Darmstädter Tagblatt 1913


15. November 1913

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176. Jahrgang
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
M 276.
Samstag, den 15. November.
1913.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Beſchuldigung, Herr von Schleinitz habe verſucht, ſeine
Die Botſchaft des Königs
Unteroffiziere gegen den Gouverneur von Rechenberg auf=
zubringen
, einfach frei erfunden iſt. Der Fall Schleinitz iſt
Konſtantin.
der Entſcheidung des Kaiſers unterbreitet worden, die
Das Wichtigſte vom Tage.
* Die Botſchaft, die der König der Hellenen in wohl ſchon in allernächſter Zeit fallen dürfte. Da Staats=
ſekretär
Dr. Solf die Leitung des Kolonialamts wieder
in Lunaparkin Altona ſtürzten beim Abmontieren der Kammer verleſen hat, lautet:
übernommen hat und die inzwiſchen geführte Unterſuchung
iner ſogenannten Achterbahn ſechs Arbeiter in
Ruhm und Lob dem Allerhöchſten, der unſere Kämpfe die vollſtändige Schuldloſigkeit des Herrn v. Schleinitz
Die Tiefe. Drei von ihnen wurden tödlich, die an= für die Befreiung unſerer nichterlöſten Brüder geſegnet ergeben hat iſt an der Rückkehr des Freiherrn v. Schleinitz
Deren drei leichter verletzt.
hat, und für die Bildung eines größeren Griechenlands, nach Oſtafrika nicht mehr zu zweifeln.
Ezherzog Franz Ferdinand und Gemahlin ſind das faſt alle Länder umfaßt, wo der Hellenismus herrſcht.
Der Kampf der Aerzte und Kranken=
Eeſtern mittag zum Beſuche des Königspaares Ehrfürchtig gedenke ich aller derer die, angefangen von
ſach England abgereiſt.
dem unvergeſſenen König, meinem Vater, bis zum nieder=kaſſen. Auf Anregung des Geh. Medizinalrates Pro=
ſten
Soldaten, ihr Blut bereitwillig für den Erfolg dieſes feſſor Dr. Orth hat die Berliner Mediziniſche Geſellſchaft
franzöſiſche Miniſterrat ſtimmte einem Ge= großartigen, unſterblichen Werkes vergoſſen haben. Ich
etzentwurf, betr. die Emiſſion von 1300 ſpreche meine Dankbarkeit aus gegenüber den Armeen zu zu dem Kampfe zwiſchen Aerzten und Krankenkaſſen
illionen Francs einer dreiprozentigen, nicht Lande und zu Waſſer, das heißt, gegenüber der Nation, Stellung genommen und ſich energiſch und unzweideutig
lückzahlbaren Rente, zu und beſchloß, den General die durch ihren Heldenmu und ihre ruhmreichen Taten nicht nur aus materiellen, ſondern auch aus ideellen Stan=
Faurie wegen ſeines ſchweren Verſtoßes gegen die der Geſchichte der Nation ein glänzendes Blatt hinzuge= desintereſſen mit den kämpfenden Aerzten einig erklärt.
iſziplin zu verabſchieden.
fügt hat. Ich richte meinen Dank auch an alle jene, die Geh. Medizinalrat Profeſſor Dr. Orth betonte die Pflicht
ſich ein Dekret des Königs von Spanien wurde auf irgend eine Weiſe unſere nationalen Kämpfe unter=
Rönig Ludwig III. zum Ehrenoberſten des 5. Ar= ſtützt haben, und an diejenigen, deren Hilfe die durch den gerade auch der Herren in wiſſenſchaftlicher Stellung, hier
Krieg verurſachten Leiden gemildert hat.
illerie=Regiments ernannt.
deutlich zu reden; gelte es doch, ſtarke ideelle Intereſſen zu
Der Befreiungskrieg der Balkanvölker verteidigen. Die Aerzte dürfen nicht zu abhängigen
geht das beſtimmte Gerücht, daß General
Puerta aus Mexikoentflohen ſei. Eine An= konnte leider nicht durch einen friedlichen Schiedsſpruch Tagelöhnern werden, worunter auch das Wohl der Ge=
beendigt
werden. Einer der Verbündeten maßte ſich an,
ahl dem Präſidenten naheſtehender Perſönlichkeiten den größten Teil der Früchte des gemeinſamen Sieges an ſamtheit leiden müßte. Er beantragte ſchließlich eine
uchen ihn bereits ſeit Mittwoch, ohne nur die geringſte
ſich zu reißen und gegenüber den anderen Balkanvölkern energiſche Erklärung zugunſten der Aerzte. Einſtimmig
spur bisher gefunden zu haben.
eine derartig überragende Stellung einzunehmen, daß ihre wurde ſchließlich folgende Erklärung angenommen:
freie Entwicklung für die Zukunſt bedroht war. Meine
In der Erwägung, daß die Art und Weiſe, wie die
Tageskalender zur Geſchichte der
Regierung hat alle möglichen Mittel verſucht, um den Zu= Krankenkaſſen nach der neuen Reichsverſicherungsordnung
Befreiungskriege.
ſammenſtoß zwiſchen den Verbündeten zu verhüten und die Beziehungen der Aerzte zu den Kaſſen ordnen wollen,
November 1813: Aufruf des Senats zu Bremen zur um die Teilung im Einvernehmen zwiſchen ihnen und die Freiheit und Unabhängigkeit des ärztlichen Standes,
Etellung eines freiwilligen Kontingents zur hanſeatiſchen ſchließlich durch einen Schiedsſpruch ſicher zu ſtellen. Aber welche für die wiſſenſchaftliche Fortbildung und erſprieß=
ſie
hat auch nichts verabſäumt, um das Land diplomatiſch
Legion.
und materiell in die Lage zu verſetzen, dem neuen Kriege liche Tätigkeit der Aerzte ſowohl in bezug auf die Kran=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7
ken, als auch auf die Aerzte ſelbſt durchaus notwendig
zu begegnen. Unſer enges Mitarbeiten mit dem verbün= iſt, aufs äußerſte bedroht, ſtellt ſich die Berliner Medizini=
deten
Serbien und Montenegro und die Mitwirkung Ru=
ſche
Geſellſchaft der deutſchen Aerzteſchaft in ihrem Kampfe
mäniens endeten damit, daß der Bukareſter Vertrag ge=
für
Reiſe des öſterreichiſchen ſchloſſen werden konnte ein Vertrag, der wirklich das gegen die Krankenkaſſen=Vorſtände voll und ganz zur
Gleichgewicht auf der Balkanhalbinſel her= Seite.
Mit der Frage der Konkurrenz=
Mhronfolgers nach England. beigeführt hat und ihre Charta bildete Er ſichert dee
friedliche Entwicklung ihrer Völker durch eine aufrichtige klauſel beſchäftigte ſich erneut der Vorſtand des Bun=
* In dieſen Tagen fährt Erzherzog Franz Ferdi= Mitarbeit der Staaten, die zu ſeinem Abſchluß beigetragen des der Induſtriellen in ſeiner Sitzung vom 7. November
mit ſeiner Gemahlin nach England, um dem Herzoge haben.
in Berlin. Der Bund der Induſtriellen hatte zuletzt im
Portland einen Beſuch zu machen, nachdem er vorher
Die neuen Grenzen des größer gewordenen
Pe Zeit beim britiſchen Königspaare in Schloß Wind= Griechenlands ſind noch nicht endgültig in ihrer ganzen Juni zu den Beſchlüſſen der Reichstagskommiſſion über
Ausdehnung gezogen. Der Londoner Vertrag, der, ſo hoffe die Konkurrenzklauſel Stellung genommen. In der da=
abgeſtiegen
ſein wird. Mit beſonderer Betonung iſt ich, demnächſt durch den Vertrag von Athen verſtärkt wer= maligen Eingabe an das Reichsjuſtizamt waren insbe=
e
Englandreiſe des Erzherzogs als eine ganz private den wird, hat den Großmächten die Beſtimmung der Süd= ſondere die Zugeſtändniſſe des Bundesrates, daß die
Leichnet worden, wenn auch der öſterreichiſch=ungariſche grenze des neuen Staates Albanien und die endgültige
Regelung des Schickſals der Aegäiſchen Inſeln mit Aus= Gültigkeit der Konkurrenzklauſel auf zwei Jahre be=
ſtſchafter
am Hofe von St. James ſich in der Begleitung nahme Kretas übertragen. Ich hoffe, daß die Löſung ſchränkt, eine Gehaltsgrenze von 1500 Mark eingeführt
hohen Herrn befinden wird. Immerhin ſchenkt man dieſer Fragen raſcheſt erfolgen und, indem ſie die natio= und die Entſchädigung auf ein Drittel des Gehaltes feſt=
Reiſe auch in politiſchen Kreiſen Beachtung, weil es nalen Beſtrebungen der intereſſierten Völker ſo weit als geſetzt werden ſolle, zu den Kommiſſionsbeſchlüſſen erſter
um den dem habsburgiſchen Throne ſo naheſtehenden! möglich befriedigen wird, dazu beitragen wird, den Frie=
Leſung als das äußerſte bezeichnet worden, was für die
ſherzog handelt, auf den ſich mehr und mehr die Augen den im Orient noch mehr zu kräſtigen.
Unſere Nation kann mit berechtigtem Stolze das voll=Induſtrie noch annehmbar ſei, und das Reichsjuſtizamt
Welt richten und der wegen des hohen Alters Kaiſer endete Werk und die reiche Ernte zweier Kriege betrachten, war dringend gebeten worden, ſich gegenüber den weiter=
uinz
Joſefs deſſen perſönliche Beziehungen zu den aus= ſie darf der Zukunft, die ſich vor ihr öffnet, mit gerechtem gehenden Beſchlüſſen der Kommiſſion ablehnend zu ver=
diſchen
Höfen ſchon ſeit Jahren vermittelt. Nach der Vertrauen in ihre eigenen Kräfte entgegenſehen. Nun gilt
Pnationalen Etikette könnte ja der Erzherzog einen es, die weiten fruchtbaren Länder, die unſerem Königreich halten. Der Vorſtand des Bundes der Induſtriellen be=
angegliedert
ſind, zu organiſieren und zu entwickeln, im ſchloß nun, erneut auf die Bedenken hinzuweiſen, die vom
ſo privaten Beſuch jenſeits des Kanals gar nicht gut Innern das Werk der Reſormen, die der Befreiungskrieg Standpunkte der Induſtrie aus ſowohl gegenüber den Be=
tten
, ohne den Hof zu begrüßen, wenn die Beziehungen unterbrochen hat fortzuſetzen. Meine Regierung wird ſchlüſſen der Reichstagskommiſſion wie gegenüber der
Ihnen eine Reihe von Geſetzentwürfen, die dieſem Zwecke
ſundſchaftliche ſind.
Letzteres wird ſomit durch den Beſuch des Erzherzogs dienen, unterbreiten, an erſter Stelle Geſetzentwürfe, betr. Stellungnahme des Bundesrates erhoben werden müſſen,
die Liquidierung der Kriegskoſten, ſowie Vorlagen zu= und ſich insbeſondere mit aller Schärfe gegen die von den
ſſtatiert. Zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und England
gunſten der Invaliden und jener Familien, die ihrer Kompromißparteien gemachten Vorſchläge, bei einer Ge=
eigentlich
immer ein ausgezeichnetes Verhältnis be= Stütze beraubt worden ſind, weiter Geſetzentwürfe, welche
hden, weil die britiſche Weltpolitik durch die Donau= die Organiſation der neuen Provinzen und die Ausgeſtal= haltsgrenze von 1500 Mark die Geltungsdauer der Kon=
tung
der militäriſchen Kräfte des Landes im Verhältnis kurrenzklauſel auf ein Jahr oder 2000 Mark auf zwei
narchie am wenigſten geſtört wurde. König Eduard
zu ſeinen Einnahmeguellen und zu ſeinen neuen Bedürf.=
Jahre feſtzuſetzen, auszuſprechen.
ſgte dieſes Verhältnis perſönlich bei ſeiner alljährlichen niſſen zum Gegenſtand haben. Indem ich den Segen des
Die Sozialdemokratie und der
ſeſenheit auf öſterreichiſchem Boden durch die Begeg=Himmels auf Ihre Arbeiten herabflehe, erkläre ich die
Rüſtungsausſchuß. Die ſozialdemokratiſche Reichs=
ſigen
mit Kaiſer Franz Joſef, was ihm nicht ſchwer zweite Seſſion der 19. Legislaturperiode für eröffnet.
tagsfraktion hat kürzlich beſchloſſen, von jeder Teilnahme
de, da zwiſchen den beiden Ländern keine nennens=
an
der Rüſtungskommiſſion abzuſehen. Sie wird eine
tten politiſchen Intereſſengegenſätze vorhanden waren.
Leutſches Reich.
Interpellation in dieſer Angelegenheit einbringen. Die
ſt gelegentlich der Aufwerfung der bosniſchen Frage
Zum Fall Schleinitz. Die Tägl. Rund=Abgeordneten Ledebour und Noske ſind als Redner be=
ſeine
Trübung jenes Verhältniſſes ein, weil England
ſchau ſchreibt: Die falſchen Beſchuldigungen gegen den ſtimmt.
ſlich lange zögerte, ehe es ſeine Zuſtimmung zur Ab=
Arung des Berliner Vertrages gab. Man machte in verdienten Schutztruppen=Kommandeur von Oſtafrika,
Die deutſche Rheinmündung. Mit
Eendamals England den Vorwurf, daß es nur die Freiherrn von Schleinitz, dürften den Erfolg, den bewähr= Rückſicht auf die große wirtſchaftliche Bedeutung der Schaf=
ereſſen
der Türkei, nicht aber diejenigen Oeſterreich= ten Offizier abzuſägen, nicht haben, und aller Vorausſicht fung einer deutſchen Rheinmündung, insbeſondere einer
Parns berückſichtige. Nachdem die Angelegenheit er=nach wird Herr von Schleinitz in abſehbarer Zeit wieder Verbindung von der Weſer zur Endmündung, ſind von der
gt war, benutzte Eduard VII. ſeinen nächſten Auf=als Kommandeur der Schutztruppe nach Oſtafrika zurück= Reichsregierung Berichte aller in Betracht kommenden
hhalt in Oeſterreich, um den Eindruck der britiſchen Po=kehren. Dazu wird dem Blatt noch folgendes mitgeteilt: Provinzialbehörden, der Eiſenbahndirettionen und des
Das Zentrum hat bekanntlich zwei Vorwürfe gegen
zu verwiſchen und die alten guten Beziehungen wie= Herrn von Schleinitz erhoben: Schleinitz ſoll es unterlaf: Oberbergamtes eingefordert worden, die jetzt ſämtlich
Pzu befeſtigen. Während der letzten Balkanwirren gab ſen haben, eine Unterſuchung über die auch im Reichstag vorliegen. Auf Grund dieſer Berichte haben Erörterungen
Bwiſchen Oeſterreich=Ungarn und dem dem Dreiverbande zur Sprache gekommenen Grauſamkeiten eingeborener zwiſchen den in Betracht kommenden Stellen Preußens
Pehörigen England auch einzelne Meinungsverſchieden= Hilfstruppen gelegentlich der Urundi=Expedition einzu= und des Reiches ſtattgefunden, die dazn führten, daß die
leiten. Ferner wurde behauptet, Herr von Schleinitz habe Regierung ſelbſt ſich mit einer ſehr eingehenden Prüfung
en, aber die Londoner Regierung hat ſich einer großen ſeine Unteroffiziere gegen den früheren Gouverneur von
Rückhaltung befleißigt, ſo daß ein Grund zu neuer Ent=Rechenberg aufgehetzt und mit ihnen gewiſſe Meinungs= der Frage befaſſen wird. Es ſoll, wie die Rhein.=Weſtf.
Idung nicht vorlag.
perſchiedenheiten zwiſchen ihm und dem Gouverneur be= Ztg. erfährt, in eine Prüfung der Entwürfe nach ihrer
Erzherzog Franz Ferdinand weilte zuletzt im Mai ſprochen. Es hat ſich nun neuerlich herausgeſtellt, daß techniſchen, wirtſchaftlichen und finanziellen Seite einge=
beide
Anſchuldigungen vollſtändig haltlos ſind, obwohl treten werden.
gelegentlich der Beiſetzung, König EEduards in Lon= auf Grund der Erzbergerſchen Angriffe eine nochmalige
Der Erfurter Reſerviſtenprozeß vor
; er befindet ſich jetzt, wie ſchon geſagt, in Begleitung genaue Unterſuchung eingeleitet wurde. Der Kommandeur
ter Gemahlin, der Herzogin von Hohenberg, welche der Schutztruppen, Herr von Glaſenapp, hat das Verhal=dem Reichsmilitärgericht. Die Reviſion in
an Hofe von St. James vorſtellen will und die ſich ten Schleinitz’ gelegentlich der Urundi=Expedition als dem Erfurter Aufruhrprozeß gegen fünf Reſerviſten und
vollſtändig einwandfrei erklärt und die gegen ſeinen Unter=
elbſt
einer ausgezeichneten Aufnahme zu erfreuen gebenen gerichteten Angriffe als unbegründet zurückgewie= Landwehrleute, der ſeinerzeit ſo großes Aufſehen erregte
Pen, wird.
ſen. Ebenſo hat ſich herausgeſtellt, daß die Erzbergerſche und den Anlaß zu einer s des Militärſtrafgeſetz=

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November
Seite 2.
ſein, alſährlich einen Teil oder das Geſamtergebnis der
buchs gab, wird noch in dieſen Monat das Reichemititär=
gericht
in Charlottenburg beſchäftigen. Gegen das Ur= geplanten Kapitalſteuer zum börſenmäßigen Rückkauf einer
teil des Oberkriegsgerichts in Erfurt hatte der komman= Anzahl Rententitres zu verwenden. Der Ausgabekurs der
dierende General des 11. Armeekorps Reviſion angemel= neuen Rente werde vorausſichtlich erſt am Tage vor der
det. Wie von zuſtändiger Seite verlautet, iſt jetzt in die= Emiſſion feſtgeſetzt werden, die zwiſchen dem 6. und 15. De=
ſer
Strafſache, die unter dem Rubrum See und Genoſſen zember erfolgen dürfte. Der bezügliche Geſetzentwurf
geführt wird, Termin zur Hauptverhandlung auf Diens= werde, alsbald in der Kammer eingebracht werden. Man
tag, den 25. d. M., vormittags 10 Uhr, angeſetzt. Die ſieht voraus, daß er den Gegnern der Regierung zu leb=
Verhandlung findet vor dem 1. Senat des Reichsmilitär= haften Angriffen gegen deren Finanzpolitik Anlaß
geben wird.
gerichts ſtatt.
Die Eröffnung des badiſchen Land=
Dänemark.
tags iſt für den 27. November in Ausſicht genommen.
Eine große Arbeiterausſperrung. Seit
einigen Wochen herrſchen innerhalb der Zündholz=, Mar=
Ausland.
garine= und Kalkfabrikation Zwiſtigkeiten zwiſchen den
Arbeitgebern und den ungelernten Arbeitern, die eine
Oeſterreich=Ungarn.
Die beiden Häuſer des Reichsrates nah= nicht unerhebliche Erhöhung des Stundenlohns verlangen.
men die Delegationswahlen vor. Die Verfaſſungspartei Da es bisher nicht gelungen iſt, zu einer Einigung zu
des Herrenhauſes beriet die politiſche Lage, insbeſondere kommen, hat der Arbeitgeberverband eine recht umfang=
die
durch die außerordentlichen Maßnahmen der Re=reiche Ausſperrung von Arbeitern in vielen Betriebs=
gierung
im Juli geſchaffene Situation. Im Laufe der zweigen angedroht. Der ſtaatliche Vermittler, Herr Ko=
Debatte wurde einmütig der Auffaſſung Ausdruck gegeben, foed, machte in der letztvergangenen Woche einen Ver=
daß
die außerhalb der Landesverfaſſung Böhmens gelege= gleichsvorſchlag, der von den Arbeitgebern angenommen,
nen Maßregeln der Regierung durch den allgemein an= von den Arbeitern aber verworfen wurde. Der Arbeit=
erkannten
Notſtand veranlaßt wurden; jedoch wurde her= geberverband veröffentlichte deshalb ſeine zweite Aus=
vorgehoben
, daß derartige durch die Verfaſſungen des Rei= ſperrungsandrohung. Wenn die nächſten Tage keine un=
ches
und der Länder nicht gedeckte Verfügungen eine be= erwartete Annäherung der ſtreitenden Teile bringen, wer=
denkliche
Wirkung ausübten und das öffentliche Rechtsbe= den im Laufe einer Woche die ungelernten Arbeiter der
wußtſein erſchüttern. Es wurde einmütig anerkannt, daß Zündholzſabriken, der Kalkwerke und der Margarinefabri=
die
höchſten Staatsintereſſen jeder Regierung die ernſte ien in den Ausſtand treten. Die angedrohte große Aus=
Pflicht auferlegen, zunächſt jedes innerhalb der ver= ſperrung wird am 19. November ihren Anfang nehmen
faſſungsmäßigen Schranken zuläſſige Mittel zur Ent= und ſämtliche Mitglieder des däniſchen Verbandes un=
wirrung
und Sanierung anzuwenden, bevor außerhalb gelernter Arbeiter, die bei Mitgliedern des Arbeitgeber=
der
Verfaſſung liegende Wege beſchritten werden. Unter verbandes beſchäftigt werden, umfaſſen. Ausgenommen
Anerkennung der bisherigen Bemühungen der Regierung ſind jedoch die konzeſſionierten Betriebe (Elektrizitäts= und
ſieht es die Verfaſſungspartei als die Aufgabe der Re= Gaswerke, Straßenbahngeſellſchaften uſw.), die Fabrika=
gierung
an, auf die Beſeitigung der die Arbeitsfähigkeit tion und der Transport von Hefe, Zigarren, Zigaretten,
des böhmiſchen Landtages hemmenden Streitpunkte hin= Tabak, Zucker, Mehl, Brot, Butter und Fleiſchwaren, die
Abfuhrarbeiten und das Fahren von Kohlen und Koks
zuwirken.
Das n eue Theatergeſetz. Im öſterreichiſchen für Staat und Gemeinden, Krankenhäuſer und Elektrizi=
Abgeordnetenhauſe wurde der Entwurf eines Geſetzes tätswerke. Die Anzahl der von der großen Ausſperrung
über die Regelung des Theaterweſens eingebracht. In unmittelbar betroffenen Arbeiter wird ſich auf etwa 25000
dem Geſetzentwurf wird die Errichtung eines Landes= Mann belaufen. Die Lage iſt recht ernſt, da, wenn die
theaterrates in den einzelnen Kronländern vorgeſehen, Ausſperrung in Kraft tritt, im Laufe von wenigen Tagen
welcher am Sitze der politiſchen Landesbehörden zu errich= auch viele Tauſende von gelernten Arbeitern aus ihrer
ten iſt. Im Miniſterium des Innern wird für jene Or=Beſchäftigung herauskommen werden, da dieſe von der
gane ein oberſter Theaterrat eingerichtet. Weiter ſieht der Hilfe der anderen Arbeiter abhängig iſt. Nachdem ſich die
Geſetzentwurf zur Ueberwachung der Durchführung die Arbeiter dem Vergleichsvorſchlag des ſtaatlichen Vermitt=
Schaffung von Theaterinſpektoren vor. Ferner iſt noch lers in ſehr entſchiedener Weiſe widerſetzt haben, darf nicht
bemerkenswert, daß in dem Entwurf verlangt wird, daß erwartet werden, daß der Vermittler aus eigenem An=
Kinder vor vollendetem 14. Lebensjahre im Betriebe der triebe in der nächſten Zeit die Parteien zu neuen Ver=
Theaterunternehmungen nicht beſchäftigt werden dürfen. handlungen auffordern wird. Man wird deshalb mit dem
Inkrafttreten der großen Ausſperrung rechnen müſſen;
Italien.
das geſchäftliche Leben in Dänemark wird beim Heran=
Der Eid der katholiſchen Abgeordneten. nahen des Weihnachtsverkehrs recht empfindlich beeinträch=
Mehrere katholiſche Deputierte der italieniſchen Kammer tigt werden.
haben erklärt, die Verfaſſung getreulich halten zu wollen,
Rußlan 1.
und dieſen Standpunkt begründet mit dem Hinweis auf
Ein regierungsfreundliches Dumazen=
den
Eid, den ſie bei dem Seſſionsanfang ohne Vorbehaltſtrum. Durch Abſonderung einer nationalliberalen
ablegen werden. Demgegenüber erklärt jetzt das päpſtliche 1 Gruppe von 50 Abgeordneten von der Nationaliſtengruppe
Blatt Unita Cattolica, katholiſche Abgeordnete dürften in der Reichsduma und durch den Anſchluß der neuen
einen ſolchen Eid nur unter ſtillem Vorbehalt Reser: Gruppe an die Oktobriſten und Progreſſiſten, dürfte ein
vatio mentalis aller kirchlichen Rechte ablegen. Die von der Regierung längſt gewünſchtes Dumazentrum von
italieniſche Regierung habe kein Recht, einen ſolchen Eid etwa 240 Stimmen zuſtande kommen, das zur Durchfüh=
von
katholiſchen Abgeordneten zu verlangen, und der Um=
rung
wichtiger Reformen, wie der Preßgeſetz= und der
ſtand, daß ein treuer Katholik einen ſolchen ihm auferleg= Selbſtverwaltungsreform durchaus nötig iſt.
ten Eid leiſte, genüge, damit jedermann auch ohne ſonſtige
2
*
öffentliche Erklärung wiſſe, daß ein ſolcher Eid nur unter
Vorbehalt geleiſtet ſei. Wenn in weltlichen Dingen ein
* Berlin, 14. Nov. Der Kaiſer wird heute
vorbehaltlicher Eid erlaubt ſei, müſſe er in kirchlichen In= abend um 11 Uhr von Wildpark aus ſeine Fahrt nach
tereſſenfragen beſonders angebracht ſein. Maßlos abſcheu= Kiel antreten und am Samstag morgen um 7,30 Uhr dort
lich ſei es, wenn Katholiken erklärten, einen ſolchen Eid eintreffen. In Kiel ſind zum Empfang auf dem Bahn=
hof
nur der Staatsſekretär des Reichsmarineamts, der
loyal und mit innerer Hingebung abzulegen.
Flottenchef, der Stationschef und der Stadtkommandant
anweſend. Der Kaiſer begibt ſich alsbald in Kiel an
Frankreich.
Bord S. M. S. Kaiſer. Um 12 Uhr findet die Vereidi=
Die Anleihe. Offiziöſe Meldungen beſtätigen,i gung der Rekruten im Exerzierhauſe ſtatt. Im Anſchluß
daß die Anleihe, die 1300 bis 1400 Millionen betragen an die Vereidigung nimmt der Kaiſer militäriſche Mel=
dungen
entgegen. Es folgt ein Frühſtück in der Offiziers=
wird
, den Typus der dreiprozentigen ſtändigen Rente
ſpeiſeanſtalt. Abends 7 Uhr findet Abendtafel an Bord
haben wird. Auch werde der Finanzminiſter ermächtigt S. M. S. Kaiſer ſtatt. Am Sonntag, den 16. Novem=
dere
Vorſorge treffen mußte, die Möglichkeit radioaktiver
Einflüſſe von außen zu verringern; aber trotz aller dieſer
Ein Beſuch im Londoner
Vorrichtungen ſind einige der Meßinſtrumente ſo empfind=
lich
, daß ein Spaziergänger, der mit etwas Radium in der
Kadiuminſtitut.
Taſche die Fulham Road entlang ginge, in dem Erdgeſchoß
** Während ſich in Deutſchland die Stimmen mehren, des Forſchungsinſtitutes wahrſcheinlich ein wahres Erd=
die
gegenüber den bisher mit Radium erzielten Erfolgen beben von Schwingungen und Vibrationen hervorrufen
in der Behandlung von Krebsleiden zu einer vorſichtigen würde. Die Radiummeſſungen, die hier vorgenommen
Skepſis mahnen, wächſt in England mit jedem Tage die werden, grenzen ans Wunderbare. Das Radium hat auch
Zahl der Fälle, in denen das Londoner Radium= die Eigenſchaft, die Elektrizitätsladung eines Elektroſkopen
inſtitut Heilwirkungen erzielen konnte, die ſelbſt die zu beeinfluſſen und auf Grund dieſer Tatſache hat man
Erwartungen der Anhänger des Radiums übertreffen. Der eine raffinierte Methode ausgebildet, die radioaktive Kraf=
Umſtand, daß eine endgültige Heilung erſt nach Ablauf der verſchiedenen radiumhaltigen Stoffe zu meſſen. Beſon=
einer
Reihe von Jahren als einwandfrei bewieſen ange= ders empfindliche Apparate wurden konſtruiert, und mit
ſehen werden kann, hält die engliſchen Radiumforſcher ihrer Hilfe iſt es für die Forſcher etwas Alltägliches, ein
nicht davon zurück, unerſchrocken auf dem bisherigen Wege Millionſtel eines Milligramms Radium zu meſſen, alſo ein
weiter zu gehen, und den Einwänden der Skeptiker hält! Quantum, das zu winzig klein iſt, als daß man es ſich noch
man entgegen, daß eine temporäre Heilung auf jeden Fall vorſtellen könnte; entzieht ſich doch ſchon ein Milligramm
beſſer ſei als gar keine, ganz abgeſehen davon, daß alle der Vorſtellungskraft des Normalmenſchen. Aber die Ra=
Symptome einſtweilen darauf hinweiſen, daß die in letz= diologen gehen noch weiter und können das Vorhandenſein
ter Zeit erzielten Erfolge ſich allem Anſchein nach auch als von Radium in allerlei Stoffen, beiſpielsweiſe in friſchem
Dauererfolge erweiſen werden. Nur durch dieſes Ver= Waſſer, auch dann noch feſtſtellen, wenn der Bruchteil eines
trauen eröffneten ſich die engliſchen Gelehrten die Mög= Milligramms noch viel geringer iſt und wenn der Bruch=
lichkeit
, die mechaniſche Seite der Radiumbehandlung des teil mit 14 Nullen geſchrieben wird: Ein 100000000 000 000=
Krebſes zu entwickeln und der Vervollkommnung näher ſtel Milligramm wer kann ſich von dieſer unendlichen
Winzigkeit noch eine Vorſtellung machen.
zu bringen.
Mit Staunen erfährt dann der Beſucher von der
In dem Krebshoſpital an der Fulham Road iſt nun
eine beſondere Verſuchsſtation für die Technik derTätigkeit des Phyſiologen bei der Gewinnung der Ra=
Radiumbehandlung errichtet worden, und die dium=Emanation, die im Hoſpital bei der Behandlung von
Schilderung der Arbeit in dieſem phyſikaliſchen Laborato= Krebsleiden bereits eine ſo große praktiſche Rolle ſpielt.
rium, die ein engliſcher Arzt in einem Londoner Blatte Die Emanation verhält ſich glücklicherweiſe ähnlich wie
veröffentlicht, gewährt dem Laien beinahe einen Einblick Gas, ſo daß man es ermöglicht hat, dieſe koſtbare Kraft
in ein Märchenland, in dem das Unvorſtellbare Wirk= in Glasgefäßen zu ſammeln oder, wenn erforderlich, in
lichkeit wird. Die feinen, unendlich komplizierten Inſtru= Waſſer zu löſen. Das techniſche Verfahren, dieſes Gas zu
mente, mit denen die Bilanz des täglichen Radiumverbrau= ſammeln und ſozuſagen abzuziehen, iſt von einer Kompli=
ches
abgewogen wird, reagieren ſo ſtark, daß man beſon= 1 ziertheit, die den Laien ratlos verſtummen läßt, wenn er

