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176. Jahrgang
ttr. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
Müsmehmen die Poſtämter u. die Agen=
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verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Mseſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
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kommt jeder Annoneenrabat in Wegfall.
om für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
as „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
MI. 284.
Sonntag, den 23. November.
1915.
heutige Nummer hat 24 Seiten. Galten doch auch die Berliner Ausſprachen der Feſtlegung insgeſamt 740090 576 (minus 387549012) Mark, darunter
einzt motzlichſt einheitlichen Politik ſpeziell im Orient, und bei der Verwaltung des Reichsheeres 344 823 048 (minus
es ſcheint, 1. ß beide Mächte in der armeniſchen Frage 235 776 900) Mark, bei der Verwaltung der Marine
gent
hai wirken werden.
237 479 515 (plus 4271 990) Mark.
Wäyrend Kokowtzow ſich in Berlin aufhielt, weilte
as Wichtigſte vom Tage.
Im außerordentlichen Etat zeigen die Aus=
Erzherzog Franz Ferdinand am engliſchen gaben nach Abrechnung der Zugänge insgeſamt eine
Ver=
weite Kammer tritt am Mittwoch, den 3. De= Hofe Ob es ſich hierbei wirklich bloß um einen Jagd= minderung von 25 932500 Mark. Von der Verminderung
ſper, wieder zuſammen.
beſuch handelt, iſt trotz der dafür ſprechenden Haltung der entfallen auf das Reichsheer 12700000, auf die Marine
Londoner Preſſe und halbamtlicher Verſicherungen zwei= 20 240000 Mark; durch eine Anleihe aufzubringen ſind
Prrdentliche Reichshaushaltsetat für felhaft. Ein anderer fürſtlicher Reiſender, König Fer=17697160 Mark (minus 21453875 Mark). Der Haushalt
ernaiit: ſchließt in Einnahmen und Ausgaben mit dinand von Bulgarien, hat in Koburg die Grab= für die Schutzgebiete zeigt 120652 661 Mark in Ausgaben
911 671 Mark ab das iſt gegen die Summe des ſtätte ſeiner Eltern beſucht. Mit welchen Empfindungen und Einnahmen und einen Zugang von 20 714 448 Mark
ue Hafielhres einſchließlich Nachtragsetat ein Weniger von mag er, der ſchon von dem Einzuge in Konſtantinopel im ordentlichen Etat, im außerordentlichen bei 57014477
7044 Mark.
träumen durſte, nach den Erfahrungen des letzten Balkan= Mark Ausgaben und Einnahmen eine Verminderung von
krieges am Ruheplatze ſeiner Vorfahren geſtanden haben! 585523 Mark. Die eigenen Einnahmen der Schutzgebiete
weite bayeriſche Kammer nahm den An=
Unter den feſtländiſchen Volksvertretungen ſind die ſind insgeſamt um 19255517 Mark geſtiegen. Die
Er=
auf Erhöhung der Zivilliſte mit Zwei=öſterreichiſch=ungariſchen Delegationen die höhung iſt noben der Weiterentwicklung der Einnahmen
elmehrheit an.
erſten geweſen, in denen am Beginn der Wintertagung vom Oſtafrikas im weſentlichen auf die Verbeſſerung der Dia=
Gemllellieniſche Panzerkreuzer „San Giorgio” verantwortlichen Leiter der auswärtigen Politik Bericht manteinnahme in den ſüdafrikaniſchen Schutzgebieten
Pei der Ausfahrt aus der Straße von Meſſina nach über die Weltlage erſtattet wurde. Was Graf Berch= zurückzuführen (plus 7,1 Millionen). Togo und Samoa
told ſagte, enthält freillich keine ſenſationellen Ueber= bedürfen keines Reichszuſchuſſes. Die Reichszuſchüſſe für
ſſwil geſtrandet.
raſchungen, iſt jedoch deshalb wertvoll, weil es anderweit die übrigen Schutzgebiete betragen 30 795 642 Mark (minus
önig von Spanien iſt am Freitag abend Bekanntgewordenes amtlich bekräftigt und ſicherere 1165392 Mark). Im Etat des Reichsamts des
h Wien abgereiſt. Die Königin begleitet ihn in= Schlüſſe auf die künſtige Entwicklung zuläßt. Die Er= Innern zeigt das Patentamt ein Mehr von 500 000
e Unpäßlichkeit nicht nach Oeſterreich; ſie wird erſt probung des Dreibundes während der Balkankriſis, die Mark, das Kanalamt ein ſolches von 505 000 Mark. Für
„Intimität” Oeſterreich=Ungarns mit Italien, die Beſſe= Dampferſubventionen iſt nur die Hälfte des bisherigen
Mundon den König treffen.
rung des deutſch=engliſchen Verhältniſſes und die Aus= Betrages von 6 090 000 Mark, gleich 3 045 000 Mark, vor=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
ſchaltung von Reibungsflächen zwiſchen der Donau= geſehen. Durch Unterſtützungen der Familien der zu
Frie=
monarchie und Rußland ſind vom Grafen Berchtold feſt= densübungen einberufenen Reſervemannſchaften und für
geſtellt worden. Ohne Zweifel bedeuten ſolche Feſtſtellun= Aufwandsentſchöd’gungen für die Familien, wovon drei
gen eine Aufhellung der politiſchen Weltlage, mag auch Söhne der geſetzlichen zwei= oder dreijährigen
Dienſt=
ein ſelbſtändiges Albanien augenblicklich noch nicht end= pflicht im Reichsheere oder der Marine als Unteroffiziere
Dolitiſche Wochenſchau.
gültig begründet und die ſüdalbaniſche Grenzfrage zurzeit oder Gemeine genügt haben oder noch genügen, fällt dem
Nach monatelanger Pauſe wird nunmehr in der ebenſowenig gelöſt ſein wie die der Aegäiſchen Inſeln. Reiche ein Mehrauſwand von 1757000 bezw. 240000 Mark
Woche der Reichstag wieder zuſammentreten. Hat ſich aber das Einvernehmen der Großmächte inmitten zur Laſt. Von der bei dieſen beiden Fonds im
Etatsent=
leine neue Seſſion, die damit ihren Anfang nimmt, der Kriegsſtürme aufrecht erhalten laſſen, dann erſcheint wurf für 1914 vorgeſehenen Geſamtausgabe von 6046000
ſille auch eine Thronrede ausbleibt; es handelte ſich die Hoffnung, daß der Reſt der Balkanfragen friedlich bei= und 480 000 Mark entfallen 2617000 Mark auf die Koſten
ſin eine Vertagung, obwohl von recht langer Dauer, gelegt werden wird, wohl begründet. Freilich hat der der Wehrvorlage von 1913. Für die Erweiterung des
Anann nimmt nun einmal dieſen Ausweg, um nicht in Bukareſter Frieden die „tunlichſte‟ Schaffung dauernder Kaiſer=Wilhelm=Kanals werden 15 Millionen Mark an=
Mleil ig angenehme Notwendigkeit verſetzt zu ſein, bei Zuſtände am Balkan inſofern nicht verwirklicht, als grö= gefordert, die mit den bisher bewilligten 193 Millionen
eihe von Geſetzentwürfen, bei denen man in der ßere, national geſchloſſene Gebiete unter die Herrſchaft von den Betrag von 208 Millionen Mark ausmachen.
ſing ſtehen geblieben iſt, noch einmal von vorn zu fremdſprachigen Nationalſtagten gelangt ſind. Indeſſen
Im außerordentlichen Etat ſind für Wohnungsfürſor=
Men, wie das nach den parlamentariſchen Beſtim= die Erſchöpfung Bulgariens, das hier vor allem in Frage gen wiederum 4 Millionen Mark vorgeſehen. Im
Ein bei einem Seſſionsſchluß der Fall ſein müßte. kommt, dürfte fürs erſte jeden Rachekrieg unmöglich Heeresetat iſt eine große Anzahl neuer Offizier= und
eſzonderen Vorlagen iſt die neue Tagung wenig be= machen.
Beamtenſtellen vorgeſehen. Von neuen Maßnahmen ſind
Frankreich wird in der nächſten Zeit der aus= u. a. zu erwähnen: die Errichtung eines beſonderen
Preſſe=
urdeſſen iſt auch ſo Stoff genug zur Behandlung
wen, und der Etat mit ſeiner umfangreichen Aus= wärtigen Politik weniger Angenmerk ſchenken können, denn referats der Miniſterialabteilung, einer neunten Abteilung
ſwird auch beträchtliche Zeit in Anſpruch nehmen, im Innern drohen allerlei Verwickelungen. Insbeſondere im Allgemeinen Kriegsdepartement, einer Auskunftsſtelle
lehe Etatsleſung vor allem wird zweifellos große iſt es die Frage der Deckung der Militärvorlage, die auch über die Zivilverſorgung der preußiſchen Offiziere im
ſſhe Auseinanderſetzungen bringen, ſowohl über diet hier lebhafte Wellen ſchlägt. Der Streit, ob Anleihe oder preußiſchen Kriegsminiſterium, die Errichtung eines
Fuß=
wie äußere Lage, denn in den letzten Monaten ha; neue Steuern, wird ſehr entſchieden zum Austrag gebracht artillerie=Brigadeſtabes, die Aufſtellung von zwei
Fuß=
manches ereignet, das einer gründlichen Er= werden, und es wäre nicht ausgeſchloſſen, daß das Ka= artillerie=Regimentern mit Beſpannungsabteilungen, eines
ſings innerhalb der Volksvertretung ſehr wohl wert binett Barthon darüber geſtürzt wird.
Bataillons Fußartillerie mit Beſpannungsabteilung. in
Die merikaniſche Kriſis dauert fort. und niemand Württeſberg (V). einer Vionier=Inſpektion.
Umwand=
irbei wird auch der Krupp=Prozeß aufs Tapet
ge=
werden, wahrſcheinlich ſogar in Geſtalt einer be=weiß, was für eine Wendung ſie nehmen wird. Präſident lung der acht (Feſtungs=) Pionier=Bataillone in
Regimen=
her Interpellation, die von ſozialdemokratiſcher Seite Wilſon rechnet mit einer langſamen Entwicklung, die ter zu zwei Bataillonen unter Aufhebung der Kommandos
lt iſt. Die Kommiſſion für die Prüfung der Mili= Fremdenkolonien treffen Vorbereitungen zur Abreiſe oder der Pioniere, die Errichtung von 10 Scheinwerferabteilun=
Melungen hat bereits als kurzen Auſtakt der kommen= zur Selbſtverteidigung, und der frühere Präſident Taſt gen, die Errichtung eines Eifenbahn=Regiments unter An=
Arung zwei Sitzungen abgehalten, ſich aber mit Rück= warnt ſeine nordamerikaniſchen Landsleute vor einem rechnung des bisberigen ſelbſtändigen Eiſenbahn=
Ba=
die übrigen parlamentariſchen Arbeiten bis nach Feldzuge gegen den Nachbarſtaat. Inzwiſchen hat ſich taillons, einer dritten ſächſiſchen Eiſenbahnkompagnie,
vertagt, und die dazwiſchen liegende Friſt ſoll von der merikaniſche Kongreß verſammelt; ob Huerta ihm! eines Telegraphenbataillons mit zwei Funkerkompagnien,
Eiggliedern zum Studium der einſchlägigen Fragen reinen Wein über ſeine Abſichten einſchenken wird, bleibt eines Kommandos Trains, eines Trainbataillonsſtabes,
Hand eingehenden Materials benutzt werden. Sehr abzuwarten. Unſere Landsleute ſind im Notfall des 8 Trainkompagnien, einer ſächſiſchen Trainkompagnie,
nserden unter dieſen Umſtänden die Beratungen der Schutzes deutſcher Kriegsſchiffe ſicher.
zwei Traindepots für das 20. und 21. Armeekorps, die
inſion kgum von ſtatten gehen.
Verſtärkung des preußiſchen Kadettenkorps um 60
Ka=
einigen Bundesſtaaten haben die
Volksvertretun=
dettenſtellen, des ſächſiſchen Kadettenkorps um eine
Kom=
hge Verhandlungen bereits aufgenommen. Im
pagnie, der Neubau einer evangeliſchen Gar=
Der Reichshaushaltsetat
ſiſchen Landtag hat ſich inſofern eine
bemer=
niſonkirche in Darmſtadt. die Errichtung von.
Merte Wandlung vollzogen, ,als zwiſchen den Natio=
Dienſt= und Dienſtwohngebänden für den Kommandanten
für 1915.
ſenalen und Konſervativen eine Verſtändigung über
des Generalkommandos in Frankfurt a. M. und Saar=
Unbammenſetzung des Präſidiums erfolgt iſt. Die
* Der ordentliche Reichshaushaltsetat! brücken, der Neubau eines Militärarreſt= und Gerichts=
Wemokraten ſind hinausgewählt worden, und das für 1914 ſchließt in Einnahmen und Aus=gebäudes in Trier, die Erweiterung der Wilhelms=
Heil=
hinum ſetzt ſich aus einem Nationalliberalen, einem gaben mit 3 403 011671 Mark ab. das iſt gegen die auſtalt in Wiesbaden.
Arwativen und einem Fortſchrittler zuſammen, nach= Summe des Vorjahres einſchließlich Nachtragsetats ein
Auf die Koſten der Wehrvorlagen von 1913
ent=
der vorigen Wahl die Konſervativen ſich zurück= Weniger von 174387044 Mark. Aus Anlaß der Wehr= fallen von den fortdauernden Ausgaben auf Preußen
halten, weil man ihnen den Poſten des erſten vorlage von 1913 ſind in den Etat eingeſtellt an fort=115 257038 Mark, auf Sachſen 11823 733 Mark, auf Würt=
Pemten nicht überlaſſen hatte. — Auch der bayeri= dauernden Ausgaben 152782119 Mark. an einmaligen jemberg 4842 24: Mark, die bayeriſche Quote beträgt
Landtag iſt wieder zuſammengetreten; es gilt Ausgaben 268820871 Mark, zuſammen 421 602990 Mark. (6352 101 Mark Aus dem Marinectat iſt hervor=
Pie Zivilliſte für den König feſtzuſetzen und ſie, den Nach der Denkſchriſt zum Nachtragsetat 1913 unter Be= zuheben: An dem geſetzlichen Schiffsſollbeſtande fehlen
Mutten Rechnung tragend, zu erhöhen. Die Annahme rückſichtigung der Beſchlüſſe des Reichstages waren, dieſe wie 1913 noch zwei Linienſchiffe und drei kleine Kreuzer,
kolllage erfolgte am Freitag mit einer knappen Zwei= Ausgaben mit 153 und 273, zuſammen 426 Millionen da für 1914 nur Erſatzbauten vorgeſehen ſind. Neu anzu=
Mark, angenommen worden. Auf den Wehrbeitrag ſollen
Enehrheit, nämlich mit 110 gegen 50 Stimmen.
fordern ſind zur Durchführung des Flottengeſetzes neue
Auch die hohe Politik iſt in dieſer Woche nicht zu kurz von den in Rede ſtehenden Ausgaben 393 820 871 Mark Stellen für Offiziere und Beamte (Zahlmeiſter), beim
urn. Der ruſſiſche Miniſterpräſident Kokowtzow übernommen werden. Die Mehrerträgniſſe aus den ber
Seeoffizierkorps ſind vorgeſehen: ein Vizeadmiral (
an=
wie angekündigt, über drei Tage in Berlin auf ſtehenden Zöllen, Steuern und Gebühren, ſowie den Aus=
Mlückwege von ſeiner angeblichen „Erholungsreiſe”. gleichungsbeträgen dafür ſind auf 12582037 Mark ange= ſtelle eines Konteradmirals), acht Kapitäne zur See und
hum Gelegenheit, mohrſach mit den deutſchen leiten= nommen. Die Ueberſchüſſe im ordentlichen 15 Fregatten= oder Korvettenkapitäne 32 Kapitänleut=
Ftallen zu konferieren, und die Bedeutung ſeines Be=Etat ſind veranſchlagt bei der Poſt auf 100 321931 Mark, nants, 78 Oberleutnants und Lentnants zur See, beim
horicht ſich auch in einem Empfange bei Kaiſer Wil= das fſt gegenüber 1913 weniger 12513 185 Mark: bei der Ingenieurkorps ſechs Chef=Ingenieure oder
Oberſtabs=
aus der zwar offiziell mit dem Dank Kokowtzows Reichsdruckerei auf 3324225 Mark, das iſt ein Mehr ingenieure acht Stabsingenieure, 13 Oberingenieute und
eVerleihung des Schwarzen Adlerordens motiviert von 143560 Mark; bei der Eiſenbahnverwaltung auf 21 Ingenieure, beim Sanitätsoffizierkorps fünf
Ober=
iſt, gleichfalls aber politiſchen Charakter trug. 30 212069 Mark, das iſt ein Weniger von 1179820 Mark; ſtabsärzte, ſechs Stabsärzte, ſieben Oberaſſiſtenzärzte und
ſichg wie in Paris hat auch in der deutſchen Reichs= aus dem Bankweſen werden erwartet 18271000 Mark, Aſſiſtenzärzte, beim Zahlmeiſterperſonal ſechs
Stabszahl=
ichtor der ruſſiſche Premier aus ſeinem Herzen keine das iſt mehr 1971000 Mark. Zur Schuldentilgung werden meiſter und 11 Zahlmeiſter. Die Erhöhung des
Perſonal=
eggrube gemacht und ſeine Anſicht über die angen= (*2803399 Mark bereitgeſtellt. Die Anleihe iſt mit ſtandes in den Dienſtaraden vom Deckoffizier abwärts
Ae s
internationalle Lage einigen Berichterſtattern 1— 160 Mark gegen 39159035 Mark im. Vorjahre in beträgt 5913 Köpfe. Es werden gefordert: Erſte Raten
Geltiber dargelegt. Seine Aeußerungen decken ſich im Aeih genommen. An Ausgaben für nichtwerbende für das Linienſchiff „Erſatz Kaiſer Friedrich III‟, für den
löchen mit den an der Seine gemachten, und aus alen iſt nur noch der aus Anlaß der älteſten Flotten= großen Kreuzer „Erſatz Viktoria Luiſe” für den kleinen
hlingt eine überzeugte deutſchfreundliche Geſinnung scjatze zn leiſtende Zuſchuß zu den Koſten der Schiffs= Kreuzer „Erſatz Gazelle” und „Erſatz Niobe”, für die
Tor=
die eine Gewähr dafür bietet, daß Rußland ſich bauten mit 29 410 000 Mark auf den außerordentlichen pedobootsſlottille zweite Raten für das Linienſchiff „
Er=
von anderen in eine abenteuerliche Politik gegen Etat übernommen. Die fortdauernden Ausgaben des ſatz Wörth”, für den großen Kreuzer „Erſatz Hertha”, für
Bchſhland und den Dreibund verlocken laſſen werde Auch ordentlichen Etats betragen insgeſamt 2660 921 005 (plus die kleinen Kreuter „Erſatz Geſion” und „Erſatz Hela”,
ſtiziöſer Petersburger Seite wird ausdrücklich be= 213 161968 Mark), darunter für die Verwaltunng des für das Kanonenboot E ſowie für den Bau eines
Hebe=
aiß die Beziehungen zwiſchen den beiden Nachbar=Reichsheeres 871805 789 (plus 96 420 503) Mark, für die ſchiſſes, dritte Raten für das Linienſchiff „Erſatz
Bran=
m ſeit Jahren keine ſo gute waren wie augenblicklich, Verwaltung der Kaiſerlichen Marine 221062 617 (plus denburg” und für den großen Kreuzer „Erſatz Kaiſerin
Aiar dürfen uns deſſen freuen, denn darin liegt eine 23666 274) Mark, für die Reichsſchuld 249413806 (plus Auguſta” Schlt, die Linienſchitfe „Großer
Kur=
rütckliche Gewähr für die Erhaltung des Weltfriedens. 11630876) Mark. Die einmaligen Ausgaben betragen fürſt”. „Markgraf” und „König”, für den großen Kreuzer=
Nummer 22
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Seite 2.
ſalilen während einer Zeit wirtſchaflichen Richtal
Derfſtinger 22 ſie die kleinen Kreuzer , Erſatz Irene, des Tariarengenerals in Uaſigt und des chineſiſchen
und „Graudenz”, für den Bau der Kaiſerjacht „Erſatz Ambans in Kobdo beſtanden haben.
mit ihrer niederdrückenden Wirkung auf Geiſt und E
In Anbetracht deſſen, daß keine genauen Karten von
Hohenzollern” und für eine Torpedobootsflottille. Für
der Mongolei exiſtieren und die Grenzen der Verwal=
Unterſeeboote werden 19000000 Mark eingeſtellt.
Ausland.
Im Etat des Reichsſchatzamtes iſt der auf tungsbezirke dieſes Landes unſicher ſind, kam man überein,
12 630 000 Mark veranſchlagte Gewinn aus der Prägung daß die genauen Grenzen der äußeren Mongolei, ſowie
Oeſterreich=Ungarn.
der Reichsmünzen wiederum nur inſoweit hier als Ein= die Abgrenzung zwiſchen dem Bezirk Kobdo und dem
Graf Berchtolds Rede in der un
nahme eingeſtellt worden, als dies zur Deckung der gegen= Altaibezirk Gegenſtand der in Artikel 5 der Deklaration
überſtehenden Prägekoſten von 1810000 Mark erforderlich vorgeſehenen nachträglichen Verhandlungen ſein ſollen.
ſchen Delegation. Nach dem Grafen Tisza
Graf Berchtold in dem Ausſchuß der ungariſchen
iſt, während er im übrigen zur Beſchaffung des zur
Be=
friedigung des außerordentlichen Bedarfes dienenden
Be=
tion das Wort und führte aus:
Deutſches Reich.
ſtandes an Silbermünzen Verwendung finden ſoll. Der
Oeſterreich=Ungarn habe den Sandſchak aufel von der
Fonds zur Gewährung von Beihilfen an hilfsbedürftige
— Die Vertretung der Induſtrie im weil er diplomatiſch ein Hemmnis und ökonomi
Kriegsteilnehmer iſt unter Berückſichtigung der
Reichstag. Der Ausſchuß des Deutſchen Handelstages Schaden geweſen wäre. Die Verteilung der erobene
durch Geſetz vom 19. Mai 1913 verurſachten
Mehraus=
gaben um 8 Millionen höher veranſchlagt, alſo mit 39 Mil=verhandelte über die Vorſchläge, die ein beſſeres Verhält= biete im Bukareſter Frieden ſei nicht ſo erfolgt,
einen dauernden Frieden garantiere. Oeſterreich hall
lionen eingeſtellt worden.
nis zwiſchen Induſtrie und Handel, der Regierung und den auf die Reviſion, die urſprünglich alle Mächte in Mſtäſkuſes Coc
Der Etat der Reichspoſt= und Telegra=politiſchen Parteien erreichen und den Reichstag zu einer angemeldet hätten, verzichtet, weil es ſie nur im
phenverwaltung bringt eine erhebliche Vermeh=zweckmäßigeren Behandlung gewerblicher Fragen beſtim= nehmen mit den anderen Mächten und auf friedlichenſiſtit der Kamſ
rung der etatsmäßigen Beamtenſtellen, u. a. iſt eine
grö=
habe betreiben wollen. Er ſei überzeugt, daß dil
ßere Zahl von Vize=Direktorenſtellen (124 bei Einziehung men ſollen. Er ſtimmte einer Reihe Forderungen bei,
Freundſchaftsverhältnis zu Rumänien unverändellige Minſte
von 75 Inſpektorenſtellen) vorgeſehen, wodurch die ungün= die von der Handelskammer Düſſeldorf formuliert waren. beſtehen, und daß es in allen Fragen, welche die
ſtigen Aufrückungsverhältniſſe der höheren Beamten eine Danach ſollen die Induſtriellen in den Parteien, denen ſie ſeitigen Intereſſen tangieren, zum Ausdrug8
Verbeſſerung erfahren. Gefordert werden u. a. 2400 neue angehören, ihre Intereſſen entſchiedener vertreten, als das werde. Zu Albanien erklärte der Miniſter, daß daſſlſiir der Kal
Stellen für Poſt= und Telegraphenaſſiſtenten, 1500 für jetzt geſchieht, die Abgeordneten und parlamentariſchen der Wahl des Landesherrn unmittelbar vor der
dung ſtehe. Er bedauere es am meiſten, daß Albanſe
Poſt= und Telegraphengehilfinnen, 4500 für Unterbeamte
der Schaffnerklaſſe. Für die Fortſetzung der Fernkabel= Kommiſſionen gründlicher unterrichten, nötigenfalls durch jene Grenzen bekommen habe, wie Oeſterreich=Ur
linie nach dem Weſten ſollen 5 Millionen bereit geſtellt beſondere Sachverſtändige, vor Erlaß von Geſetzentwürfen gewünſcht hätte, doch gebe er die Hoffnung
nicht=
werden. Aus Anleihemitteln ſind für Fernſprechanlagen die Anhörung der Induſtrie und Handelsver= dort ſich doch noch ein geſunder Staat entwickeln.
