ſo fertigt man nur die
natürlich ſehr eng, hat vorn die aufgeraffte Draperie, iſt aus ein oder zwe
Teilen geſchnitten und gewinnt durch die gehobene Gürtellinie an Eleganz.
untere Partie aus demſelben an, und ergänzt den Rock nach
Für mittelgroße Figuren berechnet man 2.10 m Stoff 120 cm breit
oben durch einen Stoff von abſtechender Farbe.
für den drapierten Rock und
Denken wir uns z. B. einen ſchon getragenen weißen Atlas=
2.0s m Stoff 88 cm breit für
rock, der ſich, in eine modernere Form gebracht, als zu kur
den Grundrock
erweiſen würde. Was iſt da zu tun? Wir ſtückeln den Roc
Muſter 63966 iſt in 6
nach oben durch nattier=
Größen, von 36—81 cm
Taillen=
weite und 94—122 cm
Hüften=
blauen, hellreſedagrünen
8
erhältlich
maß
oder fleiſchfarbenen Atlas
Muſter 63722 ſtellt ein
63311
an, und legen darüber
ſehr graziöſes Kleid für junge
2
Mädchen und
Frauen von ſchlanker Figur
einen Uberwurf, der entweder nur aus
dar, das ſich
ebenſo gut in glatten wie in
einer breiten Spitze beſteht, aus Tüll oder
C
Bordüren= un
Volantſtoffen ausführen läßt.
Chiffon, weiß oder cremefarben iſt.
Pliſſees ſpielen in den neuen Moden eine ganz
Selbſtredend muß auch auf der Taille
bedeutende Rolle. Der Effekt an ſolchen Figuren
h
iſt wirklich vorzüglich, und an unſerem beſonderen
das „Zweifarbenſyſtem” feſtgehalten wer=
Muſter wirken die Pliſſees, verbunden mit der
den, ſie wird alſo in ihrer unteren Partie
drapierten, die Hüften deckenden und an der linken
mit dem oberen Teil des Rockes überein=
Seite geknoteten Schärpe, beſonders jugendlich und
ſtimmen. Die obere Partie der Taille wird
anmutvoll.
in der Regel nur aus Chiffon hergeſtellt:
Das Kleid iſt in leicht gehobener
Gürtel=
wo man ſich für dieſe Duftigkeit nicht
linie gehalten. Die Stolabluſe und die Armel
ſind aus einem Stück geſchnitten, und der
an=
begeiſtern kann, ſtellt man ſie aus dem=
Ee
gefügte Rock beſteht aus einer dreiteiligen Paſſe,
2
ſelben Stoff wie die untere Rockpartie her,
einem
pliſſierten oder eingereihtem Rock mit
C.
und legt dann über dieſes Leibchen die
gerader Unterkante, deren Maß bei ausgezogenen
mit der Tunika harmonierende kimono=
und einer breiten Schärpe.
Falten 2.20 m beträgt,
Das Modell eignet ſich zu
artige „Ubertaille‟, die
63722.
einer Ausführung in Crèpe
der Mode entſprechend
de Chine, chineſiſcher Seide,
ſtets ganz leger gehalten
Charmeuſe, Marquiſette,
iſt, und an Hals= und
Chiffon, Voile, bordierten
Stoffen und Spitze
Armel=Rändern
nur
78
eine ſehr beſcheidene,
Für ein ſechzehnjäh=
Mädchen berechnet
riges
aus einzelnen
aufge=
man 3.95 m Stoff 88 cm
nähten Perlen, oder
breit, 70 cm Tüll 100 cm
ſchmalen Perlbörtchen
breit für Paſſen= und
Ar=
beſtehende Garnitur
er=
melbekleidung und 2.99 m
Stoff für den pliſſierten
hält.
Teil.
Durchwegs aus
dich=
tem Stoff beſtehende de=
Muſter 63722 iſt in
6 Größen, für 14 bis 19
kolletierte Taillen kennt
Jahre, erhältlich.
die Mode kaum, werden
Die Hemdbluſe mit
ſie dennoch getragen,
den Gibſonfalten iſt noch
ſo iſt das mehr oder
mmer höchſt modern, und
weniger als Liebhaberei
man kann ihre reizende
Wir=
kung an Modell 63811
be=
zu betrachten, ſofern
trachten, das ſich durch
be=
es ſich nicht um Modelle
ondere Linienſchönheit
aus=
handelt, zu denen eine
zeichnet. Das Muſter ſieht
duftige Taille nicht
einen glatten oder Falten=
S=
paſſen würde.
verſchluß vor, bietet die
Möglichkeit eines hübſchen,
Sehr dankbar ſind
2.
zurückgeſchlagenen Kragens
auch Tanzkleider, deren
oder eines Halsbündchens
Röcke drei Volants
zum Tragen von
ſelbſtän=
decken, ſei es aus
pliſ=
digen Kragen und langen
oder kürzeren Armeln.
Be=
ſiertem duftigen Stoff,
druckte Seide, Taffet, Crèpe
ſei es aus Spitzen.
de Chine, Pikee, Repp oder
e
F
Jedes nicht mehr friſche
Schirting ſind dafür zu
Ballkleid kann als
Un=
empfehlen.
63633
63955 & 63966
terlage für die Volants
Für mittelgroße
Figu=
verwendet werden, vorausgeſetzt, daß ſich die Farbe eignet.
ren berechnet man für die Bluſe mit langen Armeln 2.30 m
Stoff
88 cm breit.
Abgeſehen von ganz zartem blau roſa oder gelb, hat die
Mode augenblicklich nicht viel für bunte Unterkleider zu
Muſter 63811 iſt in 7 Größen, von 81 bis 112 cm Oberweite, er
dieſem Zweck übrig. Die Taille wird nie feſt und platt
hältlich.
2
mit der Spitze beſpannt, ſondern ſie deckt ſie ſtets in
Ein Negligé im ägyptiſchen Stil, das in der Ausführung durch=
Kimonoform, oder es werden nur Fichuteile aus Spitze,
aus einfach iſt, wird als Muſter 63533 auf dieſer Seite abgebildet.
die über den Oberarm herabfallen, auf derſelben angebracht.
Es iſt aus zwei Teilen geſchnitten, wird über den Kopf gezogen und
hat einen kleinen, nur einen paar Zentimeter langen Verſchluß auf der
Wichtig zu erwähnen iſt es auch, daß die Uberkleider
linken Schulter. Das Neglige kann rund, eckig oder ſpitz
aus=
aus duftigen Stoffen an Tanzkleidern ſozuſagen immer kurz
geſchnitten und mit abſtechenden Beſatzbändern verziert oder mit einer
gehalten ſind. Die am unteren Rande eng zuſammen=
Zackenkante beſtickt oder mit Krauſen beſetzt werden. Krepp, Seide
Atlas, Schweizermull, Challis oder Crepe de Chine ſind zur Ausführung zu empfehlen.
gehaltenen Tunikas, wie man ſie noch voriges Jahr trug, ſind in den meiſten
Zur Wiedergabe der Zackenkante in der Rückanſicht verwende man Butterick’s Plättmuſter 2719.
Fällen ſehr gut zu verwenden und zu moderniſieren. Sie werden bedeutend
gekürzt, und rings herum gleichmäßig lang gehalten und vorn kurz und hinten
Für mittelgroße Figuren berechnet man 4 m Stoff 88 cm breit, 1.40 m Stoff 76 cm
breit
für die breite Schärpe, 30 cm Franſe, 20 cm Stoff 70 cm breit für die Krauſe und
länger oder endlich auch umgekehrt. Man gibt ihnen bei einem Hüft=
1.40 m Spitze.
umfang von 100 cm ungefähr eine Unterweite von 180 cm und beſetzt ſie
am unteren Rande mit einem gezogenen Volant aus demſelben Material
Muſter 63633 iſt in 7 Größen, von 81—112 cm Oberweite, erhältlich
Nachdruck auch mit Quellenangabe verboten.
CXIV
elch
1 der
eben
Teil
zwe
anz
breit
ſiele
Inun=
uelle fur
Rüſter
tenicks
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 25.
für nachmittage
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einige Stunder
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bei gutem Lohn geſucht. (*16603
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Ges
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werden ſchick angefertigt.
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Z
Z
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do
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1½
do.
3½
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41
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3
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216,25
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91,90
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4½
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67½
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3½
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98,00
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.
.„ „ „ ,
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3½
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Deutſch=Luxemburg
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3½
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91,80
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142,00
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.„ „„
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Heſt. Südbahn (Lomb.,
17,20
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do. Goldrente . .
4 Laurahütt
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„ „ . ,
150,25
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207,1
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Karlsruhe . . . . . . .
5 Rumänier v. 1903 .
Mitteld. Kreditbar
Obligationen.
114,4
93,00
do.
561,00
Fabril
do.
v. 1890 .
7 Nationalb. f. Deutſch
3½
Südd. Eiſenb.=Ge
16,10
85,75
14 Chem. Fabrik Gries
Magdeburg . . . . . .
do.
82, 10
v. 1905 .
Pfälziſche Bank. . .
5½
Nordd. Lloyd=Obl.
121,75
88,00
241,00
,.,,
Mainz . . . . . . . .
heim
4 Ruſſen v. 1880 . . .
6.48 Reichsbank . . . .
137,00
Eliſabethbahn, freie.
88,8
90,00
do
27 Farbwerke Höchſt..
607,00
do. v. 1902 . . .
Rhein. Kreditbank . .
126,25
Franz=Joſefs=Bahn
,
84,40
Mannheim . . . . .
20 Verein chem. Fabriker
4½
99,90
do. v. 1905 . . .
A. Schaaffhauſen
3½
7½
,
Prag=Duxe:
do
Mannheim . . .
31 Schweden . . .
331,00
1,50
Bankverein . . .
Oeſterr. Staatsbahr
105,90
78,90
8 Cement Heidelberc
4 Serbier amort v. 189
München . . . . . .
144,0
100,50
7½
Wiener Bankverein
4 Oeſterr. Staatsbahn
78,5
133,7
Türk. Admin. v. 1903
32 Chem. Werke Alber
Nauheim . . . . .
408,00
do.
Türk. unifiz. v. 1903
87,8
Pfandbriefe
Holzverkohl. Kon
12½
74,40
Rürnberg . . . . . .
4 Ungar. Goldrente . .
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.)
83,60
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297,0
z.
do.
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97,25
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Nummer 295.
a94
V
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Gold, Silber und
-
Banknoten
-
Engl. Sovereigns . . . .
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20 Francs=Stücke . . .
94,10
16,16
85,20
Amerikaniſche Noten . . .
4,20½
Engliſche Noten . . . .
20,48
95,10
Franzöſiſche Noten . . . .
81,05
86,50
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169,10
93,80
Italieniſche Noten . . .
80,65
Oeſterr.=Ungariſche Noten
5,05
Ruſſiſche Noten . . . .
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6½
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ucht
jiegel. Off.m
93
II
leid.
nler, Ober
(*16465ms
und Dam
dern,
hrräder
itfte
Zu
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 27.
