e 252.
(855
.
Grmſtar
Sagbla
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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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ſowie von unſeren Agenturen und
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
OOrgan für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
„ 253.
Donnerstag, den 23. Oktober.
1913.
man war daher auf verſtärkten Bezug vom Auslande an= verſtändlich vorauszuſetzen iſt, der Prinz korrekt bundes=
Die heutige Nummer hat 18 Seiten.
gewieſen, ſo daß der Betrag der Eingangszölle natürlich fürſtlich regiert und ſeine Regierung Welfen und
Nicht=
erheblich ſtieg. Aus den Zollſtatiſtiken läßt ſich leicht nach welfen mit gleichem Maße mißt, dann mag die
Welfen=
weiſen, daß in dem Ueberſchuß von 330 Millionen Francs, agitation fortdauern oder an Blutarmut eingehen, für das
Das Wichtigſte vom Tage.
den 1911 aufwies, 212 Millionen auf die erwähnte Quelle Gedeihen Braunſchweigs wird es belanglos ſein. Das
h der bayeriſchen Kammer erklärte der Miniſter zurückzuführen ſind. In 1912 ſtammten von 242 Millio= darf freilich nicht verſchwiegen werden, daß eine geſchicktere
des Innern, daß an die Einführung einer reichs=nen Francs Mehreinnahmen 123 aus den Zöllen, und im „Regie” rechtzeitig für die nötigen Aufklärungen und
geſetzlichen Arbeitsloſenverſicherung in laufenden Jahre hat ſich daran nichts geändert, da an dem Erklärungen geſorgt und ſo verhindert hätte, daß die
Er=
oben angegebenen Ueberſchuß von 218 Millionen die Zoll= örterungen immer hitziger wurden. Man ſoll
Stimmun=
abſehbarer Zeit nicht gedacht werden könne,
verwaltung mit faſt 118 Millionen beteiligt iſt. Mit an= gen und Verſtimmungen im Publikum nicht unterſchätzen,
*2
deren Worten, die Summe, um die die Einnahmen des ſondern ſie rechtzeitig richtig behandeln.
die erſten badiſchen Landtagswahlen ergaben
Budgets die Schätzungen überſteigen, bezahlt die
Bevöl=
einen Sieg des Zentrums und eine Verſchiebung nach ferung ſelbſt; es iſt alſo keine Hebung, ſondern eine
Ver=
rechts, ſo daß die bisherige Linksmehrheit ſehr
ge=
minderung des Volkswohlſtandes eingetreten. Unter
die=
fährdet iſt.
Neue Unruhen in Portugal.
ſen Umſtänden wäre es auch verfehlt, ja, ſogar unklug,
20
* In Liſſabon ſind neue Unruhen
vorgekom=
im höchſten Maße, wenn die Regierung mit derartigen
ſeir ruſſiſche Miniſter des Aeußern Saſonow iſt am Ueberſchüſſen für die Zukunft wie mit etwas ganz Selbſt= men, die angeblich raſch unterdrückt wurden. Die Un=
Dienstag kurz vor Mitternacht von Berlin nach verſtändlichem rechnen wollte; Neigung dazu ſcheint aller= ruhen begannen am Mittwoch damit, daß in verſchiedenen
dings vorhanden zu ſein. Zurzeit iſt man mit der Auf= Stadtgegenden Polizeiwachen und Wachen der republi=
Warſchau abgereiſt. „
ſtellung des Etats für das nächſte Jahr beſchäftigt: durch kaniſchen Garde angegriffen wurden. Zahlreiche
Liſſabon ſind am Dienstag von Monarchiſten die neuen Heeresvorlagen ſind die Ausgaben beträchtlich Angreifer wurden verhaftet, andere flüchteten. Eine
Unruhen verurſacht worden, die aber raſch unter= gewachſen, die Bevölkerung hat ſich bereits mit einer ge= Anzahl Perſonen, die in einem Stickatelier in der Nähe
wiſſen Reſignation damit abgefunden, neue ſchwere Laſten des Zivilgefängniſſes verſammelt waren, wurde nach kur=
Drückt wurden.
auf ſich zu nehmen. Um ſo mehr hätte man im Finanz= zem Widerſtande verhaftet. Es wird geglaubt, daß ſie
miniſterium allen Anlaß, nicht nur unnötige Ausgaben Vorbereitungen für die Befreiung der Gefangenen im
Tageskalender zur Geſchichte der
zu vermeiden, ſondern auch bei Aufſtellung der Einnahmen Limoſiro=Gefängnis getroffen hätten. Ein politiſcher Ge=
Befreiungskriege.
3 Oktober 1813: Die Verbündeten marſchieren durch recht vorſichtig zu Werke zu gehen und nicht etwa Geld= fangener wurde aus der Polizeiwache am Camino Novo
quellen einzuſetzen, die ſich vielleicht bald als Luftgebilde befreit. Die Regierung war vorbereitet und ſcheint die
Weimar. Der König von Sachſen verläßt Leipzig als
Lage zu beherrſchen.
erweiſen.
Staatsgefangener (er kommt am 25. in Berlin an).
Die portugieſiſche Geſandtſchaft in Ber=
8 5: Preußen nimmt zu Stralſund Beſitz von
Schwediſch=
lin teilt auf Grund einer von der Regierung zugegange=
Nochmals die braunſchweigiſche nen Depeſche folgendes mit: In der Nacht verſuchten
Pommern.
Monarchiſten in Liſſabon eine Umſturz=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
Frage.
bewegung ins Werk zu ſetzen. Trotz umfaſſender Vor=
* Der Köln. Ztg. wird aus Berlin geſchrieben: Wenn bereitung konnten ſie nichts ausrichten, nur einige
Tele=
nicht alle Anzeichen trügen, wird vom Prinzen Ernſt graphenlinien und eine Eiſenbahnlinie wurden unter=
Die wirkliche finanzielle Lage Auguſt nicht mehr verlangt werden, als was er bereits brochen. Es gab keine Opfer und keinen Schaden. Ein
in den von ihm abgegebenen und veranlaßten Erklärun= Gefangener von Wichtigkeit wurde befreit, iſt aber ſchon
Frankreichs.
gen geleiſtet hat. Wie ſchon vor einiger Zeit hier mitge= wieder ergriffen worden. Kein Teil der Armee oder der
** Aus Paris ſchreibt man uns: Die hieſigen finan= teilt, wird er bei ſeiner Thronbeſteigung ſeine bisherigen Marine nahm teil an dem Umſturzverſuch. Die Regierung
ellen Optimiſten ſchwimmen wieder einmal in Wonne.
Erklärungen dem Sinne nach feierlich wiederholen und kannte die Verſchwörung bis in ihre Einzelheiten und
ſit franzöſiſchen September=Einnahmen ergaben nämlich jedermann zu verſtehen geben, was ſich von ſelbſt ver= wird die Hauptſchuldigen beſtrafen. Kein Verſchwörer
geen den Voranſchlag einen Ueberſchuß von 29 Millio= ſteht, nämlich, daß er ein verfaſſungstreuer deutſcher Bun= nahm ſeinen zugewieſenn Platz ein, alle verkleideten ſich
er Francs, und für die erſten drei Quartale des laufen= desfürſt ſein will. Ein formeller Verzicht auf Hannover oder flüchteten. Das ganze Land iſt ruhig, das
Vor=
n Jahres wird ein ſolcher von 218066500 Francs aus= wird von ihm nicht abgegeben werden. Nun hat im kommnis wird das gewohnte Leben nicht ſtören und die
peieſen. Unter der Vorausſetzung, daß das letzte Vier= „Tag” der Tübinger Staatsrechtler v. Blume ausein= Bedeutungsloſigkeit der Feinde der Republik noch klarer
hahr keine Verſchlechterung bringt, was übrigens nicht andergeſetzt, daß die Forderung des Verzichts ſtaatsrecht= hervortreten laſſen.
ſtrutnehmen iſt, kann man für 1913 ein Geſamtplus aus lich ein Unding ſei. Er ſagt:
Wie weiter aus Liſſabon gemeldet wird, iſt in den
Ka=
ſrmopolen und indirekten Steuern in Höhe von rund
Hannover iſt preußiſche Provinz nach dem Rechte der ſernen der Marine und der gepublikaniſchen Garde, ſowie
0 Millionen erwarten. Natürlich weiſt man bei Be= Eroberung. Daß die Welfenpartei dieſes Recht nicht an= der anderen Regimenter der unter den Truppen
herr=
ſrachung dieſes anſcheinend ſo günſtigen Reſultats darauf erkennt, macht demgegenüber politiſch vielleicht viel,
ſtaats=
rechtlich gar nichts aus. Gibt es eine welfiſche Mon= ſchende Geiſt der Republik günſtig. Die
Eiſenbahnver=
n daß dieſes ohne jede Beläſtigung der Bevölkerung archie in Hannover von Rechts wegen nicht mehr — wie bindung zwiſchen Liſſabon und Oporto, die kurze Zeit
diglich aus indirekten Steuern, entſtanden ſei, und es iſt kann denn Prinz Ernſt Auguſt „ſtaatsrechtlich bindend” wegen Beſchädigung der Gleiſe unterbrochen war, iſt
ir logiſche Folgeerſcheinung, wenn dabei von neuem ge= noch auf Hannover verzichten? Weiter. Angenommen, wieder hergeſtellt.
n die ſchon ſo oft geplante Einführung der direkten ein ſolcher Verzicht ſei denkbar. Wem gegenüber ſoll er
Unter den bei dem Putſch Verhafteten ſind
meh=
erklärt werden? Dem König von Preußen? Dem Reiche?
teltern Sturm gelaufen wird.
Ich weiß wirklich nicht, wie ſich das mit einer modernen rere Perſönlichkeiten in höherer geſellſchaftlicher Stellung;
Aber ganz ſo glänzend, wie es ſich an der Hand der Auffaſſung vom Weſen des Staates vereinigen läßt. Ein auch Offiziere und Polizeibeamte nahmen daran teil. Ein
elgerſchüſſe präſentiert, iſt das Bild der franzöſiſchen Fi= Verzicht auf das Monarchenrecht kann nur dem eigenen Kapitänleutnant wurde in einem Hoſpital verhaftet, es
Staat gegenüber ſtattfinden. Hannover aber beſteht als
iizen denn doch nicht. Zunächſt muß feſtgeſtellt werden, Staat nicht mehr. Man würde ſich mithin in Preußen in gelang ihm jedoch, zu entfliehen. Ein ehemaliger
Be=
ſchon ſeit 1910 die Einnahmen immer den Voranſchlag jeder Hinſicht mit ſich ſelbſt in Widerſpruch ſetzen, wenn amter des Miniſteriums des Aeußern wurde bei Cascaes,
perſtiegen, und daß ſeit dieſer Zeit das Plus in runder man einen ſtaatsrechtlichen Verzicht des Welfenhauſes mehrere Offiziere und Sergeanten in der Marinekaſerne
ſifer 1 Milliarde betrug. Wo iſt nun dieſes Geld, auf verlangte.
verhaftet. Ein Sergeant tötete ſich durch einen Schuß in
s man doch gar nicht rechnen konnte, geblieben? Die
Der König, das preußiſche Staatsminiſterium, der den Kopf. — Patria ſchreibt: Die Bewegung wurde durch
ſinrliche Summe reichte nicht hin und her, um die ſtark Bundesrat ſtehen auf dem Standpunkt, den Blume ſo zu= zwei Komitees, ein militäriſches und ein bürgerliches,
ge=
ſtregenen Ausgaben auch nur einigermaßen zu decken. ſammenfaßt. Man kann, ſo wird mit Recht ausgeführt, leitet. Sie ſollte mit der Ermordung der Miniſter
ſkam mußte, um in den letzten Jahren die Fehlbeträge nicht überſehen, daß ohne die unſinnigen und taktloſenund höheren Beamten beginnen; ſodann ſollten
I Budget herauszubekommen, die Abgaben erhöhen, 165 Aeußerungen aus welfiſchen Kreiſen die Ange= drei Kolonnen gleichzeitig in Aktion treten. Die
Be=
ſtillionen Francs von der Schuld der Weſtbahn an den legenheit gar nicht dieſe Zuſpitzung erfahren wegung ſollte in Oporto, Brage, Evora und Vianna
ein=
ſtrrt vorſchußweiſe verwenden, im laufenden Jahre über=hätte. Aber von Rechts wegen können dieſe welfiſchen ſetzen. Die Einrichtungen der Zeitungen Dia und Nacoc
e: 106 Millionen kurzfriſtige Schatzanweiſungen aus= Aeußerungen einer Geſinnung, die jedermann bekannt war, wurden demoliert. — Aus Oporto wird gemelder: Im
ſiben. Nun ſtelle man ſich einmal vor daß der Eingang nicht eine Verſchärfung der Forderung gegen= ganzen Norden des Landes herrſcht Ruhe. Die Polizei
r Zölle ſich nicht in ſolch erfreulicher Weiſe vollzogen über dem Prinzen veranlaſſen, denn nach den vorliegenden verhaftete dort zahlreiche Monarchiſten und beſchlagnahmte
ittee, daß kein oder doch nur ein beſcheidener Ueberſchuß Erklärungen des Prinzen ſind ſie praktiſch und politiſch Waffen.
r lieben wäre, dann hätte eben in Wirklichkeit ſtatt eines bedeutungslos. Politiſche Bedeutung hätten ſie nur, wenn
Der in Paris weilende portugieſiſche Mi=
Ais’ ſich ein Defizit ergeben. Wenn alſo die Regierung man ſich vom Prinzen nach der Thronbeſteigung einesniſter des Aeußern Maciera erklärte einem
Be=
ſc jetzt wieder ermahnt wird, ſich durch die Mehrein= Verhaltens zu verſehen hätte, das eine praktiſche Unter= richterſtatter: Es war zwiſchen dem Miniſterpräſidenten
ſnge nicht etwa verleiten zu laſſen, in der beliebten Po=ſtützung der in jenen Aeußerungen kundgegebenen Ge=Coſta und mir verabredet worden, daß er mich ſofort
llik der leichtſinnigen und unproduktiven Ausgaben fort= ſinnung bedeutet. Wer das behaupten wollte, der müßte zurückrufen würde, falls die Lage es erfordern werde. Da
dem Prinzen eine Geſinnung zutrauen, bei der auch einer mir telegraphiert hat, daß ich meinen Urlaub nicht zu
fehhren, ſo hat das wohl ſeine Berechtigung.
Aber auch nach einer anderen Seite hin liegt kein An=„Verzicht” keinerlei Bedeutung haben würde. Alſo ent= unterbrechen brauche, iſt es klar, daß die Ruheſtörungen
zu einer beſonderen Genugtuung über das Einnahme= weder man bleibt auf der Forderung des Verzichtes be= keine beſondere Bedeutung haben. Die Regierung iſt
voll=
ſthr vor. Dasſelbe ſtellt keineswegs — oder wenigſtens ſtehen, dann mißtraut man dem Prinzen und verlangt ſtändig Herrin der Lage. Das ganze Land iſt von einer
hr zum ganz geringen Teil — die Folge einer fortſchrei= ſchließlich das, was unter dieſen Umſtänden eine leere feſten republikaniſchen Geſinnung erfüllt, und jeder
ier Entwickelung des nationalen Wohlſtandes dar, iſt Wortſpielerei wäre, oder man ſtellt ſich auf den Boden, monarchiſtiſche oder ſonſtige Umſturzverſuch erſcheint aus=
Plmehr auf erhöhte Einfuhrergebniſſe zurückzuführen. auf dem jetzt die Löſung bewirkt werden ſoll, vertraut auf ſichtslos.
den letzten Jahren fielen in Frankreich die Getreide=, die Geſinnung des Prinzen, auf die Wirkung der Zeit und
ſeirt= und Zuckerernten ſchlecht bezw. mittelmäßig aus; die Fähigkeit des Deutſchen Reiches. Wenn, was als ſelbſt=
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 23. Oktober
Seite 4.
Maurer, mit einem Bericht über ſeine Somnerwande= ſkeit den berzlichſten Dant der Stiſtung auszuſprechen und
rung durch das Rieſengebirge. Der Redner wies darauf ſie in Anerkennung ihrer hervorragenden Verdienſte zur
hin, daß der Beſuch dieſes ſchönſten deutſchen Mittelgebir= Ehrenpräſidentin des Damenvorſtandes
ges, deſſen Verhältniſſe denen der Alpen nahe kommen, zu ernennen. Redner ſprach die Hoffnung und den
von unſerer Gegend aus mit Unrecht vernachläſſigt werde. Wunſch aus, daß Frau Dr. Maurer eine recht baldige und
Nach einem Ueberblick über die vielfach eigenartigen geo= vollſtändige Geneſung beſchieden ſein und daß die Stiftung
graphiſchen und natürlichen Verhältniſſe ſchilderte der ihres bewährten Rates und ihrer wertvollen Unterſtützung
Vortragende ſeine Wanderungen an der Hand von präch= wieder teilhaftig werden möge.
Die Geſchäfte der Präſidentin des Damenvorſtandes
tigen bunten Lichtbildern, die der Rieſengebirgsverein
freundlichſt zur Verfügung geſtellt hatte. Von Hirſchberg wurden zunächſt in liebenswürdiger Weiſe von der
Vize=
ausgehend, lernte man zunächſt in der Umgegend dieſer präſidentin, Frau Profeſſor Schäffer, übernommen und
altertümlichen Stadt die Bobertalſperre bei Mauer ken= weitergeführt. Leider war Frau Profeſſor Schäffer
in=
nen und durchſtreifte das Gebirgsvorland mit dem Bade folge anderweitiger Inanſpruchnahme und aus Geſund=
Warmbrunn und der ſagenberühmten Ruine Kynaſt, ſo= heitsrückſichten eine dauernde Uebernahme des Amtes nicht
wie die Gegend von Erdmannsdorf und des idylliſch ge= möglich. Inzwiſchen hat das langjährige und verdiente
legenen Schloſſes Fiſchbach. Von dem durch Teppich= Vorſtandsmitglied Frau Franz Merck in
hochherzi=
induſtrie bekannten Schmiedeberg wurde auch ein Aus=ger Weiſe das verantwortungs= und mühevolle Amt der
flug nach den berühmten Adersbacher Sandſteinfelſen Präſidentin des Damenvorſtandes
end=
unternommen. Daran ſchloß ſich die Darſtellung der gültig übernommen. Beiden Damen wird der
Kammwanderung. Man nahm den Anſtieg von Joſephi= beſondere Dank der Stiftung zum Ausdruck gebracht.
In den Vorſtand waren im abgelaufenen Jahre
neu=
nenhütte, gelangte zu allen den zahlreichen Bauden mit
ihrem eigenartigen luſtigen Leben, ſchaute auf Schnee= eingetreten die Damen: Frau von Strzemieczny,
gruben und Teiche hinab, beſuchte die Elbquelle und machte Frau Carl Wittich, Frau Regierungsrat von
Becht=
in der reizvoll gelegenen böhmiſchen Sommerfriſche Spin= old, Frau Baurat Jäger, Fräulein Toni
Loth=
delmühle Raſt, um ſchließlich auf der 1606 Meter hohen eißen, Frau Generalmajor von Gerlach, Frau Mi=
Rieſenkoppe mit Befriedigung die Blicke über das Gebirge niſterialrat Schliephake, Frau Dr Weil. Aus dem
Vorſtand ausgeſchieden ſind die Damen: Frau von
und die Fluren und Gefilde von Schleſien und Böhmen Strzemieczny (verſetzt), Frau Geheimerat Beſt (verſetzt),
ſchweifen zu laſſen. Durch Bild und Wort wußte der
Red=
ner ein anſchauliches Bild dieſer ſchönen Bergwelt im Fräulein Jonghaus (aus Geſundheitsrückſichten), Frau
Hofrat Edward (aus Geſundheitsrückſichten), Frau Carl
Südoſten unſeres Vaterlandes zu geben und damit Rübe= Wittich (aus Geſundheitsrückſichten).
zahls Königreich neue Freunde zu gewinnen. Dem leb=
Leider wurde die Stiftung Ende 1911 von einem
haften Beifall der zahlreichen Verſammlung gab Dr. Ten= ſchweren Verluſte betroffen. Im Dezember 1911 ſtarb das
ner beredten Ausdruck.
langjährige Mitglied der Stiftung und Vorſtandsmitglied
* Evangeliſcher Jünglingsbund im Großher= Frau Hofrat Koch, die ſich ſtets in aufopfernder Weiſe
zogtum Heſſen.
Die diesjährige Herbſtvertreterver= in den Dienſt der Stiftung ſtellte und ihr in weitgehendſter
ſammlung der 41 Vereine des „Heſſenbundes” findei! Weiſe Unterſtützung zuteil werden ließ. Sie hat ſich ein
am Montag, den 10. November, in Darmſtadt ſtatt. treues Andenken bei den Mitgliedern der Stiftung ge=
Vormittags 9½ Uhr iſt die geſchäftliche Sitzung in ſichert, was der Vorſtand in ſeiner Januar=Sitzung v. Js.
der „Wartburg”, Karlſtraße 21, die eine umfangreiche bereits in ehrendem Nachruf zum Ausdruck gebracht hat.