89 Millionen Mark vorgeſehen.
tretungen verlangen und auf eine ſchleunige offizielle Ver=Beſonders in der letzten Zeit ſeien erfreuliche
nach vorwärts gemacht worden. Die Löſung der
öffentlichung der Beſchlüſſe parlamentariſcher Kommiſ= grenzenfrage ſtehe unmittelbar bevor, was für
ſionen, die den Intereſſenten ebenſo ſchnell zugängig zu gegenwärtig die Hauptſache ſei. Was Griechen dem Ob
machen ſeien, wie den Parlamentsmitgliedern ſelbſt, drin= treffe, ſo habe Oeſterreich tatſächlich keine Iu
Abkommen Rußlands
gegenſätze mit ihm. Es habe den Wunſch,
gen, wie für zuverläſſige Berichterſtattung aus dieſen
Kom=
ſem Staate die beſten Beziehungen zu pflegen.
undeninas über deHlongelet.
miſſionen ſorgen
wohl eine vorübergehende Ungleichheit bezüglich d
* Die in Peking am 5. November unterzeichnete De=
— Die Annahme der bayeriſchen Zi=ſpruches auf die ſüdliche Abgrenzung von Albang
klaration ſolgenden Inhalts wird veröffentlicht:
beſtehe jedoch die Hoffnung, daß dieſe Frage bald
villiſte. Nachdem die bayeriſche Kammer der Abgeord=
1. Rußland erkennt die Suzeränität Chinas über
ſchluß gelangen wird. Sobald dieſes geſchehen
die äußere Mongolei an. 2. China erkennt die neten in namentlicher Abſtimmung den Zuſatzantrag Mül= er kein Hindernis mehr dafür, daß die Beziehu
Autonomie der äußeren Mongolei an. 3. Indem es das ler=Hof mit 122 gegen 39 Stimmen abgelehnt hatte, wurde Griechenland durchaus freundſchaftliche werden.
ausſchließliche Recht der äußeren Mongolei anerkennt, für der Regierungsantrag, der die erhöhte permanente Zivil= zeitige Handelskonvention mit Griechenland ſeiilgemeine
die innere Verwaltung der autonomen Mongolei Sorge
ausreichend. Es ſei beabſichtigt, einen neuen
zu tragen und alle dieſes Land berührenden kommerziellen liſte auf 5 400000 Mark feſtſetzt, mit 110 gegen 50 Stimmen vertrag abzuſchließen. Für Bulgarien gelte daft
und induſtriellen Fragen zu regeln, verpflichtet ſich China, angenommen. Da der Regierungsantrag zur Annahme Gegenüber den Zweifeln an der Feſtigkeit des Dril
in dieſe Angelegenheit nicht einzugreifen. Folglich wer= eine Zweidrittelmehrheit erfordert, welche damit gegeben die Graf Apponyi geäußert hatte, bemerkte Berch
den ſowohl die Zivil= wie Militärbeamten jede Koloni= iſt, iſt dadurch der Geſetzentwurf von der Zweiten Kammer Deutſchland an den mit dem Bukareſter Friedei
ſation in der Mongolei unterlaſſen. Es wird jedoch
ver=
menhängenden Fragen nicht ſo ſehr intereſſiert
einbart, daß ein von der chineſiſchen Regierung entſandter angenommen. Für den Geſetzentwurf ſtimmten das Zen= Oeſterreich; daß jedoch das Bündnis dadurch
Würdenträger mit dem nötigen Unterperſonal und einer trum geſchloſſen, der Bauernbund und ein Teil der Libe= berührt würde, könne keinesfalls behauptet werd=e
Eskorte in Urga reſidieren kann. Außerdem wird die ralen, dagegen die Sozialdemokraten, der andere Teil der
Schweiz.
chineſiſche Regierung, ſcweit es notwendig iſt, in gewiſſen Liberalen und der Abgeordnete Gandorfer.
Orten, welche in den durch Artikel 5 dieſes Ueberein=
Die Genfer Spionage=Angelege
Ein Rückgang der Berliner
Sozial=
kommens vorgeſehenen Verhandlungen beſtimmt werden
Der ſchweizeriſche Bundesrat hat ſich am Freita
ſollen, Agenten zum Schutze der Intereſſen ihrer Unter=demokratie. Einen intereſſanten Einblick in das innere
Genfer Spionage=Angelegenheit befaßt und dal
tanen halten können. Rußland verpflichtet ſich ſeinerſeits, Leben der Sozialdemokratie gewährten einzelne der
Ge=
ſtellt, daß gegen die Schweiz keine Spionage b
in der äußeren Mongolei keine Truppen außer den Kon= neralverſammlungen der ſozialdemokratiſchen Berliner
ſulatswachen zu unterhalten, in keinen Teil der
Verwal=
worden iſt. Er wird nächſtens ſeine Entſchliefl
tung dieſes Landdes einzugreifen und ſich jeder Koloni=Wahlvereine. Mit Ausnahme des erſten Berliner Wahl= der Angelegenheit treffen. Vorausſichtlich werd
ſation daſelbſt zu enthalten. 4. China erklärt ſich bereit, kreiſes, wo die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahre in die Angelegenheit verwickelte Perſonen au
die guten Dienſte Rußlands zur Herſtellung guter Be= gleichgeblieben iſt, klagen die Berichte ſämtlicher Wahl= werden. Die Ausländer werden auf admin
ziehungen zur äußeren Mongolei anzunehmen, wie ſie den
kreiſe über eine Abnahme der Mitgliederzahl, die
bei=
hier ausgeſprochenen Grundſätzen und Feſtſetzungen des
Wege ausgewieſen werden. Durch die Beſch
ruſſiſch=mongoliſchen Handelsprotokolls vom 3. Novemberſpielsweiſe im vierten Wahlkreis über 2800 beträgt. Der der Dokumente hat der ſchweizeriſche
Generalſta=
entſprechen. 5. Fragen, welche die Intereſſen Rußlands Vorſitzende des fünften Wahlkreiſes, Friedländer, konſta= Aufſchlüſſe über die italieniſchen Militärverhältzi
und Chinas in der äußeren Mongolei berühren und durch tierte offen, daß ſeit der Reichstagswahl im Jahre 1912 ten. Das franzöſiſche Kriegsminiſterium hatid
den neugeſchaffenen Stand der Dinge entſtehen ſollten, die Mitgliederbewegung und die Kaſſenverhältniſſe ſich auf
werden durch nachträgliche Verhandlungen geregelt
die wertloſen Informationen gut bezahlt.
Zugleich mit der Deklaration werden die am 5. No=dem abſteigenden Aſt befinden und daß auch bei den weib=
Stalien.
vember zwiſchen dem ruſſiſchen Geſandten in lichen Mitgliedern der Abgang den Zugang überwiegt.
Peking und dem chineſiſchen Miniſter des Hand in Hand damit geht in den meiſten Wahlkreiſen die
Die Aufnahme von Berchtolds
Aeußern gewechſelten Noten folgenden Inhalts ver= Abnahme der Abonnenten des Vorwärts und des Wahrenſchaftsbericht. Der Corriere della Sera
öffentlicht: 1. Rußland erkennt an, daß das Gebiet der
äußeren Mongolei ein Beſtandteil des Gebietes von Jakob und eine Abnahme bezw. unregelmäßige Abliefe= Darlegung des Grafen Berchtold freundliche
China iſt. 2. In allem, was die Fragen politiſcher oderrung der Mitgliederbeiträge. Die letztere hat im vierten gen, findet ſie aber in dem Sinne unvollſtändig,d
territorialer Art betrifft, wird China mit Rußland ſich ins Wahlkreis ſogar folgenden Antrag gezeitigt: „Von Mit= reich=Ungarn zu wenig den nationalen Gefühletſ
Einvernehmen ſetzen durch Verhandlungen, an denen die gliedern, die am Zahlabend nicht erſchienen und mit lieniſchen Volkes Rechnung trage, die durch die
Regierung der äußeren Mongolei teilnimmt. 3. Die in
dem Artikel 5 der Deklaration vorgeſehenen Verhand= ihrem fälligen Monatsbeitrag im Rückſtand ſind, iſt der Statthaltereierlaſſe ſchwer beleidigt wordenſü
lungen werden zwiſchen den drei Beteiligten ſtattfinden, Beitrag aus der Wohnung abzuholen und das Mitglied Wiener Politik ſollte von Männern, die, wie
welche zu dieſem Zweck den Ort für das Zuſammentreten iſt zum Beſuch des Zahlabends aufzufordern.” Von der told, von beſtem Willen beſeelt ſeien, derart
der Delegierten beſtimmen werden. 4. Die autonome Annahme dieſes Antrages erwartet der Vorſtand eine gute werden, daß ſie in Italien nicht mehr Mißtrau
äußere Mongolei wird die Gegenden umfaſſen, welche
unter der Gerichtsbarkeit des chineſiſchen Ambans in Uraa, Wirkung in der Richtung der Stabiliſierung der Organi= Die Perſeveranza ſieht in der Betonung der Feil
fochten worden ſein, deſſen wohl ſchon bis zu
lichkeit entſtellt geweſene Ueberreſte man einſt
Der Tod.
Auf dem Friedhofe der
— auf weichender Schiffsplau
geborgen hats
C2) Für den lebensvollen Menſchen iſt der Tod ein
Von dem tatd
in dumpfer Krankenkabine?
Namenloſen.
vollkommener Widerſpruch ſeiner Exiſtenz. Ich ſoll nicht
manne, der ſterbend ſein geliebtes, verderben
mehr wirken dürfen? Meine Kräfte, die ich erprobt und
Eine Reiſeerinnerung von M. Ploch.
Von dem verzi
Meer noch gegrüßt hat?
geſtählt habe in tauſend Mühen und Arbeiten, ſollen plötz=
Binnenländer der durch ein herbes Geſchick velll
lich filleſtehn? Der ganze Bau meines geiſtigen Lebens,
Auf einer der nördlichſten Grenzmarken des Deutſchen dies eine Mal auf das fremde, trügeriſche Eich
den ich mir durch tiefes Erfaſſen der Wirklichkeit, durch Reiches, dem meerumſchlungenen Sylt, liegt ein kleines
Bildung von Lebenserfahrungen und Anſammlung wich= ummauertes Stück Erde. Zum Schutz gegen Wind und führt worden iſt?
Der kühle Seewind ſtreicht über die Gräbe
tiger Erkenntniſſe zu einem wunderbaren Organismus Wetter tief in den Boden eingeſenkt, nur durch einen
ein=
ausgeſtaltet habe, ſoll zerſchmettert werden von der bru= zigen Dünenzug von den brauſenden Fluten der Nordſee trägt auf ſeinen Schwingen des Meeres ſalz
talen Gewalt eines ſinnlos wirkenden Naturereigniſſes? getrennt. Mit einer Geberde achtungsvollen Verſtänd= mit ſich. Will er an die Tränen erinnern, die
niſſes weiſt ein jeder der Eingeborenen dem Fremden den über die ganze Erde verſtreut um die Toten daul
Nimmermehr! Der Tod darf das letzte Wort nicht haben. Weg zu ihm hin. „Heimat für Heimatloſe” trägt ſein goſſen worden ſind?
Vielleicht noch imme
Er muß überwunden werden! So empfand Goethe, wenn ſchlichtes Holzportal als Inſchrift. Ein breiter Fußpfad werden?
Und wer ſie erſt verſtehen könrt
er von der Verpflichtung der Natur ſprach, geſchaffenen zieht ſich durch die Mitte hin. Die dichte Grasdecke rechts ſichtbaren Nordſee gewaltige Stimme, die jei
Geiſtern die Möglichkeit des Weiterwirkens zu geben. So und links ſcheint ſich da, wo ſie der feuchtgrün über= wildes Triumphlied über die Dünen herübertä
fühlte Nietzſche, wenn er aus ungebändigtem Lebenswillen ſponnenen Ummauerung nahekommt, in regelmäßigen ſie daran mahnen, daß vielleicht bald ſchon der
heraus die Forderung der Wiederkehr aller Dinge auf= Zwiſchenräumen gehoben zu haben, um je zwei Reihen kommen wird, da ihre reißenden Fluten den
ſtellte. So auch denkt die moderne Naturwiſſenſchaft, wenn länglicher Hügel liebevoll Raum und Schutz zu gewähren, mehr zerbröckelnden Wall der Dünen durchbreeie
ſie das Geſetz der Erhaltung der Energie aufſtellt und den Ein jeder von dieſen — es mögen ihrer etwa ſechzig ſein unaufhaltſam über das flache Gelände ergie=e
Fortbeſtand der in uns geſammelten Kraft, wenn auch in
um alles zu verheeren — um auch von der
iſt durch ein kleines hölzernes Kreuz als eines
Men=
anderen Formen, lehrt.
ſchen letzte Ruheſtätte gekennzeichnet. Keines weiſt einen Boden hier das, was ſchon einmal ihr Eigentanſl
Aber es wäre verkehrt, wollte man dieſen Lebensdurſt Namen auf. Jedes nur eine Nummer, und ein vollſtän= zurückzufordern? —
Der furchtbare Augenbleh
für unſere Zeit verallgemeinern. Es ſind doch die Schat= diges Datum in weißer Schrift auf ſchwarzem Grunde düſterblickenden Bewohner von Sylt, an der Eck
ten einer großen Müdigkeit auf ſie gefallen und Todes= Kaum eins jedoch, dem nicht von mitleidiger Hand ein Beiſpiele aus der Geſchichte jener dem Untere
ſehnſucht hat ſie erfaßt. O. wenn ſie ruhen dürften! Blumenſchmuck verliehen wäre. Ein blaſſer, beſcheidener ten Inſelwelt, zu der ſie gehören, jederzeit als
O, wenn wir erſt losgelöſt ſind aus all dieſem Getriebe freilich zumeiſt. Denn nur, wenn die Heide blüht, vermag vermeidlichem entgegenſehen — mit
ſtumpfer=
von Kampf und Sorge und Sinnloſigkeit, wenn wir ein= die unter der Unbill des Klimas leidende Flora dieſer
— mit heldenhafter Geiſtesgröße? — — Wer
gegangen ſind in den ewig=ſtillen Schoß der Mutter Natur Inſel einen reicheren zu bieten. Eine gekrönte Dich= es zu ergründen?
und nichts mehr fühlen von der erbitterten Graufamkeit terin hat — wie ihre, einem Felsblock am Abſchluſſe
Wohl ſind es nur düſtere Bilder aus Ve
des Lebens, dann werden wir glücklich ſein. Wir wollen des Mittelganges eingegrabenen Verſe beweiſen, — die und Zukunft, die der Phantaſie auf dems
ſchlafen und ruhen und eingehen in die Seligkeit des echten und rechten Worte gefunden für die Stimmung, die Namenloſen vorſchweben. Und dennoch flücht
Nichts.
wohl einen jeden Beſucher dieſes ſtillen Erdenfleckes mit der und wieder aus dem Getümmel des Badeſell
Das Chriſtentum verbindet beide Gedankenreihen in unwiderſtehlicher Macht ergreift.
Weſterland in ſeine grüne Einſamkeit. Denn il
einer höheren Glaubensform. Es lehrt die Unſterblichkeit.
Nahezu ſechzig Jahre ſind nun vergangen, ſeitdem Carmen Sylvas auf dem Steine dort ſpricht
Dieſes Leben iſt nur die Vorſtufe eines anderen. Wir man dieſe Stätte geweiht hat auf daß ſie die aufnehme, wechſelnd auch die Loſe; hier, angeſichts dig
werden weiterwirken, kräftiger und reiner als hier, an der die das Meer als Tote zurückgab, nachdem es ihr Leben Totenreiches, in der großartigen Oede dieſer
Hand des ewigen Meiſters und den Stoff immer gewal= unerbittlich von ihnen gefordert hatte. Da ſind ſie denn len ſich alle, alle den Schläfern da unten verkaſ
tiger durchdringen Aber dieſe Arbeit wird nichts Müh= in die Erde geſenkt worden, der Reihe nach, ſo wie ſie! Glieder eines Volkes, vom Strome der Zeit l
ſeliges mehr an ſich haben, ſondern die Seele erfüllen mit die Wogen den Geſtaden dieſes langgeſtreckten, nach einer deneiland angeſpült — das Leben verliert dale
ruhevollem Schöpferglück. Freudiges, in ſich ſelbſt glück= Himmelsrichtung hin eine ungeheure Meeresfläche begren= der Tod ſeine Schrecken. Und wenn es einf
liches Schaffen wird unſer Los ſein. Und das iſt die zenden Eilandes zugeführt haben — vier, fünf dort in ſollte, wie die frommen Sprüche beſagen, dit
Göttlichkeit.
ein und demſelben Jahre, einem einzigen nur in dem links vom Eingang die Ummauerung bekrör
Dieſes Glück ſcheint beinahe zu groß. Aber nur das nächſten. Ein auf ewig unlösbares Rätſel ſchließt ein Toten, die im Meere und der Erde ruhen,
Höchſte, das wir denken können, iſt unſeres Glaubens jedes dieſer Gräber in ſich ein. Wo mag der letzte Kampf
gerichtet werden ſollen, ein ieglicher nach ſeinst
würdig.
mit dem unbarmherzigen Tode von dem Armen ausge= ſo fühlt man ſich zu der Hoffnung berechtig,
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hunmer 284.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Seite 3.
hner ir nihe er de ſemnten e
im 5. Großh. Heſ. Zuf=Regt. Nr. 183, Freiher v.Rein.=
Stadt und Land.
Aberichtes und hebt hervor, Oeſterreich=Ungarn ſei
hardt im Garde=Drag.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23.
Mnlunchen Enttäuſchungen in den Grundſätzen ſeiner
Zu Fähnrichen befördert: Kalweit, charakt. Fähnrich
Darmſtadt, 23. November. im Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, die
lt feſtgeblieben. Der dreibundfeindliche Secolo da=
* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die Groß= Unteroffiziere: Bucholtz im Inf.=Regt. Kaiſer Wilhelm
Enennt die Darlegung Berchtolds ein klares Geſtänd= herzogin empfingen am Freitag vormittag 10 Uhr (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116 Meyer im Inf.=Leib=Regt.
: ſchlappen Politik Oeſterreich=Ungarns, die faſt im Neuen Valois den Generalleutnant Korwan und Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, Müller,
Sie=
ls Niederlagen erlitten habe. Wiederholt hätten hierauf den Präſidenten D. Nebel.
ler. Wiedemann im Inf.=Regt. Prinz Karl (4. Großh.
Die Fürſtin=Mutter zu Erbach=Schön= Heſſ.) Nr. 118, v. Oheimb im Großh. Artilleriekorps, 1.
nülliterend des Verlaufs der Balkankriſe ernſte
Unſtim=
berg, ſowie der Attaché bei der Königlich Groß= Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25; Eichhorn, Heuer
an zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und anderen Mit=britanniſchen Geſandtſchaft, Captain The Hon. R. im 2. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 61. Der Abſchied
An des Dreibundes gezeigt, ſo daß auch die Behaup= Hamilton, Maſter of Belhaven und Gemahlin nahmen mit ſeiner Penſion bewilligt: dem Oberſtleutnant z. D.
chaim der Dreibundfeſtigkeit nicht der Wabrheit ent= am Freitag an der Frühſtückstafel im Neuen Palais teil. Kreuter Kommandeur des Landwehr=Bez. Coſel, mit
Die Hoffeſtlichkeiten für das Jahr 1914 der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Inf.=Regts.
finden, wie folgt, ſtatt: Freitag, den 2. Januar, Neujahrs= Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116. Zur Reſerve
Frankreich.
diner: Dienstag, den 6. Januar. erſter Hofball; Dienstag, beurlaubt: Schulz, Fähnrich im Inf.=Regt. Prinz Karl
Anleihefrage. Der Obmann des Budget= den 13. Januar, zweiter Hofball; Dienstag, den 20. Jan., (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118. Dr. Staudinger Oberarzt
Thé dansant im Neuen Palais. (Darmſt. Ztg.)
beim Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, ein
ſſti es Cochéry erklärte einem Berichterſtatter, daß
Patent ſeines Dienſtgrades mit Einreihung unmittelbar
* Empfänge. Se Königl. Hoheit der
Groß=
ſſtleiheentwurf vorausſichtlich am nächſten
Donners=
herzog empfingen am Samstag den Oberleutnant Krauß hinter dem Oberarzt Hiltmann verliehen.
der Kammer zur Erörterung gelangen werde. Der vom Großh. Heſſ. Train=Bataillon Nr. 18, den Großh.
* Die Zweite Kammer der Landſtände wird am Mitt=
MMiniſterrat wird ſich mit der Frage beſchäftigen, Kreisarzt Medizinalrat Dr. Freſenius von Büdingen, die woch, den 3. Dezember vormittags 9 Uhr, zur
Haltung die Regierung gegenüber den Beſchlüſſen Pfarrer Lautenſchläger von Brensbach und Zinn von 75. Sitzung zuſammentreten. Die Beratung über die
Be=
uegetausſchuſſes beobachten ſolle. In den Wandel= Pfungſtadt, den Hofbankier Hofrat Sander, den Großh.ſoldungsvorlage und die damit weiter vorgelegten
Kammerherrn Freiherrn v. Lehmann, den Oberamts= Geſetzentwürfe beginnt vorausſichtlich am 9. Dezember.
ider Kammer wird erzählt, daß Miniſterpräſident richter Hoſſinger von Groß=Umſtadt, den Hoflieferanten
g. Verwaltungsgerichtshof. Der
Verwaltungsgerichts=
entſchloſſen ſei, bezüglich der vom Finanzminiſter Held, den Kreisamtmann Blumers von Alsfeld, den hof beſchäftigte ſich in ſeiner geſtrigen Sitzung mit dem
meichfülirken Summe von 1300 Millionen, die vom Budget= Geh. Oberbaurat Schoberth von Wiesbaden; zum Vor= Wirtſchaftskonzeſſionsgeſuch des Ad.
Ret=
trag den Staatsminiſter v. Ewald, den Finanzminiſter tig aus Lindenfels für das Haus Bleichſtraße 40. Das
ſti auf 900 Millionen verringert worden iſt, die Ver= Braun, den Miniſter des Innern v. Hombergk zu Vach, Polizeiamt und die Wirtſchaftsdeputation der
Stadtver=
nrage zu ſtellen. Von der radikalen Oppoſition den Vorſtand des Kabinetts Geheimerat Römheld.
ordnetenverſammlung, ſowie der Gaſtwirteverein
ver=
lei dieſer Gelegenheit ein ſcharfer Anſturm gegen
Danktelegramm des Großherzogspaares. Aufneinen das Bedürfnis, da die Bleichſtraße an
Ver=
ſlabinett unternommen werden. Man glaubt, daß die Ihren Königlichen Hoheiten dem Großherzog und kehr erheblich verloren habe durch die Verlegung der
Bahn=
chderm Obmann des Steuerausſchuſſes Malvy, der die der Großherzogin zum Geburtstage des Prinzen Ludwig höfe, und die vorhandenen Wirtſchaften ſelbſt ſchwer zu
ſc ung der Anleihe vorgeſchlagene Kapitalerbſchafts= von dem Oberbürgermeiſter namens der Stadt Darm= kämpfen haben. Der Provinzialausſchuß hatte am 19.
ſtadt übermittelten Glückwünſche iſt nachſtehendes Dank= Auguſt das Geſuch abgelehnt. Der Geſuchſteller verfolgte
Pblkämpfen will, auch der Führer der Radikalen, der telegramm eingetroffen: Darmſtadt, den 20. November 1913. deshalb Berufung beim Verwaltungsgerichtshof. Die
ire Miniſterpräſident Caillaux, das Wort ergreifen Ihnen und der Stadt herzlichſten Dank für gute Wünſche. Wirtſchaft iſt etwa neun Monate geſchloſſen, da der Ver=
Ernſt Ludwig, Eleonore.
ven
waltungsgerichtshof den früheren Wirt nicht für
brauch=
frage bu
* Uebertragen wurde dem Lehrer Heinrich bar erghtet hatte. Vom Vertreter des Polizeiamts, Regie=
Niederlande.
eſche
Brückel zu Wohnbach, Kreis Friedberg, die zweite rungsaſſeſſor Dr. Pabſt, wurde ausgeführt, daß, wenn auch
ass Programm des neuen Kabinetts. Lehrerſtelle an der Volksſchule zu Griedel, in demſelben der Durchgangsverkehr durch die Bleichſtraße infolge des
weLezugnahme auf den Bericht der Kammerſektion, Kreiſe.
Durchbruches der Bleichſtraße zugenommen habe, doch ein
ei Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der Groß= Bedürfnis nicht vorliege denn die vorhandenen
Wirtſchaf=
and ſfligemeine Bemerkungen über die politiſche Lage und
berzog dem Steuerboten Peter Roth in Offenbach ten genügen vollauf. Der Verwaltungsgerichtshof gab
en ne=Aſtwget enthält, ſtelt die Regierung ausdrücklich in bei ſeinem Ausſcheiden aus dem Dienſt das Allgemeine der Berufung ſtatt und erteilte dem
Berufungsklä=
gelte
deit,idaß das neue Kabinett das Kabinett eines ver= Ehrenzeichen mit der Inſchrift „Für langjährige treue ger unter Aufhebung des Urteils des
Provinzialausſchuſ=
rte Biſſl riberalen Zuſammenſchluſſes wäre. Es werden Dienſte‟.
