Darmstädter Tagblatt 1913


01. Dezember 1913

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Nummer 291.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 30. November 1913.
Seite 35.
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Nummer 292.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 1. Dezember 1913.
Seite 2.
bringende Siat 1914/15 voransſchlich miedriger ſein miſſn, konſeguent vorgegangen iſ, und daß die Konzeſ.ſſen Feſlickeiten, ſo wußzte auch diesnal die Hofopend
werde als die Geſamtſumme der Etats 1913/14, weil die ſionen, wie Berchtold ſie zu machen geneigt war, den Wert ſängerin Frl. Hede Schaub durch Vortrag der Arie aus
Admiralität keine Großkampfſchiffe in den erſten Mo= der erzielten Reſultate nicht herabſetzen könnten. Daß dem Waffenſchmied ſowie durch ſpätere Progcamm=
Verchtold es nicht gelungen iſt, die Aufteilung der er= nummer, drei allerliebſt geſungene Lieder die von Frau
naten des Jahres auf Stapel legen werde. Es bleibt ab= oberten Gebiete auf natürlicher und ethnographiſcher Baſis Anna Jöckel am Flügel vortrefflich begleitet wurden, die
zuwarten, ob nicht auch im Jahre 1914/15, wie in den bei= und die Reviſion des Bukareſter Vertrages durchzuſetzen, Feſtverſammlung zu erfreuen, wofür ſtürmiſcher Applaus
bilde einen Mangel der neuen Balkankonſtellation; aber der geſpendet wurde. Die Feſtrede hatte Herr Hauptmann der
din Vorjahren, ein Nachtragsetat eingebracht wird.
Miniſter habe weiſe gehandelt, als er die natürlichere Auf= Reſerve von Olborg gütigſt übernommen. Redner be=
Die Ausſtreuungen, die der Pfarrer an der engliſchen teilung nicht forcierte und es nicht für eine der Aufgaben leuchtete kurz die Aufgaben der Kriegervereine erwähnte
Kirche zu Homburg in ſeiner Heimat über angebliche See= der Monarchie hielt, ſich allein dafür zu exponieren. Der die Fürſtenfeier in Kehlheim, ſowie die Einweihung des
herrſchaftsgelüſte Deutſchlands verbreitet Bericht betont die Notwendigkeit, die Freundſchaft mit Völkerſchlachtdenkmals in Leipzig, beides Begebenheiten,
hat, werden von imperialiſtiſchen Londoner Blättern be= der Türkei und den inneren Kontakt mit Rumänien auf= woraus zu erſehen ſei, daß unſere Fürſtenhäuſer ſtets bes=
gierig
aufgegriffen. Der Daily Graphic z. B. bemerkt recht zu erhalten und ſich für die beſtändige Beſſerung der reit ſeien, zur Erhaltung des Friedens und zur Kräftigung.
Verhältniſſe zwiſchen Rumänien und Bulgarien zu inter= des Deutſchen Reiches beizutragen. Er richtete einen
dazu: Die Schlußfolgerung, die er zieht, iſt nicht neu. eſſieren. Der Bericht führt weiter aus, die Welt dürfte warmen Appell an die deutſchen Mütter mit beizutragen,
Wer die dauernden Anſtrengungen Deutſchlands verfolgt ſich aufs neue davon überzeugen, daß der Dreibund ihre Söhne und Töchter zu vaterländiſch geſinnten Män=
hat
, eine mächtige Flotte zu bauen, kann nicht einen Augen= das ſicherſte Unterpfand für die Aufrecht= nern und Jungfrauen heranzubilden, Redner ſchloß mit,
erhaltung des europäiſchen Friedens ſei. einem Hoch auf unſeren geliebten Landesfürſten. Einige
blick daran zweifeln, daß hinter dieſen Anſtrengungen der Eben deswegen nahmen wir mit Freuden davon Kennt= Muſikvorträge der Kapelle des Großh. Art.=Regts. Nr. 85
Ehrgeiz des Volkes ſteht, England die Vorherrſchaft zur nis daß der Dreibund am 5. Dezember des Vorjahres unter perſönlicher Leitung ihres Ober=Muſikmeiſters, Herm=
See zu entreißen. . . . Solche idiotiſchen Anregungen wie noch vor ſeinem Ablauf erneuert wurde. Wir halten an Mickley boten noch angenehme Unterhaltung. Ein Ball
die der Bauferien Mr. Churchills können in anderen Län= ihm mit um ſo größerer Hingebung feſt, je mehr die letz= beſchloß die patriotiſche Feier.
ten Ereigniſſe den Beweis erbrachten, daß der Dreibund
* Der Krieger= und Militär=Verein Blücher hielt
dern nur den Glauben erwecken, daß wir der Anſtrengun= kein Hindernis bildet, daß wir auch mit den Regierungen
gen müde ſind, die Herrſchaft zur See zu behaupten, und der anderen europäiſchen Staatengruppen in einem guten in dem geoßen Sgale des Schützenhofes die Geburtstags=
daß
wir nunmehr überholt ſind. Da Mr. Churchill trotz Verhältnis ſtehen und im Einvernehmen mit ihnen bei feier Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs ab. Mit ker=
ſeiner
idiotiſchen Anregungen die höchſten Flottenaus= der Wahrung des Weltfriedens vorgehen können. Der nigen Worten leitete der 1. Vorſitzende, Herr Guido Kneipp,
Bericht ſchließt ſich der Genugtuung des Miniſters des das Feſt ein und brachte auf den Großherzog ein dreis
gaben vom Parlament fordert, die jemals bewilligt wor= Aeußern über die Annäherung zwiſchen Deutſchland und faches Hoch aus. Ein ſchöner Prolog feierte den Groß=
den
ſind, ſo wird ſich das Ausland vor dem Glauben England, ſowie über den Mangel eines Intereſſengegen= herzog, und ließ auch erkennen, mit welcher Einigkeit in
hüten, daß England die Herrſchaft zur See nicht mehr be= ſatzes an und teilt auch ſeine Hoffnung, daß ſich das Ver= dem Krieger= und Militär=Verein Blücher gearbeitet
hältnis Oeſterreich=Ungarns mit Rußland vertrauens= wird. Aus Stettin traf in ſchönſter Feſtſtimmung ein
haupten wolle.
Telegramm des Kameraden Heern Leutnant Fiſcher ein,
voller geſtalten werde.
Die Muſik des Artillerie=Regiments Nr. 61 leiſtete wieder
einmal vorzügliches und dadurch, ſowie durch die humo=
Politiſche Tagesneuigkeiten.
riſtiſchen Vorträge des Herrn Hahn hielten ſich die An=
Stadt und Land.
weſenden bis zur frühen Morgenſtunde beiſammen.
Deutſchland.
Darmſtadt, 1. Dezember.
* Main=Rhein=Gau der Deutſchen Turnerſchaft. Durch
Das Jeſuitengeſetz. Wie die Tägl. Rund=
D Provinzialausſchuß. Die Tagesordnung zur die Verſetzung des Herrn Lehrer Roth von Groß= Gerall=
ſchau
hört, ſind neuerlich Beſtrebungen im Gange, eine Sitzung des Provinzialausſchuſſes der Provinz Starken= nach Worms verliert der Main=Rhein=Gau nicht nur ſeinen
Aenderung des Beſchluſſes des Bundesrats über die Aus= burg am Samstag, den 6. Dezember, vormittags 9½ Uhr, Gauvertreter, ſondern auch einen ſeiner Schöpfer und
legung des Jeſuitengeſetzes herbeizuführen. Dieſe Be= lautet: 1. Die Dienſtbezüge des Großh. Bürgermeiſters Hauptförderer des Frauenturnens. Am geſtrigen Sonn=
ſtrebungen
bewegen ſich in der Richtung, die unbeſchränkte Hechler zu Alsbach. 2. Geſuch der Firma J. Diſchinger, tag vormittag fand hier in der Turnhalle am Woogsplatz
Offene Handelsgeſellſchaft aus Darmſtadt um Erlaubnis die letzte Vorturnerſtunde der Leiter und Leiterinnen
Ordenstätigkeit der einzelnen Jeſuiten zu geſtatten und zum Betriebe einer Schankwirtſchaft im Hauſe Heinheimer= von Frauenabteilungen des Gaues unter der Leis
nur in bezug auf die Niederlaſſungen das beſtehende Ver= ſtraße Nr. 8. 3. Goſuch des Johann Simon aus Sendel= tung des Scheidenden ſtatt. Zu Beginn der Uebungs=
bot
aufrecht zu erhalten. Es iſt auch kein zufälliges Zu= bach um Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtſchaft ſtunde begrüßte der Leiter die Anweſenden und wiesda
auf hin, daß die Deutſche Turnerſchaft berſtebt ſei, auch
ſammentreffen, daf ſich gerade in der letzten Zeit wieder= zu Offenbach im Hauſe Große Marktſtraße Nr. 30.
der Frau, durch Entwickelung ihrer körperlichen und geiſtien
* Wehrbeitrags=Erklärung. Ueber die Anwendung
holt Fälle ereignet haben, daß Jeſuiten, entgegen den be=
der
Kurs=Abzüge bei Dividenden=Papieren ſind für die gen Kräfte, ihre Stellung im nationalen Leben zu feſtigen
ſtehenden Vorſchriften, ſeelſorgeriſche Handlungen aus=
Wehrbeitrags=Erklärung Beſtimmungen getroffen, die es helfen; eine Stellung, die ihr ihrer Bedeutung nach n
bedingt zuerkannt werden müſſe. Leider würden aber
üben. Nach Mitteilungen, die dem Blatte von eingeweih= dem Privatmann erſchweren, die Abzüge richtig einzu= dieſe edlen Beſtrebungen gerade von der Frauenwelt noch
ter Seite zugehen, iſt für die nächſte Zeit eine Häufung ſetzen, ſo daß es für ihn geraten ſein dürfte ſich an ſeine nicht ſo unterſtützt, wie es wünſchenswert ſei. In den
ſolcher Vorkommniſſe zu erwarten, der die ausgeſprochene Bankverbindung zu wenden. Wie wir hören, ſind die letzten Jahren ſei aber auch hierin eine Aufwärtsbeweg=
Abſicht zugrunde liegt, Material für die Beſprechung der Mitglieder der hieſigen Vereinigung von Ban= ung feſtzuſtellen. Der Redner betonte weiter, wenn auch
ken und Bankiers gern bereit, die erforderlichen die Turner den Wunſch hegten, daß es dahin kommen
Jeſuitenfrage im Reichstage und in der Preſſe zu gewin= Ausrechnungen anzufertigen und zwar gegen eine geringe möchte, daß die Frauen gerade dieſe Tätigkeit ſelbſt über=
nen
und die vermeintliche Unhaltbarkeit des beſtehenden Gebühr, für die ein einheitlicher Maßſtab feſtgeſetzt wor= nehmen könnten, ſo ſoll aber hierdurch die Mitarbeit der
Zuſtandes zu beweiſen. In ultramontanen Kreiſen hoffe den iſt.
Turner nicht ausgeſchaltet werden, denn das Wohlergehen
man, durch ſyſtematiſche Bearbeilung der Oeffentlichkeit
