Darmstädter Tagblatt 1913


26. Oktober 1913

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Sadbla
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176. Jahrgang

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N 256.
Sonntag, den 26. Oktober.
1913.
Wilhelm dem öſterreichiſchen Thronfolger und dem
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
ren iſt die franzöſiſche Geburtsziffer um 100000 gefallen;
Kaiſer Franz Joſef abſtattet. Aeußerungen der
in weiteren zehn Jahren wird ſie unter die Spaniens her=
Wiener Preſſe laſſen erkennen daß in dem Beſuch des
untergeſunken ſein, das ſchon 1909 650000 Geburten hatte
deutſchen Kaiſers eine neue Bekräftigung des deutſch=
Das Wichtigſte vom Tage.
bei der Hälfte der Bevölkerung.
öſterreichiſchen Bündniſſes erblickt wird
Der Balkan Amerikas, das unglückliche Mexiko,
Wenn man von Deutſchland ſagt, daß ſeine Ge=
Wie die Braunſchweigiſche Landeszeitung meldet, wird
ſcheint für die Beziehungen der Vereinigten Staa=
burtsziffer
abnehme, ſo iſt das nach Roſſignols Ausdruck
der Herzog=Regent von Braunſchweig am
ten zu Großbritannien wichtig werden zu ſollen. Denn
gerade ſo, wie wenn man von einem Kaufmann, der im
31. d. M. Braunſchweig verlaſſen.
die entgegengeſetzte Stellung, die beide Länder gegenüber
dem Machthaber Huerta einnehmen, hat zu diplomatiſchen
Jahre 1912 nur 2 Millionen Francs ſtatt 2010000 Francs
*e
Auseinanderſetzungen und zu amerikaniſchen Beſchwerden
verdient, er ſei drauf und dran, ſich zu ruinieren. Man
über den engliſchen Geſandten in Meriko geführt. In=
Eanthi iſt Freitag von den Bulgaren beſetzt
betrachte die deutſchen Geburtsziffern von 1905 bis 1909:
worden.
mitten der herrſchenden Wirren iſt Felix Diaz auf meri=
2948.000, 2084000, 2060000, 2076000. 2038000.
kaniſchem Boden gelandet und hat ſeine Abſicht verkündet,
gegebenenfalls gegen Huerta kandidieren zu wollen.
Es gibt höhere und niedrigere; das iſt unvermeidlich. Aber
Beary hat mit dem Dampfer Amerika einen Schlit=
Iſt Mexiko von einer Beendigung des Bürgerkrieges
tatſächlich wächſt die deutſche Bevölkerung, die ſich in 16
ten von ſeiner Nordpolfahrt als Geſchent für
anſcheinend noch weit entfernt, ſo zeigt der neueſte mon=
Jahren um 500000 Seelen jedes Jahr vermehrte, gegen=
das
Deutſche Muſeum in München abgeſandt.
archiſtiſche Putſch in Portugal, daß der Sturz des
wärtig um 800 000900000 Einwohner jährlich. Und
Königtums dem hartgeprüſten Lande keineswegs das Tor
zu einer glücklicheren Zukunft geöffnet hat. Die Teilnahme
wenn dieſe Zunahme wirklich ſtationär bleibt, was übri=
Einer Meldung aus Mexiko zufolge erklärte Huerta,
von Offizieren an der letzten Verſchwörung iſt nicht geeig=
gens
wahrſcheinlich iſt, was ändert ſich dadurch an der
daß er nicht Präſidentſchaftskandidat ſei
net, die Glaubwürdigkeit der beruhigenden Angaben zu
großen Gefahr? Es werden jetzt drei Deutſche geboren,
und daß er eine auf ihn fallende Wahl nicht annehmen
erhöhen, die von der republikaniſchen Regierung über die
werde.
wenn ein Franzoſe geboren wird; in 18 Jahren werden
Bedeutungsloſigkeit des Putſches veröffentlicht wurden.
Neben der iriſchen Homerule= und der engliſchen Land=
drei
deutſche Rekruten auf einen franzöſiſchen Rekruten
Tageskalender zur Geſchichte der
frage bereitet dem Miniſterium Asquith der ge=
kommen
. . . . Roſſignol verlangt eiſerne Geſetze gegen
Befreiungskriege.
waltige Aufwand für die engliſche Flottenrüſtung um ſo
die Junggeſellen und die kinderloſen Ehen. Aber mit der
größere Sorgen, je mehr die ſtete Steigerung des Flotten
W. Oktober 1813: Gefecht bei Eiſenach. Sieg Blüchers.
Möglichkeit, ſolche Geſetze durchzubringen, rechnet er ſelbſt
etats im liberalen Parteilager Kopfſchütteln erregt. Ma=
Napoleon verläßt Gotha.
Kapitulation von Würz=
rineminiſter
Churchill hilſt ſich deshalb mit dem Ver=
nicht
bei einem Parlament, von dem er ſeſtſtellt, daß es
burg.
ſuche, das Ausland, vor allem den deutſchen Nachbar für
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
257 Junggeſellen enthält!
das Anwachſen ſeines Budgets verantwortlich zu machen.
Den Elon dieſer Darſtellung bildet der Gedanke eines
Weltfeierjahres im Schiffsbau, den Churchill aus dem
Arſenal ſeiner Beredſamkeit nun zum zweiten Male her=
Politiſche Wochenſchau.
Die Wirren in Mexiko.
vorgeholt hat. Die Beſſerung der deutſch=engliſchen Be=
In der welfiſchen Frage hat die Kron=
ziehungen
geſtattet eine kühle Erörterung dieſes Gedan=
* Nach einer Depeſche aus Mexiko erklärte Huerta
prrinzen=Epiſode für den Reichskanzler mit einem
kens, und ſeine ruhige Ablehnung durch Stagtsſekre=
vor
dem diplomatiſchen Korps und den Miniſtern, daß
E iege geendet, der bei der bisherigen Haltung des Kaiſers
tär von Tirpitz hat weder hüben noch drühen über=
er
von ſeiner Amtsgewalt als interimiſtiſcher Prä=
ſUlbſtverſtändlich
iſt. Der Kronprinz bedauerte in einem
raſcht. In der engliſchen Preſſe ſelbſt iſt der Widerſpruch
Schreiben an Herrn von Bethmann Hollweg, daß ſein
gegen die Weltfeierjahrs=Geſchichte ſo erheblich gewachſen,
ſident keinen anderen Gebrauch machen würde, als den
Peiderſpruch gegen deſſen Welfenpolitik belannt geworden
daß Churchill ſich ragen muß. ob er, nicht gut deran täte,
Frieden herzuſtellen, ſich in Uebereinſtimmung mit dem
mar, verſtand ſich jedich nicht zu der Erklärung, von des
dieſe Geſchichte einſtweilen ruhen zu laſſen.
Geſetz zu halten, gerechte Wahlen zu ſichern und den vom
Kanzlers Rechtfertigung der amtlichen Politik überzeugt
linorden zu ſein, ſondern bemerkte bloß, daß deſſen Schrei=
Volk gewählten Kandidaten in die Präſidentſchaft einzu=
im
für ihn zur Klärung der Angelegenheit weſentlich bei=
führen
. Die Regierung ſei entſchloſſen, das Leben und
nſtragen habe. Offiziöſe Federn wollten hieraus auf die
Geburtsziffern und Aus=
die
Intereſſen der Fremden zu ſchützen. Sie
u nmehr erfolgte Zuſtimmung des Kronprinzen zu der
beſtehe ebenſo feſt darauf, daß die inneren Angelegenheiten
rmtlichen Welſenpolitik ſchließen, würden indeſſen mit die=
hebung
.
e kühnen Auslegung auf deren Gegner auch dann keinen
Mexikos durch Mexikaner geordnet würden. Die Wah=
undruck
gemacht haben, wenn ſie mehr als eine Aus=
len
würden am 26. Oktober ſtattfinden. Wenn das Wahl=
C Wieder legt das franzöſiſche Arbeitsminiſterium die
llezung geweſen wäre. Die endgültige Entſcheidung des
ergebnis zeige, daß die Zahr der an der Wahl teilnehmen=
traurige
Bevölkerungsbilanz eines halben Jahres vor, und
eundesrats in der braunſchweigiſchen Frage dürfte ſchon
den Bezirke geringer ſei, als das Geſetz es fordere, ſo
nichts iſt bezeichnender für die Beſcheidenheit, die man
norgen erfolgen. Es kann kein Zweifel darüber beſtehen,
haß der Einzug des neuen Herzogs in Braunſchweig in
würden gemäß dem Geſetze Anordnungen getroffen wer=
notgedrungen
in Frankreich auf dieſem Gebiete ſich an=
ürzeſter
Zeit erfolgen wird. In Baden ergab ſchon
den, um neüe Wahlen abzuhalten. Inzwiſchen würde die
gewöhnt hat, als daß die Zeitungen in einem geringfügigen
her erſte Wahlgang bei den Landtagswahlen ein ſo ſtarkes
im Beſitze der Gewalt befindliche Regierung weiter am=
Ueberſchuß der Geburtsziffern über die Zahl der Toten
lswachſen des Zentrums und der Konſervativen, daß die
tieren. Er hoffe, daß in dieſem Fall die Regierung in
bereits eine erſte Anſtrengung, einen Fortſchritt er=
vorteien
des Großblocks im zweiten Wahlgange geradezu
ponderbare Erfolge davontragen müßten, wenn eine kleri=
Waſhington ſeine Regierung anerkennen und ihre Hilſe
blicken. Im Grunde genommen ſind die neueſten Reſul=
lalkonſervative
Mehrheit nicht zuſtande kommen ſollte.
zur Herſtellung des Friedens im Lande leihen würde. Er
tate ebenſo wenig tröſtlich wie die früheren. Vom Ja=
Echon jetzt aber lehrt das Erſtarken der Rechtsparteien
nuar bis zum Juli 1913 hat die Bevölkerung Frank
würde fortfahren, ſeine Pflichten gegen das Ausland und
Erfolgloſigkeit der bisherigen Großblockpolitik, deren
nach innen zu erfüllen und das Leben und die Intereſſen
reichs nur um 11004 Seelen zugenommen, ein Rückgang
Fartſetzung bereits heute als ernſtlich in Frage geſtellt
leiten muß. Von den beiden liberalen Parteien iſt die
der Amerikaner und der anderen Ausländer zu ſchützen.
im Vergleich mit den 14712 Seelen im erſten Halbjahr
Lelksparſei beinahe völlig aufgerieben; wenn die Natio=
Inzwiſchen könne kein fremder Staat der Republik ſeinen
1912. Die Zahl der Geburten iſt freilich gegen 1912 etwas
ſgel üiberalen beſſer abſchnitten, ſo lag dies zum erheblichen
Willen aufzwingen, außer durch Gewalt. Wenn die Ver=
größer
geworden; ſie betrug damals 378807 und beträgt
keil daran, daß unter ihren Kandidaten ſich Großblock=
einigten
Staaten ſeine Regierung nicht anerkenn=
in
dieſem Jahre 387512. Aber dieſe 8705 franzöſiſchen
erner befanden, die mit Unterſtützung der Rechtsparteien
ewählt wurden. Der Rückgang der Sozialdemokratie um
ten, würden ſie Gefahr laufen, die mexikaniſche Kriſe zu
Untertanen, die mehr geboren wurden, konnten die Zu=
und 11 000 Stimmen iſt an ſich erfreulich, erſcheint jedoch
verſchärfen, was eine Gegenſtellung zwiſchen der Re=
nahme
der Sterblichkeit nicht aufwiegen, die ſich im Ver=
in
Vergleich mit dem Emporſchnellen der ſozialdemokra=
gierung
in Waſhington einerſeits und den Regierungen
gleich zu 1912 auf 11875 Tote mehr belief. Die Zahl der
iſchen Stimmenzahl im Jahre 1909 keineswegs beträcht=
in
London, Paris und Berlin andererſeits herbeiführen
Heiraten iſt mit 154069 gegen 159861 im erſten Halbjahr
lich.. Die antinationale Haltung der Sozialdemokratie,
ſlie bei der Jahrhundertfeier der Leipziger Völker=
und entweder den Umſturz der Monroe=Doktrin oder die
1912 zurückgegangen; die Zahl der Scheidungen iſt dagegen
ſch lacht ebenſo abſeits ſtand wie während des ganzen
furchtbare Ungerechtigkeit der Intervention der Vereinig=
mit
7550 gegen 6932 geſtiegen.
Bedenkjahres, dürfte auf den Rückgang der badiſchen So=
Staaten zur Folge haben würde
ten
Wie die Franzoſen in dieſer kleinen Geburtszunahme
ieldemokratie von nicht geringem Einfluß geweſen ſein
Eine Depeſche aus Mexiko beſagt: Huerta erklärte
Am Balkan hat ſich raſch das dunkle Gewölk ver=
einen
Troſt ſuchen, ſo fanden ſie auch ein beruhigendes
onen, das neues Unwetter anzukündigen ſchien. Denn
in einer Zuſammenkunft der Diplomaten poſitiv, er ſei
Gefühl in der Feſtſtellung, daß die Jahresziffer der Ge=
ais
Ultimatum, das Oeſterreich=Ungarn in Belgrad wegen
nicht Präſidentſchaftskandidat. Falls in den
burten in Deutſchland eine kleine Verringerung er=
e
: Räumung albaniſchen Gebietes ſtellte, iſt von Serbien
Wahlen ihm die Majorität der Stimmen zufalle, würde er
fahren hat. Wie unſinnig es aber iſt, in der Bevölkerungs=
sfort
angenommen worden. Damit erfüllt ſich die an
es für ſeine Pflicht halten, dem Kongreß mitzuteilen, daß
ieſer Stelle jüngſt ausgeſprochene Erwartung, daß mit
frage zwiſchen dem aufs äußerſte gefährdeten Frankreich
lem albaniſchen Zwiſchenfall internationale Verwicklun=
dieſe
Stimmen zu annullieren ſind. Der Miniſter des
und Deutſchland einen Vergleich ziehen zu wollen, das
en nicht verknüpft ſein würden. Je ſchneller Serbien die
Aeußern Mohena erklärte, Felix Diaz habe volle Frei=
weiſt
mit ſchonungsloſer Deutlichkeit ein jüngſt erſchiene=
ſſtac
dem Londoner Vertrage vollkommen berechtigte For=
heit
, nach der Hauptſtadt zu kommen, wenn er wolle. Die
ſnung der Donaumonarchie erfüllte, um ſo mehr hat ſich
nes franzöſiſches Werk nach. Auf Grund genaueſter Sta=
Regierung beabſichtige nicht, ihn zu beläſtigen. Mohena
Pe
Pariſer Lärmpreſſe bloßgeſtellt, die gar nicht laut ge=
tiſtiken
entwirft Georges Roſſignol in ſeinem Buch Ein
In
übernahm im Namen Huertas allen Präſidentſchaftskandi=
über
das Wiener Vorgehen zetern konnte. Die Koſten
Land der Junggeſellen und der einzigen Kinder ein Bild
liedes ſerbenfreundlichen Geſchreis werden die Serben
däten gegenüber Garantie dafür, daß ſie während der
von der Schwächung der Wehrkraft, die Frankreich durch
liſt in Geſtalt der hohen Zinſen zu bezahlen haben, die
Wahlen in keiner Weiſe behelligt würden.
n franzöſiſchen Gönner beim Abſchluß der großen An=
ſeinen
geringen Nachwuchs erleidet, und hebt beſonders
England ſtellte durch die Botſchaft in Waſhing=
itee
ihnen berechnen dürften. Hiervon abgeſehen aber
ſcharf den Gegenſatz in den deutſchen Verhältniſſen hervor.
ton dem Staatsdepartement gegenüber die Authenzität
ſickt das Preſſetreiben an der Seine, wie eifrig Frank=
Im Jahre 1910 zum Beiſpiel iſt Deutſchland um 879000
lck darauf bebacht iſt von Serbien aus gegen den Drei
der von der amerikaniſchen Preſſe verbreiteten Interviews
Einwohner gewachſen, Oeſterreich=Ungarn um 573000,
innd Stellung zu nehmen. Im Vergleich mit der Auf=
mit
dem britiſchen Geſandten Garden in Mexiko in Ab=
England um 413000, und Italien um 461000 Einwohner.
eikſamkeit, die der albaniſche Handel erregte, iſt es von
rede. In dem Interview wurde zum Ausdruck gebracht,
n
griechiſch=türkiſchen Friedensver=
In demſelben Jahre hat ſich die Bevölkerung Frankreichs
daß der britiſche Geſandte nicht mit der amerikaniſchen Po=
Lmdlungen faſt ganz ſtill geworden; man hört nur
um 71000 Seelen vermehrt, aber das war ein ganz be=
Me
litik in Meriko ſympathiſiere. Das Reuterſche Bureau er=
willkommene
Kunde, daß die Einigung Fortſchritte
ſonders günſtiges Jahr. In Wirklichkeit kann nichts die
nracht habe.
fährt: Die ſenſationellen Gerüchte von einer Meinungs=
Tatſache aus der Welt ſchaffen, daß Frankreich in ſeiner
Oeſterreich=Ungarns Erfolg in der albaniſchen An=
verſchiedenheit
und Spannung zwiſchen den Regierungen
legenheit war gleichzeitig ein ſolcher des Dreibundes,
Einwohnerzahl nicht nur ſtationär bleibt, ſondern ſogar
Englands und den Vereinigten Staaten ſind gänzlich un=
ſowohl
Deutſchland wie Italien in aller Form die
beſtändig abnimmt. Im Jahre 1911 gab es in Frankreich
ſerreichiſche Forderung, das albaniſche Gebiet zu räu=
begründet
.
nur 742000 Geburten (750000 im Jahre 1912) gegen
ing
unterſtützt hatten. Unter den günſtigen Vorzeichen
2015000 deutſche Geburten im Jahre 1908. In zehn Jah=
ſeſtss
Erfolges vollziebt ſich der Beſuch, den Kaiſer

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Nummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913,
Seite 2.
enthält die langerwartete Novelle zum Einkommenſteuer=
Einberufung des preußiſchen Land=
geſetz
, und mit ihr ſoll als vornehmliche Neuerung der
ags. Das preußiſche Staatsminiſterium hat ſich, wie
Deutſches Reich.
Ledigenzuſchlag eingeführt werden. Es ſollen erhoben
halbamtlich gemeldet wird, nunmehr dahin ſchlüſſig ge=
Der Entwurf zum Luftverkehrs=
von 2000 bis einſchl. 3000 Mark Einkommen 2
macht, der Krone in Vorſchlag zu bringen, den Landta=
dürfte,
geſetz dies iſt der amtlich gewählte Titel
Prozent, von 3000 bis 4000 Mark 25 Prozent, von 4000
erſt nach Weihnachten zuſammentreten zu laſſen. Maß
wie Berliner Blätter erfahren, in drei größere Abſchnitte
bis 5000 Mark 30 Prozent, von 5000 bis 6000 Mark 35 Pro
gebend für dieſe Entſchließung iſt geweſen, daß der Staats=
zerfallen
. Der erſte Teil umfaßt die Beſtimmungen über
zent und bei mehr als 6000 Mark Einkommen 40 Prozent
aushalt vor Neujahr nicht zur Vorlage gebracht werder
den Verkehr, der zweite über die vorgeſehenen Strafen
Zuſchlag, jedoch mit der Maßgabe, daß der Zuſchlag nich
könne. Da Oſtern in dem nächſten Jahre erſt gegen Mitte
und der dritte die Vorſchriften über die Haftpflicht. Wenn
über 4000 Mark hinausgehen darf. Bei der Verteilung der
April fällt, demgemäß die Haushaltsarbeiten nicht, wie
gemeldet wurde, daß die Beſtimmungen über die Haft
öffentlichen Laſten nach Maßgabe der direkten Staats
im vorigen Jahre, durch die Oſterpauſe unterbrochen wer
pflicht denen des Kraftwagengeſetzes entſprächen, ſo iſt zu
ſteuern iſt die erhöhte Steuer in Anſatz zu bringen.
den, ſo beſtehe die Möglichkeit, den Haushalt rechtzeitig
bemerken, daß die vorgeſehene Regelung der Haftpflicht
vor dem Beginn des neuen Haushaltsjahres fertigzuſtellen
ſich zwar an die Beſtimmungen des Kraftwagengeſetzes
Ausland.
-
Die bayeriſche Zivilliſte. Die mit große:
anlehnt, aber nicht vollſtändig mit ihnen übereinſtimmt
Beſtimmtheit verbreitete Nachricht, daß nach oder ſchon
Oeſterreich=Ungarn
Es iſt zu erwarten, daß mit Rückſicht auf die beſonderen
vor Erledigung der bayeriſchen Königsfrage die For=
Das öſterreichiſche Abgeordnetenhaul
Verhältniſſe der Luſtfahrt entſprechend den aus ihren
derung für Erhöhung der Zivilliſte von der bayeriſchen
hat geſtern über die Schaumweinſteuer verhandelt. Nach
Kreiſen geäußerten Wünſchen, eine gewiſſe Milderung der
Regierung zurückgezogen und die bisherige Summe dafür
dem der Ruthene Staruch eine dreiſtündige Obſtruktion
das Kraftwagengeſetz beherrſchenden Grundſätze vorge
wieder in das Budget eingeſtellt wäre, erweiſt ſich als
rede gehalten hatte, wurde die Verhandlung auf nächſte
ſchlagen wird. Der Entwurf iſt ſoweit gefördert, daß ſein
alſch. Wie aus München gemeldet wird, denkt die Re=
Dienstag vertagt.
Einbringung im Bundesrat unmittelbar bevorſteht. Von
ierung nicht an eine ſolche Maßnahme. Es ſind rund
Italien
der Erledigung im Bundesrat wird es abhängen, wann
1100000 Mark für die Erhöhung der im Jahre 1876 zuletzt
Die Wahlen. Morgen, Montag, finden in
die Vorlage dem Reichstag zugehen kann, und es ſteht zu
feſtgeſetzten Zivilliſte im Budget vorgeſehen. Davon gehen
lien die Wahlen zur Deputiertenkammer ſtatt. Es iſtel
hoffen, daß dies alsbald nach Zuſammentritt desſelben
aber 443000 Mark für die Regentſchaft mit ihrer Auf=
nöglich
, den Ausfall der Wahlen auch nur annähernd on
geſchehen kann. Wenn in Preſſemeldungen davon die Rede
hebung ab, ſo daß die Erhöhung der Zivilliſte tatſächlick
her zu ſagen, da das allgemeine Wahlrecht in dieſen
war, daß auch der Eigentumsanſpruch an der Luft gleich=
noch
657000 Mark betragen wird. Für die Nachkommen
Jahre zum erſtenmal zur Anwendung gebracht wird un
falls geſetzlich feſtgelegt werden ſollte, ſo trifft dies nicht
des neuen Königs werden dagegen verfaſſungsgemäß
hierdurch die Wählerſchaft ſich um 5 Millionen erhöh
zu. Die beſtehenden Vorſchriften des BGB. können hier
554000 Gulden neue Apanage hinzukommen, wie ſie in
Die Parteien ſind ſo entzweit, daß jede derſelben zweih
als hinreichend angeſehen werden
Jahre 1834 bereits feſtgelegt wurde. Hierbei iſt jedoch zu
drei Kandidaten für den Wahlkreis aufgeſtellt hat.
Das deutſche Intereſſe an San Fran=
bemerken
, daß das Land an Apanagen für Königsnach=
Ausfall der Wahl iſt von Bedeutung für den Tag, an den
zisko. Das aus einer Anzahl Induſtrieller und anderen
ommen ſeit annähernd 50 Jahren nicht mehr als zwe
Giolitti ſich früher oder ſpäter von der Regierung zur
Perſönlichkeiten beſtehende Komitee, das ſich zu dem
Prinzenapanagen zu je 100000 Gulden zu zahlen hatte
ziehen wird, weil die Zuſammenſetzung der Kammer dal
Zweck gebildet hat, die Beteiligung Deutſchlands an der
wie ſie den Königsſöhnen Luitpold und Adalbert und
darüber entſcheiden dürfte, ob ſeine Nachfolge einemme
Weltausſtellung in San Franzisko vorzubereiten, hielt
ihren Nachkommen im Mannesſtamm zugefallen ſind.
konſervativ gerichteten Kabinett Bertolini oder Titty
unter dem Vorſitz des Reichstagsabgeordneten Baſſer
Die braunſchweigiſche Frage. Der preu=
oder
einem mehr demokratiſch gerichteten Kabinett
mann in Berlin eine Sitzung ab, in der die Berliner Zen=
ßiſche
Antrag zur braunſchweigiſchen Thronfolgefrag
Orlando oder Ferdinando Martini zufällt.
tralſtelle für die Weltausſtellung über ihre Tätigkeit Be=
ſpricht
, wie verlautet, nicht von einer Aufhebung der Bun=
richt
erſtattete. Es wurde ſodann folgende Reſolution
Frankreich
desratsbeſchlüſſe von 1885 und 1897, es ſoll vielmehr ein
einſtimmig angenommen
Deckung des Fehlbetrags im Bud
neuer Beſchluß formuliert werden, daß die Tatſachen, di
Das Komitee nimmt von dem Ergebnis der bisheri=
zu
jenem Beſchluß geführt haben, nicht mehr vorlägen,
Der geſtrige Kabinettsrat beſchäftigte ſich mit der fin
gen Werbetätigkeit mit Befriedigung Kenntnis und beauf=
ziellen
Lage und dem Budget für 1914. Einer offiziöſen
alſo der Verwirklichung des Anſpruches des vormals han
tragt die Geſchäftsführung, nunmehr die Firmen, die ſich
gemeldet haben, möglichſt bis Ende dieſes Jahres zur
Meldung zufolge legte Finanzminiſter Dumont dar,
noverſchen Königshauſes auf den braunſchweigiſchen
Beteiligung an der Ausſtellung endgültig zu verpflichten
der Fehlbetrag für das Budget des kommenden Jahl
Thron keine Hinderniſſe mehr im Wege ſtehen. In eine
Das Komitee hofft mit Beſtimmtheit, auf Grund des Er=
ſich
mit etwa 850 Millionen beziffern laſſe. Beh
Verſammlung des Auguſtinusvereins in Köln ſtellte der
gebniſſes dieſer Verhandlungen den Nachweis erbringen
Vorſitzende der Zentrumsfraktion, Dr. Spahn, über die
Deckung dieſes Fehlbetrages ſoll eine Reihe neuer Steuem
zu können, daß im Gegenſatz zu der Annahme der Reichs
behörden die Beteiligung an der Ausſtellung nach Zah
Welfenfrage feſt, daß der Vorſtand der Zentrumsfraktior
eingeführt werden, u. a. ſoll die gegenwärtig vorde
und Bedeutung der Firmen vollkommen ausreichen wird
des Reichstags ſich bisher mit der Welfenfrage noch nicht
Senat ſchwebende Einkommenſteuer ein Mehrerträgſſk
um eine würdige Vertretung Deutſchlands in San Fran
efaßt habe. Deshalb hat auch niemand das Recht, im Na=
von
100 Millionen liefern. Weiter ſollen 100 Millio
zisko in dem von dem Komitee beabſichtigten Umfange
aus der geplanten Kapitalſteuer und 100 Millionen
men des Fraktionsvorſtandes des Zentrums ſich dazu zu
nämlich durch Spezialausſtellungen einzelner Zweige der
deutſchen gewerblichen, künſtleriſchen und kulturellen Ar=
äußern
. Die Löſung in der Welfenfrage zu ſinden, ſei
einer Steuer auf ausländiſche Wertpapiere erzielt wer
beit, zu ermöglichen. Das Komitee iſt ferner der Anſicht
über die verbotene
Sache des Bundesrats. Vom Zentrumsſtandpunkt aus
Der Erlaß
daß für eine derartige Ausſtellung als (Mittelpunkt ein
önnen wir uns nur freuen bemerkte Spahn wenn
zone wird in den nächſten Tagen erſcheinen. Wieo
vornehmes, repräſentierendes deutſches Haus erforderlich
ſt. Damit dieſes in einer der Würde des Reiches ent
eine befriedigende Löſung gefunden wird. Abg. Dr. Porſch
ziös verlautet, wird, ſalls nicht eine beſondere Ermäch
prechenden Weiſe hergeſtellt und ausgeſtattet wird ſind
gung erteilt wird, in einem Umkreis von 10 Kilome
ſchloß hieran in gleichem Sinne Ausführungen im Namen
Mittel erforderlich, deren Aufbringung den Intereſſenten
der Zentrumsfraktion des preußiſchen Abgeordneten=
oberhalb
aller Befeſtigungswerke, ſowie oberhalb
allein nicht zugemutet werden kann. Das Komitee wird
hauſes an. Die Braunſchweigiſche Landeszeitung meldet
Uebungsplätze des Landheeres und der Kriegsflotte
daher, falls ſich die Reichsbehörden namentlich im Hinblich
auf das durch die Umgeſtaltung des amerikaniſchen Zoll
daß der Herzog=Regent und ſeine Gemahlin am Freitag
Fliegen verboten werden. Die verbotenen Luftzonen
tarifs neuerdings erheblich gewachſene Intereſſe Deutſch=
Nill
den 31. Oktober, nachmittags 4 Uhr 42 (Min. das Herzog=
faſſen
im weſentlichen die Gebiete von Toulon,
lands nicht noch jetzt zur oſfiziellen Beteiligung entſchlie
um Braunſchweig verlaſſen und zu dauerndem Aufenthalt
Beſancon, Pontarlier, Epinal, Belfort, Luneville, Nölll
ßen ſollte, zuſtändigen Ortes den Antrag ſtellen, daß unter
nach Willigrad überſiedeln. Prinz Ernſt Auguſt wird in
Toul, Verdun, Montmedy, Mezieres, Valenciennes,
Beibehaltung des privaten Charakters der Organiſatior
die für das Gebäude erforderlichen Mittel in den Reichs=
der
nächſten Woche die Führung der 3. Eskadron des Hu=
kirchen
, Cherbourg, Breſt, Lorient, Larochelle und
etat eingeſtellt werden.
ſaren=Regiments von Zieten abgeben, die in dem bekann=
ort

