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176. Jahrgang
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
ℳ 290.
Samstag, den 29. November.
1913.
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
öffentlichung dieſer Art glaubte verſehen zu dürfen. Iſt Intereſſenſphären, eine öſterreichiſche und
es doch in aller Erinnerung, daß Fürſt Bülow als Kanz=eine italieniſche, kann ich als vollkommen
unbegrün=
ler vor verſammeltem Reichstag mit größter Beſtimmtheit det bezeichnen. Bezüglich der großen Koſten, welche die
Balkankriſe hervorgerufen habe, erklärte Berchtold:
Das Wichtigſte vom Tage.
betont hat, Memoiren werde er niemals veröffentlichen. Die finanziellen Ergebniſſe erſchienen allerdings beſon=
Nun wäre ja ein Werk der oben beſchriebenen Art nicht ders drückend, weil ſie mit einer in mancher Beziehung
Der Kaiſer iſt geſtern zum Beſuche des Fürſten zu eigentlich ein Memoirenwerk. Immerhin müßte es einem ungünſtigen wirtſchaftlichen Konjunktur zuſammenſtelen
Fürſtenberg in Donaueſchingen eingetroffen.
und bemerkte: Es iſt nur natürlich und unabwendbar
ge=
ſolchen ſtellenweiſe aber doch verzweifelt ähnlich ſehen, weſen, daß unſere Induſtrie und unſer Handel ſchwer in
Der Reichstag behandelte geſtern verſchiedene
An=
fragen, darunter die über die Zaberner Affäre, und falls es nicht ganz und gar geſchrieben ſein ſollte nach dem Mitleidenſchaft gezogen worden ſind. Graf Berchtöld
ant=
nahm ſodann Wahlprüfungen vor. Die Abſtimmungen etwas troſtloſen Leitſpruch: „Das Beſte, was du wiſſen wortete hierauf im weiteren Verlaufe auf ſpeziellere
Vor=
darüber erfolgen am Dienstag.
kannſt, darfſt du den Buben doch nicht ſagen.‟ Es iſt würfe, die ihm von ſeiten der Delegierten gemacht worden
Die badiſche Zweite Kammer wählte Rohr= ſchwer vorſtellbar, wie Fürſt Bülow ein Buch über die ſind.
Was gleichfalls die zur Sprache gebrachte Miſſion
hurſt (natlib.) zum erſten und Geiß (Soz.) zum deutſche Politik unter Wilhelm II. ſollte ſchreiben können, des Prinzen zu Hohenlohe in Petersburg
zweiten Präſidenten, nachdem Zehnter (Zentr.) abge= ohne dabei von ſeinen eigenen Erfahrungen und Beſtre= anbelangt, ſo hat ſie ihr Ziel, nämlich die Aufklärung
lehnt hatte. Zum 2. Vizepräſidenten wurde Venedey bungen und von dem, was ihn förderte und hemmte, mit mehrfacher Mißverſtändniſſe, über die Situation in den
(Fortſchr. Volkspt.) gewählt.
einfließen zu laſſen.
Grenzgebieten nicht nur nicht verfehlt, ſondern vollkommen
In Tegel wurden durch eine Gasexploſion der
Uhr=
erreicht, da ſie tatſächlich eine nochmalige herzliche
Initia=
macher Sturm und ſeine beiden Gehilfen getötet.
tive der beiden Monarchen anbahnte und herbeiführt. Was
Das Uhrwarengeſchäft wurde zerſtört.
den Bukareſter Frieden anbelanat, ſo muß ein
Graf Berehtold über die auss zweifacher Irrtum richtiggeſtellt werden. Vorbehaltlich der
Der König von Bulgarien iſt geſtern nach Sofia
Prüſung der Genehmigung wurden die zwiſchen den
Bal=
abgereiſt.
wärnge Politik Oeſterreichs. kanſtaaten zu treffenden Vereinbarungen in London auf
engliſche Anregung beſchloſſen und nochmals von allen
Tageskalender zur Geſchichte der
* Im Ausſchuß für auswärtige Angelegenheiten der Mächten akzeptiert. Unſere Abſicht war nie, dieſe Ueber=
Befreiungskriege.
öſterreichiſchen Delegation erklärte Graf Berchtold, prüfung auch dann ſelbſtändig durchzuführen, wenn die
29. November 1813: Einnahme von Danzig, ſeit dem 16er wolle auf die vorgebrachten Kritiken gegen die Füh=anderen Mächte zurücktreten ſollten. Um der
Legenden=
rung der äußeren Politik antworten, ſoweit bildung bezüglich Rumäniens entgegenzutreten, ver=
Januar belagert.
weiſt Berchtold auf alle Gelegenheiten, wo die Monarchie,
dies mit den internationalen Rückſichten vereinbar ſei.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
und zwar von Anfang der Kriſe an und ſpäter in London,
Wenn ich, ſagte Graf Berchtold, die Ausſtellungen, die Sofia und Petersburg für die weitgehendſte
Berückſichti=
gegen unſere auswärtige Politik vorgebracht wurden, zu= gung der rumäniſchen Wünſche eingetreten ſei. Wenn
ſammenſaſſe, ſo gipfeln ſie darin, daß die Diplomatie an= wir nicht voll durchdringen konnten, fährt Berchtold fort,
geblich nicht gehörig orientiert war, daß ſie keine beſtimm= ſo iſt dies auf ein fremdes Konto zu buchen. Als ganz un=
Ein politiſches Buch des
ten Zielpunkte verfolgte und daß die aufgewandten Mittel begründet muß ich die Ausſtellung zurückweiſen, als
hät=
in keinem Verhältnis zu den erreichten Reſultaten ſtanden. ten wir Rumänien verhindern wollen, ſeinen Aſpirationen
Fürſten Bülow.
Was den erſten Punkt anlangt, ſo glaube ich ihn bis zu volle Geltung zu verſchaffen.
* Eine Berliner Korreſpondenz verſendet folgende einem gewiſſen Grade entkräften zu können, indem ich dar=
Auf eine ſpezielle Anfrage, ob in dem Bündnis=
Mitteilung: Eine Buchpublikation von ganz ungewöhn= auf hinweiſe, daß wir bereits zu der Zeit, wo noch an kei=vertrag zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und
ner anderen Stelle eine Enunziation über den Ernſt der
Italien ſich eine Geheimklauſel befinde, die ſich auf die
licher Bedeutung ſteht für die nächſte Zeit bevor; der frü= Lage gegeben war, nämlich im Auguſt 1912 eine inter= inneren Verhältniſſe der Küſtenländer der Monarchie
be=
here deutſche Reichskanzler Fürſt Bernhard v. Bülowinationale Aktion eingeleitet haben, die darauf ge= ziehen ſollte, antwortete Graf Berchtold, daß ſich eine
hat ein umſangreiches Werk über die deutſche Politik der richtet war, den Verſuch zu machen, durch Einwirkung auf ſolche Geheimklauſel in dem Bündnisvertrag nicht befinde
Gegenwart geſchrieben, und dieſes wird noch vor Weih= die Pforte dieſe zur Einführung ſolcher radikalen Re= und jede fremde Ingerenz in den Fragen der inneren
formen zu bewegen, die hätten geeignet ſein können, der Politik der Monarchie vollkommen ausgeſchloſſen ert
nachten als Hauptteil des erſten Bandes eines ſeit Jahren geplanten Aktion der Balkanſtaaten den Boden zu ent= ſcheine. Auf eine Anregung wegen Herausgabe der
we=
vorbereiteten Standard=Werkes über „Deutſchland ziehen. Damals hat aber die ablehnende Haltung der ſentlichen, die abgelaufene Kriſe betreffenden
diplomati=
unter Kaiſer Wilhelm II.” im Buchhandel er= Pforte unſere Bemühungen illuſoriſch gemacht und die ſchen Korreſpondenzen, erklärt Graf Berchtold, ſich mit der
von ihr eingeleitete unzeitgemäße Mobiliſierung hat den Ausführung dieſer Sache nicht befaſſen zu wollen.
ſcheinen.
Ausbruch des Konfliktes gefördert oder herbeigeführt.
Es geſchieht zum erſten Male, daß in Deutſchland ein Andererſeits nahm ich bereits in der vorvorigen
Delega=
noch lebender erſter Staatsmann zur Nation von ihren tion Anlaß, auf die drohenden Gefahren aufmerkſam zu
nationalen Angelegenheiten ſpricht und ſelbſt die Verant= machen, was damals als Schwarzſeherei bezeichnet
Die innere Politik Englands.
wurde.
wortung für ſeine Worte zu tragen willens iſt. Fern den
Es iſt ausgeführt worden, daß vielleicht zu Beginn
Asquiths Rede in Leeds.
aktuellen Geſchehniſſen, ausgeſöhnt mit den Gegnern des der Balkankriſe die Möglichkeit geboten war, durch
Aus=
zurückliegenden politiſchen Kampfes, ſpricht Fürſt Bülow ſprache mit den Balkanſtagten in Betreff Albaniens
* Auf dem ſchon erwähnten Kongreſſe der
in ſeinem Buche über die deutſche Politik von der höheren dasjenige zu ſichern, was wir ſpäter beantragten. Albanien
war aber damals türkiſches Territorium. Gingen aber National Liberal Federation in Leeds
Warte des Unbeteiligten als Patriot zur Nation von den die Balkanſtaaten auf unſere Forderungen nicht ein, ſo hielt der Premierminiſter ſeine Jahresanſprache
politiſchen Dingen, die uns in den vergangenen Jahr= waren wir natürlich gezwungen, wider Willen in dieſem an die Delegierten der Parteivereine.
zehnten bewegt haben. Bei der Perſönlichkeit des Fürſten Kampfe Partei zu ergreifen, um dadurch unſere künftige
Asquith wandte ſich an die Verſammlung, indem er
Bülow und dem Zweck des Werkes, an deſſen Spitze ſein Politik den Balkanſtaaten gegenüber zu präjudizieren Es mit Genugtuung auf die letzten
Errungenſchaf=
muß übrigens in dieſem Zuſammenhang auch die
dama=
ten der Regierung Bezug nahm. Nur eine Seite
Buch ſteht, iſt es ſelbſtverſtändlich, daß es ſich nicht um lige internationale Situation in Betracht ge= ihrer Verwaltungstätigkeit laſſe für die Liberalen keine
Enthüllungen oder Indiskretionen, ſondern um eine groß= zogen werden. Es wurde heute ſchon vielfach von
Ent=
zügige Darſtellung der deutſchen politiſchen Gegenwart hüllungen im Matin über einen Geheim= volle Befriedigung zu, nämlich die Zunahme der
Staatsausgaben im beſonderen und des Teiles
bund geſprochen, der damals geſchloſſen worden ſei.
handelt.
Wenn dieſe Informationen richtig ſind, und ſie ſtimmen der Ausgaben, der Kampfzwecken diene, und eine
Das Werk des Fürſten zerfällt in drei große Ab= mit manchen unſeren damaligen Informationen überein, Beunruhigung der Liberalen hervorruſe. Asquith
be=
tonte, daß die Regierung, ſeit ſie im Amte ſei, die
Schul=
ſchnitte. Der erſte behandelt die „Auswärtige Politik” des ſo würden ſie einen weiteren Beweis bilden, daß die
Deutſchen Reiches in den letzten 25 Jahren, der zweite die Balkanſtaaten gewiſſe Hoffnungen auf eine Großmacht den um einen Betrag vermindert habe, der bei Schluß des
gegenwärtigen Finanzjahres nahezu 100 Millionen Pfund
„Innere Politik” in vier Unterteilen (1. Einführung, ſetzten. Die Eventualität einer Komplikation lag daher
nahe. Wie dem auch ſei. jedenfalls kann man einen Zu= Sterling betrage. Die Ausgaben für das Heer,
2. „Der nationale Gedanke und die Parteien”. 3. „Wirt= ſammenſtoß der Monarchie mit den geeinigten Balkan= fuhr Asquith in ſeiner Rede fort, ſeien ſich in den letzten
neun Jahren ziemlich gleich geblieben, doch ſeien die
Aus=
ſchaftspolitik”. 4. „Oſtmarkenpolitik”), den dritten Teil völkern keineswegs als ein erſtrebenswertes, der Rolle
gaben für die Marine um 15 Millionen Pfund
geſtie=
der Monarchie auf dem Balkan konformes Ziel bezeichnen.
bildet ein Schlußwort.
Dies iſt eine Situation, die gegebenenfalls akzeptiert wer= gen. In den letzten Jahren hätten fünf Groß=
Das Geſamtwerk ſteht unter der Leitung eines
Aus=
mächte ihre Ausgaben für militäriſche Zwecke um
min=
den müßte und zu deren Herbeiführung wir aber nicht die deſtens 60 Millionen erhöht. Die britiſche Regierung
be=
ſchuſſes, dem der frühere preußiſche Miniſter des Innern Hand bieten dürfen und wollen.
klage dieſe in der ganzen Welt zutage getretene rieſige Ab=
und langjährige Finanzminiſter Freiherr v. Rhein=
Graf Berchtold kommt dann darauf zu ſprechen, daß lenkung von Nationalvermögen in unproduktive Kanäle.
baben und der erſte Mitarbeiter des vierten Kanzlers, das Aufgeben Salonikis und des Sandſchaks Ein engliſches Kabinett, das aus Leichtfertigkeit oder im
der Wirkliche Geheime Rat Oberpräſident a. D. v. Loe=Novibazar bemängelt werde. Was Saloniki anlange, Geiſte eines ruhmſüchtigen Wetteifers oder
rückſichts=
ſo habe es ſich um kein Aufgeben gehandelt, da keiner loſer Herausforderung die Ausgaben für die
bell, angehören. Ihnen haben ſich zur Mitarbeit eine ſeiner Vorgänger an die Erwerbung dieſes Handels= Rüſtungen nur um einen einzigen Pfennig erhöhte,
Reihe von Perſönlichkeiten zur Verfügung geſtellt, die ſonſt platzes, und des dorthin führenden Weges gedacht habe, würde ein Verbrechen an der Nation begehen. Die
Regie=
publiziſtiſcher Beteiligung fern ſtehen, darunter der frühere Auch tat es Andraſſy nicht. Eine Expanſion zum Aegäi= rung könne ſich dieſes Vorwurfs nicht ſchuldig bekennen.
Staatsſekretär des Reichskolonialamts, Exzellenz von ſchen Meere hätte die größten Inkonvenienzen nach ſich ge= Sie habe eine ernſte Aufgabe zu erfüllen und ihre
Aus=
zogen. Bezüglich des Sandſchaks Novibazar ſei ſchon in führung ſei eine Ehrenpflicht. Sie habe ein wachſames
Lindequiſt, als Bearbeiter des kolonialen Teils, der der Delegation darauf hingewieſen worden, daß durch Auge zu haben auf das, was die übrigen Nationen täten,
frühere bayeriſche Miniſter v. Frauendorfer, der den Verzicht des Grafen Aehrenthal auf das Beſetzungs= und ununterbrochen die weltumfaſſenden Intereſſen zu
Präſident des preußiſchen Abgeordnetenhauſes Graf von recht dieſes Gebietes Oeſterreich nicht mehr freie Hand verfolgen, über die ſie zu wachen habe. Asquith fuhr
Schwerin=Löwitz und andere, und die erſten Män= hatte, auf denſelben Anſpruch zu machen. Berchtold fort: Sie mögen fragen, wie lange dieſer Zuſtand dauern
fuhr fort: Ich habe vorhin geſagt, daß wir den Mittel= wird. Ich habe letztbin auf dem Guildhall=Bankett eine
ner der Wiſſenſchaft, darunter Exzellenz Adolf Wagner, weg eingeſchlagen haben. Unſere Forderung bezüglich Mahnung und einen Appell ſowohl an die Staatsmänner
Miniſterialdirektor Dr. Peters, Exzellenz v. Wilamowitz= Albaniens iſt daher von mancher Seite als zu gering be= wie an die Geſchäftsleute der Welt gerichtet. Sie mögen
meſſen betrachtet worden, von anderer Seite aber wieder ſagen, meine Worte ſeien gut, aber, was müſſe getan wer=
Möllendorf uſw.
Die Tägl. Rundſchau bemerkt hierzu: Das Bülow= als zu weitgehend Graf Berchtold erklärte dann, be= den? Meine Antwort iſt — und ich bin weder
Schön=
züglich Albaniens ſei die Monarchie wieder einen be= redner noch ſentimental —: kein wirklicher Erfolg kann
ſche Buch, das eigentlich ſchon Ende November erſcheinen trächtlichen Schritt weiter gekommen, indem die Fürſten= erreicht werden, ohne die Zuſammenarbeit der Großmächte
ſollte, wird beſonderes Aufſehen ſchon durch die bloße Tat= frage nunmehr als gelöſt betrachtet werden könne und der Welt, herbeigeführt durch das Verlangen ihrer
Völ=
ſache ſeines Erſcheinens erregen, weil Fürſt Bülow ſich ſchon jetzt geſagt werden könne, daß die erſten Fährlich= ker. Ich für meine Perſon glaube, daß die ſtändig
wach=
ſeit ſeinem Rücktritt im Sommer 1909 vor der Oeffentlich= keiten, von denen das junge Staatsweſen bedroht wäre, ſende Belaſtung durch neue Steuern und die zunehmende
nahezu als überwunden betrachtet werden könnten.
Schuldenlaſt den Erfolg haben werden, das
herbeizufüh=
keit in ein ſtrenges Schweigen über alles Politiſche gehüllt
Die von mehreren Seiten ausgeſprochene Beſorgnis ren, was die Philantropen und Idealiſten vergeblich
ver=
hat, und weil man ſich von ihm auch weiterhin keiner Ver= wegen der Eventuglität einer Aufteilung in zwei ſucht haben zu erreichen. Wir werden hegierig jede Ge=
Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Seite 2.
Die Abdantungsabſichten Lord Hans
legenheit ergreiſen, weiche wir entdecken oder ſchafen kön= ſeine Synpalhie ausdricken wolen. Zuſtizminſter Dr.
nen, um die Laſten allgemein zu erleichtern, welche die Nagel beſtritt, daß er mit den Richterverſetzungen eindinges. Die Gerüchte über eine Abdankung Lord Ha
beſten Hoffnungen und das beſte Streben der Menſchheit neues Syſtem einführte. Der Landtag und Juſtizminiſter dinges verdichten ſich. Wie aus beſter Quelle verlautet
beſchweren.
Asquith wandte ſich dann den unioniſtiſchen Otto hätten früher den gleichen Standpunkt wie er ein= wird Lord Hardinge nach ſeinem Rücktritt einen längeren
Forderungen nach einer allgemeinen Neu=genommen, dahingehend, daß die Beſchäftigung der Rich=Erholungsurlaub antreten, um alsbald den Poſten des
wahl zu und erklärte: Ich ſehe durchaus keinen Grund ter in verſchiedenen Zweigen der Rechtspflege wünſchens= engliſchen Botſchafters in Paris zu übernehmen. De
für dieſe Forderungen, und, ſoweit ich in Betracht komme, wert ſei. Von der Notwendigkeit dieſes Beſchäftigungs= Poſten des engliſchen Botſchafters in Paris wird in nächs
möchte ich bemerken, daß ich nicht dazu raten kann. Die
Regierung würde ſich nicht ſchrecken oder aufhalten laſſen wechſels iſt der Miniſter derart überzeugt, daß er, natür= ſter Zeit neu zu beſetzen ſein, da der jetzige Botſchafter
durch die Drohungn mit einem Bürgerkrieg. Drohungen lich unter Beobachtung der geſetzlichen Beſtimmungen, alles Sir Bertie, die Altersgrenze bereits überſchritten hat.s
gilt als zweifellos, daß Lord Kitchener der Nachfolger
dieſer Art, verbunden mit verſteckten Andeutungen über daranſetzen will, ihn durchzuführen,
Lord Hardinges ſein wird.
ihre mögliche Wirkung ſind das größte Hindernis
für Homerule und eine Verſtändigung. Die Haltung
Ausland.
Rußland.
Carſons war ſchwerlich geeignet, Eindruck auf das
ena=
liſche Volk zu machen. Der einzige Appell, der vergeblich
Der Miniſterrat hat das Geſuch der Stadtdumg
Oeſterreich=Ungarn.
iſt, iſt der Appell an die Furcht des engliſchen Volkes.
von Petersburg, im Auslande Trambahnwagen beſtellen
Asquith erklärte zum Schluß, er hätte keinen Grund, ſich
Im Heeresausſchuß der öſterreichiſchen
zu dürfen, dahin beantwortet, daß die von den ruſſiſchen
über die Art und Weiſe zu beklagen, wie ſeine Aufforde=
Delegation ſchilderte der Kriegsminiſter v. Krobatin
rung zu einem Meinungsaustauſch aufgenommen worden
wäre. Bereits ſeien von verſchiedenen Seiten Anregun= in vertraulicher Sitzung in großen Zügen die militäriſche Fabriken ausgeſetzten Normalpreiſe nur unbedeutend
gen gekommen und, obgleich er ſich und ſeine Hörer täu= Lage der Nachbarſtaaten und die hierdurch notwendig ge= höher als die Preiſe der ausländiſchen Fabriken ſeien,
ſchen würde, wenn er ſagte, daß er in dieſem Schritt ſchon wordenen Maßnahmen Oeſterreich=Ungarns, die ſukzeſſive und daß daher die Beſtellungen bei den ruſſiſchen Fabriken
eine Ausſicht auf Einigung ſähe, ſo könne er doch einigen
und unverzüglich reduziert worden ſeien, ſobald ſich eine zu machen ſeien. Ferner ſtimmte der Miniſterrat einen
ungeduldigen Kritikern nicht darin beiſtimmen, daß die
darauf verwendete Zeit verſchwendet worden wäre. Weder Entſpannung zeigte oder die im Auslande getroffenen Ver= Vorlage zu, durch die von der Reichsduma ein
Ergän=
jetzt noch ſpäter ſolle man ſagen können, daß er — Asquith fügungen es zuließen. In der öffentlichen Sitzung er= zungskredit von 9000000 Rubel für den Ausbau des
Ele=
irgendeine Tür zu einem verſtändigen und ehrenvollen klärte dann der Kriegsminiſter bezüglich des Verhältniſſes mentarunterrichts verlangt werden ſoll. Gegen dases
Weg zum Frieden geſchloſſen hätte.
Zuletzt ſtellte Asquith die Erzählungen von Mei=ſeines Reſſorts zum Miniſterium des Aeußern, es könne ſuch der Verwaltung der podoliſchen Eiſenbahngeſellſcha
um die Erlaubnis zur zollfreien Einfuhr von 500000 Pud
nungsverſchiedenheiten im Kabinett in von Unſtimmigkeiten zwiſchen den beiden Miniſterien keine
Abrede und engte hinzu, weder aus eigenem Antriebe Rede ſein. Die militäriſchen Verfügungen ſeien immer ausländiſcher Kohle wurden vom Miniſterium keine
Ein=
wendungen erhoben.
noch unter dem Einfluß anderer werde das Kabinett ſei= in vollſtem Einvernehmen mit dem Miniſterium des
nen Grundſatz aufgeben, ſondern es würde die Geſetze bis
Griechenland.
Aeußern erfolgt.
zum Ende durchführen.
Beſuch des engliſchen und franzöſiſchen
Frankreich.
Mittelmeergeſchwaders. Das engliſche Mittel=
Frankreich als Schiedsrichter. Eine offi=
Deutſches Reich.
ziöſe Mitteilung erklärt, daß die franzöſiſche Regierung meergeſchwader, beſtehend aus 40, und das franzöſiſche
beſtehend aus 20 Kriegsſchiffen, werden in Athen erwartet
— Zuſammentreten des preußiſchen dem Anſuchen Bulgariens, die Schiedsrichterrolle in dem
Landtags. Der preußiſche Landtag wird vorausſicht= Zwiſt wegen der in Griechenland gefangen gehaltenen und etwa acht Tage im Phaleron bezw. in der Bucht von
lich für den 13. Januar 1914 einberufen werden. Er wird Komitatſchis zu übernehmen, wahrſcheinlich willfahren Kertaſini verweilen. Die griechiſche Flotte wird in zwei
dann an demſelben Tag zuſammentreten, an dem der werde, doch werde die Frage, die zahlreiche Schwierig= Geſchwader geteilt, um den beiden fremden Geſchwadern
Reichstag nach dem Ablauf der Weihnachtsferien ſeine keiten aufweiſt, vorerſt einer genauen Prüfung unterzogen die Ehren zu erweiſen. Es ſind große Empfänge und
Feſteſſen für die Admirale und ihre Stäbe, desgleichenü
Sitzungen aufs neue aufnimmt. Die Arbeiten des preu= werden.
Ein kathol iſches Wahlkomitee. Einer die Mannſchaften vorgeſehen.
ßiſchen Abgeordnetenhauſes werden ſich im weſentlichen
auf den Etat und die ſchon bekannt gewordenen Beratungs= Blättermeldung zufolge wurde anläßlich der Jahrhundert=
Vereinigte Staaten.
gegenſtände — vor allem das Parzellierungsgeſetz — be= feier des berühmten katholiſchen Journaliſten Louis
Das Marinebudget. Der Marineſekretär Da
ſchränken. Auf die Vorlegung einer Wahlrechtsreform iſt Veuillot von hervorragenden Katholikenführern der Plan niels erſuchte den Budgetausſchuß des
Repräſentanten=
nicht zu rechnen. Daß die Wahlrechtsfrage nichtsdeſto= erörtert, für die im Mai nächſten Jahres ſtattfindenden hauſes, dem Kongreß eine Forderung von 145 Millionen
weniger beſprochen werden wird, kann als ſicher angenom= allgemeinen Kammerwahlen ein großes katholiſches Wahl= Dollars für das Marinebudget des nächſten Finanzjahres
men werden.
komitee zu gründen. Ein Teil der Biſchöfe ſtehe dem porzulegen; das ſind 5 Millionen Dollars weniger als
— Die Liberalen in Bayern. Die Abſtim= Plan günſtig gegenüber, die anderen wollen erſt die Ent=
Jahre 1913.
mung der bayeriſchen Landtagsliberalen in der Zivilliſte= ſcheidung des Vatikans abwarten.
2
frage hat ſo heftige Auseinanderſetzungen in den liberalen
Die franzöſiſche Preſſe über die ita=
Münchener Vereinen, namentlich im Fortſchrittlichen lieniſche Thronrede. In Paris findet an der ita=
* Der Evangeliſche Bund gegen die Kil=
Volksverein, zur Folge gehabt, daß zur Wiederherſtellung lieniſchen Thronrede beſondere Beachtung die ſtarke Be=chenaustrittsagitation. Wie die
Deutſch=
der Einigkeit wenigſtens eine Reſolution gefaßt werden tonung der afrikaniſchen Intereſſen Italiens und ſeine Evangeliſche Korreſpondenz mitteilt, hat ſich der
Zentral=
vorſtand des Evangeliſchen Bundes zur Wahrung der
mußte. Sie wurde von der Fraktion beſchloſſen, und hat noch kräftigere Anteilnahme an allen weltpolitiſchen
deutſch=proteſtantiſchen Intereſſen in ſeiner ſehr zahlreich
folgenden Wortlaut: „Die liberale Fraktion des Land= Problemen.
beſuchten Sitzung vom 25. November auch mit den letzten
tags erklärt, daß die bei der Abſtimmung ihrer Fraktion
Das Echo de Paris ſchreibt zu der Thronrede: Wir Berliner Verſammlungen, in denen zum Austritt aus
ſeitens einzelner ihrer Mitglieder hervorgetretene Mei= müſſen es nunmehr für möglich halten, daß die italieniſche der Landeskirche aufgefordert wurde, beſchäftigt. Wenn
Regierung daran denkt, ihr Gebiet auf Koſten franzöſiſcher auch in der Beſprechung darauf hingewieſen wurdenſdaß.
nungsverſchiedenheit über die Zivilliſte des Königs in Landesteile zu vergrößern, und daß ſie durch die mit ihren eine Ueberſchätzung nicht am Platze iſt, weil ſich die
von=
keiner Weiſe ihr weiteres geſchloſſenes Zuſammenwirken Verbündeten abgeſchloſſenen Verträge in dieſer Hoffnung den Führern der „Bewegung” bekanntgegebenen Austtttss
beeinträchtigen kann. Sie fordert die Parteifreunde auf, ermutigt wird. Trachten wir, ſtark genug zu ſein, damit ziffern häufig genug als irrig und ſehr ſtark übertriehen
in gleicher Weiſe wie bisher einträchtig zuſammenzuwir= dieſe Hoffnung nicht zur Verſuchung werde. — Der Gau= herausgeſtellt haben, ſo wurde doch einſtimmig beſchloſſen,
ken, und weiſt erneut auf das ſchärfſte die Verdächtigungen lois meint: Anſtatt uns in eine ſchwächliche Polemik ein= die Aufmerkſamkeit der mehr als 3000 Zweigvereine des
zulaſſen, müſſen wir kalten Blutes die Lage ins Auge Bundes in ganz Deutſchland auf dieſe Agitation zu
len=
zurück, wie ſie gegen die Motive einzelner Mitglieder, na= faſſen, an der wir teilweiſe ſelbſt ſchuld ſind. Die Lage ken, die durch die lebhafter gewordene Beteiligung
be=
mentlich ihres Vorſitzenden Dr. Caſſelmann, ausgeſprochen kann ernſt werden, deshalb müſſen wir die franzöſiſch= kannter ſozialdemokratiſcher Führer nicht bloß in
politi=
worden ſind.”
italieniſchen Mißverſtändniſſe zerſtreuen falls es dazu ſcher Beziehung eine immerhin größere Tragweite erlangt
nicht zu ſpät iſt, und nach dem Beiſpiel Italiens die Ver= hat. In der Beſprechung wurde u. a. die in die Preſſe
— Die ſächſiſchen Miniſter über aktuelle mehrung unſerer Flotte und die Befeſtigung unſerer gebrachte Nachricht von einer bevorſtehenden Erſchwerungſ
Fragen der Politik. Finanzminiſter v. Seydewitz Küſten beſchleunigen, ſo daß wir zum mindeſten mit Ruhe des Kirchenaustritts, etwa durch Erhöhung der Gebühreng
erklärte in der ſächſiſchen Zweiten Kammer, der Wehr= allen nunmehr möglichen Eventualitäten entgegenſehen als völlig gegenſtandslos bezeichnet. Namentlich für
Ber=
beitrag ſei für die Bundesſtaaten nur unter der Bedingung können.
lin wurden beſondere Maßnahmen in Ausſicht genom=
England.
men, um den vielfach nichtswürdigen Angriffen auf die
erträglich geweſen, daß er niemals wiederkomme. Der
evangeliſche Kirche den Proteſtantismus und die Religion
Miniſter des Innern, Graf Vitzthum, lehnte gegenüber
Eiſenbahner=Bewegung. Unter den Eiſen= überhaupt in möglichſt wirkſamer Form entgegenzutreten,
mittelſtändleriſchen Forderungen ab, Beamten die Betei= bahnern der Great=Weſtern=Eiſenbahn haben ſich ſeit eini=
* Mit der Frage des Mittellandkanals
ligung an Konſumvereinen zu verbieten. Ein Verbot ger Zeit große Unruhen bemerkbar gemacht. Eine große beſchäftigte ſich eine Ausſchußſitzung des Zentralvereins für
bedeute einen Eingriff in die ſtaatsbürgerlichen Rechte. Deputation der Eiſenbahner befindet ſich auf dem Wege deutſche Binnenſchiffahrt am 26. November in Berlin, an
Dem viel erörterten Artikel der Leipziger Zeitung über nach London zur Direktion der Eiſenbahn. Viele Loko= welcher auch Vertreter der Regierung und der Parlamente
teilnahmen. Der Syndikus des Bundes der Induſtriellen,
den Zentralverband Deutſcher Induſtrieller liege jede motivführer und Arbeiter drohen, in den Ausſtand zu Dr. R. Schneider=Berlin, hielt einen Vortrag über „Die
aggreſſive Tendenz gegen den Verband ſächſiſcher Indu=treten, wenn ihnen nicht ein achtſtündiger Arbeitstag zu= Fortführung des Mittellandkanals bis Magdeburg”. Nach
ſtrieller fern. Die Regierung ſtehe beiden Verbänden völlig geſichert wird. Ferner haben ſie beſchloſſen, in den Sym= einer längeren Ausſprache, an der ſich Vertreter der
In=
neutral gegenüber; auch der König habe in ſeiner Rede in pathie=Ausſtand zu treten, wenn ein entlaſſener Zugführer, duſtrie, der Schiffahrt, ſowie des Reichstages beteiligten,
wurde mit allen gegen zwei Stimmen folgende Erklärung
Leipzig keine einſeitige Stellung für den Zentralverband der ſich weigerte, Dubliner Güter zu befördern, nicht ſofort beſchloſſen: Der Zentralverein für deutſche Binnenſchiffe
eingenommen, ſondern nur der Induſtrie im allgemeinen wieder eingeſtellt würde.
fahrt ſpricht ſich erneut dafür aus, daß der vorausſichtlich
im Vorbeigehen die Kirche des Heiligen Dimitri. Du lie= lich hat es ſchon eine ſolche Muſterkarte von Völkern zwei=
Briefe aus dem
ber Gott, was haben die Griechen daraus gemacht! Derter und deitter Güte, daß es dieſe Landesteile auch noch
ſchöne alte byzantniſche Bau, den die Türken ſchonend be= ganz ruhig ſchlucken könnte ohne Verdauungsbeſchwerden
umgekrempelten Orient.
handelt hatten, obwohl er ihnen als Moſchee diente, iſt, befürchten zu müſſen. Vielleicht erbarmt es ſich dann gleich
ſeit er wieder griechiſche Kirche geworden, in ausgeſuchter des Treibhaus=Staates Albanien. Die Mohammedaner
II. (Schluß.)
Weiſe verunſtaltet. Vorn haben ſie einen geſchmackloſen wären bei der Donaumonarchie am beſten aufgehoben; ſie
Hier in der Verlängerung des Kais iſt der Ort, wo recht goldigen Lettner hineingeſtellt, furchtbare Heiligen= gewährte ihnen wirkliche Duldung, während ſie bei Gries
König Georg durch Frevlerhand fiel. Wenn er auch als bilder und Kerzenverkaufsſtellen ſchänden den Prachtbau chenland und gar bei Bulgarien nur auf dem Papier
Ausländer nicht beſonders beliebt war ſo traf doch ſein und die Krone alles Schönen bilden die Ampeln in den ſtände. Die orthodoxe Kirche iſt geradeſo unduldſim,
ſcheeckliches Ende das ganze Volk ſo tief, daß man keinem Seitenſchiffen. Die ſind nämlich aus dem dünnen ſpiegeln= wie die römiſche und der Klerus, beſonders der niedere
Griechen davon ſprechen darf. Daß der Mörder ein Grieche den Glas, aus dem unſer Chriſtbaumſchmuck beſteht. Nun übrigens unglaublich ungebildete, ſchürt und hetzt nach
war, das iſt für die Leute das Schrecklichſte. Und gerade gehe ich nicht mehr hinein. Nun noch etwas Politik. Waz allen Seiten. Selbſt die anderen Chriſten werden nicht in
hier im neuen Ellas mußte es geſchehen, an einer Stelle, wird aus Salonik? Werden es die Griechen behalten? Ruhe gelaſſen So erinnere ich mich, daß ſeinerzeit bei
die man immer betreten muß, wenn man ſich der herrlichen Wie lange? Lauter ſchwer zu beantwortende Fragen. der türkiſchen Einnahme Theſſaliens die „Feinde” von der
Seeluft erfreuen will. Wkr gingen heute wieder zuſam=So, wie die Stimmung jetzt bei der nichtgriechiſchen Be= Bevölkerung freudig aufgenommen wurden. Die Gegend
men den Kai entlang, als auf meinen Begleiter ein alter völkerung iſt, ſtehen noch große Stürme bevor. Das nördlich von Volo iſt nämlich garnicht griechiſch, das ſind
türkiſcher Hamal zukam. „Ich kenne Dich, Effendi,” ſagte Hinterland iſt für einen Hafenplatz wie Salonik eben zu Kutzowalachen, die auch zur rumäniſchen Landeskirche
ge=
er, „vor zwei Jahren warſt Du bei Dramma. Mein Pferd klein. Früher ging es bis Adrianopel, heute iſt die Grenze hören und die unter türkiſcher Herrſchaft völlig unbehelligt
hatte ein Hufeiſen verloren.” „Stimmt, woher weißt Du nahe und Monaſtir und vor allem Uesküb, das unter Um= blieben. Als aber die Griechen kamen, fingen die
Reibe=
das?” „„Ich bin der Schmied, der das neue Eiſen auf= ſtänden noch einmal Belgrad überflügeln dürfte, fehlen. reien und das planmäßige Hinausekeln an. Ich will öcmit
legte. Weißt Du noch die große Schmiede, ſechs Geſellen
Was ſoll erſt werden, wenn die Griechen ihren Zoll= durchaus nicht ſagen, daß die Wiederkunft der Türken in
hatte ich, ein ſchönes Haus und Weib und Kind. einführen, den unſinnigſten der Welt? Bis jetzt zahlte Makedonien wünſchenswert wäre, kenn Verwaltungs=
„Und nun, biſt Du Hamal?” „Effendi, der Krieg. man 13 Prozent vom Wert, dann aber kommen Sätze, die künſtler waren die niemals und werden das auch nie ler=
Mein Weib und meine vier Kinder haben die Bulgaren für ein induſtriearmes Land einfach unfaßbar ſind. Und nen, aber ſo wie es jetzt iſt, wird es wohl kaum bleiben
getötet, mein Haus verbrannt, das wenige Bargeld hat die Monopole? Ich glaube und fürchte, daß hierbei auch können.
mir eine andere Horde abgenommen und den Grund und der Patriotismus der hieſigen Griechen in die Brüche
Ich ſehe eben, daß ich ins Prophezeien hineingekom=
Boden, auf dem mein Anweſen ſtand, hat ein Grieche mit gehen wird. Wenn dann die Saloniker Abgeordneten im men bin. Das iſt aber ein gefährliches Fahrwaſſer. Drum
Beſchlag belegt. Er ſagt, es gehörte ihm von jeher. Athener Parlament zur Sprache kommen, natürlich von mache ich lieber Schluß.
Inſchallah, wie Gott will!‟ Armer Menſch, komm mor= den Kretern unterſtützt (denn dort liegen die Verhältniſſe
Morgen heimſe ich die erſte Frucht des
Friedens=
gen zu mir,” ſagte mein Begleiter, „ich will Dir leichtere ebenſo), dann kann es nett werden. Viele Spaniolen, und ſchluſſes ein. Ich habe einen Dampfer nach Konſtantinopel.
Arbeit geben.”
dieſe haben doch den ganzen Handel in der Hand, ſprechen Allerdings einen alten franzöſiſchen Kaſten, der ſich die 36
Ein dankbarer Blick, auch ein Sonnenſtrahl aus einem jetzt ſchon vom Auswandern. Und dabei darf man nie Stunden, die Lage ausnützend, ordentlich bezahlen läßt.
wundgequälten Herzen traf den Freund und wir zogen vergeſſen, daß drei Mächte auf Salonik lauern: die Tür=Aber ich komme wenigſtens fort und brauche nicht die
weiter Zu einem rechten Geſpräch wollte es aber nicht kei Bulgarien und — Oeſterreich. Wenn es an das Letztelange Bahnfahrt nach Niſch und dann wieder über Sofia
mehr kommen. Wir gingen Beide an unſere Arbeit; die fiele, wäre das vielleicht gar nicht ſo übel. Oeſterreich hat zurück nach der Hauptſtadt des arg beſchnittenen türkiſchen
hilft bekanntlich über alles binweg. — Geſtern beſuchte ich ſich in Bosnien als guter Kaloniſator erwieſen und ſchließ= Reiches zu machen.
Nümmer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Sette 3.
Kahresfriſt ſertigeſelle Rhein=Weſer=Kanal über den ters. An dieſem und am nächſten Tage bleibt den Abon= (Auswahl vorlegen ließen. Uinterdeſen kam ein briter
Enſchlußkanal nach Hannover hinaus alsbald bis zur Elbe nenten auf Grund ihrer Karte ein Vorkaufsrecht gewahrt. Herr, welcher eine Mütze zu kaufen wünſchte. Während
rigeführt werde. Eine Kanalverbindung von Hanno= Am Mitwoch beginnt der allgemeine Vorverkauf zu ge=der Ladeninhaber mehrere Mützen aus einem Karton
r zur Elbe iſt das verkehrstechniſch wie volkswirtſchaft= wöhnlichen Preiſen. Am Sonntag nachmittag gelangt als herbeiholte, verſchwanden die beiden zuerſt erſchienenen
ſch notwendige Verbindungsſtück der großen Waſſer=9. Volksvorſtellung zu ermäßigten Preiſen Anzengrubers Herren unter Mitnahme von vier Hüten im Geſamtwerte
ſaßenſyſteme im Oſten und im Weſten des Deutſchen! „Pfarrer von Kirchfeld” zur Aufführung. Der von 70 Mark. Der zuletzt erſchienene Herr verließ dann
leiches. Erſt der Bau dieſes Verbindungsſtückes wird die Vorverkauf für dieſe Vorſtellung findet bis einſchließlich ebenfalls den Laden, ohne eine Mütze zu kaufen. Die
kutſchen Binnenwaſſerſtraßen zu der im Intereſſe der Samstag abend im Verkehrsbureau ſtatt. Am Tage der Diebe ſind gut gekleidet, etwa 20 bis 24 Jahre alt,
wäh=
kutſchen Induſtrie, der Landwirtſchaft und des Handels Vorſtellung ſind Karten zur Volksvorſtellung nur an derrend der Dritte, welcher offenbar ein Komplize der beiden
ſotwendigen Leiſtungsfähigkeit bringen.
