Darmstädter Tagblatt 1913


22. November 1913

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176. Jahrgang
Kontinh Malcſtl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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as Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

283.
Samstag, den 22. November.
1913.

heutige Nummer hat 34 Seiten.Angeſtelltenverſicherungsgeſetz beſtimmt, daß das Direktorium des Hanſa=Bundes den
Beſchlüſſen des Induſtrierates nicht beitreten werde.
und Stalitie,
Der Kampf der Aerzte und Kranken=
kaſſen
. Die Blätter melden aus Berlin: Zur Beilegung
as wichtigſte vom Tage.
* Berliner Blätter ſchreiben: Die Angeſtelltenverſiche=
des
Streites zwiſchen Aerzten und Krankenkaſſen hat am
rung blickt demnächſt auf das erſte Jahr ihres Be=
geſtrigen
Bundesratsſitzung ge=
ntten
zur Annahme: der Etat des Reichs=ſtehens zurück. Mit großer Erwartung ſieht man dem Dienstag eine Konferenz unter dem Vorſitz des Staats=
Als des Innern, der Etat der allgemeinen Finanzver=erſten Jahresbericht entgegen, der ſo viele Rätſel löſen ſekretärs des Innern im Reichstagsgebäude ſtattgefunden.
on Mlung, der Etat des Reichsſchatzamtes und der Etat ſoll. Zu dieſen Rätſeln gehört auch folgende Betrachtung: Wie aus Dresden gemeldet wird, will das ſächſiſche Mini=
düR
eichsſchulden. Dem Entwurf eines Geſetzes über Nach den Ergebniſſen der Berufszählung von 1907 gab es ſterium des Innern einen Verſuch machen, eine Verſtän=
M Reichshaushalt für das Rechnungsjahr 1914 wurde
ſent
vor ſechs Jahren 2069637 Angeſtellte. Die Zahl der An= digung zwiſchen den Krankenkaſſen und Aerzten anzubah=
MZuſtimmung erteilt.
wehnn,
nen. Es hat eine Sitzung für Verhandlungen mit den
m der Zaberner Angelegenheit wiederholt geſtellten hatte ſich ſeit 1895 um 85 v. H. oder 952 785 Per=
Mnnte Leutnant von Forſtner wurde wegen ſonen vermehrt. Bei gleichmäßig ſteigender Zunahme Vertretern der Krankenkaſſen und Aerzteſchaft angeordnet.
e
ern un WGebrauches des Wortes Wackes zu Kaſernen= kann man heute insgeſamt wohl mit 2600000 Angeſtellten Die fünf Aerztekammern Sachſens ſollen je einen Ver=
Stützen aleſt verurteilt und von der 5.=ur 4. Kompagnie rechnen. Nach den Berechnungen der Regierung kamen am treter, der Verband ſächſiſcher Ortskrankenkaſſen drei und
Denſ Mſetzt. Der mitbeſchuldigte Unteroffizier wurde zu
1. Januar 1912 für die Angeſtelltenverſicherung 1836236 die Vereinigten Betriebskrankenkaſſen Dresden und Um=
ſagen
Mittelarreſt verurteilt.
aht
ugrmDPlusſchuß für Aeußeres der Ungari= Perſonen in Betracht, da alle über 5000 Mark Gehalt und gegend. ſowie die Ortsgruppe Leipzig und Umgegend des
Verbandes zur Wahrung der Intereſſen des Verbandes
hn Delegation hat das Budget des Mi=unter 16 und über 60 Jahre ausſchieden. Man darf alſo
sſpricht
deutſcher Betriebskrankenkaſſen je einen Vertreter ent=
MillaMllers des Aeußern im allgemeinen und im wohl annehmen, daß die runde Zahl 2 Millionen für
e
Peimen angenommen.
die Angeſtelltenverſicherung heute unbedingt zutreffen ſenden.
Der Reichsverband der deutſchen
ſbe deMieranzöſiſche Kammer ſtimmte der Aufnahme mußte. Auf Grund der Regierungsberechnungen ſollten
Kredits von 30000 Francs zwecks Beſchaffung
Preſſe richtete zum Geſetzentwurf gegen den Verrat mi=
r
Abteilung für das Luftſchiffweſen alſo heute 2 Millionen Angeſtellte Beiträge zahlen.
litäriſcher Geheimniſſe eine Petition an den Reichstag,
Dieſe Zahl iſt durch die Wirklichkeit aber bei weitem
eriegsminiſterium zu.
ZRllein langem erwartete Rücktritt des griechi=nicht erreicht worden. Die Aufnahmekarten ſind in in der um die Ablehnung des Paragraphen 9 gebeten wird.
Die Bitte wird begründet mit Darlegungen, in denen dar=
ſn
Marineminiſters Stratos iſt per=dieſer Zahl weder eingegangen, noch ſind erhebliche Zu=
Mt geworden. Die Urſache der Demhion liegt in gänge zu erwarten, die Zahl der Karten iſt viel kleiner, auf hingewieſen wird, daß bei der Aufrechterhaltung des
erroßen Unſtimmigkeiten mit Venizelos.
Auch die errechnete Zahl der Arbeitgeber, die verſicherungs= Paragraphen für die Preſſe ein unerträglicher Zuſtand
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
pflichtiges Perſonal beſchäftigen, iſt nicht annähernd er= der Rechtsunſicherheit geſchaffen würde und auch unſere
reicht. Da man nicht annehmen kann, daß ſich zahlreiche Wehrmacht ſelbſt dabei Schaden leiden müßte:
Schutzverband gegen die Fremden=
Angeſtellte und Arbeitgeber der Verſicherungspflicht ent=
Der Beſuch Kokowtzows
ziehen, müſſen eben die auf Grund der Statiſtik be=legion. Am Donnerstag wurde in Bexlin in einer
rechneten Annahmen ganz falſch geweſen ſein, oder Sta= Verſammlung eine Ortsgruppe des in München domizi=
in
Berlin
tiſtik und Geſetz haben verſchiedene Begriffe bezüglich derlierenden Deutſchen Schutzverbandes gegen die Fremden=
aellſt
munmehr der Vergangenheit an. Wenn auch die
Angeſtellten walten laſſen. Die Verwaltungsbehörden legion gegründet. Es ſollen in allen größeren Städten
üblle offiziöſe Kundgebung über den Verlauf der Be=
geben
ſich zurzeit Mühe, hinter dieſen ſehr merkwürdigen Ortsgruppen gegründet werden, welche Reichstag und
ſollin gen des ruſſiſchen Staatsmannes mit unſeren lei=
Regierung mit Material zur Herbeiführung durchgreifen=
Fehler zu kommen.
t Perſönlichkeiten noch fehlt, ſo kann man doch ſchon
der Schutzmaßnahmen gegen die franzöſiſche Fremden=
AAEilin, daß der Beſuch zu beiderſeitiger Befriedigung
legion verſehen ſollen. Derartige Maßnahmen werden
aultfalllen iſt. Herr Kokowtzow hat beim Empfang der
Heutſches Reich.
ſein: Die Forderung der Auslieferung aller vor dem 21.
ter der ruſſiſchen Preſſe in Berlin betonen zu müſſen
Die deutſche Geſandtſchaft in Tanger. Jahre angeworbenen Deutſchen von Amts wegen; Bereit=
ſtellung
von Mitteln zur Unterſtützung hilfsbedürftiger
itt, daß die Stellung eines ruſſiſchen Miniſterpräſi= Von unterrichteter Seite wird uns geſchrieben: Der ge=
lt
falſch beurteilt werde und mit derjenigen eines meinſame Vorſchlag, der den öſterreichiſch=ungariſchen Reichsangehöriger, die ſich an die deutſchen Konſuln in
pilltwpäiſchen Premierminiſters, der für die geſamte! Delegationen für das erſte Halbjahr 1914 vorliegt, enthält Frankreich wenden: Einführung des Paßzwanges für
Pillik des Kabinetts verantwortlich ſei, nicht verglichen auf dem Gebiete der auswärtigen Politik inſofern eine Minderjährige; der Antrag auf internationales Verbot
n könne, da für den ruſſiſchen Miniſterpräſidenten bemerkenswerte Neuerung, als er die Umwandlung der in der Einſtellung fremder Staatsangehöriger in den Heeres=
diVerantwortlichkeit
nicht beſtehe. Das iſt in der TatTanger beſtehenden öſterreichiſch=ungariſchen Geſandtſchaft dienſt zuſammen mit Oeſterreich, der Schweiz, Italien und
ſollfnm dieſer beſchränkt ſeine Tätigkeit, wenn er nicht in ein Generalkonſulat vorſieht. Die Auflöſung der Ge= Spanien bei der Haager Friedenskonferenz; Verſchärfung
Mieonderes Miniſterportefeuille inne hat, weſentlich ſandtſchaft iſt mit den politiſchen Verhältniſſen Marokkos der ſtrafgeſetzlichen Beſtimmungen gegen die Werber:
allſen Vorſitz bei den Miniſterberatungen und entbehrt begründet. In dieſem Vorgehen der Donaumonarchie Verbot der Fremdenlegionär=Vereine in Deutſchland.
maßgebenden Einfluſſes auf die übrigen Miniſter, wird weniger eine Freundlichkeit gegenüber Frankreich, Nachdrücklich wurde in der Verſammlung darauf hinge=
glauch
auf das Reſſort der auswärtigen Angelegen= als die Abſicht, Erſparniſſe zu machen, erblickt werden dür= wieſen, daß die Schundliteratur weſentlich zum Eintritt
in die Fremdenlegion reize.
. Deshalb hatte Kokowtzow ganz recht, wenn er fen. Jedenſalls bedeutet die Maßregel Oeſterreich=Ungarns
Die Ausſichten der bayeriſchen Zivil=
die
ausländiſche Politik gehöre nicht zu den offi= keinen Präzedenzfall für Deutſchland, das gleich anderen
liſte haben ſich, wie aus München gemeldet wird, er=
zumh
Aufgaben ſeines Aufenthalts im Auslande. Da=Großmächten ſeine Geſandtſchaft in Tanger beibehält.
wird aber die Bedeutung des Beſuches Kokowtzows
Graf Berchtollds Expoſé. Den Blättern heblich verſchlechtert. Wie verlautet, wollen von 28 Libe=
wegs
abgeſchwächt, noch weniger verlieren die Be=
ralen
noch nicht 6 für die Regierungsvorlage in der jetzi=
zufolge
haben der Reichskanzler und Unterſtaatsſekretär
ſüllurngen mit den deutſchen Staatsmännern und dem Zimmermann in Vertretung des in Urlaub befindlichen gen Höhe ſtimmen, und auch das Zentrum vermag wahr=
r
irgendwie an Wert. Ueber die internationale Po=
ſcheinlich
nicht alle Fraktionsmitglieder zur Abſtimmung
Staatsſekretärs v. Jagow telegraphiſch den Grafen Berch=
Mſänes Landes iſt der Miniſter natürlich durchaus
heranzubringen. Es ſteht damit alſo auf des Meſſers
told zu ſeinem Expoſé beglückwünſcht.
htiert, er iſt Vertrauensmann des Zaren, und ſein
Schneide, da eine Zweidrittelmehrheit unter einer Präſenz
Neue Reichstagsabgeordnete. Beim
Wiellfach berührt mehr die Wirtſchaftspolitik, die mit
von drei Vierteln aller Abgeordneten bei der Verfaſſungs=
Wiederzuſammentritt des Reichstages werden acht neue
Algemeinen Politik möglichſt in Einklang zu bringen
abſtimmung erreicht werden muß. Man nimmt an, daß
un liegt ja augenblicklich eine Reihe hochwichtiger Männer in den Reichstag einziehen, die im Laufe des die Regierung den Ausweg wählen wird, auf den libe=
en
vor, die zum Teil aus der veränderten Situation Sommers gewählt worden ſind, nämlich die Zentrums= ralen Kompromißantrag der verwinderten Erhöhung ein=
Püdoſten Europas entſtanden ſind und an denen abgeordneten Emminger (gewählt in Weilheim), Frhr. zugehen und die zur Deckung des Hofetats noch nötige
v. Aretin (Landshut), Neuhaus (Bühl=Raſtatt), Lederer Summe als Nachtragsetat einzubringen.
Pcheland und Rußland ein gemeinſames Intereſſe (Neumark); die Sozialdemokraten Ewald (Zauch=Belzig),
Solche Fragen ſind aber nicht allein auf Europa
ſnzt, ſie ſchweben auch anderswo, und es konnte nur Buck (Dresden=Neuſtadt), Stolten (Hamburg=Oſt) und der
Ausland,
Konſervative Gottſchalk (Ragnit=Pillkallen). Der neunte
Vorteil ſein, wenn eine eingehende Ausſprache mit
Oeſterreich und Frankreich.
Neugewählte, Dr. Böhme (Bauernbund), der in Salz=
Eine Meldung des Libre Parole, daß Erzherzog
nſſo bedeutenden ruſſiſchen Fachmann in der Stellung wedel=Gardelegen Herrn von Kröcher beſiegte, war be=
ſtuitzows
erfolgte. Daß rein politiſche Angelegenheiten reits früher Reichstagsmitglied. Neben Herrn von Krö= Franz Ferdinand auf ſeiner Rückreiſe von London in
em Unterredungen nicht ausgeſchaltet blieben, daß alle cher ſcheiden noch aus von bekannten Größen der Reichs= Paris mit dem Präſidenten Poincaré, dem Miniſterpräſi=
Worrdergrunde des Intereſſes ſtehenden Fragen zur Er=
fung
kamen, iſt zweifellos. Und das Bedürfnis zur parteiler von Oertzen, der dem Sozialdemokraten unter= denten Barthou und dem Finanzminiſter Klotz politiſche
lag, infolge Ablebens die Sozialdemokraten Bebel, Kaden, Beſprechungen haben werde, beſtätigt ſich nicht. Die Wie=
prrache
muß groß geweſen ſein, denn mehrmals fan=
ner
Allgemeine Zeitung bemerkt hierzu inſpiriert: Wenn
der bisherige Alterspräſident Dr. Lender (Zentrum) und
zwiſchen Kokowtzow und dem Reichskanzler längere
die franzöſiſche Regierung die Anbahnung freundſchaft=
Mmedungen ſtatt, die offenſichtlich zu beiderſeitiger Be= der Konſervative Graf Kanitz.
licher Beziehungen der beiden Länder zueinander wünſcht,
Der Schutz der Arbeitswilligen. Der
ſtigung ausfielen.
ſo dürfte einer ſolchen nichts im Wege ſtehen. Ein Beſuch
Ledenfalls nimmt der ruſſiſche Staatsmann die beſten geſchäftsführende Vorſtand des Bundes der Feſtbeſoldeten
des Präſidenten Poincaré in Wien kann nur unter der
Orſicke von ſeinem Berliner Aufenthalt mit nach Pe= nahm in einer außerordentlichen Sitzung eine Ent= Vorausſetzung ſtattfinden, daß auch Fragen angeſchnitten
Wurrg und man darf wohl nicht mit Unrecht behaupten, ſchließung gegen die Beſchlüſſe des Induſtrierates des
werden, die den Dreibund innig berühren. Für ein öſter=
dseſe
letzten paar Tage dazu beigetragen haben, das Hanſa=Bundes über den Arbeitswilligenſchutz einſtimmig
reichiſch=franzöſiſches Sonderabkommen iſt jedoch momen=
ndfſchaftliche
Verhältnis, welches zwiſchen den amt= an. Deren Verwirklichung ſtelle letzten Endes nichts an=
tan
kein Anlaß vorhanden.
ſühn Stellen an der Spree und der Newa beſteht, zu deres dar als eine ſtarke Beeinträchtigung der Bewegungs=
Schweiz.
zem und zu ſtärken. Dieſe Auffaſſung dürfte zutreffend freiheit aller Berufsorganiſationen. Er bedauere den
Die Genfer Spionageangelegenheit.
much ohne daß ſie ofſiziös noch beſonders beſtätigt darin zutage tretenden Mangel an Verſtändnis für die
Bedeutung zielbewußter Arbeit der Berufsorganiſationen! Die umfaſſende Vorunterſuchunng in der Genfer Spio=
in
kultureller und ſtaatspolitiſcher Hinſicht. Er erwarte nageangelegenheit in Alchloſſen worden. Wahrſcheinlich

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Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Nummer 285½ggammer 285
wird der Bundesrat ſchon in Kürze darüber beſchlieſen,
ſchitzen haben, Men darf ſagen, daß ſetz, wem eine ſWiehner auf ſein Nachſuchen, unter Anerkemu
ob und welches Verfahren gegen Larguier und Roſſeletfranzöſiſche und eine engliſche Flotte einander im Mittel= ſeiner langjährigen treuen Dienſte, mit Wirkun=Mlähe Komödie 1
ſowie einige andere Perſonen eingeleitet wird, die zwar meer begegnen, Offiziere und Mannſchaften Gelegenheit 1. Dezember 1913 in den Ruheſtand verſetzt und ihmſtsAbonnemen zur
Krone zum Ritterkreuz 1. Klaſſe des Verdienſtorkſtlltder weitere Spi
la, den 7. 2
nicht verhaftet, aber in die Angelegenheit verwickelt ſind. zu gegenſeitigen Freundſchaftsbeweiſen finden werden. Es Philipps des Großmütigen verliehen.
Zum erſten
kommt daher der bevorſtehenden Begegnung im Piräus
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpir
Pöitnliche Prei
Frankreich.
keine andere politiſche Bedeutung zu, als die, daß die bei= Hugo Diehl aus Wippenbach, Kreis Büdingem
Whovember. 50
Die Interpellation über die allge= den Weſtmächte ihre freundſchaftlichen Geſinnungen für die Lehrerſtelle an der Volksſchule zu Heidelbach,
W. Kleine Preiſe
Alsfeld.
meine Politik. Unter Hinweis auf die vom Miniſter=
hlepenber
, 1achſt
Griechen und ihren tapferen Souverän an den Tag zu le=
sſchüler
=
* Erledigt iſt eine mit einem evangeliſchen
präſidenten Barthou auf dem Bankett abgegebene Er=
gen
wünſchen.
zu beſetzende Lehrerſtelle zu Rimbach. Kreis Lalſllemize Volliſ
dieſer Vorſtelln
klärung, daß die Regierung ſelbſt den Wunſch habe, ſich
bach. Mit ihr iſt Organiſten= und Lektordienſt=
Rußland.
in der Kammer möglichſt bald über ihre allgemeine Poli=
bunden
. Sr. Erl dem Graſen zu Schlitz genannz Atad: 3 Uhr: Außer
Pi üinf raufute
Reorganiſation der Zwangsarbeit. Der Görtz ſteht das Präſentationsrecht zu.
tik zu äußern, erſuchten die Deputierten Briſſon und Morin
Miniſterrat begutachtete die Geſetzesvorlage über eine Re=
Kirchliche Dienſtnachrichten. Ernannt wurdäſtnenverkauf ſtatt.)
den Miniſterpräſidenten, die Beantwortung der von ihnen
Nis 214 Uhr:
organiſation des Inſtituts der Zwangsarbeit in dem Pfarraſſiſtent Köppler zu Heppenheim a. d. B.
diesbezüglich eingebrachten Interpellationen auf den 28. No=
Aiskorſtellung zu
Sinne, daß Beſtrafungen mit Zwangsarbeit nicht mit Pfarraſſiſtenten in Eberſtadt, Dekanat Eberſtadt=
vember
feſtzuſetzen. Miniſterpräſident Barthou erklärte
aſſiſtent Dr. Bingel zu Eberſtadt zum Pfarraſſiſtnſſt llonnemenevolt
Gewöhnliche
Verſchickung verbunden werden ſollen, daß jedoch die in Heppenheim a. d. B.; Pfarrverwalter Hofm
ſich mit dieſem Datum einverſtanden.
D. Von der Techt
Bergarbeiterausſtand. Der National=Aus= Zwangsarbeit die ihr bisher eigentümlichen Prinzipien zu Wixhauſen zum Pfarrverwalter in Offenbach; Aff
ſchuß des Bergarbeiterverbandes in Carmeaux veröffent= beibehalten ſoll, nämlich erſtens das Prinzip der Be=aſſiſtent Page zu Offenbach zum Pfarrverwalt e ihnimmt 9 N
licht einen Aufruf, in dem erklärt wird, daß weder die Re=ſtrafung, welches erzielt werde durch Verhängung einer Ober=Moſſau; Pfarrverwalter Bürſtlein zu iikuingenteur=Ab
ſtadt zum Pfarraſſiſtenten in Offenbach; Pfarrverrucſſtlafurt a. M. zur
gierung noch das Parlament die gegebenen Verſprechungen Gefängnishaft von hinlänglicher Dauer unter Auferlegung Reith zu Schlitz zum Pfarraſſiſtenten in Sprendllaſtſſauf der Internat
ſatsgeſtellen Ablt
erfüllt haben, was unter den Bergleuten berechtigte Ent= möglichſt ſchwerer Arbeit, und zweitens des Prinzips der mit Buchſchlag: Pfarraſſiſtent Herpel zu
rüſtung hervorgerufen habe. Der Ausſchuß müſſe jede Beſſerung in dem Sinne progreſſiver Erleichterungen der ſtadt zum Pfarrverwalter in Lißberg: Pfarrverkanſtlt eus dem Gebiet
ſiaum ausgeſtell
Lage der Sträflinge ſtreng dem Betragen und dem Ar= Schlamp zu Groß=Rohrheim zum Pfarrverwalt=
Verantwortung für die etwaigen Folgen dieſer Haltung
der öffentlichen Gewalt ablehnen. Der Ausſchuß des Berg=beitsfleiß der Sträflinge entſprechend durchgeführt wer= Höchſt a. d. N.: Pfarrverwalter Adam zu Schaaffſchlruttstage? 71
Dekanat Groß=Umſtadt, zum Pfarraſſiſtenten daſſikllsegs veranſtalte
Minſchaft heute abe
arbeiterverbandes des Loire=Departements beſchloß, alle den. Weiter bewilligte der Miniſterrat die zollfreie Ein= Pfarrverwalter Buchhold zu Eberſtadt zumi
Maßnahmen zu ergreifen, um ſich erforderlichenfalls der fuhr von Kohlen für den Bedarf der Südoſtbahngeſell= verwalter in Hainchen; Pfarrverwalter Weidne Am 25.
Fareien Studenten
Ortenberg zum Pfarroſkar in Schwanheim.
ſchaft.
Bewegung der Bergleute Nordfrankreichs anzuſchließen.
* Ordensverleihung. Se. Maj. der König ither Hafen und di
Serbien.
Der Verwaltungsrat des Grubenarbeiterſyndikats in Lens
Preußen haben dem Oberzahlmeiſter a. D. Rechnunſllſnerden ſolln.
Die Konkordatsverhandlungen mit dem Auguſt Bechthold zu Darmſtadt den Roten Adlepiall lu. Von der Elei
hat von den Dockarbeitern ein Sympathieſchreiben erhalten
Liebain waren
und beſchloſſen, die Dockarbeiter in Dünkirchen zu bitten, Vatikan. Der ſerbiſche Kultusminiſter erklärte, die 4. Klaſſe verliehen.
Zu den Stadtverordnetenwahlen. Unſers Alſtaße auf eine
Schiffe mit engliſcher Kohle nicht auszuladen. In einer Konkordatsverhandlungen mit dem Vatikan ſeien auf dem
ſammenſtellung der Mandatsverteilung unter den Pülle worden, wel
vom Hauptausſchuß der franzöſiſchen Kohlengrubenbeſitzer beſten Wege. Es ſoll ein Erzbistum in Belgrad, ſowie tiſchen Parteien bedarf der Berichtiguug. WieMllien mußte. Do
einberufenen Verſammlung erklärten die Direktoren der ein Bistum in Prizrend oder Uesküb errichtet werden.
Herr Stadtverordneter Linck mitteilt, gehört er=fliſte bis in die 94
der Fortſchrittlichen Volkspartei, ſondern über ichkittenmenſchrauben
Bergwerke der Departements Nord und Pas de Calais,
Türkei.
keiner politiſchen Partei an. Es ſind alſo 6=Mkſſolle Verlehr w
daß zwiſchen ihnen und den Bergleuten gegenwärtig kei=
2 Sozialdemokaſkilte Strom zu den
Das armeniſche Patriarchat hat die Pforte ſchrittliche, 6 Nationalliberale,
nerlei Zwiſt beſtehe und daß derſelbe lediglich durch den
erſucht, dem armeniſchen Volke in der Deputiertenkammer 1 Zentrumsmitglied, 1 Parteiloſer, 1 HausbeſitzenMitülig durch einen
Meuchtungstorper
Beſchluß des Senats hervorgerufen worden ſei. Die Di=
treter
gewählt worden.
eine ſeiner Größe entſprechende Vertretung zu gewähren.
endie Sce
rektoren verſicherten, daß ſie keinerlei Druck auf die Ar=
In der Landwirtſchaftskammer fand
Wn nächten Ja
Der Kultusminiſter hat das Geſuch jedoch abgelehnt und Donnerstag unter dem Vorſitz des Herrn Oekonmlſtlletes von der Fe
beiter ausüben würden, um ſie zu Ueberſtunden zu zwin=
erklärt
, die Kammer vertrete alle Ottomanen und nicht eine rats Fritſch eine Verſammlung der Vertrauensmall
En ur nech di
gen. Der Deputierte Basly erklärte in einer in Nantes einzelne Nationalität. Jeder Abgeordnete ſei ein Vertre= der Landwirtſchaftskammer des Kreiſes Darmſtadt
Uhnlörper in der
abgehaltenen Ausſchußſitzung des Bergarbeiterſyndikats, ter der ganzen ottomaniſchen Nation. Das Patriarchat in der Herr Stadtverordneter Sames einen Valii glettriſche Verk
er hoffe, daß die Regierung, wie in früheren Fällen, ſo
über die Allgemeine Ortskrankenkaſſe für den Lan kſſtitſetzt werden ka
habe mit dieſem Erſuchen ſeine Befugniſſe überſchrittten. Darmſtadt hielt. An den Vortrag ſchloß ſich einMlupbahnhof wi
auch diesmal bei den Bergwerksgeſellſchaften zugunſten
Der Miniſter werde derartige Anfragen zukünftig unbeant= lebhafte Diskuſſion an. Es wurde beſchloſſen.
U dortit.
(Anle
der Bergleute intervenieren werde. Falls die Geſellſchaf= wortet laſſen.
Gewerbe, Handel und Induſtrie gemeinſam nur=
n
Miltär
ten ſich entſchließen würden, die langen Schichten abzu=
Verſchiedene Zeitungen veröffentlichen Mitteilungen Wahlvorſchlag für die zu wählenden Ausſchußmitgidſſkkauſſee, weſtlich
ſchaffen, würde der Streik ſofort beendet ſein.
einzureichen. Zur Feſtſtellung des gemeinſamen.
iſt ein neu
über die Verhandlungen wegen des armeniſchen Reform= vorſchlags findet Sonntag, den 23. November, vorm tktichen Baute
Der franzöſiſch=deutſche Zollkongreß
programms, die zu Mißdeutungen Anlaß geben könnten. 12 Uhr, Reſtauration Sitte, eine Beſprechung allei
ſe neue Stäf
beſchloß, das franzöſiſche Handelskomitee und den deutſch=
Insbeſondere wurde angedeutet, daß Deutſchland und teiligten Gruppen ſtatt.
Wüger Stalle
franzöſiſchen Wirtſchaftsverein zu erſuchen, die Ermitte=
Die Poſtſchalter ſind am Geburtstagſtzüden über
Rußland der Türkei Bedingungen aufzwingen wollen,
Königl. Hoheit des Großherzogs bei dem Poſtaniſlich davon
lungen über die einſchlägigen Zollfragen fortzuſetzen und welche in die Souveränitätsrechte der Türkei eingriffen (Rheinſtraße) und beim Poſtamt II (Bahnhoſ)llkort wirt
hierbei die Erneuerung des Handelsvertrages, der im
Jahre 1917 ablaufe, im Auge zu behalten. Beſonders ſoll= und ſelbſtverſtändlich abgelehnt werden müßten. Dem=89 Vm. und 11 Vm.1 Nm. geöffnet. Die Zh
ſit der
ten die Handelsvereinigungen aufgefordert werden, ihre gegenüber iſt der Privatkorreſpondent des Wolſfſchenſtellen in der Hermann= und Stiftſtraße bleibendültent
Bureaus in der Lage, feſtzuſtellen, daß die Verhandlungenſchloſſen. Die Beſtellung aller Poſtſendungen
Wünſche bekanntzugeben, damit den deutſch=franzöſiſchen
einmal (vormittags) und die Briefkaſtenleerung tagültſtls
Zollbeziehungen eine vollkommene Gegenſeitigkeit und die zwiſchen den drei Mächten auf einer Baſis geführt werden, ſechsmal in angemeſſenen Zwiſchenräumen ſtatt.
Anwendung der Meiſtbegünſtigungsklauſel auf jede der die durchaus den berechtigten Intereſſen und Wünſchen
Vom Großh. Hoftheater. Die Totenſonnacula,
der Türkei entſpricht, ſo daß vollſtändige Harmonie be= Matinee beginnt um 11½ Uhr und dürfte gegen
beiden Nationen geſichert werde. Die Unterſuchung der
ſteht und gerade jüngſt gute Fortſchritte zu verzeichnen beendet ſein. Das Programm der erſten Abteilung
Zollfragen werde auf deutſcher und franzöſiſcher Seite ein=
Rezitationen von Hertha Alſen, Hans Baume
waren.
zig mit dem Zwecke fortgeſetzt, den beiden Regierungen
und Johannes Heinz, ſowie Liedervorträge von
Die Verpachtung der ägäiſchen Inſeln Jacobs und Kammerſänger Georg Weber.
ſeinerzeit für die amtliche Zollkonferenz genaues Material
an Italien. Der Vorſchlag einer Verpachtung der zweiten Abteilung ſingt Alfred Stephani die
überreichen zu können. Es ſei nicht beabſichtigt, in die
ägäiſchen Inſeln an Italien kann als ausſichtsreich gelten. ernſten Geſänge von Johannes Brahms, begleiten
Rechte der beiden Regierungen einzugreifen, ſondern der
Italien wird dafür die türkiſche Flottenreform unter an= Hofrat de Haan. In die Begleitung der Liedervo=
deutſche
wie der franzöſiſche Ausſchuß wünſchten nur die
der erſten Abteilung teilen ſich die Herren Hans O
Interpreten der beträchtlichen Intereſſen zu ſein, die bei derem durch Ueberlaſſung zweier Kriegsſchiffe fördern und heim und Siegfried Dreſcher. Den Abſchluß bilde
energiſch für die Verbleibung der für die Verteidigung Erſtaufführung von Hugo von Hoffmannsthals
dieſer Angelegenheit in Frage kämen. Abends vereinigte
Kleinaſiens notwendigen Inſeln in türkiſchem Beſitz ein= Torund der Tod mit Kurt Ehrle, Kurt Weſtera
die Mitglieder des Zollkongreſſes ein Feſtmahl, an dem
Armin Waſſermann, Minna Müller=Rudolph, Käthe
treten.
auch der deutſche Generalkonſul teilnahm. Die Miniſter
ner und Emil Jannings in den Hauptrollen. Die ſtett
Ching.
des Handels, des Ackerbaus, des Aeußern und der Marine
Leitung der Matinee hat Herr Dr. Paul Sanden
Die franzöſiſche 5prozentige Anleihe weiteſten Kreiſen dieſe neuartige Veranſtaltung des
hatten Vertreter entſandt.
theaters zugänglich zu machen, wurden die ermäf
in Höhe von 1,5 Millionen Pfund an die Provinz Tſche=
Belgien.
Volksvorſtellungspreiſe angeſetzt. Am Sonntag abern
tſchuan iſt durch die Banque Induſtrielle de Chine zuſtande ſolviert Kammerſänger Walter Soomer vom
Die bevorſtehende belgiſche Staats=
gekommen
.
Opernhaus in Dresden ein Gaſtſpiel in der von ihn
anleihe von 1000 Millionen Francs, wovon 520 Mil=
mit
größtem Erfolg bereits geſungenen Titelparti
lionen zur Einlöſung von Schatzſcheinen, 200 Millionen
Richard Wagners Der fliegende Holänder. Die
zur Befeſtigung von Antwerpen und 280 Millionen zu
Stadt und Land.
ſtellung, die das Werk in der neuen Inſzenierung de=
gangenen
Spielzeit bringt, ſteht unter Leitung vom
Eiſenbahnzwecken dienen ſollen, wird beſtätigt. Die Emiſ=
Darmſtadt, 22. November.
kapellmeiſter de Haan und Regiſſeur Richard Vert. F
ſion erfolgt zu einem noch unbeſtimmten Zeitpunkt in
* Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der Groß= Hauptpartien ſind neben dem berühmten Gaſt noch
Brüſſel und Paris.
herzog den Diplom=Ingenieur Karl Eberhardt Gertrud Geyersbach, Alfred Stephani, Georg Becker,
England.
aus Bahreuth zum außerordentlichen Profeſſor an derJaeobs und Auguſt Globerger Im Abonnement
Techniſchen Hochſchule zu Darmſtadt, ferner den Kreis= das Gaſtſpiel Soomers dem Buchſtaben A. Am Mi
Die Intereſſen im Mittelmeer. Daily aſſiſtenzarzt beim Kreisgeſundheitsamt Worms Dr. Otto gelangt Alt=Heidelberg als Volksvorſtellung zu ermil
Mail ſchreibt: Es liegt für uns kein Grund vor, in die Freſenius zum Kreisarzt des Kreisgeſundheitsamts ten Preiſen zur Aufführung. Zur Feier des Geburts
rein zufällige, deswegen aber nicht minder willkommene Büdingen, unter gleichzeitiger Verleihung des Charakters Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs wird am Diet
Begegnung der franzöſiſchen und der, britiſchen Flotte im Medizinalrat, mit Wirkung vom 1. Dezember 1913 an. in vollkommen neuer Einſtudierung und Inſzenk
Verſetzung in den Ruheſtand. Se. Königl. Offenbachs phantaſtiſche Oper Hoffmanns Erzählu
Mittelmeer irgendeine Demonſtration gegen andere Mächte Hoheit der Großherzog haben den Kreisarzt des unter Leitung von Paul Ottenheimer wieder im
hineinzulegen, da wir ſelbſt Intereſſen im Mittelmeer zu Kreisgeſundheitsamts Büdingen Medizinalrat Dr. Otto plan erſcheinen. Am Mittwoch wird Paul Apels eill
Meeen e
ihr Leben eingriff. Ihr Vater verlor durch unglückliche enden. Nur das Geld fehlte; und das durch eigene
Aus dem Leben einer großen Spekulationen ſein Vermögen, und eines ſchönen Morgens zu erobern, war ihr Entſchluß und ihr Ziel. Sie b=i
mußte das verwöhnte, in Sorgloſigkeit erzogene junge Geſangsſtunden zu geben, debütierte erfolgreich als
Mädel der Notwendigkeit ins Auge ſehen ſich ſelbſt ſein gerin in einem Konzerte das die Brüder Hellmesde
Geſangspädagogin.
Daſein zu zimmern. Die ſchönen Tage, da ſie in der Frank= gaben, Felix Mendelsſohn wurde auf ſie au
** Manuel Garcia, Pauline Viardot, Mathilde furter Oper in der Loge der Rothſchilds oder im Konzert= ſam, ſorgte, daß ſie zu den Rheiniſchen Feſtſpielen im
Marcheſi nun iſt auch die letzte dieſes weltberühm= ſaal Muſik genoß und die größten Künſtler ihrer Zeit 1845 engagiert wurde, er ſelbſt ſtudierte mit ihr
ten Dreigeſtirns am Geſangshimmel dahingegangen: die hören durfte, waren vorüber. Es lag nahe genug, daß ſie, Rollen: und nun war das Eis gebrochen. In kurze,
Frankfurter Patriziertochter die als Signora das ungewöhnlich muſikaliſche Geſchöpf und die glückliche hatte ſie genug erſpart, um die Ueberſiedelung nach
Marcheſt neben dem vor 7 Jahren verſtorbenen Manuel Beſitzerin einer bezaubernden Stimme, zuerſt daran dachte, wagen zu können, Gareig war entzückt von der unges
Gareig den Ruhm genoß, als die größte Geſangs= die Muſik und den Geſang zu ihrem Berufe zu machen, lichen Begabung ſeiner neuen Schülerin, und Ma=
meiſterin
der Welt zu gelten. 87 Lebensjahre lagen aber die Angehörigen ſträubten ſich gegen den Gedanken, war kaum 21, als der Meiſter ſie zu ſeiner Vertr=
hinter
ihr, als ſie jetzt, in dem Londoner Heim ihrer Toch= ein Mitglied der altangeſehenen Frankfurter Patrizier= beſtellte,
ter Blanche, dem Rufe des Todes folgte; 87 Jahre, von familie für Geld in der Oeffentlichkeit ſingen zu hören,
Was folgt, gehört der Muſikgeſchichte an: ihre Triur
denen ſieben Jahrzehnte eine lückenloſe Kette unermüdlicher und ſo entſtand der Plan, ſie nach Wien, zu ihren Tan= auf dem Konzertpodium und ihre noch größerengu
aufopfernder Arbeit und reicher, großer Erfolge wurden. ten, zu ſchicken, wo ſie bleiben ſollte, bis ſich in irgend einer deutungsvolleren Triumphe als Pädagogin der Geſt=
Die Melba, die Eames, die Calvs und wieviele andere vornehmen öſterreichiſchen Familie vielleicht eine paſſende kunſt. Bald wurde Mathilde, die durch ihre Ehemi=
noch
wer will es heute ſagen, welcher Weg der ihre ge= Stellung als Geſelſchafterin oder Erzieherin gefunden Bariton Marcheſit aus einem Fräulein Graumgun=
worden
wäre, wenn ſie nicht unter der Hand dieſer wahr= haben würde. Aber man ermöglichte es Mathilde doch, Signora Marcheſi geworden war, die beſte Freundin
haft großen Pädagogin des Geſanges zu Primadonnen ihre muſikaliſchen Studien dabei fortzuſetzen. Kein Ge=
zugleich
die größte Rivalin von Pauline Viardot.
emporgewachſen wären!
ringerer als Otto Nicolai, damals beſcheidener Ka= London, in Wien, in Köln und ſchließlich in Paris
Dem jungen Frankfurter Mädchen, der kleinen Toch= pellmeiſter am Kärnthnertor=Theater, war ihr Lehrer, und ſie Führerin und Mittelpunkt eines Kreiſes
ter des reichen Kaufmannes Johann Friedrich Grau= im Frühjahr 1844 trat der muſikaliſche Schöpfer der Luſti= Schülerinnen, und alle, die durch ſie den Wegällg
mann, war es nicht an der Wiege geſungen worden, daß gen Weiber von Windſor an ſeine Schülerin mit dem heit fanden, betrauern heute nicht nur die große Künf),
ſie dereinſt ihre liebſte Freude, ihre Neigung zur Muſik, Vorſchlag heran, ſeine Lebensgefährtin zu werden. und die große Lehrerin, ſondern auch einen ſeltenen
zu ihrem Lebenserwerb machen müßte. Aber Mathilde Mathilde lehnte ab, kehrte nach Frankfurt zurück, und nun angelegten Menſchen.
Graumann zählte kaum 17 Lenze, als das Schickſal mit gelang es ihr, von den Eltern die Erlaubnis zu erwirken,
rauher und doch am letzten Ende wohlmeinender Hand in in Paris bei Garcia ihre geſangliche Erziehung zu voll=