-
Lohnbewegung der Zigarrenarbeiter.
ten Rennreiter Rittmeiſter von Sydow einen neuen Che
Marine und Gottesdienſt. Marinemiiſe
Der Verband der Zigarrenfabrikanten von Unterbaden,
erhält. Mit dem Tage der Thronbeſteigung wird er ge=
Bandin richtete an den Seepräfekten von Breſt einen
Heſſen, Rheinpfalz und eines Teiles von Württemberg
mäß der Militärkonvention zum Oberſten befördert. Als
laß, in dem er daran erinnert, daß entſprechendl
beſchloß, die von dem Zentralverband des Chriſtlichen
Landesherr wird er zugleich Chef der braunſchweigiſchen
Trennungsgeſetz von 1905 an Bord der Kriegsſchiffe keile
Tabakarbeiter=Verbandes geforderte allgemeine Lohn=
Truppenteile, des Infanterie=Regiments Nr. 92 und der
lei religiöſe Veranſtaltungen geſtattet ſeien und daß
erhöhung als undurchführbar abzulehnen, da die Zigarren=
17er Huſaren. Der neue Herzog von Braunſchweig wird
zufolge auch der bisher auf dem als Marineſchule dien
induſtrie ſeit einigen Jahren ſehr knapp verdiene und
aber auch künftighin weiter à la suite des Huſaren=Regi
den Kreuzer Duguay Trouin abgehaltene ſonntäglſche
teilweiſe ſogar mit Verluſt arbeite. Auch den übrigen
ments von Zieten geführt werden.
Gottesdienſt wegzufallen habe. Die frühere Verfügllig
Forderungen der Arbeiterorganiſationen gegenüber, wie
Eine Ledigenſteuer. Der oldenburgiſche
des Marineminiſters über die Teilnahme der franzöſiſchle
die obligatoriſche Einführung von Arbeiterausſchüſſen, die
Landtag wird am 4. November zuſammentreten. Di
Kriegsſchiffe an den Karfreitagsfeierlichkeiten in freu
Abſchaffung der Ueberſtunden und der Materialſtrafe und
erſten Vorlagen ſind ihm bereits zugegangen. Sie bringen
Häfen wird von dieſem Erlaß nicht berührt
Abſchluß von Tariſverträgen, verhält ſich der Verbank
Mariſte
außer dem Hauptvoranſchlag zu der Zentralkaſſe einige
Biſerta als Flottenſtützpunkt.
ablehnend.
Gegenſtände von weiterem Intereſſe. Eine der Vorlagen
miniſter Baudin, der von ſeiner Beſichtigungsreiſe
auf der Plaza auf und ab, um die Muſikkapelle zu
Liebe.
und fährt am Sonntag nachmittag im offenen Wagüh
In der Hauptſtadt der mexikas
den Straßen ſpazieren. Ein Tuchgeſchäft, das ſichvdm
Die ſelbſtverſtändlichſte Liebe iſt die zum eigenen Ich
der Hitze hinter großen Jalouſien verbirgt, hat ein bunes
niſchen Revolution ein Jdyll.
Es iſt der elementarſte Naturdrang, für ſich einzuſtehen,
Plakat mit Rieſenbuchſtaben ausgehängt: Preiſe Unges
ſich zu erhalten im Kampf ums Daſein. Dieſe niederſte
O
Die Augen der Welt ſind wieder auf Mexiko
wöhnlich niedrig Glücklicherweiſe gibt es hier nur wenie
Art der Liebe nimmt den engſten Kreis ein: ſie iſt be=
gerichtet
, und täglich kommen die Depeſchen von den poli=
Trunkenheit; man berauſcht ſich hier nicht an dem Naiſee
ſchränkt auf den kleinen Kreis der eigenen Perſon
tiſchen Konflikten und Verſtimmungen, die durch die Wah
nalgetränk der Mexikaner aus gegorenem Agabenſafl
Höher ſteht die Liebe zum Gatten, zum Geſchlecht
des Generals Huerta zum Präſidenten hervorgerufen ſind
dem Pulque, das weiter im Süden ſo viel Unheil a
zum Stamm. Hier lebt doch ſchon einer für den anderen
von den Unruhen und Greueltaten, die das Land durch
richtet. Die Indianer von Sonora ſind groß, ſtark un
und trägt des anderen Luſt und Leiden mit. Zwar ſag
wüten. Wer ſich aber die Republik nun als ein Chaos
geſund. Sie ſind tüchtige Kämpfer und ſtets gegendi
man, daß auch dieſe Liebe im Grunde heimlicher Egois=
aufgeregter
Leidenſchaften, als den erregten Schauplatz
Regierung‟ Neulich kam ein Trupp von ihnen, um ſeim
mus ſei, da es uns Frende mache, die Unſeren zu lieben.
der allgemeinen Unruhe und des Kampfes vorſteller
Dienſte dem General Carranza anzubieten; ſie waren ſäm=
Aber einen ſolchen Egoismus kann man ſich gefallen
wollte, der würde durchaus nicht das Richtige treffen. Die
lich mit Pfeil und Bogen bewaffnet. Sie erhielten dafü
laſſen. Und dieſe Liebe zeigt auf ihrer höchſten Stufe dod
Merikaner wiſſen vielfach weniger von den düſteren Wol
Wincheſter=Gewehre; aber ſie wären ebenſo gern mit ihres
deutliche Zeichen reinſter Hingabe. Sie gipfelt in der
en, die durch ihre Schuld am politiſchen Himmel auf
Bogen in die Schlacht gegangen. Die von der Sonne als
Vaterlandsliebe, die aus der Liebe zum Volksſtamm,
iehen, als der Europäer aus der Zeitung erfährt. Und
gedörrten Straßen ſind dicht mit Staub bedeckt, gegen dar
zur Sippe, herausgewachſen iſt, und ſie ſchreitet ſchon for
die heiße Sonne des Südens, die ſo wilden Fanatismus
die niedrigen grauen Häuſer ſich den ganzen Tag über fer
zum Opfer des eigenen Lebens für das Leben des Volkes.
ausbrütet, beſcheint mit der gleichen lächelnden Ruhe mit=
abſchließen
, um ſich erſt am Abend zu öffnen, wenn de
Aber noch höher ſteht uns die Menſchheitsliebe. Hier
ten im Zentrum des Aufruhrs ein Idyll
Kühle herniederſinkt und die Palmenbäume ſchwarz un
eröffnet ſich der weiteſte Kreis. Der einzelne fühlt ſich als
Der engliſche Korreſpondent Hamilton Fyfe,
der
ſcharf gegen den blutroten, in einem unheimlichen Feunr
Glied und Organ des Ganzen. Er macht ſich zu einem
zum Studium der mexikaniſchen Verhältniſſe ausgezogen
brennenden Himmel ſtehen. Die tief tönenden Glockend=
Werkzeug im Dienſte der Menſchheit. Er lebt ſein Leben
iſt, hat ſeine Schritte nach dem Staat Sonora gelenkt, den
Kathedrale verkünden die Stunden, die in einem beha=
Wir
nicht für ſich, ſondern will allen Brüdern dienen
Hauptherd des Aufſtandes gegen den Präſidenten Huerta
lichen Dämmerzuſtand vorübergleiten, leichtfüßig wie do
ehren ſie: dieſe großen Helden der Menſchheit, die Licht
Die Hauptſtadt dieſes Staates, der Huerta nicht anerkann
Schritte, mit denen ſich hier jeder bewegt, aber nicht lanz
bringer, die ihre Perſon einſetzen für die Humanität un
at, Hermoſillo, liegt 280 Kilometer von der Grenze der
weilig, denn iſt nicht dies idylliſche Leben in dieſem heiß=
den
Aufſtieg unſeres Geſchlechts. Ihr Leben iſt ein tönen=
Vereinigten Staaten entfernt. Fyfe traf friedlich mit der
Lande ſtets intereſſant? Schau nur auf die entzückend
der Geſang ſelbſtloſer Liebe
Eiſenbahn ein und fand da, wo er das größte Durchein
jungen mexikaniſchen Damen; alle in weißen Rocken, ds
Und was iſt die Gottesliebe? Kann es noch eine
ander erwartet hatte, gute Ordnung und idylliſche Ruhe.
o bübſch mit bunten Bändern garniert ſind. Du kann
höhere Liebe geben als die zur Menſchheit? Faßt ſie nich
Fr hatte ſich mit beſonderen Empfehlungsbriefen verſehen
ſie kichern und plaudern hören, denn die Balkone liegs
alles in ſich? Iſt ſie nicht ganz rein? Und doch, wir
und die größten Vorſichtsmaßregeln angewendet, um
aſt auf der Straße, und hier ſpielt ſich alles im Frei=
ſehen
es: die größten Helden der Lfebe wollten Gott lieber
recht ſicher zu reiſen; aber das erwies ſich als unnötig.
ab. Schau auf die kleinen Jungen und die müden Treibe
Sie wollten das All umſaſſen mit ihrem Herzen und ſie
Hermoſillo lag in behaglicher Ruhe da, wie nur je irgend
die ihr rotes und grünes Getränk unten im Wirtshaup
g
wollten ſich ganz geben zum Dienſt. Sie wollten alles
eine mexikaniſche Stadt. Rings um das Hauptquartier
kaufen. Schau auf den prächtigen alten Burſchen, der
menſchlich ſchwache ausglühen und reinigen laſſen durd
und das Regierungsgebäude ſieht man viel blauunifor=
ſo
aufrecht und ſoldatiſch daherkommt. Er iſt ein Hauß
brennende Gottesliebe. Ach, auch die Humanität hat noch
mierte Soldaten mit geladenen Gewehren, die aber einen
mann von 62 Jahren. Noch aktiv? Ja, und ſtets dig,
Beiſätze und Schlacken der Eigenſucht. Aber wer ſich gan,
zanz gemütlichen Eindruck machen. Aber ſonſt iſt kein An
Erſte in der Schlacht. Er war Tiſchler, bevor die Rei=
über
den Kreis des Menſchlichen erhebt, wer im Ewigen
zeichen dafür, daß die Revolution triumphiert. Das Leben
ution anbrach. Nun ſind er und ſeine fünf Söhne alle
Gott ſucht, der darf ſagen: ich bin frei. Ich liebe rein und
innt in ſeinem gewöhnlichen Schlendertempo dahin; man
der Armee der Aufſtändiſchen und ſeine ſechs Töchter be=
wahrhaftig
und heiß. In der Gottesliebe erſt wird die
auft und verkauft, plandert auf dem Markt, ſitzt herum in
Roten Kreuz. Auf der weiten Veranda des Arkadiahot==
Liebe ihrer Lauterkeit gewiß.
den ſchattigen Patios, den ſtillen Vorgärten, ſchlendert
mich wohlig debnend ſchlürfe ich in vollen Zügen die ſit

2

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[ ][  ][ ]

56,
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5 ½

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ummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
Seite 3
utis zurückgekehrt iſt, erklärte einem Berichterſtatter, daß
teller hat bereits 23 Vorſtrafen erhalten; allerdings meiſt
auf nicht erhöhten Banketten auch dann ge
maſſende Arbeiten ausgeführt werden ſollten, um Biſerta
wegen Vergehens gegen die Gewerbeordnung, aber auch
tattet iſt, wenn das Bankett auf der linken
einem Flottenſtützpunkt erſten Ranges zu geſtalten.
eine wegen Körperverletzung und zuletzt, im April 1910,
Seite der Fahrtrichtung gelegen iſt
vegen Betrugs einen Monat Gefängnis. Der Verfaſſungs=
a
. ſollen die Vorratsmagazine, die ſich gegenwärtig in
Städtiſches Gaswerk.
Immer wieder auf=
und Vermögensausſchuß bejaht die Bedürfnisfrage. Der
Abdalah befinden, unmittelbar an Landungsplätze
tretende Klagen über unbefriedigendes Funktionieren

Provinzialausſchuß lehnte das Geſuch ab. Der
der Gasbeleuchtung oder ſonſtige Gasverbrauchs=
rlegt
werden, um eine raſchere Verſorgung der Kriegs
Johannes Eckert zu Höchſt i. Odw. ſucht um Erteilung
apparate (Kocher, Badeöfen, Bügeleiſenerhitzer und dergl.),
ſiffe mit Proviant, Munition und Kohlen zu ermög=
der
Konzeſſion eines Geſindevermieters
vobei zumeiſt die Beſchaffenheit oder der Druck des
tach. Der Kreisausſchuß des Kreiſes Erbach verſagte die
hen. Ferner ſollen die Befeſtigungswerke in kurzer Friſt
Gaſes bemängelt wird, haben die ſtädtiſche Gaswerks=
konzeſſion
, da dem Geſuchſteller am 12. März 1900 die
verwaltung zu der Maßnahme veranlaßt, auf ſchriftliche
ſt 35 Zentimeter=Geſchützen verſehen werden, daß Bi=
Konzeſſion entzogen worden war. Auch iſt er ſeitdem
oder telephoniſche Benachrichtigung hin, unentgelt
ta durch eigene Forts eine wirkſame Verteidigung er
mehrmals verurteilt worden, weil er ſein Gewerbe ohne
lich bei den Verbrauchern durch geſchultes Perſona
ſt. Biſerta, ſchloß der Kriegsminiſter, hat eine große
Konzeſſion weiter betreibt. Der Provinzialausſchuß ver
rachſehen zu laſſen und ihnen mit Rat und Tat be=
warf
die Berufung des Geſuchſtellers gegen die Entſchei
lunft und wir müſſen auf dieſen Punkt unſere Haupt=
hilflich
zu ſein. (Siehe Anzeige in heutiger Nummer.
dung des Kreisausſchuſſes.
ſtrengungen richten, ſelbſt wenn dies auf Koſten unſerer
Hilfsverein für die Geiſteskranken. Der Bericht des
Zur 14. Sitzung der Stadtverordneten=Ver=
Vorſtandes des Hilfsvereins für die Geiſteskranken in
en Kriegshäfen geſchehen ſollte, die nicht mehr den Be
ſammlung am Donnerstag, den 30. Oktober, nach
Heſſen (Unterſtützungskaſſe der heſſiſchen Landes=Heil= und
fniſſen der neuzeitigen Flotten entſprechen.
mittags 3½ Uhr, iſt folgende Tagesordnung feſt
Pflegeanſtalten und der Klinik für pſychiſche und nervöſe
geſetzt: 1. Mitteilungen.
2.
Geſuch um Befreiung von
Krankheiten in Gießen) für das Rechnungsjahr 1912
Portugal
der Beſtimmung in § 1 der Polizeiverordnung über das
(1. April 1912 bis Ende März 1913) iſt ſoeben im Druc
Zahlreiche Verhaftungen von Zivil= und
Bewohnen von Dachräumen für Wenckſtraße 12. 3. Ein
erſchienen und kann von Intereſſenten vom Verein be=
wendung
gegen den Bebauungsvlan für die Straße Am
gezogen werden. Die Zahl der Geber betrug im Jahre
litärperſonen werden andauernd an vielen Stellen des
Breitwieſenberg (Ref. Herr Sames).
1912: 72470; die Summe der Beiträge von Privaten
4. Einwendung
udes vorgenommen. Im übrigen herrſcht Ruhe. Ver
gegen die Aenderung des Ortsbauſtatuts über Heran
23 460 Mark, von öffentlichen Kaſſen 5615 Mark. Die
fftet wurde auch General Jaime Coſta und Major Mer
ziehung der Anlieger zu den Koſten des Gelände
Unterſtützungsſummen betrugen 36992 Mark; die Zah
mhao. Auch Exminiſter Continho ſoll an der Bewegung
rwerbs für die Straßenanlage. (Ref. Herr Sames).
der Unterſtützungen belief ſich auf 1348. Der Vermögens
5. Aufſtellung von Bebauungsplänen (doppelte Flucht
ſtand der Kaſſe war Ende des Rechnungsjahres 1912
llgenommen haben. Die Zeitung O Mundo berichtet:
linien). 6. Einlegung eines Rohrkanals in die Ohly
1505,02 Mark. An Schenkungen und Vermächtniſſen ſind
wartete in der Nacht vom 20. zum 21. in Uniform vor
ſtraße zwiſchen Hobrechtſtraße und Grünem Weg. (Ref
in dem Vermögen enthalten: Von M. Born I., Oſthofen
Marinekaſerne, bis ſieben von ihm angeworbene Ser=
Herr Wittmann). 7. Geſuch um Aufhebung der Ver=
100 Mark, Frau L. Darmſtädter, Wwe., Darmſtadt, 1000
ſuten ihn in die Marinekaſerne hereinließen. Die Ser=
ſinſung
für den Kanal in der verlängerten Gutenberg=
Mark, Fräulein Marie Eliſabethe Fuchs, Zwingenberg,
traße. (Ref. Herr Wagner).
8. Errichtung einer Fern
500 Mark, Frl. N. J. S. Charlotte Lingens, Alzey, 2000
ſin ten wurden bereits verhaftet.
prechſtelle für Droſchken= und Automobilbeſtellungen auf
Mark, Friedrich Wilhelm Ludwig, Darmſtadt, 500 Mark
dem Luiſenplatz. 9. Die Förderung des Fiſchverbrauchs
Frau Merck=Moller, Darmſtadt, 1000 Mark, Frau Geh.
(Ref. Herr Dr. Bender). 10. Wahl der Beiſitzer und
Kommerzienrat Merck Wwe., Darmſtadt, 1000 Mark,
Stadt und Land.
deren Stellvertreter für die Ergänzungswahl zur Stadt=
Nathan Philipp Reis, Mainz. 500 Mark, F. H. Salzmann
Darmſtadt, 26. Oktober
verordneten=Verſammlung. 11. Bericht über den Beſud
Friedberg, 1000 Mark, Frau Joſt Schäfer II. Wwe., Burk=
des
Reichsfeuerwehrtags in Leipzig durch den Brand=
hards
, 1000 Mark, Frau Charlotte Schreger, Wwe., Darm=
* Ernannt wurde der Hilfsdiener Georg Friedrich
direktor. (Ref. Herr Lindt). 12. Geſuch des Bezirks
ſtadt, 1000 Mark, Frau Juſtus Spengler Wwe., Darm
hn. aus Darmſtadt zum Hauswärter im nördlicher
vereins Martinsviertel um Abhaltung eines Martini=
ſtadt
100 Mark., Matth. Stegmayer, Darmſtadt, 1000
legiengebäude
markts am 9. und 10. November auf dem Riegerplatz.
Mark, Marie Planz. Alsfeld, 100 Mark, Agnes Haupt
Erledigt ſind: Die mit einem evangeliſchen
Ref. Herr Saeng). 13. Die Schließung der Reitſchneiſe.
Büdingen. 300 Mark, Georg Nied, Worms, 300 Mark,
ſer zu beſetzende Lehrerſtelle zu Ebersberg
Seorg Schneider, Mainz, 2000 Mark, Amalie Keßler,
Geheimerat Michell F. Der nach kurzem Leiden ver
5 Erbach.
Das Präſentationsrecht ſteht dem Herrr
Darmſtadt, 100 Mark, zuſammen 13 500 Mark.
ſtorbene Geheimerat Guſtav Michell wurde am 23. Mär
fen zu Erbach=Erbach zu.
Zwei mit evangeliſchen
-
1831 zu Kreuznach geboren. Er ſtudierte, wie wir de
Muntermann lebt noch. Den bekannten Wald=
ſſern
zu beſetzende Lehrerſtellen zu Maar, Kreis
Darmſt. Ztg. entnehmen, in Gießen Kameralwiſſenſchaf
menſchen Muntermann fand man Donnerstag in einem
erbach. Mit der einen iſt Organiſten= und Leſe
und beſtand im Frühjahr 1855 die allgemeine Staatsprü=
Holzhaufen in der Gundernhäuſer Gemarkung krank vor
sdienſt verbunden.
Eine mit einem evange
ung für das Finanzfach. Nach einer etwa 18jährigen
Auf Veranlaſſung der Gemeinde wurde der etwa 79jährig
in Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle zu Wetter=
Tätigkeit als Stadtrechner von Darmſtadt wurde er an
dem Städtiſchen Krankenhauſe zugeführk! Die
Dem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt
19. Mai 1875 zum Buchhalter und Sekretär bei der Haupt=
Meldung unſeres Berichterſtatters, dem wir größere Ge=
ri
en
ſtaatskaſſe, am 15. Juli 1878 zum Hauptſtaatskaſſier und
wiſſenhaltigkeit empfehlen, daß Muntermann geſtorben
Prinz Ludwig zu Solms=Hohenſolms=Lich F.
ſei, beſtätigk ſich älſo nicht
am 1. April 1879 zum Hauptſtaatskaſſedirektor ernannt
24. Oktober iſt Se. Durchl. der Prinz Ludwig zu
*
An der Hauptſtaatskaſſe ſollte ihm Gelegenheit gegeber
ms=Hohenſolms=Lich, Königl. Preuß. Rittmeiſter a. D.,
Der Ortsgewerbeverein hatte ſeine Mitglieder zu
werden, ſeine reiche Erfahrung im Kaſſenweſen bei de=
langem
ſchweren Leiden in Lich verſtorben
einem Vortragsabend eingeladen und damit ſeine
Neuorganiſation dieſer Stelle zu verwerten. Im Jahr
diesjährige Vortragstätigkeit eröffnet. Die zahlreich er
g. Provinzialapsſchuß. Am 27. April 1912 trat das
1891 wurde Michell unter Beförderung zum Miniſterialrat
ſtmädchen Roſa Bender aus Roth bei einem hieſi=
ſchienenen
Zuhörer begrüßte im Namen des Gewerbevex=
im
Finanzminiſterium zur Leitung der neugebildeten Ab=
eins
deſſen Vorſitzender, Herr Stadtverordneter Sames,
Baſtwirt in Stellung. Nach vier Tagen mußte ſie in
teilung für Eiſenbahnweſen berufen. Im Nebenamte
der zunächſt einige geſchäftliche Mitteilungen brachte, ſo
hieſige Krankenhaus aufgenommen werden, und am
führte er auch den Vorſitz in der Staatsſchuldenverwal
u. a. über die demnächſt ſtattfindenden Wahlen der Arbeit=
Fanuar 1913 erfolgte ihr Tod infolge Lungen= und
ung. Am 25. November 1896 wurde ihm der Charakter
gebervertreter zum Ausſchuß der Allgemeinen Ortskranken
kopfſchwindſucht. Der Ortsarmenverband Darmſtadt
als Geheimerat verliehen. In den genannten Stellunger
kaſſe und über die von dem Gewerbeverein veranlaßten
en pflichtigen Ortsarmenverband Köln vertritt, klag
blieb Michell bis zu ſeiner Verſetzung in den Ruheſtand,
Maßnahmen zur Neubelebung der Malerfachſchule in der
gegen die Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt au
die auf ſein Nachſuchen unter Anerkennung ſeiner lang
Gewerbeſchule. Im Anſchluß hieran hielt Herr Rechtsan=
8 der entſtandenen Koſten in Höhe von 551 Mark.
ährigen, mit Eifer und Treue geleiſteten erſprießlichen
walt Geißner den angekündigten Vortrag über Die
höchſtrichterlicher Entſcheidung ſei ſchon nach zwei=
Dienſte am 3. März 1899 erfolgte. Bei dieſem Anlaß
Genoſſenſchaften mit beſchränkter und unbeſchränkter Haft=
ſer
Arbeit ein regelrechtes verſicherungspflichtiges
wurde ihm die Krone zum Komturkreuz zweiter Klaſſe des
pflicht‟ Die Genoſſenſchaftsfrage, ſo führte er aus, iſt
tsverhältnis gegeben. Die Ortskrankenkaſſe vertrit
Verdienſtordens Philipps des Großmütigen verliehen
ein Thema, das den Handwerkerſtand ganz beſonders in=
Standpunkt, daß die Bender beim Antritt jenes Ar
Den Roten Adlerorden zweiter Klaſſe und andere Aus=
tereſſieren
muß. Der Kreisrichter Schulze=Delitzſch hat im
verhältniſſes völlig erwerbsunfähig war und daß der
zeichnungen hatte er bereits früher erhalten.
In die
-
Fahre 1849 die erſten Genoſſenſchaften für Handwerker und
wirt ihr nur aus Mitleid Beſchäftigung gewährte
großen
Amtsführung Michells fällt die Erbauung eines
Arbeiter gegründet, und in den Folgejahren waren vor=
frlage
wurde abgewieſen unter Verurteilung des
Teiles der zahlreichen, im Jahre 1890 beſchloſſenen Neben=
nehmlich
Handwerker die feſte Stütze der Genoſſenſchafts=
rs
in die Koſten des Verfahrens.
Wegen Ueber=
bahnen
, mit denen Heſſen in der Dichtigkeit des Eiſenbahn=
bewegung
, bis ſie in ſpäteren Jahren auch weitere Kreiſe
e des 66jährigen Verſicherungsinſpektors Georc
netzes faſt an die Spitze der deutſchen Bundesſtaaten rückte
ergriff. Urſprünglich gab es in Deutſchland nur Genoſ=
ub
aus Seligenſtadt klagt der Ortsarmenver=
Sehr eifrig war Michell auch an den Vorarbeiten zur Ein
enſchaften mit unbeſchränkter Haftpflicht im Gegenſatz zu
Frankfurt gegen den Ortsarmenverband Offenbach
führung des Staatsſchuldbuches und der Beſoldungsord
allen übrigen europäiſchen Ländern, die zum mindeſten die
t b war früher Schornſteinfegermeiſter und zog am
nung für die Staatsbeamten tätig. Ein beſonderes Ver=
Beſchränkung der Haftpflicht freiſtellten. So lange die
ebruar 1911 mit ſeinem Sohn von Offenbach nach
dienſt des Verſtorbenen liegt in der energiſchen Förderung
Verpflichtung der unbeſchränkten Haftung nur auf dem
ffurt, wo er am 6. Dezember 1911 infolge eines Un=
des
im Jahre 1896 mit Preußen abgeſchloſſenen Staats=
Papier ſtand, nahm niemand Anſtoß daran. Als aber
s ſeines Sohnes unterſtützungsbedürftig wurde, was
vertrages, der die für unſer Land ſo ſegensreiche Heſſiſch
teuerdings Fälle wie Nieder=Modau den wirt=
als
dauernd herausſtellte, weshalb Frankfurt am 30.
Preußiſche Eiſenbahngemeinſchaft begründete. Mit Ge=
ſchaftlichen
Zuſammenbruch ganzer Bezirke verurſachten,
912 den Antrag auf Uebernahme ſtellte. Da Schaub
heimerat Michell iſt ein Mann dahingegangen, der in allen
da wurden die Rufe nach Einführung der beſchränkten
fenbach unterſtützungsberechtigt war, wurde die
von ihm bekleideten Aemtern ſich durch außerordentliche
Haftpflicht immer lauter, bis in dem Geſetz, das jetzt noch
mahmeverpflichtung von Offenbach am 19. Juli an=
Gewiſſenhaftigkeit und Pflichttreue, ſeltenen Dienſteifer
in Geltung iſt, die beſchränkte Haftpflicht neben der unbe
t. Demzufolge erließ Frankfurt am 1. Auguſt Aus
und größten Gerechtigkeitsſinn auszeichnete und der die
ſchränkten zugelaſſen wurde. Es folgte ſodann an Hand
ungsbeſchluß. Schaub meldete ſich aber erſt am 18
von ihm für richtig erkannten Ziele mit Energie und
von Beiſpielen eine Erläuterung der beeben Haftarten und
ber ab und blieb bis zum 13. Mai in Frankfurt, ohne
Zähigkeit verfolgte. Seine Beamten werden ihm ein
eingehende Beſprechung der Schutzmittel, die das Geſetz
rſtützung zu beziehen. Vom 13. bis 19. Mai wurde
ehrendes Gedächtnis bewahren. Er ruhe in Frieden
gegen die Gefahren eines Zuſammenbruches vorſieht: Ver=
orübergehend
in das Offenbacher Armenhaus aufge
pflichtung der einzelnen Genoſſen bei Wahl und Kontroll
Für Radfahrer. Eine für weitere Kreiſe wichtige
nen. Offenbach verweigert nun die Uebernahme, da
des Vorſtandes und des Aufſichtsrates, und insbeſondere
Entſcheidung von grundſätzlicher Bedeutung hat das
u5 den Unterſtützungswohnſitz in Frankfurt erworber
er Pflichten und Rechte der Genoſſen in der Generalver=
Großh. Schöffengericht Darmſtadt gefällt. Ein hieſiger
. Die Uebernahmeanerkennung ſei gegenſtandslos, da
ſammlung. Der Redner wies insbeſondere auf den außer
Herr erhielt vor einiger Zeit einen Strafbefehl wegen
der eigenen Angabe des Schaub nicht er, ſondern ſein
der Polizeiverordnung von
rdentlich wichtigen Paragraphen 51 des Geſetzes hin, der
lebertretung des
die Unterſtützung benötigte. Die Unterſtützung war
8
dem Genoſſen im Wege der Anfechtungsklage die Möglich=
25. März d. Js. über den Verkehr von Fuhrwerken ꝛc.
ſt rungerechtfertigt. Der Provinzialausſchuß wies die
keit gibt, alle Beſchlüſſe der Generalverſammlung anzu=
Der betreffende Herr war auf dem Bankett, das auf
e des Ortsarmenverbandes Frankfurt ab unter Ver=
der
linken Seite der Frankfurter Chauſſee hinführt,
fechten, wenn er in der Verſammlung anweſend war und
ung des Klägers in die Koſten des Verfahrens.
Widerſpruch zu Protokoll erklärt hat. Die Beſtimmungen
mit dem Rade gefahren und deshalb zur Anzeige ge
ph Hübner von Offenbach ſuchte um Erlaub
bracht worden.
In der Sitzung des Großh. Schöffen=
iber
Reviſion ſeien gänzlich ungenügend, wie die letzten
um Betriebe einer Schankwirtſchaf
gerichts wurde nun feſtgeſtellt, daß das Radfahren
Fälle bewieſen hätten; auch ſei es eine Lücke im Geſetze,
uſe Leſſingſtraße 25 zu Offenbach nach. Der Geſuch=
Anſicht nach bei Kämpfen im Sudan, in Indien und im
nener Sicherheit der Ruhe pflegen kann. Der allgemei=
häre
dieſes idylliſchen Ortes, während mich Kühle
Burenkrieg manchen Fehler verſchuldet. Da Kitchener
nen Geſelligkeit dient in erſter Linie der prächtige Speiſe
belt und Lachen und Schwatzen zu mir herübertönt.
früher bei ſeinen Vorgeſetzten keinen Rückhalt in der Be
ſaal im vornehmſten, doch nicht überladenen Empireſtil
jeſer Reiz wird noch erhöht durch ein Telegramn
kämpfung des Einglaſes gefunden hat und kein offizielles
eber ihm liegen ein größerer Geſellſchaftsſaal und ein
eu=York, das anfragt, ob die Verbündeten Hermo
Verbot erwirken konnte, ſo iſt er ſelbſtändig vorgegangen
intimeres Geſellſchaftszimmer, alle drei zuſammengefaßt
agegriffen haben und ob ſchon das Blut rinnt in der
Vährend des Burenkrieges traf er einſt einen monokel=
von
einer ſich mächtig über ihnen erhebenden Glaskuppel.
en Straßen: Das ſieht ganz nach Neu=York aus
geſchmückten Offizier auf Vorpoſten. Kitchener ging au
Dem ſchließen ſich das Bibliothekzimmer, Arbeitszimmer
n wir. Wer denkt an kämpfen oder überhaupt
ihn zu und ſagte: Major, da Sie ein Glas nötig haben,
ein Kinderzimmer und der altholländiſche Rauchſalon an
zend eine Tätigkeit? Wenn nur Neu=York jetzt
um klar zu ſehen, ſo finde ich, daß Sie ſich nicht am rich=
Daneben bietet ein offenes Wiener Café willkommene Ge=
illo
ſehen könnte!
tigen Platze befinden. Sie werden in Zukunft in der Nach=
legenheit
zum Aufenthalt in freier Luft. Damenſalon und
hut dienen. Das wirkte. Am folgenden Morgen waren
Turnſal fehlen nicht, und die drahtloſe Telegraphie iſt jc
im ganzen Heere Kitcheners die Monokel verſchwunden
heute eine ſelbſtverſtändliche Einrichtung. Sehr komfor=
Feuilleton.
tabel und doch nicht überladen nehmen ſich die Luxuskabi
Berühmte Locken. Die Haare großer Männer der
nen aus, aber auch die Einzelkabinen werden für die Dauer
Vergangenheit haben einen bedeutenden Marktwert, über
Der Imperator der Südamerikafahrt. Die Beſtre
der Reiſe zum gemütlichen Heim. Ein zweiter Dampfer
en in der Dame einiges mitgeteilt wird. Navoleon=
die
Waſſerflächen, die die Erdteile trennen, auf
desſelben Typs und derſelben Geſellſchaft, die Tuban=
Locken ſind auf dem Reliquienmarkt in London nicht ſel=
n
, prächtigen Schiffen, mit allem Komfort verſehen
tia wird nach wenigen Monaten in die Holland=Süd
ten und daher erheblichen Preisſchwankungen unterwor=
loss
zu durchqueren, hatten bisher im Bau von Rie
en. So erzielte kürzlich eine Locke, die dem großen Kor=
merikafahrt
eingeſtellt werden können, womit es möglich
ünſpfern vom Typ des Imperator, der für die
en nach ſeinem Tode abgeſchnitten wurde, einen Preis
ſein wird, alle zwei Wochen eine Verbindung von Amſter=
von
Nordamerika beſtimmt iſt, ihren modernſter
von 2500 Mark, eine andere dagegen brachte es nur au
dam über Dover, Boulogne. Coruha, Vigo, Liſſabon nach
ru ck gefunden. Jetzt ſoll auch die Fahrt nach Süd
20 Mark; andere erzielten gar nur 300 und 350 Mark.
Montevideo, Santos und Buenos=Aires herzuſtellen
i mit ebenſolchen komfortablen Schiffen ausge
Wenn ſie freilich einen beglaubigten Heimatſchein auf=
Ein Monokelverbot für engliſche Offiziere. Das
werden. Der Königl. Holländiſche Lloyd hat ein
weiſen können, d. h. wenn der denkwürdige Augenblick,
engliſche Kriegsminiſterium hat ein Monokelverbot für
Pine ſüdamerikaniſche Linie beſtimmtes Rieſenſchif
in dem ſie abgeſchnitten, feſtſteht und die Echtheit außer
die Offiziere der geſamten Armee erlaſſen. Das Monokel=
t
, das am 5. November d. J. ſeine erſte Reiſe von
weifel iſt, bringen ſie Preiſe von 2000 und 3000 Mark
ragen wird nicht einmal auf ein ärztliches Zeugnis hir
rdam nach Südamerika antreten ſoll. Das neue
Eine Locke des Seehelden Nelſon wurde ſogar von
geſtattet; es wird als ein alberner Auswuchs der Eitel
Pelnde Ozeanhotel, die Gelria iſt auf der Glas
einem Liebhaber für 10000 Mark erſtanden; dagegen
keit und eines engliſchen Offiziers unwürdig bezeichnet
Werft von A. Steffens u. Sons erbaut. Das
brachte eine von Wellington nur 100 Mark. Für die ein=
Dieſer Feldzug gegen das Monokel geht hauptſächlich au
iſſt 187 Meter lang und 22 Meter breit. Auf den
zige Locke, die von Byron erhalten iſt, bezahlte ein Ver=
Lord Kitchener zurück. Dieſer ſtützt ſich dabei auf eigene
ann ſich auch der Verwöhnteſte wie zu Hauſe
ehrer kürzlich 1000 Mark. Haare vom Haupt Scotts wur
Erfahrungen. Kitchener hat im Laufe ſeiner langen
Mt.
Behagliche Kabinen mit ausgezeichneten Betten,
den auf einer Auktion für 100 Mk. gekauft, und eine Oli=
Kriegstätigkeit feſtſtellen können, daß das Monokel im
Meil ganze Wohnungen mit Salon, Schlafzimmer
ver Goldſmith bei der Erhumierung der Leiche abgeſchnit=
Ernſtfall den Offizier hindere. Das Einglas, das früher in
Wrd, nehmen ihn auf; ſie ſind ſein Reich, worin er
tene Locke wies einen Kaufwert von 200 Mark auf.
der engliſchen Armee überaus verbreitet war, hat ſeiner
nTage zurückziehen und nachts im Gefühl vollkom

