4
a
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176. Jahrgang
rmonatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
nwärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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fünren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
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den Annoncen=Expeditionen. —
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 262.
Samstag, den 1. November.
1913.
Die heutige Nummer hat 40 Seiten. tont, daß der Großblock mit einem Verluſt von 7 Man= Sachverſtändige gewännen ſchwer ein klares Urteil über
daten abſchließe, und daß die Sozialdemokratie die Haupt= dieſe unüberſichtlichen Verhältniſſe. Deshalb erſchien die
leidtragende iſt.
Prüfung dieſer Fragen in gemeinſchaftlicher Beratung der
Die Frankf. Ztg ſchreibt: Die da geſagt haben
in dieſen Tagen: Der Großblock iſt tot! haben ihn am ſonſt meiſt getrennt tagenden Intereſſenten unter Los=
Das Wichtigſte vom Tage.
Nachwahltage ſehr friſch und lebendig und tatenluſtig ge=löſung von politiſchen Geſichtspunkten, von denen auch
eſtern wurde in Gegenwart des
Großherzogs=
ſehen und ſtärker als je zuvor. Alle Strategie der Rech= Fachorganiſationen nicht immer unbeeinflußt ſeien, ſo
ſaares das Liebigdenkmal auf dem ten hat nichts mehr geholfen. Der Nachwahltag bedeutet wünſchenswert. Von dieſem Geſichtspunkt aus iſt
feſtzu=
eine empfindliche Niederlage der Großblockgeguer Der
Luiſenplatz enthüllt.
Gedanke, daß die Parteien der Linken zuſammenhalten ſtellen, daß die Erörterungen der Kommiſſion in vielen
der feierliche Auszug des Regenten von müſſen, wenn in Baden nicht der Klerikalismus und ſein Fragen, die den Mitgliedern vor Jahresfriſt mindeſtens
Braunſchweig und ſeiner Gemahlin aus andersgefärbter Reaktionsgenoſſe zur Herrſchaft gelangen unklar waren, eine weſentliche Klärung herbeiführten und
Braunſchweig iſt geſtern nachmittag erfolgt.
ſollen, hat neue Bekräftigung und Stärkung erfahren. Das über eine Reihe Fragen der wirtſchaftlichen Prüfung
we=
iſt neben der gelungenen Abwehr des reaktionären
An=
diee Internationale Baufachausſtellung in ſturms der werrvollſte Gewinn dieſes Stichwahltages.
ſentlich neues Material und neue beſſere Grundlagen
Leipzig wurde geſtern geſchloſſen.
gaben. Damit erweiſe ſich die Arbeit der Kommiſſion als
deer Nobelpreis für Medizin wurde dem
Pro=
notwendig, wertvoll und dankenswert.
ffeſſor für Phyſiologie an der Univerſität Paris, Charles
Beratungen über Wohnungsfürſorge.
Richet, zugeteilt.
Die albaniſche Frage.
Im Reichsamt des Innern beginnen am 7. November
ſder bulgariſche Finanzminiſter iſt in Wien
* Gegenüber den ſich widerſprechenden Meldungen zwiſchen den Vertretern der zunächſt beteiligten Reſſorts
Eingetroffen zwecks Abſchluſſes eines Vorſchußge= in der ausländiſchen Preſſe über die Frage der albaniſch= kommiſſariſche Vorberatungen über Fragen der
Woh=
ſſchäfts von 30 Millionen Francs. Der
bulgari=
ſſche Miniſter des Aeußern Genadiew iſt! griechiſchen Grenze erinnert die Tribuna daran, daß die nungsfürſorge. In erſter Reihe ſoll bei den
bevorſtehen=
in Paris eingetroffen.
Londoner Botſchafterkonferenz am 8. Auguſt und in dar= den kommiſſariſchen Verhandlungen erörtert werden, ob
dee ſerbiſche Skupſchtina nahm eine Geſetzesvor=auffolgenden Sitzungen einſtimmig entſchied, daß die und wie das Realkreditweſen von Reichs wegen geregelt
Lage, betreffend eine Anleihe von 250000000 Dinar, Küſten der Meerenge von Korfu von der nördlichen Mün= werden kann. Die Beſprechungen der Kommiſſare, zu
mmit 83 gegen 51 Stimmen an.
dung bis Phthelia, ſowie die Inſel Saſſeno, ferner Ko= denen auch Vertreter der größten deutſchen Bundesſtaaten
ritza und die anderen ausdrücklich beſtimmten Ortſchaften gehören, haben bei dem jetzigen Stand der Dinge nur
endgültig Albanien zugeteilt werden. Die Entſcheidung internen Charakter.
Tageskalender zur Geſchichte der
Europas in dieſer Hinſicht ſei daher endgültig und
— Konferenz der Eiſenbahnpräſiden=
Befreiungskriege.
unwiderruflich. Nicht nur der Dreibund würde nieten. Am 4. November treten, wie alljährlich, auf Ein=
November 1813: Napoleon überſchreitet nach einem
Ge=
einwilligen, ſie abzuändern, ſondern auch die
Tripel=
ladung und unter dem Vorſitz des Miniſters der
öffent=
jecht gegen die Bayern (bei Sachſenhauſen) den Rhein
Hei Mainz.
Entente habe in loyaler und beſtimmter Weiſe gleichlau= lichen Arbeiten die Präſidenten der 21 Direktionen der
tende Erklärungen abgegeben, was natürlich ſei, denn die preußiſch=heſſiſchen Staatseiſenbahnen, des Eiſenbahn=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
Beratungen in London zeigten, daß mit großer Mühe eine Zentralamtes und der Generaldirektionen der Eiſen=
Verſtändigung zwiſchen den entgegengeſetzten Anſichten bahnen in Elſaß=Lothringen zu einer gemeinſamen Be=
und Intereſſen der Großmächte erzielt worden war. Man ſprechung wichtiger Fragen der Wirtſchäftsführung, der
ſhdie badiſchen Landtagswahlen. kann nicht einen Punkt der Beratungen in Zweifel ziehen, Organiſation und des Verkehrs, ſowie zum Austanſch
* Die Landtagswahlen in Baden haben das ſehr be= ohne Gefahr zu laufen, das geſamte im Intereſſe des ihrer in der Praxis gewonnenen Erfahrungen im
Mini=
ſſſchsenswerte Ergebnis gehabt, daß die bürgerlichen Par= europäiſchen Friedens vollbrachte Werk zu zerſtören.
ſterium der öffentlichen Arbeiten zuſammen.
Die Tribuna betont ferner, daß in den oben
erwähn=
inn den Sozialdemokraten 7 Mandate abgenommen
— Fabrik und Handwerk. Der
Reichskanz=
ſſhmen. Empfindlicher noch als dieſer Mandatsverluſt iſt ten Gegenden die albaniſche Eigenart gewahrt werden
ler hat an den Zentralverband deutſcher Induſtrieller, den
ſſir die Sozialdemokratie die Abnahme der Stimmen um müſſe. Bezüglich anderer Gegenden, fügt die Tribuna Bund der Induſtriellen und den Deutſchen Handelstag
tehr als 11000, ein Beweis, daß es mit ihr bergab geht. hinzu, habe die Botſchaftervereinigung einſtimmig be= Einladungen zur Teilnahme an einer am Montag, den 17.
rrreulich iſt, daß die bürgerlichen Liberalen keinen Man= ſchloſſen, daß die Internationale Kommiſſion beſtimmen
November, im Reichsamt des Innern ſtattfindenden
Be=
latsverluſt (25 gegen früher 24) aufzuweiſen haben und ſolle, welche Gegenden an Albanien und welche an
Grie=
ſprechung über die Frage der Abgrenzung von Fabrik
ln der gemäßigte Liberalismus den Sieg davongetragen chenland fallen ſollten.
und Handwerk ergehen laſſen.
Die Botſchaftervereinigung beſchloß, daß
at Trotz der Verluſte in der Hauptwahl haben die
die Arbeiten am 1. September beginnen und am 30.
Sep=
lafionalliberalen noch 2 bezw. 3 Mandate gewonnen.
Ausland.
le der Stichwahl iſt der Großblock nochmals in Wirk= tember beendet ſein ſollten, und daß die griechiſchen
Trup=
in keit getreten, diesmal haben aber die Sozialdemokraten pen bis zum 31. Dezember das albaniſche Gebiet räumen
Oeſterreich=Ungarn.
ſollten. Griechenland oder wenigſtens die
griechi=
felge ihrer geſchwächten Poſition nicht, wie im Jahre
Die Erhöhung des
Rekrutenkontin=
boo, den bürgerlichen Parteien ihre Bedingungen dik= ſche Organiſation tue ihr möglichſtes, um die Arbeiten
gents. Nach dem von der Regierung im
Abgeordneten=
llenen können, ſondern mußten mit 4 Mandaten fürlieb der Internationalen Kommiſſion zu hemmen und zu er= hauſe eingebrachten Geſetzentwurf über die Erhöhung des
ſſehmen. Die Abkehr von der radikalen Demokratie zum reichen daß dieſe auseinandergehe, ohne Beſchlüſſe vor= Rekrutenkontingents beträgt die Vermehrung für die
bei=
erräßigten Liberalismus und die Erſtarkung der zulegen, in der Hoffnung, ſo auf unbeſtimmte Zeit das den Reichshälften 1914: 5600, 1915: 11300, 1916: 17000,
oftarchiſchen Parteien iſt das wichtigſte und erfreulichſte albaniſche Gebiet beſetzt zu halten und die einſtimmigen 1017: 17500, 1918 und in den folgenden fünf Jahren
rgebnis dieſer badiſchen Landtagswahlen. Der Ausfall Beſchlüſſe der Botſchaftervereinigung zunichte zu machen. 18000 Mann für die gemeinſame Armee. Gleichzeitig
ſr Wahlen wird auch von den Blättern lebhaft be= Es ſei klar, daß die beiden Mächte ſich zu dieſem Stand= wird das Rekrutenkontingent der öſterreichiſchen
Land=
punkt nicht hergeben. Es ſei logiſch und natürlich, daß die
rochen.
wehr ſtufenweiſe um 7300, das der ungariſchen Landwehr=
Tatſache, daß die griechiſchen Elemente die Kommiſſion
Die Deutſche Tageszeitung ſagt: Dem
Zen=
um 6000 Mann erhöht, ſo daß das Geſamtkontingent der
um iſt es gelungen, noch ein weiteres Mandat zu er= verhindern, in Kontakt mit der lokalen Bevölkerung zu
gemeinſamen Armee einſchließlich der Marine und der
bern und ſo die Mehrheit der großblockfeindlichen Par= treten, als ein Beweis angeſehen werde, daß dieſe
beiden Landwehren 1918 243800 gegen die gegenwärtige
eni noch zu ſtärken. Das iſt um ſo bemerkenswerter, als albaniſch ſei. Es ſei ferner logiſch und natürlich, daß,
unes der Mandate, die in der Nachwahl zu verteidi= wenn Griechenland nicht zulaſſen ſollte, daß die Inter=Ziffer von 212500 betragen wird. Die Begründung des
in waren, vorher im Beſitze des Zentrums war. Der
Geſetzentwurfs verweiſt auf die weitreichenden
Maß=
rißblock hat bei den Stichwahlen ſeine Schuldigkeit ge= nationale Kommiſſion ihre Arbeit in dem in London
feſt=
nahmen der Großmächte zur Verſtärkung ihrer Streit=
In. an ſeiner grundſätzlichen Niederlage ändert dieſes geſetzten Zeitraum beende, dies kein Grund dafür ſei,
kräfte und auf die entſprechenden Vorſorgen der
Balkan=
rgebnis nichts. — Die Voſſiſche Zeitung ſtellt feſt: die Räumung des Landes durch die griechiſchen Truppen
ſtaaten. Für die Monarchie ergebe ſich daraus das durch
je äußerſte Kraftanſtrengung der vereinigten Linken hat
Mawen noch einmal vor einer ſchwarzblauen Mehrheit be= bis nach dem 31. Dezember aufzuſchieben.
den Selbſterhaltungstrieb diktierte Gebot, in der militäri=
Mahert. Die Linke beſitzt in der neuen Kammer 38 von
ſchen Ausgeſtaltung wenigſtens auch ſoweit zu gehen, daß
Mandaten, allerdings ſind ihr dabei ein Wildliberaler
die Qualität und Kriegsbereitſchaft der bewaffneten
Deutſches Reich.
zwei nationale Großblockgegner zugerechnet. Die
Macht den Verhältniſſen der anderen Staaten entſprechen.
lergenpoſt meint: Die Situation in Baden iſt jetzt
Die Fleiſchenquetekommiſſion. Die
ni ich wie in Württemberg. In beiden Nachbarſtaaten
Während andere Staaten beſondere Mittel anwenden
Norddeutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt: Die
Fleiſch=
heie linke Mehrheit geſchwächt, aber doch erhalten
ge=
leoden. Wenn die Nationalliberalen, wie es den An=enquetekommiſſion beſchloß in ihrer Schlußſitzung am müßten, um die Steigerung der Wehrkraſt noch
durch=
eum hat, den Linkskurs nicht halten, ſo iſt mit einem Um= Donnerstag auf Antrag des Vorſitzenden des Staatsſekre= führen zu können, verfüge die Monarchie auch nach der
nrung in der inneren Politik Badens trotz der Einzel= tärs Dr. Delbrück, ihr ganzes Material der Oeffentlich= neuen Wehrreform noch über eine ausreichende Reſerve
otge der Linken zu rechnen. — Der Vorwärts
er=
r.: Der Großblock wird eine äußerſt reduzierte Majo= keit zu übergeben. Dr. Delbrück erinnerte in ſeinem an tauglicher Mannſchaft.
Die Auswandereraffäre. Das Subkomitee
ät., aber doch noch eine Majorität in der Kammer haben. Schlußwort an den vor Jahresfriſt erhobenen Vorwurf,
. Das Berliner Tageblatt ſchreibt: Mit nur der Zweck der Kommiſſion ſei die Vertuſchung, und an des Budgetausſchuſſes zur Beratung der Schiffahrtsange=
„ Stimme Mehrheit hat ſich in den Stichwahlen der die übertriebenen Erwartungen von anderer Seite, man legenheiten beendete ſeine Arbeiten. Es nahm eine
Re=
diſſche Großblock zu behaupten vermocht. Das iſt wenig,
nn man an ſeine frühere Stellung denkt, und immerhin könne binnen weniger Monate billige Fleiſchpreiſe ſchaf= ſolution an, in der es heißt: Das Subkomitee billigt die
ors, ſofern man die ungünſtige Situation im zweiten fen. Er erklärte, bei der notwendig begrenzten Auswahl Abſicht des Handelsminiſteriums, den Schiffahrtsverkehr
alllgang in Rechnung ſetzt. Der Großblock hat in der der der Kommiſſion vorzulegenden Fragen ließ man ſich Oeſterreichs vom nordatlantiſchen Schiffahrtskartell
un=
ncywahl überall, mit einer bedauerlichen Ausnahme von den Erfahrungen bei den alljährlichen Erörterungen abhängig zu machen und Einfluß auf deſſen
Vereinbarun=
n;Freiburg II, die auf ihn von freiheitlicher Seite gee
htenn Erwartungen erfüllt. In Freiburg II haben die des Reichstages über die Teuerung leiten. Gerade über gen zu gewinnen, ſowie insbeſondere den
Auswanderer=
tconalliberalen verſagt Der Zerrüttungsprozeß der die der Kommiſſion geſtellten Fragen nach den Ein= verkehr von der monopoliſtiſchen Ausbeutung durch dieſes
iconalliberalen hat dort dem Zentrumsſtrategen Wacker flüſſen, die bei der Bildung der Fleiſchpreiſe unterwegs Kartell zu befreien. Die Regierung wird äufgefordert,
zu einem Erfolge verholfen. Immerhin iſt das Ziel von den Produzenten bis zu den Konſumenten ſich geltend den ungeſetzlichen Formen der Agitation auf dem Ge=
„Zentrums, Baden unter die ſchwarzblaue Hand zu
nggen, vereitelt worden. — Der Lokalanzeiger be= mache, herrſche in weiten Kreiſen Unklarheit. Selbſt biete der Auswanderung allenthalben ohne Rückſicht auf
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
2
Aume
irgendeine Geſelſchaſt ihr Augenmerk zuzuwenden. Das i die Erhöhung der Rekrutenkoningente und die Zudemni=Schulbigen für die Daner von 1—5 Jahren den Menſtäſe
Subkomitee wird zunächſt einen Bericht an den Budget= tätsvorlage, eingebracht.
Kapitän zu verbieten.
ausſchuß über die Frage der Canadian Pacific erſtatten.
*
Italien.
Aher
Im Laufe der Debatte erklärte Miniſter Heinold, das ein=
Die Wahlen. Es liegen 507 Wahlreſultate vor.
* Deutſche wirtſchaftliche Verhältniſſss ulln
geleitete Strafverfahren gehöre zu den größten Straf=
Außer den bereits gemeldeten Wahlen iſt die Wahl noch
in engliſcher Beleuchtung.
Einen geradezu=
„Vom
ſachen, mit denen ſich die Gerichte ſeit langem befaßt je eines Miniſteriellen und miniſteriellen Radikalen zu enthuſiaſtiſchen Bericht über die wirtſchaftliche Lageeſts
haben, insbeſondere wegen der Menge des Materials und verzeichnen. Es fehlt noch das Reſultat aus dem Wahl=falens und der Rheinprovinz im Jahre 1912 gibt derbie
wegen der Verzweigung der Fäden der Strafſache. Des= kreiſe Gallipoli. An den Stichwahlen ſind beteiligt 100 tiſche Generalkonſul in Düſſeldorf, Francis P.Köns
halb ſei auch der Juſtizminiſter nicht in der Lage, jetzt Miniſterielle, 29 Radikale, 5 verfaſſungstreue Oppoſitio= Der Handel und alle Induſtrien, ſo ſchreibt er, lageninümro
Meint, dei
verfloſſenen Jahre günſtig und machten große Fortſchritte
ſchon eine beſtimmte Auskunft bezüglich der peinlichen nelle, 13 Katholiken, 39 Sozialiſten, 6 reformierte Sozia= Während der letzten drei Monate von 1912 erwieſen ſiüh
mt
M‟
ßiſten Anan
Frage zu geben, ob eine Liſte über Geldſpenden an Abge= liſten und 10 Republikaner.
die hohe Zinsrate und die Geldknappheit als etwas nach
ordnete vorhanden ſei. Bisher ſei eine ſolche nicht
ge=
teilig, im allgemeinen ſind jedoch alle kommerziellen u Etrind fall
Frankreich.
Aist
al=
induſtriellen Unternehnungen der Provinzen auf einſl
funden worden. Wenn das Strafverfahren einen gewiſſen
Die Pulverfrage. Dem Excelſior zufolge iſt ſehr geſunden, finanziellen und geſchäftlichen Baſis aufſt
Grad von Reife erlangt habe, werde der Juſtizminiſter ſo
ſchnell als möglich die peinlichen Zweifel dieſer Frage nunmehr die geſamte franzöſiſche Kriegsflotte mit voll= baut und herrſcht durchweg viel Vertrauen in die Zukuſſiec
Allem Anſchein nach wird die bereits vorhandene Mes Elng ſun
aufklären.
ſtändig neuen Pulvervorräten verſehen. Es ſcheint, daß ſperität noch wachſen, ein Rückgang wird nirgendsllich.
die Pulverfrage, welche der franzöſiſchen Marine infolge fürchtet. Deutſchlands wunderbarer Fortſchritt iſt ule ſuſens Mi
Vorſchuß an Bulgarien. Die Verhandlungen
wegen Erteilung eines Vorſchuſſes an die bulgariſche Re= wiederholter Kataſtrophen, namentlich der Exploſion der zweifelhaft den vorzüglichen erzieheriſchen Mitteln, Dillſkmnnt in
gierung wurden mit einer Beſprechung zwiſchen dem „Jena” und der „Liberté”, ſo große Sorge bereitete, end= dem Volke zu Gebote ſtehen, zuzuſchreiben, den ausgezelde 6
neten Techniſchen Hochſchulen und Univerſitäten. DulcktſPhäktümlichen
lich als gelöſt angeſehen werden kann.
ſrmit ſa
bulgariſchen Finanzminiſter Tontſchew und den Vertretern
erſtere werden intelligentere, beſſer vorbereitete, geſchicktenſend iſt daſ
Arbeiter erzielt als anderswo. Die Gründlichkeit die ſſtiſt=
mnenent=
des Bankenkonſortiums abgeſchloſſen. Sie haben zu einer
Belgien.
Deutſchland in allen Dingen vorherrſcht, beingt ihm
prinzipiellen Einigung geführt. Das Bankkonſortium will
Die Reiſe des Königs nach Deutſch= Erfolg, Gründlichkeit in der Erziehung Gründlichkeit intſſ=leit „Die
2
der bulgariſchen Regierung einen Vorſchuß von 30 Mil=land. Zu der Meldung eines Pariſer Blattes, daß die der Organiſation. Auch die unzweifelhaften Vorteile dü
lionen Francs gegen Schatzwechſel erteilen. Die Schatz= Reiſe des Königs Albert von Belgien nach Deutſchland die Erziehung in der Armee, die Diſziplin, die iehetchiner
1. „
die=
wechſel werden Halbjahrslaufzeit haben und mit 6 Pro= mit den Kolonien in Afrika in Zuſammenhang ſteht, und Deutſchen gerade in dem richtigen Alter eingepflanzt
tragen mit dazu bei. Die letzten 30 Jahre beſonders hahtſtiuensn
zent pro Anno verzinslich ſein. Außerdem hat ſich das
daß Deutſchland Abſichten auf Belgiſch=Kongo habe, er=
Deutſchland einen großen Fortſchritt gebracht, das mähliſlu einſundi
ſer. Au
Konſortium eine entſprechende Proviſion ausbedungen. klärte der deutſche Geſchäftsträger in Brüſſel dem Blatte immer durch natürliche Vorteile begünſtigt wird, wie
Mhſer. 6
Falls die bulgariſche Regierung nicht früher eine Anleihe Patriot, daß an dieſer Nachricht nichts Wahres ſei. König eine große Seeküſte und es trotz dieſer Nachteile zueieſtſtetten Prei
abgeſchloſſen haben ſollte, iſt das Bankenkonſortium zu Albert ſtatte lediglich dem deutſchen Dragoner=Regiment außerordentlichen Wohlſtand hat bringen können.
Uhr. 2ic
* Rom, 30. Okt. Miniſterpräſident=Annällahigten P
einer einmaligen Verlängerung der Schatzwechſel ver= in Lüneburg einen Beſuch ab, da er deſſen Chef ſei.
Außer=
pflichtet. Bei dieſer Gelegenheit hat der bulgariſche Fi= dem habe Deutſchland niemals Abſichten auf Belgiſch= kowzow iſt vollſtändig wiederhergeſtellt und wird Mörtickuellung.
in den erſten Tagen der nächſten Woche verlaſſen.
Uier Sime
nanzminiſter einem Vertreter des Bankenkonſortiums ſei=
Kongo gehabt. Es habe im Gegenteil den Wunſch,
Bel=
ter 8o01
nen Dank für das Bulgarien erwieſene Entgegenkommen gien in Afrika keine Schwierigkeiten zu bereiten. Deutſch=
* Ausſtell
zum Ausdruck gebracht und demſelben befriedigende Er= land beabſichtige überhaupt nicht den Erwerb von neuen
Stadt und Land.
Heim iſt ein
klärungen wegen Berückſichtigung der öſterreichiſchen und Kolonien in Afrika.
Darmſtadt, 1. Novembätuällt, das ve
Alltachen geſch
ungariſchen Induſtrie abgegeben.
England.
* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheiten der Glekshirten da=
Die Oppoſition im ungariſchen Abge=
Zur engliſchen Flottenpolitik. Die Bau=herzog und Prinz Heinrich von Preu
Läuf dem
begaben ſich am Donnerstag vormittag 8 Uhr
ſchaufd
ordnetenhauſe. Die Sitzung des ungariſchen Ab= beſchleunigung, die Churchill in ſeiner Julirede für die Gefolge im Auto, einer Einladung Sr. ExzellenzStel Köni
geordnetenhauſes, von der ſchon berichtet wurde, war Linienſchiffe des Etats 1913/14 angekündigt hatte, wird Wirkl. Geheimerats Freiherrn von Heyl zu Herrnshüllſtegemalde,
ſehr bewegt. Nach längerer Pauſe war die Oppoſition nach dem Weſtern Daily Mercury gleich Null ſein. Die folgend, auf Jagd nach Guntershauſen. Die ſeiner geſd
vollzählig erſchienen.
drei Privatwerften würden die bereits ſeit einiger Zeit kehr nach Jagdſchloß Wolfsgarten erfolgte ahcploſſenheit
Der erſte Redner der Oppoſitionellen, Karolyi, erklärte, beſtellten Schiffe nicht vor Ende des Kalenderjahres auf 10½ Uhr. (Darmſt. Zta.)
inheie
* Pfarrperſonalien. Se. Königl. Hoheit der G iu ſehen.
die Oppoſitionellen hielten ſich den Sitzungen fern, weil ſie Stapel legen können, die beiden Regierungswerften dieherzog haben dem Pfarrer Albrecht Hartmanſlc bei der
ſich nicht dazu hergeben wollten, eine bloße Statiſtenrolle
zu ſpielen. Offenbar ſei, daß die Oppoſitionellen, als ſie ihrigen ſogar erſt im Laufe des Januars 1914. Die Er=Hainchen die evangeliſche Pfarrſtelle zu Alten=Blles Kartons
eine ſchärfere Tonart angeſchlagen hätten, ſogleich von der fahrungen beim Bau neuer Typen — und die Schiffe ver= übertragen und den von Sr. Erl. dem Grafenhat En
Parlamentswache hinausgeführt worden ſeien. Miniſter= körperten mehrere wichtige Aenderungen — lehrten, daß Schlitz genannt von Görtz auf die erſte evangell euch die
Pfarrſtelle zu Schlitz präſentierten Pfarrer Herieucht und
präſident Tisza erwiderte, die Oppoſition habe keine Ur= die Fertigſtellung von der Kiellegung ab kaum unter 30 Knott zu Wallenrod für dieſe Stelle beſtätigt
ſache, einen Gewaltakt zu befürchten. Er verurteile
par=
mnien,
* Verliehen wurde das Ehrenzeichen für Mitallallchſchat
lamentariſche Gewalttätigkeiten ſchärfſtens, deshalb habe! Monaten zu ermöglichen wäre. Es ſei alſo keinerlei
Aus=
lian das
Zuſ=
er ſich entſchloſſen, den häßlichſten aller Gewalttätigkeiten, ſicht vorhanden, die Neubauten ſchon im Herbſt 1915 in Freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung Sr.
der Gewalttätigkeit der Minorität, durch energiſche Maß= die Flotte einzureihen, wie Churchill verſprochen habe. Hoheit des Großherzogs an Johannes Hicklellſerete Ei
regeln ein Ende zu ſetzen. (Lebhafter Beifall rechts.) Mi=
Heinrich Pfeffer, Georg Joſt, Nikolaus Laumaſllllet ba
Die kanadiſche Zeitung Citizen bringt aus ſicherer Quelle
niſterpräſident Tisza fand es ſonderbar, daß Karolyi
ſämtlich zu Meſſel.
jeden, der ſeine Auffaſſung nicht teile, als korrupt und ſitt= die Nachricht, es werde eine Bill eingebracht werden, die
Ernannt wurde der Gefangenwärter am Hafl
lich verkommen bezeichne Merkwürdig ſei es, daß Ka= die kanadiſche Regierung zum Ankauf dreier in England in Beerfelden Ludwig Schneider zum Gefangenui
e
rolyi ſogar die zahlreichen Vertrauenskundgebungen der im Bau befindlicher Linienſchiffe ermächtigt, die nach Fer= am Haftlokal in Groß=Gerau mit Wirkung vom
Komitate für die Regierung als ein Zeichen der
Deka=
vember 1913.
denz anſehe. Die Komitate würden ſich gegen ein ſolches tigſtellung der Admiralität zur Verfügung geſtellt werden
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der Wl
ſollen.
Urteil verwahren und bei den Wahlen entſprechend
ant=
ſteller 1. Klaſſe in der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſen
worten. Was den Wahlfonds betreffe, ſo ſei es bekannt.
gemeinſchaft Johann Ockſtadt zu Bingen au
Rußland.
Mer
daß die Parteien überall einen Wahlfonds beſitzen. Das
Neue Geſetzesvorlagen. Der Marine= Nachſuchen.
Recht Karolyis, über die Wahlkaſſen den Stab zu brechen,
Erledigt ſind: Eine mit einem evangellhil
könnte nur anerkannt werden, wenn Karolyi ehrenwörtlich miniſter hat in der Reichsduma eine Geſetzesvorlage ein= Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle zu Brandau,
verſichere, daß ſeine Wahl nichts gekoſtet habe. (3wi= gebracht über die Anweiſung von 77752549 Rubel für Dieburg. — Eine mit einem katholiſchen Lehrt
ſchenrufe.) Der Unterſchied ſei, ob die Wahlkoſten aus 1914 zum Bau von Kriegsſchiffen und zum Ausbau von beſetzende Lehrerſtelle in Hainſtadt Kreis l
der eigenen Taſche oder durch Regierungsgelder gedeckt
— Eine mit einem evangeliſchen Lehnälllſte
bach.
würden. Der Miniſterpräſident appellierte dringend an Fabriken des Marinereſſorts. Der Juſtizminiſter hat in beſetzende Lehrerſtelle zu Ulrichſtein, Kreis Scholelolider
die Oppoſition, den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit nicht in der Reichsduma eine Geſetzesvorlage betr. Feſtſtellung der
g. Strafkammer II. Die Strafkammer II verulant
die Enthüllung von Korruptionsaffären zu verlegen, ſon= Strafbarkeit bei Nichterweiſung von Hilfe gegenüber not= geſtern den 22jährigen Taglöhner Ewald Helfmglaſäloſe
dern an der Beratung der vorliegenden hochwichtigen An=leidenden Schiffen und Menſchen zur See eingebracht. von Neu=Iſenburg wegen Verbrechens nach § 15
gelegenheiten teilzunehmen. Darauf ſprachen Graf
An=
draſſy und Vaſſoryi. Dieſer beſprach die Spielbankaffäre Die Vorlage bildet eine Erweiterung des im Zuſammen= Strafgeſetzbuches zu 4 Monaten Gefängnis
6
und erwähnte, die Konzeſſionäre der Spielbank hätten hang mit der Titanic=Kataſtrophe erfolgten Brüſſeler Kon= übrigen wurde nur über Privatklagen verhandelt.
1
In der nichtöffentlichen Sitzung der
ihre Behauptung, ſie ſeien von der Regierung betrogen ferenzbeſchluſſes, der für den Kapitän eines Schiffes, der
worden, nicht zurückgezogen. (Zwiſchenrufe: Lüge!) Der die Hilfe verweigert, eine zwei= bis ſechsmonatige Ge= verordneten=Verſammlung wurden die folgendenlligta
nennungen genehmigt: Des Oberſtadtſekretärs Duſu) blemnbe,
Redner witd von dem Präſidenten zur Ordnung gerufen.
18. M
Am Schluß der Sitzung wurde die Vorlage, betreifend fängnisſtrafe vorſieht und das Gericht ermächtigt, dem Hahn zum Sekretariatsvorſtand, der Stadtſek
2 hier
1. Zage
züchten, iſt ſchon inſofern widerlegt worden, als bereits rät die gemäßigte moderne franzöſiſche Schule, wen
Koriſchr
tatſächlich einige kleine Reiherzuchtſtationen beſtehen. Mit in mehr akademiſcher Färbung, als ſie beiſpiel
Kamerun als
Reiherzucht=
dieſen Zuchtſtationen wollen ſich jetzt die Federn=In= Ceſar Franks blutvolles Temperament in ſich trägſtidie
duſtriellen zwecks Ueberlaſſung von Reihern in Verbin= bois' Stil hat eine Eigenartigkeit, die ſich ſpeziel
Zentrale.
dung ſehen und den Tranzpork der Tiere in die Wege lei= franzöſiſchen „Eſpritt vergleichen läßt, und wie hill
fi.
B.B. Der Kampf zwiſchen der deutſchen Fe=ten. Hervorragende Kenner unſerer Kolonien ſind eben= ſonders die Lieder betonten. Dennoch finkt er niemalall
Mimlur
dern=Induſtrie und den Ornithologen und Vogel= falls der Anſicht, daß ſich dieſe zum Teil gut für die Trivialität herab; etwas unmittelbar Ariſtokratiſcheſ ee
ſchützlern um den Schutz des Reihers und des Reiherzucht eignen. Es tritt deshalb jetzt in Kozonial= überhaupt des Künſtlers ganzes Weſen beherrſcht
Paradiesvogels ſcheint ein recht friedliches Ende kreiſen die Anregung auf, in den deutſchen Kolonien allge= ſeiner Schreibweiſe an. Man ſollte kaum glauben3
nehmen zu wollen. Wir hatten über eine Verſammlung mein Reiherzuchtſtationen zu gründen und dadurch der der Verfaſſer einer ſeinerzeit erfolgreichen burlesken
der Verliner Federn=Induſtriellen berichtet, in der die deutſchen Federn=Induſtrie, die an und für ſich ja nur 10 „L a. Guzla de 1'Emire (1873) iſt, die in einemühl
Vertreter der Induſtrie erklärten, daß ſie genau ſo wie die Prozent ihres geſanten Federnbedarfes aus erotiſchen demſelben Jahre mit Delibes' „Le roi
Ornithologen gegen die Ausrottung der exotiſchen Vögel Ländern bezieht und im übrigen die Federn des Hausge= in Wettbewerb treten konnte.
t 2as
ſeien und daß ſie gerne mithelfen möchten, die ſeltenen flügels und der Raubvögel verarbeitet, zu Hilfe zu
Doch ſind Dubois' Stärke entſchieden die Kamm
Vogelarten vor der Vernichtung zu bewahren, und zwar kommen.
muſik (Klavierquintett in E-dur: es wurde damals
fi
durch Zuſammengehen mit den Ornithologen und Vogel=
Nach der Rückkehr des Staatsſekretärs Dr. Solf von mit Rehberg am Klavier, zu Gehör gebracht;
ſchützlern. Letztere lehnen jedoch jedes Zuſammenarbeiten ſeiner Studienreiſe ſoll die Angelegenheit in Fluß ge= in D-moll, für 10 Inſtrumente; Klaviertrio in E=dulkll
mit den Federn=Induſtriellen ab unter der Begründung, bracht werden Dieſem Vorgehen der Kolonialkreiſe wer= das Oratorium („Das verlorene Paradien
daß ihre Erklärung nicht ernſt gemeint ſei. Nun hat vor den ſich die Ornithologen und Vogelſchützler nicht ent= von der Stadt Paris preisgekrönt; „Chlodwiht
etwa einem halben Jahre die Vereinigung Berliner ziehen können, ſo daß der Friede zwiſchen ihnen und der Taufe” von Leo XIII. ad hoc gedichtet).Oe
Federn= und Blumen=Induſtriellen einen Preis von 10 000 Federn=Induſtrie in Ausſicht ſteht. Ob ſich auch der Pa= ſtudierte in Reims (dem Schauplatz des bedauerlichen
Mark für den Nachweis ausgeſetzt, daß die von den Orni= radiesvogel dort wird züchten laſſen, iſt eine Frage für ſich. glücksfalles) und am Pariſer Konſervatorium, dem
Ddagege
thologen beſtrittene Zucht des Reihers rationell durchge=
Lehrer ſeit 1871 angehörte und deſſen Direktor er
führt werden kann, um durch die künſtliche Aufzucht von
als Nachfolger ſeines Lehrers Ambroiſe Thom
Reihern einen Ausgleich zu ſchaffen und als logiſche Folge
wurde Vorher war er als Nachfolger von Saitſt
Théodore Dubois F.
unbedenklich einem Verbot der Ausfuhr von Reiherfedern
Saens Organiſt an der herrlichen Madeleine=Kircheſc
aus den deutſchen Kolonien, namentlich aus Deutſch=
Der 1837 zu Rosnay (Marne) geborene Komponiſt Paris mit ihrer berühmten Orgel.