Nummer 276
1913.
ber, iſt um 10 Uhr vormittags Gottesdienſt an Bor
M. S. Kaiſer‟. Das Abendeſſen wird der Kaiſer
Prinzen Adalbert zu ſich nehmen. Die Abfahrt von
erfolgt am Dienstag, den 18 November, um 10.45
abends, und die Ankunft in Wildpark am darauffolge
Mittwoch, vormittags gegen 7.45 Uhr.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 15. Novembeſttt. 6 Comp.
* Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der Grin bekanziel
herzog werden heute, Samstag, weder Audienzenſ ül= Vilhelm=
o
Vom G
teilen, noch Meldungen und Vorträge entgegennehm
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit Wiltag gelan
Großherzog haben dem Lehrer Andreas Hei=Psliender belic
führung. Di
Spachbrücken die Erlaubnis zur Annahme und
Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Deutſchen Krbrigen Hau
und König von Preußen verliehenen preußiſchent, Horn, W
geider, Kroch
dienſtlreuzes in Gold, ſowie dem Oberbahnhofsvorſ
Rechnungsrat Göbel zu Bad Homburg die Erlauzſtot heute im
zur Annohme und zum Tragen des ihm von Sr. Mung erſo=
dem
Deutſchen Kaiſer und König von Preußen Wider Tageskaſſd
Pung iſt auf
liehenen Roten Adler=Ordens 4. Klaſſe erteilt.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Otto Kneileno Arturo
zu Siedelsbrunn, Kreis Heppenheim, eine Lehrerſſhllus And
Ee Callwey.
an der Volksſchule zu Utphe, Kreis Gießen.
beginn
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der Leh
ralt. 3
Guſtav Kopp zu Darmſtadt auf ſein Nachſuchen, An
Un den
Anerkennung ſeiner langjährigen treuen Dienſte,
ihm das Ritterkreuz 2. Klaſſe des Verdienſtorſ Wiederholl
Eut alt, mel
Philipps des Großmütigen verliehen.
* Erledigt iſt eine mit einem evangeliſchen Lehlkä=hylus auf
zu beſetzende Schulſtelle zu Alsheim, Kreis Wom konnement
Vürgermeiſterei Münch=Lenſel. Für die Gobadour,n
meinde Münch=Leuſel, die bisher mit der Gemeſſtung von Mal
Nittwoch iſt
Schwabenrod unter einer Bürgermeiſterei vereinigt.
iſt, der Darmſt. Ztg. zufolge, mit Wirkung vom 1 Johann Stro
Der weitere
vember 1913 an eine beſondere Bürgermeiſterei
Genehmigung Großh. Miniſteriums des Innern gebiſſinnerstag.
Verdi=
worden
.
g. Strafkammer II. Wegen Urkundenfälſchtlſu) Vierter
P. Der Tr
und Forſtentwendung hatte ſich geſtern der
jährige Holzhändler Daniel Schäfer von Neu=Iſenkll halb 8 Uhr.
vor der Strafkammer II zu verantworten. Er hattsMilung, D
Frühjahr 61 Raummeter Holz erſteigert. Beim Abfaſtſallung: Mei
konnte er nun angeblich zwei mit Nummer 1229 gezeich=lt Aten von
Raummeter nicht finden, weshalb er eine Verwechſellnüer als Gaſt.
annahm. Er fuhr zwei Meter mit der Nummer 1228almstag, 22.
und änderte die Angaben des Abfuhrſcheines entſprechsſhllriswärtige
Dieſen gefälſchten Schein zeigte er dann auch dem ninburg.
forſchenden Forſtwart vor. Gegen eine VerwechſelaMlſtkein Kart
ſpricht der Umſtand, daß die angeblich nicht auffindhammittags
zwei Raummeter 1229 minderwertig waren. Das Gensvorſtellungs
nahm nur an, daß eine Verfälſchung einer Privaturkilmatoriſche
und keiner öffentlichen Urkunde vorliegt und verurtsſtund der Tod
Schäfer zu 6 Wochen Gefängnis, wegen der kbonnements
rechtigten Holzabfuhr zu 100 Mark Geldſtrafe. DerLländer.
beſtrafte 37jährige Fuhrmann Balthaſar Dietz vonſemer vom
bach hat am 18. Juli aus dem Lagerraum der FarhmſEine küt
Mühlheim Metallſtücke, ein Maſchinenlager, Kamm einer gewa
u a. geſtohlen, nachdem er durch eine Lücke der Um Dichtunge
digung eingeſtiegen war. Er wurde jedoch gleich damſchder, am Toten
erwiſcht. Der Wert des Metalls wird mit 18 Markasſfinden.
geben. Das Gericht verurteilte ihn unter ZubilligungmKonzertal
iche Darbiet
dernder Umſtände wegen Rückfallsdiebſtahls zu
Stunden ber
naten Gefängnis.
g. Das vermeintliche Recht der Angeſtellten ant Linge in i
an dieſem er=
nahme
von Muſtern. Der Bedarf der Angeſtellten
Muſterſtücken zu Zwecken der Stellenbewerbung iſt
die in ihr
Erl=
bauur

häufig Gegenſtand von Zwiſtigkeiten. Obwohl in äſllg
Ee bringt
wo wegen des geringen Wertes ohne weiteres dier
ſtimmung des Arbeitgebers zur Mitnahme von Müſtelkingen von
vorauszuſetzen iſt, beſteht ein Recht hierauf nicht.k iſw. ſowie
geſtrigen Verhandlung der Strafkammer war nunNahler: dal
43jährige Gerber Ludwig Schlipf aus Offenbachzund Baun
Diebſtahls angeklagt, weil er als Angeſtellter derekäue
Wek=
Webe
werke Spicharz in Offenbach, Lederſtücke ſich angesin St.,
hatte. Man nahm zunächſt an, daß dies zu Zweckn und
unlauteren Wettbewerbs erfolgte, doch war dergeſ
von Ho=
Spiel
Strafantrag nach Einleitung des Verfahrensu
zeit.
genommen, ſo daß gegen Schlipf nur wegen Diehſ
Einde Eindr)
verhandelt wurde. Er hat in Berlin Stellung angeeſuch dee auf
rieglig
men und war deshalb vom Erſcheinen entbunden.
hen,
an, daß er die Stücke zum größten Teil vom Weßzur Frage
erhielt, einige nahm er auch an ſich, wenn er eine Hüla üher die Stoat
gerichtet hatte und es Abfälle gab. Er habe dieſe
nötig gehabt, um eine Stelle als Zurichtmeiſter zu ſi5 zur Gas
Lind
ten, und ſich für berechtigt gehalten, derartige Abfallſſich
die Vor
mitzunehmen. Der Direktor Joſef Götz=Pirmaſeng hallien, Fuli dieſ
kundete, es ſei üblich, daß die Meiſter kleine Muſtenchtlsaden ſei
nehmen und dies wohl als ihr gutes Recht betrache
reiſt
Die Muſter hätten einen Verbrauchs= oder Verwendu
jete. Wär
wert nicht, doch ſei der Arbeitgeber durch das nichte
efaßt w.
derliche Abſchneiden von Teilen der Haut geſchäl
keiſe ber
Das Gericht erkannte auf Freiſprechung,
mal mit
dieſes verwickelte Pumpwerk feinſter Glasröhren undſlls Mhere, ſchu=
ziger
Queckſilberpumpen vor ſich ſieht. Die Anſprüche
Praxis haben dabei den Forſchern immer neue Aufgae Schrift,
geſtellt; jetzt ſtellt man winzige Glasgefäße der verſchiedr Ihm
ſten Formen her, die genau den einzelnen Körperteilen
denen ſie angewandt werden, entſprechen. Nehmen
ein Beiſpiel: ein Fall von Krebs iſt zu behandeln, beides
die kranke Stelle am Naſenrücken oder an der Kehle liegs
in
Die erforderlichen Glasformen ſind bereits vorhanden,ſi
erla)
paſſen genau, werden an der kranken Stelle angebracht
befeſtigt und können hier längere Zeit verharren.
Patient kann, die Tube mit dem heilkräftigen Gast
Krankheitsherd, gemächlich nach Hauſe gehen.
Feuilleton.
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Darmſtäde
ter Künſtler auswärts. Das Mainzer Journa=
ſchreibt
: Das diesjährige erſte Konzert des Mainzer Sänn
gerbundes vereinigte eine außerordentlich hohe Zahl vbe
Zuhörern im großen Saal des Frankfurter Hofes‟ =
Höhepunkte des Abends lagen in den zwei Kunſtchören=
Eifelwind und der ſechſten Szene aus Frithiof, welches
der Dirigent zu einem ſtürmiſchen Erfolge vern
Jatg
half. Die Kleinmalerei zeigten die entzückenden Volksliet
der, alles vornehme künſtleriſche Bearbeitungen. Einen unn
beſtrittenen Erfolg errang Frau Lilli Bornträger:
Ludwig (Mainz) mit der Koloratur=Arie aus des
Zauberflöte der fünften Szene aus Frithjof und einift
gen äußerſt ſtimmungsvollen Liedern der Komponiſtenz
Mahler, Werlé, Reger, Hugo Wolf u. a. Die Dame beſitzß
einen durchaus abgeklärten reifen Vortrag und befriediga
vor allem durch die Modulationsfähigkeit ihres herrlichemt
Organs. Ueber den diesjährigen Nobel= für Literatur, Rabindranatt

Frieb

[ ][  ][ ]

Nummer 21
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Näummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1915.
Seite 3.
biabe des Angelagten, er habe die wertwollren Stücke ſlechniſche Grindenicht entgegenſtanden. Aus dieſen Grün=
2. Der ratholiſche kaufmämniſche Verein , Konſania=
Meiſter erhalten, nicht wikerlegt worden ſei.
den bedauerte Herr Lindt den nun gewählten Zeitpunkt feiert kommenden Sonntag, den 16. Nov., im Konkordia=
Zur Sitzung des Provinzialausſchuſſes der Provinz des 1. April k. J., zumal, da wir dem Sommer entgegen= ſaale, Waldſtraße 33, ſein 30jähriges Beſtehen.
Eiſkenburg am Samstag, den 22. Nov., vormittags holb gehen, nicht viel neue Abnehmer zu erwarten ſeien. Auch Derſelbe iſt angeſchloſſen an den Verband katholiſcher kauf=
Uhr, iſt folgende Tagesordnung feſtgeſetzt: 1. Ge= aus dem Geſichtspunkte der ſtarken Konkurrenz des elektri= männiſcher Vereinigungen, der über ganz Deutſchland aus=
des
Leonhard Treuſch aus Hammelbach um Erlaubnis ſchen Lichts heraus hatte er einen früheren Zeitpunkt als gebreitet iſt und heute zirka 40 000 Mitglieder zählt. Auf
Betriebe einer Schankwirtſchaft im Hauſe Langgaſſe wünſchenswert bezeichnet.
paritätiſcher Grundlage aufgebaut, nimmt er ſtets Anteil
15. 2. Antrag des Großh. Kreisamtes Offenbach auf
* Großh. Zentrale für Mutter= und Säuglingsfürſorge. an allen, nicht allein den ſelbſtändigen Kaufmann, ſondern
Perſagung der dem Friedrich Wilh. Sommer zu Offen= Die unentgeltlichen ärztlichen Beratungsſtunden, Hein= auch den Angeſtellten berührenden ſozialen und wirtſchaft=
a
. M. ertoilten Wirtſchaftskonzeſſion. 3. Klage des heimerſtraße 21, welche bisher Montags und Don=lichen Fragen. Ganz beſonders aber den Handlungsgehil=
ſlunternehmers
Karl Grün II. und der Firma J. Ehr=nerstags von 4½6 Uhr abgehalten wurden, finden fen bieten ſeine bemerkenswerten ſozialen Einrichtungen,
e & Comp. in Bensheim gegen die Stadt Bensheim vom Montag, den 17. d. M. ab, nachmittags von halb 2 wie: Stellenvermittelung, Krankenkaſſe, Sterbekaſſe, Wit=
Ein Heranziehung zu den Koſten für den Ausbau derbis 3 Uhr ſtatt. Die Mütter werden gebeten, pünktlich wen= und Waiſenfonds, Stellenloſenverſicherung uſw.
ſſer=Wilhelm=Straße.
zu kommen. Seit Januar 1913 ſind in Darmſtadt in den Unterſtützung und Linderung in der Not. Aber auch auf
1 Vom Großh. Hoftheater. Am Sonntag nach= acht Mutter=Beratungsſtunden 6694 Beratungen an 1049 wirtſchaftlichem Gebiete verpflichtet ſich der Verband den
ttag gelangt als Volksvorſtellung zu ermäßigten Kinder erteilt worden. Von 1081 im Jahre 1913 geborenen geſchädigten bezw. bedrohten Angehörigen des kaufmänni=
liſen
der beliebte Schwank Charleys Tante zur Kindern wurden 694 in die Beratungsſtunden der Großh. ſchen Mittelſtandes in ihren Beſtrebungen der Selbſthilfe
führung. Die Titelrolle ſpielt Richard Jürgas. In Zentrale gebracht. Die Hausbeſuche der Helferinnen be= beizuſtehen und durch geſetzgeberiſche Maßnahmen zu för=
übrigen
Hauptrollen ſind beſchäftigt die Damen Doſtal, liefen ſich vom 1. Januar bis 1. November 1913 auf 7347. dern. Das allſeitig beachtete Verbandsorgan Merkurig
ſhe, Horn. Widmann, ſowie die Herren Heinz, Peterſen
Im Hotel Zur Traube ſind abgeſtiegen: der Fürſt dient zur Anregung und Belehrung. Eine ſtattliche Ju=
Leider, Kroczak und Knispel. Der Kartenvorverkauf zu Yſenburg und Büdingen, der Fürſt zu Iſenburg, der gendabteilung ſichert dem hieſigen Verein eine ſtete Ga=
Pet heute im Verkehrsbureau ſtatt. Am Tage der Vor= Fürſt zu Yſenburg=Wächtersbach, der Graf Kuno zu Stol= rantie des Wachstums und erfreut ſich allgemeiner Sym=
unig
erfolgt die Ausgabe der noch vorhandenen Karten berg=Roßla der Graf von Schlitz genannt von Görtz, der pathie.
er Tageskaſſe des Hoftheaters. Der Beginn der Vor= Graf zu Erbach=Fürſtenau, der Graf zu Solms=Rödelheim,
* Der Keplerbund zur Förderung der Naturerkenntnis
kunig iſt auf halb 3 Uhr angeſetzt. Am Abend leitet Erbmarſchall Ludwig Riedeſel Freiherr zu Eiſenbach, (Sitz Godesberg bei Bonn) will, ſo ſchreibt man uns, in
Peſtro Arturo Vigna als dritten Abend des Verdi=Freiherr Wambolt von Umſtadt, Geheimerat Prof. Dr.einwandfreier Weiſe durch naturwiſſenſchaftliche Fachge=
Alus Arda‟ Die Titelpartie ſingt erſtmalig Fran= Leiſt=Gießen, Dr. Gaſtell=Mainz, Geh. Kommerzienrat lehrte Naturerkenntnis verbreiten, die Freude an der Natur
a Callwey. Die Vorſtellung gehört dem D=Abonne= Stroh=Offenbach, Geh Kommerzienrat Gail=Gießen, Geh. mehren und an der Klärung der Beziehungen zwiſchen
t und beginnt um 7 Uhr. Am Dienstag gelangen Kommerzienrat Dr. Strecker=Mainz, Geh. Kommerzienrat Naturwiſſenſchaft und Weltanſchauung mithelfen. Er tritt
Einakter: Der Kammerſänger von Wedekind, Auf= Valckenberg=Worms, Landgerichtspräſident Dr. Hangen= daher der in moniſtiſch=materialiſtiſchen Kreiſen üblichen
Art der Vermiſchung naturwiſſenſchaftlicher und religiöſer
Ptung von Salten und Literatur von Schnitzler zur Mainz, Oberbürgermeiſter Dr. Göttelmann=Mainz.,
n Wiederholung. Die Vorſtellung findet im E=Abon=
* Sanitätskolonne. Es wird beſonders auf die in Fragen entgegen, die eine künſtliche Feindſchaft zwiſchen
ſſtent ſtatt, welches in dieſer Woche mit Rückſicht auf den gleicher Nummer erſcheinende Bekanntmachung der Frei= Naturwiſſenſchaft und Religion zur Folge hat. (Siehe
Udi=Zyklus auf Dienstag verlegt werden mußte. Das willigen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz aufmerkſam Anzeigenteil.)
honnement erhält die Donnerstag=Vorſtellung gemacht. Sie veranſtaltet eine Brockenſammlung,
* Der Frauenverein der Johannesgemeinde veranſtaltet
Poubadour, mit welcher Oper der Verdi=Zyklus unter deren Verwertung ihr die Mittel erſchließen ſoll, um ihre Montag, den 17. Nov., ſeinen erſten Vortragsabend
ung von Maeſtro Arturo Vigna abgeſchloſſen wird. Volks=Verleihanſtalt von Kranken=Bedarfsartikeln ent= im Gemeindehaus, Kahlertſtraße 26. Er hat hierzu ein ſehr
Mittwoch iſt eine Wiederholung des Zigeunerbaron ſprechend geſteigerter Nachfrage, durch Neuanſchaffungen zeitgemäßes Thema gewählt und einen ſachkundigen Red=
Johann Strauß in der neuen Inſzenierung angeſetzt. erweitern zu können. Die Leiſtung erſter Hilfe und dauern= ner gewonnen. Herr Dr. Ernſt Cahn vom Sozialen
Der weitere Spielplan der nächſten Woche lautet: der Unterſtützung beſteht häufig auch in der Vereithaltung Muſeum in Frankfurt a. M. wird ſprechen über: Neurege=
ünerstag
, 20. Nov., 53. Abonnementsvorſtellunz, gewiſſer Bedarfsartikel für die Krankenpflege Hierherlung der Krankenverſicherung nach der Reichsverſicherungs=
Verdi=Zyklus. (Muſikaliſche Leitung: Arturo gehören zum Beiſpiel Trageſtühle Krankenfahrſtühle, ver= ordnung vom 1. Januar 1914 an und ihre Bedeutung für
Mna.) Vierter Abend (neu einſtudiert und neu inſze= ſtellbare Kopfkiſſen, Leſepulte, Bettiſche, Sauerſtoffapparate
Dienſtherrſchaften und Dienſtboten. (Anzeige folgt in den
lh: Der Troubadour. Gewöhnliche Preiſe. An= für Wiederbelebung, Umbettungsgeſtelle und ähnliches Blättern.)
lhalb 8 Uhr. Freitag, 21. Nov., 54. Abonnements= mehr. Die Beſchaffung ſollher Gegenſtände im einzelnen
* Der Zitherklub Darmſtadt=Beſſungen bittet, noch=
ütellung
D 14. Literariſcher Abend. Urauf= Falle iſt koſtſpielig und vielen Minderbemittelten, nament= mals auf ſein am Sonntag, 16. November, ſtattfindendes
ſung: Meiſter Gottfried oder die Sphinx. Drama in lich, wenn ſie keiner Krankenkaſſe angehören, oft ganz un= 17. Stiftungsfeſt im Saal des Chauſſeehauſes, be=
ſAkten
von K. v. Levetzow. Miranda: Tereſina möglich. Die Volksverleihanſtalt der Freiwilligen Sani=ſtehend aus Zitherkonzert, Theater und Tanz, hinzuweiſen.
Mer als Gaſt. Gewöhnliche Preiſe. Anfang 8 Uhr. tätskolonne vom Roten Kreuz will dieſe Gegenſtände leih= (Näheres ſiehe Anz.)3
Amstag, 22. Nov. Außer Abonnement, Vorſtellung weiſe gegen eine geringe Benutzungsgebühr abgeben, hat
* Der Ortsgewerbeverein hat für den 22. November
ſauswärtige Volksſchüler: Prinz Friedrich von aber bis jetzt nur einzelne Stücke zur Verfügung. Die wei= zu einem gemütlichen Abend eingeladen. Aus dem
n burg. Anfang 3 Uhr. (Zu dieſer Vorſtellung tere Beſchaffung iſt in Ausſicht genommen, doch gehören reichhaltigen Programm, das allen Mitgliedern als Bei=
ei
kein Kartenverkauf ſtatt.) Sonntag, 23. Nov., Geldmittel dazu, die eben zum Teil aus der Brockenſamm= lage zum Gewerbeblatt zugegangen iſt, iſt zu erſehen, daß
Amittags halb 12 Uhr. Außer Abonnement, zu lung gewonnen werden ſollen. Die gemeinnützige Ein= bewährte Kräfte ſich zur Verfügung geſtellt haben um
Psvorſtellungspreiſen: Matinee. Muſikaliſche und richtung, die jedenfalls auch von der Aerzteſchaft begrüßt den Abend ſo genußreich wie möglich zu geſtalten. Dekla=
Anatoriſche Vorträge. Hierauf (zum erſten Male): Der und gerne gefördert werden wird, verdient die Unterſtütz=mationen, Geſang und muſikaliſche Darbietungen werden
und der Tod, von Hoffmannsthal. Abends 7 Uhr, ung aller Kreiſe Auch Geldſpenden hierfür nimmt die Re= abwechſelnd mit dem gemiſchten Chor der Turnerſingmann=
lbonnementsvorſtellung
, A. 14: Der fliegende dakion gerne in Empfang und wird über deren Eingangſchaft der Turngemeinde Darmſtadt unter Leitung ihres
Mränder Der Holländer: Kammerſänger Walterfernerhin unter Brockenſammlung der Freiwilligen Sani=rührigen Dirigenten Herrn, Wilh. Etzold, die Zeitkürzen,
ſomer vom Hoftheater in Dresden als Gaſt.
tätskolonne vom Roten Kreuz öffentlich quittieren.
Der Lichtbildervortrag Dresden und die Sächſiſche
Eine künſtleriſche Totenſonntagfeier
Kammermuſikvereinigung. Hiermit ſei nochmals Schweiz wird eine der ſchönſten Städte und eine der
einer gewählten Vortragsfolge von ernſten Liedern auf die erſte Matinee der Kammermuſikver= romantiſchſten Gegenden des deutſchen Vaterlandes vor
Dichtungen wird am Vormittag des 23. No=einigung hingewieſen, die morgen um 11¼ Uhr im Augen führen. Dresden, die vielgeprieſene Haupt= und
der am Totenſonntag, im Großherzoglichen Hoftheater Muſikvereinsſaale ſtattfindet. Die Vereinigung hat in Reſidenzſtadt des Königreichs Sachſen mit zirka 550 000
Minden. Wie am Karfreitag überall ſeit langen Jah= ihrer neuen Zuſammenſetzung das Aeußerſte getan, um Einwohnern, ſo reizvollzu beiden Seiten der Elbe gelegen,
Konzertaufführungen einer Paſſion, des Parſifal oker den Veranſtaltungen den großen Zug zuteil werden zu bietet mit ſeinen herrlichen Bauten, großartigen Samm=
Mübe Darbietungen die ernſtgeſtimmten Menſchen auf laſſen, der gegenwärtig unſer geſamtes Muſikleben be= lungen, Gärten und Anlagen ſo überaus viel Schönes
ſſte Stunden vereinigen, um durch den Gedanken an die herrſcht, und ein Blick auf das bereits veröffentlichte Pro= und Intereſſantes. Etwa 150 Lichtbilder werden die
E Dinge in ihnen die beſſere Seele zu wecken, ſo ſoll gramm beweiſt dies zur Genüge. Mit Freuden iſt es da= Schönheiten der Stadt zeigen und werden hinausführen
Man dieſem ernſten Tage die Kunſt alle die zuſammen= her zu begrüßen, daß das ehrliche Beſtreben, der Kammer= über Wehlen, durch den Uttwalder= und Zſcherre=Grund
Iien die in ihr nicht Unterhaltung, ſondern Erhebung, muſipflege eine anerkannt würdige Stätte zu wahren, in auf die Baſtei und weiter bis in die Böhmiſche Schweiz,
Erbauung finden wollen. Der erſte Teil der einer bereits geſteigerten Beteiligung am Abonnement bei Hernskretſchen, durch die Edmundsklamm, Wilde Klamm
Amee bringt der Stimmung des Tages angepaßte dem Publikum merklichen Widerhall gefunden hat, und kei nach Hohenleipa und wieder hinauf auf die Torwalder
lngen von Eichendorff. Hebbel, Fontane Liliencron. der beſonderen Beliebtheit, deren ſich gerade die Beethoven=Wände, ein wildes Felſengewirre, uſw uſw. Herrliche
uſw. ſowie Lieder von Schubert, Brahms, Wolf Matineen ſeit Jahren erfreuen, iſt zu hoffen, daß ein voll= Naturaufnahmen! Und wenn ſo mit dieſem Vortrag auch
Mahler; dabei betätigen ſich rezitatoriſch die Herren beſetzter Saal den Künſtlern die Beſtätigung gibt, daß ſie dem wiſſenſchaftlichen Teil Rechnung getragen, ſo ſoll der
und Baumeiſter, gefanglich Frl. Jacobs und Kam= ſich auf dem rechten Wege befinden und ihre künſtleriſchen dritte Teil des Abends durch ein Tänzchen der Jugend ge=
Nänger Weber. Das Programm ſchließt mit den von Abſichten mit den Wünſchen des Publikums in Einklang widmet ſein, während für die Behaglicheren die vorderen
ed Stephani geſungenen Vier ernſten Geſängen von ſtehen. (S. Anz.)
Räume noch zu einem Plauderſtündchen beim Gläschen
Amis und einer Aufführung des Spiels Der Tor und
Klavierabend Willy Hutter. Welch’ großer Be= Bier oder einer Taſſe Kaffee reſerviert ſind. Durch Mit=
Mod von Hoffmannsthal, deſſen Jedermann in der liebtheit ſich die Klavierabende unſeres einheimiſchen Pia=glieder eingeführte Gäſte ſind herzlich willkommen. Der
Spielzeit hier viermal gegeben wurde und ſtets niſten Herrn Willy Hutter erfreuen, beweiſt der überaus Eintritt iſt auch für Mitglieder nur gegen Vorzeigen der
Mehende Eindrücke hinterließ. Um weiteſten Kreiſen rege Kartenverkauf. Es wird ſich daher empfehlen, ſich Karten geſtattet, die bei den Herren Wallauer, Wer=
Weſuch der auf 1½ Stunden berechneten Veranſtaltung möglichſt bald noch einen guten Platz zu ſichern. Das ner und Kraus zu haben ſind. Alles nähere in den
tmöglichen, ſind Volksvorſtellungspreiſe angeſetzt.
Programm verſpricht außer der bereits erwähnten Cha= Anzeigen. Erwähnt ſoll noch ſein, daß bei dem reichhal=
Zur Frage der Gaspreisermäßigung. Zu dem Re= conne von Bach=Buſoni und der Uraufführung von 4 Kla=tigen Programm ein pünktlicher Anfang unbedingt not=
Müber die Stadtverordnetenſitzung muß berichtigt wer= vierſtücken von Arnold Mendelsſohn noch die grandioſe wendig iſt.
* Der Bayernverein Darmſtadt hat an den König
Adaß zur Gasfrage nicht der Stadtv. Linck, ſondern F-moll=Sonate op. 5 von Brahms, mit dem ergreifend
Av. A. Lindt geſprochen hat. Der Redner führte ſchönen Andante espressiro, dem els Moto Sternaus von Bayern folgendes Telegramm gerichtet: Sr.
Ataß die Vorlage wegen Ermäßigung des Gaspreiſes Worte unterlegt ſind: Der Abend dämmert, das Mond= Majeſtät König Ludwig III. München. In treuer An=
Aing=Juli dieſes Jahres in der Deputation durchbera= licht ſcheint, da ſind zwei Herzen in Liebe vereint und hänglichkeit und Verehrung begrüßen wir lebhaft den Re=
Whorden ſei und die Deputation die Einführung der halten ſich ſelig umfangen‟ Es folgen noch drei Werke gierungsantritt Euerer Majeſtät und geloben Euerer Ma=
Wſierten Preiſe für 1. Ottober d. J. in Ausſicht genom= von Liſzt (Ganzoneta del Salvator Roſa. Sonetto 123jeſtät alleruntertänigſt In Treue feſt: Bahernverein
habe. Wäre der Finanzausſchuß alsbald mit der del Petrarca und Etüde E-moll) und zum Schluß Cho= Darmſtadt. Hierauf iſt folgende Antwort eingegangen:
age befaßt worden, ſo wäre es wohl möglich geweſen, pins Eis=moll=Scherzo. Der Kartenverkauf findet in der München 11. 9. Nov. um 1 Uhr 20 Minuten. Bayern=
Preiſe bereits am 1. Oktober in Kraft zu Arnoldſchen Hofmuſikalienhandlung, Wilhelminenſtraße 9 verein Darmſtadt. Für den herzlichen Treuegruß ſage ich
beſten Dank. Ludwig.
t zumal mit Ausnahme der Münzgasmeſſer betriebs= (Tel. 2560), ſtatt.
Wore, ſchreibt das Mitglied der Schwediſchen Aka= ganze Gebirgskette von den öſterreichiſchen bis zu den amten ſollen die Mehraufwendungen an Staats= und Ge=
Schriftſteller Per Hallſtröm in der Zeitung Poſtid= Schweizer Alpen. Nicht nur die Umriſſe, ſondern allemeindeſteuern im Unterſtützungswege zurückerſtattet wer=
AllenzIhm iſt in ſeinem Vaterlande Bengalen ſchon ſeit Gebilde der Berge bis hinab zum Fuß erſchienen in die= den, und zwar kurz vor Weihnachten. Gegenwärtig finden
em als großem und unvergleichlichem Meiſter gehul= ſem wundervollen Spiegelbilde. Die Erſcheinung dauerte Erhebungen zur Feſtſtellung der Höhe dieſer Gratifikation
Mworden; aber erſt in dem letzten Jahre iſt er auch in volle 40 Minuten und verſchwand erſt, als die ſcharfen ſtatt.
Am Eſſen ſollſt du ihn erkennen! Die Schriftſtellerin
Albendwelt bekannt geworden durch ſein Buch Gitan= Grenzlinien des Gewölks bis zu den Konturen des Spie=
Elie Dautrin hat ſich die ebenſo ſchöne wie ſchwierige Auf=
eine
Sammlung religiös=myſtiſcher Geſänge, die von gelbildes vorrückten.
Milbſt in engliſcher Proſa überſetzt wurden. In ſei=
* Die neueſte Offizierswohnung. Dem Notſtand des gabe geſtellt, den jungen Mädchen Anhaltspunkte dafür zu
aterlande genießt er einen Ruf. wie er in Europa Wohnungsmangels und Mietwuchers hat einer der davon geben, wie ſie bei der Wahl ihres Zukünftigen am ſorgfäl=
tigſten
vorgehen, und den größten Wert legt ſie dabei auf
Dichter zuteil geworden iſt. Er iſt im Jahre 1861 betroffenen Offiziere, Oberleutnant v. Mansberg, von den
ſeine Beobachtung beim Eſſen. Sieh dir ſorgſam den
Uen und ſtammt aus einem vornehmen Geſchlecht. Jägern zu Pferde in Angerburg, in ſehr praktiſcher Weiſe
ere Mitglieder ſeines Geſchlechtes gelten als Heilige, für ſeine Perſon abgeholfen, indem er ſich ein transportaß= jungen Mann bei Tiſche an, dem du deine ganze Zukunft
Allet ſelbſt wird, wie ſein Vater, wie ein Heiliger ver= les, zerlegbares Holzhaus beſtellte. Das Haus iſt nebſt anvertrauen willſt! ſo rät ſie ihren Schweſtern. Wenn
In ganz Indien wird er als größter Dichter der dazu gehörigem Stallgebäude genau nach Wunſch des Be=er ſich über ſeinen Teller bückt, haſtig Gabel und Meſſer
handhabt und das Fleiſch in drei Stücken herunter hat,
inpart bewundert. Der indiſche Nationalgeſang iſt ſtellers und Bauherrn in Berlin hergeſtellt und dann mit dann bewahre dich Gott vor ihm. Er iſt nicht der Mann,
Alhin geſchrieben. Als Siebzehnjähriger ſtudierte er in
der Eiſenbahn nach Angerburg gebracht worden, ſo daß der ſich zärtlicher Sympathie und Liebkoſungen unterwer=
lland
. Nach ſeiner Rückkehr in ſeine Heimat ſchrieb er es pier Wochen nach erfolgter Beſtellung bezugsfertig war, fen wird. Ißt er ohne Freude über das, was vor ihm
Aniſten ſeiner Romane und Dramen. Längere Zeit einſchließlich ſämtlicher Inneneinrichtungen. Das zwei=
ſteht
, kann er dir nach einer Minute nicht mehr ſagen, was
er als Eremit auf dem Padmas. Seit einem Jahre ſtöckige Wohngebäude enthält ſieben Zimmer und Zubehör; er gegeſſen hat, ſo würde eine Heirat mit ihm für dich eine
Aller ſich teils in England und teils in Amerika auf dazu kommen Pferdeſtall, Remiſe, Waſchküche und Bur=
ſchwere
Enttäuſchung bedeuten. Niemals wird er deine
übeſchäftigt ſich mit der Herausgabe ſeiner Bücher und ſchenzimmer. Alle dieſe Räume beſtehen aus einzelnen Hüte würdigen, noch deine Kleidung bewundern, und du
Eelbſtbiographie ſeines Vaters.
Bautafeln von Holz mit Iſolierſchicht, und garantieren ziehſt dich für niemanden gut an. Iſt er unmäßig gierig
beſte Heizbarkeit und Bewohnbarkeit, weil das Bauſyſtem nach Süßigkeiten, dann iſt er nervös und wird dich quälen,
Fata Morgana in München. Auf der Ludwigshöhe eine Iſolierfähigkeit beſitzt, die jedem maſſiven Gebäude Zieht er Käſe und Braten vor, dann iſt er muskulös und
gleichkommt. Für Ofizierswohnhäuſer wie in vorliegen= friedlich. Iſt er ein großer Eſſer, dann hat er Freude am
Henunchen war am Mittwoch nachmittag zwiſchen 2 und
3Ar eine Fata Morgana zu ſehen. Von einer dichten, dem Falle beſitzen dieſe Baulichkeiten noch den beſonderen Landleben; iſt er ein Liebhaber guter alter Weine, ſo hat
Mltem Luftſchicht aufgefangen, bewirkte eine oben durch Vorzug, daß ſie bei Verſetzungen in eine andere Garniſon er eine Teele für einen Grund und Boden. Am beſten
mitgenommen werden können. Die Verſetzungskoſten aber wirſt du deinen zukünftigen Gatten beim Deſſert be=
Ml Föhnſtrömung ſtark verdünnte Luſtſchicht, daß das
urteilen können. Schlingt er das Obſt hinunter, zerſchnei=
illiche
Alpenpanorama, das ſonſt ſüdwärts von Mün= betragen ungefähr 10 20 v. H. des Anſchaffungspreiſes.
BB Steuernrückzahlung als Weihnachtsgeſchenk. Ein det er es zerſtreut, dann iſt er kein Mann für dich. Aber
z ſehen iſt, im Norden der Stadt, und zwar aufrecht
ülen Wolkenwände ſtanden dabei im Süden und Nor= hübſches Weihnachtsgeſchenk hat die Königliche Eiſenbahn= wenn er es ſanft und zärtlich nimmt als ein Kenner, ſorg=
llanger
, ununterbrochener, ſchnurgerader Linie. Dar= Direktion Erfurt den ſämtlichen in den thüringiſchen Staa= ſam ſchält mit der Miene eines Künſtlers und es mit Ehr=
im
herrlichen, ſonnendurchleuchteten Blau des Fir=ten in dieſem Jahre ſtationierten oder ſtationiert geweſe= furcht behandelt, dann heirate du ihn, ſo ſchnell du kannſt!
erts zeigte ſich, wie in einem rieſigen Rahmen, die nen preußiſchen Eiſenhahpbeaugen zugedacht. Dieſen Be=

