Darmstädter Tagblatt 1913


19. November 1913

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176. Jahrgang

mronatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 280.
Mittwoch, den 19. November.
1913.
ſation gebildet hat, um die Intereſſen derjenigen Indu=
Die heutige Nummer hat 26 Seiten. Zur Regelung der Sonntagsruhe ſtriellen, welche die Ausſtellung in San Franzisko be=
ſchicken
wollen zu fördern und zu vertreten. Die Be=
im
Handelsgewerbe
ſtrebungen dieſer Organiſation, eine dem Anſehen der
Das Wichtigſte vom Tage.
wird den Berl. N. Nachrichten geſchrieben: Nachdem deutſchen Induſtrie und des Deutſchen Reiches würdige
Ausſtellung deutſcher Erzeugniſſe zuſtande zu bringen, ver=
Ehren des ruſſiſchen Miniſterpräſi=ſoeben der Geſetzentwurf zur Regelung der Sonntagsruhe dienen jede mögliche Erleichterung und Förderung.
ſdenten Kokowtzow und ſeiner Gemahlin fand im Handelsgewerbe veröffentlicht iſt, ſetzt bereits die Agi=
Die Oſtmarkenzulagen werden in dem
abend beim Reichskanzler und deſſen Ge= tation der Angeſtelltenverbände ein, um eine noch wei= neuen Reichshaushaltsentwurf enthalten ſein. Das
nahlin ein Diner ſtatt.
ter gehende Einſchränkung der Sonntags= Reichspoſtamt hat es für ſeine ſelbſtverſtändliche Pflicht
zherzog Franz Ferdinand und Gemahlin larbeit zu erzielen. Dieſe Agitation, die in den nächſten gehalten, dieſe Forderung wiederum in ſeinen Etat zu
ſind in Windſor eingetroffen und am Bahnhof von Wochen in Proteſtverſammlungen aller Art zum Ausdruck ſtellen. Das Reichsſchatzamt hat ſich damit einverſtanden
König Georg empfangen worden.
kommen dürfte, ſoll die Entſcheidung des Reichstages erklärt. Daß der Bundesrat, und zwar einſtimmig, dieſe
e franzöſiſche Kammer nahm mit 350 gegen 216 über die Vorlage der Reichsregierung im Sinne der An= Forderungen gutheißen wird, das unterliegt nicht dem
Stimmen einen Antrag betr. die Zahl der Depu=
ki
erten an, wonach ſich dieſe auf ca. 520 vermindern geſtellten beeinfluſſen. Es iſt bekannt, daß der gegenwär= geringſten Zweifel. Die Befürchtungen, daß die Oſt=
wärd
.
tige Reichstag in ſozialpolitiſchen Fragen, bei denen ſich
markenzulagen nicht mehr im Etat erſcheinen würden, weil
(
ſpaniſche Königspaar iſt am Montag abend die Intereſſen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gegen= auf ihre Bewilligung im jetzigen Reichstag nicht zu rechnen
Paris eingetroffen.
überſtehen, auch den weitgehendſten Wünſchen der letz= ſei, haben ſich als grundlos erwieſen. Wie weiter ver=
teren
Rechnung zu tragen geneigt iſt. Und ſo iſt es nicht lautet, iſt das Reichspoſtamt entſchloſſen, auch wenn die
den Bergwerken von Lens, Noeux und Courrieres
ltreiken 6000 Bergarbeiter. Die Streikbe= ausgeſchloſſen, daß auch bei dem vorliegenden Geſetz der
Oſtmarkenzulagen diesmal wiederum vom Reichstag ab=
pegung
dehnt ſich aus.
Reichstag für die volle Sonntagsruhe auch gelehnt werden ſollten, mit dieſer Forderung auch künftig
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7 und 8.
in den kaufmänniſchen Betrieben mit offenen Verkaufs= wiederzukehren. Der Zuſtand, daß in den Oſtmarken die
ſtellen eintreten wird. Hierdurch würde aber unzweifel= Reichsbeamten ſchlechter bezahlt ſind als die preußiſchen
haft das Zuſtandekommen des ganzen Geſetzes gefährdet Beamten, müſſe eine Aenderung erfahren, denn auf die
Die Auslandsreiſe
werden, womit naturgemäß den Intereſſen der Angeſtell= Dauer ſei er unhaltbar.
ten durchaus nicht gedient wäre.
Zum Kampf zwiſchen Aerzteſchaft
s ſpaniſchen Königspaares.
Sozialpolitiſche Fragen können nur durch einen Aus=und Krankenkaſſen. Die Verhandlungen zwiſchen
** König Alfons hat mit ſeiner Gemahlin Madrid gleich der ſich entgegenſtehenden Wünſche der beteiligten der ärztlichen Landeszentrale in Baden und der freien
ßlaſſen, um eine Auslandsreiſe zu unternehmen, die ihn Parteien entſchieden werden. Im beſonderen aber wird Vereinigung badiſcher Krankenkaſſen haben zu einem er=
ſſtichſt
nach Frankreich und ſodann nach Oeſterreich füh= man bei der vorliegenden Frage der Regelung der Sonn= freulichen Ergebnis geführt. In allen weſentlichen Fra=
ſt
rvird. Für den ſpaniſchen Herrſcher hat Paris offen= tagsruhe im Handelsgewerbe ſehr ſorgfältig zu prüfen gen wurde Uebereinſtimmung erzielt. Eine Unterzeich=
eine
große Anziehungskraft, denn es zieht ihn immer haben, wie weit man den Wünſchen der Angeſtellten auf nung des Vertrages erfolgt aber erſt dann, wenn der
ter dorthin, obgleich ſich für ihn manche unangenehme Koſten der Prinzipale Rechnung tragenskann. Denn beim Friede zwiſchen den Zentralorganiſationen für das ge=
usterung
an die Seineſtadt knüpft, wo er verſchiedent= Handelsgewerbe mit offenen Verkaufsſtellen handelt es ſich ſamte Deutſche Reich geſichert iſt. Wie zuverläſſig ver=
das
Ziel anarchiſtiſcher Attentatsverſuche bildete. Wie um Kreiſe des Mittelſtandes, deren wirtſchaftliche lautet, hat ſich die badiſche Regierung mit der bayeriſchen
wenn der König nach Paris kommt, werden auch Verhältniſſe eine weitgehende Berückſichtigung auch in der und württembergiſchen ins Benehmen geſetzt bezüglich
Prial die Sicherheitsbehörden eine eifrige Tätigkeit ent= ſozialpolitiſchen Geſetzgebung erfordern. Wollte man hier etwaiger beim Reichsamt des Innern vorzunehmender
ſiln, um das Leben des hohen Gaſtes vor Anſchlägen allein nach den Wünſchen der Angeſtellten die Frage ent= Schritte.
ſhiten. Bekanntlich weilte Alfons XIII. erſt im Mai ſcheiden, ob offene Verkaufsſtellen ohne Ausnahme am
Auslame.
ſſes Jahres an der Seine, und ſein damaliger Beſuch Sonntag geſchloſſen ſein ſollen, ſo wäre eine Schädi=
hie
als Beſiegelung des ſpaniſch=franzöſiſchen Marokko=gung großer gewerblicher Kreiſe unvermeid=
Frankreich.
ſtages aufgeſaßt. Man wird ſich erinnern, wie an lich. Es kommt hinzu, daß in dieſer Frage auch das In=
Die Wahlreform in der Kammer. Die
Beſuch, ſowie insbeſondere auch an die Antritts= tereſſe der Konſumenten berückſichtigt werden muß, min= Kammer beriet am Montag über die Wahlreform. Sie
P welche Präſident Poincaré vor wenigen Wochen in deſtens ſoweit die Verkaufsſtellen von Lebensmitteln in nahm mit 296 gegen 251 Stimmen einen Zuſatzantrag Ma=
ſdeid
abſtattete, gewiſſe Pariſer politiſche Kreiſe über= Frage kommen. Es war die Aufgabe des Geſetzentwurfs, ginot an, wonach die Zahl der Sitze nach der Ziſſer der
ſingliche Hoffnungen knüpften, daß ſie ein Schutz= und zwiſchen den entgegengeſetzten Wünſchen der Prinzipale eingeſchriebenen Wähler berechnet werden ſoll. Die Wahl=
ſtzbündnis
beider Staaten vorausſahen und daß man und Angeſtellten, die in den letzten Jahren ausgiebig zu kommiſſion hatte vorgeſchlagen, die Sitze nach der Ein=
ſit
die Erwartung hegte, Spanien werde der franzö= Worte gekommen ſind, eine mittlere Linie zu finden, wohnerzahl zu berechnen. Der Miniſter des Innern ver=
ſſen
Flotte den Hafen von Cartagena und die Balearen Die Bundesregierungen haben die beteiligten Kreiſe teidigte in der ziemlich bewegten Kammerſitzung den Text
Stützpunkte zur Verfügung ſtellen. Daraus iſt natür= wiederholt zur Meinungsäußerung über die geplante Neu= der Kommiſſion. Weiter nahm die Kammer mit 350 gegen
nichts geworden, wie denn überhaupt in den Wein regelung herangezogen, und das Ergebnis aller Ermitt= 216 Stimmen den Paragraphen an, der beſagt, daß jeder
zöſiſcher Erwartungen und Wünſche viel Waſſer ge= lungen iſt der vorliegende Entwurf.
Wahlkreis auf 22500 eingeſchriebene Wähler einen Depu=
ſſttet
wurde. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß die beiden
Es wäre im höchſten Grade bedauerlich, wenn der tierten wählt und darüber auf jeden Bruchteil, der größer
ſaen manche gemeinſame Intereſſen haben, und ſchon Reichstag durch einſeitige Rückſichtnahme auf Wünſche der als 11250 iſt, gleichfalls einen. Der Miniſter des Innern
Arittelmeerintereſſen verpflichten bis zu einem gewiſſen Angeſtellten zu einer Verſchiebung der mittleren Linie ge= Klotz erklärte, dies vermindere die Zahl der Abgeordneten
ſſde zur Gemeinſamkeit der allgemeinen Politik. Aber langen würde, die die Verabſchiedung des Geſetzes un= auf ungefähr 520. (Jetzt beträgt die Zahl 597.)
Madrid hat man auch ſchon die Erfahrung gemacht, daß möglich macht.
Die Anleihefrage. Die Budgetkommiſſion der
ttreich, wo es ſeinem eigenen Vorteil widerſtrebt, die
Kammer hörte den Miniſterpräſidenten Barthou und den
ſichen Intereſſen links liegen läßt.
Finanzminiſter Dumont an. Dieſer beſtand auf der Dring=
Deutſches Reich.
Der jetzige Beſuch des ſpaniſchen Königspaares in
lichkeit der Beſchlußfaſſung über die Anleihe, da eine Ver=
ßis
iſt weniger politiſcher Natur, das Königspaar be=
Die deutſch=franzöſiſchen Verhand=zögerung die Unterbringung auf dem Markt ſchwierig,
ſtet ſich auf dem Wege nach Wien und benutzt die Ge=lungen. Die jetzt in Berlin beginnenden deutſch=fran= wenn nicht unmöglich machen könnte. Dumont erſuchte
h eit gleich, um die Viſite Poincarés zu erwidern und zöſiſchen Verhandlungen ſollen die Stellung der beiden die Kammer, die Prüfung aller Budgetfragen ſolange auf=
ße
Tage in der Seineſtadt zu verleben. Er wird offi= Regierungen zu den zwiſchen deutſchen und franzöſiſchen zuſchieben, bis die Frage der Anleihe erledigt ſei. Du=
empfangen
werden und darf ſich auch ſeitens der Pa=Finanzleuten vorbereiteten Abmachungen über Eiſenbahn= mont, der nebenbei auch von militäriſchen Ausgaben
Bevölkerung einer warmen Aufnahme verſichert hal=fragen in der aſiatiſchen Türkei klären. Die Einzelheiten ſprach, gab an, daß die für die Kaſernenbauten notwen=
Nach den bisherigen Feſtſetzungen wollte das hohe dieſer Verhandlungen entziehen ſich naturgemäß der öffent= digen Kredite die Höhe von 580 Millionen erreichen wür=
ram
Freitag in Wien eintreffen, um dort einige Tagelichen Kenntnis. Man darf aber feſtſtellen, daß von beiden den und nicht 440 Millionen, wie urſprünglich angenom=
Caſt Kaiſer Franz Joſefs zu verbringen und dann Seiten an die Löſung der Aufgaben mit gutem Willen
men worden ſei. Auf alle Fälle hofft der Miniſter, die
Allnach der Beſitzung des Erzherzogs Friedrich zu be=herangetreten wird. Soweit es ſich um Frankreich han=
Ziffer von 1300 Millionen aufrecht erhalten zu können.
Alln, wo der König an den Jagden teilzunehmen ge= delt, iſt dieſe Stimmung in Aeußerungen franzöſiſcher
England
. Dieſe öſterreichiſche Reiſe trägt einen rein höfiſchen Blätter zum Ausdruck gekommen. Auf afrikaniſche Kolo=
Keine Verſtärkung des Mittelmeer=
eiter
, ſie wird erklärt durch die nahen verwandtſchaft= nialfragen erſtrecken ſich die Berliner Verhandlungen nicht.
Uln Beziehungen König Alfonſos, deſſen Mutter Chri=
Der Deutſche Handelstag und diegeſchwaders. Nach dem Daily Telegraph beruht die
bekanntlich eine geborene Erzherzogin von Oeſter=Ausſtellung in San Franzisko. Unter dem Meldung des Reuterſchen Bureaus aus Malta über eine
iſt, zum habsburgiſchen Hofe. Nach ſeiner Thron= Vorſitz des Präſidenten Dr. Kaempf=Berlin hielt der Aus=Verſtärkung des britiſchen Mittelmeergeſchwaders auf
Alligung weilte der König zum erſten Male im November ſchuß des Deutſchen Handelstages in Berlin unter ſehr einem Mißverſtändnis. Wenn die jetzige Kreuzfahrt be=
im
der Wiener Hofburg und wurde damals vom zahlreicher Beteiligung eine zweitägige Sitzung ab. Aus endet iſt und die vorübergehende Verſtärkung einſchließ=
lr
Franz Joſef zum Oberſtinhaber des Infanterie= den Verhandlungen verdient folgendes beſonders hervor= lich des vierten Geſchwaders wieder nach England zurück=
lments
Nr. 38 ernannt. Auch mit ſeiner Gemahlin gehoben zu werden. In bezug auf die Beteiligung Deutſch= geht, werden im Mittelmeer drei Dreadnoughts und vier
lhtee er ſchon den kaiſerlichen Hof, und zwar erſchien lands an der Weltausſtellung in San Franzisko 1915 mächtige Panzerkreuzer bleiben, die den älteren Schlacht=
ſchiffen
anderer Mächte entſprechen, und ferner kleinere
Königspaar im November 1908 in Budapeſt, wo der wurde folgende Erklärung abgegeben:
Der Ausſchuß des Deutſchen Handelstages ſtellt zwar Kreuzer, Zerſtörer und Unterſeeboote. Ein vierter Dread=
r
gerade Hoflager hielt; bei dieſer Gelegenheit er=
König Alfons ſeine Ernennung zum General der auf Grund der veranſtalteten Umfragen und der Aeuße= nought wird demnächſt hinzugefügt werden. Aber es iſt
lerie. Die geſamte Auslandsreiſe des ſpaniſchen rungen der Handelsvertretungen feſt, daß die Mehrheit Grund zu der Annahme vorhanden, daß eine weitere Ver=
der
deutſchen Induſtrie ſich gegen die Beteiligung an der
ſtärkung der britiſchen Seemacht im Mittelmeer in der
gspaares wird drei Wochen in Anſpruch nehmen.
Weltausſtellung in San Franzisko ausgeſprochen hat. Der
Ausſchuß begrüßt es aber, daß ſich eine private Organi= Zukunft nicht ſtattfinden wird.

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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November
Seite 2.
land, der Türkei, Oeſterreich und Bulgarien. Aus Gen
Portugal.
Das Ergebnis der Wahlen. Von den 37 zu wird weiter gemeldet: Der ſchweizeriſche Oberſt Eggli
der im Bureau des Staatsanwalts unausgeſetzt das bei
beſetzenden Sitzen in der Kammer der Abgeordneten ſind dem Ingenieur Laguier beſchlagnahmte Material prüft,
34 von den Miniſteriellen und den Demokraten erobert iſt erſtaunt über die Wichtigkeit der gefundenen Doku=
worden
. Die drei übrigen Sitze ſind der von Coimbra, mente, namentlich was den Verrat militäriſcher Geheim=
wo
ein Evolutioniſt ſiegte, und diejenigen von Angra und niſſe der Nachbarländer Deutſchland und Italien betrifft
während die auf die Schweiz bezüglichen weniger Be=
den
Azoren, wo je ein Unioniſt gewählt wurde. Das deutung haben ſollen. Doch dauert die Prüfung noch fort.
Kabinett verfügt alſo in der Kammer über eine ſichere Aus anderen Dokumenten geht hervor, das Laquier auch
Majorität, die nicht von der Unterſtützung anderer Grup=Bewerbungen für die Fremdenlegion beſorgte.
in Eng=
* Fremdenlegionswerber
pen abhängt. Die Wahlen vollzogen ſich in großer Ruhe
ohne Proteſte. Die Demokraten bereiten eine Kundgebung land. Ueber die Organiſation, welche die fran=
zöſiſchen
Werbebureaus zu der jüngſt gemeldeten
für Alfonſo Coſta vor.
England
Anwerbung von Deutſchen, die in
Türkei.
leben, getroffen haben, erfährt die Korreſpondenz
Heer und Politik folgende Einzelheiten: Es werden für
Die endgültige Regelung der türkiſch=
dieſen
Zweck ganz beſonders ausgebildete Werber heran=
perſiſchen
Grenze. Am Montag nachmittag wurde
gezogen; da ſich erfahrungsgemäß in England und beſon=
in
Anweſenheit der Botſchafter Rußlands und Englands ders in London ſehr viele Deutſche aufhalten, die von den
auf der Pforte ſeitens des Großweſiers und des perſiſchen Warnungen vor der Fremdenlegion nur wenig gehört haben,
Botſchafters das Protokoll über die endgültige Regelung ſo wurden von dem Werbebureau in Paris Werber nach
des türkiſch=perſiſchen Grenzſtreites auf der Grundlage des England geſchickt, ausſchließlich mit der Beſtimmung, die
dort anſäſſigen und dort hinkommenden Deutſchen für die
Berichtes der Kommiſſion von türkiſchen, perſiſchen, engli= Legion zu werben. Es kommt ihnen dabei zu ſtatten, daß
ſchen und ruſſiſchen Delegierten unterzeichnet. Die Kom= ſehr viele nach England auswandernde Deutſche in der
miſſion begibt ſich an Ort und Stelle, um die Abgrenzung Heimat irgendwie geſcheitert ſind. Wie wir in Erfahrung
gebracht haben, wenden die Werber meiſt folgendes Syſtem
durchzuführen.
an: Sie machen ſich an junge Zureiſende oder in England
Südafrika.
lebende Deutſche unter der Maske von Volksgenoſſen
heran. Aus Freude über die Begegnung mit einem Deut=
Streikunruhen. Die indiſchen Arbeiter in
ſchen wird dann eine Trinkerei veranſtaltet. Wenn der
Südafrika ſind, wie bereits ſchon gemeldet, ſeit einiger junge Mann völlig berauſcht iſt, muß er den Aufnahme=
Zeit ſtark in Aufruhr. In Durban kam es zu Schlägereien ſchein für die Fremdenlegion unterſchreiben. Dann muß
und Streitigkeiten. General Lukin, der Militär=Gouver= der Werber darauf bedacht ſein, den jungen Mann, der
neur der Kapkolonie, begab ſich zu den Indern und ver= von ſeiner Unterſchrift nichts mehr weiß nach Frankreich
zu bringen. Dies geſchieht unter dem Vorgeben daß in
ſuchte, ſie zu überreden, die Arbeit wieder aufzunehmen. Frankreich reichlicher Broterwerb vorhanden iſt. Aus
Seine Bemühungen waren jedoch erfolglos. In Durban purer Freundſchaft bezahlt der Werber natürlich auch noch
ſcheint nunmehr volle Anarchie zu herrſchen und man be= die Reiſe für den jungen Mann, der in dem Werber nun
fürchtet, daß die Inder die Zuckerrohre, die gegenwärtig ſeinen wahren Freund ſieht. In Frankreich iſt es dann
in der Reife ſtehen, in Brand ſetzen und dadurch uner= leicht, den jungen unerfahrenen Deutſchen zu berauſchen
und ihn dann in eine Kaſerne zu ſchaffen, aus der er nicht
meßlichen Schaden anrichten werden. Die Eiſenbahn= und mehr herauskommt.
andere Angeſtellte, alles Inder, ſind ebenfalls in den Aus=
ſtand
getreten. Auf der Natal=Eiſenbahn werden allein
Zeitungsſchau.
3800 Inder beſchäftigt. Daraus kann man erſehen, wel=
chen
Umfang ein ſolcher Streik in Südafrika annehmen
Giftſchlangen der öffentlichen Meinung. Unter die=
würde
.
ſer Ueberſchrift ſchreiben die Berl. N. Nachrichten: In der
vergangenen Woche ſind zwei Journaliſten von Preußi=
ſchen
Gerichten ins Gefängnis geſchickt worden. Der eine
* Jena, 18. Nov. Bei der Gemeinderatswahl ſiegte! von ihnen darf über einen Artikel, der dem Berliner Ge=
die
Liſte des Bürgerausſchuſſes. Die Sozial=neralintendanten Grafen Hülſen=Haeſeler widernatürliche
Neigungen vorwarf, ein Jahr lang hinter vergitterten
demokraten verlieren ſieben Sitze.
Fenſtern nachdenken, der zweite, der ſich für die Vorge=
* Die Genfer Spionage=Affäre. Bezüg= ſchichte der Verleihung eines belgiſchen Ordens an die
lich der vom Echo de Paris vor einigen Tagen gebrachten Kammerſängerin Frida Hempel allzu lebhaft intereſſierte,
Meldung, daß in Genf ein großes deutſches Spionage= iſt mit einem Monat davongekommen. Außerordentlich
Bureau beſtehe, und daß der franzöſiſche Pionierhaupt= ſtreng erſcheint beſonders das erſte Urteil, wenn man es
mann Laguier, ſowie der offizielle Ueberſetzer in der mit den Strafen vergleicht, die im allgemeinen wegen Be=
Staatsregierung in Genf, Roſſelet, verhaftet worden ſind, leidigung verhängt werden, und trotzdem iſt der Spruch
bringt heute der Matin folgende Einzelheiten: Bereits eines Gerichtes ſelten übecall mit ſo aufrichtiger Genug=
ſeit
einigen Monaten befinden ſich Laguier nicht mehr im tuung begrüßt worden wie hier, weil einem bösartigen
Dienſte Frankreichs. Er hat das Vertrauen der franzö= Brunnenvergifter gründlich und hoffentlich nachhaltig das
ſiſchen Regierung durch ſeine Tölpelhaftigkeit und dadurch, Handwerk gelegt worden iſt. Der Fall iſt typiſch für eine
daß er die Aufmerkſamkeit der Polizei auf ſich lenkte, voll= gewiſſe Art von Senſationspreſſe. Ein junger, kaum
ſtändig mißbraucht. Er arbeitete in letzter Zeit für jede 27jähriger Journaliſt läßt ſich ein Gewirr unkontrollier=
Macht, die ihn zu bezahlen verſprach. Ein Frauen=
zimmer
aber hatte beſchloſſen, ihn ins Verderben zu ſtür= baren Kuliſſenklatſches ins Haus tragen, gibt das Zeug in
den Satz und freut ſich des Aufſehens das ſein Elaborat
zen. Dieſes hatte außer Laguier auch Roſſelet zum Ge= auf dem Berliner Aſphalt machen wird wenn Hunderte
liebten. Da Roſſelet eiferſüchtig wurde, denunzierte er von ſchnappsheiſernen Kehlen die ſenſationell aufgeputzte
Laquier bei der Polizei. Ein beſonders gewandter Po=
lizeikommiſſar
wurde von der Schweizer Regierung be= Ueberſchrift in der Nacht von Sonntag zu Montag aus=
auftragt
, die Unterſuchung in der Angelegenheit zu führen, ſchreien werden. Was ihm gleichgültig iſt, das iſt der gute
Er beſprach mit Roſſelet die Sache. Der Kommiſſar ſagte Ruf der Leute, die er mit ein paar Druckzeilen in den
ihm, daß die Polizei gegen Laguier eine Unterſuchung Schmutz zieht, und die Gewiſſenloſigkeit wird um ſo un=
einleiten
werde. Laquier, der die Gelegenheit ergreifen erhörter, je mächtiger das Werkzeug iſt deſſen ſie ſich
wollte, ſich ſeines Nebenbuhlers zu entledigen, beſchul= bedient, nämlich die Preſſe. Kläglicher hat zudem wohl
digte nun Roſſelet der Spionage. Schließlich wurden niemals ein Beleidiger vor Gericht abgeſchnitten. Das
heide verhaftet, da ſo viele Verdachtsmomente vorlagen, verächtlichſte Handwerk war geübt worden, was ſich er=
daß
ihre Verhaftung gerechtfertigt erſchien. Bereits ſeit denken läßt: Man hatte ins Blaue hinein verleumdet, ohne
zwanzig Jahren iſt Roſſelet in Bern bei der Regierung einen einzigen Anhaltspunkt, nur aus dem Beſtreben, für
angeſtellt. Nach der Verhaftung Roſſelets wurde eine! ein paar Tage Aufſehen zu erregen. Es gibt nichts Wider=
Hausſuchung vorgenommen und eine große Anzahl Pa= wärtigeres als jene Sorte von Menſchen, deren höchſtes
piere beſchlagnahmt, ebenſo bei Laquier. Man fand bei Stceben es iſt, durch Schlüſſellöcher zu ſpähen oder durch
beiden verſchiedene Mobiliſationspläne verſchiedener Re= den Spalt einer ſchlecht geſchloſſenen Portiere in die In=
gierungen
, geheime Inſtruktionen und Konſtruktionszeich= timitäten eines Boudoirs einzudringen. Und welches
nungen von Artilleriematerial. Die Papiere, die man Verdienſt hätte der Mann gehabt, der nachweiſen könnte,
bei Laquier beſchlagnahmte, machten einen großen Ballen daß Frida Hempel ihren belgiſchen Orden nicht lediglich
aus und wogen 30 Kilogramm. Die Agenten Laquiers auf Grund ihrer künſtleriſchen Leiſtungen erhalten hat?
hatten Verbindungen in Frankreich, Italien, Deutſch= Der künſtleriſche Ruf dieſer Sängerin ſteht ſo feſt, daß die
erzeugt, ſchlank, rank und biegſam wie Palmen, die mit
lebhaften, ſchmiegſamen Bewegungen, ja mit einer gewiſſen
Die Frauen der Pays
Würde und Eleganz dahinſchreitet.
Die Koſtüme der Frauen, von welchen hier die Rede
des Revenants.
ſein ſoll, ſind an ſich einfach; allein der Glanz ihrer Far=
ben
, die eigenartigen Perſönlichkeiten der Eingeborenen,
Plauderei von M. Kröning.
der Schmuck und die Art, in welcher er getragen wird,
E. Dem Fremden, der auf den Pays des Revenants machen die Frauen zum Gegenſtand eines mehr als nur
wie man merkwürdig und poeſievoll zugleich die in den flüchtigen Intereſſes.
klaren, immer blauen Wellen der Karibiſchen See ſchwim=
Ein vollſtändiges Koſtüm beſteht aus einem violetten
menden Inſeln Martinique und Guadeloupe der franzöſi= oder karmoiſinroten Hemd aus Seide oder Atlas, auch aus
ſchen Antillen getauft hat landet, fällt vielleicht als erſtes einem billigeren Stoff, der Zitternadel (zepenzie
die kaleidoſkopartige Farbenpracht der Kleidung der tremblant) aus Gold zur Befeſtigung der Falten des rei=
Frauen der mittleren und unteren Volksſchichten auf und zenden Madras=Turbans, einer großen drei= oder vier=
das
eigentümliche Goldgeſchmeide, das ſie ſchmückt ja reihigen Goldperlenkette, deren Perlen ſo groß wie eine
faſt erdrückt. Die Koſtüme entwickelten ſich ſchon vor Erbſe, oft auch wie eine Olive, ſind, mächtigen Ohrgehän=
einem
Jahrhundert, während der traurigen, düſteren Tage gen und breiten, ſchweren Armbändern; dazu kommen noch
der Sklaverei; der Goldſchmuck iſt erſt neueren Datums. Broſchen und Knöpfe für das Hemd und den Turban, ſo
Spricht man im allgemeinen und wählt man ſich das far= daß ein ſolcher Anzug nicht ſelten die Summe von 4000
bige Element zum Gegenſtand ſo iſt die Bevölkerung eine Mark repräſentiert. Ein hoher Betrag in der Tat für eine
erſtaunlich intereſſante, zeigt ſie doch eine Verſchiedenheit Frau der dienenden Klaſſe, viel zu ungewöhnlich für unſere
der Typen und vor allem der Farben, die die ganze Skala Begriffe, um in ſeiner Weſenheit ohne weiteres begriffen
von kohlſchwarz zu faſt rein weiß durchlaufen. Man ſpezi= und gewürdigt zu werden. Die Frauen der Mittelklaſſen
fiziert dieſe farbigen Elemente in Neger, Mulatten, Capreſ= beſitzen zwar nur ſehr wenig Erziehung, aber ſie ſind voll=
ſen
, Quarteronen, Sambas und Meſtizen, welch letztere kommen durchdrungen von dem Bewußtſein des Wertes
kaum eine Spur von Farbe mehr haben, ſo daß ſie dem für des Goldes. Sie wiſſen, daß es ein Machtfaktor iſt, dent
dieſe Unterſchiede nicht geſchärften Auge kaum mehr er= ſie werden von früheſter Jugend an darauf hingewieſen.
kenntlich ſind. Im allgemeinen hat ſich der affenartige So ſparen und ſparen ſie, um ihren Verdienſt faſt gänzlich
Typus der reinen Negerraſſe faſt ganz verloren; man findet in echtem Goldſchmuck anzulegen, der ihr ganzes Ver=
vielfach
die ſymmetriſchen Züge der Kaukaſier, ja zuweilen mögen darſtellt; darin ganz unähnlich der ziviliſierten
ſogar blaue Augen und gegttes Haar. Wer je dieſes phan= Europäerin der Mittelklaſſe, die gar zu häufig ihre kleinen
taſtiſche Volk der kleinen Eilande ſchauen konnte, der mußte Ueberſchüſſe damit verplempert daß ſie ad infinitum
ſich, ſelbſt bei oberflächlicher Betrachtung, davon überzeu= ein wertloſes kleines Schmuckſtück nach dem anderen er=
gen
, daß es ſich hier um eine höher organiſierte farbige wirbt.
Raſſe nicht allein Weſtindiens, ſondern der ganzen Welt,
Wenn man weiß, daß der Lohn dieſer arbeitenden
handelt. Die Antwort auf die lakoniſche Frage Warum? Frauen oft nur ſehr wenige Francs pro Tag beträgt, ſo
iſt ebenſo kurz. Die Urſache iſt die Miſchung der weißen erſtaunt man noch mehr ob dieſes Reichtumes; aber die
und karibiſchen Raſſe die ſeit Jahren beſtand und beſteht. Lebensbedürfniſſe dieſer Frauen ſind gering und die Se=
Der Karibe mit ſeinem prächtigen ſchlanken Wuchs, der liefert die Fiſche, während Brot und Rum gar billig ſind
weiße mit derſelben Körpereigenſchaft, die weiße Haut,
Die Windungen der entzückenden kleinen Turbane wer
das farbige Pigment haben in ihrer Miſchung eine Raſſe den von zitternden Goldnadeln zuſammen gehalten, die aus