Jagesordnung aufweiſt. Nachmittags 2½ Uhr ſchließt! Auch im Jahre 1912 iſt die Stiftung von Verluſten durch
ſich eine öffentliche Verſammlung im Gemeindehaus den Tod von Mitgliedern nicht verſchont geblieben. Kurz
der Stadtgemeinde, Kiesſtraße, an mit Vortrag des vor Ablauf des Jahres ſtarb plötzlich das langjährige Mit=
Lehrers Hans Denzer aus Worms über: „Handfertig= glied des Verwaltungsrates der Stiftung, Herr Geheime
keitsarbeit im Jugendverein‟ Der auf dieſem Gebiet Medizinalrat Dr. Lehr. Den Hinterbliebenen wurde
als Fachmann in ganz Deutſchland bekannte Redner durch den Vorſtand und den Verwaltungsrat der
Stif=
verbindet mit ſeinen Darlegungen eine reichhaltige tung deren Anteilnahme an dem ſchweren Verluſte unter
Ausſtellung von Handfertigkeitsgegenſtänden und Be= Anerkennung der wertvollen Dienſte, die der
Heimgegan=
ſchäftigungsmitteln für junge Leute, die in intereſſanter gene der Stiftung geleiſtet hat, zum Ausdruck gebracht.
Weiſe die Fortſchritte und Leiſtungen dieſer neuen Sein Andenken wird in der Stiftung immerdar in hohen
Methode dartun wird. Vortrag und Ausſtellung ſteht Ehren bleiben.
Die Rechnungen für die beiden letzten Geſchäftsjahre
jedermann unentgeltlich offen und ſind alle Freunde
der Jugend, auch Damen, herzlichſt zum Beſuch ein= liegen zur Einſicht offen. Die Rechnungen wurden durch
Herrn Präſident Ewald geprüft und für richtig
be=
geladen.
* Der Verein für Geflügel= und Vogelzucht funden. Dem Prüfer wird Dank ausgeſprochen und dem
„Ornis” hielt ſeine Monatsverſammlung in der „Stadt Rechner Entlaſtung erteilt. Geſchenke und Stiftungen
Pfungſtadt” ab. Der 1. Vorſitzende, Herr Schömer, wurden in Höhe von 1435 Mark überwieſen. Den
Stif=
begrüßte zunächſt die erſchienenen Mitglieder nnd gab tern wird herzlichſt gedankt. Das Vermögen beträgt
dem 1. Schriftführer, Herrn Wenz, das Wort zur Ver= Ende 1912: 85557 Mark.
Der Vorſitzende erwähnt im Anſchluß hieran
beſon=
leſung der Niederſchriften. Dieſe wurden nicht
bean=
ſtandet. Nach Bekanntgabe der neuen Einläufe, worunter ders rühmend die Tätigkeit der Damen in der
Haus=
ſich auch ein Dankſchreiben des Offenbacher (älteren) pflege und den Anſchluß an die Großh. Zentrale für
Vereins für Stiftung des Ehrenpreiſes zur „Landes= Mutter= und Säuglingsfürſorge bezüglich der Tätigkeit
Verbandsausſtellung” befand, ging man zur Tages= der Pflegefrauen. Frau Oberin von Gordon
er=
ordnung über. Zunächſt wurde beſchloſſen, die „6. Heſſiſche gänzt das durch Mitteilungen über die Tätigkeit und Auf=
Landes=Verbandsausſtellung in Offenbach a. M.” am ſicht der Zentrale.
Der Voranſchlag für das neue Geſchäftsjahr
Sonntag, den 2. Nov. d. J., gemeinſchaftlich zu beſuchen
(Abfahrt 8,09 Uhr vormittags Hauptbahnhof). Der nächſte ſieht 7890 Mark in Einnahme und Ausgabe vor. Davon
Punkt „Vereinsausſtellung 1913” veranlaßte eine lebhafte ſind 5500 Mark für Unterſtützungen zur Verfügung. Ober=
Ausſprache. Bis jetzt ſind 13 Ehrenpreiſe geſtiftet. Die bürgermeiſter Dr. Gläſſing macht hierzu die erfreu=
Wahl der einzelnen Kommiſſionen ging glatt vonſtatten. liche Mitteilung, daß er Kenntnis davon erhalten hat, daß
Nach der Zahl der vom Verein ausgegebenen Klub= eine größere Stiftung in Ausſicht ſteht die für milde
ringe zu ſchließen, verſpricht die Ausſtellung, ſich ihren Stiftungen beſtimmt iſt. Erfreulicherweiſe mehren ſich
Vorgängern würdig zur Seite zu ſtellen, ſo daß ein Be= in letzter Zeit derartige Zuwendungen durch Stifter von
ſuch der Ausſtellung lohnenswert erſcheint. Nach der auswärts.
Frau Franz Merck nimmt hiernach Gelegenheit,
üblichen Verloſung ſchloß der 1. Vorſitzende um 12½ Uhr
herzlichſt zu danken für das ihr in der Wahl zur
Vor=
die Verſammlung.
* Orpheum. Heute, Donnerstag und morgen, Freitag, ſitzenden entgegengebrachte große Vertrauen und
ver=
geht der amüſante, in bezug auf Situationskomik uner= ſpricht das Amt ſo auszuüben, wie es die
Vorausſetzun=
reichte Schwank „Meine — Deine” in Szene; es finden nur gen des Vereins erheiſchen. (Beifall.) Die
Generalver=
dieſe beiden Aufführungen ſtatt. Als vierte Novität des ſammlungen werden in Zukunft wieder alljährlich im
diesjährigen Gaſtſpieles bringen die beliebten rheiniſchen März ſtattfinden. Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing
Gäſte eines ihrer beſten Repertoireſtücke, den famoſen ſpricht der neuen Vorſitzenden für Uebernahme des Am=
Schwank „Mein Bruder, das’n Luder” deſſen Premiére tes herzlichſt Dank aus und verſpricht ſeinerſeits
tatkräf=
tigſte Mitarbeit.
am Samstag, den 25. Oktober, ſtattfindet. (S. Anz.)
Die Erſatzwahl zum Vorſtand und Verwaltungsrat
* Adreßbuch. Die Druckbogen Nr. 3 und 4 des ergibt durchweg Wiederwahl durch Zuruf. Neuge=
Adreßbuches 1914, enthaltend Einwohnerregiſter — Call= wählt wird in den Verwaltungsrat Herr Kreisarzt Dr.
mann, Carl Dr., bis Friedrich, Philipp, —
liegen im Groos. — Nach Verleſung des Protokolls wird die Ge=
Hauptmeldebureau Hügelſtraße 31/33, Zimmer Nr. 13, neralverſammlung dann geſchloſſen.
während der Bureauſtunden (8 bis 12 Uhr vormittags
und 2 bis 6 Uhr nachmittags) bis zum 25. Oktober
vormittags zur Einſichtnahme offen.
Großh. Golf=Klub Darmſtadt.
§ Fahrrad geſtohlen. Am Dienstag mittag zwiſchen
12 und 2 Uhr iſt ein Fahrrad, welches in einem Haus=
Ergebniſſe der Herbſt=Wettſpiele.
gang in der Schuchardſtraße kurze Zeit aufgeſtellt war,
* Am Mittwoch nachmittag hat das erſte offene
Wett=
geſtohlen worden. Das Fahrrad iſt Marke Opel L, hat ſpiel des Großh. Golf=Klubs Darmſtadt mit der
Preisver=
ſchwarzen Rahmenbau, gelbe Felgen und die Polizei= teilung um 5 Uhr ſeinen Abſchluß gefunden. Es
be=
nummer ſchwarz D. 2432.
teiligten ſich hieſige und auswärtige Spieler in
bemer=
kenswerter Anzahl an den einzelnen Wettkämpfen. Der
Golfplatz war während der Turniertage von Freunden
Heidenreich= von Sieboldſche Stiftung.
und Intereſſenten dieſes ſchönen Sports lebhaft, beſucht
St. Im Rathausſaale fand geſtern unter dem Vorſitz Die Reſultate der Spiele, die alle Vorgabeſpiele
des Herrn Oberbürgermeiſters Dr. Gläſſing die 52. waren, um auch den ſchwächeren Spielern eine Gewinn=
und gleichzeitig 53. Generalverſammlung der Heidenreich= möglichkeit zu geben, waren folgende:
von Sieboldſchen Stiftung ſtatt. Auch Wirkl. Geheimerat
1. Herren=Ermunterungspreis.
Intern.
Krug von Nidda Exz. wohnte der Verſammlung bei.
Zählwettſpiel über 18 Löcher. Klaſſe A und B Bioncourt=
Der Vorſitzende begrüßte herzlichſt die Erſchienenen Pokal, der zweimal hintereinander zu gewinnen iſt. 14
und gab bekannt, daß die Herren Miniſter des Innern Nennungen. 1. Preis Herr Major v. Neufville, 2. Preis
von Hombergk zu Vach und Oberrechnungskammerpräſi= Exzellenz Cleve.
dent Ewald ſich wegen anderweiter Inanſpruchnahme ent=
2. Damen=Ermunterungspreis. Intern.
ſchuldigen ließen. Er teilte weiter mit, daß infolge Krank= Für Damen der Klaſſe A und B. Zählwettſpiel über 18
heit der Präſidentin, Frau Sanitätsrat Dr. Maurer, Löcher. Preis Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin
die Generalverſammlung im. Vorjahre nicht einberufen von Heſſen. 6 Nennungen. 1. Preis Frl. Flinſch, 2. Preis
werden konnte und auch in dieſem Jahre verſchoben wer= Freifrau v. Oetinger.
den mußte. Leider hat ſich die Krankheit derart verſchlim=
3. Damen=Preis für den weiteſten Treiberſchlag.
mert, daß Frau Sanitätsrat Dr. Maurer das Amt der Intern. 4 Nennungen. 1. Preis Freifrau v. Oetinger.
Präſidentin nicht weiter verſehen konnte. Die
4. Herren=Preis für den weiteſten Treiber=
Stiftung iſt hierdurch einer nicht hoch genug zu ſchätzenden ſchlag. Intern. 9 Nennungen. 1. Preis Herr Weber=
Mithilfe verluſtig gegangen. Frau Dr. Maurer war ein Andrege=Frankfurt a. M.
langjähriges pflichteifriges Mitglied der Stiftung. Sie
5. (Wettſpiel gegen Bogey über 18 Löcher.
iſt bereits im Jahre 1889 in den Vorſtand Offen. Für Herren der Klaſſe A und B. 12 Nennungen.
eingetreten und wurde 1898 zur Vizepräſi= 1. Preis Herr Major v. Neufville. 2. Preis Herr
Hoechberg=
dentin und 1909 zur Präſidentin des Damenvorſtandes ge= Kiel.
wählt. Durch die langjährige unermüdliche und auf=
6. Wettſpiel gegen Bogey über 18 Löcher.
opfernde Tätigkeit und ihre weitherzige Hilfsbereitſchaft, Offen. Für Damen der Klaſſe A und B. 7 Nennungen.
die jederzeit von den beſten Erfolgen gekrönt war, hat ſich 1. Preis Freifrau v. Oetinger, 2. Preis Mrs. Gardner=
Frau Dr. Maurer um die Förderung der Ziele der Stif= Frankfurt a. M.
tung auf das höchſte verdient gemacht. Ihre Verdienſte
7. Der goldene Putter von Darmſtadt.
um die Stiftung wurden auch an Allerhöchſter Stelle durch Offen. Für Damen und Herren. Annäherung und Ein=
Verleihung der Ernſt=Ludwig=Eleonore=Medaille für Ver=lochen mit 3 Bällen. 17Nennungen. 1. Preis Herr
Lipscomd=
dienſte um die öffentliche Wohlfahrt gelegentlich der 50jäh= Köln, 2. Preis Mr. Gardner=Frankfurt a. M., 3. Preis
rigen Jubiläumsfeier der Stiftung im Jahre 1910 beſon= Mrs. Gardner=Frankfurt a. M.
ders anerkannt. Der Vorſtand und der Verwaltungsrat
Ehrenpreis Sr. K. H. des Großherzogs
haben ſich für verpflichtet gefühlt, Frau Dr. Maurer an=von Heſſen. Wird vom Sieger ein Jahr behalten und
läßlich ihrer Amtsniederlegung für ihre erfolgreiche Tätig= geht in den Beſitz desjenigen über, der ihn dreimal ohne
1913.
Nummer 253.
Reihenſolge gewinnt. Ofen. Für Heren der Klaſſe 2
(Höchſtvorgabe 24). Zählwettſpiel über 18 Löcher. 6 Nen
nungen. 1. Preis Herr Dunlop=Wiesbaden, 2. Preis Hert
Lipscomb=Köln.
9. Anfänger=Preis. Intern. Für Damen un=
Herren der Klaſſe B (über 24). Zählwettſpiel über 1.
Löcher. Damen und Herren ſpielen getrennt. 16
Ner=
nungen. Herren: 1. Preis Erbgr. W. v. Schli
gen. v. Görtz, 2. Preis Major Frhr. v. Schauroth;
Da=
men: 1. Preis Gräfin Limburg=Stirum, 2. Preis Frau
M. Wittich.
10. Preis von Darmſtadt. Für Damen und
Herren der Klaſſe A und B. Offen. Lochwettſpiel übe=
18 Löcher. Damen und Herren ſpielen getrennt. 9
Nen=
nungen. Herren: 1. Preis van der Sandt=Wiesbadem.
2. Preis Dunlop=Wiesbaden; Damen: 1. Preis Mis
Gardner, 2. Preis Fräulein Flinſch.
11. Troſtpreis für Damen. Zählwettſpies
über 18 Löcher. Offen für diejenigen, die in den vorheris
gen Wettſpielen gemeldet. geſtartet und keinen Preisda
vongetragen haben. 3 Nennungen. 1. Preis Freiſam
v. Ungern=Sternberg, 2. Preis Fräulein Kofler, 3.eis
Frau v. Harnier.
Am Sonntag nachmittag fand außerdem noch inn
Wettſpiel von drei Golflehrern ſtatt, das von allen
Zu=
ſchauern mit regſtem Intereſſe verfolgt wurde.
Bahnbau Bensheim-Lindenfels.
* Ueber den Bahnbau Bensheim-Lindenfels
erfährt die Darmſt. Ztg. folgendes: Nach einer im Februa
1912 im Finanzminiſterium gepflogenen Beratung wurdg
von der Kontinentalen Eiſenbahnbau= und Betriebsgeſells
ſchaft in Berlin zunächſt noch einmal die wichtige Frageden
Traſſierung der Bahnlinie geprüft. Dieſel
fung führte zu dem Ergebnis, daß die Geſellſchaftis
Führung der Bahn durch das Zeller Tal endgültig aufg
und ſich für eine abgeänderte Linie durch das Schönber
Tal entſchied. Die Pläne für die neue Linie wurdenim
Laufe des Jahres 1912 von der Geſellſchaft ausgearbeite
und am 14. Dezember 1912 dem Finanzminiſterium vols
gelegt. Das Finanzminiſterium ordnete ſofort das vos
geſchriebene landespolizeiliche Prüfungsverfahren an.
dieſem Verfahren werden die Pläne in den einzelnen
markungen zu jedermanns Einſicht offengelegt. Dah
werden die Beteiligten aufgefordert, in den an den
ein=
zelnen Orten ſtattfindenden Verhandlungsterminen is
Wünſche und Beſchwerden wegen Verlegung und Aendes
rung öffentlicher Wege, Ab= und Zufahrten auf Grunds
ſtücken, Einfriedigungen, Waſſerläufe und Vorflutverhäts
niſſe uſw., ſowie wegen der Herſtellung von
Schutzvorrich=
tungen zur Sicherung gegen die Gefahren und Nachtelles
des Bahnbetriebes geltend zu machen. Die
landespolize=
liche Entſcheidung des Finanzminiſteriums auf die
zahl=
reichen Beſchwerden und Einwendungen erfolgte am
April 1913, nachdem die umfangreichen Protokolle über dies
Verhandlungstermine am 21. Februar und am 21. Apfil
eingegangen waren. Einzelne Beſchwerden, die durch
weitere Verhandlungen aufgeklärt werden mußten, wuls
den im Laufe des Sommers erledigt. Die Pläne wurden
dann durch die Eiſenbahngeſellſchaft den
landespolizi=
lichen Entſcheidungen entſprechend ergänzt. Auch wurdes
von der Geſellſchaft der Koſtenvoranſchlag ausgearbeilet
und mit den zugehörigen Unterlagen in der Zeit vom
bis 30. September dieſes Jahres dem Finanzminiſtericn
unterbreitet. Dieſe Unterlagen ſind zum Teil nicht
gehend genug bearbeitet, was den Fortgang der alshil
begonnenen Prüfung des Koſtenvoranſchlages und ſchll
gen Materials erſchwert hat. Dieſe Prüfung erſtreckte
auf die Art und Weiſe der einzelnen Bauausführungſſ
ſowie auf die Mengen der Anſätze und die Höhe der
forderten Beträge. Für die Berechnung der Erd= ud
Felsmaſſen, die bei der Herſtellung der Einſchnitte undd
Dämme zu bewegen ſind, ſind über 1000 Querprofile vo
gelegt worden. Es handelt ſich hierbei um Leiſtungenfül
einen Betrag von etwa zwei Millionen Mark. Eine
wei=
tere ſehr umfangreiche Arbeit erfordert das Nachprüfend
zahlreichen Bauwerke, insbeſondere von 37 Brücken un
Durchläſſen mit einem Geſamtkoſtenaufwand von e
380000 Mark, in techniſcher, auch in ſtatiſcher Hinſicht.All
ſind die Entwürfe für den Oberbau der freien Strecke
der Gleisanlage in den Stationen, ſowie für die kleineren
d
Waſſerdurchläſſe und dergleichen zu prüfen. Endlich ſin
die Entwürfe für die zehn Stationen, einſchließliche
Gebäude und Einrichtungen für den Perſonen=M
Güterverkehr in ihrer Zweckmäßigkeit für den Verkehr und
für den Betrieb, ſowie die zahlreichen Wege= und Stla
ßenverlegungen, die Bachverlegungen, die Zugänge
den einzelnen Grundſtücken uſw., zu unterſuchen.
Die für die Bahn erforderliche Konzeſſion ſelbſt konnes
an die Kontinentale Eiſenbahnbau= und Betriebsgeſelles
ſchaft und an die Dresdener Bank bisher noch nicht ven
liehen werden, weil ſie noch nicht erbeten iſt. Auf
en=
ſprechende Aufforderung hat die Eiſenbahngeſellſchaft ders
Regierung erklärt, daß ſie erſt dann die Konzeſſion, die jäg
nicht nur Rechte verleiht, ſondern auch Pflichten auferlegt.
nachſuchen könne, wenn ſie die Höhe des Staatszuſchuſſes
wiſſe. Der Staatszuſchuß beträgt nach dem Geſetz von 1905₰
30 Prozent der wirklichen Baukoſten. Um dieſe feſtzuſtellen,
muß aber das Projekt feſtſtehen. Es mußte dabei auch dies
Prüfung und die Entſcheidung der Beſchwerden voraus=, damit die in dem Prüfungsverfahren noch ergehen= Auflagen in dem Voranſchlag berückſichtigt werdenz
konnten. Da nach dem Geſagten die Unternehmerfirma,.
ehe ſie die Verpflichtung zum Bau und Betrieb der Bahna
übernimmt, wiſſen will, mit welchem Staatszuſchuß ſie zu1
rechnen hat, ſo muß der ihm zu Grunde liegende Voran= der Baukoſten eingehend geprüft werden. Die Prü= muß überdies um deswillen ſehr gewiſſenhaft ſein,
weil auch der Kreis Bensheim und zahlreiche Gemeinden:
an den Anlagekoſten der Bahn intereſſiert ſind und
der=
von der Unternehmerin eingereichte Voranſchlag mit einer-
Summe von beinahe fünf Millionen Mark rechnet,
alſo=
mit etwa 1160000 Mark mehr abſchließt, als im Jahres
1905 angenommen wurde.
Die Verwirklichung des Bahnprojektes wird durch
das=
eingeſchlagene Verfahren nicht verzögert. Denn währendo
ſonſt die zeitraubende landesvolizeiliche Prüfung und
Ge=
nehmigung des Projektes erſt nach der Verleihung den
Konzeſſion ſtattfindet, iſt hier dieſe Arbeit aus den
ange=
gebenen Gründen bereits getan, was ſpäter dem Fortgang
der Sache zugute kommen wird.
Seligenſtadt, 22. Okt. (Verkehrsvergünſti=.) Eine Vergünſtigung in der Benützung der
Ar=
beiterfahrkarten hat die Eiſenbahndirektion
Frank=
furt a. M. auf ein Geſuch hin gewährt. Darüber teilter
ſie einem Geſuchſteller folgendes mit: „Wir haben
Anord=
nung getroffen, daß die Arbeiterkarten (Arbeiter=
Wochen=
karten und Arbeiter=Rückfahrkarten von Dettingen (MainD)
nach Hanan=Oſt, Hanau=Weſt, Mainkur, Frankfurt (Main)=
Oſt, Klein=Steinheim, Mühlheim (Main), Offenbach
(Main)=Hbhf., Frankfurt (Main)=Süd, Frankfurt (Main)=
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Nummer 253.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 23. Oktober 1913.
Seite 5.
