*56,
armſtädte
Pau
Hart
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176. Jahrgang
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
257.
Montag, den 27. Oktober.
1913.
Die heutige Nummer hat 8 Seiten.
Das amerikaniſche Fachblatt Iron Age berichtet über lich in der Nahrungsmittelinduſtrie. Die deutſche
Schoko=
die Schwierigkeiten des Abſatzes europäiſcher Werkzeug= lade= und Kakaopulvererzeugung, die jährlich für 200
Mil=
maſchinen nach Amerika, daß nicht beſſere Leiſtungen der lionen Mark Fabrikate herſtellt, klagt darüber, daß trotz
Amerikaner, ſondern das „Vorurteil” der amerikaniſchen aller Aufklärung und trotz aller anerkannt guten Leiſtungen
Das Wichtigſte vom Tage.
Käufer für die amerikaniſchen Maſchinen der ausländiſchen die Vorliebe des Publikums fſtr ſchweizeriſche, franzöſiſche
Kaiſer iſt am Samstag abend aus Konopiſcht Einfuhr ein ſchwer zu überwindendes Hindernis entgegen= und holländiſche Fabrikate nicht zu brechen ſei, wie die
übgereiſt und am Sonntag in Schönbrunn einge= ſetzen. Der Deutſche iſt nicht nur von einem ſolchen Vor= ſteigende Einfuhr beweiſe. Während vor 15 Jahren nur
ifen.
urteil ſehr weit entfernt, ſondern bevorzugt vielfach auch 67000 Kilogramm ſchweizeriſche Schokolade nach
Deutſch=
ſpaniſche Kabinett Romanones reichte geundlos das ausländiſche Fabrikat. Zum Beiſpiel hat der land gebracht wurden, ſind es heute 1,4 Millionen
Kilo=
llem König ſeine Demiſſion ein.
deutſche Werkzeugmaſchinenbau die Leiſtungen der Ameri= gramm. Ebenſo hat der Import von Kakaopulver ſtändig
Miniſter des Aeußern, Saſonow, iſt am Samstag kaner längſt erreicht, an Dauerhaftigkeit der Fabrikate bis auf 7000 Doppelzentner im Jahre 1912 zugenommen.
Petersburg wieder eingetroffen.
ſogar ſehr oft übertroffen. Er hat im internationalen Die deutſche Zigaretteninduſtrie, die es infolge ihrer
Lei=
ſſh einer Meldung aus Petersburg iſt das Abkom= Wettbewerb in Düſſeldorf 1902 und in Brüſſel 1910 gegen ſtungen ſelbſt bei ſchwerer Belaſtung vermocht hat, ihre
ſten zwiſchen China und Rußland wegen
die ausländiſche, beſonders gegen die amerikaniſche Kon= Konkurrenzfähigkeit zu bewahren, muß es trotz ihrer
größ=
ſſe: Mongolei nunmehr zuſtande gekommen.
kurrenz glänzend abgeſchnitten, wie anläßlich der Brüſſeler ten Anſtrengungen und ihrer der ausländiſchen Induſtrie
(Letzte Nachrichten ſiehe Seite 4.)
Ausſtellung der deutſche Reichskommiſſar hervorheben völlig ebenbürtigen Leiſtungen geſchehen laſſen, daß die
konnte und wie auch von verſchiedenſten fachmänniſchen Vorliebe des deutſchen Rauchers für ruſſiſche, türkiſche
Seiten anerkannt worden iſt. Durch hervorragende Lei= und ägyptiſche Zigaretten dem Ausland Aufträge von
Mehr Schutz der nationalen ſtungen hat ſich die Ausfuhr deutſcher Werkzeugmaſchinen 10 Millionen Mark jährlich zuwendet. Die Kette ſolcher
in dem letzten Jahrzehnt verſechsfacht und iſt auf zirka Beiſpiele ließe ſich aus anderen Induſtriezweigen noch
Arbeit durch das Volk!
80000 Tonnen im Jahre 1912 geſtiegen, die einen Wert erheblich verlängern.
H.R. Die deutſche Induſtrie findet bei ihren heimiſchen von zirka 90 Millionen Mack darſtellen. Sogar in Län=
Die vielen Millionen, die ſo der deutſchen Induſtrie
hihmern durchaus nicht immer die ihren Leiſtungen dern mit einer entwickelten Werkzeugmaſchineninduſtrie, und damit auch vor allem dem deutſchen Arbeiter verloren
usechende Unterſtützung gegen den ausländiſchen Wett= wie Belgien, England, Amerika, hat ſich das deutſche Er= gehen, deſſen Arbeits= und Verdienſtmöglichkeit erheblich
irb, deren ſie zur Stärkung im Kampf auf dem Welt= zeugnis Bahn gebrochen. Dennoch leidet der deutſche Werk= zugunſten des fremden Arbeiters beſchränkt wird, könnten
i bedarf. Der bedauerliche alte Hang des Deutſchen, zeugmaſchinenbau immer ſchwer unter der Konkurrenz, zu einem großen Teile uns erhalten bleiben, wenn wir
Fremde zu überſchätzen, Eigenes gering zu achten, ver= welche ihm die ausländiſche, namentlich amerikaniſche In= uns entſchließen würden, dem fremden Erzeugnis wirklich
ſtr das deutſche Publikum nur zu oft zu einer kritikloſen duſtrie in Deutſchland macht und unter der Bevorzugung nur dann den Vorzug zu geben, wenn es beſſer iſt, als das
binſchätzung ausländiſcher Ware. Aber nicht nur der ausländiſcher Maſchinen durch den deutſchen Konſum. unſerige.
brte Käufer, ſondern auch der deutſche Kaufmann ver= Das iſt jüngſt anläßlich einer vom Reichsamt des Innern
ſtt in wirtſchaftlichen Dingen gegen den Geiſt der natio= veranſtalteten Unterſuchung der Frage des ausländiſchen
ſet Solidarität. Beſteht doch gerade in kaufmänniſchen Wettbewerbes in Werkzeugmaſchinen von verſchiedenen
* Die Verſchiebung der Bevölkerung
ſiſen die Meinung von der Ueberlegenheit der aus= Großverbrauchern und Fabrikanten ſolcher Maſchinen aus=zwiſchen Stadt und Land in Deutſchland=
Das kaiſerliche Statiſtiſche Amt hat die Ergebniſſe der
letz=
ſichen Fabrikate leider immer noch fort. Die Nach= drücklich anerkannt worden. Trotzdem beläuft ſich die Ein= ten Volkszählung verwertet, um einen Vergleich zwiſchen
, welche aus zum Teil unberechtigter Bevorzugung fuhr ausländiſcher, beſonders amerikaniſcher Werkzeug= der Einwohnerzahl aller Gemeinden von mindeſtens 2000
Mausländiſchen Fabrikates weiten Kreiſen unſerer In= maſchinen über 6000 Tonnen jährlich.
Einwohnern an den Zähltagen der letzten beiden Volks=
Aie und damit unſerer ganzen Volkswirtſchaft entſtehen,
Der deutſchen Textilinduſtrie entgehen jährlich ganz zählungen zu ziehen. Hierdurch beſteht die Möglichkeit,
die Verſchiebung der Bevölkerung zwiſchen Stadt und
ſo erheblich, daß die Pflicht zur Unterſtützung der gewaltige Aufträge durch die Einfuhr fremder Textilwaren, Land innerhalb der einzelnen Bundesſtaaten und deren
feralen Arbeit dem Deutſchen nicht dringend genug durch die Vorliebe des deutſchen Verbrauchers für eng= Provinzen feſtzuſtellen.
erz gelegt werden kann.
liſche, franzöſiſche, ſchweizeriſche Stoffe. Allein der Zu=
Die Einwohnerzahl der Gemeinden mit mehr als 2000
Keute iſt der freiwillige Schutz der Arbeit durch das gang von Wollſtoffen (Kleiderſtoffen) aus England betrug Einwohnern, die ſtädtiſche Bevölkerung, iſt in den fünf
Jahren ſeit der vorletzten Volkszählung um 0,51 v. H. ge=
, die Bevorzugung der deutſchen Ware, wenn ſie der im Jahre 1912 zirka 30 Millionen (wovon allerdings ein wachſen. Es entfallen gegenwärtig auf die ſtädtiſche Be=
Iſden ebenbürtig iſt, durchaus notwendig. Denn andere kleiner Teil auf die Rückeinfuhr im Veredlungsverkehr ent= völkerung 60.82 und auf die ländliche Bevölkerung 39,98
e handeln nach dieſem Grundſatz, und zudem ſcheint fällt); an Teppichen wurden aus dem Orient für 11 Mil=v. H. der Geſamtbevölkerung. Die ſtädtiſche Be=
Afrürtſchaftliche Kampf der Völker immer mehr eine lionen eingeführt. Gewebte Seidenwaren und Baumwoll=völkerung hat mithin ſeit der vorletzten
Volkszählung viermal ſo ſtark zugenom=
Miſche=nationale Note zu erhalten. So macht die Han= ſtoffe werden weit mehr an Wert eingeführt, im
genann=
men, als die ländliche. Dieſes Wachstum iſt im
Alarnmer Halberſtadt in ihrer Monatsſchrift dacauf ten Jahre nach der Reichsſtatiſtik in beiden Gruppen für weſentlichen durch den ſtarken Zuzug z=erklären, den die
Aerkſam, daß engliſche Warenhäuſer mit großem Er= zirka 60 Millionen Mark.