Ein vernachläſſigter
Lebensmittelteuerung meinte Heutmann (Düſſeldorf), die
wiederholen, dann möchte zu erwägen ſein, ob man nicht
Schnupfen hat ſchon
Landwirtſchaft ſolle für die Wohlfahrt des deutſchen
Vol=
dem Antrag des Herrn Stadtverordneten Kahn in der da
kes auch einige Konzeſſionen machen, nachdem die
Ar=
maligen Sitzung entſprechend, die Beleuchtung der Straße
nanchem die
Ge=
beiter zu ihren Gunſten ſchwere Laſten auf ſich genommen
mit Gas, das, nebenbei bemerkt, ein bedeutend helleres
ſundheit gekoſtet.
hätten. Nach weiterer Diskuſſion wurden die Leitſätze
weißes Licht verbreitet, durchführen ſollte. Schwierigkei
der Referenten angenommen und ſodann die
Weiter=
ten dürften kaum entſtehen, da der Gasſtrang bereits bis
beratungen auf morgen vertagt
zur „Ludwigshöhe” liegt. Einige wenige Laternen mit
S 3
Fernzündung würden weit beſſer den Zweck erfüllen.
Civis.
erktags
von
lusſtellungs=
—5 Ubr.
(½ natürl. Grösse)
Versilberte und v
nlotteris
1913
* Gewinne
r Nummer
0
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ruck verboten
lpakka versilbert
ſoliert ℳ 3.
ewinne Uiher
Teesieb Nr. 91
Alpakka oxydiert
ℳ 3.50
innen vergoldet
eete
ℳ 4.−
5879 127681
Kabarett Nr. 292/0
Glaseinsätze weiss,
eschliffer
8332 26978
Kaffee- und Teeservice Nr. 1118.
oxydiert ℳ 21.50
mit Brett 52 cm mit Griffen, oxydiert ℳ 144.−
8123 90243
Kaffeekanne 1,2 Liter, oxydiert, ℳ 33.—, Teekanne 1 Liter oxydiert ℳ 31.50
5272 147378
Rahmkanne 0,4 Liter, oxydiert, innen vergoldet ℳ 15.-
1482 178619
Aegeiſchet
Zuckerdose 0,4 Liter, oxydiert, innen vergoldet ℳ 19.—
Mt
925 216284
Brett 52 cm, ℳ 45.50
G
Teeglas Nr. 464
0
Teeglas Nr. 400
8044
2366:
Salzstreue
Glas weiss, gravier
Glas weiss,
6703
59959
Nr. 124
Oxydiert ℳ 3.50
Salzgestell Nr. 11008
geschliffer
Glas weiss, fein
9915 80367
Glaseinsätze weiss,
oxydiert ℳ 5.−
geschliffen
eschliffer
718 107261
poliert
oxydiert ℳ 9.50
2302 125098
ℳ 2.20
105 134132
3714 157609
(
3623 181892
Salatschüssel Nr. 11019/21 cm
90720 191376
Serviettenring Nr. 11002
anz Metalt
3929
201687
Alpakka, oxydiert ℳ 2.
Glaseinsatz weiss, geschliffen
782 223790
oxydiert, innen
oxydiert ℳ 20. ℳ 2.75
Nr. 2256
Korkständer Nr. 55/2
innen vergoldet ℳ 24.50
ohne Korke
Kinderbecher
06
6278
9037
oxydiert
5.50
,15 Liter
ℳ
(
523
23655
24751
2 Korke Nr. 55 und 56
oxydiert ℳ 4.:
5
44216
854
41182
ℳ 7.
innen vergoldet
Essiggestell Nr. 11014
64890
64460
5t
ℳ 12.50
Glasgarnitur weiss, geschliffen
86027
84552
„26
oxydiert ℳ 18.
2
Ghe
105026
104476
68
04
Sſe
124498
121621
S
8
142442.
196.
139820
Butterdose Nr. 291
Salzgestell Nr. 11 274
Butterdose Nr. 300
Obstmesserständer Nr. 11032
169763
171366
16
Glas weiss, fein geschliffen
Glaseinsatz weiss
hne Messer
Glaseinsatz weiss,
195234
195180
und graviert
2
xydiert ℳ 1.75
fein geschliffen
xydiert ℳ 9.50
oxydiert ℳ 6.75
9..06
20644a
205813
innen vergoldet
oxydiert ℳ 8.75
ℳ 2.25
21355l
213500
212484
217875
21996
220788
232374
230661
22895
ng wurden Gewinne über
66014
Bierglas Nr. 1
168306
Liter (373
0,5
Glas weiss,
11145
geschl14
11183 13000‟
xydier
0.50
53964 6378½
40512
M
O
Deckel innen
ergold
Spargelservice Nr. 25
1
111771 117094
mehr ℳ 1.—
Salzgestell Nr. 11 276
mit Rost und weissem Glaseinsatz oxydiert ℳ 40.−
169563
KKerkorb Nr. 811
170232
laseinsätze weise
aseinsatz weiss
221766 224012
Eierbechergestell Nr. 325/2
Zuckerstreuer Nr. 11 176
xydiert ℳ 4.50
Wdiert ℳ 6.7
Glas weiss, geschliffen
alzschale weiss, geschliffe
innen vergoldet
mnen vergoldet
echer und Löffel inner
poliert ℳ 4.25
246 7130 7325
ℳ 5.50
ℳ 8.−
vergoldet, oxydiert ℳ 13.75
42127 46096
O2. 68242 69472
7 114065
116247
140277
138647
152484
1.56269
Ohe
171707
183024
Ge
Sh
17
209633
211314
G e
232328
225367
24
Rahmgestell Nr. 11165
Rahmgestell Nr. 400
Rahmgestell Nr. 342
16346
17649
3377
Brett 26 ch
Likörgestell Nr. 217/6, Brett 32 cn
Zrett 27 er
Brett 23,5 cm
31305
31323
1162
Becher ganz Metall, oxydiert ℳ 25.50
ahmkanne und Zuckerschale
Rahmkanne und Zuckerschal
Rahmkanne und Zuckerschale
innen vergoldet ℳ 28.50
innen vergoldet, poliert ℳ 28.−
38147
40004
innen vergoldet, oxydiert ℳ 21.50
innen vergoldet, oxydiert ℳ 16.50
u.5867
62360
404
5807
6
71705
22966
7297
M
oxydiert ℳ. 73.25
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79860
81284
100610
101988
29490
(½5 natürl. Grösse)
e
748
110417
110915
*39
126327
126878
76
13372.
133582
6e
162292
15911f
177636
178576
186840
184974
194445
199839
Jc
Tischfeuerzeug Nr. 365
Brieflöscher Nr. 365
Kalender Nr. 36
20711.
210628
oxydiert ℳ 4.50
oxydiert ℳ 5.−
oxydiert ℳ 5.−
224547
222658
12
Handleuchter Nr. 365
oxydiert ℳ 6.25
Siegelstock Nr. 365
Becher Nr. 11083
Bierbecher Ni
0,3 Liter
Oxydiert ℳ 2.—
See
Rodler
oxydiert ℳ 7.−
0,25 und 0,3
innen vergoldet
Oxydiert ℳ 3
ℳ 8.75
Pokal Nr. 11075
(
Sar
Geeoe6e6ee G
0,25 Liter
Briefmarkenkasten Nr. 365
für Lawntennisspor
oxydiert ℳ 10.5
oxydiert ℳ 5.75
d Körper
innen vergolde
Kuvertständer Nr. 365
ℳ 11.75
oxydiert ℳ 7.50
schaft be-
Schreibzeug Nr. 365
oxydiert ℳ 8.−
m Grade.
Haut-
ee
Brieföffner Nr. 365
gerter
oxydiert ℳ 2.25
odt
Mbb
ische,
(4m
Bowle Nr. 11052/
2d
A
Glaseinsatz weiss, geschliffen
blüht.
poliert ℳ 21.50
Oxydiert ℳ 24.−
G
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D: 67.
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—
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oxydiert ℳ 4.
geschliffen
oxydiert ℳ 9.−
Gr
II -Beſr. 1792).
und gravier
oydiert
echd-lelfe
V2
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Seite 26.
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In Proz.
Z1
Zf.
85, 10
S. 15—19, 21—26
4 Ruſſ. Südweſt . . . . .
165,50
10 Deutſch. Ueberſee Electr.
Staatspapiere.
94,20
5 Agentinier . . . . . . .
97,70
4 Hamb. Hypoth.=Bank
4½ Moskau=Kaſan . . .
80,0c
25 Gummi Peter
99,25
, „
Dtſche. Reichsſchatzanw.
4
do.
85,1
do.
do.
3½
30 Adler=Fahrradwerk
85,0
4½ Chile Gold=Anleihe
3½ Deutſche Reichsanl.
4 Wladichawchas
90,30
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
„
365,50.
Kleyer
,„,,
76,10
3
85,00
½
do.
5 Chineſ. Staatsanleihe.
98,00
Rjäſan Koslow . . .
12 Maſchinenf. Badenia 126,00
99,20
4 Preuß.
do.
Schatzanweiſg
59,00
4½
90,40
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
Portugieſ. Eiſenb. . .
4
156,00
16 Wittener Stahlröhren
85,10
4½
do. Conſols . .
Japaner . . . . . . .
3½
do.
S. 12, 13, 16 . .
149,00
8 Steana Romana Petr.
76,10
do
do.
5 Innere Mexikaner . .
67,40
Livorneſer
4n
74,10
S. 14, 15, 17, 24/2
,
15 Zellſtoff Waldhof .
216,25
97,70
4 Bad. Staatsanleihe .
62,
do.
3
47,0
18—23 . . . . .
Salonique=Monaſtir . .
12½ Bad. Zucker=Wag=
91,50
78,80
4 Gold=Mexikaner v. 1904
3½
de
77,80
„Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4 Bagdadbahn . . . .
189,74
häuſel . .
,
5 Gold=Mexikane:
do.
91,9
Anatoliſche Eiſenb.
S. 1 u. 2, 6—8 . .
4½
10 Neue Boden=A. A.=Geſ
90,50
98,5
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe
3½ Buenos Aires Prov
4 Miſſouri=Pacific
67½
S. 3—5 . . . . . . .
, „
3 Südd. Immobilien
55,50
84,00
de
3½
92,00
S. 9—11 . . . . .
Northern=Pacific
Aktien inländiſcher
. „
75,00
do.
89,20
Meininger Hyp.=Banl
Southern=Pacific
Transportanſtalten.
Bergwerks=Aktien.
97,30
4 Hamburger Staatsanl.
5 St. Louis und San
do.
8 Hamb.=Amerika=Paket
98,00
-
4 Heſſ. Staatsanleihe
4 Rhein. Hypothek.=Bank
10 Aumetz=Friede . . . . 157,00
Francisco . . . .
fahrt . .
, , „ „
134,20
96,50
-
4 do. do. (unk. 1918)
(unk. 1917).
12 Bochumer Bergb. u.
5 Tehuantepec . . . . . .
3 Nordd. Lloyd . .
118,80
83,70
do.
3½ do.
3½
Gußſt.
(unk. 1914)
„„„„ „
209,00
6 Südd. Eiſenb.=Geſell.
120,50
Bank=Aktien
73,40
de
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
11 Deutſch=Luxemburg.
Aktien ausländiſcher
10 Bank für elektriſche
76,00
Sächſiſche Rente
3
Bergb.
do.
. . . . . . 132,40
3½
Transportanſtalten.