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ſimmer 283.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Sette 3.
Komödie Hans Sonnenſtößers Höllenfahrt im
2 Von Stüdtſchen Muſeun. Auf dem Tiſch im fder Tagesordnung auch ein Bericht von Frl. Sopie Wal=
onement
zur Wiederholung gelangen.
1. Stock, auf dem bisher die Handzeichnungen von H. ter=Mainz: Deutſche Arbeit im Oſten unſeres Vaterlan=
weitere
Spielplan der nächſten Woche lautet: Don= Hoffmann auslagen, ſind für die nächſten Wochen einige des; Eindrücke und Erinnerungen einer Teilnehmerin an
tt., den 27. November. 58. Abonnementsvorſtellung. Erinnerungen an die Zeit vor 100 Jahren ausgeſtellt. Be= der 13. Hauptverſammlung des Allgemeinen Deutſchen
Zum erſten Male wiederholt: Oberſt Chabert. ſonders bedeutſam iſt ein Steuerzettel im Original (als Lehrerinnen=Vereins in Poſen. Da nur wenig Kollegin=
Minliche Preiſe. Anfang 7½ Uhr. Freitag, den 1 bezahlt quittiert!) über eine außerordentliche Kriegs=nen aus Heſſen die Pfingſtage in Poſen nitmachen konn=
goember
. 59. Abonnementsvorſtellung. D 15. Mig= ſteuer im Jahre 1813, die letzte Quittung iſt von Septem= ten, dürfte der Bericht von Frl Walther vielen intereſſant
peiſe Da Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr. Samstag, den ber 1813. Der Steuerzettel iſt für eine Wilhelmine Jaubi und willkommen ſein. Auch Nichtmitglieder ſind herzlich
iowember, nachmittags 3 Uhr, Vorſtellung für aus= in Beſſungen ausgeſtellt. Geſchenk des Herrn Georg Gei= willkommen.
pllige Volksſchüler: Prinz Friedrich von Homburg. ger IV. in Beſſungen. Der Zettel iſt vielleicht das ein=
* Verein für Verbreitung von Volksbildung. Der
d eſer Vorſtellung findet kein Kartenverkauf ſtatt.) zige noch erhaltene Stück. Ferner liegen auf ein Pano= nächſte öffentliche Vortrag des Vereins für Verbreitung
8 Uhr: Außer Abonnement, 6. Sondervorſtellung: rama von Leipig im Jahre 1813 und Bilder von dem! von Volksbildung findet ſtatt Donnerstag, den 27. Novem=
fünf
Frankfurter. (Zu dieſer Vorſtellung findet kein Einzug der Veteranen am 18. Oktober 1813. Aus dem ber im Kaiſerſaal. Der Direktor des Großh. Realgym=
rverkauf
ſtatt.) Sonntag, den 30. November, nach= Nachlaß von Exz. Buchner ſind endlich eine Reihe humo= naſiums, Herr Geh Schulrat Münch, wird in einem Ex=
imgs
2½ Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld (Neunte riſtiſch=ſatiriſcher Bilder und Ausführungen ausgeſtellt. perimentalvortrag das Thema behandeln: Das Telephon=
Mrorſtellung zu ermäßigten Preiſen.) Abends 7 Uhr: Beſonders jetzt aktuell iſt ein Geſetz über das Verhältnis relais eine neue grundlegende Erfindung im Fernſprech=
ſonnementsvorſtellung
, B 15: Hoffmanns Erzählun= von Wirten zu den Mietern. (!) Gegen Ende dieſes Jah= weſen.
Gewöhnliche Preiſe.
res ſoll im Städtiſchen Muſeum eine Ausſtellung von Er=
. Von der Techniſchen Hochſchule. Heute nachmittag innerungen an die heſſiſchen freiwilligen Jäger 1813/14
* Orpheum. Wie ſtets, finden morgen, Sonntag, 23.
n mmt Herr Profeſſor Niedner mit Studierenden eröffnet werden. Da das Muſeum ſchon hübſche Stücke November, zwei Vorſtellungen ſtatt. Nachmittags 4 Uhr
nbr uingenieur=Abteilung einen Studien=Ausflug, nach beſitzt, andere in Ausſicht geſtellt ſind, wird ſie recht be= haben die bekannten kleinen Preiſe Gültigkeit und wird
f.urt a. M. zur Beſichtigung der von der Stadt Frank=achtenswert ſein. Wir bitten zugleich dieſenigen, die im beſonders hervorgehoben, daß das ungekürzte Abendpro=
f
der Internationalen Baufach=Ausſtellung in Leip= Beſitze von Bildern, Waffen Uniformſtücken, Briefen, gramm in dieſer Volksvorſtellung zur Darſtellung ge=
bel
uausgeſtellten Abteilung, enthaltend Pläne und Mo=Tagebüchern u. a. ſind, ſolche für die Zeit der Ausſtellung langt. Montag, den 24. November, fällt die Vorſtel=
Pianälll auts dem Gebiete des Städtebaues, die im Sencken= gütigſt zur Verfügung ſtellen zu wollen. Anmeldungen lung aus. (S. Anz.)
endenſchüſtzum ausgeſtellt ſind. Zur Feier des Ge=bezw. Anfragen ſind zu richten an Stadtbibliothekar Noack,
Kinotheater. Man ſchreibt uns: Reſidenz=
tstages
Sr. Königl. Hoheit des Groß= Luiſenſtraße 18I.
theater. Das Drama § 1 ſetzt ein mit lebendiger
Msgs veranſtaltet der Ausſchuß der Freien Stu=
* Roſetten für die Leitungsdrähte. Man ſchreibt Beratung der maßgebenden Stellen über Neuerungen im
adt mchaft heute abend im Fürſenſaale einen Geſelligen uns: Bei der Ausführung der Oberleitungsanlage für Luftſchiffbau, und die Erfindung eines Ingenieurs wird
Deitſchle-
Am 25. d. M. unternimmt das Exkurſionsamt die neue Strecke durch die Luiſenſtraße, Bismarckſtraße zum Ankauf empfohlen. General von Heſſendorf ſucht die
in. Afleien Studentenſchaft eine Exkurſion nach Mannheim, wird bedauerlicherweiſe bei einigen Hausbeſitzern wieder Pläne anzukaufen, ebenſo aber auch Graf Baldini, der
der ſin
Alle: Hafen und die Werkſtätten der Firma Lanz beſich= auf Widerſtand wegen der Anbringung einer Hausroſette ſpionierende Vertreter einer fremden Macht. Durch die

Arerden ſollen.
geſtoßen. Nachdem ſich in Darmſtadt z. Zt. ſchon 6000 Liebe der Tochter des Generals, die der Graf zu gewin=
e

Von der Elektriſchen. Der Verkehr der elektriſchen Roſetten befinden und die Oberleitungsmaſte erfreulicher= nen verſteht, gelingt es ihm auch, die Pläne zu bekommen,
Aßzenbahn war an der Ecke Bismarckſtraße und Wendel=weiſe mehr und mehr aus dem Straßenbilde verſchwinden, aber Frauenliſt, die ihre eigene Liebe aus Patriotismus
en, ullſttnaße auf leinige Tage durch Umſteigen aufrecht er= iſt dieſes ſich widerſetzen um ſo mehr zu bedauern, weil zu unterdrücken verſteht entreißt ſie ihm wieder. Mit ge=
untgüAſin
worden, weil hier eine Doppelkreuzweiche eingelegt das Straßenbild durch die Maſte bewieſenermaßen ver= wohnter Meiſterſchaft ſpielt Aſta Nielſen die Generals=
ug
.
Mkſert mußte. Donnerstag abend wurde bei elektriſchem unſchönt wird An dieſer Stelle war bereits vor einiger tochter. Lebendig und natürlich iſt das Zuſammenſpiel.
gehön Alle bis in die Nacht hinein mit großem Eiſer an dem Zeit auf den Beſchluß der Stadtverordneten in Karlsruhe Auch mit der Darbietung landſchaftlicher Reize iſt der
demn Mölhlu=menſchrauben der Schienen gearbeitet, ſo daß geſtern hingewieſen, welcher um das Bild der Stadt zu ver=ſpannende Film reich verſehen.
Das Reſidenztheater
nd alſäfpe lle Verkehr wieder aufgenommen wurde. Der elek= ſchönern, das Aufſtellen von Maſten innerhalb der dürfte in ihm einen neuen großen Schlager erworben
oialaſlllſe Strom zu den Beleuchtungszwecken wurde der Ober= Hauptſtraßen gänzlich verbietet und nötigenfalls die Er= haben.
bansic üllein durch einen eigens dazu konſtruierten Träger derlaubnis zur Anbringung von Roſetten auf dem Zwangs=
* Konzerte uſw. Ludwigshöhe. Beſonderer
Abuchtungskörper entnommen. Im Dornheimer Weg wege vorſchreibt.
Verhältniſſe halber wird das nächſte Sonntagskonzert
mer ſAben die Schienen gereinigt und die Oberleitung gelegt.
Beſitzwechſel. Wie aus der Anzeige in dem (Totenſonntag) von der Kapelle der Sektkellerei Kupfer=
ſim
nächſten Tagen wird die Verbindung des zweiten heutigen Blatte erſichtlich, iſt das allbekannte Blumen= berg aus Mainz ausgeführt. Die Kapelle, welche bereits
nn Albigs von der Feldbergſtraße hergeſtellt. Es erübrigt ſich geſchäft von Heinrich Henkel, Hofbukettlieferant in im vorigen Jahre einmal hier ſpielte und einen großen
ertraumſaſt nur noch der Anſchluß der Geleiſe an den alten andere Hände übergegangen. Die ſchon lange Jahre Erfolg zu verzeichnen hatte, wird mit einem beſonders
Darnt=
Anörper in der Landgraf=Philipps=Anlage, ſo daß als erſte Binderin in dem Geſchäft tätige Johanna gut gewählten Programm auſwarten. (S. auch Anz.)
einen Aelsktriſche Verkehr nach dem Hauptbahnhof in Betrieb Müller iſt als Teilhaberin mit den Herren Garten=
r
den
Abl werden kann. Vor dem Empfangsgebäude am architekten Haeling Inhaberin der alten Firma ge=
H. Langen, 20. Nov. (Beigeordnetenwahl.)
ſprbahnhof wurde ein drittes, ein Ueberholungsgeleis, worden. Sie war ſchon unter, der Leitung des ver= Bei der geſtrigen Beigeordnetenwahl wurde der ſeitherige
ichd
Aertigen Anlage zugefügt.
ſtorbenen Stadtverordneten Heinrich Henkel in dem Ge= Beigeordnete Wilh. Oppermann mit 533 Stimmen wieder=
ſam
miAltg. Militäriſche Neubauten. An der Eſchollbrücker ſchäft tätig,
gewählt. Der Gegenkandidat, Stadtrat Friedrich Munz,
sſäuf=Alliſee, weſtlich an die Bahnlinie nach Eberſtadt gren=
* Viertes Ziel Gemeindeſteuer. Wir machen unſere erhielt 211 Stimmen. Wahlberechtigt waren 1532 Per=
einſamg

R. iſt ein neues Bauviertel entſtanden, das von milie Leſer wiederholt darauf aufmerkſam, daß das vierte Ziel ſonen.
mbet, eAlichten Bauten beſdeckt wird. Es gilt hier, dem Train der Gemeindeſteuer für 1913 bis Ende Iſd. Mts. an die
* Reinheim, 20. Nov. (Großherzogs Ge=
Aſt neue Stätte zu bereiten. Längs der Ehauſſee iſt ein Stadtkaſſe zu zahlen iſt.
burstag.) Der Kriegerverein Reinheim feiert am näch=
Uſte: Stall errichtet und bezogen. Ihm parallel iſt nach
* Am Totenfeſt wird bei dem Abendgottesdienſt in der ſten Dienstag im Kreiſe ſeiner Mitglieder den Geburts=
GebuAſten über den Hof ein zweiter Stall im Betrieb. Weſt=Stadtkirche um 6 Uhr der Kirchengeſangverein nach= tag Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs. Geſangsvor=
dem
LAlndtavon ſind aus großen Zelten Notſtälle aufgeſtellt. folgende Chorgeſänge vortragen: Ich weiß, daß mein träge der Geſangsabteilung, muſikaliſche Vorträge ver=
(e
At wird für das Mannſchaftsgebäude, ſüdlich ziehend, Erlöſer lebt‟ Motette von Joh. Michael Bach; Ach, Herr, ſchiedener Art, Ehrungen und Auszeichnungen, die zur
Die fhder Stirnſeite nach der Chauſſee gerichtet, das Funda=
bieſſAſttrgegraben
. Nahe, in der ſüdweſtlichen Waldecke, hat laß Dein lieb Engelein, Schlußchoral aus der Johannis= Ueberreichung kommen, verſprechen einen würdigen Ver=
Mxmrainſchmiede ihren Platz gefunden und von ferne ver= paſſion, von Joh. Seb. Bach: Der Herr bricht ein um lauf der Feier. Auch die Ortsgruppe des Odenwald=
Mitternacht von Arnold Mendelsſohn; Nach Deiner klubs will den hohen Feiertag nicht klanglos vorübergehen
lſbet das Dröhnen des Amboßes, daß ſie ſchon in Be= Macht aus dem Engliſchen Kirchengeſang.
In der laſſen. Samstag, den 29. November, findet die Geburts=
ſſung
genommen iſt. Links am Eingang nach dem
len Terrain iſt eine mächtige Reithalle erbaut, die mit Johanneskirche findet am Totenfeſt, abends 5 Uhr, tagsfeier unſeres Landesherrn im Darmſtädter Hof ſtatt.
An breiten Dache und dem ſäulengeſchmückten Vorraum ein liturgiſcher Gottesdienſt ſtatt, in dem u. a. Verbunden damit iſt der erſte Familienabend unſerer
n anmutet. Die Dächer ſind nach moderner Art mit folgende Chöre vom Kirchengeſangverein geſungen werden: Ortsgruppe.
n Flachziegeln belegt. Ueber dem Bahnkörperg nach Der Menſch lebt und beſtehet von Reinhard; Wenn
sd. Bürſtadt, 20. Nov. (Ein Ausreißer.) Dem
Broviantmagazinen, iſt eine zweigeſchoſſige Wagen= ich in Todesängſten bin. von M. Frank; Es iſt nun aus aus Gießen ſtammenden Musketier Hintenlang vom 118.
le entſtanden. Die Munitionsmagazine haben den mit meinem Leben von J. S. Bach; Komm, ſüßer Tod.
Infanterie=Regiment in Worms war es zu eng in der Ka=
kauten
für die Traingebäude zum Opfer fallen müſ= von J. S. Bach: Der Tag iſt hin von demſelben. Außer=ſerne geworden Er verließ dieſe ohne Erlaubnis und be=
ent

Die Gebäude des neuen Lazaretts zwiſchen Stadt= dem von der Chorſchule: Selig ſind des Himmels Er= gab ſich zur Mutter eines Kameraden in Bürſtadt, wo=
lleige
und Eſchollbrücker Straße ſind bis zum Dache ge= ben, von Rinck. Dieſes letztere Stück, ſowie ein von Ar= ſelbſt er ſich fünf Mark ſchenken ließ. Nun trieb er ſich
Aen. Bei dem ſüdlichſten Gebäude wird das Gebälk des nold Mendelsſohn figurierter Choral: Freu Dich ſehr, vier Tage im Lorſcher Walde umher und gab vor, wenn
Mluhles errichtet ſo daß es bald gegen Schnee und o meine Seele, für Knabenſtimmen mit Orgelbegleitung, er von ihm begegnenden Perſonen gefragt wurde, er habe
en geſchützt iſt. Anſchließend an das Proviantamt geht kommt auch im Vormittagsgottesdienſt zur Aufführung.
voriges Jahr keinen Urlaub gehabt, deshalb habe er die=
neue
Proviantgebäude ſeiner Vollendung entgegen.
* Theater=Aufführung zu Wohltätigkeitszwecken. Der ſes Jahr vier Wochen. Nach langem Suchen fand nun

äußere Bewurf iſt zweckentſprechend ausgeführt. Die Internationale Verein der Freundinnen die hieſige Gendarmerie unter einem aus Reiſig gemachten
Aph, Kül
eichen Fenſter an der Weſtſeite haben eiſerne Läden junger Mädchen veranſtaltet am 3. Dezember d. J. Dach im Walde den Hintenlang in völlig durchnäßter Uni=
en

zu dreiviertel ihrer Höhe erhalten. Nur vier kleine zugunſten ſeiner Fürſorgebeſtrebungen eine Theater=Auf=form halb verhungert liegen, Er wurde verhaftet und in
(8a1
ſſeiben ſpenden Licht in die ausgedehnten Stapelräume, führung im Mathildenhöhſaale. Es wird das Helden=ſeine Garniſon zurückgebracht.
ſlchge elektriſche Beleuchtung erhielten. Wer lange Zeit mädchen von Lüneburg gegeben werden. Da Frl. Anna
Mainz, 21 Nov. (Das Vermögen von Adol=
ie
llit mehr in das Neubautenviertel gekommen iſt, ſteht! Ethel die Regie der Aufführung übernommen hat, iſt phus Buſch.) Der in Mainz-Kaſtel gebürtige und
Unwundert wie vor einer neuen Stadt.
Gewähr geboten, daß künſtleriſche Leiſtungen erzielt wer= unlängſt in Langenſchwalbach verſtorbene Großbrauer
Der Oberbürgermeiſter hat ſich nach Berlin zu den. Die Mitwirkenden ſind im übrigen Dilettanten. Buſch in St. Louis hat ein Vermögen von weit über
200 Millionen Mark hinterlaſſen Wie nämlich Amerika=
r
Vorſtandsſitzung des Deutſchen Städtetages be= Weitere Mitteilungen folgen.
* Verein Heſſiſches Lehrerinnen=Heim. Die Mitglie= ner Zeitungen berichten, iſt deſſen Teſtanrent am 7. No=
ſer
.. Auch finden Verhandlungen über wichtige
Abtiſche Fragen ſtatt in dem Kaiſerlichen Reichspoſt: der und Freunde des Vereins werden nochmals auf die vember eröffnet worden. In demſelben iſt das Vermögen
te dem Königlichen Preußiſchen Kriegsminiſterium Samstag, den 22. November, nachmittags, im Rathaus Buſchs wie folgt angegeben: 53 Millionen Mark ſind in
mit dem Vorſtande der Detailhandels=Berufs= ſtattfindende Hauptverſammlung des Vereins aufmerkſam Brauereien angelegt. 37 Millionen iſt ſein Grundbeſitz in
elſenſchaft zu Charlottenburg.
gemacht. Außer Jahresbericht und Kaſſenbericht ſteht auf St. Louis geſchätzt, in Paſadena in Kalifornien hat er
wenig unterſucht, und ſo gewinnen denn die Beobachtun= Bergamotte, des Veilchens, der Tuberoſe, der Wacholder=
gen
über die geiſtige Wirkung des Parfüms, die Sada= beere, der Nelke. Und auch noch unter denen, die unter=
Feuilleton.
kichi Hartmann im Forum veröffentlicht. beſonderes In= ſchieden werden konnten, herrſchte große Aehnlichkeit, ſo
O. K. Der Entdecker der weißen Eskimos verſchollen? tereſſe. Ein franzöſiſcher Chemiker, Dr. Septimus Pieſſe, zwiſchen Thymian einerſeits und Majoran und Wachol=
Neu=York wird berichtet: Nach den Berichten von hat in ſeinem Oetophon ein Düfteklavier her= der andererſeits, zwiſchen Sandelholz und Patſchuli. zwi=
It Seattle zurückgekehrten Walfiſchjägern beſtehen geſtellt, in dem 46 verſchiedene Gerüche mit der Klaviatur ſchen Zitrone und Bergamotte. Sehr bedeutend iſt die
Uerwiegende Gründe zur Sorge um den Verbleib eines Flügels korreſpondieren. Der Verfaſſer kam aber Aſſoeiationsfülle, die durch Gerüche herporgeruſen wird.
Peffanffons, des bekannten Polarforſchers und Ent=bei Verſuchen mit dieſem Inſtrument zu wenig befriedi=Hartmann machte ſogar den kühnen Verſuch, mit ſeinen
ſues der weißen Eskimos der im vergangenen Som=genden Reſultaten. Er gewann die Ueberzeugung, daß esVerſuchsperſonen auf Flügeln das= Gerüchel eine Reiſe
mit einer von der kanadiſchen Regierung ausgerüſte= für die Sinne nicht möglich iſt, mehr als ein Parfüm zu nach Japan in 16 Minuten zu machen. Die weiße Roſe
Erpedition zur Erforſchung der nördlichen Küſten des gleicher Zeit zu unterſcheiden, daß alſo jedes äſthetiſcheſollte die Abfahrt von Neu=York aufſuggerieren auf Grund
ſenikaniſchen Erdteiles die Ausreiſe von Viktoria ange= Vergnügen des Geruchsſinnes nur durch eine Folge von der großen Roſenbuketts, die den Reiſenden beim Betre=
ten
hat. Das Expeditionsſchiff Stefanſſons der Sinneseindrücken gewonnen werden kann. Ich unter= ten des Dampfers überreicht werden, das Veilchen einen
Luſpfer Kartuk, wurde zuletzt am 14. Auguſt in der ſuchte die Sache mit Hilfe von Verdunſtern, Zerſtäubern Aufenthalt an den Ufern des Rheins, der Mandelgeruch
h: der Flaxman=Inſel geſichtet; ſeitdem fehlen alle und mit Wohlgerüchen getränkten Schwämmen in einem den Süden Frankreich, die Bergamotte Italien, der Zimt
ärrichten, obgleich man ſich eifrig bemühte, den Verbleib Zimmer von mittlerer Größe, wo etwa ein Dutzend Per=den Orient, die Ceder Indien und die Nelke die Ankunft
Schiffes ausfindig zu machen. Es beſteht die Befürch= ſonen bequem vereinigt werden konnten. Ich beobachtete in Japan. Dieſe Vorſtellung mißglückte aber vollkom=
ng
, daß das Schiff mit allen an Bord befindlichen Per= dabei, daß es unmöglich war, eine Folge von 10 oder 12 men. Ich machte auch zahlreiche Verſuche in verſchiedenen
rent verloren gegangen iſt. Die aus dem Norden zurück= Gerüchen, die in Zwiſchenräumen von zwei Minuten in Theatern, indem ich durch elektriſche Ventilatoren Par=
hnnden
Walfiſchfänger ſprechen ſich ſehr veſſimiſtiſch der Luſt verbreitet wurden, genau zu unterſcheiden. Die füms in ein aus Freunden beſtehendes Publikum wehen
s. jedenfalls hat die Kartuk in den erſten Wochen des drei erſten Verdunſtungen verſchiedener Parfüms warenließ. Es zeigte ſich, daß die Gerüche in ſehr verſchiedener=
toöber
ganz ungewöhnlich ſchwere und gefährliche Wit= noch nur nach 45 Sekunden in einer Entfernung von 18 Stärke und ſehr verſchiedener Schnelligkeit aufgenommen
ſumgsverhältniſſe zu erdulden gehabt, und man weiß Fuß zu unterſcheiden, die anderen brauchten ein wenig wurden. Bei allen riefen die einzelnen Gerüche ganz an=
ch
., wie ſie dieſen Kampf beſtand. Das Schiff wurde mehr Zeit, aber nach der Verdunſtung des zwölften Par=dere Aſſociationen hervor als bei mir, und die Verwir=
n
Kapitän Robert Bartlett geführt, der bei Pearys füms war die Luft mit den verſchiedenartigen Gerüchen rung war allgemein. Die Mangelhaſtigkeit unſeres Ge=
bridpolexpedition
auch die Rooſevelt führte. In der ſo geladen, daß ein neues Parfüm erſt nach ungefähr zwei ruchsgedächtniſſes iſt daran ſchuld. Man könnte höchſtens
egend, in der ſich die Kartuk Mitte Oktober befinden Minuten empfunden werden konnte, und dazu war eine den Geruch im Theater zur Verſtärkung der Stimmungen
ſuftte, traten um jene Zeit ungewöhnlich ſchwierige Eis=ſehr kräftige Anſtrengung der Naſe notwendig. Mit verwenden. So ſchlägt der Verfaſſer vor, im letzten Akt
rältniſſe ein; andere Fahrzeuge, die ſich in jenen Ge= Zerſtäubern und feuchten Schwämmen machte man keine der Afrikanerin, wo Selika unter dem Manzanillabaum
undgen befanden, mußten beſchleunigt den Rückzug antre= beſſeren Erfahrungen, und jeder Verſuch ergab die außer= ſtirbt, orientaliſche Düſte ins Publikum ſtrömen zu laſſen,
n.iſſo daß es nicht ausgeſchloſſen erſcheint, daß Stefanſſons ordentliche Schwierigkeit Parfüms voneinander zu unter= die Nachtſzene der Meiſterſinger mit Flieder zu parfü=
chiff
in das Eis geriet und von der Beſatzung verlaſſen ſcheiden und wiederzuerkennen, wenn ſie einander folgen. mieren uſw.
erden mußte.
So vermiſchen ſich der Duſt der Drangen= und Magnolien=
* Der Tango und der Vatikan. Nach einer Blätter=
*** Pſychologiſches aus der Welt der Wohlgerüche. blüte ſo ſehr, daß ſie dieſelbe Empfindung hervorrufen, meldung aus Rom haben mehrere franzöſiſche Biſchöfe
ie oſt haben die Dichter von dem Einfluß der Wohl= ebenſo Eiſenkraut und Zitrone Minze und Tonking=beim Vatikan angefratt, ob ſie nicht ein Verbot gegen den
ttliche auf die Phantaſie geſchwärmt und von der Mög= Bohne. Von 200 Gerüchen bleiben höchſtens 10 Prozent, Tangotanz erlaſſen ſollten. Der Vatikan habe geantwortet,
ſchheit, den Geruchſinn bis zu der Fülle künſtleriſchen die aus dem Geruchsgemiſch unterſchieden werden können. daß eine Entſcheidung in dieſer Angelegenheit in Kürze
uldrucks zu ſteigern. Aber die Gelehrten haben die pſy= Solch alles übertönende Gerüche ſind der Moſchus, erfolgen würd:
*dach die Biſchöfe vorläufig nach
ſologiſchen Grundlagen dieſes Malen in Düften noch Patſchuli, der Geruch der Zibetkatze, des Geranium, der ihrem eigenen Ermeſſen verfügen ſollten.

