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Inſerate
176. Jahrgang
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onatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
rts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
firen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Pigan für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 272.
Dienstag, den 11. November.
1913.
nung iſt nicht immer eine ſegensreiche Macht, ſie iſt ein
die heutige Nummer hat 20 Seiten.
Deutſches Reich.
Richter, aber oft ein beſchränkter Richter, ſie nimmt eine
Tatſache, ohne das ganze Leben ins Auge zu faſſen. Ein
-
Eine Repräſentationszulage für
Staatsmann, der noch ſo viel Verdienſte hat, iſt
den Reichstagspräſidenten. Der ſeit Jahren
Das Wichtigſte vom Tage.
für die öffentliche Meinung erledigt, wenn er einmal
einen Fehler begeht. Dabei kennt die öffentliche Meinung in parlamentariſchen Kreiſen beſtehende Wunſch, dem Prä=
Sonntag wurde das vom Kaiſer geſtiftete Heim! auch keine Belehrung. Es iſt deshalb gerechtfertigt, Gren= ſidenten des Reichstages eine feſte Repräſentationszulage
ür den Jungdeutſchlandbund auf Fort zen zu ſetzen, damit nicht jeder Menſch aus irgendwelchen zu gewähren, ſoll im Haushaltsausſchuß des Reichtages
Gründen unſer Privatleben vor den Richterſtuhl derſo bald wie möglich zur Sprache gebracht werden. Es iſt
pitzberg der Feſtung Silberberg feierlich eingeweiht. öffentlichen Meinung bringen kann. Allerdings müſſen
r Entwurf über die Regelung der Sonn= wir uns hüten, eine Verweichlichung des einzelnen herbei= nicht anzunehmen, daß ein Antrag auf Gewährung dieſer
ſagsruhe im Handelsgewerbe, der vom zuführen; unſere Geſetzgebung neigt ſchon dazu, wie wir Zulage ernſtlichem Widerſtande begegnen wird. Denn
in dem Schutz der ſogenannten ſchwachen Schultern ſehen. durch ſeine Annahme würden alle Parteien bei künftigen
Bundesrat bereits im Sommer verabſchiedet worden Aber eine ſolche Verweichlichung iſt nicht zu befürchten. Präſidentenwahlen eine erhöyte Bewegungsfreiheit
er=
nd deſſen Inhalt bekannt iſt, wird dem Reichstage in Die Preſſe hat in der letzten Zeit einen nie dageweſenen
ſen nächſten Tagen zugehen.
Aufſchwung genommen, zugleich aber auch eine immer halten, da bisher auch auf die ſinanziellen Verhältniſſe
ſtärkere Richtung auf das Perſönliche. Manches Blatt iſt des künftigen Präſidenten Rückſicht genommen werden
Zuſammenſetzung der am 14. November
zu=
dieſem Drängen weiter entgegengekommen, als es der mußte. Zwar ſteht dem Präſidenten des Reichstages ein
nmentretenden Kommiſſion zur Prüfung Würde der Zeitung entſprach. Der Empfindlichkeit kann
er Rüſtungslieferungen wurde von der Rechnung getragen werden, ohne daß man in die Gefahr hübſches Haus mit vielen gut ausgeſtatteten Zimmern
der Verweichlichung verſällt. Wir verachten den, der zur Verfügung, aber die Ausgaben, welche die
Repräſen=
ſordd. Allg. Ztg. bekannt gegeben.
ſeine intimſten Geheimniſſe preisgibt, wie wir das letzthin tation ihm innerhalb und außerhalb dieſes Hauſes aufer=
Kiewer Ritualmordprozeß wurde der An= an der geſchiedenen Frau eines Königs geſehen haben. legt, erreichen im Jahre eine recht ſtattliche Summe.
ſeklagte Beilis freigeſprochen.
Nun kann aber nicht an jede private Mitteilung die Straf=
Schutz der Arbeitswilligen. Der
In=
barkeit geinüpft werden, denn das wäre eine ſchädliche
ſteral Huerta hat den fremden Diplomaten eine Er=
Knebelung der öffentlichen Meinung und der Preſſe. Die duſtrierat des Hanſa=Bundes nahm am Schluß ſeiner
lärung zugehen laſſen, daß die jüngſten Präſi=
Reichsgeſetzgebung hat ſich in den letzten Jahren beſtrebt, Samstag=Sitzung in der Frage des Schutzes der
Arbeits=
ſentſchaftswahlen in Mexiko nichtig ſeien. einen größeren Schutz des Privatlebens herbeizuführen, willigen einen Antrag an, der die Notwendigkeit betont,
und hat drei Verſuche hierzu gemacht. Dieſe drei Ver= dem immer ſchärfer ausgeübten Terrorismus gegenüber
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
ſuche haben einen Grundgedanken: ſie verbieten die
Mit=
teilung einer ehrenrührigen Tatſache, die das öffentliche arbeitswilligen Arbeitern mit Entſchiedenheit entgegen=
Intereſſe nicht berührt, gleichviel, ob ſie wahr iſt oder zutreten. Unter voller Anerkennung des beſtehenden
Koa=
nicht. Dieſe Vorſchläge lähmen die ſittliche Macht der litionsrechtes, das der Induſtrierat unangetgſtet wiſſen
ſhutz vor der Oeffentlichkeit, öffentlichen Meinung und enthalten einen gefährlichen will, hält er zur Sicherung der freien Entſchließung der
Eingriff in die Preßfreiheit. Die anſtändige Preſſe muß
SII Anläßlich der Rektoratsübergabe an der Berliner ſelber darüber befinden können, ob eine unehrenhafte Arbeiter in Fällen von Arbeitsſtreitigkeiten eine Reihe
üdels=Hochſchule, die Samstag mittag in Anweſenheit Handlung aus öffentlichem Intereſſe erörtert werden ſoll von Maßregeln für geboten, darunter die Ergänzung
ſſchiedener Ehrengäſte, darunter des Polizeipräſidenten oder nicht. Es muß alſo ein anderer Weg geſucht werden. und Abänderung der §§ 240/241 des Strafgeſetzbuches im
Jagow und des Reichstagspräſidenten Kaempf als Nicht der Eingriff in das Privatleben ſoll eine Rolle ſpie= Sinne einer ſchärferen Erfaſſung der Begriffe der
ſtraf=
len, ſondern die niedrige Geſinnung, aus der heraus die
Ktreters der Aelteſten der Kaufmannſchaft vor ſich ging, Mitteilung aus dem Privatleben erfolgt. Wenn ein min= baren Bedrohung und Nötigung. Von den induſtrie= und
ck der neue Rektor, Profeſſor Dr. Eltzbacher, die üb= derwertiger Zeitungsſchreiber, um Schweigegeld zu be= gewerbefreundlichen Parteien des Reichstages wird „eine
ſe wiſſenſchaftliche Anſprache, in welcher er die Frage kommen, Mitteilungen aus dem privaten Leben eines baldige Initiative in dieſer Frage erwartet, um der durch
Abeantworten ſuchte, ob nicht das Privatleben großen Induſtriellen bringt, ſo verſtößt das gegen die den übermütigen Terrorismus der Gewerkſchaften
ver=
guten Sitten. Ein Ehrenmann ſoll frei reden dürfen; als
ſestſtärkeren Schutzes gegenüber Oeffentlichkeit einen Freibrief für ſkrupelloſe Gegner und Revolverjour=urſachten fortgeſetzten Bedrohung der Freiheit der un=
Preſſe bedürfe. Der Redner führte u. a. aus:
naliſten hat man die Preßfreiheit nicht zu betrachten.
abhängigen Arbeiter baldigſt ein Ende zu machen”.
Es hat keine Zeit gegeben, in der ſich das Leben ſo
Der Redner macht dann den Vorſchlag, eine neue
— Gegen das „Kartell der ſchaffenden
ſder Oeffentlichkeit vollzog, wie in der Gegenwart. Ewig Strafbeſtimmung zu ſchaffen, des Inhalts: Wer entgegen Stände‟. Die Deutſche Mittelſtandsvereinigung hielt
einmal das Intereſſe des Menſchen am anderen
Men=
den guten Sitten Mitteilungen aus dem Privatleben eines in der Neuen Philharmonie in Berlin eine
Proteſtver=
ſn und in dem heutigen Kampf ums Daſein iſt der
ein=
ſne mehr denn je genötigt, ſich vorzudrängen, die Oeffent= anderen veröffentlicht, wird mit Geldſtrafe bis zu 10000 ſammlung ab, die gegen das Kartell des Reichsdeutſchen
ßkeit äufzuſuchen. Am meiſten tritt uns die herrſchende Mark oder mit Gefängnis bis zu drei Jahren beſtraft; Mittelſtandsverbandes mit dem Zentralverband
Deut=
lcht der Oeffentlichkeit in der Preſſe zutage. Sie bringt die Verfolgung tritt nur auf Antrag ein. — Weiter be= ſcher Induſtrieller und dem Bund der Landwirte auf dem
Apel Neuigkeiten, daß man ſagen kann: die Oeffentlich= fürwortete der Redner eine Erweiterung des § 847 B6B. dritten Reichsdeutſchen Mittelſtandstage in Leipzig im
Eltötet die Oeffentlichkeit. Die Preſſe bringt aber auch
Plei Mitteilungen aus dem Privatleben, z. B. von der dahin, daß der Verletzte nicht nur für den materiellen, Auguſt d. J. Stellung nahm. Nach einem Bericht des
Unkheit einer Prinzeſſin, und knüpft daran die peinlich= ſondern auch für den ideellen Schaden erſatzberechtigt Tiſchlerobermeiſters Rahardt wurde folgende Ent=
Erörterungen. Tag für Tag ſehen wir, daß der Haß ſein ſoll.
ſchließung einſtimmig angenommen:
Aderwertiger Perſönlichkeiten andere Leute in die
Der Vorſchlag iſt ſchon deswegen unpraktiſch und un=
„Die in der Neuen Philharmonie verſammelten An=
Uentlichteit zieht. Wer aber, in ſeinem bürgerlichen
gehörigen des erwerbstätigen Mittelſtandes erklären, daß
lſein verwundet oder vernichtet, den Schutz des Rechtes ausführbar, weil der Begriff „gute Sitten” geſetzlich nicht
Mufen will der erfährt, daß es einen ſolchen Schutz definierbar iſt. Außerdem würde er Erpreſſungsverſuchen der Beitritt des Reichsdeutſchen Mittelſtandsverbandes
zum Leipziger „Kartell der ſchaffenden Stände” der
Auf=
ht gibt. Man kann aber nicht von der Unverletzlichkeit gegen die Preſſe geradezu Vorſchub leiſten. Solche ver= gabe einer Mittelſtandsvertretung widerſpricht, da ſie den
Perſon reden, ſolange dieſer Schutz fehlt. Der Begriff
ſchärften Strafbeſtimmungen für die Preſſe ſind unnötig Kampf nach oben und unten, nicht bloß nach unten zu
Unverletzlichkeit hatte zunächſt nur für die Männer
führen hat. Ferner erblicken ſie in dieſem Kartell auch
Atung. Ausgeſchloſſen waren die Unfreien, die Frauen und unannehmbar.
an ſich eine ſchwere Gefahr für den Mittelſtand, weil ſeing
Kinder, über die der Hausherr das Verſügungsrecht
berechtigten Intereſſen dabei notwendig vernachläſſigt,
ſſte. Erſt Chriſtus mit ſeiner Lehre: alle Menſchen ſind
die Lebenslage noch weiter verteuert und die Intereſſen=
Lder! hat die Unverletzlichkeit der Perſon zu einem all=Der Eiſenbahnbau in Rußland. kämpfe der Erwerbsſtände unnötig verſchärft werden.”
Meinen Menſchenrechte gemacht. Es hat 2000 Jahre ge=
** Der Bau neuer Eiſenbahnen nimmt in Rußland
Mert, um dieſe Lehre zur allgemeinen Geltung zu brin=
Vom Reichstheatergeſetz. Zu den
Es war die franzöſiſche Revolution, die ſie leugnete, außergewöhnlichen Umfang an. Zurzeit befinden ſich Sitzungen, welche die Kommiſſion zur Beratung des
ſlſch aber doch zu eigen machte. Heute iſt das Recht 9200 Werſt neuer Linien im europäiſchen Rußland im Reichstheatergeſetzes im Reichstage abhalten will, ſollen,
Unverletzlichkeit ein ſehr reich ausgeſtaltetes Recht. Bau, und die Strecken, die im nächſten Jahre angefangen wie man erfährt, Fachleute aus Berliner Bühnenkreiſen als
r ſind nicht nur gegen Körperverletzungen, ſondern
ge=
alle möglichen Handlungen, die unſer Leben nur ge= werden ſollen, werden eine Länge von 5150 Werſt be= Sachverſtändige herangezogen werden. Man will hiermit
Uden können, gegen ſeeliſche Schädigungen. Beleidigun= ſitzen, ſo daß zu der geſamten Ausdehnung der ruſſiſchen ein Gegengewicht zu dem vorherrſchenden Einfluß, den
ſtüſtw. geſchützt. In gewiſſem Sinne genießen wir auch
Linien, die jetzt 67090 Werſt beträgt, noch 14350 hinzu= Angehörige des Bühnenvereins im Bundesrat
voraus=
ſſten Schutz gegen die Hineinzerrung unſeres Lebens in treten werden, was eine Vermehrung von 21 Prozent ſichtlich ausüben werden, ſchaffen. Als Haupldifferenz=
Weffentlichkeit. Der Arzt, die Hebamme, der Beamte
ien nichts in die Oeffentlichkeit bringen, was ihnen darſtellt. Dabei ſind indes nur die Staatsbahnen in Be= punkte zwiſchen Regierungsvorlage und Volksvertretung
Uhrem Berufe anvertraut worden iſt. Die Unverletz= tracht gezogen; es liegen außerdem dem Verkehrsmini= dürfte ſich die Koſtümfrage ergeben, die als dringend zu
Rkeit der Perſon iſt demnach eine großartige Schöpfung ſterium neue Privatprojekte im Umfang von 6800 Werſt berückſichtigende Forderung von der Bühnengenoſſenſchaft
Rechtsweſens. Sie hat freilich Lücken, namentlich in por. Vorausſichtlich wird die Fertigſtellung in der Weiſe betrachtet wird.
ug auf den mangelhaſten Schutz des Privatlebens in
— Vom oldenburgiſchen Landtag wurden
Deffentlichkeit. Wer ein fremdes Geheimnis auch aus vor ſich gehen, daß in jedem Jahre 5000 Werſt vollendet
ſſttlichen Gründen an die Oeffentlichkeit bringt, der han= werden. Damit dürfte Rußland die größte Anzahl Schie= für Eiſenbahnzwecke 6 450000 Mark gefordert.
ſt heute rechtmäßig, trotzdem ſich unſer ganzes Innere nenwege in Europa beſitzen, aber trotzdem kann das alles
Legen ſträubt, daß das Privatleben in den Strudel der durchaus nicht genügen, um die Bedürfniſſe der Bevöl=
Ausland.
Pfentlichkeit geſtoßen wird. Gewiß muß das
Privat=
kerung zu befriedigen. Weder für den Handel noch die
eteſſe zurücktreten vor dem Wert der freien Rede und
Frankreich.
Per freien Preſſe, die zu den ſicherſten Bürgſchaften eines Induſtrie und Landwirtſchaft würden die Verkehrsmög=
Die Oberherrſchaft im Mittelmeer
Aturvolkes gehören. Wir müſſen daher den Schutz vor lichkeiten ausreichen, ſelbſt wenn, wie allgemein voraus=
Oeffentlichkeit ſo geſtalten, daß er nicht zur Knebelung
Preßfreiheit mißbraucht werden kann. Freie Rede geſetzt wird, ſich das Bahnnetz innerhalb der nächſten 10 Der Petit Pariſien ſchreibt anläßlich der Entſendung der
d Preßfreiheit ſind uns ſo ſicherer Beſitz, daß wir ruhig Jahre auf 150 000 Werſt erhöhen ſollte. Bei der Aus= drei italieniſchen Panzerſchiffe nach der Levante: Dieſe
Fan denken können, ihnen vernünftige Grenzen zu ziehen. dehnung des Zarenreiches, das zu lange für die Entwick= Entſcheidung des italieniſchen Kabinetts müſſe mit der
ſchränken ja auch die Berichterſtattung ein, wenn es lung des Verkehrs im Innern nichts getan hatte, bedarf es Kreuzfahrt des franzöſiſchen und des engliſchen
Geſchwa=
rm Geheimniſſe der Landesverteidigung handelt. Ge= eben weit größerer Aufwendungen. Natürlich wird zu ders im öſtlichen Mittelmeer, ſowie mit der fortdauernden
ſo berechtigt ſind wir, uns gegen bösartige
Klatſche=
en und die niederträchtige Ausbeutung fremder Ge=den erwähnten Bauten fremdes Kapital benötigt wer= Spannung zwiſchen Italien und Griechenland in
Zuſam=
kmniſſe zu wehren. Nun iſt die öffentliche Meinung eine den, was ſchon aus einer oberflächlichen Beurteilung des menhang gebracht werden. Die italieniſche Regierung
Lcht, vor welcher der Uebeltäter mehr wie vor iedem Budgets für 1914 hervorgeht. Dieſes Kapital kann jedoch ſei beſtrebt, den Einfluß Italiens in der Levante zu
be=
denen Richter zittert. Dürfen wir es wagen, die Macht nur dann erhältlich ſein, wenn das ruſſiſche Reich fried= feſtigen und wolle wahrſcheinlich auch einen Druck auf
Eſes Richters zu ſchwächen, indem wir private Tatſachen
Griechenland ausüben. Sie habe deshalb ihre Flagge
ſnem Urteil entziehen? Die Macht der öffentlichen Mei= liche Wege wandelt.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1319.
Seite 2.
gleichzeitig mit der der beſden Großmäichte zeigen wolln, der gegenteilgen Aufcſung des Obewerwallungegerichts
welche überlieferungsgemäß die Oberherrſchaft im Mit=übereinſtimmend durch letztinſtanzliche Entſcheidungen der kaſſier der Bezirkskaſſe Bingen.
telmeer zu eigen hätten. Es ſei übrigens trotz aller De= Oberlandesgerichte in Dresden, Düſſeldorf.
Marienwer=
der und Breslau anerkannt worden. Dieſe in konſtanter
mentis nicht unmöglich, daß ſich auch mehrere öſterreichiſch= Praxis aufrecht erhaltene Judikatur der ordentlichen
Ge=
ungariſche Kriegsſchiffe dem italieniſchen Geſchwader an= richte ſteht in Uebereinſtimmung mit der Auffaſſung.
Gr=
ſchließen. Der zwiſchen Griechenland einerſeits und von der preußiſchen Staatsregierung bereits in der Ver= des Steuereinnehmers des Steueramts Gernshi
Oeſterreich und Italien andererſeits entſtandene Zwiſt ſei fügung vom 13. Mai 1908 über die Ausführung des
Reichsvereinsgeſetzes vertreten iſt. Wenn trotzdem der
noch nicht geregelt. Was den türkiſch=griechiſchen Frie= Miniſter des Innern den Regierungspräſidenten zu
densvertrag anbelangt, ſo ſei deſſen Abſchluß keineswegs Schleswig erſucht hat, den Gebrauch der norwegiſchen
ſo unmittelbar nahe bevorſtehend, wie ſchon gemeldet Sprache bei dem Amundſenſchen Vortrage in Flensburg tersblum zum Diebe. Er iſt verheiratet, Vater vonſ
zu geſtatten, ſo iſt dies lediglich aus dem Grunde geſchehen,
wurde, da neue Schwierigkeiten aufgetreten ſeien. Die
um auch den Schein zu vermeiden, als wollte man es
Erklärungen der rumäniſchen Diplomatie in Konſtantino= einem Mann von ſo überragender Bedeutung und von ſo
pel und Sofia, daß ſie keine neuen Angriffe der Türken hohen wiſſenſchaftlichen Verdienſten wie dem Entdecker ſchränkchen und entnahm demſelben 25 Mark, die ein
oder Bulgaren gegen Griechenland zulaſſen würde, zeige des Südpols gegenüber in Deutſchland irgendwie an dem beitskollege dort aufbewahrte. Mit dem Vorſatz,
gebotenen Entgegenkommen fehlen laſſen.
den ernſten Charakter der Lage.
* Neue bayeriſche Münzen. Nach der
Thron=
beſteigung des neuen Königs von Bayern, Ludwig IIIſtellte ſich der Polizei. Er wurde von der Straſfeaſſ
England.
werden von Beginn des neuen Jahres ab auch die baye=
Streik der Poſtbeamten. Eine Maſſenver= riſchen Münzen das Bild des neuen Königs tragen. Bis=fängnis, abzüglich 1 Monat der Unterſuchungshaft
ſammlung von Poſtbeamten aller Grade, die am Sonntag her wurden die Münzen mit dem Bilde König Ottos ge= urteilt. — Mit einem gefälſchten Zeugnis verſchafft
in London ſtattfand, lehnte in einer Reſolution den amt= prägt, mit Ausnahme der Luitpold=Jubiläums=Münzen der 30jährige Handlungsgehilfe Martin Kröhl von
lichen Bericht über die Lage der Poſtbeamten ab. Der im März 1911.
Vorſitzende der Verſammlung ſagte einen Streik der
Poſt=
verſammlung des Verbandes der
deut=
beamten für Weihnachten voraus, falls eine Unterredungſchen Juden wurde eine Reſolution angenommen,
mit dem Generalpoſtmeiſter am nächſten Donnerstag er= wonach alle Darſtellungen vom Judentum, durch die der
Anſchein erweckt wird, als entſpreche ſeine Lehre nicht zu ſeiner unliebſamen Ueberraſchung feſt, daß ſich
gebnislos verlaufen würde.
den höchſten Forderungen der Sittlichkeit, bekämpft wer= umfangreicher Veruntreuungen ſchuldig gemacht hatte
den. Beſtrebt wird uneingeſchränkte Durchführung der Warenlager hatte ganz rapid abgenommen, denn
Spanien.
Verfaſſung und Geſetzesbeſtimmungen über die Gleich= hatte wohl den Geſchäftsumſatz ganz bedeutend vergr
Bei den Gemeinderatswahlen in Madrid berechtigung aller Staatsbürger ohne Rückſicht auf ihre
wurde der Sozialiſt Pablo Igleſias gewählt. In Religion, ferner gleichmäßige Zuweiſung von Staats= buch eingetragen. Auf dieſe Weiſe hatte Kröhl in
Barcelona wurden zehn Regionaliſten, ſieben Radikale, mitteln zu kirchlichen Zwecken an alle
Religionsgemein=
drei Reaktionäre, drei Nationaliſten, ein Liberaler und ein ſchaften, ſolange der Staat an einzelne von ihnen Zu= in leichter Geſellſchaft. Das Gericht verurteilte Krö
ſchüſſe leiſtet,
Unabhängiger gewählt. Zwiſchen den Radikalen und den
Jaimiſten kam es zu einer Schlägerei, wobei Schüſſe
ge=
umwobene alte Island. auf dem der Reiſende bisher auf Diebſtahls ſuchte ſich der 23jährige Gelegenbeitsarl
wechſelt wurden. Zwei Perſonen wurden verletzt und die Ausdauer ſeiner Beine oder ſeines Pferdes ange= Hermann Lenzer von Friemar aus. Kaum aus
fünf verhaftet. In Almeria waren die Wahlen ſehr er= wieſen war, wird binnen kurzem mit ſeiner alten Tradi= Gefängnis entlaſſen, verſuchte er in der Nacht zum
regt. Es wurden die Urnen zerſchlagen.
tion brechen und der modernen Verkehrstechnik ſein Opfer September in das Haus ſeines früheren Arbeitgef
bringen. Wie die Times berichten, hat das isländiſche
Parlament in einer ſeiner jüngſten Sitzungen die Summen
Rußland.
bewilligt, die zu Vorarbeiten für den Bau einer Eifen=
Verlängerung der Militärdienſtzeit. bahn gefordert wurden. Der Schienenſtrang ſoll von der gang verſchaffen. Auch vom Keller gelangte er nie
Das offizielle Organ der ruſſiſchen Regierung kündigt eine! Hauptſtadt Reykjavik bis nach Thingvalla, einer kleineren das Haus, deshalb tat er ſich an den hier vorgefund
Stadt im Innern der Inſel, führen. Die neue Bahn, die
Geſetzesvorlage an die Reichsduma an, nach der der Dienſt als Schmalſpurbahn geplant iſt, wird die Möglichkeit
er=
der Mannſchaften des ruſſiſchen Heeres um drei Monate, öffnen, die reichen Bodenſchätze der Inſel auszunutzen mitnahm und in Mainz für 10 Mark verkaufte. ErWl
das iſt vom 1. (14.) Januar bis 1. (14.) April verlängert und tut damit einen wichtigen Schritt zur wirtſchaftlichen
wird. Die Gründe für dieſe Maßnahme ſind die Erhöhung Erſchließung Islands. Hand in Hand mit dem
Bahn=
bau geht der Plan, den Hafen von Reykjavik auszubauen
des Mannſchaftsbeſtandes der weſteuropäiſchen Armeen, und modern auszurüſten; man beziffert die
vorausſicht=
lichen Koſten dieſes Unternehmens auf rund 2 Millionen
Mexiko.
Kronen.
Die Präſidentenwahl. Nach einer Depeſche
aus Mexiko hat General Huerta in einer fformellen Er=
Stadt und Land.
klärung an die fremden Diplomaten geſagt, es ſei nun
Darmſtadt, 11. November.
offenbar, daß die jüngſten Wahlen wegen zu geringer
Be=
teiligung nichtig ſeien. Der Kongreß werde ſie, wenn er
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen
Herr=
zuſammentrete, für ungültig erklären und dann die Neu=ſchaften beſuchten am Samstag abend 8 Uhr mit
Ge=
folge das Deutſche Feſt im Saalbau. — Prinz und
wahlen ausſchreiben. Inzwiſchen würden die Bemühun= Prinzeſſin Heinrich von Preußen ſind von
gen zur Herſtellung des Friedens im Lande ſotgeſetzt wer= Waldleiningen im Auto im Neuen Palais eingetroffen. den Pons geſchlagen. Dieſe wurden deshalb auch ſuog
den. Huerta hat einem Vertreter der Neu=Yorker Times An der Frühſtückstafel nahmen teil: Graf und Gräfin Körververletzung angeklagt. In der geſtrigen Verha
eine ſchriftliche Darlegung ſeiner Politik gegeben. Darin von Lippe=Falkenflucht. Um 421 Uhr am Sonntag lung beſtritten ſie ihre Mittäterſchaft und ſtellten
iſt die Fürſtin=Mutter zu Erbach=Schönberg
ſagt er: Die Regierung wird geſetzmäßig handeln, und zum Beſuch im Neuen Palais eingetroffen. An der den Angeklagten Meffert frei und verurteilte dieel
das Geſetz verbietet mir, mich mit den Revolutionären Abendtafel nahmen teil: Prinz und Prinzeſſin
einzulaſſen. Die Entſcheidung, wer der künftige Präſident Franz Joſeph von Battenberg. Se. Königl.
ſein ſoll, liegt ausſchließlich bei dem Kongreß. Ich habe Hoheit der Großherzog begaben ſich geſtern
vor=
mittag 950 Uhr mit Gefolge im Auto, einer Einladung des
nie daran gedacht, abzudanken, zumal niemand da iſt, in Landgrafen von Heſſen folgend, auf Jaad nach
Philipps=
deſſen Hände ich meine Abdankung legen könnte. Eine ruhe. Die Rückkehr erfolgte abends. (Darmſt. Zta.)
Nationalverſammlung iſt im Augenblick nicht vorhanden,
und wenn ich zurücktreten würde, ſo würde ich von demherzog werden am Mittwoch, den 12. d. Mts., weder
Audienzen erteilen, noch Meldungen und Vorträge ent=
Poſten, auf den ich geſtellt worden bin, deſertieren,
gegennehmen.
*
Großherzog haben dem Forſtwart der Kommunal= und einer Urkundenfälſchung zu 4 Me
* Das Verbot des Vortrags Amundſen. forſtwartei Ober=Wieſen, Förſter Joſeph Mayer in
Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt in ihrer Ober=Wieſen aus Anlaß ſeiner Verſetzung in den Ruhe=
Wochenrundſchau: Das Verbot des Gebrauches der nor= ſtand das Band des Verdienſtordens Philipps des Groß= ſervatorium in Köln a. Rh. wurde die Arbeit vo
wegiſchen Sprache beruhte auf § 12 des Reichsvereins= mütigen zu dem ihm bereits verliehenen Allgemeinen
geſetzes, wonach Verhandlungen in öfſentlichen Verſamm= Ehrenzeichen mit der Inſchrift „Für treue Dienſtel
ver=
lungen in deutſcher Sprache zu führen ſind. Daß dieſeliehen.
Beſtimmung auch auf wiſſenſchaftliche Vorträge in öffent=
* Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
lichen Verſammlungen Anwendung findet, iſt gegenüber herzog den Steuereinnehmer des Steueramts Gerns= vom Publikum nicht die gehörige Beachtung finden
hersog. den. Stenereinehner, des Stentranis Gerns=,
Die Stätte der Krönungsfeier fäle geſchaffen, die in dem großen Thronſaal ihren Schluß
und Glanzpunkt, wie den des ganzen Baues, erreichen. Die
drei Kaiſerſäle ſind mit hiſtoriſchen Fresken aus der
Ge=
in München.
ſchichte Karls des Großen, Friedrich Barbaroſſas und Ru=
*⁎* Am 12. November wird König Ludwig in feier= dolf von Habsburgs geziert, und der letzte Saal, der
ge=
licher Zeremonie den Thron ſeiner Ahnen beſteigen und wöhnlich für das Souper der königlichen Herrſchaften bei
die Huldigung ſeines Landes entgegennehmen, und dieſes den Ballfeſten dient, iſt als eine Art Vorbereitung für den
geſchichtlich denkwürdige Ereignis wird ſich an der Stätte Thronſaal gedacht, deſſen doppelte Säulenreihen ſich hier
vollziehen, die von König Ludwig I. dazu erbaut und fortſetzen und der mit ihm durch einen Säulengang in
Ver=
beſtimmt worden iſt, „die eigentliche Würde und Hoheit bindung ſteht. Wärmer und anmutiger als die
mittelalter=
des Königtums, die majeſtätiſche Pracht des Thrones, lichen Geſchichtsmalereien Schnorr von Carolsfelds und ſchlagenden Erfolg, den es erzielte, hat dieſe ſtereotypeA
die geſchichtliche Tradition des uralten Wittelsbacher ſeiner Schüler wirkt hier der entzückende Kinderfries von gabe aus den Literaturgeſchichten zu verſchwinden. Da=
Herrſcherhauſes zu repräſentieren”. Der Thronſaal Moritz von Schwind, deſſen blühend liebliche Anmut zu
des „Feſtſaalbaues” der Münchener Reſidenz, der während dem grandioſen Ernſt des Hauptſaales in einem wirkungs= lebhaft, trat aber mit ſeiner jugendlichen Rhetorik urr
der langen Regentſchaft in einem gewiſſen Sinne verwaiſt vollen Gegenſatz ſteht.
war, erhält nunmehr wieder ſeinen eigentlichen Herrn, der
auf dem angeſtammten Throne ſeinen Platz nimmt.