ſes die Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtſchaft ein=
* Erledigt iſt eine mit einem evangeliſchen Lehrer ſchließlich des Ausſchankes von Branntwein, unter Auf=
Füſſlei, außergewöhnliche Maßnahmen vorgeſchlagen
wer=
zu beſetzende Lehrerſtelle zu Hauſen, Kreis Gießen. erlegung der Koſten des Verfahrens. — Der Ratsſchreiber
intereſie
unch welche die Freiheit und die Entwickelung der Mit der Stelle iſt Organiſtendienſt verbunden
Alter von Viernheim iſt von dem Peter Kamuff I. in
dadurch
ſiten eingeſchränkt würde, noch würde die proteſtan=
* Militärdienſtnachrichten. v. Sell, Oberſtleutnant Lampertheim wegen Beleidigung verklagt worden, weil er
uptet wec
Pirrche beſonders begünſtigt werden. Das Kabinett und Bataillonskommandeur im Inf.=Regt. Landgraf Fried= angeblich deſſen Ehefrau beleidigt haben ſoll. Alter ſoll
leine Reviſion der vertragsmäßigen Geſetze be=rich I. von Heſſen=Kaſſel (1. Kurheſſ.) Nr. 81, zum Stabe am 21. September 1912 der Ehefrau Kamuff gegenüber
Angelſſir. Es werde ſein möglichſtes tun, um die Reviſion des 6. Bad. Inf.=Regts. Kaiſer Friedrich III. Nr. 114, ver= beleidigende Aeußerungen gebraucht haben, als dieſe für
ſetzt; ehemals Leibg.=Inf.=Regt. Nr. 115. Als Bataillons= ihre Tochter Krankengeld erheben wollte. Der
Privatbe=
rraſſung hinſichtlich des Wahlrechts zu beſchleunigen. kommandeur verſetzt Major v. Ihlenfeld beim Stabe klagte beſtreitet dieſe Aeußerungen und beantragt
Vorent=
t und ezlierung ſei nicht geſonnen, mit dem in Angriff ge= des Inf.=Regts. Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118, in ſcheidung des Verwaltungsgerichtshofes. Dieſer entſchied
Spion=
ſſhnen Bau der Befeſtigung Pliſſingens innezuhalten. das 6. Bad. Inf.=Regt. Kaiſer Friedrich III. Nr. 114. Unter dahin, daß ſich der Ratsſchreiber Alter eine
Ueber=
e Eruan
Beförderung zum Major verſetzt Hauptmann und Komp.=ſchreitung ſeiner Amtsbefugniſſe nicht hat
2
Chef v. Tresckow im Inf.=Regt. von Goeben (2. Rhein.) zuſchulden kommen laſſen.
chtlich wel
Nr. 28, zum. Stabe des Inf.=Regts. Prinz Karl (4. Großh.
g. Provinzialausſchuß. Leonhard Treuſch aus
erſonen Wtoer Vorfall in Zabern. Von ſonſt gut Heſſ.) Nr. 118. Zum Stabshauptmann ernannt unter Be= Hammelbach ſucht um Erlaubnis zum Betriebe
auf aullkästeter Seite wird mitgeteilt, daß ein Feldwebel förderung zum Hauptmann, vorläufig ohne Patent, Ober= einer Schankwirtſchaft im Hauſe Langgaſſe Nr. 15
Aenn andere Elſäſſer der 5. Kompagnie des Infan=leutnant Scheuner im Inf.=Leib.=Regt. Großherzogin zu Darmſtadt nach. Die Wirtſchaft wurde ſeit 1892
be=
die *ſlkamments Nr. 99 in Zabern unter dem Verdacht ver= (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, unter Verſetzung in das 7. Weſt= trieben, war aber ſeit 1909 in ihrem Bierumſatz zurück=
Generalſiſtm orden ſind, daß ſie Mitteilungen über die ſchwe= preußiſche Inf.=Regt. Nr. 155. Angeſtellt: Rupp, Leutn. gegangen und auch vorübergehend geſchloſſen geweſen.
ſärerhüllbeungelegenheit nach irgend einer Seite weitergege= der Reſerve des 10. Lothr. Inf.=Regts. Nr. 174, komman= Die Wirtſchaftsdeputation und das Polizeiamt bejahen
um hanlliben, von wo aus ſie den Weg in die Preſſe fand. diert zur Dienſtleiſtung beim Inf.=Regt. Prinz Karl (4. die Bedürfnisfrage, der Gaſtwirteverein verneint ſie
je=
von Reuter hat bekanntlich das Hinaustragen der Großh. Heſſ.) Nr. 118, als Leutn. mit Patent vom 1. Dez. doch, weshalb das Kreisamt die Konzeſſionierung dem
chlt.
ir die Oeffentlichkeit als Verletzung des Fahnen=1910 im letztgenannten Regiment. Zu Oberſtleutnants be= Provinzialausſchuß anheimſtellt. Der Provinzialausſchuß
Peichnet.
fördert: Coklmann beim Stabe des Großh. Ar=erteikt die Konzeſſion unter der Bedingung, daß die
Uxresden, 21. Nov. Die Stadtverordne=tillerie=Korps, 1. Großh Heſſ. Feldartillerie=Regiment Wirtſchaftsräume und das Aeußere des Anweſens
herge=
rchtol ſſladen beſchloſſen, nur 20 000 Mark für Arbeits=Nr 25. v. Petery. Major beim Stabe des 2. Großh. richtet werden. — Das Großh. Kreisamt Offenbach hat
ella Seia
Munterſtützung zu bewilligen, dafür aber für Heſſ. Feldart.=Regts Nr. 61: Reichert Major beim beantragt, dem Wirt Friedrich Wilhelm Sommer zu
eundlich= Whande Beſchäftigung zu ſorgen. Zu dieſem Zweck Stabe des 3. Garde=Feldart.=Regts. (ehemals beim Großh. Offenbach die Wirtſchaftskonzeſſion zu
ent-
elſtandt Prr10 Millionen Mark ſtädtiſche Aufträge vorhanden. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 61) als Abteilungskommandeur ziehen, und zwar wegen einer Beſtrafung, die Sommer
: Einführung einer Arbeitsloſenverſicherung will in das 4. Garde=Feldart.=Regt. verſetzt. Donner, Hgupt= wegen Begünſtigung des Anarchiſtenführers Eiſenreich
er=
len Geſustübei der Reichsregierung anfragen, was ſie zu tun mann im 2. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 61, mit dem halten hatte. Letzterer war bekanntlich von der
Strafkam=
die duch i
auch die Stellungnahme des Vorſtandes des 10. Dezember 1913 als Batteriechef in das 3. Lothring. mer Darmſtadt wegen Einbruchsdiebſtahls zu einer
mehr=
worden Peiges will er abwarten.
Feldart.=Regt. Nr. 69 verſetzt. Verſetzt: die Hauptleute: jährigen Zuchthausſtrafe verurteilt worden, u. a. auch
die, milN eue Telephonverbindung zwiſchen Geerdtz, Adj. der Generalinſpektion des Militärverkehrs= wegen des Diebſtahls einer Uhr. Sommer wurde in der
amd und Frankreich. Die engliſche Poſt=weſens, als Kompagniechef in das Flieger=Bataillon Nr. 3; Vorunterſuchung auch wegen jener Uhr gefragt und hatte
en, Mitung beſchäftigt ſich mit der Frage der Legung eines Keller, Kompagniechef im Flieger=Bataillon Nr 3, in aus verſtändlichen Gründen ausgeſagt, daß er nichts von
Miſte Mstabels für Telephongeſpräche zwiſchen Dover und das Flieger=Bataillon Nr 4. v. Eickſtedt, Oberſtleutn. einer Uhr wiſſe. Dies ſtellte ſich als unwahr heraus und
2 Bisher wurde der telephoniſche Verkehr Englands und Kommandeur des Württemberg. Train=Batls. Nr. 13, Sommer wurde wegen Begünſtigung Eiſenreichs zu 50 M.
in Feſtlande durch vier Doppelkabel geleitet, die von dem Kommando nach Württemberg enthoben und zum Geldſtrafe verurteilt. Als mildernd wurde damals das
n Dover-Calais und Folkeſtone-Kap Gries Nez Kommandeur des Schlesw.=Holſt. Train=Batl. Nr. 9 er= tadelloſe Vorleben und die einwandfreie Wirtſchaftsfüh=
Durch die vor kurzem ſtattgefundene Gebühren= nannt (früher im Großh. Heſſ. Train=Batl. Nr. 18). Be= rung in Betracht gezogen. Auf Veranlaſſung des
Polizei=
nan ülligung für Telephongeſpräche zwiſchen Frankreich fördert: Hartig Zeugfeldwebel beim Art.=Dep. in Han=amtes Offenbach beantragte nun das Kreisamt Offenbach
SchiffMngland hat ſich der telephoniſche Verkehr zwiſchen nover, unter Verſetzung z. Art.=Dep. in Mainz, zum Zeug= beim Provinziglausſchuß, dem Sommer wegen dieſer
on deliM
Uden Ländern ſo geſteigert, daß die Einrichtung eines Leutnant. Verſetzt: Strelow, Zeug=Oberleutn, beim Strafe die Wirtſchaftsführung zu unterſagen. Sommer hat
pede Mhgabels zur Notwendigkeit wird. Wie es heißt. Art.=Dep. in Mainz, zum Art.=Dep. in Oldenburg, unter bis zum Herbſt 1912 eine Wirtſchaft in der Schloßgaſſe und
n WWchl: Entſcheidung hierüber bereits in dieſen Tagen Ernennung zum Verwalter des Neben=Art.=Dep. in Ver=vom 9. September 1912 an im Hauſe Sprendlinger
Land=
den. Zu Leutnants befördert die Fähnriche: Schneider ſtraße 116 betrieben. Der Provinzialausſchuß lehnte
M
aus dem Leben Abgerufenen hier einen milden rigen Lage befreien ſollte. Von Bülow ſprach er nur mit genial alle hervorragenden Stellen, die bei charakterloſem
inden werden. Auch wenn unter ihnen der ver= der größten Achtung; er bezeichnete ihn als den edelſten weiblichem Geſang gewöhnlich verloren gehen.: Mit
üh Kohn ſein ſollte — von liebenden Eltern einſt mit Menſchen. Dieſes Geſprich im Gartenhauſe blieb uns Vorliebe ſprach der Meiſter von ſeinem Siegfried, in dem
böSorgen und Schmerzen in die Fremde entlaſſen beiden unvergeßlich. Wir konnten lange den Blick nicht .das Beſte des deutſchen Volles verkörpert werden
ſoll=
immerhin hat er den Mut gezeigt, das Leben durch vergeſſen, den Frau Eoſimna dem Meiſter zuwarf, als er Kraft, urwichſigkeit und Innigkeit.‟ Einmal waren
ben überwinden zu wollen, und dadurch zu Hoff= ihr mit beſonderer Innigkeit ſagte: „Nun, es kommen Sſerows bei einer Probe des „Rheingold” anweſend, zu
ffür die Zukunft berechtigt, die ſich, falls ihm ein noch beſſere Zeiten!” Bald wurden die ruſſiſchen Gäſte der Wagner das ganze Sängerperſonal aus München
Leben vergönnt geweſen wäre, ſehr wohl hätten heimiſch in der Villa „Wir hatten alles in dieſem Hauſe hatte kommen laſſen. Gegen die Künſtler war er
liebens=
ikönnen. So dürfte auch ihm mit Recht, gleich den liebgewonnen: das Samtbarett, das Wagner auf Schritt würdig und fiel nur ſelten aus ſeinem ruhigen Ton.
in der Erinnerung der Seinen eine blei= und Tritt verlor; den Ruß, der mit freudigem Bellen um Allerdings zuckte er bei jedem Fehler nervös mit den
mnit Liebe gepflegte Stätte beſchieden ſein und ſo= die Kinder herumſprang; die dicke Amme Siegfrieds und Lippen und man mußte annehmen, daß er bei einer ge=
; ſtolze Wort der Bibel: Was ſuchtet Ihr den ſelbſt den Duft, den irgend ein Baum, wahrſcheinlich eine wöhnlichen Probe den Sänger ordentlich anſchreien würde,
ſigten unter den Toten? — — in den Herzen all de=Eypreſſe, im Garten und ſelbſt in allen Zimmern verbrei= Hier aber wartete er bis der Sänger ſort war; dann erſt
ſet um die da unten in Trauer gehen, dieſem oder tete. Frau Coſima erzählte uns glückſtrahlend von der ließ er ſich in einen Seſſel fallen und begann zu donnern:
Kinne nach einen freudigen Widerhall finden.
Ueberraſchung, die ſie ihrem Richard zu ſeinem Geburts= „Herrgott! Kann doch der Menſch ein ſo hirnloſes Weſen
tag bereitet hatte. Wagner hatte ſoeben die berühmte ſein!” Bei ſolchen Ausbrüchen fiel ihm gewöhnlich ſein
Szene Siegfrieds mit dem Silberhorn entworfen; ſie Zwicker von der Naſe was ihn vollends zur Verzweiflung
ſchrieb heimlich das Solo für dieſes Inſtrument aus der brachte. In ſolchen Fällen hatte Frau Coſima immer irgend
Neues von Wagner
Partitur ab und ſchickte es nach München dem jungen einen „glücklichen Einfall” der ihr Geſicht erſtrahlen ließ. Mit
Muſiker Richter Dieſer kam früh morgens nach Luzern, echt weiblichem Takt teilte ſie ihren Einfall ſo ganz
neben=
in Triebſchen.
ſtelte ſich voe Wagners Schlafzimmerſenſter auf und weckte bei Wagner mit und bewirkte damit daß der wüende
UUnter den Beſuchern die in Richard Wagners den Meiſter mit ſeinem eigenen Hornſolo. Wagner wußte Meiſter lächelte und ſich wieder in den friedlichen Haus=
: Villa Triebſchen bei Luzernfreundliche Aufnahme es lange nicht, ob er ſeine eigene Muſik die kaum eine herrn von Triebſchen verwandelte Ec hielt es aber für
. war auch der ruſſiſche Komponiſt Alexander greifbare Form angenommen hatte, im Traume oder im ſeine Pflicht, noch einmal in den Bart zu brummen: „Aber
daß es ſo viele Eſel auf Erden gibt!“
Aow und aus den ſchönen Tagen, die der ruſſiſche Wachen hörte.”
Auffallend in dem Gegenſatz ihrer Erſcheinung wirkte
Whlr ibei ſeinem großen deutſchen Kollegen verlebte be=
Wagner ſpielte ſeinen Gäſten öfters ſoeben vollendete
rich
rdie intereſſanten Erinnerungen der Witwe Sſe= Szenen aus dem Nibelungenring vor, ſo auch an einem das berühmte Paar, wenn es auf der Straße ſich darbot.
die im neueſten Heft der Zeitſchrift „Der Merker” unvergeßlichen Abend die Erda=Szene. „Er ſpielte ſehr „Frau Coſima, in einer höchſt geſchmackvollen Beſuchs=
Zulluen Mal in deutſcher Sprache veröffentlicht werden. ſchlecht, ſchlug ab und zu mit der Fauſt auf die Taſten toilette, kam die Stiege hinauf, ſich graziös auf den Arm
beim erſten Beſuch begegnete Wagner den neuen und deklamierte mit heiſerer Stimme. Mit der ſehr kom= Wagners ſtützend. Er trug einen weiten grauen Mantel,
Filn
Kam wie alten Bekannten. Wir gingen ins Garten= plizierten Klavierbegleitung konnte er oſſenbar nicht gut der wie ein Sack um ſeinen ſchnächtigen Körper hing;
WWagner wurde plötzlich intim und erzählte uns, fertig werden, doch ſein lebendiger, nervöſer Vortrag ver= ein großer, weitkrämpiger ſchwarzer Hut „à la Wotan” der
ehne Lage ganz unertraglich ſei und daß er großelieh dem Spiel eine ſolche Kraft, wie ich ſie bei einer etwas ſchief ſaß, verlieh ſeinem Geſicht den Ausdruck
gut=
trhymlichkeiten zu erdulden habe, ſolange Coſima ihm Opernſängerin auf der Bühne noch nie geſehen habe. mütiger deutſcher Biederkeit und ſein ganzes Ausſehen
miſlu; rechtmäßige Gattin angetraut ſei. Sie warteten Trotz aller Mängel blieb uns die Interpretation durch den ſtach im höchſten Grade von der eleganten, ſchlanken
Er=
ſehlllchitig auf die Scheidung, die ſie aus der ſehr ſchwie= 1 Autor für immer unvergeßlich; Wagner unterſtrich ganz ſcheinune Coſimas ab.”
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Stite 4.
Nummer 22 Fhnnmter
den Antrag des Kreisamtes ab. Die Koſten des Ver=die Viehbeſitzer ſowohl wie die Gemeindebehörden tun=auſchlag ſchließt ab mit 21550 Mark in Einnahmi
ſonſtor
fahrens fallen der Staatskaſſe zur Laſt. Die nicht erheblichelichſt wenig zu belaſten, wird die Aufnahme des Vieh= Ausgabe. Der Voranſchlag wird gutgeheißen
Den Bericht über das Heim erſtattete wieder Fu
Strafe wurde bei dem tadelloſen Vorleben des Sommer beſtandes ſo einfach wle möglich geſtaltet. Die mit der
noch nicht als ausreichend angeſehen, um die Konzeſſion! Aufnahme betrauten Perſonen (Zähler) werden von Welſch. Wir entnehmen dem Bericht folgendes
zu entziehen. — Weiter verhandelte der Provinzialausſchuß Haus zu Haus gehen und den Viehbeſtand, für jede men von denen 12 ehemals Lehrerinnen waren, einiill
in der Klage des Bauunternehmers Karl Grün II. und viehbeſitzende Haushaltung geſondert, in eine Liſte ein= im Berufe ſteht, haben in unſerem Haus in der Gebce
der Firma J. Ehrhardt u. Comp. in Bensheim gegen tragen. Im Hinblick auf die große Bedeutung derſtraße ein behagliches Heim geſunden. Daß= Gel
Frilürgerne
die Stadt Bensheim wegen Heranziehung zu den Viehzählung für die Volkswirtſchaft und beſonders für keit in ſeinen Räumen herrſcht, dazu tragen die
Koſten für den Ausbau der Kaiſer=Wilhelmſtraße, die be= die Frage der Fleiſchverſorgung iſt es dringend zu in erſter Linie ſelbſt bei durch gegenſeitige Rückſichiin Dr. Die
Kandbatur
kanntlich wegen der Errichtung des Lehrerſeminars bis wünſchen, daß die Viehbeſitzer das Zählgeſchäft durch und freundliches Entgegenkommen untereinander
Lecdienſt
zur Seminarſtraße verlängert werden mußte. Ueber den bereitwilliges Entgegenkommen gegenüber den Zählern ſelung und Anregung bringen außer den Tiſchgäſten
Wenheim all
Sachverhalt iſt wiederholt berichtet worden. Die beiden und Ortsbehörden möglichſt erleichtern und durch ge= ſind jetzt 9 Damen aus der Stadt, die am Mittagst
Kahl ſind
Kläger beſtreiten ihre Beitragspflicht, da ihre Grundſtücke wiſſenhafte und vollſtändige Beantwortung der an ſie Heimbewohnerinnen teilnehmen — die Paſſanten,
Neckar=Stel
nicht unmittelbar an die Kaiſer=Wilhelmſtraße anſtoßen, geſtellten Frageu zu dem Gelingen der Zählung bei= ſer Haus aufſuchen. Im verfloſſenen Geſchäftsjahrs
Schiffswer
ſondern durch den der Stadt Bensheim gehörigen Platz tragen.
es 34, was 752 Verpflegungstage ergibt. Auch an
Wr Joh.
von ihr getrennt ſeien. Die Stadt iſt der Anſicht, daß je=
** Der Ausſchuß für kinematographiſche Darſtellungen fehlt es im Lehrerinnenheim nicht Augenblicklich
Lndet iſt,
ner freie Platz, ebenſo wie der Bürgerſteig, dem Verkehr in Darmſtadt hat für Dienstag, den 25. November, Groß= ein junges Mädchen, das ſich für den Lehrerinnenbe=m
Piam. 20
diene. Der Provinziglausſchuß erkannte, daß die Kläger berzogs Geburtstag, mit dem Beſitzer des Reſidenz=bereitet, bei uns. Eine andere junge Dame, dieſch
ſſrehlan
Karl Grün II. und Firma J. Ehrhardt u. Comp. in Bens= Theaters (am Weißen Turm) fünf kinematographiſche zur Haushaltungslehrerin ausbildete, hielt ſiche=
Eigt un
heim nicht verpflichtet ſind, die ihnen angeforderten Koſten Schülervorſtellungen vereinbart. Die Vorfüh= während ihrer Ausbildungszeit im Heim auf.i, u
der Herſtellung des Bürgerſteigs, mit Ausnahme der von rungen werden wieder begleitet ſein von kurzen ſachlichen ſundheitszuſtand der Heiminſaſſen war im allgemeil
Grün anerkannten 6,66 M. und von Ehrhardt anerkannten Erläuterungen der einzelnen Bilder. Wie früher, haben friedenſtellend, doch ärztliche Hilfe war in einigen lllks für de
Pelber
64,05 M., zu zahlen, im übrigen wird die Klage abgewie= einige Lehrer und Lehrerinnen freundlichſt die Aufſicht nötig. Herrn Dr. Draudt ſei auch an dieſerS
Ztr
ſen. Von den Koſten des Rechtsſtreites, einſchließlich der übernommen. Karten zu 10 Pfennig ſind erhältlich ab ſeine Bemühungen herzlicher Dank geſagt. Zu
beiderſeitigen Anwaltskoſten, fallen bezüglich der Klage Montag an der Kaſſe des Reſidenz=Theaters, nicht am haben wir ferner Herrn Stadtſekretär Dechergung
hen wur
Grüns je die Hälfte den Parteien, bezüglich der Klage der Verkehrsbureau. Für einige Sitzreihen werden 20=Pf.= Unterſtützung bei der Kaſſenführung, ſowie
mit
Firma Ehrhardt der Klägerin ½ und der Beklagten ¾ zur Karten verabfolgt. Erwachſene, die Kinder begleilenden Bindewald für ihre Tätigkeit als Vorſteherin des
ent,
Laſt. Zum Schluſſe wurde das Urteil in der Klage Perſonen, zahlen 19 Pf. Bilderfolge: 1. Fortſchritte der Wie in früheren Jahren, ſo hielten auch in dieſem
M. Lat
des Vollziehungsbeamten Hermann Gramlich zu Bens= Ziviliſation in Deutſch=Oſtafrila: 2. Bärenjagd in Ma= wieder der Darmſtädter Lehrerinnen=Verein, der
heim verkündet. Der Klage wird ſtattgegeben und dahin lakka; 3. eine Spazierfahrt auf dem Makong (Hinterindien); ſtädter Ortsverein des Heſſiſchen Landeslehrſtlſtrabend
erkannt, daß dem Kläger in deſſen Dienſtzeit als Voll= 4. Luftſchiff „Parſeval”: 5. Fliegergefahren; 6. Glaube des Vereins, die Muſikgruppe und der Frauenchor vonſühle ſende B
Pendarmer
ziehungsbeamter die berufsmäßig geleiſteten Militärdienſte! Kindes; 7. wie eine Puppe entſteht: 8. Gegenwarts= lein Luiſe Müller im Heim ihre Sitzungen
und=
ſe es ihm.
als ruhegehaltsfähige Vordienſtzeit anzurechnen ſind, un= bilder; 9. Sturzflüge Pegonds. Die Vorſtellungen finden ab. An Unterſtützung und Beihilfe in Krankhei
Warm ſal
ter Verurteilung der Fürforgekaſſe in die Koſten des Ver=ſtatt: vormitags 10 Uhr und 11½ Uhr; nachmitag 172 Uhr,ſind in dieſem Jahre die hierfür beſtimmten 230 P
fahrens.
3 Uhr, 4½ Uhr.
h zu mach
ausgabt worden. An Vermächtniſſen ſind dem
g. Strafkammer I. Wegen Vergehens nach § 173,
Ab=
ig war,
Fremdſprachliche Vorträge. Der zweite Vortrag, letzten Jahre zugefallen: 50 Mark von Fräulein
ffr. woſel
ſatz 2 des Strafgeſetzbuches wurden geſtern der 36jährige den Herr Delboſt aus Paris hält, findet Mittwoch ſtatt. 2000 Mark von Fräulein Lina Lips, die lange Jaſſllſfen, woſel
Steinhauer Philipp Heldmann von Seckmauern zu (Siehe Anzeige.)
an der Viktoria=Schule als Lehrerin tätig war
2 Wochen und die 32jährige Eliſabeth Kuhn von
* Vom Verein für Frauenſtimmrecht wird uns
Einen treuen Berater verlor unſer Heim im ll Vürſtadt
Haingrund zu 1 Woche Gefängnis verurteilt. — Das geſchrieben: Auf Veranlaſſung des Vereins für Frauen= nen Geſchäftsjahr Aus Geſundheitsrückſichten miſſchhhlell hier
Dienſtmädchen Karoline Braun von hier war vom ſtimmrecht wurde für Donnersrag, den 27. d. Mts., Bureandirektor Daub, der in allen Finanzfragen Mbelhaus
Schöffengericht wegen Diebſtahls zu 3 Monaten Ge= Frau Schreiber=Krieger=Berlin zu einem Vortrag großer Gewiſſenhaftigkeit und ſich ſtets gleich Bailmlderatsſithn
fängnis verurteilt worden, gegen welche Strafe ſie Be=über: „Die Proſtitution eine Volksgefahr” gewonnen. Liebenswürdigkeit zur Seite ſtand, aus dem
adt (vor
rufung verfolgte, die geſtern vor der Strafkammer zur Ver= Der Vortrag von Frau Schreiber hat den Zweck, auf” ausſcheiden. Wir bedauern alle aufrichtig den
ntmann
Samtme
handlung kam. Die Angeklagte iſt bereits wegen Dieb= klärend zu wirken. Die Rednerin bietet Gewähr dafür, von Herrn Direktor Daub und werden ihm ſtetskanſlut ſvon der
ſtahls vorbeſtraft. Sie war im Frühjahr von ihrem daß das ſchwierige Thema in ebenſo geiſtvoller wie bares Andenken bewahren Der Vorſtand hat
er Ehrma
früheren Dienſtherrn wegen verſchiedener kleinerer Geld= dezenter Weiſe behandelt wird.
