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Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
n natl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
birts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
hien Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl, verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
1.80 Mk. viertelj Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
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vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
e riehenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Prgan für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
22
M 287.
Mittwoch, den 26. November.
1913.
ie heutige Nummer hat 24 Seiten.Eine Reform des Irrenrechts.
Deutſches Reich.
* Sowohl im Reichstage wie im preußiſchen Abge=
— Reiſe des Kaiſers nach Korfu. Das
Mas Wichtigſte vom Tage.
ordnetenhauſe wurde die Reform des Irrenrechts Berliner Tageblatt meldet aus Kiel: Nach den bis jetzt
wiederholt angeſchnitten, und hierauf bezüglich iſt kürzlich vorliegenden Dispoſitionen wird Kaiſer Wilhelm am
Reichstag begann geſtern ſeine Herbſttagung.
die Annahme in der Preſſe hervorgetreten, daß weder von 15. März in Venedig eintreffen und ſich von dort auf der
ſe vom Reichstag geſtrichenen drei
Kom=
handantenſtellen in Karlsruhe, Darm=ſeiten der Reichsregierung noch von den Landesregierun= „Hohenzollern” nach Korfu einſchiffen. Dem Kommando der
tadt und Königſtein werden im neuen Militär=gen an eine Abhilfe der Mißſtände auf geſetzgeberiſchem „Hohenzollern” iſt der Befehl zugegangen, das Schiff für
itt wieder angefordert.
Wege herangegangen werden wird. Wie gemeldet wird, den 27. Februar zur Reiſe nach dem Mittelmeer inſtand
en der Vorfällein Zabern wurden im Reichs= dürfte dieſe Annahme aber irrig ſein. Auf Grund des ſetzen zu laſſen. Die Meldung bedarf der Beſtätigung.
az Interpellationen eingebracht; auch nahm die zu dieſer Frage nunmehr vorliegenden und geſichteten
— Die Arbeit des Reichstages. Die Frak=
Zintrumsfraktion des elſaß=lothringiſchen Landtages zu Materials beſchäftigt ſich die preußiſche Staatsregierung tionen des Reichstages hielten ihre Sitzungen ab, um zu
iri Vorgängen Stellung.
Paig Ferdinand von Bulgarien, der aus eingehend mit der Angelegenheit und wird demnächſt zur dem vorliegenden neuen Material, vor allem dem
ntband Pspenthal heute in Wien angekommen iſt, wird, wie es Entſcheidung gelangen, ob ein entſprechender Geſetzentwurf Spionagegeſetz und den Interpellationen, Stellung zu
hißt, am 1. oder 2. Dezember nach Bulaarien in Bearbeitung genommen werden ſoll. Wenn auch eine nehmen. Die erſte Leſung des Etats beginnt Anfang De=
Eunſtrrückreifen.
geſetzliche Regelung, die die Sicherheit des Individuums zember. Die näheren Arbeitsdispoſitionen wird der
Se=
griechiſche Kammer hat den griechiſch=türkiſchen in höherem Maße ſicherſtellt, wünſchenswert erſcheint, ſo niorenkonvent noch feſtſetzen. Es iſt leicht möglich, daß
Vertrag in zweiter Leſung angenommen und die Ant= entſtehen andererſeits Schwierigkeiten durch die Frage, ob die Weihnachtsferien erſt am 17. oder 18. Dezember begin=
Port auf die Thronrede gebilligt.
es zweckmäßig iſt, die Irren, wie gewünſcht, in zwei nen. Ob vor Weihnachten noch Wahlprüfungen vorgenom=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
getrennte Arten von Anſtalten unterzu= men werden ſollen, wird Gegenſtand von
Parteibeſpre=
bringen, ſo daß ein Teil in den Staatsanſtalten, ein chungen ſein. In der erſten Woche wird man wohl kaum
anderer in Provinzialanſtalten Unterkunft findet.
zu Wahlprüfungen kommen, weil die Zeit von der erſten
Franzöſiſche Politik.
Es handelt ſich hier einmal um ſogenannte irre Ver= Leſung des Spionagegeſetzes und von den Interpellations=
Man ſchreibt uns: Mit ſauer=ſüßen Mienen hat brecher, die den Staatsanſtalten überwieſen werden ſollen, debatten in Anſpruch genommen wird. Es verlautet auch,
sſtatugln in Paris die beruhigenden Aeußerungen vernommen, alſo um Leute, die Verbrechen begangen haben, aber daß die Zurückverweiſung einzelner Wahlen an die
Kom=
llüngſt der ruſſiſche Miniſterpräſident Kokowtzow, geiſteskrank ſind, und dann um verbrecheriſche Irre, alſo miſſion verſucht werden ſoll.
engliſcher Kollege Asquith und Sir E. Grey um Geiſteskranke mit verbrecheriſchen Anlagen, die aber
— Der Schutz der Arbeitswilligen. Die
rgeies iiſie die Lage am Balkan in Interviews oder Reden ver= beſtimmte Verbrechen noch nicht begangen haben. Von Blätter melden aus Berlin: In den Beſprechungen des
keait ihteſlien ließen. Das Mißvergnügen über dieſe Art, die dieſen beiden Arten ſind die letzteren an ſich die gefähr= Wiederzuſammentritts des Reichstages kommt zum
Aus=
eſchwukſthandinge zu beurteilen, iſt in der Revue des Deux licheren, die immer den Provinzen zur Unterbringung druck, daß ſich bei der Frage des ſtrafrechtlichen Schutzes
ſotdes unverhüllt hervorgetreten. Die genannte Halb= überwieſen werden müſſen. Solange ſie ſich nicht ſtrafbar der Arbeitswilligen die Geiſter ſcheiden dürften. Der In=
Aatsſchrift führte nämlich zu den erwähnten miniſteriel= gemacht haben, können ſie nicht den irren Verbrechern zu= duſtrierat des Hanſabundes hatte ſich kürzlich dahin, aus=
Rundgebungen u. a. folgendes aus:
gerechnet werden und den Staatsanſtalten überwieſen geſprochen, daß eine baldige Regelung des Schutzes der
„Rüßland hat ſchließlich mehr Intereſſen auf dem werden. Andererſeits iſt zu bedenken, daß es, wenn man Arbeitswilligen eine der wichtigſten nächſten Aufgaben
lam als wir; wenn es der Anſicht iſt, daß dieſe Inter=Geiſteskranke, die Verbrechen begangen haben, ſtaatlichen des Reichstages ſei. Dieſer Beſchluß des Induſtrierates
Pausreichend gewahrt ſind, iſt es nicht unſere Sache, Anſtalten überweiſt, die dieſe als Verbrecher behandeln, unterlag kürzlich der Beratung des Direktoriums des
Bun=
ſim zu zweifeln. In England haben Sir Edward Grey aber für eine angemeſſene Pflege oder eventuelle Heilung des. Es wurde eine vollſtändige Einigung zwiſchen In=
Mr. Asquith Reden gehalten, die gleichfalls das Ge= nicht ſorgen können, als eine Härte empfunden werden duſtrie, Handwerk und Angeſtellten erzielt. Wie aus Köln
ßie eines etwas vagen und unbeſtimmten Optimismus muß, gegen die Bedenken wohl geltend gemacht werden gemeldet wird, lehnt das Hauptorgan der chriſtlichen
Ge=
iglich der Balkanangelegenheiten trugen, aber ſchließ= können. Eine Verpflichtung der Provinzen, irre Verbrecher werkſchaften die Forderungen von geſetzgeberiſchen
Maß=
seruhigt klangen; es würde uns lieber ſein, wenn wir in Iirenanſtalten aufzunehmen, was angezweifelt wurde, nahmen zum Schutze der Arbeitswilligen entſchieden ab
Einhigend” ſagen könnten.”
beſteht übrigens nach der letzten Rechtſprechung des preu= und betont, daß die jetzigen Geſetze genügten. — Die Be=
Man merkt den vorſtehenden Sätzen recht deutlich das ßiſchen Oberverwaltungsgerichts, und ſeit dieſer Zeit ſind ſchlüſſe des Induſtrierats im Hanſabund haben den
Deut=
rgßbehagen an, das die vertrauensvolle Beurteilung der von den meiſten Provinzialverbänden beſondere An= ſchen Verband Kaufmänniſcher Vereine in Frankfurt a. M.
lanangelegenheiten durch die leitenden Staatsmännerſtalten oder beſondere Abteilungen für ge= zu folgender Erklärung an das Direktorium des Hanſa=
Lands und Großbritanniens bei der dritten Macht des
bundes veranlaßt:
fährliche Irre eingerichtet worden.
Ewerbandes weckte. Uebt aber die Revue des Deux
Wir halten es für außerordentlich unglücklich und auch
gegen die ſonſt üblichen Gepflogenheiten des Hanſabundes,
ſndes am Bundesgenoſſen und am Freunde eine ſo un=
Beſchlüſſe eines Unterausſchuſſes gleichſam als Beſchluß
lümte Kritik, dann iſt es nicht wunderbar, daß ſie in
tnen
des geſamten Hanſabundes in der Tagespreſſe zu
veröffent=
ſelben Zuſammenhange Vorwürfe an die Adreſſe
König Ferdinand von
lichen. Wir müſſen daher das Direktorium bitten,
geeig=
gel gPiserreich=Ungarns und Italiens richtet, weil
nete Maßnahmen zu trefſen, welche Vorkommniſſe für die
Bulgarien.
Folge ausſchließen, die den Hanſabund und die ihm
an=
ſen diplomatiſche Schritte in Sachen der Südgrenze
Al=
geſchloſſenen Körperſchaften in eine unangenehme
Situa=
ſiens eine Politik der Ungeduld, der vereinzelten Kund=
* Gegenüber der aus Paris ſtammenden Meldung,
tion und gewiſſe Zwangslage verſetzen. In der Sache
bungen und der Sonderinitiative verraten hätten.
Graf Berchtold habe dem bulgariſchen Miniſter des
ſelbſt erkennen wir an daß Arbeitswillige dagegen geſchützt
Die Pariſer Tägespreſſe hat ſich gegenüber den Kund= Aeußern den dringenden Rat erteilt, auf König Fer=werden müſſen, daß ſie mit Gewalt oder Drohung an der
ungen der Kokowtzow, Asquith und Grey Zurückhal=dinand dahin einzuwirken, daß er ſo raſch wie möglich Arbeit gehindert werden. Wir halten aber die derzeitigen
gauferlegt, um deſto eifriger wider Oeſterreich=Ungarn nach Sofia zurückkehre, ſchreibt die Wiener All= Geſetze bei richtiger Anwendung für ausreichend um
die=
ſen Schutz den Arbeitswilligen zu gewähren. Jede Ver=
Glart
Leder zu ziehen. Insbeſondere wählte ſie das gemeine Zeitung: Wenn wir gut unterrichtet ſind, wurde ordnung, welche geeignet iſt, die Koalitionsfreiheit zu
be=
ſllfſé des Grafen Berchtold zur Zielſcheibe ihrer ein ſolcher Ratſchlag weder verlangt noch gegeben. König ſchränken, müſſen wir ablehnen.
ſſchen Kritik. Wenn hierbei vom Temps und vom Ferdinand und ſeine Regierung wiſſen wohl am beſten,
Das Handelsproviſorium mit
Eng=
ero übereinſtimmend auf die Angrifſe hingewieſen daß weder die Stellung des Königs, noch die des land. Der Entwurf über die Verlängerung des
Handels=
iee, die in öſterreichiſch=ungariſchen Blättern auf Graf Kabinetts erſchüttert iſt, daß für das jetzige Regime in proviſoriums mit England geht dem Reichstage noch in
Dereastold gerichtet waren, ſo werden jene Organe der
Bulgarien eine durchaus günſtige Stimmung herrſcht und dieſer Woche zu. Der Entwurf dürfte in einer Kommiſſion
GoAlſ=numonarchie jetzt nicht mehr im Zweifel ſein, weſſen aller Vorausſicht nach die Sobranjewahlen mit einem beraten werden. Wie man hört, wird bei dieſer
Ge=
cläfte ſie damit beſorgt haben. Da die maßgebende Siege der Regierung enden werden. Es war nicht nötig, legenheit von der Regierung Auſſchluß verlangt werden,
ſiſche Preſſe den Pariſer Gegnern Oeſterreich=Ungarns überflüſſige Ratſchläge zu erteilen, da für den König gar ob nicht in abſehbarer Zeit auch mit England ein feſter
ſolchen Hinweiſen keine Gelegenheit gab, klammert kein Grund zur Abdankung vorhanden iſt. Die Reichs=Handelsvertrag, vielleicht 1917, abgeſchloſſen werden kann.
ider Temps an die Berliner Morgenpoſt, um deren poſt erhielt von dem Flügeladjutanten des Königs von
— Wertzuwachsſteuer in Sachſen. Dem
Pll als typiſch für die Auffaſſung der unabhängigen Bulgarien, dem Oberſten Stojanow, folgende Mitteilung: ſächſiſchen Landtag iſt ein Geſetzentwurf zugegangen, nach
ſichen Zeitungen hinzuſtellen! Damit läßt ſich der Alles, was dieſer Tage über die Perſon des Zaren dem der etwa 41 Millionen betragende Ertrag der
Wert=
ſmps von ſeiner Feindſeligkeit gegen Oeſterreich=Ungarn geſchrieben wird, iſt freie Erfindung und entbehrt zuwachsſteuer aus Sachſen, der dem Reiche nach dem
Ge=
iioas Gebiet der unfreiwilligen Komik fortreißen.
jedweder tatſächlichen Grundlage. Der Zar beſtellte vor ſetz vom 14. Februar 1911 zugewieſen war, künftig dem
Eine andere Art von Feindſeligkeit gegen die Donau= zwei Wochen einen Dampfer, um nach Bulgarien
zurück=
ſächſiſchen Staate zufallen ſoll.
Pnarchie atmet die Loſung, die das Journal des Débats zulehren. Der Kronprinz befindet ſich mit ſeinem Bruder
ſtäder Verhängung des finanziellen Boykotts über und ſeiner Schweſter im Schloſſe Euxinograd.
Eusland,
Pſtterreich=Ungarn ausgibt. Es kann ununterſucht bleiben,
In Meldungen der politiſchen und ſüdſlawiſchen
Oeſterreich=Ungarn.
Ageweit der Standpunkt des Journal des Débats, einem Korreſpondenz in Sofia wird übereinſtimmend feſtgeſtellt,
Ungariſche Finanzen. Der
Staatskaſſenaus=
ſilliede des Dreibundes den Pariſer Markt für Staats= daß in Bulgarien vollkommene Ruhe herrſche
lelhen zu ſperren, auf das franzöſiſche Milliardenbe= und daß die Stellung des Königs unerſchüt= weis für das Vierteljahr April bis Iuni weiſt an
Geſamt=
gMimnis oder auf die Händlertaktik, die recht hohe Zinſentert feſt ſei. Die bulgariſche Bauernbevölkerung ſei in einnahmen 413,08 Millionen, Geſamtausgaben 561,25
Mil=
raausſchlagen möchte, zurückgeht; in letzterer Beziehung ihrer weitaus überwiegenden Mehrheit durchaus loyal lionen Kronen auf gegen 412,39 bezw. 468,61 Millionen
Mthlält der franzöſiſche Preſſefeldzug gegen Griechenland, und der Dynaſtie treu geſinnt, ſo daß die Sobranjewahlen in der gleichen Periode des Vorjahres. Das Ergebnis iſt
inun doch franzöſiſches Geld bekommt, beherzigens= unzweifelhaft im Sinne der Regierung ausfallen würden, gegen 1912 um 92,65 Millionen Kronen ungünſtiger.
Mehr=
etge Lehren. Aber daß einer Großmacht gegenüber die= womit ſich alle weiteren Gerüchte über die Dynaſtie von einnahmen weiſen auf die Verzehrungsſteuer, das Tabak=
Tonart angeſchlagen wird, iſt für die Selbſtüber= ſelbſt erledigen würden. Nach einer anderen Meldung und Salzgefälle und die Staatseiſenwerke; bedeutendere
ſung gewiſſer Pariſer Kreiſe ungemein kennzeichnend. kehrt der König Anjang Dezember nach Bulgarien zurück. Mebrausgaben verurtcte die Mobiliſierungsunkoſten
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
Seite 2.
mereneiſinen es it en ie itetg es eneinernentnrenterſtentenenen der dur ſun gt Ur din Sennetsteg uin mah
die der Honveds in Höhe von 8,59 Millionen Kronen.
Der angerichtete Schaden wird auf 60000 Mark geſchätzt.
Die Unruhen wurden ſo ernſt, daß die zur Verfügung
Frankreich.
Der Anleiheentwurf. Der Bericht des De= ſtehenden 20 Polizeibeamten über die Köpfe der
Manife=
ſtanten hinweg Schüſſe abgaben. Da dieſe jedoch unwirk= tiven und ſzeniſchen Einrichtung, die die beliebteſt
putierten Noulens über den Anleiheentwurf, der in der ſam blieben, gaben ſie zwei Salven auf die Menge ab und
Kammer zur Verteilung gelangte, ſucht insbeſondere den töteten drei Eingeborene; 22 wurden verletzt, davon 8 bei kleinen Preiſen wiederholt werden. Die erſte Wie=d
Beſchluß des Budgetausſchuſſes, betreffend die Verminde= ſchwer. Heute iſt alles ruhig.
rung des Anleihebetrages auf 900 Millionen zu
rechtferti=
gen und führt aus, daß ſchon der Titel des von der Re=
Stadt und Land.
gierung eingebrachten Geſetzentwurfs, wonach die Renten=
Darmſtadt, 26. November.
emiſſion von 1300 Millionen auch die Deckung der
ordent=
lichen Ausgaben für die Marokkoexpedition bezwecke, eine
Großherzog haben dem Ingenieur und Fabrik=
Unrichtigkeit enthalte, denn die vor dem 1. Januar 1913 beſitzer Joſeph Funk zu Neu=Babelsberg bei Berlin die
gemachten militäriſchen Ausgaben für Marokko ſeien be= Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von
reits bezahlt und die laufenden Ausgaben ſollten entſpre= Sr. Maj. dem Deutſchen Kaiſer König von Preußen,
chend einem von der Regierung eingebrachten Geſetzent= verliehenen Königlichen Kronen=Ordens 4. Klaſſe, ferner
dem Profeſſor Paul Meißner zu Darmſtadt und dem ſation zurückgekehrt: der Marinemaler Chriſtopher 9d
wurf aus den allgemeinen Einnahmen für 1913 gedeckt Gräflich Görtzſchen Forſtmeiſter und
Generalbevollmäch=
werden. Die 400 Millionen, welche die Regierung außer tigten Rieger zu Schlitz die Erlaubnis zur Annahme Dr. Hermann Rüdiger. An Herrn Rave wurde bekanpll
den 900 Millionen für die außerordentlichen militäriſchen und zum Tragen des ihnen von Sr. Maj. dem Deutſchen
Ausgaben fordere, könnten demnach in keiner Weiſe als Kaiſer, König von Preußen, verliehenen Roten Adler=
Ordens 4. Klaſſe erteilt.
Deckung für die Koſten der marokkaniſchen Expedition
an=
geſehen werden. Uebrigens erklärt die Regierung ſelbſt! Lehrer zu beſetzende Schulſtelle zu Ober=Mumbach,
in dem Motivenbericht, daß ſie durch die allmähliche Til= Kreis Heppenheim. — Die mit einem katholiſchen
gung einer Anleihe dieſe ſchwere Laſt der Pazifizierung Lehrer zu beſetzende Schulſtelle zu Fahrenbach,
Kreis Heppenheim. — Die mit einem evangeliſchen die Schickſalstage der Schroeder=Stranz=Expedition=
Marokkos auf eine Reihe von Budgets verteilen wolle. Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle zu Altenhain, Kreis
Die Regierung dürfte in der heutigen Kammerſitzung bei Schotten, mit welcher Organiſten=, Kantor= und Lektor= ſcher an Mut und Hoffnungen reich, ausziehen und Bih
der Regelung der Tagesordnung verlangen, daß der Be=dienſt verbunden iſt. Dem Inhaber kann eine Orts=ten ſie bei den Arbeiten und Fahrten des kurzen Somsſ
richt Noulens bereits am Mittwoch zur Verhandlung ge=zulage bewilligt werden.
* Militärdienſtnachrichten. Zum Oberleutnant
beför=
langt.
dert: der Leutnant der Reſerve Waldeck des Leibgarde=
Der Nationalausſchuß der Bergleute Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115 (III Berlin). Zu mit dem erkrankten Dr. Rüdiger in der Eisöde zurückb
erklärt im Anſchluß an die Abſtimmung in der Kammer Leutnants der Reſerve befördert: der Vizewachtmeiſter Wir ſehen ſie in der Polarnacht leiden und kämpfen
in einem Manifeſt, das in Douai geſchloſſene Kompromiß bezw. Vizefeldwebel: Müller (VI Berlin) des Großh. die Sonne wiederkehrt und der Frühling und ſomit
ſei ein Verrat, gegen den alle Bergleute proteſtieren müß= Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25,
Vol=
ten. Sie wollten jedoch nun wieder arbeiten und die Be=lert (Halle a. d. S.) des Leibgarde=Inf.=Regts. (1. Großh.
Heſſ.) Nr. 115. Zum Oberleutnant befördert: der Leut= mitgeteilt, findet am 3. Dezember im Mathildenhölft
wegung nicht fortſetzen. Wenn die Forderungen, betr. die nant der Reſerve Dauber (Alfred) des Großh. Heſſ.
Altersverſorgung, den Achtſtundentag und die Gleich= Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25 (
Elber=
ſtellung der Arbeiter in den Schieferbergwerken mit den feld). Zum Hauptmann befördert: der Oberleutnant der von Frl. Anna Ethel ſtatt. Zur Aufführung ge
Bergleuten in den Kohlengruben nicht befriedigt würden, Reſerve Fuhr des Inf.=Leib=Regts. Großherzogin
werde ſich der im Januar zuſammentretende National= befördert: der Leutnant der Reſerve Dauber (Oskar)
kongreß der Bergleute für den Generalſtreik erklären.
Serbien und Bulgarien.
leutnant der Reſerve Schnitzer des Garde=Drag.=Regts. Anzeige.)
Der Matin veröffentlicht den Wortlaut des zwiſchen (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23 (II Hamburg). Zum Leutnant
Serbien und Bulgarien am 19. Juni 1912 in Varna un= der Reſerve befördert: der Vizefeldwebel Paeſch Anzeige erſichtlich, findet die Feier des Allerhöchſten
(I Hamburg) des Leibgarde=Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.)
terzeichneten Militärabkommens, in dem ſich die beiden Nr. 115. Zum Rittmeiſter befördert: der Oberleutnant Samstag, den 29. d. Mts., in der Turnhalle am
Länder nicht bloß gegen die Türkei, ſondern auch aus= der Reſerve Schnitzer des Leib=Drag.=Regts. (2. Großh.
drücklich gegen Rumänien und Oeſterreich=Ungarn gegen= Heſſ.) Nr. 24 (Mannheim). Zum Leutnant der Reſerve ſonders hingewieſen wird.
ſeitige militäriſche Unterſtützung zuſichern. Es heißt in befördert: der Vizewachtmeiſter Spangenberg
dem Artikel 2 des Uebereinkommens: Falls Rumänien (Saarlouis) des Großh. Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feld=
Bulgarien angreife, ſei Serbien verpflichtet, Rumänien leutnants der Reſerve: Minnich (Worms), v. Olbergſteigeſtellen ſtatthaft. Es liegt deshalb im Intere
ſofort den Krieg zu erklären und Artikel 3 beſtimmt, daß (I Darmſtadt) des Leibgarde=Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Publikums, die Fahrſcheine nach Empfang hierdll
Bulgarien, falls Oeſterreich=Ungarn Serbien angreift, un= Nr. 115; die Oberleutnants: Langermann (Gießen), prüfen, da beim unrichtigen Umſteigen die Fahr
der Landwehr=Inf. 1. Aufgeb., Vogel (Mainz), der Land= für die Weiterfahrt ungültig ſind und bei Weich
verzüglich Oeſterreich=Ungarn den Krieg erklären ſolle.
wehr=Inf. 2. Aufgeb. Zum Rittmeiſter befördert: Ober= der Löſung neuer Fahrſcheine ein erhöhtes Fahrgel
leutnant der Reſ. Lauteren des Garde=Drag.=Regts. 1 Mk. bezw. 4 Mk. in Anrechnung kommen kann.
Türkei.
(1. Großh. Heſſ.) Nr. 23 (Mainz). Zu Leutnants der Reſ.§ 16 der Eiſenbahnverkehrsordnung vom 1. April
Die Verpachtung der ägäiſchen In= befördert: die Vizefeldwebel bezw Vizewachtmeiſter:
ſeln. Aus Athen wird dem Petit Pariſien gemeldet, daß Auer gen. Enders (Mainz) des Inf.=Leib=Regts. Groß= das ſeinen Bruder auf dem Griesheimer Exerzierp
gegenwärtig ein Sendling des jungtürkiſchen Komitees herzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117. Eidebenz (Gießen) ſucht hatte, wurde, als es geſtern früh nach 7 Uhr
für Einheit und Fortſchritt in Rom weile, wo er angeblich des 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regts. Nr. 168, Kraemer (II auf dem Heimweg begriffen war, in der Nähe der d4
Frankfurt a. M.), des Großh. Heſſ. Train=Batls. Nr. 18. Anlagen von einem unbekannten Mann durch einen
mit dem Miniſter des Aeußern San Giuliano über die Der Abſchied bewilligt: dem Hauptmann Wallau der in die Seite verletzt. Das Mädchen konnte ſichn
pachtweiſe Abtretung mehrerer Inſeln des ägäiſchen Reſ. des 1. Naſſ. Feldart.=Regts. Nr. 27 Oranien (Mainz), die Rettungswache begeben und wurde von hier ins
Meeres an Italien verhandle. Man ſpreche namentlich unter Verleihung des Charakters als Major und mit der kenhaus gebracht. Von autoritativer Seite erfahrt
Erlaubnis zum Tragen ſeiner bish. Uniform. Zum Ritt= hierzu: Nach der Aufnahme in das hieſige Städtiſche
von Stampalia und Rhodos.
meiſter befördert: Oberleutnant der Reſ. Riedeſel Frei= kenhaus wurde ſofort eine Operation vorgenomn
Vereinigte Staaten.
herr zu Eiſenbach des Leib=Drag.=Regts. (2. Großh. gut verlief und die augenblickliche Lebensgefahr nach
Heſſ.) Nr. 24 (Braunsberg). Zum Hauptmann befördert: lichkeit beſeitigte. Nach der Operation war die A
Die Botſchaft Wilſons ſoll in der nächſten Oberleutnant Rerroth der Reſ. des 5. Großh. Heſſ. vernehmungsfähig und wurde durch Amtsrichter
Woche, bald nach dem Zuſammentritt des Kongreſſes zu Inf.=Regts. Nr. 168 (Saarbrücken). Zum Hauptmann be= eidlich als Zeugin vernommen. Sie ſchildert den
ſeiner ordentlichen Tagung, verleſen werden. Wie man fördert: Oberleutnant Hofmann (Mainz), der Landw= klar, kann aber über den Täter leider nur dürft ine
erfährt, beabſichtigt Wilſon, Nachdruck auf die Notwendig= Fußart. 1. Aufgebots. Der Abſchied bewilligt: Oberleutn.
Haas der Landw.=Fußart. 2. Aufg. (Mainz). Zum Luſtbarkeit aus Anlaß von Großherzogs Geburt
keit einer raſchen Löſung der Währungsreform zu legen Hauptmann befördert: Oberleutnant der Reſ. Gies des einer Wirtſchaft an der Griesheimer Landſtraße beig
und in großen Linien die Haltung der Demokraten in der Telegr.=Batls. Nr 3 (I Darmſtadt). Zum Aſſiſtenzarzt und war gegen Morgen durch ſeinen Bruder, den
Truſtgeſetzgebung zu entwickeln, es aber den Ausſchüſſen befördert der Unterarzt der Reſ. Dr. Schad (II Darm= dort liegenden Truppenteil gehört, eine große Stril
zu überlaſſen, beſondere Mittel zur Abhilfe vorzuſchlagen. ſtadt) Der Abſchied mit der Erlaubnis zum Tragen ſeiner Weges begleitet worden, bis ihn die Pflicht zurück
Die Botſchaft wird auch eine Darſtellung der Lage in bisherigen Uniform bewilligt dem Stabsarzt der Reſerve ſetzte dann allein den V=x fort und kam zwiſchen
Dr. Kautzſch (I Darmſtadt). Es werden ernannt: zu Uhr in die Nähe des bieſigen Exerzierplatzes, wo.
Mexiko bis zu dem Tage der Botſchaft enthalten.