ſtädtiſchen Gemeinden aus den ländlichen erfahren haben.
erkaufstage zum Vertriebe nur engliſcher Ware ver=
Ganz beſonders hät die heimiſche Schuh=Induſtrie In Preußen beträgt die Geſamtzunahme der Bevölkerung
1 v. H., die Zunahme der ſtädtiſchen Bevölkerung 1,2 v. H.;
let hätten, um auf dieſe Weiſe den Abſatz auslän= unter dem ausländiſchen Wettbewerb in Deutſchland zu aber immerhin macht die ländliche Bevölkerung noch 55
Mi Ware in England durch den Appell an das National= leiden. Im Jahre 1912 gingen für 10 Millionen Mark v. H. der Geſamtheit aus. Innerhalb der einzelnen Pro=
Ahl der Käufer zu beſchränken. Wir haben dergleichen Aufträge in Schuhen nach Amerika, obwohl auch hier das vinzen iſt die Verſchiebung ſehr verſchieden. Die geringſte
An taltungen in Deutſchland leider noch nicht erlelt! Beſtreben der deutſchen Induſtrie, der amerikaniſchen nach= Zunahme haben die überwiegend agrariſchen Provinzen,
Are das liegt, möge durch die nachſtehenden Auführun= zueifern, deren frühere Ueberlegenheit meiſt ausgeglichen und unter dieſen wieder Oſtpreußen und Pommern mit
0,3 bezw. 0,4 v. H. Die höchſte Zunahme hat Weſtfalen
luſtriert werden:
hat. Die „Ausländerei” der Deutſchen zeigt ſich auch deut= gehabt mit 2,5 v. H. Lehrreich iſt auch ein Vergleich zwi=
Ae varnn fagf n mir a
voll zu nehmen ſchien. Es war immer der leife Argwohn
Weil Du Dich ihr in einer Weiſe näherſt, die allgemein gegen den uniformierten Ziviliſten, gegen den Künſtler in
Frau Melodie.
auffällt!
ihm. Ein Argwohn, verbunden mit ganz leiſer, halber
„Roman von Carl Conte Scapinelli.
Ich finde nichts Auffallendes dabei, wenn ein Offi=1 Mißachtung. Denn ſonſt hätte ſich ein Mann wie Seffreck
(Nachdruck verboten.)
zier der jungen, hübſchen Schweſter ſeines Kameraden ein nicht erlaubt, gegen ihn arrogant und keck zu ſein.
Auwer Seffreck hielt ihn zurück und meinte: Du, Herr wenig den Hof macht!
Er verbiß gewaltſam dieſen Aerger, denn er ſollte ſich
Aleneiſter, einen Moment! — Ich hab’ dienſtlich mit
Du gehſt mit ihr allein ſpazieren!
beim Oberſt zum Rapport melden. Das Warten im
Vor=
zu ſprechen. Wegen Muſikangelegenheiten!
Alsdann willſt Du mich vielleicht zur Rede ſtellen. Ich zimmer verdroß ihn, und er fühlte, daß er nicht lange
Kannſt Du’s nicht verſchieben, lieber Hauptmann, bis bin ein freier Mann und kann tun und laſſen was ich will! mehr ſolchen Dienſt tun konnte.
ich beim Oberſt gemeldet hab’?
Der Oberſt war ſehr gnädig und herzlich, meinte, daß
Das möchte ich anzweifeln. Und darum erſuche ich
Alch was, der Alte iſt doch noch nicht zu ſprechen. Hör'
Dich, meine Schweſter gefälligſt ungeſchoren zu laſſen, ihr er ſich freue, ihn geſund vom Urlaub zurück zu wiſſen,
lsdann . . . und Seffreck begann ihm ausführlich
durch Dein Gerede nicht den Kopf zu verdrehen. Ich er= nahm auch die Meldung von ſeiner Verlobung mit
Wünſche und Anſichten zu erklären.
Schmunzeln und Händedruck entgegen und legte ihm
noch=
ſuche Dich aufs beſtimmteſte!
Mit innerer Ungeduld hörte nun Rittner zu. Jedes
Und ich werde Deinem Erſuchen nachkommen, alsdann mals beſonders ſeine Muſik ans Herz. Der ganze Ton des
.eder Ton dieſes Mannes reizte, verletzte ihn.
jovialen, graubärtigen Herrn hob doch ein wenig ſeine
wenn — es — mir — paßt! Adieu, Herr Kapellmeiſter!
Stimmung. Er fühlte, daß der Regimentskommandeur
ſdann, nicht wahr, Du biſt doch nicht nur Tonkünſt=
Adieu, Herr Hauptmann, und beide liefen mit zorn= ihn liebte und auch als Muſiker hochſchätzte, freilich in
itht nur Komponiſt, Herr Kapellmeiſter, ſondern K.
roten Köpfen auseinander.
ſeiner Art. Ein paar feſche Märſche und ein paar gute
Militärkapellmeiſter!
Walzer! Das iſt die Hauptſache für eine öſterreichiſche
ha bis dato!
Der freche Trotz Seffrecks hatte Rittner doppelt
em=
pört und er nahm ſich vor, ganz beſonders auf Hanſi zu Militärmuſik, pflegte der Oberſt zu ſagen und überließ
Fellange Dir das Regiment nicht kündigt!
achten und Seffreck, wie er etwas erführe, unerbittlich zu alles andere Rittner. Daß das Publikum dieſe Weiſen
dier ich dem Regiment, Herr Hauptmann!
liebte, wußte er, daß er aber auch aus Opern ihnen Stücke
ka ja, iſt gut, Herr Kapellmeiſter, und alsdann bitte ſtellen, wenn es ſein müßte, vor ſeine Klinge zu ſtellen.
Aus dieſem kurzen Wortwechſel hatte er wieder ſo vorzuſpielen hatte, daß man das von einer geſchulten,
ie Wünſche des Regiments gefälligſt ſich einzuprägen!
recht herausgefühlt, daß ſeine Stelle als vom Regiment großen Kapelle verlangte, daß man in Wien ſehe
muſi=
ſt der amtliche Teil erledigt?
engagierter Kapellmeiſter, ein Poſten, um den ſich in kaliſch und ſehr genau prüfte, wußte er ſelbſt am beſten.
ſewiß, lieber Rittner!
anm geſtatte, daß ich einmal als Bruder meiner Oeſterreich die beſten Komponiſten ſtritten und den nur Gottlob, daß jetzt vor Weihnachten die Konzerte und
Ver=
ſter Hanſi mit Dir ſpreche. Vor allem möchte ich immer die erſten, erfolgreichſten Muſiker innegehabt, den= anſtaltungen nachließen um erſt im Faſching richtig ein=
Mnätteilen, daß Hanſi leider auf eine Mitgiſt nicht noch immer ſich von dem eines Offiziers unterſchied, trotz= zuſetzen. So hatte Rittner wenigſtens Zeit, ſich nach und
dem man ihn bei gewiſſen, geſelligen Zuſammenkünften nach einzugewöhnen.
ann!
ilte
Nummer 257.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 27. Oktober 1913.
Seite 2.
Die Spielbank auf der Margareten=ſhek und der Landtagsabgeordnete Bach, und durch Mi
ſchen dieſen drei Previnzen in bezug auf die Pereinſte der
kleinen Gemeinden an Bevölkerung: von ſämtlichen pom= inſel. Im ungariſchen Abgeordnetenhauſe brachte der glieder der ihr zugehörenden nationalliberalen Ortsgrußs,
merſchen Gemeinden haben 35 v. H., von ſämtlichen weſt= Abgeordnete Koſtyal vor Eintritt in die Tagesordnung die pen ſtark beſchit. Die Verhandlungen nahmen eine :
harmoniſchen Verlauf und ließen den feſten Willen
erken=
preußiſchen 25 v. H., von den weſtfäliſchen aber nur 3v. H.
eine Abnahme der Bevölkerung aufweiſen. Zwiſchen die= Konzeſſion der Spielbank auf der Margareteninſel zur nen, den bisher eingeſchlagenenen Weg weiter zu gehem
ſen äußerſten Grenzen der Zunahme von 0,3 v. H. in Oſt=Sprache. Miniſterpräſident Tisza erklärte, er habe dem Durch organiſatoriſche und agitatoriſche Arbeit zum
preußen und 2,5 v. H. in Weſtfalen haben eine Zunahme zurücktretenden Miniſterpräſidenten erklärt, daß die Kon= Wohle der Partei eine rein programmatiſche Politik de
unter 1 v. H Pommern, Weſtpreußen, Sachſen; darüber zeſſion nicht erfolgen könne und er ſich gegenüber den Kon=mittleren Linie zu treiben, d. h. eine Politik, die durch
aus ſelbſtändig und unbeeinflußt iſt durch außerhalb de=
Poſen, Schleſien Schleswig=Holſtein, Hannover, Heſſen=
Naſſau und Rheinprovinz. Verückſichtigt hierbei iſt nicht zeſſionären zu nichts verpflichtet fühle, als den Betrag für Partei ſtehende Organiſationen und Perſonen.
Dieſs=
die Provinz Brandenburg, weil hier der Regierungsbezirk Parteizwecke zurückzuerſtatten. Eine identiſche Erklärung Wille klang insbeſondere aus dem von dem General
Potsdam, in dem die Berliner Vororte liegen, ganz be= ſei dem Miniſter des Innern und den Direktoren der Spiel=ſekretär der Vereinigung. Dr. Linſe=Mainz, erſtattetes
ſondere Verhältniſſe aufweiſt. Die Bevölkerungszunahme geſellſchaft gegenüber abgegeben worden. Er ſelbſt habe esGeſchäftsbericht heraus. Trotz der großen Schwierigkeiten
ſtellt ſich hier auf 4 v. H. gegen 0,5 v. H. im Regierungs= abgelehnt, mit dieſen zu verhandeln. Der Miniſterpräſi=unter denen infolge der bekannten Gegenſtrömungen die Ag
tation zu leiden gehabt habe, ſeien erfreuliche Erfolgez
bezirt Frankfurt a. O. Unter den Vororten Verlins ſind
Gemeinden vorhanden, die eine Zunahme von 20= und dent drückte ſein Bedauern darüber aus, daß die Oppoſi= verzeichnen. Mehrere nationalliberale Vereine konntes
tion, die bei der Verhandlung der wichtigſten Geſetzent= ins Leben gerufen werden, andere, in denen der Einflus
mehr v. H. erreicht haben.
Unter den übrigen gr een Bundesſtaaten ſchwankt würfe ſich zurückgehalten habe, gerade dieſen verhältnis= des Bundes der Landwirte ſich geltend machte, wurdes
die Zunahme der Bevölkerung zwiſchen 0,3 in Braun= mäßig geringfügigen Anlaß ergreifen wollte, um wieder im Sinne der von der Vereinigung vertretenen Politi
ſchweig und 1.3 in Oldenburg. Die Abwanderung an den Sitzungen teilzunehmen. Sie habe dieſe Abſicht reorganiſiert und ein liberaler Verein in einen reist
nationalliberalen Verein umgewandelt. In der Berichts
vom Lande in die Städte iſt am ſtärkſten in Elſaß=
Lothrin=
gen, nämlich 2 v. H., am geringſten in beiden Mecklenburg ſpäter wieder aufgegeben, weil ſich die Hoffnung gemindert zeit — Oktober 1912 bis ebendahin 1913 — fanden nebea
mit 0,5 v. H. Dieſe Zahlen beweiſen, daß ein Stillſtand habe, infolge dieſer Angelegenheit, wenn ſie durch ernſte einer großen Anzahl von Vereinsveranſtaltungen im
in der Abwanderung nach den Städten auch in der letzten Diskuſſion im Parlament geklärt werde, der Regierung zirk der Vereinigung insgeſamt 48 öffentlich=politiſch
Verſammlungen ſtatt, in denen die Reichstagsabgeordne
Zeit nicht eingetreten iſt.