ſeinem Rechte der Zuwahl Gebrauch gemacht undliſäſele ſich ei
diebſtähle entlaſſen worden und hatte hiernach, als ſie
Konzerte. Man ſchreibt uns: Kaffeekonzerte Amtmann Krapp gebeten, anſtelle von Herrn
Projekt,
ſtellungslos war, eine Freundin beſucht, wobei ſie auch im Hotel Heß. Während der Nachmittagsſtunden Daub in den Vorſtand einzutreten. In den Sitzuſcſlltgende 20
die Wohnung von deren Dienſtherrſchaft betrat. Letztere von 3—6 Uhr findet ſich täglich ein großes Publikum der Vorſtand im Laufe des Geſchäftsjahres abhies Wilhinliche Bd
bemerkte bald danach den Diebſtahl eines Hundertmark= ein, um ſich an dem Künſtler=Konzert zu erfreuen. So neben internen Angelegenheiten vor allem die illfüiſies auch
ſcheins und der Verdacht fiel ſofort auf die Angeklagte. haben auch in den letzten Tagen die Kapellen wieder ihr nahme des Heimvereins zu der vom Heſſiſchen= Mlſk. Der
Dieſe beſtritt bei ihrer polizeilichen Vernehmung den Dieb= Beſtes hergegeben und haben es die Gäſte dafür nicht lehrinnen=Verein ins Leben gerufenen Hilfskaſſe=Aiälkhearbeitet
ſtahl, doch gab ſie ſpäter auf wiederholten Vorhalt die an Applaus fehlen laſſen. Ein Beſuch dieſer Konzerte iſt Zur Vertreterin des Vorſtandes des Heimvereinill
Merntwurf
Nat zu. Sie habe damit Gerichtskoſten bezahlen wollen, ſehr zu empfehlen.
Hilfskaſſe iſt Fräulein Marie Müller beſtimmtu
Gepla
* Bilder vom Tage. In der Auslage unſerer
Ex=
jedoch davon Abſtand genommen, um ſich nicht verdäch=
Ies. Her
deren warmes, unermüdliches Eintreten für die Sil
tig zu machen, und den Schein deshalb verbrannt. Dies pedition (Rheinſtraße 23) ſind folgende Bilder neu aus=
Geſtändnis widerrief ſie dann ſpäter. Die Strafkammer geſtellt: Wie das große Los der Preußiſch=Süddeutſchen Intereſſen der Lehrerinnen uns ja allen bekanntieälrat Neul
Sehen wir ſo, wie der Heimverein die SacheMſhſachten 6 denn auch trotz ſtarker Verdachtsgründe zu einer Frei= Klaſſenlotterie gezogen wurde. — Belgiſche Maſchinen= rerinnen unterſtützt und zu der ſeinen macht.übl
Mainz,
ſprechung.
gewehre mit Hundebeſpannung. — Die erſte Sitzung des Grenzen des eigenen Hauſes hinaus, ſo wäre est
Pung fa=
— Vom Großh. Hoftheater. Der Vorverkauf für die neuen ſpaniſchen Miniſteriums Dato unter Vorſitz des eine große Freude, wenn ſich die Anerkennung diſſ
5 Herrn 2
Volksvorſtellung bei aufgehobenem Abonnement „Alt=Königs Alfons. — Die zur ſtaatlichen Organiſation in ſache in einem zahlreichen Beitritt zum Hallſtältsreg
Heidelberg” findet bis einſchließlich Montag im Ver= Albanien tätige internationale Kontrollkommiſſion.
Ahrerperſo
äußerte.
fehrsbureau ſtatt. Die Ausgabe der Billetts erfolgt am
§ Diebſtahl. Am Freitag vormittag ſind aus
Die Verſammlung erklärte ſich mit der Zutnafſollkeiſter Kuh
Tage der Vorſtellung auch an der Tageskaſſe des Hoſthea= einem in einem eingeſriedigten Grundſtück am Dorn= Herrn Amtmanns Krapp in den Vorſtand eaällcht ,Ichſt
ters. Am Dienstag gelangt als Feſtvorſtellung zur Feier heimer Weg befindlichen Stall drei Stallhaſen ent= den. Von einer Inſaſſin des Heims wird demPirgermeiſ
des Geburtsfeſtes Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs wendet worden.
für die liebevolle Fürſorge herzlichſt Dank geſaſtlſtäe enſte 14
Offenbachs phantaſtiſche Opfer „Hoffmanns Erzäh=
Unterſchlagung. Ein bei einem hieſigen Bäcker= gleichen wird dem Vorſtand des Heſſiſchen Landätleiten, die
lungen” neu einſtudiert und neu inſzeniert, zur Auf=meiſter bedienſteter Hausburſche iſt nach Unterſchlagung Vereins für ſeinen Zuſchuß herzlichſt gedankt.
ſen in
führung. Die Repriſe leiten Herr Kapellmeiſter Otten= von etwa 14 Mk. vereinnahmter Kundengelder flüchtig
Hierauf hielt Fräulein Walther aus Manſlüſſl= und 9e
heimer und Herr Regiſſeur Nowack. In den Hauptpartien gegangen.
ſchvoré
Vortrag über das Themaz „Deutſche Arbeit im
ſind beſchäftigt die Damen Liſchke (Niklas), Kallenſee
Hiervo
ſeres Vaterlandes, Eindrücke und Erinnerunget
(Olympia) Callwey (Giuletta), Geyersbach (Antonia)
Tagung des Allgemeinen Deutſchen Lehrerinnetz
Verein Heſſiſches Lehrerinnenheim.
Jacobs (Mutter), und die Herren Globerger (Hoffmann)
in Poſen Pfingſten 1913‟. Die Rednerin gab=
Weber (Coppelius Dapertutto Mirakel). Schützendorf
St. Der Verein „Heſſiſches Lehrerinnenheim” hielt intereſſante Schilderungen der Stadt Poſen ſell
Spalanzani), Thomſen (Cochenille Pitichinaccio), Ste= geſtern nachmittag unter dem Ehrenvorſitz der Fürſtin= ders des Kaiſerſchloſſes, und von dem herzlichil
3
phani (Ereſpel), Krager (Luther). Klotz (Hermann), Ber=Mutter Marie zu Erbach=Schönberg im
Rat=
komm, das den Lehrerinnen von den Schweſtern
tram (Schlemihl), Hilsdorf (Nathangel) Die Feſtvorſtel= hausſaale ſeine Generalverſammlung ab, der u. a. auch boten wurde, die die Wacht halten über dasl
Anr n.
lung findet bei feſtlich erleuchtetem Hauſe ſtatt und gehört Herv Geheimerat Dr. Weber, Präſident des Oberver= an des Vaterlandes Oſtarenze. Sie erzählte
der Serie A. Der Beginn iſt auf 7 Uhr angeſetzt. Am waltungsgerichtshofes, beiwohnte.
dem Beſuch in einer deutſchen Schule, wo dem
Mittwoch wird im B=Abonnement Paul Apels Komödie
Die Vorſitzende, Frau Lili Wolfskehl, eröffnete die Aufgabe erwächſt, den Kindern die deutſch
imiſſior
„Hans Sonnenſtößers Höllenfahrt“
zur die Verſammlung mit herzlicher Begrüßung der Erſchie= perſtehen und ſprechen zu lehren und durch die
Fndieht
Wiederholung gelangen. Für Donnerstag iſt die erſte nenen und erteilte zunächſt Herrn Amtmann Krapp das dann erſt die Eltern zu gewinnen, von den höhed
am H
Wiederholung von Waltershauſens „Oberſt Chabert” Wort zur Berichterſtattung über die finanzielle Lage des len dund der Ausbildung der Lehrerinnen. Fi
angeſetzt.
Vereins und des Heims. Danach betrugen die Einnahmen einem Beſuch in Gneſen und in einem deutſchen
ind
* Von der Eiſenbahn. Man ſchreibt uns: Soweit die 23569 Mark; darunter ſind Pflegegelder für ſtändige lungsdorf der Oſtmark. Die Verſammluna dankk
Arbeitszeit in Frage kommt, iſt die Notiz in Nr. 279 nicht Heimbewohnerinnen 8690 Mark, für vorübergehende 6800 nerin für ihren von warmer Vaterlandsliebe
richtig. Bei einer Umfrage, die in dieſer Sache unter den Mark. Hierzu kommen an außerordentlichen Einnahmen Vortrag durch reichen Beifall
Beamten ſeinerzeit gehalten wurde, haben ſich etwa 85 Pro=für den Vermögensteil Geſchenke 1006 Mark, Eintritts=
Mit Dankesworten an die Erſchienenen. beſi
zent der Beamten für die ungeteilte Arbeitszeit er= gelder 600 Mark, ſo daß die Geſamteinnahmen die Protektorin. Fürſtin Marie zu Erbach=SchönEa
klärt, und deshalb würde es ohne Lweifel die übergroße 26 439 Mark betragen. Dem ſtehen gegenüber an Aus= hierauf Frau Lili Wolfskehl die Verſammlung
Mehrzahl der Beamten jetzt ſehr bedauern, wenn nun aber= gaben insgeſamt 24523 Mark, ſo daß ein Reſt von 1914
mals eine Aenderung wieder vorgenommen und die ge= Mark verbleibt. Das Vermögen des Vereins, beträgt
teilte Arbeitszeit zur Einführung gelangen würde.
Darmſtädter Wochenmarkt.
nach Abzug der Schulden 131 088 Mark. Der Antrag des
Viehzählung. Am 1. Dezember d. Js. hat eine Referenten, dem Rechner, Herrn Stadtſekretär Decher,
Marktpreiſe am 22. November.
ſogenannte kleine Viehzählung ſtattzfinden Um Entlaſtung zu erteilen, wird angenommen. Der Vor=
1,40 M. Roſenkohl, ½ kg
Butter, ½ kg,
in Partien, ½ kg 1,30 M. Gelberüben, ½ k;
e ne dir rhe enr hier t eit
Pf. Schwarzwurz, ½
ſchaft zu bringen, wären an dem Widerſtand, den ſielge=Eier, Stück=
10 Pf.
Feuilleton.
Schmierkäſe, ½ Lit. 20-22
funden, geſcheitert.
Geflügel, Wi
* Zur fürſtlichen Eheſcheidung in Schweden. Zwiſchen
Handfäſe, Stück . 4—10 Pf. Gänſe, ½, La
— Eine Frau als Hotelportier. Den Skandinaviern Kartoffeln, Ztr. 2,00-2,25 M. Enten, Stück 3054
den Höfen in Stockholm und Petersburg finden
gegen=
wärtig Verhandlungen über die Trennung der Ehe des gebührt der Ruhm, der Frau, einem längſt empfundenen
Kumpf(10 Liter) 35—40 Pf. Hahnen, Stück 1,24
3—4 Pf.
Prinzen Wilhelm und der Prinzeſſin Marig Pawlowna Bedürfnis Rechnung tragend, einen neuen Berufe geöffnet
. kg
Hühner, Stück 254
ſtatt, wonach ſich noch die Regelung der wirtſchaftlichen zu haben: die Tätigkeit als Hotelportier. Die Pionierin
Mäuschen, ½ kg 9—10 Pf. Tauben, Stück
der Frauenrechte auf dem Gebiete des Portierweſens iſt
Haſen, Stück 2,5=
Seite erübrigt. Dies dürfte aber keinerlei Schwierig= ein Fräulein Kriſtenſen, die ſeit einiger Zeit mit Geſchick
Obſt u. dergl.:
keiten bereiten, da die Prinzeſſin, wie alle ruſſiſchen Groß= und Erfolg in einem Hotel von Marſtrand mit Portier= Aepfel, ½ kg . 14—25 Pf. Lapins, Stück 0,9, ein außerordentlich großes Vermögen, viele mütze und goldgeränderter Livree das Amt eines Por=Trauben, ½ kg 40—50 Pf. Ziegenfleiſch, ½
Millionen Rubel umfaſſend, beſitzt. Bei der Verheiratung tiers verſieht. Und ſie iſt mit ihrer Tätigkeit vollauf zu= Zitronen, Stück . 7—8 Pf.
Fiſche
der damals erſt 18jährigen Maria blieb ihr Vermögen in
frieden, um ſo mehr, als es, wie ein Pariſer Blatt be= Apfelſinen, Stück 8—10 Pf. Hecht, ½ kg
Rußland zurück. Aber die bedeutenden Zinſen geſtatteten richtet, ſchon ſeit langem ihr Wunſch war, den Beweis zu Birnen, ½ kg . 12—20 Pf. Aal, ½ kg 0,8
½, Ier
dem Ehepaar, ein großes Haus zu führen. In der im erbringen, daß auch als Hotelportier die Frau dem Manne Schwämme, ½kg 35—50 Pf. Karpfen,
Tiergarten bei Stockholm erbauten Villa Oak Hill, die das wenn nicht überlegen, ſo doch mindeſtens gleichwertig iſt. Nüſſe, 100 Stück 0,80—1 M. Andere Rheinſiſch
Brautgeſchenk für die Prinzeſſin bildete, löſte eine geſell= Fräulein Kriſtenſen verfügt über ſehr reiche
Sprachkennt=
kg: . 1 184
ſchaftliche Veranſtaltung die andere ab, und durch ihr un=
Salat, Gemüſe uſw.:
niſſe, und ſo wurde es ihr auch nicht ſchwer, die erſehnte
Rotzungen,
gezwungenes und luſtiges Weſen machte ſich die Prin= Karriere einzuſchlagen.
Kopfſalat, Stück . 5—10 Pf. Schollen, ½ kg
zeſſin ſehr beliebt, beſonders zu Anfang. Der ſtreng auf
Endivien, Stück 5—6 Pf. Kabeliau, ½ E6,
* Der Maurer als Nachtwächter und
Etikette haltende ſchwediſche Hof fand indeſſen, wie die
Erzieher. Feldſalat, Körbchen 10 Pf. Schellfiſche, ar= ½
Deutſche Tageszeitung berichtet, allmählich die Luſtigkeit Einem arbeitsfreudigen Manne, der allerdings über eine Radieschen, Bündel 3 P
Bratſchellfiſche,
zu weit gehend, denn es gehörte zu den Eigentümlich= nicht alltägliche Vielſeitigkeit verfügen muß, bietet ſich, Rettiche, Stück . 3—10 Pf
Goldbarſch ohne 2e
keiten der Prinzeſſin, bei einem Mittagsmahl, wenn ſie wie die Bauwelt berichtet, gegenwärtig eine ſeltene Ge=
5 Pf.
Bündel ..
in beſonders guter Stimmung war, den Herren Cham=legenheit, ſein Glück zu machen: eine ſächſiſche Landes= Meerrettich, Stück 20—30 Pf. In den Fleiſe
pagner über den Rücken zu gießen. König Guſtav wußte erziehungsanſtalt ſucht zum baldigen Antritt einen ge= Roterüben, Bündel 5 Pf. Rindfleiſch, ½ kgs
Pf. Hackfleiſch, ½ kes
aber derartigen Scherzen keinen Geſchmack abzugewinnen,lernten Maurer — als Nachtwächter. Aber nicht genug
5—6
kg
Rindsfett, 1½ kgs
und ſo ſtimmte er ſchließlich dem Gedanken einer Ehe= damit, in dem Stellenangebot der Landeserziehungsanſtalt Zwiebeln, ½ kg .
f. Rindswürſtchen, a
ſcheidung zu Der aus der Ehe hervorgegangene, jetzt wird angekündigt, daß bei der Beſetzung dieſer Maurer=Tomaten, ½ kg 15—20 T
15 Pf. Schweineſleiſch.
vierjährige Prinz Lennart, wird, wie es heißt, in der Nachtwächterſtelle jene Bewerber bevorzugt werden, die
Spinat, ½ kg
Familie des Prinzen Karl erzogen werden Die Villa ſich für den Erzieherberuf eignen. Die Vergütung für Weißkraut, Stück 5—10 Pf. Geſalzenes und
½ Ig . ..
Oak Hill fällt dem kleinen Prinzen zu. Inzwiſchen hat ſich dieſe dreifache Funktion beträgt jährlich 1200 Mark. Alle
Zentner 1,20—1,30 M.
die Peinzeſſin Maria, die in Paris bei ihrem Vater weilt Hochachtung vor dem Manne, in dem ſich dieſe vielſeitig Rotkraut, Stück 8—20 Pf. Schwartemagen
über die Sache zu ihrer Umgebung geäußert und bemerkt, vereinigten Talente finden werden. In der Nacht wachen, Blumenkohl, Stück 10—50 Pf. wurſt, ½ Bg
der wirkliche Grund der Eheſcheidung beſtände darin, daß auf daß keiner der Zöglinge entwiſche, am Tage mauern Wirſing, Stück 3—10 Pf. Leber= und Blutk
ſie nachdem ſie in Petersburg und anderen Großſtädten und am Abend unterrichten; mehr kann man für 1200 Mark Grünkohl, Stück . . 5 Pf. ½ kg
gelebt habe, das altmodiſche Stockholmer Geſellſchaftsleben ſchwerlich verlangen. .
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ſſtinmer 284.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Seite 5.
ſroß Gerau, 2. Nov. Friſcher Spargel) Erde zur Herſtellung der Dahndämme und Einſchmite derflagt iſt, wurde auf Diensiag angeſetzl. Der Antrag des
ſel zu ſtechen war dieſer Tage eine Groß=Gerauer wegt worden. Die Herſtellung der Brücken erforderte Verteidigers Schmidt auf ſeinen Geiſteszuſtand
unter=
ſüs in der Lage. Eine derartige Ernte im No=50000 Kubikmeter; bei Alsfeld ſind große Zement= ſuchen zu laſſen, wurde vom Gericht abgelehnt.
üer dürfte ſich nicht oft ereignen.
brücken über die Staatsſtraße und die Schwalm erbaut
ſeipenheim, 22. Nov. (Die Bürgermeiſter= worden. Jetzt werden die Arbeiten zum Umbau des
Durch den Beſchluß des Gemeinderats, einen Bahnhofs Alsfeld, die Oberbauarbeiten der Strecke Als= Die Verhandlungen zwiſchen
Kranken=
leirgermeiſter zu wählen, iſt die Kandidatur des feld bis Lauterbacher Straße und die Verlegung der alten
kaſſen und Herzteſchaft.
Dr Diehl gegenſtandslos geworden. Es rückt nun Strecke Alsfeld-Fulda in Angriff genommen. Im
Früh=
ſtädidatur des Herrn Poſtmeiſters Wiegand, jahr werden noch begonnen das Bahnhofsgebäude Als=
* Berlin, 22. Nov. Die Nordd. Allg. Ztg. ſchreibt
Verdienſte um die öffentlichen Angelegenheiten in feld der Güterſchuppen Alsfeld, ſowie die Bahnhofs= in bezug auf die Anwendung des § 370 der
Reichsver=
üngeim allgemein bekannt ſind, in den Vordergrund. gebäude auf der geſamten Strecke.
ſicherungsordnung für den Fall, daß ein friedlicher
Eemhl findet am 22. Dezember ſtatt.
Drais, 22. Nov. Ein ſchwerer Einbruch wurde Ausgleich zwiſchen Aerzten und
Kranken=
ſſekkar=Steinach, 22. Nov. (Schiffsbau.) Auf hie= geſtern morgen bei dem Landwirt Gerhard Schüler hierkaſſen bis zum 1. Januar 1914 nicht erreicht werden
ſethiffswerft liegt zurzeit ein von dem hieſigen Schiff= verübt. Dieſer befand ſich mit ſeiner Frau auf dem ſollte: Unter dem Vorſitz des Staatsſekretärs des Innern
Joh. Gaßner erbautes eiſernes Schiff, das ſoweit Markte zu Mainz und hatte die Wohnung verſchloſſen. haben Vertreter der Bundesregierungen
Ad t iſt, daß der Stapellauf in einigen Tagen erfol= Die Türen und Schlöſſer waren mit einer Spitzhacke auf= darüber beraten, wie dieſe Vorſchriften im Notfalle
inn. Täglich wird eben dieſes erſte größere Werk geſprengt. Es wurden Sparkaſſenbücher und Geld ge= auszuführen ſind. Nach übereinſtimmender Anſicht der
öbſamen Meiſters von Intereſſenten und Fachleuten ſtohlen. In Betracht kommt ein bei dem Landwirt be= Verſammlung gelten dabei folgende Grundſätze:
klat und bewundert. — (Bahnbau und Ent= dienſteter Knecht, der ſpurlos verſchwunden iſt.
1. Vorausſetzung für den Erlaß der Naturalleiſtungen
lung.) Geſtern weilte die zur Enteignung des
Ge=
der Kaſſen an Krankenfürſorge durch ein erhöhtes
Kranken=
für das zweite Gleis der Bahnſtrecke
geld iſt eine ernſtliche Gefährdung der ärztlichen
Verſor=
ſſelber g-Würzburg beſtimmte Kommiſſion
Reich und Ausland.
gung dadurch, daß die Kaſſe keinen Vertrag zu an=
Sehr befremdet hat die Tatſache, daß keiner der zur
gemeſſenen Bedingungenmiteinerausrei=
Aus der Reichshauptſtadt, 21. Nov. Das Befin=ſchenden Zahl von Aerzten ſchließen kann.
Arung kommenden Eigentümer zur Kommiſſion
zu=
r wurde. Auch verhielt ſich der badiſche Eiſenbahn= den des Kaiſers, der, wie gemeldet, ſich eine leichte Daher kann der Kaſſe die Ermächtigung des § 370 nur
er=
nit ſeinen Angeboten für abzulöſende Obſtbäume Erkältung zugezogen hat iſt den Umſtänden entſprechend teilt werden, wenn die Gefährdung der ärztlichen
Ver=
durchaus befriedigend. Doch hat der Monarch ſich veran= ſorgung im Verhalten der Aerzte ihren Grund hat. Liegt
ntgegenkommend.
laßt geſehen, den für Montag und Dienstag nächſter Woche der Grund an dem Verhalten der Kaſſe, ſo iſt die Ermäch=
Lampertheim, 21. Nov. (Ausreißer.) Als in Ausſicht genommenen Jagdausflug zum Grafen tigung zu verſagen. Dabei iſt grundſätzlich daran
feſtzu=
t abend der zurzeit in Butzbach eine Gefängnisſtrafe Maltzan nach Mielitſch vorläufig abzuſagen. — 4200 halten, daß § 370 nicht dazu beſtimmt iſt, in den Streit
ſſthzimde Ph. Bienefeld von hier durch einen auswärti= neue Austrittserklärungen. Das Ergebnis zwiſchen Aerzten und Kaſſen über das Aerzteſyſtem
zu=
darmen dem Amtsgericht vorgeführt werden ſollte, der geſtrigen 12 Volksverſammlungen, in denen für den gunſten der einen oder anderen Partei einzugreifen,
ſon=
es ihm, ſeinem Transporteur zu entweichen. Der
Kirchenaustritt pläidiert wurde, ſind wieder 4200 dern die ärstliche Verſorgung der Kaſſenmitglieder für
Aun ſah ſich veranlaßt, von ſeiner Schußwaffe Ge= neue Austrittserklärungen aus der Landeskirche geweſen. die Dauer eines vertragsloſen Zuſtandes ſicher zu ſtellen.
zu machen; doch gelang es dem Flüchtigen, der orts= Sieben Verſammlungen waren wegen Ueberfüllung poli=
2. Das Oberverſicherungsamt darf nicht von Amts
war ſich ein Verſteck in einem nahen Garten zu zeilich geſperrt worden. Die Verſammlungen waren be= wegen, ſondern nur auf Antrag der Kaſſe eingreifen. Bei
woſelbſt er dann nicht aufgefunden werden konnte. kanntlich ſchon für Buß= und Bettag angeſagt, von der Regelung der Angelegenheit wird nach den bisherigen
iur aus begab ſich der Flüchtling zu ſeiner Geliebten Polizei aber vechindert worden. — Ein Unglücksfall Erfahrungen eine Vermittelung des
Reichsverſicherungs=
i rſtadt, wo er von ſeiner Mutter abgeholt und ins in der Blücherſtraße, bei dem ein Arbeiter von den Rä= amtes in manchen Fällen zweckmäßig ſein.