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 4.
einen Grundbeſit von 4 Mikonen, in Eiſenbahnen hat er ſelben beſchäftigt ſind. wählenn ich t am Beſchäfti=
21 Millionen angelegt, ſein Grundbeſitz in Teras reprä= gungsort, ſondern an ihrem Wohnort im Kreiſe. Als Ort Defraudanten Taube aus Altona halte. Erſt am nachltenredce
ſentiert 30 Millionen, derjenige in Deutſchland 4 Mil= der Beſchäftigung gilt der Betriebsſitz des Arbeitgebers. Morgen ſtellte es ſich heraus, daß er das Opfer einer ſüſiſmiſter Natg,a
lionen, in Cooperstown bei Neu=York hat er 4 Millionen Solche Perſonen, die nicht im Kaſſebezirk wohnen, wählen
angelegt, in Louiſer Banken liegen 3 Millionen, bei Cadoo am Beſchäftigungsort. Herr Stadtverordneter Sames, Mit=
Oelfelder 4 Millionen, an Private hat er 4 Millionen ver= glied des Kreisausſchuſſes, gab hierzu noch nähere Erläu=
liehen
, ſein ſonſtiges Eigentum in St. Louis hat einen terungen, insbeſondere über ſeine Erfahrungen auf dem Dr. Busley die goldene Medaille einſtimmig verliesdatsgeagt wird gie A
Wert von 2 Millionen Mark. Und dieſes Rieſenvermögen Gebiete der Verſicherungsgeſetzgebung. Die Herren Bür= Sodann wurde mitgeteilt, daß im Jahre 1915 in Amsüläbvenber 1919 (1.
hat ſich der ſchlichte Mann innerhalb 45 Jahren erworben; germeiſter Kunz von Griesheim, Rückert von Ober= zur Weltausſtellung in San Franzisko ein internationtäateicht worden ſei;
denn vor 45 Jahren wanderte er von Kaſtel als einfacher Ramſtadt, Geibel von Hahn, Götz von Eſchollbrüken,
Brauburſche nach Amerika aus. Das Vermögen wird wie Appel von Nieder=Ramſtadt äußerten ſich ebenfalls dem alle großen techniſchen Geſellſchaften eingeladen ffüct talion drückt danz
folgt geteilt: Ein Achtel erhält die Witwe Frau Lilly hierzu und ſtellten beſondere Fragen, die von Herrn Dr.
Buſch, zwei Achtel der Sohn Aug, A. Buſch, und je ein Michel beantwortet wurden.
Herr Provinzialdirektor Fey teilte noch die Erfahr=
Achtel gelangt in Treuhand zur Verfügung der Töchter
des Teſtators Frau Nelly Loeb in Chikago, Frau Edmei ungen mit, die mit Organiſation gemeinſamer Orts= Jahr Gefängnis verurteilt worden iſt, war ſchon imumſcrgünde. Die 80
Reiſinger=Neu=York, Frau Anna Louis Fauſt=St. Louis, krankenkaſſen im Kreiſe Friedberg, die er ſeinerzeit als ſuchungsgefängnis erkrankt. Auf Antrag ſeines Veutall wahle des Late
Frau Klara v. Gontard=Berlin, Frau Wilhelmine Schar= Regierungsaſſeſſor dort bei Inkrafttreten des Krankenver=
rer
, Gattin des kgl. preußiſchen Leutnants Eduard Schar=ſicherungsgeſetzes im Jahre 1884/1885 eingerichtet und
rer. Das fürſtliche Anweſen des Verſtorbenen in Paſa= deren Tätigkeit er ſpäter als Kreisrat daſelbſt noch ken=
dena
Kal., die ausgedehnte Beſitzung in Cooperstown nen lernte, gemacht wurden.
N.=Y., das Buſch=Palais in St. Louis und den Landſitz
in Deutſchland erhält die Witwe. Dieſe Beſitzungen wer=den Zweckverband der Landgemeinden des
den auf 4 Millionen Dolars geſchätzt.
Mainz, 21. Nov. (Das Attentatin der Schule.) Eigenhäuſer Faſt ſämtliche Gemeinden haben ſich
Der 16jährige Oberrealſchüler Kaufmann, der auf ſeinen angeſchloſſen. Mit den Bürgermeiſtern von Pfungſtadt, genommen und beim Hantieren damit die Keller, Mläſſ Liamanten ſt
Lehrer ein Revolverattentat verübte und ſich ſelbſt durch Traiſa, Gräfenhauſen und Erzhauſen wurden die in die=
einen
Schuß verletzte wurde geſtern als geheilt aus dem ſen Gemeinden noch beſtehenden Schwierigreiten be=
Rochushoſpital entlaſſen. Ein Kriminalſchutzmann nahm ſprochen.
den Geheilten in Empfang und brachte ihn als Unterſuch= Sodann gab Herr Regierungsaſſeſſor Dr. Ahlnoch Aus=
ungsgefangenen
ins Provinzialarreſthaus. Von dort aus kunft über verſchiedene Fragen des Unterſtützungswohn=
kommt
er zur Unterſuchung ſeines Geiſteszuſtandes in die ſitzgeſetzes.
Im Anſchluß an die Verſammlung fand um 1 Uhr
Irrenanſtalt nach Alzey. (Totſchlag oder Un=
fall
?) Ein 42jähriger Wirt wurde wegen lebensgefähr= im Gaſthauſe zum Darmſtädter Hof in Eberſtadt ein
licher Verletzung ſeiner Frau verhaftet. Er war vorgeſtern Abſchiedseſſen für den nach Lauterbach als Kreisrat
abend in die Küche gekommen; in der einen Hand trug er verſetzten Herrn v. Werner ſtatt. Herr Provinzialdirek= geſtern abend der Violinvirtuoſe Prof. Alexander Peilälln Preußen, de
einen Teller und in der anderen Hand ein großes Schläch= tor Fey beſprach die Verdienſte des Herrn v. Werner um
termeſſer. Die Frau ſoll ihn nun gegen die Knieſcheibe den Kreis Darmſtadt, in dem dieſer 10 Jahre gewirkt habe.
getreten und ihn durch eine Bemerkung gereizt haben, Er ſchilderte Herrn v. Werner als einen Beamten von Teil des Programms erledigt hatte, entglitt ſeinen ätlug
worauf ihr Mann in großer Aufregung auf ſie zugeſtürzt vortrefflichen Kenntniſſen und hervorragendem Pflichteifer, die wertvolle Stradivarius=Geige fiel zu Boden (hltnbeiterd
und ihr das Meſſer in den Leib geſtoßen habe. Die Schwer= als einen Mann von vorzüglichem Charakter und vorneh=
verletzte
und ihr Mann führen die Verletzung auf einen mer Geſinnung. Herr Provinzialdirektor Fey wies wei= Wert auf 75 000 Mark geſchätzt wird, iſt nach der Amſt en 30 polmiſche ?
unglücklichen Zufall zurück; die Frau will in das Meſſer ter darauf hin, wie Herr v. Werner im Kreiſe Lauterbach von Sachverſtändigen nicht mehr zu reparieren. Pracſichtmitanſchlag
ein neues Feld finde zur Förderung der ländlichen Wohl=
hineingerannt
ſein. Die Unterſuchung iſt im Gange
Heidesheim, 20. Nov. (Genoſſenſchaftliches.) fahrt, der Kunſtpflege auf dem Lande und der Heimat= choc und liegt erkrankt in Kaſſel darnieder.
In der am Mittwoch vom Amtsgericht Ober=Ingelheimab= pflege. Unter den beſten Wünſchen für das Wohlergehen
gehaltenen Z wangsverſteiger ung des derAnna Bie=des Herrn v. Werner in ſeiner neuen Stelung brachte
ber gehörigen Wohnhauſes in der unteren Krätzerſtraße Herr Provinzialdirektor Fey ein Hoch auf denſelben aus, holt genannte Leutnant v. Forſtner wurde wedeimd Polizei vermnt
blieb der betreibende Gläubiger, die Bezirksſparkaſſe in Herr v. Werner dankte und führte aus, er werde den
Bingen, mit 7000 Mark Letztbietender Der Geſamtver= Kreis Darmſtadt nicht vergeſſen, und brachte ein Hoch auf
kaufspreis des mit dem verſteigerten Wohnhauſe in engſter den Kreis Darmſtadt aus. Es ſprachen nach Herr Bür= von der 5. zur 4. Kompagnie verſetzt. Der mitbeſchüllſähftiſchen Studen
baulicher Verbindung ſtehenden, ebenfalls von der genann= germeiſter Lang=Pfungſtadt und Herr Pfarrer Daus= Eber=
ten
Kaſſe erſteigerten Bieberſchen Saalbaues beträgt ſomit ſtadt, ſowie Herr Bürgermeiſter Mueller=Darmſtadt auf
20000 Mark, der Geſamterlös aus den zur Bieber= Herrn v. Werner. Der Verlauf der Feſtlichkeit gab Zeug=
ſchen
Konkursmaſſe gehörfgen Gebäuden 33 000 nis davon, welch großer Beliebtheit ſich Herr v. Werner
Mark. Demgegenüber ſteht eine Forderung der Bezirks=im Kreiſe erfreut und wie die Gefühle von Dankbarkeit
ſparkaſe in Bingen aus 1 Hypothek und Zinſenrückſtän= und Anhänglichkeit von hier ihn nach ſeinem neuen Be=
den
in Höhe von 34000 Mark, und eine zugunſten der zirke begleiten.
landwir ſchaftlichen Spar= und Darlehenskaſſe Heidesheim
eingetragene zweite Hypothek in Höhe von
Kunſtnotizen.
86 000 Mark. Dieſe nun vollſtändig ausge=
er
We=
fallene
Hypothiek war der Heidesheimer Kaſſe von de
eenden
rnähnung geichieh:, behält ich die Rebaktion ihr Urteil vor.
den Eltern des wegen Veruntreuungen zu 2 Jahren Ge=
* Mozart=Perein. Nachſtehend bringen wir im
fängnis verurteilten Kaſſenrechners als Sicherheit
und Deckung für die Verluſte der Kaſſe ein= Auszuge einige Urteile der Wiener Fachkritik über den im
Konzert am nächſten Montag mitwirkenden
getragen worden.
Tenoriſten Herrn Hermann Gürtler aus Wien. Dr Batean
im Fremdenblatt: In H. G. wächſt unſtreitig eine
Hoffnung des dutſchen Konzertſaales heran. Muſikal’iſch
Bürgermeiſterverſammlung.
durch und durch ein Mann von akademiſcher Bildung mit
* Am 20. d. M. fand zu Eberſtadt im Rathausſaale einem kräſtigen, geſunden, wohlausgeglichenen und mühe=
auf
Einladung des Herrn Provinzialdirektors los in die höhere Lage ſteigenden Organ begabt, beſitzt er
Fey eine Verſammlung der Bürgermeiſter und Beigeord= alle Vorbedingungen der langerſehnte Liederſänger zu
neten der Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt ſtatt, zu worden der eine ſchöne Tenorſtimme und höhere Intelli=
der
auch die Mitglieder des Kreisausſchuſſes und der genz ſein eigen nennt. L. Thoma im Montags= beanſtandet als richtia übernommen wurde und aulſſlchden vo
Kreisſchulkommiſſion, ſowie die Beamten des Kreisamts Courier: Das Organ hat ganz eigenen Klang und hohe
ſich eingefunden hatten. Provinzialdirektor Fey eröffnete ſtimmtechniſche Kultur. Das große Ausdrucksgebiet, das man an, daß der Diebſtahl nicht auf deutſcher Strecs
und begrüßte die Verſammlung und wies darauf hin, daß ſonſt nur der tieferen Stimme vorbehalten iſt, dieſer war= geführt iſt.
gerade die gegenwärtige Zeit ganz beſondere Aufgaben für men, farbenreichen Tenorſtimme iſt es erſchloſſen.
die Kreis=und Gemeindeverwaltung in unſerem Kreiſe ge= Deutſches Tagblatt: Herm. Gürtler erwies ſich
bracht habe Er wies auf die Ausführung der neuen vor allem als hochmuſikaliſcher, ungemein geſchmackvoller
Landgemeindeordnung, des neuen Verwaltungsrechts= Sänger, der ſich ungeſcheut an die allerſchwerſten Aufgaben
pflegegeſetzes und die Durchführung der Reichsverſiche= wagen kann. Neues Wiener Journal: Techniſch und Pferde auf der Weide ertranken. Einige Per=
rungsordnung
hin und verbreitete ſich ſodann über die zur= und muſikaliſch ſo glänzend gebildete Tenoriſten wie dieſer die ihr Vieh retten wollten, gerieten in Lebens
zeit ſchwebenden größeren wirtſchaftlichen Aufgaben des ſind überaus ſeltene und wertvolle Erſcheinungen in Kon=
Kreiſes und der Gemeinden, insbeſondere derjenigen auf zert= und Oratoriengeſang.: Der Morgen: H. Gürtler
dem Gebiete des Verkehrsweſens und der Verſorgung der iſt trotz ſeiner Jugend ſchon eine der markanteſten Per=ſchen Turnfeſtes) iſt nach den neueren Berechmüll
Gemeinden mit elektriſcher Kraft und elektriſchem Licht. ſönlichkeiten des Konzertſaales.
Endlich erwähnte Herr Provinzialdirektor Fey noch die
Errichtung eines Bauvereins für die minderbemittelte Be=
völlerung
in den Landgemeinden des Kreiſest dem ſich
Reich und Ausland.
bereits eine größere Anzahl von Gemeinden angeſchloſſen
Aus der Reichshauptſtadt, 20. Nov. Zur Frage des
bat. Herr Provinzialdirektor Fey wies ſodann auf die
Stellung des Kreisrats und des Bürgermeiſters als Selbſt= angeblichen Tangoverbotes berichtet jetzt eine offi= mit dem Turnfeſt in Zuſammenhang ſtehende geſchsl
verwaltungsbeamte und auf die Bedeutung der Selbſtver= ziöſe Korreſpondenz, daß keine kaiſerliche Kabinettsorder Unternehmungen, wie z. B. die Herausgabe des=
waltung
in Kreis und Gemeinde hin. Die durch die erlaſſen worden iſt. Noch weniger könne die Rede davon Albums uſw., noch einen beträchtlichen Gewinn abtag
Selbſtverwaltung geförderte Entwickelung der Land= ſein, daß den Offizieren für Uebertretung des kaiſerlichen der dem Geſamtfonds des Feſtes zugute kommen ull
gemeinden ſoll nicht dazu führen, den Landgemeinden ihren Verbotes ſofortige Dienſtentlaſſung angedroht worden
ländlichen Charakter zu nehmen, das Land ſoll in ſeiner wäre. Doch habe ſich der Kaiſer mündlich dahin ausge= betracht der Rieſenunkoſten des Feſtes iſt das ein
ſprochen, daß er die Beteiliguna von Offizieren in Uni=
Entwickelung mit der Stadt im Verhältnis gleichen Schritt form am Tango, Oneſtep oder Twoſtep nicht wünſche.
halten, es dürfen aber nicht ſolche ſtädtiſchen Verhältniſſe
Der Rektor der Berliner Univerſität. Ge=
und Einrichtungen, welche für das Land nicht paſſen, auf heimrat Planck, erläßt folgende Erklärung: Die Kölniſche
dasſelbe verpflanzt werden. Dem Land und der ländlichen Volkszeitung vom 6. November und 15. November brachte Brenner aus Chriſtburg an. Der Wagenwurde
Kultur müſſen die beſonderen und berechtigten Eigentüm= einen Bericht über eine hier von dem Deutſchen Bund
lichkeiten, die einfache Lebensführung und Lebenshaltungfür Mutterſchutz anberaumte Verſamm=lig zertrümmert und die Inſaſſen herausge
und die ländlichen Sitten und Gebräuche nach Möglich=lung in welcher nach der Mitteilung von Ohrenzeugen
keit erhalten werden. Das Land ſoll Land, aber ent= gewiſſe Anſchauungen, die von dreiſter Unſittlichkeit zeu=
wickeltes
, wohlſtehendes und geſundes Land ſein. Zum gen, vertreten worden ſein ſollen. Als beſonders gravie=
Schluſſe gedachte der Vorſitzende noch der Veränderung rend wurde hervorgehoben, daß die Verſamnmlung in derVerletzten helfen, wurden jedoch unter Drohungen
in den Beamtenſtellen der Kreisverwaltung, der Verſetzung Leſehalle der Königlichen Univerſität ſtattgefunden habe.
des Herrn Regierungsrats von Werner und der Ernen= Hierzu bemerke ich, daß die genannte Verſammlung ohne
nung des Herrn Regierungsrats Freiherrn v. Starck.
meine Genehmigung und ohne mein Wiſſen ſtattgefunden
Als erſter Gegenſtand der Tagesordnung wurde ſo= hat. und daß nach den bisherigen Ermittelungen die ge= Düngemittel= und Kartoffel= Großhandlung Ernſt
dann die Reichsverſicherungsordnung und die Errichtung machte Ortsangabe irtimlich iſt Um die Tatſachen in in Poſen iſt ſeit einigen Tagen unter Hinterlaſſung
einer Ortskrankenkaſſe für die Landgemein=den Einzelheiten feſtzuſtellen, habe ich eine Unterſuchung großen Schuldenlaſt aus Poſen ſpurlos verſch=A
den des Kreiſes Darmſtadt durch Herrn Kreis= eingeleitet und werde auf alle Fälle dafür Sorge tragen, den. Die Verſchuldung ſoll ſo groß ſein, daß niek
amtmann Dr. Michel behandelt. Herr Dr. Michel führte daß, ſoweit die Machtbefugniſſe der Univerſitätsbehörde
insbeſondere aus, daß die neue Verſicherungsordnung eine reichen derartige unerhörte, die Ehre der Univerſität aufs
Entlaſtung der Bürgermeiſter, aber eine erhebliche Be= ſchwerſte verletzende Veranſtaltungen von vornherein un= Wohin ſich Wilm gewendet hat, iſt unbekannt.
laſtung des Kreisamts, bei dem eine beſondere Abteilung möglich bleiben. Die Einzelheiten der Berichterſtattung
als Verſicherungsamt eingerichtet ſei, mit ſich bringe, dies über dieſe Verſammmlung, in der Fräulein Dr Helene ſeignungspolitik.) Die Polenpartei des öſtenr
namentlich auf dem Gebiete der Krankenverſicherung. Die Stöcker den Vorſitz führte, entziehen ſich der Wiedergabe.
Die Auslieferung des Direktors Lindner aus der Delegation angewieſen, die preußiſche Enteig u
grundlegenden Vorſchriften der Reichsverſicherungsordnung
wurden erläutert, es wurde hingewieſen auf die Einrich= Steglitz, der als Leiter der Land= und Induſtriebank An=
tung
der allgemeinen Ortskrankenkaſſe für die Landgemein= fangs Februar 200 000 Mark unterſchlug und im Oktober
den des Kreiſes. Das Wahlverfahren für den Ausſchuß in Neu=York verhaftet wurde iſt, laut dem Lokal=Anzeiger,
der Kaſſe und die Bildung des Vorſtandes der Kaſſe wur= vom Bundeskommiſſar beſchloſſen worden. Lindner werdederer.) Geſtern paſſierten 300 verarmte Aus
den erläutert. Iusbeſondere wurde die Aufſtellung der wahrſcheinlich verſuchen, dem Auslieferungsverfahren derer die aus Amerika zurückbefördert wurden,
Wählerliſten beſprochen und bemert, daß alle nicht einer Schwierigkeiten in den Weg zu legen. Ein hier zu Be= Stadt Innsbruck. Drei Stunden ſpäter kam ein 2
zugelaſſenen Betriebs= oder der Ortskrankenkaſſe Ober= ſuch weilender höherer brafilianiſcher Staats=
Ramſtadt angehörigen, nach der Reichsverſicherungsord=beamter erlebte in der vergangenen Nacht ein unan=rika gezogen waren, durch Innsbruck.
nung krankenverſicherungspflichtigen Perſonen, die im genehmes Abenteuer. Er hatte in Begleitung einer Dame
Landbezirk des Kreiſes beſchäftigt ſind, in die Wäh= in einem Café in der Potsdamer Straße eine Zeche von burtstages Verdis fand auf dem Kaplt
lerliſten einzutragen ſind, auch wenn ſie nicht im Kreiſe
über 200 Mark gemacht, als plötzlich ein Kriminalbeamter Feier ſtatt, welcher der Unterrichtsminiſter Ere
wohnen, diejenigen, die im Kreifewohnen undindem= auf ihn zutrat und beide für verhaftet erklärte. Dem Bra=

Nummer 233ön M. 285.
ſilianer wurde eröfnet, daß man ihn für den geſuchiche anm ns
angenehmen Verwechslung geworden war Aomſterdam, 21. A
21. Nov. In der heutigen Sitzung der Schiffsb eichzie der gundertfa
techniſchen Geſellſchaft wurde dem Geheintücſrande hat die Könſ
Weltkongreß der Ingenieure abgehalten werden wirde fäkunz einen hohen
darunter auch die Schiffsbautechniſche Geſellſchaft. Mlheit und die Bli
Redakteur Steinthal, der wegen Beleidigung ſſtritt und daß u
Generalintendanten Grafen Hülſen=Häſeler zu eincſpoelander auf die
gers hät das Gericht beſchloſſen, ihn gegen eine KautaleIntwerpen, 20.
den a=
von
20000 Mark aus der Haft zu entlaſſemkgl Von de
Wiesbaden, 21. Nov. (Fahrläſſige Töturſas Spur aufzuin
Am Nachmittag des 21. September wurde in Doskhicks leicht gefeſſelt w
Herr Regierungsrat Piſtor referierte ſodann über die 21jährige Eilli Keller durch einen 13jährigen Schloscaülberiallen worden
§lehrling namens Wirbel erſchoſſen. Der Junge hattesiic onhaber der 24
Kreiſes Darmſtadt für den Bau billiger kleines Gewehr, das der Wirt Alois Keller einen Aullm Tranen in den
blick unvorſichtigerweiſe an die Wand geſtellt hatte, amſtüde ihm ſogar 5000
ihrem Zimmer beim Kaffee ſaß, in den Kopf geſchoofſüeen.
Wirbel ſowie Keller hatten ſich heute vor der hieſſitll Pmis, 21. Nol
Strafkammer wegen fahrläſſiger Tötung zu verantwo Münrich von P
Keller auch wegen Schießens in der Nähe bewohnter= Siallzlne, am Montag
ſer ohne polizeiliche Erlaubnis. Wirbel erhielt zweiTtſctzl zu mehrtägige
Keller drei Tage Gefängnis, letzterer außerdem nociſchr Anter bact
Mark Geldſtrafe. Beide ſollen der bedingten Begnahſſätne ud Beſuche
Rhakts ſichnict u
nempfohlen werden.
Kaſſel, 21. Nov. (Einen ſchweren Verluſhſlenn um den 2
kow aus Petersburg. Der Künſtler wirkte in einem A ſer einigen Jab=
zert
im großen Stadtparlſaale mit. Als er den ſlmeiſt als Herr
(1en
wurde vollſtändig zertrümmert. Das Inſtrument, Bill inen volnt
n betra
Petſchnikow erlitt infolge eines Unfalles einen Nemä Eroloſior
Keute erilten
Straßburg, 21. Nov. (Der Zwiſchenfällinſung ergab, daß=
Zabern.) Der in der Zaberner Angelegenheit wilſthnit gelegte D
Gebrauches des Wortes Wackes vom kommandierstutt freitende poln
General zu Kaſernen=Arreſt verurteiltBarelona, 20.
Unteroffizier wurde zu 5 Tagen Mittelarreſt verusſchlſtzwiſchenfal
Metz, 21. Nov. (Zugentaleiſung.) Heuts
hatten, daßd
mittag um 8 Uhr entgleiſte die Maſchine des Perſonulgſinen bewarfen
ges 1063 von Metz nach Pogny an der Umbauſtelle Aaworfen und ſchn
ſchen Sablon=Weſt und Ars=Moſel. Beide Hauptgleiſsſius Maniſeſtanten
vorausſichtlich vier Stunden geſperrt, der Verkehr. Mih us ſeurnen
durch Umſteigen aufrecht erhalten. Perſonen wurden Mchiütberten. Der
verletzt. Die Urſache iſt noch nicht aufgeklärt.
Miehn wolt. e
München, 21. Nov. (Schiffsunfall.) Aurhsteinwurf im e
Donau bei Wikhering in Ober=Oeſterreich iſt ein unſhlurde durch eine
e. Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nache Perſonen beſetzter Transportkahn. deäliſten wurde ein
Stück Vieh an Bord führte, mit dem Dampfer Margſäiter erlitt Quetſ
Donau=Dampfſchiffahrts=Geſellſchaft, der wegen NebelicUltiverſtat eindri
Anker lag, zuſammengeſtoßen. Der Tralſstcſfanlſt dus 6
kahn ſtürzte um. Zwei Perſonen ertranken
Eine ſpätere
übrigen konnten von der Beſatzung des Mars (e4
hergetelt.
ewerden. 15 Stück Vieh ertranken, die anderen ſchmälmſtAlſpaf
nrms
an Land.
Sateit.
Köln, 21. Nov. (Eiſenbahn=Diebſtahb) Mlltt
miltäriſch
die hieſigen Behörden mitteilten, iſt über den Diebſalläbelhiebe ve
Erpreßzug Köln.-Paris noch nichts ermittelt wordeAUhſgaſter.
u bei der Uebergabe der Kiſte an die belgiſchen Poſtbsellliſ offord,
i=die Siegel unverletzt waren, da ferner die Sendm=
dem
5o
giſche Beamte den Transport mit überwachten,l
ie lagen
Feterst.
ſein
Cuxhaven, 21. Nov. (Schwerer Sturm.)
Weſtküſte von Schleswig hat der orkanartige Sturn
an
ßen Schaden angerichtet. Die Mark war meilenweit
parf
n ſchwemmt. Das Hochwaſſer kam ſo plötzlich, daß
St. Lo
St
konnten aber noch gerettet werden.
ung
Leipzig. 20 Nov. (Das Defizit des 12.Sfl
Faltes
viel geringer als man anfänglich annahm. B
0 Mit
jetzt hat ſich der nicht gedeckte Betrag, den man auftl
Wung de
auf etwa 46 000 Mark beziſſerte, auf 12000 Mant el
uch t
gert Das endgültige tatſächliche Defizit dürſte jedog
weiter herabgehen und ſich auf höchſtens 5000 bis 60
belaufen. Denn es iſt als ſicher anzunehmen, daß=
finanzielle
Endergebnis erheblich verbeſſern wird Ir
liches Ergebnis.
Chriſtburg (Weſtpr.), 21. Nov. (Folgenſel
res Automobikunglück) Ein mit vier Pe=h
beſetztes Auto fuhr an den Verdeckwagen des Bai
dert. Frau Brenner erlitt einen Schädelbruch um
Grof=
hoffnungslos
danieder, die anderen Inſaſſen wurden
falls teils ſchwer verletzt. Die Autoinſaſſen woltal
gehindert.
Poſen, 21. Nov. (Finanzieller Zuſam
bruch.) Der Inhaber der bekannten Getreide=, 1
emal die Koſten eines Konkurſes gedeckt werden
Jetzt iſt der völlige Zuſammenbruch der Firma u
Wien., 21. Nov. (Gegen die preußiſche=
ſchen
Reichsrates hat geſtern ihre beiden Delegien
volitik gegen die Polen neuerdings zur Sprag=
rbringen
.
Innsbruck, 21. Nov. (Heimkehrende Aus
port von 200 Auswanderern, die hoffnungsfroh nach
Rom, 21. Nov. Anläßlich des hundertſtet:
=das diplomatiſche Korps, die Behörden ſowie be=

[ ][  ][ ]

mr 283.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 5
Wertreier der Kunſt und Vieratur beiwohnten. Die
ter ihre Ausgaben für Tolliten im Jahre 1910, nachden
Parlamentariſches.
Wlreden hielten Unterrichtsminiſter Credaro und Bür=
ſie
bereits den Offenbarungseid geleiſtet hatte, vor. Vert
geſſtiter Nathan.
Der Finanzausſchuß der Zweiten R.=A. Bahn: Soll es denn ſchon übermäßiger Aufwand
Unſterdam, 21. Nov. (Hundertjahrfeier.) An= Kammer erledigte geſtern noch einige Punkte zur Be=ſein, wenn die Angeklagte zwölf Paar ſeidene Strümpfe
läſſh der Hundertjahrfeier der Unabhängigkeit der Nie= ſoldungstarifreform. Bei den Forſtwarten wurde eine von Henneberg, das Paar zu 4 Mark, kauft?
Staats=
olde
hat die Königin eine Proklamation erlaſſen, in Erhöhung des Kleidergeldes von 70 Mark auf 100 Mark anwalt: Jawohl! Ich würde drei Paar ſelbſtgeſtrickte
Sallſelagt wird, daß das Vertrauen derer, welche am 21. beſchloſſen, ferner ſollen ſie nach 21 Dienſtjahren eine pen= wollene Strümpfe nicht als übermäßigen Aufwand be=
Nühnr ber 1813 die Regierung übernommen haben, nicht ſionsfähige Zulage von 200 Mark erhalten. Auch den trachten. (Heiterkeit.) Vert. R.=A. Bahn: Ein Koſtüm,
ſeſſiſcht worden ſei; die Niederlande hätten in jeder Be= Dammwärtern wurde eine Echöhung des Kleidergeldes einen Mantel und einen Biſammuff kann ſich eine Dame
ſng einen hohen Aufſchwung genommen. Die Pro= auf 100 Mack zugeſagt. Die Hilfsgerichtsſchreiber bei den wohl auch noch kaufen. Staatsanwalt: Die Angeklagte
At on drückt dann den Wunſch aus daß der Friede, die Unterſuchungsrichtern werden in eine Gehaltsgruppe von hat aber dafür 1328 Mark ausgegeben; ferner eine Pleu=
Feit und die Blüte des Landes keine Unterbrechung 2600 bis 3400 Mark, die Feldbereinigungs=Kreisgeometer, reuſe für 210 Mark gekauft, außerdem Ringe, Perlen uſw.
Ment und daß auch zukünftig die Vereinigung oller die Kataſteringenieure und Kataſtergeometer in eine Ge=
R. A. Bahn: Eine Pleureuſe kann man aber bekanntlich
Mrländer auf die feſte und nationale Unabhängigkeit haltsgruppe von 2500 Mark bis 5000 Mark eingeſtellt. zehn Jahre lang gebrauchen, und auf zehn Jahre verteilt,
Mtrunde. Die Königin hoffe, mit dem Volke zuſammen Hierauf trat in Gemeinſchaft mit der Regierung der Aus= iſt dies kein übermäßiger Aufwand Die Perlen und Ringe
eine 9. Zumssohle des Vaterlandes zu arbeiten.
ſchuß in eine allgemeine Veratung der Regie= ſind ferner in die Proviſionen verrechnet. Der Vorſitzende
Untwerpen, 20. Nov. (Der Diamantendieb=rungsvorlage, betreffend die Gewährung eines hält der Angeklagten vor, daß ſie für ein Abonnement auf
l) Von den geraubten Diamanten war bisher noch Darlehens von einer Million Mark an die eine Friſeuſe 116 Mark im Jahre ausgegeben hat. Vert
Spur aufzufinden. Der Wächter der mit Bindfaden Landw. Zentralgenoſſenſchaftskaſſe, ein; Dr. Klee: Unter 10 Mark im Monat kann man doch wohl
leicht gefeſſelt war bleibt bei ſeiner Behauptung, er auch dieſe Beſprechung mußte der vorgerückten Zeit halber kaum eine Friſeuſe bekommen, das iſt doch kein übermäßi=
Abe rfallen worden und wiſſe nicht, wer der Täter ſei. abgebrochen werden.
ger Aufwand. Staatsanwalt: Eine Friſeuſe, die man
nhaber der Schleiferei beſchworen ihn vor Gericht
In der Nachmittagsſitzung, die um vier Uhr wieder nicht bezahlen kann, iſt ein übermäßiger Aufwand Daß
mitänen in den Augen, die Wahrheit zu ſagen. Man gemeinſchaftlich mit den Regierungsvertretern fortgeſetzt ſie ihre Toiletten aus Paris bezogen habe beſtreitet die
. ga ihm ſogar 50 000 Francs Belohnung zu. Der Verluſt wurde kam man nach eingehender Ausſprache zu dem Angeklagte; es ſei aber möglich, daß die Namen von Pa=
diamanten
iſt um ſo größer, als ſie nicht verſichert Beſchluſſe, daß die Skala für die im Amt befind= riſer Firmen in ihre Kleider eingenäht worden ſeien, da=
ae