Höhſ und Höchſt (Malin) auch zur Fahrt von und nach ſberg geradez brädeſtimert zum Iuterpreien Liſziſcher ſihm eine wolſtändige Ausriſtung techniſch volendeter
Seligenſtadt (Heſſen) benutzt werden können. Den Werke. Liſzts „Valse impromptu” und Peſter Karne= Diebeswerkzeuge. Als Thauſt ſich entdeckt ſah, machte er
Monatskarten kann dieſe wahlfreie Gültigkeit nicht bei= val waren Meiſterwerke einer zu bewunderungswürdiger einen Selbſtmordverſuch, der jedoch rechtzeitig verhindert
gelegt werden, weil dieſe Karten beſtimmungsgemäß nur Vollkommenheit geſteigerten pianiſtiſchen Kunſt. Der werden konnte.
wiſchen zwei Endſtationen gelten dürfen.”
jubelnde Beifall, den das enthuſiasmierte Publikum ſpen=
Cartagena, 21. Okt. (Vom elektriſchen Strom
Bürſtadt, 22. Okt. (Filialſteuer.) Der Gemeinde= dete, und mit dem es ſich eine Zugabe erzwang, hat Herrngetötet.) In einer chemiſchen Fabrik ſind durch
Be=
at hat ſich für die Einführung der Filialſteuer ausge= Prof. Friedberg gezeigt, daß er ſich die Herzen im Fluge rühren mit einem elektriſchen Drahte ſechs Arbeiter getötet
ſprochen.
erobert hat.”
und drei ſchwer verletzt worden.
Viernheim, 22. Okt. (Submiſſionsergebnis.)
Neu=York, 21. Okt. (Der Mörder Schmidt.)
Zur Herſtellung einer hieſigen Straße war die Lieferung
Nach dem Urteil der von der Anklagebehörde berufenen
Reich und Ausland.
der Randſteine zur Vergebung ausgeſchrieben. Es liefen
Sachverſtändigen iſt der angelagte Prieſter Schmidt zur
Offerten ein. Die höchſte Forderung betrug 1642 Mark,
Aus der Reichshauptſtadt, 21. Okt. Erzherzog Franz Zeit des Mordes geiſtig geſund geweſen.
ſpährend eine Firma nur 808 Mark verlangte. Letztere Ferdinand wird als Gaſt des Kaiſers an der am 30.
Neu=York, 22. Okt. (Eine Froſtwelle) zieht über
nhielt den Zuſchlag.
und 31. ds. Mts, in der Göhrde ſtattfindenden großen Zentral= und Weſt=Amerika und man erwartete bereits
Ginsheim, 22. Okt. (Tödlicher Unfall.) Am Hofjagd teilnehmen, zu der u. a. auch der Reichskanzler und geſtern abend den Eintritt des Froſtes in Neu=York. Die
Erchenloh in Ginsheim wurde ein Knabe von einem der öſterreichiſch=ungariſche Botſchafter in Berlin Ein= Kälte geht bis Birmingham und iſt von einem heftigen
Fuhrwerk überfahren und ſo ſchwer verletzt, daß er bald ladungen erhalten haben. — In dem Prozeß gegen die Sturm begleitet. In vielen Ortſchaften fiel bereits Schnee.
arauf ſtarb.
In Neu=York und Long=Island wurden durch den Sturm
Vorſtandsmitglieder der Nordweſtbank G. m. b. H.
Koſtheim, 22. Okt. (Erfolge in der Sauer=verurteilte heute die erſte Strafkammer des Landgerichts viele Boote zertrümmert. Von der Küſte von Neu=
Eng=
wurmbekämpfung.) Geſtern beſichtigte eine An= Berlin I. Albert Engel wegen Betruges, Verleitung zum land werden verſchiedene Todesfälle infolge der Kälte
ge=
ühl Herren aus dem Rheingau, darunter Domäneninſpek= Börſenſpiel, Konkursvergehens. unlauteren Wettbewerbes, meldet. Telegramme aus Norfolk in Virginig melden,
ſer Steeg vom Schloß Johannisberg, den Muſterweinberg Verletzung des Stempelſteuergeſetzes, Verletzung der Be= daß dort großer Schaden durch den Sturm verurſacht
wor=
r Großh. Weinbauſchule Oppenheim an der Hochheimer ſtimmungen, betreffend die Geſellſchaften mit beſchränkter den iſt. Die vor der Stadt liegenden Kriegsſchiffe mußten
Straße unter Führung des Direktors Oekonomierat Fuhr.
geſchützte Plätze aufſuchen. Eine mit Munition beladene
die Beſucher waren überraſcht von dem glänzenden Haftung, zu fünf Monaten Gefängnis und 3000 Mark
Geld=
ſtrafe, eventuell noch 300 Tage Gefängnis, Otto Haedicke Barke ſanf!
Erfolg, den das bereits mitgeteilte einfache Mittel
wegen derſelben Vergehen zu einem Jahr einer Woche
Ge=
egen den Sauerwurm gehabt hat. In den Weinbergen
fängnis und 2700 Mark Geldſtrafe, eventuell für je 10
Parlamentariſches.
on Pabſtmann in Hochheim, wo auch unter Leitung des Mark einen Tag Gefängnis, unter Anrechnung von ſechs
hutsverwalters Strub, eines früheren Schülers der Oppen=
* Vereinfachungsausſchuß. Ueber die be=
Monaten der erlittenen Unterſuchungshaft, Friß Kolbe zureits erwähnte Sitzung am Dienstag wurde geſtern
Mitt=
ſimer Anſtalt, die gleichen Verſuche mit dem von der einem Jahr vier Monaten Gefängnis und 2500 Mark woch mittag folgender offizielle. Bericht ausge=
Leinbauſchule verordneten Mittel gemacht wurden, ſoll.
r Erfolg noch großartiger ſein. Am Donnerstag trifftGeldſtrafe, eventuell noch 250 Tage Gefängnis, unter An= geben: Geſtern trat die Kommiſion zur Veratung über
ſeshalb in Hochheim zur Beſichtigung der Pabſtmannſchen rechnung von vier Monaten der erlittenen Unterſuchungs= die Vereinfachung der Staatsverwaltung unter dem Vorſitz
haft und den Angeſtelten der Bank Alfred Bever wegen
Keinberge eine Abordnung der Landwirtſchaftskammer
des Staatsminiſters Dr. von Ewald wieder zu einer
für die Rheinprovinz ein. Das bedeutet eine erfreuliche Betruges und Verleitung zum Börſenſpiel zu ſechs Mo= Sitzung zuſammen. Zunächſt wurde an Hand einer von
nerkennung für die Leiſtungen des heſſiſchen Inſtituts, naten Gefängnis wovon zwei Monate auf die Unterſuch= der Regierung vorgelegten Denkſchrift das ſtaatliche
Kaſſe=
ungshaft angerechnet werden. — Als bei der Betriebs= weſen einer Erörterung unterzogen, das ſich auf die ſchon
* Worms, 22. Okt. (Obſtmarkt.) Der erſte dies=krankenkaſſe der Großen Straßenbahn ein früher in der Kommiſſion beſprochene Organiſation der
lährige Winterobſtmarlt in den Räumen des Städtiſchen Konflikt mit den Aerzten auszubrechen drohte, griff die Steuerveranlagungsbehörden erſtreckte. Von den Mitglie=
Eaiel=und Feſthauſes in Worms a. Rh. findet am 24. und Vertragskommiſſion der Aerztekammer vermittelnd ein. dern der Erſten Kammer wurde vorgeſchlagen, durch Ein=
Oktober, morgens 9½ Uhr beginnend, ſtatt. Auf die= Die Verhandlungen ſind aber geſtern abgebrochen worden. ziehen einer Reihe von Finanzämtern und Bezirkskaſſen,
lemn Markt wird den Hausfrauen Gelegenheit geboten, Die Vertragskommiſſion der Aerztekammer erläßt an alle teilweiſen Erſatz des angeſtellten akademiſchen
Hilfsverſo=
leſſiſches Obſt in guter Sortierung preiswert für den Aerzte eine Warnung, bei der Kaſſe der Großen Berliner nals bei den Finanzämtern durch mittlere Beamte
Uinterbedarf einzukaufen. Vorbeſtellungen nimmt an und Straßenbahn eine Stelle anzunehmen.
(Steuerſekretäre) Verminderung der Koſten für
Schreib=
reilt Auskunft die Geſchäftsſtelle des Obſtgroßmarktes in
Frankfurt a. M., 22. Okt. (Tödlicher Unfall.) hilfe durch Uebertragen des Schreibens der Stenerzettel
Vorms, Telephon 900. Zur Anfuhr gelangen zirka 200 Geſtern abend gegen halb 9 Uhr fuhr der 27jährige Zigar= auf die Gemeinden Erſparniſſe zu erzielen, desgleichen
ſorbe, 300 Kiſten, 100 Sivs, 50 Pappkiſten mit gut ſortier= rengroßhändler Richard Has, in der Rotlintſtraße 57 durch Aufhebung der Untererhebſtellen, deren Geſchäfte den
len Obſt, unter anderem Kohläpfel, Brauner Matapfel, wohnhaft, mit ſeinem Motorrad in der Nähe der Hunds= Gemeinden teilweiſe unentgeltlich, teilweiſe gegen Zahlung
oldparmänen, Herbert=Reinetten, Landsberger Reinette, wieſe in eine ihm entgegenkommende Autodroſchke. Has einer mäßigen Vergütung übertragen werden ſollen. Von
ſioter Eiſerapfel, Weißapfel; ferner Kaſſeler Reinette, Bau= wurde in weitem Bogen zur Seite geſchleudert und blieb der Regierung und auch von Mitgliedern der Kommiſſion
nunns Reinette, Grüne Reinette, Kanada=Reinette, Bos= bewußtlos liegen. Der Chauffeur und die Fahrgäſte der wurden gegen dieſe Vorſchläge Bedenken geltend gemacht
ſopp, Ananas=Reinette Weißer Winter=Calville, Rheiniſcher Autodroſchke, die ſich des Verunglückten annahmen, brach= und insbeſondere die Zweckmäßigkeit und Möglichkeit der
umbour uſw. Auch Kochbirnen, Großer Katzenkopf. Wal=ten ihn in das nahe gelegene Diakoniſſenhaus, wo er noch unentgeltlichen Uebertragung der zurzeit den
Untererheb=
dmſer, Bollweiler Butterbirne, Dechantsbirnen, Diels= in der Nacht verſtarb. Has war verheiratet und hinter= ſtellen obliegenden Erhebung der Staatsſteuern durch die
hienen, Paſtorenbirnen und beſſere Sorten in kleinen läßt eine Witwe mit einem Kind.
Gemeinden in Frage gezogen. Auch wurde darauf hinge=
Lnckungen. Auch Proben von Kartoffeln, ſowie Honig in
Kolmar (Oberelſaß), 21. Okt. (Entzündung einer wieſen, daß die Gefahr mangelnder Geheimhaltung der
h äſern ſind angeboten.
Dhnamitpatrone.) In ſträflichem Leichtſinn woll= Einkommens= und Vermögensverhältniſſe vergrößert
Worms, 22. Okt. (Zuckerfabrik Rheingau.) ten in Oberenzen geſtern abend zwei junge Burſchen die werde, wenn man das darüber beſtehende Material der
ſach einer Mitteilung der Vereinigung rübenbauender Gewalt einer Dynamiterploſion erproben und brachten Steuerbehörden auch den Schreibgehilfen auf den Bürger=
Landwirte E. V. in Worms wurde die Zuckerfabrik Rhein= während einer ländlichen Theatervorſtellung eine Dyna= meiſtereien zugänglich mache. Die erwähnten Vorſchläge
ſteu nunmehr mit einem Aktienkapital von 2.33 mitpatrone zur Entzündung. Zwölf Perſonen wurden lt. ſollen zunächſt in einer Unterkommiſſion durchberaten und
illionen Mark gegründet. Die Fabrik kommt vor= Elſäſſer Kurier verletzt, darunter ein 23jähriges Mädchen ſodann der Vereinfachungskommiſſion wieder unterbreitet
u sſichtlich an die Straße Worms-Rhein=Dürkheim und ſchwer, das den Verluſt eines Auges zu beklagen haben werden. Hierauf wurde in die Beſprechung der von dem
ſoar zwiſchen dieſer Straße und dem Rhein. Der Bau wird.
Großh. Miniſterium der Juſtiz vorgelegten Denkſchrift
der Fabrik, ſowie die geſamte Einrichtung wurde der
Königsberg i. P., 21. Okt. (Eineſchwere Explo=über das Gerichtsvollzieherweſen im Großherzogtum
Maſchinenfabrik Grevenbroich in Grevenbroich am Nie=ſion) ereignete ſich heute abend in der Nähe des an der Heſſen eingetreten. Staatsminiſter Dr. von Ewald und
darhein übertragen. — Verhaftet wurde geſtern ein Holzbrücke liegenden Dampfers „Königsberg”. Eine große Geheimerat Lorbacher erörterten die derzeitige
Organiſa=
tes der Erziehungsanſtalt Klein=Zimmern entwichener Flaſche flüſſiges Chlor, die verladen werden ſollte, fiel bei tion des Gerichtsvollzieherweſens und die von dem Juſtiz=
Bwangszögling, ferner ein auf der Durchreiſe begriffener dem Transport auf das Deck und explodierte. Die Explo= miniſterium zur Erzielung von Erſparniſſen auf dieſem
izer aus Haſſenbach, der vom Mainzer Amtsgericht ſion ereignete ſich gerade, als der von Memel kommende Gebiete getroffenen und in Ausſicht geſtellten Maßnahmen.
bekbrieflich verfolgt wurde. — Das Offizierkorps des Inf.= Dampfer „Phönix” löſchen und Leute ihre Waren abholen Es wurde zunächſt dargelegt, daß der Uebergang von dem
ſiegts. Nr 118 hielt mit Damen und Herren der Geſell=wollten. Die Flüſſigkeit verbreitete einen ſo ſtarken Dunſt, heſſiſchen Gebührenſyſtem zu dem preußiſchen der feſten
ſchaft im Mittelbuſch geſtern früh ein Jagdreiten ab, daß ſowohl von den auf dem Dampfer „Königsberg” wie Gehalte für die Staatskaſſe keine Erſparnis, ſondern einen
ass einen prächtigen Verlauf nahm.
auch von den am Ufer befindlichen Perſonen verſchiedene Mehraufwand zur Folge haben würde, daß aber vor allem
Horchheim, 22. Okt. (Verbrüht.) Das zwei Jahre ſofort bewußtlos wurden. Etwa ſieben bis acht Perſonen, aus ſachlichen Gründen im Intereſſe des rechtſuchenden
e Mädchen des Werkmeiſters Wilhelm Oswald fiel Frauen und Kinder, wurden unter ſchweren Vergiftungs= Publikums die Beibehaltung des Gebührenſyſtems geboten
ektern in kochendes Waſſer und verbrühte ſich der=erſcheinungen in das Krankenhaus befördert, wo ſofort ſei. Die Erſparnismaßnahmen beſtehen hauptſächlich in
narßen, daß es in der Nacht durch den Tod von ſeinen Wiederbelebungsverſuche angeſtellt wurden. Sie erholten der, ſoweit angängig, durchzuführenden Vereinigung der
urchtbaren Schmerzen erlöſt wurde.
ſich während der Nacht wieder und haben das Krankenhaus Dienſtverrichtungen des Gerichtsvollziehers und Gerichts=
Unter=Abtſteinach, 22. Okt. (Treibjagd.) Am verlaſſen.
dieners in einer Perſon, wenn angängig, auch Vereinigung
Montag veranſtaltete der Jagdpächter Gaſtwirt Joh. Ad.
Innsbruck, 21. Okt. (Prinz Heinrich von Preu= des Gerichtsdiener= und Gefangenwärterdienſtes,
Bewir=
ſetzel von hier eine Treibjagd. Es wurden 1 Reh, 13 ßen als Jagdgaſt in Tirol.) Wie ſchon angekün= kung der Zuſtellungen von Amts wegen entweder
durch=
diſen, 3 Faſanenhühner und 1 Schnepfe zur Strecke ge=digt, iſt Prinz Heinrich von Preußen geſtern abend im die Gerichtsvollzieher zu ermäßigten Gebührenſätzen oder
tracht. Am Schluſſe wurde das Jagdergebnis von den Automobil in Innsbruck eingetroffen; er wird in den in den größeren Städten durch
Gerichtsvollzieheraſpiran=
inzelnen Schützen bei einem guten Glaſe Wein gebüh= nächſten Tagen im Gebiete der Nordkette auf Hochwild ten gegen feſte Vergütung oder durch die Poſt ſowie durch
ſend gefeiert.
Die Winterſchonzeit der Fo=jagen. Heute unternahm der Prinz den erſten Pirſchgang Vorkehrungen zum Ausgleich der in ihrer Höhe ſehr ver=
Lelllenjagd für das Gebiet des Neckars und ſämtliche auf Gemſen. Als er geſtern auf der Fahrt das Dorf Reith ſchiedenen Einkommen der Einzelnen Gerichtsvollzieher.
Zuflüſſe desſelben hat am 15. Oktober begonnen und an der Mittenwaldbahn mit dem Wagen paſſierte, ließ er Die von der Regierung vorgeſchlagenen Maßnahmen
be=
artert bis 14. Dezember. Das Jagdergebnis der vor dem Gaſthaus „Zur ſchönen Ausſicht” halten und gegneten bei der Mehrzahl der Kommiſſionsmitalieder
kei=
ſiſſigen Fiſcherei (Steinach) iſt in dieſem Jahr als gut ſuchte den Wirt Duda, einen Reichsdeutſchen, auf, den der nem Widerſpruch. Von der Einführung einer feſten
Ver=
bezeichnen.
Prinz vom Militär her kennt. Prinz Heinrich erkundigte gütung an die Gerichtsvollzieher nach preußiſchem Muſter
Gießen, 22. Okt. Der Automobilüberfall, ſich nach den perſönlichen Verhältniſſen Dudas und über ſoll abgeſehen werden.
er vor kurzem auf das Automobil des Fabrikanten Joſef den Stand der neuen Mittenwaldbahn.
* Darmſtadt, 22. Okt. Der Evangeliſche
Rom, 22. Okt. (Schundmuſik.) Die heutige
Ur=
kreuter zur Nachtzeit an der Nehbrücke verübt wurde.
Pfarrverein des Großherzogtums Heſſen
ar jetzt ſeine Aufklärung gefunden. Die Gendarmerie hat aufführung der Toſelliſchen Operette „Die bizarre
ſch des Falles ſehr energiſch angenommen und die beiden Prinzeſſin” im Theatre Nationale iſt ein Mißerfolg ge= hat an die Erſte Kammer eine Eingabe gerichtet,
Later feſtgeſtellt. Beide, von Beruf Arbeiter, haben ſchon weſen. Das Publikum lehnte bereits den erſten Akt in der er gegenüber den Forderungen des heſſiſchen
Lan=
deslehrervereins zur Reviſion des Volksſchulgeſetzes
fol=
hit dem Gefängnis Bekanntſchaft gemacht. Einer war energiſch ab. Zum Schluß ertönte lautes Ziſchen.
Rotterdam, 22. Okt. (Der Brand des Vol=gende Wünſche äußert: Die Volksſchule kann auf die
reli=
ort Anfang an geſtändig und entſchuldigte ſich mit
Be=
hrr nkenheit, der andere leugnet noch immer. In dieſerturno”) Die Uranium=Dampfer=Geſellſchaft gibt laut giöſe Unterweiſung als allgemeine Erziehungsanſtalt
oche werden weitere Unterſuchungen von der Staats=dem Lokalanzeiger bekannt, daß im ganzen 30 Mann der nicht verzichten. Die Unterweiſung iſt nur als konfeſſio=
Ainwaltſchaft angeſtelt Man kam dadurch auf die Spur lBeſatzung des Volturnol vermißt werden, neller Religionsunterricht zu denten. Die beſtehenden
ſe Täter, daß der Wirt der Gaſtwirtſchaft „Zur Neh=Unter ihnen ſind nachfolgende acht Deutſche: Oberſteward Konfeſſionsſchulen ſollen gegen den Willen der Gemeinden
hrücke” ausſagte, in der bewußten Nacht ſeien vier ange= Mohler, Botellier Wernke, erſter Koch Schwetsmann, Ste= bezw. der Religionsgemeinden nicht aufgehoben werden.
Urenkene Arbeiter nach 12 Uhr in ſeine Wirtſchaft gekom= wardsgehilfe Cramſch, Steward Maſuch, Steward Brün= Der Kirche ſoll als Vertreterin der Konfeſſionsgemeinden
das Recht der Aufſicht des Religionsunterrichts erhalten
nan und hätten Bier verlangt, ſeien aber von ihm hinaus= del und Steward Kunſt.
Paris, 21. Okt. (Ritter der Ehrenlegion werden. Die durch ihre Organe ausgeübte Aufſicht ſei
ervieſen worden. Zwei von dieſen müßten die Täter
ſerveſen ſein, da niemand zu der Zeit in der Nähe war. und Hoteldieb.) Die Verhaftung eines ſeit 25 Jahren als Fachaufſicht zu betrachten.
geſuchten Verbrechers erregt hier das größte Auffehen, Es
handelt ſich um einen gewiſſn Marius Thauſt, der
Kunſtnotizen.