Verlegenheiten zu bereiten.
ten Baſſermann und Heck, ferner Dr. Pagenſtecher=Mainzi
Dr. Keller=Oppenheim und der Generalſekretär ſprachern
England.
Der vom Schatzmeiſter Buchdruckereibeſitzer Kunze, ent
Politiſche Tagesneuigkeiten.
Homerule für Irland. In Ladybank in der
ſtattete Kaſſenbericht zeigt ein günſtiges Bild. Der= Kaß
Grafſchaft Fife hielt Premierminiſter Asquith eine Rede, ſenabſchluß ergab einen Ueberſchuß von 2000 Mark.
Deutſchland.
— Landtagserſatzwahl in Stuttgart. Der die im weſentlichen die iriſche Frage berührte. Er ſagte 1. Vorſitzende Dr. Pagenſtecher=Mainz referierte überdü
Sozialdemokrat Pflüger=Stuttgart wurde mit 5646 Stim= aus: Die Regierung werde ſich durch die Androhung eines politiſche Lage, während zum Schluſſe Dr. Keller=Oppal
men gegen den nationalliberalen Stadtpfarrer Lamparter gewaltſamen Widerſtandes nicht beeinfluſſen laſſen. Wenn heim ſich über die Stellung der Nationalliberalen Pas
zur Landwirtſchaft in der bekannten Weiſe ausließ
mit 4162 Stimmen gewählt. Bei der Wahl im Jahre das Geſetz, nachdem es Rechtskraft erlangte, einem orga=
* Landeslehrerverein. Am Samstag, den 25. Okto
1912 erhielten die Sozialdemokraten 6715, die nationallibe= niſierten bewaffneten Widerſtand begegnen ſollte, werde hielt der Heſſiſche Landeslehrerverein
rale Partei 2460, die konſervative Partei 169 Stimmen; es die Pflicht der Exekutive ſein, durch notwendige und ent= Frankfurt a. M. eine Obmännerverſamm
Die Sozialdemokraten verloren alſo gegen 1000 Stimmen, ſprechende Maßregeln dem Geſetz Achtung zu verſchaffen, ab, die ſich beſonders mit der jetzt im Finanzausſchut
die bürgerlichen Parteien gewannen gegen 1700 Stimmen. aber die eingewurzelten und aufrichtigen Ueberzeugungen Zweiten Kammer verhandelten Beſoldungsreform beſ
Nach eingehender Debatte, in der Herr Bach=Mainzä
Die Stärke der Fraktionen der Zweiten Kam= der Ulſterleute müßten berückſichtigt werden. Die beſte den Stand der Gehaltsfrage referierte, wurde
mer iſt endgültig: Zentrum 25, Konſervative 20, Volkspar= Löſung der Frage wäre die Erledigung in gegenſeitiger gende Entſchließung einſtimmig angenonn
Uebereinſtimmung. Eine förmliche Konferenz halte er „Die am 25. Oktober in Frankfurt verſammelten Obmä
tei 19, Sozialdemokratie 17, Nationalliberale 11, Rechte 45
für unzweckmäßig; aber wenn eine allgemeine Neigung zu der 102 Bezirksvereine des Heſſiſchen Landeslehrervertitell
und Linke 47 Sitze.
richten unter Bezugnahme auf die wiederholten Erklärungt
— Zu den badiſchen Landtagswahlen. einem Meinungsaustauſch vorhanden wäre, wäre die Re= von Vertretern aller Parteien des Landtags erneut
Der Aufruf der Zentrumspartei für die Stichwahlen iſt ver= gierung durchaus zur Teilnahme bereit, vorausgeſetzt, daß aufs dringendſte die Bitte an die Regierung und die
in Dublin ein iriſches Parlament nd eine Exekutive ge= mern, bei den jetzt im Gange befindlichen endgültigene
öffentlicht worden. In dieſem heißt es:
ſoldungsverhandlungen den in der Eingabe beider
Was von dieſen 20 Stichwahlbezirken für Zentrum und ſchaffen und kein dauerndes überwindliches Hindernis der rervereine vom September 1912 ausgeſprochenen
Konſervative gewonnen werden könne, das müſſe auch wirk= Einheit Irlands errichtet würde.
rungen unter den jetzt ſo günſtigen Finanzverhältniſſen
lich gewonnen werden, um den Erfolg der Hauptwahl mög=
Landes Rechnung zu tragen. Sie hoffen aufs beſtimmtellll
Spanien.
lichſt groß und wirkungsvoll zu machen. . . Die
Zentrums=
daß auf dieſe Art der Erledigung des Lehrerbeſoldun
wähler würden dabei um Mandate der Konſervativen mit
Demiſſion des Kabinetts. Der Senat hat geſetzes ein gerechter Ausbau der Gehaltsſkala im Si
demſelben Eifer ſich wehren, wie um Mandate der eigenen
einer wirklich ſozialen Hilfe für die Geſamtlehrerſchaft
eine Tagesordnung, in der der Regierung das Vertrauen
Partei. Wie für die Hauptwahl, gelte auch für den
zwei=
ſtande kommt, der dieſer endlich ein der Bedeutumgll
ten Wahlgang die Parole: Vor allem Kampf gegen die ausgeſprochen werden ſollte, mit 106 gegen 101 Stimmen Volksſchulamtes entſprechende Stellung im Volksgat
Sozialdemokratie.”‟ Leider ſei es dem Zentrum unmöglich abgelehnt. Das Kabinett Romanones reichte dem König gewährt.‟ Darauf ſtimmt die Verſammlung deml
gemacht, in dieſem Wahlkampfe zwiſchen der Sozialdemo= ſeine Demiſſion ein. Die Kriſis iſt hauptſächlich durch die ſchlage des Hauptdorſtandes zu den Beitrag zu der ä
kratie und den Demokraten oder Freiſinnigen einen Unter=
Deutſchen Lehrerverein beſchloſſenen Jubiläumsſil
Haltung der liberalen Diſſidenten unter Garcia Prieto,
ſchied zu machen. Wo Kandidaten dieſer Parteien
mitein=
tung für lungenkranke Lehrer der H
dem früheren Miniſter des Aeußern, herbeigeführt worden.
ander um ein Mandat ringen müſſe für Zentrumswähler
Einkommens anzupaſſen.
ſtrengſte Wahlenthaltung die Parole ſein. Wo aber natio=
C Frauenverein der Martinsgemeinde. In dem=
Rußland.
nalliberale und ſozialdemokratiſche Kandidaten miteinander
lich geſchmückten großen Saal der Turngemeinde
ringen, und die Gefahr eines ſozialdemokratiſchen oder
Die mongoliſche Frage. Nach einer Blätter=ſtadt hielt geſtern Sonntag nachmittag der Fra
linkeliberalen Sieges drohe, da verlange die Rückſicht auf meldung aus Petersburg iſt das Abkommen zwiſchen verein der Martinsgemeinde ſeine diesiälten
die Intereſſen der Allgemeinheit, daß das Zentrum über China und Rußland, betreffend die Mongolei nunmehr Familienfeier ab, die aus allen Kreiſen der
das hinwegſehe was von der nationalliberalen Partei
ſcheide. Eine Ausnahme wäre nur zu machen, wenn ein zuſtande gekommen. Es heißt, daß China die Autonomie gemeinde ſo zahlreich beſucht war, daß Saal und
rien dicht beſetzt waren. Ein reichhaltiges, geſang
nationalliberaler Kandidat durch ſein perſönliches Ver=der Mongolei anerkenne, ohne jedoch deren Grenzen feſt= leriſch muſikaliſches und patriotiſches Programm
halten es den Zentrumswählern unmöglich mache, ihm die zuſetzen, daß es darauf verzichtet, Truppen dort zu belaſ= Veranſtaltung zugrunde, um die ſich die Damen
Stimmen zuzuwenden.
ſen, und Rußland geſtattet, ſeine Miſſion daſelbſt von ſei= Landzettel (Alt), Frl. L. Sturmfels (Sopran) un
nen Truppen begleiten zu laſſen. Dagegen würde Ruß= Sanna Stoll (Klavierbegleitung), ſowie die Her
Oeſterreich=Ungarn.
Dern (Bariton) W Horn (Violine) und O. Sohl
Ein neues Preßgeſetz für Ungarn. Im land die chineſiſche Suzeränität anerkennen und den Chi= ferner die Herren Gg. Borger, O. Dern, F. Mülle
ungariſchen Abgeordnetenhauſe brachte die Regierung den neſen das ausſchließliche Recht der Koloniſation und Ver= Müller und E Wißmann (Gitarrenſpiel) beſonden
waltung einräumen.
dient gemacht haben. In trefflichen Worten begrußte
Entwurf eines neuen Preßgeſetzes ein. Er enthält den Be=
Pfarrer Waitz die zahlreiche Feſtverſammlung und
richtigungszwang, der bisher in Ungarn unbekannt war,
Montenegro.
dabei den Wert der jährlichen Familienfeiern in der At
und führt neue Preßvergehen an. So wird es als ein Ver=
Auflöſung der Skupſchtina. Das Amts= tinsgemeinde zu einem feſten kirchlichen und familitn
gehen bezeichnet, wenn jemand mit drohender oder zu= blatt veröffentlicht einen königlichen Ukas, wodurch die Zuſammenſchluß der Gemeindeangehörigen ganz beſ
dringlicher Haltung Geld verlangt, wenn jemand abſicht= Skupſchtina aufgelöſt wird. Die Neuwahlen finden am hervor. Aus der Programmfolge ſeien noch beſonder
lich die Unwahrheit ſchreibt und dadurch anderen Schaden 11. Januar ſtatt. Die neue Skupſchtina wird für den vorgehoben ein hübſcher Jungfern=Reigen im Bieder
ſtil, ausgeführt von Mitgliedern des Jungfrauen
zufügt, oder wenn er unmoraliſche Ankündigungen ver= 28. Februar einberufen.
