Darmstädter Tagblatt 1913


29. Oktober 1913

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Darmſtädter

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Inſerate
176. Jahrgang
ronatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt,
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Lrgan für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
M 259.
Mitwoch, den 20). Dtiober.
1913.
pflicht auf 2500 M. erhöht wird. Mit dieſer Ausdehnung die Erhaltung des europäiſchen Friedens, des Friedens
die heutige Nummer hat 22 Seiten.
des Kreiſes der Verſicherungspflichtigen wird die Exiſtenz= auf dem Balkan und des territorialen Statusquo in der
frage der Aerzte in hohem Maße berührt, weil ihnen ein aſiatiſchen Türkei. Der Berliner Meinungsaustauſch er=
gab
, daß zwecks der Erhaltung des genannten Statusquo
Das Wichtigſte vom Tage. großer Teil der bisherigen freiwilligen Patienten entzogen Deutſchland und Rußland Reformen in Kleinaſien für
wird. Daß an dieſem Wendepunkte eine Regelung des wünſchenswert halten, die den örtlichen Bedürfniſſen ent=
iern
vormittag wurde in Dahlemdurch den Kaiſer Verhältniſſes zwiſchen Aerzten und Kaſſen notwendig ſprechen. Selbſtverſtändlich beruht die erzielte ruſſiſch=
deutſche
Uebereinſtimmung auf der Zuſtim=
ie
Einweihung des Kaiſer Wilhelm=Inſtituts wird, iſt erklärlich, ebenſo aber auch, daß dieſe Regelung mung der Verbündeten und Freunde zu dem Programm.
ir experimentelle Therapie vollzogen.
ſſe Regierungsvorlage zur Löſung der nicht einſeitig vorgenommen werden darf, ſondern daß Insbeſondere erreichten die Berliner Unterredungen ein
ſſiegenten= und Königsfrage in Bayern iſt die beiderſeitigen Intereſſen und diejenigen der Allgemein= volles Uebereinkommen bezüglich der Reformen in Ar=
liſtern
dem bayeriſchen Landtage zugegangen und die heit berückſichtigt werden müſſen. Hier einen Ausweg zu menien. Ich glaube, daß es den Intereſſen der Türkei
völlig entſpricht, den Wünſchen der Mächte entgegenzu=
Waratung der Vorlage wird in wenigen Tagen erfolgen. finden, wird der Regierung nichts anderes übrig bleiben, kommen, zumal ſolchen, die das Prinzip der Souveränität
ſo daß in aller Kürze die Angelegenheit ihre Löſung als ihre Vermittelung anzubieten, da gewichtige Allge= des Sultans nicht berühren und Frieden und Ordnung in
ſinden dürfte.
meinintereſſen berührt werden, die unter dem angekün= den türkiſchen Gebieten ſicherſtellen. Wenn Reformen
t die amtlichen Braunſchweigiſchen Anzeigen berichten,
ſliadet der Einzug des Herzogspaares in digten Kampfe eine ſchwere Schädigung erleiden würden. auch in anderen aſiatiſchen Provinzen der Türkei erfolgen,
ſieht Rußland darin eine Garantie für die Ordnung in
raunſchweig am 3. November ſtatt.
Kleinaſien.
*
Ueber die Eiſenbahnen Nordoſtanato=
Fortſetzung der Verhandlungen im Prozeß Brandt
Der Hauptverband deutſcher Ortskran=lliens wurde zwiſchen Rußland und Frank=
lvurden
auf Donnerstag vertagt.
reich eine Einigung erzielt. In den ruſſiſch= türki=
ſtelengliſche
Regierung hat der Kölniſchen Ztg. kenkaſſen in Dresden, der Hauptverband deutſcher
ſchen Verhandlungen über wirtſchaftliche Fragen
iffolge der Luftfahrzeug=Geſellſchaft in Bitterfeld drei Betriebskrankenkaſſen in Eſſen, der Geſamtverband deut= hofft die ruſſiſche Regierung ein Uebereinkommen zu er=
ilitär
=Luftſchiffe in Auftrag gegeben.
ſcher Betriebskrankenkaſſen in Eſſen=Köln, der Allgemeine zielen. Hinſichtlich der Balkanfrage hofft der Me=
er
Bau wird ſofort in Angriff genommen.
deutſche Knappſchaftsverband in Berlin und der Verband niſter, daß die Balkanſtaaten trotz ihres bedauerlichen
neue ſpaniſche Kabinett Dato leiſtete am deutſcher Innungskrankenkaſſen in Hannover haben auf Zwieſpalts die Bedeutung freundnachbarlicher Beziehun=
ſeienstag
abend dem König den Eid.
gen für ſie verſtehen. Der Miniſter faßte das Ergebnis
e ein Telegramm aus Mexiko meldet, haben die Auf=einer Vertreterſitzung in Berlin Stellung zu den Be= der Balkankriſe dahin zuſammen, daß die Londoner Kon=
ltandiſchen
einen Militärzug in der Nähe von Sanſchlüſſen des Aerztetages genommen und eine ferenz noch nicht alle Aufgaben erfüllt habe, da faſt un=
znlvadore
in der Provinz Zacatecas mit Dynamit lange Erklärung erlaſſen, in der die Behauptungen vermeidlich neue Fragen für ihre Entſcheidung auftauch=
die
Luft geſprengt. 115 Soldaten ſind der Erklärung des Aerztetages als nicht der Wahrheit ent= ten. Der Miniſter ſchloß mit anerkennenden Worten für
die Londoner Konferenz und Sir Grey. Er
t und zahlreiche verwundet.
ſprechend bezeichnet werden und zum Schluſſe geſagt glaube, daß die endgüktige Entſcheidung der unerledigten
wird:
Sragen von internationaler Bedeutung keine ernſten
Tageskalender zur Geſchichte der
Die Vertreter der Krankenkaſſen ſind in Anerkennung Schwierigkeiten hervorruſen und es ermöglichen werde,
Befreiungskriege.
der hohen Bedeutung des Aerzteberuſes den Aerzien ſo= die Intereſſen und Rechte der beteiligten Parteien mit dem
0. Oktober 1813: Schlacht bei Hanau. Der nach der weit entgegengekommen als es die ihnen auferlegte Ver= allgemeinen europäiſchen Standpunkt in Einklang zu
eshlacht bei Leipzig ſich nach dem Rhein zurückziehende antwortung und die Wahrung der ihnen anvertrauten bringen.
Mapoleon erringt noch einen Scheinſieg über Wrede hochwichtigen Intereſſen der öffentlich=rechtlichen Kranken=
Iterreichiſch=bayeriſches Korps).
verſicherung zuließen. Die Krankenkaſſen ſprechen deshalb
Deutſches Reich.
die Erwartung aus, daß die Behörden und der Goſetz=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
geber durch die Aerzteorganiſation ſich nicht einſchüchtern
Deutſch=engliſche Kolonialbeſpre=
laſſen
und unangemeſſene Forderungen der Aexzte= Orag=
niſationen
ablehnen werden. Es handelt ſich um die Ent=chungen. Zwiſchen der deutſchen und der engliſchen
ſcheidung, ob die Intereſſen eines einzelnen Berufsſtandes! Regierung finden zurzeit Beſprechungen über afrikaniſche
lherzte und Krankenkaſſen.
über das Wohl von Millionen von Verſicherten geſtellt Fragen ſtatt. Wie die Neue Preußiſche Korreſpondenz
* * Der von dem außerordentlichen deutſchen Aerzte=
werden
ſollen.
von diplomatiſcher Seite erfährt, handelt es ſich bei den
m Berlin am Sonntag gefaßte Beſchluß, ſich den
Aus Berlin wird zu der Angelegenheit weiter ge= zwiſchen Deutſchland und England ſchwebenden Ver=
ingungen
der Krankenkaſſen nicht zu unterwerfen, meldet: Im Reichsamt des Innern iſt man dem handlungen, die vor dem Abſchluß ſtehen, um eine Er=
ſpie
keine Ueberraſchung hervorrufen, da nach der
Streite zwiſchen Aerzteſchaft und Krankenkaſſen ſelbſtver=
gänzung
und Erweiterung des bereits vor Jahren zwi=
nmung
bei der Mehrheit der deutſchen Aerzte der ſtändlich mit großer Aufmerkſamkeit gefolgt. Stellung ſchen den beiden Mächten hinſichtlich des portugieſiſchen
ſſſhref unvermeidlich geworden war. Konflikte zwiſchen genommen hat das Reichsamt zu den ſchwebenden Diffe= Kolonialbeſitzes getroffenen Geheimabkommens. Die
Aerzteſchaft und den Krankenkaſſen hat es ſeit dem renzen bisher noch nicht, und es dürfte dies um ſo weni= Verhandlungen beziehen ſich nur auf wirtſchaftliche Fra=
ſegen
der ſozialen Geſetzgebung immer gegeben, und ger zu erwarten ſein, als im Krankenkaſſengeſetz ſelbſt ein gen und dürften zur Grundlage das Zugeſtändnis der
Mcüedentlich wurde dieſer Kampf auf beiden Seiten derartiger Fall bereits vorgeſehen iſt. Für eine Situation, wirtſchaftlichen Durchdringung Angolgs durch Deutſch=
grrößter
Erbitterung geführt. Die Kaſſen ſind von je= wie ſie augenblicklich beſteht, trifft der § 370 dieſes Ge= land haben. Als wahrſcheinlich darf angenommen wer=
beſtrebt
geweſen, das Honorar der Aerzte möglichſt ſetzes zu, welcher beſtimmt, daß, wenn die Kaſſe keinen den, daß eine Teilung der Intereſſenſphären in Portu=
ſttzudrücken
und letzteren auch ſonſt Bedingungen zu Vertrag zu angemeſſenen Bedingungen mit einer aus= gieſiſch=Mozambique in den deutſch=engliſchen Abmachun=
ſter
, die ſich mit den ideellen und materiellen Intereſſen reichenden Zahl von Aerzten ſchließen kann, die Kaſſe er= gen vorgeſehen iſt.
Cerzte wenig vertrugen. Beſonders heftig wehrten mächtigt werden kann, ſtatt der Krankenpflege oder ſonſt Ein Geſetzentwurf über Aufbeſſerung
die Kaſſen bekanntlich gegen die freie Arztwahl der erforderlichen Aerztebehandlung eine bare Leiſtung bis zu der Altpenſionäre iſt, wie die Tägl. Rundſchau
Aenmitglieder. Wenn die Kaſſen den Aerzten den Vor= zwei Drittel des Durchſchnittsbetrages ihres geſetzlichen mitteilt, im Reichsſchatzamt ausgearbeitet worden und
f machen, daß dieſe lediglich materielle Intereſſen Krankengeldes zu gewähren. Im Anſchluß an die unterliegt derzeit der Prüfung der beteiligten Reſſorts.
rehmen, ſo ſind ſolche natürlich auch im Spiele, außerordentliche Tagung der Aerzteſchaft hat noch eine Demnächſt finden über den Inhalt des Entwurfs Be=
Irver kann es den Aerzten verdenken, daß auch ſie ihre Geheimſitzung ſtattgefunden, in der die Kampfmaßregeln ratungen im Reichsſchatzamt ſtatt. Die Vorlage iſt auf
terzbedingungen zu verbeſſern beſtrebt ſind. Die Be= für den zu befürchtenden vertragloſen Zuſtand mit den eine Entſchließung des Reichstags zurückzuführen, die den
Aling darauf, daß jeder Arbeiter ſeines Lohnes wert ſei, Krankenkaſſen eingehend beraten wurden. Man hat eine Bundesrat erſucht, dem Reichstag bis zum 1. April 1914
r Doch unmöglich nur denen geſtattet ſein, die gänzlich Organiſation in allen Einzelheiten fertiggeſtellt und über einen entſprechenden Geſetzentwurf vorzulegen.
An vorwiegend ſich durch körperliche Tätigkeit ernähren, das geſchloſſene Vorgehen in ganz Deutſchland einmütige
Gelegentlich der Beratung des Militärpenſionsgeſetzes
Aforrd vielmehr auch denen zugebilligt werden müſſen, Beſchlüſſe gefaßt.
im Jahre 1906, der Novelle zum Reichsbeamtengeſetz und
ſen Erwerb auf geiſtiger Arbeit beruht. Wer dem Ar=
dem
Beamtenhinterbliebenengeſetz im Jahre 1907 wurde
in bezug auf die Altpenſionäre beſtimmt, daß ihnen Unter=
Aer das Recht zugeſteht, zu ſagen: unter den und den
ſtützungen aus der Reichskaſſe zu gewähren ſeien, inſoweit
in gungen will ich nicht arbeiten, der muß dies auch Saſonow über ſeine Auslands= ihre Penſion zusüglich ihres Krivateinkommens den Be=
ſil
Arzte einräumen. Aber es handelt ſich auch noch gar
trag von 3000 Mark jährlich nicht überſteige. Die Unter=
reiſe
.
Ui zeinmal ausſchließlich um materielle Intereſſen bei
ſtützung darf aber nur bis zur Grenze desjenigen Be=
trages
gewährt werden, den die Altpenſionäre erhalten
linn Kampfe; dafür würde der Aerzteſtand in ſeiner
* Der Rußkojo Slowo bringt nachſtehende Ver=
würden
, falls ihrem Penſionsbezug die neuen Gehalts=
mtheit
ſchwerlich zu haben ſein. Es handelt ſich viel= öffentlichung über das Interview des Miniſters ſtufen zugrunde gelegt worden wären. Die erhöhten Pen=
für
die Aerzte in erſter Linie um das Beſtreben nach des Aeußern:
ſionsſätze wurden mit rückwirkender Kraſt nur für die
Iill rtandesgemäßen Stellung gegenüber den Kaſſenvor=
Meine Pariſer Reiſe trug keinen beſonderen Kriegsteilnehmer beſchloſſen. Als im Jahre 1909 die Be=
fhhen
. In dieſer Hinſicht iſt von letzteren ſehr geſündigt Charakter und war nicht durch die Notwendigkeit hervor= ſoldungsaufbeſſerung im Reiche durchgeführt wurde, rich=
Albemt, und wenn die Aerzteſchaft ſich gegen Uebergriffe gerufen, denn konkrete politiſche Gründe zwangen mich teten die Altpenſionäre an die geſetzgebenden Körper=
nmengeſchloſſen
hat, ſo iſt das nicht mehr als recht nicht dazu. Mein Kuraufenthalt in Frankreich gab mir ſchaften neuerlich das Erſuchen, in ihren Bezügen den
Gelegenheit, die Hauptſtadt des Landes zu beſuchen und Neupenſionären gleichgeſtellt zu werden unter Hinweis
Abiellig, und die Kaſſenvorſtände haben die Stärkung mit den Staatsmännern zu ſprechen. Die Geſpräche mit auf die foriſchreitende Verteuerung der Lebensführung.
Meiolidaritätsgefühls der Aerzte ſelbſt mit herbei= dem Miniſterpräſidenten und dem Miniſter des Aeußern Nackdem die Frage den Reichstag wiederholt beſchäftigte,
ermöglichten es mir, mit lebhafter Befriedigung die volle einigte man ſich ſchließlich dahin, die verbündeten Re=
Mfe
Einiakeit und volle Uebereinſtimmung der beiderſeitigen gierungen zu erſuchen, die Lage der Altpenſionäre zu
Aer nun beſchloſſene Kampf wird vielleicht angeſichts Anſichten zu konſtatieren. Der Pariſer Meinungsaus= verbeſſern. Die verbündeten Regierungen haben aner=
n
1. Januar eintretenden erheblichen Erweiterung tauſch beſtätigte erneut die Harmonie, die die kannt daß die Bitten der Altpenſionäre zum Teil berech=
Minankenverſicherung zu manchen Schwierigkeiten füh=franzöſiſch=ruſſiſchen Beziebungen charak= tigt ſind, und demgemäß hat das Reichsſchatzamt einen
Bekanntlich werden zum genannten Zeitpunkte die teriſieren. Ueber Deutſchland zurückkommend, benutzte entſprechenden Entwurf ausgearbeitet. In Berückſich=
ich
die Gelegenheit, Berlin zu beſuchen und mit den deut= tigung der Finanzlage wird es aber nach der Auffaſſung
ineigen Arbeiter, die Arbeiter in der Land= und Forſt= ſchen Staatsmännern zu ſprechen. Der Meinungsaus= der Regierung kaum möglich ſein, die Forderungen der
caft, die Dienſtboten, die Hausgewerbetreibenden, tauſch mit dem Reichskanzler und dem Unterſtaatsſekretär Altpenſionäre, mit den Neupenſionären gleichgeſtellt zu
ehilfen und Lehrlinge in Apotheken, Bühnen= und Zimmermann berührte die allgemeine Lage Europas und werden, ganz zu erfüllen. Immerhin iſt mit einer Er=
ſtermitglieder
, Privatlehrer und Erzieher, ſowie alle Einzelfragen. Die Geſpräche mit dem Reichskanzler höhung des Penſionsetats von mehreren Millionen zu
machten mir einen ſehr angenehmen Eindruck und gaben rechnen, für deren Deckung die verbündeten Regierungen
negen Entgelt beſchäftigten Lehrlinge verſicherungs= die Möglichkeit, feſtzuſtellen, daß die deutſche Poli= dem Reichstage Vorſchläge machen werden, da dieſe Mehr=
tig
, wobei die Verdienſtgrenze für die Verſicherungs= tik dasſelbe Ziel erſtrebt wie die ruſſiſche, nämlich belaſtung im Rahmen der jetzigen Reichseinnahmen

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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913
Seite 2.
Deckung nicht findet, Uebrigens muß darauf Ricſicht ge= ſ630 bis 9 Uhr währte. Um 830 Uhr wurden die Vor=
nommen
werden, daß die Penſionserhöhungen im Reiche
ſtände der Fraktionen des Landtages in das Miniſterium
nicht ohne Rückwirtung auf die Bundesſtaaten und die
gebeten.
Gemeinden bleiben werden.
Die Löſung der braunſchweigiſchen
Der Geſetzentwurf zur Bekämpfung
der Schundliteratur iſt dem Bundesrat zur Be=Frage findet in der Preſſe eine ſchlechte Aufnahme,
ſchlußfaſſung zugegangen. Wenn auch der Umſatz, der in namentlich in den rechtsſtehenden Blättern, von denen der Miniſter fuhr fort: Die Frage iſt nicht, wogegen, ſondem
Deutſchland mit Schundliteratur jetzt erzielt wird, be= Reichskanzler wegen ſeiner Nachgiebigkeit ſcharf getadelt
trächtlich zurückgegangen iſt, ſo haben ſich doch die Bundes= wird. Nur die Zentrumspreſſe und merkwürdigerweiſe
ſtaaten, an die ſich die Reichsregierung um Aeußerungen die linksſtehenden Blätter billigen den Bundesrats=
über
eine eventuelle geſetzliche Verſchärfung der einſchlägi= beſchluß. So wird der Frankf. Ztg. aus Berlin ge=
gen
Beſtimmungen gewandt hatte, überwiegend dahin ſchrieben und wir ſind in dieſem Falle der Anſicht,
ausgeſprochen, daß eine Verſchärfung der Beſtimmungen daß damit das Richtige geſagt wird:
Es iſt wirklich nicht einzuſehen, weshalb in Zukunft
orwünſcht ſei. Man hat berechnet, daß der im Jahre dem Königreich Preußen von welfiſcher Seite eine Ge= Führer der Oppoſition hätten auf Anregung einer hohen
1910/11 in Deutſchland erzielte Umſatz mit Schundlitera= fahr drohen und von woher der welfiſchen Partei in
tur um etwa 10 Millionen Mark zurückgegangen iſt. Im Hannover eine Unterſtützung zuteil werden könnte Der
Jahre 1908/09 wurde noch ein Geſamtumſatz von etwa alte Herzog und ſein Sohn ſcheiden jedenfalls als Thron=
prätendenten
aus, und wenn die welfiſche Partei in Han=
61 Millionen Mark erzielt, der im Jahre 1909/1910 ſich
nover ſich auf einen anderen Standpunt ſtellt und den
auf etwa 55 Millionen bezifferte, um dann weiter um alten Herzog noch für ſich reklamieren zu können glaubt,
10 Millionen zu fallen. Ebenſo iſt feſtgeſtellt, daß die ſo ſind das Dinge, die ſich aus der Vergangenheit von männer zu ſichern. Er hat, wie mitgeteilt, dem
durchſchnittlichen Auflagen der in den letzten Jahren er= ſelbſt erklären, die aber keine Beunruhigung für die Zu=
ſchienenen
Schundromane auch weſentlich zurückgegangen kunft enthalten. Wenn erſt der alte Herzog die Augen Stelle Jiminez’ übernahm Marquis del Vadilloie
geſchloſſen hat, wird die welfiſche Partei jedenfalls keinen
ſind. Gegenwärtig ſind neue Anträge zu dem vorliegenden welfiſchen Fürſten mehr haben, auf den ſie eine Agitation ſtiz, an Stelle Gaſſets Ugarde die öffentlichen Arbe
Geſetzentwurf eingegangen, die erſt beraten werden verpflichten könnte. Eine Bewegung aber, die kein Ziel Die neuen Miniſter leiſteten abends dem König den
müſſen, ſo daß in nächſter Zeit auf eine Einbringung der und kein Haupt hat, muß mit der Zeit von ſelbſt verſchwin= Der neue Miniſterpräſident Dato erklärte dem Mad
Vorlage in den Reichstag nicht wird gerechnet werden den. Der Bundesrat hat einſtimmig erklärt, daß kein
können.
folge in Braunſchweig noch weiter fernzuhalten, und es
Zentrum und Kartell der ſchaffenden iſt zu hoffen, daß die Einmütigkeit dieſer Erklärung und
Arbeit. Dem Leipziger Kartell der ſchaffenden Arbeit eine nüchterne Betrachtung der Verhältniſſe auch die auf
gegenüber will, wie aus Köln gemeldet wird, die Zen= ſtaatsrechtliche Formen in dieſem Falle mehr als notwen=
trumspartei
eine möglichſt reſervierte Haltung beobachten. vollendeten Tatſache ausſöhnen wird.
In der vor wenigen Tagen in Köln ſtattgefundenen Gene=
ralverſammlung
des Auguſtinusvereins wurde dieſe
Ausland.
Frage beſprochen, während auf dem in Solingen abge=
Italien.
haltenen Zentrumstage des Regierungsbezirks Düſſeldorf
Die Wahlen. Tribuna, Giornale d’Italia und
der Zentrumsabgeordnete Giesberts empfahl, dem Leip=
ziger
Kartell der ſchaffenden Arbeit wegen ſeiner anti= Vita heben hervor, daß es verfrüht ſei, ein abſchließendes
ſozialen Tendenzen mit Reſerve gegenüber zu treten. Der Urteil über den Ausgang der Wahlen zu fällen. Tribuna in der Frage der auswärtigen Politik keine Partei
Beirat der rheiniſchen Zentrumspartei hatte zum vorigen und Vita betonen, daß der komplizierte Mechanismus des rung, ſondern eine nationale Regierung ſein müſſen
Freitag nach Köln eine Anzahl Vertreter der verſchiedenen neuen Wahlgeſetzes befriedigend gearbeitet habe. Einige das Werk ihrer Vorgänger fortſetzt und den Beſtrebam
Induſtrien und des rheiniſchen Großhandels geladen, wo Eroberungen der Radikal=Sozialiſten in der Po=Ebene des Landes Rechnung trägt. Beſonders in Marokk
die Bildung eines beſonderen Handels= und Induſtrie= und in den Wahlbezirken der Südprovinzen verändern dem Geiſte der jüngſt ſtattgehabten Unterredungen
rates beſchloſſen wurde, um, wie es heißt, eine wün= den Stand der konſtitutionellen Partei nicht, denn die füllt ſein. Ueber die rätſelhafte Haltung Maun
ſchenswerte Fühlungnahme zwiſchen der Zentrumspartei Liberalen hätten bei den Wahlen Kompenſationen erlangt.
und ihren parlamentariſchen Vertretern einerſeits und den Die republikaniſche Partei habe eine ſchwere Niederlage im Einvernehmen mit den berufenen Perſönlichtei
der Partei angehörenden Kreiſen der verſchiedenen In= erlitten. Die katholiſche Partei, die, wie ſie laut ver=
kündete
, ihre Kräfte verſtärken wollte, erfuhr bei den
duſtrien und des Großhandels andererſeits herbeizu=
Wahlen keinen Zuwachs. Die Tribuna meint, die Situa=
führen
.
tion kläre ſich, wie vorauszuſehen geweſen ſei, in der
Die bayeriſche Königsfrage. Die Mün=
Weiſe, daß die Entſcheidung zwiſchen den konſtitutionellen
chener Neueſten Nachrichten melden zu der Löſung der
und nationalen Parteien einerſeits und den Radikal= So=
bayeriſchen
Königsfrage in der Dienstagmorgen=Nummer zialiſten andererſeits eintrete. Die Vereinfachung der
u. a.: Die liberale Landtagsfraktion behandelte am Mon= Lage werde auch eine Klärung der politiſchen Ideen und
tag in mehrſtündiger Beratung zunächſt die Königsfrage
Kämpfe fördern. Nach Anſicht des Giornale d’Italig
und dann die Frage der Erhöhung der Zivilliſte. In der
muß die liberale Partei ſich umbilden und erneuern.
Königsfrage ſtellte ſich die Fraktion, entſprechend ihrer
bisherigen Haltung, im weſentlichen auf den Standpunkt
Frankreich.
der zu erwartenden Regierungsvorlage, die ſich in den
Antimilitariſtiſche Umtriebe. Die infolge
Grundlinien des bereits bekannten Staatsgutachtens auf=
der
Soldatenkundgebungen von Toul im Mai dieſes Jah=
bauen
wird. Die Fraktion wird alſo einer auf ver=
faſſungsmäßigem
Wege vor ſich gehenden Löſung der res gegen eine Anzahl Mitglieder des Allgemeinen Ar= daß er ſeine Stellung im Intereſſe ſeiner Advokate
Frage ihre Zuſtimmung nicht verſagen. Bezüglich der beiterverbandes eingeleitete ſtrafrechtliche Unterſuchung iſt
Frage der Zivilliſte wurde auf Grund der von der Staats= nunmehr beendet. Der Unterſuchungsrichter Drioux hat
regierung gegebenen Aufſchlüſſe die Notwendigkeit der beſchloſſen, 18 Kaſſierer und Sekretäre des Allgemeinen
Erhöhung anerkannt, ohne daß jedoch eine Bindung der Arbeiterverbandes und der denſelben angehörenden Ge=
werkſchaften
, die im Namen der Vereinigung des Sou zweiten Schule der Kriegsbaukunſt für 300 Schie
Fraktion auf die geforderte Summe ſtattgefunden hätte.
Soweit man hört, entſchied die Zentrumsfraktion des du Soldat antimilitariſtiſche Flugſchriften verbreitet hat= Petersburg, der den Abſchluß der Bauarbeiten für
Landtages ſich einſtimmig für die von der Staatsregierung ten, auf Grund des Geſetzes von 1904 über die anarchiſti= Auguſt 1915 plant. Es wurde beſchloſſen, in Kie
zu erwartende Vorlage und beſchloß zugleich, für die ge= ſchen Umtriebe wegen Aufreizung von Soldaten zum Un=
forderte
Erhöhung der Zivilliſte einzutreten. Den näm= gehorſam vor das Zuchtpolizeigericht zu verweiſen. Die
lichen Standpunkt nehmen die Fraktionen des Bayeriſchen Angeklagten befinden ſich durchweg auf freiem Fuße.
Bauernbundes und der Freien (konſervativen) Vereini= Gleichzeitig werden zwei Mitarbeiter eines anarchiſtiſchen
gung ein. Die Kammer der Reichsräte ſtellte ſich in einer Blattes unter derſelben Anklage vor dem Zuchtpolizei=
gericht
erſcheinen.
vertraulichen Beſprechung mit wenigen Ausnahmen auf
England.
den Boden des zu erwartenden Entwurfs in der Königs=
frage
und iſt bereit, an ſeiner Geſetzwerdung im Sinne
Die Homerulefrage. Sir Edward Grey hielt
der Regierung mitzuwirken. Am Montag abend fand im in der liberalen Verſammlung in Berwick eine Rede
Miniſterium des Aeußern ein Miniſterrat ſtatt, der von über die Homerulefrage, in welcher er im weſentlichen
die erſen dundet Alter guricrieger komie dier ſiehen
die Gelehrten nach einem Vericht des Corriere della Sera
Ein Abſtieg zum Flammen= auf den Grat eines mächtigen, aus großen Lavablöcken
gebildeten Hügels, der in ſteilem Gefälle zu dem 150 Meter
ſchlund des Veſuv.
tiefer liegenden glühenden Kraterrand hinabführt. Die
Forſcher umgingen das Hindernis in ſüdlicher Richtung
** Nach einem vergeblichen Verſuche iſt es in dieſen und ſtießen hier, den aufſteigenden heißen Rauchwolken von Photographien aufzunehmen und die ausſtrömende
Tagen Prof. Malladra vom Veſuv=Obſervatorium ausbiegend, auf eine Art mächtigen Kanals, auf eine
ein zweites Mal gelungen, in die Tiefen des Kraters hin= Rinne, durch die ein Strom von Steinen zu der tiefer ten Apparate einzufangen. Die Meſſungen ergabend
abzuſteigen und gemeinſam mit dem Chemiker Dr. Luigi liegenden 60 Meter hohen ſteilen Wand der großen gelben die Temperatur im Kraterinnern zugenommen hatz
Bernardini in unmittelbarer Nähe des glühenden Fumarole hinabging. Dieſe Wand, die unausgeſetzt heiße
Flammenſchlundes eine Reihe von Beobachtungen vor= Dämpfe und giftige Gaſe ausſtrömte mußte wiederum marole, deren Temperatur im September 330Grah
zunehmen, die beſtimmt ſcheinen, die wiſſenſchaftliche umgangen werden und wurde ſchließlich, unter Ausnutz=
Renntnis über die Tätigkeit des Beſuos in weſentlichen ung einiger weniger gefährlicher Stellen, durch einen Ab=
Punkten zu ergänzen und zu vervolkommnen. Man wird ſtieg in diagonaler Richtung überwunden. Das Wagnis
ſich erinnern, daß der italieniſche Gelehrte bereits vor gelang mit Hile der mitgeführten Drahiſeile; doch hatten
kurzem damals in Begleitung zweier deutſcher Forſcher die kühnen Kraterſteiger dabei unter den Gaſen ſchwer zu
einen Abſtieg in den Krater des Veſuos erfolgreich leiden; die Atmung war erſchwert und heftige Schmerzen
unternahm; der neue Verſuch erwuchs aus der Tatſache, im Kehlkopf traten ein. Trotzdem gelang es nach einer
daß in den Tiefen des Kraters am 14. Oktober von neuem weiteren Kletterpartie von etwa ¾4 Stunden, die große
Feuer und Flammen auftauchten. Ein Abſtieg während Plattform zu erreichen, in deren trichterartigen Vertiefung,
dieſes Wiedererſcheinens des Feuers mußte naturgemäß 60 Meter unter der Oberfläche dieſer kleinen Ebene, der Verdammnis von Hektor Berlioz. Die italieniſcheZe
auf ungleich größere Schwierigkeiten und Gefahren ſtoßen, Flammenſchlund ſich geöffnet hatte. Aus dieſer Feuer=
und in der Tat ſcheiterte auch der am letzten Mittwochmündung ſtiegen dichte grüngelbliche Dämpfe auf, die ſofort Künſtlers die Stellen an, in denen er ſelbſt die mertwült
unternommene Verſuch. In einer Tiefe von 200 Metern danach eine weiße Farbe annahmen. Der Ausſluß der
waren die beiden Gelehrten gezwungen, ihr Vorhaben auf= Dämpfe vollzog ſich ruckartig, von Ziſchen und Dröhnen
zugeben und in einem ſchleunigen Wiederaufſtieg Rettung begleitet und konnte an das keuchende Röcheln eines prä=
zu
ſuchen, denn die aus dem Kraterinnern aufſteigenden hiſtoriſchen Fabelweſens gemahnen. Es ſchien unmög=
giftigen
und heißen Gaſe machten die Fortſetzung des Ab=lich, näher an den Feuerſchlund heranzukommen; aber die
ſtieges zur Unmöglichkeit. Allein am Freitag, bei der Tollkühnheit überwog ſchließlich die Bedenken, und die Mephiſtopheles und der Tanz der Sylphen in Wien,
Wiederholung des Wagniſſes, waren Malladra und Ber= beiden Gelehrten drangen bis an den Saum des Flam=
nardint
vom Glücke beſſer begünſtigt. Am Vormitag um menſchlundes heran. Er liegt annähernd 850 Meler unter=
9 Uhr begannen ſie, von dem Führer Sannino begleitet, halb des Kraterrandes. Die Hitze wurde unerträglich, der Laterne eines kleinen Ladens das Lied der Bauernzi
om Südſüdoſtrande des Kraters den Abſtieg und ließen ſich Aufenthalt am Rand des Feuerſchlundes war jeweils nur
an iener ſaſt ſentrecht abfallenden Wand herab., an der auch auf wenige Minuten möglich, wobei man das Geſicht mit
die früheren Verſuche begonnen hatten. Günſtiger Wind den Händen und mit Tüchern ſchützen mußte.
trieb die gefährlichen Gaswolken zu der gegenüberliegen=
den
Kraterwand, ſo daß man verhältnismäßig ungeſtört die das Unheimliche und Großartige des Schauipiels nach=

