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176. Jahrgang
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 252.
Mittwoch, den 22. Oktober.
1913.
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
eine Lebensfrage, daß an der Durchführung des Flotten= gewünſcht, daß irgend etwas über ſein privates
Schrei=
geſetzes nicht nur feſtgehalten, ſondern daß ſie mit aller ben in der Oeffentlichkeit bekannt werde, Ebenſo erfreulich
iſt es, daß der Kronprinz ſelbſt die Auslegung mit aller
Tatkraft gefördert wird.
Entſchiedenheit zurückweiſt, als mache er Oppoſition gegen
Der Vorſchlag Churchills war daher ſo unzeitgemäß den Kaiſer. Von dem Schreiben, in dem der Reichskanz=
Das Wichtigſte vom Tage.
wie möglich und daher auch nicht deutſchfreundlich.
ler die Gründe für die Haltung der preußiſchen Regierung
dem Kronprinzen dargelegt hat, erklärt dieſer ausdrück=
*
Die Kaiſerin begeht heute ihren 55. Geburts=
*
lich, daß es für ihn zur Klärung der Angelegenheit
we=
tag.
ſentlich beigetragen habe. Das iſt eine Umſchreibung da=
Die Londoner Weſtminſter Gazette hofft, daß Chur= für, daß der Kronprinz nach Empfang des Briefes der
Für die bei dem Unfall des „L. 2‟ Ver=chills Vorſchlag, wenn er Jahr für Jahr wiederholt Reichskanzlers die braunſchweigiſche Frage nunmehr doch
unglückten fand geſtern eine Trauerfeier ſtatt. werde, ohne Rückſicht auf den unmittelbaren Erfolg, zum anders beurteile, als es in ſeinem Brief geſchehen war.
Der ruſſiſche Miniſter des Aeußern Saſonow iſt guten Ende führen werde. Aber um Enttäuſchungen und Die offene Feſtſtellung wird ihre Wirkung nach zwei
Sei=
geſtern von Paris in Berlin eingetroffen.
ten hin nicht verfehlen. Einmal beſeitigt ſie eine gewiſſe
als deren Folge eine Abkühlung der internationalen Be= Verwirrung, die in der öffentlichen Meinung eintreten
Serbien ließ dem Vertreter der öſterreichiſchen Regie= ziehungen zu verhindern, müſſe man ſich über die Schwie= mußte, und zum andern dient ſie der Feſtſtellung, daß
un=
rung erklären, daß der Befehl zur Räumung der von rigkeiten klar ſein. Dazu gehöre das Beſtehen des deut= ter den Nächſtbeteiligten in der Thronfolgefrage jetzt
kei=
ferbiſchen Truppen beſetzten Gebiete Albaniens ſchen Flottengeſetzes, das den deutſchen Schiffsbaufirmen nerlei Meinungsverſchiedenheiten mehr beſtehen. Dem
beſchloſſen und hinausgegeben worden ſei. Die Räu=
Verhalten des Kronprinzen wird allgemein, außer bei
de=
für eine Reihe von Jahren die Gewähr für eine gewiſſe nen, die ſich über die Veröffentlichung des Schreibens im
mung werde innerhalb der feſtgeſetzten Friſt von acht
Tagen durchgeführt ſein.
Bautätigkeit gebe, ferner handle es ſich nicht allein um ein Intereſſe gewiſſer politiſcher Zwecke gefreut haben,
Aner=
engliſch=deutſches, ſondern um ein alleuropäiſches Problem, kennen gezollt werden, und einmütig wird die Befriedi=
Aus Neu=York wird gekabelt, daß ein Militärzug, bei dem England und Deutſchland die Führung über= gung darüber ſein, daß nunmehr, angeſichts der
Er=
der heimlich Truppen von dem Fort Morgan nach El
klärung, die der Kronprinz dem Reichskanzler ſchriftlich
Paſo an der mexikaniſchen Grenze bringen nehmen ſollten. Trotz der Schwierigkeiten hofft das Blatt, gegeben hat, die Blätter, die verſucht haben, den
Kron=
ſollte, in der Nähe von Mobile (Alabama) entgleiſt daß Herr Churchill die Anſicht der britiſchen Regierung und prinzen gegen den Kaiſer und den Reichskanzler
auszu=
iſt. 20 Mann wurden getötet und viele ver= der Admiralität beſtändig betonen werde. Das Blatt fährt ſpielen, dieſe Verſuche einſtellen müſſen.
wundet.
Bleibt nur noch die Frage, wie die Veröffentlichung
fort, daß dies nicht die einzige Methode der Sparſamkeit
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
ſein dürfe. Man dürfe füglich fragen, ob ein beſtändiges des Briefes überhaupt möglich geweſen iſt.
— Der Marineetat für 1914, wird ſich,
Suchen nach neueren größeren und koſtſpieligeren
Schiffs=
typen dem Lande einen entſprechenden Vorteil bringe und wie die Tägliche Rundſchau hört, um einige Millionen
Der deutſchfreundliche
die unermüdliche Tätigkeit und die Erfindungsgabe der niedriger geſtalten als der Marineetat für das laufende
Jahr, der bekanntlich 467 Millionen Mark beträgt. Die
eigenen Baukünſtler nicht ein unnötiger Luxus ſei.
Churchill.
Erforderniſſe belaufen ſich zuzüglich der für das Jahr
** Nachdem England den Bau der fünf
Großlinien=
vorgeſehenen Mehrausgaben durch die letzte Marinenovelle
ſchiffe des diesjährigen Bauprogramms vergeben und
und der zweiten Rate für die neue „Hohenzollern” auf
Saſonow in Berlin.
Worbereitungen getroffen hat, die vom kanadiſchen
Parla=
etwas über 460 Millionen Mark. Dazu treten noch
Mehr=
ment einſtweilen nicht bewilligten drei Großlinienſchiffe
* Der ruſſiſche Miniſter des Aeußern Saſonow iſt ausgaben, die durch die Erhöhung der Deckoffiziergehälter
vorläufig auf engliſche Koſten zu bauen, hält der bri= am Dienstag nachmittag von Paris nach Berlin verurſacht werden. Das neue Kaiſerſchiff ſoll im Laufe
iſche Marineminiſter es für zweckmäßig, ſeinen abgereiſt. Auf dem Bahnhof hatten ſich eingefunden des Jahres 1914 fertiggeſtellt und im Jahre 1915 ſeiner
früheren Vorſchlag eines Feierjahres nochmals an die Miniſter Pichon, Delcaſſé, der ruſſiſche Botſchafter fünftigen Beſtimmung übergeben werden.
Deutſſchland zu richten. Nach dem telegraphiſchen Iswolsky, ſowie die Mitglieder der ruſſiſchen Botſchaft.
* Die Jeſuitenfrage. Der Berl. Lokalanz.
Auszug ſeiner Rede führte er zur näheren Erläuterung
Saſonow hat ſich auf der Rückreiſe von Paris zwei meldet, der Bundesrat dürfte ſich noch vor dem
Wieder=
ſeines Planes aus:
Tage in Berlin zu Beſprechungen mit dem Reichskanzler zuſammentritt des Reichstages mit dem Jeſuitenantrage
„Wir würden im nächſten Jahre, abgeſehen von den und Herrn von Jagow angeſagt. Dem Beſuche Saſonows beſchäftigen. Es iſt in der Sache eine kleine Verzögerung
kanadiſchen Schiffen oder ihrem Aequivalent, ferner abge= in Berlin kommt erhebliche politiſche Bedeutung zu. Der dadurch eingetreten, daß der mit der Berichterſtattung über
johen von allem, was durch neue Entwicklungen erforder= ruſſiſche Miniſter wird mit dem Reichskanzler eine län= dieſen Antrag betraute hanſeatiſche Geſandte, Dr.
Klüg=
lich werden könnte, vier große Schiffe gegen zwei von
Deutſchland auf Kiel legen. Nun ſagen wir in aller gere Beſprechung haben, die in der Hauptſache die Ereig= mann, inzwiſchen aus dem Amte ausgeſchieden und dieſe
Freundſchaft und Aufrichtigkeit: Wenn Ihr den Beginn niſſe auf dem Balkan betreffen wird. Saſonow kommt Aufgabe auf ſeinen Nachfolger übergegangen iſt. Dieſer
(Surer zwei Schiffe um zwölf Monate aufſchiebt, würden aus Paris, nachdem er in Vichy eine längere Kur zurbeherrſcht übrigens als langjähriger Vertreter
Elſaß=
wir den Beginn des Baues unſerer vier Schiffe in abſolut Wiederherſtellung ſeiner Geſundheit durchgemacht hat. Er
Lothringens beim Bundesrat die Materie vollſtändig.
eiutem Glauben für die gleiche Friſt auſſchieben.”
hat in der franzöſiſchen Hauptſtadt die Leiter der franzöſi=
Ein Initiativantrag gegen den ſo=
Nach den zahlreichen fachmänniſchen Erwiderungen, ſchen Politik geſprochen, und die Uebereinſtimmung der
zialdemokratiſchen Terrorismus. Die Poſt
diie Churchills Plan früher hervorgerufen hat, wäre es Entente=Mächte bezüglich der noch in der Schwebe befind= meldet, daß ſofort nach dem Zuſammentritt des
Reichs=
engentlich überflüſſig, von neuem auf ihn einzugehen. Da lichen Balkanfragen feſtſtellen können. Im Mittelpunkte tags eine Anfrage oder ein Initiativantrag geſtellt werden
jedoch flottengegneriſche Kreiſe in Deutſchland dieſe nach
der Unterhaltung zwiſchen dem deutſchen und ruſſiſchen würde, in dem geſetzliche Vorbeugungsmaßregeln gegen
dem Zeitungsbericht im Namen der königlich britiſchen
Staatsmann dürfte wohl das öſterreichiſche Ul=
Segierung ergangene Aufforderung wahrſcheinlich für ihre
den Terrorismus der Sozialdemokraten verlangt werden.
timatum an Serbien ſtehen. In führenden ruſſi= Selbſt die Nationalliberalen ſollen bereit ſein, in
dieſem=
parteipolitiſchen Zwecke ausſchlachten werden und in ihr
ſchen Kreiſen iſt man von der Schärfe des öſterreichiſchen
Sinne tätig zu ſein. Bei der jetzigen Zuſammenſetzung
indirekt der Vorwurf liegt, daß Deutſchland der Schritt= Vorgehens peinlich überraſcht worden. Es wird darauf des Reichstages hat der Antrag aber keine Ausſicht auf
macher im allgemeinen Flottenbau ſei, ſcheint eine erneute
hingewieſen, daß noch andere, weniger ſcharfe diploma=
Annahme.
Estellungnahme zu ihr unentbehrlich zu ſein. Was den ge= tiſche Schritte möglich geweſen wären, ehe man ſich in
nannten Vorwurf betrifft, ſo richtet er ſich ſelbſt, da Eng=
— Der wirtſchaftliche Dreiverband. In
Wien zu der letzten diplomatiſchen Maßregel der befriſte= einer vom Bund der Feſtbeſoldeten in Berlin
veranſtal=
lund doppelt ſo viel Schiffe wie Deutſchland, lediglich ten Note hätte entſchließen müſſen. In Berliner politi= teten öffentlichen Verſammlung wurde einſtimmig eine
gegen dieſes, und außerdem noch die kanadiſchen Schiffe
ſchen Kreiſen glaubt man, daß die Gegenſätze des Drei= Reſolution angenommen, wonach die Verſammelten in
und „was durch neuere Entwickelung erforderlich werden
bundes und der Triple=Entente nicht ſo große ſind, wie der engen Fühlungnahme des Bundes der Landwirte, des
könnte”, zu bauen gedenkt. Daß alle dieſe Schiffe zuſam= man im allgemeinen anzunehmen ſcheint. Einerſeits iſt Zentralverbandes der Induſtriellen und des
reichsdeut=
naen eine Einheit bilden, die im Kriegsfalle geſchloſſen
England durchaus anders geſonnen wie Frankreich, und ſchen Mittelſtandsverbandes eine ernſte Gefahr für die
grgen jeden Gegner Englands aufzutreten vermag, wir? man will in London anſcheinend ebenfalls eine Verletzung vorwiegend konſumierenden Schichten unſeres
Volksgan=
auch Herr Churchill nicht in Abrede ſtellen.
der Beſchlüſſe der Londoner Botſchafterkonferenz, wie ſie zen, namentlich aber für die feſtbeſoldeten Beamten und
Der Erfolg ſeines Vorſchlages liefe alſo darauf
hin=
offenbar bei dem ſerbiſchen Vorgehen vorliegen, nicht zu= Privatangeſtellten erblicken.
aus, daß Deutſchland zwölf Monate lang keine
Schlacht=
laſſen.
— Die bayeriſche Königsfrage. Die Löſung
ſchiffe auf Stapel legte, während England mindeſtens drei
Der öſterreichiſch=ſerbiſche Konflikt iſt übrigens in= der Königsfrage ſoll entgegen den Tendenzen der letzten
ſoie kanadiſchen), wahrſcheinlich aber eine ganze Reihe
zwiſchen beigelegt worden, da Serbien dem Vertreter der
Tage nunmehr noch auf unbeſtimmte Zeit verſchoben
wer=
umderer, z. B. für das Mittelmeer zum Ausgleich für die
öſterreichiſchen Regierung hat erklären laſſen, daß es der
den. Dieſe Verzögerung iſt hauptſächlich veranlaßt durch
Flottenbauten unſerer Verbündeten, bauen würde, alles
Forderung Oeſterreichs Folge geben werde.
den Willen des Regenten, die Verhältniſſe der Zivilliſte
das unter der unhaltbaren Vorausſetzung, daß dieſe nicht
vollſtändig zu klären, wozu er dieſer Tage den Auftrag
gegen die deutſche Flotte gerichtet ſeien. Es liegt auf der
erteilt hat. Erſt wenn hierüber volle Klarheit beſteht und
Hand, daß ein ſolches Vorgehen den engliſchen Werften
Deutſches Reich.
wenn die Angelegenheit der Zivilliſteerhöhung durch den
jähr gelegen käme, die andauernd mehr Bauaufträge be=
Der Kronprinz und die braun=
Landtag erledigt iſt, was in ein paar Wochen der Fall ſein
ſitzen, als ſie ausführen können, während in Deutſchlandſchweigiſche Frage. Der Köln. Ztg. wird aus
Ber=
dürfte, ſoll die Aufhebung der Regentſchaft in weitere
Er=
in folge des Feierjahres viele Hunderte von Arbeitern brot= lin geſchrieben:
wägung gezogen werden.
las würden; und ebenſo würde es die Löſung der Mann=
Die Mitteilung der Norddeutſchen Allgemeinen Zei=
— Eröffnung des mecklenburgiſchen
ſhoaftsfrage, die in England auf immer wachſende Schwie= tung von Montag abend in Sachen des Briefes des
Kronprinzen iſt politiſch als ein außerordentlich erfreu= Landtags. Am Mittwoch nachmittag hat der
dirigie=
riegkeiten ſtößt, erleichtern.
Dazu kommt, daß Frankreich in den Jahren 1913—16 liches Ereignis zu werten. Jedermann wird mit Befrie= rende Landrat im Konzertſaale des Großherzoglichen Hof=
13 Großlinienſchiffe auf Stapel legt, ſowie, daß Rußland digung leſen, wie entſchieden der Kronprinz es mißbilligt, theaters in Schwerin den Landtag wieder eröffnet.
Ein=
daß man ſein Schreiben das er ausdrücklich als ein
pri=
gugenwärtig nächſt England die größte Summe für den vates bezeichnet, in die Oeffentlichkeit gebracht hat. Denen, gegangen ſind Erlaſſe der beiden Regierungen. Die Re=
Alufbau ſeiner Schlachtflotte verwendet. Welcher deutſche die ſich dazu hergegeben haben, wird dadurch öffentlich gierung beabſichtigt, am Dienstag vormittag im Kon=
Ehtaatsmann könnte unter dieſen Umſtänden die Verant= das Zeugnis ausgeſtellt, daß ſie damit kein gutes politi=zertſaale mit den Deputierten zuſammenzutreten. Es
ſches Werk vollbracht haben. Das iſt gut ſo und macht al= wurden Komitees gewählt, die mit den
Regierungskom=
voortung auf ſich nehmen, Churchills Vorſchlag auch nur ſen politiſchen Auslegungen der Angelegenheit ein Ende.
in Erwägung zu ziehen? Für Deutſchland iſt es vielmehr Nunmehr iſt die Fabel zerſtört als habe der Kronprinz es miſſionen in Beratungen eintreten ſollen.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 2.
gaubigungsſchreiben an dem Tag, an weichen Generat
Ausland.
Huerta ſich der Diktatur bemächtigt hätte, überreichen
werde. Ferner ſoll der britiſche Geſandte in Mexiko in
Oeſterreich=Ungarn.
Maßnahmen gegen die Auswande=verſchiedenen Richtungen tätig geweſen ſein, um der
ame=
rung. Die großen Dimenſionen, die die öſterreichiſche rikaniſchen Politik entgegen zu wirken
Auswanderung in der letzten Zeit angenommen hat, ver=
China.
anlaßten die Regierung, deren Urſachen zu unterſuchen
Eine Unterredung mit Juanſchikai.
und Maßnahmen zu erwägen, wodurch die immer deut=
Der Präſident Juanſchikai empfing den Redakteur Georg
licher zutage tretenden Auswüchſe der Auswanderungs= Schweitzer aus Berlin. Er hob hervor, daß ſich die
Be=
bewegung beſeitigt oder wenigſtens ihrer ſchädlichſten ziehungen zwiſchen China und Deutſchland andauernd der Erlaubnis zum Tragen der Regimentsuniform be=
Folgen entkleidet werden könnten. Da die Gefahr beſteht, befeſtigten und daß er davon für beide Teile zunehmende
daß infolge der ſich häufenden Abwanderungen die Wehr= politiſche und wirtſchaftliche Vorteile erwarte. Die
chine=
kraft der Monarchie in Mitleidenſchaft gezogen werden ſiſchen und deutſchen Kaufleute hätten durch die
Revolu=
könnte, ordnete die Regierung bereits vor Monaten in al= tion gelitten. Nunmehr ſei ein Wiederaufblühen des
len Kronländern die weitgehendſten polizeilichen Ueber= Handels zu erwarten. Er ſchätze die deutſche Induſtrie
wachungsvorkehrungen, und zwar insbeſondere an den hoch. Eine Aufhebung des Likinzolles ſei beabſichtigt ſchied mit ſeiner Penſion bewilligt: dem Oberſtlt. z. D.
Grenzen, an. Die Verfügungen hatten zur Folge, daß bis und zum Erſatz eine Erhöhung der Einfuhrzölle. Er
er=
zur jüngſten Zeit an den verſchiedenen
Eiſenbahnkreu=
warte, daß die Verfaſſung etwa im April in Kraft geſetzt Inf.=Regts. Nr. 95. Im Beurlaubtenſtande. Befördent
zungspunkten hunderte ausweisloſe bezw. mit falſchen werde. Die Regierung bereite eine allmähliche Einteilung zum Oberlt.; der Lt der Reſ. Frhr. v. Nordeck zur
oder zweifelhaften Legitimationsdokumenten verſehene Chinas in mehrere Militärbezirke zur Stärkung der
Zen=
wehrpflichtige junge Männer aus Oeſterreich und Ungarn tralverwaltung vor. China bedürfe für die Hebung ſeiner
aufgegriffen und den Gerichten wegen Verletzung des Bodenſchätze den Ausbau des Eiſenbahnnetzes mit frem=
Wehrgeſetzes eingeliefert wurden. Da die Anzeichen vor= dem Gelde. Juanſchikai erhofft dabei die Hilfe
Deutſch=
lagen, daß es ſich um eine planmäßig betriebene verbotene lands. Zur Deckung der Koſten der inneren Verwaltung Heſſ.) Nr. 24, Anſchütz (Bonn) des Großh. Art.=Korps
Anwerbung handle, wurde die Tätigkeit jener Perſonen ſei zunächſt keine Anleihe notwendig, dagegen für
Indu=
genau überwacht und hierbei feſtgeſtellt, daß es ſich in ſtrie und ſonſtige Zwecke.
der Tat zwar zumeiſt um eine im Nordoſten der Monarchie
weitverzweigte und wohlorganiſierte geheime
Propa=
ganda zur Förderung der Auswanderung überhaupt, ſo=
* Zu der allmählichen Verdrängung der
wie der Auswanderung militärpflichtiger Perſonen, ins= Poſtbeamten durch Beamtinnen ſchreibt man
beſondere handelt. Aus dieſem Grunde wurden die be= der „Poſt”: Angeſichts der bevorſtehenden weiteren
Ver=
reits gemeldeten Verhaftungen der Funktionäre der Ca= mehrung der weiblichen Poſtbeamten dürfte ein Ueberblick
von Intereſſe ſein, wieweit bereits weibliche Beamte zur=maeus beim San.=Amt des 18. Armeekorps. Zum Aſſi
nadian=Pacific=Railway durchgeführt; auch wurde eine zeit von der Reichs=Poſt= und Telegraphenverwaltung be=
Ueberprüfung der Geſchäftsgebarung der übrigen in ſchäftigt ſind. Etatsmäßig ſind als weibliche Beamte zue=
Oeſterreich wirkenden Dampfſchiffahrtsgeſellſchaften ver= zeit beſchäftigt 6853 Perſonen, nicht etatsmäßig 14 100
weib=
anlaßt.
3. Klaſſe, die nicht im eigentlichen Beamtenverhältnis
Der deutſche Nationalverband beſchloß, ſtehen, zurzeit bereits 2700 vollbeſchäftigte weibliche
Poſt=
vor der Durchführung der Dienſtpragmatik für Staats= beamten vorhanden, während 450 nicht voll beſchäftigt ſind. ſtadt).
angeſtellte, vor der Sicherſtellung der Mittel für Lehrer Hiermit dürfte es aber leider nicht ſein Bewenden haben,
keine neue Forderung der Regierung zu beraten und wird da ſeitens der Reichspoſtverwaltung beabſichtigt iſt, dieſe
jeden Verſuch, andere Vorlagen vor der Erledigung des 8000 zu vermehren. Es dürften alſo im nächſten Haus=
Finanzplanes zur Verhandlung zu bringen, mit ſchärfſten halt und in den nächſten Jahren weitere Stellen
ange=
fordert werden. Die erſtgenannten beiden Zahlen be=
Mitteln zu verhindern ſuchen.
greifen in der Mehrzahl Telephoniſtinnen in ſich. Da ſich eine Annonce hin für leichte Arbeit gemeldet. Der Ges
Italien.
kann gegen dieſe Verwendung wohl nichts eingewendet
Kokowzows Beſuch. Der ruſſiſche Miniſter= werden. Abgeſehen hiervon, beſteht aber innerhalb der der Angeklagte und ſeine Ehefrau, den Mann zweimalm
präſident Kokowzow beſuchte am Montag vormittag den Beamtenſchaft eine ſtarke Abneigung gegen die Verwen=
Miniſterpräſidenten Giolitti und nachmittags den Miniſter dung weiblicher Kräfte, die ebenſo von den Militäranwär= leidigung Geldbeträge zu erpreſſen. Als ſie damit keinen
des Aeußern di San Giuliano.
man namentlich geltend, daß das Vorgehen der Reichs=
Poſt= und Telegraphenverwaltung, die zu fiskaliſchen Er=
Dänemark.
Isländiſche Verfaſſungsfragen. Einem ſparniſſen dieſe Einrichtung trifft, mit der großen neuen
Vermehrung von Heer und Flotte nicht in Einklang zu ner Eherau, er hätte eine Sühne in Geſtalt einer feſten
königlichen Beſchluß zufolge ſind die Neuwahlen für das bringen iſt.
isländiſche Althing auf den 11. April 1914 feſtgeſetzt.
Gleich=
zeitig befahl der König, daß isländiſche Geſetze wie bis=
Stadt und Land.
her dem Staatsrat vorgelegt werden ſollen, der aus dem
Darmſtadt, 22. Oktober.
König und allen Miniſtern beſteht. Das Althing beſchloß
ein neues Verfaſſungsgeſetz, welches beſtimmt, daß eine
Ordensverleihungen. Se. Maj. der König von
ſolche Vorlage zu geſchehen habe, wenn der König es ver= Preußen haben nachgenannten Perſonen die Erlaubnis
langt. Dadurch wollte man umgehen, daß die Verfaſſung zur Anlegung nichtpreußiſcher Orden erteilt, und zwar:
des Komturkreuzes 2. Klaſſe des Großh. Heſſ.
Verdienſt=
eine Beſtimmung enthält, betreffend Vorlage islän= ordens Philipps des Großmütigen dem Geh. Oberbaurat
diſcher Geſetze im Staatsrate, in welchem auch däniſche Anderſen, Abteilungschef im Kriegsminiſterium: des
Miniſter ſaßen. Jetzt traf der König obengenannte Be= Ritterkreuzes 1. Klaſſe desſelben Ordens dem Major
ſtimmung, die nichts an der erwähnten Beſtimmung än= Rohde, Kommandeur des 1. Elſäſſ. Pionier=Bataillons
Nr. 15, kommandiert beim Kriegsminiſterium; des
Ritter=
dert, ſelbſt wenn das neugewählte Althing zum zweiten kreuzes 2. Klaſſe desſelben Ordens den Geh. expe=
Male ein Verfaſſungsgeſetz beſchließt, was notwendig iſt, dierenden Sekretären Czygan und=Berles im
Kriegs=
damit es Gültigkeit erhält.
miniſterium.
* Militärdienſtnachrichten. Verſetzt: der Oberſtleut=
Rußlana.
nant z. D. v. Zülow, Komm. des Landw.=Bez. Gum= Gefängnis und fünf Jahren Ehrverluſt verurteilt,
Verlängerung des Militärdienſtes. binnen, zum Landw.=Bez. Erbach. Riedeſel
Frei=
herr zu Eiſenbach (Ludwig), Oberlt. im Leib=Drag.=
Der Kriegsminiſter wird der Duma einen Geſetzentwurf Regt. (2. Großh. Heſſ.) Nr. 24, in dem Kommando zur
unterbreiten über die dreimonatige Verlängerung des Dienſtleiſtung bei S. K. H. dem Großherzog von Heſſen
Militärdienſtes für die Jahresklaſſe, die im Laufe dieſes und bei Rhein bis Ende Oktober 1914 belaſſen. Fürſt
Jahres ihren Dienſt beendet. Sie ſoll bis zum 14. Ja=zu Caſtell=Rüdenhauſen, Major à. 1. s. der
nuar 1914 unter den Fahnen behalten werden.
1. November 1913 ab auf ein Jahr zur Dienſtleiſtung
kom=
mandiert: Knauer, Lt. d. Reſ. des 2. Naſſ. Pionier=
Vereinigte Staaten.
Bats. Nr. 25 (Marburg), früher in dieſem Bat., beim Inf=
Die Haltung Englands in der mexi= Leib=Regt. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117;
wäh=
kaniſchen Frage. Aus guter Quelle wird berichtet, rend dieſer Dienſtleiſtung iſt ſein Patent als vom 29. Juli
daß der amerikaniſche Botſchafter in London das 1908 datiert anzuſehen. Krauß, Oberlt. im Kurheſſ.