Wichr.
lichen Beamten geändert, d. h. verbeſſert werden ſoll, doch mit es beſſer ausſähe. Es ſei auch nicht richtig, daß ſie viel.
2
Mparis. 21. Nov.
(Verwechslung.) Prinz werden Details hierüber erſt ausgearbeitet und in einer Automobil gefahren ſei: das ſei nur geſchehen, wenn ſie
uAnrich von Preußen ſollte, einem Pariſer Blatt ſpäteren Sitzung beſchloſſen. Der Ausſchuß wird ſeine es ſehr eilig hatte. In Monte Carlo habe ſie für die Pen=
llge
, am Montag in Paris eingetroffen und in einem Beratungen am nächſten Mittwoch fortſetzen am Samstag ſion zirka 540 Mark pro Woche für drei Perſonen bezahlt.
hieln zu mehrtägigem Aufenthalt abgeſtiegen ſein. Pa= nachmittag aber gemeinſchaftlich mit dem Finanzausſchuß Sie habe allerdings in Monte Carlo auch viel geſvielt. Es
berde Süſt Blätter brachten Schilderungen über die Spazier= der Erſten Kammer beraten.
werden hierzu mehrere Zeugen vernommen. Die Wei=
en
Bu gülfte und Beſuche des Prinzen. Wie ſich herangsſtellt,
terverhandlung wurde ſodann auf morgen vertagt.
Mäelt es ſich nicht um den Bruder des deutſchen Kaiſers,
Verlſim um den Prinzen Friedrich Heinrich
m Preußen, den älteſten Sohn des Prinzen Albrecht,
Gerichtszeitung.
Luftfahrt.
ein eincülleit einigen Jahren Deutſchland verlaſſen hat und ſeit=
erſblhtreiſt
als Herr von Rogau in Florenz lebt.
Die Gräfin als Schwindlerin.
Darmſtädter Flieger.
tt ſeinan
Aparis, 21. Nov. (Dynamitanſchlag.) In dem
II.
Von unſerer Fliegerſtation. Am Don=
2Akarbeiterdorſe Nolain bei Douai wurde gegen die
Berlin, 20. Nov. Zu Beginn der heutigen Ver= nerstag abend iſt Oberleutnant Keller bei einem Platz=
mm
Mllſel nem polniſchen Bergmann geführte Wirtſchaft, in handlung gegen die Gräfin Eliſabeth Fiſchler v. Treuberg flng aus beträchtlicher Höhe abgerutſcht. Während
achen 30 polniſche Vergleute verſammelt waren, ein Dy=wegen Betrugs, betrügeriſchen Schuldenmachens, Belei= der Apparat vollſtändig zertrümmert wurde,
renlti tanſchlag verübt. An dem Hauſe wurde durch digung uſw. wurde zunächſt eine Telephongehilfin erlitt der Fliegeroffizier nur geringfügige Verletzungen,
ein
Merploſion beträchtlicher Schaden angerichtet. Drei Draſto vernommen, die bekundet daß die Angeklagte eines Hautabſchürfungen und Quetſchungen.
Mllute erlitten erhebliche Verletzungen. Die unter=Tages mit ihr am Telephon in Konflikt gekommen und ſie
Major Siegert. der Kommandant der Weſtlichen
enſibylllng ergab, daß die Exploſion durch eine auf das Fen=
ein freches Frauenzimmer geſchimpft habe. Die Ange=Stationen, traf Donnerstag abend, von Straßburg kom=
enhſſtälkriett
gelegte Dynamitpatrone verurſacht worden war. klagte gibt die Möglichkeit zu, erklärt aber, es ſei auch mög= mend, mit einem Detachement von 3 Flugzeu=
olizei
vermutet, daß die Urheber des Attentats meh= lich, daß ſie gerade an dem Tage Difſerenzen mit einem gen auf dem Luftwege hier ein. Das Detachement iſt
nmatmällſtreikende polniſche Arbeiter ſind.
ihrer Liebhaber gehabt hätte und deshalb ſehr aufgeregt geſtern früh nach Berlin weitergeflogen. Eins der Flug=
rurtei

Barcelona, 20. Nov. (Studenten=Krawalle.) geweſen ſei. Die nächſte Zeugin, Frau Reichenkron, be= zeuge verirrte ſich jedoch in dem dichten Nebel und ging
mittllchen Studenten und der Polizei kam es hier kundet, daß ſie früher in dem Hutgeſchäft einer Frau Töpfer bei Groß=Zimmern zur Orientierung nieder. Bei der
arteſtillwiſchenfällen, die ihre Entſtehungsurſache da= angeſtellt geweſen ſei. Die Angeklagte habe im Dezember Landung wurde der Apparat leicht beſchädigt. Das Flug=
eribrtten
, daß die Studenten Straßenbahnwagen mit 1909 dort einen Hut für 180 Mark gekauft und eine quit= zeug wird iedoch bald ſeinen Flug fortſetzen.
de Mluen bewarfen, weil ein Wagen geſtern ein Kind um= tierte Rechnung verlangt. Die Geſchäftsinhaberin habe
Der Chefpilot der Aviatikwerke, der bekannte Sieger
umdaabifen und ſchwer verletzt hatte. Als die Polizei gegen aber geſagt: Gnädige Frau, das hat ja gar keine Eile!
im Preis um die Nationalflugſpende, Stoeffler, traf
haue Mälthanifeſtanten vorging, flüchteten dieſe in die Univer= Auf Befragen durch die Anwälte gibt die Zeugin an, daß geſtern nachmittag m it einem neuen Apparate hier ein.
er Biſtülſl und ſeuerten gegen die Gendarmen, die das Feuer das nicht bloß eine Höflichkeitsformel geweſen ſei: die Ge= Der Apparat iſt für die Darmſtädter Fliegerſtation be=
nen
wuſkäderten. Der Polizeipräfekt, der ſich in die Univerſität ſchäftsinhaberin hätte ſicher auch den Hut geſchickt, wenn ſtimmt und gelangte durch Stoeffler zur Ablieferung.
llärt. Bührn wollte, wurde am Tore des Gebäudes durch einen die Angeklagte nicht bar bezahlt hätte. Hierauf wendet Stoeffler hat die Strecke von Mühlhauſen nach Darm=
fall
) iwurf im Geſicht verletzt. Ein Gendarmerieleutnant ſich das Gericht dem Punkt der Anklage zu, der das betrü= ſtadt in 1 Stunde 45 Minuten zurückgelegt.
hiſtelllpe durch einen Ziegelſtein getroffen. Von den Stu= geriſche Schuldenmachen der Angeklagten zum Gegenſtand
* Berlin, 21. Nov. Major Siegert, Komman=
ah
wurde einer durch eine Kugel verwundet, ein an= hat Die Angeklagte ſoll einen über ihre Verhältniſſe hin= deur des Fliegerbataillons Nr. 4, traf auf einem von Leut=
npfer
ſl. erlitt Quetſchwunden. Als die Gendarmerie in die ausgehenden Aufwand getrieben haben, obwohl ſie als nant Geyer geſteuerten Aviatik=Doppeldecker, von Darm=
wegen
Allſterſität eindringen wollte, wurde ſie von dem Rektor Schuldnerin bereits ihre Zahlungen eingeſtellt hatte. Sieſtadt kommend, in großer Höhe hier ein und landete
Der Mndaßt, das Gebäude wieder zu verlaſſen.
hat am 3. Dez. 1909 den Offenbarungseid geleiſtet und iſt glatt. Der herrſchende Südweſtſturm ermöglichte es,
ertralilſEene ſpätere Meldung lautet: Der Verkehr iſt wie= ſeitdem in verſchiedenen Prozeſſen zur Zahlung verurteilt die 600 Kilonreter lange Strecke in 4 Stunden 22 Minuten
MarlAlihergeſtellt. Die Linie Sarria-Barcelona ſteht unter worden, und zwar von insgeſamt etwa 2000 bis 3000 zurückzulegen.
deren ſcWürfmetem Schutz. Es herrſcht verhältnismäßige Ruhe. Mark, darunter Wechſelforderungen in Höhe von etwa 1000
Stadteile, in welchen Unruhen ausgebrochen ſind, Mark, die innerhalb weniger Wochen fällig waren. Die
* Berllin 21. Nov. Der franzöſiſche Flieger Pe=
iebſtcſäll
militäriſch beſetzt. Viele Ruheſtörer wurden durch Angeklagte gibt die Verurteilungen als richtig zu, ebenſo, goud zeigt nächſte Woche auf der Grunewaldrennbahn
den Alleſchiebe verletzt. Die Unruhen hatten einen ernſten daß Pfändungen bei ihr fruchtlos geweſen ſind. Die ſeine Flugkünſte.
Keiter.
at e
Schmuckſachen, die ſie beſaß, gibt ſie aber alle als unecht an,
Greding (Oberpfalz), 21. Nov. Geſtern iſt hier
chen
exford, 21. Nov. (Die Suffragetten.) Ein ſo verſchiedene Birnengehänge, Ohrringe, Broſchen uſw., ein franzöſiſcher Ballon gelandet, in dem ſich
d m Holzſtapelplatze ausgebrochener Brand hat einen Die Wohnungseinrichtung habe ſie auf Abzahlung genom= ein Großkaufmann aus Paris und deſſen Gattin, nicht die
bi. 2
Aden von mehreren tauſend Pfund verurſacht. In der men uſw. Wieviel ſie noch zu zahlen hatte, wußte ſie nicht Gattin des Präſidenten Poincaré, befanden.
de m lagen Schriften der Frauenrechtlerinnen.
genau, aber jedenfalls waren es noch mehrere 1000 Mark.
* Reims, 21. Nov. Der Flieger Vedrines mußte
ſchr
ketersburg, 21. Nov. (Meuternde Rekruten.) Ferner gibt ſie eine große Reihe von außenſtehenden For= geſtern bei einem Verſuch, einen Schnelligkeitsrekord zu
Rekruten=Transport von 150 Mann, der aus Arens= derungen an, hinſichtlich derer zum Teil noch Prozeſſe ſchlagen, infolge einer Exploſion ſeines Motors im Steil=
Eiun auf der Inſel Oeſel nach Petersburg gebracht wurde, ſchweben. Unter anderem hat ſie an die Prinzeſſin Luiſe gleitflug landen. Der Flieger erlitt leichte Ver=
ſerte
auf dem Schiff, zertrümmerte die Einrichtungen von Belgien eine Proviſionsforderung von 18000 Markletzungen. Der Flugapparat fing Feuer und ver=
ige
85.
warf die Schiffsladung über Bord. 12 Rekruten wur= gehabt; und ferner an einen Plantagenbeſitzer Vöttcher in brannte vollſtändig.
gefeſſelt in Petersburg eingeliefert.
Teras eine Forderung von 100 000 Mark. Der Plantagen=
Prag, 21. Nov. Der in ſechs Stunden von
beſitzer hatte ihr die Ehe verſprochen, ſein Verſprechen aber
Stt. Louis, 21. Nov. (Konkurs der St. Louis-
St. Franzisko=Bahn.) Die mündliche Zeugen= nicht gehalten und ihr deshalb notariell 100 000 Mark zu= Nancy nach Prag geflogene franzöſiſche Pilot Vedrines
el mung vor der zwiſchenſtaatlichen Kommiſſion, welche geſichert, wovon er ſpäter auch 50 000 Mark zahlte Hierauf hatte beim öſterreichiſchen und preußiſchen Kriegsminiſte=
zeihlſionkursverwaltung
der St. Louis und St. Franzisko= gelangt einer der verſchiedenen Wucherfälle zur Beſprech= rinm vergeblich die Erlaubnis zum Ueberfliegen der ver=
in
zu unterſuchen hatte, hat die Aufſtellung einer Liſte ung. Im Anſchluß hieran wird der Punkt der Anklage botenen Zonen zu erlangen verſucht. Beim Auftieg in
A Mitgliedern des Syndikats ergeben, das durch die erörtert der der Angeklagten übermäßigen Aufwand trotz Nancy erklärte er fälſchlich, nach Paris fliegen zu wollen,
Unwung der St. Louis und Brownsville (Mexiko) R. R. eingeſtellter Zahlungen zur Laſt legt. Der Vorſitzende geht machte in der Luſt kehrt und flog dann über die
verbotenen Zonen. (!)
durch ihren Verkauf an das Syſtem von St. Fran= zunächſt die Einnahmeverhältniſſe der Angeklagten durch.
* Prag, 21. Nov. Der Flieger Vedrines flog
einen Gewinn von 3 Millionen Dollar gemacht Wie ſie zu den Darlehensvermittelungen gekommen ſei, will
Der Geſamtgewinn betrug, ſoweit man ihn bis jetzt die Angeklagte ſelbſt nicht mehr wiſſen; es ſei möglich, daß! heute um 10¾ Uhr von Wyſotſchan bei Prag ab. Er will
ſchätzen können, über 7 Millionen Dollar. Unter den ſich einer ihrer Freunde einmal vorübergehend in einer über Tabor nach Wien fliegen und beabſichtigt, morgen
Wläedern des Syndikats befinden ſich Yoakum, ein frü= Geldverlegenheit befand und ſie bat, ihm Geld zu beſchaf= früh den Flug nach Peſt fortzuſetzen.
r Vorſitzender, und Birby, ein Direktor der St. Louis= fen Von dem Geldverleiher Pariſer will ſie gar nichts
* Wien 21. Nov. Der Flieger Jules Ve=
wiſſen
. Die Haupteinnahmen beſtanden in Schmuckgegen= drines iſt heute nachmittag auf dem Flugfelde von
St. Franzisko=Bahn.
Lokio, 21. Nov. (Entdecktes Verbrecher=ſtänden ihrer Verehrer. Die Angeklagte iſt aber nachweis= Aſpern gelandet. (Der in Reims abgeſtürzte Flie=
Mplott.) Wie die Blätter melden, iſt ein großes lich mehrmals in Monte Carlo geweſen und hat dort im ger iſt Emil Vedrines.)
* Iſſy=les=Moulineaux, 21. Nov. Der
An plott zwiſchen den Bewohnern Formoſas und chi= ganzen etwa 20 000 Mark ausgegeben. Natürlich hat ſie
ſchen Piraten entdeckt. Es war eine Plünderung für Kleidung eine ganze Menge ausgegeben. Weiter kommt Flieger Chanteloup führte mit einem Doppeldecker
Zuckerplantagen geplant. 300 Perſonen wur= zur Sprache, daß ſie eine ſehr teure Wohnungseinrichtungdrei Sturzflüge hintereinander aus. Er ſtieg bis
gehabt habe Der Vorſitzende hält der Angeklagten wei= zu einer Höhe von 800 Metern auf, ſtieg dann mit dem
verhaftet.
macht, begeht er die entſetzliche Tat und erdolcht das von leidenſchaftlich ein und ſpielte die beſten Trümpfe zu früh
ihm inbrünſtig geliebte und erſehnte Weib. Wieder zum aus. Aber das echt künſtleriſche Temperament behielt
Großherzogliches Hoftheater.
ſchrecklichen Bewußtſein zurückgekehrt, will er ſich an dem ſchließlich doch immer die Oberhand.
Freitag, 21. November.
In der Rolle des unheimlichen Alchemiſten und Gold=
Meiſter rächen und ſetzt durch die Feuer erzeuzenden
Flüſſigkeiten deſſen Zimmer in Brand. Durch den gehei= machers Meiſter Gottfried, einer im Grunde durchaus
Uraufführung:
men Gang aber entflieht der Meiſter, und der Famulus nicht unintereſſanten Figur, bewährte ſich Herr Bau=
meiſter
wieder als ein Meiſter der Darſtellung und Cha=
Meiſter Gottfried oder: Die Sphinx.
verbrennt mit der Leiche der Miranda.
Man kann nicht leugnen, daß die Eiferſuchtstragödie rakteriſtik. Es iſt erſtaunlich, wie viel künſtleriſchen Takt
Drama in 3 Aufzügen von Karl v. Levetzow.
packend geſchildert iſt, und der myſtiſche Nebel, der die und Geſchick er auf die Ausgeſtaltung dieſer Rolle ver=
-l. Die Stunde des Grauens wird ausgelöſcht ganze Handlung umhüllt, mitſamt dem ſpiritiſtiſchen Spuk wendete. In der Darſtellung der Rolle des anfangs ſchüch=
ternen
und dann bis zum Liebeswahnſinn ſich ſteigernden
ſagt Meiſter Gottfried zu ſeinem Famulus=Mörder,mag für manche Leute etwas Suggerierendes haben
Hdeem dieſer die ſchöne, von ihm heiß geliebte Miranda wenn man hier auch nichts davon geſpürt hat , es bleibt Hannes iſt der Leidenſchaft kein Ziel geſetzt. Herr Ehrle
Shypnotiſchen Zuſtande erdolcht hat. Ob die Stundeaber doch ein Schauerdrama, und es iſt bedauerlich, daß ſaßte die Rolle ſehr geſchickt an indem er dieſe Steige=
Grauens, die das Publikum heute abend bei der Ur= der Verfaſſer, der ohne Zweiſel eine ſtarke dramatiſche rung von vornherein zum Ziel ſeiner Darſtellung machte
und eine dementſprechende Wirkung erzielte. Die kleine
führung der Schauertragödie erlebt hat, auch ſo bald Ader hat, ſich nicht einen beſſeren Stoff gewählt hat.
Die Aufführung des Stückes ließ erkennen, daß man Rolle des Hofkavaliers ſpielte Herr Weſtermann.
aelöſcht ſein wird? Schwerlich!
Die Regie führte Herr Baumeiſter. Das Zim=
Uleber den Inhalt des Dramas, wie die Eiferſuchts= ein hohes Maß von Fleiß und künſtleriſchem Eifer auf ſie
ſthädie beſcheiden genannt wird, ſind unſere Leſer ſchon verwendet hatte, und dem außerordentlichen Takt der Dar=mer des Meiſters Gottfried, das die einzige Szene des
enrichtet. Alchemie Myſtizismus, Hypaotismus und ſteller iſt es zu danken, daß die gewagten und deshalb ſehr Stückes bildet, paßte ſich dem ſchaurigen Milien des Gan=
eſchauer
ſpielen in dieſer Eiſerſuchtstragsdie, die ſchwer zu ſpielenden Szenen des Hypnotiſierens nicht un=zen fehr gut an.
Das Publikum wurde von dem Mordſchauer des
tiemd als ein Kinodrama bezeichnet worden iſt, die freiwillig komiſch wirkten und daß ſie aus dem Nahmen
ſttrolle. Der Alchemiſt Meiſter Gottfried liebt ſein des Schauermilieus nicht herausfielen Für die Rolle der Stückes abgeſtoßen, und unter dieſem Eindruck wurde das
aass, ſchönes Weib Miranda, die er wie ein brünſtiger von Leidenſchaft entbrannten Frau Miranda war Frl.Stück, wenn man ehrlich ſein ſoll, abgelehnt. Nach dem
ſtichh vor der Annäherung anderer Geſchlechtsgenoſſen Oſter, die jetzt Mitglied des Hof= und Nationaltheaters erſten Akt wurde noch Beifall geſpendet, ein leiſer Verſuch
telidigt und einſperrt. Sie aber erglüht in ſinnlicher in Mannheim iſt, die berufene Vertreterin. Ihr pracht= des Beifallſpendens nach dem zweiten Akt wurde abge=
dunſchaft
zu dem ſiebzehnjährigen Famulus und be= volles Temverament, das wir früher ſo oft gerühmt haben, wieſen, nach dem letzten Akt klatſchten einige Dutzend von
at ihren Gatten mit ihm. Aus einem geheimen Gang fand in dieſer Rolle Gelegenheit zu glänzender Betätigung Händen auf der Galerie und im Parterre Beifall, um den
ſeinem Zimmer, der durch eine Sphinr verdeckt wird, iſt und ſteigerte ſich zu ſuperlativer Wirkung. Dies ſchließt Künſtlern, die ihr Beſtes gegeben hatten, den wohlverdien=
Beuge der Ehebruchsſzene und beſchließt, ſcheußliche Rache nicht aus, daß die realiſtiſchen Schreitöne, die Frl. Oſterten Beifall gerechterweiſe nicht vorzuenthalten, infolge=
beiden
zu nehmen. Er hypnotiſiert den Famulus und in der höchſten Leidenſchaft ausſtößt, nicht mehr künſtleriſch deſſen auch der anweſende Autor erſchien, den das höfliche
geriert ihm. daß er Wiranda töten müſſe. Willenlos ge= wirken. Auch ſetzte ſie ſchon gleich zu Anfang wohl zu Publikum dann begcnple=

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 6.
Kopfabwärts nieder und richteie das Flngeug erſtwenige . Gotifried Müller f. Dekan und Oberpfarter Fr.
Meter über dem Erdboden auf.
Ludwig Weis f. Geheimer Kommerzienrat Dr. Louis nis ſich entwickeln werde, beneide er Berchtold. Mit
Beſchoſſene Flieger.
wig f. Familien Badenhauſen und Ehrbeck. Lan=
HB. Madrid, 21. Nov. Nachrichten aus Tetuan desbibliothek Kaſſel. Goethe=Erinnerungen in Heſſen. könne, wenn Oeſterreich=Ungarn eine konſolidierten
beſagen, daß die Verwundungen der beiden ſpani=
ſch
en Flieger=Offiziere, des Kapitäns Bareiro künfte. Umfragen. Familientage. Der Bezugs= durch die Parlamentswache nicht gefördert werden= Msleiſ getomolit
und ſeines Begleiters, ſehr ſchwer ſind. Erſterer erhielt preis beträgt vierteljährlich 1,50 Mark, jährlich 6 Mark, Prinz zu Windiſchgrätz, Mitglied des Magnsältt die Lolor
einen Schuß in die Bruſt und einen in den Leib. Als der Preis des Einzelheftes 60 Pfg. Beſtellungen wolle man hauſes (oppoſitionell), unterzog die Politik des Mimdachüfter wurde ven
Flugapparat landete, war Bareiro bewußtlos, während richten an den Verlag, die beiden Herausgeber oder an des Aeußern einer abfälligen Kritik. Die guten Beziertſätkliche losgeſchrau
des Fluges hatte er jedoch ſein Gleichgewicht behalten. Die jede beſſere Buchhandlung, durch die auch Probehefte er= gen mit Italien ſeien zurzeit nicht ſo ſehr für Oeſtern=küße Karelona, 21.
beiden Offiziere mußten, nachdem ſie verwundet waren, hältlich ſind Verlag der L. C. Wittichſchen Hofbuch= Ungarn als für die italieniſche Politik unentbehöſſ
noch mehr als 20 Kilometer fliegen. Als ſie im ſpaniſchen druckerei in Darmſtadt.
Lager ankamen, waren die Sitze der beiden vollſtändig
mit Blut überzogen und man zweifelt an ihrem Auf= Stuttgart, erſchienen: Univerſal=Bibliothekfür tigen und zielbewußten Maßregeln der Heeresleitung
kommen.
ſten Jugendſchriften in neuen Ausgaben zu ſehr billigen Feuerprobe. Die Völker beider Staaten hätten die
Preiſen, von 25 Pf. an bis höchſtens 1,50 M. Neu er= hauptungen jener gründlich Lügen geſtraft, welche
Sport, Spiel und Turnen.
* Pferdeſport. Hoppegartener Auktion. In Nibelungenſage. Nach nordiſchen und mittelhoch= und zentrifugale Beſtrebungen ſähen.
Hoppegarten ſand am Freitag die übliche Herbſtauktion deutſchen Quellen bearbeitet von Profeſſor Dr. Jakob No=
der
zur Ausrangierung beſtimmten Graditzer Pferde per. Mit 4 Einſchaltbildern von F. Leeke. Geheftet 50 Pf.,
ſtatt. Die 8 ausgemuſterten Rennpferde wurden ſehr begehrt,
während die drei Mutterſtuten für billiges Geld fortgin= gebunden 90 Pf. Deutſcher Knaben= Kalen=
der
Der gute Kamerad‟. Ein praktiſcher Abreiß=
gen
. Dieſe drei brachten nämlich zuſammen nur 1720 M., kalender für das Jahr 1914. Mit 27 ein= und mehrfarbigen
die Rennpferde erzielten 46 700 Mark, was einem Durch= Anſichtspoſtkarten, gediegenen Erzählungen. Anleitungen
ſchnitt von faſt 6000 Mark pro Pferd entſpricht Den
Höchſtpreis brachte die dreijährige Venetia, für die Trainer ſchichte, Literatur, Kunſt und Wiſſenſchaft, Natur und Le=
Plüſchke bei einem Gebot von 12 400 Mark den Zuſchlag ben, zahlreichen Sprüchen, Notizen über Sport, Sammel=
erhielt
. Eidechſe brachte 8500 Mark die dreijährige Sirene, weſen und vielem anderen. Preis 1,25 M. Deutſcher
die nach Beendigung des vierten Lebensjahres nicht mehr Mädchen=Kalender Das Kränzchen. Ein
auf der Rennbahn ausgenützt werden darf. 4400 Mark.
Rennen zu Saint=Quen, 21. Nov. Prir und mehrfarbigen Anſichtspoſtlarten, gediegenen Erzäh=
de
la Vézere. 3000 Francs. 1. Uſurier (F. Williams), lungen, Anleitungen zu nützlicher Betätigung in Haus durch welchen den neuen Staatsbürgern volle Sichshllss Petersburg,
2. Criſtel, 3. Gay Centre. 25:10; 15. 15110. Prix de Küche und Garten zu Spiel, Sport und hübſchen Unter= der Perſon und des Eigentums und Religionsfreihen
Graves. 4000 Francs. 1. Portes Ehloral (Berteaux), 2. haltungen, ſowie Notizen über Geſchichte, Literatur, Kunſt währleiſtet, politiſche Rechte jedoch vorläufig noch
Frangois Jaſeph II, 3. Cavero. 187:10; 38. 44, 32:10.
und Wiſſenſchaft, Natur Leben, zahlreichen Sprüchen, Re= enthalten werden.
Prix de Bordelais. 3000 Francs. 1. Broſſettes Lowot zepten und vielem anderen. Preis 1,25 M. Zwei prak=
(G. Mitchell). 2. Negro, 3. Campre. 406:10: 83, 25, 65:10. tiſche und ſehr hübſch ausgeſtattete Abreißkalender, welche Der Präfekt von Gümüldſchina meldetete
Prix Saint=Claude. 10000 Francs. 1. Thibault Cahns unſeren Knaben und Mädchen das ganze Jahr hindurch phiſch auf das Zeugnis glaubwürdiger Reiſendel=
Figurine (O'Connor), 2. Antonello, 3. Soir de Päques. eine Fülle von Anregungen zur Weiterbildung und zu kürzlich aus Kawala eingetroffen waren, daß griesiſtltilichung des
87210: 25, 40, 35.10. Prir de Perigord. 5000 Franes. zweckmäßiger Ausfüllung der Mußeſtunden bieten. Sie
Esbrans Le Minotien (A. Chapman), 2. Valéria, 3. enthalten neben dem Kalendarium kleine Erzählungen, wohnten Dörfer des Bezirks Kawala beſetzten Und
Baladeur II. 42:10; 22, 22:10. Prix de la Guyene. zahlreiche Anſichtskarten, Anleitungen zu nützlicher Be= in ihnen häuslich niederlaſſen, indem ſie die wenigen
4000 Francs. 1. Comte L. de la Bontetieres Monſieur ſchäftigung Notizen über Geſchichte, Literatur und Kunſt, garen, die dort noch zurückgeblieben ſind, ermorden
Seuderi (Riolfo), 2. Boule de Neige V, 3. Prètendante. Sprüche Rezepte und vieles andere. Illuſtrierte
2010: 12. 18, 16310.
Taſchenbücher für die Jugend. Herausgegeben
von der Redaltion des Guten Kameraden. Preis des
Vermiſchtes.
5 Serien Chromoplaſtbilder, und zwar ſchenbücher bilden eine Sammlung von kleinen, hübſch liche Maßnahmen getroffen. Die Lage änderWltrofizier zu
Serie 32: Garda=See; Serie 33: Jeruſalem III: Serie 37: ausgeſtatteten und illuſtrierten Büchern, die dem jugend= jedoch bald. Die Bulgaren begannen Erpreſſungenſulthz ſeitens des
Tunis=Karthago; Serie 39: Schlierſee und Tegernſee; lichen Belehrungs= und Unterhaltungsbedürfniſſe geſchickt
Serie 42: Aegypten II, Theben=Edfu. Preis jeder Serie angepaßt ſind und auf dem Weihnachtstiſche der Knaben Soldaten und Komitatſchis mit dem Tode bedroht=
2 Mk. Farbenphotographiſche Geſellſchaft m. b. H., Stutt= hochwillkommen ſein werden. Neu erſchienen: Band 34: Griechen, welche die Stadt verlaſſen haben, könnemſ
gart, Auguſtenſtraße 13. Vor Weihnachten letzten Jahres Bau von Modelleiſenbahnen. Bearbeitet von Paul Her=der ſind in der Umgebung der Stadt allen Härten
haben wir die hübſch zuſammengeſtellte Familienſerie der
Chromoplaſtbilder Von Nah und Fern ſamt Stereoſkop= muth. Mit 118 Abbildungen.
Dr. Joſef Müller: Jean Paul Bio=Winters und dem Hunger ausgeſetzt.
apparat in unſerer Zeitung beſprochen. Inzwiſchen hat
die Farbenphotographiſche Geſellſchaft weitere intereſſante graphie und Spruchauswahl. Geheftet 3 M. Reinleinen
Serien herausgegeben. Eine Auswahl der neu erſchienenen 4 M. Tenien=Verlag zu Leipzig. Der Verfaſſer dieſer
Serien ſind die oben genannten. Die Farbenpracht wie ausgezeichneten Jean Paul=Biographie iſt durch ſeine
Plaſtik dieſer Chromoplaſtbilder ſind überraſchend. Ver= zahlreichen Arbeiten als Jean Paul=Forſcher in literari=
zeichniſſe
der bisher erſchienenen Serien gibt die Firma füllt eine ſchon längſt gefühlte Lücke in den literar=ge= die Zurückhaltung des Silbers hervorgerufenenllimin
koſtenlos ab.
Zur Krebs=Erforſchung und=Be= Biographie hat bis heute gefehlt. Der Verfaſſer hat den
kämpfung. Wie eine Heilsbotſchaft mag es vielen er= großen Genius für den er den erſten Proſa=Schriftſteller auf fünf Peſos.
ſchienen ſein, als die Nachrichten in den Zeitungen auf= Deutſchlands hält, in kongenialem Sinne dargeſtellt und
tauchten, endlich ſei im Radium und Meſothorium ein gediegener als die bisherigen Autoren erläutert. Der Kongreſſes traten geſtern nachmittag 5½ Uhrs
Mittel gefunden, das ohne die Gefahren einer Operation zweite Teil der Müllerſchen Arbeit enthält eine ſorgfältig men. Der Kongreß wurde in Anweſenheit des e
Heilung von Krebs, ſelbſt bei ſehr fortgeſchrittener Er= ausgewählte Spruchſammlung, die wie ein Blumenſtrauß Huerta eröffnet. Zum Sprecher wurde Eduardo Teſſ
krankung, bringe. Alle Blütenträume ſind freilich auch zur Erfriſchung, auch als Fundgrube für Aufſätze dienen gewählt, deſſen Ernennung zum Unterrichtsminiſtt
hier nicht gereift! Die an manchen Orten geſammelten Er= kann.
fahrungen haben gezeigt, daß die Radiumbehandlung mit
Gefahren verknüpft iſt, daß beſonders veraltete Fälle auch
hier wie überall in der Heilkunde nicht mehr gut Der franzöſiſche Bergarbeiter=Ausſtand. Huerta ſo viele gefangen geſetzt hat.
beeinflußbar ſind. Die Zeit der Anwendung iſt zu kurz,
HB. Paris, 21. Nov. Der Bergarbeiter=
als
daß man ein endgültiges Urteil fällen könnte, ob wirk= Ausſtand beginnt auch bereits auf das Nord=Departe= die Worte Huertas verſicherte der Präſiden
lich Heilung erzielt worden iſt. Trotz alledem ſteht feſt, ment und das Departement Loire überzugreifen. Die Di=
daß
wir im Radium und Meſothorium bis zu gewiſſem rektoren der Gruben=Geſellſchaften traten geſtern zu einer ihn einmütig bei ſeinen edlen Bemühungen umd
Grade auch in den Röntgenſtrahlen ein Mittel haben, Beratung zuſammen. Sie laſſen jetzt erklären, daß die rechterhaltung der Unabhängigkeit der Nation untgell
das in einer vorher nicht für möglich gehaltenen Weiſe neunſtündige Arbeitszeit, die den Ausſtand hervorgerufen
den Krebs und andere bösartige Geſchwülſte beeinflußt hat, nur eine zeitweilige ſei. Der Deputierte Basly er=liken, waren abweſend. Mit Ausnahme des ame bſahr ein
und zum Verſchwinden bringt. Der allgemeinen Anwen= klärte in einer Ausſchußſitzung des Bergarbeiter=Verban=ſchen Geſchäftsträgers waren ſämtliche Mitgliedell
dung ſteht der hohe Preis des Radiums, der noch fort= des, er hoffe, daß die Regierung intervenieren werde. Falls diplomatiſchen Korps bei der Eröffnung des Kong
während ſteigt, entgegen.
ſich die Geſellſchaften entſchließen würden, die lange Ar= zugegen.
Um auch dem Heſſenlande die Wohltaten der beitszeit abzuſchaffen, wäre der Streik ſofort beendet.
neuen Entdeckung zugängig zu machen und zur weiteren
Ausbildung der Behandlung beizutragen, um ſerner die Bergarbeiter beſchränkt ſich bisher auf den Kohlen= Madero, haben ſich aus dem amerikaniſchen Konſül
Erforſchung der rätſelhaften Erkrankung, die wir Krebs grubenbezirk des Pas de Galais und hat noch nicht auf
nennen, zu fördern, hat ſich ein Verein gebildet. Er will die Nachbar=Departements übergegriffen. Im Pas de Ga=
die
Mittel aufbringen zur Erwerbung der notwendigen lais iſt er allerdings beinahe vollſtändig. Geſtern feierten
Mengen des koſtbaren Radiums und an einer der Uniber=31000 Grubenarbeiter.
ſtät Gießen anzugliedernden Hauptſtelle die Behandlung
von Krebskranken beginnen. Später ſollen weitere Stellen
in Heſſen auf Grund der geſammelten Erfahrungen und
Aus der ungariſchen Delegation.
nach Maßgabe der vorhandenen Mittel auch an anderen
* Wien, 21. Nov. An der Sitzung des Ausſchuſ=
Orten Heſſens die Behandlung von Krebskranken auf=
nehmen
. Aber ſehr große Mittel ſind dazu erforderlich, ſes für auswärtige Angelegemheiten der des Reichsamts des Innern, der allgemeinen Fin=
ſowohl
zur Beſchaffung des Radiums, wie zur Beſtreitung Ungariſchen Delegation nahmen auch die oppoſitionellen
der laufenden Koſten, denn es ſollen unbemittelte Kranke Delegierten teil. Stefan Rakowsky, der von den Sitzun= genommen und dem Geſetzentwurf, betreffenn
aus allen Teilen Heſſens mit dem neuen Mittel koſtenlos gen des Abgeordnetenhauſes bis 28. November ausge=
ſchloſſen
worden war, wurde, als er vor dem Delegations=
behandelt
werden.
An alle, die ein Herz haben für die furchtbaren Leiden palais erſchien, von dem Saaloberkommiſſar mitgeteilt, daß
ſeine Ausſchließungsfriſt noch nicht abgelaufen ſei, worauf
und das traurige Schickſal der vom Krebs Befallenen,
richtet deshalb der Verein die herzliche und dringende ſich Rakowsky entfernte. Vor dem Uebergang zur Tages=
Bitte, nach Kräften das dem Gemeinwohl gewidmete Werr ordnung proteſtierte Graf Hadik gegen die Verwendung trag der Regierung, die Zivilliſte auf 5400 000
zu fördern durch Beitrittserklärungen oder durch einmaligeder Parlamentswache in der Delegation, worauf Miniſter=
Spendung von Beiträgen. Zur Annahme von Spenden präſident Tisza die Verwendung der Parlamentswache mit den Apanagen 6 865 734 Mark, gegen den vorfill
und Beitrittserklärungen ſind bereit: der Schrifführer auch in der Delegation eingehend rechtfertigte. Graf
Herr Direktor Dr. Rebentiſch=Offenbach, der Schatzmeiſter Andraſſy bekämpfte den Standpunkt Tiszas und erklärte,
Herr Dr. Willy Merck=Darmſtadt, die Vorſitzenden Herr er werde zur Erörterung dieſer Frage die Einberufung
Geheime Regierungsrat Dr. Dietz=Darmſtadt und Herr einer außerordentlichen Plenarſitzung der Delegation ver=
langen
. Graf Apponyi ſchloß ſich den Ausführungen An=
Profeſſor Dr. Opitz=Gießen.
draſſys und Hadiks an, worauf die Debatte über das Ex=
poſs
Berchtolds begann. Der Berichterſtatter Nagy er=
kannte
die faſt übermenſchliche Hingabe und Tätigkeit des
Literariſches.
Miniſters des Aeußern für die Erhaltung des Friedens promißantrages, daß nur die Rückſicht auf die
Heſſiſche Chronik, Monatsſchrift für Fami= an und erklärte, der Ausſchuß nehme die Er= finanzen die Einbringung des Antrages veranlaſſ
lien= und Ortsgeſchichte in Heſſen und Heſſen=Naſſau. neuerung des Dreibundes mit großer
Begründet und herausgegeben von Dr. Herm. Bräuning= Freude zur Kenntnis, was jedoch kein Hindernis die Vorlage der Regierung aus.
Oktavio und Prof. D. Dr. Wilh. Diehl. Heft 11, Novem= ſei, auch mit den Regierungen der zweiten europäiſchen
ber 1913, des zweiten Jahrganas hat folgenden In= Staatengruppe in einem guten Verhältnis zu ſtehen. Die
halt: Redakteur Max Müller: Das neue Heſſiſche Lan=beträchtliche Verminderung der Spannung zwiſchen den
desmuſium in Kaſſel. Alfred Bock: Aus drei Genera=beiden Staatengruppen ſei mit Freude zu begrüßen. Red=
tionen
. Mit 2 Abbildungen. Karl Heſſemer: Georg Büch= ner begrüßte auch die Aeußerungen des Miniſters über
ner (1813 17. Oktober 1913). Mit 2 Abbildungen. Rußland und erklärte, daß der Ausſchuß mit Beruhigung
Dr Hans Braun: Schimmelpfeng. Ein Lebens= und Fa= das Expoſe annehme. Der Ausſchuß möge unter voller Sozialdemokraten verlieren 8 Scht.
milienbild. Seite 348. Dr. Hermann Bräuning=Oktavio: Anerkennung der hervorragenden Verdienſte des Miniſters! Wahlbeteiligung betriug 99.6 Prozent Dem Gemi
Aus Fritz Max Heiſemers Nachlaß. Profeſſor D. Dr. und im Vertrauen auf ſein weiteres Wirken das Budget
Wilhelm Diehl: Beiträge zu einer heſſen=darmſtädtiſchen votieren. (Zuſtimmung und Eljeneufe.) Der Delegierte Sozioldemokraten an, bisher 11 Sozialdemokraten
Lehrermatrikel. Wappen blühender heſſiſcher Bürgerge= Karolyi (oppoſitionell) erklärt ſich mit dem Expoſe Bürgerliche.
ſchlechter Kleine Mitteilung: Vortrag über Georg Büch= nicht einverſtanden. Er vermiſſe beſonders, daß in dem
per. Generalmajor z. D. Karl Friedrich von Herget . Expoſs über den Bukareſter Frieden nicht geſprochen wor= kon greß ſprach ſich in ſeiner heutigen Sitzung,