Lazarett=Inſpektoren die Lazgrett=Inſpektoren auf Probe:
Strube in Mainz, Bittel in Darmſtadt.
Vom Großh. Hoftheater. Die heutige Vorſtellung
* Pretoria, 24. Nov. Zu ernſten Unruhen der erfolgreichen Komödienneuheit „Hans Sonnen= anbot auch ſonſt einen anſtändigen Eindruck macht
kam es geſtern abend bei einer Grube. 5000 von ungefährſtößers Höllenfahrt” im B=Abonnement beginnt das Mädchen kein Bedenken, ſeine Begleitung anzue
die Verhandlung eines Tages; jedoch können an einem gelangt iſt. Aus dem mittellateiniſchen parlare
Tage auch mehrere Sitzungen abgehalten werden, ſo z. B. franzöſiſche Wort parler (ſprechen) hervorgegange
Vom Reichstagsdeutſch.
wenn eine Sitzung aus einem beſtimmten Grunde aufge= aus parlamentum (Verſammlung) hervorgegange=
Aus der Geſchichte unſerer Parlamentsſprache.
hoben werden muß oder wenn beſondere Abendſitzungen zöſiſche Wort parlament beſchränkt aber ſeine al
anberaumt werden. Das Wort „Seſſion” hat aber die Bedeutung ganz auf die Gerichtsverſammlungen
Von Dr. J. Stanjek.
Bedeutung von Sitzungsperiode” die Seſſion umfaßt
Geſtern, am 25. November, hat der Reichstag ſeine Ar= alſo eine große Anzahl von Sitzungen; jede Ueberſetzung großen Revolution 1789 das oberſte Gericht dest
beiten wieder aufgenommen. Von dieſem Tage ab wer= des Wortes „Seſſion” würde die Einführung eines
ſchwer=
den wieder die Berichte über die Sitzungen des Reichs= fälligen zuſammengeſetzten Wortes notwendig machen, das
tages eine ſtändige Rubrik in den Zeitungen bilden, und womöglich wieder ein Fremdwort enthalten würde wie gaben dieſer die Bezeichnung parliament, nicht ei
dem Leſer treten wieder manche der Parlamentsſprache das Wort „Sitzungsperiode”. Aus praktiſchen Gründen Rückſicht auf den franzöſiſchen Ausdruck parler (6
eigenen Ausdrücke, wie Seſſion, Oppoſition, Fraktion, bleibt man dann lieber bei der kurzen und einfachen fremd= ſondern weil das Wort bei ihnen ſowohl die B.elll
Petition, Interpellation, Vertagung, Hammelſprung uſw. ländiſchen Bezeichnung „Seſſion”.
vor die Augen.
Unter den hier vorgeführten „Kunſtausdrücken” merzung überflüſſiger Fremdwörter geſtellt. Man kann ziehungen den oberſten Gerichtshof des Landes die
der Parlamentsſprache überwiegen die fremdlän= dann regelmäßig die Beobachtung machen, daß die Antrag= engliſche Wort parliament gab dann für uns nac
diſchen Ausdrücke ganz bedeutend. Der Grund dafür iſt ſteller ſelbſt bei der Begründung eines ſolchen Antrages
darin zu erblicken, daß ſich das parlamentariſche Leben bei die fremdſprachigen Ausdrücke nicht umgehen können. Vor dererweckung des Wortes „Parlament' es wäre gin
uns im Vergleich zu den weſtlichen Nachbarvölkern, den zwei Jahren ſchloß ein Abgeordneter eine Rede, in der er manche allzu eifrigen Parlamentsredner die Bebu
Engländern und Franzoſen, am ſpäteſten entwickelt hat. die Verdeutſchung mehrerer fremdſprachiger Parlaments= entwicklung des Wortes „Parlament” berückſichtige
Es lag in der Natur der Sache, daß mit der Einführung ausdrücke verlangte, mit den Worten, die Antragſteller ten, das keineswegs ein Sprachhaus”, ſondern eät
der neuen Einrichtung in unſer öffentliches Leben nach hätten „in Konſequenz” ihrer Stellung alle Fremdwörterſammlungshaus” darſtellt.
dem Muſter des Auslandes auch viele beſondere Bezeich= aus ihrem Antrage entfernt Man kann ſich denken, daß
nungen der Parlamentsſprache aus der Fremde zu uns das Haus dieſen Satz mit ſtürmiſcher Heiterkeit aufnahm. zu achten, daß der parlamentariſche Anſtand gewa
gekommen ſind. Manche dieſer Wörter konnten ſofort durch
Das Wort Parlament, das den allgemeinſten und daß ſich die Redner aller beleidigenden und
gute deutſche Ausdrücke erſetzt werden; einigen wurde die Ausdruck zur Bezeichnung für eine Volksvertretung dar= den Aeußerungen enthalten. Gebraucht ein Re
Ueberſetzung erſt ſpäter zuteil, bei vielen fällt aber die Er=ſtellt, iſt keineswegs, wie manche meinen eine Ableitung
ſetzung durch dentſche Bezeichnungen ſchwer, von dem franzöſiſchen Worte parler (ſprechen). Wir be=parlamentariſch. Dieſe Gepflogenheit hat
da ſie feſte Begriffe angenommen haben, die in allen ſaßen bereits in unſerer mittelhochdeutſchen Sprache ein führt, daß wir das Wort „parlamentariſch” in dea
Kulturſprachen dasſelbe beſagen, und eine treffende Ver=Wort parlament, das die allgemeine Bedeutung von „Ver= ſtehenden Bedeutung in unſere allgemeine Spraaß
deutſchung nicht leicht ausfindig gemacht werden kann. ſammlung” hatte. Aus parabolare (eigentlich in Gleich=
Ein Beiſpiel ſoll dies klar machen. Man ſpricht von einer niſſen reden) entſtand das mittellateiniſche Wort parlare mir jeder parlamentariſche Ausdruck”, wenn wir
„Reichstagsfeſſion”. Warum ſagt man nicht dafür „Reichs= (reden, ſprechen) und daraus wurde das Wort parlamen= ungehörig kennzeichnen, dabei aber jedes ung
ragsſitzung‟? Das darf man nicht, weil „Seſſion” in der tum gebildet, das ſchon im mittelalterlichen Latein die Wort vermeiden wollen. In unſerem Parlame=h
Parlamentsſprache etwas anderes beſagt als das Wort allgemeine Bedeutung von „Verſammlung” annahm und ders im Reichstage, geht es manchmal ſchaf
„Sitzung‟. Der letzte Ausdruck bezeichnet im allgemeinen in dieſem Sinne als parlamert §s Mittelbochdeutſche fallen dort nicht ſelten jehr unvarlamentariſche S
mese 30
geborenen von Hangaan an und plünderten die Kaufläden, hauſens Muſidrama „Oberſt Chabert” zur erſten Wiesi
holung gelangen. Die Vorſtellung der intereſſanten Oppil
novität, die für die Serie C angeſetzt iſt, beginnt um
Uhr. Am Freitag wird „Mignon” in der neuen dekuſ
in dieſer Spielzeit erhalten hat, für das D=Abonnen
holung der Neueinſtudierung von „Hoffmanns
Erzäh=
gen” iſt für Sonntag angeſetzt. — Alerander Moiſſi,
im vorigen Jahre hier mit größtem Erfolg gaſtierte, in
am 6. Dezember als Romeo in Shakeſpeares „Romeo=
Julie” als Gaſt des Hoftheaters erſcheinen.
* Der Tragödie der Schroeder=Stranz=Expedition=
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der ſchon des öfteren die Preſſe ſpaltenlange Artikel geni
met. Ueber das Los des Leiters der mit ſo großen
nungen eingeleiteten Expedition liegt noch tiefes
Du=
wenn auch die Hilfsexpedition ein weiteres
Suchen=
den Verſchollenen als zwecklos aufgegeben hat. Auſ
dem Kapitän ſind nur noch zwei Mitglieder in die Ziſ
und der durch dieſen heldenmütig gerettete Ozeanogu
inzwiſchen durch den Hamburger Senat die Rettu
medaille überreicht. Eine furchtbare Tragik waltete
dieſer deutſchen arktiſchen Expedition, deren Vorexped=ü
* Erledigt ſind: Die mit einem evangeliſchen durch die Kataſtrophe zu einer Hauptexpedition wurde
Sonntag, den 30. November, wird Darmſtadt den einz
lebend zurückgekehrten Gelehrten, Dr. Hermann Rübl
in ſeinen Mauern beherbergen. Herr Dr Rüdiger
dern und duurch Lichtbilder illuſtrieren. Wir ſehen
die=
verlaſſen mit ihnen das Schiff, um über Land den Ma
zur Advent=Bai zu verſuchen. Es wird uns alsdant
Leidenszeit geſchildert werden, wie der Marinemaler
auch die Rettung naht. (Näheres ſiehe Anz.)
* Verein der Freundinnen junger Mädchen. Wie
zum Beſten der Wohlfahrtseinrichtungen des Vereins
Theateraufführung unter künſtleriſcher Le
Das Heldenmädchen von Lüneburg” vol
(3. Großh. Heſſ.) Nr. 117 (Jülich). Zum Oberleutnant Ella Menſch. Mitwirkende bei der Aufführung
durchweg Dilettanten. Weiter wirken mit der Frau
des Großh. Art.=Korps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. unter Leitung von Frl. Keil, ſowie ein Schülerorhl
Nr. 25 (II Köln). Zum Rittmeiſter befördert: der Ober= unter Leitung des Reallehrers Pfaff. (Näheres
Kriegerverein Darmſtadt. Wie aus der heurtlung de
burtsfeſtes Sr. Königl. Hoheit des Großherzog
platz ſtatt, worauf auch an dieſer Stelle nochma
( Das Umſteigen auf der elektriſchen Strf
bahn von einer zur anderen Strecke iſt nur an deſ
art.=Regt. Nr. 25. Zu Hauptleuten befördert: die Ober= den Fahrſcheinen mittelſt Durchlochung vermerkters Gla
* Ueberfall. Ein Mädchen aus der Eliſabether
gaben machen. Das Mädchen hatte einer militi
ein Unbekannter anſchloß. Da es inzwiſchen ſchodl
gen geworden, auch die Gegend nicht unbelebt wall
gder Fremde ihr bei dem eingetretenen Regen ſeinen
tzeichnete ſchließtlich in der franzöſiſchen Sprache
und nichts anderes. Die Engländer die als erſte
§ in den Beſitz einer wirklichen Volksvertretung gelat
von Verſammlung als auch die von Gerichtsh
Ab und zu wird im Reichstage ein Antrag auf Aus= Das engliſche Parlament ſtellt ja heute auch in vil
ung der deutſchen Volksverkretungen den Anlaß zu
In jedem Parlament hat der Präſident ſtrern
a ungehörige Aeußerung, ſo rügt ſie der Präſident
nommen haben. Wir ſagen beiſpielsweiſe: e
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ſummer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November
A
häüten Weg in die unere Elſabeihenſtraße abzutürzen, ſzu 10 Prozent und Augtlieſerung eines Gutſcheins, zu er
ſſtand es ſich auf Vorſchlag ihres Begleiters dazu, ſtatt werben. Rundſchreiben an die Beteiligten läßt der
Schutz=
im ſaldeaus in die Rheinſtraße zu gehen, den Weg quer über verein im Laufe dieſer Woche ergehen.
Ererzierplatz zu machen. Der Begleiter unterhielt ſich
anz anſtändig, wurde dann aber, als man in die An=
Arheilgen, 25. Nov. (Ausſtellung von
Volks=
gekommen war, zudringlich. Die Angegriffene, die
Wräftiges Mädchen iſt, ſetzte ſich zur Wehr; es fand ein lund Jugendſchriften im Rathausſaal.) Der
ns Eſrechtes Ringen ſtatt, in deſſen Verlauf er ihr die er= Heſſiſche Volksſchriftenverein und der Verein für
länd=
er Miſäläinen Wunden in Oberſchenkel und Unterleib beibrachte, liche Heimat= und Wohlfahrtspflege veranſtaltet hier
eine Ausſtellung von Volks= und Jugendſchriften. Hert
rgriff ſofort die Flucht und konnte, da die Hilferufe Profeſſor Frenzel=Darmſtadt ſprach über den Zweck de=
Aeberfallenen niemand herbeigezogen, entkommen. Der
Nom
floh durch die Landgraf Philipp=Anlage nach der Ausſtellung, worauf Herr Lehrer Haſſinger=Darmſtadt
Alſtraße zu. Vielleicht iſt Paſſanten der Flüchtling in einem nahezu einſtündigen Vortrag die Schäden der
Expedin
ſieſem Wege aufgefallen, und könnten ſo ſachdienliche heute ſo ſtark verbreiteten Schundliteratur vor Auger
rtück
oMeilungen zur Ergreifung dienen. Den Täter ſchildert führte und mit warmen Worten die Schriften, die hie
Nädchen, das bei der herrſchenden Dunkelheit keine als Muſterexemplare ausgelegt und für jeden Stani
tiefes
Such=Wuere Wahrnehmungen machen konnte, als einen Men= zu erringen ſeien, empfahl. Mit größtem Intereſſe
folgten die Anweſenden den Ausführungen des
Redner=
von 22—24 Jahren, von mittlerer Größe, in anſchei= und ſpendeten reichen Beifall.
dunklem Anzug mit breitkrempigem, weichem
Filz=
in diez
Pfungſtadt, 25. Nov. (Deſerteure.) Recht ſonder
Seine Kleidung ſah anſtändig aus. Bis jetzt iſt es bare Begriffe vom Dienſt unter der Fahne müſſen zwei
gelungen, weitere Spuren des ruchloſen Täters zu er= vom Griesheimer Uebungsplatz deſertierte Artillerie
Ozeau,
ln, und es liegt im Intereſſe der Allgemeinheit, daß Rekruten haben. Seit Freitag wurden ſie vermißt, und
ſnann, der Angaben bezüglich der an Luſtmord gren=
Tat zu geben vermag, ſich unverzüglich an die Be=geſtern entdeckte man ſie in dem hieſigen
Waſenmeiſterei=
gebäude. Die Fahnenflüchtigen hatten ſich ihrer Uni
wendet.
deng
form entledigt und alte Kleider aus dem
Lumpen=
twür
magazin eines hieſigen Händlers angezogen. Darüber
Kinotheater. Man ſchreibt uns: Reſidenz= trugen ſie ihre Soldatenmäntel, deren Achſelſtücke
abge=
den
ſiter am Weißen Turm. Das vollſtändig neue
Pro=
ſchnitten waren. Während der eine von ihnen geſtern
im ab heute weiſt wieder eine Fülle von Novitäten freiwillig wieder zu ſeinem Truppenteil (84. Art.=Reg.)
üdigt
An erſter Stelle ſteht der große Kriminalroman in zurückkehrte mußte nach dem anderen von zwei
dieeten von Franz Hofer: „Der Steckbrief”, welchem ſich Wachtmeiſtern des Regiments mit Unterſtützung der
hen imerikaniſche Lebensbild in zwei Akten: „Ein mütter= hieſigen Polizei im Walde geſucht werden. Erſt gegen
Herz” würdig anſchließt. Für Humor ſorgt neben Mitternacht wurde man ſeiner habhaft. — In den
Amödie „Cheſters Heldentat” der kleine Bubi in einer Ausſchuß der Ortskrankenkaſſe wurden aus
dnüzrolle, während die intereſſante Wochenchronik und dem hieſigen Bezirke die Herren Fabrikant Fey,
Weiß=
alsda
ſen und Gebräuche auf Neu=Seeland” den wiſſenſchaft= bindermeiſter J. Grund und Fabrikant Preß gewählt.
nema.
Teil des Programms beſtreiten.
Groß=Gerau, 25. Nov. (Hofjagd.) Geſtern fand
e zurüc
in der Gegend von Dornberg eine Hofjagd ſtatt, ar
welcher der Großherzog und 21 Jagdgäſte teilnahmen,
nd ſon
Der Nieder=Modauer Konkurs.
darunter der Diviſionskommandeur Exzellenz v. Plüskow
In dem Konkurſe des Spar= und Kreditvereins General v. Heyl, Hofmarſchall v. Ungern=Sternberg,
Ober=
en. W
denille=Modau hat ſich namentlich durch die günſtige kammerherr Exzellenz Frhr. Riedeſel zu Eiſenbach
Ober=
ſtallmeiſter Exzellenz Frhr. Moritz Riedeſel zu Eiſenbach
Verinſführung der von dem Konkursverwalter erhobenen
Eanſprüche die Lage der Spareinleger beſſer geſtellt, Oberjägermeiſter Freiherr van der Hoop, der Vorſitzende
ſcher
Atſprünglich angenommen wurde. Mit Hilfe eines des Heſſiſchen Jagdklubs Kommerzienrat Hickler u. a.
ihrung
Abeer Konkursmaſſe zur Verfügung geſtellten Darlehens Die Jagdausbeute war ſehr ergiebig, es wurden zirka
ſines von der Darmſtädter Volksbank eingeräumten 75 Faſanen und 150 Haſen geſchoſſen. Das Frühſtüc
ts konnte der „Schutzverein für Nieder= wurde in der Faſanerie Dornberg eingenommen.
der
(*) Gießen, 23. Nov. (Die Umgehungsbahn.)
Dau” bereits im Frühjahr dieſes Jahres an diejeni=
(NaherRSpareinleger die ihre Forderungen auf ihn über= Mit den Arbeiten zur Erbauung der Umgehungs
n haben, 50 Prozent ausbezahlen, während ohne diebahn bei Klein=Linden dürfte noch in dieſem Jahre
be=
us der hllittelung des Schutzvereins die aus Haftverbindlich= gonnen werden. Bei der Ausſchreibung der Erdarbeiten
er Mitglieder eingehenden Beträge bis zur vollſtän= haben ſich 32 Unternehmerfirmen aus ganz Deutſchland
AbAbwickelung des Konkursverfahrens hätten hinter= gemeldet. Die Vergebung erfolgt in den nächſten Tagen
ſleiben müſſen. Von den 1000 Spareinlegern der Die Umgehungsbahn hat eine Länge von 3000 Metern
E
A=Modauer Kaſſe haben über 900 von dem Angebot Durch den tiefliegenden Wieſengrund nördlich Klein=Lin
nochme
Schutzvereins Gebrauch gemacht. Infolge der inten= dens muß ein gewaltiger Bahndamm erbaut werden, der
iſchen eBetreibung des Konkursverfahrens konnten dem eine untere Breite von 60 und eine obere Breite von 9½
nur andchverein jetzt von dem Konkursverwalter mit Zuſtim= Metern erhält. Stellenweiſe wird der Damm 15 Meter
vermetälludes Gläubigerausſchuſſes weitere Mittel zur Ver= hoch. Um dieſen rieſigen Damm errichten zu können, müſſen
im Intallig geſtellt werden; der Schutzverein wird daher in der ! 600000 Kubikmeter Boden bewegt werden. Das
Allen=
ang hilllen Zeit eine weitere Zahlung von 20 dörfer Wäldchen, auf einer Anhöhe an der Bahnſtrecke nach
die ſahlzent an die Spareinleger leiſten, ſo daß Wetzlar, ſoll die Erdmaſſen liefern. Das Wäldchen ſoll
bei Milüareinleger auf dieſe Weiſe nach kaum zweijährigem zum Teil in Kürze abgeholzt werden. Der Damm führ
hin des Konkurſes 70 Prozent ihrer Einlage in ver=zuerſt die Wetzlarer Bahnſtrecke entlang, biegt dann am
tes Fahrnl
ſimäßig kurzer Zeit erhalten. Das günſtige Er= Schildberg über die Frankfurter Straße, um öſtlich von
men
ſt um ſo befriedigender, als es andererſeits ge= Klein=Linden in die Main=Weſer=Bahn einzuführen Eine
m 1. Apr
iſt, gütliche Verſtändigungen zwiſchen der Kon=5 Meter hohe Brücke wird über der Frankfurter Straße
Eliſabehelſſetwaltung und den meiſten Mitgliedern der Kaſſe errichtet; dieſe wird zugleich einen Meter tiefer gelegt
Ererzieii Erfüllung ihrer Haftverbindlichkeit herbeizuführen. Das Gelände zu der Bahnſtrecke iſt bereits angekauft und
nach 7 UſRauch die Mitglieder nach dem Geſetze ſchwere Opfer gut bezahlt worden, erhielten doch die Beſitzer für den
Nähe deriſter müſſen, ſo iſt doch erreicht worden, daß bis jetzt Quadratmeter 1,40 Mark bis 2,25 Mark, je nach der Lage.
durch elk Mitglied der Nieder=Modauer Kaſſe wegen ſei= Das hineinfallende Baugelände wird noch höher bezahlt.
mte ſich Rfaftverbindlichkeit von Haus und Hof gekom= Etwa 250000 Mark dürften bezahlt werden; der größte
Von hier iſ
Teil fließt nach Klein=Linden. Bei Dutenhofen ſoll die
iſt.
eite erich
Umgehungsbahn von der Wetzlarer Strecke abzweigen und
Städtl.
mit einer Steigung von 1:80 nach Klein=Linden führen.
vorgenondle uns der Schutzverein für Nieder=Modau Am Allendörfer Wäldchen kommt ſie 6 Meter höher zu
gefahrl, leiſtet er in der Zeit vom 1. bis 13. Dezember liegen, als die alte Bahnſtrecke. Hier wird eine Brücke
war die
und der von ihm bei ſeiner erſten Zahlung von für die neue Straße nach Heuchelheim errichtet. Die neue
kezent in dieſem Frühjahr ausgegebenen Gut= Strecke wird gebaut, um den Bahnhof Gießen zu ent=
Amtsricht.
ne eine weitere Zahlung von 20 Prozent an alle laſten und um die Güterzüge direkt von der
Lahnbahn=
nur
gen Gläubiger, die ihre Forderungen an ihn abge= ſtrecke zur Main=Weſer=Bahn zu führen mit Umgehung
haben. — Zur Erleichterung des Auszahlungsver= des Güterbahnhofs Gießen. Die Geſamtkoſten der
Um=
einer M.
wird etwa die eine Hälfte der Gläubiger aufge= gehungsbahn ſollen 3,5 Millionen Mark betragen.
(*) Butzbach, 24. Nov. Der Sanierungsplan
ze bet
twerden, vom 1. bis 6. Dezember, die andere Hälfte
bis 13. Dezember ihre Gutſcheine und dieder Butzbach-Lich-Grünberger Eiſenbahn
noch zugehenden, eigenhändig zu unterſchreibenden wurde von der Hauptverſammlung endgültig genehmigt.
ungsformulare vorzulegen. Auch denjenigen weni= Der Vertrag iſt zwiſchen der Bahnbau=Firma
Päubigern, die ſeither gezögert haben, ihre Forde= und den Bevollmächtigten der zwanzig
beteilig=
an den Schutzverein abzutreten, will der letztere ten Gemeinden abgeſchloſſen worden. Der
Rech=
kalls hierzu die Gelegenheit bieten, indem er ſich be= nungsabſchluß für das abgelaufene Jahr war weſentlich
ürklärt, dieſe Forderungen zu 70 Prozent, abzüglich aünſtiger als 1912, der Geſchäftsverluſt betrug nur 7617.42
zent, die der Konkursverwalter jüngſt zahlte, alſo Mark. Der Aufſichtsrat wurde von 5 auf 7 Mitglieder
S e
Z
G
ungMaürlich ſofort vom Präſidenten gerügt werden; im „Mitglied des Reichstages” gibt die offizielle engliſche
genommen herrſcht aber dort im Vergleich zu den Bezeichnung „member of parliament” wieder, die nach
ſen Parlamenten ein friedlicher Ton. Im franzöſi= engliſchem Brauch in der Schrift gewöhnlich nur durch die
inm italieniſchen und beſonders im öſterreichiſchen Abkürzung M. P. wiedergegeben wird. In der Abkürzung
ment iſt es nicht ſelten zu Prügelſzenen gekommen. „M. d. R.” liegt alſo auch die Nachahmung einer
eng=
darf ſich daher nicht wundern, daß in Oeſterreich das liſchen Gepflogenheit vor Gleich der Bezeichnung „
Mit=
arlamentariſch” jetzt oft in einem Sinne gebraucht glied des Reichstages” ſind noch viele andere Ausdrücke
der das direkte Gegenteil von dem beſagt, was wir der Parlamentsſprache Ueberſetzungen aus dem Engliſchen
der Bezeichnung „parlamentariſcher Ausdruck” ver= oder Franzöſiſchen. Das Wort „Tagesordnung” iſt eine
Dort mag es oft genug vorkommen, daß einer dem Ueberſetzung des franzöſiſchen ordre du jour, das in
die=
n im Streit zuruft: „Wenn Sie nicht gleich ruhig ſer Sprache nicht nur im parlamentariſchen, ſondern auch
Aſo werde ich parlamentariſch‟. Der Ausdruck „par= im militäriſchen Leben gebraucht wird. Als militäriſchen
ta riſch” kann alſo je nach den Umſtänden hier die Kunſtausdruck haben wir ordre du jour mit „Tagesbefehl”
ſnung von „grob” oder gar die von „tätlich” an= überſetzt. Die „Tagesordnung” iſt aus der
parlamentari=
ſchen auch in unſere allgemeine Sprache gewandert; wir
ſir dem Worte „Reichstag” haben wir nach der gehen häufig über eine Perſon oder über eine Sache zur
ſererrichtung des Deutſchen Reiches im Jahre 1871 ein Tagesordnung über. Ueberſetzungen ſind ferner die „
par=
altes, deutſches Wort wieder zum Leben erweckt, lamentariſchen” Ausdrücke vertagen (franzöſiſch:
ajour-
niſt der Auflöſung des alten Deutſchen Reichs im ner), die Rechte und die Linke (e5té droite und eöte
1806 aus unſerer Sprache verſchwunden war. Ur= gauche), zur Ordnung rufen (rappeler 5 Tondre), der
glich war der Reichstag ein wirklicher Tag, den der Vorredner (préopinant) die Jungſernrede (engliſch:
rſzuſammenrief, um mit den Großen des Landes über maiden-speech) uſw. Sogar der Ruf: „Hört, hört!“
Poohl des Reiches zu beraten; daraus entwickelte ſich iſt eine Ueberſetzung des engliſchen „hear! hear
Die Geldentſchädigungen, die den Mitgliedern des
Reeichstag” genannte Vertretung der Stände, der
ge, Grafen, Biſchöfe der freien Städte uſw., die Reichstages für die Teilnahme an den Verhandlungen
ge=
n dieſem, bald an jenem Orte tagte und ſeit 1663 zahlt werden, nennt man jetzt offiziell „
Anweſenheitsgel=
ſträndigen Sitz in Regensburg hatte. Der heutige der”; nur wenige wenden dieſen ſchwerfälligen deutſchen
Etag, der nur aus gewählten Vertretern der deutſchen Ausdruck an, ſondern man ſpricht nach wie vor allgemein
fstagswahlkreiſe beſteht, iſt alſo etwas ganz anderes von Diäten. Aus dieſem Beiſpiel erſieht man deut=
Reichstag des alten Deutſchen Reiches. Die in lich, daß alle Verdeutſchungsverſuche nur wenig Ausſicht
ſaichstag gewählten Vertreter des deutſchen Volkes auf Erfolg haben, wenn man nicht in der Lage iſt, einen
Reichstagsabgeordnete oder Mitglie= knappen, klaren und treffenden Ausdruck zum Erſatz für
Adees Reichstags genannt; viele von ihnen ge= das fremdländiſche Wort ausfindig zu machen. Uebrigens
Aen als Titelabkürzung auf den Viſitenkarten uſw. werden die Worte Diäten und Diätar, die von dem
mittel=
ezzeichnung „M. d. R.” (Mitglied des Reichstages). lateiniſchen Worte dierus (täglich) abgeleitet ſind, von
Vort „Abgeordneter” iſt eine Ueberſetzung des ent= Hauſe aus nichts mit dem griechiſchen Worte diaita (
Le=
ſenden franzöſiſchen Ausdruckes député, das Wort bensart) zu tun baben, von dem der Ausdruck „Diät”
1913.
Seite 3.
ſerhöht es kommnen neir dazu Vürgermeiſer Kahſer Bad
Das
Nauheim und Medizinalrat Dr. Vogt=Butzbach.
Grundkapital wurde um 111000 Mark auf 1756000 Mar
herabgeſetzt. Im letzten Geſchäftsjahr wurden 43500
Perſonen mehr befördert als 1912, auch der Güterverkehr
hat ſich geſteigert. Man hofft, jetzt die Bahn auf eine
ge=
ſunde Grundlage zu bringen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 24. Nov. Eine
Kund=
gebung gegen den neuen Regierungsentwurf über die
n Sonntagsruhe veranſtalteten heute abend die 14
Handlungsgehilfen=, Bureau= und Bankbeamten=
Ver=
einigungen Berlins in der Brauerei Friedrichshain.