Untern. Zürich
183,50
97,90
4 Württemb. (unk. 1921
10
Gelſenkirchener . . . . 177½
5 Anatol. Eiſenb. 60%
8½ Bergiſch= Märkiſche
Städte
91,8
v. 1875
30
do
Harpener . . . . . . . 174,25
Einz. Mk. 408 . . 118,30
Bank
„ „
96,60
142,00
Obligationen.
Bulgaren=Tabak=Anl.
15 Phönix Bergb. und
94,00
8 Baltimore und Ohio .
9 Berlin, Handelsgeſ.
155,60
55,10
Griechen v. 1887 .
1½
Hüttenbetrieb . . . 234, 1
Darmſtadt . . . . .
123½
6 Schantungbahn
6½
Darmſtädter Bank
„ „„
15,50
Italiener Rente . . .
do.
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
3½
12½
163,00
6½ Luxemb. Prince Henri
.Deutſche Bank
85,50
248,60
Oeſterr. Silberrente
4½
Frankfurt . . .
Caro . . . . .
64,00
22½
)Oeſt. Südbahn (Lomb.)
6 Deutſche Vereinsbank
88,20
117,26
do. Goldrente . .
3½
Laurahütt
do.
. „ ,
150,25
6 Pennſylvania R. R.
5½ Deutſche Effekt.= und
82,40
4
do. einheitl. Rente
Gießen
10 Kaliwerke Aſchersleben 143,00
... . . „
W.=Bank . .
31,50
112,7
3 Portug. unif. Serie
Induſtrie
do
Weſteregeln 190,00
3½
Letzte
10 Diskonto=Kommandi
18
63,50
Aktien.
do. unif. Serie III
Heidelberg
Divid
5 South Weſt Africa = 116,0
. . .
Dresdener Bank
„
8½
150,00
66,50
3 Brauerei Werger
do. Spezial . . . .
do.
Frankf. Hypoth.=B
Prioritäts
207,1
5 Rumänier v. 1903 . .
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Karlsruhe . . . . . . .
Mitteld. Kreditban
61
Obligationen
114,40
93,00
Fabrik
do.
561,00
,„ „ ,
v. 1890 . .
do.
Nationalb. f. Deutſchl
Südd. Eiſenb.=Ge
3½
116,10
85,75
do.
14 Chem. Fabrik Gries
v. 1905 . .
82,10
Magdeburg . . . . .
Pfälziſche Bank. .
5½
Nordd. Lloyd=Obl.
41
21,7a
88,00
4 Ruſſen v. 1880 . . . .
241,00
heim
Mainz . . . . . . .
6.48 Reichsbank . . . .
Eliſabethbahn, freie .
37,00
90,00
88,80
do. v. 1902 . . .
27 Farbwerke Höchſt.
607,00
do
3½
Rhein. Kreditbank. .
41
Franz=Joſefs=Bahn .
126,25
do. v. 1905 . . . .
20 Verein chem. Fabriker
99,90
84,4
Mannheim . . . . .
A. Schaaffhauſen.
7½
Prag=Duxer
3½ Schweden . . .
...„„ „
331,00
Mannheim
3½
71,50
, . „
do.
Bankverein . . .
Serbier amort v. 1895
Oeſterr. Staatsbahn
78,90
105,90
3 Cement Heidelbere
144,00
100,50
München . . . . . .
7½ Wiener Bankverein
1 Türk. Admin. v. 190.
78,50
Oeſterr. Staatsbahn
32 Chem. Werke Albert
133,75
408,00
Nauheim . . . . .
31
4 Türk. unifiz. v. 1903
87,80
do
12½ Holzverkohl. Kon=
Pfandbriefe.
74,40
Rürnberg . . . . . .
4 Ungar. Goldrente .
83,60
ſtanz
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.,
297,00
„ „ . „ . „
3
do.
4 Frankf. Hypoth.=Banl
97,25
4
do. Staatsrente .
81,904 Lahmeyer . . . . . .
4 Oeſt. Südb. (Lomb.).
121,50
71.40
S. 16 u. 17 . . .
Offenbach . . . . . . .
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Zf.
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Wiesbaden . . . . .
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do.
3½
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-
Worms . . . . . . .
95,00
3½
do
86,50
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4 Liſſabonner v. 1888
97,20
Verzinsliche
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Anlehensloſe
4 Badiſche . . . Tlr. 100 177,90
96,6
Cöln=Mindner , 100
-
Holl. Komm. . fl. 100
96,6
-
Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.=Pfand=
84,20
137,00
briefe
, ,
84,00
176,50
4 Oeſterr. 1860er Loſe
84,10
3 Oldenburger . . . .
95,0
2½ Raab=Grazer fl. 150 112,50
84,00
Unverzinsliche
Anlehensloſe
93,20
Augsburger
ftl. 7
*3,00
Tlr. 20 205,00
Braunſchweiger
97,60
Freiburger . . . . Fs. 15
86,20
Mailänder . . . . Fs. 45
43,90
do.
. . . . Fs. 10
Meininger . . . . . fl.
-
-
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100
do. v. 1858 fl. 100 505,00
86,50
Ungar. Staats . . fl. 100 430,0C
95,90
Venediger . . . . Fs. 30 66,00
96,00
Türkiſche . . . . Fs. 400 171,00
85,50
Gold, Silber und
Banknoten.
-
Engl. Sovereigns
20,46
,
. .
16,16
20 Francs=Stücke . . . .
94,10
85,20
Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
20,48
Engliſche Noten . . . .
95,10
Franzöſiſche Noten . . . .
81,05
169,10
86,50
Holländiſche Noten . . . .
80,63
Italieniſche Noten . . . .
93,80
Oeſterr.=Ungariſche Noten
1.5,05
Ruſſiſche Noten . . . . .
93,60
0,955
Schweizer Noten . . . . .
95,5
Reichsbank=Diskonto
5½7
84,20
6½%e
Reichsbank=Lombard Zsf.
imer
rräder
lſt
513)
0
angel
enügl=
ner
di
unt
n
870
Poſt.
(in
(½ natürl. Grösse)
Versilberte und v
Teelöffel Nr. 206
Alpakka versilbert
poliert ℳ 3.—
Teesieb Nr. 91
Alpakka oxydiert
ℳ 3.50
innen vergoldet
Wandteller Nr. 408/36 cm
ℳ. 4.−
Musik
(Visitenkartenschale)
Kabarett Nr. 292/3
oxydiert ℳ 20.−
Glaseinsätze weiss,
ge
Kaffee- und Teeservice Nr. 11183
eschliffe
mit Brett 52 cm mit Griffen, oxydiert ℳ 144.−
oxydiert ℳ 21.50
Kaffeekanne 1,2 Liter, oxy
0
diert, ℳ 33.—, Teekanne 1 Liter oxydiert ℳ 31.50
Rahmkanne 0,4
iter, oxydiert, innen vergoldet ℳ I
Zuckerdose 0,4
iter, oxydiert, innen vergoldet ℳ 19.−
Brett 52 cm, ℳ 45.50
Unhe
e
Teeglas Nr. 464
Teeglas Nr. 400
Ilas weiss, graviert
Salzstreuer
Glas weiss,
Oxydiert ℳ 3.50
Salzgestell Nr. 11008
Nr. 124
schliffen
Glaseinsätze weiss,
Glas weiss, fein
Oxydiert ℳ 5.−
geschliffer
geschliffen
poliert
oxydiert ℳ 9.50
ℳ 2.20
Salatschüssel Nr. 11019/21 cm
andteller
Serviettenring Nr. 11002
ganz Metall
(
(Visitenkartenschale)
Essiggestell Nr. 11010
Alpakka, oxydiert ℳ 2.—
Glaseinsatz weiss, geschliffen
Rotkäppchen
Flaschen weiss, geschliffen
oxydiert, inner
oxydiert ℳ 20.−
dxydiert ℳ 7.−
poliert ℳ 9.50
Korkständer Nr.
55/2
vergoldet ℳ 2.75
Nr. 225G
innen vergoldet ℳ 24.50
ohne Korke
Kinderbeche.
xydiert
ℳ 5.50
0,15 Liter
2 Korke Nr. 55 und 56
xydiert ℳ 4.25
Sc
Oxydiert
N 7.—
innen vergoldet
Essiggestell Nr. 11014
ℳ 5.25
ℳ 12.50
Glasgarnitur weiss, geschliffen
oxydiert ℳ 18.−
mit
G
S
(
Butterdose Nr. 291
alzgestell Nr. 11 274
Obstmesserständer Nr. 11032 S
Butterdose Nr. 300
iergestell Nr. 96
Glas
weiss, fein geschliffen
aseinsatz weiss
ine Messer
Salzschale weiss
Glaseinsatz weiss
und gravier
xydiert ℳ 1.75
oxydiert ℳ 9.50
fein geschliffen
eschliffer
oxydiert ℳ 6.75
innen vergoldet
Becher und Löffel innen
oxydiert ℳ 8.75
Schmuckschale Nr. 406
ℳ 2.25
vergoldet, oxydiert ℳ6.25
Sch
cm, Gratulant
oxydiert ℳ 3.50
1
Bierglas Nr. 11
9,5 Liter
Glas weiss, geschl
xydiert ℳ 10.50
6
2
Deckel innen vergolde
Spargelservice Nr. 25
nehr ℳ 1.—
Flaschenständer
Salzgestell Nr. 11 273
mit Rost und weissem Glaseinsatz oxydiert ℳ 40.−
Zuckerkorb Nr. 8.
Nr. 464
Glaseinsätze weiss
Flaschenständer Nr. 400
Jlaseinsatz weiss
Eierbechergestell Nr. 325/2
uckerstreuer Nr. 11176
oxydiert ℳ 3.50
ydiert ℳ 4.50
Vdiert ℳ 5.50
xydiert ℳ 6.75
Salzschale weiss, geschliffen
Glas weiss, geschliffen
innen vergoldet
innen vergoldet
Becher und Löffel inner
poliert ℳ 4.25
0
ℳ 5.50
N 8.−
vergoldet, oxydiert ℳ 13.75
Ghwtnag
etenre
e e ee ete a
Rahmgestell Nr. 342
Rahmgestell Nr. 400
Rahmgestell Nr. 11165
Käseteller Nr. 11 246/30 cm
Brett 26 cm
Brett 23,5 cm
Brett 27 C
ikörgestell Nr. 217/6, Brett 32 cn
Glaseinsätze weiss, geschliffen
25.50
ahmkanne und Zuckerschale
ahmkanne und Zuckerschale
Becher ganz Metall, oxydiert
Rahmkanne und Zuckerschale
oxydiert ℳ 23. vergoldet, oxydiert ℳ 16.50
innen vergoldet, oxydiert ℳ 21.50
innen vergoldet, poliert ℳ 28.−
innen vergoldet ℳ 28.50
Schreibtischgarnitur Nr. 365/13teilig, oxydiert ℳ 73.25
(½5 natürl. Grösse)
ee
Ken
Tischfeuerzeug Nr. 365
Brieflöscher Nr. 365
Kalender Nr. 365
oxydiert ℳ 4.50
oxydiert ℳ 5.−
xydiert ℳ 5.−
Likörbecher
Handleuchter Nr. 365
r. 328
xydiert ℳ 6.25
Siegelstock Nr. 3
Becher Nr. 11083
Bierbecher Nr.