Foreighn Office beſuchte, um die Haltung Englands in der Train.=Bat. Nr. 11, in das Großh. Heſſ. Train=Bat. Nr. 18 rückzuzahlen. Der Angeklagte hat bisher an den Verein
mexikaniſchen Frage kennen zu lernen. Als Grund wird verſetzt. Verſetzt: der Zeug=Oberlt. Gruſchke beim 4872 Mark erſtattet, behauptet aber, nicht mehr als 1000
Art.=Dep. in Metz, zum Art.=Dep. in Mainz; der Zeug=Lt.
angegeben, daß der britiſche Geſandte in Mexiko ſein Be= Schulze beim Art.=Dep. in Mainz, zum Art.=Dep in
150 Jahre Berliner Porzellan, die europäiſche Porzellankunſt überhaupt geſchaffen; ihr
gebührt der Ruhm, die ſchönſten Geſchirr=Dekorationen
Jubiläums=Ausſtellung im Kunſtgewerbe= hervorgebracht zu haben, und man muß dem langjährigen bereits zum Klaſſizismus hinneigenden Figuren des
muſeum.
Leiter der Fabrik, Grieninger, zuſtimmen, wenn er in ſei=
** Die Ausſtellung von erleſenen Arbeiten der Ber= nem Bericht von 1771 die Blumenmalerei „die ſchönſte, Form, doch auch hier ſind es kalte Mythologien und
ber=
liner Porzellan=Manufaktur zu ihrem 150jährigen Jubi= die man jemals geſehen hat” nennt. Außerdem ſind den frü= zopfte Genrefzenen, die überwiegen. Die antikiſierelle
läum, die am Montag vom Kaiſer feierlich eröffnet wurde, hen Berliner Porzellanmalern Farben von einer
Süßig=
bietet einen Ueberblick über die Leiſtungen des altehrwür= keit, diskreten Feinheit und Harmonie gelungen, die ſich
digen Inſtituts, wie er in ſolcher Reichhaltigkeit und Fol=auf der Ausſtellung unvergeßlich einprägen.
gerichtigkeit noch nicht gegeben war. Die Berliner Manu=
Wie es Pflanzen gibt, die nur in einem beſtimmten
faktur, die einzige neben Meißen und Nymphenburg, die Boden gedeihen, ſo gibt es Künſte, die nur in einer
be=
ſich aus der Unzahl derartiger Anlagen in dem vom Por=ſtimmten Zeitatmoſphäre erblühen können. Für das
Por=
zellanfieber ergriffenen 18. Jahrhundert in die Gegenwart zellan war das Rokoko dieſe Epoche, und nur aus dieſer
hinübergerettet hat, iſt als eine der ſpäteſten Fabriken ans Gunſt des Milieus, aus dieſer unendlich verfeinerten Tra=
Licht getreten, allein hervorgeruſen durch den Willen des dition, die die Verliner Manuſaktur bei ihrer Gründung
großen Friedrich, der dies köſtliche Material des Rokoko ſogleich voll ausnutzen konnte, iſt die Herrlichkeit der erſten kuit=Büſten des 19. Jahrhunderts, der feierliche Ernſt
der=
über alles liebte, und hat als junger Nachfahr ſtets ein Arbeiten zu begreiſen. Gleich das erſte Serviee, das im
wenig im Schatten geſtanden. Dieſe Aſchenbrödelrolle Jahre der eigentlichen Gründung, der Uebernahme der
wirkt wohl auch heute noch in der Stimmung der Samm= Fabrik durch den König, 1763 für Friedrich den Großen
ler nach, die „Alt=Berlin” gegen das „vieux Saxe” von geſchaffen wurde iſt mit ſeinen „indianiſchen Muſtern”
Meißen, gegen die Wunder von Sèvres, gegen Höchſt und von erleſenſtem Farbenreiz, und das Tafelſervice, das ſchmacks, der feinſten handwerklichen Sicherheit war doche
Frankenthal offenſichtlich zurückſetzen. Mit Unrecht. Das dann um 1765 gearbeitet wurde, darf in der zarten Grazie endgültig vorbei. Man erkennt, wie wenig die
Epoche=
wird dieſe in ihrem hiſtoriſchen Teil überraſchend ſchöne ſeines Blumenmuſters zu den allerſchönſten Geſchirren ge=
Vorführung, die gerade in Sammlerkreiſen wie eine rechnet werden, die es überhaupt gibt. Um. 1770 erfährt
Offenbarung wirken dürſte, auf das Klarſte erweiſen. Die dann die Maſſe noch eine beſondere Verſeinerung, und die
Berliner Manufaktur hat zwar nie über einen genialen entzückendſten Farbenharmonien treten auf, die eine wun= ſchwere Vergoldung läßt kein zartes Weiß mehr durch=
Plaſtiker verfügen können, wie es die hinreißenden Mei= dervolle Eigenart der Berliner Erzeugniſſe ſind. Es ſind ſchimmern, und die entſetzliche Rokoko=Nachahmung nachs
ſter der Rokoko=Kleinplaſtik, ein Kändler, Melchior, Beyer jene Malereien in einem leuchtend reinen Roſenrot, in 1870 zeigt einen Tiefſtand, aus dem erſt die neueſten
Re=
u. a. waren; ſie iſt daher in der Beſeelung und Formung „des Königs Favorit=Farbe”. In der feinen Abſtimmung
ihrer Figuren mit Meißen, Frankenthal, Ludwigsburg weniger Farbentöne, in einem Grün und Grau Eiſenrotlingen wieder herauszuführen ſuchen.
nicht zu vergleichen. Dafür hat aber Alt=Berlin auf einem und Schwarz, zeigen die Maler ihre Meiſterſchaft. In der
Nummer 252.
Netz. Zum Feurw. Lt, beſördert der Obercſteuerm.
Lenſchow beim Art.=Dep. in Straßburg, unter
Verſetz=
ung zum Art.=Dep. in Mainz. Zu Oberlts. befördert:
die Lts.: Kienitz, Koch im Inf.=Regt. Kaiſer Wilhelm
(2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, Sieger im Inf.=Leib=Regt.
Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117. Zu Fähnrichen
befördert: die Unteroffiziere: Tellenbach im Inf.=
Leib=Regt. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117,
Du=
puis im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168, Maaß,
Heyne im Großh. Art.=Korps. 1. Großh. Heſſ. Feldart.=
Regt. Nr. 25, Hahn im 2. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt.
Nr. 61. Der Abſchied mit der geſetzlichen Penſion
und=
willigt: Ring, Hauptmann im Inf.=Regt. Prinz Carl.
(4 Großh. Heſſ.) Nr. 118. Der Abſchied mit der
geſetz=
lichen Penſion bewilligt: dem Major Frhrn. v.
Leh=
mann, Bats.=Komm. im 2. Lothring. Inf.=Regt. Nr. 131,
mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des
Leib=
garde=Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115. Der
Ab=
v. Bardeleben, Komm. des Landw.=Bez. Erbach, mit
der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des 6. Thüring
Rabenau (Ludwig) des Garde=Drag.=Regts. (1. Großhs
Heſſ.) Nr. 23 (Sprottau). Zu Lts. der Reſ. die Vizefelds
webel bezw. Vizewachtmeiſter: Natale (I Köln) des
Inf.=Leib=Regts. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117,
Martius (Bonn) des Leib=Drag.=Regts. (2. Großh
1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regts. Nr. 25, Hilsdorft
(I Frankfurt a. M.), Traub, Michaelſen (Wormsl
des Inf.=Regts. Prinz Carl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118
Verſetzt: Plate, Oberlt. der Reſ. des Großh. Heſſ. Train
Bats. Nr. 18 (Siegen), zu den Reſ.=Offizieren des Gardes
Train=Bats. Frhr. v. Wangenheim, Lt. der Gards
Landw. 2. Aufgebots der Feldart.=Schießſchule (II Darm
ſtadt), zum Oberlt. befördert. Im Sanitätskorps. Zunſt
Oberarzt befördert: der Aſſiſtenzarzt Dr. Barthold
ſtenzarzt befördert: der Unterarzt Schmidt beim
Leib=
garde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115. Zum Aſſt
ſtenzarzt befördert: der Unterarzt der Reſ. Dr. Pöllo
liche Perſonen. Als Gehilfinnen ſind bei den Poſtämtern (I Darmſtadt). Der Abſchied mit der Erlaubnis zum
Tragen ſeiner bisherigen Uniform bewilligt: dem Stabss
arzt der Landw. 1. Aufgebots Dr. Wehmer (I Darm
g. Strafkammer I. Unter der Anklage der verſuch
Stellen bei den Poſtämtern 3. Klaſſe allmählich auf etwa ten Erpreſſung hatten ſich geſtern der 28jährige
Fri=
ſeur und Taglöhner Julius Hermann Robert Ody und
ſeine 29jährige Ehefrau Käthe, beide von hier, vor den
Strafkammer zu verantworten. Die Ehefrau hatte ſich auf
die weiblichen Kräfte beſonders für die Telephonie eignen, ſchäftsinhaber ſollte hierbei nach den Angaben der Fra
ihr unſittliche Anträge geſtellt haben. Dies benutzten nun
ſeiner Wohnung aufzuſuchen, um für dieſe angebliche Bes
tern geteilt wird. Seitens der Militäranwärter macht Erfolg hatten, ging Ody mit der Drohung vor, er werde
zum Revier gehen, um ihn verhaften zu laſſen. Mit meils
würdiger Offenheit verlangte er denn auch vom Reviera
kommiſſar die ſofortige Verhaftung wegen Beleidigung ſeis
Barſumme verlangt, was aber abgelehnt worden ſei. Auf
Veranlaſſung des angeblichen Beleidigers hatten ſich nun
die Eheleute Ody wegen gemeinſchaftlichen Erpreſſung
verſuches zu verantworten. Der Angeklagte bezeugte dil
Gericht derart ſeine Nichtachtung, daß er nicht rechtzeil
zum Termin erſchien und während der Vernehmung ſein
Ehefrau ein Brötchen aus der Taſche nahm und dies mit
großer Seelenruhe zu verzehren begann, jedenfalls un
damit ſein reines Gewiſſen zu bekunden. Das Gericht
nahm den Angeklagten auf der Stelle wegen Ungeb
vor Gericht in eine Geldſtrafe von 10 Mark event. 3 Tageſt.
Haft. Die Beweisaufnahme ergab, daß die Angeklagten
auch nicht den geringſten Grund zu ihrer Erpreſſung hal
ten. Das Gericht verurteilte den Ehemann Ody zu ſech
Wochen und die Ehefrau zu zwei Wochen Gefän
nis. — Der wegen des gleichen Verbrechens ſchon
erheb=
lich vorbeſtrafte Taglöhner Rudolf Karl Kowalski von
Wittmannsdorf wurde wegen eines in der Gemarkung
Lampertheim verübten Verbrechens nach § 176,3
Strafgeſetzbuches zu einem Jahr zwei Monaten
Der 50jährige Maurer Valentin Fröderk von Lamperit
heim hatte als Diener des Kohlenkonſumvereins der
Leſe=
halle in Lampertheim die Berechtigung, Quittungen über
erhaltene Beträge auszuſtellen. Er betätigte auch Auss
zahlungen. 1912 ſtellte ſich heraus, daß in dem
Rückſtands=
verzeichnis etwa 3000 Mark als rückſtändig bezeichnet wors
Armee, der Charakter als Oberſtleutnant verliehen. Vom den waren, während die von Frödert ausgeſtellten Quff
tungen bewieſen, daß Zahlung bereits geleiſtet war. Flll
dert hatte ſich deshalb geſtern wegen Untreue vor hil
hieſigen Strafkammer zu verantworten. Er geſteht zu, dl
er etwa 300 Mark aus der Kohlenkaſſe in Wirtshäufen
durchgebracht habe, 600 Mark habe er ebenfalls ausdel
Kaſſe entnommen, um ein aufgenommenes Darlehen
Mark für ſich gebraucht zu haben. In der Vorunterſuchung
hatte er angegeben, daß er am Anfang ſeiner Dienſtzeit bei
anderen Gebiete das Vollendetſte erreicht, was vielleicht Plaſtik freilich macht ſich der Einfluß der wenig
bedeu=
tenden franzöſiſchen Bildhauer mit denen ſich Friedrich
begnügen mußte, ziemlich ungünſtig bemerkbarz erſt die
Modelleurs Wilhelm Chriſtian Meyer zeigen eine reinere
Richtung, die im Empire zum Siege gelangte, hat im
Ber=
liner Porzellan viele Jahrzehnte hindurch Geſtaltung und
Dekoration beſtimmt, und der Schönheitsſinn Schinkels
war es, der auf die feinſten dieſer Werke befruchtend
wirkte. Daneben kommt ein kräftiger Realismus,
beſon=
ders in den trefflichen Porträtdarſtellungen, zum Ausdruck,
der aus Schadows tüchtiger Sachlichkeit ſein Beſtes erhiekt.
Viel Anmutiges und Reizvolles begegnet uns noch in:
den vergoldeten Mundtaſſen, den großen Vaſen, den Bis==
Freiheitskriege taucht auf in dem ſchönen Service mit dem=
Eiſernen Kreuz: liebenswürdiges Viedermeiertum lebt
in=
den luſtigen Bildchen, mit denen Teller und Schüſſeln
be=
malt ſind. Aber die Blütezeit eines vollendeten
Ge=
im Geiſt des Porzellans zu geſtalten vermag, wenn manz
die rieſigen Formate, die plumpe Größe betrachtet,
die=
dem Weſen der zierlichen Kleinplaſtik Hohn ſpricht. Dies
formverſuche die Manufaktur mit noch zweifelhaftem Ge=
Dr. P. L.
Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 3.
der Leſehale im Jahre 19n ein Manlo von 60 Mark f ranbende Rüickſragen erſpart bleilben. Es wird daher den ſfiuligen Aufgaben in wirtſchaftlicher und ſohialer
Be=
hatte, das er ſich nicht erklären könne. In der geſtrigen Korporationen und Handwerkern empfohlen, dieſe Punkte ziehung voll und ganz zu erfüllen. Vor allem ergeht an
Verhandlung konnte er ſich nicht mehr darauf beſinnen. genau zu beachten und zur Beſſerung der Verhältniſſe auf die Dienſtherrſchaften und Arbeitgeber die dringende
Der Verein hat etwa 1800 Mitglieder, trotzdem hat Frödert dem Gebiete des Submiſſionsweſens dadurch beizutragen, Bitte die Tätigkeit des unter ſtädtiſcher Führung
ſtehen=
die Geſchäfte äußerſt nachläſſig geführt, anſcheinend hatte daß ſie ſich rechtzeitig um die ausgeſchrie= den, ſtreng unparteiiſch verwalteten Arbeitsamts rege in
er überhaupt keine Ueberſicht über Einnahme und Ausgabe. benen Arbeiten und nötigen Unterlagen Anſpruch zu nehmen, namentlich auch offene Stellen nicht
Bereits 1911 fehlten 1000 Mark, die von Frödert durch ein kümmern. Hat der Handwerker in dieſer Hinſicht nichts gleichzeitig noch bei anderen Bureaus anzumelden, damit
Darlehen gedeckt wurden. Sachverſtändiger Bücherreviſor verſäumt, dann wird auch die Unterſtützung ſeiner In= der nachteiligen Zerſplitterung vorgebeugt und eine größt=
Weigandt ſtellte feſt, daß ein Manko von 13000 Mark, nicht tereſſenvertretung leichter und von größerem Erfolge be= mögliche Ueberſicht des Arbeitsmarktes gewonnen
wer=
nur von 3000 M., vorhanden war. vorausgeſetzt, daß das gleitet ſein. Die Submiſſionsſtelle der Handwerkskammer den kann. Näheres über die Einrichtung, die für das
vorliegende Material richtig iſt. Eine genaue Feſtſtellung ſteht den Handwerkern jederzeit mit Rat und Tat zur Ver= Wirtſchaftsleben der Stadt und ihrer Umgebung von hoher
iſt nicht möglich, da nicht nachgeprüft worden ſei, wieviel fügung.
Bedeutung iſt, wird demnächſt in ausführlicher Weiſe be=
Rückſtände ſind, und manche Belege nicht mehr vorhanden
Vom Großh. Hoftheater. Die heutige Vorſtellung kannt gegeben.
ſind. In der letzten Zeit ſagte Frödert mehrmals, wenn Die fünf Frankfurter”, die im B=Abonnement bei kleinen
* Die Freie literariſch=künſtleriſche Geſellſchaft
Darm=
er Geld auszahlen ſollte: Es wird nichts mehr ausgezahlt, Preiſen ſtattfindet, beginnt um 7½ Uhr. Morgen gelangi ſtadt veranſtaltete einen ſehr gut beſuchten
Büchner=
es kommt jetzt alles in den Reſervefonds. Der Angeklagte die neue Operette Der lachende Ehemann”, die bei der Abend im Mathildenhöhſgal”. Der Großneffe des
gibt auf wiederholten Vorhalt immer nur die Antwort, er Erſtaufführung am Sonntag einen großen Heiterkeitserfolg Dichters, Herr Dr. Anton Büchner=Gießen hielt einen
wiſſe nicht, wohin das Geld gekommen ſei. Nachträglich errang, zur erſten Wiederholung für den Buchſtaben (3
ſtellte ſich das Defizit auf 5—6000 Mark. Das Gericht er= Die Vorſtellung beginnt um 7½ Uhr. Für Freitag iſt eine Vortrag, in dem er darauf hinwies, daß Büchner ein
lannte nach dem Antrag des Staatsanwalt auf drei Mo= Wiederholung der erfolgreichen Schwankneuheit „Die ſpa= Heimiſcher nach Herkunft, Charakter und Schickſal, doch ein
nate Gefängnis.
niſche Fliege” im D=Abonnement angeſetzt. Samstag ge= Fremder bei uns ſei. Die wenigſten wüßten von ihm
D Bahnamtliche An= und Abfuhr von Stückgütern. langt bei aufgehobenem Abonnement als Volksvorſtellung mehr, als daß er ein wüſtes Revolutionsdrama geſchrie=
Um dem geſchäftstreibenden Publikum und den Privat= zu ermäßigten Preiſen Lehärs Operette Die luſtige ben habe und dann jung geſtorben ſei. Daran iſt die brave,
leuten die Aufgabe von Fracht= und Eilſtückgutſendungen Witwe” zur Auführung. Der Vorverkauf für dieſe Vor=bürgerliche Literaturgeſchichte ſchuld, die an Büchner
zu erleichtern, beſtehen bei der Staatseiſenbahnverwaltung ſtellung findet bis einſchließlich Freitag im Verkehrs= gern vorübergeht, ihn als Verfaſſer von „Dantons Tod”
überall da, wo bahnamtliche Rollfuhrleute beſtellt ſind, fol= bureau ſtatt, am Tage der Vorſtellung erfolgt die Ausgabe und Freund Gutzkows abtut, und wohl gar den Kreiſen
gende Einrichtungen: Die täglich mehrmals den Beſtell= der noch vorhandenen Karten an der Tageskaſſe des Hof= Jungdeutſchlands zuzählt, von denen Büchner ſelbſt nichts
bezirk durchfahrenden bahnamtlichen Rollfuhren nehmen theaters. Sonntag erſcheint Puccinis „La Boheme” voll= wiſſen wollte Langſam mehrt ſich erſt jetzt die Zahl derer,
jederzeit Stückgüter zur Ablieferung bei der Güterabfer= kommen neu einſtudiert.
die zu dem Dichter den Weg zurückfinden. Der
Naturalis=
tigung an. Die vormittags dem Rollfuhrunternehmer ab=
Auszeichnungen. Herr Dr.=Ing. Heyd hier erhielt mus hat in Büchner ſeinen geiſtigen Befruchter.
Haupt=
gelieferten Güter werden in der Hauptſache ſchon bis zum auf der Ausſtellung in Leipzig für wiſſenſchaft= mann und Eulenberg ſtehen auf ſeinen Schultern. Heute
Abend oder in der folgenden Nacht mit der Eiſenbahn ab=liche Leiſtungen die goldene Medaille.
ſind tauſend Hände am Werk, dieſes Dichters Weſen
auf=
tollen; die nachmittags übergebenen Güter werden zum
Auf der Internationalen Baufachausſtellung in zuklären. Jedem zeigt er ein anderes Geſicht. Er ſtarb
Teil auch noch nachts, jedenfalls aber am folgenden Tage Leipzig wurde der Staatspreis des Großher=vor der vollen Reife. Auch ſeine Werke hatten keine Zeit,
abgehen. Da nun die bahnamtlichen Rollfuhrwerke täg=zogtums Heſſen der Verlagsanſtalt Alexander auszureifen. Sein Lebensweg iſt zerhackt; über die Riſſe
lich nicht jeden Punkt ihres Bezirks berühren, iſt dem Koch in Darmſtadt zuerkannt.
ſind wir genötigt, die Brücken der Kombination zu bauen.
Publikum die Anmeldung für die Abholung der Güter
Auf der Internationalen Baufach=Ausſtellung in Von der Vielſeitigkeit Büchners zeugt, daß er das größte
durch den Rollfuhrmann möglichſt erleichtert. Sie kann Leipzig wurde der von Profeſſor Albin Müller=Darm= politiſche Genie ſeiner Zeit genannt wurde daß ſein
kründlich oder telephoniſch bei der Güterabfertigung ſelbſt ſtadt entworfene von der Sächſiſchen Serpentinſteingeſell= Bruder glaubte, Büchner hätte als Naturwiſſenſchaftler,
erfolgen. Beſonders bequem iſt in den großen, weitaus= ſchaft in Zöblitz in Serpentinſtein ausgeführte Raum wenn er länger gelebt hätte, jedenfalls die Bedeutung
gedehnten Städten die Anmeldung durch eigens zu dieſem mit der höchſten ſächſiſchen Auszeichnung, Darwins erlangt, daß Literarhiſtoriker in ſeinem frühen
hweck hergeſtellte Poſtkarten, welche an allen Fahrkarten=, dem Königlich Sächſiſchen Staatspreis, prämiert.
Tod einen größeren Verluſt zu beklagen zu haben glaub=
G epäck=, Güter= und Eilgutabfertigungen, ſowie den Aus=
Führungen im Landesmuſeum. Wir ſind in der ten, als in Schiller, als er auf der Höhe ſeines Lebens
kunftsbureaus unentgeltlich dem Publikum abgegeben wer= Lage, der Oeffentlichkeit von einem erfreulichen Anerbie= ſtarb. — Nach dem Vortrag las Herr Stiefenhofen
den. Dieſe Karten ſind unfrankiert in den Poſtbrief= ten der Muſeumsverwaltung Kenntnis zu geben. Die wif= vom Stadttheater Aſchaffenburg die letzten Kapitel des
kiſten zu werfen. Die ankommenden Güter werden den ſenſchaftlichen Beamten der Kunſt= und hiſtoriſchen Samm= Novellenfragments „Lenz” vor, das aus tiefſtem Verſtehen
Empfängern durch den bahnamtlichen Rollfuhrmann in
lungen ſind bereit, während der kommenden Winter=heraus die beſte Novelle unſerer Zeit genannt wurde.
der Weiſe zugeſtellt, daß die dem Rollfuhrmann von der monate jeden zweiten Sonntag, vormittags von 8¾ bis Sie ſchildert das Leben des unglücklichen Stürmers und
Güterabfertigung übergebenen Eilgüter innerhalb vier
934 Uhr, Führungen zu veranſtalten, deren Teilnehmer= Drängers und Jugendfreundes Goethes.
E tunden nach der Uebernahme, die ihm am Vormittag bis
* Wiederholung der Jahrhundertfeier. Die Nachfrage
8 Uhr übergebenen Frachtſtückgüter bis ſpäteſtens 3 Uhr zahl im Intereſſe der Sache höchſtens 20 betragen ſoll.
Die Führungen ſind unentgeltlich und in erſter Linie für nach Karten zur geſtrigen Feier war eine derartig große,
nachmittags und die ihm am Nachmittag bis 3 Uhr
über=
gebenen Frachtſtückgüter noch am gleichen Tage den Emp= ſolche gedacht, die Werktags durch Berufspflichten verhin= daß ſich der Ausſchuß veranlaßt ſieht, noch eine weitere
fuingern ausgeliefert werden. Die Gebührenſätze für die dert ſind, das Muſeum zu beſuchen. Nicht eine ober=Veranſtaltung abzuhalten, die morgen, Donnerstag,
flächliche Kenntnis der ganzen, weitverzweigten Be= abends 8½ Uhr, in der Turnhalle am Woogsplatz ſtatt=
Am= und Abfuhr ſind ſowohl aus dem Gebührentarif, den
der Rollfuhrmann bei Ausübung des Rollgeſchäftes ſtets ſtände der Kunſt= und hiſtoriſchen Sammlungen, ſondern finden wird. Das Programm wird in der Hauptſache
das=
hei ſich zu führen und auf Verlangen vorzuzeigen hat, als Verſtändnis für einzelne beſonders wichtige Gruppen jenige von der geſtrigen Feier ſein. Karten kommen von
anch bei der Eilgut= und Güterabfertigung zu erfahren, werden dieſe Führungen zu vermitteln ſuchen, ohne dabei heute, nachmittag 4 Uhr ab, bei Herrn Kaufmann J. H.
Aus dem im Adreßbuch der Stadt Darmſtadt, Seite 44 und höhere Schulkenntniſſe vorauszuſetzen. Der Darmſtädter Möſer. Ecke Ruths= und Pankratiusſtraße, Kaufmann
., veröffentlichten Eiſenbahnbericht (5. Abſchnitt des An= Verein für Verbreitung von Volksbildung, der bereits Mplius, Heerdweg 2 bei dem Hausmeiſter der
Turnge=
vor vielen Jahren, als die Sammlungen noch im
Reſi=
hungs) iſt weiteres zu erſehen.
denzſchloß aufgeſtellt waren Muſeumsführungen veran= meinde und im Saalbau zur Ausgabe.
Errichtung einer Submiſſionsſtelle bei der Hand=
* Jahrhundertfeier des Evangeliſchen Bundes.