70

[ ][  ][ ]

Seite 4.
Nummer 526.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
daß die Höhe der Geſchäftsanteile nicht wenigſtens nach
Im abgelaufenen Jahre fanden außer der Hauptverſamm=
Durch eine Verwechſelung mit dieſem Fall iſt vielleicht die
oben und unten begrenzt ſei. Beide Punkte bedürften
lung ſtatt 4 Sitzungen des Engeren Ausſchuſſes in Hep=
kürzliche
Meldung von der in der Schweiz erfolgten Ver=
einer
gründlichen Abänderung. Die Ausführungen ſchloſſen
penheim, Zwingenberg, Jugenheim, Auerbach, mehrer=
haftung
des Bürgermeiſters Kohl entſtanden. Allerdings
ſchwebt zurzeit ein Strafverfahren gegen den Bürgermei
Sitzungen der Inſeratenkommiſſion, ſowie zahlreiche Be=
mit
der Feſtſtellung, daß das vorhandene Mißtrauen gegen
ſter wegen eines mehrere Jahre zurückliegenden, alſo nicht
die Genoſſenſchaften unbegründet ſei, daß Zuſammen=
ſprechungen
des Vorſtandes. Seit dem 1. April d. J. iſ
die Leitung des Verbandes heſſiſcher Verkehrs= Verein=
auf
ſeine Amtstätigkeit bezüglichen Falles, und es weilte
brüche leicht vermieden werden könnten und daß das
in dieſer Sache auch in den letzten Tagen der Darmſtädter
Grundprinzip: durch Zuſammenſchluß der wirtſchaftlich
auf den Verkehrsausſchuß übergegangen. Eingetreten ir
Unterſuchungsrichter Dr. Schmidt hier. Hiernach hat ſich
den Ausſchuß iſt das Kreisamt Bensheim und die Bür
Schwächeren auf dem Wege der Selbſthilfe dem Groß=
der
Bürgermeiſter entfernt, doch wurde bisher weder ein
germeiſterei Gernsheim, ausgeſchieden Alsbach. Der Ver=
kapital
eine Macht entgegenzuſtellen, geſund und ſegen=
Haftbefehl gegen ihn erlaſſen, noch iſt jene Nachricht von
bringend ſei und der Genoſſenſchaftsbewegung eine glän=
lauf
des Jahres war ungewöhnlich günſtig. Das ungün
ſtige Wetter hatte für den Kurbeſuch Lindenfels erheb=
zende
Zukunft ſichere. Beſonders reicher Beifall lohnte die
der Feſtnahme in der Schweiz richtig
liche Nachteile, während die Orte an der Bergſtraße Vor=
Ausführungen des Vortragenden. Den herzlichen Dand
Worms, 24. Okt. (Induſtrie.) Daß auf Wormſer
des Gewerbevereins hierfür ſtattete der Vorſitzende ab, der
teile davon hatten. Nach der Steuerſtatiſtik hatte Bens
Gebiet eine Zuckerfabrik errichtet wird erregt in der Bür=
die
leichtverſtändlichen Ausführungen des Redners rühmte
heim die relativ größte Zunahme an Vermögensſteuer
gerſchaft Befriedigung. Allmählich füllt ſich unſer Indu
und die lautloſe Stille, mit der die große Zahl der Be
ſtriegebiet. Erſt mußten die gewaltigen Aufwendungen
Mitglieder des Ausſchuſſes ſind in Auerbach: Bür=
ſucher
dem Vortrag folgte, als ein Zeichen des beſonderen
ür die Hafenbauten, für die Anlage des Nibelungenrings
germeiſterei, Verſchönerungsverein, 28 Einzelmitglieder
Intereſſes für den Vortrag feſtſtellte. In der Diskuſſior
ür die Beſeitigung der alten Gießenmündung, für die
Bensheim: Kreisamt, Stadtverwaltung, Verſchönez
ergriff zunächſt Herr Volksbankdirektor Stein das Wort,
Schaffung des Induſtriegebietes getan werden, ehe eine
rungsverein, 37 Einzelmitglieder; Darmſtadt: Vek=
der
gleichfalls Herrn Rechtsanwalt Geißner Dank für die
weitere Entwickelung des heimiſchen Gewerbes erfolgen
kehrsverein; Heppenheim: Kreisamt, Bürgermeiſterei
Ausführungen, insbeſondere für die anerkennenden Schluß=
konnte
. Es ſind kaum 15 Jahre her, daß dieſe mächtige
Verſchönerungsverein, 3
Einzelmitglieder:
Jugen=
worte
, zollte und im übrigen noch ergänzende, recht inter=
Umwandlung des Oſtens vollzogen iſt, und in dieſer Zeit
heim: Bürgermeiſterei, Verſchönerungsverein, 14 Einzlls
eſſante Mitteilungen brachte, wobei er die Darlegungen
rfolgte die Beſiedelung des Induſtriegebietes mit anſehn
mitglieder; Lindenfels: Bürgermeiſterei, Verſchöe
des Vortragenden Wort für Wort unterſchreiben zu kön
lichen Betrieben; und die Opfer, die die Stadt brachte
rungsverein, 32 Einzelmitglieder; Seeheim: Bürge
nen betonte. Nach weiteren Bemerkungen und Schluß
gehen in die Millionen. Als Gradmeſſer für den Nutzen
meiſterei, Verſchönerungsverein, 13 Einzelmitgliede
worten des Redners wurde die anregend verlaufene Ver=
dieſer
Einrichtungen mag der Hafen dienen, deſſen Betrieb
Weinheim: Bürgermeiſterei, Gemeinnütziger Verein,
ſammlung geſchloſſen.
von Anfang an erhebliche Zuſchüſſe forderte; aber der
Einzelmitglieder; Zwingenberg: Bürgermeiſtel
Verkehr iſt, wie die Wormſ. Ztg. ſchreibt, um das Neun=
Verſchönerungsverein, Sparkaſſe, 3 Einzelmitglieder; Auss

Vom Großh. Hoftheater. Der Verdizyklus
ache geſtiegen und die Zuſchüſſe beginnen, ſich in Gewinne
wärts 5 Einzelmitglieder, Gernsheim a. Rh. Bürgen=
unter
Leitung von Arturo Vigna, den das Großh
zu verwandeln. Man kann mit dieſer Entwickelung zu
neiſterei. 1911 wurden angefertigt 20254 Panoram
Hoftheater zur Feier der hundertſten Wiederkehr des Ge
frieden ſein
der Bergſtraße, abgegeben wurden 10507, 1912 5783,10
burtstages des größten italieniſchen Meiſters veranſtaltet,
Bingen, 24. Okt. (Submiſſionsblüten.) Eine
1893, ſo daß ein Vorrat von 2071 Stück verbleibt. Auer
beginnt bereits am Sonntag, den 9. November, mit der
Serie Submiſſionsblüten iſt von der neuen Rheinbrücke
ach, Bensheim und Heppenheim haben eigene Proſpen
Aufführung von Rigoletto‟. Das Intereſſe für dieſe
zwiſchen Rüdesheim und Kempten bezw. der neuen Bahn
herausgegeben.
Vorſtellung des Zyklus wird durch die Tatſache, daß Wal
trecke Rüdesheim-Sarmsheim zu melden. Die Zahl de
ter Soomer zum erſten Male in dieſer Spielzeit in der
In der Propaganda wurde in dieſem Jahre ſelbſtäf
Teilnehmer an der Vergebung für die Erdbewegungs=
von
ihm hier noch nicht geſungenen Partie des Rigoletto
dig vorgegangen. Die Geſamtzahl der von dem Vorſta
rbeiten, ſowie den Brückenbau über die Nahe betrug nich
als Gaſt erſcheinen wird, wenn möglich noch eine Erhöhung
erledigten Poſtſachen betrug im Berichtsjahre 1913
weniger als 85. Infolgedeſſen dauerte die Eröffnung und
erfahren. Auch der nächſten Vorſtellung im Rahmen der
Stück, gegen 1951 in 1912 und 1641 in 1911.
Verkauft
Bekanntgabe der Preiſe zweieinhalb Stunden. Für Los
zykliſchen Aufführung, dem Maskenball die am Don=
bezw
. gratis verteilt wurden von der Zentralſtelle
betrug die höchſte Forderung 1 272049,50 M., die niedrigſte
nerstag, den 13. November, ſtattfindet, ſieht man allerſeits
Panoramen der Bergſtraße, von Auerbach 45 und 34
617795,90 Mark, für Los 2 die höchſte Forderung 1114584
mit geſpannter Erwartung entgegen, da die Oper hier ſei
Propagandaſchriften, von Bensheim 13 bezw. 1479,Ha
Mark, die niedrigſte 596 483,50 Mark, für Los 4 waren
Jahren nicht mehr gehört wurde und in allen Hauptpar=
enheim
55 bezw. 240, Jugenheim 112 bezw. 1711,E
349 294 Mark die höchſte, 147031,50 Mark die niedrigſte
tien Neubeſetzungen aufweiſt. Arturo Vigna leitet als
denfels 73 bezw. 2750, Seeheim 500 Propagandaſchriften
dritte Vorſtellung am Sonntag, den 16. November, die
Forderung, für Los 5 betrug 175905,75 Mark die höchſte.
Weinheim 70 bezw. 1970 und Zwingenberg 5 bezw.
Arda und verabſchiedet ſich für diesmal vom Darm=
73 761,80 die niedrigſte Forderung, für Los 6 (Nahebrücke
Stück. Der Verkehr wird bezeichnet von Auerbac
ſtädter Publikum am Donnerstag, den 20. November, als
364 635 Mark die höchſte, 168 820 Mark die niedrigſte For
erheblich günſtiger wie 1912, 1913: 3006 Kurgäſte,1
Dirigent des Troubadour‟ Die vier Vorſtellungen des
derung. Los 2, die Rheinbrücke, iſt bereits vergeben. Da
2942, 1911: 2818; Bensheim: günſtiger; Heppen
Verdizyklus finden ſämtlich im Abonnement ſtatt, und
die niedrigſte Forderung in allen Fällen die Hälfte der
heim: günſtiger, 2000 bezw. 1500 Kurgäſte;
Jugen
war fällt jedem Abonnementsbuchſtaben je eine Vorſtel
Höchſtforderung beträgt, in drei Fällen erheblich weniger,
heim: günſtiger, 3105 bezw. 2943 und 2849
Kurgäſter
lung zu. Ueber die Abonnementseinteilung und den Vor=
ann
man ſich nicht gut denken, wie dieſe Summen ſich zu=
Lindenfels: ungünſtiger, 3406 bezw. 3125 und3
verkaufsbeginn wird demnächſt Näheres bekanntgegeben.
ſammenſetzen.
Seeheim: günſtiger; Weinheim: günſtiger. Zm
Oberſt Chabert das Muſikdrama von Waltershauſen
Alsheim, 25. Okt. (85. Geburtstag.) Herr Ale
genberg: 134 bezw. 245 und 450. Der Verkehr iſt hie
deſſen großer Erfolg bei der ſeinerzeitigen Uraufführung
bürgermeiſter und früherer Landtagsabgeordneter Fried=
nach
allgemein als ganz erheblich günſtiger zu bezeichten
im Frankfurter Opernhaus noch in Erinnerung iſt, wirt
rich Ludwig Hirſch feiert heute ſeinen 85. Geburtstag. Ein
Der Fremdenverkehr und das Immobiliengeſchäft,ſt
nunmehr auch am Großh. Hoftheater zur Aufführung ge=
Deputation des Vorſtandes der Nationalliberalen Parten
wvie die Bautätigkeit hat ſich in den Gebieten des
angen. Dieſe intereſſante Premiere, die für Sonntag, den
des Wahlkreiſes
Worms=Heppenheim=Wimpfen hat ſich
kehrsausſchuſſes erheblich gehoben. In den von der
2. November, angeſetzt iſt, leitet Herr Hofrat de Haan.
heute vormittag zu ihm begeben, um dem hochverdienten
tralſtelle und den Einzelorten an die Eiſenbahndirektio
Der Vorverkauf der Extra=Abonnements für den Goethe=
Parteifreunde die herzlichſten Glückwünſche darzubringen.
Mainz gerichteten Eingaben wegen Verkehrsverbeſſerun
zyklus wird bis einſchließlich Dienstag an der Hoftheater
Gießen, 24. Okt. (Univerſitätsjubiläum.)
gen kommt immer wieder der Wunſch zum Ausdu
tageskaſſe fortgeſetzt werden.
Auf ſein 25jähriges Ordinariat an der Landesuniverſität
Schnellere Verbindung von und nach Darmſtadt-Fraſk
K Die Jahrhundertfeier der Jugendvereinigung unſerer
blickt mit dieſem Semeſter der Geh. Hofrat Profeſſor Dr.
furt. Es ſind verſchiedene Wünſche, wenn auch noch
Johannesgemeinde brachte, was ſie verſprochen, am 24.
Behaghel, der ausgezeichnete Germaniſt unſerer Ludo=
alle
, erfüllt worden.
viciana, zurück. Der Rektor hat deshalb die geſamte Do
und 25. d. M. im großen Mathildenhöhſaale, der faſt aus=
Die Frage der elektriſchen Bahn an
verkauft war: packende dramatiſche Bilder aus der Zeit
zentenſchaft zu einer feierlichen Beglückwünſchung ein
Bergſtraße iſt durch das Verſchulden von Seehe
deutſcher Schmach und Erhebung: Die Verhaftung des
geladen, die am Sonntag mittag ſtattfinden wird.
eine der am meiſten intereſſierten Gemeinden, aufe
Buchhändlers Palm in Nürnberg
Im Poſthaus zu
toten Punkt gelangt. Der Vorſitzende gab dem driſem
Haynau und Im roten Hof (Schlacht bei Möckern)
den Wunſch Ausdruck, daß ſich Seeheim noch in
ergreifende Szenen aus der Zeit vor 100 Jahren, die Frau
Darmſtädter Wochenmarkt.
Stunde beſinnt, um nicht ein Werk ſcheitern zu laſſenci
Pfarrer Lehn mit großem Geſchick und feſſelnder Wucht
von unermeßlichem Werte für die Bergſtraße werden
Marktpreiſe am 25. Oktober.
vor Augen führte. In bekannter Uneigennützigkeit hatte
Der Verkehrsausſchuß gehört dem Bund Dem=
Gelberüben,
1,40 M
ſich Fräulein Anna Ethel in den Dienſt der guter
5 Pf.
Butter, ½ kg
½ kg
,
Verkehrsvereine, Verband Heſſiſcher Verkehrsvereine
in Partien, ½ kg 1,30 M
Schwarzwurz, ½
Sache geſtellt und darf, wie die aus der Gemeinde gewähl=
kg
30 Pf
Rhein. Verkehrsverein an. Mit dem Mannheimer
10
2530 Pf
kg
Pf.
Eier, Stück
ten Mitwirkenden, die alle ihr Beſtes gaben, auf den durch=
Bohnen, ½
ein zur Vermittelung von Ferienaufenthalt und dem
Schmierkäſe, ½ Lit. 20-22 Pf
Weißerüben, Stück .
ſchlagenden Erfolg ſtolz ſein. Ihre mühſamen Vorberei
3 Pf.
ſiſchen Gemeinnützigen Verein zur Vermittelung von
Handkäſe, Stück 410 Pf
ungen wurden aufs beſte unterſtützt durch Frl. Gerda
Wildbret:
Geflügel,
und Landaufenthalt in Darmſtadt wurden lebhafte
Gänſe, ½ kg
Kartoffeln, Ztr. 2,00-2,25 M
Bachfeld=Offenbach, die als Maria, gen. Wilm, in
0,901,00 M.
ziehungen unterhalten. Als erfreulich bezeichnete
Kumpf (10 Liter) 3540 Pf.
Enten, Stück 3,504,00 M.
liebenswürdiger Weiſe ihre Begabung und Kunſt der
Vorſitzende das Urteil der Darmſtädter Strafkamme
34 Pf.
Hahnen, Stück 1,502,50 M
Jugendvereinigung zur Verfügung geſtellt hatte. Beiden
kg
Frage der Streckenreklame.
der
Mäuschen, ½ kg 910 Pf.
Hühner, Stück 2,503,00 M.
wurden am Schluſſe der letzten Vorſtellung ſchöne Blumen=
Einen großen Teil der Arbeit nahmen die Vorberaim
Tauben, Stück
6070 Pf.
ſpenden dargebracht und von dem verdienſtvollen Leiter
Obſt u. dergl.:
zum Bilderwettbewerb in Anſpruch. Erffel
gen
Haſen, Stück .
2,504 M
Herrn Pfarrer Marx, im Namen der Jugendvereinigung
1225 Pf
Aepfel,
,
lich iſt die rege Beteiligung der Künſtler und Phol
Lapins, Stück 0,901,00 M
in herzlichen Worten der gebührende Dank ausgeſprochen
St. 1,001,50 M
Nüſſe, 100
graphen. Bis jetzt ſind 500 Bilder eingereicht worden
Rehfleiſch, ½ kg 0,90-1,50 M.
der bei den dankbaren Zuhörern warmen Widerhall fand
Stück . 78 Pf
Zitronen
Das Preisgericht hat am 22. Oktober 49 Photographi
Fiſche:
Zwetſchen,
½ kg
20 P
* Adreßbuch. Der Druckbogen Nr. 8 des Adreßbuches
ausgewählt, die zum photographiſchen Wettbewerbiſch
90 Pf.
Hecht, ½
kg .
Stück 810 P
Apfelſinen,
für 1914, enthaltend Einwohnerregiſter Jordan, Karl
Leipzig geſandt werden; es iſt beabſichtigt, dieſe Ausſtel
Aal, ½ kg 0,901,00 M.
Trauben,
kg 3540 Pf.
bis Köhler, Otto, liegt im Hauptmeldebureau, Hügelſtr.
ung auch in Darmſtadt zu zeigen. Lebhafter Beiſ
Karpfen, ½ kg 7080 Pf
Pf
Birnen, ½
kg . 825
31/33, Zimmer Nr. 13, während der Bureauſtunden (812
wurde dem Vorſitzenden für ſeinen erfreulichenB
Andere Rheinfiſche
Pfirſiche, ½ kg 5075 Pf
Uhr vormittags und 26 Uhr nachmittags) bis zum 29.
zuteil
. 3560 Pf.
kg. .
Steinpilze, ½ kg
35-40 Pf
Oktober vormittags zur Einſichtnahme offen
Stadtv. Stemmer=Darmſtadt unterſtrich mit
Rotzungen, ½ kg 50 Pf
Eierſchwämme, ½kg35-40 Pf
tigen Worten das Bedauern des Vorſitzenden, daßdie
*
Schollen, ½ kg 3040 Pf
Konzerte. Ludwigshöhe. Heute Sonntaa
meinde Seeheim dem Projekt der Elektriſchen nach
Salat, Gemüſe uſw.:
Kabeljau, mittel. ½ kg 19 Pf
wird das Konzert von der Kapelle des Großh. Heſſ.
Bergſtraße ſo feindlich entgegenſteht.
Von Zwingenbenn
Kopfſalat, Stück . 58 Pf.
-
2526 Pf
ohne Kopf,
Art.=Regt. Nr. 61 dadurch eine Abwechſelung erfahren,
wurde der Antrag geſtellt, dafür zu wirken,de
Endivien, Stück
56 Pf
kg 30 Pf
Schellfiſche, gr., ½
indem der 2. Teil des Programms ausſchließlich dem
Perſonenzug, der Bensheim 9 Uhr 32 Minuten verläßs
Feldſalat, Körbchen 10 Pf.
Bratſchellfiſche, ½ kg
Andenken Theodor Körners gewidmet iſt. Auch der
direkt von Darmſtadt weiter durchzuführen bis Frankfürz
3 Pf
Kadieschen, Bündel
übrige Teil des Programms wird nur gern gehörte
Seelachs, ½ kg .
Rettiche, Stück
Pf.
3 Pf
10
Landtagsabgeordneter Auler erſtattete denafſ
Goldbarſch ohne Kop
. 3
Opern= und Operettenmelodien aufweiſen, wobei die
5 Pf
Bündel
ſenbericht.
Die Geſamteinnahmen betragen
neueſten Schlager (Die Kino=Königin und Tango=Prin=
20 Pf
Bratſchollen, ½ kg
Meerrettich, Stück 2030 Pf
Mark, die Ausgaben 3346,48 M., ſo daß ein Vortragva
In den Fleiſchſtänden
zeſſin) nicht fehlen werden. Reſtaurant Rummel
1601,01 M. bleibt. Dem Rechner wurde Entlaſtung
Roterüben, Bündel . 5
bräu. Die noch vom vorigen Winter her bekannten
Rindfleiſch, ½ kg
Pf.
.
70 P
5 und der Voranſchlag nach den Vorſchlägen des
und zum Bedürfnis für das hieſige Publikum
Hackfleiſch,
kg
76 Pf.
ge=
kg

