Darmstädter Tagblatt 1913


02. Dezember 1913

[  ][ ]

auf.
1 u. hande
ſchentücher
1.35, 1.50
=Taſchel
rung.
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en.

5.-

er 292




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O

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176. Jahrgang

monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 293.
Dienstag, den 2. Dezember.
1913.
den Großmächten entſtand. Das Hauptverdienſt hieran
Die heutige Nummer hat 26 Seiten.
gen würde, oder wenn etwa die Polizei ſich weigerte,
gebührt, wie geſagt, dem Jubilar, welcher es nicht zu=
Bürger und Eigentum gegen Brandſtifter zu ſchützen.
Wenn aber in einer ruhigen Landſtadt wie Zabern nichts
laſſen wollte, daß am Abend ſeines Lebens Europa noch
vorliegt, als daß eine geringe Anzahl unnützer Burſchen
mit Krieg überzogen würde. Damit iſt auch die vielfach
Das Wichtigſte vom Tage.
eine Militärperſon mit Worten beleidigt und einen Auf=
bekritelte
weitgehende Nachgiebigkeit Oeſterreich=Ungarns
lauf kleineren Umfangs verurſacht, ſo beſteht zu dieſem
Der Kaiſer hörte geſtern in Donaueſchingen die Vor=
in
einzelnen Phaſen der Balkanwirren zu erklären.
Eingreifen des Militärs in die bürgerliche Polizeigewalt
träge des Kriegsminiſters und des Chefs des Militär=
weder
Recht noch Anlaß, beſonders wenn nicht einmal
Wie an den bisherigen zahlreichen Jubiläen Kaiſer
kabinetts, welch beide Herren geſtern dort eingetroffen
der Verſuch gemacht worden iſt, den Polizeiſchutz des
ſind.
Franz Joſefs, ſo nimmt auch an dieſem Jubeltage das
Bürgermeiſters oder Kreisdirektors anzurufen. Die Ver=
Im Reichstage erklärte geſtern nach Verleſung der
deutſche Volk herzlichen Anteil mit dem innigen Wunſche,
antwortlichkeit des Befehlshabers wird dieſen Eingriff
elſäſſiſchen Interpellation über Zabern der Reichs=
daß
der Lebensabend des Freundes und Verbündeten un=
nicht
decken können.
kanzler, er lege ſelbſt, nachdem ſich inzwiſchen Vor=
ſeres
Kaiſers noch mit vielen glücklichen Tagen ausge=
gänge
von ſo bedauerlicher Art in Zabern er=
ſüllt
ſein möchte.
eigneten, den größten Wert darauf, dem Reichs=
Deutſches Reich.
tage baldmöglichſt Auskunft
geben,
zu
um jeden Zweifel zu beſeitigen, daß die Autorität der
zum
Ausführungsbeſtimmungen
Geſetze geſchützt werde. Sobald das Reſultat der ein=
Der Skandal von Zabern.
Reichs= und Staatsangehörigkeitsgeſetz.
zuleitenden Unterſuchung vorliege, was vorausſichtlich
In ſeiner letzten Sitzung hat der Bundesrat Ausfüh=
am
Mittwoch der Fall ſein werde, wolle er Antwort
Die Einleitung einer ſtrengen Unterſuchung
geben.
rungsbeſtimmungen zu dem am 1. Januar nächſten Jahres
wegen der neueſten Vorfälle in Zabern verbreitet hoffent=
Der Reichstag erledigte geſtern in erſter und zweiter
in Kraft tretenden Reichs= und Staatsangehörigkeitsgeſetz
lich raſch volle Klarheit darüber, ob Rechtsverletzungen
Leſung den Geſetzentwurf, belr. die Handelsbe=
beſchloſſen
, die ſich in erſter Linie auf den § 9 des Ge=
erfolgt
ſind. Haben aber Rechtsverletzungen ſtattgefun=
ziehungen
zum britiſchen Reiche, und ver=
ſetzes
beziehen. Die Einbürgerung in einem Bundesſtaat
den, ſo muß man erwarten, daß ſie ungeſäumt und ſcho=
wies
das Geſetz über die Wiederaufnahme des
darf erſt erfolgen, nachdem durch den Reichskanzler feſt=
Diſziplinarverfahrens an eine Kommiſſion:
nungslos gefühnt werden. Denn, falls irgendwo, ſo ſte=
geſtellt
worden iſt, daß keiner der übrigen Bundesſtaaten
außerdem wurden Petitionen erledigt.
hen in Zabern Lebensintereſſen der geſamten Nation auf
Bedenken dagegen erhoben hat. Falls ſolche Bedenken
In Württemberg iſt der Friede zwiſchen den Or=
dem
Spiele. Die Berichterſtattung der Pariſer Hetzpreſſe
ganiſationen der Aerzte und der Krankenkaſſen
erhoben werden, hat der Bundesrat zu entſcheiden. Hier=
über
die Zaberner Vorgänge und ihre proteſtleriſche Aus=
geſichert
.
zu mußten Beſtimmungen erlaſſen werden, auf welchem
ſchlachtung auf franzöſiſchem Boden laſſen deutlich erken=
Erzherzog Franz Ferdinand von Oeſterreich
Wege die Feſtſtellung des Reichskanzlers zu machen iſt,
nen, in welchem Maße jene Vorgänge dazu dienen, in
iſt von London nach Wien wieder abgereiſt.
ob einer der übrigen Bundesſtaaten Bedenken gegen die
Frankreich den Glauben hervorzurufen, daß die Elſaß=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
Einbürgerung erhebt. Der Bundesrat hatte ferner Be=
Lrthringer ſehnſüchtig auf die Befreiung von der deut=
ſtimmungen
für die Urkunden über die Aufnahme, Ein=
ſchen
Herrſchaft warten. Auch die Haltung der ſozial=
bürgerung
und Entlaſſung zu treffen, die von den höhe=
demokratiſchen
Preſſe in Deutſchland, welche die Gelegen=
65 Jahre auf dem Chrone!
ren Verwaltungsbehörden auszuſtellen ſind. Da ein Be=
heit
ergreift, ihrem Groll gegen das deutſche Heer Luft
** Ein Jubiläum, wie es kaum je einem Herrſcher
dürfnis vorliegt, die Urkunden in den einzelnen Bundes=
zu
machen, muß die Franzoſen in dieſem Glauben be=
beſchieden
geweſen iſt, kann Kaiſer Franz Joſef
ſtaaten gleichartig zu geſtalten, hat der Bundesrat einen
ſtärken. Was ſolche Vorſtellungen für die Pflege des
am heutigen Dienstag begehen, wo 65 Jahre verfloſſen
diesbezüglichen Beſchluß gefaßt. Auch über die Heimat=
Revanchegedankens und für die Neigung zur Entfeſſelung
ſind, ſeitdem er den habsburgiſchen Thron beſtiee Auch
ſcheine ſoll der Bundesrat einheitliche Beſtimmungen
eines Revanchekrieges bedeuten, ſpringt in die Augen.
die Königin Viktoria von England hat über 60 Jahre
treffen.
Es muß im Gegenſatz zu der vom Kriegsminiſter vertre=
die
Krone getragen, aber eine ſo lange Regierungszeit
Die 21. Kommiſſion des Reichstags
tenen Auffaſſung die Erwartung ausgeſprochen werden,
wie Kaiſer Franz Joſef erreichte ſie nicht. Welch große
zur Vorberatung des Entwurfes über die Errichtung
daß die beteiligten Vorgeſetzten abberufen werden, ſobald
Fülle wichtigſter weltgeſchichtlicher Ereigniſſe haben ſich
eines Kolonialgerichtshofes hat ſich konſtituiert. Zum
ſich herausſtellt, daß ſie milder geurteilt haben, als das
nicht ſeit jenem 2. Dezember 1848 zugetragen, als der acht=
Vorſitzenden wurde der fortſchrittliche Abgeordnete Dove,
Reichsintereſſe es geſtattet.
zehnjährige Neffe Ferdinands I. die Regierung unter den
eum ſtellvertretenden Vorſitzenden Abg. Gieſe gewählt.
Mit ſolchen Möglichkeiten zu rechnen, zwingt die im=
ſchwierigſten
Verhältniſſen antrat! Reiche ſind inzwiſchen
Außerdem gehören der Kommiſſion an die Konſervativen
mer traurigere Entwickelung, die die elſaß=lothringiſchen
zerſtört, Monarchien geſtürzt und neue gegründet, Staaten=
v
. Böhlendorf=Kölpin, Herzog, vom Zentrum Dr. Belzer,
Verhältniſſe nehmen. Schuld daran iſt zunächſt die
gebilde ſind von der Landkarte verſchwunden, und ins=
Engelen, Dr. Mayer=Kaufbeuren, Schwarze=Lippſtadt, Dr.
Reichsregierung, deren vorzeitiger Optimismus die öffent=
beſondere
Europa hat ein ganz anderes Ausſehen er=
Trendel, Dr. Am Zehnhoff, der Pole Kurzewski, die Na=
liche
Meinung und die nach Wählerſtimmen ſchielenden
halten. Dies alles iſt unter den Augen des greiſen Herr=
tionalliberalen
Götting, Dr. Junck, Freiherr v. Richt=
Parteien in dem Glauben beſtärkte, daß die Zeit für die
iſchers geſchehen, der heute den Gedenktag ſeines Re=
hoſen
, der Fortſchrittliche Waldſtein, die Sozialdemokraten
Aufhebung des Diktaturparagraphen und die Verleihung
gierungsantritts begeht und der ſelbſt vielfach tätig ein=
Dietz=Hamburg, Henke, Dr. Herzfeld, Schwartz=Lübeck,
einer reichsländiſchen Verfaſſung bereits gekommen ſei.
gegriffen hat in den Gang der Ereigniſſe, die auch ihn und
Spiegel, Stolten.
Schuld daran iſt ſodann eine elſaß=lothringiſche Regie=
ſein
Reich in Mitleidenſchaft gezogen haben. Der Jüng=
-
Arbeitswilligenſchutz. Wie wir ſchon
rung, deren Einflußloſigkeit gegenüber der Bevölkerung
ling, der vor 65 Jahren die Bürde der Krone auf ſich
vor einiger Zeit mitteilten, iſt das Reichsamt des Innern
begreiflich erſcheint, wenn ihre innere Schwäche durch die
nahm, ſteht jetzt vor uns als ein ehrfurchtgebietender
mit den zuſtändigen preußiſchen Reſſorts in Beratungen
Tatſache enthüllt werden konnte, daß der ärgſte Deut=
Greis, verehrt von ſeinen Völkern, hoch= und wertgeſchätzt
über die Frage eines erhöhten Schutzes der Arbeitswil=
ſchenhetzer
im Gefängnis Aufmerkſamkeiten von der Ge=
von
der ganzen Kulturwelt, namentlich aber von uns, dem
ligen eingetreten. Inzwiſchen hat die konſervative Partei
mahlin des kaiſerlichen Statthalters erfuhr. Schuld da=
deutſchen
Volke, dem er ein treuer Freund geblieben und
cinen Antrag auf Einbringung eines Arbeitswilligen=
ran
iſt endlich das agitatoriſche Treiben der meiſten
ein Alliierter geworden iſt, auf den wir uns verlaſſen
ſchutzgeſetzes eingebracht. Die Tägl. Rundſchau hat Er=
elſaß
=lothringiſchen Parteien, deren maßloſer Radikalis=
können
.
kundigungen eingezogen, welche Stellung man in Kreiſen
mus die Eingeborenen mit dem Geiſte der Aufſäſſigkeit
Wer ſo lange wie Kaiſer Franz Joſef im Berufe ge=
der
verbündeten Regierungen zu dem konſervativen An=
und Zügelloſigkeit erfüllte. Wenn unter dem Einfluß
zu
ſtanden, pflegt ruhebedürftig zu ſein und ſich danach
trag einnehmen wird und erfährt darüber, daß in den
ſolcher Verhältniſſe auf militäriſcher Seite übertriebene
ſehnen, der Mühen und Laſten enthoben zu werden, ſie
Anſichten über die Notwendigkeit eines Arbeitswilligen=
Schneidigkeit und unangebrachte Rechthaberei ſich ein=
auf
andere Schultern legen zu können. Für den greiſen
ſchutzgeſetzes ein ſtarker Umſchwung zugunſten eines der=
ſtellten
, ſo iſt dies nicht wunderbar.
Jubilar gibt es keine Ruhe, pflichtgetreu ſteht er noch
artigen Geſetzes eingetreten iſt. An den zuſtändigen Stel=
Fortdauern aber dürfen dieſe Zuſtände nicht.
Es
immer an der Spitze ſeines Reiches, Enttäuſchungen und
len der Bundesregierungen hat ſich ein erdrückendes Ma=
iſt
hohe Zeit, daß durch einen umfaſſenden Perſonal=
Konflikten die Stirn bietend, in dem ſteten nationalen
terial über ſozialdemokratiſchen Terrorismus gegen Ar=
wechſel
in Elſaß=Lothringen die Bahn für eine gedeih=
beitswillige
angehäuft, dem man mit den beſtehenden Ge=
Kampfe zwiſchen den unter ſeinem Zepter vereinigten
liche Entwickelung freigemacht wird. Die Rückſicht auf
ſetzen vielfach nicht mehr mit dem notwendigen Nachdruck
Völkern den ruhenden Pol bildend. Während ſeiner gan=
Perſonen darf weder in der Zivilverwaltung noch im
glaube entgegentreten zu können. Es gewinne daher der
zin Regierungszeit haben dieſe Kämpfe gedauert, und ſie
Offizierkorps Elſaß=Lothringens davon abhalten, die
Gedanke Raum, nicht bis zur Erneuerung des geſamten
kaben an Heſtigkeit auch heute noch nichts eingebüßt.
notwendigen Vorbedingungen für die Beſeitigung unhalt=
Strafrechts mit den notwendigen geſetzlichen Maßnahmen
Diesſeits und jenſeits der Leitha iſt der innere Friede
barer Zuſtände zu ſchaffen.
zu warten, ſondern für ſofortige Abhilfe der dringendſten
in ſteter Gefahr, und immer wieder liegt es dem Träger
*
Mißſtände zu ſorgen. Es dürfe daher angenommen wer=
der
Krone ob, zu ſchlichten und Auswege aus den Wirren
den, daß ein erheblicher Teil der Bundesregierungen im
Zur rechtlichen Beurteilung der Zaberner Vorfälle
zu finden, was bisher dank dem großen Vertrauen, das
erhält die Straßburger Poſt von rechtskundiger Seite
Bundesrate für ein Arbeitswilligenſchutzgeſetz eintreten
der Kaiſer genießt, auch noch meiſtens gelungen iſt. Sein
eine Zuſchrift, die mit folgender Zuſammenfaſſung
werde.
Beſtreben, Gegenſätze auf friedlichem Wege zu löſen, hat
Die Handelsbeziehungen zu Eng=
ſchließt
:
ſich in den letzten Jahren auf dem Gebiete der inter=
Die Uebernahme der Polizeigewalt auf den
land. In der Begründung zu dem Entwurf, betreffend
nationalen Politik gleichfalls bewähren können. An ſei=
vom
Militärbereich entfernten Straßen, der Patrouillen=
die
Handelsbeziehungen zum britiſchen Reiche, wird ein
ner Entſcheidung hing während der Balkanwirren gar oft
gang zur Verhinderung von Anſammlungen, das Suchen
Bild von den gegenſeitigen Handelsbeziehungen beider
der Friede, und wenn auch Kaiſer Franz Joſef ſeiner
nach. Schuldigen. das Betreten fremder Häufer, die
Staaten gegeben. Der Handelsverkehr zwiſchen Deutſch=
Sperrung von öffentlichen Orten, die Feſtnahme von
Pflicht gemäß für alle Eventualitäten Vorbereitungen
dort verweilenden Perſonen iſt lediglich Sache der
land und dem britiſchen Geſamtreich in den Jahren 1909
traf, ſo vermied er es doch, nach irgend einer Seite hin
Zivilbehörde. Ohne deren Erſuchen ſind die ge=
bis
1912 hat an dem allgemeinen Aufſchwung des wirt=
herausfordernd
aufzutreten. Das ſchwere Verantwor=
nannten
Maßnahmen der Militärbehörde Ueberſchreitun=
ſchaftlichen
Lebens in dieſen Jahren teilgenommen. Der
gen ihrer Befugniſſe, Eingriffe in die Polizei=
tungsgefühl
, von dem er ſich in ſeiner ganzen Re=
deutſche
Außenhandel mit dem britiſchen Geſamtreich
gewalt der Gemeinde und des Landes. Die
gierungszeit leiten ließ, war auch während der letzten
Sigatsnotwend’gkeit kann unter Umſtänden ein ſolches
nimmt ſowohl in der Einfuhr wie in der Ausfuhr bei
kritiſchen Jahre ſein Leitmotiv, und ſo konnte denn die
Eingreifen rechtfertigen, z. B., wenn eine große Feuers=
weitem
die erſte Stelle ein. Die Einfuhr hatte im Jahre
gewaltige Umwälzung im Südoſten Europas durchge=
brunſt
oder Waſſersnot ſofortige Sicherheitsmaßnahmen
1912 einen Wert von über 2000 Millionen Mark, die Aus=
erfordern
und ein Abwarten des Exſuchens Gefahr brin=
führt
werden, ohne daß ein kriegeriſcher Konflikt zwiſchen

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Nummer 293
Darmſtädter Tagblat. Dienstag, den 2. Dezember 1913
Seite 2.
des Volkes in allen ſeinen Schichten zu wecken durch eine
den Artikel des Preſſegeſetzentwurfes an, der fordert, daß
fuhr einen Wert von 1510 Millionen Mark. Der Han
lebendige, national entſchloſſene, in ihren Zielen große
periodiſche Publikationen den adminiſtrativen Ueber
delsverkehr mit den britiſchen Kolonien zeigt im allge
in ihren Mitteln energiſche Politik. Die Kritik, die jede
wachungsbehörden zu vorheriger Prüfung unterbreitet
Politik, die nicht farblos iſt, auslöſen muß, iſt kein
meinen dieſelben Entwickelungen wie der Verkehr mit dem
Schaden, wenn auf der anderen Seite poſitives Intereſſe
werden ſollen. Die Oppoſition wandte dagegen ein, daß
Mutterlande, wenn ſie auch durch die Bevorzugung de
geweckt wird. Das ſchlimmſte im politiſchen Leben iſt die
dieſe Beſtimmung die Präventivzenſur wieder einführe.
britiſchen Waren in den Zolltarifen der Kolonien etwa
Erſtarrung, die allgemeine ſchwüle Windſtille
gehemmt wurde. Es liegt mithin im beiderſeitiger
Zur Kolonialgerichtshof=Vorlage. Im
Vereinigte Staaten.
Intereſſe, für den ungeſtörten Fortgang dieſer bedeutſa
Reichstage haben ſich bekanntlich Zentrum, Nationar=
In dem ſchon erwähnten
Marinefragen.
men Handels= und Verkehrsbeziehungen Sorge zu tragen
liberale und Konſervative dafür ausgeſprochen, daß die
Vortrag über den Neubau der Flotte im Jahre 1914 emp=
Entſcheidung in Kolonialſtreitigkeiten einem Senate des
Initiativanträge im Reichstag. Im
Marineſekretär Daniels dem Kongreß weiter, eigene
Reichsgerichts überwieſen werde, um die Rechtseinheit zu
Reichstag hat der Abgeordnete Schiffer mit Unter
wahren. Dieſer Standpunkt berührt ſich mit einem Vor
Oelquellen und Raffinerien für die Flotte zu erwerben
ſtützung der nationalliberalen Fraktion einen Initiativan=
ſchlage
, den der Berliner Staatsanwaltſchaftsrat Dr. Fuchs
um mit Bezug auf die Wichtigkeit des Heizmaterials ir
trag wegen Beſchleunigung und Vereinheitlichung der
in der neueſten Ausgabe der Deutſchen Juriſtenzeitung
der Zukunft, Amerika eine unabhängige Stellung zu ſi
macht. Fuchs ſchreibt nämlich: Im ganzen ſtellt der
Rechtspflege eingebracht. Ferner hat der Abgeordnet=
chern
. Er ſtellte feſt, daß die Flotte der Vereinigter
Entwurf eine durchaus annehmbare Löſung dar. Nut
beantragt, den Reichskanzler um Vorlegung eines Geſetz
mag es Bedenken erregen, daß künftig nach demſelber
Staaten einen Oelbedarf von 125 Millionen Gallonen
entwurfs zum Schutze des Wahlgeheimniſſes gegen amt
bürgerlichen und kriminellen Reichsrecht zwei Reichsin
habe.
liche und private Nachforſchungen über die Ausübung
ſtanzen, das Reichsgericht und der Kolonialgerichtshot
Japan.
autoritär nebeneinander und vielleicht abweichend, Recht
eines auf Geſetz beruhenden geheimen Wahlrechts zu er=
ſprechen
. Das ließe ſich vermeiden, wenn an Stelle eines
Das Budget für 1914 iſt in großen Linier
ſuchen.
ſelbſtändigen Reichskolonialgerichts, wie der Kolonialge=
. Sowohl der Kriegsminiſter wie auch de
Aerzte und Krankenkaſſen. Zwiſchen
richtshof es iſt, ein nach Berlin detachierter Kolonialſeng
Marineminiſter haben auf die geplante ausgedehnte Be
dem Verband der württembergiſchen Aerzte und dem
des Reichsgerichts unter Erſatz der Plenarentſcheidung
württembergiſchen Krankenkaſſen=Verband iſt unter Mit=
arbeitung
ihres Programms Verzicht geleiſtet.
durch eine Entſcheidung nach § 28 des Freiw Ger.=Geſ
geſchaffen würde. Natürlicher und zweckentſprechende
wirkung des Oberverſicherungsamtes ein Vertrag auf fünf
als dieſer Vorſchlag der Detachierung eines Reichsge
Jahre zuſtande gekommen. Damit iſt in Württember
richts=Senates nach Berlin erſcheint die Angliederung des
* Berlin, 1. Dez. Auf das von dem 3. chriſt
der Friede zwiſchen den Organiſationen der Aerzte und
Kolonialgerichtshofes an das Reichsgericht ſelbſt, die zur
Arbeiterkongreß an den
lich=nationalen
der Krankenkaſſen geſichert
Sicherung der Rechtseinheit auch vom Abg. Dr. Junck mit
Kaiſer gerichtete Huldigungstelegramm iſt folgende
berechtigtem Nachdruck gefordert worden iſt.
Antwokt des Kaiſers aus Donaueſchingen eingegan
gen: Den dort verſammelten Vertretern von deutſcher
Ausland.
Arbeiter= und Angeſtelltenverbänden danke ich für die
Stadt und Land.
Frankreich
freundliche Begrüßung und erneute Verſicherung treuer
Anhänglichkeit. Wie in den verfloſſenen Jahren meine
Darmſtadt, 2. Dezember
Die Vermehrung der Marinerekruten
Regierung, deren der Kongreß mit freundlichen Worter
Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die Groß=
Einer offiziöſen Mitteilung zufolge haben die vom Ma
gedachte, werde ich auch künftig der Fürſorge für die Ar
herzogin empfingen am Samstag mittag 12 Uhr in
rineminiſter Baudin getroffenen Maßnahmen zur Ver
beiterſchaft dieſelbe Förderung wie der Wohlfahrt der
Neuen Palais Frau von Alvensleben nebſt Fräulein
übrigen Erwerbsſtände zuteil werden laſſen. Ich ver=
mehrung
der Rekruten für die Flokte vollen Erfolg ge
Töchtern, um 12,30 Uhr Freifrau von Speßhardt, Ge
traue, daß die chriſtliche Arbeiterſchaft an ihrem Teil dazu
habt. Im nächſten Jahre werde die Flotte 14000 Mann
mahlin des Generalmajors, aus Mainz, und nachmittags
beitragen wird, den ſozialen Frieden zu fördern und da=
4,15 Uhr Fräulein Wecker aus Offenbach. Se. Königl
mehr zählen, ſo daß auch für die neuen Kriegsſchiffe eine
wohlverdiente Anſehen der deutſchen Arbeiter in der Wel=
Hoheit der Großherzog haben am Samstag mittag
durchaus ausreichende Beſatzung geſichert ſei
allezeit aufrecht zu erhalten. Wilhelm I. E
12,45 Uhr im Neuen Palais den Königl. Bayeriſchen außer
Ueber die politiſche Unbildung der
Die Winzerfrage. Der von der Kammer an=
ordentlichen
Geſandten und bevollmächtigten Miniſter
Deutſchen urteilt Fürſt Bülow in ſeinem Buche
genommene Geſetzentwurf über die Champagne=Abgren=
Grafen von Moy Exzellenz empfangen und durch ihn
über die deutſche Politik folgendermaßen: Was uns Deutſchen
die Notifikation der Thronbeſteigung Sr. Maj. de=
zung
hat die Winzer des Aube=Departements durchaus
politiſch fehlt, das iſt nicht zu erringen durch Verände
Königs Ludwig III. von Bayern entgegengenommen.
nicht befriedigt. In einer in Troyes abgehaltenen Ver
rungen auf dem verfaſſungsrechtlichen Gebiet. In den
Der Geſandte nahm hierauf an der Frühſtückstafel teil.
Larteien, denen vermehrte Rechte zuaute kämen, fehlt e=
ſammlung
wurde gegen den Geſetzentwurf ſcharfer Ein
Leutnant Graf Wilhelm zu Solms= Sonnen=
ja
ſelbſt noch vielfach zu ſehr an politiſchem Urteil, poli
ſpruch erhoben und beſchloſſen, daß die Vertreter der
walde nahm Sonntag an der Frühſtückstafel im Neuen
tiſcher Schulung und Staatsbewußtſein. Noch ſteht ir
Winzergemeinden ihre Demiſſion ſolange aufrecht erhalten
Palais teil. (Darmſt. Ztg.
Deutſchland eine große Summe der Gebildeten, denen ja
* Empfänge. Se. Königl. Hoheit der Groß=
ſollen
, bis dem Wein des Aube=Departements die Bezeich=
die
Führung im Parteileben gebührt, dem politiſchen Le
herzog empfingen am Samstag den Oberſtleutnant
ben gleichgültig, wenn nicht gar ablehnend gegenüber
nung Champagner ohne jede Einſchränkung gewährt
Frhrn. v. Stetten, Kommandeur des Großh. Heſſ. Train=
Sehr kluge und gelehrte Männer betonen oft mit einem
werde. In mehreren Ortſchaften wurde abermals die
Bataillons Nr. 18, den Oberſtleutnant Collmann beim
gewiſſen Stolz, daß ſie von Politik nichts verſtehen und
rote Fahne gehißt
Stabe des Großh. Artillerie=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feld=
auch
nichts wiſſen wollten. Die Unkenntnis der aller
Artillerie=Regiments Nr. 25, den Oberſtleutnant z. D.
elementarſten Dinge des Staatslebens iſt oft erſtaunlich
Der Verwaltungsausſchuß der radi=
v
. Zülow, Kommandeur des Großh. Landwehr=Bezirks
Die Zeiten ſind vorüber, in denen es für das Staatswohl
kalen und ſozialiſtiſch=radikalen Parte
Erbach, die Majore v. Ihlenfeld, Bataillonskommandeut
nichts ausmachte, ob die Nation etwas von den Geſetzer
hielt unter dem Vorſitz Caillaux’ eine Sitzung ab. Cail=
im
6. Badiſchen Infanterie=Regiment Kaiſer Friedrich III.
verſtand, die ihr gegeben wurden. Das Geſchäft der Ge
laux ſtellte feſt, daß die Miniſter Pichon, Maſſé, Dumon
Nr. 114 in Konſtanz, v. Oidtman beim Stabe des Leib
ſetzgebung liegt heute nicht mehr allein in den Händer
garde=Infanterie=Regiments (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115 und
Clémentel, Klotz und Bourely durch den Kongreß von
mehr oder minder fach= und ſachkundiger Beamter, ſon
Biſchof, Vorſtand des Großh. Heſſ. Train=Depots des
dern das Parlament arbeitet mit. Aber die Tätigkeit de
Pau aufgefordert worden ſeien, zwiſchen ihren Porte
XVIII. Armeekorps, die Hauptleute Seederer, Batterieche
Fraktionen vollzieht ſich auch in unſeren Tagen oft noch
feuilles und der Zugehörigkeit zur radikalen Partei zu
im Großh. Artillerie=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feld=Artillerie
kaum anders als die ehemalige reine Beamtentätigkeit
wählen. Sie hätten nicht ihre Aemter niedergelegt. Er=
Regiments Nr. 25, Deiß, Kompagniechef im 5. Großh.
bei vollkommener Verſtändnis= und Urteilsloſigkeit wei
Heſſ. Infanterie=Regiment Nr. 168 und Dihm beim
ter Kreiſe der Bevölkerung. Bei wirtſchaftlichen Fragen
nehme Notiz davon, daß ſie ſich ſelbſt aus der Partei aus=
Stabe, desſelben Regiments, die Leutnants Müller vom
regen ſich wohl die Intereſſengruppen in Landwirtſchaft
geſchloſſen hätten. Später hielt Caillaux bei einem Feſt=
Königlich Sächſiſchen 2. Grenadier=Regiment Nr. 101
Handel und Induſtrie, bei einigen Spezialkragen regen
eſſen der radikalen Partei eine Rede. Er ſprach von der
Kaiſer Wilhelm, König von Preußen, z. Zt. kommandiert
ſich die für die ſpeziellen Dinge eigens gegründeten Ver=
nationalen
Verteidigung und drückte den Wunſch aus, daſ
zur Fliegerſtation Darmſtadt, und v. Moßner von
eine, aber im allgemeinen läßt man das Diktum der Par
Garde=Dragoner=Regiment (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23, der
lamentarier mit der vollen Paſſivität des beſchränkter
die nächſten Maßnahmen, mindeſtens in Etappen, Frank=
Oberzahlmeiſter Heyer und den Zahlmeiſter Meyer, beid
Untertanenverſtandes über ſich ergehen. Wird dann das
reich wieder zur zweijährigen Dienſtzeit zurückführen
vom Leibgarde=Infanterie=Regiment (1. Großh. Heſſ.)
fertige Werk am Leibe geſpürt, ſo ſetzt eine herbe Kriti=
würden
.
Nr. 115, den Zahlmeiſter Ruppel vom Großh. Heſſ. Train=
ein
, die ſich aber auch nur auf den Einzelfall beſchränkt
Bataillon Nr. 18, den Geheimen Schulrat Dr. Derſch
ohne eine Belebung des politiſchen Verſtändniſſes zut
Portugal.
Direktor der Großh. Ludwigs=Oberrealſchule, den Direktor
Folge zu haben. Die aktive Anteilnahme am Gange der
Gemeinderatswahlen. In Portugal fanden
Baſtian von der Landes=Hypothekenbank, den Oberlehre
politiſchen Geſchäfte, die fehlt uns Deutſchen, eine Inter
am Sonntag zum erſten Male ſeit Beſtehen der republi
Heineck und den Kreisrat Kammerherrn v. Bechtold voſ
eſſiertheit, die nicht gelegentlich des in mehrjährigen
kaniſchen Regierung die Gemeinderatswahlen ſtatt. Nir
Alzey, den Fabrikanten v. Hirſch von Offenbach, den Ober
Zwiſchenräumen wiederkehrenden Wahlkampfes erwacht,
juſtizrat Schwarz, den Rechnungsrat Petry, den Kataſter
ſondern ſich befaßt mit den großen und kleinen Frager
gends kam es zu Zuſammenſtößen, ausgenommen in der
zeichner Krickſer, den Buchdruckereibeſitzer Wittich, der
des ſtaatlichen Lebens. Sache der Gebildeten iſt es, dieſe
Stadt Barcellos. Truppen wurden dorthin zur Aufrecht
politiſche Erziehung in die Hand zu nehmen, Sache der
Geheimen Oberfinanzrat Dornſeiff, den Hofkammerrg
erhaltung der Ruhe und Ordnung entſandt. Auch ir
Engel, den Kreisrat Dr. E. Merck von Schotten, der
geiſtigen Führer, denen kein Volk ſo willig folgt wie das
Liſſabon verhält ſich die Bevölkerung vollkommen ruhig
Hofmarſtallamtsaſſiſtenten Kröhl, den Geheimerat Dr
deutſche. Die läſſige Gleichgültigkeit geiſtig und äſthetiſd
Siebert, den Geheimen Baurat Profeſſor Pützer, der
empfindſamer Naturen gegenüber dem politiſchen Leben
Die Demokraten, die von der Regierung unterſtützt wur=
Geheimen Schulrat Dr. Mangold, den Hofkapellmeiſter
die vor Zeiten einmal unſchädlich war, iſt heute nicht mehr
den, haben in faſt allen Wahlbezirken den Sieg davon ge=
am
Platze. Die Gegenwart, die voll iſt von ernſten und
Großh. Geh. Hofrat de Haan, den Großh. Kammerſänger
tragen.
großen politiſchen Aufgaben, die in den Parlamenten eine
Stephani, den Geheimen Oberbaurat Mangold, den
7
Rußland.
Teilnahme des Volkes an den Staatsgeſchäften geſchaffer
Profeſſor Dr. Weller, den Gewerberat Diefenbach, den
hat, braucht ein politiſches Geſchlecht. Und Regierungs
Sanitätsrat Dr. Sior; zum Vortrag den Finanzminiſter
Die Preſſekommiſſion der Reichsduma
pflicht in dieſer Gegenwart iſt es nicht, dem Parlament
Braun, den Miniſter des Innern v. Hombergk zu Vach
nahm mit allen Stimmen gegen diejenigen der Oppoſition
neue Rechte zu ſchaffen, ſondern die politiſche Teilnahm.
den Vorſtand des Kabinetts Geheimerat Römheld
ſo mancher wünſchen mochte, nicht blühen; vielmehr tra
zu entfernen. Am zweiten Weihnachtstag erfolgte der
er mit eiſerner Strenge auf, und wenn auch die neueſte
traurige Auszug aller Nichtverproviantierten. In grimmer
Aus der eiſernen Zeit: Neues aus
Forſchung mancherlei anführen kann, was ſein Verhalten
Kälte trugen die Eltern ihre Kleinſten auf Arm und Rücken
in milderem Lichte erſcheinen läßt, ſo war ſeine Bruta=
fort
, während halbwüchſige Kinder unter der Laſt der mit
Hamburgs Schreckenstagen.
lität doch nur dadurch zu erklären, daß er ſich mit ſeinem
genommenen geringen Habe faſt zuſammenbrachen. Noc
** Die ſchwere Leidenszeit, die die von den Franzo
bereits mehr oder weniger demoraliſierten Truppen in=
chlimmer
war das Schickſal der Kranken und Gebrech=
ſen
beſetzten Feſtungen zu erdulden hatten, während der
mitten von Aufrührern zu befinden glaubte. Er war vor
ichen, die rückſichtslos auf Wagen gepackt und an der
Jübel über den Sieg in der Völkerſchlacht durch die andern
dem Feinde innerhalb der Stadt faſt mehr auf der Hut
Altonaer Grenze ausgeſetzt wurden
befreiten Gaue Deutſchlands hallte, findet in dem Schick
als vor den Belagerern, die unter dem Befehl des Grafen
Ein Schreckensregiment wütete nun in den verödeter
ſal Hamburgs ihren Höhepunkt. Entſetzlich hatten Dres=
Bennigſen, des Oberſtkommandierenden der polniſcher
Straßen. Um ſich in den Beſitz von Geldmitteln zu ſetzen,
den und Danzig gelitten; die Qual der einſt ſo mäch
Armee, die Umſchließung unternahmen. Bennigſen, der
ließ Davout im November die Bank, den Stolz der
tigen Hanſeſtadt war länger, furchtbarer, vernichtend. Eine
nicht über die genügende Artillerie verfügte und die Be
Stadt, verſiegeln und ſpäter alles gemünzte Geld und die
neue, auf einem reichen bisher noch wenig bekannten Ma=
freiung
der Stadt durch die Siege der Verbündeten ohn
lagernden Silberbarren abführen. Auf 6 vierſpännigen
terial beruhende Darſtellung dieſer Hamburge
Gewalt als eine notwendige Folge erhoffte, begnügte ſich
Wagen wurden hamburgiſches Kurantgeld und ſpaniſche
Schreckenszeit vor 100 Jahren bietet nun Prof.
mit einer Blockierung des großartigen Befeſtigungswerkes
Piaſter, im ganzen mehr als 744000 Mk. Banko, ſo ge=
Dr. Adolf Wohlwill in ſeiner ſoeben bei Fr. A. Perthes in
an der Niederelbe, das Davout mit großer Umſicht und
raubt, und dann folgten die Silberbarren, aus denen der
Gotha erſchienenen Neueren Geſchichte der Freien und
Energie angelegt hatte. Die Wohnungen an den Wällen
ranzöſiſche Generalgouverneur Chaban hamburgiſche
Hanſeſtadt Hamburg die einen Band der im Rahmen der
und die ſchönen Landſitze, die der Umgebung der Stad
Zweimarkſtücke ſchlagen ließ, bis die Bank völlig leer war.
Allgemeinen Staatengeſchichte von Geheimerat Lamprecht
einen ſo eigenartigen und anmutigen Charakter verliehen,
Selbſt die Kirchen waren Davout in der rebelliſchen
hatten dieſen Feſtungsanlagen weichen müſſen
und Dr. Tille herausgegebenen Deutſchen Landesgeſchich=
Stadt nicht mehr heilig. Die Jakobi=, Nikolai=, Petri= und
ten bildet. Nachdem Davout nach ſeinem verunglück=
Da das Niederreißen der Gebäude nicht ſchnell genug
Katharinenkirche wurden als Pferdeſtälle in Beſchlag
ten Vorſtoß immer weiter wieder auf Hamburg zurück=
ausgeführt
werden konnte, wurde von den Franzoſer
genommen, und die Soldateska hauſte entſetzlich in der
gedrängt worden war, mußte er ſich Anfang Dezember
Feuer angelegt und die herrlichſten Beſitzunger
Gotteshäuſern, zerbrach die Orgeln und Kunſtwerke, öffnete
völlig auf die Stadt und ihre nächſte Umgebung beſchrän
wurden ſo ein Raub der Flammen. Ward ſo vielen ih
die Gräber und füllte ſie mit Unrat. Der Hunger, der die
ken. Das mehr und mehr eingeſchloſſene Hamburg erhielt
Haus zerſtört, ſo verloren noch mehr überhaupt ihre Hei=
armen
Einwohner ſich mit Gier auf verdorbene Nahrungs=
nur
ſpät und ſpärlich von den großen Kriegsereigniſſen
mat. Die Kanaille die armen Leute, die nach der fran
mittel ſtürzen ließ, hatte ſchlimme Krankheiten im Gefolge.
im Lande Kunde; doch hofften die Patrioten auf eine bal
zöſiſchen Auffaſſung leicht zum Aufruhr neigten, ſollten au=
Aus den Militärhoſpitälern verbreitete ſich das Lazarett=
dige
Befreiung von dem franzöſiſchen Joch, und als endlich
der Stadt entfernt werden, ſchon um weniger unnütze
fieber unter die Bevölkerung. In dieſem unglaublichen
die Nachrichten von der Leipziger Schlacht in die Mauerr
Eſſer zu haben. Am 12. November wurde daher öffentlich
Elend ſehnte man die Erſtürmung als einzige Rettung
kam, wagte man in den Straßen ein Lied anzuſtimmen
verkündigt, daß jeder Bewohner Hamburgs bis Ende des
herbei und fluchte dem mitleidsloſen Unhold, als der
deſſen Refrain lautete: Juchheiraſſaſſa, die Koſaken ſin=
Monats auf 6 Monate verproviantiert ſein müſſe. Für die,
Davout erſchien. Aber lange, entſetzlich lange mußten die
da! Eine junge Dame, die mit dem Hanſeatenkreuz ge
die das nicht konnten, erfolgte am 19. Dezember die Aus
Hamburger auf die Erlöſung warten. Erſt am 29. April
ſchmückt auf dem Jungfernſtieg erſchien, antwortete den
weiſung. Wer nicht freiwillig die Stadt verließ, hatt=
verkündete
eine weiße Fahne auf dem Michaelisturm, daß
Gouverneur Hogendorp, der ſie wegen dieſes vaterlän
50 Schläge und die gewaltſame Vertreibung zu gewär=
Napoleon geſtürzt ſei, und im Mai nahm dann endlich
diſchen Schmuckes verwarnte, ob er nicht wiſſe, wie es
tigen. In der Weihnachtsnacht kam dieſer entſetzliche Be=
auch
in Hamburg ſeine und ſeiner Diener Herrſchaft ein
dem Marſchall Vandamme ergangen ſei;
der war be
fehl zur Ausführung. Die Schergen trieben die Armen
Ende.
kanntlich nach Sibirien gebracht worden.
Aber ſeinem
aus ihren Wohnungen mit Kolbenſtößen in die Petrikirche
Freunde, dem verhaßten Davout, ſollte dies Los, das ihm
wo ſie eingeſchloſſen wurden, um ſie dann aus der Stadt