Nach=
werkskammer zu Darmſtadt. Die Submiſſionsſtelle der laßt hat, hat ſich bereit erklärt, die Koſten zu tragen, die
Kanndwerkskammer iſt nunmehr in Tätigkeit getreten. Wur= durch die Aufſicht während der Führungen entſtehen, und dem die ſtädtiſchen Feiern vorüber ſind, tritt der
Evan=
den ſeither ſchon von der Kammer die einſchlägigen Ar= die zum Eintritt erforderlichen Karten auszugeben; die geliſche Bund auf den Plan, um auch ſeinerſeits das
briten wahrgenommen, ſo ſoll für die Folge auf dieſem Karten ſind im Verkehrsbureau auf dem Ernſt=Ludwigs= Gedächtnis an Deutſchlands große Zeit vor hundert Jah=
Platz von Donnerstag bis Samstag ½1 Uhr vor jeder ren feſtlich zu begehen. Der Evangeliſche Bund iſt von
Ggebiete eine noch intenſivere Tätigkeit entfaltet werden. Führung abzuholen. Der Gegenſtand der Führung wird jeher ein guter Patriot geweſen, der an dem Wohl und
Iinsbeſondere gilt es, die Vertretung und
in den Tagesblättern vorher bekannt gegeben. Beginn Wehe des deutſchen Volkes und Vaterlands den regſten
Verbreitung einheitlicher und geſunder Sonntag, den 26. Oktober: Führung durch die prähiſto= Anteil genommen hat. So kann und will er auch die Er=
Grundſätze auf dem Gebiete des
Ver= riſche Schauſammlung.
innerung an jene große Zeit nicht ſpurlos an ſich
vorüber=
kebungsweſens herbeizuführen. Weitere
Organiſation der Arbeitsvermittlung in Darmſtadt. ziehen laſſen. Er hat für ſeine Feſtfeier den 2. November
Anfgaben ſind: die Unterſtützung von Angeboten bei
grö=
ziren Vergebungen, ſoweit hierzu nach den bereits mehr= Eine Verſammlung von Vetretern und Vertreterinnen der auserſehen, den Tag, an welchem die Kirche ihr
Refor=
afh veröffentlichten Leitſätzen Veranlaſſung vorliegt; die intereſſierten Behörden, Korporationen und Vereine voll= mationsfeſt feiert. Nach einer Feſtanſprache des
Unterſuchung von Beſchwerden und Abſtellung etwaiger zog am 20. ds. Mts, unter dem Vorſitz des Bürgermeiſters Herrn Pfarrer Marx=Darmſtadt, welche der Bedeutung
wüßſtände; die Vertretung berechtigter Forderungen ge= Mueller und in Anweſenheit eines Vertreters der Großh. des Tags gerecht wird, ſoll ein Feſtſpiel aufgeführt
vierblicher Korporationen bei den maßgebenden Behörden Regierung die Gründung des Verbandes zur Pflege des werden, das uns in zwei packenden Bildern „Deutſch=
und dergl Selbſtredend muß zunächſt ſich bemüht werden Arbeitsnachweiſes in Darmſtadt. Der in eingehenden lands Erwachen 1813” vor Augen führt. Der erſte Akt
be; den Reichs=, ſtaatlichen und ſtädtiſchen Verwaltungen Vorverhandlungen zuſtande gekommene Satzungsentwurf dieſes Feſtſpiels, genommen aus dem größeren Feſtſpiel
Eimfluß zu gewinnen, doch iſt auch hierfür ſtets die Mit= fand einſtimmige Annahme. Das Arbeitsamt, „Für Freiheit und Vaterland” des Leipziger Pfarrers D.
lfe der Handwerkskorporationen und dem auch die Aufgaben einer Hauptausgleichſtelle der Pro= Paul Kayſer, verſetzt uns nach Breslau, von wo
Preu=
handwerker erforderlich. In erſter Linie iſt notwen= vinz Starkenburg zufallen, wird ſeine Tätigkeit voraus= ßens Erhebung ausgegangen iſt und der König Friedrich
hin, daß die Stelle jederzeit rechtzeitig von ſolchen Ange= ſichtlich am 1. Januar 1914 in vollem Umfange aufnehmen Wilhelm III, ſeinen denkwürdigen „Aufruf an mein Volk”
ecen, die wirkſam unterſtützt werden ſollen, Kenntnis können. Die Organiſation umſaßt alle wichtigen Arbeits= erlaſſen hat. Der zweite Akt, genommen aus dem
Feſt=
rwält. Weiter muß darauf geſehen werden daß Be= vermittelungsſtellen in der Stadt. Möge die Einrichtung ſpiel „1813‟ unſeres heſſiſchen Landsmanns, Herrn Pfarrer
cwerden jederzeit in ſachlicher Form und möglichſt mit vom Vertrauen aller Kreiſe der Bevölkerung getragen Briegleb aus Groß=Umſtadt, ſpielt am Abend der Leipziger
Unterlagen verſehen vorgebracht werden, damit zeit= werden, damit es ihr gelingt, ihre wichtigen und mannig= Schlacht. Die Vorbereitungen zu dem Feſtſpiel, deſſen
im Innern des Unterſeebootes untergebrachten Motor in walze zur Entfernung von Niederſchlag und Schmutz auf
Umdrehung geſetzt. Das Eigentümliche der Vorrichtung den Fenſterſcheiben.
Feuilleton.
beſteht nun darin, daß die Bewegungen des Motors durch
B. Eine Kinoſchauſpielerin von einem Leoparden an=
C.K Die Eroberung der Univerſität durch die japa= eine Art Morſehebel beherrſcht werden und nach Wunſch
iſche Frau. Die japaniſchen Frauen haben in ihrem jederzeit unterbrochen werden können. Drückt man auf gefallen. Die Suche nach ſenſationellen und aufregenden
Kinodramen hat in Turin, wie ſchon gemeldet, bei einer
Breben nach Bildung einen Sieg errungen, der im gan=den Hebel, den „Taſter” ſo beginnt der Motor ſofort zu
von der Savoia Film=Geſellſchaft veranſtalteten Aufnahme
Lande das größte Auffehen hervorruſt: drei Japa=arbeiten, das Rad dreht ſich und wirkt auf die Saite
ähn=
erinnen haben von der Regierung die Erlaubnis erhal= lich, wie ein Bogen auf die Saite der Geige. Der Rumpf zu einer blutigen Szene geführt, die die italieniſche
kr., an der kaiſerlichen Tohoku=Univerſität in Sendai zu des Unterſeebootes übernimmt dabei die Rolle des Reſo= Oeffentlichkeit lebhaft erregt, denn das Opfer des
auf=
regenden Vorfalles wurde eine in Italien ſehr bekannte
uvieren. Damit hat die erſte Hochſchule im Lande des nanzbodens. Beim Signaliſieren wird der Taſter nicht Schauſpielerin und Kinodarſtellerin, die Adriana Coſta=
Mikado den Frauen ihre Pforten geöffnet, und die Re= anders behandelt wie bei einem gewöhnlichen
Telegraphie=
magna. Der Film ſollte in der letzten Szene ſchildern,
ierung gibt ſelbſt in einem Erlaß zu, daß ihnen von nun apparat, die Länge, die Kürze und die Abſtände der
her=
wie die Heldin von einem liebeswahnſinnigen
Marine=
in auch die anderen kaiſerlichen Univerſitäten zugänglich vorgebrachten Töne ſind das überſeeiſche Morſealphabet. offizier mit Anträgen verfolgt wird, die ſich zu
Drohun=
him werden. „Es gibt in den Univerſitätsgeſetzen” ſo Die Praxis hat gezeigt, daß es möglich iſt, im unter= gen und zu dem Verſuche von Gewalttätigkeiten ſteigern.
leißt es da, „keine Stelle, die den Frauen die Aufnahmeſeeiſchen Signaldienſt auf dieſe Weiſe Meldungen mit
Im kritiſchen Moment erſcheint im Zimmer der Heldin,
idie Univerſität verwehre, aber nach den konventionellen einer Geſchwindigkeit von durchſchnittlich acht Worten in die in ihrem Privatleben Tierbändigerin iſt, ihr Leopard;
ſrſſchauungen war das Vorrecht bisher auf die Männer der Minute weiterzugeben. Der Empfangsapparat beſteht entſetzt ergreift der Offizier die Flucht, die Heldin iſt
ge=
leicchränkt. Dieſer Brauch iſt nun durch die Nordoſt=Uni= aus einem gewöhnlichen Telephonhörer, der ebenfalls rettet und zum Schluß liebkoſt ſie dankbar ihren
Leopar=
eiſität von Sendai aufgehoben und die anderen Univer= unter Waſſer angeordnet iſt und durch Iſolierungsdrähte den Man verſprach ſich einen Erfolg und ſcheute keine
ſtäten ſind verpflichtet, dieſem Beiſpiele zu folgen.‟ Daß nicht nur mit anderen Unterſeebooten, ſondern auch mit Koſten; und ſo hatte man zur Aufführung auch einen
5gelang, den Frauen dieſen bereits ſo lange erſehnten Landſtationen verbunden werden kann. Es hat ſich ge= wirklichen Leoparden beſchafft, der unter der Aufſicht
ſei=
ſuggang zu den höchſten Bildungsmöglichkeiten Japans zu zeigt, daß die Tonſchwingungen unter Waſſer bis auf nes Bändigers, des Schweizers Piper als vierbeiniger
ewähren, iſt das Verdienſt des neuen Präſidenten der Entfernungen von 8 Kilometern mit aller wünſchenswerten Kinoſchauſpieler debutieren ſollte. Die Vorſtellung verlief
Unsverſität von Kioto, Sawayanagi, der früher Präſident Deutlichkeit aufgenommen werden können; die Ingenieure
ohne Zwiſchenfall, die Schauſpielerin, die durch ihren
Be=
ler Univerſität von Sendai war. Er iſt ein ganz moder= des amerikaniſchen Marineminiſteriums vertreten die An= ruf an gefährliche Situationen gewohnt ſein mochte, zeigte
Pädagoge, der für das Frauenſtudium energiſch ein= ſicht, daß durch eine weitere Vervollkommnung der
Vor=
keinerlei Angſt, aber als ſie ſich im Schlußbild der Beſtie
ſilt. Er ſetzte durch, daß Frauen, die ihr Lehrerinnen= richtung auch Meldungen auf viel größere Entfernungen näherte, merkte der hinter den Kuliſten ſtehende Bändiger
karnen beſtanden haben, auch das damit verbundene Recht unter Waſſer abgegeben und aufgenommen werden kön= bereits, daß das Tier nervös zu werden begann. Die
r Beſuches der Univerſität wirklich ausüben dürfen und nen. Der Erfinder der eigenartigen Vorrichtung iſt ein Coſtamagna kniete neben der Beſtie nieder. legte ihre Hand
n männlichen Studenten gleichgeſtellt werden.
Oeſterreicher, Chriſtian Berger, der urſprünglich ſein auf den Kopf und murmelte noch: „Welch prachtvolles
Syſtem der öſterreichiſchen Regierung angeboten hatte; Tier‟ Dann näherte ſie, wie die Rolle das vorſah, ihren
— Die „unterſeeiſche Geige‟. Ueber einen neuen, allein die öſterreichiſche Marineverwaltung nahm die Sache
g nartigen Aparat, der bei den Unterſeebooten der ame= nicht ſonderlich ernſt, und ſo wandte ſich der Erfinder an Kopf dem des Leoparden: das war der beabſichtigte
Schlußeffekt. Aber die Nähe der Fremden, die zudem ein
kaniſchen Marine eingeführt iſt und der Verſtändigung
Boote untereinander und mit der Küſte dienen ſoll, die amerikaniſche Regierung, die alsbald Verſuche anſtellen weitausgeſchnittenes Geſellſchaftskleid trug, elektriſierte
Nacht der Sientifie American einige intereſſante Mittei=ließ. Dabei zeigte ſich, daß die Erfindung in der Tat die Beſtie: plötzlich richtete ſie ſich auf, ſtreckte mit einem
Lgen. Die Vorrichtung beruht auf dem gleichen Grund= nützliche Dienſte zu leiſten vermag, und die Folge davon furchtbaren Tatzenhieb auf den Kopf ihres Opfers die
irtz, das beim Geigenbau maßgebend iſt, und dadurch er= war, daß die amerikaniſchen Unterſeeboote mit der „unter= Schauſpielerin zu Boden, fiel über die Unglückliche her
und riß ihr die Kleider vom Körper. Es war eine
entſetz=
färtt ſich auch der eigenartige Name, den der Apparat er=ſeeiſchen Geige” ausgerüſtet wurden.
BB Prinz Heinrich als Erfinder. Eine Erfindung liche Szene, der Geruch des Blutes entfeſſelte die Wut des
ſilt en hat, er wird die „unterſeeiſche Geige” genannt.
us: dem Rumpfe des Unterſeebootes ragen ewei kurze des Prinzen Heinrich von Preußen liegt gegenwärtig dem Leoparden, in ſein zorniges Fauchen und Brüllen miſchten
ſtalhlarme empor, deren Ausläufer durch eine Saite und Kaiſerlichen Patentamt zur Begutachtung und Patent= ſich die Hilferufe der unglücklichen Frau, die, über und
am kann beinahe ſagen, durch eine Klavierſaite, mitein= erteilung vor. Es handelt ſich um einen Fenſterreiniger über mit Wunden bedeckt und wohl für ihr ganzes Leben
ner verbunden ſind. Dieſe Saite ſteht in Berührung für Autos, und zwar als Ergänzung zu einem Patent, entſtellt, erſt nach einem harten Kampf durch den Bändiger
ſit dem äußeren Rande eines Rades, das durch ſeine das dem Prinzen bereits vor etwa ſechs Wochen erteilt dem Raubtier entriſſen werden konnte. Und während
die=
rehhung die Saite in Schwingungen verſetzt und damit worden iſt. Die Erfindung beſteht in der Hauptſache aus ſer ganzen Szene ſtand der Operateur an ſeinem
kinemato=
nen Ton hervorruft, Das Rad wird durch einen kleinen, einer Ucförmig gebogenen Feder mit Rädchen und Gummi= graphiſchen Apparate und kurbelte unverdroſſen. .. .
Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 4.
Regie in kedenswitrdige Weiſe derr Reoſor Enders ſWasner uſw., wieder an verſchiedenen Darbeungenf dieſer Stele der wärmſte Dant ausgeſprochen. Gerne
übernommen hat, ſind in vollem Gang und iſt zu hoffen, beteiligen wird. Für gute Muſik iſt gleichfalls Sorge genüge ich ſerner der Pflicht, die Namen derienigen
Stu=
dierenden zu verkündigen, welchen in den letzten Jahren
daß auch dieſe Feier des hieſigen Zweigvereins des Evan= getragen. (Näheres ſiehe Anzeige.)
geliſchen Bundes, getragen von der Begeiſterung der Mit=
* Eine Uebung der Freiwilligen Feuerwehr Darm= beſondere
Auszeichnungen
wirkenden und der Zuhörer, einen erhebenden Verlauf ſtadt findet am 26. Oktober, vormittags 11 Uhr, an dem
nehmen und hinter den anderen Feiern nicht zurückſtehen ſtädtiſchen Lagerhaus in der Blumenthalſtraße ſtatt. Die gewährt werden konnten. Für die Löſung von
Preis=
wird. Es ſei noch bemerkt, daß zur Deckung der Unkoſten Uebung wird ſich in folgendem Rahmen abſpielen: 1. Auf=aufgaben wurden mit Preiſen bedacht folgende
Stu=
ein Eintrittsgeld erhoben wird. Die Aufführung findet ſtellung ſämtlicher Fahrzeuge und der Mannſchaften auf dierende aus der Abteilung für Architektur: Adolf Becker
in dem großen Feſtſaal der Turngemeinde am Woogsplatz dem Platze vor dem Lagerhaus 2. Beſichtigung der aus Bielefeld, Auguſt Härter aus Pirmaſens, Herm. Zoldy
ſtatt. Kartenverkauf in der Hof=Buchhandlung Joh. Waitz, Löſcheinrichtungen. 3. Brandangriff an dem Lager= aus Bukareſt, Heinr. Raiß aus Darmſtadt, Hans Soeder
Eliſabethenſtraße 16.
haus. 4. Vorbeimarſch von der Bismarckſtraße aus Berlin; von der Abteilung für Ingenieurweſen:
* Miſſionsausſtellung. Vom nächſten Samstag ab durch die Blumenthalſtraße, 5. Feſtakt im Schützen= Wilh. Hohns aus Opladen, Albert Höppener aus Reval,
wird für einige Tage in der freundlich zur Verfügung ge= hof, abends 8 Uhr. Der Brandauf gabe Peter Schuckmann aus Bechtheim; von der Abteilung für
ſtellten Ausſtellungshalle des Gewerbemuſeums eine inter= liegt folgende Idee zugrunde: In den Räumen des Lager=Elektrotechnik: Walter Buckſath aus Alzey, Kurt
Riemen=
eſſante Miſſionsausſtellung zu ſehen ſein, die von dem hauſes iſt Feuer entſtanden, das bis zu ſeiner Entdeckung ſchneider aus Burg, Eduard Welter aus Stolberg; von
Allgem. ev.=prot. Miſſionsverein, der am nächſten Sonntag ſo wütete, daß bereits der mittlere Teil des Daches in der Abteilung für Chemie: Alb. Wehrung aus
Kutzen=
ſein Jahresfeſt hier feiert, veranſtaltet wird. Entſprechend Flammen ſteht. Ein Vordringen in das Innere des Ge= hauſen; von der Allgemeinen Abteilung: Guſtav
Marko=
dem Miſſionsgebiet, das der genannte Verein bearbeitet, bäudes iſt nicht mehr möglich, es muß zur Bekämpfung witz aus Oppenheim.
wird die Ausſtellung eine große Anzahl chineſiſcher und des Feuers der Angriff von Außen geſchehen. Bei Ankunft
Die beiden Preiſe nebſt Erinnerungsplakette aus der
japaniſcher Gegenſtände zeigen, die auch in etnographiſcher der Feuerwache zeigen ſich an einem Fenſter des 3. Ober=
Mueller=Alewyn=Stiftung
und kunſtgewerblicher Hinſicht viel Intereſſantes darbieten. geſchoſſe noch Perſonen, die Hilfe erwarten; dieſelben
Die Ausſtellung, die kürzlich auch in Braunſchweig und werden unter Gebrauch des Sprungtuches in Sicherheit für die beſten Ergebniſſe bei der Diplomprüfung fielen
Straßburg gezeigt wurde hat dort Taufende von Be= gebracht. Es wird danach mit einer Schlauchleitung über im vorigen Jahre an die Herren Johannes
ſuchern angelockt und wird gewiß auch in Darmſtadt ein die Drehleiter nach dem Dache und mit einer Schlauch= Meyer, ſtud. El., aus Straßburg und Ludwig Jung
intereſſiertes Publikum finden. Zur Deckung der Unkoſten leitung über die Anlegeleiter nach dem Inneren der An=ſtud. d. Maſchb., Darmſtadt. Das diesjährige
wird ein kleines Eintrittsgeld von 20 Pfg. erhoben wer= griff eingeleitet. Die inzwiſchen herbeigeeufenen Züge Ergebnis habe ich die Freude heute mitteilen zu
dür=
den. Sachgemäße Erklärungen werden den Beſuchern ge= beteiligen ſich wie folgt an den Löſcharbeiten: Der 3.=Zug fen. Die Auswahl war diesmal nicht leicht, da in der
geben. Näheres iſt aus den demnächſtigen Anzeigen zu mit zwei Schlauchleitungen über die Maſchinen= und An= elektrotechniſchen Abteilung mehrere Kandidaten
hervor=
erſehen.
legleiter an der Nordſeite des Baues. Der 1. Zug mit ragende Leiſtungen in den Prüfungen bewieſen hatten
* Der Bund des ärztlichen Hilfsperſonals Deutſchlands zwei Schlauchleitungen über die Maſchinen= und Anleg= Es wurden zuerkannt: 1. Preis von 1000 Mark dem
hatte eine öffentliche Verſammlung zwecks Gründung eines keiter an der Südfeite des Baues. Der 2. Zug nimmt Student der Architektur Dipl.=Ing. Erich Reinecke aus
Vereins im Hotel „Darmſtädter Hoft einberufen, in derAuftellung mit der Maſchinen= und Anlegleiter an dem Stetin, ein Preis von 500 Mark dem früheren Studenten
der Bundesvorſitzende, Herr Karl Wolter=Berlin, über nördlichen Giebel unter Gebrauchnahme von zwei der Elektrotechnik Dipl.=Ing. Lars Derg aus Stiell
Zweck und Ziele des Bundes reierierte. Vertreter der Schlauchleitungen, Der 5. Zug macht einen Angriff mit in Norwegen. Außer dem Preis erhalten beide Herrenl
Sektionen Wiesbaden und Frankfurt a. M. genannten der Anlegleiter und einer Schlauchleitung an dem ſüd= die Stiſtungsplakette, die von Profeſſor Varneſis Mei
Bundes waren nebſt verſchiedenen Darmſtädter Kollegen lichen Ende des Baues. Durch den großen Vorrat an ſterhand nunmehr fertig vorliegt. Im Namen der Hoch=
und Kolleginnen anweſend. Der Bund erſtrebe vor allem Hafer, der in dem Gebäude lagert, findet das Feuer ſolche ſchule beglückwünſche ich die genannten Herren zu ihren
Verbeſſerung der wirtſchaftlichen Lage, Hebung des Nahrung daß nicht zu verhindern iſt, daß ſich der ganze wohlverdienten Anerkennung.
Von ihrem Rechte, die Würde eines Dr.=Ing. Ehren=
Standesanſehens, Errichtung einer Arbeitsvermittlungs= Dachſtuhl in Flammen ſtellt. Es wird danach mit zwei
ſtelle und Stellung des ärztlichen Hilfsperſonals unter die Schlauchleitungen von der Automobilſpritze an der Nord= halber zu verleihen, machte die Hochſchule vielfachGe
Reichsverſicherungsordnung, ſowie Aufſtellung einer geſetz= und Südſeite des Lagerhauſes vorgegangen und ſo das brauch. — Auch mehrere unſerer Kollegen wurden von
lichen Gebührentaxe für das geſamte ärztliche Hilfsper= Feuer nach der Mitte gedrängt und abgelöſcht. Es ſind den anderen Hochſchulen ausgezeichnet: Dem Geh Hofrall
Profeſſor Dr. Henneberg verlieh die Techniſche Hoch
ſonal. Am Schluſſe der ancegenden Verſammlung traten zum Schluß 11 Schlauchleitungen in Tätigkeit.
ſchule Braunſchweig, dem Geh. Baurat Profeſſor Pfark
die Anweſenden zu einem Verein zuſammen und wählten
* Adreßbuch. Der Druckbogen Nr. 2 des Adreß= die Techniſche Hochſchule Aachen die Würde eines Dr.=Ing
den Kollegen Hengſtermann zum proviſoriſchen Vorſitzenden, buches 1914, enthaltend Einwohnerregiſter — Berg= Ehrenhalber, während Geh. Oberbergrat Profeſſor
ebenſo Fräulein Knaup zur Schriftführerin und Fräulein heimer, Carolina, bis Calligaro, Peter, — liegt im Haupt=Lepſius von der Univerſität Athen zum Ehrendoktoll
Buchhold zur Kaſſierein Eine freiwilige Gabe zur meldebureau Hügelſtraße 31/33, Zimmer Nr. 13, während ernannt wurde — Mit beſonderer Genugtuung vereinigiel
Declung der erſten Portokoſten ergab die Summe von der Bureauſtunden (§ bis 12 Uhr vormittags und 2 bis ſich die Techniſche Hochſchule Darmſtadt mit den ſämtlichen
12.10 Mark. Die nächſte Verſammlung wird in einigen 6 Uhr nachmittags) bis zum 24. Oktober vormittags deutſchen Schweſternanſtalten, um Seiner Majeſtät dem
Tagen ſtattfinden, zu der die geſamten Kollegen und Kol= zur Einſichtnahme offen.
deutſchen Kaiſer bei ſeinem 25jährigen Jubiläum ihre
leginnen eingeladen werden.
dankbare Huldigung durch Erteilung der höchſten akaden
* Mozart=Verein. Der am nächſten Samstag, den
miſchen Ehrung auszudrücken. — Das gehobene Strebem=
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Reſidenz= welches in dieſer politiſch unruhevollen Zeit unſer ganzes
25. Oktober, im Saalbau ſtattfindende
Familien=
abend verſpricht nach den von der Kommiſſion getroffe= theater am weißen Turm. Auf vielſeitigen Wunſch und Volk erariff, äußerte ſeine Wirkung in hocherfreulichen
nen Vorbereitungen den Vereinsmitgliedern eine Reihe trotz der enormen Unkoſten läßt die Direktion den erſten Weiſe auch innerhalb unſerer Studentenſchaft.
ſchöner und unterhaltender Stunden. Für die erſte Ab= Film der neuen Aſta=Nielſenſerie „Suffragette” noch bis Freude an Leibesübungen, Turnen und Sport fand
teilung, welche, entſprechend dem geſelligen und zwangloſen Freitag laufen. Ab Samstag kommt die reizende überraſchender Steigerung immer weiteren Eingang; ai
Charakter der Veranſtaltung, mit Reſtauration ſtattſindet, Suzanne Grandais in dem Luſtſpiel Liebesintrige auf 20. und 21. Juli 1912 ſand unter Teilnahme der Hocht
iſt ein ebenſo anregendes wie genußverſprechendes Pro= die Leinwand. In der kurzen Zeit ihrer Debüts hat ſich ſchulen von Gießen und Heidelberg in Darmſtadt das erſte
gramm aufgeſtellt. Ernſte wie heitere muſikaliſche und die bildſchöne Schauſpielerin eine Menge Bewunderer Akademiſche Turn= und Sportfeſt unter dem Protektora
deklamatoriſche Darbietungen, welche dieſes Mal aus= ihrer Kunſt erworben.
des Großherzogs ſtatt, dem am 28. und 29. Juli ds.
ſchließlich von den bekannten trefflichen Solokräften des
* Konzerte. Ludwigshöhe. Mit Rückſicht auf der zweite Wettkampf zu Gießen zwiſchen Heidelber
Vereins beſtritten werden, wechſeln mit Orcheſtervorträgen die vorgerückte Jahreszeit ſollen die Mittwochs= und Marburg. Gießen und Darmſtadt folgte. Bei beiden Velh
ſunter Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters Hauske. Auch Samstags=Abonnementskonzerte von heute ab um ½4 Uhr anſtaltungen, die durch die Anweſenheit Sr. Kgl. Hoheil
der Vereinschor iſt in dem Programm mit einigen in den beginnen. Genannte Konzerte werden in dieſer Woche des Großherzoglichen Miniſteriums des Innern ausſ
letzten Vereinskonzerten beſonders beifällig aufgenomme= von der Kapelle des Großh. Heſſ. Artillerie=Regiments zeichnet wurden, errangen die Darmſtädter Kommilitoni
nen Chorliedern beteiligt. Die den zweiten Teil des Nr. 61 ausgeführt.
ehrenvolle Preiſe, vor allem beidemal den Eichenkll
Abends ausfüllende Tanzunterhaltung erhält einen ganz
des Großherzogs bei dem Stafettenlauf der Hochſchu
beſonderen intereſſanten Anreig durch die Vorführung des
modernſten aller Geſellſchaftstänze, des ſo raſch berühmt
Dank.
Rektoratsübergabe an der Techniſchen
und beliebt gewordenen „Tango argentino” durch 18
Nicht ohne tiefes Bedauern ſahen wir am 1. A
Hochſchule.