ſeiner glänzendſten Werke geſchaffen und mit höchſter Fein=
Die großartige Bauperiode Ludwigs I. hat neben heit ſeine klaſſtziſtiſche Kunſt in den Dienſt einer ſtreng men unternahm.
dem Königsbau, der zur heiteren, kunſtverklärten Um= zeremoniellen Idee geſtellt. Für dieſen Raum, in dem
gebung eines fürſtlichen Privatlebens beſtimmt war, auch ſich die höchſten Regierungsakte und wichtigſten
Staats=
den Feſtſaalbau für große Repräfentationszwecke durch handlungen im vollen Glanz der Hofetikette abſpielen nerl” zurückgehen, um eine ahnliche dichteriſche
Geſtaltungr=
die Meiſterhand Leo v. Klenzes dem Nahmen der alt= ſollten, war die ſtrenge Würde und Pracht der
griechiſch=
ehrwürdigen Reſidenz eingefügt. In den Jahren 1832 römiſchen Baſilika ſo recht am Platze. Die edlen, groß
bis 1842 iſt das koloſſale Gebäude mit ſeiner Faſſade von gewählten Proportionen des Raumes finden ihren
impo=
faſt 240 Metern im edlen Hochrenaiſſanceſtil erſtanden. Wie nierenden Wiederhall in den zwölf in vergoldetem Erz nennen kann, als ſeinen Körper. Sein einziges Glück iſ
die Münchener Stadichronik berichtet, ſand die Grund= ausgeführten Standbildern der Wittelsbachiſchen
Ahn=
ſteinlegung am 18. Oktober 1832 ohne alles Gepränge ſtatt. herren, die Schwanthaler geſchaffen hat. Zwiſchen den fen, trägt er ſeine Haut in zweifacher Weiſe zu Marktn
„Seine Majeſtät der König, durch Zufall auf die Bauſtelle mächtigen und doch ſo harmoniſch gefügten Marmorſäulen
geführt, wohnten der ganzen Handlung bei.‟ Die pracht=ſtehen ſie nun, die Vorfahren und Stammherren des
Herr=
volle Inneneinrichtung wurde durch zwei verſchiedene ſchergeſchlechtes, als eine ſtolze, Ehrfurcht einflößende Experimente vornimmt. Allen gilt der arme Soldat nun
Zwecke beſtimmt. In dem einen Teil ſollte ein heiterer! Ehrengarde, die die Wacht hält über den Ruhm des Hau= als Sache. Der dicke Hauptmann, der ſich von ihm raſieres
Balſaal den Mittelpunkt bilden, in dem anderen der impo=ſes. Der Feſtſaalbau, den König Ludwig aus ſeinen
Pri=
ſante Thronſaal So ſchreitet man denn über die ſich in vatmitteln für 100463a Gulden aufführen ließ, wurde von ihn nur als Verſuchskaninchen, — und die Marie? Silt
der Mitte vereinigende breite Doppeltreppe zum erſten ihm dann durch einen Erlaß vom 8. November 1842 dem
Stockwerk empor und gelangt durch zwei Empfangsſäle in bayeriſchen Staat zum Geſchenk gemacht. Die feierliche
den Feſt= und Ballſaal, deſſen Wandflächen mit Schwan=Einweihung der neuen Prachträume erfolgte bei der
Hoch=
thaler Tänzerreliefs geſchmückt ſind und dem ſich Spiel= zeit des Kronprinzen, des ſpäteren Königs Maximilian II.,
ſäle mit der ſogen. Schönheitsgalerie und Banketträume, mit der Prinzeſſin Marie von Preußen, die am 12. Oktober
wie der Saal mit den napoleoniſchen Schlachtenbildern, 1842 hier gefeiert wurde.
anſchließen. Hiermit iſt gleichſam der kröhliche Auftakt
Nummer 22
3 ſheim, Hermann Stmon zu Germsheim zum Bill
Erledigt ſind: Eine evangeliſche Lehrerſtell
Nieder=Erlenbach, Kreis Friedberg. —
Eimſtl
einem evangeliſchen Lehrer zu beſetzende Lehräl
Die
ezu Kelſterbach, Kreis Groß=Gerau. —
sMeldeſchluß: 17. November 1913.
g Strafkammer II. Die Sehnſucht nach
uFremdenlegion machte den bisher noch unbeſu
n 30jährigen Heizer Karl Friedrich Anſchütz aus
Kindern und war in Sprendlingen mit einem Woche
von 15 Mark als Heizer tätig. Am Morgen des 4.
erbrach er in einem Schuppen der Fabrik ein
Fremdenkegion zu gehen, fuhr er nach Paris, kehrte l
=nach ruhigem Ueberlegen nach Deutſchland zurüch
zu der geſetzlichen Mindeſtſtrafe von 3 Monaten
genheim in Babenhauſen Stellung als
Hamburg, 9. Nov. In der heutigen Haupt= verwalter und Reiſender. Mit dem gefälſchten Zei
verdeckte er eine frühere Strafe und täuſchte eine unm
brochene achtjährige Tätigkeit vor. Als er im Auguſt
ſeine Stellung wechſeln wollte, ſtellte der Geſchäftsinſa
aber viele Waren, die hinausgingen, nicht in das Verk
drei Jahren ſeiner Tätigkeit 3336 Mark veruntreut
Geld verjubelte er in den umliegenden großen Sti
1 Jahr 3 Monaten Gefängnis, abzüglich
* Eine Eiſenbahn auf Island. Das ſagen= Wochen der Unterſuchungshaft. — Den Ort eines frü
eines Bäckermeiſters in Bauſchheim, einzudringen.
Verſuch, die Haustür oder ein Fenſter zu öffnen, war
geblich, deshalb wollte er durch den Keller ſich einen
eEhwaren gütlich. Bei ſeiner weiteren Streifel
Lenzer in einem offenen Schuppen ein Fahrrad de
n wegen ſchweren Rückfalldiebſtahls zu 1. J
Gefängnis verurteilt, abzüglich 6 Wochen der II
nſuchungshaft. — Nach der Kirchweih in Walldork
es am 10. November 1912 zwiſchen deutſchen und ſ.
Turnern zu einem Streit. Als ſchließlich Adam Pons
nach Hauſe ging und in die elterliche Hofreite ein
fielen über ihn mehrere Perſonen her, die ſich im Ton
verſteckt gehalten hatten. Vom Schöffengerichtſt
Gerau wurden zwei der Täter wegen Hausfriedenshril
und Körperverletzung zu je 35 Mark Geldſtrafe und
Buße von 30 Mark verurteilt, darunter auch Meſfert.”
dieſen traten nach der Verhandlung der 19jährige Monſ
Johannes Zwilling und der 23jährige Maler
Wilhelm Jourdan heran, ſie wollten ſeine Strafe
zahlen, er ſolle keine Berufung verfolgen, denn ſie het
gAeußerung gegen Meffert in Abrede. Das Gericht ſpll
geklagten Zwilling und Jourdan zu je 35
Geldſtrafe und 30 Mark Buße an den Pons. Die Kmſc
des Verfahrens einſchließlich der Koſten des Nebenklägt
fallen den Angeklagten zur Laſt. — Der 41jährige Bur=h
gehilfe Johannes Helfrich IV. aus Fürth i. O.bet
ſich in Rüſſelsheim ein Darlehen von 200 Mark verſchu
* Keine Andienzen. Se. Königl. Hoheit der Groß= und einen gefälſchten Wechſel als Sicherheit =geſebt
Desgleichen gab er ſeinem Hauswirt, der ihm mit
mitierung drohte einen Wechſel. auf dem er dieil
ſchriſt ſeines Bruders gefälſcht hate. Das Gerſchtiel
Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der urteilte den Angeklagten wegen Betrugsveriües
3 Tagen Gefängnis.
* Auszeichnung. Bei einer Konkurrenz für eikt
Dr. Vetterkein=Darmſtadt mit dem dritten Preich
2000 Mark ausgezeichnet.
1 Stadtverordnetenwahl. Es iſt eine alte Erfabrurg
daß öffentliche Bekanntmachungen in den Tagesbläſten
Eine Georg Büchner= Uraufs
fütrung,
P. Der heſſiſche Dichter Georg Büchner
figuri=
i in den Literaturgeſchichten lediglich als Verfaſſer vel
nDantons Tod”. Nach der uraufführung ſeines, vad
Karl Emil Franzos aus dem Nachlaß herausg
gebenen Fragments „Wozzeck” im Münchener K.gl
Reſidenztheater am 8. November, und dem
dur=
tons Tod wurde vor „Wozzeck” geſpielt und intereſſiere
ſeiner flüchtigen Charakterzeichnung völlig in Schatt=n
In dieſem Thronſaal hat der geniale Klenze eines gegen die erſchütternde Tragödie, die Büchner in dem r
ärmlichſten Milieu ſpielenden „Wozzeck”=Drama aufzutül=
Man muß ſchon auf einzelne Fauſt=Szenen, auf dots
Beſte in Lenzs „Soldaten”, auf Brentanos „Schönes As
kraft in der Darſtellung des Volkstums und der hilfloſeg
Armut zu finden, wie ſie uns in „Wozzeck” entgegentri: .
Wozzeck iſt ein armer Soldat, der nichts ſein eigesr
ſeine Marie und ſein Kind. Um den beiden Brot zu ſchan=
Einmal dient er dem Fürſten als Soldat, zum anderes
verdingt er ſich an einen Arzt, der an ihm mediziniſchl
läßt, übt ſeinen ſchalen Witz an ihm, der Doktor
betrachto=
läßt es ſich wohl gefallen, daß er ihr ſeine Löhnung un2
das Geld vom Arzt bringt; aber Wozzeck wird ſeinee
Glückes nicht froh. Sie trägt allerlei verdächtigen
Schmuck=
der ihn mit Argwohn erfüllt, und, als der ſchöne Tambourn
maior mit dem langen blonden Bart im Städichen einn
zieht, braucht es nicht vieler Verführungskünſte, um ſie zuu
ſeinem Schatz zu machen.
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Nummer 272.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 3.
Kommt es oft, daß untecbſame Ueberasſchungen nicht f der Schule könne eine Vollommenheit erlangt werden; f geöfnet ſein, die Einblick darin zu nehmen winſchen. Sie
usbleiben. Bei der diesjährigen Stadtverordnetenwahl dieſe Mahnung möchten die Schüler beherzigen. Im An= alle werden erfreut ſein über den behaglichen Eindruck,
ürfte dies um ſo mehr der Fall ſein, als das Geſetz ſchluß an dieſen feierlichen Akt ſprach alsdann Herr Stadt= der ihnen wird. Privatim werden liebe Gäſte von den
ſrmalig eine genauere Auslegung inſofern erfahren hat, verordneter Sames über: „Die Wahlen der Vertreter Inſaſſen freilich oftmals empfangen, in geſunden wie in
alle diejenigen ſonſt Wahlberechtigten zur allgemeinen Ortskrankenkaſſe für den Landkreis Darm= kranken Tagen; denn wenn es ſich um vorübergehende,
der Wahlurne zurückgewieſen werden, ſtadt‟ In gut 1½ſtündigen Ausführungen wurden zu=leichte Erkrankungen handelt, iſt es ſelbſtverſtändlich, daß
lche ihre laufenden Gemeindeſteuern nächſt die durch die neue Reichsverſicherungsordung voll= freundliche „Hauspflege” geübt wird, und Gaſtlichteit ſonſt
nid etwaige Rückſtände aus den Vorjahren zogenen Aenderungen, ſowie die neuen Behörden zur zu pflegen, ſteht in ſeinen vier Wänden natürlich
beding=
licht entrichtet haben. Diejenigen Wähler, die Durchführung der Reichsverſicherung erwähnt, die ein= ungslos jedem frei. Zur Beſichtigung ſind
Ausweis=
jer Zahlungspflicht erſt in den letzten Tagen vor der zelnen, vom 1. Januar 1914 ab ins Leben tretenden karten im Verkehrsbureau unentgeltlich zu haben. (Näh.
hl genügen, müſſen die Zahlung durch Vorlage einer Krankenkaſſen des näheren erörtert und in Verbindung ſiehe die Anzeige.)
ſeſcheinigung der Stadtkaſſe nachweiſen.
damit ein kurzer Rückblick über die nunmehrigen Geſetze
* Odenwaldklub. Eine ſehr ſtattliche Zahl wander=
*Die Nationalliberale Partei wird die Wahlagita= über die Kranken=, Unfall= und Invaliditäts= und Alters= freudiger Klubgenoſſen fand ſich zur erſten Wanderung
Pr am Donnerstag, den 13. d. M. abends 8½ Uhr, mit verſicherungen gegeben. Eingehend beſprochen wurde die zum Beſuche der Stadt und Ortsgruppe Worms
zuſam=
her öffentlichen Verſammlung im Schützen=für den Landkreis Darmſtadt zu errichtende allgeneine men. Wohl boten Himmel und Erde, hier durch Regen
off beginnen. Nachdem eine Einigung des Bürgertums Ortskrankenkaſſe, deren Zuſammenſetzung uſw., ſowie und da durch Sumpf, alles auf, den Marſch zu ver=
Lumehr leider endgültig geſcheitert iſt, muß mit einem insbeſondere die demnächſt vorzunehmenden Vertreter=leiden. Es iſt ihnen nicht gelungen, ſind wir
Odenwald=
bſoeren Wahlkampf gerechnet werden. Die National= wahlen für den Ausſchuß und Vorſtand. Eine recht rege klubler doch ſeit jeher gewohnt, dieſe Art Feuchtig=
Prale Partei ſieht es deshalb als ihre Pflicht an, mög= Diskuſſion entſpann ſich gerade über letztere Frage, in keit nicht als vollwertig zu betrachten; da hielt man ſich
ht raſch und offen die Wählerſchaft über ihren Wahlvor= deren Verlauf noch weitere wichtige Punkte geklärt wur= ſchon beſſer an das was das Forſthaus Jägersburg,
wo=
hlag zu informieren und dieſen zu begründen. In der den. Allgemeine Befriedigung löſte die recht lebhafte Be= hin der Weg von Hähnlein aus zunächſt führte und wo
ſerſammlung werden nach einem Referat des Herrn ſprechung aus und mit lautem Beifall wurden die leicht= Frühſtücksraſt gehalten wurde, in vorzüglicher Weiſe
ſpen=
ſtt dtverordneten Dr. Noellner einzelne der neuen
ſiedidaten ſprechen Jeder Wähler iſt zum Erſcheinen verſtändlichen und jedermann willkommen geweſenen Aus= dete, ſo daß friſch geſtärkt und wohlgemut die Wanderung
führungen des Herrn Stadtverorneten Sames geehrt. Be= durch herrlichen hochſtämmigen Wald nach Bürſtadt
fort=
fgefordert. Eine freie Ausſprache iſt nur erwünſcht.
ſchloſſen wurde in einer demnächſt in Griesheim ſtatt= geſetzt werden konnte. Von da brachte uns der Zug nach
nn. 50jähriges Jubiläum der Unterſtützungslaſſe findenden Verſammlung unter Zuziehung der übrigen an dem nahen Worms, deſſen gaſtliches Haus zu den „Zwölf
Verwärts‟ Die Darmſtädter Unterſtützungskaſſe „Vor= den Arbeitgeber=Vertreterwahlen zur Ortskrankenkaſſe Apoſteln” die Wanderſchar aufnahm und bewirtete. Dort
ärts” beging am vorgeſtrigen Sonntag nachmittag im beteiligten Intereſſentenkreiſen ſpeziell die Vornahme die= bot Herr Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing den Wormſer
Echützenhof” die Gedenkfeier des 50jährigen Beſtehens ſer Wahlen nochmals zu beſprechen und zugleich die Auf=Klubfreunden Gruß und Dank, worauf Herr
Oberbürger=
ſſier zahlreicher Teilnahme der Mitglieder in feſtlicher, ſtellung der Kandidaten nach dem Verhältnis der in den meiſter Dr. Köhler in derem Namen dankte und in
humor=
birſe. Nach einem ſchneidigen Eröffnungsmarſch be= verſchiedenen Landgemeinden und Berufen vorhandenen voller Weiſe die „vielen Heiner” in den Mauern der alten
ißte Präſident Schnebele die zahlreich erſchienenen Verſicherungspflichtigen zu erwägen. Nach weiteren all= Wormatia willkommen hieß. Und nun entwickelte ſich ein
eßgäſte herzlich und gedachte in ehrenden Worten gemeinen Bemerkungen wurde die Verſammlung von dem fröhlich=gemütliches Treiben, welches nur zu bald ſeinen
verſtorbenen Gründer des Vereins, zu deren Vorſitzenden des Bezirksverbandes Herrn Wallauer unter Abſchluß fand, als die Führer zum Aufbruch blieſen.
hr ung ſich die Verſammlung von den Sitzen erhob. Die Dankesworten geſchloſſen.
Tierſchutzverein für das Großherzogtum Heſſen.
ſſchienenen noch lebenden 14 Gründer wurden mit gol=
* Der Pezirksverein Mathildenhöhviertel nahm in ſei= Der bei der Jugend wegen der ſchönen Tierbilder und
iem Myrthenzweig geehrt. In Dankbarkeit und Ver=ner Sitzung folgende Entſchließung einſtimmig an: egeſchichten ſo beliebte Tierſchutzkalender 1914, der in recht
tung gedachte der Redner der früheren Präſidenten, „Die Hauptverſammlung des Mathildenhöhvereins er= geſchmackvoller Ausſtattung erſchienen iſt, wird auf
bilmann, Donges Karhof. Möll und Hieb, welch letz= wartet von dem Wahlausſchuß der Vereinigten Bezirks=Veranlaſſung des Tierſchutzvereins für das
Großherzog=
ir zum Ehrenpräſidenten ernannt und ihm eine kunſtvoll vereine, daß in ſeiner am 10. d. M. ſtattfindenden Sitzung tum Heſſen in Darmſtadt an die Schulkinder Heſſens in
geführte Ehren=Urkunde überreicht wurde. Nach den das unſerem Vereine und unſerem verdienten erſten Vor= der ſtattlichen Zahl von 76500 Stück zur Verteilung
ge=
ſtiteilungen des Redners wurden ſeit dem Gründungs= ſitzenden durch eine unerhörte Wahlmachination zugefügte langen. Hiervon ſind etwa 26500 Stück zur unentgelt=
120 000 Mark an Beiträgen vereinnahmt und zirka grobe Unrecht abgeändert und die in der vorherigen Wahl=lichen Abgabe an die Kinder wenig bemittelter Eltern
0000 Mark an Kranken= und Sterberenten ausbezahlt. ausſchußſitzung endgültig für den gemeinſamen Wahlzettel beſtimmt. Da ein kleiner Reſt dieſes ſchönen Werkchens
Mitgliederſtand beträgt zurzeit 128. Dem weiteren beſtimmten und in den Zeitungen unvorſichtigerweiſe längſt noch vorhanden iſt, können, ſoweit Vorrat reicht, Kalender
Uihen und Gedeihen des Jubelvereins brachte er ein veröffentlichten Kandidaten ausnahmslos wieder einge= gegen Zahlung von 5 Pfg, für jedes Stück bei dem
Ver=
ſefaches Hoch. Begrüßungs= und Gratulations= ſetzt werden, widrigenfalls ſich unſer Verein einem durch= einsrechner in Darmſtadt, Beckſtraße 55, parterre, in
ſriben waren eingelaufen: von dem Kaiſerlichen Auf= aus illegalen Verfahren gegenüber freie und folgenſchwere Empfang genommen oder beſtellt werden.
ſhisamt für Privatverſicherung in Berlin, von dem Entſchließung vorbehält und die Konſequenzen eines ſol=
* Der Hilfsverein für die Baſler Frauenmiſſion kann
Prßh. Polizeiamt Darmſtadt, von dem Großh. Kreisamt chen Verfahrens ziehen wird.‟ Der Vorſtand. J. A.: auf ſeinem Donnerstag, den 13. November (ſiehe Anzeige),
) von der Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt dem ein Schupp.
ſtattfindenden Verkauf wieder eine große Auswahl
ſelbſt=
hiengeſchenk für die Unterſtützungskaſſe beigefügt war.
* Ein zweites Hausegger=Konzert. Man ſchreibt uns: gefertigter Handarbeiten und Gegenſtände zum Umſatz
ſich der Bruderverein „Friede” der ſein 50jähriges Be=Herr Siegmund von Hausegger, der geniale, mit bringen: Hemden, Röcke, Strümpfe, Socken, Weſten uſw.
en mit einer Feſtſitzung beging, hatte herzliche Glück= höchſter Begeiſterung aufgenommene Dirigent desgeſtrigen eignen ſich beſonders gut für Weihnachtsbeſcherungen für
ſüinſche geſandt. Ein von Frl. Lang ausdrucksvoll ge= Symphoniekonzertes im Großh. Hoftheater, hat ſich auf Kinder und Erwachſene Auch Babyartikel in feinerer
Kihener ſchwungvoller Prolog, von Herrn Friedrich Einladung der hieſigen Ortsgruppe des Richard Waaner= Ausführung ſind vorhanden; ferner Spül=, Arbeits=.
Ser=
ſättmann leitete zur Feier über, zu der ſich der Verbandes Deutſcher Frauen in liebenswürdiger Weiſe vier= und Zierſchürzen. Praktiſche Arbeitstaſchen, Decken
Pfangverein „Sängerluſt”, der „Darmſtädter Mando= bereit erklärt, am 22. November, abends 8 Uhr, im und Kiſſen aller Art werden ihre Liebhaber finden. Ein
ſinkranz” ſowie Herr Humoriſt Mechler zur Verfügung Städtiſchen Saalbau zum Beſten der R. Wagner=Tiſch mit Blumen, ein anderer mit Spielſachen,
Korb=
ſell hatten,
Stipendien=Stiftung ein Konzert zu dirigieren, das einen waren und dergleichen mehr geben dem Verkaufsraume
Der Bezirksverband Darmſtadt im Heſiſchen hohen künſtleriſchen Genuß verſpricht. Unſere vorzügliche anmutigen Schmuck. Miſſionsbücher, kleinere Schriften
desgewerbeverein hielt am Sonntag in Pfungſtadt Hofkapelle wird unter ſeiner Leitung die folgenden und Poſtkarten ſind in reichhaltigſter Auswahl vorhanden.
ſt gut beſuchte Vertreterverſammlung ab. Namens des Orcheſterwerke ſpielen: Leonoren=Ouvertüre 3 von Beetho= Für Stärkung ſorgt das Büfett mit Tee, Kakao, Kuchen
tsgewerbevereins Pfungſtadt begrüßte deſſen Vor=ven, Taſſo=Symphonie von Liſzt, die Ouvertüren zu Hol= und Torten aller Art. Wir dürfen ſchon heute allen denen
ſender, Herr Weißbindermeiſter J. Grund, die Erſchie= länder, Lohengrin, Tannhäuſer von R. Wagner. Die herzlich danken, welche uns den Verkaufstag ſo ſtattlich
aus=
ſy und nahm hierbei Gelegenheit, aus Anlaß des Gralserzählung in ihrer urſprünglichen Faſſung rüſten halfen und ſchließen die Bitte an weitere
Freundes=
ſjührigen Beſtehens des Pfungſtädter Gewerbevereins in wird Herr Hofopernſänger Schubert von Wiesbaden kreiſe an, durch recht regen Beſuch und Einkauf unſerem
meren Ausführungen der Handwerkerſchule zu gedenken, ſingen (mit Orcheſter). Außerdem haben Frau Schmidt=Unternehmen zu vollem Gelingen zu verhelfen.
ſen Schulvorſtand beſchloſſen habe, an 13 Schüler in An=Illing und Herr Kammerſänger Soomer ihre Mit=
§§ Polizeiliches. (Fahrraddiebſtahl.) Am
kinmung ihres an den Tag gelegten Fleißes und guten wirkung zugeſagt und werden eine Reihe von ſelten gehör= Sonntag morgen zwiſchen 4 und 5 Uhr iſt ein Fahrrad,
elhallens in der Schule, ſowie für gute Leiſtungen ten Liedern von Wagner vortragen. Dabei wird Wagners welches vor einem Cafe aufgeſtellt war, entwendet worden.
heiſtbeſtehend in Büchern fachgewerblichen Inhalts, zu Kompoſition zu „Les adieur de Marie Stuart” ihre Ur= Das Fahrrad iſt Marke „Viktoriarad”, hat ſchwarzen
Rah=
ktellen. Nach deren Ueberreichung gab der Redner nochaufführung erleben. Mit berechtigter Spannung menbau, gelbe Felgen und Polizeinummer rot D 2196. —
Befriedigung Ausdruck über das der Schule ſeither darf man dieſer künſtleriſchen Veranſtaltung entgegenſehen. (Diebſtahl.) Am Freitag abend zwiſchen 6 und 7 Uhr
Großh. Zentralſtelle für die Gewerbe entgegenge= Den Verkauf der Karten hat die Muſikalienhandlung von wurde ein Rohrblumentiſch, welcher vor dem Glasabſchluß
jahte große Entgegenkommen und dankte hierfür herzlich. Thies (Schutter) übernommen. (Vergl. Anzeige.)
eines Hauſes in der Blumenthalſtraße aufgeſtellt war, ge=
2.
u der Verſammlung war eine Ausſtellung von Schüler=
* Der Vortragsabend von Frl. Berka im Saale des ſtohlen. — (Ueberfall.) In der Nacht von Samstag
iten und Zeichnungen der Handwerkerſchule Pfung= Hotels „Zur Traube” am 14. Nov. bringt als zweiten Teil auf Sonntag gegen 2 Uhr wurde am Marktplatz ein
Schnei=
herbunden, die beſonders gut beſchickt war und von eine Reihe von Melodramen. So u. a. Uhlands „Schloß der von drei Burſchen angegriffen, wobei er mit ſeinem
um redlichen Fleiß und vorzüglichen Leiſtungen zeugte. am Meer” mit der Muſik von Richard Strauß. Fräulein Revolver mehrere ſcharfe Schüſſe abgab. Die drei Burſchen
teGeheimer Regierungsrat Noack, der als Vertreter Berka, die in München, Breslau und anderen bedeutenden liefen davon. Durch das Schießen ſind an einem
Ge=
rGroßh. Zentralſtelle für die Gewerbe die Glückwünſche Städten große Erfolge als Vortragskünſtlerin erzielt hat, ſchäftshaus zwei Erkerſcheiben eingeſchoſſen und
beſchä=
ſer Behörde zu dem ſchönen Erfolg übermittelte, an= darf bei ihrer Beliebtheit, die ſie als Schauſpielerin unſe= digt worden. — (Selbſtmord.) Am Samstag abend
mte daß ſchon ſeit langen Jahren in Pfungſtadt res Hoftheaters genoß, ſicher auf ein volles Haus rechnen. gegen 6 Uhr hat ein 59 Jahre alter Mann in ſeiner
Woh=
undlich und durchaus ſachgemäß gearbeitet werde; ins=
* Heimverband Darmſtadt. Man ſchreibt uns: Alle nung durch Erhängen Selbſtmord verübt; zuvor brachte er
ſindere bekunde die Tätigkeit nach der praktiſchen Seite die, die dem Heimverbandsgedanken ein Intereſſe ent= ſich mittelſt Revolvers einen Schuß in die rechte Kopfſeite
daß eine erfreuliche Wandlung in dem Handwerker= gegenbringen, ſei es nun, weil ſie ſelbſt einmal in einem bei. Langwieriges Leiden veranlaßten den Mann zu der
uweſen vonſtatten ginge. Mit dem Wunſche daß auch ſolchen Hafen landen möchten oder weil ſie an liebe An= Tat.
Eidie Folge mit dem gleichen Eiſer und derſelben Freude verwandte und Freunde denken, die ſie auf dieſe Weiſe
* Adreßbuch. Der Druckbogen Nr. 30 des
Adreß=
ſabeitet werden möge ſchloß der Redner ſeine mit Bei= verſorgt und behütet ſehen möchten, wenn Alter oder Ein= buches für 1914, enthaltend Hausregiſter —
Martin=
naufgenommenen Worte. Für die Handwerkskammer ſamkeit ihnen nahen werden es mit Frenden begrüßen, ſtraße 26 bis Neckarſtraße 1
liegt im
Hauptmelde=
ebrachte Herr Stadtverordneter Sames herzliche daß ihnen Gelegenheit wird, das neueröffnete zweite bureau Hügelſtraße 3133, Zimmer Nr 13, während der
ückwünſche, indem er gleichfalls ſeine Freude über die Heim — Saalbauſtraße 79 — in Augenſchein nehmen zu Bureauſtunden (8 bis 12 Uhr vormittags und 2 bis
tſſtellung und über das Hand= in Handarbeiten von dürfen. Am Freitag, den 14. dieſes Monats, von 11.—1
6 Uhr nachmittags) bis zum 13. November vormittags
hrer und Schülern ausſprach. Nur durch Weiterbeſuch und von 3—6 Uhr, werden die Pforten des Hauſes für alle zur Einſichtnahme offen.
Aber Wozzeck iſt nicht nur ein „Es”, er iſt auch ein
Albert Schumann ſchon ſeit Jahren aus der Praxis heraus
Es iſt etwas in ihm, das proteſtiert gegen dieſe
erdacht hat und die Regierungsbaumeiſter Dernburg und
Feuilleton.
löſchung ſeines Ich. Langſam erwacht ſeine Seele.
Profeſſor Max Reinhardt techniſch und künſtleriſch
durch=
nds, in der Dämmerung, kommen ihm ſo eigene
Ge=
gearbeitet haben, in einen Schauraum verwandelt werden,
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
nien. Als ihn der Tambourmajor nun eines Nachts in
der nicht bloß modern: Darſtellungen Reinhardtſcher
REineOperetten=Uraufführungin Hei= Regie, ſondern auch die Aufführung großer Dramen, die
etrunkenem Zuſtande in ſeinem Unglück noch verhöhnt,
in ihm der Entſchluß, Rache zu nehmen, Gerechtigkeit delberg. Aus Heidelberg wird uns geſchrieben: Das Abhaltung von Varietévorſtellungen, Konzerten,
Panto=
ben. Er kauft ein Meſſer geht mit Marie in den Wald Heidelberger Stadttheater, das unter ſeiner ſtrebſamen und mimen, Ballett und auf der Bühne ſelbſt die Darſtellung
erſticht ſie. In der ſchläfrigen Garniſonsſtadt iſt man künſtleriſch ehrgeizigen Direktion Meißner auch in der eircenſiſcher Vorſtellungen ermöglicht.
erſtaunt. So etwas! Na, dem lüderlichen Volk wird neuen Spielzeit bereits einige ſehr achtbare Vorſtellungen
CK Kapitän Scotts Werkals
Rekorddes=
ukommen. Die Juſtiz ſchickt ſich an, ſich Worzecks zu im Schauſpiel herausgebracht hat, trat am Freitag mit
nächtigen: Ein richtiger Mord, wie man ihn ſich nicht einer Operetten=Uraufführung auf den Plan. „Memoi= Buchhandels. Aus London wird berichtet: Dem
ſöner wünſchen kann” bemerkt befriedigt der Richter, Iren des Teufels” betitelt ſich das von dem bekannten literariſchen Vermächtnis Scotts, das am Donnerstag in
Zeck wird wieder zur Sache und zum Demonſtrierob= Wiesbadener Regiſſeur und Schriftſteller Ernſt Bertram London in Buchform erſchien, iſt es beſchieden geweſen,
verfaßte und nach einem franzöſiſchen Luſtſpiel von Arago bereits am Tage der Veröffentlichung in der Klaſſe der=
Damit ſchließt das Werk.
In dem Werk finden ſich Szenen, die zu dem Ergrei= und Vermond gearbeitete Libretto. Der Tert führt uns artiger Werke den Rekord eines Bucherfolges darzuſtellen.
öſtten gehören, was die dramatiſche Literatur aller Zei= zurück in die Märztage des Jahres 1815. Die Handlung Die beiden großen Bände, die unter dem Titel „Scotts
hervorgebracht hat. So die Szene, in der Wozzeck auf erhält dadurch noch etwas mehr Lokalfarbe, daß hiſtoriſche letzte Expedition” rund 1000 Seiten umfaſſen, und nicht
Bank vor dem Wirtshaus ſitzt und durchs Fenſter Momente durch Napoleon I. und Ludwig XVIII. hinein=weniger als 42 Schilling koſten, waren in einer Auflage
ht wie ſeine Marie mit dem Tambourmajor ſich im getragen ſind. Die Muſik zu dem hübſchen, von den übli= von mehreren 1000 Exemplaren gedruckt; und ſchon am
ligen ſchwingt. Nicht nur das ſoziale Elend ergreift chen Bahnen abweichenden Texte ſchrieb ein junger Mann= Abend des erſten Tages waren alle Exemplare vergriffen.
heimer Muſiker Hogmann=Webau. Wir ſind ihm Die Verleger erklärten einem Mitarbeiter des Daily Mail,
3, ſondern der Menſchheit ganzer Jammer faßt uns an,
egrandioſe Symbolik des einfachen Geſchehens erinnert dankbar, daß er die zahlreichen Tanzoperetten nicht um daß es einſtweilen nur möglich ſein werde, täglich
unge=
eine weitere vermehrt hat. Auch nicht das kleinſte Schiebe= fähr 500 Exemplare auszuliefern, da die Buchbinderei nicht
Dooſtoiewski.
Im Jahre 1879 trat dieſer gewaltige Torſo ans Licht, tänzchen kommt in dem Werkchen vor. Die Muſik ſelbſt iſt mehr leiſten könne. Die Beſteller müßten alſo für die
d zwar in des Wortes wahrſter Bedeutung. K. E. hübſch, melodienreich und anſprechend. Sowohl die Muiik nächſte Zeit Nachſicht üben. Das Werk erſchien am
glei=
lan zos wandte mit Erfolg ein chemiſches Verfahren an, als auch das Tertbuch tragen im allgemeinen mehr den chen Tage auch in Amerika; eine deutſche Ueberſetzung wird
die faſt erloſchenen Schriftzüge der ungeordneten Zettel Charakter einer kleinen komiſchen Oper, und nur wenige in den nächſten Tagen erſcheinen, und Uebertragungen
d Blätter, auf denen ſich die paar Szenen aufgezeichnet Geſangsnummern, wie auch ein Tanz im zweiten Aufzug, ins Franzöſiſche Spaniſche, Holländiſche und Schwediſche
bben, wieder lesbar zu machen. Der Dramaturg des fallen etwas aus dieſem Nahmen heraus und nähern ſich ſind bereits in Arbeit.