Red=
ner verſchiedener politiſcher Parteien, mit Ausnahme der
Sozialdemokratie, kamen zu Wort, und alle waren ſich
einig in der Verurteilung der von der Regierung
vorge=
ſchlagenen Beſtimmungen über die Sonntagsarbeit. Die
kaufmänniſchen Angeſtellten mehrerer großer Firmen
hat=
ten einen gemeinſamen Demonſtrationszug nach dem
Ver=
ſammlungslokal verabredet. Um ¼9 Uhr ſetzte ſich ein
Zug von 54 Droſchken mit über 300 Perſonen in
Be=
wegung. Auf jedem Wagen hatte neben dem Kutſcher ein
„ Plakatträger Platz genommen, die Plakate mit der
Auf=
rſchrift trugen: „Wir demonſtrieren für die Sonntagsruhe‟
„Her mit der Sonntagsruhe” uſw. Der Zug bewegte ſich
durch mehrere Straßen ohne Störung nach der Brauerei
Friedrichshain, die von über 5000 Perſonen beſucht war.
i — Auf Befehl des Kaiſers findet am kommenden
Sonn=
rtag nachmittags 2½ Uhr im Neuen Königlichen
Opern=
theater Kroll die erſte Vorſtellung für die
Ber=
liner Arbeiterſchaft ſtatt. Zur Aufführung
ge=
langt das Kleiſtſche Schauſpiel „Prinz Friedrich von Hom=
„burg‟ — Die etwa 34 Jahre alte Witwe Klara Kerger iſt
von dem bei ihr wohnenden 28jährigen Schlafburſchen
Schlezag durch Beilhiebe getötet worden. Dann
hat der Mörder alle in der Wohnung befindlichen Gas=
,hähne geöffnet, ſich zuerſt die Pulsadern an beiden
Hän=
den und dann die Kehle durchſchnitten. Er iſt an
Ver=
blutung geſtorben.
25. Nov. Bürgermeiſter Dr. Reicke vollendet
morgen ſein 50 Lebensjahr. — Auf Beſchluß des
Klubs der Selbſtmörder erſchoſſen ſich hier zwei
junge Leute, ein Techniker und ein Militärfeldſcheer.
Die Polizei fahndet energiſch nach dem Klub.
Frankfurt a. M., 25. Nov. (Der Fall Hertzberg.)
Der Verteidiger des zu 2 Jahren Gefängnis verurteilten
Grafen Hertzberg hat Reviſion beim Reichsgericht
an=
gemeldet.
Straßburg, 25. Nov. (Freigeſprochene
Kin=
desmörderin.) Freigeſprochen wurde vom
Schwur=
gericht die 21 Jahre alte Dienſtmagd Joſefine Mayer aus
Wanzenau, die ihr Kind nach der Geburt durch einen
Fauſt=
ſchlag getötet hatte Die Geſchworenen gelangten zu dem
Freiſpruch, indem ſie annahmen, daß das Mädchen in ſinn
loſer Erregung die Tat begangen habe.
Metz, 25. Nov. (Mordverſuchsprozeß gegen
Leutn. Tiegs.) Heute früh 9.15 Uhr begann vor dem
Kriegsgericht der 33. Diviſion die Verhandlung gegen den
Leutnant Rudi Tiegs vom Fußartillerie=Regiment Nr. 16
in Diedenhofen wegen verſuchten Mordes. Geladen waren
zwei Oberſtabsärzte als Sachverſtändige; außerdem ſind
25 Zeugen erſchienen. Gleich bei Beginn der Sitzung
wurde vom Anklagevertreter der Antrag auf Ausſchluß der
Oeffentlichkeit geſtellt und nach längerer Beratung
verkün=
edete das Gericht den Ausſchluß der Oeffentlichkeit wegen
Gefährdung militärdienſtlicher Intereſſen. Die
Verhand=
lung wird eventuell zwei Tage dauern. So viel bis jetzt
bekannt geworden iſt, beſtreitet Leutnant Tiegs, den
Fah=
nenjunker auf ſein Zimmer gelockt zu haben in der Abſicht,
ihn aus der Welt zu ſchaffen. Er behauptet vielmehr, der
Fahnenjunker habe ſich aus Unvorſichtigkeit den Schuß
ſelbſt beigebracht.
Koblenz, 25. Nov. (Verhafteter
Rechtsan=
walt.) Der hieſige Rechtsanwalt Laufenberg wurde
wegen Verdachts von Unregelmäßigkeiten in
der Verwaltungvon Konkurſen verhaftet. Wie
es heißt, belaufen ſich die Beträge auf mehrere
Hundert=
tauſende.
Trier, 25. Nov. (Kriegsgericht.) Das hieſige
Kriegsgericht verurteilte den Leutnant Grünlenz vom 29.
Infanterie=Regiment wegen fahrläſſiger Tötung des bei
ihm weilenden Bar=Fräuleins Keßler durch einen
Brow=
ningſchuß zu zwei Monaten Gefängnis.
Karlsruhe, 25. Nov. (Schneefall im
Schwarz=
wald.) Heute nacht iſt im Schwarzwald und in den
Vogeſen bis auf ca. 900 Meter herab erneut
Schnee=
fall eingetreten. In den höheren Lagen, wo die
Tem=
peratur unter den Gefrierpunkt geſunken iſt, beträgt die
Schneehöhe ca. 10 Zentimeter.
Halle a. d. S., 25. Nov. (Wertvoller Fund.)
In der Nähe voon Naumburg fand man bei
Ausſchach=
tungsarbeiten mehrere Kaſten, welche mittelalterliche
ſtammt, eigentlich falſch mit ä geſchrieben. „Dieten” und
Dietner” kann man aber nicht ſchreiben, weil die
Buch=
ſtabenverbindung ie in unſerer Orthographie gewöhnlich
ein langes i bezeichnet, und ſo entſchloß man ſich lieber
zu den Schreibungen „Diäten” und „Diätar”.
Wird einem Antrage eine ehrenvolle Ablehnung
zu=
teil, ſo nennt man dies ein „Begräbnis erſter
Klaſſe‟. Dieſer Ausdruck iſt auf deutſchem Boden
ge=
wachſen; die Beerdigungsfeierlichkeiten werden bei uns
je nach dem dabei gemachten Aufwand in mehrere Klaſſen
eingeteilt. Echt deutſch iſt ferner die Bezeichnung „
Ham=
melſprung”, mit der eine beſondere Form der
Abſtim=
mung belegt worden iſt und die ſogar offiziell gebraucht
wird. Die Abſtimmung kann ſich auf drei Arten
voll=
ziehen; die einfachſte und häufigſte Methode iſt die durch
Aufſtehen und Sitzenbleiken, dann gibt es die namentliche
Abſtimmung, die durch Namensaufruf geſchieht; an
deit=
ter Stelle ſteht die Auszählung, die in der Form des
ſo=
genannten „Hammelſprungs” vor ſich geht. Da ſich der
früher üblich geweſene Modus der Auszählung ſehr
zeit=
raubend geſtaltete wählte man das einfachere Verfahren,
daß die Reichsboten durch eine Ja= und Nein=Tür von
draußen in den geleerten Sitzungsſaal ſtrömen und dabei
gezählt werden. Die erſte, auf dieſe Art vorgenommene
Auszählung fand im deutſchen Reichstage am 10. April
1874 ſtatt. Vorher hatte der damalige Präſident des
Hau=
ſes, v. Forckenbeck, mit den Schriftführern und
Saaldie=
nern eine Generalprobe abgehalten, damit bei der Premiere
alles klappte. Und es ging ausgezeichnet. Ein
Abgeord=
neter, deſſen Name unbekannt geblieben iſt, verglich die
durch die beiden Türen in den Saal ſtrömenden Gruppen
der Abgeordneten mit Hammelherden, die ihren
Leitham=
meln folgten, und bald war der Ausdruck „Hammelſprung”
getauft. Seitdem ſtellt der Hammelſprung eine ſtändige
Einrichtung unſeres parlamentariſchen Lebens dar. So
kommt in der Parlamentsſprache auch der Humor zu ſeinem
Rechte.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November
Seite 4.
Münzen, eine Urkunde und viet Glasſlaſchen mit des 19. Regimens der beritenen Zäger, die in Mühauſen.
Wein enthielten. Nach der Etikette ſtammt der Wein garniſoniert ſind, kamen der Grenze entlang geritten und
blieben unweit von Bruſſang auf deutſchem Boden, wo ſie
aus dem Jahre 1667.
Leipzig, 24. Nov. (Die Koſten des Völker=vom Pferde ſtiegen. Einer der Offiziere ging etwa 100
Me=
ſchlachtdenkmals.) Unter dem Vorſitz des Geh. ter weit auf franzöſiſches Gebiet, um das Panorama der
Hofrats Clemens Thieme tagte hier die Hauptverſamm= Gegend, das von dort aus beſonders wirkungsvoll iſt, zu
lung des „Deutſchen Patriotenbundes” dem, wie bekannt, beſichtigen. Dann kehrte er zu ſeinen Kameraden zurück
die Errichtung des Leipziger Völkerſchlacht=Denkmals zu und die Offiziere ritten weiter. Die franzöſiſchen Blätter
danken iſt. Der erſte Schriftführer Dr. Spitzner erſtattete bringen über den Fall längere Artikel und nennen ihn eine
den Geſchäftsbericht, der u. a. beſagt: Die Haupt=Grenzverletzung.
einnahmen des Bundes wurden auch im abgelaufenen
Paris, 25. Nov. (Von der Pariſer Oper.) Die
Jahre durch die Lotterie aufgebracht. Der Abſatz der Loſe Direktion der Großen Oper hatte die Chordamen für den
geſtaltete ſich ſo günſtig, daß ſpäteren Wünſchen auf Ueber= kommenden Sonntag zu einer Probe des „Parſifal”
auf=
laſſung von ſolchen nicht ſtattgegeben werden konnte. Die gefordert. Die Damen antworteten jedoch am Samstag,
beiden Lotterien des letzten Jahres erbrachten einen Rein= daß ſie einer ſolchen Aufforderung nicht Folge leiſten
könn=
gewinn von über 279000 Mark. Bisher haben 23 Lotterien ten. Dieſe hätte acht Tage früher geſchehen müſſen. Das
insgeſamt ſtattgefunden, aus denen ein Geſamtge=Antwortſchreiben an die Direktion war von ſämtlichen
winn von 3 238000 Mark gelöſt wurde. Das Kgl. Säch= Chordamen unterzeichnet, und auch die Chorherren hatten
ſiſche Miniſterium des Innern hat auch genehmigt, daß zum Zeichen ihrer Solidarität ebenfalls ihre Unterſchrift
für die Zwecke des Bundes noch zwei weitere Lotterien gegeben. Am Sonntag erſchienen verabredetermaßen alle
geſpielt werden dürfen. Auch die freiwilligen Spenden, Soloſänger. Die Geſangsprobe konnte jedoch, da die
Chor=
darunter der Stadt Leipzig, anderer Stadtverwaltungen, damen fehlten, nicht abgehalten werden. Die Direktion der
Vereine, Schulen und Einzelperſonen ſind wieder reichlich Oper hat nun entſcheidende Maßnahmen getroffen und
gefloſſen. 97 Freunde des Denkmalswerkes haben je 100 bereits in verſchiedenen Zeitungen Anzeigen veröffentlicht.
Mark geſtiftet und damit das Anrecht erworben, ihren in denen Choriſtinnen für die Aufführung des „Parſifal”
Namen im Innern des Denkmals angebracht zu ſehen, geſucht werden. — Delegierte der Maſchiniſten der Oper
Die Geſamtzahl ſolcher Spender beträgt bisher über 1300. begaben ſich geſtern in das Bureau der Direktion und for=
Wie in den Vorjahren, fand auch im letzten Jahre eine derten eine Lohnerhöhung von 50 Centimes pro Tag. Die
Sammlung in den Leipziger Schulen ſtatt, die zirka 4200 Direktion glaubt jedoch, dieſes Anſinnen vorläufig zurück=
Mark ergab. Insgeſamt haben die Leipziger Schulkinder weiſen zu müſſen. Man erwartet auch von dieſer Stite
für das Denkmal über 50 000 Mark aufgebracht. Die Ein= weitere Konflikte.
nahmen des Bundes haben die Höhe von 5 116000
Paris, 25. Nov (Feſtgenommene Diebin.)
Mark erreicht. Dazu kommt eine Anleihe in Höhe von
500000 Mark. Ausgegeben ſind bisher 5415000 Mark. In einem großen Warenhauſe wurde geſtern eine junge
Das Innere des Denkmals beſichtigten vom 1. Januar bis Dame bei einem Taſchendiebſtahl verhaftet. Man fand bei
Ende Oktober des Jahres gegen 540000 Perſonen. Die ihr mehrere gefüllte Portemonnaies und Juwelen, ſowie
ein wertvolles Perlenhalsband. Bald darauf
Jahresrechnung des Bundes balanciert mit 1200000 Mk.
An Koſten des Denkmals ſind noch zu decken meldete ſich eine Dame, der tatſächlich das Halsband
ge=
ſtohlen worden war.
etwa 500000 Mark. Man rechnet hierfür die Erträge aus
Paris, 25. Nov. (Verſchüttet.) In St. Claude
den beiden Lotterien und aus den Einzelgeldern. Von (Dep. Manche) wurden mehrere Straßenarbeiter durch
letzteren kann nicht abgeſehen werden, da die Bewirtſchaf= einen Felsſturz verſchüttet. Zwei derſelben
tung und der Unterhalt des Denkmals jährlich 50000 Mk. wurden augenblicklich getötet, ein dritter ſchwerverletzt.
beanſpruchen.
Paris, 25. Nov. (Autounfall.) Der Sekretär
Cadinen, 25. Nov. (Feuer.) Auf bisher
unaufge=
klärte Weiſe brach geſtern in einer Scheune Feuer aus, der ruſſiſchen Botſchaft, Soldatenko. ſteuerte geſtern
welche Getreide und Heu enthielt. Die Scheune nebſt in der Nähe von Verſailles ein Auto, in dem ſich die
ihrem Inhalt wurde vernichtet. Der Schaden, der durch 12jährige Tochter eines befreundeten Getreidehändlers be=
Verſicherung teilweiſe gedeckt iſt, beträgt 60—70000 Mark. fand, ſo unglücklich, daß der Wagen an einem Baum zer=
Brieſen, 25. Nov. (Wegen 50 Pfg. ermorde= ſchellte. Das Mädchen erlitt nur leichte Abſchürfungen.
ten) vier jugendliche polniſche Arbeiter einen unverhei= Soldatenko wurde ſchwer verletzt.
rateten Arbeiter und verſenkten die Leiche in einen Sec.
Madrid, 24. Nov. Studentenkundgebun=
Die Täter wurden verhaftet und haben ein Geſtänd=gen.) Studenten veranſtalteten heute abend lärmende
nis abgelegt.
Kundgebungen auf der Puerta del Sol. Die Polizei ſchoß
Peſt, 25 Nov. (Verlobung.) Der 72 Jahre alte mehrere Male in die Demonſtranten. Zwei Studenten und
Exminiſter Franz Koſſuth hat ſich mit der verwit= ein Polizeibeamter wurden verletzt. Zahlreiche
Ver=
weten Gräfin Alexandra Benjowsky offiziell verlobt, die haftungen wurden vorgenommen, zum großen Teil aber
ihn während einer kürzlichen ſchweren Krankheit gepflegt nicht aufrechterhalten.
hatte. Die Hochzeit ſoll im nächſten März ſtattfinden.
London, 25. Nov. (Jahresfeſt der deutſchen
Gmunden, 25. Nov. (Die Villa Johann Orths.) St. Georgs=Schule.) Unter dem Vorſitz des Kaiſer=
Die große und kleine Villa Toscana mit dem dazu lichen Geſchäftsträgers Botſchaftsrats v. Kühlmann fand
gehörigen Park, der letzte Reſt des Nachlaſſes Johann geſtern unter reger Beteiligung der Kolonie das Jahres=
Orths, ſind geſtern an den amerikaniſchen Millionär Ston= feſt der hieſigen deutſchen St. Georgs=Schule ſtatt. Der
borough um den Preis von 335000 Kronen verkauft Generalkonſul Dr. Johannes, Konſul von Ranke,
Lega=
worden.
tionsrat von Schubert und die führenden Mitglieder der
Zürich, 25. Nov. (Touriſtenunglück.) Auf dem deutſchen Kolonie waren anweſend. Der Vorſitzende brachte
Rochers de Naye bei Montreux hat ſich ein ſchweres Tou=das Hoch auf König Georg und Kaiſer Wilhelm aus. Die
riſtenunglück zugetragen. Drei junge Deutſche wollten die Sammlung für die Erhaltung der Schule, wozu der Bot=
Spitze erſteigen und wählten trotz der Warnung ohne ge= ſchafter Fürſt Lichnowsky einen namhaften Betrag geſandt
nügende touriſtiſche Ausrüſtung den gefährlichen vereiſten hatte, beläuft ſich auf nahezu 14000 Mark.
Weg von Becomtes. Plötzlich glitt einer der drei Touriſten,
London, 25. Nov. (Der Juwelenprozeß.) Bei
der Student Walter Friemel, Sohn eines Oberſten in Metz, der geſtrigen Urteilsſprechung gegen die
Juwe=
aus, ſtürzte 80 Meter ab und zerſchmetterte ſich den Kopflendiebe war der Gerichtsſaal von elegantem
Publi=
auf einem vorſpringenden Felſen. Friemel hatte ſich erſt kum dicht gefüllt, namentlich von Damen, die einen letzten
vor kurzem an der Univerſität Lauſanne einſchreiben laſſen. Blick auf das 270000=Mark=Halsband werfen wollten,
Chaux de Fonds, 25. Nov. (Vom Schweizer das, von einer Schar bewaffneter Detektive bewacht, auf
Militär.) Zwiſchen den ſchweizeriſchen Militärautoritä= dem Gerichtstiſch lag. Die Verhandlungen brachten keine
ten ſollen Unſtimmigkeiten entſtanden ſein. Die Berner weſentlich neuen Tatſachen. Ort und Art des Diebſtahls
Militärbehörde ſoll der Anſicht ſein, daß das gegenwärtige bleiben im Dunkeln.
Milizſyſtem der Schweiz für die Zukunft nicht mehr genüge
Kiew, 24. Nov. (Das Urt eil im Ritual=
und daß man daher unbedingt zu einer permanentenmordprozeß) wurde heute in endgültiger Form be=
Armee übergehen müſſe. Die Offiziere der romaniſchen kanntgegeben. Nach der Wiedergabe der Fragen, ſowie
Schweiz ſind jedoch anderer Meinung. Verſchiedene Offi= der Antworten der Geſchworenen wurden folgende vier
ziere haben infolgedeſſen bereits ihr Abſchiedsgeſuch ein= Punkte des Urteilsſpruchs verleſen: 1. Beilis wird
frei=
gereicht, u. a. auch der Kommandeur des 7. Regiments in geſprochen; 2. die Gerichtskoſten übernimmt der Staat;
Freiburg.
3. die Zivilforderung der Mutter Juſchtſchinskis bleibt un=
Rotterdam, 25. Nov. (Ein brennender Damp= beachtet; 4. über die corpora delicti wird das Gericht noch
fer.) Der Niederländiſche Dampfer Kangean iſt in beſonders beſchließen. Beilis war bei der Verleſung nicht
brennendem Zuſtande in den Hafen von Liſſabon einge= anweſend.
laufen. Das Feuer auf dem Schiff. das Tabak und Palm=
Batum, 24. Nov. (Feuer.) In der größten
Petro=
kerne geladen hat, breitet ſich ſehr ſchnell aus. Da es bis= leumtankfabrik am Platze iſt heute Feuer ausgebrochen,
her nicht gelungen iſt den Brand zu löſchen, wird der das mehrere benachbarte Naphthadepots bedroht. Der
Dampfer wahrſcheinlich zum Sinken gebracht werden! Schaden iſt ſehr bedeutend.
müſſen.
Neu=York, 25. Nov. (Ein Bürger meiſt er
Paris, 25. Nov. (Ein Grenzzwiſchenfall.) unter Anklage.) Der frühere Bürgermeiſter von
Aus Remiremont wird berichtet: Zwölf deutſche Offiziere Syrakus im Staate Neu=York wurde in den
Anklagezu=
dienende, unſelbſtändige Gefährtinnen ſein ohne ein
natio=
nales Ideal, ohne perſönliche Tatkraft. Wir haben keines=
Feuilleton.
wegs die Abſicht, blindlings die Einrichtungen Amerikas
** Aus der Welt der Frau. Ein Beſuch in der oder Europas zu kopieren und aus den Japanerinnen
japaniſchen Frauenuniverſität. Die „neut Blauſtrümpfe oder Emanzipierte zu machen, die ſich ein=
Frau” hat ſich im Lande der aufgehenden Sonne bereits bilden, die Stelle des Mannes vertreten zu können. Unſer
eine wichtige Stellung im Kulturleben erworben, und dies Ziel iſt gerade im Gegenteil, ihnen zugleich ein tieferes
gerade deshalb, weil ſich die Frauenbewegung von Anfang Gefühl für ihre Rolle im Haus und eine höhere
Vater=
an in gemäßigten Formen entwickelt hat. Wohl gibt es f landsliebe einzuimpfen. Wir wollen, daß ſie wenn ſie
auch in Japan eine Anzahl „Suffragetten”, die gleiche aufgeklärte Frauen werden, vor allem Japanerinnen blei=
Rechte mit dem Mann verlangen, aber ſie bilden nur eine ben. Zu Anfang klagte man uns an, daß wir die
Ver=
verſchwindende Ausnahme und ſind in zwei, höchſtens drei gangenheit mit Füßen treten wollten, aber die Erfahrung
wenig bedeutenden Klubs konzentriert. Die überwiegende hat das Gegenteil bewieſen. Unſere Studentinnen halten
Mehrzahl der fortſchrittlich geſinnten Japanerinnen hat durchaus an den alten Traditionen feſt. Wie ſie feſtſtellen
mit den alten ſchönen Traditionen nicht gebrochen, trägt können, kleiden ſie ſich wie ihre Mütter und Großmütter,
noch die anmutige orientaliſche Kleidung und ſtrebt da= und die beſuchteſte Fakultät iſt die für die häusliche
nach, Geiſt und Körper in möglichſt vollkommener Weiſe Wiſſenſchaft. Mit Ausnahme der Mädchen, die ſich zu dem
auszubilden, aber ohne jede Vernachläſſigung der Eigen= Lehrerinnenberuf vorbereiten, ſtudieren die jungen Damen
ſchaften und Künſte die das eigentliche Reich der Frau mit Vorliebe alle Einzelheiten der Haushaltung.‟ Die
bilden. Das offenbart ſich wohl am deutlichſten in der Univerſität iſt ein gewaltiger Häuſerkompler von etwa 50
großen japaniſchen Frauenuniverſität, die im Jahre 1900 Bauten, mit dem modernſten Komfort eingerichtet und
unter der Leitung von Iinzo Naruſe in Tokio eröffnet reges Leben und Lernen herrſcht überall in den weiten
wurde. Der franzöſiſche Reiſende Francois de Teſſan hat Studienſälen, den Biblidtheken, Laboratorien, den
das einzigartige Inſtitut beſucht und berichtet über dieſe Zeichenateliers den Schneiderſtuben, Küchen, Gärten und
Muſterhochſchule in der Illuſtration: Der Gründer und Ackerfeldern. Die Zahl der Unterrichtsfächer iſt
außer=
jetzige Leiter Jinzo Naruſe iſt ein ausgezeichneter ordentlich groß und umfaßt nicht nur alle Wiſſenſchaften,
Pädagoge, der ſeit mehr als 20 Jahren eine Reform des ſondern den Stoff der Handels= Ackerbau=,
Handarbeits=
weiblichen Unterrichtes in Japan durchführen will. Er und Haushaltungsſchulen. Während in der
naturwiſſen=
hat wohl auf ſeinen Reiſen in Amerika abendländiſche ſchaftlichen Klaſſe die Studentinnen eifrig über das Mi=
Frauenſchulen ſtudiert und von ihnen gelernt, aber ſeine kroſkop gebückt ſtudieren und in den Laboratorien chemiſche
Abſicht war nicht, als ihm endlich nach vielen Schwierig= Analyſen machen, haben andere „Teeſtunde” um nach der
keiten und Kämpfen mit Hilfe führender Perſönlichkeiten uralten Weiſe der Vorfahren die Kunſt der Teebereitung
die Einrichtung der Frauenuniverſität gelang, fremde Vor=zu erlernen. So eint ſich Allermodernſtes und Allerälteſtes
bilder nachzuahmen, ſondern etwas eigentümlich Japa= in der japaniſchen Frauenuniverſität zum harmoniſchen
niſches zu ſchaffen. „Wir wollen in unſern jungen Mäd= Ganzen.
chen vor allem das Gefühl der Verantwortlichkeit er=
Neue Schmuckmoden. Wenngleich die Perlen
wecken,” ſo entwickelte er dem Franzoſen ſein Pro= im Schmuck der neuen Saiſon die große Mode darſtellen,
gramm; „ſie ſollen nicht mehr wie früher dem Manne ſo ſind doch natürlich auch die Juwelen nicht völlig ver=
Nummer 28
1913.
ſtand verſetzt, weil er geſetzwidrig von der Stadtverm
ung Beiträge für die politiſche Wahlbewegung zu erhe
ſuchte.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 25. Nov. Präſident Dr.
Kaemp=
öffnet um 2 Uhr 17 Minuten mit einigen Worten
der=
grüßung die Sitzung und gedenkt dann der ſeit
Vertagung verſtorbenen Abgeordneten: K=
(Zentrum), Kloſe (Zentrum), Dr. Lender (Zentri
Graf Kanitz und Bebel, indem er in bezug auf die
letzteren ausführt: Dr. Lender ſei berufen geweſen‟
Alterspräſident des Reichstages zu fungieren; Graf
habe ſchon dem Reichstag des Norddeutſchen Bundes
gehört und dem Reichstag ſeit 1889 ununterbrochen.
geordneter Bebel habe bereits dem Reichstag des
deutſchen Bundes und dem Zollparlament und
mit=
nahme eines einzigen Jahres dem deutſchen
Reichsta=
gehört. In dem Augenblick, wo wir dieſe Männer
mehr unter uns ſehen, brauche ich nur an ihre umd
reiche, oft ſehr tiefgreifende Tätigkeit zu erinnern, un
Verluſt zu kennzeichnen, den der Reichstag durch il
hinſcheiden erlitten hat. Das Andenken der verſtor
Kollegen werden wir in Ehren halten. Zum Gedächſ
derſelben haben Sie ſich von Ihren Sitzen erhoben
Des weiteren gedenkt der Präſident der Unglücksf.
in der Marine, die die Vernichtung der
chiffe „L. 1" und „L. 2" zur Folge gehabt haben
Präſident bittet, den bei dieſen Unfällen im
Dienſch=
das Vaterland tödlich verunglückten tapferen Männes
ehrendes Gedenken zu bewahren. (Die Abgeordneten
ten ſich wieder von ihren Sitzen erhoben.)
Unter den Eingängen befinden ſich der Etat,
Interpellationen betreffend die Vorgänge
Zabern und betreffend die Arbeitsloſenverſicherun
Auf der Tagesordnung ſtehen
Petitionen.
Eine Petition betreffend Maßnahmen gegeme werden
Ueberhandnehmen von Warenhäuſern,
ſumvereinen, Filialen uſw., ſoll der Regſt
als Material überwieſen werden. — Abg. B
(Soz.): Keine Petition iſt jemals dem Reichstage zu
gen, die derartige Unrichtigkeiten und Unwahrhafti
enthält als dieſe. Die Petenten gehen von falſchen
ausſetzungen aus und ſtellten die Dinge überhaupta
Kopf. Wir beantragen, über dieſe Petition zur
ordnung überzugehen. — Der Präſident ſtellt gleic
zur Debatte eine Petition betr. Beſteuerung
Konſumvereine und das Verbot an Le
und Beamte, einem Konſumvereine anzugehör
Abg. Schulenburg (natl.): Wir können uns nich
Antrage der Sozialdemokraten anſchließen. Der Betriel
ſtand leidet Not, und wenn man auch die Konſumm
nicht verbieten darf, ſo ſind ſie doch auch nicht ſteuerſoſch (For
bevorzugen. — Abg. Sachſe (Soz.): Hier wir
Ausnahmeſteuer verlangt gegen die Konſumvereine
Aktion würde auf weiter nichts hinauslaufen, als afmeiſt
abermalige Verteuerung der Lebensmittel für die
Maſſen. Auch über die zweite Petition bitte ic
Tagesordnung überzugehen. — Abg. Irl (Zen
Die Frage iſt derart geklärt in früheren
Reichst=
handlungen, daß eine lange Debatte überflüſſig er
Ich bitte, es bei dem Kommiſſionsantrage zu belaſſſ
dieſe Petitionen als Material zu überweiſen.