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November
Seite 4.
2 Darmſtähdter Schloſfreiheitsloterie. Bei der geſtern über die Ausſchuftſitung der vereinigten Bezirkvereine
vorgenommenen Ziehung der Darmſtädter bedarf in faſt allen Punkten der Berichtigung. Eine ſolche
Schloßfreiheits=Geldlotterie ſiel auf die würde jedoch zu viel Raum in Ihrem Blatte in Anſpruch
Nummer 37924 der Hauptgewinn von 20000 Mark. nehmen, ſo daß ich es für beſſer halte, den Einſender zu
Ein Gewinn von 5000 Mark fiel auf die Nummer 110 607, der am nächſten Montag im Schützenhofe ſtattfindenden
Gewinne von je 1000 Mark auf die Nummern 3909, 60 538 öffentlichen Verſammlung der Bezirksvereine einzuladen,
woſelbſt auch über dieſen Punkt eine Ausſprache ſtattfin=
und 115 340.
* Adreßbuch. Der Druckbogen Nr 37 des Adreß= den ſoll.
* Der richtige Wahlzettel der National=
buches
für 1914, enthaltend Hausregiſter Witt=
mannſtraße
2 bis Zimmerſtraße 11 und Waldvillen= liberalen Partei lautet: 1. Nöllner, Dr., Ludwig,
viertel Eberſtadt liegt im Hauptmeldebureau Hügel= Stadtverordneter; 2. Koch, Georg, Stadtverordneter;
ſtraße 31/33, Zimmer Nr. 13, während der Bureauſtunden! 3 Markwort, Georg, Stadtverordneter; 4. Wittmann, Lud=
(8 bis 12 Uhr vormittags und 2 bis 6 Uhr nachmit= wig, Philipp, Stadtverordneter; 5. Henrich, Konrad,
tags) bis zum 17. November vormittags zur Einſicht= Stadtverordneter; 6. Säng, Ludwig, Stadtverordneter;
7. Linck, Heinrich, Stadtverordneter; 8. Schupp, Georg,
nahme offen.
§ Aus dem Arbeitshaus Dieburg wurden im Monat Stadtverordneter; 9. Ritzert, Karl, Dipl.=Ing.; 10. Hep=
Oktober 13 Perſonen, welche daſeibſt korrektionelle Nach= penheimer, Georg, Gaſtwirt; 11. Haury, Konrad, Zimmer=
haft
verbüßten, entlaſſen. Die längſte Dauer der Nach= meiſter; 12. Herbert, Valentin, Ober=Telegraphenſekretär;
haft betrug bei einer Perſon 730 Tage und die kürzeſte 13. v. Heſſert, Auguſt Rentner; 14. Krug, Heinrich,
Miniſterialreviſor; 15. Wolff. Otto, Kaufmann, Wilhel=
Dauer der Nachhaft bei einer Perſon 135 Tage.
§ Hundefang. Während des Monats Oktober ſind minenſtraße 26; 16. Kalbfuß, Wilhelm, Kaufmann;
von dem hieſigen Polizeihundeauſſeher 32 Hunde einge= 17. Kaßlick, Heinrich, Hauptlehrer. Infolge eines un=
fangen
worden. Hiervon wurden 15 Hunde von ihren liebſamen Verſehens waren in dem geſtrigen Verſamm=
Eigentümern wieder ausgelöſt, 1 Hund iſt verkauft lungsbericht die geſperrten Namen vergeſſen worden.
worden und 16 Hunde mußten getötet werden.
* Ober=Ramſtadt, 14. Nov. (Siegreiche Schützen.)
* Orpheum. Mit dem heutigen Familienabend ver=Bei dem Preis= und Gruppenſchießen der Schützengeſell=
abſchiedet
ſich das Programm der 1. Novemberhälfte, um ſchaft Diana=Ober=Roden errang die Schützengeſellſchaft
dem neu verpflichteten Künſtler=Enſemble das Feld zu Tell=Ober=Ramſtadt unter ſtarker Konkurrenz den erſten
räumen, welches ſich morgen, Sonntag, den 16. November, Gruppenpreis mit 151 Ringen: 9 Schuß auf 20er Ring=
in
2 Vorſtellungen erſtmalig vorſtellen wird. Außer einer ſcheibe. Die Gruppe ward geſtellt von den Schützen Herren
ſtattlichen Reihe brillanter Spezialitäten auf dem Gebiete Rebſcher, Winkler und Rindfrey. Außerdem erhielt Herr
des modernen Varietés bringt der neue Spielplan eine Rindfrey den 10. Preis.
Von der Bergſtraße, 14. Nov. (Autounfall.)
verblüffende Neuheit: Yvoue de Forge: Das weib=
liche
Rätſel ein Wunder der Ankleidekunſt, ferner die Geſtern mittag wurde auf der Chauſſee zwiſchen Bensheim
Lebenden Kreiſel (4 Rugbys) und die ſenſationellen und Heppenheim der Fuhrmann J. Knöll aus Winter=
Equilibriſten 5 Cliftons. Ein weites Feld iſt dem Hu= kaſten von einem Auto aus Darmſtadt überfahren und ſo
mor eingeräumt, der durch den brillanten Humoriſten! ſchwer verletzt, daß an deſſen Aufkommen gezweiſelt wird.
Narziß Mertens und den Grotesk=Komiker Fritz Servos Der Unglückliche wurde ins Hoſpital nach Bensheim
berufene Vertreter findet. Alles nähere iſt aus der heu= gebracht.
Offenbach, 14. Nov. (Die Offenbacher An=
tigen
Anzeige des vorliegenden Blattes erſichtlich.
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Die zwei Ser= leihen.) Die vorgeſehene neue 14 Millionen=
geanten
vom Sanitätskordon iſt ein großes Volksſchau= Anleihe der Stadt Offenbach beſchäftigte auch geſtern
ſpiel in 6 Akten, welches am Samstag, 15. dieſes Monats, in nichtöffentlicher Sitzung die Stadtverordnetenverſamm=
im
Reſidenztheater in Szene geht. Dieſes Schauſpiel iſt in lung. In der Beratung, die ſich an das oberbürgermeiſter=
der
maßgebenden Preſſe auf das Glänzendſte beurteilt, liche Referat anſchloß, wurde allgemein die Notwendigkeit
Der Film iſt ein Meiſterwerk der italieniſchen Regie und der Anleihe anerkannt. Demgemäß erklärte ſich die Ver=
Aufnahmetechnik. Der Beſucher fühlt ſich ganz in die ſammlung einſtimmig damit einverſtanden,
harte franzöſiſche Zeit verſetzt. Wohl ſelten ein Film wirkt daß die Genehmigung zur Aufnahme einer Anleihe von
ſo erſchöpfend und hochſpannend in allen Teilen wie ge= 14 Millionen Mark nachgeſucht und Verhandlungen wegen
rade dieſer: Die zwei Sergeanten vom Sanitätskordon alsbaldiger Aufnahme eines Teiles dieſer Summe einge=
Neben der Wochenchronik und einigen Humoresken kommt leitet werden. In den der Verſammlung vorliegenden
noch das Drama Weine nicht, Mutter mit der beliebten Cawurf eines Verwendungsplanes für dieſe Anleihe iſt
Künſtlerin Suzanne Grandais in der Hauptrolle, ein neuer Poſten von 300000 Mark eingefügt worden für
die Eindeichung Bürgels, worüber ſchon ſeit Jah=
Union=Theater (Rheinſtr. 6). Henny Porten, ren mit den Staatsbehörden und den an der Bildung eines
dieſe gefeierte Kinodiva, der wir vor einigen Wochen in Deichverbandes beteiligten Gemeinden Rumpenheim und
dem prachtvollen Film Der Feind im Land begegneten, Mühlheim Verhandlungen ſtattfinden. Zur weiteren Vor=
tritt
uns von heute ab wieder auf einige Tage in dem bereitung der Anlehensaufnahme iſt ein Sonderausſchuß
dreiaktigen Drama Wankender Glaube als Hauptdar=
gebildet
worden, in den die Stadtverordneten Profeſſor
ſtellerin entgegen. Es iſt unbeſtreitbar, daß Henny Porten
Hamann, Dr. Katz, Dr. Rothſchild und Ulrich gewählt wur=
durch
ihre Schönheit und ihr ausdrucksvolles Spiel die den.
Zuſchauer von Anfang bis Ende eines Dramas zu feſſeln
R. Heubach, 13. Nov. (Hohes Alter.) In engem
vermag. Und gerade in dem vorliegenden Werk kommt Familienkreiſe feierte geſtern der in Jägerkreiſen bekannte
ſo recht ihre ausgereifte Kunſt zur Geltung. Spielt ſie frühere Mühlenbeſitzer Jakob Rödelſperger II. hier
doch ein zurückgewieſenes Weib, das, nachdem es als Frau ſeinen 86. Geburtstag. Das Geburtstagskind wurde mit
eines Oberſten wieder eine Heimat gefunden, in die Gefihr vielen ſinnigen und poetiſchen Gratulationen bedacht. Un=
gerät
, von ihrem Gatten verſtoßen zu werden. Das unterbrochen iſt er ſchon 43 Jahre Mitglied des hieſigen
Drama iſt eines der ſchönſten der Henny=Porten=Serie, für Ortsgerichts.
die das Union=Theater das Allein=Aufführungsrecht beſitzt,
Hirſchhorn, 14. Nov. (Renovierrung der Stadt=
und dürfte ebenfalls auch hier gefallen. Neben dieſem Schla=kirche.) Die umfangreichen Renovierungsarbeiten an der
ger begegnen wir noch einer Reihe hochintereſſanter und katholiſchen Stadtkirche ſchreiten rüſtig voran. Nach Fer=
feſſelnder
Dramen, unterbrochen von den beſten Humoresken tigſtellung der nötigen Vorarbeiten durch den hieſigen
und Naturaufnahmen. Auch an Einlagen iſt kein Mangel, Tünchermeiſter Karl Weis iſt nun Herr Kunſtmaler No=
ſo
daß jeder bei den Klängen der erſtklaſſigen Hauskapelle ver aus Darmſtadt mit der ſtilgerechten Ausmalung der
einige vergnügte Stunden im Union=Theater zubringen Kirche beſchäftigt. Es ſind hierfür ungefähr 5000 Mark
kann.
vorgeſehen. Der Gottesdienſt, der nun ſchon ſeit Mitte
* Konzerte Ludwigshöhe. Morgen Sonntag,! Auguſt in der Karmeliter=Kloſterkirche abgehalten wird,
den 16. November, konzertiert die Kapelle des Leibgarde= dürfte wohl bis Weihnachten wieder in der Stadtkirche
Regiments unter Obermuſikmeiſter Hauske. Aus dem ſtattfinden.
Programm ſeien beſonders erwähnt: Verdi, Fragmente
Mainz, 13. Nov. (Der zukünftige St adtrat.)
aus Arda Strauß: Ouvertüre zu Eine Nacht in In einer ſtark beſuchten nationalliberalen Verſammlung
Venedig. Mozart: Rondo a. d. A=Dur=Sonate, wurde mitgeteilt, daß die bürgerlichen Parteien, die bei
Eysler: Weinlied aus Der lachende Ehemann uſw. der kommenden Stadtverordneten=Zuſatzwahl gegen die
(Siehe auch Anzeige.)
Sozialdemokraten zuſammengehen, die Sitze wie folgt
unter ſich verteilt haben: 4 Nationalliberale, 9 Freiſinnige,
3 Zentrum. Die Freiſinnigen ſcheiden aus den Vororten
Zur Stadtverordnetenwahl.
aus und unterſtützen die anderen bürgerlichen Parteien.
* Man ſchreibt uns: Der Bezirksverein Nord= Nationalliberale und Zentrum teilen ſich die Sitze in den
oſt nahm in ſeiner gut beſuchten Mitgliederverſammlung Vororten.
am 12. d. M. Stellung zu den Stadtverordnetenwahlen.
Worms, 14. Nov. (Die Kandidatenliſte für
Nachdem der Vorſitzende, Herr Meixner, die zahlreich die Stadtratswahl.) Für die am nächſten Diens=
Erſchienenen herzlich begrüßt und auf die Bedeutung der tag ſtattfindende Stadtverordnetenwahl iſt jetzt die Liſte
bevorſtehenden Wahlen hingewieſen hatte, erſtattete Herr des geeinigten Bürgertums ausgegeben worden. Wieder
Adolf Kahn Bericht über die Verhandlungen im Ausſchuſſe aufgeſtellt werden die ausſcheidenden Mitglieder Profeſſor
der vereinigten Bezirksvereine. Er beleuchtete in ein=
gehender
Weiſe die dort herrſchende Verwirrung, die der= Dr. Becker, Adam Heinrich Bender, Brandſchätzer, Eugen
Kranzbühler. Rentner, Heinrich Raſor, Kaufmann, Gg.
artig ſei, daß die endgültige Zuſammenſetzung dieſes Zet= Schneider, Rentner, Hermann Schönfeld, Rentner. Neu
tels jetzt noch nicht feſtſtände. Dieſe Verwirrung habe aufgeſtellt ſind von nationalliberaler Seite: Freiherr Lud=
ja
auch zu den bekannten Vorgängen mit dem Mathilden= wig von Heyl, Dr. Raiſer, Philipp Lorenz Schmidt, Bau=
höhviertelverein
geführt. Von den von dem Verein zur unternehmer. Hch. Schneider, Tünchermeiſter, Guſtav
Aufnahme auf den Bezirksvereinszettel vorgeſchlagenen Georg Siegel, Kaufmann, und Heinrich Stauffer, Groß=
Kandidaten, Herrn Miniſterialkanzliſt Engmann und händler. Vom Zentrum wurden die Herren Nikolaus Lud=
Herrn Dipl.=Ing. Ritzert, iſt nur der letztere auf den Be= wig Neundörfer, Ober=Poſtaſſiſtent (war bereits Stadtver=
zirksvereinszettel
aufgenommen worden. In der Aus= ordneter), Jakob Binnefeldt, Kaufmann, und Adam Wink=
ſprache
, an der ſich mehrere Mitglieder beteiligten und in ler, Geometer, aufgeſtellt.
der Herr Dr. Nöllner eingehend die Konſtellation der
Oſthofen, 14. Nov. Gut abgegangen iſt geſtern
einzelnen Parteien beleuchtete, kam einmütig der Wille der
Verſammlung zum Ausdruck, die Sozialdemokratie als mittag an der hieſigen Station ein Zwiſchenfall. Kurz vor
alleinigen Gegner zu bekämpfen und ihr unter keinen Um= der Einfahrt des von Worms nach Mainz gehenden Per=
ſonenzuges
wollte ein ſchwerhöriger Mann das Gleis
ſtänden Vorſpanndienſte zu leiſten. Die leider nicht zu=
ſtandegekommene
Einigung der bürgerlichen Parteien als überſchreiten, um in die Nebenbahn Rheindürkheim- Gun=
geſchloſſene
Phalanx der Sozialdemokratie gegenüber läßr tersblum einzuſteigen. Wenige Meter vor der ſich in voller
Fahrt befindenden Lokomotive konnte der Mann noch im
die Gefahr eines ſozialdemokratiſchen Sieges in allernächſte
Nähe rücken, die nur abgewendet werden kann, wenn die letzten Augenblick vom Gleiſe entfernt werden. Dieſer
Vorfall zeigt wiederum die dringende Notwendigkeit einer
bürgerlichen Wähler am Tage der Wahl ihre volle Schul=
digkeit
tun und möglichſt vollzählig von ihrem Wahlrecht Unterführung am hieſigen Bahnhof.
Gebrauch machen. Als Reſultat der ſehr ergiebigen und
Wöllſtein, 14. Nov. (Miſſionskonferenz.)
anregenden Ausſprache wurde einſtimmig beſchloſſen, kei= Am 13. d. M. hielt hier in der evangeliſchen Kirche der
nen der bis jetzt bekannten Zettel zu akzeptieren, ſondern Miſſionsverein in Rheinheſſen ſeine Herbſt=
den
Mitgliedern und Freunden des Vereins einen kom= konferenzab. Das ſchön reſtaurierte Gotteshaus war
binierten Zettel, der nur bürgerliche Kandidaten enthält, voll beſetzt. An Stelle von Herrn Oberkonſiſtorialrat Euler,
zur Wahl zu empfehlen. Am Schluß wurde noch der un= der am Kommen verhindert war, machte Herr Pfr. Lic. Dr.
ſerem Viertel beſcherte Jahrmarktsrummel be= Bert=Weiſenau die Eröffnung mit einer Anſprache über
ſprochen und einmütig die Anſicht geäußert, daß dieſer das Loſungswort des Tages. Nach ihm kam zum Wort
dem Anſehen des Viertels nur geſchadet Herr Miſſionsinſpektor Oettli=Baſel. Er hielt einen ſehr
habe. Solche Zuſtände, die vor hundert Jahren vielleicht lehrreichen einſtündigen Vortrag über das Thema Chri=
Daſeinsberechtigung gehabt hätten, ſeien einer modernen ſtus oder Muhamed für Afrika? Oettli zeigte den gewal=
Großſtadt, die unſere Vaterſtadt doch werden ſolle, un= tigen Aufmarſch der Mohammedaner. Ganz Afrika, bis
würdig. Auch ſei die Stimmung im ganzen Viertel mit hinab nach Togo, Nordkamerun und Deutſchoſtafrika, iſt
verſchwindend wenig Ausnahmen gegen die Abhaltung von ihm beſetzt; Südafrika aber mit ſeinen noch heidni=
eines
ſolchen Jahrmarkttrubels, der ſo betrübende Er= ſchen und den bereits chriſtianiſierten Gebieten iſt von ihm
folge hatte.
bedroht. Der Iſlam aber bedeutet für Afrika keine Ueber=
* Herr Dr. Kolb ſendet uns folgende merkwürdige windung des Heidentums, noch weniger eine Erlöſung;
Berichtigung‟: Der in Ihvem Blatte gebrachte Bericht auch keine Kultur in dieſer oder jener Beziehung, vielmehr

Nummer 276
1913.
Mmuter
einen Fluch. So gilt’s, den Kampf aufnehmen gegen
ſuſtnuche,
doch nicht bloß ſo, daß man ihm die Stirn bietet, ihr
ſchen Hoc
Halt zuruft, auch ſo, daß man zugleich Mohammed
gliſer 1911
Miſſion treibt. Gott will es, daß man Glauben
Liebe auch dem Iſlam entgegenbringt, auch ihn wie Sindieren
Heiden zu gewinnen für das Evangelium GottesälerSemeſ
gauterthal
Chriſti. Das kann und wird freilich nicht geſchehen
Heer und Macht, ſondern in der Kraft des Geiſtes =heeiner ſel
tes. Nachdem gab der Schriftführer des Miſſionsveiſſkude vor eint
noch einen knappen Ueberblick über die 25jährige Miſſ oſſtsiche geſund
ſch um die
arbeit der Baſeler Miſſion in Kamerun. Baſel allei=
dort
jetzt z. B. 13000 Chriſten, 319 Schulen mit 18000 Gcs Velſenbüttn
mte und
lern, 106 Miſſionsarbeiter und 330 eingeborene H
Das verſpricht etwas für das zweite Vierteljahrhurdſiſt heinend im
Eſſen, 14.
Gegen 5 Uhr ging die Konferenz zu Ende; ſie wurde
gottesdienſtlichem Rahmen gehalten und brachte ein Oillüber der geſt
ſtn0 Mark erhg
von 31 Mark 50 Pfg.
Dexheim, 13. Nov. (Einen unangenehenhee Staße
Streich) ſpielten Autofahrer einem hieſigen Landfſlle fallen, die a
Dieſer wollte nach Oppenheim. Die Beſitzer eines fültn.
begegnenden Automobils erboten ſich, ihn nach Opperaſt leipzig
mitzunehmen. Der Landwirt ſtieg ein, und im bekaaner vereinigte
Autotempo ging es über Berg und Tal, bis das Geſchkam hiute
ſtillhielt und man ihn wieder ausſteigen ließ. Groß iny von Ni
aber die Enttäuſchung des Mannes, als er erkennen miſſeil 1913
daß er ſich nicht in Oppenheim, ſondern in Mainz beiſungs=Nachn
Lauterbach, 14. Nov. (Stiftung.) Der verſtonfüſetungsgeſchütz
tfahren gege
Kaufmann Georg Schuchardt zu Gießen, ein gebo
ſehn ei=
Lauterbacher, hat ſeiner Vaterſtadt aus ſeinem hinter=
nen
754000 Mark betragenden Vermögen eine letztweſlſil er erſt auf
Zuwendung von 10000 Mark vermacht. Die Ziſllz. Erſchien
Sackverſta
des für alle Zeiten zu erhaltenden Kapitals ſollen
dienen, an unverſchuldet in Not geratene, beſonders WPhoſſen. Der
Mifter Eehel
ſchämte Arme nachhaltige Hilfe zu gewähren.
Aus dem Ohmtal, 14. Nov. (Obſtbaumpf loll
zungen.) Die Kreisſtraßenverwaltung, die ſich der Mikreiauſicht v
baumpflege in ſo anerkennenswerter Weiſe widmet,Hllungshaft w
auch in dieſem Herbſt wieder größere Anpflanzungenitſide, daß der
Zöſiſchen Na
Obſtbäumen im Ohmgebiet ausführen. An die
M Er hat
ſtraße zwiſchen Wettſaaſen und Kirſchgarten kommt=n, er willd
lange Reihe von Zwetſchenbäumen, an den Weg zwill
Ruppertenrod und Groß=Eichen Aepfelbäume und andem) an ein
Verbindungsweg zwiſchen Ober=Ohmen und Zeilbackbſplleinging und
len 150 Nußbäume gepflanzt werden. Die Anpflantauf der Ang
von Nußbäumen iſt beſonders zu begrüßen. DerPlauen, 14.
baum, der früher in großer Zahl in unſeren Ortſchefllitener Juſti
Misminiſterium
anzutreffen war, befindet ſich am Ausſterben bei und
die alten mächtigen Bäume abgeholzt worden ſindeeiiin in Sach
Wit beſtellt n
An Knerr in
Zur Landtagswahl in Wald=Michelbachn geſamtes,
* Von Herrn Oberamtsrichter Wünzer erhaltenWen dem Kaiſ
und Flot
folgende Erklärung:
Gegenüber unrichtigen Meldungen in derlte der Erbſ
(Wormſer Volkszeitung, Frankfurter Zeitung,He die Witw
Liberale Wochenſchrift, Deutſcher Kurier u. a.) erklärsſpiers beſteht
iet in Plau
folgendes:
1. Meine Kandidatur iſt eine rein nationalliptiegend einer
rale Kandidatur und daher von allem Anfanltes Plauen
Ale. als ſelch
bedingungslos mit Nachdruck und in jeder Weiſe
die Parteileitung, Herrn Landtagsabgeordneteni der in die
Pirer Zeit ver
Oſann, unterſtützt worden.
2. Ich habe keinerlei Verpflichtung ir Bremen,
welchen anderen Korporationen, Organiſäldaot Geſellſchaft
und Parteien gegenüber übernommen. Ichiſbei dem P
weder Mitglied der Wirtſchaftlichen Vereinigungmlſapfer Ero
des Deutſchen Bauernbundes, noch des Bund bei der R=
Landwirte, noch der Freien Vereinigung heſſiſcheiung eine ½
tionalliberalen. Ich vertrete nicht die IntereſſentWedem ſo
zelner wirtſchaftlicher Verbände, ſondernan Mar
tereſſen meines geſamten Wahlkrein v. Carls
auf Grund des nationalliberalen Offizier
dem.z
gramms.
öſier 50
Kbierten=O=
Reich und Ausland.
. dem
rd Tachirſte
Aus der Reichshauptſtadt, 13. Nov. In derhällſihalle: 1.) b.
Stadtverordneten=Verſammlung uRhrich Hagen=
Vorlage des Magiſtrats, wonach der Genoſſenſchä
ſehr die g.
Berliner Hausbeſitzer zur Beſchaffung und SicherüiſtSehann Co
Hypotheken ein Kredit von einer Millillſt Müller u.
währt werden ſoll, der binnen Jahresfriſt in Teilbe leine Gold
beanſprucht werden kann, mit großer Mehrheit ange
Miech und 2.
men. Ferner wurde faſt einſtimmig die Vorlags lmn
nommen, betr. den Ankauf eines Geländes zur Ellälmi Stemerhaven
einer Großmarkthalle für Obſt, Gemüſe und Mtälſ Winun wurs=
cherwaren
, indem beſchloſſen wurde, Geländekäufe riben und
von rund 12 Millionen vorzunehmen. Der AuWaſtrophe
der Großen Berliner Straßenbahn
Des Torhe=
wenigen
Tagen, wie gemeldet, die Anlage einenähte ſie nach
ſtelltenſiedlung in Berlin=Lichtenher heimat B
nehmigt. Wie die Bauwelt hierzu noch erfährtegsw
insgeſamt 4½ Millionen Mark erforderlich ſein.
koſten werden auf 3 Millionen berechnet; der Reſtll
den Grundſtückserwerb nötig. Auf welchen Grundſtchm deld
die Bauten ausgeführt werden, ſteht noch nicht feſt
Neue 9
in Frage kommenden Gelände gehören zum Rittergut
(865 Ius
tenberg. Die Geſellſchaft müßte nun zur Anlegunge
an das Gelände anſchließenden Grenzſtraßen erhehſleht die n
beiſteuern, obwohl ſie an dieſen Straßen kein beſonde=ig iſt nach
Intereſſe hat. Deshalb iſt man immer noch beſtrehtl Sedener
Gelände ausfindig zu machen, bei dem dieſe Verteneng: Marg
umgangen werden kann. Im Bauplan für die Gartenſtoll
1
ſind nur ſchmale, ſogenannte Wohnwege, vorgeſehg
in die B
die für den Zugang und den Verkehr der Kolonie volleg
iſt?
genügen würden. Nachdem erſt vor wenigen Tagena
auratt
Potsdam eine Wahrſagerin, der die Polizei auf dieSſ
kam, verſchwunden war, hat ſich dort neuerdings eineder
iche gee
ſiſches Wahrſager=Ehepaar niedergelaſſen.
neino
Säulenanſchlag gab es bekannt, daß es ihm gegeben
ltern 1
die Zukunft zu entziffern. Je nach der Wohlhaben
den
ihrer Klienten verlangten die Zukunftsergründer für
Konſultation 5 bis 10 Mark. Nachdem Geprellte Ston
antrag geſtellt hatten, wurden die Wahrſager geſtern va
haftet. Sie hatten ſich vorher in Charlottenburg undB8
lin, ſowie in Leipzig etabliert.
14. Nov. (Exploſion.) Heute vormittag gege
11½ Uhr explodierte auf dem Grundſtück Kurfürſtenſtrau
Nr. 15 ein Acetylengasapparat. Der Arbeiter Klare wur
dabei getötet, ein anderer ſchwer verletzt. Der Mörd
Bogan hat ſich im Gefängnis mittels ſeines Halstuchts
erhängt. Auch die 11jährige Tochter Klara des Mörde=
iſt
im Krankenhauſe geſtorben. (Feuer.) Auf dem
Norden der Stadt gelegenen, dem Kammerherrn v. Ve
heim gehörigen Gute brach heute nachmittag Feuer aum
das eine Scheune einäſcherte. Es gelang, das Hauptale
bäude zu retten. Der Schaden iſt beträchtlich.
Hanau, 14. Nov. (Unfälle.) In Windecken iſt dae
ſieben Jahre alte Sohn des Zimmermanns Schweinbergg=
von
der Niddabrücke in die Nidda geſtürzt und ertrunken.
In Oberdorfelden bei Hanau geriet der Dreſch
maſchinenbeſitzer Finkernagel aus Altenſtadt mit, desa
rechten Fuß in das Getriebe der Dreſchmaſchine. E=
wurde
ihm das Vein unterhalb des Knies abgeriſſen.

[ ][  ][ ]

Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November
Karlsrnaße, 14. Nov. Die Fregnenz der Tech=
Garmiſch. 14. Nov. Deim Einkaufen des Hof=
ſchen
Hochſchule beträgt im laufenden Winter=zuges des Königs von Sachſen iſt kurz vor dem
mmeſter 1071 Studierende und 149 Hoſpitanten, gegen Bahnhof Garmiſch der Gepäckwagen aus unbekannter Ur=
Studierende und 126 Hoſpitanten im vergangenen ſache entgleiſt und umgeſtürzt. Der König ſtieg
iter=Semeſter.
aus und legte die kurze Strecke bis zum Bahnhof zu Fuß
Lauterthal im Harz, 14. Nov. (Verirrt.) Am zurück. Hier empfing ihn ſein Bruder Prinz Max, mit
nde einer ſelten betretenen Forſtwieſe am Steilen Berge dem er ſich zur Partnachklamm begab.
hde vor einigen Tagen eine gut gekleidete weibliche
Paris, 13. Nov. (Filmverbot.) Ein Erlaß des
iche gefunden. Die amtliche Unterſuchung ergab, daß Präfekten unterſagt ab 1. Juli 1915 die Verwendung der
ſich um die 16 Jahre alte Verkäuferin Martha Pohls kinematographiſchen Filmsaus Celluloid in öffent=
Wolfenbüttel handelt, die ſich am 27. Juni aus Seeſen lichen Salen wegen Feuersgefahr.
fernte und ſeitdem vermißt wurde. Sie verirrte ſich
Paris, 13. Nov. (Das vergiftete Hochzeits=
ſcheinend
im Walde und verhungerte ſchließlich.
Eſſen, 14. Nov. (Raub.) Der Bauunternehmermahl.) Die Bewohner des Städtchens Cholet for=
Uher der geſtern in Borken bei Eſſen einen Betrag von dern Klarheit von den Aerzten über das vergiftete Hoch=
0 Mark erhoben hatte, wurde nachts auf der Fuhlen= zeitsmahl, bei dem zehn Perſonen den Tod gefunden
cer Straße in Oſterfeld von drei unbekannten Männern haben. Sie beruhigen ſich nicht bei der Meinung der Pro=
ſtfallen
, die auf ihn einſchlugen und die ganze Summe feſſoren der mediziniſchen Schule in Angers, daß eine
Darmerkrankung infolge einer Bazilleninfektion vorliege.
ßbten.
Leipzig, 14. Nov. (Spionageprozeß.) Vor Die Schlagſahne, die den Gäſten den Tod gebracht, ſei
n vereinigten 2. und 3. Strafſenat des Reichsgerichts allen Gäſten vorgeſetzt worden, aber in fünf verſchiedenen
ſſann heute die Verhandlung gegen den Mechaniker Leo Schüſſeln. Die zehn bisher geſtorbenen Gäſte ſeien aber
ny von Mülhauſen i. E., der beſchuldigt iſt, ſich im alle aus der erſten Schüſſel bedient worden. In der
ſeil 1913 in den Beſitz eines geheim zu haltenden Aus= Küche war die Schlagſahne in einem einzigen Gefäß be=
ungs
=Nachweiſungs=Verzeichniſſes über Munition und reitet worden. Ihre Beſchaffenheit könne alſo in den fünf
tungsgeſchütze vom 10. Mai 1905 geſetzt zu haben. Das verſchiedenen Schüſſeln nicht verſchieden geweſen ſein.
Ufahren gegen den Mitängeklagten, den Handlungs= Wenn die erſte Schüſſel allen den Tod brachte, ſo müſſe das
ſenden Alois Claer aus Forbach, findet geſondert ſtatt, auf eine andere Urſache als auf die allgemeine Beſchaffen=
1 er erſt auf ſeinen Geiſteszuſtand unterſucht werden heit der Speiſe zurückgeführt werden.
ß. Erſchienen waren fünf Zeugen und ein militäri=
Lyon, 13. Nov. (Ein Millionenſchwindler
r Sachverſtändiger. Die Oeffentlichkeit wurde aus=verhaftet.) Der Börſenmakler Girion, der nach
hloſſen. Der Angeklagte wurde wegen Verrats mili= Unterſchlagung von drei Millionen Franken zum Schaden
ſcher Geheimniſſe zu drei Jahren Zuchthaus einer Lebensverſicherungsgeſellſchaft flüchtig geworden iſt,
fünf Jahren Ehrverluſt, ſowie Stellung unter wurde nach einer hier eingetroffenen Nachricht in Malta
ſlizeiaufſicht verurteilt; 4 Monate der erlittenen Unter= geſtern verhaftet. Der Schwindler konnte von der Polizei
tungshaft wurden angerechnet. Als erwieſen erachtet bis nach Aegypten und von dort nach Patras verfolgt
de, daß der Angeklagte ſeit dem Jahre 1909 mit einem werden. Auf dem erſten Teil der Reiſe wurde Girion von
nzöſiſchen Nachrichtenbureau in Verbindung geſtanden ſeiner Geliebten, einer gewiſſen Marie Plaſſe, begleitet,
Er hat zugegeben, Spionageaufträge erhalten zu die ihn jedoch in Patras verließ und obendrein der
ſen, er will dieſe jedoch abgelehnt haben. Später wandte Polizei Mitteilung davon machte daß ſich der Defraudant
Erny an einen Bekannten, der ſcheinbar auf den Han= nach Malta gewendet habe. Die Polizei folgte ihm und
einging und ſich mit der Polizei in Verbindung ſetzte, verhaftete ihn geſtern abend in einem Hotel, während er
ſauf der Angeklagte verhaftet wurde.
ſich zum Eſſen umkleidete.
Plauen 14. Nov. (Der Kaiſer als Erbe.) Der
Jekaterinoslaw, 14. Noß. (Räuberiſcher Ueber=
ſuener
Juſtizrat Dr. Moeller iſt auf Anordnung desfall.) In einem Zuge der Südbahn überfielen acht be=
Eminiſteriums des Kaiſers zum Generalbevollmäch= waffnete Räuber in der Nacht zwiſchen den Stationen
ſen in Sachen der Knorrſchen Kaiſer=Erb=Krosnopawlowski und Gerſewanowski einen Kaſſen=
aft
beſtellt worden. Der kürzlich verſtorbene Privat=hoten und nahmen ihm 60000 Rubel ab. Sie hielten
n Knorr in Kauſchwitz bei Plauen hatte bekanntlich den Zug an und entflohen.
geſamtes, etwa 1600000 Mark betragendes Ver=
Kalkutta, 14. Nov. (Attentate durch Brief=
ßen
dem Kaiſer mit der Beſtimmung vermacht, es für
und Flotte zu verwenden. Der Kaiſer hat die ſendungen.) Ein Brief, welcher an eine hohe
ſte der Erbſchaft angenommen, die andere Hälfte er= Perſönlichkeit gerichtet war, explodierte auf dem Poſt=
die
Witwe des Verſtorbenen. Die Erbſchaft des bureau während des Sortierens der Briefſchaften und
ſers beſteht größtenteils in Liegenſchaften. Man der Poſtbeamte wurde ſchwer verletzt. Zwei weitere
net in Plauen damit, daß ein Teil des Kaiſererbes Briefe, von denen einer an einen Staatsmann, der andere
rgend einer Weiſe für die Errichtung eines Flugſtütz= an einen Engländer adreſſiert waren, wurden in das
ſkies Plauen nutzbar gemacht werden kann; der Grund= Laboratorium zur Unterſuchung geſandt. Beim Oeffnen
B als ſolcher kommt dabei nach Meinung des Stadt= des Briefes an den Engländer explodierte dieſer und der
der in dieſer Sache mit dem Kriegsminiſterium ſeit Chef des Laboratoriums wurde ſchwer verletzt.
ger Zeit verhandelt, allerdings nicht in Frage.
Bremen, 14. Nov. (Lebensretter.) Die Deut=
Fackelzug der Münchener Studenten=
Geſellſchaft zur Rettung Schiffbrüchiger verlieh für
ſchaft.
bei dem Brande des Volturno ſeitens der
ſpfer Großer Kurfürſt und Seydlitz geleiſtete Hilfe
* München 13. Nov. Zu einem impoſanten Feſt=
bei
der Rettung beteiligten Schiffen aus ihrer Laisz= akt geſtaltete ſich der Fackelzug, den heute abend die
tung eine Prämie von 8000 Mark und verteilte Studentenſchaft der MünchenerHochſchulen
edem folgende Medailten: a) Großer Kurfürſt: dem anläßlich der Thronbeſteigung des Königs Ludwigs III.
ſilän Max Spangenberg und dem zweiten Offizier darbrachte. In dem 3000 Teilnehmer umfaſſenden Zug
ſſt v. Carlsburg die große Goldene Medaille, dem waren Muſikkapellen eingereiht. Um ½8 Uhr bog die
Offizier Heinrich Hashagen die ſroße Silberne Me= Spitze des Zuges auf den Max Joſeph=Platz ein, den ein
Me. dem zweiten Offizier Simon Bremer, dem drit=zahlreiches Publikum umſäumte. Die Chargierten ſtell=
Offizier Hermann Liebermann v. Sonnenberg und ten ſich mit ihren Bannern vor dem Denkmal auf, dahinter
vierten Offizier Erich Rogge die kleine Goldene Me= die Fackelträger, während die Chargierten zu Pferde den
e, dem Steuerer Karl Bornemann, den Matroſen: Denkmalsplatz umſäumten. An den Fenſtern des erſten
ſard Tachirſchnitz und Alfred Silaff die kleine Silberne Stockwerkes des Königsheuſes verſammelten ſich die Mit=
Paille; b) vom Dampfer Seydlitz: dem Kapitän glieder der Königlichen Familie, die Rektoren, Senatoren,
drich Hagenmeyer und dem zweiten Offizier Heinrich die Vorſtände der hieſigen Hochſchulen, die vom König
nczyk die große Goldene Medaille, dem erſten Offi=i eingeladen waren, um der Huldigung beizuwohnen. Als
Johann Cordes, dem zweiten Offizier Wilhelm Her= der König mit der Königin an dem Mittelfenſter erſchien,
n Müller und dem dritten Offizier Paul Meiſelbach brachte nach den huldigenden Worten der Präſidierende
kleine Goldene Medaille und den Matroſen Johann ein dreifaches Hoch aus in das die Studenten begeiſtert
brod und Fritz Toelken die kleine Silberne Medaille. einſtimmten. Der König empfing ſodann eine Abord=
remerhaven
, 14. Nov. (Leichenbergung.) Bei nung der Studentenſchaft. Als die Majeſtäten ſich wieder
um wurde die Leiche des Maſchiniſtenmaats Bruder am Fenſter zeigten, brauſte ihnen ein erneutes dreifaches
Ptrieben und geborgen, der am 9. September bei der Hoch entgegen. Unter den Klängen der Muſik zog dann
kaſtrophe des L. 1 bei Helgoland umgekommen der Fackelzug durch die Straßen der Stadt nach der
Das Torpedoboot T 38 holte die Leiche ab und Thereſienwieſe und dem Denkmal der Bavaria fort, wo
ſhte ſie nach Kuxhaven an Land. Bruder wird nach unter dem Abſingen des Gaudeamus die Fackeln zuſam=
mengeworfen
wurden. Der König und die Königin
r Heimat Braunſchweig übergeführt.
Das Ausſtellungs=Reſtaurant iſt in der Höhe von etwa
1½ Stockwerken gehalten. Die Innenräume ſind 5 Meter
Von der Künſtlerkolonie.
hoch. Bis zu etwa zwei Dritteln der Geſamthöhe iſt dem
Neue Arbeiten von Em. J. Margold.
Reſtaurant ein terraſſenartiger Rundbogengang vor=
Das Ausſtellungs=Reſtaurant im Platanen= gelagert, der die ganze Faſſade beſtimmt und dem Architel=
Afür die nächſtjährige Ausſtellung unſerer Künſtler= ten Gelegenheit bot, dieſe mit verhältnismäßig geringen
Die iſt nach mancherlei Aenderungen und Ausarbeitung Mitteln intereſſant und reich auszugeſtalten. Dieſer Rund=
hiedener
Projekte nunmehr von Herrn Architekt Ema= bogengang iſt 2½ Meter breit und 36 Meter lang. Er wird=
. Margold im endgültigen Entwurf fertiggeſtellt durch etwa ein Dutzend gleichmäßig geſtaltete, auf orna=
den
, und die Arbeiten zur Ausführung dieſes ebenſo mentierten Pfeilern ruhende Rundbogen gebildet, denen
ollen wie praktiſchen und intereſſanten Bauwerks ſind auch in gleicher Geſtaltung, aber in reicherer Ausführung,
Mts in die Wege geleitet. Im Grundriß dieſes letzten die beiden Haupttüren eingeordnet ſind, die den Verkehr
ſpurfs iſt der Hauptwert, wie es die Zweckbeſtimmung vom und zum Reſtaurant in erwünſchter Weiſe zirkulieren
Weſtaurationsbaues erfordert, auf die praktiſche Grup= laſſen. Bis zu etwa Tiſchhöhe ſind die Rundbogen mit
ſing der Wirtſchaftsräume gelegt. Küchen, warme und Brüſtungen verſehen, auf denen Blumenſchmuck Platz fin=
KKüche getrennt, Spülraum, Anrichteraum uſw. ſind den ſoll. Farbige Lampen in Verbindung mit dieſem
Anebeneinander ſo gruppiert, daß die Bedienung von ſowie ſonſtigem dekorativem Schmuck werden hier die
SSchaltern unmittelbar und auf ſchnellſte und bequemſte Niſchen mit den Sitzgelegenheiten reizend und ſtimmungs=
e
zu den Gäſten und in den Platanenhain gelangt,! voll geſtalten und gleichzeitig einen freien Ueberblick über
äß eine flotte Bedienung gewährleiſtet iſt. An dieſe das Getriebe im Platanenhain geſtatten. Neben jedem
ſchaftsräume ſchließt ſich unmittelbar die Reſtaura= Bogen iſt ein oval liegendes Fenſter angebracht, das in
die aus einem einzigen großen Raum, einem Re= ebenſo ausreichendem Maße der praktiſchen Beſtim=
arionsſaal
, beſteht. Für dieſen iſt eine beſonders mung der Luftregulierung für das Reſtaurant
e künſtleriſche Ausſtattung mit Ausmalungen der dient, als es der Faſſade ornamental wirkenden.
de und Decke uſw. vorgeſehen. Alles, was dieſer Re= Schmuck verleiht. Die ganze Architektur des Gebäudes
Aationsſaal an Mobiliar und ſonſtigen Einrichtungs= zeigt eine ſehr ſympathiſche Verbindung von ruhigem
MAusſtattungsgegenſtänden aufzunehmen beſtimmt iſt, Ernſt in den Hauptformen mit freundlich=gefälliger Ge=
nach
beſonderem künſtleriſchen Entwurf Em. Mar= ſtaltung der Details und des ornamentalen und tektoniſchen
Ml angefertigt werden, mit Einſchluß ſämtlicher Wein= Schmuckes. Der Reſtaurationsbau kommt in die an den
llr, Karaffen, Beſtecke, Kaffee= und Speiſeſervice uſw. Lukasweg grenzende Ecke des Platanenhains vor dem
Gkl
für dieſe Beſtecke und Service hat Herr Margold Aufgang zum Hochzeitsturm. Ein in gefälligen Formen
Gücfe.
o reizvolle und eigenartige wie praktiſche Entwürfe gehaltener Anbau nimmt die Keller= und Lagerräume auf
Mlitigt, die gelegentlich der Ausſtellung zum erſtenmal und bildet gleichzeitig den Abſchluß nach dem Lukasweg zu.
hllus kommen und dann in den Handel übergehen ſollen, der Platz vor dem Hochzeitsturm wird gärt=
gewiſſermaßen
ſelbſt Ausſtellungsobjekte ſind. Be= neriſch angelegt, und zwar durch die Stadtgärtnerei, die
ſtümend für die Entwürfe war nicht die Sucht nach durch= hier in beſonderem Maße Gelegenheit finden wird, ihre
linenten Formen, ſondern das Streben nach Vereinigung Gartenkunſt zu zeigen. In der Mitte des Platzes, in der
blllige fälligem künſtleriſchen Ausſehen mit der praktiſchen! Achſe des Weges zu der nach dem Ausſtellungshaus füh=
Memdbarkeit nach dem Grundſatze von der ſelbſtver= renden Treppe, wird eine rieſige Blumenſchale aus Guß=
Mlichen Schönheit des Zweckmäßigen. Daß die Ent= eiſen Aufſtellung finden, zu der Herr Margold ebenfalls
flie deſſenungeachtet eine ſtarke perſönliche Not tragen. den Entwurf fertigt. Dieſe Blumenſchale wird dauernd
eweis für die vielſeitige künſtleriſche Geſtaltungskrat hier ihren Platz erhalten, nicht nur während der Aus=
ſtellung
.
Mistnſtlers,