* Drittes Hofmuſikkonzert. Zur Erſtaufführung der beider Geſchlechter muß beide Teile intereſſieren und gleich=
und durch immer wieder neue Erörterungen im Reichstage Haydnſchen Sinfonie Der Philoſoph im heutigen Hof= mäßig beſchäftigen. Er ſchloß mit dem Wunſche, daß das
muſikkonzert dürfe die Mitteilung intereſſieren, daß Felix Frauenturnen ſich immer mehr entwickeln möchte, damit in
die Reichsleitung mit der Zeit mürbe zu machen und ſie von Weingartner, der das Werk vor einigen Wo= ſpäterer Zeit die älteren Turnerinnen in gleicher Anzahl
zu einem Nachgeben zu veranlaſſen. Bisher ſei es noch chen mit den Wiener Philharmonikern aufführte, gelegent= wie die älteren Turner auf dem Turnboden antreten könne
nicht gelungen, im Bundesrat eine neuerliche Erörterung lich eines kurzen Aufenthaltes in Darmſtadt vor 14 Tagen ten. Die Uebungen, die in der Hauptſache in grunds
der Jeſuitenfrage zu erreichen. Es verlaute, daß der der Hofmuſik das geſamte Notenmaterial der Philharmo= legenden Uebungen, in Gehen Laufen. Stab= und Freis
niker mit ſeinen Vortragsbezeichnungen uſw. in liebens= übungen beſtanden, wurden allſeitig mit beſonderem In=
Bundesrat in bezug auf den Aufhebungsantrag des würdigſter Weiſe zur Verfügung geſtellt hat. Die Wiener tereſſe aufgenommen. In der Zwiſchenpauſe zeigte Turner
Reichstags in der im Januar erſcheinenden Ueberſicht über Aufführung bedeutete einen ungewöhnlichen Erfolg der Bickel der Turngemeinde Beſſungen eine gefällig zuſam=
Beſchlüſſe des Bundesrats auf Entſchließungen des entzückenden Tonſchöpfung, in der der Altmeiſter der mengeſtellte Gruppe Gehſchritt= und Freiübungen. Den
Reichstags auf ſeinen vorjährigen Beſchluß hinweiſen Wiener Klaſſiker in anfangs etwas zopfig=pedäntiſchen, Schluß bildete ein Geräteturnen, und auch hier wurde den
werde. Es ſeien aber ſtarke Einflüſſe am Werke, die Je= dann immer heiteren Formen einem lachenden Philoſo= Leitern und Leiterinnen mancher Hinweis geboten.
phentum das Wort redet.
Nach Schluß des Turnens dankte der anweſende Gauturn=
ſuitenfrage
im Bundesrat in abſehbarer Zeit neuerlich
* Der Kriegerverein Darmſtadt beging im großen wart Hofferberth mit warmen Worten dem ſcheiden=
aufzurollen
.
Saale der Turngemeinde am Woogsplatz die Feier des den Turnfreunde im Namen des Gaues und aller Anweſen=
Oeſterreich=Ungarn.
Geburtstages Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs unter den und gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch fernerhiſt
Die auswärtige Politik in den Delega= gütiger Mitwirkung von Frau Käthe Enders=Kuhl= im Main=Rhein=Gau das Frauenturnen im Geiſte Roths
mann, ſowie der Großh. Hofopernſängerin Frl. Hede ſich entwickeln blühen und gedeihen möge. Die Anweſen=
tionen
. Der Bericht des Ausſchuſſes für auswärtige Schaub und Frau Anna Jöckel. Schon frühzeitig den dankten ihrem ſcheidenden Freunde mit kräftigei
Angelegenheiten der ungariſchen Delegation ſpricht dem war der Feſtſaal beſetzt von Teilnehmern, Abordnungen Gut Heil! Während das Mittageſſen in der Reitl=
Miniſter des Aeußern Anerkennung für die in ſchweren der hieſigen Truppenteile, Offiziere des Beurlaubten= ration der Turnhalle ſtattfand, gab es die übliche Aus
Zeiten aufopferungsvoll geleiſteten hervorragenden ſtandes, ſowie eine Anzahl geladener Gäſte ſtaatlicher und ſprache und wurde hier von faſt allen Turnern und u
ſtädtiſcher Behörden. Als Vertreter der Haſſia war Herr nerinnen die Einführung des Spieles in die Tätigkeitden
Dienſte aus und ſieht mit Vertrauen ſeiner weiteren Geh. Juſtizrat Dr. Lahr erſchienen. Eingeleitet wurde Frauenabteilungen als notwendig anerkannt. Die Wahl=
Tätigkeit entgegen.
die Feier durch einen Fanferenmarſch und die Ouvertüre des Ortes der nächſten Zuſammenkunft ſoll ſpäter bekannt
Der Bericht zollt ferner den Verdienſten des engliſchen aus Martha, worauf der 1. Vorſitzende, Herr Haupt=gegehen werden.
Staatsſekretärs Sir Edward Grey für die Aufrechterhal= mann a. D. Waldecker, die Begrüßungsanſprache hielt,
* Der Velociped=Klub Darmſtadt lädt zu ſeinem
tung des Friedens dankbare Anerkennung. Der Ausſchuß. endigend mit einem Hoch auf den Kaiſer Ein von dem Winterfeſt. am 6. Dezember ein. Der glänzende Veilſuſ
ſo heißt es darin, habe anerkennen müſſen, daß Graf Ehrenmitglied H. Enders gedichteter von Frau Enders= des vorjährigen Winterfeſtes dürfte den Beſuchern noch in
Berchtold bei Geltendmachung der Intereſſen, welche bei Kuhlmann in ſehr anſprechender Weiſe vorgetragener Erinnerung ſein. Nach dem Programm verſpricht auch
der Aufteilung des Balkans hätten verteidigt werden Prolog, fand reichen Beifall. Wie ſchon mehrfach bei die= die diesjährige Veranſtaltung ein geſellſchaftliches Ereig=
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Ich hoffe, wir werden uns herrlich amüſieren. Ich he=
Iſt dieſes kleine Fräulein unten neben der Vor=
Na, ob! erklärte er ſelbſtgefällig und warf einen
komme nämlich auch Beſuch.
ſteherin nicht eine von den Gelſower Heinersdorfs? er= Seitenblick nach dem Rieſentiſch, an dem Hilde ſtand. In
So? ſagte er gedehnt, als ob ihm Unheil ſchwane.
kundigte er ſich taſtend.
4 Wochen ſoll ich wieder antreten. Weiß freilich nicht, ob
Ein paar Penſionsfreundinnen haben ſich angemeldet.
O nein. Das iſt eine kleine Melun aus Paris, eine ich gut daran tue.
Sehr ſchöne Mädchen! Da werden Sie wie der Fiſch im Tochter des Miniſters. Ich weiß nicht, ob Sie
Glückspilz! murmelte der Hauptmann, und dabei hatte
Waſſer in Wonne herumplätſchern können.
Aeh . . . aus Paris? ſtammelte er bedrückt. Darf mon er ein Gefühl, als würge ihn jemand an der Kehle.
Dazu brauchen die Penſion.sfreundinnen wahrhaftig fragen . .. äh . . . wo gnädigſte Komteſſe in Penſion
Als ſie Abſchied nahmen, wiederholte der Baron ſeine
nicht zu kommen, flüſterte er kühn.
waren?
Einladung an den Sohn ſeines Jugendfreundes und
Nichts verſchwören! lachte ſie. Kommen Sie mit in
In Brüſſel erkläcte ſie. Kennen Sie Brüſſel?
fügte artig hinzu: Auch Sie ſind uns jederzeit herzlich
den Gartenſaal. Da habe ich das ganze Penſionat auf
Was man in einer Woche ſo kennen lernen kann.
willkommen, Herr Hauptmann. Ein großer Nimrod ſind
einer Photographie. Sie werden ſehen, daß es die
Das iſt natürlich nicht viel, bemerkte ſie. Ich war bei= Sie ja nicht, wie Sie mir verraten haben, aber trotzdem
ſchönſten auf dem Bilde ſind.
nahe drei Jahre dort. Macgot und Aliſon ſind geborene braucht man ſich auf Wildenhorſt nicht tot zu gähnen.
Und ziemlich ſchnell ſcheitt ſie ihm den Weg voran Brüſſelerinnen.
Es geht manchmal rieſig luſtig bei uns zu. Nicht wahr,
zur Terraſſe, um die Flügeltür zu dem licht gehaltenen,
Wird mir natürlich ein Vergnügen ſein, ſie kennen zu Hilde?
offenbar als Muſikzimmer benutzten Gartenſaal zu lernen, erwiderte er mit einem Verſuch, recht erfreut aus=
Sie ſind ſehr gütig, Herr Baron.
öffnen.
zuſehen. Aber ſein Geſicht erſchien verzerrt, und ſeine
Nein, nein, das war keine leere Redensart, beſter
Sehr hübſche junge Damen! murmelte er, als er die Stimme klang heiſer. Der Teufel ſoll ſie holen ſamt dem Herr Hauptmann, kommen Sie gleich mit, wenn er ſeinen
ziemlich große Photographie nun in der Hand hielt. Kann ganzen Brüſſeler Penſionat! dachte er wütend. Konnte Urlaub antritt, und Sie abkommen können. Was, lieber
man nicht leugnen. Aber
dieſer alte Schafskopf ſeine Tochter nicht ebenſogut nach Egon?
Bitte, entſcheiden Sie, welche die hübſcheſten von allen Stralſund oder Schwerin ſchicken? Wenn ich bloß erſt
Aber ſelbſtverſtändlich murmelte Malwitz.
ſind. Aber ehrlich!
in der Eiſenbahn ſäße! Weiß der Kuckuck, wo dieſer Un=
Dann kommt auch der große Apfel zur Verteilung,
Gut, lachte er, wenn ich die Anweſenden alſo aus= menſch, der Wimbach, bleibt!
ſagte lächelnd Hilde und ſah den Hauptmann mit einem
ſchließen muß das wollen Sie doch mit Ihrem aus
Wollen wir jetzt auch in die Bibliothek gehen, Herr fröhlichen Blick in die Augen.
übergroßer Beſcheidenheit geborenen ehrlich ſagen ſo von Malwitz? fragte Hilde freundlich.
Welcher Apfel? fragte der Baron neugierig.
gefallen mir die beiden Fräuleins hier oben links am
Ach ja, bitte, mein Kopfſchmerz iſt ziemlich fort, rief
Das wirſt Du dann ſchon ſehen, wich ſie ihm lachend
beſten.
er erleichtert und ließ ſich zu den Herren führen. Dort aus
Und das ſind Sie! triumphierte Hilde. Margot und Dort nahm er unbemerkt Wimbach auf die Seite und
Nun reichten ſie ſich noch einmal die Hände, und dann
Aliſon!
flüſterte ihm zu: Wir müſſen fort, lieber Freund, der Alte ließ Jochen Sötebier die Gäule anziehen und kutſchierte
Er ſtutzte wieder. Die Namen klangen nicht gerade hat die Abſicht, uns den Zug verpaſſen zu laſſen, um uns die Gäſte von Wildenhorſt flott in den herniederdämmern=
germaniſch
. Was für ein Penſionat war denn das ge= für den Abend hier zu behalten. Aber das geht nicht.
den Abend hinaus.
weſen, in dem dieſer Reidersberg ſeine Tochter gehabt
Auf keinen Fall! entgegnete der Hauptmann. Im
hatte?
(Fortſetzung folgt.)
übrigen haben Sie Gnade gefunden, Malwitz?