Meyer=Herford (natl.): Die Konſumvereine ſindaß
dings vielfach mittelſtandsfeindlich. Ein Verbot fürfliet wir
und Beamte, den Konſumvereinen anzugehörindenta
erlaſſen, hieße aber, einen Eingriff in ihre ſtaats
lichen Rechte vornehmen. Beamte und Lehrer ſo
aber als eine Ehrenpflicht anſehen, den Mitelſtand
ſchädigen und deshalb den Konſumvereinen fern
Abg. Gunßer (Fortſchr. Vpt.): Hier bietet ſich
wieder reichlich Gelegenheit, die Mittelſtandsfreun)
zu betonen. Wir ſtimmen für Uebergang zur Taz
nung. — Abg. Burckhardt (Wirtſch. Vgg.): Wir
auch nur Mißbräuche bekämpfen und deshalb derAly,
rung bei einer ſpäteren Aenderung der Geſetze Gel
geben, zu prüfen, was an der Petition gut iſt.
Werner=Hersfeld (Reformpt.): Die Petitionen
zweifellos einen berechtigten Kern. — Abg. Feuen
(Soz.): In den Konſumvereinen iſt das wirtſchaftld
tereſſe von zwei Millionen Familien, darunter 1
lionen Arbeiterfamilien, zu erblicken. Es iſt nicht
daß die Sozialdemokratie darauf ausgeht, den Mit
zu ruinieren. Auch die Konſumvereine haben gan
Aufgaben. — Nach weiterer Debatte, an der ſich
geordneten Sachſe (Soz.), Dr. Burckhardt
Vgg.), Thiele (Soz.) und Peus (Soz.) beteilig
den beide Petitionen gemäß dem Antrag di
miſſion, der Regierung als Material
wieſen.
bannt. Eine Dame, deren Erſcheinung durch a
hende Funkeln leuchtender Edelſteine beſſer gehobt
als durch den kühlen Perlenglanz, wird ſich dieſe
entgehen laſſen. Man legt gegenwärtig bei der W
Steine den höchſten Wert auf ihre Größe und
O=
man will nicht mit vielem und reichem Schmück
ſondern ein einziger, einige wenige Edelſteine
wenn ſie nur hervorragend ſchön ſind. Die größte
heit genießen Saphire, und daneben tritt der
hervor. Große Aquamarine von leuchtender
werden getragen, und mit dem Glanz der Edelſt
bindet man ſchön geſchnittene Kriſtalle, um eine
blendende, in bunten Reflexen iriſierende Harrt
erzielen. Unter den Neuheiten, die ſonſt noch als
der Toilette auftreten, ſei beſonders eine aparte Sd
hervorgehoben, die bei den fortgeſchrittenſten Me
begeiſterten Anklang findet. Es ſind das die
ſoge=
ſchwediſchen Blumen”, künſtliche Chryſe
Roſen und andere Kinder Flocens, die aus dern
ſchwediſchen Leder gefertigt ſind und in den
zarte=
ben und Formen prangen. Sie werden zu ganzen
den zuſammengeflochten und bilden dann
gparte, freilich aber auch recht teure Zier, die
wenige Damen als Garnierung für Kleid und S
können, die aber das Allerneueſte darſtellen.
Die Toilette der Fliegerin. Ti
die dem Sportkoſtüm der modernen Frau eine
Aufmerkſamkeit zuwendet und auch jetzt wiede
Winterſaiſon ſehr elegante wollene Sweater bi
ſich natürlich auch des neueſten Sports, der Ti
Flugapparat angenommen und Fliegerinnen=Kot
ſchaffen, die für die kühnen Eroberinnen der
Eleganz wegen ebenſo kleidſam wie ihres
Schnittes wegen unumgänglich notwendig
Schutzhelm, der wegen der Kälte nun einmal dad
läßt ſich freilich nicht beſonders anmutig geſtal=ti
aber doch eine vikante Kappenform. Der Rock vo=
Leder iſt mit Pelz gefüttert; die weiten Hoſen=
Maam
V5ad
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Nummer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
Seite 5.
ſEs folgen Beitionen beir. dauernden Dispens von ſzugegangen, die kantet: Iſt dem Reichslanſter bekannt, nehmung nach Verlin zu kommen. Sie bite daher, in
Bäckereiverordnung. Die Kommiſſion bean= daß im Infanterie=Regiment Nr. 99 in Zabern ein Offi= München vernommen zu werden. Da die Prozeßbeteilig=
Ueberweiſung der Petition zur Erwägung, die So= zier ſich gegenüber elſaß=lothringiſchen Soldaten höchſt ten darüber einig ſind, daß das Erſcheinen der Prinzeſſin
Ademokraten Uebergang zur Tagesordnung.
Abg. beleidigende, die Gefühle der geſamten Bevölkerusg auf vor dem Prozeßgericht notwendig ſei, wird der Staats=
En der (Soz.): Die Bäckereiverordnung iſt im letzten das ſchwerſte verletzende Ausdrecke zu Schulden kommen anwalt erſucht, die Zeugin nochmals zu einem anderen
ſſinde auf ein Buch Bebels zurückzuführen, in dem die ließ, ohne daß die Militärbehörde für eine genügende Termin zu laden. Hierauf wird die Sitzung auf morgen
Leitigung der in dieſen Betrieben beſtehenden Mißſtände Sühne ſorgte und was gedenkt der Reichskanzler zu tun, vertagt.
ſlangt wurde, insbeſondere die Einführung eines um die elſaß=lothringiſchen Soldaten vor ſolchen Inſulten
Mimalarbeitstages. Die Ausführung der Bäckereiver= und die geſamte Bevölkerung Elſaß=Lothringens vor
der=
iung wird aber in einer Weiſe gehandhabt, die zu vie= artigen Herausforderungen zu ſchützen?
Großherzogs Geburtstag
Beſchwerden führen muß. Es bleibt immer noch
man=
zu beſſern. Redner erörtert dann eingehend die
ein=
war wie alljährlich ein Feſttag für die Reſidenz. Die
An Beſtimmungen der Bäckereiverordnung, wird aber Die Beſoldungen der Auslandsbeamten Straßen zeigten reichen Flaggenſchmuck. Beſonders die
ſießlich von dem Vizepräſidenten Dr. Dove ermahnt,
öffentlichen und die militäriſchen Gebäude trugen ſinnigen
und Diplomaten.
Wlürzer zu faſſen. Ich bitte, über dieſe Petition zur
Schmuck aus Girlanden, Fahnen, Flaggen und Wimpeln.
Pesordnung überzugehen. — Abg. Frerker (Zentr.):
* Berlin, 25. Nov. In einer Denkſchrift wird die Die Schulen und die ſtagtlichen und ſtädtiſchen Bureaus
Bäckereiverordnung wird ohne Zweitel zu ſtreng ge= Neuregelung der Beſoldungen der Aus=waren geſchloſſen. In den Schulen fanden Feſtfeiern ſtatt,
ſdhabt; überhaupt erfreut ſich das Bäckergewerbe einer landsbeamten und die Notwendigkeit der teilweiſe ſchon am Montag, beſtehend in Feſtanſprachen
hördlichen Fürſorge, wie kein anderes Gewerbe. Wir Gehaltserhöhungen eingehend begründet und der Lehrer, geſanglichen und deklamatoriſchen
Darbie=
ſiſen dahin ſtreben, die Härten der Bäckereiverordnung dann ausgeführt, daß die Neuregelung nunmehr derart er=tungen der Schüler und Schülerinnen.
Peſeitigen und deshalb ſtimmen wir dem Kommiſſions= folgen ſolle, daß anſtelle der bisherigen Einheitsgehälter
Die militäriſche Feier
Prage zu. — Abg. Lützel (natl.): Die Beſchränkungen durch den Etat die Gehälter nach Maßgabe der Beſol= ward leider durch das regneriſche Wetter in ihrem ſonſt
Bäckergewerbes ſind ſehr hart. Wenn man gerecht ver= dungsordnung II treten. Daneben ſollen den Miſſionschefs
ſo glanzvollen Bilde etwas beeinträchtigt beſonders die
ſen wollte, müßte man auch für ſonſtige Gewerbe eine Repräſentationsgelder und im übrigen Ortszulagen ge=
Autige Verordnung einrichten. — Abg. Neumann= währt werden, die derart bemeſſen ſind, daß ſie den Beam= große Paroleausgabe mußte weſentlich eingeſchränkt
werden. — Großes Wecken durch das Muſikkorps des
fer (Fortſchr. Vpt.): Wenn die Petition Aufhebung ten eine angemeſſene Lebensführung geſtatten. Mit der
Leibgarde=Inf.=Regts. Nr. 115 unter Führung des Leut=
Bäckereiverordnung anſtreben würde ſo würden wir! Maßnahme I. werden den Beamten die Vorteile nants Baron von der Recke vom Leibg.=Inf.=Regt. Nr.
Mhloſſen dem Antrage der Sozialdemokraten zuſtimmen. des Dienſtaltersſtufen= Syſtems geſichert. Bei der
115 leitete den Geburtstag ein. Der Abmarſch erfolgte
Aum handelt es ſich aber nicht; es ſollen nur einzelne Abmeſſung der Ortszulagen iſt daran feſtgehalten, für
um 7.15 Uhr von der Kaſerne Alexanderſtraße durch die
Pſtände beſeitigt werden. Wir treten daher dem Kom= ſämtliche mittlere Beamte einer Behörde, ſoweit ſie im Aleranderſtraße über den Paradeplatz, durch die Rhein=,
ionsantrage bei. — Abg. Dr. Burckhardt (Wirtſch. Range gleichſtehen, nur eine Ortszulage feſtzuſetzen. Die
Wilhelminenſtraße vor das Neue Palais. Dort wurdent
: Die Polizeiverordnungen legen Beſtimmungen in bisher im Etat vorgeſehene Abſtufung der Gehälter wird
3 Muſikſtücke geſpielt und dann durch die
Wilhelminen=
äckereiverordnung hinein, die nicht in ihr enthalten dann einem Aufteigen in die Altersſtufen vorzubehalten ſtroße, Rheinſtraße, Paradeplatz, Aleranderſtraße nach ver
Dieſen Mißſtänden müſſen wir entgegentreten.
ſein. Endlich werden die Legationskanzliſten und Kon=
Kaſerne zurückmarſchiert. Das Trompelerkorps des!
MQuarck=Frankfurt a. M. (Soz.): Die Nahrungsmit= ſulatsſekretäre in der Beſoldung gleichgeſtellt oder ein=
Train=Batls. Nr. 18 blies um 7.30 Uhr vormittags einen
Mranche muß in geſunde Räume verlegt werden. — Abg. ander genähert Es erwies ſich als erforderlich, die erſten Choral vom Turme der Stadtkirche. Um 10.30 Uhr fand
ſch (Fortſchr. Vpt.): Ich ſtimme völlig mit den So= Sekretäre der bedeutendſten Konſularbehörden als Feſtgottesdienſt in der evangeliſchen Stadtkirche,
Ademokraten darin überein, daß in ſozialer Beziehung Vorſtände der Konſulatskanzleien herauszuheben und
die Bäckergeſellen noch manches geſchehen kann. Darum dieſen Beamten beſondere nichtpenſionsfähige Stellen=; um 10 Uhr vormittags in der katholiſchen Kirche St.
Relt es ſich aber gar nicht; nicht die Arbeitszeit ſoll ge= zulagen zu gewähren. Auch für die Beamten des Ludwig ſtatt. Hieran nahmen die Truppenteile in
Ab=
ordnungen von je 20 Mann für jede Kompagnie, Batterie,
Uſen werden, ſondern die baulichen Vorſchriften. Ich diplomatiſchen Dienſtes ſind nicht unerhebliche Einkom=
Eskadron ꝛc. teil.
es bei dem Antrage der Kommiſſion zu belaſſen.
mensverbeſſerungen gefordert. Abgeſehen von einigen
Um 12 Uhr mittags fand große Paroleaus=
Giesberts (Zentrum): Unnötige Härten ſollten Geſandten und Miniſterreſidenten bringt die Neuregelung
ſſieden werden. Das Bäckereigewerbe bedarf auch des auch den Legationsſekretären eine nicht unbeträchtliche Auf= gabe in der Exerzierhalle auf dem Exer=
Pneinen Schutzes; es ſollte nicht drangſaliert werden. beſſerung. Die Mehrkoſten der vorſtehenden Maßnahmen zierplatz vor dem Rheintor ſtatt. Hierzu ſtellte das
Garde=Drag.=Regt. Nr 23 das Muſikkorps. Zur Parole=
Wba. Burm (Soz.): Richt die Fürſorge für die weni=betragen für das Rechnungsjahr 1914 rund 650 000 Mark.
ausgabe nahmen die Offiziere Unteroffiziere und Abord=
Bäckermeiſter, ſondern die Fürſorge für das breite
* Berlin. 25. Nov. In den Erläuterungen zum nungen in folgender Reihenfolge Aufſtellung: Stab der
ſollte vorangehen. Salus publica suprema lex! — Etat des Auswärtigen heißt es: Um den Zu= Kommandantur, Stab der 49. Inf.=Brigade, Leibgarde=
Giesberts (Zentrum): Ich muß dagegen pro= gang zum diplomatiſchen Dienſt den Befähig= Inf.=Regt. Nr. 115, Stab der 25. Kav.=Brigade,
Garde=
ſeten, daß ich für die Möglichkeit eingetreten ſei, daß ſten ohne Rückſicht auf die Vermögenslage zu ermöglichen, Drag.=Regt. Nr. 23 Leib=Drag.=Regt. Nr. 24. Stab der 25.(
Bäckereigewerbe in eklen Betrieben ausgeübt werden iſt es erforderlich, bereits den Attaches während der Zu= Feldart.=Brigade, Feldart.=Regt. Nr. 25, 61 Train=Batl.
hte. Dieſer Vorwurf des Abg. Wurm iſt illohal.
erteilung an die Auslandsbehörde Vergütungen zu ge= 18, Zweite Abteilung Feldart.=Regt. 84, Drittes
Flieger=
ſident Dr. Kaempf rügt dieſen Ausdruck.
währen. Dieſe ſollen 3600 Mark für das Jahr im Einzel= batl. 3, 5. Telegraphen=Batl. 3, 4. Art.=Depot=Dir., Art.=
Abg Giesberts (Zentrum): Schmutz iſt auch in falle nicht überſchreiten. Bei durchſchnittlich zehn Attaches Depot, Train=Depot, Bezirkskommando I und II Offi=
Un Betrieben möglich, nicht bloß in kleinen, die ſo bedarf man 36 000 Mark. Um aus dem gleichen Geſichts= ziere des Beurlaubtenſtandes bei den Bezirkskommandos,
Der von der Verordnung betroffen werden. — Abg. punkte den Legationsſekretären im Falle des außerordent= Sanitäts= und Veterinäroffiziere Beamte der Großh. Heſſ.
ſch (Fortſchr. Vpt.): Die Sozialdemokraten, nament= lichen Bedürfniſſes Bewilligungen zuteil werden zu aſſen. (25.) Diviſion, des Militär=Bauamts, der
Garniſonver=
die unter den Stadtverordneten, ſollten nicht einſeitige erſcheint es notwendig, eine Dispoſitionsſumme von 16000 waltung, des Lazaretts, des Proviankamts Die
Garde=
eſſen vertreten ſondern auch an die Notlage der Mark zur Verfügung zu halten. Um den Dolmetſchern Unteroffizier=Kompagnie hinter den Offizieren des
Permeiſter und Grundbeſitzer denken. — Aba. Chry=und den mittleren Beamten an den klimatiſch beſonders rechten Flügels des Leibgarde=Inf.=Regts Nr. 115. Die
(Zentr.): Gegen die Ausführungen des Aba Wurm ungünſtigen Auslandsplätzen nach mindeſtens dreijährigem anderen Unteroffiziere des Standortes hinter ihren Offi=
Etiere ich im Namen der deutſchen Bäckermeiſter. —
dienſtlichen Aufenthalt einen Ausgleich für die daraus er= zierkorps. Die Aufſtellung der Salutbatterie welche
Dr. Neumann=Hofer (Fortſchr. Vpt.): Härten wachſenden Nachteile zu bieten, erſcheint es wünſchenswert, das Feldart.=Regt. Nr. 61 ſtellte erfolgte an der Weſtſeite
man vermeiden, ob es ſich dabei um Handwerker oder von den Dienſtaltersſtufen unabhängige Zuſchüſſe zur des Exerzierplatzes vor dem Rheintor in Höhe des
Ka=
kiter handelt. — Abg. Wurm (Soz.): Ich habe nicht Ortszulage zu gewähren.
vallerie=Exerzierplatzes Die Batterie feuerte die üblichen
Uhen Bäckermeiſtern im allgemeinen geſprochen. In den
101 Ehrenſchüſſe ab und zwar den erſten Schuß gleichzeitig
üſtmpereinsbäckereien iſt die größte Sauberkeit möglich
mit dem erſten Hochruf Seiner Exzellenz des Herrn
Divi=
ltch, daß nicht mit der Hand, ſondern mit Maſchinen
ſions=Kommandeurs auf Seine Königliche Hoheit den
Gerichtszeitung.
Pheitet wird, daß die Gehilfen baden müſſen und den
Großherzog. Die Wachen und Poſten erſchienen von
kſtundentag haben.
— Berlin, 24. Nov. In der fortgeſetzten Verhand= 8 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags im
Parade=
ämit ſchließt die Debatte. Die Petition wirdlung gegen die Gräfin Fiſchler von Treuberg anzug. Für die Mannſchaften fanden geſtern, teilweiſe
Erwägung überwieſen.
wegen Betruges uſw. bekundete Kriminalkommiſſar ſchon vorgeſtern, beſondere Feiern ſtatt. Die Offiziere
hiel=
s wird vertagt. Nächſte Sitzung Mittwoch, Schnellrath als Zeuge, daß er bei der Hausſuchung bei ten Feſteſſen in den Kaſinos.
M: Interpellationen betr. Arbeitsloſigkeit und Zabern, der Angeklagten zahlreiche Adreſſen bekannter
ſchulden=
betr. Verrats militäriſcher Geheimniſſe und Gebüh= machender Kavaliere, anrüchiger Geldverleiher und Wech=
Empfang der Gratulanten.
Adnung für Zeugen und Sachverſtändige. — Schluß ſelſchieber gefunden habe Darunter figuriert auch der be=
Um 9.30 Uhr vormittags war Empfang der Herren
6¼ Uhr.
kannte Graf Gisbert Wolff=Metternich, dem die Ange=Generale, der Brigade= und Regiments=Kommandeure der
klagte angeblich einmal 20 Mark geliehen haben will. Wei= Garniſon Darmſtadt, ſowie des Kommandeurs des Gen=
Berlin, 25. Nov. Dem Reichstag ſind fol= ter ſagt der Zeuge, daß der Geldverleiher Heinr. Pariſer, darmeriekorps, des Kommandeurs des Train=Batls. Nr.
e Interpellationen zugegangen: Eine der das Darlehen an Herrn v. Alten gab. früher 100 Proz. 18, des Direktors der 4. Artillerie Depot. Direktion und des
pellation Röſſer (Fortſchr. Vpt.) und Genoſſen: Iſt per anno genommen habe, jetzt aber ſich mit 50 Prozent Kommandeurs der Zweiten Abteilung des Feldart.=Regts.
Reichskanzler bereit, Auskunft zu geben über die durch begnüge. — Der als Zeuge vernommene Pariſer erklärt, Nr. 84 zur Entgegennahme der Glückwünſche beim
Groß=
reſſe bekannt gewordenen Aeußerungen des er habe dieſes Darlehen erſt auf Grund der guten Aus= herzog im Neuen Palais. Weiter empfing der Groß=
Ziers in Zabern und die dadurch veranlaßten kunft über den Bürgen B. gegeben, ſowie infolge der An= herzog eine Abordnung des Kgl. bayeriſchen 5.
In=
eien Vorgänge? Eine Interpellation Albrecht (Ztr.) gaben, die Alten ihm über ſeine Verhältniſſe machte; da=fanterie=Regiments Großherzog Ernſt
Genoſſen: Welche Maßnahmen gedenkt der Reichs= von, daß die Angeklagte hinter dem Geſchäft ſtecke, will Ludwig von Heſſen aus Bamberg, beſtehend aus dem
er zu ergreifen, um den ſchlimmen Folgen der er nichts gewußt haben. Alten habe er früher nicht ge= Kommandeur des Regiments ſowie einem Hauptmann
Mitsloſigkeit entgegen zu wirken die durch kannt und auch ſpäter nicht mehr geſehen, an dem Ge= und einem Leutnant Die Abordnung überbrachte dem
wiederkehrende wirtſchaftliche Kriſen verſchärft ſchäft habe er 2000 Mark verloren. Uebrigens habe ſich Großherzog aus Anlaß ſeiner 20jährigen Inhaberſchaft des
z, und iſt er insbeſondere bereit, eine alle Arbeiter Alten nicht wegen der Geldangelegenheit erſchoſſen.
Regimen’s als Geſchenk die aus Bronze gegoſſene Statue
Ungeſtellten umfaſſende reichsgeſetzliche Arbeitsloſen= Der als Zeuge vernommene Rechtsanwalt Werthauer er= eines Offiziers des Regiments aus der Zeit der
Befrei=
ſcherung in die Wege zu leiten, ſowie zur Bekämpfung klärt, daß er über das Wechſel= und Darlehensgeſchäft der ungskriege Die Herren wurden ſpäter zur Tafel zuge=
Perzeit ſich beſonders geltend machenden nachteiligen Angeklagten mit Rückſicht auf das Amtsgeheimnis nichts zogen und wohnten in Schloſſe. Dur Entgegennahme
Ien der Arbeitsloſigkeit geeignete Abhilfsmittel zu er= ausſagen könne. Es werden dann noch mehrere Zeugen der Glückwünſche empfing der Großherzog ferner im
Pen?
vernommen. — Zum Schluß der Sitzung teilt der Vor=Neuen Palalis: den Kaiſerlich Ruſiſchen Miniſterreſiden=
* Berlin, 25. Nov. Dem Reichstage iſt über ſitzende mit, daß die Prinzeſſin zu Yſenburg=Büdingen ten, den Königlich Großbritanniſchen Geſchäftsträger, die
Vorgänge in Zabern eine Interpellation der Staatsanwaltſchaft mitgeteilt habe, daß es ihr aus General= und Flügeladiutanten den Ordenskanzler, den
lſäſſſiſchen Reichstagsabgeondneten verſchiedenen Gründen nicht möglich ſei, zu ihrer Ver=Ordonnanzoffizier, die Oberhoſchargen, den Vorſtand des
Kabinetts, den Direktor der Kabineitsbibliothek, den
Ober=
n Stiefel ſind in der reizendſten Weiſe ausgeſtattet. deckung des Südmeeres‟ Der Wert beträgt 2½ Cente= hofprediger den Intendanten des Hoftheaters und der
ſge erfinderiſche Firmen brachten ſogar für Fliegerin= ſimos. Für die Sammler wird dieſe Jubiläumsmarke Hofmuſik Ferner den Staatsminiſter den Finanzminiſter,
ſogenannte „Fallſchirmröcke”, aber ſo luſtig dieſe bi= beſonderes Intereſſe haben, weil die Regierung beſchloſſen den Miniſter des Innern, die Präſidenten der Landes=
An und modernen Rockformen ſich auch in dem ſonſt ſo hat, dieſes Wertzeichen nur einen Monat lang auszugeben, kollegien, den 1. Präſidenten der Zweiten Kammer der
em Fliegerinnenkoſtüm ausnahmen, ſo iſt doch nicht und zwar ſollte nach dem 30. September kein Exemplar Stände und den Oberbürgermeiſter von Darmſtadt uſw.
nahmen, daß die Damen dadurch auf ihren luftigen mehr verkauft und der Reſt vernichtet werden. Ob freilich
Feſteſſen im Städtiſchen Saalbau.
die Poſtverwaltung der Republik Panama dieſes
Pro=
gegen Unfälle beſſer geſchützt wären.
Neue Briefmarkenkurioſa. Eine willkommene Ueber= gramm ſtreng innegehalten hat, wiſſen einſtweilen nur der
An dem Feſteſſen, das um 2 Uhr im großen Saale des
ſuag für die Briefmarkenſammler bereitet die Schweiz Poſtmeiſter von Panama und jene Markenſpekulanten, die Städtiſchen Saalbaues begann, nahmen die drei Miniſter,
amn 1. Dezember ſoll eine neue Briefmarke ausgegeben zweifellos nicht verſäumt haben werden, ſich nach Kräften die Spitzen der Behörden und zahlreiche Staats= und
Pn, die ſozuſagen als amtliche Wohltätigkeitsmarke zu bemühen, die unverkauften Markenreſte durch heimlichen ſtädtiſche Beamte, im ganzen etwa 180 Perſonen, teil.
tach auf Originalität hat. Es handelt ſich bei dieſen Ankauf vor der Vernichtung zu bewahren.
Den Trinkſpruch auf den Großherzog brachte Herr
Staats=
lätigkeitsmarken um Poſtwertzeichen, die 10 Eentimes
ml. Wie König Alfons ſeinen Miniſter verulkte. Bei miniſter Dr. von Ewald aus, der folgendes ausführte:
und die entſprechende Inſchrift tragen, deren Fran= der Jagd. die Präſident Poincaré zu Ehren ſeines Gaſtes
Ein Lebensjahr, reich an vaterländiſchen
Erinnerun=
ngswert aber in Wirklichkeit nur 5 Centimes beträgt. veranſtaltete, erzählte König Alfons der Jagdgeſellſchaft gen, vollende heute unſer Landesfürſt. Mit frohem Her=
Poſt erhält alſo nur 5 Centimes für die Beförderung folgende luſtige Schnurren, deren Opfer ein als ſchlechter zen habe er an den Feſtlichkeiten teilgenommen, zu denen
führt die übrigen 5 Centimes an einen Wohltätigkeits= Schüte berüchtigter Miniſter war. Der Miniſter war zur ſich in dieſem Jahre die deutſchen Fürſten in Kelheim und
ab, in dieſem Falle zugunſten der Bekampfung der Hofjagd geladen und hatte das Glück ein Kaninchen zu Leipzig verſammelt hatten. Dankbar für die Wendung
Prhuloſe. Immerhin gibt die Schweizer Poſt mit die= ſichten, auf das er mit dem üblichen Mißerfolg die beiden der Geſchicke Deutſchlands wie unſerer engeren Heimat im
rälichen Wohltätigkeitsmarke ein intereſſantes Beiſpiel Läufe ſeiner Jagdflinte abfeuerte. Merkwürdigerweiſe Gedanken an die ſchwere Zeit, die vor hundert Jahren
Mr, auf welchem Wege die gewaltige offizielle Organi= blieb das Kaninchen ſitzen, was dem Herrn Miniſter will= ſein Ahnherr auf dem Thron, Großherzog Ludewig I.,
der Poſt mühelos und ohne Schaden für die Ver=kommene Gelegenheit bot, das Feuer wieder zu eröffnen durchlebt habe. Denn während ſechs heſſichte Prinzen
von=
ug in den Dienſt philantropiſcher Beſtrebungen tre= und bis zur Erſchöpfung ſeiner Munition fortzuſetzen. der Homburger Linie, Enkal de: großen Landgräfin, an
Aaan. — Eine neue Marke, die beſtimmt erſcheint, Nach dem 36. Schuß ſah er das hartnäckige Tier endlich den Befreiungskämpfen gegen Napoleon, fünf von ihnen
Sammlerwert zu erhalten, hat die junge Republik einen Purzelbaum ſchießen. Der beglückte Schütze ſprang an der Schlacht bei Leipzig teilgenommen ſei es
Großher=
ama ausgegeben. Es handelt ſich um eine Marke, die herbei, hob das gefällte Kaninchen auf und ſah zu ſeinem zog Ludewig I. noch nicht vergönnt geweſen. an die Seite
Fubiläum der Entdeckung” des Indiſchen Ozeans Entſetzen an ſeinem Halſe einen Zettel, baumelu, der die der Verbündeten zu treten, wollte er ſein Land nicht der
. . ., hier folgte der ihm noch am 4. November durch den franzöſiſchen Geſandten
rtwille In der Mitte des Wertzeichens ſieht man in1 Aufſchrift trug: „Lang lebe Her=
Ohal in blinkendem Harniſch, das blanke Schwert Name des Miniſters., Es war ein ausgeſtopftes Kaninchen, Vandeuil angedrohten Verwüſtung ausſetzen. Heute dürf=
Rechten, Baseo Runef de Balbao, der nach Durch=das ein Treiber am Stricke hielt und nach Wunſch be=ten wir mit Stolz auf die reiche Frucht blicken, zu der vor
uia Mittelamerikas zum erſten Male den Pazifiſchen wegte. „Es hat ein volles Jahr gedauert” ſchloß der hundert Jahren die Ausſaat geſchehen ſei. In Wort und
ſen ſieht. Die Marke trägt die beiden Jahreszahlen: König ſeine Geſchichte „bevor mein Miniſter den Streich, Tat hätten unſere Fürſten und unſer Volk auch in dieſem
Jahre dem feſten Willen Ausdruck gegeben, in Einigkeit
11913 und die Umſchrift: „Centenario del descubris den ich ihm geſpielt, mir verziehen hatte.”