Ne 1zz zi?: 280. Mmmmer e
1913.
und ſetz
Verleihung eines Ordens an ſie nicht diskutiert zu
den braucht. Welches Intereſſe hat die Oeffentlichsfüfüirn überall
ſoabinismus
daran, was Fräulein Hempel tut und läßt ſobald ſie nih mnſtändig
mehr im Licht der Rampe ſteht? Daß auch hier der ang
klagte Journaliſt den Beweis für ſeine Behauptungieden. Und
er Chauvin
ſchuldig blieb, macht die Angelegenheit um ſo verweſſtlieliche Ungeſch
licher, da das einfachſte Gefühl für Ritterlichkeit es vea
bieten mußte, den Ruf einer Dame vor der breiten Oiſlſirſung kabe.
fentlichkeit anzutaſten. Die beiden Gerichtsverhandlungiclg ſo in den
ſet bleibt, den
haben die Aufmerkſamkeit wieder einmal auf jeneLle Liebe zur
Skandalpreſſe gelenkt die allein davon lebt das Privi iſt meiner
leben bekannter Perſönlichkeiten vor die Oeffentlichkeitit auch gar
zerren. Das ſcharfe Urteil gegen den Journaliſten Steiſtſeuart der Nat
thal wird vielleicht dieſe Sorte Dunkelmänner etwas paſſt ausſpricht.
ſichtig machen, aber ſie werden immer wieder aufſchxagliche Ru
Koſten kommen, ſolange die Spekulation auf die nisſich ich ganzge
rigſten Senſationsinſtinkte des leſenden Publikums=Süſeſche ebenſow
widerliches Treiben unterſtützt. Die anſtändige Prsſchnengefaßt di
wird ſich darauf beſchränken müſſen, dieſe Organe immicum iſt einmal
wieder an den Pranger zu ſtellen, gleichgültig ob ſier iſche Schriftſtelle
Stirmhut des wilden Demokraten einherſchreiten oder illige Scharrelmn
ein nationales Mäntelchen umhängen. Eins aber möchtſſheakter Scharl
wir den Standesorganiſationen der deutſchen PreſſeShlſcher Mann
Erwägung anheimgeben: Sie ſollten alle derartigit=
Elemente rückſichtslos ausſchließen Die ungeheure Maa
die heutzutage die Preſſe beſitzt, kann nur dann heilſe
wirken wenn ſie Hand in Hand geht mit einem hoe
entwickelten Verantwortlichkeitsgefühl und einem ausd
Aufgaben des Standes hervorgegangenen Ehrbeaui
Der Journaliſt, der gegen dieſe Imponderabilien verſtößlhie neue
indem er ſeine Macht in den Dienſt niedrigſter Senſatia
ſtellt, begeht die ſchwerſte Sünde wider den Geiſt ſeini
Standes, und es liegt im eigenſten Intereſſe des anſtälllst. Geſtern
digen Journalismus, daß er eine ſtrenge Scheidungsäſe eine B.
nimmt zwiſchen ſich und allen Berufsgenoſſen die gesſchet der neuer
Mbahn ſtatt.
die Standesehre verſtoßen.
Miſſing, Bei
zahlreiche
Der unmoraliſche Patriotismus. Unter dieſem Sugenheim,
wort veröffentlichte die Tägl. Rundſchau im Oktober ehllgtuſw. nahl
Artikel des Vortrupp=Führers Scharrelmann, deredäſpigsplatz nac
Kinderbeilage des Vortrupp leitet. In jenem Artikeſnhallen un
auch an dieſer Stelle zum Abdruck gelangt iſt, wurdeabgeſtattet
der Patriotismus als unmoraliſch bezeichnet. Hiergeglllserr Direktor
wendet ſich in der Vortrupp=Flugſchrift Nr. 26 Herberen einen
man Popert in einer 7 Druckſeiten umſaſſenden
Einrichtun=
widerung
, in der u. a. ausgeführt wird: Derartigesden zu halt
nie in irgendeinem Teile des Vortrupp geſtandenAlm in kurze
ebenſowenig in irgendeiner Druckſchrift, die mit dem Perwagen un
trupp in irgendeinem Zuſammenhang ſtünde. Von
Exiſtenz dieſes Aufſatzes hat keiner von uns bisher irgäokieb bereitſte
den Vor
etwas gewußt, und auch jetzt iſt es uns nur mitllgbereits konz=
Scharrelmanns gelungen, den Aufſatz überhaupt zu
den. Was unſere Mitarbeiter im Vortrupp ſchFlometer in
Aerwerke
dafür ſind wir moraliſch verantwortlich, und darumſäſaee Bah
mern wir uns; was einer anderswo ſchreibt, ma
junkerlich, liberal, klerikal oder ſozialdemokratiſch ſein gegenübe
geht uns nichts an. Und auch nicht etwa mitGeſchw
gründung können wir dafür verantwortlich gemachtingen
den, daß Heinrich Scharrelmann (wie auch diem.
Rundſchau es in der angeführten Notiz behauptelsöm B
Vortrupp=Führer ſei: Heinrich Scharrelmann iſt Mndppgewage
Mitarbeiter und wird es bleiben. Aber wenn vonW1g
trupp=Führern geredet werden ſoll, dann ſind dasſeen
ſchließlich wir beiden Herausgeber Popert undgin
Wer den Scharrelmannſchen Aufſatz ſelbſt lieſt, der lluWiVerkehrsbe
Nt mo
das folgende ſinden: Es handelt ſich um einen
raktuellen Aufſatz, der während der Marokkokriſeichren
ſchrieben iſt. Nebenbei bemerkt, alſo ſpäteſtens zuSabri P.
Zeit, wo noch kaum die zweite Nummer des Voridere Züge
rtſtreck
verſandt war Der Aufſatz Scharrelmanns ſtellt
borgeſchritter
meine Auffaſſung als eine Kampfſchrift gegen dier
lrch die mit
ſonen dar, die damals (wie bekannt, entgegen der
des Kaiſers) zum Kriege mit England drängten.bierigkeiten be
relmann bekämpft nun die damalige Kriegstreiben
Linie 2 ei=
wohl
vom vaterländiſchen als auch vom religiöſenkigehen. Auf
punkte aus. In poſitiver Richtung predigt ScharrelunW hieuten Einrich
Mcholiſtrecken
in dieſem Aufſatz ein Schutz= und Trutzbundnie
Kulturvölker zwecks Förderung der Kultur
hinz beſonde=
betont
dabei ganz ausdrücklich, daß die Eigenart
tAusſtatt
tion dabei gewahrt werden müſſe. All das Zitie
innere Bau=
in
dem Aufſatz Scharrelmanns. Und nun diem
Rheit und ſo,
die Tägliche Rundſchau und ihren Leiter: Ver
Jeder M.
Mann, der ſolche Gedanken entwickelt, wirklich
im 12 Ste
handlung, die er auch von der Täglichen Rundſcha
i leträgt ſom
ren hat? Meine Meinung iſt dieſe: Scharreln
füria 60 3
(18
hört zu den vielen, denen das Fremdwort Patri
lünge der M.
dadurch verekelt worden iſt, daß ſich andauernd Lllle um etwa g
der im erſten Abſchnitt dieſes Aufſatzes behandeAirwagen.
faſſer, ferner mancher Zeitungsmann, der imü
Schiebeüren
hübſch zu Hauſe bleibt, als berufene Hüter des id auch be
tismus aufſpielen. Das Fremdwort Patriotism
deutet für ſein Ohr nichts anderes mehr als Challl
ihren Falten hervorlugen; in den Ohren hängen gewälllgen
Ohrringe, deren beliebteſte Form aus fünf aneinan
löteten Zylindern beſteht. Sie ſehen ungeheuer maſſiwwndgenl Aus Kunſ
ſchwer aus, aber in Wirklichkeit ſind ſie leicht wie einen
ſchale. Den Hals ſchmücken die vierreihigen Ketten Pirz Frankf
ſtung an
glatten oder getriebenen Perlen, die Arme die breitel
Dgs Pe
ſchweren Reifen. Der mit Sitten und Charaktereigentimen
3 Akt
lichkeiten des Völkchens unbekannte Fremdling fühlt ſicht
auf,
oft verſucht, zu glauben, all der ſcheinbare Reichtumfelhüm
Das
wertloſe Imitation; aber es iſt alles echtes Gold,und
dieſe Frauen würden lieber gar keinen, als unechtem ſſt. Lehr nicht
ine fade
Schmuck tragen.
Faſt jede Familie der Inſeln, farbig oder weiß, hal ſin unter des
eine Da oder Bon, welche die Obliegenheiten eineus ſhehelichen
Adigen.
Kinderwärterin zu erfüllen hat. Eine ſolche Dienerin verp
wächſt vollkommen mit der Familie ihres Brotgebers,deis
ſie meiſt ſchon von dem Alter angehört, in dem ſie fähig=
wird
, ein Kind zu warten, und in der ſie bis zu ihrem Todie
verbleibt. Sie iſt Dienerin, allein man liebt ſie, man keg
ſchenkt ſie, und dies immer nur mit Schmuck, echtem Gold=os Ließ,
eher zu
ſchmuck im Geſchmacke der Inſel, zuweilen auch mit einem
erre
Kleid, zu jedem Familienfeſte, wie Taufe, Geburt, Hochzeit!
in die
4n deg,
uſw. der Kinder. So ſind dieſe Damen, denn die Familien=
ſind
, im Gegenſatze zu denen des franzöſiſchen Mutterlank Win,
des, ſehr kinderreich, mit Schmuck wohl verſorgt, und es iſſ:
Jahr u=
wirklich
keine Seltenheit, ſolch eine alte Da zu ſehenn
dieſe,
deren Ohren vom ſchweren Goldgeſchmeide buchſtäblich ind
die Länge gezogen ſind, während der welke Hals mit vie
len Reihen großer Goldperlen und die dürren Handgelenkel
mit koſtbaren Armbändern beladen ſind. Die glücklicheg
Beſitzerin dieſer Reichtümer iſt dabei vielleicht nicht einmalo
im Beſitze von 3 Mark in barem Gelde allein, was tut’s?
Man erzählt, daß Reiſende des 18. Jahrhunderts verr
blüfft waren über den fabelhaften Reichtum in Kleidungt
und Schmuck, den die ſchwarzen Schönen der Inſeln zuu
Schau trugen; aber auch heute noch wird das für dem=
Durchſchnittsreiſenden gelten, denn man findet ſolchem=
eigenartigen
Lurus wohl kaum ſonſt wo auf der Welt als.
auf dieſen kleinen Patois ſprechenden franzöſiſchen
Inſeln.

[ ][  ][ ]

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Nummer 280.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
Seite 3.
E, und ſehzt man in das Ziat der Täglichen Rund=ſmiſchem Weiter die Benudung der Platſormen ernög=tigſten Teit der Wagen wurde der Vremsfählgkeit
ſſimr überall da, wo Patriotismus ſteht, nunmehr licht. Die Lüftung der Plattformen geſchieht durch im beſondere Beachtung geſchenkt, und zwar iſt eine Hand=
Pauvinismus, dann wird das meiſte jener Sätze von Oberlicht angebrachte aufſtellbare Lüftungsfenſter. Außer= bremſe vorhanden, mit Hilfe derer der Wagen ſofort zum
ſſem anſtändigen Menſchen ohne weiteres unterſchrieben dem können bei ſchönem Wetter die Türen mittels Haken Stehen gebracht werden kann. Außerdem ſind die Wagen
eden. Und wenn er Patriotismus geſchrieben hat, etwas aufgeſtellt werden. Die Plattformen ſind vollſtän= auch noch mit Kurzſchlußbremſen ausgerüſtet, welche eben=
Aler Chauvinismus meinte, ſo war das eine ſehr ge= dig aus Teakholz ausgeführt. Die innere Ausſtattung falls das ſchnellſte Abbremſen der Wagen ermöglichen.
ſſfrliche Ungeſchicklichkeit die zu vertreten ich keinerlei Ver= der Wagen iſt durchweg in Mahagoni ausgeführt. Die Als dritte Bremſe iſt die Luftdruckbremſe neu ein=
Maſſung habe. Auch das will ich nicht verſchleiern, daß! Decke iſt vollſtändig weiß und die Lüftungsfenſter beſitzen geführt. Die Betätigung derſelben erfolgt ſeitens des
füh ſo in den fraglichen Sätzen immerhin ſachlich ein grüne Scheiben und macht der innere Anblick der Wagen Führers durch die Bedienung eines kleinen Hebels, deſſen
bleibt, den ich für ſchlechthin verkehrt halte. Der Satz: mit ſeiner ſorgfältigen Möbelarbeit einen gediegenen, vor=
geringſte
Drehung bereits eine den Wagen ſofort zum
ſte Liebe zur engeren Heimat macht den Menſchen un= nehmen Eindruck. Das friſche Mahagoniholz beſitzt zur= Stehen bringende Bremswirkung erzeugt. Im Notfalle
iſt meiner Ueberzeugung nach einfach unrichtig und zeit noch eine helle Färbung; die Wagen werden in kurzerkann ſomit mittels der Luſtdruckbremſe der Wagen bezw.
t auch gar nicht zu dem Wunſche nach Erhaltung der Zeit nachdunkeln und die bekannte rotbraune Mahagoni= der Wagenzug ſofort zum Stehen gebracht werden, wäh=
Wenart der Nation, den Scharrelmann in demſelben Auf=holzfärbung annehmen.
rend betriebsmäßig auch die Luftdruckbremſe ein ſanftes,
e ausſpricht. Ja, ſogar noch außerhalb der Zitate, die
Die Sitze ſind entgegen denjenigen der bisherigen ſtoßfreies Anhalten der Wagen erwirkt. Die Luftdruck=
Tägliche Rundſchau gibt, enthält der Aufſatz vieles, Wagen als Querſitze ausgeführt. Dieſe Anordnung bremſe iſt im Wagenzug durchgehend, ſo daß jeder Wagen
ich ganz gewiß nicht unterſchreiben würde, und Hans wird vom Publikum mit Freuden begrüßt werden, da ſie eines Zuges gleichzeitig gebremſt wird. Ferner wirkt dieſe
iche ebenſowenig. Das Ergebnis iſt alſo kurz zu= einen freien Ausblick aus den Wagen geſtattet. Die Wagen Bremſe beim Zerreißen eines Zuges ſelbſttätig, d. h., in
(iümengefaßt dies: Der Schriftſteller Heinrich Scharrel= beſitzen als Ausſichtswagen auf jeder Seite 4 große Spie= dieſem Falle wird jeder Wagen ſofort ſelbſttätig abge=
n
iſt einmal entgleiſt, recht erheblich entgleiſt, wozu gelfenſter, von denen die 4 Eckfenſter vollſtändig herablaß= bremſt. Schließlich hat die Luftdruckbremſe noch den Vor=
Mr Schriftſteller, ſei er auch einer vom unbeſtrittenen bar ſind. Zur inneren Lüftung beſitzen die Wagen im zug, daß ſie bei Gefahrbremſung automatiſch Sand ſtreut,
ge Scharrelmanns, gelegentlich das Recht hat. Der Oberlicht leicht verſtellbare Lüftungsfenſter. Zum Schutze den Führer alſo von einer beſonderen Handhabung des
Prakter Scharrelmanns aber auch ſein Charakter als gegen die Sonne befindet ſich vor jedem Fenſter ein in Sandſtreuers entlaſtet. Der Strom von 1200 Volt Span=
Aſcher Mann bleibt völlig unangetaſtet.
jeder Lage feſtſtellbares Springrouleau, Im Winter wer= nung wird auf den Vorortſtrecken in beſonderen Umfor=
den
im Wageninnern vor den Fenſtern grüne Friesvor=merſtationen erzeugt, und wird dieſe Umformerſta=
hänge
angebracht, um den Luftdurchzug durch die Fenſter tion für die Strecke nach der Bergſtraße, beiſpielsweiſe in
Stadt und Land.
zu verhindern.
Eberſtadt, errichtet. Den Umformerſtationen wird Dreh=
Der Wagenkaſten der Motorwagen ruht auf einem be= ſtrom von 20 000 Volt Spannung zugeführt und in den=
Darmſtadt, 19. November.
ſonderen zweiachſigen Untergeſtell. Der Radſtand desſel=ſelben durch Einankerumformer auf 1200 Volt Gleichſtrom
ben beträgt 3,2 Meter, ſtatt früher 1,8 und 2.2 Meter, wo= umgeformt.
ſſe neuen Wagen der Heſſiſchen Eiſenbahn= durch ein Schaukelnder Wagenauchbeiſchnell=
Die Ausführung der Oberleitung nach Eber=
Aktien=Geſellſchaft.
ſter Geſchwindigkeitvermieden iſt und außer=ſtadt wird nach Verlegung der Telegraphenleitung er=
st
. Geſtern nachmittag fand für die Vertreter der dem ein ruhiges und geräuſchloſes Fahren der Wagenfolgen. Als Aufhängung für die Fahrleitung iſt Vielfach=
Aſe eine Beſichtigung mit anſchließender Probe=durch die Kurven ſtattfindet. Die Probefahrt hat aufhängung gewählt, welche faſt eine wagerechte Anord=
Mrt der neuen großen Wagen unſerer elektriſchen Stra= gezeigt, daß die neuen Wagen mit den großen Radſtänden nung des Fahrdrahtes ermöglicht. Maßgebend für die
Mahn ſtatt. Auch die Herren Oberbürgermeiſter Dr. bezüglich des Fahrens allen Erwartungen entſprechen. Die Wahl dieſes Syſtems war die hohe Geſchwindigkeit der
Aliſſing. Beigeordneter Ekert, Direktor Möller Raddurchmeſſer mußten gegenüber den bisherigen Wagen Wagen, welche zur Erreichung einer gleichmäßigen Strom=
zahlreiche
Stadtverordnete, ſowie die Bürgermeiſter auf 10 Zentimeter vergrößert werden, um welches Maß abnahme unbedingt eine wagerechte Anordnung des Ober=
MJugenheim, Griesheim, Seeheim, Arheilgen, Pfung= daher die Wagenkäſten bei den neuen Wagen höher liegen. leitungsdrahtes beanſprucht. Das vorgenannte Aufhän=
Ein ſehr intereſſanter Teil der Wagen iſt die elek= gungsſyſtem hat den Vorteil, daß der Abſtand zwiſchen
uſw. nahmen daran teil. Die Fahrt ging vom Ernſt
Moigsplatz nach dem Völlenfalltor, woſelbſt auch den triſche Ausrüſtung, da dieſelbe für 1200 Volt Gleich, den einzelnen Maſten 90 Meter, ſtatt, wie bei normaler
Menhallen und Betriebswerkſtätten der Heag ein Be=ſtrom und zugleich für die beſtehende Stadtſpannung von Straßenbahnaufhängung, 30 Meter betragt. Die Durch=
600 Volt eingerichtet iſt. Jeder Motorwagen beſitzt 2 Mo=führung der ganzen Anlage auf den Vorortſtrecken ließ
Mabgeſtattet wurde.
derr Direktor Möller nahm hierbei Gelegenheit, toren von je 65 Ps. Normalleiſtung, ſo daß jeder Motor= ſich naturgemäß nur durch eine vollſtändige Trennung
Aerren einen intereſſanten Vortrag über die techni= wagen normal 130 P8. zur Verfügung hat und imſtande des Bahnverkehrs von dem Straßenverkehr, d. h.
Einrichtungen und die Leiſtungsfähigkeit der neuen iſt, 2 vollbeſetzte Wagen auf der höchſten Steigung zu be= durch die Anordnung eines eigenen Bahnkörpers außer=
Aen zu halten. Die Anlieferung der weiteren Wagen fördern. Bemerkenswert iſt ein Vergleich mit den halb der Orte, erreichen. Intereſſieren wird es vielleicht,
Münt in kurzen Abſtänden; die ſämtlichen beſtellten 15 jetzigen Straßenbahnwagen, von denen die kleineren zu= daß die Signalgebung außerhalb der Stadt durch
Mtwagen und 10 Anhängewagen werden bald zum ſammen zirka 30 PS., die größeren zirka 50 PS. zur Ver= eine weit hörbare Luftpfeife erfolgen wird während
Aleb bereitſtehen. Die Wagen ſind ausſchließlich fügung haben. Die Spannung von 1200 Volt auf den innerhalb der Stadt das normale Glockenſignal beibehal=
Aen Vorortverkehr beſtimmt und wird hier Vorortſtrecken wurde gewählt, um die erforderliche Ge= ten iſt.
Zum Schluſſe noch eine kurze Ueberſicht über die Ge=
Mereits konzeſſionierte Geſchwindigkeit der Wagen zirka ſchwindigkeit von mindeſtens 40 Kilometern auf den
Mlometer in der Stunde betragen. Vor Aufnahme des Außenſtrecken zu erreichen. Zurzeit gibt es in Deutſch=wichte und die Koſtender Wagen. Das Gewicht
Altverkehrs fahren die Probewagen ab heute auf der land erſt ſehr wenige Bahnen, welche eine derartige hrhe eines betriebsfertigen Motorwagens beträgt 16500 Kilo=
Fk Bahnhof-Böllenfalltor. Der elektriſche Betrieb Spannung beſitzen, und wird auch in dieſer Beziehung gramm, und das Gewicht des betriebsfertigen Anhänge=
Mgegenüber dem jetzigen Dampfbahnbetrieb ſowohl in Darmſtadt mit ſeiner neuen Bahnanlage an erſter Stelle wagens 9000 Kilogramm. Der Preis eines betriebsferti=
gen
Motorwagens ſtellt ſich auf zirka 25 000 Mark und der=
Aeſchwindigkeit als auch in der ermöglichten ſtehen.
Beſonders fällt bei den neuen Wagen der Strom= jenige für die Anhängewagen auf zirka 9000 Mark. Die
Wen Zugfolge außerordentliche Vorteile auf=
abnehmer
auf, welcher den Wagen bereits äußerlich Motorwagen wurden von der Waggonfabrik Gebrüder
Mhr.
Aer Bedarfsfalle wird jeder Motorwagen mit 2 An= als Schnellbahnwagen kennzeichnet. Der Stromabnehmer Gaſtell=Mainz=Mombach, die Anhängewagen von der
Mllewagen fahren und jeder Wagenzug mindeſtens iſt als ſogenannter Scherenſtromabnehmer ausgebildet, um Waggonfabrik H. Fuchs=Heidelberg geliefert. Die elektri=
1160 Perſonen befördern können. Die Züge auch bei jeder Geſchwindigkeit ein gleichmäßiges Anlie=ſchen Ausrüſtungen der Wagen ſtellten die Siemens=
nüfen
in den Hauptverkehrszeiten in Abſtänden von eini= gen desſelben an die Oberleitung zu gewährleiſten. An Schuckert=Werke, Berlin, her und die Luftdruckbremſen
Küllänuten folgen können und mit Leichtigkeit den höch= dem Stromabnehmer ſind oben 2 Schleifbügel angeordnet wurden von der Knorr=Bremſen=A.=G Berlin, bezogen.
Von Intereſſe waren auch die Erklärungen der neuen
ſteülerkehrsbedürfniſſen gerecht werden. Beiſpielsweiſe zur Abnahme der auftretenden hohen Stromſtärken. Die
ullen morgens die Verkehrsmaſſen von den Vororten Wagenwiderſtände ſind ebenfalls auf dem Dache angeord=farbigen Bezeichnungen der Wagenſchilder. Die
nfüſſhren jeweiligen Arbeitsſtätten, etwa nach der chemi= net, jedoch infolge ihrer flachen Ausführung kaum ſichtbar. Linien 14 fahren nach dem Bahnhof, 7, 8. 9, 10. 11 und 12
Fabrik Merck, befördert werden, zu welchem Zwecke Nach dem Uebergang von der 1200 Vol=Strecke auf die nach den Vororten. Die Wagen mit geteilten Farbenſchil=
Mdere Züge in Ausſicht genommen ſind. Der Bau der Stadtſtrecke von 600 Volt laufen die Motoren mit halber dern (weiß=grau, weiß=rot, weiß=blau uſw.) fahren inner=
Mortſtrecke nach Eberſtadt iſt bekanntlich ſchon Spannung, wodurch ſich die Geſchwindigkeit der Wagen halb der Stadt, die vollfarbigen nach den Vororten. Man
Mvorgeſchritten und iſt eine verzögerte Fertigſtellung innerhalb der Stadt ſelbſttätig in dem erforderlichen Maßefährt alſo nach Eberſtadt ganz grün, nach Arheilgen ganz
Pürch die mit der Poſtbehörde noch ſchwebenden verringert. Andererſeits muß die Beleuchtung jedoch an blau und nach Griesheim ganz rot, welch letztere
erigkeiten begründet. Vorläufig werden die Wagen der Uebergangsſtelle umgeſchaltet werden, da die Schal= Bezeichnung verſtändnisinnige Heiterkeit bei den Anweſen=
r
Linie 2 eingefahren und dann auf die Linien 7 und tung bei 1200 und 600 Volt verſchieden iſt. Hierzu dient den auslöſte.
Schließlich ſei noch erwähnt, daß die Fahrzeiten vom
gehen. Auf dieſe Weiſe kann das Fahrperſonal mit ein im Wagen angebrachter beſonderer Umſchalter, wel=
euen
Einrichtungen der Wagen ſchon vor Eröffnung cher ſelbſttätig dieſe Schaltung vornimmt. Die ſonſtige Be= Schloß nach Eberſtadt und nach Griesheim nur 17 bis
dienung der elektriſchen Einrichtung der Wagen durch den 18 Minuten betragen werden.
Whrortſtrecken vertraut gemacht werden.
ſanz beſonderer Wert wurde auf die innere freund= Wagenführer erfolgt in der üblichen Weiſe.
Die Beleuchtung der Wagen iſt der Wagen=
* Vom Hofe. Prinzeſſin Heinrich von Preußen
Ausſtattung der Wagen gelegt, da bekannt=
le
innere Bauart der Wagen großen Einfluß auf die ausführung entſprechend reichlich geſtaltet und iſt der iſt geſtern vormittag 9 Uhr 4 Min. nach Hannover ab=
Wtheit und ſomit auch auf die Benutzung der WagenWagen im Innern mit 10 Lampen à 16 Kerzen 160 gereiſt. (Darmſt. Zta.)
* Vom Verwaltungsgerichtshofe. Se. Königl.
allt Jeder Wagen beſitzt 24 Querſitze, ſowie auf jeder Kerzen beleuchtet, während die alten Wagen nur mit 4
Müarm 12 Stehplätze. Die normale Beſetzung der1 Lampen à 16 Kerzen 64 Kerzen im Wageninnern aus=Hobeit der Großherzog haben den Freisrat des=
beträgt
ſomit 48 Perſonen, welche im Bedarfsfalle gerüſtet ſind. Auf die Helligkeit in den Wagen wurde be= Kreiſes Friedberg Hermann Freiherrn Schenck zu
f zirka 60 Fahrgäſte erhöht werden kann. Die ſonderer Wert gelegt, um den Fahrgäſten auf den lan= Schweinsberg für die Dauer des dermalen von
tlänge der Wagen beträgt etwa über 11 Meter; ſie gen Entfernungen der Vorortſtrecken ein Leſen im Wagen ihm bekleideten Amtes zum Mitglied des Verwaltungs=
ſiüle
um etwa 3 Meter länger, als die bisherigen Stra= zu ermöglichen. Nicht unerwähnt möchten wir laſſen, daß gerichtshofs ernannt.
Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
önwagen. Die Plattformen der Wagen ſind die Wagen mit je 6 elektriſchen Heizkörpern ausge=
düm
Schiebetüren vollſtändig verſchloſſen. Hier= rüſtet ſind, ſo daß das Fahren in den Wagen auch bei Großherzog haben dem Rangiermeiſter Theodor
düllhvird auch bei ſchnellſter Geſchwindigkeit und bei ſtür= ſtrengſter Kälte eine Annehmlichkeit ſein wird. Als wich= Markard zu Worms und dem Weichenſteller Philipp
ſaſt den eiſe des usbertnſin dauſes, den die Dar. f. gwet den etſch wohl gerechſeiglen des
Verſchweigens, verfehlt. Ingrid aus der die Rache ſchreit,
ſteller gewiß verdienten.
Feuilleton.
Uraufführung am 17. November. Wahr= ſchleudert der Schweſter jetzt einige zerſchmetternde Wahr=
heitt
ein Drama in 3 Akten von Renate Roſen. heiten zu, die obwohl des zwingenden dramatiſchen
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
So ſeicht das Luſtſpiel war, ſo tief bohrend und elemen= Effekts entbehrend, doch recht nachdrucksvoll die unſäglich
Frankfurter Neues Theater. Erſt= tar iſt dies Werk. Die Verfaſſerin, die bereits als Dich= ſchwerwiegende Relativität der Wahrheit, ſobald ſie
aührung am 15. November. Raoul Auern= terin bekannt iſt, greift hier unmittelbar an das letzte in die menſchlichen Verhältniſſe verkettet iſt, dartun. Das
: Das Paar nach der Mode ein Wiener Metaphyſiſche in das alles Menſchendichten eingezogen Werk löſte mit dieſem befremdenden Schluß kein unmittel=
Mlſel in 3 Akten. Wieſe die Aufführung nicht wird, und das doch nicht ſtillt, vielmehe faſt häßlich bar beifälliges Mitgehen des Publikums aus. Dennoch
Atäten auf, dann wäre von dem Stücke nichts zu zerfleiſchende Kämpfe und Qualen gebiert. Wie ein Ana= ſteht zu hoffen, daß die Tiefe, an der das Problem ge=
ſa
Das markloſe Thema iſt ärmſte, abgeſtandene tom das Mark, ſo legt ſie rückſichtslos die dunkelſten Ge= packt iſt ihm einen nachhaltigen ſpäteren Erfolg ſichert.
Wöllintehr nicht. Ihm verleihen zwei verwöhnte junge walten des Gefühls bloß in dem es dennoch keine letzte Die Geſtalt der Ehriſtel von Ortrud Wagner ver=
n
eine fadenſcheinige Wahrheit. Sie können ihre erlöſende Klarheit gibt ſondern nur das beklommene Be= dient in erſter Linie als fein gerundere Leiſtung genannt
ür unter der Bedingung ertragen, daß ſie der be= wußtſein, daß wir nichts wiſſen können. Hieraus holt zu werden Den Wandel vom Kind zum Weib in ihr
prehelichen, etwas weitgehenden Vorurteilsloſigkeit ſich Renate Roſen ihre dramatiſche Wucht, Der dunkle Er= malte ſie überraſchend plaſtiſch. Die beiden ſich in Liebe
Mthuldigen. Natürlich kommt’s zu den üblichen Kon= kenntnistrieb iſt hier vergeſellſchaftet: Die Sucht, wahr unglücklich machenden Schweſtern Ingrid (Nelly
einer höchſt prinziploſen Eiferſucht, Duell, Schei= zu ſein, das Streben nach Natürlichkeit, Nacktheit ohne Marco) und Chriſtels Mutter (Maria Ernſt) gaben
Mllage, Familienauftritte ſchließlich aber löſt ſich welche unſere Kultur nicht mehr auszukommen meint; wuchtige Kampfnaturen ab und verdienen als ſchauſpiele=
allsAllem
Wirrwarr die Verſöhnung, die eine doch ganz Eine ungeheuer feine und künſtleriſch ſtreng gebundene riſche Leiſtungen gleiches Lob. Die übrigen weiter ab=
büllkliche
Liebe des erzentriſchen Dämchens zu dem in= Satire die ſich hierin verbirgt! Und wie raſch wird ſie rückenden Rollen waren durchweg ſympathiſch.
Iilin wieder zur Häuslichkeit bekehrten Gatten offen= dämoniſch ausgreifend wird ſie Schickſal! Wie Flam=
bal
Dies zu erreichen, hat der Autor Mittelchen ver= men lodert dies Schickſal auf in der Seele der jungen kulti=
C5) Spitzenlurus in früheren Zeiten. Die jüngſten Mo=
, die an die Pariſer Poſſentechnik ſtark erinnern, vierten Profeſſorentochter Chriſtel, die ihren nur weniges
undüher dieſe verfügt er weit mehr, als etwa über eine älteren, angeheirateten Onkel Fred von je mit ſchöner den weiſen der Spitze wieder einen Ehrenplatz im Reiche
Mfdungskraft für wirklich wieneriſche Atmoſphäre, Ahnungsloſigkeit liebte, doch ihm und ſich ſelbſt es erſt1 der Frauenkleidung an, und alle Anzeichen deuten darauf
mihr Bahr und Schnitzler ſo gut zu überzeugen ver= eingeſteht in dem dramatiſch hochgetürmten Augenblick, hin, daß wir einer neuen Aerg des Spitzenlurus entgegen=
mähll
An dieſem Mangel zerbricht das Wiener Luſt= da er die Liebe zu Ingrid, ſeiner Frau, ſterben fühlt, gehen. Aber wie hoch die Summen auch erſcheinen, die
ſmielEs erhebt ſich nicht über ein allerdings ausgiebiges Und hier liegt das Schuldproblem: Ingrid trägt die Laſt heute eine elegante Frau für die moderne Spitzenliebhabe=
Rälnement und darüber hingeſtreute feinzüngige An= einer Lüge. Sie iſt Ehebrecherin, ſchweigt aber vor dem rei ausgibt; noch hat die Gegenwart jenen einzig=
degen
von leichtſinnigen Dingen. Die Wirkungen der Gatten, um ihre Ehe nicht zu vernichten. Aber die Liebe artigen Spitzenlurus nicht wieder erreicht, der das 18.
auseimn wirklichkeitsarmen Rahmen zum Teil fein her= beider Gatten ſtirbt an dieſem Verſchweigen. Für Jahrhundert durchzieht und die ſchönen oder reichen
aussilterten Einzelheiten, ſowie eines recht flüſſig hin= Fred und Chriſtel beſteht kein konventionelles Hemmnis, Frauen jenes Zeitalters ganze Vermögen in Spitzen an=
gellherten
, oft reizend zugeſpitzten Dialogs ſind faſt nachdem jene Liebe tot. Beider junger Bund iſt wahr legen ließ. Die Rechnungen der Gräfin Dubarry geben
ganuf Rechnung der Darſteller zu ſetzen. Neben Direk= und gerecht, mehr als ſie ahnen. Sie wiſſen nichts von davon einen Vorgeſchmack, bei dem man nicht vergeſſen
torlieimanns Regie verdient volle Anerkennung die dem Ehebruch, nichts von dem Verſchweigen, das Ingrid darf, daß das Geld eine ungleich größere Kaufkraft als
Vellhlerung der feſchen Frau Malli durch Poldiſſo unerwartet ihr Glück koſtet. Und hieran iſt letzten heute beſaß und wohl doppelt ſo viel wert war. Trotz=
Sllora und die ihres Gatten Bob Förſter durch Endes die Loaik der Schweſter (Chriſtels Mutter) ſchuld. dem machte Dubarry nicht viel Aufhebens davon, wenn
Rülrd Senius. Die übrigen Rollen, die nicht ohne die zur Heimlichkeit verführte. Das Verſchweigen auf ſie für die Spitzengarnitur eines engliſchen Kleides die
Hult waren, weil ſie den ergiebigen Gegenſatz zu dem dieſer Seite offenbarte die Wahrheit auf der anderen. hübſche Summe von 8823 Francs anlegte; für eine kleine
edlMkaaar, das bürgerliche Milieu, darſtellten gruppier= Eine Seele zerbricht dabei. Leider wendet ſich die Linie ſchmale Bettdecke, gewiſſermaben nur einen Läufer, wandte
tent in gut zuſammengewirktem Spiel um dieſe zwei. des Dramas von da an etwas ſehr zum Literariſchen ſie 2432 Francs an; und aus den Memoiren des Her=
Digſſtäuſchung über die Dürre des Stückes verhinderte hin: Chriſtels Mutter ſieht, da Ingrid nun frei gewor= zogs von Luhnes erfahren wir, daß die Bettläufer ſeiner