[ ][  ][ ]

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Nummer 292.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 1. Dezember 1913.
Seite 3.
mis zu werden. Es wird beſonders darauf hingewieſen,
Dreden, 30. Nov. (Theat er=Unfall.,) Wäh=
daß
die Veranſtaltung präzis 8½ Uhr ihren Anfang rend der geſtrigen Vorſtellung des Märchendramas Die
Stimmen aus dem Publikum.
mimmt. (Näheres ſiehe Anzeige.)
armſeligen Beſenbinder von Karl Hauptmann im könig=
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſch=
ift
übernimmt die Redaktien
* Turngemeinde Darmſtadt. Für die nächſte Mo=lichen Schauſpielhaus ſtürzte nach dem Beginn des fünf=
leinerlei
Verantwortung: für ſie bleibt au
und bes § 21 Wbl. 2 bei
Preßgeſetzes in vollem Unfange der Einſender verantwortlich.)
natsverſammlung, welche am Samstag, den 6. Dezember, ten Aktes ein Bühnenarbeiter von dem Gerüſt
abends 9 Uhr, im kleinen Turnſaal ſtattfindet, hat ſich über der Bühne infolge eines Fehltrittes ab und glitt
Der Finanzausſchuß unſerer Zweiten Kammer iſt
Turner Louis Geiſt in liebenswürdiger Weiſe bereit während des Spieles an der linken Seite des Pros= in ſeinen Beſchlüſſen vom 27. November zugunſten der
erklärt, einen Projektions=Vortrag zu halten. Derſelbe be= zeniums auf die Bühne hinab. Infolgedeſſen erſchrak Frau Juſtitia umgefallen. Bei den erſten Beſchlüſſen des
handelt eine Reiſe von Konſtanz durchs Engadin, die eine in der Szene befindliche Schauſpielerin derart, daß Finanzausſchuſſes hatten Gerechtigkeit und geſunder Sinn
Dolomiten uſw. und verſpricht, wie derartige Vorträge das Spiel unterbrochen werden mußte Nach einer bei der Behandlung der akademiſch gebildeten Beamten
des Herrn Geiſt ſchon des öſteren bewieſen haben, recht kurzen Pauſe begann der fünfte Akt von neuem und die geſiegt, denn die geradezu verwunderliche Bevorzugung
intereſſant zu werden. Zu dieſem Abend ſind die Mit= Vorſtellung wurde ungeſtört zu Ende geführt. Der Ar= der juriſtiſch vorgebildeten Beamten, die ſich wie ein roter
glieder nbſt ihren Angehörigen höflichſt einge= beiter erlitt keine ſchwerin Verletzungen.
Faden durch die ganze Regierungsvorlage zog, wurde in
laden und werden gebeten, recht zahlreich zu erſcheinen.
Königsberg, 30. Nov. (Jubiläum.) Geh. Juſtiz=den kraſſeſten Teilen rückgängig gemacht. Geblieben war
Bei dieſer Gelegenheit wird auf die am Sonntag, den rat Dr. v. Krauſe Erſter Vizepräſident des Abgeordneten=lediglich die ganz unverſtändliche Gleichſtellung der Kreis=
7. Dezember vorgeſehene ſiebente Turnerwanderung hauſes, beging heute das fünfundzwanzigjährige Jubi= räte mit den vortragenden Räten des Miniſteriums, wor=
(halbe Tageswanderung), welche über Eberſtadt-Franken= läum als Abgeordneter der Stadt Königsberg. In einer über ja auch Herr Juder in Nummer 234 mit Recht ſich
ſtein-Seehrim führt, aufmeriſam gemacht (Marſchzeit zahlreich beſuchten öffentlichen Verſammlung wurden ihm beklagt. Im übrigen hatte jedoch der Finanzausſchuß die
4 Stunden, Abfahrt 1 Uhr 26 Minuten ab Monument), die Glückwünſche der Nationalliberalen Königsbergs und ſogenannten alademiſch gebildeten Lokalbeamten (d. ſ. die
und um möglichſt zahlreiche Beteiligung erſucht. (S. Anz.) Oſtpreußens, ſowie des Zentralvorſtandes der Partei, der Finanzamtmänner, Kreisamtmänner, Oberförſter, Ober=
* Orpheum. Der heutige Programmwechſel bringt nationalliberalen Fraktionen des Abgeordnetenhauſes und lehrer, Bauinſpektoren, Kreisärzte) mit den Richtern erſter
das Doppel=Gaſtſpiel Vera Forſt und Robert von Reichstages als auch der Fortſchrittlichen Volkspartei Inſtanz gleichgeſtellt und damit einen alten und gerechten
Valberg, mit ihrem Luſtſpiel=Enſembl:: Reznicek= überbracht für die der Jubilar, lebhaft begrüßt, herzlich Wunſch der Beamtenſchaft erfüllt. Er hatte ferner die Be=
wertung
der Stellen der Oberamtsrichter und der neuen
Typen in Wort und Bild. Für die erſte Woche ſind die dankte. Am Nachmittag fand ein Feſteſſen ſtatt.
Wien, 30. Nov. (Geſtohlene Diamanten.) Amtsgerichtsdirektoren auf das richtige Maß zurückgeführt.
amüſanten beiden Einakter Ein moderner Einbrecher
und Das Erdbeben vorgeſehen. Den beiden Luſtſpielen Auf einen aus Amſterdam eingetroffenen Haftbefehl wurde Gewiß war man nicht mit allen Aenderungen des Aus=
geht
der neue Variete=Teil voraus, weicher wiederum der Edelſteinhändler Pinheiro, der vor einigen Tagen eine ſchuſſes einverſtanden, und die Gehaltsſätze für die alade=
eine
Serie erſtklaſſiger Künſtler enthält; im ganzen ein Anzeige über ihm geſtohlene Diamanten im Werte von miſch gebildeten Lokalbeamten entſprachen nicht deren
ungemein abwechslungsreicher und reichhaltiger Spiel=(280 000 Kronen machte, abends verhaftet. Mehrere Edel= Wünſchen; aber dieſe Feſtſetzungen trafen alle Beamien
plan, welcher wohl geeignet, ſein dürfte, beſonderes Inter=ſteinhändler aus Antwerpen erſtatteten gegen ihn Anzeige, gleichmäßig, waren deshalb ohne Kränkung nach irgend
daß er ihnen Schmuckſtücke im beträchtlichen Werte entlockt einer Seite, und ſo wäre eine Beſoldungsordnung auf
eſſe zu erwecken. (Siehe Anzeige.)
habe. Auch nach ſeiner Verhaftung blieb Pinheiro dabei, Grund der erſten Beſchlüſſe des Ausſchuſſes, die endlich
die grundſätzliche Gleichſtellung aller akademiſchen Beam=
daß
er im Zuge beſtohlen worden ſei.
Panama, 29. Nov. (Erdrutſch.) Im Cucavacha= ten erſter Inſtanz brachten, immerhin geeignet geweſen,
Die Tragödie der Schröder=Stranz=Expedition.
Erdrutſch trat eine neue Bewegung ein. Der kürzlich er=eine gewiſſe Befriedigung unter dieſen Beamten zu er=
Im Saalbau fand geſtern abend vor zahlreichem folgte Durchſtich wurde durch dieſen Erdrutſch nahezu zeugen. Das wird jetzt ganz und gar nicht der Fall ſein,
Publikum ein Vortrag mit Lichtbildern über die Schröder= wieder ganz verſchüttet.
wenn die Kammer ihrem Ausſchuſſe beipflichtet, die Stel=
Stranz=Expedition ſtatt, der erhöhtes Intereſſe durch die
len der Amtsgerichtsdirektoren in Darmſtadt, Offenbach,
Tatſache erhielt, daß der Vortragende einer der wenigen
Mainz, Worms und Gießen genehmigt und damit wieder
Ueberlebenden der Polar=Tragödie war, nämlich der
Die Vorgänge in Zabern.
ein Sonderwürſtlein für die Juriſten brät. Preußen und
Ozeanograph Dr. Herm. Rüdiger, der ſein Leben,
* Köln, 29. Nov. Die Kölniſche Zeitung meldet aus mit ihm viele andere Staaten kennen ſolche Amtsgerichts=
wie
er ſelbſt mehrfach dankend anerkannte, einzig der auf=Berlin: In mehreren franzöſiſchen Blättern finden ſich An= direktoren nicht; hier würde ohne zureichenden Grund in
opfernden Pflege ſeines Freundes, des Marinemalers gaben, die auch ſchon in deutſche Blätter übergegangen Heſſen Geld vergeudet, wie dies zurzeit ja ſchon geſchieht
Rave, verdankte, der wochenlang mit ihm allein im ſind, wonach die franzöſiſche Regierung die durch die ungerechtfertiate Gleichſtellung der ſeminariſtiſch
ewigen Eiſe hauſte. Ueber die unglückliche Expedition iſt Vorfälle in Zabern in Berlin amtlich zur Sprache gebildeten Kreisſchulinſpektoren mit den akademiſch ge=
ſchon
ſo viel geſchrieben worden, daß auch der Vortrag Dr. gebracht habe. In dieſer Form iſt die Behauptung unzu= bildeten. Dieſe Amtsgerichtsdirektoren haben dem Weſen
Rüdigers Neues nicht bringen konnte. Von Intereſſe iſt, treffend. Die franzöſiſche Regierung hat keinerlei amt= nach keine andere Stellung wie jeder andere Oberamts=
daß
auch er noch nicht geneigt iſt, alle Hoffnungen auf dielichen Schritte in Berlin unternommen. In diplomatiſchen richter; Art und Zuſtändigkeit des Dienſtes ſind gleich,
Rückkehr reſp. Rettung des Exepeditionsleiters Leutnants Geſprächen wurden auch, wie alles, was die Beziehungen nur die Zahl der Dienſtgeſchäfte iſt größer. Deshalb tat
Schröder=Stranz, aufzugeben, wenn auch die Mög=der beiden Länder berühren könnte, die Zaberner Vorfälle der Ausſchuß ſehr gut daran, als er hierfür eine nicht pen=
lichkeit
, ungenügend verproviantiert einen zweiten Polar= erwähnt, jedoch nur vorübergehend geſtreift. Franzöſiſche ſionsfähige Zulage vorſah, im übrigen aber die Ober=
Winter durchzuhalten, für die vier Forſcher verſchwindend Anträge waren mit dieſen gelegentlichen Erwähnungen amtsrichter der fünf Städte behandelte wie Oberamts=
richter
draußen auf dem Lande, und damit dieſe Benachtei=
gering
iſt. Im übrigen ſchilderte der Vortragende den nicht verbunden.
ligung des Landes ausmerzte. Die Gleichſtellung der
Verlauf der Expedition in großen Zügen wie folgt: Am
* Zabern, 29. Nov. Bei dem Gemeinderat Amtsgerichtsdirektoren mit den Landgerichtsdirektoren
5. Auguſt fuhr das kleine, 65 Tonnen haltende Schiff Her=von Zabern, adreſſiert an Bürgermeiſter Knopfler, (und damit mit den vortragenden Räten) iſt auch um des=
zog
Ernſt von Tromſö ab. Der Plan einer Umfahrung ſind heute abend auf die nach Berlin gerichtete Reſolution willen falſch, weil der Landgerichtsdirektor tatſächlich dem
an der Oſtküſte mußte aufgegeben werden, da die Küſte wie folgende Telegramme eingelaufen: Dortiges Tele= Weſen nach eine andere Stellung hat; Art und Zuſtändig=
faſt
immer von Eismaſſen blockiert war. So dampfte
gramm vom 29./11. nach Generalkommando Straßburg keit ſeines Dienſtes ſind anders. Werden die Stellen der
man dann an der Weſtküſte nordwärts. Als das Packeis
nicht weiter zu durchdringen war, verließ Leutnant Schrös zur ſofortigen Veranlaſſung weitergegeben dem Pflicht ob= Amtsgerichtsdirektoren geſchaffen, ſo wird für die Beam=
liegt
. Geſetzwidrigkeiten unbedingt verhindern. Kriegs= tenbeſoldung ein ganz gefährlicher Grundſatz anerkannt.
der=Stranz mit drei Gefährten das Schiff am 15. Auguſt. miniſter Falkenhann.
Ausſchlaggebend iſt daran nämlich nicht die gleiche Vor=
Die Teilung in Schiffs= und Schlitten=Expedition ſei von
Das zweie Telegramm lautet: Habe Ihr Tele= bildung nicht die Gleichwertigkeit der Stellung, ſondern
vornherein beabſichtigt geweſen. Die Scheidenden hatten
für 3 Monate Vorräte und dazu viel Muntion, um durch gramm erhalten und kaiſerlichen Statthalter mitgeteilt. der Umfang der dienſtlichen Arbeit. Wir müſſen alſo dann
Jagd für ihren Unterhalt zu ſorgen. Die Schiffserpedition Falls eingeleitete ſtrenge Unterſuchung Geſetzwidrigkeiten zum Beiſpiel verlangen, daß die Kreisräte der kleineren