Mkel hier wieder eingeliefert wurde — In der dern eines Autoomnibuſſes getötet wurde und bei dem
3. Die auf Grund der Ermächtigung gewährte Bar=
Alchausbaufrage waren in der geſtrigen
Ge=
deſſen Frau ſchwere Verletzungen erlitten hat, hat bei denleiſtung bietet den Erſatz für die Krankenpflege, die nach
ſſehatsſitzung anweſend die Herren Baurat
Reuling=
maßgebenden Stellen die Frage von Schutzvorrichtungen§ 182 Nr. 1 der Reichsverſicherungsordnung ärztliche
Be=
ſtt dt (von der Schulabteilung Großh. Miniſteriums), bei Kraftomnibuſſen in den Vordergrund treten laſſen. handlung und Verſorgung mit Arzneien, ſowie Brillen,
imtmann Lauteſchlager und Schulrat Bauder, Bens= Der Direktor der Allgemeinen Omnibus=Geſellſchaft hat Bruchbändern und kleineren Heilmitteln umfaßt, und für
von der Kreisſchulkommiſſion) und
Regierungsbau=
ſich geſtern zu einem mehrtägigen Aufenthalt nach Lon= die ſonſt erforderliche Behandlung (ärztliche Geburtshilfe,
)Ehrmann=Bensheim. Herr Baurat Reuling ver= don begeben, um die Schutzvorrichtungen der Londoner ärztliche Schwangerenhilfe, ärztliche Hilfe an die
Fami=
ſte ſich eingehend über das von der Gemeinde vorge= Motoromnibuſſe zu ſtudieren.
lienangehörigen, ſoweit ſie ſatzungsgemäß zu gewähren
lrojekt, das zwar im großen und ganzen eine be=
Frankfurt, 22. Nov. (Grundſteinlegung zur ſind). Den Krankenkaſſen bleibt im Bedarfsfalle zur Her=
Ajende Löſung darſtelle, in manchen Fällen jedoch eine
ſtloche Vereinfachung erfahren könne. Insbeſondere Univerſität.) In Gegenwart des Prinzen Friedrichſtellung des Gleichgewichts zwiſchen Einnahmen und
Aus=
auch im finanziellen Intereſſe der Gemeinde ge= Karl von Heſſen, als Vertreters der Kaiſerin, des kom= gaben der Weg offen, durch ihre Satzungen etwaige Mehr=
„Der von der Bauabteilung Großh. Miniſteriums mandierenden Generals von Schenck des Regierungsprä= leiſtungen, insbeſondere der Familienhilfe, abzuſchaffen
Aubeitete und von Herrn Baurat Reuling erläuterte ſidenten von Meiſter, des Polizeipräſidenten Rieß von oder einzuſchränken oder die Beiträge zu erhöhen
4. Die Höhe der Barleiſtung geht bis zu zwei Dritteln
ſttwurf wurde ſodann vom Gemeinderat angenom= Scheuernſchloß und der Stadträte Flinſch und Dr. Ziehen
Geplant iſt die Erbauung eines 18klaſſigen Schul= fand heute auf dem Gelände des Phyſikaliſchen Vereins des Durchſchnittsbetrages des geſetzlichen Krankengeldes
Herr Bürgermeiſter Boxheimer ſtattete Herrn an der Viktoria=Allee die Grundſteinlegung zur zukünftigen der Kaſſe. Das geſetzliche Krankengeld beträgt die Hälfte
Mitt Reuling den Dank für die in erſchöpfender Form Univerſität ſtatt. An der Feier nahmen ferner die fünf des Grundlohnes (§ 182 Nr. 2 der R.=V.=O.). Der Durch=
Studenten=Korporationen der Akademie und eine große ſchnittsbetrag iſt in der Weiſe zu ermitteln, daß die Zahl
ien Erläuterungen ab.
ainz, 22. Nov. Eine Stadtverordneten= Feſtgeſellſchaft aus allen Kreiſen der Stadt teil. Nach An= der bei jeder Lohnſtufe oder Klaſſe vorhändenen
Verſicher=
ſprachen der Herren Dr. Arthur von Weinberg und des ten mit dem Grundlohn vervielfältigt, dieſe Summen
zu=
ung fand heute mittag 12 Uhr unter dem Vorſitz
Weirn Bürgermeiſters Baurat Kuhn ſtatt. Zur Ge= Profeſſors Dr. Wachsmuth, des Rektors der Akademie, ſammengezählt und durch die Geſamtzahl der Verſicherten
ſsrregulierung der ſtädtiſchen Beamten, des wurde die Urkunde verleſen, verlötet und in den Grund= geteilt werden. Iſt als Grundlohn der wirkliche
Arbeits=
ſtein eingeſenkt. Hierauf übermittelte Prinz Friedrich verdienſt feſtgeſetzt, ſo ſind die Grundlöhne aller Verſicher=
Everſonals und der Orcheſtermitglieder gab
Bürger=
riKuhn zu Beginn der Sitzung folgende Erklärung Karl den Dank und die Glückwünſche der Kaiſerin und tat ten zuſammenzuzählen und ihre Summen durch die Anzahl
der Verſicherten zu teilen. Es iſt iedoch auch eine
ſumma=
ieg fühle mich veranlaßt, heute hier zu erklären, daß in deren Namen die erſten Hammerſchläge.
Frankfurt, 22. Nov. (Der Raubanfall) in der riſche Berechnung der durchſchnittlichen Grundlöhne etwa
Mhrmeiſterei und Spezialkommiſſion den Wunſch und
ellnite Abſicht haben, ungeachtet der ſachlichen Schwie= Pforzheimer Filiale einer Bijouteriefabrik in der Kron= in folgender Weiſe zuläſſig: Hat eine Kaſſe vier Klaſſen
ker; die bei Aufſtellung gerechter Normen hervorge= prinzenſtraße hat zur Verhaftung von zwei jungen Leuten Verſicherter mit 1,50 Mark, 2,50 Mark, 3,50 Mark und 4,50
tſund, und ungeachtet der Unzufriedenheit in Beam= im Alter von 17 Jahren geführt, von denen der eine als Mark Grundlohn, ſo würde der Durchſchnitt des Grund=
Lehrling in dem Geſchäft angeſtellt war und den Raub=lohnes 12 durch 4 gleich 3 Mark betragen. Das geſetzliche
Uno Lehrerkreiſen, die Beſoldungsvorlage
ſvior Ende des Jahres zum Abſchluß zu brin= überfall beſtellt hatte. Der andere hat die Tat ausgeführt. Krankengeld würde hiernach 1,50 Mark und der Höchſt=
Die geraubten Koſtbarkeiten, die einen Wert von 13000 betrag der Barleiſtung nach § 370 der R.=V.=O. 1 Mark
ſogervon habe ich geſtern auch dem Seniorenkonvent
Peſragen Mitteilung gemacht. Bei dieſer Gelegenheit Mark darſtellen, fand man im Walde vergraben, ſo daß für den Arbeitstag betragen. Grundſätzlich ſoll die
Bar=
leregt worden, zu prüfen, ob, falls ſich die der Kom= ſie dem rechtmäßigen Eigentümer wieder zurückgegeben leiſtung den tatſächlich von den Verſicherten für
Heil=
behandlung und Heilmittel gezahlten oder zu zahlenden
werden können.
geſtellte Aufgabe nicht rechtzeitig erledigen läßt,
Köln, 22. Nov. (Diebſtähle an Bahnhofs= Betrag nicht überſteigen. Es bleibt den Kaſſen überlaſſen,
nont der Regulierung betroffenen Beamten vor
rachten eine einmalige Zuwendung gütern.) Seit längerer Zeit ſind an der belgiſchen wie ſie ſich Ueberzeugung davon verſchaffen, welchen
Be=
r werden könne, die aufgerechnet wird, ſobald die Grenze Diebſtähle an Bahnhofsgütern vorgekommen. trag der Verſicherte tatſächlich aufgewendet hat.
5. Das Oberverſicherungsamt kann die Ermächtigung.
aerhöhung zuſtande gekommen iſt. Die Bürger= Die belgiſche Bahn entſandte einen Kommiſſar nach
Lüt=
e hat ſich bereit erklärt, dieſe Anregung in der Spe= tich, der Nachforſchungen anſtellte. Dieſe führten zu derauch auf Teile des Bezirks einer Kaſſe beſchränken, falls
(Eiſen=Feſtſtellung der Tätigkeit einer großen Diebes= und Heh= die Kaſſe für die übrigen Teile ihres Bezirkes mit den
Irmmiſſion zur Beratung zu ſtellen.”
diebſtahl.) Ein auswärtiger Geſchäftsführer lerbande. 12 Perſonen wurden verhaftet, darunter ein Aerzten einig geworden iſt.
6. Der Kaſſe bleibt es überlaſſen, wie weit ſie die
am Hauptbahnhof die Anzeige, daß ihm während Lademeiſter, drei Eiſenbahnbeamte, ein Zollbeamter und
Macht im Eiſenbahnzuge eine Brieftaſche, ent= mehrere andere Perſonen. Die meiſten der Verhafteten Krankenpflege in Natura gewähben will. Ein
Rechts=
leindetwa 500 Mark, abhanden gekommen ſei. ſind geſtändig. Es ſollen weitere Verhaftungen bevor= anſpruch auf die Barleiſtungen beſteht nur, ſoweit die
Kaſſe keine Krankenpflege uſw. gewährt.
Mainz=Kaſtel wurde während der Nacht in ein ſtehen.
7. Soweit die Kaſſe nicht durch eigene Aerzte oder
Dortmund 22. Nov. (Das Urteil im Ohm=
Mllosal eingebrochen. — (Aus der Irrenanſtalt
lidchen.) Ein 14jähriger Knabe aus Wiesbaden, der Prozeß.) Der Angeklagte Ohm wurde zu ſieben Einrichtung einer Art Poliklinik die erforderlichen Beſchei=
Weiſteskranker einer Pflegeanſtalt entwichen war, Jahren Gefängnis und 3300 Mark Geldſtrafe ver=nigungen erhält, können Beſcheinigungen von Kaſſenkon=
Algeſtern abend bei ſeinem Eintreffen mit dem Eiſen= urteilt; zwei Jahre acht Monate werden als durch die trolleuren, Gemeinde= und Gutsvorſtehern. Arbeitgebern,
ipe im Hauptbahnhofe in Schutzhaft genommen. Unterſuchungshaft verbüßt erachtet. Laue erhielt 1200 Hebammen, Schweſtern oder anderen Perſonen von
hin=
un einem Schwindlerpaar) wird ſoeben Mark Geldſtrafe, Juſtizrat Huchzermeier 2400 Mark Geld=reichender Zuverläſſigkeit und Sachkunde, endlich Augen=
Gegend unſicher gemacht. Es ſind dies zwei gut= ſtrafe, Architekt Maiweg 13500 Mark Geldſtrafe (oder ſchein des Kaſſenvorſtandes in Frage kommen. Schließlich
lſleye Männer, die unter dem Vorgeben, für die An= zwei Jahre Gefängnis); Geheimrat Im Walle wurde frei= bleibt bei Streit Vernehmung des Arztes als Zeugen
ſng einer Fahne zu ſammeln ſich vornehmlich von geſprochen, ebenſo Püttmann und Pkuker; Hartwig drei oder Sachverſtändigen vor Verſicherungsamt oder Gericht.
(Un:Jahre Gefängnis davon ein Jahr neun Monate durch
fftsinhabern Geld zu verſchaffen ſuchen.
Der 33jährige Tünchergehilfe Georg Dicken= Unterſuchungshaft verbüßt, und 2100 Mark Geldſtrafe;
dit, welcher in der Koſtheimer Papier= und Zellu= Dr. Nolden ſechs Monate Gefängnis und 2800 Mark Geld=
Gerichtszeitung.
ri.k arbeitete, kam der Transmiſſion zu nahe. Er ſtrafe alles durch die Unterſuchungshaft verbüßt; Direktor
Nachwehen des Bergarbeiterſtreiks
miit der Schürze hängen und wurde mehrere Quantz 5190 Mark Geldſtrafe ganz verbüßt; Benner vier
von 1912.
Ligerumgeſchleudert. Durch raſches Abſtellen Monate Gefängnis und 1200 Mark Geldſtrafe, alles ver=
Radchine wurde ein größeres Unglück verhindert. Der büßt: v. d. Eſche 3060 Mark Geldſtrafe; Lauk 4950 Mark
— Eſſen, 21. Nov. Eine intereſſante Klageſache,
Pgſtückte wurde ſchwer verletzt nach ſeiner Wohnung Geldſtrafe; Kohlleppel 150 Mark Geldſtrafe, alles ver= die in ihrer Urſache auf den großen
Bergarbeiter=
büßt; Bandmann fünf Monate Gefängnis und 15000ſtreik des Vorjahres zurückzuführen iſt, beſchäftigte das
. wobei Herr Dr. Jäger die erſte Hilfe leiſtete.
Mainz, 22. Nov. SSelbſtmord.) Der verhei= Mark Geldſtrafe.
hieſige Landgericht. Es handelte ſich um die Klage von
Lokomotivführer Ludwig Engert aus Biſchofs=
Hamburg, 22. Nov. Der bei Newportrock auf nicht weniger als 250 Bergleuten, die ſich ſeinerzeit
Aparf ſich geſtern abend auf der Eiſenbahnſtrecke nach Grund geratene Dampfer „Numantia” iſt dem vorjährigen Bergarbeiterausſtand angeſchloſſen
ſiedt bei Biſchofsheim vor einen Zug und wurde wieder flott und hat ſeine Reiſe ohne weſentliche Beſchä= hatten und nach Beendigung desſelben nach ihrer Angabe
ohne Erfolg ſich um Wiederanlegung bei ihrer alten Zeche
digung fortgeſetzt.
Forms, 22. Nov. (Karnevalzug.) In der geſt=
Hamburg, 22. Nov. (Todesfall.) Im Alter von bemüht hatten, ſo daß ſie mit ihren Familien längere
Sitzung der Verkehrskommiſſion wurde 1 59 Jahren iſt die Gräfin Adelaide Schimmelmann Zeit hindurch ohne Verdienſt waren. Sie erhoben
nun=
ſten, zuſammen mit der Wormſer Narchalla am geſtorben. Sie iſt durch ihre Miſſionstätigkeit unter den mehr gegen den deutſchen Zechenverband
Entſchädig=
ungsanſprüche in Höhe von rund 58000 Mark. Ihr
Büichet=Dienstag einen großen Karnevalzug Seeleuten bekannt geworden.
Prmſtalten, falls von ſeiten der Einwohnerſchaft die
Danzig, 22. Nov. (Verſchwundener Student.) Vertreter, Richtsanwalt De. Herzfeld=Eſſen beßeichnete
lede Unterſtützung zuteil wird. Auch ſoll am Faſt= Seit 10 Tagen iſt der 24 Jahre alte Student der Tech= das Vorgehen des Zechenverbandes als einen Verſtoß
ſatsonntag der Prinz Karneval öffentlich einziehen niſchen Hochſchule, Walter Rühl aus Berlin, verſchwun= gegen die guten Sitten und begründete die Klage damit,
daß den Klägern ſeinerteit wegen ihrer Teilnahme an
Myluf dem Marktplatz feierlich empfangen werden.
den, der ſeit längerer Zeit ſchwermütig war.
Arliosverſchwunden iſt ſeit einigen Tagen der
Prag, 21. Nov. (Einſturz eines Neubaues.) dem Ausſtand wegen Kontraktbruchs der Lohn für 6
unnn Oskar S., der ſich wegen verſchiedener Ver= Infolge eines Sandrutſches ſtürzte das Gerüſt eines Schichten zurückbehalten worden ſei; aus dem Umſtand,
am Amtsgericht Lorſch zu verantworten hatte. Man Neubaues ein und begrub mehrere Arbeiter unter ſich. daß es ihnen bis zum 1. Juli nicht gelungen war, auf
t nan, daß er nach England gegangen iſt.
Sechs Leichtverletzte wurden gerettet, vier Arbeiter ſind einer der Zechen des rheiniſch=weſtfäliſchen Induſtriege=
(Zießen 22. Nov. (Wohltätige Stiftun= noch verſchüttet. An den Aufräumungsarbeiten beteiligen bietes Arbeit zu finden, zogen die ausgeſperrten
Berz=
leute den Schluß, daß an die Leitungen der dem Verband
Der Kaufmann Adolf Buch=Hamburg hat der ſich ungefähr 200 Soldaten.
Peſt, 22. Nov. (Mord.) Der Anwalt Dr. Matai angehörigen Zechen ein Verbot ergangen ſei, die
aus=
üſſchen Gemeinde ſeiner Vaterſtadt Gießen 10 000
erſchoß im Beratungsſaale den Advokaten Kammer, ſtändig geweſenen Arbeiter vor dieſem Tage wieder
ein=
ftür verſchiedene wohltätige Stiftungen vermacht.
zuſtellen, obwohl ſie ſich weder Ausſchreitungen zu Schul=
Alsfeld, 21. Nov. (Bahnbau.) Auf der neuen angeblich infolge ſeines finanziellen Ruins.
den kommen laſſen noch etwa als Streikführer fungiert
Ungecke Alsfeld-Niederaula-Schlitz ſind jetzt ſämt=
Odeſſa 22. Nov. (Selbſtmord.) Der Deutſche hätten; daß man ſie aus der großen Maſſe der ſtreikenden
UEEnddarbeiten im Gange. Der Teil von Niederaula bis
ſeubach am Herzberg iſt ſo weit gefördert, daß der Friedrich Mamot hat ſich, nachdem er durch einen Betrüger Vergarbeiter herausgegriffen habe, bezeichneten ſie
als=
kanu noch in dieſem Jahre fertig wird; auch mehrere ſein ganzes Vermögen verloren hatte, vor einen Perſonen= eine ungerechtfertigte Willkür. Der Anwalt des
beklag=
ten Verbandes Juſtizrat Dr. Niemeer=Eſſen bezeichnete
en ſind erbaut worden. Auf dem heſſiſchen Teil zug geworfen; er wurde getötet.
A
Neu=York, 22. Nov. (Mordprozeß Schmidt.) die Annahme als durchaus irrig, als ob mit der Maß=
—Wallersdorf ſind die Arbeiten noch im Gange,
hiſlogerden die Erdarbeiten erſt bis zum 1. April voll= Die Gerichtsverhandlung gegen den angeblichen Paſtor regel der Ausſperrung ein Strafmittel beabſichtigt
ge=
eſienin. Bis jetzt ſind bereits 1,5 Millionen Kubikmeter Schmidt, der der Ermordung ſeiner Geliebten ange= weſen ſei; das werde ſchon dadurch bewieſen, daß von
Wlanmer 2
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Nummer 28.
Seite 6.
Stran
ztelae zweihundertauſend ſtreikenden Arlbeitern nur rund ſſpiel auszutragen. Weun es ihr gelingen ſolle, auch die= fmarkenheſten nicht fellen abreißen. Ein begrünſeinhil
250 den Klageweg beſchritten hätten; der Zechenverband ſes Spiel ſiegreich zu entſcheiden, ſo dürfte der Darmſtädter laß zu ſolchen Beſchwerden liegt nicht vor, da zu
t meſſint
habe mit der Durchführung der Maßregel überhaupt nichts Sportklub als Anwärter auf die Meiſterſchaft ernſtlich in ſtellung der Briefmarken ſeit 20 Jahren das gleichelen Gioro
zu tun gehabt. Auf eine Beweiserhebung wurde ſeitens Betracht kommen. — Auch die dritte Mannſchaft desverwendet wird. Iſt trotzdem im Publikum der Ein)=uſina nac
des Gerichts verzichtet und die Klage abgewieſen. Auch Darmſtädter Sportklubs trägt das fällige Verbandsſpiel entſtanden, daß das Briefmarkenpapier ſchlechter glaſtllieſing au
ſlichen Kri
gegen die gleiche des Fußballklubs Germania=Pfung= den ſei, ſo liegt dies wahrſcheinlich an der Art, wiesn
eine Begründung des Urteils iſt unterblieben.
bei der Benützung der Briefmarkenhefte verfährt. Wödlll dus 2chiff
ſtadt in Pfungſtadt aus.
dieſe Hefte richtig benützt, d. h., werden die einslüeſe Reſſin
* Berlin, 21. Nov. Die heute fortgeſetzte Beweis=
Marken in der Richtung von oben nach unten undsüſchrgio legt
aufnahme im Prozeß gegen die Gräfin
Fiſchler=
von ſeitlicher Richtung her entfernt, dann dürften dmhelschiffes beri
Witzblätter.
Treuberg, geb. Uhl, erſtreckte ſich auf mehrer Fälle, in
günſtigen Erfahrungen ausbleiben. Die Hebelkraft Aßſkzlotmnachun
denen die Angeklagte für Heiratsvermittelungen, die nicht
— Auf eine recht wunde Stelle in unſerem öffentlichen eben anders wenn ſie nicht von oben nach unten, ſoohehenesco Ferr
zuſtande kamen, Proviſionen erhalten hat. Einen geoßen Leben legt der verdienſtvolle Leiter des Harzer Berg= in anderer Richtung eingeſetzt wird. Deshalb aſt Miſächa, das 9
Raum nahmen die Auseinanderſetzungen über das frühere theaters, Dr. Ernſt Wachler, die Finger, wenn er zu dieſem amtlichen Poſtdienſtvorſchrift beſtimmt, daß die Besckſtiſſid zur bill
Zuſammenleben der Angeklagten mit einem früheren Ober= Kapitel ſchreibt:
die Briefmarken ſtets von oben nach unten zu entnaal deß Reſſin
leutnant ein. Die Oeffentlichkeit war während dieſer Er=
„Der Witz iſt gleich einem treffenden Pfeil. Aber es haben. Schließt ſich das Publikum dem amtlich=Mäitzerkreut
örterungen zeitweiſe ausgeſchloſſen. Nachdem die Oeffent= gibt auch vergiftete Pfeile, und es iſt erbärmlich, mit ihnen ſchriebenen Verfahren an, ſo wird es ſchwerlich übsſchlurch eine
lichkeit wiederhergeſtellt worden iſt, kommt der Fall Kirch= zu ſchießen. Wer es tut, zeigt, daß er einen Todfeind be=Einreißen von Briefmarken bei der Entnahme aus Mlühere und
hoff zur Verhandlung. Kirchoff ein noch jſunger Mann. kämpft.
markenheften uſw. zu klagen haben.
Metchfetung eine,
der einen Steinbruch und ein Vermögen von 250 000 Mark
Der Witz, der ſich zumeiſt heute in unſeren ſogenann=
* Die Zahl der weißen Frauen intſcht Meereng
beſitzt, hatte die Angeklagte durch Vermittelung ſeiner Ge= ten Witzblättern breit macht iſt, ſoweit er nicht platt und
liebten, der Bükettdame Juſt, im Cafe Exzeiſior kennen ſchmutzig, nicht nur ätzend, er iſt giftig. Er vergiftet un= Kolonien. Die Zahl der Frauen, die in den Kuuſtlſeten ſeſgeſ
gelernt, als er ſich in Geldverlegenheit befand. Die An= merklich die Menſchen, die dieſe Koſt in ſich aufnehmen, ein Feld der Tätigkeit ſuchen, iſt ſtetig im Wachſertſſulnem Bett
geklagte habe ihm 1000 Mark gegen zwei Wechſel von je Er zerreißt und zerſetzt. Deshalb ſind dieſe Witzblätter, griffen. Im Jahre 1912 gingen 238 Frquen, imWihfeleite auf
650 Mark gegeben. Außerdem habe die Angeklagte 10 deren Geiſt meiſt ein ſehr fadenſcheiniger iſt, ein Krebs= 1913 hingegen 287 Frauen mit Hilfe der Koloniallälungen des
ſchaft nach Deutſch=Südweſtafrika, um ihr ferneres=Gchfünfall iſt nic
Prozent Proviſion verlangt. Frl. Juſt, die gleichfalls als ſchaden unſeres Volkes.
Der Humor, der Schalk die Laune iſt ganz anderen dort aufzuſchlagen. Es waren meiſtens die Frausckülungefahrlich
Keugin vernommen wird, und die Luhmacherin Paula
Cahn machen einige für den weiteren Verlauf des Pro= Geblütes Wieviel vergnügte Stunden dankt man den Farmern, deren Schweſtern oder Bräute, auch uſällkommnanda
zeſſes unweſentliche Ausſagen. Darauf wird die Ver=Fliegenden Blättern. Man ſieht, daß der Witz das Gute Mütter befanden ſich unter ihnen, die zu dem Sohnesſchte einige Ta
fördern kann, daß er keineswegs zerſetzend zu wirken neue Heimat gingen. In den Anſiedelungsgebieteniſiſlielle geſan
handlung auf Samstag vormittag vertagt.
braucht. Aber wenn man den Schlamm des Schmutzes ſie nunmehr dauernd Wohnſitz genommen. Feungs ſilſieſing be
und der Lüſternheit gewahrt, der die Maſſe der ſogenann= Frau von Falkenhauſen auf Blackwater eine Heiiſtiſiſſen Sdwir
at iſt nach
ten Witzblätter in Verlin und Wien erfüllt. wenn man eingerichtet, die nunmehr mit jungen deutſchen Mbcll
Luftfahrt.
die Unflätereien und Gemeinheiten eines Münchener Witz= beſchickt wird. Hier ſollen die jungen AuswandsMälſtrider ſlot
* Friedrichshafen, 22. Nov. Das Militär=blattes ſieht, ſo überwältigt einen der Ekel und man fragt: ſich mit den Verhältniſſen der Farm vertraut machtllihlpanzerkreuze
ſen. Deu
luftſchiff „Z. 6‟ iſt heute früh 8 Uhr unter der Füh=Iſt dazu Staat und Vaterland da, haben dazu Tauſende die koloniale Hauswirtſchaft erlernen.
Wiher Unfall
rung des Betriebsdirektors Dürr zu einer Fahrt ihr Blut vergoſſen für ihre Ideale damit dieſe von einer
nach Gotha aufgeſtiegen. An Bord befinden ſich Rotte, der nichts heilig iſt, ſtändig in den Kot gezerrt
Literariſches.
einige Mitglieder der Abnahmekommiſſion und die Be=werden?
ſatzung. Die Fahrtrichtung konnte mit Rückſicht auf die
Die Frage aufwerfen, heißt, ſie beantworten.
Zu
E. Stilgebauer, Harry. (Ein Heine=Räa
Witterungsverhältniſſe nicht genau vorher beſtimmt
Man ſchlägt Selbſthilfe vor. Kein Ehrenmann ſoll Preis geh. 4 Mk., geb. 5 Mk. „Reuß u. Itta, Bsllleondot
werden.
dieſe Blätter zu Hand nehmen, er ſoll die Räume meiden, anſtalt, Konſtanz. Nichts hat die überragende
Mlt. Novemk.