[ ][  ][ ]

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 3.
* Charaktererteilungen.
Se. Königl. Hoheit der
jahn=Berufsgenoſſenſchaft, des Vereins der deutſchen Pri=
Oskar Wolf; 18. Enten, Herbſtlandſchaft von Mesmer
Großherzog haben dem Kreisamtmann bei dem
vateiſenbahnen, des Vereins der Straßen= und Klein=
Bewinner: Hermann Schönberger; 19. Enten, Frühlings=
Kreisamt Darmſtadt Dr. Otto Michel den Charakter
vahnen und der Penſionskaſſe für Beamte deutſcher Privat
landſchaft von Mesmer, Gewinner: Hermann Ulrich=
als
Regierungsrat und dem Kreisbauinſpektor des Kreiſes
eiſenbahnen
Mannheim; 20. Motiv aus Dachau von Kröh, Gewinner:
Offenbach Karl Cellarius zu Offenbach den Charakter
mtsjubiläum. Der Lehrer und Kantor der
als Baurat erteilt.
Baurat Schöberl; 21. Motiv von der Tromm von Kröh,
Iſraelitiſchen Religionsgeſellſchaft, Herr
J. Leber
Ordensverleihung.
Bewinner: H. Fehrer=Salach i. Württemberg; 22. Motiv
Seine Königl. Hoheit der
nann, beging Sonntag,
den 30. November, ſein
us Oberbayern von Heiniſch, Gewinner: Schloſſermeiſter
Großherzog haben dem Lehrer an der höheren
25jähriges Amtsjubiläum. Unter zahlreicher Beteiligung
Ph. Geiſt.
B. Verloſung nach § 8 der Satz=
Bürgerſchule zu Ober=Ingelheim Adolf Schickert das
wurde in einem ſtimmungsvollen Feſtakt der Jubilar
ingen: 1. Fiſcherin von Epp, Gewinner: Aktuar Dil=
Silberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps des Groß=
urch
Anſprachen, Ueberreichung von Adreſſen der Ge
mütigen mit der Krone verliehen
ling=Schotten; 2. Hohenaſchau von Heiniſch, Gewinner:
neinde und Schüler und Ehrengeſchenken gefeiert.
Rentner Pietz
C. Die gegen Loſe zu 1 Mark verloſte
Beſtätigung. Se. Königl. Hoheit der Groß=
* Gewerbemuſeum Im Gewerbemuſeum iſt eine
Winterlandſchaft von Stademann fiel an Herrn Kauf=
Herzog haben die von der Stadtverordnetenverſamm=
Weihnachts=Ausſtellung eröffnet worden. Sie
nann Stromeyer
ung zu Friedberg am 11. November d. J.
vor=
enthält
eine große Auswahl geſchmackvoller Gegenſtände,
genommene Wiederwahl der bisherigen Beigeordneten
Prof. Ph. Schmittſche Akademie für Tonkunſt. Die
die von Darmſtädter Firmen und Künſtlern zur Verfügung
Landtagsabgeordneten Karl Damm und Rechtsanwalts
wegen Erkrankung des Herrn Profeſſor Arnold Men=
geſtellt
wurden und Gelegenheit zum Einkauf künſtleriſcher
Juſtizrat Adolf Windecker zu Friedberg zu unbe
elsſohn ſeither ausgefallenen Vorträge über:
beſchenke bietet. Die Ausſtellung iſt geöffnet täglich von
ſoldeten Beigeordneten der Kreisſtadt Friedberg beſtätigt.
Die muſikaliſche Formenlehre mit Analyſen
111 Uhr und 35 Uhr. Mittwoch nachmittags von 37
von Meiſterwerken beginnen nunmehr Freitag, den 5. De=
*Forſtperſonalien. Se. Königl. Hoheit der Groß=
hr
. Sonntag nachmittags iſt ſie geſchloſſen. Wir wer=
herzog
haben den Oberförſter der Oberförſterei Linden
ember. Es finden im Winterſemeſter 12 Vorträge ſtatt,
en auf die reichhaltige und intereſſante Ausſtellung aus=
für
die folgende Daten vorgeſehen ſind: Freitag, den 5.,
fels Forſtmeiſter Wilhelm Heimburg zu Lindenfels
führlicher zurückkommen
12. und 19. Dezember, Freitag, den 9., 23. und 30. Januar
in gleicher Dienſteigenſchaft in die Oberförſterei Lich
m. Vom alten Bahnhof. Nachdem die Kontrolle 2 in
Freitag, den 6., 13., 20. und 27. Februar, Freitag, den
verſetzt und den Forſtaſſeſſor Richard Schäfer zu
das
Ludwigsbahngebäude verlegt worden und das alte
Laubach zum Forſtaſſiſtenten ernannt.
. und 13. März, abends von 56 Uhr, im Saale der
Main=Neckarbahngebäude vollſtändig geräumt iſt, werder
Akademie für Tonkunſt, Eliſabethenſtraße 36. Herr Pro=
Verſetzung. Se. Königl. Hoheit der Groß=
ie
Abbruchs= Erd= und Maurerarbeiten ausgeſchrieben,
eſſor Mendelsſohn hat folgende Themen zur Beſprechung
herzog baben den Bezirkskaſſier der Bezirkskaſſe
die mit Beginn des Jahres 1914 in Angriff genommen
in Ausſicht genommen: Die Ouverture von Gluck bis
Lampertheim Georg Philipp Ruhl zu Lampertheim in
verden. Für dieſen Umbau ſind 98000 Mark vorgeſehen
Wagner; Lieder von Haydn bis Hugo Wolf; Trio von
gleicher Dienſteigenſchaft an die Bezirkskaſſe Mainz III
Die Verſorgung des Ludwigsbahngebäudes mit elektri=
Beethoven; Quintett von Mozart; Orgelchoräle von J. S.
werſetzt.
ſchem Licht iſt in vollem Gange und ſoll bis zum 8. d.
M.
Bach. Aenderungen bleiben vorbehalten, da beſondere
g. Das Schwurgericht begann geſtern ſeine diesjäh=
beendet
ſein. Der Schöpfbagger iſt ein gutes Stück nach
Wünſche der Zuhörer nach Möglichkeit berückſichtigt wer=
rige
vierte Sitzungsperiode. Der Vorſitzende, Großh
Norden gerückt und erſchließt neue Cebiete zur Bebauung
den ſollen. In die Ausführung des muſikaliſchen Teiles
Landgerichtsrat v. Pfiſter, machte den Geſchworenen
Der Abhub kommt nach dem Bahnhof Babenhauſen zur
teilen ſich Lehrer und Kunſtſchüler der Akademie. Wie
die Mitteilung, daß wahrſcheinlich die ganze Woche, mit
Bahnhofserweiterung.
groß das Intereſſe an dieſen für jeden Muſikliebhaber
Ausnahme des Samstags, außerdem noch am Montag der
m. Von der Elektriſchen. Unter
Zuhilfenahme der
eicht verſtändlichen Vorträgen iſt, beweiſt die große An=
nächſten
Woche Verhandlungen ſtattfinden werden. Geſtern
Nachtzeit und des letzten Sonntags war es möglich, die
zahl ſchon vorliegender Meldungen; weitere Anmeldun=
wurde
verhandelt gegen den 19jährigen Fabrikarbeiter
neuen Straßenbahnſtrecken Schloßgartenplatz= Wendelſtidt=
gen
nimmt die Direktion der Akademie, Eliſabethenſtr. 36,
Franz Kaufmann aus Wald=Michelbach wegen zweier
traße=Mathildenplatz=Schloß=Oſtbahnhof und die zweite
entgegen. Das Honorar (12 Vorträge) beträgt für Hoſpi=
im
Auguſt und September in Unter=Flockenbach verſuch
Strecke Wendelſtadtſtraße=Hauptbahnhof=Eliſabethenſtraße:
tanten (Damen und Herren) 10 M.
ter Notzuchtsverbrechen. Als Sachverſtändiger war Me
Schloß am 1. Dezember dem Verkehr zu übergeben. An
* Krankenkaſſe für Gewerbetreibende, Kaufleute und
dizinalrat Dr. Schwarz von Heppenheim geladen. Die
der Wendelſtadtſtraße=Bismarckſtraße nimmt die Linie 4
Beamte zu Darmſtadt. Wie uns der Vorſtand dieſer ſeit
Geſchworenen bejahten nur die Schuldfrage bezüglich
die Paſſagiere, welche nach dem Hauptbahnhof wollen, auf
1908 mit gutem Erfolge hier beſtehenden Kaſſe mitteilt,
eines Verbrechens, da der Angeklagte hier ein Geſtändnis
Die Wagen der Linien 9 und 4 halten unmittelbar neben=
iſt
durch Senatsbeſchluß des Kaiſerlichen Aufſichtsamtes
abgelegt hatte. Im zweiten Falle wurde die Schuldfrage
einander, ſo daß ein bequemes Umſteigen geſichert iſt.
In
zu Berlin vom 11. November ds. Js. dieſe Kaſſe weiter
verneint. Das Gericht erkannte au
6 Mo=
1 Jahr
der Wendelſtadtſtraße muß der Bürgerſteig wegen
des
anerkannt. Auch die neue Satzung dieſer Kaſſe iſt am
nate Gefängnis, abzüglich 2 Monate 2 Wochen der
zweigleiſigen Ausbaues um etwa drei Viertel Meter ver=
25. November ds. Js. vom Kaiſerlichen Aufſichtsamt ge=
Unterſuchungshaft.
engert werden. Die Bismarckſtraße iſt neu gedeckt und
nehmigt worden.
Der wegen Mordes angeklagte Gendarmerie=
ewalzt
werden. Das Befahren der Strecke nach den
* Die zur Vorbereitung der Krankenkaſſenwahlen ver=
wachtmeiſter
i. P. Feith wird von Herrn Rechtsanwalt
Bahnhof wird vorerſt eingleiſig betrieben, bis in einigen
einigten Frauenvereine erinnern im Anſchluß an ihren
Staedel verteidigt werden; Herr Staedel verleidigt
Tagen das an der Landgraf=Philipp=Anlage fehlende
an anderer Stelle veröffentlichten Aufruf daran, wie
nicht den Bahnagenten Emge; dieſer wird von Herrn
Gleisſtück eingebaut iſt
-
Am Schlachthaus wurde vom
wichtig es iſt, daß die von 1914 an verſicherungspflichtigen
Rechtsanwalt Dr. Knoepfel hier verteidigt.
Hauptſtrang der Arheilger Strecke eine Abzweigung ein=
veiblichen
Angeſtellten (Privatlehrerinnen, Erzieherinnen,
* Geh. Baurat Auguſt Rötelmann *.
gelegt, welche öſtlich nach den Kühlhallen führt.
Am Sonntag,
Näherinnen, Waſch=, Putz= und Lauffrauen, Berufsarbei=
m
. Kanaliſation. Der vor zwei Jahren erbaute Ka=
den
30. November, abends 6 Uhr, verſtarb nach kurzem,
terinnen, Hausbeamtinnen, kaufmänniſche
Angeſtellte,
nal im Johannesviertel reicht bis an die Frankfurterſtraße
aber ſchwerem Leiden der Vorſitzende des Vorſtandes der
Dienſtboten uſw.), ſoweit ſie 21 Jahre alt ſind, desglei=
an
der Einmündung der Ireneſtraße. Seit geſtern ſind
Süddeutſchen Eiſenbahn=Geſellſchaft, Herr Geheime Bau=
chen
die Arbeitgeber, ihr Wahlrecht ausüben.
Dazu iſt es
ie Arbeiten zur Fortſetzung des Kanals nach dem Mar=
rat
Auguſt Rötelmann, im 68. Lebensjahre. Der Verſtor=
nötig
, daß ſie ſich in den Tagen vom 1. bis 6. Dezember
tinsviertel begonnen. Bei einer Tiefe von 5 Metern geht
Hene iſt in Elberfeld geboren. Nach beendetem Studium
be: dem Großh. Polizeiamt, Hügelſtraße 31/33, 1. Stock,
er quer unter der Frankfurterſtraße, durch den Pfründner=
der
Bauwiſſenſchaft trat er in den Dienſt des bekannten
zimmer 21, in die Wählerliſten eintragen
hausehrten und dient zur Entwäſſcrung der Neuer
Eiſenbahnbauunternehmers Dr. Stroußberg, und war
aſſen. An alle Arbeitgeber ergeht die Bitte, ihren
Ireneſtraße, deren Ausbau nichts mehr im Wege ſteht
Angeſtellten hierzu die nötige Zeit zu gewähren.
zuerſt bei dieſem und ſpäter bei Herrmann Bachſtein aus
Für den Fuhrwerksverkehr iſt die Frankfurterſtraße von
C. Ein meteorologiſches Unikum bot der verfloſſene
Berlin beim Bau von Bahnen in Ungarn tätig. Nach
November dadurch, daß er nicht bloß ohne Schnee, ſondern
der Emilſtraße bis zur Blumenthalſtraße, wie auch Irene=
Beendigung des deutſch=franzöſiſchen Krieges 1870/71 mit
auch ohne Froſt blieb. Letzteres iſt in den 52 Jahren,
traße geſperrt.
Herrn Bachſtein nach Berlin übergeſiedelt, widmete er ſich
eit in Darmſtadt Beobachtungen angeſtellt werden, im
Zum Feſtkommers der Studentenſchaft. In den Be=
beſonders
dem Bau und Betriebe von Nebenbahnen und
November noch nie vorgekommen. Bisher war der No=
Straßenbahnen. Unter ſeiner Leitung wurde die erſte
richt hat ſich ein bedauerlicher Schreibfehler eingeſchlichen.
vember des Jahres 1877 derjenige geweſen, der mit 0,6
Mebenbahn Deutſchlands
ſtektor der Hochſchule iſt bekanntlich Herr Geh. Hofrat
die
Fröttſtedt-Friedrich=
Profeſſor Dr. R. Müller
Grad das höchſte Minimum aufwies.
rodaer=, und ſpäter die Gotha-Ohrdrufer Eiſenbahn,
Verein Kunſtfreund. Die am Samstag, den 29. No=
die
Parchim-Ludwigsluſter=, Wutha-Ruhlaer=, die Star=
Der Frauenverein für die Reformationsgemeinde
vember, abgehaltenen Verloſungen des Vereins
gard-Küſtriner= die Neubrandenburg-Friedländer=, ſo=
eierte
am Sonntag unter ſtarker Beteiligung in den
jahres=
Kunſtfreund hatten folgendes Ergebnis: A.
vie die Hohenebra-Ebelebener Eiſenbahn erbaut. Vom
prächtig geſchmückten Räumen des Gemeindehauſes in der
verloſung: 1. Hühnerhof von Mesmer, Gewinner:
Jahre 1885 ab war er in der Hauptſache bei der Erbauunz
iesſtraße ſeinen diesjährigen Familienabend in der
Georg Dieffenbach; 2. Gartenlandſchaft von Deuchert, Ge=
der
Heſſiſchen und Badiſchen Nebenbahnen tätig. Die
Form eines Adventsfeſtes. Unter dieſem Geſichtspunkt
winner: Maler Horſt; 3. Partie aus Darmſtadt von Schle=
erſten
Heſſiſchen Nebenbahnen waren die jetzt auf die Heſ=
vandte
die Begrüßungsanſprache des Pfarrers Velte
gel, Gewinner: L. Kichler jr.; 4. Großmutters Beſuch von
ſche Eiſenbahn=Aktiengeſellſchaft übergegangenen Darm
das Prophetenwort: Um den Abend wird es licht ſein
Epp, Gewinner: Ferdinand Mahr; 5. Großmutter von
ädter Straßen=(Vorort=)bahnen nach Eberſtadt und
uf die eigenartigen Stimmungen und Gedanken der
Krauſche, Gewinner: Frau Paſſet Wwe.; 6. Sommertag
Griesheim, welche am 30. Auguſt 1886 eröffnet wurden
egenwärtigen kirchlichen Jahreszeit an.
künſtleriſche

von Gehrig, Gewinner: Hugo Strauß jr.; 7. Landſtraße
Im Jahre 1887 trat der Verſtorbene an die Spitze der für
Gaben von hervorragendem Werte verliehen dem Abend
mit Mühle von Schlegel, Gewinner: Bäckermeiſter Koch;
die neuerbauten Nebenbahnen hierſelbſt eingerichteten
einen ebenſo erhebenden wie feinſinnigen Inhalt. Die
8. Bei Waſſerburg am Bodenſee von Schoyerer, Gewinner:
Bau= und Betriebsverwaltung für Heſſiſche bezw. Süd=
Lieder, die Fräulein Eliſabeth Reinhart mit ihrer herr=
Dr. Peters=Hofheim; 9. Maleriſcher Winkel von Schlegel
beutſche Nebenbahnen im Privatbetrieb und nahm ſeinen
ichen Sopranſtimme vortrug, wie die Muſikſtücke, die
Gewinner: Reviſor Reitzel; 10. Straße in Obernburg von
Wohnſitz in Darmſtadt. Mit der im Jahre 1895 erfolgten
Fräulein Ilſe Hoffmann auf der Violine und Fräulein
Schlegel, Gewinner: Philipp Schneider; 11. Aus Südtirol
Sründung der Süddeutſchen Eiſenbahn=Geſellſchaft wurde
mma Kleinen auf dem Flügel mit ſeelenvoller Empfin=
von
Gehrig, Gewinner: Amtsrichter Würth=Offenbach; 12.
dung und vorzüglicher Technik darboten, erregten in der
ihm der Vorſitz im Vorſtand dieſer Geſellſchaft übertragen.
Motiv vom Ammerſee von Schoyerer, Gewinner: Direktor
Verſammlung beifallsfreudige Begeiſterung. Geſang und
Durch ſeine hervorragenden Fähigkeiten und Kenntniſſe,
Schnell=Butzbach; 13. Heideröslein von Krauſche, Gewin=
Violine wurden von Frau Regierungsrat Dr. Reinhart
ein umfaſſendes Wiſſen und den weiten Blick, ſowie ſeine
ner: Jakob Hugenſchütz; 14. Mädchen mit Katze von
und Fräulein Emma Schmidt mit ſinnigem Verſtändnis
Ausdauer in der Verfolgung ſeiner Ziele hat er ſich nicht
Krauſche. Gewinner: Rechtsanwalt Dr. Geßner; 15. Bäume
begleitet. Zur Erhöhung der Stimmung trugen an ihrem
tur in Berufskreiſen, ſondern auch im allgemeinen Wirt
am Waſſer von Kapfhamer, Gewinner: Sanitätsrat Dr.
Teile viel bei Die Tulpenmädchen von Haarlem, die
chaftsleben eine hervorragende Stellung erworben. Her
Naurer; 16. Moorwaſſer von Kapfhamer, Gewinner: Prä=
inter
Leitung des Fräuleins Ettensperger von vier
Rötelmann war Mitglied des Vorſtandes der Privat=
ident
Theobald; 17. Im Mai von v. Le Suire, Gewinner:
ugendlichen Damen mit klingendem Erfolg aufgeführt
Bahn=Berufsgenoſſenſchaft, der Straßenbahn= und Klein=
vier
Akten von Oskar Wilde. Mittwoch, 3.: Arbaces und
den, die durch das poetiſche Spiel, bei Tanz und Lachen
oder
Donnerstag, 4.:
Panthea‟
Die Geſchwiſter
eine menſchliche Bereicherung erfahren hatten, und ihr
Feuilleton.
Pygmalion. Freitag, 5.: Pygmalion. Samstag, 6.:
Wohlgefallen in reichem, bis zum Schluß ſich immer ſtei=
Eine Frau ohne Bedeutung Sonntag, 7., ½4 Uhr: Der
Beifall kund gaben.
Die Blätter melden aus
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
7
Meineidbauer
Uhr: Eine Frau ohne Bedeutung
Tübingen: Um das Gedächtnis ihres Vaters, des
Koſtbare Muſikerautographen. Aus
chwäbiſchen Dichters Hermann Kurz, zu ehren, wurde
Montag, 8.: Othello
London wird berichtet: Bei der Verſteigerung von Auto=
Iſolde Kurz von der philoſophiſchen Fakultät der Univer=
* Wochenſpielplan des Großh. Hof= und Na=
graphen
berühmter Muſiker, die dieſer Tage bei Sotheby
ſität zum Ehrendokter ernannt.
tional=Theaters Mkannheim.
Dienstag, 2.
abgehalten wurde, erzielten einzelne Blätter ungewöhn=
Profeſſor Bernhardi Mittwoch, 3.: Margarete‟ Don
ich hohe Preiſe. Die höchſte Ehrung brachte die Welt der
* Erfinderſchickſal. Die Geſchichte der Erfindungen
erstag, 4.: Baumeiſter Solneß. Freitag, 5.: Lohen=
Autographenſammler dem Andenken Glucks dar: für ein
iſt reich an menſchlichen Tragödien. Viele der größten Er=
grin
. Samstag, 6., 4 Uhr: Der Geizige 8 Uhr: Das
drei Folioſeiten umfaſſendes Manuſkript, das aus Wien
inder aller Zeiten ſind im Elend geſtorben, während ge=
Tal des Lebens. Sonntag, 7., 5 Uhr: Siegfried.
wom 31. Dezember 1769 datiert iſt, wurden 4400 Mk. be=
häftstüchtige
Leute, welche die Erfindung ausbeuteten,
zahlt. Ein einſeitiger Brief Schuberts erzielte 1000
* Verſchiedenes. Im Verlag von Kurt Wolff
amit Millionen verdienten. Tragiſch iſt auch das Los
Mark, eine Seite von Bach 500 und vier Seiten von
in Leipzig iſt dieſer Tage E. T. A. Hoffmanns Mär=
es
Chemikers und Markſcheiders Karl Schreiber der
Beethoven 900 Mk. Dagegen zahlte der Liebhaber
chen Der goldene Topf in neuer prächtiger Aus=
in
dem kleinen Ort Brombach im hohen Alter von 80 Jah=
eines
Briefes von Gounod an Auber nur 15 Mk. Ein
tattung erſchienen. Hierzu ſchreibt die Zeitſchrift für
ren verſtorben iſt. Er beſchäftigte ſich ſeit langen Jahren
Schreiben von Mendelsſohn, das von einem Muſikfeſt
Bücherfreunde: Nicht dies iſt zu verwundern, daß jetzt
mit dem Problem der Ausſaugung von Edelmetallen aus
Handelt und ſich mit der Frage beſchäftigt, ob auch die
Hoffmanns größtes Märchen in einer ungemein ſchönen
ulkaniſchem Geſtein auf chemiſchem Wege. Er hat auch
Orgel verwendet werden könne, wurde mit 160 Mk. be=
Geſtalt ans Licht tritt, ſondern nur, daß ihm ſolche Gunſt
or längerer Zeit ein Verfahren erfunden, für das er aber
zahlt, und das Originalmanuſkript von Meyerbeers Lied
nicht ſchon längſt widerfuhr. Nun hat ſich für dieſe reali=
vergeblich
Verwertung ſuchte. Es handelte ſich um die Ge=
Der Garten des Herzens erzielte 168 Mk. Für einen
ſtiſch unterlegte Phantaſtik in Karl Thylmann=
winnung
von Platin aus pulveriſiertem Vulkangeſtein
Brief von Bizet an Fontenay, in dem der Schöpfer der
Darmſtadt der rechte Maler gefunden, und ſeine Litho=
Lange Zeit hat ſeine Erfindung auch bei Wiſſenſchaftlern
Carmen einen prachtvollen Tenor einführt, legte ein
graphien geben mit dem wunderſamen Inhalt und dem
keine Anerkennung gefunden. Erſt vor kurzem haben
Sammler 20 Mk. an, und ebenſo viel erzielte ein an Mo=
inſäglich
ſchönen Druck Poeſchels einen ganz reiner
wei Techniſche Hochſchulen das Verfahren nachgeprüft
taldi gerichteter Brief Mascagnis. Drei Seiten Cho=
Akkord, wie man ihn nur ſehr ſelten aus einem illuſtrier=
und dem Erfinder beſtätigt, daß es einwandfrei ſei und
In Offenbach fand
ins an ſeinen Verleger gerichtet, mit einigen Paſſagen
ten Buche erklingen hört. . . .
gute Reſultate liefere. Daraufhin fanden ſich auch die =
des

am Mittwoch ein Tee zum Beſten der Hauspflege
us ſeiner Tarantella wurden auf 400 Mk. bewertet.
igen Kapitaliſten und gegenwärtig ſind drei Geſellſchaf=
ein

Elgars
evangeliſchen Frauenvereins ſtatt, in dem den Gäſter
Das Originalmanuſkript von Sir Edward
en tätig bzw. in der Bildung begriffen, um die Methode
Der
wirklich großer und reicher Genuß geboten wurde.
Cockaigne das 110 Seiten umfaßt, fand für 380 Mk.
wirtſchaftlich zu verwerten. Dem Erfinder ſelbſt war nicht
war
eſtlich geſchmückte Saal der neuen Ober=Realſchule
einen Liebhaber, und ein vier Seiten langer Brief vor
mehr vergönnt, die Früchte ſeiner Arbeit zu genießen, da
is auf den letzten Platz beſetzt und vor den Augen der
Arthur Sullivan wurde von einem Sammler für 40 Mk.
hn der Tod vorher abberief
geſpannt lauſchenden Menge, ging zum erſtenmal ein
rſtanden.
* Der Kinderſchreck von Florenz. Mit dem Rieſen
Närchenſpiel Im Reich der Arbeit gedichtet von
* Wochenſpielplan der Frankfurter Stadt=
von
Florenz, einer der bekannteſten Straßenfiguren der
Jula Hartmann (geb. Walther aus Darmſtadt), ir
eater. 1. Opernhaus. Dienstag, 2. Dez.: Tannhäuſer.
Arnoſtadt, der in dieſen Tagen das Zeitliche geſegnet hat,
Szene. In ſchlichter Märchenweiſe gibt die Verfaſſerin
Mittwoch, 3.: Der Zigeunerbaron. Donnerstag, 4.: Der
ſt, wie den Münch. N. Nachrichten geſchrieben wird, wie=
tiefe
Gedanken, Gedanken über den Quell der Nächſtenliebe
Freitag, 5.: Die Braut von Meſſina
erne Klang.
der ein Stück alten Florentiner Lebens dahingeſchwun=
und damit über das Leben. Das Stück haucht wahre
Samstag, 6., 4 Uhr: Hänſel und Gretel 7 Uhr:
den. Der über zwei Meter große, durch ſein bärbeißiges
elbſtverſtändliche Liebe aus, es drängt aber keine Forde=
Tarlos Sonntag, 7., ½4 Uhr: Der Barbier ose Se=
Aeußere ſchreckenerregende Greis er hat es auf 83 Jahre
ungen auf, ſondern ſchmeichelt ſie uns ins Herz. Man
8.:
Montag
Uhr: Hoffmanns Erzählungen
willa‟ 7
gebracht mit dem unmäßigen Knüttel in der Fauſt, den
nimmt Wärme auf, das fühlen die Darſtellenden, die ihre
2. Dez., zum
Schauſpielhaus. Dienstag,
Falſtaff
er oft drohend gegen die läſtige Straßenjugend erhob,
Rollen ſehr gut verkörperten das fühlten die Zuhören=
Schauſpiel in
erſten Male: Eine Frau ohne Bedeutung

[ ][  ][ ]

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 4.
halten, welche mit dem Verkehrsbureau verbunden wer=
die
Rheinſtraße auch als Geſchäftsſtraße ſeit Eröffnung
wurden. Den Empfindungen, die der Abend wachgerufen
den könnte. Der Beitritt zum Verkehrsverband der Strecke
des neuen Bahnhofes einen ſolchen Aufſchwung ge
hatte, gab ein Mitglied der Verſammlung, Herr Direktor
Frankfurt=Darmſtadt wurde, nachdem die früher gegen den
nommen hat, iſt ſehr erfreulich
Daub, mit freundlichen Worten Ausdruck. Das Ganze
Verkehrsverein erhobenen Vorwürfe zurückgenommen wa=
tellte
ſich als fröhliche Adventsfeier in edler, geſelliger
ren, gutgeheißen. Der Landes=Frauenverein vom Roter
Form dar.
Man ſchreibt uns: Kaiſerſaal
* Kinotheater
Kreuz hat im Auftrage ſeiner hohen Präſidentin Ihrer
Die Kriegerkameradſchaft Germania feierte der
Grafenſtraße. Der Anfang der einzelnen Vorſtellungen
Königl. Hoheit der Großherzogin dem Verkehrsverein
Geburtstag des Großherzogs in der Ludwigshalle in
Kunſtwerkes Die Herrin des Nils Kleo=
des
grandioſen
für ſeine Unterſtützung anläßlich des hier ſtattgefundenen
der ſchönſten Weiſe. Der große Saal war voll beſetzt.
patra iſt auf 3½, 6 und 9 Uhr feſtgeſetzt. Jeder Be
Verbandstages Dank ausgeſprochen. Ueber den Verkau
Eingeleitet wurde die Feier durch einen Feſtmarſch. De
ſucher iſt entzückt und verdient dieſes Werk mit Recht den
des Simpliziſſimus im Verkehrsbureau wurde Beſchwerde
erſte Vorſitzende des Vereins, Kamerad Ganßmann, hielt
Namen Filmwunder der Welt. Trotz der enormen Un=
geführt
. Die Sitzung, die einen anregenden, intereſſan
eine der Bedeutung des Tages entſprechende Anſprache
koſten ſind die Eintrittspreiſe minimal: 3. Platz 40 Pf.
ten Verlauf nahm, fand kurz vor 12 Uhr ihr Ende.
Er wies auf die Weltbegebenheiten vor hundert Jahrer
2. Platz 65 Pf., 1. Platz 95 Pf., Balkon 1,25 M. Sämtliche
hin. Der heutige Tag gelte dem geliebten Landesfürſten
Plätze ſind numeriert und findet der Vorverkauf zu den
Er hoffte und wünſchte, daß dieſer Tag noch recht viele
einzelnen Vorſtellungen morgens im Reſidenztheater und
ck.
Nächſter
(Exkurſion.)
Weiterſtadt, 1. Dez.
Jahre gefeiert werden möge, und ſchloß mit einem drei
nachmittags an der Kaſſe im Kaiſerſaal ſtatt
Donnerstag unternimmt Herr Obſtbautechniker Dorſd
fachen Hoch auf den Großherzog, in welches die Anweſer
einen Rundgang durch unſere Gemarkung zum Zweck de
den begeiſtert einſtimmten und ſtehend die Hymne ſan
Belehrung und praktiſchen Unterweiſung. Mit dem Hin
gen. Ein hübſcher Prolog wurde von Fräulein Spaar
Verkehrsverein.
weis auf die Wichtigkeit der Veranſtaltung wird um rech
mit ſchönem Erfolg vorgetragen. Die Chöre wurden von
zahlreiche Beteiligung gebeten
V V. In der letzten Sitzung des Vorſtandes
der Singmannſchaft des Vereins unter Kamerad Stepha
Groß=Gerau, 30. Nov. (Eine Schlacht im Ge=
des
Verkehrsvereins machte der Vorſitzende da
nys Leitung exakt vorgetragen. Die humoriſtiſchen Vor
richtsſaal) verurſachte der Gaſtwirt Berlieb von hier
von Mitteilung, daß der hohe Protektor des Vereins, Se
träge lagen in den Händen des Herrn Fritz Kilian und
der wegen eines kleinen Betrages verklagt war. B. wurd
Königl. Hoheit der Großherzog, auf die Geburtstags
Kameraden Metzler und ernteten großen Beifall. Kame
ſo widerſetzlich, daß erſt eine Ordnungsſtrafe von 10 M
wünſche des Vereins gedankt habe. Aufgenommen, als
rad Georg Weber erntete für ſeinen Geſangsvortrag
und dann eine ſofort zu vollſtreckende Haftſtrafe ausge=
Mitglied wurden die Herren: Profeſſor Dr. E. Heuſſer,
ebenfalls lebhaften Beifall. Den Höhepunkt des Abend
ſprochen wurde. Als der Verteidiger darauf die Vertre=
Weißbindermeiſter Kraus, Direktor Siebenhaar, Rechts
erreichte Kamerad Vogler (Mitglied des Hoftheaters
tung niederlegte, leiſtete der Wirt, dem mit Mühe un
anwalt Dr. Wallot, Rentner Widerſum, ſowie der Verein
durch Vortrag von vier Liedern. Der Sänger verfüg
Not Feſſeln angelegt waren, einem Gendarmen und dem
für Luftfahrt, Ski=Klub Darmſtadt=Odenwald und di
über ein vorzügliches Stimmaterial und erntete ebenfalls
Polizeiaufgebot ſtundenlangen Widerſtand. Schließlich
Für die Aufſtel=
Akadem. Arbeiter=Unterrichtskurſe.
ſtarken Applaus. Das zum Schluß des Programms ge=
flüchtete
er in eine benachbarte Wirtſchaft, wo er längere
lung des Dioramas von Heſſen die eine de
ſpielte Theaterſtück, betitelt: Der Bauer im falſchen Bett
Zeit in ſeinen Feſſeln verblieb. Nachdem das Polizeiauf=
eſten
Reklamemittel für den Fremdenverkehr bilden, wird
wurde von den Kameraden Metzler und Sulzmann, ſo=
gebot
verſtärkt worden war, gelang es endlich, den Wirt
beabſichtigt, ein paſſendes Gebäude in Bad
wie den Herren Sulzmann und Heinzinger flott geſpielt
ins Gefängnis abzuführen. Am Abend kam der Wirt in
Nauheim zu errichten. Der Vorſtand begrüßt das
Ein Tanz ſchloß die würdig verlaufene Feier
die Landesirrenanſtalt Goddelau
3
Vorhaben der Regierung ſehr und bewilligt die Koſten für
Vereinigung ehemaliger 116er Darmſtadt. Unter
Offenbach, 1.
Schrecklich verbrannt)
Dez.
Eine ſehr angeregte Debatte entſteht übe
Aufſicht uſw
zahlreicher Beteiligung wurde vorgeſtern die bereits ſeit
wurde die 12jährige Ella Benjing aus der Schönen Aus=
den
von dem Verkehrs=Ausſchuß der Bergſtraße veranſtal
15 Jahren beſtehende Vereinigung wiedergegründet. Di
ſicht 1, die am Sonntag morgen mit dem Austragen vo
eten Wettbewerb zur Erlangung von gutem Bildmaterial
Vereinigung ſteht auf dem Boden rein kameradſchaftlich
Backwaren für ihren Vater beſchäftigt war. Als ſie in
ſowie über die Verteilung der von dem Verkehrsverein
vaterländiſcher Geſinnung und wird ſich dem Haſſia= Ver=
dem
Hauſe Moltkeſtraße 118 die Backwaren abgeben
ausgeſetzten Preiſe. Es wird beſchloſſen, erſt bei der vom
band anſchließen. Zum Vorſitzenden wurde Kameral
wollte, gerieten ihre Kleider durch die mitgeführte ſchad=
6. bis 14. Dezember im Ausſtellungsgebäude auf der Ma=
Ludw. Wolf gewählt.
hafte Laterne in Brand. In ſeiner Angſt lief das Kind
thildenhöhe ſtattfindenden Ausſtellung über die Verteilun
* Vogelsberger Höhenklub. Zur neunten Wan=
auf
die Straße, wodurch die Flamme immer mehr entfadh
der Verkehrsvereinspreiſe endgültig zu beſtimmen. De=
derung
führte der hieſige Zweigverein ſeine Getreuen
wurde, ſo daß das Mädchen einer Feuerſäule glich. P.
Vorſtand gibt der Hoffnung Ausdruck, daß der Ausſtellung
wieder einmal der Bergſtraße zu. Wenn auch der Him=
ſanten
konnten ſchließlich die Flamme erſticken. Das Mäd=
mel
kein gerade einladendes Geſicht zeigte, ſo war den
guter Beſuch beſchieden ſein möge
ein
chen trug ſchwere Brandwunden im Geſicht und am gan=
Rufe der Führer doch die ſtattliche Zahl von nahezu 160
Mit Bedauern wurde davon Kenntnis genommen
zer Körper davon und wurde von der Sanitätswache in
wackeren Wanderern gefolgt, die durch den immer ſchöner
daf
die Heag trotz der von vielen Seiten angeregter
ſchwerverletztem Zuſtande ins ſtädtiſche Krankenhaus
Beſſunger Wald über Herrgottsberg, Kirchberg, Lin=
Errichtung einer Halteſtelle an der Riedeſelſtraße dieſe
gebracht. (Ein Autounfall der Feuerwehr.)
denberg hinaus zu fröhlichem Treiben zogen. Unweit
Frage nicht näher trat. Verſchiedene andere vorgebrach=
In der Hohemſtraße entſtand geſtern abend ein Zimmer=
des
Bordenbergs, im Zuge der Vogelſchneiſe, erfreute
ten Beſchwerden ſollen der Direktion zur Beſeitigung un
brand. Als die alarmierte Feuerwehr ſich an die Brand=
Herr Geheimer Schulrat Dr. Schweisgut die Wan
erbreitet werden. Mit Befriedigung nahm der Vorſtand
ſtätte begeben wollte, verſagte plötzlich in der Kaiſerſtraße
derer durch eine Schilderung der kürzlich dort gemachter
die Steuerung der elektriſchen Leiter, die mit einem hef=
von
der Mitteilung Kenntnis, daß das Großh. Polizeiamt
Funde aus römiſchen Brandgräbern. Dann ging es hin=
tigen
Anprall gegen ein Haus fuhr. Das Fahrzeut
der Verunreinigung der Straßen durch das
unter zur Papiermühle und von dort auf ſchönem Wal
wurde an dem Vorderteil erheblich beſchädigt. Die dar=
Wegwerfen von Papier uſw. ſowie der Beläſtigung der
despfad über die Kohlberge hinüber nach Haus Burg=
auf
ſitzenden Feuerwehrleute kamen mit dem Schrecken
Anwohner von Straßen mit lebhaftem Fuhrwerksverkehr
wald und dem lieblich gelegenen Nieder=Beerbach, wo
davon. Der Zimmerbrand konnte zwar bald unterdrück
durch unnötiges Peitſchenknallen auf unſere Anregung
Simmermachers bekannte gaſtliche Hallen die Wanderer
werden, doch zogen ſich die Zimmerbewohner, die in der
ganz energiſch entgegengetreten iſt. Daß die Aufſichtsbe
für neue Taten ſtärkten. Ein kleiner Anſtieg zum Höhen
Angſt die Fenſter eingeſchlagen hatten, erhebliche Schnitt
örde der Anregung des Großh. Polizeiamts, den Ma=
weg
an Frankenſtein koſtete noch manchen Schweiß=
wunden
zu und mußten in das Krankenhaus gebracht
rienplatz, Meßplatz ſowie den Platanenhainweg für den
tropfen, bis man an Ober=Beerbach vorbei zur Ruine
werden
Radfahrerverkehr freizugeben, nicht entſprochen hat, wurde
Tannenburg gelangte. Nach deren Beſichtigung, insbe