Luftfahrt.
als Spezialiſt den Hoteldiebſtahl betrieb und dem eine
leheer Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nachs Reihe verwegener Einbrüche in den angeſehenſten Hotels
Das Flugzeug im Dienſte der Schmuggler.
gehenden Erwähnang geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
der ganzen Welt zur Laſt gelegt wird, bei denen ihm bares
— Köln, 22. Okt. Die Schmuggler haben ſich jetzt
— Der Richard Wagner=Verein wird in Geld, Juwelen und Schmuckſachen von bedeutendem Wert
ſieſſem Herbſt wiederum zwei Konzerte zum Beſten des in die Hände gefallen ſind Thauſt, der ſeit 1895 verhei= anſcheinend auch des Flugzeuges bemächtigt, um den Zoll=
Fiſthaus=Vereins veranſtalten, deren erſtes mor= ratet iſt und in einer Vorſtadt von Paris eine elegante behörden ein Schnippchen zu ſchlagen. Die Nachricht
em (Freitag abend) im Feſtſaale der Turngemeinde Villa bewohnte führte die ganze Zeit hindurch ein Dop= klingt zwar etwas überraſchend, aber immerhin iſt es
er=
ſar tfindet. Es iſt ein Klavierabend von Herrn Karlpelleben. Er war Ritter der Ehrenlegion, Mitglied klärlich, wenn die Herren Schmuggler, die ſchon die
aben=
jedberg aus Koln. Wir leſen über den trefflichen mehrerer angeſehener Klubs und genoß in ſeinem Wohn= teuerlichſten Erfindungen machten, nun auch das modernſte
kimſtler in einem auswärtigen Blatte: „Wie ein er=orte ein großes Anſehen. Sein Monatsverbrauch wird Verkehrsmittel für ihre Zwecke ausnutzen. Wie die
Grenz=
lichendes Sturzbad wirkte das Spiel von Karl Friedberg auf 3000 bis 4000 Francs geſchätzt. Mit ſeinem langen, behörden feſtgeſtellt haben, iſt an der belgiſchen
us Köln, der offenbar zu den allererſten ſeines Inſtru= weißen, wohlgepflegten Bart= und Haupthaar machte er Grenze das Flugzeug zu einem lebhaften
ſumtes zählt. Nicht nur, weil er mit fabelhafter Technik, durchaus einen ehrwürdigen Eindruck. Seine Familie, die1Schmuggelvon Belgien nach Frankreich und
ſumnlicher Energie und einer faſt einzigartigen Bravour aus Frau und fünf Kindern im Alter von 4 bis 17 Jahren umgekehrt benutzt worden. Der Schmuggel
melt, ſondern weil ſeine Virtuoſität den allerletzten künſt= beſtand, hatte keine Ahnung von ſeinem Treiben Seine wurde beſonders mit Spitzen betrieben.
r ſchen Schliff und Glanz des Selbſtverſtändlichen auf=Abweſenheit motivierte er mit wichtigen Geſchäftsreiſen.
— Berlin, 22. Okt. Der Looping the Loop=Flieger
beäſt und weil in ſeinem Spiel ein mit genialem Muſik=Bereits ſeit einiger Zeit ſtand er bei der Pariſer
Kriminal=
mnpfinden geladenes Temperament impoſant und fas= polizei im Verdacht des Hoteldiebſtahls, aber erſt geſtern Pegoud hat nach dem Tageblatt geſtern ein feſtes
Ab=
fräerend zum Durchbruch kommt. Wie der Künſtler gelang es, ihn in einem großen Hotel in der Nähe des kommen getroffen, wonach er ſich verpflichtet, am nächſten
Beethoven ſpielt, das hört man höchſt ſelten. In ſeiner Nordbahnhofes zu verhaften, wo er unter dem Namen Samstag und Sonntag in Johannisthal mehrere Flüge
ro ßzügigen und doch feinſinnigen Auslegung wurde Ralle aus Lugano abgeſtiegen war. Einige Kriminal= auszuführen. Als Gage erhält er für einen Flug 30 000
besthopens 5. Konzert Op. 73, Es=Dur, zu einem künſt=beamte überraſchten ihn, wie er, von Kopf bis Fuß in ein Mark, für zwei Flüge 50 000 Mark.
* Frankfurt a. M., 22. Okt. Der Deutſche
eriſchen Erlebnis. Seinem hochentwickelten Klangſinn ſchwarzſeidenes Trikot gehüllt, auf Gummiſandalen durch
ud ſeinem kühmnen, ſtürmiſchen Können zufolge iſt Fried= die Korridore ſchlich. Bei der Unterſuchung jand man bei Fliegerbund, der als ein Kartell der rein dem Flug=
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 23. Oktober
ſport gewidmeten Vereine des Deuſchen Luſtſahrerver= ſlauet wörlicht ,die vom Reichsverein deutſcher Zuden
bandes im Jahre 1910 begründet worden war, hat in einberufene jüdiſche Volksverſammlung erhebt aus Anlaß
ſeiner vierten ordentlichen Bundesverſammlung, die geſtern des Kiewer Beilis=Prozeſſes feierlich Proteſt
im „Frankfurter Hof” in Frankfurt a. M. abgehalten worden gegen die ungeheuere Beſchuldigung, daß es Juden gäbe,
iſt, die Auflöſung des Bundes beſchloſſen, die zu Religionszwecken Menſchenblut verwendeten. Sie
da das Ziel des Bundes, nämlich die Erweckung eines brandmarkt es als einen Schandfleck unſerer Zeit, daß
größeren Intereſſes für das deutſche Flugweſen, erreicht man es wagen kann, einen ſolchen wahnwitzigen Verdacht
zu erheben gegen ein Volk, das drei Jahrtauſende
menſch=
worden ſei.
* München, 21. Okt. Der militäriſche Flug= heitlicher Hochkultur durchlebt und die Menſchheit
Nächſten=
wettbewerb an dem auch preußiſche Offiziere teil= liebe und Humanität gelehrt hat. Im Namen der
Soli=
nahmen, ging heute zu Ende. Die Wegſtrecken für den darität der geſitteten Menſchheit fordert die Verſammlung
Schnelligkeitswettbewerb wurden von faſt allen Flug= die ganze Kulturwelt auf, gemeinſam mit dem jüdiſchen
zeugen mit relativ günſtigem Reſultat zurückgelegt. Heute Volke den Kampf gegen die finſtere Barbarei zu führen
abend fand in den Räumen des Königlich Bayeriſchen und ihm zu helfen, die geſchändete Menſchenwürde und
Aeroklubs in Anweſenheit des Prinzen Franz von verletzte Volksehre zu verteidigen und zu ſchützen.”
Wir können nicht denken, daß es in Deutſchland noch
Bayern in Vertretung des Prinz=Regenten und des
Kriegsminiſters die Preisverteilung ſtatt. Es erhielten einen gebildeten Menſchen gibt, der an dieſe mit Recht als
für Geſamtleiſtung den Ehrenpreis des Prinz=Regenten ungeheuerlich bezeichnete Beſchuldigung glauben ſollte.
Oberleutnant Erhard, den Ehrenpreis des Prinzen
Rupprecht Oberleutnant Freiherr von Könitz, den
Ehrenpreis des Prinzen Leopold Leutnant Emerich,
Stimmen aus dem Publikum.
den Ehrenpreis des Prinzen Heinrich Oberleutnant (Für die Veröffentlichun
ift übernimmt die Redaktion
nter dieſer Ueber
gefür ſie bleibt au
rund des §21 Abſ. 2 des
Mayer, den Ehrenpreis des Prinzen Georg Leutnant teinerlei Verantwortung
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Hailer, den Ehrenpreis des Prinzen Konrad Leutnant
der Reſerve, Jung, den Ehrenpreis des Prinzen Alfons
Die Landesirrenanſtalt Philippshoſpital bei Goddelau
Leutnant Götz, den Ehrenpreis des Aeroklubs Oberleut= liegt bekanntlich beinahe ¾ Stunde von der Station entfernt
nant Holmberg. An die Preisverteilung ſchloß ſich im freien Felde. Zwiſchen dem Bahnhof und der Anſtalt
ein intimes Souper in den Räumen des Automobilklubs, gibt es als einzige Fahrverbindung ein vierſitziges Break,
in deſſen Verlauf Prinz Franz ein dreifaches Hoch auf die das der Anſtalt gehört und den Aerzten derſelben zu
Gäſte und der Hauptmann im Großen Generalſtab Sculte= Fahrten vom und zum Bahnhof zur Verfügung ſteht.
Die=
tus den Dank der Fliegeroffiziere für die liebevolle Auf=ſer Wagen iſt aber auch das einzige Transportmittel für
nahme und den Empfang ausbrachte.
Kranke, die mit der Bahn ankommen, und — für
Ver=
brecher, die zur Beobachtung ihres Geiſteszuſtandes in
die Anſtalt verbracht werden. Schließlich können auf
die=
ſem vierſitzigen Wagen, ſoweit Platz vorhanden, auch
Die entſprungenen Löwen.
Privatperſonen, Beſucher von Kranken uſw., befördert
* Leipzig, 21. Okt. Nach einer Darſtellung werden. Abgeſehen davon, daß es nicht gerade zu den
der Straßenbahndirektion ſind die Kutſcher Annehmlichkeiten gehört, mit irgend einem
Schwerver=
bei den Wagen des Zirkus Barnum, die in der Nacht vom brecher in einem kleinen Wagen zuſammen ſitzen zu müſſen,
Sonntag zum Montag durch die Berliner Straße nach dem bedarf es doch kaum der Feſtſtellung, daß dieſe Fahr=
Preußiſchen Güterbahnhof fuhren, in der Reſtauration von gelegenheit zu der u. W. mit weit über tauſend Kranken
Graupeter, Berliner Straße 42, eingekehrt und haben die belegten Anſtalt durchaus unzureichend iſt. Wenn
beiden Wagen unbeaufſichtigt ſtehen laſſen. Wäh= die Anſtalt ſelbſt auch wohl nicht verpflichtet werden kann,
rend dieſer Zeit iſt es den im erſten Wagen befindlichen hier Wagen oder Automobil einzuſtellen für die Be=
Löwen gelungen, aus dem Wagen herauszukommen. Wie,ſucher der Anſtalt, ſo muß doch mindeſtens für den
muß dahingeſtellt bleiben. Die Wagen ſollen keinen ſorg= Transport der Kranken oder Verbrecher ein geſchloſſener
fältigen Verſchluß gehabt haben. Zunächſt ſind die in Frei= Krankenwagen vorhanden ſein. Für die Fahrten
heit gelangten Löwen an das Geſpann des 2. Wagens, Privater aber böte ſich ſicher für einen Unternehmer, und
in dem ſich Bären befanden, herangegangen und haben wenn es im wohlverſtandenen Intereſſe die Anſtalt ſelbſt
die Pferde unruhig gemacht. Infolgedeſſen ſind die letz= wäre, der regelmäßige Wagen= oder Autofahrten einrichtet,
teren mit dem Wagen nach der Mitte der Straße auf die
X. B.
ein rentables Geſchäft.
Gleiſe der Leipziger Elektriſchen Straßenbahn geraten. Im
ſelben Augenblick hat ein hinauswärts fahrender Straßen=
Der bislang 8 Uhr 1 Min. vormittags von hier
bahnwagen die fragliche Stelle paſſieren wollen. Durch
heftiges Bremſen iſt es dem Führer gelungen, ſeinen Wa=nach Frankfurt abgehende beſchleunigte Perſonenzug
ver=
gen derart zum Stehen zu bringen, daß erhebliche Beſchä= kehrt vom 1. Oktober an erſt um 8 Uhr 9 Minuten und
digungen weder an dem Straßenbahnwagen, noch an dem trifft 8 Uhr 51 Minuten dort ein. Auf dieſe Weiſe läßt es
ſich für Reiſende, welche dieſen Zug benützen, nicht mehr
Bärenwagen entſtanden ſind.
Nach alledem iſt alſo nicht, wie es in den erſten ermöglichen, den Anſchluß an den nächſten von
Berichten hieß, ein Zuſammenſtoß mit einem Frankfurt nach Gießen, Kaſſel uſw. fahrenden Eilzug, der
Straßenbahnwagen die Urſache für das Ent= bereits 8 Uhr 52 Min. abgelaſſen wird, zu erreichen; alſo
kommen der Löwen geweſen, ſondern es ſind zwei unbe= die vormittags, namentlich in der Winterszeit, ſehr
be=
aufſichtigte Wagen des Zirkus aneinandergefahren und queme Hauptverbindung für das von Süden nach Norden
dabei muß der Löwenkäfig ſich geöffnet haben. Der Zu=reiſende Publikum in Frankfurt zu bekommen. Man hat
ſammenſtoß mit dem Straßenbahnwagen ſcheint erſt nach= allerdings einen weiteren Vormittagszug eingelegt, der
her erfolgt zu ſein, als die Löwen bereits entſprungen 7 Uhr 29 Min, in Darmſtadt abfährt und 8 Uhr 20 Min
waren. Man wird einigermaßen erſtaunt ſein zu hören, in Frankfurt eintrifft, allein einmal iſt dieſer Zug ein
ſo=
daß es möglich iſt, daß zwei mit Raubtieren gefüllte Wa=genannter Bummelzug, der an ſämtlichen Stationen hält
gen mitten auf der Straße einer Stadt ohne Aufſicht ſtehen und zum anderen muß man, um rechtzeitig an der Bahn
gelaſſen werden und daß die Wände und Türen dieſerzu ſein aus den vom Bahnhof entfernteren Stadtteilen,
Wagen ſo wenig widerſtandsfähig ſind, wie es hier offen= ſchon um 7 Uhr mit der Elektriſchen abfahren, weil um
bar der Fall war. In dieſer Beziehung ſcheint eine Ver=dieſe Zeit (bis 7¾ Uhr), letztere nur viertelſtündlich
ver=
ſchärfung der polizeilichen Ueberwachung von nöten zu kehrt und man bei ſpäterer Abfahrt den vorgenannten Zug
nicht mehr erreichen kann. — Einſender dieſes hat hierüber
ſein.
Ueber die Jagd auf den Löwen, der auf einem ſchon häufig Klage führen hören und möchte an dieſer
Gleis des Hauptbahnhofes Platz genommen hatte, Stelle beſonders darauf hinweiſen, daß ſich beſagter
Uebel=
erzählt ein Augenzeuge den Leipziger Neueſt. Nachrichten: ſtand bei vorgerückter Jahreszeit doppelt fühlbar macht,
Nachts gegen 2 Uhr erſchien der Direktor des Zoologiſchen zumal es im vorliegenden Fall regelmäßig notwendig wird,
Gartens mit ſechs ſeiner Wärter und dem nötigen Ein= am Rheintor umzuſteigen.
Vas war überhaupt die Urſache dieſer Aenderung und
fangmaterial auf der Berliner Straße. Von den acht
aus=
gebrochenen Löwen waren fünf durch Schutzleute der Po= warum läßt man, wenn, wie üblich, Betriebs= und
lizeiwache 8 niedergeſtreckt worden; drei trieben ſich aber Verkehrsrückſichten vorgeſchützt werden, die elektriſche Bahn
noch in der Nähe herum, davon ein ſtattliches männliches den Siebenminutenverkehr nicht früher, alſo z. B. von
Exemplar, das ſich auf die Schienen der Ueberführung der 7 Uhr vormittags ab, eintreten? Was ſagen die berufenen
Staatsbahn über die Berliner Straße geflüchtet hatte, Behörden und Stellen, wie Handelskammer, Verkehrsver=
Dieſer männliche Löwe auf den Schienen war aus demein uſw., dazu, und weshalb iſt von da aus noch keine
Grunde ſchwer einzufangen, weil er ſich vollkommen frei Beſchwerde geführt worden?
Civis.
herumtrieb und man ihn nur ſchwer in die Enge treiben
konnte. Mit größter Vorſicht wurde von dem Direktor
Odenwaldklub. Auf die Anregung in Nr. 249
verſchiedene Male verſucht, mit einer Kiſtenfalle möglichſt Ihres geſchätzten Blattes ſei hiermit darauf hingewieſen,
nahe an das Tier heranzukommen. Mit ſeinen Wärtern daß die farbigen Wegbezeichnungen nach Groß=Zimmern
ging er dann in geſchloſſener Linie von der anderen Seite und Dreieichenhain nicht vom Odenwaldklub hergeſtellt
auf das erregte Tier zu. um es zu zwingen, in die Kiſten= und auch nicht in deſſen Wegkarte aufgenommen worden
falle zu gehen. Es ließ dieſe Phalanr bis auf 12 Meter ſind. Für dieſe von anderer Seite veranlaßten
Wegbezeich=
auf ſich zu kommen und, anſtatt in die Kiſtenfalle zu gehen, nungen iſt der Odenwaldklub nicht zuſtändig.
wandte es ſich zum Sprunge gegen die Ankömmlinge. Nur
der Kaltblütigkeit und Unerſchrockenheit dieſer ſieben
tap=
feren Männer, die wie eine ſteinerne Mauer daſtanden, iſt
Literariſches.
es zuzuſchreiben, daß der Anſprung des Löwen auf dieſe
Intereſſante Kriminalprozeſſe von
Weiſe pariert wurde. Er ſtutzte und ſuchte ſeitwärts zu kulturhiſtoriſcher Bedeutung. Aus Gegenwart und
Jüngſt=
entfliehen. Hierbei kam er in die Nähe der auf dieſer vergangenheit. Auf Grund eigener Erlebniſſe von Hugo
Seite aufgeſtellten Linie der Schutzmannſchaft und wurdeFriedlaender, Gerichts=Berichterſtatter. Verlag von
nun von etwa hundert Kugeln hingeſtreckt. In dem dichten Hermann Barsdorf, Berlin W. 30. Neunter Band. Eleg.
Nebel, der allenthalben herrſchte, war es ſchwer, mit den hroſchiert 3 Mk., gebunden 4 Mk. Soeben iſt der neunte
Brownings das ſich wild gebärdende Tier zielgerecht zu Band dieſes Werkes erſchienen, das ſich den bisherigen
erſchießen. — Ein anderer Augenzeuge erzählt: Ich kam acht Bänden würdig anſchließt. In der erſten Epiſode
mit der Straßenbahn an die Ecke der Blücher= und Ber=wird eine Prozeßverhandlung gegen den „König der
liner Straße. Als ich den Straßenbahnwagen verlaſſen Diebe” Georg Menolesco, geſchildert, die dem Pſychologen
hatte und in einen dort ſtehenden Automobilomnibus ge= und Kriminaliſten viel Lehrreiches bietet, aber auch für
ſtiegen war, ſprang auch ein weiblicher Löwe in den unten
den Laien ſehr intereſſant iſt. In der zweiten Epiſode
ſonſt leeren Wagen. Mit großem Schreck bemerkte ich vor
werden die Prozeſſe wegen des Brandes der Neuſtettiner
mir den Löwen. Mein Geſchrei verſcheuchte das Tier Synagoge vor den Schwurgerichten zu Köslin und Konitz
offenbar. Er machte einen gewaltigen Satz und ſprang (Oktober 1883 und Februar 1884) in ſehr ausführlicher
durch die Scheiben des Omnibuſſes auf den Führerſitz. Weiſe geſchildert. Weiter werden u. a. behandelt die Pro=
Dort wurde das Tier im ſelben Augenblick von einem zeſſe gegen die Mörder Schenk und Genoſſen und Sternickel
Schutzmann niedergeſtreckt.
und Genoſſen. Der Verfaſſer hat allen dieſen
Gerichts=
berhandlungen perſönlich als Berichterſtatter beigewohnt.
Gerichtszeitung.
Die badiſchen Landtagswahlen.
Der Kiewer Ritualmordprozeß.
* Die Hauptwahlen zur Zweiten badiſchen Kammer
* Kiew, 22. Okt. In der heutigen Verhandlung ergaben eine bedeutende Verſchiebung nach rechts.
ſagte der frühere Chef der Sicherheitspolizei Kraſſowsky Nach den endgültigen amtlichen Ermittelungen wurden
aus, die erſten Ergebniſſe der Unterſuchung zeigten, daßgewählt: 29 Zentrum, 5 Konſervative. 8
Nationallibe=
der Mord von einer Diebesbande vollführt worden ſei. rale, 1 Wilder, 1 Volksparteiler und 9 Sozialdemokraten,
Obſchon er, Kraſſowsky, zu gleicher Zeit auch die Unter= zuſammen alſo 53 Abgeordnete, ſo daß 20 Stichwahlen
ſuchung nach der Richtung eines eventuellen Ritualmordes vorzunehmen ſind, die auf den 30. Oktober angeſetzt ſind.
fortgeſetzt und die Wohnung Beilis durchſucht habe, hätten Die frühere Kammer ſetzte ſich zuſammen aus 26
doch alle Spuren in untrüglicher Weiſe nach der Wohnung Zentrum, 20 Sozialdemokraten, 17 Nationalliberalen. 7
des Tſcheberjak geführt.
Fortſchrittliche Volkspartei und 3 Konſervativen. Das
Zentrum und die Konſervativen haben alſo ſchon bei der
* Berlin, 22. Okt. Die ſchon erwähnte Reſolu= Hauptwahl zuſammen 5 Mandate mehr erhalten, und es
tion des Reichsvereins deutſcher Judenfehlen der Rechten jetzt nur noch 3 Stimmen an
Nummer 253.
1913.
der Rehrheit, ſo daß die bisherige überale Mehtbheit
ſtark gefährdet iſt. Am beſten hat das Zentrum
abge=
ſchnitten, die Fortſchrittliche Volkspartei und auch die=
Sozialdemokratie haben Mißerfolge aufzuweiſen. Das
Dentrum gewinnt Offenburg, wo der fortſchrittliche Führer=
Muſer unterlag, die Nationalliberalen gewinnen Lörrach,
Wiesloch und Eberbach von der Sozialdemokratie, dieſe=
Mannheim von den Nationalliberalen. Die
Nationallibe=
ralen verlieren außerdem Adelsheim an die Konſervativen,,
die Fortſchrittler weiter noch Raſtatt an den
Wildnational=
liberalen. Im übrigen hat es keinen Zweck, die Gewinne
und Verluſte vor den Stichwahlen zu berechnen.
Sicher=
ſind bis jetzt nur die angegebenen Gewinnziffern der=
Rechten.