Guineg, für gewiſſe Zeit zuſtimmen zu können. Der aus= Duhois iſt den Verletzungen, die er bei einem Autounfall
Obgleich Dubois Mitglied der „Academie des Begs
geſetzte Preis ſoll auch als Belohnung für die Beibringung erlitten hatte, am 21. Oktober im Alter von 76 Jahren Arts” war, beſitzt er im Ausland nicht die Pomilan
von Beweiſen dafür dienen, daß entgegen der Behauptung erlegen.
dieſer ſeiner Amtsvorgänger. Er war trotz ſeiner Mühh
der Ornithologen die Reiherfedern nicht nur getöteten
Die Bekanntſchaft mit dem wohl vornehmſten Jünger keit und bis ins Alter geiſtig wie körperlich bewahn
Reihern abgenommen, daß ſie vielmehr von den Vögeln von Céſar Frank vermittelte uns vor Jahresfriſt (am jugendlichen Geſchmeidigkeit, ein abgeſagter Feind=
Mlte. 1.
verloren und abgeworfen werden und daß die Induſtrie 18. November 1912) das „Darmſtädter Streich= Konzertreiſen. Es iſt daher unſerer Quartettbeteinig
auch dieſe Federn gut verwerten kann. Das Preisaus= quartett”, das den virtuoſen Interpreten ſeiner Werke doppelt als Verdienſt anzurechnen, daß ſie es vermocht
zu einem genußvollen und feſtlichen (dem 50. Konzert ſeit dieſen eigenartigen Künſtler, als er einer Einladung.
ſchreiben iſt zu einem Teile erfolgreich geweſen.
Mefe
Ein deutſcher Anſiedler in Kamerun hat ſich bereit er= ſeinem Beſtehen) Abend gewann. Die Blätter berichteten Frankfurter Tonkünſtlerverein) Folge leigf
klärt, ſich der Reiherzucht zu widmen, und dabei hervor= ſeinerzeit eingehend über die Darbietungen, von denen noch nach Darmſtadt zu ziehen.
gehoben, daß in ſeinem Bezirk für die Reiherzucht alle einmal die trefflichen beiden „Kanoniſchen Stücke‟
Wir bewahren dem Dahingeſchiedenen ein ehret
Vorbedingungen vorhanden ſeien:
(für Klavier, Oboe und Cello) und ſeine von Madame Andenken als dem feurigen perſönlichen Vermittlek
Waldungen, Flüſſe und Seen mit geſundem, durch Bureau=Berthelot geſungenen Lieder hervorge= diegener franzöſiſcher Kunſt — außerhalb der rauſchen
Miasmen und dergleichen nicht vergiftetem Waſſer, Nah= hoben ſeien, und deren beider Klavierpart in des Kom= Flutungen der Allerjüngſten.
rung uſw. Nur eines fehlt ihm, und zwar die Haupt= poniſten Händen lag.
Carl Heſſemer=Frankfum.g
ſache: die Reiher, um die Zucht beginnen zu können. Die
Die eminent ſauber ziſelierte Technik von Dubois?
Behauptung der Ornithologen, der Reiher laſſe ſich nicht Spiel zeichnet auch die ſeiner Kompoſition aus. Sie ver=
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3
Nummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Seite 3.
Shelm Täger und Ernſt Heppenheimer zuſ Lehren, die daraus zu ziehen ſind. Der Redner trug die ſwurde wiederum Herr Fris Lang (Mitglied des Großh.
Perſtadtſekretären und des Bureauaſſiſtenten Karl Verhandlungen und Beſchlüſſe mit entſprechender Würdi=Hoftheaters) gewonnen, welcher den Beſuchern des vor=
Ppp zum Buchhalter beim ſtädtiſchen Tiefbauamt. gung vor und reihte ſtets die erforderlichen Betrachtun= jährigen Konzertes noch in angenehmer Erinnerung ſein
ſener wurde der Armenaufſeher Balentin Drieß,gen an; ſo auch über die Abſtimmung zu dem Maſſen= dürſte. Den muſikaliſchen Teil hat die Kapelle des Train=
Ei Anerkennung ſeiner langlährigen Dienſte, in denſtreik Hierbei zeigte es ſich, daß nicht alle deutſchen Ar=(Bataillons Nr. 18 von hier übernommen. Als Neuerung
Pieſtand verſetzt.
beiter mit dem Maſſenſtreik einverſtanden ſind, weil die weiſt das Programm zwei reizende Volkslieder (Abend=
Vom Großh. Hoftheater. Heute beginnt an der deutſchen Arbeiter, die noch etwas zu „verlieren” haben, glöcklein von Neuert und Minnelied von Türk) für
ge=
eskaſſe des Hoftheaters die Ausgabe der Zykluskarten noch weit die Mehrzahl bilden. Es iſt Sache der Fort= miſchten Chor auf. Außerdem enthält das Programm
Die Aufführungen der Verdiſchen Opern unter Leitung ſchrittlichen Volkspartei, dieſe Arbeiter, die noch etwas zu auch neu einſtudierte Männerchöre von Zöllner, Wein=
Arturo Vigna. Der Verdi=Zyklus nimmt am verlieren haben, zu ſchützen. Auch beſprach der Rednerzierl, Wengert und Hirſch.
Arttag, den 9. November, mit der Aufführung von „Ri= das taltiſche Zuſammengehen der Linksparteien, zu denen
Der Bezirksverein Altſtadt hält am Montag abend
Perto” mit Walter Soomer als Gaſt in der Titelpartie auch die Nationalliberalen in Baden und zum größten eine Mitgliederverſammlung ab mit der Tagesordnung:
ſin Anfang. Die Vorſtellung findet im Abonnement Teil im Reiche gehören. Dem Redner wurde reicher Bei= „Die bevorſtehenden Stadtverordnetenwahlen”. (S. Anz.)
und fällt der Serie C zu. Am Sonntag nachmittag fall zuteil. In der Diskuſſion wurde hervorgehoben, daß
Der Geſangverein „Teutonia” hält am 2. No.
ſngt als Volksvorſtellung zu ermäßigten Preiſen im heſſiſchen Landtage die Nationalliberalen alle, bis auf vember ſeine Herbſt=Abendunterhaltung im „Feierabend‟,
Aaria Stuart” zur Aufführung. Der Verkauf findet geringe Ausnahmen, zur Rechten gehören. Trotzdem ſei Stiftſtraße 51, ab. Das reichhaltige gut aufgeſtellte
noch heute im Verkehrsbureau ſtatt, am Tage der Vor=aber auch mit der Sozialdemokratie nicht in allen Fragen Programm wird auch diesmal ſeine Wirkung nicht
ver=
ng ſind Karten nur an der Hoftheater=Tageskaſſe er=einszugehen. Das habe der Jenger Parteitag gezeigt. Be=fehlen. Außer einigen neuen Chören kommen Duette,
ltlich. Sonntag abend geht zum erſtenmal Walters= tont wurde, daß der jetzigen Politik der Volkspartei auf Soli, Burlesken und zwei Theaterſtücke zur Aufführung.
ſſtiſens Muſikdrama „Oberſt Chabert” im B=Abon= Grund ihres Programms klar die Richtlinie gegeben ſei. (Näheres ſiebe Anzeige.)
Ment in Szene. Die Vorſtellung beginnt um 7 Uhr. Die Volkspartei in Darmſtadt ſei verpflichtet, bei den be=
* Unentgeltliche Fiſch=Kochkurſe beginnen am näch=
Goethe=Zyklus wird am Montag mit dem vorſtehenden Stadtverordnetenwahlen ſelbſtändig vorzu= ſten Montag in den Küchen der Hauswirtſchaftlichen
tümlichen Goethe=Abend weitergeleitet. Das Pro=gehen, weshalb in den nächſten Tagen eine öffentliche Ver=Fortbildungsſchule in der Rundeturm= und
Lagerhaus=
lum iſt ſchon ausführlich bekannt gegeben. An dieſem ſammlung ſtattſindet, worüber noch näheres in dem An=ſtraße und am Dienstag in der Fortbildungsſchulküche in
uſind iſt das Abonnement aufgehoben, es gelten die zeigenteil bekannt gegeben wird.
der Hermannſtraße. Sie werden von 65 Teilnehmerinnen
Annementspreiſe. Am Dienstag gelangt die Schwank=
* 7
Heſſiſcher Verein für ländliche Wohlfahrt= und beſucht, die alle bereits im Haushalte tätig ſind. Die
ſſheit „Die ſpaniſche Fliege” zur Aufführung.
Heimatpflege. Am Samstag, den 15. November d. J., Stundenpläne ſind den Teilnehmerinnen mit der Poſt
Der weitere Spielplan der nächſten Woche iſt: nachmittags 3½ Uhr, wird im Saalbau zu Darmſtadt, zugegangen. Die Fiſche hat der Deutſche Sefiſcherei=
Anerstag, 6. November. 43. Abonnementsvorſtellung. und am 26. November d. J., nachmittags 3½ Uhr, zu verein in Berlin in dankenswerter Weiſe für dieſe Kurſe
t. „Die Boheme‟.
— Freitag, 7. November, 44. Abon= Friedberg im Saale des Hotels Trapp je eine Verſamm= wieder unentgeltlich zur Verfügung geſtellt.
Alentsvorſtellung. D 11. Goethe=Zyklus. 5. Abend. lung des Vereins unter dem Vorſitze des Herrn
Provin=
einſtudiert: Torquato Taſſo”.
Adreßbuch. Die Druckbogen Nr., 15 und 16 des
Samstag, 8. No= zialdirektors Fey=Darmſtadt ſtattfinden, zu denen außer Adreßbuches für 1914, enthaltend Einwohnerregiſter —
Aber. Außer Abonnement. Vorfeier zu Schillers Ge=den Vereinsmitgliedern auch Freunde der Sache Zutritt Schulz, Heinrich, bis Wallauer, Friedrich, — liegen im
tag: Wilhelm Tell”. (5. Volksvorſtellung zu er=haben. Auf der Tagesordnung der Darmſtädter Ver= Hauptmeldebureau Hügelſtraße 31/33, Zimmer Nr. 13,
Wigten Preiſen.) Sonntag, 9. November, nachmittags ſammlung wird ſtehen: 1. Die Verhütung der Tuberkuloſe während der Bureauſtunden (8 bis 12 Uhr vormittags
UUhr: „Die fünf Frankfurter” (6. Volksvorſtellung zu
Mlläßigten Preiſen.) Abends 7 Uhr: 45. Abonnements= während der Kindheit, mit beſonderer Berückſichtigung und 2 bis 6 Uhr nachmittags) bis zum 4. November
ländlicher Verhältniſſe: Vortrag des Herrn Sanitätsrats vormittags zur Einſichtnahme offen.
Mtellung. C 12. Verdi=Zyklus. (Muſikaliſche Leitung:
Dr. Sonnenberger von Worms. 2. Bericht des Herrn Pro=
Defraudant Kohl verhaftet. Der Bürgermeiſter
Allio Vigna.) Erſter Abend: „Rigoletto”. Rigoletto:
feſſors Dr. Frenzel=Darmſtadt über den Stand der länd= Kohl von Heppenheim wurde geſtern vormittag hier=
Wter Soomer
Ausſtellung im Gewerbemuſeum. Im Gewerbe= lichen Wohlfahrt= Heimat= und Kunſtpflege im Kreiſe ſelbſt in der Heinrichſtraße als er ſich auf dem Wege zur
ſhllum iſt ein großes dreiteiliges Glasfenſter aus= Darmſtad‟. In Friedberg wird Herr Profeſſor D. Dr. Polizeiwache beſand, um ſich ſelbſt zu ſtellen, verhaf=
At, das von Maler Profeſſor Robert Engels in Diehl über die Beſtrebungen des heſſiſchen Miniſters F. K. tet und dem Unterſuchungsrichter vorgeführt.
Noven
Allchen geſchaffen iſt und die Anbetung der Könige und von Moſer, den heſſiſchen Bauern ihre Heimat lieb zu
88. Unfall. Geſtern nachmittag gegen 7 Uhr kam der
dar. dinhirten darſtellt. Die Kompoſition iſt ſo angeordnet, machen, ſprechen. Im Anſchluß an die Vorträge finden Fuhrmann S. aus Eberſtadt beim Güterbahnhof unter
Pre
ſeinen mit Backſteinen beladenen Wagen und wurde
ſauf dem Mittelfeld Maria mit dem Kinde ſitzt, wäh= Beſprechungen ſtatt.
„ Die Freie Literariſch=Künſtleriſche Geſellſchaft überfahren. Er erlitt mehrere Knochenbrüche Der
8 Uhll ich auf dem linken Feld die Hirten, auf dem rechten
Extellnzülhei Könige mit ihrem Gefolge anbetend nahen. Das aibt am 4. November im Mathildenhöhſaale einen Peter Bedauernswerte wurde mittels Krankenkraftwagens durch
Gemgemälde, das mit ſeiner abgewogenen Kompoſition Altenberg=Abend. Zur Mitwirkung iſt das hier immer die Rettungswache in das Städtiſche Krankenhaus ge=
M Mſeiner geſättigten Farbenſtimmung den Eindruck der gern geſehene Künſtlerpaar Marya Delvard und bracht.
folgte (Mloſſenheit und künſtleriſchen Abrundung hervorruft, Mare Henry gewannen worden, die aus Altenbergs
* Ludwigshöhe. Morgen Sonntag konzertiert die
in Jahre 1911 auf der deutſchen Kunſtausſtellung in Werken („Wie ich es ſehe‟, „Was der Tag mir zuträgt”.
derzu ſehen. Abweichend von der üblichen Gepflogen= „Märchen des Lebens”, „Bilderbogen des kleinen Lehene” Kapelle des Leibgarde=Regiments nach einem ſchön
ge=
rtmaſiülbei der der entwerfende Künſtler die Ausführung ein überaus reizvolles Programm zuſammengeſtellt wählten Programm, welches auszugsweiſe aus der heu=
Kartons völlig oder faſt völlig dem Glasmaler über= haben, das ſicherlich den Verehrern des Wiener Poeten tigen Anzeige zu erſehen iſt. Beethovens Ouvertüre zu
lbat Engels nicht nur den Entwurf angefertigt, ſon=eine genußreiche Stunde bereiten wird. — Nichtmit= Die Ruinen von Athen” und Pueeinis „Madame
eaſül auch die einzelnen farbigen Gläſer aus dem Lager glieder der Geſellſchaft können Eintrittskorten in A. Butterfly” ſeien beſonders genannt.
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Das Reſidenz=
Aillfeſucht und die einzelnen Teile im Glas gezeichnet Bergſträßers Hofbuchhandlung (vergl. heutige Anzeige)
theater am weißen Turm leitet ſein neues Programm
ma BMlſchattiert. Nur die reine Werkſtättenarbeit, alſo vor erhalten.
Ortsgewerbeverein. In dieſem Monat mit dem Motto ein: Wer vieles bringt, wird jedem
ulldas Zuſchneiden und Brennen der Gläſer und das
Mleien, hat er der Fabrik überlaſſen. Durch dieſe un= wird der Ortsgewerbeverein Darmſtadt” neben ſeiner etwas bringen‟ Die Krone gebührt unſtreitig dem
nor=
ic Mlbare Einwirkung des Künſtlers auf den techniſchen ernſten Tätigkeit einen Gemütlichen Abend veran= diſchen Kunſtfilm „Nellys Verlobung”, einem reizenden
ället hat die Schöpfung einen beſonderen perſönlichen ſtalten, der am 22. November, abends 8½ Uhr im Luſtſpiel in drei Akten mit Waldemar Pfylander in der
rewonnen, der in der Ausführung durch fremde großen Saal ſeines Mitgliedes, Herrn Wilh. Rummel Hauptrolle. Ein Senſationsfilm iſt der zweite Dreiakter
eleicht verloren gegangen wäre. — Im weiteren („Rummelbräu” Allee), ſtattfindet. Bewährte Kräfte Menſchen und Masken” mit Hedda Vernon und C.
Mhaler Gengnagel=Darmſtadt Schülerarbeiten haben ſich zur Verfügung geſtellt, um den Abend, bei Trautmann in den Hauptrollen. Mit dieſem Werk bringt
Avon ihm geleiteten Kurſes für künſtleriſche Schift gemütlichem Beiſammenſein mit den Familienangehörigen, das Reſidenztheater einen Film, der beweiſt, daß auch in
ſo genußreich wie möglich zu geſtalten. Hierbei wird dem urſprünglichen Genre des Lichtſpieltheaters, das ihm
ellt.
* Vereidigung der Rekruten. Die feierliche Ver=der Lichtbildervortrag: „Dresden und die Sächſiſche die vielen Freunde gewonnen, ein Fortſchritt möglich iſt.
sſeällſlſung der Rekruten der Garniſon Darmſtadt findet am Schweiz” eine der ſchönſten Städte und eine der Die Fortſetzung von „Menſchen und Masken”, reſp.
zwei=
aPilſtwoch , den 5. November, vormittags 11.30 Uhr, auf romantiſchſten Gegenden des deutſchen Vaterlandes in ter Teil, kommt ab Dienstag zur Vorführung. Einige
ſellExerzierplatz vor dem Rheintor in der Nähe des Wort und Bild vor Augen führen. Daß auch die kleinere Humoresken und Naturaufnahmen
vervollſtändi=
vanEſchierhauſes, bei ungünſtiger Witterung im Jugend auf ihre Rechnung kommt, wird Sorge ge= gen das Programm. (S. Anz.)
Uniontheater. „Lebendig tot” betitelt ſich das
dau=Arßierhauſe ſtatt. Vor der Vereidigung findet tragen. Durch Mitalieder eingeführte Gäſte ſind herz=
LePühlereitungsgottesdienſt ſtatt und zwar in lih willkommen. (Näheres erfolgt noch in den Anzeigen) große, ſechsaktige Drama, welches trotz der großen Un=
Verein für Verbreitung von Volksbildung. koſten vom Uniontheater hier, Rheinſtraße 6, erworben
reis dallbtrdtkirche, in der katholiſchen Kirche St. Ludwig und
Abülin Synagogen. Die Fahnen und Standarten werden Bezüglich der am kommenden Sonntag ſtattfindenden wurde „Menſch unter Menſchen” hat ſeinen Siegeszug
eis r Vereidigung von einer Kompagnie des Leibgarde= Zeppelinluftſchiff=Beſichtigungsfahrt nach Frankfurt läßt ſeinerzeit durch die Welt gemacht, und ſo wird es auch mit
Aneerie=Regiments Nr. 115 aus dem Großh. Reſidenz=der Verein auch an dieſer Stelle darauf aufmerkſam dieſem Film „Lebendig tot”, eine Glanzſchöpfung der
lſe abgeholt. Nach der Vereidigung hält Se. Exz. der machen, daß beim Abholen der Teilnehmerkarte am Ver= Kinematographie, gehen. Ein tragiſcheres Schickſal, als
5
Oiviſionskommandeur Generalleutnant v. Plüs=kehrsbureau eine Fahrkarte für die Elektriſche Bahn vom das eines unſchuldig Verurteilten, gibt es wohl nicht.
eine Anſprache und bringt ein dreifaches Hurra Frankfurter Bahnhof zur Luftſchiffhalle zu 30 Pfg. zu Fern von den Seinen, hinter Kerkermauern ſchmachtend,
erwerben iſt. (Siehe auch heutige Anzeige)
am Schickſal verzweifelnd, iſt er lebendig tot. Und ob
Aullkeiſer und Großherzog aus.
Der Geſangverein „Liederkranz” veranſtaltet ſich alles gegen ihn wendet, ob auch die eigene Familie
Em Silberkranz. Schuhmachermeiſter Jakob Bruſt
Ftau Margarete Bruſt begehen heute Samstag, den am Sonntag, den 2. November, im „Kaiſerſaal” eine infolge der ſcheinbar überzeugenden Beweiſe an ſeine
Abendunterhaltung. Der Verein wird auch diesmal Schuld glaubt, iſt er dennoch unſchuldig. Er könnte wohl
11.
ſſtbamber, ihre Silberne Hochzeit.
tac=Ulm. 3. Novembe; feiern, der Maſchinenwärter des wieder mit einem vorzüglich zuſammengeſtellten Pro= reden, aber ſeine Mannesehre ſchließt ihm den Mund.
hier Jakob Kikian und ſeine Ehefrau Eliſe geb. gramm beweiſen, daß er ſich neben ſchwierigen Chören Durch die Schlechtigkeit eines anderen, der ihn zu
vernich=
et. Lagerhausſtr. 28 das Feſt derSilbernen Hochzeit. die Pflege des Volksliedes beſonders angelegen ſein ten trachtete, kommt er ſo auf lebenslänglich ins Zucht=
Fortſchrittliche Volkspartei. Man ſchreibt uns ver= läßt. Humoriſtiſche Vorträge und darauffolgender Tanz haus. Es iſt ein ergreifendes Stück Leben, das uns hier
Die Mitgliederverſammlung am letzten Dienstag werden dafür ſorgen, daß alle Teilnehmer an dieſem nach dem berühmten Roman von Jules Mary geſchildert
on mehr denn hundert Perſonen beſucht. Auch war Abend auf ihre Rechnung kommen. (Siehe Anzeige.)
wird. Die Abfaſſung dieſes großen ſechsaktigen Dramas
* Geſangverein „Einigkeit”. Wie aus dem Anzeigen= macht den Erſchaffern, von welchen bekanntlich auch das
lnzahl Damen anweſend. Nachdem Herr
Rechts=
ütCarnier in Verhinderung des Vorſitzenden dieteil erſichtlich, findet das Herbſtkonzert des Geſangver= mit ſo enormem Beifall aufgeführte Werk „Menſchen unter
nenlung mit einigen einleitenden Worten eröffnet eins „Einigkeitl=Beſſungen (Dirigent: Otto Schrader) Menſchen‟ (Die Elenden) ſtammt, alle Ehre. Wie ſich die
atsferierte Herr Rittergutsbeſitzer Becker=Bensheim nächſten Sonntag, den 2. November, abends 8 Uhr im packenden Szenen und noch viele andere dramatiſche,
ſtolhen Jenaer ſozialdemokratiſchen Parteitag und die Feſtſaale der Turngemeinde Beſſungen ſtatt. Als Soliſt bewegte Vorgänge vor unſeren Augen abſpielen, iſt eine
S
pche m
Ze
zen ſeine bekannte Expedition zum Himalajagebirge vor= ſchoben ſie es ſich gegenſeitig in die Schuhe und für den
Hulite
bereitete. 1909 aber traf der Herzog in Europa mit Miß ſtrafenden Vorgeſetzten war guter Rat teuer. Der Oberſt
(ie 1n
Feuilleton.
Elkins zuſammen, und als ſie nach Waſhington zurück= des Regiments hat, um aus dieſem Dilemma einen Ausweg
iot
Das Ende eines berühmten Herzensromans. In kehrte, gab ihr Vater zu, daß zwiſchen ſeiner Tochter und zu finden, jetzt folgende Anordnung für die beiden Brüder
die ndMtille, beinahe insgeheim trat am Montag im Hauſe dem Herzog eine „Verſtändigung” erzielt ſei. Im folgen= getroffen. Der Soldat Bonhomme (der Familienname)
edwihnſlutter in Weſtvirginien die junge Amerikanerin den Jahre als die junge Amerikanerin wieder in die Nr. 1 hat ſein Kopfhaar ſo lang zu tragen, wie es die
Vor=
vollen Traualtar, deren Namen ſeit ſechs Jahren ge= Schweiz reiſte, wurde bekannt, daß König Viktor Emanuel ſchriften geſtatten. Er hat Bart und Schnurrbart abzu=
Lmelllim= mit dem des Herzogs der Abruzzen ſo viel in ſchließlich ſeine Einwilligung gegeben habe, und der Nach= ſcheren und glatt raſiert zu gehen. Soldat Bonhomme
deWlelt genannt wurde: und aus Katharine H. richt folgte eine neue Begegnung des Herzogs mit Miß Nr. 2 hat Bart und Schnurrbart langgewachſen zu laſſen,
GieEhuns, der ſo ſchnell wider Willen Berühmtgeworde= Elkins, bald darauf aber kam das Gerücht, daß der König wohingegen er ſein Kopfhaar ſtets ſo kurz wie möglich
neilliſt Frau William F. R. Hitt, die Gemahlin eines auf Grund des Einſpruches der Familienmitglieder ſeine geſchoren zu tragen hat.
nb. Eine gefährliche Schlafſtelle. Man ſchreibt uns
mim Rechtsanwalts, geworden. Miß Elkins, die ſich Zuſage zurückgezogen oder von Bedingungen abhängig
ſtellllugegen ſträubte, den Blick der Oeffentlichkeit auf ſich gemacht habe, die Miß Elkins nicht erfüllen konnte. Noch aus Arnſtadt: Eine aufregende Fahrt machte dieſer Tage
ge uu ſehen, hatte ſchon früher oft geſagt: „Wenn ich mehrfach trafen der italieniſche Prinz und die Ameri= der Lokomotivführer eines in den Abendſtunden von
Arn=
heilll, ſſo wird das plötzlich und unerwartet geſchehen.” kanerin zuſammen, aber ſie reiſte ſchließlich nach Amerika ſtadt nach Plauen verkehrenden Perſonenzuges Im
Umte hat Wort gehalten, erſt die vollzogene Tatſache zurück. „Ihr jetziger Mann, der Sohn des Abgeordneten Scheine der Laterne ſah der Beamte plötzlich zu ſeinem
ihrkinuung verrät der Welt, daß ihr Herzensroman mit Robert Hitt, hat ſieben Jahre lang um ſie geworben, und Entſetzen einen Menſchen zwiſchen den Schienen liegen.
eleit deſflletter des Könias von Italien zu Ende iſt. Man ganz Amerika verfolgte dieſen ſtillen Kampf zwiſchen dem Trotz verzweifelter Anſtrengungen gelang es nicht, den
emlſält ſich noch des Aufſehens, den die geplante Verbin= jungen Amerikaner und ſeinem königlichen Rivalen aus Zug zum Halten zu bringen und ſo wurde der
Unglück=
dmdees italieniſchen Prinzen mit der jungen Ameri= Italien. Nun iſt er in dieſem Herzensromane der Sieger liche überfahren. Sofort eilte von der nächſten Station
nnachte, und die Oeffentlichkeit verfolgte lang das geblieben, weil er ausharrte und nicht durch jene Feſſeln aus auf die Meldung hin, daß auf offener Strecke ein töd=
Hümid Her zwiſchen dem Herzog der Abruzzen und dem gebunden war, die den Herzog der Abruzzen zur Entſag=licher Unglücksfall vorgekommen ſei, die Polizei mit einem
Mhln, das er als Lebensgefährtin heinführen wolte. ung zwangen. Bis zum letzten Augenblick blieb die Ver=Leichenwagen an die Unfalſtelle Dort fand man in der
Tat einen anſcheinend lebloſen Mann zwiſchen den Gleiſen
m Tage an, da der Herzog die junge Amerikanerin lobung der Miß Elkins mit William Hitt Geheimnis.
— Wenn Zwillingsbrüder Soldaten werden. Bei der liegen. Bei näherer Betrachtung ſtellte ſich indes heraus,
Zimwährge 1907 kennen lernte, ſchien der Weg der beiden
nuin Schwierigkeiten beſät, und alle Anzeichen laſſen jüngſten franzöſiſchen Rekrutenaushebung wurde cuch daß der „Totet friedlich atmete. Es handelte ſich um einen
Mahmtl welchen harten Kampf der italieniſche Prinz in ein Paar Zwillingsbrüder zu der Fahne eines PariſerArbeiter aus Arnſtadt, der. mit einem Mordsrauſch
behaf=
derMlle durchkämpfen mußte um ſeinem Herzenswunſch Regimentes einberufen Die beiden ſahen ſich ſo verteufelt tet, den Schienenſtrang für eine Bettſtatt gehalten und
die alichkeit der Erfüllung zu erobern. Er iſt dabei ge= ähnlich, daß es unmöglich iſt, ſie zu unterſcheiden und das ſich ſorglos ſchlafen gelegt hatte Der ganze Zug war über
ſchellt, die Traditionen blieben Sieger. Als 1908 die führte alsbald zu den ſeltſamſten Mißverſtändniſſen und den Mann hinweggegangen, ohne ihm ein Leid zu tun,
te von einer Verlobung des Herzogs mit Miß Folgen. Hatte der eine der Brüder Dienſt — ſagen wir ja, ſogar ohne ſeinen Schlaf auch nur im geringſten zu
Cm der Preſſe auftraten antwortete die Familie Wachdienſt — und wünſchte er auszugehen, ſo tauſchten ſtören. Da der Beſitzer des Totenwagens ſich weigertle,
dellaut mit einem kategoriſchen Dementi. Ihr folgte die Brüder einfach die Rollen, und dieſer kleine Betrug die Bierleiche zu befördern, ſo nahm ſich einſtweilen die
dieWhricht, daß Miß Elkins den Beruf der Kranken= blieb durchweg unentdeckt. Unangenehmer war es ſchon, Polizei des „Verunglückten” in Barmherzigkeit an.
ſchr ierwählen wolle, und daß der Herzog der Abruz= wenn einer von ihnen etwas ausgefreſſen hatte. Dann
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November
Höchſteſtung der Reglelunf und deweiſ, dis zu welchem Sohnes unſerer Btadt gearbeitet und zu ſeiner Volen=
Grade der Vollkommenheit es die Kinematographie ge= dung beigetragen.
bracht hat. Die darſtellenden Künſtlerinnen und Künſtler,
Euere Königliche Hoheit bitte ich, den ehrerbietigſten
ſowie die kleine Maria Fromet, ſind alle noch bekannt von und herzlichſten Dank der Stadtverwaltung
entgegenzu=
dem großen Meiſterſtücke „Menſch unter Menſchen”.
nehmen für die neue Tat der Kunſt eines Mitgliedes der
Künſtlerkolonie. Euere Königliche Hoheit haben nach der
großen ſtädtiſchen Feier zu Ehren Liebigs die Anregung
zu dieſem Denkmal gegeben und das Werk in allen Stufen
Enthüllung des neuen
Liebig=
ſeiner Entwickelung mit der lebhafteſten Anteilnahme
be=
gleitet und gefördert. Euerer Königlichen Hoheit ſchulden
Denkmals.
wir großen Dank für die unermüdliche Förderung von
St. Darmſtadt, 31. Oktober.
Kunſt und Wiſſenſchaft in unſerem Lande und unſerer
Heute nachmittag wurde mit einer ſchlichten, aber ein= Stadt. Dieſen aufrichtigen Dank laſſen Sie uns, verehrte
drucksvollen Feier das neue Liebig=Denkmal auf dem Damen und Herren, in den Ruf ausklingen: Seine König=
Luiſenplatz vor der Merckſchen Apotheke in Gegenwart liche Hoheit der Großherzog Ernſt Ludwig Hoch! Hoch!
des Großherzogspaares und zahlreicher Ehrengäſte Hoch!
In das Hoch ſtimmten auch die vielen Hunderte ein,
feierlich enthüllt. Das Haus der Merckſchen Apotheke, der
Hintergrund des Denkmals war mit Girlanden, Blumen die den Luiſenplatz während der Feier beſetzt hielten. Es
und Palmen ꝛc. durch die Firma Arheilger ſinnig ge= folgten eine Reihe von
ſchmückt.
Kranzniederlegungen.
Zahlreiche Verwandte J. v. Liebigs darunter eine
Kränze legten nieder am Liebig=Denkmal: Rektor
Tochter, Frl. M. von Liebig aus Leipzig, und ein Enkel, Profeſſor Dr. Müller für die Techniſche Hochſchule
Herr Rechtsanwalt Dr. Thierſch mit Gattin aus Leip= Darmſtadt, Rektor Profeſſor Dr. Körte für die
Univer=
zig, waren zur Enthüllungsfeier erſchienen. Weiter waren ſität Gießen. Dr. Raſchig für den Verein Deutſcher
u. a. anweſend die Herren Staatsminiſter Dr. von
Chemiker Geh. Medizinalrat Profeſſor Dr. Sommer
Ewald, Finanzminiſter Dr. Braun, Miniſter des
für das Liebig=Laboratorium Gießen, Geh. Regierungs=
Innern von Hombergk zu Vach, Geheimerat
Röm=
held Provinzialdirektor Fey, Generalmajor von rat Profeſſor De. Graebe für den Verein Deutſcher
Randow Rektor der Techniſchen Hochſchule Profeſſor! Chemiker, Bezirksverein Frankfurt a. M., Dr. E.
Köb=
ner für den Verein Deutſcher Chemiker, Bezicksverein
Dr. Müller, Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing, Mannheim, Profeſſor Dr. L. Wöhler für den Verein
Landtagsabgeordneter Dr. Oſann Mitglieder des Ar=
Deutſcher Chemiker, Ortsgruppe Darmſtadt, Apotheker
beitsausſchuſſes, viele Profeſſoren, Stadtverordnete uſw. Werner für die Geſellſchaft Liebig=Muſeum, Gießen,
Kurz nach 3½ Uhr erſchienen Ihre Kgl. Hoheiten der Medizinalrat Dr. Vogt für den Heſſiſchen Apotheker=
Großherzog und die Großherzogin. Die Aller= verein, Geh. Schulrat Direktor De. Dorfeld für die
höchſten Herrſchaften wurden von einigen Herren des Ar= Liebig=Oberrealſchule, Darmſtadt und Geh. Rat Prof. Dr.
beitsausſchuſſes begrüßt. Im ſelben Moment fiel die Thiele.
bülle des Denkmals. Die Feſtanſprache hielt Herr
Nach beendigter Feier ließ das Großherzogspaar
ſich die beiden obengenannten nächſten Verwandten Liebigs
Medizinalrat Dr. Merck:
vorſtellen und unterhielt ſich längere Zeit mit ihnen.
Es ſind etwas über 10 Jahre her, daß wir hier in Dann folgte die Beſichtigung des Denkmals, deſſen Schön=
Darmſtadt den 100 jährigen Geburtstag eines der größten heit und künſtleriſch hoher Wert allgemein anerkannt wird.
Söhne unſerer Stadt — Juſtus von Liebigs — feſtlich
Das neue Liebig=Denkmal.
begingen.
Das neue Liebig=Denkmal iſt im ganzen 6,50 Meter
Was damals von berufener Seite durch den
Bio=
graphen Liebigs, einen ſeiner letzten perſönlichen Schüler hoch. Davon entfallen auf die ſitzende allegoriſche Haupt=
und Mitarbeiter, unſerem mittlerweile verſtorbenen Lands= figur 2,10 Meter. Als Material wurde Cuviller
Kalk=
mann Jakob Vollhard, über das Weſen und die Bedeutung ſtein verwendet, welcher aus den Brüchen kommt, die in
dieſes univerſalen Geiſtes ausgeführt wurde, ſoll jetzt der Nähe von Commercy, Oſtfrankreich, liegen; dieſer
nicht wiederholt werden. Es iſt Vollhards bleibendes Ver= Stein wurde deshalb gewählt, weil er neben ſeiner
er=
dienſt, das geiſtige Bild des großen Darmſtädter Chemikers probten Wetterbeſtändigkeit ein ſo feines Korn hat, daß
man auch kleinere Formen klar darſtellen kann; ſchon die
ſo gezeichnet zu haben, wie es im Gedächtnis der Wiſſen= Römer haben ihn dieſer Vorzüge halber gerne zu ihren
ſchaft der nächſten Generation fortleben wird.
Denkmälern verwendet. Das Denkmal zerfällt in ſeinem
Die uns geſtellte Aufgabe war es, in einer des gro= Aufbau in eine Standplatte, in einen unteren Sockel, in
ßen Mannes würdigen Weiſe im Bilde die Züge ſeiner ein Mittel= und Hauptſtück und in die Bekrönungsfigur.
menſchlichen äußeren Erſcheinung, wie ſeiner geiſtigen In das Mittelſtück iſt der Liebigkopf auf die Vorderſeite
Leiſtung der Nachwelt dauernd zu überliefern. In wie überlebensgroß eingemeißelt; ebenſo ſind die beiden
Sei=
vorzüglicher Weiſe das dem Künſtler Profeſſor Heinrich ten mit Reliefdarſtellungen geſchmückt, die, von vorne ge=
Jobſt gelungen iſt, haben Sie ja ſelbſt hier vor ſich.
ſehen, rechts Liebig als Lehrer in Gießen mit einem ſeiner
Dabei gilt es noch, eine beſondere Dankesſchuld abzu= Schüler darſtellen, links den alten Liebig als
Univerſi=
tragen. Alle Einzelleiſtungen, auch die der größten Män= tätslehrer in München, ebenfalls mit einem Schüler,
dar=
ner der Wiſſenſchaft, müſſen einmal veralten und werden ſtellen Die Rückſeite iſt mit einem Fruchtkranz geſchmückt;
durch etwas anderes erſetzt. Das unſterbliche Verdienſt das Ganze iſt von der Hauptfigur bekrönt, die Wiſſenſchaft
Liebigs, um deſſen willen ſein Name auch dann gefeiert darſtellend, welche in ihrer Rechten ein entſchleiertes,
viel=
wird, wenn die Wiſſenſchaft neue Bahnen eingeſchlagen brüſtiges, goldenes Figürchen hält, ein Symbol auf die
hat, beſteht darin, daß er, wie kein Anderer ſeiner Chemie, welche uns die Natur und ihre Geheimniſſe ent=
Lehrer und Mitforſcher, die direkte Verbindung der Wiſ= hüllt.