* Wochenſpielplan der Frankfurter
ſtheates Karl Wolf ſtelle durch geſchickte Verſchmel=dem üblichen Opereitentypus. Die Aufführung, die Dir.
ſigen und Umſtellungen ein wohlgelungenes Ganzes Meißner ſelbſt in Szene geſetzt hatte, fand beſonders nach Stadttheater. 1. Opernhaus. Dienstag, 11. Nov.:
Alfred Rollers Szenenbilder waren ganz auf dem zweiten Akte herzlichen Beifall. Der anweſende Kom= Fidelio; Dienstag, 12.: Coſi fan tutte; Donnerstag, 13.:
poniſt wurde mehrere Male herausgerufen.
Die Zauberflöte; Freitag, 14.: Colberg; Samstag, 15.:
großartige Symbolik des Werkes geſtimmt.
* Das Projekt des „Theaters der Fünf=Lohengrin; Sonntag, 16., 3½ Uhr: Hänſel und Gretel;
Der Erfolg war ein durchſchlagender. Steinrück, der
Wozzeck in genialer Weiſe verkörperte, wurde immertauſend” in Berlin nimmt jetzt feſtere Geſtalt an. 7½ Uhr: Ariadne auf
Montag, 17.,
Strindberg=
ſeder gerufen.
Das Schumannſche Zirkusgebäude ſoll nach Plänen, die Abend: Wetterleuchten, hierauf: Mit dem Feuer ſpielen;
Nummer 27
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 4.
2 Pfungſtadt, 10 Nov (Vortrag) im Richt=(Water den Vrief erhallen habe. Der Schüler gab
P. Selbſtmordverſuch. Geſtern vormitag kurz
nach 8 Uhr verſuchte ſich ein in der Bleichſtraße dienendes linien für die am hieſigen Platze beabſichtigte Schaffung eine ungehörige Antwort, und als ihm der Lehreiſt
Mädchen mittels Kleeſalzes zu vergiften. Die Lebensmüde eines Heimatmuſeums zu erhalten, erſtattete auf Veran= einem neuen Eintrag drohte, rief ihm der Schülel
wurde mittels Krankenwagens durch die Rettungswache laſſung des Voksbildungsvereins Herr Lehrer Eidmann paar Worte entgegen, die gelautet haben ſollen:
von Darmſtadt geſtern abend im „Rheiniſchen Hof” ein gar keinen Wert mehr für Sie!” Während der
in das Städtiſche Krankenhaus verbracht.
Referat über „Zweck und Einrichtung eines Heimat= auf den Schüler zuging, zog dieſer einen Revolver au
muſeums‟ Der Vortragende, der in ſeinem früheren Taſche und feuerte einen Schuß auf den Lehrer ab.
Wirkungskreiſe, Niedernhauſen bei Lichtenberg i. O., auf Lehrer ergriff den Arm des Schülers, um ihm der
Beiſetzung des Stadtverordneten
dieſem Gebiete Vorbildliches geſchaffen hat, wies ein= volver zu entwinden. Dabei ging ein zweiter Schu
Theodor Kalbfuß.
leitend auf die reichen Schätze der Odenwaldabteilung des von dem ſich jedoch noch nicht feſtſtellen ließ, ob ihll
* Geſtern nachmittag fand unter außerordentlich zahl= Darmſtädter Städtiſchen Muſeums hin und ging dann Schüler gegen den Lehrer oder gegen ſich ſelbſt gerichte
reicher Beteiligung die Einſegnung der Leiche des Stadt= näher auf die Bedeutung ſolcher Ortsmuſeen ein. Es Der Zuſtand des verwundeten Schülers, der ſich im
verordneten Th. Kalbfuß ſtatt. Herr Oberbürger= gelte, das Bodenſtändige zu pflegen, die ſchönen Erzeug= ſchen Krankenhauſe befindet, iſt noch immer unveräg
meiſter Dr. Gläſſing, Herr Bürgermeiſter Mueller, niſſe der Heimatkunſt früherer Jahrzehnte zu erhalten, Die Aerzte hoffen jedoch, ihn am Leben erhalten zu ka
die Beigeordneten, viele ſtädtiſche Beamte, Stadtverordnete, ſowie auch das Intereſſe für die Naturſchätze der Heimat
Worms. 10. Nov. (Sonderausſtellung
zahlreiche Angehörige des Kaufmannsſtandes, faſt ſämtliche zu wecken. Die Erziehung zur Heimatpflege bezwecke, Verbandes der Kunſtfreunde.) Geſtern
evangeliſche Geiſtliche der Stadt und die vielen Freunde ein Gegengewicht gegen die zu ſehr materiellen Intereſſen der ſtädtiſchen Gemäldegalerie eine Ausſtellung er
des Verſtorbenen hatten ſich hierzu in der Friedhofskapelle der Gegenwart zu ſchaffen. Das Heimatmuſeum ſoll zu worden, die die bei dem Eſſener Wettbewerb des
eingefunden. An dem von Blumen und Kränzen vollſtän= einem Tempel der Liebe, der Freude und der Kunſt wer= bandes der Kunſtfreunde in den Ländern am Rhein
dig verdeckten Sarge hielt Herr Pfarrer Zimmermann den. Nach dem ſehr intereſſanten Vortrage zeigte der gekrönten Kunſtwerke enthält. Dieſe ſehr fein ges
die Trauerrede, der das Wort des alten Teſtaments zu Redner an einer großen Reihe von Lichtbildern die im Sonderausſtellung umfaßt einige 50 Bilder und md
Grunde lag: „Ein treuer Mann wird viel geſegnet”. In Niederhauſener Ortsmuſeum geſammelten Altertümer, ſo= Plaſtiken. Zur Eröffnung hatten ſich geſtern auf
trefflichen Worten gab der Geiſtliche ein Bild von dem wie die Einrichtung des Heimatgartens in Richen bei ladung des Herrn Oberbürgermeiſters Köhler zahl
Entſchlafenen, der bis zur letzten Stunde in Treue und Groß=Umſtadt, und gab hierbei nähere Aufſchlüſſe über Herren eingeſunden. Im Ramen des Verbande
unermüdlicher Arbeitsfreudigkeit nur ſeiner Familie und das Sammeln und die Unterbringung der altertümlichen Kunſtfreunde dankte Herr General Exz. Freiherr
ſeinen Mitmenſchen lebte Zum Schluſſe ſeiner tief= Schätze. In der Diskuſſion gab der Herr Bürgermeiſter Heyl der Stadtverwaltung für die Aufnahme der
empfundenen und eindrucksvollen Rede legte der Geiſt= das Intereſſe der Stadtverwaltung an dem Unter= bandsausſtellung in den ſchönen Räumen der Ger
liche im Namen der Schloßgemeinde, zu deren Vorſtande nehmen zu erkennen, und Herr Pfarrer Zinn berichtete galerie. Herr Oberbürgermeiſter Köhler ſagte
über ſeine Erſahrungen bei der Einrichtung eines Orts= Verbandsvorſtand und insbeſondere Herrn General
der Verſtorbene eine lange Reihe von Jahren gehörte,
muſeums in Lanzenhain in Oberheſſen.
Freiherrn von Heyl herzlichen Dank dafür, daß
einen Kranz nieder.
* Weiterſtadt, 10. Nov. (Räuberiſcher Hund.) mit dieſer Ausſtellung beehrt wurde. Dann erfolg
Eine Reihe von weiteren Kranzniederlegungen und.
Nachrufen ſchloß ſich an. Herr Oberbürgermeiſter Dr. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden dem Beſichtigung der Ausſtellung.
Gläſſing widmete dem Verſchiedenen folgenden Landwirt Michael Hamm in der Kreuzſtraße 10 Gänſe tot=
Friedberg, 10. Nov. Zu dem
Ueberfall=
gebiſſen. Ein bösartiger Hund hatte die ſchönen kräftigen
Nachruf:
Für die Stadt lege ich dieſen Kranz als letzten Tiere überfallen und dadurch den nicht unbedeutenden dem Wege Bad=Nauheim-Friedberg ſeh
Scheidegruß und zum Ausdruck unſerer herzlichen dank= Schaden verurſacht. Eine Unterſuchung iſt bereits ein= der Ueberfallene, Karl Wagner, dem G.=A.: „Ich
am 27. Oktober abends gegen 6¼ Uhr auf dem gena
baren Geſinnung danieder. Mit dem Verblichenen iſt ein geleitet.
Wege von einem Individuum überfallen
Mann dahingegangen, der ſich durch ein großes Pflicht=
W Auerbach, 10. Nov. Die Nachkirchweihe warniedergeſchlagen. Die Beſinnungsloſigkeit,
bewußtſein, eine ſelbſtändige Auffaſſung ſeines ehrenamt= wegen des ſchlechten Wetters nicht beſonders beſucht, trotz= ſofort eintrat, verließ mich, als ich mit dem kalten
lichen Berufes, eine treue zuverläſſige Geſinnung und eine dem alles aufgeboten worden war. Am Nachmittag war der vorbeiſließenden Uſa in Berührung kam. Ohne
fürſogliche Wahrnehmung der Intereſſen der Stadt aus= in den Sälen faſt nichts, abends beſſerte ſich der Beſuch haupt an Polizei zu denken, ſuchte ich meinen ſchwenn
zeichnete. Als Mitglied der Stadtverordnetenverſamm= etwas.
letzten Körper ſo raſch wie möglich in Sicherheit zu.
lung ſeit nahezu 18 Jahren hat der Verſtorbene ſein
W Lorſch, 10. Nov. Der Kirchweihtaa verlief gen, indem ich meiner am nördlichen Ausgang Fried
reges Intereſſe durch ſeine Mitarbeit betätigt in der Elek= wegen des ſchlechten Wetters ſehr ruhig. Auswärtige liegenden Wohnung zueilte Dort wurde mir ſofort
trizitätswerks=Deputation, der Friedhofs= und Kranken= waren wenig gekommen.
liche Hilfe zuteil; auch die polizeiliche Hile Friedid
hausdeputation dem Vorſtande der hauswirtſchaftlichen
sd. Lorſch, 10. Nov. (Kriegsſpiel.) Von den nahm ich ſofort in Anſpruch. — Wer meine Perſon
Fortbildungsſchule, dem Finanzausſchuſſe und der Depu=Ortsgruppen Darmſtadt, Mannheim, Heidelberg, Bens= der zweiſelt nicht an der Richtigkeit dieſer Angaben
tation für das Armen= und Fürſorgeweſen. Es iſt mir heim und Worms veranſtaltet, wurde geſtern hier ein gro= zu jeder Zeit authentiſch nachgewieſen werden köu
vergönnt geweſen, nahezu 12 Jahre mit dem Verſtorbenen ßes Kriegsſpiel in unſerem Walde ausgeführt. Zirka 150 Als Beweis bringe ich nachſtehendes Atteſt des beham
zuſammen tätig zu ſein in der ſtädtiſchen Verwaltung. Wandervögel, darunter etwa 25 Mädchen, hatten ſich zu= den Arztes, Herrn Dr. Becker III.: Ich beſcheinige Ed
Dankbar iſt anzuerkennen, wie er durch ſeinen geraden und ſammengefunden. Drei große Kochfeuer loderten trotz des Karl Wagner, daß die Wunde am Kopf, die er am 22
praktiſchen Sinn, vor allem aber auch durch die Art wie naſſen Wetters in gemeſſener Entfernung vom Wald. Nach tober bekommen hat, eine ausgeſprochene Hiebverlei
er ſich in den Dienſt der Allgemeinheit ſtellte, ſein Ehren= beendigtem Kriegsſpiel, bei welchem die Ortsgruppen iſt, die mit einem ſtumpfen Gegenſtand beigebracht
amt ausfüllte Der ſtädtiſchen öffentlichen Armenpflege Darmſtadt und Heidelberg die Sieger waren, wurden Am Ausſehen der Wunde nach kurzer Zeit, nachden
hat Herr Kalbfuß ſeit 34 Jahren angehört. Wer ſelbſt in Volkstänze und alte Spiele gemacht, an welchen ſich Groß beigebracht war, ſowie auch jetzt noch iſt es ausgeſchl.
dem Dienſte der Deputation für das Armenweſen geſtan= und Klein beteiligten. Etwa um halb 5 Uhr zogen die daß die Verletzung durch einen Fall entſtanden iſte
den hat, kann beurteilen, daß ein hoher Gerechtigkeitsſinn Ortsgruppen nach ihren verſchiedenen Wohnorten unter
(*) Alsfeld, 9. Nov. (Funde.) Wichtige Grab=
und warme Nächſtenliebe dazu gehört, dieſen Dienſt in dem gewaltigen Lied „Es blus ein Jäger wohl in ſein eines alten Alsfelder Geſchlechtes hat man bei der Wüll
der Armenpflege, trotz der Bewältigung der nicht immer
Horns=
herſtellung der Walpurgiskirche aufgefunden. Es=hall
belebend wirkenden Kleinarbeit, mit Ausdauer, Intereſſe
sd. Bürſtadt, 10. Nov (Jahrhundertfeier.) ſich um die 1628 erloſchene adlige Familie von Biehtil
und warmer Liebe 34 Jahre zu verſehen. Noch bis in Unſere kleine evangeliſche Gemeinde feierte am Sonntage und von Haun Viele der künſtleriſchen Denkmälen
ſeine letzten Tage hat der Verblichene ſeinen Dienſt als in dem Frickſchen Saale ihre Jahrhundertfeier. Der Geiſt= Familie ſind in früherer Zeit zerſtört und verſch
Mitglied der Stadtverordneten=Verſammlung erfüllt und liche der Gemeinde, Herr Pfarrer Stock aus Hofheim, hielt worden.
ſtets ſeines Amtes gedacht. Ihm iſt ein ehrenvolles, einen anſchaulichen Vortrag über die Völkerſchlacht und
dauerndes Angedenken in unſerer Verwaltung geſichert. ihre Bedeutung, der den Zuhörern einen tiefen Einblick
Kunſtnotizen.
Er ruhe in Frieden!
gewährte in das gewaltige Ringen der Völkerſchlacht und
Herr Juſtizrat Dr. Bender ſprach namens des ſeine großen Folgen für das deutſche Volk. Der Vortrag Ueber Wetke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren in
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Rebaktion ihr Urteilet
Finanzausſchuſſes, dem der Verſtorbene lange wurde durch Lichtbilder aus den Freiheitskriegen ergänzt.
Zeit angehörte und in dem er beſonders das Polizeiweſen Zum Schluß redete der junge Sohn des Herrn Pfarrers
— Tilly Cahnbley=Hinken darf
heute=
im Referat hatte. Sein vielſeitiges Wiſſen und gründ= Stock über die Begeiſterung der Jugend in den Freiheits= Sängerinnen großen Stils und internationalen Ruſessh
liches Können habe oft Staunen erweckt. Der Tod hat kriegen. Eine freudig begeiſterte Stimmung herrſchte bei gezählt werden. Die Schönheit ihres Soprans, die
hier eine ſchwer auszufüllende Lücke geriſſen.
Dieden Beſuchern über dieſe erſte Veranſtaltung in unſerer bar vollendetſte Stimmkultur, ihre muſikaliſche Empäll
Großh. Handelskammer, als Vertreterin der Diaſporagemeinde und wird dieſe Jahrhundertfeier ge= ung und ihr einzigartiges Stilgefühl machen ſie zu sn
Kaufmänniſchen Fortbildungsſchule, ließ durch Herrn wiß noch allen in freudiger Erinnerung bleiben.
Künſtlerverſönlichkeit von charakteriſtiſcher Eigenart.
Kommerziencat Frölich einen Kranz niederlegen. Den
Mainz, 10. Nov. (Zu dem Attentat eines gibt in Deutſchland wohl kaum eine Stadt und eine
derzeitigen hohen Stand der Schule habe man dem Ver=Schülers auf einen Lehrer.) Zu dem beklagens= zertvereinigung, wo Tilly Cahnbley=Hinken in denel
ſtorbenen in erſter Linie zu danken, der über 25 Jahre in werten Vorfall in der hieſigen Oberrealſchule, über den gen Jahren ihrer Karriere nicht ſchon einmal oder a
unermüdlicher und uneigennützigſter Weiſe für ſie gear= wir bereits berichtet haben, wird dem M. Tgbl. noch mit= mals geſungen hätte, und faſt bei keinem der a
beitet habe, ſowohl zum Wohle der heranwachſenden geteilt, daß die unſelige Tat des Schülers auf eine ganz Muſikfeſte der letzten vier Jahre hat ſie im Soliel
Kaufleute als auch des ganzen Standes. Die Worte des
geringfügige Urſache zurückzuführen iſt. Er wurde wäh= enſemble gefehlt. Genau ſo populär iſt ſie aber
Redners hinterließen einen tiefen Eindruck. Es ſprachen rend des Turnunterrichts häufig dabei betroffen daß er, Oeſterreich, Belgien, Holland und in der Schweiz util
noch weiter Herr Profeſſor Kiſſinger namens der ſtatt mitzuturnen, an den Fahrrädern der Schüler klin= der nächſten Saiſon wird ſie mehrfach auch in Iialſelläl
weiblichen Fortbildungsſchule, Herr Rentner Lauten= gelte, die in einer Ecke der Turnhalle ſtehen. Mehrmals Rußland und in Paris ſingen, wohin ihr Ruf ih
ſchläger für den Bürgerverein, deſſen 1. Vorſitzender der verwies ihm der Lehrer dieſen Unfug, und als er ihn trotz= vorauseilte. Es iſt aufs freudigſte zu begrüßen,
Verblichene war Herr Weber für den ſtädtiſchen Ar= dem fortſetzte, erteilte ihm der Lehrer einen Tadel. Um Cahnbley=Hinken dem Darmſtädter Publikum am mächſſel
beiterverein, Herr Fabrikant Lutz namens des Handels= dieſem Tadel mehr Wirkung zu verſchaffen, machte der Donnerstag im Richard Wagner=Vereinſeſtlbil
vereins, Stadtverordneter Saeng für die Fortſchrittliche Lehrer dem Vater des Schülers ſchriftliche Mitteilung von heit gibt, ſie aufs neue als Liederſängerin zu bemmden
Volkspartei.
dem Vorgefallenen Am Samstag morgen in der erſten Der Reinertrag des Abends wird dem Feſthaul
Die Einäſcherung der Leiche fand in Mainz ſtatt.
Unterrichtsſtunde fragte der Lehrer den Schüler, ob ſein ein Darmſtadt überwieſen werden.
Dienstag, 18.: Die Studentengräfin. — 2. Schauſpielhaus. berauſchenden Tanz der Bajadere vor einem Parkett von bleiben will. Die Studentinnen erhalten in drern
Dienstag, 11. Nov (zum erſten Male): Pygmalion, Ko= Löwen. Die 14 haben ſich inzwiſchen auf einen Wink und Monaten freie Verpflegung, im zweiten Teil eilklehidh
mödie in fünf Akten von Vernhard Shaw. Deutſch von „gütliches” Zureden mittels langer eiſerner Gabeln im Gehalt und die übliche Proviſion, und von der Afsd
Siegfried Trebitſch: Mittwoch, 12.: Pygmalion; Donners=Kreiſe gelagert und ſehen mit „zwinkernden Aeuglein” Stuſe ab endlich eine Bezahlung, entſprechend den
tag, 13.: Colberg; Freitag, 14.: Anatol=Zyklus; Samstag, dem Schauſpiele zu. Das iſt in ein paar Minuten zu Ende. zelnen Leiſtungen.
15.: Phamalion; Sonntag, 16., 3½ Uhr: Colbera, 8 Uhr: Siel ſinkt zihmt liebevoll in die Arme und zer” trägt
* Hänfling und Glucke. Den Mitteilungen über
Pyamalion; Montag, 17.: Der Meineidbauer; Dienstag, ſie aus dem Zwinger. Die allgemeine Spannung löſt ſich Pogelwelt (Verlag E. Kapaun, Nürnberg) ſchreibt=
18.: Die Braut von Meſſina.
in einen befreienden Atemzug auf. Es war doch nicht
Leſer aus Blankenburg: Meinem Nachbarn, einem
* Wochenſpielplan des Großh. Hof= und ganz ſo einfach, wie es ſpäter ausſehen wird, wenn erſt ſamen Tiſchlermeiſter, war vor etwa vier Wochen ein 1
Nationaltheaters Mannheim. Dienstag 11. „Die Löwenbraut” im Kino zu ſehen ſein wird.
ger Hänfling zugeflogen, wenn man das ſo nennen kat
Nov.: Profeſſor Bernhardi; Mittwoch, 12.: Fiesko;
Don=
ml. Die Erziehung des Wählers durch den Film. Das denn das Tierchen konnte zwar etwas flattern, ware
nerstag, 13.: Norma: Freitag, 14., keine Vorſtellung; neue italieniſche Wahlgeſetz, unter dem die jüngſten Wah= doch noch nicht flügge. Auch das Freſſen ging noch n.
Samstag, 15.: Feuersnot; Sonntag, 16.: Die Hugenotten; len ſich vollzogen, hat bekanntlich auch den Analphabeten, recht glatt. Nun kamen bei beſagtem Tiſchlermeiſter=
Montag, 17.: Baumeiſter Solneß:
deren Zahl in Italien nicht gering iſt, das Wahlrecht ver= gleichen Zeit Kücken aus, und er ſagte ſich, was den Küsk
liehen. Da nun das Wahlgeſchäft den Beweis erbrachte, bekommt, wird dem Hänfling nicht ſchaden, Und er ſet
* „Die Löwenbraut”. Der Berl. Lokalanzeiger berichtet: daß dieſe dem Mechanismus des Wahlſyſtems zumeiſt ver= den Singvogel zu den Hühnern. In dem ziemlich d
Fräulein Deſtinn iſt geſchlagen. Eine Kollegin von derſtändnislos gegenüberſtanden, hat ſich die italieniſche Re= vergitterten Gluckenkaſten fühlt ſich der junge Hänfl
Pantomime hat die Primadonna übertrumpft. Emmy gierung jetzt mit einer kinematographiſchen Firma zu dem offenbar rieſio wohl und ganz unter ſeinesgleichen.
Deſtinn hat in der Geſellſchaft von vier Löwen eine Arie Zwecke in Verbindung geſetzt, um den Film dem Zwecke ſpringt luſtig auf der alten Henne umher und läßt es
geſungen; Fräulein Salmonowna vom Deutſchen Theater der politiſchen Erziehung durch kinematographiſche Veran= an dem Kückenfutter wohl ſein. Abends ſchlüpft er
führt, von 14 Löwen umgeben, indiſche Tänze auf. Die ſchaulichung des Wahlgeſchäftes dienſtbar zu machen. Die ſeinen ungleichen Geſchwiſtern unter die Glucke und
ach=
dieſem wahltechniſchen Anſchauungsunterricht dienenden genau auf ihre Lock= und Warnrufe. Intereſſant iſtät
Deutſche Bioscop=Geſellſchaft hat den Film „Die Löwen=
Films ſollen in 8000 Schulen und Rathäuſern zur öffent= nun, daß der kleine Kerl, der indeſſen recht gut fliegen.
braut” erworben, in dem eine Szene im Löwenkäfig ſpielt.
lichen Vorführung gelangen.
lernt hat, ſich immer wieder zu den Hühnern zurückfin==
Dieſe Szene wurde in Neubabelsberg, wo ſich die Ateliers
* Warenhausſtudentinnen. Ein großes Londoner Wa= obwohl er durch die Maſchen des Drahtgittersbequem
befinden kinematographiſch aufgenommen. Ein gar nicht
ſo einfaches Kunſtſtück. Ein Rieſenapparat war dazu nötig renhaus will den intereſſanten Verſuch machen, wie ſich durchſchlüpfen kann. Er macht auch häufig Ausflügeei
und für die Mitwirkenden eine ganze Portion Mut. Ein Studentinnen für die kaufmänniſche Tätigkeit eignen und die nähere Umgebung des Kaſtens, iſt aber, ſowie die
on=
jugendlicher Held betritt, als Römerjüngling koſtümiert, hat daher zwölf Poſten für junge Mädchen mit Univerſi= Henne lockt, wieder auf der Bildfläche erſchienen.
den Zwinger, vor dem er Wache zu halten hat und den tätsbildung ausgeſchrieben. Es iſt aufſchlußreich, zu hören,
CK Die gerettete Situation. Jeder kennt die Geſchie
Beſuch der Liebſten erwartet. Er iſt noch allein, und die nach einer Darſtellung des Confectionairs, wie ſich die von dem Mann, der einen anderen fragt: „Wer iſt d
Beſtien lugen mit ihren großen leuchtenden Augen noch Leitung des Hauſes nun die Ausbildung und Verwendung bloß dieſe ſchreckliche alte Schachtel da?” und zu ſeiner V
hinter dem Gitter hervor. Dann kommt, Fräulein Salmo= dieſer Lehrlinge denkt. Die jungen Mädchen ſollen zu= blüffung die Antwort erhält: Das iſt meine Frau”. AT4
nowna im indiſchen Gewand und es ſpielt ſich eine kleine nächſt drei Monate lang in die allgemeine Organiſation die Geſchichte geht weiter, wie die Neu=Yorker Eveningſ,
Liebesſzene ab Plötzlich erſcheint eine Rivalin, Fräulein eines Geſchäftshauſes eingeführt werden; drei weitere Mo=erzählt: Jones ſah eine Dame im Zimmer ſitzen undg
Marteau. Sie ſieht die Liebenden, und ein teufliſcher Plan nate ſind dann unter der Leitung erſter Angeſtellter dem merkte zu dem neben ihm ſtehenden Robinſon: „Um 8
durchkreuzt ihren Kopf., Feſten Schrittes tritt ſie zu dem Studium der Spezialabteilungen gewidmet. Während Himmels willen, wer iſt nur dieſe fürchterlich häßliih
Käfig, ſchiebt den Riegel zurück, und jetzt — der große, dieſer Zeit ſollen ſie auch mit dem kaufenden Publikum Frau da?” „Das iſt meine Frau” antwortete Robinſiſe
nervenaufpeitſchende Augenblick — ſchreiten majeſtätiſch verkehren. Zeigt ſich im Laufe dieſer Zeit eine beſondere Jones fuhr entſetzt zurück; aber ſchnell hatte er ſich wiele
die 14 Löwen, einer nach dem anderen, in den Zwinger. Begabung oder Befähigung, ſo wird die betreffende Stu= gefaßt: „Na”, ſagte er mit überzeugendem Tone, „da ſolll
Die ganze Geſellſchaft zieht ſich zunächſt „freundlich dentin weitere drei Monate an einen erſten, verantwor= Sie aber erſt mal meine Frau ſehen!”
lächelnd” in den Hintergrund zurück. Es folgt die zweite tungsvollen Poſten geſtellt. Darauf kann ſie ſich
entſchei=
große Liebesſzene, dann tanzt Fräulein Salmonowna den den, ob ihr die Tätigkeit zuſagt und ob ſie in dem Berufe 4
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Nummer 272.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 5.
Doberan (Mecklenburg), 10. Nov. (Kirchen=
Reich und Busland,
räuber.) Eine dem Anſchein nach wohlorganiſierte Staatskredit für das heſſiſche Genoſſen=
Aus der Reichshauptſtadt, 9. Nov. Bei den heutigen Räuberbande hat in Mecklenburg in der letzten Zeit nicht
ſchaftsweſen.
weniger als vier Kircheneinbrüche unternommen Die
adtverordnetenwahlen der dritten Abteilung Räuber ſtatteten der altberühmten romaniſchen Kirche in Vorlage der Großh. Regierung an die beiden Kammern
ſigen zwei bisher liberal vertretene Bezirke, der 26. und
der Landſtände.
Doberan, wo ſie durch die Begräbniskapelle der Grafen
i 30., infolge der 1911 vorgenommenen Veränderung Bülow einſtiegen, einen Beſuch ab. Dann kamen die
Die „Darmſt. Ztg.” ſchreibt: Die Großh. Regierung
Wahlbezirke an die Sozialdemokratie über. Im Kirchen in Parkenthien und in Proſeken an die Reihe. und hat ſich dem übereinſtimmenden Beſchluſſe der beiden
ſligen bleibt der Beſitzſtand unverändert. Die Voſſiſche
lentung ſchreibt: Es iſt höchſt bedauerlich, daß in den in der Nacht zu geſtern brachen die Diebe in die Kirche Kammern der Landſtände entſprechend zu Beginn dieſes
von Vicheli ein. Im ganzen fielen ihnen einige hundert Sommers grundſätzlich bereit erklärt, den Kammern
dem=
ipen Bezirken kaum 40 Prozent der Wahlberechtigten Mark und ein goldener Abendmahlskelch in die Hände. nächſt eine Vorlage zu unterbreiten, nach der ſie ermächtigt
Stelle zu bringen waren. In Charlottenburg verloren Man nimmt an, daß es ſich um eine Berliner Einbrecher= werden ſollte, der neugegründeten Zentralkaſſe der heſſi=
Sozialdemokraten einen Bezirk und gewannen einen
deren; ſie behaupteten ſich in drei Bezirken. — Im Rat= bande handelt, die im Automobil ihre Raubzüge unter= ſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften — inſoweit es
die Finanzlage geſtatte — ein Darlehen bis zu einer
Mil=
s begann geſtern der 17. Landestag der Haus= und! nimmt.
Breslau, 9. Nov. (Einweihung des Jung=lion Mark zu gewähren Die Regierung hatte die
Hin=
tundbeſitzervereine ſeine auf zwei Tage be=
Am heutigen Nachmittag gabe dieſes beſonders ſicherzuſtellenden Darlehens, von
ſämeten Verhandlungen. Der Verband ſtellt jetzt die deutſchlandheims.)
Eil von 106286 preußiſchen Haus= und Grundbeſitzern wurde das vom Kaiſer geſtiftete Erholungs= und dem Nachweis abhängig gemacht, daß die Mehrzahl Dder
i, die in 321 Vereinen zuſammengefaßt ſind. — Der Uebernachtungsheim für den Jungdeutſch= ſeither der Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank
an=
ſte öffentliche Fernſprechkiosk wird jetzt landbuno auf Fort Spitzberg der Feſtung Silberberg gehörenden Genoſſenſchaften der Zentralkaſſe beitreten, und
dem Spittelmarkt errichtet. Der viereckige Kiosk er= feierlich eingeweiht. Anweſend waren Prinz Friedrich daß die bereits vorhandenen Hilfsquellen, wie Sparkaſſen
r ſich bis etwa zur Höhe einer Litfaßſäule. Die Fenſter! Wilhelm von Preußen mit Gemahlin der Oberpräſident und Landes=Hypothekenbank, zunächſt und in erſter Linie
aus gelblichem, undurchſichtigem Glas, und das Dach der Provinz Schleſien v. Günther, Generalfeldmarſchall in Anſpruch genommen werden würden. Sie hatte
zu=
mit Kupfer gedeckt. Am Geſims ſtehen die Worte: Frhr. v. d. Goltz, General der Kavallerie z. D v. Biſſing, gleich zugeſagt der Frage der Einrichtung einer Staats=
Effentliche Fernſprechſtelle.” Zunächſt ſollen 30 ſolcher General der Infanterie z. D. v. Woyrſch, die Vertreter der aufſicht über die Zentralkaſſe näherzutreten, wenn die mit
— Der Prozeß einer Miltär= und Zivilbehörden, die Vertreter der Stadt Bres=dieſer Kaſſe anzutnüpfenden Verhandlungen eine rechlich
ſiske aufgeſtellt werden.
ſmokünſtlerin mit einer däniſchen Filmgeſellſchaft lau, die Mitglieder des Präſidiums des Jungdeutſch= unanfechtbare und tatſächlich wirkſame Grundlage für
us ſoeben am Landgericht I mit der Verurteilung der landbundes und andere. Nachdem der evangeliſche und eine ſolche Aufſicht ergeben ſollten.
Die mit der Kaſſe alsbald eingeleiteten
Verhand=
ſünſtlerin ſeinen Abſchluß. Es handelt ſich um die be= der katholiſche Ortsgeiſtliche kurze Anſprachen gehalten
mite Darſtellerin Henny Porten. Die Dame die der hatten, in der ſie auf die Bedeutung der Feier hinwieſen, lungen begegneten mannigfachen Schwierigkeiten.