Glaseinsatz weiss
oxydiert ℳ 2.—
0,3 Liter
Rodle
eschliffen
ydiert ℳ 7.—
0,25 und 0,3 L.
oxydiert ℳ 2.25
innen vergoldet
Bierbecher Nr. 132e
e
oxydiert ℳ 3
ℳ 8.75
Lyre
25 und 0,3 Liter
Pokal Nr. 11077
G
oxydiert ℳ 3.75
Pokal Nr. 11075
0
,25 Liter
Geeebeeeeeg
25 Liter
oxydiert ℳ 7.50
Briefmarkenkasten Nr. 365
für Lawntennissport
innen vergoldet
ydiert ℳ 10.50
oxydiert ℳ 5.75
ℳ 8.75
innen vergoldet
Kuvertständer Nr. 365
ℳ 11.75
xydiert ℳ 7.50
schreibzeug Nr. 365
oxydiert ℳ 8.-
Brieföffner Nr. 365
oxydiert ℳ 2.25
1
(
Bowle Nr. 11052/5 Liter
6
Glaseinsatz weiss, geschliffen
liert ℳ 21.5
Oxydiert ℳ 24.−
e
e
Saftkrug Nr. 665k
Briefwage Nr. 365
r
2 Lite
Leuchter Nr. 365a
Federschale Nr. 365
D. R. G. N
Glas weiss, fei
oxydiert Paar ℳ 14.—
oxydiert ℳ 4.−
oxydiert ℳ 9.−
eschliffen
(30.
und gravier
Pokal Nr. 239
Sileit ℳ, Völper
9 Liter
Weinkühler Nr. 36
xydiert ℳ 16.
oxydiert ℳ 26.50
innen vergoldet
ℳ 19.50
Sae
Weinkrug Nr. 718
Weinkrug Nr. 719
Pokal Nr. 11066
Pokal Nr. 528/1,7 Liter
1,5 Liter
5,8 Liter
Lyra IV
oxydiert ℳ 26.50
Bowle Nr. 139/5 Liter
Glas weiss, geschliffen
Alpakka
0,7 Liter
as weiss, geschliffen
Bowle Nr. 400/6 Liter, für Eiskühlung
oxydiert, innen vergoldet Gl
für Eiskühlung
Oxydiert ℳ 19.−
oxydiert ℳ 23.−
Glaseinsatz weiss, oxydiert ℳ 90.−
Oxydiert ℳ 16.−
Laffe in
ℳ 30.50
Glaseinsatz weiss, geschliffen
innen vergoldet
oxydiert ℳ 44.−
ℳ 26.50
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[ ← ][ ][ → ]
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üilberung an den Spitzen und Aufliegeſtellen (a bc).
MODELL 91 —
Alpakka, versilbert
MODELL. 25 —
Agulten versſben.
Aiel onälet, laſe polen
Sicl oapelert, laiſe pofen
IIn
(½5 natürl. Grösse)
(½ natürl. Grösse)
6
8
6
Nr. 91
Nr. 28
Nr. 191a
Nr. 125a
Salatbesteck Nr. 291k
Salatbesteck Nr 225k
Fischessbesteck
Lchessbesteck
Fischessbesteck
Fischessbesteck
Gans Metal
ganr Metal
orpdlert.
Paar ℳ 5.75
orpdiert
Paar ℳ 5.—
Paar ℳ4 5.75
owdiert Paar ℳ4 5.75
aar ℳ 5.75
paar ℳt 5.—
Laffen vergoldet
Laſten vergoldet
mehr ℳ 1.50.
mehr ℳ 1.50
6 6%
0
G
Tafelbesteck Nr. 25
Tafelbesteck Nr. 91
9
4 8.90
ℳ4 8.25
90 gr. owd.
90 gr. onpd.
Nr. 291
Nr. 225
Salatbesteck Nr. 91
Salatbesteck Nr. 125
ℳ 7.50
ℳ4 750
60 %.
60 „
(Hornlaften)
Fischtranchierbesteck
Fischtranchierbesteck
(komiallen)
Mene
Mokkalöffel Nr. 25
Par ℳ 6.50
Paar ℳ 1050
oWpdiert Paar ℳ 6.50
owpdlert Par ℳ 10.50
Dtr. ℳ 10.50
ordiert Dtr. ℳ 10.50
Lallen vergoldet
Lallen vergoldet
mehr ℳ 3.—
mehr ℳc 3.—
Silberauflage
Silberauflage
Silberauflage
Silberauflage
Menen
Menen
Gramm:
Gramm:
Gramms
Gramm:
30.−
Nr. 25, 21 cm Dtz.
ℳ
Nr. 91, 21
33.-
Löffel
cm Dte.
4.
33.-
ℳ 30.-
Löffel
90
3(
90
60
30.−
2
33.−
Gabeln
33.−
Gabeln
30.−
26.−
Dessertlöffel
18,5
23.−
ie
26.-
23.−
Dessertlöffel
Vr. 2.
a
8
60
60
40
40
23.−
18,5
, „
26.-
18,5 „
Dessertgabeln
23.−
26.−
Dessertgabeln
„
4
21
Tafelmesser
30
33.-
25
30
25
30.-
Tafelmesser=
30.−
33.-
,
21 „
7 Henckelsklingen ein-
Henckelsklingen ein-
26.−
21
Dessertmesser
20,5
21
28. u. Zepllesst
, ,
Dessertmesser
20,5
gegossen u. gepliesst
26.−
28.−
15 „
„
18
14
15.75
13.50
Kaffeelöffel
18
15.75
Kaffeelöffel
14
13.50
7
12
, „
5.50
4.75
Gemüseläffel, klein
Stx.
25,5 „
25,5
Gemüselöffel, klein
Stx.
5 „
4.75
5.50
3
ee
.„ „
5
;
Nr. 91
9.—
30
br. 25
5
Vorleger, mittel
6
6
8.25
30
8
Vorleger, mittel
,
9.-
8.25
,
,
Kuchenhebe
uchenheber
Gemüselöffel und Vorleger, Laffen innen vergoldet mehr ℳ —.75 pr. Stück
Gemüselöffel und Vorleger, Laffen innen vergoldet mehr ℳ —.75 pr. Stück
Alpalkra,
Apalkta
oxydiert ℳ 4.75
diert ℳ4 4.75
en=
()
in,
Nr. 91
2r,
Nr. 25
Tranchierbestee
Tranchierbesteck
Enen
Nr.91 m
Eine
Nr. 25k
paar ℳ 10.507
oryder
Vorieger
Gemüselöffel
Gemüselöffel
Vorleger
Paar ℳ4 1050
Mobrl. 70
Alpakka, versilbert und poliert
. 82 —
MODELL
Alpakka, versilbert,
orhcſert laſte poler
oder Stiel
Stel=
ondlert laſe zoien
(½5 natürl. Grösse)
(½ natürl. Grösse)
0
2 2
(
Arm
Nr. 82
Nr. 170a
Fischessbesteck
Nr. 182a
Fischessbesteck
Tischessbesteck
Daar ℳ 5.25
Salatbesteck Nr. 170k
Fischesbesteeg.
Salatbesteck Nr. 182k
owpden
Paar ℳ 4.—
gans Metalt
Sans Metalt
owpdler
Paar ℳ 5.25
Baar ℳ 5.50
orpdiert Paar ℳ 5.75
Paar ℳt 4.50
Latſen vergoldet
Laſſen vergoldet
mehr ℳ 1.50
mehr ℳ 1.50
6 2
C
Tafelbesteck Nr. 70
Tafelbesteck Nr. 82
90
90 pr.
. (4 6.0
20 Pr. orpa. 2 7.75
60 ½ ℳ 6.15
Salatbesteck Nr. 70
Nr. 170
60 „
A 7.—
Nr. 282
Salatbesteck Nr. 82
mit komiatte
Fischtranchierbesteck
Fischtranchierbesteck
Mokkalöffel Nr. 70
(kormialten)
Meenernen
Paar ℳ 625
Paar ℳt 10.—
Dtr. ℳ 9.50
Ospdler Paar ℳ 10.50
ozydiert Paar ℳ 6.50
Dtr. ℳ 10—
Laffen vergoldet
Latten verzoldet
mehr ℳ 3.—
mehr 4 3.—
Silberauflage
Minen
Silberauflage
Silberauflage
Silberauflage
Minene
Gramm:
Gramm
Gramm:
Gramms
cm Dte.
Nr. 70,
Löffel
.—
„ 21
Löffel
27.-
24.-
ℳ
Nr. 82,
cm Dtz.
ℳ. 31.—
90 ℳ
21
60 ℳ. 28.−
2
90
Gabeln
27.—
21
Gabeln
21
24.—
28.−
. „
31.—
Dessertlöffel
18,5
19.−
22.-−
Dessertlöffel
m Dtz
18
17:
. „
21.—
60
24.-
40 „
40 „
60
Desertgabein
19.-
22.-
18,5
Dessertgabeln
,,
21.—
24.−
Tafelmesser
30
25
28.50
21 „
Tafelmeser
Henckelsklingen ein-
25.50
30
21
28.−
Henckelsklingen ein-
31.—
Dessertmesser
gegosen u. gepliest
20,5
21
22.—
24.—
Dessertmesser
15
gegosen u. Feplesst .
21
15
2t
26.−
24.−
Kaffeelöffel
14.—
ſi
12
12.−
14
Kaſſelofei
18
12 „
15.−
14
12.75
. ,
Gemüselöffel, klein
4.75
Stx.
5
25,5
8
=
Nr. 70
6
Gemüselöffel, klein
5
25,5
Stx.
5.50
4.75
. „
.
8 „
Kuchenheber
Vorleger, mittel
6
8.−
30,5
Nr. 82
7.25
Vorleger, mittel
;
6
8
9.-
305
8.25
Alpalkea
Kuchenneber
Gemüselöffel und Vorleger, Laffen innen vergoldet mehr ℳ —.75 pr. Stück
ordiert oder
Gemüselöffel und Vorleger, Laffen innen vergoldet mehr ℳ
—.75 pr. Stück
Apalka
pollert ℳ4 4.50
orydler ℳ4 4.75
Nr. 70
Nr. 82
Tranchierbesteck
)
. n
.
Tranchierbesteck
we 65
Paar ℳ 9.—
Nr. 82m
owpdlert
Gemüselöffel
Vorieger
Gemüselötfel
Vorleger
paar ℳ4 925
(½/ natürl. Grösse)
Beſteckkaſten in den verſchiedenſten
(½ natürl. Grösse)
Zuſammentelungen und zu alten Preiten
1. Aae
Unverzinsliche
33,20
Anlehensloſe.
Kuntk 1914)
Augsburger.
*3,00
ſl. 7
.,
.Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
*13. Südd.
97,60
Braunſchweiger Tlr. 20 205,00
do.
Freiburger . . . . Fs. 15
86,20
Mailänder . . . . Fs. 45
.. . . Fs. 10
43,90
ahit . fI.,
Besteckkasten Nr. 4060 mit Einsatz, innen Seide,
Besteckkasten Nr. 4066, mit verstellbaren Einsätzen,
ausen Kalfte mit Golddruek, Modell dr. 70, Alpalka,
innen Tuch, ausen Kaliſe mit Golacruek, Mocel Ntr. 91,
orpdert oder pollet
stärlste, Silberauflage 50 Gramm ℳ 100.