ſenſchaft mit dem täglichen Leben und ſeinen Be=
Die Koſten zum Denkmalsfonds ſind bekanntlich durch
dürfniſſen hergeſtellt hat, und mit ſeiner Anwendung der Sammlungen aufgebracht, die über 36000 Mark ergeben
geſamten Chemie auf die Landwirtſchaft, die Induſtrie, haben. An den Sammlungen iſt außer Privaten beſonders
die Volkswirtſchaft und die Technik der Ernährung und die geſamte chemiſche Induſtrie beteiligt.
der Erwerbstätigkeit der ganzen Menſchheit neue Wege
ge=
wieſen hat. Und das war nicht ein glücklicher,
unbeabſich=
tigter Zufall, ſondern das war gerade das Werk ſeines Jahrhundertfeier des Epangeliſchen Bundes.
eigentlichen Genius, es war ein Ausfluß auch ſeiner Men=
* Nach alter ſchöner Sitte hält der hieſige
Zweigver=
ſchenliebe und Menſchenfreundlichkeit. Uns galt es, den ein des Evangeliſchen Bundes wie alljährlich, ſo auch in
den man in dieſem Sinne einen großen Darmſtädtiſchen dieſem Jahre, ſeine erſte größere Veranſtaltung am Abend
Volksfreund und Volksmann nennen darf, ſeinen Lands= des Reformationsfeſtes. In der Regel iſt dieſe aber dem
leuten für alle Zeiten vor Augen zu ſtellen.
Gedächtnis unſeres großen Reformators De. Martin
Wenn nun dieſes Erinnerungszeichen ſozuſagen in Luther geweiht. Der bloße Name „Lutherabend” genügte,
den Schatten des Denkmals von Großherzog Ludewig dem um ſtets große Scharen herbeizülocken und den Saal bis
Erſten, dem das neue Darmſtadt ſeine Exiſtenz verdankt, auf den letzten Platz zu füllen. Die diesjährige Feſtfeier
geſtellt wird, ſo entſpricht das genau der geſchichtlichen des Evangeliſchen Bundes trägt einen vorwiegend vater=
Tatſache, daß Liebig niemand anderem, als der freigebigen ländiſchen Charakter. Nicht Luther iſt es in erſter Linie,
Förderung dieſes hochherzigen Fürſten nicht nur die Mittel der gefeiert wird ſondern jene gewaltigen Helden der
zur Vollendung ſeiner Ausbildung, ſondern auch jenen Freiheitskriege ſind es, die in Woct und Bild uns vor
neu geſchaffenen Lehrſtuhl der Chemie an der Landes= Augen geführt werden ſollen. Aber es iſt Geiſt von
Univerſität verdankt, von dem aus der kaum dem Jüng= Luthers Geiſt, der auch jene Helden und Freiheitskämpfer
lingsalter entwachſene Gelehrte ſeine ſich über die ganze von 1813 beſeelt hat. Dies wird der Redner des Abends,
Welt hin erſtreckende Wirkſamkeit entfalten konnte. In Herr Pfarrer Marr hier, in ſeiner Feſtanſprache: „
Evan=
unſerem Lande, in Gießen, hat er dann ſeine größten geliſcher Geiſt in der ſittlichen Wiedergeburt unſeres Volks
Taten getan, ſeine bedeutendſten Schüler herangebildet vor 100 Jahren” näher auszuführen haben. Ein beſon=
und den fruchtbarſten Antrieb zur Entwicklung der chemi= ders feſtliches Gepräge erhält die diesjährige Feier des
Evangeliſchen Bundes durch die Aufführung des
Feſt=
ſchen Induſtrie von ganz Deutſchland gegeben.
Seine Königliche Hoheit, unſer Großherzog, haben im ſpiels: „Deutſchlands Erwachen 1813‟ Dasſelbe iſt von
Sinne ſeines großen Ahnherrn, deſſen Bahnen in Förde= Herrn Reviſor Enders inſzeniert und verſetzt uns in den
rung von Kunſt, Wiſſenſchaft und Pflege der Volkswohl= Anfang und das Ende jener großen Zeit, der mit der
Völkerſchlacht zu Leipzig einen für Deutſchland glorreichen
fahrt auch er verfolgt, die Errichtung dieſes Denkmals in
Abſchluß gefunden hat. Der erſte Akt iſt genommen aus
jeder Weiſe gefördert, und ſo iſt es nun enthüllt worden, dem Feſtſpiel des Pfarrers D. Paul Kaiſer an der
zugleich als ein Denkmal der Pietät, mit der Heſſens Matthäus=Kirche zu Leipzig, betitelt: „Für Freiheit und
Fürſten und Volk allem Guten und Großen und Schönen Vaterland” Seine Aufführung bildete einen Glanzpunkt
huldigen, das zum Wohle des Vaterlandes und der Menſch= unter den Jahrhundertfeiern der Stadt Leipzig, und wurde
heit dient.
das Feſtſpiel in dem größten Zuhörerraum daſelbſt, der
Ich übergebe nun das Denkmal aus den Händen des Alberthalle, in 14 Aufführungen von über 30000 Perſonen
Arbeitsausſchuſſes in diejenigen der Stadt Darmſtadt.
beſucht. Der zweite Akt iſt genommen aus dem Feſtſpiel:
Hierauf antwortete
„Aus dem Jahre 1813” unſeres heſſiſchen Landsmanns
Herrn Pfarrer Briegleb aus Groß=Umſtadt, der der Erſt=
Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing:
aufführung ſeines Werckes ſelbſt beiwohnen wird. Das=
Königliche Hoheit, verehrte Damen und Herren! Für ſelbe iſt jetzt im Drucke erſchienen, im Selbſtverlag des
die Stadt übernehme ich hiermit das Liebig=Denkmal in Verfaſſers und abends an der Kaſſe zu dem Preiſe von
unſere Obhut und Fürſorge. Nun hat auch die Vaterſtadt 40 Pfg, käuflich. Ein Prolog, verfaßt von Herrn Reviſor
des Forſchers ein Wahrzeichen erhalten, das der kulturellen Enders und von Frau Enders=Kuhlmann vorgetragen,
und internationalen Bedeutung ihres großen Sohnes wür= wird das Feſtſpiel würdig einleiten. Zwiſchen dem erſten
dig iſt. Es mahnt uns ſtets mit unauslöſchlicher Dank= und zweiten Akt findet eine Pauſe von 15 Minuten ſtatt.
barkeit des ſeltenen Mannes zu gedenken, der in glück= Die Feſtfeier in dem großen Feſtſaal der Turngemeinde,
lichſter Weiſe die Vorzüge des deutſchen Gelehrten mit! Woogsplatz 5, beginnt um 8 Uhr, Kaſſeöffnung 7 Uhr.
der Arbeit für das Leben verband und deſſen Arbeit nun= Karten ſind im Vorverkauf in der Hofbuchhandlung Johs.
mehr der geſamten Kulturwelt angehört. Dankerfüllten Waitz, Eliſabethenſtr. 16 und an der Abendkaſſe zu haben:
Herzens beglückwünſche ich Herrn Profeſſor Jobſt zu der numerierter Platz 1 Mk., nichtnumerierter Platz 30 Pfg.,
Vollendung des ausgezeichneten Kunſtwerks. In der Programm 10 Pfg.
Reihe der Schöpfungen, die in unſerer Stadt Ihren
Na=
men der Nachwelt übermitteln iſt das Denkmal Liebigs
* Arheilgen, 30. Okt. (Submiſſionsblüte.)
von beſonderer künſtleriſcher Bedeutung. Die Stadt hat Bei einer Submiſſion für 500 Meter Tonrohrkanal für
eine hervorragende Bereicherung ihres Stadtbildes er= Bahnhof Kranichſtein hat ſich folgende Blüte ergeben:
fahren. Mein Dank gilt allen denen, die die Verwirklichung Einſchließlich Verlegen und aller Arbeiten, des
Rohr=
des Gedankens gefördert und an dem Werke geholfen grabens, der Dichtungen uſw., wurden gefordert: 9561,
haben. Ich danke insbeſondere dem Hauſe Merck und 10415, 10982,50, 11556, 11564, 11860, 12035, 12550,
Ihnen, verehrter Herr Medizinalrat Merck, dem Vorſitzen= 19340 und 20315 Mark.
den des Arbeitsausſchuſſes. Sie haben mit unermüdlichem
Auerbach, 31. Okt. (Kirchweihe.) Sonntag und
Eifer, Sorgfalt und Treue im Verein mit den Mitgliedern Montag wird die hieſige Kirchweihe gefeiert. Wir
des Arbeitsausſchuſtes für das Denkmal des großen verweiſen auf die Anzeige in der heutigen Nummer.
1913.
Nummer 262.
7 Müfelsheim, 31. Ot. GFrau Adam Opelſht.
Am Donnerstag nachmittag iſt im 74. Lebensjahre Frauk
Ad. Opel, Witwe, Sophie geb. Scheller, nach kurzem Krank= verſtorben. Die Verewigte war nach dem Tod ihres Gat=, des Seniorchefs der Firma Opel, nicht nur das Ober= der Familie, ſondern ſie ſtand auch bis in die letztent
Jahre geſchäftlich im Mittelpunkte der Firma, an derent
ſchnellem, gewaltigem Aufblühen ſie ſtets regſten Anteill
nahm. In allen wichtigen Fragen des weitverzweigtent
Werkes wurde die kluge, tatkräftige und erfahrene Fraut
gehört, und oftmals war ihr Urteil maßgebend und ent=. Das kam auch bereits zum Ausdruck gelegent= des 50jährigen Jubiläums der Firma Opel, in deſſenn
Verlauf die Verewigte Gegenſtand bedeutſamer Ehrungenn
wurde. Die Verſtorbene war auch eine Wohltäterin
imn=
edelſten Sinne des Wortes. Manches Leid hat ihre ſtetss
bereite Hilfe im Stillen gelindert, manche Träne getrocknet.
Und Rüſſelsheim dankt ihr viel. — Die Beerdigung findet
am Sonntag ſtatt. R. i. P.
M Stockſtadt a. Rh., 31. Okt. (Fürſtliche
Jagd=
gäſte.) Bei der Jagd des Freiherrn v. Heyl auf demn
Hoſgute Guntershauſen, bei welcher nebſt verſchiedenem
heſſiſchen Standesherren auch der Großherzog vom
Heſſen und Prinz Heinrich von Preußen
Schützen beteiligt waren, wurde folgendes zur Strecke
gebracht: 47 wilde Welſche, 415 Faſanen, 47 Haſen, 36
La=
pins. — Die diesjährige Zuckerrübenernte iſtſ
ſehr ergiebig, doch ſind viele Landwirte nicht zufrieden,
da die Zuckerfabriken ein Abkommen getroffen haben,1
wonach die Landwirte ihre für andere Fabriken gllots
dierten Rüben einer Fabrik liefern müſſen. So werden
alle Rüben, die für Groß=Gerau und Groß=
Umſtadt=
pflanzt wurden, nach Gernsheim verladen.
Offenbach, 31. Okt. In der geſtrigen Stadten
verordnetenſitzung wurden die als Erſatzleute nelles
gewählten Stadtverordneten in ihr Amt eingeführt.n
den katholiſchen Kirchenvorſtand wurden die
Stadtverod=
neten Höhle, Frz. Neſſel, Rud. Neſſel, Ohlig undd
gewählt. Zu einer längeren Debatte kam es in der Baſſ
hofsfrage wegen der Unterführung der Kaiſerſtraßeiſ
Zuge der Schäferſtraße. Schließlich wurden die Herſtellung
dieſer Unterführung und die erforderlichen Mittel im
trage von 310000 Mark bewilligt. Weiter erklärtelch
die Verſammlung bereit, der Eiſenbahnverwaltungd
Wert des für die Straßenunterführung im Zuge
Kaiſerſtraße und für die Anlegung des neuen
Bahnhaß=
platzes in Anſpruch zu nehmenden fiskaliſchen Geläd
zu erſtatten. Für die der Unfallfürſorge unterſtehenden
ſtädtiſchen Bedienſteten und Arbeiter muß die Daue
Beſchäftigung in zehn aufeinanderfolgenden Kalen
jahren jährlich mindeſtens 20 Wochen betragen. Den mitt
der Vertretung von Hauptlehrern betrauten Volksſchil
lehrern ſoll dafür von Beginn des Schuljahres 1913mm
eine jährliche Vergütung von 750 Mark gewährt werdeh
wenn die Vertretung im Laufe des Schuljahres über bie
Wochen geführt wird. Für die Beſchaffung von Elekues
tätszählern wurden außer den bereits bewilligten 185000
Mark weitere 26 500 Mark bewilligt.
Offenbach, 31. Okt. (Der ungetreueh
ling.) Der in einer hieſigen Bäckerei als Hausburſchen
bedienſtet geweſene 17jährige Wilhelm Schlegel
langen hat im Laufe der letzten Monate Kund
elder in Höhe von etwa 160 Mark
ſchlagen. Derſelbe wurde feſtgenommen un
Gericht zugeführt.
n. Lampertheim, 30. Okt. (Beigeordn
wahl.) Bei der heutigen Beigeordnetenwahl wurdeder
bisherige Beigeordnete Herr Ludwig Kirſch III. Mit7
Stimmen wiedergewählt, der damit in die dritte
periode eintritt. Die Wahlbeteiligung war, da ei
kandidat nicht aufgeſtellt war, gering.
Gießen 31. Okt. (Einbruchsdiebſtahl) Einen
Dienſtmädchen in der Rodheimer Straße wurde dieſer
Tage das Portemonnaie mit ſeinen Erſparniſſen in höhes
von 66 Mark aus der verſchloſſenen Kammer geſtohlen
Da das Geld in einem Kleiderrock wohl verwahrt warund
die auf dem Tiſch liegende Taſchenuhr und ſonſtigeAlies
nigkeiten von Wert von dem Diebe nicht mitgenomu
wurden, ſo kann als ſolcher nur eine Perſon in
kommen, die mit den örtlichen Verhältniſſen genau
traut war.
Vilbel, 31. Okt. (Widerſtand bei einer
dung.) Der Gerichtsvollzieher Bruchmann nahm änn
25. d. M. im Auftrage eines Gläubigers die Zwangsbole
ſtreckung bei dem Gaſtwirt und Metzgermeiſter Kronen
vor. Da er in Ermangelung ſonſtiger pfändbarerg
ſtände zur Pfändung vorrätiger Fleiſch= und Wurſtwall
ſchritt, ſetzte ihm Kroner Widerſtand entgegen und
dem Gerichtsvollzieher, der trotz Einrede die Pfändi
fortſetzte, einen Schlag ins Geſicht. Im Laufe derch
teren Zwangsvollſtreckungshandlungen gingg Kronk
mit einem Schlachtmeſſer auf Bruchmaſi
los. Der von dem Gerichtsvollzieher zugezogene Polizeisſt
diener Jörg nahm dem Kroner das Schlachtmeſſerd
worauf dieſer ein Hackmeſſer nahm und wiederholt guln
Bruchmann unter Drohungen losging. Der Gerichtsvolle
zieher konnte ſſch den Meſſerhelden nur durch einene
volver vom Leibe halten. Die Sache wird ein gerichtig
liches Nachſpiel haben.
Groß=Karben, 31. Okt. (Scharlach.) In zahlle
reichen Orten der Umgebung tritt der Scharlach mit
ziemlicher Heftigkeit auf und hat auch ſchon verſchiedenn=
Opfer gefordert.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nachtſl
ſtehenden Ernähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urtei vor.
* Orpheum. Der heutige Samstag bringt das erſtff
Auftreten der für den erſten November=Spielplan verpflichh
teten Serie bedeutender Varieté=Kunſtkräfte ſeltener Arn,
Im bunten Wechſel vereinigen ſich Darbietungen von
künſtleriſchem Wert mit denen des Humors und ſolchen
Eine Senſation den
hochſtehender Schau=Leiſtungen.
neuen Programms iſt Dario Paini. Was dieſer gläm
zende Meiſter des Kartenkunſtſtückes leiſtet, grenzt ann
Fabelhafte. Ob es ein Ausfluß hypnotiſcher Willensbeg
ſtimmung, ob es bis zur höchſten Potenz geſteigerte. Ges
ſchicklichkeit iſt, wer will es unterſcheiden? Jedenfalls
wah=
etwas ähnlich Verblüffendes noch nicht da, trotz der vieley!
Künſtler ähnlichen Genres. Dairo Paini ſtellt einen wie
den anderen, ſtellt alle zuſammen weit in den Schattenz
ſteht einzig und allein da — ein Phänomen. Mit verbung
denen Augen ſteht er auf der Bühne, ohne jeden Kontan
mit irgend einem Menſchen. Er läßt zum Beiſpiel fümtt
ſechs, acht Perſonen aus vier verſchiedenen Spielen
zwei, drei, vier bis acht Karten ziehen und ſagt nachheg
glatt hintereinander jedem Einzelnen das Ergebnis ſeinn
Wahl. Er breitet ein volles Spiel, die Karten nach untels
auf dem Tiſch aus, wiederum mit gänzlich verbundener
Augen, die unter dem Tuch noch mit Watte bedeckt ſinn
Jemand wählt eine Karte. Dann wird das neue
Spif=
aufs neue gemiſcht, wild durcheinander gerührt. Nu:
nimmt Dario Paini ein Taſchenmeſſer, das ein einwann
freier Gaſt herleiht, wirft’s mit der offenen Klinge nach dee.
Nummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Seite 5.
Karſen, die er nicht ſieht, und piekt gerade die Karie her=
Dig, 20 Of. Ein brennendes Schiff) Derſbitet, ihr für margen zu enſchuldigen, da er ſich einer
te us, die vorher gezogen worden war. Die Variationen deutſche Dampfer „Kalymnos”, auf der Fahrt weiteren Vernehmung nicht gewachſen fühle. Der
Vor=
dees liebenswürdigen Künſtlers, der ſeinen erſtaunlichen von Hamburg nach Konſtantinopel begriffen, iſt bxen=ſitzende bittet den Zeugen, ſich heute ſofort zu melden, falls
Broduktionen ein gutes Quantum Humor beimiſcht, ſind nend in den hieſigen Haſen eingelaufen. Das Feuer er erſchöpft ſei, um dann die Vernehmung ſofort
abzuhre=
u nendlich. Auch mit Fäden und Taſchentüchern vollführt brach geſtern aus. Mehrere Schiffe, darunter der eng= chen, damit die Weiterverhandlung morgen fortgeſetzt
wer=
er ebenfalls die erſtaunlichſten Dinge. Man kann nur eins liſche Kreuzer „Cumberland”, leiſteten Hilfe. Die Be= den könne.
Lnſtatieren: Dario Paini iſt eine Senſation. — Morgen mühungen waren vergeblich. Der Dampfer wurde ans
Es wird darauf mit der Verleſung der Briefe fortge=
Sonntag, den 2. November, findet wiederum nachmittags Ufer geſetzt. Die Beſatzung iſt angeblich unverſehrt.
fahren. In einem Schreiben ſpricht der Zeuge von Metzen
um 4 Uhr eine Volks= und Jugendvorſtellung bei bedeutend
Toulouſe, 31. Okt. (Lärmſzenen im Thea=vom Berliner Skandal, der die Firma Krupp zu ſchädigen
ermäßigten Preifen ſtatt mit dem gleichen großen Pro=ter.) In einem Theater hielten geſtern abend ein fran= drohe. Die Rückſicht auf dieſe brachte ihn zu der Hoffnung,
gramm wie in der Abendvorſtellung. (S. Anz.)
zöſiſcher und ein ruſſiſcher Kriegsberichterſtatter über den auf eine friedliche Löſung ſeiner Differenzen mit der
— Der Richard Wagner=Verein wird auf Balkankrieg Vorträge und zeigten dabei in Lichtbildern Firma Krupp; ſofern die ihn berührenden Ehrenkränkungen
fe inem am nächſten Montag, den 3. November, ſtattfinden= die von den Bulgaren begangenen Greuel. Zwiſchen den und die finanzielle Schädigung beſeitigt würden, ſei er zu
ten 217. Vereinsabend wieder zwei intereſſante Künſtier= anweſenden ſerbiſchen, griechiſchen und bulgariſchen Stu= einer gütlichen Einigung bereit. Angeklagter Brandt
er=
erſcheinungen in Darmſtadt neu einführen: den Barito= denten entſtand ein lärmender Wortwechſel. Die Bulga= klärte, daß ſich ſein Verdacht, Herr v. Metzen wolle ihn los
ren erhoben Einſpruch und einer derſelben hielt eine ſein, ſich auf den Brief gründe, in dem er als lügneriſch
tioſten Harry de Garmo aus Lübeck und den Klavier= Rede, in der er ausführte, daß alle Kriegführenden die= hingeſtellt worden ſei und von dem er Kenntnis erhalten
ö rtuoſen Dr. Fritz Berend aus München. Herr de ſelben Grauſamkeiten begangen hätten. Schließlich ſchritt hatte. Es müſſe alſo doch ein Bericht nach Eſſen gegangen
armo iſt „ein Sänger von ungewöhnlich ſchönen die Polizei ein und entfernte die Ruheſtörer,
Sttimmitteln, deſſen Töne in der Tiefe voll und rund, in
ſein. Wenn nun die Herren Mühlon und Dräger die
Brüſſel, 30. Okt. (König Leopolds Töchter.) Sache los ſein wollten, ſo wäre auch er damit erledigt
ge=
ür Höhe geradezu ſtrahlend erklingen und in jeder Lage Die erſte Zuſammenkunft zwiſchen den Vertretern des bel= weſen. Wenn ihm die 3500 Mark genommen wären, ſo
ſrundervoll warm timbriert ſind. Die Regiſter gleiten mit giſchen Staates und Senator Alerander Halot, dem An= wäre er namentlich durch die Unkoſten ſeines Hauſes nicht
emer Müheloſigkeit ineinander, daß jeder Uebergang zwi= walt der Prinzeſſinnen Luiſe und Stephanie von Bel= mehr ausgekommen. Im übrigen wäre er ganz einfach
ſiden den einzelnen Lagen verſchwunden ſcheint.” Herr gien, zur Verhandlung über die Abfindung der Prinzeſ=entlaſſen worden. — Es kommt nun zur Sprache, daß Herr
kr. Berend wird in der bayeriſchen Reſidenz als einer ſinnen durch den belgiſchen Staat hat geſtern ſtattgefun= v. Metzen 17 Kornwalzer mit nach Hauſe genommen hat,
er beſten dortigen Pianiſten beſonders geſchätzt.
den. Der belgiſche Staat erklärt ſich bereit, beiden Prin= die jetzt dem Gericht vorliegen. Er erklärt, er habe nach
zeſinnen eine Abfindung von jeſieben Millio= ſeiner Entlaſſung die Abſicht gehabt, die Kornwalzer als
nen zu zahlen. Ein Vorſchlag, mit dem ſich Prinzeſſin Waffe gegen Krupp zu benützen, von dem er auch Brandt
Reich und Ausland.
Stephanie einverſtanden erklärt. Prinzeſſin Luiſe will Kenntnis gab. Er wiſſe nicht, wer ſie dem Abgeordneten
Aus der Reichshauptſtadt, 30. Okt. Die Berliner nur dann die ſieben Millionen annehmen, falls ihre An=Liebknecht ausgehändigt habe; er habe nicht einmal eine
ſu turwiſſenſchaftliche Welt hat einen ſchweren Verluſt er= wälte ein Uebereinkommen mit ihren Gläubigern herbei= Vermutung dafür. Brandt habe ſich geſichert, indem er
irten. In ſeiner Wohnung in Großlichterfelde ſtarb führen können, wonach ſich dieſe mit fünf Millionen be= ebenfalls Kornwalzer zu Hauſe behalten habe.
dir königliche Landesgeologe Profeſſor Dr. Henry Po=gnügen und der Prinzeſſin ſelbſt noch zwei Millionen
Damit iſt die Vernehmung des Herrn v. Metzen
be=
nié — Die Verſammlung von Vertretern der Ver= bleiben. Auch verlangt die Prinzeſſin, daß ihre
Gläubi=
ger keine Anſprüche auf die Erbſchaft erheben, die ihr nach endet. — Zum Schluß bittet Juſtizrat Gordon, einige der
inde Deutſcher Lichtſpieltheater=Beſitzer, die heute mittag dem Tode ihrer Tante, der Kaiſerin Charlotte von Mexiko, Kruppſchen Herren zu entlaſſen, da ſie in Eſſen
unentbehr=
nss Atlashotel einberufen war, hat nach einer erregten zufallen wird.
lich ſeien. Es werden darauf die Herren Klöpfer, Haux
Alasſprache den Antrag zur Gründung eines Reichs=
St. Louis, 31. Okt. (Der Nachlaß von Adol= und Grünwald bis Montag abend beurlaubt, ebenfalls
i noverbandes angenommen. Die Fabrikanten, phus Buſch.) Geſtern wurde hier das Teſtament des Landrat a. D. Rötger und Dr. Mouths. — Schluß 3 Uhr
45 Minuten.
rleiher und Theaterbeſitzer ſollen unter ausdrücklicher verſtorbenen Deutſch=Amerikaners Adolphus Buſch
er=
lrerkennung des Fortbeſtehens des Schutzverbandes deut= öffnet. Es ergab ſich, daß ſein Vermögen ſich auf 200
Mil=
ſther Lichtſpieltheater=Beſitzer in der neuen Organiſation lionen Mark beläuft. Ein Achtel des Vermögens erhält
Der Kiewer Ritualmordprozeß.
ſiebetriffen ſein. — Der Feuerwehr war heute nach= die Witwe mit verſchiedenen Beſitzungen. Der Reſt des
* Kiew, 30. Okt. In der heutigen Verhandlung
ſiittag eine ſchwierige Aufgabe geſtellt in einem Haus in Vermögens wird in ſieben Teile unter die zwei Söhne wurden die Fragen verleſen, welche das Gericht an die
ſer Frankfurter Allee. Die Bewohner der Nachbargrund= und fünf Töchter verteilt.
pſychiatriſchen Sachverſtändigen ſtellt. Es wird Auskunft
icke waren nicht durch Feuer, ſondern durch Ammoniak=
Caſablanca, 30. Okt. (Geſtrandete Dampfer.) darüber verlangt, ob die gerichtsmediziniſche
Leichen=
ae gefährdet. Im Hofe des Hauſes befindet ſich die Bor= Während einer Springflut ſind der deutſche Dampfer obduktion nicht Umſtände ſeſtgeſtellt habe welche auf den
lu ſia=Brauerei, welche umzog. In den Kellern lagen noch
„Martini” (*2) und der griechiſche Dampfer „Miſſolongi”
Zweck des Mordes hinweiſen, ob der Mord an
Juſch=
troße Vorräte von Ammoniak. Um dasſelbe entweichengeſtrandet. Vierzehn Mann des griechiſchen Dampfers tſchinsky von einem Geiſteskranken verübt worden ſein
laſſen, öffnete man einfach den Hahn der Eismaſchine ſind ertrunken, während die Beſatzung des Dampfers kann, ob die Obduktion nicht Anzeichen für den Beruf des
dem Dach. Es dauerte nicht lange, ſo verbreitete ſich Martini” gerettet wurde Der ſpaniſche Dampfer „Liria” Mörders ergeben habe, ob nach dem Eharakter, ſowie nach
unerträglicher Geruch. Die Sappeure der zu Hilfe
ge=
befindet ſich in einer ſehr gefährlichen Lage. Die am l der Zahl der Wunden auf ein planmäßiges Vorgehen des
ſteenen Feuerwehr drangen durch Masken geſchützt vor. Strande verſammelte Bevölkerung vermag dem Schiffe Mörders zu ſchließen iſt, ob der Charakter der Wunden
dauerte ziemlich lange, bis der Hahn gefunden wurde keine Hilfe zu bringen.
die Nationalität des Mörders feſtſtellen läßt, ob die
An=
ſno abgedreht werden konnte. Ein Feuerwehrmann wurde
nahme zuläſſig iſt, daß ſadiſtiſche Momente vorliegen, ob
hamächtig.
die Verwundungen von einer erfahrenen, ohne Aufregung
Heidelberg, 31. Okt. (Die gefilmte Menſur.)
handelnden Perſon zugefügt worden ſind und endlich, ob
Gerichtszeitung.
en durch alle Blätter gehenden mannigfachen Gerüchten
der Mord aus religiöſem Fanatismus verübt ſein kann.
Prozeß Brandt.
Die fünf Fragen wurden auf Erſuchen der
Verteidi=
her eine in Heidelberg „gefilmte Menſur” wird durch
erſtellung des wirklichen Sachverhalts ein Ende ge=
* Berlin, 31. Okt. Zu Beginn der heutigen Ver=gung, die drei letzten Fragen auf Erſuchen der Zivilklage
Nächt. Zwei Mitglieder der Heidelberger Cheruskia ſoll= handlung ſucht der Verteidiger v. Gordon feſtzuſtellen, daß eingefügt. Am Nachmittag zogen ſich die
Sachverſtändi=
in die Hauptmiſſetäter geweſen ſein. Das iſt aber, wie verſchiedene Aeußerungen des Herrn v. Metzen, die er! gen zur Beratung zurück.
zurzeit im Koburger L. C. präſidierende Landsmann= geſtern getan, der Wahrheit nicht entſprechen, wofür
Zeu=
lhheft „Suevia” erklärt, durchaus nicht der Fall. Die bei= gen vorhanden ſeien. Es handele ſich um
Vermittelungs=
f Paukanten waren nicht Mitglieder der Landsmann= verſuche des Herrn v. Metzen, dem Zeugleutnant Hoge
Luftfahrt.
lhaft Cheruskia, ſtanden auch ſonſt in keinem Verhältnis eine Stellung bei der Artillerieprüfungskommiſſion zu ver=
Berlin, 31. Okt. Der Flieger Stöffler und
ſt Deutſchen Landsmannſchaft. Was die Waffen betrifft, ſchaffen. — Dann wird mit der Verleſung der Briefe fort= ſein Begleiter Seekatz, die am 29. Oktober in Paris
find dieſe gegen den Willen des Konvents von einem gefahren. In einem Briefe ſchreibt Zeuge v. Metzen an eingetroffen waren, gedenken heute früh zum Wettbewerb
6 ſchwerbeſtraften Mitgliede der Cheruskia dem Film= Direktor Mühlon: Die Hauptſache iſtejetzt die Tätigkeit um die Nationalflugſpende nach Berlin zu ſtarten. Geſtern
irateur zur Verfügung geſtellt worden. Die Lands= Brandts, und ich bin lediglich die Reklamefigur für dieſen wurden beide=Flieger wie der Lokal=Anzeiger berichtet,
ſännſchaft ſelbſt hat ſich nie in corpore an der Film=Spionage= und Beſtechungsapparat geworden. Der Vor= vom deutſchen Botſchafter empfangen. Dieſer ließ ſich von
ſe ſur beteiligt, ſondern ſie war durch einen Zufall in der ſitzende bemerkt, der Zeuge ſei mit ſolchen Ausdrücken erſt beiden ihre Reiſeerlebniſſe ſchildern und verſicherte ihnzi,
lmfabrik anweſend, als dieſe Partie ſtieg, und ſo kam hervorgetreten, als es ſich um die Uebernahme der italieni= daß demnächſt eine Vereinfachung der auf den Luft=
, daß die anweſenden Cherusker mit auf den Film
ka=
ſſen. Was dieſe nun ſelbſt angeht, ſo ſind ſie mit den ſchen Vertretung handelte. Zeuge habe wohl beſſere Pro= verrehr zwiſchen Deutſchland und Frankreich
irgeſten einer Landsmannſchaft zur Verfügung ſtehen= viſionsbedingungen erhalten wollen. Dieſes wird von bezüglichen Formalitäten und Beſtimmungen angeſtrebt
n Strafen belegt worden. Was die Beſtrafung der Herrn v. Metzen energiſch beſtritten. Es folgt ein längeres werden würde.
Stöffler abgeſtürzt.
ſindsmannſchaft Cheruskia betrifft, wie ſie vom Extra= Frage= und Antwortſpiel. Juſtizrat v. Gordon fragt den
Uinagreß, der am 17. Oktober in Leipzig tagte, ausgeſpro= Zeugen, ob es richtig ſei, daß er dem Großinduſtriellen
* Verſailles, 31. Oktober. Der Flieger
Stöff=
ilin wurde, ſo trat das vierſemeſtrige Renoncieren nur Auguſt Thyſſen gegenüber die Firma Krupp
außerordent=
llswegen ein, weil die Landsmannſchaft nicht genügend lich herabgeſetzt und verleumdet habe. Der Zeuge ſolle ler bemerkte kurze Zeit nach ſeinem Aufſtieg, daß die
ſbocht auf ihre Mitglieder gegeben hat. Es handelt ſich geſagt haben, in Berlin würden Verbrechen begangen. Der Beleuchtung nicht funktionierte. Es war Nacht und finſter,
ſto nur um ein Vergehen einzelner Mitglieder nicht aber Zeuge erinnert ſich nicht. worauf Juſtizrat v. Gordon be= und der Flieger erkannte die Magnetnadel nicht mehr.
Er kreiſte mehrmals über Verſailles. Bei einem
Lan=
iit ein Vergehen der geſamten Landsmannſchaft Che= antragt, Herrn Auguſt Thyſſen als Zeugen zu laden.
Der Vorſitzende verlieſt nun ein Schreiben, das Herr dungsverſuch geriet das Flugzeug in Bäume und wurde
53a.
v Metzen am 22. Juli nach ſeiner Rückkehr nach Berlin an zertrümmert; der Motor blieb unbeſchädigt. Ingenieur
Leipzig, 30. Okt. (Schluß der Internatio=Herrn Direktor Mühlon gerichtet hat. v. Metzen bemerkt Seekatz wurde am Knie leicht verletzt.
Frau=
len Baufachausſtellung.) Heute mittag fand darin, Brandt habe eine Erhöhung ſeiner Repräſentations= zöſiſche Fliegeroffiziere, Polizei und Gendarmerie aus
Repräſentationsraume der Internationalen zulage von 3500 auf 5000 Mark verlangt; er habe aber Verſailles befinden ſich an der Unfallſtelle,
Ueber ſeinen Unfall berichtet der Flieger
ſhautfachausſtellung die offizielle Schluß=
Illitr ſtatt, zu der die Mitglieder des Ehrenpräſidiums, dieſem Erſuchen nicht ſtattgegeben; denn wenn man die Stöffler: In der Nähe von Verſailles habe er in einer
leshauptmann von Burgsdorff. Oberbürgermeiſter Dit= Bezüge Brandts erhöhte, dann laſſe ſich die Verſion nicht Höhe von 400 Metern bemerkt, daß der Motor ſeine
Um=
ſich der Kommiſſar der Ausſtellung, Dr. Weber, die Mit=mehr aufrecht erhalten, daß die Firma Krupp mit den Auf= drehungsgeſchwindigkeit verringere. Es herrſchte dichter
lieher des Direktoriums, der Ausſchüſſe, des Preisge= wendungen Brandts nichts zu tun habe. Es müſſe vermie= Nebel. Der Motor ging immer langſamer, und wir
gin=
lſchts und der Preſſe, ſowie viele Ausſteller erſchienen den werden, daß die Ausgaben Brandts auffielen. Zeuge gen deshalb bis 100 Meter herunter. Hier verſagte der
Arnn. Der Vorſitzende des Direktoriums, Oberbaurat bekundet, Brandt habe unter der Kornwalzertätigkeit gelit= Motor gänzlich. Ich ſtellte ihn deshalb ab und verſuchte
ſiliarn, warf einen Rückblick auf die Ausſtellung und ten, deshalb habe er ihn ins Gebet genommen. Brandt im Gleitfluge niederzugehen. Der Apparat ſchlug gegen
ſtlte allen Beteiligten, insbeſondere dem hohen Protek= verſicherte auf das beſtimmteſte, daß er ſeine Tätigkeit auf= einen Baum, und wir ſtürzten zur Erde. Der Apparat
König Friedrich Auguſt, der ſächſiſchen Staatsregie= geben wolle. Brandt zog ſich aber im kritiſchen Moment drang mit der Spitze in den Boden. Dabei wurde
See=
ſktg dem Deutſchen Reiche, den anderen Bundesſtaaten, zurück und ſtellte den Zeugen blos. An die abſolute Ehr= katz am Fuße verletzt, Stöffler erlitt einige unbedeutende
Freien Städten, den ausländiſchen Regierungen und lichkeit der Brandtſchen Wünſche hat der Zeuge nicht ge= Kontuſionen. Die Tragflächen des Apparats wurden zer=
An anderen, die zu dem ſchönen Werke beigetragen glaubt. Mehrfach wird der Zeuge auf Widerſprüche zwi= trümmert. Der Apparat muß abmontiert werden. Wir
ſen: Oberbürgermeiſter Dittrich hob hervor, welche ſchen ſeinen Ausſagen und den Aeußerungen im Briefe hin= müſſen mit der Bahn nach Berlin zurückkehren.
rteile Leipzig von dem ſtarken Beſuche der Ausſtellung gewieſen. Es entſpinnt ſich zwiſchen dem Rechtsanwalt
laiot habe, und gab bekannt, daß der Rat der Stadt den Löwenſtein und dem Zeugen eine Auseinanderſetzung.