Abge=
ſſtina Meßter ausſchließlich verpflichtet war konnte je= drückte General Frhr. v. Seckendorff als Vorſitzender des ſehen davon, daß zunächſt eine große Anzahl der der
Land=
bi den Lockungen der in Kopenhagen anſäſſigen Nor= Provinzialverbandes der Provinz Schleſien des Jung= wirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank früher angeſchloſſenen
ſchen Filmkompagnie nicht widerſtehen und machte mit deutſchlandbundes dem Kaiſer den Dank für die hoch= Genoſſenſchaften mit ihrem Beitritt zur Zentralkaſſe
eer einen Vertrag gegen ein Jahresgehalt von 100 000 herzige Stiſtung aus. Hierauf übernahm Oberpräſident zögerten war auch eine beſondere, den Umſtänden
ent=
brk (!), ein Abkommen, das der Berliner Geſellſchaft! v. Günther die Stiſtung im Namen eines von ihm zu er= ſprechende Inanſpruchnahme der Sparkaſſen und der
ct verborgen blieb. Die Folge war, daß Frl. Porten nennenden Kuratoriums und teilte eine Anzahl von Landes=Hypothekenbank nicht zu beobachten. Beſondere
entſcheiden mußte, welchem von beiden Kontrakten ſie Ordensauszeichnungen mit, die der Kaiſer Perſonen ver= Schwierigkeiten bereitete aber das Verlangen nach Sicher=
Lokommen wolle. Da die Künſtlerin ſich für Berlin liehen hat, die ſich um die Jungdeutſchlandbewegung in ſtellung des ſtaatlichen Darlehens und die ſehr wichtige
ſichied, verklagte die Firma in Dänemark Frl. Porten der Provinz Schleſien verdient gemacht haben. An die Frage, wie die ſtaatlichen Notſtandsgelder ihrem Zwecke
30 000 Kronen Schadenerſatz und das Gericht ver=Feier ſchloß ſich ein Rundgang durch die Räumlichkeiten. dienſtbar gemacht werden ſollten. Während die Zentral=
Am Schluß der Feier richtete Frhr. v. d. Goltz einige kaſſe das Staatsdarlehen lediglich zur Stärkung ihrer
tilte ſie auch zur Zahlung dieſer Summe.
10 Nov. (Aerzte und Krankenkaſſen.) Der Worte an die Jugend.
Betriebsmittel derart zu erhalten und zu verwenden
eſchäftsausſchuß der Berliner ärztlichen Standesvereine
Suhl, 10. Nov. (Feuer.) In dem benachbarten wünſchte, daß ſich ihr Ausleihzinsfuß gleichmäßig für alle
in ſeiner letzten Sitzung einen Antrag angenommen, Goldlauter brach in der vergangenen Nacht Feuer aus, ihre Schuldner um einen gewiſſen Prozentſatz ermäßigte,
welchem den ärztlichen Standesvereinen empfohlen das zwei Wohnhäuſer einäſcherte. Zwei Kinder im Alter glaubien die Miniſterien darauf beharren zu miſſen, daß
lſid, ihre kaſſenpraxistreibenden Mitglieder zu veran= von vier und ſechs Jahren ſind umgekommen.
die Notſtandsgelder nicht gleichmäßig, ſondern nach
ſſen, mindeſtens 5 Prozent ihres Kaſſeneinkommens der
Heiligenſtadt, 10. Nov. Ein Großfeuer hat heute Prüfung jeden Einzelfalles nur den bedürftigſten
ſſe des Leipziger Verbandes zu überweiſen, ſolange
und noch lebensfähigen Genoſſenſchaften zugeführt werden
Kampf mit den Krankenkaſſen dauert. Ferner wurds vormittag in Dingelſtädt ſieben Anweſen eingeäſchert.
ſollten.
der Annahme der geſperrten Kaſſenarztſtellen gewarnt.
Peſt, 10. Nov. (Seltſamer Doppel=Selbſt=
Nachdem die Verhandlungen über alle dieſe Punkte
Hanau, 10. Nov. (Hofjagd.) An der heutigen mord.) Nach einer Meldung aus Kaſchau verübten in nunmehr in unſerem Sinne und nach unſeren Wünſchen
jagd des Landgrafen von Heſſen auf Schloß Phi= Alt=Loblau der Kaufmann Timar und ſeine Gattin in der abgeſchloſſen werden konnten, der Zentralkaſſe auch nahezu
Sruhe nahmen u. a. auch teil der Großherzog von Weiſe Selbſtmord, daß der Schuß, mit welchem der Mann 300 Genoſſenſchaften — darunter 235 Kreditgenoſſenſchaften
ſeſen und Prinz Heinrich von Preußen.
ſein Herz durchbohrte, auch in die Bruſt der Frau ein= — beigetreten ſind, werden die ſeinerzeit geforderten Nach=
München, 9. Nov. (Das geſtohlene und drang, die ſich dicht hinter ihm aufgeſtellt hatte.
weiſe für erbracht angeſehen werden dürfen. Die
Miniſte=
liedergefundene Automobil.) Ein
Penſions=
rien der Finanzen und des Innern unterbreiten daher den
Paris. 10. Nov. (Die Vergiftung auf dem
haber von der Prinz=Ludwig=Straße begab ſich am
fiätag mittag im Automobil zu einem Zahnarzt an der Hochzeitsmahl.) Von den bei dem Hochzeits= beiden Kammern der Landſtände ein mit der Zentralkaſſe
ſoinenſtraße Während er ſich beim Arzt befand, beſtieg mahl in Cholet erkrankten Perſonen ſind weitere getroffenes Abkommen, das im Hinblick auf die darin
junger Mann das unbeaufſichtigt: auf der Straße zwei geſtorben. 15 Perſonen befinden ſich in Lebensgefahr enthaltenen öffentlicherechtlichen Beſtimmungen zu einem
Pende Auto im Werte von 9500 Mark und fuhr davon. Die Unterſuchung hat bisher keinerlei Ergebnis geliefert. integrierenden Beſtandteil des Statuts der Zentralkaſſe
erhoben und erſt nach Eintragung dieſer Statuten=
Ergänz=
viort wurde die Polizeidirektion verſtändigt die alle Die Aerzte und Chemiker erklären, daß ſie vorläuſig ung in das Genoſſenſchaftsregiſter verbindliche Kraft
er=
ſutzmannsſtationen benachrichtigte: der Beſitzer ſelbſt einem Rätſel gegenüberſtehen.
London, 10. Nov. Eine wahre Scharlach= halten ſoll. Im einzelnen iſt zu dem Abkommen das
Fol=
ſäice in einem anderen Automobil ſeinen geſtohlenen
gende zu bemerken:
ſetnwagen. In der Nacht wurde das Auto im ſüdlichen Epidemie herrſcht zurzeit in London. Augenblicklich
Das Darlehen ſoll der Zentralkaſſe aus den
Beſtän=
tidtteil von Schutzleuten geſehen; ſie konnten es jedoch ſind 3 600 Fälle in Behandlung.
den der Hauptſtaatskaſſe zu einem billigen Zinsfuß —
ſcht aufhalten, da es in raſendem Tempo davonfuhr.
gegeben und unter Einräumung zweier
Liſſabon, 10. Nov. (Ein Truppentransport= 3½ Prozent
ſuh der Beſitzer verfolgte den Wagen, der ſauſend durch
ſlchiedene Straßen fuhr, mußte aber die Verfolgung dampfer in Not.) Geſtern traf auf der hieſigen Sta= Karenzjahre, die man zur Stärkung der Genoſſenſchaften
uigeben. Heute früh wurde der Wagen in der Bahn= tion für drahtloſe Telegraphie ein Notſignal des deutſchen für erforderlich hält, nach einem feſten, von der
Zentral=
ierfehrt an der Thalkirchner Straße von einem Schutz= Dampfers „Rhenania” der deutſchen Oſtafrika=Linie ein, kaſſe zu entwerfenden und von der Regierung zu
geneh=
unmgefunden. Der unbekannte Dieb hatte die Fahrt deſſen Standort zur Stunde noch unbekannt iſt. Auch der migenden Tilgungsplan innerhalb zwölf Jahren getilgt
iſtellen müſſen, da ihm das Benzin ausgegan: Dampfer „Rio Pardo” hat den drahtloſen Hilferuf des werden. Da das Darlehen in den erſten Jahren
voraus=
nwar. Vor ſeiner Flucht hatte er noch Hupe, Schläuche deutſchen Dampfers erhalten. Es wird angenommen, daß ſichtlich nur den notleidenden Genoſſenſchaften und nicht
er von der Höhe von Vigo aus gegeben wurde. Die der Zentralkaſſe als ſolcher zugute kommen wird, ſo ſchien
Luftpumpe mitgenommen.
Stuttgart, 10. Nov. (Der Ver brecher von „Rhenania” hat einen Truppentransport von 300 Mann es angemeſſen, mehr auf eine ausreichende Sicherſtellung
igerkoch.) Der Maſſenmörder von Degerloch, der an Bord, der nach Dar=es=Salaam zur Ablöſung der dor= der Staatsgelder durch die unterſtützten Genoſſenſchaften,
als durch die Zentralkaſſe zu ſehen. Wir ſind daher
be=
leiner Wagner, der vor einiger Zeit nach Ermordung ſei= tigen Schutztruppe beſtimmt iſt.
Die Hapag teilt zu dieſem Unfall folgendes mit: Der reit, — falls andere Sicherheiten nicht zu erlangen ſind,
ei Frau und Kinder zahlreiche Perſonen auf der Straße
uns damit zu begnügen, daß die von der Zentralkaſſe
Aederſchoß, wurde heute aus dem Landgerichtsgefängnis Dampfer „Rhenania” hatte ſehr ſchweres Wetter, wobei
eilbronn zur Beobachtung ſeines Geiſteszuſtandes in die die Pumpen verſtopft waren; er lief deshalb in den Hafen aus Staatsmitteln unterſtützten Genoſſenſchaften, dieſer
von Coruna ein, um ſeine Pumpen zu reparieren. Nach einen angemeſſenen Teil ihrer Forderungen an die
Land=
ſychiatriſche Klinik nach Tübingen gebracht.
Eſſen (Ruhr) 10. Nov. (Mord eines Wüte=der Reparatur ging der Dampfer bereits geſtern weiter wirtſchaftliche Genoſſenſchaftsbank abtreten, die wiederum
ſchs.) In der Nacht auf den Sonntag wurde ein Artiſt nach Liſſabon. Im übrigen iſt auf dem Schiffe alles in von der Zentralkaſſe dem Fiskus zur Sicherſtellung des
Staatsdarlehens zu verpfänden wären. Da der Fiskus
einer Wirtſchaft verwieſen. Darauf ſchoß er auf die Ordnung.
Warſchau, 10 Nov. (Verhaftung von Mäd= damit zu einem Gläubiger der Landwirtſchaftlichen
Ge=
ſäte und verwundete einen. Auf der Straße ſchoß er
bſhfmehrere Male auf ſeine Verfolger, flüchtete dann in ſchenhändlern.) In der Nacht zum Sonntag wurden noſſenſchaftsbank wird, ſo wird es ſich und zwar im
te Bierhalle und tötete ohne weiteres einen Gaſt durch 89 Mädchenhändler, darunter mehrere ſoeben wohlverſtandenen Intereſſe der Genoſſenſchaften — von
hen Kopfſchuß. Die Feuerwehr umſtellte das Haus, aus Amerika eingetroffene Agenten und Zuführer, ſelbſt ergeben, daß ſeinem Vertreter Sitz und Stimme in
i ein Entweichen des Wütenden zu verhindern. Erſt in einem Cafs feſtgenommen. Unter den Verhafteten dem Sanierungs=Ausſchuß der Landwirtſchaftlichen
Ge=
s ein Polizeibeamter zwei Schüſſe auf ihn abgegeben befindet ſich auch das Haupt der Bande namens Silber= noſſenſchaftsbank eingeräumt wird. Damit aber bietet ſich
mann, der gerade aus Braſilien angekommen war.
für die Regierung die Möglichkeit, die bisher noch
unge=
te, konnte er überwältigt werden.
Wie ſtimmungsreich iſt zum Beiſpiel die „Dreitor=etwa Plakatkunſt vorſtellen. In den Farben aber von faſt
ſpitze” (Wetterſtein). Vorn weite Schneeflächen mit Licht. ſtrotzendem Reichtum, von klarer, prägnanter Handſchrift,
und Schattentönen, hervorgerufen durch die Tannen, deren meiſt noch beſonders betont durch ſcharf herausgehobene
Kunſthalle am Rheintor.
geheinnisvoll Rauſchen man zu hören glaubt und den Konturen. Sicher iſt auch Wyler eine ſtarke künſtleriſche
I.
fernen, ſchneegekrönten Berggipfeln, die zum klarblauen Erſcheinung voll Charakteriſtik und Kraft. Seine Farben
Himmel hinüberleiten, am Horizont. So weich und har= wirken, aus der richtigen Entfernung genoſſen, friſch und
C. Felber=Dachau.
moniſch abgeſtimmt iſt das Kolorit mit dem ganz lichten freudig. Aber das „Geſunde” das Felbers Landſchaften
Die gegenwärtige Ausſtellung des Kunſtvereins in der Dunſtſchleier, der über die Landſchaft gebreitet ſcheint. ausſtrahlen, das geben ſie nicht. Sie muten dekadent,
Aurſthalle am Rheintor wird wiederum beherrſcht von Dann die von Myſtik erfüllte große Waldlandſchaft „Spät=hyperempfunden an, trotz der ſtarken dekorativen Wirkung.
m Landſchaftsmaler C. Felber=Dachau bei München, abend am Pappelwald”. Wie reich erſcheint dieſes Bild Immerhin wird auch dieſe Malerei einen Bauſtein bilden
ſſen Kollektion den ganzen Oberlichtſaal und den an=mit ſeinem ſeltſamen Gemiſch von Waldeinſamkeit und am Werk, das zu einem Stil unſerer Zeit führen ſoll und
bfenden Raum IV füllt. Es ſind diesmal vorwiegend fliehendem Leben, das die ziehenden glänzenden Abend= muß.
Wiuterlandſchaften, Schneebilder, die viel Licht und Far= wolken ſymboliſieren, wenn das Bild auch vielleicht rein
Käthe Kollwitz
efreudigkeit verbreiten und den Geſamteindruck nament= maleriſch nicht ganz gelöſt ſcheint. Und wie friſch, klar, iſt mit einer Kollektion Radierungen vertreten, die in dem
ſch’des Ehrenſaales außerordentlich ſympathiſch geſtalten. kraftvoll ſind die „Föhren im Moor” in die großzügig ge=letzten kleinen Raum Vl vereinigt ſind. Die Einzelblätter
Bir haben uns erſt im Vorjahre eingehend mit Felbers ſchaute Landſchaft hineinkomponiert. Gleich reich an
Far=
entſtammen meiſt aus Sammelwerken, ſind aber auch als
Witer, ſo geſund anmutender Malerei beſchäftigt. Es ben und Stimmung, wenn auch in der Auffaſſung etwas
ſolche verſtändlich und wirkſam. Reden eine Sprache von
um konſtatiert werden, daß einige der Bilder — nicht alle konventionell, iſt der „Hofgarten in Dachau”; dann der erbarmungsloſem Realismus, von brandender
Leiden=
ein weiteres Reifen ſeiner Kunſt erkennen laſſen. Trotz
„Moorbauernhof im Winter” und der gegenüberhängende
1 großen Anzahl neu entſtandener Werke zeigen viele „Moorbauernhof”; die drei Schnee= und Herbſtbilder ſchaft und Leben. Käthe Kollwitz wendet ſich mit ihrem
Beſtroben nach Verinnerlichung und Vertiefung in neben denen ſchon das Schildchen „Verkauft” haftet, wie fabelhaften techniſchen Können immer mehr der
Darſtel=
lung ſozialen Kampfes und Elends zu. Revolution, Streik,
ſe wunderſamen Farbenreize der Natur. Beſonders in prächtige, geſunde, ſchöne Bilder ſind das. Auch die „
Win=
bildmäßigen Auffaſſung der Landſchaft iſt die zuneh= terſonne am Wetterſtein”, die Herbſtlandſchaft mit den in Aufruhr, Unglück; all das vereint ſie zu einer einzigen
furchtbaren Anklage gegen — ja gegen wen? Sollen ſie
Dende Reife zu erſehen, während allerdings das rein den Schatten der ſinkenden Sonne geſtellten Aehrenbün= ſuchen nach einem Schuldigen. Richten ſie ſich gegen das
ün ſtleriſch=Maleriſche in manchen der Werke nicht reſtlos deln ſind reich an farbigen Problemen, an Schönheit. Es Leben überhaupt, das angefüllt iſt mit wirtſchaftlichen
Moſt iſt. Es ſcheint, als beginne Felber, der treffliche iſt nicht möglich, mehr auf Einzelheiten einzugehen genug,
Kämpfen? Mit Vorliebe ſucht die Künſtlerin die Stätten
nmer der Natur, nun mit dem Auge des Poeten die zu konſtatieren, daß an dieſer Kollektion jeder Beſucher der Arbeit auf da. wo ſie der Arbeit Elend findet. Eine
midſchaft zu ſehen, ſie wenigſtens mit poeſieerfüllter Seele ſeine Freude haben wird.
ſegenbringende Arbeit, eine Schönheit der Arbeit und
erfaſſen. Es entſtanden ſo Werke von großer harmoni=
Freude die vollendete Arbeit doch auch dem Einzelnen be=
Otto Wyler=Aarau.
her: Schönheit und inhaltlichem Reichtum. Nicht mehr
Stärker und eindrucksvoller kann nicht demonſtriert reitet, der als Glied einer langen Kette mithelfen durfte
Leden Motive, Einzelheiten ihrer maleriſchen Reize
egen geſucht, der Blick iſt weiter, umfaſſender geworden; werden, zu welchen Irrwegen falſch verſtandener Impreſ= am großen Werk, die kennt ſie nicht. So wird man bei
s Streben, Inhalt, Geſamtſtimmung zu geben, iſt vor=ſionismus führt, als wenn man dieſe beiden Künſtler aller Bewunderung ihres Könnens, der Leidenſchaft und
uſſchend. Verträumte Märchenſtimmung gießt er über gegenüberſtellt. Im Grunde iſt doch auch Felber Impreſ. Größe der Darſtellung wohl gepackt von dieſen
klageerfüll=
ne Landſchaften aus, breitet den Schleier poetiſcher Ver=ſioniſt, und wenn der Schweizer Wyler auch Expreſſioniſt ten Schilderungen, aber es überwiegt faſt ſtets ein Grauen.
Unnzenheit darüber, der die ſchlicht=innig geſehene Natur iſt, beider Grundanſchauungen ſind doch gleich. Und wie Ihre Kunſt wärmt nicht, wirft keinen mildernden,
tröſten=
hillärt ihr auch hier und da myſtiſchen Schimmer ver=verſchiedenartig die Ausdrucksmittel. Ganz abgeſehen den, verklärenden Schimmer über die Stätten der Arbeit:
ht:. Es ſcheint, daß das alles ungewollt, unbewußt ge= vom rein Techniſchen, das hier einzig durch die Nebenein= ſie iſt unerbittlich grauſam und kalt. — Der großen Technik
hieht, als ob es überleitet zu einer anderen Auffaſſung anderſtellung farbiger Flächen wirkt, keine Farbenmiſchun= und zeichneriſchen Begabung geſellt ſich ein gleich reifes
Uneer Malerei. Bewußt myſtiſche Stimmungen zu gen kennt und das Gegenſtändliche überhaupt in der Far=Kompoſitionstalent und ſtempelt dieſe Bilder zu Werken
M. St.
hafffen dazu ſcheint mir Felber doch zu ſehr Naturfreund, benwirkung auflöſt, es faſt ganz verſchmäht, Formen zu einer reifen charakterfeſten Künſtlerſchaft.
geben. Reine Farben und Flächenwirkung, wie wir uns
aturaliſt bei allem Impreſſionismus ſeiner Kunſt.
Nummer 272
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. Novbmeer 1913.
Seite 6.
flärten Verhäluſſe der Landwiriſchaftlichen Genoſſn. 1 räumen ſein, auf Abſtelung eiwa von ihm geſundener ſvor einen Privahauſe in dem Leutmant von Fori
ſchaftsbank aus eigener Anſchauung kennen zu lernen und Mängel zu dringen, ſeine Beanſtandungen nötigenfalls zufällig weilte, eine wohl vierhundertköpfige Menge,
eine von Mitgliedern der Erſten Kammer als erwünſcht den zuſtändigen Organen vorzutragen und ganz eventuell ſich in Lärm und Drohungen erging, ſo daß der Leutn
die Kündigung des aus Staatsmitteln eingeräumten Dar= telephoniſch um Schutz erſuchte. Er wurde dann von
bezeichnete Entwirrung dieſer Verhältniſſe zu fördern.
Das Darlehen ſoll in erſter Linie dazu dienen, ſolchen lehens oder ſonſtiger mit dem Staatsdarlehen in Be= Soldaten mit geladenen Gewehren nach ſeiner Pri
wohnung geleitet Abends gegen 8 Uhr war in der Sfiann
Genoſſenſchaften, die infolge Zuſammenbruchs der Land= ziehung ſtehender Vergünſtigungen zu verlangen.
Da der Zentralkaſſe heute noch eine Anzahl von Ge= barrſtraße die Menge bereits über tauſend Köpfe au
wirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank tatſächlich in eine
Not=
lage geraten ſind, inſoweit zu helfen, als dies in Anbe= noſſenſchaften fernſteht, die früher der Landwirtſchaftlichen wachſen. Die Leute ſprachen Verwünſchungen und Di
tracht der immerhin beſchränkten Mittel möglich und unter Genoſſenſchaftsbank angeſchloſſen waren, es aber unbillig ungen aus und forderten den Leutnant heraus und wi
insbeſondere fort=wäre, dieſe Genoſſenſchaften um deswillen von den Vor= ten Miene Lynchjuſtiz zu üben. Der herbeigeeilte Old
Berückſichtigung aller Umſtände
dauernder wirtſchaftlicher Lebensfähigkeit — angezeigt er= teilen des Staatsdarlehens auszuſchließen, ſo ſoll ihnen ſowie der Bürgermeiſter waren nicht imſtande, die Me
ſcheint. Allgemeine Normen im voraus hierfür aufzu= freigeſtellt werden, der Zentralkaſſe beizutreten. Es ſoll zu beruhigen, auch Polizei und Gendarmätted
ſtellen, iſt bei der Mannigfaltigkeit der Verhältniſſe un= indeſſen die Zentralkaſſe nicht auch zur Aufnahme ſolcher blieben machtlos ſo daß ſchließlich die Feuertdſteime
möglich. Es wird vielmehr die Auswahl und Entſchließ=Genoſſenſchaften gezwungen ſein, deren Verwaltung zu aufgeboten werden mußte Man erzählt, daß ſichtl
ung in erſter Linie dem Vorſtand der Zentrallaſſe — als weſentlichen Beanſtandungen Anlaß gibt, oder die vor anfangs weigerte, in die Menge zu ſpritzen. Dann Mtin du
ſie die Strahlrohre zu, ſo daß der Waſſerſtrahl in Bogehiel ſeic
dem zuſtändigen Genoſſenſchaftsorgan — zu überlaſſen und dem Zuſammenbruch nicht mehr zu bewahren ſind.
Mit Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des niederging, wogegen die Menge ſich durch
Aufſpannen=
der Regierung ein Einfluß nur inſofern zu ſichern ſein,
als die Hingabe dieſer Darlehen der Zuſtimmung des Großherzogs beehren ſich die Miniſterien an die Land= Regenſchirmen ſchützte. Das Eingreifen der Feuerna
igfaltige
Staatskommiſſars bedarf. Dabei werden wir ingeſſin ſtände des Großherzogtums, und zwar wegen der Eil= blieb aber machtlos, nachdem die Menge die Schläuche
Eichelge
unſer ganz beſonderes Augenmerk darauf richten, daß dem bedürftigkeit, zugleich an die Erſte und Zweite ſchnitten hatte. Erſt eine mit geladenen Gewehren eil
n abet
Antrag Reh und Genoſſen in Nr. 440 der Druckſachen Kammer, das Anſinnen zu richten, die Großh Regie= gerückte Militärabteilung, die mehrere Verhaftungen
Zmm 2e
Zweiter Kammer entſprechend, würdigen und bedürftigen rung zu ermächtigen, der Zentralkaſſe der heſſiſchen land= nahm ſchaffte Ruhe und Ordnung. Der Unteroffizier,
Mitgliedern einer Genoſſenſchaft durch deren Vermittelung wirtſchaftlichen Genoſſenſchaften, E. G. m. b. H., ein zu die oben erwähnte Aeußerung über die „Wackes” grſtstind die
t bewich
etwa erforderliche Zuzahlungen auf Geſchäftsanteile mög= 3½ Prozent jährlich verzinsliches beſonders ſicherzuſtellen= haben ſoll, wurde bei dem Auflauf erkannt. Er wurd
lichſt erleichtert werden. Sollten, was zurzeit nicht zu er= des und innerhalb 12 Jahren zurückzahlbares Darlehen eine finſtere Gaſſe gedrängt und dort auf eine unſagl=skhamon
Pien Mar
warten iſt nach Erfüllung der eben gekennzeichneten von einer Million Mark unter den erwähnten Weiſe tätlich beleidigt. Militärperſonen ſind infolge
iet rechten
hoch geſteigerten Erregung überall dem Spott und
Zwecke aus dem Darlehen des Staats noch Mittel ver= Beſtimmungen zu geben.
leidigungen ausgeſetzt. Einſtweilen iſt den Soldaten en Zthl
fügbar ſein oder ſpäter verfügbar werden, ſo ſteht nichts
Beſuch der Wirtſchaften verboten. Der Zuzug der alſndn ſioh
im Wege, mit ihnen die Betriebsmittel der Kaſſe direkt zu
wärtigen Bevölkerung war geſtern aus Anlaß der Wakc=s Diad
ſtäcken und durch eine Verbilligung des Ausleih=
Zins=
inuh
fußes in laufender Rechnung ganz allgemein allen derZum Zuſammentritt der Kommiſſion zur zur Ortskrankenkaſſe ſtärker als ſonſt.
Ai oder Gr
Zentralkaſſe angeſchloſſenen Genoſſenſchaften gewiſſe Vor=
Prüfung der Rüſtungslieferungen.
Pe leſe
teile zuzuführen.
z Gewic
* Berlin, 10. Nov. Die Norddeutſche Allg. Ztg.
Um die in dem Vorausgeſchickten näher zu bezeich=
Gerichtszeitung.
ſarn zu ſet
neten Zwecke zu erreichen und zugleich dem auch aus ſchreibt: Die Verhandlungen über die Bildung einer
genoſſenſchaftlichen Kreiſen laut gewordenen Wunſche der Kommiſſion zur Prüfung der Rüſtungslie=
Der Kiewer Ritualmordprozeß.
Mk. Eit
ſtaatlichen Beaufſichtigung der Zentralkaſſe zu entſprechen,ferungen für das Reichsheer und die Marine
Ziſanten zu
* Kiew, 9. Nov. In der Abendſitzung erklärte
iſt die Regierung — wie aus den bisherigen Ausfüh= ſind zum Abſchluß gelangt. Den Vorſitz wird als
Stellver=
rungen zu entnehmen iſt, — ferner bereit, für die Zentral= treter des Reichskanzlers der Staatsſekretär des Innern Verteidiger Gruſenberg, die Juden hätten Anſpal ein einzeln
kaſſe einen Staatskommiſſar zu beſtellen. Es ſollen in= Staatsminiſter Delbrück führen; von den Reſſorts wer= darauf, daß ſie nicht als Menſchenfreſſer bezeichnet miſſelne der ei
deſſen die Genoſſenſchaften damit keineswegs entmündigt den vertreten ſein das Kriegsminiſterium, das Reichs= den. Wer das Andenken Juſtſchinskys wirtlich Eiſſe eduad
werden. Wir betrachten vielmehr die Staatsaufſicht als marineamt, das Reichsamt des Innern, das Reichsſchatz=werde nicht ſein Grab zum Mittelpunk: wilder Agitatidichlthline 84
eine vorübergehende, lediglich an die Hingabe des Staats= amt, das Finanzminiſterjum, das Reichspoſtamt, das Mi= machen. Verteidiger Karabtſchewski als leuſim die nal
darlehens geknüpfte Maßnahme, die mit der völligen Rück=niſterium für Handel und Gewerbe und das Miniſterium ſagte, die Ankläger hätten den einzigen Grund: Zuäcſtiſauverſch
zahlung des Darlehens von ſelbſt in Wegfall kommen der öfſentlichen Arbeiten. Von dieſen Reſſorts ſind die ſind ſchädlich. — Nach Schluß der Plädoyers der bisiichſen un
wird. Wir behalten uns — immer wieder von demſelben fünf erſtgenannten unmittelbar beteiligt, die drei letztge= die Nacht währenden Sitzung wurde den Angeklagt veit über
Gedanken geleitet — ein Mitwirkungsrecht bei der Ver=nannten ſind um ihre Mitwirkung erſucht worden, weil ſie das letzte Wort erteilt. Beilis erklärte, er Wt mit ein
lande von
waltung der Kaſſe nur inſoweit vor, als es ſich um die auf dem Gebiete des Lieferungsweſens große Erfahrungen nicht ſprechen, da er abgemattet und ermüdet ſei.
Hingabe von Notſtandsdarlehen aus Staatsmitteln han= ſammelten, die für die Arbeiten der Kommiſſion nutzbarunſchuldig und bitte um Freiſprechung,ſſſelat, die
ury=G.
delt. Im übrigen ſoll dem Staatskommiſſar nur das Recht gemacht werden ſollen. Für die Auswahl der Mitglieder er zu ſeinen unglücklichen Kindern zurückkehren könne uſ Ban
eingeräumt werden, den Sitzungen der Verwaltungs= iſt der Grundſatz maßgebend geweſen, daß die großen Par= er 2½ Jahre lang nicht geſehen habe. Sodannülſt Feirles=Ge
K 00 Proz
organe der Zentralkaſſe mit beratender Stimme beizu= teien des Reichstages durch je zwei, die kleinen durch je die Sitzung auf morgen 10 Uhr vertagt.
* Kiew, 10. Nov. Das Gericht beſchloß, dent das Geſan
wohnen und diejenigen Aufſichtsrechte auszuüben, wie ſie einen Abgeordneten vertreten ſein ſollen. Innerhalb der
Pprechenden
in Artikel 4 des Reichshypothekenbankgeſetzes den Hypo= betreffenden Parteien werden die Etatsreferenten, ſowieſchworenen folgende Fragen vorzulegen: 1.Iſtt
thekenbanken gegenüber näher umſchrieben ſind. Hiermit die durch Sachkunde geeigneten Abgeordneten ausgewählt. 12. März 1911 Juſtſchinsky auf dem Grundſtück der Stbeſelſche
Danach werden im Einvernehmen mit den Parteien zewſchen Fabrik ermordetworden? 2. Hat BeillWic über 34
dürfte ein Weg beſchritten ſein, der der Zentralkaſſe im
allgemeinen die notwendige Bewegungsfreiheit und volle des Reichstages folgende Abgeordnete in die Kommiſſion aus religiöſem Fanatismus an dem Morde teilgenommgdg=Geſellſch
berufen: Für die Konſervativen Dietrich und Graf Nach der Belehrung der Geſchworenen durch die Prolc und Maſſ
Verantwortung in der Verwaltung überläßt zugleich aber Weſtarp, für die Reichspartei Schultz=Bromberg, für denten zogen ſich die Geſchworenen zur Beratung zuteMhilionen M
der Regierung die Grundlage zu einer Staatsaufſicht gibt,
deren Wirkſamkeit in letzter Linie ſtets eine Frage der die Wirtſchaftliche Vereinigung Behrens, für das Zen= Nach anderthalbſtündiger Beratung wurde der Spllſſihe ereicht
trum Erzberger und Speck, für die Polen Graf der Geſchworenen dahin verkündet, daßPäzungswe
Handhabung und Ausführung der grundlegenden Be=Brudzoewo und Graf Beilſynski, für die Natio=ſchinsky auf dem Grundſtück der Saizewſchenlllis ne:
A=
ſtimmungen ſein wird Sollte die Zentralkaſſe gleichwohl nalliberalen Roland=Lücke und Dr. Bollert, für ermordet worden ſei, doch die Frage der Beteiligllſſt der 2ch
wider Erwarten zur Erfüllung des mit der Hingabe des
Darlehens erſtrebten Zweckes aus irgendwelchen Gründen die Fortſchrittliche Volkspartei Müller=Meiningen und des Angeklagten Beilis an dem
Mordeun=
nge Jl
Lieſching, für die Elſäſſer Hauß, für die Sozialdemo= neint. Ueber die Frage, ob ein Ritualmord volleüber 10
nach alleiniger Anſicht der Großh. Regierung nicht oder kraten Noske. Die ſozialdemokratiſche Fraktion hatte oder nicht, konnten die Geſchworenen naturgemäß R
nicht mehr geeignet erſcheinen, ſo bleibt es uns
vorbe=
neben dem Abg. Noske den Abg. Liebknecht vorgeſchlagen. entſcheiden. Der Angeklagte Beilis wür=D k. a.
n der
halten, das Staatsdarlehen mit angemeſſener Friſt ganz Der Reichskanzler hat aber wegen der prononeierten Stel= daraufhin freigeſprochen.
oder teilweiſe zu kündigen.