.
Zwiebeln, ½ kg
ſtandes genehmigt. Der bisherige Vorſtand wurdean
56 P
wordenen Konzerte ſollen auch heuer wieder durch=
Rindsfett, ½ kg

Vorſchlag von Dr. Weismann=Lindenfels durch3s
Tomaten, ½ kg 1520
60 Pf
Ziegenfleiſch,
Pf
geführt werden. Der Reſtaurateur Herr Eckay hat

für
kg
Spinat, ½ kg
ruf wiedergewählt, und Herr Oberlehrer Türk fürde
15
Sonntag, den 26. Oktober, nachmittags 47 Uhr,
Rindswürſtchen, Stück 15 Pf.
Pf.
15
Weißkraut, Stück 5
ausgeſchiedenen Lehrer Weide=Jugenheim zum zw=
Kaffeekonzert bei freiem Eintritt und abends 8 Uhr
Schweinefleiſch, ½ kg 90 Pf.
ten Vorſitzenden neugewählt. Sodann hielt Herr
Zentner 1,501,60
Großes Militärkonzert (Streichmuſik) vorgeſehen. Hierzu
Geſalzenes und Koteletts
Rotkraut, Stück
830 Pf
Weismann=Lindenfels einen intereſſanten Vortraf
wvird Herr Obermuſikmeiſter Weber, wie im Inſeraten=
½ kg
1 M.
Blumenkohl, Stück 1050 Pf.
über die Aufgaben und das Wirken eines modernen Ve
teil erſichtlich iſt, ein Programm zum Vortrag bringen,
Schwartemagen u. Fleiſch
Wirſing, Stück . 310 Pf
kehrsvereins. Er entwickelte in kurzen Zügen, wie ert
welches als Neueſtes die Berliner Schlager Die Kino
wurſt, ½ kg
90 Pf
Grünkohl, Stück
Verkehrsverein für eine angenehme Geſtaltung des H=
5 P
,
Leber= und Blutwurſt
Königin und Die Tango=Prinzeſſin enthalten wird
matsortes ſorgen muß, wie es bewerkſtelligt werden mu
Roſenkohl, ½ kg 2530 Pf.
½ kg . .
72 Pf.
* Bilder vom Tage. In der Auslage unſerer Ex
die Vorzüge des Ortes genügend bekannt zu machen ur)
pedition, Rheinſtraße 23, ſind von heute unter zahlreichen
wandte ſich beſonders gegen die Uebertreibung in
Die Ein=
Bildern aktuellen Intereſſes neu ausgeſtellt:
Reklamen.
Verkehrsausſchuß der Bergſtraße.
weihung des Völkerſchlachtdenkmals bei Leipzig (mehrere
Zu Punkt 6 der Tagesordnung brachte Bürgermeiſt
Anſichten); eine Löwenjagd in den Straßen von Leipzig:
g. Heppenheim a. d. B., 25. Oktober.
Dr. Löslein für die zehnte Generalverſammlunge
die Beiſetzung der Opfer des Marineluftſchiffes L. 2" in
Einladung nach Bensheim. Dr. Weismann möt
Der Verkehrsausſchuß der Bergſtraß
gerne die 10. Generalverſammlung nach Lindenfels e=
Berlin.
Protektor Se. Königl. Hoheit der Großherzog) hielt heute
laden, will aber mit Bensheim nicht in Konkurrenz tretit
im Hotel Halber Mond ſeine 9.
General=Ver=
Es wird als nächſter Tagungsort Bensheim gewälll
ammlung ab. Der Vorſitzende, Herr Rentner Sie
n Heppenheim a. d. B., 25. Okt. (Unterſchlagun=
Es folgte: Berichte der angeſchloſſenen Vereine ü
ben, eröffnete die Verſammlung um 4¼ Uhr und be=
gen
.) Wegen fortgeſetzter Veruntreuungen zum Nachteil
ihre Tätigkeit. Stadtv. Stemmer=Darmſtadt berich
grüßte beſonders den Vertreter der Provinzialdirektion
der hieſigen Aktiengeſellſchaft Fichtelgebirg, Granit= und
über die Tätigkeit des Verkehrsvereins Darmſtadt.
Starkenburg, Herrn Regierungs=Aſſeſſor Dr. Ahl, Kreis=
Syenitwerke, wurde geſtern der 40 Jahre alte, verheiratete
Weismann=Lindenfels teilt mit, daß der dortige Wa
amtmann Haberkorn= Heppenheim und Finanzrat
Buchhalter Jean Rückert von hier in Unterſuchungshaft
ein den Namen Verkehrs= und Verſchönerungsverein
Walter=Heppenheim. Der Vorſitzende erſtattete ſo=
genommen
. Er iſt dieſer Verfehlungen, deren Geſamt=
genommen
hat. Unter anderem hat der Verein, nachdo‟
höhe ſich auf etwa 3000 Mark belaufen ſoll, geſtändig und
dann den Jahresbericht: Die 8. Hauptverſammlung fand
er einen Prozeß gewonnen hat, die alten häßlichen Plakl
ührte ſie dadurch aus, daß er vor den Lohntagen die
am 30. Oktober 1912 im Hotel Viktoria in Seeheim
tafeln entfernen können. Der Verein hat ſelbſt 5 Pla=
Summe der Lohnliſten abſichtlich falſch zuſammenſtellte
ſtatt. Der Vorſtand wurde in der Verſammlung wieder=
afeln
angebracht und die Polizei hat das Ankleben
und dadurch jeweils höhere Beträge in die Hände bekam
gewählt, und zur Entlaſtung des Vorſitzenden ein ſtell=
Plakaten an anderen Stellen unterſagt. Für hervorrag
Die Arbeiter erhielten die richtigen Löhne, dagegen büßt=
vertretender
Vorſitzender in der Perſon des Herrn Barons
den Blumenſchmuck erfolgten 84 Prämiierungen. Lel
die Firma jene Mehrbeträge ein. Rückert hatte ſeit 1900
von Schud=Bensheim neugewählt. Herr Lehrer Weide=
hardt
=Auerbach berichtet über die Tätigkeit des W
in Dienſten der Geſellſchaft geſtanden, arbeitete aber ſeit
Jugenheim hat im Laufe des Jahres ſein Amt niederge=
ſchönerungsverein
Auerbach. Stadtrat Zinkgräf un
einiger Zeit nicht mehr gegen Gehalt, da man ſeine Stelle
legt. Die Zuſammenſetzung des Engeren Ausſchuſſes
die Tätigkeit des Gemeinnützigen Vereins Weinhe=t
anderweit beſetzt hatte. Bedrängte Lage hat ihn angeblidh
hat ſich verändert durch den Eintritt des Herrn Regie=
Landtagsabgeordneter Wiegandt über diejenige
zu dem betätigten betrügeriſchen Treiben gebracht.
rungsrats Dr. Löslein und des Herrn Lehrers Weidle.
Verſchönerungsvereins Heppenheim, ferner wurde ü

[ ][  ][ ]

nf

e5

treien



Nummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
Seite 5.
die Tätigkeit des Verſchönerungsvereins von Bensheim
Trichtet
Parlamentariſches.
Prozeß Ohm.
Die vom Preisgericht ausgewählten 49 Photographien
* Der Zweiten Kammer iſt folgende Regierungs=
HB. Dortmund, 25. Okt. Im Prozeß gegen die
aus dem Wettbewerb Die Bergſtraße im Bilde waren
vorlage, betreffend: Geſetzentwurf, Beteiligung
Direktoren und Aufſichtsratsmitglieder der Niederdeutſchen
ausgelegt und fanden allgemeinen Anklang. Es ſind ber
es Staates an
der Heſſiſchen Landes
Bank und ihrer Tochter=Geſellſchaften beantragte heute nad
der Auswahl ſämtliche hervorragenden Punkte der Berg
hypothekenbank betreffend, zugegangen: Ar=
echsmonatiger
Prozeßdauer der Staatsanwalt gegen den
ſtraße, ſowohl was
Geſamtbilder als Einzelmotive an=
ikel
1. Unſere Regierung wird ermächtigt, für 5 Mil=
Angeklagten Bankier Ohm 9½ Jahre Gefängnis, 20 000
ungt, berückſichtigt.
Die Auswahl enthält Geſamtanſich=
ionen
Mark neue Aktien der Heſſiſchen Landeshypotheken
Mark Geldſtrafe und drei Jahre Ehrverluſt, gegen den An=
mm
von Jugenheim, Auerbach uſw., hervorragend wir=
bank
zum Nennwerte zu erwerben und den hierfür er
eklagten Bücherreviſor Hartwig 3 Jahre 9 Monate Ge
inde und künſtleriſch gewählte Motive aus dem Stett=
forderlichen
Betrag im Wege der Staatsanleihe flüſſig zu
fängnis und 40000 M. Geldſtrafe, gegen den Fabrikdirek=
acher
und Schönberger Tal, aus dem Fürſtenlager und
machen. Die Anleihe iſt zu dem Zinsfuß aufzunehmen,
or Dr. Nolden 2 Jahre 5 Monate Gefängnis und 5000 M.
erſchiedene Straßenbilder. Darmſtadt iſt mit einer
wie er der jeweiligen Lage des Geldmarktes entſpricht
eldſtrafe, gegen den Direktor Sandmann 10 Monate Ge=
Aufnahme des belebten Marktplatzes, der ruſſiſchen Ka=
Die Tilgung dieſer Anleihe ſoll in der Art erfolgen, daß
fängnis und 5000 M. Geldſtrafe, gegen den Bankdirektor
pelle, dem Teich am Oberwaldhaus mit dem Wirtſchafts=
urch
den Hauptvoranſchlag der Staats=Einnahmen und
Quantz 7 Monate Gefängnis und 2000 M. Geldſtrafe, ge
gebäude im Hintergrunde und mit der Schepp=Allee hin=
=Ausgaben die Mittel zum Ankauf einer entſprechender
gen den Bankdirektor Laue 5 Monate Gefängnis und 1500
rrichend vertreten.
Anzahl von Schuldverſchreibungen beſtimmt und demnächſt
Mark Geldſtrafe, gegen den Angeklagten Kohleppel 1000
verwendet werden. Dem Staat bleibt das Recht vorbe
Geldſtrafe, gegen den Angeklagten Eſche 5000 M. Geld=
halten
, die Anleihe ganz oder teilweiſe auch zur Rückzah=
ſtrafe
, gegen den Angeklagten Peuker 2000 M. Geldſtrafe.
Kunſtnotizen.
lung des Kapitalbetrags in bar zu kündigen. Dem Gläu=
gegen
den Direktor Blanck 7 Monate Gefängnis und 5000
er Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nacht
biger der Anleihe ſoll ein Kündigungsrecht nicht zuſtehen
Mark Geldſtrafe, gegen den ſtellvertretenden Direktor Ben=
rehenden
Erwähnang geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
ner 7 Monate Gefängnis und 2000 M. Geldſtrafe und ge=
Artikel 2. Unſer Miniſterium der Finanzen iſt mit der
* Liſa und Sven Scholander, deren einzigem
gen die beiden Angeklagten Püttmann und Oberlandes=
Ausführung dieſes Geſetzes beauftragt. Urkundlich ꝛc. ꝛc
desjährigen Lieder= und Lautenabend am 28. Oktober
gerichtsrat Im Walle je 3000 M. Geldſtrafe.
Der Zweiten Kammer iſt jetzt der Initiativ
die zahlreichen hieſigen Freunde der Künſtler mit froher
antrag des Abg. Köhler und Genoſſen, betreffend die
wartung entgegenſehen, haben in der kaum erſt begon=
landſtandiſche
Geſchäftsordnung, zugegangen
Der Kiewer Ritualmordprozeß.
nen Saiſon bereits in nicht weniger als 22 Städten
Der Antrag, der 27 Druckſeiten uufaßt, iſt von 39 Abge=
nzertiert
. Die Muſikalienhandlung Heinr. Arnold (Wil
Kiew, 24. Okt. Die Inhaberin eines Branntwein=
ordneten
aller Parteien unterzeichnet.
lminenſtraße 9) erſucht uns, darauf aufmerkſam
zu
monopolladens Malitzky und ihr Mann, deren Wohnung
tachen, daß Scholander auch in dieſem Jahre leider nur
ſich unter der der Familie Tſcheberjak befand, ſagten aus,
eſes eine Konzert in Darmſtadt geben kann. Die noch
daß ſie anfangs 1911 in der Wohnung der Tſcheberjak die
rhandenen Karten ſind daſelbſt erhältlich.
Schritte eines Knaben und dann Schreie desſelben gehört
Gerichtszeitung.
hätten Aus Furcht vor Wera hätten ſie vor dem Unterſuch=
ungsrichter
keine wahrheitsgemäße Zeugenausſage ab=
Prozeß Brandt
gegeben. Der Polizeiunteroffizier Kiritſchenko erklärte
Reich und Ausland.
* Berlin, 25. Okt. In der heutigen Verhandlung
er ſei bei der Hausſuchung in der Wohnung der Wera
des Krupp=Prozeſſes wird in die Hauptzeugen
Aus der Reichshauptſtadt, 24. Okt. Der Berliner Ma=
Tſcheberjak zugegen geweſen. Auf ſeine Frage nach den
Vernehmung eingetreten. Polizeirat Koch vom Ber
ftrat genehmigte in ſeiner heutigen Sitzung das Projekt
Mörder Juſchtſchinskis ſei Jenja Tſcheberjak ſehr erregt
liner Polizeipräſidium gibt Auskunft über die erſte Ver
ir die Anlage eines Weſthafens auf dem Gebiete
geweſen und habe anſcheinend eine Ausſage machen
nehmung des Angeklagten Brandt.
Dieſer habe erklärt
( ehemaligen Johannisſtiftes und des dazu bereits vor
wollen, doch habe ihn eine drohende Geſte ſeiner Mutter
daß er oft mit den Zeugoffizieren zuſammen gekommer
nhreren Jahren erworbenen Grundſtückkomplexes. Für das
mutlos gemacht. Der Zeuge ſagt weiter aus, daß ihm
ei und dieſe freigehalten habe. Dafür hätten ſie ihm
rfenprojekt ſind bereits bei der letzten Anleihe 30 Mil=
ſein
Vorgeſetzter erklärt habe, er halte weder Wera noch
Nachrichten geliefert, die für ihn Intereſſe hatten. Er
nen vorgeſehen. Einen tragiſchen Ausgang
Jenja Tſcheberjak für Mitſchuldige des Mordes
hätte ſich aber nicht der Beſtechung für ſchuldig erklärt.
ihm eine Verhandlung, die im Kriminalgerichtsgebäud
Die Verleſung der Ausſage des Angeklagten Brandt, die
ittfand. Der Kaufmann Julius Abraham aus der Gle
er vor dem Unterſuchungsrichter in dem Militär=Prozeß
iſchſtraße, der als Zeuge vernommen wurde, geriet bei
Kongreſſe und Verbandstage.
gemacht hat, nimmt längere Zeit in Anſpruch und iſt aus
men Ausſagen ſo in Aufregung, daß er, vom Schlag
dem erſten Prozeß hinlänglich bekannt. Es folgt die
* Berlin, 25. Okt. (Internationale Tuber=
ſtrührt
, vor dem Richtertiſch tot zu Boden ſtürzte. Die
Vernehmung des Unterſuchungsrichters Wetzel und des
kuloſekonferenz.) Bei Beginn
Sitzung,
Verhandlung wurde ſofort abgebrochen.
Gegen 24
Leutnants Tilian Er hat unbedingtes Vertrauen zu
die der Präſident Dr. Bumm leitete, teilte Generalſekretä
iſenbahnbedienſtete hatte heute die 1. Straf
Brandt gehabt, daß er mit den ihm übergebenen Berichten
Pannwitz mit, daß die Damen beſchloſſen hätten, au
mmer des Landgerichts III eine umfangreiche An=
nichts
Unrechtes beginge. Zeuge Tilian hat auch, als er
er nächſtjährigen Tagung in Bern die Aufgabe der Frau
u ge wegen ſchweren und einfachen Diebſtahls und ge=
im
Jahre 1906 die Feldzeugmeiſterei verließ und an
ei der Tuberkuloſebekämpfung eingehend zu erläutern.
verbs= und gewohnheitsmäßiger Hehlerei zu verhandeln.
Brandt von dieſem Augenblick an keine Nachrichten mehr
Dr. Bumm begrüßte den Entſchluß der Damen, ihre
De Mehlzahl der Angeklagten iſt bei der Eiſenbahnver
geben konnte, den Verkehr mit ihm fortgeſetzt. Darau
Arbeiten zu organiſieren. Hierauf dankte Frau Oberbür=
waltung
in Berlin=Friedrichsſelde im Rangierdienſt be
wird der frühere Zeugfeldwebel und jetzige Zeugleutnan=
germeiſter
Lauter im Auftrage des Damenkomitees für
äiftigt geweſen, ohne als Beamte angeſtellt zu ſein. Sie
die Aufnahme in die Reihen der Kämpfer gegen die
Schleuder, der Nachfolger Tilians in der Feldzeug=
erden
beſchuldigt, während ihrer Tätigkeit als Ran=
Tuberkuloſe. Nach Eintritt in die Tagesordnung nahm
mneiſterei vernommen. Er erklärte, er ſei durch Vermit=
rer
in Friedrichsfelde gemeinſam und allein Güter=
die
Konferenz Berichte über die Fortſchritte in der Tuber=
telung
Tilians mit Brandt bekannt geworden und eben=
vugen
beraubt zu haben. Zum Teil hatten ſie Zutritt zu
kuloſebekämpfung in den verſchiedenen Ländern entgegen
alls auf den Wunſch Brandts hin bereit geweſen, dieſem
ſen Wagen, zum Teil verſchafften ſie ſich ſolchen durch Ab
die eine Vermehrung der Heilſtätten und eine erfreuliche
Nachrichten zu geben. Auch er habe keine Bedenken ge=
chrieiden
oder Ablöſen der Blomben. Objekte des Dieb=
Abnahme der Tuberkuloſe=Sterblichkeiten konſtatierten.
habt, da Brandt bei Krupp beſchäftigt geweſen ſei. Der
ahls waren u. a.: Haſen, Hühner Häute, Spirituoſen
Der engere Rat hat, wie Profeſſor Pannwitz bekannt
Zeuge gab zu, daß er von Brandt ab und zu kleine Geld=
ſſſſer
mit Butter, Zigarren, ein photographiſcher Appa
gab, beſchloſſen, nachdem als Ort der nächſten Tagung
geſchenke erhalten habe, er ſei ſich aber der Beſtechung
Kupferplatten, Handwerkszeug uſw. Obgleich die An=
Bern beſtimmt worden iſt, für 1915 die Einladung der
durchaus nicht bewußt geweſen. Um 12.15 Uhr tritt ſo=
llagten
zum größten Teil geſtändig ſind, nimmt die Ver=
morwegiſchen
Liga anzunehmen und als Tagungsort für
dann die Mittagspauſe ein
andlung mehrere Tage in Anſpruch, da jeder einzelne
1915 Kriſtiania zu beſtimmen. Der von der belgiſchen Liga
ach Wiedereröffnung der Sitzung um 1¼ Uhr wird
geklagte eingehend zur Sache vernommen werden muß
m Vorjahre in Rom angenommene Antrag, betr. Ein=
in
die Vernehmung des Zeugleutnants Hinſt eingetre
nd 20 Verteidiger ihres Amtes zu walten haben
führung eines Welt=Tuberkuloſe=Tages, in dem ſich alle
ten, der Brandt auf einem kameradſchaftlichen Abend ken=
Frankfurt a. M., 25. Okt. (Unfall.) Heute mittag
Länder für die Notwendigkeit der Tuberkuloſebekämpfung
ten gelernt haben will. Er habe Brandt auf ſeine Bitte
tzz vor 12 Uhr fuhr der Gartenbauarchitekt Heinrich
ausſprechen und an dem für dieſen Zweck geſammelt wer
ebenfalls Material gegeben, da Brandt ihm erklärt habe,
erg Ecke Leerbachſtraße und Grüneburgweg mit ſeinem
den ſoll, iſt angenommen worden. Auf Antrag der öſter
der Berliner Vertreter von Krupp ſei zu bequem. An=
de
gegen einen Straßenbahnwagen.
Er.
reichiſchen Liga wurde beſchloſſen, eine Enquete über die
fangs habe es ſich um Angaben über beſchränkte Ver=
unrde
zu Boden geworfen und eine kurze Strecke ge=
Tuberkuloſe im Lehrerſtand zu veranſtalten. Endlich iſt
dingungen gehandelt, ſpäterhin auch um ſolche über frei=
hleift
, bis der Wagen zum Stehen gebracht werden
beſchloſſen worden, Einheitlichkeit hinſichtlich der Sonnen=
händige
Verdingungen. Im übrigen habe er keine Be=
mmte
Paſſanten brachten ihn in das nachſte Haus und
behandlung und Sonnenbeleuchtung und Vereinheitlichung
orgnis gehabt, da ſeine Zettel ſofort vernichtet werden
rmierten die Rettungswache, die einen ſchweren Schä=
der
Statiſtik in verſchiedenen Ländern anzuſtreben
ſollten. Bei den Zuſammenkünften habe Brandt größten
loruch und innere Verletzungen feſtſtellte. Der Verletzte
Präſident Bumm ſprach den Souveränen und Staats=
eils
die Zechen beglichen, auch habe er gelegentlich kleine
rde in bewußtloſem Zuſtande nach dem Bürgerhoſpita!
berhäuptern ſeinen ehrerbietigſten Dank für die wohl=
Zuwendungen erhalten. Er habe auch von Brandt ein
tracht.
uende Anerkennung und Unterſtützung aus. Die Kon=
Darlehen erhalten und ſei ſich nicht bewußt geweſen, etwas
ferenz werde beſtrebt ſein, ihren Eifer zu verdoppeln.
Schömberg (Schwarzwald), 25. Okt. (Selbſtmord.)
Unrechtes zu tun, da er der Anſicht geweſen ſei, daß auck
andouzy Paris ſprach in verbindlichen Worten
der hieſigen Lungenheilanſtalt haben ſich der 27 Jahre
die anderen Firmen die Preiſe bekommen hätten, wie er
Philologe Erich Welzel aus Kulmbach, deſſen Zuſtand
en Dank der Konferenz dem Generalſekretär der inter=
aus
den Preisfeſtſtellungen bei ſpäteren Verdingungen, die
r hoffnungslos erklärte wurde, und die 21jährige Schwe
nationalen Vereinigung, Profeſſor Pannwitz, aus. Prä
weſentlich differierten, zu erſehen glaubte. Zeuge Hinſt
vom Roten Kreuz Emmy v. Loſſow, die er aus Jenc
ſident Bumm bezeichnete es als ein Herzensbedürfnis
erklärte weiter, daß auch er den Verkehr mit Brandt fort=
ſtre
kommen laſſen, vergiftet
auch ſeinerſeits dem Ausdruck wohlverdienten Dankes ſich
geſetzt haben würde, wenn er auch nicht ſeine Auslagen
nzuſchließen, da der Generalſekretär die rieſige Arbeits=
Solingen, 25. Okt. (Ein junges Liebespaar)
zurückerhalten hätte. Er beteuerte nochmals daß er ſich
laſt mit ſolcher Geſchicklichkeit leiſtete,daß dem Präſidenten
ſich heute morgen von einem Zuge Remſcheid- So=
nicht
einer Beſtechung bewußt geweſen ſei. Darauf wird
und der Konferenz die Arbeit zur Freude wurde. Beide
ngen in der Nähe von Güldenwert überfahren
der Feuerwerker Schmidt, der Nachfolger Hinſts, ver=
Anſprachen begleitete die Verſammlung mit lebhaftem
ſeide waren ſofort tot. Das 20jährige Mädchen ſtammte
nommen, der gleichfalls zugibt, Brandt ſeinem Wunſche
Beifall
* Cüppelſtein bei Remſcheid, der junge Mann iſt der
gemäß orientiert zu haben in dem Bewußtſein, daß er das
ſonn eines Bäckermeiſters aus Barmen. Als Grund der
was ſeine Vorgänger taten, ebenfalls tun könne. Brandt
u wird unglückliche Liebe angenommen.
habe ihm allerdings einmal Geldgeſchenke gegeben, er habe
Das deutſche Flugweſen rückt an
aber das Gefühl gehabt, daß Brandt ihm als wohlge=
Leipzig, 24. Okt. (Im Spionageprozeß) gegen
die Spitze.
tellter Kamerad mit Rückſicht auf ſeinen kränklichen Zu=
eGebrüder
Paul und Karl Bieſalski wurde heute
ſtand helfen wollte. Der Zeuge Dröſe, früher Zeug=
In den letzten Wochen haben ſich im deutſchen Flug
end 9 Uhr das Urteil gefällt. Wegen verſuchten Ver
eldwebel bei der Artillerie=Prüfungskommiſſion, jetzt
weſen Ereigniſſe abgeſpielt, die geeignet ſind, langgehegte
ſts militäriſcher Geheimniſſe und ſchweren Diebſtahls
Kruppſcher Beamter, will Brandt gelegentlich eines Kegel=
Werturteile zu verſchieben. Die Zeit ſcheint jetzt endlich
ude der ältere, 34jährige Schneider und Bureaugehilfe
abends der Oberfeuerwerker kennen gelernt haben. An
vorüber zu ſein, in der man von einer Rückſtändigkeit de=
aru
l Bieſalski aus Sublon zu 2 Jahren Zuchthaus
einem dieſer Abende habe er Brandt gebeten, für der
deutſchen Flugweſens ſprechen mußte. Wir haben mit
n fünf Jahren Ehrverluſt, ſowie Stellung unter Polizei
Fall, daß er von Eſſen um Auskunft über ihn (den Zeu=
deutſcher
Beſcheidenheit und Offenheit die Ueberlegenheit
fücht verurteilt. Drei Monate Unterſuchungshaft wur=
gen
) erſucht werde günſtig zu berichten, da er die Abſicht
des Auslandes ſtets anerkannt, und die dort erreichten
n angerechnet. Der jüngere Bruder, der 18jährige, be=
habe
, aus dem Militärdienſt auszuſcheiden, und ſich be=
Fortſchritte jederzeit voll in ihrer Bedeutung für die Ge
ſits vorbeſtrafte Schloſſer Karl Bieſalski
lus
reits bei Krupp um eine Anſtellung beworben habe. Ir
ſamtentwickelung gewürdigt. Dabei hat die deutſche Preſſ
biygwy, wurde wegen Beihilfe zum Verrat militäriſcher
gend welchen Vorteil habe er von Brandt nicht gehabt,
für die franzöſiſche Induſtrie vielfach mit Reklame im Aus=
ſeheimniſſe
und ſchweren Einbruchsdiebſtahls unter An=
weder
an Geldgeſchenken noch an ſonſtigen Vergünſtigun=
land
gemacht. Gerade dieſes Verhalten gibt jetzt aber nicht
chmung einer früheren 18monatigen Gefängnisſtrafe zu
gen. Zeuge Linke, Magiſtratsaſſiſtent, früher Zeugfeld
nur das Recht, ſondern legt ſogar die Pflicht auf, nicht
Egeſamt drei Jahren Gefängnis verurteilt, wobei ein
webel bei der Artillerie=Prüfungskommiſſion, hat Brandt
ohne weiteres an den jüngſten bedeutungsvollen Vor=
omat
Unterſuchungshaft angerechnet wurde. Mildernde
Forderungszettel, mit denen er zu tun hatte, übermittelt
gängen im deutſchen Flugweſen vorbeizugehen, ſondern
imftände wurden beiden verſagt. Aus der Verhandlung
Es handelt ſich dabei um Verſuche. Der Zeuge beſtreitet
illes zu tun, um auch im Ausland eine volle Würdigung
ng hervor, daß Paul Bieſalski mit einem franzöſiſchen
ntſchieden, von Brandt Geld erhalten zu haben, auch
er erzielten deutſchen Erfolge zu erzwingen
wioon nach Metz gefahren war und dort gemeinſam mit
Nachdem ſchon Ende Auguſt auf dem Fluge Rund
habe Brandt nie für ihn die Zeche bezahlt. Zeuge Zeug=
nem
Bruder einen Einbruchsdiebſtahl in das Militär=
um
Berlin in Johannisthal Leiſtungen gezeigt wor
leutnant Hoge ſagt aus, er habe Brandt mit um ſo
unmt verübte und verſchiedene Karten und Pläne ent=
den
ſind, wie ſie bei ähnlichen Veranſtaltungen des Aus=
weniger
Bedenken das fragliche Material übergeben, als
ndete. Die Pläne übergaben ſie dem Spion, der ſie
landes nicht beſſer zu ſehen waren, brachte die Jo
Brandt ſich ſehr gut orientiert zeigte und von ihm, dem
d Frankreich brachte. Die geſtohlenen Pläne und Kar=
hannisthaler
Herbſtwoche (vom 28. September
Zeugen, nur das beſtätigt haben wollte, was er bereits
n wvaren keine geheim zu haltenden Gegenſtände, wes
bis 5. Oktober) mit ihrem vielſeitigen Programm, tcotz=
wiſſe
. Wenn Brandt mit ſeinen Mitteilungen wirklich
die Anklage nur auf verſuchten Verrat militäriſche:
dem das Wetter nicht günſtig war, eine ganze Reihe be=
heimniſſe
lautete.
Mißbrauch getrieben hätte, dann hätte er ganz andere
achtenswerter Fortſchritte. Im Wettbewerb um den
Dinge zur Sprache bringen können, da er über alles beſſer
Madrid, 24. Okt. (Der Mordprozeß Sanchez.
kürzeſten Anlauf brachte Thelen ſeinen mit 200 Kilo=
orientiert
war als er ſelbſt. Große Geldgeſchenke und
oberſte Gerichtshof verurteilte den früheren Haupt=
gramm
Nutzlaſt, Inſtrumenten, Werkzeugen und für vier
Darlehen habe er nicht erhalten, mit Ausnahme eines
ſum Sanchez zum Tode und ſeine Tochter Marie
Stunden Betriebsſtoff belaſteten Albatros=Doppeldecker mit
Darlehens im Jahre 1907, das aber in den Jahren
u ſe zu lebenslänglichem Gefängnis. Sanchez und ſeine
95 PK=Mercedesmotor nach 70 Meter vom Boden ab
1908/1910 zurückerſtattet worden ſei. Der Oberſtaats
crter waren angeklagt, den Rentner Jalon in der
während Rupps ebenſo ſtark belaſteter L. V. G.= Doppel=
anwalt
beantragt, die Zeugen Tilian und Genoſſen un=
ieggsſchule
, deren Hausverwalter Sanchez war, ermordet,
decker im Wettbewerb um den kürzeſten Auslauf
ereidigt zu laſſen, wogegen Juſtizrat Dr. v. Gordon den
ſchon 50 Meter nach dem Aufſetzen ſtillſtand. Man kann
n Weichnam in Stücke geſchnitten und dieſe in die Aus=
Antrag ſtellt, die Zeugen Linke, Dröſe und Hoge zu ver=
ſſe
und Waſſerrinnen geworfen zu haben
dieſe Ergebniſſe erſt richtig würdigen, wenn man weiß,
eidigen, da es ſich bei dieſen nicht um Beſtechungen han
daß in Johannisthal die Bahn für derartige Prüf=
delt
. Nach längerer Ausſprache zieht ſich der Gerichtshof
Neu=York, 24. Okt. (Der Mörder Schmidt.) Das
ungen feſtliegt, ſo daß nicht immer gegen Wind aufge=
urück
und beſchließt gemäß dem Antrag des Oberſtaats=
richt
geſtattete auf Antrag der Verteidigung des Prie
ſtiegen oder gelandet werden kann. Gleich gute Leiſt=
Schmidt, daß eine Kommiſſion ernannt wird, die
anwalts
ungen wurden im Wettbewerb der beſten Steig=
Darauf wird um 3.30 Uhr die Verhandlung abge=
ſer