Nummer 282 Fummer 285.
r. den ſei. Un den Optimiemus, daß munnehr zwiſchen chſtie 2
Schmidt . Friedrich Bode=Denkmal. Profeſſor Dr. Monarchie und den Balkanſtaaten ein wärmeres Verſhlſlſt iguſend
Merck 1. Geheimer Juſtizrat Prof. Dr. Conrad Hell= Miniſter ſtimme er aber darin vollkommen überein. Mlſtanzoſſche
=eine ſtarke auswärtige Politik nur dann befolgt wernaktiſernz möglichſt
Ahſtgung des 0
Bücherſchau. Aus Zeitſchriften. Austauſch. Aus= Politik betreibe. Konſolidierte Zuſtände könnten at deus, 21. Nob.
eſchaſt eine Unt
wegen der Förderung ihrer albaneſiſchen Beſtrebungesvormittag mehr
Im Verlag Union, Deutſche Verlagsgeſellſchaft in Koſten Oeſterreich=Ungarns. Redner erkannte die umtiſtgebungen.
heim Gonverne
die Jugend. Eine Auswahl der beſten und bekannte= Die Wehrmacht beſtand während der Kriſe glänzende Mlähilionen, die geſte
Reing weiterer bol
Pür verſprach, die
ſchienen: Bd. 460/461. Siegfried, der Held der möglich in jeder Nation der beiden Staaten irredentiſähſtlltt nieder hergeſtel
ſären ſolle gerich
it Landon, 21. Na
Mtiſchen Burcaus
Ml, daß der
Vom Balkan.
Man Ferdina
Mhochbefriedt
Miniſterkriſe in Griechenland.
Märies ganz
* Athen, 21. Nov. Der Marineminüſſekdeten. mit
zu Beſchäftigung und Spiel, Bildern und Daten aus Ge= Stratos iſt zurückgetreten. Sein Nachfolger hhnnen, dus
der Deputierte Demerdit.
ſähten der Reg
oſef. Die
* Belgrad, 21. Nov. Wie die Politika meldenland ſind zu w.
praktiſcher Abreißkalender für das Jahr 1914. Mit 27 ein= die Regierung für die neuen Gebiete einen=flie der oſtelle
ſonderen Verfaſſſungsentwurf ausgegcbfſpſundſchaſt zu
ſt herher zu
Petersburg, 2
Flſtung des Antre
* Sofia, 20. Nov. (Meldung der Agence Bulailſſeordneten
Ausübung de
eie Dumg e
eFamilien in zahlreichen Gruppen die von Bulgaren
f Straßbul
eihre Habe rauben.
ter daß e
* Athen, 20. Nov. Die Agence d’Athènes allbebrauches de=
s
aus Dedeagatſch: Während der erſten Tage naahſlinden Gene
elegant gebundenen Bandes 1 M.: Die Illuſtrierten Ta=ſitzergreifung der Stadt hatten die Bulgaren verſehlliſtren Kom
rzuüben und alle Griechen wurden durch die bulgauſicht zuerhal
Paris, 21. N
ng Aut
Der junge Eiſenbahnbauer. Eine Anleitung zum mehr dahin zurückkehren. 2500 Greiſe, Frauen und ſulm Beri
enite
I in Zaber
Mädt.
Zur Lage in Mexiko.
e Paris, 21.
* Mexiko, 20. Nov. Huerta erließ ein Demittag
ag die Beratz
ſchen Kreiſen vorteilhaft bekannt. Die eingehende Arbeit wodurch den Notenbanken mit Rückſicht auf demſübgrenzung
ſter Cle
ſchichtlichen Werken aus. Denn eine gute Jean Paul= an Kleingeld geſtattet iſt, Ein= und Zwei=Peſoſcheinnc
ich beſonders
nzugeben. Der kleinſte bisher ausgegebene Schein=Mlaaſtd den Weinen
Mhſbeaur nache
* Mexiko, 21. Nov. Die beiden Häuſenküſtholſchen Dele=
AWunſch aus
Kändigen
zu ſchützen
Antragſtelle
porigen Kongreß von der liberalen Oppoſition be=ſ
worden war. Seine Wahl wird als eine weitere
Paris, 21
des früheren Kongreſſes betrachtet, von deſſen Mit
heute die 1
ſio den De
Mexiko, 21. Nov. In einer Antwol=
Berging
alsſühl
Kongreſſes bei deſſen Eröffnung Huerta, daß der Ku
üiſenproduk
Pen ſtarte
Stahli
nwerde. 27 Mitglieder des Kongreſſes, darunter 24
eutſatz der 6
af dem ?
An Plän=
Feteilt
Chm
* Veracruz. 21 Nov Evariſto und Danie=
rhteten

IIB. Paris, 21. Nov. Der Ausſtand derderg, die beiden Verwandten des früheren Präſäll
fantreiche
fſie Schutz geſucht hatten, auf das amerikaniſche Fla=d
(2
Rhode Island begeben.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Paris,
* Berlin, 21. Nov. Der Bundesrat hat di=
waltung
, des Reichsſchatzamts und der Reichsſchußd
ſtellung des Reichs= und Staatshaushaltsetats fi
Rechnungsjahr 1914, zugeſt imm t.
München, 21. Nov. Die Abgeordnetenl
mer begann die Beratung des Etats des Könf
Hauſes und des Hofes und in Verbindung damit D
erhöhen. Der Geſamtbetrag der Ausgaben hierfür
Etat eine Erhöhung von 1 643 259 Mark. Abg. Mik=
brachte
, unterſtützt von 24 Liberalen, Demokrate=
Bauernbündlern, einen Kompromißantrag eirt
5 400 000 Mark nur 4800 000 Mark für die Zivill=i
zuſetzen. Finanzminiſter von Breunig legte nochm=d
im Finanzausſchuß, die Gründe dar, welche die Eau
der Zivilliſte notwendig machten und erſuchte da=
um
Annahme der Regierungsvorlage. Abg. =
(Lib.) betonte in der Begründung des liberaler
Abg. Held (Zentr.) ſprach namens ſeiner Partei
* Weſterland. 21. Nov. Geſtern abend iſt an denſ
ſpitze der Inſel Sylt eine norwegiſche Barde
ſtrandet. Von zehn Mann der Beſatzung hab=aſ
ſchwimmend das Land erreicht, der zehnte wird 1
* Ilmenau, 21. Nov. Bei den Gemeindtr
wahlen wurden 8 bürgerliche Kandidaten gewäl
gehören nun vom neuen Jahre ab 17 Bürgerlich=
Paris, 21. Nov. Der internationale

[ ][  ][ ]

mmer 283.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 7.
Fiülitliche Bekandlung der Darafrage aus und i wehrg guan) Abhzio grtord Alssch 2ums Wols 29190
ndas ſetze ich meinen Gäſten vor iſt oſt die Sorge
ällſigte den Wunſch, daß dieſe Angelegenheit von einer
In der Nachmitagsziehung entſielen: 1 Gewinn vonTs der Hausfrau, wenn ſie eine Abwechslung beim
Konalen diplomatiſchen Konferenz geregelt werde. 10000 Mk. auf Nr. 232100; 5000 Mk. auf Nr.: 102859 Eſſen bringen will. Ein guter Ratgeber hierfür ſind die
Mlartzöſiſche Regierung ſoll aufgefordert werden, dieſe 126772 180578: 3000 Mk. auf Nr.: 550 22645 23203 23443 Kochrezepte (4. erweiterte Auflage) von Türk E Pabſt,
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i tzung des Kongreſſes ſtatt.
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dens, 21. Nov. Ein leerer Perſonenzug 113384 147888 153300 155040 161693 162511 165626 173399
Das beſte Rezept gegen aufgeſprungene Hände iſt
riſte in der Nähe eines Kohlenſchachtes bei Be= 175933 178345 181442 183296 190134 193780 207672 217392
ſhll Die Lokomotive ſtürzte gegen einen Peiler. Ein 222949 226236. (Ohne Gewähr.)
die Waſchung mit Obermeyer’s Medizinal=
ds
Wäißter wurde verwundet. Als ſich herausſtellte, daß
Herba=Seife. Dieſelbe hat ſich in ſolchen Fällen,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Jeinkläche losgeſchraubt geweſen war, ordnete die Staats=
wie
auch bei allen Hautkrankheiten, wie Flechten ꝛc. her=
Saltſchaft eine Unterſuchung an.
vorragend bewährt. Herba=Seife iſt à Stück
eehnenh en en
Faarcelona, 21. Nov. Die Polizei unterdrückte
50 Pfg. und 1 Mk. in allen Apotheken, Drogerien und
Parfümerien zu haben.
Pſrchzeütter rmittag mehrere Verſuche ſtudentiſcher
Bei Appetitlosigkeit
Aſnebungen. Eine Abordnung der Studenten
eut beim Gouverneur vorſtellig wegen Freilaſſung der
Dampfernachrichten.
Dr. Hommel’s Haematogen
Aohllſtlätonen, die geſtern verhaftet worden waren. und um 6
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
hatte
ung weiterer polizeilicher Abſperrungen. Der Gou=
20jähriger Erfolg! (VI,2107
treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
hälr verſprach, die Abſperrung aufzuheben, ſobald die
Warnung! Man verlange ausdrücklich den
Doppelſchrauben=Poſtdampfer Hannover 15. Nov.
ingcſtälin ieder hergeſtellt ſei. Die in Haft genommenen
Namen Dr. Hommel.
6 Uhr morgens in Neu=York angekommen. Doppel=
sihren
ſollen gerichtlich abgeurteilt werden.
Gtn
Zeee e eeeh
ſchrauben=Poſtdamper Breslau 15. Nov. 9 Uhr morgens
London, 21. Nov. Der Sonderkorreſpondent des
in Philadelphia angekommen. Schnelldampfer Kron=
ſelltſchen
Bureaus in Windſor iſt zu der Mitteilung er= auswausssassnamnaunaasssausTpRana!
prinzeſſin Cecilie 18. Nov. 3 Uhr nachm. von Bremer=
, daß der Erzherzog=Thronfolger
haven abgegangen. Prinzeß Irene‟ 15. Nov. 1 Uhr.
Ferdinand von ſeinem Aufenthalt in Wind=
achf
. nachm. von Neu=York abgegangen. Neckar 17. Nov.
ſochbefriedigt ſei. Obwohl der Beſuch des
10 Uhr vorm. in Bremerhaven angekommen. Bremen
inenstſhzogs ganz privat iſt, gaben die dabei gebotenen
e FritzRKollenhagen Nas
18. Nov. 9 Uhr vorm Prawle Point paſſiert. Prinz
Nachtbtheiten, mit den britiſchen Miniſtern in Berührung
Friedrich Wilhelm 15. Nov. 12 Uhr mitags von Neu=
Königl. Spanische Hoflieferanten
Mimen, das Gefühl der ausgezeichneten Beziehungen
Mork abgegangen. York 18. Nov. 8 Uhr vorm. von
Mürr, der Regierung Großbritanniens und Kaiſer
Frankfurt a. M., Goethestraße 10.
Schanghai abgegangen. Goeben 17. Nov. 5 Uhr
itila n ſwihl Joſef. Die Sympathien Kaiſer Franz Joſefs für
nachm. in Antwerpen angekommen. Elſaß 17. Nov.
Fernsprecher Amt I 5351.
te einfilllino ſind zu wohl belannt. ebenſo wie der Wunſch des
§3 Uhr morgens in Bremerhaven angekommen. Doppel=
au
=Pallts der öſterreichiſch=ungariſchen Nation, mit England
Delikatessenhaus
ſchrauben=Paſtdampfer Großer Kurfürſt 18. Nov. 6 Uhr
(I,21219
belle MFtndſchaft zu leben.
nachm. in Neu=York angekommen. Doppelſchrauben=
Getersburg, 21. Nov. Miniſterpräſident Kokow=
und Stadtküche I. franges.
gionsſte
Poſtdampfer R iein 19. Nov. 10 Uhr in Neu=York angek.
i it hierher zurückgekehrt.
Petersburg, 21. Nov. Die Reichsduma ſetzte die
Wild, Geflügel, feinste Tafelfrüchte u. Gemüse.
Tageskalender.
Aag des Antrags, der Immunität der Duma=
Austern Caviar
Samstag, 22. November.
eordneten und der gewählten Reichsräte für z Lebende u. gekochte Hummer u. Langusten.
.
Großh. Hoftheater Anfang 3 Uhr Ende geger
lesübung des Mandates gehaltene Reden fordert,
Gänseleber- u. Wildpasteten in allen Grössen.
5½ Uhr (Sondervorſtellung für auswärtige Volksſchü=
Die Duma erklärte mit 129 gegen 63 Stimmen die
Sämtl. In- v. Ausländische Liköre.
ler): Prinz Friedrich von Homburg.
islichung des Antrags für wünſchenswert.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Dejeuners Diners Soupers
Konzert von Siegmund v. Hauſegger um 8 Uhr im
Die Vorfälle in Zabern.
Saalbau (Richard Wagner=Verband deutſcher Frauen).
Kalte Platten.
Gemütlicher Abend des Ortsgewerbevereins um
Straßburg, 21 Nov. Zu der Meldung einiger
Lieferung nach auswärts
8½ Uhr im Rummelbräu
daß Leutnant v. Forſtnerin Zabern wegen
mit und ohne Koch.
Abendunterhaltung des Muſikvereins um 8 Uhr
ſchleprauches des Wortes Wackes von dem komman=
im
Vereinshaus.
Einzelne kalte und warme Schüsseln.
lden General mit Stubenarreſt beſtraft und zu einer
Generalverſammlung des Vereins Heſſ. Lehre=
Uebernahme kompletter Festlichkeiten.
Mhütt Kompagnie verſetzt, ſowie daß der mitſchuldige
rinnenheim um 4 Uhr im Rathausſaal.
am
umloFizier zu Arreſt verurteilt worden ſei, iſt auf An=
InAIes
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. Ludwigshöhe um
preſſueitens des Generalkommandos eine Beſtätigung
½4 Uhr. Bürgerkeller um 8 Uhr.
uerhalten.
die bt
für Spezial-Auskünfte, Er- Bilder vom Tage (Auslage unſerer Expedition
de beinAlllgsaris, 21. Nov. Der Direktor der bonapartiſtiſchen Detektiv-Institutmittelungen, Beobachtungen
(Rheinſtraße: 23). Zur atlantiſchen Reiſe deutſcher
r. Autorité, Paul de Caſſagnac, hat, wie er
u. Vertrauens-Angelegenneiten.
Kriegsſchiffe: Linienſchiff Kaiſer. Turbinenkreuzer
nechſih Berichterſtater mitteilte, dem Leutnant v. Forſt=Vebernahme nur einwandtreier Aufträes (akanſts für
Straßburg und Linienſchiff König Albert. Von
en Allin Zabern eine Duellforderung über= gewissenhafte Erledigung, Kiesstr. 34, I. Tel. 1668.(V11,831
der Thronbeſteigung König Ludwigs III. von Bayern,
O
Mha
der König in dem Prunkwagen Ludwigs II. auf der
Fahrt zur Eidesleiſtung. Profeſſor Charles Richet
2
Franzöſiſche Kammer.
von der Pariſer Univerſität erhielt den Nobelpreis für
*
ko.
Paris, 21. Nov. Die Kammer ſetzte heute vor=
Medizin, Profeſſor Alfred Werner von der Züricher
ließ en die Beratung über die Vorlage, betreffend die
Univerſität den für Ehemie
Die franzöſiſche Kom=
ſicht
auſütenzung der Weingebiete, fort. Acker=
miſſion
zur Abſteckung der Grenzen in den neuen deut=
Verlobten
PeruſemMtiniſter Clementel bekämpfte einen Zuſatzantrag,
ſchen Kamerungebieten.
n
=Peſſclich beſonders gegen die Konkurrenz richtet, die Deutſch=
die
ihr künftiges Heim gediegen, ge-
ie
Stschſt den Weinen der Ehampagne, Bourgogne und
Druck und Verlag: L. C. Wiric’ſche Hofbuchdruckerei.
erur mache. Er teilte mit, daß die deutſchen und
schmackvoll und modern einrichten
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
enHaörſchen Delegierten des Zollkongreſſes einſtimmig
wollen, wird eine Besichtigung meiner
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
unſch ausgedrückt hätten, daß ſich die beiden Länder
redaktionellen Teil: Mar Streeſe; für den Inſeratenteil,
Unwigen möchten, um gegenſeilig die eigenen Erzeug=
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäfts=
feinbürgerlichen

zu ſchützen. Dies ſei die neue Tatſache. (Beiſall.)
leben: Haus Seit, ſämtlich in Darmſtadt. Für den
Aümtragſteller beſtand nicht weiter auf dem Zuſatz=
5
redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die

Wohnungseinrichtungen
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Paris, 21. Nov. Die Deputiertenkammer
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
in
heute die vor acht Tagen abgebrochene Beratung, be=
empfohlen
. Meine Möbel zeichnen
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
deſenliod den Vertrag über die Wenza=Minen,
sich aus durch künstlerische Formen-
zurückgeſandt
.
Bergingenieur Margaine, Deputierter der Marns
schönheit, grundgediegene Qualität u.
Antwi
bausführlich gegen internationale Syndikate, welche
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
der Präſt
ſihenproduktion zu monopoliſieren ſtrebten. Er wies

besondere Preiswürdigkeit.
aßd Mllen ſtarken Kohlenverbrauch der deut=
umnStahlinduſtrie
hin, die einen immer größeren
Statt beſonderer Anzeige.
ſenttſatz der Kohlenproduktion an ſich zögen und auf
OTTO KUNKEL
ffahr eines internationalen Stahlſchienen=Truſtes.
Am Mittwoch nachmittag entſchlief ſanft
barf dem Miniſter des Auswärtigen vor, die indu=
Gr. Ochsengasse 21/23. Tel. 287.
n
nach langem Leiden unſere liebe, gute Schweſter
enr Pläne Deutſchlands gar zu oft nicht zu kennen.
(23703a 5
beteiligung der Deutſchen an dem Wenza= Unterneh=
ſfi
auch ein Teil ihrer induſtriellen Weltpolitik. Er ansstan
Eina Kritzler.
Mriee die Regierung auf, wachſam zu ſein und die Inter=
uie
Muſikt erfreut des Menſchen Herz! Was
Frankreichs zu wahren, ehe die Truſts endgültig die
Darmſtadt, den 20. November 1913.
wäre das Weihnachtsfeſt ohne Sang und
ſchaft über Europa und über Frankreich gewonnen
(Lebhafter, einſtimmiger Beifall.) Cottoli, Depu= Klang? Was gibt einem Familienfeſte erſt die rechte
Luise Spiegel, geb. Kritzler,
r für Algerien, zeigte daß der erſte Vertrag gut ge=Weihe und Stimmung? Von june und alt werden
Marie Kritzler.
fſei, aber Alzerien habe ſeitdem beträchtliche Fort=ſtets die Klänge guter Hausmuſtk freudig begrüßt
24352)
äte gemacht, und wünſche Herr ſeiner Eiſenbahnen zu werden. Eine reiche Auswahl guter Muſik=Inſtrumente
Die Beerdigung findet in der Stille ſtatt.
bietet der dieſer Nummer beigefügte Proſpekt der Firma
Blumen u. Kondolenzbeſuche dankend abgelehnt.
Paris, 21. Nov. Die Budgetkommiſſion hat Georg Bernhardt, Leipzig, Brandenburgerſtr. 14/18.
Ue
ſüher den Entwurf zur Erbſchaftsſteuer, Reichilluſtrierte Muſikkataloge verſendet die Firma auf
(II,24300
üei die Deckung für die Anleihe bilden ſoll, in zuſtim=Wunſch umſonſt und vortofrei.
dern Sinne geäußert. jedoch hat ſie die von der Regie=
voorgeſchlagenen
Sätze heraufgeſetzt. Danach hat ſie
Aliſſen, 900 Millionen als Ziffer für die Höhe der An=
aaufrechtzuerhalten
und den Artikel des Anleiheent=
ei
:, der die Unantaſtbarkeit des Rentencoupons be=
In,, abzulehnen.
Todes-Anzeige.
Brennender Dampfer.
Hm. Neu=York, 21. Nov. Der Cunard=Dampfer Pa=
(Statt besonderer Anzeige.)
a iſt geſtern mit 103 Geretteten von dem
ſiſchen Dampfer Balmes, der auf hoher See in
4
nd geriet, im hieſigen Hafen angekommen. Unter den
Donnerstag abend verschied nach längerem Leiden unsere liebe
ktigeten ſind 14 Frauen und 16 Kinder. Der Kapitän
Schwester, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin und Tante
Panomia erzählt, daß er ein drahtloſes Notſignal
,Balmes aus einer Entfernung von 280 Meilen auf=
rund
mit Volldampf an die Unfallſtelle eilte, wo er
Enterstag abend anlangte. Das Rettungswerk konnte
ann Freitag früh mit drei Booten begonnen werden.
Frau Friedrich Ewald Wwe., geb. Jacobi.
Lpuurde bei ſchwerem Gewitter ohne Unfall ausgeführt.
Le
Balmes ſtand bei der Ankunft der Panomia in
n Flammen. Die Mannſchaft des brennenden Damp=
Darmstadt, 21. November 1913.
ioenahm ſich muſterhaft und hielt trotz der gewaltigen
e uund Exploſionsgefahr treu auf ihrem Poſten aus.
Beſatzung des Balmes beſtand aus Spaniern.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Georg Ewald.
Preußiſch=Süddeutſche Klaſſenlotterie.
Berlin, 21. Nov. In der heutigen Vormittags=
Die Beerdigung findet statt: Sonntag, den 23. ds. Mts., vormittags 10½ Uhr, von der
ſumg der Preuß.=Südd. Klaſſenlotterie entfielen: Ein
Winm von 10 000 Mk. auf die Nr. 18920 146735 178230,
Friedhofskapelle aus.
bimnne von 5000 Mk. auf die Nr. 156714, 3000 Mk. auf
(24363
Jar 30007 35588 40965 49492 51178 52779 53461 55950
Müt: 59331 63701 67043 95091 95877 110701 111916 114683
.5 117171 122037 125174 126346 128938 136073 138150
1423 138915 152660 153083 167211 171692 186613 192667

[ ][  ][ ]

ummer 28.
2. Nobember 1913.
Seite 8.
Dieser bedeutende Extra-Verkauf vor Beginn der Weihnachts-Saison wird wiederum die alles über
ragende Preiswürdigkeit für sämtliche Waren meines Hauses zeigen
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[ ][  ][ ]

kummer
mſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 9.
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Frauenlob, reine Wolle, 121 gestrickt . Paar 1.25
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Perie I.
Serie II
Serie III
Serie IV
Stück 95
Milieux, gezeichnet .
(195
90
328
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Decken-Quadrate, gezeichnet. . . Stück 15
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rectoire-Korsett aus gutem Drell, extra
68
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unc, mit Strumpfhalter ... . . . 2.45, 1.65
Läufer und Milieux, dazu pass., St. 3.50, 3.25
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 10.
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Nummer 283.,

Numme
Wntichen
Gefundel
ete
nind

[ ][  ][ ]

680)

ummer 283.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 11.
L.mtliche Nachrichten des Grofh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 älteres kleines, hellbraunes Handtäſchchen mit
rzemonnaie, Taſchentuch und Schlüſſel. 1 Theaterſchal mit ge=185
Mälce