Berlin, 31. Okt. Geſtern nachmittag vollführte
tgliedern des Direktoriums, dem königlichen Kommiſſar Löwenſtein wirft dem Zeugen vor, daß er durch die Wen=
Burgsdorff und dem Kommiſſar der Stadt Leipzig, dung, Brandt ſolle die günſtige Konjunktur ausnutzen, und der Cheſpilot der Sportfliegergeſellſchaft Alfred ris=
Weber, die geldene Erinnerungsmünze verliehen habe. durch die Kornwalzer eine Preſſion auf die Firma aus=rich mit ſeiner ſchweren Etrichtaube zwei hervor=
Atic hauptmann von Burgsdorff dankte im Namen des üben, ſeinen Untergebenen auf das ſchmählichſte verleum= ragende Flüge. Beim zweiten Aufſtieg war er von einem
ſtigs und der Staatsregierung und drückte ihre Ueber= det habe. Der Oberſtaatsanwalt legt Verwahrung ein Paſſagier begleitet, Er ſtieg zunächſt allein auf, kletterte
Wung aus, daß die Ausſtellung fortleben werde als gegen den Ausdruck „Verleumdung”. Am Schluß dieſer auf etwa 100 Meter Höhe und ſenkte ſich dann in einer
Markſtein in der Geſchichte des Bauweſens. Mit Erörterungen erklärte der Zeuge, daß er Brandt durchaus beängſtigend ſcharfen Spirale, bei denen die Flügel des
- Hoch auf den hohen Protektor erklärte er die Aus= nicht für einen Lügner hielte. Alsdann werden weitere Apparates faſt vertikal ſtanden, zur Erde nieder. Nachdem
Korreſpondenzen über die Abmachungen zwiſchen Metzen er einen Paſſagier mitgenommen hatte, erhob er ſich zu
uig morgen für geſchloſſen.
Wien, 30. Okt. (Großfeuer.) In der ſtädti= und Wingen verleſen. Um halb 1 Uhr tritt eine Mittags= einer Höhe von etwa 700 Metern. Darauf ſtellte er ſeinen
Apparat zum Sturzflug ein, ſodaß der Schwanz der Taube
Uein Zentrale der Allgemeinen öſterreichiſchen pauſe ein.
Nach Wiederaufnahme der Sitzung erklärte der Ober=faſt ſenkrecht zum Himmel ſtand. Er ſauſte von dieſer
Melttrizitlätsgeſellſchaft im Zentrum der
Bdi war heute nachmittag Großfeuer ausgebrochen, wel= ſtaatsanwalt, es ſei ihm auf amtlichem Wege mitgeteilt Höhe mit raſender Geſchwindigkeit zur Erde nieder und
arrſt nach zweiſtündiger Dauer gelöſcht werden konnte. worden, daß die geſtrige Aeußerung des Herrn v. Metzen die Zuſchauer glaubten, daß er und ſein Begleiter im
näch=
olge Ausſchaltung der Kabel in der inneren Stadt und über Gelder, die an Beamte des Reichsmarineamtes ge= ſten Augenblick unter den Trümmern der Maſchine
zer=
üraren anderen Bezirken war die elektriſche Beleuchtung geben worden ſeien, von Staatsſekretär v. Tirpitz bereits ſchmettert am Boden liegen würden, als Friedrich auf
Mühilllen Geſchäften und Wohnungen unterbrochen. Der zum Gegenſtand einer Unterſuchung gemacht worden ſeien etwa 100 Meter Höhe die Taube wieder emporriß und
Müterichtete Schaden iſt bedeutend, er dürfte durch die mit einem beſtimmten Ergebnis. Er frage deshalb Herrn wenige Sekunden ſpäter in elegantem Gleitfluge vor der
v. Metzen zunächſt, ob er ſich dieſer Aeußerung entſinne und Tribüne landete.
Aellbetriebſetzung des Werkes wachſen.
* Wien, 31. Okt. Die vier deutſchen Flie=
Rom, 31. Okt. (Plötzlich tobſüchtig.) Ein wie ſie lautet? Der Zeuge bekundet: Als er ſeine
Vertret=
ſiter franzöſiſcher Bildhauer, der vor drei Jahren ung in Berlin antrat, wurde ihm von Brandt, wie ergeroffiziere, die letzthin über Köln und Wien flogen,
Rrompreis davongetragen hatte und Mitglied der in glaubt, eine Liſte vorgelegt mit mindeſtens 50 bis 75 Na= traten vom Flugſeld Aſpern aus den Rückflug in zwei
illa Medici untergebrachten franzöſiſchen Kunſt=men von Perſonen aus dem Waffendepartement des Flugzeugen an. Die zwei Offiziere, die ſich auf dem Fluge
leiſt, wurde plötzlich tobſüchtig und verſetzte im Ate= Reichsmarineamtes, die um eine Weihnachtsgratifikation von Poſen nach Wien befanden, nahmen in Straßnitz
Mdeer Villa der jungen Bildhauerin Fräulein Heuſel= oder um eine Unterſtützung baten. Herr Brandt habe dar= (Mähren) eine Notlandung vor. Das Flugzeug wird
ün, die gleichfalls Trägerin eines Rompreiſes iſt, einen auf hingewieſen, daß Herr von Schütz in dieſer Weiſel nach Wien zur Ausbeſſerung geſchickt.
Wien, 31. Okt. Der franzöſiſche Aviatiker Bau=
Küllen Fauſtſchlag, daß ſie bewußtlos zuſammenbrach. Weihnachtsgratifikationen gegeben habe; er ſelber habe es
miit Mühe konnte der Bildhauer, der angeblich aus aber abgelehnt. Es kam ſodann ein vertraulicher Brief incourt, der auf einem Flug Paris-Kairo mehrere
Not=
icklicher Liebe zu Fräulein Heuſelmann wahnſinnig Maſchinenabſchrift zur Verlefung. — Bevor in die wei=landungen vornehmen mußte, iſt heute mittag aus München
ürden iſt, überwältigt und in eine Irrenanſtalt ge= tere Vernehmung des Zeugen eingetreten wird, werden hier eingetroffen und auf dem Flugfeld von Aſpern
ſämtliche Zeugen bis auf zwei entlaſſen. Zeuge v. Metzen niedergegangen.
Hänt werden.
Nummer 262.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Darauf erwiderte Staatsminiſter Hartwileg u. a. Phaſen der Unterhandlungen dargelegt und über die M
Sport, Spiel und Turnen.
folgendes: Niemand vermag es ſo als die Mitglieder desſchleppungstaktik der Pforie Beſchwerde geführt wird. (Ge=
* Pferdeſport. Rennen zu Dresden, 31. Okt. Staatsminiſteriums zu bezeugen, mit welcher hingeben= rüchten zufolge ſoll die Pforte den Verſuch machen, die
Verkaufs=Handikap; 2500 Mark: 1. G. Nettes Lina (Thal= den Fürſorge Eure Hoheit die Geſchicke des Landes ge= Verhandlungen nach Konſtantinopel zu verlegen.
heim) 2. Grung, 3. Klara. 75.10; 27, 32110. — Preis leitet hat. Ich will in dieſer erhebenden Stunde vor den
Serbien und Bulgarien.
von Bödern; 2000 Mark: 1. Major Graf Wuthenaus Am= Vertretern des Landes und der Beamtenſchaft feierlichſt
fortas (Lt. Streſemann), 2. Drachenkopf, 3. Vogelfrei. bekunden, daß Eure Hoheit mit Pflichttreue für die Wohl=
— Sofia, 30. Okt. Von ruſſiſcher Seite bemüht man
88310; 20, 19, 14:10. — Preis von Frankenthal; 3000 Mk.; fahrt des Landes und ſeiner Bevölkerung Sorge getragen ſich bisher vergeblich Serbien und Bulgarien zuver
1. B. Wolffs Cuſtozza (Prater), 2. Tetzel, 3. Allgeſchwind. haben, die ohnegleichen daſteht. Eure Hoheit wollen die ſöhnen. Die Wiederaufnahme der Beziehungen iſt ſo lange
57110; 18, 24, 28:10. — Hubertus=Jagdrennen; 3500 Mark: ehrfurchtsvollſte Verſicherung entgegennehmen, daß die unwahrſcheinlich, als die bisherigen drakoniſchen Maße
1. M. Lückes Samum (Lt. Krüger), 2. King Stork, 3. Regentſchaftsjahre Eurer Hoheit bei uns ſtets in dank= nahmen gegen die mazedoniſchen Bulgaren beſtehen. Auch
Pois de Senteur. 43:10; 26, 26110. — Preis von Blaſe= barſter Erinnerung bleiben. So ſehr wir uns freuen, daß die Beziehungen mit Griechenland dürften nicht ſobald
witz; 2500 Mark: 1. K. Hartmanns Inaſa (Fries), 2. Dra= Dank Eurer Hoheit tatkräftiger Mitwirkung das
ange=
kon, 3. Fria. 102:10; 35, 34, 101:10. — Preis von Strup= ſtammte Herrſcherhaus nun wieder den Thron des Her= aufgenommen werden.
pen; 4000 Mark: 1. Graf Bernſtorff=Gyldenſteens Gernot zogtums beſteigt, ſo tief ſchmerzt uns doch der Abſchied
* Berlin, 31. Okt. Nach dem Lokalanzeiger verei=
(H. Teichmann), 2. Oranier, 3. Ortler. 102:10: 35. 34, von Eurer Hoheit. Wie Eurer Hoheit, ſo darf ich an die= ten Oeſterreich und Italien eine Note an
ſer Stelle auch Ihrer Hoheit, der Frau Herzogin, noch=
101:10.
Griechenland vor, in der Griechenland aufgeforden
Rennen zu Paris, 31. Okt. Prix de Verrierres; mals ehrfurchtsvollſt berzlichſt danken für alle Güte und
3000 Francs: 1. H. Says Ma Queen (G. Stern), 2. Gols landesmütterliche Fürſorge, die Ihre Hoheit allen Wer= wird, die Beſchlüſſe der Londoner Konferenz zu reſpel
den Queen, 3. Brumaire. 45:10; 23. 189, 98:10. — Prix ken der Nächſtenliebe zuteil werden ließ und die Verſiche= tieren und das albaniſche Gebiet zu räumen, ſoweit
Caudehran; 5000 Franes: 1. A. Veil=Picards Capitaine rung hinzufügen, daß das Vild der hochverehrten Fürſtin von Griechenland widerrechtlich beſetzt iſt
* Saloniki, 31. Okt. Die ſerbiſchen Behörden von
Fracaſſe (J. Childs), 2. Patte d'Oie, 3. Sauveterre. 59:10; in ſeinem Herz und Gemüt gewinnenden Zauber bei uns
Gewgheli bemächtigten ſich gewaltſam der dortigen grie=
26, 28, 65:10. — Prir du Chesnay; 3000 Francs: 1. G. nie verblaſſen wird.
Darauf folgte eine Anſprache des Präſidenten der chiſchen Schulen und wandelte ſie in ſerbiſche Schülen un
Lepetits Varoumi (G. Stern), 2. Mabrouka, 3.
Preten=
dante. 38110; 21, 34, 28:10. — Prix Eelipſe; 20000 Fres.: Landesverſammlung. Kreisdirektor Krüger=Wolfen= Sie verhindern Verſammlungen der Griechen und verbieten
1. E. Blanes Sloughi (Garner) 2. Allumeur, 3. Oreſte II. büttel betonte u. a., daß das Vertrauen, das die Bevölke= den Vertrieb griechiſcher Zeitungen. Die griechiſche
rung in die Regierung des Regenten geſetzt habe, nicht ge= meinde hat ſich an den König von Serbien gewandt.
19.10; 13, 19.10. — Prir de Chamant; 6000 Franes: 1. täuſcht worden ſei, und ſchloß mit einem dreifachen Hoch=
Paul Deſosk Mon Rebe II (F. Lane), 2. Miſtinzuette, 3. auf das Regentenpaar. Nachdem Se. Hoheit nochmals
Bonne Eſpérance. 48:10; 22, 42, 29110.
herzlichſt gedankt hatte, verließ der Herzog=Regent unter
Zur Lage in Meziko.
großem Vortritt den Thronſaal.
Die Abreiſe des braunſchweigiſchen
* Neu=York 30. Okt. Nach einem Telegram
Landwirtſchaftliches.
Herzogspaares wird am Montag, den 3. November, aus der Stadt Mexiko ſetzt die Polizei die Unterſuchtnn
— Frankfurt a. M., 30. Okt. Schlachtvieh= 10 Uhr vormittags von Rathenow nach Braun= fort, um weitere Beweiſe für das Beſtehen einer
markt. (Amtlicher Bericht.) Auftrieb: Rinder 115 Stück, ſchweig erfolgen. In Völpke, an der braunſchweigiſch=ſchwörung gegen das Leben Huertasz
darunter 43 Ochſen, 2 Bullen, 70 Färſen und Kühe, 764 preußiſchen Grenze, wird das Herzogspaar vom Hofſtaat bringen, von der den Behörden durch zwei Frauen
Kälber, 324 Schafe, 1670 Schweine. Marktverlauf: Kälber
und Schweine gedrückt, Ausverkauft, Schafe rege Ueber=feierlich begrüßt werden; um 12½ Uhr findet in teilung gemacht wurde. Die Frauen zeigten mehrere Mn
Braunſchweig am Bahnhof Empfang durch die ner an, die ihnen angeblich 500 Dollar anboten, wen
ſtand. Kälber: Feinſte Maſt= (Vollm.=Maſt) und ſtädtiſchen und ſtaatlichen Körverſchaften Huerto in ihr Haus locken würden. Die Verſchwöre
beſte Saugkälber 70—72 M. (Lebendgewicht), 117—120 M.
(Schlachtgewicht), mittlere Maſt= und gute Saugkälber ſtatt. Darauf erfolgt im Thronſaal die Verleſung der ten dann Gelegenheit gehabt, Huerta zu ermorden
Thronrede. Eine Parade, Galatafel und Galaoper Frauen hätten es abgelehnt, an dem Anſchlag teilzu
63—66 M. (107—112 M.), geringere Saugkälber 60—62 M.
men. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen
(162—105 M.). Schafe: Maſtlämmer und jüngere Maſt=ſchließen ſich an.
Braunſchweig, 31. Okt. Geſtern abend fand
* Neu=York, 30. Okt. Nach einem Telegramm
hammel 36—40 M. (83—86 M.) Schweine:
Fett=
ſchweine über 3 Zentner Lebendgewicht 61.50—64 M. (76 im Landſchaftsgebäude zu Ehren des Herzog=Regen=Veracruz befindet ſich Felix Diaz als Zl
bis 81 M.), vollfleiſchige Schweine über 2½ Zentner Le= tenpaares ein Feſtmahl ſtatt, zu welchem die Ab=ling auf dem amerikaniſchen Schlachtſchiff „Louiſiang
bendgewicht 61,50—63 M. (*78—80 M.), vollfleiſchige geordneten des Landtages und die Spitzen der Behörden iſt ihm verboten, mit dem Lande in Verhindung zu
Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 61,50—64 M. erſchienen waren. Der Landtagspräſident Kreisdirektor außer wenn ihm der Admiral Fletcher die Erlaubnis
(78—81 M.) vollfleiſchige Schweine bis zu 2 Zentner Krüger=Wolfenbüttel hielt eine Anſprache, die mit Fletcher erklärte, er wünſche nicht, daß ein amerikan
einem Hoch auf das hohe Paar ausklang, worauf der Kriegsſchiff der Ort werde, wo ein Komplott der Rebäe
Lebendgewicht 61,50—64 M. (78—80 M.)
Herzog=Regent erwiderte. Die feſtliche Veranſtaltung tion gegen Meriko geſchmiedet würde. Die Regieringäl
währte bis um Mitternacht Die Muſik ſtellte das braun= Waſhington gab Fletcher den Befehl, Diaz und ſeine
Vermiſchtes.
ſchweigiſche Huſaren=Regiment Nr. 17. Der Landtag gleiter an Bord eines von Neu=York nach Kuba beſtim
Die Zentral=Auskunftsſtelle für überreichte dem Herzog=Regenten ein Abſchieds=ten Poſtdampfers bringen zu laſſen, nachdem dieſe
Auswanderer in Berlin W. 35 Am Karlsbad10, lgeſchenk: eine Nachbildung des Brunnens auf dem letzten merikaniſchen Hafen verlaſſen habe.
hat im dritten Vierteljahr 1913 (1. Juli bis 30. Septem= Hagenmarkt mit dem Standbilde Heinrichs des Löwen
*. Mexiko, 30. Okt. Obwohl noch nicht alle Wühlen
ber) in 6567 Fällen Auskunft an Auswanderungsluſtige aus ſchwerem getriebenen Silber.
ergebniſſe eingelaufen ſind, iſt heute doch ſchon kein Zim
erteilt und zwar in 5369 Fällen ſchriftliche und in 1198
* Braunſchweig, 31. Okt. Der Auszug des fel mehr, daß Huerta und Blanquet gewähl
Fällen mündliche. Unter den fremden Auswande= Herzog=Regenten und der Herzogin erfolgte ſind. Huertas Plan dürfte, nach Angabe ihm naheſtelle
Nungs=Gebieten ſteht Süd=Braſilien mit 320 An= heute nachmittag bei prächtigem Herbſtwetter. Alle öffent= der Perſönlichkeiten, folgender ſein: Er läßt ſeine
fragen an der Spitze; dann folgen Argentinien mit 780,lichen und privaten Gebäude hatten geflaggt, zum Ab=durch den Kongreß annullieren, wodurch Blan
Kanada mit 635, die Vereinigten Staaten von Amerika ſchiedszug. Vom Schloſſe bis zum Hagenmarkt bildeten die proviſoriſcher Präſident wird; dieſer ordnet Neuälle
mit 569, Mittel=Braſilien mit 565, Braſilien im allgemeinen Garniſon, Bürgerſchulen, Innungen und Vereine Spalier. an, wobei Huerta geſetzlich einwandfrei kandidieren
mit 172, Neu=Südwales mit 164, Viktoria mit 163, Ehile Der Galawagen des Regentenpaares wurde von einem und vorausſichtlich gewählt wird. — General Blamm
mit 133, die Türkei mit 85. Niederländiſch=Indien mit 71, prächtig aufgeſchirrten Sechsgeſpann gezogen und war von der jetzt Kriegsminiſter und Huertas ergebenſter
China mit 69 der Südafrikaniſche Bund mit 60, Rußland einer halben Eskadron Huſaren eskortiert weiterhin folg= iſt, war bekanntlich einer der ſechs Soldaten, welche
mit 57. Britiſch=Indien mit 46, Paraguay mit 44, Aegyp=ten das Gefolge und die Hofſtaaten. Auf dem ganzen Kaiſer Marimilian erſchoſſen,
ten mit 42, England mit 41, Rumänien mit 39. Mexiko Wege wurden die Herrſchaften von einem überaus zahl=
Der Finanzminiſter verſichert daß eine illen
und Neu=Seeland mit je 37, Griechenland mit 36, Queens= reichen Publikum ſtürmiſch begrüßt. Auf dem Bahnhof auf eine Anleihe im Betrage von fünf Millionen
land mit 32, Bolivien und Bulgarien mit je 30, Serbien erwies eine Kompagnie vom 92. Infanterie=Regiment mit am 1. Dez. in Paris ausgeübt werde. Der Armeeſollä
mit 20, Japan und Frankreich mit je 27 Nord=Braſilien Fahne und Muſit miltäriſche Ehren. Der Herzog=Regent zum Jahresſchluß geſichert. Beide Mittellungenäl
und Peru mit je 25, Marokko mit 23, Uruguay und Spa=ſchritt die Front ab und nahm den Vorbeimarſch derniſters begegnen jedoch in urteilsfähigen Kreiſen ünle
nien mit je 22, Eeuador mit 20, Guatemala, Süd=Auſtralien Ehrenkompagnie entgegen. Nach dem Vorbeimarſch der Zweifeln, die nicht unberechtigt ſein mögen.
Felik
und Oeſterreich=Ungarn mit je 19, Kolumbien und Bel= Huſaren=Eskorte nahm das Regentenpaar im Zuge Platz, Diaz iſt in ein Komplott verwickelt; dies iſtaudhde
gien mit je 18 Sibirien und die Schweiz mit je 16 und der 4 Uhr 43 Min. nach Wiligrad abfuhr.
Urſache warum er auf den amerikaniſchen Dampfer ſſüch
Stalten mit 15 ze. Von den 4077 Anfragenden, die ihr
ten mußte.
Alter angaben, waren 582 weniger als 20 Jahre, 2476
Die Rebellen verbrannten in Monterey 800 Cllchte
zwiſchen 20 und 30, 801 zwiſchen 30 und 40, 185 zwiſchen Erzherzog Franz Ferdinand als Gaſt bahnwagen und zerſtörten 19 Lokomotiven. Der Schüll=
40 und 50 und 33. über 50 Jahre alt, und von den 5882
für die Nationalbahn überſteigt ſieben
Millionſ=
des Kaiſers.
Frageſtellern, die Angaben über ihren Perſonenſtand
Peſos.
* Göhrde, 30. Okt. Nach Beendigung des
Früh=
machten, waren 4499 ledig, 1343 verheiratet und 40 ver=
Der deutſche Kreuzer „Bremen” läuft morgeni
witwet. Nach dem Beruſe waren unter den Anfragen= ſtücks erfolgte um 1½ Uhr der Aufbruch zur Jagd. Veraeruz ein, die „Hertha” wird Sonntag abſall
den am ſtärkſten die Kaufleute, Handwerker und Landwirte Auf dem Rendesvousplatz wurde der Kaiſer und die
(Frankf. Zig). Von den Anfragenden bezeichneten ſich 236 als Jagdgäſte, unter denen ſich von dem hannoverſchen Adel
mittellos, während über 1300 zum Teil über recht erheb= Freiherr v. Hammerſtein=Loxten Fürſt zu Inn= und
Knyphauſen und Graf Grote befanden, von der Jägerei
liche Summen verfügten.
Letzte Nachrichten,
Von den Anfragen kamen aus Preußen 3902 und zwar mit dem Fürſtengruß empfangen. Nach kurzem Aufent=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau)
aus Brandenburg mit Berlin 1460, aus der Rheinprovinz halt begaben ſich die Jäger auf ihre Stände. Kurz vor
572, aus Hannoper 382, aus Schleſien 277, aus Sachſen 2 Uhr wurde die Jagd angeblaſen, Um 3 Uhr ließ der
* Hamburg, 31. Okt. Nach einem Radiotelegraßi
2t2, aus Weſtſalen 261. aus Heſſen=Naſſau 194, aus Kaiſer die Jagd abblaſen Um 4 Uhr kehrte die Fagd=von Vord nahm der von Meriko kommende Balſit=
Schleswig=Holſtein 129, aus Oſtpreußen 107, aus Pom= geſellſchaft zum Schloß zurück, wo um 7 Uhr das Jaad= „Kronprinzeſſin Ceeilie” der Hamburg=Amerika=Liniell
mern 102, aus Weſtpreußen 78 und aus Poſen 78. An derdiner begann. Dem Eſſen folgte ein Vierabend. DieDonnerstag um 3 Uhr morgens 43 Grad 50 Min., 1l
Spitze der übrigen Bundesſtaaten ſteht das Königreich Hochwildjagd beginnt morgen um 9 Uhr.
licher Breite und 20 Grad 50 Min. weſtlicher Länge zlct
Sachſen mit 612, es folgen Bayern mit 464, Württemberg
undzwanzig Mann der Beſatzung der durch einen Stürl
mit 261, Hamburg mit 203, Baden mit 200, Heſſen mit 84,
verſchlagenen franzöſiſchen Bark Patrieſiaut=
Elſaß=Lothringen mit 82 das Herzogtum Braunſchweig
Fecamp auf, die vom Fiſchfang von Neufundland zuch
Vom Balkan.
mit 51, Bremen mit 51. das Großberzogtum Sachſen mit
kehrte. Drei Mann ſind ertrunken. Der Dampfer l
Eine bulgariſche Amneſtie für Thrazien.
42. Mecklenburg=Schwerin mit 41, Oldenburg mit 26,
An=
vrinzeſſin Cecilie” bringt die Geretteten nach Havre,
* Sofia, 30. Okt. Nachdem die Wiederbeſetzung Wrack wurde angezündet.
halt mit 23, Reuß 1. L. mit 18 und Sachſen=Koburg=Gotha
Thraziens bendet war, richtete die Regierung an die
* Wellington (Neuſeeland), 31. Okt. Die Arbeit
mit 18.
Bevölkerung der neuen Gebiete einen Erlaß, der, in bul=ruht in faſt allen Häfen Neuſeelands. Die in denſtädlt
gariſcher und türkiſcher Sprache abgefaßt, die Vereinigung lichen Gruben beſchäftigten Arbeiter ſind ebenfalls a
Literariſches.
dieſer Gebiete mit Bulgarien auf Grund des Friedens ſtändig. Infolge des zunehmenden Mangels an Kohlen
Eine Sammlung der beſten Kochrezepte. Weit von Konſtantinopel verkündet. Es wird darin erklärt, daß und Lebensmitteln wird die Lage noch ernſter. EinSille
über tauſend Rezepte ſind zu dem Preisausſchreiben der die Regierung, um für immer die traurige Erinnerung deraufgebot berittener Poliziſten iſt aus den Landdiſtrillen
„Wiener Mode”: „Mein beſtes Rezept” eingegangen an die blutigen Ereigniſſe auszulöſchen, die der Türkei eingetroffen. Die Matroſen der Kriegsſchiffe durchi
und in dem ſoeben erſchienenen neuen Heft wird eine und Bulgarien, ſowie deren Untertanen ſo viel Unglück mit aufgepflanztem Bajonett die Hafenanlagen,
große Serie der preisgekrönten hundert beſten Rezepte ab= brachten, und um den Frieden, die Liebe und Eintracht
* Paris, 31. Okt. In Beantwortung des Schritteß
gedruckt, eine unſchätzbare Fundgrube für jede Hausfrau. wiederherzuſtellen es als ihre Pflicht betrachtet, eine all= den der Abg. Lachineau namens der Delegation der Mill=
Man kauft dieſes Heſt in jeder Buchhandlung für den Preis gemeine Amneſtie für alle zu verkünden, die an den dikalen zugunſten der Soldaten unternommen hatts, Be
von 50 Pfg. oder direkt vom Verlag der „Wiener Mode”, Feindſeligkeiten teilgenommen oder vor dem Abſchluß desverurteilt worden waren, weil ſie gegen die Einbehal=
Wien VI, 2, Gumpendorferſtraße 87.
Friedensvertrages ſich politiſcher Vergehen ſchuldig ge=tung des dritten Jahrganges unter den
Füll=
macht haben. Der Erlaß ſagt daß die Zivil= und Militär= nen demonſtriert hatten, erklärte der
Miniſterpräſſ=
behörden die ſtrengſten Befehle erhalten haben, die Be=dent, die Regierung müſſe für die Aufrechterhaltungde
Der Chronwechſel in Braunſchweig.
wohner der wiederbeſetzten Gebiete mit größtem Wohl=Manneszucht ſorgen; ſie habe aber Maßnahmen getroffen
* Braunſchweig, 30. Okt. Der Herzog= wollen zu behandeln und ihre Religion und Nationalität um die Strafen zu mildern oder aufzuheben und überhalſt
regent hatte heute mittag im Thronſaal des Reſidenz= zu achten. Die neuen Untertanen werden ſich aller Rechte ſo wohlwollend wie möglich vorzugehen.
ſchloſſes die Mitglieder der Landesverſammlung, erfreuen, welche ihnen durch die Verfaſſung gewährleiſtet
— Berlin, 31. Okt. Vor der Strafkammer des
Land=
ſowie die Spitzen der Behörden eingeladen, um ſich von ſind. Ihre religiöſen Freiheiten und ihre Schulen werden
den Vertretern des Landes zu verabſchieden. Erſchienen ebenſo wie ihre Sitten, ihr Glaube und ihre geweihten gerichts I in Moabit begann heute die Verhandlung inde
Beleidigungsklage, die der Kriegsminiſter Vön
waren die Mitglieder des Staatsminiſteriums Hartwieg, Stätten geſchützt werden.
Falkenhayn als Vorgeſetzter des Geheimen Krieſſ
Wolff und Radkau, Staatsminiſter a. D. v. Otto, ſowie
Die türkiſch=griechiſchen Friedensverhandlungen.
gerichtstrats Stelle gegen den Schriftſteller Sebaldin
die Präſidenten ſämtlicher Verwaltungszweige. Der Her=
* Konſtantinopel 30. Okt. Da die Pforte auf Steglitz in der Angelegenheit des Erwerbes des Zoſſener
zogregent hielt eine Anſprache, in der er ſagte:
Beweg=
ten Herzens heiße ich Sie hier zum letzten Male will= die durch die Athener Delegierten entſchiedenen Punkte Schießplatzes angeſtrengt hat. Der Angeklagte ſtelltede
kommen. Es iſt mein Wunſch, Ihnen, den berufenen Ver= des türkiſch=griechiſchen Friedensver=Abſicht der Beleidigung ausdrücklich in Abrede.
tretern des Landes, als Regent des Herzogtums feierlich trages noch keine Antwort erteilte tcat in den Verhand=
Berlin, 31. Okt. In der Umgebung der Greifswal=
Lebewohl zu ſagen. Er dankte für das ihm er=lungen ein Stillſtand ein. Die geſtrige Unterredung Le= der Straße erkrankten nach dem Genuß=vmn
wieſene Vertrauen und für die während ſeiner Regierung vidis mit dem Großweſir und dem Miniſter des Innern Schabefleiſch 20 Perſonen. Es beſteht keine Lehenn
dem Herzogtum geleiſteten erfolgreichen Dienſte, und Talaat Bey hatte den Zweck, der Pforte den Standpunkt gefahr.
ſchloß: Auf eine glückliche Zulunft des Herzogtums rufe der helleniſchen Regierung auseinanderzuſetzen, die er=
½ Aachen, 31. Okt. Auf Veranlaſſung der Berliner
ich in dieſer weihevollen Stunde den Segen Gottes herab klärt, in den noch unentſchiedenen Punkten nicht weiter Kriminalpolizei wurde der Kaufmann Bernhard Glück
und ſchließe mit der Bitte und der Hoffnung, daß Sie nachgeben zu können, nachdem ſie alle möglichen Zuge= aus Moskau, einer der größten Hotelbetrüger, verhalteh
alle mir und der Herzogin, meiner Gemahlin, ein freund= ſtändniſſe gemacht habe. Levidis brachte eine Depeſche
Allendorf a. d. Werra, 31. Okt. Durch, das
Fori=
liches Andenken bewahren.
ſeiner Regierung zur Kenntnis, worin die verſchiedenen werfen eines brennenden Streichholzes ſindſechsAn=
ſüt
Ale
Nummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Seite 7.
ſen ſamt Nebengebänden eingeäſchert
Dampfernachrichten.
ſorden.
Kie
Bandour, 31. Okt. Als eine Klaſſe der Mädchenſchule
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
Straße überſchritt, kam ein Automobil daher. Durch treter: Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14
Statt beſonderer Anzeige.
Steuermanöper des Chauffeurs überſchlug ſich das Poſtdampfer „Caſſel” 28. Okt. 5 Uhr nachm. in
Neu=
ſt omobil und ſtürzte in einen Graben. Zwei Orleans eingetroffen. Poſtdampfer „Neckar” 29. Okt.
Geſtern abend 9½ Uhr verſchied nach kurzem
ſthülerinnen und der Beſitzer des Automobils wurden 10 Uhr vorm. in Philadelphia eingetroffen. Dampfer
Krankenlager unſer lieber, unvergeßlicher Vater,
wer verletzt.
Prinzeß Irene‟ 28. Okt. Gibraltar paſſiert. Dampfer
Schwiegervater, Großvater, Schwager u. Onkel
Graz, 31. Okt. Der Reiſebureau=Inhaber Johann Rhein” 28. Okt. in Bremerhaven eingetroffen.
ſich warz und ſeine Frau wurden verhaftet, weil ſie
hnig
Amtlicher Wetterbericht.
ſitellungspflichtigen Gelegenheit zur Auswan=
Christlan Spangehbots
frung verſchafften. Am Südbahnhof in Marburg wur=
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
43 bosniſche Stellungspflichtige, die nach Amerika aus=
Kreiskasserechner i. P.
Durch die weſtliche Depreſſion beeinflußt, hatten wir
ſirdern wollten, feſtgenommen.
im 87. Lebensjahre.
geſtern wolkiges, nebliges Wetter mit vereinzelten Regen=
(22849
HB Neu=York, 31. Okt. Dem Neu=Yorker Herald zu= fällen. Der nördlich von Irland lagernde Tiefdruckkern
Um ſtille Teilnahme bitten
ſge glauben die Freunde des Expräſidenten Ca=hat ſich etwas nordwärts bewegt, während der
feſt=
von Venezuela, daß dieſer entweder tot oder als ländiſche hohe Druck weiter nach Weſten vordringt, ſo
Die trauernden Hinterbliebenen.
fangener in Venezuela zurückgehalten werde. Schon daß wir morgen wolkiges, ſpäter aufklärendes Wetter
Darmſtadt, Mauerſtr. 9, 31. Okt. 1913.
einem Monat hätten ſie vergeblich verſucht, Nachrichten erwarten können.
n ihm zu erhalten.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 1. Nov.: Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. Nov.,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
nachmittags 4 Uhr, vom Portal des Friedhofes
Wolkig, mild, ſpäter aufklärend.
aus, ſtatt. — Von Kondolenzbeſuchen und
Tagestalewer.
Blumenſpenden wolle man freundlichſt abſehen.
Koichotololololciololoioſolololoſotoſowlolololo
Samstag, 1. November,
Großh. Hoftheater, Anfang 8 Uhr Ende gegen
GEORG KUGEL, Architekt
11 Uhr (Sonder=Vorſtellung): „Die ſchöne Helena”.
Wittmannstrasse Nr. 4, Tel. 765
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Kübernimmt das Anfertigen von Entwürfen
Konzert der Singmannſchaft der Turngemeinde Darm=
Bauplänen, als auch Uebernahme der
Bau-
ſtadt um 9 Uhr im Turnhauſe.
leitung etc. für alle Arten von Bauwerken.
Lichtbilder=Vortrag von Louis Geiſt um 8½ Uhr
Todes=Anzeige.
rertige Ausführung von: Villen, Landhäuser,
im „Mathildenhöhſaal” (Kriegerverein).
Einfamilienhäuser, Industrie-Bauten etc.
Herbſtball der „Liedertafel” um 9 Uhr im „
Kaiſer=
chne Mehrkosten gegen den Voranschlag.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
ſaal”.
kleine Wohnhausbauten. * Herrichten von
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Ludwigshöhe um
Verwandten, Freunden und Bekannten
Wohnungen. * Ausführung von Umbauten.
3½ Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. — Café „Metropole‟
Baugelände wird jederzeit nachgewiesen. ℳ Schnellste
die ſchmerzliche Nachricht, daß unſer guter
um 8 Uhr.
ausführung gegen mässiges Honorar, auch
Bilder vom Tage.
(Auslage Expedition Rhein=
Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und
Mauswärts. * Besuch zur Besprechung jederzeit kostenlos.
ſtraße 23): Die Einweihung des Völkerſchlachtdenkmals
Schwager
(B22878
B12060
bei Leipzig (mehrere Anſichten); eine Löwenjagd in den
ſp=Olonoſofololoſoſoſolotololoſolololololololol5
Straßen von Leipzig; die Beiſetzung der Opfer des
Ma=
rineluftſchiffes „L. 2‟ in Berlin.
ReHiAEO PAUl.