den Geſundheitszuſtand Schmidts zur Zeit ſeines
ähigkeit mit ebenfalls kriegsmäßig belaſteten Ma=
brochen
. Nächſte Sitzung Montag vormittag 9 Uhr
fenthalts in Frankfurt (?) für die Beweisaufnahme
ſchinen erreicht. Thelen auf Albatros=Doppeldecker mit
Es ſoll die Vernehmung der Direktoren der Firma Krupp
ſſtütellungen machen ſoll.
95 PK=Mercedesmotor erſtieg die Höhe von 800 Meter in
tattfinden
7 Minuten 36 Sekunden. Er ſiegte auch im Wett=

[ ][  ][ ]

Nummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
Seite 6.
Lancaſter), 2. Ismen, 3. Bull Dog. 114:10; 31, 17, 21.10
gekühltem Mercedesmotor von 100 PK, der ſchon am 16
bewerb um die größte Tragfähigkeit, in dem
Prix de Chaneaux; 10000 Francs: 1. G. Wattinnes
September durch einen Flug von Mülhauſen i. E. nach
mit der größten Nutzlaſt unter Aufwendung der geringſten
Monnayeur (A. V. Chapmann), 2. Les Beaux Arts,
Zc
Warſchau die Aufmerkſamkeit auf ſich gezogen hatte, hat
Motorenſtärke in höchſtens 15 Minuten 800 Meter zu er
Prix Venéas; 4000
3. Fiſtiſſi. 111:10; 36, 78, 28:10.
am 14. Oktober innerhalb 24 Stunden 2160 Kilometer
reichen waren. Er trug in 8 Minuten 54 Sekunden 300
Francs: 1. A. Veil=Picards Pardigail (Parfrement),
durchflogen. Die zurückgelegte Strecke entſpricht etwa den
Kilogramm in die Höhe. Im Wettſtreit um den bedeu:
2. Lelio IV, 3. Baladeur II. 19:10; 13, 25, 28:10. Prig
Entfernungen HamburgNordkap oder Köln-Moskau
tendſten Unterſchied zwiſchen der größter
Taintrailles; 4000 Francs: 1. A. Veil=Picards Bokzario
oder Mainz-Caſablanca in Marokko, eine Leiſtung, die
und kleinſten Geſchwindigkeit eines Flugzeugs
(Parfrement), 2. L’Etange la Ville, 3. Hoche. 14:10; 12,
die Phantaſie zu den verwegenſten Zukunftshoffnunger
ſcheinen die Ergebniſſe in Johannisthal auf den erſten
Prix Little Duck; 4000 Francs: 1
A. Veil==
25:10
muß. 2160 Kilometeo innerhalb 24 Stunden von
Blick ſchlechter als in Reims, wo wenige Tage vorher
Picards Bénith II (Parfrement), 2. Biſe, 3. Tipharesg
demſelben Menſchen zurückgelegt! Noch auf keinem anderen
eine ganz ähnliche Prüfung zwiſchen franzöſiſchen Flug=
28:10; 17, 25, 29.10.
Fahrzeug war etwas ähnliches möglich. Und dabei hätte
zeugen veranſtaltet worden war. Während in Reims
Stöffler noch etwas weiter kommen können, wenn er die
Spannungen zwiſchen dem raſcheſten und dem langſamſten
ganze Strecke mit dem Wind geflogen wäre. Wie ihn die
Flug desſelben Flugzeugs bis zu faſt 50 Prozent (Cou=
Der Kaiſer in Konopiſcht.
Luftſtrömungen im Vorwärtskommen beeinflußt haben
dron=Doppeldecker: ſchnellſter Flug 109 Kilometer, lang
zeigen die Flugzeiten auf den einzelnen Abſchnitten. An
* Beneſchau, 25. Okt. Heute früh nahm der
ſamſter 57,5 Kilometer, Spannung alſo 52 Kilometer) er=
Morgen iſt der Wind ganz ſchwach. Die 230 Kilometer=
er
mit dem Erzherzog Franz Ferdinand
zielt worden waren brachten es in Johannisthal Thelen
Strecke Berlin-Poſen bringt Gegenwind. Die Flugzeit
deſſen Gemächern das Frühſtück ein. Hierauf führtee
auf Albatros=Doppeldecker nur auf etwa 34 Prozent (größte
auf dem Hinweg beträgt 2 Stunden 49 Minuten, auf dem
Erzherzog den Kaiſer durch das Schloß, deſſen Kunſts
Geſchwindigkeit 105,5, kleinſte 70,5 Kilometer, Spannung
Rückweg nur 2 Stunden 39 Minuten. Auch die Flugzeiten
ſammlungen der Monarch beſichtigte. Sodann begabſich
35 Kilometer), Krieger auf Harlaneindecker auf 36 Prozent
auf dem Weg von Mülhauſen nach Darmſtadt (255 Kilo=
der
Kaiſer mit dem Erzherzog in den inneren Schloßga
(89,9 und 57,2 Kilometer), und Rupp auf L. V. G.= Doppel=
meter
) und zurück ſchwanken am Mittag nur wenig (2
ten, wobei der Kaiſer die auf der Terraſſe befindlich
decker mit 103 PK=Argus auf 33 Prozent (102 und 68,75
Stunden 34 Minuten und 2 Stunden 31 Minuten). Am
und trotz der kühlen Witterung noch in Blüte ſtehend
Kilometer Spannung 33,25 Kilometec). Die Leiſtungen
Spätabend aber kommt ein ſcharfer Südweſt auf. Mül=
Blumenbeete lebhaft bewunderte. Um 10 Uhr fuhren
erſcheinen aber ſofort in ganz anderem Licht, wenn man be=
hauſen
-Darmſtadt wird mit ſeiner Hilfe auf der letzten
Kaiſer und der Erzherzog im Wagen, gefolgt vond
denkt, daß in Frankreich keine Nutzlaſt, in Deutſchland aber
Tour in nur 2 Stunden zurückgelegt. Dafür dauert aber
Jagdgäſten, zum erſten Trieb, der im Birkenwäldche
wieder die ſtarke kriegsmäßige Belaſtung vorgeſchrieben
der Rückflug gegen den Wind mehr als 3 Stunden. Aber
nächſt dem Franzensberg abgehalten wurde. Der Nehel
war. Intereſſant ſind die Erfolge im Montage=
das
Endziel wird trotz alledem glücklich erreicht. Inner=
hatte
ſich unterdeſſen geteilt und der Kaiſer hatte nein
Wettbewerb. Es kam darauf an, dasſelbe Flugzeug
halb 24 Stunden 42 Minuten iſt Stöffler 22 Stunden
lich Gelegenheit, die abwechſelungsreichen Beſtände
in der kürzeſten Zeit zu zerlegen und neu zuſammenzu=
6 Minuten in der Luft geweſen, eine Leiſtung, die kaum
Parks zu beſichtigen. Die Jagd umfaßte zwei Triebeauf
etzen. Dafür ſtanden dem Füherer aber nicht mehr als drei
noch zu überbieten iſt. Sein Vertrauen in ſein Flugzeug
Faſanen. Um 11 Uhr fuhr die Herzogin von Hohenbei
Monteure zur Verfügung. Dann war die Flugfähigkeit
und die Leiſtungsfähigkeit des Motors war ſo groß, daſ
mit den Damen und zurückgebliebenen Herren vomtzlen
auf einen Flug von mindeſtens 10 Minuten Dauer zu er=
die
Dunkelheit den Beginn des Flugs nicht verhindern
Antrieb zum Rendezvous. Um 12 Uhr, nach Beendigun
weiſen und nach der Landung das Flugzeug in der türzeſten
und das Ende nicht herbeiführen konnte. Der Zweck der
des letzten Antriebs, fuhren der Kaiſer, Erzherzog
Zeit wieder auseinanderzunehmen und zu verſtauen.
Nationalflugſpendenpreiſe iſt erreicht. Von einem
Ferdinand, die Herzogin von Hohenberg im Fürſten=
Laitſch hatte ſein L. V. G.=Flugzeug in 9 Minuten 18 Se=
eutſchen
Flieger mit deutſchem Flugzeug
wagen, gefolgt von den übrigen Damen und Herren,al
kunden flugfähig und in 2 Minuten 58 Sek. verpackt! Die
und deutſchem Motor iſt eine Höchſtleiſtung
den großen Teich herum und durch den Roſengarten
auffallendſten Ergebniſſe aber wurden im Höhenflug
vollbracht, die durch die eigene Ueberlegen=
den
Schwedenberg, von dem aus einſt die Schweden
erzielt. Sablatnig ſtellte auf ſeinem Union=Pfeil= Doppel=
heit
den Glauben an eine noch beſtehende
Wallenſteinſche Schloß Konopiſcht berannten. Hier
decker aus Stahlrohr mit 120 PK=Auſtro=Daimlermotor
Ueberlegenheit des Auslands erſticken muß.
das Frühſtückszelt aufgeſtellt, von dem aus ſich auf
nicht weniger als drei Höhenweltrekorde auf
Was durch die heimliche vielſeitige Arbeit auf der Flug=
mächtigen
Bau ein prachtvoller Ausblick bietet
Er flog mit drei Fluggäſten in 51 Minuten bis auf 2830
woche von Johannisthal und auf ihren Vorgängerinner
Meter (bisherige Höchſtleiſtung Hawkers=England 2595
Beneſchau, 25. Okt. Um 2 Uhr nachmittags
dort und anderswo mühſam herangebildet und durck
Meter), mit vier Fluggäſten auf 2080 Meter (Marty 1450
folgte der Aufbruch zur Fortſetzung dera
Hirths Leiſtung auf den Oberitalieniſchen Seen ſchon zun
Meter) und mit fünf Mitfliegern (405 Kilogcamm lebende
Kaiſer Wilhelm ſprach wiederholt dem Erzhe
Greifen nahegerückt worden iſt, hier iſt es zweifelsfrei er=
Laſt, 105 Kilogramm Betriebsſtoffe) auf 980 Meter
eine Freude und ſein Entzücken über die Führung
wieſen. Eine Ueberlegenheit ausländiſchen über deutſches
(Frantz=Frankreich 600 Meter). Bei dieſem letzten Flug
en Verlauf der Jagd aus. Die Jagd dehnte ſich bisnah
Flugweſen hat beſtanden, genau wie früher einmal im
rug der Uniondoppeldecker an Nutzlaſt 510 Kilogramm
5 Uhr abends aus. Nach Beſichtigung der Strecke fühl
Er ſelbſt wiegt nur 690 Kilogramm.
Luftſchiffweſen, heute iſt ſie vorbei. (C. M. in der
Erzherzog Franz Ferdinand die Herzogin von Hohen
Zeigte die Johannisthaler Flugwoche mit ihren zahl=
Köln. Ztg.)
und Kaiſer Wilhelm im prachtvoll geſchmückten Viererzud
reichen Wettbewerbsarten außer den genannten Prüf=
zum
Schloſſe. Um 6 Uhr wurde im Waffenſaal des Schlöſſes
ungen fanden noch Dauerflüge, verſchiedene Rennen und
der Tee eingenommen, wobei die Marinekapelle
Zur ℳL Iet=Kataſtrophe.
ein Wettbewerb im Photographieren aus dem Flugzeug,
zertierte
dieſer unter militäriſcher Leitung, ſtatt
wie vielſeitig
-
* Friedrichshafen, 25. Okt. Der Luftſchiffbau
und hartnäckig die deutſche Flugzeuginduſtrie in den ver=
Zeppelin beging heute vormittag in der katholiſchen Pfarr
ſchiedenſten Beziehungen vorwärts ſtrebt, ſo hat die Teil=
kirche
die Trauerfeier für die bei der Kataſtrophe
Zur Lage in Mexiko.
gahme Hirths mit ſeinem Albatros=Eindecker am
es Marineluftſchiffes L. 2 ums Leben Gekommenen.
ttalieniſchen Waſſerfllugzeugwettbewerb
* Neu=York, 25. Okt. Nach einem Telegra
In der Verſammlung befanden ſich die Beamten und Ar=
auf
den oberitalieniſchen Seen zum erſten Male ein deut=
aus
Mexiko iſt Felix Diaz von dem Zentralausſch
beiter des Luftſchiffbaus Zeppelin und des Motorenbau
ſches Flugzeug, geſteuert von einem deutſchen Flieger, im
ſeiner Partei aufgefordert worden, eiligſt nach der Hauſſe
die Offiziere und Mannſchaften der hieſigen Luftſchiffer
Wettkampf mit den erſten Kräften des Auslandes gezeigt.
Kompagnie und die bürgerlichen Kollegien. Kurz vor Be
tadt zu kommen. Diaz will ſich aber nicht der Gefahr
Das Ringen iſt für Deutſchland über=
ginn
der Trauerfeier betrat der König die Kirche und
Verhaftung ausſetzen und hat erklärt, er werde wahrſche
raſchend günſtig ausgefallen. Außer Hirth, als
ſtellte ſich an die Seite des Grafen Zeppelin. Die Kapelle
ich bis nach der Wahl in Veracruz bleiben. Er verbr
des Infanterie=Regiments in Weingarten leitete die
einzigem deutſchen Vertreter, nahmen ſieben Franzoſen
die Nacht in einem Hotel neben dem amerikaniſchen
Trauerfeier mit einem Chor ein. Dann hielt Stadt=
darunter
die bekannten Flieger Garros Morane und
ulat
pfarrer Butſcher die Trauerrede. Später fand ein ähn=
Fiſcher, und zwei Italiener teil. Von franzöſiſchen Typen
* Neu=York, 24. Okt. Nach Meldungen
licher Trauerakt in der evangeliſchen Schloßkirche vor
waren u. a. die Marken Henry Farman, Borel und Morane
Veracruz haben die Behörden nach einem
derſelben Verſammlung ſtatt. Stadtpfarrer Schmidt hiel
Saulnier vertreten. Trotz der größeren Erfahrungen, die
des amerikaniſchen Konſuls angeordnet, daß der amet
die Trauerrede. Nach Schluß der Feier richtete Graf
die Franzoſen bei ihren zahlreichen Waſſerflugzeugprüf=
tiſche
Dampfer Morro Caſtle formell für Havanngüſſ
eppelin an ſeine Beamten und Arbeiter eine kurze An
ungen erworben haben müſſen, gelang es Hirth, in die
Neu=York deklariert werde. Die Frau des amerikan
ſprache, in der er in rühmenden Worten der Toten ge=
vorderſte
Linie zu kommen, ja, beim Hauptwettbe=
Spezialgeſandten Lind, der noch in Veracruz iſt,
dachte, die ihr Leben ließen bei der Erfüllung ihrer Be
werb einem großen Rundflug über 360 Kilometer,
det ſich an Bord. Bevor der Dampfer in See ging
rufspflicht.
a lle Gegnerzu ſchlagen. Dabei war ſein Flugzeug
haftete die Polizei drei Abgeordnete vom Bundesp
mit einem Mercedesmotor von nur 100 PK ausgerüſtet
ment und ein Kongreßmitglied, Pidra, die ſich fül
während die Franzoſen zum Teil über Motoren von
Luftfahrt.
vanna eingeſchifft hatten. Es wird erklärt, die mexikl
160 PK verfügten. Wenn trotz dieſes Sieges Hirth nicht
ſchen Behörden hätten den Dampfer nur zurückgeha
Der Prinz Heinrich=Flug
als Erſter aus dem Waſſerflugzeugwettbewerb hervorging,
um dieſe Verhaftungen vorzunehmen. Pidra hat bei
ſo lag das an unweſentlichen Verſtößen gegen den Wort=
* Hamburg, 25. Okt. Der Prinz Heinrich=
amerikaniſchen
Konſul gegen den Kapitän des Dampfel
laut der Ausſchreibungen. Hirth hatte in der Nacht vor
Flug 1914 wird gemeinſam von der Südweſtgruppe
Proteſt eingelegt, weil er der Polizei erlaubt habe,ohle
der Abflugprüfung einen ſeiner Schwimmer ausgewechſelt
und der Nordweſtgruppe des Deutſchen Luftfahrerverban
gültige Verhaftungsbefehle die Verhaftung vorzunehm
und damit eine Ausbeſſerung vorgenommen, die man nicht
des veranſtaltet werden und ſich, wie wir bereits mitteil=
Neu=York, 25. Okt. Einem Telegramm
erlauben wollte. Außerdem hatte er, nachdem den Be=
en
, aus zwei Flugperioden von je drei Tagen zuſammen=
Mexiko zufolge wurde das Kriegsminiſterium benſch
dingungen der Steigprüfung genügt und 800 Meter er=
etzen
. Der erſte Teil des Fluges, der rund 700 Kilometer
richtigt, daß die Aufſtändiſchen bei Monterey
reicht waren, beim Niedergehen eine Ziellinie nicht über=
umfaßt
, beginnt in Darmſtadt und führt nach Süden
ſchlagen wurden. Sie hatten angeblich 800 Tote,
flogen. Solchen ſchweren Verſtößen gegenüber hatte der
über die Kontrollſtationen Mannheim, Pforzheim, Straß=
zum
Sieger erhobene Garros nur auf der erſten Teil=
burg
i. E., Speyer Worms nach Frankfurt g. M. Von
ſtrecke aufgegeben und war erſt am zweiten Tage für Mo
dort geht die zweite Etappe in nördlicher Richtung über
rane wieder eingeſprungen, als dieſem die Luſt vergangen
Literariſches.
Kaſſel und Köln nach Frankfurt zurück. Dieſe
ganze
war, ſich bei dem ſchlechten Wetter weiter mit Hirth zu
Strecke muß in einem Tage bis ſpäteſtens
dre
Der Roman eines deutſchen Mannes auf braſſ
meſſen
Tagen zurückgelegt werden.
(24.
Der
zweite
Teil
cher Erde bildet den pſychologiſch, völkerkundlich und
Bedeutet die Leiſtung Hirths trotz der ſportamtlichen
führt von Frankfurt über Kaſſel
und
7
Braun=
graphiſch
fein durchdachten Stoff zu einem Roman
ungünſtigen Bewertung einen vollen Erfolg für die deut=
chweig
nach Hamburg. Von da wird über die Kontroll=
Alfred Funke der unter dem Titel Der Grin
ſche Flugzeuginduſtrie bei ihrem erſten Wettbewerb mi
ſtationen Bremen, Osnabrück, Münſter, Bielefeld, Min=
im
Verlag der Kolonie und Heimat Verlagsgeſellſchät
franzöſiſchen Erzeugniſſen ſo wird der Eindruck von den
den und Hannover nach Hamburg zurückgeflogen. Dieſe
m. b. H., erſchienen iſt. Preis geheftet 3 Mark, gebundenn
Rieſenfortſchritten, die bei uns in der letzten Zeit gemacht
Flugſtrecke, die 900 Kilometer beträgt, muß ebenfalls ir
4 Mark. Eringo iſt eine verächtliche Bezeichnung füde
worden ſind, doch erſt richtig, wenn man die beſten
längſtens drei Tagen zurückgelegt werden. Ein ſtrategi
Fremden, namentlich deutſche Anſiedler in Südbraſlieng
Flüge um die Preiſe der Nationalflug=
ſcher
Aufklärungsflug von Hamburg nach Köln wird den
der in ſeinen Sitten und Anſchauungen von der eingeboles
fpende ſich genauer anſieht. Das Kuratorium der
Flug beenden.
nen weißen Bevölkerung portugieſiſcher Herkunft erheblichh
Nationalflugſpende hatte den richtigen Zeitpunkt gewählt
abſticht. Der Roman ſchildert den Lebensgang einesden
als es vor mehreren Wochen eine Ausſchreibung erließ
* Berlin, 25. Okt. Die Kreuzzeitung veröffentlicht
ſchen Groß=Kaufmanns, der es vom armen, gleich indng
wonach insgeſamt 300000 Mark für Fernflüge ausgeſetzt
nläßlich des bevorſtehenden Aufſtieges Pegouds auf dem
Hafen ſeiner geringen Barſchaft beraubten Einwandees
wurden, durch die der Glaube an die ungeheure Ueber=
Flugplatz Johannisthal einen von ſachverſtändiger Seite
tach abenteuerlicher Laufbahn als braſiliſcher Soldat,Ka
legenheit unſerer weſtlichen Nachbarn erſchüttert werden
geſchriebenen Artikel Der Pegoud=
oniſten
=Schulmeiſter, Gaucho zum Schwiegerſohn ein
Rummel
ſollte. Die Flüge mußten an einem Tage über mehr als
Darin heißt es: Es iſt bekannt, daß verſchiedene Flugzeug=
braſiliſchen
Großgrundbeſitzers gebracht hat. Der Ver
1000 Kilometer führen. Für die ſechs weiteſten Flüge mit
Modelle in jeder Lage in der Luft geworfen werden kön
faſſer hat die Erlebniſſe des Helden und das Milieumeit
deutſchen Flugzeugen und deutſchen Motoren waren
nen und ſtets in die richtige Lage von ſelbſt zurückkehren.
ſterhaft erfaßt und geſchildert.
60 000, 50000 40000, 25000, 15000 und 10000 Mark aus
Der Hamburger Flugzeugbauer Oertz hat ein derartiges
geſetzt, alles Summen, für die es ſich ſchon lohnte, Ehrgeiz
Modell ausgeführt. Es iſt aber unwahrſcheinlich, daß
Darmſtadt, 26. Oktober
zu zeigen. Sollte es aber ein Flieger fertig bringen, den
man mit allen Flugzeugbauarten derartige Kunſtſtücke
Entfernungsweltrekord, den bisher Brindejonc de Mou
St. Mozart=Verein. Als Erſatz für das durch die Un
anzuſtellen vermag. Geübte Flieger können ihr Flugzeug
linais durch ſeinen Flug Paris-Berlin-Warſchau hielt,
zunſt der Witterung im wahren Sinne des Wortes
bei ſteilen Sturzflügen wieder in die richtige Lage brin=
zu
ſchlagen, ſo ſollten ihm ſogar 100000 Mark zufallen.
Waſſer gewordene Sommerfeſt bot der Mozart=Veren
gen, wenn es der Bau überhaupt aushält. Das iſt der
Die Ausſichten dazu waren allerdings nicht groß. Brinde
geſtern ſeinen Mitgliedern und Freunden im Städtiſcho=
ſpringende
Punkt. Die meiſten Abſtürze ereignen ſich durch
ſone de Moulinais hatte ſeine von aller Welt angeſtaunte
Saalbau einen Familienabend, der allerdings eino=
Zubruchgehen irgend eines Teiles, und dann dürfte auch
Höchſtleiſtung im Juni aufgeſtellt, alſo in einer Jahres
ebenſo vielſeitigen wie künſtleriſchen wertvollen Erſat=
die
Kunſt eines Sturzfluges nichts mehr helfen
zeit, in der die Tage ſehr lang, die Nächte kurz ſind. Die
bot. Der Saalbau war, wie immer im Mozart=Vereij
Berlin, 25. Okt. Ein aviatiſcher Leucht=
Flüge um die Preiſe der Nationalflugſpende aber mußten
dicht beſetzt und die Vortragsordnung mit künſtleriſches
turm wird bei Liebenwerder errichtet. Er wird mit
zwiſchen dem 15. September und dem 30. Oktober ausge
Geſchmack aufgeſtellt. Der muſikaliſche Teil des Pr:
einem Blinkfeuer von 2000 Kerzenſtärke ausgerüſtet. Die
führt werden. Die Hoffnung, daß doch etwas erreicht
gramms lag bei der Kapelle unſeres Leibgarde= Reg=
auszugebenden
Zeichen erfolgen nach dem Morſezeichen B
würde, konnte man nur aus den Leiſtungen unſerer Offi=
ments
115, die unter der temperamentvollen Leitung d
Es iſt dies der erſte aviatiſche Leuchtturm im Reiche, der
ziersflieger, die ja mit den gleichen Flugzeugen erzielt
Obermuſikmeiſters Hauske, wie immer, Vorzüglich
der Luftſchiffahrt wertvolle Dienſte leiſten dürfte.
waren, ſchöpfen. Schon bevor der Zeitpunkt gekommen
leiſtete, in beſten Händen. Sie leitete den Abend mit Wan
* Düſſeldorf,
25. Okt.
Das Luftſchiff
war, ſetzte aber auch die Tätigkeit der Zivilflieger ein
ners Einzug der Gäſte auf der Wartburg ein urt
Veeh der Luftſchiffbaugeſellſchaft iſt um 3 Uhr nach=
Am 5. September verließ Friedrich auf einer Etrichtaube
brachte auch im weiteren Verlauf des Abends einige Soll
mittag mit 13 Perſonen, unter Führung von Dipl.=Ing
Berlin, um den Franzoſen in Paris einen Gegenbeſuch
rummern wirkungsvoll zum Vortrag. Als Soliſten wi=
Simon, zu einer kürzeren Werkſtättenfahrt
abzuſtatten. Ueber London kehrte er dann, ſtets mit ſeinen
en durchweg Mitglieder des Vereinschors. Daß=
aufgeſtiegen
. Unter anderem wurde der neue Antrieb der
Fluggaſt fliegend, wieder nach Berlin zurück. Am 7. Sep=
Leiſtungen der Solokräfte trotzdem auf bedeutender kümt
Steuerung probiert. Die Aenderungen haben ſich bei der
tember folgte Reichelt, und nun war kein Halten mehr.
leriſcher Höhe ſtanden, beweiſt die hervorragende Quan
Fahrt, die zum Teil in hohen Lagen über der Golzheimer
Dahm flog von Friedrichshafen mit dem Waſſerflugzeug
ikation des Chors und ſeines Leiters, des Herrn Kapes
nach Hamburg, Reiterer jetzt zum erſten Male von Berlin
Heide vorgenommen wurde, bewährt.
meiſters Rehbock. Herr Brandt ſang Tſchaikows=
rach
Kopenhagen. Der Kampf um die Preiſe der Natio=
Die Nacht und Geſegnet ſei mir Wald und Au.Sa
nalflugſpende geſtaltete ſich außerordentlich heftig. Heute
umfangreicher, beſonders in den Tiefen ergiebiger un
iſt der Entfernungsflug Brindejoncs de Moulinais nicht
Sport, Spiel und Turnen.
veich timbrierter Bariton zeigt das Charakteriſtikumſi
nur übertroffen, ſondern ganz beträchtlich überboten.
Pferdeſport. Rennen zu Auteuil, 25. Okt.
ner Raſſe (Herr Brandt iſt Ruſſe), die Weichheit und de
Stöffler auf ſeinem Aviatikflugzeug mit 6 Zylinder=waſſer
Prix Clalet; 5000 Francs: 1. Ed. Guyots La Canch
ſentimentalen Klang; dabei gute Schule und, abgeſeß