Nummer 259.
folgendes ausführte: Die Gegenſeite appellert für die Ge
nledigung dieſer Frage auf Grundlage gegenſeitiger Uebers
einſtimmung. Wir wollen dieſen Appell nicht ignorieren
aber das wird nicht erleichtert durch die aufreizend
Sprache und die Drohung mit einem Bürgerkriege. Dez
ſt wofür die Kämpfe der Ulſterleute dienen ſollten.s
Unterhaus müſſe von der Behandlung lokaler iriſchen
Fragen definitiv befreit werden. Wie der Parlamens
korreſpondent des Daily Chronicle erfährt, haben inden
letzten drei Wochen Verhandlungen zwiſchen den Führem
beider politiſchen Parteien über das künftige Regierungs=
ſt
ſyſtem in Irland ſtattgefunden. Die Miniſter unddie
Perſönlichkeit miteinander Denkſchriften ausgetauſcht
Spanien.
Das neue Kabinett. Herrn Dato iſts
lungen, ſich die Unterſtützung der konſervativens
am Dienstag die Liſte des Kabinetts unterbreitet,
Grund beſteht, das Haus Cumberland von der Thron= Korreſpondenten des Figaro über ſeine Abſicht, die
wärtige Politik des Grafen Romanones fortzuſetzen
ter anderem folgendes:
Ich lege vor allem Wert darauf, Ihnen ſofo
ſagen, daß das neue Miniſterium in internationalen
dig Gewicht legenden Politiker und Parteien mit der ziehung beſonders gegenüber Frankreich dieſelbe Richlill
und Politik wie das vorhergehende haben wird, un
nicht das geringſte an den Ergebniſſen geändert
ſoll. welche die Pariſer Reiſe des Königs und die
drider Reiſe des Präſidenten Poincaré gehabt haben
bezüglich deren nich Graf Romanones in einer Mllt
lichen Unteredung eingehend unterrichtet hat. Allem
Kollegen, und namentlich der Miniſter des Auswähll
Marquis de Loma, ſind gleich mir der Anſicht, daß
den unſere Beziehungen mit Frankreich vollſtändig
kärte Dato: Ich kann nur ſagen, daß ich die Reglel
meiner Partei in meiner Eigenſchaft als der einzig
malige konſervative Kammerpräſident übernommen
ium den Erwartungen des Königs zu entſprechen.
Portugal.
Die Revolutioniſten‟. Der Führer
Regime Alfonſo Coſta bekämpfenden portugiſiſchen
volutioniſten, Antonio d’Almeida, ſprach die Erwa
aus, daß der 16. November d. J. den Tod der
wärtigen Machthaber bringen und eine neueKa
von Republilanern zur Macht führen werde. An
Tage finden nämlich 37 Nachwahlen für die geſe
den Körperſchaften Portugals ſtatt. Die Revolutilic
erhoffen den Sieg auf der ganzen Linie Gegen
Coſta wird in den Wahlaufrufen der Vorwurf
ausnutze.
Rußland.
Der Kriegsminiſter unterbreitete en
niſterrat einen Geſetzentwurf, betr. die Gründung
vierte Artillerieſchule zu errichten, deren Bau
e bis Ende Auguſt 1915 beendet ſein ſoll.
Vereinigte Staaten.
Präſident Wilſons Moralitäts
zip. Präſident Wilſon erklärte in einer Rede,
in Mobila hielt, das Leitmotiv der Vereinigten
in den Beziehungen zu den amerikaniſchen Länden
lt das Moralitätsprinzip, nicht das Nützlichkeits
eRedner kritiſierte die materiellen Intereſſen, wel
n Auslandspolitik einiger Regierungen in ihren Bez
enpfinden ſcht ein gihende beies Fiot eritaſten
Tiefe dieſer natürlichen Feuerſtätte, die zu Glutehiht
Lava an den Wänden ſchillert in tauſend Farbenn
dazwiſchen ſteigen jene leuchtenden Dämpfe auf, dien
unmittelbar über dem Nande wie durch Zauber inhellt
klares Weiß verwandeln. Es gelang, eine ganze Seil
Gaſe zum Zwecke der chemiſchen Analyſe in die mitgeſüht
ſelbe zeigte eine zweite Meſſung der großen gelben lt
ſius betragen hatte und inzwiſchen auf 346 Grada
=wachſen iſt.
Feuilleton.
C. K. Wie Berlioz Fauſts Verdammnis komponierik
Selten mag eine große Kompofition unter ſo verſchiehtn
artigen Bedingungen geſchrieben worden ſein, wie Fauſt=
ſchrift
Mondo Artiſtico führt aus den Erinnerungende
dige Entſtehung ſeines Werkes geſchildert hat: Ich ſchrieh
nes, wann ich konnte und wo ich konnter im Wagel i
Zuge, auf dem Dampfer, in der Stadt, in der ich Konzent
gab. Die Introduktion entſtand in einem Wirtshausi
ePaſſau; die Szene an den Ufern der Elbe, das Lied dei
Verlios ſich eines Abends in Peſt in den Straßen da
Stadt verirrt hatte, ſchrieb er unterwegs beim Schein der
Prag ſprang er in einer Nacht aus dem Bett, um den 1
it Engelschor, die Apotheoſe der Margarete, zu Papier zu
bringen, deſſen Melodien ihm eben eingefallen waren
Von dem Anblick geben die Forſcher eine Schilderung, und die er ſonſt zu vergeſſen fürchtete. In Breslau fand
ler den Text und die Muſik des lateiniſchen Studentenlie=

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Mmmmer 259.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
Seite 5
Maum kateiniſchen Ameritn ungunſig beinſußten, Es kalten enhaltend gelennzeichnet und mit guitierter Rech=
Vom Groſh. Hoſtheater. Die heutige Vorſtellng
e die Pflicht der Vereinigten Staaten, den Nationen nung über 36 Mark verſehen. Mit dieſem Material von Eyslers luſtiger Operette Der lachende Ehemann,
dir Halbkugel bei ihrer Emanzipierung von den mate= wurde nun gearbeitet. Preis begab ſich nun in ein ge= die im B=Abonnement ſtattfindet, beginnt um halb 8 Uhr.
eignet erſcheinendes Lokal und frug an, ob nicht ein Paket Morgen geht als zweiter Abend im Rahmen des Goethe=
ſilen
Intereſſen anderer Nationen beizuſtehen. Die Ver= für Funk u. Schäfer angekommen ſei. Dieſe Frage wurde Zyklus neu einſtudiert Iphigenie auf Tauris unter der
Aen Staaten erſtrebten keinen Fuß breit Landes durch naturgemäß verneint, worauf Preis dem Wirt oder Kell=Leitung von Regiſſeur Hacker im C=Abonnement in Szene.
Werung. Wilſon erklärte weiter in ſeiner Rede, Süd= ner ſagte, er ſei Schäfer und habe das Paket, das Chemi= Die Titelrolle ſpielt erntmalig Charlotte Pils, den Pyla=
Rſeika ſei gezwungen geweſen, Konzeſſionen zu gewäh= kalien enthalte, hierher beſtellt müſſe aber noch ſchnell des Kurt Ehrle, den Arkas Emil Jannings; Johannes
einen Gang beſorgen; wenn das Paket käme, ſolle der Heinz ſpielt den Thoas, Hans Baumeiſter den Oreſt. Zu
Ii weil es abſeits von den großen Verkehrswegen ge=
Wirt es abnehmen, es liege allerdings eine quittierte der Vorſtellung, die um halb 8 Uhr beginnt, gelten die
t habe. Der Panamakanal jedoch befreie es von der Rechnung bei; der Wirt möge den Betrag auslegen und kleinen Preiſe. Für Freitag iſt die erſte Wiederholung der
Uhr einer ausländiſchen Kontrolle.
dem Ueberbringer des Pakets zwei Glas Bier auf ſeine erfolgreichen Neueinſtudierung von Puccinis Boheme‟
Rechnung geben. Damit entſernte er ſich und ging zu im D=Abonnement angeſetzt. Sonntag findet die Erſt=
*
ſeinen Kumpanen zurück. Nun wurde Reinberg mit dem aufführung von Waltershauſens Muſikdrama Oberſt
* Braunſchweig, 28 Okt. Auf Befehl des Her= Graspaket abgeſchickt und frug bei dem Gaſtwirt an, obChabert unter Leitung von Hofrat de Haan und Rich.
egenten begab ſich Oberſtallmeiſter Freiherr v. Girſe= Herr Schäfer hier ſei, er habe ein Paket an ihn abzugeben. Lert ſtatt. Waltershauſen iſt nicht nur der Komponiſt
ſi am Montag abend unmittelbar nach Beendigung Der Wirt verneinte dies, gab aber zu verſtehen, daß erſeines Muſikdramas, ſondern hat auch das Textbuch ge=
A Bundesratsſitzung von Berlin nach Rathenow, das Paket hier laſſen ſolle, worauf Reinberg die quittierte dichtet, das Motive aus Balzacs berühmter Novelle Com=
ündem
Prinzenpaar Ernſt Auguſt die Glück= Rechnung von iegend einer gefälſchten Firma vorlegte teſſe à deur Maris, die an dramatiſcher Steigerung wohl
ſüſthe des Herzog=Regenten und der Frau Herzogin zu und das Geld einkaſſierte. Dieſer Trick gelang den drei in der ganzen Literatur unerreicht blieb, frei verwertet.
Wfür das Herzogtum Braunſchweig ſo hochbedeutenden Burſchen in Frankfurt mehrere Male wodurch Beträge Montag wird der Goethe=Zylus mit dem Bunten Abend,
Mluſſe zu überbringen. Am Dienstäg nachmittag fah= von 7 Mark. 6 Mark, 3 Mark uſw in die Hände des Trios deſſen Programm Rezitationen, Geſangsvorträge und die
küdie Exzellenzen Staatsminiſter Hartwieg und Miniſter gelangten. Als ſie ſich in Frankfurt nicht mehr ſicher Aufführung des Rokokoſpieles Die Laune des Ver=
auf
Anordnung des Herzog=Regenten ebenfalls nach fühlten, verlegten ſie ihr Operationsfeld nach Darm=lliebten aufweiſt, weitergeführt. An dieſem Abend, an
Aenow zwecks offizieller Mitteilung des Bundesrats= ſtadt. Dort glückte ihnen aber ihr Manöver nicht; die dem das Abonnement aufgehoben iſt, gelten die Abonne=
Mluſſes an den künftigen Herzog.
Gaſtwirte waren gleich mißtrauiſch und ſetzten ihnen die lmentspreiſe
Polizei auf den Nacken, ſo daß ſie verhaftet wurden. Alle
Wie wir erfahren, wurde Fräulein Anna Jacobs
drei mußten ſich nunmehr am 11. September d. J. vor eingeladen, bei den nächſtjährigen Feſtſpielen in
der Strafkammer Darmſtadt wegen Urkundenfälſchung in Bayreuth mitzuwirken.
Stadt und Land.
Verbindung mit Betrug und Betrugsverſuch veranworten.
Photographiſches Inſtitut der Hochſchule. Wir ent=
Darmſtadt, 29. Oktober.
Die Strafkammer hielt ſie der ihnen zur Laſt gelegten nehmen einem Anſchlag am ſchwarzen Brett: Die Vor=
Verbrechen für überführt. Zu ihren Gunſten wurde an= leſung Ausgewählte Kapitel aus der angewandten Pho=
Vom Hofe. Die Großherzoglichen Herr=
Aften ſind Montag mittag 12,40 Uhr mit Gefolge genommen, daß nur eine einheitliche fortgeſetzte Handlung tographie findet am Freitag von 5½624 Uhr im kleinen
trotz der Mehrheit der geſchädigten Perſonen vorliege. phyſikaliſchen Hörſaale ſtatt. Beginn: 31. Oktober 1913.
agdſchloß Wolfsgarten eingetroffen. (Darmſt. Ztg.) Haas machte geltend, es liege nur Notbetrug gemäß Die photographiſchen Uebungen B werden am Dienstag
Pfarrperſonalien. Se. Königl. Hoheit der Groß=§ 264n des St. G.B. vor aber die Strafkammer verneinte von 912 Uhr im photographiſchen Inſtitut abgehalten.
Wog haben der für den Reſt der laufenden Wahl= dies wegen des hohen Wertes der erlangten Vermögens= Beginn: 28. Oktober 1913. Die Uebungszeiten für Her=
llde
vollzogenen Wahl des evangeliſchen Oberpfarrers vorteile. Haas wurde als Rückfallbetrüger zu 2 Jahren ſtellung von Vergrößerungen und Lichtbildern werden
Amandus Müller zu Lauterbach zum Dekan des Gefängnis, ſowie Verluſt der bürgkrlichen Ehrenrichte noch bekannt gegeben. Das photographiſche Kollo=
Mhats Lauterbach, ſowie den auf die Dauer von fünf auf die Dauer von 3 Jahren verurteilt. Er allein legte quium beginnt am Mittwoch, den 5. November. Es fin=
Jſen vollzogenen Wahlen des evangeliſchen Pfarrers Reviſion beim Reichsgericht ein und will wiederum det dann regelmäßig jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat
Amlo
Vogel zu Gernsheim zum Stellvertreter des Notbetrug geltend machen, wurde aber koſtenpflich= ſtatt.
Ais des Dekanats Eberſtadt, des evangeliſchen Pfarrers tig abgewieſen. Ihm war als erſchwerend ange=
* Goldenes Doktor=Jubiläum. Der ſeit zwei Jahren
Alls Karl Betzler zu Rimbach zum Stellvertreter des rechnet worden, daß er als spiritus reetor bei der Sache hier im Ruheſtand lebende frühere Vertreter der Ge=
Zülts des Dekanats Erbach, des evangeliſchen Pfarrers auftrat.
ſchichtswiſſenſchaft an der Univerſität Greifswald, Herr
AF Allwohn zu Nauheim zum Stellvertreter des
g. Strafkammer I. Der 43jährige taubſtumme Tag= Geh. Regierungsrat Profeſſor Dr. H. Ulmann, feierte vor=
Auis des Dekanats Groß=Gerau, des evangeliſchen löhner Georg Gärtner VII. von Bensheim hat auf geſtern in geiſtiger und körperlicher Rüſtigkeit das ſeltene
Uſters Wilhelm Briegleb zu Groß=Umſtadt zum einer Kundſchaftstour als Fuhrknecht einer Brauerei im Feſt des goldenen Doktorjubiläums, wozu ihm
Eertreter des Dekans des Dekanats Groß=Umſtadt, Oktober 1912 in einer Auerbacher Wirtſchaft eine Strick= die Göttinger philoſophiſche Fakultät, die ihn vor 50
Aüebangeliſchen Pfarrers Adolf Lehn zu Offenbach jacke mitgenommen. Der Angeklagte, der ſchon mehrfach Jahren promoviert hatte, unter Ueberſendung einer
Aſstellvertreter des Dekans des Dekanats Offenbach, vorbeſtraft iſt, behauptet, er ſei betrunken gweſen und habe tabula gratulatoria das Diplom erneuerte. Für den
Moangeliſchen Pfarrers Otto Koch zu Höchſt i. Odw. die Jacke mitgenommen in dem Glauben, es ſei ſeine Hiſtoriſchen Verein überbrachte Glückwünſche deſſen Vor=
alstellvertreter
des Dekans des Dekanats Reinheim, eigene, die er verloren hatte. Die vernommenen Zeugen ſitzender, Profeſſor Anthes, für das Haus= und Staats=
Atangeliſchen Pfarrers Rudolf Eckel zu Lampert=haben aber von einer Trunkenheit nichts bemerkt, auch hat archiv gratulierte Archivrat Herrmann in der Woh=
zum
Stellvertreter des Dekans des Dekanats er einigen Zeugen erklärt, er habe ein Jackett gefunden das nung des Jubilars.
Wgenberg, des evangeliſchen Pfarrers Ludwig Bärer ſehr gut gebrauchen könne. Die Jacke wurde am Tage
25jähriges Dienſtjubiläum. Heute, am 29. Oktober,
dheim zum Stellvertreter des Dekans des Dekanats nach der Tat an ſeinem Leibe gefunden, wobei er noch ſteif feiert Herr Stadtgärtner Klier ſein 25jähriges Jubiläum
Migen, des evangeliſchen Pfarrers Ludwig Heorgi und feſt behauptete, dies ſei ſein Eigentum. Der Ober= als Beamter in ſtädtiſchen Dienſten. Dem Jubilar ging
Umenrod zum Stellvertreter des Dekans des Dekanats
Aberg, des evangeliſchen Pfarrers und Stiftsdechanten arzt vom Philippshoſpital in Goddelau Dr. Dannen= u. a. ein Glückwunſchſchreiben des Oberbürgermeiſters
berger, bekundet in ſeinem Gutachten, daß der Angeklagte zu. Bei der Firma Karp. Ludwigſtraße 20, iſt eine pracht=
MKlingelhöffer zu Lich zum Stellvertreter des
Mlllet des Dekanats Hungen, des evangeliſchen Stadt= in ſeinem 10. Lebensjahr durch eine Gehirnhautentzün= volle Standuhr ausgeſtellt, die dem Jubilar von den Ar=
Ms Heinrich Schlöſſer zu Lauterbach zum Stell= dung das Gehör verloren habe. Auch ſeien durch die beitern der Stadtgärtnerei geſtiftet wurde.
Elizabeth Duncan=Schule. Der Aufruf der Orts=
ſtrdes
Dekans des Dekanats Lauterbach, des evan= Krankheit verſchiedene Charakteränderungen eingetreten.
ſe Pfarrers Philipp Heußel zu Altenſtadt zum Vorher ſei er gutmütig und ehrlich geweſen, nach der Er= gruppe Darmſtadt des Vereins zur Förderung und Ex=
Ablntketer des Dekans des Dekanats Rodheim, des krankung unwahrhaftig und bösartig. Wenn auch ſeine haltung der Elizabeth Duncan=Schule (Jahresbeitrag 10
Weliſchen Pfarrers Friedrich Reichert zu Nieder= Verantwortlichkeit zu bejahen ſei, ſo ſei doch ſeine geiſtige Mark) hat dem Verein eine ganze Anzahl von Neuanmel=
zum
Stellvertreter des Dekans des Dekanats Unterwertigkeit ſtrafmildernd in Betracht zu ziehen. Das dungen zugeführt. Dieſen eben hinzugetretenen wie den
Mnn
ldes evangeliſchen Pfarrers Jakob Wagner zu Gericht verurteilte den Angeklagten wegen Rückfalls=noch hinzutretenden Mitgliedern wird der Einblick in die
Min zum Stellvertreter des Dekans des Dekanats diebſtahls unter Einbeziehung einer am 12. Dezember Schule ſelbſt nicht vorenthalten werden. Einſtweilen ſoll
in, des evangeliſchen Pfarrers Reinhard Müller 1912 von der hieſigen Strafkammer erkannten Gefängnis= ihnen koſtenlos die bei Eugen Diederichs, Jena 1912,
ichenheim zum Stellvertreter des Dekans des ſtrafe von 5 Monaten zu einer Geſamtſtrafe von ſchön ausgeſtattete Broſchüre Die Elizabeth Duncan=
Monaten Gefängnis. Der 26jährige Ver=Schule zugeſtellt werden, damit ſie von den Zielen und
Uars Worms die Beſtätigung erteilt.
ſicherungsagent Johann Friedrich Kolmer von Erbach Beſtrebungen der Schule Kenntnis erhalten.
Ernannt wurde der Amtsgerichtsdiener bei dem
i. O., hat im Frühjahr dieſes Jahres in Erbach von einem
* Zentralkaſſe der heſſiſchen landwirtſchaftlichen
mienicht Büdingen Johann Philipp von der Bekannten den Auftrag erhalten, ein Piſton zu verkaufen. Genoſſenſchaften. Der Vorſtand hat in ſeiner vorgeſtrigen
Mitt zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht
Den Erlös aus dem Verkauf lieferte Kolmer jedoch nicht Sitzung beſchloſſen, vom 30. d. Mts. ab an Zinſen zu
Ailin mit Wirkung vom Tage des Dienſtantritts
ab, ſondern verbrauchte ihn, um ſeine Zigarren= und berechnen: a) für den Verkehr in laufender Rech=
E Nachfolgers.
Zigarettenſchulden zu bezahlen. Außerdem hat er in ſechs nung für Guthaben 4 Proz., für Schulden 5 Proz.;
Erledigt iſt die evangeliſche Schulſtelle zu Feld= Fällen von Januar bis März Verſicherungsanträge ein= b) im Wechſelverkehr für Wechſel jeder Art für
Aen. Mit ihr iſt Organiſten= und Vorleſedienſt gereicht, unter die er Namen ſetzte, ohne von den betreffen= Darlehnswechſel und Geſchäftswechſel den Wechſel=
cklſnden
. Dem Inhaber der Stelle kann eine Orts= den Perſonen irgend einen Auftrag erhalten zu haben. zinsſatz der Reichsbank, zurzeit 5½ Proz. Proviſion
uelbewilligt werden.
Anfänglich gab der Angeklagte an, die Betreffenden hätten wird nach wie vor nur in laufender Rechnung berechnet
e Reichsgerichtsentſcheidung. (Nachdruck verboten.) den Antrag auf Verſicherung ſtellen wollen, doch bekunden und zwar ½ Proz. von der jeweils größeren Seite.
Illlſer Mittel= und Arbeitsloſigkeit fanden ſich in Frank= die Zeugen das Gegenteil. Er gibt ſchließlich an daß er oder vom mittleren Schuld= oder Guthedenbetrag. Bei
füll M. der Kaufmann Heinrich Haas, ſowie Preis und die Fälſchungen begangen habe, nicht um ſich Proviſion der Diskontierung von Wechſeln wird eine beſondere
Rillia. Sie beratſchlagten nun, wie ſie ſich Geldmittel zu verſchaffen, ſondern um eine feſte Stellung zu erhalten. Proviſion nicht berechnet.
päſſiffen konnten und kamen dabei auf folgenden Trick. Das Gericht erkannte gegen den Angeklagten wegen
Das zweite Jahresfeſt des Heſſiſchen Landesver=
Gllnden Zigarrenkiſten mit Sand und Gras gefüllt, Unterſchlagung und ſchwerer Urkunden= bandes des Allgemeinen Evangeliſchen Proteſtantiſchen
daAlvorſchriftsmäßig als Pakete verpackt. Dieſe Pakete fälſchung auf eine Geſamtgefängnisſtrafe Miſſionsvereins. Nachdem im vorigen Jahre der heſſiſche
nit als von Drogengeſchäften ſtammend und Chemi= von 7 Wochen.
Landesverband des Allgemeinen Evangeliſchen Proteſtan=
* Einen gelungenen Vorſchlag, der Entvölkerung im Hafen lag und um 8 Uhr den mächtigen Perlſtrom
r. Rouen ſchrieb er im Hauſe eines Freundes das
Holsrio Ange adoré dont la celeste image‟. Die Frankreichs zu ſteuern, machen die Annales Politiques hinauffuhr, um am nächſten Morgen, alſo am erſten Weih=
lemkeile
des Werkes wurden in Paris komponiert oder et Littéraires in einem ihrer letzten Hefte. Sie geben nachtsfeiertage, früh in der größten Stadt Chinas, in
beſſſtäfmproviſiert, zu Hauſe, im Café, oder in den Tui=einer langjährigen Abonnentin das Wort, die allen Kanton zu landen. Rechtzeitig gelangten wir an Bord
lei Schließlich wurde der berühmte Rakoczy=Marſch Ernſtes folgendes wirkſame Mittel gegen die Geburten= des Schiffes das bereits ſeine eingeborene Menſchen=
Mltr ioz in Wien verfaßt, nachdem er eben aus Ungarn abnahme empfiehlt: Organiſieren Sie einen Wettbewerh‟ladung in Maſſen verſtaut hatte Das untere Deck war
zumßelehrt war, wo er in einer Reihe von Konzerten ſchreibt die Dame, wir ſind ja immer auf einen ſolchen vollgepfropft von Menſchenleibern Männer, Weiber und
verſeſſen. Der Staat ſoll jedes Jahr an die Familien, die Kinder durcheinander auf dem nackten Boden. Dann kam
einir umphartigen Erfolg davongetragen hatte.
tngeblich verſchwundene Inſeln in der Südſee. An= während der letzten fünf Jahre die meiſten Kinder gehabt das Mitteldeck, in welchem ſich Liegepritſchen aus Holz
ſamplssptember dieſes Jahres ging eine Nachricht durch haben, Preiſe verteilen, und zwar folgendermaßen: Erſter befanden, und auf dem Oberdeck unſere Salonkafüten, die
dieſläger, wonach der Kapitän eines von Sydney nach Preis 100 000 Francs, zwei 2. Preiſe zuſammen 100000 bequem und ſauber eingerichtet waren. Die verſchiedenen
Salkrainzisko gekommenen Dampfers gefunden habe, Francs, vier 3. Preiſe zuſammen 100 000 Francs, zehn Decks waren durch ſchwere eiſerne Türen voneinander ab=
le
Inſeln Faleon und Hope (Niuafu) der Tonga= 4. Preiſe zuſammen 100 000 Franes, Summe: 400 000 geſchloſſen, außerdem wurden dieſe Eingänge von Ma=
aumit
vielen Eingeborenen und einigen Weißen Francs. Beiſpiel: Für die Preisverteilung des Jahres troſen bewacht. Die nach dem Waſſer führenden Fenſter
völlüzenſchwunden ſeien Dieſe Nachricht hat ſich bisher 1913 müſſen die Preisbewerber zwiſchen dem 1. Jan. 1908 des Schiffes waren ſtark vergittert. Bei näherer Umſchau
nichlleſtätiat, nachdem ſie Baſil H. Thomſon, der beſte und dem 31. Dezember 1912 geboren ſein; für die Preis= erblickte ich auf unſerem Oberdeck eine Kammer, gefülle
KellderInſelgruppe, wie man im Geogr. Journ, lieſt, verteilung von 1914 vom 1. Januar 1909 bis 31. Dezember mit Gewehren modernſter Konſtruktion, event, zum ſo=
vonſung
an bezweifelt hatte. Thomſon hält zwar eine 1913 uſw. Und ſelbſtverſtändlich können die mit Preiſen fortigen Gebrauch für die Paſſagiere beſtimmt. Es ge=
vulMllſche
Störung, mit der auch einiger Verluſt von Bedachten nicht ein zweites Mal an der Konkurrenz teil= hört nämlich zu den nicht ſeltenen Ereigniſſen auf dem
Mehllenleben verbunden geweſen ſein mag, im Hinblick nehmen es ſei denn, nehmen wir an, daß die betreffen= berühmten Perlſtrom daß chineſiſche Flußpiraten die
aufehire ähnliche Ereigniſſe jener Gegend für möglich; den Familien nach weiteren fünf Jahren mit einer zweiten Schiffe angreifen, erſtürmen, die Paſſagiere berauben und
den Hals abſchneiden! Lange blieben wir auf dem
daßlier die Nachricht übertreibe, gehe ſchon daraus her= Serie Sprößlinge aufwarten können. Die Zeitſchrift be=
Oberdeck, der Vollmond glitzerte in den Wellen, an
voh Falcon, das 1885 ſich aus dem Meere erhob, ſeit merkt noch dazu, daß ſie den Vorſchlag den Geſetzgebern den Ufern des breiten Stromes ragten dann und wann
einiſ eit nur noch als unbedeutendes und ganz unbe= zur Prüfung empfiehlt.
geſpenſtiſch hohe Pagoden in ihrer ſeltſamen Geſtalt em=
por
oft glaubten wir die Stimmen der Hunderte zu
wöhlle Riff beſtand. 1891 war nur noch wenig von
vernehmen, die unter uns eingepfercht waren, doch das
ihmäiſehen: 1900 ſchien es wieder in der Hebung begrif=
Weihnachten in China.)
war wohl nur Täuſchung. Dann ſpähten wir hinaus, ob
fendr der höchſte Punkt lag kaum drei Meter über dem
Wir lagen im Hafen von Hongkong. Der heilige wir nicht ein Piratenſchiff entdeckten und endlich über=
Mesſtrregel. Daß Hope infolge vulkaniſcher Ereigniſſe
veſſthſſtinden ſein ſollte, iſt ſchön ziemlich oft gemeldet Abend ſank hernieder und verfehlte nicht, auf die Paſſa= kam uns die weiche Stimmung des Gedenkens an die
giere des Cleveland eine weihevolle Stimmung auszu= Lieben in der Heimat und das Bewußtſein der Situation,
woll aber beſtätigt hat ſich das noch niemals, ſo daß
auchd neueſte Meldung wohl ein Fragezeichen verdient. üben. Kleine Erinnerungszeichen wurden ausgetauſcht, daß wir uns heute, am heiligen Weihnachtsabend, in
Als Hopes Untergang wieder einmal behauptet wor= und freudebringend wurden unſere verſchiedenen Be= nächtlicher Stunde auf einem der größten Ströme Oſt=
den
r, fuhr Thomſon, damals Premierminiſter von dienungen reich beſchenkt, ſo daß die fromme Abendſtunde aſiens im himmlichen Reiche der Mitte befanden und im
Begriff ſtanden, eine der intereſſanteſten Städte des fernen
Toſſilnach dem Schauplatz der angeblichen Kataſtrophe, an Bord nur fröhliche Geſichter ſah.
Wir aber hüllten uns in unſere winterlichen Mänter, Oſtens zu beſuchen Nach und nach verſtummten unſere
umUeberlebenden zu helfen. Aber er fand die zahl=
reichWewohner
der blühenden Inſel und dieſe ſelbſt nahmen unſer kleines Gepäck zur Hand und beſtiegen zu bis dahin geführten lebhaften Geſprache, die vielſachen
ungellhre; es hatte ſich nur an Stelle des alten Kraters, ca. 30 Perſonen eine Schaluppe, die uns an Bord des Anregungen des Tages hatten eine wohlerworbene
derſillin einen See verwandelt hatte, ein neuer gebildet, großen Flußdampfers einer oſtaſiatiſchen Linie führte, der Müdigkeit zur Folge, bald ſuchten wir unſere Kabinen
auf und ſchliefen, unbekümmert um die drohenden Ge=
derAlich
viel Aſche ausgeworfen hatte. Hope iſt gleich
*) Ein Kapitel aus dem Edwardſchen Vortrage fahren, den Schlaf der Gerechten.
denöhteren Tongainſeln vulkaniſch und bis 150 Meter
Rund um die Welt.
hoch