Paare tanzfroher junger Damen und Herren des Vereins;
1912 unſeren langjährigen Referenten im Großheraſt
derſelbe wurde eingeübt und wird geleitet durch Herrn
St. In der Aula der Techniſchen Hochſchule fand lichen Miniſterium des Innern, Herrn Geheimerat Dr. is
Tanzlehrer Aug. Schrimpf, hier. Die Programmvorträge geſtern vormittag die feierliche Uebergabe des Rektorats Ina. Auauſt Weber aus ſeiner bisherigen Tätigkeil
beginnen pünktlich um 8½ Uhr.
durch den Prorektor, Herrn Geh. Baurat Profeſſor ſcheiden, um die ehrenvolle Stellung eines Präſidentend
Wickop, an den neuernannten Rektor, Geh. Hofrat Pro= Großh. Verwaltungsgerichtshofes anzunehmen. Wiebil=
* Der Heſſen=Darmſtädter Volksfeſtverein in Neu=York, feſſor Dr R. Müller, ſtatt. Die Charaierten in vollem Dank für Rat und Tat die Hochſchule dieſem hochverehn
der im Juni d. J. auf ſeiner Deutſchlandfahrt auch die
Wichs, die mit ihren Fahnen rings im Saale Aufſtellung ten und verdienten Manne ſchuldet, iſt mit wenigen Wol
Stadt Darmſtadt beſuchte und von den ſtädtiſchen Behörden genommen hatten, liehen dem feierlichen Akte das übliche ten nicht auszuſprechen. Er war Jahre lang mit dem
empfangen worden iſt, hat, nachdem die Reiſeteilnehmer bunte Gepränge ſtudentiſchen Pompes.
wieder wohlbehalten in Neu=York eingetroffen ſind, durch
Leben der Hochſchule verwachſen und wird, wie er unſelt
Als Ehrengäſte wohnten dem Feſtakte bei Se. Exzel= Doktorwürde Ehrenhalber trägt, immer einer der Unfrigen
ſeinen Präſidenten in einem an die Stadtverwaltung
ge=
richteten Schreiben nochmals in herzlicher Weiſe gedankt lenz der Herr Miniſter des Innern v. Hombergk zu bleiben. Daß die Wahl zu ſeinem Nachfolger auf
Heill=
für den freundlichen Empfang und das Entgegenkommen, Bach, die Herren Miniſterialrat Dr. Weber, General Miniſterialrat Dr. Ernſt Weber fiel, der uns ſchond
das die Reiſeteilnehmer allenthalben bei Behörden und v. Randow. Generalſtaatsanwalt Geheimerat Dr. mals kein Fremder war, iſt von der Hochſchule mit beſcnn
Privaten gefunden hätten. Der Herr Präſident führt in Preetorius, Provinzialdirektor Fey, Oberbürger= derer Freude begüßt worden. Und ſchon können wir, nach
dem Schreiben aus daß die Ehrung und Aufmerkſam= meiſter Dr. Gläſſing, Bürgermeiſter Mueller, 1½jähriger Wirkſamkeit, auch ihm den Ausdruck vollſten
keiten, die dem Verein entgegengebracht wurden, ſeine Er= Oberpoſtdirektor Milkau, Juſtizrat Dr. Bender, Re= Vertrauens und tiefen Dankes für ſeine ebenſo verſtänd
wartung weit übertroffen habe, und verſichert, daß der gierungsrat Gennes u. a.
nisvolle wie liebenswürdige Amtsführung nicht verſagen
Verein die Tage in Darmſtadt für alle Zeit in angenehmer
Zunächſt trat Prorektor Profeſſor Wickop ans Red= Vor allem aber gebührt unſer Dank Sr. Erzellenz dem
Erinnerung behalten werde. Schließlich bittet der Präſi= nerpult und führte etwa folgendes aus:
Herrn Miniſter des Innern, bei dem wir nicht
dent, den Dank des Vereins für die Gaſtfreundſchaft Darm=
Eure Exzellenz, die verehrten Gäſte und die Ange= nur dienſtlich die Lebensintereſſen unſerer
Unterrichtsal=
ſtadts und ſeiner Bewohner an geeigneter Stelle zum hörigen unſerer Alma mater begrüße ich herzlichſt bei der ſtalt in wohlwollender Obhut, wiſſen, ſondern der auch
Ausdruck zu bringen.
heutigen Feier der Rektoratsübergabe. Nach altem Brauch perſönlich als warmherziger Förderer unſeres geſamten
— Vortrag. Wie aus dem Anzeigenteil erſichtlich, bitte ich Sie mit mir auf die verfloſſenen beiden Jahre akademiſchen Lebens Lehrern und Studenten zur Seil
ſteht. Auch perſönlich muß ich den genannten Herren hiel
findet Donnerstag den 23. Oktober, abends 9 Uhr, im meiner Amtsführung einen kurzen
meinen Dank ausſprechen für das überaus wohlwollende
Katholiſchen Kaufm. Verein Konſtantia, der
Rückblick
Entgegenkommen, das ſie mir ſtets bewieſen. Ebenſch.
dem großen Verbande Kath. Kaufm. Vereinigungen
gilt mein Dank den verehrten Herren Kollegen, deren Ver=
Deutſchlands (ca 40 000 Mitglieder zählend) angeſchloſſen zu werfen. Nicht gerade tiefgreifende Umwälzungen, aber frauen ſchon in meiner Wiederwahl zum Ausdruck
kam=
iſt, ein Vortrag des Herrn Dr. H Müſer von der Ver= doch wichtige Veränderungen und bemerkenswerte Anſätze
bandszentrale ſtatt. Thema: „Die kulturellen und ſozial= zu neuen Lebensformen hat neben reicher Fortentwicke= und die mir dasſelbe auch bewahrten und in wohltuender
Weiſe bewieſen, als ich durch ſchwere Krankheit verhindert
politiſchen Aufgaben des Verbandes und deſſen Wohr= lung des Beſtehenden dieſe Zeit gebracht. Bei allem wurde, meine Pflichten ſo auszufüllen, wie ich es gehofft
fahrtseinrichtungen”. Alle katholiſchen Kaufleute und In= Wechſel menſchlichen Lebens ſchreitet voran der große hatte. Dem Herrn Prorektor, der meine Bürde ſo lange
tereſſenten ſind hierzu eingeladen.
Erneuerer Tod. Auch unſere Reihen hat er in dieſen auf ſich nahm, gebührt hier mein beſonderer Dank. Iich.
* Der Katholikenverein veranſtaltet vom 22. Ok= Jahren nicht verſchont. In aller Erinnerung iſt der danke auch den Herren Beamten der Hochſchule, deren
tober bis 7. November eine Reihe von kirchen= ſchwere Verluſt, den die Hochſchule durch den plötzlichen pflichttreue Arbeit dem Rektor ſein Amt ſehr zu erleichtenn
geſchichtlichen Vorträgen von hohem Intereſſe Tod unſeres verehrten Kollegen, Geh. Baurats Profeſſor vermag, insbeſondere unſerem bewährten Herrn Necht
für jedermann. Näheres im Inſerat in heutiger Nummer. Dr.=Ing. Pfarr, erlitt. Wenige Monate ſpäter ent= nungsrat Petry.
ſchlief der Senior unſeres Lehrkörpers, der kurz vorher
Von Ihnen, meine Herren Studierenden, verabſchiede
* Verband der unteren Poſt= und Telegraphenbeamten in den Ruheſtand getretene Geh. Baurat Prof. Dr.=Ing. ich mich mit dem Ausdruck herzlichen Dankes für manchen
(Ortsgruppe Darmſtadt). Ein reichhaliges Programm Eduard Schmitt. Im hohen Alter ſtarb ferner am Beweis offenen Vertrauens und freundſchaftlicher
Ge=
lag der Jahrhundertfeier zugrunde. Der Kaiſer=1. April 1912 der Handelslehrer Heckelmann, der 15 Jahre
ſaal war überfüllt. Der Vorſitzende, Herr Oberpoſtſchaff= lang bei uns den Unterricht in kaufmänniſcher Buchfüh= ſinnung.
ner Eigenbrodt begrüßte in kerniger Anſprache die rung erteilt hatte. Mit der deutſchen Architektenſchaft be=
Der Rektoratswechſel
Feſtverſammlung. Dann trug in exakter Weiſe die Ge= klagen wir das Hinſcheiden unſeres Ehrendoktors, des vollzog ſich dann in der üblichen Weiſe. Der Prorektot
ſangsabteilung den „Tag des Herrn” vor, dem folgte als Geh. Baurats Otto March, des Erbauers des deutſchen legte das Zeichen der Rektorwürde, die goldene Kette, dem
der Kernpunkt der Feier die von patriotiſchem Geiſte ge= Stadions, der am 1. April 1913 zu Charlottenburg ſtarb. neuen Rektor um und beglückwünſchte ihn zu der neuen
tragene Feſtrede des Herrn Reallehrers Frank. Es Auch aus den Reihen der akademiſchen Jugend forderte Würde. Der Akt wurde mit den üblichen ſtudentiſchen
folgten in bunter Abwechſelung heitere und ernſte Ge= der Tod ſeine Opfer: Der Studierenden Amand Gander Beifallsbezeugungen begleitet.
ſänge, ſowie humoriſtiſche Vorträge, und ein patriotiſches aus Mühlhauſen, Paul Naber aus Lüdenſcheid, Jeauſiel
Der neue Rektor, Geheimer Hofrat Profeſſor Dr.
Feſtſpiel „Eine friedliche Eroberung im Kriege” ſchloß Kuſchner aus Odeſſa, Guſtav Kaiſer aus Bonn, Alfred Müller, übernahm die Kette mit dem Gelöhnis
der=
das reiche Programm, das in allen ſeinen Teilen von Mit=Weiſer aus Ezenſtochau, David Bramſohn aus Gut Loſſe= Treug zu ihrem Stifter, dem Landesherrn und mit
dem=
gliedern des Vereins und den Damen Frl. Becker und witz, die fern der Heimat ihr junges Leben laſſen mußten, Verſprechen, ſein neues Amt nach beſten Kräften auszu==
Frl. Merz in flotter, verſtändnisvoller und gewandter gedenken wir in aufrichtiger Trauer.
füllen. Als ſeine erſte Pflicht erachte er es dem Prorektor,=
Weiſe durchgeführt wurde.
Erfreulich ſtehen neben dieſen Erinnerungen die Profeſſor Wickop, herzlichſt zu danken dafür, daß er das:
Verein für Handlungs=Kommis von 1858, Ehrungen, die wir verdienten Mitgliedern unſerer Hoch= Rektoramt auch unter für ihn perſönlich durch Krankheit=
Bezirk Darmſtadt. Die Nachfeier des Stiftungs= ſchule bei Alters= und Dienſtiubiläum darbringen durf= erſchwerten Umſtänden ſo erfolgreich ausgeübt habe,
und=
feſtes findet am Sonntag, den 26. Oktober, nachmittags,ten: So unſerem hochverehrten Kollegen Geh. Hofrat den Wunſch auszudrücken, daß Profeſſor Wickop
Rie=
im „Fürſtenſaal”, Grafenſtraße, ſtatt. Alle Mitglieder, Profeſſor Dr Staedel bei ſeinem 70. Geburtstag den vermehrte Ruhe dazu benutzen möge ſeine Geſundheits
Freunde und Gönner, welche Einladung zu der Haupt= Profeſſoren Geh. Baurat Gutermuth und Dr. Wel= weiter zu kräftigen zu neuem künſtleriſchen
Schaffen-
feier erhalten haben, ſeien hierdurch beſonders daraufler zu ihrer 25jährigen Dozentenlaufbahn, dem Ge= (Lebhaſter Beifall.)
hingewieſen. Die Veranſtaltung verſpricht ebenfalls ſehr ſchäftsdiener Laub zum 25jährigen Dienſtiubiläum. Zahr=
Nach akademiſchem Brauch hielt der neue Rektor danm
intereſſant zu werden, da ſich eine Anzahl Mitwirkende reich ſind die Veränderungen innerhalb unſeres eine Feſtvorleſung, der das Thema: „Uleberedie
An-
der Hauptfeier, ſo der Hausverwalter Schuhriegel und Lehrkörpers Auch wurde die Hochſchule mit Stif=fänge und über das Weſen der
maleri-
die Penſionsvorſteherin Klara Frühauf, der Reiſendetungen reich bedacht. Allen hochherzigen Stiftern ſei anſchen Perſpektive” zugrunde gelegt war. Der=
ſien Jah=
Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 5.
Vortrag, der demnächſt im Druck erſcheint, ſchloß mit
ereichen. Kurz ver dem Ort Robile brach jedoch uner
einem dreifachen Hoch auf den Großherzog. Damit war
Reich und Ausland.
der Laſt des Zuges eine zwei Felſen verbindende
Holz=
der Feſtakt beendet.
Aus der Reichshauptſtadt, 21. Okt. Die Prinzeſſin brücke zuſammen und der ganze Zugſtürzte in die
Ernſt Auguſt, Herzogin zu Braunſchweig und Lüne= Tiefe und wurde vollſtändig zertrümmert. Bis jetzt
Deutſches Feſt.
burg, ſiedelte geſtern abend wieder vom Neuen Palais wurden 20 Leichen geborgen. Eine größere Anzahl
Sol=
nach Rathenow über. Prinz Ernſt Auguſt wird heute in daten erlitt ſchwere Verletzungen, und man befürchtet,
— Der Verein für das Deutſchtum im Rathenow zurück erwartet. — Die Deutſche Land= daß mehrere von ihnen nicht mit dem Leben davonkommen
Ausland (Deutſcher Schulverein) ſchreibt uns: Die Zeit
wirtſchaftliche Genoſſenſchaftsſchule hat werden.
rückt immer näher, in der „die Engel in der Kunſt” ihren Sitz am 1. Oktober dieſes Jahres nach Berlin ver=
Neu=York, 21. Okt. (Frau Pankhurſt.) Die
Er=
ihren Einzug in Darmſtadt halten werden; doch eigentlich legt. Heute wurde ihr neunter Halbjahrskurſus in den laubnis zum Betreten des Landes iſt Frau Pankhurſt
find ſie ſchon da. Schöne Frauen und Mädchen harren neuen Räumen des Reichsverbandes zu Berlin, Bernbur= unter der Bedingung erteilt worden, daß ſie ſich
verpflich=
nur des Winkes, ſich in ihrer Engelhaftigkeit zu zeigen; ger Straße 21, in Gegenwart des Lehrkörpers und des tet, in den Vereinigten Staaten keine Kampfpolitil
man iſt begierig, wer zum Engel auserſehen wird, werHekonomierates Dr. v. Altrock als Vertreter des Ver=zu propagieren und daß ſie das Land nach Erfüllung der
als gütig ſpendende Fee ſich an den Erfriſchungsſtänden handes Landwirtſchaftlicher Genoſſenſchaften in der Pro=eingegangenen Vorleſungsverpflichtungen verläßt.
betätigt. Den Vorhang zu heben, iſt den Damen
Spiel=
vinz Brandenburg durch den Anwalt des Reichsverbandes
berg, von Bojanowski und Reineck aus Weimar vorbe= Herrn Regierungsaſſeſſor a. D. Gennes eröffnet. Die
halten, die man Ende des Monats hier erwartet.
Parlamentariſches.
Schule bezweckt die Heranbildung eines fachkundigen, ſtreb=
Ein von Fräulein Maria Merck geſprochener Prolog ſamen und zuverläſſigen Beamtenkörpers für die Land=
* Darmſtadt, 21. Okt. Der Ausſchuß für
Verein=
eröffnet die Feſtlichkeit; es folgen dann die nach alten wirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsorganiſationen, in erſter fachung der Staatsverwaltung hielt heute eine längere
Meiſtern geſtellten Bilder. Den muſikaliſchen Teil, der den Linie die Heranbildung von tüchtigen Verbandsaſſeſſoren. Sitzung unter dem Vorſitz des Staatsminiſters ab. Der
Bildern in Zeitfolge und Stimmung angepaßt iſt, wird Die Zahl der diesjährigen Teilnehmer beträgt 25. — Um Sitzung wohnten auch einige andere Vertreter der Re=
Herr Hofkonzertmeiſter Schmidt leiten. Als Soliſten wir= gegen die Ritualmordbeſchuldigung in Kiew gierung bei. Es wurde zunächſt über einen Antrag des
len mit: Frl. Hofopernſängerin Anna Jacobs, Frau zu proteſtieren, hatte der Reichsverband der deutſchen Mitgliedes der Erſten Kammer, des Fürſten zu Iſen=
Jofkonzertmeiſter Sophie Schmidt=Illing, Fräulein Juden geſtern abend zwei Verſammlungen einberufen, zu burg=Birſtein, verhandelt, der eine Vereinfachung des
Eliſabeth Reinhart, Fräulein Hildegard Merck, denen der Andrang ſo groß war, daß ſchließlich ſechs Ver= Steuerkaſſenweſens fordert. Zum näheren Studium
Herr Breitſchuck, Herr Rechnungsrat Jungmann, ſammlungen abgehalten werden mußten. Die in ihnen über dieſe Frage wurde eine Unterkommiſſion gewählt.
Herr Hofkapellmeiſter Lert, Herr Ludwig Wilk. Herr angenommene gleichlautende Reſolution erhebt feierlich
In der Nachmittagsſitzung wurde dann die Tätigkeit der
Lehrer Niebergall und der Frauenchor unter Leitung Einſpruch gegen die ungeheuerliche Beſchuldigung, daß es Gerichtsvollzieher eingehend beſprochen. Im allgemeinen
von Fräulein Lili Keil; den Kinderchor der Paulus=Juden gäbe, die zu religiöſen Zwecken Menſchenblut ver= ſprach man ſich gegen eine Verſtaatlichung der
Gerichts=
gemeinde leitet Herr Keil. Es ſind ſomit vielverheißende wendeten. — Zu ſtürmiſchen Szenen kam es geſtern zu vollzieher aus. Die Regierung hatte zur Abgrenzung
Kräfte gewonnen und man darf mit freudiger Zuverſicht Beginn einer allgemeinen gegen die Zwangsinnungen der Funktionen der Gerichtsvollzieher einige Vorſchläge
der Geſamtwirkung entgegenſehen. Faſt täglich finden gerichteten Verſammlung der Handwerker von unterbreitet, denen im großen und ganzen auch zugeſtimmt
wurde. Eine Verminderung der Zuſtellungsgeſchäfte der
Beratungen und Sitzungen ſtatt, die ziemlich geheim ge=Groß=Berlin. Die anweſenden Obermeiſter
bean=
halten werden, um das Ueberraſchende des Feſtes zu er= tragten, ein Bureau unter dem Vorſitz Rahardts zu bil= Gerichtsvollzieher ſoll danach aber nicht eintreten,
höhen.
den. Der Einberufer, Schuhmachermeiſter Ege, und ſein
Donnerstag, den 6. November, halb 5 Uhr, wird die Anhang widerſprachen heftig, worauf Rahardt erklärte,
Hauptprobe im Saalbau abgehalten werden, zu der, außer da keine Ausſicht für ihn beſtehe, ſich mit ſeinen Freunden.
Jungdeutſchland.
dem Vorſtand, nur die Schüler und Schülerinnen der Gehör zu verſchaffen, ſo fordere er ſie auf, mit ihm den
* Berlin, 21. Okt. Heute nachmittag begann im
oberen Klaſſen höherer Lehranſtalten Zutritt haben gegen Saal zu verlaſſen. Die Verſammlung beſchloß, durch Ebenholzſaal des Rheingold die Tagung der
Bundes=
einen Eintrittspreis von 55 Pfg. Ausführliche Einzel=Gründung eines Bundes der Freien Vereinigungen Groß=leitung des Jungdeutſchlandbundes unter
heiten werden die in der nächſten Woche erſcheinenden An= Berlins gegen die Beſchränkung des Selbſtbeſtimmungs= Vorſitz des Generalfeldmarſchalls Freiherrn von der
zeigen bringen.
rechts der Handwerker ſeitens der Zwangsinnung anzu= Goltz. Erſchienen waren unter anderen Exzellenz von
Schließlich ſei noch bemerkt, daß die Billettſteuer kämpfen.
Biſſing, Exzellenz Freiherr von Seckendorff, Exzellenz von
ſon dem veranſtaltenden Verein getragen wird.
Frankfurt. 21. Okt. (Ein Wohnwagen ver= Borries, Oberbürgermeiſter Dominikus als Schriftführer,
brannt.) Geſtern abend gegen 11 Uhr geriet in Kal= Generalkonſul Franz von Mendelsſohn als Schatzmeiſter,
bach bei Bonames der Wohnwagen des Schirmflickers Exzellenz Dernburg, Exzellenz von Moeller, ferner Ge=
Pfungſtadt, 21. Okt. (Holzdiebe.) Von einem Fahnenflicker in Brand. Fahnenflicker und ſeine Frau heimer Oberregierungsrat Hinze als Vertreter des Kul=
Holzhändler aus Ober=Ingelheim wurden im hieſigen ge= befanden ſich zur Zeit des Brandes in einer Wirtſchaft. tusminiſters, Major Kortegan als Vertreter des
Kriegs=
fieinheitlichen Wald 35 Kiefernſtämme geſteigert. Als Die vier Kinder des Ehepaares erlitten ſo ſchwere miniſteriums, Exzellenz von Naegelsbach als Vertreter
tieſelben dieſer Tage zur Verladung kommen ſollten, fand Brandwunden, daß eins von ihnen bereits ge= Bayerns, Erzellenz von Broiſem als Vertreter Sachſens,
rian zum größten Erſtaunen keinen einzigen Stammſtorben iſt, während die drei anderen ebenfalls kaum Generalmajor Freiherr von Hügel als Vertreter
Württem=
riehr vor Der betreffende Forſtwart hat keinen Anhalts= mit dem Leben davonkommen dürften.
bergs, Exzellenz Jägerſchmidt als Vertreter Badens.
frunkt dafür, wohin die Stämme gekommen ſein könnten.
München. 21. Okt. (Mord und Selbſtmord.)
Nach Einteitt in die Tagesordnung hielt General=
H. Nieder=Veerbach, 21. Okt. (Gemeinderats= In einem hieſigen Hotel wurden ein 28jähriger Mann major Jung einen längeren Vortrag über die
Ent=
wahl.) Bei der Wahl zum Gemeinderat unſeres Ortes und ſeine 26jährige Geliebte, beide aus Böhmen, erſchoſſen wickelung des Bundes. Darin führte er im weſentlichen
ſegten die bürgerlichen über die ſozialdemokratiſchen Kan= aufgefunden. Der Mann hat erſt das Mädchen und dann aus: Der Jungdeutſchlandbund iſt in der Abſicht
entſtan=
tidaten. Von 201 Wahlberechtigten machten 156 von ihrem ſich ſelbſt getötet.
den, ein Mithelfer der in Preußen ins Leben geruſenen,
Wahlrecht Gebrauch. Gewählt ſind folgende Herren: Zie=
Breslau, 20. Okt. (In der Sittlichkeitsaffäre) ſtaatlich geförderten Jugendpflege zu ſein, um mit dieſer
peeleibeſitzer Heinrich Pritſch mit 117, Landwirt Friedrich wurde vor der erſten Strafkammer unter dem Vorſitze des an der Erſtarkung der heranwachſenden Jugend zu arbei=
Britſch mit 109 und Landwirt Adam Merz mit 98 Stim= Landgerichtsdirektors Mundry gegen zehn Angeklagte ten, und in den anderen Bundesſtaaten, in denen eine
men. Von den unterlegenen ſozialdemokratiſchen Kandi= wegen Vergehens gegen Paragraph 176 Abſatz 3 des ſolche ſtaatlich geförderte Jugendpflege noch nicht ins Leben
daten erhielten: Maurermeiſter Georg Heinz 49, Bäcker=Reichsſtrafgeſetzbuches verhandelt. Es erhielten der Ge= gerufen iſt an deren Stelle zu treten. Zu dieſer
werben=
meiſter und Mühlenbeſitzer Georg Krämer 41 und der ſchäftsführer Goldſchmidt 3 Jahre, der Muſiker Kaiſer und den Tätigkeit kommt die vereinigende Tätigkeit in
Vertre=
ſeitherige Gemeinderat Brauereiarbeiter Peter Bauer nur der Schloſſer Menzel je 1 Jahr, der Schneider Kunz 9 tung gemeinſamer Intereſſen der in Betracht kommenden
in Stimmen.
Monate, der Verſicherungsbeamte Grollmus, der Bürſten= Vereine und die ergänzende Tätigkeit, die ſchwächeren Ver=
Trebur, 21. Okt. (Ein nichtswürdiger Streich.) fabrikant Wiersbitzky und der Kaufmann Kuſchelewski je einigungen zu unterſtützen und wo nötig, Neugründungen
ie am Samstag zur Erinnerung an die Hundertjahr=6 Monate, der Kaufmann Bender=Berlin 7 Monate Ge= ins Leben zu rufen. Für die örtlichen Vertrauensmänner
fiter von der Gemeinde gepflanzte Linde wurde noch am fängnis Der frühere Student Wiedemann und der Zahn= bietet ſich ein reiches Arbeitsfeld durch Werben
fördern=
geichen Abend, während in unmittelbarer Nähe die vater= arzt Alfred Schindler wurden freigeſprochen.
der Perſönlichkeiten, Aufklärung über die hohe Bewertung
lündiſchen Vereine einen Kommers abhielten, von rohen
Zara, 20. Okt. (Zuſammenſtoß zwiſchen der Körperausbildung der Jugendlichen, Anregung zur
änden abgebrochen.