ſollte bis 15. Dezember in der Croßbay warten, dann aberergibt, wird Abhilfe geſchaffen. Reichskanzler. Die Kreiſe den gewöhnlichen Oberamtsrichtern gleichgeſtellt
allein verſuchen, die Heimreiſe anzutreten. Als dieſes Ziel Stadt war abends ruhig.
werden, oder daß der Miniſterialrat der Schulabteilung
* Zabern, 30. Nov. Am Nachmittag herrſchte gro= piel höher als ſeine Kollegen beſoldet werden; die Zahl
nicht zu erreichen war, blieb man nach der vorgeſchriebenen
Anlage des Proviantlagers in der Sorgebay, und das ßer Verkehr in der Stadt, trotzdem ſcheinen keinerlei der ihm unterſtellten Beamten iſt größer als die Zahl der
Ausſchreitungen vorgekommen zu ſein. Von Zeit Beamten aller anderen Abteilungen zuſammen, was einen
wurde zum Verhängnis. In dieſer ihren Namen mit Recht
führenden Bay wurde der Herzog Ernſt vom Eiſe ein= zu Zeit wurde eine Militärpatrouille ſichtbar und auch die Rückſchluß auf die Zahl der Dienſtgeſchäfte zuläßt. Weiter,
geſchloſſen. Viermal verſuchte man zu entrinnen, während verſtärkte Gendarmerie machte ſich bemerkbar. Auf Befehl wir müſſen erwarten, daß die Direktoren der großen Schu=
die
beſte Jahreszeit verſtrich. Am 21. Auguſt verließ man eines Leutnants wurde gegen 4 Uhr ein Mann aus Otters=len in Darmſtadt, Worms. Mainz uff. noch über die vor=
das
Schiff, um zu Fuß nach der Croßbay oder der Adveni= weiler von einer Patrouille verhaftet. angeblich, weil tragenden Räte und die Amtsgerichtsdirektoren kommen,
bay vorzudringen und eine Ueberwinterung zu vermeiden der Offizier von ihm angerempelt worden iſt. Be= denn da ſie bereits in gehobener Stellung ſind, die Ober=
in
der Hoffnung, nach Europa zurückkehren zu können, ſtimmtes iſt darüber nicht zu erfahren. Der Kreisdirektor amtsrichter aber nicht ſo müſſen ſie logiſcherweiſe über
Man war auf die Ueberwinterung nicht vorbereitet und verwandte ſich, wie man hört. für die Freilaſſung des Ver=die Amtsgerichtsdirektoren kommen. In dieſer erbaulichen
konnte die Zeit nicht ausnützen, auch fürchtete man Er= hafteten. Mit welchem Erfolge, iſt zurzeit noch nicht be= Weiſe könnten wir fortfahren: aber man erkennt auch ſo,
kannt.
daß durch Anerkennung dieſes Grundſatzes eine gerechte
krankung an Skorbut. Staxrud beſtätigte ſpäter, daß Pro=
Behandlung der Beamten unmöglich iſt. daß die Unzufrie=
viant
genügend vorhanden war; es handelte ſich alſo nicht
Preßſtimmen.
denheit geradezu gezüchtet und der Krieg aller gegen alle
um eine Rotwendigkeit ſondern um einen freiwiligen
* Berlin, 29. Nov. Die in der Mittagsſtunde hier entfeſſelt wird. Tritt die Kammer ihrem Ausſchuſſe in
Aufbruch, für den Schröder=Stranz alſo nicht verantwort=
lich
zu machen war. Die Norweger kehrten am zweiten bekannt gewordenen neuen Szenen der Erregung in dieſer Frage bei, ſo verbleibt ſtarke Bitterkeit in der aka=
Tage um, die anderen fuhren mit ihren Schlitten weiter, Zabern finden ihren Widerhall in lebhaften Aeußerungen demiſch gebildeten Beamtenſchaft, und ſie erzeugt alles
X.
bewältigten aber in fünf Tagen ganze 16 Kilometer! Dann der Preſſe. Naturgemäß iſt die Stellungnahme der Blät= andere eher als Befriedigung.
kehrten vier Mann in einem halben Tage um, während ter einigermaßen durch die Tatſache beeinflußt, daß die
die beiden anderen wiſſenſchaftlichen Teilnehmer Dettmers bisherigen Darlegungen aus privaten und jedenfalls nicht
und Dr. Möſer weitergingen. Auch ſie blieben verſchollen. immer objektiven Berichten ſtammen, und daß man erſt
Sport, Spiel und Turnen.
Dann ging man zum zweiten Male zu ſechs Perſonen einwandfreie amtliche Nachrichten abwarten muß, ehe ein
* Meiſterſchaftsſpiel Darmſtädter Sportklub 1905
(mit zwei Norwegern) vor, traf die beiden Gelehrten auch, endgültiges Urteil feſtſtehen kann. Das betont vor allem
die ſüdwärts weiterzogen und wahrſcheinlich eingebrochen die Voſſiſche Zeitung, der die Nachrichten ſo unfaß= gegen Fußballklub Olympia. Der Verlauf dieſes Spieles,
und ertrunken ſind. Die übrigen kehrten wieder um. Dembar lauten, daß ſie erſt eine amtliche Darſtellung abwarten welches mit 010 Toren ausging, war, wie man uns mit=
Vortragenden erfror der linke Fuß, ſpäter auch teilweiſe will. Im Berliner Tagblatt fordert ein militä= teilt, folgender: Sportklub hat Anſtoß und kommt ſofort
der rechte, was einen Weitermarſch unmöglich machte. riſcher Mitarbeiter ein ſchleuniges Eingreifen eine Be= ſchön vor Olympias Tor. Der Sportklub Halblinke Düvel
Nachdem ihm Marinemaler Rave einen kunſtvollen Schuh endigung der Vorgänge, und erklärt eine Verlegung des ſchießt ſcharf aufs Tor aber Dr. Grünewald im Olym=
hergeſtellt
hatte, kehrten auch dieſe beiden um, nachdem ſie ganzen Regiments für notwendig. Die Deutſche piator rettet mit viel Glück. Der Stürmerreihe Olympias
ſieben Wochen in einer Hütte zugebracht hatten, wobeiTageszeitung findet es angeſichts der Sachlage er= gelingt es jetzt ebenfalls, ſchön vorzukommen, aber der Er=
Kälteperiode bis zu 30 Grad minus zu ertragen waren. klärlich, daß die Offiziere, die ihre Perſon und ihre Uni= folg wird durch die guten Sportklubverteidiger vereitelt.
Am 23. November verließen die beiden die Hütte und 8½ form auch durch Vertreter der Flegeljahre nicht beſchimpfen Olympia vermag jetzt etwas zu drücken, aber 15 Minuten
mühſelige Tage brauchten ſie für die 65 Kilometer zurlaſſen dürfen, zur Selbſthilfe greifen‟. Das Blatr fügt vor Schluß wird das Spiel wieder offen von Sportklub
Rückkehr auf das Schiff. An Bord machte die Not dann aber hinzu: Ob freilich die getroffenen aßnahmen der durchgeführt. Beide Mannſchaften gehen mit 010 in Pauſe.
aus Rave einen tüchtigen Chirurgen, der dem Redner den Sachlage entſprachen, und ob der von den Offizieren ein= Nach Halbzeit drängt Sportklub dauernd und verlegt
halben Fuß und ein paar Zehenglieder amputierte. Als geſchlagene Weg grundſätzlich und praktiſch richtig iſt, wird ſeine Mannſchaft das Spiel dauernd in die gegneriſche
endlich Hilfe kam, erſchien ſie doppelt; zuerſt die Starrud= ſich wohl erſt entſcheiden laſſen, wenn eingehendere authen= Hälfte. Der Torwächter Olympias hält die zahlreichen
ſche, dann die Lernerſche Hilfsexpedition. Man entſchloß tiſche Mitteilungen vorliegen. Die Kreuzzeitung ſcharfen Bälle der Sportklub=Stürmer mit viel Glück. Die
ſich, mit Starrud die Rückkehr zu Lande anzutreten, damit kommt zu dem Schluß, daß die Zuſtände unhaltbar ſind, Verteidigung des D. F.=C, weiſt alle Angriffe eneraiſch
das Lernerſche Schiff ſofort auf die Suche nach Schröder= zu denen man es in Zabern hat kommen laſſen‟ Diezurück. Der Schlußpfiff des Schiedsrichters Dr. Reiß=
Stranz weitergehen konnte. Auch Staxrud machte ſich dazu Tägliche Rundſchau ſchreibt: Es bleibt abzuwarten, bach=Wiesbaden ertönt und muß Sportklub einen wert=
auf
den Weg, als die Geretteten in Sicherheit waren, wie ſich der äußerliche Sachverhalt aus den in Einzelhei= vollen Punkt an Olympia abtreten.
Der Redner ſchloß mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß ten vielfach noch voneinander abweichenden Berichten zu
auch die trüben Erfahrungen dieſer verunglückten Expedi=endgültiger Geſtalt verdichten wird. Jedenfalls aber wird
Vom Balkan.
tion der Wiſſenſchaft zum Heile gereichen und der Polar=man es begreiflich finden, und es wird ſich vielleicht als
* Sofia, 30. Nov. (Agence Bulgare.) Die Mel=
forſchung
zugute kommen möchten.
das einzig Mögliche ergeben, daß nach den vorausgegan=
Der Vortrag, der durch zahlreiche intereſſante Licht=genen Geſchehniſſen der Oberſt Reutter von vornherein dung daß ſich General Joffre im Beſitze des Wortlauts
bilder ausgezeichnet war, fand lebhafteſten Beifall.
entſchloſſen vorging und es nicht erſt darauf ankommen des ſchriftlichen Befehles befinde, durch den König Fer=
laſſen
wollte, daß die Zivilbehörde ſich zunächſt erſt noch dinand am 29. Juni dem General Sawow den An=
* Nieder=Ramſtadt, 29. Nov (Jubiläum.) Dereinmal mit ihrer Feuerwehr blamierte und daß inzwiſchen griffsbefehl gegen die Griechen und Serben erteilte,
Beiefträger Flath von Nieder=Ramſtadt feiert am 1. De=ſeine Leute wieder den ſchamloſeſten Beſchimpfungen durch iſt aus dem einfachen Grunde unzutreffend, weil ein ſolcher
zember dieſes Jahres ſein 25jähriges Dienſtiubiläum. Der den nationaliſtiſch verhetzten Pöbel ausgeſetzt blieben. Befehl niemals gegeben worden iſt.
Sofia, 30. Nov. König Ferdinand iſt von
Jubilar iſt während ſeiner ganzen Dienſtzeit an hieſigem Die Poſt ſagt: Unſere Auffaſſung der elſaß=lothringiſchen
Zuſtände und die Meinung, daß mit der lauwarmen Ver=einer Auslandsreiſe hier wieder eingetroffen.
Platze tätig.
* Sofia, 30. Nov. Der Präſident der franzöſiſchen
* Groß=Umſtadt, 29. Nov. (Taubſtummen=ſöhnungspolitik nichts auszurichten iſt, finden ihre Be=
Gottesdienſt.) Am Sonntag, den 2. Advent nach= ſtätigung durch die Tatſache, daß faſt täglich ſich neue 3wi= Republick, Poincaré, ſtimmte dem Anſuchen Bulgariens
mittags 1½ Uhr findet im evangeliſchen Gemeindeſtift da=ſchenfälle ereignen. Geſtern hat ſich nun endlich das Mili= zu, im griechiſch=bulgariſchen Streitfall bezüglich der aus
hier Taubſtummen=Gottesdienſt ſtatt, Wagentär zu einem energiſchen Vorgehen entſchloſſen und der Mazedonien ſtammenden Kriegsgefangenen das Schieds=
Fabrpreisermäßigung wende man ſich an Pfarrer Loos,unruhigen Bevölkerung zu verſtehen gegeben, daß Elſaß=richteramt zu übernehmen. Die griechiſche Regierung
Lothringen zunächſt noch zu Deutſchland gehört. Aus den beabſichtigt, die Gefangenen den Gerichten der Komitat=
Meldungen, die uns zugehen, geht vor allem eines deutlich ſchis zu überweiſen, obwohl es ſich um reguläre Soldaten
hervor: in welcher peinlichen, ja unhaltbaren Lage ſich un= der bulgariſchen Armee handelt. Die Einwilligung
Reich und Ausland.
ſere Offiziere im Elſaß befinden. Der Straßenpöbel er=Poincarés rief in allen Kreiſen den beſten Eindruck hervor.
* Konſtantinopel. 30. Nov. Der Tanin und
Zweibrücken 29. Nov. (Die Ver handtung frecht ſich, ein frivoles Spiel mit der Uniform zu treiben.
gegen den Rechtsanwalt Teuſch) vor dem Hier kann nur ein rückſichtsloſes Durchgreifen helfen und der Jeune Ture weiſen die Behauptung des Temps
das ſcheint nun doch einmal ſtattgefunden zu haben.
über die deutſche Militärmiſſion zurück, weil
Schwurgericht wurde auf Montag vormittag vertagt.