tt.

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[ ][  ][ ]

250

67
chm der
ine

Nummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
Seite 7.
ien der Taſache, daß dem jungen Sanger die deuſche
hier ein, der am Montag die Königin von Grie=
Sprache Schwierigkeiten bereitet, war auch ſein Vortrag
Briefkaſten.
henland nach Berlin geleite:
ut. Auch Herr Ernſt Roth, ein Schüler des Herrn
Köln, 25. Okt. Heute mittag 11½ Uhr wurde das
K. A. Sie finden das in jedem Lexikon.
konzertſängers Franz Müller, ſang Lieder für Bari=
von
Profeſſor Adolf Fiſcher geſchaffene Muſeum für
n. Seine Stimme iſt wohl nicht von gleichem Umfang,
(Schluß des redaktionellen Teils.)
oſtaſiatiſche Kunſt feierlich eröffnet. Es iſt dies
ber von ſehr ſympathiſchem Wohlklang und ganz treff=
das
erſte Muſeum ſeiner Art in geſchloſſenem Rahmen.
ſcher Schulung. Ihr metalliſcher Glanz einte ſich mit
Bis jetzt beſteht in ganz Europa kein ſolches Muſeum. Es
Fruchtſchwer im Goldlaub ſtehen die Bäume
pfindungsvollem Vortrag zu ganz prächtiger Wirkung.
zeiat Kunſtgegenſtände der Plaſtik und Malerei, die zum
heſonders gut gelang ihm Nacht am Meer von R. An=
und in die Freuden des Herbſtes miſcht ſich die Wehmut,
Teil aus vorchriſtlicher Zeit herrühren.
ſhütz und Neuer Frühling von Beines.
Fräulein
daß die ſchöne Jahreszeit vorüber iſt. Und auch die
* Kochem, 25. Okt. Bei einem Streit zwiſchen jungen
nna Krömmelbein, die keine Fremde mehr auf dem
Sorge um die Geſundheit namentlich für empfindliche
Leuten auf einer Tanzmuſik in Kaiſereſch wurden vier Be=
ſonzertpodium
iſt, brachte mit ihrem jugendſtrahlenden,
Menſchen. Wer zu Erkältungen neigt, wen ein Luftzug
teiligte erſtochen, ein fünfter wurde lebensgefährlich
hön gebildeten Sopran Mendelsſohns Dem Töchterchen
heiſer macht, wer leicht einen Katarrh weg hat oder wer
verletzt. Fünf Täter ſind verhaftet worden, darunter ein
im Geburtstage, weiter Zu Deinem Herzen von Schar=
gar
an veralteten Bronchialkatarrhen leidet, der ver
Vater mit ſeinen drei Söhnen
wende von nun an regelmäßig Fays ächte Sodener
gnka und das entzückende Das Mädchen und der
Bremen, 25. Okt. Auf der Werft John C. Teck
ſchmetterling von Ceſek zum Vortrag und ſang weiterhir
Mineral=Paſtillen, damit er die Gefahren des Herbſtes
lenborg A.=G. in Geeſtemünde ſind, wie die We=
und Vorwinters leichter überwindet. Aber man ver=
ſit
Herrn Roth zuſammen das Duett aus Lortzings
ſerzeitung berichtet, unter Kontraktbruch die Nieter und
ange ausdrücklich Fays Sodener, weil dieſe aus zur
Vaffenſchmied mit beſtem Erfolge. Die Begleitung der
Bohrer, im ganzen 250 Mann, vor einigen Tagen in den
Kur benützten Gemeindeheilquellen gewonnen ſind. Die
ſefänge hatte Herr Konzertſänger Franz
Müller
Streik getreten. Deshalb ſieht ſich die Werft nicht
Schachtel koſtet 85 Pfg. und iſt überall zu haben. (I,21047
ſbernommen; daß er ſie einwandfrei durchführte, bedar
mehr in der Lage, ihren Betrieb noch weiter aufrechtzuer=
ſicht
der Erwähnung
e
halten. Infolgedeſſen haben heute nach vorausgegangener
Im übrigen brachte das Programm Deklamationen
Le
Kündigung etwa 500 Arbeiter ihre Entlaſſung erhalten
er Herren Georg Jöckel, der mit gewohnter meiſter
Die weiteren Maßnahmen, die für den Fall eines Ver=
ſafter
Rethorik Die Mette von Marienburg von Felix
harrens der Nieter im Streik zu treffen ſein werden, be=
Das Aupfeld-Phonola
ahn zu prächtiger Wirkung brachte, und Robert
ſchäftigen zurzeit den Arbeitgeberverband der Gruppe der
ſchneider, der mit gleichfalls gewohntem Erfolg aus
Seeſchiffer
m reichen Schatz ſeiner köſtlichen Mundartdichtungen
Kiel. 25. Okt. Auf der feſtlich geſchmückten Kieler
Piano
ſendete.
Werft erfolgte heute mittag der Stapellauf des klei=
Der Chor ſang das Aennchen von Tharau den
nen Kreuzers Erſatz Prinzeß Wilhelm‟. Die
kann auf den
Jäger aus Kurpfalz und Soedermanns Bauern=
Ehrenwache und Muſik ſtellte das erſte Seebataillon. Kurz
ſchzeit‟ Er leiſtete unter Kapellmeiſter Rehbocks
Tasten oder mittels
vor 12 Uhr erſchien der Oberbürgermeiſter von Graudenz,
ſeitung wieder Vorzügliches. Beſonders der naive, aber
ühnaſt, mit einer Deputation dieſer Stadt an der An
eingebauter Phonola ge-
grakteriſtiſche
Jäger aus Kurpfalz ward mit Tem
legeſtelle der Werft, wo er von Oberwerftdirektor Konter=
ſament
und Verve vorgetragen und lebhaft beklatſcht
spielt werden. Wer früher nie
admiral Henkel als Vertreter des Staatsſekretärs des
Eine Ueberraſchung brachte diesmal auch der zweite
Reichsmarineamts begrüßt wurde. Sodann hielt Ober
Feine Taste berührte, vermag jetzt
keil des Feſtes, der Tanz. Man führte als Einlage den
bürgermeiſter Kühnaſt die Taufrede und hierauf gab der
alles, was die Musikliteratur bietet,
ſelgenannten Tango argentino nach der Muſi=
Oberwerftdirektor den Befehl zum Ablauf des Schiffes
ſn. J. Velverde vor, den Herrn Tanzlehrer Auguſ
der ſich unter den Hurrarufen der Verſammelten ſchnell
künstlerisch vollendet selbst zu spielen.
ſicher vollzog
ſchrimpff hierſelbſt 16 Paaren einſtudiert hatte und
und
Vorführung bzw. Broschüre bereit-
das
lebhafteſte Intereſſe erweckte. Es iſt ſo viel von
* Innsbruck, 25. Okt. Heute nacht iſt das Grand=Hotel
kango in der Oeffentlichkeit bekannt geworden, daß es als
Scholaſtika am Achenſee vollſtändig niederge=
willigst
.
Alleinvertretung:
kannt vorausgeſetzt werden darf, was uns im Tangl
brannt. Sämtliches Inventar iſt verbrannt. Der
Der
charakteriſtiſchem Ausdruck gefangen nimmt.
Schaden beträgt etwa ½ Million Kroner
Karl Arnold
ſſtern im Saalbau getanzte Tango brachte den überzeu=
* London, 24. Okt. Ein großer Teil der Offiziere
unden Beweis, daß dieſer Tanz wirklich ſeinem Rufe als
der Peninſular and Orient Steam Ship Company, die ſich
Ecke Erbacherstrasse/
ſhiſcher Tanz Ehre macht. Die Schwierigkeit, Tango zu
zurzeit in engliſchen Häfen befinden, ſind von ihren
nächst dem
unzen, liegt im weſentlichen darin, eine dem Rhythmus
Stellungen zurückgetreten. Die übrigen Offi=


Muſik entſprechende Figurenfolge zu arrangieren, die
Schwimmbad.
ziere haben ſich verpflichtet, nicht in die Poſten ihrer
reier Individualiſierung große tanztechniſche Fertig
Kameraden einzutreten. Dieſer gemeinſame Rücktritt wird
vorausſetzt. Dem Motiv entſprechend, verlangt der
jedoch erſt am nächſten Montag in Kraft treten, um di
20117
anz verhaltene Leidenſchaft, die in der ſinnlichen Schön=
heute
ſtattfindende Ausfahrt der Sicilia aus Tilburt

ihren Ausdruck findet; hier liegt allerdings der Grund
zu ermöglichen. Es wird mitgeteilt, daß die übrigen Offi=
bei
ungenügender techniſcher Durchbildung der Tanz
ziere der Peninſular and Orient Steam Ship Company,
See
ſiſdt der vulgären Manie zum Opfer fällt. Der von
ungefähr 450 an der Zahl dieſen Schritt ihrer Kameraden
eirn Schrimpff arrangierte, von 16 Paaren getanzte
billigen. Als Grund werden ungenügende Gehaltsver=
Dankſagung.
ſngo zeigte in der Figurenfolge und techniſchen Durch=
hältniſſe
der Schiffahrtsgeſellſchaft angegeben
Aung ein vollkommen harmoniſches Tanzbild und ver
Für die
vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme,
London, 25. Okt. Bei einem Zuſammenſtof
eſt es dieſer Tanz, als Muſter=Tango angeſehen zu wer=
welche
uns
bei dem Verſcheiden und der Be=
zweier
Züge bei der Station Waterloo wurden drei
-
(t
Dem Mozart=Verein gebührt Dank dafür, daß er
erdigung unſerer lieben
(*13043
Perſonen getötet und neunzehn verletzt.
ſn intereſſanten Tanz zum erſten Male hier im Ballſaal
Quebec, 25. Okt. Das Herzogspaar von
igt hat
(3
Cvnnaught iſt hier eingetroffen.
Minna
** Herbſtkonzert des Geſangvereins Liederzweig.
* Rio de Janeiro, 25. Okt. Der Ackerbauminiſter
ſeſzern abend 9 Uhr fand in der Woogsturnhalle das
von allen Seiten entgegengebracht wurden, ſowie
Pedco de Toledo empfing den ehemaligen Staats=
ſerbſtkonzert
des Geſangvereins Lieder
für die Begleitung zur letzten Ruheſtätte und die
ſekretär des Reichskolonialamts, v. Lindequiſt, der
weig ſtatt, für das ein umfangreiches und abwech
der teuren Verſtorbenen gewidmeten Kranzſpenden,
ihm den Zweck ſeiner Reiſe mitteilte, die Anſiedlerkolonien
umngsvolles Programm zuſammengeſtellt worden war.
insbeſondere auch für die tröſtenden Worte des
in Minas Gerges, Eſpirito und Santo in den ſüdbraſilia=
br
den Soliſten iſt zuerſt zu nennen Hofopernſängerin
Herrn Pfarrer Widmann am Grabe, ſagen wir
niſchen Staaten zu beſuchen. Die Unterredung zwiſcher
äulein Feiſtle (die für Frl. H. Schaub eingetreter
hiermit unſern innigſten Dank
Beiden war lang und herzlich. Der Miniſter bot dem
ni) und Lieder von H. Wolf: Gebet und Verborgen=
Staatsſekretär jede Hilfe an.
ßt‟ ferner Im Lenz von Cornelius und Heidenrös=
Die trauernden Hinterbliebenen:
n von Schubert, mit klangvollem, tragfähigem Organ
* Rio de Janeiro, 25. Okt. Im Laufe eines Vor
Familie Basel.
d entſprechendem Ausdeuck ſang, und von Herrn Eber
trages betonte Theodore Rooſevelt, daß es das
d Delp am Klavier recht gut begleitet wurde, Solo
Intereſſe aller Regierungen Amerikas wäre, ſich der
Darmſtadt, den 26. Oktober 1913.
Monroedoktrin anzuſchließen, welche für den gan=
ſke
auf dem Klavier auswendig vortrug, darunter Rhap=
M e h Ze e geu
zen Kontinent Gültigkeit habe und für alle Nationen Ame
ie Nr. 5 von Liſzt, die er techniſch ſchon ſicher bewäl=
rikas
als vorteilhaft betrachtet werden müßte, da deren
ſt und es darf erwartet werden, daß er bei weiteren
Tageskalender
Verhältniſſe genügend gefeſtigt und geordnet wären, um
ifllichen Studien und reifer werdender Auffaſſung auch
Sonntag, 26. Oktober
keinen Anlaß zu einem Angriff auf die neue Welt zu geben
iſochtlich ſeiner en’ſpreckend temperamertvollen Inker=
und ſtark genug wären, um einen Angriff zurückzuweiſen.
ttetion das noch erreichen wird, was ihm darin heute
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr, Ende 9½ Uhr
Der Vortragende befürwortete die Weiterentwickelung der
ſch fehlt. Beſſer lag ihm das brillante Capriccio von
(Ab. A): Die Boheme‟
Beziehungen unter den amerikaniſchen Nationen.
no. Jedenfalls verbindet der junge Mann recht gute
Vorſtellungen um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
ſialiſche Begabung mit lobenswertem Fleiß. Weiter=
Hauptprobe zum Konzert des Muſikvereins um 10 Uhr
ang Herr Kurt Zinke aus der Oper Undine von
im Saalbau
Heidelberg, 25. Okt. Auch Heidelberg hat ein
rting das Lied Vater Mutter, Schweſtern, Bruder
Rennen des Heſſiſchen Reitervereins um 2 Uhr auf dem
Löwen=Abenteuer zu verzeichnen, wenn zum Glück
ſ bereits gutem Ausdruck; einige noch vorhandene Un=
Truppen=Uebungsplatz
auch ein harmloſeres als das Leipziger. Auf der Meſſe
mheiten in der Tonbildung auszugleichen, dürfte ihm
Jahresfeſt des Heſſ. Landesverbändes des evang
gibt zurzeit eine Menagerie ihre Vorſtellungen.
Als
digelingen. Der ſtattliche, gutgeſchulte Vereinschor ſang
proteſt. Miſſionsvereins (11½ Uhr: Jugendverſamm
ſchauerliches Attraktionsſtück wird Der Todeskampf im
ſer Herrn Kammermuſiker Fritz Brückmanns ziel=
lung
in der Pauluskirche, 4 Uhr: Hauptverſammlung
Löwenzwinger gegeben, in dem drei ausgewach=
bußter
Leitung die Lieder Morgen im Walde von
Kiesſtraße 17).
ſene Löwen aktiv auftreten. Geſtern abend gegen
harr, Waldesweiſe von Engelsberg und den anſpruchs=
Ozanamfeier des St. Vinzenz=Vereins um 5 Uhr im
10 Uhr gelang es nun den Tieren, als während der Vor
leri Chor von Hegar Rudolf von Werdenberg deſſen
Konkordiaſaal
ſtellung ein Käfigwechſel ſtattfand, ins Freie zu ent=
ete
Wiedergabe von fleißiger und ſachkundiger Ein=
Nachfeier zum Stiftungsfeſt des Vereins für Hand=
weichen
. Sie ſuchten in der Nähe des Botaniſchen Gar
hierung zeugte. Der zweite Teil des Progcamms, das
lungs=Commis um 5 Uhr im Fürſtenſaal
tens in der Richtung gegen die Stadt zu entkommen,
twegen des ſpäten Beginns desſelben nicht bis zu
Herbſtfeſt
des Vereins der Württemberger um 4 Uhr
wurden aber noch rechtzeitig von den Wärtern geſtell:
d
hören konnten, beſtand aus Liedern für Sopran
im Perkeo
und von dieſen mit großer Bravour wieder in ihre =
-
Ludwigshöhe un
vjelmann von Hildach und 3 Liedern von Knab), vier
Konzerte
Hotel Heß um 3 Uhr
fige zurückgebracht. Das Publikum war im erſten Schrecken
Uhr.
Bürger=
vierſtücken
, zwei Geſängen für Tenor und ſchloß mit
4 Uhr.
Rummelbräu um 4 und 8
entſetzt geflohen, fand ſich aber, als die Harmloſigkeit der
Ei
keller um 4
neu einſtudierten Chorliedern. Das Konzert, dem
Café Metropole um 4 Uhr
Uhr
Löwenexkurſion ſich herausſtellte, wieder in der Mena=
Ball folgte, dürfte bei den Teilnehmern in angenehmer
Hanauer Hof um 8 Uhr.
gerie ein, worauf die Vorſtellung ungehindert ihren Fort=
Ennerung bleiben.
gang nahm.
Verſteigerungskalender.
Küſtrin, 25. Okt. Der bei der hieſigen Firma Zickel
Montag, 27. Oktober.
Mainz, 25. Okt. (Prof. Dr. Schaum f.) Heute
bein ſeit 20 Jahren angeſtellte Maſchinenarbeiter Ster
Hofreite=Verſteigerung des Heinrich Steinhaus
rde Herr Prof. Dr. Schaum, Oberlehrer i. R., Inhaber
nickel hat im Einverſtändnis mit ſeiner 71jährigen
I.
(Sandſtraße 40) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht
Ritterkreuzes erſter Klaſſe des Verdienſtordens Phi=
Mutter erſt dieſe und dann ſich ſelbſt erſchoſſen. Er hin=
Weißzeug= uſw. Verſteigerung um 2 Uhr im
pi des Großmütigen mit der Krone. zu Eberſtadt bei
Im Zuſammenhang hiermit
terläßt Frau und Kinder.
ſtädtiſchen Leihamt
rſtadt beerdigt. Seit längerer Zeit leidend, ließ er ſich
ſcheint ſich ein Bruder Sternickels in Berlin geſtern er=
Verſteigerung um 9 Uhr zu Forſt=
Streulaub=
Aai dieſes Jahres in den Ruheſtand verſetzen, hat aber
hängt zu haben.
haus Böllenfalltor.
bei-
ſeine
wohlverdiente Ruhe nicht lange genießen kön=
Mit dem Tode dieſes trefflichen Mannes iſt ein ar
Amtlicher Wetterbericht.
Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktags von
Ewolles und zugleich ſegensreiches Leben zu Ende ge=
114 und Sonntags von 104 Uhr
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
ſigen. Dreißig Jahre etwa war Herr Profeſſor Dr
Pamm in Mainz als Lehrer am Alten und Neuen Gym=
Das nördliche Tief hat ſich oſtwärts bewegt und den
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
um tätig.
hohen Druck, der über England lag, auf das Feſtland
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
verſchoben. Im Vereich hohen Druckes hatten wir geſtern
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe
meiſt heiteres Wetter mit ſtarker nächtlicher Abkühlung
Letzte Nachrichten.
für den Inſeratenteil, Inſeratbei agen und Mitteilungen
10
und Morgennebel. Von
(Lauterbach Minimum
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt
Frankreich her nähert ſich tiefer Druck, der uns bald be=
Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
einfluſſen wird doch werden wir morgen noch vorwiegend
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Kronberg, 25. Okt. Heute traf Prinzeſſir
unter Hochdruckeinfluß bleiben
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
oria von Schaumburg=Lippe auf Schloß
Ausſichten in Heſſen für Sonntag, 26. Oktober:
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
ſdrichshof zu eintägigem Aufenthalt ein. Auch der
Wechſelnd bewölkt, meiſt trocken, nachts kalt, ſtellen
zurückgeſandt.
finarſchall des Königs von Griechenland traf aus Paris
weiſe Nachtfroſt, ſpätere Trübung nicht ausgeſchloſſen.


S0
S
4
(14025a
Das Bier für die Familie. Unerreicht in seiner Wohlbekömmlichkeit.