1913.
Seite 5.
bieden an ofenen Fenſter des Königshauſes ſiehen, bir
ſich der Zug vollſtändig entfernte.
Unwetter.
* Karlsruhe, 14. Nov. Die Hochwaſſer=
gefahr
in der Rheinebene hält an, da erneut im=
mer
noch Regengüſſe niedergehen. Der Oberrhein ſtieg
durchſchnittlich 60 Zentimeter in den letzten 24 Stunden,
bei Mannheim in den letzten 24 Stunden 144 Zentimeter.
Bei Maxau ſtieg der Rhein heute 41 Zentimeter höher.
Zürich, 14. Nov. Laut dem Berliner Tageblatt
überſchwemmte das Hochwaſſer der Birs ein
ganzes Viertel in Münſter im Berner Jura ſo raſch
und ſo ſtark, daß in die Hütten der Tunnelbau=Geſellſchaft
zur Rettung der Inſaſſen Löcher in die Dächer geſchlagen
werden mußten. Im Juragebiet ſind gewaltige Waſſer=
mengen
unter Blitz und Donner niedergegangen.
* Toronto, 13. Nov. Privatverſicherer ſchätzen
die Höhe des Schadens, den der Sturm auf den
Großen Seen verurſacht hat, auf eine Million Dollar in
Frachten und 2½ Millionen Dollar in Schiffen. 80 Pro=
zent
der Verſicherungsſumme verteilen ſich auf amerikani=
ſche
und britiſche Geſellſchaften.
* Port Huron (Michigan), 13. Nov. Es iſt feſt=
geſtellt
worden, daß auf dem Huronſee ſechs
Schiffe geſunken ſind und daß dabei 100 Men=
ſchen
ums Leben kamen.
HB Neu=York, 14. Nov. Der Sturm, der von
Sonntag bis Dienstag die Seenregion im mittleren Weſten
heimſuchte, vernichtete nach den bisher vorliegenden Nach=
richten
10 Dampfer und 170 Menſchenleben.
21 andere Schiffe wurden teilweiſe oder ganz zerſtört, aber
ihre Mannſchaften gerettet. Zahlreiche Leichen mit ange=
ſchnallten
Rettungsgürteln treiben an den Ufern an. In
Cleveland treten langſam wieder normale Verhältniſſe ein.
Erdbeben.
H.B. Panama, 14. Nov. Ein Erdbeben wurde
in der Umgebung des Panama=Kanals ver=
ſpürt
. Im Kanal ſelbſt iſt kein Schaden entſtanden.
Franzöſiſche Kammer.
* Paris, 14. Nov. Der Ackerbauminiſter Clemen=
tal
ergriff im Laufe der Debatte über den Geſetzent=
wurf
betr. die Urſprungsbezeichnung das Wort
und trat energiſch für die wichtigſten Beſtimmungen des
Geſetzentwurfes ein. Er erklärte, daß er für ſich die Ver=
trauensfrage
ſtellen müſſe, da er nicht im Amte bleiben
könne, wenn dieſe Beſtimmungen abgelehnt würden. Der
Miniſter vertrat die Meinung, daß die Gerichtshöfe allein
über die Urſprungsbezeichnungen zu entſcheiden hätten, für
die ſodann weder die Miniſter noch das Parlament die er=
forderliche
Zuſtändigkeit beſäßen. Die Gerichtshöfe wür=
den
dann auch über die Anſprüche der Bewohner des Aube=
Departements entſcheiden, die mehrfach in heftiger Weiſe
die Einbeziehung ihrer Gegend in den Champagnerdiſtrikt
forderten. Bei der Beſprechung der internationalen Ver=
ſtändigungen
über die Urſprungsbezeichnungen ſagte Cle=
mental
: Frankreich wolle vor allem mit Deutſchland,
deſſen Geſetzgebung gefährlich ſei, zu einem Einvernehmen
kommen. Immerhin erkenne er, der Miniſter, den Willen,
in Deutſchland ebenſo wie in Frankreich zu einem Schutze
der Urſprungsbezeichnungen zu gelangen, an. Wenn nicht
Schwierigkeiten im Innern beſtanden hätten, würde Frank=
reich
bereits eine Verſtändigung mit Deutſch=
land
über zahlreiche Punkte erzielt haben. Der Miniſter
erinnert dargn, daß es ein deutſches Gericht vor einigen
Monaten ablehnte, auſtraliſchen Burgunden anzuerkennen,
indem es erklärte, es gäbe nur franzöſiſchen Burgunder.
Deutſchland ſetzte kürzlich eine Sonderkommiſſion ein. Auf
die Aeußerungen Baſſermanns über den Luxus und die
Loyalität, die Deutſchland reich und mächtig genug ſei, ſich
zu geſtatten, anſpielend, erklärte der Miniſter: Die Loya=
lität
iſt nur die Anwendung von Recht und Gerechtigkeit;
für uns iſt die Loyalität eine kommerzielle Notwendigkeit.
Auch müſſen wir zu einer gutgläubigen Verſtändigung ge=
langen
, damit die Produzenten ihre Rechte verteidigen
können. Die Rede des Miniſters, die mit der Aufforderung
an die Weinbergsbeſitzer, nicht zu verzweifeln, ſchloß,
wurde auf allen Bänken mit langanhaltendem Beifall auf=
enommen
. Darauf wurde die Generaldebatte ge=
ſchloſſen
.
In der Nachmittagsſitzung der Kammer
brachte der Finanzminiſter Dumont den Geſetzent=
wurf
über eine Anleihe von 1300 Millionen
Francs für außerordentliche Ausgaben des Militärbud=
gets
und Marokko während dreier Etatsjahre ein. Die
Dem Reſtaurant gegenüber wird das Ausſtel=
lungs
=Café errichtet, ein langgeſtreckter Holzbau in
Form einer großen Halle, etwa 30 Meter lang und 7 Meter
tief. Die Faſſade dieſes Baues iſt durch Pfeiler aufge=
teilt
. Sie iſt etwas weniger ernſt, doch ebenſo ruhig, ge=
ſchmackvoll
und gefällig gehalten. Auch hier erſtrecken ſich
die Entwürfe des Künſtlers bis auf die Kaffee= und Tee=
ſervice
.
Im Entſtehen begriffen iſt die Partie an der Stirn=
ſeite
des Platanenhains, wo bekanntlich die Brunnenapſis
zu einem Muſikpavillon erweitert und mit den übrigen
Bauten in künſtleriſchen Einklang gebracht wird. Wi
werden darauf ſpäter zurückkommen.
Von weiteren neuen Arbeiten Em. Margolds ſind
erwähnenswert ein monumentaler Bau der Handels=
kammer
in Linz in Oeſterreich, das Reſultat eines enge=
ren
Wettbewerbs. Der Bau weiſt in ſeiner Architektur
ganz ſtrenge, faſt klaſſiſche Formen auf, die Faſſade iſt in
nach oben ſtrebenden Pfeilern aufgeteilt, die in der vor=
deren
Mitte reichen Figurenſchmuck erhielt, auf die Zweck=
beſtimmung
des Baues hinweiſend, Symboliſierungen der
fünf Erdteile und des Handels und der Induſtrie. Die
Aufgabe für den Architekten wurde hier erſchwert, aber
auch beſonders intereſſant zur Löſung gebracht durch die
Aufgabe, in den oberen Stockwerken Wohnräume unter=
zubringen
. Dann eine Oberrealſchule in Fulda, wo
es galt, den modernen Bau der Umgebung mit ihren alten
Häuſern anzupaſſen und doch die moderne Architektur zu
betonen. Auch dieſe Aufgabe iſt dem Künſtler glänzend
gelungen. Von Intereſſe ſind auch die Entwürfe zu
einem Modeſalon, der jüngſt hier in Darmſtadt er=
öffnet
wurde. Der ganze Raum iſt in Blau und Weiß
gehalten, womit der Künſtler, da auch das Möblement
ruhige, gradlinige und flächige Formen zeigt, eine ruhige
Wirkung erzielt hat, die notwendig war, um das Gegen=
gewicht
zu bilden zu den an Formen und Farben reichen
Damenhüten, die dieſer Modeſalon aufzunehmen beſtimmt
iſt. Endlich ſind noch einige ebenſo ſtimmungsvolle wie
beſonders in der Grundrißaufteilung und in bezug auf
die Rückſichtnahme auf die Wünſche und Eigenheiten ihrer
Beſitzer bemerkenswerte Wohuräume von Intereſſe,
die eingehender zu beſchreiben hier allerdings zu weit
führen würde,
M. St.

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November
Seite 6.
der Vorlage beigegedenen Molpe begründen die Wahl ſähnduſſe zumachen. Ihr Wunſchwurde den Präſidenten
des Typus der dreiprozentigen ewigen Schuld, welches Wilſon unterbreitet.
* Mexiko, 14. Nov. Der amerikaniſche Geſchäftsträger
als das richtige Werkzeug für den Kredit des Staates
zu betrachten ſei; die Staatsfonds würden ihre privile= hat zuverſichtlich ausgeſprochen, daß die Ziele Ameri=
gierte
Stellung wiedererlangen, ſobald das Parlämentkas hinſichtlich Mexikos bald erreicht wür=
gemäß
der Vorlage die Steuerfreiheit der Zinserträge be= den. Die Stimmung der Ausländer iſt optimiſtiſcher.
ſchloſſen haben werde. Es wird hinzugefügt, daß die Re=
* Tueſon (Arizona), 14. Nov. Die Konſtitutiona=
gierung
die beſtändige Sorgfalt nicht nur der mili=liſten haben Culinvan, die Hauptſtadt des Staates Si=
täriſchen
Vorbereitung des Landes für den nalva, eingenommen.
Tag, wo es heiße, zu den Waffen, ſondern auch für die
finanziellen Vorbereitungen und der Amortiſierung der
Staatsſchulden als ihre gebieteriſche Pflicht betrachte. Die
Letzte Nachrichten.
Motize zeigen weiter, daß der Rücklauf der neuen Ren=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
ten an der Börſe die das Budget am wenigſten belaſtende,
für den Staatskredit günſtige Art der Tilgung ſei, und
* Berlin, 14. Nov. Der Magiſtrat beſchloß, den
drücken die Meinung aus, daß nach etwa 30 Jahren die Zinsſatz der ſtädtiſchen Sparkaſſe ab 1. April
für den Dienſt der Anleihe beſtimmten 75 Millionen in 1914 von 3 auf 3½ Prozent zu erhöhen. Die Ver=
voller
Höhe der Tilgungskaſſe zugeführt werden können, zinſung, welche bisher, wenn die Spargelder nicht in den
und daß wahrſcheinlich nach weiteren 30 Jahren der No= erſten drei Monatstagen eingezahlt werden, erſt zu Anfang
minalbetrag der ewigen Schuld nicht nur um den Betrag des folgenden Monats begann, erfolgt in Zukunft de=
der
neuen Anleihe, ſondern auch im weiteren von über kadenweiſe. Es heißt: Die Verzinſung beginnt für in den
zwei Milliarden, zuſammen um über 3½ Milliarden erſten zehn Tagen eingelegte Spargelder am 11., bei Ein=
Francs abgenommen habe.
zahlungen vom 11. bis 20., am 21. und bei darauf bis
Die für die alljährlichen Anleihedienſte erforderlichen Ende des Monats erfolgten Einlagen am 1. des folgenden
75 Millionen werden durch die Erbſchaftsſteuer geleiſtet, Monats
alſo durch Beſteuerung erworbenen Reichtums. Es
Berlin, 14. Nov. Der Haupttreffer der
folgte die Interpellation des Abg. Thomas (Soz.) be=preußiſch=ſüddeutſchen Klaſſenlotterie
treffend die Ausbeutung der Bergwerke in Uenza. Die fiel auf die Nummer. 13751.
Kammer wurde nicht befragt, weil es ſich nicht um eine
* München, 14. Nov. Der König von Sachſen
Eiſenbahn händelt. Der Interpellant fragte, ob beab= traf heute abend kurz vor 6 Uhr hier ein. Zum Empfang
ſichtigt ſei auf dieſe Weiſe die Kammer auszuſchalten, war hatten ſich am Hauptbahnhof eingefunden der König und
aber befriedigt, als erklärt wurde, daß Algerien Herr der die Prinzen des Königlichen Hauſes, ferner der Miniſter=
Bergwerke bleiben werde.
präſident Freiherr v. Hertling, der bayeriſche Geſandte
am ſächſiſchen Hofe Graf Montgelas der Regierungs=
und der Polizeipräſident, die beiden Bürgermeiſter, die
Vorſtände des Gemeindekollegiums uſw. Der Ehrendienſ.
Zur Lage in Mexiko.
war dem König bis Sternberg entgegengefahren. Auf
* Waſhington, 13. Nov. Am ſpäten Abend teilte dem Bahnſteig hatte eine Ehrenkompagnie des Infanterie=
Präſident Wilſon einem Journaliſten mit: In zwölfter Regiments Aufſtellung genommen. Die Begrüßung der
Stunde habe ſich in der Angelegenheit der Abdankung Majeſtäten war überaus herzlich. Im Gefolge des Königs
Huertas etwas ereignet, das ihm die Situation erheb= befinden ſich u. a.: Staatsminiſter Graf Vitzthum=Eckſtädt
lich günſtiger erſcheinen laſſe. Mehr zu ſagen lehnte Wil= Generalleutnant von Criegern und Generalmajor von
ſon jedoch ab. Hinſichtlich der abends telegraphiſch über= Tetenborn. Auf der Fahrt zur Reſidenz wurde der Gala=
mittelten
Erklärung Carranzas erklären die Beamten des wagen der Majeſtäten von einer Eskadron ſchwerer Reiter
Weißen Hauſes, daß keine Vermittelung angeboten wor= eskortiert. Das Publikum das die Straßen eng um=
den
ſei und wahrſcheinlich auch keine angeboten würde. Es ſäumte, begrüßte die Majeſtäten auf der Fahrt mit ſtür=
verlautet
, daß ſich die Unterredung mit den Konſtitutiona= miſchen Hochrufen. In der Königlichen Reſidenz, in deren
liſten auf die Beſprechung der Frage der Aufhebung des Kaiſerhof eine weitere Ehrenkompagnie Aufſtellung ge=
Einfuhrverbotes für Waffen und Sicherheiten für den nommen hatte, erwarteten die Königin und die Prinzeſ=
Schutz der Ausländer beſchränkte.
ſinnen den Allerhöchſten Gaſt.
* Neu=York, 13. Nov. Die Aſſociated Preß mel=
* München, 14. Nov. Um 6¾ Uhr fand bei den
det aus Mexiko City: Hier ſind erneut Meldungen einge= Majeſtäten Familientafel in dem Reichen Zimmer
troffen, daß Präſident Huerta geflohen ſei, da ſtatt, die Marſchalltafel in den Steinzimmern. Nach der
er unauffindbar iſt. Das Gerücht, welches ſeit ein paar Tafel wohnten die Majeſtäten einer Feſtvorſtellung
Tagen umgeht, daß er beabſichtige, auf einem deutſchen im Königlichen Reſidenztheater bei.
Dampfer nach Europa zu entkommen, findet keinen Glau=
* Peſt, 14. Nov. In der heutigen Sitzung des Ab=
ben
, da Huerta in ſeiner Lebensführung keine Regelmäßig=geordnetenhauſes wurde die Beratung des
keit beobachtet. Es ſei vielmehr wahrſcheinlich, daß er Preßgeſetzes fortgeſetzt. Die Regierungsparteien bean=
doch
wieder auftaucht. Der amerikaniſche Geſchäftsträger tragten achtſtündige Sitzungen.
erklärte heute mittag, daß neue Verwickelungen nicht zu
* Paris, 14. Nov. Der Miniſterrat ſtimmte
verzeichnen wären.
einem Geſetzentwurf, betreffend die Emiſſion von
* Neu=York, 14. Nov. Mitglieder der Umgebung 1300 Millionen Francs einer dreiprozentigen
Huertas arbeiten eifrig daran, Verhandlungen nicht rückzahlbaren Rente zu, und beſchloß, den General
mit den Vereinigten Staaten einzuleiten. Sie Faurie wegen ſeines ſchweren Verſtoßes gegen die
behaupten die Zuſtimmung Huertas dazu zu beſitzen. Zu= Diſziplin zu verabſchieden. In jedem Jahre wird die
geſtändniſſe zu machen. Der Miniſter des Aeußern Aldape Staatskaſſe die Summe von 75 Millionen Francs
kam zum amerikaniſchen Geſchäftsträger O'Shaugh Neſſy echalten, die zur Zahlung der Zinſen und zur
und erſuchte ihn, ſein Möglichſtes zu tun, um die Staaten Amortiſation der neuen Anleihe verwendet werden
der Union dazu zu bringen, von einer Aktion abzuſtehen, ſoll. Dieſe 75 Millionen Francs werden durch die Erb=
bis
die mexikaniſche Regierung ſich mit Lind in Veracruz ſchaftsſteuer auf das Kapital aufgebracht. Der Miniſter
in Verbindung geſetzt habe. Aldape begründete ſein Ge= des Innern teilte mit, der Prozentſatz der im
ſuch mit der Angabe, daß die mexikaniſchen MiniſterHuerta Jahre 1913 ausgehobenen Leute von
am Mittwoch nicht finden konnten, um ihm das Kommu=zwanzig Jahren, die von der Unterſuchungs=
niqué
Linds zu überreichen. O'Shaugh Neſſy konnte Al= behörde als tauglich befunden wurden, betrug 63 bis
dape nur wenig Ausſicht auf Erfüllung des Wunſches65 Prozent, einſchließlich der Freiwilligen 71 bis 83
machen. Aldape und O'Shaugh Neſſy kamen überein, Prozent.
den Fall dem Präſidenten Wilſon vorzutragen. Man
* Paris, 14. Nov. Der Senat nahm das von der
glaubt, Huerta beantwortet die Forderungen Wilſons mit Kammer beſchloſſene Geſetz über die Dauer der
einem Gegenvorſchlag. Huerta ſoll zur Abdankung bereitArbeitszeit in den Bergwerken an, wonach die
ſein, will aber dieſe einem neuen Kongreß anbieten.
Dauer der Arbeitszeit auf acht Stunden feſtgeſetzt wird.
* Neu=York, 14. Nov. Eine Depeſche aus Meriko
* Paris, 14. Nov. Der Juſtizminiſter leitete eine
beſagt: Der Finanzminiſter konnte das Kommuniqué Unterſuchung ein, um den Urheber der an der geſtri=
Lindsauch Donnerstag Huertagnicht über= gen Pariſer Börſe verbreiteten Gerüchte über die angeb=
reichen
, da dieſer ſich nach dem Vororte Halpam be= lich bezüglich Kongos und Marokkos zwiſchen Frankreich
geben hatte, ohne das Kabinett davon in Kenntnis zu und Deutſchland eingetretenen Schwierigkeiten zu er=
ſetzen
. Dort wurde Huerta erſt am Nachmittag gefunden. mitteln.
* Mexiko, 14. Nov. Die Mitglieder des Ka=
* Madrid, 14. Nov. Der Finanzminiſter demen=
binetts
ſind bemüht, die Vereinigten Staaten zu einer tierte das Gerücht, daß die Bank von Spanien er=
Wiederaufnahme der Verhandlungen zu mächtigt ſei, mehr Papiergeld als bisher auszugeben, um
veranlaſſen, indem ſie erklären, Huerta ſei bereit, Zuge= die Mittel des Schatzes zu verſtärken.
kommen läßt, um ſich vor ſeinem Tode mit ihr trauen zu
Großherzogliches Hoftheater. laſſen und ſeiner Tochter die Rechte eines ehelichen Kindes
zu verleihen. Wider aller Erwarten wird er aber wieder
Freitag, 14. November.
geſund und, nachdem er die wahre Geſinnung ſeiner Um=
Der Kammerſänger Auferſtehung Literatur, gebung, die auf ſeinen ſicheren Tod gerechnet hat, erkannt
hat, verabſchiedet er ſich für immer von ihnen um wirklich
W-l. Ein literariſcher Einakterabend, an dem drei für tot zu gelten und läßt ſein Teſtament vollziehen. Das
Einakter zur Aufführung gelangten, wurde uns heute als Stück iſt hübſch gearbeitet und entbehrt nicht der Situ=
Neuheit geboten. Der erſte, betitelt Der Kammer=ationskomik und des geiſtreichen Humors. Die Rolle des
ſänger von Frank Wedekind, geißelt die Verhim= wieder auferſtandenen und zur Erkenntnis gelangten
melung von Bühnenkünſtlern durch unreife Mädchen und Konſtantin ſpielte Herr Harprecht mit vollendeter
die Verirrungen nymphomaner Frauen und iſt eine geiſt= ſchauſpieleriſcher Gewandtheit, in der des Leopold Schenk
und gehaltvolle Satire, die auch treffende Wahrheiten über hatte Herr Baumeiſter wieder Gelegenheit zur erfolg=
Kunſt, Künſtler und Publikum enthält und durchaus auf reichen Betätigung ſeines derbkomiſchen Talentes. Die
einen ernſten Ton geſtimmt iſt. Der im Mittelpunkte der Dialektrolle der einfältigen Marie ſpielte Frl. Alſen
Handlung ſtehende Kammerſänger Gerardo iſt ein für ſeine mit treffender Charakteriſtik; die Rollen des Freun=
Kunſt und ſeinen Beruf begeiſterter Künſtler, der ſich aber des und der Freundin des Auferſtandenen lagen bei Herrn
trotzdem als ein Märtyrer beider fühlt und ſich keinen Jürgas und Frau Gothe in berufenen Händen.
Illuſionen hingibt, ſondern ſich ſeinen Erfolgen dem
Den Beſchluß machte Oskar Schnitzlers Luſtſpiel
Publikum und den Frauen gegenüber ſeinen ruhigen Blick Literatur‟. Der Verfaſſer behandelt hier wieder das
und kühlen Verſtand bewahrt hat und die Dinge und Anatolthema, die Liebſchaft eines Lebemannes mit einer
namentlich die Frauen, die ihn anhimmeln, ſieht, wie ſie Dame der Halbwelt. Es iſt wenig erquicklich, während
ſind. Der Selbſtmord einer vom Liebesparoxysmus be= eines ganzen Stückes von dieſem einen Thema unterhalten
fallenen Frau, die er vergebens auf den Weg der Pflicht zu werden, und auch wenig intereſſant. Es iſt eigentlich
zurückzuführen ſucht, gibt dem Stück einen tragiſchen Ab=kein Bühnenſtück, da ihr Handlung und Schluß fehlen,
ſchluß. Von der Leiche der Frau weg muß er ſich in den ſondern eine Plauderei, auf die viel Geiſt verwendet wor=
Wagen werfen, um ſein Gaſtſpiel anzutreten das viel= den iſt und die ſich als pikante Lektüre ſehr wohl eignen
beneidete Los eines großen Künſtlers, der ein Sklave ſei= mag, auf der Bühne dargeſtellt, aber durch ſeine Breite
nes Berufes und ſeines Kontraktes iſt. Die ſympathiſche ermüdet. Durch die geradezu meiſterhafte Darſtellung des
Rolle des Gerardo wurde von Herrn Harprecht mit! Herrn Harprecht und die Perſönlichkeit der Frau
feiner Charakteriſtik und ſchauſpieleriſcher Ueberlegenheit Gothe wurden die Rollen des Clemens und der Mar=
geſpielt
. Außer ihm war noch Herrn Weſtermann eine garethe auf ein höheres Niveau gehoben. Für die Rolle
größere Aufgabe zugefallen, der die tragikomiſche Rolle der Literaturproleten Gilbert, die auf die Hälfte zuſam=
des
verkannten Genies Profeſſors Dühring ergreifend dar= mengeſtrichen werden könnte, iſt Herr Heinz wohlletwas
ſtellte Für die Rolle der liebestollen Frau ſetzte Fräulein zu robuſt.
Pils viel Leidenſchaft ein; die des albernen Fräuleins,
Die Regie in den beiden erſten Stücken hatte Herr
das für Gerardo ſchwärmt und ihn in ſeiner Wohnung Hacker, in dem letzten Herr Paul Eisner. Die In=
überfällt
, ſpielte Frl. Horn. Den Diener ſpielte Herr ſzenierung verriet in jeder Hinſicht einen feinen Geſchmack
Kroczak.
Das Publikum, das nicht ſehr zahlreich erſchienen war,
Der zweite Einakter war eine Komödie Aufer=
ſpendete
nach jedem Stücke lebhaften Beifall. Den ſtärkſten
ſtehung von Felix Salten, der die Idee zugrunde Erſolg hatte der erſte Einakter zu verzeichuen
liegt, daß ein Sterbender ſeine frühere Geliebte zu ſich