Weſtbezirk, ſehr erakt durchgeführte Stabübungen von Mia
öffentlicht. Beträchtlich verſchärft wird die
Verantwort=
gliedern der Jugendvereinigung, ſowie ein Geſangäte
lichkeit des Verlegers für durch die Preſſe verurſachten
trag für Bariton mit Gitarrebegleitung „Morgenlic t
Stadt und Land.
ſchwarzen Freiſchar von 1813” die mit reichem Mäl
Schaden; in einem ſolchen Falle kann außer vollem Erſatz
ausgezeichnet wurden. Gemeinſame Geſänge, ſowien
auch eine geldliche Entſchädigung beanſprucht werden. Das
Darmſtadt, 27. Oktober.
prächtiges patriotiſchesk Feſtſpiel „Heldinnen aus
Preßverfahren wird beſchleunigt. Schließlich wird das
F. C. Freie Vereinigung heſſiſcher Nationalliberaler. Jahr 1813” von A. Srey, in dem die Damen Frl
privatrechtliche Verhältnis zwiſchen dem Verleger und ſei= Die geſtern im „Kaiſerhof” zu Frankfurt abgehaltene als Frau v. Schmettau Frl. Decher (Th. Körners M
nen Mitarbeitern geregelt in der Abſicht zu verhindern, Jahreshauptverſammlung der „Freien Vereini= Frl. Haun, die Soldatentochter Eleonore Prohask
gung” heſſ. Nationalliberaler” war aus allen der Vereini= Zeißler als Soldatenmutter Stegen aus Lüneburg=-ndd
daß Journaliſten gezwungen werden, gegen ihre Ueber= gung angeſchloſſenen Teilen der Reichstagswahlbezirke Frl. von der Breke als Königin Luiſe in Darſtellugund
zeugung zu ſchreiben.
durch Delegierte, unter ihnen der Reichstagsabgeordnete Sprache Vorzügliches leiſteten, bildete den Schlußedens
Eir den bend er er mit ſche Dat u den Elen f iter ſeund wiehhe ſic ſo egem wiendelich n nchen
Gewiß wollen wir das. Gewißt Aber nichteſtbhlt
geladen, und obwohl er ſich herzlich darauf freute, ſo
Es gab eine Eleganz, die auch dieſer Frau imponieren damit vor den Kopf zu ſtoßen!
fühlte er doch, wie es Irma nicht ganz angenehm war.
mußte. Sie brauchte ſchöne Kleider, um ſich wohl zu füh=
Wennn Du’s ſo auffaßt, fahren wir ſelbſtverſtändlichl
Sie war gleichzeitig mit ihm nach Wien zurückgekehrt, len. Sonſt war ſie nicht ſie ſelbſt.
in der Tramway!
und dem ſeligen Rauſch ihres Idylls war bei ihr unwill=
Und Joſef, der Irma ſonſt zu gern zu einer Fiaker
Und ſo nahm ſie ihr koſtbares Kleid aus dem Schranke
kürlich eine Ernüchterung gefolgt. Plötzlich waren ſie durch und legte es für dieſen Beſuch an. Sie wollte die Dame fahrt verführt hatte, ſtieg mit ihr in den nächſtenages
die Menſchen und Häuſermaſſen Wiens getrennt, plötzlich von Welt markieren, unbekümmert um der andern Anſich= der Straßenbahn.
ſaß ſie wieder allein in ihrer Penſion. Dazu hatte Joſef ten. Sie fühlte am Blick, den Joſef über ihre Geſtalt
Draußen in der Wohnung der Eltern war alles darauz
ſie erſucht, um allen Redereien entgegenzutreten, ſich weder ſtreifen ließ, da er ſie abholen kam, daß ſie ihm zwar in den Sohn und ſeine Braut feſtlich und herzlich zu emt
bei ihm zu zeigen, noch ſonſt allzu viel allein auszugehen. dieſer Robe gefiel, daß er aber doch unwillkürlich an das fangen. Selbſt der Profeſſor, der ſonſt an ſchulfreienach
So ſaß ſie in den gemieteten vier Wänden, ohne zu wiſſen, Urteil ſeiner Eltern dabei dachte.
mittagen breit und behaglich an ſeinem Schreibtiſch 3
was mit dem Tag anzufangen. Draußen war es neblig
ſitzen pflegte, war fortwährend in Bewegung und ſa
Bin ich zu elegant? fragte ſie lachend.
und ſchmutzig, feuchtkalt, gar nicht ſo hell und klar und
hier und dort nach dem Rechten. Nur Hanſi ſchien ſich ars
ſonnig wie in Gutenſtein. Das alles drückte auf ihre
Er wich aus. Nein, nein, aber es wäre gar nicht not= dieſen Empfang nicht zu freuen.
Stimmung, ſie kam ſich ſo befangen vor, gefangen durch wendig geweſen, meine Eltern ſchauen auf ſo was gar
Du machſt ja ein ganz böſes Geſicht, Hanſi, was i
ihren Verſpruch, gefangen durch ihren Aufenthalt. Sie nicht!
denn los, fragte der Vater. Freuſt Du Dich denn g
Sie ſollen aber ſchauen, ſie ſollen ſehen, was für eine nicht, daß uns Joſef eine Braut ins Haus bringt?
ſpürte plötzlich unſichtbare Feſſeln, die ſie drückten und
ſchicke Braut Du haſt! Es lag etwas Herausforderndes in
quälten.
Nein! antwortete ſie trotzig.
Schon nach Tiſch hatte ſie begonnen, für den Spät= ihren Worten
Ja, warum denn nicht?
Sie machten ſich langſam auf den Weg zur
Straßen=
nachmittag Toilette zu machen. Alle ihre Kleider hatte ſie
Weil ich ſie nicht mag!
aus dem Schrank geriſſen, keines ſchien ihr für den Beſuch bahn. Du, Joſef, wollen wir nicht lieber einen Wagen
Aber Du haſt ſie doch gar nicht geſehen!
bei den zukünftigen Schwiegereltern geeignet. Sie fürch= nehmen?
Ich mag ſie aber doch nicht und ihn auch nicht mell
tete den Blick der Frau Betta, jener merkwürdig klarſehen=
Wenn Du durchaus willſt, aber es macht ſich doch weil er falſch iſt.
den echten Frau, wie ſie ihr von Joſef geſchildert worden etwas komiſch, wenn wir im Fiaker daherkommen. Ich
Kind, Kind, was redeſt Du daher!
war, die wollte keine Eleganz, keine Auffälligkeit. Und möchte es vermeiden, als wollten wir uns höher ſtellen
O, ich weiß ſchon — ſeine Geliebte war ſie!
dennoch gehörte zu ihren zierlichen Gliedern, zu ihren als die, denen der Beſuch gilt, — die können ſich eben
Nun halt gefälligſt Deinen Schnabel. Jede Braut
dunklen Haaren, zu ihrem friſchen Teint ein bißchen Leben keinen Fiaker leiſten!
zuerſt im gewiſſen Sinne die Geliebte ihres Zukünftiges!
und Farbe auch in der Toilette. Sollte ſie ihre Eleganz
Meine Mutter ja auch nicht, — aber warum ſollen
Nein, nein, hier war’s anders. Beſucht hat ſie ihe!
laſſen, um andern Frauen zu gefallen? Ein Trotz kam wir beide nicht höher hinaus wollen als unſere Eltern?
(Fortſetzung folat.)
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7
Nummer 257.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 27. Oktober 1913.
Seite 3.
ſön verlaufenen Familienſeier der Marinsgemeinde, dem ſOefentlicheit getreten ſei, um auch das neueſie Feuer, ſdavon erlit durch den Luſdruck eine innere Verletung
ſich Herr Pfarrer Widmann in beſonderen Dankesworten wehr=Löſchgerät, die neue Autoſpritze, in Tätigkeit zu des rechten Ohres. An dem Kaufhaus Schneider wurden
die Mitwirkenden beredten Ausdruck gab.
zeigen. Die heutige Hauptübung habe gezeigt, daß die zwei wertvolle Scheiben der Schaufenſter total zertrüm=
Vortrag „Rund um die Erde‟ Für den am näch= Feuerwehr Darmſtadts gleich derjenigen anderer Groß= mert.
ßer Donnerstag, den 30. Oktober, abends 8 Uhr, im ſtädte auf der Höhe der Zeit ſtehe und daß die Automobil=
Wien, 25. Okt. (Selbſtmord und vierfacher
roßen Feſtſaal der Turngemeinde ſtattfindenden Vortrag ſpritze ein unentbehrliches und wertvolles Inſtrument für Mord.) In ihrer Wohnung in der Burghardgaſſe
bes Herrn Hofrat Edward: „Rund um die Welt” findet den Feuerlöſchdienſt geworden ſei. Der Stadt Darmſtadt, wurde die Anwartefrau Schwarzer, die von ihrem Manne
Verkauf der Einlaßkarten nur im Verkehrsbureau ſtatt. ihrer Verwaltung und Vertretung gebühre Dank dafür, getrennt lebte, mit ihren vier Kindern durch Kohlen=
Panik im Kino. Am Samstag abend gegen daß ſie dieſe reichen Mittel zum Feuerſchutz ihrer Bür=oxydgas vergiftet tot aufgefunden. Es liegt
Uhr entſtand im Olympiatheater in der Rheinſtraße ger zur Verfügung geſtellt habe. Redner dankte in herz= Selbſtmord und vierfacher Mord vor. Es iſt die Tat einer
ie Panik dadurch, daß während der Vorführung eines lichen Worten dem Korps und ſeinen Führern und be= verzweifelten Mutter.
i.ms plötzlich Dunkelheit eintrat, eine Stichflamme in ſonders dem Kommandanten, Branddirektor Fiſcher, für
Rom, 25. Okt. (Die Erkrankung Kokow=
Er Luke ſichtbar ward und der Theaterraum ſich mit ihre aufopfernde erſprießliche Tätigkeit im Dienſte derzows.) Wie es in dem von den Aerzten Bretſchneider
Nauch füllte. Unter Feuerrufen drängte alles zur Türe, Menſchenliebe. Im Auftrag Seiner Königl. Hoheit des und Marchiafava unterzeichneten Krankheitsberichte heißt,
ſoch konnte das aufgeregte Publikum bald beruhigt wer= Großherzogs überreichte er ſodann das Ehrenzeichen leidet der Miniſterpräſident Kokowzow an
Geſichts=
ſen. Ein Film war in Brand geraten, er konnte aber für 25jährige Dienſtzeit den Feuerwehrleuten:roſe. Die Krankheit neigt dazu, ſich nicht weiter
auszu=
den Hof hinabgeworfen und abgelöſcht werden, ehe Peter Schönbein, Karl Weitzel, Michael Weinmann, Phi= dehnen. Keine Komplikationen im Allgemeinbefinden
ſößeres Unglück entſtand.
lipp Albert, Heinrich Schuck und Juſtus Becker und brachte und keinerlei beunruhigende Symptome werden bemerkt.
auf Seine Königl. Hoheit den Großherzog ein dreiſaches 1 Die Temperatur war morgens nach gutem Schlaf 36,
Hoch aus.