[ ][  ][ ]

Nummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
Seite 8.
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Nummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
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Nummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sountag, den 26. Oktober 1913.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizekiamts Darmſtadt.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
Ger Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Spitzhund, 1
in den ſich: 1
Pinſcher,
1
Foxterrier, 1 Dachshund
Pinſcher (zugelaufen).
Dalmatiner, 1
Die Hunde können von den
Das Ideal
ägentümern bei dem 5. Polizei=Revier
auslöſt werden. Die Ver=
ist
eine
tengerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
z
, vorm. 10 Uhr, ſtatt.
(22404
Straßenſperre. Wegen Vornahme von Kanalbauarbeiten wird
Ver
ler weſtliche Teil des Marktplatzes vom 28. bis zum 30. Okt. ds. Js.
S1 NGER
den Fuhrwerks= und Radfahrerverkehr geſperrt.
Holz=Verſteigerung.
Nähmaschine
Hausfrau
Am Mittwoch, den 29. Oktober ds. Js., nachmittags
Uhr, werden die Lindenſtämme in der Orangerieallee, ſowie
as Stammholz der auf dem Platze an der Klappacher= und Goethe=
taße
gefällten Birnbäume öffentlich meiſtbietend verſteigert. Zu=
Neue Spezialapparate für den Hausgebrauch:: Gründlicher Unterricht unentgeltlich.
ummenkunft am Platze hinter dem Orangeriegarten.
(22430go
Darmſtadt, den 22. Oktober 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
Singer Co.
Nähmaschinen
Act. Ges.
I. V.: Mueller.
Darmstadt, Ernst-Ludwigstrasse
18.
(21873a
Bekanntmachung
Veranſtaltung von Chriſtbeſcherungen für Arme, beſonders
( 25
für arme Kinder betreffend.
Wie in verfloſſenen Jahren, richten wir auch in dieſem Jahre,
Bureaneinrichtung
hohere Feivatschule Darmstadt
im eine möglichſt gleichmäßige Berückſichtigung aller Bedürftigen
Grüner Weg 19
Leiter h. Rupp.
erbeizuführen, an die Vorſtände der Vereine, Schulen und Korpo=
Pitſch=Pine
Fernspr. 1512
ionen, ſowie an alle Privatperſonen, welche im laufenden Jahre
Die Anstalt bereitet in sorgf. pers. Unterricht zur Einj.-,
Bücherſchrank, 3türig, 1 Diplo=
pe
Weihnachtsbeſcherung für Arme, beſonders für arme Kinder
Prim.-, Fähnrichs- u. Reifeprüfung sowie z. Eintritt in eine
matenſchreibtiſch, auf beiden Seiten
u veranſtalten gedenken, das ergebenſte Erſuchen, die Liſten der von
höh. staatl. Lehranstalt vor. Nachweisbar sehr gute Erfolge.
engl. Züge, 1 Schreibſeſſel
hnen Vorgemerkten mit möglichſt genauen Angaben der Wohnungen
Eltern od. deren Vertreter erhalten auf Wunsch monatl. eingehend.
habe in Tauſch genommen
ſe ſelben bei uns möglichſt frühzeitig einreichen zu wollen.
Bericht über Fortschr. d. Schüler. Anmeldungen werden tägl.
Wir werden dann die Liſten mit einer Auskunft darüber ver=
und preiswert abzugeben.
von 121 od. nachm. v. 35 Uhr in d. Anst. von dem Vorsteher
ehen laſſen, welche der darin vorgeſehenen Perſonen noch anderweit
oder dessen Vertreter, Herrn Lehramtsassessor Hichel, entgegen-
Nur kurze Zeit gebraucht.
Weihnachtsbeſcherung in Ausſicht genommen ſind
.
genommen.
(B20419
Den die Weihnachtsbeſcherung veranſtaltenden Vereinen, Pri=
Wilh. Emrich Wwe.
Nähere Auskünfte, Prüfungsergebnisse durch den Vorsteher
en
u. ſ. w. bleibt es dann überlaſſen, hinſichtlich der mehrfach
Große Ochſengaſſe 15. (*12970gmg
H. Rupp.
ſ4-
Berückſichtigung bei der Beſcherung in Ausſicht Genommenen
ne den anderen in Betracht kommenden Veranſtaltungen ins Be=
1a
Speiſekartoffeln
evmen zu treten und je nach Befund die ſich empfehlenden Ab=
vorzunehmen
.
ſtiche
21377a
für den Winterbedarf
Darmſtadt, den 11. Oktober 1913.
gelbfl. Induſtrie Hochzucht
Städtiſches Armen= und Fürſorgeamt.
auf mildem Lehmboden gewachſen,
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foentlich verſteigert.
Ueberrh. Induſtrie
2,50
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Darmſtadt, den 20. Oktober 1913.
(22361gi
(*12770fgi
empfiehlt frei Haus
Man verlange Prospekt I
Städtiſches Armen= und Fürſorgeamt.
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Schni ttmusterverkauf
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(22403
Induſtrie=Kartoffeln
nüheres Eiſenbahngelände
Darmſtaol.
iefert frei Haus (21966a
zu Mk. 2.25 per Zentner
Durch die Verlegung des Bahnhofs Darmſtadt ſind größere
I
Carl Rink sen., Dornheim.
ölländeflächen der alten Main=Neckar=Bahn, der Odenwaldbahn und
Aeelelexksleielelst
Bahn nach Aſchaffenburg frei geworden.
Nach Abſchluß der
g. erh. Bet, Holageſtell, Sprung=
dieſes
Gebiets, na=
lffräumungsarbeiten
auf einem größeren Teil
federmatr., ſow. 1 einf. Kronleucht.
mmtlich auf dem Bahnkörper der früheren Main=Neckar=Eiſenbahn
zu vk. Wittmannſtr. 27, II. (*12935
illich der Rheinſtraße
ſoll über das Gelände nunmehr anderweit
Eriz-OtkterFiorfe
etfügt werden. Ein Teil des Geländes kann
(
Sesfräucher
zu Bauzwecken
An einem vornehmen Privat Tanz-Zirkel können
täußert werden. Auch zur Anlage von
nur beſſere Sorten
(*13006
noch einige Damen und Herren teilnehmen.

Gärten, Lagerplätzen, Spielplätzen
Fliederbüsche
zu anderen Zwecken können Geländeflächen verkäuflich oder
H. Volkert und Tochter
beſonders ſtark, und and. mehr
ſſtchtweiſe abgegeben werden.
billig zu verkaufen (22394
Elisabethenstrasse 17,
Wir fordern alle Intereſſen auf, uns etwa beſtehende Wünſche
Ph.
Becker II., Gärtnerei,
ſeizen Erwerbs oder Pachtung von Gelände ſchriftlich oder (wäh=
Aeag
Nieder=Ramſtadt.
1O unſerer Dienſtſtunden 8½ bis 12 Uhr und 2½ bis 6 Uhr
jümdlich mitzuteilen. Damit hervortretende Bedürfniſſe bei der Ge=
Kursus für Schwerhörige
Für Rosenfreunde!
in teinteilung des Geländes möglichſt berückſichtigt werden
können,
Ableſen vom Munde, hierdurch der Menschheit wiedergegeben.
es
erwünſcht, daß uns nähere Angaben noch im Laufe des Mo=
Empfehle wieder eine Anzahl
Wohltat für Angehörige. Defekt nicht mehr bemerkbar.
1t25
Oktober zugehen.
21871a
Roſen in feinſt. Sort., wie Kaiſerin
Darmſtadt, den 10. Oktober 1913.

Aug., Niel, Teſtout, Zeppelin, Prinz
Baum
eit Dir. F.

Camill, Perle de Jardin, Schling=
Oberförſterei Darmſtadt.
Großherzogliche
Wilhelminenstr. 35,
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(22438a
25 St. 5 Mk. (22338sgo
2.50 Mk.
Riedlingerſtraße 43, I.
(22411
Für Stotternde:
IMNamA
100
Trotzdem ich ſchon mal in Darmstadt Sprechſtunde
Mlentranspertwugen
Konned. Ernst veriechmes
abgehalten habe, laufen ſtändie noch Anfragen bei mir ein,
neueſter Konſtruktion zu verkaufen.
worin ich um Auskunft meiner Methode gebeten werde. Ich habe
Wagenbau P. Müller
hat ſich Herdweg 43 als
mich entſchloſſen, am Mittwoch, den 29. Okt., von 117 Uhr,
22353sgo
Ober=Ramſtadt.
im Hotel Prinz Heinrich nochmals Sprechſtunde abzuhalten,
Neuer
um allen Intereſſenten, welche ſich vertrauensvoll an mich wenden
Arzt niedergelassen.
wollen, mündlich Auskunft zu geben über meine neue bedeutend
m
Sprechſtunden von 910 und 24 Uhr. (B22419
verbeſſerte Methode und das diesbezügliche D. R. P., welche
S Lobertan
35
einzig daſtehend iſt. Stotterer können ſich mit Hilfe meiner
ehr einfachen Methode durch Selbſtunterricht ſehr bald

beste Medizinalware
von ihrem Stotterübel befreien (bei Kindern kann das Uebel
(22371a
Abschriften Diktate
von mildem Geschmack.
nit Hilfe der Eltern beſeitigt werden). Viele hunderte haben
iteerarische Arbeiten Dissertationen
Examens-
ich
in kurzer Zeit mit Hilfe meiner Methode vom Stotterübel
befreit. Innerhalb 14 Tagen gingen bei mir ſchon über 50 Dank=
Lebertran-Emulsion
arbeiten Vervielfältigungen usw.
agungen ein. Ein großer Teil dieſer Original=Briefe liegen in
bestes deutsches Erzeugnis.
der Sprechſtunde zur gefälligen Einſicht bereit. Manche davon
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Vorzügliche
Kräftigungsmittel
hatten vorher mehrere Kurſe und Anſtalten ohne den gewünſchten
für Kinder und Erwachsene.
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(B21374

[ ][  ][ ]

Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
Nummer 256.
Gronne Urriie
herrscht darüber, dass die von mir bezogene fertige Kleidung das Beste darstellt, was in fertiger
Konfektion überhaupt zu liefern ist. Denn ich setze meinen Ehrgeiz darein, meine fertige
Kleidung der nach Mass gefertigten nicht nur ebenbürtig zu gestalten, sondern möglichst noch
zu übertreffen. Besonders die von mir für Herbst und Winter herausgebrachten
Aisfer & Paieler
sind formvollendet im Schnitt und Sitz, sowie von einer derartig exakten Verarbeitung und
Ausstattung, dass man sie mit Recht als einzig schön bezeichnen kann. Gerade dieser
Vorzüge wegen gilt meine fertige Kleidung nicht nur als die beste, sondern weit mehr noch
als die billigste, weil sie dauernd ihr frisches und gutes Aussehen behält.
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Nummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
Seite 13.
hundert Jahren, in denen ein Marderfel nicht mehr ein=
deshald
auch großes Geſchil haden, un die Fell ſo zu
bringt als ein Biberfell, und wo faſt noch dieſelben primi=
Gormamint-Tabletten
verteilen, daß möglichſt wenig verloren geht. Auch die
tiven Waren beſonders Feuerwaffen, gegen Pelze um=
vernichten
die Bakterlen in Mund
kleinſten Stücken echter Felle werden natürlich verwertet,
und Rachen und gewähren
getauſcht werden wie beinahe vor hundert Jahren. Noch
und mancher Pelz iſt aus lauter kleinen Stücken kunſtvoll
bis zu Ende des vorigen Jahrhunderts kamen die ſonder=
zuſammengeſetzt
. Wenn die Pelzmode weiter ſo fort=
Schutz vor Ansteckung
baren, zweirädrigen Karren, die ſogenannten Roten=
chreitet
wie bisher, dürften in nicht zu ferner Zeit manche
Flußtal=Karren, mit Pelzen beladen, von Ochſen gezogen
Pelztiere ebenſo auf dem Ausſterbetat ſtehen wie heute
und von Indianern geführt, aus Britiſch=Nordamerika
die Büffel, der Pelz des Urgroßvaters wird aber in kom=
nach
St. Paul, das noch 1860 nur 10 000 Einwohner hatte,
menden Jahrzehnten ein koſtbares Erbſtück ſein; wahr=
und mit durch den Pelzhandel ſich zu einer Stadt von
ie Romantik des Pelzhandels.
ſcheinlich wird man jedoch dann Pelztiere ebenſo künſtlich
rund 200000 Einwohnern entwickelt hat. Heute werden
in großen Farmen züchten, wie es heute ſchon mit den
Plauderei von Ernſt Max Flöſſel.
die Pelze natürlich mit der Eiſenbahn befördert, und große
Straußen geſchieht, und damit wird auch die Romantik.
Nachdruck verboten.
Fabriken zum Gerben und Herrichten der Felle, in denen
die der Pelzjagd heute noch anhaftet, aus der Welt ver=
Iſt auch der Pelzhandel nicht mehr ſo romantiſch, wie
Hunderte von Männern und Frauen angeſtellt ſind, ſind
ſchwunden ſein.
entſtanden.
Cooper in den Lederſtrumpferzählungen oder Gerſtäcker

Aber oben hoch im Norden ſtreift der Fallenſteller
hildert hat, ſo entbehrt er doch auch heute noch nicht
Gefahren und der Romantik. Davon merkt man frei=
noch
wie früher durch die Wälder unter einem Zelt über=
Literariſches.
nichts an den Haupthandelsplätzen der Welt für Pelz=
nachtend
und ſeine Fallen überall dort, wo die von ihm
geſuchten Pelzträger ſich aufhalten, auslegend. Und im
gren, als welche Leipzig, London, Niſchni=Nowgorod
Max Heſſes Deutſcher Muſiker=Ka=
Betracht kommen. Daneben ſpielt auch noch St. Paul
Winter ſpielt, wie auf den Nordpolerpeditionen, der
lender für das Jahr 1914, 29. Jahrgang, mit
Schlitten eine Rolle, der entweder von Hunden oder von
Minneſota eine Rolle. In Leipzig und Niſchni=Now=
Porträt und Biographie Dr. Felix Draeſekes und einem
tod finden bekanntlich große Pelzmeſſen ſtatt, während
Renntieren gezogen wird. In den kleinen Hafenſtädten
Artikel Ueber einige unbekannte vererbte Stichfehler in
aber kommen die Indianer mit ihren primitiven Kanoes
London alljährlich im Frühjahr und im Herbſt ern
Beethovenſchen Symphonien aus der Feder Dr. M.
ßer Pelzverkauf abgehalten wird. Während London
an, die mit Fellen beladen ſind und die ſie meiſt gegen
Ungers. Preis in einem Band elegant gebunden 2.25 Mk.,
Waren eintauſchen. Manches beſonders wertvolle Fell hat=
ſſe
und halbfertige Pelzwaren aus Auſtralien, China,
in zwei Teilen (Notiz= und Adreßbuch getrennt) 2.25 Mk.
auch ſeine Geſchichte; es ſpricht ſich unter den Fallenſtel=
übirien
und Nordamerika erhält, ſpielt Leipzig die füh=
Max Heſſes Verlag, Leipzig. Gleich ſeinen Vorgängern
lern herum, daß der oder jener Indianer oder Fallen=
nde
Rolle für Pelze aus dem europäiſchen Rußland, Si=
bringt
auch der vorliegende 29. Jahrgang ein reiches ſta=
ſteller
ein beſonders ſchönes, wertvolles Fell habe, andere
ren und Buchara; der Hauptimport erſtreckt ſich dort
tiſtiſches und chroniſtiſches Material über das geſamte
verſuchen es dem Glücklichen abſpenſtig zu machen, wobei
ti auf Aſtrachanpelze, die über Niſchni=Nowgorod kom=
Muſikleben Europas mit in gewohnt peinlicher Genauig=
Whisky und Spiel als Verſucher auftreten und gelegent=
ſer
und wovon jährlich etwa 1 Million Stück importiert
keit geprüften und in anerkennenswerter Weiſe ergänzten
lich auch vor einem Morde nicht zurückgeſchreckt wird. Wie
ſerden. Es ſind ungeheure Summen, die in dieſen Pelz=
Daten, u. a. einen ſorgfältigſt zuſammengeſtellten Muſiker=
von
manchen bekannten Ebelſteinen, wird auch von man=
laren
umgeſetzt werden, wird doch der Pelzhandel Lon=
Geburts= und Sterebekalender, ein Notizbuch bzw. einen
chen beſonders ſchönen Pelzen ein förmlicher Roman er=
ſrs
auf jährlich 120 Millionen Mark geſchätzt. Da die
Stundenkalender für alle Tage des Jahres, einen reichhal=
zählt
, und reiche Amerikaner legen ebenſo viel Wert auf
ueren Pelze immer ſeltener werden, hat man in den letz=
tigen
Adreſſenteil mit den genauen Anſchriften der aus=
ihre
Pelzgarderobe wie auf ihren Schmuckkaſten. Manche
in =Jahren auch zur Verwendung von Pelzſorten gegriffen,
übenden und ſchaffenden Tonkünſtler,
Muſikſchriftſteller
ſammeln förmlich ſchöne Felle, und einer der bekannteſten
man früher verſchmähte, und auch die Fabrikation teu=
und Referenten, Konzertbureaus uſw. Zwei literariſche
Pelzſammler iſt der amerikaniſche Eiſenbaynmagnat Ja=
Pelzimitationen aus gewöhnlichen Fellen hat ſich un=
Arbeiten aus der Feder des beſtbekannten Leipziger Muſik=
mes

J. Hill.
ſſheuer entwickelt. Natürlich ſpielt ſich der Pelzhandel
ſchriftſtellers Dr Max Unger erhöhen den Wert dieſes
In den Pelzdiſtrikten leiſtet ſich auch manchmal je=
ſrlich
wie jeder andere Handel ab, und es gibt eine
Muſikalmanaches, der ſich bei vornehmer Ausſtattung auch
mand einen koſtbaren Pelz, der ſeine Verhältniſſe weit
auſſe und Baiſſe in jenen Sorten, für welche die Mode
noch durch Wohlfeilheit beſonders auszeichnet, um ein
überſteigt, indem er jahrelang die dazu benötigten Felle
ſhfrage zeigt oder nicht. So hätte man vor einigen
bedeutendes.
beſonderer Art ſammelt. So bekam einmal ein Kaufmann
hren ein ungeheures Vermögen erwerben können, wenn
in einem Diſtrikt von Minneſota, in dem der Handel mit
ſan vorher ein großes Lager von grauen Eichhörnchen=
Grabbes Werke in ſechs Teilen. Heraus=
Waſchbärfellen blüht, ein beſonders ſchön gezeichnetes Fell
ln angelegt hätte, denn der Preis für dieſe Felle ſtieg
gegeben, mit Einleitungen und Anmerkungen verſehen von
im Tauſchhandel in Beſitz. Er ſammelte reſpektive ließ
ſterhalb zweier Jahre um 200 Prozent. Aber auch das
Spiridion Wukadinovic. (Goldene Klaſſiker=Bibliothek,
durch andere Pelzhäuſer gleiche Felle ſammeln, es be=
iko
im Pelzhandel iſt ſehr groß, denn der Pelzhändler
Deutſches Verlagshaus Bong u. Co., Berlin und Leipzig.)
durfte aber zehn Jahre, um die 30 Felle für ſeinen Pelz,
faſt ebenſo abhängig vom Wetter wie der Landwirt,
Keine Ausgabe von Grabbes Werken bietet eine ſo reiche
der dadurch natürlich beſonders wertvoll geworden iſt,
ein milder Winter hat ſchon manchen, der ſein Geld
Fülle dar, wie die vorliegende. Sie iſt nicht nur die ein=
zuſammen
zu bringen.
inem großen Pelzvorrat angelegt hatte, dem Ruin nahe
zige kommentierte Geſamtausgabe, ſondern ſie bringt auch
Früher, als noch die großen Büffelherden die Prä=
trracht
.
an Aufſätzen und Briefen zahlreiche bisher unbekannte
rien des Weſtens durchzogen, gab es keinen Weſterner
Die Romantik des Pelzhandels iſt aber natürlich nicht
oder nur unvollſtändig veröffentlichte Stücke. Eine ſorg=
der
nicht einen ſogenannten Büffelrock gehabt hätte, der
den Märkten zu ſpüren, ſondern bei der Erlangung der
fältige Vergleichung des Textes mit Urdrucken und Hand=
An Stelle der Biſonfelle, die
als Regenmantel diente.
ezze, der Pelziagd. Untrennbar damit verbunden iſt der
ſchriften ergab die Beſeitigung zahlreicher Druckfehler und
durch Vernichtung der Büffelherden gänzlich vom Markte
ſarne der Hudſon=Bay=Geſellſchaft, die einſt die Neu=
Flüchtigkeiten, worüber ein kurzer tertkritiſcher Apparat be=
verſchwunden
ſind, ſind die Felle des amerikaniſchen
llandſtaaten und einen großen Teil der Vereinigten
lehrende Auskunft gibt. In Einleitungen und Anmer=
Waſchbären oder des auſtraliſchen Wombat getreten, und
ſtoaten von Nordamerika beherrſchte und deren Faktorei=
kungen
iſt alles für Entſtehungsgeſchichte und Verſtändnis
in der Mandſchurei werden Hunde gezüchtet, die gegeſſen
ſu ſeher eine Macht beſaßen, wie die kleinen Raubfürſten
der Schriften notwendige Material ſorgfältig und überſicht=
werden
und deren Felle in Millionen von Exemplaren
4 Mittelalters, und Krieg und Frieden erklärten wie
lich zuſammengetragen. Druck, Papier und Einband dieſer
auf den Markt kommen, wie ja auch bekanntlich Katzen=
ſte
. Damals war der Fallenſteller und Pelzhändler
beiden ſtarken Bände weiſen wieder die bei der Goldenen
und Kaninchenfelle zur Imitation wertvoller Pelzſorten
ſſe Hauptfigur auf den großen Prärien und in den Wäl=
Klaſſiker=Bibliothek bekannte Güte auf, ein Porträt Grab=
dienen
. Je mehr die Mode Pelz bevorzugt, deſto weni=
mn
des fernen Weſtens. Heute iſt der Pelzhandel eine
bes und eine Handſchriftenprobe ſind überdies beigegeben.
ger kann die Nachfrage danach befriedigt werden, und deſto
r erſten Induſtrien des Nordweſtens, der ſich auf über
Trotz alledem beträgt der Preis nur 4 Mark für die 2 ſtatt=
mehr
müſſen Nachahmungen die immer wertvoller werden=
ſeir
als 20 Millionen Mark jährlich beläuft und durch
Dieſe vollſtändige Ausgabe der Werke
lichen Bände.
den echten Pelze erſetzen. Gibt es doch einzelne Silber=
ſeinerzeit
die Aſtors, die Clarks und die MeKenzies
Grabbes wird unzweifelhaft dazu beitragen, Intereſſe und
fuchsfelle, jetzt zurzeit der werwollſte Pelz die 1000 M.
tis
Millionen erworben haben. In den fernen Gegen=
Verſtändnis für eine der merkwürdigſten Erſcheinungen
wert ſind, ſo daß ein Theatermantel aus ſolchen Fellen ein
n des Nordweſtens gibt es noch heute Pelzſtationen, auf
unſerer Literatur in immer weitere Kreiſe zu tragen.
Vermögen darſtellt. Die Zuſchneider der Pelze müſſen
nen noch die gleichen Preiſe Geltung haben wie vor
Wir haben soeben auf unserer Einkaufsreise
U


Eirka
aus Affenhaut, Teddy Bär, Astrachan, Krimmer, Cheviot
und Stoffen englischer Art, ausserordentlich billig erworben.
Wir sind hierdurch in der Lage, gute, fehlerfreie Ware zu einem nicht alltäglichen Preise anzu-
eten
. Be betnden sich unter diesen Paletots solche, die regulär mehr als das Doppele kosten.
130 bis 140 lang, offen
G.s01. Fr. . etc.
Gletdts u. geschlossen zu tragen
Kimonofasson, aus eng-
10.1. 22. Dℳ. Ctc.
Gletsts lischen und uni Stoffen
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Nummer 256
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Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 191a.
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1915.
M
M
Zu viel Ragenſäure ſt geſährich.
hinzuweiſen. Bei den Rennen im Reiche in München-
dieſen
10 Spielen 28 Tore, denen der Sporttlub 15 ent=
Riem, Breslau, Dortmund, Halle und Metz ſind keine
gegenſetzte.
Wie man deren Bildung vorbeugt.
Konkurrenzen von Bedeutung zu verzeichnen.
Am Montag erreicht die Flachrennkampagne in Hoppe=
Ein Ueberfluß an Magenſäure iſt deshalb gefährlich,
Stimmen aus dem Publikum.
garten ihren Abſchluß. Der Schlußtag bringt nochmals
die Säure die zarten Gewebe der Magenwand an=
ausgezeichneten
Sport, vor allem wird im Preis der Mark,
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
a und entzündet, den Magen in der Ausübung ſeiner
ſeinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 bei
einem über 1800 Meter führenden Handikap im Werte von
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.,
Mltalen Funktionen ſtört und ſo zum Urheber der meiſten
25000 Mark, das Rieſenſeld von wenigſtens 20 Pferden
ſnſtörungen wird. Arzeneien ſind da mitunter gar
am Start erſcheinen. Der Ausgang iſt unter dieſen Um=
Darmſtädter Verkehrsverhältniſſe.
Mam Platze laſſen ſie doch das Grundübel, die Magen=
ſtänden
ein äußerſt ungewiſſer, doch ſollten Tampa, Dia=
Auf das Eingeſandt in Nr. 253, die Verkehrsverhält=
ganz
unbeeinflußt. Viel zweckmäßiger iſt es viel=
fähſt
.
mant und Eccolo das Ende unter ſich ausmachen. Im
niſſe der Stadt betreffend, teilt der Verkehrsverein mit,
vor allem die vorhandene, überſchüſſige Magen=
mih

St. Maclou=Rennen wird ſich der Graditzer Laudon noch=
daß
er ſich ſofort nach dem Bekanntwerden der durch die
ſäl zu neutraliſieren, ſie in ihrer Bildung zu hindern:
mals verſuchen. Trotz der vielen Enttäuſchungen, die der
Späterlegung des Perſonenzuges 911 nach Frankfurt um
Arreicht man am beſten mit einem halben Teelöffel voll
Dreijährige gebracht hat, muß man zu ihm in erſter Linie
8 Minuten an die Eiſenbahndirektion Mainz wegen Ab=
külterter
Magneſia, in etwas warmem oder kaltem Waſſer
halten. Seine gefährlichſten Gegner ſind Cairo und Pirol
ſtellung dieſes Mißſtandes gewandt habe und eine Ent=
Mlder Mahlzeit genommen. Biſurierte Magneſia neu=
Das Nuage=Rennen, die dritte Hauptnummer des Tages,
ſcheidung noch ausſtehe. Da die früher beſtandene Zug=
ſeülfert
nicht nur die Säure, ſondern verhindert auch
ſollte Freiherrn v. Oppenheims Ariel einen neuen Erfolg
folge für den Lokalverkehr genügte und die Späterlegung
Güng und die Bildung weiterer Säure. Viele Speiſen,
bringen. Der Pariſer Rennſport bringt verſchiedene
ohne erſichtlichen Grund erfolgte, wurde bei der Eiſen=
Alinem gewöhnlich nie bekommen, kann man ſich ganz
hochdotierte Prüfungen, aber keine von beſonderer Be=
bahndirektion
die Abänderung des Fahrplanes beantragt,
1 zu Gemüte führen, wenn man nur etwas biſurierte
deutung.
damit der Anſchluß an den um 8.52 Uhr von Frankfurt
Müreſia gleich darauf nimmt; man beſorge ſie ſich in
nach Berlin und Hamburg abgehenden Eilzug wieder wie
Im Radſport finden in Berlin-Treptow Dres=
Mühlpotheke oder Drogerie und halte immer etwas im
früher erreicht wird.
den, Breslau und Köln die Schlußrennen ſtatt. Größere
Hähll.
(VIII,22398
Bedeutung beſitzt nur das Zweiſtunden=Rennen in Dres=
den
, an welchem Nettelbeck, Saldow, Thomas und A.
Griesheim. Eine Kindesentführung,
Vanderſtuyft teilnehmen. In Paris wird das Winter=
wie
man ſie ſonſt nur in Großſtädten gewohnt iſt, wäre
Sport, Spiel und Turnen.
Velodrom eröffnet. In dem Flieger=Hauptrennen ſtarten
geſtern hier beinahe gelungen. Eine Frau aus Mann=
auch
vier deutſche Fahrer, nämlich Rütt. Arend, Otto
Der Sport des Sonntags
heim, die ihr Kind von einem hieſigen Elternpaar ſchon
Meyer und Peter. Die Leichtathletik=Saiſon erreicht mit
ſeit acht Jahren hat adoptieren laſſen, fordert ihr Kind
Im Rennſport ebbt jetzt die Saiſon raſch ab. Auf
dem 3. Stadion=Herbſtfeſt ihren Abſchluß. Es gelangen
wieder zurück. Schon mehrere Gerichtsverhandlungen fan=
Aprogramm ſtehen an dieſem Sonntag nur noch die
nochmals zwei Meiſterſchaften zum Austrag, nämlich der
den in der Sache ſtatt. Ob ſie eine Entſcheidung gebracht
Mungs zu Karlshorſt, München, Breslau, Dortmund,
deutſche Marathonlauf über die klaſſiſche Strecke von
haben, konnte die Oeffentlichkeit bis jehzt nicht erfahren.
Aund Metz. Mit Ausnahme von Karlshorſt, wo die
42,060 Kilometer und die Meiſterſchaft von Berlin im
Nur ſoviel ſcheint feſtzuſtehen, daß das Kind, das unter
Wäül
erſt am 2. November geſchloſſen wird, finden
Gehen über 50 Kilometer. An dem Marathon=Laufen
allen Umſtänden bei ſeinen Pflegeeltern bleiben will, dies
bereits die Schlußrennen ſtatt. Im Mittelpunkt
wicht
nehmen hervorragende Ausländer wie der Finnländer
vor Gericht bejaht hat. Die Mutter ſcheint jedoch unter
MMorletzten Renntags auf der Bahn des Vereins für
Tatu Kolehmainen, der Däne Chriſtenſen, der Sieger des
allen Umſtänden in den Beſitz ihres Kindes gelangen zu
ärnisrennen ſteht das große Hürden=Rennen. Für
Vorjahres und der Engländer Green teil, neben denen
wollen. Es liegt uns fern, für eine der beiden Parteien
15000 Mark=Handikap befindet ſich aus Frankreich
Michlſe
hier Stimmung zu machen. Geſtern jedoch ließ ſich die
die Deutſchen Blankenburg=Berlin, Lüdecke=Mittweida und
E. Fiſchhofs Pane am Platze, die in dem 4000
Mutter zu einer Handlung hinreißen, die ein gerichtliches
Wagner=Leipzig zu nennen ſind. Beide Konkurrenzen be=