Hoftheater=Tageskaſſe erhältlich. Für Sonntag abend iſt iſt, etwa 30 bis 35 Jahre alt iſt.
die erſte Wiederholung der Neueinſtudierung von Offen=
O Unfall. Geſtern vorm. 10 Uhr 40 Min. fuhr ein
Bau=
bachs phantaſtiſcher Oper „Hoffmanns Erzählun= zug auf dem hieſigen Bahnhof durch Ueberfahren des Sig=
Stadt und Land.
gen” unter Leitung von Hofkapellmeiſter Paul Otten=nals in ein ſtumpfes Gleis. Die rückwärts fahrende
Loko=
heimer und Regiſſeur Nowack im B=Abonnement ange= motive zerſtörte den Prellbock und kam mit dem Tender
Darmſtadt, 29. November.
ſetzt. Die Vorſtellung beginnt um 7 Uhr. Dienstag ge=über die Abſchlußmauer der Gräfenhäuſer Wegunterführung,
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der langt der Schwank „Die ſpaniſche Fliege” zur Wie= wo derſelbe hängen blieb. Perſonen wurden nicht verletzt.
broßherzog haben dem Fürſtlichen Kammerboten derholung. Der Termin für die Uraufführung von Her=Der Materialſchaden iſt nicht bedeutend. Betriebsſtörung
Pendel zu Ortenberg die Erlaubnis zur Annahme mann Bahrs neueſtem Luſtſpiel „Das Phantom” trat nicht ein. Die Unterſuchung iſt eingeleitet.
und zum Tragen des ihm von Sr. Hoheit dem Herzog iſt für Donnerstag, den 4. Dezember, anberaumt. Zahl=
Johann Albrecht von Mecklenburg als Regenten von reiche auswärtige Bühnenleiter und Literaten haben ihr
* Orpheum. Die erfolgreiche Künſtlerſchar des laufen=
Braunſchweig verliehenen Herzoglich Braunſchweigiſchen Erſcheinen zu der Premiere zugeſagt. Der weitere
Spiel=
khrenzeichens 1. Klaſſe erteilt.
Das Ehrenzeichen für plan iſt: Freitag. 5. Dezember. 64. Abonnements=Vor= den Spielplans tritt nunmehr nur noch an zwei Tagen,
Mitglieder Freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen ſtellung. D) 16. „Tiefland‟. Samstag, 6. Dezember. heute und morgen, auf. Wer einige amüſante und heitere
Außer Abonnement. Einmaliges Gaſtſpiel Alexander Stunden angenehm zu verleben das Bedürfnis hat, muß
ſurch Entſchließung Sr. Königl. Hoheit des Groß=
Moiſſi: „Romeo und Julia”. Sonntag, 7. Dezem= ſich das derzeitige Programm anſehen, es bietet ſehr vier
lerzogs an Johann Schembs V. und Franz ber. Nachmittags 2 Uhr: „Egmont”. (10. Volksvor= in dieſer Hinſicht. Für den heutigen Familienabend iſt
Schembs IV., beide zu Herrnsheim.
ſtellung zu ermäßigten Preiſen.) Abends 7 Uhr: 65. Abon= ein teilweiſer Repertoirewechſel vorgeſehen. Morgen,
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten nements=Vorſtellung. C17. „Königskinder”.
Sonntag, finden, wie immer, zwei Vorſtellungen ſtatt:
Peter Schäfer aus Rodau, Kreis Dieburg, die erledigte
nachmittags bei den bekannten kleinen Preiſen und mit
Lehrerſtelle an der Volksſchule zu Maibach, Kreis
Großh. Zentrale für Mutter= und
Säuglings=
dem kompletten Programm. Montag, 1. Dezember, er=
Friedberg.
fürſorge in Heſſen. Die Haushilfe für Wöchnerinnen folgt Programmwechſel. Der neue Spielplan bringt u. a.
* Beſtätigt wurde der von dem Herrn Grafen1 (unbemittelte und bemittelte), welche die Großh. Zen= ein Doppel=Gaſtſpiel von Vera Forſt und Robert v.
Val=
u Erbach=Fürſtenau auf die erledigte Lehrerſtelle an dertrale durch ihre Hilfskräfte ſtellt und vermittelt, iſt jetzt hera mit ihrem Luſtſpielenſemble Reznicek=Typen in
Volksſchule zu Schöllenbach, im Kreiſe Erbach, präſen= gut organiſiert. Die Hilfsfrauen ſtehen unter Aufſicht Wort und Bild”, nebſt einem erſtklaſſigen Varietéteil.
ſſierte Schulamtsaſpirant Jakob Merſchroth aus einer zu dieſem Zweck gut vorgebildeten Helferin. Viele (Siehe Anzeige.)
bahn, Kreis Darmſtadt, für dieſe Stelle.
Vereine, in erſter Linie die Heidenreich von Siebold=
* Kinotheater Man ſchreibt uns: Union=Thea=
* Ernannt wurden die Forſtreferendare Alexander ſtiftung, bedienen ſich der Hilfsfrauen der Großh. Zen’ ter (Kunſtlichtſpiele), Rheinſtr. 6. Immer von dem
Müller zu Darmſtadt und Wilhelm Göbel zu trale. Die Arbeitszeit dieſer Frauen erſtreckt ſich auf Grundſatz ausgehend, daß nur das Beſte für das Darm=
Laubach zu Forſtaſſeſſoren.
Stunden, halbe oder ganze Tage. Dieſe Organiſation ſtädter Publikum gut genug iſt, hat die Leitung des U.=T.
Erledigt ſind: Die mit einem evangeliſchen bietet beſonders ſolchen Frauen, welche ihren Haushalt
für die nächſten Tage ein Programm zuſammengeſtellt,
Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle an der Volksſchule nur auf Stunden verlaſſen können, einen ſchönen das ſich wirklich ſehen laſſen kann. Nicht nur, daß ſie das
u Bernsfeld, mit der Organiſten= und Lektordienſt Nebenverdienſt. Für die Mutter und Hausfrau, welche Meiſterdrama „Der Seelenverkäufer
(3 Akte) erwarb,
herbunden iſt.
Die mit einem evangeliſchen Lehrer an das Bett gefeſſelt iſt, bedeutet eine gute Haushilfe vielmehr ſicherte ſie ſich auch das Aufführungsrecht der
zu beſetzende Lehrerſtelle an der Volksſchule zu Atzen=ſchnellere Geneſung, weil ſie die Beruhigung hat, daß zweiaktigen tollen Burleske „Hurra Einquartierung”, die,
hain, mit der Organiſten= und Lektordienſt verbunden ihr Haushalt gut weitergeführt wird und Mann und reich an komiſchen Epiſoden, ihren Eindruck nicht verfehlen
ſſt. —
Eine mit einem evangeliſchen Lehrer zu be= Kinder gut verſorgt ſind. Die Großh. Zentrale ver= wird. Nicht minder lachmuskelreizend iſt die Humoreske
ſetzende Lehrerſtelle an der Volksſchule zu Partenheim. mittelt Privatperſonen, Kaſſen und Vereinen Haushilfen „Das verräteriſche Beinkleid” während wieder der pracht=
und ſtellt jederzeit zuverläſſige Frauen als Haushilfen polle Film Im Tode vereint” das ernſtere Genre reprä=
-g. Strafkammer II. Der bereits 33mal vorbeſtrafte, ein. Seit Januar 1913 hat die Großh. Zentrale ſentiert. Außer den belehrenden Naturaufnahmen, von
9jährige Arbeiter Otto Gründler von Niederplanitz 126 Haushilfen mit 644 halben Arbeitstagen teils durch denen wir nur die kolorierten normanniſchen
Bergland=
war aus der Arbeitsanſtalt Brauweiler entſprungen und Vermittlung von Vereinen, teils direkt gegen Vergütung, ſchaften hervorheben, bietet natürlich der Reſt des
Pro=
og nun bettelnd durch die Lande. Als er deswegen durch in beſonderen Fällen auch unentgeltlich geſtellt.
kinen Gendarmen dem Amtsgericht Langen zugeführt
gramms ſo viel Abwechſelung, daß jeder Beſucher auf ſeine
* Die Ortsgrupppe Darmſtadt des Hanſa=Bundes hat Koſten kommen dürfte.
wurde, gab er ſich der Behörde gegenüber als Rösler aus.
Ebenſo hielt er dieſe Namensangabe trotz Mahnung ſeit längerer Zeit ihr Augenmerk auf die dringend
er=
ßegenüber zwei Frankfurter Behörden aufrecht. Er gaß wünſchte Schaffung einer guten und überſichtlichen kauf= Kreisverein Darmſtadt gegen den Mißbrauch
lin, daß er ſeinen richtigen Namen nicht nennen wollte, männiſchen Buchführung für das Handwerk gerichtet. Es
geiſtiger Getränke.
un nicht ins Arbeitshaus zurückzukommen. Er habe in waren ſeitens einer Anzahl Sachverſtändiger verſchiedene
öchſt a. M. ein Verbandsbuch des Rösler gefunden und Syſteme geprüft worden. Als durchaus geeignet erſchien
* Der Kreisverein Darmſtadt gegen den Mißbrauch
deſſen Namen angenommen. Das Gericht verurteilt den das Zweibücherſnſtem des Herrn Paul Lehmann aus Oſt=geiſtiger Getränke hielt im Saale des „Feierabend” ſeine
Angeklagten wegen Urkundenfälſchung zu 2 Monaten hofen a. Rh., welches bereits bei einer Anzahl von In=ordentliche Mitgliederverſammlung ab. Der Vorſitzende
Gefängnis. — Zwei 13jährige Offenbacher Schüler nungen in Frankfurt a. M., Mainz und Worms Eingang führte in ſeinem Geſchäftsbericht aus, daß der Verein, der
gefunden hat. In einer auf Donnerstag einberuſenen nach wie vor die Aufklärungsarbeit als ſeine
Hauptauf=
ſſtanden unter der Anklage des ſchweren Diebſtahls Perſammlung von Vertretern der Handwerkerinnungen gabe betrachtet, zu Beginn des Jahres gemeinſam mit dem
ſvor der Strafkammer. Die beiden Jungen hatten beobach= und =vereinigungen Darmſtadts, welche ſehr gut beſucht Heſſiſchen Gauverband gegen den Alkoholismus in allen
ltet, daß die Käſten in den Badezellen des Offenbacher war, legte Herr Lehmann ſein Buchführungsſyſtem dar, größeren Orten des Großherzogtums in einigen zwanzig
Stadtbades ſich leicht öffnen ließen. Sie gingen immer worauf nach längerer lebhafter Ausſprache ſich die Ver=höheren Lehranſtalten Vor träge über den
Samstags baden, und während der eine vor den Zellen treter von zunächſt 11 Innungen bereit erklärten, das ihnen Alkoholismus halten ließ und damit eine Ju=
Schmiere ſtand, öffnete der andere mit einem Meſſer die unterbreitete Buchführungsſyſtem ihren Mitgliedern zu=gendpropaganda inſzenierte, wie ſie in ſo umſaſſender
ſäſten durch Zurückdrücken des Schnappſchloſſes. Sie gängig machen und ſchon in nächſter Zeit Entſchließun= Weiſe noch in keinem deutſchen Staate gemacht worden iſt.
ſſillen etwa in vier bis fünf Fällen Geldbeträge von ins= gen über die eventuelle Empfehlung bezw. Einführung Mit dieſer Aktion ſei auch der erneute Beweis dafür
er=
geſamt 25 Mark gefunden haben. Sie wurden vom Bade= desſelben herbeiführen zu wollen. Im allgemeinen Inter= bracht worden, wie gut Mäßigkeits= und
Enthaltſam=
meiſter erwiſcht, als ſie wieder einmal 7 Mark erbeutet eſſe würde es ſehr zu begrüßen ſein, wenn den Hand=keitsvereine zuſammen arbeiten können, wenn nur der
bei=
ſhatten. Das Gericht verurteilt die Angeklagten zu werkerkreiſen nunmehr ein brauchbares Buchführungs= derſeitige gute Wille da iſt. In Heffen, insbeſondere in
1 Woche bezw. 3 Tagen Gefängnis — Nach= ſyſtem als willkommenes Hilfsmittel für die geſamte Ge=
Darmſtadt, hielten beide Richtungen der
Alkoholbekämp=
träglich wurden bei den Käſten in der Badeanſtalt entſpre= ſchäftsführung, Steuerfragen, Submiſſionsangebote uſw. fung gute Waffenbrüderſchaft, was hoffentlich zum Beſten
lchende Vorrichtungen angebracht, die derartige Diebſtähle zugängig gemacht werden könnte.
der gemeinſamen Sache immer ſo bleiben wird. Die
für die Zukunft unmöglich machen.
* Verein Kunſtfreund. Die Hauptverſammlung des Volksunterhaltungsabende, die der Verein
g. Ausloſung von Erſatzgeſchworenen. Für ſieben Vereins Kunſtfreund mit Verlofung findet Samstag, den
durch Tod, Krankheit oder andere Urſachen ausgeſchiedene 29. d. M., abends 8½ Uhr. im Kaiſerſaal (grünes Zimmer) alljährlich zu veranſtalten pflegt, erfreuen ſich eines ſo
Geſchworene wurden folgende Herren ausgeloſt: Bildhauer ſtatt, worauf wir unſere Leſer nochmals aufmerkſam zahlreichen Beſuches, daß der letzte im größten Saal der
Stadt, der Turnhalle, die dicht beſetzt war abgehalten
Guſtav Schambach in Lampertheim; Landwirt Her= machen.
mann Dreſſel in Groß=Zimmern; Beigeordneter Jakob
Zum Vortrag über die Schröder=Stranz=Ex=werden mußte. — Von zwei Trinkbrunnen, die der
Ver=
urban I. in Groß=Gerau; Zimmermeiſter Dyoniſius pedition am 30. November im Saalbau erhalten ein der Stadt geſtiftet hat, ſteht der eine Ecke Frankfurter
Korb in Offenbach; Prokuriſt Georg Nikolaus Walter Schüler höherer Lehranſtalten und Studenten auf denStraße und Rhönring, der andere am Ende der Roßdörfer
in Mühlheim; Kaufmann Karl Friedrich Lehr in Offen= erſten drei Plätzen Preisermäßigung. (Näheres Straße, da, wo die Allee anfängt. Der Vorſitzende ſpricht
den Wunſch aus, daß das vom Verein gegebene Beiſpiel
bach; Fabrikant Karl Adam Neubecker in Offenbach.
ſiehe Anzeige.)
§ Gaunertrick. Am Mittwoch nachmittag um 5 Uhr von anderen Körperſchaften oder von Privaten nachge=
Vom Großh. Hoftheater. Der Vorverkauf für das
einmalige Gaſtſpiel Alexander Moiſſis vom ſind in einem hieſigen Hutgeſchäft in der Eliſabethenſtraße ahmt werden möge. — Das erſte Milchhäuschen in
Deutſchen Theater in Berlin beginnt für die Jahres= zwei Herren erſchienen und wünſchten einen Hut zu kau= Darmſtadt iſt vom Verein mit dem neuen Bahnhof im
Abonnenten am Montag an der Tageskaſſe des Hofthea= fen, worauf ſie ſich eine größere Anzahl beſſerer Hüte zur Juni eröffnet worden. Der Beſuch desſelben übertrifft
alle Erwartungen, ein Beweis, daß die Errichtung ſolcher
Kellner ſtand händeringend bei ſeinem Kaffeetiſch in der Milchausſchankſtellen einem ſtarken Bedürfnis entſpricht=
Die Rechnungsablage erſtattete Herr Poſtdirektor i. P.
Halle.
Feuilleton.
* Joſſie Wilſons Altargelübde. Bei der Hochzeitsfeier= Fuldner; dem Rechner wurde für ſeine treue und muſter=
* Wie Roſegger einen Tſchechen Deutſch ſprechen lichkeit der Tochter des Präſidenten Wilſon fiel, wie aus gültige Rechnungsführung unter warmen Dankesworten
lehrte. Drei tſchechiſche Reichsratsabgeordnete haben bei Neu=York berichtet wird, beſonders auf, daß das WortEntlaſtung erteilt. An Stelle von ausgeſchiedenen Mit=
Väter Roſegger angefragt, ob eine kleine Anekdote, die „gehorchen” in der Hochzeitsformel das gewöhnlich bei gliedern wurden die Herren Dr. Landmann, Prof.
über ſeine Erlebniſſe in Prag unter ſeinem Namen er=Trauungen in der Presbyierianiſchen Kirche geſtrichen Kiſſinger, Seminarlehrer Pickert und Frau
Land=
ſchienen ſei, von ihm ſtamme. Roſegger hat dies bejaht, wird, auf den ausdrücklichen Wunſch der jungen Frau gerichtsdirektor Kolb neu in den Vereinsausſchuß ge=
Er ſchreibt über ſein Prager Erlebnis an die Bohemia: wieder hinzugefügt worden iſt Die Tochter Wilſons hat wählt. Schließlich wurde noch dem dringenden Wunſche
Recht gemütlich hatten wir uns unterhalten auf der erklärt, daß ſie, wenn ſie auch der gemäßigten Richtung Ausdruck gegeben, daß recht viele Freunde unſerer Arbeit
Strecke Wien-Prag, der Kondukteur und ich. Er ſprach der Stimmrechtlerinnen angehöre, dennoch ſchwören als neue Mitglieder unſerm Verein beitreten möchten!
Deutſch, und die paar böhmiſchen Lichter, die er hie und wolle, daß ſie ihrem Mann eine liebende, treue und „ge= Hierauf hielt Herr Prof. Kiſſinger für die
Vereins=
mitglieder und in Anweſenheit von Vertretern und
Mit=
da ſeiner Mundart aufſetzte, brachten mich nicht aus der horſame‟ Gattin ſein wolle.
gliedern der hieſigen Jugendvereinigungen einen Vortrag
Jaſſung. Der Mann beſorgte mir ſchließlich ein gutes
* Wiesbadener und Berliner. Man berichtet dem über „Die Verhandlungen des erſten Deut=
Schlafkupee, das ich erſt verließ als der Zug ſtillſtand und
die Station „Praha!” ausgerufen wurde. Es graute der Wiesb. Tagblatt von dem Erlebnis eines Wiesbadeners ſchen Jugendkongreſſes Berlin 1913‟, dem
Morgen, ich öffnete das Fenſter und fragte meinen Krndur= in Berlin wie folgt: Sitzt da im „Heidelberger” in der wir folgendes entnehmen:
Dieſer erſte deutſche Kongreß für alkoholfreie
Jugend=
beur, wie lange der Aufenthalt dauern würde. „DvacetFriedrichſtraße ein Wiesbadener an der Wirtstiſchrunde
mninut!” antwortete er kurz. In der Halle ſtand der Früh= zwiſchen waſchechten Berlinern, die ſich gern an den Pro=erziehung bedeutet einen vollen Erfolg. Hatten ſich doch
ſtückstiſch. Da ich die Antwort nicht verſtanden hatte und vinzlern reiben. Gerade war der ſchmeichelhaft liebens=mehr als 1300 Teilnehmer angemeldet, die lückenlos den
alſo über den Aufenthalt im Unklaren war, ſo rief ich dem würdige Artikel der Frankfurter Zeitung in Nr. 322 geſamten Verhandlungen folgten. Vom Alkoholgenuß bei
Kellner zu, mir eine Portion Kaffee ins Kupee hereinzu= vom 20. November erſchienen und beſprochen worden, der Kindern und der heranwachſenden Jugend und von ſeinen
geben. „Nix deutſch!” Ich wiederholte meinen Wunſch, da aller Welt kund tut und zu wiſſen, daß Wiesbaden mit Gefahren handelten vier Vorträge. Der Direktor einer
„Prejete si ſnidani?” fragte der Kellner. „Ich bitte mir ſeinen 800 Eſeln die „eſelreichſte Stadt Deutſchlands” ſei. Irrenanſtalt zu Hamburg. Prof. Weygandt,
beleuch=
eine Taſſe Kaffee in mein Kupee hereinzugeben!” „3de Darauf ein menſchenfreundlicher Berliner: „Da möchtetete die durch Alkoholgenuß verurſachten Schäden für die
ſe nemluwi nemecky!” antwortete der Kellner und tat man ja neidiſch werden uff Wiesbaden”. Und hierauf derGeſundheit der Kinder vom erſten Lebensjahr bis zum
weiter nicht dergleichen. „Aber wir haben nicht lange Wiesbadener: „Nal Berlin hat doch ſicher die meiſten Jünglingsalter vom Standpunkt des Arztes Ueber die
„I3de ſe nemluwi nemeeky!” Mauleſel.‟ Die anweſenden Berliner „ſchwiegen” Schädigung der Unterrichts= und Erziehungserfolge in der
Zeit, Herr Kondulteur?”
Schule durch den Alkohol ſprach der Berliner
Stadtſchul=
wiederholte auch dieſer ſcharf. Dann bedeutete er tſche= alsdann.
* Wackes Ein Teil der Elſäſſer tut, als ob ſie allein inſpektor Dr Jenſen. Der Redner erwähnte aus der
chiſch, mir Kaffee in den Wagen zu reichen, was der
Kellner nach langem Zögern tat. Ich begann zu früh= die unſchuldigen Lämmer wären, die kein Wäſſerchen Fülle der Statiſtiken, die den Alkoholgenuß der Kinder
ſtücken. Der Kellner ſtand vor dem Fenſter und ſagte: trüben. Aber ſchimpfen nicht auch ſie über ihre allernächſten veranſchaulichen, die Berichte über Umfragen aus Braun=
Proſim, pospeste ſi!‟ Na, dachte ich mir, mein lieber Nachbarn? Die ebenfalls linksrheiniſchen Pfälzer haben ſchweig und Wien und über die neueſte Umfrage in 27
Böhm, du wirſt noch recht gut Deutſch ſprechen, bevor wie von den Elſäſſern den Schimpfnamen „Pääxer” erhal= Berliner Gemeindeſchulen; dieſe hat ergeben, daß 3
Pro=
auseinandergehen! — Und genoß gelaſſen meinen Kaffee, ten, wahrſcheinlich, weil die deutſche Sprache das à hat zent der Kinder täglich und 25 Prozent gelegentlich Alko=
Der Kellner wurde ungeduldig und rief: „Proſim, pos=ſtatt des franzöſiſchen a. Im übrigen gerade ſo nichts= hol trinken, zum Teil auf Anordnung von Aerzten und auf
peste si, vlac brzy odjede!” Ich tat nicht dergleichen. Mit ſagend wie „dü Wackes‟. Die auf dem rechten Ufer an= Veranlaſſung der Eltern; im Gegenſatz hierzu ſteht, daß
lebhaften Gebärden rief er mir tſchechiſche Worte zu; denn grenzenden allemaniſchen badiſchen Stammesgenoſſen die Schulleiſtungen der alkoholfreien Kinder doppelt und
der Zug wurde bereits abgerufen. Endlich reichte ich ihm haben den Ehrennamen Gelbſchnäbel oder Gelb=dreifach ſo gut ſind als die der regelmäßig
Alkoholtrin=
ſchnäbler wegen der gelbrotgelben Landesflaggen von denkenden. Der Redner ſchließt: „Fort mit dem Alkohol aus
das Geſchirr hinaus und nickte Adieu! Da ſchrie er grell:
„Kaffee koſtet vierunddreißig Kreuzer!” „Wie?” fragte Elſäſſern erhalten. Der Unterſchied zwiſchen Wackes, dem Leben der Kinder‟. — In tief eindringender,
wunder=
ich hinaus. „Vierunddreißig Kreuzer!” wiederholt er in Gelbſchnäbler und Päären iſt nur der, daß beide Nach=voll abgeklärter Weiſe behandelte Univerſitätsprofeſſor D.
höchſter Erregung. Ich deutete ihm mit den Händen: barn lachen, wenn ſie ein ſolches Schimpfwort hören, der Niebergall aus Heidelberg die Gefahren des Alkohols
für die religiösſittliche Entwicklung der Jugend. Er ſieht
„Nix deutſch!‟ Der Zug ſetzte ſich in Bewegung. Der Elſäſſer aber eine Staatsaktion daraus macht!
Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Seite 4.
in dem Altohol einen Zerſtörer der echten Religion und Die Sicherheit, mit der ſie ihren Vortrag beherrſcht, riß betretenen Bahnen der humoriſtiſchen Programmuſik eins
einen Urheber einer falſchen Art von Sittlichkeit und Re=das Publikum zu Begeiſterung hin, die ſich erſt legte, als lenkt und ſeine Meiſterſchaft der melodiſchen und rhythe
ligion; er ſchließt mit den Worten: „Wir müſſen in der Frau Cranz mit der Zugabe aus dem Hohenlied von miſchen Charakteriſtik, der kontrapunktiſchen Verwebung
Jugend die ſittliche Entſchlußfähigkeit ſtärken, die aus den Mendelsſohn für den ſtürmiſchen Beifall dankte. Ihre und Steigerung, der Tonmalerei und Klangfarbenmiſche
Niederungen zur Höhe führt, wir müſſen ſie lehren, ſee= Schubert= und Brahms=Lieder mit Bratſchebegleitung trug ung wohl am glänzendſten offenbart. Das Werk iſt in
liſche Nöte mit ſeeliſchen Kräften zu überwinden”. — Von ſie mit tiefer Empfindung und Innerlichkeit vor. Wenn ſie freier Variationenform geſchrieben und behandelt Leben,
den in der Berliner Jugendgerichtshilfe gemachten Erfah= in dem Lied „Ganymed” nicht ganz die Kraft fand, die Leiden und Sterben des berühmten ſpaniſchen Romane
rungen ging Frl. Elſa von Liszt aus und unterſuchte wir bei demſelben für nötig halten, ſo bewies ſie in „Die helden in ebenſo draſtiſcher und plaſtiſcher Art, wie der
die Alkoholgefahren auf der Linie der Kriminalität der Ju=Liebe hat gelogen”, daß ſie über ſolche Kräfte vollauf ver=„Till Eulenſpiegel” die Figur der deutſchen Sage.
Viel=
gendlichen; ſie wies am Schluß ihrer dem Gerichtsſaal fügt. Ihr Geſang zeichnet ſich durch exakten Einſatz und leicht ſind trotz aller unmißverſtändlichen Ausdruckskraft
entnommenen Bilder auf die Pflicht der Jugendhelfer hervorragend gute Ausſprache aus. Alles in Allem hat der Tonſprache ein paar einleitende Worte willkommen
hin, ſolange es noch Zeit ſei, durch Aufklärung und werk=Frau Cranz eine hervorragende Leiſtung geboten und ge= die ſich freilich auf eine Schilderung der äußeren Hergänge
tätige Fürſorge die Gefährdeten zu bewahren: „denn jede hört dieſelbe zu den beſten Altiſtinnen, die wir hier beſchränken müſſen: Denn die geniale Kompoſition will
wie jedes Kunſtwerk eben genoſſen und nicht beſchrieben
Maßnahme, die zur Geſundung des Volkes führt, iſt eine gehört haben.
Das Rebner=Quartett aus Frankfurt a. M. in ſein. Wer ſich genauer über den Aufbau des Werkes unters
Waffe im Kampf gegen das Verbrechertum”. — In der
Nachmittagsſitzung referierten Prof. Gonſer und Dr. ſeiner neuen Zuſammenſetzung ſchenkte uns hier in richten will, der findet in der kleinen Schrift von Arthur
Flaig über den Stand des alkoholgegneriſchen Unter= Auerbach den zweiten Tag ſeines öffentlichen Auftretens. Hahn (Don Quixote, in der Sammlung: „Der Muſik=
Uns liegen die Kritiken über ſein erſtes Auftreten vor führer”, Preis 20 Pfg.) manches Wiſſenswerte in guter
richts.
Der zweite Tag galt der alkoholgegneriſchen Erziehung einigen Tagen in Frankfurt vor. So lobenswert und Darſtellung und mit zahlreichen Notenbeiſpielen. Auch
im Hauſe. Sie wurde vom Präfekt Dr. Strehlen aus ſchmeichelhaft dieſe auch ſind, ſo können wir ſie nicht für darf man wohl erwarten, daß gerade bei dieſem Werk das
Neiße mit derſelben Herzenswärme und dem gleichen erſchöpfend halten. Man ſehe ſich dieſe jungen Künſtler Publikum von der Möglichkeit Gebrauch macht, ſich ſchon
hohen Idealismus behandelt, den Prof. Niebergall am nur einmal an. Jeder Nerv an ihnen iſt Muſik, eine heilige in der öffentlichen Hauptprobe für billiges Geld einen
Tag vorher gezeigt hatte. In der nach dieſem ſehr bei=Begeiſterung durchſtrömt ſie, das, was ſie bieten, in der erſten Ueberblick über die grandioſe Schöpfung zu
ver=
fällig aufgenommenen Vortrag einſetzenden Beſprechung Vollendung zu bieten. Und reſtlos vollendet war ihr ſchaffen.
Die Introduktion malt den Glanz vergangener
Ritter=
wurde u. a. die Forderung erhoben, Erziehungs= und Spiel! Das Andante in Brahms Quartett war einem
Kadettenhäuſer alkoholfrei zu halten und für Seminar=innnigen Gebet vergleichbar, der langſame Satz im Beet= zeiten mit Heldentaten und Frauendienſt und zeigt uns
und Schülerfeſte die Ideenverbindung zwiſchen Feſtfeier hoven=Quartett mit einer Auffaſſung vorgetragen, die zur dann den edlen Don Quixote, wie er, über die alten Ro=
und Alkohol gänzlich auszuſchalten. Ein Arzt, der den Bewunderung hinriß. Wir kennen und achten den eiſer=mane gebeugt, alles verſchlingt, was von jenen goldenen
Alkohol in beſonderen Fällen als Heilmittel bei kranken nen Fleiß des Herrn Rebner und ſeine edle Auffaſſung Tagen meldet. Immer mehr niſten ſich die Wahnideen in
Kindern gelten laſſen wollte, fand einen heftigen Gegnerfeiner Kunſt, doch erſcheint es uns faſt unbegreiflich, daß ſeinem kranken Hirne ein, immer mehr lebt er in jenek
in einem Kollegen; an der Beſprechung beteiligten ſich auch er in der kurzen Zeit des Studiums mit ſeinen neuen Welt, wo ſtarke Helden ihr Daſein der treuen Minne weis
Frauen. Ueber Grundſätzliches und Allgemeines zum Kollegen ein ſolches vollendetes Zuſammenſpiel, ein ſol=hen, zum Preiſe ihrer Schönen mutige Kämpfe beſtehen,
alkoholgegneriſchen Unterricht ſprach Prof. Werner aus ches Ineinanderaufgehen erreichen konnte. Seine heutige vielleicht auch, von den Reizen einer Armide umſtrickt, zu
Heidelberg, der ſeine Aufgabe in dem weiteren Sinn der Leiſtung iſt weitaus die hervorragendſte, die er uns hier Grunde gehen oder ſich dem Dienſt eines ſchweren Ges
alkoholgegneriſchen Schulerziehung vertrat; am Nachmit= geboten und wir ſchätzen uns glücklich, ihm vertraut zu lübdes widmen, — und ſchließlich tritt die Kataſtrophe eins
tag wurde die Praris dieſes Unterrichts in der höherenhaben, ihm treu geblieben zu ſein in kritiſchen Tagen, wie Don Quirote verliert den Verſtand und beſchließt ſelbſtl
Schule, in der Volks=, Fortbildungs= und Haushaltungs= er auch uns die Treue hoch anrechnet. Herr Gerald Maas, als Kämpfer für die edle Duleinca von Toboſo auf
Hel=
ſchule behandelt. Der letzte Verhandlungstag brachte einen der Celliſt, erfreute uns durch einige Solileiſtungen auf dentaten auszuziehen. Ein Violoncello=Solo ſchildert den
Vortrag von Paſtor Rolffs aus Osnabrück über ſeinem wunderbaren Inſtrument. Das Chanſon triſt”
Ritter von der traurigen Geſtalt” und ſtellt zugleich das
Jugendpflege und Alkoholfrage. Dazu wurden von einer erſetzte er durch das Adagio aus dem Cellokonzert von Thema für die nun folgende Reihe höchſt ergötzlicher Va=
Reihe von Rednern Einzelbilder aus der Arbeit der al= Haydn. Recht wohltuend haben wir es empfunden, daß riationen feſt, in denen ſich der Lebenslauf des Helden vor
koholgegneriſchen Jugendorganiſationen gegeben. Beſich= uns Herr Mags keine Virtuoſenmätzchen auftiſchte, ſondern unſeren Augen entrollt. Die erſte Variation zeigt Don
tigungen und Führungen, eine Ausſtellung und Lichtbilder= vornehme Kunſt, die uns einen Einblick in ſein gediegenes Quixote beim Auszug auf Abenteuer, gefolgt von ſeinem
vortrag vervollſtändigten das überreiche Kongreßpro= Können tun ließ. Fräulein Marie Schwan=Klavier Begleiter, dem biederen, allerdings weſentlich proſaiſcheren
gramm. Drei Dinge kennzeichneten dieſen Kongreß: Die und Herr Walter Kunkel=Bratſche, hatten die Beglei= Knappen Sancho Panſa (den vorwiegend die Solobratſche
einmütige Ablehnung jeglichen Alkohols für die Kinder tung zu den Liedern übernommen und trugen in ganzcharakteriſiert). Gar bald gerät das Paar in die erſte Not;
und Jugendlichen, die Erkenntnis vom Werte der Abſtinenz außerordentlicher Weiſe zum Gelingen des hervorragenden Quixote hält eine Windmühle für einen Rieſen und macht
für die Stärkung und Veredelung unſerer Volkskraft und Abends bei. Die Firma Georg Thies, Inh. Leopold unliebſame Bekanntſchaft mit dem Erdboden, da ihn die
die friedliche Zuſammenarbeit von Männern und Frauen Schutter=Darmſtadt, hatte einen vorzüglichen Kaps=Flügellangſam ins Drehen geratenden Flügel aus dem Sattel
aus den verſchiedenſten religiöſen und politiſchen Anſchau= zur Verfügung geſtellt. Es war dies unſer 26. Kammer=heben. Doch für ſeine Duleinea trägt er alles Ungemach
ungen zur Abwehr des Jugendfeindes Alkohol. Eine un= muſikabend. Von Jahr zu Jahr nimmt der Kreis unſerer und betätigt von neuem ſeinen Mut, indem er ein vers
mittelbare Folge des Kongreſſes war für Darmſtadt die Anhänger zu, drum ſagen wir zum Schluß: „Treue um meintliches Feindesheer attackiert. Eine friedliche
Hirten=
bereits in Berlin verabredete Veranſtaltung von Vor=Treue” ſoll uns weiter leiten!
weiſe und das in den Bläſern mit verblüffender
Natur=
trägen und Unterrichtsſtunden über die Gefahren des Al=
Offenbach, 27. Nov. (Schlaganfall im Ge=treue gemalte Blöken der Hammelherde laſſen uns indeß
kohols, die in den Oberklaſſen der hieſigen ſtädtiſchenrichtsſaal.) Die 50jährige Witwe Anna Riefling aus nicht im Zweifel, daß der Held nur einem harmloſen
Schulen und in den Seminarien von Lehrer Schöpp=Mainz der Kaiſerſtraße 36, die am Donnerstag in einer Privat=Gegner ſchwere Verluſte zugefügt hat. Dem Blutbad
zu Beginn des Schuljahres hier gehalten wurden, und die Beleidigungsklage als Zeugin vernommen werden ſollte, folgt (3. Variation) ein köſtliches Geſpräch zwiſchen dem
in der Fortbildungsſchule in dieſem Winter fortgeſetzt erlitt vor dem Offenbacher Schöffengericht jedenfalls vor Diener, der die Vorteile der Heldenlaufbahn noch nicht
werden ſollen.
Aufregung einen Schlaganfall, an deſſen Folgen ſie bald recht einſehen will, und dem Herrn, der ihn nach längeren
nach ihrer Einlieferung ins ſtädtiſche Krankenhaus ſterb. Kontroverſen energiſch zur Ordnung ruft und ihm in
Mainz, 28. Nov. (Hochherzige Spende.) Eineeinem wundervollen Fis=dur=Satz von ſeiner hohen Miſ=
Heſſiſcher Fröbelverein.
in Frankfurt a. M. wohnende Dame, deren Name vor= ſion in dieſer ſchlechten Welt vorſchwärmt. Sehr luſtig
* Die diesjährige Generalverſammlung des Heſſiſchen läufig noch nicht genannt werden ſoll, hat zum Andenken nicht für den Helden jedoch für den Hörer verläuft die
Fröbelvereins fand am 26. November im Saale des an ihre in Mainz verſtorbene Mutter dem Vorſitzenden 4. Variation: Eine Pilgerſchar, die Choräle ſingend und
Fröbel=Seminars, Saalbauſtraße 8, ſtatt. Die 1. Vor= des Iſraelitiſchen Hoſpitalvereins Mainz, Herrn Bankier Litaneien murmelnd des Weges zieht, und die ihm
aber=
ſitzende, Fräulein Schultz=Gora, begrüßte die Er=Eduard Simon, die Summe von 25000 Mark für Ver=mals als feindliche Truppenmacht erſcheint, verſteht
kei=
ſchienenen mit einer kurzen Anſprache und machte gleich= einszwecke eingehändigt. Der Vorſtand hat dafür das nen Spaß und verbläut den Angreifer ſo gewaltig, daß
zeitig die Mitteilung daß Herr Rechnungsrat Jungmann von der Stadt Mainz das an das Hoſpital anſtoßende Ge=er für tot liegen bleibt. Doch bald kehrt er ins Leben
zu=
die große Liebenswürdigkeit gehabt habe, das Amt des lände angekauft, um, wenn erforderlich, ſpäter ein neues rück, worauf Sancho ſich befriedigt aufs Ohr legt,wäh=
Schatzmeiſters zu übernehmen, wofür ihm der Verein auf= Altersheim darauf zu errichten und den Anſtaltsgarten zu rend ſein Herr (5. Variation) die nächtliche Waffenwache
richtigen Dank ſchulde. Ebenſo gereicht es dem Verein
hält und unter Seufzen und Klagen ſeiner Dame gedenkt.
vergrößern.
zur Freude, anſtelle ſeines leider zu früh dahingeſchiede=
Bingen, 27. Nov. (Das ſtädtiſche Gaswerk) In der nächſten, 6. Variation, macht ſich Sancho den
nen Mitbegründers und treuen Beraters, Herrn Geh. kann am kommenden Montag auf ein 25jähriges Beſtehen
Scherz, eine unter trivialſten Melodien des Weges kom=
Juſtizrat Schmeel, nun deſſen Sohn, Herrn Rechtsanwalt zurückblicken. Es wurde ſeinerzeit von der Stadt mit mende derbe Bäuerin als Duleineg vorzuſtellen, was
Ernſt Schmeel, zu den Mitgliedern ſeines Beirates einem Koſtenaufwande von 259676 Mark errichtet, wäh= Quixote in höchſte Erregung verſetzt, da er ſeine
Gebie=
zählen zu dürfen. Nachdem Herr Rechnungsrat Jung= rend vorher ein Privat=Gaswerk beſtand. Gleichzeitig terin von den ihn verfolgenden Zauberern verhext glaubt,
mann für das ihm entgegengebrachte Vertrauen gedankt feiern drei Angeſtellte des Gaswerks ihr 25jähriges Die 7. Variation ſchildert den Ritt der Beiden durch die
und zugleich verſichert hatte, ſich der Intereſſen des Ver= Dienſtjubiläum, nämlich die Herren Betriebsleiter Wünne= Luft, bei dem ſie in Wahrheit den Erdboden nie verlaſſen,
eins ſtets aufs wärmſte annehmen zu wollen, verlas er mann, Gasarbeiter Herges und Gasarbeiter Gebhard.
und die 8. Variation, die Fahrt in dem verzauberten Kahn,
auf Bitte der Vorſitzenden den Geſchäftsbericht des ver=
Wackernheim, 27. Nov. (Die Militärbahn.) die natürlich mit einem unfreiwilligen Bad der Genoſſen
gangenen Jahres Die Rechnung wurde für richtig befun= Wegen der Erwerbung des Geländes für die neue Mili=endet, welche pudelnaß, die Tropfen abſchüttelnd und dem
den und die ſeitherige Schatzmeiſterin, Fräulein Karoline tärbahn war gegen eine ganze Anzahl hieſiger Grund= Himmel für ihre Rettung dankend, ans Land ſteigen. Mehr
Becker, unter dankbarer Anerkennung für die
gewiſſen=
beſitzer das Enteignungs=Verfahren eingeleitet worden. Glück hat der Held in der 9. Variation, in der er zwei
hafte Verwaltung ihres Amtes entlaſtet. Der hierauf ver= Jetzt iſt in letzter Stunde eine Einigung nach voraus= „Zauberer”, die anderen Sterblichen freilich für brave
leſene Bericht über die Stellenvermittelung legte Zeugnis gegangener Lokalbeſichtigung durch den Provinzialaus= Mönche gelten, mutig in die Flucht ſchlägt. Doch ſchon it
ab von der unermüdlichen Tätigkeit, welche der Verein ſchuß, die Militärbehörde und eine Lokalkommiſſion des der nächſten 10. und letzten Varation bricht die Tragödie
auf dieſem Gebiete entfaltet, und ließ erkennen, welche Kreiſes Bingen erzielt worden derzufolge für Ackerland herein: Ein als Ritter vom blanken Mond verkleidet
Summe von Arbeit, aber auch welch ein Segen für die
1,20 Mark, für Spargeläcker 1,90 Mark pro QuadratmeterFreund beſiegt ihn im Zweikampf und damit iſt, den
Kindergärtnerinnen und Fröbelſchen Erzieherinnen, die bezahlt werden. Die Auszahlung dürfte noch vor Jahres= Kampfbedingungen entſprechend, ſeine Ritterlaufbahn
be=
dem Verein angehören, daraus erwächſt. Um den
Zuſam=
endet. Er entſagt dem Heldentraum und widmet ſich als
menhang dieſer aktiven Mitglieder mit dem Verein noch ſchluß erfolgen.