Lindenfels
30. Nov. (Verkehrswünſche.)
bedauert. Für beſſere Beleuchtung des Weges vom Böl
ſondere der jüngſten Ausgrabungen, ſtrebte alles talwärts
Das hieſige Eiſenbahnkomitee hat in einer Denkſchrift
lenfalltor nach der Ludwigshöhe wurden mit Erfoll
dem Ziele Seeheim zu. Hotel Viktoria bot ſein beſtes
an die Mitglieder der Zweiten Kammer
Schritte unternommen, ebenſo wurde man vorſtellig
um es den Gäſten ſo angenehm wie möglich zu machen,
die Bitte gerichtet, hohe Kammer wolle tunlichſt umgehend
beſſere Beleuchtung der Heidelbergerſtraße von der Beſ
ſo daß die Führer nach langer Raſt doch noch zu früh zum
in eine Beſprechung der den Bahnbau Bensheim
ſunger= bis zur Landskronſtraße. Die neu eingerichtet
Aufbruch mahnen mußten. Alle hatten das Bewußtſein,
Lindenfels betreffenden Interpellation des Herrn
Beleuchtung des Weges von den Hirſchköpfen nach den
es war, wie immer, bei den V. H. Klern, ſchön geweſen
Landtagsabgeordneten Auler eintreten und dahin wirken
Oberwaldhaus konnte nicht ganz die Biliaung des Vor=
* Verein der Freundinnen junger Mädchen. Auf die
daß mit Rückſicht auf die dringende Notlage von Linden
ſtandes finden, hauptſächlich wurde die Aufſtellung der
Aufführung im Mathildenhöhſaale am 3. Dezember Das
els und den Gemeinden des Lautertals in aller Kürz=
Maſten, welche zu nahe am Wege ſtehen, bemängelt. De
Heldenmädchen von Lüneburg, Volksſtück in
die Konzeſſion erteilt und mit dem Bahnbau begonner
angeregten Vermietung der dem Verein gehörigen Re
3 Akten von Dr. Ella Menſch unter gütiger Mit
wverde. Intereſſant ſind die darin gemachten Angaben
klametafel am Hauptbahnhof für Geſchäftsreklame konnte
wirkung eines Frauenchors unter Leitung von Fräulein
über den Perſonen= und Güterverkehr. Die Motor=Omni
der Vorſtand nicht zuſtimmen
Keil und eines Schülerorcheſters unter Leitung von Herrn
buſſe haben im Jahre 1912 etwa 25000 Perſonen beför=
Im Hauptbahnhof wird das Fehlen einer Tafe
Reallehrer Pfaff, wird nochmals aufmerkſam gemacht
dert, dazu kommen noch rund 6000 Perſonen, welche Pri=
*
mit den Zeiten der ankommenden Züge ſehr vermißt. Ge=
Der Damen=Friſeur= und Perückenmacher=Gehilfen
vatfuhrwerk und Automobile benutzt haben. Ueber Fürtk
gen die Späterlegung des Perſonenzuges 911, der den
Verein Darmſtadt hält am Sonntag, den 7. Dezember,
und Reichelsheim verkehren mit Lindenfels wenigſtens
Anſchluß an den um 8,52 Uhr von Frankfurt nach
ſeinen erſten großen Modeabend in dieſer Saiſon ab Das
25000 Perſonen, ſo daß wir zurzeit einen Ge ſamtver=
Berlin, Hamburg uſw. abgehenden Zug vermittelt,
Ganze iſt gehalten in einem Jahrhundert=Schaufriſieren
kehr von über 50000 Perſonen haben. Wird
wurde bei der Eiſenbahndirektion Proteſt eingelegt, de
und wird die Mode der guten alten Zeit und unſere heu
die Eiſenbahn gebaut, ſo dürfte ſich dieſer Verkehr un
uns jetzt dieſer Anſchluß verloren geht und wurde
tige Mode friſiert. Da auch ſonſt das Programm rech
das drei= und vierfache ſteigern. Der Güterverkehr
für den Sommerfahrplan der Zug wieder in Aus
reichhaltig und gewählt iſt, verſpricht der Abend recht
durch Frachtwagen beträgt nachweislich jetzt ſchon 6000

ſicht geſtellt
Auf unſere Anregung wurde der
intereſſant zu werden. Nach Schluß des Friſierens iſ
Waggon zu 200 Zentner. Dieſer Verkehr wird durch
Ball
Sonntagsfahrkarte nach Auerbach wahlweiſe wieder Gül
die Erweiterung der vorhandenen Induſtrien und Erricht
Britannia=Hotel. Herr Hoflieferant Rudolſ
tigkeit über Jugenheim oder Seeheim wie früher beige
tung neuer beträchtlich geſteigert, ſobald die Bahn gebal
Reuter, Britannia=Hotel, bittet uns mitzuteilen, daß
legt. Eine Anregung des Bezirksvereins Mathildenhöh
ſein wird. Die Kontinentale hat ſehr vorſichtig den
ein Hotel und Reſtaurationsbetrieb in unveränderter
viertel zur Verbeſſerung unſerer Verkehrsverhältniſſe
terverkehr auf 7500 Waggon eingeſchätzt.
Weiſe fortgeführt wird.
Wie wir hören handelt es ſich
wurde bekannt gegeben und ſind verſchiedene Wünſche
(*) Gießen, 30. Nov
(
Einer der älteſtel
bei den baulichen Veränderungen lediglich um Einrich
chon erfüllt. Die in der letzten Sitzung beſchloſſene Auf
der
Veteranen vom Feldzuge 1870/1871
tung eines modernen Ladenlokals in dem Ecke Rhein=
ſtellung
von Automaten zum Verkauf von Führern und
alte Feldwebel Bruchhäuſer, wurde am Samstag zur letz
und Georgenſtraße befindlichem Flügel des Hotels. Daß
Plänen im Hauptbahnhof begegnet neuerdings nicht vor=
ten
Ruhe gebettet. Die äußerſt zahlreiche Trauerver=
ausgeſehenen
Schwierigkeiten welche ſich hoffentlich durch
ammlung gab lebhaftes Zeugnis dafür, daß Feldwebel
war im Grunde ein gutmütiges großes Kind. Sein
die noch ſchwebenden Verhandlungen beheben laſſen. Ein
Bruchhäuſer ſich weit über die Grenzen Gießens allge
eigentlicher Name war Palazzi ſo groß wie Palazzi
von Stadtbauinſpektor Leichtweiß in Stettin, einem gebo=
meiner
Wertſchätzung erfreute. Auch die beiden Kom
war zur ſtändigen Redensart in Florenz geworden
-
und
renen Darmſtädter, verfaßter und in dem dortigen Gene
pagnien, 1. und 7., deren Feldwebel er lange Jahre war
er trieb ſich tagaus, tagein in den Straßen umher, um
ral=Anzeiger veröffentlichter vorzüglicher Artikel über un
gaben ihm das letzte Geleite, und ehemalige und jetzige
ſeine Gedichte oder minder gern Anſichtspoſtkarten
ſere Stadt fand großes Intereſſe
Offiziere des hieſigen Regiments hatten ſich eingefunden
an die Fremden zu verkaufen. Viele Legenden woben ſich
Für den kommenden Winter hat der Verein wieder
Friedberg, 1. Dez. (Verhaftung durch Poſten.)
um ſein Haupt und kleinen Kindern wurde der Rieſe als
im Auftrage des Odenwaldklubs den Schneemelde=
Vor der Wohnung des Bataillonskommandeurs, bei dem
Buhmann vorgeſtellt. Die Straßenbuben riefen, au
dienſt für den Odenwald übernommen und werden
die Fahne aufbewahrt wird, ſteht ein Poſten unter Ge=
ſeinen
Kopf deutend: Zieht’s nicht da oben?
Dann
die eintreffenden Schneenachrichten am Verkehrsbureau
wehr. Schon unlängſt wurde ein hieſiger Studieren
wurde er nämlich wütend. In vielen Florentiner Feuille
angeſchlagen und in den hieſigen und auswärtigen Blät=
der
, weil er den Poſten ſchikaniert hatte, verhaftet und
tons iſt er verewigt worden, ſelbſt Iſolde Kurz hat ihn ir
tern veröffentlicht. Die nunmehr getroffene Einrichtung
nach Feſtſtellung ſeiner Perſonalien wieder entlaſſen, aber
ihren Erinnerungen nicht vergeſſen. Nun ward zum Er
des Tagesverkaufs von Karten für das Großh. Hofthea=
zur
Anzeige gebracht wegen Beſtechung uſw. Geſtern
eignis, was man dem Florentiner Fremden gern ſchau=
abend
nun, als großer Verkehr auf der Kaiſerſtraße
ter am Verkehrsbureau hat ſich gut eingeführt und wird
dernd erzählte: der Rieſe habe ſich an das Muſeum ver=
vom
Publikum ſehr viel benutzt. Die Intendantur ha
herrſchte, hatte ein junger Mann den Poſten anſcheinend
kauft und beziehe dafür eine Jahresrente
Palazzis
Se
wieder gehänſelt und ſich auch ins Schilderhaus geſtellt.
dem Verein für die tatkräftige Unterſtützung und Förde
Skelett wird im Naturhiſtoriſchen Muſeum als
Erinne
Der Poſten ließ ihn nun nicht mehr heraus. Als die Ab=
rung
der Intereſſen des Hoftheaters Dank ausgeſprochen
rung aufgeſtellt
löſung kam, wurde die Polizei verſtändigt, die den jun=
Ueber die geplante Vergrößerung des Verkehrsbureau=
C. K. Eine gute Tat. Vor ein paar Tagen, ſo wird
gen Mann feſtnahm und zur Polizeiwache brachte, wo
konnte der Vorſitzende berichten, daß ein neues Projek
aus Paris erzählt, hielt ein elegantes Automobil im Bois
er jetzt noch in Haft iſt. Der Vorfall hatte die Anſamm
vorliegt, welches eine befriedigende Löſung der Angele
de Boulogne in der Nähe der Kaskade, und zwei Damer
lung einer großen Menſchenmenge zur Folge
genheit zulaſſen wird. Wird aber dieſer Plan nicht bald
ſtiegen aus. Die jüngere, die ganz in koſtbare Pelze ge
(*) Allendorf, 30. Nov. (Unfall.) Ein Fuhrmann
ausgeführt, iſt der Verein nicht imſtande, den vom Publi
hüllt war, ſah ein wenig bleich aus und lehnte ſich an den
aus Klein=Linden hatte Möbel nach Dutenhofen gefahren.
kum geſtellten ſteigenden Anforderungen zu genügen und
Arm ihrer Begleiterin, als ſie einige Schritte durch den
Auf dem Rückweg ſcheuten in unſerer Gemarkung ſein
muß ſeine Tätigkeit einſchränken. Ueber die Autodroſchken=
herbſtlichen
Wald ging, um etwas von dem müden. Son=
Zugtiere und rannten den Straßendamm hinunter, direk
halteſtelle am Luiſenplatz werden verſchiedene Beſchwerder
in den Kleebach, der an dieſer Stelle tief iſt. Der Fuhr=
nenlicht
des Novembertages zu koſten. Ein zerlumpter
vorgebracht, welche ſich jedoch durch die in der nächſten Zei
mann rettete ſich auf die Leitern, die nur noch heraus=
Junge kam bei den beiden Damen vorbei; er ſchleppte ein
erfolgende Verlegung des Halteplatzes von ſelbſt erledi=
ſchauten
, und rief um Hilfe. Er und die beiden Kühe
Baby in ſeinen Armen, das entſetzlich ſchrie. Iſt das
gen werden. Ein für Anfang Dezember in Ausſicht ge=
konnten
herausgezogen werden. Wäre der Unfall nachts
Dein kleiner Bruder? fragte die jüngere der beiden Da=
nommener
Vortrag des Herrn Gartenarchitekten Ger=
eaſſiert
, ſo hätte der alte Fuhrmann ertrinken können.
men teilnahmsvoll. Ja, Madame, war die Antwort.
ach über das Thema: Die Schönheiten des Darmſtädter
Und warum ſchreit er denn ſo? Weil er Keuchhuſter
Stadtwaldes und ſein Wert für den Stadtbewohner fand
hat, Madame. Keuchhuſten! Und da trägſt Du ihn be
lebhafte Zuſtimmung und iſt zu hoffen, daß der Vortrag
Reich und Ausland.
dem kalten Wetter mit Dir herum? Ich kann ihn doc
mit Unterſtützung anderer intereſſierter Korporationen zu
nicht allein zu Hauſe laſſen Madame, ſagte der Junge
ſtande kommt.
Aus der Reichshauptſtadt, 30. Nov. In Anweſenhei
Nach dieſem kurzen Zwiegeſpräch öffnete die Dame raſch
Die Mitteilung, daß im nächſten Jahre neben der
der Kaiſerin findet morgen abend 8 Uhr, wie bereits be
ihre goldene Börſe, nahm eine blaue Banknote heraus,
zwei ſchon geplanten Kunſtausſtellungen eine weitere
richtet, die Wohltätigkeitsvorſtellung des
drückte ſie in die Hand des Kindes und ſagte in gutmütigen
dritte Kunſtausſtellung von auswärtigen
Deutſchen Luftfahrerverbandes zugunſter
Befehlston Und nun raſch mit Euch beiden nach Hauſe!
Künſtlern, die eine Ergänzung der anderen Ausſtel=
verunglückter
Flieger Luftſchiffer und deren Hinterblie=
Und während der Junge noch mit offenem Munde da
lungen bilden wird, im Kunſtverein hier ſtattfinden ſoll
benen ſtatt. Bei dieſer Vorſtellung werden aus dem Ge
ſtand, zu erſtaunt, um danke ſchön zu ſagen, war die
wird vom Vorſtande freudigſt begrüßt und der tatkräfti=
biete
der Luftſchiffahrt und des Sports auserleſene kine
Königin von Spanien ſchon wieder in ihr Auto
De
gen Unterſtützung des Verkehrsvereins verſichert
matographiſche Vorführungen geboten, ſowie Vorträge der
geſtiegen, gerade noch zur rechten Zeit, um den ſie ſtändig
vorausſichtlich ein ſehr ſtarker Fremdenverkehr anläßlic
Damen und Herren der Hofoper
In einer originellen
verfolgenden Photographen ein Schnippchen zu ſchlagen,
dieſer drei Ausſtellungen zu erwarten iſt, ſoll verſucht wer
Schwindlerrolle produzierte ſich der 24 Jahre alte
die nun mit dem reichbeſchenkten Kinderpaar volieb
den, eine Vertretung der Internationalen
Max Knöchel, der ſich vor der 12. Strafkammer des
nehmen mußten.
Schlafwagengeſellſchaft für unſere Stadt zu er=
Landgerichts I wegen verſchiedener Betrügereien zu ver

[ ][  ][ ]

* 27
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Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 5
antworten hatte. Der Angeklagte beſuchte zuſammen mit
der Kopf zertrümmert, ein anderer wurde ſchwer
dieſer Taktik der Regierung einverſtanden erklärt. Es hat
einem Jugendfreund Frieſe das Gymnaſium zum Granen
verletzt
ſich inzwiſchen in den Beziehungen Deutſchlands zu den
Kloſter. Obwohl er es nicht einmal bis zum Sekundaner
Innsbruck, 1. Dez. (Brand.) Die Gaſtwirtſchaf
engliſchen Kolonien nichts weſentliches geändert. Inbezug
zeugnis gebracht hatte, ging er ſpäter als Dr. Frieſe
Glocknerhaus am Wege zur Schmittenhöhe iſt geſtern ab
auf Kanada ſind wir im Jahre 1910 auch zu dem Meiſt
nach Rußland und war eine Zeit lang bei einer Lodzer
gebrannt
begünſtigungsrecht übergegangen. Gleichzeitig iſt die
Zeitung beſchäftigt. Nach verſchiedenen Jerfahrten kam
Graz.
1. Dez. (Der Bauernſchreck.) Mitglie
Differenzierung Deutſchlands durch Kanada durch die Zu=
er
dann nach Frankfurt, Hier trat er als Dr. de Mar=
der
des Reichsvereins der Berufsjäger in Wien haben
chlagszölle aufgegeben worden. Die proviſoriſche Ver=
tincourt
, Reſerveoffizier im 1. Garderegiment zu Fuß
zwölf Tage im Gebiete der Stub= und Koralpe gejagt
tändigung kann von beiden Seiten mit einer Friſt von
auf. Er erſchien in Uniform bei dem Chefredakteur einer
Der Sekretär Sammereyer erklärt, daß der Bauernſchrec
zwei Monaten gekündigt werden, falls in angemeſſener
dortigen Zeitung, der ihn auch tatſächlich mit Redaktions=
ein
Silberlöwe (Puma), wahrſcheinlich mit einen
Zeit ein Handelsvertrag nicht zuſtande kommt. Ich bitte
arbeiten beſchäftigte. Auf Grund ſeines ſchönen Titel=
Jungen, ſei. Er hörte abends in einem Walde den Schrei
Sie,
der Vorlage zuzuſtimmen
wurde es ihm nicht ſchwer, verſchiedene Kreditſchwin
des Tieres oder deſſen Jungen. Er klang wie das Schreien
Abg. Molkenbuhr (Soz.): Ich hätte eigentlich er=
deleien
in Szene zu ſetzen. Als ihm in Frankfurt der
eines Eſels, aber noch durchdringender und kreiſchender.
wartet, daß die Vorlage ohne Debatte angenommen wer=
Boden zu heiß wurde, verlegte er ſein Domizil nach Bec
Nach der Rückkehr nach Wien beſuchte Sammereyer di
den würde. Die Rechte empfiehlt nun aber namentlich
lin, wo ihm zunächſt verſchiedene Pumpverſuche in litera
Schönbrunner Menagerie und iſt dort bei längerem Hor=
mit
Rückſicht auf den großen Weizenexport Kanadas nach
riſchen Kreiſen glückten. Endlich wurde er aber doch ent
chen zur Ueberzeugung gelangt, daß der von ihm gehörte
Deutſchland nichts anderes als einen Zollkrieg. Der
larvt und unter Anklage geſtellt. Das Urteil lautete auf
Schrei nur von einem Puma herrühren könne
Vorſtoß der Rechten hat weiter keinen Zweck, als mit der
ein Jahr Gefängnis und zwei Monate Haft
Das
Paris, 30. Nov. (Senſationelle Freiſpre=
danzen
Welt im Zollkrieg zu leben, weil dann die Agrar
Opfer einer waghalſigen Klettertour iſt
chung.)
Die ſechstägige Schwurgerichtsverhandlun
zölle in voller Höhe zur Geltung kommen
g’ſtern, wie ſchon kurz berichtet, der 15jährige Gymnaſiaſ
gegen Frau Pouckes hat geſtern ihr Ende erreicht. Die
Abg. Herold (Ztr.): Das Definitivum wäre ent
Willi H. aus der Uhlandſtraße geworden. Der Knabe hatte
lanze Pariſer Geſellſchaft war den Debatten mit größter
ſchieden beſſer als das Proviſorium. Das kann uns aber
an dem in den Garten führenden Balkon im vierten Stoc
Spannung gefolgt. Der Staatsanwalt erhob Anklage auf
nicht abhalten, einer Verlängerung des Proviſoriums auf
eine lange Wäſcheleine befeſtigt und verſuchte nun, an dem
Mord, weil Frau Pouckes im Juni dieſes Jahres ihren
wei Jahre zuzuſtimmen. Einen Zollkrieg müſſen wir
Strick bis zur Erde herabzuklettern. Zunächſt ging alles
Gatten erſchoſſen haben ſoll. Der Verteidiger, der be=
namentlich
auch im Intereſſe unſerer Induſtrie, ſolange
gut; als der kleine Kletterer aber den halben Weg zurück
rühmte Pariſer Rechtsanwalt Gerard, erklärte, daß
wie möglich vermeiden
gelegt hatte, riß die Leine und der Knabe ſtürzte in di
Selbſtmord vorliege. Tatſächlich konnte durch die Aus
Abg. Dr. Paaſche (natl.): Die Handelsbilanz mit
Tiefe. Mit einem Arm= und Beinbruch wurde der Un
agen der Sachverſtändigen nicht mit Sicherheit feſtgeſtell
England ergibt weſentlich erfreulichere Zahlen, als ſie der
glückliche ins Krankenhaus gebracht. Der Unfall gab zu=
werden
, daß Selbſtmord nicht vorliege. Die durch ihre
konſervative Redner aus der Statiſtik herausgeleſen hat.
nächſt Anlaß zu dem falſchen Gerücht, Willi H. habe Sellſt=
Milde berühmten Geſchworenen des Departements Seine
Die deutſche Ware wird im britiſchen Weltreich außer=
mord
begehen woller
et=Loire erkannten tatſächlich auf nichtſchuldig des Mor
ordentlich geſchätzt und unſere Bilanz iſt derart, daß man
1
Dez. Der 24 Jahre alte Kaufmann Weſter er
des. Die Angeklagte, Frau Pouckes, wurde infolgedeſſen
keine Urſache hat zu wünſchen, daß ſich unſere Regierung
ſchoß ſich nach ſeiner Vernehmung auf dem Korridor des
unter allgemeiner Senſation freigeſprochen
in wirtſchaftlicher Beziehung nicht auf einen guten Stand
Die Lon
Landgerichts II mit einem Revolver. Wie Weſter, der
London, 1. Dez. (Juwelendiebe.)
punkt zu England ſtelle. Wohl aber haben wir eine Paſſi=
doner
Polizei erhielt davon Nachricht, daß in der Woh=
ich
ſeit einiger Zeit wegen angeblicher Betrügereien in
vität der Handelsbilanz gegenüber den Kolonien. Dieſe
nung des Herzogs von Connaught ein großer Juwelen=
Unterſuchungshaft befand, zu der Schußwaffe gekommen
iſt aber darauf zurückzuführen, daß wir aus den engliſchen
Diebſtahl ausgeführt worden iſt. Unter anderem wurde
iſt, iſt noch nicht aufgeklärt. Im Paulinenhaus im Weſt=
Kolonien die Rohſtoffe beziehen, die die deutſchen fleißigen
auch der mit Juwelen beſetzte Hoſenbandorden des Her=
end
iſt geſtern Generalmajor a. D. Albert v. Freybold
Hände in Induſtrieerzeugniſſe umwandeln
Abg. Dr.
zogs geſtohlen.
geſtorben. Er wohnte in Wiesbaden und war zu=
Pachnicke (Fortſchr. Vpt.): Die Vorlage will nichts
London, 1. Dez. (Großfeuer.) In Bradford brach
letzt Kommandeur des 30. Infanterie=Regiments in Saar
weiter, als den beſtehenden Zuſtand aufrechterhalten und
louis
geſtern ein gewaltiges Feuer aus, das in einem Waren=
nur
die Konſervativen wollen ihn anders. Unſere Be
hauſe entſtand und verſchiedene Lagerräume vernichtete
Frankfurt, 1. Dez. (Die Leitung des Schau=
ziehungen
zu England ſind nicht geſchwächt, weder in
Der
Schaden ſoll angeblich ½ Million Mark betragen
ſpielhauſes.) Die ſtädtiſche Theaterkommiſſion ha
politiſcher Hinſicht, noch in wirtſchaftlicher. Unſere aus
Kriſtiania, 1. Dez
(Sturm.) Aus vielen Orten

heute vormittag eine Sitzung abgehalten und der Wah
wärtige Politik kann in der Beſſerung der Verhältniſſe
des Landes wird Sturm gemeldet. In der Nähe von
von Hofrat Max Behrend aus Mainz zum Leiter des
zu England einen ihrer wenigen Erfolge erblicken. Die
Bergen ertranken in der letzten Nacht zwei Fährleute und
Frankfurter Schauſpielhauſes im Prinzip zugeſtimmt
ſo
Konſervativen wollen einen zollpolitiſchen Kampf mit
drei Mann von der Beſatzung des Dampfers Bergen=
daß
vorausſichtlich der Vertrag mit ihm zuſtande kommen
Energie geführt ſehen; aber damit wäre nicht den Inter=
fiord‟