Apalia. Stiele orpdlert. Lallen voner.
Nr. 4064, offen
stärkste Silberauflage 50 Gramm ℳ 195.—
end: 6 Takelbestets, 6 beserimeser. 6
besert=
enthalte
enthaltend: 12 Tatelbestecke, 12 Desertmeser,
Sabein, 6 Kalleeloffel, 1 Vorleger mitel.
Besteckkasten Nr. 4064, Glasscheiben mit Fagettenschliff
gröse des Bestechkastens:
12 Desertgabein, 12 kaffeelöltel,
ausen Malagont pollert mit vergoldeten Beseilägen, inen jederimitstion, Moden Nr. 25, Alpalka,
Gröse des Besteekkastens:
we. 205 cm breit, 145 em hoch,
40 cm lan
Stiele or)dert, Lalfen pollert. starkste Sülberauſage 80 Gramm ℳe (23.—
40 cm lang, 33 em breit, 10½ em hoch,
Kasten allein ℳc 21.—
Kasten allein ℳe 175.—
Kasten allin ℳ 26.—
V
,46
[ ← ][ ][ → ] 1n
Roty
1V
ſen.
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beleg
ſtatiel
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HodgeeestesgesessesstesseseessssesseseseeeeeeeSeeSeWWWeWeWeegeeeegeeeSWSWReRssseseseWWeeeeeeeeeeeeesg
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Slestſcesleslgslen
16n
ſe
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(5
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4
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4
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2
ſüich
(a
((35
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ſceht
En
Salſiech
(658
(58
(28
(58
(28
(65
(8
6s
26)
ſad
ſöliſgs
Versilberte und vergoldete Metallwaren
(½5 natürl. Grösse)
(½ natürl. Grösse)
M e
enee e
1
M
Geheehenhcte
Korb Nr. 11 108/28 cm
e
Glaseinsatz weiss, geschliffen
orpdlert 4 3
Fruchtschale Nr. 11 124, oval, Höhe 19.5 cm
innen verpoldet ℳ 35.-—
Metallsehale 32,Scm. Glaseinzatz 35 Sem, weiss
geschlilfen, oyydiertℳ252.—, innen vergold. ℳ458.—
Mn
Veinkühler Nr 400
eercet
owdlert ut 27.50
Pokal Nr. 11072
2 Liter
owdiert ℳ 28.
Bowle Nr 11055/10 Liter
innen vergoldet ℳ 32.50
Jür Eisktünung
Glaseinsatz weiss
orydiert ℳ4 173.
6
Blumenschale Nr. 965
ganze Länge 70 cm
Olaseinsaie 5 em, weiss, geschlilen
olpder ℳ 136.
innen vergoldet ℳ 150.-
Se
N
Blumenhalter Nr. 965 a/52 cm
Blumenhalter Nr. 965 a/52 cm
Warenzeichen
Glaseinsatz weis, fein
Eingetragenes
Glaseinsats weiss, lein
geschlilen
geschlilen
oxydiert Stk. ℳ 78.−
onydiert Stk. ℳ 78.−
E
Einrichtungen für Hötels, Cafés,
Versilberte und vergoldete Tafel-
Restaurants, Offizier-Kasinos,
und Luxus-Geräte, Gebrauchs-
Klub- und Vereinshäuser etc.
und Dekorations-Gegenstände.
Niederlade Darmstadt
Reparaturen und Wiederversil-
Illustrierte Spezialpreisliste über
berungen, auchfremder Fabrikate,
Kupfer-, Zinn-, Nickel-,
Messing-
sowie schnellste Lieferung von
und Altmessing-Waren wird auf
Rhein-Strasse 8
:: Glasersatzstücken billigst.
: Wunsch kostenfrei geliefert
E
e Fabrik liefert nicht direkt an Private, sondern nur durch Vermittlung ihrer Niederlagen und Detailvertreter.
Seoeeeeeegesgeessgeseeesteeesreseeesesteeeegtgeeegeoeeeeeeeeeeeeeegeessegeseesessegsseeseeeeeseeeeeeeeee
1710
ürsoldete Metallwaren
(½ natürl. Grösse)
Rauchservice Nr. 1122
Aschschale mit Glaseinsatz
rcch
oxydiert ℳ 24.−
Becher innen vergoldet ℳ 26.50
Wandteller Nr. 408 a/36 cm
Kaffee- und Teeservice Nr. 11190
Dian:
mit Brett 43 cm, mit Griffen, oxydiert ℳ 83.−
(Visitenkartenschale)
eneege
Kaffeekan
oxydiert ℳ 21. ℳ 20.-
Teekanne 1 Liter, oxydiert ℳ 19. 0,3 Liter, oxydi
ien vergoldet ℳ 8
Tafelschippe Nr. 11090
uckerdose 0,4 Lit
nen vergoldet ℳ 12.—
mit Taſelbürste Nr. 11091
Brett ℳ
oxydiert ℳ 16.50
ee
Taschenfeuerzeug
Taschenfeuerze
Nr. 10
Aschschale Nr. 11 219
Hutnad
e
Nr. 186, offen
für Jupiter-
Glaseinsatz weis
Nr. 11253
Alpakka
zündhölzer
oxydiert ℳ 8.25
Oxydie
Gürtelschlos
oxydiert ℳ 1.50
Gürtelschlos.
Alpakka
ℳ 1.
Nr. 11248
Nr. 11251
oxydiert ℳ 2.—
poliert ode
oliert oder
Schreibzeug Nr. 154, Rodler
oxydiert ℳ 2.50
Oxydiert ℳ 2.50
oxydiert ℳ 16.50
Wandteller Nr. 405a/17 cm
Visitenkartenschale)
Knabe mi
oxydiert ℳ 7.—
Zigarettenetui Nr. 107 Zigarettenkasten Nr. 15
Kot
,5X9,5 cm
Photographierahmen
5X7 cm
Murcd
ettenetui
Ilaskörper weiss
Nr. 11237
Zigarrenabschneic
lpakka
11216
berſ.2
geschliffen
Nr. 4
Kabinettformat
diert
pakka
xydiert ℳ 7.50
Bilc
grösse 9,5X13,5 cm
innen
mit Kistenöffn
leite
rt ℳ7.
innen vergoldet
poliert ℳ 8.25
oxydiert ℳ 6.25
Photographierahmen
ℳ 6.2
ergoldet
wirtſ=
ℳ 8.75
Nr. 11235
8.50
kiner
Visitformat
Korb Nr. 11102/30c
Bildgrösse 6X9.5 cm
land:
mit beweglichem Bügel
.
poliert ℳ 5
oxydiert ℳ 24.−
beſſe
und
ter Nr. 532 a
Sade
I1 c
hänzund=
alter Nr. 532
Schmuckschale Nr. 406a
(64
seinsatz we
e 11 cm
belsvertr
1 cm, Gratulantin
eschliffen und gravie
laseinsatz weis
oxydiert ℳ 3.50
brhöht.
oxydiert Stk. ℳ 4.75
Korb Nr. 11098
eschliffen und graviert
Bonbonniere Nr. 18
mi
beweglichem B
ige
belegt
oxydiert Stk. ℳ 4.75
Alpakka, oxydier
Glaseinsatz weiss
A
innen vergoldet
lſtatierte isse Nr. 11170
Oxydiert ℳ 22.50
3
ℳ 3.?
Stockgriff Nr. 81
Aolitik eivorzellan-Einsatz
innen vergoldet ℳ 26.
Upakka
lich einewdiert ℳ 8.7.
Löffelkorb Nr. 101 a/21 cm
Schreibzeug Nr. 11 208
oxydiert ℳ 6.25
(85
oxydiert ℳ 6.25
Mittelſtal
mit Brieflöscher oxydiert ℳ 16.−
lwerde)
Sparbüchse Nr. 11262
oxydiert ℳ 5.-
Schnupftabakdose Nr. 11211
oxydiert, innen vergoldet
ℳ 8.75
Nh
Si
Blumenhalter
Blumenhalter Nr. 274
Lr. 232a
Höhe 20 cm
Visitenkartenschale
Höhe 16 cn
Blumenhalter Nr. 11133
8
Glaseinsatz weise
Nr. 403 b/25 cm
Glaseinsatz weiss
Höhe 10 cm
Korb Nr. 826 a/33 ch
ein geschliffen
ten
auf Metallsocke
Korb Nr. 11 100/25½
fein geschliffen
Glasvase weiss, geschliffen
Korb Nr. 11093/33 cm
oxydiert ℳ 13.50
oxydiert Stk. ℳ 5.50
oxydiert ℳ 21.50
oxydiert ℳ 10.50
ſei=
oxydiert Stk. ℳ 7. Stk. ℳ 1.80
oxydiert ℳ 11.25
hen
L
litfehecheee
Schreibtischgarnitur 13 teilig, oxydiert ℳ 94.75
und
mit e
lichs
Mu
(½5 natürl. Grösse
(½ natürl. Grösse)
8
1
Brieflöscher Nr. 11197
Kuvertständer Nr. 11205
oxydiert ℳ 6.75
oxydiert ℳ 8.−
e
Schreibzeug Nr. 11 196
Oxydiert ℳ 19.−
Blumenhalter Nr. 11 153
(
G
Höhe 16 cm
eer
e
Blumenhalter Nr. 1015
Glaseinsatz weiss
Höhe 24 cn
Fruchtschale Nr. 1012
geschliffen
Handleuchter Nr. 11200
Glas weiss
oxydiert Stk. ℳ 5.50
Höhe 24 cm, Schale 29 cm
Tischfeuerzeug Nr. 11 199
Oxydiert ℳ 8.−
geschliffer
Gläser weiss, fein geschliffen innen vergoldet ℳ 6.25
oxydiert ℳ 7.—
nt
m
Briefmarkenkasten Nr. 11 198
ersilbert polier
versilbert poliert ℳ 35.−
Stk. ℳ 13.25
oxydiert ℳ 5.75
(
9
11
Sreiget,
Blumenhalter Nr. 1013
Puchter Nr. 11276
eeee e
Höhe 17,5c.
Brieföffner Nr. 11203
Glas wei
nit Gilassäule
i morpfaler d 3. —
Oxydiert ℳ 3.−
geschliffer
Höhe 21 cm
ersilbert poliert
ſdert Paar ℳ 24.−
Kalender Nr. 11204
Stk. ℳ 8.
oxydiert ℳ 6.75
Armleuchter Nr. 11 278/3 Kerzen
löhe 43 cr
oxydiert Paar ℳ 58.−
ee
Sen.
Briefwage Nr. 11 206
11207
Leuchter Nr.
verstellbar
Federschale Nr. 11 202
oxydiert Paar ℳ 14.