Gießen. 28. Nov. (2900 Mark ſpurlos ver= Schäfer einem beſchaulichen Daſein. In der ländlichen
feſter zu geſtalten und ihnen Gelegenheit zu geben, mitſchwunden.) Ein eigenartiger Vorfall ereignete ſich Stille findet er langſam ſich ſelbſt wieder, er erkennt,
ihren Berufsgenoſſinnen in Fühlung zu bleiben, wurde am Donnerstag morgen zwiſchen 10 und 11 Uhr in der daß ſein Streben eitel war, und als der Tod bei ihm
an=
die Einführung eines alljährlich wiederkehrenden Vereins=
Zigarrenfabrik J. B Noll zu Gießen. Ein Kaufmanns= klopft, ſpricht er durch ein Celloſolo ſeine letzten Worte und
tages in Ausſicht genommen. Der Voranſchlag für lehrling der genannten Firma hatte von der hieſigen geht friedſam in die Gefilde der Seligen ein.
das Jahr 1913/14 wurde in Höhe des vorliegenden Ent=
Reichsbanknebenſtelle 3500 Mark abgeholt und ſie zu Rade
wurfes genehmigt.
Zur Wiedergabe der Novität iſt das Orcheſter, dem
Zum Schluß verlas die 2. Vorſitzende, Fräulein nach ſeinem Geſchäfte befördert. Er war auf der Fahrt hier eine Rieſenaufgabe geſtellt iſt, auf 80 Künſtler ver
von einem Lehrling eines anderen Geſchäftes begleitetſtärkt worden, und dieſe verſtärkte Beſetzung wird auch
Trumpler, einen kurz gefaßten Vortrag, den Profeſſor
und benutzte mit dieſem zuſammen einen Weg, auf dem dem Tannhäuſervorſpiel und den Venusbergſzenen in der
Eucken auf einem Fröbel=Tage in Nürnberg gehalten hat.
er ſonſt nicht fuhr. In dem Privatkontor ſeines Chefs Pariſer Bearbeitung zugute kommen, während die Haydr
welcher in geiſtvollſter Weiſe die ſtille Mitarbeit der
Fröbel=
ſchen Anſtalten an der Erhebung gegen die moderne Mo= legte eo das Geld, 2900 Mark in Papier, 500 Mark Sinfonie „Der Philoſoph” nur das Streichorcheſter,
ral hervorhebt: „Die tatſächliche Entfaltung eines Wir= in Gold und 100 Mark in Silber auf einen hinter 2 Hörner und 2 engliſche Hörner beſchäftigt. Neben dem
kens, das Liebe und Pflicht untrennbar vereint, das auch dem Rücken des Geſchäftsinhabers ſtehenden Tiſch.inſtrumentalen Teil des Abends verſpricht auch der vokale
im Kleinen das Große ſieht und bei äußerer Unſchein: Dieſer war an ſeinem Schreibtiſch beſchäftigt und einen beſonderen Genuß, da Frau Böhm van Endert als
barkeit dazu beiträgt, den geiſtigen Beſitz der Menſchheit zählte daher das Geld nicht gleich nach. Nach Geſangsſoliſtin verpflichtet worden iſt.
zu mehren, die Seelen für ewige Aufgaben zu gewinnen einiger Zeit gewahrte der Buchhalter, der das Geld ein=
und ſie innerlich zu veredeln. Das aber iſt es, was in den=ſchließen wollte, daß das Papiergeld die 2900
Mark, von dem Betrage fehlte. Der herbeigerufene
jenigen Kreiſen erſtrebt wird, die unter Fröbels Zeichen
Reich und Ausland.
wirken und kämpfen, in ſtiller, aber von Begeiſterung und Lehrling beſtritt jede Schuld, ihm ſelbſt ſei das plötzliche
Aus der Reichshauptſtadt, 27. Nov. Frau Fortung
Aufopferung erfüllter Arbeit, denn hier finden wir ein Abhandenkommen des Geldes, das er vor kurzer Zeit auf
Bauen der Seelen von innen her, ein Erwecken und Aus= den Tiſch gelegt habe, rätſelhaft, erklärte er. Nach ſeinem hat jetzt einmal ein Einſehen gehabt und wie ſchon
ge=
bilden aller Keime echter Menſchlichkeit, die unſer Weſen bisherigem Verhalten iſt ihm, wie man mitteilt, auch meldet, den Hauptgewinn der Naturſchutze
enthält. So wird jeder, der die Schwere der heutigen kaum eine ſolche Tat zuzutrauen. Polizeiliche Nach=parklotterie, bare 100 000 Mark, wirklich in die
rich=
tigen Hände gelegt — die arbeitsharten Hände einer
„moraliſchen Kriſe” vollauf ermißt, ſolchen Beſtrebungen forſchungen ſind bereits ins Werk geſetzt worden.
Ober=Rosbach, 28. Nov. (Grubenverkauf.) Der armen Witwe, die ſich für ihre ſieben unmündigen
Kin=
glücklichen Fortgang und allgemeine Förderung wünſchen.”
Nach einer kurzen Diskuſſion über verſchiedene Ver= Verkauf der Eiſen= und Manganerz=Gewerkſchaft iſt zum der ſeit Jahr und Tag redlich quälen mußte, um alle
einsangelegenheiten ſchloß die Vorſitzende die Verſamm= Abſchluß gelangt. Vom 1. Dezember ab werden dann die hungrigen Mäuler zu ſtopfen. Trotzdem beſtand das
Mit=
lung mit einigen Worten des Dankes an die Anweſenden. beiden Gruben in gemeinſamen Betrieb der Firma Bart= tagsmahl nur aus Brot und Kaffee. Man kann ſich das
ling und Co. übergehen.
Bild in der dürftigen Wohnung in Verlin N, hart an der
Weichbildgrenze ausmalen, als geſtern der Kollekteus
— Auerbach, 28. Nov. (Kammermuſikverein
Steinberg aus der Roſenthaler Straße ſelber erſchien und
Kunſtnotizen.
Auerbach.) Man ſchreibt uns: Das zweite
Kam=
der Frau mitteilte, daß ſie die Rieſenſumme von
hundert=
mermuſikkonzert dieſes Winters fand am Don= (eber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach= tauſend Mark gewonnen habe! Dabei zählte er Gold und
ſtehenden Ernähnung geſchieht. behält ſich die Rebaktion ihr Urteil ver.
nerstag, den 27. November, in dem ſchönen ſtimmungs=
Papier auf den Küchentiſch. Das erſte Wort der
Ueber=
vollen Feſtfaal des Hotels „Zur Krone” ſtatt. Frau Anne=
Zur Erſtaufführung des „Don Quixote‟
raſchten war, nun wolle ſie mit ihren Kindern zuerſt
ein=
marie Cranz=Haenlein aus Berlin, gebürtig aus
mal ordentlich zu Mittag eſſen. — Zu der ſchweren
von Richard Strauß
Heppenheim, eine Schülerin des Prof. Schmittſchen Kon= im dritten Hofmuſikkonzert, 1. Dezember. Tat in der Friedrichſtraße wird noch mitgeteilt,
ſervatoriums in Darmſtadt und der Frau Prof. Paula
daß der Buchhändler und Kunſtbildhauer Michael Gold=
Werner=Jenſen war es, die uns den Abend verſchö=
Am nächſten Montag erlebt unter Leitung Paulſtein noch im Laufe des geſtrigen Nachmittags ſeinen
nern half. Der Prophet gilt ſonſt nichts in ſeinem Vater=Ottenheimers der „Don Quixote” von Richard Strauß Verletzungen erlegen iſt. Er kam nicht mehr zur Beſinnung
lande, hier ſollte es anders kommen! Frau Cranz, eine ſeine Erſtaufführung, jenes 1898 veröffentlichte Werk des und konnte daher über die Beweggründe, die ſeinen
Ge=
jugendfriſche Erſcheinung liebenswürdigſter Art verfügt fruchtbaren Komponiſten, in dem er nach dem ernſten hilfen zu der Tat veranlaßt haben, nicht befragt werden.
über einen in allen Lagen wohltönenden, kräftigen Alt. „Zarathuſtra” wieder in die zuerſt im Till Eulenſpiegel” Daß dieſer nicht plötzlich zu dem Entſchluß, ſeinen Arbeite
290.
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Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Seite 5.
geber umnzubringen, gekommen iſt, geht ſchon daraus her. (Was gedent der Reichskanſter zu iumn, um die elſaßzeloih. ſangekauft werden, obwohl Tiere deuſcher Zucht
reich=
bor, daß er ſich den Hammer, mit dem er dem Buchhänd=ringiſchen Soldaten und die elſaß=lothringiſche Bevölkerunglich angeboten worden ſind? Für den Fall der Bejahung
ler die tödlichen Hiebe über den Kopf verſetzte, ſchon am vor derartigen Herausforderungen zu ſchützen? — Preußi= dieſer Frage: Welche Maßnahmen gedenkt der Herr Reichs=
Abend vocher von einem Mieter desſelben Hauſes ge=ſcher Kriegsminiſter v. Falkenhayn: Meine Herren! kanzler gegen die Benachteiligung der deutſchen
Pferde=
liehen hatte. — Auf dem Gute des Gemeindevorſtehers in Die Anfrage betrifft einerſeits Vorgänge, die ſich innerhalb zucht zu treffen? — Generalmajor Wild von Hohen=
Kaulsdorf brach geſtern abend Feuer aus; in des Infanterie=Regiments Nr. 99 abgeſpielt haben, undborn: Bei den zur Deckung des diesjährigen
Jahresbe=
wenigen Augenblicken ſtand die ganze Scheune in Flam=andererſeits die Wirkung, die dieſe Vorgänge auf einen darfs an volljährigen Pferden aus Anlaß der
Heeresver=
men.‟ Auch ein Stall fing Feuer. Trotz verzweifelter An=Teil der Bevölkerung des Reiches ausgeübt haben. Was ſtärkung ſtattgehabten Märkten mußte überhaupt alles
ſtrengung, das Vieh zu retten, kam zahlreiches Vieh in die militäriſchen Vorgänge anbelangt, ſo iſt urbi et orbi brauchbare Material, das vorhanden war, angekauft
wer=
den Flammen um.
bekannt, daß Ungehörigkeiten in der Armee, mögen ſie ſich den. Eine Benachteiligung der deutſchen Pferdezucht hat
Höchſt a. M., 28. Nov. (Eiſenbahnunfall.) richten gegen wen ſie wollen, nicht geduldet werden. Es daher nicht ſtattgefunden.
Heute früh ereignete ſich auf der Kleinbahnſtrecke
Höchſt-
iſt ebenſo allbekannt, daß gegen jeden, der einen Unter=
Abg. Göhre (Soz.) fragt: Wann wird die in Aus=
Königſtein ein Eiſenbahnunfall. Der gegen 7 Uhr von gebenen vorſchriftswidrig behandelt oder beleidigt, auf ſicht genommene Sachverſtändigenkommiſſion
Höchſt abgehende Perſonenzug fuhr in der Nähe von Ober=Grund des Paragraphen 121 des Militärſtrafgeſetzbuches für die Wohnungsreform in Tätigkeit treten?
liederbach auf einen Güterzug auf, der in der Station in Verbindung mit Paragraph 3 des Einführungsgeſetzes Miniſterialdirektor Dr. Lewald: Die Einberuſung einer
rangierte und ſich dabei verſpätet hatte. Durch den Zu= dazu ſtrafend eingeſchritten werden muß. Unter dieſes Ge= Sachverſtändigenkommiſſion zur Unterſuchung der
Verhält=
ſammenprall wurden mehrere Güterwagen demoliert; fer=ſetz fallen zweifellos beleidigende Ausdrücke, und um ſo niſſe auf dem Gebiete des ſtädtiſchen Immobiliarkredits iſt
ner erlitten die Maſchine des Perſonenzuges und einige mehr, wenn durch ſie landſchaftliche Empfindungen be= für die erſten Monate des nächſten Jahres in Ausſicht ge=
Perſonenwagen Beſchädigungen. Der Führer der Ma=rührt werden, und deshalb durch ſie auch Spaltungen in nommen. Der Kommiſſion ſollen Sachverſtändige und
ſchine des Perſonenzuges und ein junges Mädchen wurde die Mannſchaften getragen werden. Das Einſchreiten des Vertreter der Wiſſenſchaft und der Praxis angehören. Eine
verletzt. Der Betrieb wird einſtweilen durch Umſteigen Vorgeſetzten erfolgt, ſobald die Vorgänge, ganz gleich auf Beteiligung von Mitgliedern des Reichstages iſt hierbei,
aufrecht erhalten.
welchem Wege, zur Kenntnis der Vorgeſetzten kommen. nach dem bei derartigen Kommiſſionen bisher eingehaltenen
Hanau, 28. Nov. (Die Typhusepidemie im Eine ordnungsmäßige Unterſuchung und Nachprüfung ſteht Verfahren vorgeſehen. Der Kommiſſionsverhandlung ſoll
Eiſenbahn=Regiment.) Als Anerkennung für die allein dem höheren Vorgeſetzten zu; im beſonderen unter= ein Fragebogen zugrunde gelegt werden. Ein Entwurf
während der Typhusepidemie im hieſigen Eiſen=liegt die Frage ob eine, für einen derartigen Ausdruck des Fragebogens iſt im Anſchluß an die Reſolution des
bahn=Regiment Nr. 3 geleiſtete Hilfe haben die verhängte Strafe eine genügende Sühne ſei, ausſchließlich Reichstages vom 27. Juni 1913 bereits ausgearbeitet. Er
Helferinnen vom Roten Kreuz Frau Dr. Ambroſius, der Beurteilung des Vorgeſetzten. Ich als Vertreter der wird zunächſt noch in einem kleineren Kreiſe einer ſachver=
Fräulein Hedwig Hofmeiſter, Fräulein Anna Sauerwein Heeresverwaltung bin alſo nicht befugt, hier näher darauf ſtändigen Prüfung unterzogen.
und Fräulein Auguſte Sauer je ein Jugendbildnis der einzugehen. Daß eine Beleidigung oder gar eine Heraus=
Abg. v. Morawski (Pole): Iſt es dem Herrn
verſtorbenen Kaiſerin Auguſta, der Geünderin des Ver=forderung der Bevölkerung vorgekommen ſei, iſt, wie ich Reichskanzler bekannt, daß dem Jeſuitenpater Ignatz
Mie=
eins, erhalten. Frau Dr. Ambroſius und Fräulein Hof=Ihnen gleich nachweiſen werde, nicht zutreffend. Zunächſt loch die Abhaltung von geiſtigen Exerzitien für weibliche
meiſter erhielten außerdem noch die Rote Kreuzmedaille iſt feſtgeſtellt, daß die beanſtandeten Ausdrücke ohne Dienſtboten in der Dominikanerkirche zu Poſen von dem
3 Klaſſe. Die beiden Helferinnen waren 2½ Monate imjede Beziehung auf die Vevölkerung ge=dortigen Polizeipräſidium durch Verfügung vom 10. Nov.
Garniſon=Lazarett tätig.
braucht worden ſind, und daß der, dem ſie zur Laſt gelegt 1913 unter Androhung von Zwangsmaßregeln verboten
Wittenberg, 28. Nov. (Exploſion.) Weitere Nach=, werden müſſen, nicht im entfernteſten geahnt hat, daß ſie wurde? — Miniſterialdirektor Caſpar: Dem Herrn
forſchungen haben ergeben, daß ſich unter den Trümmern in die Oeffentlichkeit getragen werden würden. In der Reichskanzler iſt der Vorgang, auf den ſich die Anfrage
be=
der in die Luft geflogenen Trockenhäuſer der Weſtfäliſch= Tat iſtes nur dadurch geſchehen, daß Soldaten ihre Dienſt= zieht, nur aus der Tagespreſſe bekannt. Er hat Veran=
Anhaltiſchen Sprengſtoff=Aktien=Geſelſchaft bei Reinsdorf pflicht gröblich verletzt haben. Wie dem Volk in Wehr laſſung genommen, alsbald die Königlich Preußiſche
Re=
keine weiteren Opfer befinden. Die Urſache der und Waffen das Gefühl der Kameradſchaft in Fleiſch und gierung um eine Aufklärung des Sachverhalts zu erſuchen.
Exploſion iſt noch nicht aufgeklärt.
Blut übergegangen iſt, darüber glaube ich mich jeden Kom= Die erbetene Mitteilung über das Ergebnis ſtehe noch aus.
Paris, 28. Nov. (Der deutſche Militär=mentars enthalten zu ſollen. Ferner iſt erwieſen, daß der (Heiterkeit.)
attaché Oberſtleutnant von Winterfeldt) iſt höchſt beleidigende Sinn, der dem Ausdruck viel=
Weiter ſtehen auf der Tagesordnung die
ſoweit wieder hergeſtellt, daß er das Bett verlaſſen kann. fach unterlegt wird, dem Offizier ganz fremd
Vorausſichtlich wird er am 1. Dezember in ſeine hieſige war. Ich kann das um ſo eher ſagen, da ich bis vor kur=
Interpellationen
Wohnung übergeführt werden können. Er wird den zem vier Jahre lang im Reichslande tätig war. Ich habe der Sozialdemokraten: 1. die Vorgänge in Zabern,
Winter wahrſcheinlich in Aegypten verbringen.
wie jeder andere das Wort hin und wieder gehört; aus=2. betreffend die Beſetzung der Kommiſſionzur
Paris, 28. Nov „Der entſprungene Tiger.) geſprochen habe ich es gewiß nie. Endlich, meine Herren, Prüfung der Rüſtungslieferungen. Auf die
Bei Epernon (Departement Eure=et=Loir), ſollte auf handelt es ſich in der ganzen Frage um die Betätigung Anfrage des Präſidenten, ob und wann die
Interpellatio=
einem Hügel eine kinematographiſche Auf=eines ſehr jungen Offiziers. Ich will durchaus nicht ſagen, nen beantwortet werden ſollen, erklärt betreffs der erſten
nahme ſtattfinden, die eine Tigerjagd darſtellen ſollte, daß nicht jeder Offizier in jedem Augenblick ſich der hohen Interpellation Generalmajor Wild vonHohenborn:
Drei Tiger waren in zwei Käfigen in ein umfriedetes Ge= Pflicht und Bedeutung ſeines ebenſo ſchönen wie ſchweren Ich habe folgendes zu erklären: Soweit die Interpellation
lände gebracht worden. Als ein Käſig geöffnet wurde,Berufes eingedenk ſein ſoll. Iſt einer es nicht, dann muß nicht durch die ſoeben erfolgte Beantwortung der Anfrage
ſprang eines der Tiere über das Gitter des Geländes und er eben die Folgen tragen, wie ich überhaupt hier nichts Nr. 82 ſeitens des Herrn Kriegsminiſters ihre Erledigung
verſchwand von den Kugeln der Jäger verfolgt, in einen beſchönigen und nichts entſchuldigen will. gefunden hat, iſt der Herr Reichskanzler bereit, ſie bis Mitte
nahen Wald. Die ſofort veranſtaltete Treibſagd hlieb er= Aber das darf ich vielleicht ausſprechen und ſogar auf all= nächſter Woche beantworten zu laſſen, da über einige
Ein=
folglos Unter der Bevölkerung herrſcht großer Schrecken, gemeine Zuſtimmung hoffen daß, wenn jede Entgleiſung zelheiten des Falles noch Erhebungen angeſtellt werden
obgleich der Tiger, der wahrſcheinlich verwundet iſt, bis= im glücklichen Alter von 20 Jahren im Berufe oder Dienſt= müſſen.
eifer an die große Glocke gehängt würde, der Skandal im
her keinen Schaden angerichtet hat.
Zur zweiten Interpellation erklärt Unterſtaatsſekretär
Madrid, 28. Nov. (Feuersbrunſt.) In Marin Reiche ſo groß werden würde, daß niemand unſere Stimme Richter: Der Herr Reichskanzler iſt bereit die
Interpel=
wurde das Fiſcherviertel durch eine Feuersbrunſt zerſtört. verſtände. Hiermit. meine Herren, komme ich zu der drit= lation in der zweiten Hälfte der nächſten Woche zu beant=
Mehrere Kinder verbrannten.
ten und meiner Anſicht nach der ernſteſten Seite der ganzen worten. Er wird ſich wegen Feſtſetzung des Tages mit
London, 27. Nov. (Der Hafen von Plymouth Angelegenheit, die ich im Rahmen der kurzen Frage nur dem Herrn Präſidenten in Verbindung ſetzen. — Damit
für den Imperatort geſperrt) Die Nachricht, andeutungsweiſe berühren darf. Die Aufregungen ſind ſind die beiden Interpellationen für heute erledigt.
daß der deutſche Rieſendampfer Imperator= auf ſeinen entſtanden, weil Soldaten dienſtliche Ange=Es folgen
Wahlprüfungen.
Amerikafahrten nicht mehr Plymouth anlaufen wird, iſt legenheiten nicht zur dienſtlichen
Erledig=
dort als ein ſchwerer Schlag empfunden worden, am ung brachten und in die Oeffentlichkeit ge=
Ohne Debatte werden erledigt die Wahlen der
Abge=
meiſten von den Hotels, die ſich jedesmal bei der Ankunft tragen haben, und weil in dieſer ohne jede Berückſichtigung ordneten Peus (Soz.) und Dr. Pachnicke (Fortſchr.
des Dampfers mit gut zahlenden Gäſten füllten. Auch die die Vorgänge in maßloſeſter undaufreizendſter Ppt.), über die Erhebungen ſtattfinden ſollen. Die Ab=
Lieferanten von Lebensmittelvorräten aller Art leiden Weiſe ausgebeutet worden ſind Daß ſolche
Zu=
ſtimmung wird bis Dienstag ausgeſetzt. Es folgt die
großen Schaden, da der „Imperator” hier einen Teil ſei= ſtände nicht in einer Truppe geduldet werden können, das Wahl des Abg. Dr. Hegenſcheidt (Reichspartei). Abg,
nes großen Bedarfs an engliſchen Waren deckte. Die iſt klar. (Beifall und Widerſpruch.)
Stadthagen (Soz.): Hier liegt ein Fall amtlicher
Direktion der Hamburg=Amerika=Linie iſt zu ihrem Ent=
Weitere Anfragen.
Wahlbeeinfluſſung ſondergleichen vor. Dr. Hegenſcheidt
ſchluß, den Hafen von Plymouth nicht mehr anzulaufen,
Abg. Bock=Gotha (Soz.) fragt: Iſt die die Waf=hat die Wahlaufrufe als Landrat von Hoyerswerda
unter=
angeblich dadurch veranlaßt worden, daß der engliſche
Ma=
rineminiſter Churchill den Hafenbehörder Plymouthsfeninduſtrie ſtark beunruhigende Nachricht richtig, ſchrieben. Das darf nicht Platz greifen, und ich beantrage
hatte mitteilen laſſen, daß er unter keinen Umſtänden mehr daß die verbündeten Regierungen geſetzgeberiſche Vor= entgegen dem Beſchluß der Kommiſſion
Ungültigkeitser=
ſchläge zu machen beabſichtigen, die auf eine Einſchrän= klärung. Abg. Mertin (Rchpt.): Dr. Hegenſcheidt iſt auf
die Einfahrt des „Imperator” in den inneren Hafenkung des Handelsmit Waffen abzielen? — Direk= dem amtlichen Wahlzettel als Landrat von Hoyerswerda
geſtatten könne. Die Einfahrt in dieſen Schutzhafen
iſt ſehr ſelten nötig und würde nur bei ſehr ſtürmiſchem tor im Reichsamt des Innern Dr. Lewald: Die notoriſch bezeichnet worden. Da wäre es doch geradezu widerſinnig,
immer weiter um ſich greifende Gefährdung der öffent= wenn er nicht auch in den Wahlaufrufen ſo bezeichnet wer=
Wetter erfolgen; doch der Imperator” muß immerhin lichen Sicherheit durch den Gebrauch von Schußwaffen, den könnte. — Abg. Dr. Neumann=Hofer (Fortſchr.
auch mit der Möglichkeit rechnen, bei ſchweren Stürmen insbeſondere Revolvern, hat der Reichsleitung Anlaß zur Vpt.): Unzweifelhaft liegt hier durch die Unterſchrift des
einmal hinter den Hafenwällen Schutz ſuchen zu müſſen
Erwägung gegeben, in welcher Weiſe dieſem Mißbrauche Landrats Dr. Hegenſcheidt eine Wahlbeeinfluſſung vor. Ich
und hat nun aus dem Verbot des engliſchen
Marinemini=
auf dem Wege der Geſetzgebung vorgebeugt werden bitte deshalb, dem ſozialdemokratiſchen Antrag auf
Ungül=
ſters die notwendigen Konſequenzen gezogen.
könnte; nachdem ſich in einer Reihe von Landesteilen der tigkeitserklärung zuzuſtimmen. — Abg. Stadthagen
Helſingfors, 27. Nov. (Feuer auf einer Erlaß von Polizeiverordnungen als nicht wirkſam erwie= (Soz.): Für uns ſind die Wahlprüfungen keine Parteiſache.
Schiffswerft.) Auf der
hieſigen Schiffswerft ſen hat, war es unſere Aufgabe, zu prüfen, in welchem Wir haben lediglich ein Richteramt auszuüben, und das
brach auf einem Dampfer während der Arbeit Feuer aus
Grade dieſer Mißbrauch bekämpft werden könnte, ohne die führt dahin, die Wahl für ungültig zu erklären. — Abg. Dr.
Fünf Arbeiter ſind in den Flammen umgekommen, Induſtrie und den Handel zu gefährden. Infolgedeſſen ſind Boller (natl.): Wir können uns dem Antrag auf
Un=
zwei erhielten ſchwere Brandwunden. Das Feuer wurde zu den Beratungen im Reichsamt des Innern zahlreiche gültigkeitserklärung nicht anſchließen. Jede amtliche
bald gelöſcht.
Vertreter der Induſtrie herangezogen worden, und es iſt Wahlbeeinfluſſung perurteilen wir. Hier kann aber
ernſt=
mit ihnen dieſe Angelegenheit im Reichsamt des Innern lich nicht davon geſprochen werden. — Abg. v. Veit
beſprochen worden. Es liegen grundſätzlich zuſtimmende (konſ.): Der Abgeordnete Dr. Hegenſcheidt hat nur das ge=
Parlamentariſches.
Aeußerungen vor. Nach unſeren Anfragen an die Ver= tan, was ſein gutes Recht iſt. — Abg. Dr. Neumann=
In der geſtrigen Sitzung des Finanzausſchuſſes treter der Waffeninduſtrie iſt ein Geſetzentwurf ausgear= Hofer (Fortſchr. Vpt.): Es handelt ſich hier darum, die
der Zweiten Kammer wurden die Berichte über die Be= beitet. Vor Einbringung der Vorlage, die vorausſichtlich Haltung des Reichstages mit Rückſicht auf eventuelle
Kon=
ſoldungsordnung fertiggeſtellt, insbeſondere auch die An= noch in dieſer Seſſion dem Reichstage zugehen wird, ſollſequenzen feſtzulegen. — Nach weiteren kurzen
Ausführun=
rechnung der Vordienſtzeit mit der Regierung nochmals eine nochmalige Anhörung der Intereſſentenkreiſe er= gen der Abgeordneten Mertin (Rchpt.) und Fiſcher=Berlin
(Soz.) ſchließt die Debatte. Auch dieſe Abſtimmung
beraten und Beſchlüſſe darüber gefaßt. Sodann wurde folgen.
auch der Tarifentwurf feſtgelegt und die Lehrergehalte feſt=
Abg. Dr. Herzfeld (Soz.) fragt: Iſt es richtig, daßlerfolgt am Dienstag. Ebenſo auch über alle
übri=
geſetzt. Neben der Erhöhung der Lehrergehalte wurde das Reichsamt des Innern eine Unterſuchungüber gen auf der Tagesordnung ſtehenden
Wahlprüfungsange=
auch die Frage der Lehrerinnengehalte in Betracht ge= die Beziehungen des engliſch= amerikani=legenheiten.
Ohne Debatte paſſiert die Wahl der Abgeordneten:
zogen, ſo daß auch in dieſer Hinſicht eine Erhöhung ein=ſchen Tabaktruſtes zur deutſchen
Zigaret=
tritt. Schließlich wurde noch der Geſetzentwurf über dieten=Induſtrie in die Wege zu leiten beſchloſſen hat? Graf von Carmer=Oſten (konſ.), Dr. Burcklardt
Koſten der höheren Schulen erledigt.
Wird der Herr Reichskanzler die Unterſuchung unter Hin= (Wirtſch. Vgg.) und Bonin (konſ.). Die Wahl des Ab=
Nachmittags 6 Uhr hielt der Finanzausſchuß eine zuziehung von Vertretern der Fraktionen des Reichstages geordneten Haupt (Soz.) beantragt die Kommiſſion für
weitere Sitzung ab in der der Bericht über die Regie=vornehmen? — Unterſtaatsſekretär Richter: Die Frage, ungültig zu erklären. Abg. Reißhaus (Soz.): Es iſt
rungsvorlage, betreffend den Geſetzentwurf über die höhe= ob das Reichsamt des Innern eine Unterſuchung über die keineswegs durch die Kommiſſion volle Klarheit geſchaffen
ren Schulen, verleſen und genehmigt wurde. Das Geſetz Beziehungen des engliſch=amerikaniſchen Tabaktruſtes zur worden. Wir dürfen nicht zur Ungültigkeitserklärung der
wurde in der Faſſung der Regierungsvorlage angenom= deutſchen Zigaretten=Induſtrie in die Wege zu leiten be= Wahl kommen. — Abg. Dr. Neumann=Hofer (
Fort=
ſchloſſen hat, wird bejaht. In gleicher Weiſe, wie bei den ſchrittliche Vpt.): Die Kommiſſion iſt in dieſem Falle ebenſo
men, bis auf eine Aenderung des Artikel 3, nach dem die
Gemeinden zu den Koſten der höheren Schulen nur inſo= Kartellverhandlungen 1903 bis 1905, ſowie es bei der verfahren wie bei früheren Gelegenheiten. Möglichkeiten
weit herangezogen werden dürfen, als die Aufbringung Bankenquete und der Fleiſchenquete geſchehen iſt, wird zugunſten des Unterlegenen dürfen bei der Wahlprüfung
dieſer Koſten eine Erhöhung des Gemeindeſteuerkoeffizien= den Mitgliedern des Reichstags Gelegenheit gegeben wer=nicht herangezogen werden. Weiterer Beweiserhebungen
bedarf es nicht, da dieſe das Reſultat nicht ändern
wür=
ten um nicht mehr als 12 Prozent (nach der Regierungs= den, den Erörterungen beizuwohnen,
Abg. Dr. Junck (natk.) fragt: Iſt es richtig, daß dieden. — Abg. Reißhaus (Soz.): Ich bitte nochmals,
vorlage waren es 15 Prozent) bedingt. Dadurch erwächſt
Entwurfsbearbeitung zum Botſchaftsge= unſerem Antrag auf weitere Beweiserhebungen Folge zu
dem Staate ein Ausfall von etwa 40 000 Mark.
Nach einer weiteren Bemerkung der
Abgeord=
bäude in Waſhington einem Architekten übertragen geben.
worden iſt, der ſich an dem von dem Auswärtigen Amte neten Dr. Neumann=Hofer und von Veith wird die Debatte
ausgeſchriebenen Wettbewerb Deutſcher Architekten über= geſchloſſen.
Die Wahl des Abg. Reck=Lyck (konſ.) paſſiert ohne
Deutſcher Reichstag.
haupt nicht beteiligt hat; gegebenenfalls, welche Gründe
* Berlin, 28. Nov. Präſident Dr. Kaempf er=ſind hierfür maßgebend geweſen? — Staatsſekretär des Debatte. Es folgt die Wahl des Abg. Kuckhoff (Ztr.),
öffnet die Sitzung um 1 Uhr 3 Min. — Auf der Tagesord=Auswärtigen v. Jagow: Das Auswärtige Amt hat Die Kommiſſion beantragt Beweiserhebung. — Abg.
nung ſtehen zunächſt Anfragen. Eingegangen iſt der einen Auftrag zur Ausführung eines Neubaues eines Bot=Stadthagen (Soz.) tritt zunächſt als Berichterſtatter
Geſetzentwurf, betr. die Handelsbeziehungen zum Briti=ſchaftsgebäudes in Waſhington überhauptnochnicht der Kommiſſion für dieſen Antrag ein, empfiehlt ſodann
erteilt. Es war dazu ſchon deshalb nicht in der Lage, aber als Abgeordneter (Heiterkeit) Ungültigkeitserklärung,
Abg. Dr. Pfleger (Str.): Es wäre ungerecht, die
ſchen Reiche.
weil das vorliegende Projekt zunächſt der Königlich Preu=
Die Zaberner Affäre.
Abg. Thumann (Elſäſſer) fragt: Iſt dem Herrn ßiſchen Akademie für das Bauweſen vorgelegt werden Wahl zu kaſſieren. Wir halten es für nötig, noch einige
Reichskanzler bekannt, daß im Infanterie=Regiment Nr. 99 muß. Infolgedeſſen iſt auch noch keine Forderung in den Zeugen zu vernehmen. — Abg. Dr. Bollert (natl.):
Un=
zweifelhaft ſind Verſtöße bei der Wahl vorgekommen. Sie
in Zabern i. Elſ. ein Offizier gegenüber elſaß=lothringi= neuen Etat eingeſtellt worden. (Heiterkeit.)
Abg. Alpers (Welfe) fragt: Iſt die in der Oeffent=reichen unſeres Erachtens dazu aus, die Wahl für ungültig
ſchen Soldaten ſich höchſt beleidigende und die Gefühle der
geſamten elſaß=lothringiſchen Bevölkerung auf das ſchwerſte lichkeit wiederholt aufgeſtellte Behauptung richtig, daß aus zu erklären. Damit ſchließt dieſe Debatte.
Es folgt die Wahl des Aba. Kopſch (Fortſchr. Vpt.).
verletzende Ausdrücke hat zuſchulden kommen laſſen, ohne Anlaß der Heeresvermehrung ſeitens der deutſchen
Heeres=
daß die Militärbehörde für genügende Sühne geforgt hat?verwaltung Pferde ausländiſcher Herkunft Die Kommiſſion beantragt Gültigkeit, — Abg. Ablaß
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November
Seite 6.
(Foriſchr. Vollpt): Gegen dieſe Wahl iſt von konſerda= über 100 Mark. Der Zeuge ſühlt ſich nicht bewuchert,
tiver Seite Proteſt erhoben worden. Die Herren berufen er ſei froh geweſen, daß er das Geld zu ſo günſtigen
Be=
ſich darauf, daß die amtliche Wahlbekanntmachung ledig= dingungen erhalten habe. Im Internationalen Klub in
lich in dem fortſchrittlichen Organ erſchienen ſei. Der Pro= Baden=Baden ſei es üblich, daß die dort ſpielenden
Mil=
teſt erklärt, entweder ſei die Zeitung ausſchließlich amt= lionäre, wenn ſie in augenblickliche Verlegenheit geraten
liches Publikationsorgan, dann müſſe unbedingt die Un= dem Kaſſierer für ein Darlehen von 1000 Mark täglich
gültigkeit ausgeſprochen werden, weil dann das amtliche zehn Mark Zinſen bezahlen. Morgen werden die Ver=
Publikationsorgan ſich ausſchließlich für die Wahl des handlungen fortgeſetzt.
freiſinnigen Kandidaten ins Zeug gelegt habe, oder aber,
dieſe fortſchrittliche Zeitung ſei nicht ausſchließliches
Die Holbeinſche und die Sixtiniſche
Publikationsorgan, dann ſeien die nichtfortſchrittlichen
Wähler in ungenügender Weiſe über den Wahltermin uſw.
Madonna in Dresden.
informiert worden. Halten wir an dieſem Grundſatz feſt,
* Dresden, 28. Nov. In der heutigen Sitzung der
ſo kommen wir dahin, das Politiſieren zu verbieten. Das
war doch bisher nicht die Uebung der Konſervativen. — Zweiten Kammer gab der Kultusminiſter Dr. Beck
Abg. Graf Praſchma (Zentr.): Selbſtverſtändlich ver= vor Eintritt in die Tagesordnung etwa folgende Erklä
urteilen auch wir alle Machenſchaften bei den Wahlen, rung ab: In der Sitzung vom 20. d. Mts. gab ich auf die
wenn aber der Vorredner das Zentrum mit dem Namen Anfrage des Abg. Hofmann die Auskunft, daß auf Grund
Ultramontane belegt hat, ſo meine ich, daß jeder anſtän= der Feſtſtellungen und nach faſt einſtimmiger Meinung
dige Menſch den anderen ſo bezeichnen wird, wie er ſelber der Kunſtgelehrten die Holbeinſche Madonna in
von anderen bezeichnet zu werden wünſcht. — Vizepräſi=der Gemäldegalerie eine etwa 100 Jahre nach der
dent Dr. Dove: Ich nehme an, daß Sie damit nicht Entſtehung des Originalgemäldes hergeſtellte Kopie ſei,
ſagen wollen, ein Mitglied dieſes Hauſes ſei nicht an= daß das Original ſich in Darmſtadt befinde
ſtändig. — Abg. Graf Praſchma (fortfahrend): Nein. und daß die Holbeinſche Madonna ein ausgezeichnetes
(Große Heiterkeit.) — Abg. Graf Weſtarp (konſ.): Von Werk ſei, was ſchon daraus hervorgehe, daß man ſie lange
dem Abg. Ablaß iſt eine Abmachung zwiſchen dem Ver=Zeit für echt hielt. Geſtern abend iſt mir nun ein
Aus=
treter der Konſervativen, einem Malermeiſter, und einem ſchnitt aus der Staatsbürger=Zeitung vorgelegt worden, in
Vertreter der Sozialdemokraten zur Sprache gebracht der fettgedruckt zu leſen iſt, daß die Sixtiniſche
Ma=
worden. Hierzu habe ich zu erklären, daß, ſobald dieſe donna unecht ſei. In der Notiz wird geſagt, daß in
Angelegenheit zur Kenntnis unſerer Parteileitung gekom= den Landtagsverhandlungen vom ſächſiſchen
Kultus=
men iſt, der Engere Ausſchuß beſchloſſen hat, derartige Ver=miniſter erklärt worden ſei, die Sixtiniſche Madonna ſei
gehen als Verſtoß gegen die Parteiintereſſen anzuſehen eine Fälſchung, das Dresdener Bild ſei eine Kopie,
und den betreffenden auszuſchließen. (Zuruf links. Der die um etwa 100 Jahre jünger ſei als das Original. Die
Ausſchluß wurde erſt hinterher gefaßt,) Ja, vorher war es Kammer wird mit mir das größte Befremden und
natürlich nicht möglich. — Abg. Ablaß (Fortſchr. Vp.): das tiefſte Bedauern empfinden über dieſe den
Graf v. Weſtarp iſt uns die Erklärung ſchuldig geblieben, Wert und die Anziehungskraft der Dresdener
Gemälde=
weshalb der Beſchluß des engeren Parteivorſtandes ſo galerie empfindlich treffende Meldung und mit mir
pro=
ſpät gekommen iſt. — Abg. Graf Weſtarp (Konſ.):teſtieren gegen eine ſolche Berichterſtattung, die in un=
Unſere Stellungnahme iſt ſehr ſchnell erfolgt, das beweiſt verantwortlicher Weiſe den Ruhm eines der größten
Kunſt=
werke aller Zeiten zu zerſtören geeignet iſt. Man muß
die Kundgebung der Konſervativen Korreſpondenz.
Damit iſt dieſe Debatte beendet. Die Wahl des Abg. erwarten, daß dieſe tief bedauerliche Entſtellung eines Be=
Laſer (Ntl.) ruft keine Debatte hervor. Es folgt die Wahl richterſtatters mit der größten Beſchleunigung zur Ehre
des Abg. Cohn=Nordhauſen (Soz.). Die Kommiſſion der Dresdener Galerie widerrufen werde. (Lebhafter
Bei=
beantragt Gültigkeit. Abg. Dr. Neumann=Hofer fall auf allen Seiten des Hauſes.) Darauf trat das Haus
(Fortſchr. Vp.): Dr. Cohn galt allgemein als amtlicher in die Tagesordnung ein.
Kandidat. Ich bitte Sie, Beweiserhebungen zu
veranſtal=
ten. — Abg. Stücklen (Soz.): Ich bitte die Beweiser=
Akademiſcher Bismarck=Bund.
hebung abzulehnen. Es iſt geradezu abſurd, anzunehmen,
daß die Kandidatur Cohns eine amtliche war.
Vortragsabend.
Nach weiteren Ausführungen der Abgg. Neumann=
St. Im Fürſtenſaal fand geſtern ein Vortragsabend
Hofer und Stücklen ſchließt die Diskuſſion. Ohne
De=
batte werden darauf noch erledigt die Wahlen der Abgg. der Ortsgruppe Darmſtadt des Akademiſchen Bismarck=
Soſinski (Pole) und Herzog (Wirtſch. Vereing.), bundes ſtatt. Den Abend eröffnete der Vorſitzende studk.
Darauf vertagt ſich das Haus. Nächſte Sitzung Sams= Köppler, der die Erſchienenen herzlich begrüßte und
tag 12 Uhr. Rechnungsſachen, Kleine Vorlagen, Wander= darauf hinwies, daß die Vortragsveranſtaltungen ſo lange
lager, Wiederaufnahme im Beamtendiſziplinarverfahren. ruhen mußten, weil die Redner des Bundes mit der
Neu=
gründung von ſechs Ortsgruppen beſchäftigt waren.