bei dem Verſuche, an einen Dampfer heranzu
wird
eſſen des geſamten deutſchen Wirtſchaftslebens einſchließ
udern
Frankfurt, 1. Dez. (Schwerer Unfall auf dem
lich der Landwirtſchaft gedient. Wir müſſen eine möglichſ
(Konkursverfahren.
Vetersburg, 1. Dez
Flugplatz.) Auf dem Frankfurter Flugplatz, in der
ruhige Entwickelung der Dinge herbeiführen.
Abg.
Gegen den Leibarzt des Zaren, Direktor der gynäkologi
Nähe der Zeppelinhalle, hat der Flieger Sommer ſeine
Höſch (konſ.): Wenn ich auf die große kanadiſche Wei=
ſchen
Univerſitätsklinik. Exzellenz Profeſſor Dr. Ott, iſt
Apparate untergebracht. Im Dienſte des Piloten ſtand
zenausfuhr hingewieſen habe, ſo iſt es geſchehen, um dar
der Konkurs beantragt worden. Ott hat teils allein
auch ein 28jähriger Monteur namens Ballenberger, der
auf hinzuweiſen, daß wir in ihr eine Waffe dafür er=
eils
in Gemeinſchaft mit dem General der Infanterie
hier, Frieſengaſſe 23, wohnte. Ballenberger hatte am
blicken, um einen definitiven Handelsvertrag herauszubil=
Möller=Sakomelski, dem früheren Generalgouverneur de
Samstag den Auftrag erhalten, auf einem Rad des einen
den. Wir wollen aber keinen Handelsvertrag von Eng=
Oſtſee=Provinzen, ſich in große Grundſtücksſpekulationen
Flugapparates einen neuen Luftſchlauch aufzuziehen.
Nach weiteren kurzen polemiſchen Be=
lands
Gnaden.
. Die Paſſiven ſollen ſich auf mehrere Millio
Augenſcheinlich aber hat er ſeine Aufgabe vergeſſen, und
merkungen des Abg. Bernſtein (Soz.) wird die Vor=
nen
Rubel belaufen. Ott iſt in der Wiſſenſchaft eine welt
ſie fiel ihm erſt wieder ein, als er mit zwei Freunden
lage in erſter Leſung erledigt und ſodann in zweiter
bekannte Perſönlichkeit.
beim Bier ſaß. Man wurde ſich darüber einig, in ſpäter
Leſung ohne Debatte angenommen.
Stunde noch gemeinſam auf den Flugplatz zu gehen, da=
Es folgt die erſte Leſung eines
mit Ballenberger die ihm aufgetragene Reparatur, di
Deutſcher Reichstag.
Geſetzes über die Wiederaufnahme eines Diſziplinar
am Sonntag früh fertig ſein ſollte, ausführen und die
verfahrens
Freunde zugleich die Einrichtungen eines Flugzeuges
* Berlin, 1. Dez. Präſident Dr. Kaempf eröffnet
lennen lernen konnten. Man ſtieg alſo über den Zaun
Staatsſekretär Dr
Delbrück: Dieſer Geſetzentwur
die Sitzung nach 2¼ Uhr und läßt das ſchon in der
des Fluggeländes. Ballenberger öffnete mit dem Schlüſ
bedeutet die Erfüllung einer Zuſage, die die verbündeten
Preſſe mitgeteilte Telegramm des Bürgermeiſters von
ſel, den er im Beſitze hatte, die Türe des Fliegerſchuppens
Regierungen dem Reichstage bei der Verabſchiedung des
Zabern
und nun gingen alle drei unter Mitnahme einer Laterne
Reichskolonialgeſetzes gemacht haben. Die Vorlage ha
n das Innere des Schuppens, wo Ballenberger begann,
an den Reichstag inbezug auf die bekannten Vorgänge der
ich länger verzögert, als gewünſcht wurde, da eine Reihe
den Erklärer zu machen. Unter anderem ſtellte er auch
Die Verleſung der Depeſche wird
letzten Taage verleſen.
juriſtiſcher Fragen zu erledigen war. In erfreuliche
den Motor an, der Propeller ſetzte ſich ſofort in Be
von der linken Seite des Hauſes zum Teil mit ſtürmiſchem
Weiſe kommt das Diſziplinarverfahren gegen Beamte nur
wegung, der Apparat ſchoß von den Holzböcken, die ihr
Hört! Hört!, zum Teil mit Beifall aufgenommen. Prä=
elten
in Anwendung, ſo daß die Fälle äußerſt ſelten ein
hielten, herunter, ſauſte nach vorn gegen die Wand des
ſident Dr. Kaempf: Ich habe dem Herrn Reichskanzler von
treten werden, in denen von dieſem Geſetz Gebrauch ge=
Fliegerſchuppens und ergriff den Monteur. Der Pro
dem Inhalte dieſer Depeſche Kenntnis gegeben. Eine Ab=
macht
werden wird. Die erſten beiden Abſchnitte dieſes
peller, der in ſauſender Bewegung geweſen ſein muß, trat
chrift dieſer Depeſche wird jedem Mitglied des Hauſes
Geſetzes ſchließen ſich eng an die Strafprozeßordnung an.
Ballenberger mehrmals ſo heftig, daß er zerbrach. Ballen=
Es ſind) nur die Aenderungen eingetreten, die ſich aus der
zugeher
berger trug hierbei einen ſchweren Schädelbruch und viele
Auf der Tagesordnung ſteht zunächſt die Interpella
Eigenart der Beamtenſtellung ergeben. Man hat die
andere Verwundungen am ganzen Körper davon. Die
tion des Abg. Delſor (Elſäſſer) und Genoſſen: Was ge=
Wahl zwiſchen einer Schadloshaltung mit Geld oder einer
beiden Freunde eilten hinaus, um den Nachtwächter des
denkt der Herr Reichskanzler zu tun, um die elſaß=lothrin=
Wiedereinſetzung in das Amt. Man hat ſich für den letz=
Flugplatzes zu benachrichtigen, der dann die Rettungs=
giſchen
Soldaten und die Bevölkerung Elſaß=Lothringens
teren Weg entſchieden, da ſich dies auch ſchließlich für di
wache telephoniſch herbeirief. Als die lernbegierigen
vor Beleidigungen zu ſchützen, wie ſie ſich ein Offizier des
Beamten in materieller Beziehung als vorteilhaft erwies.
Freunde und der Nachtwächter hierauf nach dem Schuppen
Infanterieregiments Nr. 99 in Zabern ihnen gegenübe
Abg. Landsberg (Soz.): Es entſpricht nicht der
zu gingen, ſahen ſie Ballenberger, der trotz ſeiner ſchwe=
hat
zuſchulden kommen laſſen? Hält der Reichskanzler die
modernen Rechtsanſchauung, daß einem Beamten, gegen
ren Verwundungen aus dem Schuppen herauslief und
Strafe, die über dieſen Offizier verhängt worden iſt, für
den auf Geldſtrafe oder Verweis im Aufſichtswege erkann
laut um Hilfe ſchrie. Darauf ſtürzte der Monteur zuſam=
eine
Sühne die geeignet iſt, der Wiederholung ſolcher
worden iſt. keine Berufung an die Diſziplinargerichte offen
men. Die Rettungswache, die bald an der Unglücksſtätte
Auf die Frage des Präſidenten
Fälle vorzubeugen?
teht. Dieſe Fälle müſſen in dieſes Geſetz einbezogen wer=
erſchien
, brachte den ſchwerverletzten Ballenberger nach
den. Vor allen Dingen muß rehabilitierten Beamten das
ob und wann die Interpellation beantwortet werden wird,
dem ſtädtiſchen Krankenhauſe
entgangene Gehalt auf Heller und Pfennig nachbezahlt
erklärt
Wiesbaden, 1. Dez. (Amtseinführung.) Der
Reichskanzler v. Bethmann Hollweg: Ich bin
werden. Auch hinſichtlich der Hinterbliebenenverſorgung
Berliner Hof= und Domprediger Ohly wurde heute
bereit, die Interpellation zu beantworten. Sie betrifft
derartiger Beamten reicht die Vorlage nicht aus. Eine
mittag als Generalſuperintendent des hieſigen Konſiſto
Kürzung eines Betrages ſolle nicht ſtatthaft ſein. Abg
denſelben Gegenſtand, wie die Interpellation der Fort
rialbezirks in einer gemeinſamen Sitzung des Konſiſto
Bolz (Ztr.): Die Vorlage erfüllt eine gerechte Forderung
ſchrittlichen Volkspartei, von der bisher zu erwarten war
riums und des Bezirksſynodalausſchuſſes durch den Kon=
daß
ſie nach Beendigung der Etatsleſung verhandelt wer
unſerer Beamtenſchaft, zumal nachdem die Kolonial=
iſtorialpräſidenten
Dr. Ernſt als Vertreter des Miniſters
den würde. Inzwiſchen haben ſich in Zabern Vorgänge
beamten in dieſer Hinſicht bevorzugt worden ſind. Die
in ſein Amt eingeführt
ereignet von ſo bedauerlicher Art, daß ich ſelbſt den größ
Perſonalakten der Beamten müſſen von Zeit zu Zeit ge=
(Autounfall.) Auf der
Wiesbaden, 1. Dez
ſichtet werden. Hinſichtlich der Einzelheiten des Geſetzes
ten Wert darauf lege, baldmöglichſt dem Reichstage und
Erbenheimer Chauſſee überſchlug ſich heute vormittag ein
kann ich mich den Ausführungen des Vorredners anſchlie=
dem
Lande darüber Auskunft zu geben (Beifall) um jeden
ßen. Die Entſchädigung der zu Unrecht verurteilten Be
in voller Fahrt befindlicher Probewagen der Frankfurter
Zweifel zu beſeitigen, daß die Autorität der Geſetze eben=
Adlerwerke, welcher vor einem Wagen ausweichen wollte
amten iſt nicht ausreichend. Auch müſſen für die Hinter=
ſo
geſchützt wird wie die öffentliche Ordnung und die
Der Führer des Automobils, der 23 Jahre alte Chauffeur
liebenen Härten vermieden werden. Schwierige Ver
Autorität der öffentlichen Gewalten. Ich werde deshalb
Wilhelm Bernhard aus Frankfurt a. M., kam unter den
ſobald mir das Ergebnis der ſofort eingeleiteten Unter
hältniſſe entſtehen für die Reichstagsbeamten, deren höch=
ſter
Vorgeſetzter der Präſident iſt, der aber in der reichs=
ſuchung
vorliegt, Ihren Herrn Präſidenten bitten, die
Wagen zu liegen und wurde ſchwer verletzt in das St
tagsloſen Zeit nicht exiſtiert. Praktiſche Bedeutung wird
eventuell bereits begonnene Etatsleſung zu unterbrechen
Joſephshoſpital übergeführt
Ein Rechtsanwalt
Dez.
die Vorlage nur wenig haben, doch muß ſie genau durch=
1.
und die Interpellationſofort auf die Tages
Zweibrücken
gearbeitet werden, und wir ſchließen uns dem Antrag an,
wegen Meineids verurteilt.) Der Rechtsanwalt
ordnung zu ſetzen. Ich hoffe, daß dies Mittwoch
das Geſetz an eine Kommiſſion von 21 Mitgliedern zu
Wilhelm Teuſch aus Berlin, der frühere Syndikus des
möglich ſein wird
verweiſen. Abg. Thoma (natl.): Das Wiederauf
Landtagsabgeordneten Abreſch in Neu
bayeriſchen
Es folgt die erſte Beratung des Geſetzentwurfes, be
rahmeverfahren muß ausgedehnt werden auf Geldſtrafer
ſtadt a. H., wurde heute mittag vom pfälziſchen Schwur
treffend die
und Verweiſe. Gegen die Wiederaufnahme des Verfah=
Staatsanwalt:
gericht entſprechend dem Antrage des
Handelsbeziehungen zum britiſchen Reiche
rens nach dem Tode des Verurteilten, ſowie gegen die
wegen Meineids zu 1½ Jahren Zuchthaus und 5 Jahren
mit
Beſchwerde gegen die Verwerfung des Antrages auf Wie
Hiernach ſoll das bisherige Handelsproviſorium
Ehrverluſt verurteilt
deraufnahme haben wir nichts einzuwenden, aber mit der
England, das bis zum 31. Dezember 1913 Gültigkeit hat,
(In einem Kanal ver=
Duisburg, 30. Nov
Abg.
vorgeſehenen Entſchädigung können wir uns nicht einver=
bis
zum 31. Dezember 1915 verlängert werden.
ſchüttet.) Auf der Gewerkſchaft Deutſcher Kaiſer ir
ſtanden erklären. Wir verlangen, daß die volle finanzll
Höſch (konſ.): Im Intereſſe der engliſchen Kolonien und
Hamborn ſtürzte geſtern ein ſechs Meter tief in den Erd=
Entſchädigung im Geſetz ausgeſprochen und auch für jeder
unſerer Verkehrsbeziehungen mit den dortigen Terri=
boden
eingebauter Kanal ein, wobei vier Arbeiter ver=
ſonſtigen
durch die Verurteilung erfolgten Schaden analo=
torien
wäre es am Platze, eine Aenderung in den Han=
chüttet
wurden. Ein Arbeiter iſt tot, die drei übrigen
den Vorſchriften der Strafprozeßordnung eine Entſchä=
delsbeziehungen
zu England eintreten zu laſſen und das
ind ſchwer verletzt
digung gewährt wird. Wir ſchließen uns dem Antrag
Handelsproviſorium durch ein Definitivum zu erſetzen
Dortmund, 1. Dez. (Kirchenbrand.) Am Sams=
auf
Verweiſung an eine Kommiſſion von 21 Mitglie
Wenn auch der deutſche Handelsverkehr in den meiſten
tag abend brach in der Paulskirche ein Brand aus, der die
dern an
engliſchen Koronien einen Fortſchritt aufweiſt, ſo bleibt er
große Orgel vollſtändig vernichtete. Ein Teil der
Abg. Lieſching (Fortſchr. Vpt.): Der Entwurf iſt
doch hinter dem Durchſchnitt des Fortſchrittes des ollge=
Sakriſtei fiel ebenfalls den Flammen zum Opfer. Der
ſehr beſcheiden. Wir betrachten dieſe Vorlage nur als
meinen Weltverkehrs weit zurück
angerichtete Schaden ſoll nach vorläufiger Schätzung 30000
eine Abſchlagszahlung auf die Reform des ganzen Beam
Staatsſekretär Dr. Delbrück: Daß die Vorlag=
Mark betragen.
tengeſetzes. Ueber die Entſchädigungsfrage werden wit
olchen Widerſtand bei der Rechten finden würde, habe ich
Bremen, 1. Dez. (Verhaftete Mörder.) Die
uns in der Kommiſſion noch eingehend unterhalten müſſen
nicht vorausgeſetzt. Es wäre nur erwünſcht geweſen
in der Angelegenheit des Delmenhorſter Mordes Verhaf=
da
hier noch viel verbeſſerungsbedürftig erſcheint. Abg
wenn der Vorredner ausgeſprochen hätte, was werden
teten ſind zwei Lumpenſammer, die Brüder Schmidt=
Dr. v. Veit (konſ.): Ich halte die Löſung. der Entſchä
oll, wenn das Proviſorium am 1. Januar 1914 abläuft.
Der 19jährige Arbeiter
Segeberg, 1. Dez. (Mord.)
digungsfrage in dieſem Geſetz für eine glückliche. Wenn
Er iſt ſo vorſichtig geweſen, dieſe diffizile Frage nicht wei=
Storm tötete geſtern auf offener Straße das 21jährige
man an dem Beamtengeſetz eine Aenderung vornehmen
ber zu erörtern. Die hiſtoriſche Entwickelung unſerer Han
Mädchen Wittern durch einen Stich ins Herz. Das
will, ſo muß vor allen Dingen darauf geſehen werden,
delsbeziehungen zum britiſchen Weltreich, durch die die
Motiv iſt Eiferſucht. Der Mörder hat ſich ſelbſt der Poli=
meiſten
Kolonien dem Deutſchen Reich das Meiſtbegün
daß die Beamtendiſziplin auf keinen Fall Schaden leidet.
geſtellt.
hat ſchließlich zu der
zei
Abg. Liebknecht (Soz.): Wenn die Vorlage aud
tigungsrecht vorenthalten haben
(Exploſion in der Gasan
Poſen, 1. Dez
Notwendigkeit geführt, ſchon vor einer Reihe von Jahren
in gewiſſer Hinſicht eine Verbeſſerung der gegenwärtiger
ſtalt.) In der Gasanſtalt fand heute infolge Unvor=
greifen
. Auch der
zu einem Handelsproviſorium zu
Zuſtände herbeiführt, ſo iſt doch eine Verſchlechterung
ſichtigkeit und zweckwidriger Behandlung beim Reiniger
Reichstag hat ſich entgegen der Haltung der Rechten mit
darin zu erblicken, daß das Wiederaufnahmeverfahren nur
des Keſſels eine Exploſion ſtatt. Einem Arbeiter wurde

[ ][  ][ ]

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 6.
Schlachtgewicht 50 Kilogramm. Preiſe: 1. Qual. 74 M.
unentbehrliche übelduftende Oel der Erdtiefen magnetiſche
zuläſſig ſein ſoll, wenn jeder begründete Verdacht eines
2. Qual. 73 M., 3. Qual. 72 M. Marktverlauf: mäßig
Kraft über die Menſchen zu erlangen vermag. Ueber
die erkennende Strafe rechtfertigenden Dienſtvergehens aus
wenig Ueberſtand.
Nacht iſt im ſüdlichen Kalifornien bis hinab zur mexikani=
dem
Wege geräumt iſt. Dieſe Beſtimmung, die der Mili=
chen
Grenze eine rieſenhafte Petroleuminduſtrie erſtanden,
tärſtrafgerichtsordnung entnommen iſt, wäre beſſer ver
die in fieberhaftem Eiſer dem Erdboden Millionenwert
mieden worden. So entſpricht die Vorlage nicht den be
Vermiſchtes.
entlockt. Selbſt das paradieſiſche Los Angeles iſt dieſer
Die Diskuſſion ſchließt. Die
Anſprüchen
Drahtloſe Telegraphenanlagen. Nach
Flutwelle des Petroleumrauſches nicht entgangen, und
Vorlage gehtan eine Kommiſſion von 21 Mit=
Vorkommniſſen aus neuerer Zeit zu ſchließen, ſchein=
zwiſchen
idylliſchen Villen in einſt ſorglich gehegten Pri=
gliedern
. Es folgen
nicht allgemein bekannt zu ſein, daß die Errichtung und
vatgärten ragen heute zum Staunen des Beſuchers und
Petitionen
der Betrieb ſämtlicher drahtloſen Tele=
zum
Entſetzen des Naturfreundes jene hohen turmartigen
graphenanlagen (auch der lediglich zum Empfang
Ein wegen Brandſtiftung unſchuldig Verurteilter
Gerüſte empor, mit deren Hilfe man das Erdöl aus den
beſtimmten) nur mit Genehmigung des Reiche
bittet um Rechtsſchutz und Rechtshilfe. Die Kommiſſion
Tiefen des Bodens emporzieht.
zuläſſig iſt. Dies gründet ſich auf das Telegraphen
Es iſt ein neues Kapitel aus der Romantik der Pe=
empfiehlt
Ueberweiſung der Petition als Material für
geſetz vom 6. April 1892 in Verbindung mit der
troleuminduſtrie, das hier begonnen hat und von den
Neubearbeitung des einſchlägigen Geſetzes
Die Sozial=
Novelle vom 7. März 1908. Zuwiderhandlungen gegen
L. M. Edholm in einem Aufſatze des Wide World Maga=
demokraten
beantragen Berückſichtigung der Petition und
das Telegraphengeſetz werden nach § 9 mit Geldſtraft
zine Einzelheiten berichtet, die ſich zu einem faſt phantaſti
eine Erhöhung der für unſchuldig erlittene Freiheitsſtra
bis zu eintauſendfünfhundert Mark
oder mit Haft
ſchen Bilde zuſammenſchließen. Hier wiederholt ſich in
geſchaffenen Entſchädigung.
Abg. v. Graef=
oder
mit Gefängnis bis zu ſechs Monaten beſtraft
den verſchiedenſten Maßſtäben die Geſchichte des nörd=
Güſtrow (konſ.): Wir lehnen den ſozialdemokratiſchen An=
licheren
Lakefiew, wo heute noch ganze Petroleumſeen
Außerdem werden nach § 11 die unbefugt errichteten
rag ab, hoffen aber, daß die Regierung für die Neubear
das Landſchaftsbild verändern, weite ſpiegelglatte Seen
oder betriebenen Anlagen außer Betrieb geſetzt oder
beitung des Geſetzes die Konſequenz aus dieſem Fall=
die
in kurzen Wochen von gewaltigen, turmhoch in die
beſeitigt.

Wer alſo ohne Genehmigung des Reicht
ziehen wird. Abg. Neumann=Hofer (Fortſchr
Lüfte emporſchießenden Petroleumquellen geſchaffen wur=
ine
Station für drahtloſe Telegraphie errichtet oder be
Vpt.): Ich bitte Sie, dem Antrag der Sozialdemokraten
den. Achtzehn Monate hindurch ſchoß hier die Flut de
treibt, ſetzt ſich einer empfindlichen Beſtrafung aus
zuzuſtimmen. Wir müſſen verſuchen, einigermaßen das
oſtbaren Oeles mit elementarer Gewalt ungebändigt aus
Unrecht zu mildern.
Der Antrag der Sozialdemokra=
* Treu und Glauben am Zeitungsteles
den Erdtiefen und begrub das Land ringsum mit einer
ten wird gegen die Stimmen der Rechten angenom=
phon
. Das ſächſiſche Juſtizminiſterium hat in einem
Tagesproduktion von 30000 Fäſſern Rohöl unter einen
men. Darauf wird vertagt.
intereſſanten Prozeß zugunſten der Preſſe Stellung ges
wahren Meer von Petroleum. In der Zeit vom 15. Mär
Eingegangen iſt eine Interpellation der
nommen. Der Vertreter eines auswärtigen Blattes war
bis zum 22. Juni, alſo in 100 Tagen, hatte dieſe einzige
Konſervativen, betr. Hinausſchiebung der Dienſtbotenver=
von
einem Joucnaliſten mitten in der Nacht telephoniſch
Quelle 4 Millionen Fäſſer Petroleum hervorgeſchleudert
ſicherung.
angerufen und ihm unter Mißbrauch des Namens des be=
und die glücklichen Beſitzer dieſes Landes in 100 Tagen
Nächſte Sitzung Dienstag 2 Uhr pünktlich. Als
treffenden Blattes der Auftrag erteilt worden, ſich bei den
zu zehnfachen Millionären gemacht. Kein Wunder, daß
Tagesordnung empfiehlt der Präſident für morgen: Kurze
Behörden zu erkundigen, ob die ehemalige Kronprinzeſſin
dieſe mit märchenhafter Schnelle erworbenen Reichtümer
Anfragen. Dienſtboten=Interpellation, Abſtimmung über
auf dem Wege nach Dresden ſei. Der Zweck war, den Veg
die Phantaſie der Menſchen verlockte, und ſo kam es auch,
Wahlprüfungen und erſte Etatsberatung. Hinſichtlich des
treter jenes Blattes lächerlich zu machen. Der Schwindel
als in den letzten Jahren auch Südkalifornien Oelfunde
letzten Punktes ſchlägt der Präſident vor, morgen nur die
kam alsbald heraus und die Sache wurde, nachdem eine
verzeichnete, daß ganze Scharen von Oil Proſpecters
Reden des Staatsſekretärs und eventuell des Reichskanz=
Breſſevertretung aus formaliſtiſchen Gründen ein Ein=
eine
ganze Armee von Petroleumſuchern, über das Land
lers zu hören, im übrigen aber in die Diskuſſion noch
ſchreiten abgelehnt hatte, dem Staatsanwalt übergeben
hereinbrach und überall die charakteriſtiſchen, ſich nach
nicht einzutreten. Das Haus ſtimmt dem Vorſchlag des
Dieſer lehnte die Anklage wegen nächtlicher Ruheſtörung
oben verjüngenden Turmgerüſte, die Derricks errichtete
Präſidenten zu. Schluß nach ¼7 Uhr.
und groben Unfugs ab Dann aber erfuhr das Juſtiz
Die Geſetzgebung der Vereinigten Staaten kam dieſer
miniſterium von der Angelegenheit und ordnete Strafver=
Oelgräbern zuſtatten. Die Bergwerksgeſetzgebung be=
folgung
wegen Beleidigung im öffentlichen Intereſſe an,
ſtimmt, daß der Anſpruch auf das Land und Ausnutzung
* Berlin, 1. Dez. Der Seniorenkonvent
da die Preſſe auf Treu und Glauben im telephoniſchen
einer Oelſchätze demjenigen zukommt, der als Erſter aus
des Reichstages trat heute vor Beginn der Plenar=
Verkehr angewieſen ſei und daher ſtreng geſchützt werden
dem Boden Petroleum fördert, und ſo kam es denn auch
ſitzung zuſammen, um erneut über die Geſchäftslage zu
müſſe. Der Hauptangeklagte wurde zu 80 Mark Geld=
daß
man oft der Zeuge aufregender Wettkämpfe werden
beraten. Allgemein wurde der Wunſch geäußert, daß die
ſtrafe, ein Mitangeklagter zu 40 Mark verurteilt. Eine
onnte. Seite an Seite errichteten dann die Neben=
Interpellationen wegen Zabern möglichſ
beherzigenswerte Warnung für Liebhaber ſchlechter Späße
buhler ihre Turmgerüſte, mit fieberhafter Haſt trieb man
bald behandelt werden. Sollte der Reichskanz
die Bohrmaſchinen zu ihrer höchſten Leiſtungskraft, und
ler erklären, er wolle die Interpellationen Mittwoch be=
angſtvoll
ſtarrte man hinüber zu dem Rivalen, gepeinigt
antworten, ſo ſoll die Etatsberatung, wie vorgeſehen, am
von der Furcht, daß das Glück ihm lächeln und ſeinem
Literariſches.
2. Dezember beginnen. Es ſollen aber nur Vertreter der
Bohrer die erſte Berührung mit dem Petroleum verleiher
-
Regierung reden, vor allem der Reichskanzler, der
Das goldene Mädchenbuch. Band IV
könnte. Blicke des Haſſes und der Eiferſucht gingen dann
über die auswärtige Politik ſprechen will.
Mit Beiträgen hervorragender Schriftſtellerinnen heraus=
von
Nachbar zu Nachbar, und die Geſchichte der kalifor=
Die Vertreter der Parteien ſollen erſt nach Erledigung der
gegeben von Joſephine Siebe. Mit vielen farbigen
niſchen Petroleuminduſtrie verzeichnet manche Fälle, in
Interpellationen die Etatsreden halten. Sollte der Reichs
Vollbildern und Textilluſtrationen. Verlag von Levy &
denen dieſe gegenſeitige Erbitterung der Petroleumjäger
kanzler die Interpellationen erſt Donnerstag beantworten
Müller in Stuttgart. Eleg. geb. 6 Mk. Joſephine Siebe
zu Taten führte und Blut fließen ließ. Die gewagteſten
wollen, ſo würde möglicherweiſe der Beginn der Etats
liebevolles Verſtändnis für die Jugend tritt recht deutlich
Spekulationen mußten dazu dienen, um kühnen Männern
beratung um einen Tag hinausgeſchoben werden.
in dem Goldenen Mädchenbuch hervor, das ſie nunmehr
die geſtern noch kaum ein paar Dollar ihr eigen nannten
in vierter Folge erſcheinen läßt. Auch dieſer neue Band
zu Macht und Reichtum emporzuführen, und auch de
erfüllt die Hoffnungen, die man beim Erſcheinen der erſter
echte amerikaniſche Bluff vollbrachte raſtlos neu
Bände hegte, in ſchönſter Weiſe. Sämtliche Beiträge, bald
Wundertaten. Los Angeles kann davon ein Lied ſingen
Aus der Romantik der Petroleum=
ernſt
, bald heiter und witzig, hier anmutig belehrend, dort
Nur ein Beiſpiel, das nicht weit zurückliegt: Eines ſchö=
poetiſch
verklärend und freundlich mahnend, ſind tüchtige
induſtrie.
nen Morgens hatten verwegene Petroleumjäger einen
Leiſtungen, die den Forderungen der Neuzeit in jeder Be=
der
faſhionabelſten Stadtteile von Los Angeles zu ihrem
i Immer ſchärfer hebt ſich von dem Chaos der Kon
ziehung Rechnung tragen und ſchon durch die Namen der
Weidegrund gemacht; am Wilſhire Boulevard, in der
fliktsſtoffe zwiſchen Mexiko und der Union das eine große
hervorragenden Mitarbeiterinnen gewährleiſtet werden
Villengärten, alſo auf privatem Grundbeſitz, beganner
Problem ab, das nach dem Urteil der Kenner in den In=
Jede Mutter kann ihrem Töchterchen mit Freuden in die
ſie zu bohren. Und ſie hatten das Geſetz auf ihrer Seite
tereſſengegenſätzen der beiden benachbarten Staaten eine
Hand geben, was hier deutſche Frauen gedichtet, erſonnen
denn jene Ländereien waren vor Jahren der Southern=
verhängnisvolle
Rolle zu ſpielen ſcheint: der Kampf um
von großen Vorbildern erzählt und aus Natur und Kunſt
Pacific=Eiſenbahn als Agrikulturland von der Regierung
das Petroleum. Weit reichen die Arme der amerikaniſchen
berichtet haben
überlaſſen worden. Die Geſellſchaft hatte das Land par
Petroleummagnaten. Der von der deutſchen Regierung
und in Baugrundſtücke eingeteilt. Allein die ſeiner=
Meyers Hiſtoriſch=Geographiſcher
eingebrachte Geſetzentwurf über den Handel mit Leuchtöl,
zeit von der Regierung erworbenen Rechte ſchloſſen das
Kalender für das Jahr 1914. 18. Jahrgang. Mit
der uns von der Abhängigkeit von dem amerikaniſchen
Schürfrecht nicht ein; findige Spekulanten erwarben ord=
365 erläuterten, hiſtoriſch und geographiſch denkwürdigen
Petroleumtruſt befreien möchte, iſt nur ein Symptom
nungsgemäß dieſes Recht von den Bergbehörden und
Landſchafts= und Städtebildern, Porträten, intereſſanten
unter vielen. Auch auf Mexiko, wo in jüngerer Zeit
ſtellten vergnügt ihre Bohrer auf. Tief mußte die Bahn=
Darſtellungen aus dem Gebiet der Literatur=, Natur=, Kul=
reiche
Petroleumquellen entdeckt wurden, laſtet bereits die
geſellſchaft in ihren Säckel greifen, um die petroleum
tur= und Kunſtgeſchichte, einer Gedenktagerubrik, einer
Hand der amerikaniſchen Großintereſſenten, die ſich in die
hungrigen Eindringlinge abzufinden, denn wenn ſie wirk
Jahresüberſicht mit aſtronomiſchen Notizen, einem Regiſter
Herrſchaft über die mexikaniſchen Petroleumfelder mit de
lich Petroleum entdeckt hätten, wäre das Gelände als
und einem Kalendarium auf der Rückſeite. Als Abreiß=
H
engliſchen Pearſon=Oelgeſellſchaft teilen.
Das Ueber
Bergwerksgebiet der Bahn verloren geweſen.
Verlag des
kalender eingerichtet. Preis 1 Mk. 75 Pfg.
greifen des Petroleumfiebers auf die Weſtſeite des nord=
Bibliographiſchen Inſtituts in Leipzig und Wien. Meyers
amerikaniſchen Kontinents iſt verhältnismäßig jungen
Datums, aber ſeitdem im ſüdlichen Kalifornien und ir
Hiſtoriſch=Geographiſcher Kalender iſt ein alter Freund, den
den nördlichen Pacific=Provinzen Mexikos die Petroleum=
man
als gern geſehenen Gaſt begrüßt; der 18. Jahrgang
Landwirtſchaftliches.
ſunde ſich häuften, iſt es über Nacht wie ein Rauſch übe
ür 1914 hält an der bewährten Grundlage feſt, iſt aber im
Glücksjäger und Unternehmer gekommen, und die Zeit des
Schlachtviehmarkt Darmſtadt. Schweine
übrigen völlig neu ausgeſtattet. Jeder Tag bringt
kaliforniſchen Goldfiebers ſcheint ſich zu wiederholen,
markt am 1. Dezember. Auftrieb durch Händler 145
chönes Bild, zumeiſt den Ereigniſſen des Tages ind
wenn auch diesmal nicht das gelbe Metall, ſondern das
Schweine, durch die Bezugsvereinigung 78 Schweine
Vergangenheit verknüpft; ein knapper Text erläutert da
Ze
Flegie in Tönen hervozauberte, das Bratſchen=Solo
ſeiner Art ſicher Schule machen dürfte, leider nur indek
lag bei Herrn Hofmuſiker Sprenger in berufenen Hän=
hotographiſchen
Reproduktion vorhanden ſind, da die Bes
Konzerte.
den. Das geniale Werk fand eine ſehr beifällige Auf=
ſitzer
ſich von den Bildern, auch für kurze Zeit, nicht mehl
nahme
W-l. Geſtern fand das dritte Konzert der
trennen wollten. Die Photographien, ſo reizend ſie ſindg
Als Geſangskünſtlerin mit auserleſenen ſtimmlichen
Großh. Hofmuſik unter Leitung des Herrn Hof
laſſen die Schönheit der Originale ngtürlich nur ahnen
Mitteln, die ſich beſonders in der glänzend ausgeſtatteten
kapellmeiſters Ottenheimer ſtatt. Das Orcheſter war
Ausgeſtellt ſind mehrere Damen= und zwei Herren
Höhe bekundeten, bewährte ſich Frau Kammerſänge
durch auswärtige Künſtler auf 80 Mitwirkende verſtärkt
Porträts, Bildniſſe aus der Darmſtädter Geſellſchaft
worden, was beſonders dem erſten zum Vortrag gelang=
Böhm van Endert aus Berlin, die zwei italieniſche
Wieder legt der Künſtler Beweiſe ſeiner eigenen maleri=
Lieder in dem traditionellen altitalieniſchen Stil
ten großen Inſtrumentalwerke Don Quixote vor
ſchen Auffaſſung ab, die auch ſeine Porträts auszeichnet
ein anſprechendes franzöſiſches von Bizet und zwe=
Richard Strauß, das als phantaſtiſche Variationen über
und von der eigentlich jedes Stück von neuem zeugt und
deutſche Lieder, Wiegenlied von Humperdinck, und Cäcilic
ein Thema ritterlichen Charakters bezeichnet wird, zu=
individuell
anmutet. Wie wir früher ſchon hervorgehoben
gute kam. Es war verdienſtlich, daß vorher ein Pro=
von
Richard Strauß, ſämtlich mit Orcheſterbegleitung
iſt der Hauptwert auf maleriſch=dekorative Wirkung ge
vortrug, von denen die beiden letzteren den weitaus größ
gramm zu dem Werke veröffentlicht worden war, ohne das
legt. Dieſe zur höchſten Harmonie zu ſteigern, zieht del
die Gliederung der Kompoſition unklar bleibt. Es ſchil=
ten
Erfolg zu verzeichnen hatten. Das Humperdinckſche
Künſtler alles in Betracht und ihr zu dienen greift er auc
Wiegenlied iſt von reizender Einfachheit und Natürlich
dert die Abenteuer der berühmten Ritterkarikatur des
zu Korrekturen in Haltung und Kleidung, wenn ſein
Cervantes in zehn Bildern. Daß uns dieſe Kompoſitior
keit des Empfindens, die Vertonung des ſchönen Gedich
künſtleriſchen Abſichten das bedingen. Der Rahmen ſelbſt
von Richard Strauß bisher vorenthalten worden iſt, iſt
tes von Heinrich Hart. Cäcilie durch Richard Strauf
wird zu jedem Bilde beſonders abgeſtimmt und eint ſich
eine auf dramatiſche Prinzipien aufgebaute und prachtvol
ſchwer verſtändlich. Wie in Till Eulenſpiegel bekundet
mit dieſem zu einem untrennbaren Ganzen. Dabei läßt
geſteigerte Liedkompoſition, die die Sängerin auf den
der Komponiſt hier ein hervorragendes humoriſtiſches
die meiſterhofte Beherrſchung zeichneriſcher Fertigkei=
lebhaften
Beifall hin wiederholte. Frau Böhm van
Talent, eine Satire, die, mit ſeinem ſpäteren Wirken ver=
abelhafte
Aehnlichkeit erzielen, trotz der offen zutage tre=
Endert beherrſchte jeden Geſanasſtil mit Meiſterſchaft
zlichen, ſich als köſtliche Selbſtironie darſtellt; denn der=
tenden
Abſicht der Bildwirkung. Was die Porträts
Außer dem Richard Straußſchen Don Quixote ge=
elben
techniſchen Mittel, die er ſpäter für die Behand
Pellars aber ſo beſonders ſympathiſch geſtaltet, iſt das
langte von Inſtrumentalwerken noch die Haydnſche Sin=
lung
ernſter Stoffe verwendet, bedient er ſich hier, um
wunderbare Kolorit, das der Künſtler, jeweils dem Ob
fonie für Streichorcheſter, 2 Hörnern und 2 engliſchen
eine komiſche Wirkung zu erzielen, was ihm in jeder Hin=
jekt
angepaßt, herb weich und zart oder lebendig=friſch
Hörnern mit dem merkwürdigen Untertitel Der Philo=
ſicht
gelingt. Mit dieſem Humor vereinigt ſich zugleich
auffaßt. Man beachte z. B. den Teint, wie durchſichtig
ſoph zur Aufführung, obwohl die klar gegliederte und
ein tiefer Ernſt. der einem echten Humoriſten nicht fehlen
in der Farbwirkung der iſt, und wie weich und plaſtiſch
anſprechende, von echt Haydnſcher Naivität und Heiterkeit
darf, und das Werk enthält Stellen von ſo wunderbarer
trotzdem die Formen heraustreten. Wie gemaltes Leben
erfüllte Kompoſition keine tiefen philoſophiſchen
Harmonie, daß man darüber erſtaunt, daß Richard Strauß
Pro=
und Freuen wirkt ſo das intereſſante Köpfchen des jungen
bleme zu löſen aufgibt. Einen grandioſen Abſchluß er=
o
ſchöne Muſik hat ſchreiben können, und es im Grunde
Mädchens (Baroneſſe von B.). Wie meiſterhaft ſind
hielt das Konzert mit der Tannhäuſer=Ouvertüre und der
bedauern muß, daß er auf dem hier beſchrittenen Wege
Linien und Formen beherrſcht in den beiden Damenbild
bis zur höchſten Leidenſchaft geſteigerten, wundervollen
nicht fortgeſchritten iſt. Man vergleiche zum Beiſpiel das
niſſen der Frau Sanitätsrat S. und Frau G. Wie köſt=
Venusbergmuſik in der Pariſer Bearbeitung, die von den
herrliche Celloſolo der 5. Variation! Daß der Ritter von
lich die Farbwirkung des Geſamtkolorits mit dem herr=
80 Künſtlern unter der begeiſternden Leitung des Herrn
der traurigen Geſtalt in dem Cellopart auf den elegiſchen
ſchenden Farbton im Koſtüm, gedämpft durch den Pelz=
Ottenheimer mit beſtrickender Tonpracht und hin=
Grundton geſtimmt iſt, iſt ein köſtlicher Einfall und kon
der Stoffüberwurf. Einmal vor hellen, neutralen Hin=
reißendem
Schwung geſpielt wurde und dem Konzert
traſtiert zu dem humoriſtiſchen Grundthema und der
tergrund geſtellt, der die Figur ſo lebensfriſch hervor
nochmals den Stempel einer erſtklaſſigen künſtleriſcher
den Diener Sancho Panſa charakteriſierenden Bratſche in
treten läßt, einmal der Hintergrund ſelbſt dekorativ durd
Leiſtung aufdrückte, unter deren Eindruck man den gan
denkbar wirkſamſter Weiſe. Richard Strauß hat in ſeinen
den gedämpft gemalten Gobelin. Und dann betrachte mar
zen Abend ſtand.
ſpäteren ſinfoniſchen Dichtungen wohl nie wieder eine ſo
daneben das Herrenbildnis des Sanitätsrats S. Wie
einheitliche und ſtreng durchgeführte Charakteriſtik an den
hier ſchon in der etwas herben Auffaſſung das Charakte=
Tag gelegt, wie hier, vielmehr iſt das rein Techniſche
Und doch
riſtikum des dargeſtellten Objekts betont iſt.
Atelier=Ausſtellung Hanns Pellar.
Hauptzweck geworden, das zwar Staunen vor ſeinem
wieder das rein harmoniſche Kolorit. Es kann im übrigen
randioſen Können, aber keine Befriedigung erweckt
Maler Hanns Pellar veranſtaltet morgen in ſeinem
oft Geſagtes nur wiederholt werden. Auch im Porträt
Die Aufführung des rieſigen, 50 Minuten in Anſpruch
Atelier auf der Künſtlerkolonie wieder eine Ausſtellung
entwickelt ſich Hans Pellar immer mehr zur Meiſterſchaft.
nehmenden Werkes befriedigte höchſte Anſprüche und
einer Anzahl in jüngſter Zeit vollendeter Werke. Es ſind
In der nächſten Woche vollendet der Künſtler übri=
war
eine künſtleriſche Leiſtung erſten Ranges, mit der das
diesmal ausſchließlich Porträts, von denen allerdings
gens die Porträts einer Reihe offizieller Perſönlichkei=
Hoforcheſter viel Ehre einlegte. Das Solo für Cello, das
einige, ſo ein ganz entzückendes Kinderbildnis, farbige
en. Wir werden Gelegenheit haben, bei der Ausſtellung
das führende Inſtrument iſt, ſpielte Herr Hofmuſiker
zeichnung eines 15 Monate alten Kindchens, ſowie ein
darauf zurückzukommen
Andreae, der aus ihm eine tiefempfundene, herrliche
Doppelbildnis einer Mutter mit ihrem Söhnchen, das in

[ ][  ][ ]