Puls 80, Atmung 20. Die lokalen Erſcheinungen ſind ge=
Feuerwehr=Uebung.
Als Ehrung des Korps erhielten die Jubilare eine beſſert.
St. Die Freiwillige Feuerwehr veranſtaltete geſtern Uhr mit Widmung und von den Mannſchaften der
betref=
fenden Züge noch Ehrengeſchenke, die ihnen mit herzlichen
dem Platz vor dem ſtädtiſchen Lagerhauſe in der Blu=
Der Kaiſer in Oeſterreich.
Glückwünſchen überreicht wurden.
erithalſtraße eine große Feuerlöſchübung, der, wie immer.
* Beneſchau, 25 Okt. Heute abend fand im großen
Mit Dienſtalterszeichen wurden durch Branddirektor
im zahlreiches Publikum beiwohnte. Unter den geladenen
Speiſeſaale des Schloſſes zu Konopiſcht ein Diner
Fiſcher noch ausgezeichnet: Für 20 Dienſtjahre:
Ubrengäſten befanden ſich u. a. die Herren Generalleut= die Feuerwehrleute Joſeph Hübner, Ludwig Becker Wil= zu 26 Gedecken ſtatt. Rechts vom Kaiſer ſaßen die
Her=
unt v. Plüskow, Generalmajor v. Randow, Major helm Leichweiß, für 15 Dienſtjahre: Friedrich zogin von Hohenberg, links die Fürſtin Starhemberg,
Weſternhagen (Leibgaede=Infanterie=Regt. 115), Abel, Robert Hinkel, Philipp Kropf. Paul Joſt, Heinrich gegenüber ſaß der Erzherzog Franz Ferdinand, links von
legierungsräte Frhr. v. Starck und Reinhart, Direk=
Geiß, Peter Treuſch, Peter Ihrig, Philipp Darmſtädter, dieſem die Fürſtin Fürſtenberg, rechts die Fürſtin
Lob=
r der Brandverſicherungskaſſe Melior, Regierungsratfür 10 Dienſtjahre: Wilhelm Gries, Jakob Munter= kowitz. Nach dem Diner verabſchiedete ſich der
Lennes, Bureaudirektor Daub, Direktor Rudolph mann, Philipp Blechſchmidt, Philipp Lenges, Johann Kaiſer von der Herzogin von Hohenberg und den
Da=
r Städtiſchen Waſſerwerk, mehrere Stadtverordnete und Seibert und Adam Hildenbrandt. Dieſen Jubilaren men der Geſellſchaft und fuhr um 10 Uhr 40 Min, zum
kertreter auswärtiger Feuerwehren. Der Löſchübung wurde als Ehrung ein dreifaches „Gut Wehr” ausge= Bahnhof. Auf dem Bahnhof veraßſchiedete ſich der Kaiſer
ung eine Beſichtigung der ſämtlichen auf dem Platze auf= bracht. Ein reichhaltiges muſikaliſch=deklamatoriſches in überaus herzlicher Weiſe vom Erzherzog und küßte ihn
ſſiellten Löſcheinrichtungen durch die Ehrengäſte voran, Programm nebſt lebenden Bildern „Gott zur Ehr, dem auf die Wange. Der Kaiſer ſprach dem Erzherzog ſeine
der Herr Branddirektor Fiſcher ſachkundige Erläu= Nächſten zur Wehr” und ein Theaterſtück „Nur für die lebhafteſte Genugtuung über die ſchönen in Konopiſcht ver=
Pungen gab. Beſonderes Intereſſe fand hierbei die neue Feuerwehr”, ſowie künſtleriſche Darbietungen des Darm= brachten Tage aus. Hierauf verabſchiedete ſich der Kaiſer
Blomobilſpritze, die heuer zum erſten Male bei einer ſtädter Mandolinenkranzes verſchönten die Schlußſeier.
vom Freiherrn von Rumerskirch, Oberſt Dr. Bardalff und
ung vorgeführt wurde.
dem Grafen von der Straten. Sodann beſtieg der Kaiſer
Für die Brandaufgabe war angenommen, daß
— Roßdorf, 26. Okt. (Rote=Kreuz=Medaille.) den Hofzug, trat an das Fenſter als der Zug ſich kurz vor
den Räumen des Lagerhauſes Feuer entſtanden war. Zu den Herren, denen die Rote=Kreuz=Medaille vom Kaiſer 11 Uhr in Bewegung ſetzte, ſalutierte und winkte dem
bis zu ſeiner Entdeckung ſo wütete, daß bereits dar verliehen wurden, gehört auch Herr Dr. Guſtap Bau=! Erzherzog vom Fenſter aus zu.
(
hitlere Teil des Daches in Flammen ſteht. Ein Vor= mann, praktiſcher Arzt, hier.
Wien, 26. Okt. Kaiſer Wilhelm iſt heute
hingen in das Innere des Gebäudes iſt nicht mehr
mög=
vormittag um 11 Uhr auf dem Bahnhof Penzing
ein=
es muß zur Bekämpfung des Feuers der Angriff von
getroffen. Er wurde vom Kaiſer Franz Joſef
emp=
fangen und herzlich begrüßt.
ien geſchehen. Bei Ankunft der Feuerwache zeigen ſich
Reich und Ausland.
* Wien, 26. Okt. Von dem Jagdbeſuche beim
einem Fenſter des 3. Obergeſchoffes noch Perſonen, die
Aus der Reichshauptſtadt, 25. Okt. Zugleich mit ſei= Erzherzog=Thronfolger Franz Ferdinand aus
Ko=
le erwarten; dieſelben werden unter Gebrauch des
kungtuches in Sicherheit gebracht. Es wird vanach nem Geburtstage kann Generaloberſt von Scholl in nopiſcht kommend, traf Kaiſer Wilhelm heute
vor=
einer Schlauchleitung über die Drehleiter nach dem voller körperlicher und geiſtiger Friſche heute das fünf= mittag zu einem eintägigen Beſuche bei Kaiſer Franz
Jo=
ſahe und mit einer Schlauchleitung über die Anlegleiter zigjährige Dienſtjubiläum feiern. Sein Eintritt als ſef ein. In Schönbrunn, Hitzig und Penzing ſind die
Häu=
ſädem Inneren der Angriff eingeleitet. Die inzwiſchen Freiwilliger in das Großherzoglich Heſſiſche 2. Reiter= ſer beflaggt. Trotz des ſchlechten Wetters ſind viele
Tau=
ſtreigerufenen Züge beteiligen ſich wie folgt an den regiment iſt zwar ſchon am 11. Februar 1863 erfolgt; die ſende gekommen, um den Kaiſer zu ſehen und bildeten in
bſcharbeiten: Der 3. Zug mit zwei Schlauchleitungen Dienſtzeit vor Beginn des 18. Lebensjahres wird aber den vom Penzinger Bahnhofe zum Schönbrunner Schloſſe
e die Maſchinen= und Anlegleiter an der Nordſeite des nur im Kriegsfalle gerechnet. So kommt es, daß der 68. führenden Straßen Spalier. Auf dem Penzinger
Bahn=
hiaes; der 1. Zug mit zwei Schlauchleitungen über die Geburtstgg und der Jubiläumstag zuſammenfallen. An= hofe, der mit Blumen, Blattpflanzen und Emblemen
ge=
iaſchinen= und Anlegleiter an der Südſeite des Baues; läßlich ſeines fünfzigjährigen Militärjubiläums ſind ihm ſchmückt war, nahm eine Ehrenkompagnie des 16. Infan=
2. Zug nimmt Aufſtellung mit der Maſchinen= und zahlreiche Blumenſpenden und Glückwünſche zugegangen. terie=Regiments mit Fahne und Muſik Aufſtellung. Kurz
tſegleiter an dem nördlichen Giebel unter Gebrauch= Auch der Kaiſer und die Kaiſerin überſandten Glück= nach 10 Uhr verſammelten ſich hier die offiziellen Perſön=
Uhne von zwei Schlauchleitungen; der 5. Zug macht einenwunſchtelegramme. Der Kaiſer überſandte ſeine Büſte in lichkeiten, u. a. der Korpskommandant General der
Inſan=
itrif mit der Anlegleiter und einer Schlauchleitung an Bronze. — Die Mitglieder der engliſchen Abteilung der terie von Ziegler, der Stadtkommandant Feldzeugmeiſter
ſüdlichen Ende des Baues Durch den großen Vor=König=Eduard=Stiftung ſind heute früh hier Wikulli, der Statthalter Freiherr von Bienerth,
Bürger=
lſtan Hafer, der in dem Gebäude lagert, findet das Feuereingetroffen und im Hotel Adlon abgeſtiegen. Vormit= meiſter Dr. Weißkirchner, Polizeipräſident von Brzeſowsky,
Uie Nahrung, daß nicht zu verhindern iſt, daß ſich der tags 11 Uhr fand die gemeinſchaftliche Sitzung der briti= die Herren der deutſchen Botſchaft der ſächſiſche Geſandte
ige Dachſtuhl in Flammen ſtellt. Es wird danach mit ſchen und der deutſchen Abteilung im Bureau der deut= Graf Rer, der bayeriſche Geſchäftsträger von Frays, der
bil Schlauchleitungen von der Automobilſpritze an der ſchen Abteilung ſtatt. Sie beſchäftigte ſich hauptſächlich mit deutſche Generalkonſul in Budapeſt von
Fürſtenbera=
hid= und Südſeite des Lagerhauſes vorgegangen und ſo der Verwendung der überſchüſſigen Beiträge beider Ab= Stammheim, der deutſche Konſul von Vienot, der
öſter=
reichiſch=ungariſche Botſchafter in Berlin Szoegyeny=Ma=
Feuer nach der Mitte gedrängt und abgelöſcht. Esteilungen für Studierende in England und Deutſchland. rich, der öſterreichiſch=ungariſche Militärattaché Oberſt=
Von Deutſchen ſtudieren mit dieſen Stipendien in Eng= leutnant Frhr. von Bienerth, der dem Kaiſer für ſeinen
zum Schluß 11 Schlauchleitungen in Tätigkeit.