* Berlin, 22. Nov. Wie der Berliner Lokal= wo ſie aufliegen; damit iſt etwas geholfen aber nicht Heinrich Heines ſo deutlich gemacht, als die Tatſassadurch Ge
Anzeiger aus Gotha meldet, iſt das Militärluftſchiff völlig. Es muß eine Aufklärung über das Schädliche, eine ſeine Geſtalt nach ſeinem Tode nur immer gewacſichus, wie er
„Z. 64 um 1 Uhr 15 Minuten mittags dort glatt gelandet. Abwehr gegen das Giſt erfolgen. Napoleon würde ſie daß er immer wieder Anlaß zu heftigen Meinnmtiſſtie Dier
einſach unterdrückt haben. Das Gewährenlaſſen iſt vom ſchiedenheiten gibt und kaum weniger als ein ſüllten des Hau
* Johannisthal, 22. Nov. Heute vormittag 11
Uhr 15 Minuten ſtieg der Flieger Linnekogel von der Standpunkte des Staates aus, der Macht verkörpert, mehr politiſcher Parteiführer umſtritten iſt. In derhſtlichen Ov=
Paſſerflugſtation auf dem Müggelſee mit Ingenieur als bedenklich; ſo handelt Schwäche, aber nicht Stärke.
Weltliteratur gibt es keine Erſcheinung, über dieſſten ihn als
Es iſt durchaus nicht gleichgültig, was für geiſtige gerichtet, geprüft oder gehadert wurde, als über düſſi
Seekatzals Beobachter auf einem Rumpler=Marineflug=
Lond
zeug neueſter Konſtruktion von 100 PS.=Mercedesmotor Koſt ein Volk in ſich aufnimmt. Ob es die Tragödien eines Daß man aber das Werk dieſes Dichters noch n
zu einem Fluge rund um Berlin auf. Der Flug Aeſchylos und Sophokles auf ſich wirken läßt oder die nach ſeinem Tode als eine Sache gegenwärtigen
Merlirte,
ging bei ſehr ſchlechtem Wetter und ſtarkem Gegenwind zweideutigen Operetten Offenbachs; ob es den Nibelungen kampfes empfindet, ſpricht wohl am beſten für ſeſldes de
vor ſich, die Landung erfolgte glatt um 1 Uhr 20 Minu= lauſcht oder einer frechen Verhöhnung des Heldengedichts. deutung. Nun hat Edward Stilgebauer dieGeſlſ
Adaß genüg
ten. Der Flug wurde durchſchnittlich in 1000 Meter Höhe Der Edle begehrt nach dem Edlen auch in Kunſt und Dich= Dichters zum Träger der Handlung ſeines neueſuſchſland Ei
geführt, unterwegs wurde jedoch die Maſchine durch Fall=tung. Das Geſindel greift nach dem Niedrigen. Und ſo manes gemacht. Frei von Polemik oder rein aſſiſtäheute ver
böen vielſach auf 500 bis 600 Meter heruntergeworfen. —verrät uns die Verbreitung unſerer Witzblätter nur, daß Biographie erſteht hier in dem Rahmen ſeinerſtlül
ht, dem
Das Flugzeug wird nächſtens nach Putzig gebracht wer= wir geſunken ſind und allen Grund haben uns aufzu= Zeit das Bild eines Menſchen, deſſen an Erlebniſſe
drei
aus reiches Daſein von dem Verfaſſer meiſterhaft ücchlſt
den. Der heutige Flug iſt der erſte Flug um Berlin mit richten.
Es ſind nicht Deutſche, die die Verwilderung und Ver= tigt und deſſen tragiſches Schickſal ſo eindringlichlihlicdern
einem Waſſerflugzeug.
wüſtung des Geſchmacks auf dem Gewiſſen haben. Es iſt, daß es uns ſelbſt zum eigenſten, innerſten Stäſſherbeiſühr
* Straßburg, 22. Nov. Auf dem Rückfluge ſind zumeiſt Fremde, die ſich nicht entblödet haben, das wird und einen tiefen, nachhaltigen Eindruck himſſſits Lond
von Stuttgart begriffen, führte geſtern nachmittag Volk, bei dem ſie Gaſtrecht genießen, zu beſudeln, alles, Der Verfaſſer des „Götz Kraft” gibt uns mit dieſenſlfie Ao
gegen 3 Uhr der Oberleutnant Carganico von der hie= was ihm hoch und heilig iſt — Krone, Glauben, Vater= ein Werk, das eine kräftige Hand formte, einſlſllen, ſich a
ſigen Fliegerſtation über dem Polygon kurz vor ſeiner land — in den Staub zu zerren. Nichts war vor ihnen reichem dichteriſchem Stimmungsgehalt und dratſchhllerin= 1
Landung mehrere ſcharfe Kurvenflüge aus, ſicher; aber dem Pöbel ſchmeichelte man. Dieſe Scham= Spannkraft. Es läßt den Leſer nicht eher los,
wobei ſich das Flugzeug wiederholt mit einem Flügelloſigkeit, allzu lange auf offenem Markte betrieben, hat letzte Seite dieſes ergreifenden Buches gewendetiffl
ſenkrecht nach oben dahinbewegte. Die großartigen Evo= denn doch nachgerade die Geduld der Deutſchen ſo ſehr ein Buch, das ſich von ſelbſt empfehlen wird und
lutionen des Fliegers riefen bei den Laienbeobachtern die herausgefordert, daß es Zeit iſt ihr ein Ende zu machen.” Ausſicht und auch das Recht hat, auf dem Wein
Ee
Meinung hervor, daß es ſich um Flüge à la Pégond
han=
markte einen erſten Platz zu behaupten.
dele. — Kopf= und Sturzflüge ſind mit unſeren Militär=
(Volffs
— Das Eigenhaus. Eine Erzählung
flugzeugen nicht möglich, wohl aber mit ſogen. Rotations=
Berlin,
weibliche Jugend von A Blaſius. 160 Sein
motoren, durch welche das Pégoudſche Flugzeug bewegt
Vermiſchtes.
ländten
mit einem Vierfarbendruckbild und 9
Kunſtbeilage=
wird.
Ein Sofig
Ein großer deutſcher Arbeiterkongreß in Original=Ganzleinen=Einband 3 Mk. Phöllie
* München 22. Nov. Der franzöſiſche Flieger findet vom 30. November bis 3. Dezember im Berliner Siwinna, Kattowitz. Die Erzählung iſt modern
forden 2.
beliehen
Pégoud führte heute hier ſeine Sturzflüge vor, die Lehrervereinshaus am Alexanderplatz ſtatt. An demſelben Sinne inſofern, als ſie den Sinn der jungen Mäschlſtkenſur
wie bei ſeinen früheren Vorführungen glatt verlau= nehmen alle chriſtlich=nationalen Arbeiter= und Angeſtell= den Ernſt des Lebens lenken will, darauf, daßln
fen ſind.
tenverbände teil, ſo daß man die Anweſenheit von meh= künftige Hausfrauen gewiſſe Kenntniſſe und liſitworden.
reren Hundert Arbeiterdelegierten, die weit über eine Mil= brauchen, die ihnen nicht als eine Gabe des Hin
Frankfanrt
Sport, Spiel und Turnen.
lion deutſcher Arbeitnehmer zu vertreten haben, erwartet. ſelbſt in den Schoß fallen, ſondern mühſam
Ferichts ſpr
Mree
Dem letzten „Deutſchen Arbeiterkongreß”, deſſen Vorſitzen= werden müſſen. Der Weg, den die Erzählung
* Fußball. Der Fußballklub Olympia ver= der der Reichstagsabgeordnete Behrens iſt, hatten auch iſt überraſchend eigenartig erdacht und von
elen und
weiſt nochmals auf das heute nachmittag 2½ Uhr auf dem
Olympiaſportplatz an der Heidelberger Straße ſtattfin; der gegenwärtige Reichskanzler Dr. v. Bethmann Hollweg Kenntnis des Menſchenherzens eingegeben. Miahllldig und
und der gegenwärtige Staatsſekretär des Innern Dr. Del= lung iſt anſchaulich und anziehend und lieſt ſichs. unt
2 un
dende Wettſpiel Olympias gegen die Kaſteler Fuß= brück als Gäſte beigewohnt und in der Begrüßungsver= Die Bilder von Weſſel zeigen wieder die al
ball=Vereinigung.
ſammlung das Wort ergriffen. Die Begrüßungsverſamm= Technik dieſes Meiſters.
Aanlzahe
Darmſtädter Sportklub 1905. Heute findet lung findet Sonntag, den 30. November, mittags halb 12
auf dem Sportplatz am alten Schießhauſe ein hochinter=
— Vonſchleſiſchen Bergen und Me
eſſanter Fußballwettkampf ſtatt. Es ſtehen ſich dort die Uhr, in dem großen Saale des Lehrervereinshauſes ſtatt. von Jägern und Paſchern, von Bauern und Hafl
Kachter des
beiden zweiten Mannſchaften des Darmſtädter Sport=
Iſt das Papier der deutſchen Brief=erzählt Hermann Hoppe in dieſem Buche
lü=
klubs 1905 und des Fußballklubs Olympia 98=Darmſtadtmarken ſchlechter geworden? Von unterrichte= ernſte Geſchichten. Dazwiſchen gibt er prächtige
Kution
im Vorſpiel um die Meiſterſchaft der Klaſſe 4 II des Be=ter Seite wird uns geſchrieben: Bei der Reichspoſtverwal=ſchilderungen in köſtlichſter Kleinmalerei oder Si
zirks II des Weſtkreiſes gegenüber. Das Spiel beginnt um tung ſind Klagen über die angebliche Verſchlechterung des gewaltigen Pinſelſtrichen die Macht der entfeſſelte
2½ Uhr unter der Leitung eines Verbandsſchiedsrichters. Papiers, aus dem die deutſchen Briefmarken hergeſtellt gewalten Wer einmal das Rieſengebirge durchſte
Sportklubs erſte Elf, die zurzeit an der Spitze ſteht, werden, eingelaufen. Es wird insbeſondere geltend ge= ſtürmiſchen Frühlingstagen, im Sommer, wenn
fährt nach Frankenthal, um dort das fällige Retour= macht daß Briefmarken bei der Entnahme aus den Brief=mel in köſtlicher Bläue ſich über ihm wölbte, icll
oder gar im Winter, wo die Berge ſtolz und
m=
poniertes Lied (Maria Stuarts Abſchied), das, ohne ge=auf die kleinen Menſchlein herabſchauen, wer
rade Konzeſſionen an den franzöſiſchen Geſchmack zu einſamen Gebirgsdorfe oder in einer der verkek
Konzerte.
machen, doch ſtark den franzöſiſchen edleren Chanſon=Stil Bauden ſeine Ferientage verbrachte, der wird
mm. Zum Beſten der Richard Wagner=verrät, freilich in Wagnerſcher Obſervanz. Den Worten dieſem Buche greifen und die Erinnerungen in
Stipendienſtiftung fand geſtern von der Orts= des jungen, den Abſchied von der Heimat beklagenden rufen. Der vornehm ausgeſtattete Band koſtet
gruppe Darmſtadt des unter dem Protektorat Mädchens den düſteren Ausdruck zu geben, wie ihn F. Mark, geb. 2 Mk. Verlag L. Heege, Schweidnitz.
J. K. H. der Frau Kronprinzeſin des Deutſchen Rei=Mendelsſohn in ſeiner Schotiſchen Symphonie eriönen
Ingelid Edmund, Die
Frau=
ches und von Preußen ſtehenden Richard Wagner=läßt, wäre hier nicht am Platze geweſen. Frau Schmidt=Leben Erik Tureſſons. Roman. Verla=,
Verbandes Deutſcher Frauen im Städtiſchen Illing ſang es (in franzöſiſcher Sprache) und ſpäter Ungleich, Leipzig. Broſch. 3.50 Mk., geb. 4.50 W
Saalbau ein außerordentlich ſtark beſuchtes, geradezu die Lieder „Roſel und Erwartungl von Viktor Hugo und nid Edmund die ſich bereits durch ihre
frühere=
glänzend verlaufenes Konzert ſtatt. In der Hauptſache das reizende, an das Spinnlied im „Holländer” erinnernde „Karin Nordhammar” und „Die Tochter des
Orcheſterkonzert mit Wagner=, Liſzt= und Beethovenſchen Schlummerlied mit ſehr gutem Ausdruck und der warmen vogts” eine treue Anhängerſchar erwarb, beſch=
Kompoſitionen — oder richtiger, einer Anthologie aus den Empfindung die wir an ihren Vorträgen immer ſchätzen, heuer wieder einen Roman, der an pſychologiſe
Meiſterwerken der Heroen der Tonkunſt — wurde der vortrefflich begleitet von ihrem in allen muſikaliſchen heit und dramatiſcher Kraft ſeinesgleichen ſuch=
Abend unter Herrn von Hauſeggers genialer Leitung Diſziplinen hervorragend bewanderten Gatten, Hof= den prächtigen Naturſchilderungen, der ergreifenn
zu einem Ereignis erſten Ranges. Selten wohl erklang die konzertmeiſter Schmidt, der auch ebenſo gewandt wie an=lung, ſind vor allem die inneren Kämpfe
zweie=
dritte Leonoren=Ouvertüre in ſo vollendeter Ausarbeitung paſſungsfähig die beiden Lieder des Herrn Kammer=der mit ihrem Hoffen, Harren und Entſagen vell
und man konnte es wohl den ausübenden Künſtlern des ſängers Soomer=Dresden am Flügel begleitete. Von gezeichnet. Es iſt ein Buch das uns nicht uns
(verſtärkten) Hoforcheſters anmerken wie ſie unter der dieſen („Tannenbaum” und „Die beiden Grenadiere”) inter=läßt, ſondern zum Nachdenken anregt ein Ro=h
inſpirierenden Führung dieſes Meiſters zu voller Be=eſſierte das letztere (in unſerer Gegend weniger bekannte),dem wir viel Gutes und Edles ſchöpfen könn= hingeriſſen wurden. Ernſte Stimmung, wie das ſich von Schumanns bekannter ſpäteren Faſſung ganz
Ein elegantes kleines Geſchenk für
Dam=
dieſem Werk, lag auch im allgemeinen den übrigen Ton= weſentlich unterſcheidet, ſo daß es da capo verlangt wurde, auch in dieſem Jahre wieder erſchienene
He=
werken zugrunde, die in zwei kunſttechniſch ſich gegenüber= Ungeheuer dramatiſch iſt die Klage um Napoleons Ge= Spenerſche Damen= Almanach (48.
ſtehende Gruppen zu teilen ſind: in der einen Werke dra=fangennahme, in männlichen Tränen kampferprobter Krie= für 1914. Verlag von Hande u. Spener Berlin S
matiſcher Komponiſten, die wohl ihre Bühnenmäßigkeit ger ausgedrückt; am Schluß die Marſellaiſe nur inſtru= von Jahr zu Jahr zunehmende Beliebtheit doſ
kaum verleugnen können, obgleich wegen ihres hohen muſi= mental angedeutet. Ob Wagner mit dieſem ultrapatheti= nachs beweiſt ſchon hinreichend, daß nicht nur
ſe=
kaliſchen Feingehaltes auch im Konzertſaal ungemein wirk=ſchon, dem melodramatiſchen Sprechgeſang nahe kommen= res, ſondern auch der praktiſche, zweckentſprech
ſam und ihnen gegenüber die abſolute Muſik katerocheen, den Werk ſich die Gunſt der Pariſer errana, iſt fraglich; halt den Beifall der Damenwelt verdient und
Liſzts Symphoniſche Dichtung „Taſſo‟ Es könnte recht der Anlaß zur Kompoſtion dieſer Lieder iſt ja der, für hat. Der Almanach enthält ein Kalenbarium
lehrreich ſein, den vielgeſtaltigen Wechſelbeziehungen bei= ſeine Tondramen zu wirken und ſich zunächſt in den Sa=buch für alle Tage des Jahres mit geſchicktgs
der Arten nachzuſpüren, doch wenden wir uns lieber zu lons der Hautevolee als Muſiker auszuweiſen, wie es auch ſinnreichen Wochenſprüchen, das reichlichen
Ma=
den Werken und deren vollendeter, ja einzigartiger Aus= nor ihm Jean Jaques Rouſſeau tun mußte (vgl. Confeſ=allerlei Eintragungen bietet. Familien=Gedenktst
führung.
ſions). Die drei Ouvertüren Holländer, Lohenarin und burtstag= und Namenstag=Kalender uſw. Ein
Der Gralserzählung in urſprünglicher Faſſung, Tannhäuſer trugen Herrn von Hauſegger am Schluſſe un= volle Erzählung erhöht noch den Reiz desü
die von Herrn Hofopernſänger Schubert=Wiesbaden in geheuren Beifall ein. Die rückſichtsloſe Störung in den auch wegen ſeiner Billigkeit (Preis2M)
höchſter Vollendung mit ſeiner äußerſt modulationsfähi= zarteſten Stellen der Tannhäuſer=Ouvertüre durch Tür=legenheit als paſſendes Geſchenk geeignetie
gen edlen Stimme vorgetragen wurde, folgte ein von ſchlagen früher Aufbrechender darf nicht ungerügt bleiben.
Wagner während ſeines erſten Pariſer Aufenthalts kom=
Ammer 284.
Mer!
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Seite 7.
2 Wen, 22. Nov. Der König von Spanien Freiherr von Riter, Generakonſul von Fellin und die
Strandung eines Dampfers.
iſt hier eingetroffen und wurde von ſeinen hieſigen Ver=Herren der Botſchaft teilnahmen.
Reſſina, 22. Nov. Der Panzerkreuzer wandten und den Mitgliedern der hieſigen ſpaniſchen
u Wiorgio” iſt bei der Ausfahrt aus der Straße Botſchaft empfangen. Der König begab ſich ſofort in das
hegſe ſina nach Neapel an der Küſte von Santa Agada Palais des Erzherzogs Friedrich. Vor dem Bahnhof
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie.
Abelllic ina auf Grund geraten. Die in der Nähe hatte ſich eine große Menſchenmenge angeſammelt, die den
Abellhlichen Kriegsſchiffe ſind zur Hilfe herbeigerufen wor= König lebhaft begrüßte.
* Berlin, 22. Nov. Bei der heutigen
Vormittags=
edus Schiff gilt nicht als gefährdet.
* Paris, 22. Nov. In Kammerkreiſen ver= ziehung fielen 150000 Mark auf Nr 198637, 30000 Mark
Aaweſſina, 22. Nov. Der Panzerkreuzer „San lautet, daß ein miniſterieller Deputierter die Abſicht habe, auf Nr. 199148, 15000 Mark auf Nr. 39 231, 10 000 Mart
hiBäbg io” legte ſich auf die linke Seite. Das Vorderteil bei der vorausſichtlich am Mittwoch oder Donnerstag auf Nr. 170 732, 5000 Mark auf Nr. 40 160 55 183, 3000
heichtälih ffes berührt 16 Meter lang Grund. Die Arbeiten ſtattfindenden Erörterung des vom Budgetausſchuß be= Mark auf Nr. 1384 2740 4078 8126 23223 29 432 31257
uauſcottmachung leitet Admiral Cagni Die Kriegsſchiffe ſchloſſenen Anleiheentwurfes von 900 Millionen 133450 33853 35147 35528 45740 53924 78 400
halWesco Ferruccio”, „Emanuele Filiberto”, „Vattor den Zuſatzantrag zu ſtellen, daß in den Entwurf der für 1 83 404 95084 121609 122149 127529 130967 132 630
133 328 137508 139154 139 427 153 466 160 217 176108
ubiſtit” das Werkſtättenſchiff „Vulkano” und zwei Schlep= Marokko beſtimmte Kredit von 400 Millionen aufge=
177671 177849 184603 187 149 188 628 198 067 204521
nommen werde.
en 1Mſſd zur Hilfeleiſtung abgegangen.
g
5 205 186 213 176 213 558. — In der heutigen
* Lens, 22. Nov. Die Nacht iſt im Streikgebiet 2053
eſſina, 22. Nov. Die Strandung des
Nachmittagsziehung ſielen 15 000 Mark auf Nr. 117877
vellſpApterkreuzers San Giorgio” iſt wahrſchein= unruhig verlaufen. Im Becken von Mons wurde ein Gen= 133 782: 10 000 Mark auf Nr. 27434: 5000 Mark auf
nächlſirih eine Verwechslung der Leuchttürme auf Kap darmeriewachtmeiſter durch einen Steinwurf leicht ver= Nr. 30840 217272 229144; 3000
Mark auf Nr. 8695
Mäho und Putanpezo und durch ein Manöver zur. letzt. In Foſſe wurden 6 Perſonen verwundet. In Mar=
10 22.
23 17996 21637 23 459 23591 32720 35317 43 423
tung eines Zuſammenſtoßes mit einem Dampfer, les ſind Maßnahmen zur Verhütung der Sabotage ge= 61385 65 264 69 494 70701 75663 75718 81746 89
9 22a
Meerenge herabkam, hervorgerufen worden Tau= troffen worden. Die Zahl der Streikenden nimmt 97877 100 564 112058 125155 158 569 164207 16
inngelliben feſtgeſtellt, daß ein Teil der linken Schiffsſeite zu, namentlich in Bethune.
170 765 173374 174458 191275 182897 191875 189 25s
Mtenn Bett von Sand und Algen ruht, die rechte
* Dougi, 22. Nov. Die Grubenbeſitzer des 192611 207 064 222269 225 09 232394. (Ohne Gewähr.)
au Sahſtäte auf einem Felſengrund. Einige waſſerdichte Norddepartements und des Departements Pas de Calais
rAüllitggen des Vorſchiffes ſind teilweiſe unter Waſſer, ſind heute nachmittag zuſammengekommen und haben be=
(Schluß des redaktionellen Teils.)
till iſt nicht als leicht zu bezeichnen, doch iſt die Lage ſchloſſen, daß keine Ueberſtunden gemacht werden ſollen,
dieſäne efährlich. Zwei tüchtige Seeleute, Admiral Cagni bevor das Geſetz über die Arbeitszeit veröffentlicht iſt.
Wie man hübſches Haar bekommt.
* Sevilla, 22. Nov. Banditen überfielen einen
abeimandant Cascace, leiten die Bergungsarbeiten,
densgalllte nige Tage dauern werden. Dem bereits an die Angeſtellten der Südbahngeſellſchaft, der 33000 Francs
Zehn Minuten lange Pflege des Haares täglich wirkt
gsgemſſtelle geſandten Material folat weiteres. Der Hafen bei ſich hatte, verwundeten ihn und plünderten ihn
Wunder, beſeitigt den Haarausfall, das läſtige
n. Müllieſſing beſitzt zahlreiche Hilfsmittel. Im Notfalle aus. Sie ſchoſſen ſodann auf die ſie verfolgenden Po=
Jucken und die Kopſchmerzen und
in Schwimmdock gute Hilfe leiſten. Der Dampfer liziſten und Soldaten, die das Feuer erwiderten. Ein
macht das Haar ſeidenweich,
riſt nach dem vergeblichen Verſuch, den „San Gior= Bandit wurde tödlich verletzt.
* Valencia, 22. Nov. Heute morgen veranſtalteten
glänzend und loſe.
Aulieder flott zu machen, abgefahren. Das Betreten
unairzerkreuzers iſt verboten. Man will ihn zunächſt die Studenten abermals Kundgebungen. Die
Es gibt kein beſſeres Haarwaſſer in der Welt als das
m. Dem Kreuzer „Ferruccio” iſt ſeinerzeit ein Univerſität wurde geſchloſſen und 17 Studenten verhaftet,
einfache, altmodiſche Hausrezept aus Bav Rum, Livela de
jedoch bald wieder freigelaſſen.
Mer Unſall zugeſtoßen.
* Cerbere, 20 Nov. Wie aus Barcelona gemeldet composée und etwas krist. Menthol. Die Miſchung aus
wird kam es wieder zu neuen Zuſammenſtößen dieſen drei Beſtandteilen hat einen wunderbar
wohltnen=
zwiſchen Studenten und Polizeibeamten den Einfluß auf den Haarboden. Man probiere es nur
Zur Lage in Mexiko.
in deren Verlauf etwa 30 verwundet wurden. Ein Poliziſt mal für einen Abend und ſehe. Jeder Apotheker rder
Drogiſt kann es nach folgenden Angaben zuſammenſtellen:
ndon, 22. Nov. Die Times meldet aus Mexiko wurde durch Steinwürfe verwundet.
* Ferrol, 22. Nov. Tie Arbeiter der Schiffs= 185 gr. Bay Rum. 30 gr. Livola de composée und 1 gr.
ne
Mn
Mlt Rovember: Die Eröffnung des
Kongref=
die Allusch General Huerta entfachte einen Enthu= bauwerften ſtreiken wieder wegen des Werk= krist. Menthol. Das Menthol wird zuerſt in Bay Rum
aufgelöſt, dann fügt man das Livola de composée bei,
ner msſt, wie er ſeit den Tagen nicht vorgekommen iſt, als meiſters, der ſchon den erſien Streik veranlaßt hatte.