Herr Friedrich Unes
Druck und Verlag: L. C. Witlich’ſche Hofbuchdruckerei.
Atelier für Grabmalkunst
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Gastwirt
DARMSTADT, Mühlstr 50.
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Inn!!
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe; heute morgen im Alter von 62 Jahren ver=
Künstler. Grabdenkmale,
für des Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
ſchieden iſt.
Urnen und Einfassungen in
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
allen Materialien u. Preislagen.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
IEKAKKKf!
Darmſtadt, den 31. Oktober 1913.
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
AUssTELLUNG: (21774a
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Um ſtille Teilnahme bitten
Mühlstr. 50 und Grafenstr. 4.
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
die tieftrauernden Kinder.
mit u. ohne Stiele, empfiehlt billigst
Worngldser u. in reichster Auswaſtl (18449a
kamilemachrichten.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. Nov.,
F. 10 Pfersderff, iekeptter. Mur tuenpiatz 4.
nachm. 3½ Uhr, vom Sterbehauſe Beſſungerſtr. 66
Wialität: Brillen u. Zwicker nach ärztlicher Verordnung.
aus, auf dem Beſſunger Friedhofe ſtatt.
für Sperial-Austünfte, Fr.
Statt Karten.
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— u. Vertrauens-Angelegenneiten.
Bernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
Die VERLOBUNG ihrer Kinder GERTRUD
Wstenhafte Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1668. (VII,831
und MARTIN zeigen ergebenst an
Dankſagung.
Mn annsannnunnshannnaanaunngaunnannn
Hermann Berger
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meines lieben, unvergeßlichen
u. Frau Mathilde
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Mannes, unſeres lieben Vaters
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geb. Loeser
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Darmstadt
Charlottenburg
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
Schneidermeiſter, Pankratiusſtr. 33,
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chmackvoll und modern einrichten
ſagen wir Allen, die ihm das letzte Geleit zur
wollen, wird eine Besichtigung meiner
Ruhe gegeben, herzlichen Dank. Insbeſondere
Gertrud Berger
ſei Dank Herrn Pfarrer D. Waitz für die
troſt=
reiche Grabrede und den Schweſtern der Martins=
feinbürgerlichen
M. 2 1. UIn. HeVy
gemeinde für ihre aufopfernde, liebevolle Pflege.
Wohnungseinrichtungen
Die trauernden Hinterbliebenen:
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Margarethe Schneider, geb. Brunner
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Die trauernden Hinterbliebenen.
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ſich für alle kaufmänniſch be=
Minen
wendigkeit dar, ſtenographie=
Darmstadt, 31. Oktober 1913.
ſchreiben bewandert zu ſein.
Eg
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Klappacherstr. 4.
Süt
861 im heutigen Blatte auf=
Anfängerkurſe für Damen
an
bewährter Methode erteilt werden.
Die Trauerfeier findet Sonntag nachmittag 2 Uhr im Trauerhause statt; anschliessend daran
d und Poſtauſtage beutiger Ausgabe iſt
die Beisetzung auf dem Bessunger Friedhof.
roſpekt beigefügt, betr. BilligenNovember=
Mtf. de
das
kainzer Warenhaus (
Guggen=
heinil. 2.
karkt 7, auch in dieſem Jahre wieder
vergilialtte
worauf hiermit hingewieſen wird. (22875
Saet
U
(14025a
Das Bier für die Familie. — Unerreicht in seiner Wohlbekömmlichkeit.
[ ← ][ ][ → ]
Nummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Seite 8.
24
Z
(
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Ml
Z
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Beginn: Samstag, den 1. Novembey! 22845
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mit Träger
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und gewebten Borden besetzt
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bestickt
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Unterrock
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„ „
24
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,, , ,
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12 Stück weisse Batisttücher .
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95 ₰
Halbtuch . 95 ₰
12 Stück Kinder-Tücher mit bunten Bildern . . 95
95 ₰
oder rot .
Grose
95 ₰
n
8 Stück Batist-Tücher mit bunter Kante . . . 95₰
Posten Koupons Reste und Abschuitte
6 Stück weisse Batist-Tücher mit Hohlsaum .
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6 Stück Kinder-Tücher mit bunt. Rand im Karton 95 ₰
12 Stück Kinder-Tücher mit buntem Rand .
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. . . 95 ₰
3 Stück Herren-Batist-Tücher m. gest. Buchstaben 95 ₰
95 ₰
, „
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1 Herren-Fang-Hose, weiss oder farbig . . . 95 ₰
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1 Damen-Normal-Jacke .
,„
,
95 ₰
Damen-Blusenschoner weiss
95 ₰
Herren-Wäsche
3 Meter Gardinen-Tüll weiss und creme
1 Paar Trikot-Reform-Hosen für Mädchen, an-
95 ₰
1 Meter Allover-Net, klein gemustert
95 ₰
gerauhte Winter-Qualität . .
3 Meter Galerie-Borde, Leinen oder Filztuch. 959
wollener Kopf-Schal, gross, in vielen Farben 95 ₰
1 Kommode- und 1 Nähtisch-Decke, zusammen 95 ₰
95 ₰
2 elegante, weisse Kragenschoner
und Krawatten
95 ₰
1 Bettvorlage, doppelseitig .
Serviteur, weiss mit Kragen, reine Wolle . 95 ₰
3 Stück Kragen, moderne Fassons . 95 ₰
3 m Läuferst., gestr. 95 ₰
95
1 kariertes Umschlagetuch mit Fransen
2 Paar Manschetten .
Linoleum-Vorlage,
95 ₰
Kinder-Leib- und Seelhose aus Normalstoff 95 ₰
Serviteurs, weiss oder farbig, 2 Stück 95 ₰
Blumenmuster . . 95 ₰
95 ₰
1 Kinder-Sweater in verschiedenen Farben
2 oder 1 Kokosmatte 95 ₰
Garnituren, Percal oder Zephir, Vor=
95 ₰
, „ „
1 schwarze Damenweste
hemd und Manschetten
95 ₰ 1 1 Japan-Badevorlage 95 ₰
1 Herren-Sweater, dunkelblau . . . . . . 95 ₰
Mtr. Linol.-Läufer 95 ₰
7 Selbstbinder, breite offene Form, zum
Teil reine Seide
3 Wachstuch-Wand-
95 ₰
Hosenträger 2 Stück Selbstbinder oder Regattes,
schoner .
.95₰
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abgep. Wachstuch-
95 ₰
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Künstler-Milieug
Tischdecke m. far-
Gummigurt 1 Spazierstock mit und ohne Be-
Feuerzeuge . .95 ₰
mit prachtvollen Blumen-Dessins, Stück 35 ₰
bigem Rand . . . 95 ₰
schlag.
95 ₰
95 ₰
, „ . ,
de Nachf.
er&
. . . 95 g
Nummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Seite 9.
Mlliimn.
4
A
allc
M
Die hier aufgezählten Artikel bilden nur einen Te
22846
der für die 95 Pfennig-Woche reservierten Waren!
Lackterwaren
Ellanie
Splelwaren
créme mit feinem
Blumendekor
gekleidete Puppe mit
Schlafaugen ,ca. 30cmgroß 95 ₰
1 Zwiebelkasten 95 ₰
unld Zinnwaren
Mantel-Puppe mit
Petroleumkanne
Celluloid-Kopf
95 ₰
(3 Liter) .
95 ₰ 2 Nudelpfannen, 16 u. 20 cm, Netz-
Katze, Stofftier auf
1 Reinigungsgar-
95 ₰
marmor
Rädern
nitur (Sand,
95 ₰ 1 Fleischtopf mit Deckel, 20 cm, 95
Bär, Plüschtier auf
Seife, Soda) . 95 ₰ 2 Küchenschüsseln, 26 und
Netzmarmor
95 ₰
Rädern
Topflappen-
5₰
1 Kaffeetopf mit Deckel, 16 cm
30 cm, Netzmarmor 95 ₰
Hund, Stofftier . . . . 95 ₰
95 ₰
behälter
95 ₰
1 Wanne, oval, 40 cm gross .
1 Neger-Baby-Puppe,
95 ₰
Bürstenblech mit 5 Bürsten
grosse Schüssel u. 1 Nachttopf, zus. 95
Celluloid, mit beweglichen
Theauy-Bär
1 Kaffee- und 1 Zuckerdose . . zusammen 95 ₰
1 Kaffeekanne, 18 cm .
ca. 40 cm gr. 35s Armen und Beinen . . 95 ₰
1 Wassereimer, 28 cm, Netzmarmor 95₰
1 Suppenschüssel m. 2 Henkel, 22cm 95 ₰
1 Kaffeekanne, 16 cm, Netzmarmor 95
9
Holzwaren
Schaffner-
95 ₰
1 Wasserkessel, 20 cm
krug, 2 Ltr.
1 Handtuchhalter für Ueberhandtuch, Hartholz 95 ₰
Reinig.-Garnit., Sand, Seife, Soda 95 ₰ Inh., Netz-
1 Tonnen-Etagere für 16 Teile mit dekor.
Papier-
2 Nudelpfannen, 18 und 22 cm . . 95 ₰
marmor
Einlage
. . . . 95 ₰
1 grosse runde Küchenschüssel mit
95 ₰
Wäschetrockner mit 10 Stäben
„ . . . . 95g
95 ₰
2 Griffen
1 Waschbrett mit starker Zinkeinlage . . . 95 ₰
1 Schöpflöffel, 1 Schaumlöffel und 1 Backschaufel
und Schreibwaren
1 Wellholzgarnitur, komplett.
. . . 95 ₰
95₰
Netzmarmor
95 ₰
1 Haus-Apotheke, braun. . . .
, „
. .zusammen 95 ₰
3 Milchtöpfe, 10, 12 und 14 cm
Weihnachts-Kassette mit Briefbogen- oder
1 Bauerntisch (braun)
95 ₰
95₰
1 Zwiebelbehälter, Netzmarmor
95 ₰
Kartenfüllung, hochelegant .
1 Zeitungshalter mit Holzrückwand, eingeteilt
1 Salzfass. Netzmarmor
.. . . 95 ₰
1 Kassette Leinenpapier, 75 Bogen und 75
95 ₰
für 7 Tage .
.. . . 95 g
1 runde Zinkwanne, 34 cm .
Kuverts; mit Seidenpavierfutter . . . . . 95 ₰
95 ₰
1 Paneel, braun, für Zimmer
1 ovale Zinkwanne, 40 cm
. . . 95 ₰
100 Billet-Karten und 100 Kuverts . . . . . 95 ₰
1 Kleiderleiste mit 6 vernickelten Haken . . 95 ₰
1 Stahlblechpfanne mit Holzgriff, 26 cm . . . . 95 ₰
12 Rollen Klosettpapier
,„
. . . . . 95 g
1 Bräter mit Deckel, oval
. 95 ₰
5 Rollen Butterbrotpapier
95 ₰
1 Bräter, rund, 22 cm . . . .
,, . „
95g
200 Stück weisse Papier-Servietten, gezackt
Bürstenwaren u. Schenerarikel
1 Leib-
1 Tischläufer u. 100 Servietten mit bunter Kante 95 ₰
Kohlenfüller,
wärmer, gross
95₰
lackiert, 55 cm
6 Rollen weisses Schrankpapier . . . . . . 95 ₰
1 Bodenbesen u. 1 Handfeg., reine Borsten, zus.
95 ₰
1 grosses Postkarten-Album
hoch . . 95 ₰
.. . . . 95 ₰
1 Schrankbesen mit langem Stiel
95 ₰
1 elegantes Reklamemarken-Album . . . . 95 ₰
1 Schrubber, 1 Scheuerbürste, 1 Scheuertuch,
1 Wärmflasche
1 Ofen-
2 Spielkarten, gestempelt . . .
1 Dose Metallputz u. 2 Pack. Seifensand, zus. 95 ₰
. . . . 95 ₰
verzinnt, mit g.
vorsetzer mit
95 ₰
1 Schreib-Unterlage
Rosshaarbesen mit Stiel .
95 ₰
,„, , „ ,
Verschraubg.
Nickelrand
95 ₰
12 Schnellhefter
1 Karton mit 1 Kleider-, 1 Hut-, 1 Haarbürste
. ,„ „
95 ₰
95 ₰
1 Briefordner und 2 Schnellhefter
zusammen 95 ₰
und 1 Handwaschbürste
. . . 95 ₰
1 Ofenschirm
1 Kchlenkast.,
2 Dutzend Bleistifte, Marke „Tammss‟ . . 95 ₰
Teppichbesen, Wurzel, mit langem Stiel . . 95 ₰
mit Golddekor
Gusseisen
6 Gross Reissnägel
1 Wichskasten mit 1 Glanz-, 1 Schmutz-, 1 Auf-
. „ „ 95
95 ₰
95 ₰
75 Stück Darmstädter Ansichtskarten . . . .
95.
tragbürste und 1 Dose Schuheréme, zusam. 95 ₰
1 Kohlenkast.
95
1 Schul-Etui, gefüllt oder leer
, , „
1
Verdampf-
mit Golddekor
1 Schulmappe, aus schw. Ledertuch
. . 95
schale
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Seite 10.
Nummer 264.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
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7
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Seite 11.
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Nummer 262.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Sasnanaranssanssannanausnaussansnnone f fiart geweſen ſei, wie jet. Der Notenunkauf iſt außer=fder Statsbahn bereits erhebliche Vorlieſerungen genſcht
11
6
ordentlich geſunken und der Goldvorrat demgegenüber ſeien.
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, waren
erheblich geſtiegen und ſogar doppelt ſo groß als zur Zeit
achf.
des kriſenhaften Jahres 1907. Wenn auch die Verhältniſſe Deutſche Renten dieſe Woche wieder ziemlich belebt und
Vr
auf dem internationalen, beſonders auf dem engliſchen zeitweiſe anziehend, ſchließlich aber auf die allgemeine
Fritz Ronenhagen I
Geldmarkte, noch undurchſichtige ſind, und die Gefahr ſchwache Haltung ebenfalls mäßig niedriger. Von den
§eines Goldabfluſſes nach England beſtehe, ſo könne dies i ausländiſchen Staatsfonds lagen Oeſterreichiſche Renten
Königl. Spanische Hoflieferanten
doch keine Veranlaſſung geben, von der durch die Situa= recht feſt; ebenſo ſind Mexikaner erholt; ſonſt erfolgten
* Frankfurt a. M., Goethestraße 10.
tion durchaus gerechtfertigten Diskontermäßigung abzu= nur geringe Veränderungen. Von Transportaktien waren
ſehen. Es iſt dies das zweite Mal ſeit Beſtehen der Baltimore und Ohio gebeſſert, auch Nordd. Lloyd gut be=
Fernsprecher Amt I 535f
Bank, daß der Diskont im letzten Quartal eines Jahres hauptet. Montanwerte ſind faſt durchgängig mehr oder
Delikatessenhaus (I,21219 * ermäßigt wird, und es könne dies als ein Symptom und minder nachgebend. Weſteregeln Alkali höher.
Der Bankenmarkt war im ganzen feſt bei kleinem
Ge=
ein Beweis dafür angeſehen werden, daß die Kreiſe der
und Stadtküche I. Ranges.
Reichsbankleitung damit rechnen, mit dieſem Diskont bis ſchäft, nur die neueingeführten Petersburger
Internatio=
zum Schluſſe des Jahres auszukommen, und hieran könne nale Bank bis 205½ nachgebend. Der Kaſſainduſtriemantt
Wild, Geflügel, feinste Tafelfrüchte u. Gemüse.
man die berechtigte Erwartung knüpfen, daß, wenn An= iſt nicht mehr ſo zuverſichtlich, da auch das Privatpublikum
Austern — Caviar
fang nächſten Jahres die Rückſlüſſe normalerweiſe er= ſein Intereſſe verloren hat und die allgemeinen Verhälls
1 Lebende u. gekochte Hummer u. Langusten.
folgen, eine weitere Herabſetzung des Diskonts folgen niſſe wenig animierend lauten. Die Mehrzahl der Aktien
werde. Man könne daher, wenn nicht ganz Unvorherge= haben Kursverluſte erlitten. Bielefelder Dürkopp und
Gänseleber- u. Wildpasteten in allen Grössen.
ſehenes eintrete, für das nächſte Jahr doch mit etwas Naphtha etwa 14 Prozent, Metall=Aetzwerke etwa 5½ Pros
— Sämtl. In- u. Ausländische Liköre.
leichterem Gelde rechnen, er erwarte, daß das Baugeſchäft zent und Moenus etwa 3 Prozent. Hingegen wurden
Dejeuners — Diners — Soupers
ſich im nächſten Jahre beſſern werde, zumal auch bereits Mannesmann=Röhren höher, bis 215½, und Röhrenkeſſel
einige Lichtblicke zu verzeichnen ſind. Es iſt nämlich die Dürr bis 94 bezahlt; bei den erſteren ſtimulierte die an=
Kalte Platen.
Reichswertzuwachsſteuer bereits abgeſchafft, und ernſthafte gekündigte Preiserhöhung ihrer Produkte, welche durch
Patente geſchützt ſind. San Franzisko General Lien=
Beſtrebungen ſind im Gange die geſetzlichen Beſtimmun=
Lieferung nach auswärts
gen über die Verpfändung der Mieten zuungunſten der Bonds waren bis 59,70 erholt auf die Nachricht der
Eol=
mit und ohne Koch.
zweiten Hypotheken einer eingehenden Reviſion zu unter= ponszahlung für November. Die Freitagsbörſe war in
Einzelne kalte und warme Schüsseln.
ziehen. Die Börſen ſelbſt waren im Laufe unſerer Be= etwas beſſerer Stimmung, da die Ultimoregulierungin
richtswoche ſehr luſtlos geſtimmt; es wollte ſich abſolut Berlin, die diesmal mit mehrfachen Poſitionslöſungen
— Uebernahme kompletter Festlichkeiten.
1.
kein richtiger Verkehr entwickeln, und beſonders in Berlin beſchäftigt war, ohne Zahlungsſchwierigkeiten vonſtatten
Inmisnssnsannn konnte man bemerken, daß die Spekulation ihre Poſitionen gegangen iſt. Montankatien waren zum Teil erholt: das
ſoviel wie möglich erledigt. Es müſſen dort immer noch Geſchäft blieb jedoch im allgemeinen beſchränkt. Land=
Engagements ſchwacher Hände beſtehen, die ſeit dem Rück= wirtſchaftliche Kreditbank=Pfandbriefe notierten höher, bis
Handel und Verkehr.
gang der Deutſch=Luxemburger weiter zur Realiſierung 75½, Neue Kleyer=Aktien verkehrten zu 362. Privatdigs
— Rußland und Rumänien als Petro=gezwungen werden. Gerade am Donnerstag erfolgte da= kont 4¼/ Prozent.
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 98 G. 4
leum=Exporteure. „Es iſt gelegentlich ſchon er= durch eine weitere ſtarke Abſchwächung am Montanmarkte
wähnt worden” ſo ſchreibt die Frankf. Ztg., „daß die rumä= und in den beſonders ſavoriſierten Hanſa”=Aktien, welch Reichs (unkündbar bis 1918) 97.70, 3½proz. Reichs 84,900,
niſche Naphthainduſtrie von der periodiſchen Oeffnung der letztere bis 274, um annähernd 10 Prozent, zurückgingen, Zproz. Reichs 76,10, 4proz. Heſſen von 1899 96½, Ag
und allerdings auch ſchließlich den Geſamtmarkt ungünſtig Heſſen von 1908 96.50, 4proz. Heſſen von 1908/1909 9645
ruſſiſchen Grenzen für die Naphthaeinfuhr vorerſt wenig beeinflußte. Die Darlegungen in der am 28. Oktober ſtatt= 4proz. Heſſen (unkündbar bis 1921) 98, 3½proz. Heſſen
profitieren dürfte da einmal die rumäniſche Produktion gehabten Generalverſammlung der Königs= und Laura= 83,65, Zproz. Heſſen 73,30, 4proz. Darmſtädter von
nicht umfangreich genug iſt, um neuen größeren Aus= hütte waren ebenfals nicht dazu angetan, die Börſen zu 94,60 G, 4proz. Darmſtädter 94 G 3½proz. Darmſtädt
landsbedarf ſofort befriedigen zu können, und da ferner animieren. Generaldirektor Dr. Hilger kam über das lau= 86,25, 4proz. Heſſ, Landes=Hypotheken=Pfandbriefe(Sei
ihre ganze Organiſation hauptſächlich auf den Abſatz nach fende Geſchäftsjahr zu ſprechen und ſagte: Am Eiſen= 23—26) 97, 4proz. Heſſ. Landes=Hypothelen=Plandbre
Mitteleuropa, Skandinavien, England uſw. zugeſchnitten markte habe ſich der Rückgang der Preiſe in einer ſtarken (Serie 27) 97,20, 3½proz. Heſſ. Landes=Hyotpeken=Pfan
iſt. Das wird jetzt beſtätigt durch eine Meldung des Weiſe fortgeſetzt und dies habe Veranlaſſung zur Ein= briefe (Serie 3—5) 84, 3½proz. Heſſ. Landes=Hypothelen
Birſh. Wed wonach keine der rumäniſchen Firmen im legung zahlreicher Feierſchichten gegeben, da die Verwal= Pfandbriefe (Serie 9—11) 84,10 G. 4proz. Heſſ. Komma
Stande geweſen iſt, ein von der Transkaukaſus=Bahn an= tung ihre Produktion zu unlohnenden Preiſen möglichſt nal=Pſandbriefe (Serie 13—14) 97, 4proz. Heſſ.
Kommunal=
gefordertes Quantum von 2 Millionen Pud früher als in einſchränken wolle. In der Hauptſache ſei der Rückgang Pfandbriefe (Serie 15—16) 97,20. 3½proz. Heſſ. Komm
Halbjahresfriſt zu liefern. Die Bahn hat deshalb einen auf die Balkanwirren, die angeſpannte Geldmarktlage und nal=Pfandbriefe (Serie 1—3) 84,20 G, 3½proz. HeſſKom=
Vertrag auf Lieferung von amerikaniſchem Naphtha mit ſtark vergrößerte Produktion der großen weſtdeutſchen munal=Pfandbriefe (Serie 4) 84,10 G, 4proz. Naſſ.n
der Rumäniſch=Amerikaniſchen Company abgeſchloſſen, die Montankonzerne zurückzuführen. Wie die Preiſe am desbank=Pfandbriefe 99, 3½proz. Naſſ. Landesbank=Pfnle
dieſes Oel zum Preiſe von 40 Kop. pro Pud feb Batum, Eiſenmarkte geſunken ſind, beweiſe eine Submiſſion für briefe 91,50, Zproz. Naſſ. Landesbank=Pfandbriefe,
und zwar 2½ Millionen Pud per 1. Dezember 1913, offe= 25 000 Tonnen nahtloſer Leitungsrohre bei der Eiſen= Genua Loſe 212, Meininger Loſe 34,40, Türkiſche
rierte.‟ Die erwähnte Rumäniſch=Amerikaniſche Geſell= bahndirektion in Köln, da für einzelne Sorten die Ver= 162,80, Ungariſche Loſe 411, Venediger Loſe 62,10, Maaht
ſchaft iſt eine Tochtergeſellſchaft der Standard dingung Preiſe von 46 Pfennig, gegen 1,20 Mark im Grazer=Anrechtsſcheine 39.45, Gothaer Präm. II 12,
Oil Company. Nachdem Rußland jetzt zum Im= Vorjahr, ergab. Auch in der Generalverſammlung der nau=Regulierung 152,25, Bagdad=Türken 79,90, 4proz ko
port aus Amerika genötigt iſt um den eigenen Gelſenkirchener Bergwerks=Geſellſchaft wurde die Mei= vertierte Türken 74,40, 4½proz. Serben 87,70 G, Darm
Inlandsbedarf zu decken, kann wohl als erwieſen gelten, nung geäußert, daß der durch den Konjunkturrückgang her= Bank 116½, Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft 12050
daß dieſes Produktionsland als Exporteur von Petro= beigeführte Preisfall für Eiſenprodukte für die Zukunft South=Weſtafrika 113½, Otavi=Anteile 109,10, Otabi
leum und Petroleumprodukten in abſehbarer Zeit kaum eine gleich günſtige Geſtaltung der Erträgniſſe wie im ver= nußſcheine 83, Alkaliwerke Weſteregeln 186,80 Aluminimm
noch in Frage kommt, und daß die Deutſche Regierung bei floſſenen Jahre nicht erwarten laſſen. Dagegen ſpricht 272 B, Süddeutſche Immoilien=Geſellſchaft Mainzi5ll
ihren Beratungen für das Monopolgeſetz Rußland als ſich der neueſte Bericht eines rheiniſch=weſtfäliſchen Blat= lerwerke Kleyer 379, Deutſche Gold= und Silberſchee
Verſorgungsfaktor gänzlich wird ausſchalten müſſen,. Auch tes gerade über die fernere Geſtaltung der Marktverhält= Anſtalt 579,30, Chemiſche Mühlheim a. M. 58,40, Lag=und
Rumänien ſcheint danach wirklich nicht an einer Ausdeh= niſſe hoffnungsvoller aus: es wird darin hervorgehoben, Farbenfabrik Schramm, Offenbach a. M. 265 G. Holzi
nung ſeines Abſatzes gelegen zu ſein, da es nicht in der daß bei normaler Entwickelung angenommen werden kohlung 291, Reiniger, Gebhard und Schall 199, Rülge
Lage war, das große Geſchäft mit den ruſſiſchen Bahnen könne, daß im Durchſchnitt der Tieſpunkt der Preiſe für werke 186½ Akkumulatoren 338) Allgemeine Gllliſe
die führenden Walzprodukte erreicht ſei und ſtärkere Er= täts=Geſelſchaft 242½, Brown=Moperi 138½, Ledillſe
zu machen.
mäßigungen kaum noch eintreten werden. Gegen weitere vormals Spicharz, Offenbach a. M., 79 B, Ludwigsbaſee
Preiskonzeſionen mache ſich Widerſtand bei den Werken Walmühle 163 B Benz=Motoren genannt 184½ Mte=
H. Frankfurt a. M., 31. Okt. (Börſen= bemerkbar, und die Fälle mehren ſich, wo man den Auf= ler=Motoren 330, Oberurſeler Motoren 163,50, Bicl
wochenbericht.) Die Herabſetzung des offiziellen Dis= trag lieber fahren laſſe als den Preis weiter zu ermäßi= Maſchinenfabrik Dürkopp 310, Faber u. Schleichen
kontſatzes der Deutſchen Reichsbank auf 5½ Prozent iſt gen. Wenn auch das Wiedererwachen der Unternehmungs= Offenbach a. M., 118 G, Waggonfabrik Fuchs, Heille
überraſchend gekommen und fand auch bei einem Teil der luſt ſich nicht unmittelbar einſtellen werde, ſo ſei doch die 147½ B.
Preſſe eine wenig befriedigende Aufnahme. Der bekannte Anſchauung unter den Werken vertreten, daß für nächſtes
Finanzmann Bankdirektor Dr. Heifrich nahm nun das Frühahr mit gebeſerten Verhältnuiſſen zu rechnen ſei. Gewerbebibriother Vorbilderſammſtü
Reichsbankdirektorium über dieſe kritiſierte Maßnahme in Allerdings werden auch die Zweifel erwähnt, ob ſich die und Patentſchriften=Auslegeſtelle
Schutz, indem er erklärte dieſe Maßnahme ſei dadurch ge= ſeitherige gute Beſchäftigung in Eiſenbahnmaterialien noch öffnet Werktags von 8½—12½ Uhr und von 3
rechtfertigt, daß die Poſition der Bank noch niemals ſo lange halten werde, da auf die beſtehenden Kontrakte mit ausgenommen Samstags nachmittags.
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A.
Pe,
[ ← ][ ][ → ]eb2.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
3 121.
Samstag, 1. November.
1913.
kanntnachung vom 10. Dezemder 1912 (Amtsverlündigungsblat Nr. 140 vom 12. De=
An die Oetspolizeibehörden des Kreiſes.
zember 1912) unter B auf Vieh aus verſeuchten Gebieten beſchränkten Vorſchriften
Wir empfehlen Ihnen, die öffentlichen Verſammlungsräume, namentlich Säle, durch die nachſtehenden Beſtimmungen:
relche zur Abhaltung von Theatervorſtellungen, Tanzvergnügungen. Konzerten,
Volke=
rſammlungen uſw. dienen, auf ihre Feuerſicherheit und die Möglichkeit einer ſo=
Klauenviehtransporte (Zucht= und Nutzvieh), die von außerhalb Heſſens mit
frtigen raſchen Entleerung im Falle von Brandausbruch, ſowie auf die
Mög=
der Eiſenbahn in den Kreis Darmſtadt eingeführt werden, dürfen nicht eher
ausge=
ſchkeit einer ſofortigen leichten Rettung von Perſonen durch Türen und Fenſter, laden werden, bis ſie von dem zuſtändigen beamteten Veterinärarzt unterſucht ſind.
iter genauen Prüfung zu unterziehen. Nötigenfalls iſt das Erforderliche zur Abhilfe Jedoch iſt ausnahmsweiſe das Ausladen vor dieſer Unterſuchung dann geſtattet, wenn
gsbald anzuordnen. Auf die Einrichtungen, welche das alsbaldige Löſchen eines in
die Einſtellung der Tiere an dem Entladungsorte ſelbſt erfolgt. In dieſen Fällen
inem ſolchen Raume ausgebrochenen Brandes ermöglichen ſollen, iſt beſonderes darf das Fortbringen der Tiere aus dem Gehöfte, in welches ſie am Entladungsorte
lgenmerk zu richten. Soweit erforderlich, iſt der Kreisfeuerwehrinſpektor und der erſtmalig eingeſtellt wurden, nicht erfolgen, bevor die amtsärztliche Unterſuchung
ſtreisbauinſpektor gutachtlich zu hören. Bei Sälen, die im zweiten Stockwerk eines ſtatgefunden hat.
Gebändes liegen, iſt beſondere Vorſicht geboten. Auf das Vorhandenſein der erfor=
Alle aus dem rechtsrheiniſchen Bayern, aus Elſaß=Lothringen und der
irlichen Ausgänge (mit Türen, die nach außen aufgehen), von Rettungsleitern uſw., Provinz Schleſien eingeführten Klauenviehtransporte dürfen nicht eher ausgeladen
Gewicht zu legen Feuerungsanlagen und Beleuchtungseinrichtungen ſind in ſolchen werden, bis ſie von dem beamteten Tierarzt unterſucht worden ſind. Für ſie gilt
ſtäiumen auf ihre Ordnungsmäßigkeit und Sicherheit einer beſonderen Kontrolle zu. alſo die vorgenannte Ausnahme nicht. Außerdem iſt dieſes Vieh der in unſeren oben
in terwerfen.
erwähnten Bekanntmachungen angeordneten Ftägigen Quarantäne zu unterwerſen.
In denjenigen Sälen, in denen Stühle oder Bänke für das Publikum
Zuwiderhandlungen gegen dieſe Anordnungen unterliegen der Strafbeſtimmung
fgeſtellt werden, iſt ferner aus feuer= und geſundheitspolizeilichen Gründen Fol= des § 76 des Reichs=Viehſeuchengeſetzes.
indes zu beachten:
II.
1. Zwiſchen den Stuhl= oder Bankreihen müſſen genügend breite Gänge frei
Das Verladen und Umladen von außerhalb Heſſens eingeführter
Klauenvieh=
bleiben, auch die Abſtände der Stuhl= und Bankreihen von einander müſſen transporte auf heſſiſchen Eiſenbahnſtationen iſt nur nach vorgängiger Unterſuchung
ſo weit ſein, daß das Publikum nicht gedrängt ſitzt, daß vielmehr genügend der Tiere durch den zuſtändigen beamteten Veterinärarzt zu geſtatten.
Zwiſchenraum vorhanden iſt, um das Durchgehen durch die Reihen ohne
III.
Gedränge zu ermöglichen, damit im Falle der Notwendigkeit plötzlicher
Die Anzeige von dem Zeitpunkt des Entladens (I), ſowie des Umladens oder
Räumung Unglücksfälle vermieden werden.
Verladens von Klauenviehtransporten (II) iſt dem zuſtändigen beamteten Veterinär=
2. Wo in den Sälen Oefen oder unverwahrte Heizkörper ſich befinden, ſollen arzt zu erſtatten. Zur Anzeige verpflichtet ſind ſowohl die Beſitzer,
Ein=
die Sitzplätze in genügendem Abſtande von denſelben (1½—2 m) angeordnet führer oder Begleiter der Tiere, als auch die Bahnhofsvorſtände.
werden.
IV.
3. Vor den Ausgängen ſoll ausreichender freier Bewegungsraum, der mit
Die beamteten Veterinärärzte ſind in allen Fällen gehalten, über die Herkunft
Stühlen, Tiſchen uſw. nicht beſtellt werden darf, vorhanden ſein.
der Tiere ſich zu verläſſigen und zu prüfen, ob dieſe nach den zur Zeit geltenden Vor=
Endlich iſt zu prüfen, ob bei den Garderobeeinrichtungen zureichendes Perſonal ſchriften nicht unter Quarantäne zu ſtellen ſind, zutreffenden Falls aber das
Erfor=
o-handen iſt und dieſe Einrichtungen außerdem derartig gelegen und beſchaffen ſind, derliche alsbald zu veranlaſſen
3 ein, bei Räumung des Saales das Publikum gefährdendes Gedränge verhütet
Darmſtadt, den 28. Oktober 1913.
(22139
ſerden kann.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Darmſtadt, den 15. Oktober 1913.
I. V.: Dr. Reinhart.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
An die Ortspolizeibehörden und die Gendarmerieſtationen des Kreiſes.
Fey.
Wir beauftragen Sie, die oben bekannt gegebenen Beſtimmungen den in Ihren
Gemeinden anſäſigen Viehhändlern beſonders zu eröffnen. Die Einhaltung der Vor=
Bekanntmachung.
ſchriften wollen Sie überwachen und Zuwiderhandlungen ſowohl uns wie auch dem
Mit Rückſicht auf den Rückgang der Maul= und Klauenſeuche im Norden des
beamteten Tierarzt alsbald mitteilen.
ſe chs und in den Nachbargebieten des Großherzogtums erſetzen wir zufolge Ermäch=
Darmſtadt, den 28. Oktober 1913.
(22763
ſung Großh. Miniſteriums des Innern vom 28. Auguſt d. Js. zu Nr. M. d. J. II. 4569
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
durch unſere Bekanntmachung vom 6. Mai 1912 (Amtsverkündigungsblatt Nr. 54
J. V.: Dr. Reinhart.
in 9. Mai 1912) unter pos. I Ziffer 4, 5 und 6 erlaſſenen und durch unſere Be=
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Stadtverordnetenwahl.
Gefunden: 1 rote Handtaſche. 1 Taſchentuch, gez. G. 1 Paar
Offenlegung der Liſten der Stimmberechtigten zur
Stadt=
hwarze Handſchuhe. 1 einzelner ſchwarzer Handſchuh. 1 Halskette Mittwoch, 5. November 1913,
vormittags 9 Uhr,
verordnetenwahl betreffend.
ſi Anhänger. 1 vernickelter Schrankſchlüſſel. 1 goldener Korallen=
Während der Zeit vom 28. Oktober bis 3. November 1913,
Uhering. 1 Roſenkranz mit braunen Perlen. 1 Milchkanne. 1 gold. ſollen die dem Kaufmann Karl
kicdaillon mit Kette. 1 gelbe Phantaſiefeder. 1 Buch (Kant).; Kämmerling dahier und deſſen vormittags von 8 bis 1 Uhr und nachmittags von 3 bis 5 Uhr,
Perlmutthalskettchen mit Kreuzchen 1 goldener Zwicker. 1 Senſe. Sohn zuſtehenden Immobilien:Sonntag, den 2. November, nur vormittags von 8 bis 1 Uhr, liegt
die Liſte der in der Stadt Darmſtadt zur Stadtverordnetenwahl.
ſweiße geſtrickte Mütze. 1 fülberne Damenuhr mit Kette. — Zuge=(Flur Nr. am
(22794 IV 585 81 Vorgarten Heidel= Stimmberechtigten ſowie das Verzeichnis der zu dem höchſtbeſtenerten
ſifen: 1 Dobermann. — Zugeflogen: 1 Kanarienvogel.
Dritteil der Wählbaren gehörigen Perſonen auf dem Stadthauſe,
bergerſtraße,
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 2.