II

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 7.
Bild und ſeine Beziehung zum Tag; eine bis in die letzt
eſſe des Vaterlandes einig zu ſein. (Beifall in der Mitte
Zeit ſorgfältig nachgetragene Gedenktagliſte folgt, dar=
Zum 65 jährigen Regierungsjubiläum
und auf verſchiedenen Bänken.
unter ein mit feinem Gefühl ausgewählter Sinnſpruch.
Kaiſer Franz Joſefs.
Der Finanzminiſter erklärte unter großer Auf=
So wird Meyers Kalender die Erwartungen ſeiner alter
merkſamkeit der Kammer, das neuerlich zu ſtudierende
* Berlin, 1. Dez. Die Norddeutſch=
Freunde voll befriedigen und zugleich zahlreiche neue ſich
Allgemeine
gewinnen.
Problem ſei die Finanzfrage. Der Miniſter ſtellte feſt,
zeitung ſchreibt: 65 Jahre ſind am 2. Dezember ſeit dem
daß niemand die 900 Millionen als die Folgen des Ge=
Tage verſloſſen, an dem Kaiſer Franz Joſef der
Memoiren der Marquiſe von Nadail
etzes über die dreijährige Dienſtzeit und die übrigen For=
Thron beſtiegen hat. Seine Regierung fällt mit
lac (Herzogin von Escars). Herausgegeben von ihrem
derungen für das Programm der Beſchleunigung der
der Entwickelung der europäiſchen Verhältniſſe zuſammen,
Urenkel Oberſt von Nadaillac. Deutſche Bearbeitung von
Rüſtungen anfechte. Der Miniſter fügte hinzu: Mit die=
die
den Herrſcher Oeſterreich=Ungarns von Beginn ſeiner
E. v. Kraatz. Mit acht Porträten. Buchſchmuck von
en 900 Millionen können wir ſämtliche
Regierung an vor eine Reihe der ſchwerſten Aufgaben
Alfred Buſch. (Verlag von George Weſtermann, Braun
Ausgaben für die nationale Verteidigung
tellte. Mit vorbildlicher Pflichttreue hat der Monarch
chweig und Berlin.) In elegantem Leinenband 5 Mk.,
ür 1913/14 beſtreiten. Ich bin dazu ermächtigt,
unter ſeinem Szepter die vereinigten Völker durch die
in Halbfranz 7 Mk. Wer die Memoiren der Herzogin von
namens des Kriegsminiſters zu erklären, daß die Aus=
Schwierigkeiten der mannigfach bewegten Geſchichtsepoche
Escars zur Hand nimmt, wird bald empfinden, das hier
gaben für das Rüſtungsprogramm für die folgenden
hindurchgeführt. Die Dankbarkeit der Mitwelt für die
eine ſtarke und feurige Natur das Wort führt. Es iſt inter
Etats durch eine Erhöhung bis 150 Millio=
veiſe
Verwaltung ſeines fürſtlichen Amtes wurde dem
eſſant, zu beobachten, wie ſich die großen weltgeſchichtlicher
nen bei den Kapiteln des dritten Abſchnitts des Kriegs=
verehrungswürdigen
Herrſcher in ungezählten Kundgeb=
Ereigniſſe der Revolution und des napoleoniſchen Zeit=
budgets
gedeckt werden. Auf die Frage Jaurés
ungen zu ſeinem 60jährigen Regierungsjubiläum und zur
falters in der Seele dieſer glühend begeiſterten Ultra= Roya=
ob
nicht die neue Ausgabe 500 Millionen für ein
Vollendung ſeines 80. Lebensjahres dargebracht.
In
liſtin widerſpiegeln. Allerdings kann an es dieſer
neues Gewehr vorausſehe, erwiderte Miniſter
Oeſterreich=Ungarn und weit über die Grenzen des alten
gande dame des ancien régime nachfühlen, daß ſie dieſer
Dumont: Nein! (Bewegung.) Niemals provo=
Kaiſerſtaates hinaus, vor allem in Deutſchland fanden
ihr ſo neuen und fremden Welt nur Abſcheu entgegenzu
zieren wir Ausgaben, welche auf den Völkern ſchwer laſten
Liebe und Verehrung beredten Ausdruck. Erneut befand
bringen hat. Die ganzen Aufzeichnungen atmen einen
ſo
würden. Niemals werden wir auch die anderen zu un
ſich ſeitdem ſo oft die bewährte Staatskunſt Franz Joſefs
ſebendigen und feurigen Geiſt, daß man ganz unter den
nützen und ſchmerzlichen Laſten herausfordern. Wir wer=
ernſten
Problemen gegenüber. Auch auf die letzten Ereig
Banne dieſer eigenartigen und intereſſanten Perſönlichkeit
den, wenn man uns dazu zwingt, unſere Pflicht tun, aber
niſſe kann die öſterreichiſch=ungariſche Monarchie mit dem
ſteht und das Buch nur ungern aus der Hand legen wird
Frankreich wird nicht den Anfang machen. (Bewegungt
Bewußtſein zurückblicken, daß ihre Lebensinter=
ehe
man die letzten Zeilen geleſen hat.
Beifall.
eſſen mit Kraft und Nachdruck gewahrt wor
-
Ueber Tiere, die kleiner werden, plaudert in der
Der Finanzminiſter ſtellte weiter feſt, daß das Bud=
den
ſind. In unverbrüchlichem Bündnis mit Deutſch=
oeben
erſchienenen Lieferungen 3843
get für 1913 und 1914 1850, mindeſtens aber 1650 Millio=
des
bekannten
and und Italien vereint, ſteht die öſterreichiſch=ungariſche
illuſtrierten Prachtwerks: Die Wunder der Natur
nen Francs betrage. Andre Lefévre erklärte, die vor=
Monarchie machtvoll da im Rate der Nationen. Heute
geſehenen 900 Millionen genügten vielleicht, die Ausgaben
(Deutſches Verlagshaus Bong u. Co Berlin W 57. 65
wie vor 5 Jahren gelten die innig empfundenen Worte
für 1912/13 zu beſtreiten, aber bei den militäriſchen Aus=
Lieferungen zu je 60 Pfg.) der engliſche Biologe Prof
die unſer Kaiſer dem edlen Herrſcher, treuen Bundes=
gaben
müſſe man unterſcheiden zwiſchen dem erledigten
W. P. Pyeraft. Eines der wunderlichſten Beiſpiele hier
genoſſen und mächtigen Hort des Friedens widmete, als
und veranſchlagten Programm. Lefévre fügte hinzu: Es
für bietet der ſüdamerikaniſche Trugfroſch. Ein weiteres
inter Führung Sr. Majeſtät die deutſchen Bundesfürſten
finden jetzt Prüfungen eines beſtimmten Materials ſtatt
intereſſantes Beiſpiel bietet der Aal in frühen Entwick=
in
feierlicher Stunde in Schönbrunn dem hohen Jubilar
die in einigen Wochen beendet ſein werden. Der Mini
lungsſtadien. Im übrigen bringen dieſe Lieferungen eine
hre Glückwünſche darboten. So vereint ſich das deutſche
ſter kann erklären, daß das Material, da die Prüfungen
aus der Feder des Leipziger Zoologen Prof. De. H. Sim=
Volk abermals mit den Völkern Oeſterreich=Ungarns in
noch unbeendet ſind, nicht in das erledigte Programm
roth ſtammende Abhandlung über die Schwämme die
den herzlichſten Segenswünſchen für Kaiſer Franz Joſe
aufgenommen iſt. Der Redner forderte, daß man in die
uns an dieſem Gerät des täglichen Gebrauchs Wunder
und für ſeine Länder, die unter ſeinem Szepter zu ſteigen=
Anleihe alles aufnehme, was für das erledigte, wie das
ber Wunder enthüllt, eine Plauderei Bruno H.
Bürgels
der Wohlfahrt fortſchreiten
veranſchlagte Programm notwendig ſei. (Zuſtimmung.)
über die Sternbilder in der bekannten poetiſchen Form,
* Wien 1. Dez. Die Wiener Abendpoſt beingt
Der Finanzminiſter erwiderte, daß für die Ausführung
die dieſer populäre Aſtronom für ſeine Veröffentlichungen
Kaiſer Franz Joſef anläßlich ſeines 65 jäh=
des
veranſchlagten wie des erledigten Budgets des
wählt, eine wundervoll illuſtrierte Abhandlung von E
rigen Regierungsjubiläums einen Huldig
Kriegsminiſteriums keine Anleihe notwendig ſein werde,
Carthaus über Edelſteine und Halbedelſteine eine eben=
ungsartikel
, in welchem es u. a. heißt: Der uner=
daß
es vielmehr genüge, die Kredite der vierten Abteilung
ſolche über Merkwürdige Vogelſchnäbel aus der Feder
müdlichen Fürſorge Kaiſer Franz Joſefs iſt die Schaffung
von 40 auf 50 Millionen zu erhöhen. Die vierte Abtei=
Heinroths, Plaudereien von Francé, Zell, Theſing, Wel=
des
modernen Volksheeres die Neubegründung der
lung, die auf 150 Millionen gebracht wurde, werde den
ten, Abt, eine Studie über die Korallenfiſche von dem
Flotte und die allſeitige Ausgeſtaltung der vaterländiſcher
notwendigen Ausgaben für die nationale Verteidigung
Berliner Zoologen Prof. Dr. R. Heſſe, über Seeanemo=
Wehrmacht zu danken. Doch nach den Abſichten des Mo=
gerecht
werden können, ohne zu einer Anleihe oder Wieder=
nen
von dem Direktor des k. k. Aquariums zu Trieſt, Prof.
narchen ſollte die Wehrmacht ſtets nur ein Werkzeug
herſtellung des außerordentlichen Budgets Zuflucht nehmen
Dr. C. J. Cori. An paläontologiſchen Themen werden
der Friedenspolitik ſein und niemals wurde der
zu müſſen. General Pedoya erklärte, die Belage=
das
Rieſenfaultier und
das Dinotherium, durch
Dank für dieſes weiſe Walten Kaiſer Franz Joſefs heißer
rungsgeſchütze und ihre Lafetten, die ſich
Schoenichen behandelt uſw. Immer wieder ſtaunt man
empfunden, als in dieſen Tagen, da alle Welt unter dem
in einem bejammernswerten Zuſtande be=
iber
die Fülle der herrlichſten Naturkunden, mit denen
Eindruck ſteht, daß ſeine Erfahrung, Autorität und Men=
änden
, müßten erneuert werden. Der Finanz=
der
Verlag in vollendetſter Reproduktion dieſes Buch des
ſchenliebe der größte Anteil an der Erhaltung des Welt
miniſter ſtimmte dem Redner zu und wieder=
Wiſſens, der Freude an der Natur und dieſes Buch der
riedens gebührt.
holte, daß trotz entgegengeſetzter Gerüchte kein anderes
Kunſt geſchmückt hat.
militäriſches Programm beſtehe, als das, welches von der
-
Reinigung und Beſeitigung
ſtädti=
Regierung bekannt gegeben und von ihm angekündigt
cher und gewerblicher Abwäſſer.
Aus der ungariſchen Delegation.
Von A.
wurde.
Reich. Zweites Tauſend. Preis geb. 2,60 Mk. (Leip=
Wien 1. Dez. In der Plenarſitzung der
* Paris, 1. Dez. Die Kammer ſtimmte mit
zig, Dr. Max Jänecke, Verlagsbuchhandlung.) Eine der
ungariſchen Delegation erhoben Graf Appony
291 gegen 270 Stimmen für eine Anleihe
wichtigſten Fragen der ſtädtiſchen Hygiene und mitunter
und Graf Andraſſy vor Eintritt in die Tagesordnung
ausſchlaggebend für die Anlage eines induſtriellen Unter=
von
1300 Millionen Francs, wegen deren die
Beſchwerde wegen der Beſchlußunfähigkeit und der Ver=
nehmens
iſt die Möglichkeit, die Abwäſſer einwandfrei be
Regierung die Vertrauensfrage geſtellt hatte.
eitelung der letzten Sitzung durch das Fernbleiben der ge=
ſeitigen
zu können. Hier gibt nun der Verfaſſer in eine
meinſamen Miniſter. Graf Tisza verteidigte das Verhal=
leicht
verſtändlichen Darſtellung eine Ueberſicht über die
en der gemeinſamen Miniſter und erklärte bezüglich der
ſes ſchwierige Gebiet, die nicht nur Kanaliſationstech
Beſchlußunfähigkeit es handelte ſich keineswegs um einen
nkern ſelbſt, ſondern auch dem Betriebsleiter anderer
Vom Balkan.
Putſch, aber die Majorität könne ſich nicht die Feſtſtellung
Unternehmungen von Nutzen ſein wird.
der Tagesordnung von der Minorität vorſchreiben laſſen.
Eine Militärkonvention zwiſchen Rußland, Serbien,
Nach Uebergang zur Tagesordnung begründeten Graf
Bulgarien und Montenegro?
Hadik und Graf Apponyi die Beſchwerden der
Wien, 1.
Dez. Die Neue Freie Preſſe berichtet
Oppoſition wegen der Verwendung der
Die Vorgänge in Zabern.
über eine Militärkonvention zwiſchen Ruß=
Parlamentswache, ſowie wegen des Ausſchluſſes
land, Serbien, Bulgarien und Montenegro
des Abgeordneten Rakovsky von der Sitzung der Dele=
Zabern, 1. Dez. Der geſtern nachmittag auf der
die Konvention ſoll bereits im Februar 1912 geſchloſſen
gation. Graf Tisza wies die Beſchwerden als ungerecht=
Straße von einer Militärpatrouille verhaftete
vorden ſein. Es handele ſich um mehrere Militärkonven=
ertigt
zurück und erklärte, es ſei keine Verletzung des Ge
Mann aus Maursmünſter wurde auf eindringliche Ver=
tionen
, die als eine Ergänzung des zwiſchen Serbien und
etzes erfolgt. (Widerſpruch bei der Oppoſition.)
wendung des Kreisdirektors nach nahezu vierſtündiger
Bündnisvertrages anzuſehen
Bulgarien beſtehenden
Haft abends gegen 8 Uhr vom Militär freigegeben und
waren. Die Militärkonventionen hatten ein gemeinſames
zunächſt in das Bezirksgefängnis verbracht. Weiter erfährt
Vorgehen der vertragſchließenden Teile zum Ziele und
man, daß geſtern ſpät abends noch zwei Leute aus Zabern,
Franzöſiſche Kammer.
tanden im Zuſammenhang mit den durch den ſerbiſch=bul
namens Oberlé, von einer Militärpatrouille feſtgenom
gariſchen Bündnisvertrag vorgeſehenen Konfliktsfällen.
* Paris, 1. Dez. Der Präſident erklärte in der
men wurden, und zwar, weil der eine dem Militär gegen
Sie ſollen ſich in erſter Linie gegen Oeſter=
heutigen
Vormittagsſitzung der Kammer daß
füber das Schimpfwort Schwob gebraucht und der an
reich=Ungarn gerichtet haben. Rußland habt
ich trotz einiger Widerſprüche bei Schluß der allgemeinen
dere ſich der Feſtnahme ſeines Bruders widerſetzi hatte
die Verpflichtung übernommen, alle bei dem ruſſiſchen Ge=
Debatte über den Anleiheentwurf Finanzminiſter Du=
Auf telephoniſchem Weg erhob alsbald der Kreisdirektor
neralſtab einlaufenden militäriſchen Informationen Ser=
mont
vorbehalten habe, alle nötigen Erklärungen im
Einſpruch gegen dieſe Verhaftung unter dem Hinweis
bien, Bulgarien und Montenegro zur Kenntnis zu brin
Laufe der Diskuſſion über die einzelnen Artikel abzuge
daß doch genügend Polizei und Gendarmen zur Ver=
en
und die Kriegsausrüſtung der Verbündeten durch
ben. Magniaude (ſoz.=radikal) begründete den An=
fügung
ſeien. Der Militärrichter erklärte aber zunächſt
Sendungen von Kriegsmaterial und Zuwendung von
trag, die Abſtimmung über den Paragraphen des Anleihe
daß ein Befehl des Oberſten vorliege, den er ausführen
Geldmitteln zu unterſtützen. Die Konventionen enthielten
entwurfes hinauszuſchieben, um ſchleunigſt in die Diskuſ=
müſſe
. Erſt auf nochmalige eindringliche Verwendung
auch die Beſtimmung, durch die den Kriegführenden im
ſion über die Kapitalſteuer eintreten zu können.
Mag=
des
Kreisdirektors erfolgte dann nach etwa ½ſtündigem
Konfliktsfall gegen die Türkei oder einen anderen Balkan=
niaude
erinnerte an die deutſche Vermögensſteuer und
Gewahrſam in der Kaſerne die Enthaftung. Bei ſtarkem
taat, womit Rumänien gemeint iſt, der Rücken=
ragte
, ob der Patriotismus der Kammer in finanzieller
Verkehr auf der Straße durchzogen trotz genügenden Auf=
chutz
gegen Oeſterreich=Ungarn garan=
Beziehung nicht auf der Höhe desjenigen des deutſchen
gebots von Gendarmerie und Polizei Militärpatrouillen
tiert wurde.
Parlaments ſei. (Vereinzelter Beifall links.) Dumont
bis in die Nacht hinein die Stadt, mehrfach, wie man
erklärte, die Behörden ſeien nicht vorbereitet, eine ſolche
hört, unter Benutzung des Trottoirs, was als unnötige
Die Abgrenzung Albaniens
Steuer ſofort anzuwenden, die übrigens erſt in einiger
Von Ausſchreitungen
3
Maßregel empfunden wurde.
Zeit bewilligt werden könnte. Der Miniſter fügte hinzu,
* Rom, 1. Dez. (Agenzia Stefani.) Zu dem jüng=
irgend
welcher Art hat man trotz des regen Straßenver=
man
müßte einen beſonderen Apparat ſchaffen, um Hin
ſten Artikel des Temps über die albaniſche Grenze
kehrs nichts gehört
terziehungen zu verhindern; denn das bewegliche Vermö=
erklärt
man in hieſigen politiſchen Kreiſen, daß der Wille
Stuttgart, 1. Dez. Wie die Süddeutſche Zei=
en
Frankreichs, in dem ſich eine große Anzahl fremder
der Bevölkerung, der übrigens in dieſen Gegenden auch
tung von angeblich ganz beſonderer Seite aus Berlin er=
Werte befänden, könne nicht ebenſo betrachtet werden
ſehr unbeſtimmt ſei, nicht entſcheidend ſein könne für die
ährt, wird der durch die Zaberner Unruhen ent=
wie
dasjenige Englands und Deutſchlands. Daher ſprach
Frage, die nicht ſo ſehr von lokalem Intereſſe ſei, ſondern
ſtandene Konflikt durch die Zivil= und Militär=
ſich
Dumont gegen den Vertagungsantrag aus. Magniaude
die gleichen Lebensintereſſen zweier Großmächte berühre
behörden in den Reichslanden zu einem umfaſſenden
ſog ſeinen Vertagungsantrag zurück.
die entſchloſſen ſeien, koſte es, was es wolle, den unwider=
Die Kammer be=
Berſonalwechſel in den nächſten Monaten führen
ſchloß, zu der Erörterung des Anleiheparagraphen über=
ruflichen
Beſchlüſſen der Londoner Konferenz Geltung zu
Das Infanterie=Regiment Nr. 99 ſoll von Zabern ver=
verſchaffen
, wie ſie übrigens auch von Rußland durch die
zugehen und ſtimmte entſprechend dem Wunſche der Regie=
ſetzt
werden, Oberſt von Reutter den Abſchied erhalten
ung und der Kommiſſion mit 362 gegen 190 Stimmen
von ihm vorgeſchlagene Vermittelung der Grenzlinie an=
und Leutnant Freiherr von Forſtner bereits in den näch=
ür
die Abzweigung des Gegenantrages
erkannt worden iſt.
ſten Tagen in eine altdeutſche Garniſon verſetzt werden
Magniaude, der die progreſſive Steuer auf erwor=
Als Nachfolger des Statthalters Grafen Wedel wird an
Die Neue Freie Preſſe meldet aus
* Wien, 1.
Dez.
bene Vermögen zwecks der nationalen Verteidigung
erſter Stelle der kommandierende General des 14. Armee=
Konſtantinopel: Die Regierung bereitet ein
fordert
korps, Freiherr von Heiningen, genannt Hüne, genannt.
proviſoriſches Geſetz vor, durch das das Budget
Die Kammer trat dann in die Diskuſſion über Artikel
Staatsſekretär Freiherr Zorn von Bulach ſoll durch einen
durch Auflaſſung der Beamtenpoſten, eine Herab=
1 des Kommiſſionsantrages ein, der die Anleihe
jüngeren ſüddeutſchen Miniſter erſetzt werden. Dem kom=
etzung
der Beamtengehälter um 15 Pro=
auf
900 Millionen Franken feſtſetzt. Ema=
mandierenden
General des 15. Armeekorps, von Deimling,
zent, alſo monatlich 200000 Pfund, erleichtert und damit
nuel Bruſſe trat für einen Zuſatzantrag ein, durch der
ſoll die Führung eines nicht im Reichslande liegenden
geregelt werden ſoll
der Betrag der Anleihe auf 1676000000 Franken feſtgeſetzt
hauptſächlichſten
Armeekorps übertragen werden. Die
Sofia, 1. Dez. Der Führer der Demokraten, Ma=
wird
. Bruſſe erklärte, die Ausgaben für Marokko ſeier
Perſonalveränderungen ſollen nicht ſofort, ſondern erſt in
linow, hielt eine Wahlrede, in der er ausführte, daß
außerordentliche militäriſche Ausgaben und müßten da=
den
nächſten Monaten erfolgen
das Unglück Bulgariens durch eine ganze
her in die Anleihe mit einbezogen werden. Der Redne
früheren
Reihe frevelhafter Fehler der
bemühte ſich, einen Zuſammenhang zwiſchen der Marokko
Zabern, 1. Dez. Heute abend 7 Uhr traf der
Der Haupt
Regierung verurſacht worden ſei
frage und dem Geſetz über die dreijährige Dienſtzeit her
Generalmajor v. Kühne, Kommandeur der 30. Feldar=
fehler
ſei der Abſchluß des Bündniſſes mit Serbien und
zuſtellen. Bruſſe erinnerte an die Worte, die Cailleaux
tillerie=Brigade, von Straßburg hier ein und begab ſich
Griechenland geweſen. Er ſelber habe, als der Miniſter=
vor
drei Jahren geſprochen habe. Marokko ſei der ſchönſt
alsbald zur Kaſerne. Eine Beſprechung zwiſchen
präſident bald nach der Unabhängigkeitserklärung den
Edelſtein in der Krone der franzöſiſchen Kolonien. Dieſen
den Militär= und Zivilbehörden hat bis
Antrag auf den Abſchluß eines Bündniſſes mit Griechen=
Fdelſtein müßte man bezahlen, wie man die Ausgaben für
etzt noch nicht ſtattgefunden. Gegenteilige Mel=
land
geſtellt habe, welches die Aufteilung Mazedoniens
Madagaskar und Tonkin bezahlt habe. Bruſſe bemerkte
dungen der auswärtigen Preſſe ſind aus der Luft ge
zum Ziele hatte, dieſes abgelehnt. Desgleichen erklärte
ferner, die von Caillaux und Noulens gerühmte Löſung,
griffen. Die Mehrzahl der Verhafteten, 20 an der Zahl,
er ſpäter auf einen Vorſchlag Serbiens bezüglich des
ur Ausgabe von 400 Millionen kurzfriſtiger Obligatio=
haben
bei der Staatsanwaltſchaft Strafverfolgung
nen zu greifen, käme der Auflegung einer Anleihe von
Bündniſſes, daß Bulgarien in eine Teilung des Wilajets
beantragt, auch eine Reihe von Schadenserſatz=
800 Millionen gleich. In dem Budget von 1914 würde ſich
Uesküb nicht einwilligen könne. Malinow dementierte
anſprüchen an den Fiskus ſind anhängig gemacht
ein Defizit von 800 Millionen ergeben, wenn man nicht
die Behauptung, er hätte den Vorſchlag Oeſterreich= Un=
worden
.
mindeſtens 1500 Millionen aufnähme. Zum Schluß ſeiner
garns auf eine Aufteilung Serbiens zurückge=
Rede forderte Bruſſe die Parteien auf, im höheren Inter=
wieſen
, und erklärte, daß Oeſterreich=Ungarn niemals

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 8.
* Bukareſt, 1. Dez. Die Kammer hat Catnacu=
einen
ähnlichen Vorſchlag gemacht habe
zena Pazcono und der Senat Jean Lahovary zum
Die Partei Danew wird überall von den Wählern
Präſidenten wiedergewählt.
boykotiert. Geſtern konnten Danew in Mezdra und
Petersburg, 1. Dez. Ein heftiger Seewind
ebenſo der frühere Miniſter Chriſtow die beabſichtigter
treibt ſeit geſtern große Waſſermengen in die Newa, deren
Wahlreden nicht halten, weil keine Zuhörer erſchienen
Waſſerſtand morgens um 6½ Fuß über Normal geſtiegen
waren
iſt. Einige niedrig gelegene Stadtteile ſint
*7
Gegenüber den im Auslande
Athen, 1. Dez
überſchwemmt. Kanonenſchüſſe von der Peter= Pauls=
verbreiteten
Meldungen bezüglich der Behandlung
feſtung kündigten der Bevölkerung die Ueberſchwemmungs=
der
Kriegsgefangenen in Griechenland
an.
gefahr
ſtellt der Bericht des deutſchen Konſuls in Patras feſt, daſ
Begado, 1. Dez. Der Kongreß hat endgültie
die griechiſchen Zivil= und Militärbehörden die Kriegs
eine Zuſtimmung zum Zolltarif und zum Budget
gefangenen wohlwollend behandelten. Die griechiſche Re=
voranſchlag
für 1914 erteilt,
gierung tat alles, um das Los der Gefangenen möglichſt
angenehm zu geſtalten
* Konſtantinopel, 1. Dez. Nach Informationen
BII. London, 1. Dez. Erzherzog Franz Fer
aus ruſſiſcher Quelle hat der Großweſir ſich bei den
dinand und Gemahlin begaben ſich geſtern früh zun
geſtrigen Beſuch bei dem ruſſiſchen Botſchafter v. Giers
Bahnhofe, um nach dem Kontinent zurückzukehren. An
wegen der Verhaftung Kavakli Paſchas
Bahnhofe hatte ſich eine große Anzahl angeſehene Mit
an Bord eines ruſſiſchen Schiffes entſchuldigt. Der
glieder der öſterreichiſchen Kolonie und die öſterreichiſche
Großweſir hat erklärt, daß die Pforte ihn nicht auslie
Botſchaft eingefunden. Um 4 Uhr 10 Minuten traf der
ſern könne, da er Selbſtmord verübt habe. Der Bot
Erzherzog mit Gemahlin in Brüſſel ein. Der Erzherzog
chafter erklärte, daß er ſich mit einer mündlichen Ent=
beſuchte
hier ſeine Schweſter, die in der Nähe von Brüſ
ſchuldigung nicht zufrieden geben könne und eine ſchrift=
ſel
in einem Kloſter lebt. Den Tee nahm das Fürſten
liche Entſchuldigung verlange. Er fügte hinzu, daß die
paar im königlichen Schloſſe ein. Um 6 Uhr trat der Erz
Verſetzung des Generaldirektors der Polizei nicht genüge,
herzog mit Gemahlin die Weiterreiſe an
dieſer müſſe abgeſetzt werden
* Konſtantinopel, 1. Dez. In einem Tele=
gramm
an Talaat Bey drückt Genadien
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſen=Lotterie
ſeinen Dank für den Beſuch aus und erklärt,
* Berlin, 1. Dez. In der heutigen Vormittagsziehung
er ſehe die gewonnenen Ergebniſſe für die beiden Lände
der Preußiſch=Süddeutſchen Klaſſen=Llotterie fielen 5000
als glückbringend an. Genadiew bittet Talaat Bey, in
Mark auf No. 151432 226744, 3000 Mark auf No. 14900
ſeine aufrichtige Freundſchaft Vertrauen zu ſetzen und dem
17711 18778 19155 29519 32265 32411 41762 42886 48439
Großweſir die herzlichſten Glückwünſche zu übermitteln
60176 68382 77393 80680 85789 88229 90094 102812 10283
Talaat Bey antwortete: Ich halte die Ergebniſſ
105966 110592 116420 125878 126289 135816 144729 15399
unſerer Zuſammenkunft für beide Länder ſo vorteilhaft
168619 178801 181728 186203 199792 209617 212298 230094
daß man ſich dazu beglückwünſchen darf. Unſere Be
In der Nachmittagsziehung fielen 10000 Mark auf die
gegnung gab mir Gelegenheit, Ihre hervorragender
No. 197860, 5000 Mark auf die No. 63909 107069 206395
Eigenſchaften ſchätzen zu lernen. Unter den angenehmen
3000 Mark auf die No 11380 21051 35987 36436 3695.
Eindrücken der Zuſamenkunft ſpreche ich Ihnen für die
40096 41957 46270 54848 58201 75918 77216 81803 8319
Beweiſe der innigen Freundſchaft meinen Dank aus. Der
138064
98407 104338 115632 116799 121257 133744 135326
Großweſir, der ſehr befriedigt von den Zeichen Ihrer Zu=
146411 154936 159611 174300 175771 176780 17740
17825.
vorkommenheit iſt, drückt Ihnen ſeinerſeits ſeine Hoch=
229320
180303 190991 191694 193552 201535 202928 214051
uchtung aus
(Ohne Gewähr.
und 231956.
Zur Lage in Mexiko.
Amtlicher Wetterbericht.
* Ceuta, 1. Dez. (Amtliche Meldung.) Die Ko=
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen
lonne Arraiz hatte ein lange andauerndes
Tiefer Druck bedeckt ganz Nordoſteuropa, während
Feuergefecht mit feindlichen Trupps, die ſich
angeſammelt hatten. Der Feind erlitt ſchwere Ver
über Südweſteuropa hoher Druck liegt. Bei meiſt weſt
luſte und zog ſich zurück. Die Batterien von Ceuta und
lichen Winden, die zum Teil in Deutſchland und auf dem
Colorado unterſtützten die Spanier, von denen zwanzig
Meere ſehr ſtark ſind, haben wir zwar wolkiges, doch vor=
Mann außer Gefecht geſetzt wurden
wiegend trockenes, mildes Wetter. Wir haben morgen
* Neu=York. 1. Dez. Wie der Aſſociated Preß
m Bereich weſtlicher bis nordweſtlicher Winde keine
aus Mexiko gemeldet wird, iſt Huerta geſtern auf der
weſentliche Aenderung der Witerung zu erwarten
interozeaniſchen Bahn heimlich nach Veracruzabge
Ausſichten in Heſſen für Dienstag, den 2. Dezem=
reiſt
. Die Meldung ſtammt von Bahnbeamten, welch
ber: Vorwiegend wolkig, keine weſentlichen Niederſchläge
zu wiſſen behaupten, Huerta ſei morgens 4 Uhr abgereiſt
etwas kühler, weſtliche bis nordweſtliche Winde.
Die Anweſenheit des Miniſters Moheno in Veracruz ſoll
(Schluß des redaktionellen Teils.)
mit Huertas Plan, das Land zu verlaſſen, in Verbindung
ſtchen
Für wähleriſche Eſſer.
Orpheum.
Wer einen empfindlichen Magen hat, iſt wähleriſch
beim Eſſen; noch vorſichtiger ſollte man in der Wahl
St. Im Orpheum war geſtern abend der übliche
einer Hausmittel ſein. Draſtiſche Mittel ſind unter allen
Programmwechſel. Wieder zeichnet ſich das neue Pro
Umſtänden zu meiden, ſie wirken ſelbſt bei robuſten
gramm aus durch Vielſeitigkeit im ganzen und hoher
Naturen ſtörend und ſchwächend auf die Verdauungs=
Qualifikation der Einzeldarbietungen. Den Abend er=
funktionen
, bei empfindlichem Magen aber können ſie oft
öffnete Kathi Gültini, eine ganz hervorragende
direkt ſchädlich ſein.
(I,24956
Jongleuſe, die ebenſo ſehr durch ihre neuartigen Darbie
Aerzte empfehlen hier mit Vorliebe zur Regelung des
tungen, wie durch den Reiz ihrer graziöſen Perſönlichkeit
Stuhlganges und der Verdauung Califig
Cali=
zu
wirken vermag. Die liebenswürdige Künſtlerin jong
forniſcher Feigen=Sirup. Dieſes milde und angenehme
liert mit zwei bis acht Bällen auf ſpringendem Trom=
Abführmittel behebt Verſtopfung und überwindet prompt
melfell, dann mit Billardqueus, Zylinderhüten, Keulen,
und vollſtändig die Unregelmäßigkeiten des Verdauungs
und brennenden Fackeln. Ihre Darbietungen wirken auch
vorganges. Sein feines Aroma ſagt ſelbſt dem ver=
ſehr
dekorativ.
Eine Ueberraſchung beſonderer Art be
wöhnteſten Geſchmack zu, ſeine Wirkung iſt angenehm
reitete die ſchwarze Nachtigall Arabella Fields. Die
natürlich und völlig beſchwerdelos. Auf einen empfind=
exotiſche
Schöne iſt in ihrer Art ein Stimmphänomen
lichen Magen wirkt Califig nur wohltuend ein, und
Sie verfügt über alle Skalen, vom Tenor bis zum höch
für Kinder iſt er das Beſte, was man ſich denken kann;
ſten Sopran. Dabei iſt die Stimme in der Höhe von
auch robuſte Naturen können nichts Geeigneteres finden,
einer Reinheit und einem ſo ſympathiſchen, metalliſch
denn ſeine lindernde Wirkung tut jedem Organismus gut.
klingenden Wohllaut, der geradezu frappiert. Die Nach
In allen Apotheken zu haben, in Originalflaſchen zu Mk. 1.50; extra groß
tigall darf übrigens ihrer reizenden Stimme viel zu=
Flaſche Mk. 2.50. Beſt.: Syr. fici Californ. 75, Ext. Senn. liqu. 20, Elix.
muten, ſie iſt ſo ergiebig, daß ſie mit gleicher Vollendung
Caryoph. comp. 5.
jodelt in ihren ſteiriſchen Liedchen, wie ſie ernſte Lieder
Aus dem Geſchäftsleben.
in engliſcher Sprache im höchſten Kopfpianiſſimo ſingen
kann. Die ſchwarze Künſtlerin fand rauſchenden Beifall
Perzinaflügel in England, Die diesjährig=
Ein Humoriſt, der auch ſingen kann, iſt Oswalt
Londoner Seaſon wurde durch ein beſonders künſt=
Naumann. Da er auch über eine ſehr eindrucksvolle
leriſches Ereignis eingeleitet. Am 11. Oktober fand in
Art des Vortrags verfügt, und ſeine Geſänge neu und
Coliſeum=Theater zu London eine große Feſtveranſtaltung
originell ſind, ſteht er den beſten ſeines Genres nich
ſtatt unter dem Protektorate und in Gegenwart Ihre
nach, übertrifft aber viele von ihnen. Er iſt gleich vor=
Majeſtät des Königs und der Königin von England
züglich in ernſter Satire, wie er ſie in ſeinen politiſchen
bei welcher Gelegenheit ein Perzinaflügel mit großen
Vorträgen bringt, wie in draſtiſchem Humor. Brillant
Erfolg zur Verwendung gelangte. Dieſe Feſtveranſtal=
ſind
ſeine Charaktertypen. Lichtbildſpiele, dre
tung war von Lord Lonsdale geleitet und faſt alle
ein packendes Drama aus dem Leben der Indianer brin=
Notabeln der großen Londoner Geſellſchaft waren zu=
gen
, beſchließen den erſten Teil des Programms
gegen und verliehen derſelben ein beſonders glänzendes
Dann kommt eine Sondervorſtellung eines umfang
Gepräge. Zur Ausführung eines ebenſo ſtilvollen als
reichen Enſembles vierfüßiger Akrobaten, Mr. Kretons
abwechslungsreichen Programms hatten ſich die Elite
dreſſierte Hunde. Was dieſe 25 kleinen Künſtle
künſtler Englands zuſammengeſchart und wohl ſelten
leiſten, grenzt wirklich ans Wunderbare. Saltomortale
hat man in einem glänzenden Rahmen eine ſo hervor
rückwärts und vorwärts von reizenden kleinen weißen
ragende Kunſtleiſtung genoſſen. Die Londoner Preſſe
Pudelchen ausgeführt, balancieren auf einem Vorderbein
berichtet ausführlich darüber und über den beiſpielloſen
Marſchieren auf beiden Vorderbeinen und was dergleichen
Erfolg dieſer Veranſtaltung. Daß zur Verwendung be
Dinge mehr ſind, bereitet den kleinen Kerlchen nicht die
dieſem Muſikfeſte ein Perzinaflügel aus Schwerin ge
geringſten Schwierigkeiten. Dann kommt Flock, der
wählt wurde, darf als Ruhmeszeichen für die mecklen
rechnende, lachende und gedankenerratende Wunderhund
burgiſche Flügelfabrik wohl beſonders bemerkt werden
Er addiert, ſubtrahiert und multipliziert mit größte
(Die alleinige Vertretung liegt in den Händen der
Sicherheit, rät Daten und Jahreszahlen auf Münzen
Firma Karl Arnold, Ecke Erbacherſtraße, nächſt dem
die er nicht einmal ſieht, uſw. Don und die Elberfelder
Schwimmbad.)
Pferde ſind die reinſten Waiſenknaben gegen Flock. Schließ
lich führen die Hunde eine ganze Komödie auf: Das ge
Man ſchreibt uns: Das Urteil nach gemachter eigene
ſtörte Rendezvous in der an 20 der Tierchen, alle in
Erfahrung über Reichel=Eſſenzen: Ich kann nicht
drolligen Koſtümen, mitwirken, und viel Heiterkeit, aus
umhin, Ihnen meine vollſte Anerkennung über Ihr hoch=
löſten

vorzügliches Fabrikat auszuſprechen. Ich habe 18 Flaſchen
Den Schluß des Abends bilden zwei köſtliche Ein
Likör hergeſtellt und im ganzen nur 30 Francs Auslagen
akter, Reznicek=Typen in Wort und Bild
dafür gehabt, während ich im Laden hätte 180 Francs
Wir kommen darauf noch zurück.
zahlen müſſen (niedrig geſchätzt). Alle Sorten waren von
vortrefflicher Güte, Reinheit und feinem Geſchmack unt
meine Freunde insgeſamt geradezu begeiſtert! Infolge
Letzte Nachrichten.
deſſen ſind wir mit unſeren Vorräten bereits zu End
und müſſen eine neue Sendung kommen laſſen.
Selbſt
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
verſtändlich mögen Sie meinen Brief öffentlich benutzen
* Donaueſchingen, 1. Dez. Der Kaiſer und die
wie ich überhaupt von jetzt an Ihre Firma überall aufs
fürſtliche Jagdgeſellſchaft beſuchten nach der Jagd heut
wärmſte empfehlen werde. Clavadel=Davos, M. v. E
nochmals das Stettemer Schlößchen, von wo aus man
Aehnlich lauten zahlloſe weitere Zuſchriften aus alle:
eine wundervolle Ausſicht hat
-
Der Kriegsmini
Welt. Ein vollſtändiges Rezeptbuch zur reellſten Selbſt=
ſter
iſt abends nach Berlin zurückgereiſt
bereitung einfacher und feinſter Liköre, Branntwein
Wien, 1. Dez. Der Kaiſer beſuchte heute vor
Aquavits, vornehmer Kabinett= und Luxusliköre in hoch
mittag den König von Spanien im Palais des
klaſſigen Qualitäten, Limonadenſirupen uſw wird um=
Erzherzogs Friedrich. Heute mittag fand in der Hofbur=
ſonſt
und portofrei
von Otto Reichel, Berlin SO.,
bi dem Kaiſer ein Frühſtück ſtatt, an dem der König un
Eiſenbahnſtraße 4,
verſandt. Original=Reichel=Eſſenzen
die hier weilenden Mitglieder des Kaiſerhauſes teil=
ſind
in allen guten Drogerien, auch Apotheken erhältlich
nahmen,
aber nur echt mit Marke Lichtherz