Oxydiert ℳ 9.
oxydiert ℳ 4.50
e
(6
S
Sreſics
Seite e
e
Elaseinsatz 25 er
Fruchtschale Nr. 491c
veiss, geschliffen
Höhe 22cn
1
xydiert ℳ 30
ganz Metall,
innen vergoldet
Blumenschale
mit Glaseinsatz 24 cm
Blumenschale Nr. 23
M 35.−
Ganze Länge 15 cm
Nr. 11152, oval
eiss, fein geschliffer
e
Ganze Länge 21,5 cm
Glaseinsatz 11,5 cm
20
oxydiert ℳ 17.50
i
Glaseinsatz 15,5 cn
eiss, fein geschliffen
innen vergoldet ℳ 20.−
Blumenschale Nr. 139
weiss, geschliffe
oxydiert ℳ 8.25
Ganze Länge 30 cm
e
oxydiert ℳ 9.50
Glaseinsatz 22,5 cm
innen vergoldet ℳ 11.
weiss, fein geschliffen
enhe
oxydiert ℳ 17.50
eregen
e
(
Ge
Fruchtschale Nr. 11114
elaufsatz Nr. 139/1, Adda
Höhe 14 cm
Meeeteneetct
Höhe 42 cm
Elektr. Lampe Nr. 494
Metallschale 18 cn
Blumenschale Nr. 11 146, oval, ganze Länge 42 cm
Glasschale 27 cm
Glasschirm rubinrot fein geschliffen,
Glaseinsatz weiss
Glaseinsatz 31 cm, weiss, geschliffen
Blumenschale Nr. 1016/46 cm, Glaseinsatz 36 cm
Glasgarnitur weise
Oxydiert ℳ 43.−
Oxydiert ℳ 11.25
oxydiert ℳ 38.—, innen vergoldet ℳ 43.−
schliffen und graviert
e
weiss, reich geschliffen, versilbert poliert ℳ 48.−
innen vergoldet
oxydiert ℳ 17.50
ſ 13.25
kate) sowie Glasersatzstücke werden billigst besorgt.
Nicht Vorrätiges wird in kürzester Frist geliefert.
Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Nummer 295.
Für korsettragende
Molkereibutter Pfd. 10 Pf
Enle
erhält man als Ersatz durch Ver-
Mäaheles Erlunger Renbrau
Slarne Hnmn-WAA2
wendung unserer
gelanof. van hout,
10
Versilberte und v
Vik.
atürl. Grösse
Teelöffel Nr. 206
6
Alpakka versilbert
poliert ℳ 3.−
Teesieb Nr. 91
Alpakka oxydiert
4 3.50
Zer
innen vergolde
ℳ 4.
Kabarett Nr. 292/3
Glaseinsätze weiss,
geschliffer
oxydiert ℳ 21.50
(5
(aff
Oxydiert ℳ 144.−
nit Brett 52 cm mit Griffen
, Teekanne 1 Liter oxydiert ℳ 31.50
* Kaffeekanne 1,2 Liter, oxydiert, ℳ 3.
ahmkanne 0,4 Liter, oxydiert, innen vergoldet ℳ 15
e
Uhe
oxydiert, innen vergoldet ℳ 19.−
Zuckerdose 0,4 Lite
Brett 52 cm, ℳ 45.50
Salzstreuer
Teeglas Nr. 400
Nr. 124
Glas weiss,
Teeglas Nr. 464
Salzgestell Nr. 11008
Glas weiss,
fein
eschliffen
Glas weiss, grav
Glaseinsätze weiss,
geschliffer
oxydiert ℳ 5.—
oxydiert ℳ 3.50
geschliffen
liert
oxydiert ℳ 9.50
ℳ 2.20
G
Salatschüssel Nr. 11019/21 cm
Serviettenring Nr. 11002
ganz Metall
Alpakka, oxydiert ℳ 2.—
Glaseinsatz weiss, geschliffen
oxydiert, innen
oxydiert ℳ 2
Nr. 2256
vergoldet ℳ 2.75
innen vergoldet ℳ 24.50
Kinderbecher
kständer Nr. 55/2
e men=
Meenre en r.
0,15 Liter
ohne Korke
oxydiert ℳ 4.‟
ℳ 5.50
oxydiert
Edern,
Korke Nr. 55 und 56
innen vergoldet
Essiggestell Nr. 11014
räder,
N 7.—
5.25
oxydiert
Glasgarnitur weiss, geschliffen
ℳ 12.50
axydiert ℳ 18.-
S
liefel,
6
erht
Me
(25139a
S
Butterdose Nr. 291
Butterdose Nr. 300
Salzgestell Nr. 11 274
an.
Glas weiss, fein geschliffen
Obstmesserständer Nr. 11032
Glaseinsatz weiss,
Glaseinsatz weiss
avier
ind
hne Messer
ein geschliffen
xydiert ℳ 1.7
Vgoſſe 7.
oxydiert ℳ 6.75
oxydiert ℳ 9.50
innen vergoldet
oxydiert ℳ 8.75
ℳ 2.25
Ph
iſen angek
P
(22893a
1.
*2—
Bierglas Nr. 11 of u. a. Brief,
(
(e
0,5 Liter uft Hügel=
Glas weiss, geschlAtl. (24714a
oxydiert ℳ 10.50%
Deckel innen vergoldh
G
M
Spargelservice Nr. 25
mehr ℳ 1.—
Ze e
mit Rost und weissem Glaseinsatz oxydiert ℳ 40.−
alzgestell Nr. 112.
u.
ckerkorb Nr. 811
Glaseinsätze we
laseinsatz weiss
Eierbechergestell Nr. 325/
ydiert ℳ 4.5
Zuckerstreuer Nr. 11176
xydiert ℳ 6.75
Salzschale weiss, geschliffer
inen verg
s weiss, geschliffen
Gla
m
Becher und Löffel inne
nnen vergoldet
poliert ℳ 4.25
ℳ 5.50
N 8.−
vergoldet, oxydiert ℳ 13.75
7
ähle
2
ügt.
77df
e e e ee
er
Rahmgestell Nr. 11165
Rahmgestell Nr. 400
Rahmgestell Nr. 342
Likörgestell Nr. 217/6, Brett 32 cr
rett 26 cm
Brett 27 cm
Brett 23,5 cm
Becher ganz Metall, oxydiert ℳ 25.50
Rahmkanne und Zuckersch:
Ie
der
Jahmkanne und Zuckersc
Rahmkanne und Zuckerschaf
innen vergoldet ℳ 28.50
innen vergoldet, poliert ℳ 28.—
innen vergoldet, oxydiert ℳ 21.50
innen vergoldet, oxydiert ℳ 16.50
Tte
L.idf
aufen
Schreibtischgarnitur Nr. 365/13 teilig, oxydiert ℳ. 73.25
icht.
(½ natürl. Grösse)
e
15240
Kurf
Proj.
Mit
2
M
Zf.
Staatsp.
schfeuerzeug Nr. 365
Ti
G
Brieflöscher Nr. 365
Kalender Nr. 365
G
oxydiert ℳ 4.50
4 Dtſche. Reich
oxydiert ℳ 5.−
Oxydiert ℳ 5.−
C
16,50
Handleuchter Nr. 365
3½ Deutſche 9
oxydiert ℳ 6.25
Becher Nr. 11083
Siegelstock Nr. 365
3
Bierbecher Nr.
doss
0,3 Liter
oxydiert ℳ 2.-
Rodler
4 Preuß.
Sch
oxydiert ℳ
0,25 und 0,3 Lit
do. Cor2e
3½
innen vergoldet
Oxydiert ℳ
ℳ 8.75
(7,90
do.
3
ch
4 Bad. Staats
Pokal Nr. 11075
Gtc
de
GeeeeeeeeeG
3½
,25 Liter
L
de
3
larkenkasten Nr. 365
Brie
für Lawntennisspor
H
oxydiert ℳ 10.50
oxydiert ℳ 5.75
4 Bayr. Eiſenb.
nnen vergoldet
Kuvertständer Nr. 36.
37,00
E
do
3½
ℳ 11.75
oxydiert ℳ 7.50
76,50
3
de
Schreibzeug Nr. 365
4 Hamburger Enn
tydiert ℳ 8.−
12,50
4)
4 Heſſ. Staatstag
4 do. do.
(Um
do it
3½
do. See ee
Brieföffner Nr. 365
mmn
3 Sächſiſche Reng
oxydiert ℳ 2.25
4 Württemb. (u
215b
30
do.
3
5 Bulgaren=Ta
Bowle Nr. 11052/5 Liten
=
1¾/ Griechen v
Glaseinsatz weiss, geschliffen
poliert ℳ 21.50
4 Italiener Renz
oxydiert ℳ 24.−
Oeſterr. Si
½
Mt
4
do. Goldreſ
430,00
Saftkrug Nr. 665
790
B:
Briefwage Nr. 365
0,2 Lite
do. einheith
. . F8. 30 66,00
Leuchter Nr. 365a
D. R. G. M
Tederschale Nr. 36.
Glas weiss, fein
Portug. unif.
elie
oxydiert Paar ℳ 14.−
.. . . Fs. 400 171,00
Oxydiert ℳ 4.−
oxydiert ℳ 9.−
(
geschliffen
eu
2
do. unif. S
und gravier
Gold, Silber und
do. Spezial
20 W...
Banknoten.
5 Rumänier v. 1)
20,46
Engl. Sovereigns . . . .
Karlsruhe . . . . . . .
do.
72
v. 1
--,
Mittelb. Krevitvanr 114,40
94,10
-
. 391s0
20 Francs=Stücke . . . . 16,16
31
do
do
85,75
3½
v. 1905 .
7 Nationalb. f. Deutſchl. 116,10
14 Chem. Fabrik Gries=
85,20
Südd. Eiſenb.=Geſ. 82,10
Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
Magdeburg . . . . . .
88,00
5½ Pfälziſche Band. .
4 Ruſſen v. 1880 . . . .
heim
4½
Nordd. Lloyd=Obl
, .,
241,00
Engliſche Noten . . . . .
20,48
121,75
4
Mainz . . . . . . .
90,00
6.48 Reichsbank . . . . .
do. v. 1902 . . . .
27 Farbwerke Höchſt. .
4 Eliſabethbahn, freie . .
95,10
81,05
607,00
Franzöſiſche Noten . . . .
88,80
37,00
do.
3½
7 Rhein. Kreditbank. .
4½ do. v. 1905 . . . .
99,90
20 Verein chem. Fabriken
86,50
Franz=Joſefs=Bahn . .
69, 10
Holländiſche Noten. . . .
84,40
26,23
Mannheim . . . . .
3½ Schweden . . . .
A. Schaaffhauſen.
7½
93,80
Prag=Duxer
Mannheim . . . .
80,65
331,00
Italieniſche Noten . . . .
,
71,50
zu
do
Serbier amort v. 1895
Bankverein . . .
78,90
8 Cement Heidelberg
Oeſterr. Staatsbahn
144,0
Oeſterr.=Ungariſche Noter
„
t5,00
105,90
100,50
München . . . . . . .
Türk. Admin. v. 1900
78,50
7½ Wiener Bankverein . 133,75
32 Chem. Werke Albert
4 Oeſterr. Staatsbahn
93,60
Ruſſiſche Noten . . . .
408,00
31
Nauheim . . . . .
4
Türk. unifiz. v. 1903
87,80
Holzverkohl. Kon=
12½
20,9.
do.
Schweizer Noten . . . . .
Pfandbriefe.
74,40
Nürnberg . . . . . .
4 Ungar. Goldrente . ..
83,60
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.,
ſtanz . . . . . .
95,50
297,00
4 Frankf. Hypoth.=Bani
97,25
3½
do.