Nummer 270
1913.
2 Beigrad, 2. Nov. Die Stupſchtina wurdeſ
zum 24. Dezember vertagt.
* Petersburg, 14. Nov. Die Seſſion des Reichſtlieliſion
rates wurde eröffnet.
* Petersburg, 14. Nov. Das Mitglied der äußei
Rechten Markow, der in der vorigen Seſſion
Reichsduma während der Budgetdebatte an
Adreſſe des Finanzreſſorts die Worte: Nicht ſtehlel iſildie Abſic
richtete, was zur Folge hatte daß die Miniſter der Reicſſtiden zu laſſen
duma fernblieben, erklärte in der heutigen Sitzung Munten auf a
der Tribüne, die Abſicht, die Vertreter der Regierungi riſte und
beleidigen, habe ihm gänzlich ferngelegen. Er ſprechen
tiefſtes Bedauern darüber aus, daß ſeine dama in der Form
Rede eine ſeiner Abſicht ganz widerſprechende Ausleguſſtotolm Verh=
fand
. (Beifall bei den Mitgliedern der Rechten und ſt ds prinzlic
Nationaliſten.) Der Sozialdemokrat Petrowski,ſſtevird Unſti
das Wort zu der Interpellation über die Eiſenbahn. In einer we
ſtrophen erhielt, gebrauchte gegen den Verkehrsminiſſt=Verſion üb
einen höchſt beleidigenden Ausdruck. Er wil Lrinzen Wil
für fünf Sitzungen ausgeſchloſſen.
* Petersburg, 14. Nov. Bei Beſprechung des Geſctz
über Errichtung einer Schule für Milit
ärzte in der Reichs duma wurde von= Minäiſt Scheidu
ſeite erklärt, daß die Duma bei dem Militärbudget SPüonage=A
mitzuwirken habe, ſondern nur bei Bewilligung der
ſchale zuſtändig ſei. Die Redner der Oktobriſten erkläuſ
ſie könnten eine Beſchränkung der Rechte der Duma nſin Petersbu
zugeben. Ein Antrag, die Geſetzesvorlage abzulehi Regierung.
wurde mit großer Mehrheit angenommen. Die Sodm Hinweis
liſten brachten eine dringliche Anfrage ein, in der= Ash vorliege.
von der Polizei geübte Politik als Provokation angeßh
wird. Der Redner der Oktobriſten Luetz wies darauf=
daß
die Anfrage der Sozialiſten ſelbſt eine Art Prop=iillſchaft ebenf
tion ſei und ſchlug vor, die Anfrage einer Kommiſſionm ſei. Dieſe
überweiſen. Dies geſchah, nachdem die Dringlichkeitenplötzliche und
153 gegen 85 Stimmen abgelehnt worden war. DiePawlonnan
frage wurde der Kommiſſion überwieſen.
* Konſtantinopel 14. Nov. Der rumäniſche Min
des Innern Take Jonescu traf hier auf der Rückuis. S. Im Gr
von Athen ein. Der türkiſche Miniſter des Aeuß
Talaat Bei begab ſich an Bord des Dampfers
mania Jonescu zu begrüßen. Beide ſtatteten ſp
dem Großweſir einen Beſuch ab.
* Wellington, 14. Nov. Die Zahl der zur Arbe
rückkehrenden Leute nimmt zu. Drei Ueberſeedan
haben ihre Fracht geladen. Die in Wellington liege
Dampfer verließen den Hafen zu den üblichen Fahrteſtil
* Teheran, 14. Nov. Der Neubau des hieſ
deutſchen Krankenhauſes iſt heute in Gegenſt
der Miniſter und des diplomatiſchen Korps feiel
eingeweiht worden.
Kaſſel, 14. Nov. Der Kaiſer hat heuth
Wilhelmshöhe die Meldung gelangen laſſen, daß
Rückſicht auf das recht ungünſtige Wetter und wegen
derer Reiſedispoſitionen den angeſagten Beſuch=
Kaiſerin auf Schloß Wilhelmshöhe habe aufgebe
müſſen. Die Kaiſerin wird nun ihren bis Ende des
nats berechneten Herbſtaufenthalt in Wilhelmshöhea
zen. Die Abreiſe iſt auf Dienstag abend feſtgeſetzt wo
Die Kaiſerin wird ſich von Schloß Wilhelmshöhe aus
Potsdam und von dort zuſammen mit dem Kaiſer
Braunſchweig zum Beſuch des jungen Herzogspagte
5
geben.
Kommiſſion zur Prüfung der Rüſtungslieferungen
* Berlin, 14. Nov. Die Kommiſſion zur Prü
der Rüſtungslieferungen trat heute vo
unter dem Vorſitz des Staatsfekretärs des Innen
Delbrück zur erſten Sitzung zuſammen. AneNerstrass
der durch die Tagung des bayeriſchen Landtages behine=kitlung
Abgg. Speck und Müller=Meiningen waren die
unen
Pfleger und Pachnicke berufen. Der Generald
Heinecke vom Norddeutſchen Lloyd und Ritterguts
Naehrich hatten ſich entſchuldigt. Seitens der
der Heeresverwaltung wurde referiert über die ni
lung der Grundſätze und Methoden der Liefer
Artillerie= und Waffenweſen, die geſchichtliche Entwiclu
der Grundſätze und Methoden uſw. Seitens der M
verwaltung wurde die Entwickelung der gegenn
Arten der Grundſätze und Methoden bei Rüſtungslicltumg
gen dargelegt, und zwar bezüglich des Waffenweſen
Schiffs= und Maſchinenbaues, der Verpflegung und
dung. An die Referate ſchloß ſich die Vorlage desſtälltehta
ſchen Materials. Auf Vorſchlag des Staatsſekretärs
ein kleiner Geſchäftsleitungsausſchuß eingeſetzt derbe
Arbeiten vorzubereiten und die Berichte über die mia
gen für die Oeffentlichkeit herzuſtellen hat. In dem
ſchuß ſind vertreten das Reichsamt des Innene
Kriegsminiſterium, das Reichsmarineamt, die Abgesknng
ten Graf von Weſtarp, Schultz, Erzberger, Boller
Lieſching. Die weiteren Kommiſſionsverhandlungens
De
den morgen feſtgeſetzt.
Beleidigungsprozeß.
HB Berlin, 14. Nov. Vor der Strafkammer fandhe
der Beleidigungsprozeß des Generalintendanten Gra=
Einzeine
fen Hülſen=Häſeler gegen den Herausgeberde
Montags=Zeitung, Steinthal, und den Schriftſtellll lebernahm
Wilde ſtatt. Die Beleidigung wird in einem Artikel
blickt, aus welchem herausgeleſen werden kann,daßnnn
Generalintendant eine ähnliche Veranlagung beſitzts=
Graf Eulenburg. Nach längerer Verhandlung, diens
Haltloſigkeit dieſer Darſtellung ergibt, beantragtda
Staatsanwalt gegen Steinthal ein Jahr Gefängnis
Gericht verurteilte, entſprechend dem Antrage
Staatsanwalts, den Angeklagten Steinthal= Jahr Gefängnis bei ſofortigerVe=
haftung
. Der zweite Angeklagte wurde freigeſproches
In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt: Dem As
geklagten konnte nicht nachgewieſen werden, daß er ds
Verfaſſer des Artikels iſt. Er hat aber die volle Verans
wortung; er las den Artikel vor dem Druck, billigte ik
und nahm ihn auf. In dem Artikel wird dem Neber=
kläger
der Vorwurf der Homoſexualität, wenn auch nieh
direkt, ſo doch in verſteckter Form gemacht. Der Gerichten
hof ſteht auf dem Standpunkt, daß dieſer Vorwurf die
ſchwerſte iſt, der einem Manne gemacht werden kann. Den
Beweis der Wahrheit iſt nicht nur nicht geführt, im Gegen=
teil
, es iſt bewieſen, daß auch nicht der geringſte Verdach=
gegen
den Nebenkläger vorliegt. Der Angeklagte handelt
in höchſt leichtfertiger Weiſe, er iſt auch ſchon wegen Boi
leidigung mit 100 Mark Geldſtrafe vorbeſtraft. Erſchwer
rend kommt hinzu, daß dieſer Vorwurf einem ſo hohes
Beamten in Verbindung mit der Amtsführung gemacht
iſt. Mildernde Umſtände fand der Gerichtshof in keinese ſich
Weiſe,

Wäanner 2
Ein
ſſen, 14. M
us, Ereius uh
Stockholl
urüdtehren,
Pawlowi
Paandrew
diſchen
(
ſenheit we
tache in
ſäwerſte 1on
leine weite
die Unterſuck,
(Schl

[ ][  ][ ]

ſtummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Seite 7.
Keine Reviſon in Krup= Progeſ.
Eſſen, 14. Nov. Die Verurteilten im Krupp=
Hergentheimer
Karlsquelle
ß, Eccius und Brandt, werden auf das Rechtsmittel
eviſion verzichten.
das Heilwasser für Zuckerkranke.
Heute Nacht verſchied ſanft nach langem,
Hauptniederlage:
ſchwerem Leiden im 59. Lebensjahre mein
(I,23811
Prinzliche Eheſcheidung.
lieber Mann, unſer guter Vater, Bruder und
CARL NAUMANN, Karlstrasse 45.
B Stockholm, 14. Nov. Prinz Wilhelm von Schwe=
Schwager
(B23870
ſoll die Abſicht haben, ſich von ſeiner Gemahlin Maria
den zu laſſen. Das Gerücht tauchte bereits vor zwei
Herr
ſaten auf, als die Prinzeſſin mit ihrem Vater nach
is reiſte und es hieß, daß ſie nicht mehr nach Stock=
ſt
zurückkehren werde! Nun werden dieſe Mitteilun=
Fritz von Hessert
S.e
S
ſin der Form beſtätigt, daß zwiſchen Petersburg und
zuletzt in Johannesburg, Südafrika.
Akholm Verhandlungen ſchweben, die die Auflöſung der
des prinzlichen Paares zum Ziele haben. Als Ur=
wird
Unſtimmigkeit zwiſchen den Gatten angegeben. Elchbergs Nachfolger
Um ſtille Teilnahme bittet
In einer weiteren Meldung heißt es: Eine ſenſatio=
Inh.:H. Eck. Leinen u. Mäsche.
Verſion über die Gründe für die Scheidung zwiſchen
Namens der Hinterbliebenen:
Prinzen Wilhelm von Schweden und der Großfürſtin
Obere Wilhelminenstrasse 29.
ſia Pawlowna, der Tochter des Großfürſten Paul
Viktoria von Hessert,
ſſandrowitſch, wird in der Daily Mail veröffentlicht.
geb. von Herff.
ſchwediſchen Hofkreiſen wird danach behauptet, daß
Scheidung mit der kürzlich in Stockholm entdeckten
Berlin und Darmſtadt, 14. November 1913.
ſonage=Affäre in Verbindung ſtehe. In dieſer
Schürzen
ſelegenheit wäre, der Daily Mail zufolge, der ruſſiſche
ſtärattaché in Stockholm, Oberſtleutnam Affanowitſch,
Die Einäſcherung findet in der Stille ſtatt.

ſchwerſte kompromittiert. Die ſchwediſche Regierung
in Petersburg ſeine Abberufung gefordert. Die ruſ= Haus-, Zier-, Träger- und Kinder-Schürzen,
Regierung hat dem Verlangen aber nicht entſprochen
preiswerte Sachen in grösster Auswahl.
G
dem Hinweis darauf, daß kein Beweis gegen Affano=
h
vorliege. Die ſchwediſche Regierung unternahm
(23862
ſ keine weiteren Schritte in der Angelegenheit mehr.
Danksagung.
die Unterſuchung ergab, daß eine Dame der höchſten
Aſchaft ebenfalls in die Spionage=Afäre mit ver=nannannsunanaunnsaannnangaanaannnunns
ſilt ſei. Dieſe Gerüchte nehmen feſtere Geſtalt an durch
Für die vielen Beweiſe herzlichſter Teilnahme
Polötzliche und unerwartete Abreiſe der Prinzeſſin Ma=
bei
dem Heimgange unſeres innigſtgeliebten
awlowna nach Paris.
Vaters, Schwiegervaters und Großvaters ſagen
innigſten Dank
(23847
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leben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt. Für den
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redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
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Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
allen Materiallen u. Preislagen.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
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Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
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do.
3½
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,00
fahrt
. . . . 134,60 10 Aumetz=Friede
Unverzinsliche
Francisco . . . . .
.. 151,25
4 Rhein. Hypothek.=Bank
4 do. do. (unk. 1918) 96,75 3 Nordd. Lloyd . . . . . 118,8012 Bochumer Bergb. u.
5 Tehuantepec . . . . . .
Anlehensloſe.
(unk. 1917) . . 93,30
do.
3½
83,506 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,70
Gußſt. . .
. . . 205,25
do. (unk. 1914) . . 83,20 Augsburger . . . .
3½
73,30
Bank=Aktien.
do.
11 Deutſch=Luxemburg.=
4 Sadd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,80 Braunſchweiger Tlr. 20 205,00
76,20 Aktien ausländiſcher
10 Bank für elektriſche
3 Sächſiſche Rente . .
Bergb. . . . . . . 135,30
26,001 Freiburger . . . . Fs. 15
do.
3½
4 Württemb. (unk. 1921) 97,80 Transportanſtalten.
Untern. Zürich . .
Mailänder . . . . Fs. 45
10 Gelſenkirchener . . . . 173,75 8½ Bergiſch= Märkiſche
v. 1875 91,00 j5 Anatol. Eiſenb. 60%
do.
Städte=
Harpener
do. . . . . Fs. 10
.. . 173,75
Einz. Mk. 408 .
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
Bank . . . . . . . 142,40) Obligationen.
Meininger . . . . . fl.
1½ Griechen v. 1887 . 54,508 Baltimore und Ohio . 93,50 15 Phönix Bergb. und
9 Berlin. Handelsgeſ. . . 155,00
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 586,00
Hüttenbetrieb . . . 231,70 6
6 Schantungbahn . . . . 121,50
Darmſtadt . . . . . .
Darmſtädter Bank . 115,503½
4 Italiener Rente . . .
do. v. 1858 fl. 100 508,00
.
4½ Oeſterr. Silberrente 84,301 6½ Luxemb. Prince Henri 163,00 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank . . . 246,2514 Frankfurt . . . . . . . 96,30 Ungar. Staats . . fl. 100
Caro . . . . . . . 60,20 6 Deutſche Vereinsbank . 117,00 3½ do.
do. Goldrente . . . 89,0010 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 22,80
95,80 Venediger . . . . Fs. 30
do. einheitl. Rente . 81,2516 Pennſylvania R. R. . 109,00 4 Laurahütte . . . . . . 149,00 5½ Deutſche Effekt.= und
10 Kaliwerke Aſchersleben
Türkiſche . . . . Fs. 400 166,00
Gießen . . . . . . . .
W.=Bank . . .
Induſtrie=
3 Portug. unif. Serie I 61,20
10
111,4013½ do.
Letzte
Gold, Silber und
Weſteregeln 185,00 10 Diskonto=Kommandit 183,50
Aktien.
3 do. unif. Serie III 63,60 Divid.
Heidelberg . . . . . . 93,70
Banknoten.
5 South Weſt Africa . 112,258½ Dresdener Bank . . 147,503½ do.
3 do. Spezial . . . . 9,80 3 Brauerei Werger.
65,00 Prioritäts=
84,90 Engl. Sovereigns . . . . 20,456
9½ Frankf. Hypoth.=B. 207,00
5 Rumänier v. 1903 . . 98,50 25 Bad. Anilin=u. Soda=
Karlsruhe . . . . . . . 94,10 20 Francs=Stücke . . . . 16,170
6½ Mitteld. Kreditbank 114,303½
.558,00 Obligationen.
Fabrik .
4 do. v. 1890 . . 92,40
do.
85,00 1 Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 85,00 7 Nationalb. f. Deutſchl. 115,8014 Magdeburg . . . . .
4 do. v. 1905 . . 86,0014 Chem. Fabrik Gries=
Engliſche Noten . . . . . 20,496
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,30
heim . .
231,004½ Nordd. Lloyd=Obl. 98.90 5½ Pfälziſche Bank. . . 122,004 Mainz . . . . . . . . 94,80 Franzöſiſche Noten . . . . 81,055
6.48 Reichsbank . . . . . 137,00 3½ do.
4 do. v. 1902 . . . . 90,4027 Farbwerke Höchſt. . . 591,00 4 Eliſabethbahn, freie . . 88,80 7 Rhein. Kreditbank . . . 126,75
Holländiſche Noten. . . . 169,155
4 Franz=Joſefs=Bahn . .
½ do. v. 1905 . . . . 99,60 20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . 94,00 Italieniſche Noten . . . . 80,55d
3½ Schweden . . . .
Mannheim . . . . 329,703 Prag=Duxer . . . . . . 71,20 7½ A. Schaaffhauſen.
31
do.
87,50 Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,800
Serbier amort v. 189
Bankverein . . . . 105,10
München . . . . . .
Ruſſiſche Noten . . . .
5 78,008 Cement Heidelberg . . 136,00 5 Oeſterr. Staatsbahn .100,007½ Wiener Bankverein . 131,80 3½ Nauheim . . . . . .
4
4 Türk. Admin. v. 1903 79,2032 Chem. Werke Albert 410,00 4 Oeſterr. Staatsbahn . 88,90
Schweizer Noten . . . . . 80,855
4 Türk. unifiz. v. 1903 87,50 12½ Holzverkohl. Kon=
do
.
Pfandbriefe.
74,10
Nürnberg . . . . . . . 96,10
4 Ungar. Goldrente . . . 82,90
ſtanz . . . . . . . 288,30 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,00 4 Frankf. Hypoth.=Bank
do.
3
84,20 Reichsbank=Diskonto . . . 5½
do. Staatsrente . . 80.60/ 4 Lahmeyer . . . . . . . 119,004 Oeſt. Südb. (Lomb.) . .
Reichsbank=Lombard Zsf. 6½½
S. 16 u. 17 . . . 94,3014 Offenbach . . . . .

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Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Seite 11.
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Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Seite 12.
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, waren
lauſtahrt.
Deutſche Renten in recht guter Dispoſition, da auch viele
Käufe des Privatpublikums erfolgten. Von den aus=
* Frankfurt a. M., 14. Nov. Heute nachmitt=t
ländiſchen Staatsfonds ſind beſonders die Werte der Bal=führte auf der Frankfurter Rennbahn der franzöſiſche Flie
kanſtaaten in beſſerer Frage auf die griechiſch=türkiſche ger Pegoud ſeine Sturzflüge vor. Zu der Vier
Verſtändigung. Türkiſche Loſe konnten bei lebhaftem anſtaltung hatten ſich eingefunden der Großherzre
Spekulationsintereſſe um etwa 5 Mark avancieren. Aber und die Großherzogin von Heſſen, Prinz u
auch ruſſiſche und öſterreichiſch=ungariſche Sorten, ſowie
Prinzeſſin Heinrich von Preußen, Prinz u=

Geee

Japaner konnten profitieren. Selbſt Mexikaner waren Prinzeſſin Friedrich Karl von Heſſen, Prinz Franz Joſe=
e



durchweg erholt, obgleich man bei der gegenwärtig kom= von Battenberg mit Gemahlin u. a. Trotz des windigt

plizierten Situation dieſen Werten gegenüber auf Ueber= und trüben, regendrohenden Wetters hatte ſich ein zall
.

estes

raſchungen gefaßt muß ſein. Die Stadt Wien beabſichtigt, reiches Publikum eingefunden. Kurz vor 3 Uhr ſtieg=


e

Vundwasser
ein 4½prozentiges Schatzſchein=Anlehen in der Höhe von goud unter den Zurufen des Publikums mit kurzem A

(

der Meit


nom. 60 Millionen Kronen aufzunehmen. Dieſe Schatz= lauf auf. In einer Höhe von etwa 300 Metern legte u

5
ſcheine mit 2½jähriger Laufzeit werden vorausſichtlich von den Apparat auf die Seite und beſchrieb mehrere Schwer
(

den Wiener Großbanken, an deren Spitze die Oeſter=

kungen, um dann kerzengrade in die Höhe zu ſteigen. Plößl


reichiſche Länderbank ſteht, übernommen, wobei außer in lich legte er ſich wieder auf die Seite, ſchoß vornüber u

Wien auch an der Börſe in Frankfurt a. M. die Notierung drehte ſich in einem ſeitlichen Bogen herum, bis er die ge
50

S

ee
erfolgt. Für Deutſchland iſt dek Betrag von wenigſtens wöhnliche Lage zurückgewann, um nun eine Weile ruſid
e

5
§20 Millionen Kronen in Ausſicht genommen, deren Plazie= durch die Luft zu ziehen und langſam zu ſteigen. In ke
rung durch die mitbeteiligte Deutſche Effekten=Wechſelbank trächtlicher Höhe ſtürzte er ſich mit einer halben Schwai
Wer Odol konſequent täg= ſtattfindet. Am Bahnenmarkt haben Schantung anſehnlich kung herum, ſtieg aber ſofort weiter, indem er ſeinen Apf.=
6
lich anwendet, übt nach unſeren profitieren können, während beide Schiffahrtsaktien und rat faſt ſenkrecht in die Höhe ſchraubte. Hierauf beſchräff
5
Lombarden ſchwach behauptet blieben. Südd. Eiſenbahn= Pegoud einen weiten Bogen über dem Standort Di
heutigen Kenntniſſen die denkbar Geſellſchaft wurden zu höheren Kurſen aus dem Markte Publikums, ſchlug plötzlich eine Volte und gewann ra

beſte Zahn= und Mundpflege aus. genommen, ebenſo 3prozentige Südbahn=Prioritäten das Feld zurück, drehte ſich völlig herum und flog un=
ſtärker
gefragt und bis 52,40 gehandelt.
lebhaſtem Händeklatſchen des Publikums, das alle ſeit
Preis: ¼ Flaſche (Monate ausreichend)
In Bankwerten bekundete ſich eine beſſere Stimmung, Evolutionen mit Zurufen begleitete, auf dem Rücken, un
(I,29280
SM. 1.50, ½ Flaſche Mk. .85.
nachdem bekannt wird, daß, abgeſehen von der Berliner ſich wieder aufzurichten und dann anhaltend auf= und h
Handelsgeſellſchaft, die meiſten tonangebenden Inſtitute wärts hin= und herzuſchießen und zuletzt wieder in di
mindeſtens ihre vorjährige Dividende verteilen können. ruhigen Flug überzugehen und langſam abermals zu ſtä
Handel und verkehr.
Montanaktien ſchließen ungefähr zu den Kurſen der Vor=
gen
. Plötlich ein Aufſchrei der Zuſchauer, Pegond ſchi
Stand der Darmſtädter Volksbank, e. G. woche, nur Phönir unter Berückſichtigung des abge= ſenkrecht herab, flog mit nach oben gerichteten Rädem
m. b. H., am 31. Oktober 1913. Aktiva. 1. a) Kaſſa, gangenen Dividendenkupons von 18 Prozent immer noch wandte ſich ſeitlich und veränderte die Lage fortwähre
nach allen Richtungen, bis er wieder im ſteilen Fluge i
Sorten und Kupons M. 66 699.97; b) Guthaben bei der 3 Prozent niedriger.
Am Kaſſainduſtriegebiet war die Tendenz weiter matt die Höhe ging. Er überſchlug ſich wieder, machte pfeh
Reichsbank und dem Poſtſcheckamt M. 17008.94. Zuſ.
M. 83708.91. 2. Wechſel= u. Deviſen=Konto M. 477 165.98. auf fortgeſetzte Abgaben ſchwacher Hände und die noch ſchnelle Wendungen und ſchlug einen völligen Bogen kosſ
Bankverkehr=Konto M. 56 243,36. 4. Lombard=Konto überwiegenden Befürchtungen von geringeren Geſchäfts=über durch die Luft, warf das Flugzeug hin und her uch
M. 377701.45. 5. Effekten=Konto M. 421752.55, a) inlän= ergebniſſen. Chemiſche= und Maſchinen=Aktien durch= beſchrieb zuletzt in geringer Höhe einen weiten Bogen ül
diſche Staatspapiere Nom. M. 268 500.; b) ſonſtige bei! gehends billiger, Albert um faſt 10 Prozent, wobei ver= dem Felde, der ihn zu ſeinem Landungsplatz führg
der Reichsbank und anderen deutſchen Notenbanken beleih= lautete, daß das Phosphat= und Superphosphatgeſchäft ſchwebte einen Augenblick über dem Boden und ließl
bare Wertpapiere M. 172 000.: c) ſonſtige Wertpapiere dieſer Geſellſchaft im laufenden Jahre ſich weniger günſtig unter Hochrufen des Publikums leicht und elegant nied=n
M. 56 000.. 6. Konto=Korrent=Konto (ſämtlich gedeckt) angelaſſen hat und daher mit der Wahrſcheinlichkeit einer Dem Flieger wurden Lorbeerkränze mit den deutſchen u
franzöſiſchen Farben überreicht. Der Großherzud
M. 3142 687.52. 7. Vorſchuß= und Vorſchußwechſel=Konto etwas geringeren Dividende (im Vorjahre 30 Prozent), zu
von Heſſen ſprach ihm ſeine Anerkennung aus, ebemol
742918.82. 8. Schutzverein für Nieder=Modau rechnen ſei.
M. 7.
Prinz Heinrich von Preußen, welcher mehrere phors
k. 3000.. 8a. Haus= und Immobilien=Konto
Die chemiſche Fabrik Griesheim Elek=
graphiſche
Aufnahmen von dem Flieger und ſeinem Paſ
325 770.28. 9. Mobilien=Konto M. 2304.33. 10. Schrank=tron, Frankfurt a. M., betätigt ſich neuerdings aufeinem ſonal machte. Dann fuhr Pegoud im Automobil die Reihſ
fächer=Konto M. 1. 11. Haus= und Immobilien=Unter= Gebiete, das von ihrem eigentlichen Arbeitsfelde weit ab des Publikums entlang, welches ihn mit lebhaften S
haltungskoſten=Konto M. 4365.04. 12. Verwaltungskoſten= liegt, dem der Gewinnung der ſogenannten Edelgaſe rufen begrüßte. Die Flüge hatten etwa 40 Minuten
Konto M. 54 800,40. Sa. M. 6222419.64. Paſſiva. Neon Helium und Argon; dieſe Gaſe finden ſich dauert.
1. Geſchäftsanteil=Konto M. 1447390.71. 2. Reſervefonds= bekanntlich in der atmoſphäriſchen Luft in prozentual
* Paris, 14. Nov. Der Ballonführer Albert Serah
Konto I M. 348018. 18. 3. Reſerveſonds=Konto I1 und äußerſt geringen Mengen. Da ſie die Eigenſchaft be=
Immobilien=Reſerve M. 89310 07. 4. Delkredere=Konto ſitzen, in der Vakuumröhre beim Durchſließen eines elek=in Paris erhielt vom deutſchen Generalkonſulat am
M. 50 000.. 5. Penſions= u. Unterſtützungsfonds=Konto triſchen Stromes ſtark zu leuchten, ſo ſpielen ſie in der Be=d. M. für die am 15. November in der Richtung ne
M. 190 609.93. 6. Darmſtädter Volksbank=Sriftungsfonds= leuchtungstechnik beiſpielsweiſe für mediziniſche Zwecke Deutſchland mit dem Freiballon St. Cloud geplat
Konto M. 12500.. 7. Hypotheken=Konto M. 66000..
eine Rolle Die Gewinnung geſchieht auf dem Wege der Fahrt einen Reiſeſchein.
8. Akzeptationen= und Aval=Konto M. 70 148.60. 9. Bank= Verflüſſigung der Luft und der Deſtillation. Die Geſell=
verkehr
=Konto M. 25 756. 16. 10. Konto=Korrent=Konto ſchaft in deren Laboratorium man ſich auch mit der Kon=
M. 118 263.21. 11. Sparkaſſen= u. Scheck=Konto M. 3588 253.14. ſtruktion geeigneter Lampen beſchäftigt, bringt die genann=
Sport, Spiel und Turnen.
10 Dividende=Konto M. 2725.41. 13. Zinſen=Konto ten Gaſe in wirtſchaftlich verwendbaren Mengen in den
M. 210444.23. 14. Verſchiedene Beiträge u. Vergütungen Handel. Die Erträgniſſe der meiſten verſchiedenen
* Pferdeſport. Rennen zu Saint=Cloh
M. 3000. Sa. M. 6222419.64. Umſchlag im Oktober Brauereien geſtatten die Ausſchitung der vorjährigen Prir des Eyelamens: 3000 Franes: 1. A.= Childs Follien
M. 5707931.30. Zahl der Mitglieder 1987.
Dividende, nur Binding ſind in der Lage 11 Prozent, ſtatt Deor (Ch. Childs) 2. Rivoli III, 3. Miß Poullett,2
H. Frankfurt a. M., 14. Okt. (Börſen=10 Prozent zu verteilen, während Schöfferhof=Bürgerbräu 14, 49, 17110. Prir du Zodiaque: 4000 Francs: 1. Kell
wochenbericht.) Die erſten Tage unſerer Geſchäfts= von der Deklarierung einer Dividende abſehen bürften, kians Flacey (Mac Gee), 2. Duras, 3. Hautot. 3520
woche zeigten eine ſchwache Haltung, ausgehend durch die Recht feſt lagen Elektrizitätsaktien, von welchen Allgemeine 22, 36110. Prix des Faunes; 5000 Francs: 1. Valll
Mitteilungen des Generaldirektors des Phönir Beuken= Elektrizitäts=Geſelſchaft am lebhafteſten verkehrten; auch Fedaja (ONeill), 2. Veillee, 3. Predictor. 122:10, 40
berg in der Generalverſammlung zur Geſchäftslage, die Naphtha und Steana Romana ſchließen höher.
30:10. Prir du Sagittaire: 3000 Francs: 1. Maxahilll
in den ſchlechten Preiſen, dem ungünſtigen Geſchäftsgang
Die Freitagsbörſe zeigte zwar im allgemeinen eine mans Saint Georges (O’Neill), 2. Mizpath, 3. La=Pam
in der Induſtrie gipfelten. Wenn auch die Dividende des feſte Grundſtimmung doch erfolgten zeitweiſe kleinere gote. 38:10; 16, 63, 17110. Handikap de Clotureséſäl
Phönir unverändert mit 18 Prozent deklariert wurde, ſo Schwankungen mit Abſchwächung, da die neueren Mel= Francs: 1. Dubois Carandor (Ch. Childs) undf
haben doch die übrigen Auslaſſungen am Montangebiet dungen aus Meriko beſſer lauteten, aber keine offiziellen Mon Reve II (F. Lane), 3. Scammonze. 47, 582 00
ſehr verſtimmt, und einen größeren Rückgang der Montan= Daten darüber vorlagen. Türkiſche Loſe konnten weiter 68310. Prir des Araucarias; 5000 Franes: 1. F Bfell
werte, beſonders des Phönir bewirkt. Die nachträg= im Kurs ſteigen, während für Kaſſainduſtriewerte wieder Le Sheris (Bottequin), 2. Riviſta, 3. Neſtor. 6120
2gs
lichen Darlegungen des Generaldirektors über die mehr Verkaufsluſt auftrat. Neue Kleyer notieren zu= 263, 24110.
Situation des Unternehmens und über die Konjunktur= letzt 347.
Ausſichten verwiſchten in weſentlichen Punkten den un=
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 98,70, 4proz.
Dampfernachrichten.
günſtigen Eindruck, den die Spekulation aus der Rede
in der Generalverſammlung empfing. Ueber dieſe Art Reichs (unkündbar bis 1918) 97,80, 3½proz. Reichs 85,10,
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von
Rektifikation, die man nur ſchlecht mit einem angeblichen 3proz. Reichs 76,20. 4proz. Heſſen von 1899 96,20 G., 4proz. Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraß
Mißverſtändnis in der Auffaſſung entſchuldigen kann, Heſſen von 1906 96,40. 4proz. Heſſen von 1908/09 96,75, Nordamerika: Arcadia nach Baltimore, 11. Nov. P
herrſchte in den Intereſſentenkreiſen lebhafter Unwille der 4proz. Heſſen (unkündbar bis 1921) 98, 3½proz. Heſſen 55 Min abends Cuxhaven paſſiert. Armenia‟ 11 M
ſichtlich die Wirkung der neuen Darlegung abſchwächte. 83,55, 3proz. Heſſen 73,40, 4proz. Darmſtädter von 1913 4 Uhr 30 Min. nachm. von Neu=York nach Hambl
Aber die Hoffnungen daß wir jetzt einer Beſſerung in der 94,50 G., 4proz. Darmſtädter 94,25 G., 3½proz. Darmſtädter Eineinnati von Neu=York 11. Nov. 12 Uhr 30 Mm
Induſtrie entgegengehen ſind noch weiter geſtiegen und 86,50 G. 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 2326) 97, mittags in Genua. Moltke vom Mittelmeer, Ib
man erwartet in Verbindung mit billigerem Geld im 4proz. Heſſ. Land. Hyp.=Pfdbr. (S. 27) 97,20, 3½proz. Heſſ.4 Uhr 15 Min. nachm. in Neu=York. Patrieigh cönt
Frühjahr eine Belebung des Geſchäfts namentlich am Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 35) 84, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.= Neu=Mork kommend 11. Nov. 8 Uhr 40 Min. Abondie
Baumarkte, weil die gewöhnliche Bautätigkeit ſeit Jahren Pfdbr. (S. 911) 84,10 G., 4proz Heſſ. Kommunal=Pfdbr. Lizard paſſiert. Piſa 11. Nov. 2 Uhr nachm) Mh.
ſehr ſchlecht war und viele Projekte zurückgeſtellt werden (S. 1314) 97 G., 4proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 15 Baltimore nach Hamburg. Prinz Adalbert 10 Mk
mußten. Schon hört man von größeren Beſtellungen; ſo bis 16) 97,20, 3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 1
12 Uhr 30 Min. mittags von Philadelphia direktenas
ſoll u. a. Serbien einen Auftrag von 60 000 Tonnen Eiſen=84,20, 3½proz. Heſſ. Kommunal=Pfdbr (S. 4) 84,10 G., Hamburg. Südamerika, Weſtküſte Amerikas: äbhlem
bahnmaterial nach Deutſchland gelegt haben. Ferner 4proz. Naſſ. Landesbank. Pfdbr. 99, 3½gproz. Naſſ. Landes=ſtaufeu nach Mittelbrafilien. 11. Nov. 10 Uhr. Möräh
zeigen die Exportnotierungen für Stabeiſen am inter= bank=Pfdbr. 91.50, 3proz. Naſſ. Landesbank=Pfdbr. 88 G., in Ovorto. Parthia‟ 10. Nov. in Aracaju== S169
nationalen Markt zurzeit eine leichte Aufbeſſerung. Heute Genua=Loſe 210, Meininger=Loſe 34, Türkiſche=Loſe 67,linde nach Neu=York, 11 Nov. 8 Uhr morgens
kann auch von erſtmaligen Preiserhöhungen im Inlande Ungariſche=Loſe 420, Venediger Loſe 68,75, Raab=Grazer Santos. Troja nach Braſilien, 11. Nov.6 Uhr 45 Mim
Verſchiederr
berichtet werden. Wie nämlich berichtet wird, hat die Anrechtsſcheine 39,10, Gothaer Prämie II 120,75 G., morgens Fernando Noronha paſſiert.
A=6, Peiner=Walzwerk die die bedeutendſten Stabeiſen=Donau= Regulierung 155), Bagdad=Türken 7960 6., Fahrten: Ekbatana: 11 Nov. von Buſhire. Malten
produzenten von ganz Mitteldeutſchland ſind, die Inland: 4½proz konvertierte Türken 74,20 G., 4½proz. Serben mannia, von Perſien kommend, 10. Nov. nachm. B
notierungen für Stabeiſen für ſofortige Lieferung und für 88 B., Darmſtädter Bank 115½. Südd. Eiſenbahn=Geſell= Diibouti. Nordmark, von Indien kommend, 11. M0=
Abnahme im erſten Quartal 1914 um 2 Mark pro Tonneſchaft 120,75, South=Weſtafrika 110½, Otavi=Anteile 109 B., 2 Uhr nachm. Gibraltar paſſiert Oſtmark nach Indies
erhöht. Dieſer Maßnahme hat ſich auch bereits die Ober=Otavi=Genußſcheine 80,50, Alkali Weſteregeln 185, Alu= 10. Nov. nachm. Perim paſſiert. Rhenaniaas
ſchleſiſche Stahlwerksgeſellſchaft, die Repräſentanz der minium 269 Südd. Immobilien=Geſellſchaft Mainz Afrika. 11. Nov. morgens in Liſſabon.
Nordd. Llotzd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ve=
meiſten
oberſchleſiſchen Stahlwerke für die diverſen Sor= 53,20 G., Adlerwerke Kleyer 362½, Deutſche Gold= und
ten Handelzeiſen angeſchloſſen d.h., ſie hat gleichſalle ihre 1 Silberſcheideanſtalt 566, Ehemiſche Griesheim 231 Ehe= treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 1212
Stabeiſennotierungen um 2 Mark pro Tonne heraufgeſetzt. miſche Mühlheim a. M. 57 G., Lack= und Farben=Fabriken Doppelſchrauben=Salonpoſtdampfer Prinz. Friedris
Erfreulich iſt ferner die günſtigere und damit ſtabilere Hal= Schramm Offenbach a. M. 265 G., Holzverkohlung 288,30, Wilhelm‟ 11. Nov. 1 Uhr nachm. in Neu=York. angs,
tung des Geldmarktes, deſſen Flüſſigkeit den Zinsſatz für Reiniger, Gebhardt und Schall 199 6 Rütgerswerke kommen. Doppelſchrauben=Schnellpoſtdampfer Kaile
tägliches Geld auf 3 Prozent und des Privatdiskonts auf 186.50, Akkumulatoren 337½, Allg. Elektrizitäts=Geſellſchaft Wilhelm II. 12 Uhr nachts in Neu=York angekommes
4¼/ Prozent zurückgehen ließ. Die mancherſeits ver= 239½, Brown=Boveri u. Co 138,75 Lederwerke vormals
mutete Aufwärtsbewegung wurde durch die Nachricht ge= Spicharz Offenbach a. M. 76,50 B., Ludwigshafener Walz= Großh. Landesmuſeum. Sonntags und Freitagg
hemmt daß Huerta die amerikaniſchen Forderungen, für mühle 163 B., Benz=Motoren zirka 178½ Daimler=Motoren
von 101 Uhr ſowie Mittwochs und Sonntags vos
deren Annahme man einen Endtermin geſetzt hatte, aber 324,75, Bielefelder Maſchinenfabrik Dürkopp 319,80, Faber
24 Uhr eintrittsfrei: Dienstags Donnerstags und
troßzdem die Bezeichnung des Utimatums vermied, u= und Schleicher Offenbach a. M. 118 B. Motoren Ober=
Samstags von 111 Uhr gegen Eintrittsgeld. Dan
beantwortet gelaſlen und damit abgelehnt habe. urſel 16025, Waggonfabrik Fuchs Heidelberg 136 B.,
Münzkabinett iſt geöffnet: Sonntags von 11
Die weiter günſtis lgutenden Meldungen über die poli=
Uhr Mittwochs von 24 Uhr.
tiſche Lage am Balka konnten wenigſtens der Geſamt=
Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktags vos
ſtimmung einigen Anhalt zur Feſtigkeit geben.
114 und Sonntags von 104 Uhr.
End
mit und
Menthol!
Emser astillen ohne
(68.
2
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Altbewährt bei Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Influenza etc.