Mer g
lung des Abg. Liebknecht, die er perſönlich in der öffent=
Eem mn.
Da die Hilfsaktion des Staats nicht nur und nicht in lichen Erörterung der ſogenannten Krupp=Affäre einnahm,
erſter Linie der Zentralkaſſe ſondern mittelbar den der
En, Nichte
Luftfahrt.
Bedenken getragen, dieſem Vorſchlage zu entſprechen. Der
Zentralkaſſe angeſchloſſenen Genoſſenſchaften zugute kom=
An vollen
ſozialdemokratiſchen Fraktion iſt mitgeteilt worden, daß es
* Friedrichshafen, 10. Nov. Am Samstlllkahrt drie
men ſoll, ſo iſt die notwendige Folge daß dem Staats= ihr freiſtehe, neben Noske noch ein anderes Fraktionsmit= nachmittag traf der Fürſt von Hohenzollernm
lberitl
kommiſſar auch das Recht eingeräumt werden muß, ſich glied für die Berufung in die Kommiſſion in Vorſchlag zu Begleitung beim Grafen Zeppelin ein und beſichtigte und Wzweiter
über die Geſchäftsführung derjenigen Genoſſenſchaften ein bringen. Mit Rückſicht auf beſondere Sachkunde wurden deſſen Führung die Luftſchiffwerft und den MotorenhaAkung wi
eigenes Urteil zu bilden, die der Vorteile des
Staatsdar=
einberufen auf Vorſchlag die Vorſitzenden des Deutſchen Nachmittags gab Graf Zeppelin ſeinen Gäſten imäng im 2
lehens teilhaftig werden wollen. Dies wird in erſter
Linie durch Einſichtnahme der Reviſionsberichte des Ver= Städtetages Oberbürgermeiſter Körte=Königsberg i. Pr., gartenhotel einen Imbiß.
Ur Senſim
Bürgermeiſter Schwander=Straßburg i. Elſ., aus dem Ge=
* Friedrichshafen, 10. Nov. Das neueſte Zehh
Eigſtell=
bandes der heſſiſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften lehrtenſtande der Studiendirektor der Handelshochſchule in
zu erreichen ſein, die heute bereits der Zentralkaſſe zu= Köln Profeſſor Eckert ſowie die Univerſitätsprofeſſoren lin=Luftſchiff „L. Z. 21‟, das in den Beſitzde
gänglich ſind, zu deren Weitergabe an die Zentralkaſſe und Eduard Roſenthal in Jena und Hermann Schumacher in litärverwaltung übergeht, hat am Samstag ſeine
den Staatskommiſſar der Reviſionsverband aber auch noch Vonn: als Vertreter der Landwirtſchaft Rittergutsbeſitzer füllung erhalten und liegt fahrtbereit in der Halleſtig?
durch eine beſondere Beſtimmung angehalten werden ſoll. von Nährig auf Pruſchkowa (Kreis Breslau), Wirklicher das Schiff in den Beſitz der Militärverwaltung überehnd Fami
wird es als Führer Hauptmann Maſius, als Funkero
Lutſch=
Dem Staatskommiſſar ſoll es indeſſen unbenommen ſein, Geheimer Rat Mehnert=Dresden, Vertreter des Handels zier Staffelfeld und als techniſchen Führer Z
ſich — erforderlichenſalls — auch durch geeignete
Unter=
ätie
und der Induſtrie, der Vorſitzende des Direktoriums der Mahr erhalten.
ſuchung an Ort und Stelle den wünſchenswerten Einblick Hapag Ballin der Präſident der Königl. Bank in
Nürn=
e Mben
naten
* Paris, 10. Nov. Wie aus Konſtantinges
zu verſchaffen. Es wird ihm weiter das Recht einzu= berg v. Burkhard, Geheimer Regierungsrat Duisburg in
Leverkuſen, der Direktor des Schaffhauſener Bankvereins meldet wird, erzählte der Flieger Daucourt
Alich d.
Farwick=Köln, der Vorſitzende des Direktoriums des Nord= nach ſeinem Aufſtieg von Warna gehofft hatte, nhn
Konzerte.
deutſchen Lloyds Heineken, der erſte Vizepräſident der demſelben Tage, am Freitag, Konſtantinopel erreichet ä lin Beamten
W Das zweite Hofmuſikkonzert am Montag Handelskammer in Berlin Franz v. Mendelsſohn der können. Aber heftiger Sturm und Regen hätten ihnden
Mrhenem=
ſein
gewann ein erhöhtes künſtleriſches Intereſſe dadurch, daß Direktor der Deutſchen Bank Wirkl. Geh. Reg.=Rat Prof. zungen, in der Nähe des Dorfes Podima zu lande
der als Dirigent hervorragenden Ruf genießende Kapell= Helfferich, der erſte Vorſitzende des Vereins der Deutſchen Die Bewohner hätten ihn und ſeinen Fahrgaſt Rolfüh
Kit
meiſter und Komponiſt Siegmund von Hauſegger Ingenieure, Reichsrat von Miller=München, Kommerzien, Bulgaren gehalten und ſich deshalb geweigert, ihnes
für die Leitung des Konzertes gewonnen worden war. rat Marwitz=Dresden, Klempnerobermeiſter Plate, Vor= Unterkunft zu gewähren oder auch nur Lebensmittelfjähre
Das Programm des Abends enthielt nur drei Inſtrumen= ſitzender des Deutſchen Handwerks= und Gewerbekammer= verkaufen, da die Flieger nur bulgariſches Geld bei iinn
talwerke und als einleitende Nummer die Oupertüre zu tages, Hannover, der Generaldirektor der Schleſiſchen hatten. Daucourt und ſein Gefährte waren infolgedeſſesRget.
genötigt, unter den Flügeln des Apparats zu übernachten
Webers „Freiſchütz” die von der auf 70 Mann verſtärkten Aktiengeſellſchaft für Bergbau und Zinkhüttenbetrieb Remy Erſt am anderen Morgen erklärte der Schullehrer von Pat
5ar
Kapelle mit gewaltiger Tonentfaltung und prachtvollem in Lipine, der Generaldirektor der Maſchinenfabrik Augs=
Schwung geſpielt wurde und rauſchenden Beifall erntete. burg=Nürnberg Geh. Baurat v. Rieppel, der Vorſitzende dima, der ein wenig franzöſiſch verſtand, daß die Fliegst
Jn=Ve
Als zweite Nummer kam die ſinfoniſche Dichtung des des Direktoriums der Hohenlohewerke Schaltenbrand, ſo= Franzoſen ſeien, worauf ihnen herzlichſte Gaſtfreundſchüs
gewährt wurde. Daucourt ſandte einen berittenen Botes
Dirigenten „Wieland der Schmied” zum Vortrag, wie die Geheimen Kommerzienräte Schott in Heidelberg, mit Telegrammen nach dem 60 Kilometer entfernten Tſchet
für die eine kurze programmatiſche Erläuterung dem Pro= Weber in Gera und v. Wiedemann in Stuttgart.
gramm beigegeben worden war. Es iſt eine ganz im
taldſcha, um die franzöſiſche Botſchaft in Konſtantinopes
Die Aufgabe dieſer Kommiſſion wird ſein, ſowie ſeine Pariſer Freunde zu beruhigen, und ſetztt
modernen Stik nach dem Vorbilde von Richard Strauß
gehaltene Kompoſition in einem Satze, die den Muſikern die bisherige Entwickelung der Grundſätze und Methoden geſtern nachmittag ½4 Uhr, als der Sturm ſich etwar
fabelhaft ſchwierige Aufgaben ſtellt und die ſtudiert und für die Rüſtungslieferungen an Heer und Marine in ihren gelegt hatte, ſeinen Flug nach San Stefano fort, obgleist
nicht bloß angehört werden will. Mit Stellen von ſchön= Zuſammenhängen mit der allgemeinen wirtſchaftlichen er nur noch wenig Benzin hatte.
1
ſter Harmonie und echtem Pathos wechſeln in ſchnellen und Entwickelung darzulegen und die Zweckmäßigkeit der
ſprunghaſten Uebergängen andere ab, die einen Kampf gegenwärtigen Praris unter vergleichender Betrachtung
aller Inſtrumente gegen alle bezeichnen und in denen die ähnlicher Staats= oder privater Großbetriebe des In= und
Sport, Spiel und Turnen.
Töne wie Hagelwetter durcheinander wirbeln. Das Auslandes einer Unterſuchung zu unterziehen. Zu dieſem
* Pferdeſport. Rennen zu Saint=Clouß
enorme Können und die Geſtaltungskraft des Komponiſten Zweck werden von der Kommiſſion auf Grund einleitender
muß man bewundern, und für beide iſt die Kompoſition Vorträge allgemeinen Inhaltes nach einem im einzelnen 10. Nov. Prix de Villejuſt, 3000 Fres. 1. A. ChildsH,
ein glänzender Beweis. Dieſe Bewunderung hält uns feſtzuſetzenden Arbeitsprogramm Sachverſtändige zu kon= lah Deor (Ch. Childs), 2. Miß Poulet, 3. Minas. 5
nicht ab, in dieſer Art der Kompoſition ein Burchgangs= tradiktoriſchem Vortrage vernommen werden. Die Ver= 16, 15, 84:10. — Prix des Barrieres, 4000 Fres. 1.25
Levyliers Clephte (J. Bara), 2. Cidaria, 3. Imagier uni.
ſtadium, ein Suchen und Ringen nach einem neuen Kunſt= handlungen werden am 14. Nov. ihren Anfang nehmen.
Duras 463:10; 107, 21. 18, 14:10. — Prix de Gaillonn
ſtil und einem neuen Kunſtideal zu erblicken, die allerdings
5000 Fres. 1. Mme. Cheremeteffs Prédictor (Rovellaſl!
etwas Titaniſches haben. Wie wundervoll iſt dagegen das
2. Amabo, 3. Prude. 35.10; 25, 94:10, — Prir d Aulnahn
Unruhen.
prachtvoll geſteigerte Pathos des Schlußſatzes!
3000 Fres. 1. J. Linkers La Gangue (Hobbs), 2. Regi es
Labſal und Stärkung für Ohr und Herz war die herr=
* Zabern (Elſaß) 10. Nov. In der Kaſerne ſoll! Regno, 3. Coſta=Rica II. 68:10; 47. 69:10. — Prix dur
lich geſpielte 7. Sinfonie von Beethoven, die uns zugleich
Herrn von Hauſegger als Meiſter in der Kunſt des Diri= jüngſt ein Leutnant des Infanterie=Regiments Nr. 99, Grand=Chene 5000 Fres. 1. L. N. Andrés Epfilon
gierens zeigte. Das impulſive Temverament und die ſein von Forſtner, Rekruten gegenüber die Aeußerung getan (Grant), 2. Madras, 3 Soliſte. 70110; 28, 20110. —
Priz=
ganzes Weſen erfüllende muſikaliſche Durchdringung und haben, daß er für das Niederſtechen eines „Wackes” nicht des Anemones, 5000 Fres. 1. Jean Jouberts Lathyrus
Durchgeiſtigung üben eine ſuggeſtive Macht auf die Mu= beſtraft werde, er, der Leutnant gebe ihm ſogar noch 10 (G. Bartholomew), 2. Flacey, 3. Red=White and Greenn
ſiter aus und machen es verſtändlich, daß man in dieſem Mark dazu und ein Unteroffizier fügte bei auch er lege 4710; 15, 29, 14.10.
Vortrag der Sinſonie, der ſich in den letzten Sätzen zu noch 3 Mark dazu. Dieſes Vorkommmis, das die
Mili=
wunderbarer Schönheit ſteigerte eine Schar nur aus= tärbehörde bisher weder dementierte oder eine Richtig=
Vermiſchtes.
erleſenſter Künſtler ſpielen zu hören wähnte. Als fabel=ſtellung veröffentlicht hat, beſprach die Preſſe in ſchärſter
C.K. Antike Schnellwagen im Berlinerd
hafte Gedächtnisleiſtung ſei noch verzeichnet, daß Herr Kritik und der einheimiſchen Bevölkerung bemächtigte ſich
von Hauſegger die Sinfonie ohne Partitur dirigierte. eine täglich zunehmende Aufregung, die Muſeum. Die Form der Wage, die auf der Benutzungy
Ein liebenswürdiger und vornehmer Zug des Diri= bereits vorgeſtern abend in lärmenden Kund=der Hebelkraft beruht und die noch heute bei uns, aber?
genten war es, daß er den ihm vom Publikum geſpendeten gebungen vor dem Offizierskaſino zum Ausdruck kam. namentlich noch mehr in den ſüdlichen Ländern im Ge==
Beifall ſtets an die Künſtler weitergab.
Geſtern, Sonntag nachmittag, gegen 3 Uhr, ſammelte ſich brauch iſt, wird nach ihrer Herkunſt „römiſche Wage” ge==
[ ← ][ ][ → ]
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Numner 21szummer 272.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 7.
eitnent n zellint. Sie erſpart den ganzen Gewichtsſatz und iſt be= Die Wiederherſtellung des Münſtersgleichlichen und bedeutendſten Kunſtgeſchichte der Jetztzeit
Eders beim Marktverkehr in Anwendung, wo es auf
reiht ſich den bisher erſchienenen würdig an und man
tlich genaue Feſtſtellung des Gewichtes nicht ankomurt.
in Ueberlingen am Bodenſee.
kann mit Recht ſagen, daß dieſe Kunſtgeſchichte an glück=
Altertum verwendete ſolche Wagen auch für ſehr
Schon ſeit geraumer Zeit beſchäftigt man ſich mit der licher Anordnung, muſterhafter Darſtellung, glänzender
ie Laſten. Zwei ſolcher antiker Schnelwagen, die be:
Wiederherſtellung des alten Ueberlinger Münſters. Eine Ausſtattung, Fülle und techniſch höchſter Vollendung der
ers wegen ihrer vorzüglichen Erhaltung wertvoll ſind,
Kommiſſion der hervorragendſten Fachleute für Denkmal= Abbildungen einzig daſteht. Auch die vorliegende Liefe=
und Wangten in den Beſitz des Berliner Aquariums und pflege in Baden waltet dieſes ſchwierigen Amtes und die rung, in welcher Profeſſor Wulff=Berlin, der anerkannt
und ſhden von Dr. Robert Zahn in den Amtlichen Berichten erforderlichen Mittel ſollen durch eine Lotterie aufgebracht beſte Kenner der altchriſtlichen und byzantiniſchen Kunſt,
5 den königlichen Kunſtſammlungen eingehend geſchil= werden. Schon beginnen auch die Früchte der mühevollen, ſeine Schilderung dieſer hochwichtigen Kunſtperiode in
Die Hauptmerkwürdigkeit der erſten Wage beruht Zeit wie Geld raubenden Herſtellungsarbeiten zu reifen, einzigartiger und vorbildlicher Weiſe weiterführt und
be=
die ſder auf dem breiten Teile des Balkens eingeſchlagenen, Der ganze Bau, an einer dem Bodenſee vorgelagerten, ſonders die altchriſtliche und byzantiniſche Plaſtik
behan=
dauf
beide Seiten verteilten Inſchrift, nach der die etwas erhöhten Halde gelegen, iſt auf Molaſſe, Flinsſand delt, zeigt glänzend alle dieſe Vorzüge. Nicht weniger als
Feulef
ich Mie unter dem vierten Konſulate des Kaiſers Mareus
und Letteſchichten fundiert, ſowie durch ſtarke Grundwaſſer= 41 brillante Abbildungen, ſämtlich in Doppeltondruck, und
relius Antoninus und unter dem zweiten ſeines Mit=adern durchzogen. Die im allgemeinen reichlich groß 3 ganzſeitige herrlich ausgeführte Tafelbeigaben geben
ſenten Lucius Aurelius Verus im Jahre 161 auf dem bemeſſenen Fundamente beſtehen aber aus ſo wenig wider= dem Text eine prachtvolle Erläuterung.
in d
itol geeicht worden iſt. Die Normalgewichte wurden ſtandsfähigen Molaſſeſandſtein, daß Zerſtörungen ernſtoſter
— Das neue Heft der Wiener Mode bringt die
maſſtlich hier aufbewahrt. Wagen mit ſolchen Inſchriften Natur ſowohl an den Fundamenten wie am geſamten Schlußſerie der hundert beſten Rezepte des bekannten
s überaus felten. Die Gewichte ſolcher Wagen haben Aufbau zutage getreten ſind. Als erſte und wichtigſte Auf= Preisausſchreibens „Mein beſtes Rezept”. Jedes einzelne
Punigfaltige Formen; neben ſolche in Kugel=, Oliven=
Eichelgeſtalt treten ſigürliche, die Büſten von Göt= gabe war nun zunächſt eine geregeltere Entwäſſerung und dieſer Rezepte iſt Gold wert für jede Hausfrau.
Außer=
eine durchgreifende Sicherung aller Fundamente zu erſtre= dem findet man in dem Heft entzückende einfache Moden
, andere mythologiſche Weſen und Kaiſer darſtellen ben. Dieſer Aufgabe ſcheint man nun mit dem beſten Er= und prächtige Handarbeiten in farbiger Darſtellung, ſowie
zum Teil ſchöne Werke antiker Kleinplaſtik ſind. folge gerecht geworden zu ſein. Eine Tonrohrleitung mit einen Kurſus über den Tango, der ja ſo populär zu
wer=
fhrend die erſte im Tiber gefundene Wage keines ſol= zahlreichen Reviſionsſchächten umzieht den ganzen Bau den verſpricht. Man abonniert die Wiener Mode in jeder
Gewichte aufweiſt, hängt an der zweiten, die aus und führt das Dach=, Tag= und Grundwaſſer ſchnell und Buchhandlung zum Preiſe von 3 Mark.
gamon ſtammt, als Gewicht die Figur eines un= ſicher ab. Das Innere des Münſters iſt ebenfalls mit
— Die Bauſtile. Lehre der architektoniſchen
Stil=
igen Mannes, der auf einem Stuhle ohne Lehne ſitzt, ſolchen Rohrleitungen auf Fundamenttiefe durchzogen, um arten von den älteſten Zeiten bis auf die Gegenwart. Von
ſder rechten Hand eine Kugel hält und die linke auf den in Zukunft das Grundwaſſer am Aufſteigen zu verhindern. Dr. Ed. Freiherrn von Sacken. Siebzehnte Aufl.,
neu=
den Stuhl gelehnten ovalen gebuckelten Schild ſtützt. Das dem Fußboden des Inneren als Untergrund die= bearbeitet und vervollſtändigt von Dr. Julius Zeitler.
t den Kopf trägt er ein durch ſenkrechte Kerben geglie= nende Erdmaterial war von der denkbar ungeeignetſten Mit 168 zum Teil ganzſeitigen Abbildungen. In
Origi=
ſtes Diadem: der Oberkörper iſt nackt, um die Beine iſt Zuſammenſetzung und mußte auf 030 Meter Tieſe ganz nalleinenband 250 Mk. Verlag von J. J. Weber in Leip=
Gewand geſchlagen, und es wird ſo die Tracht eines entfernt werden. Statt deſſen wurde eine Auffüllung mit zig. Wie ſehr der auf gutem Kunſtdruckpapier gedruckte
ſers oder Gottes angedeutet. Die Figur ſtellt offenbar Kies vorgenommen. Bei der Ausgrabung des Unter= Band „Bauſtile” ſeine Beſtimmungen erfüllt, beweiſt die
ſen Kaiſer dar und zwar werden wir in dem Urbild grundes und bei der Freilegung der Fundamente haben ſtattliche Anzahl von Auflagen die er erlebt. Bei der
ſſts Gewichts keinen anderen als Konſtantin den ſich hochintereſſante Funde ergeben, die über die Ent= neuen Bearbeitung durch den Verfaſſer der 17. Auflage,
ſoßzen zu ſehen haben.
ſtehungsgeſchichte des Bauwerks Aufſchluß geben.
Dr Julius Zeitler, iſt den Forſchungsergebniſſen wie den
Zunächſt, vielleicht ums Jahr 1000—1100, entſtand künſtleriſchen Erkenntniſſen der letzten Jahre Rechnung ge=
C.K. Eine einträgliche Induſtrie. Einen
feſſanten ziffernmäßigen Einblick in den Umfang und eine 11 auf 15 Meter bemeſſene einſchiffige rechteckige tragen und die Ueberſicht der neueren Stile bis auf die
in einzelnen Fällen ſchlechthin märchenhaften Rein= Kapelle, offenbar dem heiligen Nikolaus, dem Patron der Gegenwart fortgeführt. Neben der äußeren Erſcheinung
inne der erſt vor wenigen Jahren auf der kanadiſchen Schiffer, geweiht. Dieſe Kapelle, bis auf die Fundamente der Bauwerke iſt auch auf ihre Grundrißanordnung und
iz Eduard=Inſel erſtandenen Pelzinduſtrie ge= abgetragen, wurde 1100—1200 zu einer dreiſchiffigen Ba= Raumgeſtaltung, häufig auch auf das Material eingegan=
Urt eine Statiſtik des Star von Montreal. Danach er=ſilia im romaniſchen Stil erweitert. Der Grundriß dieſer gen. Reizvolliſt der Verſuch, den Stilgedanten, der ſich
Uhten die nach der diesjährigen Septemberauslieferung Baſilika konnte mit hinreichender Genauigkeit bloßgelegt aus den konſtruktiven Ideen und der Zweckbeſtinung nie=
Aden verſchiedenen Geſellſchaften zur Züchtung von werden. Auch haben zahlreiche vermauerte Werkſteine derſchlägt, herauszuſchälen und klar faßlich feſtzuſtellen,
Das empfehlenswerte handliche Buch iſt auch zur
Schüler=
ſchſen und Pelztieren ausgezahlten Dividen=manches Architekturdetail zutage gefördert.
Von 1200—1300 iſt dieſe Baſilika nach Oſten und Weſten lektüre ganz beſonders geeignet.
weit über 600 Millionen Mark. Die Magir=
Geſell=
ſft mit einem Kapital von 760 000 Mark zahlte eine um je zwei Joch und im Oſten noch um einen Chor ver=
— Prieß, Klara, Hanſemanns Kinder
Lidende von 172 Prozent, die Eureka=Geſellſchaft 170 längert worden, deſſen Abſchluß offenbar der Tradition undihre Kameraden. Eine Erzählung für Knaben
Pent, die Riverſide Farming=Geſellſchaft 295 Prozent, der nahe gelegenen Reichenau und Konſtanz uſw. gefolgt und Mädchen von 7 bis 12 Jahren. Mit 4 Farbendruck=
Banbury=Geſellſchaft 320 Prozent, den Vogel aber hat iſt. Dieſe Vergrößerung gehört ſchon der frühgotiſchen bildern und 20 ſchwarzen Textbildern nach Originalen von
Feerles=Geſellſchaft abgeſchoſſen, die eine Dividende Periode an. Auch dieſe Kirche hat bei der damals auf= Käte Ohmann. 142 Seiten ſtark: Oktavformat. Ge=
900 Prozent ausſchütten konnte. Die Statiſtik verrat, blühenden Stadt weichen müſſen. „Ums Jahr 1350‟, ſo bunden in modernes Leinen mit ſechsfarbiger Prägung
das Geſamtkapital aller den Vorſchriften des Geſetzes beſagt uns eine Steinurkunde, „hat Eberhard Rab, der nach einem Aquarell von Käte Ohmann. 3 Mk. K. Thiene=
Prechenden und damit behördlich zugelaſſenen Fuchs.Steinmetz aus Franken, den erſten Stein zu dieſem Ehor manns Verlag, Stuttgart. Das Haupterfordernis aller
Geſellſchaften auf der Prinz Eduard=Inſel zurzeit gelegt”. Aber dieſe Kirche iſt im Bau unterbrochen und Menſchenſchilderungen iſt hier erfüllt: Dieſe Kinder (und
nie ganz zu Ende geführt worden.
wie ſchwer ſind Kinder zu ſchildern!) ſind ſo charakteriſiert,
bits über 33 Millionen erreicht hat; hierzu treten noch
Wie ein Ratsprotokoll von 1429 erzählt, hat dann ein daß jede Individualität ſcharf umriſſen daſteht und ſich im
ge Geſellſchaften, die der Geſetzgebung von Neuſchott= noch nicht genügend bekannter Meiſter — „Hans der Stein= Laufe der Handlung folgerichtig weiter entwickelt. Ganz
und Maſſachuſets unterſtehen und die mit nicht ganz
Millionen Mark Kapital arbeiten. Der Wert der jungen metz, der Stadt Ueberlingen und St. Nikolauswerkmeiſter” neu erſcheint an dieſem Buche der geſunde, nüchterne
—, den erſten Stein zur Erweiterung dieſer Kirche gelegt. Realismus des Vortrags. Alle Vorgänge wurzeln im
ühle erreicht in dieſem Jahre über 14543000 Mark, der Dieſem Meiſter iſt der Plan für die Umwandlung der Leben von heute: ſeiner Technik, ſeinen Wohnverhältniſſen,
ätzungswert aller in ſämtlichen Farmen zurzeit vor= dreiſchiffigen zur fünfſchiffigen Hallenkirche, ſowie einer ſeiner Reiſefreudigkeit. Die Zuſtandsſchilderungen im
denen Pelztiere 39880000 Mark. Rechnet man den Verlängerung des Langhauſes um zwei Joche zuzuſchrei=
Hamburger bürgerlichen Villenquartier als auch im
Nord=
der Schuppen und Anlagen hinzu, ſo verfügt ben. Die Umwandlung des großen dreiſchiffigen in ein ſeebad am Wattenmeere ſind von großer Lebendigkeit. Es
junge Induſtrie bereits über Aktiva im Werte von fünfſchiffiges Münſter vollzog ſich derart, daß je ein
ſtl über 40 Millionen.
äußeres Schiff in zwei aufgeteilt wurde, und, unter Be= fehlt aber auch nicht an Romantik, und manches tiefe
Mär=
chen iſt hineinverflochten.
D. K. G. Wie bekannt ſein dürfte, bewilligt der Prä=nutzung der äußeren Fundamentmauern der vorherigen
— Die Ritter vom Geiſte, Roman in neun
t. der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft dreiſchiffigen Baſilika, ein weiteres Schiff entſtand.
Urkunden beſagen, daß 1451 ein großer Brand be= Büchern von Karl Gutzkow. In drei Teilen
heraus=
bhlichen Familienangehörigen von ſüdweſtafrikaniſchen
ſſiedlern und Beamten (Ehefrauen, Schweſtern, Schwä= deutenden Schaden angerichtet bat: 1494 hat erſt wieder gegeben, mit Einleitung und Anmerkungen verſehen von
illen, Nichten uſw.) und ſolchen männlichen Geſchlechts regere Bautätigkeit eingeſetzt. Während der großen Zeit= Reinhold Genſel. (Goldene Klaſſiker=Bibliothek.
Deut=
um vollendeten 16. Lebensjahre, ſowie Bräuten freie räume haben auch die Baumeiſter des öſteren gewechſelt, ſches Verlagshaus Bong u. Co., Berlin und Leipzig.)
Urfahrt dritter Klaſſe von Hamburg bis Swakopmund deren Namen und Tätigkeit zum Teil recht wenig, zum Dieſes große Werk weiten Kreiſen wieder zugänglich zu
W. Lüderitzbucht oder einen Zuſchuß zu den Ausreiſe= Teil gar nicht überliefert ſind. 1513 erſcheint ein Ehriſtoffer machen, iſt der Zweck der vorliegenden Ausgabe, die der
Gutzkow=Forſcher Reinhold Genſel kenntnisreich und
ſorg=
erlzweiter Klaſſe in Höhe von 150 M. Die gleiche Un= Wohlgemuth als Baumeiſter. 1555 beſchloſſen die „ge= fältig veranſtaltet, derſelbe, der bereits die ausgezeichnete
kützung wird weiblichen Perſonen zuteil, welche eine heimen Räte der Stadt”, mit dem Bau in der Kirche „für=
Elung im Schutzgebiet als Lehrerin, Erzieherin, Stütze derlich und unverlänget fürzuſchreiten”. Aber erſt im vierbändige=Auswahl von Gutzkows Werken in der
Gol=
ür Dienſtmädchen annehmen wollen. Da bezüglich der Jahre 1559 erſcheint in den Urkunden wieder ein Bau= denen Klaſſiker=Bibliothek beſorgt hat. In einer angenehm
Alagſtellung über Bewilligungen freier Ueberfahrt bezw. meiſter in dem Bürger Jakob Rosheim. Dieſem Bau= lesbaren Einleitung wird das Entſtehen des Werkes aufge=
Zuſchuſſes zu den Ausreiſekoſten noch vielfach Zwei= meiſter wurde die Aufgabe zuteil, die letzten fünf Vierun= zeigt, zumal der Herausgeber ſo glücklich war, die
Keim=
zelle des Ganzen, eine kurze Notiz von neun Zeilen, in
eſtehen, ſo wird darauf aufmerkſam gemacht, daß gen des Hochwerkes einzuwölben, und in ſeinem Vertrage
räge um Unterſtützung der Ausreiſe ſagt der hohe Rat, „daß mit dem Bau fürderlich und un= Gutzkows ungedruckten Tagebüchern zu finden. Das inter=
Familienangehörigen und Bräuten an verzogentlich fürzufahren und nit mehr dahinten zu er= eſſante Dokument iſt in Fakſimiledruck dieſer Ausgabe
bei=
gegeben. Ein ſorgfältiger Kommentar zeigt, wie der
Deutſche Kolonialgeſellſchaft, Berlin W. 35, Am Karls= ſitzen ſei”. Dieſe Arbeit iſt dann auch nach einer Schluß=
Dichter oft bis auf Kleinigkeiten Einzeltatſachen, Beobach=
B0, Afrikahaus, zu richten ſind. Nur Anträge, die ſich ſteininſchrift im Jahre 1562 fertiggeſtellt worden.
1574 wurde die Pyramide des Nordturmes abge= tungen, Durchlebtes und Durchdachtes zuſammentrua. um
freie Ueberfahrt von Dienſtboten uſw. beziehen, ſind
durch geſchickte Bearbeitung dieſer Bauſteine dem Werke
n Frauenbund der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft ein= brochen, um auf der Plattform des ſo gewonnenen
ober=
leichen. Für die Bewilligung freier Ueberfahrt iſt er= ſten Stockwerkes ein Obſervatorium gegen etwa heran= Farbe, Echtheit nd Friſche zu verleihen. Anſpielungen auf
rlich, daß der Antrag von dem betreffenden Anſiedler ziehende Feinde zu errichten. Auf dieſe Weiſe iſt der jetzt Zeitereigniſſe, Zuſtände und Perſönlichkeiten werden er=
Beamten geſtellt und vom Reichs=Kolonialamt, dem auf dem Turme aufgeſtellte Tambour zum Wahrzeichen klärt und die zahlreichen Modelle, nach denen Gutzkow
ſbernement oder dem zuſtändigen Bezirksamt befür= Ueberlingens geworden. Der Bau des ſüdlichen Turmes arbeitete, feſtgeſtellt. Die drei ſtattlichen Bände ſind wie
hlet ſein muß. In dieſer Befürwortung iſt auszu= mit der bekannten 177 Zentner ſchweren Hoſannaglocke, alle Ausgaben der Goldenen Klaſſiker=Bibliothek, ſorgfältig
en, daß der Antragſteller in der Lage iſt, die auszu= deren Guß 1440 erfolgte, iſt ſchon in den unterſten Stock= gedruckt und geſchmackvoll ausgeſtattet. Der Preis beträgt
Penden Perſonen bei ſich aufzunehmen, ihnen Unterhalt werken ganz unvermittelt unterbrochen worden. Ein ori= trotzdem nicht mehr als 2 Mark für jeden der drei Bände.
Aewähren, und daß begründete Ausſicht für dauerndes ginell abgewalmtes hohes Pfannendach bekrönt den im Das Werk iſt auch in Verbindung mit der erwähnten
Aus=
wahl, mit der zuſammen es eine ſiebenbändige erweiterte
Rkleiben im Schutzgebiet beſteht.
30jährigen Kriege von den Schweden arg zugerichteten Gutzkow=Ausgabe bildet. zu haben. In der Flut ſchnell=
Turmſtumpf
vergänglicher moderner Romanliteratur wird dieſes groß=
Eine Million Mark Renten an ſtellen=
So iſt das Werk auf uns gekommen; es iſt Aufgabe
lie Handlungsgehilfen hat die Verſicherung der Gegenwart, dieſen mittelalterlichen Kunſtſchatz zu be= artige Zeitbild nicht nur als genußreiche Lektüre, ſondern
n Stellenloſigkeit des Deutſchnationalen Handlungs= wahren und — ſoweit es der drohende Verfall erfordert auch als wichtiges Kulturdokument fortan ſeinen feſten
lfen=Verbandes bis zum 17. Oktober 1913 ausbezahlt.
zu erſetzen, um es für weitere Jahrhunderte lebens= Platz behaupten.