[ ][  ][ ]

Nummer 280. zummer 2
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. Novemher 1913.
Seite 4.
Een Zimnt,
e hlehete eht ie iſt etche ſer erinen ier e ene, entns re e Weenen ie ehtnin e er eht
Eiſenbahngemeinſchaft, aus Anlaß ihrer Verſetzung in Uhr, wird bei aufgehobenem Abonnement zu ermäßigten reitwillig Antwort. Der Vorſitzende durfte den Eindrſchut=Bitwe Ex=
Fludt, obe.
den Ruheſtand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Volksvorſtellungspreiſen die erſte Matinee im Hoftheater des Abends dahin zuſammenfaſſen, daß ohne Zweifel=
Inſchrift Für treue Dienſte verliehen. Das Ehren= veranſtaltet, deren Programm aus Rezitationen und muſi= dem neuen Geſetz ein ſozialer Fortſchritt zu begrüßengerhardt E=
Wzait iſe bo
zeichen für Mitglieder Freiwilliger Feuerwehren wurde kaliſchen Vorträgen beſteht, die dem Charakter des Toten= da die Wohltat der Verſicherung ſo viel weiteren Kreiſſ
verliehen durch Entſchließung Sr. Königl. Hoheit desſonntags angepaßt ſind. Die Matinee wird beſchloſſen zugute komme, als ſeither. Einige Unvollkommenheitſhanet, dohler
in dem Geſetz werden vielleicht noch mit der Zeit aus=t
Großherzogs an Auguſt Brock Heinrich burch die Erſtaufführung von Hugo von Hoffmannthals
uſtr.: Beſtan
Aßmus jun. und Otto Hofmann, ſämtlich in Nidda; Der Tor und der Tod. Am Sonntag abend abſolviert glichen werden. Zu begrüßen ſei, daß weite Kreiſetzerei, Erhachſ
Dat 254 Krekl
an Johannes Rückert, Johann Peter Müller, Kammerſänger Walter Soomer ein einmaliges Gaſt= ſerer Frauenwelt dadurch mehr für die Angelegenheit
Wruzel, Simon,
Philipp Wilhelm Lohr, Johann Peter Wieſenäcker ſpiel im Hoftheater in der Titelpartie von Richard Wag= des Volksganzen intereſſiert werden. Mit herzlich
ners romantiſcher Oper Der fliegende Holländer‟. Der Worten des Dankes wurde die anregend verlaufene Süſrie 13, 1105
und Johann Konrad Vatter, ſämtlich in Dornheim.
Pet. ud Mai
Der König von Preußen hat dem Eiſenbahn= Künſtler gibt den zahlreichen Verehrern ſeiner Kunſt mit ſammlung geſchloſſen.
Konſtantia, Verein für katholiſche Kauflentſtiwald, Flitz,
betriebsſekretär a. D. Waldemar Stäge zu Offen= dieſem Gaſtſpiel zum erſten Male in dieſer Spielzeit Ge=
bach
a. M. das Verdienſtkreuz in Gold, dem bisherigen legenheit, ihn in einer Partie ſeines Wagner=Repertoires und Beamte, feierte ſein 30. Stiftungsfeſt im Konkordüßhirt, Dr., prat.
, herdwe
Eiſenbahnhilfswerkführer Albert Schufft zu Gießen das zu hören. Der Verkauf für den Uraufführungszyklus wird ſaale, das ſich eines zahlreichen Beſuches erfreute
einen ſchönen Verlauf nahm. Die Feſtrede des neusſhrdel. Nieder=
Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens, dem Eiſenbahn= täglich an der Hoftheatertageskaſſe fortgeſetzt.
ſchaffner a. D. Philipp Rach zu Dortelweil, den Eiſen=
Die Handelskammer wählte einſtimmig anſtelle geiſtlichen Beirates Herrn Kaplan Mertens fand Gſtilgabe, Kolon
bahnweichenſtellern a. D. Balthaſar Wagner zu Dortel=
des
verſtorbenen II. Vorſitzenden Geh. Rat Dr. 9. Merck den Feſtteilnehmern herzliche Aufnahme. Den weitlnſichs echwim,
weil und Johannes Kehm zu Mühlheim a. M., dem
den ſeitherigen III. Vorſitenden Herrn Kommerzienrat Teil des Abends füllten aus geſangliche Darbietungsſſhu Dr. Sehfer
bisherigen Eiſenbahnſchrankenwärter Johannes Heß zu Jacobi als II. und Herrn Kommerzienrat Frölich des Mozart=Quartetts, das durch ſeine ſtimmbegahlſiſtlier, Nieder=R
Heldenbergen das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen.
Mitglieder hervorragendes leiſtete: komiſche Vorträsſälbigſtraße 25;
als III. Vorſitzenden.
Das letzte Hindernis. Bezugnehmend auf und das ſehr nett geſpielte Theaterſtück: Er iſt moltiſichli Lierarzt,
-g. Strafkammer I. Die Verhandlung gegen den Rei=
ſenden
Franz Joſeph Roth von Landau wegen unſere Notiz in Nr. 278 bezüglich Durchführung der ſüchtig brachte die Teilnehmer in die heiterſte Stimmug klene, Liebigſt
Doppelehe, die am Samstag zwecks Ladung einer! Elektriſchen Straßenbahn durch die Pankratiusſtraße Das aus Jungkonſtantia zuſammengeſetzte Orcheſſichl. 9) Uender
weiteren Zeugin vertagt wurde, mußte geſtern abermals wird uns mitgeteilt, daß die Pläne zur Faſſaden= unter Führung von Herrn Klaſſert jun, daschP. v. Uthmal
vertagt werden, da die Vernehmung dieſer Zeugin wei= geſtaltung ſeitens des bauleitenden Architekten Herrn ſchiedene Nummern zu Gehör brachte, erntete nicht endeſſtelungerſtraße
tere Ermittelungen erforderlich machte über die Frage, Küchler entworfen ſind und Sr. Königl. Hoheit dem wollenden Beifall und mußte ſich zu Zugaben verſteheiſt, u, übertrage
Muſikverein. Der Vergnügungsausſchuß iPhheiamamt
it 5
ob die erſte Ehefrau des Angeklagten noch lebt. Ein An= Großherzog vorgelegen haben.
Muſikvereins, der den Reigen der winterlſichug Kue, überta
trag auf Haftentlaſſung wurde abgelehnt, da Roth nach
Die Saalbaulinie zu den Stadtverordneten= Abendunterhaltungen für die Vereinsmitglieder üſt unterſuchun
Lage der Sache eine erheblich höhere Strafe als die Min=
deſtſtrafe
von ſechs Monaten Gefängnis zu gewärtigen wahlen. Die Heag hat anläßlich der Stadtverordneten= einem Herrenabend ſo glücklich eröffnet hatte, ladet ſſuisſtraße 15.
hat. Der 17jährige Handarbeiter Karl D. von Eber= wahl für Mittwoch, den 19. d. Mts., von morgens 9 Uhr kommenden Samstag die aktiven und inaktiven Millc Abgeb:
ſtadt wurde wegen Verbrechens nach § 176,3 des Straf= bis abends, 8 Uhr den Betrieb in der Saalbauſtraße, glieder des Muſilvereins zu einer Abendunterhaltung MGeorg. 2511
geſetzbuches zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt, von Ecke Eliſabethenſtraße bis Saalbau, aufgenommen. ſein Haus (Steinſtraße) ein. Das Programm enthal
Der 47jährige Zimmermann Peter T. von Reichels=Für dieſen außerordentlichen Fall iſt Eckeder Eliſabethen= eine Reihe erleſener muſtkaliſcher Genüſſe, auch wirdml
heim war im Auguſt von ſeinem Gläubiger auf Zahlung ſtraße und Saalbauſtraße das zweimalige Um‟ Damen und Herren des aktiven Chors ein Theatenſtnl Dr. Gundem
einer Schuld verklagt worden. In dem=Termin leate derſteigen geſtattet.
aufgeführt werden. Den Abend beendet ein Tanz.ilier) Der
* Der Kameradſchaftliche Kriegerverein Darmſtadt be= Anbetracht der Mühe der ſich der Ausſchuß bei derilt im Saale
Angeklagte eine echte Quittung über 30 Mark und eine
weitere Quittung über 100 Mark vor, an der die Unter= ging im Kaiſerſaal unter Mitwirkung des Orthſchen ſammenſtellung des Programms und der EinſtudtellleMaufene, ſehr
ſchrift gefälſcht war. Wie der Angeklagte ſelbſt zugibt, Männerquartetts (Dirigent: Herr K. Grim) die Feier desunterzogen hat, iſt eine zahlreiche Beteiligung der altiuuiſiclicder dei 9
hat er die Quittung vorgeſchrieben und die Unterſchrift Geburtstages Sr. Kgl. Hoh. des Großherzogs. Zu der und vorallem auch der inaktiven Mitglieder zu wünſcheWisſchauſpiel
von ſeinem 13jährigen Sohn ſchreiben laſſen. Die Summe Feier waren Mitglieder und deren Angehörige, ſowie (Siehe Anzeige.)
Merer Durſt in
hat er ſofort nach der Strafanzeige bezahlt. Das Gericht Freunde und Gönner des Vereins recht zahlreich erſchienen.
* Hanſabund. In der heutigen Nummer unPiende Stück
verurteilte den bisher noch nicht vorbeſtraften Angeklag= Der Marſch Treue zur Fahne, geſpielt von einer Ab= Blattes befindet ſich eine Anzeige des Hanſabuntund Vateclan
ten wegen Urkundenfälſchung in Verbindung mit Betrugs= teilung der Kapelle des Großh. Heſſ. Train=Bataillons Nr. betr. die Stadtverordnetenwahl.
Perigverein in
verſuchs unter Berückſichtigung der großen Notlage, 18, leitete die Feier ſtimmungsvoll ein. Und die vorgetra=
* Verein für Blindenfürſorge, Abteilung I,lſen Hermn
zu 1 Monat Gefängnis.
Der 49jährige genen Chöre fanden reichen Beifall. Der erſte Vorſitzende deutſch=evangeliſchen Frauenbundes. Man ſchreihtsgeiſtliche Pf
Werkmeiſter Adam Bechmann von Heppenheim a. d. B. des Vereins, Kamerad J. Hahn. begrüßte im Namen Die Freunde unſeres Vereins machen wir darauf hachtv beſin
war der Verletzung des Urheberrechts an= des Vereins alle Erſchienenen und ſchloß ſeine Ausführun= merkſam, daß unſer alliährlicher Verkaufstag, verb Beit von t=1
geſchuldigt. Er ſoll nach der Anklage Entwürfe der Firma gen mit einem dreifachen Hurra auf den Landesfürſten. mit Teeabend, am 28 November, nachmittags 4 Uhlasüſtzen und Kried
Riedlinger, G m. b. H. Marmor=, Granit= und Syenit= Der Prolog, welcher von Frl. Fuchs geſprochen wurde, ginnend, in der Freimaurerloge Sandſtraße 10,W,Kriegsnot
Induſtrie in Auerbach, bei der er früher beſchäftigt war, erntete unendlichen Beifall. Nach Abſingen einiger Chöre findet. Mit Eifer und Fleiß haben unſere Blindenſbtiſchen Inh
zur eigenen Anfertigung von Grabmalen benutzt haben. ergriff das Ehrenmitglied Herr Hauptmann à la suite in dieſem Jahre gearbeitet, um Seile, Bürſten undAuführung
Vor Eröffnung der Verhandlung legte er dem Gericht eine Lotheißen das Wort zu einer kernigen Feſtrede und aller Art, Matten, Strickereien, Puppenmöbel und geliefert.
Anzahl von Muſterbüchern vor und behauptete, jene ſchloß mit einem Hoch auf Kaiſer und Großherzog. zu liefern. Vom groben Kartoffelkorb bis zum ſeilleet Jugenheil
Muſter und Entwürfe der Firma Riedlinger die er an= Ein Terzett: Die Gans oder Ein ſalomoniſches Urteil, Konfektkörbchen iſt alles vorhanden. Karten ſind nobMlller Der 6
geblich benutzt habe, ſeien gar nicht eigene Entwürfe der geſungen von den Herren K. Schlitz, Ph. Held und H. beſchränkter Anzahl an der Kaſſe dort zu haben.Mtührat Proſe
Firma geweſen, ſondern von dieſer ebenfalls anderen Ka= Schlitz, ſorgte für Humor. Den Schluß des Programms doch alle diejenigen, welche unſerer, den idealſten allluläm hieſigen
talogen entnommen. Infolge dieſer Behauptung kam das bildete ein Theaterſtück, wobei die Damen Frl Volk und bungen gewidmeten Sache, freundliches Intereſſe entg Vorahend
Gericht zu dem Beweisbeſchluß, durch erneute Prüſung Frl. Schlitz, ſowie die Herren Ph. Held. J. Rohrer, A. bringen, auch in dieſem Jahre dazu beitrageſ Gemeinde
der beſchlagnahmten Zeichnungen und der Entwürfe der Schlitz und Wilh. Vitter zur vollſten Anerkennung mitwirk= Tag zu einem erfolgreichen zu geſtalten.
Ahe. die Vo
Firma Riedlinger feſtzuſtellen, welche Entwürfe zur Ver=ten und reichen Beifall ernteten. Ein kurzer Tanz bildete
Der Ski=Klub Darmſtadt=Odenwald, Ortscplſktans und der
wendung gekommen ſind. Ferner ſollen als Sachverſtän= den Schluß der Feier.
des S. C. S., lädt wieder zu einem Vortrag mit Mſlckserien ihre=
dige
Herr Profeſſor Daniel Greiner in Jugenheim
* Im Frauenverein der Johannesgemeinde ſprach bildern ein. Herr Referendar Theodor Krebs wirdtn trechſelten
und Architekt Scherer in Darmſtadt darüber gehört Herr Dr. Cahn von der Frankfurter Akademie für So= Freitag, den 28. d. Mts., im Saale der Landsslamlgkins mit 9
werden, ob die in Frage kommenden Grabſteine Erzeug= zialwiſſenſchaften über die am 1. Januar 1914 in Kraft gewerkſchule über Winterlandſchaft und Wintehlie Geheinng
niſſe des Kunſtgewerbes ſind und welche von dieſen Er=
tretende
Neuordnung der Krankenberſicherung und ihre reden und dabei beſonders auf den diesjährigen älbseheene
zeugniſſen Originalentwürfe der Firma Riedlinger ſind. Bedeutung für Dienſtherrſchaften und Dienſtboten. Das kurſus für Skilauf eingehen, den der Verein nMsluſſle Stockſtnd
Die Verhandlung wird vertagt.
Thema iſt von Wichtigkeit für jede Haushaltung und be=Weihnachtsferien, vom 27. Dezember bis 3. Janliſte=Alten abend 1
Vom Großh. Hoftheater. In der heutigen Auffüh= rührt alle wirtſchaftlich Abhängigen. In Anbetracht def= Waldhaus Flimms bei Chur in Graubündeniſtadt, Diri
rung des Zigeunerbaron in der neuen Inſzenie= ſen hätte der Beſuch wohl etwas beſſer ſein dürfen. Es ſtalten wird.
iſchen Sale
rung ſingt Hermann Schramm vom Opernhaus in Frank= wäre kein Schaden für unſer Volksleben und kein Scha=
Großfeuer. Geſtern nachmittag entſtandTker waren
furt als Gaſt den Barinkay. Die Vorſtellung beginnt um den für unſere Frauen, wenn ſie ſich etwas mehr um die Kirſchenallee ein Großfeuer, über das uns vollen Stim
7 Uhr. Am Donnerstag verabſchiedet ſich Maeſtro Arturo Dinge der Oeffentlichkeit kümmerten, zumal, wenn ſie ſo mando der Feuerwehr folgender Bericht zugehteliten Schatte
Vigna vom Darmſtädter Publikum als Dirigent des neu in ihr eigenſtes Gebiet einſchneiden, wie die neue Ver= nachmittag 1 Uhr 35 Minuten wurde der FeueraUſen des Inh
inſzenierten Troubadour. Mit dieſer Vorſtellung, ſicherungsordnung. Der Redner verſtand es, ein außer= phoniſch gemeldet: Feuer, Kirſchenallee 21.4Nihsmitgſt 104
die im A.=Abonnement ſtattfindet, wird der Verdi=Zyklus ordentlich klares Bild des neuen Geſetzes zu geben, in= Beſitztum der Firma H. Wolf u. E o. war SelleMlögen zu e
abgeſchloſſen. Georg Becker ſingt erſtmalig den Manrico, dem er die vier Fragen beantwortete: 1. Wer muß ver= gebrochen. Bei der Ankunft der Feuerwehr ſtand elllAgſenbach, 18.
in den übrigen Hauptpartien ſind beſchäftigt die Damen ſichert ſein? 2. Wo hat die Verſicherung zu geſchehen? Schuppen von 20 bis 25 Meter in der ganzenZümpfedem Aarſt=
Geyersbach (Leonore) Jacobs (Azuzena), Feiſtle (Insz), Z. Welche Leiſtungen werden gewährt? 4. Welche Bei= ſtarken Flammen. In dem Schuppen waren Siſtäll Aiſterinn, rſitz
ſowie die Herren Semper (Luna). Schützendorf (Ferrando), träge ſind zu erheben? Leider konnte er auf die örtlichen material, Teppiche, Tücher, Holzwolle uſw., ſowistldie Der:
Moll (Ruiz) Die Neuinfzenierung leitet Regiſſeur No= Verhäftniſſe nicht näher eingehen da die Vorarbeiten für ßer Vorrat an Heu und Stroh untergebracht lkleltr:
wack. Die Vorſtellung beginnt um 7½ Uhr. Am Freitag ihre Regelung noch derart im Rückſtande ſind, daß trotz raſche Ausdehnung des Feuers ſehr begünſtigt
(rüm, Beu=
findet
als literariſcher Abend die Uraufführungvon der Bemühungen des Vorſtandes noch immer nichts zwei ſtarken Schlauchleitungen von der Aut
Mrin der 8
Levetzows Meiſter Gottfried oder Die Näheres darüber zu erfahren war. In der Diskuſſion kam wurde das Feuer an der Vorderſeite des Bauesn
. 6e6, und
Sphinx unter ſzeniſcher Leitung von Regiſſeur Baumeiſter zunächſt die Sorge der Hausfrau zur Ausſprache, die die fen, mit einer dritten Leitung vom Hydrantentelnahmen
mit Tereſina Oſter als Gaſt in der weiblichen Hauptrolle bedeutende Mehrbelaſtung des Haushaltsbudgets beklagt der Rückſeite des Baues vorgegangen. Obpohl Vertreten,
der Miranda ſtatt. Der Dichter. deſſen Drama Der Bo= und die Ausſchließung der verheirateten Frau vom Wahl= und Hitze den Angriff erſchwerten, ſo war doch in
lennite 1r
gen des Philoktet hier wohl bekannt iſt, wird der Urauf= recht bedauert. Ob die größere Fürſorge für die un= Minuten das Feuer auf ſeinen Herd begrenzt gwaltellet wereite
führung ſeines neueſten Werkes beiwohnen. Die Pre= eheliche Mutter nicht auch den Leichtſinn derſelben beför= Gefahr für die Umgebung beſeitigt. Das Mslmn
miere beginnt ausnahmsweiſe um acht Uhr und findet dern könne, wurde zu bedenken gegeben. Auf eine Reihe und vollſtändige Ablöſchen des Brandobjektes elſr. Die Ne
Krin, fals
jedoch noch anderthalbſtündige Tätigkeit. Die in eſtel
Bemahlin, in England gelhpeite Soihen, die hübſche iſen, od dieſe nodernen Damen auch wirlich den Rut hät., genüberlezenden Stale beſtdlichen Peide Mhthil heaie
Summe von 30 000 Dukaten, alſo gegen 150 000 Franes, ten, die Konſequenz der von ihnen angenommenen Mode Sicherheit gebracht. Die Höhe des Schadens und ut= elaſen und
koſteten. Als im Jahre 1759 die älteſte Tochter Ludwigs zu ziehen. Ein Tanzfeſt bot dazu willkommene Gelegen= des Brandes waren ſofort nicht feſtzuſtellen. Wachesienbezitte v
(IV. dem Infanten Spaniens die Hand zum Lebensbund heit. Als das Tanzvergnügen im ſchönſten Gange war, 3 Uhr 28 Minuten.
reichte, gab ſie nach der Zuſammenſtellung ihrer Braut=erloſchen plötzlich alle Lichter im Saale, und an ihrer Statt
Um 4 Uhr 15 Minuten wurde die erſte Abteilungden
ausſtattung allein für Spitzen 695 000 Francs aus. Der ergoß ſich jäh die Lichtflut eines ſtarken Scheinwerfers auf Wache zur Hebung eines Pferdes nach PfarrieſenKunſer=
Siegeszug der Spitze hat in Frankreich unter der Regie= die allzu durchſichtig gekleideten Tänzerinnen. Der Erfolg beordert. Das Kommando.
rung Heinrichs III. eingeſetzt und breitete ſich raſch über war verblüffend. die transparenten Damen ſchrien entſetzt
die Nachbarländer aus; es war die Zeit, da der Mantel=auf, ſuchten ſich krampfhaft zu verhüllen ſo gut das bei
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Unionthe Menen erira
kragen aus Spitze Mode war, und nur die koſtbarſten, fein= einer T=Strahlen=Toilette eben möglich iſt und flohen,
ſten Spitzen verarbeitet wurden. Die Mode war allgemein, von Lachen begleitet, aus dem Saale, Als ſie eine Stunde (Rheinſtraße 6). Wer ſich einmal eines jener Umkae ii hähe Kel
ſie beſchränkte ſich keineswegs auf die Frauen. Nach ſpäter wieder erſchienen, hatten ſie ihre ſchönen durchſichti= reichen und in ihrer Zuſammenſtellung muſterhaftenraßt
koſtbaren Spitzen machten die Herren nicht weniger Jagd gen Roben abgeſtreift und dafür Kleider angelegt, die ſtadtprogramms beſehen will, der gehe in den nächſten Mett= dlich
i Sal fe
als die Damen; ja, die Ueberlieferung erzählt, daß Hein= weniger verräteriſch, dafür aber durchaus lichtſicher Tagen einmal in Darmſtadts größtes Lichtſpielhaus, Mt
Uniontheater Aus der Fülle des Gebotenen heben wig
rich III. auf ſeine Spitzenkragen ſo viel hielt, daß er es waren.
nicht verſchmähte ſie ſelbſt zu waſchen und aufzubügeln.
heine 3e
* Eine neue Steuer! Aus der Dichter= und Fremden= nur hervor das dreiaktige Drama Um fremde Schulde
und die zwerchfellerſchütternde Humoreske Mahcn ſiſihen u=
In ſpäteren Zeiten, unter dem Schutze Ludwigs XlV. und ſtadt an der Ilm wird gemeldet: Der geplante Bau einer
Kunſt d.
ſeines Miniſters Colbert, war die Spitzeninduſtrie in großen Kongreß= und Feſthalle am Schwanſee macht den Sommerreiſe, in der wieder der bekannte Mar Mildad
Frankreich bereits ſo weit erſtarkt, daß ſie den Kampf mit Weimarer Stadtvätern nicht allein wegen der Arbeits=ſein Unweſen treibt. Die große Zahl der übrigen 1
furau
men und Humoresken ſtehen natürlich nicht hinter der
Bildwi=
den
ausländiſchen Spitzen aufnehmen konnte. Es war vergebung, ſondern vor allem wegen der Koſtenfrage
guter Ton, leichte Morgengewänder zu tragen, die nur der Bau ſoll etwa eine halbe Million koſten große beiden vorgenannten Stücken zurück, und die Natmrau
den Auf
aus koſtbarſten und feinſten Spitzen beſtanden, und unter Sorge. Man kam daher auf den Gedanken, eine Art nahme Unſere Spatzen zeigt uns, daß wirdaeben
nd Re
Ludwig XVl. war es der Ehrgeiz aller Damen, mit ihren Fremdenſteuer einzuführen, indem man von der dieſes kleinen Frechlings doch noch nicht richtig kannten
Im Journal, das natürlich wieder das Neueſte aus allel ſtreſ,gleude
liſſegez
Spitzen die Rivalin zu übertreffen. Die Preiſe, die dann Auffaſſung ausging, daß die Benutzung der Feſthalle bei Welt im Bilde bringt, machen wir die Bekanntſchaft eln
bisweilen bezahlt wurden, überſtiegen alle Grenzen. Bald den zahlreichen Veranſtaltungen (Kongreſſen) auch den älteſten, 120 Jahre alten, Frau, die in Dormone üchts
begannen auch die Diener, das Vorbild ihrer Herrſchaft Fremden zugute komme. Bei der Vorlage handelte es ſich Provinz Poſen lebt. Aber das ganze Programm bekomun
nachzuahmen, und gar mancher von ihnen zögerte nicht, um eine Gebühr, die in den Hotels der Stadt in Form erſt die rechte Würze durch die künſtleriſchen Darbietungen
Sirung
ſeinen ganzen Lohn nur für Spitzen auszugeben und ſogar einer Abgabe von 10 Pfennig bei der Anmeldung von der Hauskapelle, die die einzelnen Bilder entſprecheng
noch Schulden zu machen.
jedem einzelnen Zimmergaſt erhoben werden ſoll. Von begleitet.
Erig
Wenn man ein P=Strahlen=Kleid trägt. . . Ganz der gleichen Abgabe werden auch die Gäſte der Privat=
* Konzerte uſw. Man ſchreibt uns: Kaffee=Kom ſälize
Neu=York amüſiert ſich heute köſtlich über den luſtigen penſionen betroffen, deren Weimar eine verhältnismäßig zerte im Hotel Heß. Heute Mittwoch nachmitſel
Streich, den man kürzlich in Patchogue auf Long Islund ſehr große Anzahl beſitzt. Trotz ſtarken Widerſpruchs findet wieder von 36 Uhr Kaffee=Konzert ſtatt. An gaus
einer Anzahl von jungen Damen ſpielte, die als Pioniere einiger weniger im Gemeinderat, die vornehmlich eine ſem Nachmittag iſt ein beſonders gewähltes Progkkunn
der berühmten T=Strahlen=Mode den Neid und die Eifer=Schädigung des Gaſtwirtegewerbes befürchteten wurde zuſammengeſtellt und kommen u. a. Fauſt, Martha unſſ
ſucht aller jenen Frauen erregten, die nicht den Mut fanden, die neue, einer gewiſſen Originalität nicht entbehrende Rigoletto zum Vortrag. (S. Anz.)
ſich mit ähnlich durchſichtigen, zur Indiskretion heraus= Steuer mit 20 gegen 4 Stimmen angenommen.
fordernden Gewandungen zu umhüllen. Die erſten dieſer
Schmiſſe ohne Blut. Aus den Anzeigenſpalten einer
Vom Fernſprechamt.
modernen duſtigen Kleider, die ſo kokett und ſorglos dieKaſſeler Tageszeitung leuchtet zur Freude aller, die gern
Körperſilhouetten der ſchönen Trägerinnen durchſcheinen einen Schmitz= hätten, aber kein Blut kehen können,
A.) Neue Anſchlüſſe: 1035 Büdinger, Ferdil
ließen, machten auf Long Teland ſo großes Auffehen, daß die nachſtehende Anzeige in die Welt: Schmiſſe ohne Bau= und Kunſtſchloſſerei Aliceſtraße 8: 943 Dampfwäſches
ein paar unternehmende Leute auf den boshaften Einfall Blut und ſchmerzlos werden angefertigt. Angeb. unt. . .. rei Korbus, Inhaber Ph. Korbus, Waſch= und Bügels=
kamen
, eine Probe aufs Exempel zu machen und zu prü= an d. Geſchftsſt. Auch noch ſchmerzlos!
anſtalt, Luiſenſtraße 32/34; 1605 Danielowsky=Lange und

[ ][  ][ ]