4 do. Staatsrente . .
81,90
4 Lahmeyer . . . . . . . 121,50
Reichsbank=Diskonto . .
84,20
4 Oeſt. Südb. (Lomb.) .
5½%
1.40
S. 16 u. 17 . . .
94,004
Offenbach . . . . . . .
Reichsbank=Lombard Zsf.
6½ e
19
n.
[ ← ][ ][ → ]luſt.
Nummer 295.
Seite Sr.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
Ein vernachläſſigter
wiederholen, dann möchte zu erwägen ſein, ob man nicht,
Lebensmittelteuerung meinte Heutmann (Düſſeldorf), die
Echnupfen hat ſchon
dem Antrag des Herrn Stadtverordneten Kahn in der da=
Landwirtſchaft ſolle für die Wohlfahrt des deutſchen
Vol=
maligen Sitzung entſprechend, die Beleuchtung der Straße
kes auch einige Konzeſſionen machen, nachdem die
Ar=
nanchem die
Ge=
mit Gas, das, nebenbei bemerkt, ein bedeutend helleres,
beiter zu ihren Gunſten ſchwere Laſten auf ſich genommen
ſundheit gekoſtet.
weißes Licht verbreitet, durchführen ſollte.
Schwierigkei=
hätten. Nach weiterer Diskuſſion wurden die Leitſätze
ten dürften kaum entſtehen, da der Gasſtrang bereits bis
der Referenten angenommen und ſodann die
Weiter=
zur „Ludwigshöhe” liegt. Einige wenige Laternen mit
beratungen auf morgen vertagt.
Fernzündung würden weit beſſer den Zweck erfüllen.
Civis.
Luftfahrt.
Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktags von
sr. Zwei neue Zeppelin=Luftkreuzer ſind zurzeit in
11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
(65
Friedrichshafen für die Militärverwaltung in Bau. Mit
Hochzeitsturm. Turmzimmer und
Ausſtellungs=
ihrer Fertigſtellung werden dann wieder acht
Milirär=
räume täglich geöffnet von 9—12 und 2—5 Uhr.
5
einne
Luftſchiffe zur Verfügung ſtehen. Dazu kommen noch zwei
Marine=Luftſchiffe, die auf der Zeppelin=Werft und auf
(re=
Gewinnausiug
der Werft von Schütte=Lanz erbaut werden.
der
Höſe 30 Pfg
24039)
8. Drenßiſch-Küddeutſchen
Sport, Spiel und Turnen.
(229. Königlich Prenßiſchen) Klaſſenlotteris
Kongreſſe und Verbandstage.
5. Klaſſe 21. Ziehungstag 2. Dezember 1913
sr. Der erfolgreichſte Herrenreiter Deutſchlands war
Dritker deutſcher Arbeiter=Kongreß.
nach einer Zuſammenſtellung der „Sport=Welt” Lt. O.
Anf jede gezegen Aummer ſind zwet gleich boße
Gewim=
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
Sürmondt, der nicht weniger als 506 von 1463 Ritten zu
III.
in den beiden Abteilungen 1 und II.
ſiegreichen geſtalten konnte. Dabei muß man berückſich=
— Berlin, 2. Dez.
tigen, daß zu den Zeiten als der 24. Dragoner in den
(achdruk venoten)
(ine Gewäühr u. St.l. ſ. 35)
Der dritte deutſche Arbeiter=Kongceß behandelte heute
Sattel ſtieg, längſt nicht ſo viele Herrenreiten zum Aus=
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne üher
in
erſter Stelle das Thema:
Lebensmittelver=
trag gelangten wie jetzt. Lt. O. Sürmondt hatte in den
Mk. gezogen:
240
ſorgung und Lebensmittelteuerung. Der
Jahren 1890 bis 1895, dann 1897 und ſchließlich wieder
2 Gewinne zu 60000 Mk. 7082
Referent Generalſekretär Stegerwald (Köln), bezeich=
1899—1900 das Championat inne. An zweiter Stelle
2 Gewinne zu 15000 Mk. 51439
ſete als Urſachen der Preisteuerung in Deutſchland die
folgt der auch noch der jüngeren Generation als Herren=
2 Gewinne zu 10000 Mk. 99474
ſunehmende Induſtrialiſierung der Bevölkerung, die
Ver=
reiter bekannte Herr M. Lücke mit 335 Siegen bei 1368
10 Gewinne zu 5000 Mk. 21604 54060 95879 127691
euerung der landwirtſchaftlichen Produktion und die
140205
Ritten. Der Leipziger Sportsmann ſtand in den
Jah=
lnarchie im Lebensmittelverkehr, der gegenüber die
Gewinne zu 3000 Mk. 2431 16384 18332 26978
74
ren 1903, 1904 zuſammen mit Lt. v. Bachmayr und dann
27538
troßen Städte und Induſtriezentren mit ihren gewaltigen
33876 40439 51230 75225 87459 88123 90243
1906 an der Spitze der erfolgreichen Herrenreiter.
Der
90693
91962 96256 128370 138214 145272 147378
Konſumentenmaſſen ihre Aufgaben vernachläſſigt haben.
ge=
berühmte Reiteroffizier Oberſt von Heyden=Linden
147951 149514 150779 156028 163591
174482 178619
luch die deutſche Zollpolitik hat in den letzten Jahren
wann 312 Rennen bei nur 912 Ritten. Trotz ſeiner glän=
185620 193452 198166 208418 208693 211925 216264
erſchärfend auf die Preisteuerung gewirkt. Die
Be=
zenden Fähigkeiten als Herrenreiter hat Herr von Hey=
217291 218420 227724 232836
hleiterſcheinungen der Teuerung ſind für das ganze
volks=
den=Linden nie das Championat inne gehabt. Der jetzt
156 Gewinne zu 1000 Mk. 3485 7982 18044 23662
virtſchaftliche Leben ſehr bedenklich. Redner warnt vor
noch gelegentlich in den Sattel ſteigende Major v. Kayſer
29602 31756 35228 39568 41329 46690 56703 59959
iner Beſeitigung oder bedeutenden Herabſetzung der
gewann 261 Rennen. Lt. v. Kayſer war, als er noch bei
61072 67093 68799 69226 74301 75353 79915 80362
ſandwirtſchaftlichen Schutzzölle und befürwortet eine
Ver=
den 3. Huſaren in Frankfurt a. M. ſtand, einer der ſchärf=
81962 94060 98916 101744 102905 104718
107261
beſſerung und Vervollkommnung der Inlandsproduktion
ſten Widerſacher von Lt Sürmondt und verdrängte die
111147
113615 116282 117554 119849 122302
125098
und des Lebensmittelverkehrs verbunden mit einer Er
ſen im Jahre 1897 von der 6 Jahre hintereinander inne=
127860
130107 130490 130808 182771 133105
134132
gänzung vom Ausland. Bei der Neuregelung der
Han=
gehabten erſten Stelle. Auch der mit 241 Siegen an ſie
137838
139825 142363 146383 147066 148714 157609
belsverträge dürfen die Zölle auf Nahrungsmittel nicht
benter Stelle folgende Rittmeiſter v. Bachmayr, der Halb
159086 163460 166402 169805 169866 173623 181892
rhöht, auch keine weiteren Nahrungsmittel mit Zöllen
182629
ſieger des Jahres 1904 im Kampf um das Championat,
183870 185088 187301 190090 190720 191376
belegt werden. Nach weiteren Einzelvorſchlägen kon=
191553
192578 193636 193683 197388 198929 201887
verſucht ſich noch jetzt mit Erfolg im Sattel. Dann kommt
ſtatierte der Redner, daß die ganze heutige Mittelſtands=
203804 206611 210027 214841 221721 221782 223790
bereits eine jüngere Generation, nämlich Leutnant Braune
224580 229781
politik einem nicht gefallen könne. Man habe heute
förm=
mit 246 Siegen bei 782 Ritten, Dr. Fr. Rieſe mit 239 Sie=
200 Gewinne zu 500 Mk. 5291 6006 6273 9037
ich einen Konſumvereinskoller. Es ſei nicht wahr, daß
gen bei 764 Ritten und Lt. Graf Holck mit 209 Siegen
9743 10612 11652 12014 18202 20623 23655 24751
Mittelſtandsexiſtenzen durch die Konſumvereine erdroſſelt
bei 824 Ritten. Herr R. v. Wallenberg, der Champion
27573 30752 31284 33569 34296 35654 41132 44216
werden. Man dürfe nicht eine Mittelſtandspolitik mit
des Jahres 1905, gewann 205 Rennen, Lt. v. Egan=Krie=
47579 52065 52988 54478 54639 57055 64460
64890
nachen, die dem Mittelſtande helfen wolle auf Koſten
ger 202, der ebenfalls noch zur alten Garde gehörende
71664 72875 73301 75277 76166 79025 84552
86027
er breiteſten unterſten Schichten. Durch die Behandlung
Oberſtlt. v. Sydow 200 Rittm. Graf F. v. Königsmarc
86714 86657 87411 87633 92512 98068 104476
105026
dieſes Themas auf dem Arbeiter=Kongreß würden vor
196. Lt. v. Raven 194, Oberſtlt. v. Roſenberg, der ſowohl
107085 107216 116026 116322 121004 121621
124498
als junger Leutnant bei den 1. Ulanen im Jahre 1863
ilem Staat, Geſellſchaft und öffentliche Gewalten auf die
124518 130302 136256 138106 139595 139820
142442
Bedeutung des Lebensmittelverſorgungsproblems hinge
und 1864 und dann ſpäter noch einmal als Major im
151244 153504 156246 162316 169763
143251.
171366
Jahre 1873 und 1874 das Championat inne hatte, 184,
vieſen werden. Der Redner legte eine umfangreiche Re=
171384
173022 190428 191991 192013 195180
195234
Lt. v. Moßner 183, Lt. F. v. Schmidt=Pauli 177, Oberſt
lution im Sinne ſeiner Ausführungen vor.
197093
197124 198535 201255 203906 205916
20644a
v. Kramſta 169 und Rittm. v. Roſenberg 159 Siege. Uebenr
Das zweite Thema betraf die Bedeutung der Koa=
206533
208448 210573 210822 212484 213500
213556
ition sfreiheit und des Vereinigungsrechts für die
100 Rennen gewannen im ganzen 43 Herrenreiter, darun=
213952
215552 217797 217774 217875 219967
220788
ter befindet ſich auch der Oberlandſtallmeiſter a. D. Graf
222812 226158 227230 228872 228957 230881
lngeſtellten und Arbeiter. Der Berichterſtatter, Arbeiter=
232374
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
ſetretär und Landtagsabgeordneter Andre (Stuttgart
Lehndorff, der in ſeinen jungen Jahren 140 Rennen ge=
240
Mk. gezogen:
verlangte in erſter Linie die Aufhebung des § 153 der
Ge=
wann.