8
ür tem Rand 1 weißes Taſchentuch. 1 grauer und 1 ſchwarzer lſG(lGETEimlr
Anoſchuh. 1 ſchwarze geſtrickte Frauenweſte. 2 Scheren. 1 ſchwarz.
rzemonnaie mit Inhalt. 1 Paket Blumenbindedraht. 1 alter
Taapanana unnnaunnaaunnannnnunanananannnaannaunanunnanane
An enregenſchirm mit gebogenem grünlichen Griff. 1 vergoldete
A
ſahe mit blauem Steinchen. 1 lila geknüpfte Handtaſche. 1 ſilb.
e
getet teteheg
Anenuhr mit Goldrand. 1 wollene dunkelrote Pferdedecke. 1 Reiſe=
Mttaſche mit Frauenwäſche. 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1 gold.l
IH
ilker mit Futteral.
(24301
EF aV
(1
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=88s)
Eichalfs=Uebernanme
li

e Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 58 be=
(2c

Am ſich: 1 Spitzhund, 1 Wolfshund. 1 Wolfshund (zugelaufen).
A(
AE
I
Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ſſe
Lu
Ggelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
und empfenlung.E
emarg
ſſädt dortſelbſt jeden Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
Iz!
(24312
Imt
(22225
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 23. No=
5 1. g12ert
id er, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends
Sll
unde Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=
Elese
* Einem sehr geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, dass wir die
olheke, Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von
(p
jühhr ab geſchloſſen.
Heie eumenhandlung von Heinrich Henkel § Co., Darmstadt, Ernst-
Iesall
Elemm
5 Ludwigstrasse 15, vom 1. November 1913 ab käuflich erworben haben.
lens
Bekanntmachung.
Es wird unser eifrigstes Bestreben sein, durch gediegene und geschmack: HIml
über die Behandlung der Zugtiere im Winter.
l
An alle Beſitzer von Zugtieren und Leiter von Fuhrwerken
Ml
volle Ausführung, sowie vrompte Bedienung den alten bewährten
ſem
in wir die dringende Mahnung, hei Kälte und Straßenglätte
2
Kuf der Firma hochzuhalten und zu erweitern und bitten daher, der All
1
tich darauf Bedacht zu nehmen, daß die Zugtiere vor den nach=(15
ſligen Einflüſſen der Witterung nach Möglichkeit geſchützt
Firma das seither so in reichem Masse geschenkte Vertrauen auch
Iusae
ſgen, daß namentlich=
M
uns entgegenbringen zu wollen. a mit vorzüglicher Hochachtung A
1. die Zugtiere niemals länger als unbedingt erforderlich
und niemals unbedeckt im Freien ſtehen gelaſſen werden, (im
U
2. das Zaumzeng im Stall aufbewahrt oder andernfalls vor ſch
(2ss
dem Anlegen das Gebiß erwärmt wird, und
ils: Karl Sdeling & Franz Saeung lEi
3. die Hufeiſen der Pferde zum Schutze gegen das Ausgleiten (1rsmm
gehörig geſchärft oder mit Stollen verſehen ſind.
Darmſtadt, den 17. November 1913.
etzen.(Mlls esSe SSess Johanna Müller SaoSaesae
Elt
Großherzogliches Polizeiamt.
(ſig
Gennes.
(24309
( 2t
ETAEEEEEERRRRRRIIRREEERRRRIHsansgannannKMnsunauEH
Bekanntmachung
ee r e
ſſeifffend Verunreinigung der Straßen und Plätze durch
iſte
Wegwerfen von Papier und dergleichen.
eleel
S
Millltialtallla
Nachdem in letzter Zeit wiederholt beobachtet und Klage darüber
ſſäfert worden iſt, daß die Straßen und Plätze der Stadt durch
Abbrucharbeiten.
Entrichtung ſtaatlicher Gefälle.
ie eworfene Papierſtücke, insbeſondere Reklamezettel und Pro=
Un.me, in erheblichem Maße und in mißſtändiger Weiſe verun=
Die Niederlegung des Gebäudes
Die an Martini 1913 fälligen Holzgelder und Zeitpacht=
ſigt
werden, ſehen wir uns veranlaßt, erneut darauf hinzuweiſen, Wieſenſtraße 4, auf dem Kranken=beträge ſind, bei Meidung der Beitreibung, bis zum 25. November
Durch Artikel 112 des Polizeiſtrafgeſetzbuchs verboten iſt, verun= hausgrundſtück, ſoll vergeben wer=ds. Js. an die Bezirkskaſſe Darmſtadt (Lindenhofſtraße) zu ent=
Ahgende Gegenſtände auf Ortsſtraßen oder öffentliche Plätze den.
richten.
(24009ids
merfen, und daß Zuwiderhandlungen gegen dieſes Verbot nach
Bedingungen liegen bei dem
Darmſtadt, den 14. November 1913.
6s Ziff. 10 des Reichsſtrafgeſetzbuchs mit Geldſtrafe bis zu unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Der Oberbürgermeiſter.
Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft werden. Wir Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Dr Gläſſing.
hen die Schutzmannſchaft angewieſen, auf die Befolzung dieſer
Angebote ſind bis
ummungen ein ſcharfes Augenmerk zu haben und Zuwiderhand= Samstag, 29. November 1913,
ſſigen unnachſichtlich zur Anzeige zu bringen.
Nächſter Zuchtviehmarkt in Darmſtadt
vormittags 10 Uhr,
Darmſtadt, den 18. November 1913.
(24254fs
einzureichen.
(24293sg
Dienstag, den 25. November 1913.
Großherzogliches Polizeiamt.
Darmſtadt, 20. November 1913.
Darmſtadt, den 14. November 1913.
Gennes.
Stadtbauamt.
Der Oberbürgermeiſter.
Burbaum.
Bekanntmachung.
J. V.: Schmitt.
(24079ms
Das chemiſche Unterſuchungsamt Darmſtadt iſt von Woogs=
Bekanntmachung.
ſibe 4 nach Lagerhausſtraße 15 verlegt worden.
Bekanntnachung.
Das Unterſuchungsamt iſt an allen Wochentagen von 8 Uhr Dienstag, 23. Dezember 1. Js.,
Montag, 8. Dezember 1913,
vormittags 10 Uhr,
mittags bis 5 Uhr nachmittags ununterbrochen, Samstags jedoch
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Karl Käm=
won
8 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags geöffnet.
merling und dem Maler Hans ſollen die den Privatier Heinrich
Darmſtadt, den 18. November 1913.
(24255fs
Kämmerling dahier zugeſchriebene Schäfer Eheleuten dahier zuge=
Großherzogliches Polizeiamt.
ſchriebenen Liegenſchaften:
Liegenſchaft:
Gennes.
Flur Nr. qm
Flur Nr.
qm
VI 487
77 Grasgarten
Spott=
Khaufspreiſe der Kleiſch=u. Wurſtwarent. d. Hanpt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
IV 986 444 Hofreite Heidel=
Moosbergſtr.,
bergerſtraße 4,
Mach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per ½ lg IV 985 81 Grasgarten, Vor= VI 487½0 193 Hofreite Moos=
per
½ kg
bergſtr. Nr. 94,
hin nfleiſch
96 Pfg. Dörrkleiſch . . .
120 Pfg.
garten, daſelbſt, VI 4877/10 95 Grasgarten ( Vor=
in
unſerem Bureau zwangsweiſe
liffleiſch . . . . . 90 1 Speck
.120
garten) daſelbſt,
billige
verſteigert werden.
it, roh.
. . 70 Schmalz, ganz und
(K80/13 VI 488 123 Grasgarten ( Vor=
ausgelaſſen
.
t ausgelaſſen . . . 80
0
Darmſtadt, 20. November 1913.
90
garten) Heidel=
,Schinken m. Bein . . . 120
.. . . . 80
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
bergerſtraße,
moderne
Abfleiſch . . . . . 100 Rollſchinken .
.140%.
Müller. (VIII,24290 VI 4885/10 285 Hofreite Heidel=
mmelfleiſch

100 Schinken (gekocht) im
bergerſtr. 130,
Bruſt.
Ausſchnitt
70
240
entenete
VI 489 103 Grabgarten da=
Lenden u. Schnitzel .
hweinefleiſch, Bauch=
140
ſelbſt,
Montag, 8. Dezember I. Js.,
kappen mit Zugabe. 90 Fleiſch ohne Knochen u.
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=Hierrenhufe
vormittags 10 Uhr,
ebeinefleiſch, Bauch=
gehacktes
Fleiſch.
130
lrappen ohne Zugabe 100 1Rippenſpeer m. Knochen 120 ſoll die der Ehefrau des Kauf=mannſtraße 1, wiederholt zwangs=
manns
Jakob Schroth, Johanna, weiſe verſteigert werden. (K44/13
hroeinefleiſch, Braken=
Rippenſpeerohne Knochen 140
Serie
12
geb. Merz, dahier zugeſchriebene
ſtücke
100 Schwartenmagen,
Dieſe Verſteigerung iſt mit un=
Liegenſchaft:
ſtalett, Kotelettſtück u.
Fleiſch= u. Bratwurſt 96
bedingtem Zuſchlag angeordnet.
Flur Nr. qm
Jeder Hnt
neſalzenes Fleiſch 110 Leber= u. Blutwurſt . . 80
Darmſtadt, 20. November 1913.
9 500 Hofreite Schul=
nur
Mk. 1.60
llmus Anlaß der Feier des Geburtstages Sr. Königl.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
ſtraße 12,
(Beſſungen.)
Hoheit des Großherzogs bleiben am Dienstag, den in unſerem Bureau zwangsweiſe
Frantz. (VI,24315 1 Serie II
(B58/13
II. Mts., die ſtädtiſchen Geſchäftszimmer und Kaſſen verſteigert werden.
Falls andere rechtliche Hinder=
ſchloſſen
.
Belamtmachung.
niſſe nicht entgegenſtehen, wird Ge=
Jeder Hut
Darmſtadt, den 22. November 1913.
(24279 nehmigung der Verſteigerung auch Montag, 24. November 1913,
nur Mk. 1.75
dann erfolgen, wenn das eingelegte
vormittags 10 Uhr.
Der Oberbürgermeiſter
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=ſoll die der Eugen Schäfer Witwe,
Dr. Gläſſing.
Eliſabethe, geborene Kuhlmann,
reicht.
Darmſtadt, 15. November 1913. und deren Kindern dahier gehörige
Stadtverordnetenwahl.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.Liegenſchaft:
Bei der am 19. ds. Mts. ſtattgehabten Ergänzungswahl ſind
Kaufaus
Müller. (VIII,24291 Flur Nr. qm
tgachſtehenden Herren zu Stadtverordneten gewählt worden:
271 690 Hofreite Karl=
a
) auf die Dauer von 9 Jahren:
ſtraße Nr. 66, 1I für Gelegenheitskäufe
Prentencht
1. Stadtverordneter Henrich,
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Linck,
Montag, 22. Dezember 1913, mannſtraße 1, zwangsweiſe ver=
14 Schuchardstr. 14
2
vormittags 10 Uhr,
Saeng,
ſteigert werden.
(24354
ſollen die den
Dr. Nöllner,
Darmſtadt, 22. Oktober 1913.
1. Heinrich Schäfer, Privatier
5. Ludwig Hammann, techniſcher Reviſor,
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
in Darmſtadt,
6. Oberteiegraphenſekretär Herbert,
(Beſſungen).
2. deſſen Ehefrau Karoline,
7. Kaufmann Otto Wolff, Wilhelminenſtraße 26,
Frantz. (VI,22271
geb. Geiger, daſelbſt,
8. Schloſſer Friedrich Schönberger,
9. Kaufmann Wilhelm Kalbfuß,
zugeſchriebenen Liegenſchaften:
1 Pferd zu verkaufen
Ofen, gut ert. bill zu
Gebr.
Flur Nr. qm
10. Stadtverordneter Dr. Fulda,
bei Rad. Schäfer Nachf., verkaufen. Mauerſtr 22, I. (*15509si
11. Lehrer Jakob Jung,
VI 487 77 Grasgarten
Martinſtraße 95
Moosberaſtr., B24268)
12. Diplomingenieur Karl Ritzert,
Zucht=Hahnen
echter Voxer (grau mit weißer=
VI 4879/10 193 Hofreite Moos=
13. Delp, Heinrich, Geſchäftsführer,
bergſtr. Nr. 94, I1 Bruſt, Hündin) billig zu ver=von beſter Legeraſſe preiswert zu
14. Stadtverordneter Wittmann.
(*15533
Neue Niederſtraße 15, (verkaufen
VI 4877/10 95 Grasgarten (Vor=kaufen
b) auf die Dauer von 6 Jahren:
(B24134
garten) daſelbſt,2. Stock, links.
Feldbergſtraße 60, parterre.
15. Rentner A. v. Heſſert.
ſobermann=Hündin, ½, jährig,
VI 488 123 Grasgarten (Vor=
Verkaufe weg. Blutwechſel
c) auf die Dauer von 3 Jahren:
garten) Heidel= prima Stammb., billig abzug. (Hähne. 30 rebhuhnf. Staliener=
16. Zimmermeiſter K. Haury,
bergerſtraße,
17. Stadtverord neter Markwort.
od. Tauſch gegen ebenſo deutſch. Hähne, 2,0 ſchwarze Langſchan,
Die Wahlprotokolle nebſt Anlagen liegen am 26., 27. und VI 488//10 285 Hofreite Heidel=Schäferh.
(*15453fs 0,2 Hennen Karlſtr. 3.
(*15597
bergerſtr. 130,
Eberſtadt bei Darmſtadt
wos. Mts. während der Dienſtſtunden (vormittags von 812½
Einige gelbe
Weinaartenſtraße 9.
nachmittags von 2½6 Uhr) im Stadthauſe, Rheinſtraße, Zim= VI 489 103 Grabgarten da=
Orpington-Hühner
ſelbſt,
Nr. 7, zur Einſicht offen.
Junger geſtr. Voxer bill. zu verk.hillig zu kaufen geſucht oder zu
Innerhalb dieſer Friſt können die Wahlberechtigten bei Mei=in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
ngg
des Ausſchluſſes Einwendungen gegen die Wahl und die Ge=mannſtraße 1, zwangsweiſe ver=J *15341dfs) Erbacherſtr. 46.tauſchen gegen weiße Wyandottes.
Sehr ſchöner Rehpinſcher, 11 Mt. Off. mit Preis unter L. 51 an
(K74/13
Mhlten bei dem Unterzeichneten ſchriftlich oder durch Erklärung zu lſteigert werden.
alt, kleinſte Raſſe, zu verkaufen die Exped erbeten.
(*15272ms

Darmſtadt, 18. November 1913.
Kogtokoll erheben.
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Pareusſtr. 9, I. Hanarienhähne, St. S.,g. Sänger,
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II*15554so)
Darmſtadt, den 20. November 1913.
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(24186a
(Beſſungen).
Der Oberbürgermeiſter.
(VI,24289 Bismarckſtraße 28, I. (23482a
Schwanenſtraße 33, I.
Frantze
J. V.: Mueller

[ ][  ][ ]

Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Nummer 283,
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[ ][  ][ ]

ſummer 283.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 15.
Seitte sehr.
der weiblichen Arbeit. Es beſteht hier ein großer Gegen=
Vorträge.
ſatz zu der aligermaniſchen Frau, der die Arbeiten über=
Gewuschte
laſſen blieben, die zu tun der freigeborene Mann für unter
* Der Allgemeine Deutſche Frauenver=ſeiner Würde hielt. Aehnlich wie in Griechenland, hatten
ein eröffnete am Donnerstag ſeine Vortragsſerie Die die Eltern im Alten Teſtament das freie Verfügungsrecht
12
Ey0
Stellung der Frau im Wandel der Zeiten. über die Hand von ihrer Tochter, aber wir finden viele
Herr Dr. Heinemann=Frankfurt ſprach über Die Frau im Fälle freier Wahl und wahrer, tiefer, gegenſeitiger Liebe.
HGARETTEN
Alten Teſtament und führte etwa folgendes aus: Noch Eine beſondere Frage iſt, daß im Alten Teſtament rechtlich
heute geht die reinſte und roheſte Liebe nebeneinander her. die Polygamie geſtattet war. Auch bei den Germanen
Es darf aber nicht verkannt werden, daß eine große Ver= finden wir hierfür Beiſpiele. Die Praxis, wie die land=
feinerung
des Gefühlslebens eingetreten iſt. Unſere Frage läufige Anſchauung der alten Juden kennen jedoch in Frie=
an
die Vergangenheit iſt nun: Welchen Anteil haben die denszeiten nur die monogamiſche Ehe. Nur in Kriegs=
einzelnen
Völker und Zeiten an dieſer Verfeinerung? Das zeiten beſtand die Polygamie; ſie war aber für die Frage
Alte Teſtament hat bereits die Norm aufgeſtellt, daß diedes in ſolchen Zeiten beſtehenden Frauenüberſchuſſes die
aennd
Frau die Gehilfin des Mannes ſein ſoll. Es iſt dabei menſchlichſte und ſittlichſte Löſung, die der Orient kannte.
,
nicht nötig, daß dieſe Norm auch verwirklicht wurde. Das Das Alte Teſtament hat das Prinzip ſeeliſch=vertieften
8
Weſentliche iſt ebenſo, wie bei der Schönheitsnorm derGeſchlechtstriebes entdeckt. Die Mutter hat auf die Er=
e

alten Griechen, die Tatſache, daß ſie aufgeſtellt wurde. ziehung der Kinder den gleichen Einfluß, wie der Vater.
(65
Das Idealweib des altteſtamentlichen Dichters erſchöpft
Am Schluſſe dankte die Vorſitzende, Frau Liſe Ram=
ſeine
Gottesfurcht in treuer Pflichterfüllung; es tritt eben=ſpeck, dem Vortragenden, und gab bekannt, daß der nächſte
bürtig den kraftvollen Schweizer Frauengeſtalten des Je= Vortrag am 11. Dezember von Herrn Pfarrer D. Waitz
remias Gotthelf an die Seite. Zu beachten iſt vor allem: über: Die Frau im Neuen Teſtament gehalten werden
der unbefangene Verkehr der Geſchlechter und die Achtung wird.
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Nummer 28a,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
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Samstag, 22. November.
1913.
lung der Mandate bewertet werden, ſon=ein fortſchrittlicher Stadtverordneter mehr ins Rathaus
port, Spiel und Turnen.
dern allein nach der Zahl der abgegebe= einzieht, als bisher dort ſaßen, ſo begrüßen wir das. Denn
nen Zettel, und zwar insbeſondere auch der ungeſtri=dieſer Stadtverordnete wurde von der
Fußball. F.=Kl. Olympia 98. Bei dem morgen chenen Zettel, für die nat.=lib. Partei einerſeits und für dienat.=lib. Parrtei warm unterſtützt und ver=
ag
auf dem Olympiaſportplatz an der Heidelberger Fortſchrittliche Volkspartei andererſeits. Der Parteiſekre= dankt ihrer Arbeit vor allem ſeinen Sieg. Er hat dieſen
ſtattfindenden Meiſterſchaftsſpiel gegen die Kaſte= tär der Fortſchrittlichen Volkspartei, der die politiſchen Mo= Dank herzlich geäußert und die Niederlage des
ball= Bereinigung wird Olympia in folgender Auf=tive ſeiner Partei und die Vorbereitungen im einzelnen fortſchrittlich ſozialdemokratiſchen Hee=
ig
antreten: Tor: Dr. Grünewald: Verteidiger: kannte, erklärte deutlich ſein Einverſtändnis mit dieſerres freudig begrüßt! Und wenn Herr Henrich
Ier, Kehr: Läufer: Hoffmann, Schneider, Heß; Bewertung.
heute an der Spitze der Stimmenzahlen ſteht, ſo verdankt
ſter: Schmidt, Heil, Prillwitz, Ensgraber, Scriba.
Die Wahlen ſind vorüber. Für die nat.=lib, Partei er das nicht ſeiner eigenen Partei, die ihn nicht auf dem
epiel wird von einem vom Verbande beſtimmten wurden abgegeben 3293 Zettel, das ſind 33 Prozent aller nat.=lib. Zettel ſehen wollte, ſondern der nat.=lib.
trichter geleitet.
abgegebenen Zettel. Für die Fortſchrittliche Volkspartei Partei, die ſo loyal war, die Führer der zweitgrößten
Pferde=Rennen. Schluß der deutſchen wurden abgegeben 968 Zettel, das ſind 9½ Prozent aller bürgerlichen Partei trotzdem mit auf ihren Zettel zu nehmen.
iſſaiſon Kehrausin Mariendorf. Trotz= abgegebenen Zettel!
Wer dieſen Sachverhalt kennt, in Frankfurt kann ihn
vorgeſtern ſchon empfindlich kalt war, hatte die
natürlich niemand kennen , wird ein fröhliches Schmun=
Erſtes Ergebnis alſo: Die nat.=lib. Partei zeln nicht unterdrücken, wenn er die begeiſterten Schluß=
ennbahn
am letzten Tage der Saiſon noch einen aus=
hat
etwa ein Drittel aller Wähler auf ihren worte in dem fortſchrittlichen Siegesbericht lieſt.
ſſchr eten Beſuch aufzuweiſen. Alle Plätze waren ſtark Parteizettel vereinigt, die Fortſchrittliche Volks=
und der Totäliſatorumſatz erreichte die für Marien= partei nicht ganz ein Zehntel. Von den übri=
Wir aber kennen dieſe ganze Geſchichte recht gut. Und
mmerhin ſtattliche Summe von 140000 Mark. Die gen nicht parteipolitiſchen Zetteln kann der Zettel der ver= deshalb haben wir mit Recht über dieſe Zeilen die Hauntd
hren Rennſtälle traten nicht mehr in Aktion und ſo ſeinigten, Bezirksvereine zugunſten der katſache des Wahlergebniſſes geſetzt, die Tatſache, die poli=
, daß verſchiedene Rennen nur ſchwach beſtritten Fortſchrittlichen Volkspartei in Anſatz ge= tiſch allein nicht eine Epiſode ſein wird, ſondern deren
it. Im einleitenden Winter=Preis erſchienen nur vier bracht werden. Denn die vereinigten Bezirksvereine ha= Wirkungen ſich recht heftig fühlbar werden werden: der
e am Start, von denen Margarethe Medium ihre ben ſich bei dieſer Wahl ihrer unpolitiſchen, neutralen Zuſammenbruch der Fortſchrittspartei!
den ganzen Weg über beherrſchte und mit großer Hülle zwar ſchamhaft, aber doch für alle Denkenden ge=
ey.
li=genheit gegen Quappe gewann. Der Entſchädi= nügend deutlich entledigt. Der Zettel des Mietervereins
Preis für zwei= und dreijährige Pferde ſiel an und des Zentrums mag außer Anſatz bleiben, da wohl an=
Es iſt kaum zu faſſen: 16 volle Jahre bis heute
ſe Dame, die gegen Annina ſicher die Oberhand be= genommen werden kann daß der erſtere den Fortſchritt=haben die Altpenſionäre vergeblich darun kämpfen müſſen,
Der Favorit Young Artell jr. konnte nur Dritter lern und Nationalliberalen je zur Hälfte etwa zugute ge= ihren berechtigten, geſetzlichen Anſprüchen um ideelle und
Dieſer Hengſt wurde aber im Wiederſehen=Han= kommen, der letztere nur von Zentrumswählern abge= allmählich auch materielle Würdigung ihres Anſehens.
noch einmal angeſpannt und zeigte ſich hier von weit geben worden iſt. Die übrigen Zettel aber: Haus= und ſtandesgemäßen Auskommens bei den maßgebenden
ſe Seite Young Axtell jr. ging nach dem Start bald beſitzer Bezirksverein Mathildenhöhe und Bezirksverein Organen Gehör und Geltung zu verſchaffen. Um=
Mrent und zog unangefochten nach Hauſe. Er zeigte Nord=Oſt haben ſich ausdrücklich gegen die ſonſt! Nach wie vor glauben dieſe berufenen Organe,
eine um drei Sekunden beſſere Zeit, eine Formver=Fortſchrittliche Volkspartei und ihren roten über die vollberechtigten Vorſtellungen eines ſtaatserhal=
ſung
die hoffentlich den Stewards noch nachträglich Verbündeten erklärt. Sie ſind alſo politiſch der Schlacht= tenden Standes nach veralteten Prinzipien einfach k. H.
Eneaſſung zum Einſchreiten gibt. Das Finale 1913 reihe des Bürgertums unter Führung der National= zur Tagesordnung übergehen zu dürfen. Aber dieſe gleich=
e
eine ſichere Beute für Spinetell, die ſchon in der liberalen zuzuzählen, dann ergibt ſich folgendes Bild: gültige Behandlung hat jetzt eine ſolch' berechtigte Verbit=
Runde die Spitze genommen hatte und die verzwei=
Fortſchrittler
968
terung in unſern geduldigen Reihen großgezüchtet, daß
= Angriffe von Marh Chafe leicht zurückwies. Die
Vereinigte Bezirksvereine
417
es Niemand; zu wundern und ſitlich zu entrüſten
Ukmte waren: Winter=Preis= 1400 Mark. Diſtanz 2300
braucht, wenn der Staatswohl=Erhaltungsgedanke und
zuſammen 1385
Mr 1. Herrn J. Apfelds Margarethe Medium ( Paſ=
der
innere freudige Patriotismus dieſer in ihrem Lebens=
M. 2. Quappe (Pohl), 3. Maudeto (Neuenfeld). Tot, oder 13 Prozent aller abgegebenen Stimmen=
nerv
getroffenen Staatsburger eines Tags recht unbequem
3293
Nationalliberale
Pl. 11, 12110. Unpl. Czar (4), (disqual.). Ueber=
ins
Wanken geraten müßte! Wer wollte und dürſte es
Hausbeſitzer
t,66 Lg. Entſchädigungs=Preis; 1500 Mark. Diſt.
auch einem Manne verübeln, zu ſagen, er fühle ſich ſeiner
Bezirksverein Mathildenhöhe 217
Meter: 1 Herrn H. Küchenmeiſters Coeur Dame
Pflichten gegen Staat und Regierung ebenſo ledig, wie
78
Bezirksverein Nord=Oſt
Unens), 2. Annina (O/ Lemzer), 3. Young Artell jr.
letztere nach unzweideutiger Rede und Handlung ſoeben
ſher). Tot. 51:10; Pl. 14, 14, 13:10. Unpl.: Homuncu=
zuſammen
4116
gegen ihn?!
0, Limifa, Huſchab, Erfurt W. Sicher, 5.3 Lg.
oder 41½ Prozent aller abgegebenen Stimmen.
Jeder brave Mann und Bürger begriff unſre Scham
ſchlt ift=Preis: Ehrenpreis und 1300 Mark, Diſtanz 2200
Das politiſche Reſultat iſt alſo: die nat.=lib. und Untrüſtung bei der jüngſt noch möglich geweſenen An=
: 1. Geſtütz Kl. Helles Reverie (Hr. Höhne), 2. Par= Partei hat 41 Prozent aller abgegebenen Stimmen auf den zietung und Zuweiſung eines Gnadenſoldes an Bedürf=
Al. (Hr. Haſperg), 3. Lady Electwood (Hr. Herfeldt). politiſchen Grundſatz: Kampf gegen die Sozialdemokratie, tige‟. Noch hoffte man aber, eine mit notleidenden Krei=
3:10: Pl. 14, 30, 31.10. Unpl.: Balletteuſe (4), Klaus= erſt die politiſche Sauberkeit dann das politiſche Ge= ſen ihren früheren Beamten ſolidariſch und warm=
i
Nikotin, Biene II, Morenga, Landluft. Ueberlegen,
fühlende Regierung werde dieſen von uns gebührend ab=
j
. Bg. Vergütungs=Preis: 1500 Mark. Diſtanz 2000 ſchäft, vereinigt.
Die Fortſchrittliche Volkspartei hat mit ihrem rech= gelehnten Fehler raſch durch gutmachende Tat zu ver=
: 1. Hrn. J. Eggers Franktireur (J. Mills), 2. Ernſt
H. (Großmann), 3. Daland (M. Ringius). Tot, nungsverſtändigen, grundſatzloſen Geſchäftsſinne unter wiſchen trachten, d. h., ſie wolle und werde jetzt den Alt=
Pl. 28. 27.10. Unpl.: Winella (4), Linda Scott, der Parole des freiwilligen Proporzes 13 Prozent der ge= penſionären nach dem unverletzlichen Ernſt des Geſetzes
geben was ſie den Beamten und Neupenſionären ſchon
Aezen lauf, Hauptkerl, Puppelchen, Sonntagsjunge, ſamten Wählerſchaft gewonnen.
Noch klarer iſt aber dieſes Bild: Es werden ab= aus ſelbſtnützenden Gründen heraus gab. Oh’, wieder=
Aülus, Odaliske. Sicher, 23 Lg. Wiederſehen=
ſdu
kap: 1300 Mark, Diſtanz 2000 Meter: 1. Frau P.gegeben insgeſamt 6618 bürgerliche, nicht ſozial= holt bittere Enttäuſchung! Wir laſen von übertrumpfender
Bewilligung von Rieſengehältern an erſtaunt Beſchenkte,
ſühs Young Artell jr (Damms), 2. Cavalleria (W. demokratiſche Stimmen. Davon entfielen auf das Pro=
3. Dr. Walhäller (G. Krauſe). Unpl.: Teufelspferd gramm der Fortſchrittlichen Volkspartei zuſammen 1385 von fplendider Verteilung von Ueberſchüſſen in den vor=
Kandgloſſe, Villja, Bellona, Maedy, Miß Alentell, Stimmen, alſo etwa ein Fünftel! Auf das Programm beratenden Sitzungen zur Entſcheidungsſchlacht in der
Prreich, Edith Ingrain, Konkurrent I, Odaliske, Queen, der nat.=lib. Partei entfielen 4116, alſo mehr als drei Kammer am 2. Dezember, und keine einzige laute Stimme
ollin, Ulf. Fritzi, Medium, Brownie, Novelliſt. Malve I Viertel aller bürgerlichen Stimmen. Man bedenke, wo erhob ſich dort zur Pflichterinnerung an die bereits vier=
Eiche. Verhalten, 32 Lg. Tot. 132:10; Pl. 45, 78, die Fortſchrittliche Volkspartei heute wäre, wenn die mal bei Beſoldungserhöhungen übergangenen früheren
Finale 1913: Ehrenpreis und 2000 Mark, Diſt. Mandate nun wirklich auf Grund des Stimmenverhältniſ= ebenſo tüchtigen Staatsdiener, ja zum Teil hochverdienten
ſes (Proporz) verteilt worden wären! Herr Henrich hätte Kriegsveteranen!
Meter: 1 Stall Germanias Spintell (Herckert), 2.
Kollegen! Findet Euch drum alle am 26 dieſes
i Chaſe (E. Treuherz), 3. Impalpaple (Weiß). Tot. ſein Mandat noch behalten, aber ſchon Herr Saeng hätte
Mo: Pl. 15, 17, 19.10. Unpl.: Teddy Worthy (4) Po= nur noch ein Mandätchen retten können damit wäre Monats in der Stadt Pfungſtadt ein, woſelbſt das
Panze, Lanſon Girl, Star Brook, Fuchsmajor, Admi= die fortſchrittliche Kriegsmacht erledigt geweſen! Die heute haltloſe dieſes veralteten, ja modern ungerechten
Männer, die es für ihr politiſches Geſchäft hielten, Geſchäfte Standpunktes unſern berechtigten Anſprüchen gegenüber
C. Sehr leicht, 23 Lg.
zu machen, ſtehen heute vor der Tatſache, daß, ſage und beſprochen und über eine allein nun noch ausſichtver=
Gaumeiſterſchaft des Main=Rhein=Gaues. Kom= ſchreibe, ein Fünftel der bürgerlichen Wähler ihrem ſprechende Hilfe Beſchluß gefaßt. bezw Auskunft über den
den Sonntag nachmittag ½3 Uhr findet hier auf dem Geſchäftsſinn ſich anvertraut haben. Die Männer, die den Verbleib der von uns geſpoiſten Hilfsfonds öffentlich ge=
Uriierplatz das Schlußſpiel um die Gaumeiſterſchaft der grundſätzlichen Kampf gegen die Sozialdemokratie darin fordert werden ſoll;
laſſe im Fußballſpiel ſtatt, und zwar wird die Turn= fanden, daß ſie bei den Reichstagswahlen die Neutralität
Wir ſelbſt und der einladende Vorſtand tragen keiner=
hende
Beſſungen gegen den Turnverein Pfungſtadt an= proklamierten (bei direkter und indirekter Unterſtützung lei Schuld an der Notwendigkeit und Verſpätung dieſer
kei-. Man darf gewiß ein ſehr intereſſantes Spiel er= der Sozialdemokratie) und darin, daß ſie bei den Stadt=Einberufung! Hatten wir doch alles getan und nichts
rten, indem die Turngemeinde Beſſungen, die bereits verordnetenwahlen ſich mit der Sozialdemokratie gegen verſäumt im verfloſſenen Jahr! Und glaubten wir des=
laußball
die Meiſterſchaft errungen hat, durch einen die nat.=lib Partei verbündeten, ſtehen heute vor einem halb doch, inwiſchen das vollſte Vertrauen zur Regierung
am Sonntag auch die Meiſterſchaft im Fußball er= Scheiterhaufen, der ihnen Bitteres zu denken geben ſollte. haben zu dürfen, daß ſie jetzt noch unmöglich an uns vor=
ſienn
wird.
Sie, die gewagt haben, der nat.=lib. Par= beiſehen, an unſerm Notſchrei gefliſſentlich vorbeihören
tei den wahrheitswidrigen Vorwurf an könne, dürfe und wolle! Und doch iſt dies Unfaßbare ge=
öffentlicher
Anſchlagſäule zu machen, ſie ſchehen, trotzdem es nicht an Geld und Bewilligungen für
Stimmen aus dem Publikum.
verhetze das Bürgertum! mögen nur an ihre weniger dringend Gebotenes fehlte?
ſchrift übernimmt die Pedaktion Bruſt ſchlagen und bedenken, wie das alles kam!
r die Veröffentlichung
unter dieſer Ueber
Alſo kommt!
Srund des § 21 Abſ. 2 des
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Es war ja intereſſant, zu erwägen, wie wohl die Frank=
Preßgeſehes in vollem Unſange der Einſender verantwortlich.
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wwurde von der nat.=lib. Partei erklärt: Das politiſche mit dem, der die Wahrheit weiß, ſie aber verſchweigt, über Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktags von
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Nummer 28
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 19.
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Aber mit ſeinem Schlaf war es jetzt faſt ganz vorbei,
De ate Eſihr wender ue, nahmn oſt dau un=
die
beiden Brüder, die er von der Schule früher losgebeten
unwillkürlich horchte er von nun ab auf jeden Laut von
Frau Melodie.
hatte und mit denen er und Hanſi auf dem Lande fleißig
nebenan.
Roman von Carl Conte Scapinelli.
arbeiten wollten, mit nach Iſchl. Der herrliche Vorſom=
Am nächſten Morgen ſorgte er, daß die Brüder richtig
(Nachdruck verboten.)
zur Schule kamen, und eilte dann ins Krankenhaus, um mer, die Luſt, endlich im Frieden zu arbeiten, reizte ihn,
lockte ihn hinaus.
Hanſi ſchüttelte ungläubig den Kopf und doch freute ſich nach dem Befinden des Vaters zu erkundigen. Eine
Er war damit etwas weit von den Eltern, aber er
ſſich mitten im Schmerz auf den Aufenthalt in Iſchl, innere Unruhe trieb ihn an, faſt zu laufen. Der Vater
ſe viel feine Leute, der Kaiſer ſelbſt wären. Und ſo konnte in der Nacht eingeſchlummert ſein zum ewigen hatte gerade Iſchl gewählt, erſtens weil dort nun einmal
die ſommerliche Zentrale aller öſterreichiſchen Operetten=
vvürde
ſie auf den berühmten Bruder ſein. So ſtolz! Schlafe.
komponiſten und Librettiſten war, und zweitens, weil das
mmitten drin fiel ihr wieder der Vater ein, der
Als er kam, traf er gerade den Arzt vor dem Zimmer.
, kranke Vater, und ſie weinte leiſe.
Der machte ein ernſtes Geſicht, er hoffte auf des Pro= dortige Theater zur Hochſaiſon ebenfalls ſeine Operette
gioſef tröſtete ſie, nötigte ſie ſelbſt zu Bette zu gehen feſſors geſundes Herz. Er hoffte, daß er alles beſtehen mit guten Kräften, die teilweiſe aus Wien kamen, auf=
führen
wollte.
ttreckte ſich wenigſtens aufs Sofa im Wohnzimmer, würde. Drinnen ſaß Frau Betta am Bett des Kranken,
Er hatte in der Villa, die gegen Reiterndorf zu lag,
mußte, viel würde er nicht ſchlafen können. Die Sorge der eben ein wenig eingeſchlummert ſchien. Stumm drückte
ein ſehr behagliches Heim gefunden. Um Hanſi nicht all=
men
Vater, um die Zukunft ſeiner Schutzbefohlenen Joſef der Mutter die Hand. Sie hatte den Vater einſt
lge ihn ſehr.
jung gemacht, ſie würde den Kranken auch geſund pflegen. zuviel Arbeit im Haushalt zu ſchaffen, und um nicht an
zzum erſten Male ſeit dem erfolgreichen Premierabend Langſam ſchlich ſie auf den Zehenſpitzen hinaus und das Reſtauranteſſen gebunden zu ſein, hatte er von Wien
ſili, er eine ruhige Stunde der Sammlung. Zum erſten winkte Joſef, ihr zu folgen. Sie erkundigte ſich raſch nach aus eine ältere Köchin zue Führung des Haushalts ge=
dungen
. Die Buben waren ſelig, endlich in der Freiheit
le in dem Trubel kam die Ruhe nach dem Sturm über den Kindern.
zu ſein. In kurzen Lederhoſen und Leinenjoppen ſpran=
edie
Ruhe nach dem Beifallsſturm und nach dem
Willſt Du nicht heim, Mutter, ich bleibe derweil da
gen ſie im Garten umher, liefen in das nahe Gehölz,
urm von Sorgen. Im Taumel hatte er hingelebt, hin=
beim
Vater. Du wirſt Dich ausruhen wollen. Biſt wohl
ſuchten Beeren, Tannenzapfen, Käfer, jagten Schmetter=
en
müſſen, ohne für ſich Zeit zu haben, ohne an die
die ganze Nacht nicht aus den Kleidern gekommen?
lingen nach und hatten doch eine heimliche Sehnſucht nach
Uſore Arbeit zu denken. Ihm war es, als habe er jetzt
Das macht doch nichts!
dem Vater und der Mutter. Joſef nahm Hanſi fleißig an
Uhn die Spannkraft des Schaffens verloren. Aber er
Doch, doch, Du mußt Dich geſund erhalten. Die Kran= die Eſplanade mit. Der Strom der Sommerfriſchler
ſtette ſich wieder, in Iſchl wollte er beginnen, da hatte
wurde immer dichter, und alle Augenblicke traf man Be=
Pänuhe, nur mußte erſt alles hier pünktlich vorüber ſein, kenſchweſter iſt ja auch da!
ar an Arbeit denken konnte.
Wenn er die ſtatt meiner ſieht, glaubt er, er müſſe kannte.
Alle Textbücher, die ihm bis jetzt vorgelegt worden
Als er ein wenig eingeſchlafen war, weckte ihn ein ſterben!
Tage bangen Harrens und Hoffens vergingen, endlich waren, hatten ihm nicht gefallen. Er ſchob darauf ſeine
geinder Laut aus dem Schlafzimmer der Buben. Einer
seiden ſprach im Schlaf; die Angſt um den lieben war alle Gefahr beſeitigt. Der Heilungsprozeß am ampu= Unluſt zur Arbeit. Im Café Walter hatte er einen Schrift=
ſteller
kennen gelernt, der ihm ein Libretto nach ſeinem
Ater zog ſich auch in die Träume dieſer Kinder. Er tierten Bein ging ſeinen normalen Gang.
Wir haben mit dieſer Operation ein Menſchenleben! Sinne zu ſchreiben verſprach, das gab endloſe Verhand=
ſng
hin, deckte ihn zu, beruhigte ihn mit gütigen Worten
dumerkte, wie des Bruders Schlaf ſanfter und ruhiger gerettet! ſagte der Arzt. Einige Tage länger und Ihr lungen, lange Erläuterungen. Eines fühlte daraus Ritt=
rüse
.
Vater wäre nicht mehr zu retten geweſen!
er deutlich: dieſer junge Mann war ein Dichter, ein wirk=