Kroaten und Italienern.) Als geſtern abend Schaffung von Spielplätzen, Bade= und Schwimmgelegen=
Mainz, 21. Okt. (Rund 6000 Mark Mehrein=kroatiſche Turner von einem Ausflug nach der Stadt zu= heiten ſowie Einrichtung von Verſammlungs= und
Un=
nahmen) wurden im abgelaufenen Monat auf der rückkehrten, wurde aus einem Hausfenſter ein ſchwerer terkunftsſtätten. Die Truppenübungsplätze ſollten für die
ſtädtiſchen Straßenbahn erzielt. Dieſe verhält= Gegenſtand geworfen, worauf die Turner das Haus ſtür= Wanderabteilungen mehr als wie bisher ausgenützt
wer=
n smäßig ſehr ſtarke Verkehrsſteigerung iſt in erſter Linie men wollten. Ein großes Polizei= und Gendarmerieauf= den; ſeitens des Kriegsminiſteriums iſt beſonders darauf
auf die im letzten Sommer vollzogene Neueinführung der gebot hinderte ſie daran und trieb auch zahlreiche Italie=hingewieſen wörden, daß ſich dieſer Aufenthalt beſonders
Tochenfahrkarten zurückzuführen. Auch auf den Vorort= ner zurück, welche mit lärmenden Kundgebungen gegen die billig geſtaltet. Um mit den Jünglingsvereinen beider
ſtrecken hat ſich der allgemeine Verkehr ganz weſentlich ge= Turner eindrangen. Später kam es noch zu einem kleinen Konfeſſionen einträchtig arbeiten zu können, iſt es
unbe=
heben. Dies gilt namentlich von der Mombacher und der Zuſammenſtoß zwiſchen Kroaten und Italienern. 28 Per= dingt erforderlich, auf die religiöſen Pflichten der Jugend
Koſtheimer Linie. — Vorgeſtern ſahen Touriſten im Rein=ſonen wurden der Polizeibehörde zugeführt.
bei Anſetzen der Uebungen gebührend Rückſicht zu nehmen.
hordswald bei Grebenſtein, wie ein ſtarker Hirſch
Paris, 21. Okt. (Verbot feuergefährlicher Zwiſchen der Bundesleitung und dem Ausſchuß der
deut=
gegen ein Automobil rannte und angefahren Films.) Polizeipräfekt Hennion teilte in einer von ihm ſchen Turnerſchaft beſteht das beſte Einvernehmen. Eine
murde. Schwer verletzt brach er nieder. Die Wanderereinberufenen Verſammlung, welcher u. a. der Oberſt des der weſentlichſten Aufgaben für den Jungdeutſchlandbund
tfickten das Rotwild ab und erſtatteten dem zuſtändigen Pariſer Feuerwehr=Regiments, Mitglieder des Gemeinde= iſt, die auf nationalem Boden ſtehenden Arbeiterverbände
Forſtſchutzbeamten Anzeige.
rats des Seinedepartements, ſowie die Erzeuger von kine= für ſeine Beſtrebungen zu gewinnen, und es iſt zu hoffen,
Eich, 21. Okt. Ein Opfer ſeines Berufes iſt matographiſchen Films und Direktoren von Kinotheatern daß immer mehr Jugendlichender Sozialdemokratie
ab=
der 37jährige Heizer Jak. Ohnleitner geworden. Bei der beiwohnten, mit, daß er die Abſicht habe, in kurzer Friſt ſpenſtig gemacht werden. Die ganze Jugendbewegung
Arbeit an der Dreſchmaſchine wurde er von der Stroh= die Verwendung der feuergefährlichen Zelluloidfilms zu ſteht und fällt mit der Führerfrage nur wenn es gelingt,
preſſe erfaßt und erlitt derartige Verletzungen, daß er nach verbieten, da eine Reihe von Verſuchen ergeben habe, daß ein tüchtiges und hingebungsbereites Führerkorps zu
ge=
lvrms ins ſtädtiſche Krankenhaus gebracht werden mußte, auch unentzündbare Films verwendet werden könnten. winnen, wird die Entwickelung des Bundes von Dauer
vo er jetzt an den erlittenen Quetſchungen geſtorben Dieſe Mitteilung fand allgemeine Zuſtimmung, nur wurde und Nutzen ſein. Schließlich teilte der Redner mit, daß=
Der Verſtorbene, der ſich hier überaus großer Be= von den Filmerzeugern und den Kinodirektoren eine län= der Kriegsminiſter in einem Schreiben ſeine Sympathie
ſiebtheit erfreute, hinterläßt eine Witwe mit noch ſechs gere Friſt zur Einführung der neuen Films gefordert.—
mit den Beſtrebungen des Bundes ausgeſprochen und
Reims, 20. Okt. (Automobilunfall.) Ein Förderung ſeiner Ziele zugeſagt habe.
mmündigen Kindern. Der hart betroffenen Familie
pendet ſich die allgemeine Teilnahme zu. Die Beerdigung Automobil, in dem der frühere Konſervatoriumsdirektor
ſand heute unter militäriſchen Ehren bei außerordentlich Theodor Dubiß mit ſeiner Gattin ſaß, fuhr infolge des
herrſchenden Nebels in ein Gitter. Beide Inſaſſen und
ahlreicher Beteiligung ſtatt.
Zur „E II‟=Kataſtrophe.
der Chauffeur wurden ſchwer verletzt.
Gießen, 20. Okt. (Wiſſenſchaftliche Ballon=
Limoges, 21. Okt. (Erſtickt.) Während fünf Win=
Die Beerdigung der Opfer.
ahrt.) Privatdozent und Lehramtsaſſeſſor Dr. A. zer in Brugier=Corréze mit dem Keltern beſchäftigt waren,
* Berlin, 20. Okt. Ein langer, ſtiller Trauerzug
eppler und Dr. K. Stuchtey unternahmen geſtern fiel ein Mädchen in den Trog und erſtickte. Vier Mann
bewegte ſich heute abend gegen 7 Uhr unter großer
Anteil=
vm den Chemiſchen Fabriken Griesheim aus ihre vierte ſtürzten nach, um zu helfen, erſtickten jedoch gleichfalls.
Sachfahrt zur Meſſung der Sonnenſtrahlung. Anſchluß=
Cardiff, 21. Okt. (Die Rettungsmannſchaf= nahme der Berliner Bevölkerung vom Garniſonlazarett II
naſſungen von der Erde wurden den ganzen Tagüber vomjen auf der Grube Univerſal) in Sengbenyth, in Tempelhof nach der neuen evangeliſchen Garniſonkirche
a. 1. Preuß. Aeronautiſchen Obſervatorium Lindenberg aus= die von drei verſchiedenen, Stellen aus vordringen, ſind am Kaiſer Friedrich=Platz. 23 Wagen trugen die 23 Opfer
nfführt. Der Düſſeldorfer Verein für Luftfahrt hatte in durch eine undurchdringbare Gasſchicht aufgehalten wor= der furchtbaren Luftſchiffkataſtrophe in Johannisthal.
Vor=
lamkenswerter Weiſe ſeinen 2200 Kubikmeter faſſenden den. Die Beſeitigung des Gaſes könnte in 1—2 Tagen an marſchierten Mannſchaften der erſten Eiſenbahnbrigade
ballon „Düſſeldorf 2‟ zur Verfügung geſtellt, der Kurheſſ. geſchehen, wenn nicht Vorkehrungen gegen den Einſturz und Seeſoldaten. Jeden Wagen begleiteten ein
Unter=
larein das Protektorat übernommen. Es iſt dies der von Geſteinsmäſſen zu treffen wären, was mehrere Tage offizier und acht Mann des zweiten Eiſenbahnregiments.
krößte Freiballontyp, der zurzeit noch gefahren wird. Zur in Anſpruch nehmen dürfte. Die Rettungsmannſchaften Den Schluß bildeten 40 Mann der
Marineluſtſchifferabtei=
ümſtlichen Atmung wurden zwei Stahlflaſchen mit Sauer= ſind etwa zwei Drittel Meilen von der Stelle entfernt, wo lung. Eine große Zahl Kränze vom Kaiſerpaar, von den
ſteff mitgeführt. Die Landung erfolgte um 1 Uhr ſehr man ohne Zweifel die Leichen der Mehrzahl der Vermiß= Anverwandten der Toten, dem Reichsmarineamt, den
leitt bei Herborn. Die größte erreichte Höhe betrug ten finden wird Jede Hoffnung, noch irgend jemand! Führern und Beſatzungen mehrerer Luftſchiffe, von ver=
0 Meter.
am Leben zu finden, iſt endgültig aufgegeben wor= ſchiedenen Fliegerſtationen und Fliegerſportvereinen
den. Es wird Wochen dauern, bis alle Leichen geborgen waren als letzter Gruß geſandt worden. Die Kränze brachte
ſind. Die Hinterbliebenen der Verunglückten dürften ſich man in einem geſchloſſenen Wagen ebenfalls nach der Gar=
Kunſtnotizen.
niſonkirche. Im Krankenſaal des Lazarettes ſtellten
Ma=
auf etwa 1000 belaufen.
Uher Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
Ochotsk, 21. Okt. (Geſunkene Barke.) Derrineluftſchiffer die Ehrenwache und halten auch die
Toten=
ebenden (rrtähnung geſchieht, behält ſich die Redaſtion ihr ürſeit or.
Dampfkutter des Dampfers „Tula”, der drei bemannte wache in der Kirche. Die ehemaligen drei Angehörigen
* Senff=Georgi, der, wie bereits wiederholt er= Barken ſchleppte, rannte auf eine Sandbank auf und ward der Zeppelinwerft, welche bei der Luftſchiffkataſtrophe
bahnt, am 24. Oktober, abends 8 Uhr, im „Kaiſerſaal” von den Wellen ans Ufer geſchleudert. Die erſte Barke ebenfalls ihr Leben verloren hatten, treten morgen früh
kneen einzigen ſeiner wirklich luſtigen Unterhal=ſank mit elf Mann Beſatzung und der Fracht. ihre letzte Fahrt nach Friedrichshafen an. Die irdiſche
umgsabende gibt, gehört zu den wenigen Vortrags= Drei Mann wurden gerettet. Die zweite Barke erreichte Hülle des Kapitäns Glund wurde heute mittag nach
Bre=
üinſtlern, denen die Frohlaune Herzensbedürfnis iſt. und ungefährdet durch Rudern das Ufer, die dritte Barke men übergeführt. Prinz Adalbert von Preußen machte
en en von der Natur die reiche Gabe, durch ihre Künſtler= wurde mit der Mannſchaft ins Meer hinausgetrieben. Ihr bereits am Samstag den Toten einen ſtillen Beſuch.
Mor=
gen mittag wird in der Garniſonkirche in Anweſenheit des
hft herzlichen Frohſinn zu verbreiten, geſchenkt wurde. Schickſal iſt unbekannt.
das abwechslungsreiche originelle Programm verheißt
Neu=York, 20. Okt. (Ein Militärzug verun= Kaiſers eine große Trauerfeier veranſtaltet.
nen wirklich genußreichen Abend. Billetts ſind in der
Die Trauerfeier.
fofmuſikalien= und Pianohandlung Gg. Thies, Nachf. glückt.) Ein Eiſenbahnunglück hat geſtern an der
Süd=
grenze der Vereinigten Staaten, in Texas 20 Todes=
* Berlin, 21. Okt. Heute mittag wurde in der
.Schutter, Eliſabethenſtraße 12, bereits zu haben.
opfer gefordert. Die Mannſchaften ſollten zu den an
der mexikaniſchen Grenze konzentrierten Truppen geſchafft neuen evangeliſchen Garniſonkirche auf dem Kaiſer
Fried=
werden. Der Zug der mit Infanterie und Artillerie voll rich=Platz die Trauerfeier für die mit dem
Marine=
beſetzt war, ſollte im Laufe der Nacht das Fort Morgan luftſchiff „L. 2‟ Verunglückten abgehalten. Die Kirche
Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
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war weihevol geſchmülck. Zu Seiten des Alars hingen ſEhrengaſte, eierlich eröfnetworden. Anf die Begrüßungs= wieer zuglbt erfolglos geblieben ſind. Vera ſprach lachemt
zwei Marinetrauerflaggen herab. Vor dem Altar waren anſprache des Oberbürgermeiſters Dr. Krauſe=Schneide= von einem Ritualmord. Die Frage des Aelteſten der
Ge=
die 23 Särge aufgebahrt, die unter einem Hügel von Blu=mühl erwiderte Herzog Ernſt Günther. Nach dem Rund= ſchworenen, ob Margolin und der Zeuge Wera große
men und Kränzen verſchwanden. Prinz Adalbert hatte gang, der ſich der Feier angeſchloſſen hatte, folgte das Feſt=Geldſummen verſprochen hätten, wenn ſie die Schuld auf
um 10 Uhr einen Kranz des Kaiſers und der Kaiſerin mahl, das die Stadt zu Ehren des Herzogs und der an= ſich nähme, verneint der Zeuge.
niedergelegt. Von ½11 Uhr an erſchienen die leidtragen= weſenden Ehrengäſte gab.
* Epinal 20. Okt. Infolge einer Motorexploſion
den Angehörigen der Verunglückten und wurden von
Marine=Offizieren zu ihren Plätzen geleitet. Dann füllteſtür zte ein Fliegerkorporal 500 Meter hoch ab und fiel
Sporf, Spiel und Turnen.
ſich allmählich die Kirche mit einer großen Trauerver= in die Moſel. Der Flieger wurde beſinnungslos ans Land
* F. C. Olympia 1898. Nachdem nunmehr die
Mei=
fammlung. Man bemerkte u. a. den Reichskanzler der gebracht und ſtarb.
Paris, 21. Okt. Bei Chaumont ſind zwei ſterſchaftsſpiele ſeit einiger Zeit im Gange ſind und man
einen großen Kranz durch ſeinen Adjutanten Freiherrn
von Sell niederlegen ließ, die Miniſter und Militärflieger, ein Pionierleutnant und ein Soldat, in= von einer Ueberlegenheit des einen oder anderen hieſigen,
Staatsſekretäre, die Admiralität und die Generali=folge einer Motorexploſion abgeſtürzt. Beide Flie=Vereins bisher nichts merkte, treffen dieſelben nunmehr
am nächſten Sonntag, den 26. d. M., wieder aufeinander.
tät, darunter Großadmiral von Tirpitz, den Kriegsminiſter ger ſind tot.
* Paris, 21. Okt. Die geſtern tödlich verun= Olympia hat bei 4 Spielen auswärts und einem zu Hauſe
von Falkenhayn, den Ehef des Generalſtabes
von Moltke, ferner die fremden Marine=Attaches, dieglückten Militärflieger ſind Leutnant Garnier3 Punkte, während der Sportklub bei 3 Heim= und einem
Herren des Hauptquartiers, Mitglieder des Reichstags, und Genieſoldat Gendreau, ſowie der Korporal d’Au= Auswärtsſpiel 5 Punkte hat. Mit dem Semeſteranfang
Vereine mit ihren Fahnen, eine Deputation der Studen= troche. Sie gehörten ſämtlich dem Flugplatz von Epi= iſt nun auch Olympia, die ſeither immer mit Erſatz
antre=
ten mußte, komplett und man ſieht dem Spiel am
Sonn=
tenſchaft der Berliner Techniſchen Hochſchule. Auf der lnal an.
*Iſſy=les=Moulineaur 21. Okt. Der Flie= tag mit der größten Spannung entgegen. Das Spial
Empore hatten Marinemannſchaften und andere
Truppen=
teile Platz genommen. Vor der Kirche und nach dem Gar=ger Dauevurt iſt heute früh um 8,20 Uhr, begleitet vonſteht unter der Leitung eines vom Verbande beſtimmſen
niſonfriedhof zu ſtand die Trauerparade. Vor der Kirche dem Paſſagier Roux, bei ſtrömendem Regen nach Schiedsrichters und findet auf dem Olhmpia=Sportplatz än
ſanden ſich ein der Kronprinz und die Kronprinzeſſin ſo= Schaffhauſen zur erſten Etappe Paris=Kairo aufge= der Heidelberger Straße ſtatt.
wie die Prinzen Eitel Friedrich, Adalbert, Auguſt Wil=ſtiegen.
* Sens, 21. Okt. Der Flieger Daucourt iſt mit
helm, Oskar und Joachim. Unter Glockengeläute nahte
Zur Lage in Mexiko.
um 12 Uhr das Automobil des Kaiſers, der Marineuni= Paſſagier um 11,30 Uhr in Rour gelandet Sein Flug
form trug, und der Kaiſerin. Der Kaiſer begrüßte zu= wurde durch heftigen Wind verzögert.
* Frankfurt a. M., 21. Okt. Der Frankfutten
nächſt den Großadmiral von Tirpitz und ſodann den alten
Zeitung wird aus Mexiko telegraphiert, daß man die
Grafen Zeppelin, welcher in Ulanenuniform erſchienen
war, und ſprach längere Zeit mit beiden Herren. Sodann
Einführung von Exportzöllen nach Europg
Die badiſchen Landtagswahlen.
begrüßte der Kaiſer den Kronprinzen und ſeine anderen
erwartet. Eine neue Komplikation werde dadurch ges
Söhne. Die Majeſtäten nahmen darauf in der rechten
* Karlsruhe, 21. Okt. Bis um ½12 Uhr waren ſchaffen, daß Huerta trotz allem für die Präſidentſchaft
Seitenloge der Kirche Platz. Die Feier begann mit dem
Geſang Jeſus, meine Zuverſicht” Alsdann hielten der für die Zweite Kammer des Badiſchen Land= kandidieren werde und General Blanquet für das Am
evangeliſche und der katholiſche Garniſonpfarrer Anſpra= tages gewählt 10 (Zentrum, 1 Bund der Landwirte, des Vizepräſidenten.
* Neu=York, 21. Okt. Eine Depeſche aus Mexika
chen. Geſang ſchloß die Feier. Nach dem Garniſonfried=7 Sozialdemokraten, 9 Nationalliberale, 1 Fortſchrittler,
hof ſetzte ſich dann der Trauerzug in Bewegung, voran 1 Wilder, 2 Konſervative. 12 Stichwahlen ſind erforder= meldet: Huerta hat einen Erlaß unterzeichnet, dei
die Leichenparade, dann die Leichenwagen mit ſieben
Sär=
einen Zuſchlag von 50 Prozent auf alle Zölle vom
gen. Der Kaiſer und die Kaiſerin ließen die Leichenwagen lich. Unter anderen ſind gewählt: der Führer der badi= Oktober ab feſtſetzt Der ausländiſche Wechſelkurs füh
an ſich vorüberziehen und kehrten alsdann in das könig= ſchen nationalliberalen Partei Rebmann, der ſozial= den Golddollar ſchwankte zwiſchen 2,70 und 2,80 Peſos.
* Neu=York. 21. Okt. Laut telegraphiſcher
Be=
liche Schloß zurück. Hinter dem Leichenwagen ſchritten demokratiſche Redakteur Kolb und der ſozialdemokratiſche
die Angehörigen der Verunglückten, die Vereine und die
richtigung aus Mexiko werden durch den von Huerta un=
Führer Dr. Frank=Mannheim.
übrige Trauerverſammlung. Auf dem Garniſonfriedhof
terzeichneten Erlaß nicht alle Zölle ſondern nu
war die Gruft mit Tannengrün ausgelegt. Kraftfahrer
die Einfuhrzölle um 50 Prozent erhöht.
ſenkten die Särge in die Gruft. Infanterie und Artillerie
Exploſionskataſtrophe.
feuerten Salut.
* Berlin, 21. Okt. Aus noch nicht aufgeklärter
Vom Balkan.
* Friedrichshafen, 20. Okt. Von den vier dem Urſache erfolgte geſtern nachmittag in der Landsberger
Luftſchiffbau Zeppelin angehörenden Opfern der Kata= Allee in einem Hauſe in dem der Agent Schwarz
Der Rückzug Serbiens.
ſtrophe des Marineluftſchiffes „L. 2” werden auf Wunſch hauptſächlich mit Eelluloidtragen und ähnlichen Waren
* Belgrad, 20. Okt. Der Generalſekretär des hies
des Grafen Zeppelin auf dem hieſigen Friedhof handelt, eine gewaltige Exploſion. Sämtliche
drei beerdigt werden, nämlich der Ingenieur Schü= Fenſter und Türen im erſten und zweiten Stock des Hau= ſigen auswärtigen Amtes Stefanowitſch erklärte dem
ler und die Monteure Bauer und Hohenſtein. Kapitän ſes wurden zertrümmert. In demſelben Augenblick ſchoß öſterreichiſch=ungariſchen Geſchäftsträger von Stork daß
Glund wird auf Wunſch ſeiner Gattin in ſeiner Heimat=eine hohe Stichflamme aus den Fenſtern des Hauſes der Befehl zur Räumung der von ſerbiſchen
ſtadt Bremen beigeſetzt werden. Die Leichen werden hier empor. In der Loggia über einem Laden erſchien die Truppen beſetzten Gebiete Albaniens beſchloſſen
zunächſt in der großen Luftſchiffhalle aufgebahrt werden, Buchhalterin Warnſtädt und rief um Hilfe. Der Schloſſer= und heute früh hinausgegeben wurde Die Räumung
worauf eine Gedächtnisfeier der Beamten und Arbeiter geſelle Schwerſinsky und ein Kutſcher holten ſofort eine werde innerhalb der feſtgeſetzten Friſt von acht
große Leiter und brachten das Mädchen und ein Kind Tagen durchgeführt ſein.
ſtattfindet.
— Wien, 20. Okt. Die Form, in der der ſerbiſche
nach der Straße in Sicherheit. Sofort war die
herbeige=
rufene Feuerwehr eingetroffen. Auf dem Hofe wurde ein Geſandte Jowanowitſch heute im Miniſterium des
Luftfahrt.
Sprungtuch ausgebreitet. Feuerwehrleute drangen in die Aeußern die Erfüllung der öſterreichiſchen
* Tetſchen 21 Okt. Das Luftſchiff Sachſen” Wohnung des Schlächtermeiſters Gürtler im zweiten Stock Forderungen mitteilte, war ſehr verbindlich, ja
herz=
das geſtern von 50 000 Perſonen aus Nordböhmen auf ein, die vollſtändig verqualmt war und ſchon brannte. lich und die nachfolgende Unterredung freundſchaftlich
dem Flugplatz Haida erwartet wurde, mußte laut dem Sie fanden die Ehefrau Gürtler mit zwei Knaben im Man gibt, wie nach dem Beſuche Paſitſchs, der Hoffnung
Verliner Tageblatt wegen Nebels in Königſtein um=Alter von ſechs und zehn Jahren bewußtlos vor. Sie 1 Ausdruck, daß die öſterreichiſch=ſerbiſchen Beziehungen ſichl
wurden an die Luſt gebracht und kamen wieder zu ſich, endlich beſſer geſtalten werden, Sehr hoch wird hier=
dil=
tehren.
* Johannisthal, 21 Okt. Heute nacht um 12,54 Der zehnjährige Knabe ſprang mutig in das Sprungtuch, moraliſche Unterſtützung
ſeitens Deutſch
Uhr ſtartete der Aviatiker Nölle auf einer Jeannin= Der ſechsjährige Knabe wurde angeſeilt und von einem lands und Italiens geſchätzt,
Feuerwehrmann herabgelaſſen. Die Frau wagte din
— Petersburg. 20. Okt. Das ruſſiſche A
Stahltaube um die großen Preiſe der Nationalflugſpende.
Er beabſichtigt, nach Paris und darüber hinaus zu Sprung nicht und fiel in eine Ohnmacht. Schließlich wärtige Amt echielt nachmittags vom ruſſiſchen Geſandtell
kam ſie aber wieder zum Bewußtſein, und nun gelang in Belgrad folgendes Telegramm: Die ſerbiſche Regie
fliegen.
* Hannover, 21. Okt. Der Flieger Nölle der es, ſie durch ein ſchmales Fenſterchen einer Speiſekammer rung erteilte geſtern den Befehl, daß die ſerbiſchen
auf ſeinem Fluge nach Paris infolge Nebels im Kreiſe des zweiten Stockes herunterzulaſſen. Als ſie, von der Truppen das albaniſche Gebiet verlaſſen
Feuerwehr unterſtützt, in das Sprungtuch ſpringen wollte, hätten. Der Befehl wäre nicht die Folge des Ultimatums
Burgdorf eine Notlandung vornehmen mußte, zog glitt ſie ab und fiel dabei im erſten Stock auf eine Iſolier= Oeſterreichs, ſondern war bereits auf den Rat Englands
ſich dabei einen Naſenbeinbruch und leichtere
Ver=
glocke der dortigen Fernſprechleitung. Alle drei an Frankreichs und Rußlands beſchloſſen. Mit der Sicherheit
letzungen am Knie zu.
Rauchvergiftung Erkrankten wurden ſofort mit Offiziers= an der albaniſchen Grenze wird ſich eine Kommiſſion, be
* Düſſeldorf, 21. Okt. Der Flieger Ingenieur
automobilen nach dem Krankenhauſe gebracht. Der Agent ſchäftigen.
Ehrhardt von dem Waſſerflugzeugbau Friedrichshafen, hatte ſich allein in Sicherheit gebracht Er hat
ſchmerz=
der vor einigen Tagen vom Bodenſee aus den Rhein
ent=
hafte Brandwunden im Geſicht, am Hinterkopf und an
Ein ſerbiſches Communiqué.
lang bis Bonn geflogen iſt, ſtieg heute vormittag in Be= beiden Händen davongetragen. Die Flammen konnten
gleitung eines Monteurs mit ſeinem Doppeldecker von mit großen Schlauchleitungen auf den erſten Stock be=
* Belgrad, 20. Okt. Das Preſſebureau veröffent
Vonn wieder auf, um die weitere Abnahmefahrt bis Kiel ſchränkt werden. Die Urſache des Brandes wird auf Un= licht folgendes Communiqué: „Als die Albaner in
fortzuſetzen. Er flog den Rhein entlang und paſſierte vorſichtigkeit zurückgeführt. Das Feuer ſoll in einem großer Zahl von Albanien in unſer Gebiet eindrangen
Köln, wurde aber in der Nähe von Düſſeldorf=Reisholz Schalter neben einem Kachelofen entſtanden ſein. Die und unſere Dörfer anſteckten und kalten Blutes
von einer ſtarken Boe ſo ſtark auf den Rhein ge=
Panik unter den Mietern war deshalb ſo groß, weil der die Bevölkerung niedermachten, ſowie unſere Truppen
drückt, daß die Flieger nur mit Mühe dem Ertrinken entwickelte Qualm zu beängſtigend war.
angegriffen, wurden unſererſeits Maßnahmen ergriſten
entgingen. Das Flugzeug ſchwamm den Rhein
hin=
um den Feind von unſerem Gebiet zurückzuwerfen. Die
unter und landete in Düſſeldorf in der Nähe der Rhein=
Regierung wollte bisher durch ihre Art zu handeln be
werften. Wegen der ſtürmiſchen Witterung und wegen
weiſen, daß ſie die Ratſchläge und Entſchein
der Notwendigkeit der Ausbeſſerung des Flugzeuges
Gerichtszeitung.
dungen der Großmächte reſpektiert. Sie
er=
wurde dieſes mit Hilfe einiger Monteure und einer Ab. wiederholt, daß ſich unſere Truppen darauf be=
Der Kiewer Ritualmordprozeß.
teilung des Düſſeldorfer Luftſchiffer=Bataillons
abmon=
ſchränken, das ſerbiſche Gebiet zu verteidigen und
keiner=
tiert.
* Kiew 21. Okt. Heute fand ein längeres Verhör lei territoriale Eroberungen zu machen. Gleichzeitige
* Schneidemühl, 20. Okt. Der erſte Flug=des Journaliſten Bruſthkowsky ſtatt, der aus eigener Ini= klärte man unſererſeits, daß, wenn unſere Truppen i
ſtützpunkt des Oſtens, wie überhaupt Preußens, iſt tiative Ermittelungen über die Ermordung Juſchtſchinskys albaniſches Gebiet eindringen und ſtrategiſche Stellungen
heute in Anweſenheit des Präſidenten des Deutſchen Flug= angeſtellt hat und der zu beweiſen ſucht, daß der Mord beſetzen würden dies nur eine proviſoriſche Maßregel
verbandes, Herzogs Ernſt Günther zu Schleswig=Holſtein, in von gewöhnlichen Verbrechern verübt worden ſei. Der wäre, und daß ſich die Truppen wieder zurückziehen wür
Gegenwart der Spitzen der Behörden und zahlreicher Zeuge gibt Geſpräche mit Wera Tſcheberjak wieder, die, den, ſobald die Grenze von einer internationalen
Kom=
ernſtem Willen ſehr wohl abſtellen laſſen; denn eine Sän= willkürlich mit ihr fröhlich iſt und mit ihr weint. Ja,
Großherzogliches Hoftheater, gerin, die die Partie des Duetts im 2. Akte ( Es gibt. ein auch weinen kann Frau Elſa Laura, wie das Klagelied=
Glück, das ohne Reu”) ſo ſchön und empfindungsvoll des armen Savoyarden bewies. Ihr eigentliches Feld iſt
Dienstag, den 21. Oktober.