[ ][  ][ ]

Nummer 259.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
Seite 4.
iſchen Miſſonzvereins in Ofenbaßh ſein erſes Jahres= ſfelnen Baſſrwigel u. v a. Die vorangegangene Ab. ſ. Rummelbräut. Bie zur Abfahrt des Sonderzuges A
feſt gefeiert hatte, fand das zweite Jahresfeſt am 26. Ok= teilung zeigte in ſchönen Landſchaftsbildern das deutſche 18,15 Uhr Darmſtadt verläßt, hoffen die Mannheini
tober in Darmſtadt unter guter Beteiligung der Feſt= Hochgebirge, die ſächſiſche Schweiz, dann Heidelberg, Wanderer im Kreiſe der Darmſtädter Klubgenoſſen n0
gemeinde und vieler auswärtiger Mitglieder ſtatt. Im Rothenburg o. d. T., Nürnberg, München, Bonn und einige frohe Stunden zu verleben. Darum ergeht an=
Feſtgottesdienſt in der Pauluskirche in dem die Mit= Köln als Vorbilder alter deutſcher Städte: ein Abſtecher Darmſtädter Klubgenoſſen die herzliche Bitte, ſich
wirkung des gut geſchulten Kirchengeſangvereins und der wies auf Potsdam als preußiſche Königsſtadt hin. Die 5½ Uhr im Rummelbräu einzufinden. Noch erfreu
Chorſchule der Paulusgemeinde beſonders angenehm und Rheinfahrt und Elbreiſe wurden nicht vergeſſen, und licher wäre es, wenn die Darmſtädter Klubgenoſſen
erfreulich war, predigte Pfarrer Nueſch aus Roggwyl durch Heide und Moor ward nordwärts geſteuert ans Wanderung ganz oder teilweiſe mitmachen wollten
(Schweiz) in ſeinſinniger Weiſe über Matth. 6, 10 Dein Geſtade der See. Die Einzelbilder, die immer den Grund= Abmarſch in Bickenbach erfolgt um 8,10, die Frühſtüc
Reich komme‟. Die Kollekte in dieſem Feſtgottesdienſt be= ſatz ſtreiſten, Heimat in Schönheit vorzuführen, gleichzeitig pauſe in Nieder=Beerbach dauert von 11 bis 12,30,
trug 78,23 Mark. Im Anſchluß an den Feſtgottesdienſt auch die Gefahren in Schönheit vormalten, die die Schön= Ankunft auf der Ludwigshöhe iſt um 2,39 Uhr zu erwarke
fand in der Stadtkirche ein Kindergottesdienſt ſtatt, in heiten der Heimat bedrohen, waren meiſt künſtleriſch wir= Alſo, Ihr Wanderfrohen, Friſch auf!
dem ebenfalls Pfarrer Nueſch über 600 Kindern Inter= kende Naturausſchnitte und zeigten in ihrer Auswahl
* Stadtgärtnerei. Die Chryſanthemen= Au=
eſſantes
, erzählte, während in einer Jugendverſammlung größte Sachkenntnis. Am Nachmittag war eine Vor=ſtellung findet in der Zeit vom 29. Oktober bis ei
in der Pauluskirche für die Konfirmanden und Jugend= führung für Schüler vorangegangen.
ſchließlich den 5. November ſtatt. Die Beſichtigung
vereinigungen beiderlei Geſchlechts Miſſionsſuperinten=
* Chineſiſch=Japaniſche Ausſtellung. Im Anſchluß an Häuſer in der Stadtgärtnerei kann während dieſer Ze
dent D). Emil Schiller=Kyoto (Japan) vom Leben der die zweite Hauptverſammlung des Allgemeinen deutſchen nachmittags zwiſchen 2 und 5 Uhr, erfolgen.
Japaner im Hauſe und der Oeffentlichkeit anſchaulich be= evangeliſch=proteſtantiſchen Miſſionsvereins findet augen=
* Adreßbuch. Der Druckbogen Nr. 12 des Adre
richtete, Nach der um 2½ Uhr ſtattgehabten Vorſtands= und blicklich im Lichthofe des Gewerbemuſeums in der Neckar= buches für 1914, enthaltend Einwohnerregiſter Opl
Vertrauensmännerſitzung war um 4 Uhr im Gemeinde=ſtraße eine Chineſiſch=Japaniſche Ausſtel=Wilhelm, bis Riedel, Auguſt,
liegt im Hauptmeldt
haus der Stadtgemeinde die öffentliche Hauptverſamm= lung ſtatt. Sie gibt dieſe ganze Woche hindurch Ge= bureau Hügelſtraße 31/33, Zimmer Nr. 13 währen
lung. Nach einem Liedervortrag des Kirchengeſangver= legenheit durch Bilder, Statuen, Spielzeuge, ſowie durch der Bureauſtunden (8 bis 12 Uhr vormittags
eins der Paulusgemeinde begrüßte Pfarrer Lehr=Offen= alle möglichen Gebrauchsgegenſtände ſich mit den Sitten 2 bis 6 Uhr nachmittags) bis zum 31. Oktober
bach als Vorſitzender des Landesverbandes die erſchie= und der Lebensweiſe dieſer beiden, auf alter Kulturſtufe mittags zur Einſichtnahme offen.
nenen Feſtgäſte, die Freunde des Vereins von auswärts ſtehenden Völker Oſtaſiens bekannt zu machen. Es wird
Bezug von Winterkartoffeln. Es empfiehltſie
und den Präſidenten des Oberkonſiſtoriums und ſchil= in heutiger Zeit ſo viel über China und Japan geſprochen daß die Winterkartoffeln nach der Ernte zuerſt ind
derte in großen Zügen die Tätigkeit des Vereins in und geſchrieben, daß es wohl jeden Gebildeten intereſſieren Keller des Landwirts kommen und dann zum Verſah
China und Japan. Nach einer Begrüßung des Ober=dürfte, die reichhaltige, durch das liebenswürdige Ent= durch Ausleſe vorbereitet werden, um ſo nach Möglichel
konſiſtorialpräſidenten D Nebel, der beſonders ſeiner gegenkommen des Herrn Direktors De. Kienzle ſchön und zu vermeiden, daß angefaulte Knollen in den Halliel
Freude darüber Ausdruck gab, daß der allgemeine evan= künſtleriſch arrangierte Ausſtellung zu beſichtigen. Der haltungskeller gelangen. Man dränge daher die ger
geliſche proteſtantiſche Miſſionsverein im fernen Oſten grs= Beſuch ſei jedem Bewohner unſerer Stadt auf das wärmſte jetzt ſo beſchäftigten Landwirte nicht ſo ſehr mit
ßen Aufgaben dienen will und das Oberkonſiſtorium ſei= empfohlen.
Lieferung der Winterfartoffeln.
ner Arbeit das gleiche Intereſſe entgegenbringe wie auch
* Die Darmſtädter Kammermuſikvereinigung veröffent=
m
. Unfall. Am Montag abend ſprang ein elektriſcha
den anderen Miſſionen, und der Darmſtädter Lokalgruppe licht ſoeben ihr diesjähriges Programm, das in ſeiner Zu=Wagen inder Pallaswieſenſtraße, nahe der Liebigſtraßsam
durch Prof Axt, ſowie nach dem Jahresbericht von= Pfar=
ſammenſtellung
ganz bedeutende Genüſſe verſpricht. Durch dem Geleiſe. Verletzungen kamen nicht vor. Der
rer Laut=Dietzenbach, der auch im zweiten Jahre eine Neuengagement zweier Solomitglieder des Hoforcheſters wurde durch einen zwiſchen den Schienen ſteckenden
ganz erfreuliche Entwickelung des heſſiſchen Landesver=
bandes
feſtſtellte, ferner die Rechnungsablage ſeitens des der Herren Solobratſchiſten Sprenger und Solocelliſten verurſacht. Das Zurückbringen des Wagens mittelſt
Fabrikanten Stöhr=Offenbach, der über 4000 Mark ſeit Andrae, ſetzt ſich nunmehr die Kammermuſikvereinigung den dauerte beinahe eine halbe Stunde, während
dem erſten Jahresfeſt vereinnahmen konnte, und einem aus den erſten Soliſten des Orcheſters zuſammen mit Zeit der Verkehr unterbrochen war.
weiteren Chor des Kirchengeſangvereins der Paulusge= Herrn Hofrat de Haan an der Spitze ſo daß Darm=
meinde
ſprach Superintendent Schiller über das Thema: ſtadts Kammermuſikpflege wohl in den berufenſten Hän=
* Kinotheater. Reſidenztheater am We
Die Japaner und das Chriſtentum. Aufgaben und Er= den ruhen dürfte Auch läßt es ſich die Vereinigung an= Turm. Man ſchreibt uns: Ganz erſtaunt ſind die
folge‟. Er gab zunächſt eine treffliche Schilderung des gelegen ſein, durch Heranziehung erſtklaſſiger Kräfte, die ſucher des Theaters über die äußerſt gelungene Aufte
Charakters der Japaner, der einzelnen Religionen, wie ja in der Hofkapelle zur Verſügung ſtehen auch die wegen der Schauflüge Pegouds. Wie bequem man jetzt
Shintoismus, Konfuzionismus und Buddhismus, und ihrer Zuſammenſetzung mit Blasinſtrumenten ſelten ge= haben kann! In Berlin drängten ſich Tauſende und
wie ſich Japan immer entſchiedener dem Chriſtentum zu= hörten und im häuslichen Kreiſe unaufführbaren Werke in tauſende zu dieſen intereſſanten Flügen, in Darmſall
wendet. In anſchaulicher Weiſe gab er dann einen einer Weiſe zu Gehör zu bringen, die den höchſten Anfor= geht man ins Reſidenztheater und hat denſelben Anbl
Rückblick über die Aufgaben und Erfolge, welche der all= derungen gerecht werden kann. Bei Berückſichtigung der zwar auf der weißen Wand, doch kann man ganz. Gelluſ
gemeine evongeliſch=proteſtantiſche Miſſionsverein die zeitgenöſſiſchen Literatur hat die Vereinigung, dem Ge= die Bewegungen und Saltomortales Pegouds in
einzige deutſche Miſſion, welche dort arbeitet, bis jetzt ſich ſchmack unſeres Publikums Rechnung tragend, die ſorg= betrachten.
geſtellt und erreicht hat. Nach einem weiteren Lied des fäligſte Auswahl getroffen, wobei ſie das Prinzip ver=
Kirchengeſanavereins der Paulusgemeinde dankte Pfarrer folgt, nach Möglichkeit die Komponiſten der betreffenden
Von der Techniſchen Hochſchule.
Lehn allen Mitwirkenden, beſonders dem Redner für ſei= Werke ſelbſt zur Mitwirkung zu gewinnen. So iſt es
nen intereſſanten Vortrag. Mit dem Jahresfeſt war eine gelungen, für dieſen Winter Herrn Profeſſor Gg. Schu=
rh
. Geſtern nachmittag hielt Profeſſor Dr. Rolli
Miſſionsausſtellung im Gewerbemuſeum verbunden, diemann aus Berlin, den Komponiſten des im Muſikverein Privatdozent für Pädagogik, ſeine Antrittsvorli
ſich eines guten Beſuches zu erfreuen hatte. Möge auch zur Aufführung kommenden Oratoriums Ruth,
zurung. In ſeinem Thema Das hygieniſche
das zweite Jahresfeſt weiter wirken in vielen Herzen zur Wiedergabe ſeiner Violinſonate (mit Hofkonzertmeiſterment in der Pädagogik führte der Rednerl
Förderung des Chriſtentums und deutſcher Kultur in Oſt=Schmidt) zu verpflichten. Die Verwirklichung dieſer daß die hygieniſchen Probleme alle ihre Geſchichte jäle
aſien.
Pläne iſt natürlich für die K.=M.=V. mit bedeutenden peku= Die Dresdener Hygiene=Ausſtellung hat zum erſten Alle
* Der Verein mittlerer Juſtizkeamten des Großher= niären Opfern verbunden, und dieſe richtet deshalb an das den Verſuch einer Zuſammenſtellung unternomillg
zogtums Heſſen hielt ſeine ordentliche Hauptverſammlung muſikliebende Publikum Darmſtadts, das von jeher ein Schon bei den Hellenen finden wir ganz ausgeprägthe
ab. In dem vom Vorſitzenden erſtatteten Verwaltungs= beſonderes Intereſſe für Kammermuſik bewies, die herz= Pflege der Leibesübungen, die die Ausbildung des
und Geſchäftsbericht wurden die gegenwärtig noch uner= liche Bitte, ſie dabei durch lebhafte Beteiligung am Abon=pers bezweckten, damit er dem Geiſte dienen könne
ledigten Eingaben an die Großh. Regierung und die bei= nement zu unterſtützen. (Siehe Anzeige.)
waren durch die Geſetzgebung geregelt und ſollten Bae
den Kammern der Landſtände erörtert und die Richtlinien
* Jahrhundertfeier des Evangeliſchen Bundes. Einen ders in Sparta kriegstüchtige Männer heranbilden
der Weiterarbeit angezeigt. Beſonders hervorgehoben Glanzpunkt der Jahrhundertfeiern in Leipzig bildete D. die Mädchen mußten turnen, laufen ſpringen,
wurde die Eingabe des Vorſtandes, die die Beſetzung der Paul Kaiſers Feſtſpiel Für Freiheit und Vaterland, aus und Speerwerfen freilich nicht in Athen, wo ſibü
Gerichtsſchreiberſtellen an den Kollegialgerichten (Land= welchem der erſte Akt bei der Jahrhundertfeier des hieſi= zurückgezogen lebten. Auch die Römer pflegten die
gerichte und Oberlandesgericht) mit mittleren Juſtiz=gen Zweigvereins des Evangeliſchen Bundes am nächſten übungen, wenn auch nicht in dem Maße, wie die
beamten anſtrebt. Die Verſammlung vertrat einmütig die Sonntag, den 2. November, abends 8 Uhr, zur Aufführung Bei ihnen trug mehr der öffentliche Geiſt zur Pf
Anſicht, daß eine Einrichtung, die in allen anderen Bun=gelangt. Darüber ſchreibt das Leipziger Kirchenblatt: Körpers bei. Auch von ärzlicher Seite wird dichtäll
desſtaaten des Deutſchen Reiches getroffen iſt, endlich auch Unter der Fülle von feſtlichen Veranſtaltungen zur großen betont, ſo von Athenajos, der vorbildliche Anſichtenih
in Heſſen eingeführt werden ſollte und daß dieſe Einrich= Jahrhundertfeier hat D. Paul Kaiſers Feſtſpiel Für im fünften Jahrhundert v. Chr. entwickelte. a
tung in Heſſen ganz beſonders angebracht ſei, da ſie zu Freiheit und Vaterland von vornherein einen allererſen Unterrichtsweſen im Mittelalter hauptſächlich in
einer beträchtlichen Erſparnis führen würde. Es wurde Platz eingenommen. Mit hoher Meiſterſchaft hat es der land und zunächſt die Frage der Schulräume anlan
verſchiedentlich betont, daß es ſehr zu bedauern wäre, Verfaſſer verſtanden, das Volk als den eigentlichen Hel= gab es eigentliche Schulhäuſer nicht. Der Kirchhoffu
wenn die Kommiſſion für die Vereinfachung der Staats= den von 1813 herauszuſtellen und dabei doch der Verdienſte zugleich Schulhof. Die Kinder ſaßen auf Schemel
verwaltung die hier gebotene Gelegenheit zu einer berech= einzelner Helden und Führer würdig zu gedenken. Gleich gar auf dem Fußboden, die Bücher im Schoß; bei
tigten anſehnlichen Erſparnis unbenützt vorübergehen die erſte Aufführung in der Alberthalle machte einen tiefen ſang mußten ſie ſtehen. Auch auf den Univerſitätenälb
laſſen würde. In, der Verſammlung wurden mehrere Eindruck. Die Darſteller taten ihr Beſtes. Mit heller Be=es meiſt nur Bänke ohne Rückehne und Tiſche. Erſtäme
Eingaben bezüglich Urlaub= und Titelfragen beſchloſſen, geiſterung hat dann auch die Jugend das Feſtſpiel auf= bis 16. Jahrhundert entſtanden die erſten Schulgebälle
deren Ausarbeitung dem Vorſtand übertragen wurde.
genommen. Es iſt ein dramatiſches Spiel, in dem wirk= ein Raum für alle Klaſſen, in denen mehrere LehrerMult=
nn
Der Bezirksverein Südoſt hielt in dem Reſtaurant lich Schwung und Begeiſterung im Sinne von 1813 ſteckt, richteten. Von dem Baumeiſter Furthenbachllm
Friedrichshof‟. Ecke Stift= und Roßdörferſtraße eine ein Geiſteshauch wirklicher Geſchichte von der es jetzt wir verſchiedene Pläne zu Schulgebäuden, die noch
außerordentliche Hauptverſammlung ab, die von den Mit= nachglüht in hohem Idealismus, mit nationalen und reli= in hygieniſcher Beziehung anerkannt werden.
gliedern gut beſucht war. Auf der Tagesordnung ſtanden giöſen Lichtwellen. Der Kartenverkauf, den die Hof=
In Heſſen waren, wie aus den Viſitationsakte
die diesjährigen Stadtverordnetenwahlen, insbeſondere buchhandlung Johs. Waitz, Eliſabethenſtr. 16, übernom= vorgeht die Schulen im 16. und 17. Jahrhunm
die Aufſtellung neuer Kandidaten. Nach langer Beratung, men hat, hat bereits begonnen. Da die Nachfrage eine einem fehr traurigen Zuſtande. Vielfach mußten
in welcher die Stellungnahme der für die Neuwahlen in ſehr lebhafte iſt, empfiehlt es ſich, ſich rechtzeitig mit Kar= Wohnung des Lehrers oder in Mietwohnungen A
Ausſicht zu nehmenden Kandidaten bezüglich des Waſſer= ten zu verſehen.
richtet werden. Im Unterricht ſelbſt fehlten meil
*e
geldes, Herabſetzung des Gaspreiſes, Verbot von Erſchlie=
Zur Luftſchiff=Beſichtigung in Frankfurt a. M. Den Bücher ganz. Es wurde auf Wachstafeln mit dem
ßung neuer Villenquartiere uſw. präziſiert wurde, be= Teilnehmern an der für nächſten Sonntag nachmittag vor= geſchrieben, bis dieſe von Papier und Tinte ga
ſchloß die Verſammlung einſtimmig, unter Anerkennung geſehenen Beſichtigung des Luftſchiffes Viktoria Luiſe‟ drängt wurden. Erſt ſpäter kam die Schiefertafel
ihrer Tätigkeit, die ſeitherigen Stadtverordneten Herren in Frankfurt wird es angenehm ſein, zu erfahren, daß bei brauch. Die meiſten großen Pädagogen geben än ſtei
Dr. Noellner Henrich, Linck und Saeng zur Ankunft des Sonderzuges in Frankfurt=Süd (Sachſen= Schriften Winke über hygieniſche Fragen, wie Lue
Viederwahl in Vorſchlag zu bringen. Als neue Kan= hauſen) elektriſche Wagen zur Aufnahme der Fahrgäſte in ſeiner Schrift an die Ratsherren aller Städtedaßtſte
didaten wurden gewählt die Herren Oberſekretär Her= bereitſtehen und dieſe ohne Unterbrechung nach der Luſt= Schulen aufrichten ſollen; ferner Comenius, Mollalcſte
bert. Dipl.=Ing. Ritſert und Bäckermeiſter Finger. ſchiſfhalle am Rebſtöckerhof bringen werden. Die am u. a. Ebenſo finden wir Geſundheitsunterricht ſchöndſehr
Dieſe Herren ſollen als neue Stadtverordneten=Kandidaten Verkehrsbureau erhaltenen Beſichtigungskarten ſind am frühe; ſchon im 16. Jahrhundert wird Handfertice
Halleneingang abzugeben. Die Beſichtigung wird beglei= unterricht getrieben, desgleichen geſundheitlicherh
dem vereinigten Ausſchuß der Bezirksvereine in Vorſchlag tet ſein von einem erläuternden Vortrag des leitenden wachungsdienſt ausgeübt. Die körperliche Erziehung
gebracht werden,
Ingenieurs reſpektive Steuermanns über Bau und tech= ebenſo alt wie die Erziehung ſelbſt. Freilich wurde ſiel
St. Heimat und Heimatſchutz. Die Vortragsabteilung niſche Einrichtung der Luftſchiffe überhaupt und über die den Klöſtern ganz vernachläſſigt: doch ſteht dem dier
der Deutſchen Pathé=Geſellſchaft veranſtaltete geſtern im Eigenart der Viktoria Luiſe im beſonderen. Nicht aus= liche Ausbildung gegenüber. Alle großen Männek ie
Saalbau einen Vortragsabend mit kinematographiſchen geſchloſſen iſt eine Ausſchiffung und ein Auf= Luther, Zwingli, Comenius ſind Förderer derih
Vorführungen über Heimat und Heimatſchutz.
Den Vortrag hielt Reiſeſchriftſteller W. Kunde Der ſtieg des Luftſchisfes, doch vermag die De= übungen geweſen. Doch findet man auch Gegner derſelbe
ſympathiſche Redner begrüßte herzlichſt die Erſchienenen lag hierüber nichts Beſtimmtes vorauszuſagen. ſo z. B. Goethe, der ſich in Wahrheit und Dichtunggeſen
Eine an die Luftſchiffhalle arenzende gedeckte das Baden im Freien ausſpricht. Mit dieſen Fragsſi
und erläuterte Zweck und Abſichten der Vorführungen. Terraſſe mit freiem Ausblick auf die Taunusberge enthält das hygieniſche Moment noch lange nicht erſchöfft
die im weſentlichen darin gipfeln, den Nachweis zu füh=
ren
, daß mit dem Film, dem viel angefeindeten, ein Kaffee= und ſonſtige Reſtaurationsräume und lädt zu ge= bleibt für den Forſcher noch manches Problem zu ergu
großes Stück Kulturarbeit geleiſtet werden kann und ſchon mütlichem Verweilen ein. Nach beliebiger Rückfahrt in den. Reicher Beifall des Auditoriums lohnte dierſehn
geleiſtet iſt. Und weiter, daß das liebe deutſche Vater= die Stadt (Linie 11) finden ſich die Teilnehmer wieder intereſſanten Ausführungen.
land eine Fülle von Schönheiten birgt, die dem Deutſchen pünktlich vor Abgang des Sonderzuges im Südbahnhof
um 7.05 Uhr ein.
am wenigſten bekannt ſind, der wohl ſehr reiſeluſtig iſt,
* Bensheim, 28. Okt. (Freie Vereinigung
* Vom Odenwaldklub. Am kommenden Sonntag
aber die Schönheiten des Auslandes immer höher ein=
ſchätzt
. Schließlich ſollen die Vorführungen und hierin wird die Ortsgruppe Mannheim den Darmſtädter Klub= heſſiſcher Nationalliberaler.) Hier fand ein
ſehen wir ihren edelſten Zweck den Heimatſchutz=freunden einen Beſuch abſtatten. Die Ortsgruppe von der Freien Vereinigung heſſiſcher Nationalliberaſen
beſtrebungen dienen, ſollen helfen, den Sinn für die Mannheim, augenblicklich der ſtärkſte Zweigverein im veranſtaltete nationalliberale Parteiverſammlung ſtattzing
Schönheit fördern, die alles atmet, was die Natur ſchuf, Geſamtodenwaldklub, zieht in einer ſolch ſtattlichen An= der Herr Dr Keller=Oppenheim über Weltpolitik ud
und die an ſich auch da vorhanden iſt, wo ſie unſerem zahl von Klublerinnen und Klublern hinaus, daß die Heimatpolitik ſprach. Die Ausführungen des beſtenshegg
Empfinden nicht entſpricht. Und damit ſollen ſie endlich Anfahrt zum Klubgebiet und die Rückfahrt mit Sonder= kannten Redners fanden reichen Beifall. Der ſeitensbesgell
der Erhaltung all der Tiere dienen, die der Ausrottung zug erfolgt. Diesmal haben die Badener Freunde die Verſammlungsleiters ausgeſprochene Wunſch, HerrAig
Der Sonderzug Keller möge bald wieder in Bensheim einen pölitiſchen
aus den mannigfachſten Gründen preisgegeben ſind. nördliche Bergſtraße als Ziel gewählt.
Dazu war beſonders die letzte Abteilung in hohem Maße wird in Bickenbach verlaſſen, die Wanderung bewegt Vortrag halten, fand allſeitig freudige Zuſtimmung n
goeignet, die die Geheimniſſe des deutſchen Waldes offen= ſich auf der uns Darmſtädtern wohlbekannten Linie Vertretung des durch Krankheit am Erſcheinen verhinde
barte: Was der Großſtädter nie zu ſehen bekommt. Die Jugenheim, Ludwigstempel, Ober=Beerbachertal, Zehn= ten Geſchäftsführers der Freien Vereinigung, Dr. Linſcr =
Bilder zeigten in hervorragend ſchönen Aufnahmen: Sing= wegeplatz, Eliſabethenturm, Mozartfels, Frankenſtein, ſprach Herr Lehrer Germann=Darmſtadt über den hohen al
vögel im Neſte mit Jungen Die Grasmücke und der Nieder=Beerbach. Das bekannte Haus Simmermacher Wert einer Parteiorganiſation und forderte mit eindrucks
Kuckuck (Lebenslauf eines Kuckucks), Tiere des Hoch= wird das Frühſtück reichen. Burgwald, Kohlberg, Mühl= vollen Worten die Anweſenden zur Gründung eines
waldes, Eichhörnchens munteres Treiben, Hausmarder in tal, Bordenberg und Ludwigshöhe bezeichnen weiterhin nationalliberalen Vereins auf. Es trat ſofort ein ſolcher:
Jagd und Spiel, Die dem Ausſterben geweihten Raub= die Marſchrichtung. Von dort geleiten Darmſtädter ins Leben; demſelben gehören ſchon über 30 Perſonen als
Lögel, Die Eulen und Nachwögel, Der Igel. ein ſtacheliger Führer die Ankömmlinge nach dem ſagenumwobenen Mitglieder an. Es iſt dies angeſichts des zurzeit hier
Freund des Menſchen. Ein Spaziergang ins Reptilienreich Großen Woog und zur Künſtlerkolonie. An den Gang vorhandenen Stärkeverhältniſſes der einzelnen politiſchen
(Schlangen Eidechſen uſw.), Durch Sumpf und Moor, Die durch die Stadt ſchließt ſich ein gemeinſames Eſſen im Parteien ein recht erfreuliches Ergebnis, zu