Nummer 293.
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beüder
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Weihnachts=Verkauf derſelben, worauf
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hingewieſen wird
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Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
treter
: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
Schnelldampfer Kronprinzeſſin Cecilie‟ 25. Nov. 2.=Uhr
nachm. in Neu=York angekommen. Prinzeß Irene
27. Nov. 7 Uhr morgens in Neapel angekommen.
Brandenburg 28. Nov. 9 Uhr vorm. in Bremer=
haven
angekommen. Barbaroſſa 26. Nov. 12 Uhr
mittags von Neu=York abgegangen. Chemnitz 26. Nov
2 Uhr nachm. von Vigo nach Kuba abgegangen,
Neckar 27. Nov. 3 Uhr nachm. von Bremerhaven ab
gegangen. Derfflinger 26. Nov. 5 Uhr nachm. von
Genua abgegangen. Prinzeß Alice 27. Nov. 2 Uhr
nachm. in Hongkong. Lützow 27. Nov. 12 Uhr
Prinz Ludwig
ärh
mittags von Genua abgegangen
27. Nov. 6 Uhr nachm. von Rotterdam abgegangeſt
Roon 26. Nov. 11 Uhr vorm. von Sydney nal
Bremen abgegangen. Seydlitz 28. Nov. 10 Uhr vorſ
Gibraltar paſſiert. Franken 27. Nov. 11 Uhr vorn
Gibraltar paſſiert. Göttingen 27. Nov. 1 Uhr nachn
Gibraltar paſſiert. Poſen 27. Nov. 9 Uhr nachm. von
Melbourne abgegangen: Schleſien 28. Nov. 10 Uhr
vorm. in Sydney angekommen. Pommern 27. Nor
4 Uhr nachm. von Bremerhaven abgegangen. Sierra
Nevada 27. Nov. von Vigo nach Bremen abgegangen
Sigmaringen 26. Nov. in Buenos Aires angekommen,
Gießen 27. Nov. in Antwerpen angekommen. Oli=
vant
26. Nov. von Cienfuegos nach Neuorleans ab=
gegangen
. Aachen 27. Nov. von Funchal abgegangen,
Prinz Heinrich 26. Nov. 3 Uhr nachm. von Marſeill
abgegangen. Schleswig 27. Nov. 7
Uhr vorm. in
Alexandrlen angekommen. Manila 26. Nov. vol
Batavia nach Neu=Guinea abgegangen.
Familiennachrichten.
Todes=Anzeige.
Heute verſchied nach längerem Leiden mein
Gatte, unſer Vater
(25064
Georg Emrich
Spengler
im Alter von 57 Jahren
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Emrich.
Darmſtadt, den 1. Dezember 1913
Die Beerdigung findet am Mittwoch, nachmit=

tags um 3 Uhr, vom Portale des Friedhofes
aus, ſtatt

M

[ ][  ][ ]

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 9.
Heute abend 6 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden
Geſtern abend 6 Uhr entſchlief nach
mein herzensguter Pflegevater, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der
kurzem, ſchwerem Leiden der Vorſitzende
unſeres Vorſtandes

Geheime Baurat
Herr Geheime Baurat
Auaust Rötelmann
Carl August Rötelmann
zu Darmſtadt.
Direktor der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft
Der Verſtorbene hat dem Vorſtand unſerer
Geſellſchaft ſeit ihrer Gründung angehört;
im eben vollendeten 67. Lebensjahre.
wir verlieren in ihm einen Mann von hervor=
ragenden
Fähigkeiten und Kenntniſſen, un=
Darmstadt (Frankfurterstr. 18), Elberfeld, Berlin, Nagy-Karoly, Paris,
ermüdlichem Fleiß und ſeltener Arbeitskraft,
den 30. November 1913.
der mit großer Hingabe an den ihm anver=
trauten
Aufgaben gewirkt hat.
Wir werden dem Hingeſchiedenen dauernd
Elisabeth Weischenberg, geb. Rötelmann,
ein ehrenvolles und dankhares Gedenken be=
Hugo Rötelmann,
wahren.
(25018
Adele Rötelmann,
Darmſtadt, den 1. Dezember 1913.
Therese Kosztich,
Janos Kosztich,
Der Aufsichtsrat und die Direktion
Magdalene Rötelmann,
der
Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft.
geb. Rosenfeld,
Ernst Weischenberg,
Charlotte Rötelmann,
Käthe Rötelmann,
Werner Rötelmann,
Dora Rötelmann,
Den am 30. XI. zu Langfuhr
Susi Weischenberg.
erfolgten Heimgang meines lieben
Vaters, des Oberzahlmeisters a. D.
Die Beerdigung findet Mittwoch,
den 3. Dezember, nachmittags 3 Uhr, von der Friedhofs-
kapelle
aus, statt.
(25023
Emil Lledccke
Inhaber des Eisernen Kreuzes
am weissen Bande
zeige ich nur auf diesem Wege an.
Am 30. vor. Mts., abends 6 Uhr, starb unerwartet nach kurzem,
schwerem Leiden das Mitglied unseres Aufsichtsrates
Liedtcke,
Divisionspfarrer.
B25064)
Herr Geheime Baurat
M
Tageslelender,
Großh. Hoftheater, Anfang 8 Uhr, Ende vor 10 Uhr
August Rötelmann
(Ab. A.): Die ſpaniſche Fliege=
Vorſtellung um 8½ Uhr im Orpheum.
Vortrag von Evangeliſt Berg um 8½ Uhr Waldſtr. 18.
Direktor der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft.
Monatsverſammlung des Deutſchen und öſterr.
Alpenvereins um 8½ Uhr im Fürſtenſaal.
Verſteigerungskalender.
Der Verstorbene hat erfolgreichen Anteil an der Gründung unserer
Mittwoch, 3. Dezember
Hofreite=Verſteigerung der Marie v. Dalwigk
Gesellschaft, auch hat er zur Förderung der Ziele unserer Gesellschaft stets
(Heinrichſtraße 39) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
ofreite=Verſteigerung der Firma Bruſt u. Poſt
wesentlich beigetragen.
(Bachgang 20) um 11 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 10 Uhr
Wir werden dem Entschlafenen stets eine dankbare Erinnerung bewahren.
(Rundeturmſtraße 16).
Deuk und Beriagt 2. e. Mutsſch. guſbechmnctent.
Darmstadt, den 1. Dezember 1913.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
Der Aufsichtsrat und die Direktion
leben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. C
der Hessischen Eisenbahn-Gesellschaft.
Etwaige
25067)
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.

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(2

38
38

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Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
2.
e
(63 a8 g
Anterzeugen
9
Damen-Normaljacken
Herren-Normalhemden
von 95 an
von 1.45 an
Damen-Normaluntertaillen
Herren-Normalhosen
von 1.15aa
von 1.20an
Damen-Futter-Untertaillei
9
Herren-Normaljacken
2
95₰o
von
von 95 an
Kinder-Normal-Anzüge
Herren-Normalhemden
von 1.10aa
von 2.200a
(Leib und Seel) .
mit Einsatz
,

Kinder-Futter-Anzüge
Herren-Futterhosen
2
von 95 aa
von 10 am
(Leib und Seel) .
Bett-Roltern
Baumwollene Bettkolter Desin: 1.95
4.20
3.30 3.80
Halbwollene Bettkolter
,
9.75
8.00
6.50
8.50
Wollene Bettkolter
. . . . . 10,80 11.75
12.50 15.75
Kamelhaardecken
14.75
17.50 22.50
Jenster-Mänteln
G
in grosser Auswahl
1.20 2.50 2.80 3.75 4.25 4.50 6.80
Jevvichen
8/4
10/4
12/4
Axminster-Teppiche . . .
9.75
16.75
25.00
I
1 apestry-Teppiche
18.50
26.50
Velour- Teppiche
44.00
29.00
17.50
Bouclé- Teppiche
44.00
18.00
37.50
Linoleum-Teppiche
7.75
14.50
18.50
Bettvorlagen
Perser-Vorlagen, imitiert .
0.90
1.90 2.30
3.50
Axminster-Vorlagen.
2.10
2.75
1.40
3.80

1apestry-Vorlagen .
,
2.40
3.20
Velour-Volagen . .
3.75
4.20 4.80
7.25
Bouclé-Vorlagen
2.75
3.20
4.40

Gebr. Rothschild
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[ ][  ][ ]

heinſtr.

ef
76.

die
76
e

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
§ 132.
Dienstag, 2.
Dezenber=
1915.
M
Bekauntmachung.
3. Dieburg, Kreisarbeitsnachweis (Ortskrankenkaſſe), Fernruf 252.
Im Großherzoglichen Staatsverlag iſt erſchienen:
4.
Gernsheim, Oeffentlicher Arbeitsnachweis (Großh. Bürgermeiſterei), Fern=
Handbuch für die Forſt= und Kameralverwaltung im Großherzog=
ruf
25,
herzogtum Heſſen, bearbeitet im Auftrag Großh. Miniſteriums der
Langen, Oeffentlicher Arbeitsnachweis (Großh. Bürgermeiſterei), Fernruf 2,
Finanzen, Abteilung für Forſt= und Kameralverwaltung, von Karl Nieo=
6. Offenbach a. M., Städtiſcher Arbeitsnachweis, Domſtraße 12, Fernruf 342.
laus, Großh. Oberförſter. 603 Seiten, 4. 1913.
Wird der ſchriftliche Weg bevorzugt, ſo genügt, wenn ein beſonderes Anmelde=
Es iſt in Leinen gebunden, koſtet 15 Mk. und iſt durch den Staatsverlag und
formular nicht zur Hand iſt, die Ueberſendung einer einfachen Poſtkarte, auf der zu
alle Buchhandlungen zu beziehen.
(25053
beantworten ſind, ſofern anmelden:
Darmſtadt, den 24. November 1913.
a)
Lehrherren: die Fragen nach 1. dem Namen des Lehrherrn, 2. ſeiner Kon=
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
feſſion, 3. ſeinem Wohnort, 4. der Art des Gewerbebetriebes, 5. Dauer der
Fey.
Probe= und. Lehrzeit 6. Anzahl der gewünſchten Lehrlinge, 7.
etwa von den
Eltern geforderten Leiſtungen, 8. evtl. Vergütung und 9 ſonſtigen Beding=
Lehrlings= und Lehrſtellenvermittlung für die Provinz Starkenburg.
ungen, über die der Anmeldende im voraus keinen Zweifel laſſen möchte;
b)
Eltern oder Vormünder: die Fragen nach: 1. dem Namen des Lehrlings,
Die unterzeichnete Anſtalt hat ſich im beſonderen auch die Aufgabe geſtellt,
2. ſeinem Alter, 3. ſeiner Konfeſſion, 4.
Lehrlinge und Lehrſtellen zu vermitteln. Ihre Tätigkeit iſt hierbei nicht nur auf
ſeinem Wohnort, 5. der beſuchten
Schule, 6. dem gewählten Beruf und 7.
Darmſtadt beſchränkt. Mit Zuſtimmung der Großh. Provinzialdirektion erſtreckt ſie
ſolchen Bedingungen, die die An=
meldenden
im voraus klargeſtellt wiſſen möchten, ſchließlich 8. die Frage, ob
ſich auch auf den übrigen Bezirk der Provinz Starkenburg. Sie iſt für dieſen
Wohnung und Verköſtigung ſelbſt geſtellt werden können.
Bezirk Haup ausgleichſtelle. Koſten entſtehen durch die Inanſpruchnahme der
Es liegt im eigenſten Intereſſe der Angehörigen der Provinz, zuerſt die
Anſtalt nicht, weder den Lehrherren noch den Lehrlingen. Beim Ausgleich von
Arbeitsnachweisſtellen in der Provinz in Anſpruch zu nehmen, bevor ſie aus=
Angebot und Nachfrage wird den örtlichen, alſo ganz beſonders auch den ländlichen
wärts Umſchau halten. Die Vermittlungstätigkeit wird ſich in ſtetem Benehmen
Verhältniſſen und Intereſſen in weitgehendem Maße Rechnung getragen. Die Ver=
mit
den maßgebenden gewerblichen und Schulbehörden halten.
mittlung erfolgt in Fühlung mit den vorhandenen örtlichen und Bezirks=Arbeits=
Darmſtadt, den 15. November 1913.
nachweisſtellen unter ſtrenger Beobachtung des Grundſatzes, daß Angebote und
Nachfragen erſt dann entfernter gelegenen Orten und Bezirken zugut kommen
Die Hauptausgleichſtelle der Provinz Starkenburg.
dürfen, wenn ſie am Orte der Herkunft und in der nächſten Umgebung mit ent=
Zentralanſtalt für Arbeits= und Wohnungsnachweis.
ſprechenden Nachfragen und Angeboten nicht ausgeglichen werden können. Sollte
Mueller, Bürgermeiſter, Vorſitzender,
ausnahmsweiſe die Vermitlung einer außerhalb der Provinz gelegenen Lehrſtelle
gewünſcht werden, ſo iſt dies beſonders anzugeben. Dahingehende Wünſche werden
Bekanntmachung.
ſelbſtverſtändlich berückſichtigt.
Die vorſtehende Aufforderung empfehlen wir der Beachtung und Unterſtützung
Merkblätter mit Anmeldeformularen für die Herren Gewerbetreibenden ſowie
durch die gewerblichen Kreiſe, die Eltern, Vormünder, Geiſtlichen und Lehre und alle
für die Eltern und Vormünder ſind bereits in der ganzen Provinz verteilt. Eine
in Betracht kommenden Behörden.
monatlich erſcheinende Vakanzenliſte, die alle jeweils noch unerledigten Stellen= und
Es liegt außerordentlich im wirtſchaftlichen Intereſſe der Provinz und im Inter=
Lehrlinsgeſuche aus der Provinz enthält, wird in den Geſchäftsräumen der Großh.
eſſe ihrer gewerblichen Entwickelung, daß die Lehrlings= und Lehrſtellenvermittlung
Bürgermeiſtereien und der nachgenannten öffentlichen Arbeitsnachweiſe offen
nicht zerſplittert und abgeleitet, ſondern an eine kräftige und leiſtungsfähige Einrich=
gelegt
und kann dort von jedermann koſtenlos eingeſehen werden; ſie wird auch
tung in der Provinz, wie ſie die Zentralanſtalt iſt angeſchloſſen und von dieſer in
auf Wunſch allen Intereſſenten regelmäßig koſtenlos zugeſtellt.
Verbindung mit den anderen öffentlichen Arbeits=Nachweiſen, den gewerblichen und
Es wird ebenſo dringend wie höflich gebeten, nunmehr Stellen und Lehrlinge
Schulorganen in den richtigen Bahnen erhalten wird.
bei einer der folgenden Vermittlungsſtellen, am zweckmäßigſten bei der nächſt=
Darmſtadt, den 24. November 1913.
gelegenen, umgehend anzumelden.
(25000a
Darmſtadt, Zentralanſtalt für Arbeits= und Wohnungsnachweis, Haupt=
Großherzogliche Provinzialdirektion Starkenburg.
nachweisſtelle, Grafenſtraße 30, Fernruf 371,
Fey.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Bauarbeiten.
Kraftlsserklärung von Pfandſcheinen.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Die bei Errichtung eines Ein=
Die Inhaber der angeblich abhanden gekommenen Pfandſcheine
finden ſich: 1 Dobermann. 1 Dobermann (zugelaufen). Die Hunde
trittsgebäudes im Stadtkranken=
Nr. 9062. 9562, 14540, 15902, 16137, 16166, 16204,
können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
hauſe vorkommenden Glaſerarbei=
27399 und 31428 werden hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dort=
ten
, die Rolladenlieferung und das
innerhalb 14 Tagen, vom Tage des Erſcheinens dieſer Bekannt=
ſelbſt
jeden Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(25007
Legen von Fußbodenplatten ſollen
machung
an gerechnet, in unſerem Geſchäftszimmer
C.
Kirchſtraße
vergeben werden.
Nr. 9
geltend zu machen, widrigenfalls nach Ablauf dieſer Friſt
Bedingungen liegen bei dem
gemäß 8
30) der Satzung vom 1. März 1913, betreffend das ſtädtiſche
Wahlen zum Ausſchuß der Allgemeinen
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Leihamt Darmſtadt, die Kraftloserklärung der Pfandſcheine erfolgen
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
wird.
Ortskrankenkaſſe Darmſtadt.
Angebote ſind bis
Darmſtadt, den 1. Dezember 1913.
(25063
Durch die Reichsverſicherungsordnung werden vom 1. Januar
Samstag, 6. Dezember 1913,
Städtiſche Leihamtsverwaltung.
vormittags 10 Uhr,
neu in die Krankenverſicherung einbezogen:
1914 ab
Paul.
einzureichen.
(24944gi
Die unſtändig und die im Wandergewerbe Beſchäftigten;
Darmſtadt, 29. November 1913.
Gehilfen in Apotheken, Bühnen= und Orcheſtermitglieder,
Stadtbauamt.
Privatlehrer und Erzieher bis zu einem Jahresarbeits=
Bekanntmachung.
Buxbaum.
verdienſt von 2500 Mk.;
Angeſtellte in einer den Betriebsbeamten und Werkmeiſtern
Großherzogliches Miniſterium der Juſtiz hat den 1. Dezember
Abhanden gekommene
ähnlichen gehobenen Stellung mit einem Jahresarbeits=
1913 als den Tag beſtimmt, an dem mit dem eigentlichen Anleg=
verdienſt
von mehr als 2000 Mk. bis zu 2500 Mk.:
Sparkaſſebücher.
ungsverfahren für die neue Flur IV der Gemarkung Darmſtadt=
Hausgewerbetreibende und Dienſtboten, überhaupt Dienſt=
Beſſungen zu beginnen iſt.
(25016
Die vermißten Einlagenbücher
perſonal in Privathaushaltungen ohne Rückſicht auf die
Darmſtadt, den 1. Dezember 1913.
Nr.
Lautend auf den Namen
Höhe ihres Jahresarbeitsverdienſtes.
37a
Franz Marſch
Großherzogliches Amtsgericht I.
Dieſe Perſonen gehören vom 1. Januar 1914 ab der Allge=
Franziska Weikel
7377
meinen Ortskrankenkaſſe Darmſtadt an.
Liſette Appel
8621
Bei den demnächſt ſtattfindenden Wahlen zum Ausſchuſt der
Diehl Frau
9933
Se
Allgemeinen Ortskrankenkaſſe Darmſtadt ſind dieſe Perſonen,
10607
Eliſabethe Reich
Berſteigerungs=Anzeiger
ſoweit ſie volljährig ſind, ſowie ihre volljährigen Arbeitgeber wahl=
13341
Ludwig Röhner Witwe
berechtigt. Ausgenommen ſind ſolche Arbeitgeber, die nur unſtän=
Friedrich Pfeffer
18389
dige Arbeiter beſchäftigen und ſolche Verſicherungspflichtige, die Mit=
Mittwoch, 3. Dezember 1913, vorm. 10 Uhr,
19807
Adam Jöckel
glieder einer Erſatzkaſſe ſind und deren Rechte und Pflichten auf
werden im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 (Reſtauration Zur
Michael Maurer II.
24831
ihren Antrag ruhen.
Roſenhöhe‟) dahier:
Marie Rettig
30296
Auch weibliche Verſicherte und Arbeitgeber ſind wahlberechtigt.
Eine große Partie Wein (Samos), Heidelbeerwein,
Emilie Juſtus
31221
Die hiernach Wahlberechtigten werden aufgefordert, ſich zur
Kognak und feine Liköre, ferner Kleiderſchränke, Spiegel=
31959
Marie Semmler
Eintragung in die Wählerliſten in der Zeit vom 1. bis 6. Dezem=
ſchränke
, Vertikos, Diwans, 1 Salonſchrank, Trumeauſpiegel,
Marie Kern
3317
ber ds. Js., vormittags von 10 bis 12 Uhr und nachmittags von 3
Kommoden, Tiſche, Schreibtiſche Büfetts, 1 Kredenz, Del=
3638.
Ad. Tilly
bis 5 Uhr, bei dem Großherzoglichen Polizeiamt (Hügelſtraße 31/33),
gemälde, Betten, 1 Pianino, 1 Tafelklavier, 1 Klavier (Flügel),
Ludwig Schneider
37890
erſter Stock, Zimmer 21, zu melden.
(24642doi
1 Jalouſieſchrank, Meyers Konverſationslexikon, verſchiedene
42380
Georg Mager
Darmſtadt, den 26. November 1913.
Klaſſiker, 1 Friſeurtoilette, 1 Heſtmaſchine, Flanellbetücher,
4369
Sergeant Broſig
Verſicherungsamt der Stadt Darmſtadt.
Taſchentücher, 1 Warenſchrank, 2 Wagen, 1 Fahrrad, 1 Sprech=
43920
Franziska Werner
Dampf=
apparat
, 1 Haferquerſchmaſchine, Schrotmühle,
Kröll.
Dor. Eckert
46024
maſchine und 1 Break
(25025
47801
Auguſte Heger
durch den Unterzeichneten zwangsweiſe verſteigert.
Weihnachtsmeſſe 1913.
Jalob Stumpf
48004
Die Verſteigerung der fettgedruckten Sachen findet ſicher ſtatt.
Wilh. Schmidt
48386
Die Weihnachtsmeſſe wird in dieſem Jahre auf dem
Emil Haller
4852
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher.
Marktplatz, der Chriſtbaummarkt auf dem Paradeplatz und am
Kath. Wüſtendörfer
52033
Schloßgraben abgehalten.
Georgenſtraße 11, I.
Liſette Huber
52091
die Waren oder Chriſtbäume feilhalten
Hieſige Einwohner,
Lilli Beck
52119
wollen, werden aufgefordert, ſich am Mittwoch, den 3. Dezember,
Eliſabethe Frieß
52416
nachmittags zwiſchen 2½ und 5 Uhr, bei dem ſtädtiſchen Markt=
Friedrich Müller
52719
meiſter (im Rathaus am Marktplatz) perfönlich zu melden. Nach=
Ludwig Mohr
52743
träglich eingehende Geſuche können keine Berückſichtigung finden.
Eröffnung!
Chriſtian Wagner
53415
Die Plätze werden in der bisherigen Weiſe durch den Markt=
53482
Karl von Kuder
meiſter vergeben. Die Zuteilung der Plätze für Verkaufsbuden
Achtung:
Aehtung!
53928
R. Schmidt
Uhr,
erfolat am Mittwoch, den 10. Dezember, nachmittags 1½
Eliſe Weicker
54411
Heute ein
der Stände für Chriſtbäume am gleichen Tage, nachmittags 3 Uhr.
54568
Ludwig Kahres
Mit dem Aufſchlagen der Stände und Buden kann alsdann ſofort
56395
A. Kiſſel
begonnen werden.
51275
Katharine Fiſcher
Die Gebühr für die nächtliche Bewachung der Buden und
Waqqon Grangen
Johann Glaſer
195391
1
Stände iſt alsbald bei der Meldung an den ſtädtiſchen Marktmeiſter
205962
Heinrich Lieſenbein
zu entrichten. Die Verkäufer müſſen den zugewieſenen Platz ſelbſt
frisch eingetroffen
der ſtädtiſchen Sparkaſſe Darmſtadt
benutzen; die Vergebung des Platzes an einen anderen Händler pp.
werden nach deren Satzung § 24
darf ohne Genehmigung des Marktmeiſters nicht erfolgen. Der Ver=
pro
50 Kilo Mk. 14.50
für kraftlos erklärt, wenn ſie
käufer oder ſein Vertreter müſſen während der Verkaufszeit ſtets am

Pfund 27 Pfg.
Billige Bananen-Woche
nicht innerhalb drei Monaten bei
Platze anweſend ſein. Wer ſich den Anordnungen des Marktmeiſters
60
franz. Walnüsse, Kornet
dieſer Kaſſe vorgezeigt werden.
4.
nicht fügt, kann von der Weihnachtsmeſſe ausgeſchloſſen werden
bei größerer Abnahme billiger
Darmſtadt, den 29. Novbr. 1913.

1162 erhalten
Die Inhaber der feſten Marktſtandplätze Nr.
Städtiſche Sparkaſſe Darmſtadt.
für die Dauer der Weihnachtsmeſſe (10.24. Dezember) Ver=
Früchte International
24969a) Netz. Direſtor.
kaufsplätze auf dem Schlachthofplatz.
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Darmſtadt, den 26. November 1913.
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zu verk.
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Näh. in der Exped. d. Bl. (*16355
(*16340
(*16344
(*
Heinrichſtr. 78, II.
Verwaltung Großh. Provinzialarreſthauſes.

[ ][  ][ ]

Nummer 293.
Darmſtädter Taglbatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 12.
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Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
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die qualvolle Nachricht von der Verlobung der Beiden
Dieſer zuckte die Achſeln und ſagte lachend: Es kann
herausholen.
doch ebenſogut wahr ſein, Herr Baron, denn
Statt deſſen erhielt er eines Mittags ein Stadttele=
Einer vom Himmel.
Ich weiß, was ich weiß, unterbrach ihn Reidersberg
gramm vom Baron Reidersberg, in dem dieſer ihn bat,
unwirſch. Das iſt nur Hildes wegen. Die beiden haben
Humoriſtiſche Novelle von Alwin Römer.
den Abend mit ihm zu verbringen. Rendezvous: Kaiſer=
irgend
einen Strubel miteinander gehabt, und keiner will
(Nachdruck verboten.)
keller, Friedrichſtraße. Antwort nach Monopolhotel. Eine
natürlich nachgeben, trotzdem ſie ſich gegenſeitig ſehr gern
4. Kapitel.
Weile ſchwankte er. Malwitz hatte ihn ſtark vernachläſſigt
haben. Wiſſen Sie vielleicht zufällig etwas Näheres?
Natüclich erhielt der Hauptmann niemals eine Auf=
in
den beiden Monaten Gott ſei Dank, denn er war ihm
Keine Silbe! Wir ſehen uns allerdings auch ſelten
forderung von Malwitz, mit nach Wildenhorſt zu fahren.
nicht mehr ganz ſympathiſch ſeit Jaſpershagen; aber es
genug jetzt.
Es war ihm auch ganz lieb, denn es hätte ihm nur
war zehn gegen eines zu wetten, daß er dort mit ihm zu=
Hm und ich glaubte, Sie kämen täglich zuſammen!
Schmerzen bereitet, den überall ſchnell in Frauengunſt
ſammentraf. Und womöglich war die Baroneſſe auch da=
Das läßt ſich in dem großen Berlin gar nicht durch=
ſtehenden
Leutnant tagtäglich an Hildes Seite beobachten
bei. Trotzdem gab dieſer letzte Gedanke für ihn den Aus=
führen
. Dazu kam dann wohl ſein Urlaub, von dem er
zu müſſen. Daß dieſer ſich die Zuneigung der ſchönen
chlag. Er ſah ſie dann wenigſtens noch einmal wieder
mir allerdings nicht einmal eine Karte geſandt hat. Hat
jungen Baroneſſe erobert hatte, bezweifelte er keinen
nit ihren ſchalkhaft blitzenden blauen Augen und dem
tüchtig geſchoſſen in Wildenhorſt?
er
Augenblick, ſo wehe es ihm tat. Er wußte es aus Erfah=
einen
ſüßen Mund.
rung, wie manchen Menſchen ein Glück nach dem anderen
Er war ja gar nicht da. Als es ſo weit war, ſchrieb
Als er gegen ſechs Uhr das große, originell einge=
mühelos
in den Schoß fällt, während andere in Sehnſucht
er plötzlich, daß er an den Rhein müſſe zu irgend einer
richtete Weinlokal betrat, fand er den alten Baron gänzlich
und Unraſt vergehen. Ein bitteres Lächeln umzuckte ihm
alten Tante. Das fiel mir allerdings auf, aber machte
llein in einer lauſchigen Niſche hinter rotbeſchiemtem elek
die Mundwinkel, ſo oft er daran dachte. Hätte das holde
mich noch nicht gerade mißtrauiſch. Alte Tanten haben
triſchen Licht bei einer Flaſche Bordeaux. Wie es ſchien
Edelfräulein an jenem Abend auf Jaſpershagen, wo ſie
ja mitunter Schrullen, zumal wenn ſie öfter haben bluten
war er trotz des roten Schimmers über ihm und vor ihm
ihnen noch als beſcheidenes Wirtſchaftsmamſellchen galt,
müſſen für die Herren Neffen. Aber als ich ihn mir heute
nicht in der roſigſten Laune
das bißchen Franzöſiſch verſtanden, in dem der luſtige
hierher beſtellen will, macht mir mein Töchterchen plötzlich
Ein Glück, daß Sie wenigſtens kommen, liebſter Heer
Schmetterling für einen Augenblick gezeigt hatte, daß er
Oppoſition. Sie will ihn nicht ſehen, weil ja, weil ſie
Hauptmann, rief er grollend. Von dieſem Trotzkopf, dem
eben nicht will. Sie iſt nämlich ein ebenſolcher Trotzkopf
zu ſeiner Werbung nicht ohne gewiſſe praktiſche Erkundig=
Malwitz, iſt mir ſoeben eine Abſage zugegangen. Hat
wie er. Zweifellos hat es ſie verdroſſen, daß er ſich da=
ungen
ſchritt: der Sieg wäre ihm wohl etwas ſchwerer
mein Telegramm erſt um fünf Uhr vorgefunden, ſchreibt
mals für die Tante entſchieden hat, wenn der Haken nicht
er, und gibt gibt deshalb gleich nach hier Nachricht, daß
geworden.
vielleicht noch tiefer ſteckt. Vielleicht hat auch ein Mädchen
er wegen Liebesmahl und Nachtdienſt leider nicht abkom=
Er verlor ſich in tauſend unfruchtbare Geübeleien, ſo
das Recht, empfindlicher zu ſein in ſolchen Dingen. Na,
men kann. Iſt das nicht auffällig? Was? Oder glau=
ft
er daran dachte. Dabei hatte er eine uneingeſtandene
jedenfalls habe ich ſie endlich doch herumgekriegt, indem
ben Sie den Schwindel?
Angſt vor Briefen mit Dreipfennigmarken. Mißtrauiſch
ich ihr vorſchlug, Sie auch einzuladen. Und nun
-
Dabei ſchob er ziemlich heftig das Depeſchenformular
nahm er ſie ſtets zur Hand, wenn der Burſche ſie brachte,
zur Seite, um eines von den Rotweingläſern heranzu=
Kommt der Strohmann, und die Hauptperſon bleibt
und zögernd beſah er zunächſt den Poſtſtempel. Denn
ziehen und es dem Hauptmann zu füllen,
aus, ergänzte matt lächelnd der Hauptmann.
aus einem ſolchen Unſchlag würde er ja ſicherlich einmal

[ ][  ][ ]

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 14.
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Glaſe Rotwein, während ich in den Paletot krieche
Der
Paſtor. Darüber ſind wir nicht ſchlüſſig geworden.
Nicht doch, Herr Hauptmann. Von Strohmann kann
Nicht wahr, lieber Wimbach, Sie entſchuldigen mich auf
eine ſcheint mir nicht recht praktiſch, der Franz am beſten
ganz und gar keine Rede ſein, rief verlegen werdend der
die paar Minuten und nehmen ſo lange mit der Hilde
gefällt. Da mußt Du entſcheiden. Wenn Du willſt, brau=
Baron. Ich ſchätze Sie wirklich. Wäre ich ſonſt offen
fürlieb?
chen wir bloß zu telephonieren, dann ſchickt der Geſchäfts=
gegen
Sie geweſen? Und hätten wir beide nicht gemüt=
Bitte ſehr, Herr Baron, entgegnete rot werdend der
nhaber ſie beide her, erklärte Hilde, indem ſie ſich aus
lich miteinander trinken und plaudern können, während
Hauptmann, dem im Grunde ſeines Herzens nichts lieber
dem warmen Pelzjackett herausſchälte, wobei ihr Wim=
die
beiden Racker ſich auseinanderſetzten?
war, als ein Viertelſtündchen mit dem angebeteten Weſen
bach half.
Ich bin Ihnen auch gar nicht böſe, Herr Baron, ent=
vertraulich
zuſammenſitzen zu können.
Um Gottes willen! ſträubte ſich Reidersberg entſetzt
gegnete Wimbach und ſtieß mit ihm an. Aber ſagen Sie
Franz Barthel machte eine etwas ungelenke Verbeu
über den letzten Vorſchlag. Die Berliner denken ſo ſchon
doch, wo iſt denn nun Fräulein Hilde?
gung, während Hilde ihm noch allerlei Aufträge wegen
immer, wir Pommern ſeien die geborenen Dösköppe! Das
der Verpackung gab. Dann waren ſie plötzlich allein in
Sie muß jeden Augenblick da ſein; ſie macht nur noch
könnte ein ſchönes Hallo hier geben! Iſt das Geſchäft weit
dem lauſchigen Winkel, beſtrahlt von dem roten Licht des
ein paaar Einkäufe mit unſerem Paſtorsſohn, der hier ir
von hier?
Schirmes, das ihren Geſichtern einen warmen Hauch gab
Sehen Sie, dort ſuchen ſie ſchon nach
Keine fünfhundert Schritte.
Berlin ſtudiert. . . .
und ſahen ſich prüfend an.
uns, rief Reidersberg und winkte. Unter einem kecken
Na, Franz, dann werde ich alſo in den ſauren Apfe
Was meinte eigentlich mein Papa mit dem Liebes=
Chinchillabarett hervor ließ Hilde ihre großen blauen
beißen und mich von Dir hinführen laſſen, damit wir bei
mahl, das Franz Barthel haben ſollte? fragte Hilde end=
Augen in dem lichtüberfluteten Lokale umherwandern
Deinem Vater endlich an einen vernünftigen Tiſch zu
lich, um dem Schweigen zwiſchen ihnen ein Ende zu
ſitzen kommen, wenn wir dem unchriſtlichen Laſter des
bis ſie endlich ihres Vaters lebhafte Gebärden bemerkte.
machen.
Skats fröhnen wollen. Komm, zeige mir das Geſchäft.
Ein anmutiges Lächeln glitt über ihr Antlitz, als ihr der
Es bezog ſich auf die Abſage des Herrn von Malwitz,
Gern, Herr Baron. Aber ich darf wohl erſt Abſchied
Hauptmann grüßend entgegentrat. Mit einer impulſiven
entgegnete Wimbach, wie aus einem Traume aufſchreckend
von Hilde nehmen, denn ich kann nicht wieder mit zurück.
Bewegunng ſtreckte ſie ihm die Hand hin und ſchüttelte ſie
und reichte ihr das Telegramm, das der Baron zurückge
Ich habe nachher leider Verpflichtungen, antwortete der
ihm kräftig, ehe er imſtande war, ſie an ſeine Lippen zu
laſſen hatte
ziehen. Dann wurde ihm Franz Barthel, der Sohn des
Jüngling
Sie lachte leiſe auf. Er kommt nicht, ſagte ſie dann,
Dorfpfarrers von Wildenhorſt, vorgeſtellt, ein ſchüchternes
Was, Teufel! Haſt Du vielleicht auch ein Liebesmahl
und eine merkbare Freude tönte durch ihre Stimme. Nun
Kerlchen, das wohl ſein erſtes Semeſter in Berlin abſol
und hinterher Nachtdienſt? inquirierte mißtrauiſch der
das hatte ich erwartet. Dafür wollen wir beide ſo rech
vieren mochte
Baron.
nach Herzensluſt von Jaſpershagen plaudern und von
Nein, ſtotterte der gute Junge verlegen. Ich ſoll heute
Na, Kinnings, habt Ihr nun alles? erkundigte ſich
Baron.
der
Berlin und wovon Sie ſonſt wollen.
abend einen Vortrag halten im Verein der Naturfreunde.
(Schluß folat.)
Ja, Vadding, bis auf den Spieltiſch für den Herrn
So ſo! Na, dann ſtärke Dich wenigſtens mit einem

[ ][  ][ ]

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Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
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9,70
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20,46
. ,
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.
66,50
Frankf. Hypoth.=B
9½
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207,00
Karlsruhe . . . . . . .
20 Francs=Stücke . . . .
5 Rumänier v. 1903 . .
25 Bad. Anilin= u. Soda=
94, 10
16,17
Mitteld. Kreditbank
6½