Mer 29)
der Reſelig
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Zu.
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weiteren ſ.
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Nummer 280.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November
ſume, Inſtitut, Sandſtraße 12; 2035 Deinhard, Vizeadmi=
Ninbach, 18. Nov, (Abſchied des Bürger=
=Witwe Exz., Nieder=Ramſtädter Straße 154; 2042meiſters.) Bürgermeiſter Oekonomierat Trautmann
hrhardt, Oberhofprediger, Prinz Chriſtianweg 4; 1021 iſt von ſeinem Amte zurückgetreten. Die ganze
Gerhardt Exz., Wilhelmſtraße 16; 2453 R. Hamilton, Gemeinde hatte ſich zu dem ihm zu Ehren veranſtalteten
Aptain the hon. Artillerieſtraße 5; 1031 Höfer, Georg, Fackelzug mit anſchließender Feier, wobei dem Schei=
Antner, Hohler Weg 50; 1756 Illert, Friedrich, Schweine= denden von ſeinem Dienſtnachfolger der Ehrenbrief
ltgerei, Erbacher Straße 7; 762 Kemmerzehl, Hch., Schrei= überreicht wurde, zuſammengefunden. Neben ſeinen Amts=
Amſtr.; Beſtattungsanſtalt Friede‟, Frankfurter Straße pflichten gehörte der Scheidende den verſchiedenſten Ver=
114; 2454 Kredel, Jean, Kaufmann, Rheinſtraße 5; 1065 waltungskörperſchaften als Mitglied an. Wie ſehr man
Minzer, Simon, Getreidekommiſſion, Agenturen, Bleich= ſeine Arbeitskraft und ſeine gerade und ehrliche Perſön=
ſße
13; 1105 Nick, Rud. Nachf., W. Nagel, Putz=, Tapiſ= lichkeit zu ſchätzen wußte, beweiſen die Ehrungen die ihm
ſſtie= und Modewaren, Ernſt=Ludwigſtraße 16; 1440 durch Verleihung des Ordens Philipps des Großmütigen,
Lwald, Fritz, Maler, Olbrichweg 16; 885 v. Ploennies, der Bödiker=Plakette und durch die Ernennung zum Oeko=
Enſt, Dr., prakt. Arzt (Sprechſtunden 1012 Uhr und 24 nomierat zuteil geworden ſind.
Herdweg 43; (490) Roſenſtock, Math., Eiergroß=
Wald=Uelversheim, 18. Nov. (Ein ſchwerer Un=
Undel, Nieder=Ramſtädter Straße 53; 1044 Schade undglücksfall) ereignete ſich in dem Anweſen des Wilh.
flgrabe, Kolonialwaren, Delikateſſen, Beſſunger Str. 2; Stallmann. Beim Dreſchen wurde der in den 40er Jah=
Schwinn, Leonhard, Bäckermſtr., Langgaſſe 35; 2101 ren ſtehende Arbeiter Joſ. Guſter von der Stroh=
ſu
Dr. Seyferth, Rheinſtraße 43; 2083 Sode, von der,preſſeerfaßt. Der Betrieb der Maſchine wurde zwar
Mjor, Nieder=Ramſtädter Straße 158; 1753 S. Stern, ſofort abgeſtellt, jedoch war es ſchon zu ſpät. Dem be=
bigſtraße
25; 651 Tretrop, Alfred, Stabsveterinär und dauernswerten Mann wurde das eine Bein total abge=
ſkt
. Tierarzt, Hügelſtraße 69; 1753 Verlag für moderne quetſcht. Der Schwerverletzte kam nach Alzey ins Kran=
lame
Liebigſtraße 25;
kenhaus.
B) Aenderungen: 2148 Beſt, Wilhelm, übertragen
Gießen, 17. Nov. (30 000 Mark=Stiftung für
P. v. Uthmann, Generalmajor; 391 Jacobi IV., Ph., Volksſchüler.) Landgerichtsdirektor Bücking hat
ſſungerſtraße 2, jetzt Herdweg 39. 2521 Platen, Hu=
ſeiner
Vaterſtadt 30 000 Mark geſtiftet, deren Zinſen Volks=
, v., übertragen an Werner Frhrn. v. Ernſt, Drag.=Oblt.
Reſtaurant Fink, jetzt Nr. 2505. 604 Riedeſel Auguſt, ſchülern zugute kommen ſollen.
Pwe., übertragen an Freiherrn Hermann v. Dungern.
Unterſuchungsamt, Chem., Woogsſtraße 4, jetzt Lager=
Asſtraße 15.
Feich und Ausland.
C) Abgebrochene Sprechſtellen: 1067 Kai=
Aus der Reichshauptſtadt, 17. Nov. Geſtern wurde
Georg. 2511 Ochßner, Auguſt.
das zweite Jungdeutſchland=Jugendhaus
in der Rathenower Straße eingeweiht. Die Weiherede
Dr. Gundernhauſen, 18. Nov. (Jahrhundert= hielt Herr Paſtor Wunderlich. Oberſt v. Hülſen, der erſte
er.) Der hieſige evangeliſche Kirchengeſangverein Vorſitzende der Jungdeutſchlandgruppe Groß=Berlin, über=
t
im Saale des Gaſthauſes zur Germania eine ſchön gab das Haus dem Kurator. Dieſer brachte das Kaiſer=
Aaufene, ſehr zahlreich beſuchte Jahrhundertfeier ab. hoch aus. Es ſchloß ſich eine Beſichtigung des Hauſes an,
glieder des Vereins führten unter reichem Beifall das das in zwei großen Verſammlungs= und Erfriſchungs=
Alsſchauſpiel Aus großer Zeit verfaßt von Herrn ſälen und in einer Reihe von Einzelzimmern und Veran=
frrer
Durſt in Armsheim, auf. Das in Breslau in 1813 den alles enthält, was jugendliche Vereine für ihre Frei=
lende
Stück gibt ein ergreifendes Bild der Opferwillig= ſtunden gebrauchen: Leſezimmer, Bibliothek, ſogar eine
und Vaterlandsliebe jener großen Zeit. Der Kirchen= Kegelbahn und im Kellergeſchoß Duſchevorrichtungen ſind
Angverein trug unter Leitung ſeines tüchtigen Diri= vorhanden. Das Jugendhaus iſt für alle vaterländiſchen
en, Herrn Lehrer Diehl, verſchiedene Lieder vor. Der Jugendvereine des Nordens und Nordweſtens, ausſchließ=
Pgeiſtliche Pfarrer Draudt zeigte auf Grund vieler im lich für Knaben und Jünglinge, beſtimmt. Die Ent=
Marchiv befindlichen Akten, wieviel Gundernhauſen in würfe Hoffmanns für das Berliner Opern=
Zeit von 17931815 durch fortwährend Einquartie= haus ſollen, wie man hört, jetzt, nachdem der Kaiſer
Aen und Kriegslieferungen zu leiden hatte. Ein lebendes ſie genehmigt hat, zunächſt den Abgeordneten vorgeführt
Kriegsnot wurde noch geſtellt. Zwei Gedichte werden. Denn erſt, wenn der Landtag die erſte Baurate
Midtiſchen Inhalts wurden gut vorgetragen. Die Koſtüme für das neue Opernhaus bewilligt hat bisher hat er
Aufführung hatte die Firma A. u. J. Schlegel=Darm= bekanntlich nur Geld zu Vorarbeiten bewilligt kann
Hoffmann den Auftrag zur Ausarbeitung des endgültigen
geliefert.
Jugenheim a. d. B., 18. Nov. (Geburtstags= Entwurfes auf den bisher vorliegenden Grundlagen er=
Wer.) Der Präſident des Hanſabundes, Herr Geheimer halten. Auf dem Potsdamer Platz verunglückte
Airat Profeſſor Dr. Rießer, feierte am 17. Novem= heute nachmittag der Stabsarzt Schmidt vom oberſchle=
Mir hieſigen Hotel Zur Krone ſeinen 60. Geburtstag. ſiſchen Infanterie=Regiment Nr. 62 in Coſel. Er überſah
Vorabend des Geburtstages erſchienen die Vertreter beim Ueberſchreiten des Fahrdammes das Herannahen
Gemeinde mit dem Herrn Bürgermeiſter an der eines Straßenbahnwagens und wurde von dieſem erfaßt
Pt. die Vorſtände des Verſchönerungs= und Turn= und zu Boden geſchleudert. Obgleich der Wagen ſogleich
ſtirs und der Männergeſangverein Jugenheim, um dem hielt, hatte der Verunglückte doch ſo ſchwere Kopfverletz=
ſierten
ihre herzlichſten Glückwünſche darzubringen. ungen davongetragen, daß er ins Krankenhaus geſchafft
An echſelten die herrlichen Darbietungen des Geſang= werden mußte. An der Ecke der Charlotten= und Beh=
ſirss
mit Anſprachen der Vertreter der Korporationen. renſtraße geriet geſtern abend ein Auto=Omnibus
Geheimrat Rießer dankte in herzlicher Weiſe für das auf dem ſchlüpfrigen Aſphalt ins Schleudern und fuhr
Gebotene
auf dem Bürgerſteig gegen einen großen Gaskandelaber.
Stockſtadt a. Rh., 17. Nov. (Liederabend.) Eine Frau, welche mit ihrer Tochter gerade vorüberging,
Arn abend veranſtaltete das Schubertquartett von wurde von dem Auto=Omnibus erfaßt und ſo ſtark gegen
ſſtadt, Dirigent Herr Hofmuſiker Adam, hier im den Kandelaber gedrückt, daß ſie bereits bei der Ueber=
Aſchen Saale einen prachtvollen Liederabend. Die beingung nach der Unfallſtation verſtarb.
rer waren ſichtlich ergriffen von den Klängen der
18. Nov. In dem Prozeß gegen die Animier=
Atvollen Stimmen, deren guter Schulung und abge= bankiers Kärger und Mitzlaff, welcher ſeit vier
Mten Schattierung. Alle Lieder zeigten von klarem Wochen die Strafkammer des Landgerichts I beſchäftigte,
ſſſen des Inhalts und wird dies bei den anweſenden wurde der Angeklagte Kärger wegen Betruges, Verleitung
Minsmitgliedern Anregung gegeben haben, ähnliche zum Börſenſpiel und Konkursvergehen zu 1½ Jahren
Pinrgen zu erringen.
Gefängnis und 2000 Mark Geldſtrafe und Mitzlaff wegen
ffenbach, 18. Nov. (Das Ueberlandwerk.) Beteuges und Verleitung zum Börſenſpiel zu 2 Jahren
edem Vorſitz des Miniſterialrats Hölzinger fand im, Gefängnis und 2000 Mark Geldſtrafe verurteilt. Löwe
Aſterium des Innern in Darmſtadt eine Beſprechung wurde wegen Betrugsbeihilfe zu 300 Mark Geldſtrafe und
ü die Verſorgung des Kreiſes Offenbach Hellming wegen Verleitung zum Börſenſpiel zu einem
AElektrizität ſtatt, an der Baurat Schöberl vom Monat Gefängnis verurteilt. Graf Rumerskirch wurde
ſſterium, Vertreter der Stadt Offenbach, der Gemeinde freigeſprochen. Im Zentralarbeitsnachweis in der Gor=
Aheim, der Offenbacher Kreisrat, Vertreter der Ber= mannſtraße erſchien geſtern nachmittag ein elegant geklei=
A. E.=G. und der Brown Boveri=Geſellſchaft, Mann= deter Heer, der ſich Direktor Bartum aus Reichenbach
teilnahmen. Ein Ausgleich zwiſchen den verſchie= in Schleſien nannte und angeblich im Auftrage der Rei=
Vertretern und ihren jeweiligen vermeintlichen In= chenbacher Bürgermeiſterei für ein dortiges großes Elek=
Aen konnte trotz 4½ſtündiger Beratung nicht herbei= trizitätswerk Arbeiter anwerben wollte. Er verlangte, die
ert werden. Die Angelegenheit wurde auf 14 Tage Leute ſollten jeder 5,50 Mark für Fahrgeld mitbringen,
t. Die Vertreter der Regierung erklärten, daß daszwei Extrazüge zur Beförderung auf dem Görlitzer
Mlſterium, falls eine Verſtändigung nicht erfolgen ſollte, Bahnhof ſeien bereits beſtellt. Auf telegraphiſche Anfrage
Ann gezwungen ſein werde, ſelbſtändig zu entſcheiden, in Reichenbach ſtellte ſich die Sache als Schwindel
Mugelaſſen und wie eine Abgrenzung der eventuellen heraus. Offenbar beabſichtigte der inzwiſchen flüchtig ge=
Weſſenbezirke vorzunehmen ſei.
wordene Mann den Arbeitern auf dem Bahnhof die
ſchaft, durch die die Strahlen ſo helle Flecken werfen, iſt
auch ſonſt mehr ſonneerfüllt, wie es in den reinen Schat=
Kunſthalle am Rheintor.
tenpartien angedeutet iſt, die allerdings Sonnenwirkung
erkennen laſſen. Möglich aber auch, daß das Bild eine
II.
reine Naturſtudie darſtellt. Jedenfalls iſt der Ausſchnitt
inen erfreulichen und doppelt ſympathiſchen Gegen=
gut
geſehen und mit Können feſtgehalten.
Käthe Kollwitz bilden die Friede und Ruhe atmen=
freundlich
geſtimmten feinen Schwarzweißblätter
Jacques Schenker.
Minen Saal II von
Die Dorfſtraße im Winter des Künſtlers iſt recht
gut beobachtet und die maleriſchen Schätze dieſer Land=
Ferdinand Steiniger.
ſchaftsbeleuchtung ſind richtig erkannt, wenn ſie ſchließlich
iſt eine Kollektion Radierungen, meiſt Landſchaf= auch nicht reſtlos erſchöpft zur Darſtellung gelangten.
Aeeſehen mit dem Auge des Poeten und feſtgehalten Der weite weiße Vordergrund mit dem hohen, teilweiſe
plſer Kunſt des feinempfindenden Zeichners. Kleine zuſammengewehten, in bläulich=duftigen Schattenpar=
Mroße Naturausſchnitte ſinds, durchweg auf eine ſym= tien liegenden Schnee iſt recht plaſtiſch betont und von ma=
che
Bildwirkung zugeſchnitten und inhaltlich, trotz leriſcher Wirkung. Die Stimmung des Bildes iſt gut,
daiſt naiven Ausdrucksmittel, von einer Intimität der wenn auch etwas kompliziert. Auch das zweite Bild des
Snung und Reichhaltigkeit des Dargeſtellten, daß man gleichen Künſtlers Am Steg iſt nicht ohne maleriſche
hellle Freude an den Blättern haben kann. Trotzdem Reize, es mutet aber trotz der koloriſtiſchen und kompoſi=
fäſdr
Umriſſe gezeichnet ſind, nur Linien zu Formen kom=
pMlt
, iſt die Perſpektive koloſſal geſchickt herausgearbeitet, tionellen Vorzüge ziemlich konventionell an.
Leonie von Plänkner
Aluch die Technik hervorragend iſt, bedarf kaum der
Ohnung, denn ihr iſt neben der guten Zeichnung dee hat drei Winterlandſchaften aus dem Hochgebirge aus=
geMnte
Wirkung in erſter Linie zu danken.
geſtellt. Stimmungsvolle Bilder, von denen aber das
gleiche konſtatiert werden darf, ſe muten konventionell
Erich Müller=Charlottenburg
an, ſind ohne perſönliche Note. Techniſch und maleriſch
hallpei ſehr bunte, mit viel Aufwand an Farbe ausge= ſind ſie recht einwandfrei, aber es ſehlt das Großzügige
ſtadle Bilder im Raum III hängen von eigenartigem
Chlitteriſtikum. Sicher keine Meiſterwerke, beweiſen ſie zu dem die Erhabenheit der Hochgenirgslandſchaft doch
inſpirieren die Bilder von Künſtlerhand doch wider=
doAlldaß
der Künſtler etwas zu ſagen hat, etwas, was
nictſedermann ſofort verſtehen dürfte, das darum aber ſpiegeln ſollten.
Otto Sohn Rethel.
doſſſur iſt. Im Pfarrhof iſt nicht ohne intime Stim=
Seit einigen Tagen iſt noch eine Kollektion von Otto
mulll im ganzen geſehen und voll farbiger Reize in
Ellhpurtien. Wenn das Kolorit trotzdem nicht ein= Sohn Rethel der Ausſtellung hinzugefügt worden, die
wallkrei erſcheint, iſt das wohl auf den zu großen Auf= leider nicht ſehr günſtig plaziert werden konnte. Die
wollan Farben, auf einen Mangel an Miſchkunſt zurück= Parterreräume ſind, zumal bei der jetzigen trüben Witte=
zuſllſen
., der außerdem Töne erzeugen ließ, ganz abge= rung, zu dunkel für dieſe Bilder, denen an ſich ſchon Licht,
ſehllidavon, daß die Pointillirmethode heute doch über= Helle und Sonne im Kolorit fehlt. Otto Sohn Rethels
wolln ſein dürfte. In der ſonnigen Herbſtſtudie Kunſt hält etwa die Mitte zwiſchen der Felbers und des
die Sonne etwas mehr betont ſein. Eine Land= Schweizers Wyler. Franzöſiſche Schule unverkennbar,

1913.
Seite 5.
verlangen 5.30 Mart abzunehmen und darauf zu ver=
ſchwinden
.
Aſchaffenburg, 18. Nov. (Beſuch des Königs.)
Heute mitiag 12¼ Uhr hielten König Ludwig III
von Bayern und Kronprinz Rupprecht ihren
feierlichen Einzug in die Stadt. Der Empfang
durch die Bevölkerung war ſehr herzlich. Die hohen Herr=
ſchaften
begaben ſich durch die reichgeſchmückten Straßen
zum Schloß, wo Hoftafel zu 70 Gedecken ſtattfand. Um 4
Uhr begaben ſich der König und der Kronprinz zur
Schwarzwildjagd nach Rohrbrunn im Speſſart, wo ſie 8
Tage verweilen werden.
Diez a. d. L., 17. Nov. (Ertrunken.) Beim Hoch=
waſſer
ertrank ein Kind.
Beim Brückenbau am
Balduinſtein ſtürzten zwei Arbeiter in die hochgehenden
Fluten. Einer ertrank, der andere konnte gerettet werden.
Metz, 18. Nov. (Feuer im Garniſonlaza=
rett
.) Heute früh brach in dem Garniſonlazarett II in
dem Vorort Montigny in einer als Küche dienenden
Abteilung Feuer aus, das nach etwa zweiſtündiger Tätig=
keit
von der militäriſchen Feuerwehr gelöſcht wurde. Ab=
gebrannt
ſind der Dachſtuhl und einige Trockenkammern.
Eſſen (Ruhr), 18 Nov. (Zugentgleiſung.) Zwi=
ſchen
den Stationen Rhode (Hannover) und Deuten ( Weſt=
falen
) entgleiſte ein Güterzug. Ein Schaffner wurde
ſchwer verletzt. Der Schaden beträgt etwa 20000 Mark.
Hagen (Weſtfalen), 18. Nov. (Eiſenbahnunfall.)
Amtliche Meldung. Geſtern nachmittag fuhr im Bahn=
hof
Holzwickede der D=Zug 25 Köln-Elberfeld-Berlin
auf eine Rangierabteilung auf. Reiſende wurden nicht
verletzt. Der Materialſchaden iſt nicht unerheblich. Das
Gleis Holzwickede-Unna war etwa 4 Stunden geſperrt.
Der Betrieb wurde während dieſer Zeit eingleiſig auf=
recht
erhalten. Unterſuchung iſt eingeleitet.
Leipzig, 18. Nov. (Beſtätigtes Todesurteil.)
Das Reichsgericht hat die Reviſion des Agenten Gor=
nik
, der vom Schwurgericht Beuthen (Oberſchleſien) am
22. September wegen Totſchlags und Mordes, begangen
am 8. März in Kattowitz as dem Schuhmacher Dylla und
deſſen Ehefrau, zu m Tode und zu 15 Jahren Zuchthaus
verurteilt worden war, verworfen.
Halle (Saale), 18. Nov. (Mordverſuch und
Selbſtmord.) Der Techniker Gabriel in Halle ver=
letzte
ſeine Geliebte die Fabrikantentochter Delitzſch, durch
einen Revolverſchuß ſchwer und erſchoß ſich dann ſelbſt.
Das Mädchen gab an, daß die Tat in beiderſeitigem Ein=
verſtändnis
verübt worden ſei, weil ihre Hochzeit unmög=
lich
ſei.
Schwerin, 18. Nov (Kirchenräuber.) In den
letzten Tagen ſind in Mecklenburg nicht weniger als 8
Kirchen ausgeplündert worden. Im ganzen
ſind in 14 Tagen 12 Kirchen durch Einbrecher heimgeſucht
worden. Die Einbrecher erbeuteten an bar nur etwa 350
Mark, raubten aber, was nur irgendwie nehmenswert
ſchien, ſogar die Bleifaſſungen der Kirchenfenſter. Wo ſie
nicht genügend Beute fanden, ließen ſie ihre Wut an den
Kirchenbüchern und Geräten aus, die zerriſſen und beſchä=
digt
wurden.
Velbert, 18. Nov. (Unglücksfall.) Auf der im
Bau befindlichen Eiſenbahnſtrecke Velbert-Heiligendamm
ſtürzte bei Kettwig ein 22 Meter hoher Maſt eines Dampf=
kranens
infolge heftigen Sturmes um und riß zwei Ar=
beiter
mit in die Tiefe. Einer war ſofort tot, der andere
erlag bald nach der Einlieferung ins Krankenhaus ſeinen
Verletzungen.
Naugard, 18. Nov. (Tödlicher Unfall.) In
dem Dorfe Pflugrade beauftragte der Bauerngutsbeſitzer
Tolzmann ſeine beiden Söhne, ihm ſein Jagdgewehr
aufs Feld nachzubringen. Beim Transport entlud ſich das
Gewehr; die Schrotladung traf den älteren Sohn in den
Kopf, was deſſen Tod zur Folge hatte.
Paris, 17. Nov. (Der Goldbarrendiebſtahl.)
Die Unterſuchung hat ergeben, daß der Goldbarrendieb=
ſtahl
anſcheinend zwiſchen Köln und der belgiſchen Stadt
Erquelines begangen wurde.
Paris, 18. Nov. (Auf furchtbare Weiſe ver=
unglückte
) geſtern nachmittag der Lokomotivführer
Barthélémy auf der Staatsbahnlinie von Verſailles. Beim
Verlaſſen eines Tunnels beugte er ſich vor, um den Re=
gulator
zu richten. In demſelben Augenblick wurde ihm
von der Lokomotive eines aus entgegengeſetzter Richtung
kommenden Zuges der Kopf abgeriſſen
Lens, 18. Nov. (Kohlenarbeiterſtreik.) Der
Streik dehnt ſich in den Bergwerken von Lens, Noeux,
Courrieres und Dourges langſam aus. Insgeſamt ſtrei=
ken
6000 Arbeiter.
London, 18. Nov. (Spionageprozeß.) Vor dem
Polizeigericht in Windfor hat der öffentliche Ankläger die
Anklage gegen Karl Hentſchel, einen geborenen Deutſchen,
der in Auſtralien naturaliſiert iſt, zurückgenommen.
Hentſchel war beſchuldigt, gemeinſam mit dem Geſchütz=
führer
Parrot Spionage getrieben zu haben. Parrot be=
findet
ſich noch in Unterſuchungshaft.
aber nicht rein impreſſioniſtiſch. Ohne allen Zweifel, ein
großes Können ſpricht aus all dieſen Bildern, trotz der
verſchiedenartigen Qualifizierung in künſtleriſcher Bezie=
hung
. Klar im Wollen und beſtimmend kraftvoll im Aus=
druck
, ſowohl in der faſt überall ſcharf betonten Zeichnung
die durch die Konturen beſonders hervorgehoben wird, als
auch in der Formengebung, auf die in einigen dieſer Bie=
der
ſo viel Wert gelegt iſt, daß das Kolorit in ſeiner Ge=
ſamtwirkung
hin und wieder beeinträchtigt wird. Die
maleriſche Wirkung allerdings trifft nicht den Geſchmack
der Menge, ſie iſt oft nichts weniger als gefällig aber
ſie fügt ſich überall den Künſtlergeſetzen, ſie ſtellt wohl
gar neue Kunſtforderungen auf. Wo aber das Maleriſche
recht betont iſt, kommt es dem Künſtler auch nicht auf
Verleugnung der Formen an. So ſind alſo dieſe Bilder,
an die bei ihrer hohen künſtleriſchen Potenz die Kritik
den ſtrengſten Maßſtab zu legen berechtigt iſt, keine Voll=
endungen
, ſie laſſen bei aller Anerkennung der Größe die=
ſer
Kunſt manches offen. Wie verſchieden die Aus=
drucksfähigkeit
des Künſtlers iſt, zeigt z. B. der Hund,
in dem mit ganz wenig Farben eine bemerkenswerte ma=
leriſche
Wirkung erzielt iſt, im Gegenſatz zu anderen mit
viel reicherem Kolorit, in dem die maleriſchen Abſichten
und Wirkungen unklar ſind. Es wäre aber intereſſant,
dieſe Bilder einmal in hellem, ſonnigem Raum zu ſehen.
Es ſind mit wenigen Ausnahmen Akte, die der Künſt=
ler
aufſtellt, meiſt ſchlanke, ſehnige Jünglingskörper, deren
Bewegungen gut ſtudiert, die mit großem Können ge=
malt
und in die Landſchaft hineinkomponiert ſind, es
ſind faſt durchweg Freilichtſtudien. Hervorragend iſt in
bezug auf das Studium der Bewegung des Körpers der
Bogenſchütze und in bezug auf die plaſtiſche Herausar=
beitung
der Formen der Mädchenakt in dem großen
Doppelbild Jüngling mit Mädchen‟. Das große Damen=
bildnis
, m. E, das reifſte Bild der Kollektion, in dem
der Künſtler allerdings wohl mit reire en Farben rech=
nen
mußte und das Kolorit nicht der freien Phantaſie
überlaſſen war, zeigt, daß et uuch im Kolorit hellfreund=
liche
, harmoniſche Wirkung zu erzielen vermag. M. St.