Rennen von ihrem gewohnten Reiter Powers ge=
Einſchreiten und womöglich eine ſofortige richterliche Eut=
ginnen
und enden im Stadion, wo außerdem noch leicht=
Eit
wird. Der Wallach gewann bereits im Frühjahr
ſcheidung unumgänglich notwendig macht. Sie erſchien
athletiſche Wettkämpfe, ſowie ein Fußballſpiel zwiſchen
Unternationale Hürden=Rennen im Grunewald im
Lächt
in Begleitung eines reſpekterweckenden Herrn im Auto,
dem Deutſchen Meiſterverein für Bewegungsſpiele Leipzig
Wür gegen Kentucky, den er diesmal allerdings einige
betrat das Schulhaus und verlangte von dem Hauptlehrer
und dem Berliner Ballſpielklub ſtattfindet. Sonſt iſt im
günſtiger trifft. Trotzdem muß man in erſter Linie
die Auslieferung des Kindes.
Zum Glück hatten die
Fußballſport neben den Meiſterſchaftskämpfen als erſter
Pilltrum dem Franzoſen ſein Vertrauen ſchenken, wäh=
Pflegeeltern Kenntnis von den Vorgängen erhalten und
Länderwettkampf dieſer Saiſon die Begegnung von Deutſch=
Grace, Flittergold und Voie Lactee als
rerſentucky,
holten das weinende Kind unter großem Auflauf durch
land mit Dänemark in Hamburg zu nennen. In Leip=
Behber auf die Platzgelder zu nennen ſind. Eine recht
den hinteren Eingang des Schulhauſes nach Hauſe, ſo daß
zig tagt der Deutſche Luftfahrertag und in Stuttgart die
Affäre wird die neugeſchaffene große Inländer
Muſche
weitere unliebſame Auftritte innerhalb des Schulgebäudes
Hauptverſammlung des Deutſchen
Ski=Verbandes.
das Schmidt=Pauli=Jagdrennen, bilden,
le=Chaſe,
vermieden wurden.
Wir aber erlauben uns die Frage
dlfir ſeine 20 000 Mark ſind nur ganze vier Bewerber
zu ſtellen: Was gedenkt die Polizei zum Schutze von
Rſliden, und zwar Oberbayer, Großherzog, Alpenfer
* Fußball. F.=C. Olympia 1898. Das heute auf
Schüler und noch mehr von Lehrer zu tun? Denn welch
Mſleliput. Keiner aus dieſem Quartett iſt eigentlich
dem Olympiaſportplatz an der Heidelberger Straße ſtatt=
gewiſſenhafter
Lehrer würde, ohne ſich zur Wehr
zu
alltug für einen ſo wertvollen Preis. Der Stall des
findende Meiſterſchaftsſpiel Olympia-Sportklub
ſetzen, zuſehen, daß man ihm eine Schülerin in dieſer
Wll. Pachaly beherrſcht mit Oberbayer und Großherzog
1905 wird das 11. Aufeinandertreffen der beiden ſein.
Weiſe aus ſeiner Klaſſe herausholen will, ohne daß ihm
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Nummer 2500
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
Seite 18.
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Sonntag, 26. Okt., von 47 Uhr: Kaffee-Konzert bei freiem Eintrit
Abends 8 Uhr: Militär-Streichkonzert Kapelle des Großh. Art.-Regts. Nr.
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Was macht denn der Schnupfen, Frau Grünpichl, noch
der Unterhaltung und er die des Abends beſtritten, ohne
nicht beſſer? Ja, bei der Witterung! Aber ich hab’ mir
daß er mit Linerl näher zu ſprechen gekommen wäre.
Frau Melodie.
erlaubt, Ihnen ein ganz neues Mittel mitzubringen.
Er fragte daher anders: Frau Grünpichl, würden Sie mir
Roman von Carl Conte Scapinelli.
Das iſt ſehr hübſch von Ihnen, daß Sie an mich
geſtatten, dann und wann Ihre Fräulein Tochter zum
(Nachdruck verboten.)
denken, Herr von Erlinger. Aber ich bin eine alte Frau
Spazierengehen abzuholen? Man will ſich doch näher
lm nächſten Tag um vier Uhr nachmittags läutete
und gib nichts auf die neuen Sachen!
kennen lernen!
Verſuchen Sie es!
jeder mit einem Blumenſtrauß an Frau Grünpichls
Daß Sie meiner Lina den Kopf verdrehen und ſie dann
Eim
Damit der Straucher noch ärger wird und Sie noch
ſitzen laſſen
öfter mein Linerl heimbegleiten vom Theater!
Aber Frau Grünpichl, haben Sie doch ein wenig Ver=
in
ich jetzt erſchrocken, ach, entſchuldigen Herr Er
trauen zu mir ich bin doch ein Ehrenmann, der nichts
Frau Grünpichl, ich bin ein anſtändiger junger Mann,
, ich hab’ Ihnen nicht gleich kennt, wie’s da mit dem
hen
der eine gute Stelle hat, und ich intereſſiere mich für
tut, was er nicht verantworten kann!
Buſchen draußen ſtehen
Das glaub’ ich ſchon. Aber’s Maderl hat ihre Kar=
Fräulein Tochter und möchte nicht, daß ſie abends den
ſinte, bitte, Frau Grünpichl. Ich möcht’ nur fragen
riere vor ſich und ſoll nicht abgelenkt werden! Die Freund=
Weg allein heimgeht. Ihr Fräulein Tochter iſt über=
li
den Herrn Kapellmeiſter ſprechen könnte. Er trat
ſchaften mit ſo feine, junge Herren, die ſind zu g’fährlich,
haupt zu gut für das Theater!
eillſteilen in den Korridor und umklammerte noch krampf=
da
wachſen einem die Mädchen aus dem Kreis heraus
Da haben’s recht, wie’s da manche Mädel treiben
ein Bukett.
Ich würde Ihnen in gewiſſem Sinne ſogar bindende
Aber ſie wird auch trotz ihrer Anſtändigkeit fortkommen
eider, Herr von Erlinger, iſt er noch nicht zurückge=
Verſprechungen geben, Frau Grünpichl!
und ihre Stimme iſt glänzend, ſagt der Herr Kapellmeiſter
Ob’s wohl möglich wäre, daß er heute gegen abend
Das war für ſie ein wenig zu hoch. Wenn ich wüßt
Rittner, und er will ihr einmal eine Rolle einſtudieren,
konn? Vielleicht kann ich ihm was ausrichten und ihm
Sie täten dem Mädel nichts einreden und Sie täten ſie
Das wäre ſchön, eine richtige, große Rolle!
dielllurnen auf den Tiſch ſtellen, er wird ſich ſehr darüber
nicht zu g’ſcheit machen wollen und täten mir ſie bringen,
A ungariſche Baronin iſt’s, ſagte die Grünpichl fort=
fret
.
Aber bitte, nehmen Sie doch biſſerl Platz, tra=
wie
ich’s Ihnen gib, zum Spazierengehen, dann tät ich’s
ahrend, eine rührende Figur, große Arien verſtehen’s
Omir meinen Frieden nicht weg! Frau Grünpichl
vielleicht erlauben.
Herr Erlinger horchte nur halb und halb den weiteren
ihn, in der Küche ſich zu ſetzen.
Ausführungen der Frau zu, er überlegte, ob er nicht kühn
O, Frau Grünpichl, beſten Dank. Ich will Ihe Ver=
a

ſtand auch ſchon Fräulein Linerl zwiſchen der
ſein ſollte und Mutter und Tochter heute nach dem Theater
trauen nie mißbrauchen!
Er nickte ihr freudig zu und reichte ihr mit einem
n ein Reſtaurant zu laden; dann ſchien es ihm doch beſſer
Nix zdanken. Sie ſoll ja auch net wie a Kloſterfrau
smicks die Hand.
wieder, es nicht zu tun, denn die Mutter hätte die Koſten
eingeſperrt gehalten werden, Biſſel was vom Leben ſoll’s

Nummer 256.

Mhentehre

Seite 19.

[ ][  ][ ]

Nummer 256
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
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Aber Sie heiraten doch nicht gleich und Sie bleiben doch
Wie aus einem Wintertraum ſchien Joſef Rittner
als Mutter verantworten kann! ſagte Frau Grünpichl
noch bei uns und behalten die Zimmer!
wacht, da ſein Urlaub zu Ende war und er ſich wied
groß. Denn wiſſen’s, ſie iſt das einzige, das ich hab’ auf
Freilich, Mutter Grünpichl. Erſt hab’ ich mich ver=
beim
Oberſt ſeines Regiments melden mußte. Alledie
Erden, und wenn ich mal nüberkomm’ und mein Seliger
lobt und weiß noch gar nicht, wann Hochzeit iſt.
Leute, ſeine eigenen Muſiker, alle kamen ihm ſo ftend
fragt mich um mein Kind und wie ich’s g’halten hab’, na,
Gelt, es iſt die ſchöne, liebe Frau Nemethyi, mit der
vor. Das hatte noch einen anderen Grund, er hatte
Sie
da wollt ich mir keine Vorwürf’ machen laſſen!
ſich verlobt haben! meinte Frau Grünpichl
Taumel des freien Komponiſten dort draußen gelebtnd
Nein, das ſollen Sie auch nicht! ſagte Herr Theodor
Ja, natürlich, mit wem denn ſonſt, habt Ihr geglaubt
geſchaffen und fühlte nun plötzlich doppelt ſchwer,
ernſt. Und der ſelige Herr Grünpichl erſchien ihm ein
mit
dem Teufel ſeiner Großmutter?
Militärkapellmeiſter war und nun mit neuer Kraßtn
ſtrenger Richter zu ſein.
Nein, nein!
ungeteiltem Intereſſe ſeine Arbeit aufnehmen mußte
Im ſelben Augenblick wurde draußen ein Schlüſſel
Na, alſo, aber jetzt kommt alle zu mir herein, nun
hatte in ſo ſüßen Zukunftsträumen gelebt, ſo ſicherouf
im Schloſſe gedreht, und ehe ſich die drei verſahen, ſtand
gebt mir alle die Hand und trinkt ein Glas Schnaps auf
ſeine Operette und deren Erfolg gebaut, daß ihm ſeine
Joſef Rittner vor ihnen.
meiner Braut Wohl! Kinder, ich bin ja ſo glücklich. Aber
alltägliche Arbeit noch nie ſo ſchwer wurde, wie heie
Jeſſas, der Herr Kapellmeiſter!
Bin ich erſchrocken,
ein Mordsſtück Arbeit war es, ehe ich ſo weit war. Ver=
Wieder die Uniform anziehen, wieder die ein wenig üßpig
Und ich hab’ noch nichts gerichtet im Zimmer.
loben iſt keine Kleinigkeit! rief er in beſter Laune, und
gewordene blonde Lockenpracht ſtutzen laſſen zu müſſen
Aber Rittner lachte und ſagte: Gelt, Theodor, Du haſt
alle
folgten ihm in das Zimmer.
wieder in Habtachtſtellung vor den Kommandierenden tr
geahnt, ich komme, und willſt mich wohl empfangen!
Die Gläſer werden verſtaubt ſein! rief Frau Grün=
ten
, das alles bereitete ihm Unbehagen, ließ ihn die er=
pichl
, ich waſch noch raſch aus!
Ja, und einen Buſchen Blumen hat er Ihnen auch
ſehnte Künſtlerfreiheit vermiſſen.
Nix, nix, das iſt Eure Strafe, Ihr müßt aus verſtaub=
mitgebracht
! rief Frau Grünpichl und wollte den Strauß
Natürlich der erſte, dem er in der Kaſerne in die
ten
Gläſern trinken!
Joſef überreichen.
Hände laufen mußte, war Hauptmann von Seffreck.
Er füllte die Gläschen, man erhob ſie, ſtieß an, jeder
Nun, glücklich zurück vom Landaufenthalt? Alsdann
Nein, nein die gehören dem Fräulein Linerl! rief
murmelte einen Segenswunſch, kurz und unklar, nur Frau
zu beneiden biſt Du, gehſt im ſchönſten Winter auf Urlaub
jetzt Theodor.
Grünpichl holte zu einer Rede aus, aber Rittner wehrte es
Frau Grünpichl nahm dem Heren Rittner die Hand=
und nicht einmal allein! rief ihm Seffreck zu.
ihr: Ich weiß, daß Sie es gut mit uns meinen! Und auch
Wie meinſt Du das? fragte Rittner ein wenig ſchaff=
taſche
ab: Nun, wie iſt’s Ihnen denn ergangen, Herr Ka=
ich
meine es gut mit Euch allen. Jetzt wird mir Lina zu=
Alsdann verſtehſt Du mich doch, alter Freund! Läßt
pellmeiſter?
erſt eine große Sängerin und dann dann kann ſie mei=
die
ſchöne Frau Nemethyi kommen und amüſierſt Dich mit
Gut, ſehr gut!
netwegen den guten Theodor heiraten

wenn ſie ihn
Und Seffreck grinſte dazu liſtig.
ihr!
Schaun auch großartig aus. Ja, ich ſag’s ja, wenn
noch mag!
Lielleicht wägſt Du doch Deine Worte mehr, denn
man biſſerl Landluft atmen könnt!
Die beiden Erwähnten ſahen ſich ſcheu und groß an.
Frau Irma Nemethyi iſt meine Braut!
Merkt Ihr mir denn ſonſt nichts an, Herrſchaften,
Ja, ſo ſoll es ſein! ſagte Herr Theodor Erlinger groß und
Nein, aber Freunderl, wirklich? Seffreck ließ ſich
nicht nur gut ſchau ich aus, nicht nur ſehr gut, ſondern
vor Zeugen.
nicht aus ſeiner Ruhe bringen.
gar
glücklich
7. Kapitel.
Wenn ich Dir ſage: ſie iſt meine Braut! Bitte, ſage
Iſt die Operette fertig, ganz fertig?
Nach dem kurzen, ſchönen Idyll, das Joſef und Irma
es auch Deinen anderen Kameraden, damit das dumme
Jawohl!
draußen im verſchneiten Gebirgsort ungeſtört und immer
Gerede aufhört!
Da gratuliere ich!
nebeneinander ſchreitend verlebt, kam in Wien wieder der
Wird beſorgt! Und außerdem meine herzlichſten
Zweimal ſollt Ihr gratulieren. Denn, denn fallt
Glückwünſche!
ganze Alltag mit dem Einerlei ſeiner Arbeit. Sie, die
nicht um verlobt hab’ ich mich auch!
wie zwei verwunſchene Königskinder fröhlich nur ſich, ihre
Danke! Rittner hatte ſchon die Hand an die Mütze
Verlobt! rief Frau Grünpichl. Ah, da gratuliere ich
Liebe und ſeiner Muſik gelebt, waren plötzlich zwiſchen
gelegt und wandte ſich zum Gehen.
und auch der Dame kann man gratulieren! Aber plötzlich
eine Menge Leute verſetzt, die von ihnen Arbeit, Aufmerk=
ſrg
mitten in der Freude eine neue große Sorge auf:
(Fortſetzung folgt.)
ſamkeit und Gehör verlangten.

901

ia
(hen
.
(,

[ ][  ][ ]

Mel

256

225)

Haftn
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(695

Mummer 256.
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88,50
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65,00
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München
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Nummer 256.
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26. Oktober 1913.
Seite 23.
lernte und angelernte Arbeiterinnen in Fabrikbetrieben
Die Behebung der Magerkeit und die
des Reiches und der Einzelſtaaten zum Verſicherungsge=
109 (76), Bekleidungs= und Reinigungsgewerbe 58 (36),
ſetz für Angeſtellte. 1913. van Calker. Das Staatsrecht
Entwicklung einer formenſchönen Figur.
Gaſt= und Schankwirtſchaftsgewerbe
21 (396), ſonſtige
des Großherzogtums Heſſen. 1913. Seelmann. Die Reichs=
Lohnarbeit und häusliche Dienſte 3924
3305).
verſicherung. 1912. Seidenberger. Deutſche Bürgerkunde.
Magere, ſchmächtig und hager ausſehende Damen,
Von den an den Mitteldeutſchen
Arbeitsnachweisver=
1913.
1913. Wagner. Kalkulation für Metallarbeiter.
nen die vollen, wohlgerundeten Formen abgehen, welche
band berichtenden nichtöffentlichen
Arbeitsnachweiſen
Verſchiedenes. Dresden 1911. Offizieller Katalog
den Reizen der Frauenſchönheit ſo weſentlich beitragen
wurden im September 1913 im ganzen
1565 Stellen ver=
Dresden
der internationalen Hygiene=Ausſtellung. 1911.
mten ganz erſtaunliche Reſultate in der Entwicklung von
nittelt (gegen 1087 im September 1912). Von dieſen 1565
911
2
Sonder=
Internationale Hygiene=Ausſtellung.
ungen, Hals, Armen, kurz ihrer ganzen Figur zeitigen,
Stellen entfallen auf Innungsarbeitsnachweiſe 419 (421)
kataloge: Beleuchtung Spezielle Berufs=Statiſtik und Be=
enn
ſie nur ihrem Nervenſyſtem etwas mehr Aufmerk
auf Arbeitnehmernachweiſe 452 (406), auf paritätiſche Ar
rufshygiene (Gewerbehygiene) Haus und Wohnung
nkeit ſchenken würden. Wenn die Nerven nämlich ge=
eitsnachweiſe
99 (111) und auf Vereinsarbeitsnachweiſe
Städtebau
Städtereinigung Ventilationen und Hei=
wächt
ſind dann leiden Magen und Verdauungsorgane
595 (149)
zung Waſſerverſorgung. Die Werke liegen im Leſeſaal der
erſter Linie darunter. Die genoſſenen Speiſen werden
Von den 13 an den Mitteldeutſchen Arbeitsnachweis=
Bibliothek bezw. im Vorbilderſaal auf 4 Wochen zu jeder=
ht
in genügender Weiſe zum Ausbau der Muskelgewebe
verband berichtenden größeren Ortskrankenkaſſen war der
manns Einſicht offen. Bibliothek, Vorbilder=
egenutzt
und als natürliche Folge dieſer Unterernäh
Beſtand am 1. Oktober 1913: 299735 (gegen 295867 am 1
amnllſung und Patantſchriften= Auslege=
ng
werden ſie mager, ausgemergelt und ſchwächlich
Oktober 1912): darunter waren 189096 (192056) verſiche=
telle
ſind in der Zeit von anfangs November bis Ende
** Grundübel aber iſt in den Nerven zu ſuchen, welche
rungspflichtige männliche Mitglieder, 77 240 (73 176 verſiche=
April kommenden Jahres geöffnet: Werktags von 8½ bis
Funktionen der Verdauungsorgane beeinfluſſen. Dieſen
ungspflichtige weibliche Mitglieder, 10522 (9619) frei=
2½ Uhr vormittags, und 3 bis 5½ Uhr nachmittags, aus
ß man durch ein geeignetes Nervennahrungsmittel zu
Samstags nachmittags.
willige männliche Mitglieder und 22877 (21019) frei=
Auskunft und Be=
ffe
kommen; das beſte Nerventonikum und gewebebil=
willige
weibliche Mitglieder.
lehrung auf dem Gebiete des gewerblichen Rechtsſchutzes
ſnde Mittel iſt wohl das oft empfohlene Rezept, beſtehend
und in der gewerblichen Rechtsſchutzgeſetzgebung wird in
§ 15 gr Cardamommtinktur 90 gr einfachem Zucker=
den
üblichen Dienſtſtunden jederzeit erteilt.
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von Tiefbauten. 1913. Opderbecke. Der Maurer, 4. Aufl
durch das Allgemeinbefinden gehoben und eine ſtetige
1910. Kampffmeyer. Gartenſtadtbewegung. 2. Aufl. 1913
* Das Grammophon als Lebensretter. In dem Land=
wichtszunahme
erzielt wird. Man wiege ſich zuvor und
Weinling. Haus und Heim im Kleinen. 1911. Gebhardt
haus einer Baronin in der Nähe von Paris, ſo berichtet
der Folge am Ende jeder Woche.
(VIII,22399
und Eberhardt. Eigenhäuſer Heimkulturverlag Wies=
das
bekannte Familienjournal Das Buch für Alle, wurde
baden. Klatte und Weigle. Moderne Bautiſchlerarbeiten.
vor einiger Zeit ein Einbruch verübt. Nach dem Bericht,
je Vermittlungstätigkeit der an den
. Teil, 1. Liefg. 1913. Die internationale Baufachaus=
den
die Baronin der Polizei erſtattete, erwachte ſie etwa
ſtellung zu Leipzig 1913. Kunſt und Kunſtge
gegen Mitternacht durch ein leiſes Geräuſch im Nebei
Aitteldeutſchen Arbeitsnachweisverband
werbe: Blondel. Décorations extérieures et intérieures
immer, und als ſie horchte, vernahm ſie ein Scharren
berichtenden Arbeitsnachweiſe im
des XVIIe et XVIIIe siédles. 225 Tafeln. Paris.
und Kratzen, wie wenn irgend jemand etwas gewaltſan
Schmitz. Die Glasgemälde des Kgl. Kunſtgewerbemuſeums
erbräche. Zu ihrem Entſetzen drang auch durch die Tür
September.
in Berlin. 2 Bände. 1913. München 1912. Bayeriſche Ge=
ſpalte
Licht. Vorſichtig erhob ſie ſich von ihrem Bett und
Von den 28 Arbeitsnachweiſen des Mitteldeutſchen
verbeſchau 1912 in München. 1913. Lichtbilder. Auf=
rſpähte
, wie zwei Männer eifrig bemüht waren, ihren
beitsnachweisverbandes, die im September 1913 an das
nahmen nach Kunſtgegenſtänden der Ausſtellung zur Er
Schreibtiſch, der viele Wertpapiere und Schmuck enthielt,
hi. Stat. Amt berichteten (gegen 19 im September 1912)
nnerung an die Zeit vor 100 Jahren. (33 Stück) Vorb.
zu öffnen. Beide Männer waren mit Revolvern verſehen,
ſrden 8320 (6978) männliche und 4624 (3699) weibliche
Sammlung. Technologie: Mayer. Der Schloſſer
und ihrer ganzen Erſcheinung nach zu urteilen, durften ſie
ſrſonen, zuſammen 12944 (10677) vermittelt. Hiervon
913. Neuerungen in der Technik des Handwerks. 2.
wohl zu allem entſchloſſen ſein. Die Baronin war vor
fallen auf Alzey 9 (),
Aſchaffenburg 170 (78), Bebra
Folge. 1913. Häſſelbarth. Die verſchiedenen Bodenbe=
Schreck halb ohnmächtig, und zu ihrem Entſetzen fiel ihe
), Bensheim 34 (), Bingen a. Rh. 54 (88), Butzbach
feſtigungs=Verfahren in der Schuhmacherei. 1908. von
ein, daß ſie mittels der Glocke nur ihr Kammermädchen,

), Kaſſel 1644 (1198), Darmſtadt 359 (365), Dieburg
Braunthal. Herſtellung und Prüfung von Gebäudeblitzab
aber weder den Kutſcher noch den Diener erreichen könne.
Frankfurt a. M. 4947 (5080), Friedberg i. H. 194
leitern. 1913 . Oſann. Lehrbuch der Eiſen= und Stahl=
Hätte ſie Alarm geſchlagen, ſo konnte das ihr ſicherer Tod
D, Gernsheim i. H. 1 (), Gießen 134 (130), Groß=
zießerei
. 1913. Ehrig. Licht und Beleuchtung. 1913.
ein. In ihrer Verzweiflung geriet ſie auf einen höchſt
).
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Hanau a. M. 187 (56), Herborn 61 (32),
Freudenberg. Die Induſtrie=Mineralien. 1913. Wahlburg
merkwürdigen Ausweg. Sie hatte nämlich in ihrem Zim=
Eirznach 75 (65), Limburg a. L. 109 (). Mainz 980
Schleif=, Polier= und Putzmittel für Metalle uſw. 3. Aufl
mer ein großes Grammophon ſtehen. Vorſichtig ſchlich ſie
ſs), Marburg a. L. 8 (2), Offenbach a. M. 434 (373)
1913. Holzt. Schule des Elektrotechnikers. 1. Band. 2
ſich zum Apparat, zog die Kurbel auf, und ſie hatte ſich
Ailburg a. L. 34 (55), Wetzlar 65 (63), Wiesbaden 2707
Maſchinenbau: Zſélyi. Die Gastur=
ticht
verrechnet: kaum ſcholl die mächtige Stimme des
Aufl. 1911.
ſ32), Witzenhauſen 14 (5) und Worms a. Rh. 498 (461)
Tenors aus dem Apparat laut und ſchallend in die Nacht
bine. Ueberſetzung von Marek. 1913. Rebber und Pohl=
Nach Berufsgruppen getrennt wurden vermittelt: In
hinaus, als die Verbrecher, die in ihrem Schrecken den
hauſen. Berechnung und Konſteuktion der Maſchinen=
männlichen
Abteilungen: Landwirtſchaft 1825 (geger
lemente, 7. Aufl. 1913. Bau=Ingenieurweſen.
Unterſchied zwiſchen künſtlichem und natürlichem Klange
im September 1912), Metallgewerbe 600 (671), Holz=
Struif. Betonpfahl Syſtem Maſt‟ Ein Gründungsver=
icht
erkannten, alles ſtehen und liegen ließen um das
ſverbe 436 (411), Induſtrie der Nahrungs= und Genuß=
Weite zu ſuchen. Ja, der Schrecken der überraſchten Ein=
fahren
mit Betonpfählen in verlorener Form. 1913
ſttel 122 (88), Bekleidungs= und Reinigungsgewerbe 422
brecher war ſo groß, daß ſie ſogar einen Teil ihrer Werk=
Gürſchner und Benzel. Stadtentwäſſerung. 2. Aufl. 1913
ſſtr, Baugewerbe 590 (597), Maſchiniſten, Heizer und
euge und einen Hut zurückließen, Dinge, die der Polize
Liebmann. Der Erdbau. 1912. Handbuch der Ingenieur=
brikarbeiter
148 (157), Gaſt= und Schankwirtſchafts=
die
Auffindung der Täter binnen drei Tagen ermöglichten.
wiſſenſchaften. 3. Teil. 11. Band. 11. Abt. Die Talſperren
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Nummer 256,
Darmſtädter Tagblatt, Sonntag, den 26, Oktober 1913.
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