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1915.
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fabrizierten. So baute er auf ihn.
überzuſiedeln, dann will ich wenigſtens auf ein, zwei küſſen, am meiſten entſprachen.
-
Wochen zu Euch, Ihr Lieben, ich hab’ große Sehnſucht
Da die Erſtaufführung ſeiner Operette am
Der letzte Akt lag niedergeſchrieben vor ihm. Die Tür nach Euch. Auch Joſef wird die Ablöſung gut vertragen Stadttheater nahe bevorſtand, hatte er genug Gels
zum Balkon war weit offen. Die Buben waren im Wald. können, um ſich endlich ganz ſeiner neuen Arbeit widmen gehabt, in den Proben ſeine Weiſen nachzuprüfen=
Er ſah vom Klavier aus auf ganz Iſchl, auf die Berg= zu können.
hier war derſelbe Mißſtand wie in Wien: der
kette mit ihren dunkelgrünen Höhen, der Jainzen grüßte
Joſef ſchrieb ſofort an den Vater, er ſolle dem Rate wußte niemand für die Rolle der ungariſchen
zu ihm herüber. Und das Buch war gut. Er mußte ſich des Arztes folgen, denn ſeine Wiedergeneſung gehe allem
Halb im Scherz, halb im Ernſt, riet ihm Jo=
ſagen
, es war bis jetzt beſſer als das Libretto des Irr= vor. Die Koſten ſpielten da keine Rolle, er ſolle ihm die doch an Lina Verra zu wenden. Bald kam dieA=
wiſchs
.
Freude machen, jetzt, da von allen Seiten Geld ihm zu= daß ſie höchſtens drei, vier Tage mit beſonderer Er
Er ſchlug ein paar Takte an, er ſann nach, er las noch= fließe, da er auch von ſeinem Verleger und vom Direktor des Direktors abkommen könne, da heuer ihr Thea
mals die Worte eines Liedes, es klang ſchön, es ſang ſich Vorſchuß haben könne, ſoviel er wolle, doch ihn dieſen gen des Schlagers, den es im Irrwiſch beſaß, den
faſt, und doch, er fand keine Melodie dazu. Ihm war, als Aufenthalt begleichen laſſen. Sobald es ihm möglich Sommer durchſpielen würde.
Sie wollen wohl zu Rittner nach Iſchl? frat
wäre ihm plötzlich etwas genommen. Als fehlten ihm die wäre, würde er ihn ſelbſt beſuchen, da er ohnehin mancher
Geſchäfte wegen einmal im Sommer nach Wien müſſe.
Wiener Direktor Lina ſchmunzelnd, da ſie ihm En
Töne, das Lachen und Weinen des Herzens.
Lange träumte er ſo vor ſich hin. War er wieder
Von nun ab dachte Joſef kaum mehr an die richtige liegen vortrug.
Ich ſoll dort am Theater die Rolle ſpielen!
nicht in der Stimmung oder klang da drinnen überhaupt Arbeit, er wartete, bis die Mutter da wäre und widmete
Eigentlich ſollt’ ich Sie nicht weglaſſen, na
nichts mehr? Er konnte ſich doch nicht mit dem einen ſich jetzt mit doppeltem Eifer den Geſchwiſtern. Alle Tage
wurden Ausflüge unternommen, bald an den Traunſee, ner zuliebe will ich es tun. Iſchl iſt ja eine Vorſtel
Werke ausgeſchrieben haben.
Der Poſtbote brachte einen Brief der Frau Betta: bald nach Hallſtadt, bald an den Wolfgangſee. Von hier Wien geworden und, wenn die Operette und Sie
fallen was ich gar nicht anzweifle, ſo iſt’s für
Dem Vater geht es gottlob recht gut, ſchrieb ſie, der Arzt war ja alles ſo nahe und leicht zu erreichen.
Aber trotz aller äußeren Luſtigkeit fühlte er in ſeiner und mein Theater ſchließlich nur ein Vorteil, Alfoc
meint, daß er nächſte Woche das Krankenhaus wieder ver=
laſſen
können, und er rät uns, da der Vater doch gute Bruſt keinen Frieden, kein Glück. Irgend etwas fehlte Sie in Frieden, in vier Tagen ſind Sie zurück. Wee
Pflege und kräftigende Koſt, dabei Ruhe und nach und ihm, das ihn hinderte, die Schwingen zu heben. Er kam drei Tage abends gaſtieren, können Sie am vierts=
nach
auch langſam die Angewöhnung an die Krücke braucht, ſich flügellahm, poeſielos, gefühlsleer vor. In ſtillen der bei uns ſingen. Es wird gehen. Hüten Si
gleich von hier ein Sanatorium aufzuſuchen. Nicht weit Stunden ertappte er ſich wohl dabei, daß er finſteren Blicks vor zu kalten Getränken und vor Wiederſehensküd
von Wien, etwa im Wiener Wald. Ich hatte ihm zuerſt an Irma dachte. Aber er wollte ſich des ſtarken Einfluſſes, beide ruinieren die Stimme!
Joſef war ehrlich erfreut, da er hörte, daß Lie
Iſchl vorgeſchlagen, aber er meint, daß die weite Reiſe, den ſie auf ſeine Schaffenskraft genommen, nicht bewußt
das ſtändige Zuſammenſein mit einer größeren Familie, werden. Nicht ſie war es, höchſtens die Liebe. Und einige Tage Urlaub bekommen ſollte. Anfangs
der unebne Boden und nicht zuletzt das feuchte Klima doch, wenn er ehrlich ſeine Operette zergliedert hatte, Frau Grünpichl als Garde mitfahren, da ſie aber
nichts für ihn wäre. Er nannte uns dann das Sana= jene Lieder und Walzer herausgriff, die den lauteſten Er=daß Joſef Rittner dort wäre, begnügte ſie ſich damn
torium des Dr. v. Wicking. Der Vater will ſchon der folg gehabt, ſo hätte er ſich ſagen müſſen, daß es gerade zu ſchreiben und ihm das Wohl und Wehe ihrer
hohen Ausgaben wegen nichts wiſſen, aber der Arzt wird die waren, die muſikaliſch ihrem Weſen, ihrer Geſchmei= nachdrücklich ans Herz zu legen. (Fortſetzung

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Seite 22.
Nummer 281
wiſen ſich unſere Franen in das Uwermeiblche zu fügen fAerzſe zu ſenden oder einen derſelben eruſen uſt
und tragen ſanftmütig die ihnen von einem rauhen Schick= worauf ſich alles ganz nett und zu beiderſeitigem?
S
Ein vernachläſſigter
ſal aufgebürdeten Laſten, Aber nun zu allem noch die gefallen regelte. Das ſcheint eben viel zu einfüch ges
ſen 2376,
Dienſtbotenfrage! Nicht Plage, bitte, denn die zu ſein, und ſo wurde die hundertfach verklaufuliert=
Schnupfen rächt
iſt ja ſowieſo vorhanden und braucht gar nicht erſt noch allen möglichen Fallgruben und Fangeiſen verſehem,
üligr Lut. 5.
ſich oft bitter.
Wihein an Scht.
beſonders erwähnt zu werden. Nein, die Dienſtboten=ſetzliche Dienſtbotenverſicherung eingeführt. Weiche
Echterſelde und
frage! Denn mit zahlloſen Fragen iſt die zum 1. Januar ſie erheiſcht, geht am beſten daraus hervor, daß daſſ.
Fimentent.
hier in Kraft tretende Krankenverſicherung der Dienſtboten nannte Verein den Jahresbeitrag plötzlich auf 36"
verknüpft. Man muß immer an Bismarcks Antwort den=erhöhte. Und auch in dieſer Angelegenheit zeigt (iet
M nen hite
ken, bei dem ſich während der Kämpfe um den Bimetallis=wieder einmal die ganze Herrlichkeit unſeres G
mus jemand erkundigte, ob der Fürſt denn darüber ge=Berlin. Wilmersdorf wird eine Landkrankenkaſſieh
Pu. niſe, (410t
nauere Auskunſt geben könne. Durchaus nicht er=führen und die Sache billiger machen, aber wie ſtehlt
Merenberg,
Am
(.
widerte ſchmunzelnd der Reichskanzler aber ich kannte Charlottenburg, mit Schöneberg, Neu=Kölln und
ſch hatel 20.
5
drei Männer, die hatten die Sache ergründet. Der eine ſelber? Und wer in Wilmersdorf wohnte und beimt
kame, die de
iſt geſtorden, dem anderen wurden einige Schrauben im ſten Vierteljahrsanſang um die Ecke ſeiner Straß=
ſein
Lah=


Kopf locker und man mußte ihn ſicher ſetzen, und der dritte wodurch er Charlottenburger oder Schöneberger wir=
igenen
Ang
ja der dritte hat’s wieder vergeſſen!
e
hat der ſich zu verhalten? All dieſe Leiden und Säfs zubila
G
Mremet
Aehnlich verhält ſich’s mit der wunderbaren Dienſt=kamen dieſer Tage in einer Frauenverſamm=
ſiezt
, Fand ſi=
Döfé 30 Pfg. botenverſicherung, die uns das neue Jahr be= im Architektenhauſe zur Sprache die ſo zahlreich Ui
I,24238)
ſerz Verſtänd
ſcheren wird. Ich kenne eine ganze Menge kluger und tüch= war, daß man ſofort einen zweiten Saal in Anſpruc
en ingen d
tiger Männer, denen bei der Beſchäftigung mit dieſer men mußte, in welchem die redegewandten Führen
Eie, talarartia
Berliner Stimmungsbilder.
Sache alle Schrecken des einſtigen Mathematikunterrichts verſchiedener Frauenvereine ſich mit der Sache beſch
ſösdungen.
wieder gegenwärtig wurden und die nach Stunden und ten. Oh je, die Herren vom grünen Tiſch, welche die
En höinter lang
Von Paul Lindenberg.
Stunden des Umhertiftelns, Ergründens und Nichtfindens ſicherung ausgearbeitet, bekamen nett was aufs
Erliegen, neben
Hadruck verboten.) den Wuſt von bedruckten Verordnungen, Angaben, Erkun= brot, gut, daß keiner von ihnen erſchienen war, äihn
llcſen ſie ohne
Die armen Berliner Frauen! Ein ſchlimmes Los.
digungen der teuren Hausfrau hinſchoben, mit den je fallverſicherung hätte tüchtig in den Geldſchrank
Piſches vor, was
Neue Plagen. Wie, wo, wann verſichern wir unſere nach Temperament und Stimmung ärgerlich oder ſanft müſſen denn mit heiler Haut wären ſie nicht herd
Fnotio nicht de
Dienſtboten? Eine ſchöne Beſcherung. Groll und geſprochenen Worten: Schatz, mich geht ja die Sache kommen. Aber ſoviel auch geredet und beſchloſſen
enten Oben ſic
Sturm. Erleichterte Hausfrauenpflichten. Von allein= eigentlich gar nichts an, das gehört zu den Hausfrauen=ſo ſchöne Reſolutionen man faßte, das große
Uller draußen im
pflichten! Und die arme, ſowieſo ja ſchon ſo ſchwer ge=
Wie, wo, wann verſichere ich meine Dienſtboten?
Aegangenheit der
ſtehenden Frauen. Der neue Prozeß. Die famoſe prüfte Hausfrau verſucht es nun ſelbſt, ſich in all die Para= nicht gelöſt!
Uer Sieze 1n
Gräfin. Moabiter Drumherum.
graphen mit . . . . zig Vorſchriften, Anweiſungen, War=
Auf der einen Seite eine Erſchwerung der=
Die armen armen Berliner Frauen! nungen, drohenden Beſtrafungen hineinzufinden, bis ſie frauenpflichten, auf der andern das Beſtreben, ſie=
Wahrlich, ihr Los iſt mehr als beklagenswert! So ſchwer weinerlich ausruft: Nein, daraus werd’ ich wahrhaftig leichtern. Beſonders für die alleinſtehenden Frauenllerbst- u.
wie ſie können es keine anderen Evaſchweſtern auf dem nicht klug, lieber verzichte ich überhaupt auf die Dienſt= iſt jetzt hier vor kurzem eine Genoſſenſchaft begü
weiten Erdenrunde haben! Womit verdienten ſie es nur,j boten und mach mir alles ſelbſt! In der Tat, in man= worden unter der Bezeichnung Die Frauenssſll= imit. engl. un
daß man ihnen ſo ſehr das Daſein verbitterte und ihnen chen kleineren und mittleren Haushaltungen, in denen bis=nung, welche alleinſtehenden Frauen gute und
Mutem Stoff . .
zu den bisherigen Plackereien noch neue aufbürdete, gegen her das berühmte Mädchen für alles mit der ihm eigenen Wohnungen ſchaffen will, Frauenwohnungen in heſſt
welche die berühmten ägyptiſchen Landplagen harmloſe Hingebung, Treue. Sauberkeit, Schonung von Glas und zu errichtenden Häuſern, mit bequemſten Einrichsu
Tlster-Pale
Kinderſcherze ſind? Wieviel Sorgen hatten ſie jetzt beim Porzellan liebevoll ſchaltete und waltete wird man auf ſo daß dort die Dienſtbotenfrage gänzlich ausſchaltl Raglaufasson
Beginn der Saiſon mit der Wahl ihrer Kleidungen, was jene einfache Weiſe der dräuenden Dienſtbotenverſicherung, jene Bewohnerinnen in ihren eigenen vier Wändst
men . . .
Farbe und Form anbelangte, dann kam die Tango=Manie, die den Haushaltsetat von nun an jährlich mit 30 und 40 ſächlich die Herrinnen ſind, die ganz nach Belieben
die man ja auch mitmachen muß, das Weihnachtsfeſt wirft Mark mehr belaſtet, aus dem Wege gehen.
und walten können. Dieſe Beſtrebungen ſind diclkantasiell
trotz ſeines Lichterglanzes arge Schatten voraus. Männe
Bisher war die Sache furchtbar einfach. Wer wollte, lobenswert und nehmen ſich in der Theorie ſehr
brummt, wenn er Geld geben ſoll in ſolchen Fällen verſicherte ſein Mädchen beim Abonnementsverein von aus, aber wenn man hört, daß jene GenoſſenſchaftdMikimonos
brummt Männe immer! und ſtöhnt über die ſchlechten Dienſtherrſchaften für kranke Dienſtboten und berappte in der erſten Stunde den Beſchluß faßte nicht meill
Zeiten, auch die beginnenden Geſelſchaften mit ihren dafür 9 Mark im Jahr, wodurch ihm alle Sorgen um die 4 Prozent Dividende zu verteilen, alſo, ehe ein Zieslulfrauenmä
vielerlei Anſprüchen beſchweren die Gedankenwelt derkörperlichen Gebrechen der teuren Minnas, Emmas Au= den andern gefügt iſt, ſchon mit einem Gewinn Treckſ
armen Zeitgenoſſinnen Groß=Berlins. Gut, es iſt ja ein guſtens uſw. abgenommen wurden. Er brauchte die er= kann man dieſen Optimismus wohl bewundern, abailiſbis zu den
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bißchen viel, aber mit der bekannten Würde und Geduld krankte Fee nur zu einem der dem Verein angehörenden wird in der rauhen Wirklichkeit doch wohl mit

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hmmer 283.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 23.
Mlhaſſen rechnen miſn. Deum bisher hat man mit weriſäte geſanden, eiwas recht rülcſchtsles aufgedect wird dieſer Peozeß inmer wieder und wieder beiſtrochen,
en Gründungen keinerlei Seide geſponnen, im wird und man ihr auch die Sorgen um die nächſte Zukunſt all und jedes wird haarklein gedeutelt und beleuchtet, Ver=
l
, auf den Einnahmeſeiten ein paar dünne Zif=abnehmen will. Daß letztere etwas eintönig geſtaltet ſein urteilung und Freiſprechung erwogen, das Verhalten der
uslälliend auf denen der Ausgaben eine fette Zahl unter wird im Vergleich zu der fröhlichen Vergangenheit, ja, da Richter, des Staatsanwalts der Rechtsanwälte kritiſiert
iteeren. Das Ende vom Liede war überall ein ver= iſt eben unſer Bureaukratismus dran ſchuld, mit ſeinem und die Angeklagte in Schutz genommen! Ja. man
ever Krach. So erging’s einem Schriftſteller= und verflixten Bürgerlichen Geſetzbuch, das noch immer nicht kann Merkwürdiges hören und braucht garnicht beſonders
atthier heim am Schlachtenſee, dann den Einküchenhäuſern Rückſichten auf ſolche Frau Gräfin nimmt.
aufzumerken, denn dieſe Anſichten werden recht laut ge=
Woerfelde und ſoeben auch wieder dem Berliner
Muß man erſt erwähnen, daß dieſe Moabiter äußert und häufig von Tiſch zu Tiſch ausgetauſcht.
iinnenheim, das ſich weder ideell noch reell be= Verhandlungen wieder unter ſtärkſtem Andrang
Wer ſind nun die Menſchen die dieſen ſeltſamen
Määc at.
ſtattfinden und ihre Anziehungskraft auf das merkwür= Standpunkt einnehmen und ſo lebhaft für jene merkwür=
man
hätte eben eine richtige Leiterin ſuchen und digſte weltſtädtiſche Publikum ausüben? Neben Damen dige Lady eintreten? Oh, an ſich ganz achtenswerte
müſſen, etwa wie die famoſe Gräfin Fifchler und Herren der ſogenannten guten Geſellſchaft fehlt’s nicht Leutchen: mittlerer Kaufmannsſtand, Ladenbeſitzer, Klein=
IlnmMAtreuberg, welche die Geſchichte ſchon in Schwung an allerhand talmiartig gekleideten Pflänzchen männlichen Börſe und=Induſtrie, auch Warengeſchäft. Die jüngere
hätte! Oh das war eine umſichtige und betrieb= und weiblichen Geſchlechts. Aus den verſchiedenſten Generation aber jener Snobs, deren wir ſchon erwähnt,
aſtkame die den Gimpelfang aus dem ff verſtand und Gründen ſchachteln ſich dieſe Beſucher und Beſucherinnen gern engliſch und franzöſiſch radebrechend blaſiert tuend
rin Wahlſpruch Leben und leben laſſen nach zuſammen, die einen, nur um dabei geweſen zu ſein und und ſich, wos geht, auf Engländer= und Amerikanertum
e genen Angaben drei Flaſchen Schampus täglich, davon erzählen zu können, die anderen, weil ſie ſowieſo hinausſpielend, ohne Saft und Kraft, bloß eine Leiden=
s
Jubiläums=Cupée gründlich in die Prarisnichts zu tun haben und ſich vielleicht Gelegenheit zu aller=ſchaft habend für waghalſige Rennen und Preisringen
ket. Fand ſie bei vielen Herren dafür ein recht ein= hand Anknüpfungen bietet, die Driten und Vierten, um wie für ähnlichen gewalttätigen Sport, der die Nerpen
biss Verſtändnis ſo bei anderen wieder gar keins, aufzupaſſen, wie es gemacht wird und wie man Polizei kitzelt und Wetten ermöglicht. Das iſt ja nur ein Teil
Mſtpur tragen die letzteren zu beſtimmten Tagesſtunden nud Gericht ein Schnippchen ſchlägt. Nun, derartige Be= der Berliner Bevölkerung, aber jener, der von den Frem=
z
- talarartige Gewänder und ſamtene, barretartige trachtungen kann man an der gleichen Stelle bei allen den leider recht beachtet wird und deſſen Anſichten gern
Mneckungen, ſie ſitzen mit ſehr würdigen und ernſten großen Prozeſſen anſtellen. Viel intereſſanter iſt es den verallgemeinert werden, nicht gerade zum Vorteil des An=
e
aſlr hinter langen Tiſchen, auf denen allerhand dickeEindruck des Echos zu verfolgen, das die Prozeß= ſehens unſerer Kaiſerſtadt. Aber auch in vielen guten
lliegen, neben großen Aktenbündeln Und aus die= berichte erwecken, abends in irgend einem der großen, Privathäuſern verfolgt man mit Spannung den Prozeß
cſen ſie ohne jegliches Zartgefühl allerhand Bio= modernen, oft überfüllten Cafes. Denn ganz beſtimmte und behandelt im Geſpräch weniger die Angeklagte, als
üſches vor, was für die Dame mit dem fröhlichen Klaſſen unſerer Bevölkerung fühlen ſich nicht mehr recht das ganze Milieu, das, wie oft, charakteriſtiſcher und
Pmotto nicht das geringſte Intereſſe hat und was wohl in den Reſtaurants mit Wein und Bier ſie finden feſſelnder iſt, typiſcher für die Gegenwart und unſere ge=
arten
Ohren ſichtlich unangenehm iſt. So auch jetzt ſich an den kleinen Marmortiſchen der überall emporge= ſellſchaftlichen Verhältniſſe, als die problematiſche Gräfin.
Eeidraußen im Moabiter Kriminalgericht, in welchem ſchoſſenen, glänzend ausgeſtatteten Cafés zuſammen bei Und darüber wird bei nächſter Gelegenheit noch mehr zu
igangenheit der edlen Gräfin, deren gar nicht ariſto= phantaſtiſchen, aus ſechs, acht Flaſchen zuſammengebrau= berichten ſein, denn, wie Wippchen ſagt, man foll nicht
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2