Nach den vorläufigen amtlichen Ermittelungen haben
Stimmen erhalten: die Nationalliberalen 79994)
(gegen 1909 mehr 4900), die Fortſchrittliche Volkspartei”
30 301 (mehr 8191) die Sozialdemokratie
638
(weniger 11 440), das Zentrum 116153 (mehr. 249
und die Konſervativen, Bund der Landwirte, Reichspartei
uſw. 30343 (mehr 3439). Die geſamte Linke (
National=
liberale Fortſchrittliche Volkspartei und
Sozialdemo=
kratie) hat erhalten 184933 (gegenüber 1909 mehr 1650.
die Rechte (Zentrum, Konſervative, Bündler,
Reichspar=
tei uſw.) 146 496 (mehr 28 416). Danach iſt die
Sozial=
demokratie die einzige Partei, die einen
Stimmenrückgang aufzuweiſen hat.
Die=
tionalliberale Partei erhielt 23,9 Proz. (1909: 24,5 Proz)
die Fortſchrittliche Volkspartei 9,1 Proz. (6,9 Proz.)die
Sozialdemokratie 22,3 Proz. (28,1 Proz.), das Zentrüm
34,7 Proz. (298 Proz.), die konſervativen Parteien
Prozent (8,8 Proz.) der abgegebenen Stimmen.
Vom Balkan.
Eine ſerbiſche Erklärung.
* Wien, 21. Okt. Die Südſlawiſche Korreſponden
meldet aus Belgrad: Wir erfahren von kompetenen
Stelle: Die aus einer Pariſer Quelle ſtammende Nachricht
als ob Serbien den Mächten eine Note überreich
hätte, in der das Belgrader Kabinett eine Reihe von
ſchwerden erhebe, die ſich auf eine ungenaue und unlogiſche
Beſtimmung der Grenze gegen Albanien beziehen und
der eine praktiſche Garantie für die Sicherheit dieſer Gre
gefordert wird entſpricht nicht den Tatſachen
Die ſerbiſche Regierung überreichte den Mächten übe
haupt keine Note, die ſich an die Erklärung, den Rückzuc
der Truppen aus Albanien zu vollziehen, anſchließt.
Belgrader Kabinett hat vielmehr die Vertreter beiden
Großmächten beauftragt, gleichzeitig mit der Mitteilung
über einen Beſchluß der Regierung eine mündliche
ſtellung der chronologiſchen Verhältniſſe zu geben, died
ſerbiſchen Kommandanten zwangen, die Grenzen
baniens zu überſchreiten. Die Geſandten hatten den Auft
trag, in dieſer Darſtellung zu vermerken, daß die ſerbiſche
Regierung mit dieſer militäriſchen Aktion keine proß
katoriſchen Abſichten verfolge und keineswegs die Plä
eines dauernden Landerwerbes in Albanien habe,
Serbien vielmehr ſich ſaturiert fühle. Die oſſ
zielle Erklärung ſchloß mit dem Wunſche des Kabine
bald geordnete Verhältniſſe und eine verantwortliche
gierung in Albanien eingeſetzt zu ſehen, durch die die
rantie der Ruhe an den Grenzen gegeben wird.
* Sofia, 21. Okt. Nach einer Meldung der Aa
Bulgare hat heute früh eine ſerbiſche Kompag
die von Sultan Tepe nach Devebair im Bezirke Küſſſe
diel auf dem Marſche war, beim Paſſieren des bulg
riſchen Poſtens von Botſchderitze dieſen unerwarl
angegriffen indem ſie auf ihn feuerte und Bombe
gegen ihn ſchleuderte. Es entſpann ſich ein Feuergefechh
das eine Viertelſtunde andauerte. Die bulgariſche Wache
zog ſich angeſichts des numeriſchen Mißverhältniſſes ohne
Verluſte zurück. Die Serben beſetzten den Poſten und
ſchanzten ihn.
Sofia, 22. Okt. Die Regierung pro
ſtierte durch Vermittelung der ruſſiſchen Geſandtſchalt
gegen den geſtrigen ſerbiſchen Angriff auf den
bil=
gariſchen Poſten bei Bojſeritza und verlangte die Räh
mung des von ſerbiſchen Soldaten beſetzten Punktes
bulgariſche Regierung erſuchte, daß Maßnahmen ergriffel
werden, um der Wiederkehr ſolcher Provokationen andel
ſerbiſchen Grenze vorzubeugen.
* Sofia, 22. Okt. Die Agence Bulgare dementielt
die in der ausländiſchen Preſſe verbreiteten Nachrichten
über den Abſchluß eines geheimen türkiſch=
bul=
gariſchen Abkommens, wonach die Türkei
gegebe=
nenfalls ihre Truppen gegen Griechenland auf dem Wege
durch Bulgariſch=Thrazien hefördern darf.
Zur Lage in Mexiko.
* Neu=York, 21. Okt. Nach einem Telegramnd
aus Mexiko habe der Rebellenführer Villa in Tor= 12 Engländer, 40 Franzoſen, 43 Deutſche und meh= Spanier als Geiſeln gefangen. Er erklärte, daß:
alle geopfert würden, falls die Regierungstruppen ihrena
Verſuch, die Stadt wieder zu erobern, nicht aufgehens
würden.
* Waſhington, 22. Okt. Die amerikaniſche Re= hat durch ihren Geſchäftsträger in Mexiko beii
der Regierung des Generals Huerta im Anſchluß an die=
Vorſtellungen des deutſchen Geſchäftsträgers ebenfallss
Vorſtellungen erhoben und den Schutz der Ausländer, dies
in Torreon als Geiſeln zurückgehalten werden, ver=.
* Mexiko, 22. Okt. Auf die Vorſtellungen der Ver= Staaten und Spaniens im Auswärtigen Amtd
erklärte die Regierung, daß ſie nicht in der Lage ſei, mitd
Torreon, wo die Ausländer von den Aufſtändiſchen
feſtgehalten werden, ſich in Verbindung zu ſetzen.
* Paris, 22. Okt. Der Panzerkreuzen
„Condé” erhielt den Befehl, ſich zum Schutze der franzö= Intereſſen in Mexiko nach den mexikaniſchen
Ge=
wäſſern zu begeben.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 22. Okt. In den fortgeſetzten Beratun=
Jung=
des
gen der Bundesleitung
deutſchlandbundes begründete Oberbürgermei= Dominicus=Schöneberg die Anſicht der
Bun=
desleitung, in den Fortbildungsſchulunterricht für
Knaben und Mädchen wöchentlich eine obligatoriſche
Turn= und Spielſtunde aufzunehmen. Der Vorſtand
wurde beauftragt, gemeinſam mit dem Vorſtand des
Zen=
tralausſchuſſes für Volks= und Jugendſpiele den Reichs=:
kanzler zu bitten, die Regierungen der Einzelſtaaten eur
die Gangbarkeit des vorgeſchlagenen Weges hinzuweiſen
Nummer 253.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 23. Oktober 1913.
nd auch bei den Einzelregterungen dahin vorſalig zu miſion für die deuſche Induſrie. Er keagte, wie
ſeiner=
perden. Die Bundesleitung ſprach ſich grundſätzlich gegen zeit gemeldet, ſeinen Poſten wegen ſeiner Krankheit nieder.
Die Einführung des Schießbetriebes in den Jugendver=
— Kaſſel, 22. Okt. Auf den früheren
Reichstagsabge=
inen in irgend welcher Form aus. An das Kultusmini= ordneten Götz von Olenhuſen feuerte auf deſſen
ſerium ſoll mit der Bitte herangetreten werden, beim Gut Hegemünden ein entlaſſener polniſcher Arbeiter drei
eichspoſtamt dahin zu wirken, daß Jugendlichen das Ab= Revolverſchüſſe ab, die ſämtlich fehlgingen. Der
len poſtlagernder Sendungen erſchwert werde. Die Attentäter ging flüchtig.
Lächſtjährige Tagung ſoll in Stuttgart ſtattfinden, für die
Nürnberg, 22. Okt. Heute morgen wurde auf den
übernächſte iſt Düſſeldorf in Ausſicht genommen.
Schienen in der Nähe der Station Schweinau eine 20jäh=
* Wiesbaden, 22. Okt. Vor der hieſigen Strafkammer rige unbekannte Frauensperſon tot aufgefunden.
hes Landgerichts begann heute der Prozeß gegen die Anſcheinend fand ein Kampf ſtatt. Unter dem Verdacht,
Freifrau v. Saldern=Ahlimb. Der Angeklagten einen Mord verübt zu haben, wurde ein
Straßenbahn=
ſpird zur Laſt gelegt, im Jahre 1912 in Wiesbaden meh= ſchaffner verhaftet.
ſere erſte Hotels und zahlreiche Geſchäftsleute durch Be=
Lautenberg (Schwarzburg=Rudolſtadt), 22. Okt.
rägereien und Wechſelſchwindeleien um insgeſamt über Beim Graben unter einer Baumwurzel wurde ein Töpf=
000 Mark geſchädigt zu haben. Die Angeklagte wurde chen mit Brakteaten (Münzen mit nur einſeitigem
ch fünfſtündiger Verhandlung freigeſprochen, weil Gepräge) aus dem 11. Jahrhundert gefunden. Der
hr eine Schuld nicht nachgewieſen werden konnte. Der größere Teil des Fundes wird an das Gothaer Münz=
Saatsanwalt hatte einige Tage Gefängnis beantragt.
kabinett verkauft.
* Hamburg, 22. Okt. Nach einem vorangegangenen
Bochum, 22. Okt. Auf dem Schacht II der Zeche
Streit, dem Eiferſucht zugrunde lag, erſchoß der Ar= „Präſident” der Bochumer Bergwerks=Geſellſchaft brach
Leiter Vogt die Haushälterin Vogt, die ihn vorher mit zwiſchen der 6. und 7. Sohle ein Grubenbrand aus.
inem Beil lebensgefährlich verletzt hatte.
Es wird verſucht, das Feuer durch eine Mauer einzu=
* Landeshut (Schleſien), 22. Okt. Seit heute vor= dämmen. Die Arbeiten ſind durch den ſtarken Qualm
er=
nittag 11 Uhr ſteht die Kloſterkirche in Grüſſau ſchwert. Mehrere Bergleute, die von dem Rauch gelitten
n Flammen. Einer der beiden Türme iſt bereits nie= hatten, mußten zutage fahren.
ergebrannt. Mehrere Wirtſchaften in der nächſten Um=
Bronnen, 22. Okt. In dem zurzeit unbewohnten
jedung der Kirche hrennen. Das Feuer ſcheint durch einen Schloß des Freiherrn v. Enzberg wurde ein
Ein=
handwerker verurſacht worden zu ſein.
bruchsdiebſtahl verübt, wobei vier Oelgemälde von
* Wien, 22. Okt. Dem Abgeordnetenhaus großem hiſtoriſchem Werte aus dem Rahmen geſchnitten
Unterbreitete der Leiter des Finanzminiſteriums, Sektions= und fortgeſchafft wurden. Von den Tätern fehlt jede Spur.
hef=Freiherr v. Engel, das Budget für das erſte Halb=
— Wien, 22. Okt. Der bisherige Königliche Kommiſſar
ahr 1914, womit die Verlegung des Anfangs des Bud= in Kroatien, Baron Iwan Skerlecz, hat die heutige
ſſetjahres vom 1. Januar auf den 1. Juli vorbereitet wer=Audienz beim Kaiſer ſchon als neuernannter Banus von
en ſoll. Die Regierung erbittet die Ermächtigung zu Kroatien verlaſſen. Die Verfaſſung wird
wie=
ſtreditoperationen von 141.8 Millionen Kronen, wovon derhergeſtellt, die Ausſchreibung von Neuwahlen
9 Millionen Kronen Nachtragskredite zum Voranſchlag ſteht unmittelbar bevor. Damit iſt ein ſehr
unerquick=
für 1913 darſtellen mit Rückſicht auf die von den Dele=liches Kapitel der ungariſch=kroatiſchen Geſchichte
abge=
utionen bereits im Jahre 1912 bewilligten außerordent= ſchloſſen und der große Fehler, den die Koalition ſeiner= mittag ½1 Uhr nun auch unſer lieber Vater,
ſichen Kredite für Heeres= und Marinezwecke. Im erſten zeit mit dem Erlaß der Eiſenbahnerpragmatik begangen
balbjahr 1914 werden ebenſo wie 1914 rund 94,3 Prozent hat, wird nun vom Kabinett Tisza wieder gut gemacht
ſer) Ausgaben durch die laufenden Einnahmen gedeckt. werden. Es bedarf nicht erſt des Hinweiſes daß der
ſon den Einnahmen aus den Kreditoperationen für das Syſtemwechſel mit den Zuſtänden an der Südoſtgrenze
rte Halbjahr 1914 ſind 30 Millionen Kronen für Eiſen= und den Vorgängen auf dem internationalen Gebiet
zu=
ſahnzwecke beſtimmt. Ferner werden daraus die außer= ſammenhängt.
HB. London, 22. Okt. Die Rettungsarbeiten
wentlichen Erforperniſſe für Heer und Marine gedeckt.
in dem Expoſé, womit der Leiter des Finanzminiſteriums, in der verunglückten Univerſalgrube machen nur
Kteiherr v. Engel, das Budget einleitete, betonte er die langſame Fortſchritte. Die größte Vorſicht iſt notwendig,
otwendigkeit der Sanierung der Finanzen durch Spar= um eine zweite Kataſtrophe zu verhüten. Die
Anſamm=
amkeit und die Erſchließung neuer Einnahmequellen. lung von Grubengaſen iſt beträchtlich. Die Mannſchaften
Aus Budget für 1914 ſei infolge der bekannten Verhält= drangen heute durch große Schuttmaſſen vor, die mit
uſſe in der letzten Zeit ungünſtig. Der Induſtrie und vieler Mühe erſt fortgeräumt werden müſſen. Eine
wei=
nun Handel ſei es in der letzten Zeit ſehr ſchwer gefallen, tere Zahl von Leichen iſt gefunden worden. Sie ſind
ſip weiter zu entwickeln. Er hoffe daß durch die nunmehr durch die Gewalt der Exploſion verſtümmelt. Ein
Leich=
ingetretene Beruhigung eine wirtſchaftliche Konſtellation nam war faſt ganz nackt. Die Kleidung hing ihm in
öglich werde. Der Redner wies weiter auf die in derFetzen vom Leibe. Der Hilfsſonds, für den in Eardiff
eszten Zeit hartbedrängte Landwirtſchaft hin. Beſonders und London geſammelt wurde, beträgt bereits 600000
n. Nordoſten der Monarchie führten die fortwährenden Mark.
Rtegengüſſe geradezu zu einer elementaren Kataſtrophe.
olche eine ſtaatliche Notſtandsaktion notwendig gemacht
Diplomaten=Beſprechungen.
heben. Der Redner verwies weiter auf die große Geld=
HB. Petersburg, 22. Okt. Die Nowoje Wremja
mel=
elzerung, welche vielleicht noch nie in einer ſolchen
Aus=
det aus abſolut ſicherer Quelle, daß in Paris zwiſchen
ſehnung in Europa beſtanden habe. Man müſſe ſich nicht
iſimiſtiſcher Verzagtheit hingeben, man müſſe die bud= Saſonow und Pichon Unterhandlungen
ſtattgefun=
rsären und finanziellen Widerwärtigkeiten zu überwin= den hätten. Dem zwiſchen Rußland und Frankreich
aus=
gearbeiteten Entwurf habe ſich Großbritannien
ange=
hen ſuchen, um wieder zu geordneten finanziellen Zuſtän= ſchloſſen. Während des Berliner Aufenthaltes Saſonows
ſen zu kommen, was, wenn auch unter vielen Opfern, ge= hätten zwiſchen ihm und dem Reichskanzler in der
arme=
biss gelinge.
Paris, 22. Okt. Der franzöſiſche Botſchafter Del=niſchen Frage Unterredungen ſtattgefunden. Deutſchland
ſoll in der armeniſchen Frage ein eigenes Reformprojekt
ſaſſé iſt heute mittag nach Petersburg abgereiſt.
vertreten, doch ſoll Saſonow hoffen, die deutſche
Diplo=
matie zu einer Annahme des franzöſiſch=ruſſiſchen Entwur=
Berlin, 22. Okt. Der Hausmarſchall Graf Auguſt fes zu bewegen.
Eulenburg wird heute 75 Jahre alt. Es ſind
zahl=
ithe Glückwünſche auswärtiger Souveräne, deutſcher
Briefkaſten.
kumdesfürſten und hoher Würdenträger bei ihm einge=
H. 999. Wenden Sie ſich an das Bezirkskommando.
offen. Die Stadt Potsdam wird den Ehrenbürgerbrief Hort erhalten Sie Auskunft.
berreichen laſſen.
G. V. in A. Welche Gründe die Heeresverwaltung
Berlin, 22. Okt. Der Geh. Kommerzienrat Ludwig veranlaſſen, Traingemeine und Trainſoldaten einzuſtellen,
ſtar Goldberger iſt heute nachmittag 5 Uhr nach kurs
emn Leiden geſtorben. Bis vor wenigen Tagen war iſt uns nicht bekannt.
elldberger noch Präſident der ſtändigen Ausſtellungskom=
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Ein guter Rat des Arztes!
Califig
Infolge ſchwerer Krankheit kam meine Frau körperlich ſehr ung nordoſtwärts bewegt und an der Nordſeeküſte
Regen=
bre ginaler, einzig echter „Californiſcher Feigen=Sirup‟,
zurück. Auf Anraten des Arztes nimmt ſie nun zur Stärkung fälle verurſacht. Ueber Skandinavien fällt der Druck,
wäh=
naenehmes, wirkſ. Laxativ für Erwachſene u. für Kinder).! Bioſon und ſchon nach 14tägigem Gebrauch machte ſich die rend er in Deutſchland und Frankreich rauh anſteigt. Wir
in allen Fällen von Verſtopfung, träger Verdauungs= Wiederkehr der Kräfte u. des Appetits ganz auffällig be= werden morgen auf der Rückſeite des Tiefdruckgebietes mit
itzgkeit und mangelndem Appetit bewährt ſich Califig merkbar. Früher probierte, ähnl. Präparate waren im Ver= zunehmendem Einfluß hohen Druckes zwar wolkiges, doch
s angenehmes, vorzügliches Mittel, weil es von hervor= gleich zu Bioſon lange nicht ſo bekömml., wohlſchmeck. u.
großart. Ernſt Diehl. Hannover, Semmernſtr. 21. Unter= meiſt trockenes Wetter haben.
ſgzendem Geſchmack und milder Wirkung iſt. (I,22149 ſchrift beglaub.: 29. 4. 13. Dr. Kleine, Kgl. Notar. Bioſon, groß.
Paket (ca. ½ kg) Mk. 3.— in Apoth., Drog. (III,22152 Wolkig, meiſt trocken, zeitweiſe aufklärend, Temperatur
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hierdurch allein das
ei ingl=Proburt der GardroRd14 Pfé STRul
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Wdan ſchreibt uns: In unſerem haſtenden Zeitalter
ſaähe Mk. 2.50. Beſt.: Spr. üci Californ. 75. Ext. Senn. Lqu. 20, Elis. W der modernen Kulturentwicklung werden an jeden
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Einzelnen große Anforderungen geſtellt. Mehr als je
Auf kaum über 1 Pfennig ſtelltſich eine Taſſe
gilt es daher auf Erhaltung der Geſundheit beſonders Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
Ge-V
bedacht zu ſein, um den täglichen Anſtürmen nicht zu
((a
RU JEE
SANC.
unterliegen. Dieſes Bedürfnis kommt auch in der heute Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
biſſe vorzügliche und durch ihre Ausgiebigkeit im Ge= ſehr ausgeprägten Sportsbetätigung durch Wandern, Lichtbilder=Vortrag von Profeſſor Dr. Meiſel
euuch ſo billige Teemiſchung ausſchließlich britiſch= Turnen, Waſſerſport ꝛc, zum Ausdruck. Aber nicht allein
afiſcher Teſorten iſt zum täglichen Genuß ganz körverliche Bewegung, ſondern auch eine zweckmäßige
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Der Stadtauflage heutiger Ausgabe unſeres in Baltimore angekommen. Doppelſchrauben=Poſtdampfer — Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
Blattes iſt ein Proſpekt beigefügt von der „Seydlitz” 16. Okt. 6 Uhr nachmittags in Philadelphia an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
ſoflbuch= und Kunſthandlung Johs. Waitz, Eliſabethen= und am 20. Okt. vorm. 9 Uhr in Baltimore angekommen. Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
laßze 16, betr. die Cottaſſche Monatsſchrift: „Der! Doppelſchrauben=Poſtdampfer „Caſſel” 20. Okt. morgens nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
(22162 5 Uhr in Boſton angekommen.
reif”, worauf hiermit hingewieſen wird.
Seite 7.
Nach Gottes unerforſchlichem Ratſchluß
hat es ihm gefallen, unſere geliebte (22186
Minna
im Alter von 25 Jahren nach kurzem
Kranken=
lager heute zu ſich zu nehmen.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Basel.
Darmſtadt, den 22. Oktober 1913.
Die Beerdigung findet Freitag, den 24. Okt.,
vormittags 11 Uhr, vom hieſigen Friedhof
aus, ſtatt.
Todes=Anzeige.
Allen Verwandten, Freunden und
Be=
kannten die traurige Mitteilung, daß geſtern
Großvater und Schwiegervater
(22198
Herr Franz Böhm
Schuhmacher
im 65. Lebensjahre unerwartet ſanft
verſchie=
den iſt.