ſtark zu bleiben. Sie härten der Welt den Beweis ge=
Pto del Mar del Sur‟ — „Jahrhundertfeier der Ent=
Nummer 2877.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
Seite 6.
kieſert, daß ſie, um den hohen Auſchwung unſerer Ration fheimer Degallonsrat Dr von Loehr, Geheimer Ober=ruf zu erlaſſen und mit einer energiſchen Werbeisſt
feſtzuhalten, auch vor großen Opfern nicht zurückſchrecken. Regierungsrat Jaup, Reichsgerichtsrat Buff. Geheimer keit einzuſetzen. Das Direktorialmitglied der Geſellſim
Im Schutze des mächtigen Reiches haben die deutſchen Ober=Regierungsrat Welcker. In längerer Rede brachte Dr. Goldſtein berichtete dann über die Entwichh
Stämme unter der Führung ihrer Fürſten in der Pflege der Geſandte Freiherr von Biegeleben zunächſt auf Seine der Geſellſchaft, die außerordentlich erfreulich geweſen
der geiſtigen Güter der Nation, ein jeder nach ſeiner Majeſtät den Kaiſer und ſodann auf Seine Königliche Die Geſellſchaft hat gegenwärtig vier Heime mit rund
Stammeseigenart, gewetteifert. Dank der kunſtſinnigen Hoheit den Großherzog ein Hoch aus das von der Ver=Betten in Betrieb. Alle Heime waren während des
Anregungen unſeres Großherzogs nehme Darmſtadt als ſammlung begeiſtert aufgenommen wurde. An Seine Ende gegangenen Ferienzeit ſtets voll beſetzt.
Pflegſtätte jeder Kunſt und der Wiſſenſchaft einen ehren= Königliche Hoheit den Großherzog wurde ein Huldigungs= weitere Heime ſollen im nächſten Jahre in Saich
vollen Platz unter den deutſchen Reſidenzen ein. Beſon= telegramm abgeſandt. Nach dem Mahle blieben die (Bad Elſter) und in Schleſien errichtet werden.Ss
ders das Kunſtgewerbe im Lande habe in neuen Bahnen Teilnehmer an dieſem zweiten Heſſentage noch lange es der Berliner Ortsausſchuß für gut befindet,
ſoll=
erfreulich ſich entwickelt. Dabei habe unſer Landesfürſt in fröhlichſter Stimmung und in angeregteſter Unterhal= ein Heim in der größeren Nähe von Berlin erbaut wen
Die Berichte der Gäſte beſtätigen, daß es der Geſellſſh
die Gebote der chriſtlichen Nächſtenliebe niemals aus dem tung vereinigt.
gelungen iſt, trotz des niedrigen Verpflegungss
Auge verloren und im Verein mit ſeiner hohen Gemahlin
einen wirklich komfortablen und behaglichen Ferienguſe
tatkräftig die Beſtrebungen zur Hebung der Volksgeſund=
Vermiſchtes.
halt zu bieten.
heit und zur Linderung von Not und Armut im Lande
unterſtützt. Mit aufrichtiger Verehrung danke Heſſen ſei=
Burgen und Schlöſſer des Rhein=, Lahn= und
Luftfahrt.
nem Fürſtenhauſe, und die heutige Feier ſei uns allen
Moſeltales.
der freudig ergriffene Anlaß, dieſer Geſinnung Ausdruck zu
Unter dieſem Titel hat ſoeben der Deutſche Verlag.
* Paris 25. Nov. Der Eindecker des Fli=h
verleihen. Der Herr Staatsminiſter ſchloß mit den Worten:
Unſere ehrerbietigen Glückwünſche laſſen Sie uns in dem G. m. b. H. (Berlin SW. 48 Wilhelmſtr. 8) ein ebenſo Rooſt wurde in Etampes bei einem Höhenfluge=
Rufe vereinigen: Se. Kgl. Hoheit Großherzog Ernſt Lud= materiell koſtbares wie künſtleriſch wertvolles Mappen= einem ſo heftigen Windwirbel erfaßt, daß er vollſtätl
wig von Heſſen und bei Rhein lebe hoch! — In das drei= werk erſcheinen laſſen. Die Sammlung enthält in 12 Origi= umkippte und ſich an 20mal umdrehte. ſo daß
nalſteinzeichnungen von Hans Rud. Schulze=Berlin mehrere hundert Meter kopfabwärts flog. In
einer=
malige Hoch ſtimmten die Feſtgäſte begeiſtert ein.
Kunſtblätter mit Anſichten nachſtehender Burgen: Rhein= von etwa 800 Metern gelang es Rooſt, ſeines Flugza
Die Speiſenfolge des Feſtmahles lautete: Klare ſtein, Marksburg, Burg Gutenſels bei Caub, Burg Pfalz= wieder Herr zu werden und ſodann wohlbehg=t
Schildkrötenſuppe — Haffzander in Weißweintunke, Fiſch= grafenſteien bei Caub, Burg Drachenfels am Rhein, Burg zu landen.
kartoffeln — Kalbskeule auf Regentenart — Blätterteig= Ehrenfels am Rhein, Burg Hohenfels an der Aar, Burg
* Buc, 25. Nov. Der Flieger Pereyon ſtül
paſtete auf Toulouſer Art — Junge Gans, gemiſchtes Langenau an der Lahn, Schloß Runkel an der Lahn, heute vormittag mit einem Eindecker aus einer Höhe
Dunſtobſt. Salat — Diplomaten=Ereme — Kaffee.
Schloß Beilſtein an der Moſel, von der Leyenſche Burg etwa 15 Metern ab. Pereyon geriet unter den M
Die Tafelmuſik ſtellte die Kapelle des 23.
Dragoner=
in Gondorf an der Moſel. Burg Eltz an der Moſel. Kein wurde zermalmt und war auf der Stelle tot.
Regiments.
Geringerer als Profeſſor BodoEbhardt hat das Vor=
* Chantilly, 24. Nov. Der Flieger Col.
Feſtvorſtellung im Hoftheater.
wort dazu geſchrieben, in dem er bemerkenswerte Eigen= der auf dem Flugfelde von Laridaméd mit einemd
W-l. Abends fand im Hoftheater bei feſtlich erleuch= urteile abgibt, und Geh. Baurat Prof. F. Luthmer hat decker aufgeſtiegen war, ſtürzte ab und war auf
tetem und ausverkauftem Hauſe Feſtvorſtellung zu den einzelnen Blättern die hiſtoriſchen Erläuterungen Stelle tot.
ſtatt. Der Großherzog und die Großherzogin geſchrieben, die in gedrängter Kürze eine faſt erſchöpfende
* Moskau, 25. Nov. Der Flieger Waſſill
wohnten der Vorſtellung in der kleinen Hofloge bei. Als Ueberſicht über die geſchichtliche Vergangenheit der Burgen der geſtern um 9 Uhr morgens in Petersburg aufgefſ
die hohen Herrſchaften die Loge betraten brachte Herr und Schlöſſer geben. — Es iſt in der Tat ein Werk von war und mittags in Wiſchniſ=Wolotſchel kurze Zeit
Bürgermeiſter Mueller ein dreimaliges Hoch auf den hoher kultureller Bedeutung, das der Verlag hier in die iſt heute 10 Uhr 20 Minuten über das hieſige Aer
Großherzog aus, worauf die Nationalhymne geſpielt Wege leitet und dem man eine glückliche Fortführung von geflogen. Waſſiljew trat ohne zu landen den Rück
wurde, während welcher das Publikum ſich von den Sitzen Herzen wünſchen darf. Erfüllt es doch zwiefache Aufgabe nach Vetersburg an.
erhob. Auch der Fürſt und die Fürſtin zu Erbach=Schönberg, von gleich großem ethiſchen Wert. Einmal ſind die hohen
* San Diego (Kalifornien), 24. Nov. Die
ferner der preußiſche, engliſche und ruſſiſche Geſandte und künſtleriſchen Qualitäten der Kunſtblätter in hervorragen= nants Ellington und Kelly von der Fliegerabte
die drei Miniſter und Gemahlinnen wohnten der Vor= dem Maße geeignet, der Kunſt ſelbſt zu dienen, indem ſie ſind bei einem Abſturz tödlich verunglückt.
den Geſchmack bilden, dem Verſtändnis wahrer Schönheit
ſtellung bei.
Zur Aufführung gelangte Offenbachs phantaſtiſch= im Bilde die Wege ebnen und in Wechſelwirkung damit
geniale Oper „Hoffmanns Erzählungen” in dem immer dringender in unſerer Zeit betonten Bedürf=
Sport, Spiel und Turnen.
neuer Inſzenierung und Einſtudierung. Die Oper, die nis nach wohlſeilem, dabei doch künſtleriſch werwollem
* Pferdeſport. Rennen zu Enghien, 25.
man mit großem Intereſſe wieder einmal hörte, verrät Bilderſchmuck, wie ihn erſt die ganz außerordentlich hoch
in ihrer muſikaliſchen Charakteriſtik und motiviſchen Be= entwickelte Reproduktionstechnik unſerer Zeit ermöglichte, Prir de PAlbigeois. 3000 Franes. 1. Reiffs Amfd
handlung ein ſo hohes Maß künſtleriſcher Inſpiration Rechnung tragen. Und zum anderen iſt gerade das vor= (O'Leary), 2. Liebig II, 3. Reuß. 37110; 13, 23, 13=M
und kompoſitionstechniſchen Könnens, daß man bedauern liegende Werk berufen dem deutſchen Gedanken zu dienen. Prir du Tarn. 4000 Francs 1. J. Henneſſys Le1
muß, daß der Komponiſt ſein großes Talent in ſolcher Bietet es doch letzten Endes nicht mehr und nicht weniger Saint Michel (A. Carter), 2. Obſeſſion, 3. Max. 16af
als in Wort und Bild einen Preisgeſang auf Deutſch= 27110. — Prir des Cauſſes. 3000 Francs. 1. Ern. Mil
Weiſe verzettelt hat, wie er es getan.
Spielleiter war Herr Nowack. Die Neuinſzenierung lands Größe und Schönheit, die hier in den einzelnen Burwood (Riolfo), 2. Drinker, 3. Vingt Hanaps.
erſtreckte ſich auf das Vorſpiel und alle drei Akte. In trutzigen Wahrzeichen vergangener Zeiten zu dauerndem 17. 33, 35:10. — Prir du Languedoi. 4000 Francs.
Lutters Keller war auf ein lebensvolles Enſemble be= Denkmal vereint erſtand. „Das deutſche Volk” — ſchreibt Henneſſys Panix (A. Carter), 2. Le Temeraice,
— Prix de lg Lozere.
ſonderes Gewicht gelegt. Der Saal Spalanzanis im Profeſſor Bodo Ebhardt — „hat ſich auf die hohe Bedeu= mon II. 14:10; 12. 25, 15310.—
erſten Akt war glanzvoll und die Tanzſzene ſehr gefällig tung der ritterlichen Kultur für ſeine Geſamtentwicklung Francs. 1. Besnus' Golden Pheaſant (Bertkaux) 2,
arrangiert. Keine Verbeſſerung aber war es, daß die zer= beſonnen. Und auch die Kunſthiſtoriker haben angefangen, Marcet, 3. Pierre Corneille. 71:10; 20, 20. 27110.m
ſchlagene Puppe Olympia wieder auf die Bühne ge= ſich von dem Wahn der Schulweisheit frei zu machen und du Vivarais. 5000 Francs. 1. Broſſettes Maurienn
ſchleppt wurde. Die Giulietta=Szene mit dem Zauber der in den Burgdenkmälern mehr zu ſehen als die unförm= Williams), 2. Oca, 3. Iſinboy. 427:10; 125, 67, 38.10.
ſüdländiſchen Nacht war wohl ſtimmungsvoll und ſchön, lichen Reſte der Baukunſt einer rohen Zeit. Weite Kreiſe
die rieſigen Sterne mit dem intenſiven, die Augen blen= beginnen die Größe der Kunſtauffaſſung der Baumeiſter
denden Sonnenlicht waren aber nicht genügend auf die deutſcher Burgen zu bewundern und dieſe Bauten von
Die Vorgänge in Zabern.
Natürlichkeit der Wirkung geprüft worden. Der dritte Akt, unvergleichlicher Kühnheit und meiſterhafter Beherrſchung
* Straßburg, 25. Nov. Die bekannten Vorg
war in der neuen Aufmachung von weit ſchaurigerer und der bautechniſchen Fragen und künſtleriſchen Einfügung
erhöhter Wirkung als früher, die namentlich von der Ge= in das Geſamtbild der Natur nach und nach höher einzu= in Zabern haben laut Elſäſſer die Landtags
ſchätzen. Höher als die gkademiſche Schularbeit hochge= tion des elſaß=lothringiſchen Zentrut
ſtalt des Doktors Mirakel ausging.
Herr Hofkapellmeiſter Ottenheimer leitete die bildeter Dutzendarchitekten und die einſeitig übermäßig folgender Reſolution veranlaßt: „Die Lan
Aufführung mit vielem Temperament und künſtleriſcher gelobte Modearbeit derer, welche die Weisheit der griechi= fraktion der elſaß=lothringiſchen Zentrumspartei
Intenſität und brachte viel Schwung und neues Leben in ſchen und römiſchen Architekten, der Renaiſſance, der Em= ihrer geſtrigen Sitzung zu dem Fall Zabern in d4
die Muſik, von deren Schönheiten den Zuhörern nichts pirezeit immer erneut wieder aufgegoſſen haben. Höher ſchiedenſten Weiſe Stellung genommen. Sie hat ged
entging. Glanzpunkte der Aufführung in dieſem Sinne auch als die Aeußerung der modernen Eintagsfliegen und Beleidigung des elſaß=lothringiſchen Volkes und
waren die faſzinierende Barcarole des zweiten Aktes, der der neueſten Stilerfinder. Haben doch die Künſtler, die die Behandlung des Falles von ſeiten der zuſtäſt
ganze letzte Akt und das verblüffend ſchöne Vorſpiel zur die Burgen auf den Bergen unſeres Vaterlandes ſo un= Behörden auf dasſchärfſte proteſtiert Sill
letzten Szene, das beſonders fein empfunden und poin= vergleichlich ſchön errichteten, gerade das auf das meiſter= dafür Sorge tragen, daß der traurige Fall im Land
hafteſte verſtanden, was jetzt vergeblich in kümmerlichen gebührende Beleuchtung findet.‟ — Dem genannten
tiert war.
Die Beſetzung der drei weiblichen Partien durch drei Nachahmungen der Biedermeierzeit und ihrer nahen Nach= zufolge werden auch im Reichstage die elſaß=lothriß
verſchiedene Sängerinnen iſt das einzig Richtige, weil es barin auf dem Gebiete der Kunſtentwicklung wieder zu Zentrumsabgeordneten in gleichem Sinne vorgeher
ihrem Charakier entſpricht. Frau Kallenſee als ertüſteln verſucht wird, nämlich die ſelbſtwerſtändliche Ein=
Ein neuer Zwiſchenfall?
Olympia war geſanglich und darſtelleriſch lebendig und ordnung des Kunſtwerkes in das Geſamtbild der Land=
HB Straßburg, 25. Nov. Die Affäre vo
intereſſant, Frau Callwey hätte als Giulietta etwas ſchaft.
Die Auswahl der Blätter iſt mit ebenſo feinem künſt= bern iſt noch nicht erledigt und ſchon wird eing
mehr Leidenſchaft entfalten können, es ging in dieſer
Liebesſzene etwas fromm zu. Die größte und ſchwie= leriſchen Takt wie hiſtoriſch=baukünſtleriſchem Verſtändnislicher Vorfall, der ſich in Schlettſtadt er
rigſte Aufgabe fällt der Vertreterin der bis ins Hochdra= erfolgt. Jeweils iſt dem Bauſtil einer Zeit und der gemeldet. In dem Schlettſtädter Jäger=Batailla
matiſche ſich ſteigernden Partie der Antonia zu, die von Gegend, die meiſt auch das Material beſtimmte, Rechnung bisher zu der dortigen Bürgerſchaft in vorzügliche
Frl. Geyersbach mit kaum zu übertreffender Ver= getragen, und in der Auswahl des Künſtlers hat der Ver=hältnis ſtand, äußerte ſich der Hauptmann Koeding
einigung von wundervollem lyriſchen Schmelz des Tones lag eine außerordentlich glückliche Hand bewieſen. Lange darüber, daß der Feldwebel ſeiner Kompagnie und
mit kraftvollem dramatiſchen Pathos geſungen wurde und ſind die Geheimniſſe der großen Burgenbilder ungelöſt Oberjäger Elſäſſer ſeien und gab ſeiner Mißſtimn
geblieben. Irreführend einſeitig wurde je nach der Auf=draſtiſchen Worten Ausdruck. Er ſagte künftig ibüll
zu beſtmöglicher künſtleriſcher Wirkung gelangte.
In der Partie des Hoffmann hatte Herr Glo= faſſung des Malers der Bildinhalt betont. Die Bilder Elſäſſer mehr befördert werden. Von ſeiten des
berger eine neue dankbare Aufgabe gefunden. Sein die Schulz nach der Natur ſchuf, ſind Meiſterwerke deurs des Bataillons iſt eine ſtrenge Unterſuchu
friſches und blühendes Organ kam in den im bel canto= ihrer Art. In der künſtleriſchen Bewertung dürfen wir geleitet worden.
Straßburg, 25. Nov. Ueber einen in Sl
Stil gehaltenen Szenen zu prächtigſter Geltung, zumar uns dem Endurteil Bodo Ebhardts anſchließen: „Allen
Herr Globerger hier auch durch eine treffliche Geſangs= Blättern gemeinſam iſt die liebevolle Durchdringung der ſtadt beim Rheiniſchen Jägerbataillon Nr. 8r
technik unterſtützt war. Weniger bequem geſchrieben iſt Aufgabe und der Eifer, mit dem der Maler verſucht, ſo= menen Elſäſſer Fall, der erſt jetzt von der.
die Partie des zweiten Aktes. Daß Herr Weber die wohl die ſtarre äußere Größe der Baudenkmäler nachzu= Elſäſſer Preſſe in Erörterung genommen wurde
Partie des böſen Geiſtes in dreifacher Geſtalt, in dem bilden, wie auch jene geheimnisvolle Fülle träumeriſcher gens ſich vor Wochen abgeſpielt hat, wird folgenid
ſich das Phantaſtiſche der Handlung am meiſten verkörpert, Erinnerungen den Beſchauer mitfühlen zu laſſen, die ſich beſtunterrichteter Seite ſtammende
beibehalten hatte gereichte der Aufführung zu beſonderem um die gewaltigen Mauern und Türme ebenſo dicht ran= Tatſachen entſprechende Darſtellung
Vorteil. Eine charakteriſtiſche Leiſtung aus Einem Guſſe ken wie Efeu und Waldrebe und die ebenſo immer neu Als damals ein neu zum Bataillon verſetzter Ha
übrigens ſelbſt im Elſaß geboren — ſeinemF
und hervorragend durch die harmoniſche Vereinigung von und friſch grünen wie dieſes von der Natur ewig jung
Geſang und Spiel und die ſonveräne Beherrſchung ſeiner um die alten Steine gewebte Gewand. ſeine Verwunderung darüber äußerte,
Vorbildlich in ihrer Prägnanz und dabei doch er= hältnismäßig viele Elſäſſer Oberjäger in der Kon
künſtleriſchen Aufgabe bot er namentlich im letzten Akte
als Doktor Mirakel. Die Partie des Niklaus ſang Frr. ſchöpfenden Darſtellung ſind die hiſtoriſchen Erläuterungen ſeien — alſo als reine Feſtſtellung und ohne jeh
Jgcobs und nicht, wie auf dem Zettel zu leſen war, Luthmers, der in ſeinen Ausführungen auch zurück= ſierende oder abfällige Bemerkung —, glaubteda
Frl. Liſchke.
griff auf die Feſtſtellungen des landgräflich=heſſiſchen Geo= webel aus der Betonung ſeines Hauptmanns ein
Außer den Genannten, die durch ihre gelungenen meters Dilich, deſſen Forſchung die Hauptquelle bildet Mißtrauen gegenübereden Elſäſſern herausleſen zu
Darbietungen der Aufführung in erſter Linie den ſchönen für die Geſchichte unſerer rheiniſchen Burgen. — So wurde fühlte ſich ſelbſt als Elſäſſer verletzt und beſchwei
Erfolg ſicherten, ſeien noch erwähnt: Herr Schützen: hier alles in allem ein Meiſterwerk geſchaffen, dem wei= beim Bataillonskommandeur über ſeinen Hau
dorf als intereſſanter und beweglicher Spalanzani, Herr teſte Verbreitung von Herzen zu wünſchen iſt. Unauf= Durch eine vor dem Bataillonskommandeur ab
Stephani als ſtimmprächtiger Creſpel Herr Thom= hörlich ändert ſich ja das Bild dieſer alten Werke. Un= Erklärung des Hauptmanns iſt danach das der Beſ
ſen in der zwieſachen Rolle des Cochenille die ganz ins verſtand an berufener und unberufener Stelle läßt un= zugrunde liegende Mißverſtändnis zur vollſten
Burleske gezeichnet war, und als ſchwerhöriger Diener ſchätzbare Werte durch falſche Wiederherſtellung, aber digung des Feldwebels — ein beleidigendes Wol
Franz. In dem Kellerenſemble ſang Herr Hilsdorf ebenſo auch durch das Gegenteil, durch die angſtvolle Zu= überhaupt nicht gefallen — aufgeklärt worden, ſo!
die kleine Tenorpartie des Nathanael, in der er den Be= rückhaltung vor der Sicherung alten Bauten, zugrunde Militärbehörde die Angelegenheit längſt als erla
weis ſeiner Befähigung für das Fach des Tenorbufſo aehen.” So bleiben ſie uns wenigſtens in lebenswahrem trachtete. Durch entſprechendes Zuſammenwire
Zivilverwaltung, Preſſe und Militärbehörde iſ4
erbrachte. Einzelne Töne klingen etwas gepreßt und be= Bilde erhalten.
M. St,
dürfen noch der Veredelung.
lich jede Aufregung ferngehalten worden.
Das Publikum nahm die intereſſante Oper ſehr bei=
Kongreſſe und Verbandstage.
fällig auf.
Die öſterreichiſche Delegation.
* Berlin, 24. Nov. Der Berliner Orksausſchuß
der Deutſchen Geſellſchaft für Kaufmanns=
* Wien, 25. Nov. Der Ausſchuß für 2.
Die Feier in der Reichshauptſtadt.
Erholungsheime hielt am Montag unter Vorſitz res der Oeſterreichiſchen Delegation
Zur Vorfeier des Allerhöchſten Geburtstages des Reichstagspräſidenten Dr. Kaempf im Reichstage heute nachmittag eine Sitzung ab. Berichterſtatte
Seiner Königlichen Hoheit des Großher= eine Sitzung ab, die von zahlreichen führenden Perſön= quis Bacquehem leitete die Verhandlung raſ
zogs waren am 22. dieſes Monats wieder mehr als hun= lichkeiten des Berliner Handels und der Berliner Indu= Darſtellung der Begebenheiten am, Bal i
dert Heſſen und Heſſenfreunde unter dem Vorſitz des ſtrie beſucht war. Der Schriftführer des Ortsausſchuſſes, Schluß der letzten Seſſion ein. Er führte aus
Großh. Heſſ. Geſandten Dr.=Ing. Freiherrn von Konſul Baſchwitz, berichtete über die Vorſchläge zur Grundſatz: Der Balkan dan Balkaunsl
Biegeleben im Hotel Adlon in Berlin zu einem Erweiterung des Ausſchuſſes und über das Abkommen, ergab ſich ſelbſtverſtändlich die Forderung, Alb
Feſtmahl verſammelt Es nahmen unter anderen teil Ge= das mit dem Vorſtand der Geſellſchaft über das Tätigkeits= einen ſelbſtändigen Staat umzuformen. Zu
dieſem=
neral der Artillerie Rothe Generalleutnant Metzler, Gene= gebiet des Berliner Ausſchuſſes getroffen worden iſt Nach der öſterreichiſch=ungariſchen Politik trug dieHa
ralleutnant von Hutier, Generalmajor von Friederich, lebhafter Debatte wurde auf Vorſchlag von Geh. Juſtiz= Deutſchen Reiches wieder hervorragend bei. Dex
Generalmajor Franke, Generalmajor Geppert, General= rat Rießer der Vorſtand mit der Bildung eines nach von Bukareſt gebe ein Zeugnis von der Machten
major Freiherr von Eſebeck, Generalmajor von der Branchen gegliederten Arbeitsausſchuſſes beauftragt. Diei und der ſtaatsmänniſchen Einſicht Rumäniens==
Schulenburg, Direktor im Reichs=Poſtamt Kobelt, Ge= Verſammlung beſchloß weiter, im Januar einen Auf= kareſt müßte die Ueberzeugung ſtets gekräftigt
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2
ſſtmmer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
Seite 7.
Kreetetent ſe ie ente eiſete i, ver herent erene enetrenitener ite
2 Paris, B. Aov. Die Königin von Spanien iſt
ſtwatiſchen Ergebniſſe ſind die Frucht beharelicher Ge= den und zur Erfüllung der in den Militärkonventionen vollſtändig wiederhergrſtellt. Sie unternahm
nd der friedlichen Grundſätze der Monarchie. Auf ter= übernommenen Verpflichtungen nötig ſeien.
heute nachmittag eine Automobilfahrt in die Stadt.
ſtüle Erwerbungen verzichtete die Monarchie, aber
3 Dens, 25. Nov. Heute früh iſt die Arbeit,
aus=
ßüufſe am Balkan nunmehr wirtſchaftlich durchdringen
* Berlin, 25. Nov. Im Auswärtigen Amt fand die genommen in Courriéres, wo die Nacht unruhig war,
er Delegierte Wolff bezeichnete die Politik des Auswechſelung der Ratifikationsurkun= und in Bourges, wo einige Zwiſchenfälle ſtattfanden, in
fen Berchtold während des Valkankrieges als den zwiſchen Preußen und Sachſen am lvollem Umfange wieder aufgenommen
os und unbeſtimmt. Freiherr v. Gautſch6. bezw. 25. Auguſt 1913 abgeſchloſſenen Staats= worden.
ſich die Erlaſſe des Statthalters von Trieſt und wiesvertrag wegen Aenderung in den Vereinbarungen
* Bukareſt, 25. Nov. Die königliche Fa=
Mie unerfreulichen Folgen in Italien hin. Er bat die über die ſtaatliche Beſteuerung der im Königreich Sachſen milie iſt heute von Sinaia zurückgekehrt.
der ſäſifeung um Aufklärung. Miniſterpräſident Graf von belegenen preußiſchen Staatseiſenbahnſtrecken ſtatt.
* Durban, 25. Nov. Bei einem Zuſammenſtoß
jergkh erwiderte auf die Anfrage des Freiherrn
* Neues Palais bei Potsdam, 25. Nov. Der Kaiſermit der Polizei bei Eſperanza und Natal
ſtutſch in vollem Einverſtändnis mit dem Miniſter des gedenkt morgen mittag die Reiſe nach Schleſien, wurden drei Hindus getötet und 20 verwundet.