ſingen kann, wie Frl. Jonſſon, von der kann man auch aber die Freude, die Frende am Lied, an der Kunſt und=
Lohengrin.
das Beſte erwarten und verlangen, und in dieſem Sinne, l am Leben. Die Frende, die faſt all die alten, entzückenden
und da Frl. Jonſſon noch jung iſt und ſich noch vervoll= Volkslieder atmen, letzten Ausgangs auch dann, wennihr
W-l. Bei der heutigen Wiederholungsaufführung von kommnen wird, glauben wir ihr Engagement empfehlen Inhalt ſentimental und traurig. Und fleißig iſt die Künſt=
Richard Wagners „Lohengrin” gaſtierte Frl. Grete zu ſollen. Das Publikum bereitete der ſympathiſchen lerin auch als Forſcherin. Unermüdlich gräbt ſie nach
Jonſſon vom Stadttheater in Elberfeld als Elſa auf Künſtlerin ſchon nach dem erſten Akte eine warme Auf= alten Schätzen in Bibliotheken und in vergilbten Blat=
Engagement. Die junge Künſtlerin hat hier ſchon bei den nahme.
tern, wo ſie ſie findet, und faſt immer, wenn ſie wieher
Frühlingsfeſtſpielen im Mai d. J. das Evchen geſungen,
Im übrigen verlief die Vorſtellung in derſelben Weiſe, an die Oeffentlichkeit tritt, fügt ſie manch Goldkörnlein
und wir können das damals abgegebene günſtige Urteil wie die erſte.
dem Schatz der Volkslieder hinzu, den wir ihr ſchon
noch um eine Note verbeſſern, da Frl. Jonſſon ſich
inzwi=
danken.
ſchen auch in ihrem Spiel vervollkommnet hat. Sie
Auch der geſtrige Abend brachte wieder manches Neue.
gebietet über eine hübſche Bühnenerſcheinung und ein
Lieder zur Laufe,
Unter anderem auch ein eigenes Lied „Allſo eng
verbun=
weiches und ſchönes Organ. Der Liebreiz ihrer
Erſchei=
geſungen von
den” ſchlicht in der Form und innig gefühlt im Tert,
nung, der die Worte des Chors „Ein ſchöner Preis” zur
wozu die Künſtlerin eine Weiſe gar eigener Art fand, die
Elſa Laura Freifrau von Wolzogen.
Wahrheit macht, und die weichen Formen ihrer
Dar=
tiefſte Wirkung auslöſte und rauſchenden Beifall. Die
ſtellung vereinigten ſich zu einer harmoniſchen Verkörpe=
Immer wieder, wenn man die kapriziöſe kleine Frau Vortragsfolge brachte im übrigen: Lieder am Kamin zu
rung milder und ſchöner Weiblichkeit, wie ſie dem Cha= auf dem Podium ſieht und hört, läßt man ſich willig in ſingen, Trinklieder, Von der Landſtraße, Geiſtliche
Lie=
ralier der Rolle entſpricht. Auch ihr Stimncharakter paßt Bann ſchlagen von dem Reiz ihrer Perſönlichkeit, der ihreder Balladen, Von hier und dort und ein wunderſames
ſich dem der Partie gut an. In ihrer geſanglichen Be=feine Kunſt, jenes ſeltſame Gemiſch von Naturburſchen= Myſterium „Jeſus und die Nonnen” (aus der Gelderſter
handlung war ſie merklich von dem Beſtreben einer mög= tum und zarteſter Empfindſamkeit ſich zu ſo ſeltenem har=Chronik 1520). Sollen wir mehr herausgreifen aus der
lichſt ſauberen und techniſch korrekten Ausführung geleitet, moniſchen Zuſammenklang eint. Gibt man ſich ſtets von Fülle des Schönen? Sollen wir immer wieder beionen,
was anfangs wohl der vollen Entfaltung ihres Organs neuem dem Zauber ihres einzigartigen Vortragstalentes daß keine Künſtlerin es wie ſie verſteht, auch derbe
Sol=
etwas hinderlich war Im ganzen darf man ſagen, daß hin und glaubt immer wieder Neues, immer Schöneres datenlieder ſo zu ſingen, daß die empfindſamſten Damen
ſie ihre geſangliche Aufgabe mit vielem Verſtändnis und zu hören. So vielſeitig iſt Frau Elſa Laura von Wol=ſie hören und beklatſchen, daß ſie die Derbheit in eine ſo
künſtleriſchem Empfinden und ſchönem Gelingen löſte. zogens Können, ſo jugendfriſch, wie ſie ſelbſt, ſtets das, feine Vortragsform kleidet, ohne ſie doch zu verwiſchen?
Kleine Einſchränkungen muß das Lob aber doch erfahren, was ſie bringt. Vielleicht liegt gerade in der friſchen Sollen wir den vergeblichen Verſuch machen, immer
Der Anſatz in der Höhe iſt oft etwas gewaltſam und der Natürlichkeit, der auch die feinſte Charakteriſierungskunſt Neues zu ibrem Lobe zu ſagen? Kritik üben, wo wir
Ton forciert, was ſich beſonders in dem Liebesduett des ſich ſtets unter= oder, richtiger, nebenordnet, das Geheim= ſo gerne und freudig Beifall klatſchen helfen? — Faſt jede
3. Aktes bemerkbar machte und die Ausſprache der hellen nis ihres Erfolges. Es iſt eine ſo innig empfundene Nummer brachte der Künſtlerin Blumenſpenden, M. St.
Vokale (e und i) in der Mittellage etwas breit, übrigens Kunſt, und man merkt ihrem Vortrag, ihrem Geſang ſo
Schönheitsfehler, die ſich bei einiger Aufmerkſamkeit und recht die eigene Freude am Liede an, daß man ganz un=
Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
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miſion ſeſtgeſetzt und die Ordnung dort ſo wiederherge= (Ghalib Bey ſind nehrere Punie des griechiſcheütr unglicks von Gardiſ und des Luſtſchifunglilcs in
Jo=
ſtellt wäre, daß das ſerbiſche Gebiet nicht mehr Gefahr kiſchen Vertragsentwurfes, die in den vorhergehenden hannisthal, denen zahlreiche Menſchenleben zum Opfer
liefe, neuerlich verletzt zu werden.
Sitzungen in der Schwebe geblieben ſind, geregelt worden. fielen. Das Haus begann die Spezialdebatte der
Dieſe Erklärung der Regierung entſpricht vollkommen
e London, 21. Okt. Die Weſtminſter Gazette ſchreibt: Finanzvorlagen, nachdem ein rutheniſcher Antrag
den Ratſchlägen der Großmächte und zeigt klar die fried= Wir können den Stimmungswechſel in der Bal= auf die Abſetzung der Finanzvorlagen von der
Tagesord=
liche und korrekte Haltung Serbiens in dieſer kanfrage ermeſſen, wenn wir die faſt völlige Bleich= nung (weil die galiziſche Wahlreform im Landtage nicht
Frage. Wenn die Regierung beabſichtigte, in freundſchaft= gültigkeit, womit Oeſterreich=Ungarns einſeitige Inter=erledigt iſt) abgelehnt worden war. Unter dem Einlaufe
lichem Geiſte und im Intereſſe eines endgültigen Friedens vention in Belgrad aufgenommen wurde, mit den erreg= befinden ſich mehrere Interpellationen, betr. die Vorgänge
bei den Großmächten einen Schritt zu unternehmen zur ten Proteſten vor ein paar Monaten vergleichen, als in den Auswanderungsbureaus:
Berichtigung der Grenze gegen das neue Al= Oeſterreich eine ähnliche Aktion in dem Skutarifalle plante.
* Wien, 21. Okt. Die Polizei hat das Reiſebureau
banien, ſo iſt das ein Beweis mehr daß Serbien korekt 1 Diesmal ſprach niemand von der Kriegsgefahr zwiſchen ſUniverfal geſchloſſen und den Leiter verhaf=
und freundſchaftlich die Frage löſen wollte, die ebenſo Oeſterreich und Rußland. Die Panſlawiſten Rußlands tet. Das Bureau ſtand in Verbindung mit
Auswande=
ſehr im Intereſſe der Regierung wie Albaniens liegt.
geben kein Lebenszeichen, Frankreich allein ſcheint ſich rungsagenten des In= und Auslandes und hatte auch die
Serbien gab alſo durch ſeine Haltung einen genügen= wegen der Serben und Griechen zu beunruhigen; aber ausſchließliche Vertretung der in Oeſterreich nicht
zuge=
den Beweis dafür, daß es nicht beabſichtige, auf eigen= ſchließlich ſetzt Oeſterreich nur die Entſcheidung der Mächte, laſſenen Uranium Steameſhip Company in Rotterdam.
rnächtigem Wege gewaltſam die Beſchlüſſe der Großmächte betreffend Albanien, durch. Wenn ſeine Intervention Er= Das Bureau brachte mehrfach ungariſche Wehrpflichtige
abzuändern. Indeſſen hatte die Abſicht Serbiens, die in folg hat, haben wir anderen kein Recht zur Klage.
in Gummimänteln und anderen Verkleidungen, in denes
keiner Weiſe die Intereſſen irgend eines anderen berührt
ſie als harmloſe Reiſende erſchienen, in Automobilen über
die Grenze.
hatte, noch nicht ausgeführt werden können, als ſchon
Letzte Nachrichten.
Oeſterreich=Ungarn Vorwürfe gegen Serbien er=
* Rom, 21. Okt. Der ruſſiſche Miniſterpräſident
Ko=
hob. Oeſterreich=Ungarn iſt unzufrieden mit der
Er=
kowzow. der ſich privatim in Rom aufhält, iſt geſtern
(Wolffs telegr. . Korreſp.=Bureau.)
abend erkrankt.
klärung der ſerbiſchen Regierung und fordert im Ulti=
* Berlin, 21. Okt. Das Militärwochenblatt meldet:
* Madrid 20. Okt. Die Gemahlin des Prinzen
ratum, daß die Truppen hinter die von der Londoner
Konferenz feſtgeſetzte Grenze ſich zurückziehen in einer Friſt Prinz Friedrich Karl von Preußen, im erſten Alfons von Orleans, Prinzeſſin Beatrice von
Sach=
von acht Tagen, oder es ergreife andernfalls Maßnahmen, Leibhuſaren=Regiment Nr. 1 und à la suite des erſten ſen=Koburg, wurde heute abend von einem Knaben
ſeine Forderung durchzuſetzen. Nach dieſem unerwarteten Garde=Regiments zu Fuß, wurde zum Oberleutnant be= entbunden.
* Neu=York, 20. Okt. Die Progreſſiſten des 6. Be=
Schritt hat die ſerbiſche Regierung, getreu ihrer friedlichen fördert, v. Kleiſt, Leutnant des Ulanen=Regiments Kai=
Politik, wünſchend, neuerlich einen Beweis ihrer korrekten ſer Alexander II. von Rußland (1. Brandenburgiſches) zirks in Neu=York haben den Exgouverneur Sulzer als
ſund friedlichen Haltung zu geben, ihren Truppen befoh= Nr. 3 wurde zum militäriſchen Begleiter des Prinzen Kandidaten für die Wahlen zur Staatslegislatur
nomi=
niert, die am 4. November ſtattfinden.
len, ſich hinter die in London feſtgeſetzte Grenze zurück= Friedrich Leopold von Preußen (Sohn) ernannt.
* Berlin, 21. Okt. Der Erzherzog Franz
Fer=
zuziehen indem ſie die Verantwortung für dieſen Akt
denen überläßt, die nur auf dieſe Weiſe die Ueberzeuzung dinand wird als Gaſt des Kaiſers an der am 30. und
H. B. Berlin, 21. Okt. Als heute vormittag gegen
31. Oktober in Göhrde ſtattfindenden großen Hofjagd ½10 Uhr Prinz Eitel Friedrich von Potsdam ſich
Europas vom Frieden zu feſtigen glauben.”
* Wien, 21. Okt. Das Fremdenblatt ſchreibt zur teilnehmen, zu der u. a, der Reichskanzler und der öſter= nach dem königlichen Schloß in Berlin begeben wollte,
Beilegung des Zwiſchenfalles zwiſchen Oeſterreich= reichiſch=ungariſche Botſchafter in Berlin Einladungen er= geriet in der Wallſtraße zu Charlottenburg ein 5jähriger
hielten.
Knabe der noch ſchnell über die Straße laufen wollte, unter
Ungarn und Serbien: Oeſterreich=Ungarns Politik
* Berlin, 21. Okt. Der ruſſiſche Miniſter des den Wagen. Der Prinz ſorgte für die Ueberführung des
war während der ganzen langen Dauer der Balkankriſe
frotz aller Hinderniſſe konſequent und darauf gerichtet, die Aeußern, Saſonow, iſt von Paris hier eingetroffen ſchwer verletzten Knaben nach der Unfallſtation.
H. B. Berlin, 21. Okt. Nach größeren
Betrüge=
dem europäiſchen Frieden drohenden Gefahren abzuwen= und bei der ruſſiſchen Botſchaft abgeſtiegen.
* München, 21. Okt. Ueber das Befinden der reien iſt der Kaufmann A. Behm aus der Rheinſtraße
den. Auch jetzt erwies die Monarchie, deſſen darf ſie ſich
ohne Ruhmredigkeit ſchmeicheln, durch ihr Vorgehen dem Gemahlin des ehemaligen Königs von Portu=zu Friedenau, der bei der Fiema Siemens u. Halske im
uropäiſchen =Frieden einen wertvollen Dienſt, indem ſie gal wurde heute mittag 1.30 Uhr der nachſtehende Be= Werner=Werk am Nonnendamm angeſtellt war, flüchtig
die Gefahren neuer Hemmungen des Friedens aus dem richt ausgegeben: Der König von Portugal und ſeine Ge= geworden. Die Schuldenlaſt beläuft ſich auf etwa 20000
Wege ſchaffte, da Gefahr vorhanden war, daß neuerlich mahlin verließen am 21. Oktober mittags das Krankenhaus Mark. Doch ſind lediglich Privatleute durch ihn
geſchä=
in Zuſtand der Unruhe geſchaffen werde, welcher ebenſo= Links der Iſar und ſind nach Sigmaringen abgereiſt. digt worden, Bei der Fiema Siemens u. Halske ſind keine
wenig den Abſichten der Mächte wie den Intereſſen Ser= Das Befinden der Königin war in der letzten Zeit vor= Unterſchlagungen feſtgeſtellt worden. Die
Staatsanwalt=
hiens entſprochen hätte. In dieſem ſeinem Beſtreben fand trefflich. Die Krankheitserſcheinungen haben ſich ſo gut ſchaft wurde von der Flucht des Behm verſtändigt. Ver=
Oeſterreich=Ungarn auch die rückhaltloſe Unterſtützung ſeiner zurückgebildet, wie das aus der Art der Veränderungen mutlich hat er ſich nach Amerika gewandt.
mit Sicherheit zu erwarten war. Wir erklären, wie ſchon
H. B. Leipzig, 21. Okt. Die Löwenjagd von
neiden Verbündeten. — Die Blätter nehmen die
Mit=
in der erſten Mitteilung geſchehen, auf das Allerbeſtimm= Leipzig wird vermutlich zur Erhebung einer Anklage
neilung von dem vorbehaltsloſen Einlenken Serbiens mit
großer Befriedigung auf. Sie betonen daß in Oeſterreich= teſte, daß bakteriologiſch einwandsfrei Darmbakterien wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit gegen den
ſingarn keine feindlichen oder unfreundlichen Geſinnungen (baeterium eoli) als ausſchließliche Urſache der Beſitzer des Zirkus Barnum führen.
FI. B. Chemnitz, 21. Okt. Der 44 Jahre alte Arbeiter
gegen Serbien beſtehen und hoffen, daß endlich die Her= Erkrankung feſtgeſtellt ſind. Alle anderweiten, durch
ausforderungen des Nachbarſtaates aufhören und eine Zeit einen Teil der Preſſe gegangenen und ſonſtigen verbreite= Dittrich erſchoß nach einem Tanzvergnügen ſeine
Ge=
ten Gerüchte über die Krankheitsurſachen entbehren jeg=liebte, die 30jährige Arbeiterin Lambrecht, und dann
fgreundſchaftlichen und wirtſchaftlichen Verkehrs beginnen licher Grundlage. München, 21. Oktober. Homberg.
ſich ſelbſt. — In Weißbach explodierte heute
möchte.
Schwaß. Veiel.
früh in der Strumpffabrik Pilz ein Dampfkeſſel. Ein
Die albaniſche Frage.
* Leipzig, 21. Okt. Der am 20. und 21. Oktober tagende Feuerwehrmann wurde getötet, vier Arbeiter trugen
* Paris, 20. Okt. Einer Blättermeldung zufolge Vorſtand des Reichsverbandes deutſcher lebensgefährliche Verletzungen davon. An ihrem
Auf=
ſvoll ſich der hieſige ſerbiſche Geſandte heute zum Städte hat beſchloſſen, ſich an der Weltausſtellung in kommen wird gezweifelt.
Miniſter Pichon begeben haben, um dieſem eine Note zu San Franzisko nicht zu beteiligen.
— Emden, 21. Okt. Der Oberbürgermeiſter Für=
* Hildesheim, 21. Okt. Der 20jährige Dienſtknechtbringer ſtürzte kürzlich von einer Leiter und brach
rberreichen, in welcher die ſerbiſche Regierung erklärt, daß
ſe, getreu ihrer bisherigen Haltung und ihren Verpflich= Marks wurde vom Schwurgericht wegen Mordes zum einen Arm. Man hofft, daß die Heilung glückt.
tumngen, es Europa überlaſſe, dafür zu ſorgen, daß die Tode verurteilt. Er hatte die Dienſtmagd Klinge=
H. B. Stockholm, 21. Okt. Die größte Auto=
Grenzen Albaniens tatſächlich und an Ort und biel, die Alimente forderte, durch 22 Meſſerſtiche in Hals mobilfabrik in Schweden „Scania Vahis” wurde
Stelle genau feſtgeſetzt werden. Die ſerbiſche Regie= und Bruſt verletzt und ſie in das Waſſer geſtoßen.
heute nacht durch eine Feuersbrunſt eingeäſchert.
* Wien, 21. Okt. Das Abgeordnetenhaus iſt Von der ganzen alten Fabrik konnte nichts mehr gerettet
nung ſchließt an dieſe Mitteilung, welche ihrer Anſicht nach
ten durch den öſterreichiſchen Schritt, hervorgerufenen wieder zuſammengetreten. Der Präſident gedachte der werden.
wiſchenfall erledigt, eine Anzahl Reklamationen betreffs ſchrecklichen Kataſtrophen des „Volturno”, des Gruben=
(Schluß des redaktionellen Teils.)
tes unbeſtimmten und unlogiſchen Charakters der von
ter Londoner Konferenz vorgeſehenen theoretiſchen
Ab=
flerverregendsind
eenzung. Albaniens an.
Wüberkläblefen
* Paris, 21. Okt. Der Figaro will wiſſen, daß Sir
dazugesiorel dieunc
285
( dward Grey geſtern an die Wiener Regierung
0
genehmen
Nebenerschefe-
ane Mitteilung gerichtet habe, in der er daran erinnert,
rumgen deshauchens zu
kaß die albaniſche Angelegenheit — ob es ſich nun um die
eſtſetzung der Grenze, die innere Organiſation
belänen-Wüberf-Iübiek 8
roer die Kontrolle Albaniens handelt — ganz
Eu=
len Sindvorräticmallen
Apo=
ropa angehe. In der Tat ſei es das durch die Londoner
feken und Droderien-Preis
Konferenz vertretene Europa geweſen, welches die
Errich=
tung eines albaniſchen Staates beſchloſſen habe ebenſo der OrigindlschchelII
ſiien es die internationalen Kommiſſionen, in denen alle
Großmächte ihre Vertreter hätten, die ſich gegenwärtig mit Dhie Muskel= und Knochenbildung der Säuglinge
wird durch die Ernährung mit „Kufeke” und
dier Abarenzung und der Organiſation Albaniens
be=
ſchäftigten. Die engliſche Regierung habe im vollen Ein= Milch aufs beſte gefördert, ſo daß das Körpergewicht
in normaler Weiſe zunimmt. Mit „Kufeke” ernährte
viernehmen mit den Kabinetten von Petersburg und Paris Kinder ſind ruhig, leiden nicht an Blähungen, haben
deſe Grundſätze, die man etwas aus den Augen verloren geſunden Schlaf, guten Appetit, geregelte Berdauung
hube, in Erinnerung gebracht.
und gedeihen in jeder Weiſe vorzüglich.
(IV,22046,75
Eine Anſprache König Konſtantins an die Soldaten. Sansasi
* Saloniki, 21. Okt. König Konſtantin
be=
gub ſich geſtern vormittag im Automobil von Kawala nach
Sariſchaban an der thraziſchen Grenze, wo drei
neuge=
bäldeten Regimentern feierlichſt Fahnen
übberreicht wurden. Hierbei hielt der König folgende
Verlobten
Anſprache: Soldaten der 7. Diviſion! Die Kriege die
M
Iöhr geführt, die Schlachten, die Ihr geſchlagen und die
Qzalifäts Cigareffe
die ihr künftiges Heim gediegen, ge.
Asunden, die Ihr erhalten und die Tapferkeit, die Ihr
bewieſen habt, geben Euch das Recht, Euch echte Soldaten
schmackvoll und modern einrichten
A.
zu nennen. Eure Siege in den Schlachten von Nigrita,
2)
wollen, wird eine Besichtigung meiner
McMr Bg
Ngewrekop und in den Kämpfen auf den Hängen des Rilo=
beerges beweiſen, daß Ihr willens ſeid alles herzugeben,
feinbürgerlichen
Smeru
was König und Vaterland von Euch fordern können. In
Erinnerung an die glänzenden Waffentaten übergebe ich
Aus dem Geſchäftsleben.
bazute die Fahnen den drei neuen Regimentern, auf daß
Wohnungseinrichtungen
Man ſchreibt uns: Wer beim Einkauf von
Schreib=
dar Anblick der Embleme Euch immer an Euren Eid
er=
federn auf den Namen Soennecken” achtet, hat die
innere. Immer werdet Ihr Euch mit Stolz erinnern, daß
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
Gewißheit, eine dauerhafte, dem Zweck entſprechend
Iihr geſchworen, ſie bis zum letzten Blutstropfen zu
sich aus durch künsblerische
Formen-
konſtruierte Schreibfeder zu erhalten. Soennecken’s
alt=
varteidigen. Auf die Anſprache des Königs antworteten
schönheit, grundgediegene Qualität u.
bewährte Eilfederu mit linksſchräger Spitze, die ohne
ſeffort die Generäle, indem ſie dem König verſicherten, ihre
Druckanwendung ſchreiben, daher die Hand nicht
er=
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
Leute würden immer bereit ſein, ihr Blut für König und
müden, verdienen wegen ihrer großen Vorzüge be=
Laterland zu vergießen. Nachdem die Truppen defiliert
besondere Preiswürdigkeit.
ſondere Beachtung.
heitten, kehrte der König am Nachmittag nach Kawala
zurück.
Fn Einem Teil unſerer heutigen Stadtauſlage iſt
(e
OTTO KUNKEI
ein Proſpelt der Sofmuſikalienhandlung
Georg Thies Nachf. betreffend Luſtiger Abend Senff=
* Athen, 21. Okt. Der König iſt hierher zurück=
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
Georgi, der Freitag, den 24. Oktober, im Kaiſerſaal,
geäkehrt.
abends 8 Uhr ſtattfindet, beigefügt, auf den hiermit
* Athen, 21. Okt. In der Konferenz zwiſchen
(16984a
(22077
Leenizelos, dem Miniſter des Aeußern, Panas, und aansannninniniiEsashassssassanssg hingewieſen wird.
nach isner Art E
60
nach Münchner Art
Hell Export nuue
— feinste Tafelbiere
1
r
in Flaschen und Syphons.
3326a
Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1915.
Saite 8.
Vorſtellung um 6 Uhr im Opheumn,
Amtlicher Wetterbericht.
Dampfernachrichten.
Generalverſammlung der Heidenreich v. Siebold=
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
ſchen Stiftung für arme Wöchnerinnen um 3½ Uhr im
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Das nordweſtliche Tiefdruckgebiet iſt weiter oſtwärts
Rathausſaal.
Nordamerika: „Alſter”, von Neu=Orleans kommend,
18. Okt. von Norfolk nach Hamburg. „Amerika” 18. Okt. vorgedrungen. An der Grenze zwiſchen hohem und tiefem Bilder vom Tage (Auslage Expedition Rheinſtr. 23):
Das Marineluftſchiff „L 2” und ſeine Beſatzung — Das
5 Uhr morgens in Neu=York. „Borderer” 18. Okt. 7 Uhr Druck haben wir bei ſüdlichen Winden meiſt wolkiges.
brennende Wrack des Dampfers „Volturno” — Vom
morgens von Baltimore nach Hamburg, „Bosnia”, von doch trockenes Wetter. Das Tiefdruckgebiet wird uns
Kaiſerbeſuch in Trier — Die Enthüllung des Verdi=
Baltimore und Norfolk kommend, 18. Okt. 5 Uhr morgen in ſeinen Bereich ziehen und Zunahme der Be=
Denkmals in Mailand anläßlich des 100. Geburtstages
30 Min. nachm. in Hamburg. Eincinnati” 19. Okt. wölkung, ſowie Regenfälle bei uns verurſachen.
Verdis.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 22. Oktober:
5 Uhr 30 Min. nachm. in Boſton. „Imperator”, von
Neu=York kommend, 18. Okt. 7 Uhr abends auf der Elbe, Meiſt trüb und wolkig, Regenfälle, mild, weſtliche Winde.
„Moltke” von Neu=York nach Genua, 19. Okt 11 Uhr
Tageslatender.
morgens in Neapel. „Preſident Grant”, von Neu=York
Mittwoch, 22. Oktober.
kommend, 20 Okt. 6 Uhr 60 Min. morgens auf der
Elbe. „Preſident Lincoln” 18. Okt. 1 Uhr nachm. von Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
Todes=Anzeige.
10 Uhr (Ab. B): Die fünf Frankfurter”.
Neu=York über Plymouth und Cherbourg nach Hamburg.
„Willehad‟ 18. Okt. 6 Uhr morgens von Montreal nach Wiſſenſchaftlicher Vortrag um 8 Uhr im „Kon=
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
kordiaſaal”.
Rotterdam und Hamburg.