hmmer 283.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Seite 31.
dadurch ebenſall eine Einduße erkeiden. An Kaſaindu= (Frachtbampferban beiſtigt und auf bieſem Gebiete einen
Hinch,
all Herrogend
ſtriegebiet war wieder größeres Angebot in Chemiſchen Umſatz erzielt wie manche größeren Handelsſchiffswerften.
WüberEläblefen
* Köln, 21. Nov. In der heutigen Hauptver=
Aktien überwiegend, wobei einzelne in weſentlichem Kurs=
dazugeeignef
dieunc
abſchlag ſchließen. Feſt hielten ſich Chemiſche Griesheim ſammlung des Roheiſenverbandes wurde
H
genehmnen Nebenerschef und Vereinigte Fabriken Mannheim, für welch letztere über die Marktlage berichtet. Auch im Monat Okto=
füngen
desRauchens zus wieder die Dividende von 20 Prozent zur Auszahlung ber war der Verſand befriedigend und hielt ſich
kommt. In Maſchinen= und Automobilaktien ſcheint der mit 92,75 Prozent der Beteiligung auf der Höhe des Vor=
pelämen
-Wberf-läblek Verkaufsandrang beendigt zu ſein, denn es ſind nur klei= monats, wobei hervorgehoben werden muß, daß der Ver=
ſensindvorräfigm
allen Zpo=
nere
Einbußen gegen die Vorwoche zu verzeichnen. Kleyer ſand ins Ausland bereits ſeit Monaten zurückgegangen iſt.
fhekenund Progerien-Preis
waren lebhaft und ſtärker ſchwankend, zwiſchen 355345 Die Verkaufstätigkeit für das erſte Semeſter 1914 wurde
34718. Verſtimmend wirkten Gerüchte von angeblicheu vor einigen Wochen aufgenommen; ein Teil der Abnehmer
derOrigincöchGchfelTI
Arbeiterentlaſſungen. Demgegenüber wird von der Ver= hat inzwiſchen den Bedarf gedeckt. Vom Auslande iſt in
waltung verſichert, daß dieſe Gerüchte vollkommen erfun= den letzten Tagen die Nachfrage nach Roheiſen entſchieden
den ſeien. Die Verwaltung erinnert daran, daß bereits lebhafter geworden, ein Zeichen, daß die Abnehmer nach
Handel und Verkehr.
vor einigen Monaten ähnliche Gerüchte im Umlauf wacen, den weiteren Preisrückgängen am engliſchen Markte heute
Frankfurt a. M., 21. Nov. (Börſenwochen= die offenbar zurückzuführen waren auf Einſtellung den Tiefſtand als erreicht anſehen.
Nclt.) An der Börſe bildete ſich allmählich eine Ge= der in betriebstechniſcher Hinſicht ſehr unwillkommenen
Literariſches.
I8cille heraus, die dem Umſtand zu Grunde liegt, ſo Nachtarbeit Dieſe Einſtellung habe ſich ermöglichen
erbeigvämwie möglich in neue Engagements einzutreten und laſſen weil infolge der erweiterten Fabeikseinrichtungen
J. M. Sick, Carina Novelle. Verlag von E.
Privatpublikum blieb dieſe Woche dem Markte der Tagesbetrieb jetzt ausreiche, außerdem ſeien dieUngleich, Leipzig. Broſch. 1,50 Mark, gebunden 2,50 Mark.
daß man ſich z. B. am Donnerstag in eine voll= Herbſtmonate alljährlich etwas ſtiller. Im übrigen ſei J M. Sick iſt von zartem Gemüt und beſitzt eine bedeu=
Mähle Saiſon morte verſetzt glaubte. Die Ungewiß= der Auftragsbeſtand heute höher als vor einem Jahre tende Fähigkeit des Eindringens in die Seele anderer.
ſtr. ſelllſer das Schickſal Mexikos laſtet merklich auf der all= und zwar gelte das nicht nur für die Schreibmaſchinen= In der bekannten, anmutigen Form erzählt ſie uns hier
adengelliſen Stimmung; von einer eventuellen Zuſpitzung abteilung, ſondern auch für das Automobilgeſchäft; in der die Geſchichte einer, die gelebt hat. Mit höchſter pſycho=
MagenWziehungen zwiſchen den Vereinigten Staaten und Fahrradabteilung halte ſich die Beſchäftigung auf dem ſeit logiſcher Kunſt und einſchmeichelnder Stimmungsmalerei
St. ſelchthlll woran aber die Börſe nicht glaubt, be= Jahren beobachteten Niveau. Naturgemäß mache ſich für iſt dies novelliſtiſche Kunſtwerk geſchrieben, das den Leſer=
ſili
man eher die Wahrſcheinlichkeit einer ſtarken Ver= die Preisbildung im Automobilgeſchäft die Konkurrenz in hohem Grade in ſeinen Bann zieht. Alle, die ſittlich
ungliß am internationalen Geldmarkt und allein dieſer ſtark fühlbar, doch komme das für die Adlerwerke darum gefeſtigt, können ſich unbeſchadet dieſer reizvollen Lektüre
Launzäduhe wirkt völlig lähmend auf die geringe Unterneh= weniger in Betracht, weil ſie Qualitätsware und nicht hingeben.
mit Acuſtlluſt. Das hauptſächlich retroſpektive Expoſé des billige Maſſenautomobile herſtellen; die Preiſe ſeien auch
Gewimauerug
Berchtold über die politiſche Lage begegnete zwar jetzt auskömmlich. Als ungeklärt muß die Zukunft in=
Vernſillefälligen Aufnahme, zumal es die Beſſerung der ſofern angeſehen werden, als die ungünſtige induſtrielle
der
Leüſtengliſchen Beziehungen erwähnt und die Meinung Konjunktur, falls ſie länger anhalten ſollte, vorausſichtlich
3. Prenßiſch-Füddeutſchen
Ladnusſtucht, daß ſich in jüngſter Zeit die politiſchen Rei= nicht ohne Rückwirkung auf den Automobilverbrauch blei=
(229. Königlich Kreußiſchen) Klaſſenlorterie
Anächen nicht nur vermindert haben, ſondern daß ben wird. Ueber die Höhe der zu erwartenden Dividende
umlſteuliche Uebereinſtimmung im Willen zur Auf=läßt ſich heute noch kein Urteil abgeben, da das Geſchäfts=
5. Klaſſe 11. Ziehnngstag 20. November 1913
atung des Friedens vorhanden iſt. Der hohe jahr zwar bereits abgeſchloſſen iſt (31. Oktober), man aber
Auf iede gezogene Rauner ind zwet gleich haße Gewime
alllſas in London und das Bedenken, daß Cheque= noch lange nicht mit den Inventurarbeiten, namentlich
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
ällſt nahe dem Punkte ſteht, wo Goldexport lohnend mit der Preiseinſetzung für die Vorräte fertig ſei. Höher
in den beiden Abteilungen 1 und II.
imäßt keine Freude über unſeren flüſſigen Geldſtand ſchließen noch Deutſche Verlagsgeſellſchaft (169) und Zell=
Gachdmt verdolen)
(Ihn Gewühr u. St.el. . 3)
fhien. Dann wurde auch der Rückgang von Gold=
ſtoff
Waldhof, beide auf die befriedigenden Dividenden=
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
ineltien wegen Arbeiterunruhen in Natal, von wel= ergebniſſe (10 Prozent reſp. 15 Prozent). Die Freitags=
240 Mk. gezogen:
hlt ein Herübergreifen nach Transvaal befürchtet, börſe blieb wieder ſehr ruhig und die Veränderungen in
6 Gewinne zu 10000 Mk. 47793 171427 186923)
flſſimer beachtet. Dann herrſchte an der Börſe Ultimopapieren ſind kaum nennenswert. Am Kaſſamarkt
10 Gewinne zu 5000 Mk. 2293 66575 63285 99180
llteſtimmte Beſorgnis von dem großen Geldbedarf waren Kleyer mehr beachtet; ebenſo konnten ſich Chemiſche
120407
lſlopäiſchen und fremden Staaten. Man ſchätzt die Albert bis 389½ erholen.
88 Gewinne zu 3000 Mk. 1792 14185 19620 26060
Mnt, welche innerhalb der nächſten Monate von dem
Die Deutſche Bank, Filiale Frankfurt a. M., wird in
36071 39118 44821 60813 67514 95327 105119 107903
ial für Anleihen Frankreichs, Rußlands, Preu= Darmſtadt, Hanau und Offenbach a. M. Niederlaſſun=
110594 110635 112522 112547 113466 115739 116245
eſterreichs und der Balkanſtaaten, ſowie für den gen einrichten und übernimmt dabei in Darmſtadt das an=
125738 129463 129746 131034 133224 134509 142998
der deutſchen Städte aufzubringen ſein werden, geſehene Bankhaus Ferdinand Sander. Neue Kleyer no=
150318 151020 151706 153682 153897 154413 159946
Mldeſtens drei Milliarden.
tieren zuletzt 328. Vereinigte Kunſtſeidefabrik 118.
170165 170696 171041 164044 188978 212937 220942
t Einzelheiten des Verkehrs übergehend, zeigten
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 98, 4proz.
221656 229690 230361 233339
Renten eine durchweg feſte Haltung und es Reichs (unkündbar bis 1918) 98,60, 3½proz. Reichs 85,25,
152 Gewinne zu 1000 Mk. 2079 4702 10817 14023
bei gerne beobachtet, daß die Nachfrage nach zproz. Reichs 76, 4proz. Heſſen von 1899 96,40 G., 4proz.
14998 15456 16799 17126 19414 24231 29451 31201
erten unvermindert anhält. Erfreulich hat ſich die Heſſen von 1906 96,10, 4proz. Heſſen von 1908/09 96,30,
31252 38221 40893 41395 42579 46664 47801 8002s
Alſipnstätigkeit des ſogenannten Preußenkonſortiums 4proz. Heſſen (unkündbar bis 1921) 98, 3½proz. Heſſen
52021 53066 55439 55520 56451 58765 59645 66515
Die im März und Juni aufgelegten Serien 83,55, 3proz. Heſſen 72,95, 4pro: Darmſtädter von 1913
60598 7a926 77220 77673 76273 79455 80115 66035
88299 91320 93327 100016 103621 119173 119975
Millionen Mark 4proz. Reichsanleihe ſind nun= 95 G., 4proz. Darmſtädter 94,50 G., 3½proz. Darmſtädter
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221244 223244 223400 225985 22637
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Mällitz in letzter Zeit. Selbſtverſtändlich iſt der Be= munal=Pfdbr. (Serie 1516) 97,20, 3½proz. Heſſ. Kom=
16932 19297 19565 22320. 28668 29521 30229 30580
Mliſt ietzt noch nicht klein genug, um die Frage einer munal=Pfdbr. (Serie 13) 84,20 G., 3½pro: Heſſ. Kom=
34451 36193 37253 37295 38129 39633 40598 41911
Mllbaiſſion Preußens auch nur aktuell erſcheinen zu munal=Pfdbr. (Serie 4) 84.10 G 4proz. Naſſ. Landes=
42203 42268 46787 50403 53180 56525 56137 62278
Auch aus anderen Gründen dürfte es das Beſtre= hank=Pfdbr. 99, 3½proz. Naſſ. Landesbank=Pfdbr. 91,50,
6506s 65125 65327 69006 70665 1a760 75126 77377
dieſe neue Marktbeanſpruchung tunlichſt weit Zproz. Naſſ Landesbank=Pfdbr. 88 G., Genua=Loſe 205,
84236 67667 69626 93561 93875 96798 102019 102950
Jahreswende hinauszuziehen; ihre Notwendig= Meininger Loſe 33,60, Türkiſche Loſe 164,60, Ungariſche
104146 104274 104280 105209 107883 108690 109292)
ollich ſteht ja feſt, ſeit die Staatsbahnen beſchloſſen Loſe 405 Venediger Loſe 63,10, Raab=Grazer Anr.=Sch. 37,
100461 112712 114161 116971 117052 116610 123414
ußerordentliche, auf längere Zeiträume verteilte Donau=Regulierung 156 B., Gothaer Prämie II 116½ G.,
124153 124414 130397 133272 134903 139445 142244
für Entlaſtungsbahnen, für zweite und deitte Bagdadbahn 79,60 B., 4proz, konv. Türken 74,70, 4½proz.
142454 145327 146944 147980 148755 154166 162489
Mewie für Rollmaterialbeſchaffung rechtzeitig wäh= Serben 87,40, Darmſtädter Bank 115½, Südd Eiſenbahn=
163345 165503 166121 169308 173914 174173 1780a8
Mſteigender Konjunktur zur gleichzeitigen Unter= Geſellſchaft 12025, South=Weſtafrika 112, Stavi=Anteile
179783 180166 188361 193603 194514 201568 201827.
203126 203947 203954 205600 207196 211321 215676
Mllder Induſtrie aufzuwenden. Angeſichts dieſer, 107½ Otavi=Genußſcheine 80½ Alkaliwerke Weſteregeln
i Regierung intendierten Marktſchonung wäre es
217690 219736 223586 223932. 225086 226469 228220
185. Südd. Immobilien=Geſellſchaft (Mainz) 53,20 G., Ad=
231528
Nilhr als billig, wenn die Emittenten ausländiſcher lerwerke Kleyer 347½. Deutſche Gold= und Silber=Scheide=
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
miilliſich auch nach Möglichkeit Zurückhaltung aufer= anſtalt 587½, Chemiſche Mülheim a. M. 56,50, Lack= und
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Aiich die eine oder andere Stelle dazu ermutigen, gerswerke 186,25, Akkmulatoren 330, Allg. Elektr.=Geſ.
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Mkmiſſionen, die nicht gerade hochpolitiſches In= 238½ Brown Boveri u. Co. 1391a, Lederwerke von
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Mlieten, davon möglichſt früh profitieren zu laſſen. Spicharz (Offenbach a M.) 73 B. Ludwigshafener Walz=
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Alverſuche dieſer Art gemacht werden, ſo darf man mühle 163 G., Benz=Motoren zirka 176, Daimler=Motoren
70 Gewinne zu 3000 Mk. 9154 15290 32584 32655
Mäohl das Wort entgegenhalten, daß jedem das 320. Oberurſeler Motoren 164,25. Bielefeld=Maſchinen
39025 41551 ad343 37600 65992 57179 6202s 66750
mher iſt als der Rock, und es wäre in ſolchem Falle Dürkopp 315 Faber u. Schlächer (Offenbach a. M.) 118 B.,
72945 73473 81722 82895 88107 97784 98696 98904!
äfllte verſtändlich, wenn dann die heimiſchen Finanz= Waggonfabrik Fuchs (Heidelberg) 132 B.
109606 111162 119317 141942 150716 151464 1522oa
Migen das Präveniere ſpielen würden.
168064 193861 210159 222845 224091 227718 226402
ürdiſche Staatsfonds waren in ruhigem Verkehr,
230378
* Erfurt, 21. Nov. Die heutige Aufſichts=
twiegend
feſt, beſonders ungariſche Gold= und
164 Gewinne zu 1000 Mk. 1898 4672 6256 6642.
ratsſitzung der Büchner Aktien=Brauerei
8731 9328 13742 18858 36713 46804 48593 50704
Mette Ruſſen und türkiſche. Für Mexikaner ſind hat beſchloſſen, der auf den 20. Dezember 1913 einzuberu=
51014 51071 64316 54336 58333 58371 58866 64326
beſſere Notierungen zu verzeichnen, in der Hoff= fenden Generalverſammlung vorzuſchlagen, den einſchließ=
65572 66000 66616 70672 72060 7639 70051 77070
W dieſes Land mit ſeinen unermeßlichen Hilfs=lich Vortrag 368821 Mark (i. V. 353 006 Mark) betragen=
60050 68590 9a068 9arié 102500 102793 10500s
lald wieder friedlichere Zeiten ſieht. Transport= den Gewinn in folgender Weiſe zu verwenden: Zu Ab=
107240 112055 11340 113902 116.
22 120954 124168
faſt durchweg ſchwächer; das Bezugsrecht für die ſchreibungen 148407 Mark (144036 Mark), zu Rückſtellun=
132059 140296 140707 144013 145600 145701 145977
imburger Paketfahrtaktien ſtellte ſich auf etwa gen 33 183 Mark (31703 Mark), zu Tantiemen und Grati= 147939 154962 155527 157879 162591 162632 162994f
rt.
ſikationen 15 378 Mark (15 100 Mark), zur Zahlung einer
164100 166614 171705 1700 17100 190102 100ea
ankenmarkt bleibt günſtig disponiert, allerdings Dividende von 7 Prozent 140000 Mark (wie 182303 183418 186313
3 189166 190243 190771 192426
Umſätze geringe und Veränderungen unbedeu= im Vorjahre), und 31258 Mark (22 246 Mark) auf neue 192555 192633 19a0
5 198276 200894 203826 204567)
orrtanpapiere konnten ihre vorwöchigen Kurſe Rechnung vorzutragen.
205929 209565 217129 218137 227755
wenn auch das Spekulationsintereſſe darin
* Bremen, 20. Nov (Aktiengeſellſchaft
190 Gewinne zu 500 Mk. 4072 7745 9393 13822,
nachgelaſſen hat. Uebrigens herrſcht auch am Weſer in Bremen.) Ueber die gegenwärtige Be= 14575 15419 16258 16551 17054 18603 21263 21365
ſndd Koksmarkt keineswegs mehr die befriedigendeſchäftigungslage dieſer Werſt erfährt man, daß ſie 26007 35914 47361 47405 49661 50516 51684 52650)
Alg wie noch im Vormonat, mußten doch u. a. auf weit bis ins Jahr 1915 hinein mit Aufträgen gut beſetzt
6a72s 67158 575cl 56eb1. 60199 (2oso 682ag 665a
Fechen, die ſich auf eine ſtarke Produktionsver= iſt. Die Preiſe für die Obiekte, welche auf die Jahre
66300 69561 12730 1360 7420 74291 74441 56502
Mengerichtet hatten, Feierſchichten eingelegt wer=1914/1915 entfallen ſollen weſentlich beſſer ſein, osoes 900ag 025d7 oades 97öc2 97sog 102940 106475
b Koksofen ſind bereits auf verſchiedenen Zechen als für die Mehrzahl der auf das Jahr 1913 zu verrechnen= 112396 113041 113923 117904 119436 120356 121821.
illgellie
worden. Doch ſind das bis jetzt nur Einzel= den Bauten und vorausſichtlich einen befriedigenden! 121622 126414 127218 12776s 127902 129304 129426
129725 195157 137103 159707 14230a 125072 1a7465
Agen, die ſich aber leicht mehren können, wenn erſt Nutzen laſſen. Die Firma ſoll für Rohmaterial vor=
149147 152179 153942 165667 160148 17a106 174161
Ech weiter auffüllen ſollten was bei den vielen teilhaft abgeſchloſſen haben. Selbſtverſtändlich wird das
MAeien, die bis in die jüngſte Zeit hinein aufge=Ergebnis des laufenden Geſchäftsjahres durch die Streik= 175102 177935 17044 190150 100265 19066 195343,
Abmoem ſind, durchaus nicht außer dem Bereich der bewegung, wie auf allen deutſchen Werſten, ungünſtig be= 187226 187815 191077 194006 194546 108696 199917
t liegt; naturgemäß muß die im Zuſammen= einflußt. Erfreulich bleibt, daß ſich die Aktiengeſellſchaft 202563 202661 206492 211664 215648 224960 225564
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Nummer 2
Darmſtädter Tagblatt, Snmstag, den 22. November 1913.
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75. Melodia=Rekord Romeo
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.M.

-
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S
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Bleibe ich mit zwei Raten ohne Einwilligung der Firma im Rückſtande, ſo iſt
der ganze Reſtbetrag ſofort fällig. Das Gelieferte bleibt bis zur vollſtändigen.
Bezahlung Eigentum der obigen Firma. Erfüllungsort für Lieferung und Zah=
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iſt fur Deutſchland Leipzig, für Oſterreich Bodenbach. Als Anzahluvg
ſind 1020% der Geſamtſumme erwünſcht, welche bei Uberſendung der Wars=
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Standnssssssssssssssssse Geburtsjahr:ee
Ort und Datuntm
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2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
ſass.
Samstag, 22. November.
1913.

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23. Novbr.
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Mr. Dio u. s. Hund Terry‟

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Feldmarſch. Dörf=
Meſſopran) und Herr Emil Sulzmann, Konzert= Suppe
Lehrmeister u. Schüler.
. Emil Jannings
ling
ſänger (Bariton), von hier.
Prinz Friedr. Ar=
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. etc.
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ollwamivierbegleitung: Herr Hofmusiker Winkler.
burg, General d.
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Heute Samstag
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Montag 24. Nor.
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[ ][  ]

Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 22. November 1913.
Nummer 280
Stadtapele Vorm. um 10 Uhr: Pfarer Veringer. 1gation. Um 4 Uhr: Verſammlung der Jungfü
Nahrichten de Standekamts Darmſtndtl.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. Kollekte Kongregation. Abends um 6 Uhr: Roſenkranzan
Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und für die evang. Krankenpflege. Vorm. um 11½ Uhr:
Kapelle der Engliſchen Jräulein: Sonntag, vorn
35 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für Kindergottesdienſt. Pfarrer Vogel.
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Nachmittags um 3 Uhr: Gedächtnis=
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, von
um 9 Uhr: Singmeſſe mit Predigt.
Geborene: Am 18. Nov.: Dem Bureaubeamten Jak.feier auf dem Friedhof. Pfarrer Velte.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Donnerstag,
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 22. Nov.,
Gebhardt, Ludwigſtraße 10, eine T. Anna Magdalena
Eliſabeth. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Ehrhardt, Lieb= den 27. November, abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
heit zur heil. Beichte.
frauenſtraße 66, eine T. Elſa. Am 15.: dem Maler und Pfarrer Veringer.
Militärgemeinde: Vormittags um 8½ Uhr. Vorm.
Lackierer Ludwig 5 Noldt, Kiesſtraße 26, eine D. Kathar.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenha
Marie Roſa. Dem Taglöhner Peter Wenz. Lindenhof=um 10 Uhr: Heil. Abendmahl im Lager. Vorm. um heil. Beichte. Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. Um
ſtraße 1, eine S. Philipp Chriſtian. Dem Metzger und 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr. 24, Muſikſaal), hl. Meſſe mit Predigt. Um ½ 10 Uhr: Hochan
Abonn
Wirt Heinrich Speier, Rhönring 1, eine T. Suſanna Nachm. um 4½ Uhr in der Stadtkapelle: Heil. Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht. l
Katharina Margareta.
Abendmahl mit vorangehender Beichte für die Familien des 8 Uhr=Gottesdienſtes und des Hochamtes fimiltſial. 0 Pg
Aufgebote. Am 17. Nov.: Steinmetz Wilh. Arnold, der Garniſon.
Tellerkollekte des Damen des St. Eliſabethen=Vereinnz itins nehme
Eilie betellent
Johanneskirche: Kollekte für Arme und Kranke. Vor=
Liebfrauenſtraße 79, und Krankenpflegerin Eliſab. 5 Mäl=
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½Affilts Mt. viert
ler in Keſſelbach. Ingenieur Jan. Nower in Brünn, mittags um 10 Uhr: Pfarrer Marx. Vormittags um
Amt und Predigt.
ifnahme v
Poſtſtraße 23, und Anna Maria (ger. Auguſta) Döring, 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Abends um 5 Uhr:
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samsta=lſctiſtebenenTagen
Pallaswieſenſtraße 14. Verſicherungsinſpektor Jakob Ad. Liturgiſcher Gottesdienſt unter Mitwirkung des Kirchen= 22. Nov nachmittags um 4 Uhr und abends um
Tronecker in Quierſchied und Johannette Maria Geh= geſangvereins und der Chorſchule. Pfarrer Dingeldey. Gelegenheit zur heil. Beichte.
ſen für die
bauer hier. Bäcker Martin Rüdel, Landwehrſtraße 25,
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Feſt der hl. Eliſabeth
und Dienſtmädchen Katharina Daab Große Bachgaſſe Widmann. Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottes=
16. Kaufmann Johann Joſ. o Baſenack, hier, und Magda= dienſt für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. Abends Kollekte für die Armen des St. Eliſabethen=BeiDas Zim
lena Santo in Hensbach. Am 18.: Holzſchneider Gott=um 6 Uhr: Liturgiſche Feier unter Mitwirkung des
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenh
lieh Erb und Margar. Schwarz, beide Pankratius=Kirchengeſangvereins mit Anſprache. Pfarrer D. Waitz. heil. Beichte. Um 7 Uhr: hl. Meſſe. Um 9 Uht
b 284
ſtraße 61. Metzger Jakob Dengler hier, und JuſtinaKollekte für die Ehorſchule. Die Bibelſtunde im Martins=mit Predigt. Nachm. um ½ 3 Uhr: Armenſelenell
Sohn in Biebrich a. Rh. Kellner Chriſtoph Karl Her=ſtift fällt aus.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 22. Nov, 1
mann in Frankfurt a. M. und Reging o Franke in God=
Pründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenſſlie heut
delau. Schutzmann Johann Friedr. Miller in Worms D. Waihz.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Befiül
und Anna Marig Egly in Hetzbach. Steinhauer Georg
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes= Um ½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
Klappich II. in Klein=Gerau und Eliſabeth. Stieglitz dienſt. Pfarrer Lenz. Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmitt
in Braunshardt. Schreiner Heinrich 8 Menje hier und gottesdienſt.
½2 Uhr: Chriſtenlehre. Um 2 Uhr: Andacht. illiſias
Kathar. Eliſa Weiß in Rixfeld. Am 19.: Kaufmann
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Kollekte für das tags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Heinrich Storck und Anng Friederike Scheeder in Gemeindehaus. Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, den 23. Noſhſlißweite
Finſterwalde. Abonnementschef Karl J. Lorenz Fink, Lie. Adolph. Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottes=mittags um 7 Uhr: Beichte. Um ½ 8 Uhr: Mälſikälber, wied=
Waldſtraße 34, und Emilie Maria Feucht in Rüdesheim dienſt. Pfarraſſiſtent Lie. Adolph. Nachmittaas um Predigt. Nachmittags um ½ 2 Uhr: Andacht.
* Uhr: Feier auf dem Friedhof. Abends um 6 Uhr:
am Rhein.
Mlordent
Eheſchließungen. Am 15. Nov.: Werkzeugmacher Eugen Pfarrer Wagner.
The Church of England erries
u ſchlie
Gemeindehaus, Hofgartenſtraße 8: Mitt=
27th Sunday after Trinity, 23th November
Immig hier mit Thekla Früh in Raſtatt. Tag=
Msott67t
köhner Adam Hartmann hier mit Mariao Hartmann in woch, den 26. Nov., abends um 8 Uhr: Bibelſtunde.
Divine Service will be held in the Hofkirdiſthfahres ei=
Jugenheim. Ankerwickler Georg Auracher mit Marg. Pfarrer Wagner.
at 3,00 p. m.
S7od
Fiſcher, beide hier. Am 19.: Handlungsgehilfe Georg
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Rückert. The Rev. S. Kendall, British Chaplain at Frau
Becker hier mit Eliſabethe Mittelſtädter in Nieder=
will
officiate.
Vorm. um 11½ Uhr: Kindergotesdienſt. Pfarrer
Zweite
Modau. Schloſſer Karl Heß mit Johanna Opper= Rückert. Nachm. um 3 Uhr: Feier auf dem Beſſunger
auf E1
mann, beide hier. Am 20. Kellner Rudolf Fahrner mit Friedhof Pfarrer Rückert.
Abends um 6 Uhr:
ttelmehrhe
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Verkäuferin Anna Werner, beide hier. Kaufmann Alex. Liturgiſcher Gottesdienſt unter Mitwirkung des Kirchen=
ſitalten

Kotſchedoff hier mit Anna Denninghoff in Kamen.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeind
chors. Pfarraſſiſtent Sann Montag, den 24. Nov.,
iel der
Geſtorbene. Am 17. Nov.: Babetteo Storck geb. Witz= abends um 9¼ Uhr: Bibelſtunde (Diskuſſion).
Reformationsgemeinde: 25. Okt.: Der
Aapel geſtu
gall, 47 Jahre, ev., Witwe des Schmieds aus Pfungſtadt,
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 23. Nov., aſſeſſor Georg Emanuel Freiherr von Wedekind Z.
hier Erbacher Straße 25. Am 18.: Philipp Köbler III., vormittags um 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul.
Magdalena Anita Emilie, geb. 22. Mai.
Iaönia
Landwirt 71 Jahre, ev., aus Rimhorn. hier, Stiſtſtraße 51. Nachmittags um 3 Uhr: Friedhofsfeier. Pfarraſſiſtent
Kaplaneigemeinde: 16. Nov.: Dem Kaulhlich
Am 17.: Theo Hermann Schieferdecker. 3 Jahre, ev., S. Köppler.
WOhe unda
Adam Engel S. Georg Hermann, geb. 16. Auguſt.
des Kaminfegermeiſters, Alexanderſtr. 17. Am 18.: Anna
Evang. Gottesdienſt in Fraiſa: Sonntag, den 23. Nov., Dem Glaſer Guſtav Paul Friedrich S. Guſto)ſſſſLondond
Dorothea Spengler geb. Dieter, 67 Jahre, ev., Witwe des nachm. um 2 Uhr: Gottesdienſt im Rathausſaal. Pfarr= geb. 12. Nov.
Maurers aus Arheilgen, hier Grafenſtraße 9. Katharine l vikar Weik.
Johannesgemeinde: 16. Novbr.: Dem
Wilhelmine Schneider geb. Mahr 24 Jahre, ev., Ehefrau
Stadtmiſtion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 23. Nov., träger Jacob Seip T. Kätchen, geb. 8. Okt. Dem
des Hilfsweichenſtellers aus Ober=Ramſtadt. hier, Grafen=
ſtraße
9. Am 19.:: Marie Ludwig geb. Freund, 54 J., vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach= Johann Dornuf S. Johann, geb. 4. Nov.
ev., Witwe des Bahnarbeiters aus Bickenbach, hier, Er= mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. Abends um 8½ Uhr:
Martinsgemeinde: 16. Nov.: Dem Sch
Poh
bacher Straße 25. Am 20.: Eliſabeth Kath. Engeroff Miſſions=Vortrag von Miſſionsſekretär Kaul. Mon= Heinrich Bickel T. Erna, geb. 11. Sept. 19. Noin
geb. Leiß, 87 Jahre, ev., Witwe des Bureaubeamten, tag, den 24. Nov., abends um 8½ Uhr: Frauen=Bibel= Ingenieur Richard Oswald Jacob T. Emilie Ciallſihſten Mos
Nah
Frankfurter Straße 35. Am 19.: Guſtav Emil Rühl, 10 ſtunde. Dienstag, den 25. Nov., abends um 8½ Uhr: Chriſtiane Ingeborg, geb. 29. Okt. Dem Schreine
Monate, ev., Sohn des Weißbinders, Lichtenbergſtr. 23
iſt iene
Jungfrauen= und Blaukreuz=Bibelſtunde. Mittwoch, Helsne S. Wilhelm Leonhard, geb. 14. Okt.
Karoline Lilli Heyl, 85 Jahre, ev., ledig, Tochter des den 26. Nov., nachm. um 2 Uhr: Bibelſtunde für Mäd=
Shalb auch
Petrusgemeinde: 16. Nov.: Demüt um eine
chen. Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde für Knaben.
Großh. Heſſ. Hauptmanns, Heinrichſtraße 126.
Daniel Frieß II. S. Ludwig, geb. 26. Okt. Dem Güchtle nan uim
Donnerstag, den 27. Nov., abends um 8½ Uhr: Bibel= Anton Schäfer T. Anna Margarete, geb. 22. Otllltvenig ang
ſtunde. Samstag, den 29. Nov., abends um 9 Uhr:
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Paulusgemeinde: 16. Novbr.: Dem Cctſlehr Reihe va
Bibelſtunde für Beamte. Zweig der Stadtmiſſion
Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und (Beſſungerſtr. 88, Hth.). Sonntag, den 23. Nov., vormittags Heinrich Johann Wilhelm Neuber S. Heinrick
Mung ſiehe
6 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Nachmittags um geb. 22. Sept. Dem praktiſchen Arzt Dr. Wilhelleiliinen, wie
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge. Um 4½ Uhr: Bibel=T. Annaliſe Charlotte Johanna, geb. 24. Aug.
Geborene. Am 1. Nov.: dem Hilfsſchaffner Otto ſtunde für Jungfrauen. Freitag, den 28. Nov., abends
Femern
Getraute bei den evangeliſchen Gemeind
Emil. Karn Tannenſtr. 31, ein S. Rudi Georg Wilhelm. um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
indeſſen
Reformationsgemeinde: 9. Nov.: Druch
Am 4.: dem Profeſſor an der Techniſchen Hochſchule Darm=
Eiden, un
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, arbeiter Ludwig Reubold, dahier und Anna Fi
ſtadt, Enno Wilhelm Tielko Heidebroek. Hobrechtſtr. 5,
ewird e
eine T. Barbara Eliſabeth. Am 7.; dem Vizewachtmeiſter den 23. Nov., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
Kaplaneigemeinde: 15. Nov.: Buchdrucäälerſte (2
im Feld=Art.=Regt. Nr. 25, Heinrich Kaul, Heidelberger= Abends um 8¼ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner=arbeiter Johann Karl Duckheim und Marie Zeiß=
bite
A.
ſtraße 47, ein S. Jakob Hermann.
Frapkfurt. Dienstag, den 25. November, abends um Kaufmann Franziskus Louis Alexander Kotſchel
wie 6
Aufgebotene. Am 6. Nov.: Pfarrer Ernſt Flbel zu 5¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger A. Berner=Frankfurt. Anna Denninghoff.
Langen (Heſſen), mit Amalie Johannette Julie Wilhel=
Martinsgemeinde: 19. Nov.: Handlun
Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 23. Nov., vor=
mine
Luiſe Laura Emilie Davidſohn, Heidelberger=mittags um 10 Uhr, im evang. Gemeindehauſe, Kahlert=Georg Becker, hier und Eliſabeth Mittelſtädter al
Modau. 16. Nov.: Ankerwickler Georg Aurah
ſtraße 24. Am 13.: Dreher Friedrich Wilhelm Karl ſtraße 26: Deutſche Meſſe mit Predigt. Pfarrverwalter Margarete Fiſcher.
Röhrig zu Langen (Heſſen) und Barbara Gerbold,
Johnen von Heßloch.
Weinbergſtr. 14. Am 17.: Herrſchaftsdiener Carl Robert
Petrusgemeinde: 15. Nov.: Spengler
Auguſt Selle zu Worms=Neuhauſen, mit Bertha Doro=
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus= Schnell zu Fechenheim und Sophie Eliſabeth Uc
thea Fiſcher Wilhelmſtr. 10.
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. Mitt=
Paulusgemeinde: 17. Nov.: Kaufman
Eheſchließungen. Am 8. Nov.: Schutzmann Otto woch, abends um 8½ Uhr.
Weis und Adele Pauly aus Eberſtadt.
Ernſt Wilhelm Lübkemüller Moosbergſtr. 26, mit Anna
Riedel, Schulſtr. 15. Wachtmeiſter im Leib=Dragoner=
Gemeinde glänbig getaufter Chriſten (Baptiſten), Mauer=
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemein
Regt. Nr. 24, Heinrich Beſper Holzhofalle 25, mit ſtraße 17: Sonntag, den 23. Nov, vorm. um 9½1 Uhr:
Reformationsgemeinde: 3. Nov.;
Maria Katharina Pauline Möſer, Heidelbergerſtr. 114. Bibel= und Gebetſtunde. Vorm. um 10½ Uhr: Sonn= Zahnarzt Karl Alfred Langheinz, 28 J., ſtane
Tapetendruckformer Andreas Arthur Müler, Karlſtraße tagsſchule. Nachm. um 4 Uhr: Gottesdienſt und Predigt. 7. Nov: Privatier Karl Friedrich Glückert, M
104, mit Pauline Bachmann zu Radheim. Am 15.:
Mittwoch, den 26. November, abends um 8½ Uhr: 4. Nov. Privatin Johanna Wachter, Tochter=
Spengler Ludwig Schnell zu Fechenheim a. M. mit Bibelbeſprechung.
ſchloſſers Heinrich Wachter, 60 J., ſtarb 5. Nov.
Sophie Eliſabetha Ugt Tannenſtr. 28 Am 17.: Kauf=
Marie Louiſe Küchler, geb. Schreger, Witwe D=
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag, zinalrats Dr. Karl Küchler, 63 J., ſtarb 7. Nop=
mann
Karl Konrad Arnold Weis, Roquetteweg 14, mit den 23. Nov., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Adele Pauly zu Eberſtadt bei Darmſtadt.
Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Schubert aus Frank= nung). 18. Nov.: Caroline Marie Luiſe Piſtor,g
Geſtorbene. Am 7. Nov.: Schneiderin Katharina furt. Freitag, den 28. Nov., abends um ½ 9 Uhr:
Witwe des Güterexpeditors Georg Piſtor, 722
Bong, 27 J., ev ledig, Wingertsgäßchen 9. Am 31. Okt.: Bibel= und Gebetſtunde.
16. Nov.
Wirt Friedrich Enes, 61 J. ev., Beſſungerſtr. 66. Am
Lukasgemeinde: 8. Nov.: Privatier 74
15. Nop.: Georg Vollmer, S. des Handarbeiters 7 J.,
Plitt, 74 J., ſtarb 12. Nov. Privatin Augu
Katholiſche Gemeinden
ev, Nieder=Ramſtädterſtr. 17. Am 16.; dem Schreiner
57 J., ſtarb 12. Nov. 21. Nov.: Privatin Dl
Adam Storck, Tannenſtr. 35, ein totgeb. Knabe Am 8.: Letzter Sonntag nach Pfingſten, den 23. November 1913 85 J., ſtarb 19. Nov.
Oberarzt i. P. Dr. Otto Eckhard, 59 J., ev. ledig, In=
Kollekte für die Armen des St. Eliſabethen=Vereins
Kaplaneigemeinde: 19. Nov.: Friedri
ſelſtraße 36. Am 19.: dem Hausburſchen Heinrich Mickel,
St. Lndwigskirche: Samstag, den 22. November, nach= Sohn des Bahnhofsverwalters Friedrich Ba
Ludwigshöhſtr. 52 ein totgeb Mädchen.
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit ſtarb 16. Nov. zu Nauheim.
zur heil. Beichte.
Martinsgemeinde: 17. Nov.: Ehefrauid
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur manns Friedrich Götz, Marie, geb. Albert, 46
heil. Beichte. Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. Um
Evangeliſche Gemeinden.
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr: 14. Nov.
27. Sonntag nach Trinitatis, den 23. November 1913
Paulusgemeinde: 15. Nov.: Emilie
Miltärgottesdienſt mit Predigt Um ½ 10 Uhr: Hoch=
Totenfeſt
amt mit Predigt. Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottes=Frank, Witwe des Stationsaſſiſtenten Geonſt
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt
dienſt. Nachmittags um 3 Uhr: Katechetiſche Predigt 66 J., ſtarb 13. Nov. 17. Nov.: Zögling im
Abends um 6 Uhr: Andacht. Mittwoch, den 26. Nov., und Armenſeelenandacht für die Abgeſtorbenen der Ge= Georg Vollmer, Sohn des Handarbeiters Heinri=
meinde
.
abends um 6 Uhr: Andacht.
Dienstag, vorm. um 10 Uhr: Zur Feier des zu Frettenheim, 7 J., ſtarb 15. Nov.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger. Geburtstages Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs levi=
cht

Kollekte für die evang. Krankenpflege. Vormittags um tiertes Hochamt mit Predigt und Te Deum.
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer
11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Zimmermann.
Kapelle der Barmberzigen Schweſtern: Sonntag, vorm. mann.
Abends um 6 Uhr: Pfarrer Vogel. Kollekte für die l um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. Nachm. um ½ 3 Uhr: Vor=
Beerdigungen auswärts Verſtorbenen Pie
evang. Krankenpflege.
trag für die Jugendabteilung der Jungfrauen=Kongre= Beringer.

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