Pern, der einzige Zweck der Erlaſſe war, der ſeit Baden und Württemberg anzutreten. Die Kai=
* Riga, 25. Nov. Die Arbeiten in den
Pro=
en beſtehenden Anomalie ein Ende zu machen, welche ſerin wird den Kaiſer bis Primkenau begleiten. Imvodnik=Werken ſind in vollem Umfange wieder
Prieſt hinſichtlich der Verwendung von Ausländern im Gefolge werden ſich befinden: Hofmarſchall Graf zu Pla=aufgenommen wordes.
mtnaldienſt im Widerſpruch mit den Staatsgrund= ten=Hallermund, General à 1. s. Generalmajor v. Chelius,
* Schenectady Staat Neu=York), 25. Nov. Ueber
beſtand. Die Regierung müſſe prinzipiell daran Flügeladjutant Oberſtleutnant von Mutius, Leibarzt 5000 Angeſtellte der General Electric=Company ſind
ohenlaflllien, daß auch die Angeſtellten von den Anſtalten der Oberſtabsarzt Dr. von Niedner, Wirklicher Geheimer Ratlausſtändig. Die Urſache iſt die Entlaſſung eines
er volt
ſilden öſterreichiſche Staatsbürgerſchaft beſitzen. Die von Treutler als Vertreter des Auswärtigen Amtes. Für dem Arbeiterverbande angehörenden Angeſtellten.
tung ſei bereit, den Angeſtellten und den von den den Aufenthalt in Donaueſchingen, Baden=Baden und
Stuttgart wird der Hofmarſchall v. Platen=Hallermund
ſſen betroffenen Bedienſteten in Trieſt das größte
Die Untertunnelung des Aermelkanals.
ines
Ilu=
ſgenkommen zu beweiſen und ihnen auch auf An= durch den Hausmarſchall Freiherrn v. Lyncker abgelöſt.
lbedie öſterreichiſche Staatsbürgerſchaft zu verleihen. Der Zum Gefolge treten hinzu: Generaladjutant Genergloberſt
HB London, 25. Nov. Der Plan einer Un ter=
Mlege alleinige Zweck der Erlaſſe und das erwähnte v. Pleſſen und Generaladjutant General der Infanterietunnelung des Aermelkanals ſcheint greifbarere
voniAdere Entgegenkommen der Regierung bei ihrer Durch= Freiherr v. Lyncker.
Form annehmen zu wollen. In der vergangenen Woche
iner Ang wiberlegten die vielfach verbreitete Deutung, daß
* Hamburg, 25. Nov. Das Seeamt gab über den fand ein Bankett der Freunde dieſes Projektes ſtatt, wobei
bat
um willkurliche Maßregein gegen die Staatsvürger Unfall des „Imperators” am Pier von Hoboken beſonders die Tatſache hervorgehoben wurde, daß techniſch
ns befreundeten Königreiches Italien handele. Das am 28. Auguſt folgenden Spruch ab: Am 28. Auguſt iſt überhaupt kaum Schwierigkeiten vorliegen. Nunmehr
er=
er Cſlliiſche Volksweſen und iſſen eltehrwürdige hohe im Hafen von Neu=York im Proviantraum des Im= fährt man, daß auf Veranlaſſung des Miniſterpräſidenten
l eing
ſit genießen auch in Oeſterreich große Sympathien und perator” auf nicht zu ermittelnde Weiſe Feuer ausgebro= die Admiralität, das Kriegsminiſterium und das
Handels=
par =ülederholt Gegenſtand uneingeſchränkter Anerkennung chen, wobei der zweite Offizier Gobrecht in aufopfern= amt ſich neuerdings mit der Frage beſchäftigen und
Be=
s der öſterreichiſchen Regierung geweſen. Sowohl der Pflichterfüllung den Tod gefunden hat Die Feuer=richte ausarbeiten, die demnächſt fertiggeſtellt
Baſſſhl.mautsverhaltmis, wie die vollends zunehmende In=löſchvorrichtung an Bord war in beſter Ord=ſein ſollen. Ueber dieſe Berichte ſoll dann der
Reichswehr=
burg auſklliſt, welche ſich in der letzten Zeit zwiſchen uns undnung; auch zeigte ſich die Beſatzung der Aufgabe, des Ausſchuß ſeine Meinung abgeben, die für die Regierung
entſcheidend ſein wird.
ie Zeſſlen ſüdlichen Verbündelen entwickelt hat, ſchließen Feuers Herr zu werden, völlig gewachſen.
ieſige chhliche Tendenz gegen deſſen Staatsangehörige aus.—
* Wien, 25. Nov. Dem Abgeordnetenhaus iſt
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſen=Lotterie.
den Rüſſſierter Kramarzs unterzog die auswärtige Politik das 6monatige Budgetproviſorium zugegan=
Miniſters einer abfälligen Kritik. Seine Ausführungen gen, in dem der Finanzminiſter zur Einlöſung der am
* Berlin, 25. Nov. Bei der heutigen Vormittags=
Nov. Müſliken in der Erklärung, Graf Berchtold hätte einen Weg 1. Juli 1914 und am 1. Januar 1915 fälligen Staatsſchatz= ziehung der Preußiſch=Süddeutſchen Klaſſenlotterie fielen
liegenſſtliht igen Wohlwollens für alle aufſtrebenden Balkan=ſcheine, ſowie zur Beſchaffung nachſtehender Beträge durch 10 000 Mark auf die Nr. 116 849: 5000 Mark auf Nr. 86 297
finden müſſen. Er hätte die bisherige magyariſche eine Kreditoperation ermächtigt wird: 6 435000 Kronen 182 085 217342; 3000 Mark auf Nr. 17800 18657 22633
ſſtuch für die Magyaren ſelbſt verhängnisvolle Politik für die im erſten Halbjahre 1914 vorzunehmenden Tilgun=33195 34213 64198 73755 77884 80 732 81 633 87179
binden müſſen. Dieſe Rieſenkraft hatte er nicht, wenn gen der allgemeinen Staatsſchuld, 30 Millionen für 89 539 93516 100953 125 664 135 201 140 441 141 037 144 484
nen, vielleicht auch nicht an gutem Willen und der rich= Staatseiſenbahn=Inveſtitionen, 52 498 730 Kronen als Bei= 1146341 151 449 155339 157651 163701 175056 178960
Erkenntnis mangelte.
hien,
tragsleiſtung zu den für das erſte Halbjahr 1914 bean=180 219 199 869 203 421 213 099 214580 221894 231111
teiſe 10
ſprüchten außerordentlichen Erforderniſſen für Heer und 232 956. Bei der Nachmittagsziehung fielen 15 000 Mk. auf
23,
Marine, 51 27 60 Kronen als Beitragsleiſtung zu den 124031, 1000 Mark auf Nr. 13 679 14) 136, 5000 Mark
nneſſos
durch die Delegationsbeſchlüſſe von 1912 bewilligten außer= auf Nr. 72312 180 976; 3000 Mark auf Nr. 12914 38 672
Vom Balkan.
Nar. 1
ordentlichen Erforderniſſen für Heer und Marine, weiter 44 740 44 965 46 057 58 064 73 464 86 867 89 196 91127
1. Ern. Mllianzvertrag zwiſchen Serbien und Bulgarien.
268
227129500 Kronen als Beitragsleiſtung zu den Koſten der112143 114417 122361 126115 126 417 129255 132
hanap.iB Paris, 25. Nov. Der Matin, der geſtern den anläßlich der unſicheren Lage von der Heeres= und Marine= 139695 157802 158 173 162955 163 276 164358 165335
Franiſküusbruch des Balkankrieges zwiſchen Serbien und verwaltung getroffenen beſonderen militäriſchen Maß=165477 167685 169590 180 646 185376 201509 203886
emerait, IAmien geſchloſſenen Allianzvertrag veröffentlichte, nahmen. — Die auf Verlangen der oppoſitionellen ungari= und 222014. (Ohne Gewähr.)
la Lozilſden beiden Verbündeten heute einen böſen Streich, ſchen Delegierten zur Beſprechungder Frage der
Briektelten.
aur). er auch den Wortlaut der nicht weniger als 14 Ar= Verwendung der Parlamentswache in den
V. 27.10. Aenthaltenden geheimen Militärkonvention, die auf Delegationen, ſowie der Ausſchließung des Delegierten
Sch. Bei einer im Ausland zwiſchen Deutſchen oder
Maurialtid des Bündnisvertrages vom 19. Juni 1912 in Rokovszky einberufene außerordentliche Plenarſitz=zwiſchen Deutſchen und Ausländern geſchloſfenen Ehe ſind
5,67, 35Ifg vereinbart wurde, wiedergibt. Man erfährt ung der ungariſchen Delegation wurde nachldie am Ort der Eheſchließung geltenden Geſetze.
, daß Bulgarien und Serbien ſich nicht nur gegen einer Minute wegen Beſchlußunfähigkeit geſchloſſen, da ihr maßgebend. Iſt die Ehe nach dieſen Beſtimmungen gültig
firkei, ſondern auch gegen Oeſterreich und Rumänien die Regierungspartei ferngeblieben war. Es ereignete ſich abgeſchloſſen, ſo wird ſie auch in Deutſchland als
rechts=
n, lundet haben. Bezüglich Oeſterreichs ſagt der Ar=kein Zwiſchenfall. Der Präſident ordnete die nächſte Ple= gültig anerkannt. Den Kindern aus ſolchen Ehen er=
Bdieſer Militärkonvention: Greift Oeſterreich=Ungarn narſitzung auf Montag an, um der Oppoſition Gelegenheit wachſen daraus, daß die Ehe im Auslande geſchloſſen
ſe an, dann wird Bulgarien ſofort an Oeſterreich zu geben, ihre Beſchwerden vorzubringen.
worden iſt, keine Nachteile.
Alzeg erklären und ſeine Truppen in Stärke von min=
* Bern, 25. Nov. Der ſchweizeriſche Bundes=
200 000 Mann nach Serbien einmarſchieren laſſen, rat behandelte heute die Genfer Spionageange=
Amtlicher Wetterbericht.
elim Verein mit der ſerbiſchen Armee offenſiv oderlegenheit. Auf Antrag des ſchweizeriſchen Bundes=
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
ſtſid gegen Oeſterreich kämpfen werden.
anwalts wurde beſchloſſen die in Genf Stalien und
Die Wetterlage hat ſich wenig geändert. Ueber der
Deutſchland gegenüber tätig geweſenen Spione, den
Franzoſen Larguier und die Italiener Menozzi und Ro= warmen Biscaya=See bilden ſich andauernd kleine
Teil=
ſetti, gemäß Artikel 70 der Bundesverfaſſung auszu= tiefs aus. Sie bringen uns bei dem Umkreiſen des
Zur Lage in Mexiko.
weiſen, bezw. ihnen den Aufenthalt in der Haupttiefs veränderliches Wetter. Dieſer Witterungs=
Vancouver, 25. Nov. (Reuter.) Ein kana=Schweiz zu unterſagen. Die Amtspflichtverletzung charakter wird ſich ſolange erhalten, bis das nordweſtliche
Ei§ Kanonenboot iſt von Esquimauld geſtern des Genfer Staatsbeamten Roſſelet, der mit den Spionen Tief nach irgend einer Richtung abzieht, was aber bis jetzt
den mexikaniſchen Gewäſſern in See gegangen, wo in Beziehung geſtanden habe, zu ahnden, liegt den Genfer noch nicht einzutreten ſcheint.
Vorausſichtliche Witterung in Heſſen am Mittwoch,
ſt der engliſchen Korvette „Algerine” die am Freitag Behörden ob.
ſe gegangen war, wenn nötig, engliſchen Untertanen
* Montreux, 25. Nov. Die Leiche des in den Rochers 26. November: Meiſt trüb, geringe Niederſchläge, mild,
gewähren wird.
de Naye verunglückten Studenten Walter Friemel iſt weſtliche Winde.
falle
Waſhington, 24. Nov. Staatsſekretär Bryan vom Vater des Verunglückten, dem Oberſten Friemel, zur
(Schluß des redaktionellen Teils.)
een amerikaniſchen Geſchäftsträger in Mexiko ein Beſtattung nach Metz übergeführt worden.
enti telegraphiſch mitgeteilt, daß amerikaniſche
* Paris, 25. Nov. Der Miniſterrat, der unter
Erfolg für die Frau im Leben
Khaten nicht, wie berichtet wurde an der Oſtüſte
Schutze der ausländiſchen Petroleumintereſſen ge= dem Vorſitz des Präſidenten Poincaré tagte, hat be= bedingt vor allem eine gute Geſundheit. Keine Frau
werden ſollen Konteradmiral Fletcher habe In=ſchloſſen, der Kammer vorzuſchlagen, den Anleiheent=kann ihr Beſtes leiſten, wenn ſie z. B. fortwährend von
hnen erhalten, ſich von Veracruz nach Tuxpam und wurf morgen in einer Sonderſitzung zu er= Kopfweh, Appetitmangel, Niedergeſchlagenheit u. dergl.
ieo zu begeben, um dort die Verhältniſſe feſtzu=örtern und die Vertagung der Beratung über die
Erb=
ſchaftsſteuer bis nach Annahme des Anleiheentwurfs zu geplagt iſt, alles Folgen einer vernachläſſigten Neigung
zur Verſtopfung Und dabei iſt es doch ſo leicht, dieſer
Waſhington, 25. Nov. Konteradmiral Flet= verlangen. Das Kabinett wird hierbei die Ver=vorzubeugen! Meiſtens genügen ſchon eine bis zwei Doſen
iſheute morgen an Bord des Flaggſchiffs „Rhodetrauensfrage ſtellen.
* Paris, 25. Nov. Die Kammer ſetzte die Beratung „Califia” (Californiſcher Feigen=Sirup) zur milden,
gründ=
in Begleitung des Sondergeſandten Lind nach
lichen Reinigung der Organe, zur Anregung ihrer natür=
.9 in See gegangen. — Staatsſekretär Bryan er= des Anleihe=Entwurfes ohne Debatte und im Ein= lichen Funktionen und Wiederherſtellung einerregelmäßigen,
William Tyrell, der Privatſekretär des Staats= vernehmen mit der Regierung auf nächſten Donnerstag, geſunden Gewohnheit. Viele Frauen halten ſich „Califig‟
iss Grey, habe außer mit dem Präſidenten Wilſon den 27. November, feſt.
* Paris, 25. Nov. Wie offiziös gemeldet wird, dürfte ſets im Hauſe, weil es ein rein natürliches Frucht= und
m.t ihm mehrere Unterredungen gehabt.
Pflanzenmittel iſt, das den Stuhlgang ohne Beſchwerde
El Paſo, 25. Nov. Ein allgemeiner Kampf die Generalreſidentſchaft von Marokko durch und Anſtrengung für die Organe regelt.
(I,24441
ſchen den Bundestruppen und den mexikaniſchen die Vermittelung des Miniſteriums des Aeußern vom an allen Apotheken zu haben, in Originalflaſchen zu Mk. 1.50; ertra große
ein um Juarez im Gange. 10000 Mann nehmen Parlament verlangen, daß der im marokkaniſchen Flaſche Mk. 2.50. Beſt.: S7 Garvoph. comp. 5.
Hei Galiforn. 75. Ext. Sonn. Iiqu. 20, Eik.
n Kampfe teil. Die Verluſte ſollen auf beiden Sei= Anleihe=Entwurf für öffentliche Arbeiten, insbe=
Aeutend ſein. Es wurden bereits acht Tote und ſondere für Straßenbauten eingeſtellte Kredit um 16 Es iſt vollkommen ausgeſchloſſen, daß
Millionen erhöht wird.
twundete nach Juarez gebracht.
* Paris, 25. Nov. In einer heute nachmittag auf Ver= bei dem Verfahren, dem Kaffee Hag, der
El Paſo, 25. Nov. Die Inſurgenten
bi=
rten bei ſtrömendem Regen, nachdem ein ver=anlaſſung der Pariſer und der hieſigen ruſſiſchen
felter Kampf acht Stunden gewütet hatte, in Handelskammer unter dem Vorſitze des Unterſtaats= coffeinfreie Bohnenkaffee, unterworfen
die Bundestruppen zurückgeſchlagen worden ſein ſekretärs der Handelsmarine de Monzie ſtattgehabten Ver=
Als die Lage ein bedenkliches Ausſehen annahm, ſammlung hielt der Handelsattaché bei der franzöſiſchen iſt, irgendwelche fremdartigen Stoffe
lſßte man alle Ausländer, Juarez zu ver= Botſchaft in Petersburg, Vautier, einen Vortrag, in wel= in das Produkt übergehen.
em, und führte ſie bis zu der auf amerikaniſches chem er eingehend die Vorteile darlegte, welche dem
fran=
zöſiſchen Handel durch die Errichtung direkter und
Geh. Med.=Rat Prof. Dr. Erich Harnack, Halle
fführenden Brücke.
Schiffahrtsverbindungen
regelmäßiger
(Deutſche med. Wochenſchrift 1909, Nr. 6)
zwiſchen franzöſiſchen Häfen — namentlich
Havre und Dünkirchen — und den ruſſiſchen Oſt=
Letzte Nachrichten.
Mergentheimer
ſcehäfen erwachſen würden. Unterſtaatsſekretär de
Karlsauelle
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Monzie hob hervor, daß es für die franzöſiſchen Schiff=
Berlin, 25. Nov. Die vom Reichstage ſeinerzeit ge=fahrtsgeſellſchaften von großer Bedeutung wäre zum
das Heilwasser für Gallensteinleidende.
mindeſten einen Teil des ruſſiſchen Auswandererſtromes
nen drei Kommandantenſtellen in
(I,24556
Haupt-Niederlage:
über Frankreich abzulenken und ſprach die Ueberzeugung
ſrehe, Darmſtadt und Königſtein werden im aus, daß die ruſſiſche Regierung ein ſolches Unternehmen
Carl Naumann, Karlstrasse 45.
Militäretat 1914 wieder angefordert mit zweifellos begünſtigen würde.
Fret. 33
Nummer 287..
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
Seite 8.
en, Dant meiner ausgedehnten Geſchäftsver=Hamburg, „Prinz üdalbert, von Phiadeſpha kom=äü
bindungen iſt es mir gelungen, eine neue mend, 24. Nov. 4 Uhr 45 Min. morgens in Hamburg.
artige, unter dem Namen Mascello- Weſtindien, Mexiko: „Calabria” nach Weſtindien,
Bürste bekannte Haarpflege=Bürſte zu bekommen, die 22. Nov. 6 Uhr 30 Min. abends Dover paſſiert. „Corco=
Statt beſonderer Anzeige.
aus einem maſſiven Stück Celluloid hergeſtellt iſt und vado”, von Mexiko und Havanna kommend, 23. Nov.
daher mit jedem Desinfektionsmittel behandelt werden 11 Uhr abends Dover paſſiert. „Mecklenburg” 22. Noy.
Geſtern abend verſchied ſanft nach langem,
kann. Die Mascello=Bürſte iſt daher, gegenüber den in Colon. „Niederwald” 22. Nov. in Colon. „Sardinia‟,
ſchwerem Leiden unſere liebe Couſine, Tante
bekannten weißen Bürſten, die mit Holz und Papier von Weſtindien kommend, 22. Nov. 7 Uhr abends von
unterlegt ſind, hyg. vollſtändig einwandfrei und ſollten Havre. „Steigerwald” nach Havanna und Mexiko,
(24574
und Freundin
Sie beim Einkauf einer weißen Cel.=Bürſte ſtets auf den 23. Nov. 4 Uhr morgens Dover paſſiert. „Venetia”, von
Fräulein
Namen Mascello achten. Ich habe dieſe Bürſten in Weſtindien, kommend, 23. Nov. 5 Uhr morgens Dover
weiß und in Elfenbein=Imitation ſchon von 1.75 Mk. an paſſiert. „Virginia” nach Weſtindien, 23. Nov. 3 Uhr
vorrätig und können Sie ſolche zu Weihnachts=Ge=15 Min. morgens Cuxhaven paſſiert. — Oſtaſien:
ſchenken in elegantem Etuis, je nach Zuſammenſtellung, 1 „Bayern” 23. Nov. Aden paſſiert, heimkehrend. „Bul=
Frieda Metzler
von 3.50 Mk. bis 20.— Mk. bekommen. Mit Auswahl= gravia” nach Oſtaſien, 23. Nov. 7 Uhr abends in Ant=
(24452a werpen. „Vermuda‟ 23. Nov. 4 Uhr 15 Min. nachm. im 66. Lebensjahre.
ſendungen ſtehe ich gerne zur Verfügung
von Cuxhaven nach Port Said. „C. Ferd. Laeisz”
arfümerie Framk 21. Nov. von Vancouver nach Japan und China.
Darmſtadt, den 25. November 1913.
„Hoerde” 23. Nov. von Aden nach Suez. „Segovia‟
Eliſabethenſtraße 9. — Telephon 886. 22. Nov. in Schanghai, heimkehrend. „Suevia”, von
Die trauernden Hinterbliebenen.
Antwerpen kommend, 23. Nov. 9 Uhr abends in Hamburg.
Ina
Familiennachrichten.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 27.
1
ds. Mts., nachmittags 2¾ Uhr, vom Eliſa=
(*15203
bethenſtift aus, ſtatt; Einſegnung eine Viertel=
Verlobten
ſtunde vorher.
Statt Karten!
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
Die Geburt eines kräftigen JUNGEN
schmackvoll und modern einrichten
zeigen hocherfreut an
Ge
wollen, wird eine Besichtigung meiner
Mittwoch, 26. November.
Heinz Wilms
Großh. Hoftheater, Anfang 8 Uhr, Ende 10
feinbürgerlichen
und Frau, geb. Haberkorn.
(Ab. B): „Hans Sonnenſtößers Höllenfahrt”.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Wohnungseinrichtungen
Fremdſprachlicher Vortrag von M. Delbo
Düsseldorf, den 25. November 1913.
5½ Uhr in der Turnhalle der Liebigs=Oberrealſchu
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
Vortrag von Profeſſor Göggel um 8 Uhr in der”
sich as durch künstlerische
Formen-
bethenkirche.
schönheit, grundgediegene Qualität u.
Vortrag von Oberlehrer Mangold um 8½ Uhll
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
„Fürſtenſaal” (Vereinigung der Freunde des M
niſtiſchen Gymnaſiums).
besondere Preiswürdigkeib.
Vortrag von P. Cohausz um 8½ Uhr im „Konk
Todes=Anzeige.
ſaal”.
OTTO KUNKEL
Altpenſionär=Verſammlung um 4 Uhr
(Statt beſonderer Mitteilung.)
„Stadt Pfungſtadt”
Gr. Ochsengasse 21/28. — Tel. 287.
Generalvecſammlung des Heſſ. Fröbeld
Heute nachmittag verſchied ſanft nach
um 6 Uhr Saalbauſtraße 8.
(23703a
Verſammlung der Vereinigten Geſellſchaft um
kurzem Leiden unſer lieber Vater, Schwieger=
InnAEARAnnIE!
in den oberen Geſellſchaftsräumen.
vater, Bruder, Schwager und Onkel
Aus dem Geſchäftsleben.
Waſchfeſt von Frau Ingenieur Reumann um
im „Fürſtenſaal”.
Welche Hausfrauen betrachten nicht mit Wohlgefallen
Herr
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Ludwigshö
nach der großen Wäſche den mit blendend weißer Wäſche
(80
½4 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
wohlgefüllten Wäſcheſchrank. Alle Hausfrauen, die ſich für
eine ſchonende Behandlung der Wäſche beim Waſchen in=
Verſteigerungskalender.
Friedrich Arnold
tereſſieren, ſeien auf das am Mittwoch, den 26. November,
Donnerstag, 27. November.
von nachmittags 4—½6 Uhr, im Etabliſſement „Fürſten=
Pferde=Verſteigerung um 10 Uhr im
Oberleutnant a. D., Rechnungsrat i. P.,
ſaal” durch Frau Reumann ſtattfindende Waſchfeſt
Hofmarſtall.
aufmerkſam gemacht.
im 72. Lebenjahre.
(B24566
Großh. Hofbibliothek, geöfnet: Montagl
Freitag von 9—1 Uhr und 2—4 Uhr, Samstag
Dampfernachrichten.
9——1 Uhr.
Darmſtadt, den 24. November 1913.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Druck und Verlag: L. C. Wirtic’ſche Hofbuchdr
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Nordamerika: „Alſter” nach Savanna, 23. Nov. 4 Uhr
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuil
15 Min. nachm. Cuxhaven naſſiert. „Amerika” 22. Nov.
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den ühll
Dr. Reinhard Arnold,
2 Uhr nachm. von Neu=York über Cherbourg und
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſera
Southampton nach Hamburg. „Armenia”, von Neu=
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſch
Großh. Bankdirektor.
leben: Haus Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Fill
York kommend, 23. Nov. 6 Uhr abends Lizard paſſiert.
Bohemia” nach Neu=York und Neuorleans 23. Nov.
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſinda
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Nummer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
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Nummer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
Seite 10.
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Uld
Hofieſen
Lleobens
Nummer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
Seite 11.
Landergewerbeſcheine für 1914.
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Nach § 60 der Gewerbeordnung für das Deutſche Reich ſind Mittwoch, 3. Dezember I. Js., Betreffend: Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und in den
Lndergewerbeſcheine (Gewerbeſcheine zum Hauſierhandel ꝛc.) nur
vormittags 11 Uhr,
photographiſchen Geſchäftsbetrieben an den vier
die Dauer des Kalenderjahres gültig, für das ſie erteilt worden ſoll die der Firma Bruſt E Poſt,
letzten Sonntagen vor Weihnachten in der Haupt=
Unter Hinweis auf dieſe Beſtimmung fordern wir daher alle vormals P. Graef, Geſellſchaft mit
und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
ier wohnhaften Intereſſenten, die den Gewerbebetrieb im nächſten beſchränkter Haftung dahier, zuge=
Um Zweifeln zu begegnen, ſehen wir uns veranlaßt, die für
re fortzuſetzen oder zu beginnen beabſichtigen, hierdurch auf, ihre ſchriebene Liegenſchaft:
die vier letzten Sonntage vor Weihnachten gültigen Vorſchriften über
räge auf Erteilung eines Wandergewerbeſcheines für das Jahr 1914 Flur Nr. qm
die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und in den photographiſchen
ſbald bei dem zuſtändigen Revier=Polizeikommiſſär zu ſtellen.
16 175 3382 Hofreite imGeſchäftsbetrieben nachſtehend zur allgemeinen Kenntnis zu bringen:
Nach den Vorſchriften der Ziffer III Abſatz 2 und 3 der Be=
Bachgang
I. An den vier Sonntagen vor Weihnachten, dem 30. November
Urtmachung des Reichskanzlers vom 4. März 1912 (R. G. Bl. S. 189)
Nr. 20,
und dem 7., 14. und 21. Dezember l. Js, ſind als
Beſchäftigungs=
effend die Ausführungsbeſtimmungen zur Gewerbeordnung, iſt in unſerem Bureau zwangsweiſe
und Verkaufszeiten für die folgenden Handelsgewerbszweige
Zukunft jedem Antrag auf Erteilung eines Wandergewerbeſcheines verſteigert werden.
(K52/13
zugelaſſen:
Photographie des Antragſtellers beizufügen. Bei gemeinſamen
Falls andere rechtliche Hinder=
1. für Bäcker die Zeit von vormittags 7 Uhr bis
nachmit=
ändergewerbeſcheinen (§ 60 Abſatz 3 Gewerbe=Ordnung) genügt die niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
tags 5 Uhr,
Ptographie des Unternehmers, wenn dieſer nicht vorhanden iſt, nehmigung der Verſteigerung auch
2. für Konditoren die Zeit von vormittags 9 Uhr bis nach=
Aeines Mitglieds. Die Photographie muß von Viſitenkartenformat, dann erfolgen, wenn das eingelegte
mittags 7 Uhr,
Aaufgezogen, ähnlich und gut erkennbar ſein, eine Kopfgröße von Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
für Metzger und Fleiſchhändler die Zeit von vormittags
deſtens 1,5 cm haben und darf in der Regel nicht älter als reicht.
Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von 3 bis
Fahre ſein.
Darmſtadt, 24. Oktober 1913.
7 Uhr.
Ferner ſind nach den Beſtimmungen der Reichsverſicherungs= Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
4. für Milchhändler und Molkereien die Zeit von vormit=
Anung vom 1. Januar 1914 ab alle im Wandergewerbe gegen
Müller. (V,22572
tags 5 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von
lgelt beſchäftigten Perſonen —
nicht die Wandergewerbe=
6 bis 8 Uhr,
ſbenden ſelbſt — der Krankenverſicherung unterworfen. Die=
5. für Blumenhändler die Zeit von vormittags 8 bis 9 Uhr
Bekanntmachung.
gen Wandergewerretreibenden, welche ſolche verſicherungspflichtige
und von vormittags 11 bis nachmittags 7 Uhr,
kſonen in ihrem Wandergewerbe von Ort zu Ort mit ſich führen Mittwoch, 24. Dezemberl. Js.,
6. für alle übrigen Handelsgewerbszweige die Zeit von
vormittags 10 Uhr,
en, haben daher in Zukunft vor Stellung des Antrags auf
Er=
vormittags 11 Uhr bis nachmittags 7 Uhr.