Weiten wirtſchaftlichen Rückganges, wie eine ſolche jetzt fähig zu erhalten.
Ar unſer Wirtſchaftsleben hereinzubrechen droht, ſteigert
auch die Zahl der ſtellenloſen Handlungsgehilfen. Die
Vom Balkan.
Muſik.
Ellenloſigkeit birgt aber für die Handlungsgehilfen
Ußtre Gefahren in ſich als für die Lohnarbeiter. Be=
Wagner=Muſik für 20 Pfennig. Unter
König Ferdinands Konferenzen in Wien.
ſdias wenn ein Handlungsgehilfe etwas älter iſt. wird dem Namen „Edition Schott, Einzel=Ausgabe” veröffent=
Belgrad, 10. Nov. Als einziges Blatt bringt die
Ahm ſchwerer fallen, paſſende Beſchäftigung zu erhalten. licht der Verlag B. Schotts Söhne in Mainz, ſoeben eine Politika eine Meldung, wonach König Ferdinand
unberechtigterweiſe werden ja z. B. öfters Hand= polkstümliche 20 Pfennig=Ausgabe der klaſſiſchen Werke, nach ungefähr zehn Konferenzen mit dem Grafen
Asgehilfen ſchon als alt angeſehen, wenn ſie ſich noch ſowie der beliebten Opern= und Unterhaltungs=Muſik in Berchtold in Wien eine gegen Serbien gerichtete ge=
Mollbeſitz ihrer Kräfte befinden, nur weil ſie das vier= zum Teil gänzlich neuen Bearbeitungen. Die Ausgabe, heime bulgariſch=öſterreichiſche Militärkonvention zum Ab=
Lebensjahr überſchritten haben. Die Verbände der die auch hinſichtlich Ausſtattung, Druck und Papier den ſchluß gebracht habe. Nach der Unterzeichnung habe König
dlungsgehilfen haben frühzeitig durch Selbſthilfe dem verwöhnteſten Anſprüchen gerecht zu werden verſucht, ver= Ferdinand zu einem Freunde geäußert, jetzt habe er ſeine
Ael der Stellenloſigkeit zu ſteuern geſucht. Unter den folgt in ihrer Art die hohen kulturellen Ziele, die die Seelenruhe wieder erlangt. Wie das Blatt weiter ſchreibt,
männiſchen Vereinen iſt der D. H. V., der mit etwa Reclam=Ausgabe auf dem Büchergebiet in ſo ſchöner und könne man ſchon im nächſten Frühjahr neuen Verwickelun=
000 Mitgliedern der größte kaufmänniſche Verband umfaſſender Weiſe erreicht hat. Die Sammlung, von der gen entgegenſehen. Der König bezwecke, mit der Kon=
Welt iſt, bahnbrechend auf dieſem Gebiete vorgegan= ſchon heute bei ihrer Gründung 2500 Nummern vorliegen, pention im bulgariſchen Volke die Hoffnung auf baldige
Schon vor 15 Jahren gründete er ſeine Verſicherung wird mit dem Namen Richard Wagners eröffnet, deſſen Revanche zu erhalten und ſich ſeinen bedrohten Thron zu
en Stellenloſigkeit, der jedes ordentliche Verbandsmit= Werke auf dieſe Weiſe ſchon vor Ablauf der Schutzfriſt zu retten. — Aus London wird gemeldet: In politiſchen Krei=
Ad, ohne daß es irgendwelche Sonderbeiträge zu leiſten einem Spottpreiſe jedem zugänglich ſind.
ſen erregen die langen Wiener Unterredungen zwiſchen
angehört. Die Verſicherung gegen Stellenloſigkeit er=
König Ferdinand und dem Kaiſer Franz Joſef, ſowie dem
von jedem eingehenden Mitgliedsbeitrage einen be=
Grafen Berchtold große Aufmerkſamkeit. In gut
inſor=
imten Betrag überwieſen, hat alſo mit einer laufenden
mierten Kreiſen wird angenommen, daß eine dauernde
Literariſches.
Enuhme zu rechnen. Im Jahre 1912 hat ſie insgeſamt
— Handbuch der Kunſtwiſſenſcaft. Her= Annäherung zwiſchen der Türkei, Bulgarien und
Oeſter=
ſcht8, 13 Mark an Renten ausbezahlt. Ende September
waren die Auszahlungen von 1912 aber ſchon über= ausgegeben von Dr. F. Burger, München, in Verbin=reich jetzt außer Zweifel zu ſtehen ſcheine.
itten. Sie betragen für die erſten neun Monate des dung mit den Univerſitäts=Profeſſoren Cuctius=Erlangen,
Jonescus Beſuch in Athen.
Uhre 1913: 155 614 Mark. Trotz dieſer Auszahlungen Egger=Graz, Hartmann=Straßburg, Herzfeld= und Wulff=
* Athen, 9. Nov. Bei dem vorgeſtern zu Ehren
es der Kaſſe möglich. Rücklagen in einer Geſamthöhe Berlin, Neuwirth=Wien, Pinder=Darmſtadt, Singer=
Dres=
über 1 Million Mark zu machen, die für Kriſenzeiten den. Graf Vitzthum=Kiel, Wackernagel=Leipzig, Weeſe= des rumäniſchen Miniſters des Innern Take Joneseu ge=
Verfügung ſtehen und die Gewähr bieten, daß die Bern, Willich= und Oberbibliothekar Leidinger=München. gebenen Bankett brachte Miniſterpräſident
Venize=
e ſelbſt den größten unerwarteten Anforderungen ge= Mit zirka 3000 Abbildungen. In Lieferungen à 1,50 Mk.los einen Trinkſpruch aus, in dem er der Mitwir=
Ahſen iſt.
(Akademiſche Verlagsgeſellſchaft Athenaion, Berlin-Neu= kung Jonescus an dem Bukareſter Frieden gedachte der
babelsberg) Lieferung 9: Wulff, Altchriſtliche und byzan= zukünftig eine fundamentale Urfunde dieſer öſtlichen
tiniſche Kunſt, Heft 5. Die neue Lieferung dieſer unver= Halbinſel Europas bilde. Taie Joneseu trank in Er=
Nummer 272.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 8.
widerung auf den Trinſpruch auf das Wohtlergehen und ſbundes, General der Inſanterie z. D. von Selendarf, f drei Sonderzige bereit ſanden, um ſe nach Rariak gts
die Größe Griechenlands, dankte für den Empfang, der ihm nachſtehendes Antworttelegramm: Neues Palais. Ich zubefördern.
insbeſondere auch ſeitens der Bevölkerung bereitet wor= danke Ihnen für die Meldung von der Einweihung des
— Düſſeldorf, 10. Nov. Der Regierungsprä
den ſei. Er ſchloß ſich der Auffaſſung des griechiſchen Mi= Erholungs= und Uebernachtungsheims auf Fort Spitzberg
niſterpräſidenten an, daß der Friede von Bukareſt die von Jungdeutſchland und der ausdrucksvollen Herzlichkeit dent hatte die Beſchlüſſe von Innungen in Düſſeld)
Grundlage für eine Annäherung zwiſchen Rumänien und der von vaterländiſchem Geiſte erfüllten Jugend Schleſiens. Elberfeld, Solingen u. a. für ungültig erklärt, durch wed
Griechenland bilde, die beide für den Frieden begeiſtert Ich entbiete hiermit der verſammelten Jungmannſchaft den Innungsmitgliedern die Verabfolgung Bo
ſeien und für die keine Urſache von Meinungsverſchieden= und ihren verdienten Führern meinen königlichen Gruß. Rabattmarken an das kaufende Publikum unterſ
heiten beſtehe. Wie verlautet, übernahm Jonescu auf Als weiteres Zeichen meines Wohlwollens habe ich nicht wurde. Auf die Beſchwerde gegen den Beſcheid hat=
Grund der Beſprechungen die Aufgabe, als Vermittler nur die eigene Büſte, ſondern auch die des großen Königs Miniſter nunmehr ausgeſprochen, daß gegen den Entſche
oder Schiedsrichter zwiſchen der Türkei und Griechenland zum Schmuck der Hütte geſtiftet. Ich vertraue, daß die des Regierungspräſidenten kein Anlaß zum Eingreifen
zu wirken, um ein Einvernehmen über die ſtrittigen Punkte ſchleſiſche Jugend allezeit beweiſen wird, daß ſie würdig aufſichtswegen gegeben ſei. Der Beſcheid iſt endgüll
ſein wird der Väter, die vor hundert Jahren opferwillig der Verabfolgung von Rabattmarken ſteht alſo nichts
des Friedensvertrages herbeizuführen.
* Paris, 10. Nov. Das Echo de Paris meldet aus dem Vaterlande dienten und daß ſie ihnen in unerſchöpf= Wege.
Weſtenfeld, 10. Nov. Die Vergiftung in
Rom: die engliſche Regierung habe angeblich die licher Königstreue nacheifere.”
Abſicht, den Großmächten vorzuſchlagen, daß Griechen=
* Königsberg, 10. Nov. Heute nachmittag ſtieß ein Familie des Gärtnereibeſitzers Müller durch den Ge=n
land gewiſſe beſtrittene Gebiete zugeſprochen würden Kleinbahnzug mit einem Laſtwagen zuſam= von Suppe hat ein weiteres Todesopfer geford
unter der Bedingung, daß es ſich verpflichtet, vor dem 30. men. Das Führerhaus wurde eingedrückt und die Lo= Auch der Lehrling Behresmeier iſt geſtorben. Die übrü
November das von Albanien beſtrittene Gebiet zu räumen. komotive mit der Vorderachſe aus dem Gleis gehoben. 10 Mitglieder der Familie befinden ſich außer Lebe
Die italieniſche Regierung wäre dieſem Vorſchlage günſtig Der Zugführer wurde leicht perletzt.
gefahr.
geſinnt.
* Prag, 10. Nov. Die Hörer der drei weltlichen Fa=
Die Lage in Bulgarien.
Truppen=Vereidigung.
kultäten der tſchechiſchen Univerſität blieben den
HB Rom, 10. Nov. In diplomatiſchen Kreiſen ver= Vorleſungen fern, um durch den Streik zugunſten der bau=
* Potsdam, 10. Nov. Heute vormittag wurden
ſichert man, daß, falls Oeſterreich=Ungarn die dem gegen= lichen Ausgeſtaltung der tſchechiſchen Techniſchen Hochſchule Truppen am Langen Stall vereidigt. Am Feldaltar ſta
wärtig in Wien weilenden König Ferdinand von Bulga= zu demonſtrieren. Sie wollen am Mittwoch die Vor= die Geiſtlichkeit. Verſammelt hatten ſich das Offizierkoſ
rien zugeſagte Hilfe nicht zuteil werden laſſe, König Fer= leſungen wieder beſuchen.
und die Generalität der Garniſon mit dem Kommans
dinand nicht nach ſeiner Hauptſtadt zurückkehren würde.
* Paris, 10. Nov. Die neueparlamentariſche renden General Freiherrn von Plettenberg an
Ein ſehr großes Intereſſe wird den Konferenzen entgegen= Gruppe der radikalen Partei, deren Bildung Spitze, die Herren des Hauptquartiers mit dem Gengsil
gebracht, die der König mit dem Grafen Berchtold täglich auf dem Kongreß in Pau beſchloſſen wurde, konſtituierte oberſt von Pleſſen an der Spitze, die Generaloberſten
hat und ebenſo auch der Audienz, die der König beim ſich heute endgültig zu einer Kammergruppe. Sie zählt Keſſel und von Lindequiſt, der Kommandant von
Kaiſer hatte. Der König iſt faſt den ganzen Tag auf dem bisher 150 Mitglieder und wählte zum Vorſitzenden Cail= dam, Generalmajor von Kleiſt, die fremdherrlicheni
Auswärtigen Amt, und ſo glaubt man ſchließlich an eine laux, zum ſtellvertretenden Vorſitzenden Renoult und ziere die Militärbevollmächtigten, die Prinzen
Aenderung des Bukareſter Friedensvertrages und Aus= Raynaud=
Friedrich, Auguſt Wilhelm, Oskar Joachim und derhl
merzung der großen Schäden, welche die letzten Balkan=
* Liſſabon, 10. Nov. Präſident Affonſo Coſta er=prinz von Hohenzollern. Der Kaiſer in der Uniformeil
kriege Bulgarien geſchlagen haben. Die öffentliche Mei= klärte in ſeinem Vortrage in Oporto, der Ueberſchuß Generalfeldmarſchalls erſchien gegen 11 Uhr zu Fußbiſſ
nung in Bulgarien hat niemals den Bukareſter Vertrag an= aus den Einkünften habe am 30. Juni d. J. 4000 Neuen Palais. Gleich darauf brachte die Leibkompagül
erkannt, der Bulgarien den größten Teil der aus dem Konto Reis erreicht. Die Ausgaben für die Landesver= des 1. Garde=Regiments die Feldzeichen. Nach
erſten Balkankriege eroberten Gebiete genommen hat. Die teidigung ſtellten ſich, die Koſten für den Bau des neuen ſprachen des evangeliſchen Garniſonspfarrers Hofpredil
große Mehrheit des bulgariſchen Volkes hofft im gehei= Arſenals einbegriffen, auf 70000 Kontos. Der Präſident Richter und des katholiſchen Garniſonspfarrers
men auf die Hilfe von Oeſterreich=Ungarn und rechnet be= fügte hinzu, daß in nächſter Zeit mehr ere Schiffs= dorf, erfolgte die Vereidigung der Rekruten.
ſtimmt auf eine Aenderung des Vertrages. Rußland hat einheiten in Portugal gebaut würden.
Der Kaiſer hielt eine Anſprache an die Rekm
Bulgarien ſeine Popularität entzogen, da es Bulgarien in
* Waſhington, 10. Nov. Die Aſſociated Preß meldet: Generalmajor Kleiſt brachte das Kaiſerhoch aus, die
den verhängnisvollen zweiten Balkankrieg geſtürzt hat. Wilſon beabſichtigt vorläufig nicht, eine Beſprechung ſpielte die Nationalhymne. Der Kaiſer nahm eine gſ
Nunmehr hat König Ferdinand an Oeſterreich=Ungarn der Lage in Mexiko im Kongreß herbeizuführen.
Anzahl Meldungen entgegen, darunter die der ſächſtiſcen
appelliert und man glaubt, daß die begonnene Unterſtütz=
* Waſhington, 10. Nov. Wilſon gab deutlich zu Generalmajore Lucius und Bärenſprung anläßlich ihm
ung Oeſterreich=Ungarns auch weiter anhalten wird.
verſtehen, daß er gegenwärtig nicht die Abſicht habe, dem Beförderung zu Kommandeuren der Infanterie=Bricſ
Kongreß eine Sonderbotſchaft über die meri= Nr. 45 und 88. des Oberſten Schwundt anläßlich ſchn
kaniſche Frage zu unterbreiten, da dieſe ſich noch Ernennung zum Kommandeur des Füſilier=Regimen
* Belgrad, 10. Nov. Die Skupſchtina nahm nicht ſoweit entwickelt habe. Weiter erklärte. Wilſon, daß 35, des Oberſtleutnants von Wriaht anlaßlich ſeinen
die Geſetzesvorlage, betreffend Beendigung des Huerta keine Zeitarenze für die Beantwortung der Note förderung zum Inſpezienten der Waffen bei den Trule
Moratoriums, in letzter Leſung mit 74 gegen 19 der Vereinigten Staaten geſetzt worden ſei. Ferner er= des Oberſtleutnants Grube, anläßlich ſeiner Ernen
Stimmen an. Zahlungen aus Wechſelverpflichtungen wer= klärte er auf Befragen, nicht in der Lage zu ſein, ſich über zum Kommandeur der Kriegsſchule in Potsdam, des
den am 10. Januar 1914 wieder aufgenommen.
die Anerkennung der Konſtitutionaliſten zu äußern. So= neraloberarztes Wiemuth u. a. Nach demo
* Konſtantinopel, 10. Nov. Der Engländer nach iſt er nach wie vor gegen die Aufhebung des Waffen= marſche der Fahnenkompagnie begab ſich der Kaiſen
Hawker und der Franzoſe Anchely, die beide in ausfuhrverbotes.
das Regimentshaus des erſten Garde=Regiments, t
Dienſten der Türkei ſtehen, ſind von der Regierung zu In=
* Johannesburg, 10. Nov. 2000 Inder wurden das Frühſtück bei dem Offizierkorps einnahm. Das
ſpektoren der Gendarmerie ernannt worden; Hawker für auf dem Wege nach Transvaal in Balfour angehalten, wo ter iſt ſehr ſchön.
die Vilajets Erzerum und Trapezunt, Anchely für die
Vilajets Charput, Bielis und Diarbekr. Der Effektivſtand
Wie man die=Magenſäure unſchädlich macht.
der Gendarmerie iſt um 1000 Mann erhöht worden.
Wenige ſind ſich eigentlich bewußt, wie wichtig es iſt,
* Konſtantinopel, 10. Nov. Die Blätter mel=
Wüh. Zagt., 20.
den: Der Miniſterrat beſchloß die ſeit mehr als einem die im Magen befindliche Nahrung von ſäurebildender
schon lange darüber nach, wie ich es Ii
Jahre eingeführte Kriegsſteuer auf 10 Jahre Gärung freizuhalten. Eine geſunde, normale Berdauung
beibringen soll das die gegen Erieätniten
zu verlängern. Der Steuerertrag ſoll für eine Ver=kann nicht ſtattfinden, ſolange der Magen mit ſeinen
nicht erst dann etwas tun, Venn es 2
IIE
ſtärkung der Flotte verwendet werden.
zarten Schleimhäutchen von der Säure gereizt und von
ist. Halten Sie doch Ständig
* Konſtantinopel, 10. Nov. Wie verlautet, be= den freiwerdenden Gaſen bedrückt wird — alles das ſind
Eutol-Bonbons
(i (e.
finden ſich die türkiſch=griechiſchen Verhand=die Folgen der gärenden Speiſen im Magen. Um eine
im Hause! Früh genug genommen. können
lungen auf einem guten Wege. Der griechiſche Ver= vollkommene Verdauungstätigkeit zu erzielen, muß dieſe
ie manchen lästigen Katarrh dadureh ei
treter Levidis iſt von den hieſigen amtlichen Kreiſen Gärung beſeitigt oder verhindert und die Säure neu=
Sind jetzt in blehet
GeMhüten. „Eutol-Bonbon
Jdosen verpackt und kosten nur 30 e
benachrichtigt worden, daß in der Frage der Staatszuge= traliſiert werden. Beſorgen Sie ſich zu dem Zweck beim
Aeien Se ai eie
geschützte Marke -Futol‟, denn ott Geile
hörigkeit ein Uebereinkommen erzielt worden ſei. Bezüg= Apotheker oder Drogiſten etwas biſurirte Magneſia, von
wird man Uhnen minderwertige Bonbohs dafür anbieten
der man nach jeder Mahlzeit einen halben Teelöffel voll in
lich der anderen Fragen ſollen verſöhnlichere Dispoſitionen etwas warmem oder kaltem Waſſer nimmt. Biſurirte
II,21445
beſtehen.
Magneſia iſt angenehm einzunehmen, hat keine ſtörenden
* Rom, 10. Nov. Gegenüber einem im Pariſer Temps Nebenwirkungen, beſeitigt die Gärung, neutraliſiert die
Für Erholungsbedürftige und leichtere
Sommer, und
erſchienenen Artikel, in welchem von einer neuen Bot= Säure und macht den durchſäuerten Speiſebrei wieder
Kranke. Winter besucht
ſchafter Vereinigung in London, welche die frü= milde, friſch und leichtverdaulich.
V0
Kuranstalt Hofheim I. I
heren Entſcheidungen abändern könnte, die Rede iſt, wird
Die regelmäßige Anwendung von biſurirter Magneſia
Neven ue Stunde von Frankfurt a. M
in hieſigen politiſchen Kreiſen betont, der Dreibund werde garantiert eine geſunde, normale Verdauung, da ſie die! Prospekte durch Dr. Schulze-Kahleyss, Nervenarz
nicht zulaſſen, koſte es, was es wolle, daß die Entſcheidun= Bildung der überſchüſſigen Säure verhindert, die allein
gen der Londoner Konferenz betr. die Grenzen Albaniens die Störungen verurſacht.
abgeändert werden. Uebrigens habe keine Regierung dieſe
Notabene! Ein Apotheker weiſt darauf hin, daß es Wer nie die Nächte huſtendg
Abſicht kund getan und es ſei nicht wahrſcheinlich, daß ſich hierbei nicht etwa um die gewöhnliche, ſondern um der begreift kaum, welche Wohltat der Welt mit
irgendeine Regierung Vorſchläge in dieſem Sinne machen biſurirte Magneſia handele, die nur in genau etiket= Dechten Sodener Mineral=Paſtillen geſchenkt
wori=
werde, beſonders nicht nach den Aeußerungen Kokowtzows. tierten, blauen Flakons verkauft wird, mit „biſurirte § Die Paſtillen, die aus zur Kur benützten Heilblllleng
Magneſia” in das Glas ſelbſt eingeblaſen. (VIII,23438 3 der Gemeinde Soden ſtammen, wirken lindernd llſend
und beruhigend wenn man ſie vor dem Schlaßtngehel
Letzte Nachrichten.
3nimmt, und ſie bekämpfen auch die ſchwerſten Miltmnen
in en Z
S anfälle, wenn man ſie nach Vorſchrift verwendets Mlnen
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
M
Z achteaber auf den Namen, Fay= u. die amtl.Beſcheiniglun
TüRKMPABSTE
* Berlin, 10. Nov. Die preußiſchen Miniſter der
des Bürgermeiſter=Amtes Bad Soden a. T. auf weibel
FRANKFURTMAIN
öffentlichen Arbeiten, ſowie für Handel und Gewerbe
3
* Kontrollſtreifen. Preis 85 Pfg. die Schachtel. (B2350if
haben dem Deutſchen Handelstag mit Bezug auf
betenäutend
deſſen in der Ausſchußſitzung vom 12. Juni dieſes Jahres
Mehenht
Smenetut
e
gefaßten Beſchluß auf eine Eingabe mitgeteilt, daß ſie der
enenenenenenentene
Merlangen
. 50
geſetzlichen Regelung des Verdingungs=
Jie gralb u. Gänco
e
(12965a
weſens d. h. der Vorſchriften über die Vergebung von
8.
WrünKApaesf Korhbuckl
öffentlichen Leiſtungen und Lieſerungen, nicht näher=
W-Jacken kleider
treten können, da die Materie ſich aus den vom Ausſchuß
-Taillenkleider
Womit man Kaffee bereitet, Der bekannteſte
Kaffee=
des Handelstages ſelbſt am 25. Juni 1912 gebilligten 2 zuſatz iſt wohl die Eſchorie. Aber auch Zuckerrüben
Glädelßlusen .
Gründen zur geſetzlichen Regelung nicht eignet.
und Möhren werden in manchen Gegenden noch benutzt.
-Röcke a
* Karlsruhe, 10. Nov. Morgen feiert die G. Braun= Von Früchten und Samen dienen dazu Eicheln, Feigen,
in grösster Auswahl, vom einfachsten bis
ſche Hofbuchdruckerei und VerlagsAnſtalt, Spargeiſamen, Erbſen, Roggen, Gerſte, Mais und
eine der größten und angeſehenſten Druckereien und Ver=Lupinen. Das Brennen geſchieht teils im Haushalte,
elegantesten Genre. Henderungen sofort.
lagsunternehmungen des ganzen badiſchen Staates, in teils fabrikmäßig. Ein gutes Kaffee=Znſatzmittel kann
G. m.
deren Betrieb auch das Regierungsorgan, die Karlsruher nur fabrikmäßig hergeſtellt werden, weil die richtige Ver=
Zeitung, erſcheint, ihr 100jähriges Jubiläum.
arbeitung beinahe noch wichtiger iſt, als das Roh=
D. Kehleid L0. v.h.
* Karlsruhe, 10. Nov. Wie die Blätter melden, iſt in material. Am deutlichſten zeigt ſich das bei dem
be=
den letzten Tagen in der Wohnung eines Dieners der kannten, aus Roggen hergeſtellten Seeligs Kornkaffee.
Ludwigstr. 5 Darmstadt Teleph. 2539
Erſten Kammer im Ständehaus ein Fall vonſpina= Während es der Hausfrau kaum möglich ſein dürfte,
Snenalieslteiehete eten
ler Kinderlähmung feſtgeſtellt worden. Da alle aus Roggenkörnern einen einigermaßen trinkbaren Kaffee
Vorkehrungen getroffen ſind, braucht eine Weiterverbrei= zu brennen und zu kochen, wird Seeligs Kornkaffee von
tung der anſteckenden Krankheit nicht befürchtet zu werden. Kennerinnen gerade als eines der beſten Kaffee=Zuſatz=
Insbeſondere wird die Einberufung des Land= mittel betrachtet.
Aus dem Geſchäftsleben.
tages, die für den 25. Nov. zu erwarten ſteht, nicht Gzie man rote, riſſige aufgeſprungene Hände raſch
Man ſchreibt uns: Was heißt Puck? Dieſe Be= werden.
2 und billig verſchönert: Man waſche ſich die Hände zeichnung iſt allerdings eine von denjenigen, womit ſelbſt!
* Speyer, 10. Nov. In der heute vormittag eröffneten mit der milden Zuckooh=Seife in warmem Waſſer, mancher Gebildete ohne weiteres nicht recht weiß, was;
Sitzung des Landrates der Pfalz führte Regierungspräſi= Nachdem man ſie gut getrocknet hat, nehme man etwas anfangen. Puck war bei den alten Frieſen und Jütenn
dent Ritter v. Neuffer u. a. aus, daß infolge erhöhter Zuckooh=Erème und reibe ſie leicht in die Haut ein, eine Art gutmütiger Hauskobold, ein ſchelmiſch neckenders
Mehrausgaben eine Erhöhung des Hundertſatzes der Dieſe Haut=Creme macht die Haut über Nacht weich und Nachtgeiſt, der mit den Angelſachſen nach England
Kreisumlagen von 37 auf 38 Prozent nötig werde, obgleich geſchmeidig, ſie dringt reſtlos in die Haut ein, ohne die wanderte und u. a. von Shakeſpeare im
Sommernachts=
die Steuerſumme von 9 200 000 Mark auf 9 500 000 Mark Poren zu verſtopfen, und genießt ſeit vielen Jabren den traum poetiſch verewigt wurde. In letzter Zeit iſt jedoch
geſtiegen ſei. Bei der Poſition der Ueberlandzentrale wird Rufals Univerſal=Schönheitsmittel gegenrauhe und ſpröde der Name in Deutſchland weſentlich bekannter geworden:
zwecks weiterer Beſchaffung von Kapitalien die Aufnahme Haut der Hände und des Geſichts. In allen Apotheken, durch die neue „Puck” 3 Pfg.=Zigarette der Georg A.
Jasmatzi Aktien=Geſellſchaft, Dresden, der größten
eines Anlehens im Höchſtbetrage von acht Millionen Mark Drogerien und Parfümerien erhältlich.
gefordert.
deutſchen Zigarettenfabrik, die mit dieſer Marke ein
Millionen Abonnenten der „Berliner Fabrikat in den Handel bringt, das eine hervorragenoe
* Breslau, 10. Nov. Auf das Ergebenheitstelegramm Illuſtrierten Zeitung” leſen den neuen Roman Qualitäts=Leiſtung genannt werden darf und der
Be=
anläßlich der geſtrigen Einweihung des Er= von Zobeltitz „Das Geſchlecht der Schelme” ſchon deutung des Namens Puck” inſofern nahekommt, als
bolungs= und Uebernachtungsheimes für vor Erſcheinen der Buchausgabe. Bei ſofortiger Be= „Puck” etwas Gutes bringt. — Beſonders bemerkt: y
Jungdeutſchland auf Fort Spitzberg an den Kai=ſtellung der B. J. Z. durch die der heutigen Stadt= und der Fagon der „Puck”=Zigarette (flaches Hohlmundſtüg
ſer erhielt der Schleſiſchen Zeitung zufolge der Vorſitzende Landauflage beiliegende Beſtellkarte bekommt jeder neue1 und auch Goldmundſtück) liegt etwas Anſprechendes, erte
des Provinzialverbandes Schleſien des Jungdeutſchland= Abonnent den Anfang dieſes Romans geliefert. (23514 gewiſſe Geſchmacksverkeinerung und Eleganz,
ae
Ain
T00
Nummer 272.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 9.
eeeg
Tagestalender.
Dienstag, 11. November.
Großh. Hoftheat er, Anfang 7½ Uhr, Ende 10½ Uhr
Dankſagung.
(Ab. A): „Die Fledermaus”.
L. C. Wittich’ſche
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Für die vielen Beweiſe aufrichtiger Teilnahme Vortrag von Volksbankdirektor Stein um 8¼ Uhr im
bei dem Hinſcheiden unſerer lieben Tochter,
„Kaiſerſaal” (Volksbildungsverein).
Schweſter und Mutter, insbeſondere für die er=
Hofbuchdruckerei
Verſammlung des Allgemeinen Hausbeſitzervereins
um 9 Uhr im Reſtaurant „Kaiſerſaal”.
greifende Rede des Herrn Pfarrer Adolph, für die
Wahl der Beiſitzer zum Kaufmannsgericht
empfiehlt ſich zur Anfertigung ſämtlicher
Teilnahme an der Beerdigung, ſowie für die
von 11—2 und 5——8 Uhr im Rathaus.
Blumenſpenden ſagen wir hiermit unſeren herz=
Druckſachen in vornehmer Ausführung
Tageskalender.
lichen Dank.
(B23561
Mittwoch, 12. November.
Eintene
osten
Mienletn
Hofreite=Verſteigerung des Jakob Appelmann
Weite
Proſpekte
Exübris
Familie Bong.
(Rhönring 15) um 11 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Rechnungen
Diſſertationen
Hochzeits=Itg.
Bribogn
Ahnentaſein
Veriobungs=,
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 11 Uhr
Darmſtadt, den 10. November 1913.
Stammtafeln
Kuwers
Vermählungs=
Rundeturmſtraße 16.
Poſtkarten
Eintrittskarten
und Seburts=
Geſchäftskarten
Programme
Anzeigen
Beſichtigung des Großh. Reſidenzſchlof=
Kartothekkarten Menukarten
Dankſagungen
ſes: Dienstags und Freitags von 3—4 Uhr,
Sonn=
autungen
Seiſelann
Traueranzeigen
lags von 1—1 Uhr. Eintrittskarten werden beim
Wechſel
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Schloßinſpektor abgegeben: Einzelkarte 50 Pfg., Fa=
Amtlicher Wetterbericht.
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Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
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Druck und Verlag: z. . Witichſche oſbuchbruckerei,
Das Hochdruckgebiet über Süddeutſchland hat ſich mit Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Illuſtrations=u. Aehrfarbendrucke
dem über Nordoſteuropa vereinigt, während über Eng= Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Maſſenauflagen
land und Rußland Depreſſionen lagern. An der Grenze redaktionellen Teil: Max Streeſe; für den Inſeratenteil,
zwiſchen hohem und tiefem Druck haben wir zwar wol=Inſeratbeilagen und Mitteilungen aus dem
Geſchäfts=
kiges, doch vorwiegend trockenes Wetter. Wir werden leben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
Darmſtadt: Bheinſtraße 25
morgen vorwiegend im Bereich öſtlicher Winde bleiben redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die
Sernſprecher 1 und 426
und trockenes, etwas kälteres Wetter zu erwarten haben. „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Ausſichten in Heſſen, für Dienstag, 11. November: Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Wechſelnde Bewölkung, zeitweiſe aufklärend, trocken, etwas nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
älter. Nachtfroſtgefahr.
zurückgeſandt.
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Nummer 272.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 10.
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10
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Den Schirm
Beri
und Sprosser-Sang
der Sonntag abend in d.
Theater=
garderobe Sperrſitz links ver=
2
Ccrull wechſelt worden iſt (ſchwarzſeiden Originaf Kanarienvogel-
WOlympia=
L
m. ſchw. geb. Griff, ſehr hohe Krücke)
— Schlag
biktet man auszuwechſeln (*14522
Darmſtadt
Inhaber:
Me
eee e en
Wilhelmſtraße 14.
kunge
2 Rheinſtraße 2
Georg Brand.
Einzig existierende Aufnahme des
Silbernes (*14528
Vogelzüchters Carl Reich, Bremen.
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in der Hauptrolle.
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Ein falſcher Freund
Neue Niederſtr. am Freitag verl.
Treue Seelen
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Drama in 3 Akten.
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In dieſem Film ſpielt dieDer ſchlechte Mieter
Gut geſpielte Komödie.