Um ſtilles Beileid bitten
die tieſtrauernden Kinder.
Darmſtadt, den 21. Oktober 1913.
Die Beerdigung findet Freitag, den 24. Okt.,
nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehauſe Neue
Ireneſtraße 23 aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſeres treuen Bruders,
(22176
Schwagers und Onkels
Heinrich Ganss
ſagen wir innigſten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Katharine Neuenhagen Wwe., geb. Ganß.
Darmſtadt, den 22. Oktober 1913.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das weſtliche Tiefdruckgebiet hat ſich unter Verflach=
Ausſichten in Heſſen für Donnerstag, 23. Oktober:
wenig geändert.
Tagesialender.
Donnerstag, 23. Oktober
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Das Marineluftſchiff „L 2‟ und ſeine Beſatzung — Das
brennende Wrack des Dampfers Volturno” — Vom
Kaiſerbeſuch in Trier — Die Enthüllung des Verdi=
Denkmals in Mailand anläßlich des 100. Geburtstages
Verſteigerungskalender.
Freitag, 24. Oktober.
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Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
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[ ← ][ ][ → ] Seite 8.
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Bernhard
V Telephon 547.
(22185) Gegründet 1847.V
(14137a
19 Rheinstr. 19.
A
(22156a)
Vauha — Vauha — Vauha — Vauha — Vauha
raut ſchneidet A. Fornoff,
Norz. Privat Mittag. u. Abendt
K Soderſtraße 33.
(21648a tiſch. Landwehrſtr. 5, 3. (21805a
Letzte
InProt, 1 Zf.
Sinen=
Mte
Divid
Kurſe vom 22. Oktober 1913.
3½ Offenbach . .. . . . —
8 Schuchert, Nürnberg 150,25 2½, Oeſt. Sübb. (Lomb.) 52,30 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
77,50
84,304 Wiesbaden . . . . . . —
S. 19. .
12 Siemens & Halske 214,20 3 Raab=Oedenburg
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
86,80
(31
do.
InVrot. 5 Beramann Eleetr. . . 127,50 4 Kronprinz Rudolfbahn 83,00 4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
InProz. Zf.
Bi.
S.15—19, 21—26 93,504 Worms. . . . . . . . 94,00
5 Argentinier . . . .. . 96,80 10Deutſch. Ueberſee Electr. 165,00 4 Ruſſ. Sädweſt. . . . . 84,90
Staatspapiere.
85,50
4½ Moskau=Kaſan . . . 93,30 4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 3½
do.
0 Gummi Peter . . . . 77,00
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,50
do.
82,25
84,501 31
do.
84,004 Liſſaboner v. 1886 . —
3½ Deutſche Reichsanl. . 84,30 (4½ Chile Gold=Anleiße . 89,90 30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer. .386,75 4 Wladichawchas .. . . 85,60 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,2
Verzinsliche
do.
3½
4 Rjäſan Koslow. . ..
84,20
do.
75,605 Chinef. Staatsanleihe. 97,40 9 Maſchinenf Badenia 138,00 3 Portugieſ. Eiſenb. . 70,10 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
Anlehensloſe.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,401 4½
de.
0 Wittener Stahlröhren
4 Badiſche . . . Tlr. 100
3½ do. Conſols . . . 84,30 4½ Japaner . . . . . . . 89,60
do.
S. 12, 13. 16
96,60 3½ Cöln=Mindner 100 139,60
75,605 Innere Mexikaner. . . 75,10 9 Steana Romana Petr. 146,50 4½
3 do.
do.
2‟ Livorneſer . . . . . 67,80 S. 14, 15, 17, 24/26
3 Holl. Komm. . fl. 100 111,00
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,70
do.
48,75 15 Zellſtoff Waldbof . . 212,00 3 Saloniaue=Monaſtie . 61,90 18—23. . . . . . . . . 96,603 Madrider Fs. 100 72,00
91,304 Gold=Merikanerv. 1904 74,50 12,83 Bad. Zucker=
Wag=
do.
3½
200,00 4 Baadadbahn . . . . . . 79,60 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
häuſel.
4 Meininger Pr.=
Pfand=
do.
3
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 92,00
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20
137,10
briefe . . .
4 Bahr. Eiſenbahnanleihe 98,80 3½ Buenos Aires Provinz 65,90
5 Gold=Merikaner . . . . 91,00 0 Neue Boden=A. A.=Beſ. 85,50 2 Miſſouri=Paeiſie. . . . 88,00 E. 3—5 . . . . . . . . 84,004 Oeſterr. 1860er Loſe . 17760
0 Südd. Immobilien . 53,75
do.
83,70 Aktien inländiſcher
3½
4 Northern=Paciſie . . . 94,30
S. 9—11 . . . . . . . 84,103 Oldenburger . . .
do.
3
74,50 Transportanſtalten.
Bergwerks=Aktien.
4 Southern=Pacifie 90,50 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00 1 2½ Raab=Grazer fl. 150 110,50
4 Hamburger Staatsanl. 97,40 10Hamb.=Amerika=Paket=
5 St. Louis und Gan
3½
do.
84,00
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,00
Unverzinsliche
fahrt . . . . . . . 138,10 10 Aumeß=Friede . . . . 165,50
Franeisco. . . . .
4 Rhein. Hypothek.=Bank
4 do. do. (unk. 1918) 96,607 Nordd. Bloyd . . . . . 119,75 14 Bochumer Bergb. u.
Anlehensloſe.
F Tehnantepee . . . . . . 89,00
(unk. 1917) . . 93,60 Augsburger. . .
do.
fl. 7
83,00 6½ Südd. Eiſenb.=Bef..
3½
-
Gußſt. . . . . . . 223,40
3½ bo. (unk. 1914) . . 83,10 Braunſchweiger Tlr. 20 200,00
Bank=Aktien.
73,60
do.
11 Deutſch=Luremburg.=
76,50 Aktienausländiſcher
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,70 Freiburger . . . . Fz. 15
3 Sächſiſche Rente=
Bergb. . . . . . . 144,25 10 Bank für elektriſche
3½
do.
3 Württemberg unk. 1921 97,80 Transportanſtalten.
Untern. Kürich
85.70Mailänder . . . . Fs.45
10 Gelſenkirchener . . . . 175,50
do. v. 1875 92,505 Anatol. Eiſenb. 60½
Städte=
9 Harpener . . . . . . . 189,50 7½ Vergiſch=Märkiſche
do. . . . . Fs.10 40,90
Einz. Mk. 408 . .
3 Bulgaren=Tabak=Anl.
Obligationen.
Bank . . . . . . . 142,50
Meininger . . . . . fl.
53,00 6 Baltimore und Ohio . 94,75 18 Phönir Bergb. und
5¾ Griechen v. 1887
Hüttenbetrieb. . . 253,90 9½ Berlin. Handelsgeſ. .162,20
4 Darmſtadt . . . . .. 94,50 Oeſterreicherv. 1864fl. 100 —
6 Schantungbahn . . . . 121,50
Italiener Rente
do. v. 1858fl. 100 505,00
6½ Darmſtädter Bank . 115,80 3½
do
1½ Oeſterr. Silberrente 83,2018 Luxemb. Prince Henri 163,00 3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
85,80
Caro. . . . . . . .
12½ Deutſche Bank . . . 247,754 Frankfurt. . . . . . . 96,50Ungar. Staats . . fl. 100 410,20
4 do. Goldrente 88,700 Oeſt. Südbahn (Vomb.) 23,751 6 Laurahütte 167,00 6 Deutſche Vereinsbank . 116,75 3½
Venediger . . . . Fs. 30 61,00
do.
do. einheitl. Rente 80,106 Pennſylvania R. R. . 111,00
10 Kaliwerke Aſchersleben 140,00 6 Deutſche Effekt.= und
96,75Türkiſche . . . . Js. 400 162,00
Gießen . . . . . . . .
4 Portug, unif. Serie I 61,20 getzte Induſtrie=
Weſteregeln 185,00
W0.=Bank . . . . . 111,60z½
83,501 Gold, Silber und
do.
Aktien.
do. unif. Ser. III 64,10 Hivid.
7½ South Weſt Africa 114½ 10 Diskonto=Kommanbit 184,504
Banknoten.
Heidelberg .. . .. .
8½ Dresdener Bank
do. Spezial . . . . 9,70) 4 Brauerei Werger
65,00
20,41
149,75 zu)
85,00 Engl. Sovereians . . .
do.
Prioritäts=
§ Rumänier v. 1903 . . 98,00 28 Bad. Anilin= u. Soda=
10 Frankf. Hpvoth.=B. 207,004 Karlsruhe . . . . . . 94,10 20 Franks=Stücke . . . . 16,15
3 do.
Obligationen.
v. 1890 . . 92,40
6½ Mitteld. Kreditbank 114,00 3½
Fabrik . . . .
566,50
85,60 1 Amerikaniſche Noten. . . 4,20
do.
do.
v. 1905 . . 86,7014 Ehem. Fabrik Gries=
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. — 7 Nationalb. für Deutſchl. 1175
Engliſche Noten . . . . . 20,46
Magdeburg. . .. .. —
3 Ruſſen v. 1880 . . . . 87,60
heim . . . . . . . 235,20 4½ Nordd. Bloyd=Obl. —7 Pfälziſche Bank. . . . 122,30
4 Mainz . . . . . . .. — Franzöſiſche Noten. . . . 81,05
4 do. v. 1902 . . . . 89,601 30 Farbwerke Höcht . . 603,001 4 Eliſabethbahn, freie . .
6.95 Reichsbank . . . . . 135,50 3½
-
85,80 Holländiſche Noten. . . . 168,90
do.
do. v. 1905 . . .
99.50 20 Verein chem. Fabriken
Franz=Joſefs=Bahn . . 83,50 7 Rhein. Kreditbank. : .126,554 Mannheim . . . . . . 93,90 Italieniſche Voten . . . . 80,25
Schweden . . . .
71,10 5 A. Schaaffhauſen.
Mannheim . . . . 329,701 3 Prag=Duxer . . . .
86,00 Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,80
3½
do.
4 Serbier amort. v. 1895 79,00 10 Cement Heidelberg . . 135,50 5 Oeſterr. Staatsbahn
Bankverein . . . . 105,50
97,50 Ruſſiſche Noten . . . . .
München . . . . . .
4 Türk. Admin. v. 1903 79,0030 Chem. Werke Albert 432,00 4 Oeſterr. Staatsbahn . 88,90 7½ Wiener Bankverein . 132,0013½ Nauheim . . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 80,70
4 Türk. unifiz. v. 1903 88,001 14 Holzverkohlung
Kon=
do.
4 Ungar. Goldrente . . . 82,50
75,00
Pfandbriefe.
4 Nürnberg. . . . . . . 96,80
ſtanz . . . . . . . 290,00 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,00 4 Frankf. Hypoth.=Bank
3½
do.
4 do. Staatsrente. . . 80,50 5 Lahmeger. . . . . . .117,50
84,20 Reichsbank=Diskonto.
do.
72,40
S. 16 u. 17. . . 94,304 Offenbach. . . . .
Maihshank=Lombard Zsf. 7%
.75
3.00
253,
Obes,
twartse
Mitz
(2214
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
3 17.
Domerstag, 23. Dftober.
1913.
ſein. Der Gebrauch von Laternen mit farbigen Scheiben iſt unterſagt. Fuhr=
An die Ortspolizeibehörden des Kreiſes.
werke, welche nach ihrer Bauart vorzugsweiſe der Perſonenbeförderung dienen, müſſen
Wir empfehlen Ihnen, die öffentlichen Verſammlungsräume, namentlich Säle,1 auf der Vorderſeite oben rechts und links mit Laternen verſehen ſein, die ſo eingerichtet
welche zur Abhaltung von Theatervorſtellungen, Tanzvergnügungen, Konzerten, Volks= und angebracht ſind, daß ihr Lichtſchein von Entgegenkommenden und Ueberholenden
verſammlungen uſw. dienen, auf ihre Feuerſicherheit und die Möglichkeit einer ſo= deutlich wahrgenommen werden kann. Ausnahmsweiſe kann bei Perſonenfuhrwerken
fortigen raſchen Entleerung im Falle von Brandausbruch, ſowie auf die Mög= von dem Kreisrat eine von vorerwähnter Beleuchtungsart abweichende Beleuchtung
lichkeit einer ſofortigen leichten Rettung von Perſonen durch Türen und Fenſter, für ausreichend erachtet und zugelaſſen werden.
einer genauen Prüfung zu unterziehen. Nötigenfalls iſt das Erforderliche zur Abhilfe
Bei Fuhrwerken anderer Art genügt in der Regel die Anbringung einer Laterne.
alsbald anzuordnen. Auf die Einrichtungen, welche das alsbaldige Löſchen eines in Dieſe iſt an der oberen linken Seite des Fuhrwerks zu befeſtigen und nur, wenn
einem ſolchen Raume ausgebrochenen Brandes ermöglichen ſollen, iſt beſonderes die Art der Ladung (Feuergefährlichkeit uſw.) die Befeſtigung am Wagen ſelbſt aus=
Augenmerk zu richten. Soweit erforderlich iſt der Kreisfeuerwehrinſpektor und der ſchließt, an der linken Seite des Zugtieres (bei zwei Zugtieren des linken Zugtieres)
Kreisbauinſpektor gutachtlich zu hören. Bei Sälen, die im zweiten Stockwerk eines anzubringen.
Gebäudes liegen, iſt beſondere Vorſicht geboten. Auf das Vorhandenſein der erfor=
Außer dieſer einen Laterne iſt aber in folgenden Fällen noch eine zweite zu
derlichen Ausgänge (mit Türen, die nach außen aufgehen), von Rettungsleitern uſw., führen:
iſt Gewicht zu legen. Feuerungsanlagen und Beleuchtungseinrichtungen ſind in ſolchen
a) wenn der Lichtſchein der einen Laterne von rückwärts nicht deutlich wahr=
Räumen auf ihre Ordnungsmäßigkeit und Sicherheit einer beſondrren Kontrolle zu
genommen werden kann;
Unterwerfen.
b) wenn die Ladung von Fuhrwerken ſeitlich oder nach hinten in gefahr=
In denjenigen Sälen, in denen Stühle oder Bänke für das Publikum
bringender Weiſe hervorſteht (z. B. Langholzfuhrwerke, Möbelwagen uſw.),
aufgeſtellt werden, iſt ferner aus feuer= und geſundheitspolizeilichen Gründen Fol=
und zwar an dem hervorſtehenden Teil der Ladung.
gendes zu beachten:
1. Zwiſchen den Stuhl= oder Bankreihen müſſen genügend breite Gänge frei
Fuhrwerke müſſen im Schrittmaß fahren auf allen Strecken, für welche das
bleiben, auch die Abſtände der Stuhl= und Bankreihen von einander müſſen Schrittfahren durch Lokalpolizei=Verordnung und durch öffentlichen Anſchlag
ange=
ſo weit ſein, daß das Publikum nicht gedrängt ſitzt, daß vielmehr genügend ordnet iſt.
Zwiſchenraum vorhanden iſt, um das Durchgehen durch die Reihen ohne
§ 5.
Gedränge zu ermöglichen, damit im Falle der Notwendigkeit plötzlicher
Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften dieſer Polizei=Verordnung werden
Räumung Unglücksfälle vermieden werden.
mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
2. Wo in den Sälen Oefen oder unverwahrte Heizkörper ſich befinden, ſollen die
§ 6.
Sitzplätze in genügendem Abſtande von denſelben (1½—2 m) angeordnet
Dieſe Polizei=Verordnung tritt am 1. April 1913 in Kraft. In Kraft
werden.
bleibt neben den vorſtehenden Beſtimmungen die Polizei=Verordnung, betreffend
3. Vor den Ausgängen ſoll ausreichender freier Bewegungsraum, der mit den Verkehr von Fuhrwerken in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt vom
Stühlen, Tiſchen uſw. nicht beſtelt werden darf, vorhanden ſein.
20. Februar 1904.
Endlich iſt zu prüfen, ob bei den Garderobeeinrichtungen zureichendes Perſonal
Mit Wirkung vom 1 April 1913 treten außer Kraft:
Horhanden iſt und dieſe Einrichtungen außerdem derartig gelegen und beſchaffen ſind,
1. die Lokalpolizei=Verordnung, betreffend Vorkehrungen gegen Beſchädigung
daß ein bei Räumung des Saales das Publikum gefährdendes Gedränge verhütet
durch Fuhrwerke zur Nachtzeit, vom 5. Februar 1875;
werden kann.
(22139
2. die Polizei=Verordnung vom 19. Juni 1890, betreffend Sicherung des Ver=
Darmſtadt, den 15. Oktober 1913.
kehrs auf der Landſtraße;
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
3. die Polizei=Verordnung vom 12. Juni 1893, betreffend die Verwendung rot
und grün leuchtender Laternen an Straßenfuhrwerken.
Fey.
Darmſtadt, den 25. März 1913.
Bekanntmachung.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Die nachſtehende, am 1. April ds. Js. in Kraft getretene Polizeiverordnung
Fey.
pringen wir wiederholt mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß die Polizeis
praane angewieſen worden ſind, dieſelbe ſtreng zu handhaben. Die Großherzog=
Bekanntmachung.
ichen Bürgermeiſtereien der Landgemeinden wollen die Beſitzer von Fuhrwerken
Die Direktion der Heſſiſchen Eiſenbahn=Aktien=Geſellſchaft hat die landespolizei
und Fahrzeugen, ſowie die Radfahrer auf die Vorſchriften der Polizeiverordnung
liche Abnahme der Gleisanlage der Teilſtrecke Beckſtraße-Oſtbahnhof der elektri=
Durch amtliche Bekanntmachung beſonders hinweiſen.
ſchen Straßenbahn Darmſtadt beantragt.
Darmſtadt, den 16. Oktober 1913.
Der Plan der Anlage liegt in der Zeit vom 24. bis 31. d. Mts, einſchließlich
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
auf Großh. Polizeiamt hier zur Einſicht offen. Etwaige Einwendungen hinſichtlich
(22161ddd
Fey.
der planmäßigen Ausführung des Projekts ſind innerhalb dieſer Zeit bei Meidung
des Ausſchluſſes bei Großh. Polizeiamt vorzubringen.
(22160
Polizei=Verordnung
Darmſtadt, den 21. Oktober 1913.
über den Verkehr von Fuhrwerken und Fahrzeugen im Kreiſe Darmſtadt.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Auf Grund des Artikels 64 des Geſetzes, betreffend die innere Verwaltung und
J. V.: Dr. Reinhart.
Die Vertretung der Kreiſe und der Provinzen vom 12. Juni 1874, in der Faſſung der
Bekanntmachung vom 8. Juli 1911, ſowie des § 366, Ziffer 10 des Reichsſtrafgeſetz=
Betreffend: Kleinpflaſterherſtellung in der Schönbergerſtraße zu Bensheim.
Juches, wird unter Zuſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes und mit Genehmigung Großh.
Miniſteriums des Innern vom 17. März 1913 zu Nr. M. d. J. 4674 für den Kreis
Bekanntmachung.
Darmſtadt folgendes verordnet:
Die Schönbergerſtraße in Bensheim ſoll von der Parkſtraße bis zum Ritterplatz
mit Kleinpflaſter verſehen werden. Am 22. d. Mts. wird mit den Walz= und am
Alle auf öffentlichen Straßen verkehrende Fuhrwerke und Fahrzeuge haben, 27. d. Mts. mit den Pflaſterarbeiten begonnen.
ſoofern die Beſchaffenheit der Straßen es geſtattet, die rechte Seite der Fahrbahn
Während der Vornahme dieſer Arbeiten, die etwa 18 Tage in Anſpruch nehmen,
Anzuhalten.
wird die Straße für jeden Fuhrwerks= und Automobilverkehr auf Grund der Polizei=
Die Vorſchriften über das Ausweichen werden hierdurch nicht berührt.
verordnung vom 31. Juli 1909, betreffend das Verbot des Befahrens öffentlicher
Beim Einbiegen in eine andere Straße iſt nach rechts in kurzer Wendung, 1 Straßen und Wege während der Vornahme von Bauarbeiten an dieſen, geſperrt.
nach links in weitem Bogen zu fahren.
Solange die Teilſtrecke Parkſtraße-Platanenallee, die zunächſt in Angriff genommen
Fahrzeuge im Sinne dieſer Polizei=Verordnung ſind insbeſondere auch alle wird, ſich in Arbeit befindet, was etwa acht Tage dauert, muß der Verkehr über
Rraftfahrzeuge und alle Fahrräder, ſofern dieſe die Fahrbahn benutzen.
Reichenbach-Beedenkirchen-Balkhauſen erfolgen. Nur ganz leichte Fuhrwerke und
3 2.
Automobile können die Eliſabethenſtraße benutzen, ſobald die kleine Strecke Park=
Der Führer eines Fuhrwerks oder Fahrzeugs hat ſeinen Sitz auf dem Fuhrwerk ſtraße-Eliſabethenſtraße hergeſtellt iſt. Nach Fertigſtellung der Strecke Parkſtraße-
Ader Fahrzeug ſo zu wählen, daß er die Fahrbahn auch ſeitlich des Fuhrwerks oder
Platanenalle kann der Verkehr über letztere geleitet werden.
Fahrzeugs ſtets gut überſehen kann.
(22138
Bensheim, am 17. Oktober 1913.
Großherzogliches Kreisamt Bensheim.