Nur echt in dieser Packung.
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34
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1

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
38 127.
Samstag, 15. November.
1913.
af unſere Bekanntmachung vom . Ptober 1915, gbgedruckt in Antsverküindigungsblat
Bekanntmachung.
Nr. 113, 114 und 115, wo unter III. beſtimmt iſt, daß Wahlberechtigte, die ſich nicht in die
Betr.: Die Wahlen zum Ausſchuß der Allgemeinen Ortskrankenkaſſe für die Land= Wählerliſte haben eintragen laſſen, zur Wahl auch dann zugelaſſen werden, wenn ſie ſich
über ihre Wahlberechtigung gehörig ausweiſen. Dort iſt auch des Näheren ausgeführt,
gemeinden des Kreiſes Darmſtadt.
was als genügender Wahlausweis anerkannt werden wird. Es empfiehlt ſich, einen
Die Wahlen zum Ausſchuß der Allgemeinen Ortskrankenkaſſe für die Landgemein= ſolchen Ausweis mit Rückſicht auf die Beſtimmung unter pos. VIII Abſ. 1 auf alle Fälle
ben des Kreiſes Darmſtadt finden ſtatt:
zur Wahl mitzubringen.
a) für die Arbeitgeber am Samstag, den 20. Dezember 1913, von nachmittags
3 bis 6 Uhr;
V. Wahlberechtigung und Wählbarkeit.
b) für die Verſicherten am Sonntag, den 21. Dezember, von vormittags 8½ bis
Wegen der Wahlberechtigung verweiſen wir auf unſere Bekanntmachung vom
mittags 1 Uhr.
4. Oktober 1913, abgedruckt im Amtsverkündiguugsblatt Nr. 113. 114 und 115 und heben be=
Es wird nach den Grundſätzen der Verhältniswahl und nach den Beſtimmungen ſonders hervor, daß Arbeitgeber für je einen verſicherungspflichtigen Beſchäftigten, der
ber einen Beſtandteil der Satzung vom 4. Oktober 1913 bildenden Wahlordnung gewählt.
der Allgemeinen Ortsklrankenkaffe anzugehören hat, eine Stimme führen.
Soweit erforderlich, ſind die einſchlägigen Vorſchriften in dieſer Bekanntmachung wie=
Wählbar ſind nur volljährige Deutſche und zwar als Vertreter der Arbeitgeber
dergegeben.
ſolche, die für ihre verſicherungspflichtig Beſchäftigten Beiträge an die Kaſſe zu zahlen
Für die Wahlen der Arbeitgeber ſind durch die Satzung keine beſonderen Wahl= hätten, wenn ſie ſchon beſtünde, und als Vertreter der Verſicherten ſolche, die bei der
bezirke gebildet. Für ſie iſt der ſämtliche Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt um= Kaſſe verſichert ſein werden. Für die Wählbarkeit ſtehen den Arbeitgebern bevöllmäch=
faſſende
Kaſſenbezirk einziger Wahlbezirk.
tigte Betriebsleiter, Geſchäftsführer und Betriebsbeamte der beteiligten Arbeitgeber
Für die Wahlen der Verſicherten iſt der Kaſſenbezirk in zwei Bezirke geteilt, deren gleich. Nicht wählbar ſind Mitglieder einer Behörde, welche Aufſichsbefugniſſe über die
jeder getrennt wählt. Zum erſten Bezirk gehören die Gemeinden und Gemartungen Kaſſe hat. Nicht wählbar iſt ferner:
Arheilgen, Eberſtadt, Pfungſtadt, Griesheim, Ober=Ramſtadt, zum zweiten Bezirk alle
1. wer infolge ſtrafgerichtlicher Verurteilung die Fähigkeit zur Bekleidung öffent=
übrigen
Gemeinden und Gemarkungen.
licher Aemter verloren hat, oder wegen eines Verbrechens oder Vergehens, das
Zu wählen ſind 45 Ausſchußvertreter und 90 Erſatzmänner, von denen je ein
den Verluſt dieſer Fähigkeit zur Folge haben kann, verfolgt wird, falls gegen ihn
drittel auf die Arbeitgeber und je zwei Drittel auf die Verſicherten entfallen. Die Ver=
das
Hauptverfahren eröffnet iſt;
keilung der von den Verſicherten zu wählenden Vertreter und Erſatzmänner auf die
2. wer infolge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über ſein Vermögen be=
beiden
Wahlbezirke bemißt ſich nach dem Verhältnis der auf volle Hundert abgerundeten
ſchränkt iſt.
Geſamtzahlen der in den einzelnen Bezirken vorhandenen Wähler.
Wahlberechtigt und wählbar ſind bei Vorhandenſein der Wahlberechtigung im
Hiernach haben zu wählen:
übrigen auch weibliche Arbeitgeber und Verſicherte.
) Die Arbeitgeber des ganzen Kaſſenbezirks 15 Vertreter und 30 Erſatzmänner,
Weder wählbar noch wahlberechtigt ſind die Arbeitgeber unſtändig Beſchäftigter
b) die Verſicherten des erſten Bezirks 21 Vertreter und 42 Erſatzmänner,
als ſolche, ferner Verſicherungspflichtige die Mitglieder einer Erſatzkaſſe ſind und deren
c) die Verſicherten des zweiten Bezirks 9 Vertreter und 18 Erſatzmänner.
eigene Rechte und Pflichten auf ihren Antrag ruhen ſollen.
I. Wahlvorſchläge.
VI. Wahl ohne Stimmabgabe.
Die Wahlvorſchläge ſind geſondert für die beteiligten Arbeitgeber und Verſicherten,
Sind auf gültigen Wahlvorſchlägen im ganzen nur ſo viele wählbare Bewerber
ſtwie für letztere getrennt nach jedem örilichen Bezirk aufzuſtellen und dem Verſiche= benannt, wie Vertreter zu wählen ſind. ſo gelten ſie als gewählt. Sind weniger Be=
ungsamt
einzureichen.
werber vorgeſchlagen, ſo gelten dieſe ebenfalls als gewählt; wegen der noch fehlenden
Die Wahlvorſchläge der Wahlberechtigten müſſen von mindeſtens je 5 Wahl= Vertreter, ſowie wegen der erforderlichen Erſatzmänner iſt jedoch alsbald eine neue
hrechtigten des betreffenden Bezirks unterzeichnet ſein. Unterzeichnet ein Wähler mehr Wahl vorzunehmen. Hierbei vermindert ſich die nach pos. I Abf. 3 zuläſſige Höchſtzahl
lls einen Wahlvorſchlag, ſo wird ſein Name nur auf dem zuerſt eingereichten Wahl=
der
zu benennenden Bewerber um die Zahl der bereits gewählten Vertreter.
piſchlag gezählt und auf den übrigen Vorſchlägen geſtrichen. Sind mehrere Wahlvok=
VII. Wahlausſchüſſe, Ort und Zeit der Abſtimmung.
chläge, die von demſelben Wahlberechtigten unterzeichnet ſind, gleichzeitig eingereicht,
Für jede Gemeinde werden beſondere Wahlausſchüſſe, getrennt für die Arbeit=
gilt
die Unterſchrift auf demjenigen Wahlvorſchlage, welchen der Unterzeichner binnen
äner ihm geſetzten Friſt von höchſtens 2 Tagen beſtimmt. Unterläßt dies der Unter= geber= und Verſichertenwahl, gebildet. Die Abſtimmung erfolgt in dem Rathausſaal
(Gemeindeſtzungsſaal) des Orts, in dem der Wahlberechtigte ſeinen Wohnſich hat. Liegt
ſſeichner, ſo entſcheidet das Los.
Jeder Wahlvorſchlag darf höchſtens dreimal ſo viel Bewerber benennen, als der Wohnſitz außerhalb des Kaſſenbezirks, ſo erfolgt die Abſtimmung am Beſchäftigungs=
Vertreter im Wahlbezirke zu wählen ſind. Die einzelnen Bewerber ſind unter fort= ort. Wegen der Abſtimmungszeiten wird auf den Eingang dieſer Bekanntmachung
ſaufender Nummer aufzuführen, welche die Reihenfolge ihrer Benennung ausdrückt, verwieſen.
nd nach Familien= und Vor= (Kufe) Ramen, Beruf und Wohnort zu bezeichnen. Bei
VIII. Stimmabgabe.
erſicherten iſt auch der Arbeitgeber, bei dem ſie beſchäftigt ſind, anzugeben. Mit den
Das Wahlrecht iſt in Perſon auszuüben. Es kann gefordert werden, daß ſich die
Bahlvorſchlägen für Verſicherte iſt von jedem Bewerber eine Erklärung darüber vor= Wähler über ihre Perſon und Wahlberechtigung ausweiſen. Der Wähler erhält einen
ulegen, daß er zur Annahme der Wahl bereit iſt. Bei den Wahlvorſchlägen für Arbeit= der Umſchläge, die mit dem Stempel der Kaſſe verſehen und im Wahlraum bereitzuhalten
ſeber iſt eine ſolche Erklärung nur erforderlich ſoweit ein vorgeſchlagener Bewerber
ſind, tritt ſodann an einen abgeſonderten Tiſch, wo er ſeinen Stimmzettel unbeobachtet
ach § 17 der Reichsverſicherungsordnung zur Ablehnung der Wahl befugt iſt.
in den Umſchlag legt und übergibt hierauf den Umſchlag unverſchloſſen unter Nennung
In jedem Wahlvorſchlag iſt ſerner ein Vertreter des Wahlvorſchlags und ein
ſeines Namens dem Vorſitzenden oder dem von dieſem bezeichneten anderen Mitglied
stellvertreter für ihn aus der Mitte der Unterzeichner zu bezeichnen. Iſt dies unter= des Wahlausſchuſſes. Dieſer läßt die Abgabe des Stimmzettels vermerken und wirft dann
lieben, ſo gilt der erſte Unterzeichner als Vertreter des Wahlvorſchlags und, ſoweit
den Umſchlag in die Wahlurne. Arbeitgeber mit mehrfachem Stimmrecht haben ſo viel
ine Reihenfolge erkennbar iſt, der zweite als ſein Stellvertreter. Der Wahlvorſchlags=
Stimmzettel je in einem beſonderen Umſchlag abzugeben, als ſie Stimmen haben und
hertreter iſt berechtigt und verpflichtet, dem Verſicherungsamt die zur Beſeitigung abgeben wollen; einem Arbeitgeber, der mehr als 5 Stimmen hat, kann, ſoweit ſeine
ſtwaiger Anſtände erforderlichen Erklärungen abzugeben.
Stimmen durch 5 teilbar ſind, mit ſeiner Zuſtimmung für je 5 Stimmzettel ein beſon=
derer
Umſchlag ausgehändigt werden der ſich von den anderen Umſchlägen deutlich
II. Verbundene Wahlvorſchläge.
Zwei oder mehrere Wahlvorſchläge können in der Weiſe miteinander verbunden unterſcheidet; in dieſem Falle iſt die Zahl und Art der abgegebenen Umſchläge vorzu=
ſperden
, daß ſie anderen Wahlvorſchlägen gegenüber als ein einziger Wahlvorſchlag anzu= nrerken.
Wähler, die durch körperliche Gebrechen behindert ſind, ihren Stimmzettel eigen=
lchen
und zu behandeln ſind. In ſolchen Fällen müſſen die Unterzeichner der betreffen=
in
Vorſchläge oder die Wahlvorſchlagsvertreter übereinſtimmend ſpäteſtens zwei händig in den Umſchlag zu legen und dem Vorſitzenden des Wahlausſchuſſes zu über=
löchen
vor dem Wahltag dem Verſicherungsamt gegenüber die Erklärung abgeben, daß geben, dürfen ſich der Beihilfe einer Vertrauensperſon bedienen.
lſſe= Vorſchläge miteinander verbunden ſein ſollen.
IX. Stimmzettel.
III. Prüfung und Zulaſſung der Wahlvorſchläge.
Der Wähler kann nur einen ſolchen Stimmzettel abgeben, der die Ordnungs=
Das Verſicherungsamt verſieht die eingereichten Wahlvorſchläge getrennt für jeden nummer eines der Wahlvorſchläge enthält (S. oben unter III), oder den Wahlvorſchlag
ſtlichen Bezirk nach der Reihenfolge ihres Einganges mit Ordnungsnummern, prüft ſonſt genau bezeichnet.
lſe und teilt etwaige Anſtände umgehend dem Wahlvorſchlagsvertreter mit. Die An=
Die Stimmzettel müſſen von weißer Farbe, 14 Zentimeter lana und 11 Zentimeter
ſände müſſen ſpäteſtens eine Woche vor dem Wahltag beſeitigt ſein. Bis zu dieſem breit ſein. Stimmzettel, die von dieſen Beſtimmungen abweichen, ſind ungültig, wenn
zitpunkt können Wahlvorſchläge auch zurückgenommen werden. Die zugelaſſenen das Abweichen die Abſicht einer Kennzeichnung wahrſcheinlich macht.
Bahlvorſchläge werden alsdann auf dem Gr. Kreisamt (Verſicherungsamt) zur Einſicht
Stimmzeitel, die mit keiner der Ordnungsnummern der Wahlvorſchläge überein=
ſer
Beteiligten ausgelegt.
ſtimmen, oder den Wahlvorſchlag nicht in anderer Weiſe genau bezeichnen oder deren
Iſt ein vorgeſchlagener Bewerber nicht in der unter pos. I Abſ. 3 beſtimmten Umſchläge ein Merkmal haben, welches die Abſicht einer Kennzeichnung wahrſcheinlich
Beiſe bezeichnet, ſo wird der Wahlvorſchlagsvertreter zur Ergänzung der Bezeichnung macht, oder die unterſchrieben ſind, ſind ungültig. Dasſelbe gilt von Stimmzetteln die
Afgefordert. Kommt er der Aufforderung nicht rechtzeitig nach, ſo wird der Name des ſich in einem nicht mit dem Stempel der Kaſſe verſehenen Umſchlag befinden. Ungültig
hvollſtändig bezeichneten Bewerbers in dem Vorſchlag geſtrichen. Wird eine Erklä= iſt ferner der Inhalt eines Stimmzettels, ſoweit er zweifelhaft iſt. Befinden ſich in
ung über Annahme der Wahl, ſoweit ſie nach pos. 1 Abſ. 3 erforderlich iſt, trotz Er= einem Umſchlag, der nur für einen Stimmzettel beſtimmt iſt, mehrere Stimmzettel, ſo
Amerung ſeitens des Verſicherungsamts nicht oder nicht rechtzeitig vorgelegt, ſo wird werden ſie, wenn ſie vollſtändig übereinſtimmen, nur einfach gezählt, andernfalls als
ſer Name des betrefſenden Bewerbers ebenfalls geſtrichen.
ungültig angeſehen. Enthält ein beſonderer Umſchlag, den ein Arbeitgeber mit mehr=
Perſonen, die auf mehreren Wahlvorſchlägen genannt ſind, werden durch Ver=
fachem
Stimmrecht abgegeben hat, mehr als fünf Stimmzettel, ſo ſind fünf von ihnen
ſittlung der Wahlvorſchlagsvertreter zu einer Aeußerung darüber aufgefordert, welchem gültig, wenn alle vollſtändig übereinſtimmen, andernfalls ſind ſie alle ungültig.
Aahlvorſchlage ſie zugeteilt zu werden wünſchen. Erklären ſie ſich hierauf nicht recht=
X. Schluß der Wahlhandlung.
eitig, ſo werden ſie demjenigen Vorſchlag zugerechnet, auf welchem ſie an oberer Stelle
orgeſchlagen ſind. Stehen ſie auf mehreren Vorſchlägen an gleich hoher Stelle, ſo ſind
Zur feſtgeſetzten Stunde ſchließt der Wahlausſchuß die Wahl. Nur die am Schluſſe
e demjenigen von ihnen zuzurechnen, welcher zuerſt eingereicht wurde. Sind die Vor= der Wahlhandlung im Wahlraum anweſenden Wähler dürfen dann noch von ihrem
läge gleichzeitig eingegangen, ſo entſcheidet das Los. Auf den übrigen Vorſchlägen Wahlrecht Gebrauch machen. Nach Schluß der Wahl werden die Stimmzettel in der
ind dieſe Perſonen dann zu ſtreichen.
Urne durcheinander geſchüttelt und vom Wahlausſchuſſe die Zahl der Wähler, die ab=
Enthält ein Wahlvorſchlag mehr Bewerber, als zugelaſſen ſind, ſo werden die=
geſtimmt
haben, ſowie die Zahl der in der Urne befindlichen Wahlumſchläge der ver=
Unigen Vorgeſchlagenen geſtrichen, deren Namen den in der zuläſſigen Zahl vor ihnen ſchiedenen Art nach der Wählerliſte feſtgeſtellt. Hierauf werden die Wahlumſchläge
geordnet und in einem verſiegelten Pakete mit der Wählerliſte und der Niederſchrift über
enannten folgen.
Die Wahlvorſchläge ſind ungültig, wenn ſie verſpätet eingereicht werden, oder die Wahlhandlung dem Großh. Kreisamt (Verſicherungsamt) zur Feſtſtellung des Wahl=
enn
ſie nicht mit den erforderlichen unterſchriften verſehen, oder wenn die Bewerber
ergebniſſes übermittelt.
ſicht in erkennbarer Reihenfolge aufgeführt ſind, es ſei denn, daß die Mängel rechtzeitig
Darmſtadt, den 8. November 1913.
eſeitigt werden.
Es wird hiermit zur Einreichung von Wahlvorſchlägen an das unterzeichnete
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt.
kleisamt (Verſicherungsamt), geſondert für Arbeitgeber und Verſicherte, ſowie bei Ver=
J. V.: Dr. Michel.
Uterten getrennt für jeden der beiden Bezirke bis ſpäteſtens 28. November ds. Js.,
Die ſtädtiſche Pferdemarktsdeputation in Gießen beabſichtigt mit den am
ſhends 6 Uhr, aufgefordert. Nach dieſer Zeit eingehende Wahlvorſchläge können nicht
25. März und 16. September 1914 zu Gießen ſtattfindenden Pferdemärkten je eine
uhr berückſichtigt werden.
Verloſung von Pferden, Fohlen, Wagen, landwirtſchaftlichen Maſchinen und Geräten,
Die Stimmabgabe iſt an dieſe Wahlvorſchläge gebunden.
Haushaltungs= und Gebrauchsgegenſtänden zu verbinden.
IV. Wählerliſten.
Das Großh. Miniſterium des Innern hat die nachgeſuchte Erlaubnis zur Ver=
Die Wählerliſten für jede Gemeinde können auf der Gr. Bürgermeiſterei in der anſtaltung dieſer Verloſung unter der Bedingung erteilt, daß jedesmal bis zu 30 000 Loſe
ſäit vom 29. November bis 4. Dezember eingeſehen werden. Etwaige Einwendungen zu 1 Mk. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindeſtens 50% des Brutto=
ſten
die Richtigkeit der Wählerliſten ſind bei Meidung des Ausſchluſſes ſpäteſtens bis 1 erlöſes aus dem Verkaufe der Loſe zum Ankaufe von Gewinngegenſtänden zu ver=
m
6. Dezember, abends 6 Uhr, unter Beifügung der Beweismittel bei dem unter= wenden ſind.
(24797
Der Vertrieb der Loſe im Großherzogtum iſt geſtattet.
leichneten Kreisamt (Verſicherungsamt) einzulegen. Wir verweiſen jedoch ausdrücklich
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
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(23825
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(23670ds
(23844 einzureichen.
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u
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euber, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 3 Uhr abends bote nicht abgegeben.
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Agende Apotheken geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke, Rhein= Darmſtadt, 11. November 1913.
Stadtbauamt.
zu kauf. geſucht. Off. m. Preiga=
zuchl
: mind. 1,50 m. Off. unter
traße, und Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken
Buxbaum.
u. K 38 an die Exped. (*14878 K65 an die Exp. ds. Bl. (*14989sg
us von 1 Uhr ab geſchloſſen.

[ ][  ][ ]

Nummer 270.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Seite 14.
Schulgeld=Erhebung.
Stadtverordnetenwahl.
Zuſammenſtellung
Das Schulgeld für das Großh.
Mittwoch, den 19. November 1913, vormittags von 9 Uh
Realgymnaſium die Großh.
der zur Zeit für die Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt gültigen Liebigs=und die Großh. Ludwigs= bis nachmittags 6 Uhr, ohne Unterbrechung, wird die Wahl vo
Oberrealſchule, die Vorſchule der 17 Stadtverordneten der Stadt Darmſtadt vorgenommen Die Fel=
Beſtimmungen über die Beſchäftigungs= und
Großh. Gymnaſien, die Vik=ſtellung des Wahlergebniſſes wird ſofort nach Schluß der Abſtimmung
Verkaufszeiten an Sonn= und Feſttagen toriaſchule und das Lehrerinnen=vorgenommen und, wenn nötig, am folgenden Tage fortgeſeeſt
ſeminar, die Eleonoren= und und beendigt.
im Handelsgewerbe.
Die Stadt Darmſtadt bildet einen Wahlbezirk, der in 22 Aſ.
Frauenſchule, ſowie die Mittel=
Die Ausnahmebeſtimmungen unter II. finden nur auf die ſog.
ſchulen für das IV. Kalender=ſtimmungsbezirke eingeteilt iſt. Dieſe wurden durch Zuſamme
Spezialgeſchäfte Anwendung.
vierteljahr 1913 iſt bei Mei=faſſung angrenzender Straßen wie folgt gehildet:
1. Abſtimmungsbezirk:
I. Allgemeine Beſtimmung auf Grund des Ortsſtatutsdung des Beitreibungsverfahrens
Rheinſtr., Allee, Landgraf Philipp=Anlage Bahnhofsplaſ
bis Ende lfd. Mts. an den
vom 6. September 1907:
Werktagen, vormittags von 8½ bis Bleichſtr., Friedrichſtr., Kaſinoſtr., Georgenſtr., Hofſtallſtr., Fuchsſt=,
Grafenſtr., Stirnweg, Wieſenſtr.
A. Im Handelsgewerbe dürfen Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter an 12½ Uhr, hierher zu entrichten.
2. Abſtimmungsbezirk:
Sonn= und Feſttagen nicht beſchäftigt werden, ſofern nicht durch Darmſtadt, 4. November 1913.
Lagerhausſtr., Dornheimerweg, Bismarckſtr., Helfmannſtr., Fel.)
die geſetzlichen Beſtimmungen oder auf Grund ſolcher von den
Die Stadtkaſſe.
bergſtr., Griesheimerweg, Landwehrſtr., Weiterſtädterweg.
zuſtändigen Behörden Ausnahmen zugelaſſen ſind.
Koch.
(23266a
3. Abſtimmungsbezirk:
B. Soweit nach der vorſtehenden Vorſchrift Gehilfen, Lehrlinge und
Bachgang, Kirſchenallee, Gräfenhäuſerſtr., Rößlerſtr., Wends
Arbeiter nicht beſchäftigt werden dürfen, darf auch ein Gewerbe=
Weißbinderarbeiten. ſtadtſtr., Blumenthalſtr., Wilhelmsplatz, Parkusſtr., Viktorigſtä
betrieb in offenen Verkaufsſtellen nicht ſtattfinden.
Die Erneuerung des Oelfarben= Viktoriaplatz.
II. Ausnahmen auf Grund des § 105e der Reichs=
4. Abſtimmungsbezirk:
anſtrichs des Hauptgeſimſes, der
Aliceſtr., Kahlertſtr., Pallaswieſenſtr., Pfarrwieſenweg, Liebigſt=,
Dachrinnen und der Abfallrohre
gewerbeordnung
an verſchiedenen Gebäuden des Ireneſtr., Emilſtr., Sensfelderweg, Pfründnerhausſtr.
(ſiehe Bekanntmachung Großh. Kreisamts Darmſtadt
5. Abſtimmungsbezirk:
Schlachthofes ſoll vergeben werden.
vom 27. Dezember 1907 und 23. Oktober 1913).
Frankfurterſtr., Beckerſtr., Mollerſtr., Schwanenſtr., Schuknechtſt.
Bedingungen liegen bei dem
A. Beſchäftigungs= und Verkaufszeit am erſten Oſter=, erſten unterzeichneten Amte, GrafenſtraßeEckhardſtr., Gardiſtenſtr., Löffelgaſſe.
Pfingſt= und erſten Weihnachtsfeiertag:
6. Abſtimmungsbezirk:
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
1. Bäcker und Konditoren: Von 5-9 und von 11-12 Uhr vormittags. Angebote ſind bis
Neue Ireneſtr., Arheilgerſtr, Schloßgarten, Schloßgartenpla
2. Milchhändler und Molkereien: Von 5 Uhr vormittags bis Montag, 24. November 1913,Schloßgartenſtr., Fuhrmannſtr. Ruthsſtr.
Uhr nachmittags und von 68 Uhr nachmittags.
7. Abſtimmungsbezirk:
vormittags 10 Uhr,
3. Blumenhändler: Von 59 Uhr und von 1112 Uhr vormittags. einzureichen.
Pankratiusſtr., Kaupſtr., Heinheimerſtr., Riegerplatz.
(23899si
8. Abſtimmungsbezirk:
4. Verkäufer von Roheis: Nur am erſten Oſtertag, wenn er nach Darmſtadt, 14. November 1913.
dem 31. März fällt, und am erſten Pfingſttage von 61 Uhr
Müllerſtr., Liebfrauenſtr., Obere Liebfrauenſtr., Lichtenbergſta,
Stadtbauamt.
vormittags.
Speſſartring.
Buxbaum.
5. Zeitungsſpediteure: Von 69½ Uhr vormittags (Zeitungs=
9. Abſtimmungsbezirk:
und Druckſchriftenverkauf auf den Hauptbahnhöfen ohne Zeit=
Städtiſches
Rhönring, Aeußere Ringſtr., Wenckſtr. Kranichſteinerſtr., Hohle
beſchränkung).
weg, Am Breitwieſenberg, Elfeicherweg, Kaſtanienallee.
Hallenſchwimmbad.
10. Abſtimmungsbezirk:
B. Beſchäftigungs= und Verkaufszeiten an den übrigen Sonn=
Darmstadt
Taunusſtr., Gutenbergſtr., Lauteſchlägerſtr., Mauerſtr., Dül
und Feſttagen:
Mühlſtraße Nr. 33.
burgerſtr.
1. Bäcker: Von 5 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags.
Schwimmbäder, Wannenbäder,
11. Abſtimmungsbezirk:
2. Konditoren: Von 5 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags. Brauſebäder, Heißluft=, Dampf=,
Lukasweg, Olbrichſtr., Nikolatweg, Mathildenhöhenweg, Prins
3. Metzger und Fleiſchwarenhändler: Vom 1. April bis 30. Sep=Maſſage= und Duſchbäder, Elek=Chriſtians=Weg, Alexandraweg, Erbacherſtr., Fiedlerweg, Seiterswen
tember von 611 Uhr vormittags und vom 1. Oktober bis triſchlichtbäder und Kohlen=Dreibrunnenſtr. Wingertsbergſtr., Beckſtr., Stiftsſtr., Adolf Spiell
31 März von 712 Uhr vormittags.
ſäurebäder.
Straße, Mühlſtr., Lindenhofſtr.
4. Milchhändler. und Molkereien: Von 5 Uhr vormittags bis! Die Anſtalt iſt zur Zeit ge=
12. Abſtimmungsbezirk.
Uhr nachmittags und von 68 Uhr nachmittags.
öffnet
Darmſtr., Gervinusſtr., Teichhausſtr., Soderſtr., Wienersſtä
5. Blumenhändler: Vom 1. April bis 30. September von 79 Uhr
I. an Werktagen:
Inſelſtr., Riedlingerſtr.
vormittags und von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags; von morgens 8 Uhr bis abends
13. Abſtimmungsbezirk:
vom 1. Oktober bis 31. März von 89 Uhr vormittags und
8 Uhr ununterbrochen.
Heidenreichſtr., Roßdörferſtr., Kiesſtr., Hoffmannſtr., Hochſtz
von 11 Uhr vormitags bis 6 Uhr nachmitags.
Samstags bis 8½ Uhr.
14. Abſtimmungsbezirk:
6. Verkäufer von Roheis: Vom 1. April bis 31. Oktober von II. an Sonn= und Feiertagen:
6 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags; vom 1. November
Nieder=Ramſtädterſtr., Grüner Weg, Hobrechtſtr., Mathildenſim
von morgens 8 Uhr bis
bis 31. März von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags;
12½ Uhr. (20683aHerdweg, Roquetteweg, Am Erlenberg, Niebergallweg Ohlbſtim
am zweiten Weihnachtsfeiertage jedoch von 7 Uhr vormittags
Moſerſtr., Martinſtr., Martinspfad, Rückertſtr., Bruſtſtr., Steinackerſth
Kaſſenſchluß:
bis 12 Uhr mittags.
15. Abſtimmungsbezirk:
für die Schwimm=, Wannen= und
7. Zeitungsſpediteure: Von 69½ Uhr vormittags (Zeitungs=
Im Geiſenſee, Schießhausſtr, Bruchwieſenſtr., Wittmannſtſtn
Brauſebäder ½ Stunde
und Druckſchriftenverkauf auf den Hauptbahnhöfen ohne Zeit=für die Schwitzbäder 1½ Stunde Klappacherſtr., Heinrichwingertsweg, Paulusplatz, Beſſungerüm
beſchränkung).
Orangerieſtr., Orangerieallee, Clemensſtr., Seekatzſtr., Seeſtr., Herderſtil
vor Ablauf der Badezeit.
Goetheſtr.
Die Badeverwaltung.
III. Handelsgewerbe im Umherziehen
16. Abſtimmungsbezirk:
(ſiehe Bekanntmachung Großh. Kreisamts Darmſtadt
Landskronſtr., Kiesbergſtr., Hofgartenſtr., Wingertsgäßchem
100 Liter Vollmilch
vom 3. September 1911):
Moosbergſtr., Tannenſtr., Ludwigshöhſtr., Herrngartenſtr., Franſei
An allen Sonn= und Feſttagen iſt die Ausübung des Handels=per 1. Dezember, à Liter 17 Pfg.,ſteinſtr., Felſingſtr.
gewerbes auf öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen oder an anderenſabzugeben. Offerten unter K 69
17. Abſtimmungsbezirk:
öffentlichen Orten oder ohne vorgängige Beſtellung von Haus zu an die Exped. ds. Bl. (23902sm
Weinbergſtr., Sandbergſtr., Niederſtr., Neue Niederſtr. Zoſtl
Haus verboten. Ausgenommen von dem Verbot iſt in dem Gebiet
meiſterplatz, Forſtmeiſterſtr. Ahaſtr., Hermannſtr., Eichbergſtr., Will
der Stadt Darmſtadt an allen Sonn= und Feſttagen:
helmſtr., Annaſtr., Donnersbergring, Artillerieſtr.
1. das Feilbieten von Speiſeeis von 11 Uhr vormittags bis 3 Uhr
e g
18. Abſtimmungsbezirk:
2Rochow 1.3.
nachmittags. Gehilſen dürfen an dem erſten Weihnachts=,
Heidelbergerſtr., Neckarſtr., Waldſtr., Eſchollbrückerſtr.,
DamnResde aeascknenfaluf.
Oſter= und Pfingſtfeiertag nur von 1112 Uhr vormittags,
prechtſtr., Stadtallee Riedeſelſtr., Groß=Gerauerweg, Sandſtl
an den übrigen Sonn= und Feſttagen dagegen von 11 Uhr
Tnnamtebauanatnlt.
Hölgesſtr., Holzhofallee, Marienplatz.
vormittags bis 3 Uhr nachmittags beſchäftigt werden;