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Nummer 292.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 1. Dezember 1913.
Seite 4.
Fer Setelneiheterige un ſehien
dieſe keinen Kontroklauftrag kaben werde. Die eilärie, das Batailn werde ſtets beſtreht ſein, im Frie=
Sommer, und
Neorganiſation der türkiſchen Armee ſei im übrigen un= den und Krieg ſeine Schuldigkeit zu tun. Er ſchloß mit
Kranke. Winter besucht.
U
drei Hurras. Dem militäriſchen Schauſpiel wohnte eine
aufſchiebbar.
Kuranstalt Hofheim i. T.
* Konſtantinopel, 30. Nov. Die türkiſche Preſſe, große Menſchenmenge bei, die den Kaiſer jubelnd begrüßte.
WerVEl 12 Stunde von Frankfurt a. M.
beſonders die offiziöſe, ſetzt ihre Polemik gegen das Re= Auch die hieſige Jugendvereinigung war aufgeſtellt.
Wien, 29. Nov. Der Vertreter der Neuen Freien Prospekte durch Dr. Schulze-Kahleyss, Nervenarzt.
formprojekt für Oſt=Anatolien fort. Sie er=
klärt
es für vollſtändig unannehmbar. Die Beſug= Preſſe hatte heute eine Unterredung mit dem neu= Dank meiner ausgedehnten Geſchäftsver=
bindungen
iſt es mir gelungen, eine neu=
M
niſſe der europäiſchen Ratgeber wären unvereinbar mit ernannten engliſchen Botſchafter de Bunſen. Dieſer
artige, unter dem Namen Mascellos
der Unabhängigkeit der Türkei. Ein Provinzialland= bemerkte u. a., das Verhältnis Englands zu Oeſterreich=
tag
mit der gleichen Anzahl muſelmaniſcher und nicht= Ungarn ſei heute ſehr gut, ebenſo wie auch in Eng= Bürste bekannte Haarpflege=Bürſte zu bekommen, die
müſelmaniſcher Abgordneter, ſowie die Ernennung derllands Verhältnis zu Deutſchland einel aus einem maſſiven Stück Celluloid hergeſtellt iſt und
daher mit jedem Desinfektionsmittel behandelt werden
Hälfte der Beamten aus chriſtlichen Anwärtern wäre un= Beſſerung eingetreten ſei.
Rom, 30. Nov. Auf dem Bahnhof von Cee=kann. Die Mascello=Bürſte iſt daher gegenüber den
gerecht und entſpreche nicht der prozentualen Zuſammen=
cano
(Provinz Rom) ſtieß geſtern abend infolge falſcher bekannten weißen Bürſten, die mit Holz und Papier
ſetzung der Bevölkerung.
Weichenſtellung der Schnellzug Rom=Neapell unterlegt ſind, hyg. vollſtändig einwandfrei und follten
mit einem Güterzug zuſammen. Sechs Reiſende Sie beim Einkauf einer weißen Cel.=Bürſte ſtets auf den
dritter Klaſſe und der Weichenſteller wurden getötet, Namen Maseello achten. Ich habe dieſe Bürſten in
Rußland und Bulgarien.
weiß und in Elfenbein=Imitation ſchon von 1.75 Mk. an
ungefähr 20 Perſonen verwundet.
Monte Carlo, 30. Nov. Ein 22jähriger Ange= vorrätig und können Sie ſolche zu Weihnachts=Ge=
* Petersburg, 30. Nov. Anläßlich des Artikels
der Wiener Reichspoſt über das Geheimnis der ruf=ſtellter eines Reſtaurants, Namens Giarelli, wurde ſchenken in elegantem Etuis, je nach Zuſammenſtellung,
ſiſchen Mobilmachung und anläßlich des Be=bei, der Ankunft eines aus Nizza eintreffenden Zuges von 3.50 Mk. bis 20. Mk. bekommen. Mit Auswahl=
(24452a
mühens einiger bulgariſcher Politiker, Ruß=plötzlich wahnſinnig. Er ſprang aus dem Abteil ſendungen ſtehe ich gerne zur Verfügung.
as
land anzuklagen, daß es das Unglück Bulgariens ver= des Zuges und ſtach mit einem Meſſer nach mehreren B
ſchuldet habe, ſchreibt die Roſſija, die Bulgaren möch= Reiſenden, die ſich zum Verlaſſen des Zuges anſchickten. P arſumerie Frank
ten ſich ſelbſt aus den Fälſchungen der Tatſachen, die man Etwa zehn Perſonen wurden verletzt, darunter
Eliſabethenſtraße 9. Telephon 886.
ihnen täglich auftiſche, herausretten. Das ſtarke Volk eine ſchwer.
Petersburg, 30. Nov. Auf der Putilow=Werft iſt
werde das Ende des gegenwärtigen Unglücks erleben und
jene Lebenskraft beweiſen, die immer die Sympathie und das erſte in Rußland gebaute Rettungsſchiff
Unterſtützung des großen Rußland finden werde. Dennoch, Wolchow vom Stapel gelaufen. Er ſoll der Hebung
ſo fährt das Blatt fort, können wir eine Bemerkung über geſunkener Unterſeeboote dienen.
Sebaſtopol, 1. Dez. Der ruſſiſche Kreuzer
die politiſche Richtung nicht unterlaſſen, die jetzt in Bul=
iſt
bei Peſtſchanaja auf ein Rif