Während der Dunkelheit ſowie bei ſtarkem Nebel müſſen alle auf öffentlichen
Straßen oder Plätzen befindlichen Fuhrwerke mit hellbrennenden Laternen verſehen
Eckſtein.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Ueberſicht
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei= der Durchſchnittspreiſe von folgen=(Verfleigerung im Mäoliſchen Aeigamt.
cher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
ſinden ſich: 1 Boxer (zugelaufen). Die Hunde können von den Eigen= den Früchten und Verbrauchsgegen=
Montag, den 27 Oktober 1916, von nachmittags 2 Uhr
ſtänden in der Zeit
tiimern bei dem 5. Polizei=Revier auslöſt werden. Die
Verſteige=
vom 1. bis 15. Oktober 1913, beginnt die Verſteigerung im ſtädtiſchen Leihamt,
Kirch=
ruung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag,
per Sack à 100 Kilo ſtraße 9, dahier.
vorm. 10 Uhr, ſtatt.
(22165 Weizen von Mk. 20.— bis 26.50
Es kommen zum Ausgebot:
Korn
„ 17.— „ 18.— Montag, den 27. Oktober, von nachmittags 2 Uhr ab: Weißzeug
Strohlieferung.
Gerſte
und Kleidungsſtücke.
„ 19.25
„ „ 17.50
Die Lieferung von etwa 235 Zentner Kornſtroh (Handdruſch) Hafer
17.50 „ 21.— Dienstag, den 28. Oktober, von nachmittags 2 Uhr ab: Gold,
umnd 20 Zentner Gerſtenſtroh (Maſchinendruſch) für verſchiedene ſtädt. Butter ½ Kilo Mk. 1.40
Silber, Brillanten, Uhren, Ringe.
Verwaltungen ſoll vergeben werden.
Butter in Partien Mk. 1.30
Mittwoch, den 29. Oktober, von vormittags 9 Uhr ab: Vhoto=
Die Lieferungsbedingungen liegen während der Geſchäfts=Eier per Stück 10 Pfg.
graphiſche Apparate, Muſikwerke, Geigen, Zithern,
Opern=
ſtunden im Stadthaus (Zimmer Nr. 39) zur Einſicht offen.
Eier in Partien per 25 Stück
gläſer, Ferngläſer und Reißzeuge;
Angebote ſind, mit entſprechender Aufſchrift verſehen, bis
an demſelben Tage, von nachmittags 2 Uhr ab: Weiß=
Mk. 2.25
Kartoffeln per 100 Kilo Mk 4.50
zeug und Kleidungsſtücke.
Freitag, den 24. Oktober I. Js., vormittags 10 Uhr,
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 1.15 Donnerstag, den 30. Oktober, von vormittags 9 Uhr ab: Weiß=
Enzureichen.
(22081md Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 2.50
zeug und Kleidungsſtücke;
Darmſtadt, den 20. Oktober 1913.
an demſelben Tage von nachmittags 2 Uhr ab: Fahr=
Heu per 50 Kilo Mk. 4.—
Der Oberbürgermeiſter:
räder, Nähmaſchinen, Regulateure, Wanduhren, Weißzeug
Darmſtadt, 21. Oktober 1913.
J. V.: Ekert.
und Kleidungsſtücke.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Freitag, den 31. Oktober, von vormittags 9 Uhr ab und von
Verkauf und Ankauf von Faſelvieh.
nachmittags 2 Uhr ab: Gold, Silber, Uhren, Ringe und
Der zur Zucht untaugliche ſchwere Eber in dem Faſelſtall
dergleichen.
Dünger=Verſteigerung.
Beſſunger Straße Nr. 60 ſoll veräußert werden.
Die zur Verſteigerung heranzuziehenden Pfänder ſind folgende:
Angebote hierfür ſind bis längſtens Montag, den 27. I. Mts., Samstag, 25. Oktober 1913,Nr. 2642 bis einſchl. Nr. 37918.
vormittags 9 Uhr,
vormittags 11 Uhr, in dem Stadthauſe, Rheinſtraße 18, abzulieſern.
Die Verſteigerung findet gegen ſofortige Barzahlung ſtatt. Die
wie Verkaufsbedingungen liegen daſelbſt in Zimmer Nr. 39 währendwird auf dem Pferdemarktplatz —Ausköſung verfallener Pfänder hat bis längſtens Samstag, den
dar Dienſtſtunden zur Einſicht offen. Als Erſatz hierfür ſoll gleich= Holzhofallee 32 — eine Partie
25. Oktober 1913, vormittags 12 Uhr, zu erfolgen.
zeitig ein junger Eber, Raſſe: deutſches Edelſchwein, beſchafft werden. Pferdedünger öffentlich meiſtbie=
Der ſofortige Wiederverſatz ausgelöſter verfallener Pfänder
Das Tier muß bereits gekört ſein und iſt frei in den Faſelſtall tend gegen gleich bare Zahlung ver=kann vom 23. Oktober 1. Js. ab großen Andrangs wegen nicht
(21599ddd
zut liefern. Angebote hierfür ſind bis zu dem gleichen Termin ein=ſteigert.
(22164 mehr ſtattfinden.
zutreichen.
Darmſtadt, den 14. Oktober 1913.
(22080md Pferdemarkt Darmſtadt.
Darmſtadt, den 20. Oktober 1913.
Die ſtädtiſche Leihamtsverwaltung.
Der Oberbürgermeiſter:
Paul.
I. V.: Ekert.
Schlafzimmer
Seat
hochf. pol., m. 3teil. Spiegelſchrank
Laubſtreu-Verſteigerung.
Ollaſter=u. Chaufſterungsarbettenin Wixhauſen. m. Wäſcheeinrichtung, kompl. mit
Die Wiederherſtellung des Straßenpflaſters und der Chauſſie=la Matratzen für 365 Mk. abzug.
Dienstag, 28. Oktober I. Js., morgens 10 Uhr, wird bei
rung über den Rohrgräben der Waſſerleitung in Wirhauſen ſoll Ferner eich. Büſett, Vertiko,
Bücher=
ſchrank, Schreibt., Spiegelſchrank,Wirt Heberer in Meſſel das Laub von Wegen und Schneiſen
verdungen werden.
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Nummer 253.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 23, Oktober 1913.
Seite 12.
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Montag, den 27. Oktober 1913,
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253.
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Nummer 253.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 23. Oktober 1913.
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artigen, weitſichtigen Vater möglichſt die Angſt und die ſofort unterſtützt von Joſef und Irma, die ihm entgegen=
Bedenken weg. Aber als ſie ſo des Vaters hohe
Anfor=
geeilt waren. Er ſchüttelte Joſef die Hand, ſah dann mit
Frau Melodie.
derungen von Liebe und Leben hörte, da wurde ihr erſt
ſeinen ſchwarzen Augen ſcharf auf Irma und reichte auch
Roman von Carl Conte Scapinelli.
recht bang, da fragte ſie ſich erſt recht klopfenden Herzens, ihr die Hand.
(Nachdruck verboten.)
(120
ob ſie dieſen Anſprüchen und Anſichten denn auch genügen
Das freut mich, daß ich Dich kennen lerne, Irma! ſagte
In einem glühendheißen frohen Brief hatte Joſef würde. Der vorausſichtliche Beſuch des Vaters brachte ſie er gleich, um ihr über alles Unangenehme hinwegzuhelfen.
Rittner dem Vater mitgeteilt, daß nun auch Irma bei ihm auf die Gedanken und die Fragen, denen ſie bis jetzt ſcheu Schon ehe Du in Wien warſt, hat Joſef von Dir
ge=
ſii, und daß es ihn und ſie ſehr glücklich machen würde, aus dem Wege gegangen war. Sie riſſen ſie für Augen= ſchwärmt!
n enn er ſie Sonntag beſuchen wollte. Der alte Weiſe hatte blicke aus ihrem ſelbſt= und weltvergeſſenen Glück und
Er ſtützte ſich gleich vertraulich auf ihren Arm und
dazu ſeinen grauen, buſchigen Kopf geſchüttelt und war machten ſie traurig, kleinlaut, ſchuldbewußt. — — — —ſchritt langſam mit ihnen zu dem Schlitten.
doch hingefahren.
Eines Samstagabends ſtanden Joſef und Irma auf
Sapperlot, iſt’s da im Winter ſchön! Ein reizendes
Es trieb den Vater, die Muſe ſeines Sohnes zu ſehen, dem kleinen zugigen Bahnhof der Station, um den Alten Plätzchen, ein richtiges Neſt für ein junges Pärchen!
ſeinem Pepperl wieder einmal in die Augen zu ſchauen, ob zu empfangen. Irma hatte zuerſt im Hotel bleiben wollen,
Profeſſor Rittner hatte von Anfang an den Takt, um
ſier noch ſo klar und offen wären und ob man nichts darin hatte Joſef gebeten, dem Vater zuerſt allein
entgegenzu=
dieſe Frau, die ihr Beſtes mit ſeinem Sohne teilte, ja
vom ſchleichenden Gifte ſähe, das dieſe Frau vielleicht in treten, alles ihm erſt haarklein zu erzählen und erſt dann
ihm wachgeküßt. Es bangte dem Alten um Joſef, weil er ſie ihm vorzuſtellen. Aber davon hatte er nichts wiſſen nicht zu kränken, dem leidigen „Sie” aus dem Wege zu
gehen.
niccht wußte, ob dieſe Frau Irma wirklich ſo ſei, wie dieſer wollen.
Irma war darob noch mehr befangen. Hatte Joſef
. ihm einmal geſchildert, ob ſie ſeiner Liebe würdig wäre,
Er kommt doch nicht als Richter. Ich bin auch zu alt,
vielleicht ihr Verhältnis dem Vater ganz anders
darge=
o hier wirkliche Leidenſchaft, Seelenverwandtſchaft oder daß er von mir irgendwie Rechtfertigung verlangen oder
ſtellt, ſie als verlobt, als heimlich getraut, als weiß Gott
Tändelei und Berechnung vorlägen, ob ewige Jugend in anhören wollte, da ſchätzt Du unſer Verhältnis ſehr klein
dieſer Liebe ſei. Er ſprach darüber nichk einmal mit ſeiner ein. Er kommt zu mir, und weil ich Dich bei mir haben wie legitim hingeſtellt?
Sie ſtiegen in den kleinen Schlitten. Joſef nahm neben
Frau Betta, er wollte ſich vorerſt ſelber Gewißheit ver= will, freut er ſich deſſen und Deiner!
Man war, da des Vaters krankes Bein den ſchlechten dem Kutſcher auf dem Bock Platz. Irma mußte — der
ſchaffen, wie die Beiden zueinander ſtanden.
Frau Irma war über die Nachricht, daß ihr Idyll Weg in dem Ort nur mit Beſchwerden hätte zurücklegen! Alte tat’s nicht anders — rechts von ihm ſſitzen, ſie half
durch den Beſuch von Joſefs Vater geſtört werden würde, können, mit dem einſpännigen Schlitten des Wirtes her= ihm ſcheu die Pelzdecke über die Knie ziehen. Dann fuhr
nicht eben angenehm berührt. Sie ſah ihre gegenſeitige ausgefahren, und Irmas Wangen glühten friſch von der der Schlitten durch die mondbeſchienene Landſchaft dahin
Neigung am liebſten nur mit ihren und Joſefs Augen — kalten winterlichen Luft, ihr Sportkleid ſaß knapp und mit leiſem Geläute, das den Frieden und die Stille und
us einen heißen, reinen Bund, dem ein Kunſtwerk er=prall auf ihrer zierlichen Geſtalt und hob ihre ſchönen Li= die Schönheit ringsum nur noch hob.
Ihr macht wohl manche ſchöne Partie da hinauf in
Aplichs; nicht mit den Augen der Außenſtehenden, die häß= nien doppelt ſchmeichelhaft hervor.
Der Zug fuhr ein. Mit einer Menge von Sport= die verſchneiten Wälder, begann er, ſich umſehend.
liche Worte und gemeine Witze dafür übrig hatten. Joſef
edete ihr freilich mit begeiſterten Worten auf den eigen= jünglingen entſtieg auch Profeſſor Rittner dem Wagen, Sie nickte beklommen, und doch freute ſie ſich ſeiner
Nummer 253.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 23. Oktober 1913.
Seite 14.
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Stolz muß man drauf ſein! fügte der merkwürdige wärmen, und er folgte ihr, meinte aber lächelnd: u
„Sie”, mit „gnädige Frau” als Joſefs Freundin anreden! Alte bei. Er war ſo erfüllt von ſeinem neuen Leben, von unter der Bedingung, daß ich dann mein Weinerl trinkei
können. Aber dann wäre ſie den Zwang und die Vor= ſeiner neuen Lehre, daß er ſie auf alle und auf alles an= darf!
ſtellung nicht losgeworden, daß er ihre Beziehungen zu wenden wollte.
Sie ſcheute ſich noch immer, ihn direkt mit „Du” an=
Joſef nicht billige und darum darüber hinwegſehe, und
Nun nähern wir uns dem Ort, — dort, der große Bau zureden. Seine nachſichtige Güte bedrückte ſie, quälte ſie
ihr wäre ein mächtiger Feind auf Joſefs Seite erwachſen. iſt das Hotel!
faſt, und in ihrer ſpontanen Art nahm ſie ſich vor, wie es
Es wird jetzt hier ſehr ſtill ſein, fing er wieder an.
Schau, ſchau, faſt im Schweizerſtil. Nieder=Oeſterreich auch ausfallen würde, ihm alles zu ſagen, wie ſie ſtanden,
Ja, ja, nur Sonnabends und Sonntags ſieht man beginnt modern zu werden!
wie es gekommen war. Sie wollte vor ihm nicht in einem
Touriſten. Dann gehen wir auch meiſt fort, weil ſie Joſef
Er ſah ſich um, alles ſchien ihn zu intereſſieren. Nun falſchen Licht daſtehen. Sie hatte dem welterfahrenen
ſtören.
hielten ſie vor dem Hotelbau. Joſef war ſchon vom Bock Mann auch nichts zu verſchweigen, hatte ſich und Joſeß
Er iſt ſehr fleißig, nicht wahr?
geſprungen und half dem Vater. Als der Alte ſein Aeuße= nicht zu entſchuldigen. Profeſſor Rittner ſeinerſeits war
Ja, die Operette iſt faſt fertig!
res ein wenig in ſeinem behaglich durchwärmten Hotel= ängſtlich beſtrebt, keine Geſprächspauſe eintreten zu laſſen,
Ah, das freut mich, ich glaube, daß er recht froh iſt, zimmer in Ordnung gebracht und den erſten Eindruck über= Er unterhielt ſich mit Irma in einem fort.
ein wenig dem Dienſt zu entgehen, der ſo aufreibend iſt. dachte, den Irma auf ihn gemacht, — da kam er zu dem
Am wohlſten fühlte ſich Joſef dabei, er ſchien froh, den
Und daß er in dieſer freiwilligen Einſamkeit eine freund= Schluß, daß ſie zu jenen Frauen gehöre, die Wärme, Vater bei ſich zu haben und plauderte ungezwungen und
liche Anſprache, eine künſtleriſche Anregung hat, das freut Friſche und Leben ausſtrömten. Nur die ängſtliche Scheu, luſtig dahin, vom Hundertſten ins Tauſendſte kommend.
mich doppelt, das danke ich Dir ſehr.
die ſie gegen ihn zu haben ſchien, kam ihm wie ein leiſes Seine Art hatte faſt etwas Nervöſes, was die ſchaffens=
Sie wehrte beſchämt ab.
Schuldgefühl vor. Nach ſeiner Anſicht durfte eine Frau, reiche Zeit der letzten Wochen mit ſich brachte. Er erkun=
O, es iſt keine Kleinigkeit, mit ſolch einem nervöſen die wirklich liebte, ſich nicht ſchuldig fühlen. Gewiß, das digte ſich auch angelegentlich nach der Stiefmutter und den
Komponiſten auszukommen, ſetzte der Vater lächelnd hinzu, war Theorie. Vielleicht war auch die Scheu im Grunde Geſchwiſtern.
Sie lenkte ab und meinte: Wir haben ein Zimmer natürliche weibliche Scham. Er wollte ihr weiter freundlich
Die Mutter ſchafft in ihrer gleichmäßigen Ruhe weiter,
für Sie heizen laſſen.
und vertrauensvoll begegnen, er wollte erſt genau er= keine Arbeit iſt ihr zu viel, ſie hat für alles die größte
Für Sie? Ah, Du meinſt für mich. Sag’ nur ruhig gründen, wie die beiden zueinander ſtanden, wie tief ihre Selbſtverſtändlichkeit!
„Du” zu mir, ich tu’s ja auch. Wer meinen Sohn liebt, Liebe ſaß.
Irma mußte plötzlich denken: wie wird mich dieſe
den liebe ich auch, Irma!
Langſam humpelte er die ſteile Treppe zum Reſtaura= Frau einſchätzen, wie wird ſie mich empfangen?
Ihr Geſichtchen wurde rot.
tionsſaal hinab. Vielleicht wuchs heute aus dieſer Liebe
Und dann erzählte der Alte von den Geſchwiſtern, von
Brauchſt Dich der Liebe nicht zu ſchämen — mußt ſtolz eine Verlobung, dank ſeinem Hierſein. Man weiß ja nie, den kleinen Brüdern. Mit rührender Freude regiſtrierte
drauf ſein, Kind, ſagte er leiſer, bringt ja das Glück, wozu die Anweſenhent eines Dritten oft gut iſt.
er alle ihre letzten Streiche und Ausſprüche.
bringt ja die Jugend!
Frau Irma war plötzlich voll unruhiger Aufmerkſam=
(Fortſetzung folgt.)
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Nummer 253.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 23. Oktober 1913.
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von Harry de Garmo (Bariton), unter Mitwirkung von Dr. Fritz
Abends von 8 bis 10 Uhr am Dienstag und Freitag.
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Die Abendſtunden der Bibliothek ſollen vor allem denjenigen
218. Vereinsabend. Donnerstag, 13. November 1913. Zum
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Intereſſenten, die tagsüber im Beruf ſtehen, Gelegenheit zur Be=
Besten des Festhaus-Vereins Darmstadt: Konzert von Frau
fützung unſerer Sammlungen geben. Neben Bibliothek und Vor=
Tilly Cahnbley-Hinken (Sopran), Ernst Cahnbley (Violoncello) und
bilderſammlung iſt auch die Patentſchriften=Sammlung während der
Dr. Oskar Kaul (Klavier).
Abendſtunden zu benützen.
219. Vereinsabend. Donnerstag. 4. Dezember 1913. Erster
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Auskunfterteilung auf dem gewerblichen Rechtsſchutzgebiete
Kammermusik-Abend des Petersburger Streichquartefts der Herren
Karl Grigorowitsch, Naum Kranz, Wladimir Bakeleinikoff und
und in der gewerblichen Rechtsſchutzgeſetzgebung.
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Sigismund Butkewitsch. (Programm: Beethoven, Smétana,
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220. Vereinsabend. Samstag, 10. Januar 1914. Erster Violin.
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Abend von Ernst v. Veesey.
Seezungen
Lachsforellen
Rheinſalm Weſerſalm 221. Vereinsabend. Montag, 19. Jannar 1914. Konzert von
Wie in früheren Jahren, ſo werden auch in dieſem Winter
Frau Maria Cervantes (Klavier) und Hofopernsänger Alfred
von Großh. Zentralſtelle für die Gewerbe in Darmſtadt
Stephani (BaB).
de in Nachſtehendem verzeichneten Kurſe veranſtaltet:
Illber-Saim 222. Vereinsabend. Dienstag, 3. Februar 1914. Sechstes
Konzert der Meininger Hofkapelle unter Leitung von General-
1. Meiſterkurſe für Schuhmacher, Schneider, Sattler
musikdirektor Dr. Max Reger. (Programm: Mozart, Beethoven,
Groß=Felda), Wagner (=Crainfeld), Schreiner, Maler, Fiſchmarinaden:: Räucherwaren
Richard Wagner, Max Reger.)
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tackierer und Weißbinder in den Monaten Dezember, Januar
Lebende und gekochte 223. Vereinsabend. Freitag, 13. Februar 1914. Sonaten-Abend
von Adolf Busch (Violine) und Fritz Busch (Klavier).
rder Februar während 14 Tagen bis 3 Wochen in Darmſtadt,
224. Vereinsabend. Montag, 2. März 1914. Konzert von Frau
ſſweit anderes nicht bemerkt iſt;
Hummer
Marie Leroy (Sopran) und Maurice Dumesnil (Klavier), unter Mit-
2. ein Fachkurs in ſtatiſcher Berechnung von
Eiſenkon=
wirkung des Komponisten Emanuel Moor (Klavier).
ſruktionen und ein Eiſenbetonkurs für Techniker und Handwerks=
Caviar
225. Vereinsabend. Montag, 9. März 1914. Emil-Mattiesen-Abend
von Rudolf Gmeiner Gariton).
meiſter, beide in Darmſtadt an einzelnen Wochen=Abenden und an
226. Vereinsabend. Montag, 16. März 1914. Kammermusik-
Honntagvormittagen;
Austern
Abend der Frankfurter Kammermusik-Vereinigung der Herren
3. ein Aktzeichenkurs für Gewerbetreibende in Darmſtadt
Konzertmeister Hans Lange (Violine), Konzertmeister Wilhelm
ar Dienstag= und Freitag=Abenden;
Forellen
Meyer (Violine), Professor Fritz Bassermann (Viola), Arr
Schuijer (Violoncello), Karl Möchel (Kontrabass), August
4. ein Holzſchnitzkurs für Schreiner und Zimmerer in
Riechers (Klarinette), Johannes Ruge (Horn) und Heinrich
Keinheim an Samstag=Nachmittagen;
Langousten
Türk (Fagott), unter Mitwirkung von Professor Arnold
5. ein Holz= und Marmormalkurs in Eberſtadt an
Mendelssohn (Klavier).