19. Abſtimmungsbezirk:
2. das Feilbieten von Mineralwaſſer von 59 Uhr vormittags
Clenſach. aMain. 3.
Heinrichſtr., Karlſtr., Steinſtr., Hügelſtr.
und von 11 Uhr vormittags bis 8 Uhr nachmittags. Gehilfen
20. Abſtimmungsbezirk:
dürfen nicht beſchäftigt werden:
Wilhelminenſtr. Wilhelminenplatz, Eliſabethenſtr., Zimmellt=
3. das Feilbieten von Blumen, Obſt, Backwaren und ſonſtigen
Saalbauſtr., Luiſenplatz, Luiſenſtr., Schuchardſtr., Ernſt=Ludwigsplatzs
Lebensmitteln von 59 Uhr vormittags, von 11 Uhr vor=Von der Reise zurück
Ernſt=Ludwigſtr., Ludwigsplatz, Ludwigsſtr., Schützenſtr.
mittags bis 1 Uhr nachmittags und von 38 Uhr nachmittags.
21. Abſtimmungsbezirk:
Gehilfen dürfen nicht beſchäftigt werden.
Frauenarzt
Mathildenplatz, Zeughausſtr., Gartenſtr., Paradeplatz,Höſ
theaterplatz, Hochſchulſtr., Magdalenenſtr., Ballonplatz, Alexandenſtg
IV. Vermehrung der Beſchäftigungs= u. Verkaufsſtunden:
Obergaſſe, Schloßgaſſe, Schloßgraben, Geiſtberg, Große Ochſengallſes
An den letzten 4 Sonntagen vor Weihnachten, ſowie an den
beiden in die Verkaufsmeſſe fallenden Sonntagen (alſo nicht an Br. 1e 3Kleine Ochſengaſſe, Rundeturmſtr., Schillerplatz.
22. Abſtimmungsbezirk:
den beiden Sonntagen, an welchen die Vergnügungsmeſſe beginnt)
Große Kaplaneigaſſe, Kleine Kaplaneigaſſe, Landgraf
Friedrichstr. 21.
iſt von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr nachmittags zugelaſſen:
Straße, Langgaſſe, Schuſtergaſſe Kirchſtr., Marktſtr. Marktplahzſunl
1. vom Großh. Polizeiamt Darmſtadt auf Grund des § 105b Abſ. 2
Schloß), Schulſtr., Kapellſtr., Große Bachgaſſe, Kleine Bachmlt,
der Gewerbeordnung und des § 145 der heſſ. Ausführungs=Spezial-Laboratorium Holzſtr., Sackgaſſe, Woogsplatz, Woogſtr., Brandgaſſe, Pädaggltm
verordnung zur Gewerbeordnung für alle Gewerbszweige
Hinkelsgaſſe, Döngesborngaſſe, Neugaſſe, Schulzengaſſe.
des ſtehenden Handelsgewerbes der Gewerbebetrieb in
für
Für jeden Abſtimmungsbezirk iſt ein Wahlbüro gebildene
offenen Verkaufsſtellen und die Beſchäftigung von Gehilfen,

fämtlichen Wahlbüros befinden ſich im Erdgeſchoßt des ſtädtiſchem
Lehrlingen und Arbeitern:
2. vom Großh. Kreisamt Darmſtadt auf Grund der §§ 42b und 55 Saalbaus und zwar:
Wahlbüro
-X im großen Saal
der Gewerbeordnung und der §§ 89 und 147 der heſſ. Ausführungs=
XI-XVI im Gartenſaal und
verordnung zur Gewerbeordnung für die oben unter III. ge=
Untersuchungen.
XVII-XIII in den Garderoberäumen.
nannten Gewerbszweige der Gewerbetrieb im Umherziehen
Die einzelnen Wahlbüros ſind durch Aufſchriften erkennha
und die Beſchäftigung von Gehilfen.
H. metzler gemacht.
Darmſtadt, den 13. November 1913.
Gemäß Artikel 36 des Geſetzes vom 8. Juli 1911, die Städtes
Großherzogliches Polizeiamt.
Schützenstr. 7 Tel. 1130. ordnung betreffend, muß die Hälfte der Stadtverordneten dem Höchſte
beſteuerten Dritteil der Wählbaren angehören. Da die Geſamtzable
23885sid)
Gennes.
Wiſſenſchaftlicher Vertreter der der Stadtverordneten zurzeit 42 beträgt und 22 von den im Amisl
Verkaufspreiſe der Fleiſch=u. Wurſtwarent. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt DarmſtadtNaturheilmethode auf Grundlage verbleibenden 25 Stadtverordneten dem höchſtbeſteuerten Drittell ans
gehören, ſo braucht von den 17 neu zu Wählenden keiner dem höchſts
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
der Augendiagnoſe. (18999abeſteuerten Dritteile anzugehören.
per ½ kg
per
I. kg
y 812 und
Alle Wahlberechtigten werden eingeladen, an dem bezeichnetem
96 Pfg. Dörrfleiſch
Ochſenfleiſch . .
120 Pfg. Sprechstunden, 26 Uhr. (Tage ſich perſönlich einzufinden und ihre Stimme abzugeben.
Speck
Rindfleiſch . . . . . 9

. 120
Wer mit Entrichtung des erſten und zweiten Gemeindeſtelleks
Jahrschnte immer
Schmalz, ganz und
Fett, roh.
Kerecht H Nachtw
wieder mit Erfolg
zieles des laufenden Steuerjahres ſowie mit unverjährten Gemeindes
ausgelaſſen
moicer - ung
Fett, ausgelaſſen . . . 80
90
gebraucht gegen
Floiche Kunecht
Leber
ſteuerpoſten aus den Vorjahren bis zum 15. d. Mts. im Rücks
Schinken m. Bein: . . 120
.. . . . . 80
332
Schuppen undſtande iſt, kann zur Abſtimmung nur dann zugelaſſen werdens
Kalbfleiſch . . . . . 100 1Rollſchinken .
.140
A
wenn er die nachträgliche Zahlung des Steuerrückſtandes dem=
Schinken (gekocht) im
Hammelfleiſch
.100
Haarausfall Wahlvorſtand durch Vorzeigung einer Beſcheinigung der Stadt=
240
Bruſt .
Ausſchnitt .
70

eane
Wendelstein- Häusners kaſſe nachweiſt.
Schweinefleiſch, Bauch=
Lenden u. Schnitzel . . 140
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Fl. Mk. 1. u. 2., in
Darmſtadt, den 5. November 1913.
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Schweinefleiſch, Bauch=
gehacktes
Fleiſch . . 130
(35=4e=
Gg
Der Oberbürgermeiſter
arl Hunnius.
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Munchen. (V1,31o9
Rippenſpeerohne Knochen 140
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.100 Schwartenmagen,
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Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Seite 15.
Lue
¼ Ltr.-Fl. 10
des.=
15 Chabeso-Fabrik
0
25
Flaschenpfand
Jos. Zürker
ab Hobchbalter deb Mlenschen 1eebahre Frinkrchabese
p. St. 10 Pfg.
Darmstadt
denn der Mensch lebt nicht von dem, was er isst, sondern von dem, was er verdaut. Ichabeso conc.
Georgenstr. 1½
Niederlagen: In vielen Kolonialwaren- und Delikatessen-Geschäften. M. 1.20
Tel. 1023. (16546a
g
Herſtellung von Hausanſchlüſſen.
2
Um Straßen= und Fußſteig=Aufbrüche und die, beſonders bei
das neue Weschwunder!
ſtoft= und Regenwetter damit verbundenen Unzuträglichkeiten, Be=
ſtigungen
und Gefahren für das Publikum im bevorſtehenden
ſnter zu vermeiden, fordern wir alle Hausbeſitzer, die Kanal=.
laſſer= oder Gasanſchlüſſe herzuſtellen beabſichtigen, hiermit auf,
digſt und längſtens bis zum 10. kommenden Monats bezügliche
ſträge bei den betreffenden Verwaltungen zu ſtellen, damit dieſe
ſſchlüſſe noch vor eintretendem Froſt ausgeführt werden können.
aun
Bei Froſtwetter dürfen keinerlei derartige Arbeiten in Angriff
ſtommen werden, ſofern nicht genügende Gründe die alsbaldige
frſtellung erfordern.
Trauringe
Auch für die im ſtädtiſchen Intereſſe vorzunehmenden Arbeiten
ohne Lötfüge
d nach dieſem Grundſatz verfahren werden, nur einige unter=
Flach- u. Kugelform
ſrdnete Herſtellungen werden zur Beſchäftigung arbeitsloſer Leute
in 8, 10, 14 u. 18 kar. Gold,
Ausführung gelangen müſſen.
das Paar von 1080 Mk.
Die betreffenden Arbeiten finden jedoch in weniger verkehrs=
Wir empfehlen aus unſerer
Gravierung gratis.
en Straßen ſtatt.
Alle Größen stets vorrätig.
1
Darmſtadt, den 5. November 1913.
(23222fif
neu eingerichteten
L. Borné
Der Oberbürgermeiſter:

J. V.: Ekert.
Hofuhrmacher und Hoflieferant 6
Uhren, Gold- und Silberwaren.
Spezial=Abteilung
25 Ernst-Ludwigstr. 25.
Bekanntmachung.
tr.: Brockenſammlung der Freiwilligen Sanitätshaupt=
Puppen-


(
kolonne vom Roten Kreuz Darmſtadt.
Wegeriſelet 10 Stück 35
An die geſamte Einwohnerſchaft von Darmſtadt ergeht hiermit
klinik
herzliche Bitte, im Haushalt überflüſſig gewordene Gegenſtände
große ausgeſuchte
Art, die aus dem Wege geräumt werden ſollen, wie z. B. alte
V. Dörsam
dungs= und Wäſcheſtücke, Kiſten, leere Flaſchen, Stanniol, Kork=
Z
Bessungerst. 37
fen, Zeitſchriften, Zeitungspapier, Bücher, Schuhwerk, Schirme


(6

(B2379a
chbein), der Kolonne geſchenkweiſe zu überlaſſen.
*
S.
E
Puppen-
D.rg. Mibeit 10 Stück 6ea
Aus der Verwertung dieſer Gegenſtände ſich ergebende Ein=
reparaturen

8
men finden Verwendung zum Ausbau der bei der Kolonne be=
prompt
und billig.
henden: Volksverleih=Anſtalt von Krankenbedarfs=Gegenſtänden
Für dieſe beiden Sorten garantieren
Minderbemittelte.
Puppen-
Wer uns in dieſer Beziehung unterſtützen will, richte eine Poſt=
perücken

friſch importierte Ware
an das Geſchäftszimmer im alten Theater (Hochſchulſtraße)
jeder Art.
der Angabe, wann und welche Gegenſtände von uns abgeholt
Spezialität:
den ſollen.
(5.
Keine
Echte Haar-
Darmſtadt, im November 1913.
(23845
perücken
Der Kolonnenführer:
Küßlhaus=Sier.
63
Reelle Bedienung.
gez. Reinhard Lotheissen,

Hauptmann à la suite.
Ferner in gleichfalls
für feine Schuhrepa-
rofett

Seehedeneratenehet hletis 1e
Werkotdtié raturen und Massarbeif
beſter Qualität:
ifmnit ist besser elle anderen
Schuh-
Heinr. Gahl, macher, S
nd billiger Waschmittel! S
Große Kocheier . . . . 10 Stück 74
Schillerpl. 2, I. Stock E
28
ee. eme
Mitteleier . . . .
Kurthut, neu, f. M. 3.50 zu. vif.
10 Stück 64

Haare
Lauteſchlägerſtr. 27. (*14939
deren-Echihelt garantientdieser
ausgekämmte und abgeſchnittene
Oenreh
kauft fortwährend zu den höchſten
Stemvonl. Bahrenfol
Sauerkraut
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(20212a
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Ludent, Franzöſ., wünſcht
wort. Nicht anonyme Offerten
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Achhilfeſtunden zu geben, am
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iſten an jungen Gymnaſiaſten,
offerieren wir
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(23738a nicht einlaufend:nicht filzend.
unt
Auerſtr. 12, 2. St.
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Englischer Unterricht.
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Doſe 1 Liter 65 , 2 Liter 1.20, 4 Liter 2.
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234

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Den ſelle Ste auch ncht veilermt
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mir zu proben, nicht annehmen ſollen!
Sie waren bei einer Bank angekommen, und er ſchlug
Roman von Carl Conte Scapinelli.
Glauben Sie, daß es anders gekommen wäre?
vor, ſich ein wenig zu ſetzen. Sacht nahm er ihre ſchlanke
(Nachdruck verboten.)
Ich weiß nicht! ſagte ſie einfach.
Hand in die ſeine. Wollen Sie mich gar nicht tröſten?
urch öde Gänge und Stiegen kamen ſie endlich ins
Sie waren zum Prater gekommen und bogen in die
Wie könnt’ ich Sie tröſten, ich dummes Ding!
In goldenen Fluten ſtrömte ihnen die Frühlings= Hauptallee. Sehen Sie, wie ſich die Knoſpen weiten? Wie
Aber einmal, da wir noch muſizierten, da haben Sie
Mentgegen, lau fächelte ein leiſer Wind.
Sie im erſten jungen Grün prangen wie junge Mädchen, mir’s doch verſprochen!
as tut wohl, wenn man aus dem Kaſten da heraus= die zur Liebe erwachen? ſagte er ſchwärmeriſch.
Da hab’ ich mir eben zu viel zugemutet!
i, der den ganzen Tag über wie ein Toter daliegt,
Was Sie für Vergleiche machen! Aber es iſt ſo!
Nein, Sie muten ſich jetzt zu wenig zu. Sind Sie
Meſt beim Lichterſchein Leben bekommt! ſagte er, ſich
Sie ſchritten weiter. So ein Frühlingsvormittag iſt mir denn gar nicht ein wenig gut?
. Man kriegt gleich andere Gedanken, wenn man hier köſtlich. Man glaubt: das alles blüht und grünt für
O, gewiß, ſehr aber nicht ſo, wie Sie’s meinen.
imhfeien iſt. Wir wollen ein wenig in den Prater einen allein!
Das darf ich nicht!
blllheln, er iſt ja von hier ſo nahe!
Für jemanden wird es wohl blühen, für den, der ſich
Wie meine ich’s denn?
h ſoll heim zu der Mutter!
daran erfreut! Ganz klug ſah ſie aus, da ſie das ſagte.
Sie kam immer mehr ins Gedränge. Endlich ſagte
h, wenn Sie eben noch länger Probe gehabt hät=
Fräulein Lina, ich bin ſo einer, der ſich am Blühen
ſie: Wir dürfen uns nicht lieb haben, wenn wir’s auch
Und dann, Fräulein Linerl, wir ſind jetzt zwei erfreut, ich wollt', Sie blühten nur für mich!
wollten, ſchon damit die anderen nicht recht behalten, die
Llldie auf niemanden zu achten haben, nicht auf Theo=
Ich blüh’ ja noch gar nicht. Wüſt bin ich und häßlich. uns alles mögliche andichten.
dilſiid nicht auf Irma zwei freie, verlaſſene Leute!
Nein, nein, das glauben Sie ſelber nicht. Sie ſind
O, ich laß den anderen ihr Recht gern, wenn nur
Die ſah ihn groß an. Es hat Sie ſchwer getroffen, wie ſolch ein Strauch!
Sie wirklich meine ſindl
Jfhr’s. Ihr Klavierſpiel iſt auch in den letzten Tagen
So grün? Sie verſuchte zu ſcherzen.
Ich darf nicht, ich kann nicht! Gepreßt, gequält klang
verſinmt. Früher hab’ ich mich wenigſtens daran ge=
Nein, ſo jung, ſo ſchön!
Sie ſenkte die Lider und wurde ein wenig rot. Wenn es. Es ſträubte ſich etwas in ihr dagegen, wenn auch ihr
wenn wir auch nicht mehr zuſammen muſizieren
duleſtr!
Sie ſo ſprechen, dann lauf ich davon. Sie dürfen nicht Herz ihm entgegenſchlug, wenn ſie ihn auch heimlich längſt
Tenn ich weiß, daß Sie mir gern lauſchen, dann ſo zu mir ſprechen, ich bin ein eitles Ding und könnt’ es liebte. Sie glauben, ich werde eine große Sängerin wer=
den
: Aber das iſt noch ſehr in der Ferne. Ich kann
meich bald wieder ſpielen!
glauben!
Sie ſollen es auch glauben. Wir ſind ja beide frei! das nicht, was Sie glauben. Ich bin wirklich gar nicht
den Sie nicht ſo, was machen Sie ſich aus mir?
Nichts darf ich glauben, gar nichts, Herr Rittner! Sie geboren fürs Theater!
Relleicht mehr, als Sie ahnen! Er hatte ſich in ihren
Das meinen Sie nur. Aber Sie vertrauen Ihrerſeits
noch ein wenig hageren Arm gehängt. Sie wiſſen ſchwärmen ja auch nur, weil es Frühling iſt!
Und weil ein junges, hübſches Ding neben mir geht, dem Komponiſten in mir nicht mehr. Die Melodien
nichdaß Sie jetzt mein einziger Troſt ſind.
dem ich ſchon lange gut bin und deſſen Anblick mir den ſind mir tatſächlich abhanden gekommen. Aber wenn erſt
Ih mach’ mir bittere Vorwürfe, Herr Rittner.
r keine Vorwürfe dürfen Sie ſich machen. Es trifft anderen Schmerz ertragen läßt und mir den Glauben an ein Mägdelein mich wieder küßt, dann tönen ſie wieder
die Menſchheit nicht nimmt!
Sihur keine Schuld!
in mir, die Weiſen!

[ ][  ][ ]

Nummer 276 kamner 2
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913s
Seite 20.
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Ich bin in der Geneſung, wenn Sie mir weiter dazu
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helfen.
wund im Herzen, hatte er um ſie geworben, mitel
ſich faſt Ihrer erbarmen!
Nein, nein! Sie war aufgeſtanden, er wolle ſie wie= Kuß hatte er ihre Hand berührt. Ob ihn der Schlugen Verſetzl
Ja, bitte, tun Sie das!
1e5 Zimme
Wenn man küſſen könnte wie Ihr Irrwiſch, aber der niederziehen, aber ſie entwand ſich ihm und eilte von um die andere zu ihr trieb? Nein, das wollte ſien
Ehe er ihr nicht klar ſagte, daß er ſie auch ſchonl Bad, Balte=
dannen
.
man kann’s nur wie die ungariſche Baronin! Unwillkür=
farde
, zwei 67
lich begann ſie, ihm das Hauptlied aus der Operette zu
Er traute ſeinen Augen nicht, ſie lief heimwärts. geliebt, eher ſchwieg auch ſie. Ihr Herz ſchlug ſallzu verd. e1.
Lachend erhob er ſich: Na, warte, Du Flüchtling! Na, lachte der Sonne entgegen ohne Grund, da ſiedahieAuſeg
ſummen:
Ianug)
Krankend am Herzen, kommſt Du zu mir,
warte! Dann ſtreckte er ſich. Die Luft, das luſtige Spiel Trotz aller Zweifel war ein tiefes Glücksgefühl n
(8210f
Anderer Schmerzen heilſt Du bei mir.
mit Linerl, die ſich ſo tapfer gegen ihn ſträubte, hatten Seele gezogen. Er liebt mich von Herzen! ſagte ſtel.
2 Zimm.
Wund von den Küſſen, ließ ſie Dich ſtehn=
ſich
. Mein Joſef, mein Schatz! Nein, das würdeſſl Pchg,
ihm wohlgetan.
öhneuher
Wund von den Biſſen, die nicht vergehn!
nie zu ihm ſagen können, ſie hatte ja noch keinen Mahn
lieten. Ne=
Langſam machte ſich Rittner auf den Heimweg. Aber
Und er fuhr fort:
ſo angeſprochen, die Sprache der Liebe klang ihr frem TSchilgrpl,(0
nein, er wollte gleich in ein Reſtaurant und dann ſpäter
Leg’ nur Dein Händchen kühl mir aufs Haupt,
aber verheißungsvoll.
Gelgerſtraße)
Hab’ ja der andern zu viel geglaubt,
heim zu den Eltern. Er mußte nach dem Befinden des
Vielleicht hatte Linerl richtig getan, vielleicht war. nedet
Kühl’ mir die Wunden, die ſie geſchlagen,
Zub.;
Vaters ſehen, der wegen des kranken Beines im Bett lag.
Laß meine Schmerzen gemeinſam uns tragen.
ſef, nach all der Enttäuſchung, jetzt, mitten in den glldlt , Salenene=
Linerl war wirklich, ſo ſchnell ſie konnte, getrieben
Liebe nur heilt, nur Liebe verzeiht,
vollen Zweifeln, ob ſeiner Operette ein durchſchlagendes W.=Warienſt
Liebe nur duldet, was Liebe verſchuldet!
von einem unbeſtimmten Gefühl, heimgeeilt. Sie hatte Erfolg beſchieden ſei, jetzt, da Irmas Abſage ihn milie z =
Sie hatte den Refrain leiſe mitgeſungen. Dann gefühlt, daß ſie, wenn ſie länger neben Rittner ſitzen ge=
Schwungkraft der Seele und des Herzens genommen, 38 U0rhel
Wustr. 2.7
ſchwiegen ſie beide betroffen. Endlich ſagte er: Wenn der blieben wäre, ſeinen lockenden Worten gehorcht hätte
einer Liebe, wie ſie ſie ſich erſehnte, überhaupt unfghie
Text nur beſſer wäre.
ihm hätte unterliegen müſſen. Denn ſeit der Stunde, da
Nähe
In der heiteren Stimmung, in der er ſich obe deis (ine Blumen
Die Melodie hebt ihn, meinte ſie, und faſt ſchelmiſch er bei ihnen eingezogen, liebte ſie ihn. Zuerſt hatte ſie
kleinen Intermezzos mit Linerl befand, machte er ſich aun
ſetzte ſie hinzu: Aber wir wollen nicht mehr gemeinſam ihn ſtumm und backfiſchartig aus der Entfernung verehrt.
den Weg ins Reſtaurant. Nach Tiſch wollte er zu ders
(b
üben.
Dann war ſie freudig ſeiner Aufforderung gefolgt und Eltern. Er hatte dieſen Beſuch abſichtlich hinausgeſchobeng
Er war plötzlich auch ganz guter Dinge, nahm ihr hatte ſich von ihm unterrichten laſſen. Die heimliche weil ſich etwas in ihm ſträubte, dem Vater, der wegensZamſtädten
Im. ſo
Händchen, zog es zum Munde und küßte es ſtreichelnd. Liebe, die ſie für ihn empfand, ſpannte ihre Kräfte ſo an, ſeines kranken Fußes zu Bette lag, die Nachricht von des Warten
Sie entzog es ihm gewaltſam: Nicht, ſagte ſie, das daß ſie ſo gut wie noch nie ſingen konnte. Seine Nähe Auflöſung ſeiner Verlobung zu bringen. Denn er wußten
darf nicht ſein.
beglückte ſie und beängſtigte ſie zugleich, und der Umſtand, dem alten Manne ſetzte ſchon die Geſchichte mit Hanſſ=
Aber ich mache ja nur, was der Text vorſchreibt!
daß er verlobt war, umflorte ihre Liebe mit einem eige=
zu
, die, ſeit Seffreck ſie hatte laſſen müſſen, geſenkten=
Sie war über und über rot geworden. Ich gehe jetzt, nen, ſüßſchaurigen Duldergefühl. Sie floh, um ihm nicht Kopfes und mit verweinten Augen umherirrte, bei jedeng
ich muß heim!
im Wege zu ſein, ſie hatte ja ihren Geſang und ſeine Anlaß in Tränen ausbrach und ſelbſt der Mutter ſcheut
Sie ſollen aber bleiben, ich will’s!
Muſik als Troſt und jetzt ſtand er plötzlich als freier aus dem Wege ging.
Ich gehe Sie werden zu gefährlich?
Mann ihr gegenüber, und, was ſie früher kaum bemerkt,
Ich bin eben krank wie der Held!
er ſah ſie ganz anders an er ſchien auch etwas für ſie
(Fortſetzung folgt.)
Ich glaube, daß Sie im Augenblick ſehr geſund ſind! zu fühlen.

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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
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Peit 28.
Nummer 276
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Seite 22.
Kammermusik-Vereinigung, Darmstad
Vereinigte Darmstälterf fmportchl
Hofrat W. de Haan, Hofkonzertmeister E. Schmidt,
Hofmusiker W. Rasche, R. Sprenger und H. Andrae.
Dar
Männergesangvereine1913
Dier Matineen 1913/14
Dienstag, 18. November 1913, abends 9 Uhr
im Musikvereinssaal, Steinstrasse Dr.
am 16. November, 11. Januar, 1. März, 26. April.
Haupt-versammlung
Reute
Mitwirkende: Frau Sophie Schmidt-Iling (Gesang). Frau V. Bau
(Harfe), die Herren Professor Georg Schumann aus Berlin (Klamd
Julius Winkler (Klarinette), Emil Andrä (Violoncello).
im Saale zur Reichskrone‟, Mühlstrasse 5.
W leiztes
(23831
Es ladet ergebenst ein
Programm der I. Matinee:
Treffpunkt
Alfred Benthaus, Vorsitzender.
VII. Streichquartett op. 59 Nr. 1 v. Beethoven. (234
IV. (Klarinetten)-Trio op. 11
NB. Alle hiesigen Gesangvereine werden ersucht, Vertreter
der (21616a
Karten bei Georg Thies Nachfolger, Musikalienhandlung. Elisabethenstrasse 12Horgel
zu deser Versammlung zu schicken.
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Ortsgruppe Darmstadt.1 vornehmen Welt
Militärverein Germania II. . Darmstädtsorte 3
Repler-Bund,
Ludwigsplatz 2, I. Etage.
Gegründet 1901.
Inbd
Einladung.
Sonntag, den 16. November, von nachm. 4 Uhr ab:
Vortrag des Herrn Profeſſor Dr. Julius Goldſtein, Geburtstagsfeier Sr. Königl. Hoheit des Großherzc
Darmſtadt:
M
im Saale zum Schützenhof, Hügelſtraße
Wandlungen der Naturauffaſſung in der Gross-Zimmern.beſtehend aus Konzert, Tanz, Vorträgen, lebenden Bildeb Das ph
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und Theateraufführungen.
gegenwärtigen Naturwiſſenſchaft‟
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Restaur. Schönthal eins freundlichſt ein.
am Mittwoch, den 19. Nov. 1913, abends 8 Uhr,
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in der Aula der Landesbaugewerkſchulehier, Neckarſtr. 3.
Eintritt à Perſon 19 Pfg.
Gutes Speisehaus.
Der Vorſtand.
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Für Mitglieder des K. B. und deren Angehörige und für die=
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, die als Mitglieder in die Liſten ſich einzeichnen, die in den
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Hofbuchhandlungen von Bergſträßer, Köhler Nachf. und Waitz
Lönenbräus-Gr.-Zimmern Zitherklup Darmstadt-Dessungenne in wehle
aufliegen, ſind Plätze reſerviert.
Der Jahresbeitrag beträgt 6 Mk.
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Eintritt frei.
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Sonntag, den 16. November 1913
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Prima Weine und Apfelwein.
168
F
2
54e
17706a) Karl Schultheiß.
Ornis=
S 14. Imtungs-restemnte
Saäsete
Z Von Samstag den 15. bis
in dem neurenovierten Saal des Chauſſeehauſes, Heidelbergerſ
Montag den 17. November Großherz. Hoftheater.
dahier, beſtehend aus
Nr.
Samstag, den 15. November 1913.
105fo
Sein
Aetipeles
Grosse
Zitherkonzert, MReuter und Tünze
V. Sonder-Vorstellung.

S ereecht
3)
Das Fros
Als Theaterſtück gelangt das neueſte Werk von Hch. Rüthlei
Hans Sonnenſtößers
Höllenfahrt.
Der Geburtstagsbraten
Ein heiteres Traumſpiel in fünf
Poſſe in Darmſtädter Mundart, zur Aufführung.
0
Bildern von Paul. Apel. Muſit
Hed
Saalöffnung 4 Uhr
von Richard Beermann.
Gerldger und vegen
Anfang des Konzerts präzis 5 Uhr

Spielleiter: Bruno Harprecht.
Eintritt pro Perſon 30 Pfg.
Perſonen:
Ausstellung
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Freunde und Gönner ſind ergebenſt eingeladen.
(23799 Hans Sonnen=
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, stud. phil. Kurt Ehrle
Der Vorstand,
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Alb. Becher, Iber=
regiſeur
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Vanfmänniggba
ſpieler, ſ. Freund Emil Jannings Katlblischer Kaaimannischer verein Konstahe
Grosse Verlosung Innt Glachstau Fr. Dr. Schwalbe,
Agn. Wisthaler ängeschlossen an den Verband kath. kaufm. Vereinigungen Beutschlae
verwitwet.
Zahlreiche Gewinne (Enten, Hühner, Tauben, Vögel, Elſe, eine Verw.
Sonntag, den 16. November a. CeWilarci
Käfige usw.) werden sofort ausgehändlgt.
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Gemüticher Abend
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ierzu
ladet ho
findet unſer diesjähriger
. Agn. Wisthaler
rätin ,
unter Mitwirkung bewährter Kräfte, hierbei
Frau Oberſteuer=
Se4
kontrolleur:
Agnes Kräger

Lichtbilder=Vortrag (ca. 150 Bilder) Die hagere Dame Eiſe Daniel
99 1serbsrz Schh-Wtlaratig
Schubring, Prof.
Dresden und die ſächſiſch=böhmiſche Schweiz
der Philoſophie . A. Waſſermannſtatt, wozu alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereinskruwätiſch à 1.
5 Uhr.ab 7
Erſter 1 Dienſt= Frz. Herrmann lichſt eingeladen werden.
(631 Pen
Reſtauration zwanglos.
Zweiter) mann Adolf Klotz
Der Vorstand.
Durch Mitglieder eingeführte Gäſte herzlich willkommen. Der Frieda, Dienſtm. Louiſe Kümmel
Has in
Br. Waigand
Eintritt iſt auch den Mitgliedern nur gegen Vorzeigen der Karten Erſter
Aumſte,
geſtattet, die bei den Herren Sattlermeiſter Wallauer, Glaſermeiſter Zweiter Poliziſt Fr. Jachtwand=
W Di=
Werner, Ludwigshöhſtraße 13½, und Weißbindermeiſter Geora Erſter (Gerichts= Zulius Vogler (Geſeuſchaft Reichsadler‟ Darmſiaen
Zweiter) diener Kurt Schüppel
Kraus, Luiſenſtraße 40, erhältlich ſind.
(23800sd
Erſter 1Henkerz= Wilh. Wegerich
Sonntag, den 16. November

Zweiter) knecht Heinrich Geyer
Kameradschaftlicher Kriegerverein
.Otto Wolf
Kapellmeiſter .
Franz Debus
Erſter
Darmstadt.
Zweiter der Auguſt Kräger Sanzkranzcienpzur
vom Adolf Braun
Dritter (4
Sonntag, den 16. Nov. 1913, von abends 8 Uhr ab Vierter Orcheſter Chriſtophspeer im Saale des Perkeo‟, Alexanderstrasse
im Kaiſerſaale‟, Grafenſtraße
Nach dem 2. Bilde längere Pauſe.
Anfang 4 Uhr nachmittags
(*191 Mrüher. 6.
Zu dieſer Vorſtellung findet
Hierzuſladet ein
kein Kartenverkauf ſtatt.
Geburtstag-Feier
Der Vorstand.
Anfang 8 Uhr. Ende 10 Uhr.
Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs Ernst Ludwig Vorverkauf? die Vorſtellungen:
Pezial.
SSsey
Sonntag, 16. Nov. Nachmitt.
von Hessen und bei Rhein
1
2½ Uhr. Außer Abon. Siebente
unter Mitwirkung
ut öiſ
des Orthſchen Männer=Quartetts (Dirigent: Herr K. Grim Vol=Vorſtellung zu ermäßigten Ladwigshohe
ſowie einer Abteilung der Kapelle des Train=Bataillons Nr. 18. Preiſen. Charley’s Tante.
Wezigl.
Mitglieder, deren Angehörige und Freunde des Vereins ſind Verkauf der noch vorhandenen
Karten an der Tageskaſſe im Hof=
Sonntag, den 16. November 1913
höflichſt eingeladen.
(23858theater am Tage der Vorſtellung,

Der Vorstand.
vorm. von 11 Uhr ab. Abends
7 Uhr. 50. Ab.=Vorſtell. D 13.
Verdi=Zyklus (unter muſikal.
Eberstadt!
Leitung von Arturo Vigna).
ltär-(Streich-)Konzerle
66 Dritter Abend: Alda. Ge=
wöhnliche
Preiſe.
Kestaurahe Schwetzer sauz
Ecke7
Montag, 17. Nov. Keine Vorſt.
der Kapelle des Leibgarde-Inf.-Regts.
Dienstag, 18. Nov. 51. Ab.=Vſt.
Sonntag, den 16. November
14. Literariſcher Ein=
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(grösserer Teil derselben)
akter=Abend. Zum erſten
ich ſer,
Male wiederholt: Der Kam=
Dirigent: Obermusikmeister H. Hauske.
Sog
Zum erſten
6
merſänger.
Konze
Male wiederholt: Auferſteh=
Zum erſten Male wie= Aufang 4 Uhr. (B23895) Eintritt 30 Pfg..
endre)
lung‟
ausgeführt von einer Abt. der Kapelle Grossh. Hess. Art.-Regt. Nr. 61.
derholt:
Literatur. Gew.
Anfang 4 Uhr.
en lau
(23892)
Eintritt frei.
Preiſe. Anfang 7½ Uhr.

[ ][  ][ ]

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Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Nummer 276.
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Voranzeige!
Hotel Poſt
Unſer diesjähriges Winterfeſt findet in ſämt=
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Räumen des ſtädt. Saalbaues am Samstag,
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von 4 Uhr nachmittags ab: den 6. Dezember cr., abends ½9 Uhr, ſtatt.
Das Programm umfaßt hervorragende ſportliche und künſtleriſche
Metzel=
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ORrRLorrzg
Darbietungen ꝛc. erſter Kräfte. Nach Beendigung des Programms

1
S
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In
Suppe
Festball
(
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in den oberen Räumen: Künſtler=Cabaret; im Gartenſaal: bayriſches
Meute Samstag, zu. Nevember 1913
Bierzelt mit allen Attraktionen. Bedienung: Damen und Herren der
Geſellſchaft.
(23884
Eintritt für Mitglieder frei; geladene Gäſte Mk. 1. Mita
Reſtaurat. Taunusgold
Leiztes Auftreten der gesamten Kunstkräfte
glieder haben Anſpruch auf 2 Beikarten à 50 Pfg. Gäſte könnew
genannt
des I. November-Programms.
erſtmalig eingeführt werden und liegt bei der Firma Arnold Rode,
Papierhandlung, Schulſtraße 3, eine Gäſteliſte auf, ebendaſelbſt
Die Rabenau‟
Sonntag, 16. November
werden Mitgliedsanmeldungen entgegengenommen. Eintrittskarten
hinter dem
Morgen Nachm.
P bei klein.
ſind nur gegen Abgabe der Einladungen erhältlich.
4 Uhr: Volksvorstellung preisen
neuen Güterbahnhof
Velociped-Club Darmstadt
sowie abends 8¼ Uhr bei üblichen Preisen.
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K. Bauer, I. Vorſitzender. Franz Schneider, II. Vorſitzender,
In beiden Sonntags-Vorstellungen

Ze Zie ee eee i Z
Suppe
nachmittags wie abends
eee
Das phänomenale neue Programm
Ohr lieben Leute ſeid mal ſchlaul(e Tügl. nachm. Kaffee-Konzert Hotelheß.sp
Und kommt de Samstag in die
für die Zeit vom 16. 30. November:
Rabenau‟
G e e e e. e
Do werd geſchlacht e große Sau.
Heute Samstag, den 15. November
Der Friedel lad’ Euch Alle ein,
Des gibt en Owend, der werd fein,
Des Wellfleiſch, des werd ganz tal.

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famos,

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Die Bratwurſt, die wird tadellos.
Helzelsappe
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Das weibliche Rätsel‟, in ihrer unerklärlichen Sensat.-Neuheit
Dornheimer Weg 33

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Das Wunder der Ankleidekunsti
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Heute Samstag, den 15. Nov.
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Gut gepflegtes bayrisches Bier.

Um geneigten Zuspruch bittet höflichst.
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[ ][  ][ ]

Nummer 276
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Seite 24.
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am weißen Turm.
6 Akten ab heute nur 4 Tage das grosse Schauspiel in 6 Akten
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Suzanne Grandais in der Tragödie: Weine nicht Mutter.