Schluß ½6 Uhr.
Redner des Abends war der altkathol. Pfarrer Dr.
Kirſch, der über das Thema: „Ultramontanis=
* Berlin, 28. Nov. Die Kommiſſion zurmusin der Wiſſenſchaft” ſprach. Der Vortragende
Vorberatung von Anſträgen zur Löſung teilte ſein Thema in die zwei Hauptabteilungen: „Welche
der Duellfrage hielt heute eine Sitzung ab, die zum Stellung nimmt der Ultramontanismus zur deutſchen
Wiſ=
großen Teil mit einer allgemeinen Beſprechung der be= ſenſchaft ein?” und „Wie ſieht die Wiſſenſchaft in der
ultra=
reits vorliegenden Anträge ausgefüllt wurde. Von montanen Faſſung aus?”, und ſtellte von vornherein den
nationalliberaler Seite wurde heute der Antrag geſtellt, Grundſatz auf, daß, wer ſich dem Papſte unterwirft, nicht
unter Aufrechterhaltung der geltenden Beſtimmungen fol= wiſſenſchaftlich ſein kann. Redner belegt das mit
Aeuße=
genden neuen Paragrapben in das Strafgeſetzbuch einzu= rungen und der perſönlichen Haltung des Biſchofs Hefeler.
ſchalten: „Hat der Herausfordernde oder der Annehmende Philoſophie ſoll weder, noch kann ſie ſich einer Theorie
den Zweikampf freventlich verſchuldet, ſo iſt anſtatt der unterwerfen. Die Wiſſenſchaft, insbeſondere die Philo=
Feſtungshaft auf Gefängnis von gleicher Dauer zu erken= ſophie, kann ihre Methode und ihre Prinzipien nicht von
nen, auch kann auf Verluſt der bürgerlichen Ehrenrechte einer äußeren Autorität aufſtellen laſſen. Das aber
ver=
erkannt werden.‟ Die Beſprechung wird am 4. Dezember langt das Papſttum. Es iſt daher nicht verwunderlich,
fortgeſetzt werden.
daß das päpſtliche Rom ſich zur deutſchen Wiſſenſchaft
wie=
derholt in ſcharfen Gegenſatz geſtellt hat. Hat doch ein
ultramontaner Univerſitätsprofeſſor in unſerer Zeit die
Gerichtszeitung.
Hypotheſe aufgeſtellt, daß das Höllenfeuer von unſerem
Flammenfeuer ſich nicht weſentlich unterſcheide und daß
Der Automobilunfall bei Niederurſel.
die Vulkane die Höllenſchlünde ſind. Dieſer Beiſpiele führt
* Frankfurt, 27. Nov. Am 17. Auguſt ereignete Redner mehrere an. Am ſchlimmſten aber ſei, was der
ſich auf der Chauſſee zwiſchen Oberurſel und Niederurſel
Ultramontanismus auf dem Gebiet der Geſchichtsforſchung
ein tödlicher Automobilunglücksfall. Der Chauffeur Wil= leiſte, was Redner mit der Zitierung einer Anzahl
Schrif=
helm Drenk lenkte das Auto ſeines Herrn, des Dr. ten ehemaliger Jeſuitenzöglinge bewies, die es aber zu
Schnapper=Frankfurt, der ſelbſt mit Frau und zwei Profeſſoren an deutſchen Hochſchulen brachten und in denen
Kindern im Wagen ſaß. Als Drenk mit 60 Kilometer
Ge=
ſchwindigkeit ein anderes Auto überholen wollte, ſtieß das klar die Forderung aufgeſtellt wird, daß ſich die kirchliche
linke Vorderrad ſeines Wagens an ein Teerfaß, der Rad= Forſchung dem Dogma der römiſchen Kirche zu beugen
reifen platzte, das Automobil überſchlug ſich und ſtürzte habe und nicht frei in dem Belieben des Einzelnen ſtehen
in den Graben. Dr. Schnapper ſtarb in wenigen dürfe. Der preußiſche Univerſitätsprofeſſor Pohle=Bres=
Minuten, Frau Dr. Schnapper erlitt erhebliche Verletzun= lau, der heute noch einen Lehrſtuhl inne hat, verlangt klipp
gen, der Chauffeur trug Muskelquetſchungen davon, wäh= und klar, daß die Forſchung ſich keineswegs über die
dog=
rend die Kinder unverletzt blieben. Für den Unfall wird matiſch=hiſtoriſche Methode hinaus bewegen darf. Es wäre
der Chauffeur Drenk verantwortlich gemacht, der ſich dies eine Vergeudung an Kraft und Zeit. Er ſtellt gar
heute, der Frankf. Ztg. zufolge, wegen fahrläſſiger den Grundſatz auf, daß die dogmatiſche Methode jedes ge=
Tötung vor der Strafkammer zu verantworten hatte, ſchichtlich unbezeugte Faktum (wie die unbefleckte Empfäng=
Drenk beſtritt jede Schuld. Dr. Schnapper habe ſtets ge= nis und die Himmelfahrt Marias uſw.) ebenſo ſicher
be=
wünſcht, daß er äußerſt ſchnell fahren ſolle, und er habe zeugen kann, wie die hiſtoriſche Methode. Dabei iſt der
es tun müſſen, um nicht ſeine Stelle zu verlieren. Der Aufſtellung fortgeſetzt neuer Dogmen kein Hindernis in den
Unfall ſei dadurch entſtanden, daß die Pneumatik platzte Weg gelegt. Der Inder der verbotenen Bücher iſt das
und der Wagen gegen Teerfäſſer geſchleudert worden ſei,! Hauptmittel, durch das der Ultramontanismus ſeine
Wi=
die der Vorſchrift zuwider von dem Bankett aus 50 bis derſacher niederſchlägt. Der Index und ſeine heute noch
60Zentimeter in die Fahrbahn hineinragten. Direktor gültigen Beſtimmungen ſtammen noch von Benedir XIV
Paul von den Adlerwerken beſtätigte die Angabe bezüg= aus dem Jalre 1453. Sie werden aber heute rückſichtsloſer
lich der Teerfäſſer. Nach dem Gutachten des Sachver= gehandhabt, als Papſt Benedix XIV es wollte. Zum
Bei=
ſtändigen Dr. Isbert iſt der Vorderradreifen des Auto= ſpiel iſt vorgeſchrieben, daß jedes als ſchädlich denunzierte
mobils erſt nach dem Anprall an die Fäſſer geplatzt. Der! Buch von einem objektiven wiſſenſchaftlichen Zenſator ge=
Staatsanwalt verkennt nicht, daß Drenk einen Herrn ge= prüft werden ſoll. Das geſchieht heute aber meiſt durch
fahren habe, der ſelbſt ein ſchnelles Fahren forderte. Da einen Italiener, der kein Wort Deutſch leſen kann oder
hätte aber Drenk ſeinen Gehorſam verweigern müſſen. durch einen fanatiſchen Bruder. Auf jedes Leſen eines auf
Mit Rückſicht auf die Folgen des Unglücks beantragte er den Inder geſetzten Buches oder auf ein Verteidigen eines
gegen Drenk acht Monate Gefängnis. Das Urteil lautete ſolchen Buches ſteht ohne weiteres die Exkommunikation.
gegen Drenk wegen fahrläſſiger Tötung und fahrläſſiger Dieſe aber iſt letzten Endes ſchlimmer als die Landesver=
Körperverletzung auf drei Monate Gefängnis. In weiſung; ſie beraubt den Sterbenden des letzten Troſtes.
erheblichem Maße ſtrafmildernd fiel ins Gewicht, daß! Der Ultramontanismus greift zu dieſer ſchärfſten Maß=
Drenk von ſeinem Brotherrn zu unvorſichtigem Fahren regel heute bei jeder wiſſenſchaftlich begründeten
Ausein=
verleitet worden ſei und er dies tun mußte, um ſich ſeine anderſetzung, wie der Fall Merkele beweiſt, der in ſeiner
Stelle zu erhalten. Dieſe Zwangslage wurde bei der Art eine Ungeheuerlichkeit darſtellt. Sogar Tote werden
Strafabmeſſung derart gewürdigt, daß bei der Strafe er= noch auf den Inder geſetzt und ſo nochmals getötet, wie es
heblich unter dem Antrage des Staatsanwalts geblieben neuerdings dem verſtorbenen Funk=Tübingen mit ſeinen
wurde.
Lehrbüchern ergangen iſt, die lange Jahre mit biſchöflicher
Erlaubnis gedruckt werden durften, heute aber verboten
sh. Berlin, 27. Nov. In der heutigen Sitzung des ſind. Daraus gehe klar hervor daß die planmäßige Ver=
Prozeſſes gegen die Gräfin Fiſchler von nichtung deutſcher katholiſcher Wiſſenſchaft bezweckt iſt und
Treuberg wurde der Fall eines Leutnants v. M. er= dieſe dem Fallbeil ultramontaner Beſchränktheit verfallen
örtert, der durch Vermittlung der Angeklagten von einem ſoll. Auch Franz Faver Kraus aus Freiburg wurde von
Juwelier für 50000 Mark Schmuckſachen gekauft hat, um dieſer Maßnahme betroffen. Sein Geſchichtswerk fand ein
ſich Geld zu verſchaffen. Der Offizier hat ſich ſpäter, Jahrzehnt hindurch keine Beanſtandung. Selbſt die
Jeſu=
weil er ſich nicht mehr halten konnte, im Bodenſee er= iten erkannten an, daß es ein objektives Werk ſei, und die
tränkt. Der Juwelier iſt durch die Mutter ſchadlos ge= Germania ſelbſt ſchrieb, daß der Verfaſſer ſich überall in
halten worden. Ein Bücherſachverſtändiger gab zu den ſeinem Werk als treuer Sohn der Kirche zeigte und nir=
Bücherwucherfällen an, daß derartige Geſchäfte im regu= gends die Pietät vermiſſen ließ. Dem Mainzer Journal
lären Buchhandel durchaus nicht üblich ſeien. Unter den blieb es vorbehalten, zu erkennen, daß Kraus kein guter
Büchern hätten ſich auch wertloſe juriſtiſche Lexika ꝛc. be=
Katholik mehr ſei. Und Kraus ſchlachtete ſich ſelbſt ab,
in=
funden. — Ein Leutnant H. hat durch Vermittlung der dem er ſeine zweite Auflage zurückzog. Die dritte und
Angeklagten von dem bekannten Pariſer ein Darlehen von vierte Auflage erſchien erſt, nachdem der Papſt in Rom und
8500 Mark erhalten und aab dafür ein Dreimonatsakzept die biſchöflichen Ordiaariate in Freiburg und Mainz ſie
Nummer 290.
1913.
gutgeheißen haten, was eiſt nach eingehender Ungeſal
tung geſchah. Aber der Ultramontanismus ruhte nicht
eher, bis dieſes Werk eines deutſchen Gelehrten vernichtet
=wurde. Im Jahre 1913 erreichte er, daß das Werk auf den
kleinen Index geſetzt wurde. Der Vortragende kommt zu
hdem Schluſſe: Wo der Ultramontanismus noch herrſcht
unterdrückt er jede edelſte Regung geiſtiger Freiheit und
Wiſſenſchaft, jede ernſte wahre Forſchung. Das geht
keines=
wegs nur die katholiſche Kirche an. Davon werden große
Kreiſe unſerer deutſchen Volksgenoſſen betroffen. Darum
dürfen wir dem nicht ruhig zuſehen. Im Intereſſe unſeres
Vaterlandes muß es als dringende Notwendigkeit
betrach=
tet werden, Aufklärung über die ultramontanen Ziele auf
wiſſenſchaftlichem Gebiete in immer weitere Kreiſe zu
tra=
gen. Das geſchieht am beſten und wirkſamſten in dem
Bismarckbund. (Lebhafter Beifall.)
Mit einer dringlichen Aufforderung an die
Anweſen=
den, der Ortsgruppe Darmſtadt beizutreten, ſchloß der
Vor=
ſitzende den Vortragsabend.
Ski=Klub Darmſtadt=Odenwald.
-g. Der Ski=Klub Darmſtadt=Odenwald
(Ortsgruppe des Ski=Klubs Schwarzwald) hatte geſtern
zu einem Vortrag über „Winterlandſchaft und
Winter=
tſport” im Saale der Landesbaugewerkſchule eingeladen,
der die Schönheit der Winterlandſchaft vor Augen führen
n ſollte. Den Vortrag hatte Herr Referendar Theodor
= Krebs übernommen, der es meiſterlich verſtand, dem
außerordentlich zahlreich erſchienenen Publikum den
prak=
tiſchen Betrieb eines Skikurſes vorzuführen. Einleitend
begrüßte der Vorſitzende Herr Paul Meyer die Er
ſchienenen und legte kurz den praktiſchen Zweck der
Ver=
nanſtaltung dar, um für den diesjährigen Lehrkurſus für
Skilauf im Waldhaus Flims bei Chur und überhaupt dem
Skiſport neue Anhänger und Freunde zu werben.
Herr Referendar Krebs führte ſodann aus, wie bis
vor wenigen Jahren der Winter die Zeit der Erholung
und der Muſe geweſen war. Aber dies iſt jetzt anders
= geworden. Der Winter, jetzt die Zeit der
Parlaments=
tagungen, der Theater= und Konzertveranſtaltungen, ſtellt
die höchſten Anſprüche an die Nerven. Deshalb wurde ein
Gegengewicht hierfür geſucht und gefunden im
Winter=
ſport. Er hat den Reiz des Winters erſt ganz erſchloſſen.
Mit beredten Worten ſchilderte der Vortragende die
Schönheit des Winters, wenn beſonders herrlicher
Pulver=
ſchnee das Herz des Skiſportlers erfreut. Wenn der
Schnee alles Organiſche zu verdecken ſucht, auch dann
wirkt die Natur nicht deprimierend durch ihre Einfachheit,
nicht in den Linien noch in den Farben. Wenn in anderen
Jahreszeiten eine bunie Farbenfülle das Auge zerſtreut,
ſo zwingt der Kontraſt der einfachen Farben zur
Konzen=
tration. Der Gegenſatz bietet im Winterbilde die meiſten
Reize. Der Sliſport hat nicht nur einen ſportlichen Wert,
ſondern auch einen Wert als Verkehrshilfe. Auch zur
Kräftigung der Muskulatur und des ganzen Organismus
bietet er einen unſchätzbaren Wert. Ohne raffinierte
maſchinelle Hilfsmittel beruht der Skilauf lediglich auf der
Arbeit des Körpers, auf einfachen Mitteln und ſchlichten
e Naturgeſetzen. Doch dieſe Naturkenntniſſe ſind den
Men=
ſchen bis zum gewiſſen Grade abhanden gekommen und
ſie müſſen deshalb über den Weg des Verſtandes
wieder=
erworben werden. Durch Anſchauung dieſe Naturgabe
wieder zu erwecken, ſei die Aufgabe der Skikurſe. Der
Skiſport iſt der gefahrloſeſte Sport, er bietet nur die
Ge=
fahr, die ſich friſchem Wagemut bei jeder
Sportbetätig=
ung bietet. Da für eine richtige Erlernung der
Grund=
regeln immerhin drei bis vier Tage erforderlich ſind,
eig=
net ſich der Odenwald für einen derartigen umfaſſenden
Kurſus nicht, darum wurde die Umgegend von Flims
er=
wählt.
Redner beſprach ſodann die Geräte, mit denen ſicht
der Skiſäugling auszurüſten hat. Ein deutſches Fabrikat
aus Eſchenholz hat ſich als durchaus brauchbar bewährt,
Hickory iſt zwar haltbarer, aber ſehr ſchwer, Birke leicht,
aber etwas empfindlich. Die Länge muß ſo beſchaffen
tſein, daß das aufrecht ſtehende Holz noch mit der Hand
erreicht werden kann. Die Frage der Bindung iſt noch ſehr
umſtritten, und es ſtehen ſich da zwei verſchiedene
Rich=
tungen gegenüber. Auch die übrige Ausrüſtung, Schuhe,
Kleidung uſw., erörterte der Vortragende ausführlich.
Hierauf ging er zu dem praktiſchen Teil über.
In einer Anzahl vorzüglicher Bilder, die von der
Firma Schaller=Stuttgart zur Verfügung geſtellt waren,
wurden die einzelnen Stadien eines Ski=Lehrkurſes
vor=
geführt, wie man erſt noch einmal gehen lernt, das
Berg=
aufgehen im Krähenſchritt und die leichter gebräuchlichere
Art, die gute Haltung und ſodann den theoretiſck
prak=
tiſchſten Telemarkſchwung zum Wenden und den
einfache=
ren Chriſtianiaſchwung. Ein ſchönes Bild bietet ein
Ski=
läufer beim Ausführen eines Telemarkſchwunges mit den
geraden Linien und der graziöſen natürlichen Haltung, und
das Bild wird noch intereſſanter, wenn beim ſchnellen
Bergablaufen der Schnee in Wolken auseinanderſtiebt
Sprünge von 30 Metern ſeien zwar den
Kurſusteil=
nehmern, überhaupt den gewöhnlichen Läufern, nicht
er=
reichbar, ſie könnten ſchon froh ſein, wenn ſie im Feld
einen kleinen Hopſer machen können.
Im zweiten Teil führte der Vortragende in Lichtbildern
mit anſchaulichen warmen Erläuterungen die Anweſenden
in die romantiſch=ſchöne Winterlandſchaft von Flims und
Umgegend. Packend wußte er die Reize einer ſolchen
Wan=
derung im Schnee zu ſchildern und auf die Schönheiten
aufmerkſam zu machen. Mit Intereſſe folgte man ſeinen
Ausführungen. Leider mußte der Vortrag wegen Defekts
an der Lichtleitung ohne die letzten Lichtbilder zu Ende
geführt werden. Zum Schluß ſprach Redner die Hoffnung
aus, dem Skiſport einige neue Verehrer gewonnen zu
haben, wie überhaupt die Bewegung erfreulich gewachſen
ſei, denn in den letzten fünf Jahren ſei die Zahl der
Mit=
glieder der deutſchen Skiverbände von 7000 auf 32000
ge=
ſtiegen.
Der Vorſitzende dankte dem Vortragenden im Namen
des Klubs und brachte ihm ein dreifaches Ski=Heil!, in das
die Anweſenden einſtimmten.
Geflügel= und Vogel=Ausſtellung.
St. Der Verein für Vogel= und
Geflügel=
zucht (älterer Verein) veranſtaltet heute und morgen in
den Räumen des Mathildenhöhſaales eine Geflügel= und
Vogelausſtellung. Die Ausſtellung iſt ſehr geſchmackvoll
arrangiert und überſichtlich geordnet. In vorbildlicher
Weiſe ſind die Tiere in hübſchen Käfigen untergebracht,
Da die Ausſtellung ausſchließlich von Vereinsmitgliedern
beſucht wird, bietet ſie gleichzeitig einen Ueberblick über
die Zuchterfolge des Vereins insgeſamt, denn es darf
an=
genommen werden, daß es in erſter Linie den im Verein
ſelbſt direkt oder indirekt gegebenen Anregungen zu
dan=
ken iſt, daß ſo hervorragende Zuchtreſultate erzielt
wur=
den. Das zur Ausſtellung gebrachte Material iſt nämlich
von ganz vorzüglicher Zuchtqualität, wenn auch numeriſch
melildl
rgen
gel= in
* 200.
reihen
Schr iin
Arden gei
iele gh
eiſe u n.
i in deg
Luß=
Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Seite 7.
die Ausſtelung nicht gauns ſo reich beſchickt wurde wie in ſernen Weſen, die ſich aus alen Geſelſchaſtstreiſen zu. Miſungen Deuſchlande, daß die Verthäluſeſich geündert
WVorjahre. Die Preisrichter, die Herren Aug. Schlegel= ſammenſetzen, und der echte ſtarke 2ug heißer Liebe zu hatten. — Lefepre fügte hinzu: Manchmal iſt die Spar=
Hanau und Jak. Stork IV.=Lengfeld, waren geſtern den Kaiſer und Reich. Wir glauben, daß auch dieſer neueſte ſamkeit recht koſtſpielig; wäre ſie früher nicht zu ſehr
ge=
ganzen Tag tätig, und die zahlreichen Auszeichnungen, Roman von Hanna Brandenfels die ſtattliche Gemeinde übt worden, ſo brauchte man heute nicht ſo viel ſchwere
die verliehen wurden, beweiſen, was von der hervorragen= ihrer Verehrer ganz beträchtlich vergrößern wird, und wir Laſten zu tragen. Als der Redner von neuem betonte,
den Qualität der Tiere geſagt wurde. Die Ausſtellung können unſeren Leſern und Leſerinnen dieſes von echtem daß 1903/04 die auswärtige Politik nicht angemeſſen
be=
umfaßt in zehn Hauptabteilungen (Alt= und Junggeflü= deutſchen Geiſt durchdrungene Buch beſtens empfehlen.
handelt werden konnte, rief dies auf der äußerſten
gel getrennt) Hühner, Truten, Enten, Faſanen, Tauben,
Heinrich Spiero: Das Werk Wilhelm Linken Lärm und das Eingreifen des
Mi=
ſowie Zier= und Singvögel und Geräte und Futter.
Raabes. Mit der Raabe=Büſte von 1911 von Ernſt niſterpräſidenten hervor, welcher lebhaft erklärte,
Die Prämiierung hatte folgendes Ergebnis:
Müller=Braunſchweig. Geheſtet 3 M., in Leinen 4 M. die Regierung übernehme ihre eigene Verantwortlichkeit,
A. Altgeflügel. 1. Hühner. Orpington: Frz. Leipzig 1913. Im Tenien=Verlag. Der Verfaſſer legt in aber nicht die anderer. (Lebhafter Beifall im Zentrum und
Schulz 1. Pr., Karl Neuhaus 3. und 4. Pr.; Wyandottes: dieſem Buch das Ergebnis langjähriger Forſchungen über auf verſchiedenen Bänken.) Miniſterpräſident Barthou
Adam Rühl 1. und 3. Pr.; Yokohama: Aug. Kahmann Wilhelm Raahe vor. Die Darſtellung iſt klar und ohne machte Vorbehalte gegenüber Lefepres Ausführungen, ge=
3. und 4. Pr.; Faverolles: Ludwig Jungmann 1. Pr.; gelehrte Ueberfracht, aber wiſſenſchaftlich genau begründet ſtand aber zu, daß nicht immer die nötigen Anſtrengungen
Minorka: Kl. Bley 3. Pr.; Italiener: Fr. Weigold 3.
und ſtets mit Ausblicken auf das Schrifttum der Zeitgenoſ= gemacht worden ſeien. Von den Radikalen und Sozia=
und 4. Pr.; Hamburger: Fr. Weigold 3. Pr.; Japaniſche ſen Raabes. In einem letzten Abſchnitt wird Raabes Per= liſten unterbrochen, rief er ihnen unwillig zu: „Sie und
ſönlichkeit im Geſamtbild erfaßt, die aufſteigende Ent= Ihre Verbündeten auf der äußerſten Linken!” und erhielt
Seidenhühner: Fr. Weigold 3. Pr. — 2. Truten: Fr. wickelung ſeines Humors charakteriſiert und zugleich ein zur Antwort: „Sie und Ihre Verbündeten von der Rech=
Weigold 2., 3. und 4. Pr. — 3. Enten. Rouen: Fr Wei=.
gold 3. Pr.; Smaragd: Fr. Weigold zwei 3. Pr.; Schwe= Bild des Menſchen gezeichnet, dem der Verſaſſer in den ten!‟ Die auswärtige Lage und die Rüſtungen anderswo
den: Fr. Weigold 3. Pr.; Türken: Fr. Weigold 1. und letzten Jahren vor dem Tode naheſtand. Ein Anhang gibt forderten eine neue Anſtrengung, die der Kammer zur
einen Ueberblick über Raabes Schriften und Hinweiſe auf Ehre gereichte. Die neuen Opfer wurden vom Lande
4. Pr.; Cayuga: Fr Weigold 2. und 4. Pr.; Mignon: Fr. die Literatur über den großen Erzähler.
Weigold 1. und 3. Pr.
gerne übernommen, wiſſend, daß die Sicherheit darauf
be=
ruhe. (Lebhafter Beifall.) Um gewiſſe Streitereien
B. Junggeflügel. 1. Hühner, Faſanen,
Truten. Orpington: Karl Neuhaus 1., 2. und 4. Pr.,
kurzerhand zu benden, erlärte Lefepre, er denke
Schwere Gasexploſion.
Adolf Möſer 3. Pr.; Wyandottes: H. Steinheimer zwei
keineswegs daran, die Verantwortlichkeit einer Partei
1., 3. und 4. Pr., Ad. Rühl 1. und zwei 2 Pr. Fr. Weigold
* Tegel, 28. Nov. Das Uhrwarengeſchäft oder Perſon aufzubürden, er wolle nur für die Zukunft
3. und 4. Pr., G. Reininger 3. und 4. Pr., J. Gunder 3. von Sturm in Tegel wurde nachts durch eine Gas= Belehrung aus der Vergangenheit ſchöpfen. Barthon gab
und 4. Pr.; Reichshühner: Fr. Weigold 3. Pr.; Minorka: ſexploſion vollſtändig zerſtört. Als der Geſchäfts= ähnliche Erklärungen wie 1905 ab, als er Verpflichtungen
Arthur Haas zwei 1., 2. und 3. Pr., K. Bley zwei 2. Pr., inhaber wegen des Gasgeruchs mit ſeinen beiden Gehilfen für bedeutende Summen ohne Bewilligung der
geſetzgeben=
den Körperſchaft einging. Lefevre ſagte ſchließlich man
Franz Schulz 3. und zwei 4. Pr., Adolf Möſer 3. und zwei die Leitung ableuchtete, erfolgte eine heftige Detonation.
müſſe mit der Vergangenheit vollkommen brechen und die
4. Pr.; Italiener: Lud. W. Aßmuth zwei 1 fünf 3. und Die Fenſterſcheiben wurden zertrümmert und die Wände
Militärkredite von 900 auf 1100 Millionen bringen. (Bei=
4. Pr., H. Steinheimer 1. und vier 4. Pr., Jak. Schweins=eingedrückt. Die Werkſtätte ſtand augenblicklich in Flam= fall im Zentrum und auf den anderen Bänken.) Darauf
berger 2., 3. und zwei 4. Pr., Adam Rühl 2. und 3. Pr., men. Die Feuerwehr fand Sturm und ſeine bei= wurde die Sitzung geſchloſſen.
M Wenner 3. und 4. Pr.; Hamburger: Joh. König 3. Pr.; den Gehilfen, teilweiſe verkohlt, tot vor. Die
* Paris, 28. Nov. Die Budgetkommiſſion
Oſtfrieſiſche Möven: Ed. Gollaſch 1. Pr., A. Logel 2. und im Nebenraume befindliche Familie Sturms blieb un= der Kammer ernannte anſtelle Chautemps Maunoucy
zwei 4. Pr., Fr. Weigold 2., 3. und 4. Pr.; Kreuzungen, verſehrt.
zum Berichterſtatter für das Marinehndgel.
Italiener und Orpington: Franz Schulz 3. Pr.: Zwerg=
* Paris, 28. Nov. Die franzöſiſche Regierung hat
hühner: Adolf Möſer 1., 3. und 4. Pr.; Bantams: Paul
Ein neuer Zwiſchenfall in Zabern.
in der Kammer einen Kreoitentwurf von
Kantzenbach 1., 3. und zwei 4. Pr.; Faſanen: Fr. Weigold
495 000 Francs für den Bau eines Konſulats=
1., 2. und zwei 3. Pr.; Truten: Fr. Weigold 1. Pr.
* Straßburg, 28. Nov. Aus Zabern wird von gebäudes in Jeruſalem eingebracht mit der Be=
2. Enten. Peking: J. Gunder zwei 1., 2. und 4. Pr., Karl gut unterrichteter Seite folgendes Vorkommnis vom Mitt= gründung, daß das Anſehen und der Einfluß Frankreichs
Bley 1. Pr., M. von Alvensleben 3. Pr.; Rouen: Fr. Wei= woch berichtet: Als dort einige Offiziere, unter ihnen
gold zwei 1. Pr.; Cayuga: Fr. Weigold 1. und 2. Pr. auch Freiherr v. Forſtner, abends gegen 8 Uhr vom im Orient einen würdigen Neubau notwendig machen.
3. Sammelklaſſen. Gelbe Orpington: Karl Neu= Bahnhof heimkehrten, wurde v. Forſtner von Paſſanten
haus 1. Pr., Val. König 1. Pr.; Plymouth Rocks: Carl (jungen Leuten, die alsbald verſchwanden) erkannt und
Heß 3. Pr.: Weiße Minorka: Arthur Haas 2. Pr.; An= mit beleidigenden Zurufen bedacht. Daraufhin requirierte Eröffnung des rumäniſchen Parlaments.
kona: Ph. Wiener 2. Pr.; Weiße Türken: Fr. Weigold ein anderer Offizier von der Wache vier Mann, die dann
* Bukareſt, 28. Nov. Die Botſchaft, mit wel=
1. Pr. — 4, Tauben. Kröpfer: Fr. Weigold 1. und 2. Pr., vor dem Reſtaurant „Zum Karpfen” zwei beliebige Leute, cher der König die parlamentariſche Seſſion eröff=
A. Lang 1., 2. und zwei 4. Pr., Lud. Jungmann 1., 2., 3. die aber an der vorausgegangenen Beleidigungsaffäre innete, lautet:
und zwei 4. Pr. Anton Logel 3. Pr.; Perrücken: Lud. keiner Weiſe beteiligt waren, feſtnahmen und zur Poli=
Bei Eröffnung des Parlaments im Jahre 1877 ſagte
Jungmann 1. und 4. Pr., A. Lang 2. und 3. Pr.; Lerchen: zei brachten, wo ſie nach Feſtſtellung ihrer Perſönlichkeit ich den damaligen Vertretern der Nation: „Unſer Erhal=
A. Lang 1. und zwei 3. Pr.; Lockentauben: A. Lang 3. Pr.; alsbald entlaſſen wurden. Eine zivilrechtliche Unterſuch= tungstrieb machte es uns zur Aufgabe, dahin zu eilen.
Trommeltauben: Gottl. Lorz 3. Pr.; Bagdetten: Fr. Wei= ung iſt im Gange. Einer vor dem „Karpfen” entſtehenden
wo uns Gefahr droßt.: An der Spitze unſerer jungen
gold 3. Pr.; Zitterhälſe: Fr. Weigold 1. und 4. Pr.; Brief= Anſammlung wurde durch das Einſchreiten des alsbald Armee überſchritt ich die Donau. Die Art, wie die
rumä=
tauben: Hch. Thierolf 1.. 2., zwei 3. und 4. Pr., Fr. Wei= erſchienenen Kreisdirektors vorgebeugt, auf deſſen be= niſche Armee ihre Pflicht auf dem Schlachtfelde erfüllte,
gold zwei 2. Pr. Lud. Stoll 2., drei 3. und zwei 4. Pr.—
ſchwichtigende Worte die Leute auseinandergingen. In iſt bekannt im Lande und ſelbſt von unſeren Feinden an=
5. Vögel. Erlenzeiſig: Dr. Bönning 1. Pr.; Zeiſig und Zabern hat dieſes neuerliche Vorkommnis, wie erkannt. Unſere Soldaten verleugneten nicht das edle
Kanarien: Dr. Bönning fünf 1. Pr.; Grüne Kanarien: von dort berichtet wird, bei weitem nicht die Erregung Blut, das in ihren Adern rinnt. Heute nach 36 Jahren
Dr. Bönning 1. Pr.
hervorgerufen, von der auswärtige Blätter zu berichten empfinde ich zum zweiten Male die tiefe moraliſche
Genug=
wiſſen.
tuung, die neue Parlamentsſeſſion mit denſelben Worten
des Lobes und Dankes für die Armee eröffnen zu können,
Vermiſchtes.
(Anhaltender Beifall.) Wenn die Soldaten diesmal nicht
Badiſcher Landtag.
* Der Deutſche Bund gegen die Frauen=
Gelegenheit hatten, ihre Tapferkeit in blutigen Kämpfen
emanzipation, der auch im letzten Jahre erhebliche
* Karlsruhe, 28. Nov. Die Erſte Kammer zu beweiſen, konnten ſie nnichtsdeſtoweniger eine Prove
Fortſchritte gemacht hat, veröfſentlicht einen Aufruf, dem der Landſtände hat heute vormittag 10 Uhr unter ihres Elans, ihrer Tüchtigkeit, ihres Geiſtes und ihrer
wir folgende Leitſätze entnehmen: „Je unverhüllter die dem Präſidium des Prinzen Max von Baden ihre erſte! Diſziplin geben, die ſie fähig machen, mit der größten
letzten Ziele der Frauenbewegung hervortreten, deſto Sitzung abgehalten, wobei der Präſident einleitend der Raſchheit und Vollſtändigkeit allen Forderungen, welche
ſtärker erwacht in breiten Schichten der Bevölkerung auch Gewißheit Ausdruck gab, daß die Arbeiten der Erſten die Lage an ſie ſtellen könnte, zu entſprechen. Die dank
der Widerſtand. Der Deutſche Bund möchte alle die Män=Kammer in gegenſeitigem Wohlwollen und zum Heile der der Vorausſicht meiner Regierung und ihres erleuchteten
ner und Frauen ſammeln, die den volkswirtſchaftlichen, badiſchen Heimat erledigt würden.
Beiſtandes wohl vorbereiteſe und gut ausgerüſtete Arme
ſozial=ethiſchen und politiſchen Niedergang verhindern
Karlsruhe, 28. Nov. Bei der heutigen Prä= wurde im günſtigen Augenblick in Bewegung geſetzt,
über=
wollen, der im Gefolge der heutigen Frauenbewegung ein=ſidentenwahl in der Zweiten Kammer er= ſchritt neuerlich die Donau und gab uns damit die Macht,
treten muß. Sie ſollen zu einem mächtigen Heere an= hielt Rohrhurſt (Ntl.) 38 und Dr. Zehnter (Ztr.) 35 dem Balkan den von ganz Europa ſo ſehr gewünſchten
wachſen, das ſich den ſtarkgerüſteten und ſiegeszuverſicht= Stimmen. Rohrhurſt iſt ſomit gewählt. Sämtliche 73 Frieden aufzuerlegen und unſere Grenzen jenſeits der
lichen Scharen der Rechtlerinnen entgegenſtellt und ſie zu= Abgeordnete haben abgeſtimmt. Bei der Wahl des Vize= Dobrudſcha durch deren Ausdehnung bis Turtukai im
rückwirft über die Grenzen, die der Frauenbewegung im präſidenten wurden im erſten Wahlgang abgegeben für Weſten und Egrene im Süden zu ſichern.
Intereſſe der Volkswohlfahrt für ewige Zeiten ange= Dr. Zehnter (Ztr.) 42 Stimmen und außerdem 30 weiße
Die gemäß dem Frieden von Bukareſt am 28. Junt.
wieſen bleiben müſſen. Wir bekämpfen nicht eine ver= Zettel. Geiß (Soz.) erhielt eine Stimme Dr. Zehnter durchgeführte Annerion des neuen Gebietes
nünftige, naturgemäße Frauenbewegung, ſondern die lehnte die Wahl ab. Im zweiten Wahlgange wur= wird demnächſt im Sinne der Verfaſſung der Genehmigung
Frauenemanzipation”, das völlige Heraustreten der den 35 weiße Zettel abgegeben. Geiß (Soz.) erhielt 38 des Parlaments unterbreitet. Infolge der politiſchen Hal==
Frau aus dem Pflichtenkreiſe, der ihr durch die Natur und Stimmen und nahm die Wahl an. Bei der Wahl des tung meiner Regierung während des Balkankrieges
eine ſich in natürlichen Bahnen haltende Kultur ange= zweiten Vizepräſidenten erhielten Venedey (Fortſchr. waren und ſind die internationalen Beziehungen
Rumä=
wieſen iſt. Nichts liegt uns ferner. als eine Unterſchätzung Ppt.) 37 Stimmen, 31 weiße Zettel wurden abgegeben. niens die beſten. Einerſeits konnten die Großmächte
un=
ſeren Beiſtand bei den Bemühungen um den Frieden
der Frauennatur und Frauenarbeit. Wir erkennen es Die Abg. Gönner und Hummel erhielten je 1 Stimme.
an, wenn die Frauen mehr Anteil nehmen an der ſozialen
ſchätzen lernen, andererſeits beſiegelte der Friede von Bu=
Arbeit für das Volkswohl. Dabei ſind wir aber der
kareſt die außerordentlich engen Freundſchaftsbeziehungen
Ueberzeugung, daß jedes Ueberſchreiten der Grenzlinie,
zwiſchen Rumänien und den Staaten jenſeits der Donau.
Oeſterreichiſche Delegation.
die der Frau ihrem innerſten Weſen nach gezogen iſt, zu
(Beiſall.) Die Protokolle mit den Geſetzen über die
An=
einer Entartung führen muß, die für die Frauen ſelbſt,
* Wien 28. Nov Der Heeresausſchuß der nexion der neuen Gebietsteile, ſowie zahlreiche Akten
die Familie und das Volk nur von den nachteiligſten Fol=öſterreichiſchen Delegation nahm heute das unſerer vorhergehenden Berichte, die geſondert zu Ihrer
Heeresordinarium an und begann dann die Beratung des! Kenntnis gebracht werden, werden in eingehender Weiſe
gen ſein kann.”
Extraordinariums. Der Berichterſtatter Graf Clam= den ganzen Gang der auswärtigen Politik der Regierung
Martinitz leitete die Verhandlung ein und bemerkte, er darlegen. Wir ſind berechtigt, beſtändig darüber zu
Literariſches.
möchte nicht vergeſſen, der Armee ſeinen Gruß zu entbie= wachen, daß die Ruhe nicht geſtört wird, und hatten daher
— Otto Hübners geographiſch=ſtatiſti=ten und ihr warme Worte der Anerkennung zu widmen ein ganz beſonderes Intereſſe, daß der Friede auch
zwi=
ſche Tabellen aller Länder der Erde. Fort= für die große und aufopferungsvolle Haltung, welche die ſchen denjenigen, die noch Krieg führten, wiederhergeſtellt
geführt und ausgeſtaltet durch weiland Dr. Fr. v. Jura=Armee als treue Wacht der Grenze bewies. Sein Dank wurde und arbeiteten eifrigſt in dieſer Richtung. Unſere
ſchek, Sektionschef und Präſident der k. k. ſtatiſtiſchen Zen=beziehe ſich auch auf jene Armeemitglieder, welche aus Bemühungen blieben nicht erfolglos. (Andauernder
tral=Kommiſſion in Wien. 62. Ausgabe für 1913. Her=ihrem Berufsleben hinaus dem Rufe zur Fahne folgten. Beifall.)
Wir können nunmehr der Zukunft mit größerem
Ver=
ausgegeben von J. von Juraſchek und Hofrat Prof. Dr. Es kam leider zu vereinzelten traurigen Erſcheinungen,
Hermann Ritter v. Schullern zu Schrattenhofen. Buchaus=die Gott ſei Dank vereinzelt geblieben ſind. Allgemein trauen entgegenſehen und werden alle unſere Kräfte
zu=
gabe kartoniert Preis 1,50 M. Wandtafelausgabe Preisvollzogen ſich die Einberufungen in großer Begeiſterung. ſammenfaſſen, um dasjenige, was wir gewonnen, zu
wah=
ren und zu feſtigen. Die ſchmerzliche Geißel, die von
60 Pf. Auch bei der Bearbeitung des Jahrgangs 1913 iſt,
jedem Kriege unzertrennlich zu ſein ſcheint, wütete auch
wie ſtets, größte Sorgfalt darauf verwandt werden, den
in unſerem Heere und drang ins Land. Dank der von
Inhalt durch Heranziehung der neueſten amtlichen
An=
der wiſſenſchaftlichen Erfahrung vorgeſchriebenen Maß=
Franzöſiſche Kammer.
gaben und Veröffentlichungen wieder durchaus auf den
* Paris, 28. Nov. Die Kammer ſetzte heute die nahmen konnte der Anſteckungsherd trotz aller
Schwie=
neueſten Stand zu bringen. Für die europäiſchen und
außereuropäiſchen Staaten konnten die letzten Zählungs= Debatte des Anleihegeſetzes fort. Augagneur (Un= rigkeiten iſoliert und die Seuche erſtickt werden.