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November
Seite 6.
Warſchau, 19. Nov. (Feſtigenommene Eindre. Welt noch ncht geſehen hat. Das ſind, kurz geſagt, die
cherbande.) Die hieſige Polizei verhaftete eine Bande Bornmänner, die Knoblauchs uſw. (Langanhaltendes
hiefiger Einbrecher, die ſoeben aus Berlin ankam, wo ſie Händeklatſchen.) Es iſt klar, daß die Fortſchrittliche Volks=
bei
mehreren größeren Einbrüchen Juwelen im Werte von partei bei jenem Bündnis mit den Sozialdemokraten
etwas im Hintergrund hat. Daß dies ſo gleich erkannt
15000 Rubeln erbeutete.
wurde, iſt dort ſo ſchmerzlich empfunden worden. Es
handelt ſich um die Mandatsverteilung bei den Land=
Nationalliberale Wählerverſammlung, tagswahlen im nächſten Jahr. Aus Geſchäftsintereſſe
hat die Fortſchrittliche Volkspartei politiſche Grundſätze
St. Auf Veranlaſſung der Nationalliberalen Partei verraten. Darauf die richtige Antwort zu geben, iſt mor=
fand
geſtern abend im Kaiſerſaal noch eine öffentliche Ver= gen Gelegenheit, und ſie zu geben, iſt Pflicht des Bürger=
ſammlung
ſtatt, die von bürgerlichen Wählern ſehr zahl= tums. Der Kampf iſt ſchwer, aber wir kämpfen den ſchwe=
reich
beſucht war. Herr
ren Kampf für eine gute Sache. Wenn das aber nicht ge=
lingt
, ſo haben wir damit nicht eine politiſche Niederlage
Landtagsabgeordneter Dr. Oſann
erlitten. Wir werden ſehen, wieviel freiſinnige Zettel un=
warf
einen kurzen Rückblick auf alles, was in den letzten geſtrichen und wieviel nationalliberale Zettel ungeſtrichen
Tagen durch die Blätter und Plakate gegangen iſt, und abgegeben ſind. (Sehr wahr!) Heute aber können wir
konſtatierte, daß in den Aeußerungen das Lob, das von ſchon eines ſagen: Wir haben unſere Pflicht getan, und
Gegnern der Nationalliberalen Partei geſpendet wurde das wird ſich doch am Ende lohnen. Wir haben geſtritten
nämlich, daß ſie durchaus ſachlich in dieſem Wahlkampf für die Reinheit unſeres politiſchen Empfindens, für den
kämpfe, in keiner Weiſe eingeſchränkt worden iſt. Um ſo! Gedanken unſeres nationalen, geeinigt ſtarken und kraft=
mehr
muß es wundernehmen, daß man nunmehr in letz= vollen deutſchen Bürgerſinnes. (Langanhaltender Beifall.)
ter Stunde beginnt, mit abſichtlichen Unwahrheiten zu
Diskuſſion.
operieren und u. a. der Nationalliberalen Partei vorzu=
An die beiden Hauptreferate ſchloß ſich eine lange und
werfen, daß ſie eine Einigung mit anderen bürgerlichen
Parteien gar nicht gewollt habe. Redner ſtellt demgegen= angeregte, teilweiſe auch aufgeregte Debatte. Zunächſt
über feſt und kann das durch Zeugen bekräftigen, daß die ſtellte Herr Miniſterialreviſor Krug ſich mit einer kur=
Nationalliberale Partei von vornherein eine Einigung zen Einführungsrede der Verſammlung vor. Herr Partei=
des
Bürgertums angeſtrebt hat, und zwar in erſter ſekretär Kuhlmann bekämpfte die Referenten in der
Linie mit der Fortſchrittlichen Volkspartei, von deren Feſtſtellung, daß die Grundſätze ſchon verletzt wurden, als
Vertreter offen erklärt worden war, daß die Wahlen dies= man auch nur für einen Sozialdemokraten eintrat. Es
mal unter politiſchen Geſichtspunkten geführt würden. Die geht nicht an, daß man einen großen Teil der Bürgerſchaft
Nationalliberale Partei erklärte ſich bereit, die freiſinnigen von der Mitarbeit auf dem Rathauſe ausſchließt. Eine
Namen, nämlich Säng, Henrich und Wolf, auf ihre Liſte alte Erfahrung lehrt, daß Nörgler am beſten kuriert wer=
zu
ſetzen, wohingegen die Fortſchrittliche Volkspartei ent= den, wenn man ſie zur praktiſchen Mitarbeit veranlaßt.
gegen der Abmachung und Erwartung nur einen natio= So ſollte man es doch auch mit der Sozialdemokratie
nalliberalen Namen auf ihre Liſte nahm. Das iſt um ſo machen, die überall, wo ſie zur Arbeit zugelaſſen, gezeigt
bezeichnender, als von dem fortſchrittlichen Vertreter in hat, daß ſie mit den gegebenen Verhältniſſen rechnen muß.
der Schützenhofverſammlung es als eine Ehren= Die Kritik des Herrn Dr. Oſann an dem ſozialdemokra=
pflicht
bezeichnet wurde, auch dtei nationalliberale tiſchen Flugblatt war berechtigt, aber Herr Henrich hat
Namen auf ihren Zettel zu ſetzen. (Hört, hört!) Hingegen geſtern auch die Fortſchrittliche Volkspartei und die natio=
ſtehen
auf dieſem Zettel der Fortſchrittlichen Volkspartei nalliberale Partei gegen dieſe Angriffe verteidigt. Er
fünf Namen der Sozialdemokratie. (Pfui=Rufe.) Das verteidigt ſodann das von ſeiner Partei beabſichtigte Pro=
iſt
doch ein ſehr merkwürdiger Proporz und nichts weni= porz und bekämpft in perſönlichen Ausführungen Herrn
ger als gerechtfertigt. Denn daß die Nationalliberale Referendar Dingeldey und verbreitet ſich wiederholt ein=
Partei die zweitgrößte in Darmſtadt iſt, weiß natürlich gehender über die Einigungsverhandlungen.
auch die Fortſchrittliche Volkspartei. Wir haben uns ja
Herr Landtagsabgeordneter Dr. Oſann verweiſt
von vornherein nicht auf den Gegnerſtandpunkt mit der darauf, daß weder in der letzten Verſammlung noch heute
Fortſchrittlichen Volkspartei geſtellt, für uns galt es nur dem Redner das Wort beſchnitten wurde, er bittet jedoch,
der Einigung der Bürgerſchaft gegen die Sozialdemo= die Debatte nicht weiter auf das perſönliche Niveau herab=
kratie
. Uns wird vorgeworfen, daß wir von unſerem zudrücken, ſondern die höheren Ziele im Auge zu behal=
Standpunkt, die Sozialdemokraten vom Stadthauſe fern zu ten. (Bravo!)
halten, abgewichen ſind. Das iſt richtig inſoweit, als es
Herr Stadtv. Dr. Noellner beleuchtet nochmals die
bei der letzten Wahl nur unter der Bedingung möglich Situation zu den damaligen Stadtverordnetenwahlen und
war, eine Einigung des Bürgertums zu erreichen. Und die Tatſachen, die dazu führten, den Sozialdemokraten
damals handelte es ſich um einen durchaus ruhigen, ſach= Stephan und ſpäter Aßmuth mit auf den Zettel der bür=
lich
kämpfenden Menſchen. Heute aber ſind es ſozialdemo= gerlichen Parteien zu nehmen, was einzig geſchah, um die
kratiſche Redakteure, die in geradezu unverantwortlichem bürgerlichen Parteien zu einigen. Daß es gelingt, die
Ton und in unſachlicher Weiſe die ſchärfſten und ſchwerſten Sozialdemokraten durch die Zulaſſung zur Mitarbeit zu
Angriffe gegen das Bürgertum richten und es iſt faſt unbe= bekehren, glaubt Herr Kuhlmann als geriebener Politiker
greiflich, wie die Fortſchrittliche Volkspartei Angreifer ſelber nicht. Er ſpürt auch ſicher ſchon die Fußtritte, die
der ſchärfſten Art auf ihre eigene Ehre auf die Sozialdemokratie bereits jetzt ihrem derzeitigen Bun=
ihren
Zettel nehmen kann. (Hört, hört!) Wir achten jede desgenoſſen in ihrem Flugblatt verſetzt, in dem nur von
politiſche Ueberzeugung, aber wenn man auf ſeiten der So= den Liberalen, nicht mehr von den Nationalliberalen, die
zialdemokratie in der gemeinſten Weiſe kämpft, nur um Rede iſt. Das betr. Flugblatt wird im übrigen von dem
jeden Andersdenkenden die Teilnahme an der politiſchen Redner in treffender Weiſe zerpflückt. Herr Referendar
Arbeit zu verekeln, ſo muß das zur ſchärfſten Abwehr ver= Dingeldey tritt den Ausführungen des Herrn Kuhl=
anlaſſen
. Aber all die Angriffe von jener Seite treffen ja mann entgegen und bekämpft vor allem deſſen Bemerkung,
doch in erſter Linie die Fortſchrittliche Volkspartei. Dieſe daß die Nationalliberale Partei ſchon ihre Grundſätze ver=
iſt
es doch geweſen, die den Heag=Vertrag in der Stadtver= letze, wenn ſie mit der Fortſchrittlichen Volkspartei ein
ordnetenverſammlung durchgedrückt hat (Hört, hört!) und Abkommen eingehe, obwohl ſie weiß, daß die Fortſchritt=
den
Theaterzuſchuß und das Gemeindeumlagengeſetz im liche Volkspartei Verbündete der Sozialdemokratie war
Landtag und all die anderen Dinge, die jetzt herhalten und iſt. Dieſen Standpunkt vertreten allerdings die Kon=
müſſen
, um Stoff zum Kampf gegen das Bürgertum zu ſervativen im Reiche und von der Fortſchrittlichen Volks=
liefern
. In allen Fragen ſind die Schultern der Fort= partei im Reiche wird er aufs ſchärfſte bekämpft, nur Herr
ſchrittlichen Volkspartei doch ebenſo belaſtet, wie die un= Kuhlmann ſcheine eine Ausnahme zu machen. (Hört, hört!)
ſeren. Da wäre es doch Pflicht geweſen der Fortſchritt=
Herr Reallehrer Kahl möchte noch kurz auf die ver=
lichen
Volkspartei, zu erklären unter der Ueberſchrift Zur ſchiedenen Wahlzettel eingehen, die das beſtätigen, was in
Aufklärung: Machtdochdie Nationalliberalen der letzten Verſammlung bereits geſagt wurde, nämlich
nicht ſo ſchlecht, wir haben doch genau das daß die Bezirksvereine nichts anderes ſeien, als kommunal=
gleiche
und noch mehr getan. (Sehr richtig!) politiſche Filialen der Fortſchrittlichen Volkspartei. Einem
Ein Gefühl der Genugtuung aber darf man empfinden Bürger Darmſtadts zuzumuten, ſeine Intereſſen von
über die Tatſache, daß der Zettel der Fortſchrittlichen den Herren Bornmann und Knoblauch auf dem Rathaus
Volkspartei abfällig kritiſiert wird in den vertreten zu laſſen, wäre ein Schlag ins Geſicht. Man
eigenen Reihen. (Sehr richtig!) Demgegenüber wird dürfe doch keinem Handwerker und Gewerbetreibenden,
und muß anerkannt werden, daß der Zettel der National= keinem Kaufmann und keinem Beamten zumuten, dieſe
liberalen Partei die richtigen Männer ausgewählt hat. Herren zu wählen. In trefflicher Weiſe läßt Redner dann
(Langanhaltender Beifall.)
die ſämtlichen Zettel Revue paſſieren.
Nach weiterer
Ausſprache wird die Verſammlung nach Mitternacht ge=
Referendar Dr. Dingeldey:
ſchloſſen mit einer lebhaften Kundgebung für den natio=
Nicht ſo ſehr politiſche Geſichtspunkte ſind es, die für nalliberalen Wahlzettel, den ungeſtrichen abzugeben Ehren=
die
Aufſtellung der Kandidatenliſte zur Stadtverordne= pflicht für jeden Bürger iſt.
tenverſammlung maßgebend ſind, als vielmehr die per=
ſönliche
Befähigung und Leiſtungsfähigkeit des Einzelnen.
Ideal iſt der Kandidat, der beide Forderungen, politiſche
Die Großſtädte Deutſchlands.
Zuverläſſigkeit und perſönliche kommunalpolitiſche Befä=
higung
, in ſich vereinigt. Solche Männer zu finden, war
* In Petermanns Mitteilungen vom Auguſt 1907 hat
das Beſtreben der Nationalliberalen Partei. Die Ge= Dr. Olbricht in einem Artikel die Urſachen der Entwick=
meindevertretung
iſt keine politiſche Vereinigung, aber ſie lung der deutſchen Großſtädte dargeſtellt. Demnach zähl=
iſt
ein Teil des großen Ganzen, des Staatsganzen. Beide ten die Städte mit über 30000 Einwohner im Jahre 1907
ſind miteinander und voneinander abhängig und auf ein= 7428000 Einwohner, das iſt 18,1 Prozent der ganzen Be=
ander
angewieſen. Drum kann ein Feind des Staats= völkerung, im Jahre 1910 hingegen 22323000 das iſt 34,4
weſens niemals ein Förderer der Kommunalvertretung Prozent. Innerhalb vierzig Jahren hat ſich alſo das Ver=
ſein
. Wer abſichtlich den Staat als ſolchen bekämpft, iſt hältnis der Städte mit über 30000 Einwohnern zu den
nicht geeignet, mit unſerer Hilfe ins Stadtparlament zu kleinen Städten und den Dörfern beinahe verdoppelt.
kommen. (Sehr wahr! Widerſpruch.) Daraus ergibt ſich Eine der Urſachen liegt in der Ausdehnung der Vorſtädte,
die Tatſache, daß Stadtverordnetenwahlen nicht ſo ganz in welche die Fabrikanlagen verlegt werden. Dieſe ver=
unpolitiſch
ſein können, daß wir dazu helfen könnten, Leute laſſen nach und nach die eigentlichen Städte und etablieren
mit hineinzuſchmuggeln, die die offenen Feinde des ſich in der Umgebung, deren Grundſtückspreiſe bedeutend
Staatsweſens und damit auch der Gemeindevertretung niedriger ſind. Ein weiterer Grund beſteht in den ge=
ſind
. Mit dem Hinweis darauf, daß wir damals einen ringen Steuern der Vorſtädte. Eine Stadt, welche im
Sozialdemokraten indirekt unterſtützt haben, ſind die eben Jahre 1871 nur drei Vorſtädte hatte, zählte im Jahre 1890
geäußerten Grundſätze nicht zu bekämpfen. Herr Dr. Oſann 1 13, im Jahre 1900 50 und im Jahre 1910 80 Vorſtädte. Dr.
hat das ſchon erörtert. Es iſt etwas anderes, wenn man Olbricht erklärt in ſeinem Aufſatz, auf welche Weiſe die
heute die Namen lieſt und die Perſönlichkeiten ſich anſieht, Entwickelung der Großſtädte dieſe veranlaßte, die alten
die auf dem Zettel der Fortſchrittlichen Volkspartei ſtehen. geographiſchen Grenzen zu verlaſſen, um zuerſt die politi=
(Sehr wahr!) Es iſt ein Skandal, daß eine bürger= ſchen zu erreichen und ſich nachher über die ganze Zone der
liche Partei ohne jegliche Not die Sozialdemokratie ökonomiſchen Entwickelung auszudehnen. Ein neueres Werk:
fördern hilft. (Sehr richtig!) Ueberall im öffentlichen Die großſtädtiſchen Agglomerationen des Deutſchen Rei=
Leben ſtoßen wir auf die Kampfesmethoden der Sozial=ches von Schott, befaßt ſich noch genauer mit dieſer Frage.
demokraten, die die arbeitende Klaſſe zur Herrſchaft bringen Es würde zu weit führen, die Erklärungen beider Gelehr=
wollen
und dem Bürgertum ein Zuchthaus bauen, an ter über die Ausdehnung der Großſtädte näher anzu=
deſſen
Pforten uns dann die ſozialdemokratiſche Freiheit geben. Aus beiden Aufſätzen aber geht klar hervor, daß
und Gleichheit und Brüderlichkeit winkt. (Sehr richtig!) den größten Einfluß auf die Bevölkerung die Vermehrung
Die Schlimmſten aber ſind die, die von einem Tag zum der induſtriellen Unternehmungen ausübt. Der Anteil
anderen die Kleinarbeit im ſozialdemokratiſchen Groß= dieſer großen Unternehmungen in der allgemeinen Bevöl=
betriebe
verrichten. Keine feine Arbeit, ſondern eine recht kerung iſt in England und Wales 60 Prozent, in Holland
grobe Arbeit! Das ſind die, die unſeren Arbeitern mit 37 Prozent, in Deutſchland 34 Prozent in Belgien 33
viel Reden und mit viel Schreiben die Freude am Staate Prozent, in Frankreich 24 Prozent und in Rußland 10
langſam erſticken, die voll häßlicher Worte und gehäſſiger Prozent. Die offiziellen Volkszählungen werden aber in
Angriffe für alles das ſind, was uns hoch ſteht, für König= den adminiſtrativen Grenzen vorgenommen, entſprechen
tum, Macht und Anſehen des Reiches uſw. Das ſind die, alſo nicht der Geſamtſumme der materiellen Anhäufungen
die eine politiſche Kampfesweiſe und eine publiziſtiſche das iſt der Einwohner, welche zwar in die admintſtrativen
Methode betreiben, wie ſie ſo brutal doch die gebildete Grenzen nicht gehören, an der Entwicklung der Stadt aber

Nummer 280. Dogummer 24
1913.
demach teilehmen Dies in Betracht genommen eigeböſträhen
Aicſeitel
ſich für die größten deutſchen Städte unter Zugrund
legung der offiziellen Angaben folgende Bevölkerungfſ recht zweämd
ziffern; Groß=Berlin 3 417700; Hamburg 1 270 500; Duöſh Der Verſchlußk
burg 629 700; Köln 625 500; Frankfurt a. M. 578 200; Drsßſ in einen äuße
den 726 400; Leipzig 708400; München 632900; BresLusi ſchem den
570 300: Eſſen 950 200; Elberfeld 609 400: Düſſeldaſſtr. das Einſchi
448 700; Mannheim 358800; Nürnberg 427600; Stuttgakſſligedehnte Vern
416300; Hannover 417700; Dortmund 476 800; Königsüüe ſchen. Verha
hütte 593000. In dieſen Ziffern ſind aber nur Orte Hiſſht ie uſw. in 3
Umgebung mit mehr als 2000 Einwohnern enthaltchſtdn Es iſt dil
(Mitgeteilt vom Internationalen Patentburecu Ing. Cailiemöglich umd
ſüntworden
Fr. Reichelt, Berlin SW. 48.)
Kündig
Wizduch ſchreibt
kirzeſtens für
Die Bilanz der Kino=Induſtrie.
Piſawendent
Der Kinematograph hat ſich nicht nur in unſenſheset, ſo mußz
Kultur eine bedeutende Rolle erobert, ſondern auch=
ünden
Monats
unſerer Wirtſchaft. Das zeigt an Hand eines reichen
terials und auf Grund geradezu erſtaunlicher Zahlensiälenbezw. münd
An Zweiſe ar
gaben Hans Goslar in einem Aufſatz der Wochenſche
wenn der letzt
Plutus. Das geſamte in der internationalen Filmins wie der Ver
ſtrie angelegte Kapital wird auf 1½2 Milliardeſ
geſchätzt; das Kapital, das allein in den Filmfabrikips. hierzu ſch
ſe noch ausein
Curopas und Nordamerikas arbeitet, beziffert ſich auf Süninen, daß Pal
Millionen Mark. Die Koſten der Filmherſtellung weidlſſhleummt, daß.
im Publikum oft übertrieben hoch angenommen. Die wilenserkläu
zugskoſten für Rohſilms ſchwanken zwiſchen 20 und
Pfg. pro Meter; das Filmpoſitiv hat durchſchnittlich einaätſich anerkann
Materialwert von 50 Pfg. pro Meter; kolorierte Fillsſpitags oder des
ſind um etwa 30 Pfg. teurer. Beim Verkauf kannmſlin einem ſol
ſrürde eine
von einem Einheitspreis ſprechen, bei dem der Meter
mit 1 Mark und in jüngſter Zeit ſogar mit 1.50 Markplſehen ſein. Dig
rechnet wird. Die Geſamtkoſten der Films ſind beieſsWinentar von
lon Ritter.
deren Schlagern ziemlich groß; doch laſſen ſich auch ſſct. Da dieſe
beſten Films mit 25000 Mark recht gut herſtellen und
ganz beſondere Ausnahmefälle, bei denen die Mitwirkadd im obigen
ſe vor dem Fel
von mehreren Hundert Perſonen viele Wochen hind
erforderlich war, laſſen die Koſten auf zirka 250000 Mmſlsonntag ſelbſ
ftgt werden
emporſchnellen. Durchſchnittlich werden von einem
100 Kopien hergeſtellt, in ſelteneren Fällen 120130mſſentgegenſtehen
ſoll auch ſchon die Zahl 300 erreicht worden ſein
Lebensdauer eines Films aber iſt ſehr kurz; ſie beläu
auf höchſtens 25 Wochen, und dann iſt auch der her
Film zu einem jämmerlich abgenutzten, vollkommen Lehrbu
loſen Schattenbilde herabgeſunken. Bei großen Frofeſſeur
werden die Monopol= und Erſtaufführungsrechte ſehr
ei ſörhchet
bezahlt. So wurde bei einem ungewöhnlich teuren mſirger, Herr
der für fünf Länder zugleich hergeſtellt war, das Monoſi Geſchick ein
aufführungsrecht für Deutſchland mit einem Preis bez Rbeitet, dase
der genau die geſamten Herſtellungskoſten deckte. Bein Schulunte
käufen mit Alleinaufführungsrecht werden auch ſonſttorliegenden
Umſtänden Preiſe von 5000 Mark pro Woche bezahlt
Aſinen reichen
Gewiß iſt mit dem Kino koloſſal verdient wortstragen. E
aber es ſcheint, daß die Haupterntezeit ſchon vor
t Ausſprac
und es machen ſich bereits Anzeichen einer Kriſis
Sinpre
ägr
Kinematographeninduſtrie bemerkbar. Das typiſcheWieiationr
zugleich beſte Beiſpiel für dieſe ſtarken Schwankungendltſchrift wir
der Rentabilität bietet die finanzielle Entwickelunbende Ve
größten franzöſiſchen Firma, der von Pathé Frère
hat. Ein
Höhe des Kapitals betrug hier 1897 eine Million
iſt, daß
ſtieg 1899 auf 2 Millionen, betrug 1905 3,2 Millionenäl
dem 6.
1908 5 Millionen Francs. 1911 war das KapitalaRkimitteln, 1.
Millionen und 1912 auf 30 Millionen angewachſen,
t die dar
mmen wer
Miten 20
Hleingen, die
Sport, Spiel und Turnen.
Golabeln
* Wixhauſen, 18. Nov. Das am Sonntagznenden
den erſten Mannſchaften des F.=Kl. Union unten Begri
Sportklub Olympia=Lorſch ausgetrageneegriff in
endete mit dem Reſultat 1:1 unentſchieden.
i dem 1
* Pferdeſport. Rennen zu Enghien,Piſie erregt.
Prix de la Lys. 3000 Frs. 1. Comte P. du
himor
France (Powers), 2. Miltas, 3. Vade Mecum II
Aunge
11, 12, 14:10. Prix de la Bresle. 4000 Frs.d
1
noire de Tourys Briſe Tout II. (Bara), 2. Le Scll
Glernottr.
3. Phébus. 23:10; 13, 16:10. Prix du Tardenegen un
Francs. 1. J. Henneſſys Lelio IV. (A. Carter
Abt daro
M
Mouſtache, 3. Huglet. 17:10; 12 33:10. Prig de
Kait
nois. 5000 Frs. 1. J. Henneſſys Panix (A. C

Onzain, 3. Epſilon. 45:10; 35, 70 25310.
c, ein 2
Soiſſonnais. 5000 Frs. 1. J. Henneſſys Pyr
geſchn.
Carter), 2. Drinker, 3. Aveyron. 21:10; 14, 16:10
Die 2
de la Sambre. 4000 Frs. 1. A. Veil=Picards Z
Pender
(Parfrement), 2. Corchre, 3. Tour du Monde.anns
12, 27110.
Air Theod
5 Unweſe
Hochwaſſer.
Aeie
* Worms. 18. Nov. Der Rhein iſt von
auf heute um weitere 28 Zentimeter geſtiegeng
Er.
Pegelſtand beträgt jetzt 2,20 Meter über normal.
* Mannheim, 18. Nov. Infolge des anhaltellenn
auf
Regenwetters ſteigt das Waſſer nach vorausgegannnti
Stillſtand aufs neue. Der Rhein ſtieg hier in Ma ele
heim ſeit geſtern von 4,80 auf 5,10 Meter, dera
von 4,84 auf 5,24 Meter. Von den oberen Pegelſtalllmeaht.
des Rheins wird ſtarkes Steigen gemeldet.
läſig
* Köln, 18. Nov. Im Rhein= und Ruhr
biet mußte wegen des rapid ſteigenden Waſſen Schrittg
wart
Kohlenverladung eingeſchränkt werden. Die Wuppe
überflutet weite Strecken und zwingt zahlreiche klein
Unterhalte
briken, den Betrieb einzuſtellen.
und der ne
* Karlsruhe, 18. Nov. Infolge des weiter an
e de
dauernden Regens iſt der Oberrhein weiter es
ſtiegen und zwar beträgt die Waſſerzunahms beidern u Epe,älter
Schuſterinſel 33, bei Kehl 28, bei Maxau 15 und bei Mamſs M., agen
heim 30 Zentimeter innerhalb der letzten 24 Stundel= V., Leſamm=
Auch von der Enz wird Hochwaſſer gemeldet; die Schas
5. mit
und
waldbäche ſind weiter angeſchwollen.

Vermiſchtes.
Das Verſchieben von Briefen undk
Poſtkarten in Druckſachenfendungen bildets
fortgeſetzt die Urſache unliebſamer Briefverſchleppungenn
und Briefverluſte. Ungeachtet wiederholter Anmahnunsz
gen durch die Preſſe und trotz unmittelbarer Einwirkung z=dern an
der Poſtanſtalten auf die Abſender werden viele Druckss A
ſachenſendungen immer noch in ſo mangelhafter Verpackung
zur Poſt eingeliefert, daß ſie leicht zu Fallen für kleine
Sendungen werden. Als beſonders gefährlich in dieſer,
Wer
Beziehung erweiſen ſich, wie neue Feſtſtellungen beſtätigen,d ſf.
die häufig zur Verſendung von Druckſachen benutztenn
offenen Briefumſchläge, bei denen die Abſender die ann
oberen Rand oder an der Seite vorhandene Klappe nach
innen einſchlagen. In den dadurch entſtehenden Spalttz
verſchieben ſich unbemerkt Briefe, Poſtkarten uſw. dies
dann in der Druckſache oft weitere Irrfahrten machen Imn
eigenſten Intereſſe des Publikums muß eindringlich davorn
gewarnt werden, die Klappe ſolcher Umſchläge nach inns 600

[ ][  ][ ]

ner 28gummer 280.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November
Muihe
Auſchlagen; viel beſſeriſt es, die Klappe über weiteres nicht mehr ſagen) alles individuell, der Eigenar
Rückſeite loſe überhängen zu laſſen. jeder Trägerin angepaßt dazu Pelze in üppiger, wei
recht zweckmäßig haben ſich Umſchläge bewährt, die cher, wunderſamer Pracht all die Modeſchöpfungen
ſſſder Verſchlußklappe einen zungenartigen Anſatz haben, wirklich erwachte Märchen Abonnements nimmt die Poſt
in einen äußeren Schlitz des Umſchlages geſteckt wird. oder direkt der Verlag Guſtav Lyon, Berlin SW. 68
ſſichern den Inhalt vor dem Herausfallen und verhin= Schützenſtraße 8, entgegen. Preis 40 Pfg, pro Heft, 1,20
i das Einſchieben anderer Sendungen; ihre möglichſt Mark vierteljährlich und 4,50 M. pro Jahr.
Vllgedehnte Verwendung iſt im allgemeinen Intereſſe zu
lſiſchen. Verhältnismäßig häufig verſchieben ſich auch
Mfe uſw. in Zeitungen, die unter Streifband verſchickt
Der Kaiſer in Kiel.
hnern enhſünden. Es iſt dringend zu raten, die Streifbänder ſo feſt
ureau In. ſſhimöglich um die Zeitungen zu legen, nachdem dieſe um=
* Kiel, 18. Nov. Der Kaiſer begab ſich heute
ſſüfurt worden ſind.
vormittag gegen 10 Uhr im Automobil von der Marine=
Kündigung am Sonntag. Das Handels= akademiebrücke nach dem Lazarett Wik und beſichtigte dor
ſellzbuch ſchreibt vor, daß die Kündigung eines Angeſtell= die Lazarettanlagen. Der Kaiſer fuhr darauf von der
duſtrie, ſkürzeſtens für den Schluß eines Kalendermonats zu= Bootsbrücke neben Hulk mit dem Kronprinz auf dem
t nur in mälſen werden kann. Iſt eine monatliche Kündigung ver= Waſſerwege nach Friedrichsort, wo er nach 11½ Uhr ein=
ſondern
alſälldet, ſo muß ſie ſpäteſtens am letzten Tage des vorher= traf und die Torpedowerkſtätte beſichtigte. Die Rückkehr
ies reicheſſäſinden Monats in den Händen des betreffenden Ange= des Kaiſers erfolgte gegen 1 Uhr auf dem Waſſerwege. In
icher A0
füllen bezw. mündlich erfolgt ſein. Es entſtehen nun nicht der Begleitung des Kaiſers befand ſich unter anderem der
er Vocheſäſillin Zweifel darüber, wann die Kündigung zu geſchehen Staatsſekretär des Reichsmarineamts. Das Wetter hat
hlllwenn der letzte Tag des Monats auf einen Sonntag ſich gebeſſert.
iauſal Wie der Verband Deutſcher Waren= und Kaufhäuſer
manMs.) hierzu ſchreibt, gehen die Meinungen über dieſe
Eine Unterredung mit Kokowtzow.
challlte noch auseinander. Von einigen Seiten wird ange=
uhhmen
, daß Paragraph 193 Bürgerlichen Geſetzbuches,
* Berlin, 18. Nov. Der ruſſiſche Miniſterpräſident
Weſtimmt, daß, falls der letzte Tag der Friſt zur Abgabe Kokowtzow gewährte dem Vertreter des Lokal=An=
ai Willenserklärung auf einen Sonntag oder einen zeigers ein Interview, in dem er zunächſt die al=
llich
anerkannten Feiertag fällt, an die Stelle desbaneſiſche Frage ſtreifte. Die Schwierigkeiten, die
Eitags oder des Feiertags der nächſtfolgende Werktag ſich ihrer Löſung entgegenſtellen, ſeien inzwiſchen auf dem
in einem ſolchen Falle in Anwendung komme. Hier= beſten Wege ihrer Beſeitigung. Wenn er richtig informiert
Awürde eine Kündigung am Montag noch als zuläſſig ſei, ſo lief geſtern ein engliſcher Vermittelungsvorſchlag
üſſehen ſein. Dieſe Auffaſſung vertritt auch der bekannte in der Abgrenzungsfrage bei der internationalen Ver=
Mmentar von Staub in der neueſten Auflage, ebenſo meſſungskommiſſion ein, der vielleicht geeignet ſei, eine
on Ritter. Andere Juriſten ſind aber gegenteiliger Brücke zwiſchen den verſchiedenen Anſichten und Wünſchen
Aht. Da dieſe Frage demnach noch ſtreitig iſt, iſt es rat= herzuſtellen. Dann dürfte das ſchwierige Werk in kurzer
im obigen Falle bereits zum Samstag bezw. dem Zeit zur Zufriedenheit aller beendet ſein. Von einer Re=
vor
dem Feiertag, zu kündigen. Eine Kündigung vifion der Londoner Beſchlüſſe, wie ſie mehr=
Wonntag ſelbſt iſt, auch wenn die Angeſtellten an ihm fach prophezeit iſt, ſei niemals ernſtlich die Rede geweſen
ftigt werden, zu vermeiden, da die Verkehrsſitte als Rußland regte eine ſolche jedenfalls nicht an. Wie der
griechiſch=türkiſche Konflikt noch kürzlich
Mentgegenſtehend gilt.
fälſchlich bange Befürchtungen ausgelöſt und ſchließlich
doch zu einer Verſtändigung geführt hat, ſei ſolches auch
in Albanien in kurzer Zeit zu erwarten. Freilich, je mehe
Literariſches.
die Solidarität der Großmächte eine glückliche Grundlage
Lehrbuch der franzöſiſchen Sprache für die friedliche Erledigung dieſer und ähnlicher Fragen
Mrofeſſeur Jules Berryer. Verlag Wiegandt und abgegeben habe und noch immer abgebe, deſtomehr ſei
aen (Inhaber Erich Donati), Berlin SW. 11. Unſer es als ein weniger glückliches Unternehmen zu bezeichnen
Mirger, Herr Berryer, hat mit großem Fleiß und vie= wenn die eine oder andere Großmacht Neigung zeige, aus
eſchick ein Lehrbuch der franzöſiſchen Sprache aus= dieſem gemeinſchaftlichen Rahmen herauszutreten, um
Meitet, das geeignet erſcheint, ein brauchbares Werk auf eigene Hand Balkanpolitik zu treiben. Ein ſolcher
füllen Schulunterricht zu bilden. Der Verfaſſer hat in Verſuch ſei nicht nur bedauerlich, weil er nicht mehr ganz
Worliegenden Lehrbuch völlig neue Wege eingeſchlagen mit den Intentionen der Londoner Beſchlüſſe ſich decke,
Mllinen reichen Lehrſtoff in eigenartiger Weiſe zuſam= ſondern auch bedenklich, weil er leicht dazu geeignet ſei,
llſtragen. Er legt den Hauptwert auf eine gute und die ſchwer erzielte Einmütigkeit der Mächte ins Wanken
e Ausſprache und hat zur ſicheren und möglichſt leich= zu bringen. Und darum hatte das Vorgehen Oeſter=
Ernprägung der Lautzeichen das Alphabet der reich=Ungarns dem ſpäter auch Italien ſich an=
Me ation phonétique internationale eingefügt. Dieſe geſchloſſen hat, in Rußland nicht auf eine unbedingte Zu=
llhrift
wird erſt fortgelaſſen, wenn der Lernende eine ſtimmung zählen können.
galende Vertrautheit mit den franzöſiſchen Vokalen er=
Guropa leide ſeit mehr als zwei Jahren an ner=
läſſtat
. Ein weiterer Vorzug des Berryerſchen Lehr=vöſen Kriſen, die geeignet ſeien, die Nervoſität der
lſiſt, daß es ſich des Anſchauungsunterrichts bedient, Geſchäftswelt ins Ungemeſſene zu ſteigern und Europa
ufildem Schüler die nötigſten Elementarkenntniſſe in ein politiſches Irrenhaus zu verwandeln. Da müßten
hnitteln, und zwar ſind dem Text Illuſtrationen bei= denn Vorſtöße einzelner, die nur geeignet waren, die po=
gefllt
, die dann eingehend in einzelnen Lektionen durch= litiſche und wirtſchaftliche Nervenſchwäche zu ſteigern,
Güimen werden. Ganz reizend aber und von ungemein tunlichſt vermieden werden. Ueber die ruſſiſch= öſter=
flichem
pädagogiſchen Wert ſind die kleinen Kinder=lreichiſchen Beziehungen ſagte der Miniſterpräſi=
eriihunigen
, die durch die beigefügten Illuſtrationen faſt dent, ſie waren zur Zeit ſeiner Abreiſe von Rußland viel=
rokabeln
verſtändlich werden und dadurch ſpielend fach beſſer als in den vorhergehenden Jahren. In Paris
inenden mit den Wortgebilden gleichzeitia die tat= ſpeziell ſeien ruſſiſch=öſterreichiſche Fragen in der Unter=
en
Begriffe einprägen, ſo daß hier wirklich Wort redung zwiſchen ihm und dem öſterreichiſch=ungariſchen
Megriff in eins verſchmelzen. Wie leicht prägt! Botſchafter berührt worden, die zu einer Klärung zwiſchen
ch dem kindlichen Gedächtnis alles ein, was die den beiden Monarchien nicht unweſentlich beitragen wür=
Maſie erregt. Kleine Scherzrätſel und Wortſpiele, ſo= den, vorausgeſetzt, daß die hierbei abgegebenen loyalen
umoriſtiſche Geſpräche, die der jeweiligen Lektion Erklärungen des Grafen Szeeſen namens der Regierung
Mangepaßt ſind, ſind in dem Text verſtreut. Der Ge= gemacht worden ſeien. Hierbei konnte feſtgeſtellt werden,
der deutſchen Sprache iſt ſoweit wie möglich auf daß Serbien bei der beabſichtigten Feſtſetzung in al=
lernotwendigſte
beſchränkt, auf die einzelnen An= baniſchem Gebiet auf ruſſiſche Unterſtützung
munigen und Erläuterungen, um ſo den Lernenden ganz zu keiner Zeit rechnen konnte. Der Miniſter=
lbſt
darauf zu verweiſen, nur in der zu lernenden präſident ſprach weiter ſein Bedauern darüber aus, daß
lle zu denken. Den Uebungen iſt eine praktiſche auch im aufgeklärten Deutſchen Reich noch immer ſo viel
Dmatik eingegliedert, desgleichen eine abgekürzte Irrtümliches über das ruſſiſche Leben gedruckt und ge=
S, ein Vokabularium und Ueberſetzungsſtoff. Das glaubt würde. Die kürzlich erfolgte Begründung der
deutſch=ruſſiſchen Geſellſchaft zum Studium Rußlands ſei
Bn geſchmackvollem Leineneinband koſtet 2,50 Mk.
daher zu begrüßen, da zu hoffen ſei, daß endlich nach und
Die Deutſche Literatur von den An= nach die falſche Vorſtellungswelt, die vielfach im Deut=
ümen
der Moderne bis zur Gegenwart von ſchen Reich auf Grund verdrehter oder tendenziöſer Be=
Hllann Hölzke. Geheftet 4 Mk., gebd. 5 Mk. Ver= richte entſtanden ſei, einer beſſeren Kenntnis der ruſ=
la
Theodor Gerſtenberg in Leipzig. Dem internatio= ſiſchen Pſyche weicht. Bei der ruſſiſchen Publiziſtik lägen
nalhUnweſen, das vor allem das Ausländertum, die die Dinge ganz beſonders im Argen und hier ſei Reme=
Nilinz, die undeutſche Abart in der deutſchen Literatur dur in erſter Linie vonnöten. Die Frage, ob es richtig ſei,
hallbeſchworen und zugleich eine häßliche Genialitäts= daß die ruſſiſche Regierung beabſichtige, ihre in Deutſch=
ſulhleine
üppige Verlogenheit, eine oberflächliche Rou= land liegenden Depoſiten allmählich zurückzuziehen, ver=
tineund
einen mit Hintertreppenmotiven arbeitenden neinte Kokowtzow auf das beſtimmteſte. Eine ſolche Zu=
Malismus im Gefolge gehabt hat, entgegenzutreten rückziehung liege zurzeit auch gar nicht im Intereſſe der
undcerall auf das Geſunde, in die Tiefe Gehende, echt Finanzpolitik Rußlands. Schließlich äußerte ſich der Mi=
Mihale aufmerkſam zu machen, iſt der Hauptzweck des niſterpräſident mit Worten größter Anerkennung für die
Bu, das weniger wiſſenſchaftliche als äſthetiſche und warme Aufnahme, die ihm hier von den leitenden Stel=
nählule
Ziele verfolgt, das im ſpeziellen ein Leſebuch len zuteil geworden ſei, und ſprach ſeine Freude darüber
fülkeraturbefliſſene und Literaturfreunde ſein ſoll
aus, Kaiſer Wilhelm ſeine Aufwartung machen zu dürfen,
einkiverläſſiger und ausführlicher Führer durch das um dem Monarchen für die ihm gewordenen Liebens=
deuſe
Schrifttum von den Anfängen der Moderne bis würdigkeiten ſeinen ergebenen Dank auszuſprechen.
zurltgenwart unter beſonderer Berückſichtigung der natu=
raliihen
, realiſtiſchen und ſymboliſtiſchen Richtung, der
mallten Unterhaltungsliteratur, der Dekadenz, der Hei= Errichtung eines Kaiſer Franz Joſef=
mallliſt
und der neuen hiſtoriſchen Dichtung, desgleichen
derrke der älteren Generation, die noch in dieſe faſt
Monumentes.
30iige Epoche hineinragt.
* Wien, 18. Nov. Bei dem Präſidenten des Abge=
Sagen und Märchen von der Frau ordnetenhauſes, Sylveſter, findet morgen nachmittag die
Hölll, geſammelt und erzählt von E Junghans und konſtituierende Verſammlung zur Errich=
Alirtis mit 3 farbigen Originalſteinzeichnungen von ſtung des Kaiſer Franz Joſef= Monumen=
ktmpf
und zahlreichen Textilluſtrationen von Erichtes der Dreibundnationen ſtatt, an der auch der
Kuiln Franz Müller=Münſter, Ernſt Liebmann und Vizepräſident des deutſchen Reichstages, Dr. Paaſche,
Fraitstaſſen. Holbein=Verlag, München. Preis 1,50 Mk. teilnehmen wird. Auch der italieniſche Abgeordnete Graf
Kuill, Franz Müller=Münſter, Ernſt Liebmann und Voltolini hatte diesbezüglich bereits eine Beſprechung mit
esollier Flut gleichgültiger Jugendſchriften heraushebt, Sylveſter. Es beſteht die Abſicht, anläßlich des 65jährigen
iſtdkumſtand, daß hier auf der Baſis wiſſenſchaftlicher, Regierungsjubiläums Kaiſer Franz Joſefs am 2. Dezem=
ernſtätsagenforſchung
ein Jugendbuch entſtand, das nicht ber 1913 für den Friedensfürſten, Friedensſtifter und
etſellurch die wiſſenſchaftliche Grundlage langweilig Friedensförderer Kaiſer Franz Joſef I. in Wien, dem
wüllPſondern auch in der Form ſich ſtellenweiſe bis zu natürlichen geographiſchen Zentrum des Dreibundes, ein
fortplliendem poetiſchem Schwung und, wo die Sagen der Huldigungsmonument zu errichten, in dem die Völker
EddAkzählt werden, bis zur Monumentalität eines groß= der Dreibundſtaaten dem einzigen überlebenden Begrün=
zügilſ
Alfreskoſtils erhebt. Unſere Mütter werden ihren der dieſer ſegensreichen Allianz den Dank für die Segnun=
Kinmim Alter von 9 Jahren aufwärts kaum ein ſchö=gen des Bundes ausſprechen ſollen. Nach erfolgter Kon=
nerellnd
wertvolleres Buch für das bevorſtehende Weih=ſtituierung des Komitees ſollen die bedeutendſten Künſt=
nachſtſt
kaufen können.
ler der Monarchie, des Deutſchen Reiches und Italiens
beft 11 des Pariſer Chie wird Hochgefühle zur künſtleriſchen Faſſung des Planes herangezogen wer=
wachlen
in jeder Frauenſeele. Dieſe Hüte ſcheint wirk= den. Dem vorbereitenden Komitee ſchloſſen ſich bisher
liche Feenhand gezaubert zu haben! Modell 109 läßt außer bedeutenden Perſönlichkeiten Oeſterreich=Ungarns
deutſcherſeits an Vizepräſident Dr. Paaſche, Geh. Hofrat
ſichbleidſamkeit und Poeſie nicht mehr übertreffen.
Und Toiletten! In all dem Bizarren, Grotesken der René, Geh. Regierungsrat Schäfer und Bankdirektor
Modlon heute Duftgebilde, apart in der Form und Sobernheim, ferner der italieniſche Abgeordnete Graf Vol=
dahellſic
bis zur Vollendung. Straßenkoſtüme, Hüllen tolini. Dr. Paaſche konferierte bereits mit den Parteien
fürlie und Abendprach: (Mäntel unguriſchen Reichstages und wird ſich auch nach Rom