— Südamerika, Weſtküſte
Amerikas: „Blücher” nach dem La Plata, 19. Okt. 7 Uhr Lichtbildervortrag von Dc. med. Vix um 8½ Uhr meine liebe Frau, unſere gute Schweſter (22131
im Saalbau (Odenwaldklub).
abends in Liſſabon. „Etruria”, von Mittelbraſilien
kom=
mend, 18. Okt. 3 Uhr morgens von Funchal. „König
Anna Margarethe Roth
Friedrich Auguſt” nach dem La Plata 18. Okt. 5 Uhr
nachm. von Rio de Janeiro.. „Sevilla” nach Bahia
Blanca, 19. Oktober von Teneriffa‟ „Sparta”
17.
Ok=
geb. Neff
Dankſagung.
tober in Itajahy. —
Oſtaſien: „Belgravia” 18.
Ok=
tober von Port Said nach Hapre. „Bermuda‟
heute nachm. 2 Uhr von ihrem langen, ſchweren
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
19. Oktober 2 Uhr nachmittags von Havre nach
Leiden durch einen ſanften Tod zu erlöſen.
Dünkirchen und Hamburg. „C. Ferd. Laeisz‟ 19. Okt.
bei der ſchweren Krankheit und dem Begräbnis
von Yokohama nach Vancouver. „O. J.D. Ahlers”
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:
unſerer teuren Gattin und Mutter ſagen allen
18. Okt. 12 Uhr mittags von Marſeille nach Rotterdam.
Freunden und Bekannten den herzlichſten Dank.
Quebra‟ 18. Okt. von Suez nach Singapore. „Saxonia”
Peter Roth, Schuhmachermeister
18. Okt. von Port Said nach Marſeille. „Suevia”
Darmſtadt, den 21. Oktober 1913.
18. Okt. von Malta nach Hapre.
Darmſtadt, den 21. Oktober 1913.
Gottesdienſt der israelitiſchen Religionsgemeinde.
Die tieſtrauernden Hinterbliebenen,
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 23. Okt.,
Haupt=Synagoge (Friedrichſtraße 2).
im Namen derſelben:
nachm. 4 Uhr vom Sterbehaus, Pallaswieſenſtr. 4,
Schlußtage des Laubhütten=Feſtes.
Mittwoch, den 22. Oktober:
die Einſegnung ½ Stunde vorher, ſtatt.
Wilhelm Veller, Pfarrer i. P.
Vorabendgottesdienſt 5 Uhr 15 Min.
(92074
Donnerstag, den 23. Oktober:
Morgengottesdienſt 8 Uhr 30 Min. Predigt 9 Uhr 20 Min.
Abendgottesdienſt 6 Uhr.
Freitag, den 24. Oktober:
Morgengottesdienſt 8 Uhr 30 Min.
Sabattanfang und Feſtesſchluß 5 Uhr 15 Min.
Samstag, den 25. Oktober:
Infolge eines Herzschlags ist
Morgengottesdienſt 8 Uhr 30 Min.
Sabattausgang 6 Uhr 5 Min.
Gottesdienſt in der Synagoge der israelitiſchen Religions=
Herr Ludwig Neuz
geſellſchaft.
Schluß des Sukkaus=Feſtes.
Donnerstag, den 23. Oktober:
stellvertretender Direktor der Bank für Handel und Industrie
Vorabend 5 Uhr 5 Min. Morgens 7 Uhr 45 Min.
in Darmstadt
Nachmittags 4 Uhr. Abends 6 Uhr 5 Min.
Freitag, den 24. Oktober:
Morgens 7 Uhr 45 Min. nachmittags 4 Uhr. 45 Min.
plötzlich und unerwartet verstorben.
Samstag, den 25. Oktober:
Morgens 8 Uhr. Nachmittags 4 Uhr
Uns ist dadurch ein Vorgesetzter von grosser Güte entrissen worden,
Sabattausgang 6 Uhr.
Wochengottesdienſt von Sonntag, den 26. Oktober, an:
dessen Arbeitsfreudigkeit für uns stets vorbildlich war.
Morgens 6 Uhr 30 Min. Nachmittags 4 Uhr. 45 Min.
Das Andenken des Heimgegangenen wird dauernd in uns fortleben.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Darmstadt. den 20. Oktober 1913.
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Die Angestellten
aus dem Geſchäftsleben: J. V.: Adam Fleiſchmann,
ſämt=
lich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil
be=
der Bank für Handel und Industrie.
ſtimmte Mitteilungen ſind an die „Redaktion des Tag=
IV,22084)
blatts” zu adreſſieren. Etwaige Honorarforderungen
ſind beizufügen; nachträgliche werden nicht berückſichtigt.
Unverlangte Manuſkripte werden nicht zurückgeſandt.
8.
727777.72)
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Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 9.
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Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 10.
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K
ichte
Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch,
11.
Meriter Reticten e eihtr aiente enmien
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Handtaſche. 1 brauner Handſchuh. 1 Päckchen violettblaue Seide.
1 brauner haariger Filzhut. 1 grauer Kinderhut. 1 kleiner ſchwarzer
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(22053
Verloſung.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Bei der geſtern ſtattgehabten Verloſung ſind auf die nachſtehend verzeichneten Loſe die beigeſetzten
finden ſich: 1 Wolfshund, 1 Boxer (zugelaufen). Die Hunde können
Gewinne gefallen:
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier auslöſt werden.
G
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Hos= ſcew.1 woe ſo=
Ees, ſchen.d der ſGen.1 Ver
ſind
M
get. ſoew=
Werktag, vorm. 10 Uhr, ſtatt.
Ein, ſon=
(220541 N
28
7
38 W I „ (gs
*27
26t
20
2 (*3
2
E
1
2
2
—
35n
2t
156) 2387
u gonſotl desdſ wofote
16991s
Errichtung emnes Liebig=Denkmals.
16378 94
02 338
867
239r
1708
3085
381
47
74ear
454
5147
5714
310
Am Freitag, den 31. Oktober, wird das neue Liebig=Denkmal
221z
898
(4)
2399
1712
45
5152
3086
6440
3810
auf dem Luiſenplatz feierlich enthüllt und der Stadt Darmſtadt in
475
1
2406
180 905
50.
1715
*361₰
416)
I 5162
6413
Obhut übergeben werden. Das Denkmal, würdig des Mannes, den
22
179
*a14
2414
5196
367
3t04fe.
22764e
43
Darmſtadt mit Stolz zu ſeinen großen Söhnen zählt, wird in ſeiner 94
3357
216)
2418
1747
314.
Mte
294,
tünſtleriſchen Ausführung eine Zierde unſerer Stadt ſein. Um der
21 490
1023
298 315
2
(e1 6175
5204 450
(170
Feier der Denkmalsweihe auch äußerlich ein feſtliches Gepräge zu 145
5790
631 1024
35 316
143)
781 5g.
793
3214
6480
geben, richte ich an die Bewohner der Stadt, insbeſondere der oberen151 102 1028 162
2426
483
11
5215 4.
4
64
591 3
Rheinſtraße, des Luiſenplatzes, der Wilhelminen= und Luiſenſtraße 166 3841 1039
(37
(316
4 2428
(36
(6518
3213
368.
i g,
die herzliche Bitte, die Häuſer mit Fahnenſchmuck verſehen zu wollen. 195 370
01
0 1041
3161 2432
3210
btl.
523
( 4654
(353
Darmſtadt, den 15. Oktober 1913.
200
527.
309 2434
1048
1e
203
Der Oberbürgermeiſter.
446
264 394e
15
5267
469)
2
6s9
21
4680 49.
1050 gg
515 17.
399
30l
108.
2439
Dr. Gläſſing.
(22030ms 213 28
48 527
397
1927
248
2458
96 1111
2214
1901
6
Der von der Stadtverordneten=Verſammlung am 27. v. Mts. an= (264 365
2475
5
5ö0e
(62
399
13
5
1120
(2
15914
500
genommene Fluchtlinienplan für die Heidelberger Straße 291134
2374
4001
113,
26
532
twiſchen Waldanfang und Gemarkungsgrenze Eberſtadt liegt 327
15 o=
205 27.
(631
532
vom 13. bis einſchl. 28, ds. Mts. bei dem Stadtbauamte, Grafen=
2497
„59
955
4g 1957
173
Se
751 Sgor
4013 149
Sie
47120
3637
33s
5965 Z.
ſtraße 30, offen. Einwendungen gegen den Plan ſind innerhalb der 35
(23
4 290
*41
271 1230
14
i
2534 47
(334
5349
Friſt, bei Vermeidung des Ausſchluſſes, daſelbſt anzubringen.
c5t
ao=
4381
366 204
an 534.
5968
4740
145
4669)
Darmſtadt, den 9. Oktober 1913.
(21192smm 360 346 126034
405.
oa
16
5346
67e
2559
704
487
Der Oberbürgermeiſter
40
381 131 12634
2560
(59
4751
534
6715
(2
126s
3 328
(38
I. V.: Ekert.
5356
475
6718
1500
774
297
400 373
20
2671 530
26 3397
204‟
(58
1295
(2r.
409)
5400
140
454
MNachſter Zuchtviehmaru in Darmſtadt 406
057
(610
200e.
10
17
409
1314
5415
23326)
46028 340
1
4814
181
0375
5417
420 22
481
1411
415
Dienstag, den 28. Oktober 1913.
6031 4091 681t
2630
(34 2078
(3475
450
5424
2118
6 383
142
682
2656
603
Darmſtadt, den 17. Oktober 1913.
481 3131 1424
9 394
1ad 682
4169 90
5
22369
5
342
2675
3479
Br21zu g485 1
Der Oberbürgermeiſter.
192
4863611 1445
2712
417
3516
36
288 3i
J. V.: Schmitt.
(22029ms 536
341 1455 354
20
207 4s
4190
121351.
5437
(
442
546 42
21 1506
54d
4847
933316080
2
220
41
Srhſieſerng.
137
548 184 1514
359
25
2021 544s
681 6100
22)
546e
(5
3560
2532
Die Lieferung von etwa 235 Zentner Kornſtroh (Handdruſch) 566 4611 1519
4856
6116 14
46
380
(32 ze
a 5480
305
115
35
1547
und 20 Zentner Gerſtenſtroh (Maſchinendruſch) für verſchiedene ſtädt. 576 25
2.
1316154 (208
1550
607
548
(282
445
Verwaltungen ſoll vergeben werden.
146
3
236 40
Die Lieferungsbedingungen liegen während der Geſchäfts=617334 155
352
161
(815
26g
468
631 479 1579
20
452
tunden im Stadthaus (Zimmer Nr. 39) zur Einſicht offen.
3587
7
260
632 117 158
122
3590
50
141
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197
684 235 158
262
46
15 Sca
egs(wöe
47
575 408
Freitag, den 24. Oktober I. Js., vormittags 10 Uhr,
(250
26.
21
557
190
691393 1592
§2055
444
364
(2.=
(822
Einzureichen.
948 90
558
360
606
165
5 290₰
419
181624s
710
(161½
362
(22081md
Darmſtadt, den 20. Oktober 1913.
69.
161
5611 (214
195 4944
3650
2951
6265
23 78
Der Oberbürgermeiſter:
691
36
41.
4950
439
2950
1619
8120 3679
1638 16
J. V.: Ekert.
4a
6192) 2992 721 3701
458 1656
35
470) 4980
278
1031629
9497
276
(56=
406 1481
5
459 3004 501 S
75114991 1640
41
5043
1630.
Verkauf und Ankauf von Faſelvieh. 755 641 1542
ot
155 3011 472 37
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ormittags 11 Uhr, in dem Stadthauſe, Rheinſtraße 18, abzuliefern.
Die Abgabe der Gewinne erfolgt nur gegen Rückgabe der Loſe in der Reſtauration „Schützenhof”
Die Verkaufsbedingungen liegen daſelbſt in Zimmer Nr. 39 während
ter Dienſtſtunden zur Einſicht offen. Als Erſatz hierfür ſoll gleich= zu Darmſtadt von vormittags 10 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von 3 bis 5 Uhr.
zuitig ein junger Eber, Raſſe: deutſches Edelſchwein, beſchafft werden.
Gewinne, welche bis Freitag, den 24. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, nicht abgeholt ſind, werden
Das Tier muß bereits gekört ſein und iſt frei in den Faſelſtall alsdann verſteigert. Der Erlös wird 14 Tage dem Gewinner aufbewahrt. Nach 14 Tagen verfällt das
zu liefern. Angebote hierfür ſind bis zu dem gleichen Termin ein=Geld zugunſten des Unternehmens.
(22037
zureichen.
(22080md
Darmſtadt, den 21. Oktober 1913.
Darmſtadt, den 20. Oktober 1913.
Die Verloſungs=Kommiſſion.
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Ekert.
Bekanntmachung.
Um Freitag, den 24. Oktober d. J., vorm. 10 Uhr,
ird das ausgelagerte Stroh aus den Strohſäcken des Lagers auf Mittwoch, 12. November I. Js, Arnhettp Ehſtnbahnarlandr Darmſabl.
dem Truppenübungsplatz Darmſtadt öffentlich gegen Barzahlung
vormittags 11 Uhr,
Durch die Verlegung des Bahnhofs Darmſtadt ſind größere
erſteigert. Beginn an Baracke Nr. 50.
(22100ſoll die der Witwe des Zimmer=Geländeflächen der alten Main=Neckar=Bahn, der Odenwaldbahn und
Garniſon=Verwaltung.
manns Jakob Appelmann, Anna der Bahn nach Aſchaffenburg frei geworden. Nach Abſchluß der
Margarete, geb. Montag, dahier Aufräumungsarbeiten auf einem größeren Teil dieſes Gebiets, — na=
und deren Kindern zugeſchriebene mentlich auf dem Bahnkörper der früheren Main=Neckar=Eiſenbahn
Liegenſchaft:
ſüdlich der Rheinſtraße — ſoll über das Gelände nunmehr anderweit
Areb. Feilundig. Tlobel Verkauf Flur Nr. qm
III 594%/10 222 Hofreite Rhön=verfügt werden. Ein Teil des Geländes kann
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veräußert werden. Auch zur Anlage ven
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mündlich mitzuteilen. Damit hervortretende Bedürfniſſe bei der Ge=
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ſamteinteilung des Geländes möglichſt berückſichtigt werden können,
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in
150
420
31
7000 431.
Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 12.
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An einer dunkeln Straßenecke ſtanden ſie; in höchſter Leidenſchaft heimkommſt! — Ob’s nicht doch eine Lüge
(Nachdruck verboten.)
48
Erregung hatte er das alles hervorgeſtoßen. Haſtig, grob, war! Warum nur den Kopf fragen? Warum nicht ein=
Als ſie draußen waren, ſagte ſie: Du nimmſt es mir brutal beinahe.
mal im Leben, wo es ſich um ihr Glück handelte, zu ſich
nicht übel, aber ich gehe jetzt heim.
Nun ſchwieg er einen Augenblick. Aufrecht ſtand er an ſelbſt ehrlich ſein. Ihr Herz fragen!
Was fällt Dir ein?
ihrer Seite, er hatte ſeinen Arm längſt aus dem ihren ge=
Ich bleibe, komme, was wolle! ſagte ſie endlich müde.
Ich möchte nur wirklich alles noch einmal bedenken! zogen. — So furchtbar allein ſtand ſie da, ſo furchtbar ver=
Und wir quälen uns weiter und ſpielen weiter Ver=
Ach, Unſinn, — laß' Dich doch nicht fort von Deinen laſſen kam ſie ſich plötzlich vor, — und jedes Wort von ihm ſteck miteinander und grollen uns und himmeln uns an!
Launen führen und leiten, ſondern von Deinem Kopf!
traf ſie und jedes Wort enthielt für ſie doch eine gewiſſe ſetzte er faſt ironiſch hinzu. Er war müde, ſie zu über=
Mein Kopf ſagt mir längſt, ich ſolle gehen!
Wahrheit. Und plötzlich, da ſie früher geglaubt hatte, ſie reden. Er wollte ſie nicht mehr um etwas betteln, das ſie
Da klammerte er ſich ans letzte: Aber Dein Herz!
ſei die Siegerin, ſie ſei die, die den Ton und den Grad ihm freiwillig ſchenken ſollte, weil ſie es aus innerem
Mein dummes Herz darf in ſolch’ einem Falle nicht und den Takt ihrer gemeinſamen Liebe angeben konnte, Drange mußte.
ſprechen.
Sie ſchritten nebeneinander weiter. Jedes in ſeine
fühlte ſie, daß dieſes blonde Kind, wie ſie früher ihn oft
Da wurde er wütend, plötzlich kam das über ihn, ſeine genannt, ein Mann war, ſtark und voll Energie und voll Gedanken vergraben, jedes ſich an ſeine eigenen Wünſche,
Geduld war zu Ende; ſeit Wochen narrte ſie ihn, lockte ſie Wollen, ein Mann, der lange genug am Narrenſeil ihrer an ſeinen eigenen Stolz klammernd.
ihn, machte ihn närriſch vor Glück und Sehnſucht.
Wollen wir nicht irgendwo noch eintreten, um ver=
Liebe getänzelt und der nun enger an ſie heran wollte,
Alſo, Du liebſt mich nicht. Du naerſt mich nur, Du der nach der Wuhrheit ſuchte in ihr. Es ſchien, als ſei nünftig, ohne Erregung, miteinander reden zu können?
führſt mich an der Naſe herum. — Aber ſo kann das nicht ihr ganzes künſtliches Gerüſt von ſchlauen Zukunftsplänen ſagte Irma, um den letzten Verſuch zu machen, ihre
Ge=
weiter gehen, ich gehe daran zugrunde. Dann fahr', fahr’ zuſammen gefallen, als wachſe Joſef ins Männliche und danken Rittner klar zu entwickeln.
Wir waren lange genug vernünftig. Es hat keinen
gleich, heute oder morgen, dann ſehen wir uns auch nicht als würde ſie plötzlich all ihrer Rüſtung und all ihrer
mehr. Meine Operette, die werf ich ins Feuer — und Waffen beraubt-ſchwach und klein und arm und wehrlos. Zweck. Es kam hart von ſeinen Lippen und klang
ſelbſt=
mache ruhig weiter den Kapellmeiſter, den Automat für
Gut, ich will noch einige Tage bleiben! ſagte ſie herrlich und ſtolz.
Und plötzlich, da war ihr der letzte Halt, den ſie ſeit
die Muſiker. Was haſt Du alles in mir geweckt, den Ehr= ſtockend.
geiz und die Arbeitsluſt und die Sehnſucht zur Höhe. Und
Aber auch damit gab er ſich nicht zufrieden, plötzlich Tagen mit allen Mitteln zu ſtützen ſuchte, genommen.
mun mitten am Wege wirſt Du feig — ziehſt Dich zurück. zum Bewußtſein ſeiner ſelbſt erwacht. Einige Tage? Aller Stolz, alle Eitelkeit, alle kühnen Pläne fielen je zu=
Aus Mangel an Mut, wegen ein paar dummen Gedanken, Nein, dann geh’ gleich. Ich brauche keine Galgenfriſt. ſammen, — und nur das Weib, das liebende Weib ſtand
da, — in Tränen aufgelöſt und doch wie befreit von
die=
ein paae dummen Briefen Deiner Mutter. Meine Hand Ich will keinen Aufſchub, Klarheit will ich!
Sie ſchritten nebeneinander weiter. — Mit aller Kraft ſem ſchüttelnden Schluchzen. Ihr Körper ſchien das Maß
habe ich Dir geboten, heiraten wollte ich Dich, meiner
Fa=
milie bringen, — alles umſonſt. Du weißt ſelber nicht, ſuchte ſie alle ihre Argumente zu ſammeln. Geh, ſagte ſie dieſer inneren Erregung kaum zu tragen. Und auch Joſef
was Du willſt, Du gehſt an Deiner Laune, an Deinem zu ſich ſelbſt! Geh, wahre deinen Stolz. Es war eine wurde darob weich ums Herz und er ſtützte ihre zierliche
Schillern zugrunde. Wie ein Irrlicht biſt Du flatterhaft, Enttäuſchung, du haſt dir zuviel Macht über ihn zuge= Geſtalt.
ſwrunghaft, unerreichbar, unfaßbar. — Aber ich bin ein traut. Geh, — ohne Lohn, ohne Weihekuß. — Geh nach
Urplötzlich aber war dieſer heiße Tränenſtrom ver=
Menſch aus Fleiſch und Blut und muß Dich halten, warm langer, dummer Tändelei! Geb heim zu der Mutter, ſchau ſiegt, ihre Augen begannen zu leuchten, wie nach einem
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
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6. Kapitel.
in Peiden ſo bi miomnenſechen ſe waren ſiht
Begehren nahm ſie ſeine Hand, die noch an ihrer Taille
Paare, wo zwar beide getrennt gemeldet und getrennk
Der Vorwinter mit ſeiner glitzernden, weißen Pracht,
lag und führte ſie zu ihren Wangen und ſtreichelte ſie und
mit ſeiner klaren, harten Kälte war allmählich auch in die wohnten, aber doch gemeinſam ſpeiſten und ſpazieren
gin=
kußte ſie: Nimm mich — nimm mich — Joſef! Ich bin Donaugegend eingezogen. Für die zwei Menſchen, die gen, nur zu ſehr gewohnt. Wenn der frühe Abend her=
Dein! Wie eine Bitte klang es, wie eine Erlöſung nach
niederſank, dann ſaßen ſie im Muſikzimmer, das jetzt kein
ſich nach hartem Kampf in ehrlicher Liebe gefunden, für
hartem Kampf.
Einen Augenblick lauſchte er dieſer Irma und Joſef hatten auch dieſe Tage ihren märchen= Menſch außer ihnen betrat, und er überarbeitete ſeine
Muſik der gebenden Worte, dann klang ein Ton heiß und haften Glanz. Aus ihrer gegenſeitigen Liebe, aus dem Partien oder inſtrumentierte noch dieſes oder jenes
Stück=
jauchzend aus ſeiner Bruſt: Irma, und er bedeckte ſie mit
Taumel ihres ſtillen Glückes floß für Joſefs Kompoſitio= Immer wieder hatte er da und dort Lichter aufzuſetzen
Küſſen. Irma meine Braut!
nen ein ſüßer Strom glühender Melodien. Was ihm die die Wirkung dieſer oder jener Melodie noch zu heben,
Sie aber richtete ſich auf und ſagte ſtolz: Nein, Joſef, Sehnſucht bis jetzt nicht gegeben hatte, das ſpendete ihm jene Arie in die Ouvertüre einzuſtellen. Es war gut,daß
nicht Deine Braut, — frei, ohne Tribut ſchenk ich mich
Joſef Rittner jahrelang mit dem Komponieren ausgeſetzt
die Liebe dieſer Frau. Irma und ſeine Operette waren
Dir! — Es iſt ja alles gleich und alle Gedanken ſind wirklich eins geworden, zwei Dinge, die er nicht unter= hatte, — jetzt flogen ihm die Melodien nur ſo zu. Daß
dumm und ich gehör zu Dir, und immer ſchon hab ich Dich ſchied und die ſich nicht trennen ließen; zwei Dinge, die! zu dieſem behaglichen Schaffen, während deſſen zwei
Se=
geliebt, und nur ſtolz war ich — und dumm und einge= ihn ganz erfüllten und die nichts anderes daneben dul=len harmoniſch zuſammenklangen, während deſſen zwei
bildet!
deten. Da er zur Fertigſtellung der Operette, zur voll= ſehnſüchtige Lippenpaare ſich immer wieder trafen, auch
Er ſchloß ſeine Arme um ihre zierliche Geſtalt, als ſtändigen Inſtrumentierung — und auch für Irma voll= ein angenehmes und üppiges äußeres Leben gehörte, gutes
Eſſen, Champagner uſw., das brachte ſeine Künſtlerart
wollte er ſie emporheben und heimtragen. Viel kleiner, kommener Freiheit und Zeit bedurfte, nahm er ſich jetzt
viel zierlicher erſchien ſie ihm und er war für ſie auch kör= ſeinen vierwöchigen Urlaub, da vor Weihnachten die Mili= mit ſich und es war gut, daß er dort unten fleißig geſpart
perlich gewachſen. — Komm, komm, und ſie eilten wortlos tärkapelle ohnehin noch am wenigſten zu tun hatte. Und und fleißig dirigiert hatte. Aus Elend und Hunger, aus
durch die Gaſſen. Ihre Augen nur ſprachen und feſt preß= dieſen Urlaub verlebte er fern von Wien, — in einem kalten, kahlen Zimmern, aus fröſtelnden Herzen ſteigen
jener entzückenden Vorgebirgstäler, denen erſt der Winter ſolche Weiſen nicht hervor, die wollen gepflegt und gehegt,
ten ſich ihre Hände.
Sie fühlte ſich ſo leicht und ſelig, alles Falſche, Ge= und der Schnee den ganzen Reiz ihres welligen Bodens, die wollen gehätſchelt und getätſchelt ſein, die wollen es
künſtelte und Erdachte war von ihr abgefallen. Ihr war es die anmutige Plaſtik ihrer Erhöhungen zu verleihen ver= warm und weich haben, ſo bekam dieſe ganze Muſik
einen verführeriſchen, lockenden Klang, einen Klang von
gleich, ob ſie wer ſah und ſie ſeine Muſe nannte, ob ſie mag.
Champagnerkelchen, einen Hauch von echter Sinnlichkeit
heimfahren würde, ob er ſie heiraten wollte oder nicht.
Das war ein Idyll für die Beiden. Wenn ſie vor= und hinreißender Leidenſchaft.
Nur lieb ſollte er ſie haben, ſo lieb, wie ſie es brauchte mittags den einſamen, verſchneiten Wald hinaufſtiegen,
Im Regiment wußte man längſt, mit wem der
Kapell=
nach all den langen harten Tagen, wo ſie ſchier am Ver= wenn ſie Arm in Arm in das Tal ſchauten, wenn ſie auf meiſter ſein Winteridyll teilte, und die wenigſten dachten
durſten war.
glatter Bahn hinabrodelten, dann weiteten ſich ihre Her= daran, daß er draußen wirklich an Kompoſitionen arbei=
Sie bogen um die Ecke. Mit einer trällernden, locken= zen. Dann ſprühten ihre Augen, dann kam ein Rauſch ten ſollte, wie es hieß. Die meiſten ſchmunzelten und
ver=
den, ſüßen Melodie aus ſeiner Operette brach ſie zuerſt von Glück und Frieden über ſie. Irma dachte kaum an ziehen. — Nur einer, der ihn in der letzten Zeit gar nicht
das Schweigen. Kein Wort ſonſt kam über ihre Lippen. ihre Zukunft, las die Briefe der Mutter mit verſtocktem mochte, einer der am wenigſten zum Anklagen berufen
Als hätten ſie ſich jetzt erſt gefunden, ſo ſtolz und jung Herzen und gab ſich ganz der Schönheit des Augenblicks war, nörgelte darüber, machte ſeine Bemerkungen: Seffreck.
und feſt aneinander geſchmiegt, ſchritten ſie dahin.
bin. Die Leute im einſamen Hotel munkelten kaum, daß
(Fortſetzung folgt.)
Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 15.
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1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
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Mitwoch, 2. Stiober.
1913.
dadurch dem deutſchen Roggen den Erport ſ bis 15. Numiniſcher 19—150
nach Weſteuropa erſchwerte. Allerdings harrt ein großer ßer Mais 14.90—15.10, Weizenſchalen 9—9.25, Weizenkleie
Teil der bisher nach dem Auslande verkauften Mengen 8.75—9, Roggenkleie 10—10.25, Futtermehl 12—14,
Bier=
noch der Eindeckung, auch ſind Schleſien und Sachſen wei= treber getrocknet 12.50—13, Futtergerſte 13.75—14:
Wei=
ter zu verhältnismäßig hohen Preiſen Käufer für Roggen. zenmehl, hieſiges (Baſis ab Mannheim) Nr. 6 30 bis
FABRIK-
Lieferung war zeitweiſe um 3½ Mark niedriger, doch 30.25, feinere Marken 30.50—30.75, Nr. 1 29.50—29.75,
fei=
reduzierte ſich der Verluſt ſchließlich auf 1¾ Mark. Hafer nere Marken 30—30.25, Nr. 2 28—28.25 feinere Marken
ANSichr
iſt in guter Ware ſowohl zu Konſum= als auch zu Export= 28.50— 28.75, Nr. 3 26.50—26.75, feinere Marken 27—27.25,
zwecken geſucht, auch für gute Braugerſte zeigt ſich zuletzt Nr. 4 22.50—22.75, feinere Marken 23—23.25;
Roggen=
beſſere Verwendung. Dagegen blieben Futtergerſte undmehl, hieſiges Nr. 0 25.50—26, Nr. 1 23.50—24, Nr. 2
Mais bei weiter ermäßigten Forderungen vernachläſſigt, 21.75—22.
zumal die vielfach minderwertigen inländiſchen
Quali=
täten, die in der eigenen Wirtſchaft Verwendung finden
Mahrichen de Stanerans Damſtntſ.
müſſen, ſowie die reichen Kartoffelerträge den Bedarf an
ausländiſchem Futtergetreide merklich einſchränken. Es Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches Getreide am letzten 3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Markttage wie folgt:
Geborene. Am 15. Okt.: dem Straßenreiniger Ewald
Weizen
Roggen
Hafer
Becker, Gardiſtenſtr. 8, ein S. Otto Hugo Ewald. Am
(—2
Königsberg. . 190 (*2
157
163 (—2
16.; dem Magazinarbeiter Kark o Geper, Neue Irene=
18
1 (—4
155½ (—1½) 163 (—1
Danzig . .
ſtraße 15, eine T. Anna Eliſabeth. Dem kommiſſariſchen
178 (—6
Stettin . ..
152 (—3 1 158 (—
Eiſenbahnaſſiſtent Mar Schattenberg, Kranichſteiner=
(—3
Poſen . . . 188 (—6
159 (—
155
ſtraße 51, ein S. Dem Schneider Hermann Appel, Wenck=
Breslau . . . 191 (—5 ) 162
(—1
156 (—
in it
ſtraße 18, ein S. Albert Adolf. Am 14.: dem Augenarzt
(—t
6
) 180 (—3
Berlin .
157½ (—
. 18
Dr. Konrad Schlippe, Friedrichſtr. 34, ein S. Werner
7—2
Magdeburg . 1
163 (— 1 170
70
(—2
Artur. Am 17.: dem Hoſchorſänger Wilhelm Wegerich,
(—
) 160
Halle . .
175 (—1
. . 187 (—1
Liebfrauenſtr 50, ein S. Franz Anton. Am 19.: dem Fa=
Geitkekantt
170 T (*1
Leipzig . . .
174 (*1
135
brikarbeiter Alexander Schlagberger Liebfrauenſtr. 38,
(—7
(—
155
Roſtock . . . 173
152 (*1
ein S. Hans Otto. Am 18.: dem Maſchiniſten Adam
(—3
158 (—1
Hamburg .
. 185
168 (—2
(Gold:
Hartmann, Helfmannſtr. 84, eine T. Anna Erna Eliſa=
32 (—4 ) 160(
Hannoper
164 (—
Saientoold mundstück)t
beth. Am 19.: dem Willy Reuter, Saalbauſtr. 16, eine T.
190 (—8
161 (—1
Düſſeldorf .
165 (—2
Aufgebotene. Am 16. Ot.: Fuhrmann Friedr. Wilh.
190 (—2½
7—
160 (*2
Köln
Cigarerfen
170 (*2½) Ludw. Theod. Boldt und Anna Barbara Seib, beide
Frankfurt a. M. 192½ (—21
) 164 (—1
in Eſſen. Am 17.: Schieferdecker Eduard Adolf Theod.
Mannheim . . 197½ (—2½) 165 (—2½
178 (—
Briele und Margar Leonhardt geb. Sperber, beide
Enad La Jef
Straßburg . . 205 (—5
172½(—
177½—
Eibach. Schutzmann Gg. Riesling und Marie
210 (—2 ) 168 (—2 ) 168
München
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 187 (—3,52), Sauerwein, beide in Roßdorf. Bäckermeiſter Adam
PreisNe 3à 4 5 6 8 10
Peſt Okt. 180,60, (*6), Paris Okt. 208,10 (—5,25), Liver= Götz und Maria Wilhelmina Wacker, beide in Auer=
3z4 5 6 8 1OPhd. Stck.
—6,30), Chikago Dez. 127,60 (—5 25). bach. Hofwagenwärter Jak. Helmus Mathildenpl. 17,
pool Dez. 152,55 (-
Roggen: Berlin Dez. 160,25 (—175). Hafer: Berlin Dez. und Näherin Eliſabethe Stühlinger in Reinheim. Am
M Orient Jabaku Cigareffen-Fbrik
159 (—1,75), Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg unver= 18.: Kaufmann Karl Konrad Arnold Weis, hier, und
zollt ſchwim. 104,50 (—4,50), Nov. 107 (—4,50). Mais: Adele Pauly in Eberſtadt. Bahnarbeiter Georg Eich=
Jenidze Dresden, Inh Hugo Zietz,
La Plata ſchwim. 104,50 (—2,50), Okt.Nov. 107 (—2,00) Mk. horn in Langen und Schneiderin Eliſabetha Barbara
Hoflieferent SMld Köngsveachsen
Kiſſel in Auerbach.
Eheſchließungen Am 16. Okt.: Aſſiſtent bei der ſtaat=
H. Frankfurt a. M., 21. Okt. (
Fruchtmarkt=
bericht.) Am Wochenmarkt war ſtarkes Angebot in lichen Betriebskrankenkaſſe, Rudolph Fiſcher, mit Hed=
wig Zauſch, beide hier. Ingenieur Max Böhne in
lrustirel.
einheimiſchen Brotfrüchten, die bei ſchleppendem Geſchäft im
Preis nachgeben mußten; auch Hafer iſt jetzt reichlicher vor: Offenbach a. M., mit Inhaberin eines Damen=Konfek=
EKEEEEEKKKEEEEEE
tionsgeſchäfts, Katharina Ruhl, hier. Lehrer Balthaſar
handen und billiger. Gerſte und Mais ruhig. Ausländiſche Bernius, mit Eliſabetha Dehn, geb. Müller beide in
Weizen williger, aber wenig gekauft. Futtermittel ſtetig. Hofheim. Am 18.: Schneider Andreas Kellner, mit
Die Forderungen bleiben unverändert gegen die Vorwoche.
Landwirtſchaftliches.
Die Tendenz an dem Mannheimer Getreide: Ida Schneider, beide hier. Architekt Otto Zerries
markt war behauptet. — An der Berliner Pro= in Pforzheim, mit Charlotte Pertchen, hier. Gehilfe
Getreide=Wochenbericht
bei der Großh. Bezirkskaſſe, Heinrich Heß, mit Dora
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftscatsduktenbörſe entwickelte ſich eine feſte Stimmung auf Pfiſter, beide hier. Bautechniker Chriſtian Möſer,
auswärtige Käufe, ferner auf die durch die ſerbiſchen
Be=
vom 14. bis 20. Oktober 1913.
mit Eva Költgen, beide hier. Schriftſetzer Richard
Die Abwärtsbewegung der Getreidepreiſe hat in der fürchtungen veranlaßte Hauſſe in Ungarn und die Er= Rauchfuß mit Katharina Ortſtadt, beide hier.
Fa=
rerichtswoche weitere Fortſchritte gemacht. Die großen höhung der Auslandsofferten. Später konnte indes wie=
Ernten Amerikas und Rußlands in Verbindung nit den der eine Abſchwächung die Oberhand gewinnen. Hafer brikbeſitzer Emil Ganß in Dieburg, mit Sophie
Herr=
zunſtigen Ausſichten der ſüdlichen Welthälfte üben fort= blieb behauptet. Lokoware war ſchwach bei wachſenden mann, hier. Kammermuſiker Ulrich Rohde, mit Marie
Bohländer, beide hier.
eſetzt ihre verſlauende Wirkung aus und erklären es, daß 1Zufuhren.
Geſtorbene. Am 16. Okt.: Johanna Helene Veller,
Auff keiner Seite Neigung beſteht, bei Anſchaffungen über
Nach den letzten Kabelnachrichten von den amerika=geb. Hofius, Ehefrau des Pfarrers i. P., 56 J., ev.
Die=
et notwendigen Bedarf hinauszugehen. Die ſlaue Ten=niſchen Getreidemärkten (Neu=York und Ehi= burgerſtr. 52. Am 19.: Anna Maria Größmann, geb.
inz des Weltmarktes findet im deutſchen Getreidehandel kago) war Weizen und Mais ſchließlich feſter auf ungün= Hübner, Ehefrau des Taglöhners, 45 J., ev., Kiesſtr. 11.
ſigen um ſo kräftigeren Widerhall, als hier neben derſtige Ernteberichte, ſowie umfangreiche Verſchiffungen von Am 18.: Auguſte Lorenz, T. des Taglöhners, 3 Mte.,
uantitativ ergiebigen Körnerernte das günſtige Ergeb= den Seeplätzen und beſſere Nachfrage ſeitens der Mühlen ev., Große Kaplaneigaſſe 5. Sophie Jirſak., geb. Stelzl,
lis der Kartoffelernte als preisdrückender Faltor ins Ge=in Minneapolis. Zugleich trat die Firma Armour erneut Witwe 74 kath., Grafenſtr. 9. Franz o Bader,
Obet=
ſpocht fällt. Beſonders flau war auch in der Berichtswoche als Käufer per Dezember auf. Die ſichtbaren Weizenvor= bahnaſſiſtent, 46 J., kath., Schwanenſtr. 71. Am 19.; Klara
ſooeder die Stimmung für Weizen. Ein großer Teil der räte ſind dort von 57.84 Millionen Buſhels auf 59.36 Mill.. Gieſecke geb. Stautz, Witwe des Sattlermeiſters, 68 J.,
is sjährigen Weizenernte iſt von ſehr ſchlechter Beſchaffen= Buſh. geſtiegen, während ſich die Maisvorräte von 8.31 ev., Riedeſelſtr. 68. Kind ohne Vorname Reuter, 7 Min.
ett. und die Mühlen nehmen ſolches Material nur zu Mill. Buſh. auf 7.35 Mill. Buſh. ermäßigten.
alt, Saalbauſtr. 16. Am 18.: Georg Lorenz Littig, Tagl.,
llank gedrückten Preiſen auf. Natürlich leidet unter dem
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie 69 J. kath., Grafenſtr. 9. Am 19: Anng Volz, T. des
rangel an guten Qualitäten auch das Exportgeſchäft, um folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer 19—19.25, Kur= Dienſtmannes, 6 Mte ev Grafenſtr. 9. Ludwig Heinrich
ol mehr, als der deutſche Weizen diesmal ohnehin ſtärker heſſiſcher 19—19.25, Norddeutſcher 19—19.25, Ruſſiſcher Ganß, Buchhalter, 62 J., ev., Grafenſtr. 9.
iemen die Konkurrenz des Auslandes anzulämpfen hat.
21.50—23, Laplata 22.50—23, Rumäniſcher 22—23, Kanſas
enn ſich im Lieferungsgeſchäft nach weiteren ſtarken 22—22.75, Manitoba 22.50—23, Redwinter 22.50—23,
Walla=
neisrückgängen zuletzt eine leichte Erholung einſtellte, Walla 22.50—23; Roggen, hieſiger 16.25—16.40. Bay=
Die ſchtſellende:
twar das wohl hauptſächlich dem öſterreichiſch=ſerbiſchen riſcher 16.30—16.40, Ruſſiſcher 17.50—18 Amerikaniſcher —.
ſermflikt zuzuſchreiben, der die Abgeber zuletzt etwas vor= Rumäniſcher 17.50—18; Gerſte Pfälzer 16.50—17.50,
Hanuterime,
ſattiger ſtimmte. Den Roggenpreiſen bot der mäßige hieſige und Wetterauer 16—17, Riedgerſte 1650——17.50,
mfang des inländiſchen Angebots immer noch eine ge= Ungariſche 24—24.50, Fränkiſche 17—17.50; Hafer, hieſi=
Ja. I Tuben, 60 u. 100Pg 2
biſe Stütze, indes griff unter dem Einfluſſe der Weizen= ger, 16—17, Bayeriſcher 16—17 Ruſſiſcher 17.50—18. Ru=
Meine Tube 20 Pfg
ſalte auch für dieſen Artikel eine ſchwächere Stimmung mäniſcher 17.50—18, Amerikaniſcher 17.25—17.75; Mais
.Apo
C
Ibeit
en a ird
ges.
Platz, zumal Rußland ſeine Forderungen erheblich er= mired 14.75—15, Ruſſiſcher 15—15.25, Donaumais 14.75
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Seite 18.
Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Darm
Nummer 252.
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Nummer 252.
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Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 22.
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am Sonntag, den 26. Okt. 1913, 2 Uhr nachm.,
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Der Niedergang und das Wiederauf= Taunus
2. Freitag, 24. Oktober:
leben des Katholizismus vor 100 Jahren”. Prinzeſſin Eveline Eliſabeth Horn
Fürſt von Klaus=
3. Dienstag, 28. Oktober: „Das Konkordat mit Bayern”.
hal=Agordo . . Heinrich Hacker Verein für Handlungs=Comitis v. 1858
4. Donnerstag, 30. Oktober: „Die oberrheiniſche Kirchenprovinz”.
Charlotte Pils
Die Fürſtin
5. Mittwoch, 6. Novbr.: „Die Katholiſche Kirche in Preußen”.
Graf Fehrenberg,
Bezirk Darmſtadt.
6. Freitag, 7. November: „Die kirchenpolitiſche Bedeutung des
Emil Jannings
Hofmarſchall.
Jahres 1848‟.
Sonntag, den 26. Oktober, nachmittags 5 Uhr
Mitglieder des Katholikenvereins und deren Angehörige haben Frau v. St. Ge=
Ellen Widmann
orges
freien Eintritt. Nichtmitglieder zahlen ein Eintrittsgeld von 20 Pfg
im „Fürſtenſaal”, Grafenſtraße:
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und abends am Eingang.
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des Stiftungsfeſtes.
Der Vorſtand.
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Wir laden unſere Mitglieder,
Freunde und Gönner hierzu
Roſa, 1 im Hauſe Agn. Wisthaler
freundlichſt ein.
Vergnügungs=Ausſchuß.
Dies= der Frau
chen, Gudula Luiſe Kümmel
Das Stück ſpielt im Jahre 1822.
Der erſte und letzte Akt ſpielen in
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einem Hauſe der Zudengaſſe in
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Frankfurt, der zweite Akt im
Aotei,ri2ss
Schloſſe des Herzogs Guſtav.
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Nummer 252.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 22. Oktober 1913.
Seite 21.
ſtlichen Aufgaben,. Aber auch als Miſtonare bleiben ſie zu reden, warum das bisher nicht geſchehen iſt viel wich=
Engländer und Amerikaner und verbreiten ihre Kultur, tiger iſt, zu fragen: „Was ſoll
geſchehenz=
reden ihre Sprache, rühmen ihr Vaterland. So werden
Keine Woche vergeht, in der nicht die deutſchen
politi=
ſie ein wichtiger Faktor auch für die wirtſchaftlichen Inter=ſchen Zeitungen, die in China und Japan erſcheinen,
eſſen ihrer Länder. Darum werden ſie von den reichen mahnen, bitten, drängen: Es mußetwasgeſchehen.
Induſtrie= und Handelskreiſen ihrer Heimatund immer dringender wird ihr Ruf: Mehr
Unter=
mit großen Summen unterſtützt. Sie laſſen ſich keine Be=ſtützung den deutſchen Miſſionen! Die Zeit
Ge ee
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dingungen auferlegen, ſie arbeiten treu in ihrem Berufe. iſt vorbei, wo Leute, die längſt alles Chriſtentum über Bord
S
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(
Aber ihr Dortſein und Arbeiten predigt den Ruhm, die geworfen hatten, laut ſpotten durften über ihre Arbeit.
Vorzüge, den Wert ihrer Heimatländer mit lauter Sprache: Immer allgemeiner wird die Erkenntnis, welchen hohen
„Seht‟, ſo ſagen die Ehineſen und Japaner, „die Eng=Wert ihre Arbeit hat.
Gesten
länder und Amerikaner tun ſo viel Gutes an uns. Sie
Lanbaser
Dort draußen in Oſtaſien iſt der Allgemeine
Evangeliſch=
lehren unſere Jugend, ſie heilen unſere Kranken, ſie ſorgen
der Weit
für Krüppel und Blinde. Das ſind die beſten, das ſind die Proteſtantiſche Miſſionsverein (Berlin Sw. 29. Mitten=
He
walder Straße 42) in Japan die einzige
deutſch=
chriſtlichen Völker.”
e
-
Wer dort draußen die großen Miſſionsanſtalten dieſerevangeliſche Miſſionsgeſellſchaft. In Ching arbeitet
5
Völler ſieht, der bekommt hohe Achtung vor dem Opferſinn, ſer in unſerer deutſchen Beſitzung Kiau=
S
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der Selbſtloſigkeit und dem Geſchick der Engländer undtſchou, in deren Hinterland und in der großen Handels=
25
S
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ſtadt Schanghai. Seine Königliche Hoheit der Groß=
Amerikaner.
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Es iſt nicht ſchlecht und tadelnswert, nein, es iſt gut, herzog von Sachſen iſt der Protektor dieſer
Miſſionsgeſell=
was ſie dort tun: Tadelnswertiſtnur dies, daß ſchaft.
Wer Odol konſequent täg= wir Deutſche nicht dasſelbetun.
In Japan arbeitet der Verein ſeit 29 Jahren: Er
5000 engliſche und amerikaniſche proteſtantiſche Miſ=hat zahlreiche gute deutſche Bücher in Japan verbreitet, hat
lich anwendet, übt nach unſeren
ſionare arbeiten in China und nur 174 deutſche 100 000 in Abendſchulen ſeit 29 Jahren japaniſche Studenten
Offi=
heutigen Kenntniſſen die denkbar junge Chineſen werden jahraus jahrein in den Miſſions= ziere, Beamte, Kaufleute, Profeſſoren in deutſcher Sprache
eſte Zahn= und Mundpflege aus. ſchulen der Engländer und Amerikaner erzogen, in den und Literatur unterrichtet. Er hat die deutſche Schule für
deutſchen Miſſionsſchulen nur 5000. 958 engliſche und deutſche Kinder in Yokohama gegründet. Er bietet ſelbſt=
Preis: ¼ Flaſche (Monate ausreichend) amerikaniſche proteſtantiſche Miſſionare arbeiten in Ja=los die kirchliche Verſorgung der proteſtantiſchen Deutſchen
.
3
Mr. 1.50, ½ Flaſche Mk. —.85.
(I,21499pan: 15 000 junge Japaner ſind in ihren Schulen. Deut= in Tokio, Yokohama und Kobe. Seine Arbeit ſteht bei den
ſche Miſſionare gibt es dort nur 6; deutſche Miſſionsſchulen Japanern in hohem Anſehen. Sein Superintendent
D. Schiller in Kyoto, der am 26. Oktober d. J. hier in
gibt es dort überhaupt nicht.
China und Japan — und wir
Ebenſo wenig gibt es andere Einrichtungen in China Darmſtadt reden wird, war der Lehrer eines kaiſerlich japa=
und Japan, die auch nur entfernt in dem Maßſtab der niſchen Prinzen.
Deutſchen!
Engländer und Amerikaner deutſchen Kultureinfluß ver=
In China unterhält der Verein die größten
Miſſions=
breiten. Denkt man angeſichts dieſer Tatſachen daran, daß ſchulen (niedere und höhere) für chineſiſche junge Männer
— 500 Millionen Menſchen, mehr als alle Einwohner in unſeren Tagen ſich die Entſcheidung vollzieht, und junge Mädchen. In ſeinen Krankenhäuſern werden
von ganz Europa, erleben im fernen Oſtaſien eine unge= welcher Form europäiſcher Kultur jene 500 Millionen Men= jedes Jahr etwa 13 000 Kranke behandelt. Sein dortiger
heure Umwälzung aller Dinge. Sie haben ihre Jahr=ſchen ſich zuneigen, ſo ermißt man voll Bangigkeit die Leiter, Pfarrer D. Wilhelm, iſt von der chineſiſchen
Regie=
hunderte verſchloſſenen Länder dem Handel und Weltver=Gefahr, die darin liegt, daß für den deutſchen rung ſchon vor Jahren zum hohen chineſiſchen
Beamten=
ehr geöffnet. Sie haben ihre Sitten aufgegeben, an denen Kultureinfluß dort ſo verſchwindend we=rang (Mandarin) erhoben worden. Die vom Verein
ge=
ſie ſeit Jahrtauſenden gehangen. Sie wollen ihr Leben
nig geſchieht.
druckten Schriften ſind in den Händen von vielen Chineſen.
von Grund aus umgeſtalten nach unſerem europäiſch=ame=
Daß augenblicklich vielleicht unſer Handel mit jenen Noch heute gilt ſein verſtorbener Miſſionar D. Faber als
ikaniſchen Muſter.
Völkern blüht, beweiſt gar nichts dagegen. Hier handelt einer der beſten Chinakenner des 19. Jahrhunderts.
Was würde das für uns bedeuten, wenn wir jetzt es ſich nicht um den heutigen Vorteil, ſondern um eine
Der Miſſionsverein hat große, weit ausſchauende
plötzlich chineſiſch denken und leben und chineſiſche Art an= folgenſchwere Entſcheidung für die ganze Zukunft.
Pläne in China und Japan, Pläne, die dazu helfen ſollen,
rehmen ſollten! Eine Umkehrung aller Dinge!
Wie traurig es ſchon heute ſteht, dafür dies Beiſpiel: jenen Ländern die Segnungen des Chriſtentums zu brin=
Eine ſolche Umkehrung aller Dinge in China und
Ja=
pan iſt auch für uns Deutſche von allergrößter Bedeutung, Die Deutſchen haben in China die ganze lange Nord=gen, das ſie dringend nötig haben; Pläne, die
Denn die Völker Europas und Amerikas haben jedes ſtrecke der Tientſin-Pukow=Bahn gebaut. Aber an der verwirklicht, chriſtlichen und deutſchen Geiſt zugleich
hinein=
den Wunſch, daß nun ihre Sprache, ihre beſonderen lfertigen Bahn iſt die einzige Amts= und tragen werden in die weite Welt des fernen Oſtens.
Sitten dort Eingang finden. Sie wiſſen: Der Handel Verkehrsſprache die engliſche. Was iſt das
Der Verein errichtet in Tokio ein Studentenheim und
geht der Sprache nach. Guten Handel zu treiben füreinenationale Schmach! Wie ſoll das in Zu= will daſelbſt eine deutſche Schule für Japaner gründen,
rnit 500 Millionen Menſchen, was iſt das für ein unge= kunft werden? Schon bedauern manche Chineſen offen, die erſte deutſche Miſſionsſchule in Japan.
daß ſie überhaupt Deutſch gelernt haben! Und die es Er will in Tſingtau ſein Werk erweitern. Er will in Pe=
Heuerer Vorteil!
Beſonders die Engländer und Amerikaner lernten, ſind wahrlich wenig genug!
king eine deutſche Schule gründen, denn bisher
Wer hat die Schuld? Die deutſchen Miſſionen beſteht in der Hauptſtadt Chinas noch keine einzige deutſche
haben ſeit Jahrzehnten klar erkannt: Je mehr junge
Chineſen und Japaner in engliſchen und amerikaniſchen arbeiten treu und ernſt, aber ihre Mittel ſind gering. Sie Schule für Chineſen. Deutſche Kaufleute haben ihn auf=
Schulen unterrichtet werden, und ſo England und Amerika können und wollen ſich nicht einſeitig in den Dienſt deut= gefordert, in Schanghai dasſelbe zu tun.
ennen und hochſchätzen lernen, um ſo größer wird Eng= ſcher wirtſchaftlicher Intereſſen ſtellen. Aber doch gilt, Gott
Der Verein braucht für dieſe Ziele in allernächſter Zeit
ands und Amerikas Einfluß werden, wenn dieſe jungen ſei Dank, in Wahrheit von ihnen, was Herr Admiral über 100000 Mark. Wer verſteht die Zeit? Wer
Leute nachher Kaufleute Ingenieure und Beamte in ein=von Truppel als Gouverneur der deutſch=chine= hilft mit bei dieſem wichtigen Werk? Der
ſiſchen Beſitzung Kiautſchou geſagt hat: „Der deutſche Allgemeine Evangeliſch=Proteſtantiſche Miſſionsverein hat
lußreichen Stellungen ſind.
Was zu tun ſei, um ihren Einfluß zu ſtärken, das ſtand Miſſionarwird Deutſcher ſein und deutſche auch in Heſſen eine Landesorganiſation: Herr Pfarrer
hnen feſt: Die Engländer und Amerikaner opferten und Kultur verbreiten, ohne je in Konflikt mit Lehn in Offenbach, Herrenſtraße 66, iſt ihr Vorſitzender.
ſeiner religiöſen Aufgabe zu geraten.”
opfern jährlich ungeheuere Summen für ihre Miſſionen.
Auch in Darmſtadt beſteht eine Ortsgruppe und ein Frauen=
Die deutſchen Miſſionare trifft keine Schuld. Sie verein.
Die proteſtantiſchen Miſſionen Englands und Amerikas
Das zweite Jahresfeſt des Landesvereins wird am
ünd eine ſehr große Macht; ſie üben einen ſtarken religiö= haben getan, was ſie konnten. Sie wollen gerne mehr
en, ſittlichen und kulturellen Einfluß in China und Japan leiſten, wenn man ihnen die Mittel zuwendet, die groß=26. Oktober d. J. in der hieſigen Pauluskirche gefeiert.
aus. Es iſt ihnen heiliger Ernſt um ihre religiöſen und zügigere Arbeit erfordert. Es hat nicht viel Wert, darüber Man beachte die Anzeigen desſelben.
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