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Nummer 259.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
Seite 5.
Ferglſchen Weiterarbeit im Sime eines wahrhaſten ſProgramm im vorigen Winter abſolierte und weichen ſbehörde glandt, daß die Urheber austüindiſche Erdarbel. in Heſſen anſpornen wird.
Aufſchwung er im Laufe der letzten Jahre genommen hat. ter ſind.
* Auerbach, 28. Okt. (Kammermuſikverein.)Aber nicht nur in ſeinen eigenen Konzerten hat er ſchöne
Paris, 28. Okt. (Brennendes Automobil.)
Pan ſchreibt uns: Die Ouvertüre des Kammermuſik=Erfolge zu verzeichnen, er hat ſich im letzten Winter auch Auf der Straße bei Bonneville (Ober=Savoyen) geriet
helus war vielverſprechend. Herr Hofkonzertmeiſter als begleitender Verein bei dem Bach=Abend des Kammer=geſtern abend ein Automobil in Brand, in dem
Auſſtav Havemann entzückte wiederum das Auditorium virtuoſen Wilhelm Backhaus im Richard Wagner=Verein ſich eine beträchtliche Ladung von Schwefel und Phosphor
ſrch ſeine phänomenale Kunſt. In Fräulein Traudeebenſo rühmlichſt eingeführt, wie er bei der Wagner=Feier befand. Gegen den Lenker des Autos, der ſchwere Brand=
ſeinrici
aus Leipzig lernten wir eine Sängerin mit im Mai d. J. volle und uneingeſchränkte Anerkennung wunden erlitten hat und ſehr unglaubwürdige Aufklärun=
em
vielverſprechenden Stimmaterial kennen, das in der gefunden hat. In der Zwiſchenzeit hat nun der muſika= gen über die Herkunft und die Beſtimmung ſeiner Ladung
öhenlage durch runden klangvollen Ton ſehr anſprach, liſche Leiter des Vereins, Direktor Wilhelm Schmitt,gab, wurde ein Haftbefehl erlaſſen.
ährend die Mittellage noch matt klingt und weiterer für die kommende Konzertſaiſon ein Programm aufgeſtellt
Paris, 28. Okt. (Grubenunglück.) Wie aus
Lchulung bedarf. Am beſten gelungen war Der wilde und vorbereitet, das nicht nur eine Fülle ſchöner und inter= Marſeille gemeldet wird, wurden in der Zeche von Val=
aber
von Reinecke und Hütet Euch von St. Krehl. eſſanter Werke aufzuweiſen hat, ſondern auch ein feines donne drei Bergleute durch ſchlagende Wetter ge=
n
dem Pianiſten Herrn Otto Weinreich aus Leipzig muſikaliſches Verſtändnis verrät. Das Programm, dastötet.
ften wir einen alten Bekannten begrüßen. Er iſt ein im Annoncenteil veröffentlicht iſt, wird das Intereſſe der
London, 28. Okt. (Die Gefahr der Eisberge.)
ſinniger Künſtler mit einer prachtvollen Technik und Konzertbeſucher erregen. Von den Soliſten wird ſich im Der in Liverpool eingetroffene, aus Kanada kommende
loßem muſikaliſchen Verſtändnis. Das Konzert war von erſten Konzert ein junger, vielverſprechender Geiger, Herr Rieſendampfer Teutonic von der White Star
m kunſtliebenden Publikum aus Auerbach, Bensheim, Paul Hindemith aus Frankfurt a. M., dem hieſigen Line iſt durch die Geiſtesgegenwart eines Offiziers dem
Appenheim, Schönberg, Zwingenberg und Jugenheim Publikum erſtmalig vorſtellen. Ausgebildet am Hochſchen Schickſal entgangen, dem im April 1912 ſein Schweſter=
Peraus zahlreich beſucht. Die hohe Protektorin des Kam=Konſervatorium, erhielt er wegen ſeiner hervorragenden ſchiff Titanie bei Kap Race zum Opfer ftel. Der Kapi=
Prmuſikvereins Auerbach, die Fürſtin zu Erbach=Schön= Leiſtungen das Stipendium des preußiſchen Staates. Im tän berichtet, daß er 170 Meilen öſtlich von Belle Isle
hra, beehrte das Konzert ebenfalls durch ihren Beſuch.
zweiten Konzert werden mit Werken für zwei Klaviere mit knapper Not einem Zuſammenſtoß mit einem Eis=
* Sandbach. 28. Okt. (Gemeinderatswahl.) von Bach und Reger Fräulein Luiſe Mock und Fräulein berge entgangen iſt. Der Offizier am Bug warnte den
Pſtern fand hier die Neuwahl von 3 Gemeinderatsmit= Margaret Kapp, beide von hier, auftreten, die bei der Kapitän noch rechtzeitig. Die Maſchinen wurden rückwärts
ledern ſtatt. Es beteiligten ſich 86 Prozent der Wähler. Hauptprüfung der Akademie für Tonkunſt an Oſtern d. J. geſtellt und der Dampfer glitt mehrere Meter weit an
ſotz der eifrigſten Agitation der Sozialdemokratie ſiegte ſo große Erfolge zu verzeichnen hatten. Im Kirchenkon= einem Eisberge vorbei, der hoch über ſein Deck hinweg=
Liſte der bürgerlichen Parteien. Es wurden gewählt: zert im Februar werden Freiin Eliſabeth von Bellers= ragte.
ſtwirt Heil mit 65, Landwirt Marquard mit 63 und heim und Fräulein Lilly Hickler Werke für zwei Violinen
Dublin, 27. Okt. (In dem Prozeß gegen den
ſbrikarbeiter Seeger mit 54 Stimmen.
zum Vortrag bringen. Für dieſes Konzert iſt außerdem Arbeiterführer Larkin), der wegen Aufruhrs und
g. Fürth i. O., 28. Okt. (Brand.) Geſtern nach= noch eine Sängerin in Ausſicht genommen. Das letzte Anreizung zum Aufruhr angeklagt worden iſt, führte der
lttag ſind die zwei Scheunen des Adam Eiſen= Konzert verſpricht einen beſonderen Genuß: zu dieſem Generalſtaatsanwalt, der die Anklage erhoben hat, aus,
uer und des V. Schmitz vollſtändig niederge=haben ſich der Inſtrumental=Verein und der Mozart=Ver= Larkin würde nicht als Streikführer verfolgt, ſondern
ein vereinigt. Das Programm, das Werke neuerer Meiſter weil er ſich gegen das Geſetz vergangen habe und ein bös=
ſkannt
. Die Brandurſache iſt unbekannt.
Mainz, 28. Okt. (Seltſamer Inhalt eines bevorzugen wird, ſteht noch nicht feſt, doch bürgen die williger und gefährlicher Verbrecher ſei. Larkin wurde
ſiſch magens.) Der Uhrmacher Roo auf der Mitt= Namen der beiden Leiter des Konzertes, Kapellmeiſter für ſchuldig befunden, aufrühreriſche Reden geführt zu
ſen Bleiche fing im Rhein einen zweipfündigen Hecht. Fritz Rehbock und Direktor Wilhelm Schmitt, für einen haben, und zu ſieben Monaten Gefängnis verurteilt.
s der Fiſch bratfähig gemacht wurde, fand die Frau intereſſanten Abend. Wenn man bedenkt, welche Fülle
Roos im Magen einen gut erhaltenen ſeidenen von Arbeit und Anregung bei der Ausführung dieſes
Umenhandſchuh. Geſtern nachmittag wurde um Geſamtprogramms für ein Orcheſter, das ſich größtenteils
Gerichtszeitung.
Uhr auf dem neuen Promenadenweg der 19jährige nur aus Dilettanten zuſammenſetzt, enthalten iſt, ſo iſt
Prozeß Brandt.
ler Paul Franke Hintere Bleiche 3 wohnhaft, von dem Verein nur zu wünſchen, daß ſeine Beſtrebungen von
ſſanten mit vier Schüſſen im Kopfe aufgefun= ſeiten des Publikums durch recht zahlreiche Beitrittserklä=
* Berlin, 28. Okt. Es wird in die Verhandlung
Trotz der lebensgefährlichen Verletzung war F. noch rungen (aktiv oder inaktiv) unterſtützt werden. Beitritts=
Beſinnung. Auf Befragen erklärte er, daß er die Taterklärungen ſind zu richten an den erſten Vorſitzenden des eingetreten und zwar wird zuerſt der Zeuge Herr von
Metzen vernommen. Herr von Metzen war von 1896
ſlibt habe weil er herzleidend ſei. Der Schwerverletzte Vereins, Herrn Juſtizrat Hallwachs, Hügelſtraße 47.
bis 1903 Feldartillerie=Offizier, trat dann in die Dienſte
ſſrde von der Sanitätswache ins Hoſpital gebracht.
der Firma Krupp und kam 1906 nach Berlin, wo er die
Heidesheim, 28. Okt. (Genoſſenſchaftliches.)
Geſchäfte mit den militäriſchen Behörden vermittelte und
Feich und Ausland.
durch den früheren Rechner Bieber und den Zu=
die
in Berlin befindlichen ausländiſchen Kommiſſionäre
kimenbruch der Genoſſenſchaftsbank ſchwer geſchädigte
Aus der Reichshauptſtadt, 28. Okt. Die Hofjagd aufſuchte, um ihre Wünſche entgegenzunehmen Er bezog
llſige Spar=und Darlehnskaſſe hielt am Sonn=in der Göhrde die den öſterreichiſchen Thronfolger während dieſer Zeit ein Gehalt von 25000 Mark. Pro=
eine
außerordentliche Hauptverſamm= Erzherzog Franz Ferdinand nach Deutſchland führt, iſt viſionen ſtanden ihm nicht zur Verfügung. Bevor Zeuge
g ab. In einer im Frühjahr ſtattgefundenen ent= nächſten Donnerstag. Der Kaiſer fährt am Vormittag mit von Metzen ſeine Stellung in Berlin antrat, ſoll, wie der
ſidenden Hauptverſammlung war mit großer Mehrheit ſeinem hohen Gaſt zu dieſer Jagd. Erzherzog Franz Fer= Zeuge ausſagt, Direktor Eccius ihn gefragt haben, ob er
Aweckentſprechende Beſchluß gefaßt worden, daß 12 000 dinand iſt begleitet von Obechofmeiſter Freiherrn von wiſſe, daß die Firma in Berlin einen Agenten unterhalte,
lik von dem Geſamtfehlbetrag von 75000 Mark durch Rummerskirch und vom öſterreichiſch=ungariſchen Botſchaf= der vertrauliche Zeuge glaubt, Direktor Eccius habe
Vorſtand und Aufſichtsrat vorweg übernommen wer= ter Graf Szögyeny=Marich. Die Jagd beginnt am Nach= ſich des Ausdrucks unterirdiſche bedient Auskünfte
ollten, und der übrige Betrag zu gleichen Teilen von mittag mit einer Suche auf Sauen. Das Hauptjagen auf erteile. Bei ſeinem erſten Beſuch bei ſeinem Vorgänger
übrigen Mitgliedern aufgebracht werden ſollte. Der Rotwild iſt am Freitag. Am Freitag nachmittag wird Heern v. Schütz habe er auch genaue Auskünfte über das
ſſtül eines Mitgliedes betrug hiernach 405 Mark den nach dem Frühſtück abermals Suche auf Sauen abgehal= im Berliner Bureau beſchäftigte Perſonal erhalten. Ueber
b, eine Anzahl Mitglieder mittlerweile bezahlt hat. ten. Die Rückfahrt nach Wildpark erfolgt am Freitag Brandt habe ſich Herr v. Schütz dahin geäußert, daß er
Ifider damals geſchaffenen Grundlage hätte ſich der Fort= abend. Ein aufregender Vorfall ſpielte ſich ſehr geſchickt ſei in der Ausnutzung früherer Bekanntſchaf=
ſland
der Kaſſe ermöglichen laſſen. Auf Betreiben eeiner auf einem Straßenbahnwagen der Linie Behrensſtraße- ten mit kleineren Militärbeamten. Dies habe ihn den
chl Mitglieder wurde iener Beſchluß ange= Pankow ab Als der Motorwagen die Halteſtelle an der Zeugen ſofort ſehr bedenklich geſtimmt.
Bei der weiteren Vernehmung des Zeugen von
ſchten weil man der Anſicht war, daß die Mitglieder Pankower Kirche paſſierte, holte ein auf dem Hinterperron
ſfür die verloren gegangenen 15000 Mark Aktienkapital ſtehender Fahrgaſt ein ſogenanntes Rädchenfeuerzeug her= Metzen kam es zu einem dramatiſchen Zwiſchen=
Wenoſſenſchaftsbank aufzukommen hätten, nicht aber vor, um es anzuzünden. Das Feuerzeug war mit Benzinfall. Der Zeuge kam auf einen Briefwechſel zwiſchen
den Verluſt, welchen der Rechner Bieber der Kaſſe zu= überfüllt, und bei dem Verſuch, es anzuzünden, erfolgte ihm und dem Angeklagten Eccius zu ſprechen, von dem
lſitt hatte. Hierfür ſollen allein Vorſtand und Aufſichts= eine Exploſion. Die Flammen fielen auf die Kleidung er einen Auszug bei ſich trug und aus dem hervorging,
Arufkommen. Die Hauptverſammlung hat jetzt, im des Fahrgaſtes und auf den Rock einer neben ihm ſtehen= daß Eccius Kenntnis von der Tätigkeit Brandts gehabt
riſatz zu den früheren Beſchlüſſen, mit 53 gegen 26 den Dame, und in wenigen Sekunden brannten beide Per= habe. Der Oberſtaatsanwalt warf darauf dem Zeugen
ſtznen beſchloſſen, den Klageweg gegen Vor=ſonen. Der Schaffner, der gerade im Wagen zu tun hatte, vor, daß er wiſſentlich dem Gericht das wichtigſte Material
ſid und Aufſichtsrat zu beſchreiten. In= rannte ſofort auf die Plattform, riß geiſtesgegenwärtig in der Vorunterſuchung vorenthalten habe, was nicht im
e dieſer Entſchließung erfolgte die Kürdigung einer eine Schutzdecke empor und erſtickte damit die Flammen. Einklang mit ſeiner Abſicht ſtehe der reinen Wahrheit zu
Wiren Anzahl Kapitalien, deren Erledigung der Kaſſe Er hatte jedoch nicht mehr verhindern können, daß ſowohl dienen. Im Intereſſe der Gerechtigkeit für die Angeklag=
äte
Schwierigkeiten bereiten wird. Auf dieſe Weiſe der Fahrgaſt als auch die Dame Brandwunden an beiden ten beantrage er Beſchlagnahme des Briefwech=
die
vollſtändige Liquidation und Auflöſung der Kaſſe Händen und Armen erlitten. Ein Mannin Frauen=ſels im Original, ſowie des ſonſtigen Materials, der
roch eine Frage der Zeit ſein.
kleidern, deſſen Abſichten und Perſönlichkeit noch nicht Kornwalzerabſchriften uſw da der Verdacht vorliege, daß
Friedberg, 28. Okt. (Raubanfall.) Als der einwandfrei feſtgeſtellt werden konnten, wurde geſtern dem der Zeuge auch weiteres Material dem Gericht vorenthal=
ierer
des hieſigen Gas=, Waſſer= und Elektrizi= Charlottenburger Polizeipräſidium eingeliefert. In der ten habe. Das Gericht beſchloß, die Wohnung des Zeugen
Aperkes Karl Wagner geſtern abend 7 Uhr auf dem dritten Morgenſtunde des geſtrigen Sonntags wurden in zu durchſuchen nach dem genannten Schriftwechſelmaterial
mnenadenweg von Bad=Nauheim nach der Nähe des Wittenbergplatzes mehrere Herren von einer zwiſchen ihm und dem Kruppſchen Dicektorium und ein=
Redberg gehen wollte, wurde er an dem Ausgang elegant gekleideten Dame angeſprochen. Die Fremde er= zeinen Direktoren im Original oder Abſchrift. Die Be=
Salinen überfallen. In der Dunkelheit trat ein zählte, daß ſie fremd in Berlin ſei, ſich verirrt habe und ſchlagnahme des Schriftwechſels und die Ausführung des
Mür mit der Aufforderung auf ihn zu, die Börſe herzu= nun ohne Logis ſei. Einer der Angeſprochenen faßte Beſchluſſes wird durch die Berliner Kriminalpolizei aus=
n
Der Räuber machte ſich daran, dem Ueberfallenen Verdacht und er teilte dieſen einem Polizeibeamten mit geführt werden. Die Sitzung wurde darauf bis 2 Uhr
äxaſchen zu durchſuchen und ſchlug, als dieſer ſich zur der die Frau nun ſiſtieren wollte. In dieſem Augenblick nachmittags unterbrochen.
Aler ſetzte, ſo lange mit dem Stock auf ihn ein, bis er aber raffte die Dame ihr Kleid auf, man ſah ein paar
* Berlin, 28. Okt. Heute nachmittag beſchloß der
Anungslos hinſtürzte. Dann warf er ihn in die vorbei= ganz unweibliche Herrenbeinkleider und der Mann ver= Gerichtshof, gemäß dem Antrage des Verteidigers Rechts=
ſltende
Uſa. Wagner trieb ungefähr 120 Meter ab=
ſchwand
auch ſchon um die nächſte Ecke. Man eilte hinter anwalts Dr. Löwenſtein, die Verhandlungen ab=
fs
, kam aber wieder zu ſich, und konnte an der Stelle, dem Flüchtling her, aber erſt mit einem Auto gelang es zubrechen und die nächſte Sitzung am Donnerstag
Ulder Waldbach die Uſa kreuzt, das Ufer erreichen. Der ſchließlich, ihn am Lützowufer einzuholen und feſtzuneh= vormittag abzuhalten, damit ſämtlichen Beteiligten Ge=
r
ſprang nach vollbrachter Tat durch die Uſa. Wag= men. Auf der Wache erklärte der Mann, der aus Kienitz legenheit gegeben würde, ſich mit dem beſchlagnahmten
ſif ſchwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.
gebürtige wohnungsloſe 27jährige Diener Wilhelm Pötter Material des Herrn v. Metzen bekannt zu machen.
Juſtizrat Dr. von Gordon unterſtützte den Antrag
Büdingen. 28. Okt. (Bahnbau Hanau-= zu ſein. Er ſei berechtigt, Frauenkleider zu tragen, habe
gen.) Wie erinnerlich, iſt man in allen beteiligten aber die Erlaubniskarte in ſeiner Heimat vergeſſen. Bis des Verteidigers Dr. Löwenſtein und bemerkte, daß auch
Abenden ſtets von der Notwendigkeit dieſer Verbindung auf weiteres wurde der Verdächtige dem Polizeipräſidium die Heeresverwaltung ein Intereſſe daran habe, daß das
Material nicht ohne weiteres verleſen würde, denn es=
Aßzeugt geweſen. Die Stadt Hanau hat das Projekt eingeliefert.
Wiesbaden, 28. Okt. (Steuerhinterziehung.) könnte manches enthalten, was für die Oeffentlichkeit
gefördert und der Unternehmerin gegenüber weit=
Allndees Entgegenkommen gezeigt, ebenſo die Gemeinden, Der praktiſche Arzt Dr. Hans Joſt aus Rüdesheim hatte nicht beſtimmt ſei. Der Oberſtaatsanwalt hält dieſe von
Alleint Intereſſe an einer guten Verbindung mit Hanau ſich heute vor der Strafkammer zu verantworten, weil er der Verteidigung vorgebrachten Bedenken nicht für ge=
Adeadurch mit Frankfurt uſw. haben. Die preußiſche in den Jahren 1907 bis 1912 unrichtige Steuer= rechtfertigt. Die Beſchlagnahme des Materials ſei in
täe heſſiſche Regierung haben erhebliche Beträge als erklärungen abgegeben und dadurch den Staat öffentlicher Sitzung angeordnet worden Nach der Ver=
Ablhuß zu den Baukoſten bereit geſtellt, ebenſo die be= um 12 000 Mark Steuerbeträge gebracht hat. Bemerkens= leſung des Materials könne der Verteidigung eine Friſt
Ulnen Kreiſe uſw. Nachdem die Strecke ebenfalls feſt= wert iſt, daß während der Vorunterſuchung die ſämtlichen gegeben werden, Einſicht zu nehmen und Anträge uſw.
A war und man allſeitig auf Beginn der Bauarbeiten Akten über den Fall vom Amtsgericht Rüdesheim ver= vorzubringen. Nach weiteren längeren Auseinander=
Aße, erhob plötzlich die Stadt Büdingen ſchwanden, ſo daß die Anklage nur ſchwer rekonſtruiert ſetzungen zwiſchen dem Oberſtaatsanwalt und der Ver=
Allem das Projekt Einſpruch. Sie fürchtet eine werden konnte. Der Angeklagte wurde zu einer Geldſtrafe teidigung zieht ſich der Gerichtshof zur Beratung zurück.
lidt gung inſofern, als ihre Einwohner und die Be=von 11 97520 Mark eventuell für je 15 Mark ein Tag Nach halbſtündiger Beratung teilt der Vorſitzende mit,
daß das Gericht dem Antrag des Staatsanwaltes ſtatt=
Abtn der Nachbargemeinden ſich mit der Bahn nach Haft verurteilt.
Friedrichshafen, 28. Okt. (Prinz Heinrich von gegeben habe, da gleichzeitig mit der Verleſung Hand
Säu bezw. Frankfurt begeben und dort ihre Einkäufe
en könnten, der Touriſtenverkehr allein könne nicht viel Preußen) iſt hier zu einem mehrtägigen Beſuch beim in Hand gehen müſſe die Vernehmung des Angeklagten
Eccius und die weitere Vernehmung des Angellagten
Miert, wenn auf der anderen Seite eine wirtſchaftliche Grafen Zeppelin eingetroffen.
Paris, 28. Okt. (Die Pariſer Wohnungsein= v. Metzen. Dies ſei aber nicht angängig, deshalb ſolle
Sdigung entſtände. Die Stadt Büdingen erklärte ſich
für Beteiligung bereit, wenn die Bahn über =richtung der Prinzeſſin Luiſevon Bekgien) die Verhandlung für heute abgebrochen werden. Die
dülhen hinaus fortgeſetzt und ſo aus dem iſt geſtern öffentlich verſteigert worden. Viele Neugierige nächſte Sitzung wird auf Donnerstag, vormittags
Sürland Fahrgaſte bringen werde. Eine ſolche Fort=waren zu der Verſteigerung erſchienen, doch war der Ver=9 Uhr, anberaumt. Schluß gegen ½5 Uhr.
ſelt, in einen ſchwach bevölkerten Bezirk iſt aber total kauf nur ſehr matt. Dem Verſteigerer gelang es, in fünf
Der Kiewer Ritualmordprozeß.
ah slos und daher abgelehnt worden. Die heſſiſche Stunden mit größter Mühe 30 000 Francs zuſammerzu=
Aärung bedauert zwar die ablehnende Haltung =bringen. Den höchſten Preis erzielte ein im ganzen an=
* Kiew, 28. Okt. Auf Erſuchen des Staatsanwalts
dilns, ſie kann aber die Stadt nicht zwingen, ſich am gebotenes Eßzimmer. Wenn auch der Verkauf nur ſehr
Abau zu beteiligen. Dagegen ſollen die übrigen Ge=langſam von ſtatten ging, ſo war die Unterhaltung um werden die Ausſagen des nicht erſchienenen Archimandriten
mähert die Abſicht haben den Klageweg zu beſchreiten, ſo reger. Das Geſamtergebnis von 30 000 Franes nimmt Ambarſins verleſen, die er vor dem Unterſuchungsrichter
Wlſie ſich durch die ablehnende Haltung Büdingens in ſich den Schulden der Prinzeſſin Luiſe gegenüber recht machte und die beſagen, er habe die Schriften über den
Ritualmord nicht perſönlich ſtudiert, jedoch ſich mit ortho=
i
Lebensintereſſen geſchädigt glauben inſofern, als in= troſtlos aus.
Paris, 28. Okt. (Dynamitattentat.) Auf einem doxen Mönchen, die vom Judentum zum Chriſtentum
folldeſſen der Bahnbau einſtweilen verſchoben iſt.
Bauplatze der Untergrundbahn auf dem Boulevard Hauß= übergetreten find, darüber unterhalten und die Ueberzeu=
mann
explodierten in der vergangenen Nacht zwei gung gewonnen, daß bei den Juden, beſonders bei den
Dynamitpatronen, ohne jedoch bemerkenswerten Chafſiden, es gebräuchlich iſt, durch Tötung unbefleckter
Kunſtnotizen.
eike, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nacht Schaden anzurichten. Die Unterſuchung ergab in unzwei= Jünglinge das Blut zu gewinnen, das bei den Paſſah=
felhafter
Weiſe, daß es ſich um einen verbrecheriſchen An= broten verwandt wird.
ee Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteit vor.
Inſtrumental=Verein. Es iſt wohl noch ſchlag handelt. Auf demſelben Bauplatz wurden acht
* London, 27. Okt. Zwiſchen Lord Rothſchild
Erinnerung aller Konzertbeſucher, mit welch gro= weitere Dynamitpatronen gefunden, welche die Uebeltäter
Erfolg der Inſtrumental=Verein ſein mit Lunten zur Exploſion bringen wollten. Die Polizei= und dem Kardinal=Staatsſekretär Mexxn

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Nummer 259
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
Seite 6.
gereet e ntetic e nete laehueſte fer dur er ner hnter ae enter . t er girtet ente en ic n ntente egengerten
ein Prieſwechſel ſtattgefunden. Lord Rothſchild er=minette (Powers), 2. Saint Mariot, 3. Chartres. 8110; keit ergibt, zur Zuſtimmung anzuzeigen. Für den Ein
Prix du Chablay; 4000 Francs:
ſſucht in ſeinem Schreiben, in dem er ausführt, daß ge=22, 13, 18:10.
wurf: Freiherr v. Hertling, Freiherr v. Soden, Frau
rade zahlreiche Mitglieder des Heiligen Kollegiums das Kraffts Oilskin (O'Connor), 2. Mais II, 3. Fils du Ciel.
hofen, von Thelemann, von Breunig, von Knilling, Fi
Ritualmordmärchen bekämpft hätten, den Kardinal=Staats= 35:10; 16, 19, 21:10.
herr v. Kreß.
ſſekretär, zwei Dokumente, die ſich im päpſtlichen Archiv
In der Begründung heißt es: Ob der Regent
befinden ſollen und deren Inhalt Lord Rothſchild in ſei=
Vermiſchtes.
nem Schreiben wiedergibt, auf ihre Echtheit nachzuprü=
Regentſchaft für beendigt erklärt, ſteht nach den vom E
fen. Das eine Dokument iſt eine vom Papſt Inno=
Nach der von Herrn Geheimen Regierungsrat Dr. wurf gemachten Vorſchlägen in der freien Entſchließu
cenz IV. im Jahre 1247 erlaſſene Enzyklika, das andere Dietz über die Pllanmäßige Bekämpfung der
ein ausführlicher Bericht des Kardinals Ganganelli, Tuberkuloſe in einer ſtark verſeuchten des Regenten; es iſt ſeinem Ermeſſen anheimgegeben,
des ſpäteren Papſtes Clemens XlV. vom Jahre 1758. In Landgemeinde herausgegebenen Schriſt iſt auch der Regentſchaft zu beendigen, wenn er den Zeitpunkt daſ
der Enzyklika erklärt Papſt Innocenz IV. in energiſchen Heilſtättenverein für das Großherzgtum im Intereſſe des Staates für gekommen erachtet.
Worten die gegen die Juden gerichtete Ritualmordbeſchul= Heſſen an den Sanierungsmaßnahmen beteiligt. Die
* München, 28. Okt. Geſtern abend begab
digung für ſalſch und die Behauptung, der Ritualmord Koſten derſelben betragen im erſten Jahre etwa 20000 M. eine ärztliche Kommiſſion nach Schloß Fürſtenri=
ſei
in der jüdiſchen Lehre enthalten, für unwahr. und müſſen die Sanierungsmaßregeln energiſch fortgeſetzt um den König Otto, bevor die Entſcheidu
Der Bericht des Kardinals Ganganelli hat einen dem werden, wenn der angeſtrebte und ſchon jetzt erkennbare über die Thronfrage erfolgt, nochmals auf ſein
Falle Beilis ſehr ähnlichen Prozeß zum Gegenſtand der1 Erfolg nachhaltig werden ſoll. Der Heilſtättenverein, def= Geſundheitszuſtand zu unterſuchen. Wie verlautet,
merkwürdigerweiſe die geiſtlichen Behörden von Kiew ſen Hauptaufgabe es iſt, die Tuberkuloſe zu bekämpfen, ſtatierte die Kommiſſion unheilbare Paralyſe, aber ein
betraf. In dieſem Bericht entſcheidet ſich der Kardinal iſt aber nur dann in der Lage ſich an dieſem hochbedeut=
ſamen
, ſozialhygieniſchen Werke auch weiterhin zu betei= ſonſt verhältnismäßig geſunden Körper.
gegen die Verfolgung des Falles und gibt gleichzeitig
eine Ueberſicht über viele andere derartige Fälle. Ganga=ligen, wenn ihm dies ſeine Mittel geſtatten. Dies iſt aber
nelli ſpricht darin ſeine Meinung dahin aus, daß in kei= leider nicht der Fall. Es ergeht deshalb an alle Menſchen=
Die Löſung der braunſchweigiſchen
nem dieſer Fälle, mit Ausnahme von zwei Fällen, der Be= freunde, Behörden, Vereine, Kaſſen, Firmen uſw. die herz=
weis
für die Schuld von Jnden erbracht worden ſei. Was liche und dringende Bitte, die ſegensreichen Be=
Frage.
die Frage des Ritualmordes bei den Juden im allgemei=ſtrebungen des Heilſtättenvereins mit
* Braunſchweig, 28. Okt. Die Vorla
einem einmaligen oder laufenden Bei=
nen
anbelangt, hält der Kardinal die Enzyklika von Inno= trag zu unterſtützen, damit derſelbe mehr wie bis=über die Zivilliſte des Herzogs von Brau
cenz IV. und ähnliche Enzykliken Gregors IX. und Gre=
her
ſich an Maßnahmen beteiligen kann, die die Geſund=ſchweig, die der Landesverſammlung zuging, laus
gors X. für maßgebend. Er bezieht ſich ſerner auf zahl= heit und Wohlfahrt der armen Tuberkulöſen zum Gegen= Artikel 1: Die zur Beſtreitung der Bedürfniſſe desd
zeiche Bullen und Enzykliken anderer Päpſte, in denen ſtand haben. Er unterhält nicht nur die Eleonorenheil= desfürſten durch Artikel 1 des Finanznebenvertrages
den Juden Schutz gewährt wird, woraus hervorgehe, daß ſtätte bei Winterkaſten i. O. und die beiden Kinderheil= 12. Oktober 1832 von dem Reinertrage des Kammengst
die Kirche niemals daran geglaubt hätte, daß Ritualmorde ſtationen in Hirſchhorn und Lampertheim, ſondern auch vorbehaltene, auf 19000 Taler in Gold und 218000ah
bei den Juden vorkämen. In ſeinem Antwortſchreiben die neue Lupusheilſtätte in Gießen, die ebenſo in Konventionalmünzen feſtgeſetzte und durch Autilen
beſtätigt Staatsſekretär Merry del Val die Echtheit der wie die erſtgenanten Einrichtungen, eine dringende Not= der zwiſchen der Landesregierung und der Landewi
beiden Dokumente, von der er ſich im päpſtlichen Archive, wendigkeit war. Die Inanſpruchnahme beſtätigt dies. ſammlung unterm 15. März 1873 getroffene Uebereinht
in dem ſie aufbewahrt ſeien, überzeugt habe.
Leider mußte ſowohl die Eleonorenheilſtätte als auch die auf jährlich 30000 Taler erhöhte Summe wird auf
Lupusheilſtätte mit beträchtlichen Hypothekenkapitalien be= lich 1 125 323½ Mark feſtgeſetzt. Sie ſoll vom 1. Novellütz
laſtet werden, ſonſt wäre ihre Errichtung überhaupt nicht ab in monatlichen Naten aus der herzoglichen Kamu
möglich geweſen. Eine beſſere Geſtaltung der Finanz kaſſe an die Hofſtaatskaſſe eingezahlt werden. Artillie
Luftfahrt.
verhältniſſe des Heilſtättenvereins durch einmalige oder! Im übrigen erleiden die Beſtimmungen des Finanzugs
* Kaſſel, 28. Okt. Der heute nacht in Berlin zu laufende Zuwendungen wäre deshalb ſehr zu wünſchen. vertrages vom 12. Oktober 1832 keine Veränderun
einem Fernfluge auſgeſtiegene Flieger Herbert
* Berlin, im Okt. 8000 Kronen ſind als
Kühne von den Albatros=Werken mit einer Taube‟
Darmſtadt, 29. Oktohe
(100pferdigem Mercedes=Motor) iſt heute früh in der Preiſe ausgeſetzt worden für einen Wettbewerb Tirol
Nähe von Großalmerode aus beträchtlicher Höhe in Wort und Bild Wer über Nordtirol im Win=
*. Großh. Hoftheater Geſtern abend wurde dere
abgeſtürzt, da plötzlich der Motor verſagte. Der! ter oder über Südtirol etwas zu ſagen hat, ſei es in Ver= vier Abende berechnete Goethe=Zyklus mit Goethes
Apparat geriet in Brand und ſtürzte ab. ſen oder in Proſa, ſei es mit photographiſchen Aufnahmen! montt eröffnet. Die Vorſtellung war eine Art voſti
Im Fallen wurde der Flieger herausgeſchleudert; er er= oder Zeichnungen von Land und Leuten, wird von der biläumsvorſtellung, da das Trauerſpiel an dieſem
litt mehrere leichte Rippenbrüche und eine geringe Lungen= Woche eingeladen, ſich bis zum 1. Dezember 1913 um ſeine 50. Aufführung erlebte. Zum erſten Male ſuuml
die ausgeſetzten Preiſe zu bewerben. In Betracht kommen es im September 1830 unter der Regie Karl von Hollal
verletzung.
Erzählungen, Beſchreibungen, Gedichte, Dialoge und ſon= gegeben. Die geſtrige Aufführung verlief in demfelll
* Gelſenkirchen, 27. Okt. Heute morgen um ſtige Feuilletons im Höchſtumfang von je 350 Zeilen zu Rahmen wie die letzte, für die das Stück neuinſzeni
8 Uhr 28 Minuten ſtartete der Etrich=Flieger Friedrich 14 Silben, ferner Photogravhien oder Schwarz=Weiß= worden iſt. So lobenswert die Neuinſzenierung iſt
um den großen Preis der Nationalflugſpende. Nach zwei Zeichnungen in Strich= oder Tuſchmanier aus den gleichen bleibt die Hauptſchwierigkeit, nämlich die Vermeidung
hier eingegangenen telegraphiſchen Meldungen iſt der Gebieten. Nähere Bedingungen ſind in der Woche, häufigen Szenenwechſels und der dadurch bedingten
Flieger um 1 Uhr 50 Minuten in Johannisthal gelandet Heft 41, veröffentlicht.
terbrechung der Handlung, noch zu löſen. Auch kommd
und unmittelbar darauf wieder aufgeſtiegen. Zwei Flieger
wir auf unſeren mehrfach begründeten Vorſchlag zurm
ſind wegen Zündkerzendefektes in Bromberg gelandet und
die (Muſik, außer der Ouvertüre, fortzulaſſen.
Literariſches.
ſetzen morgen den Flug fort.
Fräukein Pils etwas zu heroinenhaftes Klärchen hüt
* Laon, 28. Okt. (Agence Havas.) Zwei deut=
Mehrfach ſind neuerdings deutſche Politiker, Ge= wir uns anläßlich der letzten Aufführung eingehend
ſche Flieger, die um 9 Uhr in Köln aufgeſtiegen lehrte, Künſtler und Dichter auf einen Ruf von drüben geſprochen. Die übrigen Rollen waren in bekanntesum
waren, ſind infolge Benzinmangels in der Nähe von oder aus eigenem Antrieb hinübergefahren, haben beob= trefflicher Weiſe durch die Herren Baumeiſten
Laongelandet. Den Behörden erklärten ſie, daß ſie achtet und mit Rede und Tat dazu beigetragen, den Zu= mont) Weſtermann (Alba), Heinz (Opalliem
Zivilflieger ſeien und beabſichtigten, nach Paris zu ſammenhang zwiſchen hier und dort zu pflegen. Rudolf Ehrle (Brackenburg) und Schneider (Ferdill
fliegen.
Herzog war einer jener Sendboten, vielleicht der bered= Frau Müller=Rudolph (Klärchens Mutter)
* Reims, 28. Okt. Ein Feldwebel der Artillerie iſt teſte und einflußreichſte. Wo er vor Jahresfriſt in zahl= Fräulein Alſen (Regentin) beſetzt. Neu war imt
loſen Städten der Union als Prediger des nationalen Ge= Waſſermann als Vanſen, der ſchon mehrfach
mit einem Eindecker aus 100 Meter Höhe abgeſtürzt dankens auftrat, ſcharten ſich die Deutſchamerikaner um ſeiner Befähigung für chargierte Rollen gegeben
und war ſofor t tot.
ihn, ſpendeten ihm begeiſterten Beiſall und folgten ſeinen auch ſeine neue Aufgabe verſtändnisvoll auffaßte
Mahnungen zu zielbewußtem Zuſammenſchluß. Zurück= vielem Geſchick durchführte. Die kleine Rolled
Sport, Spiel und Turnen.
gekehrt, hat der rheiniſche Dichter nun ſeine Erfahrungen war von Herrn Riechmann auf Herrn Jannin
in einem an ſpannender Handlung reichen und von Vater= gegangen.
* Pferdeſport. Rennen zu Berlin=Straus= landsliebe durchglühten Roman niedergelegt, der den be=
berg
, 28. Olt. Preis von Lehnin; 2500 Mark: 1. F. Mül= zeichnenden Titel Das große Heimweh tragen ſoll und
lers Peri (Schläfke), 2. Vera, 3. Helios. 76:10; 19, 31, demnächſt in der Gartenlaube erſcheinen wird:
Letzte Nachrichten.
15:10. Preis von Hoppegarten: 2500 Mark: 1. A. von Die ſoeben erſchienene Nummer 43 der Gartenlaube‟
Hanſemanns Mount Coote (B. Streit), 2. Moslem, 3. bringt u. a. einen illuſtrierten Artikel über Die Weltaus=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau
Inigo. 90410; 24, 22, 22110. Preis von Lieberoſe; 2600 ſtellung in San Franzisko von Günther Thomas und
* Dahlem, 28. Okt. Heute vormittag wurde du
Mark: 1. Major B. von Goßlers Snowdons Knight (Lt. einen Auſſatz von Kapitän zur See a. D. von Kühlwetter
von Falkenhauſen), 2. Reine du Jour 3. Quees Kirk. Dieſelmaſchinen, der Rudolf Dieſels Lebenswert wür= Kaiſer die Einweihung des Kaiſe
helm=Inſtitut. für experimentelle
179:10; 30, 14, 64:10. Mühlental=Jagdrennen; 2300 digt.
Mark: 1. Kampfhenkels Ruſtikus (Stübing). 2. Giabar. 3.
rapie vollzogen. In dem Laboratoriumsraum beſſanm
Saltimbanque. 39.10; 19, 27 40:10. Oktober=Preis;
melten ſich außer den Mitgiedern der Kaiſer Willinn
Die Beendigung der bayeriſchen
2300 Matk: 1. Pfizers Flirtation II (Herr Herſeldt), 2.
Geſellſchaft unter anderen die Miniſter Freiherr v. Scm
Elektrigue, 3. Schuhplattler. 32310; 14, 15, 19410.
lemer Dr. Lentze, Dr Sydow der baheriſche Geialil
Regentſchaft.
Preis von Heſſenwinkel; 2400 Mark: 1. Fürſt Hohenlohe=
Graf Lerchenfeld, Unterſtaatsſekretär v. Eiſenhart le
* München, 28. Okt. Die dem Landtag zuge= Generalſtabsarzt Dr. Schierning, der Leibarzt des
Oehringens Quodlibet (Edler), 2. Planet, 3. Abdul. 28:10;
27. 21, 18310.
gangene Vorlage zur Beendigung der Regentſchaft De. v. Niedner, die Miniſterialdirektoren Schmidt
Rennen zu München, 28. Okt. Verloſungs=lautet: Im Namen des Königs, Ludwig, von Gottes Naumann, Wirkl. Geh. Oberhofbaurat v. Ihne, der
Handilap; 5000 Mark: 1. W. Blatts Lyre d’Airain ( Unter=
niſche
Profeſſor Noguchi. Um 10 Uhr erſchien der Aul
Gnaden königlicher Prinz von Bayern, Regent. Wir haben im Automobil in der Uniform der Maſchinengen
holzner), 2. David II, 3. Ahalative. 36:10; 22, 25.10.
Preis von Oberföhring; 2000 Mark: 1. A. Roſes Peter nach Vernehmung des Staatsrats mit dem Beirat und abteilung. Profeſſor Harnack hielt eine An
(Lt. Frhr. von Bonnet), 2. Waldmeiſter, 3. Ludwigsfeld. der Zuſtimmung der Kammer der Reichsräte und der Es folgte hierauf die Beſichtigung unter Führug
34:10; 15, 15110. Preis von der Iſe; 2000 Mark: 1. A. Kammer der Abgeordneten unter Beobachtung der in Generalarztes Dr. v. Ilberg, wobei eine Reihe von
von Schilgens Argile (Wedgewood), 2. Bauernfänger, Titel 10 des § 7 der Verfaſſungsurkunde vorgeſchriebenen führungen ſtattfand. Der Kaiſer verließ dannd l
3. Brinon. 19110; 12, 13, 18:10. Huber=Jagdrennen;
Inſtitut, um ſich nach dem Inſtitut für Phhlil=
2000 Mark: 1. Frhrn. von Lindenfels Zigeuner (Steyer), Formen beſchloſſen und verordnen, was folgt: Der ein= liſche Chemie zu begeben. Unterwegs wure
5. Ahna, 3. Iriſh Stew. 82110; 16. 15, 19.10. Abſchieds= zige Artikel, Titel 2, § 21 der Verfaſſungsurkunde vom den beim Bau beſchäftigt geweſenen Herren begrüßt Wongl
Flachrennen: 2000 Mark: 1. Dr. Voigts Hendred (Wurſt), 26. Mai 1818 erhält folgenden Abſatz 2: Iſt die Reichs= dem Inſtitut für Phyſikaliſche Chemie wurde der Ralſels
Les Graviers, 3. Prinz Hermann. 55310; 17, 15. 45.10. verweſung wegen eines körperlichen oder geiſtigen Ge= empfangen von dem Vorſitzenden des Stiftungsrates, Gebäl
Rennen zu Saint=Quen, 28. Okt. Prix du
Kommerzienrat Koppel und dem Direktor des Inſtilutss
Pelvoux; 4000 Franes: 1. L. Olry=Roederers Bériot brechens des Königs, das ihn in der Ausübung der Re= Geh. Reg.=Rat Profeſſor Haber. Letzterer führte dum
(Floyd), 2. Savon, 3. Le Tremblay. 77:10; 16, 12, 12:10. gierung hindert, eingetreten, und beſteht nach Ablauf von Kaiſer im Hörſaale eine Demonſtration vor, welche dih