ſung des Wandergewerbeſcheins die verſicherungspflichtigen Per=ſollen die dem Chorſänger Fried=
II. An den genannten Tagen darf im Photographengewerbe
henr ihrer Zahl nach (nicht einzeln dem Namen nach) bei der zu=rich Edmund Göllnitz dahier und
ein Betrieb nur inſoweit ſtattfinden, als an ihnen eine
Be=
digen Krankenkaſſe, d. h. für Darmſtadt bei der Allgemeinen deſſen Kindern zugeſchriebenen
Im=
ſchäftigung von Arbeitern in photographiſchen Anſtalten zuge=
Pkrankenkaſſe der Stadt anzumelden. Die Krankenkaſſe beſcheinigt! mobilien:
laſſen iſt. Eine ſolche Beſchäftigung iſt erlaubt zum Zweck der
Anmeldenden die empfangenen oder geſtundeten Beiträge, und Flur Nr. qm
Aufnahme, des Kopierens und des Retuſchierens von 9 Uhr
Beſcheinigung iſt dem zuſtändigen Polizeirevier bei Stellung III 368 233
HofreiteEckhardt=
vormittags bis 5 Uhr nachmittags.
ſtraße Nr. 8,
Antrags auf Erteilung des Wandergewerbeſcheins mit ein=
Darmſtadt, den 18. November 1913.
(24545a
III 367 58 Grabgarten da=
Leichen.
Großherzogliches Polizeiamt.
ſelbſt,
Die erteilten Wandergewerbeſcheine können nicht mehr auf dem
Gennes.
Ph. Kreisamt in Empfang genommen werden, ſondern ſind von III 368¾/10 33 Bauplatz daſelbſt,
Geſuchsſtellern bei dem Großh. Finanzamt I dahier abzuholen. in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K29/13
Verloſung von Schuldverſchreibungen
Bei verſpätetem Antrag haben die Säumigen es ſich ſelbſt zuzu= verſteigert werden.
Darmſtadt, 4. November 1913.
ſeiben, wenn die Scheine nicht rechtzeitig ausgefertigt werden können.
Gründe, welche der Erteilung des Wandergewerbeſcheines Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
der Stadt Darmſtadt.
Müller. (V,23602
Pgegenſtehen oder entgegenſtehen können, ſind folgende:
In Vollziehung des Schuldentilgungsplanes der Stadt Darm=
1. wenn der Nachſuchende mit einer abſchreckenden oder
anſtecken=
ſtadt ſind heute nachſtehende 3½, prozentige Schuldverſchreibungen
den Krankheit behaftet oder in einer abſchreckenden Weiſe ent= Konkursverfahren. auf den Inhaber durch Verloſung zur Rückzahlung berufen worden,
ſtellt iſt;
Ueber das Vermögen des Erich nämlich:
2. wenn er unter Polizeiaufſicht ſteht;
Meinhardt, Kaufmann in Darm=
1. Rückzahlbar am 1. Februar 1914.
3 wenn er wegen ſtrafbarer Handlungen aus Gewinnſucht, gegen
das Eigentum, gegen die Sittlichkeit, wegen vorſätzlicher An=ſtadt, Rheinſtraße, wird heute, am Buchſtabe II Abt. I über 2000 Mk. Nr. 62, 346, 361, 497, 550, 803,
21. November 1913, vormittags
841, 345, 854, 874.
griffe auf das Leben und die Geſundheit der Menſchen, wegen 9 Uhr, das Konkursverfahren er= „ HI „ II über 1000 Mk. Nr. 6, 41, 55, 169, 175, 216, 243,
Land= und Hausfriedensbruch, wegen Widerſtands gegen die öffnet, da er zahlungsunfähig iſt.
440, 558.
Staatsgewalt, wegen vorſätzlicher Brandſtiftung, wegen Zu=
Der Rechtsanwalt Joſef Carnier „ HI „ III über 500 Mk. Nr. 7, 237, 260, 325, 346, 395,
widerhandlungen gegen Verbote oder Sicherungsmaßregeln hier wird zum Konkursverwalter
578, 727.
betreffend Einführung oder Verbreitung anſteckender Krankheiten ernannt.
IV über 200 Mk. Nr. 5, 196, 416, 438, 487, 858.
II
oder Viehſeuchen zu einer Freiheitsſtrafe von mindeſtens drei
Konkursforderungen ſind bis zum
2. Rückzahlbar am 1. Juni 1914.
Monaten — bezw. von mindeſtens einer Woche — verurteilt 6. Dezember 1913 bei dem Ge=Buchſtabe U Abt. I über 1000 Mk. Nr. 26, 35, 38, 76, 94, 149, 215,
iſt und ſeit Verbüßung der Strafe 3 Jahre — bezw. 5 Jahre —richte anzumelden.
236, 379, 384, 581, 696, 768, 783, 836, 899, 927.
noch nicht verfloſſen ſind;
Es wird zur Beſchlußfaſſung
wenn er wegen gewohnheitsmäßiger Arbeitsſcheu, Bettelei,über die Beibehaltung des er= „ U „ II über 500 Mk. Nr. 26, 106, 137, 159, 168, 235,
299, 393, 411, 421, 458, 467, 522, 628, 698, 717,
Landſtreicherei, Trunkſucht übel berüchtigt iſt:
nannten oder die Wahl eines ande=
823, 860, 885.
ß. bei Geſuchen um Wandergewerbeſcheine für Muſikaufführungen, ren Verwalters, ſowie über die
III über 200 Mk. Nr. 56, 172, 177, 257, 262, 267,
U „
,
Schauſtellungen, theatraliſche Vorſtellungen oder ſonſtige Luſt=Beſtellung eines Gläubigeraus=
340, 343, 348, 371, 463, 572, 577, 624, 633, 792,
barkeiten, bei denen kein höheres Intereſſe der Kunſt oder der
832, 913, 961, 996.
Wiſſenſchaft obwaltet, ſobald einer den Verhältniſſen des Kreiſes ſchuſſes und eintretenden Falls
über die in § 132 der Konkurs=
3. Rückzahlbar am 1. Juli 1914.
entſprechenden Anzahl von Perſonen Wandergewerbeſcheine er=ordnung bezeichneten Gegenſtände Buchſtabe K Abt. I
über 2000 Mk. Nr. 12, 58, 62, 100, 196, 199,
teilt oder ausgedehnt ſind;
und zur Prüfung der angemel=
245, 302, 327, 435, 559, 604, 713, 787.
henn der Nachſuchende das fünfundzwanzigſte Lebensjahr deten Forderungen auf (24535
II über 1000 Mk. Nr. 189, 278, 290, 362, 375, 420,
K „
Roch nicht vollendet hat. In dieſem Falle iſt dem Nachſuchen=Dienstag, 23. Dezember 1913,
426, 703, 774, 974, 1058, 1153, 1204, 1212, 1238,
den der Wandergewerbeſchein zu erteilen, wenn er der Ernährer
vormittags 11½ Uhr.
1248, 1317, 1412, 1432, 1449, 1480, 1564, 1565,
einer Familie iſt und bereits vier Jahre im Wandergewerbe por dem unterzeichneten Gerichte,
1579, 1583, 1708, 1720, 1721, 1779, 1950.
tätig geweſen iſt;
Zimmer Nr. 222, Termin anbe=
K „ III über 500 Mk. Nr. 6, 33, 55, 135, 187, 207, 231,
wenn er blind, taub oder ſtumm iſt, oder an Geiſtesſchwäche raumt.
242, 452, 480, 556, 571, 605, 712, 732, 827, 835,
leidet;
Allen Perſonen, welche eine zur
898, 1114, 1216, 1242, 1429, 1530, 1605, 1607,
wenn der Nachſuchende im Inlande einen feſten Wohnſitz Konkursmaſſe gehörige Sache in
1720, 1863, 1874, 1892, 1978.
nicht hat;
Beſitz haben oder zur Konkursmaſſe
K „ IV über 200 Mk. Nr. 92, 189, 279, 338, 476, 513,
„
wenn er wegen Verletzung der auf den Gewerbebetrieb im Um=etwas ſchuldig ſind, wird aufgege=
554, 608, 641, 687 692, 753, 816.
berziehen bezüglichen Vorſchriften im Laufe der letzten drei ben, nichts an den Gemeinſchuld=
4. Rückzahlbar am 1. Oktober 1914.
Jahre wiederholt beſtraft iſt:
ner zu verabfolgen oder zu leiſten, Gaswerkſchuldverſchreibungen Buchſt. A über 200 Mk. Nr. 122, 282,
wenn er ein oder mehrere Kinder beſitzt, für deren Unterhalt auch die Verpflichtung auferlegt,
295, 303, 318, 323, 366, 390, 455, 468, 472, 477.
und, ſofern ſie im ſchulpflichtigen Alter ſtehen, für deren Unter=von dem Beſitze der Sache und von
502, 583, 629, 886, 1059, 1063, 1065, 1075, 1106,
richt nicht genügend geſorgt iſt.
den Forderungen, für welche ſie aus
1147, 1190.
Wer zum Zwecke der Erlangung eines Wandergewerbeſcheines der Sache abgeſonderte Befriedig=
Die Einlöſung aller Stücke geſchieht bei der Stadtkaſſe Darm=
Bezug auf ſeine Perſon, oder die Perſonen, die er mit ſich zu ung in Anſpruch nehmen, dem Kon=ſtadt, außerdem erfolgt die Rückzahlung der Schuldverſchreibungen:
e beabſichtigt, wiſſentlich unrichtige Angaben macht, iſt kursverwalter bis zum 1.
Dezem=
des Anlehens Buchſt. II bei der Dresdener Bank in Berlin
fbar.
ber 1913 Anzeige zu machen.
und deren Niederlaſſung zu Frankfurt a. M., bei der
er Gewerbebetrieb im Umherziehen darf unter keinen Um=
Oldenburgiſchen Spar= und Leihbank zu Oldenburg
den eher begonnen werden, als bis der Gewerbetreibende Großherzogliches Amtsgericht I
zu Darmſtadt.
und bei dem Bankhauſe Ephraim Meyer & Sohn zu
Beſitze des Wandergewerbeſcheines iſt.
Hannover;
Zuwiderhandlungen werden nach § 148 der Gewerbeord=an unſer Handels=Regiſter,
Ab=
des Anlehens Buchſt. U bei der Bank für Handel und
In=
ſa beſtraft.
a) teilung B, wurde heute unter
duſtrie zu Darmſtadt und Berlin und deren übrigen
Weiter machen wir darauf aufmerkſam, daß nach dem Geſetze
Nr. 103 die Geſellſchaft mit be=
Niederlaſſungen;
den Urkundenſtempel vom 12. Auguſt 1899 (in der vom 1. April 1910ſchränkter Haftung unter der
des Anlehens Buchſt. K bei der Bank für Handel und
In=
heltenden Faſſung) Wandergewerbeſcheine der Stempelpflicht
duſtrie zu Darmſtadt und Berlin und deren übrigen
riegen. Die Stempeltaxe beträgt 4 Mark. Außerdem müſſen Firma:
Fides, Schuhwaren=Geſell=
Niederlaſſungen, bei den Bankhäuſern Delbrück, Schick=
Wandergewerbetreibende für die Ausübung ihres
Gewerbe=
ſchaft mit beſchränkter
ler & Cie., zu Berlin, Ferdinand Sander zu
Darm=
ſeh es die Wandergewerbeſteuer nach Vorſchrift des Geſetzes, die
Haftung,
Zweigniederlaſ=
ſtadt und Frankfurt a. M. und bei der Deutſchen
Ver=
eu erung des Gewerbebetriebes im Umherziehen betreffend, vom
ſung Darmſtadt, vormals
einsbank, Filiale Darmſtadt, vormals Ed. G. Gerſt
illi 1900, entrichten.
Heinrich Bober,
Haupt=
zu Darmſtadt;
Tarmſtadt, den 21. November 1913.
niederlaſſung Frankfurt
des Gaswerksanlehens Buchſt. A bei dem Bankhauſe Ferdinand
Großherzogliches Polizeiamt.
a. M.,
Sander zu Darmſtadt und Frankfurt a. M.
Gennes.
24544a eingetragen.
Die Verzinſung der Schuldverſchreibungen hört mit den oben
Gegenſtand des Unternehmens genannten Verfallterminen auf.
666
iſt der Vertrieb von Schuhwaren.
Darmſtadt, den 24. November 1913.
Das Stammkapital beträgt:
Der Oberbürgermeiſter
Freihändiger Möbel-Verkauf
(24536ms
20 000 Mk.
J. V.: Mueller:
Geſchäftsführer iſt: Heinrich
im Auktions= und Möbelhaus
Reklametafeln.
Telephon 1774. Bober, Kaufmann in Frankfurt
Mion 1774
Bleichstrasse Nr. 1
M.
Die Bordeinfriedigung der Rennbahn an der Heidelberger
Täglich ununterbrochen geöffnet.
(24589 Der Geſellſchaftsvertrag iſt am Straße ſoll zu Reklamezwecken verpachtet werden.
Im gefl. Auftrage zu Versteigerungspreisen:
7. Juni bezw. 2. Jult 1913 feſt=
Es kommen etwa 54 Felder mit einer Größe von 6,5—7 qm
Eweiſezimmer: Büfett und Kredenz (hell ſchwer eichen);
geſtellt und am 23. Oktober 1913 in Betracht. 2—3 Felder können zu einer Reklametafel
zuſammen=
verrenzimmer: Bücherſchrank, 3teil., Diplomat (dunkel eich.); abgeändert worden. Der Vertrag gezogen werden.
Külche, pitſch=pine, Kunſtverglaſung mit Linoleumbelag:
iſt auf die Zeit bis zum 30. Juni
Pachtliebhaber erhalten nähere Auskunft bei dem Stadtbauamt,
1 Pianino, 1 kl. Kaſſenſchrank, 1 Schreib= 1918 abgeſchloſſen.
Grafenſtraße 30, woſelbſt auch die Angebote einzureichen ſind.
Untzelne Möbel: maſchine, 3 eichene u. 1 nußb. Bücher=
Er verlängert ſich jeweils um
(24146a
Darmſtadt, den 13. November 1913.
Anike, 4 Dipl.=Schreibtiſche, 4 kleine u. 1 gr. Trumeaux m. drei Jahre, wenn nicht ein Jahr
Der Oberbürgermeiſter.
liff. Spiegel, 1 Diwan m. 2 Seſſel, Diwan, Chaiſelongue, por Ablauf die Geſellſchaft von
J. V.: Jaeger.
ſolſterſeſſel, 1 Ausziehtiſch m. Einl. u. Pfeilerſchränkchen einem Geſellſchafter gekündigt
wor=
agg.), Stühle, 1 Umbau m. Seitenſchränken (ſchwarz), Klei= den iſt.
(24541
hränke, zweitür., 2 engl. vol. Bettſtellen m. Patentrahmen,
Bekanntmachung.
Der Geſellſchafter KaufmannKarl
Pafſchtiſch m. Marmor u. Spiegel u. Nachtiſche, dazu paſſend, Adolf Staelin in Stuttgart hat
Der Voranſchlag der israelitiſchen Religionsgemeinde
Darm=
per== u. einz. Betten, Vertiko, Roßhaar= u. Wollmatratzen, außerdem das Recht, die Geſell= ſtadt und derjenige des Alters= und Siechenheims für die Zeit
herpult u.=Stühlchen, Puppenmöbel, weiß, Teppiche, Spiegel, ſchaft am 1. Oktober 1915 auf den vom 1. April 1914 bis Ende März 1915 liegen vom 26. ds. Mts. ab
ſch maſchine, Petroleum=, Gas= u. elektr. Lüſter u. Oefen,
. Oktober 1916 zu kündigen.
acht Tage lang in dem Gemeindezimmer, Friedrichſtraße 2, während
ſtemſchlauch, Sitzbade= u. Kinderwanne, Damen=Reitſattel, Darmſtadt, 20. November 1913.der Amtsſtunden vormittags von 9—12 Uhr zur Einſicht offen.
didecken u. Zubehör, Offizier=Mäntel u. =Uniform uſw.;
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Etwaige Einwendungen ſind innerhalb der Offenlegungsfriſ”
Schränke, Truhen, Kommode u. Spiegel
ſchriftlich bei dem unterzeichneten Vorſtande einzureichen.
Antike Möbel: (Kirſchbaum), Notenſchränkchen, eingel. Bet=
Darmſtadt, 25. November 1913.
(24543
Wrennholz. (Abfallholz) klein
umd Bank, geſchnitzt;
und trocken zum Feueran=
Der Vorſtand der israelitiſchen Religionsgemeinde.
mer: Silberkaſten, für 18 Perſonen Fiſch= u. Deſſertbeſtecke
zünden, auch Hackſtöcke zum
und vieles Ungenannte.
(Tanzſt.), tadellos
Kleinſpalten hat zu verkaufen
Auktionator und
Smoking erhalt., u. Winter= Gravüren u. Gelgemälde
Ad. Göller,
kannes Krummeck,
Taxator.
überzieher billig zu verk. (*15843ws
22600a) Schloßgartenſtr. 51.
verkaufen. Näh.
Näheres in der Exp. ds. Bl. lin der Expedition d. Bl.B24dac
ſtahme von Verſteigerungert, Verkäufen u. Taxationen.
Nummer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26, November 1913.
Seite 12.
jetzt im Preise bedeutend ermässigt, desgieiche
alle Kinderhüte, Autohauben, Federn. Auf alle Käufe übe
— Weihnachtsraba
Mk 3 bei Barzahlung 100
Billigste Gelegenheit für seidene Kleider, Samtkleider, Blousd
Ludwig
Seidenhaus Eduard Wolz, strasse
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
a) teilung A, wurde heute
fol=
gender Eintrag vollzogen hinſicht=
Zahnärztliche Praxis
lich der Firma:
Weihnachtsbitte!
Großherzogliche kerami=
Für die Christbescheerungen der Frauenvereine der
ſche Manufaktur Darm=
Petrus- u. Paulusgemeinden, insbesondere der Bessunger
ſtadt, Inhaber Ernſt Lud=
Kleinkinderschule, welche 254 Kindern bescheeren soll, bitten
wig, Großherzog von Heſ=
Zahn-Arzt Wolters
wir freundlich um Gaben.
ſen und bei Rhein,
Darm=
ſtadt.
Solche nehmen gern entgegen: Fr. Becker, Bessunger-
17 Rheinstrasse 17, Ecke Grafenstrasse
Die Firma iſt geändert in:
strasse 108; Freifrau v. Bellersheim, Hermannstrasse 8;
Großherzogliche kerami=
Frl. Bender, Wittmannstrasse 21; Fr. Heil, Wittmannstr. 38:
Telephon 1027
ſche Manufaktur Darm=
Frl. Muffey, Martinstrasse 99, Fr. Pfarrer Rückert, Pauluspl.;
ſtadt Ernſt Ludwig,
Groß=
den ganzen Tag geöffnet, auch Sonntags vormittags.
Fr. Geh. Oberbergrat Teklenburg, Hermannstr. 12; Fr. Dr. Vix,
herzog von Heſſen und bei
Karlstrasse 72; Fr. Pfarrer Wagner, Bessungerstrasse 65;
(24542
Behandlung aller Mitglieder von Kassen, die
Rhein.
Fr. Pfarrer Walz, Ohlystr. 77; die Schwestern der Klein-
Darmſtadt, 19. November 1913.
kinderschule und die Pfarrer Rückert und Wagner.
dem Krankenkassenverband angehören.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Darmstadt, den 25. November 1913.
(24570ms
(141371
S
Pferde=Verſteigerung.
empfehlen
Sac-
röie Brf.
Freitag, den 28. November,
Scheeriaten
vormittags 11 Uhr,
werden auf dem Hofe der Kaſerne
g fchn
Eſchollbrückerſtraße 24 vier
über=
enene.
mlu
Hermesweg 10.
zählige Dienſtpferde öffentlich
meiſtbietend gegen Barzahlung
Niederlage bei: Friedrich Schaefer, Ludwigsplatz.
verſteigert.
(24540
2 2is
Train=Bataillon Nr. 18,
3
Darmſtadt.
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*15867) Wendelſtadtſtraße 2.
SDaufe d. Woche Zahngebiſſe einz.
Z
31 Zähne z. d. höchſt. Preiſ. (Un=
(IV,22589, 14)
genierter Eingang) Woogſtraße 5,
Nähe der Turnhalle. (*15696oid
Ernst gemeint!
n vielen Millionen vol
Unübertroffen
Gärtner vom Lande, 22 J. alt,
ev., mit etwas Erſparnis, beabſicht.
Banden verbreitet
ſpät. ſeine Gärtnerei anzufangen,
möchte ein Fräul., welches auf dem
erfüllt die
Markt od. in Markthallen kundig
Guamar
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und Meſcenterdes üngeht angſem auf die gernchte
eiher die Jaſterchageter ſchlelen wricger die
Wieſenhälfte hinüber.
Köpfe und ſahen nach ihrem „Frölen”, die mit den Mäg=
Einer vom Himmel.
Während der Offizier, der aus der Gondel geſprungen den zuſammen tapfer Hand angelegt hatte, um den Ballon
Humoriſtiſche Novelle von Alwin Römer,
(Nachdruck verboten.) war, ſich bemühte, ſein Luftſchiff transportfähig zu machen, auf die Erde zu bringen und den beiden Ankömmlingen
wobei die Jaſpershagener ſich zunächſt ein bißchen un= deshalb auch nicht weiter aufgefallen war, obwohl ſie
Dat is ja woll in Luftballon, ſagte einer der Tapferen,
ſtatt des Kopftuches einen breitrandigen Strohhut aus
geſchickt anſtellten, kroch aus dem mächtigen Korbe noch
bei Hilde ausgehalten hatten.
ein zweiter Inſaſſe hervor, deſſen bleiche Geſichtsfarbe in grobem Geflecht trug.
Und was für einer! entgegnete Hilde.
Hilde ward ein wenig rot, als ſie jetzt in die
Rock=
ein brennendes Rot umſchlug, als irgend eine der drallen
Nu kiek bloß, Kriſchan, do ſin ook Minſchen in! rief
Dirnen, ihn beobachtend, den anderen zurief: Kiek doch, taſche griff und daraus Jochen Sötebiers konfiszierte
zwveiter.
da wärjo noch ein’n in! De hät ja woll de Tid ver=„Troſtbouteille” hervorholte.
Nä, ſo wat!
Hier, ſagte ſie, wenn das genügt?
Cleich darauf ſtieß Hilde einen leiſen Schrei aus, denn ſlapen!
In das hierauf erſchallende Gelächter der Knechte und
Nu ſüh doch, min Döchting, lachte der Offizier und
eine der Gondelinſaſſen hatte ſich unvermutet mit
Mägde klang die Stimme des Offiziers, der wohl Führer
ſchaute dem hübſchen Mädchen luſtig zwinkernd in die
kühnen Ruck über den Rand der korbartigen
Gon=
des Ballons war und den anderen nur als Paſſagier mit= blauen Augen, drinkſt Du ſo wat ook? Und dann nahm er
geſchwungen, hing einen Augenblick lang, die
Ent=
ſſung vom Erdboden meſſend, und ſprang dann ſicher genommen hatte: Na, Malwitz, ſind wir nicht famos ge= den Korken von der Flaſche, tat einen tüchtigen Zug und
landet — was? Nun trinken Sie bloß ’nen ordentlichen reichte ſie darauf dem Kameraden. Proſit, Malwitz! ſagte
geſchickt ab. Dabei kam er allerdings nicht gleich auf
Schluck Feuerwaſſer, damit Sie Leib und Seele wieder
zu=
er, ſich ein bißchen ſchüttelnd. Wenn Ihnen der nicht
ſe Füße zu ſtehen, ſondern glitt in einen der kleinen
ſammenkriegen! Das erſte Mal wird einem gewöhnlich
ſchmeckt, haben Sie kein Herz im Leibe. Das iſt ein
ſhaaufen, aus dem er ſich jedoch ſchnell herausarbeitete
in bißchen ſchwach, aber mit der Zeit legt ſich das.
Damenlikör allererſter Sorte.
mun mit Geſten und Rufen um Beiſtand warb.
O, mir iſt ganz gut! renommierte Malwitz, Aber ein
Natürlich kicherten die Jaſpershagener vergnügt, wie
Eine Minute ſpäter war das ganze Kontingent von
ſie ihr „Frölen” ſo in Verlegenheit ſahen, und Hilde wurde
Ppershagen um ihn verſammelt, das aus einiger Ent= Kognak könnte vielleicht doch
Kognak werden Sie von unſeren braven Obotriten nicht wenig zornig. Aber ein recht kräftiger Trumpf zur
ſtunig beobachtet hatte, wie der mörderiſche „Mond‟
ſſtern Sötebiers ſich als das Wunderwerk eines Luft=kaum erwarten dürfen, und die Flaſche, die wir mit hat=Abwehr wollte ihr nicht gleich einfallen, obgleich ſie ſonſt
Aon: erwies, der auf pommerſcher Erde Station machen ten, muß uns unterwegs jemand ausgetrunken haben. ſchlagfertig genug war. So ſchwieg ſie. Es war auch
te, Hurtig folgten ſie den kurzen, klaren Anweiſungen Aber nen Kornſchnaps werden wir ſchon auftreiben, denk' keine Zeit mehr, lange Wortgefechte zu beginnen. Ein
Luftſchiffers, griffen nach den Schleppſeilen des in ich. — He, Kinnings, hett denn kein’ von Jü n lütten? jäh aufleuchtender Blitz blendete ihnen allen die Augen
ſogeezogener ſchräger Linie heruntertaumelnden Fahr=rief der Offizier und machte mit der Hand eine kippende für einen Moment und erinnarte ße an das Wetter droben.
Und nun hörte ſie im Geräuſche des polternd einſetzenden
ress und zogen ſchließlich an dem vielfältigen Strick= Bewegung vor den Lippen,
Nummer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
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ſchiffers kurz und ſcharf wieder Befehle erteilen.
bitte demütigſt um Verzeihung wegen der eben geübten der Reichshauptſtadt am Vormittag beſtiegen hatte,
Hilde v. Reidersberg ſtand am Fenſter und ſa
Als ob wir alle nur ſeinetwegen hier ausgefahren unüberlegten Kritik, denn ich möchte es um keinen Preis
wären! dachte Hilde und wollte nach den Kutſchern rufen, der Welt mit Ihnen verderben — ſchon weil wir heute nend in das endloſe Gerieſel hinaus. Der pflichtei
um ſie zur ſchleunigen Abfahrt mit den ganz und halb abend auf Jaſpershagen zu Bett gehen wollen — und Hauptmann ſamt den Leuten, die ihm helfenm
beladenen Wagen zu treiben.
nicht etwa hungrig wie unartig geweſene Kinder. Dürfen Seiner Majeſtät Luftballon „Libelle” zu bergen, w
Da ſchallte die ſonore Stimme noch einmal auf: Kin= wir anklopfen nachher?
draußen auf der Wieſe ſicher pudelnaß.
nings, noch eins: wo ſind wir hier eigentlich?
Hilde wußte nicht recht, ob es Bedauern oder Sch
Nun mußte ſie doch lächeln. Sie ſollen willkommen
Dat hürt all tau Jaſpershagen, antwortete einer der ſein, ſagte ſie.
freude war, was ihr Herz bei dieſem Gedanken ein
Knechte und beſchrieb einen Kreis mit der ausgeſtreckten
Malwitz, danken Sie Ihrem Schöpfer und dieſem wenig ſchneller klopfen machte.
Engel hier: Sie kriegen ein Bett! rief er dem Freunde
Hand.
2. Kapitel.
Weit von der Bahn? erkundigte ſich der Luftſchiffer. zu, um ſich dann wieder an Hilde zu wenden: Nein, wirk=
Das Gewitter hatte ſich verzogen, ſchneller noch,
Vier Stunn'.
lich, ein richtiger Engel ſind Sie, Mamſellchen, wie wir gekommen war. Hauptmann Wimbachs Ballon
Dunnerlichting! . . . Ihr habt aber doch ’nen Gaſthof droben in den höheren Regionen keinen gefunden haben.
längſt im Schuppen von Jaſpershagen verpackt,
a=
im Ort?
Hatten Sie nicht auch die Hausapotheke vorhin bei ſich? — erſten Schatten der Dämmerung ihr Goldnetz üb=
O, werden Sie nicht rot deswegen, obgleich Sie das nur Fluren ſenkten, die nach dem erfriſchenden Regen b
Nä.
Malwitz, ich glaube, wir werden dieſe Nacht in einem noch niedlicher macht. — Und wenn Sie jetzt davonfahren, etwas Frühlinghaftes bekommen hatten.
Heuſtall logieren! rief er darauf launig ſeinem noch immer nehmen Sie meinen Freund Malwitz mit. Der arme Kerl
Nach einem kleinen Imbiß, den ihm Hilde durd
geknickten Begleiter zu, ohne ſich jedoch in der flinken Art darf mir nicht krank werden. Vielen Dank ſchon im
vor=
der Mägde geſandt, hatte er ſich umgezogen und
wa=
aus — und auf Wiederſehen nachher!