Kinotechnik ihr Meiſterwerk.
Rsuger
Verloren!
VerRladfah
Goldene Damenuhr auf dem
*Hänschens Alibi
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Detektiv=Roman
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Der ehrliche Finder wird gebeten,
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Ab Dienstag „Das Kind von Paris” als Einlage.
gebeten denſelben bei Henning,
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7 Schuckert, Nürnberg . . 147,25 2¾/10 Oeſt. Südb. (Lomb.) 52,301 3½ Frankſ. Hypoth.=Bank
76,30
3 Raab=Oedenburg
S. 19 . . .
84,304 Wiesbaden . . . . .
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
-
12 Siemens & Halske . 210,50
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
do.
3½
In Proz.12 Bergmann Eleetr. 125,25 4 Kronprinz Rudolfbahn
In Proz. Zf.
Zf.
93,900
4 Ruſſ. Südweſt . . . . . 84,70
S. 15—19, 21—26 93,50 4 Worms . . . .
86,90I
Staatspapiere.
5 Agentinier . . . . . . . 97,10 10 Deutſch. Ueberſee Electr. 162,50 4½ Moskau=Kaſan . . . 94,00 4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 13½ do.
80,2025 Gummi Peter . . . . 75,50
Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,00 4
do.
84,004 Liſſabonner v. 1888 .
3½
do.
do.
3½ Deutſche Reichsanl. . 85,104½ Chile Gold=Anleihe. 88,0030 Adler=Fahrradwerke
4 Wladichawchas . . . . 85,80
4 Hefſ. Land.=Hyp.=Bank 97,
Verzinsliche
do.
3
76,405 Chineſ. Staatsanleihe. 96,60
Kleyer . . . . . . . 368,00 4 Rjäſan Koslow . . . . e
do.
18.=
84,20
Anlehensloſe.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 99,00 14½
88,90 12 Maſchinenf. Badenia 125,00 3 Portugieſ. Eiſenb. . . . 69,70
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
3½ do. Conſols . . . 85,20 4½ Japaner . . . . . . . 89,70116 Wittener Stahlröhren 125,00
96,60 4 Badiſche . Tlr. 100 —
S. 12, 13, 16 . .
do.
8 Steana Romana Petr. 143,69
3½ Cöln=Mindner 100 138,80
3 do.
do.
4 Livorneſer . . . . . 67,10
S. 14, 15, 17, 24/26
76,305 Innere Mexikaner . . . 71,7015 Zellſtoff Waldhof . . 206,50
Holl. Komm. . fl. 100 110,90
do.
4 Bad. Staatsanleihe .
20
18—23 . . .
Salonique=Monaſtir . . 64
96,60
3 Madrider . . Fs. 100 71,90
91,50 4 Gold=Mexikanerv. 1904 73,50 12½ Bad. Zucker=
Wag=
do.
3½
199,90 4 Bagdadbahn . . . . . . 79,50 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
häuſel . .
81,0015 Gold=Mexikaner . .
do.
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,204 Meininger Pr.=Pfand=
Anatoliſche Eiſenb. . 91,60
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 85,00
briefe . . . . . . . 138,900
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 99,003½ Buenos Aires Prov.
-
4 Miſſouri=Pacific . . . 88,
S. 3—5 . . . . . . . 84,00
Oeſterr. 1860er Loſe . 177,25s
3 Südd. Immobilien . 53,25 4 Northern=Pacific . . . 94,20
do.
83,701 Aktien inländiſcher
3½
S. 9—11. . . ..
84,10
do.
3
4 Southern=Paciſic 89,60 4 Meininger Hyp.=Bank 95,0013 Oldenburger . . . . . . 128,10.
75,00 Transportanſtalten.
Bergwerks=Aktien.
84,00 2½ Raab=Grazer fl. 150 112,20a
4 Hamburger Staatsanl. 97,508 Hamb.=Amerika=Paket=
5 St. Louis und San
½
do.
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,00
Unverzinsliche
fahrt . . . . . . . 135,50 10 Aumetz=Friede . . . . 152,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
Francisco . . . . .
4 do. do. (unk. 1918) 96,603 Nordd. Lloyd . . 119,0012 Bochumer Bergb. u.
Anlehensloſe.,
5 Tehuantepec . . . . . . —
(unk. 1917) . . 93,40
do.
3½
Gußſt. . . . .
83,306 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,50
3½ do. (unk. 1914) . 83,20 Augsburger . . . . .
.205,75
Bank=Aktien.
do.
73,30
11 Deutſch=Luxemburg.=
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,70 Braunſchweiger Tlr. 20 202,00
Aktien ausländiſcher
10 Bank für elektriſche
76,20
3 Sächſiſche Rente .
86,00 Freiburger . . . . Fs. 15 —
Bergb. . . . . . . 135,90
do.
3½
Untern. Zürich . . 181,50
4 Württemb. (unk. 1921) 97,90 Transportanſtalten.
Mailänder . . . . Fs. 45 —
10 Gelſenkirchener . . . . 173½
5 Anatol. Eiſenb. 60%
8½ Bergiſch= Märkiſche
3½
do. . . . . Fs. 10 —
Städte=
do.
v. 1875
7 Harpener . . . . . . 173,50
Einz. Mk. 408 . .
-
Bank . . . . . . . 142,40
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
Meininger . . . . . fl. 7
Obligationen.
8 Baltimore und Ohio . 93,7515 Phönix Bergb. und
9 Berlin. Handelsgeſ. . . 155,00
Darmſtadt . . . . . . 94,50 Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 586,00
1‟ Griechen v. 1887 . . 53,756 Schantungbahn . . . . 120,25
Hüttenbetrieb . . . 252,206½ Darmſtädter Bank . 115,25
do. v. 1858 fl. 100 508,0
4 Italiener Rente . . . .
do.
6½ Luxemb. Prince Henri 163,00 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
2½) Deutſche Bank . . . 244,60
4½ Oeſterr. Silberrente 84,00
Frankfurt . . . . . . . 96,30 Ungar. Staats . . fl. 100
Caro . . . . . . . 62,60 6 Deutſche Vereinsbank . 117,00
4 do. Goldrente . . . 88,200 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 22,80
95,80 Venediger . . . . Fs. 30 —
37
do.
4 do. einheitl. Rente . 80,90 6 Pennſylvania R. R. . 109,00 4 Laurahütte . . . . . . 149,50 5½ Deutſche Effekt.= und
10 Kaliwerke Aſchersleben
4 Gießen . . . . . . . . 94,00 Türkiſche . . . . Fs. 400 160,44
W.=Bank . .
111,40
Induſtrie=
3 Portug. unif. Serie I 61,40 Letzte
10
„ do.
85,50 Gold, Silber und
Weſteregeln 185,00 10 Diskonto=Kommandit 182,70 4 Heidelberg . . . . . . 93,50
Aktien.
3 do. unif. Serie III 63,70 Divid.
5 South Weſt Africa . 111,00
Banknoten.
Dresdener Bank . . 147,40
65,00
3 Brauerei Werger.
3 do. Spezial . . . .
85,00 Engl. Sovereigns . . . . 20,41
de.
Prioritäts=
Frankf. Hypoth.=B. 207,00
5 Rumänier v. 1903 . . 98,2025 Bad. Anilin= u. Soda=
Karlsruhe . . . . . . . 95,00 20 Francs=Stücke . . . . 16,1
6½ Mitteld. Kreditbank 114,20 31
Obligationen.
Fabrik . ..
.558,09
do. v. 1890 . . 92,40
do.
86,00 Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
7 Nationalb. f. Deutſchl. 115,60
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ.
4 do. v. 1905 . . 85,7514 Chem. Fabrik Gries=
Magdeburg . . . . . . —Engliſche Noten . . . . . 20,4a4
5½ Pfälziſche Bank. . . 122,00
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 87,70
Franzöſiſche Noten . . . . 81,11
heim . . . . . . . 230,254½ Nordd. Lloyd=Obl. 98,20 6.48 Reichsbank . . . . . 137,70 Zu
Mainz . . . . . . . . —
do. v. 1902 . . . . 89,40 27 Farbwerke Höchſt. . 593,00 4 Eliſabethbahn, freie . .
Holländiſche Noten . . . . 169,11
½ do.
7 Rhein. Kreditbank . . . 126,75
Franz=Joſefs=Bahn . . —
4½ do. v. 1905 . . . .
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . 94,20 Italieniſche Noten . . . . 80,4a
.. . 71,30 7½ A. Schaaffhauſen.
Schweden . . .
84,60
Mannheim . . . . 329,703 Prag=Duxer .
Zu
83,80 Oeſterr=Ungariſche Noten 84,90
do.
4 Serbier amort v. 1895
Bankverein . . . . 105,50
8 Cement Heidelberg 137,605 Oeſterr. Staatsbahn . 100,00 „
München . . . . .
97,50 Ruſſiſche Noten . . . . .
4 Türk. Admin. v. 1903 79,7032 Chem. Werke Albert 419,50 4 Oeſterr. Staatsbahn . 88,901 7½ Wiener Bankverein . 132,003½
Schweizer Noten . . . . . 80,90
Nauheim . . . . . .
Türk. unifiz. v. 1903 87,0012½ Holzverkohl.
Kon=
do.
Pfandbriefe.
74,10
1000
Nürnberg . . . . . . . —
3 Ungar. Goldrente . . . 82,60
ſtanz . . . . . . . 288,50 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,00 4 Frankf. Hypoth.=Bank
84,20 Reichsbank=Diskonto . . . 5½
do.
3),
* do. Staatsrente . . 80,504 Lahmeyer . . . . . . . 119,004 Oeſt. Südb. (Lomb.) . .
Reichsbank=Lombard Zsf. 6½7
S. 16 u. 17 . . . 94,3014 Offenbach . . .
Ahe
Bt. .=
[ ← ][ ][ → ] Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
§9 125.
Dienstag, 11. November.
1913.
m
1. die Kreisverwaltungen zu erſuchen, daß überaſt da, wo
Betreffend: Straßenunterhaltung, insbeſondere das Eindecken der Straßen und die
a) auf Kreisſtraßen, oder
Anlage von Kleinpflaſter.
b) auf Ortsſtraßen, die von Gemeinden unterhalten werden, die, aber
in den Zug von Hauptverkehrsſtraßen fallen,
Das Großherzogliche Kreisamt Darmſtadt
für die Straßenunterhaltung noch das ſogenannte Flickſyſtem (Eindecken der
An die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Löcher der Straßenfahrbahn mit Schotterſteinen) beſteht, im Falle a) von
Den nachſtehenden Beſchluß des Provinzialausſchuſſes teilen wir Ihnen
wieder=
dem Kreiſe, im Fall b) von der Gemeinde, dafür Sorge getragen werde,
holt unter der Empfehlung mit, das wegen der Unterhaltung chauſſierter
Orts=
daß ſofort bei dem Eindecken der Schotterſteine (alſo zu gleicher Zeit mit dem
ſtraßen, die in den Zug von Hauptverkehrsſtraßen fallen, in der Zuſchrift Be=
Eindecken und nicht erſt am folgenden Tage) ein Ueberdrcken der
Schotter=
ſteine mit Grus, Kies oder Straßenabraum ſtattfindet;
merkte beachten und wegen deſſen Durchführung das Geeignete veranlaſſen zu wollen.
Fey.
2. den Kreisverwaltungen mitzuteilen, daß es ſich empfehlen wird, auf den=
Abſchrift.
jenigen Kreisſtraßen, die als Hauptverkehrsſtraßen anzuſehen ſind, von
Darmſtadt, den 17. Oktober 1912.
dem Flickſyſtem zum Walzen überzugehen, inſoweit nicht mit Rückſicht auf
Großh. Provinzialdirektion
die zu ſtarke Abnutzung einzelner Straßenſtrecken die Anlage von Klein=
Starkenburg.
pflaſter auf dieſen Strecken geeignet und finanziell gerechtfertigt erſcheint.
Großh. Kreisamt erſuchen wir wiederholt und dringend, gefälligſt dafür Sorge
An Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
zu tragen, daß der Beſchluß überall entſprechende Durchführung findet
(23497id
Der Provinzialausſchuß hat unter dem 2. März d. Js., wie bereits früher
mit=
ſeteilt wurde, folgendes beſchloſſen:
gez.: Fey.
Amtliche Nächrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
beſteuerten Dritteil der Wählbaren angehören. Da die Geſamtzahl
Schulgeld=Erhebung.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: Inpolizei=der Stadtverordneten zurzeit 42 beträgt und 22 von den im Amte
Das Schulgeld für das Großh.
iher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=verbleibenden 25 Stadtverordneten dem höchſtbeſteuerten Dritteil an=Realgymnaſium, die Großh.
inden ſich:
1 Spitzhund. Die Hunde können von den Eigentümern gehören, ſo braucht von den 17 neu zu Wählenden keiner dem höchſt=Liebigs=und die Großh.
Ludwigs=
i dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der beſteuerten Dritteile anzugehören.
Oberrealſchule, die Vorſchule der
ücht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags
Alle Wahlberechtigten werden eingeladen, an dem bezeichneten Großh. Gymnaſien, die Vik=
)Uhr, ſtatt.
(23532Tage ſich perſönlich einzufinden und ihre Stimme abzugeben.
Wer mit Entrichtung des erſten und zweiten Gemeindeſteuer=toriaſchule und das Lehrerinnen=
Stadtverordnetenwahl.
zieles des laufenden Steuerjahres ſowie mit unverjährten Gemeinde=ſeminar, die Eleonoren= und
Frauenſchule, ſowie die Mittel=
Mittwoch, den 19. November 1913, vormittags von 9 Uhr ſteuerpoſten aus den Vorjahren bis zum 15. d. Mts. im Rück=ſchulen für das IV.
Kalender=
is nachmittags 6 Uhr, ohne Unterbrechung, wird die Wahl vonlſtande iſt, kann zur Abſtimmung nur dann zugelaſſen werden, pierteljahr 1913 iſt — bei Mei=
. Stadtverordneten der Stadt Darmſtadt vorgenommen. Die Feſt=wenn er die nachträgliche Zahlung des Steuerrückſtandes dem dung des Beitreibungsverfahrens
ellung des Wahlergebniſſes wird ſofort nach Schluß der Abſtimmung Wahlvorſtand durch Vorzeigung einer Beſcheinigung der
Stadt=
bis Ende lfd. Mts. an den
örgenommen und, wenn nötig, am folgenden Tage fortgeſetzt kaſſe nachweiſt.
Werktagen, vormittags von 8½ bis
Darmſtadt, den 5. November 1913.
nd beendigt.
(2349812½ Uhr, hierher zu entrichten.
Der Oberbürgermeiſter
Die Stadt Darmſtadt bildet einen Wahlbezirk, der in 22 Ab=
Darmſtadt, 4. November 1913,
ünmungsbezirke eingeteilt iſt. Dieſe wurden durch Zuſammen=
Dr. Gläſſing.
Die Stadtkaſſe.
iſſung angrenzender Straßen wie folgt gebildet:
Koch.
(23266a
1. Abſtimmungsbezirk:
Herſtellung von Hausanſchlüſſen.
Schwellen=Verſteigerung
Rheinſtr., Allee, Landgraf Philipp=Anlage, Bahnhofsplatz,
Um Straßen= und Fußſteig=Aufbrüche und die, beſonders bei! Am Dienstag, den 18. No=
Pleichſtr., Friedrichſtr., Kaſinoſtr., Georgenſtr., Hofſtallſtr., Fuchsſtr., Froſt= und Regenwetter damit verbundenen Unzuträglichkeiten, Be=pember ds. Js., werden im
Be=
tafenſtr., Stirnweg, Wieſenſtr.
läſtigungen und Gefahren für das Publikum im bevorſtehenden zirk der Bahnmeiſterei 86 Weiter=
2. Abſtimmungsbezirk:
Winter zu vermeiden, fordern wir alle Hausbeſitzer, die Kanal=,ſtadt 1240 unbrauchbare Bahn=
Lagerhausſtr., Dornheimerweg, Bismarckſtr Helfmannſtr., Feld=Waſſer= oder Gasanſchlüſſe herzuſtellen beabſichtigen, hiermit auf,ſchwellen verſteigert, und zwar:
igſtr., Griesheimerweg, Landwehrſtr., Weiterſtädterweg.
baldigſt und längſtens bis zum 10. kommenden Monats bezügliche
360 Stück am Uebergang 30 in
3. Abſtimmungsbezirk:
Anträge bei den betreffenden Verwaltungen zu ſtellen, damit dieſe
Klein=Gerau,
Bachgang, Kirſchenallee, Gräfenhäuſerſtr., Rößlerſtr., Wendel=Anſchlüſſe noch vor eintretendem Froſt ausgeführt werden können.
160 „ am Uebergang 31 in.
Ldtſtr., Blumenthalſtr., Wilhelmsplatz, Parkusſtr., Viktoriaſtr.,
Bei Froſtwetter dürfen keinerlei derartige Arbeiten in Angriff
Klein=Gerau,
Viktoriaplatz.
genommen werden, ſofern nicht genügende Gründe die alsbaldige
Zuſammenkunft
4. Abſtimmungsbezirk:
Herſtellung erfordern.
8 Uhr vormittags,
Aliceſtr., Kahlertſtr., Pallaswieſenſtr., Pfarrwieſenweg, Liebigſtr.,
Auch für die im ſtädtiſchen Intereſſe vorzunehmenden Arbeiten
720 „ im Bahnhof
Weiter=
neſtr., Emilſtr., Sensfelderweg, Pfründnerhausſtr.
wird nach dieſem Grundſatz verfahren werden, nur einige
unter=
ſtadt, (IV,23538,76,
5. Abſtimmungsbezirk:
geordnete Herſtellungen werden zur Beſchäftigung arbeitsloſer Leute
Zuſammenkunft
Frankfurterſtr., Beckerſtr Mollerſtr., Schwanenſtr., Schuknechtſtr.,zur Ausführung gelangen müſſen.
315 Uhr nachmittags.
khardſtr., Gardiſtenſtr., Löffelgaſſe.
Die betreffenden Arbeiten finden jedoch in weniger verkehrs= Die Bedingungen werden im
6. Abſtimmungsbezirk:
reichen Straßen ſtatt.
Termin bekannt gegeben.
Neue Ireneſtr., Arheilgerſtr. Schloßgarten, Schloßgartenplatz,
Darmſtadt, den 5. November 1913.
(23222fik! Gr. Eiſenb.=Betriebsamt 1.
ſhloßgartenſtr., Fuhrmannſtr. Ruthsſtr.
Der Oberbürgermeiſter:
7. Abſtimmungsbezirk:
En unſer Handels=Regiſter, Ab=
J. V.: Ekert.
teilung B, wurde heute einge=
Pankratiusſtr., Kaupſtr. Heinheimerſtr., Riegerplatz.
8. Abſtimmungsbezirk:
tragen hinſichtlich der Firma=
Heſſiſche Landes=Hypo=
Müllerſtr., Liebfrauenſtr., Obere Liebfrauenſtr., Lichtenbergſtr., Verſleigerungs-Anzeige.
thekenbank,
Aktiengeſell=
ßeſſartring.
ſchaft, Darmſtadt.
9. Abſtimmungsbezirk:
Mittwoch, den 12. Novbr. 1913, vorm. 11 Uhr
Dr. Fritz Freſenius iſt aus dem
Rhönring, Aeußere Ringſtr., Wenckſtr., Kranichſteinerſtr.,
Hohler=
werden im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 (Reſt. zur Roſenhöhe) Vorſtand der Bank ausgeſchieden.
. Am Breitwieſenberg, Eleicherweg, Kaſtanienallee.
Kleiderſchränke, Spiegelſchränke, Vertikos, Sofas, Schreib=Laut Aufſichtsratsbeſchluß vom
10. Abſtimmungsbezirk:
tiſche, Waſchkommoden, 1 Büfett, Trumeauxſpiegel, 1 Ja=13. Januar 1913 ſind bei der Aus=
Taunusſtr., Gutenbergſtr., Lauteſchlägerſtr., Mauerſtr.,
Die=
louſieſchrank, Bilder, 1 Ruhebett, 1 Klavierflügel, 1 Pfand=fertigung von Poſtquittungen durch
Urgerſtr.
ſchein auf 1 photogr. Apparat, 1 Partie Flanellbettücher, Vorſtandsmitglieder die Unter=
11. Abſtimmungsbezirk:
2 Hobelbänke, 1 Werkbank, 2 Warenſchränke u. 1 Landauer lſchriften zweier Vorſtandsmitglie=
Lukasweg, Olbrichſtr., Nikolaiweg, Mathildenhöhenweg, Prinz=
Aſtans=Weg, Alexandraweg, Erbacherſtr., Fiedlerweg, Seitersweg, durch den Unterzeichneten zwangsweiſe verſteigert.
(23569 der erforderlich.
(23517
Darmſtadt, 5. November 1913.
Wibrunnenſtr., Wingertsbergſtr., Beckſtr., Stiftsſtr., Adolf Spieß=
Berbert, Gerichtsvollzieher.Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Kraße, Mühlſtr., Lindenhofſtr.
12. Abſtimmungsbezirk:
In unſer Handels=Regiſter, Ab=
Darmſtr., Gervinusſtr., Teichhausſtr., Soderſtr., Wienersſtr.,
teilung B, wurde heute ein=
Pſelſtr., Riedlingerſtr.
getragen hinſichtlich der Firma=
13. Abſtimmungsbezirk:
Carl Schenck, Eiſengieße=
Lei 2500o0ooo.- AEis Rumänische
Heidenreichſtr., Roßdörferſtr., Kiesſtr., Hoffmannſtr., Hochſtr.
rei und Maſchinenfabrik
Darmſtadt, Geſellſchaft
14. Abſtimmungsbezirk:
mit beſchränkter Haftung,
Nieder=Ramſtädterſtr., Grüner Weg, Hobrechtſtr., Mathildenſtr.,
Darmſtadt.
Edweg, Roquetteweg, Am Erlenberg, Niebergallweg, Ohlyſtr.,
Durch Beſchluß der
Geſellſchaf=
amortisierbare Goldanleihe von 1913.
Pſerſtr., Martinſtr., Martinspfad, Rückertſtr. Bruſtſtr., Steinackerſtr.
ter vom 13. März 1913 ſind die
15. Abſtimmungsbezirk:
Beſtimmungen über das Stamm=
Im Geiſenſee, Schießhausſtr., Bruchwieſenſtr., Wittmannſtſtr.,
kapital § III des Geſellſchaftsver=
Appacherſtr., Heinrichwingertsweg, Paulusplatz, Beſſungerſtr.,
Auf Grund des bei mir aufliegenden
Pro-
trags abgeändert worden.
angerieſtr., Orangerieallee, Clemensſtr., Seekatzſtr., Seeſtr., Herderſtr.,
Das Stammkapital iſt auf
Letheſtr.
spekts nehme ich Zeichnungen zum Kurse von
Grund des Beſchluſſes der Geſell=
16. Abſtimmungsbezirk:
ſchafter vom 13. März 1913 um
Hofgartenſtr., Wingertsgäßchen,
Landskronſtr., Kiesbergſtr.,
91% spesenfrei bis zum 12. cr. entgegen.
306000 M. erhöht worden und be=
Wosbergſtr., Tannenſtr., Ludwigshöhſtr., Herrngartenſtr.,
Franken=
trägt jetzt 1081000 M. (23518
nſtr., Felſingſtr.
Darmſtadt, 5. November 1913.
17. Abſtimmungsbezirk:
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Weinbergſtr., Sandbergſtr., Niederſtr., Neue Niederſtr.,
Forſt=
ſiſterplatz, Forſtmeiſterſtr. Ahaſtr., Hermannſtr., Eichbergſtr., Wil=
Bekanntmachung.
nſtr., Annaſtr., Donnersbergring, Artillerieſtr.
18. Abſtimmungsbezirk:
Die FirmaM. WartenslebenII.
Hermann Werthein
Heidelbergerſtr., Neckarſtr., Waldſtr., Eſchollbrückerſtr.
Wey=
in Ober=Ramſtadt iſt mit Aktiven
chtſtr.,
Riedeſelſtr., Groß=Gerauerweg, Sandſtr.,
Stadtallee,
und Paſſiven auf Heinrich War=
Bankgeschäft
tensleben in Ober=Ramſtadt über=
Agesſtr., Holzhofallee, Marienplatz.
(23458
gegangen. Dieſer führt das Ge=
19. Abſtimmungsbezirk:
ſchäft unter der ſeitherigen Firma
Filiale Darmstadt, Rheinstrasse 33.
Heinrichſtr., Karlſtr., Steinſtr., Hügelſtr.
20. Abſtimmungsbezirk:
weiter.
Eintrag in das Handelsregiſter
Wilhelminenſtr., Wilhelminenplatz, Eliſabethenſtr., Zimmerſtr.,
(23566
Eilbauſtr., Luiſenplatz, Luiſenſtr., Schuchardſtr., Ernſt=Ludwigsplatz,
iſt erfolgt.
Darmſtadt, 6. November 1913.
Miſt Ludwigſtr., Ludwigsplatz, Ludwigsſtr., Schützenſtr.
Großherzogliches Amtsgericht II.
Vom 1. November 1913 ab habe ich
21. Abſtimmungsbezirk:
Mathildenplatz, Zeughausſtr., Gartenſtr., Paradeplatz,
Hof=
tenplatz, Hochſchulſtr. Magdalenenſtr., Ballonplatz, Alexanderſtr.,
Wirg aſſe, Schloßgaſſe, Schloßgraben, Geiſtberg, Große Ochſengaſſe,
Sonntags keine Sprechstunden
ne Ochſengaſſe, Rundeturmſtr., Schillerplatz,
(22577a
mehr.
22. Abſtimmungsbezirk:
Große Kaplaneigaſſe, Kleine Kaplaneigaſſe, Landgraf Georg=
Mähte, Langgaſſe, Schuſtergaſſe, Kirchſtr., Marktſtr. Marktplatz (mit
Zahnarzt Stroh
Roß), Schulſtr., Kapellſtr., Große Bachgaſſe, Kleine Bachgaſſe,
Piano
Telephon 1458.
tſtr., Sackaaſſe, Woogsplatz, Woogſtr. Brandgaſſe, Pädagogſtr.,
Heidelbergerstrasse 7.
Afelsgaſſe, Döngesborngaſſe, Neugaſſe, Schulzengaſſe.
nussbaum Gehäuse, kreuzsaitig
Für jeden Abſtimmungsbezirk iſt ein Wahlbüro gebildet. Die
Mark 360.
Pütlichen Wahlbüros befinden ſich im Erdgeſchoß des ſtädtiſchen
4 l. Zederhandtoſſe,
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XVII-XXII in den Garderoberäumen.
Die einzelnen Wahlbüros ſind durch Aufſchriften erkennbar Heidelbergerſtr. 132, part. (B23571 Ober, Karlſtraße 30.
Hoſtüm, Ueberzieher, Havelock
Alucht.
Tadelloſ. Mantel für ig. Mädch., Grossherzogl. Hess. Hoflieferant
Gemäß Artikel 36 des Geſetzes vom 8. Juli 1911, die Städte=K (mittlere Figur) zu verk. (*1456913—15 J., 6 Mk., Pelz u. Stola
Allumg betreffend, muß die Hälfte der Stadtverordneten dem Höchſt= Näheres in der Exp. ds. Bl. 10 Mk. Orangerie=Allee 17, I. (*14587 Darmstadt — Wilhelminenstrasse 9.
Nummer 272.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 14.
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Ihnen erzählen!
ſpricht und weil es vielleicht wirklich unrecht war von mir, bald wieder am Klavier und im Geſang zuſammenies
Sie ſchritt wiegenden Schrittes, wie ſie im Straßen= Ihre große Güte zu mißbrauchen und ſo Ihnen Unge=
Sie ſchüttelte den Kopf. Eine dicke Träne glänzi
koſtüm war, ihm voraus in ſein Zimmer. Er ſchloß ſachte legenheiten zu machen.
ihren Augen. Dann huſchte ſie lautlos hinaus.
hinter ſich die Tür.
Sie wollen mich und mein Werk alſo im Stich laſſen?
Kaum hatte ſie die Tür geſchloſſen, ſo brach erſthe
Alſo zur Rede hat er mich geſtellt! Ich ſollte Ihnen
Wenn Sie’s verlangen, dann ſinge ich die Partie. Joſef der aufgeſpeicherte Groll los: Alles verderben
keine Stunden mehr geben. Und da ich ihm dies nicht Aber üben dürfen wir nicht mehr!
ſtören ſie einem, dieſe Kerle, — alles machen ſie unkei
verſprechen konnte, da hat er mir gedroht!
Alſo Sie ſind eigenſinnig, Sie laſſen ſich wirklich von in den eigenen vier Wänden wollen ſie einen knechter
Er wird Ihnen etwas antun! Nehmen Sie ſich vor Theodor beeinfluſſen!
Und ſein Trotz wuchs. Mochte Theodor Irma ſchreibes
ihm in acht, ich halte ihn jeder Tat für fähig.
Sie wich aus: Ich will nur nicht im Wege ſein! Ich was er wollte. Er war nicht willens, dieſe ſchönen Stur=
Der tut uns nichts, ſo mutig und offen geht der müßte mir ſonſt Vorwürfe machen!
den mit dem Mädchen ſo mir nichts dir nichts zu opfew.
nicht vor!
Aber wir üben ja, wie Sie mit einem anderen Ka=
Ja, was will er denn? Ihre Erregung und Angſt pellmeiſter üben würden!
Ein Herr Bergauer fragt, ob er die gnädige Fradſſ
klang aus dem Aufſchrei deutlich hervor.
Aber die Muſik iſt die Ihrige!
ſprechen könnte! meldete das Mädchen der Frau Irna
Meiner Braut will er es mitteilen!
Deswegen?! ſagte er gedehnt und doch ahnte er deut= Nemethyi.
Die weiß es doch und billigt es!
lich, was ſie damit ſagen wollte. Selbſt dieſer Theodor
Sie erwachte aus ihren wachen Tagträumen, denn
Gewiß, natürlich. Aber er wird uns näherer Bezieh= hatte nicht ſo unrecht. Irgend etwas beſtand zwiſchen ſie ſich wieder auf ihrem Sofa hingegeben. Ja, ja= eink
ungen zueinander beſchuldigen!
ihnen durch das Fluidum ſeiner Muſik. Er lehrte ihr Moment!
Tiefes Rot zog über Linerls Wangen. Ich ſelbſt ſeine Weiſe, er führte ſie in die tiefen Gründe ſeiner Melo=
Sie ſprang auf. Sie ſtand vor dem Spiegel.
Gottl=
werde ihr ſchreiben, daß es nicht ſo iſt. Es ſoll auch kein dien, und dieſe Melodien waren gewachſen am Boden irgend eine Abwechſelung, irgend was Neues tratda
Schein beſtehen. Ich komme nicht mehr zu Ihnen herein. ſeines Gemüts. Und ihre Stimme und ihr Gemüt ver= damit ein. Natürlich, warum ſollte ſie ihn nicht empfan=
Wir üben auch nicht mehr! ſagte Lina beſtimmt.
mählte ſich mit ſeinen Tönen und wurde eins, ein Ganzes, gen? Wegen Joſef? Der empfing ja tagtäglich ſtundenlarn
Deswegen? Laſſen Sie ihn ruhig uns anſchwärzen. das ihn ſelbſt entzückte: Ein Weib, das ſein Innerſtes er= Damenbeſuch. Deutlich war es in dem Brief Theoder
Wir wollen uns auch gar nicht verteidigen. Nur uns ſelbſt faßt hatte, das klagend und jauchzend fühlte und ſang, Erlingers ausgedrückt, dentlich, ſoweit ein rabiater
Vr=
ſind wir Rechenſchaft ſchuldig, Lina. Weiß Gott, ich bin was er empfunden. Und weil das ſo war, weil dieſes Zu= liebter deutlich ſchreiben konnte. Er bat eben darin Irnn=
Ihnen doch noch nie zu nahe getreten?
ſammenfließen des ganzen Seins dieſes Mädchen mit doch ein Machtwort zu ſprechen und Joſef dieſe Stundol
Nein, gewiß nicht! Sie ſtand an die Kommode ge= ſeiner Muſik ihn ſo entzückte und erfreute, darum liebte er zu verbieten. Er wollte damit ihren Bräutigam nicht ar
lehnt, den Kopf tief geſenkt.
ſie eigentlich auch, noch unbewußt, noch unausgeſprochen. ſchwärzen, ſondern nur das Mädchen vor der natürlichs
Sie würden es auch nie geduldet haben! fügte er, in
Wir wollen alſo das Ueben laſſen. Sie ſind jetzt ſo Gefahr, die in dieſem Zuſammenſein lag, ſchützen. 0
ſie dringend, bei.