Prix du Faucigny; 3000 Francs: 1. A. V. le Gris’ 10 Jahren keine Ausſicht, daß der König regierungsfähig Verhütung von Schlagwetterkataſtrophen betrifft,
Soir de Paques (A. V. Chapman), 2. Maitre Chabiron, wird, ſo kann der Regent die Regentſchaftfür be= dann wurde der Kaiſer in den Maſchinenſaal geleitet,
3. Saint Maurice II. 33:10; 17, 32, 22:10. Prir Styrax;
um 11¾1 Uhr die Hauptverſammlung dee
10 000 Francs: 1. A. Veil=Piccards Romarin II (Par;endigt und den Thron für erledigt erklären, der Kaiſer Wilhelm=Geſellſchaft durch Prof.=Ha
frement), 2. Roitelet IV, 3. Sclimonte. 19.10: 16, 32:10. Landtag iſt unverzüglich einzuberufen und es ſind ihm nack eröffnet wurde. Der Redner ſprach den Dank der 6n
ſellſchaft, die eine Schöpfung des Kaiſers ſei, ſowie für ſei=
mitzuteilen
, die Hörer zu feſſeln, bis ſie ſich willig und Erſcheinen aus. Er dankte ferner der Staatsregierung fülf
frendig dem Genuß ihrer Kunſt hingeben.
Scholander=Liederabend.
die gewordene Förderung und gab einen kurzen Ueben=
Der Schonlander=Kunſt iſt an dieſer Stelle nun ſchon blick über die Arbeiten des letzten Jahres. U. a. ſeien dür
Wieder haben Liſa und Sven Scholander,ſo oft Ruhm und Lob geſungen worden daß dem kaum Vorbereitungen für ein großes biologiſches Inſtitut ſertig
das einzigartige Künſtlerpaar, mit ihrem Liederabend ihr noch etwas hinzugefügt werden kann. Sven Scholander Hierauf erſtattete Franz v. Mendelsſohn den Kaſſele
Auditorium entzückt. Der greiſe Lautenſänger mit dem wirkt nicht durch ſeinen Geſang, aber die Wirkung ſei= bericht. Dann hielt Geheimrat Profeſſor Ritter von Harte
jungen Herzen, dem fröhlichen Sinn und ſonnigen Humor, nes Vortrages, den er zu einer ganz einzigartigen Kunſt wieg=München einen Vortrag über neuere Probleme det
und ſeine anmutig=liebenswürdige Tochter haben ſchon ausgebaut und entwickelt hat, iſt darum doppelt groß. experimentellen Biologie.
längſt eine feſte und treue Gemeinde von Anhängern Dazu kommt, daß ſeinem Lautenſpiel ein erheblicher Teil
* Rathenow, 28. Okt. Zwecks Ueberbringung des Eis
ihrer Kunſt in Darmſtadt. Das bewies wiederum derdes Erfolges zuzumeſſen iſt. Die Laute iſt bei Spen gebniſſes des Bundesratsbeſchluſſes an den Herza
rauſchende Beifall, mit dem das Künſtlerpaar ſchon beim Scholander mehr als nur Staffage und mehr als Begleit=und die Herzogin Ernſt Auguſt von Braun
Erſcheinen auf dem Podium begrüßt wurde und der ſich inſtrument, ſie iſt ſeinen Liedern eine unerläßliche Ergän=ſchweig und Lüneburg ſind geſtern morgen Siaals
dann in ſteigendem Maße nach jedem Vortrage wieder=zung. Scholander ſpielt ſie daher ſo meiſterhaft daß ſie miniſter Hartwieg, Miniſter Wolf. und Oberſtall
holte. Es iſt eine Eigenart Scholanders, daß er in be= auch als ſelbſtändige Kunſtdarbietung, allein gehört, hohen meiſter Freiherr von Girſewald aus Braunſchweig bie
ſonderem Maße es verſteht, ſeiner ſchlicht=naiven, dabei ſo Genuß bereitet. Liſa Scholander erfreute auch eingetroffen.
innigen und gehaltvollen Kunſt auch den entſprechenden wieder durch einige ſeriöſe Liedgeſänge die ihre nicht
* Rom, 28. Okt. Bis 5 Uhr nachmittags lagen43
Nahmen zu geben in dem Kontakt, den er von vornherein ſonderlich große, aber gut geſchulte, weich timbrierte und Reſultate aus 508 Wahlkreiſen vor. Es waren bil
zwiſchen ſich und ſeinen Hörern herzuſtellen weiß. Ein modulationsfähige Stimme beſtens zur Geltung brachten. dahin gewählt: 205 Miniſterielle, 46 Radikale, 16 bers
paar liebenswürdige begrüßende Worte zur Einleitung, Unübertrefflich aber ſind die Scholanders in ihren Duetten, faſſungstreue Oppoſitionelle, 25 Katholiken, 12 Repuhliſg,
und, wern er es für uötig hält, dem einen oder anderen in denen ſie Perlen der Lautengeſangskunſt brachten; ſie ner, 30 Sozialiſten, 18 reformierte Sozialiſten.In
ſeiner Vorträge eine Definition vorauszuſchicken, wirken errangen denn auch ſtürmiſchen Beifall und wurden lebhaft Wahlkreiſen ſind Stichwahlen erforderlich=
wie
eine harmloſe, aber herzliche Unterhaltung zwiſchen da capo verlangt, ſodaß Scholander ſich, wie auch mehrfach
* Lauſanne, 28. Okt. In der letzten Nacht verſagte an
Künſtler und Publikum. Man fühlt ſich gewiſſermaßen zu im Laufe des Abends, zu Zugaben verſtehen mußte. Er einem Straßenbahnwagen die Bremſe und
Hauſe bef Scholanders. Und in dieſem Gefühle genießt ſchloß mit dem ſchon oft von ihm gehörten Glockenlied, das Gefährt ſauſte zu Tal. Fünf Perſonen wurden
man doppelt angenehm die Darbietungen des Künſtler=während deſſen Vortrag leider eine Saite ſprang, ſo daß ſchwer verletzt wovon zwei ſtarben. Der (Wagenführog
paares, das es in ſo hervorragendem Maße verſteht, ſich er unbeendet abbrechen mußte.
wurde vor Schreck wahnſinnig.
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Mummer 259.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
2 Aiſabon, 2. Dt. Iu einem Gefüngnisſaal,
ist
idem ſich politiſche Gefangene befanden, wurden unter
Kufeke
hm Fußboden Waffen und Munition entdeckt.
ene
eute morgen wurden zahlreiche Hausſuchungen vorge=
in
Milch, Kakao, Suppen oder
pmmen, von denen mehrere erfolglos blieben. Der Pa=
E
Gemüsen die bestgeeignefe,
ſir zufolge iſt der Advokat Cunha Coſta, auf den gefahn=
leicht
verdauliche u. nahrhafte 2
t wird, im Automobil entkommen und befindet ſich auf
Krankenkost.
ſm Wege nach Paris.
Aus dem Geſchäftsleben.
Rom, 28. Okt. Der ſardiniſche Brigant Pinn
Die Holl. Margarine=Werke Jurgens u.
ßurde von Karabinieri erſchoſſen, als er ſich unter Prinzen begingen dieſer Tage die Feier des 25 jähri=
m
Schutze der Nacht in ſein Heimatsdorf Ittiri ein= gen Beſtehens der Fabrik in Goch i. Rhld. Der aus den
ſeſſchlichen hatte.
kleinſten Anfängen hervorgegangene Betrieb zählt heute
London, 28. Okt. Geſtern richtete ein heftiges zu den bedeutendſten der Margarine=Induſtrie und be=
witter
mit Hagelwetter großen Schaden in Schott= ſchäftigt über 1500 Arbeiter und Angeſtellte. Die Jahres=
ſird
und Südwales an. Durch umſtürzende Telegraphen= produktion beläuft ſich auf ca. 100 Millionen Pfund und
ngen wurden drei Perſonen ſchwer verletzt. Die Hagel= werden pro Tag 45000 Liter Milch verarbeitet. Aus die=
rner
hatten die Größe von Tennisbällen.
ſen Zahlen ergibt ſich, daß die Margarinefabrikation heute
in der Volksernährung ein äußerſt wichtiger Faktor iſt
und ſich in allen Schichten der Bevölkerung immer mehr
Eingang verſchafft.
Einberufung des Reichstages.
* Berlin, 28. Okt. Die nächſte Sitzung des
Dampfernachrichten.
ichs t a ges wurde auf den 25. November,
juhr nachmittags, angeſetzt. Auf der Tagesordnung
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
en Petitionen. Dem Reichstag iſt zugegangen der Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
rvurf eines Geſetzes betr. Beſchäftigung von Hilfsrich= Nordamerika: Arcadia, von Baltimore kommend,
hr beim Reichsgericht, wonach die auf Grund von Art. 12 27. Okt. 4 Uhr 30 Min. morgens auf der Elbe. Aſſyria‟
Geſetzes über die Zuſtändigkeit des Reichsgerichts vom 24. Okt. 8 Uhr 15 Min. abends von Neuorleans nach
Mai 1910 einberufenen Hilfsrichter bis zum 1. Juli Hamburg. Cleveland von Boſton kommend, 26. Okt.
14 beſchäftigt werden dürfen; ſodann der Entwurf eines 10 Uhr 50 Min. morgens von Boulogne. Elbe, von
ſotzes betr. Aenderung der Gebührenordnung für Zeu= Savannah kommenb, 25. Okt. 7 Uhr abends von Havre.
n und Sachverſtändige.
=Graf Walderſee‟ 25. Okt. 4 Uhr nachm. von Neu=York
direkt nach Hamburg. Hamburg von Neu=York,
Die mecklenburgiſche Verfaſſungsvorlage abgelehnt.
25. Okt. 6 Uhr 15 Min. morgens in Boſton. Kaiſerin Teilnahme an dem Heimgange meines
Auguſte Victoria 22. Okt. 4 Uhr morgens in Neu=York.
* Schwerin, 28. Okt. Die Plenarſitzung des mecklen= Pallanza, von Kanada kommend, 26. Okt. 10 Uhr lieben Mannes
rriſchen Landtages hat die Verfaſſungsvorlage 30 Min. abends in Hamburg. Preſident Lincoln von
rroßer Mehrheit abgelehnt.
Neu=York kommend, meldet drahtlos, am 27. Okt. 3 Uhr
* Schwerin, 28. Okt. Die Ablehnung der Verfaſſungs= nachm in Plymouth zu ſein. Schaumburg, von Sa=
rlarge
erfolgte mit 239 gegen 129 Stimmen.
vannah kommend 25. Okt. 3 Uhr nachm. in Gent.
Südamerika, Weſtküſte Amerikas: Acilia 23. Okt. von
Briefkaſten.
Valparaiſo, heimkehrend. Badenia, von dem La Plata
N. K. K. Für die Veräußerung von Pfandgegen= kommend, 26. Okt. 5 Uhr nachm. von Funchal. Motor=
ſden
beſtehen beſondere Vorſchriften, die beobachtet ſchiff Chriſtian X. von Neu=York, 25. Okt. 5 Uhr
wen müſſen. Uebergeben Sie die Sachen einem Ge= morgens in Pernambuco. Dacia 25. Okt. nachm. von
Buenos Aires über Montevideo nach Hamburg. Etruria‟,
thesvollzieher zur Verſteigerung.
von Mittelbraſilien kommend, 25. Okt. in Rotterdam.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Karthago nach Braſilien, 26. Okt. 1 Uhr nachm. in
Vliſſingen. Naſſovia, von Rio de Janeiro kommend,
25. Okt. 4 Uhr nachm. von Bahia über Teneriffa nach
MGold
Hamburg. Navara 25. Okt. 11 Uhr morgens in
Buenos Aires. Parthia 26 Okt. 8 Uhr morgens in
MMundst.
Pernambuco, ausgehend. Rugia, von Nordbraſilien
flach
kommend, 26. Okt. 5 Uhr nachm. in Havre. Troja
nach Brgſilien, 26. Okt. 9 Uhr morgens in Liſſabon.
Berſchiedene Fahrten. Almeria von Perſien kommend.
25. Okt. morgens von Port Said. Nicomedia nach
Aenen
Perſien, 26. Okt. morgens von Suez. Numantia von
Perſien, 25. Okt. nachm. in Mormugao. Perſepolis
nach Perſien, 27. Okt. worgens in Port Said.
Familiennachrichten.
Todes=Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
die traurige Mitteilung, daß mein lieber Gatte,
unſer guter Vater, Schwiegervater, Großvater,
Bruder, Schwager und Onkel
(22618
pieinet

paslite
Johannes Stier
Werkmeiſter
nach langem, ſchwerem, mit großer Geduld
getragenem Leiden am Montag abend 8 Uhr
im 61. Lebensjahre ſanft entſchlafen iſt.
Die tieftrauernde Gattin:
Groné A. JaSMTZI A G.DEESDETT
Kath. Stier
Grösste deufsche Cigareffenfabrik
nebst Kindern u. 3 Enkeln.
n
haben.
Darmſtadt (Landwehrſtr. 79), 28. Okt. 1913.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, den
30. Oktober, nachmittags 3 Uhr, vom Portale
Verlobten
des Darmſtädter Friedhofs aus, ſtatt.
5

die ihr künftiges Heim gediegen, ge.
sschmackvoll und modern einrichten
wollen, wird eine Besichtigung meiner
feinbürgerlichen
Nachruf.
Geſtern abend verſchied nach längerem Leiden
Wohnungseinrichtungen
empfohlen. Meine Möbel zeichnen
Werkmeister Johannes Stier.
sich aus durch künstlerische Formen-
Der Verſtorbene war mir und meinen Ge=
R schönheit, grundgediegene Qualität u.
ſchäfts=Vorgängern mehr als 30 Jahre ein
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
treuer Mitarbeiter von nie ermüdendem Ar=
beitsgeiſt
und vorbildlichem Pflichtbewußtſein,
besondere Preiswürdigkeit.
Eigenſchaften, die ihm allſeitige Achtung und
hohes Vertrauen ſicherten.
OTTO KUNKEL
Sein Andenken wird von mir ſtets in Ehren
gehalten werden. Er ruhe in Frieden. (*13228
Gr. Ochsengasse 21/23. Tel. 287.
Palmkernölfabrik Darmſtadt.
(16984a
Einnian!
J. Hch. Finger.
Gottesdienſtliche Anzeige.
Darmſtadt, den 28. Oktober 1913.
Donnerstag abends 8¼ Uhr: Bibelſtunde im Ge=
Mdehaus. Pfarrer Beringer.

2
1.
Aimer

Seite 7.
Todes=Anzeige.
Allen Verwandten und Bekannten die ſchmerz=
liche
Mitteilung, daß heute morgen nach kurzem,
ſchwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden
mein lieber Mann, unſer guter Vater (22617
Herr Adam Schneider
Schneidermeiſter, Pankratiusſtr. 33
ſanft verſchieden iſt.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Margarethe Schneider, geb. Brunner
und Kinder.
Darmſtadt, den 28. Oktober 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmit=
tags
3 Uhr, vom Portale des Friedhofes aus,
ſtatt.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher
(B22598
Geheimerat 1. P.
Gustav Michell
sage ich innigsten Dank.
Frau Susanna Michell,
geb. Lahr.
Darmstadt, den 28. Oktober 1913.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſeres lieben, unvergeß=
lichen
Vaters, Großvaters und Schwiegervaters
Herrn Franz Böhm
Schuhmacher
ſowie für die überaus zahlreichen Blumenſpenden
ſprechen wir hiermit unſeren herzlichſten Dank aus.
Die tieftrauernden Kinder.
Darmſtadt, den 27. Oktober 1913. (22597
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das feſtländiſche Hochdruckgebiet iſt weiter zurückge=
wichen
; tiefer Druck mit einem ſtarken Kern ſüdlich von
Irland bedeckt ganz Weſt= und Nordeuropa. Ueber Frank=
reich
fällt der Luftdruck weiter, ſodaß winbei allmählich von
Südoſt über Süd nach Südweſt und Weſt drehenden Win=
den
mildes, trübes Wetter mit Regenfällen zu erwarten
Vorausſichtliche Witterung in Heſſen für Mittwoch,
29 Oktober: Meiſt trüb und wolkig, zeitweiſe Regenfälle,
mild, ſüdweſtliche bis weſtliche Winde.
Tageskalender.
Mittwoch, 29. Oktober,
Großh. Hoftheater; Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
10½ Uhr (Ab. B): Der lachende Ehemann.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum,
Fremdſprachlicher Vortrag von M. Latour um
5½ Uhr in der Turnhalle der Liebigs=Oberrealſchule.
Apologetiſcher Vortrag von Profeſſor Mußler
um 8 Uhr in der Eliſabethenkirche.
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. Ludwigshöhe um
4 Uhr. Bürgerkeller um 8 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 30. Oktober.
Weißzeug=, Fahrräder= uſw. Verſteigerung
um 9 und 2 Uhr im ſtädtiſchen Leihamt.
Druck und Prlag. z. 6. Pilicſice Soſtnuchenant=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Maz Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
nach Pilsner Art
nach Münchner Art
Hell Export Gaug
feinste Tafelbiere
u in Flaschen und Syphons.
33251

[ ][  ][ ]

Seite 8.
Oterach
Weiblich
Witwe ſucht Beſchäftigung in
ſchriftlichen Arbeiten. Beitragen von
Büchern, Rechnungenſchreiben ꝛc.
Off. u. D 71 an die Exp. (*12555sm
1

20
Tachf verkauferi
mit guten Zeugniſſen ſucht ſofort
Stellung. Offerten unter E 71
an die Exped. ds. Bl. (*13027m
Tüchtige Verkäuferin d. Kurz=
und Modewarenbranche ſucht ſo=
fort
Stellung. Offerten unter
F 29 an die Exped. (*13218md
Eine ne
junge verfekte Schneiderin
empfiehlt ſich in und außer dem
Hauſe Pankratiusſtr. 6, II. (*13233
Zwei Schneiderinnen, welche zu=
ſammen
ausgehen möchten, nehmen
noch Kunden an in u. außer dem
Hauſe. Offerten unter F 34 an
die Expedition d. Bl. (*13241ms
Fliekfrau empfiehlt ſich
*13285)
Gardiſtenſtraße 9, I.
Schneiderin empf. ſich, Tag 2.50 Mk.
Liebfrauenſtraße 89, part. (*13102im
Nehme noch Kundſchaft an im
Umändern und Ausbeſſern von
Kleidern aller Art, auch werden
neue Sachen angefertigt. J. Rüdel,
Herdweg 13, 2. Stock. (*12787sm
Kinderfrl., Kindermädch. Mädch.,
welche gut koch., ſowie alle Hausarb.
verſtehen, prima Zeugniſſe beſitzen,
mehr. nette Landmädch. ſ. Stellen.
Frau Berta Neßling, Ludwigstraße 8, ge-
werbsmäßige
Stellenvermittlerin. (*13065im
Jungeunabhäng. Frau gehtganze
und halbe Tage Waſchen u. Putzen.
Grafenſtraße 22, Stb., r. (*13104im
Suche h. Tage Waſch. u. Putzen
*13201md) Wendelſtadtſtr. 49, III.
für tagsüber
Kochfrau oder als Aus=
kilfe
wird nachgewieſen durch den
Verein für Hausbeamtinnen,
Hoffmannſtraße 4.
(B22563
Anſtändige ehrliche Frau ſucht
23 Stund. nachm. Beſchäftigung.
Off. u. F 31 an die Exp. (*13211
Tücht. Fr., in ſe. häusl. Arb. erf.,
ſ. Beſchäft. in beſſerem Hauſe, auch
Aushilfe. Näh. Exped. (*13172
Jung. Mädchen ſucht Laufſtelle,
vorm. 3 Stunden u. nachm. 2 Std.
Neugaſſe 1.
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Reinliche Frau ſucht morgens
2 Stunden Laufdienſt. Näheres
Feldbergſtraße 99, I. links. (*13182
Jg. Frauſ. Laufdienſt f. morgens.
Landwehrſtr. 43, Htb. Drescher. (*13178
Junge, unabh. Frau nimmt noch
Kunden im Waſchen u. Putzen an
*13230) Liebfrauenſtraße 86, 4. St.
Ein jung. Mädchen nimmt noch
Laufſtelle von 1012 Uhr od. einige
Nachmitt. Sandbergſtr. 28. (B22561
Junge ſaub. Frau hat noch 2 bis
3 Tage frei zum Waſchen
B22616) Weinbergſtr. 45, III. I.
Fleiß. ält. Mädchen ſucht 2-3 Std.
Beſchäftigung nachmittags. (*13247
Pankratiusſtraße 35, Seitb.
Frau geht Waſchen u. Putzen
Müllerſtraße 19, 2. St.
(*13249
Jge. gutempf. Frau hat noch2 Tage
frei im Waſchen u. Putzen C
roße
Bachgaſſe 14, Seitenb., p. r. (*13234
ſucht Laufſtelle
Junge Frau Eckhardtſtraße 3
Hinterh., part. links.
(*13268
Junge Frau ſucht Laufte
Geyer, Magdalenenſtr. 6. Stb. (*13275
Stellen ſuchen: Stütz., Kinderfr.,
Hausm., perf. Herrſch.=Köch., Allein=
mädch
., w. koch. u. nicht koch. können,
in Privathäuſer für 1. und 15. Nov.
Frau MinnaDingeldein, gewerbs=
mäßige
Stellenvermittlerin, Eliſa=
bethenſtr
. 5, Telephon 531. (*13283
Junge, unabhängige Frau ſucht
Laufſtelle
(*13284
Gardiſtenſtraße 9, part. rechts.
Beſſ. Mädchen, m. ſehr guten
Zeugn. u. Empfehl., welch. mehrere
Jahre ein. Haushalt beſſ. Herrn
ſorgſam u. gewiſſenhaft geführt h.,
im Koch. u. allen Hausarb. ſelbſt.,
ſolche ohne Hilfe verrichtet, ſucht
ähnliche Stelle.
(22631
Gertrude Hartmann
gewerbsmäßige Stellenvermittlerin
Nieder=Ramſtädterſtr. 31.
Jg.ſb. fleiß. Mädch.ſ. morg 23 Std.
Beſch. Weinbergſtr. 44, III. I. (B22559
Männlich
Jg. Mann, m. Primareiſe, d. d
Handelsſch. beſ., wünſcht in einem
kaufm. Betrieb als Volontär ein=
zutr
. Offert. P33 Exp. (*13227mdf
Junger Mann ſucht per ſofort
Stellung auf einem Büreau als
Maſchinenſchreiber u. Stenograph.
Offert. u. F 32 Exp. (*13208mdf
Kutscher, ged. Kavalleriſt
25 Jahre alt, mit guten Zeugniſſ,
ſucht Stellung als Herrſchafts=
kutſcher
o. Reitburſche bis15. Nov.
Off. u. E 30 an die Exp. (*12810sm