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Obligationen.
do.
Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
Fabrik
do.
85,00
3,
v. 1850 . .
560,00
7 Nationalb. f. Deutſchl
115,70
Magdeburg . . . . .
31.
85,30
Südd. Eiſenb.=Geſ. 82,50
4
Engliſche Noten . . . . . 20,48
14 Chem. Fabrik Gries=
v
. 1905 . .
do.
5½ Pfälziſche Bank. . .
121,75
Mainz
-
Nordd. Lloyd=Obl.
.. . . .. . .
88,10
Franzöſiſche Noten . . . .
heim
4½
4 Ruſſen v. 1880 . . . .
81,10
238,00
.
6.48 Reichsbank . . .
,
137,50
do.
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-
90,00
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69, 10
do. v. 1902 . . .
601,50
Rhein. Kreditbank
126,40
Mannheim . . . . . .
Franz=Joſefs=Bahn . .
93,10
100,00
Italieniſche Noten . . . .
20 Verein chem. Fabriken
½ do. v. 1905 . . . .
80,65
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7½
do.
3½
.,,
Prag=Duxer
71,50
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1.
Mannheim . . . .
328,00
Schweden . . . . . .
85,05
Bankverein . . .
105%
Oeſterr. Staatsbahn
100,00
München . . . . . . .
-
Ruſſiſche Noten . . . . .
8 Cement Heidelberg ..
137,50
Serbier amort v. 1895
Wiener Bankverein.
7½
133,50
Oeſterr. Staatsbahn
88,30
Nauheim . . . . . .
-
78,50
32 Chem. Werke Albert
Schweizer Noten . . . . .
405,00
Türk. Admin. v. 1903
80,90
Pfandbriefe.
do.
74,30
Nürnberg . . . . . . .
88,20
95,80
12½ Holzverkohl. Kon=
Türk. uniſiz. v. 1903
Oeſterr. Südb. (Lomb.)
Frankf. Hypoth.=Bank
do.
97,00
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299,25
5½0
83,50
ſtanz . . . . . . .
84,20
4 Ungar. Goldrente . . .
4 Oeſt. Südb. (Lomb.). .
S. 16 u. 17 . . .
71,00
Offenbach . . . .
94,00
121,50
4 Lahmeyer . . . . . . .
Staatsrente . . 81,50
4
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[ ][  ][ ]

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 16.
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[ ][  ][ ]

1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
293.
Dienstag, 2. Dezember.
1913.
tereehe e eſehe in bieſten
Erite Kammer der Stände,
billt, in der Bewiligung nicht zu zaghaſt zu ſein. Die
zog vorſtellig zu werden und Krupp zu erſuchen, das un=
Regierung hat es in der Hand, die ihr über ihre Vorlage
16. Sitzung.
glückſelige Bergwerk zu erwerben. Das konnte natürlich
hinaus zur Verfügung geſtellten 1½ Millionen nach ihrem
nicht Sache des Redners ſein. Doch ging er den richtigen
St. Darmſtadt, 1. Dezember 1913.
Ermeſſen zu verwenden.
gangbaren Weg und brachte ſeinen Antrag ein. Alſo rein
Am Regierungstiſche: Staatsminiſter Dr. von Ewald,
Oekonomierat Walter: Ich habe mich bereit er=
aus
Pflichtgefühl heraus, keineswegs aus Effekthaſcherei
Finanzminiſter Dr. Braun, Miniſter des Innern von Hom=
klärt
, der Regierungsvorlage den Vorrang vor dem viel
oder dgl. iſt dieſer Antrag eingebracht worden. Es darf
bergk zu Vach, Miniſterialrat Schliephake, Finanzrat Dr.
weiter gehenden Antrag Heyl und Gen. zu geben, weil ich
anerkannt werden, daß es der Regierung nicht ſchneller
Michel.
der Anſicht war, daß die ſchnelle Verabſchiedung der Vor=
möglich
war, Hilfe zu ſchaffen, weil alle ihre Inſtanzen
Präſident Graf von Schlitz genannt von Görtz
lage den Notleidenden ſchnelle Hilfe bringen würde. Daß
übermäßig beſchäftigt waren durch die Beſoldungsord=
eröffnet
die Sitzung um 10½ Uhr und verlieſt eine Anzahl
mit dieſen 1½ Millionen die ganze Not gelindert wer=
nung
uſw. und weil lange Verhandlungen mit der Zen=
den
könne, habe er nie geglaubt. Den heutigen Antrag
Entſchuldigungen. Vor Eintritt in die Tagesardnung
tralkaſſe notwendig waren. Wenn die neuerdings in das
des Ausſchuſſes begrüße ich. Es iſt mir nicht bekannt, daß
wird das neuernannte Mitglied Med.=Rat Dr. Merck in
hohe Haus berufenen Vertreter des Mittelſtandes einen
aus Genoſſenſchaftskreiſen die Anſicht gekommen ſei, daß
das hohe Haus eingeführt und auf die landſtändiſche Ver=
anderen
Standpunkt einnehmen als die Antragſteller, ſo
dieſe ſelbſt 1 Million für ausreichend erachten. Es iſt heute
faſſung vereidigt, indem er den vom Schriftführer Frhrn.
muß doch darauf hingewieſen werden, daß die zum Teil
noch keinem Menſchen möglich, zu ſagen, welche Mittel
Riedeſel zu Eiſenbach verleſenen Eid mit Ich
recht bösartigen Angriffe gegen die Initiative in dieſem
erforderlich ſind, das heſſiſche Genoſſenſchaftsweſen zu
ſchwöre ableiſtet. Darauf tritt das hohe Haus in die
hohen Hauſe in nichts zuſammenfallen, wenn man be=
ſanieren
. Es muß deshalb gefordert werden, daß der
Tagesordnung ein und berät zunächſt die Regierungsvor=
denkt
, daß der Großgrundbeſitz, wie ihn viele Mitglieder
Staat höhere Summen als Kredit zur Verfügung ſtellt.
lage, betreffend die Hingabe eines
dieſes hohen Hauſes mehr oder weniger verkörpern, an der
Der Staat hat förmlich die Verpflichtung dazu. Das Ge=
Darlehens von einer Million Mark an die Zentralkaſſe
Spitze der Führung der Landwirtſchaft tätig ſind und in
noſſenſchaftsgeſetz kennt keine Staatsaufſicht. Wenn heute
der heſſiſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften, e. G.
erſter Linie ſo auch ein wachſames Auge auf die Intereſſen
der Staat ein Aufſichtsrecht beanſprucht, muß er doch auch
m. b. H., ſowie Anträge hierzu.
Kommerzienrat
des landwirtſchaftlichen Mittelſtandes haben. Redner ver=
ein
Aequivalent dafür bieten. Andere Staaten. Preußen,
Strecker referiert kurz über die Vorgeſchichte der Ge=
breitet
ſich dann eingehender über die Geldbeſchaffung und
Bayern, Württemberg uſw., haben ihren Genoſſenſchaften,
noſſenſchaftskriſe und die Gründe, die zu der Vorlage ver=
betont
, daß der Finanzausſchuß des hohen Hauſes in den
ohne daß dieſe in Not waren, viele Millionen Kredit zu
anlaßten und zum einſtweiligen Zurückſtellen weitergehen=
37 Jahren, ſeit er die Ehre hat ihm anzugehören, ſchon
2½ Prozent eingeräumt. Es müßte doch erwartet werden,
der Anträge Die Ausſchußanträge ſind weiter
mehrfach erfolgreiche und ſachgemäße Anregungen gegeben
daß den Einzel=Genoſſenſchaften ein Kredit gewährt wird
unten zur Spezialdebatte mitgeteilt.
habe. U. a. iſt die Gründung der Landeskreditkaſſe darauf
durch ein Darlehn, das eine wirkliche Hilfe bedeutet. Man
Heute hat der Ausſchuß in einer eben beendeten
zurückzuführen.
Dieſe Landeskreditkaſſe hat aber nur
ſollte den Genoſſenſchaften nicht zumuten, den Staats=
Sitzung noch einige Aenderungen beſchloſſen, die ebenfalls
18 Prozent ihres Kapitals für die Landwirtſchaft her=
kommiſſar
zu bezahlen. Ich bin der Ueberzeugung, daß,
weiter unten folgen
gegeben. Heute ſchläft ſie ganz, iſt faſt aktionsunfähig ge=
wenn
die ſtarke Hand des Staats die Sanierung leitet,
Der Referent teilt mit, daß inzwiſchen eine Zuſchrift
worden. Darüber habe er, Redner, mit ſeiner Anregung
doch nicht ſo hohe Summen verloren gehen, als der Herr
von 149 Genoſſenſchaften eingegangen iſt, die ſich
der Gründung einer neuen Staatskaſſe die Umbildung der
Vorredner anführte. Was die Sicherheit der Kreditgewäh=
mit
dem Antrag des Ausſchuſſes dieſes hohen Hauſes ein=
Landeskreditkaſſe anregen zu ſollen geglaubt. Die Rech=
rung
betrifft, ſo iſt ein Darlehn von 1 Million ja ſchon
verſtanden erklärt. Die Großh. Regierung hat in ihrer
durch die Haſtſumme geſichert. Ich bitte, die Anträge des
nung der Regierung ſei nicht ganz leicht verſtändlich. Die
Aeußerung vom 26. November d. Js. darauf hingewieſen,
Antragſteller ſind der Meinung, daß eine Million nicht
Ausſchuſſes, wenigſtens was die Höhe der Summe betrifft,
daß die ihr zu erteilende Ermächtigung zur Aufnahme
anzunehmen.
ausreicht, um die Genoſſenſchaften flott zu machen. Nach
einer Staatsanleihe nicht in das Abkommen mit der Zen=
Finanzminiſter Dr. Braun Exz.: Ich möchte zu=
dem
Expoſé des Herrn Parcus ſind 115 Genoſſenſchaften
tralkaſſe gehöre, vielmehr außerhalb desſelben durch einen
nächſt darauf hinweiſen, daß der von Freiherrn von Heyl
notleidend. Die Regierung ſchien über die Stimmung in
Beſchluß der beiden Kammern der Landſtände herbeizu=
angeführte
Artikel ſich mit dem Fall von Nieder=Modau
den Genoſſenſchaften nicht richtig informiert zu ſein. Wenn
führen ſei. Der Ausſchuß wird ſich, nachdem auch die
befaßte. Ich würde es nicht für glücklich halten, dieſen
man die Genoſſenſchafter befragen würde, würde ſich ſicher
Einzelfall mit der jetzigen Genoſſenſchaftskriſe in Ver=
Großh. Regierung ihrerſeits den Wunſch zu einer derarti=
ergeben
, daß ſie in der Mehrzahl die Staatskaſſe wollen,
gen Regelung ausgeſprochen hat, demnächſt, nachdem eine
gleich zu ziehen. Es iſt ſchon darauf hingewieſen worden,
im Sinne des Antrages. Es handelt ſich hier um zwei
Verſtändigung über den Vertrag erfolgt iſt,
daß die beteiligten Kreiſe ſelbſt nicht den über die Regie=
Sachen. Um die Organiſation der Kaſſen und um die
darüber
rungsvorlage hinausgehenden Kredit für notwendig hal=
Linderung des Elends. Die übrigen Staaten haben nur
ſchlüſſig machen, auf welche Art dies zweckmäßigerweiſe
ten. Dieſe beteiligten Kreiſe waren für uns die Zen=
zu
tun iſt.
die Organiſation zu erledigen gehabt. Nach der Rech=
tralkaſſe
, die in einem Schreiben vom 20. November
Frhr. Heyl zu Herrnsheim möchte als An=
nung
des Herrn Parcus ſind 3 Millionen notwendig, um
u. a. mitteilt, daß ihr jetzt 283 Genoſſenſchaften angehören,
tragſteller ſich einige Bemerkungen geſtatten. Er erledigt
die 115 notleidenden Genoſſenſchaften zu ſanieren. Eine
daß davon 134 Genoſſenſchaften, und von den 120 Kredit=
zunächſt
einige Abſchnitte aus einem Sonderabdruck der
Mittelſtandsbank zu gründen, wäre nicht ſo ſchwer gewe=
genoſſenſchaften
, deren Zugang evtl. noch zu erwarten
Frankfurter Zeitung, deren objektive und ſachgemäße Hal=
ſen
. Sie hätte allerdings auch die Landwirtſchaftlichen
iſt. 74 Genoſſenſchaften für die ſtaatliche Unter=
Konſumvereine, die Bauvereine uſw. aufnehmen müſſen.
tung im Handelsteil in dieſer Frage er anerkennt, obwohl
ſtützung ausſcheiden, und daß für die Staatshilfe
Dieſe Staatskaſſe hätte ſogar mit einem Nutzen arbeiten
er die politiſche Haltung dieſes Blattes in keiner Weiſe
keinesfalls 100 Genoſſenſchaften in Betracht kommen
können. Die Großbanken haben längſt erkannt, daß in
teilt. Es wird darin nachgewieſen, daß aus allen Geld=
inſtituten
des deutſchen Genoſſenſchaftsweſens nur die
Heſſen ein blühendes Erwerbsleben herrſcht. Neuerdings
Fortgeſetzt neue Beitritte bewieſen das wachſende
Preußenkaſſe als Krönung übrig geblieben iſt. Es wird
will ſich auch die Deutſche Bank hier niederlaſſen. Das iſt
Vertrauen zur Zentralkaſſe. Wenn man dieſe Auskunft
in dieſen Artikeln auch ſchon 1912 darauf hingewieſen, daß
natürlich nur zu begrüßen. Aber an der Mittelſtandsbank
betrachtet, iſt zu einem Peſſimismus kein Anlaß. Jeden=
die
Regierung hier allein letzten Endes helfen könne, daß
haben dieſe Banken kein Intereſſe. Die Preußenkaſſe
falls darf man die von der Regierung bewilligte Summe
die Selbſthilfe allein hier nicht ausreiche. Die Regierung
habe ſich ein großes Verdienſt erworben, zumal ſie eigent=
als
ausreichend erachten. Wir ſind deshalb der Mei=
hätte
eigentlich damals ſchon dieſem Appell Folge geben
lich ihre Tätigkeit nach ihren Statuten auf Preußen be=
nung
, daß, zumal ja beſtätigt wird, daß niemand die
müſſen, denn einem ſo großen Unglück gegenüber ſei ſchnelle
ſchränken mußte. Jedenfalls dürfe man die Beziehungen
Höhe des Schadens bemeſſen kann, wir an der Vorlage
Hilfe dringend geboten geweſen. Die Zweite Kammer hat
zu der Preußenkaſſe nicht rückſichtslos abbrechen. Es war
feſthalten zu müſſen glauben. Freiherr von Heyl hat auf
denn auch einen entſprechenden Antrag auf Einbringung
dieſer Kaſſe ſeither weniger an einem Geſchäft gelegen, als
die anderen Staaten hingewieſen. Es iſt aber dabei außer
einer Vorlage geſtellt.
daran, den Genoſſenſchaften zu helfen. Das Großherzog=
Sein, des Redners, Antrag
acht gelaſſen, daß dieſe Staaten den Kredit bewilligt ha=
ſei
nichts geweſen als eine Ergänzung zu dieſem Antrag
tum Heſſen iſt aber in der Lage, ſich ſelbſt zu helfen und
ben zu Zeiten weſentlich niedrigeren Geldſtandes. Wenn
der Zweiten Kammer. Sein Antrag ſei die Folge eines
ſeine Finanzen geſund zu halten. Man ſollte nur die
nun geſagt wird, die Regierung brauche das ihr über ihre
Landwirtſchaft nicht ſtiefmütterlich behandeln. Redner
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[ ][  ][ ]

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 18.
nicht feſtſtellen kann, weniger zu geben. Man kann immer
bei der Staatshilfe aus die guten und die ganz ſchlechten
zugeben, ſo iſt das doch wohl kein richtiges Arkgument.
noch mehr geben, wenn es zu wenig iſt, wenn aber gleich
Genoſſenſchaften, denen doch nicht zu helfen iſt. Es bleibt
Ich würde an dem praktiſchen Sinn der heſſiſchen Land=
zu
viel bewilligt iſt, iſt das entſchieden nachteilig
alſo nur eine, die mittlere Kategorie, übrig. Das ſind
wirte zweifeln, wollten ſie von der Gelegenheit, billigen
100 Genoſſenſchaften, für die die Regierungshilfe durchaus
Kredit zu erhalten, in der gegenwärtigen Zeit der Geld=
Graf Kuno zu Stolberg=Roßla iſt gegen=
knappheit
nicht ſofort Gebrauch machen. Auch aus wei=
teiliger
Anſicht. Das Geld ſoll der Regierung ja nur zur
ausreicht
Herrnsheim: Der Herr
Je
teren Gründen halte ich das nicht für zweckmäßig.
Verfügung geſtellt werden. Sie habe es ja in der Hand,
zu
Frhr. Heyl
meine Aeußerung zur Landes=
mehr
Kredit zur Verfügung ſteht, je mehr wächſt die Ge=
weitgehende
Anforderungen zurückzuweiſen.
Miniſter des Innern hat
zu
Ich habe nicht bezweifelt, daß
fahr, daß der Staat belaſtet wird mit Aufgaben, die nicht
kreditkaſſe mißverſtanden.
Dann folgt
ſie für Meliorationszwecke genügend tue, ich habe nur ge=
die
ſeinen ſein können. Ich denke nur an den Hinweis
Spezialberatung.
rügt, daß ſie nicht dieſer Art Aufgaben mehr an die Lan=
des
Herrn Walter auf die Sanierung der Genoſſen=
Die Artikel des Geſetzes werden dabei nach den Aus=
ſchaftsbank
. Durch Geldhingabe iſt natürlich eine Entwir=
deshypothekenbank
abſchiebe, damit ihre Kräfte für Woh=
chußanträgen
wie folgt angenommen, wo=
rung
verwickelter Geldinſtitute leicht erfolgt. Das aber
nungsbau mehr frei würden. Meine Aeußerung, die Kaſſe
bei die in der Faſſung der Regierungsvorlage gebliebenen
Im
haben die Antragſteller doch wohl nicht im Auge gehabt.
chlafe, ſollte nicht den Leiter des Inſtituts treffen.
Artikel nicht mit abgedruckt werden:
übrigen beweiſen die verſchiedenen Widerſprüche darüber,
Man hat doch von vornherein dem Staat nicht zugemutet,
Artikel 1, Abſatz 1. Die Großherzogliche Regierung
wieviel notleidende Genoſſenſchaften in Frage kommen,
Geld zu einem erheblich niedrigeren Zinsfuß hinzugeben
daß man den Schaden gar nicht überſehen kann. Den
Wenn der Staat nun aber die Koſten für den Staats=
gibt
der Zentralkaſſe der heſſiſchen landwirtſchaftlichen Ge=
Staatskommiſſar ſollten nicht die Genoſſenſchaften tragen.
kommiſſar ſelbſt bezahlen ſoll, wird das ja illuſoriſch ge
noſſenſchaften, E. G. m. b. H., zu Darmſtadt im folgen=
Uebrigens habe man in den anderen Staaten keine guten
macht. Doch ſoll das ſicher keine ausſchlagebende Angele=
den Beſtänden der
den Zentralkaſſe genannt
Erfahrungen mit den Staatskommiſſaren gemacht.
genheit ſein. Ueber die Koſten des Staatskommiſſars
Großherzoglichen Hauptſtaatskaſſe ein Darlehen von einer
Fürſt zu Iſenburg=Wächtersbach weiſt auf
werden wir ſchon zu einer Einigung kommen. Der Staat
den enorm hohen Zinsfuß in Deutſchland gegenüber z. B
Million Mark. Abſatz 2. Der aus der Hauptſtaatskaſſe
hat geglaubt, nur eine Staatshilfe zur Selbſthilfe geben
Frankreich hin. Das liegt in erſter Linie mit an dem
zu ſollen. Denn wir denken zu hoch von unſeren Genoſ=
nach
Abſatz 1 zur alsbaldigen Verwendung entnommene
Mangel an Umlaufmitteln. Das weiß man auch im
ſenſchaften, um die Baſis der Selbſthilfe, auf der ſie ſich
Betrag iſt nachträglich derſelben durch Anleihe wieder zu
Reich, aber der Reichstag hat bei der Löſung dieſes Kon=
doch
aufbauen, illuſoriſch zu machen. Mit der möglichſt
zuzuführen. Abſatz 3. Weiterhin wird die Großherzog=
flikts
eine gute Hand gehabt. Der Scheck= und Poſtſcheck=
einmütigen
Annahme der Regierungsvorlage würden wir
liche Regierung ermächtigt, aus den Beſtänden der Großs
verkehr wurde mit hohem Stempel belegt. Der Staats=
am
beſten unſere vornehmſte Aufgabe erfüllen, das Ver=
ökonom
Hausmann in Berlin macht den Vorſchlag,
trauen zu den Genoſſenſchaften wieder herzuſtellen
herzoglichen Hauptſtaatskaſſe 1. einen unkündbaren Kreditzt
das Reich möge außer 10= und 20=Markſtücken noch 50= und
Miniſter des Innern von Hombergk zu Vach:
in Höhe von 500000 Mark, 2. je nach Bedarf einen jeder=
100=Markſtücke in Gold ausprägen laſſen und die kleineren
Freiherr Heyl zu Herrnsheim hat einem mir unter=
zeit
kündbaren Kredit bis zum Geſamtbetrage von
Goldmünzen von der Reichsbank aufſammeln zu laſſen
ſtellten Inſtitut den Vorwurf gemacht, daß es ſchlafe.
500000 Mark einzuräumen. Abſatz 4. Sollte infolge
damit das Publikum ſich an die Noten gewöhnt. Dann
Dieſer Vorwurf iſt geeignet, die Landeskreditkaſſe in
haben wir, da die Reichsbank kleine Noten nach Belieben
ſchweren Mißkredit zu bringen und mir die Pflicht
der Inanſpruchnahme der Staatskaſſe durch die Zentral
ausgeben kann, Umlaufmittel genug. Ich erwähne das
aufzuerlegen, entweder ſie recht gründlich aufzurütteln aus
kaſſe (Abſatz 3) eine anderweit erforderliche Verwendung
hier, trotzdem es ja vor den Reichstag gehört, weil die
dem Schlaf oder beim Vereinfachungsausſchuß die Auf=
der
verfügbaren Beſtände der Großherzoglichen Haupt=
Regierung im Bundesrat entſprechende Anregungen geben
hebung der Kaſſe zu beantragen. Es iſt aber nicht der
ſtaatskaſſe nicht möglich ſein, ſo iſt auch dieſer Betrag
kann. Der nächſtjährig fällig werdende Wehrbeitrag wird
Fall, was dieſer Kaſſe vorgeworfen wird. Wer aus den
ein großes Aufblühen der Induſtrie und des Bauweſens
Ausführungen des Herrn von Heyl etwa den Eindruck ge=
durch
Anleihe zu decken.
bringen. Dazu wird ebenfalls wieder viel Geld der
wonnen hat, daß die Landeskrepitkaſſe in erſter Linie dazu
Artikel 2. Abſatz 4. Der nach Artikel 1 Abſatz3
Reichsbank entzogen werden. Der Staat ſolle rechtzeitig
da iſt, den Wohnungsbau zu unterſtützen, der irrt ge
eingeräumte Kredit iſt je nach Lage des Geldmarktes für
auch daran denken
waltig. Die Landeskreditkaſſe iſt nämlich in erſter Linie
Staatsanleihen zu verzinſen.
Gewerberat Falk iſt jetzt auch der Anſicht, daß die
für Meliorationszwecke für die Land= und Forſtwirtſchaft
Artikel 4. Abſatz 1. Die Staatsbeihilfen ſind bes
eine Million nicht genügen wird und rät, von vornherein
da und erſt in zweiter Linie für die Unterſtützung des
ſtimmt, die notleidenden Genoſſenſchaften zu unterſtützen
mehr zu bewilligen. Der Staatskommiſſar würde die
Wohnungsbaues für Minderbemittelte und für Darlehen
und die Betriebsmittel der Zentralkaſſe zu ſtärken. Ab=
zweckmäßige
Verwendung der Gelder ſchon genügend über=
zu
Schulhausbauten. In einem von Herrn Frhrn. von
ſatz 2. Die Zentralkaſſe unterwirft ſich der Aufſicht= der
wachen
Heyl ſelbſt erſtatteten Bericht iſt feſtgeſtellt,
Großherzoglichen Regierung. Dieſe Aufſicht erſtreckt ſich
Direktor Parcus hält es für die Hauptſache, daß
daß die Mittel der Landeskreditkaſſe in erſter Linie für
ſie
auf den ganzen Geſchäftsbetrieb der Zentralkaſſe;
die Staatshilfe endlich zuſtande kommt. Er habe keines=
Meliorationszwecke beſtimmt ſind. Nur ſo weit ihm feſt
wird durch einen von der Großherzoglichen Regierung
verfügbare Mittel es geſtatten ſoll die Kaſſe zur Gewäh=
wegs
feſtgeſtellt, daß 115 notleidende Genoſſenſchaften vor=
zu
beſtellenden Kommiſſar ausgeübt.
handen ſind, ſondern iſt der Meinung, daß es viel weniger
rung von Darlehen berechtigt ſein. In welcher Weiſe die
Artikel 5.
Abſatz 1. Der Staatskommiſſar hat
Landeskreditkaſſe ihrer Beſtimmung nachgekommen iſt, er=
ind
. Er habe nur feſtgeſtellt, daß 115 Genoſſenſchaften da
alle Anordnungen zu treffen, die erforderlich ſind, um den
ſind, die mehr als 200 Mark pro Kopf zahlen müſſen.
gibt eine Zuſammenſtellung der Mittel, die ſie bisher auf=
Geſchäftsbetrieb der Zentralkaſſe mit den Geſetzen, der
Wirklich notleidend ſind nach ſeiner Rechnung in Starken=
gewendet
hat. Danach hat die Landeskreditkaſſe obligato=
Satzung und den ſonſt in verbindlicher Weiſe getroffenen
riſch bereitgeſtellt für Bodenmeliorationen an Waſſer=
burg
5, in Oberheſſen eine in Rheinheſſen 22 Genoſſen=
Beſtimmungen in Einklang zu erhalten; 3. den Ge=
genoſſenſchaften
562975 Mk.
ſchaften. Dabei iſt noch Meſſel mitgerechnet, das aber
an Feldbereinigungen
neralverſammlungen und den Sitzungen der Verwal=
neuerdings
beſchloſſen hat, ſich ſelbſt zu helfen, was höchſte
780 423 Mk., ferner fakultativ für Nebenbahnen 30 200 Mk.,
tungsorgane der Zentralkaſſe, ſoweit ihm nicht weiter=
Anerkennung verdiene. Ich glaube alſo, daß mehr Mittel,
Kreisſtraßen 24000 Mk., Waſſerbeiträge 1261200 Mk.,
gehende Befugniſſe zuſtehen, mit beratender Stimme bei=
gemeinnützige
Anſtalten 249000 Mk., Wohnungsfürſorge
als die Regierung bereit ſtellen wird nicht notwendig
zuwohnen, die Berufung der Generalverſammlung, die
ein werden. Ich glaube, daß die Zentralkaſſe gut ar=
318 965 Mk., zu ſammen 3 226 763 Mk. Das hat
Anberaumung von Sitzungen der Verwaltungsorgane, ſo=
beitet
und daß ſie mit der Staatshilfe Gutes leiſten wird
die Kaſſe geleiſtet bei ſehr geringen Verwaltungskoſten.
wie die Ankündigung von Kündigungsfriſt von drei Mo=
Graf zu Solms=Laubach möchte die Bitte an
Ich würde es ſehr bedauern, wenn der Ruf der
naten zu verlangen. Das gleiche gilt für den auf Grund
die Regierung richten, eine feſte Hand in der Perſon des
Kaſſe durch den unberechtigten Vorwurf beeinträchtigt
des Artikels 1 Abſatz 3 eingeräumten Kredit.
würde
Staatskommiſſars zu ſchaffen, die aber die freie Entwick
Damit iſt das Geſetz erledigt
lung des Genoſſenſchaftsweſens nicht hindert.
Geh. Kommerzienrat Dr. Bambarger: Es hat
Es folgt Beratung der Regierungsvorlage, betreffend
Oekonomierat Walter möchte zu den Ausfüh=
ſeinerzeit
nicht an Stimmen im Lande gefehlt, die die An=
Geſetzentwur
rungen des Finanzminiſters, daß die übrigen Staaten
ſicht vertraten, daß eine Staatsaktion überhaupt nicht am
Beteiligung des Staats an der Heſſiſchen Landes=
Platze ſei, zumal dann andere Stände, wie die Haus=
zwar
den Kredit zu Zeiten niedrigen Zinsfußes gegeben
hypothekenband
haben, doch darauf hinweiſen, daß die Regierungen der
beſitzer, die gleichen Rechte auf Staatshilfe geltend machen
Kredit auch heute noch ſo niedrig belaſſen. Redner möchte
könnten. Wir haben uns nicht auf dieſen Standpunkt ge=
betreffend
. Der Artikel 1 des Geſetzes lautet:
ſtellt, ſondern die Staatshilfe befürwortet. Es handelte
nochmals bitten, den Vorſchlag des Finanzausſchuſſes an=
Unſere Regierung wird ermächtigt, für 5 Millionen
zunehmen.
ſich damals um 1 Million Mark. Der Zentralkaſſe haben
Mark neue Aktien der Heſſiſchen Landeshypothekenbank
ſich über 200 Genoſſenſchaften angeſchloſſen. Mit den ihe
Frhr. Heyl zu Herrnsheim bezweifelt, daß
zum Nennwerte zu erwerben und den hierfür erforder=
insgeſamt
zur Verfügung ſtehenden 4½5 Millionen
die Genoſſenſchaft Meſſel als Beiſpiel für die Ablehnung
lichen Betrag im Wege der Staatsanleihe flüſſig zu machen.
hat dieſe Kaſſe ſehr viel geleiſtet, ſo daß man der Leitung
des Staatskredits anzuſehen iſt, denn Meſſel hat die Ein=
Die Anleihe iſt zu dem Zinsfuß aufzunehmen, wie er der
höchſtes Lob ſpenden darf. Es muß nur gehofft werden,
gabe, den ausgedehnten Kredit zu bewilligen, mit unter=
Die Til=
jeweiligen
Lage des Geldmarktes entſpricht.
ſchrieben. Er weiſt nochmals hin auf die ſehr verſchiede=
daß
auch die noch fernſtehenden Genoſſenſchaften ſich der
gung dieſer Anleihe ſoll in der Art erfolgen, daß durch
Zentralkaſſe anſchließen. Auf Grund der Tatſachen
nen Angaben über die Zahl der notleidenden Kaſſen, die
den Hauptvoranſchlag der Staats=Einnahmen und= Aus=
kamen
wir zu der Ueberzeugung, daß die von der Regie=
Herr Pareus jetzt gar nur mit 28 angebe. Sicher ſei, daß
gaben die Mittel zum Ankauf einer entſprechenden Ans
rung vorgeſchlagene Hilfe durchaus ausreichend iſt. Es
die Mehrzahl der Genoſſenſchaften den Kredit der Regie=
zahl
von Schuldverſchreibungen beſtimmt und demnächſt
lagen für uns keinerlei Gründe vor, böswillig gegen den
rung für ungenügend hält. Dem Herrn Bamberger möchte
Dem Staat bleibt das Recht vor
verwendet werden
weitergehenden Antrag zu kämpfen. Auch aus praktiſchen
Redner erwidern, daß ſein, des Redners, Ausdruck von
behalten, die Anleihe ganz oder teilweiſe auch zur Rück
Gründen iſt die Gründung eines neuen Staatsinſtituts
böswilliger Agitation ſich nicht auf Mitglieder dieſes hohen
zahlung des Kapitalbetrags in bar zu kündigen. Dem
nicht zu befürworten. Die Preußenkaſſe arbeitet mit 75 Mil=
Hauſes beziehen ſollte.
Gläubiger der Anleihe ſoll ein Kündigungsrecht nicht zu=
lionen
und hat ſchwere Zeiten durchmachen müſſen, ehe
Direktor Parcus verlieſt einen Teil ſeines Expoſés,
tehen.
ſie zu der Rentabilität von etwa 4 Prozent kam.
Mit
in dem er ausdrücklich feſtſtellt, daß die Mehrzahl der
Nach dem Bericht des Direktors Parcus wird das
der Vorlage der Regierung iſt ſicher zu erreichen, was die
Genoſſenſchaften ſich ſelbſt helfen werde.
Geſetz ohne Debatte angenommen. Der Präſident
Hauptſache an der ganzen Staatsaktion iſt, die
Rückkehr
Geheimerat Prof. Dr. Leiſt hält es für richtiger
in
das hohe Haus bis zum 17. Dezem=
darauf

vertagt
des Vertrauens zu den Genoſſenſchaften. Es
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Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 19.
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gewaltigſten Erfolge hat nur derjenige, der es verſteht, ſich über=
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im günſtigſten Lichte zu zeigen, ſich überall geltend zu
Blusen
Kostümröcke
machen. Was gut ausſieht, gefällt. Die Welt hängt nicht an
Sein, ihr imponiert der Schein. Darum gilt das Wort: Wert
von Mk. 1.35
von Mk. 2.95
ete enteten
haben und ihn zu zeigen verſtehen, heißt doppelten Wert
bis Mk. 36..
bis Mk. 24..
haben. Daher kommt es, daß wirklich feine Manieren und
erhalten Sie
eine gute moderne Lebensart den Wert eines Menſchen ſo rapid
5
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heben. Je höher man ſteigt oder emporkommen will, deſte höhere
jede Bluse
Anſprüche werden geſtellt. Damen und Herren, die heute em=
Es ist bei meiner
Diesem Artikelbringe
vorſteigen wollen, müſſen von der Umgebung vorteilhaft ab
jeden Kostümrock
riesenhaften Auswahl
ich gleichfalls die
ſtechen und ihr vorbildlich ſein, ſie müſſen verſtehen ſich geltend

zu machen. Vor kurzem ſagte ein Gelehrter: Alles hat heut
gar nicht möglich
grösste Aufmerksam-
auch
wenn Sie den Stoff stellen,
zutage ſeinen Gipfel erreicht, aber die Sucht und das Beſtreben
jede einzelne Piece
keit entgegen.
in 12 Stunden,
ich geltend zu machen, den höchſten. Und darum genügt es
aufzuführen.
Bei nur prima Quali-
heute
nicht mehr, wenn man ein taktvoller, beſcheidener Menſch
Alle nur mögliche
täten und bester Ver-
iſt
und gut gekleidet geht. Man muß ſich die gute, moderne
Trauerkleider
Lebensart, imponierende Umgangsformen und weltmänniſche
Farben und Nuancen
arbeitung stehe ich
in 45 Stunden,
Lebensklugheit aneignen. Dann braucht man nicht mehr aus=
in
allen Grössen stets
auf der Höhe der
zurufen: Was habe ich von meinem Leben?" Um unſer Unter=
tadellos
sauber u. schickangefertigt.
am Lager.
Leistungsfähigkeit.
nehmen noch mehr bekannt zu machen, haben wir hundert=
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weltmänniſchen Auftretens (für Damen und Herren) und wollen
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[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 20.
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Unter dem Protektorat Ihrer Durchl. der Frau Fürſtin zu Erbach=Schönberg
zum Beſten des
des Evangeliſten G. Berg aus Caſtrop u. a.
Vereins der Freundinnen junger Mädchen
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Küffuhrung im Mathildenhohlaate
abends 8½ Uhr
am 3. Dezember
und Sonntag, den 7. Dezember, nachmittags 4½ Uhr
und abends 8½ Uhr.
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Eintritt frei!
Volksſtück in 3 Akten von Dr. Ella Menſch
unter gütiger Mitwirkung eines Frauenchors unter Leitung von
Fräulein Keil und eines Schülerorcheſters unter Leitung von
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der Buchhandlung von Herrn Waitz, Eliſabethenſtraße, und an
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der Abendkaſſe.
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Dienstag, den 9. Dezember 1913, abds. 8½ Uhr
im Gemeindehaus, Kiesſtraße
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Tagesordnung: 1. Jahresbericht, 2. Rechnungs=
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Zine Satire in 1 Akt
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Das Erdbeben
Schwank in 1 Akt
von Otto Härting.
Vorher: Neues Variéte-
Programm.
Kreton’s Hundetheater,
Arabella Fields, die
schwarze Nachtigall,
Oswald Naumann,
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Käte Gültini, Jongleuse
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Großherz. Hoftheater.
Dienstag, den 2. Dezember 1913.
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Die ſpaniſche Fliege.
Schwank in 3 Akten von Franz
Arnold und Ernſt Bach.
Spielleiter: Bruno Harprecht
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Eduard Burwig,
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Preiſe): Sperrſitz:
4.20 , 14.20. Reihe 3.40 , Par=
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: 1.5. Reihe 2.90 , 6.8
Reihe 2.35 , Proſzeniumsloge
6.20 , Mittelloge 6.20 , Bal=
onloge
5.20 , I. Rang 4.70 .
II. Rang: 1.6. Reihe 2.70 ,
7. u. 8. Reihe 2.15 , I. Galerie
1.35 , II. Galerie 75
Kartenverkauf: an der Tages
1½
kaſſe im Hoftheater von 99
Uhr und eine Stunde vor Beginn
der Vorſtellung; im Verkehrsbüro
Ihr und von 2½ Uhr
von 81
vor Beginn der Vor=
bis
kurz
(Im Verkehrsbüro wer=
tellung
.
den auch telephoniſch Kartenbe=
ſtellungen
entgegengenommen.
Telephon Nr. 1582.)
Ende vor 10 Uhr.
-
Anf 8 Uhr.
Vorverkauf f. die Vorſtellungen:
Mittwoch, 3. Dez. 62. Ab.=Vſt.
16. Die Bohème. Gew
Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Donnerstag, 4. Dez. 63. Ab.=Vſt.
Das
16. Uraufführung.
Phantom. Komödie in 3 Akten
von Hermann Bahr. Gewöhnl.
Preiſe. Anfang 7½ Uhr
Freitag, 5. Dez. 64. Ab.=Vorſt.
D 16. Tiefland. Gewöhnl.
Preiſe. Anfang 7½ Uhr
Aus dem Spielplan.
Samstag, 6. Dez. Außer Ab.
Einmal. Gaſtſpiel Alex
Moiſſi. Neu einſtudiert u. neu
nſzeniert: Romeo u. Julia.
Romeo: Alex. Moiſſi. Gew.
Preiſe. Anfang 7 Uhr. (Vergl.
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[ ][  ][ ]

r 293.
enstag
f-Dezhr.
age:
t und
Derg
de.
Nerf
er
Den
Variete
lethenter
is, die
tigall,
nann,
ngleuse
(25045
Feheſen
he
Muſſe
wer
an

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913,
Seite 21.
anm
Tarngemende
Darhstadt.
Schutzherr: Se. Kgl. Hohelt der Grossherzog
Residcnz


Samstag, den 6. Dezember, abends
Olympia
am weiß.