No=
n ber, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends IV 986 444 Hofreite Heidel=Rheinſtraße 18, Zimmer 7, im Erdgeſchoß links, zu Jedermanns
Ein=
ſicht offen. Innerhalb dieſer Friſt kann in dem bezeichneten Lokale
bergerſtraße
lieende Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße und
jedes Mitglied der Stadtgemeinde Einſicht von dieſen Liſten nehmen
Nr. 4,
unger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
auf freiwilligen Antrag derlund Einwendungen gegen dieſelben vorbringen.
Uhr ab geſchloſſen.
(22223fms
Darmſtadt, den 23. Oktober 1913.
Eigentümer in unſerem Bureau
zum dritten und letztenmal ver=
Der Oberbürgermeiſter:
Bekanntmachung
ſteigert und bei annehmbarem
Dr. Gläſſing.
lider das Betreten der militäriſchen Uebungs=Gebot der Zuſchlag erteilt werden.
Darmſtadt, 14, Oktober 1913.
plätze bei Darmſtadt.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Arbeitsvergebung.
Da in letzter Zeit wiederholt militäriſche Uebungen auf den
Müller. (V,21756
ſtungsplätzen in der Gemarkung Darmſtadt, namentlich auf dem
Die Herſtellung von Ortspflaſter, veranſchlagt zu 156 Mk., ſoll
kerzierplatz am Rheintor, durch das Herandrängen des Publikums
auf dem Wege des öfentlichen Angebots vergeben werden.
Be=
ſt doie Truppen geſtört worden ſind, ſehen wir uns veranlaßt, die
dingungen und Voranſchlag liegen bei Großherzogl. Bürgermeiſterei
ſickſtehende Polizeiverordnung über das Betreten der militäriſchen
Gochow 1.R.
Braunshardt zur Einſicht offen, woſelbſt ſchriftliche Angebote ſpäteſtens
blungsplätze bei Darmſtadt erneut bekannt zu geben. Wir empfehlen
bis nächſten Donnerstag, den 6. November, nachmittagss Uhr,
DDamnlkend& ae-Habckunenfabuk.
ſligend, die Vorſchriften dieſer Verordnung zu beachten, und zwar
(22787
entgegengenommen werden.
Otnmamatebauanatult.
Am entlich was den Exerzierplatz am Rheintor betrifft, da wenn die
Braunshardt, den 28. Oktober 1913.
blungen weiter in der Weiſe wie ſeither von dem Publikum geſtört
Großh. Bürgermeiſterei Braunshardt.
Ohenkach aAain. —
frgen, die Militärbehörde genötigt ſein würde, das Betreten des
Schmidt.
e zierplatzes überhaupt zu verbieten.
(22594mds
Darmſtadt, den 27. Oktober 1913.
Ankauf
Für (22744a
Großherzogliches Polizeiamt.
meinste Hafermast-Gänse! jung, fett,
von getrag. Herren= u. Damenkleid.,
Gennes.
tägl. friſch geſchl., fb. ger., 7b. 12 Pfd.
Stiefeln u. Zahngebiſſen. Zahle
p. Pfd. 60 Pfg. verſ. g. Poſtnachn.
Polizeiverordnung.
Ihnen die höchſten Preiſe. Poſt=
Otto Panzer, Gutsbesitzer, Schillelwe
Dlüſchen karte genügt. M. Lemler, Ober=
Betreffend: Das Betreten der militäriſchen Uebungsplätze
b. Gr.=Friedrichsdorf, Oſtpr. (*13592,g
(*13665soi
gaſſe 15, Laden.
bei Darmſtadt.
7 Mon., zuchtf., ge=zahle wegen dringenden Bedarfs
Nach Anhörung der Stadtverordneten=Verſammlung wird, in
Ein nochgurerhalt.
mnäßheit des Artikel 56 der Städteordnung, mit Genehmigung Hiegenboßkgkört,kräft. ſchön. Tier, allerhöchſte Preiſe. Poſtkarte wird Damenrad! Tamenrad zu kauf.
ſoſzherzoglichen Miniſteriums des Innern und der Juſtiz vom z. verk. Soderſtr. 110, pt. (*13561sm vergütet. Rubin, Kaupſtr. 46, II.geſ. Off. u. G 11 a. d. Exp. (*13644
Februar 1893 zu Nr. M. J. 5665 unter Aufhebung der
Polizei=
hoirdnung vom 11. Januar 1892 verordnet, was folgt:
§ 1. Das Betreten des Infanterie=Exerzierplatzes und der
inplätze während der daſelbſt ſtattfindenden Truppen=Uebungen,
Winter-Saison 1913/14.
bis der Springgärten und der militäriſchen Schießſtände in der
Anaarkung Darmſtadt iſt Zivilperſonen unterſagt. Die durch die
hhir bſtandanlagen ziehenden öffentlichen Wege können, ſolange keine
ießübungen ſtattfinden, frei paſſiert werden, während dieſer
ſhungen iſt jedoch deren Paſſieren verboten.
§ 2. Wer der Aufforderung des Militärs oder der
Polizei=
hane den betreffenden Platz zu verlaſſen, nicht ſofort Folge leiſtet,
Springgärten und Schießſtände unbefugt betritt, wird mit
Prachtvolle Neuheiten in
Uhſtrafe bis zu 10 Mark beſtraft.
Darmſtadt, den 6. März 1893.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Mka ufspreiſe der Fleiſch=u. Wurſtwareni. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
Anzuo-, Paletot- u. Hosenstoffen
(Mach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per ½ kg
per ½ kg
Aſemfleiſch . . . .
96
Pfg. Dörrfleiſch
120 Pfg.
dſ leiſch . . . . . 8
Speck
.120 „
)„
t,roh
Schmalz, ganz und
Kostüm-, Kleider- u. Blusenstoffen
ausgelaſſen . . .
90
ausgelaſſen.
. . . . 8
„ Schinken m. Bein . . . 120
billeiſch . . . . . 100 „
Rollſchinken
140 „
.100
Anmeifleiſch
Schinken (gekocht) im
,
Bruſt .
70 „
Ausſchnitt
. 240
reeinefleiſch, Bauch=
Lenden u. Schnitzel
140 „
Jean Stichel
la ppen mit Zugabe. 90 „ Fleiſch ohne Knochen u.
Poeineſleiſch,
Bauch=
gehacktes Fleiſch . . 130
Fa. Franz Gaydoul,
Ulappen ohne Zugabe 100 „ j Rippenſpeer m. Knochen 120
Telephon 1519.
Baistnefleiſch, Braten=
Rippenſpeerohne Knochen 140 „
Ofs,
Etagengeschäft
lſtäcke
100 „ 1Schwartenmagen,
Peitttt, Kotelettſtück u.
Fleiſch= u. Bratwurſt 96 „
22864a) (f. Suniab
5₰ 1 Schulstraße 1.
Aa ſalzenes Fleiſch . 110 . Leber= u. Blutwurſt:
80 „
ein ſchwarz.
werkaufen beſticktes: (Reichsadreßbuch
Ich habe keine Ladenspesen, kann Sie daher sehr billig bedienen.
Kimnet=Kape 5 Mk. ein ſilberner Jahrgang 1910, billig zu verkaufen.
Brungriff 1.50, 2 Trauerſchleier Röhm & Haas, chemiſche Fabrik,
(22766sg
5 Pfg. Dieburgerſtr. 50, I. (*1Darmstadt.
4
-
Zu den hier abgebildeten Modellen ſind
Bei Beſtellung iſt genaue Angabe der
die Weltruf genießenden
Nummer, Taillenweite, Hüftweite und
Oberweite erforderlich. Bezugsquelle für
Butterich’s Schnittmuſter,
Butterick’s Schnittmuſter
nach denen iede Dame ohne
Schwierig=
keit ihre Garderöbe ſelbſt anfertigen
ſind die überall beſtehenden
Butterick’s=
kann, erhältlich. (6551a
Agenturen oder auch die Schnittmuſter=
MoDErr RvUE
Abteilung von Butterick’s Moden=Revue,
Alleinverkauf Gebr. Höslein
Berlin 8W. 68, Charlottenſtraße 6 und
Berlin W 8, Leipziger Straße 102.
Darmſtadt — Ludwigsplatz.
beſonders praktiſche Eigenſchaften auszuzeichnen. Aber ſie ſollen
Der Straßenanzug.
M. v. Suttner.
ja auch nicht für Strapazerzwecke dienen!
Es gibt heute Straßenanzüge von ſehr verſchiedenen Werten, ſofern
es ſich um die große Modedame handelt. Ein einziger „Bummel” durch
Beſchreibung zu unſeren Abbildungen.
die Rue de la Paix in Paris wird in dieſer Hinſicht faſt „zur
Offen=
barung”, denn hier ſieht man aus majeſtätiſchen Limouſinen die elegan=
Einfachheit, Geſchmack und Vornehmheit iſt dem hübſchen Kleid eigen,
das als Muſter 63 099 unſeren Leſerinnen präſentiert wird. Es iſt ein ganz
teſten Frauenerſcheinungen ſteigen, die Paris beherbergt, die
gelegent=
einfaches undrapiertes Kleid und beſteht aus einem engen, dreiteiligen Rock,
lich ein paar Schritte zu Fuß gehen, um die legendären Couturiers,
der in Mittelgröße an der Unterkante 1,50 m mißt und in leicht gehobener
Modiſtinnen und Juweliere aufzuſuchen. Ihr „Straßenanzug” iſt den
Gürtellinie an eine bluſige Taille gefügt iſt. Aber die Linien von Rock und
Anforderungen, die dieſes Wort in ſich zu bergen ſcheint, freilich oft
Taille ſind trotz aller Einfachheit, oder eigentlich gerade deswegen von
be=
ſonderer Diſtinktion und Anmut, einerlei ob man die langen oder die kürzeren,
nicht gewachſen, tragen ſie doch ſelbſt mitten im Winter tief
dekolle=
einnähtigen, an eine vertiefte Schulter geſetzten Armel verwendet und ſich für
tierte, ſeidene Schuhe und „Schleierſtrümpfe”, der Schlitz im
Kleider=
den hohen Kragen oder den leichten Ausſchnitt entſcheidet. Das Kleid iſt
am=
rock wird immer kühner und der Taillenausſchnitt immer tiefer,
beſten in Leinen, Baumwollratin, Baumwollpoplin und Pikee oder in Serge,
Jacke oder Mäntel verbergen ihn nur mangelhaft, ſo daß wir über
Wollratin und Wollrepp auszuführen.
Für mittelgroße Figuren berechnet man für das Kleid mit kurzen
ſeine Dimenſionen nicht im Zweifel bleiben können.
Armeln 4,25 m Stoff 80 cm breit und 35 cm abſtechenden Stoff 70 cm breit
Ganz unzweifelhaft dominiert ſchwarze Seide und ſchwarzer
für den Umlegekragen und die Manſchetten.
Samt, ſofern es ſich um die Straßentoilette jener Frau handelt, der
Muſter 63 099 iſt in 7 Größen, von 81—112 cm Oberkante, er=
der Wagen ſtändig zur Verfügung ſteht, — die zum mindeſten einen
hältlich.
ſolchen herbeiwinkt, ſobald ſie eine verhältnismäßig große Diſtanz
Ein außergewöhnlich hübſches und elegantes Jackett kann für junge
Mädchen und für Frauen von zarter Figur nach unſerem Muſter 63 244
an=
vom Beſtimmungsort trennt oder ſobald ſie ſich aus einem ganz be= C.h
gefertigt werden. Das Jackett iſt in Dreiviertellänge gehalten und zeichnet
ſtimmten Straßenzuge entfernt.
K
ſich durch die allermodernſten Linien aus. Die Verſchlußlinien ſind natürlich
Neben ſchwarzer Charmence wird Crépe de Chine und Moiré (
abgeſchrägt, und der einknöpfige Verſchluß iſt ſo tief wie nur möglich gelegt.
verarbeitet, Köpelſcher
Die Vorderpartien der Jacke
ſind ſo geformt und ge=
Moiré weich wie Atlas,
Sboha
ſchnitten, daß ſie
zurückge=
aber doch ein wenig
kon=
ſchlagen werden können und
ſiſtenter, was wir bei der
eine Bekleidung zeigen, die
augenblicklichen Linien=
63177
wie ein langer, graziöſer
Me
Kragen wirkt, oder daß ſie,
gebung der Mode gar
an kühleren Tagen und auf Reiſen, hochge=
Wead.
nicht ungern ſehen, denn — fügen wir uns
ſchloſſen werden können. Ein Rückengürtel iſt
in das Unvermeidliche! — alle „robes
6
vorgeſehen und wird von vielen nicht vermißt
habillées” werden ſo gearbeitet, daß ſie
werden wollen, aber das Muſter kann auch
die Hüften weſentlich verbreitern. Faſt
ganz ohne Gürtel angefertigt werden. Ebenſo
können eventuell die Manſchetten und die
als wollten ſie uns eine Entſchädigung da=
Taſchen, die ſicherlich hübſch und jugendlich
für bieten, daß ſie uns dieſen lange
un=
wirken, ohne Schaden der Geſamtwirkung
fort=
gewohnten Zwang auferlegen, umſpannen
fallen. Die Armel ſind in ein vertieftes
Arm=
ſie aber unſere Knie eng, wie zuvor, und
loch geſetzt.
Für ein ſechzehnjähriges Mädchen
be=
wir müſſen die Röcke unten öffnen um
rechnet man 3,65 m Stoff 88 cm breit.
bequem ausſchreiten zu können.
Muſter 63 244 iſt in 6 Größen, für
Auch Tafft ſieht man viel, die Röcke
14—19 Jahre, erhältlich.
Muſter 63333 ſtellt eine neue und ſehr
mit jener, faſt möchte man ſagen, obligaten
elegante Damenjacke dar, die ein wenig im
kleinen Tunik ausgeſtattet, die luftig um
Genre der ruſſiſchen Bluſen gehalten iſt und
die Hüften flattert, wie ein kleines
im Jackenteil in der normalen Taillenlinie
Ballettröckchen!
eine leichte Stoffülle zeigt. Die Jacke hängt
aber nicht bluſig über den Gürtel und iſt auch
Jedweder Schablone noch ferner als
nicht an der Unterkante an die Figur anliegend
die Röcke, ſind die halblangen Umhüllen
eingerafft. Die Linien dieſes Modells ſind von
einfacher und vornehmer
aus broſchierten Stoffen
Eleganz, und es ergibt, mit
mit Pelz garniert, oder
Malſc.
dem richigen Rocke
ver=
aus dieſem, die den
Ober=
bunden, ein wirklich
tadel=
körper ganz leger
um=
loſes Koſtüm. Der Weſten=
(
einſatz iſt eine Einzelheit,
faſſend am unteren
Ran=
die nicht nur im Augenblick
de zuſammengezogen
modern iſt, ſondern auch
werden, und zwar liegt
vorausſichtlich an allen
dieſes „mouvement‟
Wintermodellen eine
be=
deutende Rolle ſpielen wird,
ſchon im Schnitt oder die
und die beiden im Muſter
Trägerin gibt es dem
gegebenen Kragen ſind kleid=
Mäntelchen, indem ſie es
ſam und anmutig.
„um ſich drapiert” wo=
Für mittelgroße
Fi=
zu ein gewiſſes Ausmaß
guren berechnet man zur
an Grazie unentbehr=
Ausführung der 96 cm
langen Jacke 2,05m Stoff
lich iſt.
e
110 cm breit mit 55 cm
Das Um und Auf
Stoff 52 cm breit.
(72
Muſter 63 333 iſt
des Straßenanzugesaber
in 7 Größen, von 81—112
iſt und bleibt das
Trot=
cm Oberweite, erhältlich.
teurkleid aus Wollſtoff.
Rock, Muſter 63 266,
denn — ein Seidenſtoff
beſteht aus zwei Teilen, iſt
7
auf einer Seite an der
ſeit=
mag noch ſo gut ſein, er
lichen Vorderbahn drapiert
iſt doch nicht denſelben
und hat an der Drapierung
Strapazen gewachſen
im unteren Teil eine
ein=
wie ein Wollſtoff, und
geſetzte Faltenpartie. Sind
Sleee
er mag noch ſo diskret
dieſe Falten ausgezogen,
dann mißt der Rock, der
und gediegen in der
Far=
in runder Länge gehalten
6309₰
be ſein, es gibt zahlloſe
93335 tr. 65266
und hinten an der Ober=
Situationen in denen ſich das Kleid aus Wollſtoff beſſer ausnimmt /
kante eingereiht iſt, an der Unterkante in Mittelgröße 1,60 m.
Für mittelgroße Figuren berechnet man 2,50 m glatten oder geſtreiften
als das aus Seide, vor allem ſchon einmal aus dem Grunde als das
Stoff 100 cm breit.
Seidenkleid bezüglich der Details des Anzuges — Schuhwerk, Hut,
Muſter 63 266 iſt in 8 Größen, von 56—91 cm Taillenweite und
Bluſe uſw. — viel größere Anforderungen aushält als das Wollkleid.
94—134 cm Hüftenmaß, erhältlich.
Die Mode gibt uns heute die Möglichkeit in die Hand auch
Fragt man in irgendwelchen Spezialgeſchäften, welche Röcke für junge
das Wollkleid ſo herzuſtellen, daß es den Eindruck der „robe habillée‟
Mädchen und Frauen von zarter Figur am meiſten verlangt und gekauft
werden, dann hört man allüberall, daß die zweiteiligen Modelle, mit einer
mache. In dieſem Fall wird die Schnittweiſe nicht die eines ſtreng
über die Hüften gehenden Faltennaht, am beliebteſten ſind beſonders wenn
ſchneidermäßigen Kleides ſein, der Stoff natürlich nicht meliert,
die Faltennaht an der Unterkante etwas offen gelaſſen wird und ſo Bequem=
(E4
denn der engliſch gemuſterte Stoff — und ſei er von noch ſo
lichkeit und moderne Eleganz vereint. Oft find auch dieſe Nähte mit Knöpfen
vorzüglicher Qualität — trägt immer gleichſam die Marke „
Stra=
beſetzt, und dann werden eben die beiden letzten Knöpfe offen gelaſſen, um
05244 u. 63299
den Effekt des Schlitzes zu erzielen. Muſter 63299 ſtellt einen ſolchen Rock dar,
paze” an ſich, der Rock wird leicht drapiert ſein. Wir verwenden
der ev. anſtatt aus zwei Teilen auch aus drei oder vier Teilen geſchnitten werden kann, wenn=der
in dieſem Winter für derartige Koſtüme, die durch eine elegante Tüll=, Spitzen=,
Stoff, der zur Ausführung verwendet wird, nicht breit genug liegt. Der Rock kann an der
Chiffon= oder einfarbige Seidenbluſe komplettiert werden, in erſter Linie
Seite geſchloſſen werden und eine hintere Mittelnaht haben und kann ſowohl ſelbſtändig als
„velours de laine‟ — und Ratinéſtoffe, „duvetine” und „cöte de cheval‟
auch mit einer Bluſe verbunden, als ganzes Kleid getragen werden. Die Gürtellinie iſt leicht
gehoben, und das Maß der Unterkante beträgt in Mittelgröße ungefähr 1,60 m.
es gibt für dieſen Stoff keine deutſche Bezeichnung, man müßte dann ſagen
Für ein ſechzehnjähriges Mädchen berechnet man für den zweiteiligen Rock 2,10 m
breit gerippte Ripsſtoffe — alſo mit Ausnahme des letzteren lauter rauhe, ſehr
Stoff 100 cm breit.
weiche flanellartige Stoffe die nur den einen Mangel haben, ſich nicht durch
Muſter 63 299 iſt in 6 Größen, für 14—19 Jahre, erhältlich.
LXI
Nachdruck auch mit Quellenangabe verboten.
2
60
[ ← ][ ][ → ] Nummer 262.
agblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Seite 15.
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In Deutſchland auf 100 Mädchen 106 ſoder
-Saibe N. 1.30 gegen Flechten, olens Knaben Da im früheſten Alter aber mehr Knaben als vor dieſer lebhaſt bewegten Gruppe ſtünde, würde er nicht
Wunden, Rheumatismus, Nervosität, klä- Mädchen ſterben, ging dieſer Ueberſchuß wieder verloren. glauben, der Mann da oben, der mit ſeinem Seitengewehr
morrhoiden u. a. Verlangen Sie Prospekt So betrug 1895 der Ueberſchuß an Knaben bei Kindern droht, habe es übernommen, das Publikum vor hygieniſch
Der
mit Heilberichten (gratis) durch d. Fabr. unter 14 Jahren nur 1700, 1907 dagegen 61602. Jeden= polizeiwidrigem Mißbrauch der Ecke zu warnen?
Hans Heiss, Darmstadt, Ross- falls läßt die Statiſtik erkennen, daß im eigentlichen
Dieſes Denkmal wurde geſchaffen aus Beiträgen von
ſferstrasse 22. Zu haben in Apotheken od. durch Heiratsalter heute ein Frauenüberſchuß nicht vorhanden Groß und Klein im ganzen Heſſenlande, und möchte ich
Mmittlung der Fabrik.
(18172a iſt und daß bloße Zahlenverhältnis der Geſchlechter gün= ſagen, es wurde gefugt und verkittet mit Blut und mit
ſtige Heiratsausſichten bietet. Es ſind ſogar beträchtlich Tränen derjenigen, deren Väter, deren Söhne oder Brüder
mehr Heiratskandidaten da, als notwendig wären. Die dereinſt ausgezogen ſind, als der Feind an der Grenze
Vermiſchtes.
wirtſchaftliche Lage und die ſoziale Stellung freilich bie= drohte, und deren Gebeine jetzt die fremde Erde deckt oder
* Alte Kirchen und moderne Technik. Wenn manch ten ſchwere Hinderniſſe für ein Zunehmen der Heiraten, die als Krüppel oder ſiechen Leibes wieder heimkehrten.
esgrauer Kirchturm mit Augen längſt entſchwundener doch ſind im allgemeinen Heiraten heute häufiger gewor= So ein Denkmal ſteht nicht einfach dem
Verſchönerungs=
rhunderte auf uns hinabſchaut, denken wohl nur die den als früher. Von 1000 Menſchen waren 1995 340 ver=verein zur Verfügung und braucht auch nicht, wie der Herr
igſten daran, welch große Kunſtſchätze eine unſcheinbare heiratet, 1907 353. Es gab 1907 weniger unverheiratete Einſender ſo witzig ſich ausdrückt, das äſthetiſche Gefühl
rkirche oft in ſich birgt. Werden doch hier immer noch Frauen als 1895. Die Zahl der weiblichen Ledigen im von „Onkel Fritz und Tante Pauline” zu befriedigen. Für
und zu Gemälde alter Meiſter entdeckt. Auch die zu Heiratsalter iſt um 1,68 v. H. zurückgegangen; auch das dasſelbe gibt es nur einen paſſenden Platz für die
Aufſtel=
gottesdienſtlichen Handlungen erforderlichen Geräte Heiratsalter der Männer hat ſich verjüngt. Es heirateten lung, das iſt der altheſſiſche Paradeplatz, an der Seite des
ſp häufig von wunderbarer Ausführung. Leider ſind 1907 ein Drittel Million Männer mehr unter 30 Jahren altheſſiſchen Landgrafenſchloſſes. Dort haben ſich einſt die
Koſtbarkeiten vielen ungünſtigen atmoſphäriſchen als 1895.
heſſiſchen Bataillone mit einem „morituri salutant” von
Pſüſſen ausgeſetzt, unter denen die Heizung und
Be=
ihrem Kriegsherrn verabſchiedet, wenn ſie auszogen auf
ſtäitung oft ſehr intenſiv mitwirken, ſofern dieſelben mit
die Schlachtfelder von Flandern, Spanien, Oeſterreich und
ühen Flammen arbeiten, dexen Verbrennungsgaſe durch
Rußland, und dort haben die heimgekehrten Trümmer ſich
Stimmen aus dem Publikum.
wieder vorgeſtellt zum Beweiſe, daß, wenn auch alles
ver=
e Gehalt an Kohlenſäure und Waſſerdampf auf Ge= (Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimt
Redaktion
ne und Silbergeſchirre zerſtörend einwirken. Im In= leinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des
Abſ. 2 des loren war, doch allem die Ehre bewahrt blieb in altheſſi=
Preßgeſetzesein vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
ſcher Treue.
ſe nationaler Kunſtſchätze in unſeren Kirchen ſollte man
Vielleicht wäre der nachſtehende Vorſchlag geeignet,
mindeſten die Beleuchtung durch elektriſches Licht er= Nochmals die Frage des
Landeskrieger=
eine Einigung getrennter Meinungen herbeizuführen:
Be=
im laſſen. Selbſt die elektriſche Heizung von Kirchen
denkmals.
kanntlich erinnert der noch vorhandene Reſt unſeres Pa=
Mrutzutage bei der hohen Entwickelung der Ueberland=
Sie graben Gräber tief und weit 7 Der Völker Blüte
radeplatzes einigermaßen an die Karte von Süditalien,
ſtalen wirtſchaftlich durchaus möglich, wie es die elek= ſinkt hinein / Von ſchönem Tod, von gutem Streit / Lügt oder auch an die Form eines Stiefels mit nach Oſten
ge=
ſte Beheizung der Sebalduskirche in Nürnberg bewieſen prahlend mancher kalte Stein.
wendeter Fußſpitze. Wenn die dermalen vom oberen Ende
Die elektriſche Beleuchtung iſt tatſächlich nur noch
Daß die Volksſtimme (vox populi) ſich immer noch nicht
der Rheinſtraße nach Norden abzweigende Straße
ſchnur=
halb ſo teuer als das Petroleumlicht. Wegen ſeiner über das Schickſal unſeres Landeskriegerdenkmals beruhigt gerade in ihrer erſten Richtung fortgeſetzt würde, ſo bil=
Mtten Feuerſicherheit und ſeinen hygieniſchen Vorzügen habe, ſcheint dem Autor des Eingeſandts in der Nr. 231 dete ſie, faſt genau auf den Haupteingang des Muſeums
de es überall in den Kirchen eingeführt werden. Bei des Darmſtädter Tagblatts nicht entgangen zu ſein, indem treffend, einen würdigen Zugang zu dieſem Bau, der bis
ſtenneubauten verwendet man ja faſt durchweg die er ſo gſpaßig veranlagter Weiſe als Kunſtautorität
iſche Beleuchtung; mit Rückſicht auf den höheren dieſen Leuten einmal den Text lieſt” wegen ihres ewigen jetzt auch in die Ecke geſchoben erſcheint. Die hierbei
ab=
geſchnittene Fußſpitze würde, mit Randſteinen eingefaßt,
ſtwert ſollte man indeſſen auch gerade unſere alten Kriegerdenkmals, und ſoll das aber auch nicht ohne Wider= und von drei Straßen umgeben, einen richtigen Platz für
ihen bezüglich der Beleuchtung moderniſieren. Die elek= ſpruch hingenommen werden.
As
das Denkmal bilden, wo es, etwas nach links gegen das
: Beleuchtung und Heizung ſind die einzigen moder=
Daß das Denkmal nicht auf den Bahnhofsplatz gehört, maleriſche alte Schloß gewendet, gleichſam den Vorder=
Faktoren, die den äſthetiſchen Geſamteindruck einer wo ankommenden und abfahrenden Menſchen wohl der
grund zu dem letzteren bildend, unbeeinflußt von anderen
h. nicht heeinträchtigen, da weder Schornſteine noch Sinn nach einem Gepäckträger, Auto oder Straßenbahn Bauwerken, ſtehen könne. Das verbleibende längliche
Affreitungen noch koſtſpielige Umbauten notwendig ſind. ſteht, nicht aber nach Kriegserinnerungen, das ſteht außer Rechteck gabe dann unſerer modernen Gartenbaukunſt Ge=
Günſtige Heiratsausſichten. Die allgemeine Klage, jedem Zweifel, wie auch für jeden anderen Platz in der
fir ſo viele Mädchen keine Männer da ſind, verliert Stadt. Daß es auch nicht als Attrappe hinter Gebüſchen legenheit, einen würdigen Rahmen für das ſchöne
Reitet=
ſtandbild zu ſchaffen. Schließlich möchte ich noch dem
und mehr an Geltung. Das zeigen deutlich die verſteckt werden ſoll, wozu ſonſt die Künſtler ihre Nym= Herrn Einſender ein paar Reihen zum Nachdenken
mittei=
ltiſchen Nachweiſe, die Dr Gertrud Bäumer in einem phen und Dianas liefern, davor warnt uns ja bis jetzt
ſtass von „Ueber Land und Meer” (Deutſche Verlags= der Anblick des ſchönen Reiterſtandbildes unſeres tapferen len, die einmal vor bald hundert Jahren, als auch ſo ein
lctt) beibringt. Die Abnahme des ſo oft beklagten Führers von 1870/71, das mich in ſeiner dermaligen pro= Plitiſcher Katzenjammer herrſchte, am Niederehein im
Aimüberſchuſſes prägt ſich immer ſtärker aus. Noch piſoriſchen Feigenblattverhüllung an eine Feſtrede er= Schwange war und auf Hochdeutſch etwa lautete:
Der Junker Hans fuhr über den Rhein, da traf ein
gab es in Deutſchland 920615 Frauen mehr als innert, in welcher der Redner ſtecken geblieben iſt. Daß
teer, d. h. auf 1000 Männer kamen 1042 Frauen, Heute das Denkmal keinerlei Beziehungen zu Kunſtgebäuden hat, gewaltiger Sturmwind ein; o, heiliger Michel, o. hilf
ge=
es bei weit größerer Geſamtbevölkerung nur noch lehrt ſchon das klaſſiſche Wort: inter arma silent musge; ſchwind, ſonſt muß ich verſaufen mit Weib und Kind: die
Frauen mehr als Männer, d. h. auf 1000 Männer daß es aber auch ganz und gar nicht in dieſe vielbeklagte ſchönſte Kerze verſprech ich dir, ſo groß, als wie der
Maſt=
en 1026 Frauen. Dieſe Wandlung rührt aus zwei Ecke gehört, dafür möchte ich mir einen Schwurzeugen in baum hier. Ei. Vater, das kleine Hänschen ſpricht, ſo große
ſäen her: einmal hört die Auswanderung, die ſehr der Perſon beſagten Einſenders ſchaffen, indem ich die Kerzen, die gibt’s ja gar nicht. Biſt ſtill! Sind wir erſt
ſkänner dem Lande entzogen hatte, mehr und mehr Gewiſſensfrage an ihn richte: Falls das Kunſtwerk noch= über dem Naß, da wirſt du’s gleich ſehen — dann — pfeife
ind dann wurden durch energiſche Bekämpfung der mals geplant und errichtet werden ſollte, würden Sie, merm was!
Kein Kunſtverſtändiger, aber einer, der auch
Uingsſterblichkeit mehr Knaben als Mädchen dem Ihren Künſtlerruf riskierend, gerade dieſe Stelle in
Vor=
mit dabei war.
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leer. Jetzt ſchau ich wirklich ſchon viel ruhiger und ge= vollendet, ſie hatte bis zum Schluß treu bei ihm
ausgehal=
ten, war treu als ancegende Muſe an ſeiner Seite
ge=
ſättigter und beruhigter in dieſe öde, verſchneite Land=
Frau Melodie.
ſtanden, was war da natürlicher, als daß ſie jetzt ihn
ſchaft. Ich bin Ihnen ſehr zu Dank verpflichtet!
Koman von Carl Conte Scapinelli.
O, bitte, Sie machen mich glücklich, mein Karges mit allein ließ und nach Hauſe fuhr. Daß ſie den Entſchluß
(Nachdruck verboten.)
28
zur Abreiſe ſo ſpontan und plötzlich gefaßt, war eben ganz
mir zu teilen.
ie ſchwiegen beide ein wenig. Plötzlich fragte
Berg=
ihrer launiſchen Art entſprechend.
Sie ſind ein heimlicher Protz, lieber Herr Bergauer!
alſabenhin: Sie ſcheinen mir übrigens auch Talent und
O nein, gnädige Frau, ein ganz unheimlicher bin ich,
Jetzt endlich war ſein Weck fertig, das ihn vom Fron
Iifür wirklichen Luxus zu haben!
des Kapellmeiſters befreien und ihn zum wohlhabenden
und dazu ſehr, ſehr glücklich, eine ſo geiſtreiche und
rei=
ielleicht. Ich glaube, mir würde es nicht ſchwer
f reich zu ſein. Sie verſuchte, es ſcherzhaft zu ſagen. zende Begleitung zu haben. Es iſt nur jammerſchade, daß Manne machen ſollte. Wenn erſt das der Fall war, wenn
kanen iſt das Armbleiben doppelt bitter! Sie ver= wir uns in Wien nicht öfters trafen. Aber wie wollen’s er frei und ungebunden an neue künſtleriſche Arbeit gehen
z naß ich das hinzufüge. Aber dann gehört viel Mut nachholen, auch gegen Rittners Willen, der mich heimlich konnte, dann war es Zeit, nach Irmas Wunſch zu heiraten.
haßt. O, ich weiß es. Aber verſprechen Sie mir, wir
Immer mehr drängten alle ſeine Gedanken ſeiner
daſſeinen Künſtler zu heiraten!
wollen’s nachholen?
Operette und dem wichtigen Gang zu, den er nun vor=
Lann einem vielleicht Luxus ſchaffen!
Gutgelaunt, lachend ſtreckte ſie ihm die Hand zum hatte. Er ſelbſt war begierig, wie ihn der Direktor des
ienen’s ſehr gut geht: Parvenü=Luxus. A. tout prix-
Theaters empfangen würde, und welchen Eindruck das
O gewiß!
Verſpruch hin.
ſt ddas ein ſo großer Unterſchied?
Während Irma gar nicht merkte, daß ſie ſich ſchon der Werk auf ihn machen werde.
Punkt ½11 Uhr ſtand er denn auch in der
Direktions=
üee Pardon! Ein Schlückchen Samos gefällig — oder ungariſchen Landesgrenze näherten und weiter mit Herrn
: Der iſt zwanzig Jahre alt!
Bergauer plauderte, hatte ſich in Wien drinnen nach ver= kanzlei, und einen Augenblick ſpäter wurde er zum
Direk=
ſe nahm das dargebotene Gläschen, nippte daran geblichem Verſuch, zu ſchlafen, endlich Joſef Rittner aus tor Witzel=Burg vorgelaſſen.
undhigte: Sappeclot, das wärmt die Glieder!
„Freu’ mich, freu’ mich, daß Sie kommen, Herr
Ka=
dem Bett erhoben, hatte langſam Toilette gemacht, ſein
er umſchmeichelt ſie direkt. Er ſtreichelt ſie mit ſchönſtes Zivil angelegt, denn er wollte heute vormittag die pellmeiſter, und wie ich ſehe, nicht mit leeren Händen.
ſe Gold. So was muß man beim Trinken auskoſten! Partitur ſeiner Operette ſelbſt zum Theaterdirektor tragen, Operetten werden ja genug geſchrieben, aber keine
ge=
ſcheiten! Aber wenn Sie erlauben, laß ich gleich unſeren
r bitte, bitte, nehmen Sie doch noch ein Gläschen. dem er ſie geſtern ſchon angekündigt hatte.
Ueber die plötzliche Abreiſe Irmas hatte er ſich lang= jungen Kapellmeiſter kommen, den Kartosky, damit er
wird Ihnen Wien und Rittner und das alles viel
bedllünggsloſer und weniger einer Träne wert erſcheinen. ſam beeuhigt, ſchließlich war es nur natürlich, daß ſie jetzt, mir auch ein bißchen mit zuhört. Er hat ein feines Ohr
ſlausben Sie? Dann will ich’s verſuchen und Ihr da ſie verlobt waren, nach langer Abweſenheit wieder in für das, was wirkſam iſt! Sie tun uns doch die Freude
s Gold ſchlürfen! Und ſie trank den kleinen Kelch das Haus ihrer Mutter zurückkehrte. Seine Operette warund charakteriſieren uns mit ein paar Hauptſtücken die
Seite 19.
[ ← ][ ][ → ] Nummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Seite 20.
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Annahme Irma ganz vergeſſen hatte.
Brot, hoffentlich iſt Ihr „Irrwiſch” einer! So ſprach der! ſie lauſchten, und der trockene Kartosky bekam plötzlich
Faſt wäre er in die Penſion gelaufen, um ihröſl
große, hagere Direktor weiter, ſein glattraſiertes Geſicht Leben in den jungen welken Zügen und ſummte heimlich
ſtreichelnd und mit dem Zwicker in der Rechten ſpielend. mit und ſchlug den Takt, und der hagere Direktor ſpielte dem Ereignis Mitteilung zu machen, — wenn ihn
letzten Augenblick nicht noch alles eingefallen wäre. Eoſ
Er hatte den Dirigenten Kartosky, ſeinen zweiten Ka=ſchmunzelnd mit dem baumelnden Zwicker.