garien die Vorherrſchaft anſtrebt. Die Männer, die jetzt=Uralezu
geraten. Die Mannſchaft wurde an Land gebracht.
an die Oberfläche des politiſchen Lebens Bulgariens ge= Drei Matroſen ertranken.
langt ſind, geizen nicht mit Verſicherungen gegenüber der
Waſhington, 30. Nov. Der Marineſekretär
ruſſiſchen Regierung, daß ihnen der Gedanke fernliege, Daniels empfahl dem Kongreß für 1914 den Bau von
Rußland wegen irgend etwas anzuklagen, und daß ſie nur zwei Dreadnoughts, acht Torpedobootszerſtörern und
eine intime Ideengemeinſchaft mit uns wünſchten. Aller= drei Unterſeebooten und drückte in der Einleitung ſeiner
dings läßt man in einer anderen Hauptſtadt andere Be= Vorſchläge die Hoffnung aus, daß die Union=Staaten
Todes=Anzeige.
teuerungen hören, vielleicht von der Abſicht geleitet, ſogar die Initiative ergreifen würden, um unter den Mächten
ihre Aufrichtigkeit zu beweiſen. Wir überlaſſen es jedem, eine dauerhafte und gegen das Uebermaß der
Gott dem Herrn über Leben und Tod hat
ob er ſich auf dieſe Art zu handeln verlaſſen will, wir wol= Marinerüſtungen gerichtete Politik zu begründen. es gefallen, meinen lieben guten Mann
len jedoch, daß man ſich in Sofia darüber klar iſt, daß
* La Corung, 30. Nov. Der frühere mexikaniſche
Rußland niemanden auf dem Wege politiſcher Intrigen Miniſter des Innern, Aldape, iſt auf dem Dampfer
und eines Doppelſpiels folgen kann. Wir können nicht Espana hier eingetroffen. Er erklärte, mit keiner Miſ=
Herrn Ga. Bauer
glauben, daß dem Zaren der Bulgaren die lügneriſche Be= ſion betraut zu ſein. Immerhin ſcheint aus einer Unter=
hauptung
angenehm ſein kann, er habe aus dem Gefühl redung, die er mit dem Vertreter der Agence Havas
im 41. Lebensjahre, Samstag morgen ½ 10 Uhr,
perſönlicher Furcht heraus gehandelt, nicht aus Ueberzeu= hatte, hervorzugehen, daß er verſuchen will, in Frank=
wohlverſehen
mit denheiligen Sterbeſakramenten,
gung von dem, was dem Lande fromme, das ſeine neuereich über eine Anleihe zu verhandeln. Nach Al=
Heimat geworden iſt. Alle Behauptungen über die Rolle dapes Mitteilungen iſt die mexikaniſche Regierung Herr in die Ewigkeit abzurufen.
Rußlands: daß es Bulgarien gezwungen habe, die Mili= der Lage, die zwar noch ernſt, aber nicht verzweifelt ſei.
Die trauernde Gattin:
tärkonvention mit Serbien abzuſchließen, und über den
Zuſammenhang der bulgariſchen Mobilmachung mit der
Elisabeth Bauer.
ruſſiſchen Probemobilmachung ſind eine reine Erfindung
Arbeiterkongreß.
Darmſtadt, 29. Nov. 1913.
(25976
ebenſo wie die Berufung auf eine angebliche Rede des
* Berlin, 30. Nov. Der dritte chriſtliche nationale
Kriegsminiſters, die ſchon ſeinerzeit kategoriſch dementiert
Arbeiterkongreß wurde heute im großen Saale des Lehrer=
Die Beerdigung findet am Dienstag, vorm.
worden iſt. König Ferdinand kann nicht für diejenigen ein=
tehen
, die ihren Monarchen auf ſo grobe, ungeſchickte vereinshauſes bei ſehr zahlreicher Beteiligung eröffnet.
um 11 Uhr, vom ſtädtiſchen Friedhof aus, ſtatt.
400 Delegierte aus allen Teilen des Reiches ſind anweſend,
Weiſe beruhigten, indem ſie den ſchon beſtehenden Schwie= die etwa 1¼ Million Arbeiter und Angeſtellte vertreten.
rigkeiten neue hinzufügten. Es iſt namentlich eine Not=Im Auftrage des Reichskanzlers und des Staatsſekretärs
wendigkeit, die Intereſſen Bulgariens ſtreng von denen des Reichsamts des Innern war Geh. Regierungsrat