1913.
Seite 7.
begeben, um ſch miſt den ialienſchen Parlameniariem zu
beſprechen. Zu der morgigen Konferenz bei Sylveſter ſind
Vertreter aller bürgerlichen Parteien geladen.
Zur Lage in Mexiko.
* Mexiko, 18. Nov. Eine für die Beſchlußfähigkeit
des Oberhauſes genügende Zahl von Senatoren iſ
geſichert. Es wird vermutet, daß der Kongreß am Don=
nerstag
zuſammentreten wird.
* Neu=York, 17. Nov. Der aus dem Amt geſchie=
dene
mexikaniſche Miniſter des Innern Aldape hat ſich
mit ſeiner Familie an Bord des Dampfers Eſpagne be=
geben
. Er geht als mexikaniſcher Geſandter nach Frank=
reich
. Aus der Hauptſtadt ſind acht amerikaniſche Fami=
lien
angekommen, die berichten, daß ein allgemeiner Aus=
zug
der Ausländer begonnen habe.
* Waſhington, 17. Nov. Präſident Wilſon
erklärte, daß dem amerikaniſchen Geſchäftsträger in Mexiko
weder die Päſſe zugeſtellt wurden, noch daß er den Auf=
trag
erhalten habe, abzureiſen. Der Präſident gab zu ver=
ſtehen
, daß die ſchwankende Lage in der Stadt Mexiko nicht
das Vertrauen der Vereinigten Staaten zu einer fried=
lichen
Löſung der mexikaniſchen Frage verminderte.
Veracruz, 18. Nov. Der Kapitän des amerika=
niſchen
Schlachtſchiffes Nebraska meldet, daß der In=
ſurgenten
=General Aguilar das Land ſüdlich des Pa=
nucofluſſes
beherrſcht. Der Inſurgentenführer in Tan=
quijo
erklärte, daß er ſich im Einklang mit den Weiſungen
Carranzas die Kontrolle über die Petroleumländereien
ſichern und die Einkünfte von ihnen einziehen werde, die
bisher der Bundesregierung zugefallen ſeien.
El Paſo, 18. Nov. Der Inſurgentengeneral
Villa, der in Juarez den Oberbefehl führt, drohte, ſich
der mexikaniſchen Nordweſtbahn zu bemächtigen, falls die
Verwaltung nicht ohne Säumen den Betrieb wieder her=
ſtelle
. Zwei Banken in Juarez haben General Villa
100000 Dollar vorgeſchoſſen, mit denen er die Truppen
bezahlt hat
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 18. Nov. Das von einem ſächſiſchen Blatt
verbreitete Grücht von der angeblich bevorſtehenden
Scheidung der Ehe des Prinzen Eitel Fried=
rich
von Preußen wird von zuſtändiger Seite als
aus der Luft gegriffen dementiert.
* Berlin, 18. Nov. Kokowtzow beſuchte heute nach=
mittag
den Reichskanzler und hatte mit ihm eine
längere Unterredung.
* Berlin, 18. Nov. Die Verkehrseinnahmen
der deutſchen hauptvollſpurigen Neben=
bahnen
außer den bayeriſchen betrugen im Oktober
1913 im Perſonenverkehr 75991 380 Mark (gegen das Vor=
jahr
mehr 4 107435 Mark) und im Güterverkehr 196046 190
Mark (gegen das Vorjahr mehr 7276571 Mark).
* Karlsruhe, 18. Nov. Das Großherzogspaar
iſt heute abend kurz vor 5 Uhr zu dauerndem Aufenthalt
hieher zurückgekehrt.
* Wolfenbüttel, 18. Nov. Auf das Huldigungs=
telegramm
der Teilnehmer an der Hundert=
jahrfeier
der braunſchweigiſchen Batterie,
welches das Gelöbnis treueſten Gehorſams von 1000 al=
ten
Soldaten der Batterie dem Kaiſer meldete iſt fol=
gende
Antwort telegraphiſch eingegangen: Ich habe
mich über den Gruß der tauſend alten Soldaten der
Braunſchweiger Batterie ſehr gefreut als Zeichen dank=
baren
Gedenkens der großen Zeit und patriotiſcher Treue
für Kaiſer und Reich. Es lebe Seine Königliche Hoheit
der Herzog Ernſt Auguſt. Wilhelm I. R.
* Braunſchweig, 18. Nov. Heute abend treffen das
Prinzenpaar Max von Baden zum Beſuche des Herzogs=
paares
hier ein.
* Wien, 18. Nov. (Abgeordnetenhaus.) Der
Eiſenbahnminiſter unterbreitete die Vorlage, betreffend
die Ergänzung der bosniſch=herzegowiniſchen
Eiſenbahnnetze. Er erklärte, die Einbeziehung der
beiden Länder in den pragmatiſchen Verband der Mon=
archie
erheiſche auch ihre wirtſchaftlich verſtärkte Anglie=
derung
durch den Ausbau von Bahnverbindungen, deſſen
Dringlichkeit noch durch militäriſche Rückſichten geſteigert
werde. Es handle ſich hierbei nur um Beihilfen der bei=
den
Staaten der Monarchie zu den von Bosnien und der
Herzegowing zu beſtreitenden Aufwand in Form von
jährlichen Leiſtungen zu dem Dienſt des von dieſen Län=
dern
aufzunehmenden Anlehens. Die Regierung werde
bald nach Verabſchiedung der Finanzvorlagen einen über
die früheren Vorlagen hinausgehenden Lokalbahngeſetz=
entwurf
einbringen, deſſen Vervollkommnung ſie von der
Eröffnung weiterer, über die gegenwärtig verhandelten
Steuervorlagen hinausgehende Einnahmen abhängig ma=
chen
müſſe.
* Wien, 18. Nov. Auf eine Einladung des Miniſter=
präſidenten
fand heute eine Beſprechung der Ob=
männer
der Mehrheitsparteien mit den
Ruthenen ſtatt, in der vereinbart wurde, daß die Ruthenen
vorläufig ihre Obſtruktionstaktik aufgeben
und ſich auf wirkliche und tatſächliche Berichtigungen be=
ſchränken
.
* Antwerpen, 18. Nov. In einer hieſigen Diamant=
ſchleiferei
ſchläferten zwei Individuen den Wächter ein
und raubten die Diamantenvorräte. Es ſollen
Diamanten im Werte von 300000 Francs geſtohlen wor=
den
ſein.
* Paris, 18. Nov. Die Kammer nahm mit 333
gegen 225 Stimmen die geſamte Wahlreform in
der neuen Faſſung an.
* Paris, 18. Nov. Wie verlautet, erwägt man im
Militär= und Juſtizminiſterium, ob die vom General
Faurie veröffentlichten Berichte der Gene=
rale
Joffre und Chaumer nicht als ſolche verbotene zu be=
trachten
ſind, deren Veröffentlichung im militäriſchen In=
tereſſe
zu unterbleiben hat.
* Paris, 18. Nov. Der zweite internationale
Kongreß zur Regelung des Zollrechts trat
heute nachmittag zuſammen. Unterſtaatsſekretär Bourely
eröffnete die Sitzung, der Vertreter fremder Regierungen
beiwohnten. mit einer Anſprache, in der er ausführte, daß
die von Jahr zu Jahr verwickelter werdenden Zollbeſtim=
mungen
es notwendig machten, zu Vereinbarungen zu
kommen, die bei einigem guten Willen und Entgegenkom=
men
möglich ſind.
* Griſolles, 18. Nov. General Poline, der neue
Kommandeur des 17. Armeekorps beſuchte heute vormit=
tag
den deutſchen Militärattaché Oberſt=
leutnant
von Winterfeldt.
* Durban, 18. Nov. Heute morgen war alles ruhig.
Beinahe alle Indier haben die Arbeit niedergelegt. Der
Ausſtand hat ſich ſüdwärts ausgedehnt. Die Mehr=
heit
der in der Exploſivſtoffabrik Kynoche beſchäftigten
Arbeiter hat die Arbeit niedergeſegt
* Bukareſt, 18. Nov. Die hier eingetroffene ruſ=
ſiſche
Miſſion reiſte heute früh nach Sinaia ab. ms

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
Seite 8.
ſie vom König empfangen werden wird. Geſern abend Kiele Mütter glauben, ihre Knder gut zu ernähren,
wenn ſie ihnen ſchon in den erſten Monaten un=
nahmen
die Mitglieder der Miſſion an einem vom Kriegs=
miniſter
gegebenen Bankett teil. Die ruſſiſche Miſſion war verdünnte Kuhmilch geben. Sie wiſſen nicht, daß dieſe
zur Einweihung des Suwarow=Denkmals in Plaineſti ihres zu großen Eiweißgehaltes wegen von den meiſten
(Walachei), wo Suwarow 1789 über die Türken ſiegte, Kindern nicht verdaut werden kann und daß ſie verdünnt
werden muß. Dies geſchieht am vorteilhafteſten durch
entſandt.
* Petersburg, 18. Nov. In der Reichsduma einen Zuſatz von Kufeke, welches vorher in Waſſer
brachten die Progreſſiſten einen Geſetzentwurf ein, aufgekocht worden iſt. Die Mütter erzielen durch dieſe
wonach Mitglieder beider Kammern wegen Reden, die ſie Art der Ernährung bei ihren Kindern eine geregelte
(IV,24093
außerhalb der Duma halten, gerichtlich nicht zur Verant= Verdauung und vorzügliche Entwickung.
wortung gezogen werden können. Der Vertreter der Re=
gierung
ſprach ſich dagegen aus.
* Konſtantinopel, 18. Nov. Die Geſamteinnah=
men
der Anatoliſchen Eiſenbahnen betrugen
in der Zeit vom 22. bis 28. Oktober 276 165 Frances (mehr
L. C. Wittich’ſche
164677) und ſeit dem 1. Januar d. J. 10055686 Francs
(weniger 829817). Der Rückgang erklärt ſich aus der Ein=
ſchränkung
der gewöhnlichen Transporte wegen der Trup=
Hofbuchdruckerei

penmobiliſation.
* Saloniki, 18. Nov. Die ſerbiſche Regierung
empfiehlt ſich zur Anfertigung ſämtlicher
hat beſchloſſen die Wiedereröffnung der grie=
Druckſachen in vornehmer Ausführung
chiſchen Schulen in Monaſtir unter der BedingungS
zu geſtatten, daß der Unterricht in der ſerbiſchen Sprache
Ogten
Viſitenkarten
obligatoriſch gemacht werde. Die Heimſendung der be=
Miate
Werke
Cxlibris
Proſpekte
urlaubten griechiſchen Soldaten hat geſtern begonnen.
(
(
Diſſertationen
Hochzeits-Itg.
Rechnungen
* Buenos=Aires, 18. Nov. Die Paſſagiere des in
Verlobungs=,
Uhnentafeln
Briefbogen
Rio de Janeiro angekommenen Dampfers Lutetig‟
Vermählungs=
Stammtafeln
Kuverts
erklärten, der Dampfer habe während ſeiner
Eintrittskarten und Geburts=
Poſtkarten
Anzeigen
Geſchäftskarten Programme
Ueberfahrt ſchwere Havarie erlitten. Seit der
Dankſagungen
Menukarten
Kartotbekkarten

Ausfahrt von Liſſabon hatten ſie kein friſches Waſſer; ſtatt
Traueranzeigen
Speiſekarten
Quittungen
Kaffee gab es Mineralwaſſer. Das Maſchinenperſonal,
in 2 Stunden
Dlakate
Wechſel
unter dem ſich keine Deutſchen befanden verweigerte den
dienſt wegen der mangelhaften Ventilation. Sie mußten
Sonderleiſtungen:
durch Drohung mit dem Revolver zur Arbeit gezwungen
werden. Kurz vor Rio de Janeiro wurde auch die dritte
Illuſtrations= u. Tehrfarbendrucke
Maſchine beſchädigt und das Schiff konnte nur noch mit 4
Meilen Geſchwindigkeit fahren. Der Kapitän erklärte, daß
Maſſenauflagen
er keinen Beweis dafür habe, daß deutſche Stewards Sa=
14
botage verübt hätten, indem dieſe die Waſſerhähne der
Darmſtadt: Rheinſtraße 23
Waſſerleitung offen gelaſſen hätten. Er gibt weiter an,
daß er den verbreiteten Nachrichten in der Preſſe fern= 3
Sernſprecher 1 und 426
ſtehe.
* Ladyſmith, 18. Nov. Heute früh kam es zu Un=
1
ruhen unter den ſtreikenden Indern. Ob=
wohl
durch die Polizei die Ruhe bald wieder hergeſtellt
dalbsbruſt mit Reis und holländiſcher Sauce=

werden konnte, erwägt man, ob es nicht angebracht iſt, K 6 Perſonen, 2 Stunden. Zu der gekochten Kalbs
eine Bürgerwehr zu ſchaffen.
bruſt hereitet man folgeude Sauce: Man läßt ein gutes
Stück Butter mit etwas Mehl gar werden, gibt Waſſer,
Amtlicher Wetterbericht.
Salz, Zucker, Eſſig oder Zitronenſaft daran und läßt
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
kochen. Dann zieht man mit 34 Eigelb ab, rührt
Hoher Druck hat ſich von Weſten her über das Feſt=1½ Teelöffel Maggi’s Würze hinzu und gibt, wenn man
land ausgebreitet, die ozeaniſche Depreſſion ſcheint mit es liebt, etwas feingeriebene Muskatnuß daran. Die
ihrem Kern nordoſtwärts abzuziehen. Ueber England Sauce wird über das in Scheiben geſchnittene
fällt der Druck ein Tiefdruckausläufer dürfte unſere Fleiſch gefüllt und rund herum eln Reisrand gehäuft.
Witterung vorübergehend beeinfluſſen. Auf ſeiner Rück= von ½ Kilo in Brühe oder Waſſer mit etwas Butter
ſeite können wir morgen mit Abnahme der Regenfälle und Salz ausgequollenem, mit geriebenem Parmeſankäſe
und der Bewölkung rechnen.
und Maggi’s Würze vermiſchtem Reis.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 19. Nov.:
grngn Sie bekommen die Frende in Ihr Haus ge=
Zunächſt trüb mit Regenfällen, ſpäter Abnahme der
bracht und es koſtet Sie nichts. Leſen Sie,
Niederſchläge und der Bewölkung.
bitte, den Proſpekt der Firma Bial & Freund,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Breslau, welcher der Stadt= und Landauflage dieſer
Nummer beiliegt, und laſſen Sie ſich ſofort den Pathé=
*15242)
Apparat 5 Tage zur Probe kommen. Geld brauchen
(IV,25040,16
Sie dazu nicht.
Dampfernachrichten.
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nach Hamburg. Berlin 15. Nov. 4 Uhr nachm. in
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mittag um 3 Uhr, von der Friedhofskapelle
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ſage auf dieſem Wege aufrichtigen Da
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Kaiſermühle, Eberſtadt,
den 18. November 1918
Danksagung.
Für die vielen Beweiſe aufricht
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geliebten Schweſter ſagen innigſtell
Dank.
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½4 Uhr. Bürgerkeller um 8 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wirrich’ſche Hofbuchdruckereis
Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem Geſchäftss
Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaigig
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werdels
zurückgeſandt.
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Nummer 280,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
Nummer 280.
Seite 10.
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Einz. Mk. 408 .
do. . . . . Fs. 10
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.Darmſtädter Bank . 115,103½ do.
do. v. 1858 fl. 100 508,00 0
4½ Oeſterr. Silberrente 84,60 6½ Luxemb. Prince Henri 163,00 O Oberſchl. Eiſen=Ind.=
85,60
12½ Deutſche Bank . . . 2468
Frankfurt . . . . . . . 96,00 Ungar. Staats . . fl. 100
Caro . . . . . . . 61,00 6 Deutſche Vereinsbank . 117,253½
do. Goldrente . . . 88,60 0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 22,50
95,10 Venediger . . . . Fs. 30
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3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 80,00 5½ Pfälziſche Bank. .. 121,75
Engliſche Noten . . . . . 20,49
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ummer 280.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
Seite II.
ſämtliche Nachrichten des Grofh. Polizeiamts Darmſadt.
Ueberſicht
Gefunden: 1 lila geknüpfte Handtaſche mit Taſchentuch.
Tausende Betten, sowie riesige Quantitäten Drelle,
der Durchſchnittspreiſe von folgen=
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ine Schlüſſel an einem Ring. 1 Kapuze von einem Knaben=Um=den Früchten und Verbrauchsgegen= Daunen-Köper, Federn und Dannen kaufen vier grosse
ſtänden in der Zeit
1 Tranchiermeſſer. 1 Portemonnaie mit etwa 1 Mk. Inhalt.
ſtäkelter blau und roter Kinderhut. 1 ſchwarzer ſteifer Filzhut. vom 1. bis 15. Norember 1913.
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Uirter gelber Kinderſchuh. 1 kleines Taſchenmeſſer mit Perlmutter= Weizen von Mk. 18. bis 21.
gemeinschaftlich ein.
1 braunes Zwickerfutteral. 1 gold. Zwicker mit Futteral. (24103 Korn
15.75 17.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei= Gerſte
, 17. 18.
r Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be= Hafer
15. 18.
ſten ſich: 1. Spitzhund, 1 Pinſcher. 1 ſchottiſcher Schäferhund, Butter ½ Kilo Mk. 1.40
ritzhund (zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern Butter in Partien Mk. 1.30
Mk. 23.
em 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Verſteigerung Eier per Stück 11 Pfg.
Mnicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormit=
(24102 Eier in Partien per 25 Stück
30 Uhr, ſtatt.
Mk. 2.50
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 4.50
Entrichtung ſtaatlicher Gefalle.
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 1.25
Die an Martini 1913 fälligen Holzgelder und Zeitpacht=Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 2.50
ſtäge ſind, bei Meidung der Beitreibung, bis zum 25. November Heu per 50 Kilo Mk. 4.
3. an die Bezirkskaſſe Darmſtadt (Lindenhofſtraße) zu ent=
Darmſtadt, 17. November 1913.
Pent.
(24009ids
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Darmſtadt, den 14. November 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
Weißbinderarbeiten.
Dr. Gläſſing.
Die Erneuerung des Oelfarben=
anſtrichs
des Hauptgeſimſes, der
Reklametafeln.
E-EKI
Dachrinnen und der Abfallrohre
S=
Die Bordeinfriedigung der Rennbahn an der Heidelberger an verſchiedenen Gebäuden des
be ſoll zu Reklamezwecken verpachtet werden.
Schlachthofes ſoll vergeben werden.
Daher beste Qualitäten zu billigsten Preisen.
Es kommen etwa 54 Felder mit einer Größe von 6,57 qm
Bedingungen liegen bei dem
tracht. 23 Felder können zu einer Reklametafel zuſammen= unterzeichneten Amte, Grafenſtraße IIII Ein Besuch meines modernen Spezial-Hauses überzeugt
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Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Pachtliebhaber erhalten nähere Auskunft bei dem Stadtbauamt,
Sio von den grosen Vorteſon.
Angebote ſind bis
enſtraße 3., woſelbſt auch die Angebote einzureichen ſind.
Montag, 24. November 1913,
Darmſtadt, den 13. November 1913.
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Der Oberbürgermeiſter.
einzureichen.
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Darmſtadt, 14. November 1913.
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Buxbaum.
Molzbetten .. . . Mk. 56. 48. 29. 23. bis 15.50
Schulgeld=Erhebung.
Messingbetten
. Mk. 98. 79. 72. bis 55.
Dienstag, den 25. November 1913.
Das Schulgeld für das Großh.
Darmſtadt, den 14. November 1913.
. . Mk. 36. 29. 27. 21. bis 8.75
Kinderbetten
Realgymnaſium, die Großh.
Der Oberbürgermeiſter.
Liebigs=und die Großh. Ludwigs=
Matratzen:
(24141
J. V.: Schmitt.
(24079msOberrealſchule, die Vorſchule der
Großh. Gymnaſien, die Vik=
Seegras-Füllung
Mk. 17.50 14. bis 6.50
toriaſchule und das Lehrerinnen=
Wollfüllung . . . . . . . . Mk. 27. 24. bis 22.50
Bekanntmachung.
ſeminar, die Eleonoren= und
Kapok-Füllung . . . . . . . Mk. 55. 48. bis 39.
Frauenſchule, ſowie die Mittel=
Am Mittwoch, den 19. und Donnerstag, den 20. d. M.,ſchulen für das IV. Kalender=
Haar-Füllung e . . . . . . Mk. 125. 95. bis 65.
infolge Gleisbauarbeiten der Betrieb der Linie 9 (Schloßgarten=vierteljahr 1913 iſt bei Mei=
Deckbetten und Kissen, Patentmatratzen. Steppdecken, Koltern.
Oſtbahnhof, Ecke Wendelſtadt= und Bismarckſtraße) unter=dung des Beitreibungsverfahrens
en. Der Durchgangsverkehr wird durch Umſteigen an dieſer
bis Ende lfd. Mts. an den
Ake aufrecht erhalten
(24076Werktagen vormittags von 8½ bis
Darmſtadt. den 18. November 1913.
Betten-
Markt 11
12½ Uhr, hierher zu entrichten.
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Darmſtadt, 4. November 1913.
Spezialhaus Buchtauff Tel. 2iss
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Koch.
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Die Rechnuna
In den Schaufenstern
Bekanntmachung.
Mittwoch, 3. Dezember 1913,
it vereinigten evangeliſchen Zivilgemeinde
Ecke Elisabethen- und Wilhelminenstrasse
vormittags 10 Uhr,
Gliratgemeinde) liegt von heute ab 8 Tage in dem Pfarrhauſe, ſollen zwecks Aufhebung der Ge=
habe
ich eine auf Bestellung gefertigte
Ailtraße 28, offen.
meinſchaft die den
(25011
1. der von Dalwigk zu Lichten=
Der evangeliſche Geſamtkirchenvorſtand:
fels, Marie, Freiin zu Char=
Velte.
lottenburg,
en Glosse Tischdeckee
2. der von Dalwigk zu Lichten=
ursus
für Schwerhörige
fels, Pauline, Frein, zu
für einen Speisesaal
Darmſtadt
Aen vom Munde, hierdurch der Menschheit wiedergegeben.
Mitat für Angehörige. Defekt nicht mehr bemerkbar. dahier zugeſchriebenen Liegen= nur heute ausgestellt
ſchaften:
um deren Besichtigung ich höfl. bitte. Gleichzeitig
heilt Dir. F. Baum Flur Nr. qm

V 27 292 Grasgarten mit teile ich mit, dass ich
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Nummer 280
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
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[ ][  ][ ]

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Nummer 280.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
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gen, ließ ihre Füße ungeduldig ſchlenkern, im Walzer=
Frau Melodie.
Drinnen brüllte die Menge Rittner, Rittner! Der
takt. Ein Beifall, wie man ihn hier lange nicht mehr ge=
Roman von Carl Conte Scapinelli.
(Nachdruck verboten.) hört hatte, brach los, und da hinein miſchten ſich die ſum= Direktor kam heraus und bat Rittner, doch zu kommen.
464
Ich hab’ hier nichts mehr zu ſuchen, Joſef die
menden Stimmen jener, deren eigen er ſchon geworden
der Vorhang war einſtweilen aufgegangen. Linerls
Menge ruft Dich folg’ ihr!
war.
lch reine Stimme riß ihn aus ſeinen nervöſen Ge=
Wo treff' ich Dich?
Er bezwang alle, er hatte ja Irma ſchon einſt bezwun=
An. Ein Hauch von friſcher, unwillkürlicher Jugend=
Ich weiß nicht nie!
gen, nun flüchtete ſie vor ihm, nein, er durfte keine
lt umgab ſie. Nun verlangte man ſchon ihr Entree=
Macht über ſie haben, nein, ein zweites Mal durfte ſie ihn Der Direktor drängte: Sie müſſen ſich zeigen, Sie
on neuem.
nicht mehr hören, ſonſt war ſie nicht mehr Herr über ſich müſſen ſelbſt dieſen Walzer dirigieren!
laß und vor innerer Erregung zitternd ſaß Frau
Man zog ihn von ihr fort. Einen Augenblick blieb
ſelbſt; ſchon kämpften die Tränen ſich gewaltſam durch
unten auf ihrem Platz. Eine Welt, die ſie in den
ſie noch vor der Loge ſtehen, ein klein wenig machte ſie
Tagen gewaltſam zurückdrängte, ſtieg plötzlich dank da ſprang ſie auf und ſtürzte hinaus ins Foyer.
Kein Menſch achtete in dem Jubel darauf. Nur Ritt= die Tür auf, um den Beifall zu hören, um ihn an
Mllelodien in ihr auf. Das heimliche Glück jener Stun=
Mheinte und lachte. Dort oben auf der Bühne und ner, der von der Loge die Wirkung des Walzers verfolgt der Rampe zu ſehen.
Jetzt ſtand er oben und lächelte, ſelbſtbewußt, jetzt
dmſchuldige Ding, das dort oben ſtand war mit hatte, hattes geſehen und ſtürzte ebenfalls hinaus auf den
ſal, daß es ſo jäh zerſtoben. Wie hübſch ſie ſang, wie Korridor. Er mußte ſie ſprechen. Jetzt konnte ſie ihm ſtieg er zum Pult herab, nahm den Taktſtock, hob ihn.
Da warf ſie die Tür zu. In lichten Wellen zog der Wal=
aullſ
ihre Rolle zu ſpielen wußte, er hatte ſich ja auch mit mehr mehr widerſtehen.
Schon ſtand er ihr im Foyer gegenüber, er reichte ihr zer durch den Raum, folgte ihr in die Garderobe, ſie
Mimüht.
ber ſo leicht ließ ſich der Irrwiſch dort oben auf der die Hand, drinnen im Theater hatte der Walzer wieder be= nahm ihren Umwurf haſtig, ſtürzte auf die Straße. Der
ihe ſeine Liebesbeute nicht entreißen, noch wußte er den gonnen und ſtrich auch hinaus in die Gänge. Irma, komm Walzer folgte ihr. Sie ſtieg in einen Wagen. Es war
Ml, den Geliebten zu feſſeln, noch tanzte er mit ihr, einen Augenblick! Er nahm ſie am Arm, er zog ſie mit ja unmöglich, daß die Muſik wirklich auf die Straße
drang, aber ſelbſt im Klirren der Fenſterſcheiben ſchien
woldie Klänge des Walzers ihn zwangen. Wie wogende ſich fort in die leere Direktionsloge.
Aber vor der Tür blieb er ſtehen. Ich will ihn nicht er zu ſitzen ſelbſt hier hörte ſie ihn er zwang ſie, daß
Zlain, wie Wellen, erfüllt von Melodien, rieſelte jetzt die
ſie die vom Weinen verzerrten Lippen öffnete, er zwang
über die Zuſchauer dahin, ſchien ſie alles vergeſſen mehr hören! ſtöhnte ſie.
ſie ſo, daß ſie ihn ſelbſt mitten im Schluchzen leiſe
mälln zu wollen, ſchien ſie zu zwingen zu dem Willen und
Und wirſt ihn doch nicht los bekommen mehr im
ſummte.
n des einen.
Leben! Du willſt wirklich den anderen heiraten, den
Sie fuhr ins Hotel, wo ſie den Bräutigam wußte, ſie
ſer Walzer, der auf der Bühne den Sieg bedeutete, Menſchen ohne Melodie?
flüchtete von der Melodie zum nüchternen Stillen,
iet e auch beim Publikum Rittners vollſtändigen Sieg.
Sie nickte zögernd.
aber immer ſang und ihr der Irrwiſch=
Alllſa unten, die ſtrengſten Kritiker, die tiefſten Kenner,
Wo das unſeren Liebe eutſprungen? Komm, jetzt walzer.
dielungen und Alten bezwang er, nahm ihnen ihr eigenes