2. Theater
IN am weiß
9 Uhr, im kleinen Turnsaal
I
Fern Mhedten Farm
Inhaber:
Mre
Darmſtadt
Ge
Heute letzter Tag
Georg Brand.
2 Rheinſtraße 2
Gunder
Fehdts Verbamunm
Wenn Bütenträume
Programm für Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag.
von Konstanz durchs
reifen
Kein Kinobeſucher verſäume, ſich dieſes Programm
Projektions-Vortrag, Engadin und Dolomiten
anzuſehen.
Akte, mit
unſeres Mitgliedes Louis Geist.
(25021
Unſere Mitglieder und deren Angehörigen ſind hierzu freund
lichſt eingeladen
Das Tagebuch eines Toten
Die Redewarte.
Ergreifendes Drama. 2 Akte.
NB. Sonntag, den 7. Dezember: Turner-Wanderung.
Eberſtadt-Frankenſtein-Seeheim. Marſchzeit 4 Stunden. Abfahr
Uhr 26 ab Monument. Recht zahlreiche Beteiligung erwünſcht.
Wehe,
wenn sie losgelassen
oder
Die wilden Tiere sind entwichen
Komödie in 2 Akten, zum Totlachen
In der Abgründe
Drama
Haupt=
Jahr kandert Schdd Pristoren
rolle
Asta Nielsen 2 Akten.
181s Mode 1e15
Pinkler in Bedrängnis.
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Humoriſtiſch.
Schlager!
am 7. Dezember im Kaisersaal
Mitgiftjäger
Anfang 8 Uhr.
Waldemar Psplander
Sehr ſpannend! Drama in 2 Akten. Sehr ſpannend!
Es ist dem Publikum Gelegenheit gegeben, die alte
und die neue Mode praktisch vorgeführt zu sehen.
Morgen
Der Lebensretter.
Komödie.
Zwei
arme Reiche
Nach dem Fristeren: BALL-.
Preise der Plätze:
3 Akte, mit (25049
(*1623
Loge 85 , I. Platz 65 , II. Platz 45 , III. Platz 19 .

Billette in allen Friseurgeschäften erhältlich.
An Werktagen wird jeder Gaſt plaziert, ſolange Sitzplätze da ſind.
Eintritt 35 Pfg.
Kaſſenöffnung 3 Uhr. Anfang ½ 4 Uhr.
(25047ids


Verloſung

des St. Eliſabethen=Vereins.
Freitag den 5., Samstag den 6. und Sonntag den 7. Dezember
Iinion Fheater
at
Elusstellung der Gewilene
Rheinstr. 6 .. Telefon 173
im Hinterhaus des Pfarrhauſes, Wilhelminenplatz 9, von vormittags
½10
1 Uhr und 25 Uhr nachmittags.
(24856gi
(24980
Ab heute:
Suzanne Grandais.
Daſelbſt ſind LOsE à 25 Pfennig zu haben.
Gegenſtände für Gewinne werden dankbar entgegengenommen
Kur das Residentheater hat das
Man bittet dieſelben im Pfarrhaus abgeben zu wollen
alleinig. Erstaufführ ungsrecht der
Asta Nielsen-Serien jetzt und vor
her. Die von den anderen Thea-
Brauerei-Ausschank Karl
Fay.
1
tern vorgeführten Asta Nielsen-
adabundin

Eilder sind älteren Datums und
im Residenztheater schon gezeigt.
Mittwoch, den 3. Dezember:
Drama in 3 Akten
mit

Selzeisappe
wozu freundlichſt einladet.
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Kalberbua
Wilhelm Appel, Restauratenr
16352
Grafenstrasse.
in der Hauptrolle
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Kiesstrasse 69, Ecke Niederramstädterstrasse.
sowie das übrige
Das Filmwunder
Mittwoch, den 3. Dezember:
Großstadtprogramm.
der Welt

79
8
e


LFelzelsappe
S
Morgens Wellfleisch mit Kraut.
Tango=Stunden.
(*16319
A
Ne
Dienstag Abend Bratwurst mit Rotkraut.
An akademischen Privat-Zirkeln können Damen
Es ladet ergebenſt ein
hospitieren, zwecks Erlernung der massgebenden Tänze; Anmel-
Martin Schwarz.
dungen baldigst erbeten.
(*16362
Privat-Tanzlehrinstitut Schrimpff,
Wirtſchafts=Eröffnung.
22 Neckarstrasse 22.
Verehrlicher Einwohnerſchaft, Freunden und Be=
Sanzen


kannten die Mitteilung, daß ich die Wirtſchaft
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ab im Badischen Hof, Ecke Wendelſtadt= und Blumenthalſtraße
7
Bleichstrasse 40
Der Tanzlehrer Högg.
(25048imd
(*16368)
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ſtreben
ſein, gute Speiſen und Getränke zu verab=
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im Kaisersaal
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geſamter Hotel- wie Restaurations-
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[ ][  ][ ]

Nummer 293.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2. Dezember 1913.
Seite 22.
oberen Teil eingearbeiteter Rauchfiltrierpatrone. Georg
und an die privaten Lebensverſicherungs=Geſellſchaften,
81c
Repp, Friedberg i. Heſſen. 10. 10. 13. R. 37321
welche die Mittel zur Gründung uneigennützig hergegeber
577005. Faltſchachtel, die gleichzeitig als Tragtaſche dient
und den reichen Schatz ihrer Erfahrungen in den Dienſt
G. C. Klebe, G. m. b. H., Eberſtadt, Kr. Darmſtadt. 31
der Sache geſtellt hätten. In ſeinem Schlußworte richtete
10. 13. K. 60 497. 81 d. 577256. Verſchluß für Behälter
der Vorſitzende an die Anweſenden die Aufforderung, ſich
insbeſondere für Mülleimer. Lauterbacher Blechwaren
durch die bedauerliche Abſonderung der öffentlichen An
fabrik und Verzinkanſtalt, G. m. b. H., Lauterbach, Heſſen
ſtalten und durch deren Angriffe in der Arbeit nicht
27. 10. 13. L. 33 263.
ſtören zu laſſen
Im Anſchluß an die Generalverſammlung hielt der
A ufſichts rat unter dem Vorſitz des Staats=
Gewiunanszug
miniſters Dr. Grafen von Poſadowsky=Wehner eine Sitz=
der

ung ab. Nach den Uebergangsbeſtimmungen wurde der
8. Preußiſch-Jüddeutſchen
Verwaltungsbeicat der Geſellſchaft, über deſſen Zuſam
menſetzung aus ihren eigenen Reihen die Verſicherten
(229. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotteri=
ſpäter
ſelbſt zu befinden haben, gewählt. Ueber den wei
5. Klaſſe 19. Ziehungstag 29. November 1913
teren Verlauf der Sitzung iſt zu berichten, daß aus den
Reihen der Organiſationsvertreter heraus lebhafte Be=
Auf jede gezogene Nummer ſind zwei gleich hohe Gewinne
ſchwerden über die Kampfesweiſe der öffent=
gefallen
, uud zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
V
in den beiden Abteilungen 1 und II.
lichen Lebensverſicherungsanſtalten ge
führt und energiſche Abwehrmaßregeln ohne irgend
(achdruck verdoten
(Ohne Gewähr A. St.=A. f. Z.)
welche Rückſicht verlangt wurden. Der Vorſitzende hob
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
mit Bezug darauf hervor, daß die öffentlichen Anſtalten
240
Mk. gezogen:
keine Behörde ſeien, und daß man von den Behörden des
4
2 Gewinne zu 10000 Mk. 123807
Reiches, der Einzelſtaaten und der Gemeinden unbedingt
4 Gewinne zu 5000 Mk. 45397 76681
eine paritätiſche Behandlung verlangen könne.
80 Gewinne zu 3000 Mk. 754 6014 15648 20284
Ueber die verſicherungstechniſche Grundlage der Ta=
23208 25917 28036 34281 37607 44041 46309 5070
rife der Deutſchen Volksverſicherung, A.=G., äußerte ſich
51745 71091 71746 81246 83167 86893 90188 91668
ausführlich der Vertreter einer der größten deutſchen Le
94294 105335 105880 107781 109682 118050 120676
hob ihre Vorzüge
Er
bensverſicherungsgeſellſchaften.
126269 134213 149009 155176 163494 166767 168186
Velg
gegenüber den Tarifen der öffentlichen Lebensverſicher
168275 179076 195823 198329 215832 224354

136 Gewinne zu 1000 Mk. 4063 4335 5653 6487
ungsanſtalten hervor, die dem erſten Grundſatz der Sicher
GOLD
9233 11205 24385 26939 33433 44093 45248 47546
heit nicht ausreichend Rechnung trügen. Er bezeichnet es
48677 49635 57574 63174 64670 66100 68098 7261
als Fehler, daß die öffentlichen Lebensverſicherungsanſtal
33
72631 82852 84505 87186 93288 93318 97854 104081
ten Laienbehörden und nicht dem Kaiſerlichen Aufſichts
106417
107074 108161 109959 112550 112574 120033
amt für Privatverſicherung unterſtänden
In ſeinem
* Cideretfe
Kirior=
123479 124626 129865
135891 147657 154387
121250
Schlußworte wies der Vorſitzende darauf hin, daß man
N-
155260
156339 156500 161177
167465 170853 18876.
mit den Gründen, welche die öffentlichen Lebensverſiche
195038 203751 206602
192402
207489
214574 216828
rungsanſtalten gegen die Deutſche Volksverſicherung A.=G
221845 222236 222373
218611
222403 222637 224345
II,24986)
anführten, ſehr wohl auch ein Verbot jeder Privatwirt
225726
226369 226434 229124 230924
ſchaft überhaupt begründen könne. Man arbeite dahe
234
Gewinne zu 500 Mk
2285 2353 3396 6071
Generalverſammlung der deutſchen
dem Sozialismus direkt in die Arme wenn man in dieſer
8987
10394 11043 12253 12542
12802 19676 20731
Weiſe den Privatbetrieb zu diskreditieren verſuche
Volksverſicherung H.=6.
22099 23106 24311
21078
30390
32511 34983 36540
37683 41263
37366
43784
44212.
46978 47378 49169
* Berlin, 30. November.
66677 62405 64834 66438
8033
80014
72303
68340
Im Reichstage fand geſtern unter dem Vorſitz des
81775 81780 85550 87844 88310
94441
9163
93925
Handel und Verkehr.
Staatsminiſters Dr. Grafen von Poſadowsky=
95780 96449 98044 99400 105987 10615
109598
107439
* Heſſiſche Erfinder. (Mitgeteilt von Dipl.=
Wehner eine außerordentliche Generalverſammlung der
109753
111731 113363 113535 114711
116698
115751
Ing. Klemens Herszberg u. Co., Patent= und Ingenieur=
Als
Deutſchan Volksverſicherung A.=G. ſtatt.
116921
121768 126111
119021
128073
131906
132151
Bureau, Darmſtadt, Rheinſtr. 19.) 1. Patent=Anmel=
Vertreter des Reichskanzlers war der Reichskommiſſar
136502
139590 142590
139237
14337
14335.
142885
152370
150051 152334
dungen: 12o M. 49774. Verfahren zur Herſtellung des
146925
Geheimer Oberregierungsrat und Vortragender Rat im
156362
154443
15326.
162037
167200 167268
Phenyl==Dibrompropionſäurcäthyleſters in
167348
171749
169028
168292
Reichsamt des Innern, Dr. Wuermeling, erſchienen
haltbare
17213
181937
172518 173502
179493
173829
176652
Form. Fa. E. Merck, Darmſtadt. 7. 12. 12. 51 a. S
Nach dem Antrage des Vorſtandes erteilte die Ver=
185326 189105
182282
189721
192154 194580
190729
39311. Elektriſches=pneumatiſches Ventil für Orgeln.
ſammlung die Genehmigung zur Uebertragung
201480
204379 205028
208000
213292 217316
206337
Hans Sauer, Darmſtadt, Schloßgartenſtraße 53.
von Aktien an die nachſtehenden Organiſationen: Ver=
224477
221024
226704 228380 229089 229158 231046
17. 6. 13. 21 d. S. 40014. Anordnung zur funkenloſer
band der evangeliſchen Arbeitervereine Bayerns rechts
232880
231102
Stromwendung bei Gleichſtrommaſchinen, deren Bürſten
des Rheines, Evangeliſche Arbeitervereine (Frankfur=
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
ſämtlich oder teilweiſe verſchiebbar ſind. A. Sengel,
am Main), Zentcalverband der chriſtlichen Holzarbeite:
240
Mk. gezogen
Darmſtadt. 11. 9. 13. 87 b. M. 51 533. Ausſchneider
Deutſchlands (Köln a. Rh.), Gutenbergbund (Vereinigung
2 Gewinne zu 30000 Mk. 170
für Muffenrohrdichtungen. Maſchinenfabrik Leonhardt,
deutſcher Buchdrucker), Zentralverband chriſtlicher Leder=
2 Gewinne zu 10000 Mk. 163481
arbeiter Deutſchlands, Zentralverband cheiſtlicher Keram
Sprendlingen, Kr. Offenbach. 23. 5. 13. 2. Patent=
6 Gewinne zu 5000 Mk. 40374 80227 101302
und Steinarbeiter Deutſchlands, Zentralverband chriſtlicher
Erteilungen 3b. 26ß 184. Halteporrichtung
für
76 Gewinne zu 3000 Mk. 4165 9568 24130 37686
be
Selbſtbinderkrawatten. Walter Radi, Guſtavsburg
für
Bauarbeiter Deutſchlands, Reichsſchutzgemeinſchaft
45294 45928
56896 68887 81542 84619 84661. 87279
Mainz, Alte Darmſtädter Landſtraße 24. 30. 3. 12
Handel uns Gewerbe E. V. (Braunſchweig),
Verband
R
96470
91382
101977 102845 110529 112290 113631
35 270. 23c. 268 189. Verfahren zur Herſtellung eines
Deutſcher Handlungsgehilfen zu Leipzig, Verein für Kand=
120582
124010 126893 136491
149461
137922 137923
lungs=Kommis von 1858 (Hamburg)
Schmier= und Reinigungsmittels für Maſchinen bezw.
151197
179010 181571 193503
205404 206560 208586
Metallteile. Dr. Fr. Karl Freſenius, Offenbach a. M.,
Weiter beſchließt die Verſammlung, die §§ 6, 9 10, 11
219113 223139 225209 227127 227456
und 12 des Geſellſchaftsvertrages zu ändern, und zwar
Herrnſtraße 37. 22. 10. 12. F. 35 347. 3. Gebrauchs=
138 Gewinne zu 1000 Mk. 1515 5434 6297 6735
dergeſtalt, daß die Höchſtzahl der Aufſichtsratsmit=
muſter
=Erteilungen: 20e. 577230. Außenkupp=
16929 21836 22122 22156 25323 27493 28203 4293
44738 45918 46158 46246 51218 54612 63725 67161
lung von Eiſenbahnwagen. Richard Kaufmann,
glieder, ſowie der Mitglieder und Stellvertreter im
74484 79762 81979 92668 93820 95731 96553 96917
Darmſtadt, Emilſtraße 28. 2. 10. 13. K. 60098. 33 b
Verwaltungsbeirat von bisher 25 auf 30 erhöht wird. Zur
97527 97993 99338 99747 104938 105627 106390 112587
577 424. Spiegeleinfaſſung mit Vorrichtung zur Befeſtig=
Begründung wurde vom Vorſtande angeführt, daß die
116443 119693 122976 126863 129425 145129 146996
ung an anderen Gegenſtänden, wie Lederwaren und dergl
Zahl der Vertragsorganiſationen bereits ſo groß ſei, daß
151135 154171 154493 155626 160518 162655 164497
Adolph Merzbach, Offenbach a. M., Frankfurterſtr. 43/45
eine angemeſſene Berückſichtigung aller Wünſche bei der
167565 169986 177778 183580
186487
187467 195156
bisher vorgeſehenen Mitgliederzahl im Aufſichtsrat und
24. 10. 13. M. 48 451. 33 b. 577 486. Sicherung an Ueber=
197979 204964 205769 206439
213298
213338 220421
im Verwaltungsbeirat nicht mehr durchzuführen ſei
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233947
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ſtein, Lich. Oberheſſen. 16. 9. 13. Sch. 49 780. 46 b. 577 227.
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192026
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Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 2.
Seite 24.
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[ ][  ]

B

(

ner grenrne geners Toare r Sr rmze
See

sr. Rennen zu Aeuteuil, 30. Nov. Prix Port=
Gerounschte
Said; 3000 Francs, Diſtanz 3500 Meter: 1. Monſ. Ma
rones Moulieres, 2 Gay Gentre, 3. Ecaille II. Tot.
-
Prix des Tuileries; 4000 Francs, Diſtanz 3100
66:10.
22V
Meter: 1. Monſ. Hitcheocks Obſeſſion, 2. Baladeur II, 3
Prince Chriſtian. Tot. 48:10. Prix la Haye=Jouſſelin:
EARET
40000 Francs, Diſtanz 5500 Meter: 1. Monſ. M. Desca=
zeaux’
Montagnard (J. Bartholomew), 2. Grand Due III
Prix de Normandie: 10000
3. Tripot II. Tot. 171:10.
Francs, Diſtanz 3100 Meter: 1. Monſ. A. Veil=Picards=
Capitain Fracaſſe (Burns), 2. Canfranc, 3. Petit Zonzon
Tot. 185:10. Prix de Viroflay; 4000 Fr., Diſt. 3500 Mtr.:
1. Monſ. P. Gillous Bonjour II. 2. Tonnelle II, 3. Grank

Prix Whiſper=Low; 5000 Fraucs,
Jean. Tot. 16:10.
Diſtanz 2800 Meter: 1. Monſ. A. d’Entraignes Moonſhine,
2. Urbino, 3. Agenda. Tot. 46:10
e ee., gee
Stunden=
Radſport. Das Pariſer 24
(65
Rennen, das auf der Pariſer Winterbahn zum Austrag
gelangte, hatte eine rieſige Zuſchauermenge angelockt. 17
Mannſchaften ſtellten ſich am Samstag nachmittag 5 Uhr
dem Starter. In den erſten Stunden ſorgten Poulain
X,22711)
Egg und Engel=Deruyter durch abwechſelnd flottes Füh
ren und gelegentliche Vorſtöße für genügend Abwechſelung
Als erſte fielen in der 3. Stunde Jacquelin und Rhein=
Luftfahrt.
wald dem ſchnellen Tempo zum Opfer. In der ſiebenten
sr. Die Beſtimmungen für die Erwerbung
Stunde trat eine entſcheidende Wendung ein. Nach hartem
des Flugzeugführer=Zeugniſſes werden
Ringen gelang es den Mannſchaften Lapize=Oliveri, Egg
vom 1. Januar 1914 ab vom Deutſchen Luftfahrerverband
Poulain und Engel=Deruyter, ihre Gegner zu überrunden
nicht unerheblich verſchärft werden. Es wer=
Kurz darauf gaben Leon Didier und Shepherd auf und
den von den Anwärtern auf das Führer=Zeugnis folgend=
auch
Meurger und Spears bildeten eine neue Mannſchaft.
Bedingungen zu erfüllen ſein: 1. zwei Flüge von minde=
Nach 12 Stunden hatten die drei führenden Paare 452,250
ſtens 5 Kilometer Länge in geſchloſſenem Fluge ohne Be
Kilometer zurückgelegt. Nun wurde das Rennen noch leb=
rührung
des Bodens oder des Waſſers; 2. ein Höhenflug
hafter, da die führenden Mannſchaften mit aller Energie
bis zu mindeſtens 100 Meter Höhe über der Abflugſtelle
verſuchten, die Verluſtrunde wieder aufzuholen. Die Ge
und Landung aus dieſer Höhe im Gleitfluge; 3. die Prü=
brüder
Georget erlangten zuerſt in der 13. Stunde wieder
fungsflüge ſind von den Bewerbern ohne Begleiter aus
Anſchluß an die Führenden, dann folgten bald darauf
zuführen. Bei Bewerbungsflügen auf einem Waſſerflug=
Cottrel=Vandervelde und Sergent=Crupelandt. In der 16.
zeug brauchen Start und Landung nur bei einem der vor=
Stunde machten auch Hourlier=Comes nach einer langen
geſchriebenen Fünfkilometerflüge vom Waſſer reſp. au
Jagd ihren Verluſt wieder gut, während Paul Didier=
dem
Waſſer zu erfolgen. Als Flugbahn für die Fünfkilo
Darragon und Spears=Meurger aufgaben. Von jetzt ab
meterflüge wird eine Strecke vorgeſchrieben, die von zwe
rat keine Aenderung mehr in der Plazierung ein, ſo daß
höchſtens 500 Meter von einander entfernten Kursmarken
das Rennen im Endſpurt über 10 Runden entſchieden wer=
begrenzt
wird.
den mußte.. Zu dieſem Kampfe traten Hourlier, Oliveri
Poulain, Engel. L. Georget und Vandervelde an. Erſt
auf den letzten Metern gelang es Hourlier, an den führen=
den
Oliveri vorbei zu gehen und mit einer Länge zu ge
Sport, Spiel und Turnen.
winnen. Das genaue Reſultat iſt: Hourlier=Comes
e
Sportlehrerkurſus in Darmſtadt. Der Sport
872,490 Kilometer, 2. Lapize=Oliveri eine Länge zurück
lehrerkurſus des Frankfurter Verbandes
3. Engel=Deruyter, 4. Poulain=Egg. 5. Gebrüder Georget
für Turnſport, dem in den Kreiſen der Fachleute
6. Cottrel=Vandervelde, 7. Dupuy=Berthet eine Runde zu=
großes
Intereſſe entgegengebracht wurde, ging letzten
rück, 8. Faber=Garrigou, 9. Godivier=Paſſerieu, 10. Van=
Sonntag zu Ende. 26 von den 40 Teilnehmern beſtanden
lerberghe=Vandenberghe
die Prüfung. Der von dem amerikaniſchen Olympiatrainer
sr. Hockey. Im Schlußſpiel um die deutſch=akade=
Kränzlein ausgebildete Sportlehrer W. Dörr, deſ=
miſche
Hockey=Meiſterſchaft ſtanden ſich am
ſen ſportliche Erfahrungen durch 15jährige praktiſche und
Sonntag in Leipzig der Leipziger Sportklub und der Män=
erfolgreiche
Tätigkeit noch beſtärkt werden, wird nun auch
Jahn=München gegenüber. Trotzdem
ner=Turnverein
in Darmſtadt einen Kurſus abhalten, an dem ſich die
die Leipziger den hohen Sieg von 1111 (Halbzeit 6:0) er=
Mitglieder aller Turn= und Sportvereine, ſtaatliche und
fochten, lieferten die Münchener im Felde den Leipzigerr
ſtädtiſche Turnlehrer, ſowie Offiziere beteiligen können.
ein offenes Spiel. Zwei Tore ſchoß der Mittelſtürmer Dr
Gegenſtand des Kurſes wird die hochentwickelte amerika=
Schomburgk und eins Mendel. Die Leipziger gewanner
niſche Sporttechnik ſein, nebenbei aber auch Sporthygiene
damit den ewigen Wanderpreis des Kaiſers
Training, Sportverletzungen, Sportgefahren uſw. Die
zum dritten Male, während den Münchenern der Preis des
Vorführungen beginnen Sonntag vormittag auf dem Platz
Akademiſchen Sportbundes zufällt
des Darmſtädter Sportklubs Olympia; für den Abend=
Das
sr. Schwimmſport. Neuer
Weltrekord.
unterricht ſoll eine Turnhalle genommen werden. Näheres
internationale Wettſchwimmen des Spandauer Sportklubs
über die Bedingungen der Teilnahme iſt durch Herrn
von 1904 war an beiden Tagen von beſtem Erfolg begleitet
W. Joſt, Darmſtadt, Aliceſtraße, zu erfahren
Der Held des Tages war Lützow (Schwimmklub Magde=
burg
1896), der einen neuen Rekord im 100= Meter=
Pferdeſport. Das 6. Turnier zugunſten des
Bruſtſchwimmen mit 1 Minute 18,8 Sekunden auf=
Pferde=Erholungsheims wurde am Sonntag
tellte. Der alte Rekord wurde von dem Breslauer Bathe
im Neuen Tiergarten=Tatterſall zu Berlin veranſtaltet.
mit 1119,4 gehalten. Weiter gewann Lützow das 100=
Unter den zahlreichen Zuſchauern bemerkte man u. a. die
Meter=Bruſtſchwimmen in 1116,2 (mit Aufſtehen) und das
Prinzeſſin Friedrich Leopold von Preußen, die die Freude
200=Meter=Rückenſchwimmen in 2:50,2 überlegen gegen
hatte, ihren Sohn Prinz Friedrich Siegismund in ver=
D
ſchiedenen Konkurrenzen erfolgreich zu ſehen. Bei der
gute Gegner wie Balke (Breslau) reſp. Kellner
(Spandau 04)
Spring=Konkurrenzen erwies ſich der kleine Raum als
* Fußball. Am Sonntag ſtanden ſich in Weiterſtadt
törend. Im ſchweren Jagdſpringen endeten ſieben Teil=
die
beiden 1. Mannſchaften des Fußballklubs Teutonia‟
nehmer im toten Rennen auf dem erſten Platz, darunter
auch Prinz Friedrich Siegismund auf ſeinem Wallach
Weiterſtadt 1911 und des Sportklubs Alemannia=Grä=
Dohna. Der Ehrenpreis fiel durch das Los an Herrn
enhauſen 1909 im Meiſterſchaftsſpiel gegenüber und konnte
Teutonia mit 6:2 gewinnen.
O. Caminneci, der Herrn F. Wolffs achtjährigen braunen
Wallach Clonmore ritt. Die übrigen Konkurrenzen brach=
Wixhauſen. Vor einer großen Zuſchauermenge
trafen ſich am Sonntag zum Retourſpiel die 1. B.= Mann=
ten
folgende Reſultate: Eignungs=Prüfung für Reitpferde
von Angeſtellten zu reiten): 1. Prinz Friedrich Siegis=
chaften
des F.=K. Union mit Fußballverein Olympia von Preußens 7jähriger ſchwarzbrauner Wallach
Arheilgen in Wixhauſen. Dem Ausgang des Spiels ſah
Serentz, 2. Dr. Hilſchers 5jähriger Rapp=Wallach Mo=
man
allgemein mit großem Intereſſe entgegen, zumal das
risco, 3. Frau Laupenmühlens 7jährige Rapp=Stute Nuß.
Vorſpiel in Arheilgen bekanntlich 222 endete. Mit dem
Eignungs=Prüfung für Reitpferde: A. (leichter Schlag)
Vorteil des eigenen Platzes gelang es nun der Wixhäuſer
1. Frau Reichmanns 6jähriger dunkelbrauner Wallach
Mannſchaft, nach überlegenem Spiel ſogar einen ein=
Tango, 2. Herrn R. Olſens 6j?hrige Rapp=Stute Aſtrid
wandfreien, wohlverdienten Sieg mit 211 zu erringen.
3. Major v. Kriegers 6jähriger Fuchswallach Roy.
-
Das Ehrentor wurde von Arheilgen durch einen 11 Meter
rzielt. Die einwandfreie und umſichtige Leitung des Spiels
B. (ſchwerer Schlag): 1. Frl. Orenſteins 8jährige Fuchs=
lag
in den Händen des Schiedsrichters B. Aury=Kaſtel
Wallach Teddi, 2. Herrn R. Borns 8jähriger brauner
Wallach Truſt Me, 3. Prinz Friedrich Siegismund von
Sr. Fußball.
Die Meiſterſchaftsſpiele des
Verbandes
Preußens 7jähriger ſchwarzbrauner Wallach King. Ver
Mitteldeutſcher Ballſpiel=
ſuchs
=Jagdſpringen: 1. Lt. von Eckartsberg a. F.=W
Vereine brachten nachſtehende Reſultate: In Leip=
Oberlt. v. Wedels 1jähr. br. W. Royal Salute
zig: Eintracht ſchlägt Verein für Bewegungsſpiele
Rex, 1.
3. Lt. Ohls 6jähr. F.=St. Armori. Damenreiten: 1. Ober=
Düſſeldorf 110, Spiel=Vereinigung ſchlägt Olympia 1:0
Z.
.
M
Der Spiegel der eleganten Frau
strahlt das entzückendste Bild zurück, wenn Reinheit und rosige Frische
des Teints die Lieblichkeit der Formen erst recht zur Geltung bringen.
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leiht
Jugend, Schönheit, Cesundheit und durch sie: Lebensfreude!

CeasretC
2
Z

e WerſtUß 3
Sportverein Viktoria ſchlägt Fußball=Klub 1900 711; in
Dresden: Habsburg ſchlägt Dresdenſia 4:0, Verein
ür Bewegungsſpiele ſchlägt Sachſen 511, Guts=Muts
gegen Dresdener Sport=Klub 2:2. Die Meiſterſchafts
ſpiele des Verbandes Süddeutſcher Fußball
vereine nahmen folgenden Ausgang: In München
in
Männer=Turnverein ſchlägt Pfeil=Nürnberg 211;
Nürnberg: Spiel=Vereinigung Fürth ſchlägt V. f. B.
Nürnberg 411; in Würzburg: Kickers ſchlägt Wacke
München 211; in Hanau: Viktoria ſchlägt Fußball
Klub 93 311; in Offenbach: Sportverein Wiesbaden
chlägt Kickers 4:0; in Frankfurt a. M.: Germania=
Bieber ſchlägt Sportverein Frankfurt 311; in Freiburgt
Feiburger F. C. ſchlägt Karlsruher F. V. 211; in Karls=
ruhe
: Phönix ſchlägt Mühlburg 1:0; in Stuttgart
. F. C. Pforzheim ſchlägt Union 4:0; in Ludwigs=
hafen
: Fußball=Geſ. ſchlägt Pfeil 211. Die Meiſter
chaftsſpiele des Weſtdeutſchen Spielverban
des hatten nachſtehende Ergebniſſe: In Elberfeld: Eſſener
Turnerbund ſchlägt Spiel und Sport 1022; in München=
C. München=Gladbach
Gladbach: Union=Düſſeldorf
F.
in
Düſſeldorf: Sportverein Düſſeldorf
ſchlägt
*4;
Boruſſia=München=Gladbach 4:2; Sport=Klub 99 gegen
Kölner Fußball=Klub 99 0:0; in
Duisburg: Preußer
gegen Viktoria 0:0 unentſchieden.
Berliner Liga
piele: Berliner Ballſpiel=Klub ſchlägt Britannia 331
(1:1), Viktoria=Vorwärts 4:2 (210), Preußen=Hertha 122
(1:1), Union=Minerva 322 (211.
sr. Die engliſchen Liga=Fußballſpiele
hatten folgende Ergebniſſe: Erſte Liga: Chelſea= Brat=
ford
City 2:1; Newcaſtle United=Aſton Villa 2:2; Bolton
Wanderers=Blackburn=Rovers 1:0; Preſton Northend=
Middlesborough 411; Weſtbromwich Albion=Everton 11
Oldham Athletica=Mancheſter City 1:3; Mancheſter Uni=
ted
=Derby County 3:3; Liverpool=Tottenham=Hotſpurs 23;
Sheffield Wednesday=Sunderland 211; Burnley=Sheffielk
United 010. Zweite Liga: Clapton Orient=Blackpool
2:0; Birmingham=Grimsby 122; Wolves=Fulham 1.
Leeds City=Notts Foreſt 8:0; Notts County=Barnsley
311; Leiceſter Foße=Hull City
044; Bradford=Bury 3111
Briſtol City=Woolwich 111
Southern Leaguer
Northampton=Weſtham 0:0; Portsmouth=Swindon Town
1.1; Brighton=Briſtol Rovers 211; Exeter City=Queen
Park Rangers 0:0. Um den engliſchen Fuß=
ball
=Pokal brachte die erſte Runde folgende Reſul=
tate
: Stockport County=Gainsborough 2:3; Brentfort=Luton
Clarence 1:0; Gillingham=Nunhead 2:0; Port Vale= Coven=
ry
311; Tunbridge Wells=Southend 0:3; Swanſea= Car=
diff
2:0; Norwich City=Walthamſtrow 6:0; Gloſſon= Hinck=
ley
United 511; Chatham=Oxford 4:0; Bath Cita=Merthyr
Town 111; Watford=Bournemouth 10:0; Summerſtown=
Sotton United 311; Luton=Croydon Common 310; Cam=
bridge
Univerſity=Ipswich 311.
sr. Die Berliner Fußball= Meiſterſchafts=
piele
ſollten am Sonntag in der erſten Serie eigent=
lich
ihren Abſchluß erreichen, infolge der ungünſtigen Wit
terung und eines anerkannten Proteſtes blieben aber noch
acht Spiele rückſtändig. In der Ligaklaſſe gab es die
erwarteten Reſultate: Hertha ſchlug nach ziemlich gleich=
mäßig
verteiltem Spiele ſeit langer Zeit wieder einmal
Preußen. 211 endete das Spiel, das jeder Partei bis zur
Pauſe je ein Tor eingebracht hatte. Viktoria befeſtigte
hre führende Stellung durch einen glatten Sieg von 4:2
2:0) über Vorwärts. Der Berliner Ballſpiel=Klub be=
ſiegte
mit 311 (1:1) Britannia, die im Felde das beſſere
Können zeigte. Minerva mußte ſich mit 233 (1:2) Union
beugen. In der erſten Klaſſe ſchlug Verein für Be=
wegungsſpiele
Pankow mit 411 Helgoland. Der Kamp
Sportverein des Weſtens gegen F. C. Weißenſee nahm
durch Schuld von S. V. des Weſtens ſo ſcharfe Formen
an, daß das Spiel vom Schiedsrichter bei dem Stande von
-
211 für Weſten abgebrochen wurde.
Im Geſell=
chaftsſpiel
unterlag das Garde=Füſilier=Regiment
mit 233 (1.2) gegen Tasmania, Berolina mit 122 gegen
Tennis=Broruſſia, und Union=Charlottenburg mit 23
gegen Germanig.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Vert
t übernimmt die Redaktigl
ffentlichungen unter dieſer Ueber
keinerlei
Ve=
rund
des § 21 Abſ. 2 des
twortung; für ſie bleibt au
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Endlich fährt die Elektriſche nun auch nach den
Güterbahnhof. Wenn ein Abonnent der Elektriſchen
nach dem Güterbahnhof will, ſo muß er, lt. Vorſchrift
durch die Bismarckſtraße fahren. Nun gibt es aber Ge=
chäftsleute
, die nicht nur nach dem Güterbahnhof, ſon=
dern
auch an den Hauptbahnhof müſſen; dieſen iſt es aber
nicht geſtattet, mit ihrer Karte durch die Rheinſtraß
zurück zu fahren, ſondern ſie müſſen wieder die Bismarck
ſtraße zurück. Dies iſt eine längere Strecke und durch viel=
faches
Umſteigen ſehr unpraktiſch. Es handelt ſich hier um
die Linie 3. Man könnte den Abonnenten erlauben, wenn
ſie am Hauptbahnhof ſind, ſtatt die Bismarckſtraße zurück
die Rheinſtraße fahren zu dürfen. Das wäre gewiß nich
zu viel verlangt und hoffentlich wird man dieſem
Wunſche nachkommen.
Mehrere Abonnenten der Linie 3.
S
M
In allen einschlägigen
Geschäften erhältlich.
Preis 50 Pfg.; 3 Stück M 1.40.
Alleiniger Fabrikant:
Ferd. Mülhens,
Koln a. Rh.
(Gegr. 1792)
runenes.