Nummer 259
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1915.
Mädhen oder Frau
für vorm. 23 Stunden ge
B22564) Grüner Weg 4, 2. G
Suche e. ſaub. Laufmädch. f.
Zeughausſtraße 7, pt. (*13175
Laufmädchen für ſofort geſ
EINA NEU
Eliſabethenſtraße 28. (*13
Saub. Lauffrau 4 mal i. d. W.
2 Std., ab 1. November, geſuch
*13219)
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Laufmädchen geſuch
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geſucht.
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140 cm breit Reklamepreis Mtr. 2.30 2.75 3.20 3.05 4.50
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Braves, ſleiß. Dienſtmädn

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Frankfurterſtr. 14, part.
(*18
Junges Mädchen für leit
Arbeit tagsüber geſucht. (*13278f
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Näheres in der Exped. ds
(22602
Reklamepreis . Meter 1.45 1.75 1.55
Junges braves Mädchen tat
Für Hetren-Anzüge
über in kleinen Haushalt geſul
Schulſtraße 6, II.
(*13
Reklamepreis . Meter 2.40 2.55 3.25 3.75
ſofut
Für Herren-Anzüge, bessere Sachen
Vervierfraulein geſne
Reklamepreis Meter 4.20 6.50
*13253md) Obergaſſe 3, Ratskel
Für Hosen
Männlich
Reklamepreis Meter 3.75 3.20 6.50 7.20
Gehilfengeſuch=
Bei der unterzeichneten Gerich
ſchreiberei kann ein Schreibgehü
Seidenstoffe für Blusen u. Kleider
ſofort eintreten.
Gerichtsſchreiber=Aſpiranten
Schreibgehilfen, welche bereißm
türk. gemusterte Japonseide
Gestreifte Messaline
Grundbuchweſen gearbeitet
erhalten den Vorzug. (22
Reklamepreis Meter 125 Reklamepreis Meter 1.05
Darmſtadt, 27. Oktober
Satin de chine, gestreift und gemustert 1
Der Gerichtsſchreiber
Reklamepreis
Meter 1.55 1.65 2.90
Großherzoglichen Amtsgerich
Taffet faconné
Taffet glace, 60 cm breit 66
Eiten Rbrterdicht
Ia Qual. (sonst 4.50) Meter 1.55
Reklamepreis Meter 2.40
findet ſolider, geſunder und
wandter Mann (auch rüſtigeren
ſionär) durch die Kolportageeſ
Zeitung, die während der Ablllm
ſtunden in den beſſeren chieſſe
Lokalen verkauft wird. Offelt
Angabe des Alters, Empfehluſſen
Markt 2.
uſw. unter K. 788 an die
Gebr. Rernisennd Herenasensssasssasesse
noncen=Expedition von Chriſtiat
Wilhelminek)
Kullmann,
(IV,225
ſtraße 9.
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und Damen für leicht verfäll
lichen Artikel geſucht. Hoher
dienſt. Anfragen unter D 400g
die Expedition ds. Bl. (*12
Unabhäng. Mann übernimmt
Ordentl. Dienſtmädchen für
Hausverwaltungen u. dergl. Off.
dauernd geſucht.
(22544mdf
Buchhalter
unter P 17 an die Exp. (*13161mds Lch Tädich
Alicenſtraße 21, parterre.
auf einige Stunden in derWochk
Bankbeamte übernimmt das
gegen ſofortige Vergütung, oder Suche Köchinnen, Haus=u. Allein= zum Beitragen der Büchernnd
Beitragen von Büchern.
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Ofene Stelle

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waren=Branche vertr. iſt, zum
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Eintritt per 1. Dez. evtl. früher
ein ordentliches und fleißiges
geſucht. Vorerſt ſchriftl. Offert.
Allein-Vertrieb
mit Gehaltsanſpr. u. Zeugnis=
Dienstmädchen
abſchriften erb. Herz Hachen-
vergibt
. Dieſelben ſind in jedem Betriebe, bei Behörden und Familiez
burger Sohn, Rheinſtr. 1. (21776ageſucht. Näh. in der Exp. (22228a
tatſächlich unentbehrlich. Zur Uebernahme ſind Mk. 600900 erfog
Junges Laufmädchen geſucht. derlich, welche zurückgezahlt werden; ebenfalls verſchiedene andes
*13069im) Schuchardſtr. 18, II.gute, ſehr gewinnbringende Artikel, wozu nur geringes Kapitales
Schneiderinnen
forderlich, wird ebenfalls zurückgezahlt. Auch wird das Fabrikation;
geſucht. Schuchardſtr. 18. (*13096im Tüchtiges, zuverläſſiges und Vertriebsrecht eines gewaltigen, volkswirtſchaftlichen Gebrauch
Mädchen
artikels vergeben, erforderlich hierzu Mk. 500. Intereſſenten wolle
Einige jüngere
für Hausarbeit geſucht
ſich melden Darmſtadt, Darmſtädter Hof, Donnerstag von 9 bo
Zuarbeiterinnen
(I,225s
VIII, 22521)
Karlſtraße 18, II. (4 Uhr, bei Herrn Bornemann.
ſowie Lehrmädchen geſ. (*13070im
Sauberes, zuverläſſiges
Konfektion, Schuchardſtr. 18, II.
vom 1. Nov. ab oder Unpartelischer Arbeitsnachweis Darmstann
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Hoffmannſtraße 51, I. zuſtellen 23 Uhr
ſtunden von 812½ Uhr und von 2½6 Uhr.
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und Arbeitnehmer.
9 Uhr bis nach dem Spülen geſucht.
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Jüngeres ordentliches Mädchen Ernſt=Ludwigſtraße 7, I. (*13181
2. Dienſtboten=Abteilung, (Telephon Nr. 371). Geſchäfts
zum baldigen Eintritt geſucht.
(1763s
ſtunden von 912 Uhr und von 36 Uhr.
Dieburgerſtr. 14 (Laden) (*12921sm Junges Mädchen für Ausgänge
Von den Herrſchaften wird eine Einſchreibgebühr voo
Junges, kräftiges. williges Mad=und zu Kindern ſofort geſucht
20 Pfg. und eine Vermittlungsgebühr von 1 Mk. erhoben
chen v. Lande, das ſchon gedient, zu Götze, Eliſabethenſtr. 37 (*13156
Für Dienſtboten iſt die Benutzung der Abteilung koſtenloss
zwei älteren Leute in Stelle geſucht.! Schulentl. Mädchen f. leichte Arb.
Näh. in der Exped. (*11836msm morg. geſ. Hochſtr. 23, I. (*121571 Zentralanſtalt für Arbeits= und Wohnungsnachweis.

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Eieilsfrend.
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felagloh.l.
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des, u
Erwach
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Vorzy
hrlich
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parig

Nummer 259.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
Seite 7,
(2n
1585
22
u dche

m
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Anton tischer, Frankfurterstr. 12, IWilh. Beck. 3.
baustr.,
Ad. Büchler, Rossdörferstr. 26½,I Wilh. Haack, Wendelstadtstr. 51,
Borg Hübner, Karlstr. 56,
Ph. Secker Nachfl., Bessungerstr., Fr. Seibert, Pallaswiesenstr.,
H. Rossmann, Inselstr. 29,
Joh. Heil, Kahlertstr. 15.
u1 März, Landwehrstr. 19½, Otto Erb, Alexanderstr.
Ph. Huwerth, Rossdörferstr. 21, Ernst Schmidt, Feldbergstr. 21,
(II,21544
Uürenommierte Verſch=Aten=
Hauſierer und Hauſiererinnen
biſellſch. (Leben, Unfall u. Haftpfl)f. beſſ. Konſum=Artikel geſ. Meld. Französisch ?
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(unk. 1917) . . 93,40
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do. (unk. 1918) 96,50 3 Nordd. Lloyd . . . . . 120,50 12 Bochumer Bergb. u.
3½ do. (unk. 1914).: 83,20Augsburger. . . . .
do.
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... . Fs. 10
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v
. 1875 92,505 Anatol. Eiſenb. 60%
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Venediger . . . . Fs. 30 64,00
Garo . . . . . . .
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 23½
6 Deutſche Vereinsbank . 116,60 3½ do.
.o. Goldrente . . . 89,00
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Gießen . . . . . . . . 94,50 Türkiſche . . . . Fs. 400 161,00
lo. einheitl. Rente .. 80,806 Pennſylvania R. R. . 108,00 10 KaliwerkeAſchersleben 140,30 5½ Deutſche Effekt.= und1
Gold, Silber und
W.=Bank . . . . . 111,803½ do.
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Banknoten.
10
Weſteregeln 188,6010 Diskonto=Kommandit 183,404 Heidelberg . . . . . . 94,40
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20,44
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65 00 Engl. Sovereigns . . .
3½
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Mainz . . . . . . . . 94,50 Franzöſiſche Noten . . . . 81,15
uſſen v. 1880 . . . . 87,60
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de. v. 1905 . . . . 99,60 120 Verein chem. Fabriken
86,00 Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,90
71,307½ A. Schaaffhauſen.
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Nürnberg . . . . . . . 96,80
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Tinrk. unifiz. v. 1903 87,5012½ Holzverkohl. Kon=
84,20Reichsbank=Diskonto . . . 5½½
do.
34
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Reichsbank=Lombard Zsf. 6½%
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daa. Staatsrente . . 81,00 4 Lahmeyer . . . . . . 119,004 Oeſt. Südb. (Lomb.) . . 72,10

[ ][  ][ ]

Seite 16.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913=

Nummer 259.

Landwirtſchaftliches.

Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrates
vom 21.27. Oktober.

Die feſtere Tendenz der amerikaniſchen Märkte machte
hier zunächſt keinen Eindruck, da die zweite Hand an=
dauernd
billiger offeriertre und der ſchleppende Waren=
abſatz
im Inlande zu erneuten Lieferungsabgaben Ver=
anlaſſung
gab. Erſt gegen Schluß der Woche begann die
andauernde Feſtigkeit Amerikas, die ſich auch in erhöhten
kanadiſchen Forderungen zum Ausdruck brachte, die Ab=
geber
im Lieferungsgeſchäft vorſichtiger zu ſtimmen, zu=
mal
die zweite Hand, die in der letzten Zeit viel Ware
abgeſtoßen hat, ſich zurückhaltender zeigte und auch Ruß=
land
ſeine Forderungen erhöhte. Hinzu kam, daß die
Trockenheit in Indien andauert und daß neuerdings Mel=
dungen
über weniger günſtiges Wetter im Norden von
Argentinien in Umlauf ſind. Alles das bewirkte, daß ſich
zu den gewichenen Preiſen mehrſeitig Deckungsbegehr
einſtellte, wobei Dezember um 0,75 Mark gegenüber vori=
gem
Wochenſchluß anziehen, Mai den Verluſt der Woche
bis auf 0,25 Mark einholen konnte. Auch Roggen gab zu=
nächſt
weiter im Preiſe nach, da für das etwas ſtärker her=
auskommende
Angebot auf ſpätere Abladung weder im
Inlande noch an der Küſte Kaufluſt beſtand, indes trat im
Anſchluß an die feſtere Haltung des Weizenmarktes ſchließ=
lich
auch für dieſen Artikel Deckungsbegehr hervor, deſſen
Befriedigung eine Befeſtigung der Preislage bewirkte.
Immerhin war der Schluß noch 1,25 Mark niedriger als
vor acht Tagen. Einen empfindlichen Preisſturz erfuhr in
der Berichtswoche ruſſiſche Futtergerſte. Die Veranlaſſung
dazu lag in den ſtarken Zufuhren, für die ſich der Konſum
zurzeit wenig aufnahmefähig erweiſt. Die Landwirte
haben viel ſchlechtes Getreide, das in der eigenen Wirt=
ſchaft
verbraucht werden muß, und dieſer Umſtand, ſowie
die Verfütterung von Kartoffeln trägt ſichtlich dazu bei,
den Bedarf an fremden Futterſtoffen einzuſchränken. Ver=
ſchärft
wurde die Situation noch durch den in Hamburg
ſich bemerkbar machenden Mangel an Lagerkähnen und
durch hohe Flußfrachten. Am empfindlichſten hatte unter
dieſen Verhältniſſen Lokoware zu leiden, die ſich zeitweiſe
um 78 Mark billiger ſtellen mußte. Den niedrigſten

Stand erreichte ſchwimmende Gerſte am Freitag mit 95
Mark eif Hamburg; doch haben die Forderungen ſeitdem
eine merkliche Befeſtigung erfahren. Braugerſte hatte ſtil=
les
Geſchäft; gute Qualitäten fanden zu letzten Preiſen
Aufnahme. Ebenſo beſtand für guten Hafer fortgeſetzt
Nachfrage, während abfallende Qualitäten vernachläſſigt
blieben. Mais fand bei weiter ermäßigten Preiſen zuletzt
etwas mehr Beachtung. Es ſtellten ſich die Preiſe für in=
ländiſches
Getreide am letzten Markttage wie folgt:

Weizen Roggen Hafer Königsberg. 155 2 Danzig 180 (1 152 3½) 160 (3 Stettin . . 174 (4 151 156 (2 Poſen 185 150 159 ( Breslau . 185 160 155 (1 Berlin . 184 157 ½ 180 ( 5 Magdeburg 180 3 162 169 (1 Halle . . . 183 (4 169 174 (1 Leipzig . 188 170 - 174 ( Roſtock 173 152 - - Hamburg 185 158 - 168 - Hannover 182 158 2 164 ( Düſſeldorf 188 160 167 (*2 Köln . 189 159 167 (*2 Frankfurt a. M. 192½ 162½ (1½) 70 Mannheim . . 195 (2½) 164 1 175
7 (3 Straßburg . 205 172½ ( ½ (
17. München 210 - 168 168 (

Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 187,75 (*0,75),
3,25),
Peſt April 191,50 ( 2,40), Paris Okt. 204,85 (
Liverpool Dez. 155 (- 2,30), Chikago Dez. 129,90 (F 2,15).
Hafer: Berlin Dez.
Roggen: Berlin Dez. 159 (1,25).
157,50 (1,50), Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg un=
verzollt
ſchwim. 104 (0,50), Nov. 104,50 (2,50). Mais:
La Plata ſchwim. 410 ( 0,50), Okt./Nov. 106,50 (0,50) Mk.

(Fruchtmarkt=
H. Frankfurt, 28. Okt.
bericht.) Am Wochenmarkt war wieder ſtarkes Angebot
in einheimiſchen Brotfrüchten vorhanden und dabei die
Forderungen weiter williger. Da die Käufer Zurückhal=
tung
beobachteten, ſo ſind die Preiſe neuerdings ermäßigt;
auch Hafer war reichlich offeriert und ebenfalls weſentlich
billiger. Gerſte und Mais bei ruhigem Verkehr gleich=

falls nur ſchwach gehalten. Futtermittel ſtetig. Mehl
nachgebend, bei geringer Nachfrage. Der Mannhei=
mer
Getreidemarkt iſt ziemlich behauptet. An
der Berliner Produktenbörſe war Getreide
kaum verlängert, wenngleich die ruſſiſchen und nordameri=
kaniſchen
Angebote etwas erhöht wurden. Aber das In=
landangebot
blieb reichlich, jedoch nicht billiger. Hafer
hielt ſich feſt; gute Sorten waren knapp vorhanden und
preishaltend. Nach den letzten Kabelnachrichten von den
amertkaniſchen Getreidemärkten (Neu=York
und Chicago) waren Weizen und Mais während des gan=
zen
Verkehrs zur Feſtigkeit geneigt und ſchließen in ſtram=
mer
Haltung. Geringere Weltverſchiffungen, ungünſtige
Berichte aus Argentinien, größere Nachfrage der Mühlen,
ſowie kleinere Zufuhren ſtimulierten dabei auf den Markt.
Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche
von 59,36 Mill. Buſh. auf 58,83 Mill. Buſh. und die
Maisvorräte von 7,35 Mill. Buſh. auf 7,06 Mill. Buſh.
zurückgegangen, hingegen die Weizenvorräte in Kanada
in dieſer Woche von 15,98 Mill. Buſh. auf 17,08 Mill. Buſh.
geſtiegen.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen, hieſiger und Wetterauer, 1919,25, norddeutſcher
1919,25, kurheſſiſcher 1919,25, ruſſiſcher 2122,50, La
Plata 21,7522,50 rumäniſcher 2122,50, Kanſas 21,75
bis 22,50, Manitoba 21,7522,50, Redwinter 21,7522,50,
Walla Walla 22,5023; Roggen, hieſiger, 1616,25, bay=
riſcher
1616,25, ruſſiſcher 17,5018, rumäniſcher 17,50
bis 18; Gerſte, Pfälzer, 16,5017,50, hieſige und Wetterauer
16,5017, Riedgerſte 16,5017,50, ungariſche 2424,50,
fränkiſche 16,5017,50; Hafer, hieſiger, 1617, bayeriſcher
1617, ruſſiſcher 16,5018,50 amerikaniſcher 16,7517,50,
rumäniſcher 16,5018,50; Mais, mixed 14,7514,85,
ruſſiſcher 14,7515, Donaumais 14,5014,70, rumäniſcher
14,7515, La Plata 14,4014,60, weißer Mais 14,80 bis
14,90; Weizenſchalen 99,25, Weizenkleie 8,759, Roggen=
kleie
1010,25, Futtermehl 1214, Biertreber, getrocknet,
12,5013, Futtergerſte 13,5013,75; Weizenmehl, hieſiges
(Baſis ab Mannheim) Nr. 0 29,5029,75 feinere Marken
3030,25, Nr. 1 28,7529, feinere Marken 29,2529,50,
Nr. 2 2727,25, feinere Marken 27,5027,75, Nr. 3 25,75
bis 26, feinere Marken 26,2526,50, Nr. 4 21,7522,
feinere Marken 22,2522,50; Roggenmehl, hieſiges, Nr. 0
2525,50, Nr. 1 2323,50, Nr. 2 2025,50.

Die Haare zu pflegen ist ein Gebot des Anstandes;
dies nur mit JAVöl zu tun ist ein Gebot der Vernunft, denn AVOL. ist das Kräuterhaar-
pflegemittel
. Es ist eine allbekannte Tatsache, daß eine Reihe von Pflanzen Stoffe enthält, die von
ganz wunderbarer Wirkung auf das Haar sind. Einige regen die Blutzirkulation an, andere be-
günstigen
die Ernährung und damit die kräftige Entwicklung des Haares. Im IAVOL werden diese
den Haarwuchs kräftigenden Pflanzenextrakte in einem durch D. R. P. Nr. 179611 geschützen
Verfahren verarbeitet. Das gibt dem JAVOL. seine Wunderwirkung auf das Haar.
Darum pflegen vernünttige Leute ihr Haar nur mit JAVOL.
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R. Heiduck gewann den Goldpokal von Bad Homburg und stellte einen
neuen Weltrekord auf, indem er 50 km in 45 Stunden zurücklegte. Er schreibt über sein
Training: ich vermeide soviel wie möglich den Bohnenkaffee und trinke statt dessen Guleta-
Kaffee-Ersatz, der mir außerordentlich schmeckt und gut bekommt. Außerdem trinke
ich täglich Quieta-Krafttrunk. Auch Guiétamalz habe ich vor meinen Wettmärschen
schon oft genommen und muß dessen anregende und kräftigende Wirkung gleichfalls loben.
ich habe mich noch nie so wohl gefühlt, war noch nie mit einem so guten Appetit gesegnet
wie jetzt, seitdem ich Guistapräparate genieße. Trotz meiner anstrengenden sport-
lichen
Betätigung bin ich nicht im geringsten ermattet oder nervös, auch ist meine Herz-
tätigkeit
in keiner Weise irritiert. Wer gesund bleiben wili, verwende Guſetapräparate.
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Rudolf Wolff
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[ ][  ][ ]

Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 5 kleine Schlüſſel an einem Ring. 1 Buch (Kant)
1 Phantaſiefeder. 1 Perlmutt=Halskette mit Kreuzchen. 1 goldener
Zwicker mit ſchwarzer Kordel. 1 Senſe. 1 weiße geſtrickte Mütze
1 Portemonnaie mit einigem Inhalt. 1 Winkel. 1 ſilbernes Ketten=
armband
. 1 kl. Schere. Zugelaufen: 1 Dobermann.
(22538
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 Foxterrier. 1 Pinſcher (zugelaufen). Die Hunde können
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier auslöſt werden.
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werktag, vorm. 10 Uhr, ſtatt.
(22540
Straßenſperre. Wegen Legung eines weiteren Geleiſes der
elektriſchen Straßenbahn vor dem neuen Hauptbahnhof wird der zur Vor=
nahme
der Arbeiten erforderliche Teil des Platzes vor dem neuen
Hauptbahnhof vom 28. Okt. bis zum 8. November dem Fortgang
der Arbeiten entſprechend für den Fuhrwerks= und Radfahrerverkehe
geſperrt.
(22541

Bekanntmachung

über das Betreten der militäriſchen Uebungs=
plätze
bei Darmſtadt.

Da in letzter Zeit wiederholt militäriſche Uebungen auf den
Uebungsplätzen in der Gemarkung Darmſtadt, namentlich auf dem
Exerzierplatz am Rheintor, durch das Herandrängen des Publikums
an die Truppen geſtört worden ſind, ſehen wir uns veranlaßt, die
nachſtehende Polizeiverordnung über das Betreten der militäriſchen
Uebungsplätze bei Darmſtadt erneut bekannt zu geben. Wir empfehlen
dringend, die Vorſchriften dieſer Verordnung zu beachten, und zwar
namentlich was den Exerzierplatz am Rheintor betrifft, da, wenn die
Uebungen weiter in der Weiſe wie ſeither von dem Publikum geſtört
werden, die Militärbehörde genötigt ſein würde, das Betreten des
Exerzierplatzes überhaupt zu verbieten.
(22594mds

Darmſtadt, den 27. Oktober 1913.

Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.

Polizeiverordnung.

Betreffend: Das Betreten der militäriſchen Uebungsplätze
bei Darmſtadt.

Nach Anhörung der Stadtverordneten=Verſammlung wird, in
Gemäßheit des Artikel 56 der Städteordnung, mit Genehmigung
Großherzoglichen Miniſteriums des Innern und der Juſtiz vom
28. Februar 1893. zu Nr. M. J. 5665 unter Aufhebung der Polizei=
verordnung
vom 11. Januar 1892 verordnet, was folgt:
1. Das Betreten des Infanterie=Exerzierplatzes und der
Reitplätze während der daſelbſt ſtattfindenden Druppen=Uebungen,
ſowie der Springgärten und der militäriſchen Schießſtände in der
Gemarkung Darmſtadt iſt Zivilperſonen unterſagt. Die durch die
Schießſtandanlagen ziehenden öffentlichen Wege können, ſolange keine
Schießübungen ſtattfinden, frei paſſiert werden, während dieſer
Uebungen iſt jedoch deren Paſſieren verboten.
§ 2. Wer der Aufforderung des Militärs oder der Polizei=
Organe, den betreffenden Platz zu verlaſſen, nicht ſofort Folge leiſtet,
oder Springgärten und Schießſtände unbefugt betritt, wird mit
Geldſtrafe bis zu 10 Mark beſtraft.
Darmſtadt, den 6. März 1893.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.

Stadtverordnetenwahl.

Offenlegung der Liſten der Stimmberechtigten zur Stadt=
verordnetenwahl
betreffend.

Während der Zeit vom 28. Oktober bis 3. November 1913,
vormittags von 8 bis 1 Uhr und nachmittags von 3 bis 5 Uhr,
Sonntag, den 2. November, nur vormittags von 8 bis 1 Uhr, liegt
die Liſte der in der Stadt Darmſtadt zur Stadtverordnetenwahl
Stimmberechtigten, ſowie das Verzeichnis der zu dem höchſtbeſteuerten
Dritteil der Wählbaren gehörigen Perſonen auf dem Stadthauſe,
Rheinſtraße 18, Zimmer 7, im Erdgeſchoß links, zu Jedermanns Ein=
ſicht
offen. Innerhalb dieſer Friſt kann in dem bezeichneten Lokale
jedes Mitglied der Stadtgemeinde Einſicht von dieſen Liſten nehmen
und Einwendungen gegen dieſelben vorbringen.
Darmſtadt, den 23. Oktober 1913.
(22223fms
Der Oberbürgermeiſter:
Dr. Gläſſing.

Martinsgemeinde.
Die Rechnung der evangel. Martinskirche für 1912
liegt von heute an acht Tage lang auf dem Amtszimmer des Unter=
zeichneten
zur Einſicht offen.
(22595
Darmſtadt, den 29. Oktober 1913.
Für den Kirchenvorſtand:
Widmann Pfarrer.

Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 29. Oktober 1913, vorm. 11 Uhr,
werden im Pfandlokale Rundeturmſtraße 16 Roſenhöhe
verſchiedene Möbel, darunter Diwans, Sekretäre, Schreib=
tiſche
, Spiegelſchrank, Vertikos, Sofas, Kleiderſchränke,
Büfett, Tiſche, Ladenſchrank, Ladenregal, ferner 1 Schreib=
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zwangsweiſe verſteigert.
(22534
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher
Georgenſtraße 11, I.


Verſteigerungs-Anzeige.
I. Mittwoch, den 29. Oktober 1913, nachm. 3 Uhr,
verſteigere ich im Verſteigerungslokale Zur Ludwigshalle ( Ober=
gaſſe
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Hausmobilien durch alle Rubriken.
II. Donnerstag, den 30. Oktbr. 1913, vorm. 10 Uhr.
werden Kaupſtraße 24, parterre, auf freiwilliges Anſtehen wegen
Zufgabe des Haushalts gegen Barzahlung verſteigert:
vollſtändiges Bett, 1. pol. Kleiderſchrank, 1 Regulator
1 Bücherſchrank, 1 Trumeauſpiegel, 1 Tiſch, 1 Bücherregal
vollſtändige Kücheneinrichtung, 1 Gasherd, 1 Fliegen=
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, ſowie ſonſtige Haus= und Küchengeräte, 1 Partie
Holz und Kohlen pp.
(22624
Kapp, Gerichtsvollzieher zu Darmſtadt
Georgenſtraße 1, I.

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Bekanntmachung.

Mittwoch, 3. Dezember I. Js.,
vormirtags 11 Uhr,
ſoll die der Firma Bruſt & Poſt,
vormals P. Graef, Geſellſchaft mit
beſchränkter Haftung dahier, zuge=
ſchriebene
Liegenſchaft:
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16 175 3382 Hofreite im
Bachgang
Nr. 20,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K52/13
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, wird Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 24. Oktober 1913.
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Schutzhunde=Vereins.
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Früheres Eiſenbahngelände Darmſtadt.
Durch die Verlegung des Bahnhofs Darmſtadt ſind größere
Geländeflächen der alten Main=Neckar=Bahn, der Odenwaldbahn und
der Bahn nach Aſchaffenburg frei geworden. Nach Abſchluß der
Aufräumungsarbeiten auf einem größeren Teil dieſes Gebiets,
na=
mentlich
auf dem Bahnkörper der früheren Main=Neckar=Eiſenbahn
ſüdlich der Rheinſtraße ſoll über das Gelände nunmehr anderweit
verfügt werden. Ein Teil des Geländes kann
zu Bauzwecken
veräußert werden. Auch zur Anlage von
Gärten, Lagerplätzen, Spielplätzen
und zu anderen Zwecken können Geländeflächen verkäuflich oder
pachtweiſe abgegeben werden.
Wir fordern alle Intereſſen auf, uns etwa beſtehende Wünſche
wegen Erwerbs oder Pachtung von Gelände ſchriftlich oder ( wäh=
rend
unſerer Dienſtſtunden 8½ bis 12 Uhr und 2½ bis 6 Uhr)
mündlich mitzuteilen. Damit hervortretende Bedürfniſſe bei der Ge=
ſamteinteilung
des Geländes möglichſt berückſichtigt werden können,
iſt es erwünſcht, daß uns nähere Angaben noch im Laufe des Mo=
nats
Oktober zugehen.
(21871a
Darmſtadt, den 10. Oktober 1913.
Großherzogliche Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.