2 Gewinne zu 10000 Mk. 166014
verbeordnung als eines gegen die Arbeiter und Angeſtell=
* Radſport. Gau IX. D. R.=B. Im Gebiete des
4 Gewinne zu 5000 Mk. 53873 168306
ten gerichteten Ausnahmegelſetzes. Das Koalitionsrecht
Gau IX des Deutſchen Radfahrer=Bundes finden in Frank=
68 Gewinne zu 3000 Mk. 2214 11145 11183 13000
ei in dem Sinne auszubauen, daß der rechtmäßige
Ge=
furt a. M. am 6. Dezember im Neuen Theater, in Darm
15094
21363 25330 29248 36936 40512 53964 63787
rauch desſelben gewährleiſtet und Vereinbarungen oder
ſtadt am 7. Dezember in der Techniſchen Hochſchule Vor=
83293 100888 100983 110411 111771
76328
117094
Naßnahmen zur Verhinderung des Gebrauches des
Koa=
träge mit Lichtbildern ſtatt, in welchen das Weſen des
145909 153793 157543 163250
144503
169563
170232
itionsrechtes, von welcher Seite ſie auch kommen mögen,
Sports ausführlich und anſchaulich geſchildert wird. Im
172687
186404 209283 212304 213793
221766 224012
unter Strafe geſtellt werden. Das Streikpoſtenſt hen
Hinblick auf die 1916 ſtattfindende Olympiade bieten dieſe
29702
müſſe gegenüber der Polizeiwillkür als ein im wirtſchaft=
Vorträge eine Fülle von Anregungen, aus welchen die
126 Gewinne zu 1000 Mk. 8144 4246 7130 7325
ichen Kampfe erlaubtes Mittel angeſehen werden. Das
Bundesmitglieder zweifellos großen Nutzen ziehen wer=
7435 11335 11444 12387 26357 36899 42127 46096
Vereinsrecht der Landarbeiter ſei für das ganze Reich
50089 53348 58817 58842 59820 62002 68242 69472
den. Der Beſuch dieſer Vorträge iſt deshalb ſehr zu
leinheitlich zu geſtalten und auszubauen und endlich ſei die
69600 73681 77779 86085 89845 108417 114065 116242
empfehlen.
116716 119874 123558 124544 138572 138647
Schaffung eines einheitlichen Staatsarbeiterrechts anzu=
140277
143072 146578 146785 147488 147687
152482
1.56269
ſtreben. Der Redner betonte, daß es auch einen Terroris=
159395 163858 164271 166415 170948
171707
183024
us der Arbeitaeber gibt, der ſich in verſchiedenen For=
Stimmen aus dem Publikum.
185781. 192759 193958 204743 205017
211314
209633
men äußere. Gegen die ſcharfmacheriſchen Vorſtöße des
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift überni
ie Rebaktion
ut d.
213272 216051. 219097 220683 222224 225367
232329
es
Abſ.
keinerlei Verantwortung
ür ſie bleibt auf Grund de
Zentralverbandes Deutſcher Induſtrieller des Hanſa=
2 bei
236 Gewinne zu 500 Mk. 130 8377 16346
Preſtgeſer
17649
n Umfange der Einſender verantwortlich.,
es in ve
hundes und anderer Organiſationen müſſe entſchieden
21711 24657 26608 26747 27023 31162
31305
31323
Von der Stadtverordnetenverſammlung wurde im
Front gemacht werden. Die Mittelſtändler täten am
31685 32558 33041 33439 35373 35867
40004
38147
Februar 1912 die Beleuchtung der Nieder=Ramſtädterſtraße
beſten daran, bei dem Kampfe zwiſchen Großkapital und
44584 49018 53689 55820 56404
41262
58071.
62360
zwiſchen Schießhausſtraße und Böllenfalltor in gleicher
Arbeitern die Hände wegzulaſſen. Das Gedeihen des
63393
64942 66063 67122 69693 69966 71705
72975
Weiſe wie in der oberen Dieburgerſtraße — alſo mit elek=
Volkes erfordere eine freiere und ungeſtörte Entfaltung
13257
73468 73772 76006 77246 79528 79860
81282
triſchem Licht — beſchloſſen. Dieſe Beleuchtungsart hat
der Arbeiter= und Angeſtelltenbewegung, denn eine leiſt=
82671 83627 84025 67363 88076 90490 100610
101988
ſich für die Nieder=Ramſtädterſtraße — über die
Diebur=
ungsfähige Arbeiterſchaft ſei eine nationale und ſoziale
105285
105509 105995 106219 109748
110417
110915
gerſtraße ſind wir nicht unterrichtet — bis jetzt wenig be=
Notwendigkeit.
114575
117822 118131 121263 12523g
126327
126878
währt. Des öfteren herrſcht hier große Finſternis,
ſo
133076
131339 132672 132937
133582
130103
In der Diskuſſion über die Koalitionsfreiheit
133721
wieder an den beiden letzten Abenden, an denen nur ein
139494 139850 145085
151610
138341
162293
159115
wurde von Becker (Berlin) betont, daß für keinen Stand
163465
17438s
161363
177638
Teil der Lampen brannte. Bei der mit dem Winterfahr=
162165 163462
178575
ſſoviel ſoziale Fürſorge betätigt werde wie für den
184887
184962
179592 183367
184974
178850
186840
plan eingetcetenen bedeutenden Verſchlechterung der Fahr=
Bauernſtand Der Großinduſtrie ſtehe es am ſchlechteſten
194445
199839
188959 189735
188547 188582
187651
gelegenheit auf den beiden ſogenannten Außenſtrecken
ſan nach verſtärktem Arbeitswilligenſchutz zu rufen. Wei=
207111
205626 206702
200445
200775 202415
210629
ſollte die Stadtverwaltung wenigſtens darauf bedacht ſein,
ter wurde auf den Widerſpruch in der Behandlung der
213347
213814 215562 216647 217712 222658
224547
daß die Beleuchtung der Straße dem
Stadtverordneten=
bei
ozialdemokratiſchen und der chriſtlichen Arbeiter
226433
229705 230574
beſchluß entſprechend erfolgt. Sollten dieſe Mißſtände ſich
die
Streiks hingewieſen. — In der Diskuſſion über
23
Eine hysienische Macht
ist eine gute Seife, die nicht nur gründlich reinigt, sondern auch Haut und Körper
wohltuend und stärkend beeinflusst. Diese wertvolle hygienische Eigenschaft
be-
sitzt die ges. gesch. Lecina-Seife und zwar in ganz besonders hohem Grade.
Durch ihren Gehalt an ‟Lecithin regt die Lecina-Seife die erschlafften Haut-
Se
nerven und infolgedessen den gesamten Hautorganismus zu natürlich-gesteigerter
Tätigkeit an und verleiht ihm die blendend-reine Schönheit und rosige Frische,
die nur aus dem Boden gesteigerter Gesundheit und Lebenskraft erblüht.
Beim Kauf achte man genau auf den ges. gesch. Namen Lecina
-
Preis 50 Pfg.; 3 Stück M 1.40.
½ In allen einschlägigen Geschäften erhältlich. —
Alleiniger Fabrikante
Ferd. Mülhens, Köln a. Rh. (Gegr. 1792).
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Seite 28.
Jamen
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Damen-Wäsche
Damenhemden m. Vorder- od.
Achsel-
chluß, aus prima Cretonne, reich mit
Stickerei . .
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Damenhemden in Croise, nur prima
Qualität, mit Spitzen oder Stickerei
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garniert .
Damen-Beinkleider, Bund oder
reicher Stickerei und
Kniefacon, mit
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Einsatz .
Damen-Beinkleider aus prima
roisé, in verschied. Facons mit Spitzen
und Festons
Stück 3.30, 2.45, 1.35
Damen-Nachthemden in Cretonne
u. Croisé v. einf. bis eleg. Geschmack, nur
Stück 6.50, 4.80, 3.20
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Anstandsröck.
in weiß u. farbig, in
großer Auswahl und guter Verar
Stück 2.95, 1.80, 0.95
beitung
Tisch- und
Haushaltwusche
Tischtücher in Halblein. u. Damast, Gr.
110/160, sch. Must., Stck. 3.80, 260, 1.95
Servietten, 50/60 groß, in apart. Must.
nur gute Qual., ½ Dtzd. 4.80, 3.25, 2.40
Teegedecke in Halbleinen, m. farbiger
Kante, 130/160, mit 6 Serv. 6,80, 5.50, 4.95
Kaffeedecken (Künstlerdeck.) Blumen-
und Fruchtmuster, Größe 130/160 bis
180 cm
Stück 9.50, 7.20, 6.20
Handtücher inGerstenkorn u. Jacquard-
Drell, abgep., 50/110groß, nur primaqual.,
sol. im Gebr., ½ Dtzd. 5.50, 4.80, 3.50,2.75
Verrwasche
Damast-Bezüge, 130/180 cm, aus gut.
Damast, sol. Verarb., Stck. 5.20, 4.10, 3.30
Damast-Bezüge, 160/180 cm in guter
Zualität, Damast sauber verarbeitet,
Stück 6.70, 5.80, 4.60
Kissenbezüge aus gut. Cretonne, einf.
u. doppelt gebogt, Stck. 2.80, 1.95, O.78
Kissenbezüge, prima Cretonne, mit
Stick. u. Klöppeleins., Stck. 3.50, 185, 1.35
Koltertücher aus gutem Cretonne mit
gebogt, volle Grösse
Säumchen u.
Stck. 6.—, 4.50, 3.80
Bettücher aus Halbleinen, Cretonne u.
Dowlas, volle Größe, nur prima Ware
Stück 4,25, 3.80, 2.05, 1.95
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Teppiche in Axminster, Tapestry,
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„ 2.15, 1.65, 88 ₰
Blusenschürzen
„ 3.45, 2.30, 1.15
Kleiderschürzen „ 6.80, 5. 20, 2.30
Mädchenschürzen,, 2.80, 1.60, 78
1.75, 1.10, 55 ₰.
Knabenschürzen „
Spielhöschen
2.50. 1.80, 1.10
Damen- und Kinderschürzen
schwarz, in reicher Auswahl.
Fisehuseken
Leinen-Decken m. schön. Stickerei,
volle Grösse . Stück 8.50, 7.50, 4.50
Tuch-Decken in vielen Farbén mit
Applikation . Stück 11.50, 8.50, 2.80
Fantasie-Decken in Perser- u. Ver
dur Gescl mack, Stück 10.20, 7.80, 5.50
Plüsch-Decken, las solideste u. vor-
Stück 18.00, 14.50, 8.50
nehmste . .
Mognette-Decken das Beste.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 4. Dezember 1913.
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Stück 5.— bis 2.50
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Taschentücher reinl. Schus=
Stück 9.— bis 6.50
½ Dtzd. 1.65
Hoirette-Unterröcke
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Seiden-Schals, 6.50, 3.50
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Bett-
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Handtücher, nur gut im Gebrauch,
Jacquard, Drell, Gerstenkorn und
Halb-
einen . . Meter 98, 87, 76, 68, 32 ₰
Croisé (Baumwollflanell) leicht gerauhte
Ware, fein geköpert, für Leibwäsche
Meter 85, 76, 68, 39 ₰
Piqué, (gerauht u. glatt) für Negligé-
Jacken, aparte Muster, nur gut im Ge
brauch . Meter 1.25, 98, 82, 76, 48 ₰
Baumwonwaren
Velour für Hauskleider und Blusen, nur
Meter 95, 75, 38 ₰
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Rockflanelle in
Meter 1.10, 90, 75 ₰
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Bettkattune in aparten Mustern und
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Meter 1.10, 95, 82, 72
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