Die Uebung, die unter Leitung des Herrn Branddirek=land augenblicklich vier Herren; in Deutſchland haben Aufenthalt zugeteilte Ehrendienſt, ferner Abordnungen des
Fiſcher ſtand, nahm einen vorzüglichen Verlauf ſieben engliſche Herren ihre Studien aufgenommen.
Vereins Niederwald und anderer deutſcher Vereine.
Ge=
bewies aufs neue, daß ſtetig und fleißig daran ge=Ueber ein eigentümliches Automobilunglück raume Zeit vor 11 Uhr fanden ſich auf dem Bahnhofe die
Petet wird, unſere Feuerwehr tatkräftig, leiſtungsfähig berichtet der Berliner Lokal=Anzeiger folgendes: Als Erzherzöge Peter Ferdinand, Ludwig Salvator, Franz
ſchneidig zu erhalten. Die Arbeiten wurden ſach= heute morgen der Ingenieur Libau von den Oryx=Werken Salvator, Friedrich und Karl Albrecht in deutſchen
Uni=
ſlrß und mit Ruhe, aber ſchnellſtens ausgeführt, in in Reinickendorf in Begleitung eines Chauffeurs auf einer formen mit den Ordensbändern ein. Bald erſchien, vom
taſchend kurzer Zeit waren das Sprungtuch und ſon=Automobilprüfungsfahrt das Hofjagdrevier paſſierte, wech= Publikum mit brauſenden Hochrufen begrüßt, unter den
e Rettungseinrichtungen zur Stelle und in Funktion ſelte auf der Strecke zwiſchen Sumt und Zühlsdorf ein Klängen der Volkshymne der Kaiſer in der Uniform eines
Hald konnten rieſige Waſſermaſſen in den „Brandherd” Damhirſch über die Chauſſee und wurde von dem preußiſchen Generalfeldmarſchalls mit dem Bande des
thleudert werden. Die zum Schluß in Tätigkeit tre= Kraftwagen überfahren. Der Chauffeur wollte den mit Schwarzen Adlerordens und ſchritt die Front der Ehren=
90 Kilometern Geſchwindigkeit dahinſauſenden Kraft= kompagnie ab. Kaiſer Franz Joſef war trotz des nebligen,
Automobilſpritze funktionierte tadellos.
wagen noch zur Seite lenken, dieſer geriet dabei aber ins ſehr feuchten Wetters, perſönlich erſchienen, um ſeinen
ſt =Parademarſch beſchloß die Uebung.
ülbends fand in den feſtlich geſchmückten Räumen des Schleudern und fuhr in den Chauſſeegraben, wo er ſich Freund am Bahnhofe zu empfangen. Der Monarch be=
Kützenhofs” ein Feſtakt, verbunden mit einer Ehrung überſchlug und ſtark beſchädigt wurde. Die Inſaſſen grüßte zuerſt die Erzherzöge und zog einige zur Aufwar=
Kährig gedienter Feuerwehrleute, ſtatt, zu der ſich dieſtürzten heraus und blieben unter den Trümmern liegen. kung erſchienene Herren ins Geſpräch und unterhielt ſich
ſſulsraden mit ihren Familien ſehr zahreich eingefun= Der Chauffeur erholte ſich bald wieder, der Ingenieur längere Zeit mit dem Geſandten Rer und dem Botſchafter
patten. Als Ehrengäſte waren erſchienen die Herren Libau hatte dagegen ſchwere Verletzungen am Kopf und von Szoegyeny=Marich.
Punkt 11 Uhr wurde gemeldet, daß der Zug einfahre.
ierungsrat Gennes und Regierungsaſſeſſor Pabſt, an der Wirbelſäule davongetragen.
Saarbrücken, 25. Okt. (Exploſion.) In der Der Kaiſer trat dicht an das Gleis heran. Die Muſik
Stadtverordneter Schupp, ſowie zahlreiche Freunde
Feuerwehrſache. Branddirektor Fiſcher begrüßte Hauptverkehrsſtraße von Saarbrücken, der Bahnhofſtraße ſpielte „Heil Dir im Siegerkrank”, Kaiſer Wilhelm,
ſhirzlichen Worten die Ehrengäſte und Kameraden und ereignete ſich heute vormittag nach 11 Uhr vor dem an der in öſterreichiſcher Generaluniform, entſtieg raſch dem Zuge,
he beſonders der Stadtverwaltung und den hohen Ecke der Betzenſtraße gelegenen Kaufhaus M. Schneider umarmte den Kaiſer, die Monarchen küßten einander
hönden für die ſtete Fürſorge und Unterſtützung der eine Exploſion, durch die der ſchwere eiſerne Deckel zweimal, ſchüttelten ſich die Hände und ſprachen längere
Kerwehrſache herzlichen Dank und hohe Anerkennung leines Schachtes der Kabelleitung haushoch! Zeit herzlich miteinander. Die Begrüßung war von außer=
. Herr Regierungsrat Gennes begrüßte im Auf=emporgeſchleudert wurde Es handelt ſich jeden= ordentlicher Wärme und Innigkeit. Während Kaiſer Franz
kder Großh. Regierung die Feuerwehrleute, erwähnte, falls um eine Exploſion unterirdiſch angeſammelter Gaſe. Joſef das Gefolge Kaiſer Wilhelms vorgeſtellt wurde,
die Freiwillige Feuerwehr Darmſtadts heute ſeit! Drei im Augenblicke der Exploſion vorübergehende Frauen begrüßte Kaiſer Wilhelm herzlich die Erzherzöge und die
erer Zeit wieder mit einer größeren Uebung vor die wurden eine Strecke weit über die Straße geworfen. Eine zum Empfang erſchienenen offiziellen Perſönlichkeiten,
wo=
bei er ſich mit ſeinen alten Bekannten, dem Statthalter
ihrem büntbewegten Leden und Treiben hat. Die ganzeFrhrn. v. Vienerih und dem Bolſchaſter von Szoegpenh
proßherzogliches Hoftheater. Szene mt dem unausgeſetzt fluktuierenden Gewoge und unterhielt. Hierauf ſchritt der Kaiſer zur Linken des Kai=
Gedränge der bunten Menge des Quartier latin war ein ſers Franz Joſef die Front der Ehrenkompagnie ab, wo=
Meiſterſtück der Regie. Auch die Winterlandſchaft des 3. bei ihm auf dem linken Flügel der Ehrendienſt vorgeſtellt
Sonntag, den 26. Oktober
Aktes mit dem vorüberziehenden Gewölke und dem auf= wurde. Das Publikum auf dem Bahnhofe brach in brau=
Die Boheme.
ſteigenden Nebel (der ſich vorſchriftswidrig freilich auch ſende Hochrufe aus. Die Monarchen verließen den Bahn=
W-l. Puccinis Tragödie der armen Mädchen „Die auf den Zuſchauerraum verteilte) war ſtimmungsecht und hof und beſtiegen den Leibwagen. Kaiſer Wilhelm ſaß
rechts neben Kaiſer Franz Joſef. Unter immer erneuten
ème”, deren ernüchternde Proſa durch die Pracht ſchön
Hochrufen des Publikums wurde die Fahrt nach Schön=
Poeſie der Muſik verſchönt und verklärt wird, ge=
Die heutige Aufführung der Oper dürfte die gelun= hrunn angetreten. In einem Hofwagen folgten die
Erz=
e heute, neueinſtudiert und neuinſzeniert, mit großem genſte geweſen ſein, die wir hier erlebt haben, da jede
herzöge und das Gefolge. In Schönbrunn erwarteten den
bolge wieder zur Aufführung. Der rieſige tonliche Partie die denkbar beſte Beſetzung erhalten hatte und Monarchen der Oberſthofmeiſter und der Oberzeremonien=
Wreand, der in der Oper entfaltet wird, ſteht zwar zu viel ſtimmlicher Aufwand und tonliche Pracht entfaltet meiſter und geleiteten ihn in den Saal, wo die
Erzher=
künſtlerliebelei und Griſettenliaiſon in keinem Ver= und ſehr künſtleriſch geſungen wurde. In erſter Linie gilt zoginnen Maria Annunziata, Maria Thereſia und Blanca
Mits, ſo daß man oft mit Mareell ſagen müß: „Gott, dies von Herrn Globerger als Rudolf und Frl. Fſabella den Monarchen begrüßten. Sodann geleitele
für erhabenes Pathos”; wenn man aber von dieſem Geyersbach als Mimi, die das erſte Liebesduett Kaiſer Franz Joſef ſeinen Gaſt in die für ihn beſtimmten
verhältnis abſieht, kann man der grandioſen Technik, wundervoll ſangen, weshalb es doppelt ſchade war, daß Zimmer Nach kurzer Zeit erwiderte der Kaiſer den Be=
Reichtum an Erfindung und Ausdrucksmitteln und es mit einem Mißklang hinter der Szene abſchloß. Stimm= ſuch Kaiſer Franz Joſefs.
Wien, 27. Okt. Kaiſer Wilhelm iſt geſtern
inreißenden dramatiſchen Schwung der Muſik an lich und geſanglich auf gleicher Höhe ſtand das
Liebes=
ſäne Bewunderung nicht vorenthalten. Ihre reinen duett des 3. Aktes, Leiſtungen, die uneingeſchränktes Lob abend 9 Uhr nach Wildpark abgereiſt.
rhheiten kamen bei der heutigen Beſetzung zu vollſter verdienen und das Publikum begeiſterten. Das Künſtler=
Wung, und auch die muſikaliſche Leitung des Herrn quartett der Dachkammer wurde durch die Herren Sem=
Herbſtrennen des Heſſiſchen Reiter=
und die Regie des Herrn Nowack waren mit per als Mareell, Stephani als Collin und
Ver=
l bemüht, die muſikaliſchen Feinheiten mehr heraus=tram als Schaunard, die ihre Partien prächtig ſangen
vereins.