[ ][  ][ ]

Nummer 280.
Darmſtädter Tagdiatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
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Eines Augenbit deite Faf liner uch en Zm
Aum
Entree des Hotels ſtand, da die livrierten Diener ſie
gedacht, da er zur Bühne eilte, dann tötete der Beifall alle auf fünf Jahre bei glänzenden Bedingungen dem Direk=
begrüßten
und ihr ſagten, Herr Bergauer warte ſchö
tor des Theaters unterſchrieben.
Gedanken in ihm, bis auf die, die ſeinem Erfolg galten.
einem kleinen Speiſeſalon mit ihrer Mutter und ein Mlesang
Kommen Sie nicht mit zum Souper?
Plötzlich erſchien ihm der Erfolg, der Beifallsſturm
Ich möchte wenigſtens erſt die Mutter benachrichtigen! Freunden auf ſie, da ſchien es, als wäre ſie wirllichNeorte.
ſo ſelbſtverſtändlich, ſo natürlich. Und mit geſteigertem
koset w.
Sie wartet hier in der Nähe! und Linerl ſah ſich um und Melodien, die ſie bisher verfolgt, entflohen.
Schwung dirigierte er den Schlußwalzer des zweiten Ak=
Vor dem großen Spiegel im Entree muſterte ſie lle Wabethenst.
trat unter die Menge.
tes und vergaß Irma darob Lina und alle.
Da ſtand ihr Theodor Erlinger plötzlich entgegen. Er ſie kam ſich ganz verzerrt und totenblaß vor.
ather
Es war ein Theatererfolg geweſen, wie man ihn ſelbſt
zog tief den Hut, ſeine Augen leuchteten. Ich wollte nur war jetzt alles Nebenſache. Drinnen wartete man glſſſte
im enthuſiaſtiſchen Wien ſeit einem Jahrzehnt nicht er=
en
gebld. 2.
meine Freude über Deinen Erfolg Dir aus= wartete man auf ihre Erzählungen ſie mußte hinei
nanz, G
lebt hatte.
Schön, daß Du kommſt, Irma! Ich laſſe gleich
drücken. Nuc das. Ich will gewiß nicht läſtig fallen.
Aen Rag.
Als der letzte Akt zu Ende war, da lachte alles ſich an.
In ihrer guten Stimmung ſtreckte ſie ihm die Hand tragen. Du wirſt Hunger haben! rief ihr BergaueHörder.
In der Garderobe pfiff es der Nachbar in des Nachbars entgegen. Verdient haſt Du ſie nicht, ſagte ſie, nach dem, Aber, was iſt’s denn? Du zitterſt ja noch. Hats
Ohren, die Herren ſummten es, während ſie ihren was Du Rittner angetan haſt!
angegriffen?
Damen in die Theatermäntel halfen, die ganze Straße war
Ich weiß nicht!
Er hatte mir mehr angetan! erwiderte er trotzig.
erfüllt von den Melodien, die die Theaterbeſucher hinaus=
Wie war’s denn? Ein Durchfall?
Linerl nickte ihm flüchtig zu und kehrte ſich von
Nein, nein, ein Rieſenerfolg! Sie zwang ſich zu mhe?
trugen.
ihm ab.
Der Direktor fiel Joſef um den Hals, er hatte die
Ich kann’s noch immer nicht glauben, daß Du mich gem, gleichgültigem Reden.
Kollegen von nah und fern, die Hauptdarſteller zuſammen=
Es war vorauszuſehen! meinte Bergauer ebenfalls?
gar nicht magſt. Jetzt wäre es ſo ſchön, jetzt könnten wir
getrommelt und zu einem Souper ins Hotel geladen, auch ruhig heiraten. Dein Geſang hat ſelbſt meine Mutter ruhig. Aber nun laſſen wir das, nun wollenileSüllug
mütlich eſſen! Du wirſt doch Hunger haben. Es gibt heute ?
Lina, der er ſogleich einen Kontrakt auf Jahr und Tag verſöhnt, ſie hat feſt mit applaudiert!
hinaus in die Garderobe geſchickt hatte, wurde gebeten
Sie hielt noch immer das Kuvert mit dem neuen Deine Lieblingsgerichte!
Zubeh.
geſ.
und ſollte an Joſefs Seite ſitzen.
Sehr freundlich und nett von Dir!
Kontrakt in den Händen. Ich bin auf fünf Jahre an
Die Mutter maß ihre Tochter von der Seite. Sie ?
Obwohl das Publikum längſt das Theater geräumt das Theater hier gebunden ich habe mich nur mit der
hatte, ſtand eine Flut von Leuten am Bühnenausgang. Kunſt vermählt. Und ſie verlangt, daß ich keinem Mann hatte ihre Irma noch nie ſo außer Faſſung, ſoblaß,ſoe
regt geſehen. Iſt Dir denn auch wohl?
Meiſt Agenten, Direktoren, die Joſef ſprechen wollten, aber angehöre!
Gewiß, Mama. Ich hab’ nur Hunger! Sie lög ein=
mitten
darunter hatte er von fern deutlich Theodor Er=
Das kann nicht ſein!
Ich muß ledig bleiben, es ſteht im Kontrakt. Adieu, fach, man ſollte ſie nicht mit Fragen beſtürmen. Felg
linger geſehen. Einige leere Fiaker warteten auf die Ge=
gib
mir einen Schluck Wein zur Stärkung!
ſellſchaft, die Schauſpielerinnen und Schauſpieler kamen Theodor!
Ei
fig.
In einem Zug goß ſie das erſte Glas hinunter. Noch
Er wollte ihr nach. Linerl, hör’ doch, Linerl! Aber
nach und nach, jeder ſchüttelte Joſef die Hand, gratu=
ſie
kehrte ſich nicht an ihn, ſondern ſuchte ihre Mutter, die eins, bitte!
lierte, lobte auch Linecl, ſeine feine Entdeckung.
Wird’s Die nicht zu viel in den leeren Magen? fragke
Gerade kam auch dieſe aus dem Bühnenausgang nicht weit entfernt ſtehen mußte. Nicht der Kontrakt, der
heraus auf die dunkle Straße. Joſef Rittner ſchüttelte dort iſt’s, der ihr den Kopf verdreht, dachte Theodor, auf er beſorgt.
u. L.
Rein, nein, ich muß mich erwärmen. Mich fröſſeh
Lnuipe
ihr erfreut und dankbar die Hand. Famos haben Sie Ihre die hohe Geſtalt Joſef’s blickend.
ein wenss!
Sache gemacht, famos Sie werden eine gcoße Sängerin
werden
Halb erſchöpft war Irmg im Hotel angekommen
(Fortſetzung folgt.)

[ ][  ][ ]

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Mitwoch, 15. Rovember.
1913.
vernachläſſigter
6 Nächte, 2 Feldbereinigungskommiſätre und 1 ſchöne ſund 15 Pferden. Eine Wache von 6 Mam muß ich im
Frau, eine geborene Polin aus Lemberg, ein herrlicher Hinterhauſe haben. Am Sonntag aber war der merkwür=
Erupfen hat ſchon
Kamerad zur Frau Kämmerer, 6 Bediente 5 preußiſche dige Tag, an welchem ich erfahren ſollte, was der Drang
ihem die Ge=
Feldjäger und 5 Pferde, zuſammen 16 Menſchen, 16 Pferde der Umſtände vermag: Ich erhielt noch als Zugabe einen
und 3 Wagen. Jetzt habe ich noch die beiden Herrn Kom= ruſſiſchen General, Graf Lambert, nebſt Gemahlin und 2
Pheit gekoſtet.
miſſionäre mit Frau, prächtige Menſchen, mit welchen wir Kindern, eine Gouvernante, 11 Bediente, 2 Adiutanten
freundſchaftlich leben, nebſt 5 Bedienten, 8 od. 9 Pferden. u. ſ. w. Kurz, ich hatte 43 Menſchen und 50 Pferde im
Dagegen habe ich auch noch die Kriegsamtei im Hauſe Hauſe.
und die Wache vor dem Hauſe. Es müſſen beſtändig 5
Mein armes Weibchen trippelte nach ſeinen Kräfien
Oefen geheizt werden; kurz, es iſt eine kleine Hofhaltung umher, allein um 9 Uhr mußte es ſich legen und um 11m0
bei mir.
Uhr gebar es mir eine geſunde und ſtarke Tochter. Alſo
Ich gebe und thue alles gern, da ich ſo freundſchaftlich abermals eine, jedoch gewiß ſehr willkommene Einquar=
Svon den Herrn behandelt werde und wünſche keine Aus= tierung, welche nicht auf dem Billet ſtand, und zu dieſer
tauſchung, welche mir auch nicht zu theil werden würde. mußte ich die Hebamme und die Wartefrau, die ich um
Herr v. Fulda und Herr v. Mannrod ſind dieſe Freunde.
10 Uhr hatte rufen laſſen, auch im Hauſe behalten Alle
65
Der arme Dr. H zu Rödelheim ſoll von den Koſacken meine Zimmer waren beſetzt. In der Bibliothek ſchliefen
e
S

rein ausgeplündert ſein, und ſich mit Weib und Kind und die Adjutanten, die Hebamme legte ſich in mein Bett, die
Eltern geflüchtet haben. Noch wiſſen wir nicht, wo er iſt, Wartefrau zum Kindermädchen und ich kampirte auf dem
öſe30 Pfgwahrſcheinlich in Frankfurt.
Fußboden.
M 2)
Heute erhielt ich einen Brief von Düſſeldorf, welcher
So wurde die erſte Nacht glücklich überſtanden, in der
mit dem kaiſerlich öſtereichiſchen Wappen verſiegelt war, zweiten eroberte ich wieder mein Bett ich, der ich ſchan
alſo ſtehen auch die Alliierten ſchon längſt dort am Rhein. 4 Wochen gegen Bruſtbeſchwerden medizinire, bin aber
Erinnerungen an 1813.
Wahrſcheinlich gehen in dieſem Augenblicke wichtige Dinge noch immer ſehr ſchlafſüchtig und müde, woran die Ab=
ſehr
Darmſtadt unter den Kriegslaſten zu vorl Gebe uns Gotte den Frieden!
wechslung der Luft ſchuld ſein mag.
Geſchieht dies nicht, dann müſſen wir große Opfer
hatte, bezeugen die nachfolgenden Briefe eines
Die Koſacken ruinirten mir den Brunnen; die Kette
B
im Rechtsanwalts L. R., der an ſeine in Oberheſſen bringen und können ganz verarmen. Vielleicht oder viel= ſamt dem Eimer war hinabgefallen. Ich mußte alſo An=
ſratete
Schweſter im November und Dezember mehr wahrſcheinlich geht es alsdann ſchnell über den ſtalten zur Reparatur machen; in den Hof, in die Wochen=
1813 ſchreibt:
Rhein, und dann trifft es zwar den Feind, aber doch in ſtube, zu den Offizieren, zu den Wachen und Bedienten
den deutſchen Provinzen unſre Landsleute und über= u. ſ. w. herumlaufen und die Abwechſlung der Hitze und
Darmſtadt, 8. November 1813.
haupt unſre Mitmenſchen. Mit den Scenen des menſch= Kälte machte mich ganz caduk. Doch iſt, hoffe ich. alles
ßs heute mußte dieſer Brief (vom 1 November)lichen Elends, womit wir bisher heimgeſucht worden ſind, ohne Folgen! Genug, Mutter und Kind ſind wohl und
Ableiben, weil die neuſten Kriegsereigniſſe deſſen Ab= kann und mag ich Dich nicht unterhalten. Das Klagen empfehlen ſich Deiner und der Deinigen Liebe.
Mig nicht verſtatteten. Die Kärcher fuhren bis jetzt bilſt zu nichts, wir miſſen uns freuen, daß die Reiter
Der Herr General, Graf Lambert haben 2 Nächte bei
tach Frankfurt und wer weiß, ob ich mein Packet Deutſchlands da ſind und eine Rippe oder doch einen Fin=
mir
campirt, alſo geſtern morgen mein Haus verlaſſen,
fortbringe, oder ob ich es mit der fahrenden Poſt ger gibt jeder Deutſche gerne, wenn er von dem franzöſi= und jetzt iſt nur noch die ſtändige Einquartierung mitz 21
En laſſen muß. Es iſt nur gut, daß Du ſchon längſt ſchen Joche befreit wird.
Pferden inr Hauſe. Dabei beten wir, wenn es nur nicht
ſtſcht durch Frit haſt, daß die Mädchen glücklich hier
Ihr habt doch nichts durch die Retirade über Hanau
ſchlimmer kommt, und dies Gebet wird wohl ſo ziemlich
immen ſind. Man kann wahrhaft ſagen glücklich, gelitten? Wir waren in wahrer Angſt für Euch und ſpra= erhört, da der ruſſiſche Kaiſer mit ſeiner Leibgarde, 12
leswar recht vor dem Thorſchluß! Wir Alle wünſchen chen davon mit aufrichtiger Theilnahme.
Mann ſtark, geſtern fort nach Heidelberg gereiſt iſt.
alltrichts mehr, als Nachricht von Euch, daß Ihr auch
Es iſt Zeit zu ſchließen; ich werde ſehen, den Brief
Zu allem dieſem kam noch geſtern des I. Vaters Ge=
iſh
durchgekommen ſeid. Für Darmſtadt war der auf die fahrende Poſt zu bringen, er geht doch ſicherer.
ein
und die öſtereichiſche=bayeriſche Armee das einzige wenn er auch mehr koſtet. Weibchen empfiehlt ſich beſtens, burtstag. Da mußte ich ihn doch beſuchen. Meine beiden
Am 1. November ſah ich die erſten Koſacken an es hat ſeine Laſt mit der großen Haushaltung. Gott gebe Jungen ſollten ihn mit einem Bisquitkuchen anbinden
in Fenſter vorbeireiten. Es waren ungefähr 1500 ihm, wenn das Haus leer iſt, eine glückliche Stunde. Im und Jettchen den Louis, das Kindermädchen aber den Karl
nebſt dem Kuchen in’s Teichhaus bringen. Indeſſen ſitze
.
Mt welche noch am nämlichen Abend über den Rhein nächſten Monat wird es ja anders ſein.
ich im Teichhaus bis 274 Uhr und ſie kommen nicht. Ich
t: .dhiien. Sodann hatten wir täglich 348000 gefanzene
mußte alſo abmaſchieren und meine gehoffte Freude war
iſen, welche zuſammen in das Ererzierhaus=)
Darmſtadt den 15. Dezember 1813.
Liebſte Schweſter! Der Schneider von E. ., wel= durch die Gemächlichkeit oder den Unverſtand, oder viel=
wurden
, auszuſpeiſen. Heute ſind die letzten 500
iſen abmarſchiert in dem beklagenswerteſten Zu=cher Deinen hieſigen Töchtern Manches mitbrachte, hat mehr den Mangel an Aufmerkſamkeit verdorben! Die
Allein die meiſten machen ſich durch ſorgloſes Be= mir erzählt, daß Ihr für diesmal ganz glücklich durchge= Magd und Louis trugen den Kuchen zum Großvater ſo
unter ſich des Mitleids unwerth. Indeſſen ſieht! kommen ſeid und ich wünſche Dir mit aufrichtiger Theil=ſchlechtweg. Bruder Georg und ſeine Frau waren mit
Dr. H. nach Eberſtadt gefahren, ich war alſo ganz ſolo bei
ettſche ſtets mehr auf das Elend und ſieht auch den nahme Glück dazu.
Ich werde ſehr hart mit Einquartierungen mit= dem lieben Alten, welcher über Schwäche klagt, von ſeinem
n und hungernden Gefangenen gern.
An 2. November ritten die braven Baiern hier und genommen; ſeit dem 2. November war ich nur 1 Nacht Ende ſpricht, auch mit einem Kuß von mir Abſchied nahm.
Vor einer Stunde verließ mich Bruder Pfarrer; er
umliegenden Gegend ein. Es waren ihrer viele frei; am verfloſſenen Sonntag aber hatte ich das non plus
Mlnde Ich erhielt einen Bataillonschef 1 Adjutanten, ultra von allen hieſigen Einquartierungen. Seit dem 30. kam gegen Abend zum alten Mann, u. dieſer, welcher ihn
ſiante, 1 Corporal, 8 Mann Wache, 2 Bauern, 2 Wär= November befindet ſich der Herr Major von Brockhuſen, an der Schallthüre bemerkt hatte war ſchon mit Herbei=
aammen
20 Menſchen, 13 Pferde, 3 Wagen. Dieſe Genergladjutant bei Blücher und kommandirt zum Haupt= ſchaffung einer Flaſche Wein beſchäftigt, um ſeinen Ge=
hierten
am 3. November morgens 11 Uhr, ſämtlich quartier des ruſſ. Generals von Sacken, welches ſich dahier burtstag zu celebrieren, als der Bruder Pfarrer ins Zim=
t
und getränkt und auf den Marſch verproviantiekt, etabliert hat, nebſt 4 Bedienten und 8 Pferden in meinem mer kam. Bald darauf kam Bruder Georg zurück, und ſo
ut nehmlichen Augenblick erhielt ich wieder: 2 Offi=Hauſe. Neben dieſer ſtändigen Einquartierung kommen hatte der Alte doch 2 Söhne, mit welchen er 3 Stunden
ſeines 83. Geburtstages verlebte. Das tröſtet mich noch!
nd 2 Pferde nur 1 Tag, 1 Oberkämmerer und Pferd noch 12 Offiziere nebſt Bedienten und Pferden.
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Seite 18.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
Seite 19.
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Ke

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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
Seite 22.
Geen e e e e e e e e e e e e e e
Int Fohbiondr Verbammung=
Mozart-Verein.
Die Großh. Heſſiſchen Altpenſionäre, deren Witwen,
Montag, den 24. November 1913, abends 8 Uhr,
die penſionierten Lehrer und Lehrerinnen werden hier=
mit
dringend eingeladen,
I. Winter-Konzert
Mittwoch, den 26. ds. Mts., nachm. 4 Uhr,
im Saalbau
in der Stadt Pfungſtadt in Darmſtadt
unter Mitwirkung des Konzertſängers
Herrn Hermann Gürtler aus Wien.
recht zahlreich erſcheinen zu wollen.
Leitung: Herr Gr. Kapellmeiſter Fr. Rehbock
Programm.
Tagesordnung:
Männerchöre:
C. A. Mangold: Wanderers Nachtlied= und Morgen= UWichtige Beſchlußfaſſung über die Wahr=
wanderung‟

Richard Wagner: An die Kunſt und Pilgerchor aus
Tannhäuſer.
lung unſerer berechtigten Intereſſen, über
Arnold Mendelsſohn: Die Leipziger Schlacht.
Carl Maria v. Weber: Gebet und Lützows wilde
Jagd‟.
deren Schickſal bekanntlich am 2. Dezemb.
Sologeſänge für Tenor:
Fragment aus dem Aeſchylos, Der entfühnte Oreſt, und
d. Js. endgültig in der Kammerentſchieden
Gruppe aus dem Tartarus (Fr. Schubert), Der Schrecken=
berger
und Der Tambour (Hugo Wolf), Windräder
werden ſoll.
und Wie einſt‟ (Joſeph Marx), Wenn (Rich. Strauß),
Kriegers Ahnung‟ (Fr. Schubert), Der Soldat R. Schu=
mann
), Der Schildwache Nachtlied (Theod. Streicher),
Darmſtadt, den 17. November 1913.
Geneſung‟ (Rob. Franz).
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Eleue-
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mit Theater und Tanz
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für Aktive und Inaktive im Vereinshause.
Das Frogramm der
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Sensationen:
Ueberall
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Der Vergnügungs-Ausschuss.
wo ein
Tvonne deForge
Das Wunder der An-
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Der Zigeunerbaron.
Operette in 3 Akten v. Joh. Stra=
Muſikaliſcher Leiter: Erich Kleikn
Get Monal
Perſonen:
Graf Peter Ho=
Mekaſtlichen 3
monay, Oberge=
Aklichen Dartel
ſpan des Temeſer
Comitates . . . Hans Bertra=th. 56. Mis.
Conte Carnero,
kgl. Kommiſſär . Adolf Jorda=zlſtruten Namen
Sändor Bärinkan.
Intereſenten
ein junger Emi=
. Aug. Glober=zünſtädter Erwe
grant
Kälman Zſupän,
e.reich Schweine=
Gel
züchter i. Banate L. Schützend=g
Arſena, ſ. Tochter Marg. Belimg
Schäfer
Ruich uſede
Mirabella, Erzieh. Minna Mühlg
ſ Beachtung
Rudolph
i. H. Zſupän’s
Ottokar, i. Sohn . Otto Thomiet
Ezipra, Zigeuner. Anna Jacobaſt, Jaoob, Ma
Saffi, Zigeuner=Joſeph. Besäff, Oto, 84
Gerder
mädchen
Paul Peterſenit ſuß, Wilh
Päli,
Jöszi,
.. Emil Krotall
Auguſt Krägsſier, Balhal
Ferkö,
Mihäly, 65 . . Arthur Beitehſſe), Gonrad,
Ein Herold.
Adolf Klotz Penheime
Seppel, e. Later=
nenbub
.
Hw. Jungkusſtembs, Karl
Mikſa, Schiffs=
Br. Waiganss Mmann, Lu
knecht
Ein Zigeuner=
Lrt, Karl,
Erna Jungkur
knabe. . . .
Eva Unger
Minna,
MWir empfeh
E . Adr. Riethal
Irma,
225
L. Sturmſchsſleleben an
Tereſi,
Aranka,
.Louiſe Kümmllſtehrsverhal
Tylde Haſal
Katicza,
12

Maia Schältlſt zu vertreten
Juleſa,
Iſtvän, Zſupän’s Adolf Braii
Knechte Otto Schnalhall Darmſtadt,
Péti,
Gyuri,
. . Frieda Herbil
Helene Rumeit
Imie,
§ . . Paula Kußim
Tamäs,
Berta Krociſ
Kälmän,

.Elaire Selten
Andräs,
. . Marie Mahl
Matyäs,
Dönes,
E . . Käthe Mäle
V. Ungibaule
Marlon,
Nach dem 1. Akte findet eine m
von 15 Min., nach deml
eine ſolche von 10 Min. ftül
Preiſe der Plätze Wm
Preiſe): Sperrſitz: 1.18
4.20 , 14.20. Reihe 3.40e
1.5. Reihe 2.90 00 keine
terre:
Reihe 2.35 , Proſzeniua
I
6.20 , Mittelloge 6.20 ZMWuſenſtah
konloge 5.20 , I. Rang
II. Rang: 1.6. Reiheltlvürſt
7. u. 8. Reihe 2.15 , I. GMlen
1.35 , II. Galerie 75 .
Kartenverkauf: an der Mhſers,
kaſſe im Hoftheater von Hgül
Uhr und eine Stunde vor Mllt
der Vorſtellung: im Verkehnzlut einiu
von 81 Uhr und von
bis kurz vor Beginnde
ſtellung. (Im Verkehrsbürmmmwir bit
den auch telephoniſch Ka
ſtellungen entgegengenomgſigende.
Telephon Nr. 1582.)
Anf. 7 Uhr. Ende nachngn
Vorverkauf f. die Vorſtelluswiligen.
Donnerstag, 20. Nov.
Vorſt. A 13. Verd i
(unter muſikal. Leitung
Aeb.
Neu einſtudiert u. neu
Der Troubadou
Preiſe. Anfang 7½ Uhhn
Freitag, 21. Nov.
D 14. Literariſcher
Uraufführung: Meiſteknal
fried oder die Spöllesgslelnke)
Drama in 3 Akten von Kal bo
Levetzow. Miranda: TecelWung.
Oſter, a. G. Gewöhnl= üch
Anfang 8 Uhr.
Samstag, 22. Nov. Außel
Vorſtellung für auswärtige Vill
Wir
ſchüler. Prinz Friehrſchl
dier
Anfang 3 fſ.
Homburg!
lich de=
(Zu dieſer Vorſtellung finde
Zulei
Kartenverkauf ſtatt.)
Sonntag, 23. Nov. Vormitgäl
11½ Uhr. Außer Abonnen.=
Volksvorſtellungspr. Matinél
(Totenſanntag=Feier.) Muſikalſch)
ab Kotterdam und deklamatoriſche Vorträng=
Der Tor und der Tod iumntact, R0
Uh.
Vergl. beſ. Anz. Abends=?
(115
55. Ab.=Vſt. A 14. De
2d
Holländer: Kammerſäng. Walil
Programm
zu dem am Mittwoch, da
19. Nov., von 12 Uhr mittags
des Großh. Art.=Regts. Nr. 61
1. Marſch aus Chr. Goundig i
Fauſt und Margarete von
Hamm. 2. Ouvertüre zu B
und Zimmermann von A. Lorhillic
3. Zwei Stücke: a) Loin 60
bal b) Entr' Act‟ Gavotte, bie
Ronäuſen Ernſt Silet. 4. t driſhne
29
blauen Donau, Walzer von 30
empfiehlt (23073a Strauß. 5. Der Roſe Hochzeiſſt
zug‟ Charakterſtück von 20
Jeſſel. 6. Wir präſentieren eritſt
35
Preismarſch der Zeitſchrift, Wochſt

[ ][  ][ ]

mer
ſſummer 280,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
Seite 23.
eite
Staurveroraneren Wanl.
en v.
ier: 6

enen.
Seit Monaten haben wir es uns angelegen ſein laſſen, in Vertretung der uns anvertrautenS Fin an Nchts-
chaftlichen
Intereſſen von Induſtrie, Großhandel, Kleinhandel, Handwerk und Angeſtellten, den
Hanssahhliſchen Parteien und ſonſtigen Intereſſentengruppen für die Stadtverordnetenwahl am
Mds. Mts. geeignete Herren als Kandidaten zu empfehlen. Eine größere Anzahl der von uns
Siehendch Sahſer
Wofönſelnten Namen findet ſich nunmehr auf den zur Ausgabe gelangenden Wahlzetteln dieſer Parteien
un Fntereſſentengruppen. Kein einziger Wahlzettel dürfte jedoch berechtigten Anſprüchen der
Die nationalliberale Partei hat den Dank für
Aug. 6Dimſtädter Erwerbsſtände genügen, weshalb wir die
die Hilfe, die wir ihr bei politiſchen Wahlen bisher
geleiſtet, dadurch abgeſtattet, daß ſie es abgelehnt hat,
L. 6t
Gewerbetreibenden, Prinzipale und Angeſtellte
den billigen Anſprüchen auf eine Vertretung unſerer
Anſchauungen auch im Stadtparlament Rechnung zu
Minnazliturch auffordern, bei der Abgabe ihres Wahlzettels den nachſtehenden Namen in erſter Linie
tragen. Während wir unbeſehen die Namen ihrer
ehſlſſe Beachtung zuteil werden zu laſſen:
einet
Kandidaten unterſtützen ſollen, hat ſie ihrerſeits ver=
. Jacob, Maſchinenfabrikant.
Stritzinger, J. Werkmeiſter.
relöoſent
ſucht, ſich die Auswahl der ihr von uns vorzuſchlagenden
Gerde Mlff., Otto, Kaufmann, Wilhelminenſtr. 26.
Herbert, Valentin, Obertelegraphen=Sekretär:Kandidaten vorzubehalten.
MMefuß, Wilhelm, Kaufmann.
von Heſſert, A., Rentner.
Enihel
Wir können deshalb in die Wahlbewegung nicht
Auguſtſäküſchzer, Balthaſar, Bäckermeiſter.
Linck, Heinrich, Seilermeiſter.
eintreten; wir empfehlen unſern Mitgliedern und
Arthurk8für y, Conrad, Zimmermeiſter.
Markwort, Georg, Ingenieur.
. Abolfſ.
Freunden Wahlenthaltung und, falls ſie ſich trotzdem
Olſpenheimer, Georg, Gaſtwirt.
Möſer, Joh. Heinrich, Generalagent.
der Abſtimmung nicht entziehen zu können glauben,
Hw. mbs, Karl, Architekt.
Säng, Ludwig, Buchhändler.
den Wahlvorſchlag der Bürgervereinigung und des
Br. Mmann, Ludwig, Techn. Reviſor.
Wittmann, Ludwig Ph., Zimmermeiſter. Hausbeſitzervereins abzugeben, der mit dem Namen
Art, Karl, Diplom=Ingenieur.
.ErnaJu
von Heſſert anfängt.
(24120
.Eva lWir empfehlen hierdurch lediglich Herren, welche zum größten Teil noch dem aktiven Ge= Darmſtadt, den 17. Nov. 1913.
. Abr. N0.
L. Stmſasleben angehören, oder durch langjährige Geſchäftserfahrungen und Kenntniſſe der
ehrsverhältniſſe die gewerblichen Intereſſen in der Stadtverwaltung in ausgezeichneter
Die Vorſtände
zu vertreten in der Lage ſind.
Darmſtadt, den 17. November 1913.
(24095
der rechtsſtehenden Parteien.
Die Ortsgruppe Darmstadt des Hansa-Bundes.

Iul Mladtorroronrien=
bausbeſitzer
und Mieter
Wahl!
keine Gegenſätze, wenn auch der Mietervereinsvorſtand‟
fienſtadtgenoſſenſchaft) ſolche konſtruieren möchte. Mit illoyalen
Geehrte Wähler aller Stände!
hwvürfen und mit Hetzen zwei Teile des Wirtſchafts= Einen der gemeinnützigſten ſeitherigen Vertreter
üers, die auf einander angewieſen ſind, zu verfeinden, iſtſunſerer Stadt, Herrn Stadtverordneten Schupp, hat
man nach vorheriger Wiederaufſtellung im widrigen
einwandfreies Beginnen.
Parteigetriebe verdächtigt und verdrängt, ſo daß er nur
Wir bitten alle loyal denkenden Wähler um ſolauf 3 der vielen auftauchenden Wahlzettel erſcheint und
ügender, ihre Stimmen auf den Bürgerzettel zu deſſen Wiederwahl immerhin fraglich erſcheinen könnte.
National geſinnte Bürger! Erinnert Euch
ſchtigen.
(24155heute dieſes verdienſtvollen Vertreters, und wenn Ihr
auf Euerem gewählten Stimmzettel nur einen Namen
findet, den Ihr ohnedies ſtreichen werdet, ſo ſetzt dafür
Der Wahlausſchuß für den Bürgerzettel.
Georg Schupp, Stadtveroräheter
Perspehtiven
ein und Ihr werdet damit das Wohl der Stadt fördern.
Steinkohlen-Bezugs-Gesellschaft
künſtleriſche, in jeder Manier,
werden angefertigt. Anfrag.
Im Namen Vieler:
unter E 1 an die Expedition
- Friede-
ds
. Blattes.
(22196a
Dr. A. Bopp, Rechtsanwalt.
Wir ersuchen die Mitglieder dringend,
Wilh. Jungmann, Rechnungsrat i. P.
Wagen für alle Zwecke
die rückständigen Zahlungen, einschliess-
Waldecker, Hauptmann a. D.
lich der Novemberrate, nunmehr umgehend
(57)
Kugler, Kammermuſiker i. P.
zu leisten. Bei Nichtbefolgung verweisen

wir auf § 8b der Satzungen und die vor-
Gg. Weber, Kammerſänger.
B
gesehenen Mahnungen.
Jul. Wrede, Rechnungsrat.
E M-- E.A. Geppert u2en
H. Wenzlau, Feldwebel i. P.
(24156
0
Der Vorstand.
-edhdhdt Darmstadt(m
armstadt, Nov. 1913.