* London 22. Nov. Wie das Reuterſche Bureau er=ſchüttet das Ganze tüchtig und läßt es dann für eine
en Apllſo Diaz auf der Höhe ſeiner Macht ſtand. Beim
als llides Hauſes wurde der Präſident mit einer außer=fährt, iſt die Meldung, Erzherzog Franz Ferdi=Stunde ſtehen. Mit dieſer Miſchung befeuchtet man ein
n Mſtanen Ovation empfangen und die Abgeordneten be=nand werde auf ſeiner Rückreiſe aus England auch weiches Tuch ein wenig und fährt damit langſam durch
ihn als den Erhalter der nationalen Integrität. Paris beſuchen, unrichtig. Nach dem Beſuch des das Haar, und zwar nehme man dabei einen Strang
n
Herzogs von Portland werde der Herzog nach London Haare nach dem anderen. Dieſes Verfahren reinigt das
als übeMondon, 22. Nov. Aus Mexiko wird gemeldet: zurückkommen und am 30. November nach Wien direkt Haar und den Haarboden von Schmutz, Staub und
über=
rs u lähident des geſtern zuſammengetretenen Kongreſ= reiſen.
mäßigem Oel und macht das Haar entzückend weich, glän=
Mklärte, nachdem die Namen aufgerufen worden wa=
* Durban, 22. Nov. Der Indierausſtand iſt zend und loſe. Gegen Haarausfall und zur Förderung
ſten s Haus ſei nicht beſchlußfähig, trotzdem es deutlich augenſcheinlich vorüber. Auch in den ländlichen Di= des Haarwuchſes reibe man die Miſchung dreimal täglich
d lli genügend Mitglieder anweſend waren. Da von ſtrikten herrſcht völlige Ruhe. Die ſtarken Regen= tüchtig mit den Fingerſpitzen in den Haarboden ein. Wenn
ines nhtilld Einſpruch erhoben wurde, wurde der Kongreß fälle, die geſtern eingetreten ſind, haben die durch die gro= Sie die Miſchung ſo einige Tage lang angewandt haben,
der niſſälliut= vertagt. Einige erblicken in der Vertagung die ßen Brände auf den Zuckerplantagen entſtandene Gefahr werden Sie finden wiesdas Haar auszufallen aufgehört
n ſeinzAlt dem Kongreß ein Ende zu machen, da nach dem bedeutend vermindert.
hat, wie die Kopſſchuppen und das damit verbundene
Gd ei aufeinanderfolgende Vertagungen, die wegen
* Saloniki, 22. Nov. Das Verbot der Ausfuhr läſtige Jucken verſchwunden ſind. Mit der Zeit wird das
meiſteiſſalhaunfähigkeit des Hauſes infolge des Fehlens von von Getreide nach Alt=Griechenland bleibt Haar wieder dicker, ein Zeichen des erhöhten Wachstums.
rinhdern erfolgen, automatiſch die Auflöſung der Kam= weiterhin in Kraft, obwohl die Exporteure Salonikis bei
NB. Da dieſes Rezept ſeiner hervorragenden haar=
Mrteiführen.
der Regierung in Athen Scheitte zu ſeiner Aufhebung wuchsförderlichen Eigenſchaften wegen viel gekauft wird,
kndon, 22. Nov. Dieengliſchen Kriegs= unternahmen. Die Getreideausfuhr nach den Inſeln und halten es jetzt viele Apotheken und Drogerien unter dem
ie „Algerine” und „Shearwater” haben Befehl er= dem Auslande iſt hingegen geſtattet.
abgekürzten Namen „Livola=Haarwaſſer” fertig auf Lager.
e. äſtlkſich an die Weſtküſte von Mexiko zu begeben. Die
* Opporto, 22. Nov. Oberſt Seabra Laterda,
(VIII,24391,2
am=” iſt heute abgegangen.
früherer Adjutant des Königs Carlos, iſt unter der
Be=
ſchuldigung, an den Ereigniſſen am 21. Oktober
teilgenom=
men zu haben, ins Mikitärgefängnis
einge=
liefert worden.
Letzte Nachrichten.
* Santiago de Chile, 22. Nov. Rooſevelt iſt
C. F. Erb Nachf.
l olffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
heute hier eingetroffen.
* Kalkutta, 22. Nov Die Polizei fand bei einer
Haus=
arlin, 22. Nov. Dem außerordentlichen
Obere Elisabethenstrasse.
Miten und bevollmächtiaten Miniſter in Brüſſel, ſuchung im Norden Kalkuttas Material, das nach der An=
Gutsitzende, moderne Herrenhemden,
Mn Sofia, v. Below: Saleske iſt der Rote ſicht der Polizei zur Herſtellung ſolcher Bomben
Adan 2. Klaſſe. mit Eichenlaub und Schwertern am dient, wie ſie bei den letzten Anſchlägen verwendet
wur=
weiss und farbig, fertig und nach Mass.
mMeenrliehen worden. — Der Kaufmann Rodick iſt den. Die Pplizei legt der Entdeckung große Bedeutung bei.
Nachthemden aus Sommer- und
Winter-
ngen llomſul in Honolulu (hawaiſche Inſeln)
er=
stoffen.
arau. Mlou rden.
Der Deutſche Städtetag und die Weltausſtellung in San
e mFn ankfurt, 22. Nov. Die Strafkammer des
Franzisko.
Unterzeuge in Wolle, Halbwolle und
deitihhts ſprach den früheren Bezirksoffizier, Major
* Berlin, 22. Nov. Der Vorſtand des Deutſchen
Baumwolle.
Mülsnafen Eugen Hertzberg in neun Fällen des Städtetages hat ſich zur Weltausſtellung in San Franzisko
ZimWültm und in einem Fall des verſuchten Betrugs in ſeiner heutigen Sitzung grundfätzlich bereit erklärt, ſei=
Besonders zu empfehlen: Osiriswäsche,
dv Mligg und verurteilte ihn zu 2 Jahren Ge=nerſeits eine einheitliche deutſche Städteabteilung zu or=
Mis, unter Anrechnung von 6 Monaten der Unter= ganiſieren. Dieſe kommt deshalb in Frage, weil es ſich
porös, elastisch, haltbar und weich.
Mehaft.
nicht um die Intereſſen einzelner Städte ſondern um
Atarlsruhe, 22. Nov. Dem Staatsanzeiger zufolge deutſche Volks= und Kulturintereſſen handelt. Ein Ver=
Gegr. 1861.
Fernspr. 728.
Mdee Prinzeſſin Marie Alexandra, ein= ſuch zur Organiſation dieſer Abteilung kann aber nach dem
Mchtter des Prinzenpaares Max von Baden, geſtern Beſchluß des Vorſtandes nur dann unternommen
wer=
ſnittag von Blinddarmbeſchwerden befal= den, wenn von Reichswegen ſo viel Mittel zur Verfügung
ſoch gegen abend ſo bedeutend ſteigerten, daß eine geſtellt werden daß nicht bloß die würdige Vertretung
iiion notwendig wurde Sofort nach der Rück= des deutſchen Wirtſchaftslebens, ſondern auch des deutſchen
altern wurde die Operation im hieſigen ſtädtiſchen Kulturlebens ſichergeſtellt wird und wenn auch die deutſchen
hauſe um acht Uhr ausgeführt und gelang voll= Städte daraus einen Zuſchuß erhalten, der die gemein=
Die Prinzeſſin hat eine den Umſtänden nach ſamen Unkoſten der deutſchen Städteabteilung deckt.
Lcht gehabt. Puls und Temperatur ſind normal.
Roßherzogspaar beſuchte heute vormittag aus An=
e
Der internationale Zollkongreß.
Erkrankung der Prinzeſſin das Prinzenpaar Max
* Paris, 22. Nov. Die heutige Schlußſitzung
Edern.
Matelsruhe, 22. Nov. Der Staatsanzeiger veröffent=des Internationalen Zollkongreſſes fand Elchbergs Nachfolger
ite das Programm über die feierliche Eröffnung unter dem Vorſitz des Handelsminiſters ſtatt. Am Nach=
Inh.: H. Eck Leinen u Wäsche.
Mindeverſammlung am 27. November, vor= mittag werden die Teilnehmer von dem Präſidenten
i½ Uhr, die der Großherzog perſönlich mit einer Poincaré empfangen.
Obere Wilhelminenstrasse.
* Paris 22. Nov. Der internationale
Zoll=
begrüßen wird.
kongreß ſprach ſich in ſeiner Schlußſitzung dafür aus,
Paelsruhe, 22. Nov. Heute nachmittag um ½4 Uhr regelmäßig wiederkehrende Konferenzen einzuführen und
Gegenwart des Großherzogs und der Großher= einſtändiges Bureaufür die Regelung der
Min der Feſthalle die Eröffnung der
Aus=
nach Mass,
Zollfragen zu errichten.
Ung für Städtebau, Siedelungs= und Wohn=
* Paris, 22. Nov. Der deutſche Botſchafter Herrenhemden unter
Melt.
Freiherr von Schön und Gemahlin gaben heute
olburg, 22. Nov. Nach Erkundigung an amtlicher zu Ehren der Vertreter Deutſchlands beim internatio= Garantie für guten Sitz, beste Arbeit und
rikrankte die Herzogin Viktoria Adel=nalen Zollkongreß ein Diner, an welchem die
solide Stoffe.
ſivoon Sachſen=Koburg=Gotha an einer Geheimräte von Stockhammern, Mehlhorn und Flach, Mi=
Arnnreizung. Es hängt von der Unterſuchung ab, niſterialdirektor Donle. der Präſident der Generalzoll=
Operation nötig iſt. Die Herzogin iſt fieberfrei. direktion in Hamburg Hausbrand, der Generalſekretär des
(24411
ſunden iſt zufriedenſtellend.
deutſchen Handelstages Soetbeer, der bayeriſche Geſandte
Weuzsſeg,
15
Mader
Heuriel
2
Warfer
Mäudh Beumen
zeichnen sich durch feinen, natürlichen Fleischbrühgeschmack
aus und werden wie hausgemachte Fleischbrühe verwendet
5 Würfel 20 Pfg., einzelne Würfel 5 Pfg.
zu Bouilion-Suppen, Saucen, Gemüsen usw.
(VI.24392
warsamne früche
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Nummer 2
Seite 8.
St. Vincent und Liſſabon nach Hamburg. „Valencia‟
Ae
19. Nov. morg. in Parahyba, ausgehend. — Verſchiedene
Fahrten: „Bulgaria” von Trieſt kommend, 20. Nov.
Dankſagung.
8 Uhr nachm. in Hamburg. „Rhenania” nach Afrika,
Das Aupfeld-Phonola
10. Nov. in Neapel.
Für die vielen Beweiſe liebevoller Teilng=h
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
bei dem Hinſcheiden unſeres inniggeliebten Kim)
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
Piano
„Rotterdam” 16. Nov. nachm. in Neu=York eingetroffen.
„Nieuw Amſterdam” 14. Nov. nachm. in Rotterdam
Theo
kann auf den
eingetroffen. „Noordam” 11. Nov. vorm. von Neu=York
ſagen wir Allen, beſonders den Herren Aert
Tasten oder wittels
abgegangen. „Ryndam” 18. Nov. vorm. von Neu=York
abgeg. „Potsdam” 8. Nov. morgens in Rotterdam eingetr.
und den Schweſtern des ſtädtiſchen Krankenhaſ
eingebauter Phonola ge-N
für ihre liebevolle Aufopferung und Pflege,=
„spielt werden. Wer früher nieN
Herrn Pfarrer Zimmermann für ſeine troſtri
Amtlicher Wetterbericht.
eine Taste berührte, vermag jetzt
Grabrede, ſowie für die zahlreichen Blumenſpegd
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Falles, was die Musikliteratur bietet,
tiefgefühlten Dank. Ebenſo danken wir in=
Der Tiefdruckausläufer der nordoſtwärts
wandern=
den Depreſſion brachte uns geſtern ſtarke Bewölkung.
Allen, welche dem Verſtorbenen das letzte
künstlerisch vollendet selbst zu spielen. V
Dem nordöſtlichen Tief folgt hoher Druck nach, ſo daß
gegeben haben.
(*11d
Vorführung bzw. Broschüre bereit-/
wir morgen mit meiſt heiterem, trockenem und kühlerem
Wetter zu rechnen haben werden.
willigst. - Alleinvertretungℳ
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Ausſichten in Heſſen für Sonntag, den 23. Nov.:
Meiſt heiter und trocken, kühler.
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Karl Arnold
Ecke Erbacherstrasse „
nächst dem
Tageskalender.
Sonntag, 23. November.
Schwimmbad. 7
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Großh. Hoftheater, Anfang 11½ Uhr End
1 Uhr (außer Abonnement): Matinee. — Aben
(20117a
Teilnehmenden Freunden und Bekannten
lung: Anfang 7 Uhr, Ende nach 10 Uhr (Ab. A
die ſchmerzliche Mitteilung, daß mein lieber
fliegende Holländer”.
Mann, unſer lieber Vater, Schwiegervater
Vorſtellungen um 4 und 8¼ Uhr im Orphem
und Großvater
Konzert des Zitherklub „Edelweiß” um 7½
Dampfernachrichten.
„Kaiſerſaal”
Herr
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Ludwigs=0
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
4 Uhr. — Bürgerkeller um 4 Uhr. — Rummelld
Nordamerika: „Aſſyria”, von Neuorleans kommend,
4 und 8 Uhr. — Café „Metropole” um 4 und 8
20. Nov. 5 Uhr 15 Min. nachm. in Hamburg. „Ein= J0h. Wilhelm Braner
Verſteigerungskalender.
einnati” 20. Nov. 11 Uhr morgens von Genua über
heute morgen im 73. Lebensjahre ſanft ver=
Montag, 24. November.
Neapel nach Neu=York. „Cleveland‟ 20. Nov. 3 Uhr nachm.
Hofreite=Verſteigerung der Eugen
(24461
ſchieden iſt.
nach Neu=York über Gibraltar und Neapel nach Genua.
Witwe (Karlſtr. 66) um 10 Uhr auf dem Ortsg
Hamburg” nach Boſton, 20. Nov. 9 Uhr 30 Min. morgens
Darmſtadt, den 22. November 1913.
von Boulogne. „Hornſund” 19. Nov. 12 Uhr 15 Min.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Druck und Verlag: L. C. Willich’ſche Hofbuchſt
mittags von Boſton nach Baltimore. „Prinz Oskar”
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Fell
20. Nov. 12 Uhr 30 Min. mittags in Philadelphia.
Familien Braner.
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den
Südamerika, Weſtküſte Amerikas: „Batavia” von Genua
Hubertus.
,
redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſen
nach dem La Plata, 20. Nov. 4 Uhr morgens Gibraltar
Klein.
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem
E=
paſſiert. „Dacia”, von dem La Plata kommend. 20. Nov.
„
leben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
3 Uhr nachm. von Funchal. „Habsburg”, von Santos
Die Beerdigung findet Montag, den 24. Nov.,
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
komm., 17. Nov. 6 Uhr abends von Rio de Janeiro nach
nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Darm=
„Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren.
Bahia. „Polyneſia”, von der Weſtküſte Amerikas
kom=
ſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträglicht
mend, 18. Nov. von St. Vincent. „Rugia” nach
Mittel=
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte wer
braſilien, 19. Nov. 6 Uhr abends von Liſſabon.
zurückgeſandt.
„Schwarzburg” 18. Nov. von Rio de Janeiro über
h
32
2
reicht
Das Bier für die Familie.
bekömmlichkeit.
(23801a
Der Sſchuh und das Sublikum:
Die Dame, der Herr, das Kind, sie sollen heute nicht nur gut gekleidet, sie müssen äuch gute Schuhe haben.
Der Anspruch gut gekleidet zu sein hat das, was früher als Luxus galt, vielfach zur unentbehrlichen
Not-
wendigkeit gemacht. Das gilt ganz besonders auf dem Gebiete der Fußbekleidung. Nicht Eitelkeit zwingt
heute einen jeden zur modernen Beschuhung, es ist vielmehr der durch die steigende Kultur in jeder Beziehung
verfeinerte Geschmack, der vor allem auch eine gute Fußbekleidung fordert. — Der Zug der Zeit ist von der
Schuhbranche bald erkannt worden, und sie hat es heute in zäher Arbeit fertig gebracht, zwei sich im Innersten
widersprechende Forderungen — Maßbestellung und individuelle Anpassung zu vereinen. — Technische
Errungenschaften wurden verwandt, Wissenschaft und Kunst zur Mitarbeit herangezogen. — Unsere
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[ ← ][ ][ → ] kammer 284.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Seite 9.
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do.
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Taeutſche Reichsanl. . 85,304½ Chile Gold=Anleihe. 88,80 130 Adler=Fahrradwerke
4 Wladichawchas . . . . —
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Kleyer. . . . . . . . 342,504 Rjäſan Koslow . . . .
84,20
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76,005 Chineſ. Staatsanleihe. 97,2012 Maſchinenf. Badenia 125,00 3 Portugieſ. Eiſenb.: . . 69,80 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
99,004½
eiß. Schatzanweiſg.
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89,8016 Wittener Stahlröhren
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3½ Cöln=Mindner . 100 138,30
75,705 Innere Mexikaner. . . 74,70 8 Steana Romana Petr. 145,10 2½ Livorneſer . . . . . 66,90
S. 14, 15, 17, 24/26
tw.
do.
3 Holl. Komm. . fl. 100
49,0015 Zellſtoff Waldhof . . 208,25 3 Salonique=Monaſtir. . 62,40
18—23 . . . .
. Staatsanleihe . . 97,70
do.
96,603 Madrider . . Fs. 100 —
4 Gold=Mexikanerv. 1904 76,00 12½ Bad. Zucker=
Wag=
do.
.. 197,50 4 Bagbadbahn . 79,60 3½ Heſſ.Land.=Hyp.=Bank
häuſel . .
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20 4 Meininger Pr.=Pfand=
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 92,00
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.140,10
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5 Gold=Mexikaner . . . 93,7010 Neue Boden=A. A.=Geſ. 86,00 4 Miſſouri=Pacific . . . 90,40
S. 3—5 . . . . . . . 84,00
ther. Eiſenbahnanleihe 98,60 3½ Buenos Aires Prov. 65,50
S. 9—11. . . . . . . 84,1014 Oeſterr. 1860er Loſe . 179,50
3 Südd. Immöbilien . 53,20 4 Northern=Paciſic . . . 93,80
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83,90 Aktien inländiſcher
4 Southern=Paeiſie . . . 89,80 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00 3 Oldenburger :. Loſe
do.
75,20 Transportanſtalten.
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84,00 2½ Raab=Grazer fl. 150 —
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Staatsanleihe . . 98,00
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(unk. 1917). . 93.30
5 Tehuantepec . . . . . . —
do. (unk. 1918) 96,703 Nordd. Lloyd . . . . . 117,10 12 Bochumer Bergb. u.
83,20 Augsburger . . . . . fl. 7 34,50
3½ do. (unk. 1914).
83,60
do.
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73.006 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,00
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4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,80 Braunſchweiger Tlr. 20 205,90
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11 Deutſch=Luxemburg.=
10 Bank für elektriſche
86,20 Freiburger . . . . Fs. 15
76,10 Aktien ausländiſcher
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10 Gelſenkirchener . . . . 172,25 8½ Bergiſch= Märkiſche
do. . . . . Fs. 10 39,50
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v. 1875 92,005 Anatol. Eiſenb. 60%
do.
7 Harpener . . . . . . . 172,00
Meininger . . . . . ſl. 7 28.00
Bank . . . . . . . 142,00
Einz. Mk. 408 ..
Obligationen.
ülgaren=Tabak=Anl. —
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 585,00
Grriechen v. 1887 . . 55,008 Baltimore und Ohio . 93½ 15 Phönix Bergb. und
9 Berlin. Handelsgeſ. . . 154,00 4 Darmſtadt . . . . . .
do. v. 1858 fl. 100 508,00
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6 Schantungbahn . . . . 120,75
86,10
Meiliener Rente . . ..
12½ Deutſche Bank . . . 246,20
Ofeſterr. Silberrente 84,75 6½ Luxemb. Prince Henri 163.00 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
4 Frankfurt . . . . . . . 95,80 Ungar. Staats . . fl. 100 437,00
Caro . . . . . . . 60,50 6 Deutſche Vereinsbank . 117,253½.
95,10 Venediger . . . . Fs. 30
k. Goldrente . . . 88,100 Heſt. Südbahn (Lomb.)
do.
22½ 4 Laurahütte . . . . . . 148,50 5½ Deutſche Effekt.= und
93,10 Türkiſche . . . . Fs. 400 164,80
4 Gießen . . . . .
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10 Kaliwerke Aſchersleben 140,10
W.=Bank . . . . . 111,10
Gold, Silber und
85,50
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1o
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Banknoten.
). unif. Serie III 63,40 Divid.
Aktien.
5 South Weſt Africa „112½
3½ Dresdener Bank
85,10 Engl. Sovereigns . . . . 20,46
147,003½
do.
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Frankf. Hypoth.=B. 207,10
94,1020 Franes=Stücke . . . . 16.18
Prioritäts=
Karlsruhe . . .
milänier v. 1903 . . 98,3025 Bad. Anilin= u. Soda=
Mitteld. Kreditbank 114,20
85,00 Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
do.
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3½
v. 1890 . .
.551,75
Fabrik . ..
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Engliſche Noten . . . . . 20,48
ne.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ.
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5½ Pfälziſche Bank. . . 121,50
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uſgen v. 1880 . . . . 88,00
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7 Rhein. Kreditbank . . . 126,50
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84,00 Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,95
71,20
ehchweden . . . . .
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t München .
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do.
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5½.
84,30 Reichsbank=Diskonto .
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rguar. Goldrente . . . 83,00
S. 16 u. 17 . . . 24,07 4 Offenbach .
Reichsbank=Lombard 38f. 6½31.—
to. . Staatsrente . . 80,60 4 Lahmeyer . . . . . . . 119,004 Oeſt. Südb. (Lomb.) . . 71.60
Nummer 284
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Seite 10.
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
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ſuäliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
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Alerwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be= Die Niederlegung des Gebäudes
füne ich: 1 Wolfshund. 1 Pinſcher, 1 Jagdhund, 1 Wolfshund Wieſenſtraße 4, auf dem Kranken=
(uſaunfen) Die Hunde können von den Eigentümern bei demhausgrundſtück, ſoll vergeben
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lzei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nichtlden.
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auwiſſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags
Bedingungen liegen bei dem
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(24401 unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Aill erhütung von Feuersgefahr.
Angebote ſind bis
Nach § 368 des Reichsſtrafgeſetzes wird derjenige mit Geldſtrafe Samstag, 29. November 1913,
ishu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft, der es
vormittags 10 Uhr,
uttäst, dafür zu ſorgen, daß die Feuerſtätten in ſeinem Hauſe in einzureichen.
(24293sg
Füllhem und brandſicherem Zuſtande unterhalten, oder daß dief Darmſtadt, 20. November 1913.
teine zur rechten Zeit gereinigt werden. Im Falle der Ent=
Stadtbauamt.
Alllio eines Brandes kann auf Gefängnisſtrafe erkannt werden.
Burbaum.
Wir weiſen auf dieſe Beſtimmungen deshalb beſonders hin,
wallbeederholt Brände dadurch entſtanden ſind, daß bei dem Verſetzen
öild fen und Herden in andere Räume die dabei außer Benutzung
geſt
Rauchrohröffnungen der Schornſteine entweder gar nicht
tüht mit feuerſicherem Material, ſogar mit leicht entzündlichem
ial (Papier, Lumpen und dergleichen) verſchloſſen worden ſind.
Hühner=
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ſo der Dienſtſtunden zur Einſicht auf.
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allen Auslagen, die Balſiſche ſandten ſich ſein Bild auf und kam auf Ritmer zu. Theodor bliecd finſter und in
Frau Melodie.
Anſichtskarten und ſetzten irgend einen Vers darunter,
einiger Entfernung ſtehen.
warum ſollte nicht Lina auch, die ihm ſo viel verdankte, ein
Ihr ſeid wohl die Vorboten Linerls! ſagte Joſei
Roman von Carl Conte Scapinelli.
lächelnd.
(Nachdruck verboten.) wenig Feuer gefangen haben!
Ja, ja, ſo ungefähr. Ich bin nur mit, damit der
Und doch war Linerl, ſeit ſie zur erſten Sängerin auf=
Er mußte über Frau Grünpichls beſorgte Zeilen
c herzlich lachen: „Indem, daß Sie, Herr von Ritt= gerückt war, merkwürdig ſtill und unnahbar geworden. Theodor keine Dummheiten macht!!
Wäre es eine große Dummheit, Linerl zu heiraten?
as Glück meiner Tochter gemacht — beim Theater, Nach der flüchtigen Hoffnung, die in ihr nach dem Spa=
Nein, nein, ſie hat ſich gemacht dank Deiner Fürſorge
en Sie auch ſo ihr Glück wollen, und ich bitte, Sie ziergang mit Joſef im Prater aufgeſtiegen war, war ihr
ſie ſingt prächtig! — Aber, Joſef — einen Augenblick.
Mien: etwas aufpaſſen auf ſie; ſie iſt ein braves Mädel gar bald die Gewißheit gekommen, daß er doch im Grunde
Weher blind, — aber beim Theater gibt es viele Ver=ſeines Herzens nur die andere lieben könne. Wie zer= Wollt Ihr zwei Euch nicht ausſöhnen — wollt Ihr Euch
ſhhien. Und Ihnen vertraue ich meine Tochter an, ſtreut war er die letzten Tage vor der Premiere geweſen, nicht ausſprechen?
Er hat mir viel abzubitten!
iie auch ihr Glück wollen, — und mein Seliger würde wie wenig hatte er ſich um ſie wirklich gekümmert und
Er wird es gern tun. — Theodor! rief er dann.
ſſſeimſt zur Rechenſchaft ziehen! Nicht wahr! Sonſt! verſucht, ihrer daheim habhaft zu werden. Selbſt am
Schn wieder hatte ſich die gute Frau Grünpichl vor Premierenabend, da alle ſie beim Bankett als ein Paar
Dieſer trat zögernd, finſter heran. So ſprecht Euch
ditchterlichen Abrechnung geängſtigt, die ihr im Jen= betrachteten, da ſie gemeinſam feierten, da er ihr den aus! Ich bin ſo frei und lauf mit Deiner Fräulein
Schwe=
ſellivenn ihrem geſtrengen Mann bevorſtand. Das ſtimmte Bruderkuß zum Gaudium der Umſitzenden geben mußte, ſter voraus!