Sonntag=Vormittagen.
227. Vereinsabend. Samstag, 4. April 1914. Abschieds-Lieder-
Abend von Hofopernsängerin Fräulein Gertrud Geversbach
Anmeldungen ſind baldigſt an obengenannte Behörde zu
(Sopran).
richten, damit die Vorbereitungen für die zu veranſtaltenden Kurſe Göbrüder Rosiiige
Beitritiserklärungen bittet man schriftlich an Herrn Rat H. Sonne
rachtzeitig getroffen werden können. Frühzeitige Anmeldung em=
Grüner Weg 99, zu richten. Der Beitrag für den Rest des
Hoflieferanten
Piehlt ſich um ſo mehr, als die Kurſe nur dann abgehalten werden,
Jahres 1913 beträgt 5 Mk., für einen Sperrsitzplatz 9 Mk.
Am 1. Januar 1914 beginnt ein neues Vereinsjahr.
n enn rechtzeitig eine ausreichende Anzahl Anmeldungen vorliegt. Gfafenstrasse 19
Der Vorstand.
(ttwa beſtehende Wünſche ſind mitzuteilen. Auskunft wird bereit=
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nülligſt erteilt.
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8 Uhr, im Festsaale der Turngemeinde.
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Nummer 253.
Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 23. Oktober 1913.
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2
Sartencnäſenstun Gsſanr ch
lottenburg) 6,72 Meter, 2. Weinſtein (B. S. C.) 6,36
Mes=
ter, 3. Clarius (Alem. Gießen) 6,22 Meter. Hochſprungs
Hochſchulmeiſterſchaft: 1. Liebrich (Wilhelmitana Stutts
gart) 1,71 Meter, 2. Ball (S. C.=Charlottenburg) 1,71 Mes
ter), 3. Schmidt (A. S. C.=Königsberg) 1,71 Meter. Stahn
hochſprung: 1. Pohlmann (S. C.=Charlottenburg) 3.20
Meter, 2. Brülle (29. D. A.) 3,10 Meter, 3. Königsdorl
(Alamia Braunſchweig) 3,10 Meter. Diskuswerfen:
Hoch=
ſchulmeiſterſchaft: 1. Buchgeiſter (S. C.=Charlottenburg)
40,35 Meter, 2. Junghenne (A. T. A.=Marburg) 38,93 Mes
Akademiſche Fauſtball=Meiſterſchaft. ter, 3. Halt=München 34,38 Meter. Fünfkampf: A. 100
Sport, Spiel und Turnen.
Schlußrunde: A. T. V. Suevia=Vonn gegen A. T. V. Dit=Meter: 1. Halt 11,6 2 Phleps=Graz, 3. Lukas (A. S.G
marſia I=Kiel 1063100. — Außerdem fand noch eine Königsberg). B. Diskuswerfen: 1. Halt 33,91 Meter,
Deutſch=Akademiſche Olympia.
Reihe Geſellſchaftsſpiele ſtatt: Salingia=Berlin 2. Loos (Alemannia Darmſtadt) 33,25 Meter, 3. Dr. Walle
* Wir werden von beteiligter Seite darauf aufmerk= gegen Nordalbingia=Leipzig 33:16; S. B.=Mannſchaft Er= witz (B. S. C.), 31.36 Meter. C. Speerwerfen: 1. Meier
ſam gemacht, daß der Bericht über die Ergebniſſe der Aka=langen gegen S. B.=Mannſchaft Berlin 54:45; Burſchen= (Albertia Leipzig) 44,46 Meter, 2. Lukas (A. S.G
demiſchen Olympia in Leipzig in dervorgeſtrigen Nummer ſchaft Arminia=Leipzig gegen Freiland=Leipzig 70:53; V. Königsberg) 41,56 Meter, 3. Halt 40,36 Meter. D.
Hoch=
unvollſtändig iſt. U. a. waren die turneriſchen
Wett=
kämpfe überhaupt nicht erwähnt. Die Akademiſche C. gegen Deutſche Burſchenſchaft 82:58; Burſchenſchaft ſprung: 1. Phleps 1,65 Meter, 2. Meier 1,60 Meter, 3. Halt
Arminia=Leipzig gegen Nordalbingia=Leipzig 73:31; V. C.1,60 Meter.
Olympia fand vom 16. bis 19. Oktober ſtatt. Wir laſſen
400 Meter=Vereinsſtafette: 1. S. C.=Charlottenburg
gegen Deutſche Burſchenſchaft 58:42: Burſchenſchaft
Teu=
zur Ergänzung hier nochmals die Hauptreſultate
tonia=Aachen gegen Burſchenſchaft Göttingen 5437: Dit=45,6 Sek., 2. Berliner S. C., 3. Akadem. Turnabend
Leip=
der einzelnen Wettkämpfe folgen:
marſia II=Kiel gegen Haſſo=Rhenania=Heidelberg 63:57; zig: 400 Meter=Ortsverbandsſtafette: Münchener Studen=
Fechtturniere. Immatrikulierte Studentinnen: Burſchenſchaft Arminia=Leipzig gegen V. C. Turnerſchaft tenſchaft 46,1 Sek.; 400 Meter=Hochſchulſtafette: 1. München
Florett: 1. Käthe Töpfer (A. T. A., Fechtſchule Lange). 2. Albertia=Leipzig 46:43; Turn= und Spielvereinigung 1 46,2 Sek., 2. Leipzig, 3. Berlin; 400 Meter=Bundesſtafetten
Gretel Haack (Fechtſchule Lange). — Immatrikulierte Stu=Aachen gegen A. T.=A. Marburg 76.65; Nordalbingia=Leip=1. Akad. Sportbund I 44,5 Sek., 2. Akad. Turnbund,
dierende an der Univerſität Leipzig: Florett: 1. Walter zig gegen Wingolf=Leipzig 33:32; Burſchenſchaft Teutonia= 3. Akadem. Sportbund II; 10 mal=100=Meter=Hochſchuls
Eßner (Fechtſchule Lange). 2. Willy Löſcher (A. T. A., Aachen gegen V. C. 47:46.
ſtafette: 1. Halle 1 Min. 58 Sek 2. Berlin; 3 mal=1000=
Fechtſchule Lange). 3. Heinr. Grimm (Fechtſchule Lange).
Es errangen fünf Siege: A. T. V. Suevia=Bonn: vier Meter=Vereinsſtafette: Berliner S. C. 9 Min. 21. Sek.
Säbel: 1. Grimm, 2. Löſcher, 3. Eßner. — Immatriku= Siege: A. T. V. Ditmarſia l=Kiel; drei Siege: A. T. V.3 mal=1000=Meter=Bundesſtafette: 1. Akad. Sportbund 8
lierte Studierende an Univerſitäten und Hochſchulen. Flo= Kurmark=Berlin, Burſchenſchaft Arminia=Leipzig; zwei Min. 50,9 Sek., 2. Akad. Turnbund; 110 Meter=
Hürden=
rett: 1. Otto Plaskude (Kaiſer Wilhelms=Akademie Berlin), Siege: A. T. V. Marburg, Männerturnverein von 1879=laufen: 1. Halt=München 17,4 Sek., 2. Ball (S. C.=Charl.),
2. Dr. Kaufmann Burſchenſchaft auf D. B. Jena), 3. Gott=München, A. T. V. Rugia=München, Turn= und Spielver=3 Leu (Münchener T. V.); 800 Meter=Vorgabelaufen;
fried Nagel (Techniſche Hochſchule Darmſtadt). Säbel: 1.einigung Aachen, Ditmarſia II=Kiel, Salingia=Berlin, V. 1. Stahl (V. f. B.=Leipzig) 65 Meter Vorg, 1 Min. 572
Heinrich Grimm, 2. Otto Plaskude, 3. Schöndubel (A. T. C.=Leipzig, Burſchenſchaft Teutonia=Aachen.
Sek., 2. Entreß (Gaudeamus Stuttgart) 50 Meter Vorg,
P. Rugia=München). — Ehemalige Studierende an Uni=
Akademiſche Schleuderball=Meiſterſchaft: 3. Höhre (A. T. V.=Göttingen), 55 Meter Vorg.
perſitäten und Hochſchulen: Florett: 1. Davids (Hannover), Schlußrunde: Mitteldeutſcher Akademiſcher Verband gegen
sr. Im Wettbewerb um die großen Preiſe der Natio==
2. Dr. Wisgrill (Berlin), 3. Klinzner (Hannover). Säbel: A. T. V.=Berlin 110.
nal=Flugſpende in Höhe von 100 000, 60 000, 50 000, 40 000,
1. Davids, 2. Dr. Wisgrill, 3. Gauby (Dresden).
Schlagball: Schlußrunde: Männerturnverein von 25000, 15 000 und 10000 Mark, die am 31. Oktober zur
Turneriſcher Zwölfkampf. Oberſtufe: 1 1879=München gegen A. T. V.=Berlin 60:40.
Verteilung gelangen ſollen, iſt nach den jetzt vorliegenden
Glanzberg, Freie Studentenſchaft Göttingen, 139½ Punkte;
Barlauf: A. T. V.=Berlin gegen Burſchenſchaft Meldungen von dem Hamburger Flieger Caſpar auft
Douddek A. T. V. Ditmarſia=Kiel, 123 Punkte; 3. Henn,Arminia=Leipzig 4815.
Hanſa=Taube ein bemerkenswerter Flug ausgeführt wor=
A. T. V. Marburg, 120 P. —
Unterſtufe: 1. Obereder,
Turneriſche Einzelkämpfe: Schleuderball, den, der Caſpar die Anwartſchaft auf den zweiten Preis
A. T. V. Graz, 123½ Punkte, Glaſer, Münchener Männer=Weitwurf: A. Oberſtufe: 40 Meter berechtigen zum Sieg: hinter Viktor Stöffler gibt. Nach den vorläufigen
turnverein von 1876, 123½ P.
2. Kraus, Münchener1. Wiedemann, A. T. A=Leipzig, 46,25 Meter; 2. Leu, Berechnungen, die natürlich noch nachgeprüft werden
Männerturnverein von 1975, 12
2½ P.; 3. Martinſowitſch, 1 Männerturnverein München, 46,10 Meter: 3. Sommer=miſſen, flog Gaſpar 1450 Kilometer. Thelen rückt mit
A. T. V. Graz, 121 P., Lehnemann, Gothia, Berlin, 121 Leipzia, 45,55 Meter. B. Unterſtufe: 37 Meter berechtigen ſeinem Fluge über 1330 Kilometer an dritter Stelle als
Punkte.
zum Sieg: 1. Schilcher, A. T. V.=Graz, 4420 Meter; 2. Anwärter auf den Preis von 50 000 Mark. Stieſpater,
Schwimm=Wettkämpfe. Deutſche Hochſchul= Schmohl. V. C. Philippina=Marburg, 40,40 Meter: 3. Pe= der es auf 1150 Kilometer brachte, dürfte der vierte Preis
Meiſterſchaft im Rückenſchwimmen (100 Meter): 1. Höfels, terſen, Burſchenſchaft Germania=Erlangen, 39,05 Meter. — von 40 000 Mark zufallen. Für die nächſten Plätze kom=
Turnverein München, 1 Min. 322 Sek. — Deutſche Hoch=Turneriſcher Dreiſprung: Oberſtuſe: 12mberechtigen zum men Friedrich und Wieting in Frage, während Viltor
ſchulmeiſterſchaft im Bruſtſchwimmen (100 Meter), Wan= Sieg: 1. Meier V. C. Albertia=Leipzig, 12,35 Meter: 2. Stöffler für ſeinen Rekordflug von rund 2200 Kilometern
derpreis des preußiſchen Kriegsminiſters: 1. Engel, Allg. Glockauer, A. T. A.=Leipzig, 12,20 Meter. B. Unterſtufe: der Spezialpreis von 100 000 Mark winkt.
Akademiſcher Turnabend=Leipzig, 1 Min. 27 Sek. — Deut= 11,50 Meter berechtigen zum Sieg: 1. Volkhardt,
Männer=
ſche Hochſchulmeiſterſchaft, viermal 100 Meter=Stafette: 1. turnverein München, 12,10 Meter: Oelprich, A. T. V.
Akademiſcher Bund für Leibesübungen=Stuttgart, 5 Min. Ditmarſia=Kiel, 12,10 Meter: Kielling, Männerturnverein
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42,2 Sek. — Seniorenſchwimmen (100 Meter): 1. Meine, München, 12.10 Meter; 2. Müller, A. T. V.=Marburg, 12,01
A. T. V. Germania=München, 1 Min. 15 Sek. — Bruſt= Meter; 3. Engel, A. T. V.=Leipzig, 11,85 Meter.
ſchwimmen (200 Mtr.): 1. Engel. A. T. V.=Leipzig, 3 Min.
Turneriſcher Sechskampf: 1. Sommer=Leip=
14,2 Sek. — Hochſchul=Stafette (viermal 50 Meter)” 1. Aka=zig, 111 Punkte: 2. Meier, V. C. Albertia=Leipzig, 108 P.;
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Oktober 1913
Der Greik
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Cottaſche Monatsſchrift
Stuttgart und Berlin
J. G. Cottaſche Buchhandlung Nachfolger
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Zu beziehen durch
Johs. Waitz, Hofbuch= und Kunſthandlung,
Darmſtadt, Eliſabethenſtraße 16.
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Cotta’ſche Monatsſchrift
Herausgegeben von Karl Rosner und Dr. Eduard von der Hellen
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ndenweiten Kreisder gebildeten und national geſinnten Deutſchen
wendet ſich dieſe neue Monatsſchrift, die vom Oktober ab im
Ver=
lage der J. G. Cotta’ſchen Buchhandlung Nachfolger in Stuttgart
und Berlin erſcheinen wird und die im Hinblick auf das alte, ehrenvolle
Wappenbild des Cotta’ſchen Verlages „Der Greif” heißen ſoll.
Als eine mit Sorgfalt geleitete Zeitſchrift von vornehmem
Gepräge wird der „Greif” unabhängig vom Kampfe
politiſcher Darteien und geſtützt auf die Mitarbeit der
beſten Männer unſerer Tage, alle wichtigen Fragen des
nationalen Lebens in den Kreis ſeiner Erörterungen
ziehen. „Der Greif” wird ferner Erzählungen und
Dichtungen unſerer namhafteſten Schriftſteller darbieten.
Hervorragende Gelehrte werden alle neuen
Errungen=
ſchaften auf ihren Wiſſensgebieten in bleibend wertvollen
Beiträgen beſprechen. Bedeutungsvolle
Erinnerungs=
blätter und Briefwechſel finden im „Greif” ihre erſte
Veröffentlichung, und literariſche Dokumente des
Cotta'=
ſchen Archives ſollen hier erſchloſſen werden.
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Der Buchkritik wird ein breiter Raum gewidmet ſein.
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Mit dieſem reichen Inhalt verbindet die neue Monatsſchrift eine
ſorgfältig gepflegte Ausſtattung und einen überaus billigen Dreis.
Das Abonnement koſtet Mk. 12.— für den Jahrgang, Mk. 3.— für das
Vierteljahr. Jedes in ſich abgeſchloſſene Heft wird einen Amfang von
nahezu 100 Seiten haben und auch einzeln für Mk. 1.— käuflich ſein.
Zu beziehen iſt „ Der Greif” durch alle Buchhandlungen; wokeine
Buch=
handlung erreichbar iſt, auch durch die Doſtanſtalten.
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). Bürgermeiſtereien des Kr
Aus dem reichen Inhalt der erſten Hefte heben wir beſonders folgende
Beiträge hervor:
Aus den Kinder= und Knabenjahren
Erinnerungen des Grafen Ferdinand Zeppelin
Gottfried Keller u. Georg von Cotta, ein Briefwechſel
mitgeteilt v. Drof. Dr. Emil Ermatinger, (hierzu als
Beilage ein fakſimilierter Brief Gottfried Kellers.)
Der Große Kurfürſt am Ausgang ſeiner politiſchen
Lehrjahre (1660—1671)
von Neinhold Koſer, Generaldirektor der Dreuß.
Staatsarchive
Tagebuchblätter aus Ceylon von Hermann Sudermann
Hohenzollernbriefe aus der Zeit der Freiheitskriege
veröffentlicht von Archivrat Granier
Jugendpflege und Wehrtüchtigkeit
von Freiherrn v. d. Goltz, Generalfeldmarſchall z. D.
Der dramatiſche Schriftſteller und das Kinodrama
von Freiherrn Joachim zu Dutlitz,
General=
mendant
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Bſtell=Karte
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Der Unterzeichnete beſtellt hiermit:
Abonnement auf den „Greif”. Erſter Jahrgang. (Preis M 12,—)
„ I. II. III. IV. Vierteljahr. (Preis je M 3,—)
g des natura=
„
robeheft des „Greif” zur Anſicht. (Preis M 1.—)
ohannes Schlaf
Betrag folgt anbei — durch Nachnahme zu erheben.
(Nichtgewünſchtes gefälligſt durchſtreichen!)
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in-Stand: uenenennesee
(1849—1851):
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Cotta’ſche Monatsſchrift
Herausgegeben von Karl Rosner und Dr. Eduard von der Hellen
ndenweiten Kreisder gebildeten und national geſinnten Deutſchen
wendet ſich dieſe neue Monatsſchrift, die vom Oktober ab im
Ver=
lage der J. G. Cotta’ſchen Buchhandlung Nachfolger in Stuttgart
und Berlin erſcheinen wird und die im Hinblick auf das alte, ehrenvolle
Wappenbild des Cotta’ſchen Verlages „Der Greif” heißen ſoll.
Als eine mit Sorgfalt geleitete Zeitſchrift von vornehmem
Gepräge wird der „Greif” unabhängig vom Kampfe
politiſcher Darteien und geſtützt auf die Mitarbeit der
beſten Männer unſerer Tage, alle wichtigen Fragen des
nationalen Lebens in den Kreis ſeiner Erörterungen
ziehen. „Der Greif” wird ferner Erzählungen und
Dichtungen unſerer namhafteſten Schriftſteller darbieten.
Hervorragende Gelehrte werden alle neuen Errungen=
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des K
Aus dem reichen Inhalt der erſten Hefte heben wir beſonders folgende
Beiträge hervor:
Aus den Kinder= und Knabenjahren
Erinnerungen des Grafen Ferdinand Zeppelin
Gottfried Keller u. Georg von Cotta, ein Briefwechſel
mitgeteilt v. Drof. Dr. Emil Ermatinger, (hierzu als
Beilage ein fakſimilierter Brief Gottfried Kellers.)
Der Große Kurfürſt am Ausgang ſeiner politiſchen
Lehrjahre (1660—1671)
von Reinhold Koſer, Generaldirektor der Dreuß.
Staatsarchive
Tagebuchblätter aus Ceylon von Hermann Sudermann
Hohenzollernbriefe aus der Zeit der Freiheitskriege
veröffentlicht von Archivrat Granier
Jugendpflege und Wehrtüchtigkeit
von Freiherrn v. d. Goltz, Generalfeldmarſchall z. D.
Der dramatiſche Schriftſteller und das Kinodrama
von Freiherrn Joachim zu Dutlitz,
General=
intendant
Der Amerikanismus Berlins von Ludwig Fulda
Heinrich Heine und Meyerbeer
mit ſieben ungedruckten Briefen, von Drofeſſor
Dr. Friedrich Hirth
Die Freie Bühne und die Entſtehung des
natura=
liſtiſchen Dramas von Johannes Schlaf
Der Inhalt des Dreibundes von Dr. Heinrich Friedjung
Aus Bismarcks Abgeordnetenjahren (1849—1851):
perſönliches und ſeeliſches Leben
von Drofeſſor Dr. Erich Marcks
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Der Regiſſeur als Künſtler
von Dr. Walter Bloem
Wer iſt Franz Ferdinand?
Der Verſuch einer Antwort von Theodor v. Sosnosky
An dichteriſchen Beiträgen wird „Der Greif” veröffentlichen:
Erzählungen von: Leo Greiner, Hermann Heſſe, Heinrich Lilienfein,
Wilhelm Schäfer, Felix Speidel, Otto Stoeſſl, Rudolph Stratz,
Stephan Zweig u. a. m.
Gedichte von: Gertrud v. le Fort, Karl Franz Ginzkey, J. C. Heer,
Rudolf Herzog, E. G. Kolbenheyer, Börries Freiherr v. Münchhauſen,
Anna Ritter, Wilhelm v. Scholz, Lulu v. Strauß und Torney u. a. m.
Aus dem Cotta’ſchen Archive werden zur Veröffentlichung gelangen
bisher unbekannte Briefe aus dem weiten Kreiſe der Dichter,
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ſteller, Gelehrten und Staatsmänner, die mit dem altberühmten Verlag in
enger Beziehung ſtanden.
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Bei Beſtellungen wolle man ſich der inliegenden Karte bedienen.
Abonnements=Aufträge und Beſtellungen auf einzelne Hefte nehmen die
Buchhandlungen des In= und Auslandes entgegen, von denen die meiſten
das erſte Heft auch gerne zur Anſicht verſenden.
Stuttgart und Berlin
im September 1913
J. G. Cotta’ſche Buchhandlung
Nachfolger
Druck der Union Deutſche Verlagsgeſellſchaft Zweigniederl