Staats=
ergebniſſe ergänzt und meiſt durch endgültige Ergebniſſe abhängiger Sozialiſt) erklärte den Anleiheentwurf für ein und Privathilfe unterſtützten und werden auch in
Zu=
törichtes Unternehmen, würdig kleiner Staaten ohne Hilfs= kunft die Familien der Opfer unterſtützen. Ungeachtet der
erſetzt werden.
großen Mobiliſierungskoſten geſtattet uns die ausgezeich=
— Die Hamburg=Amerika=Linie. Ein quellen. (Beifall auf einem Teil der Linken und der äußer= nete Finanzlage des Staates, den wirtſchaftlichen
Bedürf=
geſchichtlicher Ueberblick von 1847 bis auf die Gegenwart. ſten Linken.) Die Anleihe möge unvermeidlich ſein, aber niſſen zu entſprechen und vor allem den Wagenpark der
Von Joſ. Melnik. Verlag der Monographien des Seever= zur Deckung, oder vielmehr der zur Verdeckung des De= Eiſenbahnen zu ergänzen. Weiter konnten die
Anfor=
kehrs, Eduard Roether=Darmſtadt. Das in einem Umfang fizits beſtimmte Teil ſei unentſchuldbar. Es ſei eine Art derungen der Armee während der Mobiliſation und der
von 78 Seiten erſchienene, ſchön ausgeſtattete und mit zahl= von Wahlanleihe für die übertriebenen Militärausgaben Demobiliſation erfülkt werden. Wir waren weiter in der
reichen Illuſtrationen verſehene Werkchen gibt hochinter=infolge der dreijährigen Dienſtzeit und des Marokkounter= Lage, den Erforderniſſen des Handels zu begegnen. Die
eſſante Einblicke in das Werden dieſes gewaltigen Ver=nehmens. (Beifall auf einem Teil der Linken und der Botſchaft kündigt Geſetzentwürfe an, die mit der durch die
kehrsinſtitutes. Der Verfaſſer weiß die Materie in einer äußerſten Linken. Lärm rechts und im Zentrum.) Auch Verhältniſſe geſchaffenen Lage zuſammenhängen. Ein
ſo lebendigen Sprache darzuſtellen, daß ſelbſt das Zahlen=bei der Bewilligung der Anleihe müßten für das Defizit Geſetzentwurf betrifft die neuerworbenen Gebiete
Der König wurde bei der Ankunft und der Abfahrt
material, das ſich naturgemäß nicht ganz ausſchalten ließ, für 1915 700 Millionen neuer Steuern ausfindig gemacht
immer wieder anregend wirkt als der prägnante Aus=werden. — Als der Redner Sparſamkeit empfahl, ant=von den Mitgliedern des Parlaments und dem trotz des
druck der Entwickelung und der heutigen Bedeutung der wortete ihm ein einſtimmiges Gelächter. — Im weiteren Schneefalles überall in den Starßen verſammelten Publi=
Verlaufe ſeiner Rede warf Augagneur denen, die das Drei= kum auf das lebhafteſte begrüßt. Der Verleſung wohnte
Hamburg=Amerika=Linie.
Durchgebrannt, Roman von Hanna Bran=jahrgeſetz vorſchlugen, vor, daß ſie angenommen hätten, auch der Thronkolger Franz Ferdinand, Prinz Karol, die
denfels. (Preis geheftet 4 Mark, elegant gebunden daß ſie deſſen finanzielle Folgen verborgen gehalten Prinzeſſinnen Marie und Eliſabeth bei.
5 M. Deutſches Verlagshaus Bong E Co., Berlin W. 57.)hätten. Der Kriegsminiſter erwiderte: Wir ſaaten
In dieſem ihrem neueſten und lebenswahrſten Werk ſchil= dem Lande, welche Opfer wir von ihm verlangen. Das
Vom Balkan.
dert die in weiteſten Kreiſen längſt bekannte Verfaſſerin Land hat ſie auf ſich genommen. (Beifall.) — Augagneur
Der ſerbiſch=bulgariſche Geheimvertrag.
die Folgen einer jener temperamentvollen Unüberlegthei= erinnerte den Finanzminiſter, daß er als Kandidat für die
ten, die in den meiſten Fällen das Lebensſchifflein ſtatt ins Wahlen 1910 das Zweijahrgeſetz erwähnt habe. Der
* Wien, 28. Nov. Der Mitarbeiter der Reichspoſt
freie Meer, ins Reich der Klippen führen, wo es zerſchellt. Finanzminiſter antwortete: Die patriotiſche Be=
Was an dem Roman ganz beſonders hervortritt, das ſind völkerung, zu der ich im Jahre 1910 ſprach, begriff unter hatte eine Unterredung mit einer autoritativen
bulgari=
die Schilderungen der Leiden der deutſchen Anſiedler im den gegenwärtigen Umſtänden, angeſichts der neuen ſchen Perſönlichkeit über die Veröfkentlichung des.
5
m
Nummer 290
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Seite 8.
ſerbiſch = bulgariſchen Geheimvertrages. (rund 1125 00 Pfund ruſiſches Rleſch verkauſt, davon
Dieſe Perſönlichkeit ſtellte zunächſt feſt, daß in der geſtrigen rund für Berlin 8,6 Millionen, der Reſt in den Vororten.n
Audienz des Königs Ferdinand beim Kaiſer Franz
Beleuchtungs-
Der Kaiſer in Donaueſchingen.
Joſef die düſteren Schatten des Gemütes des bulgariſchen
Königs hinweggeſcheucht wurden. Zwiſchen den beiden
* Donaueſchingen, 28. Nov. Der Kaiſer traf mit
Körper
Herrſchern ſei alles geklärt und manches Mißverſtändnis Gefolge heute abend 6 Uhr 35 Minuten im Sonderzug hier
beſeitigt. Die Perſönlichkeit beſprach die Vorgeſchichte des ein. Er wurde auf dem Bahnhof von dem Fürſten
Geheimvertrages. Aus den Worten ging hervor, daß Dr. Fürſtenberg empfangen. Der Kaiſer und der Fürſt
:: installation 33
Danew nach dem Sturze des Kabinetts Malinow mit trugen Hofjagduniform. Am Portal des Schloſſes wurde
Spalaikowitſch und dem ruſſiſchen Geſandten Stelidow der Kaiſer von der Fürſtin Fürſtenberg, ſowie dem Fürſten
elektr. Anlagen
täglich Konſerenzen über den ſerbiſch=bulgariſchen Vertrag und der Fürſtin H. Windiſchgrätz empfangen, Heute
hatte. Der König zögerte von Tag zu Tag, den Vertrag abend traf auch noch der kommandierende General des 14.
Mmmmmmmmmmmmimmmmmmmmmmmmmn
zu unterzeichnen. Als er aber unterzeichnete, ſagte er: Armeekorps, v. Hoiningen gen. Huene, hier ein.
„Gott ſchütze Bulgarien vor den Folgen!‟ Die Perſön=
August Schaeffer
lichkeit bezeichnete den 29. Februar 1912 als einen ſchwar=
Die Vorfälle in Zabern.
Woselstr.
zen Tag in der Geſchichte der Bulgaren und ſtellte feſt,
Frarkfurt a. M., — 40
* Berlin, 28. Nov. Die Norddeutſche Allgemeine Ztg.
daß unter dem geheimen Annexe und unter der Militär=
8
eennenteht
konvention nicht der Name des Königs ſtehe, ſondern der veröffentlicht den Wortlaut der Erklärung des
des Generals Pitſchew. Der Vertrag ſei gegen den Wil= Kriegsminiſters im Falle Zabern und fügt
hin=
len des Königs von der konſtitutionellen Regierung er=zu: Weil nicht im Rahmen der Anfrage liegend, konnte der
zwungen worden.
Kriegsminiſter nur generell andeuten, daß auch
Aeuße=
rungen in ungehöriger Form über eine fremde
Das Fürſtentum Albanien.
Armee ſelbſtverſtändlich in unſerem Heere nicht ge=
*Berlin, 27. Nov. Die Unterrichtung des Prinzen ſduldet werden.
Verlobten
Wilhelm zu Wied über die amtliche Stellung der
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie.
Großmächte zu ſeiner Anwartſchaft auf den albaniſchen
* Berlin, 28. Nov. Bei der heutigen Vormittags=
Fürſtenthron dürfte demnächſt erfolgen. Die amtlichen
Zu=
die ihr künftiges Heim gediegen,
ge-
ſtimmungserklärungen der Großmächte werden voraus=ziehung der Preußiſch=Süddeutſchen Klaſſenlotterie fielen
schmackvoll und modern einrichten
ſichtlich in Berlin mitgeteilt werden. Unſere Regierung 15000 Mark auf Nr. 7138, 10000 Mark auf Nr. 12563
wollen, wird eine Besichtigung meiner
würde es dann übernehmen, dem Prinzen davon Kenntnis 87087 127911, 5000 Mark auf Nr. 23 783 155 330, 3000 Mark 5
zu geben. Die Wahl dieſes Weges empfiehlt ſich aus auf Nr. 1057 1711 8882 10548 21381 25749 39906 40 377
feinbürgerlichen
Zweckmäßigkeitsgründen, da der derzeitige Wohnſitz des 41134 57866 58 709 60 200 74293 82340 86 50d 117302
Prinzen in der Nähe von Berlin iſt. Ein politiſches Her= 119766 122665 137268 141356 152268. 185 457 185 644
vortreten Deutſchlands wäre damit nicht verbunden.
186 299 188 148 192769 194 906 206 003 206893 215 426
Wohnungseinrichtungen
* Valona, 28. Nov. (Agenzia Stefani.) Anläßlich 219070 223 141 224786 233 583. — In der
Nachmittags=
des Jahrestages der Unabhängigkeitserklär= ziehung fielen 30000 Mark auf Nr. 110 749, 15000 Mark
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
ung Albaniens legten die öffentlichen Gebäude und auf Nr. 209909, 10 000 Mark auf Nr. 194605, 5000 Mark
sich aus durch künstlerische Formen-
Konſulate Flaggenſchmuck an; die Straßen ſind reich ge= auf Nr. 21677 171 002 218 461, 3000 Mark auf Nr. 7823
schönheit, grundgediegene Qualität u.
ſchmückt. In öffentlichen Verſammlungen wurden patrio= 8156 25 359 29 820 36 896 49 697 56 086 60 385 62 185 64097
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
tiſche Reden gehalten. Es fand eine Maſſenkund= 64101 66 522 67826 73 491 79801 85 338 148163 120 545
gebung ſtatt. Vor dem Regierungsgebäude hielt Js= 133 442 134649 148 960 149914 153525) 158 433 169880
besondere Preiswürdigkeit.
5
mail Kemal eine Anſprache an die Menge. Eine De= 178586 192472 196 312 227559 und 228363. (Ohne
Ge=
putation begab ſich ins italieniſche Konſulat, um dem Kon= währ.)
OTO KUNKEL
ſul für ſein Eintreten in Albaniens Sache ihren Dank ab=
Amtlicher Wetterbericht.
zuſtatten.
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
(23703a
In unſerm Bezick herrſchte geſtern bei weſtlichen
Letzte Nachrichten.
Winden trübes regneriſches Wetter. Der über Oſtdeutſch= HanzasnenKT
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
land lagernde Tiefdruckausläufer bewegt ſich weiter ſüd= aag=
Penene füc
c
* Berlin, 28. Nov Die Großberliner Ge=öſtlich; wir dürfen daher unter dem Einfluß ſeiner Rand=
2
Eiste Darmslädter
meinden haben eine Petition an den Reichskanzler ge= wirbel keine weſentliche Aenderung der beſtehenden Wit=
E.
W Sl Werkstätte f. Grabmalkunst
richtet, eine reichsgeſetzliche Regelung der Zwangs=terung zu erwarten haben,
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 29. November:
L
verſicherung gegen Arbeitsloſigkeit in die Meiſt trüb. Regenfälle, weſtliche Winde.
und Kunstgewerbe
Wege zu leiten.
Neukölln, 28. Nov. Der lange von der Polizei ge=
Wilhelm Götze
(Schluß des redaktionellen Teils.)
ſuchte 24 Jahre alte Zuhälter Guskar wurde heute in
Fakademischer Bildhauer
einer Schankwiriſchaft dingfeſt gemacht. Als breigugumanmanganungaunnaansnanunnnannans
Kriminalbeamte das Lokal betraten, ſuchte er durch einen
Karlstrasse 94.
(n
J
Hinterausgang zu entfliehen, dieſer war jedoch von zwei
2
achf.
Ständige Ausstellung von
Grab-
e
Beamten beſetzt. Seine Schüſſe gingen fehl, worauf er
denkmälern bei freiem Eintritt.enengteged
von den Beamten angeſchoſſen wurde und als Polizeige=
Tritz Rollenhagen a
fangener nach der Charité übergeführt wurde.
B4580
Königl. Spanische Hoflieferanten
* Karlsruhe, 28. Nov. Der Stuttgarter Zeitung zu=
Das eigene Heim ſich ſo wohnlich ales möglich aus
folge empfing der Großherzog heute mittag in Gegen=
Frankfurt a. M., Goethestraße 10.
zuſtatten, ſich in Küche und Haus ſchöne und prak.
wart des Staatsminiſters Dr. Frhrn. von Duſch den baye
tiſche Gegenſtände anzuſchaffen, auf Ausflügen und
Fernsprecher Amt I 5851.
riſchen außerordentlichen Geſandten und bevollmächtigten
Reiſen ſich nützlicher Ausrüſtungen zu bedienem iſt
Miniſter Grafen v. Moy zum Zwecke der Noti=
Delikatessenhaus (I,21219 gewiß der Wunſch vieler. Der dieſer Nummer beiliegende
fikation der Thronbeſteigung des Königs
Proſpekt der Firma Georg Bernhardt=Leipzäg=
Ludwig III. von Bayern und der Ueberreichung ſei=
und Stadtküche I. Ranges.
Brandenburgerſtraße 14/18, bietet eine große Auswahl
nes neuen Beglaubigungsſchreibens. Abends 7.45 Uhr
in Lederwaren, Küchen= und Haushaltungsgegenſtänden,
empfing die Großherzogin den bayeriſchen
Geſand=
eeeetrete
Beſteckes uſw. Einen ausführlichen Katalog überſendet
ten. Anſchließend fand zu Ehren desſelben im Großherzog=
Austern — Caviar
die Firma auf Wunſch umſonſt und portofrei. (II,24777
lichen Palais Tafel ſtatt, zu der verſchiedene Einladun=
Lebende u. gekochte Hummer u. Langusten. 6
gen ergangen waren.
Aus dem Geſchäftsleben.
Gänseleber- u. Wildpasteten in allen Grössen.
* Wien, 28. Nov. Der König von Bulgarien
Man ſchreibt uns: Aus 25jähriger Erfahrung und
Sämtl. In- u. Ausländische Liköre.
reiſte heute vormittag nach Bicſke zum Beſuch der Erz=
Beobachtung, die mit den jeweils neueſten Erkenntniſſenl
herzogin Elothilde. Er reiſte nach kurzem Aufent=
Deieuners — Diners — Soupers
auf naturwiſſenſchaftlich=mediziniſchem Gebiet Schritt
halte nach Sofia weiter.
hielt, reſultiert das heuige Dr. Dralle’s Birken=
Kalte Platten.
Trieſt, 28. Nov. Zum Zeichen des Proteſtes
Waſſer. Wertvolle Auszüge aus europäiſchen und
gegen die Vorgänge in Graz, ſowie zugunſten der
Errich=
exotiſchen Kräutern, die von der Wiſſenſchaft als notoriſch
— Lieferung nach auswärts
tung einer italieniſchen Fakultät in Trieſt blieben
wirkſam für die Haarpflege erkannt wurden, in richtig
mit und ohne koch.
heute die Schüler verſchiedener italieniſcher
Schul=
doſierter Zuſammenſetzung mit dem Saft der Birke er=
Einzelne kalte und warme Schüsseln.
anſtalten dem Schulbeſuche fern. Die ſtreikenden
geben erſt jenes einzigartige, vollwertige Kosmetikum,
Schüler verſuchten, einen Umzug durch die Stadt zu ver=
— Uebernahme kompletter Festlichkeiten.
das ſogar viele Aerzte adl usum proprium erkoren
anſtalten, wurden aber von der Polizei zerſtreut. Zwölf a
haben. Man achte auf den Namen „Dr. Drälle’s”, der
Schüler wurden verhaftet.
Iannnnansnsannsn auf jeder Flaſche der Original=Marke zu leſen iſt.
* Rom, 28. Nov. Die Kammer hat die
Präſi=
dentenwahl vorgenommen. Der miniſterielle Kan=
Die Butter der Zukunft. Schon heute genügt
didat Marcora erhielt 304, der Sozialiſt Prampolini
die Butterproduktion nicht im entfernteſten, den Bedarf.
81 Stimmen. Zerſplittert und ungültig waren 89
Stim=
e
zu befriedigen. Dieſer Bedarf wird aber täglich größen,
Mep=
men. Das Wahlergebnis wurde mit lebhaftem,
langan=
haltendem Beifall begrüßt.
während die landwirtſchaftliche Produktion infolge der
eeee
Ausdehnung unſerer Induſtrie einen Teil der Produktion
* Belgrad, 28. Nov. Der König hat geſtern
nachmit=
unſerer Nahrungsmittel übernehmen. Das iſt in hohem
tag den öſterreichiſch=ungariſchen Gefandten v. ugron in Elchbergs NachfoigerMaße der Fall und wird es in Zukunft noch mehr ſein
Abſchiedsaudienz empfangen und verlieh ihm das
In hunderttauſenden von Familien verwendet man ſchon
Großkreuz des Sava=Ordens.
Inh.: H. Eck. Leinen u. Wäsche.
heute an Stelle von Butter Dr. Schlinck’s Palmong
* Petersburg, 28. Nov. Rodzianko wurde mit
(Pflanzenbutter=Margarine). Die Haushaltungskaſſe
257 gegen 70 Stimmen zum Präſidenten der
Obere Wilhelminenstrasse 29.
empfindet dieſen Wechſel angenehm, ohne daß ſich ſelbſt
Duma gewählt. Seine Wahl wurde vom Zentrum und
die feinſte Zunge beklagen könnte.
der Oppoſition mit langanhaltendem Beifall begrüßt.
* Livadia, 28. Nov. Der Kaiſer empfing heute
Eine bewährte Methode zur Desinfektion
morgen die mongoliſche Sondermiſſion in
der Mund= und Rachenhöhle. In der
Taschentüchen
Audienz.
rauhen Jahreszeit iſt die Gefahr der Erkältung und die
* Waſhington, 28. Nov. Der Marineminiſter Daniel
Aufnahmefähigkeit für die Bakterien der ſogenannten
erteilte der vierten Diviſion der Atlantiſchen Flotte
Erkältungskrankheiten am größten. Infektionskrank=
In grösster Auswahl.
In jeder Preislage.
den Befehl, ſich zur Oſtküſte Mexikos zu begeben, um
heiten, wie Diphtherie, Scharlach, Typhus und andere,
die zweite Diviſion zu verſtärken.
werden bekanntlich dadurch hervorgerufen, daß die
Monogrammsticken prompt und billigst.
Keime mit der Atmungsluſt, durch die Nahrung oder
Hände in die Mundhöhle gelangen. Als Schutz vor
— Berlin, 28. Nov. Nach der Abrechnung, die der
Anſteckung bewähren ſich die Formamint=Tabletten der
Magiſtrat Berlin den Großberliner Vorortgemeinden, die
(24848
Firma Bauer & Eie, Berlin. Sie machen beim Auft
ſich im letzten Winter an dem Verkaufe des
ruſſi=
für Spezial.=Auskeünkte, Er-ſaugen im Munde den Speichel zum
Desinſektions=
ſchen Fleiſches beteiligten, zugehen ließ, beträgt derDetektiv-Institufmittelungen, Beobachtungen mittel, das in alle Fältchen der Schleimhäute eindringt
Geſamtverluſt pro 1912/13 rund 150500 Mark, wovon
— u. Vertrauens-Angelegenneiten. und die dorthin gelangten Krankheitskeime vernichtet
rund 94250 Mark auf Generalunkoſten und der Reſt auf Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garanſie für Auf den der heutigen Nummer beiliegenden Proſpelt
außerordentliche Ausgaben entfällt. Insgeſamt wurden gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1668. (VII,831 wird hiermit hingewieſen.
(IV,22746, 16
ret.37
on
adeh
numim
der
selstr.
60
225ag
Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Seite 9.
Dampfernachrichten.
Ee
Tagesialender.
Samstag, 29. November.
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
Großh. Hoftheater Anfang 3 Uhr, Ende 5½ Uhr
treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
(Sondervorſtellung für auswärtige Volksſchüler):
Todes=Anzeige.
Doppelſchrauben=Poſtdampfer „Rhein” 21. Nov. 7 Uhr
„Prinz Friedrich von Homburg” — Abendvorſtellung:
abends in Baltimore angekommen. Doppelſchrauben=
Anfang 8 Uhr, Ende 10¼ Uhr (Sondervorſtellung):
Poſtdamper „Hannover” 21. Nov. 5 Uhr nachm. in
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
„Die fünf Frankfurter”
Neuorleans angekommen. Doppelſchrauben=Schnellpoſt=
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
dampfer „Kronprinzeſſin Cecilie‟ 25. Nov. 2 Uhr nachm.
Heute nachmittag verſchied ſanft und Gott
Hauptverſammlung des Vereins „Kunſtfreund‟
in Neu=York angekommen. Doppelſchrauben=Poſtdampfer
um 8½ Uhr im Reſtaurant „Kaiſerſaal”.
ergeben, nach kurzem, qualvollem Leiden, mein
Breslau” 24. Nov. nachm. in Galveſton angekommen.
Geburtstagsfeiern Sr. Kgl. Hoheit des Groß=
Doppelſchrauben=Salonpoſtdampfer „George Waſhington”
innigſtgeliebter, unvergeßlicher Gatte, unſer
herzogs: Kriegerverein um 8½ Uhr in der Turnhalle
24. Nov. 3 Uhr morgens in Neu=York angekommen.
treubeſorgter Vater, Bruder, Schwager u. Onkel
am Woogsplatz. — Krieger= und Militärverein „Blücher”
„Prinzeß Irene‟ 24. Nov. 1 Uhr nachm. von Gibraltar
um 8½ Uhr im „Schützenhof‟. — Kriegerkameradſchaft
abgegangen. „Caſſel” 24. Nov. abends Dover paſſiert.
Herr
„Germania” um 8½ Uhr in der „Ludwigshalle‟
„Main” 24. Nov. 11 Uhr abends in Bremerhaven an=
Krieger= und Militärverein „Graf v. Häſeler” um 8 Uhr
gekommen. „Großer Kurfürſt” 22. Nov. 2 Uhr nachm.
im „Perkeot,
von Neu=York abgegangen. „Chemnitz” 24. Nov. 2 Uhr
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr — Ludwigshöhe um
Philipp Eidemüller
nachm. von Santander abgegangen. „Friedrich der
Große‟
½4 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. — Café „Metro=
24. Nov. 11 Uhr vorm. Lgard paſiert.
pole” um 8 Uhr.
„Gneiſenau” 25. Nov. 8 Uhr vorm. Norderney paſſiert.
Wagen=Aufſeher i. P.
Goflügel=Ausſtellung im „Mathildenhöhſaal”.
„Derfflinger” 25. Nov. 9 Uhr vorm. in Genua
ange=
im 53. Lebensjahre.
Bilder vom Tage. (Auslage unſerer Erpedition
kommen. „Kleiſt” 23. Nov. 5 Uhr morgens in Colombo
(24778
Rheinſtraße 23): Wie das große Los der
Preußiſch=
angekommen. „Vork 24. Nov. 7 Uhr morgens in
Süddeutſchen Klaſſenlotterie gezogen wurde. — Bel=
Yokohama angekommen. „Bülow” 23. Nov. 3. Uhr
Darmſtadt, den 27. November 1913.
giſche Maſchinengewehre mit Hundebeſpannung. — Die
nachm. von Aden abgegangen. „Lützow” 23. Nov. 9 Uhr
erſte Sitzung des neuen ſpaniſchen Miniſteriums Dato
abends von Algier abgegangen. „Seydlitz” 24. Nov.
Die tieſtrauernden Hinterbliebenen:
unter Vorſitz des Königs Alfons. — Die zur ſtaatlichen
10 Uhr abends von Southampton abgegangen. „Franken”
Organiſation in Albanien tätige internationale Kon=
23. Nov. 10 Uhr vorm. von Malta abgegangev. „
Göt=
trollkommiſſion.
Frau Anna Eidemüller Wwe.,
tingen” 23. Nov. 4 Uhr morgens von Meſſina
abge=
gangen. „Lothringen” 24. Nov. 2 Uhr nachm. in Suez
geb. Werthes,
Druck und Verlag: L. C. Wirlich’ſche Hofbuchdruckerei.
angekommen. „Schwaben” 24. Nov. 4 Uhr nachm. in
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
nebst Kindern.
Melbourne angekommen. „Coburg‟ 22. Nov. von Monte=
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
c
video abgegangen. „Sierra Cordoba” 21. Nov. in
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
Buenos Aires angekommen. „Eiſenach” 22. Nov. von
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. No=
Rio de Janeiro abgegangen. „Aachen” 24. Nov. von
leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
Oporto abgegangen. „Prinz Heinrich” 24. Nov. 6 Uhr
vember, nachmittags um 3 Uhr, vom
Sterbe=
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
morgens in Marſeille angekommen. „Prinz=Regent
haus Mollerſtraße 2 aus, ſtatt.
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Luitpold” 24. Nov. 1 Uhr nachm. in Alexandrien ange=
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
kommen. „Schleswig” 23. Nov. 1 Uhr nachm. von
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Venedig abgegangen.
zurückgeſandt.
O
Ee
Dart
70
D
gewähre ich meiner verehrl. Kundschaft auf meine bekannt billigen Preise in der Zeit
vom 30. November bis 6. Dezember
um derselben Veranlassung zu geben, die Weihnachtseinkäufe frühzeitig zu machen.
5
G. m.
Sle
Heisehaiit
1
eht. 1. I.
— Größtes Spezial-Geschäft für Haus- und Küchen-Geräte.
Inwar=
In Pro
In Pro)
Zf.
. In Proz. Zf.
Stöld.
Kurſe vom 28. November 1913.
3½ Offenbach . . . . . . 82,80
7 Schuckert, Nürnberg . . 147,20 2¾10 Oeſt. Südb. (Lomb.) 52,50 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19
3 Raab=Oedenburg . . . 76,00
84,504 Wiesbaden . . . . . . 95,75
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
12 Siemens & Halske . 213½
do.
3½
In Proz.12 Bergmann Electr. . . 124,00 4 Kronprinz Rudolfbahn 83,70 4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
In Proz. Zf.
S. 15—19, 21—26 93,50
4 Ruſſ. Südweſt . . . . . 85,00
4 Worms . . . . . . . . 93,90
Zf.
5 Agentinier . . . . . . . 97,30 10 Deutſch. Ueberſee Electr. 164,00
do.
Staatspapiere.
86,80
81,2525 Gummi Peter 77,00 4½ Moskau=Kaſan . . . 94,00 4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
84,90 3½
84,00 4 Liſſabonner v. 1888 .
do.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,00
do.
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
4 Wladichgwchas . . . . 85,70
3½ Deutſche Reichsanl. . 85,104½ Chile Gold=Anleihe. 88,7530 Adler=Fahrradwerke
Verzinsliche
Kleyer . . . . . . . 369,75 4 Rjäſan Koslow . . . . 85,00 3u,
84,20
do.
Anlehensloſe.
76,405 Chineſ. Staatsanleihe. 97,2012 Maſchinenf. Badenia 125,00 3 Portugieſ. Eiſenb. . . . 69,00 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
90,10
4 Preuß. Schatzanweiſg. 99,00 4½
do.
4 Badiſche . . . Tlr. 100
16 Wittener Stahlröhren 159,00
S. 12, 13, 16 .
do.
3½ do. Conſols . .. 85,104½ Japaner . . . . . . .
96,60 3½ Göln=Mindner , 100 139,00
66,60
8 Steana Romana Petr. 148,00 2‟ Livorneſer
S. 14, 15, 17, 24/26
76,205 Innere Mexikaner . . . 74,30
3 do.
do.
3 Holl. Komm. . fl. 100 —
49,0015 Zellſtoff Waldhof . . 211,50 3 Salonique=Monaſtir. . 63,10
18—23 . ..
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,703
do.
96,60 3 Madrider . . Fs. 100
4 Bagdadbahn . . . . . . 79,10 3½ Heſſ.Land.=Hyp.=Bank
91,50 4 Gold=Mexikanerv. 1904 75,20 12½ Bad. Zucker=
Wag=
do.
3½
185,10
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=
Pfand=
häuſel.
½ Anatoliſche Eiſenb. . 91,50
5 Gold=Mexikaner . . .
do.
briefe . . . . . . . 139,90
10 Neue Soden=A. A.=Geſ. 92,90
S. 3—5 . . . . . . . 84,00
Miſſouri=Pacific . . .
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,503½ Buenos Aires Prov. 67,00
S. 9—11. . . . . . . 84,104 Oeſterr. 1860er Loſe . 177,00
3 Südd. Immobilien 55,00 4 Northern=Pacific . . . 94,00
do.
83,90 Aktien inländiſcher
3½
4 Southern=Pacific . . . 90,10 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00 3 Oldenburger . . . . . . 129,30
75,00
do.
2½ Raab=Grazer fl. 150 111,50
Transportanſtalten.
Bergwerks=Aktien.
84,00
3½
do.
5 St. Louis und San
4 Hamburger Staatsanl. 97,30
Unverzinsliche
4 Rhein. Hypothek.=Bank
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,008 Hamb.=Amerika=Paket=
Francisco . . . . . —
fahrt . . . .. . . 131,1010 Aumetz=Friede . . . . 154,10
Anlehensloſe.,
(unk. 1917) . . 93,20
5 Tehuantepec . . . . . . —
4 do. do. (unk. 1918) 96,40 3 Nordd. Lloyd . . . . . 117,40 12 Bochumer Bergb. u.
½ do. (unk. 1914) 83,00 Augsburger:
(31
Gußſt. . . . . . . 208,25
3½
do.
83,206 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,30
Bank=Aktien!
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,80 Braunſchweiger Tlr. 20 205,00
73,30
11 Deutſch=Luxemburg..
10 Bank für elektriſche
86,20 Freiburger . . . . Fs. 15
do.
3 Sächſiſche Rente . . . . 76,20 Aktienausländiſcher
3½
Vergb. . . . . . . 131,50
Mailänder . . . . Fs. 45 —
Untern. Zürich . . 182,00
4 Württemb. (unk. 1921) 97,70 Transportanſtalten.
10 Gelſenkirchener . . . . 176,25 8½ Bergiſch= Märkiſche
do. . . . . Fs. 10 39,00
Städte=
do. v. 1875 91,705 Anatol. Eiſenb. 60%
3½
Einz. Mk. 408 . 118,75 7 Harpener . . . . . . . 174,80
Meininger . . . . . fl.
Obligationen.
Bank . . . . . . . 142,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 96,60
8 Baltimore und Ohiv . 93,7515 Phönix Bergb. und
9 Berlin. Handelsgeſ. . . 156½ 14 Darmſtadt . . . . . . 93,70 Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 —
1½ Griechen v. 1887 . . —
do. v. 1858 fl. 100 508,00
Hüttenbetrieb . . . 234,60 6½ Darmſtädter Bank . 115,7513½ do.
6 Schantungbahn . . . . 123,75
87,00
4 Italiener Rente . . .
95,80 Ungar. Staats . . fl. 100 435,00
126, Deutſche Bank. . . 247,60
4½ Oeſterr. Silberrente 85,30 6½ Luxemb. Prince Henri 161,00 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Frankfurt . . . .
Caro . . . . . . . C ,506 Deutſche Vereinsbank . 117,50 Z., Frapffu
96,00 Venediger . . . . Fs. 30
4 do. Goldrente . . . 88,300 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 22,50
4 Laurahütte . . . . . . 150, O5½ Deutſche Effekt.= und
Türkiſche . . . . Fs. 400 171,00
Gießen . . .
4 do. einheitl. Rente 81,906 Pennſylvania R. R. .
10 Kaliwerke Aſchersleben 140,10
W.=Bank . . .
85,50 Gold, Silber und
112,103½ do.
3 Portug. unif. Serie I 60,90
Letzte Induſtrie=
10
Weſteregeln 184,60 10 Diskonto=Kommandit 184,204 Heidelberg . .
Banknoten.
Aktien.
3 do. unif. Serie III 63,70 Divid.
Dresdener Bank
5 South Weſt Africa „ 114½ 18½
149,00 3½
84,10 Engl. Sovereigns . . . . 20,46
do.
66,50
3 do. Spezial . . . . 10,00 3 Brauerei Werger.
3½ Frankf. Hppoth.=B. 207,00
4 Karlsruhe . . . . . . . 94,10 20 Francs=Stücke . . . . 16,17
Prioritäts=
67
5 Rumänier v. 1903 . . 98,701 25 Bad. Anilin=u. Soda=
Mitteld. Kreditbank 114,20 3½ do.
85,00 Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
Obligationen.
557,00
Fabrik . .
v. 1890 . .
7 Nationalb. f. Deutſchl. 116,10 4 Magdeburg . . . . . .
4 do.
Engliſche Noten . . . . . 20,45
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 82,00 z½ Pfälziſche Bank. . . 121,50
v. 1905 . . 85,50 14 Chem. Fabrik Gries=
4 do.
1 Mainz . . . . . . . . 94,80 Franzöſiſche Noten . . . . 81,10
Nordd. Lloyd=Obl. —
.. . . 236,004½
6.48 Reichsbank . . . . . 137,603½ do.
heim . .
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,10
84,50 Holländiſche Noten . . . . 168,95
do. v. 1902 . . . . 89,9027 Farbwerke Höchſt. . . 588,254 Eliſabethbahn, freie . . —7 Rhein. Kreditbank . . . 126,40
Mannheim . . . .
93,50 Italieniſche Noten . . . . 80,65
1 Franz=Joſefs=Bahn . . —
A. Schaaffhauſen.
4½ do. v. 1905 . . . . 100,00 20 Verein chem. Fabriken
do.
84,20 Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,05
. .. 71,40
7½ Pankverein . . . . 105,20
Mannheim . . . . 328,003 Prag=Duxer . . .
München . . . . . .
31) Schweden . . . . .
Ruſſiſche Noten . . . . .
4 Serbier amort v. 1895 78,3018 Cement Heidelberg 135,505 Oeſterr. Staatsbahn . 100,00 7½ Wiener Bankverein . 132,753½ Nauheim . . . . . . — Schweizer Noten . . . . . 80,90
4 Türk. Admin. v. 1903 78,8032 Chem. Werke Albert 401,004 Oeſterr. Staatsbahn . 88.10
Pfandbriefe.
Nürnberg . . . . . . . 96,50
do.
74,25
Türk. unifiz. v. 1903 88,5012½ Holzverkohl. Kon=
3½
do.
84,25 Reichsbank=Diskonto . . . 5½%
ſtanz . . . . . . . 290,005 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,204 Frankf. Hypoth.=Bank
4 Ungar. Goldrente . . . 83,50
S. 16 u. 17 . . . 94,004 Offenbach . . . . . . . — Reichsbank=Lombard Zsf. 6½%
4 do. Staatsrente . . 81,304 Lahmeyer . . . . . . . 120,50 4 Oeſt. Südb. (Lomb.). . 71,40
N.
Tag
Seite 10.
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 290,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
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Nummer 290,
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Seite 14.
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werden, und dieſes werde zu einer Belebung in der Eiſen= Hyp.=Pfdbr. (S. 3—5) 84, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr
induſtrie führen. Durch eine ſtarke Expanſionstätigkeit (S. 9—11) 84,10 G., 4proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 13.
habe ſich die deutſche Eiſeninduſtrie auf eine künftige bis 14) 97 G. 4proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 15—16)
Schwachche,blatarmeheroose Beſſerung der Konjunktur vorbereitet und ſie werde dann 97,20, 3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 1—3) 84,20 G.,
trotz erhöhter Selbſtkoſten für Kohlen auf den In= und 3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 4) 84,10 G., 4proz.
gebrauchen mit großem Erfolg Dr. Hommel’s
Auslandsmärkten Arbeit hereinholen können. Mit dem Naſſ. Landesbank=Pfdbr. 99, 3½proz. Naſſ. Landesbank=
Haematogen. Warnung: Man verlangs
zunehmenden Bedarf werde auch die Preislage wieder beſſer, Pfdbr. 91,50. 3proz. Naſſ. Landesbank=Pfdbr. 88 G.,
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Dies zeigte ſich ſchon bei den Nöhrenwerken, wo in der Genua=Loſe 208, Meininger Loſe 34, Türtiſche Loſe 17050,
Vr. 20691
letzten Sitzung über die wichtigſte Frage, die Quotenfrage, Ungariſche Loſe 436,25, Venediger Loſe 65, Raab=Grazer
eine Einigung erzielt wurde. Auch ſonſtige wichtige Anrechts=Scheine 38,60, Gothaer Prämie II 120,50,
Fragen fanden befriedigende Löſung und die Preiſe wur= Donau=Regulierung 159, Bagdadtürken 7910. 4proz,
kon=
den erhöht Die Börſen waren daher in recht zuverſicht= vertierte Türken 74,40. 4½proz. Serben 87,60 G., Darm=
Handel und Verkehr.
licher Stimmung und es entwickelte ſich wieder ein außer= ſtädter Bank 116¼, Südd. Eiſenbahn=Geſellſch. 12030 G.,
South=Weſtafrika 113½, Otavi=Anteile 106,75, Otavi=Ge=
H. Frankfurt a. M., 28. Nov. (Börſen= gewöhnlich reger Verkehr.
Zu den Einzelheiten des Geſchäfts übergehend, zeig= nußſcheine 81,25. Alkaliwerke Weſteregeln 184,60,
Alumi=
wochenbericht.) Dec Geldmarkt hat ſich in
Deutſch=
land bis in die letzten Tage weiter in recht günſtiger ten Deutſche Renten eine unvermindert gute Tendenz und nium 271. Südd. Immobilien=Geſellſch. Mainz 55, Adler=
Weiſe entwickelt und man ſtellt feſt, daß eine ähnliche verdient erwähnt zu werden, daß die Umſätze darin im werke Kleyer 369¾ Deutſche Gold= und Silberſcheide=
Abundanz, wie die jetzige im November iſt, ſeit dem Jahre Zunehmen begriffen ſind; dies gilt auch für die verſchie= Anſtalt 576, Chemiſche Mühlheim a. M. 56,50, Lack= und
1908 nicht vorhanden war. Selbſtverſtändlich waren da= denen Städteanleihen, ebenſo iſt für Hypothekenpfand= Farben=Fabriken Schramm Offenbach a. M. 271 G.,
Holz=
verkohlung 290—291½, Reiniger. Gebhardt und Schall
mals die Sätze für Privatdiskont, Ultimogeld und vor briefe wieder mehr Begehr vorhanden.
Von den ausländiſchen Staatsfonds wurden öſter= 199,20. Rütgerswerke 187, Akkumulatoren 335¾, Allgem.
allem der Reichsbankſatz niedriger, aber der Grad der
Flüſſigkeit im offenen Markte, der Umfang der Kaſſen=reichiſche und beſonders ungariſche Gattungen zu an= Elektrizitäts=Geſellſch. 243¾4, Brown Boveri u. Co. 139 G.,
beſtände iſt damals nicht ſtärker geweſen als heute. Die ziehenden Kurſen aus dem Markte genommen es dürfte Lederwerke vormals Spicharz Offenbach a. M. 73,20,
Unanbringlichkeit von täglichem Geld war die gleiche, es dieſe Werte, welche die beiden letzten Jahre ſo be= Ludwigshafener Walzmühle 165 G., Benz=Motoren zirka
notiert heute wie ſeinerzeit 2—1½ Prozent. Dies be= trächtliche Einbußen erlitten hatten, noch weiter anvan= 177, Daimler=Motoren 326 Bielefelder Maſchinen
Dür=
weiſt, daß ſämtliche Banken und Häuſer, von wenigen cieren. Der Erholungsprozeß auf dem Balkan kommt kopp 327. Faber und Schleicher A.=G., Offenbach a. M.
Ausnahmen abgeſehen, bei denen beſondere Verſchie= jetzt in Gang, man ſieht dies auch daran, daß die Banken 113 B. Motoren Oherurſel 160,50, Waggonfabrik Fuchs
bungen mitſprechen, ungewöhnlich große Kaſſen haben —
ihre Fühler ausſtrecken, teils zur Errichtung von Filialen, Heidelberg 134,90.
was nicht überall gleichbedeutend iſt mit Liquidität im teils zur Gründung von neuen Finanzinſtituten und
bilanzkritiſchen Sinne — man wird überhaupt mit leich= namentlich auch in der Befeſtigung der Balkanwerte, von
ten Börſengeldmärkten je mehr rechnen müſſen, je ſtärker welchen u. a. türkiſche Loſe kräftig ſteigen konnten. Ruſ=
Landwirtſchaftliches.
die Poſtulate der Reichsbank in bezug auf ebendieſe Li= ſiſche lagen ruhiger und Mexikaner waren im ganzen re=
* Die Schweinehaltungen im
Großher=
guidität durchdringen. Desgleichen verſigen aber die in lativ behauptet. Von Transportaktien waren Hamburger
Betracht kommenden öffentlichen Geldinſtitute über um= Paketfahrt und Nordd. Lloyd am belebteſten, weil darin zogtum Heſſen nach der Größe des
Schweine=
fangreiche disponible Barbeſtände, ſo daß die Preußen= wieder größeres Spekulationsintereſſe beſteht. Die Kurſe 1beſitzes. Wie die Pferdehaltungen, über die ſchon
kaſſe und die Seehandlung nur für einen beſchränkten Teil ſchließen wie in der Vorwoche während Schantung und geſtern berichtet wurde, ſo wurden auch die
Schweine=
haltungen, und zwar auf Grund der Schweinezählung,
des angebotenen Ultimo= oder Dreiwochengeldes Nehmer Orientbahnen ganz anſehnlich höher rentieren.
fanden. Bei der Reichsbank nahmen die fremden Gelder
Der Montanmackt bot auf die beſſeren Ausſichten in vom 2. Juni d. J., nach der Anzahl der Tiere in den
in der letzten Woche um faſt 75 Millionen Mack, das iſt der Induſtrie wieder ein freundlicheres Bild, es konnten einzelnen Haltungen ausgezählt. Das Eigebnis iſt
um mehr als 10 Prozent, zu, und es ſcheinen an der erſt die meiſten Papiere im Kurs gewinnen, wobei auch leb= folgendes:
Von den Schweinebeſitzern hatten
ſeit einigen Wochen beobachteten Hebung dieſes Kontos haftere Umſätze ſtattfanden. Am Kaſſainduſtriegebiet hat
18 035
je 1 Schwein
18,8%
die Angehörigen der Bankwelt, insbeſondcke die Abrech= ſich ebenfalls ein Umſchwung zur Beſſerung vollzogen, zu=
35995
„ 2 Schweine
37,4 „
nungsſtellenmitglieder, den Hauptanteil zu haben. Es mal auch wieder größere Order aus der Provinz und für
„3
11762
12,2 „
laſſe ſich allerdings zunächſt noch vorausſehen, daß in den Rechnung des Privatpublikums einliefen. Zunächſt ſtie=
11564
„4 „
12,0 ₰
näichſten Monaten ſtarke Anſpriche an die Reichsbank ge=gen Kleher um über 28 Prozent bei bedeutenden Ab=
4837
„5
5,0 „
ſtellt werden, da noch eine internationale Geldanſpan=ſchlüſſen, ferner haben die übrigen Aktzen der Maſchinen=
9863
„ 6—10 „
10,3 „
nung, was London und Neu=York angehe, vorhanden ſei. und Automobilbranche anſehnliche Erholungen aufzu=
„11—20 „
3411
3,6 „
Dadurch liege für die Reichsbank keinerlei Veranlaſſung weiſen, aber auch die verſchiedenen Röhrenwerke ſchließen
680
„21 u. mehr Schweine
6.7₰₰
vor, eine Aenderung des Diskonts vorzunehmen, wenn beträchtlich beſſer, u. a. Wittener bis 159. Chemiſche und
auch der Privatſatz auf 4½ Prozent, alſo ½ Prozent Elektrizitätswerte ebenfalls feſter, beſonders Albert (401).