Er raunte Kartosky etwas zu, der nickte energiſch. begnügte er ſich, zuerſt nach Hauſe zu gehen und ſeinen
pellmeiſter, ſchon geſtern abend verſtändigt, und ſo
brauch=
ten ſie nicht lange zu warten, bis der junge Mann mit Dann ſagte Direktor Witzel=Burg: Lieber Herr Rittner, Freude, da er niemanden anderen traf, der Frau Gellem
de wallenden braunen Mähne, dem ſchmalen, ſchon ge=die Operette iſt akzeptiert. Ich gratuliere Ihnen und mir, pichl mitzuteilen, die ſich denn auch in den höchſten
ffurchten Geſicht, den großen, von einer mächtigen Brille und wenn mich nicht alle Teufel foppen, dann werden wir ſchen erging.
Und hoffentlich vergeſſen’s meine Lina nicht beima
beide ein gutes Geſchäft daran machen. Ich hoff, nach
bedeckten, faſt ſtechenden Augen eintrat.
Die Herren kennen ſich vielleicht als zwei indirekte dem Karneval bring’ ich ſie heraus!
Direktor für eine größere Partie zu empfehlen! fügtei=
Nun ſagte Kartosky endlich auch: Großartig, ich bin ſie bei.
Kollegen und als zwei hoffnungsvolle Sterne. Na, der
Kartosky, der ſchaut im innerſten Herzen ein wenig ver= weg! Ja, das wird mitreißen. Die Miſchung von Eſprit
Natürlich, auf keinen Fall vergeſſe ich’s!
ächtlich auf das leichte Genre herab, ſonſt hätt’ er mir und Wiener Weiſen, das iſt was für uns. Und dann
Na, wie geht’s denn zwiſchen der Linerl und dem Ele);
bei ſeiner Begabung ſchon einen Schlager geſchrieben, endlich keine Girardi=Rolle. Endlich keine Rückſicht auf linger Theodor?
aber ich hab’ ihn im Verdacht, er ſchreibt an einer tragi= die Halsweite der Sängerinnen und Sänger. Aber ich
Ja, ja, Herr von Rittner, ich ſag’s ja, Sie ſein eint
ſchind’ und prob’ ſie ſo lang’, bis ſie es können. Sie
ſchen Oper!
edler Mann. Oft hab’ ich’s zur Lina geſagt, und ſie hathl
Dazu hab ich leider keine Zeit, Herr Direktor, bei den müſſen’s einfach!
ſchon Angſt gehabt, Sie vergeſſen’s ganz über Ihrer
Ja, ſie müſſen’s können, oder wir holen uns neue Braut!
vielen Proben und der Menge von Neueinſtudierungen!
Na, vielleicht hilft Ihnen Herr Rittner dazu, indem Kräfte, fügte der Direktor bei.
Nein, nein, wo werd’ ich denn! Das hat doch auch zuc
Es war ſchon drei Uhr nachmittags, alle drei hatten
er uns einen Schlager bringt. Aber, bitte, nehmen Sie
ſammen nichts zu tun!
gleich am Klavier Platz und beginnen Sie mehr ſkiz= ehrlichen Hunger, und ſo lud der Direktor Rittner und
Natürlich nicht, aber wie ſich’s die Madeln halt eing
zierend. Das Libretto iſt mir ja ſchon bekannt — hoffent= Kartosky zu einem Diner in ein Hotel. Sonſt bekommen
bilden!
wir doch nirgends was Geſcheites!
lich iſt die Muſik beſſer.
Hoffentlich noch gar nicht, Herr von Rittner. Den,
Witzel=Burg hatte für ſich und ſeine Gäſte ein be=
Und Rittner nahm am Klavier Platz. Einen
Augen=
blick blätterte er in der Partitur. Nein, die Ouvertüre ſonderes Zimmer in einem erſten Hotel telephoniſch be= Mann iſt ja ſehr ehrenwert und wäre auch reichae
konnte er ihnen nicht erſparen, und ſo begann er denn zu ſtellt und fuhr ſie in ſeinem Fiaker dahin, nicht ohne mir iſt er halt zu ſchmachtend, zu devot — er hat
Herriſches!
Rittner gebeten zu haben, die Partitur ja nicht zu
ver=
ſſpielen.
Muß ein Herr immer gleich herriſch ſein?
Bravo, gut, vielverſprechend! ſagte der Direktor, als geſſen.
Nein, aber halt ſtark beſtimmt muß er ſein und luſticht
Zwiſchen Deſſert und Zigarre ſpielen Sie uns doch
er geendet, und auch Herr Kartosky nickte dazu nervös,
Die Traurigen, die ſetzen den Madeln noch ganz
andern=
indem er in der Inſtrumentation blätterte.
noch die letzten Schlager! ſagte er bittend.
Und tatſächlich, ſo kam es auch. Durch den Beifall Schrullen in den Kopf. Und meine Lina, die neigt überie
Nun die Hauptlieder vom erſten Akt. Es ſind doch
Schlager dabei. Einen feſchen Walzer, ein ſchmachtendes der beiden anderen ließ er ſich immer wieder zum Vor= haupt zum Sentimentalen und ſoll eine Operettendſpacz
Lied, bitte, vorwärts!
werden, ich bitt’ Sie!
ſpielen neuer Abſchnitte verleiten, und ſo war es drei=
Und wieder begann Rittner. Die Zeit eilte dahin, viertel ſieben Uhr abends, da man ſich trennte, und es
(Fortſetzung folgt.)
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
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284.
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Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Nummer 262.
Frauenvereins.
Mitwoch, den 5. Nov, abende un
Euiſt, Siete und genhint=
8 Uhr: Miſſionsſtunde. Miſſionar Weißmann.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und Pfarrer Rückert. Feier des heil. Abendmahls. Anmel=
Lukasgemeinde: 27. Okt: Dem Fabrikarbeiter
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für dung von ½10 Uhr an in der Sakriſtei
Vorm. um Johann Georg Adam Katzenmeier S. Hans, geb. 18. Juli.
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
11½ Uhr: Kindergottesdienſt (Entlaſſung der Konfir=29. Okt.: Dem Großh. Landwirtſchaftslehrer Wilhelm
Geborene. Am 26. Oktober: dem Fuhrmann Chriſtian manden). Pfarrer Rückert. — Abends um 6 Uhr: Pfarr= Karl Konſtantin Reichelt S. Friedrich Wilhelm, geh.
Haag, Pankratiusſtr. 58, ein S. Heinrich. Am 25.: dem aſſiſtent Sann. Feier des hl. Abendmahls. Anmeldung 9. Sept.
Kaufmann Heinrich Raab, Waldſtr. 23, eine T. Erna. von ½ 6. Uhr an.
Markusgemeinde: 12. Okt.: Dem Fabrikarbeiter
Dem Fuhrmann Georg Schmitt, Mathildenplatz 11, eine
Montag, den 3. Nov., nachm. um ½ 4 Uhr: Monats= Wilhelm Stay S. Georg Adalbert, geb. 18. Sept. 19. Okts
T. Dora. Am 29.: dem Fabrikarbeiter Friedrich 5 Ochſen= verſammlung des Frauenvereins. Vortrag über: „Die Dem Fuhrmann Johannes Lortz S. Wilhelm, geboren
hirt, Schuſtergaſſe 13, eine T. Anna. Dem Fabrikarbeiter Entſtehung des Chriſtentums” (Fortſetzung).
16. Sept. Dem Kaufmann Heinrich Wilhelm Kröh
Heinrich Seibel, Pankratiusſtr. 55, ein S. Hermann
Großh. Schloßkapelle zu Kranichſtein: Sonntag, den Eliſabeth Henriette, geb. 20. März. 25. Okt.: Dem Bürg=
Heinrich Am 28.: dem Fabrikarbeiter Wilhelm Lich, 2. Nov., vorm. um 11¼ Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent aſſiſtenten Franz Ruppert S. Karl Franz, geb. 9. Okt.
Wendelſtadtſtr. 43, eine T. Sophie Eliſabeth Anna. Am Bönning.
Schloßgemeinde: 18. Okt.: Dem Taglöhner Karl
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 2. November,
29.: dem Ingenieur Richard Jacoh, Pallaswieſenſtr. 3,
vormittags um 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Johann Creter S. Joh. Martin, geb. 30. Sept. 24. Okt.
eine T. Emilie Charlotte Chriſtiane Ingeburg.
Dem Fabrikarbeiter Adam Göckel T. Anna Eliſe, geb.
Aufgebotene. Am 27. Oktober: Regierungsbaumeiſter Köppler. — Nachm. um 2 Uhr: Kindergottesdienſt. —
Auguſt 5 Betz, hier, Viktoriaſtr. 30, mit Mathilde Storck Um 4 Uhr: Familien=Nachmittag im „Schwanen‟ Vor=14. Sept. 25. Okt.: Dem Hausburſchen Karl Seibel,
zu Mainz. Lackierer Cornelius Zimmer, Kaupſtr. 46, trag des Pfarrers Paul über: „Der chriſtliche Glaube Ludwig Hans, geb. 30. Juli.
mit Margareta Peipe zu Duisburg. Sergeant Ludwig und der Kriegker
Kaplaneigemeinde: 26. Okt.: Dem Schloſſen
Gebhardt, Alexanderſtr. 22, mit Katharina Bernius
und Wagenführer Wilhelm Trinkaus T. Eliſabeth Ottilig
Stadtmiſſton (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 2. Nov., Wilhelmine, geb. 2. Sept.
zu Reinheim. Maurer Leonhard Friedrich III., mit vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nach=
Eliſabeth Friedrich, beide zu Lützel=Wiebelsbach. Am 28.;
Johannesgemeinde: 24. Okt.: Dem Hilfsſchaffe
Fuhrknecht Heinrich Flörsheimer, Alexanderſtr. 15, mit Fittags um 4 Bibelſtunde. Reiſeprediger Schmid.
ner Heinrich Leonhardt S. Wilhelm, geb. 12. Okt.
Dienſtmagd Wilhelmine Jöckel zu Seeheim. Gärtner1 Abends um 8½ Uhr: Bibliſcher Vortrag von Prediger
Martinsgemeinde: 26. Okt.: Dem Milchhänd
Georg Brand zu Zwingenberg, mit Katharina Held Amſtein=Schweiz. — Von Montag bis Freitag jeden
Nachmittag um 4 Uhr: Bibelſtunde und jeden Abend um Ferdinand Weſp S. Ferdinand Karl, geb. 22. Sepll
zu Heppenheim. Mechaniker Ludwig Rittershofer, Die= 81 Uhr: Bibliſcher Vortraa von Prediger Amſtein= Eine unehel. Tochter Annemarie Elfriede, geb. 2.
burgerſtr. 19 mit Emilie Fiſcher, Dieburgerſtr. 16. Schweiz. — Zweig der Stadtmiſſion (Beſſunger=21. Okt.: Dem Kolporteur Gottfried Huther S Elich
Bäcker Bernhard Fleckenſtein, Eichbergſtr. 21, mit Ka=ſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 2. Nov., vormittags um geb. 15. Juli. Dem Schreiner Friedrich Sepp T. Eliſabelh
tharina Keil, Heinrichſtr. 90. Kaufmann Alexander 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: geb. 13. Sept. 26. Okt.: Dem Fabrikarbeiter Karl Mathe
Kotſchedoff, Mühlſtr. 26, mit Anna Denninghoff zu Bibelſtunde für Jünglinge. — Um 4½ Uhr: Bibelſtunde S. Karl Jacob Philipp, geb. 26. Sept.
Kamen. Am 29.: Bahnarbeiter Johann Ruh, mit für Jungfrauen.
Zigarrenmacherin Anna Hank, beide zu Hockenheim.
Petrusgemeinde: 23. Okt.: Dem Schmie
Gendarmeriewachtmeiſter Hugo Herm. Wilh. Falter zu
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, den meiſter Heinrich Mohr T. Helena, geb. 8. Okt. 26. O
Ulrichſtein, mit Margareta Jagla zu Mainz. Bäcker 2. Nov., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. — Abends Dem Bäcker Karl Friedrich Schmunk T. Sophie Kathariſtn
Friedrich Ziefle mit Suſanna Huck. Dienſtmädchen, l um 8½ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner. — Dienstag, geb. 11. Sept. 30. Okt.: Dem Nikolaus Schmidt Sohl
beide zu Mainz. Maurer Franz Wiedekind zu Epperts= den 4. Nov., abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger Karl Peter Nikolaus, geb. 18. Okt.
hauſen, mit Dienſtmädchen Urſula Piehlmeier zu Klein= A. Berner.
Paulusgemeinde: 25. Oktbr.: Dem Burga
Zimmern. Taglöhner Balthaſar Geyer, mit Dienſtmagd
vorſteher Johann Paul Thoß T. Hertha, geb. 13. Sell
Anna Plunka, beide zu Michelſtadt. Zuckerwarenver=
Gottesdienſt der Reuapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus= 26. Okt.: Dem Kaufmann Ludwig Adolph Schaffner
kaufer Karl Böhm, Alexanderſtr. 17½, mit Maria=Eich= ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. — Mitt= Hans Georg Karl, geb. 13. Sept. Dem Chauffeur Wi
rodt. Marktplatz 7. Handlungsgehilfe Gg. Becker. Mol=woch, abends um 8½ Uhr.
Schlander S. Paul, geb. 7. Sept.
lerſtr. 6, mit Eliſabetha Mittelſtädter zu Nieder=Modau.
Gemeinde gläubig getaufter Ehriſten (Baptiſten), Mauer=
Cetraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Geſtorbene. Am 27. Oktober: Johannes Stier, ſtraße 17: Sonntag, den 2. Nov., vorm. um 9½ Uhr:
Reformationsgemeinde: 11. Okt.: Lehrer Ei
Werkmeiſter 60 J., ev., Landwehrſtr. 79. Henriette Bibel= und Gebetſtunde. — Vorm. um 10½ Uhr: Sonn= Müller zu Königſtätten und Anna Strohauer. 18.O
Trautmann, geb. Ehrenfeld, Witwe, 66 J., ev., aus tagsſchule. — Nachm. um 4 Uhr: Gottesdienſt, Predigt. Architekt Otto Paul Hubert Gerries zu Pforzheim m
König i. O., hier Erbacherſtr. 25. Am 28.: Adam
Abends um 6 Uhr: Jugendverein. — Mittwoch, den Eharlotte Ehriſtine Pertchen. 30. Okt.: Schuhmact
Schneider, Schneider, 44 J., ev., Pankratiusſtr. 33. Am 5. Nov., abends um 8½ Uhr: Bibelbeſprechung.
Daniel Mayer dahier und Eliſabethe Steitz.
27.: Maria Seipp. 14 Tage alt, ev., Tochter des
Schrei=
ners Otto Seipp Schuknechtſtr. 63. Am 29.: Johann
Markusgemeinde: 21. Okt.: Gutsbeſitzer
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
Michgel Penk, Schuhmachermeiſter, 74 J., ev., Parcus= den 2. Nov., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule —
Ludwig Kann auf Leimershof bei Bamberg und Auguſte
ſtraße 10.
Um 4 Uhr: Erntedankfeſt mit Predigt. Prediger Lutz Flimm. 25. Okt.: Regierungsbaumeiſter Karl Anta
aus Frankfurt.
Freitag, den 7. Nov., abends um Eduard Storck und Bertha, geb. Kohler. Poſtſekrl
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Wilhelm Glenz und Luiſe Florentine Katharine Zimme
½9 Uhr: Predigt. Prediger Ekert aus Offenbach.
Evangeliſche Gemeinden.
Schloßgemeinde: 12. Okt.: Hausburſche Ludpig
Katholiſche Gemeinden
Schäfer und Margarete Spang. 16. Okt.: Bürogehlſt
24. Sonntag nach Trinitatis, den 2. November 1913
25. Sonntag nach Pfingſten, den 2. November 1913
Rudolf Fiſcher und Hedwig Zauſch. 18. Okt.:Bäc
Reformationsfeſt
St. Ludwigskirche: Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Otto Bertram und Erneſtine Finſer.
Kollekte für die Guſtav Adolf=Stiftung
Gelegenheit zur heil. Beichte. —
Um 6 Uhr: erſte heil.
Kaplaneigemeinde: 25. Okt.: Rechtsanwaltäa
Hofkirche: Samstag, den 1. November, abends um Meſſe und Roſenkranzandacht. — Um 7 Uhr: Austeilung Vogt zu Annaburg und Eliſabethe Margarete Chriſie
6 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 2. November, vorm. der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe.
Um Müller hier.
um ½ 10 Uhr: Beichte und Anmeldung zur heil. Kom=½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Aka=
Martinsgemeinde: 26. Oktbr.: Zahntech
munion in der Sakriſtei. — Vorm. um 10 Uhr: Haupt= demiſcher Gottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: Roſen=Ludwig Wagner und Marie Büttner, beide hier.
gottesdienſt mit Feier des heil. Abendmahls. — Nachm. kranz=Bruderſchaftsandacht mit Prozeſſion. Nach
um 3 Uhr: Veſper.
Petrusgemeinde: 25. Okt.: Güterbodenat
Mittwoch, den 5. Nov., abends Beendigung der Roſenkranzandacht Gelegenheit zur heil.
um 6 Uhr: Andacht.
Beichte. — Abends um 6 Uhr: Armenſeelenandacht mit Adam Bellinger und Anna Margarete Katharine
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger. Predigt.
beide hier. 26. Okt.: Schuhmachermeiſter Theodor
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. — Vor=
Kapelle der Barmhertigen Schweſtern: Sonntag, vorm. und Eleonore Ottilie Sallwey, beide hier.
mittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt (Entlaſſung um
7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 2 Uhr: Armen=
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden
der Konſirmanden). Pfarrer Velte. — Abends um ſelenandacht.
6 Uhr: Pfarrer Vogel.
Reformationsgemeinde: 10. Okt.: Rudolfl
Kapelle der Engliſchen Jräulein: Sonntag, vormittags
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Zimmer= um 7 Uhr: heil. Meſſe.
kus Stahlecker, 7 Mon., ſtarb 7. Okt. 14. Okt.: A
mann. — Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, vormittags Katharina Wöber, geb. Eifert Ehefrau des Mechaniin
Pfarrer Kleberger.
33 J., ſtarb 12. Okt. 15. Okt.: Sophie Blechen= Ail
um 9 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt.
Militärgemeinde: Vormittags um 8½ Uhr. — Vor=
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 1. Nov., nach= Schneider, Wwe. des Kataſterkontrolleurs, 67 J.ſia
mittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr. 24, mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=12. Okt. 18. Okt.: Anna Marie Eliſabeth Liſtmann
Muſikſaal).
des Kutſchers, 7 Mon., ſtarb 15. Okt. 21. Okt.: Eliſaball
heit zur heil. Beichte.
Sohanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
Sonntag, vorm. von ½7 Uhr an: Gelegenheit zur Konſtantia v. Pleſſen, geb. Freiin v. Richthofen, Mll
Verpflichtung der neuen Kirchenvorſteher. — Vormittags heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: des Gutsbeſitzers, 68 J., ſtarb 20. Okt. (Eingeſegichle
um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Abends um 5½ Uhr: hl. Meſſe. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt. — Nachm. um 22. Okt.: Klara Gieſecke, geb. Strantz, Wwe. des Sa
Pfarrer Dingeldey. In beiden Gottesdienſten Feier 2 Uhr: Andacht. — Abends um 8 Uhr: Allerſeelenfeier meiſters, 68 J., ſtarb 19. Okt.
des hl. Abendmahls mit Vorbereitung.
mit Predigt.
Markusgemeinde: 26. Okt.: Weißzeugnähel
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr: Margarete Wohlgemut, 70 J. 11 Mon., ſtarb 24Oh
Lautenſchläger. Feier des heil. Abendmahls mit Vor= Amt und Predigt.
Schloßgemeinde: 22. Okt.: Warenagent Kall
bereitung. Anmeldung von ½ 10 Uhr an in der Sakriſtei.
St. Martiuskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
Vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt für 1. Nov., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Kruſe, 72 J., ſtarb 20. Okt. 27. Okt.: Nikolaus Huben
Hochſtätter, 31 J., ſtarb 26. Okt.
den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. —
Abends um Gelegenheit zur heil. Beichte.
6 Uhr: Pfarrer D. Waitz. — Nachmittags um 4 Uhr:
Johannesgemeinde: 29. Oktober: Kathariſie
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
heil. Beichte. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr: Amt Schwarz, geb. Wölfelſchneider, Ehefrau des Poſtſchaffng
Eliſabethenſtift: Samstag, den 1. November, abends mit Predigt. — Nachm. um ½ 3 Uhr: Armenſeelenandacht 51 J., ſtarb 27. Okt. zu Heidelberg. 30. Okt.: Well
um 8 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 2. November, vor= und Predigt.
meiſter Johannes Stier, 53 J., ſtarb 27. Okt. 31. Ot.
mittags um 10 Uhr: Hauptgotkesdienſt mit heil. Abend=
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 1. Nov., nachm. Schuhmachermeiſter Michael Penk, 73 J., ſtarb 29.
mahl. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Martinsgemeinde: 24. Okt.: Wilhelmine Schühl
gottesdienſt. — Nachm. um 3 Uhr: Abendmahlsveſper.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte.,
macher, 24 J., ſtarb 22. Okt. 23. Okt.: Förüer i. P. 50h
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr: Um ½ 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um Roth, 86 J., ſtarb 20. Okt.
Pfarrer Wagner, Feier des heil. Abendmahls mit voran= ½ 10 Uhr: Hochamt und Predigt. —
Nachmittags um
gehender Beichte. Anmeldungen von ½ 10 Uhr ab in der
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Werk=
Sakriſtei. — Abends um 6 Uhr: Pfarraſſiſtent Lic. tags um ½7 Uhr: Singmeſſe.
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Zimmen.
Adolph.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 2. Nov., vor= mann.
Gemeindehaus, Hofgartenſtraße 8: Mon=mittags um 7 Uhr: Beichte. — Um ½ 8 Uhr: Amt und
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfare
tag, den 3. Nov., vo m. um 11 Uhr: Vorſtandsſitzung des Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
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Seite 27.
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Sonntag, den 2. November, abends 8 Uhr
und Fräulein Elise Reineck aus Weimar.
im Feſtſaale der Turngemeinde Beſſungen
E Musikalische Leitung: Herr Hofkonzertmstr. Ernst Schmidt.
25
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mter gütiger Mitwirkung des Herrn Fritz Lang, Mitglied des
Großh. Hoftheaters, als Soliſt, und der Damen des Vereins
ſowie einer Abteilung der Kapelle des Heſſ. Train=Bat. Nr. 18.
Gesangverein Teutonia Darmstadt.
Um recht zahlreichen Beſuch bittet Der Vorstand.
gegr. 1853.
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Eintritt für Fremde à Perſon 30 Pfg.
Treffpunkt
Sonntag, den 2. Nov. 1913, abends 8 Uhr
Nb. Die Nachſeier, beſtelbend in Konzertu. Tanz, findet
im Saale des Feierabend, Stiftstrasse 51.
arn Sonntag, den 9. Nov., nachmittags 4 Uhr, im Saale
der (21616a
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Dienstag, 4. November, abends 8 Uhr
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Atwirkende: Marya Delvard, Marc Henry, Zürich.
Muſikal. Leiter: Erich Kleiber,
Ludwioshöhe
Spielleiter: Adolf Jordan.
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it. Karten für Nichtmitglieder zu Mk. 4.—, Mk. 3.—,
. . . Aug. Globerger
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Darmstädter Männer-
DPplades .
Lydia Riethof
Calchas .
. . Adolf Jordan
der Kapelle des Leibgarde=Regiments
Achilles . . . . Otto Thomſen
Gesang-Verein
(größerem Teil derſelben)
OAjax I . . . . Karl Bernhardt
Paul Peterſen
annnnnuanshnnennnnasuases: O Aiax II . . .
Mnnsannanuns
unter Leitung des Obermuſikmeiſters
5Philocomus . . Emil Kroczak
Euthyeles . . . Auguſt Kräger
H. Hauske.
DBachis . . . . Käthe Gothe
Aus der Vortragsordnung: Beethoven: Ouvertüre zu
Laena.
. . . Luiſe Kümmel
Die Nuinen von Ahen”. Pusolnt: Fragmente aus Madame
DBarthenis . . . Oda Begas
Herbst-
OThetis . . . . Marie Schott (Butterfly”. Popp: Konzertſtück für Flöte. Vieuxtemps: Reverie,
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Eintritt 30 Pfg.
Anfang 4 Uhr.
OEin Stlave.
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Chöre: Robert Preuß.
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Hof=
theatermaler Kurt Kempin u. Ma=(Elisabethenstr. 44 „Krokodil‟‟ Elisabethenstr. 44
am Sonntag, den 9. November.
Oſchineriedirektor E. Schwerdtfeger.
von Samstag, 1. November bis Montag, 17. November,
Nach dem 1. u. 2. Akte läng. Pauſen.
täglich von abends 8—11 Uhr.
Krank: Leo Schützendorf.
Auftreten des allerſeits beliebten Inſtrumentaliſten und
„Die Mäibowle‟
Beurlaubt: Hede Schaub.
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Beginn präzis 4 Uhr. Eintritt nur für Mitglieder
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Parole: Auf ins Metropole!
Seite 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 1. November 1913.
Nummer 262.
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2¾/10 Oeſt. Südb. (Lomb.) 52,30 3½ Frankſ. Hypoth.=Bank
3½ Offenbach . . . . . .
7 Schuckert, Nürnberg . . 147,90 3 Raab=Oedenburg .
76,10
S. 19 .
. 84,304 Wiesbaden . . . . . .
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12 Siemens & Halske . 213½ 4 Kronprinz Rudolfbahn —
3½
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
do.
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S. 15—19, 21—26 93,50 4 Worms . . . . . . . . 940
Staatspapiere.
5 Agentinier . . . . . . . 96,40
85,40
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 163,60 4½ Moskau=Kaſan . . . —
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 3½
do.
25 Gummi Peter . . . . 75,80 4
do.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,80
do.
84,90
do.
84,00 4 Liſſabonner v. 1888 .
3½ Deutſche Reichsanl. . 84,90 4½ Chile Gold=Anleihe. 88,3030 Adler=Fahrradwerke
4 Wladichawchas . . . . 85,80 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
Verzinsliche
76,105 Chineſ. Staatsanleihe. 96,50
do.
Kleyer . . . . . . . 379,00 4 Rjäſan Koslow . . . .
3½
do.
84,20
do.
Anlehensloſe.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,804½
88,80 1 12 Maſchinenf. Badenia 133,00 3 Portugieſ. Eiſenb. . . . 70,00 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
Badiſche . . . Tlr. 100 17800
. 89,20 16 Wittener Stahlröhren 123,50 41
3½ do. Conſols . . . 84,90 4½ Japaner . . .
do.
S. 12, 13, 16 . . .
96,60
8 Steana Romana Petr. 144,00
½ Cöln=Mindner , 100 13950
do. do.
76,0015 Innere Mexikaner . . . 75,40 15
24/10 Livorneſer
S. 14, 15, 17, 24/26
67,20
3 Holl. Komm. . fl. 100 —
do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,703
5 Zellſtoff Waldhof . 210,50 3 Salonique=Monaſtir. . 62,10
18—23 . .
96,60
91,50 4 Gold=Mexikanerv. 1904 76,50 12½ Bad. Zucker=Wag=
Madrider . . Fs. 100 —
3½
do.
4 Bagdadbahn . . . . . . 79,50 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
häuſel . . . . .
5 Gold=Mexikaner . . .
4 Meininger Pr.=
Pfand=
do.
200,00
½ Anatoliſche Eiſenb. . 91,90
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 85,50
briefe . . . . . . . 137,80
Miſſouri=Pacific . . . 88,30
S. 3—5 . . . . . . . 84,00
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 99,00 3½ Buenos Aires Prov. 65,80 3 Südd. Immobilien . 54,00 4 Northern=Pacific . . . 94,70
Oeſterr. 1860er Loſe . 177,50
do.
3½
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S. 9—11 . . . . . . . 84,10 3 Oldenburger . . . .
75,00 Transportanſtalten.
do.
Bergwerks=Aktien.
4 Southern=Paciſic . . . 89,701 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00 2½ Raab=Grazer fl. 150 112,75
4 Hamburger Staatsanl. 97,60 8 Hamb.=Amerika=Paket=
5 St. Louis und San
3½
do.
84,00
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,00
Unverzinsliche
fahrt . . . . . . . 137,10 10 Aumetz=Friede .
Francisco . . . . . — 4 Rhein. Hypothek.=Bank
.163,50 5 Tehuantepec . . . . . . —
do. do. (unk. 1918) 96,403 Nordd. Lloyd . . .
12 Bochumer Pergb. u.
Anlehensloſe.
120½
(unk. 1917) . . 93,40
3½
do.
83,606 Südd. Eiſenb.=Geſell. . 120,50
Gußſt. . . . . .
3½ do. (unk. 1914) . . 83,20 Augsburger . . . . fl. 7 34,50
Bank=Aktien.
11 Deutſch=Luxemburg..
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,70 Braunſchweiger Tlr. 20 201,50
73,90 Aktien ausländiſcher
10 Bank für elektriſche
76,40
3 Sächſiſche Rente .
85,70 Freiburger . . . . Fs. 15—
Bergb. . . . . . . 135,25
do.
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3½
Untern. Zürich . .
Mailänder . . . . Js. 45 ——
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10 Gelſenkirchener . . . . 172,75 8½ Bergiſch= Märkiſche 183,60
Städte=
do. . . . . Fs. 10 —
v. 1875 92,50
do.
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Einz. Mk. 408 . ..
Bank . . . . . . .
Meininger . . . . . fl. 7 34,50
Obligationen.
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5 Bulgaren=Tabak=Anl. 96,508 Baltimore und Ohio . 94,80
9 Berlin. Handelsgeſ. . . 159,00
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Darmſtadt . . . . .
1¾ Griechen v. 1887 . . 54,0016 Schantungbahn . . . . 120,30 0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
-
Hüttenbetrieb . . . 248,75 6½ Darmſtädter Bank . 115,753½ do.
do. v. 1858 fl. 100 505,00
4 Italiener Rente . . . .
6½ Luxemb. Prince Henri 163,00
-
12½) Deutſche Bank: .. 246,25
Caro .. .
Frankfurt . . . . . . . 96,30 Ungar. Staats fl. 100 408,60
6 Deutſche Vereinsbank
4½ Oeſterr. Silberrente 84,300 Heſt. Südbahn (Lomb.) 23,00 4 Laurahütte . . . . . . 149,75 5½ Deutſche Effekt.= und 116,50
Venediger . . . . Fs. 30 63,00
do.
3½
4 do. Goldrente . . . 88,706 Pennſylvania R. R. . 108,00 10 Kaliwerke Aſchersleben 140,30
4 Gießen . . . . . . . . 94,50 Türkiſche . . . . Fs. 400 161,60
4 do. einheitl. Rente . 80,90
W.=Bank . . .
3 Portug. unif. Serie I 61,40 Letzte Induſtrie=
Weſteregeln 186,401 10 Diskonto=Kommandit 111,7013½ do.
84,20 Gold, Silber und
Aktien.
3 do. unif. Serie III 64,20 Divid.
5 South Weſt Africa . 111,50
Banknoten.
Dresdener Bank 183,00 4 Heidelberg . . . . . .
Brauerei Werger.
48,303
do. Spezial . . . . 10,00
84,50 Engl. Sovereigns . . . . 20,44
65,00
do.
Frankf. Hypoth.=B.
Prioritäts=
5 Rumänier v. 1903 . . 98,5025 Bad. Anilin= u. Soda=
Karlsruhe . . . . . . . 95,00 20 Francs=Stücke . . . . 16,17
6½ Mitteld. Kreditbank 207,50
Obligationen.
4
Fabrik . .
do. v. 1890 . . 92,50
87,50 Amerikaniſche Noten . . . 4,20½
do.
7 Nationalb. f. Deutſchl. 113,80 3½
560,25 3u Südd. Eiſenb.=Geſ.
4 do.
14 Chem. Fabrik Gries=
Engliſche Noten . . . . . 20,46
v. 1905 . . 86,00
4 Magdeburg . . . .
5½ Pfälziſche Bank. . . 117,40
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 87,75
heim . . .
Franzöſiſche Noten . . . . 81,00
236,00 4½ Nordd. Lloyd=Obl. 98,20 6.48 Reichsbank . . . . . 12.
4 Mainz . . . . . . . . —
do. v. 1902 . . . . 89,50
3½ do.
Holländiſche Noten. . . . 168,95
4 Eliſabethbahn, freie: . 88,907 Rhein. Kredithank . . . 138,00
27 Farbwerke Höchſt. . . 595,50 4 Franz=Joſefs=Bahn . .
1½ do. v. 1905 . . . . 99,50 20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . . . 94,501 Italieniſche Noten . . . . 80,35
Schweden . .
7½ A. Schaaffhauſen. 126,50
Mannheim . . . . 329,703 Prag=Duxer . . . . 71,30
86,00 Oeſterr.=Ungariſche. Noten 84,95
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Oeſterr. Staatsbahn . 89,25
122,2513
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Pfandbriefe.
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Nürnberg . . . . . . . 96,80
ſtanz . . . . . . . 291,00 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,00 4 Frankf. Hunoth.=Bank
3½
84,20 Reichsbank=Diskonto . . . 5½%
do.
4 do. Staatsrente . . 81,104 Lahmeyer . . . . . . . 119.004 Oeſt. Südb. (Lomb.) . . 72,501
—Reichsbank=Lombard Zsf. 6½%.
S. 16 u. 17 . . . 94,3014 Lffenbeé . . . . .
N.
(nt,
Nummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Seite 31.
wurde, als Grundlage für eine vorläluſige Stelungnahnie
Nach Anhören von Sachverſähndigen konnte ſich die
hem Miniſterium des Innern gegenüber zu dienen. EsHandelskammer mit einem ihr vorgelegten Entwurf
iſt dementſprechend an das Großh. Miniſterium des ſvon Beſtimmungen über die Herſtellung
Schwüchiche,blatarmeherdose Innern berichtet worden und es haben nunmehr die ein= von Zigarren und das Abrippenvon Tabgk
zelnen Heſſiſchen Handelskammern begonnen, auf dieſelbein der Hausarbeit einverſtanden erklären.
gebrauchen mit großem Erfolg Dr. Hommel’s
Art und Weiſe, wie dies ſeitens der Handelskammer
Die Handelskammer hat ſich der Eiſenbahndirektion
Haematogen. Warnung: Man verlange
Mainz bereits geſchehen war, Ermittelungen über die Kattowitz gegenüber dahin ausgeſprochen, es möchten die
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Wirkungen des neuen Gemeindeumlagengeſetzes anzu= Rückſtände der Glyzerindeſtillation (Bla=
VI, 20621)
ſtellen. Das Ergebnis wird in ſpäteren Sitzungen zu be=ſenpech) zu einem billigeren Frachtſatz als bisher
be=
ſprechen ſein.
fördert werden.
Vom 10. bis 12. September d. J. hat die General=
In Erledigung einer Zuſchrift der Eiſenbahndirektion
verſammlung des Bundes der Induſtriel= Mainz wurde mitgeteilt, daß nach Anſicht der Handels=
Handelskammer Darmſtadt.
len in Leipzig ſtattgefunden, wobei an der Sitzung kammer keine Veranlaſſung vorliege, Glanzweis
des Ausſchuſſes für gewerblichen Rechts= (künſtlicher ſchwefelſaurer Kalk und Tonerdehydrat) zu
Sitzung vom 27. Oktober.
ſchutz Herr Emil Schenck teilgenommen hat. Bei der den Sätzen des Spezialtarifs II zu befördern.