Abe iten und zum Bewußtſein zu bringen und allzu rea= und in der Darſtellung Humor mit künſtleriſchem Takt ver=
St. Die Herbſtrennen, die der Heſſiſche Reiterverein
güte, mit der Muſik im Widerſpruch ſtehende, unhar= einigten, aufs beſte ergänzt. Auch die Reſerve, die ſich
Aliſche Unterſtreichungen zu vermeiden. So übertraf die Frau Kallenſee als pikante und temperamentvolle geſtern auf dem Griesheimer Truppen=Uebungsplatz
ver=
kinſtleriſche Wirkung der Aufführung ohne Zweifel Muſette auferlegte, gereichte der Rolle nur zum Vorteil. anſtaltete, waren nicht ſonderlich vom Wetter begünſtigt,
Die kleine Rolle des Hausherrn war durch Herrn Krae=nahmen aber durchweg ſportlich intereſſanten Verlais.
n früheren.
Im der Inſzeneſetzung der Oper waren manche Ver=ger und die des Aleindor durch Herrn Thomſen ver=Einige leichte Stürze waren ohne merklichen Nachteil für
rungen und Verbeſſerungen vorgenommen worden, treten. Keiner fiel aus dem Rahmen des Ganzen heraus Reiter und Pferd. Der Beſuch der Rennen war gut, die
d ers gilt dies von dem 2. Akte, mit deſſen Inſze=und alles ſtand in ſchönſter, harmoniſcher Uebereinſtimmung einzelnen Felder fanden auffallend ſtarke Beſetzung.
Griesheimer Jagdrennen. Ehrenpreis,
Alig Herr Nowack ein glücklicher Wurf gelungen iſt. zu einander. Das Publikum nahm die Aufführung mit
gegeben von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog,
zene war in das Zimmer des Café Manus ver=begeiſtertem Beifall auf.
und weitere Ehrenpreiſe. Für 4jährige und ältere Pferde.
von dem man einen Ausblick auf die Straße mit
Nummer 257.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 27. Oktober 1913.
Seite 4.
London, 27. Okt. Ein mit Padſindern beſehut
Diſtanz zirla 20 Meter. Erſer: Lt. Frhrm. von W al= (Hinden, Ich wit hier das Wort nehmen, denn hier iſt
denfels (Leibdrag.=Regt. Nr. 24) Eugen (Beſ.), der Zwiſchenfall entſtanden, der die bekannten Schwierig=Segelboot, das vor der Themſemündung kreuz=
Zweiter: Lt. v. Häniſchs (Gardedrag.=Regt. Nr. 23) keiten geſchaffen hat. Romanones erinnerte an die De= wurde von einem Dampfer angerannt, entzweigeſchnitts
Moroſe (Lt. v. Storch, Gardedrag.=Regt. Nr. 23), Dritter: miſſion des Präſidiums des Senats, die infolge der Ein= und ſank. 4 Pfandfinder ertranken.
* Liſſabon, 26. Okt. Der Millionär Carvalho Mo=
Oblt. Frhrn. v. Biegelebens (Feldart.=Regt. 25) Tar= bringung des Zweckverbandsgeſetzes erfolgte und ſkizzierte
ſodann den Verlauf der Ereigniſſe in Marokko ſowie der lteiro und der Maior Mergulhao ſind wieht
peja (Beſ.).
Streikbewegung in Barcelona und ſetzte die Beweggründe reigelaſſen worden.
2. Jagdſpring=Konkurrenz. Ehrenpreis,
* Riga, 26. Okt. Anläßlich der Jahrhundertfen
gegeben von Frhrn. Max von Heyl, und weitere Ehren= auseinander, die die Regierung zur Vertagung der Cortes
preiſe Es waren zu ſpringen: Ein braunes Koppelrick veranlaßten. Er gedachte der Beſuche König Alfons in der Befreiungskriege fand die feierliche
1,10 Meter, eine rote Mauer 1,20 Meter, ein Doppelſprung, Paris und des Präſidenten Poincarés in Madrid, wo=hüllung des von der Stadt errichteten Denkma
zwei braune Gitter, je 1 Meter hoch, mit 6 Meter Ab= durch ſich die franzöſiſch=ſpaniſchen Beziehungen enger ge= des aus Livland ſtammenden Generalfeldmarſchal
ſtaltet hätten. Die Politik der gegenwärtigen Regie= Fürſten Barclay de Tolly ſtatt.
ſtand, ein Graben von 2,50 Meter mit kleiner Hürde da=
* Odeſſa, 26. Okt. Im hieſigen Diſtrikt ſind ind
vor, ein Gittertor 1 Meter hoch, rechts und links Draht, rung ſei derart, daß die folgenden Regierungen ſie nur
2 braune Koppelricks 1,20 Meter auseinander, je 1 Meter entweder foctſetzen oder auslöſchen könnten. (Zuſtim= letzten Woche ſechs Perſonen an Cholera erkraß
hoch, mit Graben dazwiſchen. Sämtliche Hinderniſſe, mit mung.) Romanones kündigte ferner ein Geſetz über die Eine Perſon iſt geſtorben. Seit Ausbruch der Sells
Ausnahme des Gatters, mit Fängen. Für Pferde, welche Gewiſſensfreiheit an und ſprach von den heute vom Finanz= werden 37 Krankheits= und 15 Todesfälle gezählt.
in Springkonkurrenzen mehr als einen 1. Preis gewon= miniſter eingebrachten Geſetzentwürfen. Er ſprach ſodann der Stadt iſt in der letzten Woche keine Erkrankung
nen haben, wurden ſämtliche Hochſprünge um 20 Zenti= von der wirtſchaftlichen Lage des Landes und erklärte, gekommen.
Valona, 26. Okt. Das Komitee der hier wellet
meter, das doppelte Koppelrick um 10 Zentimeter erhöht ſeit 1909 habe das öffentliche Vermögen um 155000000
und auf 1,50 Meter auseinandergerückt und der Graben Peſetas zugenommen. Der Miniſterpräſident erwähnte den Flüchtlinge aus Südalbanien berief geſten
um 50 Zentimeter verbreitert. Erſter: Rittm. Freyers weiter die Annäherung gewiſſer republikaniſcher Elemente eine Verſammlung gegen die Behandlung der
(Leibdrag.=Regt. Nr. 24) Vergißmeinnicht (Beſ.) an die Monarchie und ſprach die Hoffnung aus, daß der völkerung in den von den Griechen beſetzten ſüda
Fehlerlos. Je einen 2. Preis Herrn Edgar FlinſchsTag nahe, wo alle demokratiſchen Ideen im Schoße der niſchen Gebieten ein, gegen die ſie prote ſtiert
(Frankfurt) Rohtraut (Beſ.), Rittm. Wätjens (Adjut. 25. Monarchie Platz finden würden. Die Regierung wünſche Sämtliche Redner wandten ſich gegen das Vorge
Kav.=Brig.) Horridoh (Beſ.), Oblt. Frhrn. v. Branden=eine wahre Majorität, ſie wolle dieſen Saal nicht ver= der Griechen gegenüber den Südalbaneſen und
ſteins (Gardedrag. 23) Grambow (Beſ.), Fünfter: Rittm. laſſen, ohne dieſe Majorität kennen zu lernen, und ſich nicht den Wunſch aus, daß die Mächte dieſen Zuſtändens
v. Günthers (Ulan.=Regt 6) Gauſcher (Beſ.), Sechſter: mit einer ungewiſſen Majorität ſich begnügen. Ich bitte Ende machen möchten. Die Teilnehmer an der Verſan
Sie nicht um Ihre Stimmen, ſagte Romanones, aber ichlung überreichten der Kontrollkommiſſion ein Memo
Herrn L. Reichenheims Carlo (Lt. v. Iſſendorff).
3. Reitpferd=Jagdrennen für Pferde, die wünſche, daß Sie Ihre Haltung klar zu erkennen geben, dum, in dem ſie auf die harten Bedrückungen und
noch in keinem Rennen um einen Geldpreis gelaufen ſind. denn von Ihrer Haltung wird diejenige der Regierung des unglücklichen Albanervolkes, ſowie die Grauſam
Diſtanz 2500 Meter Erſter: Herrn Paul Heils (Frank=abhängen. Der Liberale Pulido brachte darauf eine der griechiſchen Soldateska hinwieſen und an die Glual
furt) King (Herr Otto Koch, Frankfurt). Zweiter: Lt. Tagesordnung ein, in der der Regierung das Vertrauen mächte und alle ziviliſierten Völker die flehentliche
Frhrn. v. Heyl zu Herrnsheims (Gardedrag=Regt. 23) hausgeſprochen wird. General Agearaga bekämpfte dieſe richteten, dafür zu ſorgen, daß das Leben ihrer Brüde
Harold (Oblt. v. Werneburg), Dritter: Oberſtlt. Frhrn. Tagesordnung, da die Konſervativen die Gründe, aus ſchont und das Albanerland ſobald wie mö
v. Brandenſteins (Gardedrag.=Regt. 23) Bluegirl (Lt. denen die Regierung die Cortes für ſo lange Zeit ver= von einer Okkupation durch fremde Heere befreit
v. Storch), Vierter: Herrn Dr. Eugen Wertheimbers tagte, nicht anerkennen könnten. Auadal Labra (Repu=
(Schluß des redaktionellen Teils.)
blikaner) erklärte, daß ſeine Partei ſich der Abſtimmung
(Frankfurt) Giaconda (Lt. v. Willich).
4. Frankfurter Jagdrennen. Ehrenpreis, enthalten werde. Die Abſtimmung ergab, wie jetzt feſt=
Mutter, Dein Kind muß „Califig” haben
gegeben von Frankfurter Herren, und weitere Ehrenpreiſe. geſtellt worden iſt, 106 Stimmen gegen, 103 Stimmen für,
die liberale Tagesordnung. Nachdem das Ergebnis be= Bei belegter Zunge, Appetitmangel, Neigung
Für Chargen=und aktiven Offizieren geſtellte Dienſtpferde,
Verſtopfung iſt „Califig” das beſte Kindermittll
geritten von aktiven Offizieren. Diſtanz zirka 2500 Meter. kannt war, entſtand eine außerordentliche Bewegung. Der
Erſter: Oblt. Kuhns (Feldart.=Regt. 25) Wothan (Lt. Präſident verſuchte vergeblich, die Ruhe wieder herzu= zur Reinigung der zarten Verdauungsorgane, z. Regel
v. Mertens, Feldart.=Regt. 25), Zweiter: Hauptm.ſtellen. Die Anhänger des Miniſterpräſidenten brachten des Stuhlganges und Vorbeugung der ſo läſtigen
v. Baumbachs (Feldart.=Regt. 61) Union (Lt. v. Oppen, Hochrufe auf den König und Romanones aus. Schließ=ſtopfung, die, wenn vernachläſſigt, eine Laſt fürs
Feldart.=Regt. 61), Dritter: Hauptm. v. Pritzkes (Feldart.= lich verließ Graf Romanones mit ſeinen Anhängern den werden kann. Gerade daher ſollteſt Du, Mutten
Regt. 25) Dahlie (Beſ.) Vierter: Lt. v. Lynckers (Feld= Saal und die Sitzung wurde geſchloſſen.
auf einen geregelten Stuhlgang achten und, wenn
* Madrid, 26. Okt.