jener Elique zu trennen, die namens Bulgariens zu reden Siefart, im Auftrage des preußiſchen Handelsminiſters

unternimmt. Wir ſtehen der gegenwärtigen antiruſſiſchen Ceh. Oberregierungsrat Neumann erſchienen; ferner
6
Agitation in Bulgarien vollkommen ruhig und kaltblütig waren anweſend Graf Poſadowsky, der frühere Han=
gegenüber
, in der tiefen Ueberzeugung, daß ſie künſtlich ge= delsminiſter v. Berlepſch, eine Reihe Vertreter der
Kath. Männer=Verein Darmſtadt.
macht iſt; ſie kann keine tiefen Wurzeln in Bulgarien Deutſchlonſervativen, der Reichs= bezw. der Freikonſerva=
ſchlagen
. Ueber kurz oder lang wird Bulgarien den alt= tiven Partei, des Zentrums, der Wirtſchaftlichen Ver=
3Al
gewohnten Weg wieder einſchlagen, der zu Rußland führt, einigung und der Nationalliberalen, desgleichen der Di=

das immer bereit iſt, ihm die Bruderhand entgegenzu= rektor des Vereins für das katholiſche Deutſchland, Abg.
ſtrecken.
Dr. Pieper, ſowie Vertreter volkswirtſchaftlicher und
Todes= Anzeige.
religiöſer Vereine. Abg. Behrens=Eſſen eröffnete die
e
Verſammlung mit einer Begrüßungsanſprache und ſchloß
Literariſches.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
mit einem dreifachen Kaiſerhoch. Es wurde beſchloſſen,
Volldampf. Eine Erzählung für die Jugend ein Huldigungstelegramm an den Kaiſer zu ſenden. Geh.
unſer treues, allbeliebtes Mitglied
(24977
von Kurt Matull. Mit acht Vollbildern. Verlag ven Regierungsrat Dr. Siefart begrüßte darauf den Kon=
Levy & Müller in Stuttgart. Eleg. geb. 4 Mark. Voll=greß im Auftrage des Reichskanzlers des Staatsſekretärs
dampf, ein höchſt zeitgemäßes Buch für Knaben, führt die des Reichsamts des Innern und gleichzeitig im Auftrage
Herrn Geord Bauer
jungen Leſer in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, des Handelsminiſters. Er führte u. a. aus: Die Reichs=
nach
Amerika. Es iſt wiederum das hohe Lied der Energie regierung bringe den Verhandlungen lebhafte Anteilnahme
(Rückertstraße 12)
und der eiſernen Willenskraft, das dem Leſer aus dieſer entgegen und werde die Ergebniſſe der Erörterungen ſorg=
packenden
, hochintereſſanten Erzählung entgegentönt, ihn fältig prüfen. Möge es den Verhandlungen beſchieden ſein,
von ſeinem ſchweren Leiden zu erlöſen.
mit ſich fortreißt und zur Nachahmung anſpornt, und dieſe wirkſam beizutragen zur Löſung der ſchweren aber hohen
Einwirkung auf den Leſer iſt nicht hoch genug anzuſchlagen. Aufgabe zur Hebung der wirtſchaftlichen und ſozialen Ver=.
Die Beerdigung findet am Dienstag, vör=
Dazu kommen noch die prachtvollen Darſtellungen amerika= hältniſſe der Arbeiterſchaft im Einklang mit der notwen=
mittags
um 11 Uhr, vom Portal des ſtädt.
niſcher Verhältniſſe und Zuſtände, farbenprächtige Schil= digen Rückſichtnahme auf die berechtigten Intereſſen der
Friedhofs aus, ſtatt.
derungen des Lebens auf einem Ozeandampfer, der ge= anderen Stände vor allem aber zum Wohle der Geſamt=
fährlichen
und aufreibenden Arbeiten bei einem Tunnel= heit. In dieſem Sinne wünſche die Reichsleitung dem
Wir bitten unſere Mitglieder, ſich recht
bau; die Beſchreibung einer aufregenden Eiſenbahnfahrt Kongreß einen gedeihlichen Verlauf, Weitere Begrüßungs=
uſw
. Dem von modernem Geiſte durchdrungenen, anregen= anſprachen ſchloſſen ſich an. Sodann wurden nach Er=
zahlreich
zu beteiligen.
den und hübſch ausgeſtatteten Buch iſt zu wünſchen, daß es ſtattung des Geſchäftsberichts die Verhandlungen auf
Der Vorſtand.
morgen vertagt.
in möglichſt viele Hände der Jugend komme.
Der Grafenbauer von Paul Frieben.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
360 Seiten ſtark; vornehm broſchiert 3 Mk., elegant gebd.
4 Mk. Phönix=Verlag Siwinna, Kattowitz. Ein ganz
eigenartiger Roman! Der Verfaſſer nennt ihn ſchlicht
-
Tageskalender.
Eine Erzählung für das Volk und ſchildert, wie ein
C
JC
reicher Bauer bei allem guten Willen und trefflichen Eigen=
Me
Montag, 1. Dezember.
Me
Saiae
ſchaften doch durch ſeinen Eigenſinn und ſein Streben, über
Sarmmein Zie deinieder oberl- Scherce
Konzert der Großh. Hofmuſik um 7 Uhr im Hoftheater
ſeinen Stand hinauszugehen, ſich ſelbſt und ſeine Familie
liegenden rumden krospehle milderzöbl=
Bibliſcher Vortrag von Evangeliſt Berg um 8½ Uhr
ins Unglück ſtürzt. Ergreifend iſt das Schickſal ſeines ein=
dumg
der, Bonbohliere Wer Zodieser Prospek.
Waldſtraße 18.
zigen Sohnes, den er mit ſeinem Starrſinn in den Tod
leeinsendelerhält eine reizende, Bonbohlers
Vorſtellung um 8½ Uhr im Orpheum.
betzt. Der Schauplatz der an originellen Geſtalten äußerſt
grafisWerlcngen Sieübercll, wüberf-Reklame.
Vortrag von Dr. med. Seil um 8 Uhr Mollerſtraße 23
reichen Erzählung iſt die Heimat des Verfaſſers, die Graf=
marhen
In dllen Apofheken und Drogerierz
(Frauenverein der Martinsgemeinde).
ſchaft Glatz und das angrenzende Böhmen.
Sind, Wberbläbietfenür Terhälflich.
Gofligel=Ausſtellzung im Mathildenhöhſaal.
Bilder vom Tage (Auslage unſerer Expedition
J Of von voreüfl. Virltung
Rheinſtraße 23): Die erſte Sitzung des deutſchen
Letzte Nachrichten.
-Salbe M. 1.50 gegen Flechten, oifene
Reichstages nach den Ferien. Großherzogin=Witwe
122
Wunden, Rheumatismus, Nervosität, -
Luiſe von Baden, die Tochter Kaiſer Wilhelms des.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
morrhoiden u. a. Verlangen Sie Prospekt
Die Un=
Großen (zur Feier ihres 75. Geburtstages).
mit Heilberichten (gratis) durch d. Fabr.
ruhen in Mexiko: Ein Rebellenlager.
Vom Jagd=
Berlin, 30. Nov. Der Kriegsminiſter hat Dol Hans Heiss, Darmstadt, Ross-
ſſich
heute nachmittag zum Vortrag bei dem Kai=
beſuch
des Königs von Spanien in Rambouillet ( Frank=
dörferstrasse
22. Zu haben in Apotheken od. durch
ſer nach Donaueſchingen begeben.
reich).
Potsdam, 30. Nov. Die Kaiſerin iſt heute Vermittlung der Fabrik.
(18172a
Verſteigerungskalender.
ee
früh aus Primkenau im Neuen Palais eingetroffen.
Dienstag, 2. Dezember.
5
Aer
8
45
* Donaueſchingen, 30. Nov. Der Kaiſer beſichtigte
e
(50