ſicher, um auf den Proben glänzend zu beſtehen. Ich beuge habe ja vor, ſie zu heiraten, und es würde ihr auch liebör
Nie! hauchte ſie.
mich einſtweilen vor Theodor Erlingers ſtichhaltigen ſein, wenn Joſef nicht viel Zeit mit dem Mädchen vee=
Schon Theodors wegen, nicht wahr?
Gründen. So, und nun adieu, ich will Sie nicht mehr liere, wo er doch dafür nicht entſchädigt werde und die=
Ach, darum nicht, dem bin ich nichts ſchuldig?
halten! Er ſtreckte ihr ſeine Rechte entgegen.
Geld ſicher gut brauchen könne. So ging es in dem BrieE
Warum dann?
Zögernd faßte ſie ſie. Ich danke Ihnen für alle Ge= fort, der ihr ſo viel Kopfzerbrechen bereitete und nur daas
Weil — Sie eine Braut haben! Aber, bitte, laſſen duld, Herr Rittner!
beſtätigte, verſtärkte, was ſie von Joſef ſelbſt ſchriftlöe
Sie mich, ich darf nicht mehr hier ſein!
Und ich für die ſchönen Stunden, die Sie mir geſchenkt, und von Seffreck mündlich erfahren hatte.
Aber warum denn nicht?
für die Stunden, in denen ich Sie erwachen, werden ſahl
(Fortſetzung folgt.)
Nummer 272.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
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Nummer 274
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 18.
10200 Kilomeier vor Seres, 1 Nunde, und Dramt 10 Nun.=(Grund des Werkes von G. Spöhrer, Der deuſche 84
ſpondent, bearbeitet von Joſe Villen del Rey von
den zurück.
Sr. Lawn=Tennis. Die Hallen=Lawn=Ten= Villén de Boucher. Klein=8‟=Format, VIII und 222
G.
nis=Weltmeiſterſchaftskämpfe in Stockholm ten. In Leinen gebunden 3 M. Groß=8‟=Ausgabe nu
erreichten ihren Abſchluß, ohne den deutſchen Teilnehmern läuternden Randbemerkungen 3,50 M. Verlag von
einen Erfolg zu bringen. Einen intereſſanten Kampf helm Violet in Stuttgart. Im ſpaniſchen Briefſtl
lieferten ſich in der Vorſchlußrunde des Herren=Einzelſpiels mancherlei an gebräuchlichen Höflichkeitsformeln zu
der Deutſche Bergmann mit Germot, den der Franzoſe achten, wenn auch hier in neuerer Zeit mancher alte
verhältnismäßig nur knapp 6:3, 6:1, 64 gewann. In der weggefallen iſt. In dem vorliegenden Werke findet
Se
S
Schlußrunde unterlag dann der Franzoſe 715, 2.6. 3.6, 1:6 eine ausführliche Anleitung über die zu beobachtch
S
gegen den Auſtralier Wilding der wieder hervorragend Aeußerlichkeiten. Die Briefe ſelbſt ſind in tadelloſem
ſpielte und nur den erſten Satz verlor. Die Franzoſen dernem Spaniſch geſchrieben und führen in planmäh
Gestes
Fenwick-Decugis triumphierten im Finale des gemiſchten Auswahl beſtimmte Geſchäftsvorfälle in verſchied
Heatsertet
Doppelſpieles mit 715, 12.10 über das vorzügliche ſchwe= Spielarten von ihrer Entſtehung bis zu ihrer Erled
S
der Weit
diſche Paar Fich-Setterwall. Die Ergebniſſe der dies= vor.
jährigen Hallenweltmeiſterſchaftskämpfe ſind: Herren=Ein=
zelſpiel Wilding=Auſtralien Damen=Einzelſpiel: Miß
Geminnanszug
Aitchiſon=England, Herren=Doppelſpiel: Deeugis-Ger=
2
der
mot=Frankreich, gemiſchtes Doppelſpiel: Fenwick-Deeu=
3. Preußiſch-Küddentſchen
gis=Frankreich.
,
sr. Fußball. Mitteldeutſchland ſchlägt (229. Königlich Prenßiſchen) Klaſſenlotteri
Wer Odol konſequent täg= Süddeutſchland im Kronprinzenpokal=
5. Klaſſe 2. Ziehungstag 8. November 1913
lich anwendet, übt nach unſeren wettſpiel 2:1. Mit dem unerwarteten Siege von 211
über die ſüddeutſche Mannſchaft qualifizierte ſich die re=
Auf jede gerogene Ranmer und zwei glreis hoße Gewiens
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummes
heutigen Kenntniſſen die denkbar präſentative Mannſchaft des Verbandes Mitteldeutſchee
in den beiden Abteilungen 1 und HI.
beſte Zahn= und Mundpflege aus. Ballſpielvereine für das Endſpiel des
Kronprinzen=
pokales. Wie mitgeteilt wird, wohnten trotz des
(Radrnck verbete
(Ihne Gewähr u. St=l. ſ. 30
Preis: ¼ Flaſche (Monate ausreichend) unfreundlichen trüben Wetters etwa 9000 Perſonen dem
Se
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne ühe
(I,22908 Kampfe in Nürnberg bei. Nachdem die ſüddeutſche Mann=
Mk. 1.50, ½ Flaſche Mk. —.85.
240 Mk. gezogen:
ſchaft in der 20. Minute im Anſchluß an einen Eckball durch
2 Gewinne zu 40 000 Mk. 167694.
einen unhaltbaren Schuß des Mittelläufers Breunig=
2 Gewinne zu 30 000 Mk. 66752
Pforzheim das 1. Tor erzielt hatte, blieb der Kampf in
2 Gewinne zu 15 000 Mk. 2603
Sport, Spiel und Turnen.
der nächſten Viertelſtunde unentſchieden. Dann ereignete
2 Gewinne zu 6000 Mk. 216782
sr. Pferderennen. Strausberg. Preis von Rü= ſich leider ein ſchwerer Unglücksfall, wie er glücklicherweiſe
66 Gewinne zu 3000 Mk. 10493 28505 44468 4640)
dersdorf; 2500 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Hrn. R. A. im deutſchen Fußballſport zu den Seltenheiten gehört.
44649 46572 47716 49849 60789 65966 71973 1410ms
Waughs Blumenmädchen (H. Teichmann), 2. Fulvia Der halbrechte Stürmer Förderer=Karlsruhe kam bei 141266 144242 146416 148192 153673 163759 1656s
Schläfke) 3. Vera (Kasper). Tot. 48:10. Pl. 16, 15, einem Angriff vor dem gegneriſchen Tor zu Fall. Unglück=
180835 181349 181621 205256 207181 215383 21686
25:10. Unpl.: Norda (4), Oval, Jibulans, Antiqua, licherweiſe befand ſich der Mitteläufer Edy=Leipzig dicht 223360 226969 228286 229231 230946 231238 2338f
Luſtige 7, Naide Cleo, Hadwig, Saturn II, Novibazar,
150 Gewinne zu 1000 Mk. 631 1487 a166 515
bei ihm und verletzte ihn durch einen unglücklichen Tritt
Waſſerroſe. Leicht 2—1½g La.
6283 8605 18923 27876 26359 26429 29758 306m
Preis der Walküce; ſo ſchwer, daß Förderer einen Bruch des Schienen= und
Ehrenpreis und 4000 Mark Diſtanz 2400 Meter: 1. Hrn. Wadenbeines erlitt. Angeſichts der ſchweren Verletzung 36334 39147 43604 47925 53501 60018 72265 8088
81165 83626 84119 86823 88234 91486 97002 10006f
Erbes Jasmin (Scheffer), 2. Matador (Raſtenberger), 3. wurde das Spiel unter allgemeiner Aufregung des
106112 110037 114752 116546 118311 120183 1214mf
Moslem (H. Teichmann). Tot. 159110. Pl. 37, 55, 19110. Publikums ſofort abgebrochen. Mehrere Zuſchauer er=
Unpl.: Barbarina (4) Buoy an Gull, Florimond, Robertet, litten Ohnmachtsanfälle. Förderer mußte ſofort ins 125022 128771 130619 135224 137417 139147 1896m
142286 142307 142522 146233 149807 153962 15445d
Gapotte Iſſuance Maltam, Mount Coote, Daniel the Krankenhaus übergeführt werden. Nachdem ſich die Aufreg=
158484 160872 166482 168162 172884 1.75488 17518f
Drake, Livadia, Mandfield. Sehr ſicher 1—½—Kopf. —
ung gelegt hatte, nahm das Spiel ſeinen Fortgang. Die
176808 182486 183656 184944 165333 193321. 2001hil
Preis von Werbig; Ehrenpreis und 2300 Mark, Diſtanz ſüddeutſche Mannſchaft zeigte ſich, wie zu erwarten, durch
213582 218066 218260 220008 220601. 226124 22700f
3600 Meter: 1. Hrn. F. A. v. Goßlers Galbally (Lt. Erb= den Vocfall ſtark deprimiert, verteidigte aber trotzdem ihre
227011 229662 230353 23176d 232302
prinz zu Bentheim), 2. Burgunder (Lt. Frhr. v Berchem), Chancen ſehr gut ſo daß noch mit 110 für Süddeutſchland
194 Gewinne zu 500 Mk. 768 3395 11262 154
3. Zale (Lt. Gr. Holck). Tot. 38:10. Pl. 14, 14, 24:10. die Seiten gewechſelt wurden. Nach Halbzeit ſandte in
16492 16862 18795 25162 25590 25981. 27751 30550
Unpl.: Flirtation II (4), Queens Kirk Lantry, Mr. der 35. Minute der halbrechte Paulſen=Leipzig aus dem 32457 32585 35569 36113 36512 42325 45550 4580
Girdle, Eleetrique Coney Island, Republikan (ausgebr.), Gedränge heraus den Ball in das ſüddeutſche Tor ein.
45920 47835 49465 50081 51518 59951 61826 6200m
Maſter Bowes. Gegenwehr 3—5—2 Lg. — Leuenburger Da es bei dieſem unentſchiedenen Reſultat von 111 bis
62950 63494 63732 64329 64558 66643 69318 76bba
Hürdenrennen; 2000 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. — Gr. zum Schluß verblieb, mußte der Kampf um zweimal 15 77746 79886 60598 82348 86958 67149 87500 8055
A. Henckels Trafoi (Wiſchek) 1. — Hrn. M. Hirſchs Dok= Minuten verlängert werden. Ein Tor für Mitteldeutſch=
95306 96527 98228 99105 99379 105983 1070a
tor (Brederecke), 3. Erarch (Thalecke). Tot. 84 (Trafol), land wurde wegen zabſeits” vom Schiedsrichter nicht ge=
1005d3 100637 113002 116606 117652 121511 12580
27 (Doktor): 10. Pl. 47, 25, 58110. Unpl.: Siskin (4), geben Dann fiel drei Minuten vor Schluß durch Paulſen
123962 124755 126724 129066 129217 132595 13280m
Vogelfrei, Planet, Banderilla, Wackerlos, Hammerſchlag, das ſiegbringende Tor. Nunmehr hat Mitteldeutſchland
134098 136144 138231 140059 141472 143533 14499m
148810 151712 152285 155922 162636 171202 17646m
Fromme Helene Tot ½—1 Lg. — Preis der Burg; gegen Norddeutſchland am 22. Februar 1914 im Deutſchen
17906
1. 160822 183947 185463 189825 190190 19214d
Ehrenpreis und 2300 Mark. Diſtanz 3800 Meter: 1. Hrn. Stadion das Entſcheidungsſpiel um den Kronprinzenpokal
193237 199335 201080 203520 204053 204779 206
K. v. Tepper=Laskis Marlok (Lt. Exbprinz zu Bentheim), auszuſpielen.
2. Gerolſtein (Lt. Gr. Strachwitz) 3. Oriſſa (Lt. v. Fal=
212902 213824 225580 232496
* F. C. Olympia 1898. Vor zirka 400 Zuſchauern
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinneühen
ckenhauſen). Tot 41:10. Pl. 18. 19 36:10. Unpl.: Anony= ging geſtern das Meiſterſchaftsſpiel Olympia=Darmſtadt-
240 Mk. gezogen:
mus, Allgeſchwind, Toto (gef.), Haarkünſtler, Prognoſe, Germania=Pfungſtadt vor ſich. Auf beiden Seiten wurde
2 Gewinne zu 10000 Mk. 36941
Conto loro. Sicher 1—2—2½ Lg.
Uebungs=Jagd= ſchönes Zuſammenſpiel gezeigt, beiOlympia mit beſſererAus=
8 Gewinne zu 5000 Mk. 35933 44895 52055 17844m
rennen; 2000 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Hrn. K. von nutzung der Chancen, die jedoch ſtets vom Torwächter ab=
82 Gewinne zu 3000 Mk. 3583 5956 9448 12548
Tepper=Laskis Giabar (B Tucholka), 2. Arnara (B. gefangen wurden oder knapp über die Latte gingen. Olym=
15277 16355 20106 20795 31046 37286 37930 4546s
Streit), 3. Kaſſala (Theilen). Tot. 32:10. Pl. 18, 25, pig war hier ſichtlich vom Pech verfolgt, bei Halbzeit nicht
63889 6523d 71002 7207a 182785 9480 oil
15.10. Unpl.: Immo (4), Block, Abdul, Goldamſel, Fife zu führen. Fünf Minuten nach Halbzeit kann Germania
101190 132529 138262 142577 155641 162293 16365f
Honours, Glazzi, Zarina, Waſſerrecht, Delila. Leicht einſenden, was jedoch ſchon nach drei Minuten von Olym=
169265 174622 175348 176166 178138 183984 1915
2—1½—4 Lg.
pia erwidert wurde. Zur allgemeinen Ueberraſchung der
191590 201117 203222 203422 206290 221422 2218
sr. Radrennen. Rütt in Paris geſchlagen Zuſchauer kann Germania durch einen ſchweren Fehler des 232028
und geſtürzt. Der Weltmeiſter Rütt hatte am Sonn=rechten Olympia=Verteidigers ſchon nach abermals einer
192 Gewinne zu 1000 Mk. 1483 1944 8868
tag auf der Pariſer Winterbahn keinen guten Tag. In Minute wieder einſenden. Nun wird das Spiel etwas
11365 11500 12150 10200 175d1 1756 1907 Zum
einem Match in drei Läufen mit Hourlier und Meurger ſcharf, und kaum ſind zehn Minuten vergangen, als Olym=
23221 27097 29258 29966 30973 31466 35150 36
45110 55676 56921 60611. 67708 71314 75917 Mkles
beſetzte Rütt nur einen zweiten und zwei dritte Plätze. pia durch einen wunderbaren Schuß Ensgrabers, der auch
78121 83823 86380 88484 90589 92544 92968 94878a
Im erſten Lauf führte Hourlier vor Meurger und Rütt. das erſte Tor erziekte, ausglich. Nun drängt Olympia
95344 95517 95529 96450 98650 99059 104047 1046758
Anderthalb Runden vor Schluß ging Hourlier zum Spurt ſtark, wird jedoch ſtets abſeits geſpielt. Auch verſchiedene
108189 111115 112414 119497 120638 123118 128m
über und an der Reihenfolge änderte ſich bis zum Ziel Frei= und Straftöße gegen Pfungſtadt führen zu keinem
126407 131668 134726 135366 135600 127697 11
nichts. Meurger und Rütt endeten je eine Länge von= weiteren Treffer, ſo daß Olympia ein wohl verdienter
146259 147520 147549 14756
163571 153021 19150
einander getrennt. Im zweiten Lauf übernahm Rütt das Punkt verloren geht. Nach der geſtrigen Form der Mann=
159903 171443 172554 175051. 180062 182434
Kommando vor Hourlier und Meurger wurde aber im ſchaft wird dieſelbe in den weiteren Spielen noch ein
19278s 194398 194702 199534 202440 211204 2
Endſpurt gerade noch im Ziel von Hourlier um Pneu=Wörtchen mitreden. — Die zweite Mannſchaft Olympias
217420 2205d9 222712 224348 228157 232528
matikſtärke abgefangen. Der dritte Lauf zeigte dasſelbe gewann, wie ſie wollte, mit 72 in Pfungſtadt, während
224 Gewinne zu 500 Mk. 391 863 945
Bild wie der erſte, denn der von der Spitze aus ſpuetendedie drite gegen die gleiche Pfungſtadts auf dem Olumpig=
5
4170 4780 6222 8149 10851 11837 12949
Hourlier gewann leicht mit einer halben Länge vor platz 121 ſpielte. Am nächſten Sonntag, den 16. d. M., fin=
15159 17583 21599 21866 26101 28866 29037
Meurger. Rütt wurde eine Länge zurück Dritter Nach det das Rückſpiel gegen Germania=Ludwigshafen auf dem 34351 35554 36065 39336 41063 a6329 46361
Paſſeren des Zieles wolle Rütt Hourlier ausbiegen, kam Olympia=Sportplatz an der Heidelberger Straße ſtat
50506 53460 64735 65451 68699 69622 7008385
aber dabei zu Fall und überſchlug ſich mehrere Male. Er
* Wirhaufen, 11. Nov. Am Sonntag trafen ſich
73450 75747 76468 79949 —81507 86258 8950988
blieb eine Zeitlang bewußtlos liegen, wurde in ſeine Ka= die erſte Mannſchaft des Fußballklubs Union mit der glei=
90071. 92403 94102 94422 94949 97787 102346 1025
bine gebracht erholte ſich aber wieder und war ohne chen des Sportklubs Bürſtadt zum Verbandsſpiel in Wix=
106947 114285 115537 116839 118523 120418 120598
ernſtere Verletzungen davongekommen. Einen weiterenhauſen. Das Spiel endigte mit dem überraſchenden Re=
125320 181509 134347 136565 136992 144325 1d673s
Erfolg feierte Hourlier im 10 Kilometer=Rennen ohne ſultat 4:0 zugunſten des Fußballklubs Union.
147823 147036 149960 162650 157060 157652 19901
Führung, das er vor Ponlain, Piami, Didier und Lapize
161300 162599 163730 164436 165676 166333 16060
gewann. Im Troſtrennen ſiegte Fournous vor Devoiſ=
170079 170577 175909 179110 182082 182608 187059
Literariſches.
ſour und Didier im Prämienfahren Mathieu vor Bouma
190615 193902 194261 196089 199500 203533 205659
und Germain und im Hauptfahren Poulain vor Dupuy
206225 209862 216198 217742 219047 219315 220263
Der ſpaniſche Korreſpondent. Hand=
221648 222536 223192 223460 225214 225877 226893
und Sergent. Im Stundenrennen zeigte ſich der Ameri= buch für den kaufmänniſchen Briefwechſel zum Selbſtunter=
230868 231576 231718 233897
kaner Wilcy ſeinen Gegnern überlegen und ſiegte mit richt und zum Gebrauch an Unterrichtsanſtalten. Auf
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[ ← ][ ][ → ] Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 11. November 1913.
Seite 20.
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(23219fi
rich Arnold, Wilhelminenſtraße 9.
2. Verwendung des noch vorhandenen Vermögens.
Beitrittserklärungen für das laufende Vereinsjahr, die noch
Nach Satz 26 der Satzungen iſt die Mitgliederverſammlung vor dem obigen Konzert erfolgen, berechtigen zu deſſen freiem
Be=
beſchlußfähig ohne Rückſicht auf die Zahl der Erſchienenen.
ſuche. — Der jährliche Beitrag beträgt für iraktive Mitglieser für
einen numerierten Platz Mk. 8.—, für einen unnumerierten Platz
Der Vorstand.
Mk. 6.—, für jedes weitere Familienglied Mk. 6.— bezw. Mk. 4.—,
(23533 für Studierende und Schüler Mk. 3.—; für aktive Mitglieder Mk. 12.—,
I. V.: J. H. Möser.
für jedes weitere Familienglied Mk. 4.—.
Aufnahmegeſuche für aktive und inaktive Mitglieder ſind
ſchriftlich an den 1. Vorſitzenden des Vereins, Herrn Juſtizrat Hall=
Harlohanberdier Verei.
wachs, Hügelſtraße 47, zu richten. Für die inaktiven Mitglieder
liegt außerdem noch eine Einzeichnungsliſte in der
Hofmuſikalien=
handlung von Heinrich Arnold, Wilhelminenſtraße 9, auf, woſelbſt
auch ein Saalplan einzuſehen iſt.
rrentliche Versammung Samstag, den 22. November, abds. 8 Uhr
im Städt. Saalbau
Donnerstag, den 13. Nov., abends 8½ Uhr
im großen Saale des Schützenhofs, Hügelſtraße.
Tagesordnung: 1. Kommunale Fragen
(Referent: Stadtverordneter Dr. Nöllner)
Konze
2. Die bevorſtehende Stadtverordneten=Wahl
(Referent: Stadtverordneter Dr. Oſann).
Zu dieſer Verſammlung laden wir unſere Freunde und Anhänger, der „Ortsgruppe Darmstadt” des R.
Wagner-
ſowie alle Wähler freundlichſt ein.
(23542imd Verbandes Deutscher Frauen zum Besten der R. Wag-
Der Vorſtand des nationalliberalen Vereins. ner-Stipendienstiftung, unter Leitung von Sieomund
von Hausegger.
Mitwirkende: Frau Schmidt-Illing, Darmstadt; Kammersänger
Soomer, Dresden; Hofopernsänger Schubert, Wiesbaden
Vereingte Gesenschut
und das verstärkte Grossh. Hoforchester.
Die diesjährige
(23500
Am Klavier: Hofkonzertmeister Schmidt.
ordentliche Mitgliederversammlung
Zum Vortrag kommen Orchesterwerke: Beethoven,
Leo-
findet
noren-Ouvertüre 3; Liszt: Tasso; R, Wagner, Ouvertüren zu
Mittwoch, den 26. Novbr. I. J., abends 6 Uhr Holländer, Lohengrin, Tannhäuser, Gralserzählung (
ursprüng-
liche Fassung); Lieder: Rose, Schlaf ein. Erwartung,
in den oberen Räumen der Geſellſchaft ſtatt.
Tannenbaum, Grenadiere, Les adieux de Marie Stuart (
Urauf-
führung). — Kartenverkauf bei Thies-Schutter und an der Abend-
Tagesordnung:
kasse zu Mk. 4.40, 3.30, 2.20, 1. 10.
(23527a
Genehmigung der Rechnungen der Geſellſchaftskaſſe und
der Weinkaſſe für 1912 ſowie des Voranſchlags für 1914. Verelnigte Gesellschart.
Sämtliche ordentliche Mitglieder werden hierzu mit dem! Mittwoch, den 12. November, abends 8 Uhr
Anfügen eingeladen, daß nach § 38 der Satzung die Mehrheit der
(
erſchienenen Mitglieder zur Genehmigung der Rechnungen, ſowie des
Voranſchlags befugt iſt. Die Rechnungen für 1912 nebſt Urkunden,
ſowie der Voranſchlag für 1914 mit Begründung liegen in dem
Dorf
(23519
oberen Leſezimmer offen.
Darmſtadt, 10. November 1913.
Tischkarten für das Ballessen zum Preise von Mk.
Der Ausschuss.
2.— sind bis 12. Novbr., mittags 1 Uhr bei dem
Gesellschafts-
wirt zu lösen. Für Teilnehmer ohne Tischkarten erhöht sich
Verein für Verbreitung von Volksbildung.
der Preis auf Mk. 2.50. Im Interesse geordneten Servierens
wird gebeten, die Lösung von Tischkarten nicht zu versäumen.
Dienstag, 11. November 1913, abends 8¼ Uhr
Ludwigshöhe.
im „Kaiſerſaal” öffentlicher Vortrag
Jeden Mittwoch und Samstag
von Volksbankdirektor Stein, hier: (23410gi
Kur-Konzert.
„Bunken und Kreuiigenossenschaffen . Eintritt 30 Pfg. 10 Abonnementskarten (inkl. Steuer) Mk. 2.—
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an der Kaſſe.
(629527
Karten zu 30 Pfg., für Mitglieder und angeſchl. Vereine zu
20 Pfg., am Verkehrsbüro und bei J. Mylius, Herdweg 2.
Aur big 10. Vor mber.
Imberial
glicoh
Tel.
hli
Verpand Grangeliscn alrehitcher Frauenvereine
ORr HLUrf389
im Grossherzogtum Hessen.
Dar
Donnerstag, den 13. Nov., nachmittags 3½ Uhr,
aite et
im Kaisersaal, Grafenstrasse 18:
Das brillante 1. Novbr.
Programm:
Lichtbildervortrag
des Herrn Dr. Sell-Eleonorenheilstätte
DARlO PANI
über
(23562
An der Grenze
Frauenkleidung
des Unmöglichen
Treffpunkt
Vory, Lumpen-Maler,
— Eintrittskarten an der Kasse zu 15 Pfg.
der (21616a
4 Rosettas,
Gymna-
stikerinnen, Engelbert
Mittwoch, 12. November 1913
vornehmen Welt
Sassen, Humorist,
Sis-
ters Burns, Drahtseil-
Ludwigsplatz 2, I. Etage.
8
Künstlerinnen, Casca-
(S.
rel, Sänger, Harry
Arlelzelsappe
8Herbſe und Winterkuren für
Rittley, das Balance-
See
Wunder, Sylvester, der
Dienstag, 11. November, abends (*14408
einzig existierende Salto
0
mortale drehende Vogel der
bratwurſtichmaus -lungenkranke
Welt etc. etc.
„Kurhaus Schloß Ammerburg”
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zugeben Inſelſtr. 22, I. (23521
Großherz. Hoftheater.
Dienstag, den 11. November 1913,
46. Abon.=Vorſt. A 12.
Feſtvorſtellung
bei feſtlich beleuchtetem Hauſe.
Zum 50. Male:
Die Fledermaus.
Operette in 3 Aufz. v. Joh. Strauß
Muſikal. Leiter: Erich Kleiber.
Spielleiter: Bruno Harprecht.
Perſonen:
Gabriel von
Eiſen=
ſtein
Georg Weber
Roſalinde, ſ. Frau Joſefine Becke==
Gerder
Frank, Gefängnis=
Hans Bertram
direktor .
Prinz Orlofsky . Anna Jacobs
Alfred, ſein Ge=
. Otto Thomſen
ſangslehrer
Dr. Falke, Notar Paul Peterſen
Dr. Blind, Advok. L. Schützendor:
Adele, Roſalind.
Stubenmädchen . Marg. Beling
Schäfer
Froſch, Gerichts=
Adolf Jordan
diener
Murray, Amerik. Auguſt Kräger
Ramuſin,
Geſandt=
ſchafts=Attaché . Frz. Herrmanp
MarquisCariconi,
Emil Kroczak
Spanier
Aly=Bey, Egypter Heinrich Geyer
Ida . . . . . Käthe Gothe
Sidi . . . . . Ellen Widmand
Minni
. . Luiſe Sturmfels
Fauſtine . . . . Luiſe Kümmel=
Felicitas. . . . Lydia Riethof
Silvia . . . . Emmy Schulz
Sabine
.. Frieda Herbach
.Agnes Kräger
Hermine . .
. V. Ungibauer
Natalie .
Jvan, Kammerd.
des Prinzen . . Adolf Klotz
Vorkommende Tänze,
arrangiert v. Hedwig Ehrle=
Im 2. Aufz.: a) Spaniſch,
getanz=
von Grete Kumpf, Klara Höhne=
Frieda Lederer und Marg.
Lücke=
b) Schottiſch, getanzt von Auguſtes
Martin, Franzi Salden, Wall
Harreus und Grete Metzgel=
Polniſch, getanzt von Mälles
Baranoff, Luiſe Rehr, Friedſ
Goetzmann und Eliſabeth
Mülle=
d) Böhmiſch, getanzt von 4 Kie
dern der Ballettſchule. e)
Ungd=
riſch, getanzt von Sybille Huher:
und Adelheid Croneberg.
Nach dem 1. u. 2. Aufz. läng. Pauſen..
Preiſe der Plätze (Kleines
Preiſe): Sperrſitz: 1.—13. Reihes
3.70 ℳ, 14.—20. Reihe 3.20 ℳ,
Par=
terre: 1.—5. Reihe 2.35 ℳ, 6.—8.=
Reihe 1.95 ℳ, Proſzeniumsloge
5.20 ℳ, Mittelloge 5.20 ℳ,
Bal=
konloge 4.70 ℳ, I. Rang 4.20 ℳ.
II. Rana: 1.—6. Reihe 2.15 ℳ—
7. u. 8. Reihe 1.75 ℳ, I. Galeriet
1.15 ℳ, II. Galerie 65 ₰.
½ U. — Ende 10½ I
Anfang 7
Vorverkauf f. die Vorſtellungen:
Mittwoch, 12. Nov. 47. Ab.=Vſti
C 13. „Die ſpaniſche Fliege.”
Gew. Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Donnerstag, 13. Nov. 48. Ab.:
Vorſt. B 12. Verdi= Zyklus
(unter muſikal. Leitung v. Artura
Vigna). Zweiter Abend. Neu
einſtudiert u. neu inſzeniert: „Ein
Maskenball”. Gew. Preiſes
Anfang 7½ Uhr.
Freitag, 14. Nov. 49. Ab.=Vſtl!
12. Literariſcher Ein
akter=Abend. Zum erſtem
Male: Der Kammerſänge:
von Wedekind. — Zum erſtem
Male: Auferſtehung v. Sall
ten. — Zum erſten Male: Lite
ratur von Schnitzler. Gewöhnll
Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Aus dem Spielplan.
Samstag, 15. Nov. Außer Abo
V. Sonder=Vorſtellung. „Hanx!
Sonnenſtößers Höllen
fahrt.” Anfang 8 Uhr. — Zur
dieſer Vorſtellung findet kein Karx
tenverkauf ſtatt.
Die Erhebung der 2. Rate des=
Abonnementsgeldes für 1913/14a
findei Dienstag, den 11., bis=
Donnerstag, den 13. Nov.o
1913, nachm. von 3—5 Uhr, ſtatt.i
Zahlſtelle: Veſtibül im Hoftheater.
65
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Das „Amtsverkundigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefüg
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2, Abonn.
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1. November 191
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. Male: 20
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dermaus.
fz. v. Joh. Stral
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Erich Kleibn
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ſonen:
Georg Wehn
zu Joſefine Bel
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Hans Bertra
. Anna Jachn
Otto Thomia
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. L. Schützen
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Emil Krocd
DAS GESCHLECHTDER SCHELME
Heinrich Gae
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Käthe GoMſer Idee, den großen Roman des Hochstaplers und Verführers zu schreiben, ist das neue, glänzende,
2
EllenWimbläißende Werk von Fedor von Sobeltitz hervorgegangen. Die Leser der „Berliner Illustrirten
AuiſeEiusſſihgs haben schon jetzt, vor dem Erscheinen des Buches, Gelegenheit, diesen Roman kennen zu lernen.
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Luiſe Küma
Lydia Riet.
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Emmy Sth
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Die Stadtverordneten=Ergänzungswayten ver
ſſitten Abteilung, die am Sonntag in Berlin, Charlotten= Frage geſtanden. Das äußerſte, was England tun könnte, ſeyt, baß e
wäre, ſeine Untertanen und ihr Eigentum zu ſchützen. der Flotte zu Waſſer und in der Luft die ausgedehnt
.Agnes 3u
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Polet
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dienstag, den 11. Nov., abends 9 Uhr
im Kaiſorſaal‟ (Grünea Zimmer)
BESTELL KARTB
Auszufüllen undunfrankiert
in den Briefkasten zu werfen
Ich wünsche die Zustellung der
Berliner
Illustrirten Zeitung
für 10 Pfennig wöchentlich
mit dem Beginn des neuen Romans
von Fedor von Zobeltitz:
Sor
2Das Geschlecht der Schelmes
a
Dame
On
Straße und Hausnummer
Wir bitten recht deutlich zu schreiben
tt.
---- der Rechnungen der Geſellſchaftskaſſe und
Violin=Konzert Nr. 1 C-dur; 3. Mozart: 3 Klavierſtücke,
inſtru=
mentiert von Arnold Mendelsſohn, a) Marche, b) Menuett, c) Valse Schustergasse 19, Tel. 278.
(12000a
2
IVTTEETUTWDF
ADOTNT VD
P7
besitzt die „Berliner Illustrirte Zeitungs und steht damit an der Spitze aller aktuellen
schriften der Welt. Sie bringt mit unübertroffener Schnelligkeit die besten Photographien
künstlerisch wertvolle Zeichnungen und bietet damit ein interessantes Bild der Zeitgesa
Zu ihrem Mitarbeiterstab gehören die ersten Schwarzweiß=Künstler unserer Zeit. Die
deutschen Schriftsteller veröffentlichen ihre Romane zuerst in der „Berliner Illustrirten Zei
Die nebenstehende Karte dient zur Bestellung eines
Probeabonnements für 10 Pf. wöchentlich
Orisrin Pco,
Kasse zu
2.20, I. IV.
Frieda Herba=
(23527a) Sabine .
tine
.. . Agnes Kräger=
Her
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