ſell mioſef heute übermütig, er ſchrieb zurück, man möge da war er nicht bei der Sache. Hier wäre der natürliche
Die beiden Feinde, die einſt Freunde geweſen, ſtanden
itur die Stunde der Ankunft wiſſen laſſen: Sie, Ihr Höhepunkt, hier wäre der Treffpunkt ihrer Liebe, ihrer Be= ſich gegenüber:
Es war dumm und undankbar von Dir, was Du da=
Fllenn Tochter und ich, uns allen dreien ſoll der ſelige ziehungen geweſen; dann war er von hier fortgezogen
und hatte dabei nicht mehr als ein paar ſchöne, freundliche mals tateſt. Siehſt Du das ein?
Gemahl nichts vorzuwerfen haben!
Worte gehabt.
Ich habe es längſt bereut. Es hat mir und Dir ein
otttlob! dachte Frau Grünpichl beim Leſen. Aber
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Ganz anders Theodor Erlinger. Er war zäh, dankbar Glück verſcherzt. Verzeihe mir, wenn Du kannſt?
icg, ganz heimlich dachte ſie doch, daß der Herr Grün=
Gib mir die Hand! So — und nun laß uns
vernünf=
püflig ihnen allen nicht nur nichts vorwerfen ſollte, und anhänglich, er war ſchon ſelig, wenn ſie ihm zunickte,
ſiläm.t, daß ſie ſehr glücklich wäre, wenn er von oben immer noch ſchrieb er ihr Briefe, ſandte ihr Blumen, bat tig reden! Du kannſt Linerl nicht zwingen, Deine Frau
ſie, ſich keinem anderen zu ſchenken, bewachte heimlich ihre zu werden, nicht wahr?
Gelegenheit hätte, — Lina und Joſef zu ſegnen.
ite kannte ſich längſt nicht mehr aus mit ihrer Toch= Ausgänge. — Ohne daß ſie es wußte, war er ihr ſogar
Sie kamen dem Bahnhof immer näher. Es wird gut
Nlanchmal ſchien ihr, als ob dieſer der Herr Theodor auf die Zeitungsmeldung hin, daß ſie in Iſchl gaſtieren ſein, wenn Du nicht gleich beim Empfang biſt! ſagte jetzt
EEkgar doch nicht ſo gleichgültig wäre, manchmal glaubte würde, dorthin vorausgefahren.
Joſef zu Theodor.
Als Joſef eben mit ſeiner Schweſter Hanſi zum
ſillus Fragen und Aeußerungen entnehmen zu ſollen,
Der ſah das, beſchämt über ſein früheres Vorgehen,
Akunerl für Joſef Rittner mehr als Dankbarkeit emp= Bahnhof ging, um Linerl abzuholen, kam ihm das Ge=ein: Max, wir wollen zurückgehen, rief er dem
Brude=
fell „Freilich ſeit Wochen hing das Porträt Joſefs in ſchwiſterpaar Erlinger entgegen. Max zeg erfreut deg Hut zu.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Nummer 285.,
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und Joſef zum Theater gingen, das gleich in der Nähe
rief dieſer zurüc, und Hauſt läichelte dazu erfrent.
daß ſich finden würde, was ſich finden ſollte,
Deine Schweſter iſt eine reizende junge Dame gewor= war, meinte Linerl: Sie ſind mit den Erlingers
ausge=
den! Das Kompliment muß ich Dir machen, Joſef! meinte ſöhnt?
15. Kapitel.
Wir haben uns vor einer Stunde ausgeſprochen,
Max.
Wochen ſchon hielt ſich Irma Nemethyi im
Sehr geehrt! — Na, wir treffen uns dann noch, alſo Theodor und ich.
rium des Doktors von Wicking auf, ohne daß ihr
Mehr wollte Linerl nicht wiſſen, daraus ſah ſie, daß ſich weſentlich gebeſſert hätte. Ihre Mutter war
adieu!
Fräulein Linerl entſtieg einem Abteil zweiter Klaſſe, dieſer Rittner nicht ernſtlich um ſie kämpfen wollte. Sie mas ausdrücklichen Wunſch in die Heimat zurü
und da ſie Joſef auf dem Bahnſteig ſah und ihn begrüßt wollte alles vergeſſen, alle Hoffnung auf ihn fallen laſſen, und der Arzt hatte der alten Frau ſelbſt zugere
Er ſchien es ja zu wünſchen, daß ihr der Theodor blieb.
hatte, meinte ſie: Nun, meine Garde iſt ja ſchon da!
Tochter allein zu laſſen, da ihre ſtummen und lau=
Sie begriff es nicht und war doch beruhigt durch dieſe gen, die ſtändige Kontrolle, unter der ſich Irmad
Sie brauchen auch eine, denn Theodor Erlinger Entdeckung.
Nähe fühlte, ſie nur erregten.
ſtreicht hier herum!
Im finſtern Parkett ſaß Joſef. Was dort oben auf
Man ſah ihr äußerlich trotzdem nicht viel vo
Aber ſie erſchrak gar nicht darüber. Ich bin ja in
der Bühne vorging, war ihm gleich, er kämpfte in ſeinem
Leiden an, es ſaß tiefer, in der Seele. Sie kon
Ihrem Schutz!
Linerl, wir haben doch Bruderſchaft getrunken, da= Innern einen ſchweren Kampf. Wie gern hätte er dieſen Muſik vertragen, ohne in Schluchzen und kra
Singrogel da in den goldenen Käfig ſeiner Liebe geſperrt. Weinen auszubrechen, ſie war gegen Felix Berga
mals!
wie gern hätte er verſucht, an ihrer Seite, in ihren ſie oft beſuchte, ruhig, gütig, freundlich ſogar undg
Sie ſelbſt haben es, ſcheint’s, vergeſſen!
Nein, nein, wir müſſen uns „Du” ſagen, ſchon damit Armen ein zweites Glück zu finden, Stimmung und ſich, wenn er weg war, doch verzweifelt und furd
Sammlung zu neuem Schaffen. Ob dies gekommen wäre, regt.
in Theodor die Eiferſucht wächſt!
wenn er ſie ſich erobert — er wußte es nicht, es wäre mög=
Sie konnte ihn nicht heiraten! Dieſen Satz=
Wir wollen ihn nicht reizen. Nein, wir ſagen weiter lich, wahrſcheinlich geweſen.
holte ſie, ſo oft er weg war, und ſie glaubte es=
„Sie‟.
Aber er wollte die ſtillen Fäden, die ſich zwiſchen müſſen. Der Arzt ſprach ihr zu, es wäre gar mäſt
Sie beleidigen mich! Das will ich nicht!
Theodors Bruder Max und ſeiner Schweſter ſpannen, nicht wendig und Herr Bergauer wäre taktvoll genug,
Er nahm einen Wagen und brachte mit Hanſi Lina
durch neuen Zwiſt zerreißen. Er war der Hanſi, der er ſtehen. Aber damit bat ſie den Arzt, dieſem dasi
Verra in ein Hotel. Auf der Eſplanade, an der ſie
vor=
mit ſtarker Hand ein keimend Glück entriſſen, ein neues zu ſagen, dann ginge es ſchon. Es mußte
ge=
überfuhren, ſaßen wieder die beiden Brüder Erlinger, ſie ſchuldig, und das ſchien ſich hier aufzubauen. Darum konnte doch nicht die zweite Verlobung auflöſen, ſ
grüßten bis zur Erde und Max winkte übermütig, und auch
ſchwieg er, — darum opferte er Linerl. Wenn dieſe erſt doch dem Manne, der ſie täglich mit Wohltaten
Hanſi nickte ein paarmal mehr als notwendig war, ihm zu.
die Ueberzeugung hätte, daß er zurückſtehe, dann würde tete, nicht ihr Jawort zurückgeben. Es wäre un
Da ſaß nun Lina neben ihm, ſie war gekommen, um ſie ſich raſch genug, jetzt, da ſie reif und vernünftig
ge=
geweſen. Sie mußte ihre Launen, ihre Nerge
auch hier die Operette zum Siege zu führen. Sie war
worden, für Theodor entſcheiden. So war er merkwürdig kämpfen, und faſt fühlte ſie es: ſeit ſie ſich kru
eigentlich ſo innig mit ihm verwachſen — wenn ſie die ſtill gegen Linerl.
zur Ruhe zwang, ſeit ihre Launen nicht durchbraufüll
neue Anregung, den Glücksrauſch geben konnte, den er zu
Der Abend brachte einen großen Erfolg. Aber das jener Zeit war ſie krank. Im Wechſel ihres
neuem Schaffen brauchte?
war er gewohnt. Er lud die Erlinger Buben, ſeine ſtandes, im Schillern und Flackern beſtand ihre
Sie hatten nicht viel Zeit, ſie mußten beide zur Probe. Schweſter und Linerl zu einem gemütlichen Souper nach alles Opfern und Dulden und Stillhalten warS
Abends war ja ſchon die erſte Aufführung. Das andere dem Theater. Die anderen waren nach und nach ſo luſtig der ſich ſelbſt. Der leitende Arzt ſchüttelte den
Perſonal mußte doch wiſſen, wie es mit Lina Verra zu= geworden, — ſo freudig. Er ſelbſt ſpielte hier zum Tanz war ſelbſt ratlos. Hier halfen keine ärztlichen
ſammen ſpielen ſollte.
auf — Max und Hanſi und Theodor und Lina traten Wille mußte ſchließlich ſo ſtark werden, daß ſied
Joſef bat Hanſi, doch langſam über die Eſplanada als Paare an. Er ſelbſt hatte ja ſeine Muſik nicht nur täter von ſich wies. Das wäre noch die einzige
heimzugeben: Vielleicht leiſten Dir die beiden Erlingers gemacht, um die Jugend zu betören, — nein, um ſie auch keit zur inneren Geſundung.
Geſellſchaft! ſetzte er lächelnd hinzu.
glücklich zu machen, um ſie dem Glück entgegenzuführen.
(Schluß folgt.)
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Seite 16.
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Stimmen aus dem Publikum.
Schutz vor Ansteckung
Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion (229. Königlich Prenßiſchen) Klaſſenlatterte
ſeinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des
21 Abſ. 2 des
5. Klaſſe 12. Ziehungstag 21. November 1913‟
Preßgeſetzes in vollem Unfange der Einſender verantwortlich.)
Zur Beſoldungsvorlage.
Aut ede gerogene Aumner ſind we gleich doße Gemimne
fort, Spiel und Turnen.
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
Die Juſtiz im Finanzausſchuß.
in den beiden Abteilungen 1 und II.
folgreiche Herrenreiter. Der Kampf um das
Aus Richterkreiſen ſchreibt man uns: Die Behand=
(Rahinck verboten
(Ohne Gewähr d. Stal. ſ. 3)
altt der Herrenreiter hat mit dem Siege von Lt. lung, die die Forderung der Juſtizverwaltung und die
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne übe
100.Mkr er geendet, der 55 Siege bei 206 Ritten er= Wünſche der Richter im Finanzausſchuß erfahren haben,
240 Mk. gezogen:
e: Darmſtädter Dragoner ſteht bereits ſeit Mitte hat in weiten Kreiſen des Heſſiſchen Richterſtandes berech=
6 Gewinne zu 10000 Mk. 18920 146735 1782807
aſſäl der Spitze der erfolgreichen Herrenreiter und hat tigten Unwillen erregt. Noch liegen die Beſchlüſſe des
2 Gewinne zu 5000 Mk. 15671a
AſaAliesſprung bis zum Schluß der Saiſon faſt ſtändig Finanzausſchuſſes nicht im Wortlaut vor, aber nach dem,
82 Gewinne zu 3000 Mk. 30007 35588 40965 49492
Der hauptſächlich im Süden und Weſten des was darüber bekannt geworden iſt, kann man jetzt ſchon
61176 52779 63461 55950 566dd 50831. 63701 6704s
Mtetige Lt. v. Moßner iſt keiner der ganz jungen ſagen, daß gerade die Juſtiz ſich eines beſonders geringen
95091 95877 110701 111916 114683 115925 117171
Aſiger, denn er ſtand ſchon im Vorjahre mit 32 Maßes von Wohlwollen zu erfreuen hatte. Mit anderen 122037 125174 126346 128938 136073 138180 138423: dritter Stelle, 1911 mit 35 an zweiter 1910 mit Beamten ſollen die Richter das Schickſal teilen, daß das
138015 152660 15505 167211 171602 158915 19267
Merter, 1909 mit 18 Siegen an ſechſter Stelle und Wohnungsgeld wegfällt, daß für die bereits Angeſtellten
ene
198573 208621 215319 21707s 216669 229938 230483
ſchon im Jahre 1908 acht Mal erfolgreich. Lt. eine Beſſerung in der Frage der Anrechnung der Befol=
1.0
233460
lil= ſteht an zweiter Stelle mit 44 Siegen bei 186 dungsvordienſtzeit nicht erzielt wird und daß ihre Be=
152 Gewinne zu 1000 Mk. 3188 8252 10092 11602
iie Leiſtung, die um ſo höher zu bewerten iſt, zuge geringer bemeſſen werden, wie ſie das Proviſorium
15481 20315 23510 24035 25306 31808 32668 34707)
Dragoner durch ſein ſchweres Gewicht ver= vorgeſchrieben hatte Während aber für andere Dienſt=
34821 36619 37535 37916 47432 48575 49028 509s1
tar, manchen ausſichtsvollen Ritt zu übernehmen. zweige im übrigen nicht nur die Forderungen der Regie=
62s03 58717 65900 56566 56015 61025 68672 66005
ſtt.d 30 Siegen bei 156 bezw. 113 Ritten folgen die rung gut geheißen wurden, ſondern auch noch darüber
65128 66317 er2a2 77026 rrbor 9106 S7orf 91527
94718 95317 95692 101084 101688 104493 107054
rejährigen Halbſieger im Championat, Lt. Frei= hinaus Bewilligungen erfolgten, hat man der Juſtiz nicht
10988a 113927 116732 117434 121254 124266 129906
archem und Lt. v. Egan=Krieger. Herr v. Egan= das bewilligt, was die Regierung für notwendig hält.
h
135169 141614 145980 152115 15366a 157257 160112)
itt ſeit ſeiner Vermählung im Herbſt nur noch Man hat zunächſt den ſogenannten akademiſchen Lokal=
166115 166225 171919 173596 162261 183413 188202
den Sattel geſtiegen. Ebenfalls 30 Siege bei beamten die Gleichſtellung mit den Richtern erſter In=
190421 191390 193078 197808 200373 201496 205009
hittten brachte Herr Purgold auf ſein Konto. Von ſtanz, die in der Vorlage nicht vorgeſehen war, glatt ge=
214800 215976 217218 223402 230457
es aſ iingeren Herrenreitern zeichneten ſich beſonders währt, ſich dagegen nur recht ſchwer dazu verſtanden, die
*102 Gewinne zu 500 Mk. 1260 3007 4027
Saurma und Lt. Erbprinz zu Bentheim mit 27 nichtpenſionsfähigen Funktionszulagen der Oberamts=
Siegen aus. Beide Herren mußten im Spätherbſt richter beizubehalten. Die Funktionszulagen für die Vor= 5167 10646 21223 21874 23159 27793 26063 26669
weitere Tätigkeit im Sattel verzichten, da ein ſitzenden der Kammern für Handelsſachen an den Land= 28853 32495 33042 34854 37269 37287 37996 39821.
44532 48728 49193 56304 58863 59935 62400 63031.
Pelltahr ihnen die wertvolle Gewichtserlaubnis von gerichten wurden genehmigt, dagegen die von der Regie= 66247 76972 76857 81769 83268 91011 98663 101216
Mie nächſten Jahre geraubt hätte. Ebenfalls 25 rung gleichfalls geforderten Amtsgerichtsdirek=
101243 101650 101826 111669 113905 114848 116406
kla; der oſtpreußiſche Champion Lt. Grieffenhagen torſtellen an den fünf größten Amtsgerichten Darm=
117309 119658 120606 122354 129704 130926 134292
llaoner), zu verzeichnen. Der zweimal ſchwer ge= ſtadt I, Offenbach, Gießen, Mainz und Worms ge=
136060 145058 146521 149126 152187 157286 157617
Lt. Demnig gewann 23 Rennen. Lt. Frhr. von ſtrichen. Die Vorſtände dieſer großen Aemter, die größer
157839 157932 159816 159963 161780 169231 171113
der Ehampion Baherns, 21 und der früher zum ſind wie die meiſten Heſſiſchen Kreiſe und größer wie
173342 175041 176180 179613 179897 180493 181866
Keitinſtitut abkommandierte, jetzt aber wieder bei mancher benachbarte Badiſche und Bayeriſche Land= 183412 185729 190061 194419 194879 197149 200501
Affüheren Huſaren=Regiment in Holland dienende gerichtsbezirk, ſollen trotz der Bedeutung ihrer Stellung
201770 20192a 206366 207606 210671 213022 213565
ſl 220 Rennen.
zurückſtehen hinter dem Kreisrat des kleinſten Kreiſes und
213598 215403 215852 218817 220208 221159 221667
hinter den Hilfsarbeitern der Miniſterien; ſie ſollen im
225905 227625 229526 230504 230516
Gehalt gleichſtehen den Kreisamtmännern und gleich den
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
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Rektoren der höheren Bürgerſchulen nur durch eine Funk= 240 Mk. gezogen:
Oas „Deutſche Theater=Adreßbuch” tionszulage hervorgehoben werden. Dagegen iſt die
2 Gewinne zu 10000 Mk. 232100
, das der Deutſche Bühnenverein im Verlage Gleichſtellung der Kreisräte mit den Oberlandesgerichts=
6 Gewinne zu 5000 Mk. 102859 126772 160578
80 Gewinne zu 3000 Mk. 550 22645 23203 23443
D.R.Pilo und Co., Berlin W. 15, zum dritten Male her= räten und den Landgerichtsdirektoren anſtandslos
ge=
e t iſt pünktlich erſchienen. Es iſt wieder ein ſtatt= nehmigt worden.
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Bühnenangehörigen und Theaterfachmann irgend= ſeither nur die Miniſter der Geſandte in Berlin und,
Wſtintstracht kommende enthält. Leitend war bisher der wegen ſeiner beſonderen Stellung, der Provinzialdirektor 162511 165626 173399 175953 176345 181442 183296
190134 193780 207672 217392 222949 226236
Ahas, eine ſchnelle und genaue Orientierung zu er= und Territorialkommiſſär in Mainz. Der Finanzausſchuß
140 Gewinne zu 1000 Mk. 9156 18298 18715 20589
f. Eine Fülle von Verbeſſerungen ſatztechniſchen hat nun, ohne daß es die Regierung verlangt hätte, von
Helktionellen Charakters iſt zu dem Zwecke vorge= ſich aus für die Provinzialdirektoren in Darmſtadt und in 20593 21422 23017 25743 27952 29180 34651 366eg
36751 39017 41136 42525 45366 45962 50114. 68880
m worden. Als einſchneidender Fortſchritt gegen Gießen Repräſentationszulagen in Höhe von je 1000 Mark 73431 73613 74665 75390 76695 78478 79017 80331
ſilten Bände iſt zu erwähnen, daß im Hauptteil, der
ſunalverzeichniſſe der deutſchen Bühnen zuſammen= eingeſtellt. Die Provinzialdirektoren, deren Stellung ge=
Fran
81107 91739 87643 95470 97836 100690 105945
ke
Namen der Solomitglieder durch Kurſivdruck wiß nicht anders bewertet werden kann, wie die der Land=
110179 115214 116378 116038 119297 122797 12ad58
vervorgehoben ſind. Es werden insgeſamt 336 gerichtspräſidenten und die deshalb dieſen nach der Vor=
129971 130677 134953 148085 148260 153270 168559
Theater, 210 Sommerbühnen und 119 reiſende lage im Gehalt gleich ſtehen, ſollen nun auf einmal grund=
171669 171670 173350 173731 181009 182860 191949
ſefften mit einem Perſonalbeſtande von nahezu los hervorgehoben ja in ihren Endbezügen noch über den
190027 202a66 207767 200504 210669 211071 213002
Mlmen verzeichnet und durch Regiſter auffindbar Präſidenten des Oberlandesgerichts geſtellt werden. Wir 214291 21433a 215610 216397 227031 228976 229891
206 Gewinne zu 500 Mk. 3857 5754 6140 6421
Man wird anerkennen müſſen, daß das denkbar halten es für ausgeſchloſſen, daß man ihnen dieſe Zulagen
9711 11619 15145 15207 17262 16062 18871 191a8
ſtfe an Energie und Arbeit geleiſtet wurde um bewilligt, ohne ſolche gleichzeitig für die Präſidenten der
30377 30706 32200 32351 34251 37377 40062 40324
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Haß und Feindſchaft töten und vernichten, die
136752 141776 142302 144914 147800 147966 1466as
ber bauet Reiche.‟ Dies iſt der Grundgedanke, den das feſte Vertrauen, daß es gegenüber dem Finanzausſchuß
ſur ihrem neuen Büchlein, in dem ſich uns eine an dem, was es als notwendig erkannt hat, feſthält und 150944 163830 155964 160593 166623 166704 168918
der Herabdrückung der Juſtiz kraftvoll entgegentritt. Von 171681 172662 174266 181900 182255 186696 188314
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228852 232541 233715
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
Seite 21.
allinige Helſerimen in der Krankenpſtege in ihren Ge= (treſfende Frauenverein Siehallen ſich an ihre Iuſtrukion
meinden tätig. Drei derſelben ſind von dem jeweiligen und haben zur Zufriedenheit der Gemeinden gearbeitet.
Vorſtand des Gemeinde=Frauenvereins in die Arbeit ein= Anlaß zu Klagen hat bisher keine gegeben. Auch die Aerzte
geſtellt, und eine unterſteht dem Kirchenvorſtand, da in haben keinerlei Anſtände erhoben.
der betreffenden Gemeinde noch kein Frauenverein be=
Zuwendungen zu den gegründeten Stationen
ſteht. Drei Nothelferinnen ſind 1912 in ihr Amt eingetre= wurden durch den Verband gewährt: a) für die
Ausbil=
ten, die vierte im September dieſes Jahres. Ueber die dungskoſten der Nothelferinnen; h) für die Verſicherung in
drei erſten kann folgendes berichtet werden:
der Kranken= und Invalidenkaſſe während der Zeit der
Das Arbeitsgebiet. In Biebesheim dient dieAusbildung; c) für die Reiſe nach den Ausbildungsorten;
S
Se
Arbeit der Nothelferin zur Ergänzung der Arbeit der Ge= d) für Lehrbücher; e) für Ausſtattung der Stationen durch
1
meindeſchweſter. Beide arbeiten nebeneinander bei abge= Pflegeartikel und einen Schrank zur Aufbewahrung der=
e
Gestes
grenzten Gebieten. — Das gleiche gilt von der Nothelfe= ſelben.
S
(2655
Hundnasser
rin in Reichenbach i. O., die ſelbſtändig die Nothilfe in
Der Verband wird in Zukunft auch ſolche Mädchen
S
der Meit
der Armen= und Krankenpflege eines Filialortes über= oder unabhängige Frauen als Nothelferinnen ausbilden
2
tragen bekam
e
In Mühlheim liegt der Nothelferin laſſen, die ſich gegen Bezahlung mindeſtens fünf Jahre
Se
S
die ganze Armen= und Krankenpflege der evangeliſchen lang dem Verband als Aushilfe bei der Kranken= oder
Gemeinde ob. In Biebesheim und Mühlheim betätigt Hauspflege zur Verfügung ſtellen um in den dem Verband
5
ſich die Nothelferin auch an der Mutter= und Säuglings= angeſchloſſenen Vereinen in Notfällen vorübergehend die
(
fürſorge.
Gemeindeſchweſter zu entlaſten, namentlich, um ſie in Ur=
Die Bezahlung. Die Nothelferinnen erhalten ein laubs= und Krankheitszeit zu vertreten. Die Ausbildung
Fixum, in Biebesheim und Reichenbach jährlich, während ſolcher „Verbands‟=Nothelferinnen erfolgt vollſtändig
Wer Odol konſequent täg= es in Mühlheim monatlich ausgezahlt wird, und zwar koſtenlos für dieſelben. Auskunft erteilt die
Verbandsvor=
durch den Frauenverein. Außerdem erhalten die Not=ſitzende, Frau Pfarrer Strack=Birkenau. Außer dem am
lich anwendet, übt nach unſeren helferinnen von Biebesheim und Reichenbach Stunden= 1. Mai beginnenden Kurſus ſoll auch ein Winterkurſus
ver=
heutigen Kenntniſſen die denkbar bezw. Tage= und Nachtgelder für jede Leiſtung, die nach anſtaltet werden, für welchen die Anmeldungen möglichſt
dem ortsüblichen Tagelohn berechnet werden.
bald geſchehen müſſen.
beſte Zahn= und Mundpflege aus.
Die Arbeitsleiſtung. In Biebesheim fanden
Es ſoll und kann in unſerer Zeit möglich ſein, daß auch
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in Mühlheim 1821 Beſuche und 20 Nachtwachen; in Rei= Die Einrichtung der Nothelferinnen iſt dazu ein Weg. Ein
(I,22908
Mk. 1.50, ½ Flaſche Mk. —. 85.
chenbach 507 Beſuche und 13 Nachtwachen. Alle drei guter und verheißungsvoller Anfang iſt gemacht. Die
Nothelferinnen waren bei Operationen dem Arzt behilflich Arbeit läuft in feſten Bahnen. An den Frauenvereinen
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Nummer 284.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 23. November 1913.
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