Großherzogliches Hoftheater.
Die Einſendung der noch rückſtändigen Koſtenrechnungen über
Leiſtungen und Lieferungen für das Großh. Hoftheater und die Hof=
muſik
wird bis zum 4. November 1913 erbeten.
Für jede Rubrik ſind die in doppelter Ausfertigung einzu=
reichenden
Rechnungen getrennt aufzuſtellen. Die bezüglichen Be=
ſtellſcheine
müſſen beigefügt werden.
Die nach dem obigen Termin einlaufenden Rechnungen können
erſt bei der nächſten Abrechnung Berückſichtigung finden. (22358sm
Darmſtadt, den 23. Oktober 1913.
Die Generaldirektion
des Großh. Hoftheaters und der Hofmuſik.
Ziehungsliſte
der Verloſung des Frauenvereins der Petrus=
gemeinde
am 28. Oktober 1913.
Folgende Nummern haben gewonnen:
12, 26, 35, 38, 40, 52, 58, 69, 82, 90, 91, 99, 101, 102, 105, 113,
114, 132, 178, 190, 202, 214, 236, 251, 252, 263, 266, 272, 276, 288, 290,
295, 321, 329, 334, 375, 384, 387, 396, 402, 414, 420, 423, 426, 431, 433,
434, 435, 443, 447, 457, 478, 479, 487, 488, 506, 516, 517, 547, 562, 571,
574, 575, 581, 583, 588, 591, 602, 609, 615, 622, 626, 630, 645, 650, 651,
666, 667, 668, 673, 688, 691, 700, 739, 746, 748, 751, 759, 761, 772, 778.
780, 782, 783, 784, 785, 788, 790, 795, 801, 803, 808, 833, 839, 840, 844,
28
855, 857, 859, 861, 869, 8/2, 873, 879, 886, 898, 909, 911, 918, 927, 945,
948, 955, 959, 969, 970, 972, 973, 987, 989, 1005, 1013, 1016, 1032, 1046,
1071, 1076, 1079, 1088, 1099, 1101, 1103, 1124, 1126, 1140, 1146, 1154,
1186, 1192, 1200, 1207, 1212, 1230, 1240, 1248, 1257, 1258, 1263, 1275,
1284, 1293, 1300, 1306, 1308, 1314, 1327, 1332, 1333, 1350, 1363, 1364,
1365, 1368, 1370, 1383, 1407, 1411, 1412, 1423, 1436, 1440, 1451, 1463.
1468, 1478, 1483, 1495, 1508, 1513, 1518, 1525, 1540, 1549, 1551, 1554,
1557, 1581, 1612, 1615, 1638, 1642, 1643, 1645, 1648, 1649, 1677, 1678,
1681, 1690, 1703, 1712, 1716, 1718, 1719, 1723, 1729, 1735, 1736, 1741,
1757, 1783, 1806, 1814, 1818, 1833, 1848, 1853, 1871, 1887, 1914, 1947,
1956, 1957, 1976, 1980, 1999, 2002, 2006, 2011, 2027, 2039, 2062, 2069,
2090, 2099, 2100, 2111, 2113, 2117, 2126, 2130, 2143, 2160, 2168, 2172,
2182, 2185, 2189, 2211, 2230, 2243, 2248, 2252, 221
2266, 2269, 2271.
2273, 2274, 2276, 22,
2285, 2296, 2297, 2316, 2.
1, 2338, 2341, 2346,
2353, 2369, 2376, 2377, 2378, 2400, 2407
2410, 2440, 2448, 2456, 2464,
2469, 2473, 2492, 2495, 2501, 250
2525, 2531, 2535, 2556, 2558,
252.
2613, 2623, 2628, 2632, 2636, 2637, 2638
, 2647, 2656, 2659, 2676, 2687.
2695, 2705, 2722, 2723, 2724, 2725, 2733, 2735, 2737, 2766.
2789, 2793,
2794, 2803, 2814, 2824, 2826, 2829, 2830, 2832, 2855, 2885
2887, 2892,
2896, 2900, 2903, 2921, 2922, 2953, 2954, 2956, 2960, 2973, 2977, 2978,
2983, 2985, 2986, 2989, 2992, 3007, 3029, 3035, 3048, 3061, 3081, 3091,
3117, 3139, 3149, 3164, 3169, 3170, 3175, 3177, 3178, 3186, 3188, 3193,
3196, 3206, 3219, 3227, 3232, 3234, 3285, 3289, 3297, 3310, 3314, 3319,
3335, 3348, 3350, 3351, 3352, 3359, 3371, 3372, 3376, 3377, 3415, 3440,
3455, 3456, 3464, 3477, 3479, 3495, 3497, 3499, 3507, 3513, 3514, 3522,
3533, 3540, 3551, 3561, 3585, 358
3623, 3637 3662, 3666, 3667, 3677
3692, 3699, 3726, 3744, 375
,3
3787, 3788, 3789, 3816, 3843, 3857.
(3
3862, 3864, 3867, 3874, 3880, 3887 3899, 3902, 3905, 3914, 3925, 3939,
3942, 3948, 3985, 4018, 4027, 4028, 4033, 4036, 4050, 405.
4069, 4072,
4079, 4096, 4100, 4114, 4119, 4120, -4128, 4139, 4168, 4172, 4178, 4179,
4184, 4190, 4200, 4214, 4215, 4228, 4231, 4265, 4282, 4290, 4291, 4301,
4316, 4317, 4324, 4334, 4341, 4356, 4358, 4374, 4379, 4388, 4389, 4394,
4395, 4404, 4417, 4423, 4426, 4429, 4431, 4452, 4462, 4463, 4470, 4476,
4489, 4498.
Die Gewinne ſind Donnerstag, den 30., und Freitag, den
31. Oktober, in der Zeit von 101 und 25 Uhr im Gemeinde=
haus
gegen Rückgabe der Loſe abzuholen. In dieſer Zeit nicht ab=
geholte
Gewinne verfallen dem Frauenverein.
(22619

Sädielende derTechn.hochschule
erhalten im
(B22516
Darmstädter Pädagogium (Martinstrasse 34)
durch nur erstklassige Lehrkräfte Vorbereitung auf die
Primareife u. Abiturienten-Prüfung. Wie fast stets, so
bestanden auch im Herbst 1913 sämtliche im Darm-
städter
Pädagogium vorbereiteten Kandidaten die
Abiturienten-Prüfung.
60 68 Abitur., 56 Priman., 141 Einjähr.
Bisherige Erlokg., ausserdem bestanden 70 Schüler die
Aufnahmeprüfung für andere Klassen.

Anmeldungen werden nach Kiessstraße 95 erbeten. Telephon 2501.

Frau Bender, Caſinoſtr. 17
geht Kraut einſchneiden, jeden Tag,
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Nummer 259.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
Seite 12.
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Nummer 259.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
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Frau Melodie.
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Dem Ewigen leben, heißt ſeinen Kindern leben! ſagte
(Nachdruck verboten.)
Joſef, der Ungeduldige, freilich, der drängt, aber Betta faſt verweiſend.
Das Mädchen ſah Irma erſchreckt an, als fürchte ſie, ich, ich will warten, bis ſeine Operette heraus iſt!
Sie fühlten beide, daß ihre Lebensanſchauungen ſich
Aber warum?
kunnte etwas von ihrem Herzenszuſtand ahnen und
nicht deckten, und daß ſie ſich nie richtig verſtehen würden.
Warum? Weil dann eben alles anders werden kann,
ſne ſcheu und ſchnell: Das wird nie geſchehen!
Irma lächelte: Das ſagt man immer! Aber plötzlich weil er dann die Uniform ausziehen kann, weil wir frei Frau Betta war die gute Gattin, die echte Mutter, das
ſein können. Ein freies Künſtlerehepaar, ungebunden volle, fürſorgende, Ruhe und Frieden verbreitende Weib,
Umt der Richtige!
und Irma war das lockende Weiblein, der Irrwiſch, der
weder an Ort noch Zeit!
Und dann ſind alle dagegen!
unſtet umherflackern mußte, der den Geliebten über die
Aber ein Neſt müßt Ihr doch haben! begann Frau
La ſetzt man es eben juſtament durch! fügte Irma la=
Sümpfe lockte und nicht auf feſtem Grund ſich wohlfühlen
d bei. Wenn’s mal ſo weit iſt, ſollſt Du mich als Betta wieder ernſt.
konnte.
Darüber hab’ ich noch gar nicht nachgedacht. Ich
Per shelferin haben!
Wir wollen nach den Männern ſchauen! ſagte Frau
Laaß das, bitte, Irma, ſetz’ dem Kind nicht noch mehr zög’ am liebſten von Ort zu Ort; da hätte Joſef auch durch
Betta und erhob ſich, Irma gleichzeitig mit ihr, auf=
Filllen in den Kopf! bat Joſef, der hinzugetreten war. den Wechſel Abwechslung genug!
atmend, nicht mehr den Fragen von Joſefs Mutter aus=
Er braucht abe doch auch Ruhe zum Schaffen!
Ein faſt böſer Blick Hanſis traf ihren Vater, und aus
Da ſtutzte Irma ein wenig. Ja, natürlich, Ruhe zum geſetzt zu ſein.
emn Blick heraus verſtand er wohl, was ſeine Schwe=
Die Herren waren in irgendein literariſches Geſpräch
ſtamit ſagen wollte. Sie ſchützte irgendeine Arbeit in Schaffen braucht er auch. Na, die werden wir ihm ſchon
vertieft und fuhren faſt aufgeſchreckt auf, da die beiden
üche vor und huſchte hinaus.
irgendwo einräumen.
Weißt Du, liebe Irma, das ſchönſte iſt eben doch Frauen eintraten. Durch einen ſtummen Blick verſtanden
Der Vater nahm Joſef unter den Arm und führte
im ſein Arbeitszimmer, wohl um den beiden Frauen der ſtille Friede, der weltabgewandte, ſtille Friede des ſich Irma und Joſef. Sie bat ihn, nun aufzubrechen.
eigenen Heimes, dazu die lärmende Muſik einiger Kinder= Vergebens drang der Vater in ſie, zu bleiben, doch das
Pgenheit zu geben, ſich ausſprechen zu können.
Abendbrot mit ihnen zu teilen. Frau Betta ſchloß ſich
Ess iſt ſchade, daß Du ſo bald fort willſt, Irma, be= ſtimmen.
Nun mußte Irma doch herzlich lachen. Nein, nein, die ſeinen Bitten nur ſchwach an. Man verſprach, bald wieder
Frau Betta, ich hätte Euch gern geholfen, Euer Neſt
wünſche ich mir gar nicht, dieſe Muſik. Sich und ſeinem zu kommen und verabſchiedete ſich herzlich.
Aamten!

Seite 13.

[ ][  ][ ]

5

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
Nummer 259..
Seite 14.
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Straße. Ich bin wirklich vom vielen Reden abgeſpannt! lich iſt, und ich brauch’ nun einual die Schätze der Erde mich dort unten zu ſammeln, denn hier dieſes
Und von den vielen Fragen!
bis Du kommſt und mich holſt und dies al
dazu, um es zu ſein!
Man hat Dich wirklich nicht mit unnützen Fragen be=
iſt
meiner unwürdig das mag ich nicht mehr sllgen
Tſchapperl, Du haſt ſie ja noch nie beſeſſen
läſtigt?
Wie Du ſprichſt! Was ich freie Zeit hab, oßih
Aber ich möcht ſie haben und Du, Du ſchaffſt ſie
Nun, weißt Du, Deine Stiefmama wollte mir ſogar mir, Lieber?
Dir!
ein Programm für unſer zukünftiges Glück machen!
Du biſt großmütig mit Deinen Opfern, abersbe
Irma preßte ihren Arm feſter in den Rittners, und
Von ihrer Kunſt, Glück zu ſpenden, könnteſt Du ſogar dann ſagte ſie plötzlich: Alſo morgen fahre ich heim zu ich nicht! Du ſollſt bleiben, wie Du biſt, egoiſtiſchä
was lernen!
meiner Mutter!
lich ſtrebſam, und ich, wie ich bin, eigenſinnig, launes!
Na, ich danke! Dies hausbackene Glück mag einem
haft
Was fällt Dir ein? Du bleibſt noch ein wenig!
Greis genügen. Dir, Joſef, dem Künſtler, dem gehört
Während ſie ſo weiter ſprachen und langſam durch
Nein, ich muß fort und komm’ erſt, wenn Deine
ſchon ein taumelndes, wirbelndes Glück! Sie faßte ihn Operette aufgeführt wird!
Straßen der Stadt ihrer Gegend zuſchritten, ſaßen ober
feſt unter dem Arm. Siehſt Du, jetzt reut es mich, daß
Aber das kann ja Monate dauern, vielleicht ein Jahr! im Erdberg ſich der Profeſſor und Frau Betta gegenübg.
wir uns verlobt haben, uns zu dieſem Schritt zwingen
Alſo, wie findeſt Du Joſefs Braut? Nicht wal,
Dann komme ich eben erſt nach dieſem Jahr.
ließen!
Das kann Dein Ernſt nicht ſein. Du mußt mir hier ein ganz eigenartiges Ding, voll ſprudelnden Lebens, ha=
warten
helfen!
Fängſt Du ſchon wieder an?!
große Dame, halb kleiner Kobold!
Ja, mich reizt nun einmal alle Biederkeit zum Wider=
Jeder von uns wird beſſer allein warten, es wird
Ja, ja, ſagte Frau Betta nur verträumt. Ich ken=
ſpruch
! ſagte ſie trotzig.
uns weniger aufreiben, und deſto froher werden wir uns mich noch nicht ganz aus!
Verſtehſt Du dieſe Miſchung? Das iſt ja das Res
Aber alle Leute können doch nicht ſo denken und in die Arme ſinken, wenn drunten das Publikum jauchzt.
Verſchieb’ es noch wenige Tage, es kommt ſo unvor= volle an ihr, das umgibt ſie ſo mit einem geheimnisvoll=
fühlen
wie Du, Irma. Du mußt doch gerecht ſein. Das
taumelnde Glück mag lockender ſein, ſicherer iſt das ſtille, bereitet für mich, bleib’, bitte, bleib’, Irma!
Zauber!
Für Euch Männer vielleicht! Wir Frauen liehl=
Nein, ich muß fort! Ich fühl’s, ich muß fort, gerade,
hausbackene!
Sie ſah ihn groß an. Wenn ich wüßte, daß Du der um mich Dir zu erhalten! All’ das Kleine drückt mich
dieſen Typus weniger.
Eben weil er den Männern zu gefährlich wird!
richtige Sohn Deines Vaters biſt, daß Du auch nur ein dieſe Art, von Deinen Eltern gewogen zu werden, die
Aber, Alter was ſchwatzt denn Du daher! W=
warmes
Neſt brauchſt, um glücklich zu ſein, weiß Gott, ich Kritik meiner Toilette, meines Weſens. Das ertrag’ ich
ſcheint, Dein Schwiegertöchterl hat Dir tatſächlich r
bäte Dich noch heute, mich zu laſſen, denn ich kann nicht!
Meine Eltern werden Dich ſehr lieb haben!
Kopf verdreht!
Dir das nicht geben. Seidene Gewänder, hübſche Räume,
Verteidigen muß ich ſie gegen Euch. Iyr habt
O, gewiß, nach außen hin, Dir zuliebe, aber im Her=
Bedienung, Luxus, das alles brauche ich zum Glück!
nicht lieb genug aufgenommen. Gerade die braucht ein‟
Irrlichtlein, Irrlichtlein, mach' Dich nicht ſchlechter zen bleib’ ich ihnen doch fremd!
als Du biſt! In Deinem Buſen ſchlägt genau ſo ein
Wenn Du Dich ein wenig in ihre Welt einleben warmen Empfang, denn ihr Herz iſt warm von Liebe=
Zu einem vielleicht jetzt, aber nicht für die gart=
warmes
Herz, und genau ſo wie andere Frauen würdeſt könnteſt! Es müßte Dir doch nicht ſo ſchwer ſein, und
Du für den Liebſten alles ertragen!
meine Stiefmuter iſt zu ſehr Vollnatur, um ungerecht Menſchheit!
O, gewiß, ertragen, erdulden aber ob es mich zu ſein.
(Fortſetzung folgt.)
nicht tiefer träfe, ob ich nicht weniger Glück darob ſpen=
Nein, nein, ich muß heim. Ich gehöre jetzt nach

En
(ie
(ne

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[ ][  ][ ]

Nummer 259.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
Seite 7.
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Nummer 259.
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[ ][  ][ ]

2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
3 250.
Mittwoch, 29. Oktober.
1913.
verleiht ein rosiges, jugendfrisches
nehmer habe auszuſcheiden, da die Gütererzeugung in Muckel mit Ch. Collier=Boy totes Rennen liefen.
Antlitz und ein reiner, zarter Teint.
Deutſchland ohnehin durch die ſoziale Verſicherung gegen= Hierauf fand unter den Klängen einer Kapelle vor der
IAes dien erzengt die allein schte
über dem Auslande ſo ſtark vorbelaſtet ſei, wie in keinem großen Tribüne Preisverteilung durch Freifrau Schenck
3. Sfeckenpferd-heife
anderen Staate. Die Schattenſeiten unſerer Sozialpolitik von Schweinsberg an die Rennſieger ſtatt. Zwinger Bri=
.: die beste Lilienmilchseife
liegen in dem Nachlaſſen des Selbſtverantwortungsgefühls tannia, der ſchon lange auf Ausſtellungen als führend
von Bergmnnn 2 Co, in Rackebeul. S und dem mangelnden Drang zu ſozialem Aufſtieg. Auf galt, hat ſich damit auch als erſter deutſcher Rennſtall in
Stch. 60 Pfg. : Überallzeu naben.
einen Wandel der modernen Arbeiterpſyche in dieſer Hin= Greyhounds bewieſen.
ſicht ſei nicht zu rechnen, ſo lange die Sozialdemokratie
durch die von ihr aufgerichtete ſcharfe Grenze zwiſchen
Kongreſſe und Verbandstage.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Bürgertum und Proletariat den einzelnen Arbeiter zum
Verbleiben in ſeiner Schicht verurteile. Die vielerſehnte Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
Reichsverband gegen die Sozial=
Mauſerung der Partei werde nicht eintreten, da ſie bei 35 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
demokratie.
ihrer Todfeindſchaft gegen den heutigen Staat auf das
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Breslau, 27. Okt. Unter dem Vorſitz des Wirkl. beſte gedeihe. Konſequente Mittelſtandspolitik in Stadt
Geborene. Am 20. Oktober: dem Gefangenenaufſeher
ſſch. Rats v. Dirkſen, der den erkrankten Reichstagsab=
und Land ſei letzten Endes die beſte Sozialpolitik undMartin o Beith, Neue Ireneſtr. 8, eine 2. Eliſabeth. Am
irdneten Exzellenz v. Liebert vertrat, fand hier der Ver= der ausſichtsreichſte Weg zur Ueberwindung der Sozial=21.: dem Finanzaſpirant Philipp Batz, Dreibrunnen=
liedstag
des Reichsverbandes gegen die Sozialdemokra=
ſe
ſtatt. Es wurde unter anderem die Frage des wirt= demokratie, (Lebhafter Beifall.)
ſtraße 3, ein S. Karl Wilhelm. Dem Inſtallateur Albert
In der Debatte erklärte Landtagsabgeordneter Hirſch Friz, Lauteſchlägerſtr. 7 ein S. Erich Artur Walter.
üftlichen Zuſammenſchluſſes der produktiven Stände (Eſſen) ſein Einverſtändnis mit dieſen Ausführungen und Am 20.: dem Handlungsgehilfen Heinrich Traum, Tau=
ſten
die Sozialdemokratie erörtert, worüber Landtags=
nusſtr
. 47, eine T. Maria Magdalena. Am 21.: dem
freordneter Graef (Anklam) das Referat übernommen ergänzte ſie vom Standpunkte der Induſtrie aus.
Reſervelokomotivführer Heinrich Mohr, Wendelſtadt=
ike
. Der Redner führte aus: Die wirtſchaftspolitiſchen
ſtraße 13, ein S. Ludwig. Am 23.: dem Maurerparlier
forterungen, die ſich an den Leipziger Mittelſtandstag=
Ludwig Schneider Feldbergſtr. 77, ein S. Karl. Am
trüpft haben, kämen an dieſer Stelle, wo man ſich ledig=
Sport, Spiel und Turnen.
22.: dem Verbandsreviſor Wilhelm Knörzer, Rhönring
mit der Bekämpfung der Sozialdemokratie zu befaſſen
sr. Erfolgreiche Rennſtallbeſitzer. Die Gewinnſumme 143, eine Tochter.
te, nicht in Betracht. Nur ſoviel müſſe geſagt werden,
die Angriffe auf die geplante Gemeinſchaftsarbeit als des Freiherrn S. A. v. Oppenheim hat mit Abſchluß der
Aufgebotene. Am 23. Oktober: Ingenieur Heinrich
i= angebliche Verſchwörung zur Herbeiführung von Hoch= deutſchen Flachrennſaiſon nunmehr die Höhe von 935 540 ErichTrepte in Zwickau, mit Maria Barbara Mar=
hitzzöllen
völlig haltlos ſind. Die Vorausſetzungen für Mark erreicht, welche Summe, wie ſchon wiederholt er= quard in Lauda. Prakt Arzt Dr. Ludwig Philipp Franz
wirtſchaftliche Sammlung ſeien gegeben; man müſſe wähnt, einen neuen deutſchen Rekord bedeutet. Die Ge= Adam Wißmann, Gutenbergſtr. 14, mit Johanna
i den Begriff des Produzentenintereſſes, auf den das winne der Herren A. und C. von Weinberg überſchritten
Klump in Hirſchhorn. Dekorateur Theodor Walter Hrch.
lb=gehen eingeſtellt ſei, richtig erfaſſen. Auch in bürger= durch den Sieg von Melba am Hoppegartener Schlußtage Wiedling in Zweibrücken, mit Eliſe Heiß in Lenafeld
en Kreiſen ſei man zu einer maßloſen Ueberſchätzung noch die halbe Million und beziffern ſich genau auf 508 550 i. O. Am 24.: Küfer Georg Karl Bernhardt, mit Vik=
ſKonſumentenrückſichten
für den Einzelnen gelangt, ſeit= Mark. Es folgen Herr R. Haniel mit 402 280 Mark, vor toria Kocher, beide zu Frankfurt a. M. Am 25.: Hei=
Um ihre ſtändige Betonung durch die Sozialdemokratie dem Königlichen Hauptgeſtüt Graditz, das ſich durch den zer Gg. Scharf, mit Kellnerin Maria Thereſia Sewald,
tiwirrung in die Reihen des Bürgertums getragen habe. Sieg von Laudon, ebenfalls am letzten Hoppegartener beide zu Mannheim. Grubenarbeiter Johann Ernſt
ſſel aber die Verneinung des ProduzentenſtandpunktesRenntage, mit 236214 Mark noch den vierten Platz vor Blank, mit Margareta 5 Ehriſtelon, beide zu Dieburg.
en ſchaden müſſe, die mehr wollen, als von der Hand Herrn W. Windenſtgedt mit 232310 Mark ſicherte.
Landwirt Philipp Keppler II., mit Eliſabetha Kalb=
* Windhundrennen. Man ſchreibt uns: Bei dem fleiſch, beide zu Schlitz. Schneider Johann Ignaz
dien Mund leben, deshalb ſollten ſich auch die Feſtbeſol=
ſſitien
und die nationalen Arbeiter, die für ſich die Be= erſten deutſchen Windhundrennen, verbunden mit Schön= Jäger, Heinheimerſtr. 13, mit Katharina Trütſchel,
Eichtigung ihres Produzentenintereſſes ein aus= heitsbewertung der Rennhunde, das am 25. und 26. Okto= hier.
Eheſchließungen. Am 25. Okt. Poſtſekretär Wilhelm
ſterendes Gehalts= und Lohneinkommen als ſelbſtver=ber unter ſtarker internationaler Beteiligung der Sport=
rdlich
anſehen und darum ſich auch den Unternehmern welt in Kaſſel ſtattfand, wurden dem Darmſtädter Zwin= Glenz, mit Luiſe Zimmer, beide hier Architekt Guſtav
lietenüber nicht auf den reinen Konſumentenſtandpunkt ger Britannia des Herrn Kurt Reuter außergewöhnliche Prenger zu Friedberg, mit Franziska Kehle, hier.
len dürften, dem Zuſammenſchluß der produktiven Erfolge zuteil. In offener Klaſſe nahm Ch. Rilo von Kaufmann Hrch. Vettermann, mit Magdalena Zotz,
ſände gegen die Sozialdemokratie einreihen. Letztes Ziel Elzach=Britannia‟ 1. Preis unter dem Tſcherkeſſengeneral beide zu Worms Rechtsanwalt Karl Vogt zu Anna=
Stelben ſei die Ueberwindung der Umſturzpartei. Des= von Meyer und Grafen Boutourlin aus Kiew (Rußland) burg, mit Eliſabeth Müller, hier. Schuhmacher Karl
tn dürfe die Sozialpolitik nur in einer Weiſe weiterge= als Richter. In offener Klaſſe Hündinnen belegte Siege= Kroll, mit Anna Flauaus, beide hier. Regierungs=
t
werden, die der Sozialdemokratie nicht neue Macht=rin Lady vom Reifhaus=Britannia 2 Preis hinter der baumeiſter Karl Storck mit Berta Müller, geb. Kohler,
ttelin die Hand gebe. Der Autoritätsgedanke in Staat öſterreichiſchen Ch. Hündin Sylla von Röthengrund=Grey beide hier. Bureaugehilfe Friedr. Backes mit Margar.
der Frau Profeſſor Meriot=Treſari, Wien. Im Wett= Lücker, beide hier. Herrſchaftskutſcher Friedrich Jakob=
d
Wirtſchaft müſſe mit allen Mitteln geſtützt werden.
Redner ſprach ſich für die Schaffung eines erhöhten bewerb mit den wunderbaren Gruppen der Gräfin von Funk, mit Albertine Dißinger, beide in Auerbach an
Rheitswilligenſchutzes und für ein Verbot des Streik= Korff=Schmiſing, Golten und den engliſchen Importen der der Bergſtraße.
Geſtorbene. Am 23. Oktober: Guſtav Spiegel,
ſtſenſtehens und des Boykotts gegen Gewerbetreibende Madame Dulait=Brüſſel gewann die Gruppe Britannia
Gegen eine öffentlich=rechtliche Arbeitsloſenverſiche= zwei ſilberne Vaſen als Ehrenpreiſe. In den Ren= Kaufmann, 64 J., ev., ledig Greiz im Voigtlande hier
tig beſtänden zahlreiche Bedenken. Der Zuſtrom in nen, bei denen Se. Durchlaucht Prinz Franz von ThurnGrafenſtr. 9. Am 22.= Grete Mathilde o Matthes 9 Mte.,
ſiroßſtädte würde dadurch noch verſchlimmert werden. und Taris und Leutnant von Alvensieben als Zielrlichter ev. Tochter des Schloſſers Heinr. Karl Franz Mathes,
lleiGewerkſchaften würden weitere Mittel für Streikunter= fungierten, waren 19 Greyhounds gemeldet, die in vier Arheilgerſtr. 82. Am 24. Margarete Wohlgemut, lodig,
itztungen frei bekommen, wenn ihre bisherige Arbeits= Vorläufen und einem Entſcheidungslauf ſtarteten. Im Näherin, 70 J. ev., Soderſtr. 41. Karl Johann Lorenz,
ſtirunterſtützung von Staat oder Kommune abgelöſt Vorlauf 4 gewann Lullu Britannia die die heſſiſchen Schleifer, 33 J. ev. aus Mümling=Grumbach, hier Er=
lide
. Das Genter Syſtem der Arbeitsloſenverſicherung weißeroten Farben als Rennfarben führte, in 13½ Sekuns bacherſtr 25. Am 25.: Eliſe Zobel von Zabeltitz, geb.
ſihe den Gewerkſchaften die nichtorganiſierten Arbeiter den. Im Entſcheidungslauf plazierte ſich Lullu Britan= Scheuermann, 60 J. ev. Wendelſtadtſtraße 22. Am 26.:
Mur eine Arbeitsloſenfürſorge, nicht eine Verſicherung nia dann als 2. hinter dem belgiſchen Rennſieger Nicolaus Hubert Hochſtätter, Kaufmann, 31 J. ev.,
i= in Frage kommen. Irgendeine Belaſtung der Unter= Bayard, während für 3. Platz der Hamburger Rüde Schulſtr. 15.
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[ ][  ][ ]

Nummer 259.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 29. Oktober 1913.
Seite 22.
Darmstädter Gonzum, Spar= und
Erangelischer Bund
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Zweigverein Darmstadt.
Produktions-Genossenschaft
OkrHLUTT389
Am Reformationsfest, Sonntag, 2. November 1913
eingetragene Genoſſenſchaft mit beſchränkter Haftung
abends 8 Uhr, im Festsaale der Turngemeinde
Letzte 3 Tage!
(Woogsplatz 5)
Einladung
's Kölner
zur ordentlichen General-Versammlung
am Sonntag, 2. November 1913, nachm. 3½ Uhr, 50D=Lustige bühne ReSt- HfeleF
im großen Saale des ſtädt. Saalbaues, Riedeſelſtr. Der Gipfelpunkt dermit Ansprache des Herrn Pfarrers Marx von Darmstadt, übers
Heiterkeit. (22627
Tagesordnung:
Erangelischer Geist in der sittlichen Wiedergeburtz
1. Bericht des Aufſichtsrats und Vorſtandes über das abaelaufene
13. Geſchäftsjahr (lt. § 39).
unseres Volkes vor 100 Jahren‟
2. Rechnungsablage, Genehmigung der Bilanz und Beſchluß=Isllem Bruuer,
und mit Aufführung des Festspiels: (22542md
faſſung über die Verwendung des Ueberſchuſſes (lt. § 39).
3. Beratung und Genehmigung des Vertrauensmänner=Statuts.
4. Erſatzwahl zum Aufſichtsrat für das ausſcheidende Mitalied iiuus n Lüuer -Deutschlands Erwachen 18136
C. Voigtländer.
unter Mitwirkung von 60 Damen und Herren der hiesigen evan
5. Maßnahmen gegen die Filialſteuer (Referent: Herr Profeſſor
gelischen Gemeinden. 1. Akt: Breslau, 2. Akt: Leipzig.
IINoch niell
Dr. Staudinger).
Eintrittskarten: Numerierte Plätze zu 1 M., unnumerierte=
6. Bericht über den Verbands= u. Genoſſenſchaftstag in Dresdenhat Darmstadt so
Plätze zu 30 Pfg. sind bei Johs. Waitz, Elisabethenstrasse 16,
(Referent: Herr A. Schulte,,
gelacht
und abends an der Kasse zu haben. Programme kosten 10 Pfgs
7. Anträge (lt. § 32, Abſ. 2). Antrag des Vorſtandes:
1. Mitgliedern, die aus dem Bereich der Genoſſenſchaft fort=
Der Vorstand.
ziehen, den Geſchäftsanteil vorerſt aus dem Dispoſitions=
Schluß des Gastspiels
fond leihweiſe auszubezahlen.
2. Für die Generalverſammlungen eine Geſchäftsordnung
Freitag, 31. Okt.
feſtzulegen.
Tur nach 3 Tage!
Liedertafel Darmstadt.
Die Wichtigkeit der Tagesordnung und das genoſſenſchaftliche
Intereſſe ſollten jedes Mitglied veranlaſſen, pünktlich in der General=
Samstag, den 1. November 1913, abends 9 Uhr,
Verſammlung zu erſcheinen.
Restauration J. Mohrs
Legitimationskarten müſſen am Saal=Eingang vorgezeigt
im großen Saale des Kaiſerſaals (Grafenſtraße)
werden und dienen auch zur Abſtimmung (lt. § 30 und 36).
Heidelbergerſtr. 15
Mittwoch, den 29. Oktober:
Der Aufsichtsrat: 3. Jung.