Zuſ. 90 155 100,0 ½
unter den offiziellen Satz, zurückgegangen iſt. Als erfreu=
In der Mehrzahl der Fälle (56,2%) wurden je 1
Bankpapiere waren in den letzten Tagen gleichfalls
liches Symptom muß hervorgehoben werden, daß die Hy=belebter bei höheren Kurſen, von welchen Darmſtädter, oder 2 Schweine gebalten. Auch die Beſitzer von je 3
pothekenbanken wieder reichlich Gelder zu 4¼ Prozent Diskontokommandit, Deutſche und Dresdener am meiſten oder 4 Schweinen (je 12%) ſind noch häufig.
Groß=
zu Prolongationszwecken abgaben, alſo auch dieſe In= profitierten. Die Bank für Handel und Induſtrie (Darm=züchtereien mit je 21 und mehr Schweinen wurden im
ſtitute endlich wieder mit beſſerem Pfandbriefverkauf rech= ſtädter Bank) errichtet am 1. Januar 1914 eine Nieder= Großherzogtum nur 689 = 0,7% gezählt. Allerdings
nen können. Unter dem Einfluß der obigen Darlegungen laſſung in Mainz unter Uebernahme der Geſchäfte des iſt zu beachten, daß ſich in dieſen Haltungen 25 786
machten die Erklärungen des Vorſitzenden Hugo Stinnes Bankhauſes Schmitz, Heidelberger und Co. wo dieTiere = 7,6% ſämtlicher Schweine befinden. Auf die
in der Generalverſammlung der Deutſch=Luxemburger Darmſtädter Bank bisher ſchon kommanditariſch beteiligt 3,6½ Beſitzer von 11—20 Tieren kamen 47 635 Schweine
Gefelſchaft nur zeitweiſe ganz geringen Eindruck. Da=war. Ferner wird ſie in Viebrich eine von der Wies=— 14½ der Geſamtzahl, die ſich auf 340 686 belief.
Durch verhältnismäßig viele kleine Schweinehaltungen
nach iſt die Geſchäftslage in der Eiſeninduſtrie zurzeit un= badener Filiale abhängige Niederlaſſung eröffnen.
gunſtig. Am Kohlenmarkt hätten ſich die Abſatzverhält=
Die Freitagsbörſe verkehrte weiter in feſter Haltung zeichnet ſich Rheinheſſen aus, während Oberheſſen
verhält=
niſſe verſchlechtert, beſonders in Koks ſei der Bedarf und bei ziemlich belebtem Geſchäft, das ſich auf dem Kaſſa= nismäßig viele große Haltungen beſitzt. (Darmſt. Ztg.)
weſentlich zurückgegangen. Hinzu komme daß mit dem induſtriemarkte rege entwickeln konnte. Neue Kleyer no=
* Maßnahmen gegen die Einſchleppung
1. Januar und 1. April kommenden Jahres erhebliche tieren zuletzt 352½
der Maul= und Klauenſeuche. Das Miniſterium,
Preisermäßigungen in Ausſicht ſtehen. Auch in den
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 9850, 4proz. des Innern teilt den Großh. Kreisämtern folgendes mitts
Nebenprodukten ſei bei der ſtarken Vermehrung der Pro= Reichs (unkündbar bis 1918) 97,80, 3½proz. Reichs 85,10, Das Auftreten der Maul= und Klauenſeuche auf dem
duktion der Abſatz erheblich zurückgegangen, es ſei dies 3proz. Reichs 76,35, 4proz. Heſſen von 1899 96,40 4proz. Magerviehhof zu Berlin=Friedrichsfeld bedeutet
augen=
vorwiegend die ungünſtige Lage des Geldmarktes, die es Heſſen von 1906 96,50, 4proz. Heſſen von 1908/09 96,60 G., blicklich eine allgemeine Seuchengefahr. Wir empfehlen
einzelnen Induſtriezweigen unmöglich machten, die nötig= 4proz. Heſſen (unkündbar bis 1921) 98. 3½proz. Heſſen Ihnen daher, die in I, Ziffer 2, Satz 1 der Anlage zu
ſten Gelder für dringend erforderliche Anlagen zu bekom=83,30, 3proz. Heſſen 73. 4proz. Darmſtädter von 1913 94,60, unſerem Amtsblatt Nr 15 vom 30. Dezember 1911
vor=
men. Durch die flüſſigere Geldlage könne jetzt wohl bald 4proz. Darmſtädter 94,60, 3½proz. Darmſtädter 86,10 G., geſehene Maßnahme alsbald vorläufig in
Wirk=
mit einer Beſſerung dieſer Verhältniſſe gerechnet werden, 4proz. Heſſ. Land.=Hyp=Pfdbr. (S. 23—26) 97. 4proz. Heſſ. ſamkeit zu ſetzen.
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Die Weihnachtsmeſſe wird in dieſem Jahre auf den
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Marktplatz, der Chriſtbaummarkt auf dem Paradeplatz und am
Schloßgraben abgehalten.
Ecke Rhein- und Neckarstrasse (Eingang Neckarstr.)
Hieſige Einwohner, die Waren oder Chriſtbäume feilhalten
wollen, werden aufgefordert, ſich am Mittwoch, den 3. Dezember,
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nachmittags zwiſchen 2½ und 5 Uhr, bei dem ſtädtiſchen Markis=
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der Grossh. Hess. Weinbau-Domäne u. Hess. Winzergenossenschaften
meiſter (im Rathaus am Marktplat) verfönlich zu meiden.
Nach=
träglich eingehende Geſuche können keine Verückſichtigung finden
Pfungstädter Bier
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Die Plätze werden in der bisherigen Weiſe durch den Markbl
meiſter vergeben. Die Zuteilung der Plätze für Verkaufsbuden
NB. Weinpreisliste gratis. Lieferung aller Weine
erfolgt am Mittwoch, den 10. Dezember, nachmittags 1½ Uhr,
(22342a Telephon 35s. H. Pfeil.
frei Haus an Jedermann.
der Stände für Chriſtbäume am gleichen Tage, nachmittags 3 Uhr.
Zur Abhaltung von Festlichkeiten, Hochzeiten usw. stehen entsprechende Säle zu Mit dem Aufſchlagen der Stände und Buden kann alsdann ſofort
kulanten Bedingungen zur Verfügung.
begonnen werden.
Die Gebühr für die nächtliche Bewachung der Buden unde
Stände iſt alsbald bei der Meldung an den ſtädtiſchen Marktmeiſter
G
M
Olzu entrichten. Die Verkäufer müſſen den zugewieſenen Platz ſelbſt
C
(2
Gre
§ Dbenutzen; die Vergebung des Platzes an einen anderen Händler pp.
Si
e
darf ohne Genehmigung des Marktmeiſters nicht erfolgen. Der Ver=
Biejenige Perſon C
käufer oder ſein Vertreter müſſen während der Verkaufszeit ſtets am
Platze anweſend ſein. Wer ſich den Anordnungen des Marktmeiſters
2. Empfehle zu Weihnachten mein großes Lager
e
O
welche Sonntag nacht zw. 2 u. ½36
nicht fügt, kann von der Weihnachtsmeſſe ausgeſchloſſen werden.
Sg
1
Uhr im Chauſſeehaus (InhaberG
2 Uhren, Gold- u. Silberwaren, Trauringe
ODie Inhaber der feſten Marktſtandplätze Nr. 1—162 erhalten
i 2
Ga. Brück, Heidelbergerſtraße) 2
etc. etc.
5
für die Dauer der Weihnachtsmeſſe (10.—24. Dezember) Ver=
(24817a
—
C.
Pakete (Inhalt: Kleider u. Hüte)G Is
kaufsplätze auf dem Schlachthofplatz.
Uhr- Gervinnsstr 30, I.
entwendete, iſt erkannt und wird G
Aug. Baum, macher, —
D
Darmſtadt, den 26. November 1913.
(24755si
erſucht, dieſelben auf dem
Polizei=
e
G.
revier V abzugeben, andernfalls
Der Oberbürgermeiſter
28 O
7
(24917a) Ge
(*16056G
Anzeige erfolgt.
J. V.: Schmitt.
D
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bit Fuht
broßhet
Echweine
die ſcho)
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inesählung
Liere in de
ebnis ſt
ch
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
§ 131.
Samselag, 20. Robenber.
1913.
Bekanntmachung.
binnen dieſer Friſt bdei Meidung des Ausſchluſſes
bei der Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt vorzubringen.
Im Staatsverlag iſt erſchienen: Anweiſung für die Aufſtellung des Gemeinde=
Darmſtadt, den 26. November 1913.
voranſchlags vom 26. September 1913. Amtliche Handausgabe mit Anmerkungen
und dem Muſter eines Erläuterungsheftes.”
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
180 Seiten. 1913.
Fey.
Die Handausgabe iſt ſteif broſchiert, koſtet 2 Mk. und iſt durch den
Staats=
verlag ſowie alle Buchhandlungen zu beziehen.
Bekanntmachung.
Darmſtadt, den 24. November 1913.
(24757 Betreffend: Die Wahlen zum Ausſchuß der Allgemeinen Ortskrankenkaſſe für die
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt.
Fey.
Unſere Bekanntmachung obigen Betreffs vom 8. November 1913, erſchienen in
den Amtsverkündigungsblättern Nr. 126, 127 und 128, iſt unter Abſatz 4 im Eingang
Bekanntmachung.
dahin zu berichtigen, daß dem erſten Wahlbezirk der Verſicherten außer den Gemein=
Georg Lehr II. in Pfungſtadt beabſichtigt auf dem Grundſtück Flur I Nr. 429, den und Gemarkungen Arheilgen, Eberſtadt, Pfungſtadt, Griesheim und Ober=
Ram=
gelegen zu Pfungſtadt, Eberſtädterſtraße Nr. 25, im Hintergebäude eine Schlächterei= ſtadt, auch die Gemeinde und Gemarkung Roßdorf angehört. Roßdorf gehört
anlage zu errichten.
alſo zum erſten und nicht zum zweiten Verſichertenbezirk.
Pläne und Beſchreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erſcheinen dieſes
Darmſtadt, den 24. November 1913.
(24751
in der Darmſtädter Zeitung und im Amtsverkündigungsblatt an gerechnet, auf dem
Bureau der Großherzoglichen Bürgermeiſterei Pfungſtadt zur Einſicht der Intereſſen=
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
ten offen.
(24811
J. V.: Dr. Michel.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Brille in Stahlfaſſung. 1 Drücker. 1 altes! Verloſung von Schuldverſchreibungen
Beſaninacung,
dunkles Portemonnaie mit 55 Pfennigen Inhalt. 1 Korbdeckchen.
Montag, 8. Dezember I. Js.,
5 Schlüſſel an einem Ring. 1 Kriegsdenkmünze an einem
Uhrketten=
vormittags 10 Uhr,
riemchen. 1 Sektzipfel mit grün=weiß=rotem Band. 1 Kinderſchuh.
der Stadt Darmſtadt.
1 lederne Pferdedecke. 1 ſilberne Damenuhr mit Goldrand. 1 gelbe
ſoll die der Ehefrau des Kauf=
In Vollziehung des Schuldentilgungsplanes der Stadt Darm=manns Jakob Schroth, Johanna,
Reiſehandtaſche, 1 goldener Zwicker in ſchwarzem Futteral. — Zu=ſtadt ſind heute nachſtehende 3½ prozentige Schuldverſchreibungen geb. Merz, dahier zugeſchriebene
gelaufen: 1 ſchwarzer Dackel.
(24789 auf den Inhaber durch Verloſung zur Rückzahlung berufen worden, Liegenſchaft:
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei= nämlich:
Flur Nr. qm
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
1. Rückzahlbar am 1. Februar 1914.
9 500 Hofreite
Schul=
finden ſich: 1 Jagdhund (zugelaufen). Die Hunde können von den Buchſtabe HI Abt I über 2000 Mk. Nr. 62, 346, 361, 497, 550, 803,
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Ver=
ſtraße 12,
841, 845, 854, 874.
in unſerem Bureau zwangsweiſe
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
(24788 „ HI „ II über 1000 Mk. Nr. 6, 41, 55, 169, 175, 216, 243,verſteigert werden.
tag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(K58/13
440, 558.
Falls andere rechtliche Hinder=
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 30.
No=
vember, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends „ H „ III über 500 Mk. Nr. 7, 237, 260, 325, 346, 395,niſſe nicht entgegenſtehen, wird Ge=
578, 727.
nehmigung der Verſteigerung auch
folgende Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße und
„ H
IV über 200 Mk. Nr. 5, 196, 416, 438, 487, 858.dann erfolgen, wenn das eingelegte
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
2. Rückzahlbar am 1. Juni 1914.
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
1 Uhr ab geſchloſſen.
.Buchſtabe U Abt. I über 1000 Mk. Nr. 26, 35, 38, 76, 94, 149, 215,reicht.
236, 379, 384, 581, 696, 768, 783, 836, 899, 927.! Darmſtadt, 15. November 1913.
Bekanntmachung.
U „ II über 500 Mk. Nr. 26, 106, 137, 159, 168, 235, Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Betreffend: Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und in den
299, 393, 411, 421, 458, 467, 522. 628. 698. 717,
Müller. (VIII,24291
photographiſchen Geſchäftsbetrieben an den vier
823, 860, 385.
letzten Sonntagen vor Weihnachten in der Haupt=
U „
III über 200 Mk. Nr. 56, 172, 177, 257, 262, 267,
,
und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
Bekanntmachung.
340, 343, 348, 371, 463, 572, 577, 624, 633, 792,
Um Zweifeln zu begegnen, ſehen wir uns veranlaßt, die für
832, 913, 961, 996.
Montag, 8. Dezember 1913,
die vier letzten Sonntage vor Weihnachten gültigen Vorſchriften über
3. Rückzahlbar am 1. Juli 1914.
vormittags 10 Uhr,
die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und in den photographiſchen Buchſtabe K Abt. I über 2000 Mk. Nr. 12, 58, 62 100, 196, 199,ſollen die den Privatier Heinrich
Geſchäftsbetrieben nachſtehend zur allgemeinen Kenntnis zu bringen:
245, 302, 327 435, 559, 604, 713, 787.
Schäfer Eheleuten dahier zuge=
I. An den vier Sonntagen vor Weihnachten, dem 30. November „ K „ II über 1000 Mk. Nr. 189, 278, 290, 362, 375, 420, ſchriebenen Liegenſchaften:
und dem 7, 14. und 21. Dezember l. Js., ſind als Beſchäftigungs=
426, 703, 774, 974, 1058, 1153, 1204, 1212, 1238, Flur Nr. dm,
und Verkaufszeiten für die folgenden Handelsgewerbszweige
1248, 1317, 1412, 1432, 1449, 1430, 1564, 1565, VI 487 77 Grasgarten
zugelaſſen:
1579, 1583, 1708, 1720, 1721, 1779, 1950.
Moosbergſtr.,
1 für Bäcker die Zeit von vormittags 7 Uhr bis nachmit=
,
K „ III über 500 Mk. Nr. 6, 33, 55, 135, 187, 207, 231, VI 487¾/10 193 Hofreite
Moos=
tags 5 Uhr,
242, 452, 480, 556, 571, 605, 712, 732, 827, 835,
bergſtr. Nr. 94,
2. für Konditoren die Zeit von vormittags 9 Uhr bis nach=
898, 1114, 1216, 1242, 1429, 1530, 1605, 1607, VI 4877/10 95 Grasgarten (
Vor=
mittags 7 Uhr,
1720, 1863 1874 1892, 1978.
garten) daſelbſt,
3. für Metzger und Fleiſchhändler die Zeit von vormittags
K „ IV über 200 Mk. Nr. 92, 189, 279, 338, 476, 513, VI 488 123 Grasgarten (Vor=
,
7 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von 3 bis
554, 608, 641, 687, 692, 753, 816.
garten) Heidel=
7 Uhr.
4. Rückzahlbar am 1. Oktober 1914.
bergerſtraße,
4. für Milchhändler und Molkereien die Zeit von vormit=Gaswerkſchuldverſchreibungen Buchſt. A über 200 Mk. Nr. 122, 282, VI 488//10 285 Hofreite
Heidel=
tags 5 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von
295, 303, 318, 323, 366, 390, 455, 468, 472, 477,
bergerſtr. 130,
6 bis 8 Uhr,
502, 583, 629, 886, 1059, 1063, 1065, 1075, 1106, VI 489 103 Grabgarten da=
5. für Blumenhändler die Zeit von vormittags 8 bis 9 Uhr
1147, 1190.
ſelbſt,
und von vormittags 11 bis nachmittags 7 Uhr,
Die Einlöſung aller Stücke geſchieht bei der Stadtkaſſe Darm= in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
6. für alle übrigen Handelsgewerbszweige die Zeit von ſtadt, außerdem erfolgt die Rückzahlung der Schuldverſchreibungen: mannſtraße 1, wiederholt
zwangs=
vormittags 11 Uhr bis nachmittags 7 Uhr.
des Anlehens Buchſt. H bei der Dresdener Bank in Berliu weiſe verſteigert werden. (K44/13
II. An den genannten Tagen darf im Photogravhengewerbe
und deren Niederlaſſung zu Frankfurt a. M., bei der
12
ein Betrieb nur inſoweit ſtattfinden, als an ihnen eine Be=
Oldenburgiſchen Spar= und Leihbank zu Oldenburg Dieſe Verſteigerung iſt mit
un=
ſchäftigung von Arbeitern in photographiſchen Anſtalten zuge=
und bei dem Bankhauſe Ephraim Meyer & Sohn zubedingtem Zuſchlag angeordnet.
laſſen iſt. Eine ſolche Beſchäftigung iſt erlaubt zum Zweck der
Hannover;
Darmſtadt, 20. November 1913.
Aufnahme, des Kopierens und des Retuſchierens von 9 Uhr
des Anlehens Buchſt. U bei der Bank für Handel und In=Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
vormittags bis 5 Uhr nachmittags.
duſtrie zu Darmſtadt und Berlin und deren übrigen
(Beſſungen.)
Darmſtadt, den 18. November 1913.
(24545a
Niederlaſſungen;
Frantz. (VI,24315
Großherzogliches Polizeiamt.
des Anlehens Buchſt. K bei der Bank für Handel und In=
Gennes.
duſtrie zu Darmſtadt und Berlin und deren übrigen
Bekanntmachung.
Niederlaſſungen, bei den Bankhäuſern Delbrück, Schick=
Verkaufspreiſe der Kleiſch=u. Wurſtwarent. d. Haupt= u. Reſidenſtadt Darmſtadt
ler & Cie., zu Berlin, Ferdinand Sander zu Darm=Montag, 15. Dezember 1913,
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
ſtadt und Frankfurt a. M. und bei der Deutſchen
Ver=
vormittags 10 Uhr,
per ½ kg
per ½ kg
einsbank, Filiale Darmſtadt, vormals Ed. G. Gerſt ſollen die dem Heinrich Schäfer
5 Pfg
96
Dörrfleiſch
.120 Pfg.
Ochſenfleiſch . . .
zu Darmſtadt;
zu Darmſtadt und deſſen Ehefrau
„ (Speck
Rindfleiſch . . . . .
.120 „
des Gaswerksanlebens Buchſt. A bei dem Bankhauſe Ferdinand Karoline, geb Geiger, daſelbſt, im
70
Fett, roh
„ Schmalz, ganz und
, ,
Sander zu Darmſtadt und Frankfurt a. M.
Grundbuche für die Gemarkung
ausgelaſſen .
Fett, ausgelaſſen . . .
90 „
85 ₰
Die Verzinſung der Schuldverſchreibungen hört mit den oben Darmſtadt (Beſſungen) zugeſchrie=
Leber
.120 „
. „ , „ „
„Schinken m. Bein.
.140 „ genannten Verfallterminen auf.
Kalbfleiſch
benen Liegenſchaften:
. . . . 100 „ Rollſchinken .
Flur Nr. amn
. . 100
Hammelfleiſch
„Schinken (gekocht) im
Darmſtadt, den 24. November 1913.
Bruſt
77 Grasgarten
VI 487
. 240
Ausſchnitt .
70 „
Der Oberbürgermeiſter
Moosbergſtr.,
Schweinefleiſch, Bauch=
Lenden u. Schnitzel
140 „
J. V.: Mueller=
(24536ms
VI 487¾/10 193 Hofreite
Moos=
lappen mit Zugabe. 90 „ Fleiſch ohne Knochen u.
bergſtr. Nr. 94,
Schweinefleiſch,
Bauch=
gehacktes Fleiſch
130 „
Städtiſches
Bekanntmachung. VI 4877/10 95 Grasgarten (
Vor=
lappen ohne Zugabe 100 „ Rippenſpeer m. Knochen 120 „
garten) daſelbſt,
Hallenſchwimmbad.
S zwveinefleiſch, Braten=
Rippenſpeerohne Knochen 140 „
Montag, 22. Dezember 1913,
VI 488 123 Grasgarten(Vor=
. 100 „
ſtücke .
Darmstadt
Schwartenmagen,
vormittags 11 Uhr,
garten) Heidel=
Kotelett, Kotelettſtück u.
Mühlſtraße Nr. 33.
Fleiſch= u. Bratwurſt 96 „
ſollen die dem Wilhelm Lohfink
bergerſtraße,
geſalzenes Fleiſch 110 . Leber= u. Blutwurſt
80 „ Schwimmbäder, Wannenbäder, in Bad Nauheim und dem Kauf=
Brauſebäder, Heißluft=, Dampf=, mann Wilhelm Klein in Darm= VI 488¾/10 285 Hofreite Heidel=
Freitag, 5. Dezember 1913, vormittags 9½ Uhr,
bergerſtraße
Maſſage=und Duſchbäder, Elek=ſtadt gehörigen Liegenſchaften der
werden im Provinzialarreſthaus zu Darmſtadt, Rundeturmſtraße 8
Nr. 130,
triſchlichtbäder und Kohlen=
Gemarkung. Darmſtadt (Beſſun=
VI 489 103 Grabgarten Hei=
25 Stück einſitzige Schulbänke, etwa 30 Stück eiſerne
Bett=
ſäurebäder.
gen):
delbergerſtraße,
ſtellen und ſonſtige abgängige Hausgerätſchaften
Die Anſtalt iſt zur Zeit ge=Flur Nr. qm
gegen Barzahlung verſteigert.
VI 183 20¾0 Grabgarten Hei= in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
(24745si öffnet
Die Gegenſtände können eine Stunde vor Verſteigerung in
delbergerſtr., lmannſtraße 1 dahier, wiederholt,
I. an Werktagen:
der Anſtalt eingeſehen werden
von morgens 8 Uhr bis abends VI 184 33 Grasgarten Hei= und zwar mit unbedingtem
Zu=
delbergerſtraße, ſchlag, zwangsweiſe verſteigert
8 Uhr ununterbrochen.
Verwaltung Großh. Provinzialarreſthauſes.
(K64/13
VI 185 163 Hofreite Heidel=werden.
Samstags bis 8½ Uhr.
Darmſtadt, 27. November 1913.
bergerſtr. Nr. 100,
II. an Sonn= und Feiertagen:
Belamnimngung,
Uter
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt= Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
von morgens 8 Uhr bis
(Beſſungen.)
mannſtraße 1 dahier, wiederholt
In unſerem Handelsregiſter A
12½ Uhr. (20683a
Frantz. (IX,24833
zwangsweiſe verſteigert werden.
wurde bei der Firma „Neue Eber=
Kaſſenſchluß:
Der Zuſchlag wird auch dann
Wohn= (*15962fs Aſtädter Zeitung, Inh. Katharina für die Schwimm=, Wannen= und
erteilt werden, wenn die Schätz=
Brauſebäder ½ Stunde
Bickelhaupt” in Eberſtadt, folgen=
Bekanntmachung.
und Geſchäftshaus
für die Schwitzbäder 1½ Stunde ungsſumme nicht erzielt wird,
vor=
des eingetragen:
ausgeſetzt, daß anderweite recht= Samstag, 10. Januar 1914,
in beſt. Lage, Mietw. 70,
vor Ablauf der Badezeit.
Geſchäft und Firma iſt mit
vormittags 10 Uhr,
liche Hinderniſſe nicht vorliegen.
Ortsgerichtstaxe, m. 10000Mk.
Die Badeverwaltung.
Aktiven und Paſſiven übergegan=
Darmſtadt, 28. November 1913.ſoll die den Gaſtwirt Ludwig
Anzahl. zu verkaufen. Näh.
gen auf Guſtav Bickelhaupt. Dieſer
führt das Geſchäft unter der Fir=Zur Verhütung des Auffrierens
Anfr. unter N3 a. d. Exped.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt IIFinger Eheleuten dahier zuge=
(K55/13 ſchriebene Liegenſchaft:
(Beſſungen).
von Regenabfallröhren
ma Neue Eberſtädter Zeitung,
am
Frantz. (IX,24834 Flur Nr.
Inhaber Guſtav Bickelhaupt”,infolge erſchwerten Abfluſſes von
III 617¾/10 195 Bauplatz Rhön=
(24844
Regen= und Tauwaſſer wird den
Bauplatzweiter.
Empfehle friſche
ring,
Darmſtadt, 26. November 1913. Hausbeſitzern empfohlen, die am
in unſerem Bureau zwangsweiſt
gesucht
Landbutter
Großherzogliches Amtsgericht II.Fuße der Röhren angebrachten
verſteigert werden.
(K81/13
Sinkkaſten vor Eintritt von
Froſt=
f. kl. Einfamilienhaus unt. günſt.
Pfund 1,35 Mk.
Darmſtadt, 24. November 1913.
Bed Off. m. Beſchr. v. Lage u. Friefmarken, alt, loſe u. a. Brief, weiter gründlich reinigen zu
(24696fs J. Schellhaas, Mathildenſtr. 9. Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Größe, Preisangabe uſw. u. N 68ſow. ganze Sammlugn. Hügel=laſſen.
Städtiſches Tiefbauamt.
Müller. (VIII,24776
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(*16151ſtr. 6, II. Z. ſpr. nachm. 1-3Ul. (24714a
an die Exped. d. Bl.
„
1913.
Nummer 290.
Darmſtädter Taglbatt, S
Seite 16.
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1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
„2 290.
Samstag, 29. November.
1913.
Samsteag, ſchmachaſtes Maht., welches mit
beſtrichen und dadurch erzeugungsfähiger wird. Als letztes ! Gas zubereitet wird, befriedigen zu können. Er weiß=
Glied der Erfindung wurde dann, weil zwar der Strahlen= daß die Einführung des Automatengaſes den Gaswerken
Ge
hebel funktionierte, aber bei dem raſchen Stromwechſel anderer Städte größeren Umſatz gebracht hat, wodurch die
eaeeechſe
die Magnetwirkung ausſetzte, auch dieſer Mangel durch Finanzen dieſer Städte eine weſentliche Beſſerung erziel=
eine in die Lampe eingebaute Vorrichtung beſeitigt. Hier= ten, was vom Standpunkt der Allgemeinheit zu begrüßen
(
durch iſt es jetzt, wie Experimente ſehr deutlich hörbar iſt. Er weiß ferner, daß die Barmener Gasinſtallateure
machten, möglich, Telephongeſpräche und ſelbſt
Mitteilun=
für 100 000 Mark Gasinſtallationsarbeiten für Automaten
gen der drahtloſen Telegraphie auf ſehr weite Entfernun= ausgeführt haben! Er ſpricht aber nicht davon, daß auch
gen noch zu vernehmen, während vorher dem Telephon ohne dieſe Automaten bei dem dortigen
Inſtallations=
eine nähere Grenze gezogen war.
Meete
gewerbe beinahe derſelbe Geſchäftsumſatz erzielt worden
Dieſe bahnbrechende, hochbedeutſame Erfindung wäre, was am hieſigen Platze bei 70 Firmen eine
Durch=
eröffnet, hoffnungsvolle Ausblicke für die Entwickelung ſchnittsſumme von 1428 Mark ausmachen dürfte.
des Fernſprechweſens als Kulturmittel im Weltverkehr.
Der Artikelſchreiber weiß nicht oder will es nicht wiſſen,
Der Redner, welchen Herren der Berliner Telefunkengeſell= daß man in vielen Städten, wo noch die Steigleitungen im
ſchaft, ſowie die Poſtbehörde u. a. unterſtützt hatten, ſprach Beſitze der Gaswerke waren, dieſelben bei Einführung
mif seidenen
hierfür am Schluß ſeinen Dank aus. Ihm ſelbſt wurde der Automaten dem Inſtallateurgewerbe überlaſſen hat
ClGARETIEN
Sammel=
die warme Anerkennung der Hörerſchaft für das ebenſo oder gemeinſchaftlich vom Gaswerk und von den
Inſtalla=
anſchaulich als feſſelnd Gebotene durch ſtarken Beifall teuren zur Ausführung kommen. Dieſer Punkt, der als
Wappenbildern
zuteil.
der brennendſte aller dieſer Fragen dargeſtellt werden
(2
e
muß, wurde, wie oben erwähnt, glatt übergangen, und
S
6
dafür wurde mir die Beſichtigung einer größeren
Gas=
e
Sport, Spiel und Turnen.
anſtalt empfohlen, um die „teueren Kontrollapparate‟
I.22492
* Radſport. Olympia=Auszeichnung für einer Beſichtigung zu unterziehen. Ich habe mir mit kei=
Radſport. Allen Bewerbern um die Olympig=Aus= nem Wort angemaßt, Sachverſtändiger in der
Gasfabrila=
zeichnung, welche die vorgeſchriebenen Pflichtleiſtungen im tion zu ſein, und ich muß die höfliche Einladung zur Be=
Vorträge.
Radfahren auf der Bahn oder Landſtraße ablegen wollen, ſichtigung Ihrer Anſtalt, ſo ſehr mich dieſelbe intereſſiert,
— Der Verein für Verbreitung von wird hiermit Kenntnis gegeben, daß alle Anfragen hierzu gegenwärtig dankend ablehnen, da Sie die Druckſtörungen
Volksbildung hatte am Donnerstag abend im Kai= aus dem Gebiete des Gaues 9 des Deutſchen Radfahrer= ja ohne weiteres zugeben und aller Zweifel hierüber
be=
ſerſaal einen Vortrag von Geh. Schulrat Münch hier bundes an den zuſtändigen Gaufahrwart für Rennſport, hoben iſt. Zum Schluß ſei geſagt, daß von
Verdächtigun=
lüber „Das Telephonrelais, eine grund= Herrn Georg Schmitt, Offenbach a. M., Moltkeſtr. 64, gen keine Rede ſein kann,, und im Kampfe um ſein autes
legende Erfindung im Fernſprechweſen” zu richten ſind. Dortſelbſt erhalten die Bewerber für die Recht als Bürger und Steuerzahler muß ſich auch der Herr
veranſtaltet. Mit dem Goetheſchen Zitat „Nichts Beſſeres Olympia=Auszeichnung bereitwilligſt Auskunft, wann und G. W. eine anonyme Einſendung gefallen laſſen, die weit
weniger Verdachtsmomente enthält als Annoncen in der
ſſie erfinden könnten, als Lichter, die ohne Putzen brenn= wo die Abnahme der Prüfung erfolgen kann.
Preſſe die den Schein erwecken laſſen, daß die hieſigen
ten”, leitete der Redner ſeine Ausführungen ein, indem
Inſtallateure nicht in der Lage ſeien, den Anforderungen
er damit auf die rieſenhafte Entwickelung techniſcher
Literariſches.
ihrer Kundſchaft gerecht zu werden.
Leiſtungsfähigkeit ſeit jenem Wunſch des Altmeiſters und
Die Fabrikation von Leim und Gela=
Einer der vielen, die um ihre Exiſtenz kämpfen.
zugleich auf die elektriſche Glühlampe als Endpunkt des
Themas hinwies. Der in gewohnt trefflicher Weiſe vontine. Von Dr. Ludwig Thiele (2. Tauſend.) Preis geb.
einer Stufenreihe anſchaulicher Experimente begleitete 2 Mk. 60 Pfg. (Leipzig, Dr. Max Jänecke, Verlagsbuch=
Seitdem der neue Hauptbahnhof in Betrieb geſetzt
Vortrag behandelte zunächſt den Dauermagneten, ſowie handlung.) In überſichtlicher Weiſe behandelt der
Ver=
den aus der Einwirkung des elektriſchen Stroms ent= faſſer die chemiſchen Zuſammenſetzungen und Eigenſchaften worden iſt, ſcheint eine merkliche Verſchiebung des
Ver=
ſtehenden Wechſelmagneten, einen mit der Drahtleitung von Leim und Gelatine, Rohmaterialien, die Fabrikation kehrs nach dem Oſtbahnhof ſtattgefunden zu haben. Das
umwickelten Weicheiſenſtab. Jede Einſchaltung des von Knochenleim, Benennung und Anwendung der Leim= iſt wohl begreiflich, denn für viele wird Zeit und Geld
Stroms läßt das Eiſen magnetiſch werden, jede Ausſchal= ſorten, die Vorbereitung des Rohmaterials für Hautleim, dadurch geſpart. Namentlich iſt die Verbindung des
Süd=
tung unterbricht dieſe Kraft. Dieſe vor achtzig Jahren Gelatine und die Lederfabrikation. Es folgt dann ein und Südoſtteils der Stadt mit dem Oſtbahnhof weſentlich
erkannte Eigenſchaft regte den amerikaniſchen Malerlängeres Kapitel über Gelatine=Fiſchleim und Hauſen= geſtiegen Dem hat auch unſere Stadtverwaltung z. T. ſchon
Morſe zur Verwendung für Zeichengabe auf die Entfer= blaſe; ein weiteres leitet zur Prüfung des Leimes an. vorher Rechnung getragen. Die neuen Straßen aus dieſen
nung an und zeitigte die Erfindung des bekannten, noch Den Schluß bildet die ausführliche Erklärung einer Leim= Vierteln, ſowie die hübſchen Anlagen längs des Woogs
jetzt für die Telegraphie Lenutzten Morſeapparates. Diefabrikanlage, die Unfalvorſchriften für die chemiſche Indu= und darüber hinaus bis an den Wald verleihen der Stadt
ein freundliches Gepräge und geben vielen Veranlaſſung zu
Sendeſtation enthält die Stromquelle mit den das Ein=ſtrie und ein ſorgfältig ausgearbeitetes Sachregiſter.
Spaziergängen und Ausflügen mit Benutzung der Bahn.
und Ausſchalten beſorgenden Taſtern und auf der An=
Aber da zeigt ſich ein großer Mißſtand für die am
nahmeſtation wird durch den Elektromagneten ein Hebel
Stimmen aus dem Publikum.
Abend Zurückkehrenden, beſonders in der winterlichen
mit dem Stift in Tätigkeit geſetzt, ſo daß dieſer Stift durch
Zeit des Jahres. Der Weg von der Bahnſtation zu den
die Redaktion
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernin
umt
längeres oder kürzeres Verweilen auf dem unter ihm her= (einerlei Verantwortung: für
. ſie bleibt auf Grund des
21 Abſ. 2 des genannten Stadtteilen führt durch die Woogswieſen, die
Preßgeſehes zun volmn. Umſange der Einſender verantwortlich.,
laufenden Papierſtreifen Striche und Punkte (als
Stell=
jetzt zumal überſchwemmt, ſpäter vereiſt oder moraſtig ſind.
vertreter des Alphabets) bildet. Die Schwäche des tele=
Zum Gaspreisabſchlag.
Der Weg iſt ſchmal und von niedrigem Drahtzaun
be=
graphiſchen Stroms macht ein Relais (Vorſpann) nötig.
Zur Erwiderung des Eingeſandts in Nr. 282 des grenzt, gibt alſo keine Sicherheit bei Begegnungen in
und dies wurde durch Verbindung mit einer zweitengauf Darmſtädter Tagblattes und dem G. W. zur Aufklärung, der Dunkelheit. Wie mancher irrt daneben, fällt und
der Annahmeſtelle befindlichen Stromquelle erreicht. Der daß ich wohl unterrichtet bin, welche Wohnungen noch nimmt Schaden, oder er verliert die Richtung. Das iſt
erſterwähnte Apparat mit Anker und Stift dient für den für die künftige Gasverſorgung in Betracht kommen, und beſonders an dem Kreuzungspunkte der Darm= und Hei=
Stromkreis der zweiten Quelle als Schalter und es kann gerade dieſe Zwei= bis Dreizimmerwohnungen bilden denreichſtraße der Fall, wo fünf Wege zuſammenſtoßen.
dadurch dieſer nahe Strom den weiteren eigentlichen An= heute noch das Hauptarbeitsfeld für die Gasinſtallateure, Es iſt in den letzten Wochen wiederholt vorgekommen, daß
nahmeapparat bewegen.
da größere Wohnungen bereits mit dieſen Anlagen ver=an dieſer Stelle die dort Wohnenden abends herausge=
Das Relais ſchafft die Verſtärkung und läßt die Ueber= ſehen ſind und ohne dieſe Einrichtungen längſt keine ſchellt wurden von Leuten, die nach dem Wege zur Stadt
mittelung ſelbſt auf größte Entfernungen noch ausreichen. Mieter mehr fänden. Gerade deshalb, weil man dieſe oder nach der Hausnummer fragten. Wie leicht wäre da
Der ſinnreiche Gedanke ſollte nun auch neuerdings dem! Arbeiten mir teilweiſe entziehen möchte, ſetze ich mich zur zu helfen, da der Gasſtrang bereits bis zu dieſer Stelle
gelegt iſt! Wenn man auf dem Wege zur Ludwigshöhe
Fernſprechweſen nutzbar gemacht werden und hierzu tru=Wehr, und was würde der Artikelſchreiber in Nr. 232
gen die von den Forſchern Braun=Straßburg, Benelt=Göt= vorgenannten Blattes dazu ſagen, wenn man ihm ſein und zum Oberwaldhaus mitten durch den Wald Laternen
tingen und von Lieben gemachten Entdeckungen bei. Der Gehalt auf die Hälfte herabſetzen wollte, weil ein Dritter aufgeſtellt hat. um den dieſe Orte Beſuchenden, und das
körperliche Hebel des Morſeapparates hatte ſich infolge glaubt, eine Neuerung treffen zu ſollen, die der Allgemein= ſind doch meiſt die ſogen. beſſeren Stände, den Gang auch
ſeiner Eigenſchwingungen als für den raſchen Wechſelſtrom heit zugute kommt. „Er würde Sturm laufen”, und ganz zur Nachtzeit zu ermöglichen, ſo dürfte doch auch dieſelbe
des Telephons verſagend, alſo unbrauchbar erwieſen; es mit Recht, denn darüber ſollten ſich alle weitſichtigen Män= Rückſicht noch viel mehr da betätigt werden, wo nicht bloß
galt, einen „ſchwerloſen” (gewichtloſen) Hebel zu finden, ner klar ſein, daß man in derſelben Zeit, wo Beamte und Ausflügler ungefährdet heimgehen wollen, ſondern auch”
und er ergab ſich in Geſtalt der gleichfalls durch Magnet= Arbeiter die Aufbeſſerung ihrer Bezüge durch Eingaben viele Arbeiter von auswärts zu früher Morgen= und
ſpä=
wirkung ablenkbaren ſogen. Kathodenſtrahlen, wie ſie vom an maßgebender Stelle begründen, um dadurch eine Beſſe= ter Abendſtunde ihre oft ſo ſaueren Wege zur
Arbeits=
negativen Elektrizitätspol einer luftentleerten Glasröhre rung ihrer Verhältniſſe zu erzielen, einem Gewerbetreiben= ſtelle und zurück in der Dunkelheit machen müſſen. Will
(der Geißlerſchen Röhre) ausgehen. Gleiche, wenn auch den ſein Auskommen nicht beſchneiden darf, ſondern ihm man den Weg zur Bahn nicht mit zwei oder drei Laternen
weit ſchwächere Strahlen, vermag eine elektriſche Glüh= bei der ſo ſehr ruhigen Geſchäftslage durch reichlichere Ar= beleuchten, ſo wäre doch eine Richtungslaterne an der
Kreuzung der Darm= und Heidenreichſtraße das Geringſte
birne zu entſenden, ſobald man ſie an der Spitze mit einem beitsgelegenheit eine Beſſerſtellung ſeiner Lage ſichert.
Was dieſen Punkt anbelangt, ſo hat ſich der Herr und Dringendſte, was zur Abhilfe der genannten
Miß=
angeſchmolzenen Metallſtift als Gegenpol verſehen hat.
G.
Die erforderliche Verſtärkung der Strahlen kommt dadurch G. W. in wunderbarer Weiſe ausgeſchwiegen und hat ge= ſtände führen kann.