Die linksſtehenden Blätter einmal hapert, mit einem Teelöffel voll „Califig”beide
art.=Regt. 25) Danilo (Beſ.).
5. Jagd mit Auslauf. Für Pferde, welche im betonen die Notwendigkeit der Beibehaltung der Hand ſein, ehe das Uebel weiter einreißt. „Caltfig
Jahre 1911, 1912. 1913 kein Flach= oder Hindernisrennenliberalen Politik. Nach den Radikalſten würde von den Aerzten in der Kinderpraxis mit beſonderer Am
im Werte von 500 Mark und darüber gewonnen haben und die Rückkehr Mauras zur Regierung eine Revolution her= liebe verwandt, weil dieſer ſüße „Californiſche Feigenſitlhe
im Jahre 1913 mindeſtens zweimal hinter der Meute desvorrufen. Imperial meldet, daß in der Nacht drei Höl= ſo angenehm einzunehmen iſt, ſo milde und doch gründſie
Heſſiſchen Reitervereins unter Mitaliedern vom Anlegen lenmaſchinen explodierten, eine in der Nähe des Mini= wirkt, ohne den zarten Verdauungsorganen irgendwi
bis zum Halali gegangen ſind. Diſtanz 4000 Meter.ſteriums des Innern. Niemand wurde verletzt. Der Mi= ſchaden, kurz das Beſte für die Kleinen iſt, das
(I,22456
Erſter: Lt. Gallos (Train=Btl. 18) Ida (Beſ.), zwei=niſter des Innern erließ bereits ſtrenge Befehle im Hin=ſich denken kann.
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Dritter: Lt. der Reſ. Mercks (Gardedrag.=Regt 23) Gilo=
* Madrid, 27. Okt. Der König beauftragte
jar (Beſ.). Vierter: Oblt. Frhrn. v. Biegelebens (Feld= Maura mit der Bildung des Kabinetts
Die=
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art=Regt. 25) Weſtende (Lt. v. Mertens, Feldart=Regt. 25). ſer lehnte ab und ſchlug Tato, den früheren Führer
Saison September bis Jumi
der Konſervativen, vor. Tato nahm an, behielt ſich aber
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trafen ſich auf dem Olympiaſportplatz an der Heidelber=
Brownsville (Texas), 26. Okt. Nach hier ein= Kuren, Terrain-, Freiluftliege-Kuren. Kanalisafi
ger Straße Olympia und Sportklub zu einem Meiſter= gelaufenen Deveſchen ſcheint die Stadt Monterey 4 Hochquellenleitungen. Theater, Sportplatz, Konga
ſchaftsſpiel. Olympia hat Antritt und ging direkt auf das geſtern mittag ſich den Rebellein ergeben zu haben, 20 Hotels I. Ranges, Sanatorien, zahlreiche Pensio
gegneriſche Tor, doch wird der Ball mit Schwierigkeiten nachdem dort ein verzweifelter Straßenkampf ſtattgefun= und Fremden-Villen.
hinausbefördert. Olympia drängt nun andauernd und in den hatte. Die Bundestruppen, die zum Entſatz herbei=
Prospekte gratis durch die Kurvorstein
der 20. Minute kann Ennsgraber eine von rechts ſchön eilen wollten, ſind nach heftigem Kampfe von den
Re=
vorgelegte Flanke zum erſten Treffer für Olympia ver= bellen geſchlagen worden.
wandeln. Direkt von dem Abſtoß des Sportklubs nimmt
Brownsville (Texas) 26. Okt. In den Kämpfen
Prillwitz den Ball und geht wieder aufs Sportklubtor, um Monterey (Mexiko) ſind angeblich tauſend
wo Walter einen ſchwierigen Schuß von Beck zu klären hat. Mann gefallen.
Wegen Trauerfall
Vom Abſtoß bringt wieder Prillwitz den Ball vor und
Scriba gibt eine ſchöne Flanke ein, die über das Tor
ge=
ist die Klavierschule bis 10. November
köpft wird. Die Ecke bringt nichts ein. Nun verſuchen
Letzte Nachrichten.
die Sportklubflügel einige Durchbrüche, doch kommt der
geschlossen.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Ball ſelten über die Läuferreihe und es wird Halbzeit
Deutſch=Eylau, 26. Okt. (Amtlich.) Heute nacht
gepfiffen mit Olympia führend 1:0. Direkt nach
Halb=
zeit drängt der Sportklub ſtark und kann auch eine Ecke fuhr der Güterzug 7315 infolge Ueberfahrens des
Frau E. Hochstätten
erzielen. Die Ecke wird ſchön eingeſchoſſen, der Ball geht 1 Halteſignals auf den auf dem Bahnhof Deutſch=Eylau
Schulstrasse 15.
(22464
einigemal vor dem Olympiator auf und ab und ein ſtehenden Güterzug 7587. Der Materialſchaden iſt be=
Olympiaverteidiger, in der Aufregung zu klären, tritt den deutend. Perſonen wurden nicht verletzt, der Perſonen
Ball unhaltbar für Dr. Grünewald ins eigene Tor und verkehr iſt ungeſtört.
erzielt ſomit für den Sportklub den Ausgleich. Direkt
vom Abſtoß drängt nun Olympia wieder und kann auch
eine Ecke erzielen. Scriba gibt den Ball ſchön nach rechts
und Schmidt, der Rechtsaußen, hat genügend Zeit, um
den=
ſelben ganz langſam ins Sportklubtor zu ſchieben, kann
ſeinem Verein wieder die verdiente Führung geben
Olympia drängt nun andauernd bis zum Schluß, doch
Heute Nacht verschied plötzlich und unerwartet mein über Alles
wird außer einer weiteren Ecke, die aber nichts einbringt,
geliebter Mann
nichts mehr erzielt. Das Spiel wurde fair durchgeführt
und vom Schiedsrichter Caſpar Mannheim einwandfrei
geleitet.
Luftfahrt.
Pegond in Johannisthal.
* Johannisthal, 25. Okt. Der franzöſiſche Flie=
Malkolaus Hochstättel
ger Pegoud führte heute nachmittag unter Teilnahme
eines vieltaufendtöpfigen Publikums auf dem hieſigen
Flugplatze ſeine aufſehenerregende Flüge aus. Er ſtartete
im 32. Lebensjahre.
das erſte Mal um 3.30 Uhr und das zweite Mal kurz
vor halb 5 Uhr. Jeder Flug dauerte gegen 20 Minuten.
Auf den Flügen flog er ſeine ganze Strecke auf dem
Rücken, mit dem Kopf nach unten, überſchlug ſich mehrere
Im Namen der tieftrauernden Familie:
Male und ſchloß die Flüge mit mehreren ſehr
waghal=
ſigen Kurvenflügen. Vom Publikum wurde der Flieger,
Else Hochstätter.
der ſodann an den Barrieren entlang fuhr, enthuſiaſtiſch
begrüßt.
Darmstadt, den 26. Oktober 1913.
* Johannisthal 25. Okt. Heute nachmittag
4.41 Uhr landete aus Brüſſel kommend der belgiſche
Flieger Lonſer mit ſeinem Deperduſſin=Eindecker.
Die Beerdigung findet statt: Dienstag, den 28. Oktober, nachmittags 2½ Uhr, vom Trauer-
Gera 26. Okt. In Gegenwart des Fürſten
hause Schulstrasse 15 aus.
Heinrich XXXII. von Reuß, des Erbprinzen, der fürſt=
(22463
lichen Damen, des Herzogs Ernſt Günther zu Schleswig=
Holſtein, des Präſidenten des deutſchen Flugverbandes,
wurde der Flugſtützpunkt Gera eingeweiht.
Neun Militärflugzeuge nahmen an den Wettflügen teil.
Tageskalender.
Montag, 27. Oktober.
Druc und Verlagt z. g. Pilickſche Senuahtmnctih
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilletonn
Das ſpaniſche Parlament.
Konzert des Muſikvereins um 7½ Uhr im Saalbau. Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
* Madrid, 26. Okt. In der heutigen Senats=
Verſteigerungskalender.
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streſts
ſitzung waren außer dem Miniſterpräſidenten die Mi=
Dienstag, 23. Okiober,
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mittelungem
niſter des Unterrichts, des Auswärtigen und der Juſtiz Hofreite=Verſteigerung des Jakob Gebhardt aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadſk
erſchienen. Saal und Tribünen waren dicht gefüllt. Bald
(Neue Ireneſtraße 3) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſindt
nach Beginn der Sitzung nahm Miniſterpräſident Graf Gold=, Silber= uſw. Verſteigerung um 2 Uhr an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaigs)
Romanones unter großer Aufnerkſamkeit des Haufes
im ſtädtiſchen Leihamt.
Honorarforderungen ſind beizufügen, nachträgliche werdem
das Wort. Er ſagte: Meine Herren Senatoren! IhreStreulaub=Verſteigerung um 10 Uhr bei Wirt nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nichte
Majorität hat das Schickſal der liberalen Vartei in den 1 Heberer zu Meſſel.
zurückgeſandt.
B
Dar
Nim
[ ← ][ ][ → ] Nummer 257.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 27. Oktober 1913.
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Nummer 257.
Darmſtädter Tagblatt, Montag, den 27. Oktober 1913.
Seite 6.
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Wahl der Beiſitzer zum Kaufmannsgericht.
Auf Grund Art. 11 Abſ. 5 des Ortsſtatuts für das
Kauf=
mannsgericht der Stadt Darmſtadt gebe ich hiermit bekannt, daß
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a) Friedrich Hutzler, b) Heinrich Stähle, e) Richard Böhme.
II. Kaufmänniſche Verbände in Darmſtadt und Deutſcher Bank=
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beamtenverein, Zweigverein Darmſtadt.
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a) Friedrich Schelle. b) Reinhold Lehmann. c) Ernſt Roth.
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dem Krankenkassenverband angehören.
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antragen. Daſelbſt wird auch nähere Auskunft über die Namen der
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Lieferanten und die Preiſe erteilt.
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Darmſtadt, den 13. Oktober 1913.
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