Der gedruckte Jahresbericht mit Bilanz liegt lt. § 48 d. G. G.
Metzelsuppe
1serbsl=Bun
in allen Verteilungsſtellen und im Kontor auf.
(22296sm
morgens Wellfleiſch mit Kraut
und friſche Bratwurſt
Die Ballmuſik wird von der Kapelle des Feld=Art
geeg für Beamte, Kaufleute
F
Krankenkusse und Gewerbetreibende zu Darmstadt
wozu freundlichſt einladet
Regiments Nr. 61 geſtellt.
Georg Vourgevis, Metzger u. Wirt
Sonntag, 2. November 1913, vormittags 10 Uhr:
Obermuſikmeiſter M. Weber.
Eine gut erhalt. Strohmatratze zu
Außerordentliche General=Verſammlung
verk. Beſſungerſtr. 11. (*13281
im Lokale des Mitgliedes Herrn Ad. Arheilger, Darmstadt, Schuchardstraße.
Ballanzug Vorſchrift.
Tagesordnung:
Großherz. Hoftheater.
Wir laden unſere Mitglieder, ſowie Freunde des Vereins
Beratung der neuen Satzung. Wahl des Aufſichtsrats.
(22596
Mittwoch, den 29. Oktober 1913.höflichſt ein.
Der Vorstand:
37. Abon.=Vorſt. B 9.
20718a)
J. A.: C. Kaiſer, Vorſitzender.
Der Vorstand.
Der lachende Ehemann.
Operette in 3 Akten von Julius
Raufmannischer verein, Darmstudl, L. V. Brammer und Alfred Grünwald.
Muſik von Edmund Eysler.
Kannermneit-Vereintgung
Donnerstag, 30. Oktober, abends 8 Uhr,
Muſikaliſcher Leiter: Erich Kleiber.
im Festsaale der Turngemeinde
Spielleiter: Bruno Harprecht.
Vier Matineen 1913/14f
Perſonen:
Vortrag des Herrn Hofrat Augo kdward Ottokar Brucker Br. Harprecht (im Musikvereinssaal, Steinstr. Nr.
Rund um die Welt‟, Heloiſe, ſ. Gattin Joſefine Becker=
Gerder
PROGRAM M:
(22571 Lucinde . . . . Minna Müller=1. (Beethoven)-Matinee: Sonntag, den 16. November
Karten an den bekannten Stellen erhältlich.
Rudolph
VII. Streichquartett op. 59 Nr. 1. IV. (Klarinetten)-Trio
Der Vorstand.
Graf Selztal
.Otto Thomſen
Mitwirk. Herr Hofmusiker Winkler IKiarinette I.
Lutz Nachtigall,
2. (Schubert)-Matinee: Sonntag, den 11. Januar. I. Streic
Richard Jürgas
Luriker ..
quartett op. 29. Vier Lieder für Sopran. Forellen-Gutel
Paul Peterſen
Baſewitz .
op. 114. Mitwirk. Frau Schmidt-Illing lGesangl
Etelka, d. Gattin Käthe Gothe
Hofmusiker Andrae (Violoncelloj.
Hans Zimt, mod.
3. Matinee: Sonntag, den 1. März. B. Smetana, Streiche

FranzSchneider
Maler
quartett -Aus meinem Leben:. G. Schumann, 2. Sonatelfür
2
Dolly, ſ. Braut . Luiſe Kümmel
Violine und Klavier op. 55. E. Grieg, Streichquartett op,
Aetei,1230
Andreas Pippel=
Mitwirk. Herr Prof. Schumann (Klavierl aus Berlin,g
huber
Hs. Baumeiſter 4. Matinee: Sonntag, den 26. April. W. A. Mozart, Klari‟
Robert Wiedner . Br. Waigandt
nettenquintett. H. Spohr, Sonate für Violine und Manfs
Leutn. Jurowitz . Fr. Jachtmann
W. A. Mozart, Klavierquintett. Mitwirk. Frau Baum (Harfel
Täglich
Wiedehopf, Förſt.
(225e
Herr Hofmusiker Winkler (Klarinettel.
bei Bruckner . . Emil Kroczak
von 36 Uhr nachmittags:
Dr. Roſenrot,
Rechtsanwalt Adolf Jordan
Jean, Diener bei
Ferdin. Stauß
Dr. Roſenrot.
Kalleé-Konzerte
Baldrian, Diener. O. Hundsdorf
1
Heinrich Geyer
Ein Herr
Bürger-Keller.
Ein kleiner Herr. Adolf Braun
Reichhaltige Auswahlin Torten u. Gebäck.
Ein Diener
A. Fleiſchmann
Täglich Konzert

Der 1. Akt ſpielt in der Cottage=
(20337a
villa in der Reſidenz, der 2. Akt
auf dem Jagdſchloſſe Ottokars in
W. W.
Salon-Damen-Orchester.

Buchenau; der 3. Akt in der Kanzlei
Dir.: JOSEF ScHMIDL.
des Dr Roſenrot.
Wo trinkt man das ärztlich empfohlene
Stets freier Eintritt. (20437a
Chöre: Robert Preuß.
Geſtaltung d. Bühnenbildes: Hof=
Kulmbacher Mönchhof am beſten? S
theatermaler Kurt Kempin u. Ma=
ſchineriedirektor
E. Schwerdtfeger.
Nur im Hotel-Restaurant Nach dem 1. u. 2. Akte läng. Pauſen.
Preiſe der Plätze (Gew.
HANS CHRIST
Preiſe): Sperrſitz: 1.13. Reihe
4.20 , 14. 20. Reihe 3.40 , Par=
Spanische Weinhalle.
früher Stadt Friedberg, Rheinstrasse 47, iterre: 1.5. Reihe 2.90 , 6.8.
Reihe 2.35 , Proſzeniumsloge
6.20 , Mittelloge 6.20 , Bal= Mathildenplatz 8, Tel. 1936 und Nieder-Ramstädterstr. 45
konloge 5.20 , I. Rang 4.70 ,
empfichlt vorzüglichen Natur-Rot- und Weisswein
II. Rang: 1.6. Reihe 2.70 .
7. u. 8. Reihe 2.15 , I. Galerie von 70 Pfg. an per Liter, bei Abnahme von 10 Liter Preis=
(22337a
ermässigung, frei ins Haus geliefert.
1.35 , II. Galerie 75 .
Kartenverkauf: an der Tages=
Inh. Juan Prim, Weingutsbesitzer.
kaſſe im Hoftheater von 9½1½
Innverlal bur Uhr und eine Stunde vor Beginn
der Vorſtellung; im Verkehrs=Wirtschaft-Uebernahme und-Empfehlung
büro von 81 Uhr und von
Bes. TOMMV MILLER (22248a
2½ Uhr bis kurz vor Beginn der
Titl. Einwohnerschaft von Darmstadt, meiner werten Nach-
Vorſtellung. (Im Verkehrsbüro
barschaft u. Freunden die Mittellung, dass ich die Wirtschaft
werden auch telephoniſch Karten=
Ludwigspl. 2, beim Bismarckbrunnen.
Beſtellungen entgegengenommen. Heidelbergerstrasse 85, Ecke Bessungerstrasse
Telephon Nr. 1582)
erworben labe und an f. Nosember 1918erbinen werie.
Anf. 7½ Uhr. Ende geg. 10½ Uhr.
Es wird mein Bestreben sein, meine werten Gäste durch
Vornehmstes
Vorverkauf f. die Vorſtellungen:
Verabreichung von einem guten Glase Bier aus der Brauerei
Donnerstag, 30. Okt. 38. Ab.=
FAV. reiner Weine, sowie einer vorzüglichen bürger-
SKatserFrieorich Alſelnosser.
Vſt. C 10. Goethe=Zyklus.
lichen Küche zufrieden zu stellen. Den verehrl. Vereinen

Zweiter Abend. Neu einſtudiert:
und Gesellschaften steht ein schönes, grosses, separates
Natron-Lithion-Ovelle.
Iphigenie auf Tauris.
Zimmer zur Verfügung. Um geneigten Zuspruch bittet
Sewähn eefeheh
natismus.V.
t u. B
Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Rhet
Quelle
(Vergl. beſondere Anzeige.)
Weutbebrlſch for Magenleidende.
Freitag, 31. Okt. 39. Ab.=Vſt.
D 10. In der neuen Inſzenierung:
General-Vertreter: Martin Jahn,
UDWiG BILL
Die Bohsme. Gew. Preiſe.
Pallaswiesenstr. 30, Telephon 305. (16578a
Anfang 7½ Uhr.
langjähriger Restaurateur im Bessunger Hof‟.
Samstag, 1. Nov. Außer Ab.
Krautfässer
22633m
3 Mealerpäte
IV. Sonder=Vorſtellung. Dte
abzug. Eliſabethenſtr. 52. (22547msldritte Reihe. Sperrſitz, A und C, fürſſchöne Helena. Anf. 8 Uhr.
aut erhalln, fürf Ghilterh=Wöinteüberzieher,mint
Gehrock mit Weſte, neu, mi
(*13210
ttl. die ganze Spielzeit abzugeben.
(Zu dieſer Vorſtellung findet kein Fahrrad, 20 Mk. zu verkauf.
Fig., bill. zu verkg
1 Größe, zu verk. Näh. Exp. (*13200 B22569)
1*13196)
Dieburgerſtraße 13. Magdalenenſtr. 13, Neub. 1. St.
Hochſtraße 64, I. Kartenverkauf ſtatt.)

alte

[ ][  ][ ]

1e.
erst.
sitzel.

Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags un
Was das Beste auf der Welt sei?
Gesundes Blut
uren zu Hause
Gestählte Sehnen
Starke Neren.
I
bei Eintritt der
lteren Jahreszeit!
Ein Ratschlag für
Klanke und Gesuide.
Es ist eine Tatsache und die Erfahrung lehrt es jährlich, daß
mit Eintritt der kälteren Jahreszeit, hervorgerufen durch den
Witterungswechsel und andere Umstände, die Menschen mehr
von Krankheit befallen werden wie sonst. Vorhandene Krank-
heitskeime
entfalten sich im Winter in verschiedenster Weise
und allerlei Krankheitsrückfälle treten ein, die am leichtesten
bei Erkältungen zum Ausbruch kommen; besonders gilt dies für
Rheumatismus
Gicht (Podagra)
schlechte Blutbeschaffenheit
Blutarmut, Bleichsucht
ervositä
Von unübertroffener Heilwirkung undals Vorbeugungs-
mittel
berühmt und bekannt, sind
slic
6
MKkuren
mit dem altberühmten
Lauchstautel
neralbru
nen.
Oberhaupt zur Förderung der Gesundheit jedermann warm zu empfehlen.
Bei Zucker-, Hieren- und Blasenleiden ist
auchstädlfg,
der Brunnen als Kurgetränk wegen der geradezu hervorragenden
Erfolge ebenfalls sehr zu empfehlen. Man frage seinen Hausarzt!
Urteile geheilter Patienten.
M
Die Wirkung des Brunnens ist großartig, da ich diesmal den
ganzen Winter von jeder Krankheit verschont blieb.
Seit 200 Jahren ärztlich empfohlen.
Veennenennenelene ie
Hof.
C. R. . . . . Bergingenieur.
Neumatismus, Gichf.
Ihr Mineralwasser hat mir sehr geholfen, da ich stark an
Seenleligen Buarmothernene
Rheumatismus und Influenza erkrankt war, Ich habe Ihr Wasser
in gute Empfehlung gebracht.
ebeegene hietese e
Reinickendorf.
Aug. W. . .
neaneapentcheteen
Woiglich Freunschen Fetintsen
(rcht
Die Wirkungen des Brunnens sind einfach überraschend.
ndeenehententete
Ich litt seit Jahren stark an Rheumatismus, zeitweise, daß ich die
DeieteDuendeoler Stoade nd bern gſetel.
1.200
Arme nicht bewegen konnte. Erst recht mißtrauisch gegen alle diese
iehen Dronnen Relong asberetce
Anpreisungen, entschloß ich mich schließlich doch einmal, einen Versuch
abnunnemversandleudhse
zu machen. Und tatsächlich nach kurzer Zeit traten die Wirkungen schon
nelichte
oder die Depofs.
ein, Ich habe seitdem und gerade
nbait geen
im Winter nie mehr an Schmerzen gelitten.
jeige9n
Musnen,
Mier gae naged
ahn
Ich möchte sagen, und das ist nicht zu viel, der ganze Körper setzt
ilche hearet.
Mrerche
een
sich um, es ist einem, als wenn man von einem schlechten
geeretit
teet
Sofmeree
Winter in ein gutes und schönes Frühjahr übergeht. Bei einer
Bekannten, die noch stärker litt als ich, war die Wirkung auch eine
ehaergneeete
überraschende.
Die Dame hat sich den ganzen Winter so wohl gefühlt, wie nie vordem!
Mm
Dohnsen.
Cc. M. . . . . .
Beachten Sie die Urteile auf den nächsten Seiten.
aauchrDar
ARFaf
rſd
meines
jüngſten Sohnes in
treten
Sie
ſt überzeug
AN,N

[ ][  ][ ]

fr das ausſcherbende mie beuschrauus Erwäcken 1919
unlunter Mitwirkung von 60 Damen und Herren der hiesigen evan
ſteuer (Referent: Herr Profeſſor m m a u m. u.
Der Brunnen stählt den Körper und macht
widerstandsfähiger gegen Krankheiten,
Eine Kur mit Lauchstädter Brunnen ist für die Gesundheit von der größten Bedeutung
Seine natürlichen Bestandteile ergänzen in der zweckmäßigsten Weise eine mangelhafte und unges
sunde Blutbeschaffenheit. Eine Trinkkur bewirkt eine Verbesserung des Blutes durch Vermehrung
des Hämoglobin-Gehaltes im Blute. Der gesamte Stoffwechsel wird gefördert, Schlacken und Abfall=
produkte
werden aus dem Körper ausgeschieden. Der Brunnen wirkt allenthalben belebend und
gesundheitfördernd auf den gesamten Organismus.
Seit 200 Jahren
hat sich die unübertroffene Heilwirkung des Lauchstädter Brunnens bewährt. Hochbedeufs
deutsche Männer und Frauen, viele deutsche und fremde Fürsten und Fürstinnen, viele Tausende allerta
und Berufe haben durch den Lauchstädter Brunnen Heilung und Genesung gefunden.
erfahrener Herzte
Einige
Gutachten
Der Brunnen wird in Kliniken und Krankenhäusern, sowie von vielen Herren Arzten ständig getrunken
Herr Dr. med. A., prakt. Arzt in P. berichtet:
Herr Dr. med. H., prakt. Arzt in P. berichtet:
Ich habe Ihren Brunnen bei einem seit Jahren an sc
Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen, Ihnen meine Er-
fahrungen
mit dem Mineralwasser mitzuteilen, Ich muß gestehen, 1 Gicht darniederliegenden Manne angewendet. Der Bim
ich bin in jeder Weise voll und ganz zufrieden gewesen, 1 erwies sich als ausgezeichnet und kann nur wär
empfohlen werden.
Das Wasser wurde seines überaus angenehmen Geschmacks
wegen stets gern getrunken und allen anderen Gichtwässern
Herr Dr. med. F., prakt. Arzt in Fr. berichtet:
vorgezogen. Der Erfolg ist nach meiner Oberzeugung stets
Ich kann nicht umhin, Ihnen mitzuteilen, daß ichi
ein guter gewesen. Bei Gichtkrankheit möchte ich das
Wasser nicht mehr missen. Bei strenger Diät ist in jedem Brunnen sehr zufrieden bin und denselben als ein gan
Falle Besserung, vielmals Heilung selbst bei starken Ab- 1 vorragendes Agens zur Verbesserung der Blut
lagerungen erfolgt, die ich nicht zum geringsten der Lösung Lymphverhältnisse des Körpers bei Kranken u. Gesin
und Durchspülung infolge reichlichen Trinkens des Lauchstädter betrachte, Ich stelle es Ihnen anheim, von dieser Milen
Brunnens zuspreche, Ich freue mich, daß ich das vortreffliche 1 Gebrauch zu machen, damit endlich einmal ein
Wasser so oft anwenden konnte, lch hoffe, daß alle meine deutscher Brunnen zur Geltung kommt.
Patienten die für zuhause verordnete Kur mit Lauchstädter
Herr Dr. med. U., prakt. Arzt in R. berichtet:
Brunnen exakt durchführen und wiederholen werden, sicherlich
Was nun Ihr Wasser anbetrifft so habe ich Ihnenbe
zu ihrem Nutzen. Im nächsten Jahre werde ich das Wasser in mitgeteilt, daß ich im vergangenen Frühjahr heftig unter
allen geeigneten Fällen anwenden.
matischen Schmerzen, besonders im rechten Arm, litte
habe die verschiedensten Mittel ¼ Jahr ohne jeglichen Ed
benutzt. Nach Gebrauch Ihres Wassers hatte ich nach fger
Herr Dr. med. G., prakt. Arzt in E. berichtet:
Tagen keine Beschwerden mehr. Ich denke auch aße
Ich habe den Lauchstädter Brunnen bei Blutarmut und
die Trinkkur in diesem Frühjahr prophylaktisch den Beschue
Bleichsucht, sowie bei Frauen während der Wechseljahre den vorgebeugt ist. Bisher habe ich noch nichtswied
mit sehr guten Erfolgen jahrelang verordnet. Der Brunnen von Rheuma verspürt. Meine Patienten haben sich ebenn
wird von den Patienten gern getrunken, da er angenehm und sehr lobend über das Wasser ausgesprochen, vor allen
erfrischend schmeckt und den Appetit anregt. Oberhaupt konnte 1 über den wirklich guten Geschmack.
eine Besserung des Allgemeinbefindens regelmäßig
konstatiert werden.
Herr Dr. med. F., prakt. Arzt in B. berichtet:
Nach sorgfältiger Prüfung des übersandten Mineralwass
bei meiner Frau, dieselbe leidet an chronisch starker Bleiche
Herr Dr. med. D., prakt. Arzt in B. berichtet:
und Magenübersäuerung, erkläre ich folgendes: Die Aufmace
Ich bestätige gern daß ich den Brunnen wegen seiner 1 der ganzen Sendung war eine solche, wie sie in gleichen
angenehmen und milden Wirkung auf die Verdauung wie von mir als erfahrenem Brunnenarzte noch nicht
den ganzen Stoffwechsel in meinem Hause ausschließlich und wurde, Ich glaube hierin das Bestmögliche zu sehen
in meiner Praxis seit längerer Zeit in überwiegendem Maße 1 Wasser war klar und blieb es, desgleichen erschien GerEn
zur Anwendung bringe und mit den Erfolgen recht zufrieden 1 gehalt dauernd voll konserviert. Wir bemerkten sehr siae
bin, zumal er auch von empfindlichen Personen wegen und gleichmäßigen Kohlensäuregehalt, volle Bekömmlic
seines milden angenehmen Geschmacks gern genommen wird. Besserung des Hämoglobingehaltes und des Magenleidens
Die Übereinstimmung dieser Gutachten mit den Originalschreiben ist durch Königlichen Notar beglaube
Gebrauchs-Anweisung.
Die Kur kann zu Hause ohne Berufsstörm
Frühmorgens: .
12 Trinkgläser
durchgeführt werden.
Eine Stunde vor dem Mittagbrot . 12 Trinkgläser
Der Brunnen schmeckt angenehl
B
Brunnenversand Lauchstädt in Thüringen.
Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
I.

Min.

Ddh

[ ][  ][ ]

sigen eſy)

Deute
10 un
lehng
Abe

Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags
Was die geheilten
Patienten sagen.
Die Uebereinstimmung dieser Urteile mit den Originalschreiben ist durch Königlichen Motar beglauhigt.
Rheumatismus. Bitte um gefällige Zusendung einer
Muskel- und
Dankbarkeit u. Anerkennung treibt
Originalkiste Mineralwasser. Dasselbe Gelenkrheumatismus. mich dazu, die Federzuergreifen, um
hat mir gute Dienste geleistet, sodaß ich diesen Winter von
Ihnen zu schreiben. Seit 23 Jahren
Rheumatismus verschont blieb.
litt ich an Muskel- und Gelenkrheumatismus und schon gab ich die
Nieder-Jeutz.
Hoffnung auf, jemals wieder gesund zu werden. Da kam mir durch
O . . . . . Bäckermeister
Zufall Ihr Prospekt in die Augen und ich beschloß einmal einen
Versuch zu machen, Ich habe es nicht zu bereuen gehabt, denn
nach vierzehntägigem Gebrauch verspürte ich schon die Wirkung
Gieht.
Ich litt früher häufig im Winter an des Brunnens und jetzt bin ich dank der Heilquelle soweit
schweren Gichtanfällen; seitdem ich hergestellt, daß ich meinem Berufe wieder nachgehen kann.
Ihr Wasser trinke, habe ich nichts mehr verspürt und kann es
Obiges Schreiben können Sie veröffentlichen, und werde
allen, die an Gicht leiden, nur empfehlen.
ich Freunden und Bekannten den Brunnen weiter empfehlen.
Hemer.
A. H . .
. Tischlermeister.
Dresden.
M. W., Küchenmeister.
Bevorich inen Prannengetrunten habe, dar in so an und Mintelig, dat ſch haic eaun meinem Geschält udmen konnte.
Ich bin jetzt ein ganz anderer Mensch geworden.
ſch bin den gansen Tag mit Vergnigen in Geschält und mir iet abends gans wohl. bile um Zusendung einer weiteren
Originalkiste, Ich werde die Lauchstädter Quelle als tägliches Getränk nie ausgehen lassen.
Altona.
Ih. D .
, ,
Ich litt lange Zeit an heftigem
Vergangenen Sommer bezog ich von
Koplschmerzen,
Katarrh, Lungen- Katarrh und Lungenverschlei-
Ihnen eine Kiste Lauchstädter Mineral-
verschleimung
, 1 mung. Hiergegen hat mir dieses
Müdigkeit,
brunnen u. teile Ihnen diesbezüglich mit,
Appetitlosigkeit. Wasser große Dienste geleistet, UnlustzurArbeit. daß mir derselbe vortrefflichgeholfen
sodaß es mir sogar den Lebens-
hat
. Ich litt vor der Zeit viel an Kopf-
geist
auf angenehme Weise aufgefrischt hat. Meine schmerzen, -Müdigkeit und Schmerzen in sämtlichen
Frau litt lange Zeit an gänzlicher Appetitlosigkeit und Ner- Gliedern, sodaß ich mitunter nicht das Geringste arbeiten konnte.
Vosität. Beides ist durch den Genuß Ihres Mineralwassers Nach dem Gebrauch Ihres Brunnens aber war ich wie neu-
wesentlich
besser geworden, auch deren Kopfschmerzen geboren, Ich erhielt wieder neue Kraft und gesunde
sind dadurch sehr vermindert worden. Uns beiden hat Knochen. In meinem Bekannten- und Freundeskreise werde
also das gesandte Wasser große Dienste erwiesen, was ich ich Ihren Brunnen stets empfehlen, Ich möchte Ihren Brunnen
hiermit gern bezeuge
von jetzt an zu meinem täglichen Getränk machen.
Emmerich.
A. V., Gutsbesitzer.
G. T .
Dresden.
Blutauffrischung. Ersuche um Zusendung von 2 Original-
Meine Frau hat sich an Ihr Wasser so
Blutarmut,
kisten Mineralbrunnen. Aus meinen
gewöhnt, daß ich beabsichtige, es
vielen Bestellungen ist zu ersehen, daß ich mich ohne Ihren
Nervosität,
dauernd zu beziehen, Ich kann Ihnen
Appetitlosigkeit. mitteilen, daß die Wirkung des Wassers Brunnen nichtwohl fühle. Er wirkt sehr appetitanregend
bei meiner Frau eine geradezu und auffrischend auf das Blut. Ich kann den Brunnen jedem
wunderbare ist; ihr Wohlbefinden ist direkt von dem aufs wärmste empfehlen u. bin Ihnen zu stetem Dank verpflichtet.
Bismarcksruhm.
E. K., Fleischermeister.
Wasser abhängig. Litt sie früher viele Jahre lang, ohne
daß ihr etwas helfen konnte, an Bleichsucht, Nervosität,
Senden Sie mir sofort wieder eine
Frauenleiden.
Verstopfung, Schlaf- und Appetitlosigkeit und deren üblen Folgen,
Originalkiste Brunnen.
Ich teile
die das Leben kaum noch lebenswert erscheinen ließen, so hat Ihnen mit, daß ich von diesem Mineralwasser höchst befriedigt
sich das mit jeder Kiste Wasser, die sie getrunken, gebessert bin. Namentlich bei Frauen in vorgerücktem Alter zur Über-
und seit einem halben Jahre ist meine Frau stark und gesund. windung der sogenannten schweren Jahre und bei heftiger
Z. R . . . Fabrikant. Nervosität ist es ein wahrer Lebenswecker und sollte
Bickenburg.
Daher dieses köstliche Wasser in keinem Hause fehlen.
Meerane.
O. 2....
Kann Ihnen mit Freuden mitteilen, daß
Gicht,
Rheumatismus. Ihr bewährter Brunnen mir, sowie
Rheumatismus. Erlaube mir Ihnen mitzuteilen, daß
meiner Frau unerwarteten Erfolgge-
mir
Ihr Brunnen ganz erstaunliche
bracht hat. Meine Frau lag an Gicht und Rheumatismus Wirkung gegen meinen Rheumatismus gebracht hat.
im vorigen Jahre darnieder und rutschte förmlich auf den Konnte vor der Trinkkur keine Nacht vor Schmerzen mehr
Knien. Von meiner Mutter wurde mir Ihr vorzüglicher Brunnen schlafen und bin jetzt vollständig frei von dem Leiden. Gleich-
geraten
und als Mitglied des Flotten-Vereins benutzte ich die zeitig ersuche ich um Zusendung einer Kiste Ihres Brunnens.
Bestellkarte, ließ mir eine Originalkiste kommen. Nachdem
Hüsten.
J. M. . . . . .
die letzte Flasche geleert, fühlen wir uns beide wohl und
können den Brunnen nicht mehr entbehren, Ich bitte, meine
Ich teile Ihnen mit, daß mir Ihr Lauch-
Blutarmut,
Anerkennnng an die Offentlichkeit zu bringen.
Nervenschwäche. städter Mineralwasser gegen meine
Blutarmut und allgemeine Nerven-
Ebersbach.
O. L. . . . . . Königl. Straßenwärter.
schwäche sehr gut bekommen ist, lch bin wieder kräftig
Blutarmut. Das Wasser ist meiner Frau sehr gut be- und kann auch arbeiten. Auch meine Kinder haben den-
kommen
, weil sie immer blutarm war, Ich selben gern getrunken, alle drei sehen jetzt gesund und
danke Ihnen für Ihren Brunnen, da sie jetzt wohler ist und frisch aus und haben schöne rote Backen.
Neu-Brockwitz.
Frau R . . .
mehr Lust zur Arbeit und Appetit hat.
H. N., Bäckerei.
Lehndorf.
Ich kann Ihnen über mein Befinden nach dem
Gieht.
Gebrauche Ihres Mineralbrunnens mitteilen,
Zucker. Kann Ihnen zu meiner Freude mitteilen, daß der daß ich das erreicht habe, was ich trotz aller früheren Behand-
Brunnen auf mein Leiden beirichtiger Diät nahezu lung und kostspieligen Badekuren nicht erlangen konnte, denn
Wunder bewirkt hat. Nach ungefähr sechswöchigem Ge- ich fühle mich wieder frei von Schmerzen und kann
brauche des Brunnens ist der Zuckergehalt von 4½ % auf meinem Geschäft wieder ganz nachgehen, was ich jahrelang
1,4% zurückgegangen und gestern konstatierte mein durch die immer wiederkehrende Gicht nicht konnte.
Hausarzt, daß keine Spur Zucker mehr vorhanden war. Ich werde Ihren Brunnen wieder weiter benutzen und kann
Ich habe meinem Arzte Ihre Adresse aufgeben müssen. denselben jedem Gichtleidenden bestens empfehlen.
Schwartau.
H. P . .
Köln.
A. K.
Solche Urteile gehen uns täglich zu; wegen Platzmangel können nur die wenigen erwähnt werden.
FanichesD
INNNFHeratr
meines jüngſten Sohnes in Braunſchweig zu erſchw
eten.
e iſt überzeugt, daß ſie auf die

[ ][  ]

das aulsſcheidende Mirakier elbas un Mänder E,Beutschlanus Erwacken fors
eunlunter Mitwirkung von 60 Damen und Herren der hiesigen evans
r (Referent: Herr Profeſſor i zn a. u. an. u.
Weitere Urteile über den Lauchstädter Brunnen.
Die Übereinstimmung dieser Urteile mit den Originaischreiben ist durch Königlichen Motar beglaubigt.
Ich habe Ihren Brunnen bei einem
Rheumatismus. Ich halte es für meine Pflicht, im Inter-
Gieht.
seit Jahren an schwerer Gicht dar-
esse
des leidenden Publikums mitzu-
niederliegenden
Manne angewendet. Der Brunnen erwiessich-
teilen
, daß ich nur durch das Lauchstädter Wasser von
meinem Rheumatismus, an dem ich seit 30 Jahren leide, ausgezeichnet u. kannnurwärmstensempfohlenwerden.
Dr. med. A . . ., prakt. Arzt.
P . . . . ..
fast gänzlich befreit bin. Alles, was ich in der Zeit gegen
das Leiden angewandt habe, war vergeblich 28 Jahre habe
Rneumatismus. Mehrere Jahre litt ich infolge einer
ich irisch-römische, Kiefernadel-, Salzbäder genommen, bin aber
starken Erkältung an sehr schmerz-
nicht
zu dem Resultat gekommen, wie durch den vorgeschrie- haftem Rheumatismus, welchen ich niemals mehr loszu=
benen
Gebrauch von Ihrem Brunnen, Ich werde ihn auch als werden schien. Da alle Einreibungen und Bäder nichts nützten
Getränk beibehalten und zum Frühjahr wieder bestellen, Ich und ich kaum noch eine Treppe steigen konnte, so wäre ich-
litt
fürchterlich an Rheumatismus. Schon nach Genuß von gezwungen gewesen, meinen Beruf aufzugeben, Ich sah eine
einigen Flaschen Ihres Brunnens hatte ich bedeutende trostlose Zukunft vor Augen, als ich daran ging. einen Versuch-
Linderung. Daß der Brunnen vorzügliche Heilkraft besitzt, mit Lauchstädter Brunnen zu machen. Bald schwand die
beweist, daß ich für meine Freunde bestellte, außerdem habe jähmende Schwere in meinen Gliedern und ich hatte noch nicht
ich es auch im Gastwirtsverein vorgetragen, lch werde stets die ganze Sendung aufgebraucht, als ich mich völlig gesund
Gelegenheit nehmen, die Empfehlungen zu wiederholen.
betrachten konnte. Einige Flaschen, über Winter aufbewahrt,
hielten sich vorzüglich.
Gastwirt W. C . .
Wimmelburg.
Sieb b. Dahme
C. W.
Ein alter Rheumatiker Schreibt:
Mir hat Ihr Brunnen ausgezeichnete Heilung gebracht. Ich litt schon lange an Rheumatismus. Wo ich sonst bei dieser-
Jahreszeit es kaum aushalien konnte, laufe ich jetzt munter wie ein junges Reh. Auch meiner Tochter und Frau hat
er gute Dienste getan.
Dresden.
E. B . . . . . Rentier,
Ich fühle mich veranlaßt, für die Wirkung
Da der Arzt bei mir 3% Zucker
Zucker.
Ulutarmut,
des Brunnens bei meiner Frau, die an
und Eiweißverlust festgestellt hatte,
ließ ich mir eine Kiste Ihres Lauchstädter Brunnens schicken. (Appetitlosigkeit, Blutarmut, Appetitlosigkeit und
einem nervösen Magenleiden litt
Als ich dieselbe bei entsprechender Diät verbraucht hatte, war
Magenleiden.
und Erfolg hatte, meine vollste An-
weder
Zucker noch Eiweiß bei mir mehr nachzuweisen.
Nachdem ich nun die zweite Kiste habe, lasse ich den Orin erkennung auszusprechen. Sie fühlt sich sehr wohl und munter,
alle Woche einmal untersuchen, aber es ist nichts mehr nach-
Sayda.
O. K . . . Königl. Landgendarm,
weisbar, es ist alles verschwunden.
Weißensee.
F. U . . . . . Rentier.
Rheumatismus. Seit ich den Brunnen getrunken habe,
haben sich noch keine Rückfälle von
Ich fühle mich wie neugeboren,
Rheumatismus.
auch sind meine Gelenke viel loser ge- Rheumatismus bei mir gezeigt, auch nicht bei dem schlechten=
worden
, die fast vollständig steif waren. Ihr Wasser hat und feuchten Wetter, was wir dieser Zeit hier an der Ostsee
mir bei meinem rheumatischen Leiden große Dienste geleistet. haben
Schönau.
Sonderburg.
Fr. R . . .
A. F . . . Polizeisergeant.
Solche Dankschreiben gehen uns täglich zu; wegen Platzmangel können nur die wenigen erwähnt werden.
Wo nicht erhältlich, wende man sich an: Verwaltung des Brunnenversandes zu Lauchstädt i. Thür,
Liederiagen in Darmstadt:
In allen Apotheken, Drogen- und
Mineralwasserhandlungen.
Engros-Hiederlage:
. Feurien Seidefer
Großherzoglicher Hoflieferant
Ludwigsplatz 7.
Telefon 45.
B
Kreine Preiſe. Anfung 7½ ahr.

dei
l. beſondere Anzeige.)