Zunächſt gedachte der Vorſitzende, Herr Direktor Par= Mitgliederverſammlung des Bundes ſelbſt, ſo= Dieſer Artikel gehöre nach Maßgabe ſeines geringen
Wer=
ars, nochmals des ſchweren Verluſtes, den die Handels= wie bei der Sitzung des handelspolitiſchen tes, ebenſo wie Gips, Kreide, Farberde uſw. in den
kmmmer durch das Hinſcheiden ihreserſten ſtell= Ausſchuſſes und der allgemeinen Induſtriel= Spezialtarif III.
ertretenden Vorſitzenden, Herrn Geh.len=Verſammlung war Herr Syndikus Dr. Human
Die Eingabe der Handelskammer wegen zu
lang=
ſrommerzienrat Dr. L. Merck, erlitten hat. Die zugegen. Im Ausſchuß für gewerblichen ſamer Ausgabe des Paſſagiergepäcks am
Jündelskammer wird dem Verſtorbenen ſowohl wegen ſei= Rechtsſchutz wurden die Entwürfeeinesneuen Hauptbahnhof Darmſtadt iſt ſeitens der
Eiſen=
im bedeutenden Kenntniſſe und ſeiner regen Mitarbeit, Patentgeſetzes, eines Gebrauchsmuſter= bahndirektion Mainz dahin beantwortet worden es könne
ide auch wegen ſeiner hervorragenden Charaktereigen=geſetzes, eines Warenzeichengeſetzes durch= auf dem neuen Hauptbahnhof ebenſo wie auf anderen
ſraften ein dauerndes und ehrenvolles Andenken be= geſprochen. Im handelspolitiſchen Ausſchuß fanden ein= großen Bahnhöfen, bei denen weite Wege zurückzulegen
pahren.
gehende Beratungen über die gegenwärtige und künftige und Gepäckaufzüge zu benutzen ſind, das mit den Zügen
Aus der Aufſtellung der für das Jahr 1913 zur Han=Geſtaltung der handelspolitiſchen Beziehungen Deutſch= angekommene Gepäck nicht ſo ſchnell nach der Ausgabe
skammer beitragspflichtigen Firmen hat ſich ergeben, lands zum Auslande ſtatt. Endlich wurde in der allge= gebracht werden, wie dies im alten Bahnhof möglich war.
ß die Steuerwerte der Anlage= und Be=meinen Induſtriellen=Verſammlung über die Probleme der Wenn mit den Zügen Uebergangsgepäck für mehrere
Rich=
riebskapitalien des Bezirks 262 486800 Mark deutſchen Induſtrieentwickelung verhandelt — Im An=tungen einträfe, das von dem für Darmſtadt beſtimmten
e-ragen. Beitragspflichtig ſind im Jahre 1913 2273 Fir= ſchluß an die Tagung des Bundes der Induſtriellen fand getrennt und mit den Papieren verglichen werden müſſe.
n n, gegen 1785 im Jahre 1912. Die Hebregiſter liegen unter zahlreicher Beteiligung von Vertretern namhafter könne es vorkommen, daß bis zur Auslieferung 10—15
lunmehr in den einzelnen Wahlbezirken aus und es wird Firmen und Korporationen aus Deutſchland und Oeſter= Minuten vergingen. Das Perſonal ſei dem
Verkehrs=
n.: Erhebung diesmal im Monat November ſtattfinden. reich=Ungarn die Gründung eines Deutſch=bedürfnis angepaßt. Wenn Reiſende möglichſt ſchnell die
Am 18. September hat eine Vertreterkonfe=öſterreichiſch=ungariſchen Wirtſchaftsver= Auslieferung ihres Gepäcks wünſchten, ſo empfehle es ſich,
lenz der Heſſiſchen Handelskammern ſtatt=bandes zur Hebung der gegenſeitigen Handelsbeziehun= einem Gepäckträger den Gepäckſchein zu übergeben und
ihn mit der Verbringung des Gepäcks nach der von dem
lerunden, an welcher die Herren Kommerzienrat Frölich, gen ſtatt.
An der in Leipzig am 22. Oktober d. J. ſtattgehabten Reiſenden gewünſchten Stelle zu beauftragen.
Pllhelm Kalbfuß und Syndikus Dr. Human in Vertretung
e: Handelskammer teilnahmen. Es wurde zunächſt über Ausſchußſitzung des Deutſchen Verbandes
Weiter hat ſich auf Antrag der Handelskammer hin
gemeinſame Herausgabe des Wirtſchaftlich=für das kaufmänniſche Unterrichtsweſen die South Eaſtern u. Chatham Eiſenbahnverwaltung
be=
atiſtiſchen Jahrbuchs durch die Handelskam= zur Vorbereitung der für das Jahr 1914 gelegentlich derreit erklärt, in London Fahrkarten I. und II.
bern, Handwerkskammer und Landwirtſchaftskammer ver= Internationalen Ausſtellung für Buchgewerbe und Gra= Klaſſe für einfache Fahrt nach Darmſtadt
ſuedelt. — Weiter wurde über die künftige Organiſa= phik in Leipzig in Ausſicht genommenen Internatio=über Dover=Oſtende aufzulegen. Dagegen hat die
ſon des Fortbildungsſchulweſens beraten,nalen Ausſtellung für das Kaufmänniſche Belgiſche Staatsbahn die Auflegung direkter Fahrkarten
no betont, es ſei die Erhöhung des gegenwärtigen, Unterrichtsweſen nahm Herr Syndikus Dr. Human nach Darmſtadt in Oſtende mit der Begründung
abge=
lehnt, daß auf beiden Bahnhöfen daſelbſt bis jetzt noch
kaufmänniſchen Fortbildungsſchulen gewährten teil.
Am Freitag, den 7. November, wird der Handels=keine Fahrkarten nach Darmſtadt verlangt worden
kugatszuſchuſſes auf 25000 Mark pro Jahr zur
ſetteren Ausgeſtaltung des kaufmänniſchen Unterrichts=ſachverſtändige bei dem Kaiferlichen Ge=wären.
Die Geſchäftsleitung der Ausſtellung „Das
ezens dringend erwünſcht. — Die Vertreterkonferenz er= neralkonſulat in Schanghai von 9—1 Uhr zur
üitte ſich weiter damit einverſtanden, daß die Heſſiſchen Erteilung von Auskünften an Intereſſenten auf dem Han=Deutſche Handwerk Dresden 1915” hat darauf
ſaladelskammern gemeinſam einen Zuſchuß von 500 Mark delskammerbureau zugegen ſein. Eine Anzahl von Fir=aufmerkſam gemacht, daß gelegentlich dieſer Ausſtellung
den Koſten des Deutſchlandsbuches für Chi= men des Bezirks hat ſich bereit erklärt, an dieſen Be=auch diejenigen induſtriellen Betriebe Berückſichtigung
fin=
den könnten, welche eine Intereſſengemeinſchaft mit dem
lieſſen, welches zur Hebung des deutſchen Handels und ſprechungen teilzunehmen.
Zum zweiten Handelsſachverſtändigen Handwerk verbände. Es ſind daraufhin eine Anzahl von
Die
weit=
ingehens in China beitragen ſoll, leiſten.
uunnende Frage der Errichtung von Kontroll=beim Kaiſerlichen Generalkonſulat in Firmen des Bezirks auf die genannte Ausſtellung
aufmerk=
ſermmiſfionen und Einigungsämtern zur Neu=York iſt der Kaufmann Ferdinand A. Gecks er= ſam gemacht worden.
Die Handelskammer hat wegen der Beſchickung der
ſlecherwachung des unlauteren Wett=nannt worden.
Die Handelskammer erklärte ſich dem Deutſchen Han=Ausſtellung in San Franzisko 1915 eine
Um=
werbs wurde zur Beratung an eine
Sonderkommiſ=
n verwieſen. — Ebenſo ſoll die Frage der Errich=delstag gegenüber damit einverſtanden, es möchten ihr frage bei den hauptſächlichſten Firmen des Bezirks
ver=
gvon Submiſſionszentralen zur Herbei= im Anſchluß an die bereits eingegangenen Abonnements anſtaltet, wobei ſich ergab, daß jedenfalls nur wenige
Fir=
hnung von Verbeſſerungen im Verdingungsweſen durch auf Reichstagsdruckſachen künftighin noch alle im Reichs= men Intereſſe an dieſer Ausſtellung haben werden. Im
ſelbe Kommiſſion beraten werden. — Der umfaſſende tag geſtellten Anträge ſoweit ſie für In=weiteren Verfolg der Angelegenheit wurde verſchiedenen
ſatwurf einer Verordnung, betreffend duſtrie und Handel in Betracht kommen, überſchickt Firmen noch eine vertrauliche Aeußerung des deutſchen
Handelsſachverſtändigen in Neu=York bezüglich dieſer
rgerung und Aufbewahrung von feuer= werden.
Auf Veranlaſſung der Zentralanſtalt für Arbeits= und Ausſtellung zur Kenntnisnahme überſandt.
ſährlichen Flüſſigkeiten wurde unter Zu=
Die Deutſche Geſellſchaft für
Kauf=
hung von weiteren Sachverſtändigenkreiſen aus dem Wohnungsnachweis in Darmſtadt wurden die größeren
ſoßherzogtum durchberaten, worauf die zahlreichen zu= Handels= und induſtriellen Unternehmungen von Darm=manns=Erholungsheime in Wiesbaden
e getretenen Wünſche in einer ausführlichen Eingabe ſtadt und Umgebung darauf hingewieſen, ſie möchtenmacht darauf aufmerkſam, daß, vielfachen Anregungen
Großh. Miniſterium des Innern übermittelt worden alles tun, um die Beſchäftigungsmöglichkeiten entſprechend, das Prinz Ludwig=Heim in Traunſtein und
Ueber die Wirkungen des neuen Gemeinde=in der ungünſtigen Jahreszeit zuerhalten das Kaiſer Wilhelms=Heim im Taunus das ganze Jahr
ſuergeſetzes wurde ſeitens der Handelskammer und zu vermehren. Außerdem ſei die Zentralanſtalt jeder= über im Betrieb gehalten werden. Beide Heime ſeien für
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Seite 32.
Nummer 2
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Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Nummer 262.
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aber es gehören auch die ausnahmsweiſen Beförderungs= ſie dabei bevorzugt. Natürlich wurde der Kaufpreis in
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mittel dazu, über die unſere ſtaatlichen und privaten Ver=Wechſeln erſtattet und ebenſo natürlich hat die Prinzeſſin
kehrsinſtitute verfügen müſſen, falls ſie den Bedingungen weder das Geld für die von ihr ausgeſtellten Papierchen
mir, bitte
im länglichen Format, noch die Bücher geſehen! Man
einer modernen Weltſtadt genügen wollen.
denke: für 200000 Mark Bücher! Das Waſſer läuft jedem
Die eine Senſation wurde ergänzt durch die andere, Perleger, Sortimenter und nicht zum mindeſten
Schrift=
durch den Krupp=Prozeß. Prozeſſe im Moabiter ſteller zuſammen! Die Beantwortung der oben geſtellen=
Kriminalpalaſt ſtehen hoch in Punkto Senſationen! Nicht Frage wäre eine Aufgabe, deren befriedigende
Behand=
etwa die Verhandlungen um Mord und Einbruch, ach nein, lung und Löſung einen hohen Preis verdiente; ſie könnie
das iſt etwas fürs untere Volk, ſondern jene höheren, in der „Literariſchen Geſellſchaft” zur Eröties
feineren, die Einblick gewähren in beſondere Geſellſchafts= rung gelangen, notabene wenn ſich dieſelbe mit literariſchin
ſchichten, in denen bekannte Namen genannt werden und Dingen beſchäftigte. Was aber nicht der Fall iſt.Will
ſonſt ängſtlich verborgen gehaltener Klatſch enthüllt wird; höre ich fragen, eine „Literariſche Geſellſchaft” die ſich
(485
in denen es um „fair” und „unfair” geht; Exiſtenzen ge= nicht mit der Literatur beſchäftigt, gibt’s denn ſo etn
knickt werden, Verteidiger und Staatsanwalt immer noch
Ja, und zwar ſchon ſeit einem Vierteljahrhundert. Genahs
was in petto haben und jede Minute eine Ueberraſchung in dieſen Tagen findet die Feier des 25jährigen Beſtehllll
bringen kann.
dieſer merkwürdigen Geſellſchaft ſtatt, die durch ein eſle
„Krupp=Prozeß=Hausſuchungen. Beſchlagnahme wich= mahl mit Damen im Zoo begangen werden wird.
tiger Briefe”— ſo prieſen die Verkäufer der Mittags= und Damen, bitte, wie ausdrücklich zu betonen iſt. Denn ſallt
Abendzeitungen ihre Blätter an und fanden reißenden Ab= finden ſich nur die Herren zuſammen, zum lecker bereite
ſatz. Zuerſt ſchleppten ſich die Verhandlungen hin und Mahle, wie Kollege Homer es ſehr hübſch ausgedrückt,
man nahm wenig Anteil daran, die Sache ſchien im Sand zwar ſtets am letzten Donnerstag eines jeden Monats,
zu verlaufen; da plötzlich kam der „große Schlag”, und das geſehen von der ſchwülen Sommerzeit. Den Rahmenbil
Wort „Enthüllungen” flog wie ein elektriſcher Funke durch den die prunkenden Räume eines unſerer erſten Ho
Berliner Stimmungsbilder.
Berlin. Mit einem Male hatte ſich das Bild verändert, feſtliches Gewand iſt vorgeſchrieben; Reden werdenmil
auch im Gerichtsſaal. Der Zuhörerraum, der bisher mäßig gehalten, man ißt gut, und trinkt noch beſſer, man bleihtt
Von Paul Lindenberg.
beſetzt geweſen, wird geſtürmt von einem mannigfaltig zu= dann bei Bier und Toback gemütlich zuſammen, meiſtll
Nachdruck verboten.)
ſammengeſetzten Publikum, in welchem ſich neben Damen weit über Mitternacht hinaus und oft mit Ergänzungi
Senſationen. — Die Attribute der Weltſtadt. — Der und Herren der ſogenannten guten Geſellſchaft auch aller= Geſtalt einer „Schleppe”, d. h., daß der Schluß noch
Flieger Pegoud.—Die Ueberraſchungen im Krupp=Prozeß. hand merkwürdige Erſcheinungen der Weltſtadtbevölkerung anderer feucht=fröhlicher Stätte gemacht wird. Wo ſoll
— Nur keine Langeweile. — Die Gräfin Fiſchler v. Treu= finden, die ebenſo ſchnell wieder verſchwinden, wie ſie auf= die Zeit für die Literatur herkommen! Und doch geh
tauchen, und deren ganzes Weſen und Sichgeben Anlaß zu dieſer Geſellſchaft unſere bekannteſten, in Berlin wohn
berg. — Romantiſches und Gewöhnliches. — Für 200 000 intereſſanten Studien gibt.
den Dichter und Schriftſteller, unſere erſten Journam
Mark Bücher! — Das Jubiläum der „Literariſchen Geſell=
Letztere werden ſich noch mehr ermöglichen laſſen bei an; und dieſer eigentliche Kern findet ſeine Erweitel
ſchaft.” — Im Verborgenen. — Aus dem Theaterleben. dem bevorſtehenden Prozeß der Gräfin Fiſchlervon in unſeren hervorragendſten Künſtlern und Verlagshi
Berlin hat wieder ſeine Senſationen! Berlin Treuberg der einem merkwürdige Einhlicke verſchaffen händlern, zu denen ſich vielberühmte Gelehrte, Parlana
muß des öſteren ſeine Senfationen haben — nach Anſicht wird in jene Berliner Schichten, in denen alles erlaubt iſt, tarier, unter dieſen auch der Prinz Heinrich zu Schönallt
der Snobs, deren Zahl bei uns mit jedem Tage wächſt —nur nicht die Langeweile. Und zu den erlaubteſten Dingen Carolath, allerhand Exzellenzen und Diplomaten geſe
ſonſt iſt es nicht die Weltſtadt: Berolinum lumen erbi! gehört die Beſchaffung der nötigen Mittel, um den gehaß= Der Zweck dieſer Geſellſchaft, zu deren Beitritt ma
Dazu gehören die Senſationen. Das Neue und Neueſte, ten Feind der bewußten Kreiſe, die Langeweile, zu be= nicht direkt melden kann, ſondern dazu aufgefordertwe
das Aufſehenerregende, das, was alle Gemüter beſchäftigt, kämpfen. Um dieſe Mittel wird ſich ja auch jener Prozeß, muß, iſt einzig und allein die Pflege vornehmer Geſehl
was die Nerven prickelt und den bekannten Zündſtoff in die der zwei Wochen dauern dürfte, hauptſächlich drehen, und keit. Die Zahl der Mitglieder iſt eine begrenzte, nie
Unterhaltungen wirſt. Und je mehr ſich dieſe Senfationen man wird da erbauliche Dinge zu vernehmen bekommen. finden Debatten oder ſonſtige Verhandlungen ſtattz
häufen, deſto beſſer, deſto weltſtädtiſcher; das iſt ja das Schon nach den vorläufigen Andeutungen und wenigen, mals tritt man in die Oeffentlichkeit, aber auch auf
Zeichen, daß Berlin die Kinderſchuhe ausgetreten hat, daß bisher bekannt gewordenen Einzelheiten wird mal wieder Vereinigung paßt das Wort von jener Frau, die amüll
aus Spree=Athen, dem einſt ſo berühmten, heute oft der Schleier weggezogen werden von den Machenſchaften iſt. weil man von ihr am wenigſten ſpricht. Der erſtelle
belächelten, Groß=Berlin geworden, mit ſeinen über drei der Berliner Wucherer, ihrer Freunde und Freundinnen, ſitzende war Friedrich Spielhagen; ihm folgten Heilli
die einen großen Ring bilden, deſſen einzelne Glieder feſt Brugſch=Paſcha, Julius Wolff und Hermann Sudernällt
Millionen Bewohnern.
Dieſe Woche brachte gleich zwei ſolcher Senſationen: zuſammenhalten und in enger Verbindung mit ihren jetzt hat Fedor von Zobeltitz das Heft in Händen,
Fall Pegoud und Krupp=Prozeß! Fall Pegoud in des „Berufsgenoſſen” in anderen Weltſtädten ſtehen. Auch der mit liebenswürdigem Geſchick der Repräſentations
Wortes wahrſter Bedeutung — der kecke Franzoſe, der ſein Prinzeſſin Luiſe von Belgien iſt ja in dieſem ten, die faſt bloß in der Begrüßung der Mitglieder
Leben nicht mehr zu bewerten ſcheint wie ein Butterbrot, Prozeß eine Rolle zuerteilt, und man kann ſich denken, wie Gäſte beſtehen, zu entledigen weiß. Nur jetzt. anläßll
hat ſich „im Umdrehen” die begeiſterte Zuſtimmung der peinlich die bevorſtehenden Entlarvungen dem Bruder der Jubiläums, ſei dieſes in der Verborgenheit blilhendenu
Berliner und noch mehr Berlinerinnen erworben, die Kaiſerin, der bekanntlich eine Tochter der Prinzeſſin zur in ihr ſehr gut gedeihenden Veilchens in dem ſo mä
dieſen unternehmungsfrohen Flieger am liebſten aus dem Gemahlin hat, ſein werden. Uebrigens hat die wegen faltigen, ungeheueren Beete der Berliner Vereine un
Auto, in welchem er nach Beendigung ſeiner waghalſigen Wuchers und Betruges in einer großen Reihe von Fällen ſellſchaften gedacht, dann ſinkt es wieder zurück
Luftdurchquerungen an den von dröhendem Jubel durch= angeklagte Gräfin durch ihre Verheiratung mit einem Gra=Verſtecktheit, bis — nun, bis zum nächſten Jubiläum
hallten Tribünen des Johannisthaler Flugplatzes entlang= fen Fiſchler von Treuberg auch ganz direkte Beziehungen
Literariſcher wie dieſe den Namen führende
fuhr, gehoben und auf Händen getragen hätten. Die alte zu den Hohenzollern, und zwar zu der fürſtlichen Linie der=ſchaft kamen uns letzthin zwei unſerer Bühnen.
Binſenwahrheit beſtätigt ſich aufs neue, daß den größten ſelben. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts ſtand ein merſpiele des Deutſchen Theaters brachten Wilhe
Eindruck und die fortreißendſte Zuſtimmung der Maſſen doch Hofrat Fiſchler im Dienſte des Fürſten Anton Aloys von Schmidtbonns dreiaktiges Legendenſpiel „
das volle Einſetzen der Perſönlichkeit erweckt reſv. findet. Hohenzollern=Sigmaringen, deſſen Geſchäftsträger er 1806 llorene Sohn” das uns den Verfaſſer des im
Wann wäre je einem Gelehrten, der für die Menſchheit in Paris war. Zwiſchen einer Schweſter des Fürſten, der gen Jahre mit Beifall aufgenommenen „Zorn des
die wichtigſten Forſchungen, etwa wie Robert Koch, ge= Prinzeſſin Kreszenzia, und dem Hofrat entſpann ſich eine wieder von ſeiner echten, poetiſchen Seite zeigt.
macht, wann je einem Erfinder, dem man die umwälzend= leidenſchaftliche Neigung, und ſo große Hinderniſſe auch ter hält ſich ziemlich genau an das bibliſche Vorbi
ſten Entdeckungen verdankt, wann einem Staatsmann, der der Erfüllung der ſehnſüchtigen Wünſche der beiden Lieben=er neue, menſchliche und ergreifende Seiten abgl
Nationen vor blutigſten Kriegen bewahrt, oder einem bis= den entgegenſtanden, ſie wußten dieſelben allmählich zu uns hierdurch wie durch abgeklärte Sprache in
her unentdeckte Fernen aufſuchenden Reiſenden, der 100= beſeitigen und konnten den Bund fürs Leben vor dem reiche Stimmung verſetzend. — Um Stimmungen
und 1000mal ſein Leben in die Schanze geſchlagen, ſo ge= Altar ſchließen. Hofrat Fiſchler wurde zum Grafen Fiſch= es ſich auch bei dem im Komödienhauſe zum erſtäl
huldigt worden, wie dieſem Luftikus aus Paris. Gewiß, ler von Treuberg ernannt und dem jungen Paar die Herr= aufgeführten vierakitgen Schauſpiel des Dänen
das flinke und anſtellige Kerlchen zwingt einem vollſte ſchaft Holzheim in Bayern als gewiß recht willkommenes Nathanſon: Hinter Mauern‟ Nicht,h
Achtung ab; aber ſchließlich ſind es doch nur halsbrecheriſche Hochzeitsgeſchenk dargebracht. Ein dieſer Ehe entſproſſener Titel vermuten läßt, ſpielen hier die Wände ein
Kunſtſtücke, die wir, wenn auch in anderer Weiſe, ſchon Sohn gehörte ſpäter zur näheren Umgebung des Fürſten kers mit, ſondern jene Mauern unſichtbarer Geſtellle
häufiger im Zirkurs bewundert, und die kaum ſoviel Lärm Karl Anton von Hohenzollern, dem König Wilhelm nach ter denen ſich das von den Vorfahren überkommeneiſ
perdienen. Daß der Kaiſerliche Aeroklub zu Ehren des Antritt ſeiner Regierung unter ſchwierigſten Verhältniſſen Familienleben verbirgt. Den Mittelpunkt derHai
Franzoſen noch ein glänzendes Feſtbankett mit hochtönen= die Miniſterpräſidentſchaft anvertraut.
bilden denn auch allerhand mit Chriſtentum undüe
den Reden veranſtaltete, geht wohl auch etwas über das
Unter den in dem erwähnten Prozeß zu behandelnden tum in Verbindung ſtehende, religiöſe wie ſoziale
Ziel hinaus. Im übrigen zeigte ſich bei den Flügen am Fragen „Wie bekommt man Geld in Berlin reſpektive wie ſätze, die der ſehr geſchickte Verfaſſer ſehr gewand
letzten Sonntag wieder einmal aufs deutlichſte das ganze bekommt man es nicht” wird nicht zum mindeſten jene brücken verſteht, in ſpannender Handlung, die ſorgſan
Elend unſeres Großſtadtverkehrs, der einem Maſſenan= intereſſieren, was die Prinzeſſin Luiſe von Ko=teilt Humor und Ergriffenheit auslöſt. Das
drang auch nicht im mindeſten gewachſen iſt. Sicher, es iſt burg mit all den Büchern gemacht hätte, die in ihrem Stück, das ziemlich ſpät nach Berlin gelangte,i
ſchwer, binnen verhältnismäßig kurzer Friſt Hunderttau= Auftrage für die Kleinigkeit von 200 000 Mk. bei einer ſobald vom Spielplan verſchwinden.
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Mummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
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Nummer 262.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Seite 39.
liſn. Dabei war ſeit allersher vorgeiſchrieben, daß der erſchienen die Heren mit bloßen Händen vor dem öſter=
Der übergang zum ſtändigen GenußBiſchofshandſchuh gewirkt und von violett=purpurner reichiſchen Herrſcher, und auch der Kaiſer trug keine Hand=
Farbe ſein mußte. Auch der Kaiſer wurde für ſeine Krö= ſchuhe. Ebenſo war den Richtern verboten, Handſchuhe
von Kaffee Hag, dem coffeinfreien nung mit einem beſonderen Handſchuhpaar ausgeſtattet, anzulegen, wenn ſie ihres Amtes walteten, und dieſes
Bohnenkaffee, bedeutet doppelten Ge= und dieſes iſt jetzt in der Wiener Schatzkammer aufbe= merkwürdige Geſetz hatte lange in England Geltung. Noch
wahrt, wo ſich heute noch die Inſignien des heiligen römi= ſeltſamer war der Brauch, daß ſämtliche Mitglieder eines
winn. Kaffee Hag verbindet mit er=Sſchen Reichs deutſcher Nation befinden. Der Anblick jener Gerichtshofes vom Scheriff mit Handſchuhen beſchenkt
wur=
perlengeſtickten und golddurchwirkten Handſchuhe iſt ſelt= den, wenn ſie kein Todesurteil fällten. Eigentümlich
wieſener Unſchädlichkeit eine beim Kaffee 3 ſam genug, denn die purpurfarbene Seide wird von email= berührt uns die Sitte, daß im eliſabethiniſchen Zeitalter
lierten Goldblechen bedeckt. Man merkt es gleich, daß allen Bittſchriften ein Paar Handſchuhe beigelegt wurden.
bisher noch nicht gekannte Feinheit des dieſes uralte Handſchuhpaar nicht berufen war, vor Kälte Das mag wohl den Petenten dazu verlockt haben, in den
zu ſchützen, ſondern ein ſtrahlendes Symbol der Herrſcher= Handſchuh Geld zu ſtecken, um den Richter zur Ungerech=
Aromas und des Geſchmacks.
würde bedeuten ſollte. Und ſo war es auch, verlieh doch tigkeit zu verführen. Die den Geſuchen beigelegten
Hand=
der Kaiſer durch Uebergabe eines Handſchuhs beſondere ſchuhe enthielten wohl oft Beſtechungsgelder, und deshalb
Privilegien, vor allem das Recht, eine Stadt zu gründen, wird wahrſcheinlich auf dem Gerichtsſitz kein Handſchuh
Der Handſchuh.
Jahrmärkte oder Oſtermeſſen abzuhalten und eigene Mün= geduldet worden ſein. Das puritaniſche Bürgertum
ver=
zen zu prägen. War unter den Reichskleinodien das achtete den Handſchuh, deſto mehr liebte ihn der Adel und
Ein Kapitel aus der Kulturgeſchichte
Schwert mit dem Adel verbunden, ſo hatten die Hand= trieb einen erſtaunlichen Lurus mit der Handbekleidung;
von Oskar Wiener.
ſchuhe Beziehungen zum Bürgertum. Deshalb führen das blieb ſo bis in die kichernden Tage des Rokoko.
Nachdruck verboten).
auch viele deutſche Städte ein Handſchuhpaar im Wappen,
Zum nützlichen Gebrauchsgegenſtand wird der Hand=
B. Der mühelos erworbene Beſitz erfüllt uns mit das aber mißverſtanden wird, weil es die in Dingen der ſchuh erſt in den Tagen Ludwigs XIV.; damals trug ihn
Gleichgültigkeit; blaſiert empfängt der Menſch die Er= Vergangenheit ſo unwiſſende Gegenwart für zwei Men=auch der einfachere Mann bereits, doch ſoll es noch
vor=
rungenſchaften ſeiner Väter und genießt dies Erbe, ohne ſchenhände hält. Das ganze Mittelalter hindurch durfte gekommen ſein, daß ſich Frauen, die einander haßten,
ver=
ſich darüber den Kopf zu zerbrechen, wieſo all die vielen nur der freie Mann Handſchuhe tragen; dem Hörigen giftete Handſchuhe zum Geſchenk machten. Eine
leiden=
nützlichen Dinge zuſtande gekommen ſind. Das gilt nicht blieben ſie verſagt, aber den Rittern legte man ſie neben ſchaftliche Verehrerin des Handſchuhs war Maria von
nur von den großen Kulturſiegen der Vorzeit denn ſelbſt den Ritterſporen auf den Sarg.
Medici, und der ſchlaue Kardinal Richelien hat ihr aus
die unſcheinbarſten Gegenſtände ſind oft geadelt durch eine
Welche Rolle der metallene Handſchuh zur Ritterzeit Rom manches herrliche Paar nach Paris geſchickt, um die
ehrwürdige Vergangenheit, und ihr Werdegang hat Jahr= ſpielte, iſt bis auf den heutigen Tag unvergeſſen geblieben. ſchöne Frau für ſeine Pläne geſchmeidig zu machen. Als
tauſende erfordert. Ein Beiſpiel dafür iſt unſer Hand= Noch immer iſt das Sprichwort „vom Fehdehandſchuh der große Peter Paul Rubens ſeine Kreuzabnahme malte,
ſchuh, und von ihm ſei hier einiges erzählt. Uralt iſt das hinwerfen” im Umlauf und gemahnt an das ſtreitbare mußte in den Beſtellbrief ausdrücklich die Beſtimmung
Bekleidungsſtück für die Hand und bereits in vorgeſchicht= Mittelalter, wo der Handſchuh zu den Füßen des Gegners aufgenommen werden, daß die Gattin des Künſtlerrs gleich
lichen Zeiten waren richtige Fingerhandſchuhe im Ge=nach Blut ſchrie. Der Eiſenhandſchuh, gegliedert oder un=nach Vollendung dieſes Werkes ein Paar Handſchuhe im
brauch. Adam und Eva werden ſie wohl kaum getragen gliedert, war der Stolz des gewappneten Mannes; er trug Werte von acht Goldgulden bekommen ſoll. Seitdem ſind
haben, aber ſchon die Perſer der vorgriechiſchen Zeit ihn mit Leder oder Sammet gefütert auf der Jagd und die Handſchuhe um vieles billiger geworden, aber dafür
ſchützten die Hände gegen die Unbilden des Froſtes durch im Kriege; bei Hofe aber und vor ſchönen Damen wurden ſind ſie auch zu ſchlichten Dienern des Alltages herabgeſun=
Pelzhandſchuhe. Wenn die Griechen im Garten arbeiteten, die eiſernen Fäuſtlinge durch lederne Stulpenhandſchuhe ken und ihre Bedeutung von einſt iſt wie ein Traum aus
ſo legten ſie derbe Lederfäuſtlinge an, um die Hände zu erſetzt. Es dauerte nicht lang und das Kleid für die Hände einer anderen Welt.
ſchonen, und bei Tiſche trug der Vorleger der Speiſen war der Ritterſchaft zu einem Zeichen der Belehnung mit
dünne Handſchuhe, die mit Fingern verſehen waren. Das Pflichten und Würden, zu einem bedeutungsvollen Sym=
Literariſches.
war eine notwendige Vorſichtsmaßregel, wußte man da= bol geworden. „Herzog Ehriſtian von Braunſchweig
— Buntes Blut. Neun exotiſche Humoresken von
mals doch noch nichts von der Nützlichkeit der Gabel und trug den Handſchuh der unglicklichen Gemahlin des
Win=
die vornehmſten Leute aßen mit den bloßen Händen. terkönigs, der ſchönen Eliſabeth — am Helme; ohne daß Ewald Gerhard Seeliger. München bei Georg Mül=
Lange ſträubte man ſich zu Hellas gegen das Tragen der ſein heldenmütig Kämpfen der verehrten Frau Glück und ler Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk. Der poetiſche Flug führt den
Handſchuhe auf der Gaſſe; wer ſich mit bekleideten Händen Thron wiederbringen konnte.‟ Der Handſchuh im Dienſte Dichter in die verſchiedenſten Weltteile unter erotiſche
Völ=
öffentlich ſehen ließ, kam in Verruf als Weichling, und der Frauen beginnt bereits im 13. Jahrhundert ſein ker, und überall erweiſt er ſich in ſo hohem Grade als
nicht zum geringſten hatte Aleiblades den Vorwurf über=Minnewerben, und die Gunſt der Damenwelt bleibt ihm Kenner, als ob er in jenen Gegenden zu Hauſe ſei. Es
triebenen Aufwandes ſeinen Handſchuhen zu verdanken. bewahrt bis auf den heutigen Tag. Damals ſchmückten macht ihm gar nichts aus, ob er in einem Sampan den
Auch in Rom hielt man lange daran feſt, daß es weibiſch ſich die Modeköniginnen mit Handſchuhen aus Leinwand, Kantonfluß hinabſchwimmt oder in einem
ſüdamerikani=
ſei und eines Mannes unwürdig, die Hände hinter die bis zum Ellbogen reichten. Von Paris aus verbreitete ſchen Raubſtaat ſpazieren geht, in Minneſota iſt er ebenſo
ledernen Schutzwänden zu verſtecken. Das blieb nicht im= ſich dieſe Sitte; aber der große Handſchuhlurus ſtammt bekannt, wie in Ceylon, und ganz beſonders kennt er
See=
mer ſoz als das lateiniſche Reich mit dem Orient in engere aus England, und namentlich die jungfräuliche Königin und Schiffahrt und alles, was mit ihnen zuſammenhängt.
Fühlung kam, wurde das Handſchuhtragen in den vor= Eliſabeth hat mit ihrer Handbekleidung einen unerhörten So iſt das Buch wie ein luſtig getakeltes Segelſchiff, das
nehmen Kreiſen ſchnell beliebt, und wer etwas gelten Aufwand getrieben. Es war ihre Erfindung, die Damen= den, der ſich ihm anvertraut, zu den ſeltſamſten und
wollte, zeigte ſich nicht mit unbekleideten Händen in der handſchuhe mit Gold und Edelſteinen zu verzieren. Man luſtigſten Abenteuern entführt.
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und Sümpfen zog ein wetterhartes Geſchlecht groß, aber niens war; ſpuckte ſie doch einem greiſen Edelmanne auf Seiten ſtark, elegant gebunden 3.50 Mk. Für die geſamte
wenn auch die Germanen vor Froſt und Sturm nicht er=das Wams, weil der Landjunker zu wenig prunkvoll ge= Anhängerſchaft der Philatelie bedeutet das Erſcheinen
ſchraken, Handſchuhe hatten ſie doch ſchon frühzeitig tragen kleidet war für ihren Geſchmack. Den höchſten Wert legte der Kataloge alljährlich den Höhepunkt der Ereigniſſe; für
gelernt. Von Skandinavien her war ihnen dieſe Wiſſen= Eliſabeth auf ſchöne Handſchuhe, und ſie hat Tauſende von dieſes Jahr konzentriert ſich das Intereſſe berechtigterweiſe
ſchaft gekommen, und Anfangs gab es für die deutſchen Paaren beſeſſen in Seide und Pelzwerk. Leinwand und auf das Erſcheinen des N. N. K. als des deutſchen Ein=
Mäuſte bloß fackartige Umhüllungen, die alle Finger in Spitzen, gewebte und gewirkte, und nicht zuletzt ſolcheheitskataloges. Nicht von einer einzelnen Firma, ſondern
Einem einzigen Raum zuſammenhielten. Zur Zeit Kaiſer von Glanzleder, die damals als beſondere Neuheit ausvon einer Kommiſſion erſter Fachleute bearbeitet, iſt der
N. N. K. als der unparteiiſche Wertmeſſer anzuſehen, den
Rarls des Großen iſt der Handſchuh bereits ein Privi= Paris über den Kanal kamen.
Die leidenſchaftliche Liebe zum Handſchuh blieb lange die Sammlerwelt ſeit Jahren mit Spannung erwartet.
legium der herrſchenden Klaſſe: Adel und Geiſtlichkeit
prünken mit ihm, er leuchtet von Edelſteinen, und koſtbare eine Nationaleigenſchaft der Engländer; dabei iſt aber Schon eine flüchtige Durchſicht des gewaltigen Stoffes läßt
Stickereien pflegen ihn zu bedecken. Den Biſchöfen wird eigentümlich, daß die britiſchen Offiziere den Handſchuh das ernſte Streben erkennen, mit dem N. N. K. ein wirlich
der Handſchuh zu einem wichtigen Beſtandteil ihres Orna=nicht zur Uniform vorgeſchrieben haben. Als die Abord=zuverläſſiges Werk zu ſchaffen. Dem Kernpunkt des
Kata=
tes und bei der Inveſtitur eines Kirchenfürſten beugen ſich nung eines Dragoner=Regiments aus London dem Kaiſerloges, den Preisfeſtſetzungen, iſt die denkbar größte
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die Lehensmänner über ſeinen Handſchuh, um ihn zu Franz Joſef als ihrem Inhaber die Aufwartung machte tung geſchenkt worden.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 1. November 1913.
Nummer 262.
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