ſeiner Tätigkeit zu unterbrechen.
beſchäftigt geweſen, ſeinen Bericht zu verfaſſen, den
Sollte ſich nicht ein gaſtliches Gutshaus oder ſo etwas
Das letzte ſagte er ſchon, als ſeine Füße in einen einem Telegramm zuſammen nach dem nächſten
finden? entgegnete der Angerufene kleinlaut.
kleinen Trab verfallen waren, weil er geſehen hatte, wie ſchaffen laſſen wollte.
Sie ſcheinen ein großes Vertrauen in mein geliebtes man mit dem Netzwerk in Verwirrung geriet.
Haben Sie einen Boten, Mamſellchen? fragte er=
Pommern zu ſetzen! ſchallte es zurück. Dann flog ein
Eine Minute ſpäter knallten die Peitſchen und ächzten die ihm auf der mächtigen Diele des einfach
ge=
ſchneller Blick des Umſichtigen zufällig über die noch ihrer die Räder. Es bedurfte weder des ermunternden Zurufs Gutshauſes in den Weg lief. Aber er muß zuv=
Führer harrenden Heuſuhren, und als ob er es darauf an= Jochen Sötebiers noch ſeiner Fuhrgenoſſen, denn von den ſein.
gelegt hätte, Hilde ſpeziell zu reizen, rief er: Bringt mal ſchnell aufeinander folgenden Blitzen zur Eile angeſpornt,
Sie verſprach ihm, einen Ausbund von
Gewiſſ=
einen der leeren Wagen hierher, und dann ſchafft die jagten die Pferde mit ihren Laſten den holperigen Weg tigkeit zu ſenden, und bat ihn zugleich, bei ſeinem
anderen unter Dach! Oder ſoll das alles erſt klaternaß! auf Jaſpershagen zu in der Hälfte der ſonſt dafür be= anzufragen, ob er zur Abendmahlzeit herunterk
werden? Iſt denn hier kein Inſpektor?
nötigten Zeit. Noch ehe die vereinzelt herniederklatſchen= wolle.
Das ging ihr denn doch über den Spaß, und zornig den großen Tropfen ſich in praſſelnden „Strippenregen”
Eine Viertelſtunde ſpäter ritt Klaus Wittenſan
erwiderte ſie: Wir wären längſt zu Hauſe mit unſerem gewandelt hatten, waren die Heufuhren glücklich unter bei den Ulanen in Demmin geſtanden hatte, mit den
den Schutzdächern des Gutshofes geborgen.
Heu, wenn Sie nicht
ſachen des Hauptmanns in den leiſe herniederſind
Egon v. Malwitz lag bald danach in einem ſchönen, duftklaren Abend hinaus, während aus den Fenſtern
So unangemeldet vom Himmel heruntergefallen
wären, wollen Sie ſagen? ergänzte er lachend, da ſie weichen Bett auf Jaſpershagen und fühlte ſich darin offen= großen, ſelten benutzten Eßzimmers im Erdgeſchw
zögernd nach Worten ſuchte. Wie wir meint, habe ich die bar molliger als in der „Luftkutſche” ſeines Freundes Gutshauſes ſchon das Licht der Lampen blinkte,
Ehre, den Herrn Inſpektor, das Fräulein Gutsmamſell Wimbach, die er aus purem Uebermut, mit einem Schuß
(Fortſetzung folgt.)
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Nummer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
Seite 16.
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u. Der
ain
1287.
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Stück
A
A
P. Delläge zam Darmſtäster Layblatt.
ℳ§ 287.
Mittwoch, 26. November.
1913.
Mittwoch, 26. November. Witwe des Spenglermeiſters, Wieners=
Preiſe für inländiſches Getreide am letzten Markttacke wie ſtraße 51. Margarethe Eitenmüller, geb. Trautmann,
folgt:
79 Jahre, ev., Witwe des Bürgermeiſters, Erbacher
G.
Weizen
Roggen Hafer
Straße 6. Am 21.: Hans Albert Keppel, 3 Mon., ev.,
Königsberg. . 197 (*2 ) 155 (4.5 ) 162 (
Sohn des Kaufmanns, Karlſtraße 25. Sofie Margarete
Danzig . . . 183 (*1½) 153 (*1 ) 162 (—
Scherf, 11 Monate, kath., Tochter des Schneidermeiſters,
Stettin . . . 180 (43 ) 153 (42 ) 156 (—
Markt 12. Am 22.: Johann Wilhelm Braner, 72 Jahre,
Poſen
. . 186 (*3
149 (*1 ) 155 (—
ev., Kaufmann, Frankfurter Straße 35. Am 23.: Georg
155 (-
Breslau . . . 185
)150 (—2 ) Friedrich Herzberger, 2 Jahre, ev., Sohn des Tag=
5
Berlin
. . 186 (41
155½ (*1 ) 178 (*2
löhners, Obergaſſe 26. Am 22.: Eliſabethe Hitzel, geb.
5
Magdeburg . 183 (43
157 (—2 ) 169 (—
Hitzel, 40 Jahre, kath. Ehefrau des Landwirts, aus Ober=
Gestes
Halle . . . . 186 (*3 ) 165 (.—
178 (—
Roden, hier Erbacherſtraße 25.
Kanduasser
Leipzig . . . 180 (—
162 (—
169 (—2
der Meit
Roſtock . . . 173 (*1
S
152 (*2
152 (*2
Gewinnanszng
Hamburg
191 (*3 ) 158 (*4
167 (—1
der
Hannover . . 183 (*1
160 (*1
165 (*1
Düſſeldorf . . 193 (43
163 (*2
3. Preußiſch-Küddeutſchen
173 (41
e e
S
Köln .
193 (43
159 (41
169 (—
(229. Königlich Prenßiſchen) Klaſſenlotterie
Frankfurt a. M. 195 (—
165 (*1½) 167½ (—
5. Klaſſe 14. Ziehungstag 24. November 1913
Se
Mannheim . . 197½(*-2½)
-
165 (—
170
Straßburg . . 205
172½(—
177½ (— )
Anf iede geiogene Rumner ſind
wergleich doße Gehimne
Wer Odol konſequent täg= München . . 200 (—2 ) 156 (— ) 161 (
gefallen, und zwar je einer auf 5
rſe gleicher Nummer
in den beiden Abteilungen 1 und 1I.
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 191 (*1,50),
lich anwendet, übt nach unſeren
Mai 199,25 (*0,50), Peſt April 193,25 (* 2,05), Paris
(Ohn Gewühr u. St.M. f. 30)
Gachdruc verbolen)
heutigen Kenntniſſen die denkbar Nov. 211 (*2), Liverpool Dez. 161,75 (4-1,15), Chikago
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
beſte Zahn= und Mundpflege aus. Dez. 133,55 (—). Roggen: Berlin Dez. 158,25 (F 1,25),
240 Mk. gezogen:
Mai 164,50 (P 1,50). Hafer: Berlin Dez. 156,75 (T 1,25),
2 Gewinne zu 30 000 Mk. 27872
Preis: ½ Flaſche (Monate ausreichend) Mai 16275 (—1,75). Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg
4 Gewinne zu 10000 Mk. 156867 225632
Mk. 1.50, ½ Flaſche Mk. —.85.
(I,22908 unverzollt ſchwim. 110,50 (*4), Dez. 110,50 (-3,50).
4 Gewinne zu 5000 Mk. 16369 19909a
Mais: La Plata ſchwim. 110 (45), Donau Nov. Dez.
82 Gewinne zu 3000 Mk. 30540 3692a 37746 39430)
107 (*3) Mark.
42497 45241 48990 49527 72758 73283 76463 78782
82307 89156 98076 98653 112769 115085 115792
Luftfahrt.
124101 139516 141169 141636 144305 154086 1567a9
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt i.
kr. Der franzöſiſche Aviatiker Helen ſetzt
163064 164693 168904 170748 170919 181156 192860
iim Angriff auf den 40000 Francs=Michelin=Preis Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
195571. 195981. 201224 214710 217163 226078 225561
229323
Er hat weiter täglich 533 Kilometer auf der Rund= 3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
ſc= Etampes-Gidy-Etampes abgeflogen und es bis=
168 Gewinne zu 1000 Mk. 5985 9009 10329 11887
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
1417a 17795 18591 19331 20142 21959 23808 29637
auf 12259 Kilometer gebracht. Wenn ihn nicht noch
Geborene. Am 18. Nov.: Dem Eierhändler Jakob
32909 32940 39043 39299 44137 52253 52556 53384
Mißgeſchick ereilt, wird es ihm glücken, die von
Breitwieſer, Große Ochſengaſſe 5, eine T. Marie Eli=
5a757 60165 61155 61750 6430 6ag66 70183 767s
ſteny vorgelegte Diſtanz von annähernd 16000 Kilo= ſabethe. Am 20.: dem Handelsmann Arthur Hauchwitz,
76066 83962 89253 99155 106797
19011 1125
ſſtirn zu überbieten. Da der Michelin=Preis Ende Ballonplatz 6, ein S. Arthur Friedrich Wilhelm. Am 21.:
111586 113669 114563 114763 1152r
116111 117513
mber verfällt, würde es dann einem neuen Bewerber dem Glaſer Hermann Weber, Ruthsſtraße 20, eine T.
121595 131718 132342 133032 133731 146615 146961.
n noch glücken bei der Kürze der Tage die Diſtanz Lina. Am 23.: dem Spengler und Inſtallateur Franz
150271. 151379 151575 154020 165719 158457 161959
ſhrnals zu verbeſſern.
Jeſtaedt, Eckhardtſtraße 2, ein S. Joſeph Albert.
162539 164409 167290 170310 171266 172469 172951.
Dem Fabrikarbeiter Auguſt Krieger, Arheilgerſtraße 54,
173398 175752 176112 182287 182880 194843 199651.
ein S. Andreas. Am 19.: dem Schriftſetzer Heinrich
202606 204891 206318 212705 215167 216980 218483
Wagner, Mollerſtraße 43, eine T. Eliſe Philippine. Am 222292 226020 226975 229028 230299 231299 231734
Landwirtſchaftliches.
21.: dem Chauffeur Emil Wörner, Holzſtraße 12, eine
170 Gewinne zu 500 Mk. 118 2302 4840 5518
Getreide=Wochenbericht
13665 15553 35295 38110 43046 43209 45789 48132i.
T. Eliſabeth. Am 23.: dem Former Robert Geider, Er=
Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats bacher Straße 16, eine T. Juliane Marie Auguſte. Am 22.:
49800 55142 55230 57299 65433 66476 67772 68589
vom 18. bis 24. November.
68741 69135 73562 76588 83734 87639 89888 91677
dem Taglöhner Philipp Wolfraum, Lichtenbergſtraße 23,
95225 97681 98002 99054 100680 102181 102939
Obwohl die Nachrichten aus Argentinien etwas günſti= eine T. Anna Maria. Am 19.: dem Handelsmann Jo=
103551 109177 111541 111785 112616 114499 116051.
lauteten, blieb die Stimmung für Weizen auf dem hannes Kappes. Waldſtraße 32, ein S. Georg. Am 20.:
117293 124816 125910 126216 126385 126684 130047
ſrmarkte auch in der Berichtswoche ziemlich feſt. Unter= dem Fuhrmann Wilhelm Schmidt, Teichhausſtraße 38,
134846 136300 137950 140511 140520 142082 142344
es doch keinem Zweifel, daß im Süden tatſächlich eine T. Margarete. Am 22.: dem Inſtallateur Erich
15503 155655 15000 160526 16a30a 165425 166709
Allte Schäden entſtanden ſind, und wenn die beſſeren Aus= Dahlhoff, Pankratiusſtraße 88, ein S. Erich Ludwig.
166992 166400 173290 173794 160829 160919 182603
hen in den übrigen Gebieten auch einen gewiſſen Aus=
Aufgebotene. Am 21. Nov.: Unteroffizier im Jäger=
183607 184015 191673 195650 195798 195987 198778
Aeith verſprechen, ſo darf man doch nicht vergeſſen, daß Regiment zu Pferde Nr. 13 Guſtav Fehſe in Saarlouis
201024 201896 210182 212025 212289 225829 227704
eAnbaufläche nach neueren Schätzungen eine weſentliche mit Stütze der Hausfrau Johanna Körner, Frankfurter 231352
Bjahme gegenüber dem Vorjahre aufweiſt. Ein weiterer Straße 24. Am 22.: Friſeur Johann Martin Müller,
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
ind für die feſtere Tendenz liegt in der andauernden Köln, mit Friſeurin Anna Maria Linke Berlin=Roſen=
240 Mk. gezogen:
äkenheit, die den Weizenanbau Indiens erheblich einzu= thal: Schuhmacher Johann Heinrich Peter Fertig,
8 Gewinne zu 5000 Mk. 50888 74783 114252 186962.
rſnken droht. Veranlaſſen dieſe Verhältniſſe die Export= Aſſenheim, mit Dienſtmagd Maria Alt Aſſenheim. Am
82 Gewinne zu 3000 Mk. 489 3860 7477 9123=
Rier zu größerer Zurückhaltung, ſo macht ſich auf ſeiten 24.: Portefeuillarbeiter J. Fellmann. Obertshauſen, mit 12156 20926 21571 29738 32929 45037 51768 55535
EVerbrauchsgebiete aus den gleichen Gründen mehr Zuſchneiderin Chriſtina Margareta Weitz, Obertshauſen.
56653 61332 64311 67026 72279 75641 83565 8a030,
inung zu Anſchaffungen bemerkbar. Auffallend iſt Fahrburſche Stephan Euler, Bieber, mit Anna Marg.
98317 9912d 117936 121670 12495a 146627 1479315
fentlich das lebhaftere Eingreifen Englands ſowohl Veronika Bergmann, Bieber. Handlungsgehilfe Wil=
148616 149166 152329 155125 156550 160818 168475
Pruſſiſchen Weizen, als auch für die auſtraliſchen Offer= helm Franz Heinrich Ganßmann, Köln, mit Eliſabethe
174486 176815 178335 189574 210560 218866 226929
Ameuer Ernte. Argentinien iſt mit Angeboten neuer Katharina Hennemann, Heinheimerſtraße 3. Schloſſer
142 Gewinne zu 1000 Mk. 1542 6951 8498 12021
12349 23637 31482 34771 36032 36405 37403 37412
hle zurzeit nicht am Markte, aber auch Rußland offe=Georg Schäfer, Blumenthalſtraße 34, mit Verkäuferin
a0721 41029 41511 45957 49537 49714 50196 56625
nur in beſcheidenem Umfange, während Kanada ſeine Marie Marg. Amann, Dornheimer Weg 2. Handlungs=
68940 63049 67209 81142 83301 84270 86513 89552.
iverungen weiter erhöht hat. In Deutſchland hält ſich gehilfe Adam Helmſtädter, Landgraf=Georgs=Straße 64,
102788 104664 106075 108624 110319 110395 114978
Angebot andauernd in ſehr engen Grenzen, nament= mit Eliſabeth Anna Louiſe o Berſch. Landgraf=Georgs=
115428 117729 119470 121104 121952 124491 125606.
guter Weizen, der zu Exportzwecken geſucht iſt, macht Straße 64. Taglöhner Leonhard Hönig, Sackgaſſe 8,
137948 138689 122245 147064 150682 150979 1510a7
hönapp, aber auch mitlere Qualitäten konnten bei dermit Obſthändlerin Annao Blank Sackgaſſe 8.
153396 156437 159897 174591 179130 180699 182283
Eheſchließungen. Am 22. Nov.: Küchenchef Emil
mein ſtärker hervortretenden Bedarfsfrage im Preiſe
196641 205005 208818 210506 210945 211339 211367
hennen. Ebenſo zeigte ſich für das mäßige Roggen= Werner mit Sophie Arheilger, beide hier. Ofenſetzer
213250 214811 214813 220577 223626 224875 225189
ſgebot vorteilhaftere Verwendung, da der Export An= und Plattenleger Georg Feick mit Köchin Chriſtiana 2agggs
ſiche ſtellte und auch die ſchwach verſorgten Mühlen als Heil, beide hier. Handarbeiter Philipp Jährling in
198 Gewinne zu 500 Mk. 1447 9522 9733 12919
üſfer auftraten und höhere Preiſe bewilligten. Auch Eberſtadt mit Luiſe Schmitt, hier. Kaufmann Friedrich
13546 13657 13771 17401 17415 17709 18176 23108
Eieferungsgeſchäft konnte ſtärkeres Kauf= und Deckungs= Späth, hier, mit Juliane Emig in Arheilgen. Sani=
23605 27048 29626 29754 30517 31682 32223 33688
ürfnis bei großer Vorſicht der Abgeber nur zu höheren tätsunteröffizier Wilhelm Petermann mit Margar.
34764 44505 49257 50360 51291 5a731 55602 58d32.
ſen befriedigt werden. Hafer iſt in guter Ware ſeitens Emmrich, beide hier. Lackierer Cornelius Zimmer
68903 62252 65613 67246 71502 83348 83680 84198
Exporteure geſucht; geringes Material hat weniger mit Zimmermädchen Margarete Poipe, beide hier. Lo=
95726 87742 90105 90747 91760 95557 100770 102921
im Abſatz, doch iſt das Angebot auch darin keineswegs komotivheizer Philipp Waſſum, hier, mit Katharine
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ſtr. 1,
Mummer 287.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 26. November 1913.
Seite 21.
eine bewährfe
gen ſt daher Vorſcht durchaus an Plaze. Sie ſollen f derer, die dieſes Wort häuſig auf der Zunge führen,
wer=
bei dem Uebergang von einer Hand in die andere ſtets den wiſſen, daß das Wort Reſtaurant im allgemeinen
Lufeke A Krankenkost
mit einem reinen Umſchlag verſehen werden und der Leſer Sinne eines Gaſthofes verhältnismäßig jungen Datums
für Erwachsene
ſollte nach jedesmaligem Gebrauch des Buches ſich mit iſt und auf eine eigenartige Entſtehungsgeſchichte zurück=
Seife die Hände waſchen. In gut geleiteten Volksbiblio= blickt. Denn im Franzöſiſchen bedeutete das Wort „
Reſtau=
bei Störungen der Verdauung,
theken werden auch bereits dem Leſer die Bücher in einem rant” urſprünglich keinesweg einen Gaſthof, ſondern nur
bei Schwäche u. Appetitlosigkelt. ſauberen Umſchlag eingehändigt. In den wiſſenſchaftlichen eine kräftige Suppe. Die Königin Margarete von Na=
Bibliotheken iſt die Gefahr der Uebertragung von Krank= varra erzählt noch: „Ich ſchlief in einer Garderobe, in der
heiten im allgemeinen nicht ſehr groß. Ein Glück iſt es, man mich die ſchönſten Reſtaurants und die beſten
Fleiſch=
ie Infektionsgefahr durch Bücher.
daß faſt alle paraſitären Krankheitserreger, die wir bis gerichte die ich je genoß, eſſen ließ.‟ Eine Zeitlang gab
daß bei der Benutzung vielgeleſener durch viele jetzt kennen, eine begrenzte Lebensdauer haben und in ab= es ein kräftigendes Gericht, das als „Restaurant divin”
Ee gegangener Bücher die Gefahr der Verbreitung an= getrocknetem Zuſtande in drei Wochen bis zu fünf Monaten berühmt und Mode wurde; das Gericht beſtand aus fein=
Under Krankheiten beſteht, iſt durch ſorgfältige Ver=abſterben. Bücher, die ein halbes Jahr unbenutzt ge= grſchuttenen; Rindfleiſch und Geflügelfleiſch, das über
feſtgeſtellt worden. Ueber die Infektionsgefahr durch blieben ſind, kann man daher im allgemeinen als keim= einem Feuer mit Trauben aus Damaskus, getrockneten
r und ihre Beſeitigung hat der Vorſteher der Bü= frei und ungefährlich betrachten. An ein Desinfektions= Roſen und Perlgraupen gewiſſermaßen deſtilliert wurde
i der Kaiſer=Wilhelm=Akademie in Berlin Profeſſor mittel für Bücher ſind nun zwei Anforderungen zu ſtellen: und als Suppe Liebhaber fand. Im 18. Jahrhundert
Amed. Hiller, intereſſante und beachtenswerte Mittei= zunächſt muß es die Krankheitskeime ſicher abtöten und vereinfachte ein Arzt namens Clarens das Rezept dieſer
Mert gemacht, über die der bei Moritz Perles in Wien ſodann das Buch, Druck und Papier unbeſchädigt laſſen. „göttlichen Kräftigung” und begnügte ſich damit, gemäſtetes
ſeinende Deutſche Bibliophilen=Kalender für das Jahr Nach Hiller ſind zwei Verfahren als brauchbar befunden, Geflügel in einem aromatiſchen und ſtark gewürzten
nämlich die Desinfektion mit feuchter, heißer Luft und die Waſſer zu kochen. Das Rezept dieſes Arztes hatte einen
näheres berichtet.
als durch Bücher übertragbar kommen in erſter Linie! Desinfektion unter dem Vakuum mit ſtrömenden Formal= großen Erfolg, es galt bald als guter Ton, von Zeit zu
dehyd=Waſſerdämpfen von niedriger Temperatur.
Zeit ein „Reſtaurant” zu genießen, und im Jahre 1766
Zetracht die Tuberkuloſe, ſodann die Diphtheritis,
Das erſtere iſt das einfachere und billigere und kommt eröffnete ein findiger Geſchäftsmann ein kleines Unter=
Atlach, Maſern und Pocken. Aber auch die Gefahr der
itragung von Geſchlechtskrankheiten iſt nach Hiller für die Bibliotheken zunächſt in Betracht. In England nehmen, deſſen Zweck es war, dieſes Gericht zu vertreiben.
ſlausgeſchloſſen, wiewohl Fälle hiervon noch nicht mit= und Amerika iſt die obligatoriſche Bücherdesinfektion bei An der Türe des Lokales prangt die Inſchrift „Verkauf
ſlt worden ſind. Bei den akuten Infektionskrankhei= anſteckenden Krankheiten bereits vielerorts angeordnet, von Reſtaurants”. Das Lokal lag damals in der Rus
haben Du Cazal und Catrin nach den Mitteilungen und die Bibliotheksverwaltungen werden von den bei der des Poulies, in der jetzigen Louvre=Straße und der
Annales de IInſtitut Paſteur” die Uebertragbarkeit Polizei eingegangenen Meldungen über anſteckende Krank= „Reſtaurateur” fügte ſeiner Wunderſuppe noch Trauben
Bücher feſtgeſtellt, weitere Verſuche von A. Krauſe heiten in Kenntnis geſetzt. In Wien ſind durch amtliche und Geflügel bei. Nun entſtanden bald allerlei Konkur=
An dieſen Befund beſtätigt, ebenſo hat J. Mitulescu Verfügung vom 12. Mai 1903 die Bezirksärzte gehalten, renzunternehmungen, aber immer ſtand das „Reſtaurant”,
Werliner Inſtitut für Infektionskrankheiten unter Ro= die bei der Desinfektion der Wohnungen vorgefundenen die kräftigende Suppe, im Mittelpunkt des Geſchäftes, und.
Krochs Leitung von 97 benutzten Büchern (Romanen, Bücher mit zu desinfizieren, ſofern ſie nicht vernichtet wer= andere Speiſen wurden nur auf Verlangen als Ergänzung,
Pellen, Zeitſchriften), die das Kuratorium der Berliner den ſollen. Das Kuratorium der Berliner Volksbibliothe= gereicht. Eine zeitgenöſſiſche Chronik berichtet: „Die Re==
Phibliotheken und Leſehallen dem Inſtitut zur Unter= ken und Leſehallen hat dafür beſtimmt, die ſtärker beſchmutz= ſtaurateure ſind jene Leute, die die Kunſt beſitzen, die
Sup=
pen zu bereiten, die Reſtaurants genannt werden, und ſie
Anrg übergeben hatte, durch Ueberimpfung von ſchmu= ten Exemplare der Bücher zu verbrennen.
genießen dabei das Recht, alle Arten von Suppen zu ver=.
Papierſtücken oder wäſſrigen Auszügen ſolcher auf
kaufen, Reisſuppen und Nudelſuppen, friſche Trauben
ichweinchen in der großen Mehrzahl der Bücher
Ba=
uſw.‟. Dieſe Suppenſchankſtellen nahmen bald den Titel
der Tuberkuloſe, des malignen Oedems und der
Vermiſchtes.
„Reſtaurant” oder „Geſundheitshaus” an, und die Chronik
ichämie aufgefunden. Die Beſtände der Leihbibliotheken
— Woher ſtammt das Wort Reſtaurant? Daß wir der Zeit erzählt, daß „dieſe Einrichtung den Herren Roza
ünterhaltungslektüre und der Volksbibliotheken ſind
igemäß vorzugsweiſe der Gefahr der Infektion aus= Deutſche das Wort Reſtaurant von den Franzoſen über: und Pourtaillé im Jahre 1766 ihr Entſtehen verdankt”.
ſt; bei den ſtark benutzten Büchern ſolcher Sammlun= nommen haben, iſt allgemein bekannt, aber die wenigſten
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wozu wir unſere Kameraden, ſowie deren Angehörigen freundlichſt
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Böhm van Endert aus Berlin.
PROGRAMMI.
Sonntag, den 30. Nov., abends 8 Uhr
Erste Abteilung:
R. Strauss
1. Don Quixote für grosses Orchester
im Städt. Saalbau, Darmstadt:
2. Zwei altitalien. Gesänge mit Orchester
G. Caccini
) Amarilli
Die Tragödie der
, „ , , ,
b) Pur dicesti . . . . .
. . A. Lotti
„
Zweite Abteilung:
Sellep. Gäuenv W. EV
3. Sinfonie für Streichorchester, 2 Hörner und
Schroder Strunz LKpeattion
2 englische Hörner „Der Philosoph‟ . . . J. Haydn
4. Drei Lieder mit Klavierbegleitung
Vortrag mit farbigen Lichtbildern von
Vicille Chanson
. . G. Bizet
Dr. Hermann Rüdiger
b) Wiegenlied . . .
. . . . . . E. Humperdinck
c) Cäcilie
. . R. Strauss
der einzige von der Deutschen Arktischen Expedition
5. Ouverture und Venusbergmusik aus „Tann-
522mg
lebend zurückgekommene Gelehrte. (245
häuser‟ .
. . R. Wagner.
Karten à Mk. 3.30. 2.20, 1.10 und 55 Pfg. in der
Konzertflügel von Bechstein aus dem Lager
Hofmusikalien- und Pianohandlung von Georg Thies
von A. W. Zimmermann, hier.
Nchf., Leopold Schutter, Darmstadt, Elisabethenstr. 12.
Hauptprobe zum Konzert vormittags 10 Uhr.
Karten zur Hauptprobe à Mk. 1.50, an der Hoftheater-
Tages-
kasse von 9½—10½ Uhr und im Vorverkauf in der Musikalien-
Unter dem Protektorat Ihrer Durchl. der Frau Fürſtin zu Erbach=Schöuberg
u. Instrumentenhandlung von G. Thies Nachf., Elisabethenstr. 12.
zum Beſten des
NB, In dieser Hauptprobe werden alle Nummern
Vereins der Freundinnen junger Mädchen
(24569ms
des Programms zu Gehör gebracht.
Aufführung im Mathildenhöhſaale
am 3. Dezember
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Kriegerverein Darmſtadt.
„Das Heldenmädchen von Anneburg
Schutzherr Se. Königl. Roheit der Grossherzog
Volksſtück in 3 Akten von Dr. Ella Menſch
unter gütiger Mitwirkung eines Frauenchors unter Leitung von
Ernst Ludwig.
Fräulein Keil und eines Schülerorcheſters unter Leitung von Herrn
Reallehrer Pfaff.
Samstag, 29. November 1913, abends 8½ Uhr,
Anfang 8 Uhr.
Kartenverkauf à 3, 2 und 1 Mk. im Verkehsbureau, der
im großen Saale der „Turnhalle” am Woogsplatz
Buchhandlung von Herrn Waitz, Eliſabethenſtraße, bei Fräulein
de Weerth, Eichbergſtraße 10, und Fräulein von Graevenitz, Stein=
Feier des Alernoclsten Genurtstags seiner aderſtraße 17.
(*15832
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Konlglichen Hiohelt des Glosstierzogs
Nur bis 30. Nov
beſtehend aus: Prolog, Geſang, Feſtanſprache,
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die besten der Welt.
unter gütiger Mitwirkung der Frau Enders=Kuhlmann, der Großh.
Meute 1Mittw. 26. Nor. e
Unerreicht in Aus-
Hofopernſängerin Fräulein Hede Schaub, Frau Anna Jöckel, ſowie
der Kapelle des Großh. Artillerie=Korps (1. Großh. Heſſ.
Feld=
stattung, leichtem und und die folgenden Tage.
Artillerie=Regiment) Nr. 25, unter Leitung des Obermuſikmeiſters
Herrn Mickley.
geräuschlosem Gang.V
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