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Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
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Hab ich mir gleich gedacht, entgegnete Wimbach trocken,
Keie Bierieſtnds, ad ſi ſchlaſt ut hnwoer über
Einer vom Himmel.
gleichfalls franzöſiſch ſprechend.
ein abſcheulicher Feldweg, während Sie über Wilden=
Sie hat ungeheuer viel Moos.
Humoriſtiſche Novelle von Alwin Römer,
horſt Chauſſee haben.
Alſo, auf zum Angriff! meinte der Hauptmann iro=
(Nac,druck verboten.)
Das ließe ſich alſo überlegen, ſagte er nachdenklich.
niſch.
Na, natürlich kommen Sie mit, rief Malwitz. Stoßen
Malwitz kaute an ſeinem Schnurrbart, der in der Auf=
Sie haben gut lachen.
wir darauf an, Wimbach! Sie auch, Mamſellchen!
regung ganz die Faſſon verloren hatte, ließ ſich kaum her=
Aber, ich lache ja gar nicht.
Und mit forcierter Luſtigkeit goß er die halbleeren
bei, bei dem Klingklang mitzutun und fragte endlich ner=
Na, ich kenne Sie, Liebſter, Sie haben da einen Zug Gläſer wieder voll.
vös: Hat Herr v. Reidersberg nicht eine Tochter ſo um
um den Mund
Aber Hilde hatte nicht die Abſicht, den unter ganz
an=
die Zwanzig herum?
Das bilden Sie ſich nur ein, Malwitz.
deren Vorausſetzungen begonnenen Abend weiter auszu=
Sie ſah ihn prüfend an, ehe ſie antwortete: Aller=
Dann kommen Sie morgen alſo mit?
dehnen. Ich muß den Herren jetzt „Gute Nacht” wünſchen,
dings, Herr Leutnant.
Das wird nicht gut gehen. Der Hauptmann war ins erklärte ſie. Die Pflicht ruft zu einer letzten Kontrolle —
Ah, das iſt des Pudels Kern? lachte Wimbach und Deutſche zurückgefallen. Ich muß nach Berlin zurück, und dann iſt auch der Sandmann ſchon bei mir geweſen.
ließ einen leiſen Pfiff durch die Zähne ſtrömen.
werde aber von dort aus an Ihren Jagdfreund ſchreiben. Ich ſchicke Ihnen den alten Chriſtian, der Ihnen nachher
Stattliche Erſcheinung — nicht?
Meinetwegen brauchen Sie ſich nicht etwa zu genieren. Die hinaufleuchten kann. Schlafen Sie gut auf Jaſpers=
Hilde zuckte die Achſeln. Es geht, ſagte ſie, nicht ge=paar Stunden fahre ich ſchon allein.
hagen.
rade wohlwollend.
Ganz allein in dem wackligen Luftballon? fragte er=
Wollen Sie uns wirklich wie die armen Waiſenkinder
Aber ſonſt doch ſehr hübſch?
ſchrocken Hilde.
hier ſitzen laſſen? fragte der Leutnant. Sie haben ja doch
Hilde zuckte die Achſeln noch kräftiger. Das iſt Ge=
Würde Sie das ſehr ängſtigen? entgegnete er und auch den Apfel noch zu vergeben.
ſchmackſache, erklärte ſie dann. Ich finde ſie nicht gerade ſtreifte ihr Geſicht mit einem forſchenden Blick.
Aber ſie hatte die Hand ſchen uf den Türgriff gelegt.
hervorragend.
Ich denke es mir ſchrecklich, ſo allein über die Welt Morgen! ſagte ſie lachend.
Läßt darauf ſchließen, daß ſie ſogar ſehr hübſch iſt. dahinzufliegen, erklärte ſie.
Das halt ich nicht aus, Mamſellchen.
Sie ſind ein ganz klein bißchen neidiſch, Mamſellchen!
WWirklich nicht, Herr v. Malwitz? klang es mit leiſem
Iſt aber nicht ſo ſchlimm, Mamſellchen, bemerkte er
Aber, nun ſagen Sie mir noch eins, wenn Sie Beſcheid freundlich. Immerhin können Sie ſich beruhigen: die Spott zu ihm herüber.
wiſſen: iſt ſie ſchon irgendwie mit jemand — vielleicht
Ich glaube, Sie kriegten es fertig, mich durchfallen zu
Rückreiſe mache ich mit der Eiſenbahn.
heimlich oder ſo . . . .?
laſſen, ſagte er, aber in ſeinem Ton lag trotzdem nicht der
Dann müſſen Sie ja über Wildenhorſt, und dann wer=
Soviel ich weiß, nein.
Anflug des geringſten Zweifels über ſeinen Sieg.
den Sie auch Raſt machen müſſen dort. Das wird Pa —
Das iſt mir die Hauptſache, erklärte Malwitz. Und zu
Und zwiſchen Tür und Angel ſchon antwortete ſie
Hauſe iſt ſie doch auch?
Sie ſtockte einen Augenblick. Beinahe hatte ſie ſich ſchalkhaft: Wenn Sie es glauben!. . . Man ſoll ja wohl
verplappert.
Heute Abend werden Sie ſie ſicher nicht mehr zu ſehen
niemand in ſeinem Glauben ſtören . . . Gute Nacht Dann
Was wird? fragte er verwundert.
bekommen drüben, beſchied ihn Hilde, aber morgen ganz
ſchlug ſie die Tür hinter ſich zu.
Das wird partout nicht zu umgehen ſein, zog ſie ſich
gewiß.
Ein fideler Käfer! Was, Wimbach? meinte der Leut=
Meinen Sie? Hm . . . murmelte er nachdenklich, und gewandt aus der Schlinge.
nant und warf ihr eine Kußhand nach. Aber ich wollte
wandte ſich dann in franzöſiſcher Sprache an Wimbach:
Ich wollte über Gülkow fahren, ſagte er. Iſt das doch, wir wären nach Wildenhorſt gefahren heute. Na,
nicht näher?
Dieſe kleine Baroneſſe iſt eine famoſe Partie.
petzen wird ſie ja wohl nicht gleich. Und ſchließlich: ge=
Seite 26.
Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
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enen Kuß gekriegt hat man von dem Rackerchen. Aber da= wohl wußte, wie viel junge Damen auf den erſten Eindruck
ſen, ſo bringt Sie der Nachtzug auch noch hin. Verladen
ran waren Sie ſchuld, lieber Freund. Wir wären viel geben.
laſſen können Sie ja den Schwamm ſchon am Nachmittag,
vergnügter geworden, wenn Sie nicht ſo ſtockſteif dage=
Aber ſchließlich, als auch ſeine Schnurrbartſpitzen in und an einem zuverläſſigen Menſchen ſoll es nicht fehlen,
ſeſſen hätten. Sie hat ſich nur nicht getraut — Ihret= ſtrengſter Symmetrie wie ein paar dünne Sicheln drohend der die Geſchichte beſorgt; aber Sie und der liebe Malwitz
wegen!
ſeine leichtgebogene ſtolze Erbnaſe flankierten, und er vom eſſen bei mir Mittag und ſtechen ein paar Flaſchen Rot=
Na — na! ſagte nachdenklich Wimbach.
Spiegel ſein Abgangszeugnis cum laude empfangen hatte, ſpohn mit mir aus oder auch Rüdesheimer, der, glaub=
Indem erſchien der alte Chriſtian auf der Bildfläche, ſtieg er hinab, frühſtückte haſtig, fragte nach „Mamſellchen”, ich, von geſtern abend noch kalt ſteht. Abgemacht!
Ich=
der ſie nach oben geleiten ſollte.
die ſich jedoch nicht blicken ließ, und kam dann endlich müßte ſonſt wahrhaftig annehmen, Sie hätten’s mir
übel=
draußen auf dem Gutshof zum Vorſchein, juſt als mit genommen, daß ich Sie geſtern abend hier habe ſitzen
3. Kapitel.
fröhlichem Zuruf und Hutſchwenken Herr v. Reidersberg laſſen.
Am anderen Morgen, als Malwitz die Augen auf= zum Tor hereintrabte.
Aber ich bitte ſehr, erklärte der Hauptmann, wir
wa=
ſſchlug, lagen die Sonnenſtrahlen nicht allzu ſchräg mehr im
Wünſche wohl geſchlafen zu haben, meine Herren! rief ren hier vorzüglich aufgehoben.
Zimmer. Er konſtatierte an ſeinem Chronometer, daß es er in ſeiner breiten, behaglichen Art und ſprang vom
Na, dann alſo los. Ich will ſofort für uns anſpannen
neun Uhr ſei, reckte ſich noch einmal herzhaft und ſprang Pferde, das ſogleich einer der Knechte an dem Zügel nahm. laſſen. Mein Gaul hat nämlich auch genug für heute
dann aus dem großen Bett, um eine recht ſorgfältige Toi= Ich war ſchon einmal hier heute, in aller Herrgottsfrühe, vormittag. Dabei hielt der Baron dem Hauptmann die
lette zu machen, denn daß er heute in Wildenhorſt mög= aber da rechnete ich gar nicht darauf, Sie ſchon aufzufinden. Hand hin.
Dann machte er ſich mit dem Hauptmann bekannt, den
licherweiſe eine ernſthafte Eroberung machen wollte, hatte
Doch, der zögerte noch immer.
er nicht vergeſſen. Als er an eines der Fenſter trat, die er mit ſeinen gutmütigen blauen Augen ziemlich neugierig
Aber, Wimbach, bohrte nun auch Malwitz. Sie
kom=
mit altmodiſchen Mullgardinen nur notdürftig verhängt muſterte, und nun ſchüttelte er auch Malwitz die Hand, men wirklich noch zur rechten Zeit.
waren, wohl weil die ſeit Jahren nicht gebrauchten Zug= dem „ſchneidigen Kerl, der ſeinem alten Regimentskame=
Und meine Hilde würde es mir nie verzeihen, wenn
rouleaus geſtern nicht mehr funktioniert hatten, erblickte er raden Malwitz wie aus den Augen geſchnittten” ſei. Der ich einen von Ihnen entwiſchen ließe. Sie freut ſich rieſig
junten den Hauptmann ſchon in voller Tätigkeit. Er hatte alte Malwitz und er hatten bei den Paſewalker Küraſſieren Sie in Wildenhorſt begrüßen zu dürfen, fügte der Baron
hinzu.
offenbar an ſeiner „Libelle” die Spuren der geſtrigen feuch=zuſammen geſtanden.
ten Landung nach Möglichkeit entfernen laſſen und ließ
Ganz auf meiner Seite, beſter Herr Baron, beteuerte
Ich habe gehört, Sie wollen ſich heimtückiſch mit Ihrer
die verſchiedenen Teile nun zum Transport auf Leiter= Himmelsgondel da an uns in Wildenhorſt vorbeidrücken, Malwitz, den Bart vorſichtig nachſtreichend.
wagen packen. Da man augenſcheinlich noch eine ganze Herr Hauptmann, lachte er darauf und ſtrich ſich den ſchon
So viel unverdienter Güte kann ich allerdings nicht
Weile mit dieſer Arbeit zu tun hatte, ſo konnte ſich Mal=arg melierten Spitzbart zurecht. Aber daraus wird nichts! widerſtehen, lächelte Wimbach und ſchlug ein.
witz zur Inſtandſetzung ſeines äußeren Menſchen genü= Es wird Halt gemacht in Wildenhorſt, darüber gibt’s kein
(Fortſetzung folgt.)
Mut.
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Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29, November 1913.
Nummer 290.
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Spielleiter: Hans Baumeiſter.
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im Mathildenhöhſaal, Dieburgerſtraße
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Kurfürſt v.
Bran=
im Großherzoglichen Hoftheater
JohannesHeinzBamstag, den 2 9., Honntag, 30. November
denburg.
zum Besten d. Witwen-u. Waisenfonds der Grossh. Hofmusik
Die Kurfürſtin . Herta Aſen
und Montag, den 1. Dezember (2481238
Prinzeſſin Natalie
unter Leitung des Hofkapellmeisters Herrn Paul Ottenheimer
von Hranien, ſ.
und unter Mitwirkung der Kammersängerin Frau Elisabeth
Glücksrad mit vielen Gewinnen.
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Eöhm van Endert aus Berlin.
Eintrittspreis: 19 Pfge., Kinder über 6 Jahre 10 Pfge.
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— PROGRAMM.
Feldmarſch. Dörf=
Erste Abteilung:
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R. Strauss
1. Don Quixote für grosses Orchester
Prinz Friedr. Ar=
Sektion Darmstadt (E. V. Gegründet 1870)
2. Zwei altitalien. Gesänge mit Orchester
thur von
Hom=
a) AmariIli
...... . . . . G. Caccini
Dienstag, den 2. Dezember 1913, abds. 8½ Uhr,
burg, General d.
b) Pur dicesti . . . . . . . . . . A. Lotti
im Fürſtenſaal, Grafenſtraße 20
. Kurt Ehrle
Reiterei.
Zweite Abteilung:
Obriſt Kottwitz, v.
Monats=Verſammlung.
3. Sinfonie für Streichorchester. 2 Hörner und
Regim. d. Prinz.
Vortrag des Herrn Regierungs=Bauführer Willg
von Oranien. Emil Jannings
2 englische Hörner „Der Philosoph‟ . . . J. Haydn
Hüffell: „Durch die Dolomiten von Weſt nach
Hennings Oberſt. A. Waſſermann
4. Drei Lieder mit Klavierbegleitung
Oſt” mit Vorführung von Lichtbildern.
. G. Bizet
Truchß 7d. Inf. Auguſt Kräger
)Vieille Chanson . . . .
Die Familienangehörigen der Mitglieder und eingeführte Gäſte
E. Humperdinck
Graf
Hohenzol=
b) Wiegenlied . . . . . . . . .
ſind willkommen.
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lern, v. d. Suite
R. Strauss
c) Cäcilie
,
5. Ouverture und Venusbergmusik aus „
Tann-
des Kurfürſten . Hs. Baumeiſter Freitag, den 12. Dezember 1913, abends 8½ Uhr, im Ven
häuser
. . . . . . . R. Wagner.
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einszimmer, Reſtaurant Sitte, Karlſtraße 15:
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Hauptprobe zum Konzert vormittags 10 Uhr,
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Erſter
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des Programms zu Gchör gebracht.
ZweiterOffizier Franz Sylvani
Nur noch kurze Zeit
Hofkavalier. .
Br. Waigandt Gaſtſpiel der beliebten „Ulmer Spatzen‟, ſowie
Agn. Wisthaler
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Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
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er Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Nummer 299.
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Fackel.
bleibt tapfer und grauſam bis an ihr Ende. Fünf films „Die Herrin des Nils” gekoſtet. Nicht weniger
„Die Herrin des Nils” im Union=Theater. Das Sklavinnen müſſen die verſchiedenen Gifte nehmen, mit als 3000 Perſonen wirken mit, und man ſchätzt ſicher
war eine überaus intereſſante und packende Vorführung,kaltem Lächeln ſieht Kleopatra die Dienerinnen ſterben; nicht zu hoch, wenn man die Geſamtkoſten des Films
die wir der bekannten Proſektions=Aktiengeſelſchaft warum ſollte ihnen ein anderes Los zuteil werden als lmit mindeſtens einer halben Million Mark beziffert.
Union verdankten. Sie zeigte uns das neueſte und ihrer Herrin? Die Sklaven müſſen ſich fügen und unter In packender Weiſe wird da das abenteuerliche Leben
gewaltigſte Werk der Kinematographie „Die Herrin den furchtbarſten Qualen enden ſie ihr Daſein, von der der ſchönen Königin Kleopatra geſchildert und des
ver=
des Nils”. Es iſt das Thema „Antonius und Kleopatra”, unbarmherzigen Herrin in jedem ſchmerzverzerrten Glie=weichlichten Mare Anton. Das üppige Treiben am
das uns in einer reſpektablen Länge von über zwei=derzucken beobachtet. Noch eines hat ihr die Wahrſagerin römiſchen Hof kommt in gewaltigen Maſſenſzenen zur
tauſend Metern vor Augen geführt wird. Vorerſt mitgeteilt: ſchmerzlos ſtirbt man am Giſte der kleinen Anſchauung, die von einer meiſterhaften Regie zeugen.
ſehen wir die leichtfertige Kleopatra inmitten ihres Kobra. Ein Sklave wird vor Kleopatra geführt, er iſt Prunk und Pracht bilden den blendenden Rahmen zu=
Soſſtaates. Die Königin empfängt den jugendlichen der treueſte ihrer Diener. Sie läßt ihm die Schlange den Darſtellungen, von denen namentlich die Landung
Antonius, bezaubert ihn durch die Schönheit ihres reichen, er weigert ſich, aber ein Blick aus den ſchönen des römiſchen Heeres, die tobenden Schlachten, die Ver=
Landes, durch die Reize ihrer Perſon und nimmt den Augen der Herrin läßt ihn leicht in den Tod gehen. Ein urteilung Mare Antons im römiſchen Senat, der
glanz=
jungen Feldherrn ſo gefangen, daß er die Miſſon, mitlleiſes Reiben des von der Schlange gebiſſenen Armes, lvolle Einzug des Siegers Detavlan, vor allem aber der,
der er in Rom betraut, vergißt. Jedes einzelne Bild dann ſinkt der Sklave zu Boden, ſein Antlitz kündet ſchauerliche Tod der Kleopatra hervorzuheben ſind. Eine
iſt künſtleriſch inſzeniert, beſonders in den Maſſenſzenen Frieden und leuchtenden Auges blickt er zur Herrin. künſtleriſch wertvolle Muſik paßt ſich den ſpannenden,
iſt die Regie bewunderungswürdig. Unmengen wurden Kleopatra ruft ihm zu: „Du ſtirbſt und du leideſt nicht!“ Vorführungen melodiös und mit Geſchmack an.
aufgeboten, wenn es galt, das Straßenleben in Rom, Ihr Entſchluß war gefaßt. In ihrem Ruhebette liegend
die ſchwelgeriſche Pracht am Ptolemäerhofe und ſchließ=und in ihren Träumen alle die ſeligen Stunden, die ſie
Frankfurter Zeitung.
lich den Heereszug der Römer, der Aegypten unterſochen mit Mare Anton verbracht hatte, vorüberziehen laſſend,
ſollte, darzuſtellen. Man hat niemals die Empfindung, lnimmt ſie die Schlange zur Bruſt. Im nächſten Augen=
Jm Union=Theater auf der Zeil wird jetzt
daß es Film iſt, was man ſieht, ſondern glaubt, wirk=blick ſinkt die Königin entſeelt zurück, da ſtürmen auch das neue Film=Schauſtück Die Herrin des
Nils=
liches Leben vor ſich zu haben. Die Wanderung durchſchon die Römer in ihr Gemach, Oktavian iſt an ihrer täglich gezeigt. Es entrollt in fünf Szenen eine große
den Nil, da die Römer auf Beſehl des Senates den Spitze. Es iſt nicht gelungen, Aeayptens Königin im Zahl lebendiger und bewegter Bilde= weiche die
Mare Anton tot oder lebend nach Rom bringen ſollten, Triumph nach Rom bringen zu können die ſtolzen wechſelvollen Schickſale der ägyptiſchen Königin
Kleo=
iſt das größte Werk, das die Kinematographie bis jetztl Römer ſtehen vor einem Leichnam. „Die Herrin des patra darſtellen. Die zweiſtündige Aufführung bietet
zuſtande gebracht hat. Realiſtiſch und doch niemals un=Rils übertrift noch „Quo padlis? und darf tatſächlich zum Teil vortreffliche Aufnahmen; ſie iſt geeignet,
fein iſt das Ende der Kleopatra dargeſtellt. Da der als ein Wunder der Kinematographie bezeichnet werden. dem Beſchauer mancherlei Eindrücke zu vermitteln,
Königin kein anderes Los mehr übrig bleibt, als das
insbeſondere zu veranſchaulichen, welche Summe von
des Todes, begibt ſie ſich in ihren Palaſt, um zu ſterben,
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aber vorher erprobt ſie die Wirkung der Gifte, die ſie
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Seite 25.
und füingſie Geſchlecht unſeren enſtigen lieben und trau= (halfſanten Riedergang erfolgen ſehen. Der Wunſch, ſolche
Ein vernachläſſigter
lichen Weihnachtsmarkt verteten: in den großen Waren=Bedrängnis vor der Welt zu verbergen ſchließt vielſach
häuſern. Die Polizei erlaubt ihnen wegen des ſtarken gerade dem Aermſten und Beſten unter ihnen den Mund.
Schnupfen rächt
Andrangs und um keine Verkehrsſtockungen auf den Staat und Gemeinde können nach Lage der Geſetzgebung
ſich oft bitter.
Hauptſtraßen eintreten zu laſſen, jene weihnachtlichen Aus= oft nicht oder doch nur lückenhaft und vorübergehend
heſ=
ſtellungen nur für eine beſtimmte Zeit vor dem Feſt. Was fen. Die private Wohlfahrtspflege wendet ſich zumeiſt
man dort zu ſchauen bekommt, iſt allerdings erſtaunlich, denen zu, deren Armut oft zutage liegt und die am lau=
und auch die Großen halten inmitten des Jauchzens der teſten Hilfe begehren. Es fehlt aber auch innerhalb dieſer
Kleinen nicht mit ihrer Bewunderung zurück. Phantaſie, Wohlfahrtspflege an einem einheitlichen Zuſammenwir=
Geſtaltungskraft und — Geld, viel Geld haben einen Drei= ken. Der innige Herzenswunſch dieſen Notleidenden
bund geſchloſſen, um die kühnſten Märchen= und Feen= Hilfe zu bringen und ihnen den Weg zur Erhaltung oder
träume unſerer Kinderwelt zu verwirklichen. Was man Wiedergewinnung einer angemeſſenen Lebensſtellung zu
ien
ſonſt nur auf ſinnig erdachten Bildern ſah in luſtigen ebnen, hat die Frau Kronprinzeſſin veranlaßt,
Fabeleien aus dem Sagen= und Gnomenreich, es hat heute für ganz Preußen unter dem Namen „Cecilienhilfe” einen
Leben und Bewegung angenommen dank den geheimnis= Verband aller Vereinigungen und Kräfte zu begeünden,
vollen Kräften der Elektrizität die gleichzeitig viele hun= die auf dem bezeichneten Gebiet bereits tätig ſind oder in
derte von Figuren ihre Kapriolen machen läßt und die Zukunft tätig ſein wollen. Es ſollen keine neuen Ver=
liebliche Märchenſzenen aus dem Schein in das Sein ver= eine gebildet, ſondern die ſchon vorhandenen, nach dem
I,24238)
Goe30Pfg. ſetzt. Erfindungsgeiſt und künſtleriſche Darſtellungsfreude gleichen Ziele ſtrebenden Vereinigungen und hilfsbereiten
haben ſich in den Dienſt der Jugend geſtellt, auch in den Kräfte zu planmäßigem Handeln zuſammengefaßt werden,
übrigen Spielſachen, deren Neuheiten immer neue Ueber= um der auf dieſem Felde vielfach hereſchenden Zerſplitte=
Berliner Stimmungsbilder.
raſchungen bedeuten.
rung zum Beſten der wirklich Bedürftigen zu begegnen.
Von Paul Lindenberg.
Alt freilich iſt die Erfahrung, daß uns nie ſo herb und Der Sitz des Hauptvorſtandes deſſen Vorſitzender Fürſt
Nachdruck verboten.)
traurig die Gegenſätze berühren, welche in ſchroffer Art die zu Solms=Baruth iſt, befindet ſich in Berlin, die Schaffung
„Anders wie früher!‟ — Der Klageruf und ſeine Beurtei= Weltſtadt täglich bringt, als in dieſer Zeit, in der ſich in der Provinzialverbände für die einzelnen Provinzen iſt
lung. — Ehemalige und heutige Winter. — Der frühe das brauſende Getriebe der Hall der Adventsglocken zum größten Teil bereits erfolgt oder dem Abſchluß nahe,
ſo daß mit dem Beginn des neuen Jahres eine
erſprieß=
miſcht. Jene Gegenſätze zwiſchen Zuviel und Zuwenig,
Weihnachtsmann. — Die Gegenſätze der Weltſtadt.
liche Wirkſamkeit zu erwarten iſt. Mit aufrichtiger Freude
zwiſchen übermäßigem Luxus und ſchlimmſtem Entbeh=
Verſchämte Armut. — „Cecilienhilfe‟. — Die Kronprin= ren, zwiſchen ausgelaſſener Freude und tiefſtem Leid, Wer und Genugtnung darf man dieſe „Cecilienhilfe” begrüßen
zeſſin und die Wohlfahrtspflege. — Beim Fürſten zu kennt ſie nicht, die abgehärmten Geſtalten, die inmitten des und ihr die regſte Unterſtützung in ideeller und materieller
Jubels und Trubels auftauchen, Geſtalten jener bleichen Weiſe wünſchen. Eine von H. Koberſtein ſehr hübſch ent=
Solms=Baruth. — Unerbauliches aus Moabit. — Genuß
und verſchüchterten Menſchen, deren ganzes Weſen nebſt worfene in der Reichsdruckerei meiſterhaft hergeſtellte, mit
dem Bilde der Kronpeinzeſſin und einem ſehr anmutigen
und Vergnügen. — Die Glücksritter und ihre letzte Ret= Kleidung auf beſſere Tage hindeuten, die ſie gehabt.
Weihnachtsmotiv geſchmückte Wohlfahrtskarte und e ine
tung. — Aus dem Theaterleben.
Geſtalten, die uns oft wie ein Vorwurf treffen in unſerer
nicht minder reizvolle Wohlfahrtsmarke werden gewiß
„Es iſt alles anders wie früher!“ — Wer frohen Stimmung und Daſeinsfreude, wie ein Vorwurf,
kennt ihn nicht, dieſen Klageruf der bekannten „älteſten daß wir uns um ſie nicht kümmern und uns nicht die regſte Verbreitung finden, nicht minder die von dem
Leute‟ So oft in ihm aber auch durch die Erinnerung, Mühe nehmen, ihrem Leid und ihren Sorgen nachzufor= Kunſtgewerbehaus Moritz Stumpf u. Sohn in Danzig
die vieles verſchönende, die Wirklichkeit getäuſcht wird, ſchen und eine Linderung verſuchen. Um verſchämte nach den Angaben der Kronprinzeſſin hergeſtellten die
ſo hat er doch andererſeits auch eine gewiſſe Berechtigung. Arme handelt ſich’s, die meiſt nicht wagen, die Hilfe Silhouette der letzteren tragenden Geſchirre, wie Teller in
allen Größen, Taſſen, Vaſen, Doſen die zum Beſten der
Schon was unſeren Winter anbelangt. Jetzt, Ende ihrer Mitmenſchen in Anſpruch zu nehmen und die ſtill
November, in welcher Zeit dereinſt der Alte im weißen und vergrämt ihren Dulderpfad wandeln. Ihr Los zu „Cecilienhilfe” in den Handel gelangen und vielen als
preiswerte, hübſche Gaben zum Weihnachtsfeſt willkom=
Bart ſein ſtrenges Regiment führte und man auf der lindern, iſt der Zweck einer neuen Vereinigung: „Ceci= men ſein dürften.
Straße an einem Tage mehr roten Naſenſpitzen begeg=lienhilfe” die in kurzem ihre Tätgkeit beginnen wird.
An einem der letzten Abende hatte Fürſt zu
Solms=
nete, als jetzt während ſämtlicher Wintermonde, gehen
In welchem Gegenſatz zu dieſer hilfsbereiten
Nächſten=
unſere Holden in koketten Halbſchuhen, durchbrochenen Baruth die Vertreter unſerer großen Zeitungen nach liebe, entſprungen dem heißen Drange im Verborgenen
Strümpfen und ſpitzenbeſetzten Mouſſelin=Bluſen, die kaum ſeinem kunſtgeſchmückten und den vornehm=liebenswür= Gutes zu tun, ſtehen doch die Moabiter
Gerichts=
durch ein Jäckchen bedeckt werden, auf den Bummel,
Par=
digen Stempel ſeines feinſinnigen Bewohners tragendenverhandlungen über das Schuldkonto der Gräfin
don, zu ihren Einkäufen und Beſuchen. Aehnlich verhälts Heim Unter den Linden eingeladen, ſie gaſtlich bewill= Fiſchler von Treuberg. Schuldkonto im
doppel=
ſich mit der Weihnachtsſtimmung bei unſeren! kommnend und ſie in kurzen Zügen mit den Beſtrebungen ten Sinne des Wortes! Von wievielen unerfreulichen und
Kleinen. Auch ſie wird ihnen jetzt vorweggenommen, der „Cecilienhilfe” vertraut machend. Ergänzt wurden abſtoßenden Dingen wird da der Schleier gezogen, welch
ſtellt ſich doch der Weihnachtsmann in Berlin um volle dann dieſe Mitteilungen durch einen knappen und klaren widerwärtige Exiſtenzen treten uns entgegen, welchen
vier Wochen eher ein, wie damals, als es noch einen rich= Vortrag des Generalarztes Dr Werner, der ſeine häßlichen Einblick erhalten wir in das Leben jener „
Droh=
tigen Weihnachtsmarkt gab. Er ward mit ſeiner luftigen warme, umſichtige Hilfsbereitſchaft und ſeine wertvollen nen”, in deren Lebensbuche die Wörter „Genuß und Ver=
und frohlichen Budenſtadt im Schutze des altersgrauen, i Erfahrungen auf dem Gebiete der ſozialen Liebestätigkeit gnügen” obenan ſtehen. Dieſen Götzen wird alles
ge=
maſſigen Hohenzollernſchloſſes vierzehn Tage vor dem Feſt auch in den Dienſt der „Cecilienhilfe” geſtellt. Er führte opfert nicht nur die eigene Ehre, ſondern auch jene der
eröffnet, es war das Zeichen für den Beginn des verklär= aus, daß, ſo groß und dankenswert die Fürforge, die Freunde und Verwandten, die in dieſen Strudel
hinein=
ten und verklärenden Weihnachtszaubers, der alle Ge= Staat, Kirche und Geſellſchaft in unſeren Tagen den wirt= geriſſen werden. Immer wieder handelt ſich’s um
unge=
müter in ſeinen feierlichen Bannkreis zog. Verſchwunden, ſchaftlich ſchwachen Bevölkerungsklaſſen entgegenbringt, heuere Schulden, bis zu einer halben und einer ganzen
längſt verſchwunden auch dieſes Stück Berliner Poeſie, ſie doch auf einem weiten Gebiete dringend einer Vervoll= Million Mark, die gemacht wurden, um ein leichtſinniges
ſtändigung bedarf. Ueberall gibt es Familien und Per= Leben zu führen, immer wieder um reiche Bräute, die für
die unſere Kinderträume und Kindertage ſo reich erfüllt!
Gegenwärtig erſcheint auf hohen obrigkeitlichen Be= ſonen, die durch die Ungunſt der Verhältniſſe oder infolge die Verkrachten den letzten Rettungsanker bedeuten. Man
fehl Knecht Ruprecht mit Sack und Pack zur Braten= ſchwerer Schickſalsſchläge von Tag zu Tag tiefer ſinken, erſtaunt ſtets von neuem, wie leicht es jenen, bekannte
periode der Martinsgans und muß verſchwinden zu jenem Armut und Erwerbsloſigkeit laſten auf Notleidenden die= Adelsnamen führenden Herrchen iſt, ſich durch ſolche von
Termin, an welchem er früher ſeinen Einzug gehalten. ſer Art doppelt ſchwer, weil ſie mit offenen Augen und Wucherern und Vermittlerinnen herbeigeführten Verbin=
Wenigſtens an den Stellen, die ſeit Jahren für das junge gebundenen Händen ihren und ihrer Angehörigen unauf= dungen zu „rangieren‟! Die Schwäche daß die Tochter
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Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Seite 26.
ſch eine ſint, eine ſichen, oder gar neunzgalige Krone in (mans dem oſtnicht ſo genau mit den Einladungen, und 1 Fechimeiſter in Verkin, die nicht bloß mit dem Floreit
die Wäſche ſticken laſſen und daß das Auto mit einem mancher ſchlüpftunter, derſonſt nicht die häusliche Schwellefechten!
Die Vorliebe für die Ausländerei finden wir auch bei
ſchönen, bunten Wappen verziert werden kann, iſt gerad’ des Gaſtgebers übertreten würde. Bei einer derartigen
feſtlichen Veranſtaltung hatte ein hieſiger Kommerzienrat, der Mehrzahl unſerer Theater. Hätte ein deutſcher
Schrift=
bei uns eine ſehe verbreitete.
Mit dieſer Schwäche rechnen ja die Glücksritter der wohlhabend und durchaus von ſolidem Weſen, ſehr ſteller dem Deutſchen Theater das „Märchenſpiel”:
aus aller Herren Ländern und — verrechnen ſich ſelten. viel auf einen mehrfach durchgeſiebten Verkehrskreis hielt, „Androklus und der Löwer eingereicht, er wäre
Berlin iſt während der letzten Jahrzehnte ſo gewaltig ge= einen italieniſchen „Duce” kennen gelernt, den er zu einem glatt abgewieſen worden, vielleicht mit dem Zuſatz: „Für
wachſen, daß die Einwohnerſchaft, die ſich früher nach den Beſuch und ſpäter zu den ſtets gewählten und angeregten derartige Firlefanzereien haben wir keinen Bedarf, laſſen
Sie Ihr Stück zu Silveſter als Studentenulk aufführen.”
einzelnen Ständen abſonderte, völlig durcheinander ge=Geſellſchaften in ſeiner Häuslichkeit einlud. Der „Duce”
wirbelt wurde. Das Nomadentum des Wohnungswech= deutet zwar an, daß er den Titel eigentlich nicht führen Herrn BernardShaw kam man natürlich mit offenen
ſels erſtreckte ſich auch auf die Geſelligkeit. Einſt freute dürfe, da er ſeinem älteren Bruder zuſtehe, aber nach dem Armen entgegen und brachte ſein ſeltſames Märchenſpiel,
man ſich, recht viele alte Bekannte zu beſitzen und ſie um Tode ſeines Vaters des Herzogs Soundſo, erbe er, unter das keines iſt, in den Kammerſpielen zur Aufführung. Die
ſich zu vereinen, heute iſt man ſtolz, möglichſt viele neue anderem, auch einen klangvollen Grafennamen. In Berlin, bekannte Fabel wird hier in aller Breite behandelt, nur
Geſichter bei ſich zu ſehen und mit Namen wie Tiaeln zuſo gab der beſcheidene und nett auftretende Italiano an, um allerhand ſatiriſche Hiebe nach rechts und links
aus=
protzen. Groß=Berlin hat die Großmannsſucht nicht er= ſtudiere er Agrikulturchemie, um ſpäter die hier gewonne= zuteilen, Hiebe, die oft genug unſer ethiſches und
chriſt=
zeugt — denn die ſteckte den VBerliner ſchon von jeher in nen Kenntniſſe auf den väterlichen Gütern zu verwerten. liches Empfinden verletzen. — Deſto mehr Freude gewährte
den Knochen — aber erheblich verſtärkt, und hat ſie auf Die Freundſchaft mit der kommerzienrätlichen Familie uns neulich in unſerer Königliche Oper eine ſorg
Kreiſe ausgedehnt, die ſich ehemals davon ferngehalten, wurde immer enger, nach mehreren Monden hielt der ſam vorbereitete Aufführung von „Triſtan und
Der hohe Beamten= und Offizierſtand iſt ausgeſchloſſen. „Duce” um die Hand der älteſten Tochter, eines hübſchen Iſolde” in der Neubeſetzung der Hauptrollen. Frau
weniger das Alt=Berliner Patriziertum, das ſich lange achtzehnjährigen Mädchens, an, die ihm auch halb und Erna Denera gab uns als Iſolde eine hohe und rühs
genug gegen das Eindringen fremder Elemente gewehrt, halb zugeſagt wurde, nur wollte man noch etwas warten, menswerte Leiſtung ihrer edlen Kunſt der ſie eine wahre
aber ſchließlich dach nachgab und ſich den geſelligen Neue= wegen der Jugend der Braut. Bald danach, im vergan= Prieſterin iſt; mit ihrer meiſterhaften geſanglichen Gabs
rungen nicht verſchloß. Zu letzteren zählt ja auch, daß genen Monat, kam durch einen reinen Zufall heraus, daß vereinte ſich auch ihre große dramatiſche Darſtellungskraft,
man vielfach die Geſelligkeit aus dem eigenen Heim in die der „Duce” ein ſimpler Signor Bardini — und ſeines Herr Berger als „Triſtan” war noch nicht ganz ſicher,
prunkenden großen Hotels verlegt, dort in abgeſchloſſenen Zeichens Fechtmeiſter in einem hieſigen italieniſchen Klub hatte aber ſehr gute Momente, die uns hoffen laſſen, daß
Räumen ſeine Gäſte empfängt und bewirtet. Da nimmt iſt. Ein Beiſpiel für viele! Und es gibt recht viele fremde er bald völlig Herr der ſchwierigen Rolle ſein wird.
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Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Seite 31.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Dienstag, den 2. Dez.,
Gehrate dei den ehamelichen ernenpenr.
abends um 8½ Uhr: Jungfrauen= und Blaukreuz=Bibel=
Lukasgemeinde: 26. Nov.: Bankbeamter Ludwig
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und ſtunde. — Mittwoch, den 3. Dez., nachm. um 2 Uhr: Gaul und Anna Eliſabethe Göbel. 27. Nov.: Lehrer Georg
—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für Bibelſtunde für Knaben und Mädchen.
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Donnerstag, Lortz aus Nieder=Ramſtadt und Margarete Schmenger,
den 4. Dez., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Schloßgemeinde: 19. Okt.: Fabrikbeſitzer Emil
Geborene. Am 19. Nov.: dem Fuhrmann Karl Zim= Zweig der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.). Gans aus Dieburg und Sofie Magdalene Herrmann.
Uner, Große Kaplaneigaſſe 11, eine T. Margarete Marie. Sonntag, den 30. Nov., vormittags um 11¼ Uhr: Kinder=
Martinsgemeinde: 22. Nov.: Lokomotivheizer
Am 20.: dem Hilfsſchaffner bei der Staatsbahn Johannes gottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: Bibelſtunde für Johann Philipp Waſſum, Witwer und Katharine Vogel,
Schwinn, Darmſtraße 24, eine T. Anna Katharina, Am Jünglinge. — Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen. beide hier. Ofenſetzer und Plattenleger Georg Feick und
6.: dem Großh. Kreisamtmann Johann Frhr. Schenk — Freitag, den 5. Dez., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Chriſtiane Heil beide hier. Küchenchef Emil Franz Robert
u Schweinsberg in Dieburg ein S., hier Dieburger
Werner und Sophie Arheilger, beide hier.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
Straße 235. Am 25.: dem Kaufmann Karl Vogel, Schu= den 30. Nov., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. —
Petrusgemeinde: 25. Novbr.: Streckenarbeiter
lnechtſtraße 60, ein S. Erhard Karl. Am 26.: dem Weiß= Abends um 8¼ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner= Georg Hild, dahier und Pauline Fink, geb. Ebert,
dabier=
hinder Ludwig Schäffer, Obergaſſe 34, eine T. Emilie. Frankfurt. — Dienstag, den 2. Dezember, abends um
Am 25.: dem Taglöhner Georg
Wagner, Fuhrmann=
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
8¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger A. Berner=Frankfurt.
ſtraße 9, eine T. Maria Katharina.
Markusgemeinde: 22. Nov.: Witwe Margarete
Aufgebotene. Am 25. Nov.: Muſikinſtrumentenmacher
Gottesdienſt der Renapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus= Eitenmüller, geb. Trautmann, 79 J., 6 Mon., ſtarb 20. Nov.
Leonhard Janſen, Dresden, mit Frieda Gertrud Nie= ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Köchin Henriette Ochtendung, ledig, 58 J., 8 Mon., ſtarb
Mitt=
dderlag, Schützenſtraße 9. Am 26: Backofenbauer Jakob woch, abends um 8½ Uhr.
20. Nov. 23. Nov.: Witwe Minna Ewald, geb. Jacobi,
Frank Nieder=Ramſtädter Straße 18, mit Ehriſtina
57 J. 4 Mon., ſtarb 20. Nov. 27. Nov.: Rechnungsrat
Göriſch, Pfungſtadt. Poſtaſſiſtent Philipp Degen,
Hemeinde gläubig getanſter Ehriſten (Böaptiſten), Mauer= und Oberleutnant i. P. Auguſt Friedrich Arnold, 71 J.
Frankfurt a. M., mit Anna Margaretha Wedel, Bleich= ſtraße 17: Sonntag, den 30. November, vormittags um 7 Mon., ſtarb 24. Nov. Erna Anna Belz, T. des
Kauf=
ſtraße 28. Fabrikarbeiter Sebaſtian Mühling, Wendel=9½ Uhr: Bibel= und Gebetſtunde. — Vorm. um 10½ Uhr: manns Julius Belz, 1 J., 5 Mon., ſtarb 24. Nov.
ſtadtſtraße 49, mit Fabrikarbeiterin Katharina Weber, Sonntagsſchule. — Nachm. um 4 Uhr: Gottesdienſt und
Schloßgemeinde: 3. Nov.: Eliſabeth Mahler, geb.
Neugaſſe 9. Schloſſer Anton Göbel in Reinheim mit Predigt. — Mittwoch, den 3. Dez., abends um 8½ Uhr: Hibel, 42 J., ſtarb 1. Nov. 10. Nov.: Kaufmann Theodor
AAnna Eliſabethe Siefert in Beerfelden. Am 27.: Bäcker Bibelbeſprechung.