e
ereretrenerneneneenenenententen
Bahnſchwellen=Verſteigerung um 9 Uhr auf
die neue faſt fertige evangeliſche Kirche. Das präch=
Bahnhof Darmſtadt (Eilgutſchuppen).
(12965a
tige, vom Kaiſer geſtiftete Geläut begrüßte den Monarchen.
Der Kaiſer ſtiſtete die Glasmalereien zu den Fenſtern, der
Gewerbebibkiothet, Vorbilderſamntung
-Jackenkleider
Großherzog von Baden den Altar und die Kanzel, die
und Patentſchriften=Auslegeſtelle (Neckar=
=Taillenkleider
Großherzogin Luiſe von Baden die Altardecke. Der Fürſt
ſtraße 3). Geöffnet Werktags von 8½12½ Uhr und
Clagel-busen
von Fürſtenberg beteiligte ſich mit einem ſehr namhaften
von 35½ Uhr, ausgenommen Samstags nachmittags.
Betrage an den Baukoſten. Mit dem Kaiſer kamen der
=Röcke a 2
Fürſt und die Fürſtin, die fürſtliche Familie, die fürſtlichen
in grösster Auswahl, vom einfachsten bis
Druck und Beragt z. 6. Pilichiche Sabuchuanteſ.
Gäſte und das Gefolge. Der Kaiſer ſprach ſich äußerſt be=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
elegantesten Genre. Aenderungen sofort.
friedigt aus. Nach dee Beſichtigung nahm der Kaiſer auf
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
dem Platze vor dem fürftlichen Schloſſe den Vorbeimarſch
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
G. m.
des bereitſtehenden dritten Vataillons des Infanterie=
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
D. Rehleid Dv. v.h.
Regiments Nr. 170 in Zügen entgegen. Der Kaiſer hielt
leben: Haus Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. Für den
eine Anſprache an das Bataillon und begrüßte es in der
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
neuen ſchönen Garniſon Er hoffe, daß es ſich ſtets mit
Ludwigstr. 5 Darmstadt Teleph. 2539
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
der vortreflichen Bevölkerung gut ſtehe und ſtets danach
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
S

ſtreben werde, die Zufriedenheit des Großherzoglichen
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Sandesberm zu enverbei. Maſor v. Steinſee dankte undckgeſande

[ ][  ][ ]

vorm.
5, ſtatt.
ſoht.

Nummer 292.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 1. Dezember 1913.
Seite 3.
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[ ][  ][ ]

Nummer 292.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 1. Dezember 1913.
Seite 6.
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[ ][  ][ ]

(24973

Unn.

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Uhr:
hr:
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mber, mit
ſein,
2

Nummer 292.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 1. Dezember 1913.
Wahlen zum Ausſchuß der Allgemeinen


Ortskrankenkaſſe Darmſtadt.


Durch die Reichsverſicherungsordnung werden vom 1. Januar
Me
1914 ab neu in die Krankenverſicherung einbezogen:
Die unſtändig und die im Wandergewerbe Beſchäftigten;
Gehilfen in Apotheken, Bühnen= und Orcheſtermitglieder,
Privatlehrer und Erzieher bis zu einem Jahresarbeits=
Eeute
verdienſt von 2500 Mk.;
Angeſtellte in einer den Betriebsbeamten und Werkmeiſtern
ähnlichen gehobenen Stellung mit einem Jahresarbeits=
verdienſt
von mehr als 2000 Mk. bis zu 2500 Mk.;
Hausgewerbetreibende und Dienſtboten, überhaupt Dienſt=
perſonal
in Privathaushaltungen ohne Rückſicht auf die
Höhe ihres Jahresarbeitsverdienſtes.
Dieſe Perſonen gehören vom 1. Januar 1914 ab der Allge=
Nestelad
meinen Ortskrankenkaſſe Darmſtadt an.
Bei den demnächſt ſtattfindenden Wahlen zum Ausſchuß der
Allgemeinen Ortskrankenkaſſe Darmſtadt ſind dieſe Verſonen,
ſoweit ſie volljährig ſind, ſowie ihre volljährigen Arbetgebee wehl=
berechtigt
. Ausgenommen ſind ſolche Arbeitgeber, die nur unſtän=
Serie 1
Serie II Serie III
dige Arbeiter beſchäftigen und ſolche Verſicherungsrflichtige, die Mit=
glieder
einer Erſatzkaſſe ſind und deren Rechte und Pflichten auf
ihren Antrag ruhen.
50 Pfg. 70 pf. 90 Pfg.
Auch weibliche Verſicherte und Arbeitgeber ſind wah herechtigt.
Die hiernach Wahlberechtigten werden aufgefordert, ſich zur
Serie IV
Eintragung in die Wählerliſten in der Zeit vom 1. bis 6. Dezem=
Serie V
ber ds. Js., vormittags von 10 bis 12 Uhr und nachmittags von 3
bis 5 Uhr, bei dem Großherzoglichen Polizeiamt (Hügelſtraße 31/33),
1.20
1.60
erſter Stock, Zimmer 21, zu melden.
(24642doi
Darmſtadt, den 26. November 1913.
Verſicherungsamt der Stadt Darmſtadt.
Kröll.
(9
Die Abbruchs=, Erd= und Maurerarbeiten ꝛc. zum Umbau des
ehemaligen Empfangsgebäudes der Main=Neckar=Bahn in
gebrüder Neu
Darmſtadt ſollen öffentlich vergeben werden.
Zeichnungen und Bedingungen können auf dem Bureau der
unterzeichneten Bauabteilung von 8 bis 1 Uhr und 3½ bis 6 Uhr
an Werktagen eingeſehen werden; auch können die Bedingungen,
Ludwigsplatz 9.
ſoweit der Vorrat reicht (nicht Zeichnungen), gegen porto= und beſtell=
geldfreie
Einſendung von 1 Mk. 50 Pfg. bezogen werden.
Mitglied des Rabatt-Sparvereins. (24902
Die Angebote ſind bis 15. Dezember d. Js., vormitiags
11 Uhr, an die unterzeichnete Dienſtſtelle ehemal. Empfangs=
gebäude
der Main=Neckar=Bahn, nordöſtlicher Flügel ver=
ſchloſſen
und mit entſprechender Aufſchrift verſehen, einzuſenden, zu

welcher Zeit die Angebote in Gegenwart etwa erſchienener Bieter
geöffnet werden.
(IV,24908,77


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Großherzogliche Eiſenbahnbauabteilung Darmſtadt.
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Sete 7.

[ ][  ]

Nummer 292.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 1. Dezember 1913.
Seite 8.
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