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Unfeschied
zwischen der natunckruen Wieder-
göbe
Carusos Kunst durch dss
Moritz u. der Begerkönig

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Hervorragendes Lustspiel in zwei Akten.
Meren
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Der Gipfel des Humors!
undeanuen eansentichen borires
Des ist das Urteil aller Auforitäten-
So lachen Sie nie wieder!
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Als zweites Hauptstück
Broschiren mif Selbstkarkkafuren des
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Der
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ummer 21
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Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
(VI,1482
Nehmen Sie
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
Zeichen für den Berliner Lebensmutt.
Haematogen unmittelbar vor der Haupt-
mahlzeit
! Ihr Appetit wird reger, Ihr Ner-
vensystem
erstarkt, die körperlichen Kräfte
werden gehoben. Warnung: Man verlange

ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Ee mer
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
geht los! Das Erwachen der Saiſon! Die Komi= dieſer ungewohnten Eile befragte, da lautete die Antwort: und beide Teile ſind meiſt froh, wenn ſie jenes Muß
und Vergnügungskrankheit. Das Tango=Fieber.
PPſellſchaften und was damit zuſammenhängt. Wie Unſere Tanzlehrer, die ziemlich lange auf dem Trockenen wenn man abends matt und müde iſt, wenn man bis zum
Uders dereinſt. Aus früheren Zeiten. Henriette Son= geſeſſen, denn der Sinn für das Tanzen als Freude und letzten Augenblick raſtlos tätig war ſich dann in fliegender
in Berlin. Lilli Lehmanns Buch Mein Weg. Kunſt ſchien dem jüngeren Geſchlecht abhanden gekommen Eile umziehen muß, in ein Auto ſtürzt und in dieſem zu
ſſn großen und lieben Menſchen. Was wir erfahren zu ſein, reiben ſich vergnügt die Hände, haben ſie doch jetzt den liebenswürdigen Wirten Wirte ſind immer lie=
und was wir behalten.
Es gehtlos und zwargleich tüchtig! Derchen mit welch molligem Namen man den Unterricht, regenden zu ſpielen. Und ſchon zwiſchen der ſüßen Speiſe
ſtrige Tag brachte nur fünf Einladungen zu Tees, pardon, das Studium umkleidet, denn der neue Tanz, und dem Eis ſucht man das Gähnen zu unterdrücken und
Mllfeſten, Baſaren und anderen geſelligen Veranſtaltun= der aus Argentinien zu uns gedrungen, ſoll durchaus hat den ſehnſüchtigen Wunſch: Wenn doch bloß erſt die
it. Daneben fanden ſich noch zwei Aufforderungen ein nicht leicht mit den verehrten Gehwerkzeugen zu kapieren Choſe vorüber wäre! Daher flüchten denn auch Viele
in Beitritt von Komitees für geplante Wohltätigkeits= ſein, was übrigens ein ganz nettes Parador iſt, Mancher mit ihren Geſellſchaften aus den eigenen vier Wänden in
le. Es iſt unglaublich, was einem hier in dieſer Be= lernt’s eben nie und dann noch unvollkommen, wie man jene der Reſtaurants und Hotels, ſie wiſſen, das iſt ihren
Ahung beim Erwachen der Saiſon wie ſo hübſch der es auf dem erwähnten Feſt zur Genüge beobachten konnte. Gäſten lieber, die ſich dort zwangloſer fühlen und denen
ſilletoniſtiſche Ausdruck lautet, zugemutet wird! Die ver= Es war zuweilen ein furchtbares Gehopſe und Geſchiebe, das Kommen und Gehen erleichtert wird. Dadurch aber
lſiedenen Leutchen, von denen derartige Bitten und An= und die Herren Tanzmeiſter hätten ſich vor Entſetzen am bekommt die Geſelligkeit noch mehr einen Stich in das
ſühen ausgehen, müſſen glauben, daß man weiter nichts liebſten die Beine ausgeriſſen. Und ähnlich wie einſt Schablonenhafte während ſie doch, will ſie ihrem eigent=
tun
hat, als ihren Wünſchen zu willfahren, und daß Papa Wrangel bei dem ſprechend unähnlichen Bilde ſeines lichen Zweck entſprechen, perſönlich ſein muß, genau wie
In ſein Geld einzig und allein nur für ihre Beſtrebungen verſtorbenen Vaters ausgerufen: O. Vater, wie haſt Du eine Wohnung, die uns nur dann etwas bedeutet, wenn
eig hat. Die Komitee= und Vergnügungskrankheit wütet Die verändert!, ſo hätten auch Argentinier in dem er= ihr der Stempel ihrer Bewohner aufgeprägt iſt.
twieder in furchtbarer Weiſe und fordert ihre Opfer wähnten Balſaale klagend ausrufen können: O. Tango,
ſh Tauſenden! Aber es gibt ja genug in Groß=Berlin, Tango, wie haſt Du Dich verändert!
ſich da ſehr gern opfern, wie es das Mitte der Woche
den Sälen des Zoologiſchen Gartens ſtattgefundene Wortes angenommen, es gibt Tango=Hüte,=Schuhe =Män= geſchichte herausgegebenes und von Heinrich Stümcke,
Allfeſt zugunſten des Schutzmanns=Erholungsheims tel,=Kleider, =Spitzen,=Bluſen, und ſo in lieblicher Ab= einem unſerer beſten Kenner der alten und neuen Berliner
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Seite 25.
erwieſen, Es war, wie man hier ſag, ghropevoll, und ſwechſelung ſort, und auch bis in unſere Geſelſchaſten ver=
auch
die Pfropfen knallten höchſtvergnüglich von den dick= folgt uns ſchon das Wort auf Tiſchkarten mit Benennung
bauchigen Flaſchen, das iſt immer ſchon ein merkbares verſchiedener Speiſen und Getränke Denn auch auf die=
ſem
geſeligen Gebiete gehts jetzt los mit einer Flut
Im Zeichen von Tanz und Mode ſtand jenes von Einladungen, wollen doch gar Viele, noch ehe
Feſt, das, wie man aus einzelnen Geſprächen entnehmen das Weihnachtsfeſt ſeinen Bann ausübt und die Intereſſen
konnte, von gar manchen Damen und Herren nur aufge=für ſich in Anſpruch nimmt, ihre geſellſchaftlichen Ver=
ſucht
worden war, damit ſie einem verehrlichen weltſtädti= pflichtungen abmachen. Da iſt das häßliche Wort aus
ſchen Publikum ihre Tango=Künſte zeigen konnten. der Feder herausgeflitzt, das Wort, das ſo recht kennzeich=
Das iſt ja diesmal das Schlagwort des Winters gewor= nend iſt für beſtimmte Erſcheinungen unſeres Geſellſchafts=
den
: ohne Tango kein Vergnügen! Wie ein Fieber hat es lebens. Früher bildeten die Geſellſchaften eine Echolung
ſelbſt ganz vernünftige Leute erfaßt, die eigentlich darüber nach des Tages Laſt und Mühen, man freute ſich ſchon
hinaus ſein müßten. Als ich kürzlich einen recht hochge= vorher darauf und zehrte nachher davon in der Erinne=
ſtellten
Beamten eines unſerer Miniſterien der Wilhelm= rung. Heute iſt im arbeitſamen Berlin auch die Geſellig=
ſtraße
, deſſen Haare an den Schläfen ſchon eine gewiſſe keit zur Arbeit geworden für Gaſtgeber wie Gäſte, der
graue Schattierung aufweiſen, dahinhaſten ſah und ihn ob kategoriſche Imperativ des Müſſens ſpielt auch da mit,
Ich habe mich ſchon verſpätet, ich muß in meinen Tango= überſtanden haben. Das Hetzen und Treiben im modernen
Zirkel. Alſo auch Du, Brutus, wer hätte das erwartet! Verlin läßt ja Keinen ſo recht zur Ruhe kommen, und
alle Beine voll zu tun. Viele von ihnen veranſtalten nach= benswürdig jagt, ſo iſt man wahrſcheinlich nicht in
mittags und abends, bis in die Nacht hinein, ihre Kränz= jener roſenroten Laune um den Angeregten und An=
In jenen Zeiten, in denen ſich die Berliner Geſell=
ſchaften
und Salons mit Recht eines weiten Ruhmes er=
Natürlich hat ſich auch die Mode des wohltönenden freuten, führt uns ein von der Geſellſchaft für Theater=
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Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Seite 26.
Theatewerhälniſt, verſaſies Werk üiber Henriette ſin Europa und Amerika, bled ſie ihrer Gewohnheit treu, digte und dieſem ihr imigſtes Beleid ausſprach, ſagleie
Sontag. Der Inhalt des umfaſſenden Bandes begrün= einige Vertraute über ihre perſönlichen Erlebniſſe und Kaiſer: Es geht noch immer nicht, wie es ſein ſolte, deu
det durchaus den Zuſatz auf dem Titel, daß wir hier ein künſtleriſchen Taten auf dem Laufenden zu halten, und ich bin noch nicht imſtande, mir die Stiefel allein ansu
Lebens= und Zeitbild erhalten, da es ſich nicht bloß um dieſe in dem Werk mitgeteilten Briefe bilden wichtige ziehen. Die Sängerin erzählt dann: Nun mußte
lachen und meinte: Das brauchen aber Ew. Majeſtät and
eine liebevoll geſchriebene und mit reichen Dokumenten Dokumente jener Vergangenheit.
Eine andere Königin des Geſanges, Lilli Leh= nicht! Ach ja erwiderte der Kaiſer, ich bin gewöhnl
verſehene Biographie handelt, ſondern auch um eine Reihe
ſehr anziehender Schilderungen der Geſelligkeit und desmann, hat uns dieſer Tage mit dem außerordentlich alles allein zu tun, es macht mich unglücklich, darangel
Theaterlebens aus dem vormärzlichen Berlin. Wenn diefeſſelnden Buche erfreut, das den kurzen Titel Mein hindert zu ſein. Auf Reiſen packe ich meine Sachen ſellſ
Sängerin in der damaligen preußiſchen Königsreſidenz Weg erhielt und das der S. Hirzelſche Verlag in Leip= damit nichts von dem mir Notwendigen fehle, und in alle
gaſtierte, ſo war die Parole für alle Tage Sontag. zig ſehr hübſch ausgeſtattet hat. Jener Weg führte ja die dem bin ich jetzt geniert. Als wir einſt von einer Kurm
Jung und Alt, Reich und Arm, Hoch und Niedrig feierten Sängerin, die daneben eine ſehr gebildete und intereſſante ausſtellung ſprachen und ich frug, welches ſeiner Bilke
dieſe vielgerühmte Nachtigall, die bei dieſem ihr erwieſe= Frau von ſcharfer Beobachtungsgabe und regſter Auf= der Kaiſer für am gelungenſten hielt, antwortete er Rie
nen Ueberſchwang der Gefühle nicht ihre Natürlichkeit und nahmefähigkeit iſt, auf den verſchiedenſten Pfaden nach Das von Lenbach, da es Ihre Majeſtät am ſchönſti
Friſche verloc. Alles drehte ſich um ſie alles ſprach von den bekannteſten Stätten künſtleriſchen Wirkens und Schaf= findet. Immer galant, der erſte Kavalier. Rührei
ihr, ſie bildete den Mitteſpunkt der Feſte. Sehr hübſch fens und brachte ſie in nahe perſönliche Beziehungen zu war’s, wie einſt in einem Hofkonzert im runden Saaſe
wird ein ſolches im Hauſe eines bekannten und freigebi= den Trägern der berühmteſten Namen. Im Rahmen eige= wo wir Künſtlerinnen mitten im Saale ſaßen, Fraus
gen Juſtizrates beſchrieben: Endlich war der große ner Erlebniſſe und künſtleriſcher Taten erhalten wir präch= töt ihr Taſchentuch beim Aufſtehen fallen ließ. Ich büsſtl
Abend da. Der berühmte Spiegelſaal, deſſen Wände, tige, anſprechend beleuchtete Schilderungen aus dem ge= mich ſofort, um es aufzuheben, aber auch der Kaiſer=W
Türen und Plafond nur aus Spiegeln und überreich ver= ſelligen Leben, ſeingezeichnete Szenen und Bilder aus ſchon aufgeſprungen und herbeigeeilt, um dasſelbe zutuh
Und wie feſſelnd weiß die Künſtlerin von ihrem häl
goldetem Stuck beſtand, funkelte von Hunderten von duf= Heimat und Fremde, liebevolle Berichte von großen Er=
tenden
Wachslichter, die durch den Refler von allen Sei= eigniſſen und liebenswerten Menſchen. Wie hübſch er=figen Zuſammenſein mit Richard Wagner zu plaudern
ten vertauſendfacht wurden. In allen Ecken und in allen zählt Lilli Lehmann von ihrem häuſigen Zuſammen= deſſen Bayreuther Heim ſie unvergeßliche Stundenwi
Fenſterniſchen ſchimmerrde Blumengruppen, und dazwi= treffen mit Kaiſer Wilhelm I., der ſich häufig mit ihr in lebt wie gern lauſchen wir ihren Urteilen über unſen
ſchen tanzende Jugend und Schönheit, die auch für die Hofkonzerten ſowohl, als in der Oper, die er faſt allabend= großen Muſiker und deren Werke, wie beredt ſprechi
Toiletten etwas Außergewöhnliches getan hatte. Wie lich beſuchte, unterhalten. Damals gab es für die am Dahingeſchiedene und noch Lebende zu uns aus den Anſ
entzückend ſchön war die ſylphenhafte heiterkeitsſtrahlende Abend beſchäftigten Solomitglieder der Oper eine kleine geteilten Briefen, die auch hier von neuem Goethes Wo
Henriete Sontag in ihrer duſtenden Toiletter weißer Sei=Bühnenloge im erſten Stock von der ſie, ungeſehen vom bewahrheiten, daß Brieſe zu den wichtigſten Dokumenſt
dentüll, geſtickt mit grünen Blättern und Ranken über Publikum, der Vorſtellung folgen konnten. Parallel mit zählen, die ein Menſch hinterlaſſen kann. Im Gegenſatz
weißem Atlas Smaragdſchmuck und weiße Roſen im der dahinführenden Treppe lief eine ebenſolche von der den autobiographiſchen Veröffentlichungen ſo manch
Haar. Henriette Sontag war noch ein Kind jener ſchreib= Bühne in die kaiſerliche Proſzeniumsloge, nur durch eine ihrer Kollegen und Kolleginnen gibt uns das Buchl
freudigen Zeit in welcher der briefliche Austauſch freund= Bretterwand von der anderen getrennt, und in dieſer Lehmanns eine Fülle des Wichtigen und Anſprechends
ſchaftlicher Gefühle und die Schilderung erlebter Eindrücke Wand befand ſich ein kleines Schiebefenſter, das der Kai= Wir haben es eben hier mit einer ſtarken, ſelbſtbewußte
eine ganz andere Rolle ſpielten als heute Während ihres ſer und andere Mitglieder der kaiſerlichen Familie benutz= bedeutenden Perſönlichkeit zu tun, die uns etwas zu ſägt
ganzen Lebens, das ſie ja nach allen Weltgegenden geführt ten, um in den Zwiſchenakten mit den Künſtlern zu ſpre= hat, da horchen wir gern auf und ſind herzlich dankbil
und ſie mit den verſchiedenſten Kreiſen in Berührung ge=chen. Als ſich bei einer ſolchen Gelegenheit Lilli Lehmann für das uns ſo klug und anmutig Gebotene.
bracht, ſelbſt während ihrer anſtrengenden Gaſtſpielfahrten nach dem Attentat nach dem Befinden des Kaiſers erkun=
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Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
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Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
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Nummer 276.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. November 1913.
Seite 28,
Meheihen des Sinegmnte Dufchlt.
19 Uhr Bibelſtunde für Beamt. Zweig der Stadt.= 3. Mf. Dem Bahnarbeier Ehriſtian Gotlod Kübler T.
miſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.). Sonntag, den 16. Nov., Eliſabeth, geb. 7. Okt.
eöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Frei=
Petrusgemeinde: 9. Nov.: Dem Hauſierer
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für tag, den 21. Nov., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Emanuel Cordoni T. Pia, geb. 16. Sept. Uneheliche T.
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Margarete. 13. Nov.: Dem Schreiner Karl Riſch S.
Geborene. Am 9. Nov.: dem Bahnarbeiter Heinrich
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, den Albert Diana, geb. 27. Sept.
Hausmann, Arheilgerſtraße 14, ein S. Friedrich. Am 11.: 16. Nov., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. Abends
Paulusgemeinde: 9. Novbr.: Dem Diplom=
m
Schloſſer Friedrich Luft, Hofſtallſtraße 10, eine T. um 8½ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner=Frankfurt.
ſargarete. Am 5.: dem Sergeanten im Garde=Dragoner= Mittwoch, den 19. Nov., abends um 8¼ Uhr: Bibel= Ingenieur Edmund Burckard S. Hans Edmond Karl,
geb. 16. Juni 1912. Dem Elektromonteur Georg Wenz
egiment Nr. 23 Franz Pieper, Sandſtraße 40, eine ſtunde. Prediger A. Berner=Frankfurt.
S. Georg Hans, geb. 1. Okt. Dem Bäcker Michael
Erna Anna Martha. Am 8.: dem Sergeanten im
Goktesdienſt der Renapoſtoliſchen Hemeinde (Lagerhaus= Bangert T. Eliſabeth, geb. 15. Okt. Dem Regierungs=
Erde=Dragoner=Regiment Nr 23 Wilhelm Böcher, ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr.
Mitt= bauführer Ernſt Schreiner S. Hans Ludwig, geb. 7. Aug.
Lndſtraße 40, ein S. Georg Wilhelm. Dem Hilfsheizer woch, abends um 8½ Uhr.
der Staatsbahn Johann Martin, Feldbergſtraße 105,
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
S. Johann. Am 11.: dem Stukkateur Johann Lauer,
Gemeinde gläubig geſauſter Chriſten (Waptiſten), Mauer=
Lukasgemeinde: 8. Nov.: Krankenpfleger Joh.
Pße Ochſengaſſe 12, eine T. Johanna Margarete. Am ſtraße 17: Sonntag, den 16. Nov., vorm. um 9½ Uhr: Bernhard und Eliſabeth Henning, geb. Damm.
dem Fahrer Johannes Stephan, Schuchardſtraße 18, Bibel= und Gebetſtunde. Prediger Fink=Ludwigshafen.
Markusgemeinde: 8. Novbr.: Kaufmann Otto
ſe T. Eliſabeth. Am 6.; dem Feldwebel im Leibgarde=
Vorm. um 10½ Uhr: Sonntagsſchule. Nachm. um Raßloff und Gertrud Margarete Agnes Werther.
ſfanterie=Regt. Nr. 115 Otto Schäfer, Wilhelminen=
4 Uhr: Predigt. Prediger Fink=Ludwigshafen.
Johannesgemeinde: 8. Nov.: Telegraphen=
ſaße
15, ein S. Peter Otto Ludwig. Am 8.: dem Tele= Abends um 5 Uhr: Jahresfeſt des Jugendvereins.
aſſiſtent Eugen Keppler und Johanna Pfeifer von hier.
Lphenſekretär Richard Neumann, Beckſtraße 81, eine T. Mittwoch, den 19. November, abends um 8½ Uhr: Bibel=
Paulusgemeinde: 8. Novbr.: Schutzmann Otto
9.: dem Bureaugehilfen Karl Laufer, Eliſabethen= beſprechung.
Ernſt Wilhelm Lütkenmüller und Anna Riedel.
ſaße 45, ein S. Ludwig. Am 12.: dem Glaſer Paul
Melhobiſtengemeinde (Tgunusſtraße 53): Sonntag.
Friedrich, Hinkelsgaſſe 5, ein S. Guſtav Otto. Dem
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Alsburſchen Georg Allendorf, Landwehrſtraße 37, ein den 16. Nov., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Markusgemeinde: 9. Novbr.: Schreinermeiſter
Georg Anton. Am 11.: dem Kreisamtsgehilfen Ru=Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Lutz aus Frankfurt.
Kreiſel. Pallaswieſenſtraße 29, ein S. Karl Walter. Freitag, den 21. Nov., abends um ½9 Uhr: Bibel= und Karl Nau, 51 J. 9 Mon., ſtarb 6. Nov. Kath. Müller
Witwe, geb. Göbel, 69 J. 7 Mon., ſtarb 7. Nov.
8.: dem Schaffner und Wagenführer bei der elektri= Gebetſtunde.
Kaplaneigemeinde: 11. Nov.: Anna Katharine
en Straßenbahn Peter Arras, Taunusſtraße 1, eine
Margarethe Wilhelmine Blaeſi, geb. Darmſtädter Ehe=
Katholiſche Gemeinden
Emma. Dem Kaufmann Georg Krämer, Schloß=
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des Kaufmanns zu Mainz, 39 J., ſtarb 8. Nov.
Aienplatz 12. ein S. Helmut Georg. Am 7.: dem Bäcker 27. Sonntag nach Pfingſten, den 16. November 1913
Martinsgemeinde: 13. Nov: Eiſenbahn= Werk=
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Pfeifer, Neckarſtraße 17, ein S. Hermann Ernſt.
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meiſter i. P. Peter Raiß, 79 J., ſtarb 10. Nov.
Aufgebotene. Am 10. November: Landwirt Adam
Petrusgemeinde: 9. Nov.: Katharine Bong,
St. Ludwigskirche: Samstag, den 15. November, nach=
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mit Eliſabetha Helfrich, beide in Fürth i. O.
Mütner Adam Mohr, Eliſabethenſtraße 12, mit Eliſa= mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit T. des Bürodieners, 26 J. 13. Nov.: Schloſſer Konrad
Seipel, S. des Hausdieners, 21. J., ſtarb 10. Nov.
ſa Glöckner, Heidelbergerſtraße 21. Betonarbeiter zur heil Beichte.
Paulusgemeinde: 7. Nov.: Chriſtine Stamm,
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Ater Weigel mit Maria Theiß, beide Sackgaſſe 3.
Um geb. Ulrich, Witwe des Arztes, 80 J., ſtarb 5. Nov.
Uſerſchmied Karl Adolph, Waldſtraße 3. mit Katha= heil. Beichte. Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe.
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr: 11. Nov.: Henriette Winter, geb. Wörndel, Witwe des
d Kaiſer in Lauterbach. Am 11.: Friſeur Michgel
Chemikers, 87 J., ſtarb 9. Nov.
hl. Meſſe. Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
reitwieſer mit Katharina Heppenheimer, beide in Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. Nachmittags
Beerdigte aus Anſtalten: 10. Nov.: Schreiner=
eder
=Ramſtadt. Schriftſetzer Wilhelm Ruppenthal in um 3 Uhr: Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit meiſter Johann Heinrich Hey, Pfründner, 62 J., ſtarb
Johann=Saarbrücken mit Veronika Bansbach in
Predigt. Mittwoch, vorm. um ¾/8 Uhr: hl. Meſſe mit 7. November.
elsheim. Am 12.: Dozent an der Techniſchen Hochſchule gemeinſchaftlicher Kommunion des St. Eliſabethen= Ver=
ofeſſor
Dr. Arnold Erich Berger, hier, mit Theodora
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Zimmer=
eins
und des 3. Ordens. Freitag, abends um 6 Uhr:
Meyerſick in Frankfurt a. M.
mann.
Kreuzwegandacht.
Geſtorbene. Am 10. Nov.: Magdalena Klara Katha=
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Militärgemeinde (Uebungsplatz bei Griesheim):
jg Eliſabeth Spiegel, geb. Kiſſel, 58 J., kath., Ehe=
Beringer.
Sonntag, vorm. um 9 Uhr: Singmeſſe mit Predigt.
des Rechnungsrats i. P., Kiesſtraße 72. Konrad
Kapelle der Barmherzigen Hchweſtern: Sonntag, vorm.
ipel, 21 J., ev., Schloſſer, Moosbergſtraße 63. Johann.
Genimngteng
ſtr Raiß, Eiſenbahnwerkmeiſter i. P 79 J., ev 1um ½7 Uhr: heil. Meſſe. Nachm. um 5 Uhr: Ver=
ſtrichſteinerſtraße
52. Am 11.: Katharina Eliſabeth ſammlung des 3. Ordens. Abends um 6 Uhr: Roſen=
ver

Zmmer geb. Schacker, 54 J., ev., Ehefrau des Land= kranzandacht.
3. Prenßiſch-Füddeutſchen
Kapelle der Enaliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
s aus Roßdorf. hier Dieburgerſtraße 21.
Am 12.:
(229. Königlich Prenßiſchen) Klaſſenlotterie
Einand Plitt, Privatier, 74 J., ev., Heinrichſtraße 110. um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
11.: Marie Crößmann, Tochter des Taglöhners,
5. Klaſſe 6. Ziehungstag 13. November 1913
., ev., aus Pfungſtadt, hier Erbacherſtraße 25. Am 12.; heil. Meſſe mit Predigt.
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St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 15 Nov., nach=
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den beiden Abteilungen 1 und II.
Nieder=Ramſtädter Straße 30. Am 13.: Marie heit zur heil. Beichte.
Glachdruc verboten)
Sonntag, vorm. von. 6 Uhr an: Gelegenheit zur
(öhne Gewihr u. St.a. f. 30
eldmann, Tochter des Formers, 4 Mte., ev.. Land=
ſtraße
62. Am 12.: Jakobine Auguſte o Hardt, Klei= heil. Beichte. Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr:
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
ſacherin, 57 J., ev., Hochſtraße 24. Am 13.: Emilie hl. Meſſe mit Predigt und Generalkommunion der So=
240 Mk. gezogen:
Um ½ 10 Uhr: Hochamt und Predigt.
2 Gewinne zu 15 000 Mk. 21796
bette Auguſte Karn, geb. Frank, Witwe des Stations, dalität.
Nachmittags um 2 Uhr:
Sakramentaliſche Andacht;
2 Gewinne zu 10000 Mk. 64133
ſſtenten, 66 J., ev., Moosbergſtraße 24.
darauf Verſammlung der Jungfrauen=Sodalität.
4 Gewinne zu 5000 Mk. 170407 186248
86 Gewinne zu 3000 Mk. 310 3923 8406 18257!
Kapekle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Amt und Predigt.
19007 20930 24182 53871 55691 56859 58131 71453
Evangeliſche Gemeinden.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den 73916 80507 83860 88716 93783 101912 116945f
Sonntag nach Trinitatis, den 16. November 1913
15. Nov., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: I 122413 129838 129666 131593 132184 132201 133845
137235 137571 145455 151169 163197 166286 167057
Syfkirche: Samstag, den 15. November, abends um Gelegenheit zur heil. Beichte.
Ain Beichte.
Sonntag den 16. November, vorm.
186666 190345 192363 192833 194475 196335 200451
Feſt des Kirchenpatrons St. Martinus
½10 Uhr: Beichte und Anmeldung zur heil. Kom=
210711 215969 216212
Kollekte für den St. Martinus=Verein
112 Gewinne zu 1000 Mk. 5248 6132 9506 9588
Mlon in der Sakriſtei. Vorm. um 10 Uhr: Haupt=
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur 9935 13129 15585 15687 16149 28690 23cos 89ol
ltsdienſt mit Feier des heil. Abendmahls. Mitt=
87720 41260 2365 47180 47638 52672 67878 72067i
heil. Beichte. Um 7 Uhr: hl. Meſſe. Um 9 Uhr: Amt
h den 19. Nov., abends um 6 Uhr: Andacht.
72596 79097 82748 83064 85256 85804 90064 107597)
ſcstadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel. mit Predigt. Nachm. um ½ 3 Uhr: Feierliche Veſper.
110872 128314 130106 140780 144620 146971 152145
Mittwoch, um 7½ Uhr: hl. Meſſe und Generalkom=
mittags
um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
158245 171846 174208 177896 177994 182395 184219
ſſimermann. Abends um. 6 Uhr: Pfarrer Velte. munion des St. Eliſabethen=Vereins.
184497 185930 188318 197657 200670 203400 212528
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Zimmer=
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 15. Nov., nachm.
212845 213620 217270 223668 226244 226888 23189s
ün. Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
210 Gewinne zu 500 Mk. 1267 3504 7196 9140
rer Kleberger.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr:
Beichte.
13975 15484 16709 16633 17801 21693 21763 23978
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Donnerstag, Um ½ 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um
25655 30340 30831 32010 34104 35522 36848 37917)
Nay. November, abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmittags um 41283 41634 47390 52128 53135 57776 59721 61158
ter Beringer.
½2 Uhr: Chriſtenlehre. Um 2 Uhr: Andacht. Werk= 63131 65372 69797 72621 74150 73368 75328 76730
Militärgemeinde: Vormittags um 8½ Uhr. Vor= tags um ½7 Uhr: Singmeſſe.
81096 81673 35927 37849 88855 90737 94465 97437
llggs um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr. 24,
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, den 16. Nov., vor= 97478 97578 103585 107273 107708 112415 112809
Mieſaal).
mittags um 7 Uhr: Beichte. Um ½ 8 Uhr: Amt und
117194 117884 119889 120802 126009 126317 127706
Soſanneskirche: Jahresfeſt der Jugendver= Predigt. Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
137254 137a43 138615 140586 143217 143905 150235
ſigungen. Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
150345 150839 154652 155083 160807 166901 167033
The Church of England Serviee
Warmittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
174351 174935 175434 180485 180951 191026 162575
26th Sunday after Trinity, 16th November 1913.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
184484 168265 189911. 190265 191459 192385 196020
Divine Service will be held in the Hofkirche
Ltenſchläger (Abſchiedspredigt).
Vormittags um
196298 196560 196716 200048 200100 203152 207289
at 3,00 p. m.
Uhr: Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk.
207337 207790 212991 213163 217614 217726 218307
Aer D. Waitz.
Abends um 6 Uhr: Pfarrer The Rev. S. Kendall, British Chaplain at Frankfurt, 221643 223071 227629 228978 229962
aitz. Nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im
will officiate.
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
kinsſtiſt. Pfarrer Veller.
240 Mk. gezogen:
2 Gewinne zu 10000 Mk. 140474
Eriſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
8 Gewinne zu 5000 Mk. 28998 44508 95434 166712
Iliſt Pfarrer Hickel. Vorm. um 11½ Uhr: Kinder=
per
dienſt.
84 Gewinne zu 3000 Mk. 979 25173 25433 28037
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
28464 30968 37560 37737 39783 44637 45486 61243
Seſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vormittags um
Lukasgemeinde: 9. Novbr: Dem Gaswerks=
63521 86690 86772 86834 99541 100255 101849
Uuhr: Pfarrer Wagner.
Vorm. um 11½ Uhr: rohrleger Karl Wilhelm Schwarz T. Eliſabeth, geb.
104857 111121 113402 113590 127825 128392 131911
ergottesdienſt. Pfarrer Wagner.
Abends um 2. Sept. Dem Fuhrmann Ernſt Mätz S. Karl, geb.
140272 145846 154156 157466 157636 160768 173231
h.: Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
7. Sept.
5 185753 194056 197336 201010 204190 214769
18050
Acemeindehaus, Hofgartenſtraße 8: Mitt=
Kaplaneigemeinde: 9. Nov.: Dem Schreiner 227272 233253
den 19. Nov., abends um 8 Uhr: Bibelſtunde. Albert Pfeffer T. Eliſabeth, geb. 21. Okt. Dem Kauf=
132 Gewinne zu 1000 Mk. 10271 13545 18099 22410
Dier Wagner.
mann Friedrich Auguſt Schmacheit T. Martha Marie, 23952 24547 30318 30559 30938 33856 36137 42490
Lanluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Rückert. geb. 7. Juli.
46167 54596 65105 57095 59263 62451 68621 70380
ſerm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
79219 79632 86055 93896 94030 98990 100810 102741
ſert.
Johannesgemeinde: 9. Novbr.: Dem Fabrik=
10042 105975 10700s 12006 1307o 120738 27577
arbeiter Wilhelm Link T. Wilhelmine Käthchen, geb.
149517 145175 126300 15100 15644s 164907 107355
Sang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 16. Nov., 23. Sept. Dem Schloſſer Friedrich Vollhardt S. Konrad
Mittags um 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
160259 165999 169026 170717 174407 175642 178145
iler. Abends um 5 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Karl, geb. 9. Sept. Dem Maurer Karl Fuchs S. Karl
192720 187543 190395 190909 193315 194826 204022
Ludwig, geb. 20. Okt. Dem Maſchiniſt Adam Hartmann
205065 205427 208664 209196 210453 212233 212726
T. Anna Erna Eliſabeth, geb. 18. Okt. Dem Poſtboten 216427 224685 225630
Lutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche Leonhard Körber T. Käthchen, geb. 9. Okt.
Am 26. Sonntag nach Trinitatis, den 16. Nov.,
212 Gewinne zu 500 Mk. 2798 6163 6633 7812
(867 9865 10236 17070 1705 212a3 230a8 23766
Uni ttags um 5 Uhr, im Feierabend‟, Stiftſtr. 51:
Martinsgemeinde: 6. Nov.: Dem kommiſſar.
Prer Müller.
Eiſenbahnaſſiſtenten Max Schattenberg S. Walter Peter 24007 27474 30173 32071 37341 36050 39753 a4353
Rudolf Max, geb. 16. Okt. 9. Nov.: Dem Agent Joh. 51028 61641 52987 54690 60275 64686 65357 66309
68765 69516 703a1 71375 7a419 76393 78432 79548
stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 16. Nov., Philipp Schwebel S. Rudolf, geb. 8. Aug. Dem Schreiner
607a9 62170 88279 94191 64936 88351 85516 91515
Maittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach= Heinrich Friedrich Stein T. Friederike Marie, geb. 18. Sept.
54452 96059 90012 99520 99915 100036 10134a 10275
Mioss um 4 Uhr und abends um 8½ Uhr: Bibliſcher Eine unehel. Tochter Luiſe Chriſtine, geb. 19. Juni. Eine
rag von Herrn Prediger Amſtein=Schweiz.
unehel. Tochter Viktoria Eliſabeth, geb. 7 Okt. Dem 103452 105986 109828 110064 115849 116415 121983
122154 124313 124999 133210 135431 135667 137406
Mttag, den 17. Nov, abends um 8½ Uhr: Frauen= Bürobeamten Nikolaus Arnold S. Karl Werner, geb.
138026 136438 141410 141996 142041 145226 150357
Zungfrauen=Bibelſtunde. Dienstag, den 18. Nov., 4. Okt. 8. Nov.: Dem Gärtner Johann Friedrich Guſtav
Wds um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde. Mitt= Beiße S. Willi, geb. 6. Sept. Dem Dreher Ludwig 151467 152844 153096 154431 159248 159809 168277
168683 175255 175559 184268 185193 185800 189865
den 19. Nov., nachm. um 2 Uhr: Bibelſtunde für Friedrich Haſſelmann T. Eliſe Katharine Philippine, geb.
190397 196156 198463 198754 199963 200a18 204818
cheen. Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde für Knaben. 28. Sept. 9. Nov.: Dem Fuhrmann Leonhard Michael 208134 212360 214090 2150s 215220 225595 226139
Wonnerstag, den 20. Nov., abends um 8½ Uhr: Hermann S. Leonhard Ludwig, geb. 25. Aug. Dem
226634 227192 230677 231019 232900
ſtunde. Samstag, den 22. Nov., abends um Bürogehilfen Heinrich Röder T. Eliſabeth Sophie, geb.
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