Kalbfuß, ſtarb 8. Nov. 20. Nov.: Theodor Schieferdecker,
Franz Baumgärtner, Frankenthal, mit Anna Mohr,
S. des Hofkaminfegermeiſters Theodor Schieferdecker,
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag, 2 J., 4 Mon., ſtarb 17. Nov.
Rundetkimſtraße 3. Landwirt Jakob Keiper VII. mit
Helene Roos, beide in Dittelsheim. Architekt Heinrich den 30. Nov., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Kaplaneigemeinde: 22. Nov.: Lina Kritzler, ohne
Neff mit Emma Maria Katharina Baumann, beide Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Lutz aus Frankfurt.
Beruf, Tochter des verſtorbenen Dekans, 71 J., ſtarb 19.
in Frankfurt a. M. Schauſpieler Mar Wilhelm Georg Freitag, den 5 Dez., abends um ½ 9 Uhr: Predigt und Nov. zu Heppenheim. 23. Nov: Hans Albert Keppel S.
Abendmahl. Prediger Ekert aus Offenbach.
des Kaufmanns Albert Karl Keppel, 3 Mon., ſtarb 21. Nov,
Püſch mit Schauſpielerin Helene Albertine Lambrich,
28. Nov.: Katharine Wolf, geb. Tritſch, Witwe des Bäckers
beide in Hanau. Bureauaſſiſtent Friedrich Leopold Ernſt
Katholiſche Gemeinden
Jakob Wolf, 68 J., ſtarb 26. Nov.
Roſt hier mit Anna Klara Franziska Marie Nolle,
Martinsgemeinde: 24. Nov.: Kaufmann Johann
1. Advents=Sonntag, den 30. November 1913
Heldrungen.
Wilhelm Braner, 72. J., ſtarb 22. Nov. 22. Nov.: Eliſa=
Geſtorbene. Am 24. Nov.: Friedrich Arnold, Ober=
St. Ludwigskirche: Samstag, den 29. November,
nach=
beth Engroff, Witwe des Bürobeamten, 88 J., ſtarb 20. Nov.
Aleutnant a. D. und Rechnungsrat, 71 J. ev., Stiftſtraße 23. mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit Guſtav Emil Rühl, S. des Weißbinders Ludwig Rühl,
Am 25.: Franzo Spreng, Pfarrer i. P., 72 J., kath., aus zur heil. Beichte.
11 Mon., ſtarb 19. Nov.
Weiskirchen, hier Steinſtraße 21. Am 24.: Anna König,
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Petrusgemeinde: 25. Novbr.: Lehrer i. P,
geb. Goldſchmidt, 58 J. ev., Witwe des Bildhauers und heil. Beichte. — Um 6 Uhr: Rorate=Amt. — Um 7 Uhr:
Chriſtian Fiſchbach, 71 J., ſtarb 22. Nov.
Profeſſors, Saalbauſtraße 73. Erna Anna Belz, 1 J., 1 Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militär=
ſev., Tochter des Kaufmanns, Landgraf=Georg=Straße 64.gottesdienſt mit Predigt.
Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Vogel.
Frieda Metzler Muſiklehrerin, 65 J., ev., Erbacher Predigt. — Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. —
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarret
Straße 25. Am 26.: Katharina Wolf, geb. Tritſch, Nachmittags um 3 Uhr: Adventandacht. — An allen
68 J., ev. Witwe des Taglöhners, Rundeturmſtraße 17. Werktagen, vorm. um ½ 7 Uhr: Rorate=Amt. — Donners= Kleberger.
Adolf Delp, 4 Mte.., ev., Sohn des Eiſenbahnſchloſſers, tag, nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
Liebfrauenſtraße 42.
Gewinnanszug
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Abends um 6 Uhr:
Roſen=
der
kranzandacht.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
3. Preußiſch-Hüddentſchen
Kapelle der Engliſchen Fränlein: Sonntag, vormittags
Evangeliſche Gemeinden.
um 7 Uhr: heil. Meſſe,
(229. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotterie
1. Advents=Sonntag, den 30. November 1913
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
5. Klaſſe 17. Ziehungstag 27 November 1913
Hofkirche: Samstag, den 29. November, abends um Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 29. Nov., nachmit=
Au ede gesegene Aummer ſind zwei grich hebe Gewine
6 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 30. November, vorm. um
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
½10 Uhr: Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion tags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
in deu beiden Abtettungen 1 und II.
in der Sakriſtei. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
mit Feier des heil. Abendmahls. Kollekte für den Kirch=
(ö)ae Sewähr u. Stcl. f. 3)
Gachdnck verdaten)
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
bau in Budenheim. —
Nachm. um 3 Uhr: Beſper.
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
Mittwoch, den 3. Dez., abends um 6 Uhr: Adventsandacht. Rorate=Amt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt und Predigt.—
240 Mk. gezogen:
Stadtäirche: Vorm. um 10 Uhr: Prälat D. Flöring. Nachmittags um 2 Uhr: Adventandacht. — Donnerstag,
2 Gewinne zu 15000 Mk. 11000
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. Kollekte abends von 5—6 Uhr: hl. Beichte.
Freitag, abends
6 Gewinne zu 10000 Mk. 138187 151246 193845
für den Kirchenfonds. — Vormittags um 11½ Uhr: um ½ 6 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
10 Gewinne zu 5000 Mk. 78020 81725 154282 17149a
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr: 220872
Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte. — Abends um 6 Uhr:
Predigk und Abendmahlsſeier. Pfarrer Kleberger. Amt und Predigt.
88 Gewinne zu 3000 Mk. 3091 9891 10507 11916
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
18893 19104 28294 36521 37418 39058 39418 40025
Kollekte für den Kirchenfonds. — Hl. Abendmahl findet
45377 49117 50485 58841 65681 80041 86877 91919
ſtatt: Am 1. Advent vormittags und abends in 29. Nov. nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
93183 94498 104695 105643 106456 108125 121897
der Stadtkirche; am 2. Advent vormittags in der Gelegenheit zur heil. Beichte.
122227 138622 142610 148733 150152 157228 177172
Stadtkirche; am 3. Advent abends in der Stadtkirche;
Großes Gebet
177410 192152 205039 206471 209922 215195 219969
am 1. Weihnachtstage vormittags in der Kapelle;
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: hl. Meſſe. — Um
223510 225471 227926
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Zimmer= 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr: hl. Meſſe. —
Sakra=
138 Gewinne zu 1000 Mk. 6571 7187 10632 10920
mann. Kollekte für den Kirchenfonds. — Vorm. um mentaliſche Betſtunden von morgens 6 Uhr bis abends
11240 14193 14807 25957 29400 29480 30296 31345
11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Kleberger.
6 Uhr. — Letzte Stunde und feierlicher Schluß nachm.
34300 39102 40087 41558 46610 50615 51146 56217
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Montag, den von 5—6 Uhr. — Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Ge=
69167 66355 74917 75930 76602 83844 83893 86076
1. Dez, abends um 8½ Uhr: Monatsverſammlung des
67812 90489 90894 92977 93061 100113 103462
Frauenvereins der Kaplaneigemeinde. — Donnerstag, den legenheit zur heil. Beichte.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 29. Nov., nachm.
104721 105743 112393 119516 120875 139157 141556
4. Dezember, abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
141773 143700 145174 156324 157865 162350 164058
Beringer.
166399 166699 172669 174743 176707 185274 189751
Sonntag, vormittags um ½6 Uhr: Beichte.,
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr. Um ½ 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
191804 193795 194471 194723 216710 220021 222215
— Vorm. um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr. 24, I 110 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmittags um 222911 223621 228100 231340 233545 232908
Muſikſaal).
198 Gewinne zu 600 Mk. 4237 5199 6591 9027
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Werk=
Johanneskirche: Kollekte für die Kleinkinderſchule.
10029 11673 14398 14621 18361 18645 20395 22238
tags um ¾ 7 Uhr: Singmeſſe.
Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey. —
Vorm.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 30. Nov., vormit= 27920 28797 29936 33695 34985 36092 40368 41895
43078 43395 43609 43932 46010 48325 52454 52859
um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Abends um 5 Uhr: tags um 7 Uhr: Beichte. — Um ½ 8 Uhr: Amt und
64834 54898 56771 61472 62303 65937 69220 70930
Pfarrer Marx. In beiden Gottesdienſten Feier des hl. Predigt. — Nachmittags um ½ 2 Uhr: Andacht.
72972 74439 74583 75218 76287 78805 84868 85078
Abendmahls mit Vorbereitung.
89830 93015 93096 94461 94563 95165 97385 104277
Martinskirche: Kollekte für die Armen. — Vormittags
The Church of England Serviee
104627 117162 118183 119036 125121 128169 131412
um 10 Uhr (pünktlich): Pfarrer D. Waitz. Feier
ist Sunday in Advent, 30th November 1913.
181597 182757 133979 134696 134957 135956 136895
des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. Anmeldung von
Divine Service will be held in the Hofkirche
146763 152430 153311 158916 161075 163376 164540
½10 Uhr an in der Sakriſtei.
Nachm. um 2 Uhr:
at 4,15 p. m.
1646a8 165218 166730 174827 175160 176229 176351.
Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. The Rev. H. M. de Ste Croix British Chaplain at Heidel-
188581 189924 190209 191820 197634 198711 211514
— Abends um 6 Uhr (pünklich): Pfarrer Widmann.
berg, will officiate.
212244 216050 216097 217199 218190 222994 223067
Nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift.
224022. 226355 228795 228814 229164
Pfarrer Veller.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinneüber
Pfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
240 Mk. gezogen:
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Müller.
2 Gewinne zu 100000 Mk. 74530
Markusgemeinde: 26. Nov.: Dem Fuhrmann
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 29. November, abends
2 Gewinne zu 50000 Mk. 103604
um 8 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 30. November vor= Ernſt Sutter T. Anna Margarete, geb. 10. März. Dem
8 Gewinne zu 10000 Mk. 4548 55492 183155
mittags um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil. Abend= Dachdecker Wilhelm Martin Krichbaum, S. Heinrich, geb.
138539
mahl. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¾ Uhr: Kinder= 18. Juni.
4 Gewinne zu 6000 Mk. 28995 78479
Lukasgemeinde: 27. Nov.: Unehelicher S. Georg,
gottesdienſt.
74 Gewinne zu 3000 Mk. 11033 14494 15391 29726
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Kollekte für die geb. 13. Juli.
33954 36560 36825 37821 37859 40645 55270 60637
Schloßgemeinde: 2. Nov.: Dem Brotfahrer An=
Kirche. — Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Wagner. Feier
73115 62694 68224 103466 10553a 106123 1062d0
des heil. Abendmahls mit vorangehender Beichte. An= dreas Pfeiffer T. Eliſabeth, geb. 27. Sept. 10. Nov.: Dem
108754 112160 120148 123291 136249 139898 143275
Friſeur Philipp Mahr T. Hedwig, geb. 9. Okt. 13. Nov.:
meldungen dazu von ½ 10 ₰ Uhr ab in der Sakriſtei.
148933 157386 177472 184911. 210423 212324 214164
Abends um 6 Uhr: Pfarraſſiſtent Lie. Adolph. Feier Unehelicher Sohn Rudolf, geb. 20. Okt. 16. Nov.: Dem
215239 217492 221402 232924
des heil. Abendmahls mit unmittelbar vorangehender Tapezier Friedrich Rudolf Duenſing S. Friedrich Rudolf,
142 Gewinne zu 1000 Mk. 1318 1332 3309 8069
9656 11008 19916 15204 19560 26795 27192 32022,
Beichte. Anmeldungen von ½ 6 Uhr ab in der Sakriſtei. geb. 4. Okt.
41192 45105 47051 53323 53549 63679 54261. 645ggi
Montag, den 1. Dez., vorm. um 10 Uhr: Vorſtands=
Martinsgemeinde: 16. Nov.: Dem Schloſſer
66d6a 62756 3a972 85100 66007 87a77 6701 9osad
ſitzung des Frauenvereins.
Heinrich Matthes T. Anna Marie, geb. 2. Okt. 23. Nov.:
92619 94152 97412 98658 108642 108908 113250
Gemeindehaus, Hofgartenſtraße 8: Mitt= Dem Fabrikarbeiter Heinrich Büttner T. Frieda Hedwig,
113319 125152 126903 127563 135486 145163 145676
woch den 3. Dez., abends um 8 Uhr: Miſſionsſtunde. geb. 27. Sept. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Jacob Seibel
146573 151217 154601 159777 163487 166547 169363
Miſſionar Weißmann.
S. Hermann Heinrich, geb. 29. Okt. Dem Fuhrmann
169745 170072 171309 162319 18367a 163751 180108
Pauluskirche: Kollekte für den Kirchenfonds. — Vor= Georg Philipp Bonn T. Frieda Anna Babette, geb.
19176g 19a735 200517 208167 204101 205472 20750s
mittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent Sann. Feier des31. Okt. 25. Nov.: Dem Telegraphen=Aſſiſtent Karl Götz
207792 212017 211728 222626 229354 230802 232027
heil. Abendmahls mit Beichte. Anmeldung von ½ 10 Uhr T. Waltraud Marie, geb. 7. Sept.
233490
an in der Sakriſtei. — Vorm. um 11½ Uhr: Kinder=
182 Gewinne zu 500 Mk. 122 664 1133 3151.
Johannesgemeinde: 22. Nov.: Dem
Lokomotiv=
gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Sann. — Abends um 6 Uhr: heizer Philipp Opper S. Johann, geb. 2. Okt. Dem Poſt=
7260 24493 29740 30260 31856 33320 35391 35548
Abendmahlsfeier mit Einzelkelch. Anmeldung ſekretär Ernſt Philpp Diefſenbach in Frankfurt a. M. S.
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von ½6 an in der Sakriſtei. Pfarrer Rückert. — Mon= Ernſt Hartmann, geb. 31. Okt. 23. Nov.: Dem
Metall=
tag, den 1. Dez., abends um 9½ Uhr: Bibelſtunde.
66006 69007 69157 70065 73005 74652 61000 22002
ſchleifer Otto Glieſche T. Marie Karoline Elſe Johanna,
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 30. Nov.,
66515 69113 94694 104713 105607 100913 109729
vormittags um 9½ Uhr: Beichte. — Um 10 Uhr: Gottes= geb. 16. Okt.
Petrusgemeinde: 23. Nov.: Dem Schloſſer! 111351 117861 125475 125889 120417 133220 134327
197317 130515 12426 14a6os 146036 12637a 146005
dienſt mit hl. Abendmahl. Pfarrer Paul und Pfarraſſi=
Georg Gimbel T. Walheide, geb. 7. Aug.
160715 151945 154500 156393 159541 162949 163747.
ſtent Köppler. Geſang des Kirchengeſangvereins.
Paulusgemeinde: 23. Nov.: Dem Steinhauer
166137 175758 177608 179958 180271 181160 165641.
Nachm. um 2 Uhr: Kindergottesdienſt. A
Pfarraſſiſtent
Köppler. — Um 5 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul. Georg Lutz T. Anng Katharine, geb. 13. Nov. Dem
186545 180216 19137a 19576 197640 190668 2017a
Kunſt= und Bauſchloſſer Heinrich Maier S. Adam Hein=
201948 202804 203601 208564 210696 210878 213487
Stadtmiſſton (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 30. Nov., rich, geb. 14. Okt. 25. Nov.: Dem Garteninſpektor Anton
217254 217988 223430 223457 224507 227163
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nach= Purpus T. Ilſe Auguſte Meline, geb. 23. Sept.
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Seite 32.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Nummer 290.
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2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
36 290.
Samstag, 29. November.
1918.
Ernſt=Ludwig=Verein.
Bedarf nicht genügt. Die Zahl der im Jahre 1912 neu er= Satz, der ſicherlich als ein ſehr günſtiger bezeichnet werden
ſtellten Wohnungen beträgt nach Abzug der in Wegfall muß.
St. Darmſtadt, 28. Nov.
gekommenen 3004, und es iſt ſehr wahrſcheinlich, daß die
Mit der Frage des Zweckverbandes zur Errichtung
Der „Ernſt=Ludwig=Verein”, Heſſiſcher Zentralverein Zahl der neu erſtandenen Haushaltungen um mehrere 100 kleiner Wohnungen (wie in Worms) hat der Vorſtand
zur Errichtung billiger Wohnungen. hielt heute im Städti= größer geweſen iſt. Genau läßt ſich das nicht ſagen, weil des Zentralwohnungsvereins ſich befaßt. Als Ergebnis
ſchen Saalbau ſeine Hauptverſammlung ab. Den nach 1910 Zählungen nicht mehr ſtattgefunden haben. Wie der eingehenden Diskuſſion wurde die Meinung des Vor=
Vorſitz führte Herr Provinzialdirektor Fey, der mitteilte, die Ermittelungen über die leerſtehenden Wohnungen er=ſtandes dahin feſtgeſtellt, daß die genoſſenſchaftliche
Bau=
daß der Vorſitzende, Se. Exzellenz Frhr. von Heyl, durch geben haben, berrſcht in vielen Orten Wohnungs=tätigkeit, ebenſo die Wohnungsfürforge der Arbeitgeber
dringende Verhinderung abgehalten wäre, den Vorſitz zu mangel. Dieſen zu beheben, kommen in erſter Linie die der Tätigkeit der Kreisvereine vorzuziehen ſei. Auch ſei
führen und Herrn Geheimerat Fey erſucht habe, die gewerbliche und die privat=gemeinnützige Bautätigkeit in es notwendig, der privaten Bautätigkeit möglichſt freie
Verſammlung an ſeiner Stelle zu leiten. Der Ver=Frage. Ihre Förderung muß ſich insbeſondere beziehen Entfaltung zu ſichern. Nur da, wo alle dieſe Faktoren
ſammlung wohnten unter anderem bei die Herren auf zwei für die Wohnungsproduktion unentbehrliche Fak= dauernd verſagten, ſei die kommunale Bautätigkeit, zu der
Finanzminiſter Dr. Braun Exz. Miniſter des toren, nämlich die Beſchaffung von Bauland und auf die auch diejenige der als Gemeinde=Zweckverbände errichteten
Innern v. Hombergk zu Vach Exz., Miniſterialräte Dr. Bereitſtellung von Geldmitteln. Bei dem Baugelände Kreisbauvereine zu rechnen ſei, zu befürworten. Dieſe
Kratz, Schliephake, die Provinzialdirektoren Beſt! bildet der Preis eine große Rolle. Es hat zwar den An= Stellungnahme dürfte ſowohl die geſunde Entwicklung des
und Uſinger, Bürgermeiſter Mueller=Darmſtadt, ſchein, als ob in neuerer Zeit die Steigerung der Boden=wirtſchaftlichen Erwerbslebens ausreichend berückſichtigen,
viele Kreisräte und Bürgermeiſter Heſſens, der Vorſitzendepreiſe nachzulaſſen beginne; immerhin muß aber doch feſt=als auch dem ſozialen Gedanken der gemeinnützigen
Woh=
der Handwerkskammer Gewerberat Falk=Mainz, der badi= geſtellt werden, daß vielfach für den Kleinwohnungsbau nungsfürſorge in genügendem Maße Rechnung tragen.
billiges Baugelände nicht zu haben iſt. Einige Gemeinden Zur Vermeidung von Mißverſtändniſſen ſei ferner bemerkt,
ſche Wohnungsinſpektor Dr. Kampfmeyer=Karlsruhe
u. ſ. w.
kaufen größere Grundſtücksflächen zuſammen, teilen ſie auf, daß durch den Zweckverband die Initiative der Gemeinden
Der Vorſitzende begrüßte nach Eröffnung der Ver=parzellieren ſie und ſtellen die ſo geſchaffenen Bauſtellen nicht gelähmt werden ſoll. Nach wie vor beſteht der
ſammlung die Erſchienenen, beſonders die genannten be= zum Verkauf, und zwar zu einem Preiſe, der den Selbſt=Wunſch, daß die größeren Gemeinden die Frage der
Woh=
hördlichen Vertreter. Die verſtorbenen Mitglieder: Direk=koſten entſpricht. Bei dieſen Geländeankäufen muß natür= nungsfürſorge ſelbſt löſen und der
Zentralwohnungsver=
tor Hochgeſand=Worms und Bürgermeiſter Frenay=lich in ſehr geſchickter Weiſe vorgegangen werden, denn ein wird hierbei gern mit Rat und Tat zur Seite ſtehen.
ſonſt kann es leicht paſſieren, daß hohe Preiſe gefordert
Bensheim werden durch Erheben von den Sitzen geehrt.
Auf der vorjährigen Hauptverſammlung iſt von Herrn
Redner warf dann einen kurzen Rückblick auf die Entwick= werden und daß die von der Gemeinde ſelbſt verurſachte Geheimerat Fey angeregt worden, einen
Bauplatznach=
lung des Vereins und ſeine Tätigkeit im letzten Geſchäfts= Vergrößerung der Nachfrage zur Preisſteigerung beiträgt. weis für das ganze Land bei der Geſchäftsſtelle des
jahre. Die Bautätigkeit war gut. Die von der heſiſchen Sehr bemerkenswert iſt daß den Gemeinden bei dieſem Zentralvereins zu ſchaffen. Der Vorſtand hat dieſe dan=
Regierung als einer der erſten eingeführte Landgemeinde= Vorgehen gegenüber Grundbeſitzern, die mit ihren Preis= kenswerte Anregung weiter beraten; er kam zu dem
Ent=
ordnung ermöglicht die Bildung von Zweckverbänden und forderungen nicht Maß halten, unter gewiſſen Voraus=ſchluſſe, zunächſt einmal mit einigen Bürgermeiſtern
Aus=
fördert damit auch die Bildung von Bauvereinen. Auchſetzungen die Enteignungsbefugnis zuſteht, wie noch kürzlich ſprache über die Ausführbarkeit dieſer Anregung zu halten.
von dem Provinzialausſchuß in Darmſtadt anerkannt wor= Dies iſt geſchehen. Die Herren waren der Meinung, daß
das neue Enteignungsgeſetz iſt von erheblicher Wichtigkeit,
da es den Gemeinden die Möglichkeit gibt, Gelände zur den iſt. Neben der gewerblichen iſt es die private gemein= ſich eine Aufſtellung über die in der Gemeinde vorhandenen
Errichtung billiger Wohnungen gegebenenfalls zu enteig= nützige Bautätigkeit, die den Kleinwohnungsbau betreibt. Bauplätze machen ließe, wobei freilich Angaben über die
nen. Dadurch kann ungeſunden Preistreibereien vorge= Von den im letzten Jahre gegründeten gemeinnützigen Preiſe wohl ſchwer zu erhalten ſein würden, da hierbei
beugt werden. Redner ſtreift dann kurz die ſonſtige Tätig=Baugenoſſenſchaften hat diejenige in Guſtavsburg bereits Konjunktur und Nachfrage von Wichtigkeit ſeien. Bei
nähe=
keit des Vereins. Er ſchließt: Möge es dem Verein auch eine erhebliche Bautätigkeit ausgeübt. Eine andere neue rem Zuſehen wird man ſich überzeugen, daß die Regelung
fernerhin nicht fehlen an Bauſteinen im bildlichen SinneBaugenoſſenſchaft in Biſchofsheim hat bereits eine größere dieſer Frage tatſächlich ein Bedürfnis iſt. Der Nachwveis
des Wortes; nicht an Baumeiſtern, auch im bildlichen Anzahl Bauprojekte ausgearbeitet. Einige andere wird alſo zweifellos ſehr gut wirken. Es fragt ſich, wer
Sinne, die als Räte und mit der Tat dem Ausbau unſeres von den neuen Bauvereinen ſind noch in den Vorſtadien ihn übernehmen ſoll: die Gemeinden, die Kreiſe oder der
Vereins zur Seite ſtehen. Möge es endlich nicht fehlen an der Entwicklung begriffen; doch darf angenommen werden, 1 Zentralwohnungsverein. Der letztere müßte Verzeichniſſe
dem nötigen Mörtel für die zum Ausbau unſeres Vereins daß ſie ebenfalls bald zu praktiſcher Tätigkeit kommen. Im für das ganze Land anlegen und um immer auf dem
lau=
zuſammengefügten Bauſteine. Dieſer Mörtel iſt der Geiſt, Hinblick auf den Umſtand, daß die Genoſſenſchaften in letz= fenden zu bleiben, wäre ein ziemlich erheblicher
Schriftver=
der unſeren Verein beleben fördern und vorwärts bringen ter Zeit etwas in Mißkredit geraten ſind, möchte ich mit kehr notwendig. Dann käme weiter in Frage, ob die
In=
foll. Daß dieſer richtige Geiſt aber vorhanden ſein wird, erlauben, darauf hinzuweiſen, daß die Baugenoſſenſchaften tereſſenten von dem in Darmſtadt zentraliſierten Nachweis
dafür bürgt die Perſönlichkeit ſeines Gründers und lang= im allgemeinen und die heſſiſchen im beſonderen durch= ausreichend Gebrauch machen würden. Das iſt immerhin
jährigen Vorſitzenden Freiherrn Heyl, dafür bürgt die ſeit=aus Vertrauen verdienen. Da dieſe Genoſſen= zweifelhaft. Vielleicht läßt ſich die Sache in Verbindung
ſchaften gemäß ihrer Aufgabe Häuſer bauen und Grund= mit den Kreiſen regeln, in den großen Städten mit den
herige Tätigkeit des Vorſtandes und die ſo verdienſtvolle
erfolgreiche Arbeit des Geſchäftsführers Landeswohnungs=ſtücke baureif machen, alſo Werte ſchaffen, deren Veruntreu= Stadtverwaltungen. Der Vorſtand des
Zentralwohnungs=
inſpektors Gretzſchel. Möge unſer Verein in dem neuen ung nicht leicht möglich erſcheint. ſo iſt aus dieſem Grunde vereins wird dieſe Frage weiter bearbeiten.
Redner erwähnt dann die Schaffung von guten
Vereinsjahr der minderbemittelten Bevölkerung zum Vor= ſchon die Gefahr größerer Verluſte gering. Die
Bauge=
teil und Segen, unſerem Heſſenlande aber zur Zierde ge= noſſenſchaften verdienen deshalb nach wie vor durchaus Entwürfen zu Kleinwohnungen mit Hilfe
Vertrauen. Die Reſerven der heſſiſchen Bauvereine, unter der Baugewerkſchulen. Gemäß Vorſtandsbeſchluß
reichen! — Den
denen ſich allerdings einige gemeinnützige Baugenoſſen= und entſprechend einer Anregung der Miniſterial=Bauab=
Geſchäftsbericht
ſchaften befinden betrugen Ende 1912 rund 372700 Mark, teilung ſollen die drei heſſiſchen Baugewerkſchulen erſucht
gibt Landeswohnungsinſpektor Gretzſchel: Auch im Be= das ſind 32000 Mark mehr als im Vorjahre. Das einges werden an Hand eines beſtimmten Programms eine
An=
richtsjahr hat die Belebung der Bautätigkeit angehalten. zahlte Geſchäftskapital ſtellte ſich auf 1132350 Mark, die zahl Entwürfe zu Häuſern mit kleinen Wohnungen auszu=
Trotzdem hat wahrſcheinlich die Wohnungsproduktion dem Reſerven machen alſo 30 Prozent des letzteren aus, ein arbeiten, und es ſollen hierfür kleine Preiſe ausgeſetzt
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Nummer 290.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. November 1913.
Seite 34.
Eie Pohte muſteſt eite dieret . t me
Sierſinrie ſe nerite ien
werden. Das Progkamm iſt bereits entworſen, es
unter=
nahme dieſes Riſikos auf die Gemeinden zu den
Selbſt=
lliegt jetzt der Nachprüfung der Miniſterial=Bauabteilung
koſten, einſchließlich eines Zinsgenuſſes zur Deckung der
die Beſchaffung zweiter Hypotheken
und wird demnächſt in Gemeinſchaft mit den Direktoren
der Baugewerkſchulen endgültig feſtgelegt werden. Weiter referiert Bürgermeiſter Dr. Wevers=Worms. Er begrüßt Verwaltungskoſten und für die Benutzung der ſtädtiſchen
iſt gemäß einer aus dem Vorſtand heraus gegebenen An=lebhaft die Tätigkeit der Baugenoſſenſchaften und Bau=Einrichtungen. Doch ſoll der Zinsgenuß 34—1 Prozent
regung die Frage erörtert worden, ob behufs Weckung des vereine; doch ſtehe feſt, daß dieſe nur etwa ein Zwanzigſtel nicht überſteigen.
2. Das Riſiko der Gemeinden wird dadurch gedeckt,
Intereſſes für den Wert einer guten und geſunden Woh= des geſamten Bedarfs zu decken vermögen. Ihnen mehr
nung nicht eine belehrende Schrift herausgegeben werden zuzumuten, würde zu ungeſunden Verhältniſſen führen. daß der Schuldner einen Selbſtverſicherungsfonds der
Ge=
ſollte, die ſich namentlich an die Frauen wendet, denen ja Die Beſtrebungen müſſen zunächſt darauf gerichtet werden, meinde einerſeits à konds verdu, andererſeits aber auch
in erſter Linie die Sorge für eine gute Benutzung und In= die Poſition des Hausbeſitzers ſelbſt zu ſtärken, damit die= unter Ausſchluß weiterer Verpflichtungen einen
Betrag=
ſtandhaltung der Wohnungen obliegt. Der Vorſtand war ſem Stande wieder kapitalkräftige Elemente zugeführt einzahlt, der den Durchſchnittsausfällen bei zweiten
Hypo=
der Meinung, es müſſe insbeſondere angeſtrebt werden, werden. Dann müſſen die Anſichten über die Höhe des theken entſpricht.
daß in den Haushaltsſchulen dieſe Frage in ausgiebigem Zinsfußes zweiter Hypotheken geändert werden. Bei
3. Die Zahlung der einmaligen Verſicherungsprämie
Maße erörtert werde an Hand einer von einem Sachkenner zweiten Hypotheken iſt das Riſiko größer, daher muß der geſchieht durch Verrechnung gegen das Darlehen.
verfaßten Anleitung. Diefe auszuarbeiten hat Herr Sani= Zinsfuß entſprechend höher ſein wenn das Privatkaoital
4. Eine allmähliche Herabminderung der Hypothek iſt
tätsrat Dr. Pullmann aus Offenbach in freundlichſter dafür intereſſiert werden ſoll. Mit der Tatſache muß ge= durch entſprechende Tilgungsraten zu erſtreben.
Weiſe übernommen. Die Schrift iſt betitelt „Wohnungs=rechnet werden, daß die Sicherung des Hausbeſitzers gegen
Iſt das Riſiko auf dieſe Art gedeckt, ſo kommt es
natür=
frage und Hausfrau”. Von mehreren Bauvereinen iſt es Mietsausfall unmöglich iſt. Es bleibt alſo einzig übrig,
als wünſchenswert bezeichnet worden, über die Frage des den Hausbeſitzer in ſeiner Poſition ſo zu kräftigen, daß lich wenig darauf an, wie die Anſtalt organiſiert wird, ob
rationellen Gartenbaues Belehrung und Aufklärung zu die Hergabe zweiter Hypotheken nicht mehr ein ſo großes die Gemeinde Selbſtgeberin iſt, oder ob ſie nur einer
drit=
erteilen, da die vorhandenen Hausgärten häufig in ſehr Riſiko iſt. Es fragt ſich, ob dem Hypothekengeber ſeine ten Anſtalt bürgt uſw. Zweckmäßig wird die Verwaltung
unpraktiſcher Weiſe bepflanzt würden, Auch dieſem Wunſch Anſprüche durch das Dazwiſchentreten Dritter geſichert den Sparkaſſen überlaſſen werden, Es empfiehlt ſich jedoch,
hat der Vorſtand entſprechen zu ſollen geglaubt. Für die werden könnten. Das führt zu der Hypothekenverſicherung, die Gelder der Sparer zu dieſen Zwecken nicht zu verwen=
Ausarbeitung einer kurzen belehrenden Schrift iſt der als Auch dieſe iſt etwas Ungeſundes, wie die Praxis gelehrt den, da der Sparer leicht mißtrauiſch wird; vielmehr ſollen
tüchtiger Fachmann bekannte Kreisobſtbauinſpektor Ma=hat. Auch ein Hypothekenſicherungsgarantiefonds war den Sparkaſſen die Betriebsmittel von der Stadt über;
zarin in Worms gewonnen worden. Ein Gegenſtand wei= praktiſch nicht durchführbar. Weiter ſind Verſuche gemacht wieſen werden.
Redner ſchließt: Mit der Beſchaffung zweiter
Hypothe=
terer Beratung war der Entwurf zu dem neuen worden mit neuen Privatunternehmungen, die ebenfalls
heſfiſchen Baugeſetze. Es wurde zu ſeiner Prü= nichts Praktiſches zur Löſung der Frage ergaben. Auch ken ſind die Aufgaben der Gemeinde keineswegs
erſchöpft=
fung vom Vorſtande eine ſechsgliederige Kommiſſion ein= auf genoſſenſchaftlichem Wege war nichts zu erreichen. So Es handelt ſich vor allen Dingen darum, daß die Gemeinde
geſetzt, beſtehend aus Herrn Geheimen Juſtizrat Görz als mußte man ſich der Frage zuwenden, ob, wenn nicht mit ſich die Beſchaffung eines umfangreichen großen Grund=
Vorſitzenden, ſowie den Herren Sanitätsrat Pullmann, einer rechtlichen Wirkung, ſo doch mit einer gewiſſen Wahr= beſitzes angelegen ſein läßt. (Lebhafter Beifall.)
Der Vorſitzende ſpricht dem Referenten den herzlich=
Bürgermeiſter Stahl, Stadtbaurat Steinberger Beigeord= ſcheinlichkeit der zweite Hypothekengläubiger vor Ausfällen
meter Weill und Landeswohnungsinſpektor Gretzſchel. Die geſichert werden kann. Es handelt ſich bei den zweiten ſten Dank des Vereins und der Verſammlung aus.
Kommiſſion hat den Entwurf in mehreren Sitzungen durch= Hypotheken um Beleihungen bis zu 80 Prozent. Es muß
Gärten und Gartenſtadtanlagen.
beraten und eine Anzahl Abänderungsvorſchläge formu= alſo eine Ordnung des öffentlichen Taxweſens angeſtrebt
Herr Landstagsabg. Juſtizrat von
Brentano=
liert. Einige induſtrielle Firmen, namentlich im Kreiſewerden. Aber auch dieſe war trotz vieler Verſuche nicht zu
ſprach über das Thema: „Wie können die in den Städten
Vorms, haben auch im Berichtsjahre für ihre Arbeiter erreichen. Es brachte alſo kein Verſuch bisher Erfolg. Nach
wie vor mußte zu dem privaten Geldgeber zurückgegriffen und geſchloſſenen Ortsteilen vorhandenen Gärten erhalten,
Wohnungsfürſorge getrieben.
Der Verein wird nunmehr auch dazu übergehen müſſen, werden. Es fragt ſich alſo, in welcher Weiſe die Oeffent= die Beſtrebungen zur Gründung von Gartenſtadtanlagen
diejenige gemeinnützige Vereinstätigkeit zu fördern, die lichkeit, die doch an der Beſſerung der Wohnverhältniſſe am wirkſamſten gefördert werden?‟ Er verbreitete ſich
der Verbeſſerung der Wohnſitten dient. Es beſtehen in ein erhebliches Intereſſe hat, an der Bereitſtellung der zunächſt über die ideellen Vorteile von Gärten und
Gar=
tenſtädten, mit denen die materiellen meiſt Hand in Hand=
Heſſen ſowohl als auch außerhalb ſchon einige Vereinigun= Mittel beteiligt werden kann. Da kommen in erſter Linie geben. Die Allgemeinheit iſt in hohem Maße an dieſer
igen (Hauspflegevereine, Wohnungsfürſorgevereine), die die Gemeinden in Betracht. Tatſächlich hat ſich ſchon eine
Frage intereſſiert, denn es iſt unbeſtreitbar, daß es ein
ſich damit befaſſen, namentlich kinderreichen Familien zu ganze Reihe von Städten mit der Bereitſtellung zweiter anderer Menſchenſchlag iſt, der, mit der Scholle verwachſen.
guten Wohnungsverhältniſſen zu verhelfen und ſie zu rich= Hypotheken befaßt. Doch zeigt die Statiſtik, daß bisher die inmitten einer geſunderhaltenden Natur aufwächſt, als
tiger Benutzung der Wohnungen anzuhalten. Auf einen bereitgeſtellten Fonds dem Bedürfnis in keiner Weiſe
ge=
der in der Großſtadt, der nie oder doch viel zu ſelten ein
weiteren Umſtand werden wir wohl unſer Augenmerk nun= nügen. Es ſind etwa 1—1¼ Millionen auf je 10000 Ein= Gärtchen, ein Stück Land ſein eigen nennt. Unter die
mehr ebenfalls in höherem Maße zu richten haben, das iſt wohner notwendig; zur Verfügung ſtanden nur wenige Staaten, die in der Förderung des Kleinwohnungsbaues
die Frage, wie eine Sanierung der in manchen Gemeinden Prozent dieſer Summe. Dazu kommt, daß die Bedingun= und damit des Gartenbaues an der Spitze ſtehen, zählt
vorhandenen ungeſunden Wohnungen möglich iſt. Redner gen die Aufnahme der zweiten Hypotheken derart erſchwer= erfreulicherweiſe Heſſen, das in ſeiner Geſetzgebung ſchon
ſchließt: Sie ſehen, meine verehrten Anweſenden die Ar=ten, daß nur wenig davon Gebrauch gemacht wurde. Es ſeit langem dem Rechnung trägt. Zweifellos kann der
beit nimmt nicht ab, ſondern zu. Und mit dem Dank, den handelte ſich im weſentlichen um Notſtandsmaßnahmen. Staat aber auf geſetzlichem Wege noch weiter gehen in
ich Ihnen namens des Vorſtandes ausſprechen darf für die Die Gründe des Verſagens der Einrichtung liegen weniger dieſen Beſtrebungen, ſei es durch Hergabe von Mitteln
Unterſtützung, die unſere Tätigkeit bisher bei Ihnen ge= in den bureaukratiſchen Einrichtungen, als vielleicht darin, oder durch Erleichterungen auf ſteuerlichem oder
baupoli=
funden hat, verbinde ich gleichzeitig die Bitte, uns dieſe daß die Fäden in der Verwaltung zum Einzelnen hier zeilichem Gebiete. Die Milderung der ſtraßenbaulichen
Unterſtützung auch in Zukunft zuteil werden zu laſſen.
viel häufiger und kräftiger ſind, als es ſonſt der Fall iſt. Beſtimmungen könnte viel helfen. Die Straßen brauchen
Provinzialdirektor Fey ſpricht dem Berichterſtatter Ganz ſtichhaltig iſt ja auch dieſer Grund nicht. Die Haupt= nicht ſo breit zu ſein und ſollten mehr Platz für
Garten=
den herzlichſten Dank aus. — Den
ſache bleibt immer wieder das große Riſiko. Bevor die= anlagen freilaſſen. Der Entwurf der neuen Bauordnung.
ſes nicht beſeitigt oder gemildert iſt, iſt eine Beſſerung nicht trägt dem in erfreulicher Weiſe Rechnung. Er ſetzt u. a.
Rechenſchaftsbericht
zu erwarten. Es iſt falſch, daß den Gemeinden für die Her= die Straßenbreite nach dem wirtſchaftlichen Bedürfnis
erſtattet Direktor Döring=Gießen. Danach betragen gabe zweiter Hypotheken kein Sonderzins gezahlt werden feſt. Bei Aufſtellung von Ortsbauſtatuten ſollte man nur
die Geſamteinnahmen 8824 Mark, die Ausgaben 4330 Mk., ſoll. Und falſch iſt auch, daß der Zinsfuß für zweite Hypo= Herren heranziehen, die von dem Werte und der Wichtig=
und der Ueberſchuß 4494 Mk. Leider ſind die Beiträge um theken nur wenig höher ſein darf, als der für erſte Hypo= keit der Gartenanlagen durchdrungen ſind. Keiner Ge=
100 Mark zurückgegangen, da die Eiſenbahndirektion Mainz theken. Es muß hier ganz bankmäßig und rein geſchäft= meinde ſollte man geſtatten, vorhandene Gärten und
An=
ihren Beitrag um 100 M. herabgeſetzt hat. Die Rechnung lich das größere Riſiko in Berechnung gezogen werden. lagen zu Bauſpekulationen auszunutzen. Als Beiſpiel
hat zu Beanſtandungen keinen Anlaß gegeben. Es wird In Offenbach hat man einen Reſerveſonds angelegt aus erwähnt der Vortragende die Villenkolonie Buchſchlag. Er
Entlaſtung des Rechners beantragt und beſchloſſen. — Es dieſem höheren Zinsfuß reſp, der ſonſt den Agenten zu regt eine Wander=Gartenausſtellung an, die in großzügigen
folgen
zahlenden Summe und eine Präminzahlung der zweiten Darſtellungen alle Vorteile der Gartenſtädte zeigen müßte
Wahlen.
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Die ausſcheidenden Herren Geheimerat Dr. Die tz und gezogen werden ſoll. Die Hausbeſitzer ſollen zur Stärkung Das Kino gäbe ein vorzügliches Propagandamittel. Els
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Wiederwahl ablehnenden Oberbürgermeiſter Göttelmann= werden. Es wird von Intereſſe ſein, welche Erfahrungen pathiſch gegenüberſtellen. Zurück zur Natur! ſcheint die
Mainz wird Beigeordneter Günther=Mainz, für den man in Offenbach machen wird. Sicher iſt die Zahlung allgemeine Loſung zu ſein. Gebe man auch denen, die
verſtorbenen Bürgermeiſter Dr. Frenay Landtagsabgeord= einer einmaligen Prämie, die entweder von der zweiten nicht über große Güter verfügen.
neter Wiegand=Heppenheim, für Juſtizrat Gutfleiſch Hypothek abgezogen wird oder nach derſelben eingetragen
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