Darmstrasse zu. V
23926gm
Nr. 10
(IV,25006,77
* Dür Sraotveroronerenwahl.
E e e
E (
Techniſche Bücher
Die Sozialdemokratie iſt der Todfeind der
Güldſr. Entwerfen und Berechn. d. Verbrennungsmotore, 1905;
Bräſlh) Techn. Unterſuchungsmethod., 1904; Fuchs, Gasmotor=Gewichte. Messwerkzeuge
bürgerlichen Geſellſchaft, ſie ſelbſt bezeichnet ſich
Kraftlſtz m. Dampfkeſſelbetrieb; 2 Bände prakt. Maſchinenbau;
DechMps, Automobilvergaſer, 1907; Jahrbuch der Automobil= und
Reparaturen. (22038aals ſolchen. Und trotzdem werden der bürgerlichen
Moldäiduſtrie: Lindner, Maſchinenelemente; Holzwarth, Gas=
turhim
, Seefiſcherei Preisausſchreiben für zuſammen Mk. 20. z. verk.
Geſellſchaft Wahlvorſchläge unterbreitet, welche noch
Der
Mäſlhnenfabrik Jungblut, Frankfurt a. M., Kettenhofweg 192.
die Namen Dr. Fulda, Knoblauch u. Bornmann
enthalten. Wir bitten alle bürgerlich geſinnten
Millar-
Wähler, dieſe Namen auf den abzugebenden Wahl=
D
ingoanyt
Wonnungounzelgel zetteln zu ſtreichen oder ſie durch andere zu erſetzen.
Zahn-A raxis
Nur dann kann ihre Wahl verhindert werden. (24078
Herbst 1913
ist erschienen

O. B. Weber, Dentist
und zum Preise von 30 Pfg. in
bisheriger Assistent bei Zahnarzt Dr. Schlapp.
Die Ortsgruppe Darmſtadt
der Geschäftsstelle des (23597a
Wilhelminenstrasse 29.
(15817a
des Reichsverbands gegen die Sozialdemokratie.
Darmstädter Tagblatt
hsstunden: vorm. 91, nachm. 26, Sonntags 10 12 vorm.
erhältlich.

[ ][  ][ ]

Nummer 289
ter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
Darm
Seite 24.
Mitbürger! Wähler!
Dem langjährigen, verdienten Stadtverordneten Möser iſt ein ſchreiendes Unre
widerfahren. Ein beklagenswertes Mißverſtändnis, das inzwiſchen aufgeklärt word
iſt, hat zu dem Vorwurf Veranlaſſung gegeben, Herr Möſer mißbrauche ſeine Stellung
Stadtverordneter zu perſönlichen Dingen. Dieſer Vorwurf, der in einer Wahlbeſprechy
erhoben worden war, iſt als vollſtändig ungerechtfertigt erkannt und durch eine loya
Erklärung des Urhebers, des Herrn Stadtverordneten Dr. Nöllner, reſtlos zur
genommen worden.
Dieſe Feſtſtellung wird zahlreichen, unabhängigen, loyal empfindenden Wählern
anlaſſung geben, auf ſolchen Wahlzetteln, auf denen der Name Möſer fehlt, ein
weniger beliebten Namen zu ſtreichen und dafür
Foser, Senann Heitrich, Staotveroronen
zu ſetzen. Dieſer Name darf ſchon um deswillen nicht fehlen, weil Herr Stadtverordn
Möser in den Fragen des ſtädtiſchen Grundbeſitzes, der, wie bekannt, ſehr ausgede
iſt, ſich ſeither als ein Mann von großer Sachkenntnis und Erfahrung erwiel
hat. Wir erinnern weiter an ſein raſtloſes und mannhaftes Eintreten für die
beſſerung der ſtädtiſchen Verkehrsverhältniſſe, insbeſondere an ſeinen zähen Kaul
für den Straßenbahnanſchluß nach dem Martinsviertel.
Ein ſolcher Mann darf auch in Zukunft auf dem Stadthauſe nicht fehlen
Viele unparteiische Wähler.
An die
Wähler des Martinsviertel
Durch allerhand Machenſchaften iſt es gelungen, die Wiederwahl unſeres langjährigen, verdienten
Stadtverordneten Joh. Heinrich Möſl
zu gefährden.
Dadurch würde das Martinsviertel wieder in ſeinen Intereſſen ſchwer geſchädigt, da es die Zahlde
zugeſtandenen Kandidaten nicht erhielte.
Denkt an die bisherige
Zurückſetzung und
unſeres Vierte
Behandlung
gegenüber den übrigen Stadtteilen.
Wollt Ihr, daß es im Martinsviertel in den nächſten Jahren beſſer wird, wollt Ihr, daß unſer Stadttelle
lich die ihm längſt verſprochenen, neuzeitlichen Einrichtungen erhält, dann wählet Mann für Mann die von
Martinsviertel aufgeſtellten Kandidaten:
1. Joh. Heinrich Möſer, Stadtverordneter,
2. Karl Heinrich Bornmann, Schriftſteller,
3. W. Knoblauch, Redakteur,
4. L. Hammann, techn. Reviſor.
Nur wenn alle Wähler des Martinsviertels ihre Pflicht richtig erfüllen, komm
unſer Stadtteil zu ſeinem Recht.
Der Vorſtand des Bezirksvereins Martinsviertel.
24101

f 20.

Lags zuvor
Db. Nob.,
Tgebenſt ein
II.

K

[ ][  ][ ]

die
10

miner?
Woh
lung
f
t,

2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
ſ 280.
Mitwoch, 10. November.
1913.

nion-
weiß
. Turm
Theaterl
Immmm
Snee Zimmer
Gekale
Er
bietet in dlesen Tagen dem verehrten Fubliknm
Rheinstr. 6. Tel. 173
ein wirkliches
Heute neues Programm!
Riesen-Programm
bringt heute u. a:
Unter anderem:

Der Glanzpunkt des neuen Programms bildet der grosse Dreiakter
Die Ehre
Grosses Drama.
Umfremde
Akter
Ein Lebensroman von Akter
packend. Realistik, künst-
Soharreßber
Micht
Fur
lerisches Spiel, spannende
schenswert! Handlung, prächt. Milien, 3 Tage:
Großes Wildweſtdrama in 2 Akten.
erstklassige Photographie.
Schufe
grosses Drama in
Von hervorragender Wirkung ist der Film
3 Akten.
konten Goldfieber unten
Das rote Pulver
Fakter, Börsendrama mit 30 Bildern
3msen
Um eine
6
ations
drama in 3 Akten.
Senſ
von F. Zecca u. R. Leprime.
Im 2. Akt: Der Triumph des goldenen Kalbes‟
getanzt von Fräulein Napierkowska
Million
Ameri=
und dem Balletkorps des Olympia-Theaters zu Paris.
kaniſches
Diese sensationelle Aufnahme, eine der besten bisher heraus-
gut
gespieltes Drama.
Eisrund Gegenlist Drama.
gekommenen, hat einen sehr tragischen packenden Inhalt. Die
Inszenierung ist bis in die kleinsten Details ausgeführt und
die Darsteller sind unter den besten Künstlern ausgewählt.
24110
Die schnelle Folge der Ereignisse, die in überraschender
Hägens
Natürlichkeit das eigenartige Börsenleben enthüllen, sind
Pegouds Fluge stc.
(24139
vollendet wiedergegeben.
Sommerreise
Eine weitere Sensation ist der Wiener Kunstfilm
Humoreske mit
Zerstortes Glück
Ofan Kiesstr.1 Max Linder in der
Hauptrolle.
Skter, Herzergreifendes Drama aus dem Akter
Restaurahr zum Wellschustel 32
(3
Leben eines Wiener Baumeisters.
Aeusserst spannend von Anfang bis zu Ende.
Donnerstag, den 20. November: (24152
Auf diese in allen Teilen grossartigen Bilder wird ganz
besonders hingewiesen.
Moritz als
Unter Indianern
Metzelsuppe.
Schutzmann
Gutgespieltes Indianer-Drama in wundervollen Naturaufnahmen.
ags zuvor, am
Moritz Prince in der
A. Rov., abends: Bratwurſt nebſt Kraut
3 brillante Humoresken 3
Hauptrolle.
ergebenſt einladet
C. Seipp.
Herrliche Naturaufnahmen
Der Tapezier
Als erstklassiger Varieté-Akt gilt der Film
M.-T. S. I. Wie? Wos Wann?
Komödie.
Akrobatische Tänze
Illustrierte Wochenschau
Unsere
mit den neuesten Zeitereignissen bilden, den
Schlussakt des selten schön zusammengestellten
Weltstadt-Programms.
Spatzen

inter. Naturaufnahme.
Unübertroffen
Mosers Nähr-Kaffee-Depot und
U.-T.-Woche.
Qualität
Als Einlage:
Verkaufsstelle
sind
Wienersstrasse 38, Ecke Darmstrasse.
Henny Porten
Habe unter Heutigem den Vertrieb und Verkauf des
überall ſehr beliebten und ärztlich empfohlenen Mosers Nähr-
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geneigten Zuſpruch
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[ ][  ]

Nummer 280.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 19. November 1913.
Seite 26.
Preiſe im algemeinen anſtehend. wobel insbeſondere dieſSchenen, Mairn, Rheinalle 32. 21. 9. 12. I S5 Zt.
Sport, Spiel und Furnen.
guten Qualitäten bevorzugt wurden, während bei Land=50 d. 261 845. Vorichtung zum Sichten von Feind
er Die Kunſt der Sturz= und Kopf=Flüge ſcheint bald ware überhaupt nur prima Ware gefragt war. Hafer Berta Roth, geb. Gebhart. Eberſtadt bei Darmſtadt.1
Allgemeingut werden zu ſollen. Es hat ſich jetzt ſchon eine ebenfalls je nach der Beſchaffenheit gehandelt und beſſer 12. R. 36,146. 81 e. 267782. Saugluftförderanlage.
ganze Reihe von Fliegern produziert, die zum Teil von lbezahlt. Mais, ſowie Gerſte unverändert. Futermittel helm Hartmann, Offenbach a. M. Aöwenſtraße 27
Gebrauchsmuſter=Erte
Pegoud noch nicht gezeigte Kunſtſtücke vorführen; der erſte! ruhig. Die Forderungen für Mehl erhöhte der Mühlen= 4. 12. H. 57580.
lungen. 33 c. 575682. Haarpage. Guſtav Rüger, Ob
war Ehevillard der ſogar den Ruhm für ſich in An=ring um 25 Pfennig pro 100 Kilo.
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt feſt Ramſtadt. 10. 10. 13. R. 37320. 34 e. 57 587. Fenſt
ſpruch nimmt, bereits vor Pegoud Sturz= und Kopf=Flüge
ausgeführt zu haben. Er flog in letzter Zeit wiederholt bei anziehenden Preiſen. An der Berliner Pro=vorhangbefeſtigung. Otto Rauh, Gießen. 10. 7.
in Frankreich und zeigte auch am Sonntag wieder ror duktenbörſe war Getreide höher auf die Steigerung R. 36475. 34f 575866. Zuſammenlegbarer Stellſi
Abonnen
einer großen Zuſchauermenge ſeine gefahrvollen Produk= der ausländiſchen Offerten, Käufe zu Exportzwecken und mit Hebelverſchluß. Offenbacher Celluloid= und Hi
tionen. Inzwiſchen iſt es auch dem engliſchen Flieger neue ungünſtige Ernteberichte aus Argentinien, ſpäter in= gummiwarenfabrik, Reich, Goldmann u. Co, Offenal
Hucks gelungen, die Flüge Pegouds nachzumachen. Auf des auf Abgaben der Kommiſſionäre abgeſchwächt. Hafer am Main. 11. 10. 13. O. 8152. 38e. 575596. Holzboärſtkeral. 00 Pfg.
dem Flugfelde von Buc vollführte er auf einem Bleriot= auf Platzdeckungen und Mangel an guter Ware höher. mit abnehmbarem Verſenker. Philipp Michael Votl insnhmendte
Apparat trotz Regens und böigen Wetters mehrere Sturz= Nach den letzten Kabelnachrichten von den amerika= Mainz Stiftſtraße 14. 19. 8. 13. V. 11 590. 44 b. 575 fi sch
flüge, bei denen er bis zu 30 Sekunden auf dem Rücken niſchen Getreidemärken (Neu=York und Chi= Rauchfiltrierpatrone für Zigarrenſpitzen. Georg R50 Mk. viertel
jnahme von
flog. Auch die Schleifenflüge Pegonds gelangen ihm vor= kago) war Weizen und Mais nach anfänglicher Feſtigkeit Friedberg, Heſſen. 10. 10. 13. R. 37322. 45 f. 575
züglich. Gleichfalls unter der Anleitung von Bleriot trai= wieder abgeſchwächt auf den günſtigen Saatenbericht des Brauſekopf. Eliſe Bremmer, Wendelsheim. RheinheſſeſthibhenenLagenn
nierte der Franzoſe Hanonille und es glückte ihm, States Miſourt, Abgaben der Firma Armour per Mai 16. 10 13. B. 66 029. bocl. 575 068. Mehl=Miſchusl
mit größter Präziſion Sturz=, Spiral= und Rückenflüge und größeres Angebot ſeitens der Farmer. Die ſichtbaren Sieb=Maſchine. Valentin Joſt und Jakob Joſt, Oſthsſcälsſan für die
auszuführen. Schließlich hat auch noch der franzöſiſche Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche von 63,36 Mil= am Rhein, 3. 10. 13. J. 14575. 50 d. 575 069. Zubein
lionen Buſh. auf 67,28 Millionen Buſh. geſtiegen, hingegen vorrichtung für Mehl=Miſch=Maſchinen und dergleich 205 Amte
Caudron=Pilot Chanteloup das Programm Pegouds die Maisvorräte von 6,31 Millionen Buſh. auf 3,51 Mil= Valentin Joſt und Jakob Joſt, Oſthofen am Rhein. 3.
nachgeahmt.
lionen Buſh. zurückgegangen. In Kanada erhöhten 13. J 14576. 64b. 575 539. Vorrichtung zum Finic
§ 281.
ſich die Weizenvorräte in dieſer Woche von 19,58 Mil= kohlenſäure= oder gashaltiger Flüſſigkeiten mit dieül
lionen Buſh auf 21,16 Millionen Bufh.
lung begrenzendem Gastiſſen bei Verlegung allr Wb
Landwirtſchaftliches.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt: turteile in den Flüſſigkeitsraum, Rheiniſche Maſchitil
Getreide=Wochenbericht
Weizen, hieſiger und Wetterauer, 19,1019,35, Nordd. und Apparatebau=Anſtalt Peter Dinckels und Sohn= Gilie heutige
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats 19,1019,35, Kurheſſiſcher 19,1519,35, Ruſſiſcher 21.50 bis m. b. H., Mainz. 4. 10. 13. R. 37274. 66 b. 575 166,
22,50, Laplata 21,50 22, Rumäniſcher 21,7522,50, Kanſas ſtellbarer Arbeitstiſch aus Schmiedeeiſen mit Plattei
vom 11. bis 17. November.
.7522,25, Manitoba 21,50 22,50, Redwinter 21,75 bis eiſenarmiertem Beton und Tecrazzo=Ueberzug. Maaſ
Der Weltmarkt ſtand auch in der Berichtswoche voll= 21,7
Aas Wid
ſtändig unter dem Einfluſſe der argentiniſchen Nachrichten, 22,25, Walla=Walla 21,7522,25. Roggen, hieſiger, Dörr, Gießen. 14. 10. 13 D. 25 946. 77e. 575 114. Garsſt
die anfangs etwas zuverſichtlicher, in den letzten Tagen 16,1016,35, Bayeriſcher 16,1516,35. Gerſte. Pfälzer, und Zimmerſchaukel. Georg Bayer, Worms am Rhalttkaifer iſt geſſ
aber wieder recht ungünſtig lauteten. So wurde gemeldet, 17,7518,25, hieſige und Wetterauer 17,5018, Fränkiſche Römerſtraße 52. 24. 6. 13. B. 64 286. 77h. 54hgetroffen.
daß die Ernte in Bahia Blanca=Gebiet aufs ſchwerſte be= 17,7518,25, Riedgerſte 17,5018. Hafer, hieſiger, Motorflugzeug. Joſef Machtolf, Offenbach a. M.=Büllt
droht ſei: da dieſes Gebiet unter normalen Verhältniſſen 15,7516,75, Bayeriſcher 1616,75, Ruſſiſcher 17,50 bis Langſtraße 32. 7. 10. 13. M. 48 219. 77h. 574 906. M nanzausſcht
zirka ¾ Millionen Tonnen Weizen produziert, ſo würde 18, Rumäniſcher 17,2517,75. Mais mired 1414,10, zeug mit getrennten Auftriebs= und Vortriebsanlaglſchn den Antrad
die befürchtete Mißernte für den argentiniſchen Export Ruſſiſcher 14,1014,35, Donaumais 1414,25, Rumäniſcher Joſef Machtolf, Offenbach a. M.=Bürgel, Langſtraße ſiſt 10 gegen 3 Z
erheblich ins Gewicht fallen. Dazu kommt, daß in letzter 14,2014,25, Laplata 1414,10, Weißer Mais 1414,25, 7 10. 13. M 48 220. 770. 574 907 Verwindbare
Zeit auch aus dem nördlichen Argentinien Klagen über Weizenſchalen 8.758,80, Weizenkleie 8,258,30, Roggen= fläche für Flugzeuge mit dynamiſchem Auftrieb ohneül
ungünſtige Witterung eintrafen, und daß die Situation in kleie 9,8010, Futtermehl 1214, Biertreber, getrocknet, lauf. Joſef Machtolf. Offenbach a. M.=Bürgel,ſt
12.5013, Futtergerſte 13.2513,50. Weizenmehl, hieſiges ſtraße 32. 7. 10. 13. M. 48 221. 77h. 574 994. SchwintllſeiKönig von
wichtigen Gebieten Indiens durch die andauernde (Bafis ab Mannheim): Nr. 0 30,7531 ſeinere Marten
für dynamiſch ohne Anlauf aufſteigende Flugzeuge. Süße) Koburg na
Trockenheit von Woche zu Woche kritiſcher wird. Ange= 31.2531,50, Nr. 1 28,7529, feinere Marken 29,25 bis Machtolf, Offenbach a. M.=Bürgel, Langſtraße 32.
ſichts dieſer Verhältniſſe erhöhten die Exportländer ihre 29,50, Nr. 2 275027,75, feinere Marken 2828,25, Nr. 3
Forderungen, und beſonders Rußland zeigte ſich ſehr 25.7526, feinere Marken 26,2526,50, Nr. 4 21,7522, 13. M. 48 194.
Mittwoch mitt
zurückhaltend. Für die feſtere Haltung der deutſchen Ge= feinere Marken 22.2522,50. Roggenmehl, hieſiges, Nr. 0
Meite Ent
treidemärkte ſprach überdies noch der Umſtand mit, daß die 24 24,25. Nr. 1 21,75 22. Nr. 2 20 20,25.
De Kaiſer
Stimmen aus dem Pubſikum.
nach Beendigung der Feldarbeit erhofften ſtärkeren Zu=
hronrede
.
fuhren bisher ausgeblieben ſind. Da zur Erfüllung feühe=
(Für di
die Redaſtäll
ffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernint
rantwortung: für. ſie bleibt auf Grund des § 21 Wbſ. l
Fran kfurt a. M., 17. Nov. Schlachtvieh= ſeinerlei
rer Exportverkäufe Ware geſucht war und auch im In=
Preßgeſetzes in vollem Unfange der Einſender verantwortlichſt
lande etwas mehr Begehr hervortrat, ließen ſich, nament= markt. (Amtlicher Bericht.) Auftrieb: 1309 Stück
dienstag w
lich für guten Weizen, an den meiſten Märkten höhere Rinder, darunter 393 Ochſen, 36 Bullen, 880 Färſen und
Zur Stadtverordnetenwahl.
Piuſche 3
Preiſe durchſetzen. Im Lieferungsgeſchäft war namentlich Kühe. 247 Kälber, 156 Schafe 2131 Schweine Rinder:
Der Ausſchuß der rechtsſtehenden Parteien (chrie
Letzt
Mai=Weizen feſt und höher, zumal im Hinblick auf das Ochſen: vollfleiſchige, ausgemäſtete höchſten Schlachtwertes ſoziale Partei, Deutſche Reformpartei und Reichspallell
weſentlich höhere Preisniveau des Weltmarktes Abgeber im Alter von 4 bis 7 Jahren 5257 M. per Zentner (Le=wird ſeinen Anhängern Stimmenthaltung empfehlenm
ſich ſehr vorſichtig verhielten. Auch für Roggen beſtand bendgewicht), 9598 M. per Zentner (Schlachtgewicht),jemand ſich der Abſtimmung nicht entziehen zu m
hier und da etwas mehr Intereſſe, doch ſchien das mäßige junge fleiſchige, nicht ausgemäſtete und ältere ausgemäſtete
Angebot der Nachfrage zu genügen. Was den Export an= 4851 (8793), mäßig genährte junge, gut genährte ältere glaubt, wird er gebeten, den Wahlzettel der Bürgen
ausgewachſene einigung und des Hausbeſitzervereins ſeiner Abſtimmm
langt, ſo waren die vorliegenden Gebote meiſt nicht recht 4547 (8387). Bullen: vollfleiſchige,
Dier
höchſten Schlachtwertes, 5053 (8388), vollfleiſchige, zugrunde zu legen. Eine öffentliche Aufforderungba
mit den Forderungen des Inlandes in Einklang zu brin=
Anr deuiſchen
gen. Immerhin iſt noch manches frühere Geſchäft zu er= jüngere 4548 (7883), mäßig genährte junge und gut ſich im heutigen Anzeigenteil.
An die Mieter Darmſtadts! Noch einmal giltſlſt ſelle geweſen
ledigen, auch ſind die Mühlen meiſt nur ſchwach verſorgt. genährte ältere 4044 (7280). Färſen und Kühe: voll= überlegen, wem man ſeine Stimme geben ſoll. BetzmMkgertum am
Im Lieferungsgeſchäft konnte Roggen ſeinen Preisſtand fleiſchige ausgemäſtete Färſen höchſten Schlachtwertes
4850 (8690), vollfleiſchige, ausgemäſtete Kühe höchſten man die bis jetzt veröffentlichten Zettel, ſo kann es
voll behaupten. Das Hafer=Angebot beſteht nach wie vor Schlachtwertes bis zu ſieben Jahren 4649 (8688), we= als Mieter nicht ſchwer fallen, zu entſcheiden, welchen Schlacht be=
meiſt
aus geringen Qualitäten, für die ſelbſt zu gedrückten nic gut entwickelte Färſen 4347 (8190), ältere, ausge= tel man zur Wahlurne tragen ſoll. Der von dem MillenMilberlage, die
Preiſen ſchwer Käufer zu finden ſind: gute Ware iſt knapp mäſtete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 40verein herausgegebene Zettel nebſt dem beigefügtenulichland der
und preishaltend. Das Exportgeſchäft iſt ſtill, da die ge= bis 45 (7484), mäßig genährte Kühe und Färſen 3339 blatt, deſſen Verhältniszahlen für ſich allein ſprechenlzräger der
hotenen Preiſe keine Rechnung bieten. Braugerſte behielt (6678), gering genährte Kühe und Färſen 2431 (57 bis ohne weiteres erkennen, daß der Mieterverein abſolli Wirlichteit e
bei vermehrtem Angebot ſchleppenden Abſatz, Für Futter= 70). Kälber: Mittlere Maſt= und beſte Saugkälber politiſch bei Aufſtellung ſeiner Kandidaten gehandee
gerſte war Rußland zurückhaltend ſo daß ſich die Preiſe 6065 (102110), geringere Maſt= und gute Saugkälber Allen wohl, und niemand wehe, iſt hier die Parolellelandsloſen Sc
gut behaupteten Dagegen war Mais wieder biliger an=
5559 (93100). Schafe: Maſtlämmer und Maſt= Mietervereins, darum findet man alle Kreiſe bei Ausunler unſichtbare
geboten und das Geſchäft darin wenig lebhaft. Es ſtellten hammel 4445 (9294). Schweine: Vollfleiſchige der Kandidaten vertreten. Wer alſo als Mieterſeimazem, die es ni=
ſich
die Preiſe für inländiſches Getreide am letzten Mackt= Schweine von 80 bis 100 Kg. (160 bis 200 Pfund) Lebend= Rechte wahren und ſich vor weiteren Belaſtungen,
tage wie folgt:
gewicht 5860 (7476) vollfleiſchige Schweine unter von den Hausbeſitzern beabſichtigt ſind, ſichern willeVolt und
Weizen
Roggen
Hafer
ſch mam g
80 Ka. (160 Pfund) Lebendgewicht 5760 (7275), volk= nur den Zettel des Mietervereins zur Wahlurng
-
önigsberg
. . 195 (3-2
150 (441 ) 162 ( B=
fleiſchige
von 100 bis 120 Ka (200 bis 240 Pfund) Lebend= Man kann dem Vorſtand des Mietervereins aus imellanMian als ein
Danzig . . . 181½(41½) 152 (44 ) 162 (3
gewicht 5861 (7476), vollfleiſchige von 120 bis 150 Kg. Ueberzeugung Glück wünſchen zu ſeiner geſchickten kan ſich ſo w
Stettin . . . 177 (4.3
151 (*1 ) 156
(210 bis 300 Pfund) Lebendgewicht 5760 (7476), wahl der Kandidaten und den Wunſch ausſprechPelandeliebe e.
Poſen . . . 183 (41
148 (42
155 1
Marktverlauf: In Rindern belebter Handel, es wird nahe= gerade durch das korrekte Verhalten des Mieterveri
5 (
5 (
Breslan . . . 185
15
152 (2
Eiche Schws
zu ausverkauft. Kälber werden bei regem und Schafe bei der Stadtverordnetenwahl ihm möglichſt viel nei
Berlin .
. . 185 (*1
154½ (41.) 176 (1
Mlasder Bt.
ruhigem Geſchäftsgang ausverkauft; der Schweinemarkt glieder zugeführt werden mögen.
Magdeburg . 180 (42
159(1 ) 169
1
Viele Mgbibete,
verlief gedrückt und hinterläßt Ueberſtand. Am Mitt=
(65
(2
Halle . . . . 183 (41
178 (42
woch, den 19. ds. Mts., fällt des Bußtages wegen der

Leipzig . . . 180 (
162
Men zur 2
) 171 (1
Martk aus. Wegen der Biehzählung wird der Haupt=
Literariſches.
oſtock . . . 172 (*2 ) 150 (42
150 (*1
Mein g.
markt von Montag, den 1. Dezember 1913, auf Diens=
Hamburg .. 188 (43 ) 154 (1
168 (
In dieſen Tagen ging die Notiz durch dieMlleat Aeis Velbürge
tag, den 2. Dezember 1913, verlegt.

Hannoper . . 182 (
159
164 (
am Panamakanal ſei die letzte Sprengung vorgeſente A Auns.
Düſſeldorf . . 190 ( ) 16
(*2
1 (*1
172
und demnächſt werde probeweiſe das erſte Sch
Köln
190 (*2
§ (2
,
169 (
Kanal paſieren. Da wird es manchem erwänſchtsltnl ſich, daß der
Handel und Verkehr.
Frankfurta. M. 195 (*-2½) 163½ (41
½½ (2½)
167
einen gut orientierenden Artikel von hervorragenhen icſe Meltes hochſte ini
. &
165 (
Mannheim . . 195
(2
1
Patente uſw. Patent=Anmeldungen. männiſcher Seite über dieſes ſtolze Bauwerk inlicht welbit=
1724,
straßburg . . 205 (
) 17½,1
(Mitgeteilt von Dipl.=Ing. Klemens Herszberg u. Co, der Gartenlaube zu finden. Der Tert git leſung. . (e
München 202 (4 ) 166 (2 1 161 (2
Patent= und Ingenieur=Bureau. Darmſtadt.) 65 a. J.Ueberblick über die Entſtehungsgeſchichte des Mallesan htliſche g. (60
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 189,50 (*-0,75), 15 774. Rettungsring. Paul Alexander Jonas, Mainz=über das Werk ſelbſt, das im nächſten Jahre offizielle
Mai 198,75 (*2), Peſt April 191,55 (0,50), Paris Mombach, Kleiſtſtr. 10. 7. 6. 13. 79 c. F. 35 117. Ver= geweiht werden wird. Wie wenige wiſſen zum eiſielkangls aush, z.
Nov. 209,05 (), Liverpool Dez. 160,60 (*3,05), Chikago fahren zur Entfernung oxalſaurer Salze aus Tabak. Dr. daß dieſer Kanal gar nicht von Weſten nach Oiten vel
en Eingang
Dez. 13.55 (* 15). Roggen: Berlin Der, 157
F. Carl Freſenius, Offenbach a. M., Herrnſtraße 37. 14. läuft, ſondern faſt umgekehrt, von Südoſten nach Noll
MMihn gehen
Mai 163 (). Hafer: Berlin Dez. 155,50 (*0,25), Mai 9. 12. 81 e. H. 57523. Saugluftförderanlage für Schütt= weſten. Illuſtrationen und Pläne tragen außerorde Müches Tracit.
161 (*1,25). Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg unver= gut, insbeſondere heiße Aſche, Schlacke u. dgl.: Zuſ. z. Pat. viel zur Anſchaulichkeit bei, beſonders bemerkenswert
zollt ſchwim. 106,50 (*0,50), Dez. 107
fier bichen
). Mais: 363 644. Dipl.=Ing. Fritz Hartmann, Darmſtadt, Guten= der Längsſchnitt durch das Kanalbett mit den nötigſe
La Plata ſchwim. 105 (0,50), Donau Nov. Dez. 104 bergſtraße 37. 16. 4. 12.
Patenterteilungen. Zahlenangaben. Mit dieſem Artikel bewährt die Garteng
fſüides haf=
(3050) Mark.
36 d. 267883. Rauchabzug für Theaterbühnen und ähnliche laube wieder einmal ſo recht ihren Ruf über aktuelleit aller Net.
H. Frankfurt a. M., 18. Nov. (Fruchtmarkt= Schauſtellungsräume; Zuſ. z. Pat. 247110. Johannes gelegenheiten zuverläſſig und anſchaulich zu orientieren
einen nach
bericht.) Auf das feſtere Ausland waren auch hier die Fleiſcher, Nürnberg, Ziegelſtraße 45, und Johann Peter
.
die das
Ate.

enſkannen
Ag.
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land und de
An
0ch Velitp
Mit
Wer nicht
Zehmae
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(22
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eignet sich nicht nur zum Waschen, sondern wird auch
zu bill. Preiſ., daſ. a. Pfanzenkübel Neu= und Anſtricken
Reound.
Zimmereinrichtung zu verk. (*15214
vorrätig bei Jakob Scherer, von Strümpfen ſow. Beinlängen=
vorteilhaft
verwendet beim Putzen, Scheuern und Abseifen.
Derbit
Küfermeiſter, Obergaſſe 26. (23950a auf der Maſchine billig u. prompe
Es ist daher im Haushalt
anmaiakan
int
9 empfiehlt ſich in allen Heinheimerſtr. 50, I. Hähnes. (827a
Fricont
Schneldermeister fetiigt
IFriseulse Friſuren, ſowie Kopf=
in
ir beie enche
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waſchen bei billigſter Verechnung
Werkställe raturen undMasarbeie
1. Sohun.
115061am) Arheilaerſtraße 43.
m
äfe
äle
Paletots zu 16 Mk. an.
Wrau Schäfer empfiehlt ſich Heinr. Gahl, macher,
Garantie für tadelloſen Sitz. Off.
raut ſchneidet
(*1025sd
d. gebr Dfen zu kauf.geſ. Oft.
z. Krauteinſchneiden.8
Schillerpl. 2, I. Stock 85
unter i 58 an die Erv. (*152211K A. Fornoff, Soderſtr. 333 unt. L. 56 an die Exp. (*15306 B21909) Ahaſtraße 20, Manſ.